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Sage einfach was "ABBA" bedeutet !
ABBA war eine Musikgruppe aus Schweden. Ihre Musikrichtung war die Popmusik. Der Name entstand aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Mitglieder, Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid. Benny Andersson und Björn Ulvaeus, die beiden Männer, schrieben die Lieder und spielten Klavier und Gitarre. Anni-Frid Lyngstad und Agnetha Fältskog sangen. Agnetha und Björn waren über zehn Jahre lang miteinander verheiratet. Etwa in der gleichen Zeit waren auch Benny und Anni-Frid ein Ehepaar. Beide Paare trennten sich aber, kurz, bevor die Gruppe ABBA aufgelöst wurde. Das war im Jahr 1982. Die vier hatten sich oft gestritten. Im Jahr 1974 wurde ABBA plötzlich sehr bekannt: Sie gewannten beim Eurovision Song Contest mit dem Lied "Waterloo". Der Eurovision Song Contest, sprich: Juro-wischen Ssong Kontest, ist eine großer Musikwettbewerb. In den Jahren danach war ABBA in Europa und auch anderswo auf der Welt sehr erfolgreich. Besonders auffällig waren ihre bunten Kostüme, in denen sie auftraten. Bekannte Lieder von ABBA sind "S.O.S.", "Money, Money, Money" oder "The Winner Takes It All". Nach dem Ende der Gruppe arbeiteten die Männer manchmal weiter zusammen. Sie schrieben erfolgreiche Musikstücke und Musicals, also Theaterstücke mit Musik. Agnetha und Anna-Frid machten einzeln als Sängerinnen weiter. Vor allem in Schweden verkauften sie viele Platten. Die Musik von ABBA war so erfolgreich und beliebt, dass man ein Musical schrieb, Dieses Stück handelt von einer Hochzeit, und an passenden Momenten werden Lieder von ABBA gesungen. Das Musical heißt "Mamma Mia!" und wurde 1999 das erste Mal aufgeführt. 2008 erschien ein Kinofilm von diesem Musical.
ABBA ist eine schwedische Popgruppe, die aus den damaligen Paaren Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad besteht und sich 1972 in Stockholm formierte. Sie gehört mit rund 400 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Bis in die 1970er Jahre hatte es keine andere Band aus Schweden oder Skandinavien gegeben, der vergleichbare Erfolge gelungen waren. Trotz amerikanischer und britischer Dominanz im Musikgeschäft gelang der Band ein internationaler Durchbruch. Sie hat die Geschichte der Popmusik mitgeprägt. Zu ihren bekanntesten Songs zählen Mamma Mia, Dancing Queen und The Winner Takes It All. 1982 beendeten die Gruppenmitglieder aufgrund privater Differenzen ihre musikalische Zusammenarbeit. Seit 2016 arbeiten die vier Musiker wieder zusammen an neuer Musik, die 2021 erscheinen soll. Nach ihrem internationalen Durchbruch beim Eurovision Song Contest 1974 mit dem Sieg ihres Titels Waterloo war die Band insbesondere in Europa und Australien sowie später auch in Lateinamerika und Japan erfolgreich. Vor allem in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre galt ABBA wegen der aufwändigen und ausgefeilten Musikproduktionen als Mitbegründer einer neuen internationalen Popmusik. Charakteristisch für die Gruppe waren u. a. ihre für die damalige Zeit ausgefallenen bunt-poppigen Kostüme, die das Quartett bei Auftritten und in Musikvideos trug. Während Ulvaeus und Andersson hauptsächlich für die Texte und Kompositionen der Songs verantwortlich waren, agierten Fältskog und Lyngstad vorwiegend als Leadsängerinnen. Das 1992 veröffentlichte Best-of-Album ABBA Gold zählt mit 31 Millionen verkauften Exemplaren zu den weltweit erfolgreichsten Alben und hat maßgeblich zum ABBA-Revival in den 1990ern beigetragen. 1999 hatte das auf ABBA-Songs basierende Musical Mamma Mia! in London Premiere, das bis heute von mehr als 60 Millionen Zuschauern besucht wurde und damit eines der erfolgreichsten Musicals der Welt ist. Die Verfilmung von Mamma Mia! aus dem Jahr 2008 gehört darüber hinaus zu den erfolgreichsten Musicalverfilmungen. Obwohl es seit ihrer inoffiziellen Trennung vor fast 40 Jahren keine Bandauftritte mehr gibt, ist ihre Musik immer noch populär. So werden ihre Stücke weiterhin in unterschiedlichsten Interpretationen und Coverversionen produziert und meistens sehr erfolgreich vermarktet; seit 2013 gibt es in Stockholm ein ABBA-Museum. Im April 2018 gab die Gruppe bekannt, für Studioaufnahmen von zwei neuen Songs nochmals zusammengekommen zu sein.
Sage einfach was "ADHS" bedeutet !
ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung. Menschen, die davon betroffen sind, können sich schlecht konzentrieren. Sie haben Mühe, ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache zu richten und lassen sich leicht ablenken. Das kann durch Dinge sein, die in ihrer Nähe geschehen oder durch die eigenen Gedanken. Dadurch wirken sie nach außen hin verträumt. ADHS-Menschen vergessen auch viele Dinge oder lassen Dinge liegen, wenn sie mit dem Kopf gerade woanders sind. Auch sind solche Menschen oft sehr unruhig. Sie können zum Beispiel nur schwer still sitzen, zappeln dauernd mit den Beinen. Das nennt man heute "Hyperaktivität", also eine übertriebene Aktivität. In der Umgangssprache nennt man dies auch das "Zappelphilipp-Syndrom". Der Zappelphilipp ist ein Junge aus dem Buch "Der Struwwelpeter". Ein bekanntes Bild zeigt ihn, wie er am Tisch sitzt und hintenüber kippt. Dabei hält er sich am Tischtuch fest und reißt alles zu Boden. Früher dachte man ADHS sei einfach ein auffälliges Verhalten. Mit Figuren wie dem Zappelphilipp wollte man sagen: So ein Verhalten ist nicht gut, man sollte es unterbinden. Heute vermutet man, dass ADHS eine Entwicklungsstörung im Gehirn ist. Man geht davon aus, dass weltweit etwa eines von 20 Kindern von ADHS betroffen ist. Bei Erwachsenen sind es weniger. Auch werden die Symptome im Erwachsenenalter meist schwächer. Die Veranlagung kann auch vererbt werden. ADHS bringt oft viele Probleme mit sich. Durch die Konzentrationsschwäche arbeiten solche Kinder oft schlecht in der Schule, was den Eltern Sorgen bereitet. Im höheren Alter können diese Probleme ins Arbeitsleben übergehen. Durch ihre Andersartigkeit werden ADHS-Kinder in der Schule oft von den anderen ausgegrenzt. Das führt dann meist zu weiteren Problemen. Ausgegrenzte Kinder konzentrieren sich eher auf sich selbst und lernen darum weniger gut, mit anderen Menschen klar zu kommen. Menschen mit ADHS neigen oft zu Wutausbrüchen und sind impulsiv. Das heißt sie sagen oder tun Dinge, ohne vorher nachzudenken. Das macht sie zusätzlich bei Mitmenschen unbeliebt. Sie sind auch stärker gefährdet als andere, eine Sucht zu entwickeln, etwa nach Alkohol, Drogen oder Zigaretten. ADHS und ADS kann man sich nicht wegtrainieren. Man kann es mit bestimmten Therapien jedoch besser in den Griff bekommen. Auch gibt es Medikamente, die helfen. Diese sind jedoch sehr teuer und man bekommt sie nur mit einem Rezept, das ein Arzt oder Psychiater einem verschreibt. Zudem haben sie Nebenwirkungen, die nicht erwünscht sind.
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gehört zur Gruppe der Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Sie äußert sich durch Probleme mit Aufmerksamkeit, Impulsivität und Selbstregulation; manchmal kommt zusätzlich starke körperliche Unruhe (Hyperaktivität) hinzu. Die Störung wurde früher als reines Verhaltensproblem gesehen, während sie heute zunehmend als komplexe Entwicklungsverzögerung des Selbstmanagement-Systems im Gehirn verstanden wird. ADHS kann dabei auch als ein Extremverhalten aufgefasst werden, das einen fließenden Übergang zur Normalität zeigt. Die Auffälligkeiten müssen für das Alter sehr stark ausgeprägt und in den meisten Situationen beständig seit der Kindheit vorhanden sein. Symptome alleine haben jedoch keinen Krankheitswert: Erst wenn diese zusätzlich stark die Lebensführung beeinträchtigen oder zu erkennbarem Leiden führen, ist eine ADHS-Diagnose gerechtfertigt. Die weltweite Häufigkeit der ADHS unter Kindern und Jugendlichen wird mit etwa 5,3 % beziffert. Die Häufigkeit von ADHS in Deutschland liegt bei ca. 4,4 %. Sie gilt heute als häufigste psychiatrische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Jungen werden merklich häufiger diagnostiziert als Mädchen. Verlaufsstudien haben gezeigt, dass bei 40 bis 80 % der diagnostizierten Kinder die Störung auch in der Adoleszenz fortbesteht. Im Erwachsenenalter schließlich ist mindestens in einem Drittel der Fälle noch eine beeinträchtigende ADHS-Symptomatik nachweisbar (siehe ADHS bei Erwachsenen). ADHS hat als neurobiologische Störung weitgehend genetische Ursachen. Je nach Person kann sie jedoch sehr unterschiedliche Folgen haben, da der individuelle Verlauf auch von Umweltfaktoren beeinflusst wird. Meist stehen Betroffene und ihre Angehörigen unter erheblichem Druck: Misserfolge in Schule oder Beruf, ungeplante frühe Schwangerschaften, Drogenkonsum und die Entwicklung weiterer psychischer Störungen wurden oft beobachtet. Dazu kommt ein deutlich erhöhtes Risiko für Suizide, Unfälle und unabsichtliche Verletzungen. Diese allgemeinen Risiken müssen jedoch nicht in jedem Einzelfall relevant sein. Die Behandlung richtet sich daher nach dem Schweregrad, dem Leidensdruck, den jeweiligen Symptomen und Problemen sowie dem Alter der betroffenen Person. Forschungen zur Ursachenaufklärung und Therapieverbesserung laufen seit Jahrzehnten. Heute (Stand 2018) sind die Vorteile einer individuell angepassten Behandlung geklärt; ebenso wie die Nachteile einer versäumten oder fehlerhaften Behandlung. Anzeichen für eine langfristige Erholung veränderter Gehirnfunktionen durch angemessene (pharmakologische) Behandlung sind bereits vielfach mit modernen bildgebenden Verfahren nachgewiesen worden.
Sage einfach was "AIDS" bedeutet !
AIDS heißt eine Krankheit. Sowohl Menschen als auch einige Arten von Affen können sie bekommen. Sie wird durch einen Virus ausgelöst. Diese Erreger zerstören das Immunsystem: Das ist die "Polizei" im Körper, die normalerweise andere Erreger bekämpft. Darum wird man bei AIDS krank durch allerlei andere Krankheiten. Der Name des Virus ist aber nicht Aids-Virus, sondern HI-Virus, kurz HIV. Das Wort AIDS spricht man wie Äjts aus. Es ist eine Abkürzung im Englischen. Übersetzt heißt der vollständige Ausdruck: "erworbenes Immunschwäche-Syndrom". Mit Immunschwäche oder Immundefekt ist gemeint, dass der Körper nicht immun genug ist, dass er sich nicht gegen Ansteckungen schützen kann. "Syndrom" sagt man, wenn mehrere Anzeichen einer Krankheit zusammen auftreten. Am Anfang der Krankheit haben die Patienten oft Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, schlechten Appetit, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Später kann es dann dazu kommen, dass die betroffenen Leute Krebs bekommen oder durch Bakterien krank werden, die normalerweise harmlos sind.
AIDS (Akronym von englisch acquired immune deficiency syndrome "erworbenes Immunschwächesyndrom", auch "Akquiriertes Immun-Defizienz-Syndrom") bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen infolge der durch eine HIV-Infektion ausgelösten Zerstörung des Immunsystems auftreten. Bei den Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen opportunistischen Infektionen und Tumoren. AIDS wurde, nach Definition des Zusammentreffens bestimmter Krankheitszeichen als AIDS, durch die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC), am 1. Dezember 1981 als eigenständige Krankheit erkannt. AIDS gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Laut dem Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) lebten im Jahr 2019 weltweit etwa 37,9 Millionen HIV-positive Menschen. 2019 kam es zu etwa 1,7 Millionen HIV-Neuinfektionen (4650 pro Tag), und etwa 0,77 Millionen Menschen starben an den Folgen von HIV/AIDS. Seit Beginn der Epidemie starben 35 Millionen Menschen an AIDS. Der Anteil der HIV-Infizierten liegt im weltweiten Durchschnitt bei etwa 0,8 % der 15- bis 49-Jährigen, erreicht in einzelnen afrikanischen Staaten jedoch Werte um 25 %. Eine Schutzimpfung steht nicht zur Verfügung. Durch die effektivere Behandlung von HIV-Infizierten mit neuen Medikamenten ist AIDS in Mitteleuropa seltener geworden.
Sage einfach was "Aachen" bedeutet !
Aachen ist eine Stadt im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie hat fast 250.000 Einwohner. Damit gehört sie zu den 30 größten Städten in Deutschland. Aachen liegt ganz im Westen von Deutschland. In der Gegend um Aachen siedelten wahrscheinlich schon in der Steinzeit Menschen. Hier gibt es mehrere warme Quellen. Schon die Römer gründeten hier die Stadt Aquae Granni und legten ein Heilbad an. Bis heute ist Aachen ein Kurort. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches residierten hier die Könige der Franken. Karl der Große verbrachte viel Zeit in Aachen und wurde im Aachener Dom zum Kaiser gekrönt. Im Mittelalter waren Aachen und sein Dom ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum. Seine Heilbäder zogen viele Menschen an. Nach dem Wiener Kongress 1815 gehörte Aachen zu Preußen. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Stadt für einige Jahre von belgischen Soldaten besetzt. Aachen liegt heute am Drei-Länder-Eck von Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Direkt an der Grenze von Aachen liegt der Ort Vaals in den Niederlanden, außerdem der belgische Ort Kelmis. Es gibt in Aachen eine technische Universität. Sie gehört zu den größten Europas. Der Aachener Dom ist Aachens Wahrzeichen und Weltkulturerbe der UNESCO. Hier hat der Aachener Bischof seinen Sitz. Die Aachener nennen ihre Stadt "Oche" und sich selbst "Öcher".
Aachen (Öcher Platt: Oche; französisch Aix-la-Chapelle ; niederländisch Aken; lateinisch Aqu Granni) ist eine kreisfreie Großstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln. Die ehemalige Reichsstadt ist Mitglied des Landschaftsverbandes Rheinland und nach dem Aachen-Gesetz mit Wirkung vom 21. Oktober 2009 Verwaltungssitz der Städteregion Aachen. 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Großstadt. Aachen grenzt an die Niederlande und Belgien. Mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH), seit 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert, verfügt Aachen neben weiteren Hochschulen über eine der größten und traditionsreichsten technischen Universitäten Europas. Das Wahrzeichen der Stadt, der Aachener Dom, geht auf die als Meisterwerk der karolingischen Baukunst geltende Pfalzkapelle der von Karl dem Großen gegründeten Aachener Königspfalz zurück. Gemeinsam mit dem Domschatz wurde der Dom im Jahr 1978 als erstes deutsches und als weltweit zweites Kulturdenkmal in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Stadt ist Bischofssitz des Bistums Aachen und Austragungsort des alljährlich stattfindenden Reitsport-Turniers CHIO Aachen. Ferner ist sie insbesondere durch die Aachener Printen als lokale Spezialität ein bedeutender Standort der deutschen Süßwarenindustrie. Bedingt durch die Grenzlage "im Herzen Europas" finden sich zahlreiche kulturelle, besonders auch architektonische Einflüsse aus den Nachbarregionen, dem belgisch-niederländischen Raum. Wohl nicht zuletzt auch aufgrund dieses europäischen Charakters - schon zu Lebzeiten wurde Karl der Große, der Aachen zum politischen, kulturellen und spirituellen Zentrum seines Reiches machte, Pater Europae ("Vater Europas") genannt - wird hier seit 1950 jährlich der Internationale Karlspreis für Verdienste um den europäischen Einigungsprozess an Persönlichkeiten des In- und Auslands verliehen. Aachen ist staatlich anerkanntes Heilbad für die Kurbereiche Monheimsallee und Burtscheid mit ihren ergiebigen Thermalquellen. In der städtischen Tourismuswerbung wird gelegentlich die Bezeichnung Bad Aachen verwendet; jedoch hat die Stadt niemals beantragt, das Prädikat Bad in ihren amtlichen Namen aufzunehmen.
Sage einfach was "Aachener Dom" bedeutet !
Der Aachener Dom ist eine große Kirche ganz im Westen von Deutschland, in Nordrhein-Westfalen. Er war die Kirche, in der die deutschen Könige gekrönt wurden. Dort hat der Bischof von Aachen seinen Sitz, das ist der Vorsteher über die katholischen Christen in einem großen Gebiet um die Stadt herum. Der Aachener Dom wurde als erstes deutsches Monument UNESCO-Weltkulturerbe. Alle sieben Jahre findet die Aachener Heiligtumsfahrt statt. Dann pilgern Menschen zu den vier großen Aachener Heiligtümern. Das sind Reliquien, die dann im Aachener Dom und auf dem Katschhof gezeigt werden. Die vier wichtigsten Reliquien sind das Kleid Mariens, die Windeln Jesu, das Lendentuch Jesu und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers. Sie werden im Marienschrein des Aachener Domes aufbewahrt. Außerdem befindet sich im Aachener Dom auch das Grab von Karl dem Großen. Nebenan in der Domschatzkammer kann man den Kirchenschatz des Doms sehen, eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kulturschätze der Welt. Damit gemeint sind Messkleider, Kreuze, Weihrauchgefässe und andere Gegenstände für den Gottesdienst.
Der Aachener Dom, auch Hoher Dom zu Aachen, Aachener Münster oder Aachener Marienkirche, ist die Bischofskirche des Bistums Aachen und das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt Aachen. Der Dom besteht aus mehreren Teilbauten, deren jeweilige Entstehungszeiten die Epoche des Frühmittelalters bis hin zur späten Neuzeit umfassen. Das karolingische Oktogon, ehemals die Pfalzkapelle der Aachener Königspfalz, ist das bedeutendste architektonische Beispiel für die karolingische Renaissance. Karl der Große ließ den Zentralbau und das Westwerk gegen Ende des achten Jahrhunderts als Kern seiner Pfalzanlage errichten. Die Grundsteinlegung erfolgte um 795, die Fertigstellung um 803. Die Kirchweihe wird für den 17. Juli 802 angenommen (nicht gesichert). Die Reliquienankunft fand in den beiden Jahren vorher statt. Die postulierte Weihe 805 durch Papst Leo III. entstammt einer Legende aus dem 14. Jahrhundert. Heute noch wird die Kirchweihe am 17. Juli, jedoch seit 1803 das Patronatsfest des Domes am 15. August zu Mariä Himmelfahrt gefeiert. Die karolingische Pfalzkirche ist umgeben von mehreren Anbauten aus späterer Zeit, darunter die gotische Chorhalle im Osten und der vielgestaltige Kapellenkranz. Der über 1200-jährige Aachener Dom ist ein heterogen aufgebautes, durch viele Stilepochen beeinflusstes Bauwerk, das durch zahlreiche Überformungen, Niederlegungen und Anbauten gekennzeichnet ist. Die Funktion des Kirchenbaus veränderte sich im Laufe der Geschichte von der einst karolingischen Pfalzkapelle, über die Münsterkirche des Marienstiftes, zum Bischofsdom der Gegenwart. Als Mausoleum Karls des Großen war die Stiftskirche von 936 bis 1531 Krönungsort römisch-deutscher Könige. Seit dem 14. Jahrhundert entwickelte sich Aachen zu einem bedeutenden Wallfahrtsort mit der alle sieben Jahre stattfindenden Heiligtumsfahrt. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Aachener Dom - wenn auch nur kurzfristig - Kathedrale, eine Funktion, die die Kirche seit 1930 wieder dauerhaft erfüllt. Patronin des Doms ist die Gottesmutter Maria.
Sage einfach was "Aal" bedeutet !
Der Aal ist ein Fisch, der wie eine Schlange aussieht. Sein Körper sind sehr lang, schlank und beweglich. Er hat eher kleine Flossen, die wie Bänder am Körper anliegen. Die Schuppen sind sehr klein und schleimig. Deshalb sagt man über bestimmte Menschen auch, sie seien aalglatt, wenn man sie nicht festmachen kann. Es gibt etwa zwanzig Arten von Aalen, die zusammen eine Gattung bilden. Bei uns gibt es nur den Europäischen Aal. Er ist gemeint, wenn jemand bei uns von einem Aal spricht. Diese Aale leben in Flüssen und Seen. Erwachsene Aale können bis zu einem Meter lang werden. Um sich zu vermehren, schwimmen sie die Flüsse hinunter und durch das Meer bis fast nach Amerika. Dort paaren sie sich. Das Weibchen lässt die Eier ins Wasser und stirbt. Auch das Männchen stirbt. Aus den Eiern entwickeln sich Jungtiere. Wenn sie so groß sind wie ein Finger sind sie fast durchsichtig, dann nennt man sie auch Glas-Aale. Dann schwimmen sie durch das Meer zurück und die Flüsse hinauf. Dazu können die Aale einen Trick: Sie schlängeln sich wie Schlangen durch das feuchte Gras, um von einem Fluss in den anderen zu gelangen. Aale gelten als sehr schmackhaft und werden deshalb schon seit langer Zeit von uns Menschen gefangen und gegessen. Meist verkauft man sie gebraten oder geräuchert. In Zeiten, wenn die Menschen sonst nur wenig zu essen hatten, waren Aale manchmal sogar wertvoller als Gold und Edelsteine.
Die Aale (Anguilla, Anguillidae, von lat. anguilla "Aal", Diminutiv von anguis "Schlange"), auch Süßwasseraale genannt, sind eine Knochenfischgattung und Familie aus der Ordnung der Aalartigen (Anguilliformes). Es sind flussabwärts wandernde Wanderfische, die ihr Erwachsenenleben in Süßgewässern verbringen und zum Laichen ins Meer wandern.
Sage einfach was "Aas" bedeutet !
Das Aas ist der tote Körper eines Tieres. Manche nennen Aas auch Kadaver oder Tierkadaver. Wenn diese toten Tierkörper irgendwo liegen, dann sorgt die Natur selber dafür, dass sie verwertet werden. Im Ausnahmefall vertrocknen sie und werden zu einer Mumie. Meistens ist dies ein Wettlauf mit der Zeit. Viele Bakterien befinden sich bereits im lebenden Tier und auch in den Menschen. Wenn dieses Lebewesen stirbt, beginnen die Bakterien sofort, sich zu vermehren und das Aas aufzufressen. Das sorgt dafür, dass das Aas immer schlimmer riecht. Es gibt aber auch größere Tiere, die Aas fressen. Sie tragen sogar den Namen "Aasfresser". Der wichtigste unter ihnen ist der Geier, denn er ernährt sich als einziger Aasfresser vorwiegend von Aas. Größere Raubtiere wie zum Beispiel Kojoten, Hyänen, Füchse, Falken, Mäussebussarde und Seeadler jagen eher lebende Tiere und fressen weniger Aas. Aber auch unter den Insekten gibt es viele Aasfresser. Dies sind vor allem verschiedene Käferarten oder Fliegenarten. Auch zahlreiche Larven ernähren sich zum Teil von Aas. Im Aas entstehen Krankheitserreger. Aasfresser können gut damit umgehen. Für Menschen aber ist Aas rasch gefährlich. Manche Religionen wie das Judentum verbieten es daher, Aas zu essen. Im Mittelalter schleuderten die Angreifer manchmal Aas in eine belagerte Burg oder Stadt. Die Einwohner sollten davon krank werden. Deshalb trugen die Brunnen meist ein Dach. Wenn nämlich Aas dort hineingeriet, vergiftete es das Trinkwasser.
Unter Aas oder Kadaver (lateinisch cadaver) versteht man den toten Körper eines Tieres, wenn er in den Zustand der Verwesung übergegangen ist.
Sage einfach was "Abendmahl" bedeutet !
Ein Abendmahl ist eigentlich einfach ein Abendessen. Meist denkt man dabei aber an die Bibel: Es geht um das letzte Abendessen, das Jesus zusammen mit seinen Anhängern einnahm, bevor er verhaftet wurde. Für die Kirchen ist die Erinnerung an dieses Abendessen sehr wichtig. Die Katholische Kirche feiert es als Eucharistie, die Reformierte Kirche hat dafür besondere Abendmahlsgottesdienste. Bei der Reformation stellten sich die Menschen wichtige Fragen zum Abendmahl. Unser ganz normales Abendessen hat verschiedene Namen. In Deutschland sagt man meist Abendmahlzeit oder Abendbrot, in der Schweiz ist es das Nachtessen. In Österreich nennt man es Nachtmahl oder Vesper. In manchen Familien ist dies die wichtigste Mahlzeit des Tages, weil dann die ganze Familie zusammen ist.
Als Abendmahl Jesu, auch letztes Abendmahl, wird das Mahl bezeichnet, das Jesus Christus mit den zwölf Aposteln zur Zeit des Pessachfestes vor seinem Kreuzestod in Jerusalem feierte. Es wird in die Amtszeit von Pontius Pilatus, der 26-36 römischer Statthalter in Judäa war, datiert. Aus der Erinnerung an jene letzte Mahlzeit, dem ritualisierten Ablauf einer jüdischen Mahlzeit und den gemeinsamen Mahlfeiern der Urgemeinde entwickelten sich christliche Kultformen. Seit dem 2. Jahrhundert wurde diese Handlung als Eucharistie bezeichnet. Die Bezeichnung Abendmahl stammt aus der Lutherbibel; sie war der Antike unbekannt.
Sage einfach was "Aberglaube" bedeutet !
Aberglaube bedeutet, dass ein Mensch an die Wirkung von übernatürlichen Kräften glaubt. Dazu gehört aber auch, dass eine Mehrheit der Menschen dies für unsinnig hält. Aberglaube ist deshalb auch ein Ausdruck, der die Überzeugung eines anderen Menschen abwertet oder als blödsinnig hinstellt. Beispiele von Aberglauben sind: Schwarze Katzen bringen Unglück, ebenso das Datum "Freitag, der 13.". Kaminfeger hingegen seien Glücksbringer, darum treten sie auch an vielen Hochzeiten auf. Auch dass ein bestimmter Gegenstand Glück bringen kann, beispielsweise die erste selbst verdiente Münze, wie es die Comic-Figur Dagobert Duck glaubt. Aberglaube hat also sehr viel mit Glück oder Unglück zu tun. Aberglaube entsteht oft dadurch, dass etwas tatsächlich ein- oder zweimal eingetroffen ist. So kann ein Mensch wirklich Pech haben, nachdem ihm eine schwarze Katze über den Weg gelaufen ist. Nur hat das nichts miteinander zu tun. Wenn einem dies zwei- oder sogar mehrmals passiert und man dann daraus eine Regel ableitet, ist dies eben ein Aberglaube.
Aberglaube, seltener Aberglauben, bezeichnet einen "als irrig angesehenen Glauben an die Wirksamkeit übernatürlicher Kräfte in bestimmten Menschen und Dingen" (z. B. Hexerei oder Talismane), unter anderem eine Vorstellung vom Wirken anthropomorph gedachter dämonischer Kräfte. Aberglauben findet sich im Leben und Handeln von Menschen in allen Kulturen und Zeiten. Es gibt solche Vorstellungen sowohl in kulturell allgemein anerkannten kollektiven Denkmustern und Riten, z. B. im Glauben an Glück oder Unglück bringende Symbole (Glückssymbole) oder in Spruchformeln (z. B. "toi, toi, toi"), als auch individuell. Die Bezeichnung "Aberglaube" (lateinisch superstitio) wird negativ wertend auf Glaubensformen und religiöse Praktiken (Kulte) angewandt, die nicht dem als "richtig" und "allgemeingültig" empfundenen System kultureller Überzeugungen und Lehrmeinungen der "herrschenden" Religion oder Weltanschauung entsprechen. Insofern kann er auch zur Beschreibung übertriebener Religiosität verwandt werden (superstitio - "Überglaube"). In abrahamitisch-religiös geprägten Kreisen wird die Bezeichnung unter Gleichgesinnten zum Hinweis auf mangelnde theologische Bildung, aber auch zur Herabwürdigung volkstümlicher (vgl. etwa Volksfrömmigkeit) und okkulter Glaubensrichtungen verwendet. "Aberglaube" wurde zum Kampfbegriff nach der Aufklärung/ Gegenaufklärung im 18. und 19. Jahrhundert innerhalb der (christlichen) Konfessionen (vgl. Kulturkampf), aber auch zum Werturteil für neu aufkommende spiritistische oder medizinische Methoden und Theorien wie den animalischen Magnetismus oder die Hypnose. Da sich der Begriff von der jeweils herrschenden Welt- und Glaubenssicht her definiert, wird der Inhalt von dem jeweiligen wissenschaftlichen oder religiösen Standpunkt des Darstellers bestimmt. Aus atheistischer Sicht ist jede Religion Aberglaube. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wurde der Begriff weitgehend durch die über die kirchliche Begrifflichkeit hinausgehende Bezeichnung Volksglaube abgelöst. Medizinischer Aberglaube findet sich unter anderem in der Volksmedizin. Das seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche Wort "Aberglaube" diente dem Klerus zunehmend als Kampfbegriff gegen Häresie und Ketzertum und wurde im 19. Jahrhundert durch die entstandene Volkskunde erstmals positiv umgedeutet als Vorstellung der einfachen, aber auch unverbildeten Bevölkerung ("Volksglaube"). Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird besonders von Seiten der Humanwissenschaften versucht, die psychologischen und soziokulturellen Grundlagen des Aberglaubens zu erforschen. Der Begriff "Aberglaube" wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch mit Unvernunft und Unwissenschaftlichkeit gleichgesetzt, steht dem lateinischen Begriff superstitio nahe und kann als "falsche Einsicht in die Natürlichkeit von Geschehnissen" verstanden werden.
Sage einfach was "Abfall" bedeutet !
Zum Abfall zählen wir Dinge, die wir nicht mehr brauchen und die wir loswerden möchten. Dazu gehören kaputte und benutzte Sachen wie zerbrochene Tassen, defektes Spielzeug oder volle Windeln. Zu Abfall sagt man in Deutschland auch Müll, in der Schweiz ist es Kehricht, in Österreich nennt man es auch Mist. Abfälle sind meist feste Stoffe, aber auch Flüssigkeiten oder Gase aus der Industrie gehören zum Abfall. Vieles kann man aber auch wiederverwenden. Das gilt beispielsweise für Glasflaschen, die man auswaschen und neu befüllen kann. Das nennt man Wiederverwendung. Wird eine Flasche in den Glas-Container geworfen, eingeschmolzen und daraus eine neue Flasche geformt, nennt man das Wiederverwertung oder Recycling, sprich: Risseikling. Man merkt an diesem Ausdruck, dass Abfall oft noch einen Wert hat. Solche Dinge nennt man deshalb Wertstoffe. Was man wirklich nicht mehr brauchen kann, ist Restmüll. Ein sorgfältiger Umgang mit Abfall hat viel mit Umweltschutz zu tun. Am besten versucht man so einzukaufen, dass möglichst wenig Abfall entsteht. So braucht man auch weniger Erdöl und andere Stoffe, von denen es nicht unendlich viele auf der Welt gibt. Dann geht es auch um die Gesundheit. Im Abfall wühlen nicht nur Ratten, die Krankheiten übertragen können. Es gibt dort auch Bakterien und Pilze, die unsere Gesundheit schädigen können. Im Mittelalter gab es deshalb schlimme Seuchen, die Millionen von Menschen das Leben kosteten. Heute ist das bei uns nicht mehr so.
Unter Abfall bzw. Müll (schweizerisch/schwäbisch auch: Kehricht, österreichisch auch: Mist) versteht man Reste, die bei der Zubereitung oder Herstellung von etwas entstehen (Überrest) im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt. Chemische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet.
Sage einfach was "Abraham" bedeutet !
Abraham ist ein wichtiger Mann im Judentum, im Christentum und im Islam. Er soll über tausend Jahre vor Jesus gelebt haben. Aus seinem ersten Sohn Ismael sind die Völker des Islam entstanden. Sein zweiter Sohn Isaak gründete das jüdische Volk. Somit ist Abraham auch wichtig für die Christen. Das Judentum, das Christentum und den Islam nennt man deshalb auch die abrahamitischen Religionen. Alle drei Religionen berichten, dass Abraham Gottes Stimme gehört hat. Sie sind sich auch darin einig, dass Gott Abraham befohlen hat, Abrahams eigenen Sohn zu opfern.
Abraham (hebräisch / Avraham / Aviram volksetymologisch: "Vater der vielen " von Avram "(Der) Vater ist erhaben", aramäisch Abrohom, altjiddisch Awroham, arabisch Ibrahim) ist als Stammvater Israels eine zentrale Figur des Tanach oder des Alten Testaments. Er gilt auch als Stammvater der Araber; von seinem Sohn Ismael soll der Prophet des Islam, Mohammed, abstammen (siehe Abraham im Islam). Abrahams Geschichte wird im biblischen Buch Genesis beziehungsweise Bereschit (Gen 12-25 EU) erzählt. Danach gehört er zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob zu den Erzvätern, aus denen laut biblischer Überlieferung die Zwölf Stämme des Volkes Israel hervorgingen. Da sich sowohl Judentum, Christentum als auch Islam auf Abraham als ihren Stammvater beziehen, werden sie auch als die drei abrahamitischen (Welt-)Religionen bezeichnet.
Sage einfach was "Abraham Lincoln" bedeutet !
Abraham Lincoln war ein Präsident der USA. Er war also Staatsoberhaupt und Chef der Regierung. Er lebte im 19. Jahrhundert. Er ist heute einer der bekanntesten Präsidenten in der Geschichte seines Landes. Im Jahr 1865 hat er die Sklaverei abgeschafft. Lincoln wurde im Jahr 1809 in einer Blockhütte geboren. Sein Vater war sehr gläubig und hielt nicht viel von Bildung, ganz anders als seine Stiefmutter. Der junge Abraham hatte nicht viel Gelegenheit, die Schule besuchen, aber er lernte aus Büchern. Er hatte unterschiedliche Jobs und wurde schon mit 25 Jahren in das Parlament von Illinois gewählt. Das ist einer der Staaten, aus denen die USA bestehen. Hier bekam er seinen Spitznamen "Honest Abe", sprich Annest Äjb, der "ehrliche Abraham". Damals brachte er sich auch so viel selbst bei, dass er als Rechtsanwalt arbeiten durfte. Er heiratete eine Frau aus einer reichen Familie. Als Politiker und Anwalt setzte er sich dafür ein, dass es mehr Eisenbahnen im Land gab. Zwei Jahre lang war er auch Senator, also Mitglied des Kongresses, des Parlaments für die gesamten USA. Lincoln wurde im ganzen Land als Gegner der Sklaverei bekannt. Weiße und Schwarze sollten die gleichen Rechte haben. Im Jahr 1860 wählte man ihn zum Präsidenten der USA. Darüber waren die Politiker im Süden der USA so wütend, dass die Staaten des Südens die USA verlassen haben. Darüber kam es zu einem Krieg. In diesem Amerikanischen Bürgerkrieg gewann schließlich der Norden mit Abraham Lincoln. Als Präsident sorgte Lincoln dafür, dass schneller Eisenbahnen und andere Wege gebaut werden konnten. Das war gut für den Handel und brachte die einzelnen Gegenden der USA mehr zusammen. Er wurde auch wiedergewählt als Präsident. Kurz vor Ende des Krieges, im Jahr 1865, hat jemand Lincoln ermordet. Wenn man heute Gelehrte aus den USA fragt, wer der wichtigste amerikanische Präsident war, dann nennen sie fast immer Lincoln unter den ersten drei. Viele Straßen und Plätze sind nach ihm benannt, und auch mehrere Filme wurden über Lincoln gedreht.
Abraham Lincoln (* 12. Februar 1809 bei Hodgenville, Hardin County, heute: LaRue County, Kentucky; + 15. April 1865 in Washington, D.C.) amtierte von 1861 bis 1865 als 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr 1860 erstmals gewählt, gelang ihm 1864 die Wiederwahl für eine zweite Amtszeit. Er war der erste Präsident aus den Reihen der Republikanischen Partei und der erste, der einem Attentat zum Opfer fiel. Lincolns Präsidentschaft gilt als eine der bedeutendsten in der Geschichte der Vereinigten Staaten: Die Wahl des Sklavereigegners veranlasste zunächst sieben, später weitere vier der sklavenhaltenden Südstaaten, aus der Union auszutreten und einen eigenen Staatenbund, die Konföderierten Staaten von Amerika, zu bilden. Lincoln führte die verbliebenen Nordstaaten durch den daraus entstandenen Sezessionskrieg. Er setzte die Wiederherstellung der Union durch und betrieb erfolgreich die Abschaffung der Sklaverei in den USA. Unter seiner Regierung schlug das Land endgültig den Weg zum zentral regierten, modernen Industriestaat ein und schuf so die Basis für seinen Aufstieg zur Weltmacht im 20. Jahrhundert.
Sage einfach was "Absolutismus" bedeutet !
Absolutismus nennt man eine bestimmte Zeit in der Neuzeit. Die Zeit des Absolutismus war im 17. und 18. Jahrhundert. Aus der Kunst ist diese Zeit auch als Barock bekannt. Man nennt Absolutismus auch eine bestimmte Art zu herrschen. In einer absoluten Monarchie macht ein einziger Mensch Gesetze für einen Staat, ohne andere zu fragen. Das Wort "absolut" kommt aus dem Lateinischen und heißt "lösgelöst". Der absolute Herrscher handelt also losgelöst von Gesetzen. Er befolgt keine Regeln, sondern macht sie alle selber. Ludwig der Vierzehnte war ein solcher König in Frankreich. Er glaubte, dass Gott selbst ihm das Königtum verliehen hat. Das nennt man auch "Gottesgnadentum". Ludwigs Wille war das Wichtigste im Staat. Er allein war der Gesetzgeber und auch der höchste Richter. Er brauchte niemandem etwas zu begründen und hatte immer recht, denn er war ja von Gott eingesetzt. Viele andere Herrscher in Europa ahmten das nach. Sie herrschten unumschränkt, also absolut. So erhielt auch die ganze Epoche ihren Namen: der Absolutismus. Manche Monarchen waren sehr fortschrittlich für ihre Zeit und wollten das Leben der Untertanen verbessern. Für sie gibt es den Ausdruck aufgeklärter Absolutismus. Allerdings entschieden auch sie letzen Endes allein, was im Land passieren sollte. Manchmal konnten sie das Land vor allem deshalb verändern, gerade weil sie absolut regierten. In der Französischen Revolution nach dem Jahr 1789 wurde der übernächste König, Ludwig der Sechzehnte, gestürzt. Damit ging die Zeit des Absolutismus langsam zu Ende. Nach diesem Umbruch konnten in immer mehr Ländern Europas die Bürger in der Politik mitbestimmen. Seit dem 20. Jahrhundert sind die meisten Staaten in Europa Republiken. Doch noch heute gibt es absolute Monarchen, die ohne Parlament regieren.
Mit Absolutismus (auch absolute Monarchie genannt; lateinisch absolutus, "losgelöst", im Sinne von legibus absolutus = "von den Gesetzen losgelöst") wird eine Herrschaftsform in Monarchien bezeichnet, die von der Regierung eines aus eigener Machtvollkommenheit handelnden Herrschers ohne oder ohne wesentliche politische Mitentscheidung ständischer oder demokratischer Institutionen bestimmt ist (Alleinherrschaft). Systematisch dargestellt und auch gerechtfertigt wurde diese Regierungsform im 16. und 17. Jahrhundert unter anderem von Jean Bodin und Thomas Hobbes. Absolutismus bezeichnet zugleich auch eine von dieser Regierungsform geprägte frühneuzeitliche Epoche europäischer Geschichte zwischen den Religionskriegen des 16. und frühen 17. Jahrhunderts und den Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wird der Begriff als Beschreibung eines Zeitalters in Frage gestellt, weil neben absolutistischen Fürstentümern auch Republiken wie die Niederlande oder konstitutionelle Monarchien wie England eine Blütezeit erlebten. Aus diesem Grund wird als Epochenbezeichnung mittlerweile der Begriff "Zeitalter des Barock" gewählt, der neben den politischen Unterschieden auch zeitgenössische religiöse, philosophische und ästhetische Erscheinungen mit einbezieht. Beispiele für gegenwärtig existierende absolutistische Regierungsformen sind die jeweils aus religiösen Prinzipien abgeleiteten Herrschaften des Königs von Saudi-Arabien und des Papstes im Vatikanstaat.
Sage einfach was "Abtreibung" bedeutet !
Bei einer Abtreibung wird eine Schwangerschaft abgebrochen. Der Embryo, also das ungeborene Kind, ist noch sehr klein und wird aus dem Bauch seiner Mutter herausgeholt. Das geschieht meist, weil die Mutter kein Kind haben will oder sie denkt, dass sie nicht dafür sorgen kann. Abtreibungen gibt es seit dem Altertum. Es gab immer Frauen, die besondere Pflanzen kannten. Wenn eine schwangere Frau davon einen Tee trank, stieß ihr Körper das werdende Kind aus. Es gab auch Eingriffe mit Instrumenten durch die Vagina. Bei beiden Methoden gab es oft Verletzungen. Frauen verloren ihre Fähigkeit, wieder schwanger zu werden oder starben sogar. Oft streiten sich die Menschen darüber, ob man eine Abtreibung vornehmen darf oder nicht. Vor allem geht es darum, ob die Mutter allein über ihren Körper bestimmen darf und über alles, was darin ist. Die Frage war auch immer, ab welchem Zeitpunkt nach der Befruchtung man von einem Kind oder von einem Menschen sprechen soll. Und : Sollte der Staat dieses Leben schützen? In den meisten Ländern von Europa, Nordamerika und dem nördlichen Teil von Asien ist heute eine Abtreibung erlaubt, wenn die Frau dies will. In den meisten Ländern von Afrika und Südamerika sowie im südlichen Teil Asiens ist eine Abtreibung nur erlaubt, wenn eine Gefahr für das Leben der Mutter besteht. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in vielen anderen Ländern ist heute eine Abtreibung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft möglich. Abtreibungen werden heute fast immer in einer Klinik durchgeführt.
Ein Schwangerschaftsabbruch (auch Abtreibung und induzierter Abort; lateinisch Interruptio, Abruptio graviditatis) ist die vorzeitige Beendigung einer Schwangerschaft durch Entfernen der Leibesfrucht. Der menschliche Embryo bzw. Fötus überlebt den Eingriff gewolltermaßen in der Regel nicht. Davon zu unterscheiden ist der übergeordnete medizinische Begriff Abort; dieser umfasst auch einen natürlichen Spontanabort (Fehlgeburt). Die Zulässigkeit von Schwangerschaftsabbrüchen ist seit der Spätantike heftig umstritten. Im Widerstreit stehen dabei religiöse und ethische Vorstellungen, gesellschaftliche Ansprüche, das Selbstbestimmungsrecht der Frau und das Lebensrecht des menschlichen Embryos bzw. Fötus. Daraus folgen sehr unterschiedliche ethische Beurteilungen und juristische Regelungen; sie reichen von weitgehender Entscheidungsfreiheit der Schwangeren bis zu völligen Verboten mit harten Strafen.
Sage einfach was "Achterbahn" bedeutet !
Eine Achterbahn ist ein Fahrgeschäft auf einer Kirmes oder in einem Vergnügungspark. Achterbahn fährt man zum Spaß und nicht, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, wie zum Beispiel bei einer U-Bahn. Bei einer Achterbahn fahren mehrere Wagen auf Schienen. Die Wagen können bei manchen Achterbahnen an den Schienen hängen. Die Schienen sind auf einem Gerüst befestigt. Die Gerüste können verschieden hoch sein. Manche Achterbahnen haben auch Loopings oder Schrauben. Der Name kommt wohl auch von der verschlungenen Form, wie bei der Zahl 8.
Eine Achterbahn ist ein Fahrgeschäft, bei dem ein oder mehrere auf Schienen fahrende Wagen oder Züge eine derart beschaffene Strecke befahren, dass Passagiere gefahrlos außergewöhnliche g-Kräfte erleben können. Achterbahnen zählen zu den klassischen und größten Attraktionen auf Volksfesten und in Vergnügungsparks. Der deutsche Name Achterbahn entstand aus der Bezeichnung Figur-8-Bahn. In Österreich werden Achterbahnen nach den Bahnen im Wiener Prater auch Hochschaubahn genannt. Der ebenfalls gebräuchliche Name Berg-und-Tal-Bahn leitet sich von den Bergen und Tälern des Streckenverlaufes ab. Die Herkunft des heutigen englischen Namens Roller Coaster ist umstritten. Er setzt sich aus den Begriffen Roller - für rollend / Rollender und Coaster - von to coast, das mit frei fahrend übersetzt werden kann, zusammen. Bereits LaMarcus Adna Thompson benutzt 1884 den Begriff im Patentantrag für seine Roller Coasting Structure. In vielen romanischen Sprachen nimmt die Bezeichnung Bezug auf die Russischen Berge, zum Beispiel Montagnes Russes im Französischen oder Montagne Russe im Italienischen, während im Russischen von Amerikanischen Bergen (epace op) gesprochen wird.
Sage einfach was "Acker" bedeutet !
Ein Acker ist ein Feld, das regelmäßig gepflügt wird. Der Bauer sät darauf Feldfrüchte an wie Kartoffeln, Mais, Weizen und viele andere Nahrungsmittel. Je nach Region, Dialekt und was angepflanzt wird kann der Name wechseln. Man spricht beispielsweise von einem Kartoffel- oder Rübenacker, aber auch von einem Weizen- oder Gerstenfeld. Die Ackerkrume ist die obere Schicht der Erde, die der Bauer pflügt. Sie ist etwa 30 Zentimeter dick, also etwa so dick, wie ein Lineal in der Schule lang ist. Die Ackerscholle oder die Scholle ist ein Stück Erde, das der Pflug umgedreht hat. In der Natur gibt es keine Äcker. Wenn der Mensch nicht eingreift, wächst meistens Wald. In feuchten Gebieten und auf den Almen gibt es besondere Wiesen. Acker gibt es also nur dort, wo Menschen die Erde bearbeiten. Wiesen und Weiden gehören nicht zu den Ackerflächen, weil sie nicht gepflügt werden. Man belässt die Oberfläche immer gleich. Ackern kann man nur dort, wo der Boden einigermaßen flach ist, sonst schwemmt ein starker Regen die Erde weg. Ein Stück Land sollte auch nicht jahrelang als Acker gebraucht werden, sonst verliert es zu viele Nährstoffe. Die meisten Bauern wechseln deshalb ab: Mal ist ein Stück Land ein Kartoffelacker, dann ein Getreidefeld, dann eine Wiese und so weiter. Diesen Wechsel nennt man Fruchtfolge oder Felderwirtschaft.
Ein Acker, auch Feld oder Schlag genannt, ist ein landwirtschaftlich genutzter Boden (Kulturboden), der regelmäßig zum Beispiel mit einem Pflug und/oder anderen Ackergeräten bearbeitet und mit einer Feldfrucht bestellt wird. Dabei sind die Wörter nicht vollständig als Synonyme zu verstehen: Man spricht von einem Weizen- oder Rapsfeld, aber meist von einem Kartoffel- oder Rübenacker. Hinsichtlich des Gebrauchs dieser Wörter gibt es auch landschaftliche Unterschiede. Ein als Acker genutztes Land wird als Ackerland bezeichnet. Als Ackerkrume oder auch Bodenkrume wird die lockere, bearbeitete, mit organischem Material angereicherte oberste Schicht (in etwa 30 cm) eines Ackers bezeichnet (siehe Mutterboden). In bestimmten Gegenden (Kurland) wurde der Begriff auch für die aufkeimende Saat benutzt. Die Ackerscholle oder kurz Scholle ist eigentlich ein großes Erdstück, das durch den Pflug aufgeworfen wurde. Letzterer Begriff wird auch veraltet als Metapher für Heimat gebraucht.
Sage einfach was "Ada Lovelace" bedeutet !
Ada Lovelace, sprich: Äida Lawläss, war eine Mathematikerin aus Großbritannien. Heute ist sie besonders dafür bekannt, dass sie das erste Computerprogramm der Welt geschrieben hat, das veröffentlicht wurde. Der Computer dazu wurde allerdings nie gebaut. Augusta Ada Byron King wurde im Jahr 1815 geboren. Ihr Vater war Lord Byron, ein berühmter Schriftsteller. Ihre Mutter hatte Streit mit dem Vater, der seine Tochter nie getroffen hat. Die Mutter, Anne Isabelle Noel-Byron, kümmerte sich darum, dass Ada viel über Naturwissenschaft und Mathematik lernte. Damals war es in der Gesellschaft nicht normal, dass Frauen sich dafür interessierten. Ada heiratete einen Mann, der ebenfalls Mathematik mochte. Dank ihm kam sie an wichtige Bücher, aber die Ehe war trotzdem nicht glücklich. Sie hätte gern mehr Zeit für Mathematik und Musik gehabt. Sie starb mit nur 36 Jahren an Krebs. Mit ihren Ideen war Ada Lovelace ihrer Zeit weit voraus. Heute gilt sie als Vorbild für Frauen, die viel über Technik, Mathematik und Naturwissenschaft wissen wollen. So gibt es jedes Jahr im Oktober einen Ada-Lovelace-Tag. Auch Wettbewerbe und eine Programmiersprache hat man nach ihr benannt.
Augusta Ada King-Noel, Countess of Lovelace, allgemein als Ada Lovelace bekannt (geborene Hon. Augusta Ada Byron; * 10. Dezember 1815 in London; + 27. November 1852 ebenda), war eine britische Mathematikerin. Sie arbeitete mit Charles Babbage an der von ihm entwickelten Analytical Engine. Die Analytical Engine wurde zwar niemals fertig gestellt, aber Ada Lovelace erkannte das gewaltige Potential dahinter besser als sein Erfinder Babbage, der bloß eine Rechenmaschine herstellen wollte. Dies manifestierte sich 1843 in selbst hinzugefügten Notizen zur ihrer Übersetzung eines Artikel von L. F. Menabrea über die Analytical Engine, der drei mal so lange war, wie der ursprüngliche Text. Die Erkenntnis, dass die Maschine mehr als nur Zahlen verarbeiten könnte, war bahnbrechend, dies wurde jedoch zu ihrer Lebzeit nicht erkannt. Aus ihrem schriftlichen Plan ging hervor, wie Bernoulli-Zahlen mit der Maschine berechnet werden können. Lovelace formulierte hier die Grundidee der Informatik; die systemische Verarbeitung von Informationen. Mit dieser Erkenntnis hat sie die Informatik um hundert Jahre voraus gedacht und gilt als erste Programmiererin der Welt. Die Programmiersprache Ada, die Lovelace Medal sowie der Ada Lovelace Award wurden nach ihr benannt.
Sage einfach was "Adam und Eva" bedeutet !
Die Erzählung von Adam und Eva ist die zweite große Geschichte im Alten Testament. Sie folgt auf die Geschichte der Erschaffung der Erde. Adam und Eva lebten zuerst im Paradies. Weil sie dann aber Gott nicht gehorchten, verbannte er sie von dort. Sie hatten Kinder, von denen stammen alle heutigen Menschen ab. Die Geschichte von Adam und Eva gehört wie die Geschichten von Noah und Abraham zum Glauben der Juden, der Christen und der Moslems. Einige Muslime glauben sogar, dass sich in einem bestimmten Grabmal die Überreste Adams befinden und gehen dorthin zum Gebet. Zur Geschichte von Adam und Eva gehört das Paradies. Heute noch gebraucht man diesen Ausdruck, um etwas sehr Schönes zu beschreiben. Man sagt manchmal: "Es war paradiesisch", oder "Es ist wie im Paradies". Anstatt zu fragen: "Müssen wir jetzt noch einmal ganz von vorne beginnen?" sagt man manchmal: "Fangen wir jetzt wieder bei Adam und Eva an?"
Adam und Eva waren nach der biblischen Erzählung im 1. Buch Mose (Kapitel 2 bis 5) das erste Menschenpaar und somit die Stammeltern aller Menschen. Demnach formte Gott den Adam aus Erde und hauchte ihm den Lebensatem ein. Anschließend gab Adam zwar den Tieren Namen, fand aber kein partnerschaftliches Gegenüber. Daraufhin ließ Gott Adam in einen tiefen Schlaf fallen, entnahm ihm eine Rippe (wörtlich: "Seite") und schuf aus dieser sein Gegenüber Eva. Während in der Erzählung bis zu diesem Punkt immer von "dem Menschen" (Adam) gesprochen wird, erkennt Adam nun in der Begegnung mit dem neuen Wesen sich als Mann und ihm gegenüber Eva als Frau. Adam wird auch im Koran erwähnt, der heiligen Schrift des Islams.
Sage einfach was "Adel" bedeutet !
Der Adel ist eine bestimmte Gruppe von Menschen. Wenn jemand adelig ist, sind normalerweise auch seine Kinder automatisch adelig. Ein Adeliger hat Vorrechte schon von seiner Geburt an, er darf etwas, was andere nicht dürfen. Früher besaß ein Adeliger nicht einfach nur Häuser oder Land, sondern war auch der Landesherr und durfte vieles bestimmen. Im Mittelalter war man Adeliger, wenn man viel Land besaß und darüber herrschen konnte. Wenn man Hilfe brauchte, um sich zu verteidigen, bekam man sie vom König. Dafür musste man selbst mit Rat und Tat dem König zur Seite stehen. Wenn er zum Krieg rief, musste man ihm Soldaten schicken. Ein adeliger Soldat zu Pferd war ein Ritter. Adelige haben nur andere Adelige geheiratet: Auf diese Weise blieb der Adel eine Gruppe für sich. Wer jemanden heiratete, der nicht ebenbürtig war, also nicht adelig genug, der konnte seine Rechte verlieren. Es gab viele Regeln, wer Adeliger war und was ein Adeliger durfte. Man konnte Adeliger werden, wenn man etwas Großes geleistet hat. Manchmal hat ein Kaiser oder König einen tapferen Soldaten, einen reichen Unternehmer oder einen klugen Wissenschaftler geadelt. Meistens waren dann aber nur diese Leute selber adelig, nicht ihre Kinder. Die alten Adeligen haben aber auf diese Leute herabgeschaut. Für sie war das nur ein "neuer Adel" oder "Geldadel".
Der Adel (althochdeutsch adal oder edili ,Edles Geschlecht, die Edelsten', lateinisch nobilitas) ist eine "sozial exklusive Gruppe mit gesellschaftlichem Vorrang", die Herrschaft ausübt und diese in der Regel innerfamiliär tradiert. Eine Klarheit des Begriffs gibt es allerdings nicht und in den einzelnen europäischen Herrschaftsbereichen gelten bzw. galten unterschiedliche Kriterien, wer zum Adel gehört und wer nicht. Noch viel mehr gilt dies für außereuropäische Kulturkreise. Ein Angehöriger des Adels wird als Adeliger, Edelfrau, Edelfräulein oder Edelmann bezeichnet. Der Herrschaftsanspruch des Adels gründete sich unter anderem auf Leistung, Erziehung und Abstammung sowie unterstellte göttliche Absicht. Führungsschichten in den verschiedenen Kulturen der Welt und in unterschiedlichen Gesellschaften werden als Adel gedeutet. Der Adel war trotz zum Teil sehr langer Phasen der Kontinuität immer wieder Veränderungen ausgesetzt. Er konnte zusammenbrechen, wie der spätrömische Adel, oder sich neu bilden. In vielen Ländern der Welt hält der Adel seine ehemals umfangreiche und exklusive politische Macht nicht mehr in den Händen, ist zum Teil sogar nicht mehr existent (z. B. China), nicht einmal mehr als nach außen wahrnehmbare soziale Gruppe. Gleichzeitig gibt es viele Staaten, die von adeligen Häusern regiert oder repräsentiert werden und in denen der Adel eine wichtige Rolle spielt - von Großbritannien bis Kambodscha. In Europa kennt die Archäologie früheste Zeugnisse, die als solche adeligen Lebens gedeutet werden, vor allem Grabfunde und Reste ehemaliger Villen und Burgen. Antike griechische, römische, aber auch z. B. etruskische Führungsschichten werden als Adel aufgefasst. Im Mittelalter hat sich der Adel aus römischen und germanischen, ethnisch gesehen teilweise auch aus slawischen Wurzeln zu einer "multifunktionalen Elite" entwickelt, die politisch und militärisch, ökonomisch, sozial, kulturell und religiös führte, allerdings nicht zwingend als "Adel" zu deuten ist. Der europäische Adel hat sich etwa ab dem 11./12. Jahrhundert in der Regel ständisch organisiert. In solchen ständischen Systemen gelten für den Adel bestimmte Rechte, Privilegien, Pflichten und Verhaltenskodizes. Mit der Ablösung der ständischen durch demokratische, sozialistische oder kommunistische Systeme oder konstitutionelle Monarchien hat der Adel in Europa seine politische Bedeutung größtenteils verloren. Die rechtliche wie gesellschaftliche Situation des Adels gestaltet sich historisch je nach Region äußerst unterschiedlich: Vom prinzipiellen Verbleib der Standesunterschiede (z. B. Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) über die Aufhebung der Standesvorrechte und -pflichten (z. B. Weimarer Republik) und seine Abschaffung (z. B. Österreich) bis hin zur Auslöschung durch Verfolgung, Vertreibung, Inhaftierung oder Ermordung (z. B. Frankreich, Russland, SBZ/DDR). In Europa stellt der Adel heute dennoch mitunter eine relativ geschlossene soziale Schicht mit eigenen Lebensweisen, Umgangsformen und einem differenzierten Standesethos dar.
Sage einfach was "Adolf Hitler" bedeutet !
Adolf Hitler war ein Politiker des Nationalsozialismus. Er nannte sich "Führer" und regierte Deutschland von 1933 bis 1945. Als Diktator konnte er alles selbst bestimmen. Menschen, die gegen ihn waren, hat er ermorden lassen. Außerdem verfolgte er Juden und ließ sie einsperren und töten. Der Zweite Weltkrieg, den er begonnen hat, war der schlimmste in der Geschichte der Welt. Geboren und aufgewachsen ist Hitler in Österreich. Dort gelang es ihm nicht, zu studieren oder eine normale Arbeit zu finden. Nachdem er ein Jahr lang in Deutschland gelebt hatte, brach der Erste Weltkrieg aus. Er wurde Soldat und bald nach dem Ende des Krieges aus der Armee entlassen. Er ging zu einer kleinen Partei, die gegen die Juden war und angeblich das Beste nur für das eigene Volk wollte. Diese Partei machte er größer und nannte sie "Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei". Im Jahr 1923 versuchte er ohne Erfolg, mit Gewalt der Herrscher von Deutschland zu werden. Dafür musste er einige Zeit ins Gefängnis. In dieser Zeit schrieb er sein berühmtes Buch "Mein Kampf", in dem er seine Weltsicht erklärte. Ab 1930 wählten immer mehr Deutsche seine Partei. Damals hatte die Wirtschaft auf der ganzen Welt große Probleme und viele Menschen waren ohne Arbeit. Außerdem gelang es Hitler, dass einige wichtige Politiker ihm vertrauten. Im Jahr 1933 wurde er Reichskanzler. In kurzer Zeit machte er die deutsche Demokratie kaputt. Deutschland begann und verlor den Zweiten Weltkrieg. Kurz vor Kriegsende, als fremde Soldaten die deutsche Hauptstadt Berlin erreicht hatten, tötete Hitler seine Frau und sich selbst. In seinem Testament, dem letzten Willen, schrieb er: Das deutsche Volk sei selbst schuld am verlorenen Krieg. Es habe nicht gut genug gekämpft. Heute sagen manche Wissenschaftler, dass er eigentlich ein schwacher Diktator war, weil er sich wenig auskannte und keine Übersicht hatte. Er hatte aber ein einfaches Ziel: Seiner Meinung nach gab es gute und schlechte Rassen. Die Deutschen, glaubte er, waren gut und wertvoll und sollten die Welt beherrschen. Die Juden dagegen hielt er für besonders bösartig. Sie sollten an allem Schlechten in der Welt schuld sein. Noch immer gibt es Leute, die Hitler gut finden, man nennt sie Neonazis. Die meisten anderen aber halten ihn für einen besonders üblen Gewaltherrscher. Es ist heute in Deutschland verboten, seine Partei neu zu gründen und Hitlers Ideen zu verbreiten.
Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn; + 30. April 1945 in Berlin) war ein nationalsozialistischer deutscher Politiker österreichischer Herkunft, der von 1933 bis 1945 Diktator des Deutschen Reiches war. Ab Juli 1921 Vorsitzender der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), versuchte er im November 1923 mit einem Putsch von München aus die Weimarer Republik zu stürzen. Mit seiner Schrift Mein Kampf (1925/26) prägte er die antisemitische und rassistische Ideologie des Nationalsozialismus. Hitler wurde von Reichspräsident Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 zum deutschen Reichskanzler ernannt. Innerhalb weniger Monate beseitigte sein Regime mit Terror, Notverordnungen, dem Ermächtigungsgesetz, Gleichschaltungsgesetzen, Organisations- und Parteiverboten die Gewaltenteilung, die pluralistische Demokratie, den Föderalismus und den Rechtsstaat. Politische Gegner wurden in Konzentrationslagern inhaftiert, gefoltert und ermordet. 1934 ließ Hitler anlässlich des "Röhm-Putsches" potenzielle Rivalen in den eigenen Reihen ermorden. Hindenburgs Tod am 2. August 1934 nutzte er, um das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers vereinen zu lassen, und regierte seither als "Führer und Reichskanzler". Die deutschen Juden wurden ab 1933 zunehmend ausgegrenzt und entrechtet, besonders durch die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935, die Novemberpogrome 1938 und die Arisierung von Unternehmen jüdischer Eigentümer sowie zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen, die ihnen schrittweise die Teilnahme am wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben unmöglich machten und sie ihrer Vermögen und Erwerbsmöglichkeiten beraubten. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise und die Massenarbeitslosigkeit bekämpfte er mit staatlichen Investitionsprogrammen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wie dem Autobahnbau und der Aufrüstung der Wehrmacht sowie der Einrichtung des paramilitärisch organisierten Reichsarbeitsdienstes. Mit der Aufrüstung der Wehrmacht und der Rheinlandbesetzung brach Hitler 1936 den Versailler Vertrag. Die nationalsozialistische Propaganda stellte die Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik als erfolgreich dar und steigerte so bis 1939 Hitlers Popularität. 1938 übernahm er die unmittelbare Befehlsgewalt über die Wehrmacht und setzte den "Anschluss" Österreichs durch. Über das Münchner Abkommen vom 30. September 1938, das ihm die Angliederung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich gestattete, setzte er sich mit der "Zerschlagung der Rest-Tschechei" bereits am 15. März 1939 hinweg. Mit dem durch den Abschluss des sogenannten Hitler-Stalin-Pakts vom 23./24. August 1939 mit der Sowjetunion vorbereiteten Überfall auf Polen am 1. September 1939, der vertragsgemäß die Zerschlagung des polnischen Staates und die Aufteilung seines Territoriums unter den Vertragspartnern zum Ziel hatte und auf den bald die sowjetische Besetzung Ostpolens folgte, löste er den Zweiten Weltkrieg in Europa aus. Nach dem Sieg über Frankreich im Westfeldzug vom 10. Mai bis 25. Juni 1940 und dem Beginn der später gescheiterten Luftschlacht um England am 10. Juli 1940 teilte er am 31. Juli 1940 Vertretern des Oberkommandos der Wehrmacht seinen Entschluss mit, die Sowjetunion anzugreifen und gegen sie einen Vernichtungskrieg zur Eroberung von "Lebensraum im Osten" zu führen. Den am 22. Juni 1941 begonnenen Krieg gegen die Sowjetunion ließ er unter dem Decknamen "Unternehmen Barbarossa" vorbereiten und führen. Im Zweiten Weltkrieg verübten die Nationalsozialisten und ihre Helfershelfer zahlreiche Massenverbrechen und Völkermorde. Bereits im Sommer 1939 erteilte Hitler die Weisung, die "Erwachseneneuthanasie" vorzubereiten. Zwischen September 1939 und August 1941 wurden in der "Aktion T4" über 70.000 psychisch kranke sowie geistig und körperlich behinderte Menschen, bis Kriegsende insgesamt durch "Euthanasie" über 200.000 Menschen systematisch ermordet. Hitlers Antisemitismus und Rassismus gipfelte schließlich im Holocaust. Im Holocaust wurden etwa 5,6 bis 6,3 Millionen Juden, im Porajmos bis zu 500.000 Sinti und Roma ermordet. Hitler autorisierte die wichtigsten Schritte des Judenmordes und ließ sich über den Verlauf informieren. Seine verbrecherische Politik führte zu vielen Millionen Kriegstoten und zur Zerstörung weiter Teile Deutschlands und Europas.
Sage einfach was "Adoption" bedeutet !
Adoption bedeutet, dass Menschen die Eltern von einem Kind werden. Sie sind nicht die leiblichen Eltern, das heißt, dass das Kind andere Eltern hatte. Das Kind hat die leiblichen Eltern verloren, oder aus irgendwelchen Gründen können sie sich nicht um das Kind kümmern. Die neuen Eltern heißen Adoptiveltern, das adoptierte Kind ist ein Adoptivkind. Ansonsten sind die Adoptiveltern genauso Eltern wie andere auch. Nicht alle Menschen, die Kinder haben möchten, können Kinder bekommen. Dann melden sie sich beim Staat, dass sie gerne adoptieren möchten. Der Staat prüft, ob die Menschen gute Eltern wären. Oft aber gibt es auch eine Adoption innerhalb einer Familie: Manchmal hat zum Beispiel eine Frau bereits ein Kind, aber sie verlässt den Vater des Kindes. Dann lernt sie einen neuen Mann kennen. Nach einiger Zeit adoptiert der neue Mann das Kind vielleicht. Es kann auch sein, dass man jemanden adoptiert, der schon erwachsen ist. Auf diese Weise kann der Adoptierte den Namen der Adoptiveltern annehmen und später auch deren Hab und Gut erben. Das machen zum Beispiel Menschen von Adel, mit einem besonderen Namen. Wenn sie keine eigenen Kinder haben, wollen sie, dass der Name nicht ausstirbt. Es ist auch schon vorgekommen, dass die Adoptierten dafür Geld gezahlt haben, weil sie den besonderen Namen haben wollten.
Adoption (von lateinisch adoptio) oder Annahme an Kindes statt oder Annahme als Kind bezeichnet die rechtliche Begründung eines Eltern-Kind-Verhältnisses zwischen dem Annehmenden und dem Kind ohne Rücksicht auf die biologische Abstammung. Sowohl leiblich verwandte als auch leiblich nicht verwandte Personen können adoptiert werden; Letztere nehmen rechtlich den Platz einer verwandten Person in einer Adoptivfamilie ein. Die familienrechtlichen Beziehungen zwischen dem adoptierten Kind und seinen Herkunftseltern erlöschen im Regelfall. Bei der Adoption von Volljährigen oder naher Verwandter gelten teilweise abweichende Regelungen.
Sage einfach was "Advent" bedeutet !
Das Wort Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft. Der volle Name wäre eigentlich "adventus domini", "Ankunft des Herrn", also Ankunft Gottes. Den Advent feiern die katholischen und die evangelischen Christen ab dem vierten Sonntag vor Weihnachten. In der orthodoxen Kirche entspricht der Advent der Weihnachts-Fastenzeit. Sie dauert 40 Tage und beginnt somit etwas früher. Die Daten der Adventssonntage wechseln vor Jahr zu Jahr. Die Regel lautet: Der vierte Adventssonntag ist spätestens der 24. Dezember. Also ist das früheste Datum für den vierten Advent der 18. Dezember. So war es im Jahr 2016. Der erste Advent war dann bereits am 27. November. Im Jahr 2017 war der vierte Advent bereits am 24. Dezember und der erste Advent am 3. Dezember.
Advent (lateinisch adventus "Ankunft"), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen. Der Advent beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntags und mit ihm auch das neue Kirchenjahr. Zwischen der Konfession der Adventisten und der geprägten Zeit des Advents besteht eine mittelbare Verbindung, da sich beide Bezeichnungen auf die Ankunft Christi beziehen.
Sage einfach was "Adverb" bedeutet !
Das Adverb nennt man auch Eigenschaftswort oder Beiwort. Es beschreibt meist, wie eine Handlung abläuft, beispielsweise im Satz: "Der Hund spielt drollig." Die Frage ist hier nämlich, wie er spielt. Das Adverb beschreibt also das Verb näher. In der deutschen Sprache verändert sich das Adverb nicht. Man sagt: "Der Junge arbeitet aufmerksam" oder "Die Mädchen arbeiten aufmerksam". In den lateinischen Sprachen verändert sich das Adverb entsprechend der Person, welche handelt. Vom Adverb kann man Steigerungsformen bilden wie vom Adjektiv: Der Laie arbeitet "sauber", der Fachmann arbeitet "sauberer", der Meister arbeitet "am saubersten". Man kann auch Gegensätze suchen: sauber - schmutzig, hell - dunkel, nass - trocken und so weiter. Zu zahlreichen Adverbien findet man aber kaum einen Gegensatz. Beispiele dazu sind grau, golden, mittelmässig und andere mehr. Es ist recht schwierig, zwischen Adverb und Adjektiv zu unterscheiden. Es kommt drauf an, wie und wo es im Satz steht. Im Satz "Ich habe einen drolligen Hund bekommen" ist "drollig" ein Adjektiv, weil es zum Substantiv "Hund" gehört. Wenn man aber sagt: "Der Hund spielt drollig", dann ist "drollig" ein Adverb, weil es zum Verb "spielt" gehört. Weil diese Unterscheidung so schwierig ist, macht man sie in den ersten Schuljahren meist gar nicht, sondern man nennt beides Eigenschaftswort. Dies kann sowohl ein Adverb als auch ein Adjektiv sein.
Adverb (Plural: die Adverbien), auch Umstandswort oder (heute seltener gebraucht) Nebenwort, bezeichnet in der Grammatik eine Wortart. Als Wortart ist das Adverb zu unterscheiden von der grammatischen Funktion (Satzgliedfunktion) eines Adverbials. Adverbien dienen typischerweise als Adverbiale, kommen jedoch manchmal auch in anderen Funktionen vor (als Prädikativum oder Attribut). Beispiele für Adverbien sind die Wörter oft (als Temporal- bzw. Frequenzadverbial), gerne (als Modaladverbial) oder glücklicherweise (Satzadverbial) in: Als weitere typische Eigenschaft von Adverbien gilt, dass sie als Einzelwörter auftreten, die selbst schon Satzglieder bilden, und dass sie unveränderlich sind (d. h. nicht flektierbar). Im Gegensatz hierzu zeigen adverbiale Konstruktionen mit Wörtern wie schnell ("schnell fahren") oder spät ("spät zurückkehren") Wörter, die im Prinzip flektierbar sind: "schnelle Fahrt, späte Rückkehr". Daher werden solche Adverbiale ihrer Wortart nach nicht als Adverbien eingestuft, sondern als Adjektive in adverbialem Gebrauch. Unter den Wortarten stellen die Adverbien einen außerordentlich umstrittenen Fall dar, und die Mitglieder dieser Kategorie sind sehr uneinheitlich. Bezüglich der Bildungsweise können unter anderem folgende Typen unterschieden werden: Die englischen und romanischen Bildungen der Art beautiful-ly, dolce-mente gelten traditionell, eben weil sie eine sichtbare und regelmäßige Markierung tragen, als besonders klarer und typischer Fall von Adverbien (vor allem auch in der Schulgrammatik). Diese Sicht wurzelt bereits in der lateinischen Grammatik, wo es ebenfalls derartige adverbielle Endungen gibt. Dies führte dazu, dass die endungslosen adverbialen Adjektive des Deutschen (wie in "spät zurückkehren") mitunter als unnormaler Fall empfunden wurden; sie wurden dann in traditioneller Sicht mitunter an diese englischen und romanischen Vorbilder angeschlossen, also ebenso wie diese als abgeleitete Adverbien betrachtet, denen lediglich die Endung fehle (sogenannte Adjektivadverbien). In der heutigen Sprachwissenschaft wird jedoch eher umgekehrt darauf hingewiesen, dass den abgeleiteten Adverbformen vielfach die grammatischen Eigenschaften fehlen, die man erwarten würde, wenn die adverbiellen Endungen einen Wechsel der Wortart bewirkten, also einen Fall von Wortableitung (Derivation) vom Adjektiv zum Adverb darstellten. Stattdessen gebe es viele Hinweise, dass zum Beispiel englische Formen wie beautifully weiterhin der Wortart Adjektiv angehören könnten und die Endung nur eine grammatische Funktion des Adjektivs anzeigt. In dieser Frage gibt es in der Sprachwissenschaft noch keinen Konsens die Frage ist auch für die verschiedenen einzelnen Fälle jeweils gesondert zu entscheiden. Es ergibt sich jedoch, dass der Begriff Adverb gerade in seiner Anwendung auf diese abgeleiteten Formen einen problematischen Status hat. Wenn gerade sie als der grammatische Idealfall betrachtet werden, bewirkt dies, dass der Begriff Adverb zwischen Wortart und grammatischer Funktion zu schillern beginnt. Es ist insofern denkbar, dass vor allem nur die unabgeleiteten Wörter und die erstarrten Verbindungen als Adverbien im strikten Sinne einer eigenen Wortart anzusehen wären. Auch hier gibt es aber in der Sprachwissenschaft keinen eindeutigen Konsens darüber, wie eine präzise Wortartdefinition gegeben werden sollte. Vielfach ist hier von einer Restklasse von Wörtern die Rede, die sich lediglich keiner anderen Wortart eindeutig zuordnen lassen. Gleichzeitig sind sie aber auch von verschiedenen anderen Wortarten (Adjektiv, Substantiv oder Präposition) schwer abgrenzbar und scheinen in diese überzugehen.
Sage einfach was "Aerosol" bedeutet !
Ein Aerosol, sprich: Ärosool, ist ein Gas, in dem winzige Teilchen schweben. Das Gas ist oft einfach Luft. Die festen Teilchen sind so winzig, dass man sie von Auge nicht erkennen kann. Sie können fest sein oder flüssig. Man nennt sie "Schwebeteilchen". Die Wissenschafter nennen sie "Aerosolpartikel" oder "Aerosolteilchen". Aerosole gibt es durch die Natur oder die Menschen. Durch die Natur entstehen Aerosole mit Pollen aus Blüten, mit Sporen aus Pilzen, mit Viren oder Bakterien. Der Wind bildet aber auch Aerosole, indem er feinen Staub von Gestein mitträgt, der zum Beispiel in der Wüste entsteht. Auch Wind mit Asche von Vulkanen bildet ein Aerosol. Ein natürliches flüssiges Aerosol ist Nebel. Auch durch die Menschen entstehen Aerosole. Sie gehören zum Rauch von Lagerfeuern und Heizungen oder zu den Abgasen von Autos. Auch die Spraydosen oder Fabrikschlote produzieren Aerosole. Die Aerosole aus der Natur schaden den Menschen selten. Schädlich wird es in der Industrie: Viele Farben oder andere Beschichtungen werden aufgesprüht, zum Beispiel bei der Lackierung von Autos. Da müssen sich die Arbeiter mit besonderen Gesichtsmasken schützen, damit ihre Lungen nicht krank werden. Besonders bekannt wurden die Aerosole während der Coronapandemie. Coronaviren gibt es nicht nur in den Tröpfchen, die ein Mensch bei Husten oder Niesen versprüht, sondern auch einfach in der Atemluft. Besonders wenn in einem geschlossenen Raum viele Leute reden oder gar ein Chor singt, reichern sich diese Aerosole in der Luft an und können zu Ansteckungen führen. Dagegen helfen Atemschutzmasken und häufiges Lüften des Raumes.
Ein Aerosol (Kunstwort aus altgriechisch ar, deutsch ,Luft' und lateinisch solutio ,Lösung') ist ein heterogenes Gemisch (Dispersion) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in einem Gas. Die Schwebeteilchen heißen Aerosolpartikel oder Aerosolteilchen. Die kleinsten Partikel sind wenige Nanometer groß. Eine fixe Obergrenze gibt es nicht, jedoch sind Partikel, die innerhalb weniger Sekunden ausfallen, selten Gegenstand von Untersuchungen. Ein Aerosol ist ein dynamisches System und unterliegt ständigen Änderungen durch Kondensation von Dämpfen an bereits vorhandenen Partikeln, Verdampfen flüssiger Bestandteile der Partikel, Koagulation kleiner Teilchen zu großen oder Abscheidung von Teilchen an umgebenden Gegenständen. Die Aerosolforschung beschäftigt sich unter anderem mit den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Aerosolpartikeln, der Entstehung und Generierung von Aerosolen, der Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und der Auswirkung von atmosphärischen Aerosolen auf Sichtverhältnisse und auf das Klima.
Sage einfach was "Affen" bedeutet !
Affen sind Säugetiere und stammen aus der Ordnung der Primaten. Dieses Wort kommt vom lateinischen Wort "primus" und bedeutet "der erste". Affen sind die nächsten tierischen Verwandten der Menschen. Eines der Merkmale dieser Ordnung ist ein höher entwickeltes Gehirn. Auch äußerlich sind die Affen den Menschen am ähnlichsten. Affen sind kluge und gesellige Tiere. Sie ernähren sich meist von Pflanzen, manchmal nehmen sie aber auch Insekten hinzu. Manche Affen können auf zwei Beinen gehen, wie ein Mensch. Andere wiederum laufen immer auf allen Vieren. Wenn wir heute von Affen sprechen, meinen wir oft einen Begriff aus der Umgangssprache oder aus unserer Alltagssprache. Wir kennen beispielsweise die Gorillas, meist aus dem Zoo. Dann bezeichnen wir alle Tiere, die so ähnlich sind, als Affen. In der Wissenschaft der Biologie ist das aber viel komplizierter.
Die Affen (Anthropoidea, Simiae oder Simiiformes), auch als "Eigentliche Affen" oder "Höhere Primaten" bezeichnet, sind eine zu den Trockennasenprimaten gehörende Verwandtschaftsgruppe der Primaten. Traditionell wurden sie den "Halbaffen" gegenübergestellt, jedoch sind sie mit den Koboldmakis näher verwandt als mit den übrigen Vertretern dieser Gruppe. Sie teilen sich in die Neuweltaffen und die Altweltaffen auf, zu denen auch der Mensch gehört.
Sage einfach was "Afghanistan" bedeutet !
Afghanistan ist ein Land in Asien. Es liegt zwischen dem Iran und Pakistan und hat selbst keinen Zugang zum Meer. Es ist knapp doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur knapp halb so viele Einwohner. Die Hauptstadt heißt Kabul. Dort wohnen etwa drei Millionen Menschen, ungefähr so viele wie in Berlin. Damit lebt in der Hauptstadt etwa jeder zehnte Afghane. Das Land hatte lange Zeit Herrscher aus Persien, dem heutigen Iran. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde es frei. Aber andere, große Länder wie die USA und Russland haben versucht, Macht über Aghanistan zu bekommen. Das Land liegt nämlich auf dem wichtigen Weg vom Westen nach Indien, und von Russland aus zum Pazifischen Ozean. Einige Zeit regierten in Afghanistan Kommunisten und später besonders strenge Anhänger des Islam. Seit über 30 Jahren wird im Land Krieg geführt. Im Jahr 2001 haben die USA und andere Länder wie Deutschland Soldaten nach Afghanistan geschickt. Diese Soldaten sollten die strenge Anhänger des Islams besiegen und Frieden ins Land bringen. Es ist aber nicht gelungen, wieder Frieden herzustellen. Seit der Zeit der Kommunisten sind Hunderttausende von Menschen ins Ausland geflohen. Mehrere Zehntausend Menschen flohen bis nach Europa und in die USA. Die meisten Menschen aus Afghanistan, die Europa erreichten, gingen nach Deutschland. Etwas weniger als die Hälfte der Afghanen heißen Paschtunen. Man nannte sie früher Afghanen, daher hat das Land den Namen. Paschtu ist eine eigene Sprache, die mit Persisch verwandt ist. Viele andere Einwohner nennt man Tadschiken. Die meisten von ihnen sprechen Persisch. Paschtu und Persisch sind heute die Sprachen des Staates. Dazu leben noch einige andere Völker im Land. Fast alle Einwohner sind Muslime.
Afghanistan (paschtunisch und persisch , DMG Afanistan, offiziell Islamische Republik Afghanistan) ist ein Binnenstaat Südasiens an der Schnittstelle von Süd- zu Zentralasien, der an den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, die Volksrepublik China und Pakistan grenzt. Drei Viertel des Landes bestehen aus schwer zugänglichen Gebirgsregionen. Nach dem Einmarsch der Sowjetunion 1979 besiegten - von den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien finanzierte - Mudschaheddin die von der Sowjetunion gestützte Regierung. Die Aufteilung der Machtbereiche scheiterte jedoch an Rivalitäten; die fundamentalistisch islamisch ausgerichteten Taliban-Milizen kamen an die Macht und setzten eine radikale Interpretation des Islam und insbesondere die Scharia mit aller Härte durch. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten wurde das Taliban-Regime, das Mitgliedern von Terrororganisationen Unterschlupf gewährt hatte, im maßgeblich von den Vereinigten Staaten geführten Krieg gegen den Terror gestürzt. Seither bestimmt dieser Krieg das Geschehen. Das Land konstituierte sich durch die Verfassung von 2004 als islamische Republik. Von 2004 bis 2014 war Hamid Karzai Präsident Afghanistans. Nach der Präsidentschaftswahl 2014 wurde Aschraf Ghani zum Sieger erklärt und am 29. September 2014 als Staatsoberhaupt vereidigt.
Sage einfach was "Afrika" bedeutet !
Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde. Nach Asien hat er auch die meisten Einwohner, nämlich mehr als eine Milliarde. Afrika liegt südlich von Europa. Im Westen befindet sich der Atlantische Ozean, im Osten der Indische Ozean und im Norden das Mittelmeer. Wenn man sich Afrika anschaut, erkennt man drei Teile. Der Norden besteht vor allem aus der Wüste Sahara. Hier leben viele Araber und Berber, die meisten Menschen glauben an den Islam. Die Mitte Afrikas gehört zu den Tropen und hat Regenwald. Dort ist es feucht und heiß. Die Menschen hier haben eine dunkle Hautfarbe und glauben an das Christentum oder eine afrikanische Religion. Ganz im Süden gibt es wieder mehr Wüste oder etwas kühlere Gegenden. Hier leben auch viele Menschen, deren Familien aus Europa oder Asien eingewandert sind.
Afrika ist einer der Kontinente der Erde. Seine Fläche von 30,2 Millionen km^2 entspricht etwa 22 % der gesamten Landfläche des Planeten, er hat eine Bevölkerung von etwa 1,3 Milliarden Menschen (2017). Damit ist er sowohl nach Ausdehnung wie nach Bevölkerung der zweitgrößte Erdteil nach Asien. Nahezu alle afrikanischen Staaten sind Mitglied der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union. Der Kontinent ist überwiegend ländlich und durch hohe Geburtsraten geprägt, welche durch die Modernisierung sinken. Durch die seit etwa 1950 stark steigende Urbanisierung wohnen immer mehr Afrikaner in städtischen Gebieten. Einige afrikanische Städte gehören zu den weltgrößten Ballungsräumen, darunter Kairo, Lagos, Kinshasa, Johannesburg, Luanda und Alexandria. Entsprechend der "Out-of-Africa-Theorie" gilt Afrika als die "Wiege der Menschheit", wo im Zuge der Hominisation die Entwicklung zum anatomisch modernen Menschen Homo sapiens stattfand. Eine der frühesten Hochkulturen der Menschheit bildete sich im Alten Ägypten. Über die Jahrtausende entstanden auf dem Kontinent verschiedene "Großreiche" wie das Kaiserreich Abessinien. Der Sklavenhandel mit den afrikanischen Reichen seit dem 16. Jahrhundert und die spätere Kolonisation durch europäische Staaten ("Wettlauf um Afrika") führten zu einer teils Reißbrett-artigen Gebietsaufteilung. Diese wurde im Zuge der Dekolonisation ab der Mitte des 20. Jahrhunderts von vielen neu gebildeten afrikanischen Staaten übernommen. Die heterogenen Völker Afrikas hatten traditionell andere Siedlungsgebiete, was zu verschiedenen Konflikten und Kriegen um Territorial-, Rohstoff- und Machtansprüche beiträgt. Während die meisten Länder Afrikas lange autokratisch regiert wurden, setzten sich ab dem späten 20. Jahrhundert häufiger demokratische Bewegungen durch, wobei die Region Afrika seit Beginn der Demokratiemessungen am schlechtesten abschnitt. Armut, Hungersnöte, Kindersterblichkeit und Gesundheitsprobleme konnten durch Bildung, wirtschaftliche, medizinische und infrastrukturelle Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erheblich verringert werden. Die Bedeutung der Staaten Afrikas in der Weltwirtschaft ist nach BIP bis auf einige Ausnahmen wie Südafrika, Nigeria, Ägypten, Algerien, Angola und Marokko noch gering. Mehrere afrikanische Länder zählen seit Beginn des 21. Jahrhunderts jedoch zu den weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Die Rohstoffe und die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen des Kontinents sind von zunehmender Bedeutung für die afrikanischen Länder wie auch mit ihnen handelnde Industrie- und Schwellenländer. Die Geographie und Natur Afrikas sind vielfältig, es gibt eine große Anzahl von naturgeschützten Nationalparks. Das afrikanische UNESCO-Welterbe ist umfassend.
Sage einfach was "Ahorne" bedeutet !
Die Ahorne sind Laubbäume mit Blättern, die ungefähr die Form einer Hand haben. Insgesamt gibt es mindestens 100 Ahorn-Arten. Gemeinsam bilden sie die Gattung der Ahorne. Man findet sie auf der nördlichen Halbkugel der Erde. Sie wachsen nur dort, wo es nicht zu heiß ist, also in ganz Europa, in den USA und in Kanada sowie in Teilen Asiens. In unseren Städten ist der Spitzahorn einer der häufigsten Bäume. Im Frühling blüht er vor vielen anderen Bäumen und sorgt für ein frisches, helles Grün. Im Herbst verliert er die Blätter als letzter. Die häufigste Ahorn-Art in Mitteleuropa ist der Bergahorn. Er kann bis zu 500 Jahre alt werden und wächst in den Alpen sogar in 2000 Metern Höhe. Auf ihm und in seinem Holz leben viele Raupen, Käfer, Wildbienen und andere Insekten. Ebenfalls weit verbreitet in Europa ist der Feldahorn. Ein besonderes Kennzeichen für den Ahorn sind die Samen. An jedem Samen hängt ein Flügel. Der dreht sich beim Herunterfliegen wie die Blätter eines Hubschraubers. So fliegen sie weiter vom Stamm weg und können den Baum weiter herum verbreiten. Ahornholz wird vor allem für Möbel genutzt. Das Holz eignet sich auch sehr gut dafür, um Musikinstrumente oder Spielzeug zu bauen. Zum Süßen von Speisen kommt Ahornsirup zum Einsatz. Der wird aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen, der in Nordamerika vorkommt, also zum Beispiel in Kanada. Um den Saft zu gewinnen, ritzt man die Rinde an und hängt einen Eimer an den Stamm. Der fängt den Ahornsaft auf. Durch Einkochen wird er zähflüssig und man kann ihn in der Küche ähnlich wie Zucker verwenden.
Die Ahorne (Acer) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Je nach Autor gibt es 110 bis 200 Ahorn-Arten. Sie sind in gemäßigten und tropischen Gebieten in Eurasien, Nordafrika, Zentral- und Nordamerika weit verbreitet. Viele Arten werden vielseitig genutzt.
Sage einfach was "Akne" bedeutet !
Die Akne ist eine Krankheit. Man erkennt sie an Pickeln und "Mitessern" auf der Haut. Fast alle jungen Leute bekommen diese Krankheit, aber nicht alle müssen deshalb zum Arzt. Das hängt davon ab, wie schlimm die Akne ist. Besonders schwere Formen der Akne hinterlassen Narben, sind schmerzhaft und stören die Betroffenen einfach sehr. Bei der Akne spielen drei Dinge zusammen: Die Menge des Talges, der an den Wurzeln der Haare entsteht, außerdem Bakterien und die Frage, ob der Talg aus der Haarwurzel heraus kann oder nicht. Wenn also recht viel von dem zäh-fettigen Talg gebildet wird, wenn er nicht gut aus der Haarwurzel heraus kann und dann noch Bakterien dazukommen, dann entzündet sich das leicht. Es entsteht dann ein kleiner Abszess in der Haarwurzel. Diese Mini-Abszesse nennen die meisten Leute Pickel. Treten viele solche Pickel auf, spricht man von Akne. Wissenschaftler versuchen herauszufinden, warum Akne bei manchen Menschen schlimmer ist als bei anderen. Es ist auch wichtig zu wissen, was man gegen Akne machen kann. Oft versucht man, etwas gegen die Bakterien zu unternehmen. Bestimmte Medikamente sorgen dafür, dass die Bakterien keine Entzündung bilden.
Akne, früher Finnenausschlag genannt, ist eine Sammelbezeichnung für Erkrankungen des Talgdrüsenapparates und der Haarfollikel, die zunächst nichtentzündliche Mitesser (Komedonen) hervorbringen, im späteren Verlauf aber auch eine Reihe entzündlicher Effloreszenzen wie Papeln, Pusteln und Knoten entstehen lassen können. Betroffen sind meist die Talgdrüsenfollikel, bei einigen Akneformen die Terminal- und Vellushaarfollikel. Die am häufigsten betroffenen Körperstellen sind das Gesicht, der obere Abschnitt von Brust und Rücken sowie der Nackenbereich. Hauterscheinungen bzw. -erkrankungen, die der Akne ähneln, werden auch akneiform (von lateinisch acneiformis) genannt. Die Etymologie des Begriffs Akne ist unsicher, möglicherweise ist die Bezeichnung durch Verballhornung von altgriechisch akm "Spitze, Schärfe, Zenit, Akme" entstanden. Siehe dazu ausführlich unter Wortherkunft von Akne.
Sage einfach was "Akropolis" bedeutet !
Die Akropolis ist ein Ort in Athen, der Hauptstadt von Griechenland. Dort stehen einige Gebäude aus dem Altertum. Ein Beispiel ist der Parthenon-Tempel: Mit seinen hohen Säulen ist er von weitem her sichtbar. Die Akropolis ist ein Wahrzeichen der Stadt, aber auch für ganz Griechenland. Weil die alten Griechen so wichtig waren, ist es auch ein Wahrzeichen für die Kultur von Europa. Eigentlich ist eine Akropolis eine Oberstadt oder ein Burgberg. Damit ist eine Festung auf einem Berg oder Hügel gemeint. Viele Städte im alten Griechenland oder anderswo hatten solche Festungen. Wenn man von Feinden angegriffen wurde, konnte man sich dorthin zurückziehen und verteidigen. Meist aber denkt man bei dem Wort "Akropolis" an die Akropolis von Athen, weil das die wichtigste griechische Stadt ist. Schon in der Steinzeit haben Menschen dort gelebt. Bei den alten Griechen, vor etwa 2500 Jahren, wurde aus der Festung ein Ort für Tempel. Mit großartigen Gebäuden wollten die Athener zeigen, wie mächtig sie waren. Unter dem Herrscher Perikles baute man den Ort völlig um. So sieht die Akropolis heute auch noch aus. Das war aber nicht immer so: Im Laufe der Jahrhunderte kamen viele Gebäude hinzu. Das hatten oft fremde Herrscher so bestimmt. Aber im 19. Jahrhundert wollten die Griechen stolz auf ihre eigene Geschichte schauen und haben vieles wieder entfernt. Für die Archäologie, die Wissenschaft von alten Dingen, ist das schade. Die Akropolis ist ein Weltkulturerbe der UNESCO und zieht heute viele Urlauber an. Sie liegt auf einem Berg, etwa 150 Meter hoch. Darum kann man sie schon von weitem sehen, obwohl sie mitten in Athen liegt.
Die Akropolis in Athen (altgriechisch oo v vv he Akropolis ton Atenon; neugriechisch oo va i Akropoli tis Ainas, "die Oberstadt Athens") ist die wohl bekannteste Vertreterin der als Akropolis bezeichneten Stadtfestungen des antiken Griechenlands. Die Athener Akropolis mit ihren bemerkenswerten Gebäuden wird deshalb oft einfach "die Akropolis" genannt. Den ältesten Teil der Stadt Athen ließ Perikles nach der Zerstörung durch die Perser unter Leitung des berühmten Bildhauers Phidias von den Architekten Iktinos und Kallikrates sowie Mnesikles neu bebauen. Auf einem flachen, 156 Meter hohen Felsen stehen die zwischen 467 v. Chr. und 406 v. Chr. erbauten Propyläen, das Erechtheion, der Niketempel und der Parthenon, in dem eine kolossale Statue der Göttin Athene aus Gold und Elfenbein stand. Eine stark verkleinerte Replik der Statue befindet sich im Archäologischen Nationalmuseum in Athen. Die Akropolis in Athen ist seit 1987 Teil des UNESCO-Welterbes. Laut Theodor Heuss ist die Akropolis neben Golgota und dem Kapitol einer der Hügel, auf denen Europa gründet. Der griechische Staat hat aus demselben Grund die Akropolis mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.
Sage einfach was "Aktie" bedeutet !
Eine Aktie ist ein besonderes Stück Papier, so ähnlich wie ein Geldschein. Weil es wertvoll ist, nennt man es auch Wertpapier. Wer eine Aktie besitzt, dem gehört damit ein Anteil von einem Unternehmen. Darum nennt man die Aktie auch Anteils-Schein. Aktien kann man kaufen und auch wieder verkaufen. Der Handel mit Aktien geschieht meist an der Börse. Dieser Handel läuft heutzutage natürlich vor allem über Computer und nicht mehr mit Papier. So etwas Ähnliches wie Aktien gab es schon im Mittelalter. Als erste Aktie überhaupt gilt eine Urkunde aus dem Jahr 1288, die das Teileigentum an einem Kupfer-Bergwerk in Schweden bescheinigte. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich das Aktienwesen sehr schnell, weil man damit den Bau von Eisenbahnen bezahlen wollte. Seit dieser Zeit gibt es auch feste Gesetze für den Aktienhandel.
Die Aktie (englisch share) ist ein Wertpapier, das den Anteil an einer Aktiengesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft auf Aktien verbrieft.
Sage einfach was "Albanien" bedeutet !
Albanien ist ein Land im Südosten Europas. Es liegt gegenüber von Italien an der Adria am Mittelmeer und gehört damit zum Balkan. Es gibt sehr viele Berge, aber auch eine flache Küste. Albanien hat etwas kleiner als die Schweiz und hat nur gut ein Drittel so viele Einwohner. Viele Albaner wohnen in anderen Ländern. Albanien ist heute eine Republik. Das Parlament hat einen großen Einfluss. Die Hauptstadt heißt Tirana. Die Währung ist der Albanische Lek. Die meisten Menschen im Land sprechen Albanisch. Es gibt aber auch viele Minderheiten in Albanien, die andere Sprachen sprechen. In Albanien gibt es verschiedene Religionen: Muslime, orthodoxe Christen und Menschen ohne Religion.
Albanien (albanisch unbestimmt: Shqiperi, bestimmt: Shqiperia), amtlich Republik Albanien (albanisch Republika e Shqiperise), ist ein Staat in Südosteuropa auf der Balkanhalbinsel. Das Staatsgebiet grenzt im Norden an Montenegro und den Kosovo, im Osten an Nordmazedonien und im Süden an Griechenland. Die natürliche Westgrenze wird durch die Küsten des Adriatischen und des Ionischen Meeres gebildet, womit das Land zu den Anrainerstaaten des Mittelmeeres zählt. Die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt des Landes ist Tirana. Albanien ist eine demokratisch verfasste parlamentarische Republik. Nach dem von den Vereinten Nationen erhobenen Index der menschlichen Entwicklung zählt Albanien zu den hoch entwickelten Staaten der Erde. Seit dem Ende des Kommunismus wurden bedeutende Schritte zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage erreicht. Trotz aller Fortschritte war Albanien im Jahr 2017 noch immer eines der ärmsten Länder Europas. Durch Drogenanbau und -schmuggel werden jedoch bedeutende Einnahmen generiert, und das Land galt Anfang 2019 als Hauptlieferant für bestimmte Drogen in die Europäische Union. Das Land ist Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO, der OSZE, des Europarates, des CEFTA, des Regionalen Kooperationsrates, der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit. Seit dem 24. Juni 2014 ist Albanien zudem Beitrittskandidat der Europäischen Union. Außerdem ist es Mitglied der Welthandelsorganisation und der Weltbank.
Sage einfach was "Albert Einstein" bedeutet !
Albert Einstein war ein Physiker, einer der bedeutendsten aller Zeiten. Seine Forschungen und Ideen haben die Wissenschaft sehr stark beeinflusst. Im Jahr 1922 erhielt er den Nobelpreis für Physik. Seine größte Entdeckung war die Relativitätstheorie. Für viele Menschen ist Albert Einstein ein Vorbild als Forscher. Seine große Bekanntheit nutzte er auch, um sich für Völkerverständigung und Frieden einzusetzen. Geboren wurde er im Jahr 1879 in Ulm. Aufgewachsen ist er in Cannstatt bei Stuttgart. Seine Eltern waren streng gläubige Juden. Die Familie lebte schon seit Jahrhunderten in Deutschland. Im Jahr 1880 zog die Familie um nach München. Dort bekam Albert eine Schwester. Sein Vater gründete zusammen mit Alberts Onkel ein eigenes Geschäft. Schon während seiner Schulzeit las Albert Einstein Bücher über Physik. Mit 14 Jahren brach er seine Schule ab und zog wieder zu seinen Eltern, die inzwischen in Mailand in Italien wohnten. So musste er auch nicht in die Armee gehen. Später zog er um in die Schweiz und studierte dort an der Hochschule. Mit 21 Jahren war er Fachlehrer für Mathematik und Physik. Er erhielt den Schweizer Pass. Dann wurde er Bürger Österreichs. Anschließend lebte er in Berlin und wurde Bürger Preußens und somit auch des Deutschen Reichs. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab er seinen deutschen Pass ab. Als gebürtiger Jude fürchtete er eine Verfolgung durch die nationalsozialistische Regierung. Er hatte immer noch das Schweizer Bürgerrecht und erwarb 1940 auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Albert Einstein starb im Jahr 1955 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort hatte er zuletzt in der Nähe von New York gewohnt. Lange nach seinem Tod wählte eine amerikanische Zeitschrift Einstein zum "Mann des 20. Jahrhunderts". Das chemische Element Einsteinium trägt seinen Namen. Und in Bern, wo er lange gelebt hat, gibt es zwei Museen, die an ihn erinnern. Einsteins wichtigstes Werk war die Relativitätstheorie. Es machte ihn auf der ganzen Welt berühmt. Die Relativitätstheorie ist sehr schwierig zu verstehen. Sie ist so unglaublich, dass selbst viele große Physiker aus Einsteins Zeit sie zunächst für Unsinn hielten. Heute kennt man aber viele Beweise für die Richtigkeit dieser Theorie. Angeblich war Einstein ein schlechter Schüler. Tatsächlich hat er in seinem Zeugnis in den Fächern Algebra, Geometrie und Physik jeweils eine Sechs. Lediglich beim Fach Französisch steht eine Drei. Doch wird dabei gerne übersehen, dass Einstein eine Schweizer Schule besuchte und dort ist die Sechs die Bestnote.
Albert Einstein (geboren am 14. März 1879 in Ulm, Württemberg, Deutsches Reich; gestorben am 18. April 1955 in Princeton, New Jersey, Vereinigte Staaten) war ein deutscher Physiker mit Schweizer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie zum Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das zuvor geltende newtonsche Weltbild. Einsteins Hauptwerk, die Relativitätstheorie, machte ihn weltberühmt. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1915 publizierte er die allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge. "Für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts", erhielt er den Nobelpreis des Jahres 1921, der ihm 1922 überreicht wurde. Seine theoretischen Arbeiten spielten - im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung - beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle. Albert Einstein gilt als Inbegriff des Forschers und Genies. Er nutzte seine außerordentliche Bekanntheit auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung, Frieden und Sozialismus. Im Laufe seines Lebens war Einstein Staatsbürger mehrerer Länder: Durch Geburt besaß er die württembergische Staatsbürgerschaft. Von 1896 bis 1901 staatenlos, ab 1901 bis zu seinem Tode Staatsbürger der Schweiz, war er 1911/1912 in Österreich-Ungarn auch Bürger Österreichs. Von 1914 bis 1932 lebte Einstein in Berlin und war als Bürger Preußens erneut Staatsangehöriger im Deutschen Reich. Mit der Machtergreifung Hitlers gab er 1933 den deutschen Pass endgültig ab und wurde 1934 vom Deutschen Reich strafausgebürgert. Zusätzlich zu seinem Schweizer Bürgerrecht erwarb er 1940 noch die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten.
Sage einfach was "Albert Schweitzer" bedeutet !
Albert Schweitzer war ein deutsch-französischer Arzt, der heute als "Urwald-Arzt" bekannt ist. Er wurde im Jahr 1875 im Elsass geboren. Diese Gegend gehörte damals zum Deutschen Reich und kam danach wieder an Frankreich. Sein Vater war evangelischer Pfarrer. Er starb im Jahr 1965 in seinem Tropenhospital im afrikanischen Staat Gabun. Albert Schweitzer setzte sich in seinem Leben für verfolgte und bedrohte Menschen ein. Außerdem kämpfte er dafür, dass es auf der Welt weniger Waffen gibt, für Frieden und für Freiheit. Für seine Arbeit erhielt er im Jahr 1954 den Friedensnobelpreis. Schweitzer studierte Theologie und Philosophie in Straßburg. Er wurde Pfarrer, später Professor für Theologie, das ist die Lehre der Religion. Nebenbei beschäftigte er sich mit Orgelmusik und dem Orgelbau. Er gab viele Konzerte und schrieb Bücher über die Musik von Johann Sebastian Bach. Sein großer Traum war es jedoch Medizin zu studieren. Er wollte als Missionsarzt in Afrika tätig werden. So gab er überraschend seine Arbeit an der Universität auf und studierte Medizin. Zusammen mit seiner Frau baute er in dem kleinen Dorf Lambarene in Gabun ein Urwald-Krankenhaus auf. Ab und zu reiste er nach Europa, um mit Konzert- und Vortragsreisen Geld und Medikamente für sein Krankenhaus zu sammeln.
Ludwig Philipp Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg bei Colmar, Elsaß-Lothringen; + 4. September 1965 in Lambarene, Gabun) war ein deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. Schweitzer, der "Urwaldarzt", gründete ein Krankenhaus in Lambarene im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.
Sage einfach was "Albrecht Dürer" bedeutet !
Albrecht Dürer war ein Künstler aus Deutschland. Geboren wurde er im Jahr 1471 in Nürnberg, derselben Stadt, in der er 56 Jahre später gestorben ist. Damals war das eine der wichtigsten und größten Städte Deutschlands. Dürer war nicht nur Maler, sondern zeichnete auch und ließ drucken: Damals war es neu, eine Zeichnung in eine Metallplatte zu ritzen und dann in einer Druckerei zu vervielfältigen. Auf diese Weise konnte Dürer in ganz Europa berühmt werden. Sein Vater war Verleger, der viele Druckerpressen besaß. Der Sohn Albrecht zeigte schon früh sein Talent und reiste durch mehrere Länder, um dazuzulernen. Unter anderem lernte er beim Zeichnen die Perspektive und den menschlichen Körperbau kennen. Im Jahr 1495 machte er seine eigene Werkstatt auf. Als er starb, hinterließ er seiner Frau ziemlich viel Geld. Heute ist in seinem Haus ein Museum.
Albrecht Dürer der Jüngere (auch Duerer; * 21. Mai 1471 in Nürnberg; + 6. April 1528 ebenda) war ein deutscher Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker. Mit seinen Gemälden, Zeichnungen, Kupferstichen und Holzschnitten zählt er zu den herausragenden Vertretern der Renaissance.
Sage einfach was "Alcatraz" bedeutet !
Alcatraz heißt eine Insel in den USA. Sie befindet sich in der Bucht von San Francisco, einer großen Stadt in Kalifornien, im Osten des Landes. Bekannt ist Alcatraz für sein Gefängnis, in den viele Schwerverbrecher leben mussten. Heute besuchen viele Touristen die Insel mit dem ehemaligen Gefängnis. Die Insel ist nur etwa 10mal so groß wie ein Fußballfeld. Ein spanischer Forscher entdeckte sie vor etwa 250 Jahren. Seit etwa 150 Jahren gehört Kalifornien mit Alcatraz zu den USA. Die Amerikaner haben auf der Insel einen Leuchtturm gebaut, weil viele Schiffe in der Bucht verunglückt sind. Man befürchtete, dass Feinde Kalifornien angreifen könnten. Darum baute man auf Alcatraz auch ein Fort, einen befestigten Ort für die Armee. So ein Fort hat dicke Mauern und lässt sich gut bewachen.
Alcatraz ist eine 8,5 Hektar große, etwa 500 Meter lange und bis zu 41 m hohe US-amerikanische Felsinsel in der Bucht von San Francisco, Kalifornien, rund 2 km vor dem Festland. Auf der Insel wurde 1854 der erste Leuchtturm an der US-amerikanischen Westküste in Betrieb genommen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie als Standort für ein befestigtes Fort genutzt. Bereits ab 1861 war darin ein Gefängnis integriert, zunächst für kriegsgefangene Konföderierte während des Sezessionskrieges. Anfang der 1930er Jahre wurde das Fort zur Gefängnisinsel umgebaut und fungierte von 1934 bis 1963 als eines der zur damaligen Zeit bekanntesten und berüchtigtsten Hochsicherheitsgefängnisse der USA. Aufgrund zu hoher Betriebskosten wurde das Gefängnis 1963 aufgegeben. 1964 sowie von Ende 1969 bis Mitte 1971 gelangte die seit der Schließung der Haftanstalt für die Behörden als unbewohnt geltende Insel Alcatraz durch politisch motivierte Besetzungsaktionen der Indianerbewegung zu erneuter öffentlicher Aufmerksamkeit. Inzwischen dient die Insel als museale Touristenattraktion. Alcatraz steht als Teil der Golden Gate National Recreation Area unter der Aufsicht des US National Park Service.
Sage einfach was "Alchemie" bedeutet !
Die Alchemie gehört zur Naturphilosophie, eine alte Art darüber zu denken, wie die Welt funktioniert. Es gab sie schon im Altertum, und zwar in Europa, Afrika und Asien. Die Alchemie ist eine Vorläuferin der heutigen Chemie. Diese Wissenschaft interessiert sich für die Eigenschaften von chemischen Stoffen. Das Wort Alchemie stammt aus der arabischen Sprache. Die Araber hatten viel Wissen der alten Griechen bewahrt. Tatsächlich kommt das arabische Wort ursprünglich aus dem Griechischen, von Wörtern für Vermischung und Guss oder Flüssigkeit. Wer sich mit Alchemie beschäftigt, wird Alchemist genannt. Die Alchemisten wollten wissen, wie man Stoffe säubern und verbessern kann. Heute sind sie vor allem dafür bekannt, dass sie Blei oder andere nicht so wertvolle Metalle in Gold verwandeln wollten. Sie interessierten sich aber noch für vieles mehr, zum Beispiel dafür, wie man Menschen heilt. Im Altertum und im Mittelalter gab es noch keine richtige Trennung zwischen Zauberei und dem, was wir heute Wissenschaft nennen. Manche Alchemisten haben Geister beschworen, andere machten Experimente. Aus der alten Alchemie sind später zwei moderne Wissenschaften entstanden: die Chemie und die Pharmakologie, die Wissenschaft von Giften und Arzneien.
Als Alchemie oder Alchimie (auch Alchymie; griechisch-arabisch-mittellateinisch alkimia, neulateinisch alchymia, frühneuhochdeutsch alchimei, alchemey) bezeichnet man ab dem 1./2. Jahrhundert die Lehre von den Eigenschaften der Stoffe und ihren Reaktionen. Sie ist ein alter Zweig der Naturphilosophie und wurde im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts von der modernen Chemie und der Pharmakologie begrifflich abgetrennt und schließlich durch diese Fächer ersetzt. Oft wird angenommen, die "Herstellung" von Gold (Goldsynthese) sei das einzige Ziel der Alchemisten gewesen. Das Spektrum der Alchemisten reicht aber von praktischen frühen Chemikern, Herstellern von Schießpulver und Pharmazeuten, frühen Vorstellungen über den Aufbau der Materie, wozu auch die Umwandelbarkeit (Transmutation) von Metallen und anderen Elementen oder Mineralien bzw. Salzen gehörte, über stark mythisch gefärbte Spekulationen mit Ideen über eine gleichzeitige Wandlung des Adepten, die in neuerer Zeit zum Beispiel das Interesse des Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung fanden, bis zu den "Goldmachern".
Sage einfach was "Alexander Van der Bellen" bedeutet !
Alexander Van der Bellen ist ein österreichischer Politiker aus Wien. Seit dem Jahr 2017 ist er der Bundespräsident von Österreich. Somit ist er der wichtigste Mann in seinem Heimatland, noch vor dem Bundeskanzler. Bis 2016 war Van der Bellen in der Grünen Partei. Seitdem ist er parteilos. Van der Bellen wurde im Jahr 1944 geboren, also mitten im Zweiten Weltkrieg, als Österreich von den Nationalsozialisten besetzt war. Wie sein Name vermuten lässt, hat er Vorfahren aus den Niederlanden. Diese sind vor vielen Jahren zunächst nach Russland ausgewandert. Im Krieg flüchteten sie von Estland nach Wien und weiter nach Tirol. Als Kind besuchte er das Gymnasium in Innsbruck. Später studierte er dort Wirtschaft und wurde sogar Professor an den Universitäten von Innsbruck und Wien. Um das Jahr 1975 begann er sich für die Politik zu interessieren. Anfangs trat er der SPÖ bei, der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Um das Jahr 1990 wechselte er dann zu den Grünen. Schon bald wurde er zu einem wichtigen Mann in dieser Partei. 18 Jahre lang war er Abgeordneter in der einen Kammer des Parlaments und hatte darauf noch weitere wichtige politische Ämter. Im Jahr 2016 wurde in Österreich ein neuer Bundespräsident gewählt. Dabei stellte sich Van der Bellen zur Wahl. Sein Gegner war Norbert Hofer. Im Dezember des Jahres konnte Van der Bellen die Wahl knapp gewinnen, obwohl es erst so aussah, als würde Hofer gewinnen. Die Wahl musste sogar wiederholt werden, weil die FPÖ, die Partei von Norbert Hofer, sich beim Staat beschwerte. Alexander Van der Bellen ist für ein Europa, in dem die Staaten sich gegenseitig helfen. Er will sich als Bundespräsident dafür einsetzen, dass Balkanländer wie Serbien der Europäischen Union beitreten dürfen. Er findet, der Kapitalismus sei nicht nur eine gute Sache. Diese Meinung hatte er schon als junger Mann. Doch am wichtigsten ist es ihm als grüner Politiker, dass etwas gegen den Klimawandel unternommen wird.
Alexander Van der Bellen (* 18. Jänner 1944 in Wien), inoffiziell oft mit dem Vornamen Sascha oder der Abkürzung VdB bezeichnet, ist ein österreichischer Wirtschaftswissenschaftler, Politiker (parteilos, bis 2016 Die Grünen) und seit dem 26. Jänner 2017 Bundespräsident der Republik Österreich. Von 1976 bis in die 1990er Jahre lehrte er als Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre in Innsbruck und Wien. Von 1997 bis 2008 war er Bundessprecher der Grünen und von 1999 bis 2008 Klubobmann seiner Partei im österreichischen Nationalrat, dem er seit 1994 angehörte. Von 2012 bis 2015 war er Mitglied des Wiener Gemeinderates und Landtages.
Sage einfach was "Alexander der Große" bedeutet !
Alexander der Große war ein Feldherr im Alten Griechenland. Sein Vater war König Philipp II. von Makedonien. Zu dessen Reich gehörten weit größere Gebiete als das heutige Nordmazedonien, nämlich auch ganz Griechenland. In der Jugend wurde Alexander zeitweise von Aristoteles unterrichtet. Dieser war einer der bekanntesten und einflussreichsten Philosophen und Naturforscher der Geschichte. Schon mit 16 Jahren machte sein Vater ihn zum Befehlshaber einer Armee. Im Jahr 340 vor Christus wurde er im Alter von 20 Jahren König von Mazedonien, als sein Vater ermordet wurde. Bis kurz vor seinem Tod führte er fast ohne Pause Krieg. Zuerst schlug er Aufstände auf dem Balkan und in Griechenland nieder. Dann griff er den persische König Dareios an. Persien war damals das größte Reich der Welt. Außer Persien eroberte er riesige Gebiete von der Türkei und von Ägypten. Sein berühmter Feldzug führte über ein Gebiet, das heute in 13 verschiedenen Ländern liegt. Doch dann musste er umkehren, weil seine Soldaten müde waren und zurück nach Hause wollten. Er kehrte nach Persien zurück. Nun führte er zum ersten mal für etwa zwei Jahre keinen Feldzug. Er bereitete aber schon seinen nächsten Feldzug nach Nordafrika vor. Dann starb er mit 32 Jahren in Babylon. Woran Alexander starb, ist unbekannt. Auch seine Grabstelle kennt man nicht. Jedenfalls stritten sich die Chefs seiner Armee nach seinem Tod darum, wer sein Nachfolger werden sollte. Man nannte sie die Diadochen. In Kriegen teilten sie das Reich auf. Einige der "Diadochenreiche" gab es noch lange Zeit: in Ägypten bis zur Zeit von Julius Cäsar dreihundert Jahre später. Seine Frau und sein erst 13 Jahre alter Sohn wurden beim Kampf um das Reich getötet. Die Eroberungen von Alexander hatten große Folgen für die Welt: Im Osten des Mittelmeeres sprach man seitdem Griechisch. Das blieb auch später so, bis zum Ende des Byzantinischen Reiches im Mittelalter. Viele Eroberer sahen in Alexander ihr großes Vorbild.
Alexander der Große (altgriechisch avo a Alexandros ho Megas) bzw. Alexander III. von Makedonien (* 20. Juli 356 v. Chr. in Pella; + 10. Juni 323 v. Chr. in Babylon) war von 336 v. Chr. bis zu seinem Tod König von Makedonien und Hegemon des Korinthischen Bundes. Alexander dehnte die Grenzen des Reiches, das sein Vater Philipp II. aus dem vormals eher unbedeutenden Kleinstaat Makedonien sowie mehreren griechischen Poleis errichtet hatte, durch den sogenannten Alexanderzug und die Eroberung des Achämenidenreichs bis an den indischen Subkontinent aus. Nach seinem Einmarsch in Ägypten wurde er dort als Pharao begrüßt. Nicht zuletzt aufgrund seiner großen militärischen Erfolge wurde das Leben Alexanders ein beliebtes Motiv in Literatur und Kunst, während Alexanders Beurteilung in der modernen Forschung, wie auch schon in der Antike, zwiespältig ausfällt. Mit seinem Regierungsantritt begann das Zeitalter des Hellenismus, in dem sich die griechische Kultur über weite Teile der damals bekannten Welt ausbreitete. Die kulturellen Prägungen durch die Hellenisierung überstanden den politischen Zusammenbruch des Alexanderreichs und seiner Nachfolgestaaten und wirkten noch jahrhundertelang in Rom und Byzanz fort.
Sage einfach was "Alexander von Humboldt" bedeutet !
Alexander von Humboldt war ein Naturforscher aus Preußen. Er hat sich für Erdkunde, Astronomie, Meereskunde, Biologie und vieles andere interessiert. Man nennt ihn den Vater der modernen Erdkunde. Nicht nur in Deutschland, auch in Südamerika ist er einer der bekanntesten Wissenschaftler überhaupt. Geboren wurde er im Jahr 1769 in Berlin. Sein älterer Bruder Wilhelm und er erhielten Unterricht von Hauslehrern. Aus Wilhelm wurde ein berühmter Politiker und Erforscher von Sprachen. Alexander von Humboldt arbeitete zunächst als Fachmann für den Bergbau und war sehr erfolgreich: Durch seine guten Ideen konnte man viel mehr Geld mit den Minen verdienen. Doch nach einigen Jahren erbte er Geld und konnte es sich leisten, in andere Länder zu reisen und zu forschen. Seine wichtigste und bekannteste Reise führte ihn nach Südamerika, Mexiko und in die USA. Fünf Jahre lang untersuchte er Pflanzen, Tiere und Gestein. Er zeichnete und beschrieb, was er entdeckt hatte. Humboldt wurde ein berühmter Wissenschaftler und lebte auch lange Jahre in Paris. In den letzten Jahren seines Lebens konnte er nicht mehr viel reisen, aber er erfüllte sich einen anderen Traum: Er wollte die ganze Erde beschreiben. Sein Buch hieß "Kosmos" und erschien in vier Teilen, dicken Bänden. Auch für dieses Werk erhielt er viel Lob. Im Jahr 1859 starb er, als er noch nicht mit seinem Buch fertig war. Ein paar Jahre später hat man das, was er sonst noch aufgeschrieben hatte, in einem letzten Teil veröffentlicht. Nach Alexander von Humboldt ist der Humboldt-Strom benannt, eine Strömung im Meer, die kaltes Wasser von der Antarktis nach Südamerika bringt. In der Gegend lebt auch der Humboldt-Pinguin. Bald gibt es in Berlin ein Humboldt-Forum, denn das ist der Name für die Museen im neuen Berliner Stadtschloss.
Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt (* 14. September 1769 in Berlin; + 6. Mai 1859 ebenda) war ein deutscher Forschungsreisender mit einem weit über Europa hinausreichenden Wirkungsfeld. In seinem über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten entstandenen Gesamtwerk schuf er "einen neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens von der Welt" und wurde zum Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft. Er war der jüngere Bruder von Wilhelm von Humboldt. Mehrjährige Forschungsreisen führten Alexander von Humboldt nach Lateinamerika, in die USA sowie nach Zentralasien. Wissenschaftliche Feldstudien betrieb er unter anderem in den Bereichen Physik, Geologie, Mineralogie, Botanik, Vegetationsgeographie, Zoologie, Klimatologie, Ozeanographie und Astronomie. Weitere Forschungen betrafen die Wirtschaftsgeographie, die Ethnologie, die Demographie, die Physiologie und die Chemie. Alexander von Humboldt korrespondierte mit zahlreichen Experten verschiedener Fachrichtungen und schuf so ein wissenschaftliches Netzwerk eigener Prägung. In Deutschland erlangte Alexander von Humboldt vor allem mit seinen Werken Ansichten der Natur und Kosmos außerordentliche Popularität. Schon zu Lebzeiten genoss er im In- und Ausland ein hohes Ansehen und wurde als "der größte Naturforscher Zeit" betrachtet. Die Akademie der Wissenschaften zu Berlin würdigte ihn als "die erste wissenschaftliche Größe seines Zeitalters", dessen Weltruhm sogar den von Leibniz überrage. Die Pariser Akademie der Wissenschaften verlieh ihm den Beinamen "Der neue Aristoteles". Die Vielschichtigkeit von Humboldts Werk und Vita brachte es mit sich, dass sich nach seinem Tod zahlreiche gesellschaftliche und politische Strömungen für ihre jeweiligen Ziele auf ihn beriefen. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts - unter dem Eindruck einer umfassenden Globalisierung - wird sein Wirken als Pionier des ökologischen Denkens rezipiert, für den die Einsicht galt: "Alles ist Wechselwirkung".
Sage einfach was "Alexanderplatz" bedeutet !
Der Alexanderplatz ist ein rechteckiger Platz in der Mitte Berlins. Er wird oft nur Alex genannt. Berliner und Touristen der deutschen Hauptstadt treffen sich dort gern. Am Bahnhof Alexanderplatz steht das höchste Bauwerk Deutschlands, der Berliner Fernsehturm. Die 10 Meter hohe Weltzeituhr ist eine große Uhrenanlage mit den Namen von 148 Städten. Auch große Geschäfte stehen am Alex.
Der Alexanderplatz ist ein Platz am nordöstlichen Rand der historischen Mitte von Berlin. Der rechteckige Platz im Ortsteil Mitte geht auf den Platz vor dem Königs Thor zurück und erhielt 1805 nach dem russischen Zaren Alexander I. seinen heutigen Namen. Im Berliner Volksmund wird er meist nur "Alex" genannt. Der mehrfach umgestaltete Platz sowie ein Großteil der umliegenden Bebauung erlitten im Zweiten Weltkrieg durch alliierte Luftangriffe erhebliche Zerstörungen. Die Ost-Berliner Verwaltung ließ in den 1960er Jahren das Areal des Platzes im Zentrum der DDR-Hauptstadt mit Ausnahme des Alexander- und Berolinahauses total umgestalten. Aus einem zuvor sehr belebten Kreisverkehrsplatz wurde eine Fußgängerzone, die eine Fläche von rund acht Hektar einnimmt. Auf dieser vierfach größeren Fläche entstanden bis 1970 u. a. das Interhotel Stadt Berlin und das HO-Centrum-Warenhaus, die heute als Park Inn und Galeria Kaufhof weiter bestehen. Nach dem Mauerfall erfolgten weitere Umgestaltungen; mit täglich mehr als 360.000 Passanten war der Alexanderplatz 2009 der viertbelebteste Platz in Europa und ist laut einer Studie die meistbesuchte Gegend Berlins noch vor der City West um Kurfürstendamm und Tauentzienstraße. Er ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touristen, die von den beiden gleichnamigen Bahnhöfen der S-Bahn (Stadtbahn) und U-Bahn aus viele Sehenswürdigkeiten wie den Fernsehturm, das Nikolaiviertel sowie das Rote Rathaus erreichen können. Mit den Einkaufszentren Alexa und die mitte, den Rathauspassagen sowie der Galeria Kaufhof gibt es zudem mehrere große Einzelhandelsstandorte. Fälschlicherweise wird oft auch der südwestlich hinter dem S-Bahnhof liegende Park am Fernsehturm mit Neptunbrunnen, Marienkirche und Rotem Rathaus dem Alexanderplatz zugeordnet. Diese weiträumige Freifläche im zentralen Bereich der historischen Mitte Berlins, das frühere Marienviertel, gehört jedoch wie das Marx-Engels-Forum zwischen Spandauer Straße und der Spree nicht zum Platz.
Sage einfach was "Alfred Escher" bedeutet !
Alfred Escher war ein wichtiger Mann für die Schweiz in der Zeit der Industrialisierung. Er wurde im Jahr 1819 in Zürich geboren und lebte bis zum Jahr 1882. Escher gründete die Eidgenössische Technische Hochschule und viele Unternehmen, die heute zu den wichtigsten der Schweiz gehören. Kaum ein anderer Unternehmer trug so viel dazu bei, dass aus dem einfachen Bauernland ein reicher und moderner Staat wurde. Seine größte Errungenschaft war wohl der Bau des Gotthard-Tunnels für Eisenbahnen. Dadurch wurde die Schweiz zu einem wichtigen Durchreiseland für den Verkehr von Nord- nach Süd-Europa. Daran erinnert das Escher-Denkmal, das kurz nach seinem Tod vor dem Hauptbahnhof von Zürich aufgestellt wurde.
Johann Heinrich Alfred Escher vom Glas, genannt Alfred Escher (* 20. Februar 1819 in Zürich; + 6. Dezember 1882 in Zürich/Enge) war ein Schweizer Politiker, Wirtschaftsführer und Eisenbahnunternehmer. Durch seine zahlreichen politischen Ämter und seine Gründungs- und Führungstätigkeit bei der Schweizerischen Nordostbahn, dem Eidgenössischen Polytechnikum, der Schweizerischen Kreditanstalt, der Schweizerischen Lebensversicherungs- und Rentenanstalt sowie der Gotthardbahn-Gesellschaft nahm Escher wie kein anderer Einfluss auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz im 19. Jahrhundert.
Sage einfach was "Alfred Hitchcock" bedeutet !
Alfred Hitchcock, sprich Hitschkock, war ein Regisseur aus Großbritannien. Er ist einer der wichtigsten Regisseure der Geschichte des Films. Seine Filme haben viele Preise gewonnen. Der "Meister der Spannung" hat über fünfzig Jahre lang Filme gemacht. Er starb im Jahr 1980. Geboren wurde Hitchcock im Jahr 1899. Als ganz junger Mann zeichnete er, aber schon früh arbeitete er für Film-Unternehmen. Als die Filme noch schwarz-weiß waren und keinen Ton hatten, stellte er bereits kurze Filme her. Später kam der Ton hinzu. Im Jahr 1935 war "Die 39 Stufen" sein erster richtig erfolgreicher Film. Darin geht es um einen Mann, der vor gefährlichen Feinden fliehen muss. Der Film ist aber nicht nur spannend, sondern auch ein wenig lustig. So ähnlich waren später noch viele Filme von Hitchcock. Andere wiederum waren sehr düster, vor allem sein bekanntester Gruselfilm: "Psycho" aus dem Jahr 1960. Damals lebte und arbeitete Hitchcock schon in den USA. Dort, in Hollywood, konnte er viel teurere Filme drehen als in Großbritannien. Schon seit seinen ersten Filmen gab Alfred Hitchcock sich ganz kleine Rollen. In "Über den Dächern von Nizza" zum Beispiel ist der Held auf der Flucht. Er steigt in einen Bus und setzt sich hin. Neben ihm sitzt zufällig ein Mann. Dieser Mann wird von Alfred Hitchcock gespielt.
Sir Alfred Joseph Hitchcock KBE (* 13. August 1899 in Leytonstone, England; + 29. April 1980 in Los Angeles) war ein britischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Filmeditor. Er siedelte 1939 in die USA über und nahm am 20. April 1955 zusätzlich die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Hitchcock gilt hinsichtlich seines Stils bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure. Er etablierte die Begriffe Suspense und MacGuffin. Sein Genre war der Thriller, dessen Spannung er mit Humor verband. Die wiederkehrenden Motive seiner Filme waren Angst, Schuld und Identitätsverlust. Mehrfach variierte er das Thema des unschuldig Verfolgten. Hitchcock legte großen Wert auf die künstlerische Kontrolle über das Werk des Autors. Sein Gesamtwerk umfasst 54 Spielfilme und gehört - gemessen am Publikumserfolg sowie der Rezeption durch Kritik und Wissenschaft - zu den bedeutendsten der Filmgeschichte. Auch dank seiner bewussten Selbstvermarktung zählt Hitchcock heute zu den bekanntesten zeitgeschichtlichen Persönlichkeiten. Er ist dem Autorenfilm zuzurechnen. Am 3. Januar 1980 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Knight Commander des Order of the British Empire ernannt.
Sage einfach was "Algarve" bedeutet !
Die Algarve ist eine Region ganz im Süden von Portugal. Sie ist nach der Hauptstadtregion Lissabon die kleinste Region Portugals: Sie ist etwa doppelt so groß wie das kleine Land Luxemburg. Die Hauptstadt der Region heißt Faro. In der Algarve herrscht ein besonderes Klima: Nirgends in Europa scheint an so vielen Tagen im Jahr die Sonne wie hier. Trotzdem wird es nie sehr heiß, weil vom Atlantik her meist ein kühlerer Wind weht. Auch deshalb ist die Algarve ein beliebter Ort für Touristen. Sie besuchen gern die Strände, die gewaltigen Steilküsten am Atlantik und die hübschen Altstädte. Eine schöne Stadt ist zum Beispiel Lagos mit den alten Stadtmauern und der Festung Fort Ponta de Bandeira aus dem 17. Jahrhundert. Andere Orte wie Albufeira werden eher von Touristen besucht, die vor allem ausspannen und feiern wollen. Aber auch Faro und der Naturpark da Ria Formosa, wo man seltene Vögel bestaunen kann, sind sehenswert. Zudem wird an den Küsten der Algarve gern gesurft. Ein besonderes Getränk der Gegend ist der Medronho, ein Obstschnaps aus den Früchten des westlichen Erdbeerbaums. Früher gab es in der Algarve fast nur Wald, außer auf einem schmalen Streifen entlang der Küste. Aber schon früh begannen die Menschen, den Wald abzuholzen. Im 16. Jahrhundert gab es fast gar keinen Wald mehr, weil alle Bäume für den Bau von Schiffen verwendet wurden. Es wurden aber auch Bäume gepflanzt: Schon die Römer brachten den Olivenbaum in die Gegend. Heute gibt es viele Eukalyptusbäume, weil die schnell wachsen. Weil sie viel Öl enthalten, gibt es aber auch ausgedehnte Waldbrände. Typisch für die Algarve ist aber auch die Korkeiche. Ihre Rinde wird sehr dick und kann abgeschält werden. Daraus werden zum Beispiel Zapfen für Weinflaschen hergestellt.
Die Algarve ist die südlichste Region Kontinentalportugals. Sie hat eine Fläche von 4989 km^2 (5,6 % von Festland-Portugal) und rund 441.000 Einwohner (4,30 % von Festland-Portugal). Die Algarve bildet eine von sieben Regionen Portugals (Regiao do Algarve). Sie ist außerdem deckungsgleich mit der statistischen Subregion Algarve, der Metropolregion Algarve (Grande Area Metropolitana do Algarve) und dem Distrikt Faro, einem von 18 Distrikten des Landes (Distrito de Faro). Größte Stadt und Verwaltungssitz der Region ist Faro. Vor allem der westliche Teil der Südküste ist touristisch stark erschlossen.
Sage einfach was "Algen" bedeutet !
Algen sind Pflanzen, die im Wasser wachsen. Sie können so klein sein, dass man sie von bloßem Auge nicht erkennen kann. Das sind Mikroalgen, weil man sie nur unter dem Mikroskop erkennen kann. Makroalgen können hingegen bis zu sechzig Meter lang werden. Man kann die Algen auch in Meerwasseralgen und Süßwasseralgen unterteilen. Es gibt aber auch Luftalgen auf Baumstämmen oder Felsen sowie Bodenalgen, die in der Erde leben. Sogar Schneealgen in Gebirgen oder am Nordpol oder am Südpol. Forscher vermuten, dass es ungefähr 400.000 verschiedene Algenarten gibt. Allerdings sind erst etwa 30.000 davon bekannt, also nicht einmal jede zehnte. Algen sind nur sehr weit entfernt miteinander verwandt. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie einen Zellkern haben und dass sie mit Sonnenlicht ihre Nahrung selber bilden können. Dazu bilden sie Sauerstoff. Es gibt aber noch eine Besonderheit, nämlich die Blaualgen. Früher meinten die Forscher, es handle sich dabei ebenfalls um Pflanzen. Heute weiß man jedoch, dass es sich um Bakterien handelt. Genau genommen ist es die Klasse der Cyanobakterien. Einige Arten tragen einen Stoff in sich, der ihnen die blaue Farbe gibt. Daher kommt der Name. Diese Bakterien können aber mit der Hilfe von Sonnenlicht Nahrung und Sauerstoff herstellen wie die Pflanzen. Deshalb lag die falsche Zuordnung eben nahe. Und weil es eben immer schon so war, zählt man die Blaualgen auch heute noch oft zu den Algen, obwohl dies eigentlich falsch ist. Unser Wort Alge stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet Seegras. Wir verwenden es manchmal auch für Tiere, die eigentlich keine Algen sind, wie die Blaualgen: Sie sehen wie Algen aus, sind aber Bakterien.
Die Bezeichnung Alge (lateinisch alga = "Seegras", "Tang") wird auf verschiedene eukaryotische Lebewesen angewendet, die im Wasser leben und Photosynthese betreiben. Dazu gehören auch zahlreiche photosynthetische Protisten. Algen stellen keine monophyletische Verwandtschaftsgruppe im Sinne der biologischen Systematik dar. Gleichwohl wird die Sammelbezeichnung Alge auch in der Biologie verwendet. Traditionell werden Cyanobakterien als "Blaualgen" bezeichnet, da sie aufgrund von äußerlichen Ähnlichkeiten zunächst den Algen zugeordnet wurden. Als Bakterien gehören sie jedoch zu den Prokaryoten und sind Gegenstand der Bakteriologie, werden nur aus historischen Gründen teilweise noch in der Botanik behandelt. Zur Bezeichnung der Algenkunde werden zwei gleichbedeutende Fremdwörter verwendet: Algologie oder Phykologie (griechisch o phykos "Tang"). Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft wählt jährlich eine Alge des Jahres.
Sage einfach was "Algerien" bedeutet !
Algerien ist ein Land im Norden Afrikas. Es hat eine lange Küste am Mittelmeer und ragt dann bis in den Kontinent hinein. Es ist das größte Land Afrikas. Es ist fast sieben Mal so groß wie Deutschland, hat aber nur etwa halb so viele Einwohner. Fast alle sind Muslime. Algerien ist eine Republik. An der Küste leben die allermeisten Einwohner, der große Rest des Landes gehört zur Wüste Sahara. Zwischen dem Meer und der Wüste findet man den Tellatlas, ein langes Gebirge entlang der Küste. Am Südhang dieses Gebirges gibt es viele Schotts, das sind Salzseen.
Algerien (arabisch al-Dschaza'ir, DMG al-Gaza'ir ,die Inseln'; berberisch Lezzayer, Ldzayer und Dzayer; amtlich al-Dschumhuriya al-Dschaza'iriya ad-Dimuqratiya asch-Scha'biya / / ,Demokratische Volksrepublik Algerien', auf berberisch Tagduda tazzayrit tamagdayt taerfant) ist ein Staat im Nordwesten Afrikas. Algerien, als mittleres der Maghrebländer, ist der Fläche nach der größte Staat des afrikanischen Kontinents und der zehntgrößte Staat der Welt. Nach Einwohnern lag Algerien im Jahr 2017 innerhalb Afrikas mit gut 41 Millionen an achter Stelle. Es grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Westen an Mauretanien, Marokko und die von Marokko beanspruchte Westsahara, im Süden an Mali und Niger und im Osten an Libyen sowie Tunesien. Das Land ist nach seiner Hauptstadt Algier (französisch Alger) benannt. Weitere bedeutende Großstädte sind Oran, Constantine, Annaba und Batna. Das Land wurde nach Ende des Algerienkriegs (1954-1962) unabhängig. Mit der Verfassung von 1996 trat ein semipräsidientielles Regierungssystem in Kraft.
Sage einfach was "Alhambra" bedeutet !
Die Alhambra ist eine große Burganlage. Sie steht auf einem Hügel in der Stadt Granada im Süden von Spanien. Maurische Herrscher ließen sie im Mittelalter um das Jahr 900 erbauen. Die Mauren werden auch Sarazenen genannt. Sie stammten aus dem islamischen Nordafrika. Im Mittelalter hatten sie fast die ganze spanische Halbinsel erobert. In ihrer Zeit lebten in Granada Muslime, Juden und Christen meist tolerant zusammen. Die Alhambra besteht heute aus verschiedenartigsten Bauteilen: Der Herrscherpalast war wie eine Festung ausgebaut. Rundherum war die Stadt der Beamten, Soldaten, Händler und Handwerker. Um diese befand sich eine weitere Mauer. Gleich neben der Alhambra steht der Sommerpalast mit seinen Gärten und Wasserbecken. In der heißen Jahreszeit sorgten sie für einen angenehmen Aufenthalt. Die Bauwerke sind reich verziert, aber nicht mit Bildern, wie in unseren alten Schlössern und Kirchen, sondern nur mit Ornamenten. Ornamente sind dekorative Muster, zum Beispiel aus vereinfachten Pflanzenformen, arabischen Buchstaben oder geflochtenen Gittern. Sie bedecken fast alle Flächen in den Palasträumen. Besonders gerne verwendeten die maurischen Baumeister für diese Dekoration glasierte Fliesen oder bemalten Mörtel. Im Jahr 1492 besiegten christliche Eroberer die Mauren und vertrieben sie aus Granada. Die Bauten waren jedoch so prächtig, dass die Eroberer den größten Teil stehen ließen. Aber sie verbrannten alle arabischen Bücher und zwangen die Mauren und die Juden, Christen zu werden. Heutzutage kommen jährlich Hunderttausende Touristen aus aller Welt in die Alhambra. Sie wollen die großartige Kunst und die Gärten der Mauren bewundern. Seit dem Jahr 1984 gehört die Alhambra zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Teil des Erbes ist der Sommerpalast der Mauren von Granada.
Die Alhambra ist eine bedeutende Stadtburg (kasbah) auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien, die als eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Burganlage ist etwa 740 m lang und bis zu 220 m breit. Im Osten ist der Sommerpalast Generalife vorgelagert.
Sage einfach was "Alice im Wunderland" bedeutet !
Alice im Wunderland ist ein Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll. Zuerst erschien es im Jahr 1865. Sechs Jahre später gab es eine Fortsetzung, die "Alice hinter den Spiegeln" hieß. Die Geschichte war bei Kindern und Erwachsenen sehr beliebt. Es wird gesagt, dass auch die damalige Königin von Großbritannien ein Exemplar besaß und es auch gerne las. Vom Buch wurde mehrmals ein Film gedreht. So produzierte beispielsweise Disney gleich zwei Filme: einen Zeichentrickfilm im Jahr 1951 und einen Film mit richtigen Schauspielern im Jahr 2010. Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Alice, sprich Aliss oder Äliss. Es geriet durch einen Zufall in ein Phantasiereich, das Wunderland. Das Wunderland ist voller besonderer Tiere und Figuren: Es gibt den Grinsekater, das Weiße Kaninchen, den Märzhasen, den Verrückten Hutmacher und die Rote Königin. Alice kommt dabei ständig in ganz komische Situationen. Ein Beispiel: Hutmacher und Märzhase gratulieren ihr zum "Nicht-Geburtstag". Carroll ist diese Geschichte eingefallen, als er mit den drei Schwestern Lorina Charlotte, Edit Mary und Alice Pleasance Liddell eine Bootsfahrt machte. Diese Alice war das Vorbild für das Mädchen in der Geschichte.
Alice im Wunderland (ursprünglich Alices Abenteuer im Wunderland; englischer Originaltitel Alice's Adventures in Wonderland) ist ein erstmals 1865 erschienenes Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll. Alice im Wunderland gilt als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des literarischen Nonsens. Gemeinsam mit der 1871 erschienenen Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln wird dieses Kinderbuch zu den Klassikern der Weltliteratur gezählt. So ist die Erzählung heute beispielsweise Bestandteil der ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Die britische Zeitung The Guardian nahm 2009 sowohl Alice im Wunderland als auch Alice hinter den Spiegeln in die Liste der 1000 Romane auf, die jeder gelesen haben muss. Die Erzählweise und -struktur, die Figuren und die Metaphorik haben unverändert großen kulturellen Einfluss. Alice im Wunderland erfuhr Adaptionen für die Bühne und im Film. Figuren der Erzählung, wie zum Beispiel die Grinsekatze, der Jabberwocky, der Märzhase und der verrückte Hutmacher, oder einzelne Episoden, wie beispielsweise die der Teegesellschaft, in die Alice hineingerät, wurden in der Popkultur immer wieder aufgegriffen und zitiert. Die fiktive Welt, in der Alice im Wunderland angesiedelt ist, spielt in solch einer Weise mit Logik, dass sich die Erzählung unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut. Sie enthält zahlreiche satirische Anspielungen - nicht nur auf persönliche Freunde Carrolls, sondern auch auf die Schullektionen, die Kinder im England jener Zeit auswendig lernen mussten. Meistens werden die Geschichte und ihre Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln (im Original: Through the Looking-Glass and What Alice Found There) als eine Einheit angesehen. Bekannt sind die Erzählungen auch durch die Illustrationen des britischen Zeichners John Tenniel in den ersten Ausgaben.
Sage einfach was "Alkohol" bedeutet !
Alkohol ist eine Flüssigkeit, die in Bier, Wein oder anderen Getränken enthalten ist. Sie entsteht durch Gärung, eine Art von Zersetzung. In Früchten wie Weintrauben ist Glukose enthalten, die man auch Traubenzucker nennt. Bei der Gärung werden daraus Alkohol und Kohlenstoffdioxid. In der Chemie nennt man Alkohol eigentlich Ethanol. Normalerweise ist dieser Stoff ohne Farbe und leicht brennbar. Er hat einen typischen Geruch und Geschmack. Wegen dieses Geschmacks verwendet man Alkohol gern beim Kochen. Man kann mit Ethanol allerdings auch saubermachen. Wenn man Alkohol trinkt, verteilt er sich im ganzen Körper, bis in die Knochen und auch ins Gehirn. Der Mensch kommt in eine andere Stimmung, fühlt sich entspannt oder auch lustig. Darum mögen viele Menschen alkoholische Getränke. Allerdings ist Alkohol auch ein Gift und eine Droge. Wer zu viel trinkt, schädigt seine Leber und andere Organe. Man wird sorgenlos und hat sich nicht mehr unter Kontrolle, vor allem wenn man wütend ist. Wer angetrunken ist, soll nicht mehr Auto fahren. Wenn die Polizei bei einem Autofahrer Alkohol feststellt, nimmt sie ihm den Führerschein weg. Alkohol macht außerdem süchtig: Wer daran gewöhnt ist, oft Alkohol zu trinken, muss trinken, um sich normal zu fühlen. Das nennt man dann Alkoholsucht oder Alkoholkrankheit.
Das Ethanol (IUPAC) oder der Ethylalkohol, auch Äthanol oder Äthylalkohol, gemeinsprachlich auch (gewöhnlicher) Alkohol genannt, ist ein aliphatischer, einwertiger Alkohol mit der Summenformel C2H6O. Die reine Substanz ist eine bei Raumtemperatur farblose, leicht entzündliche Flüssigkeit mit einem brennenden Geschmack und einem charakteristischen, würzigen (süßlichen) Geruch. Die als Lebergift eingestufte Droge wird bei der Herstellung von Genussmitteln und alkoholischen Getränken wie Wein, Bier und Spirituosen aus kohlenhydrathaltigem Material durch eine von Hefen ausgelöste Gärung in großem Maßstab produziert. Die Vergärung von Zucker zu Ethanol ist eine der ältesten bekannten biochemischen Reaktionen. Seit dem 19. Jahrhundert wird Ethanol für industrielle Zwecke aus Ethen hergestellt. Ethanol hat eine weite Verbreitung als Lösungsmittel für Stoffe, die für medizinische oder kosmetische Zwecke eingesetzt werden, wie Duftstoffe, Aromen, Farbstoffe oder Medikamente sowie als Desinfektionsmittel. Die chemische Industrie verwendet es sowohl als Lösungsmittel als auch als Ausgangsstoff für die Synthese weiterer Produkte wie Carbonsäureethylester. Ethanol wird energetisch als Biokraftstoff, etwa als sogenanntes Bioethanol verwendet. Beispielsweise enthält der Ethanol-Kraftstoff E85 einen Ethanolanteil von 85 Volumenprozent.
Sage einfach was "Allah" bedeutet !
Allah ist das arabische Wort für Gott oder für den Ausdruck "der Gott". Meist meint man mit Allah den Gott im Islam. Im Koran erscheint der Ausdruck "Allah" 2.699 Mal. Im Koran hat Allah über hundert weitere Namen. Dies sind jedoch eher Beschreibungen. Er heißt dann der Allbarmherzige, der Allmächtige, der Allessehende und so weiter. Allah wird im Koran so beschrieben: Er ist der Schöpfer des Universums, er hat also das Universum erschaffen. Er selber wurde nicht erschaffen, er war immer schon da. Außer ihm gibt es keinen Gott. In der Zeit seit Mohammed gibt es verschiedene Vorstellungen von Allah: Er sitzt auf einem Thron, er hat Hände und ein Gesicht und er erschuf seine Diener. In einer anderen Vorstellung erscheint er nicht als sichtbare Person, sondern man erkennt ihn in seiner Schöpfung. Außerhalb des Islam ist "Allah" einfach der Name für Gott. Es gibt arabische Übersetzungen des jüdischen Alten Testaments oder des christlichen Neuen Testaments. Dort heißt Gott ebenfalls "Allah".
Allah (arabisch , DMG Allah, alh Aussprache?/i) bezeichnet den abrahamitischen Gott in der arabischen Sprache. Wahrscheinlich hat sich das Wort als Silbenellipse beim Zusammentreffen des Artikels al- ( ,der, die, das') und 'ilah ( / ,Gott, Gottheit') entwickelt, was als "Der Gott (per se)" zu interpretieren ist und somit dem Prinzip des Tauhid (arabisch , DMG Tauhid ,Einheit ') entspricht. Im Islam wird das Wort auch als Eigenname für Gott verwendet. Des Weiteren verwendet man den Namen in der heiligen Schrift der Sikhs (Adi Granth) sowie auf Maltesisch, das von der arabischen Sprache abstammt. Das Wort wird ebenso von arabischsprachigen Juden und Christen als Gottesbezeichnung gebraucht und wird daher auch in arabischen Bibelübersetzungen verwendet. In westlichen Ländern (mit Ausnahme Maltas) jedoch wird das Wort Allah nahezu ausschließlich als Bezeichnung für den einen Gott nach der islamischen Gottesvorstellung verstanden. In islamisierten Gebieten Zentralasiens assimilierte sich der Schöpfergott Tengri ebenfalls an das Wort Allah. Allah gilt dem Eigenverständnis des Islams nach als derselbe Gott, wie der im Judentum und Christentum, ist allerdings weniger persönlich, mehr eine geheimnisvolle Macht, die hinter allen Aspekten des Universums steht und lediglich durch seine Zeichen, der Schöpfung, Offenbarung und Vermittler (Engel, Propheten) erkannt werden kann.
Sage einfach was "Allergie" bedeutet !
Eine Allergie ist eine Reaktion des Körpers. Der Körper hält einen Stoff, den er bekommt, für Gift, obwohl der Stoff für andere Menschen gar nicht giftig ist. Allergien kommen häufig vor. Viele Menschen haben Allergien, besonders häufig gegen das Metall Nickel oder Pollen aus den Blüten. Wer eine Allergie hat, sollte versuchen, den Stoff zu meiden. Es kommt darauf an, wie stark die Allergie ist. Es kann sein, dass man allergisch auf einen Stoff reagiert, wenn man ihn ist. Das ist oft bei Erdnüssen so. Manchmal reicht es schon, etwas nur zu riechen oder zu berühren. Dann bekommen Allergiker Tränen in den Augen, Schnupfen, sie können schlecht atmen oder ihnen ist übel und sie müssen sich übergeben. Es kann auch passieren, dass sie zusammenklappen und ohnmächtig werden. Wenn man nicht weiß, dass man eine Allergie hat, kann das gefährlich werden. Man kann aber beim Arzt einen Allergietest machen. Dazu ritzt der Arzt die Haut an mehreren Stellen leicht ein und tropft verschiedene Stoffe darauf. Gegen solche Stoffe sind manche Leute allergisch. Wenn die Haut auf einen oder mehrere Stoffe reagiert und anschwillt, ist das ein Zeichen für eine Allergie. Man kann in der Apotheke ein Gegenmittel gegen bestimmte Allergien kaufen. Dann reagiert der Körper für eine kurze Zeit nicht mehr allergisch. Es gibt auch Medikamente, die man einnehmen kann, wenn die Allergie schon da ist. Dann sind die Folgen weniger schlimm.
Als Allergie (von altgriechisch ia ,Fremdreaktion', aus o allos ,anders', ,fremd', ,eigenartig' und ov ergon ,Werk', ,Tätigkeit', ,Arbeit', ,Reaktion') wird eine überschießende krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene, Antigene) bezeichnet. Die allergische Reaktion richtet sich gegen von außen (über die Atmung, den Magendarmtrakt, die Haut, Schleimhaut oder Blutgefäße) kommende Stoffe. Autoimmunreaktionen, also krankhafte Reaktionen des Immunsystems gegen Bestandteile des eigenen Körpers, werden nur dann zu den Allergien gezählt, wenn sie durch von außen in den Körper gelangende Stoffe und Partikel ausgelöst werden. Neben den durch Antikörper oder T-Zellen vermittelten allergischen Reaktionen gibt es weitere Unverträglichkeitsreaktionen, z. B. die Pseudoallergie oder die Intoleranz, die mit einem ähnlichen Krankheitsbild wie eine Allergie einhergehen können. Da eine Allergie, eine Pseudoallergie oder eine Intoleranz ähnliche Symptome verursachen können, werden diese Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch undifferenziert und fälschlicherweise oft synonym verwendet.
Sage einfach was "Allerheiligen" bedeutet !
Allerheiligen ist ein Fest für viele Christen in der Welt. Die Katholiken feiern Allerheiligen jedes Jahr am 1. November. Sie denken an diesem Tag an die Heiligen und Märtyrer ihrer Kirche. Heilig ist, wer ein besonders christliches Leben geführt hat, und Märtyrer, wer für seinen Glauben gestorben ist. Am Tag nach Allerheiligen ist ein weiterer katholischer Feiertag: Allerseelen. An diesem Tag gedenkt man aller Toten. Vor allem erinnert man an diejenigen, die erst im zurückliegenden Jahr gestorben sind. Möglicherweise haben die Christen im frühen Mittelalter das Fest von Nichtchristen übernommen. Viele Menschen hatten das Bedürfnis, wenigstens einmal im Jahr gemeinsam an Verstorbene zu denken. Nach der Reformation haben viele evangelische Kirchen das Fest beibehalten. Bei den Anhängern von Martin Luther nennt man es den Gedenktag der Heiligen. Es gibt viele Bräuche zu Allerheiligen, die von Land zu Land unterschiedlich sein können. So kennt man bestimmte Lieder für diesen Tag, und in Mexiko stellt man gern Masken oder Puppen mit Totenkopf auf. In der Kunst zeigt man dazu Bilder mit vielen Heiligen, die sich um die Dreieinigkeit versammeln, also Gott-Vater, Gott-Sohn und den Heiligen Geist. Das Fest Halloween findet in der Nacht vor Allerheiligen statt. Ursprünglich ging es auch dabei um das Gedenken an die Toten, und der Name heißt "der Abend vor Allerheiligen". Schließlich wurde daraus ein gruseliges Fest vor allem für Kinder.
Allerheiligen (lateinisch Festum Omnium Sanctorum) ist ein christliches Fest, an dem aller Heiligen gedacht wird, der "verherrlichten Glieder der Kirche, die schon zur Vollendung gelangt sind", der bekannten wie der unbekannten. Das Fest wird in der Westkirche am 1. November begangen, in den orthodoxen Kirchen am ersten Sonntag nach Pfingsten.
Sage einfach was "Alpen" bedeutet !
Die Alpen sind ein Gebirge in Europa. Sie liegen im Westen Mitteleuropas und trennen den Norden Europas vom Süden. Sie beginnen fast am Mittelmeer in Frankreich und Italien. In einem Bogen erstrecken sie sich bis nach Ungarn hin. In den Alpen liegen die höchsten Berge Europas, wenn man vom Berg Elbrus im Kaukasus absieht, den nicht jeder zu Europa zählt. Der höchste Berg der Alpen ist der Mont Blanc auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Weitere Länder, die zum Teil in den Alpen liegen, sind Deutschland und Slowenien sowie die Schweiz und Österreich. Die letzten beiden nennt man oft "Alpenrepubliken". Hinzu kommt das kleine Fürstentum Liechtenstein zwischen ihnen. Die Alpen sind entstanden, weil sich die Kontinente Afrika und Europa seit vielen Millionen Jahren gegeneinander schieben. Dabei werden die Berge immer höher gedrückt. An einigen Stellen kann man in den Bergen Versteinerungen von Muscheln und anderen Meerestieren finden. Das Land dort lag nämlich früher unter dem Meer, bevor es nach oben gedrückt wurde.
Die Alpen sind das höchste Hochgebirge im Inneren Europas. Es erstreckt sich in einem 1200 Kilometer langen und zwischen 150 und 250 Kilometer breiten Bogen vom Ligurischen Meer bis zum Pannonischen Becken.
Sage einfach was "Altai-Gebirge" bedeutet !
Das Altai-Gebirge ist ein Hochgebirge in Mittelasien. Es liegt im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland, der Mongolei und China. Teile des Gebirges sind Weltnaturerbe der UNESCO. Von Nordwesten nach Südosten gemessen ist das Altai-Gebirge etwa 2.100 Kilometer lang. Es gliedert sich in drei Teile: Den Russischen, den Mongolischen und den Gobi-Altai. Wie die meisten Hochgebirge ist auch das Altai-Gebirge ein Faltengebirge. Es entstand zur Zeit der Dinosaurier, als sich verschiedene Erdplatten übereinander schoben. Dabei wurde die Erdkruste wie ein Tischtuch in Falten gelegt und nach oben gedrückt. Im ganzen Gebirge gibt es mehrere Gipfel über 4000 Meter Höhe, auf denen sich große Gletscher befinden. Der höchste Berg des Altai-Gebirges ist mit 4.506 Metern der Berg Belucha im russischen Teil des Gebirges. In der Gegend des Altai-Gebirges entstanden viele Sprachen, die sich durch Migration in viele Richtungen ausgedehnt haben. Zu diesen altaischen Sprachen gehört etwa Türkisch, möglicherweise auch Japanisch. Über Asien verteilt gibt es heute ungefähr 200 Millionen Menschen, welche diese Sprachen sprechen.
Der Altai (russisch a; in türkischer Lateinschrift Altay; chinesische 'ertai shanmai (wörtlich: Altai-Gebirge)) ist ein bis zu 4506 m hohes mittelasiatisches Hochgebirge im Grenzgebiet von Kasachstan, Russland (Sibirien), der Mongolei und China. Es erstreckt sich über rund 2100 km Länge vom Quellgebiet der Flüsse Irtysch und Ob in Südsibirien bis in die Trockenregionen Xinjiangs und zum ostmongolischen Hochplateau. Teile des Altai sind Weltnaturerbe der UNESCO. Der Altai gliedert sich in drei Teile, den Russischen, den Mongolischen und den Gobi-Altai, deren höchste Gipfel über oder um 4000 m aufragen und große Gletscher tragen. Nördlich des Mongolischen Altai liegt der geografische Mittelpunkt Asiens in der Nähe der tuwinischen Hauptstadt Kysyl. Das Gebirge ist durch die Schönheit seiner Landschaft und Flora (Naturschutzgebiet "Goldene Berge") und die altaische Kultur ein Anziehungspunkt für Bergsteiger und Exkursionen. Bis in Höhen von 1800 m sind die Berghänge mit Zedern, Kiefern, Lärchen, Fichten und Birken bewachsen. Bis zur Schneegrenze (2400 bis 3000 m) liegen Hochgebirgsweiden und -steppen. Der Altai ist reich an Bodenschätzen wie Kohle, Blei und Zink, aber auch Edelmetallen und Eisenerz. Der Asteroid des mittleren Hauptgürtels (2232) Altaj wurde nach dem Gebirge benannt.
Sage einfach was "Altenpfleger" bedeutet !
Altenpfleger ist ein Beruf. Er wird von Männern und Frauen ausgeübt, die eine Ausbildung in der Altenpflege gemacht haben. Der Altenpfleger kümmert sich um alte Menschen, die sich nicht mehr alleine waschen oder alleine einkaufen gehen, weil sie krank oder schwach sind. Der Altenpfleger hilft also den alten Menschen bei Aufgaben des täglichen Lebens, die sie nicht mehr alleine schaffen. Manche Altenpfleger arbeiten im Altenheim. Andere fahren zu alten Menschen nach Hause und helfen ihnen dort. Altenpfleger helfen alten Menschen im Alltag: beim Essen, Waschen, Anziehen und vielen anderen Dingen. Der Altenpfleger geht auch manchmal mit den alten Menschen spazieren oder macht mit ihnen Spiele. Viele alte Menschen brauchen Medikamente. Ein Altenpfleger gibt den alten Menschen diese Medikamente und kümmert sich um kleinere Verletzungen. Bei schlimmeren Krankheiten oder Verletzungen muss ein Arzt kommen.
Altenpflegerinnen und Altenpfleger pflegen und betreuen kranke bzw. alternde Personen im Rahmen des sozialpflegerischen Berufs in der ambulanten und häuslichen Krankenpflege beispielsweise durch Sozialstationen in deren Wohnung oder stationär in Alten- und Pflegeheimen. Auch in Rehakliniken, Tagesstätten und in geriatrischen Krankenhäusern kommen sie zum Einsatz, einige sind freiberuflich tätig. Sie erbringen Tätigkeiten in der von Erwachsenen üblicherweise vorgenommenen Selbstpflege und zum Teil in hauswirtschaftlichen Bereichen.
Sage einfach was "Alternative für Deutschland" bedeutet !
"Alternative für Deutschland" ist der Name einer Partei. Abgekürzt heißt sie AfD. Es gibt sie erst seit dem Jahr 2013. Bei den Wahlen in den Bundestag im Jahr 2017 erreichte sie 92 von den insgesamt 709 Sitzen. Sie ist somit derzeit im Bundestag die drittstärkste Partei. Der Bundestag ist das Parlament von Deutschland. Die AfD ist die jüngste Partei, die im Bundestag vertreten ist. Am Anfang war die AfD vor allem gegen den Euro, die europäische Währung. Damals hatten einige Länder wie Griechenland Probleme mit dem Geld. Die AfD wollte den Euro abschaffen. Oder aber Deutschland sollte mit den Ländern im Norden von Europa gemeinsam einen Nord-Euro haben. Später kamen noch andere Ideen in die Partei. Deutschland sollte nach diesen Ideen nicht nur wieder eine eigene Währung wie die D-Mark haben. Vor allem findet die AfD, dass zu viele Flüchtlinge nach Europa und gerade nach Deutschland gelangen. Sie denkt schlecht vom Islam. Andere Parteimitglieder sind streng konservativ: Sie wollen zum Beispiel, dass Homosexuelle nicht heiraten dürfen und dass Abtreibung verboten wird. Viele Politiker von anderen Parteien sind sehr gegen die AfD, aber auch Journalisten und Wissenschaftler. Sie sagen, dass die AfD rassistisch und rechtsextrem sei. Die Partei würde Versprechen machen, die sie nicht halten könne. Außerdem gäbe es in der AfD auch Politiker, die den Nationalsozialismus gut finden.
Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, in weiten Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland. Sie wurde 2013 als EU-skeptische und rechtsliberale Partei gegründet. Im Juli 2015 spaltete sich unter Bernd Lucke ein wirtschaftsliberaler Flügel ab und formierte sich als Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), während sich der überwiegende Rest der Partei unter Frauke Petry und Jörg Meuthen deutlich nach rechts entwickelte. Unmittelbar nach der Bundestagswahl 2017 trat auch die damals amtierende Parteivorsitzende Frauke Petry aus der AfD aus und schloss sich der von ihr initiierten Blauen Partei an. Auf der gemeinsamen Basis von EU-Skepsis und Nationalismus gibt es heute in der AfD verschiedene, teils widersprüchliche innerparteiliche Vereinigungen, informelle Parteiflügel und Einzelmeinungen. Neben nach den Parteispaltungen verbliebenen nationalkonservativen, wirtschaftsliberalen, wertkonservativen, christlich-fundamentalistischen und direktdemokratischen Kräften haben sich innerhalb der Partei Mitglieder organisiert, die autoritäre, völkisch-nationalistische, homophobe, antifeministische, antisemitische und geschichtsrevisionistische Positionen vertreten. Als Sammelbecken rechtsextremer Kräfte innerhalb der Partei ragt der völkisch-nationalistische Flügel heraus. Bei innerparteilichen Abstimmungen konnte er 2019 laut Medienberichten bis zu 40 Prozent der Delegierten hinter sich bringen. Mehrere Landesverbände und andere Teile der Partei unterhalten Verbindungen zu neurechten Gruppierungen, beispielsweise zur rechtsextremen Identitären Bewegung und der islamfeindlichen Organisation Pegida. Sie werden seit 2018 von verschiedenen Landesämtern für Verfassungsschutz beobachtet. Die AfD ist die einzige im deutschen Bundestag vertretene Partei, deren Umwelt- und Klimapolitik auf der Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung fußt. 2014 gelang der AfD bei der Europawahl erstmals der Einzug in ein überregionales Parlament. In der Folge zog sie in alle deutschen Landesparlamente und nach der Bundestagswahl 2017 mit 12,6 % der Stimmen in den 19. Deutschen Bundestag ein. Dort ist sie drittstärkste Kraft und stellt seit Bildung der Großen Koalition die größte Oppositionsfraktion. Die Zugewinne der AfD seit 2013 werden sowohl auf die Mobilisierung vormaliger Nichtwähler als auch auf Wechselwähler von CDU und FDP, in geringerem Maße auch von SPD und Linkspartei zurückgeführt. Während zunächst überwiegend von Protestwählern gesprochen wurde, beobachtet man inzwischen die Herausbildung einer Stammwählerschaft, die durch die Ziele einer kulturell homogenen Gesellschaft und einer restriktiven Zuwanderungspolitik vereint wird.
Sage einfach was "Altersvorsorge" bedeutet !
Zur Altersvorsorge gehört alles, was man unternimmt, um im Ruhestand leben zu können. Es geht also die Zeit im Leben, in der man keiner Arbeit mehr nachgeht und nichts mehr verdient. Dafür muss man schon lange vorher vorsorgen. Die Altersvorsorge ist also eine besondere Versicherung. Die meisten Menschen erreichen einmal ein Alter, in dem sie nicht mehr arbeiten. Nach dem Gesetz ist das bei uns mit 65 Jahren oder kurz davor. Früher sorgten jeweils die Kinder für ihre Eltern, heute gibt es das noch in ärmeren Ländern oder in Entwicklungsländern. In die Altersversicherung muss man recht viel einzahlen. Was man im Alter bekommt, nennt man "Pension", "Rente" oder "Ruhegehalt". Wer viel einbezahlt hat, bekommt auch viel ausbezahlt. Wer früh stirbt, hat Pech gehabt und verliert sein Geld. Wer lange lebt, bekommt jedoch weiterhin eine Rente. In der Schweiz liegt die Grenze zwischen Glück und Pech bei etwa 87 Jahren. In vielen Ländern muss man heute eine Altersvorsorge haben, damit nicht die Gemeinde für alte, arme Menschen bezahlen muss. Meist werden die Beiträge gleich am Lohn abgezogen. Man kann aber auch noch eine zusätzliche, private Versicherung abschließen.
In der Bundesrepublik Deutschland umfasst der Begriff Altersvorsorge die Gesamtheit aller Maßnahmen, die der Einzelne während seines Lebens trifft, um im Alter, regelmäßig nach dem Ende seiner Erwerbstätigkeit, seinen Lebensunterhalt - gegebenenfalls ohne Einschränkungen seines Lebensstandards - bestreiten zu können. Der Altersvorsorge dienen vornehmlich Leistungen aus der deutschen Rentenversicherung, gegebenenfalls einem Versorgungswerk, der betrieblichen Altersversorgung, der privaten Lebens- und Rentenversorgung, weiterhin Kapitalerträgen aus Sachbesitz und der selbst bewohnten Immobilie. Arbeitslebensbegleitend dienen - insbesondere zum Schutz des Familienverbandes - dazu auch Versorgungen zur Absicherung des Ausfalls des Eigenerwerbs und für den Fall des Wegfalls des Versorgers selbst.
Sage einfach was "Altertum" bedeutet !
Das Altertum ist ein Abschnitt in der Geschichte der Menschen. Es ist eine von drei großen Epochen, und zwar die älteste und längste. Die anderen Epochen danach sind das Mittelalter und die Neuzeit. In der Neuzeit leben auch wir. Beim Wort Altertum denkt man vor allem an die Länder, die um das Mittelmeer liegen. Hinzu kommt der Nahe Osten. Für andere Kontinente, wie Südamerika und Asien, passt der Gedanke vom Altertum nicht recht. Die Geschichte dieser Kontinente teilt man manchmal anders ein.
Altertum ist ein Begriff der Geschichtswissenschaft. Für die mediterran-vorderasiatischen Zivilisationen umfasst dies den Zeitraum vom Ende der Urgeschichte (bis Mitte 4. Jahrtausend v. Chr.) bis zum beginnenden Mittelalter (ab 6. Jahrhundert). Räumlich bezieht er sich auf den Mittelmeerraum und Vorderasien. Das Altertum umfasst die klassische Antike sowohl zeitlich (je nach Abgrenzung ab dem 17./16., 11. oder 8. Jahrhundert v. Chr. bis ca. 600 n. Chr.) als auch räumlich (Antikes Griechenland und Römisches Reich). Am Anfang des Altertums steht die Ausbildung der Schrift und der altorientalischen Reiche Vorderasiens - Mesopotamien (Sumer, Akkad, Babylonien, Mittani, Assyrien), Iranisches Hochland (Elam, Medien, Persien), Levante (Ugarit) und Kleinasien/Anatolien (Hethiterreich, Phrygien, Lydien, Luwien) - sowie Ägyptens. Das Altertum endet mit dem Zerfall des römischen und sassanidischen Staatengefüges während der Völkerwanderung und der arabischen Expansion (Untergang Westroms 476/480; Tod Justinians 565; Vernichtung des Sassanidenreichs 651). In der neueren Forschung wird die Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter (vom Ende des 3. bis zum Anfang des 7. Jahrhunderts) als eigener Abschnitt des Altertums gezählt, siehe Spätantike.
Sage einfach was "Altes Griechenland" bedeutet !
Das Alte Griechenland bestand im Altertum. Menschen, die Griechisch sprachen, lebten damals in vielen Ländern um das Mittelmeer. Sie haben uns viele Erkenntnisse und Kunstwerke hinterlassen. Auch nachdem diese Länder vom Römischen Reich erobert worden waren, blieb Griechisch eine wichtige Sprache. Griechenland hat seinen deutschen Namen von den Römern: Sie dachten an eine bestimmte Landschaft in Griechenland, die "Graecia" hieß. Die Griechen selbst nannten sich "Hellenen". Sie hatten nicht einen einzigen Staat, sondern lebten in vielen Städten und Königreichen. Griechische Denker legten den Grundstein unserer heutigen Wissenschaften in Europa. Die erste große Erzählung Europas stammt von dem griechischen Dichter Homer: Die "Ilias" über den Krieg um die Stadt Troja. Auch in der Kunst interessiert man sich heute noch dafür, was die Alten Griechen geschaffen haben.
Das antike Griechenland hat die Entwicklung der europäischen Zivilisation maßgeblich mitgeprägt. Seine Geschichte umfasst etwa den Zeitraum von 1600 v. Chr. bzw. 800 v. Chr. bis 27 v. Chr., als die Integration Griechenlands ins Römische Reich erfolgte. In kultureller Hinsicht dauerte die griechische Geschichte des Altertums bis in die Spätantike fort. Die mykenische Kultur (bis ca. 1050 v. Chr.) war die erste Hochkultur des europäischen Festlands. Auf ihr Ende folgten die sogenannten "dunklen Jahrhunderte" (weit gefasst ca. 1200 bis ca. 750 v. Chr.; heute meist enger gefasst von ca. 1050 bis ca. 800 v. Chr.), bevor das archaische Zeitalter begann (ca. 800-500 v. Chr., kunstgeschichtlich (s. Archaik (Kunst) ab 700 v. Chr. - bei den modernen Periodisierungen ist weniger eine scharfe Abgrenzung als ein mehr oder weniger breiter Übergangszeitraum sinnvoll)). In der archaischen Zeit etablierte sich die Polis als Staatsform, und es kam zur Gründung vieler griechischer Kolonien im Mittelmeerraum und am Schwarzen Meer. Die folgende klassische Periode (ca. 500-336 v. Chr.) war eine Zeit großer kultureller Entfaltung, die ein Fundament für das Abendland legte. Dabei wurden auch zentrale politische Begriffe geprägt, beispielsweise im Zusammenhang mit der Entwicklung der attischen Demokratie. Zu den Leistungen der antiken griechischen Kultur zählen, um nur einige Beispiele zu nennen: Mit Alexander dem Großen begann die letzte Epoche der unabhängigen griechischen Geschichte, der Hellenismus (ca. 336-27 v. Chr.). Diese Zeit war durch die Gründung zahlreicher neuer Poleis und die Verbreitung griechischer Sprache und Kultur bis nach Vorderindien, durch die gegenseitige Durchdringung von östlicher und westlicher Zivilisation und Religion sowie durch die Etablierung von Großreichen, die von makedonischen Königen beherrscht wurden, gekennzeichnet, bis der östliche Mittelmeerraum seit 200 v. Chr. in einem gut 150 Jahre dauernden Prozess schrittweise unter römische Herrschaft geriet und schließlich Teil des Imperium Romanum wurde.
Sage einfach was "Altes Ägypten" bedeutet !
Das Alte Ägypten entstand vor über 5000 Jahren am Fluss Nil, in der Zeit des Altertums. Die Herrscher des Landes waren die Pharaonen. Ein Pharao war so etwas wie ein König. Das Reich der Alten Ägypter kennt man heutzutage vor allem wegen der Pyramiden und anderer Bauwerke aus übergroßen Steinblöcken. Aus dieser Zeit hat man aber auch Bilder und Schriften gefunden. Jahrtausendelang war Ägypten ein mächtiges Land am Mittelmeer. Aber ungefähr 300 Jahre vor Christus, vor 2300 Jahren, eroberte Alexander der Große das Ägyptische Reich: Seitdem herrschten Griechen über Ägypten, oder Ägypter, die Griechisch konnten. Und vor etwa 2000 Jahren kam Ägypten zum Römischen Reich. Später eroberten Herrscher das Land, die an den Islam glaubten. Heutzutage gibt es wieder einen eigenen Staat namens Ägypten. Seine Kultur ist nicht dieselbe wie die des Alten Ägyptens, aber man ist dort immer noch stolz darauf. Menschen in aller Welt interessieren sich für Pharaonen und Pyramiden.
Altes Ägypten ist die allgemeine Bezeichnung für das Land Ägypten im Altertum. Der ägyptische Name lautete Kemet und bedeutet "schwarzes Land". Kemet bezeichnet das Delta des Nils und geht auf den schwarzen Schlamm zurück, der nach der jährlichen Nilschwemme zurückblieb und eine fruchtbare Ernte garantierte. Eine andere Bezeichnung für das Land des Altertums war Ta meri (T3 mrj), was mit "geliebtes Land" übersetzt wird.
Sage einfach was "Altstadt" bedeutet !
Eine Altstadt ist meist der älteste Teil der Stadt. Man sagt auch historischer Stadtkern. Oft liegt die Altstadt in der Mitte der Stadt, in der Innenstadt. Umgekehrt ist eine Innenstadt nicht unbedingt sehr alt, sondern nur der Teil der Stadt, in dem viele Geschäfte sind. Von Altstadt spricht man, wenn die Gebäude aus der Zeit vor dem Jahr 1900 stammen. In Europa sind die Altstädte normalerweise aus dem Mittelalter. Damals und danach beschützte eine Stadtmauer die Städte, die viel kleiner waren als heute. In den Jahren nach 1850 brauchte man keine Stadtmauern mehr: Die Kanonen waren so stark, dass Mauern sowieso nicht mehr dagegen halfen. Die Stadtmauern wurden abgerissen, und die Städte konnten wachsen. Heute erkennt man noch oft die Orte, wo einst eine Stadtmauer stand, weil dort Ringstraßen gebaut oder Parks angelegt wurden. Altstädte sind für eine Stadt wichtig, weil sie zeigen, wie es früher aussah. Viele Stätten des Weltkulturerbes sind Altstädte. Touristen schauen sich gerne Altstädte an. Rothenburg ob der Tauber zum Beispiel ist eine recht kleine Stadt mit nur etwa 10.000 Einwohnern. Aber jedes Jahr kommen über drei Millionen Touristen dorthin.
Unter einem historischen Stadtkern (auch historischer Ortskern oder allgemeinsprachlich Altstadt) versteht man den entweder siedlungsgeschichtlich oder denkmalpflegerisch wertvollen Bestand eines Stadtkernes, der weitestgehend seine ursprüngliche Bausubstanz und sein Stadtbild durch die Jahrhunderte hindurch bewahren konnte, wie z. B. die Altstadt von Regensburg Auch rekonstruierte Bauensembles wie die zum Welterbe gehörende Warschauer Altstadt, die Bebauung entlang der Brühlschen Terrasse und am Neumarkt in Dresden oder wiederaufgebaute Traditionsinseln wie die Marktplätze von Braunschweig, Frankfurt, Hildesheim und Potsdam, der Münsterplatz von Freiburg im Breisgau sowie umgebende erhaltene oder rekonstruierte Viertel werden als historische Stadtkerne bezeichnet. Anhand der Eigenschaften von Stadtkernen lassen sich verschiedene Stadttypen nach Funktionen oder Bebauungsarten festlegen, etwa gotische Städte, Residenzstädte, Fachwerkstädte, Garnisonsstädte, Hansestädte oder Kurstädte.
Sage einfach was "Aluminium" bedeutet !
Aluminium ist ein Metall. Oft nennt man es kurz Alu. Es gehört zur Gruppe der Leichtmetalle. Ein Liter davon wiegt nicht einmal drei Kilogramm. Aluminium rostet nicht und wird deshalb auf viele Arten verwendet. Aluminium eignet sich sehr dazu, Lebensmittel zu verpacken. Es schützt diese nicht nur vor Licht, sondern auch vor fremden Gerüchen. Man stellt deshalb daraus Getränkedosen her oder dünne Folien, um Lebensmittel einzupacken. Auch die Temperaturen auf dem Grill hält Aluminium mühelos aus. Immer häufiger findet Aluminium im Fahrzeugbau Verwendung. Hier sind leichte und zudem rostfreie Teile von großem Vorteil, in Autos, Fluggeräten und sogar in Raumkapseln. Auf der Erde gibt es sehr viel Aluminium. Allerdings ist es meistens chemisch mit anderen Stoffen verbunden. Der Abbau lohnt sich nur, wenn man Bauxit findet. Bauxit ist ein Aluminium-Erz, also ein Gestein, dass Aluminium enthält. Der Name kommt von der französischen Ortschaft Les Baux-de-Provence, wo das Erz zum ersten Mal gefunden wurde. Bauxit gewinnt man heute vor allem in Australien, China und in Brasilien. Allerdings braucht es sehr viel elektrische Energie, um reines Aluminium herzustellten. Deshalb lohnt es sich, gebrauchte Alu-Teile zu sammeln und wieder einzuschmelzen. In einer Müll-Sammelstelle wird Aluminium in besonderen Behältern eingesammelt, getrennt von anderen Materialien .
Aluminium (im angloamerikanischen Sprachraum vielfach auch Aluminum) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Al und der Ordnungszahl 13. Im Periodensystem gehört Aluminium zur dritten Hauptgruppe und zur 13. IUPAC-Gruppe, der Borgruppe, die früher als Gruppe der Erdmetalle bezeichnet wurde. Es gibt zahlreiche Aluminiumverbindungen. Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall. In der Erdhülle ist es, nach Sauerstoff und Silicium, das dritthäufigste Element und in der Erdkruste das häufigste Metall. In der Werkstofftechnik werden mit "Aluminium" alle Werkstoffe auf Basis des Elementes Aluminium verstanden. Dazu zählt Reinaluminium (mindestens 99,0 % Al), Reinstaluminium (min 99,7 % Al) und insbesondere die Aluminiumlegierungen, die bis zu mit Stahl vergleichbare Festigkeiten besitzen - bei nur einem Drittel seiner Dichte. Entdeckt wurde Aluminium, das in der Natur fast ausschließlich in Form von chemischen Verbindungen vorkommt, im frühen 19. Jahrhundert. Im frühen 20. Jahrhundert setzte die industrielle Massenproduktion ein. Die Gewinnung erfolgt in Aluminiumhütten ausgehend von dem Mineral Bauxit zunächst im Bayer-Verfahren, mit dem Aluminiumoxid gewonnen wird, und anschließend im Hall-Heroult-Prozess einer Schmelzflusselektrolyse, bei der Aluminium gewonnen wird. 2016 wurden weltweit 115 Mio. Tonnen Aluminiumoxid (Al2O3) produziert. Daraus hat man 54,6 Mio. Tonnen Primäraluminium gewonnen. Das Metall ist sehr unedel und reagiert an frisch angeschnittenen Stellen bei Raumtemperatur mit Luft und Wasser zu Aluminiumoxid. Dies bildet aber sofort eine dünne, für Luft und Wasser undurchlässige Schicht (Passivierung) und schützt so das Aluminium vor Korrosion. Reines Aluminium weist eine geringe Festigkeit auf; bei Legierungen ist sie deutlich höher. Die elektrische und thermische Leitfähigkeit ist hoch, weshalb Aluminium für leichte Kabel und Wärmetauscher verwendet wird. Eines der bekanntesten Produkte ist Alufolie. Weitere sind Bauteile in Fahrzeugen und Maschinen, elektrische Leitungen, Rohre, Dosen und Haushaltsgegenstände. Das Aluminiumrecycling erreicht weltweit Raten von etwa 40 %.
Sage einfach was "Alzheimer-Krankheit" bedeutet !
Die Alzheimer-Krankheit ist eine Krankheit im Gehirn. Bei dieser Krankheit verlieren besonders alte und manchmal auch junge Menschen ihr Gedächtnis. Man kann die Krankheit im Mutterleib von den eigenen Eltern vererbt bekommen. Dann kann die Alzheimer-Krankheit auch schon auftreten, wenn man jünger als 65 Jahre alt ist. Man kann sie aber auch einfach so bekommen, wenn man älter wird. Die Alzheimer-Krankheit kann in drei Schritten verlaufen. Im ersten Schritt verlieren die Patienten langsam ihr Gedächtnis und können nicht mehr so gut lernen. Im zweiten Schritt können sie nicht mehr richtig sprechen und verlieren oft die Orientierung, weil sie nicht mehr richtig sehen, fühlen, riechen und schmecken können. Im dritten Schritt können sie überhaupt nicht mehr sprechen, erinnern sich an nichts mehr und können ihren Körper nicht mehr beherrschen. Bis zum dritten und letzten Schritt der Alzheimer-Krankheit dauert es meistens 8 bis 15 Jahre. Wenn eine Person einen Schlaganfall hatte, dann ist es etwas wahrscheinlicher, dass sie später auch die Alzheimer-Krankheit bekommt.
Die Alzheimer-Krankheit (lateinisch Morbus Alzheimer) oder Alzheimersche Krankheit ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt und durch zunehmende Demenz gekennzeichnet ist. Sie ist für ungefähr 60 Prozent der weltweit etwa 24 Millionen Demenzerkrankungen verantwortlich. Die Alzheimer-Krankheit beziehungsweise die Alzheimer-Demenz wird umgangssprachlich oft kurz als "Alzheimer" bezeichnet. Die Krankheit ist nach dem Arzt Alois Alzheimer benannt, der sie im Jahr 1906 erstmals beschrieb, nachdem er im Gehirn einer verstorbenen Patientin charakteristische Veränderungen festgestellt hatte.
Sage einfach was "Amateurfunk" bedeutet !
Beim Amateurfunk kann man mit Menschen sprechen, die weit entfernt sind. Man nutzt dazu die Technik des Funks. Damit sendet man etwas ohne Kabel, wie beim Radio. Das Wort "Amateur" heißt, dass die Funkamateure das nicht als Beruf machen, sondern als Hobby, in der Freizeit zum Spaß. Das ist ein Hobby für Fachleute, die auch im Beruf funken, aber auch für alle anderen Leute. Die Funkamateure mögen ihr Hobby, weil sie so Kontakte zu Menschen in aller Welt knüpfen können. Das war lange Zeit sonst nicht möglich. Damals gab es noch kein Internet, und Telefonieren war sehr teuer. Allerdings darf man nicht einfach so mit dem Amateurfunk anfangen. Dafür braucht man eine Erlaubnis. Diese Erlaubnis ist die Lizenz. Das ist wie der Führerschein beim Autofahren. Außerdem gibt es viele Regeln, wie man funken darf, damit man anderen Funk nicht stört. Die meisten Geräte, die Funk senden können, benötigen eine Zulassung. Das Amateurfunkgerät braucht keine Zulassung. Der Funkamateur darf sich sogar selbst ein Funkgerät bauen. Er muss sich aber beim Funken an bestimmte Regeln halten.
Der Amateurfunkdienst (kurz: Amateurfunk; englisch amateur radio service oder umgangssprachlich ham radio) ist im Sinne der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) ein von Amateuren ausgeübter globaler nichtkommerzieller Funkdienst (englisch service) mit den Selbstzwecken: Daneben gibt es für denselben Personenkreis einen zweiten Funkdienst, den Amateurfunkdienst über Satelliten, der mit Stationen an Bord von Amateurfunksatelliten oder Raumstationen geführt wird.
Sage einfach was "Amazonas" bedeutet !
Der Amazonas ist ein sehr großer Fluss, der einmal quer durch Südamerika fließt, fast ganz vom Westen bis in den Osten. Er bekommt sein Wasser aus vielen kleinen Flüssen. Sie entspringen meistens in den Bergen der Anden. Auf seinem Weg wächst der Amazonas sehr stark an. Im Amazonas fließt mehr Wasser als in jedem anderen Fluss der Welt, nämlich etwa 70 Mal so viel wie im Rhein. Die Mündung, wo das Flusswasser ins Meer fließt, liegt in Brasilien. Das Gebiet des Amazonas und seinen Nebenflüssen nennt man das "Amazonasbecken". Es ist flach. Sein Klima ist tropisch-heiß. Ein Großteil des tropischen Regenwaldes in Südamerika liegt im Amazonasbecken Tief im Regenwald wohnen nur wenige Menschen. Der Wald ist nämlich so dicht gewachsen, dass man ihn zuerst roden muss, um etwas zu essen anzubauen. Als die Europäer Kolonien aufbauen wollten, war es für sie sehr schwierig im Gebiet des Amazonas. Es gab Gerüchte über eine Stadt aus Gold, das "El Dorado" tief im Wald, nach der viele Europäer vergeblich gesucht haben. Die größte Stadt am Amazonas heißt Manaus. Früher war sie vor allem bekannt, weil man in der Nähe Kautschuk geerntet hat: Der Kautschuksaft fließt aus den Kautschukbäumen, wenn man sie anschneidet. Aus dieser klebrigen Masse macht man Gummi, vor allem für Autoreifen. Aber auch für Gummistiefel, Regenmäntel, manche Kaugummis und vieles andere benötigt man Kautschuk.
Der Amazonas (auch portugiesisch Rio Amazonas, spanisch Rio Amazonas, in Brasilien oberhalb der Einmündung des Rio Negro bei Manaus Rio Solimes, früher Rio Orellana) ist ein Strom im nördlichen Südamerika. Etwa 300 km südlich des Äquators durchquert er das im Westen von den Anden umrahmte, von tropischem Regenwald geprägte Amazonasbecken ostwärts bis zum Atlantik. Der Amazonas ist mit einer mittleren Wasserführung von 206.000 m^3/s der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde und führt an der Mündung mehr Wasser als die sechs nächstkleineren Flüsse zusammen und ca. 70-mal mehr als der Rhein. Seinen Namen führt der Strom erst ab dem Zusammentreffen seiner beiden Quellflüsse Maranon und Ucayali in Peru, unterbrochen allerdings durch den brasilianischen Abschnitt oberhalb der Stadt Manaus mit dem Namen Rio Solimes. Der in Brasilien meist mehrere Kilometer breite Fluss hat eine relativ ausgeglichene Wasserführung, da die Hochwasserphasen der Nebenflüsse jahreszeitlich verschoben auf den äquatornahen Hauptstrom treffen. Dennoch kann er die angrenzenden bewaldeten Alluvialflächen (Varzea) auf einer Breite von bis zu 60 km überschwemmen. In zwei Hauptarmen durchströmt er die Inselwelt des fast 200 km breiten Mündungsbereichs, der zudem über Tidengewässer mit dem Para-Ästuar verbunden ist und so die große Insel Marajo abtrennt.
Sage einfach was "Ameisen" bedeutet !
Ameisen sind Insekten, die in Staaten zusammenleben. Als Allesfresser fressen sie auch andere Insekten und Spinnen. Weltweit gibt es über 10.000 Arten, 200 davon bei uns in Europa. Die bei uns bekannteste Ameisenart ist die Rote Waldameise. Sie ist einen halben bis einen ganzen Zentimeter groß. Wie alle Insekten haben auch Ameisen sechs Beine, einen harten Panzer und einen dreiteiligen Körper aus Kopf, Brust und Hinterleib. Ameisen können unterschiedliche Farben haben: rötlich-braun, schwarz oder auch gelblich. Die beiden "geknickten" Fühler am Kopf nennt man auch Antennen. Damit orientieren sie sich, weil sie mit den Antennen tasten, riechen und schmecken können.
Ameisen (Formicidae) sind eine Familie der Insekten innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie kommen mit mehr als 13.000 beschriebenen Arten in tropischen, subtropischen und gemäßigten Klimazonen aller Kontinente vor. Manche Arten stoßen auch bis in die subarktischen Zonen Sibiriens vor. Der größte Artenreichtum findet sich in den Tropen, in Europa kommen etwa 200 Arten vor. Die ältesten fossilen Funde stammen aus der Kreidezeit und werden auf ein Alter von 100 Millionen Jahren datiert. Das Alter der Gruppe wird jedoch auf möglicherweise 130 Millionen Jahre geschätzt.
Sage einfach was "American Football" bedeutet !
American Football, sprich: Ämmerikenn Futtbohl, ist eine Mannschaftssportart. Auf Deutsch würde man "Amerikanischer Fußball" sagen. Der Sport wurde in den USA erfunden. Amerikanische Soldaten brachten ihn nach dem Zweiten Weltkrieg nach Europa. Beim American Football stehen sich 11 gegen 11 Spieler gegenüber. Es spielt immer der Angriff der einen Mannschaft gegen die Verteidigung der anderen Mannschaft. Die Spieler tragen eine Ausrüstung zum Schutz und einen Helm, weil die Spieler auf den Körper der anderen losgehen dürfen. American Football wird nicht mit einem runden, sondern mit einem eiförmigen Ball gespielt. Ziel des Spiels ist es, Raum auf dem Spielfeld zu gewinnen. Je mehr Raum eine Mannschaft gewinnt, desto schneller kann sie das "Ei" in die Endzone des Gegners bringen.
American Football (englisch für "Amerikanischer Fußball"), oder auch kurz Football, ist eine aus den Vereinigten Staaten stammende Ballsportart und die populärste Variante einer Reihe von als Gridiron Football bezeichneten Sportarten. Im Verlauf eines Spiels, das in vier Vierteln zu 15 (oder 12) Minuten ausgetragen wird, versuchen zwei Mannschaften aus je elf Spielern, den Spielball in die gegnerische Endzone zu bringen oder ein Field Goal zu erzielen, um Punkte zu gewinnen. Die sich im Ballbesitz befindende Mannschaft (Offense, engl. für "Angriff") kann durch Werfen (Passing) sowie Laufen (Rushing oder Running) einen Raumgewinn erreichen, der schließlich durch einen Touchdown oder ein erzieltes Field Goal zu Punktgewinnen führt. Die verteidigende Mannschaft (Defense, engl. für "Verteidigung") versucht, die Offense daran zu hindern und selbst in Ballbesitz zu kommen. Wenn die Offense einer Mannschaft auf das Feld kommt, hat sie vier Versuche, einen Raumgewinn von zehn Yards oder mehr zu erlangen. Schafft sie dies, erhält sie vier neue Versuche, gelingt ihr dies nicht oder verliert sie den Ball durch eine Interception oder einen Fumble, geht das Angriffsrecht an den Gegner. Wenn die Defense die Offense bis in ihre eigene Endzone zurückdrängt und dort den gegnerischen Ballträger tackelt, kann sie einen Safety erzielen. Gewinner ist die Mannschaft, die nach Ablauf der Spielzeit die meisten Punkte erzielt hat.
Sage einfach was "Amerika" bedeutet !
Amerika ist ein Kontinent. Oft wird er ein Doppelkontinent genannt, weil er aus Nordamerika und Südamerika besteht. Beide Teile sind nur an einer ganz dünnen Stelle in Panama miteinander verbunden. Auf dem Doppelkontinent leben 900 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Europa hat nur 740 Millionen Einwohner, Amerika ist aber viermal so groß. Im Jahr 1492 segelte Christoph Kolumbus von Europa nach Amerika. Obwohl er nicht der erste war, gilt er als der Entdecker Amerikas. Vorher kamen dort die Wikinger an. Dort lebten aber schon seit vielen tausend Jahren die Indianer. Diese sagt man wiederum seien aus Asien über die Beringstraße, eine schmale Landverbindung zwischen Russland und Alaska, gekommen. Mehrere Länder Europas hatten später Kolonien in Amerika. In solche Siedlungen sind viele ihrer eigenen Leute hingezogen. So kommt es, dass man in Nordamerika meist Englisch spricht, nämlich in Kanada und in den USA. In Mittelamerika, das ist der Süden von Nordamerika, und in Südamerika sprechen die allermeisten Menschen Spanisch, weil dort früher die Spanier herrschten. Die größte Ausnahme davon ist Brasilien, wo Portugiesisch die Landessprache ist. Amerika erstreckt sich von der Arktis bis fast an die Antarktis. Der Doppelkontinent kennt sowohl heiße Wüsten, kalte Eiswüsten als auch Regenwald. Viele Tierarten gibt es nur in Amerika. Man nennt den Doppelkontinent auch die "Neue Welt". Europa, Asien und Afrika bilden zusammen die "Alte Welt".
Amerika ist ein Doppelkontinent der Erde, der aus Nordamerika (mit Zentralamerika) und Südamerika besteht, häufig aber auch in Nord-, Mittel- und Südamerika aufgeteilt wird. Amerika erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Achse 15.000 Kilometer vom 84. Breitengrad Nord (Kap Morris Jesup) bis zum 56. Breitengrad Süd (Kap Hoorn). Der westlichste Punkt liegt in Nordamerika auf dem 172. Längengrad Ost auf der Aleuteninsel Attu. Der Doppelkontinent hat eine Landfläche von etwa 43 Millionen km^2 und ist damit etwas kleiner als Asien. In Amerika leben über eine Milliarde Menschen. Ein Großteil der Bevölkerungen Amerikas setzt sich aus Einwanderern zusammen, weshalb die Länder als Einwanderungsländer bezeichnet werden. Die größten Einzelstaaten des Kontinents sind Kanada, die Vereinigten Staaten, Brasilien, Argentinien und Mexiko. In diesen Ländern befinden sich auch die größten Ballungszentren Amerikas: New York City, Sao Paulo, Mexiko-Stadt, Los Angeles und Buenos Aires. Die Besiedlung Amerikas wird durch eine wechselhafte Geschichte von über 15.000 Jahren geprägt, welche einige der ersten Hochkulturen einschließt. Diese altamerikanische Kultur wird als "präkolumbische" Zeit bis etwa 1492 betrachtet, als mit der europäischen Entdeckung Amerikas eine Phase der Kolonisierung und intensiven Besiedlung des Kontinents einsetzte. Aus den einstigen Gebieten der Kolonialreiche wurden ab dem 18. Jahrhundert eigenständige Staaten. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) wurde 1948 als Kontinentalbündnis gegründet und vereint fast alle amerikanischen Länder.
Sage einfach was "Amerikanischer Bürgerkrieg" bedeutet !
Der Amerikanische Bürgerkrieg begann im Jahr 1861 und dauerte vier Jahre. Man nennt ihn auch den Sezessionskrieg: "Sezession" bedeutet Abspaltung. Dabei ging es um die Frage, ob man Sklaven halten darf oder nicht. Damals hat sich der Süden der Vereinigten Staaten von Amerika getrennt. Der Norden wollte im Krieg den Süden zwingen, wieder ein Teil der USA zu werden. Das gelang ihm schließlich auch. Die Vereinigten Staaten oder USA nennt man auch "Union". Das heißt so viel wie Verein, denn die USA bestehen aus vielen Einzelstaaten oder Gliedstaaten. Lange Zeit durften die Gliedstaaten entscheiden, ob sie bei sich die Sklaverei erlauben. Ein Sklave ist ein Mensch, der einem anderen Menschen gehört, wie ein Tier. Man kann ihn also zum Arbeiten zwingen, wie man will. In den USA gab es Sklaverei nur in den Gliedstaaten des Südens. Im Norden fanden das viele Menschen schlecht. Nach dem Bürgerkrieg wurden die südlichen Staaten wieder Teil der Union. Die Sklaverei wurde überall abgeschafft. In keinem Krieg der USA sind mehr Menschen umgekommen als im Bürgerkrieg: über 600.000. Der Bürgerkrieg war auch in amerikanischen Hollywood-Filmen ein Thema. Bis heute am bekanntesten ist "Vom Winde verweht". Der Film über einen Roman stammt aus dem Jahr 1939.
Der Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkrieg war der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen, in der Konföderation vereinigten Südstaaten und den in der Union verbliebenen Nordstaaten (Unionsstaaten). Ursache war eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung zwischen Nord- und Südstaaten, die vor allem in der Sklavereifrage zu Tage trat und sich seit etwa 1830 immer weiter vertieft hatte. Als Reaktion auf die Wahl des gemäßigten Sklavereigegners Abraham Lincoln zum US-Präsidenten traten im Winter 1860/61 die meisten Südstaaten aus der Union aus. Der Krieg begann am 12. April 1861 mit der Beschießung Fort Sumters durch die Konföderierten. Er endete im Wesentlichen mit der Kapitulation der konföderierten Nord-Virginia-Armee in Appomattox Court House am 9. April 1865. Die letzten Truppen der Konföderierten kapitulierten am 23. Juni 1865 im Indianerterritorium. Nach dem Sieg des Nordens wurden die Südstaaten im Rahmen der Reconstruction wieder in die Union aufgenommen. Die wichtigsten Folgen des Krieges waren die Stärkung der Zentralmacht und die endgültige Abschaffung der Sklaverei in den USA sowie die verstärkte Ausrichtung des Landes als Industriestaat.
Sage einfach was "Ampel" bedeutet !
Eine Ampel ist eine Anlage, die mit Hilfe von farbigen Leuchtsignalen den Verkehr regelt. Sie wird deshalb auch Leuchtzeichenanlage oder Lichtsignalanlage genannt. Je nach Leuchtsignal müssen die Verkehrsteilnehmer zum Beispiel anhalten, oder dürfen sie dürfen fahren oder gehen. Ampeln werden für verschiedene Zwecke an Kreuzungen oder Einmündungen benützt: Man kann damit erreichen, dass der Verkehr besser fließt. An komplizierten oder unübersichtlichen Kreuzungen sorgen sie dafür, dass es nicht mehrt so gefährlich ist. Es gibt auch verschiedene Arten von Ampeln: Es gibt Ampeln für Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, Linienbusse und Straßenbahnen. Damit man die Lichtsignale auch bei starkem Sonnenlicht noch erkennt, haben heute alle Ampel einen Schirm über dem Symbol. Die Ampeln sehen nicht überall genau gleich aus, trotzdem versteht man die Signale auf der ganzen Welt.
Ampel (von lateinisch ampulla "kleine Flasche ", spätere übertragene Bedeutung "Leuchte") ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Signalgeber einer Lichtsignalanlage (LSA) oder Lichtzeichenanlage (LZA). Die Bezeichnung steht zudem für die "Ampelanlage" als Ganzes. Diese dient der Steuerung des Straßen- und Schienenverkehrs. Ampeln ordnen für Verkehrsteilnehmer ein bestimmtes Verhalten an, indem sie gesteuerte Signale abgeben. Diese nach Form und Farbe verschiedenartigen Verkehrszeichen haben jeweils eine andere Bedeutung und wirken nur entgegen der Fahrtrichtung des zu regelnden Verkehrs.
Sage einfach was "Ampère" bedeutet !
Ampere ist die Maßeinheit für die elektrische Stromstärke. Die Einheit ist nach dem französischen Mathematiker und Physiker Andre-Marie Ampere benannt. Es gibt noch eine andere wichtige Maßeinheit, und zwar für die elektrische Spannung, nämlich Volt. Auch diese Einheit ist nach einer Person benannt worden: dem italienischen Physiker Alessandro Volta. Damit elektrischer Strom fließen kann, sind mehrere Dinge nötig: Man braucht Teilchen, die elektrisch geladen sind. Das können Elektronen sein. Außerdem müssen sich diese geladenen Teilchen frei bewegen können. Das können sie zum Beispiel gut in Kabeln aus Kupfer. Und schließlich braucht man noch etwas, was die Teilchen anzieht oder abstößt, wie zum Beispiel der Pluspol oder Minuspol einer Batterie. Wenn sich die Teilchen dann alle in eine Richtung bewegen sagt man: Es fließt ein elektrischer Strom. Es gibt außer Ampere und Volt noch weitere elektrische Maßeinheiten. Viele sind nach Wissenschaftlern benannt, die sich mit der Elektrizität beschäftigt haben.
Das Ampere mit Einheitenzeichen A, benannt nach dem französischen Mathematiker und Physiker Andre-Marie Ampere, ist die SI-Basiseinheit der elektrischen Stromstärke und zugleich SI-Einheit der abgeleiteten Größe magnetische Durchflutung. Obwohl man den Nachnamen des Namensgebers Ampere mit Gravis schreibt, wird die SI-Einheit im deutschen und englischen Sprachraum ohne Akzent geschrieben, also "Ampere".
Sage einfach was "Amsel" bedeutet !
Die Amsel ist ein Singvogel. Man nennt sie auch Schwarzdrossel. In Europa zählt sie zu den bekanntesten Vögeln. In Deutschland ist sie die häufigste Vogelart überhaupt. Ein ausgewachsenes Amselmännchen erkennt man an seinem tiefschwarzen Gefieder. Schnabel und Augenringe sind leuchtend gelb. Es ist 25 Zentimeter groß. Das kleinere Amselweibchen und auch die Jungvögel hingegen haben größtenteils eine dunkelbraune Farbe. Vor über hundert Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Inzwischen hat sie sich immer mehr an den Menschen gewöhnt. Man findet sie in fast jedem Garten oder Park. Manche Amseln sind Zugvögel und ziehen im Winter in wärmere Gebiete, andere bleiben das ganze Jahr über an einem Ort. In Mitteleuropa zieht ungefähr ein Viertel aller Amseln in den Süden. In kälteren Gegenden wie zum Beispiel in Finnland ziehen neun von zehn Vögeln nach Südfrankreich oder Nordafrika.
Die Amsel (Turdus merula) oder Schwarzdrossel ist eine Vogelart aus der Familie der Drosseln (Turdidae). In Europa ist die Amsel der am weitesten verbreitete Vertreter dieser Familie und zugleich einer der bekanntesten Vögel überhaupt. Ihre Körperlänge liegt zwischen 24 und 27 Zentimetern. Die Männchen sind schwarz gefärbt und haben einen gelben Schnabel, das Gefieder der Weibchen ist größtenteils dunkelbraun. Der melodiöse und laut vorgetragene Reviergesang der Männchen ist in Mitteleuropa hauptsächlich zwischen Anfang März und Ende Juli zu hören und kann bereits vor der Morgendämmerung beginnen. Das Brutgebiet in Europa weist außer dem hohen Norden und dem äußersten Südosten keine größeren Verbreitungslücken auf. Darüber hinaus kommt die Amsel in Teilen Nordafrikas und Asiens vor. In Australien und Neuseeland wurde die Amsel eingebürgert. In Mitteleuropa verlässt ein Teil der Vögel im Winter das Brutgebiet und zieht nach Südeuropa oder Nordafrika. Ursprünglich war die Amsel ein Vogel des Waldes, wo sie auch heute noch anzutreffen ist. Im 19. Jahrhundert begann sie über siedlungsnahe Parks und Gärten bis in die Stadtzentren vorzudringen und ist zum Kulturfolger geworden. Ihre Nahrung suchen Amseln vorwiegend am Boden. Sie ernähren sich überwiegend von tierischer Nahrung, meist Regenwürmer oder Käfer. Abhängig von der Verfügbarkeit steigt der Anteil gefressener Beeren und Früchte. Amseln sind Freibrüter und nisten vorwiegend in Bäumen und Sträuchern.
Sage einfach was "Amsterdam" bedeutet !
Amsterdam ist die Hauptstadt und auch die größte Stadt der Niederlande. Sie hat etwa 800.000 Einwohner. Der Name Amsterdam kommt von dem kleinen Fluss Amstel, an dem die Stadt liegt. Hier gab es seit dem Mittelalter ein Fischerdorf. Um es vor der Nordsee zu schützen, baute man einen Deich oder Damm, eben den Amstel-Damm. Das Dorf wuchs und erhielt das Recht, sich Stadt zu nennen. Viele Menschen lebten vom Handel. Im 17. Jahrhundert war Amsterdam sogar die reichste Stadt Europas. In der Stadtmitte gibt es viele Kanäle, die man Grachten nennt. Früher konnte man über die Grachten leicht Waren mit Schiffen in die Lagerhäuser bringen. In Amsterdam liegt das Rijksmuseum, sprich Räjks-Mü-sseüm, das wichtigste Museum der Niederlande mit vielen berühmten Gemälden. Auch viele andere wichtige Gebäude des Landes gibt es hier, darunter einen Königlichen Palast. Obwohl Amsterdam die Hauptstadt der Niederlande ist, hat die Regierung ihren Sitz in Den Haag. Das ist eine Stadt weiter westlich an der Küste. Etwa die Hälfte der Amsterdamer sind keine Niederländer. Es gibt wohl keine andere Stadt auf der Welt, deren Einwohner aus so vielen verschiedenen Ländern kommen. Außerdem wird man auf der Straße und in den Läden oft auf Englisch angesprochen, wegen der vielen Urlauber.
Amsterdam (verkürzt A'dam, niederländisch Amsterdam?/i) ist die Hauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Königreichs der Niederlande und belegt den 19. Rang der größten Städte der Europäischen Union. Die Gemeinde Amsterdam hat 872.922 Einwohner (Stand: 1. Januar 2021) und als Agglomeration Groot-Amsterdam 1.362.270 Einwohner (Stand 28. Februar 2018). Im Großraum Amsterdam, der den nördlichen Teil des niederländischen Verdichtungsraumes Randstad ausmacht, leben etwa 2,4 Millionen Menschen (2012). Auch wenn sich der Regierungssitz des Landes sowie die Königsresidenz im 60 Kilometer entfernten Den Haag befinden, ist Amsterdam seit 1983 gemäß niederländischer Verfassung die Hauptstadt der Niederlande. Amsterdam liegt in der niederländischen Provinz Nordholland, wo Amstel und IJ direkt hintereinander in das IJsselmeer münden. Der Hafen der Stadt ist durch den Nordseekanal mit der Nordsee verbunden. Amsterdam ist für die vielen Grachten weltberühmt.
Sage einfach was "Amtssprache" bedeutet !
Eine Amtssprache ist die Sprache, die ein Staat spricht. Mit Amt ist eine Behörde gemeint, eine Organisation, die zu einem Staat oder einer Stadt gehört. Einwohner eines Landes müssen manchmal zum Amt, um wichtige Dinge zu regeln. Dann kommt es darauf an, dass man die Sprache dort versteht. Zum Beispiel in Portugal ist die Amtssprache Portugiesisch. Die Gesetze des Landes sind auf Portugiesisch, und die Regierung spricht Portugiesisch. In der Schule lernen die Kinder vor allem auf Portugiesisch. Das heißt nicht, dass man in Portugal keine andere Sprache sprechen darf. Aber wenn man einem Amt einen Brief schreibt, und der Brief ist nicht auf Portugiesisch, dann kann man nicht erwarten, dass man eine Antwort bekommt. Es wäre für die Leute im Amt nämlich kaum möglich, alle Sprachen der Welt zu beherrschen. Manchmal gibt es Streit darüber, welche Sprache in einem Land Amtssprache sein soll. Amtssprache ist meist diejenige Sprache, die von den meisten Einwohnern gesprochen wird. Vielleicht macht man noch eine weitere Sprache zur Amtssprache, die sonst noch schon seit langer Zeit dort gesprochen wird. Die Sprachen von Einwanderern, die noch nicht lange im Land sind, sind normalerweise keine Amtssprachen. Deshalb ist Portugiesisch in der Schweiz keine Amtssprache, obwohl es mehr Menschen sprechen als Rätoromanisch. In der Europäischen Union gelten 24 Sprachen als Amtssprachen. Jeder Bürger soll das Recht haben, sich in seiner Landessprache an die Europäische Union zu wenden. Deshalb braucht die Verwaltung der Europäischen Union auch so viele Dolmetscher und Übersetzer. Sprachen von Minderheiten wie Katalanisch oder Baskisch werden aber nicht berücksichtigt. Im Arbeitsalltag werden aber hauptsächlich Englisch, Französisch und Deutsch verwendet.
Die Amtssprache ist die im Sprachenrecht verbindlich geregelte Sprache eines Landes oder Staates, die für die Regierung und alle staatlichen Stellen untereinander und gegenüber den Bürgern gilt. In der Amtssprache werden Verwaltungsakte und Normen verfasst, Auskünfte an Bürger erteilt, Verhandlungen geführt und protokolliert. In ihr müssen auch Schriftsätze vor Gericht und Anträge eingereicht werden. Innerhalb eines Landes oder eines Gebietes kann es gleichzeitig mehrere Amtssprachen geben. Staaten mit mehreren Amtssprachen gebrauchen oft zur internen Verständigung aus Vereinfachungsgründen eine gesonderte Arbeitssprache. Amtssprachen und Arbeitssprachen sind auch bei internationalen Behörden wie der UNO und dem Europäischen Patentamt verbreitet.
Sage einfach was "Ananas" bedeutet !
Die Ananas ist eine Frucht. Ursprünglich kommt die Frucht aus Amerika. Christoph Kolumbus entdeckte sie auf einer seiner Reisen vor etwa 500 Jahren. In den meisten tropischen Ländern wird die Ananas schon seit Ende des 16. Jahrhunderts angebaut. Seit 1700 wird sie auch in Treibhäusern in Europa gezogen. Da man aber die Frucht nicht gut lagern konnte, war der Handel lange Zeit schwierig. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts baute man vor allem auf der Insel Hawaii im Pazifischen Ozean an. Die Früchte, die wir im Supermarkt kaufen können, kommen heute meist aus den Philippinen oder aus Thailand nach Europa, aber auch aus mittel- und südamerikanischen Ländern wie Costa Rica und Ecuador. Die Ananas besteht aus miteinander verwachsenen Beeren und einem fleischig verdickten Stamm. Das gelbliche Fruchtfleisch ist essbar und schmeckt süß. Schneidet man den Blattschopf ab und stellt ihn in ein Wasserglas, können sich daran neue Wurzeln und später eine neue Frucht bilden. Eine Ananas enthält viele Mineralstoffe, Vitamine und andere gesunde Stoffe. Außerdem hilft sie bei der Verdauung.
Die Ananas (Ananas comosus oder Ananas sativus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Sie ist ursprünglich in Amerika heimisch und wird heute weltweit in den tropischen Gebieten als Obstpflanze angebaut. Sie bildet fleischige Fruchtstände, die frisch verzehrt oder zu Konserven und Saft verarbeitet werden können. Das Wort Ananas entstammt der Bezeichnung nana ,Frucht' in der Guarani-Sprache. Das lateinische Art-Epitheton comosus ,schopfig' spielt auf den Blattschopf am oberen Ende des Fruchtstandes an.

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