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Sage einfach was "Bayreuth" bedeutet !
Bayreuth ist eine Stadt im Süden Deutschlands. Sie liegt in Franken im Bundesland Bayern. Bayreuth ist die Hauptstadt von Oberfranken, das ist ein kleiner Teil von Bayern. Die Stadt hat fast 75.000 Einwohner. Bayreuth liegt nördlich von Nürnberg und östlich von Bamberg. Durch die Stadt fließt der Fluss Roter Main, der später mit einem weiteren Fluss zusammenfließt und dann Main genannt wird. Der Löwe im Bayreuther Stadtwappen erinnert an das Wappen der Grafen von Nürnberg, da die Nürnberger die Stadt Bayreuth in ihrem Besitz hatten. Der Löwe ist schwarz und trägt einen roten Hut, dazu sind schwarz-weiße Rauten zu sehen. Im Gegensatz zu den umliegenden Landkreisen sind die meisten Einwohner nicht katholisch, sondern evangelisch, weswegen die Stadt oft auch evangelische Flüchtlinge aufnahm. In Bayreuth befindet sich die Hochschule für evangelische Kirchenmusik der evangelischen Kirche in Bayern.
Bayreuth ist eine fränkische kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und zählt zur Metropolregion Nürnberg und der Planungsregion Oberfranken-Ost. Die Stadt ist Sitz der Regierung von Oberfranken, des Bezirks Oberfranken und des Landratsamts Bayreuth. Weltberühmt ist die Stadt durch die alljährlich im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele. Das markgräfliche Opernhaus gehört seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Anders als der Name vermuten lässt, gehört die Stadt erst seit dem Jahr 1810 zu Bayern. Als Folge der Jahrhunderte währenden Zugehörigkeit zum Fürstentum Bayreuth ist sie protestantisch geprägt. Bayreuth liegt an den Ferienstraßen Burgenstraße und Bayerische Porzellanstraße.
Sage einfach was "Beamter" bedeutet !
Ein Beamter ist jemand, der für den Staat arbeitet. Beamte haben besondere Rechte und Pflichten. Das Wort stammt von "Amt", einer wichtigen Aufgabe für den Staat. Allerdings ist nicht jeder, der für den Staat arbeitet, Beamter. Schon früher wollten Herrscher, dass sie ihren wichtigsten Helfern vertrauen konnten. Solche Helfer wurden ihr Leben lang gut versorgt. So mussten die Helfer sich keine Sorgen machen, zu verhungern oder arm zu sein. Dafür verlangten die Herrscher gute und verlässliche Arbeit. Seit etwa dem Jahr 1800 gibt es Beamte in dem Sinne, wie wir sie heute kennen. Ein Beamter ist nicht dem Chef der Regierung verpflichtet, sondern dem Staat. Er soll ordentlich und genau arbeiten, zum Wohl aller Menschen im Land. Außerdem darf er niemanden bevorzugen, etwa weil das sein Freund ist oder er Geld von ihm bekommt. Beamte dürfen auch nicht streiken, wenn sie mit ihrer Arbeit nicht einverstanden sind. Beamte haben den Beamtenstatus, sie sind verbeamtet. Der Staat darf sie dann nicht so einfach entlassen, außer, wenn sie etwas Schlimmes gemacht haben. Wenn ein Beamter zu alt zum Arbeiten ist, sorgt der Staat immer noch für ihn. Das Geld im Alter nennt man nicht Rente, sondern Pension. Viele Menschen arbeiten im Öffentlichen Dienst, das heißt für den Staat, ein Bundesland oder eine Gemeinde. Meist sind sie einfach Angestellte, genau wie für ein Unternehmen. Beamte hingegen sind normalerweise Lehrer, Polizisten oder Richter. Manchmal streitet man sich darüber, wer Beamter sein soll und wer nicht. Als die Eisenbahn in Deutschland noch Teil des Staates war, waren die Mitarbeiter oft Beamte. Später wurde die Bahn ein Unternehmen und hat nun keine Beamten mehr. Viele Lehrer werden heutzutage nicht mehr verbeamtet. Das ist für den Öffentlichen Dienst billiger.
Das Beamtentum bildet eine Gruppe des Personalkörpers der Administrative eines Gemeinwesens. In vielen Ländern unterscheiden sich die rechtlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit von Beamten deutlich von denen anderer Arbeitnehmer: Der Beamte hat eine besondere Treuepflicht gegenüber seinem Dienstherrn, der im Gegenzug im Rahmen der Fürsorgepflicht während des aktiven Dienstes, bei Krankheit und Invalidität und im Ruhestand für einen angemessenen Lebensunterhalt des Beamten zu sorgen hat (Alimentationsprinzip). Aufgrund des besonderen Treueverhältnisses zwischen Dienstherrn und Beamten gehört dieser in der Regel lebenslang - also auch im Ruhestand - dem Beamtentum an.
Sage einfach was "Beatles" bedeutet !
Die Beatles waren eine Musikgruppe aus der Stadt Liverpool in Großbritannien. Ihr Stil war der Beat, sprich "Biet". Das ist eine Art Rockmusik, die damals etwas ganz Neues war. Keine andere Band hat jemals so viele Schallplatten und andere Tonträger verkauft wie die Beatles. Gegründet wurde die Band 1959. John Lennon war mit 19 Jahren der Älteste, Paul McCartney, George Harrison und Pete Best waren ein bis drei Jahre jünger. Nach drei Jahren verließ Pete Best die Gruppe. Statt ihm spielte nun Richard Starkey das Schlagzeug, der sich Ringo Starr nannte. Die übrigen Mitglieder der Band sangen und spielten Gitarre. In Großbritannien blieb die Gruppe am Anfang unbekannt. Erfolg hatten sie hingegen in Hamburg, wo sie in kleinen Gaststätten auftraten. Auf der ganzen Welt bekannt wurden sie 1963 mit dem Lied "I Want To Hold Your Hand". Bis ins Jahr 1970 hatte die Band große Erfolge und machte Musik in der ganzen Welt. Einige bekannte Titel sind "A Hard Day's Night", "Yesterday" und "Let It Be". Sie haben auch Filme herausgebracht, wie den Trickfilm "Yellow Submarine". 1970 hat die Band sich aufgelöst, weil sich die vier Mitglieder nicht mehr verstanden. Alle vier haben aber danach allein oder mit neuen Bands weiter Musik gemacht - Paul McCartney und Ringo Starr sogar bis heute. John Lennon wurde 1980 von einem verwirrten Mann erschossen, George Harrison starb 2001 an einer schweren Krankheit.
The Beatles waren eine britische Beat- und Rockband in den 1960er Jahren. Mit mehr als 600 Millionen - nach Schätzungen ihrer Plattenfirma EMI sogar mehr als einer Milliarde - verkauften Tonträgern ist sie die erfolgreichste Band der Musikgeschichte. Die musikalischen Ursprünge der Gruppe liegen im Rock 'n' Roll der ausgehenden 1950er Jahre, in den Stilelemente der Liverpooler Beatmusik einflossen. Ihre erste Single Love Me Do erschien 1962. Den weltweiten Durchbruch schafften die Beatles 1963 mit der Single I Want to Hold Your Hand. Aufgrund ihres damals neuartigen Musikstils und ihres öffentlichen Auftretens (bis 29. August 1966) entwickelten sie sich schnell zu einer der populärsten Bands und wurden zu einer starken schöpferischen Kraft der modernen Popkultur. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichten sie zwischen 1964 und 1969, als sie zeitweise in fast allen Ländern die Hitparaden anführten. 1970 trennten sich die Wege der Bandmitglieder John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr aufgrund interner Spannungen. Die Musiker verfolgten danach erfolgreich eigene Musikprojekte. Die meisten Kompositionen der Band stammen von Lennon und McCartney. Harrison ist 22 Mal als Komponist vertreten, Starr zwei Mal.
Sage einfach was "Beerdigung" bedeutet !
Bei einer Beerdigung vergräbt man einen toten Menschen im Erdboden. Der tote Mensch wird dabei in einem Sarg vergraben. Ein Sarg ist ein Kasten aus Holz. Ein toter Mensch wird auch Leiche genannt. Die Beerdigung ist oft ein Teil der religiösen Trauerfeier. Die Leiche wird von den lebenden Menschen aus der Welt verabschiedet. Dabei beten viele Menschen und legen Blumen an das Grab. Das Grab ist der Ort, an dem die Leiche vergraben wird. Es befindet sich auf einem Friedhof. Der Friedhof ist ein zentraler Platz, an dem verstorbene Menschen vergraben werden. Manche Leute mögen die Feuerbestattung: Dann wird die Leiche verbrannt. Die Asche kommt in eine Urne, die man aufbewahrt. Die Asche kann man auch ausstreuen. Plätze dafür nennt man Friedwälder. Da die Leiche nach der Verbrennung nicht unbedingt vergraben wird, sagt man dazu eher Beisetzung anstatt Beerdigung. Es ist in Deutschland nicht erlaubt, die Leiche oder die Asche an einem Platz zu lagern, der nicht ein Friedhof oder ein Friedwald ist. In anderen Ländern ist das erlaubt.
Eine Bestattung (auch Beisetzung, Beerdigung oder Begräbnis) ist die Verbringung des Leichnams oder der Asche eines Verstorbenen (ggf. auch Tieres) an einen festen, endgültig bestimmten Ort in der Erde oder die Ausbringung der Asche in die Natur. Eine Bestattung schließt in der Regel eine religiöse oder weltliche Trauerzeremonie ein. Markante Unterschiede bestehen insbesondere zwischen Erdbestattung und Feuerbestattung.
Sage einfach was "Behinderung" bedeutet !
Behinderung sagt man, wenn ein Mensch niemals genauso am Leben teilnehmen kann, wie andere Menschen. Das kann passieren, wenn bei diesem Menschen zum Beispiel ein bestimmter Körperteil, wie die Arme, Beine, Augen oder Ohren, nicht richtig funktioniert. Dann ist diese Person zum Beispiel gelähmt, blind oder taub. Eine Behinderung kann aber auch im Gehirn sein. Dann können diese Personen zum Beispiel nicht gut lernen, nicht gut sprechen oder finden es schwierig, ihre Gefühle zu kontrollieren. Eine Behinderung bedeutet nicht, dass ein Mensch krank ist. Es bedeutet nur, dass er manche Dinge nicht so einfach machen kann wie andere Menschen. Nicht alle Menschen finden, dass man zu diesen Einschränkungen "Behinderung" sagen sollte. Darüber diskutieren sie viel. Das Wort "Behinderung" hört sich für viele Menschen schlecht an, wie ein Schimpfwort. Deshalb muss man es vorsichtig benutzen. Man benutzt deshalb oft den Ausdruck "Förderschwerpunkt". Dieses Wort kann besser ausdrücken, dass die eingeschränkte Person nicht krank ist. Diese Person muss aber von ihren Eltern und Lehrern auf besondere Art gefördert werden.
Als Behinderung bezeichnet man eine dauerhafte und gravierende Beeinträchtigung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe bzw. Teilnahme einer Person. Verursacht wird diese durch die Wechselwirkung ungünstiger sozialer oder anderer Umweltfaktoren (Barrieren) und solcher Eigenschaften der Betroffenen, welche die Überwindung der Barrieren erschweren oder unmöglich machen. Behinderung wird also nicht als "Krankheit" betrachtet: Behindernd wirken in der Umwelt des Menschen sowohl Alltagsgegenstände und Einrichtungen - oder das Fehlen solcher Einrichtungen - (physikalische Faktoren) als auch die Einstellung anderer Menschen (soziale Faktoren). Gegenständliche Barrieren erhalten ihre behindernde Eigenschaft oft durch mangelnde Verbreitung von universellem Design, das nicht nur Bedürfnisse zahlenmäßig großer oder einflussreicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigt. Das Partizip behindert, von dem die Personenbezeichnung Behinderte abgeleitet ist, kann also abhängig vom eigenen Blickwinkel oder Standpunkt benutzt werden: Diese im deutschsprachigen Raum verbreitete Zweiteilung der Erklärungsansätze wird international überwiegend als unterkomplex bewertet. Zum einen gibt es Ansätze, beide Modelle in einer Theorie der Behinderung zu vereinigen. Zum anderen weist Sophie Mitra (Fordham University in New York) darauf hin, dass es mindestens neun verschiedene Varianten des sozialen Modells der Behinderung gebe.
Sage einfach was "Beirut" bedeutet !
Beirut ist die Hauptstadt und größte Stadt des Libanon. Sie liegt direkt am Mittelmeer und zählt mit ihrer Umgebung mehr als zwei Millionen Einwohner. In Beirut befindet sich nicht nur der Sitz der libanesischen Regierung. Man findet dort auch die wichtigsten Unternehmen und Universitäten des Landes. Beirut ist eine der ältesten Städte der Welt. Dort siedeln schon seit mehr als 5000 Jahren Menschen, ohne Unterbrechung. Die älteste bekannte Erwähnung Beiruts findet man auf einer Tontafel aus dem Alten Ägypten. Sie ist rund 3500 Jahre alt. Im Verlauf Ihrer Geschichte gehörte die Stadt zu verschiedenen großen Ländern. Ab dem Ende des Mittelalters war sie etwa 400 Jahre Teil des Osmanischen Reichs, ehe der Libanon eine Kolonie der Franzosen wurde. Im Libanonkrieg, der von 1975 bis 1990 dauerte, wurde die Stadt stark zerstört. Darum gibt es heute kaum noch alte Gebäude in der Stadt. Unter den Sehenswürdigkeiten Beiruts findet man viele Moscheen wie die Mohammed-al-Amin-Moschee, aber auch christliche Kirchen und einige Museen. Bekannt sind auch die Märkte der Stadt. Auf denen findet man zahlreiche Stände, wo Spezialitäten aus der Gegend verkauft werden. Im Jahr 2020 gab es im Hafen von Beirut eine gewaltige Explosion, die ganze umliegende Stadtteile zerstörte. Die Ursache dafür war ein Feuer in einem Lagerhaus mit chemischen Stoffen. Fast 200 Menschen starben, tausende verloren ihr Zuhause. Nach der Explosion gab es viele Libanesen, die auf die Regierung wütend waren. Sie warfen ihr vor, korrupt zu sein und sich darum nicht genug um Sicherheit im Hafengebiet gekümmert zu haben. Der Premierminister trat daraufhin zurück.
Beirut (bairut, auch bairut, gelegentlich beirut oder beirut, arabisch Bayrut, mundartlich Beyrut) ist die Hauptstadt des Libanon. Sie liegt am östlichen Mittelmeer, an der Levanteküste, ungefähr in der Mitte von deren Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung. Beirut ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit vielen Verlagen und Universitäten, unter anderen der Amerikanischen Universität Beirut (AUB) und der Universite Saint-Joseph (USJ). Die Stadt wurde vor dem Libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990) oft als "Paris des Nahen Ostens" bezeichnet.
Sage einfach was "Belarus" bedeutet !
Belarus ist ein Staat im Osten Europas. Das Land wurde früher auch Weißrussland genannt. Es ist etwa zwei Drittel so groß wie Deutschland, dort leben aber nur etwa so viele Menschen wie im Bundesland Baden-Württemberg. Die Hauptstadt ist Minsk, wo fast jeder fünfte Einwohner des Landes lebt. Belarus ist der größte Staat in Europa, der keine eigene Meeresküste hat. Das Land ist überwiegend flach. Etwas hügeliger ist es im Zentrum des Landes. Der höchste Punkt von Belarus ist der Hügel Dserschinskaja Gora mit einer Höhe von 345 Metern. Zwei große Flüsse entspringen in Belarus: Der Pripjat und der Dnjepr. Beide Flüsse fließen später zusammen und münden ins Schwarze Meer. Lange Zeit war das Land ein Teil von Russland. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es aufgeteilt: Die östliche Hälfte war von der Sowjetunion erobert worden, die westliche Hälfte von Polen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ganz Belarus ein Teil der Sowjetunion. Seit dem Jahr 1991 ist es ein unabhängiger Staat. Die Ukraine grenzt im Süden an Belarus. Im Jahr 1987 explodierte in der Ukraine das Atomkraftwerk von Tschernobyl. Darum ist etwa ein Viertel von Belarus immer noch "verstrahlt". Wer dort wohnt, kann wegen der Radioaktivität zum Beispiel eher Krebs bekommen. Die Kinder dieser Eltern kommen teilweise mit Missbildungen zur Welt.
Weißrussland, amtliche Kurzform Belarus / (weißrussisch/russisch eapyc bzw. traditionell russisch eopycc Belorussija; amtliche Vollform: cya eapyc (weißrussisch) bzw. ecya eapyc (russisch), deutsche Transkription Respublika Belarus , deutsch Republik Belarus), ist ein osteuropäischer Binnenstaat, dessen Hauptstadt Minsk ist. Weißrussland grenzt an Litauen, Lettland, Russland, die Ukraine und Polen. Durch die Auflösung der Sowjetunion 1991 wurde die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik unabhängig. Seit 1994 ist Aljaksandr Lukaschenka der autoritär und repressiv regierende Präsident, womit das Land als letzte Diktatur Europas gilt. Der mutmaßlich gefälschten Präsidentschaftswahl in Weißrussland 2020 im August folgten wochenlange landesweite Proteste und Streiks gegen die Regierung. Die Demonstrationen wurden mit äußerster Brutalität niedergeschlagen. Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte sprach davon, dass man Berichte von über 450 dokumentierten Fällen von Folter und Misshandlungen erhalten habe. Weißrussland ist Vollmitglied in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten.
Sage einfach was "Belgien" bedeutet !
Belgien ist ein Land im Westen Europas. Staatsoberhaupt ist ein König. Gegründet wurde das Königreich Belgien im Jahr 1830. Damals trennte es sich vom Königreich der Niederlande. Bis dahin nannte man die Gegend oft die "südlichen Niederlande". Die meisten Einwohner sprechen Niederländisch, viele im Süden aber Französisch. Die beiden Sprachgruppen sind sich nicht immer einig und das sorgt für viel Streit in Belgien. Ganz im Osten des Landes gibt es zudem eine deutschsprachige Gemeinschaft. Sie zählt etwas weniger als 100.000 Einwohner. Das entspricht nur etwa einem von hundert Belgiern. Die Hauptstadt Brüssel ist auch die größte Stadt Belgiens. Die Europäische Union hat hier viele Gebäude, deshalb nennt man Brüssel "die Hauptstadt Europas". Die meisten größeren Städte befinden sich in Flandern, einer sehr flachen Gegend. Zu Flandern gehört der kleine Streifen, den Belgien an der Nordsee hat. Die Einwohner von Flandern nennt man Flamen. In Wallonien hingegen wird es ziemlich hügelig, bis hin zu den Ardennen, dem größten Gebirge von Belgien.
Das Königreich Belgien (niederländisch Koninkrijk Belgie?/i, französisch Royaume de Belgique) ist ein föderaler Staat in Westeuropa. Es liegt an der Nordsee und grenzt an die Niederlande, Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Belgien zählt rund 11,4 Millionen Einwohner (2018) auf einer Fläche von 30.688 km^2. Mit 374 Einwohnern pro km^2 zählt Belgien zu den am dichtesten besiedelten Staaten. Der Grad der Urbanisierung Belgiens ist mit fast 98 Prozent der höchste in Europa. Die Stadt Brüssel ist die Hauptstadt und Sitz der belgischen Königsfamilie sowie Zentrum der größten Agglomeration. Weitere bedeutende große Städte sind Antwerpen, das als kommunale Verwaltungseinheit auch die größte Stadt des Landes ist, sowie Gent, Charleroi, Lüttich, Brügge und Namur. Seit der Unabhängigkeit 1830 und Verfassungsgebung 1831 ist Belgien eine parlamentarische Erbmonarchie (siehe auch belgische Monarchie). Der Norden des Landes mit den Flamen ist niederländisches, der Süden mit den Wallonen französisches Sprachgebiet (vgl. Flämische und Französische Gemeinschaft). Die Region Brüssel-Hauptstadt ist offiziell zweisprachig, jedoch mehrheitlich frankophon bewohnt. Im deutschen Sprachgebiet in Ostbelgien sind Standarddeutsch und westmitteldeutsche Mundarten verbreitet (vgl. Deutschsprachige Gemeinschaft). Der seit dem 19. Jahrhundert anhaltende flämisch-wallonische Konflikt prägt die oft einander zuwiderlaufenden Interessen der Vertreter der beiden großen Bevölkerungsgruppen in der belgischen Politik. Seit den 1970er-Jahren wird daher versucht, diesem Problem durch eine Dezentralisierung der Staatsorganisation zu begegnen. Dazu wurde Belgien in einen Bundesstaat, bestehend aus drei Regionen und drei Gemeinschaften, umgewandelt. Die Regionen Flandern, Wallonien (oder die Wallonie) und Brüssel-Hauptstadt sowie die Flämische, die Französische und die Deutschsprachige Gemeinschaft bilden seither das politische Grundgefüge des Landes. Der Staatsaufbau Belgiens gilt als komplex, da u. a. die Hoheitsgebiete der Regionen mit jenen der Gemeinschaften nicht deckungsgleich sind. So überschneiden sich die Zuständigkeiten der Französischen und der Flämischen Gemeinschaft in der offiziell zweisprachigen Region Brüssel, und das kleine Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft gehört zur mehrheitlich französischsprachigen Region Wallonien. Belgien ist Gründungsmitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), der heutigen Europäischen Union (EU), deren wichtigste Institutionen in seiner Hauptstadt Brüssel ihren Sitz haben. Der belgische Staat ist des Weiteren neben den Niederlanden und Luxemburg Mitglied in der Wirtschaftsunion Benelux.
Sage einfach was "Belgrad" bedeutet !
Belgrad ist die Hauptstadt von Serbien. Sie liegt an der Donau und ist eine der größten Metropolregionen Südosteuropas. In Belgrad selbst wohnen etwa 1,3 Millionen Menschen, etwa so viele wie in München. Der Name bedeutet auf deutsch "weiße Stadt". Als es Jugoslawien noch gab, war Belgrad auch dessen Hauptstadt. In Belgrad fließt die Save in die Donau. Die Stadt ist für Urlauber interessant, nicht nur wegen der Donau. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten wie die Festung von Belgrad oder das Nikola Tesla-Museum. Tesla war ein berühmter Physiker, Erfinder und Elektroingenieur. Eine Sehenswürdigkeit ist auch die Kathedrale des Heiligen Sava, denn sie ist die größte Kirche auf dem Balkan. In Belgrad sitzt der Patriarch der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Ein Patriarch ist das Kirchenoberhaupt, das ist so ähnlich wie in der Katholischen Kirche der Papst. Dass die Menschen in Serbien orthodoxe Christen sind, geht auf das Byzantinische Reich zurück. Belgrad war damals eine Festung an der nördlichen Grenze zu den Ungarn. Im Jahr 1521 wurde Belgrad von Süden her durch die Türken erobert. Die Stadt kam wie das übrige Serbien zum Osmanischen Reich. Im Jahr 1867 verließen die letzten osmanischen Soldaten die Festungsstadt an der Donau, und im Jahr 1878 wurde Serbien ein unabhängiges Königreich. Auch danach war Belgrad noch ein Schauplatz von Kriegen, so auch im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zuletzt wurden im Jahr 1999 einige Gebäude in der Stadt zerstört. Im Krieg um Kosovo bombardierte das Militärbündnis NATO die jugoslawische Hauptstadt von Flugzeugen aus. In Belgrad gibt es viele Dienstleistungen wie Banken und Versicherungen. Belgrad hat eine sehr große Universität mit fast 90.000 Studenten und viele Hochschulen. Daher leben viele junge Menschen in Belgrad.
Belgrad (serbisch eopa Beograd , übersetzt "weiße Stadt", daher der alte Name Griechisch Weißenburg) ist die Hauptstadt der Republik Serbien. Die Stadt gliedert sich in zehn Stadtgemeinden und sieben Vorstadtgemeinden. Die Kernstadt besitzt eine Fläche von 359,96 km^2, die umgebenden Vorstadtgebiete 2862,72 km^2, wobei die Fläche einiger Gemeinden teilweise zur Kernstadt und teilweise zur Vorstadt gehört. Zusammen bilden sie den Okrug Beograd mit 1,71 Millionen Einwohnern (Zensus 2011) und gehört somit zu den größten Metropolregionen in Südosteuropa. Mit 1.344.844 Einwohnern ist sie außerdem die serbische Primatstadt. Mit den Universitäten, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ist Belgrad das Bildungszentrum und mit zahlreichen Verlagen, Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie Tages- und Monatszeitungen auch das dominierende Medienzentrum des Landes. Belgrad ist Sitz der Serbisch-Orthodoxen Kirche und Residenz des Serbischen Patriarchen. Das größte christliche Gotteshaus der Balkanhalbinsel, der Dom des Heiligen Sava, steht in Belgrad. Die Stadt ist Zentrum der Kreativwirtschaft und Gastronomie, die sich in den Vierteln Savamala und Skadarlija konzentrieren. Die Messestadt Belgrad ist an der Nordgrenze der Balkanhalbinsel am Schnittpunkt zwischen den Großlandschaften der fruchtbaren Pannonischen Tiefebene und den jungalpidischen Dinariden gelegen. Dank ihrer zentralen Lage in der Großregion des Balkanraums und der verkehrsgünstigen Position an der Mündung der Save in die Donau ist sie Knotenpunkt kontinentaler Verkehrsverbindungen im Schienen- und Autobahnnetz. Der schon seit der Jungsteinzeit besiedelte historische Siedlungskern ist die in der Geschichte häufig umkämpfte, über der Save-Mündung in die Donau thronende Burg von Belgrad, die häufig als "Tor zum Balkan" bezeichnet wurde. Belgrad war erstmals zu Anfang des 15. Jahrhunderts Hauptstadt der mittelalterlichen Serbischen Herrscherdynastien und ist seit dem 19. Jahrhundert Residenzstadt Serbiens. Im 20. Jahrhundert war es neben seiner Funktion als Hauptstadt Serbiens zugleich die Hauptstadt des Königreichs Jugoslawien und des sozialistischen Jugoslawien. Durch die jugoslawische Ablehnung sowjetischer Hegemonie und Stalinismus und als Versammlungsort der Blockfreien erlangte Belgrad in der Zeit des kommunistischen Jugoslawiens die Funktion eines internationalen politischen Zentrums. Im Zeitabschnitt des sozialistischen Jugoslawiens hat sich Belgrad so einer europäischen Metropole entwickelt. Im städtebaulichen Großprojekt Novi Beograds, das zum repräsentativen Zentrum des sozialistischen Jugoslawiens werden sollte, wurden nach der Wende Aspekte zunehmender Verdichtung mit starken Impulsen für die wirtschaftliche und kulturelle Dynamik der Stadt verbunden. Das hier 1977-1979 erbaute Save-Kongresszentrum ist das größte Kongresszentrum aller Balkanländer, die 1991-2004 errichtete Stark-Arena eine der größten Sporthallen der Welt. Durch das auf 30 Jahre Dauer geschätzte Stadterneuerungsprojekt Belgrade Waterfront auf dem aufgelösten Areal des alten Bahnhofs "Beograd" erfährt die Stadt ihre tiefgreifendste Veränderung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Sage einfach was "Belize" bedeutet !
Belize ist ein winziges Land im mittleren Teil von Amerika, südlich von Mexiko gelegen. Es ist knapp halb so groß wie die Schweiz und hat etwa so viele Einwohner wie die Stadt Zürich. Die Hauptstadt von Belize heißt Belmopan. Das ist eine ziemlich junge Stadt, denn sie wurde erst im Jahr 1970 gegründet. In Belize spricht man Englisch, weil die Briten das Land einst erobert und die englische Sprache dort verbreitet haben. Belize ist deshalb auch ein Mitglied des Commonwealth of Nations. Das ist ein Bund aus Staaten, die mal früher zu Großbritannien gehört haben. Der Name leitet sich vom Wort "belix" ab. Das ist aus der Sprache der Maya und bedeutet "trübes Wasser". Das hat mit einem Fluss zu tun, der trübes Wasser führte. Als dort noch die Briten herrschten, hieß das Gebiet Britisch-Honduras.
Belize ist ein Staat in Zentralamerika. Er entstand im Jahre 1981 aus der Kolonie Britisch-Honduras. Internationale Grenzen bestehen zu Mexiko und Guatemala. Belize ist der einzige zentralamerikanische Staat, in dem Englisch Amtssprache ist. Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat afrikanische Vorfahren. Die Kultur des Landes ist von den Maya beeinflusst. Als Belize 1981 seine Unabhängigkeit erhalten hatte, wurde es Mitglied des Commonwealth of Nations.
Sage einfach was "Bengalische Sprache" bedeutet !
Die bengalische Sprache ist eine Sprache, die in Indien und Bangladesch gesprochen wird. Sie wird von 230 Millionen Menschen gesprochen und gehört damit zu den zehn meistgesprochenen Sprachen der Erde. Bengali wird in einer eigenen Schrift geschrieben, die anderen indischen Schriften ähnelt. Bengali ist eine indogermanische Sprache. Damit ist sie entfernt verwandt mit dem Deutschen. Zu einer Unterhaltung reicht das aber sicher nicht. Wir haben jedoch einzelne Wörter aus dem Bengali übernommen, beispielsweise das Wort "Bungalow". Es bedeutete ursprünglich "Haus". Der Staat Pakistan entstand, weil indische Muslime einen eigenen Staat wollten. Der Staat Bangladesch entstand, weil sich die Bengali sprechende Bevölkerung von Pakistan trennte. Interessant ist, dass Hindus und Muslime oft verschiedene Wörter für das Gleiche verwenden. Hindus grüßen mit "Nomoshkar", Muslime mit "Assalamu-Alaikum". Hindus sagen "jol" für Wasser, Muslime aber "pani".
Die bengalische Sprache, auch Bengali (Eigenbezeichnung bala ), gehört zum indoarischen Zweig der indoiranischen Untergruppe der indogermanischen Sprachen. Bengalisch wird von über 200 Millionen Menschen, hauptsächlich in Bangladesch und Indien (Bundesstaat Westbengalen), als Muttersprache gesprochen. Damit gehört das Bengalische zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt.
Sage einfach was "Benin" bedeutet !
Benin ist ein Land im Westen Afrikas. Es ist umgeben von den Ländern Togo, Nigeria, Burkina Faso und Niger. Benin ist etwa dreimal so groß wie die Schweiz und hat etwas mehr Einwohner. Die Landessprache ist Französisch. Es gibt aber noch viele weitere einheimische Sprachen. Seit dem 17. Jahrhundert war das Gebiet das Königreich Dahomey. Dann wurde es von Frankreich erobert und wurde eine Kolonie. Seit dem Jahr 1960 ist es eine unabhängige Republik. Heute heißt sie Republik Benin. Die Hauptstadt heißt Porto-Novo, also "Neuer Hafen". Sie liegt am Golf von Guinea. Das größte Zentrum der Wirtschaft ist jedoch die größte Stadt des Landes: Cotonou. In der Nähe der Küste liegt eine fruchtbare Ebene. Die nutzen die Menschen für die Landwirtschaft. Weiter im Landesinnern gibt es Berge, viel Wald, Sumpfwälder und große Savannen. Dort gibt es Nationalparks mit Elefanten, Löwen und vielen anderen Tieren.
Benin (französisch Benin ) ist ein Staat in Westafrika. Er grenzt im Westen an Togo, im Norden an Burkina Faso und Niger, im Osten an Nigeria und im Süden an den Golf von Guinea, genauer die Bucht von Benin. Bis 1975 hieß das Land Dahomey. Die Bezeichnung steht in Tradition zum historischen Königreich Dahomey, das bis zur Eroberung durch die Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts den südlichen Teil des modernen Staates und des Nachbarstaates Togo umfasste. Von 1975 bis 1990 hieß es Volksrepublik Benin.
Sage einfach was "Benito Mussolini" bedeutet !
Benito Mussolini war etwa zwanzig Jahre lang der Diktator von Italien . Er wollte aus Italien ein großes Reich formen, das auf einer Stufe mit den mächtigen Nationen Europas stand. Seine Bewunderer nannten ihn "Duce", sprich: Duh-tsche. Das heißt so viel wie "Führer". Mussolini wurde im Jahr 1883 in der Emilia-Romagna geboren. Das ist eine Region in Mittelitalien. Bevor er Politiker wurde, arbeitete er als Journalist. Mit nationalistischen Artikeln in seiner eigenen Zeitung "Il Popolo d'Italia" gewann er viele Anhänger. Im Jahr 1922 wurde er zum Chef der Regierung und machte aus der Monarchie eine Diktatur. In Italien gab es weiterhin einen König, der hatte ab dann aber nicht mehr so viel zu sagen. Mussolinis Armee eroberte das Nachbarland Albanien und das heutige Äthiopien, ein Land in Afrika. Eine Zeit lang besetzten seine Truppen auch Griechenland und andere Teile des Balkans. Diese Gebiete verlor er aber schnell wieder. Italien nahm unter Mussolini ab 1940 am Zweiten Weltkrieg teil, wo es ein Verbündeter von Adolf Hitler war. Die Italiener, Deutschen und Japaner bildeten die sogenannten Achsenmächte. Sie kämpften gegen die Sowjetunion, Großbritannien, Frankreich und die USA. Hitlers Nationalsozialismus und Mussolinis Faschismus waren ähnliche Weltbilder. Für sie waren nämlich manche Völker besser als andere. Mussolini half Hitler deshalb auch beim Völkermord an den Juden, indem er italienische Juden aufspüren und in die Konzentrationslager bringen ließ. Das italienische Volk litt sehr unter der Herrschaft von Mussolini. Er versuchte beispielsweise die Menschen in Südtirol, welche Deutsch und Ladinisch sprachen, in Italiener zu verwandeln. Im Krieg verloren viele ihre Familienangehörigen und die Meinungsfreiheit wurde stark eingeschränkt. Daher bildeten viele Menschen die Widerstandsbewegung der Partisanen, um den Diktator zu stürzen. Im Jahr 1943 griffen die Amerikaner und Briten Italien an und Mussolinis Regierung in Rom wurde gestürzt. In der Folge konnte der Diktator im Norden des Landes unter deutscher Vorherrschaft weiterregieren. Im Frühjahr 1945 war es aber auch damit vorbei. Nun versuchte Mussolini in die Schweiz zu flüchten. Nahe Como, kurz vor der Grenze, wurde er im April 1945 von den Widerstandskämpfern entdeckt und erschossen. Er wurde auf einem Friedhof in Mailand begraben. Dort hat er aus Respekt vor den Kriegsopfern keinen Grabstein. Seine Anhänger brachten den Leichnam Mussolinis später in eine Gruft in seinem Heimatort.
Benito Amilcare Andrea Mussolini anhören?/i (* 29. Juli 1883 in Dovia di Predappio, Provinz Forl; + 28. April 1945 in Giulino di Mezzegra, Provinz Como) war ein italienischer Politiker. Er war von 1922 bis 1943 Ministerpräsident des Königreiches Italien. Als Duce del Fascismo ("Führer des Faschismus") und Capo del Governo ("Chef der Regierung") stand er ab 1925 als Diktator an der Spitze des faschistischen Regimes in Italien. Nach Anfängen bei der sozialistischen Presse stieg Mussolini 1912 zum Chefredakteur von Avanti! auf, dem Zentralorgan des Partito Socialista Italiano (PSI). Als er dort offen nationalistische Positionen vertrat, wurde er im Herbst 1914 entlassen und aus dem PSI ausgeschlossen. Mit finanzieller Unterstützung der italienischen Regierung, einiger Industrieller und ausländischer Diplomaten gründete Mussolini bald darauf die Zeitung Il Popolo d'Italia. 1919 gehörte er zu den Gründern der radikal nationalistischen und antisozialistischen faschistischen Bewegung, als deren "Führer" (Duce) er sich bis 1921 etablierte. Im Oktober 1922 berief König Viktor Emanuel III. Mussolini nach dem Marsch auf Rom an die Spitze eines Mitte-Rechts-Koalitionskabinetts. Die faschistische Partei war durch Fusion mit der nationalkonservativen Associazione Nazionalista Italiana zur rechten Sammlungsbewegung geworden. Mit einer Wahlrechtsreform sicherte Mussolini ihr 1923/24 die Mehrheit der Parlamentssitze. In der Matteotti-Krise 1924 knapp dem Sturz entgangen, legte er das Fundament der faschistischen Diktatur mit Ausschaltung des Parlaments, Verbot der antifaschistischen Presse und aller Parteien mit Ausnahme des PNF, Ersetzung der Gewerkschaften durch Korporationen, Aufbau einer politischen Polizei sowie Ernennung statt Wahl der Bürgermeister. Als Regierungschef und oft Inhaber mehrerer Ministerposten gleichzeitig erließ Mussolini Dekrete mit Gesetzeskraft und war formal nur dem Monarchen verantwortlich. Mussolinis Außenpolitik zielte auf eine Vormachtstellung im Mittelmeerraum und auf dem Balkan, wodurch früh ein Gegensatz zu Frankreich entstand. Bis Mitte der 1930er Jahre suchte er die Verständigung mit Großbritannien. 1929 beendete Mussolini mit den Lateranverträgen den Konflikt des Nationalstaats mit dem Papsttum. Dem deutschen Einflussgewinn in Mittel- und Südosteuropa trat er zunächst entgegen. Nach der von den Westmächten nicht gebilligten und mit Wirtschaftssanktionen beantworteten italienischen Eroberung Äthiopiens näherte sich Mussolini bis 1937 Deutschland an und schloss im Mai 1939 ein Militärbündnis. Am 10. Juni 1940 trat er - in der Annahme, der Krieg werde wenige Monate dauern - auf deutscher Seite in den Zweiten Weltkrieg ein. Die italienischen Angriffe auf britische Positionen im östlichen Mittelmeer und in Ostafrika scheiterten jedoch ebenso wie der Angriff auf Griechenland im gleichen Jahr, wodurch Italien die Fähigkeit zu selbständiger Kriegführung ("Parallelkrieg") weitgehend verlor. Ab Herbst 1942 spitzte sich die politische, soziale und militärische Krise des Regimes rasch zu und untergrub Mussolinis persönliche Diktatur. Im Juli 1943 wurde er von oppositionellen Faschisten und Monarchisten gestürzt, die das Bündnis mit Deutschland lösen und einer antifaschistischen Massenbewegung zuvorkommen wollten. Aus der Haft befreit, stand er bis 1945 an der Spitze des deutschen Marionettenstaates Repubblica Sociale Italiana. In den letzten Kriegstagen wurde Mussolini von kommunistischen Partisanen festgenommen und hingerichtet.
Sage einfach was "Benjamin Franklin" bedeutet !
Benjamin Franklin, sprich: Bendschämin Fränklin, war ein wichtiger Mann für die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika vom Britischen Weltreich. Im Jahr 1776 gehörte er zu den Männern, welche die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten. Nach dem Sieg der Kolonisten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg schrieb er an der Verfassung des neuen Landes mit, in die er seine Ideen von Freiheit und Gleichheit miteinfließen ließ. Franklin wurde im Jahr 1706 geboren und starb im Jahr 1790. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in Philadelphia, wo er es als Drucker zu Reichtum schaffte. Später ging er in die Politik, wo er mehrere hohe Ämter ausübte. Daneben war er auch ein berühmter Naturwissenschaftler. Er erforschte unter anderem die Elektrizität und erfand den Blitzableiter sowie einige andere Dinge. Sein Gesicht ziert heute die 100-Dollar-Note.
Benjamin Franklin (* 17. Januar 1706 in Boston, Province of Massachusetts Bay; + 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann. Als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianzvertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung. Franklins Leben war in hohem Maße von dem Willen geprägt, das Gemeinwesen zu fördern. Er gründete die ersten Freiwilligen Feuerwehren in Philadelphia sowie die erste Leihbibliothek Amerikas und konstruierte einen besonders effektiven und raucharmen Holzofen. Auch machte er wissenschaftliche Entdeckungen, er erfand unter anderem den Blitzableiter. Er war Sohn eines Seifen- und Kerzenmachers und machte zunächst eine Karriere als Drucker, bevor er sich im Alter von 42 Jahren aus dem Geschäftsleben zurückzog und in die Politik ging. Sein sozialer Aufstieg galt - befördert durch seine in zahlreichen Auflagen gedruckte Autobiographie - über lange Zeit hinweg als ein Musterbeispiel dafür, wie man sich aus eigener Kraft und mit Disziplin emporarbeiten kann.
Sage einfach was "Benzin" bedeutet !
Benzin ist der Kraftstoff für Autos und andere Maschinen. Er ist ein Gemisch aus über 150 verschiedenen Teilen und wird in der Raffinerie aus Erdöl hergestellt. Es gibt viele verschiedene Arten von Benzin. Flugbenzin beispielsweise ist noch stärker als Autobenzin. Benzin muss zum entsprechenden Motor passen. An der Tanksäule ist deshalb die Oktanzahl angeschrieben. Das ist ein Maß für die Qualität des Benzins. Hat es zu wenige Oktan, klopft der Motor und nimmt Schaden. Früher hat man dem Benzin Blei beigemischt, damit der Motor nicht klopft. Das ist heute verboten, weil es die Abgase giftig macht. Außerdem würde Blei im Benzin den Katalysator im Auspuff beschädigen. Der Katalysator ist eine Verdickung im Auspuff, die innen mit einem besonderen Metall beschichtet ist. Die dient als Nachbrenner und macht die meisten giftigen Abgase unschädlich. Benzin soll nämlich die Umwelt möglichst wenig belasten. Die Fabriken müssen deshalb auch darauf achten, dass das Benzin wenig Schwefel und andere Schadstoffe enthält. Die strömen nämlich auch aus dem Auspuff. Sie schädigen Tiere und Pflanzen. Sie zerfressen auch die Fassaden von Gebäuden. In einigen Ländern wird heute dem Benzin auch Öl aus Pflanzen beigemischt. So braucht es weniger Erdöl. Das Benzin wird dadurch zwar umweltfreundlicher, dafür braucht es dazu viel Ackerland. Das steht dann nicht mehr für die Produktion von Nahrungsmitteln zur Verfügung. Nicht mit Benzin zu verwechseln ist Diesel. Man zapft ihn ebenfalls an der Tanksäule. Dieselmotoren funktionieren jedoch anders als Benzinmotoren. Der Zapfhahn für Diesel ist dicker, sodass es nicht in Benzinautos passt. Deswegen muss man mit dem Dieselauto aufpassen nicht versehentlich Benzin zu tanken.
Motorenbenzin (abgekürzt "Benzin") ist ein komplexes Gemisch von etwa 150 verschiedenen Kohlenwasserstoffen, deren Siedebereich zwischen denen von Butan und Kerosin/Petroleum liegt. Es wird hauptsächlich aus veredelten Komponenten der Erdölraffination hergestellt und als Kraftstoff eingesetzt. Motorenbenzin gehört zu den "Ottokraftstoffen"; es existieren daneben auch andere Ottokraftstoffe. Motorenbenzin wird auch als Brennstoff für Benzinkocher verwendet.
Sage einfach was "Bergbau" bedeutet !
Bodenschätze wie Eisen, Kohle, Erdöl oder Salz liegen meist tief unter der Erde. Sie zu finden und heraufzuholen nennt man Bergbau. Das Wort kommt daher, dass man Metalle wie Gold und Silber früher vor allem in Gebirgen gefunden hat. Heute findet Bergbau aber auch im Flachland oder sogar auf dem Meer statt. Ein einzelnes Bergwerk nennt man manchmal auch Mine oder Zeche. Es gibt zwei Arten von Bergwerken: Liegt der Rohstoff nicht so tief unter der Erde, wird er mit riesigen Baggern in offenen Gruben ausgegraben. Diese Form nennt man Tagebau, weil das Tageslicht in die Grube fallen kann. In Deutschland wird vor allem Braunkohle so gefördert. In anderen Teilen der Welt gibt es aber auch Tagebaue für Gold, Kupfer und andere Metalle. Sie sind manchmal mehrere hundert Meter tief. Wenn man besonders tief graben muss oder nicht genug Platz für eine offene Grube hat, bohrt man tiefe Schächte in die Erde. Dort hinein fahren die Bergleute mit einer Art Aufzug und graben dann unterirdische Gänge, die man Stollen nennt. Mit Maschinen und Förderbändern bringen sie dann die Bodenschätze herauf. Das nennt man Untertagebau. Auf diese Weise wird unter anderem Steinkohle im Ruhrgebiet oder Salz in Mitteldeutschland gefördert. Auch das Fördern von Erdöl und Erdgas wird zum Bergbau gezählt. Dabei werden tiefe Löcher in die Erde gebohrt. Daraus kann das Öl oder Gas herausströmen und aufgefangen werden.
Der Bergbau ist ein Teil der Montanindustrie (lateinisch mons ,Berg'). Man bezeichnet damit die Aufsuchung und Erschließung (Exploration), Gewinnung sowie Aufbereitung von Bodenschätzen aus der oberen Erdkruste unter Nutzung von technischen Anlagen und Hilfsmitteln. Nach der modernen umfassenden Definition gehören zum Bergbau das erforderliche Vermessungswesen (Markscheidewesen), Grubenbewirtschaftungsaufgaben (Bewetterung und Wasserhaltung), soziale Sicherungssysteme (Knappschaftskassen), spezielle Ausbildungsstätten (beispielsweise Bergakademien) sowie Bergaufsichtsbehörden. Als montanistisch bezeichnet man alle auf den Bergbau bezogenen Sachverhalte. Im deutschsprachigen Raum waren und sind auch die Bezeichnungen Montanwesen, Gewinnung von Rohstoffen mineralischen und fossilen Ursprungs sowie Berg- und Hüttenwesen üblich. Die Gewinnung von Erdwärme (Geothermie) gehört ebenfalls in den Bereich Bergbau. Je nachdem, ob die Lagerstätten der Bodenschätze in Bergwerken ("unter Tage"; = Bergmannssprache) oder im Tagebau zu erreichen sind, gibt es unterschiedliche Abbauverfahren. Bergbauliche Aktivitäten werden weltweit durch das jeweilige Bergrecht innerhalb der nationalen Gesetzgebung geregelt.
Sage einfach was "Bergisch Gladbach" bedeutet !
Bergisch Gladbach ist eine mittelgroße Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ganz in der Nähe befindet sich Köln. Der Name Bergisch Gladbach kommt daher, dass die Stadt früher im Herzogtum Berg lag. Da es auch andere Städte mit dem Namen Gladbach gibt, benannte man Bergisch Gladbach einfach nach dem Herzogtum. In der Gegend leben schon seit dem Mittelalter Menschen, die Stadt wurde aber erst in den Jahren nach 1800 gegründet. In Bergisch Gladbach gibt es viel zu sehen. Hübsche Gebäude findet man im Stadtteil Bensberg, der früher ein selbständiges Dorf war. Das Schloss Bensberg bewohnten die Adeligen der Region, wenn sie im umliegenden Wald jagen wollten. Auch Goethe war schon dort und schrieb über die schönen Wandverzierungen. Besonders ist auch das Rathaus von Bensberg. Hier wurde ein modernes Gebäude an eine mittelalterliche Burg gebaut. Der Architekt, der das geplant hat, heißt Gottfried Böhm. Nicht alle Bewohner mögen den Anbau. Sie sagen, er zerstöre das Bild der alten Burg. Auch in anderen Teilen der Stadt findet man Sehenswürdigkeiten. Ein Beispiel ist das Schulmuseum Bergisch Gladbach. Hier wird die Geschichte der Schule erzählt und man kann unter anderem ein Klassenzimmer aus der Zeit um 1900 bestaunen. Nebst dem gibt es noch eine alte Papier-Fabrik, die man besichtigen kann. Sie gehörte Hans Wilhelm Zanders, einem wichtigen Mann der Industrie, der im 19. Jahrhundert lebte. In Bergisch Gladbach wurden viele berühmte Menschen geboren. Einige davon sind der Fußballspieler Mats Hummels, die Komödiantin Caroline Kebekus oder das Model Heidi Klum.
Bergisch Gladbach (Platt: Jläbbisch) ist eine große kreisangehörige Stadt im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen. Als Kreisstadt ist sie auch Mittelzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises. Im Westen grenzt sie unmittelbar an Köln, im Norden an Leverkusen, beide sind kreisfreie Städte. Es folgen im Uhrzeigersinn Odenthal, Kürten, Overath und Rösrath, die alle zum Rheinisch-Bergischen Kreis gehören. Mit etwa 110.000 Einwohnern gehört sie zu den kleineren Großstädten in Deutschland, auf Platz 71. Die heutige Stadt entstand zum 1. Januar 1975 im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen, als die alte Stadt Bergisch Gladbach durch das Köln-Gesetz mit der bis dahin selbstständigen Stadt Bensberg und der Ortschaft Schildgen, die zur Gemeinde Odenthal gehörte, zur neuen Stadt Bergisch Gladbach vereinigt wurde. Durch die Fusion konnte 1977 die Einwohnerzahl die Marke von 100.000 übertreffen, womit Bergisch Gladbach Großstadt wurde.
Sage einfach was "Bergmann" bedeutet !
Bergmann ist ein Beruf. Der Bergmann arbeitet in einer Zeche. Eine Zeche ist ein Bergwerk, in dem Kohle oder andere Rohstoffe abgebaut und gefördert werden. Er erfüllt dort verschiedene Aufgaben. Einige Bergmänner graben zum Beispiel den Weg in die Erde, andere reparieren die Ausrüstung oder sprengen das Gestein. Dieser Beruf war um das Jahr 1900 sehr verbreitet. Die Bergmänner förderten den Rohstoff, meistens Kohle, der als Brennstoff benutzt wurde. Heute baut man in Deutschland Kohle nicht mehr in einer Zeche ab, sondern im Tagebau. Diesen Beruf übten fast nur Männer aus, weil er körperlich anstrengend und gefährlich war. Die Bedingungen in der Zeche waren sehr schwierig. In den Zechen war es schwül, dunkel und sehr beengt. Dort herrschten hohe Temperaturen, außerdem gab es einen Mangel an frischer Luft. Früher erledigten Bergmänner die Arbeit mit ihren Händen, Schaufeln und Spitzhacken. Deswegen brauchte man Ausdauer, Belastbarkeit und Disziplin. Heutzutage übernehmen die Maschinen die Arbeit in der Zeche.
Bergmann (umgangssprachlich auch Bergarbeiter, Knappe oder Kumpel) ist die Berufsbezeichnung eines Menschen, der in einem Bergwerk Rohstoffe abbaut. Die Schutzheilige der Bergleute ist die heilige Barbara. Als Berghabit wird die traditionelle Kleidung der Bergleute bezeichnet, die jedoch nicht überall einheitlich ist.
Sage einfach was "Berlin" bedeutet !
Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und zugleich ein Bundesland. Mit etwa dreieinhalb Millionen Einwohnern ist Berlin die größte deutsche Stadt sowie die größte Stadt der Europäischen Union. Sie liegt im Osten Deutschlands und wird von allen Seiten vom Bundesland Brandenburg umgeben. Südlich von Berlin liegt die brandenburgische Hauptstadt Potsdam. Vor fast 800 Jahren wurde Berlin gegründet. Es wurde die Hauptstadt von Preußen und ab 1871 auch von Deutschland. Die Stadt breitete sich damals schnell aus, weil viele Fabriken gebaut wurden und deshalb auch immer mehr Menschen zum Arbeiten und Leben in die Stadt zogen. Damit die Menschen schneller zur Arbeit kamen, wurden in Berlin damals die ersten S- und U-Bahnen in Deutschland gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde viel von Berlin zerstört. Die Sieger teilten Berlin auf: Der Westen wurde von Großbritannien, Frankreich und den USA besetzt, der Osten von der Sowjetunion. Weil immer mehr Menschen aus Ost- nach West-Berlin flohen, wurde 1961 die Berliner Mauer gebaut. So lebten die Einwohner der beiden Stadtteile 28 Jahre lang voneinander getrennt, bis zum Mauerfall im Jahr 1989. Bald danach wurde Berlin wieder Hauptstadt.
Berlin ( ) ist Hauptstadt und als Land eine parlamentarische Republik und ein teilsouveräner Gliedstaat der Bundesrepublik Deutschland. Die Stadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands und die einwohnerstärkste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben knapp 4,7 Millionen Einwohner, in der Metropolregion Berlin/Brandenburg gut sechs Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Berliner Bezirken. Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder. Im Jahr 1237 erstmals urkundlich erwähnt, war die Stadt in der Geschichte Berlins Residenz- und Hauptstadt der Mark Brandenburg, des Königreichs Preußen und Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächte-Status: Ost-Berlin hatte ab 1949 die Funktion als Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin sich eng an die alte Bundesrepublik Deutschland anschloss. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Bundestages, des Bundesrates sowie der Bundesministerien und zahlreicher Botschaften. Zu den bedeutenden Zweigen der Wirtschaft Berlins gehören unter anderem der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Schienen- und Luftverkehrs. Berlin zählt zu den aufstrebenden, internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Zahl der Erwerbstätigen. Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Massenmedien und Wissenschaften. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin, der Sport in Berlin und die Museen in Berlin genießen internationalen Ruf. Die Metropole trägt den UNESCO-Titel Stadt des Designs und ist eines der meistbesuchten Zentren des Kontinents. Architektur, Festivals und Nachtleben sind weltweit bekannt.
Sage einfach was "Berliner Mauer" bedeutet !
Die Berliner Mauer war eine Grenze in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Berlin geteilt: Der Westen stand unter dem Schutz von Großbritannien, Frankreich und den USA. Der Osten gehörte zur Sowjetunion, genau wie das Gebiet um Berlin herum. Dieses Gebiet wurde 1949 die Deutsche Demokratische Republik, die DDR. Die kommunistische Regierung der DDR wollte verhindern, dass ihre Einwohner in den Westen von Deutschland reisen oder wegziehen konnten. Nach über 27 Jahren waren die Einwohner so unzufrieden, dass die Regierung der DDR aufgeben musste. Sie erlaubte schließlich im Jahr 1990 demokratische Wahlen.
Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands ein Grenzbefestigungssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), das mehr als 28 Jahre, vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989, bestand, und die DDR von West-Berlin hermetisch abriegeln sollte. Sie trennte nicht nur die Verbindungen im Gebiet Groß-Berlins zwischen dem Ostteil ("Hauptstadt der DDR") und dem Westteil der Stadt, sondern umschloss alle drei Sektoren des Westteils vollständig und unterbrach damit auch seine Verbindungen zum Berliner Umland, das im DDR-Bezirk Potsdam lag. Von der Berliner Mauer ist die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen West- (alte Bundesrepublik) und Ostdeutschland (DDR) zu unterscheiden. Die Berliner Mauer als letzte Aktion der Teilung der durch die Nachkriegsordnung der Alliierten entstandenen Viersektorenstadt Berlin war Bestandteil und zugleich markantes Symbol des Konflikts im Kalten Krieg zwischen den von den Vereinigten Staaten dominierten Westmächten und dem sogenannten Ostblock unter Führung der Sowjetunion. Sie wurde aufgrund eines Beschlusses der politischen Führung der Sowjetunion Anfang August 1961 und einer wenige Tage später ergehenden Weisung der DDR-Regierung errichtet. Die Berliner Mauer ergänzte die 1378 Kilometer lange innerdeutsche Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, die bereits mehr als neun Jahre vorher "befestigt" worden war, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen. Für die DDR-Grenzsoldaten galt seit 1960 in Fällen des "ungesetzlichen Grenzübertritts" der Schießbefehl, der erst 1982 formell in ein Gesetz gefasst wurde. Bei den Versuchen, die 167,8 Kilometer langen und schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, wurden nach derzeitigem Forschungsstand (2009) zwischen 136 und 245 Menschen getötet. Die genaue Zahl der Todesopfer an der Berliner Mauer ist nicht bekannt. Die Berliner Mauer wurde am Abend des 9. November 1989 im Zuge der politischen Wende geöffnet. Dies geschah unter dem wachsenden Druck der mehr Freiheit fordernden DDR-Bevölkerung. Der Mauerfall ebnete den Weg, der innerhalb eines Jahres zum Zusammenbruch der SED-Diktatur, zur Auflösung der DDR und gleichzeitig zur staatlichen Einheit Deutschlands führte.
Sage einfach was "Bermuda-Dreieck" bedeutet !
"Bermuda-Dreieck" nennen manche Leute ein bestimmtes Gebiet im Atlantischen Ozean. Dieses Gebiet soll nördlich der Karibischen See liegen, auf einer Landkarte hat es die Form eines Dreiecks. Eine Ecke dieses Dreiecks sind die Bermuda-Inseln. Angeblich verschwinden in diesem Gebiet viele Schiffe und Flugzeuge auf unerklärliche Weise. Die ersten Behauptungen dazu gab es schon im Jahr 1945. Wirklich bekannt wurden sie aber erst etwa dreißig Jahre später. Im Jahr 1974 erschien ein Buch von Charles Berlitz: "Das Bermuda-Dreieck". Davon wurden fast 20 Millionen Stück verkauft. Man hat es in 30 Sprachen übersetzt. Berlitz interessierte sich auch für Außerirdische, Atlantis und andere Rätsel und übernatürliche Dinge. Die Anhänger des "Bermuda-Dreiecks" vermuten zum Beispiel, dass Außerirdische die Schiffe und Flugzeuge entführt haben. Andere glauben, dass besondere Stürme am Verschwinden schuld sind. Oder: Die Erde hat angeblich in dem Gebiet rätselhafte Magnetfelder. Diese würden den Kompass der Schiffe und Flugzeuge stören. Die meisten Wissenschaftler und andere Fachleute halten vom "Bermuda-Dreieck" nichts. Sie haben herausgefunden, dass viele Behauptungen über verschwundene Schiffe oder Flugzeuge einfach nicht stimmen. Manche Schiffe sollen außerdem im Gebiet gesunken sein, dabei sind sie dort nur durchgefahren. Überhaupt handelt es sich um eine Gegend, durch die sehr viele Schiffe fahren und viele Flugzeuge fliegen. Das muss man mitbedenken. So gesehen verunglücken dort nicht mehr Schiffe oder Flugzeuge als anderswo.
Das Bermudadreieck, auch Teufelsdreieck genannt, ist ein Seegebiet im Atlantik. Es liegt nördlich der Karibik etwa zwischen Süd-Florida, Puerto Rico und Bermuda. Dieses Gebiet bekam infolge mehrerer dort tatsächlich oder vermeintlich stattgefundener Schiffs- und Flugzeugkatastrophen den mysteriösen Ruf, dort spielten sich gehäuft entsprechende Unfälle ab, und dort "verschwänden" gar Schiffe und Flugzeuge. Einige der Vorfälle, bei denen Schiffe, Flugzeuge oder ihre Besatzungen spurlos verschwunden sein sollen, konnten nicht restlos aufgeklärt werden. Sie inspirierten verschiedene Autoren zu teilweise recht bizarren Erklärungsversuchen, die Grundlage für eine Vielzahl literarischer Werke, Filme und Internetseiten wurden. Tatsächlich ist die Zahl der Katastrophen, die sich im Bermudadreieck abgespielt haben, nicht auffällig hoch. Zudem sollen viele der angeblich mysteriös verschwundenen Schiffe vermutlich einfach im Sturm gesunken sein.
Sage einfach was "Bernd das Brot" bedeutet !
"Bernd das Brot" ist eine Figur im Fernsehen für Kinder. Sie sieht aus wie ein Laib Brot. Bernd ist im Kinderkanal KIKA zu sehen, der zur ARD und zum ZDF gehört. Bernd hat immer schlechte Laune, klagt und glaubt, dass alles schiefgehen wird. Weitere Figuren um Bernd sind Chili das Schaf, die sehr lebhaft auftritt, sowie Briegel der Busch, der Erfinder. Außer sonstigen Figuren gibt es auch die Kampfstiere, die plötzlich auftauchen und jemanden umrennen, wenn man sie erwähnt. Erfunden wurde Bernd als Figur, an der man den KIKA erkennen sollte. Zuerst war die Figur mit anderen Figuren in der Sendung "Tolle Sachen" zu sehen. Die erste Folge der Sendung lief im Jahr 2000. Die Stimme von Bernd kommt vom Spieler der Puppe, Jörg Teichgraeber.
Bernd das Brot ist eine Figur des Kinderfernsehkanals KiKA. Es handelt sich um ein sprechendes und meist deprimiertes Kastenweißbrot mit sehr kurzen Armen, da seine Hände sich direkt am Laib befinden, der den Rumpf inklusive Kopf darstellt. Er ist in in den Kika-Nachtschleifen und in Bernd & Friends zu sehen. Zuvor trat er auch in den Sendungen Chili TV, Tolle Sachen, Bravo Bernd, Bernd das Brot, Berndivent und der Bernd-das-Brot-Serie auf. Bernd das Brot ist seit 2000 in der Fernsehserie im KiKA zu sehen. Bei vielen erwachsenen Fernsehzuschauern wurde die Figur 2003 bekannt, als KiKA in der - offiziell sendefreien - Zeit von 21 bis 6 Uhr eine Schleife mit ausgesuchten Bernd-Filmen zeigte. Durch seine Art hat Bernd das Brot viele erwachsene Fans gefunden und viel Medienaufmerksamkeit erhalten. Bei seinen Fans hat er Kultstatus erreicht. Im Jahr 2004 wurde "Bernd das Brot" mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
Sage einfach was "Bernhardiner" bedeutet !
Der Bernhardiner ist eine große Hunderasse. Bekannt ist sie für ihre braun-weiße Fellfarbe. Die männlichen Hunde werden zwischen 70 und 90 Zentimeter groß und können 75 bis 85 Kilogramm schwer werden. Die Weibchen sind etwas kleiner und leichter. Obwohl der Bernhardiner so groß ist, ist er ein freundlicher, ruhiger Hund. Damit er glücklich ist, braucht er aber viel Auslauf. Man muss auch etwas mit ihm unternehmen. Deshalb lebt er meistens auf dem Land, wo er auf dem Bauernhof leben kann und viel Platz hat. Bernhardiner stammen aus der Schweiz und sind der Nationalhund dieses Landes. Ihren Namen haben sie von einem Kloster auf dem Großen Sankt Bernhard, einem Pass in den Alpen. Sie sind dafür bekannt, dass sie früher Menschen in den Bergen vor dem Tod in einer Lawine gerettet haben. Eine Lawine entsteht, wenn viel Schnee ins Rutschen gerät. Menschen können darin ersticken und erfrieren. Rettungshunde sind auch heute noch oft im Einsatz. Es sind aber nicht Bernhardiner, sondern andere Rassen. Man schickt sie nicht nur in Lawinen, sondern auch in eingestürzte Häuser. Deshalb sind kleinere Hunde im Vorteil. Ihre empfindliche Nase ist durch nichts zu ersetzen. Es gibt heute aber auch technische Geräte, die man für die Sucharbeit einsetzen kann. Hunde und Technik ergänzen sich gut.
Der Bernhardiner oder St. Bernhardshund ist eine von der FCI anerkannte Schweizer Hunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.2, Standard Nr. 61).
Sage einfach was "Bernstein" bedeutet !
Bernstein ist ein gelber Schmuckstein, der häufig in Ländern gefunden wird, die an der Ostsee liegen. Obwohl er so heißt, ist Bernstein kein Stein, sondern Harz, ein Baumsaft. Das Harz ist im Laufe von vielen Millionen Jahren fest geworden. Deswegen kann ein Bernstein auch brennen. Über das niederdeutsche Wort "börnen" für "brennen" wurde daraus das Wort "Bernstein". Für Wissenschaftler ist Bernstein besonders interessant, wenn es Tiere oder Pflanzen enthält, deren Aussehen über die sehr lange Zeit unverändert erhalten blieb. Schon aus der Steinzeit vor über 10.000 Jahren ist Bernstein-Schmuck bekannt. Vor 300 Jahren hat der damalige König von Preußen dem russischen Herrscher eine große Menge Bernstein geschenkt. Der Zar von Russland richtete damit in seinem Palast einen rundherum glänzenden Raum ein. Die Kunstwerke dieses "Bernsteinzimmers", das als neues "achtes Weltwunder" bekannt war, sind im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen. Mittlerweile hängt dort wieder eine Nachbildung aus Bernstein. Wenn man etwas am Strand findet und denkt, das ist ein Bernstein, sollte man es trotzdem nicht in die Hosentasche oder Jackentasche stecken. Denn man verwechselt Bernstein leicht mit einem anderen Stoff, weißem Phosphor. Der fängt bei wenig Wärme an zu brennen. Dazu reicht schon die Wärme des menschlichen Körpers aus.
Bernstein bezeichnet einen seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz. Damit ist überwiegend nur ein bestimmtes fossiles Harz gemeint, dieser Bernstein im engeren Sinne ist die Bernsteinart mit dem wissenschaftlichen Namen Succinit. Die Bezeichnungen Succinit und Baltischer Bernstein werden oft synonym verwendet, da Succinit den weitaus überwiegenden Teil des Baltischen Bernsteins ausmacht. Die anderen fossilen Harze im Baltischen Bernstein stammen von unterschiedlichen Pflanzenarten und werden auch als "Bernstein im weiteren Sinne" bezeichnet. Manche kommen mit dem Succinit zusammen vor, z. B. die schon lange aus den baltischen Vorkommen bekannten Bernsteinarten Gedanit, Glessit, Beckerit und Stantienit. Diese werden auch als akzessorische Harze bezeichnet. Andere fossile Harze verschiedener botanischer Herkunft bilden hingegen eigenständige Lagerstätten unterschiedlichen geologischen Alters, wie z. B. der Dominikanische Bernstein und der Libanon-Bernstein. Von der großen Gruppe der Kopale gehören nur die fossilen, aus der Erde gegrabenen Vertreter (z. B. der "Madagaskar-Kopal") entsprechend der Definition (siehe Abschnitt Bernsteinarten) trotz ihres geologisch jungen Alters zu den Bernsteinen. Dieser Beitrag behandelt das Thema Bernstein im Allgemeinen und wegen ihrer überragenden wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung die häufigste baltische Bernsteinart, den Succinit, im Besonderen. Der älteste bekannte Bernstein stammt aus etwa 310 Millionen Jahre alten Steinkohlen. Seit dem Paläozoikum ist das Harz damaliger Bäume als feste, amorphe (nicht kristalline) Substanz erhalten geblieben. Von der International Mineralogical Association (IMA) ist Bernstein aufgrund seiner nicht eindeutig definierbaren Zusammensetzung nicht als eigenständige Mineralart anerkannt. Er bildet aber in der Systematik der Minerale innerhalb der Klasse der Organischen Verbindungen eine eigene Mineralgruppe, die in der 9. Auflage der Systematik nach Strunz unter der System-Nr. 10.C (Diverse organische Mineralien) zu finden ist (8. Auflage: IX/C.01) Bereits seit vorgeschichtlichen Zeiten wird Bernstein als Schmuck und für Kunstgegenstände genutzt. Einige in Ägypten gefundene Objekte sind z. B. mehr als 6000 Jahre alt. Das berühmteste Kunstobjekt aus Bernstein war das Bernsteinzimmer, das seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen ist. In den Jahren 1979 bis 2003 haben russische Spezialisten im Katharinenpalast bei Puschkin das für die Öffentlichkeit wieder zugängliche Bernsteinzimmer mit Bernstein aus Jantarny detailgetreu rekonstruiert, nachdem bis dahin unbekannte Fotografien gefunden worden waren, die dieses einzigartige Projekt ermöglichten. Für die Wissenschaft, insbesondere für die Paläontologie, ist Bernstein mit Einschlüssen, den sogenannten Inklusen, von Interesse. Diese Einschlüsse sind Fossilien von kleinen Tieren oder Pflanzenteilen, deren Abdrücke, in seltenen Fällen auch Gewebereste, im Bernstein seit Jahrmillionen perfekt erhalten sind.
Sage einfach was "Beruf" bedeutet !
Bei einem Beruf tut man etwas, um Geld zu verdienen. Von diesem Geld lebt man. Für einen Beruf muss man etwas gelernt haben, das man im Beruf braucht. Viele Leute finden ihre Arbeit auch wichtig, weil sie fühlen, gebraucht zu werden. Wenn man gut gelernt hat und eine Prüfung bestanden hat, bekommt man ein Papier, auf dem das steht. Mit so einem Nachweis kann man sich um eine Arbeitsstelle bewerben. Normalerweise darf man jeden Beruf lernen und ausüben, den man will. Für einige Berufe gibt es keine richtige Ausbildung, andere Berufe darf man nur ausüben, wenn man gut ausgebildet ist. Zum Beispiel darf man nur dann als Arzt arbeiten, wenn man eine Erlaubnis dafür hat. Der Staat will nicht, dass Menschen als Arzt arbeiten, die das gar nicht können und so die Kranken in Gefahr bringen. Manche Berufe waren früher wichtiger als andere. So gibt es kaum noch Schmiede, denn heute haben die Leute ein Auto und kein Pferd, das Hufeisen braucht. Darum wurde irgendwann der Beruf des Automechanikers erfunden. Die Berufe ändern sich also genauso wie die Wirtschaft. Der Beruf ist etwas anderes als ein Job: Der Job ist nur die Arbeit, die man gerade hat. Das ist nicht immer der eigentliche Beruf, den man gelernt hat. Viele Leute sind stolz auf ihren Beruf, auf das, was sie können und was sie damit verdienen. Menschen, die denselben Beruf haben, schließen sich oft in Berufsverbänden zusammen. Ein Berufsverband kann sich dann dafür einsetzen, was für den Beruf wichtig ist.
Ein Beruf ist die systematisch erlernte, spezialisierte, meistens mit einem Qualifikationsnachweis versehene, dauerhaft und gegen Entgelt ausgeübte Betätigung eines Menschen. Oft liegt für diese Betätigung auch eine besondere Eignung und Neigung vor. Der Begriff ist abzugrenzen vom umgangssprachlichen Ausdruck Job, der eine Erwerbstätigkeit bezeichnet, die nur vorübergehend ausgeübt wird oder nicht an eine besondere Eignung oder Ausbildung gebunden ist. Berufe sind typisches Merkmal von arbeitsteiligen Wirtschaftsordnungen sowie Zivilisationen im Allgemeinen.
Sage einfach was "Beschleunigung" bedeutet !
Als Beschleunigung bezeichnet man eine Vergrößerung der Geschwindigkeit. Wenn ein Auto an der Ampel bei grün beschleunigt, so wird seine Geschwindigkeit immer größer. Wird die Geschwindigkeit verringert, so spricht man von Verzögerung. Wenn das Auto also an der nächsten roten Ampel wieder abbremst und langsamer wird, dann sagt man, das Auto verzögert. Für die Physik bedeutet Beschleunigung, dass sich die Geschwindigkeit ändert, und zwar in einer bestimmten Zeit. Das kann auch eine negative Beschleunigung sein, also Bremsen. Stehen bei der Beschleunigung positive Werte, wird etwas schneller.
Beschleunigung ist in der Physik die Änderung des Bewegungszustands eines Körpers. Als physikalische Größe ist die Beschleunigung die momentane zeitliche Änderungsrate der Geschwindigkeit. Sie ist eine vektorielle, also gerichtete Größe. Die Beschleunigung ist, neben dem Ort und der Geschwindigkeit, eine zentrale Größe in der Kinematik, einem Teilgebiet der Mechanik. In der Umgangssprache bezeichnet Beschleunigung oft nur eine Steigerung des "Tempos", also des Betrags der Geschwindigkeit. Im physikalischen Sinn ist aber jede Änderung einer Bewegung eine Beschleunigung, z. B. auch eine Abnahme des Geschwindigkeitsbetrages - wie ein Bremsvorgang - oder eine reine Richtungsänderung bei gleichbleibendem Geschwindigkeitsbetrag - wie bei einer Kurvenfahrt mit einem Auto. Darüber hinaus gibt es in Physik und Technischer Mechanik Begriffe wie Zentripetalbeschleunigung oder Gravitationsbeschleunigung o. ä., mit denen diejenige Beschleunigung bezeichnet wird, die sich in der Bewegung des Körpers zeigen würde, wenn ausschließlich die im Begriff genannte Kraft einwirkte. Ob und wie der Körper tatsächlich beschleunigt wird, hängt aber allein von der Vektorsumme aller auf ihn wirkenden Kräfte ab. Die SI-Einheit der Beschleunigung ist m/ s2. Bei einer Beschleunigung von 1 m/s2 verändert sich die Geschwindigkeit pro Sekunde um 1 m/ s. In den Geowissenschaften ist daneben auch die Einheit Gal für 0,01 m/s2 gebräuchlich. Beschleunigungen kommen bei allen realen Bewegungsvorgängen, z. B. von Fahrzeugen, Flugzeugen oder Aufzügen, vor. Durch die mit ihnen auftretende Trägheitskraft wirken sie sich mehr oder weniger deutlich auf beförderte Menschen und Sachen aus. Für Kreisbewegungen ist analog die Winkelbeschleunigung als Änderung der Winkelgeschwindigkeit, also die zweite zeitliche Ableitung eines Winkels, definiert.
Sage einfach was "Besteck" bedeutet !
Besteck oder Essbesteck nennt man die Werkzeuge, die man zum Essen benutzt. Bei uns gehören Löffel, Gabel und Messer zum Besteck. In asiatischen Ländern isst man mit Stäbchen. Viele Menschen auf der Welt benutzen gar kein Besteck, sondern sie essen mit ihren Fingern. Heutzutage kennen wir außer Löffel, Gabel und Messer sehr viele bestimmte Besteckteile. Es gibt zum Beispiel Kuchengabeln oder Mokkalöffel. Manche Menschen benutzen für Fisch ein besonderes Besteck. Das Fischmesser hat keine Schneide, da man diese bei Fisch nicht braucht. Dafür ist es so geformt, dass man Fischteile damit gut von den Gräten abheben kann. Kellner benutzen ein "Vorlegebesteck", mit dem man die Speisen portionsweise auf die Teller legen kann. Auch die Geräte, welche Ärzte zur Operation benutzen, nennt man Besteck. Der Löffel ist das älteste Teil des Bestecks. Eigentlich ist er nichts anderes als eine hohle Hand. Man kann ihn nahezu für alles verwenden. Schon aus der Steinzeit gibt es geschnitzte Löffel aus Holz oder Knochen. Große Stücke zerbiss man mit den Zähnen. Wer es sich später leisten konnte, trug seinen eigenen Dolch am Gürtel und benutzte ihn, um das Essen zu zerkleinern. Gabeln gibt es zwar auch schon seit über zweitausend Jahren, aber sie wurden selten gebraucht, und ausschließlich von reicheren Leuten. Erst im Lauf des 19. Jahrhunderts aßen die reicheren Leute mit Messer und Gabel. Bei den ärmeren Leuten begann das sogar erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zu jener Zeit trug man das Besteck auch nicht mehr bei sich, sondern man hatte es in der Küche und deckte damit den Tisch.
Mit Essbesteck, Tafelbesteck oder kurz Besteck werden Werkzeuge bezeichnet, die zur Nahrungsaufnahme verwendet werden. Das heute im europäischen Kulturkreis gebräuchliche Essbesteck besteht aus Messer, Gabel und Löffel. Als Teil des Tischgedecks (franz. couvert) werden die einzelnen Besteckstücke nach festgelegten Regeln angeordnet. Ihre korrekte Benutzung bildet einen Bestandteil der Tischsitten. Dabei ist das Essen mit der Gabel eine vergleichsweise neue Sitte, die ihre Ursprünge im Italien des 17. Jahrhunderts hat, sich aber erst im bürgerlichen Europa des 19. Jahrhunderts endgültig durchsetzte. In Ostasien sind Essstäbchen die vorherrschende Besteckform. Sie finden im Zuge der Globalisierung auch in der westlichen Welt vermehrt Verbreitung. In den meisten Kulturen weltweit wird hingegen ganz oder teilweise auf Essbesteck verzichtet und mit den Fingern gegessen, meist nach strikten Regeln. Im islamischen Kulturbereich und bei Anhängern des Hinduismus darf nur die rechte Hand zur Nahrungsaufnahme verwendet werden, da mit der linken die Körperreinigung vorgenommen wird und diese daher als unrein gilt. Das universellste Tafelgerät ist der Löffel, der sowohl in den Kulturen im Gebrauch ist, die Messer und Gabel oder Essstäbchen benutzen, als auch in einigen Regionen, in denen neben den Fingern der Löffel als einziges Besteck zur Verfügung steht.
Sage einfach was "Bewusstsein" bedeutet !
Wer ein Bewusstsein hat, kann fühlen, sehen, hören, schmecken, denken und vieles mehr. Dinge wie ein Stein haben kein Bewusstsein. Sie sehen nicht, können nicht hören und sind auch nicht in der Lage zu denken oder Gefühle zu haben. Das Bewusstsein ist also ein wichtiger Unterschied zwischen einem Lebewesen und einem Ding. Manche Maschinen wie Roboter wirken so, als hätten sie ein Bewusstsein. Das Bewusstsein wird dort aber nur durch technische Tricks vorgegaukelt. Das wichtigste Organ für unser Bewusstsein ist das Gehirn. Es ist so etwas wie die Schaltzentrale, über die alle Befehle an den Körper weitergeleitet werden. Die Wissenschaftler rätseln jedoch bis heute darüber, wie das Bewusstsein im Gehirn genau entsteht. Genauso wenig ist man sicher, welche Teile des Gehirns für das Bewusstsein zuständig sind. Jemand, der sich mit dem Bewusstsein befasst, ist ein Bewusstseinsforscher. Wenn man vom Bewusstsein spricht, meint man häufig auch, dass man sich über etwas Bestimmtes im Klaren ist. Diese Art des Bewusstsein findet man in Begriffen wie Selbstbewusstsein oder Umweltbewusstsein wieder. Eine selbstbewusste Person weiß, was sie wie gut kann, wie sie empfindet oder reagiert oder viele andere Dinge. Eine Person, die umweltbewusst lebt, kennt die Auswirkungen ihres Handelns auf die Umwelt und versucht deshalb ihr Handeln umweltfreundlicher zu gestalten. Manchmal sagt man auch, jemand mache etwas unbewusst. Damit ist gemeint, die Person macht etwas, ohne dass sie es merkt oder sogar will. Es entgeht sozusagen ihrem Bewusstsein. Das kennt man zum Beispiel von Kleptomanen. Das sind Menschen, die unbewusst Dinge stehlen. Die Psychologie kennt noch eine weitere Stufe des Bewusstseins: das Unterbewusstsein. Gedanken, die sich in unseren Unterbewusstsein befinden, nehmen wir oberflächlich nicht wahr. Trotzdem haben sie Einfluss darauf, was wir tun. Häufig sind das Gedanken, die wir verdrängt haben, weil sie uns an schlimme Ereignisse in unserer Vergangenheit erinnern. Einer der ersten Menschen, die das Unterbewusstsein erforscht haben, war Sigmund Freud, der vor etwa 100 Jahren lebte.
Bewusstsein (abgeleitet von dem mittelhochdeutschen Wort bewissen im Sinne von "Wissen über etwas habend", lateinisch conscientia "Mitwissen" und altgriechisch uvi syneidesis "Miterscheinung", "Mitbild", "Mitwissen", uvai synaisthesis "Mitwahrnehmung", "Mitempfindung" und ov phronesis von ovv phronein "bei Sinnen sein, denken") ist im weitesten Sinne das Erleben mentaler Zustände und Prozesse. Eine allgemein gültige Definition des Begriffes ist aufgrund seines unterschiedlichen Gebrauchs mit verschiedenen Bedeutungen schwer möglich. Die naturwissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit definierbaren Eigenschaften bewussten Erlebens.
Sage einfach was "Biathlon" bedeutet !
Biathlon ist ein Sport, den man hauptsächlich im Winter treibt. Der Name ist griechisch und bedeutet so viel wie "Zweikampf". Biathlon besteht nämlich eigentlich aus zwei Sportarten: Skilanglauf und Schießen. Die Sportart wurde in Skandinavien erfunden. Einen Sportler, der Biathlon betreibt, nennt man Biathlet. Beim Biathlon laufen die Biathleten auf schmalen Skiern Runden durch den Schnee. Sie bewegen sich im Skate-Schritt, ähnlich wie auf Rollschuhen. Dabei gibt es viele Kurven, es geht mal bergauf, mal bergab. Am Ende jeder Runde ist der Schießstand. Hier schießt der Biathlet mit einem Gewehr auf fünf schwarze Zielscheiben. Die Zielscheiben sind 50 Meter entfernt. Trifft er sie, werden sie weiß. Es wird meistens abwechselnd aus dem Liegen und aus dem Stehen geschossen. Beim Liegendschießen sind die Zielscheiben kleiner. Verfehlt ein Biathlet eine Zielscheibe, muss er eine Strafrunde laufen, die ihn Zeit kostet. Während des Laufens trägt der Biathlet das Gewehr auf dem Rücken. Die besten Biathleten treten im Biathlon-Weltcup gegeneinander an. Einmal im Jahr sind Biathlon-Weltmeisterschaften. Alle vier Jahre finden die Olympischen Winterspiele statt. In diesen Jahren gibt es keine Weltmeisterschaft. Bei diesen Wettbewerben sind die Runden bei den Männern zweieinhalb bis vier Kilometer lang, bei den Frauen zwei bis drei Kilometer. Die Strafrunden sind etwa 150 Meter lang.
Biathlon (lateinisch/griechisch für Zweifach-Kampf) ist eine vornehmlich im Winter ausgetragene Sportart, die sich als Kombinationssportart aus den Disziplinen Skilanglauf und Schießen zusammensetzt. Beim Langlauf handelt es sich um eine Ausdauer- und beim Schießen um eine Präzisionssportart. Geschossen wird abwechselnd liegend und stehend. Zunächst war der Biathlonsport eher eine Randsportart, wurde aber konsequent und erfolgreich zu einer Disziplin weiterentwickelt, die publikumswirksam über das Fernsehen vermarktet werden kann. Seit Anfang der 1990er-Jahre steigt das Zuschauerinteresse stetig an, so dass Biathlon heute in einigen Ländern, insbesondere Deutschland, zu den beliebtesten Wintersportarten zählt. Biathlon ist eine der bei Olympischen Winterspielen ausgetragenen Sportarten, in nichtolympischen Jahren werden Biathlon-Weltmeisterschaften veranstaltet. Weitere internationale Rennen werden im Rahmen des Biathlon-Weltcups ausgetragen.
Sage einfach was "Bibel" bedeutet !
Die Bibel ist ein berühmtes Buch, genauer gesagt eine Sammlung von Schriften aus dem Altertum. Das Wort stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet "Bücher". Die Bibel besteht aus zwei Teilen: Das Alte Testament beschreibt das Volk der Juden mit ihrem Gott, und das Neue Testament handelt von Jesus Christus und seinen Anhängern. Die Bibel ist das Heilige Buch des Christentums. Kein anderes Buch wurde in so viele Sprachen übersetzt wie die Bibel. Viele Künstler haben aus der Bibel Ideen für ihre Werke erhalten. Man nennt die Bibel auch das "Buch der Bücher". Die Bibel erzählt Geschichten von Ereignissen, die man wichtig fand. Als die Abschnitte der Bibel geschrieben wurden, sahen die Welt und das Leben noch sehr anders aus als heute. Die Menschen des Orients lasen die Geschichten nicht so, wie wir heute die Zeitung lesen und glaubten auch an Wunder. Auch heute ist es noch eine wichtige Frage, ob man die Bibel wie einen aktuellen Bericht lesen soll oder so, wie die orientalischen Menschen von damals die Geschichten verstanden hatten. Schließlich wollten die Menschen damals ihren Glauben bezeugen und nicht so schreiben, wie heutige Wissenschaftler.
Als Bibel (altgriechisch ia biblia ,Bücher') oder (Die) Heilige Schrift bezeichnet man die wichtigste religiöse Textsammlung im Judentum wie auch im Christentum. Sie gilt Gläubigen als göttlich inspiriert, mindestens aber als orientierender Maßstab und wird darum im religiösen wie im kulturellen Leben immer wieder angeeignet. Die jüdische und die christliche Bibel haben sich im Lauf ihrer Entwicklung gegenseitig beeinflusst; sie sind parallel zueinander, teilweise in Abgrenzung voneinander entstanden. Die Bibel des Judentums ist der dreiteilige Tanach, der aus der Tora (Weisung), den Nevi'im (Propheten) und Ketuvim (Schriften) besteht. Während die Tora nach ihrem Selbstzeugnis von Gott dem Mose am Sinai gegeben wurde und einige ihrer Texte von Mose auch selbst niedergeschrieben wurden, stellt sich das aus historischer Sicht anders dar. Denn erst seit dem 9. oder 8. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich in Israel eine Schriftkultur aus einer vorausgehenden Kultur der mündlichen Überlieferung, und erst in hellenistischer und römischer Zeit hatten größere Teile der Bevölkerung die Möglichkeit, biblische Texte auch privat zu lesen und sich dadurch anzueignen. Ein Teil der frühjüdischen Literatur wurde in den jüdischen Bibelkanon aufgenommen, andere Schriften jedoch nicht. Während dieser Prozess noch im Gange war, entstand das Christentum und bezog sich von Anfang an auf die heiligen Schriften Israels. Jesus von Nazaret deutete sein Wirken im Licht dieser Texte, und die erste christliche Gemeinde sah diese Schriften durch die Auferstehung Jesu Christi als erfüllt an. Das Christentum eignete sich so die heiligen Schriften Israels und weitere frühjüdische Literatur (als Altes Testament) an, schuf aber auch eigene Texte, von denen einige verbindliche Bedeutung erlangten und schließlich als Neues Testament dem Alten Testament angefügt wurden. Die christliche Bibel ist das am häufigsten gedruckte und publizierte und in die meisten Sprachen übersetzte schriftliche Werk der Welt.
Sage einfach was "Biber" bedeutet !
Biber sind Säugetiere und Nagetiere, die im Süßwasser oder am Ufer leben, also in Flüssen und Seen. Da sie tagsüber schlafen, sieht man sie selten. Ihr Revier erkennt man an den spitzen Baumstümpfen: Da haben Biber mit ihren scharfen Zähnen Bäume gefällt und sich damit einen Damm gebaut. Biber sind gute Schwimmer. An den Füßen haben sie Schwimmhäute, ihr langer breiter Schwanz dient ihnen als Ruder. Sie kommen voran, indem sie mit den Hinterfüßen paddeln und können 20 Minuten lang unter Wasser bleiben. Auf dem Land sind sie nicht so schnell, deshalb bleiben sie gern in der Nähe des Ufers.
Biber (Castoridae) sind eine Familie in der Ordnung der Nagetiere (Rodentia). Sie sind - nach den Capybaras - die zweitgrößten lebenden Nagetiere der Erde. Die Familie besteht heute aus einer einzigen Gattung, Castor, der zwei Arten angehören: der Europäische Biber (Castor fiber), auch Eurasischer Biber genannt, und der Kanadische Biber (Castor canadensis). Manche Zoologen betrachten den Kanadischen Biber als eine Unterart des Europäischen Bibers; dieser Auffassung steht die unterschiedliche Chromosomenzahl (48 beim Europäischen, 40 beim Kanadischen) entgegen. Nach Heidecke (1986) werden acht Unterarten unterschieden. Der Europäische Biber ist in Europa durch die FFH-Richtlinie (Anhänge II und IV) besonders geschützt. Er unterliegt in Deutschland nicht dem Jagdrecht nach dem Bundesjagdgesetz. Die Jagd auf den Kanadischen Biber ist in Kanada und den verschiedenen Bundesstaaten der USA unterschiedlich geregelt. Teilweise dürfen dort Biber gejagt oder gefangen werden.
Sage einfach was "Biel" bedeutet !
Die Stadt Biel liegt in der Schweiz im Kanton Bern. Sie liegt am Rand des Schweizer Mittellands. Gleich nebenan beginnt ein lang gezogener Hügelzug, der Jura. Biel befindet sich dort am Fluss Aare, wo der Bielersee endet. In Biel sprechen die Leute nicht nur den Dialekt Berndeutsch, sondern viele sprechen auch Französisch. Beides sind auch Amtssprachen. Deshalb heißt die Stadt Biel/Bienne. Viele Straßenschilder und andere Hinweise sind in beiden Sprachen geschrieben. Biel ist der wichtigste Ort der Uhren-Industrie der Schweiz. Viele Firmen haben dort ihren Hauptsitz. Deshalb hat Biel für den Uhrenhandel auf der ganzen Welt eine große Bedeutung. In Biel gibt es auch verschiedene Hochschulen. Der Bielersee, der Neuenburgersee und der Murtensee bilden zusammen das Schweizer Seeland. Dazu gehören auch die umliegenden Landstriche. Dieses ganze Land ist sehr flach, deshalb überschwemmte es der Fluss Aare immer wieder, auch die Stadt Biel. Mehrmals wurden aus diesem Grund Kanäle gebaut. In Biel befindet sich ein Regulierwerk. Seit es in Betrieb ist, gibt es im Seeland und an der Aare viel weniger Überschwemmungen. Zudem sind sie weit weniger schlimm. Dadurch wird auch die Stadt Biel besser geschützt. Für Touristen ist Biel einer der Startpunkte für eine Schifffahrt über die drei Seen. An den Ufern, vor allem am Bielersee, befinden sich wichtige Weinberge und hübsche Weinbauerndörfer.
Biel/Bienne (deutsch Biel , Bieler Dialekt: , seltener , französisch Bienne ) ist eine Stadt im Schweizer Kanton Bern. Sie liegt am nordöstlichen Ende des Bielersees im Seeland und nimmt mit 55'159 Einwohnern Platz zehn auf der Liste der Schweizer Städte ein. Die nach Bern zweitgrösste Stadt des Kantons ist die grösste zweisprachige Stadt der Schweiz und seit 2010 Hauptort des Verwaltungskreises Biel/Bienne. In der Agglomeration Biel leben gemäss aktueller Definition des Bundesamtes für Statistik (BFS) 101'271 Menschen in 27 Gemeinden. Das Einzugsgebiet wird auf rund 150'000 Personen beziffert. Biel ist sowohl für das Seeland als auch für den Berner Jura und Teile des Kantons Solothurn das regionale und wirtschaftliche Zentrum. Zudem verfügt es über mehrere Fachhochschulen und ist aufgrund dessen eine Hochschulstadt. Biel ist vor Le Locle, Grenchen und La Chaux-de-Fonds das wichtigste Zentrum der Uhrenindustrie der Schweiz und wird unter anderem aufgrund des Hauptsitzes der Swatch Group und des Produktionsbetriebes von Rolex als Uhrenweltmetropole bezeichnet. Der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH hat ebenfalls seinen Sitz in der Stadt. Biel zeichnet sich durch eine homogene Neustadt, die - vor allem im Bahnhofquartier - ab den 1920er Jahren nach den Regeln des Bauhauses und des Neuen Bauens errichtet wurde, und durch eine hervorragend erhaltene Altstadt mittelalterlicher Struktur aus.
Sage einfach was "Bielefeld" bedeutet !
Bielefeld ist eine Stadt im Osten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Über 300.000 Menschen leben in Bielefeld. Damit gehört es zu den 20 größten Städten von Deutschland. In Nordrhein-Westfalen sind nur sieben Städte größer: Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg und Wuppertal. Bielefeld gibt es seit dem Mittelalter. Es wurde erstmals im Jahr 1214 als Stadt erwähnt. Die Stadt wurde von der Adelsfamilie der Ravensberger zu einer großen Handelsstadt gemacht. Sie bauten die Sparrenburg als ihren Wohnsitz in Bielefeld. Im Dreißigjährigen Krieg wollten viele Länder Bielefeld erobern, weil es so wichtig war. Ab dem 17. Jahrhundert wurde es wichtig für die Herstellung von Stoffen aus Leinen. Im Jahr 1867 gründete der Religions-Gelehrte Friedrich von Bodelschwingh in Bielefeld die Bethel-Anstalten. Die "Von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel" gibt es bis heute. 18.000 Leute arbeiten für die Stiftungen, die sich um alte, kranke und behinderte Menschen kümmern. Bethel ist der größte Arbeitgeber in Bielefeld und die größte Sozialeinrichtung Europas. In Bielefeld gibt es seit 1969 eine Universität und außerdem mehrere Hochschulen. "Dr. Oetker" ist ein bekanntes Unternehmen, das in Bielefeld sitzt. Im Internet behaupten viele Menschen aus Spaß, dass es Bielefeld in Wirklichkeit gar nicht gibt. Die Stadt Bielefeld und einige ihrer Einwohner greifen diesen Witz manchmal auf, um Werbung für sich zu machen.
Bielefeld (ostwestfälisch Builefeld, Bielefeld, Beilefeld oder Builefeild) ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Detmold im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Mit über 334.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe und deren wirtschaftliches Zentrum. In Nordrhein-Westfalen ist Bielefeld die achtgrößte Stadt. In der Landesplanung ist Bielefeld als Oberzentrum eingestuft. Auf der Liste der Großstädte in Deutschland steht es der Bevölkerung nach an 18. Stelle und der Fläche nach an 11. Stelle. Die erste Erwähnung lässt sich auf den Anfang des 9. Jahrhunderts datieren, als Stadt wird sie erstmals 1214 bezeichnet. Am Nordende eines Quertals des Teutoburger Waldes gelegen, sollte die Kaufmannsstadt den Handel in der Grafschaft Ravensberg fördern, deren größter Ort sie wurde. Bielefeld war lange Zeit das Zentrum der Leinenindustrie. Heute ist die Stadt vor allem Standort der Nahrungsmittelindustrie, von Handels- und Dienstleistungsunternehmen, der Druck- und Bekleidungsindustrie und des Maschinenbaus. Überregional bekannt sind ihre Universität, die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die Dr. August Oetker KG und der Bundesligaclub Arminia Bielefeld.
Sage einfach was "Biene Maja" bedeutet !
Die Biene Maja ist eine Figur aus einem Kinderbuch. Im Jahr 1912 erschien zum ersten Mal das Buch "Die Biene Maja und ihre Abenteuer" von Waldemar Bonsels. Später folgte das Buch "Himmelsvolk". Die Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Maja ist eine Biene, die wie ein Mädchen beschrieben wird. Zusammen mit ihrem Freund Willi erkundet sie die Gegend rundum den Bienenstock. Kassandra heißt die Lehrerin und Flip, ein Grashüpfer, ist eine Art älterer Freund. Im ersten Buch wird Maja, die wild und übermütig ist, vernünftig und passt sich an die Gesellschaft an. Bonsels hat in seinen Büchern das Volk der Bienen so beschrieben, wie man auch ein Menschenvolk beschreiben könnte. In der Biene Maja sollen Kinder sich wiederfinden. Es gab allerdings auch Leser, die die Bücher nicht so gut fanden: Maja ist sehr stolz auf ihr Volk und schimpft zum Beispiel über Wespen oder Fliegen. Für die Bienen ist das ganze Volk wichtiger als die einzelne Biene. Manche Leute fanden, dass sich das fast wie der Nationalsozialismus anhört. Ab dem Jahr 1975 erschien eine Zeichentrick-Serie aus Japan. Seit 2012 gibt es eine neue Serie. In den Fernseh-Serien geht es meist lustiger als in den Büchern zu. Maja bewundert die Soldaten der Ameisen auch nicht, stattdessen erscheinen sie als unfähig und lächerlich.
Die Biene Maja ist die Hauptfigur in zwei Anfang des 20. Jahrhunderts erschienenen Romanen des deutschen Schriftstellers Waldemar Bonsels (1880-1952) und in einer zwischen 1975 und 1980 produzierten japanisch-deutschen Zeichentrickserie sowie deren Adaption als Comicserie ab 1976. Hinzu kamen 2013 eine Neuauflage der Serie in animiertem 3D-Format sowie ein darauf basierender Kinofilm 2014. Außerdem existieren mehrere Bühnenfassungen, u. a. ein Theaterstück und ein Musical.
Sage einfach was "Bienen" bedeutet !
Bienen gehören zu den Insekten und haben sechs Beine, vier Flügel und einen Panzer. Der Panzer besteht aus Chitin. Er ist sozusagen das Skelett der Bienen. Weibliche Bienen haben am Hinterleib einen Stachel. Bei den meisten Bienenarten lebt jedes Tier für sich allein. Man nennt sie Solitärbienen. Sie kümmern sich nur um ihre eigenen Jungtiere. Die Gruppe der Kuckucksbienen legt ihre Eier in fremde Nester, wie eben der Vogel Kuckuck und überlässt die Aufzucht der Jungtiere den fremden Eltern. Manche Bienenarten leben in einem Volk zusammen, der auch Staat genannt wird. Sie heißen deshalb staatenbildende Arten. Dazu gehört auch die Honigbiene. Sie wird in unseren Ländern gezüchtet und ist deshalb weit verbreitet. Bienenzüchter heißen in der Fachsprache "Imker".
Die Bienen (Apiformes oder Anthophila) sind eine Insektengruppe, in der mehrere Familien der Hautflügler (Hymenoptera) zusammengefasst werden. Umgangssprachlich wird der Begriff Biene meist auf eine einzelne Art, die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), reduziert, die wegen ihrer Bedeutung als staatenbildender Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit besondere Aufmerksamkeit erfährt. Dabei handelt es sich bei den Bienen um eine recht große Gruppe mit sehr unterschiedlichen Arten. Viele davon, vor allem die solitär lebenden, werden unter dem Begriff Wildbienen zusammengefasst. Der wissenschaftliche Name der Bienen wird, je nach Autoren, unterschiedlich angegeben. Charles Michener bevorzugt in seinem Standardwerk The Bees of the World den Namen Apiformes. Er folgt darin dem Entomologen Denis J. Brothers. Zahlreiche andere Autoren nennen die Bienen Anthophila. Dieser Name, der bereits im 19. Jahrhundert verwendet wurde, wurde durch Michael S. Engel reaktiviert.
Sage einfach was "Big Ben" bedeutet !
Big Ben heißt ein Wahrzeichen in London, der Hauptstadt von Großbritannien. Viele Leute denken dabei an einen Turm des Gebäudes. Dieser Glockenturm heißt aber eigentlich Elisabeth-Turm, benannt nach Königin Elisabeth der Zweiten. Das Gebäude ist der Ort, an dem sich das britische Parlament trifft. Der Turm ist knapp 100 Meter hoch und kann besichtigt werden, aber nur, wenn man Einwohner des Landes ist und sich angemeldet hat. Der Bau dauerte dreizehn Jahre lang und war im Jahr 1859 fertig. Damals fand man den Baustil der Gotik wieder sehr schön, und in dieser Weise wurde auch das Parlamentsgebäude errichtet. In Wirklichkeit ist Big Ben nicht der Turm, sondern nur eine Glocke darin. Es handelt sich um die dickste der vier. Benannt wurde sie nach jemandem, der den Vornamen Ben oder Benjamin hatte: "Big Ben" heißt Großer oder Dicker Ben. Man ist nicht sicher, ob der Name von einem damals bekannten Boxer oder von einem Ingenieur stammt. Die UNESCO hat Big Ben 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.
Der Name Big Ben (engl. Kurzform für "großer Benjamin") bezeichnet die mit 13,5 t Gewicht schwerste der fünf Glocken des berühmten Uhrturms am Palace of Westminster in London. Auch auf die Uhr oder den Uhrturm wird die Bezeichnung Big Ben häufig übertragen. Seit September 2012 heißt der Turm offiziell Elizabeth Tower. Die Umbenennung des ehemaligen Clock Tower erfolgte aus Anlass des diamantenen Thronjubiläums von Königin Elisabeth II. und wurde vom britischen Parlament gebilligt.
Sage einfach was "Bigfoot" bedeutet !
Der Bigfoot, sprich: Bigg-Fuht, ist angeblich ein großes haariges Wesen. Der Ausdruck kommt aus dem Englischen und bedeutet "großer Fuß". Das Wesen soll wie eine Art Affe aussehen, aber aufrecht gehen. Die Geschichten über ihn stammen aus Nordamerika. In der ganzen Welt gab es Geschichten über wilde oder haarige Männer. Die Indianer in Nordamerika hatten dafür eigene Namen in ihren Sprachen, zum Beispiel Sasquatch bei einem Stamm in Kanada. Daraus entstand um das Jahr 1970 die moderne Sage vom Bigfoot. Wie beim Ungeheuer von Loch Ness ist es wohl nicht möglich, dass ein recht großes Tier so lange versteckt überleben kann. Die Fotos vom Bigfoot sind sicherlich gefälscht. Beispielsweise hat sich jemand ein Affenkostüm angezogen. Der Bigfoot soll sehr groß sein, größer als ein erwachsener Mann. Angeblich hat er schwarzes oder dunkelbraunes Fell. Die Fußabdrücke, die von ihm stammen sollen, zeigen manchmal Klauen, manchmal nicht. Ein gewisser Ray L. Wallace hat zum Beispiel solche Abdrücke mit Füßen gemacht, die er aus Holz geschnitzt hat. Viele Jahre später hat sein Sohn davon erzählt. Ein Beweis dafür, dass es Bigfoot gibt, soll auch ein Film aus dem Jahr 1967 sein. Er stammt von den Amerikanern Patterson und Gimlin. Darin sieht man einen Bigfoot durch den Wald laufen. Manche Wissenschaftler halten den Film für echt, viele andere meinen: Auch hier hat sich wohl nur jemand ein Kostüm angezogen.
Bigfoot (engl. "Großfuß") heißt ein humanoider Kryptid der nordamerikanischen Folklore von erheblicher Größe, mit überdimensionalen Füßen und starker Fellbehaarung, der in fast allen Gebirgen der USA und Kanadas, insbesondere in den Rocky Mountains und den Appalachen, gesichtet worden sein soll. Angebliche Sichtungen werden allerdings auch aus den Waldgebieten von Texas berichtet. Bigfoot wird in Kanada auch Sasquatch genannt, was in der Sprache dort ansässiger Ureinwohner für "stark behaarter Mensch bzw. haariger Riese" steht.
Sage einfach was "Bikini" bedeutet !
Der Bikini ist ein Kleidungsstück für Frauen und Mädchen. Er gehört zur Bademode, wird also zum Schwimmen und am Strand getragen. Ein Bikini besteht aus einem Oberteil für die Brüste und einem Unterteil als Hose. Es gibt bereits Bilder aus dem Altertum, auf denen Frauen so etwas anhaben: ein Höschen und ein Band um die Brüste. Allerdings weiß man nicht genau, was das für Kleidungsstücke waren. Sie könnten zum Baden da gewesen sein, oder vielleicht als Unterwäsche. Der Bikini von heute wurde im Jahr 1946 erfunden. Louis Reard aus Frankreich hat ihn sich ausgedacht und den Namen Bikini genommen. Bikini ist eigentlich eine Art Inselgruppe im Pazifischen Ozean. Das Wort war in den Nachrichten, weil dort eine Atombombe getestet wurde. Der Name Bikini bedeutet "Insel der Kokosnüsse". Auf Griechisch heißt "bi" zwei, darum passte wohl der Name für einen Zweiteiler. Es dauerte noch etwa 20 Jahre, bis wirklich viele Frauen im Bikini herumlaufen wollten. Mittlerweile gibt es viele Arten von Bikinis. Oft sind sie kleiner geworden und zeigen mehr Haut. Umgekehrt ist es beim "Burkini": Das ist ein Badeanzug für streng gläubige muslimische Frauen. Sie wollen beim Baden so gut wie gar keine Haut zeigen.
Der Bikini ist eine zweiteilige Badebekleidung für Frauen. Er ist nach dem Bikini-Atoll benannt.
Sage einfach was "Bilderbuch" bedeutet !
Ein Bilderbuch ist ein Buch mit vielen Bildern. Bilderbücher enthalten meist wenig, manchmal gar keine Wörter. Sie sind nämlich für jüngere Kinder da, die noch nicht oder nicht so gut lesen können. Die meisten Bilderbücher enthalten Geschichten. Oft kommen darin Kinder vor. Aus Sachbilderbüchern kann man etwas über ein Wissensgebiet lernen, zum Beispiel über Tiere, ein Land oder Berufe. Bilderbücher für sehr kleine Kinder sind aus weichem Stoff oder harter Pappe gemacht. Daher gehen sie nicht so schnell kaputt. Es gibt auch E-Books für Kinder, elektronische Bücher. In manchen von ihnen bewegen sich die Zeichnungen. Bei einem Bilderbuchkino schauen sich mehrere Kinder gemeinsam die Bilder aus einem Bilderbuch an. Damit alle Kinder die Bilder sehen können, werden sie auf einer großen Leinwand gezeigt. Zu den Bildern wird die Geschichte aus dem Buch vorgelesen.
Das Bilderbuch ist ein Buch, das hauptsächlich Bilder enthält. Es ist meist ein Medium der Kinderliteratur, das Texte aus verschiedenen literarischen Gattungen und Genres vermittelt. Die Definition und die Geschichte des Bilderbuches sind eng mit den sich verändernden gesellschaftlichen Vorstellungen verbunden. Ursprünglich wurde der Begriff für jedes Buch, das mit Illustrationen ausgestattet war, verwendet. Heutzutage versteht man darunter meist ein speziell für Kinder, die noch nicht lesen können oder sich im frühen Lesealter befinden, entworfenes Buch. Die Bilder nehmen darin eine führende Rolle ein, obgleich eine enge Wechselbeziehung zwischen Bild und Text besteht. Die Bilderbücher haben meist einen geringen Umfang (im Allgemeinen bis zu 30 Buchseiten) und kommen in allen Formaten vor. Das großformatige Buch ist die am häufigsten verwendete Form. Das Alter berücksichtigend, wird das Bilderbuch oft aus Pappe, reißfestem Papier oder auch aus Folie hergestellt.
Sage einfach was "Bildhauer" bedeutet !
Ein Bildhauer ist ein Künstler oder Handwerker. Aus Materialien wie Holz oder Stein macht er Skulpturen oder Plastiken. Das sind Bildwerke, die nicht auf Flächen gemalt, sondern aus Erhebungen und Vertiefungen geformt sind. Meist kann man um sie herum gehen, um sie von allen Seiten zu betrachten. Das können Statuen sein und andere Figuren, Denkmäler oder Grabmäler. Reliefs dagegen sind mehr oder weniger flache Bildhauerwerke, die nur von vorne zu betrachten sind. Sie sind meist in eine Wand eingelassen. Die Tätigkeit des Bildhauers nennt man Bildhauerei. Mit diesem Wort kann aber auch seine Werkstatt oder das Unternehmen gemeint sein. Manchmal sagt man auch zu den Dingen, die dort hergestellt werden, Bildhauereien. Unter einem Bild verstehen wir heute meist etwas Gemaltes oder Fotografiertes. Im Mittelalter dagegen bezeichnete man damit meist Statuen. Der Bildhauer kam zu diesem Namen, weil er seine Bildwerke hauptsächlich dadurch formte, indem er mit scharfem Meißel und schwerem Hammer auf das Material einschlug. Dabei schlägt der Steinbildhauer alles Überflüssige ab und lässt nur die gewünschte Form, beispielsweise eine Figur, stehen. So arbeitet er Schicht um Schicht ab und verwendet immer feinere Meißel, zum Schluss nur noch Raspeln und Werkzeug zum Polieren. Ähnlich geht der Holzbildhauer vor. Sein meißelartiges Werkzeug nennt er Beitel, auf den schlägt er mit einem Holzhammer. Die feinere Bearbeitung geschieht mit Schnitzmesser und Schmirgelpapier. Auch die Künstler, deren Werke in Bronze gegossen werden, gehören zu den Bildhauern. Sie modellieren ihre Darstellungen erst in Wachs, Ton oder Gips. In einen Abdruck davon wird von einem Bronzegießer flüssiges Metall eingegossen, das nach dem Abkühlen eine genaue, unzerbrechliche Abformung zeigt. Zur Bildhauerkunst im weiteren Sinne gehört auch das Modellieren von kleinen Plastiken, zum Beispiel aus Ton. Metallbildhauer fertigen heutzutage ihre Kunstwerke oft durch Schweißen oder Schmieden an. Oft sind sie abstrakt. Sie stellen also keine bekannten Figuren dar wie etwa Engel, sondern völlig neue Formen. Das Handwerk des Bildhauers kann man in Berufsschulen lernen, wenn man zugleich in einer Bildhauerwerkstatt in die Lehre geht. Handwerkliche Bildhauer, die vor allem Grabmäler herstellen und Schriften oder Muster in den Stein schlagen, nennt man auch Steinmetzen. Wer als Künstler bildhauerisch arbeiten will, kann an einer Kunstakademie oder Hochschule das Fach Bildhauerei studieren. Der wohl bekannteste Bildhauer war Michelangelo. Er lebte im heutigen Italien zur Zeit der Renaissance. Leonardo da Vinci schuf im selben Zeitalter ebenfalls herausragende Skulpturen. Die sind aber nicht mehr erhalten. Ein bekannter Bildhauer aus der neueren Zeit ist Auguste Rodin aus Frankreich. Auch Picasso hat einige Skulpturen geschaffen. Berühmt sind auch die Plastiken aus der griechischen Antike. Dort kennt man die Namen der Bildhauer aber nur in Ausnahmefällen. Noch seltener weiß man, wie die Bildhauer hießen, die an den großen gotischen Kathedralen die schönen steinernen Bildwerke gemeißelt und die vielen Altäre geschnitzt haben.
Der Begriff Bildhauerei umfasst das ganze Feld der Herstellung von Skulpturen und Plastiken in Kunst und Kunsthandwerk. Das Wort steht allgemein für die Tätigkeit. In der Umgangssprache kann es auch das fertige Kunstwerk bezeichnen ("eine gelungene Bildhauerei") und die Bildhauerkunst insgesamt. Seltener wird eine Werkstatt oder das Unternehmen eines Bildhauers als Bildhauerei bezeichnet. Ursprünglich war ein Bildhauer ein Handwerker, der das Bild aus dem Stein oder Holz "haute", also aus dem Material herausschlug. Schon in der Enzyklopädie von Krünitz (18. Jahrhundert) ist aber nachzulesen, dass es nicht nur um eine hauende Tätigkeit geht; er definierte den Bildhauer als Künstler, "der Bilder schnitzet, hauet, gräbt und schneidet". Inzwischen hat sich die Bedeutung erweitert und umfasst meist auch den Bereich modellierend-künstlerischer Arbeit. Beim bildhauerisch-plastischen Arbeiten können heute ganz verschiedene Materialien kreativ bearbeitet und zusammengefügt werden.
Sage einfach was "Bildung" bedeutet !
Bildung bedeutet, dass ein Mensch etwas gelernt hat. Wer gebildet ist, weiß oder kann etwas und kann sein Leben besser meistern. Man kann über sich und über die Welt nachdenken und ist ein Teil der Gesellschaft. Menschen können sich selber bilden. Es gibt aber auch Bildungseinrichtungen: Das sind Orte, an denen man gebildet wird. Normalerweise denkt man dabei an eine Schule. Dort erhält man eine Allgemeinbildung. Dazu zählt, dass man lesen, schreiben und rechnen kann. Lernen und sich bilden kann man auch nach der Schule, in einer Universität. Eine andere Einrichtung für die Bildung ist zum Beispiel eine Bücherei. Wer eine Ausbildung durchlaufen hat, hat einen Beruf erlernt. Es gibt auch das Kinderrecht auf Bildung. Das bedeutet, dass jedes Kind die Möglichkeit haben muss, eine Schule zu besuchen. In einigen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Vor allem arme Kinder und Kinder auf dem Land können in vielen Ländern keine Schule besuchen.
Bildung (von althochdeutsch bildunga ,Vorstellung, Vorstellungskraft') ist ein vielschichtiger, unterschiedlich definierter Begriff, den man im Kern als Maß für die Übereinstimmung des persönlichen Wissens und Weltbildes eines Menschen mit der Wirklichkeit verstehen kann. Je höher die Bildung ist, desto größer wird die Fähigkeit, Verständnis für Zusammenhänge zu entwickeln und wahre Erkenntnisse zu gewinnen. Der Ausdruck wird sowohl für den Bildungsvorgang ("sich bilden", "gebildet werden") wie auch für den Bildungszustand ("gebildet sein") einer Person verwendet. Im Hinblick auf den innerhalb einer Bevölkerung gemeinhin erwartbaren Bildungsstand wird von Allgemeinbildung gesprochen. Im weiteren Sinn bezeichnet Bildung die Entwicklung eines Menschen hinsichtlich seiner Persönlichkeit - zu einem "Menschsein", das weitgehend den geistigen, sozialen und kulturellen Merkmalen entspricht, die jeweils in der Gesellschaft als Ideal des voll entwickelten Menschen gelten können, wie zum Beispiel das humboldtsche Bildungsideal. Ein Merkmal von Bildung, das nahezu allen modernen Bildungstheorien entnehmbar ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt. Im Gegensatz zur beruflichen oder zweckbestimmten Ausbildung bezieht sich Bildung auf eine grundsätzliche und grundlegende kulturelle Formung des Menschen. Vorausgesetzt, wenn auch selten angesprochen, sind hierbei elementare Kulturtechniken wie Auswendiglernen, Lesen, Schreiben, Rechnen. Solche Kulturtechniken werden stets in einem sozialen Kontext vermittelt, dem Bildungswesen im weitesten Sinne. Zum Bildungswesen gehören spezielle Institutionen wie beispielsweise Schulen und Hochschulen, aber auch alle anderen Lehr- und Lernverhältnisse, etwa in Familie, Beruf oder aus eigener Initiative. Der moderne, dynamische und ganzheitliche Bildungsbegriff steht für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen zu der Persönlichkeit, die er sein kann, aber noch nicht ist. Diesem Prozess sind allerdings durch persönliche Voraussetzungen - bezüglich Intellekt, Motivation, Konzentrationsfähigkeit, Grundfertigkeiten - sowie durch zeitliche, räumliche und soziale Bedingungen - Sachzwänge, Verfügbarkeit von Lehrmitteln und/oder Lehrern - Grenzen gesetzt. Doch ist ein Bildungsprozess nicht an Bildungseinrichtungen gebunden, sondern auch autodidaktisch möglich. Die Theorie der Bildung ist das zentrale Thema der Pädagogik.
Sage einfach was "Bill Gates" bedeutet !
Bill Gates, sprich Gäjts, ist ein Unternehmer aus den USA. Man kennt ihn als den Gründer von Microsoft. Dieses Unternehmen stellt Programme für Computer her. Lange Zeit galt Gates als reichster Mann der Welt. Seine Eltern waren ein Anwalt und eine Lehrerin. Geboren wurde er im Jahr 1955. Bereits als Schüler hatte er Zugang zu einem Computer. Das war damals noch sehr ungewöhnlich. Bill Gates war in der Schule sehr gut in Mathematik. Als er in der achten Klasse war, kaufte seine Schule einen Fernschreiber, mit dem die Schüler Computerzeit nutzen konnten. Bill Gates schrieb sein erstes Programm. Es war das Spiel Tic-Tac-Toe. Damit konnte er gegen den Computer spielen. Bill Gates gründete im Alter von 14 Jahren zusammen mit seinem Schulfreund Paul Allen die Firma Microsoft. Damals gab es die ersten Computer, die man zuhause zusammenbauen konnte. Das war im Jahr 1975. Damit die Computer arbeiten konnten, brauchte man Programme. Solche Programme hat Microsoft entwickelt. Bill Gates ging an die berühmte Harvard-Universität, um dort zu studieren. Er verbrachte seine Zeit aber hauptsächlich im Computerraum. Dort lernte er auch seinen späteren Geschäftspartner Steve Ballmer kennen. Er brach sein Studium ab, um sich ganz um seine Firma zu kümmern. Sein erster große Erfolg war, als er das Betriebssystem MS-DOS für die Firma IBM lieferte. Dieses Betriebssystem war der Vorläufer von Windows. Im Jahr 2007 hörte Gates auf, für Microsoft zu arbeiten. Stattdessen nutzt er seither viel Zeit für die "Bill & Melinda Gates Foundation". Diese Stiftung hat schon viele Milliarden Dollar für Gesundheit und Bildung auf der ganzen Welt ausgegeben. Ein Teil des Geldes geht auch in Aktien von Unternehmen im Bereich der Energie oder der Chemie. Aktuell, im Jahr 2020, gibt die Stiftung viel Geld für die Forschung nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus aus. Verschwörungstheoretiker in sozialen Medien und auf Demonstrationen behaupten, dass Gates damit Böses vorhabe und gar die Weltbevölkerung schrumpfen wolle. Daran ist nichts wahr. Richtig ist jedoch, dass die Stiftung mehr an die Weltgesundheitsorganisation bezahlt als die meisten Staaten, welche sie eigentlich kontrollieren müssten.
William "Bill" Henry Gates III (* 28. Oktober 1955 in Seattle, Washington) ist ein US-amerikanischer Unternehmer, Programmierer und Mäzen. Er gründete 1975 gemeinsam mit Paul Allen das Unternehmen Microsoft und gilt heute mit einem geschätzten Vermögen von 110 Milliarden US-Dollar als einer der reichsten Menschen der Welt. 2008 zog er sich aus dem operativen Geschäft zurück und ist seither über die von ihm und seiner Frau gegründete wohltätige Bill & Melinda Gates Foundation hauptsächlich als Philanthrop aktiv. An die Foundation hatte Gates, im Rahmen der The Giving Pledge, bis 2011 bereits ein Drittel seines Vermögens (knapp 28 Mrd. US-Dollar) gespendet. Inzwischen (Stand: 2018) hat Gates über 36 Mrd. US-Dollar an die Bill & Melinda Gates Foundation gespendet sowie angekündigt, bis zum Lebensende 95 Prozent seines Vermögens an sie abgeben zu wollen.
Sage einfach was "Billy The Kid" bedeutet !
Billy the Kid war ein Gesetzloser in der Zeit des Wilden Westens. Sein richtiger Name lautete Henry McCarthy. Seinen Spitznamen "the kid", also das Kind, erhielt er, weil er schon als Minderjähriger ein berühmter Verbrecher war. Billy wurde im Jahr 1859 geboren, wahrscheinlich in New York oder Indiana. Später zog die Familie in den Westen. Billys Mutter litt an Tuberkulose und hoffte, das trockene Klima könnte ihre Krankheit lindern. Der junge Billy trieb sich schon früh in Saloons rum, trank und spielte Poker. Als er 12 Jahre alt war, beging er in einem Saloon sein erstes Verbrechen: Er erstach einen Mann, der seine Mutter beleidigt hatte. Daraufhin musste Billy fliehen. Er verließ das Elternhaus und ging mit einem Freund nach Arizona. Die nächsten Jahre zog Billy durch mehrere Bundesstaaten, musste aber immer wieder fliehen, weil er erneut Verbrechen beging. Ab 1878 arbeitete Billy auf einer Ranch. Eine Ranch, sprich: Rääntsch, ist ein Bauernhof für die Rinderzucht in weiten Grasländern wie der Prärie in Nordamerika. Die Ranch lag in Lincoln County, New Mexico. Sein dortiger Chef John Tunstall hatte Streit mit einem anderen Rancher und wurde von dessen Leuten ermordet. Billy schwor Rache und bildete mit ein paar anderen Mitarbeitern der Ranch eine Gruppe, die sich die "Regulatoren" nannte. Sie machten Jagd auf den anderen Rancher und seine Leute. Später ging dieser Konflikt als Lincoln-County-Rinderkrieg in die Geschichte ein. Billy wurde für seine Morde während dem Lincoln-County-Rinderkrieg begnadigt und schlug sich danach als Viehdieb durch. Das ist jemand, der Vieh von einer Ranch klaut und es verkauft. 1880 wurde Billy verhaftet, konnte jedoch aus dem Gefängnis fliehen. Ein paar Monate später wurde er vom Sherrif Pat Garrett gefunden und erschossen. Billy wurde nur 21 Jahre alt.
Henry McCarty, auch William H. Bonney, Henry Antrim oder auch Kid Antrim (* 1859 in New York oder Indiana; + 14. Juli 1881 in Fort Sumner, New Mexico), besser bekannt als Billy the Kid, ist als Revolverheld eine der bekanntesten legendären Figuren der Westerngeschichte. Von seinen Feinden wurde Billy the Kid als Gesetzloser und Mörder bezeichnet, seinen Anhängern zufolge war er ein Kämpfer im Lincoln-County-Rinderkrieg. Die Anzahl der Morde, die ihm angelastet wurden, schwankt zwischen 9 und 21, sicher überliefert sind vier Morde. Er wurde von Sheriff Pat Garrett aus dem Hinterhalt erschossen. Gesicherte Angaben zu Billys Leben stammen aus seinem Bekanntenkreis. Im Laufe der Jahre wurden immer neue Legenden um den Revolverhelden gesponnen, nur wenige davon sind belegt. Grundsätzlich teilen sich die Biografien in zwei Lager: Entweder wird The Kid als skrupelloser Mörder und unberechenbarer Revolverheld oder aber als Opfer der Umstände dargestellt. Tatsächlich ist er in einer Zeit aufgewachsen, in der Zugang zu kriminellen Gangs, Auftragskillern und anderen Gesetzlosen leicht zu finden war (siehe auch Wilder Westen). Schließlich geriet er auch noch in den Mittelpunkt einer blutigen politisch-wirtschaftlichen Auseinandersetzung.
Sage einfach was "Biologie" bedeutet !
Biologie ist die Wissenschaft von den Lebewesen. Das Wort Biologie besteht aus zwei altgriechischen Wörtern: "bios" bedeutet "Leben" und "logos" ist "die Rede über etwas". Also ist die Biologie das "Reden über das Leben". Forscher der Biologie beschäftigen sich mit allen möglichen Bereichen unserer lebendigen Umwelt, also mit Tieren, Pflanzen, kleinsten Lebewesen wie Bakterien, aber auch mit uns Menschen. Es gibt verschiedenste Fachgebiete der Biologie. In der Mikrobiologie wird untersucht, wie die Welt der Bakterien, Pilze, Algen und Viren aussieht. Hier geht es um alle Lebewesen, die wir mit unserem bloßen Auge nicht erkennen können. Die Botanik befasst sich mit Pflanzen. Hier wird zum Beispiel untersucht, wie Pflanzen aufgebaut sind, welche verschiedenen Pflanzen es gibt und wie man sie voneinander unterscheiden kann. In der Zoologie geht es um die Tiere auf unserer Erde. Hier wird beispielsweise erforscht, welche verschiedenen Tierarten es gibt, welche Besonderheiten sie haben, wie, wo und wovon sie leben und so weiter.
Biologie oder historisch auch Lebenskunde (von altgriechisch io bios "Leben" und oo logos hier: "Lehre", siehe auch -logie) ist die Wissenschaft von der belebten Materie, den Lebewesen. Sie ist ein Teilgebiet der Naturwissenschaften und befasst sich sowohl mit den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen als auch mit den Besonderheiten der einzelnen Lebewesen: zum Beispiel mit ihrer Entwicklung, ihrem Bauplan und den physikalischen und biochemischen Vorgängen in ihrem Inneren. Im Fach Biologie wird in zahlreichen Teilgebieten geforscht. Zu den ganz allgemein auf das Verständnis des Lebendigen ausgerichteten Teilgebieten gehören insbesondere Biophysik, Genetik, Molekularbiologie, Ökologie, Physiologie, Theoretische Biologie und Zellbiologie. Mit großen Gruppen der Lebewesen befassen sich die Botanik (Pflanzen), die Zoologie (Tiere) und die Mikrobiologie (Kleinstlebewesen und Viren). Die Betrachtungsobjekte der Biologie umfassen u. a. Moleküle, Organellen, Zellen und Zellverbände, Gewebe und Organe, aber auch das Verhalten einzelner Organismen sowie deren Zusammenspiel mit anderen Organismen in ihrer Umwelt. Diese Vielfalt an Betrachtungsobjekten hat zur Folge, dass im Fach Biologie eine Vielfalt an Methoden, Theorien und Modellen angewandt und gelehrt wird. Die Ausbildung von Biologen erfolgt an Universitäten im Rahmen eines Biologiestudiums, von Biologie-Lehramtsstudierenden zumindest zeitweise auch im Rahmen der Biologiedidaktik. In neuerer Zeit haben sich infolge der fließenden Übergänge in andere Wissenschaftsbereiche (z. B. Medizin, Psychologie und Ernährungswissenschaften) sowie wegen des interdisziplinären Charakters der Forschung neben der Bezeichnung Biologie weitere Bezeichnungen für die biologischen Forschungsrichtungen und Ausbildungsgänge etabliert wie zum Beispiel Biowissenschaften, Life Sciences und Lebenswissenschaften.
Sage einfach was "Biotop" bedeutet !
Ein Biotop ist der Lebensraum von bestimmten Lebewesen. Das Wort kommt von den griechischen Wörtern für Leben und "Ort". Man sagt "der Biotop" oder "das Biotop". Das Biotop beschreibt bei Wissenschaftlern alle Dinge in einem Lebensraum, die selber nicht leben. Dazu gehören zum Beispiel die Temperatur von Luft und Wasser, der Niederschlag oder die Beschaffenheit des Bodens. Diese Dinge haben Einfluss darauf, welche Tiere, Pflanzen und Pilze in einem Biotop leben können. Alle Tiere, Pflanzen und Pilze in einem Biotop bezeichnet man zusammen als "Biozönose". Biotop und Biozönose ergeben zusammen ein Ökosystem. So nennen Biologien eine Gemeinschaft von Lebewesen, die sich gegenseitig beeinflussen.
Der oder das Biotop (griechisch io bios, deutsch ,Leben', und oo topos, deutsch ,Ort') ist ein bestimmter Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biozönose) in einem Gebiet. Biotope sind die kleinsten Einheiten der Biosphäre. Im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden Biotope aus pragmatischen Gesichtspunkten Biotoptypen zugeordnet. Der Begriff wurde zuerst im Jahr 1908 durch Friedrich Dahl in die Wissenschaft eingebracht.
Sage einfach was "Birken" bedeutet !
Birken sind Laubbäume. Es gibt in Europa gegen hundert verschiedene Birkenarten, die zusammen eine Gattung bilden. Birken erkennt man gut an ihrer schwarz-weißen Rinde. Das Holz der Birken ist hell und hat eine feine Maserung. Es ist biegsam und lässt sich gut schneiden. Man stellt deshalb daraus gerne Platten her. Die meisten Menschen finden Birken schön, deshalb werden sie oft in Städten gepflanzt. Immer mehr Menschen haben mit den Birken aber auch Schwierigkeiten: Die vielen Pollen aus den Blüten reizen ihre Augen, die Nase und die Lunge. Diese Menschen haben eine Allergie, genau gesagt einen Heuschnupfen. Einige Menschen leiden sehr stark darunter. Birken sind wichtig für viele Vogelarten, denn sie geben ihnen Knospen und Samen als Nahrung. Es gibt auch über hundert Arten von Schmetterlings-Raupen, die gerne Birkenblätter fressen. Die Birken sind die dritte Pflanzengattung in der Reihenfolge der beliebtesten Schmetterlingspflanzen. Die Birke ist das Wahrzeichen Estlands. In Russland, Finnland und Polen gilt der Baum als nationales Symbol, etwa so wie die "deutsche Eiche".
Die Birken (Betula) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Das Wort Birke (von althochdeutsch bircha) ist auf einen Begriff im Indogermanischen zurückzuführen (*bherHgo) und bedeutet in Anspielung auf die helle Rinde so viel wie "glänzend, schimmernd" (vgl. noch mittelhochdeutsch bereht "leuchtend").
Sage einfach was "Birmingham" bedeutet !
Birmingham, sprich: Börminghäm, ist eine Großstadt in Großbritannien. Sie hat etwas mehr als eine Million Einwohner, mit dem Umland sind es fast drei Millionen. Damit zählt Birmingham zu den größten Städten in Europa. In Großbritannien hat nur London noch mehr Einwohner. Birmingham liegt in der Mitte von England. Die Region, welche Birmingham umgibt, wird deshalb "The Midlands" genannt. Die Stadt wurde zur Zeit der Völkerwanderung gegründet. Man benannte sie nach einem Stamm der Angelsachsen. Anfangs war Birmingham nur dünn besiedelt, weil sich dort nicht so gut Landwirtschaft betreiben ließ. Im zwölften Jahrhundert erhielt die Stadt vom König das Recht einen Markt abzuhalten. Dadurch erlangte sie mehr Bedeutung in der Region. So richtig groß wurde Birmingham jedoch erst, als die Industrialisierung begann. Weil man in der Nähe viel Kohle fand, was man für die Dampfmaschinen brauchte, wuchs Birmingham zu einer wichtigen Industriestadt heran. Vor allem Stahl, Waffen, Textilien und Chemie wurden produziert. Man gründete aber auch viele Dienstleistungs-Unternehmen wie Versicherungen und Banken. Ein wichtiger Unternehmer in dieser Zeit war Matthew Boulton. Er ist auf der 50-Pfund-Note abgebildet. Heute ist Birmingham eines der wichtigsten Zentren des Landes in Bezug auf die Kultur, Wirtschaft und Bildung. Viele bedeutende Unternehmen und Universitäten haben dort ihren Sitz. Weil Birmingham im Krieg zersört wurde, ist das heutige Stadtbild modern geprägt. Ein altes Wahrzeichen ist die Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Sie ist im Stil des Barock gebaut und ist der Sitz des Bischofs der Stadt. Etwas außerhalb von Birmingham liegt die Ortschaft Stratford-upon-Avon. Dort wurde der Dichter und Theaterschreiber William Shakespeare geboren. Der Ort ist bei Touristen aber auch wegen der Holzhäuser in der Altstadt beliebt. In Birmingham gibt es zwei große Fußballvereine, die Rivalen sind: Birmingham City und Aston Villa. Aston Villa konnte schon oft die englische Meisterschaft und den englischen Pokal gewinnen.
Birmingham (, britisch ) ist nach London die zweitgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs. Sie ist das Zentrum der West Midlands und zählt knapp über 1,14 Millionen Einwohner. In ihrem Ballungsraum leben rund 2,6 Millionen Menschen. Birmingham besitzt den Status einer City und ist ein Metropolitan Borough im Metropolitan County West Midlands.
Sage einfach was "Bisamratte" bedeutet !
Die Bisamratte ist ein Nagetier. Sie ist größer als eine Ratte und kleiner als ein Biber. Der Name Bisamratte ist etwas irreführend, denn biologisch gehört sie nicht zu den Ratten, sondern zu den Wühlmäusen. Ursprünglich lebte die Bisamratte nur in Nordamerika. Um das Jahr 1900 soll ein tschechischer Fürst sie von einer Jagdreise in seine Heimat mitgebracht haben. Seitdem hat sie sich in weiten Teilen Europas und Asiens ausgebreitet. Eine ausgewachsene Bisamratte wiegt etwa zwischen einem und zweieinhalb Kilogramm. An ihren spitzen Schneidezähnen erkennt man, dass sie ein Nagetier ist. Sie hat einen kurzen und dicken Kopf. Es sieht aus als würde er ohne Hals in den Körper übergehen. Der Schwanz ist fast nackt und an der Seite abgeplattet. Bisamratten verbringen viel Zeit im Wasser. Darum leben sie ausschliesslich in der Nähe von Seen und Flüssen. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und Taucher. Beim Schwimmen helfen ihnen steife Haare, die an ihren Zehen wachsen und diese wie ein Paddel aussehen lassen. Mit ihren kräftigen Beinen und den Hinterfüßen bewegt sich die Bisamratte im Wasser fort. Mit ihrem Schwanz kann die Bisamratte die Richtung ändern. Bisamratten ernähren sich hauptsächlich von Baumrinde und Wasserpflanzen oder Pflanzen, die am Ufer wachsen. Dazu gehören zum Beispiel Schilf und Rohrkolben. Selten fressen sie auch Fische, Insekten oder Frösche. Als Rückzugsort errichten Bisamratten zwei Arten von Bauen: Zum einen sind das Tunnels, die sie im Gewässer unter der Erde graben. Zum anderen sind das die sogenannten Bisamburgen. Das sind Behausungen, die sie aus Pflanzenteilen bauen. Beim Graben der Tunnels untergraben sie manchmal Deiche oder Dämme und bereiten diesen Bauten dadurch Probleme. Bisamratten werden meist zweimal im Jahr trächtig. Eine Schwangerschaft dauert ziemlich genau einen Monat und es gibt vier bis neun Junge. Ein Baby wiegt bei der Geburt etwa zwanzig Gramm. Sie bleiben in der Wohnburg und trinken Milch bei ihrer Mutter. Die können sich bereits im folgenden Jahr selbst fortpflanzen und verbreiten sich deshalb sehr rasch. In der freien Natur werden nur wenige Bisamratten älter als drei Jahre. Nach dieser Zeit sind ihre Mahlzähne nämlich meist schon so abgenutzt, dass sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen können. Gejagt werden die Bisamratten vom Rotfuchs, dem Uhu und dem Otter. Menschen jagen die Bisamratte mit Schusswaffen und Fallen. Ihr Fleisch kann man essen. Außerdem ist das Fell in der Pelzindustrie sehr begehrt.
Die Bisamratte (Ondatra zibethicus) oder der Bisam ist eine ursprünglich ausschließlich in Nordamerika beheimatete Nagetierart, die sich ausgehend von Böhmen und später Frankreich über fast ganz Europa und Asien ausgebreitet und als neue Art (Neozoon) etabliert hat. Die Bezeichnung Bisamratte ist irreführend, denn zoologisch ist die Bisamratte keine Rattenart. Die Bisamratte gehört zu den Wühlmäusen (Arvicolinae), deren größter lebender Vertreter sie ist. Bisam ist eine andere Bezeichnung für Moschus, einen vom Sibirischen Moschustier (Moschus moschiferus) erzeugten Duftstoff. Die Bisamratte verdankt ihren Namen einem stark nach Moschus duftenden Sekret, das die Präputialdrüsen der Männchen absondern. Das als Bisam bezeichnete Fell der Bisamratte ist ein bedeutender Handelsartikel der Pelzbranche, je nach Mode in unterschiedlichem Umfang. Zu den volkstümlichen Bezeichnungen der Bisamratte gehören auch die Bezeichnungen Moschusratte, Zwergbiber, Bisambiber, Zibetratte, Sumpfkaninchen, Sumpfhase und Wasserkaninchen. Die Bisamratte wird gelegentlich mit der Nutria verwechselt.
Sage einfach was "Bischof" bedeutet !
Der Bischof hat ein hohes Amt in der Kirche. Der ursprüngliche griechische Ausdruck "Episkopos" bedeutet Aufseher, Hüter oder Beschützer. Zum Amtsbereich eines Bischofs gehören mehrere örtliche Kirchgemeinden. Alle Bischöfe zusammen nennt man das Episkopat. Bischöfe gibt es schon seit dem frühen Christentum. Die älteren, einflussreichen Männer in der Gemeinde haben sie gewählt. Ein Bischof musste vor allem entscheiden, wie man sich den Glauben richtig erklärt. Im Lauf der Jahrhunderte dachte man darüber von Land zu Land leicht verschieden. Was ein Bischof genau tut, und was sein Amt ausmacht, hängt heute davon ab, welcher Kirche er angehört. Der wohl berühmteste Bischof war der Bischof von Myra, den wir heute als den Heiligen Nikolaus kennen.
Ein Bischof (von altgriechisch ioo episkopos ,Aufseher', ,Hüter', ,Schützer') ist in vielen Kirchen der Inhaber eines Amtes, der die geistliche und administrative Leitung eines bestimmten Gebietes hat, das üblicherweise zahlreiche lokale Gemeinden umfasst. Das Bischofsamt und auch die Gesamtheit der Bischöfe werden als Episkopat bezeichnet.
Sage einfach was "Black Lives Matter" bedeutet !
Black Lives Matter, sprich: Bläck Leifs Mätter, ist Englisch für "Schwarze Leben zählen". Es ist der Name einer politischen Bewegung, die im Jahr 2013 in den USA ihren Anfang nahm. Von einer Bewegung spricht man, wenn viele Menschen mit der selben Meinung sich zusammentun, um etwas zu verändern. Die Bewegung setzt sich für dunkelhäutige Menschen ein, die wegen ihrer Hautfarbe schlecht behandelt werden. Die USA sind ein Land, in dem Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen leben. Ungefähr jeder achte Amerikaner hat Vorfahren aus Afrika. Viele dieser Vorfahren waren früher Sklaven. Sie wurden gefangen genommen, für Geld verkauft und gezwungen auf den Plantagen der reichen Weißen zu arbeiten. Wenn sie sich dagegen wehrten, wurden sie ausgepeitscht oder sogar getötet. Seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg ist die Sklaverei in den USA verboten. Inzwischen haben Schwarze auch überall dieselben Rechte wie Weiße. Trotzdem gibt es immer noch viel Rassismus und Gewalt gegen dunkelhäutige Amerikaner. Besonders oft hört man, dass die Polizei Schwarze aus rassistischen Gründen verletzt oder gar umbringt. Die Bewegung Black Lives Matter setzt sich für Opfer von Rassismus ein. Diese Menschen demonstrieren, um die anderen darauf aufmerksam zu machen.
Black Lives Matter (BLM, englisch für Schwarze Leben zählen) ist eine transnationale Bewegung, die in den Vereinigten Staaten entstanden ist und sich gegen Gewalt gegen Schwarze bzw. People of Color einsetzt. Black Lives Matter organisiert regelmäßig Proteste gegen die Tötung Schwarzer durch Polizeibeamte und zu anderen Problemen wie Racial Profiling, Polizeigewalt und Rassismus. Die Bewegung begann 2013 mit der Benutzung des Hashtags # BlackLivesMatter in den sozialen Medien nach dem Freispruch von George Zimmerman nach dem Todesfall des afroamerikanischen Teenagers Trayvon Martin. Black Lives Matter erlangte nationale Bekanntheit durch Demonstrationen, die auf die Todesfälle zweier Afroamerikaner 2014 folgten: Michael Brown, nach dessen Tod es zu Unruhen in Ferguson, Missouri, kam, und Eric Garner in New York City. Seit den Protesten in Ferguson haben Teilnehmer der Bewegung gegen die Todesfälle mehrerer anderer Afroamerikaner durch Polizeiaktionen oder in Polizeigewahrsam demonstriert, unter anderem George Floyd, Tamir Rice, Eric Harris, Walter Scott, Jonathan Ferrell, Sandra Bland, Breonna Taylor, Samuel DuBose und Freddie Gray. Im Sommer 2015 begann Black Lives Matter öffentlich Politiker herauszufordern - unter anderem Politiker in der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 - ihre Haltung zu BLM-Angelegenheiten darzulegen. Allgemein ist die Black-Lives-Matter-Bewegung ein dezentralisiertes Netzwerk und hat keine formale Hierarchie oder Struktur.
Sage einfach was "Blatt" bedeutet !
Ein Blatt ist flach und dünn. Man braucht den Ausdruck für verschiedene Blätter, die so sind. Am ehesten denken wir wohl an den Teil einer Pflanze oder an ein Blatt Papier. Es gibt aber auch noch das Flugblatt oder Zeitungen mit dem Namen "Morgenblatt", "Tagblatt" und andere mit ähnlichen Namen. Viele Tiere und auch wir Menschen haben einen flachen Knochen, das Schulterblatt. Es gibt aber noch weit mehr Bedeutungen. Blätter gehören zu vielen Pflanzen wie die Wurzeln und der Stamm. Mit dem grünen Chlorophyll können sie die Energie des Sonnenlichts einfangen. Sie verdunsten Wasser und kühlen dadurch die Pflanze. Ein besonderes Blatt ist das Keimblatt. So nennt man das erste Blatt, das aus dem Samen wächst. Die meisten Pflanzen haben Blätter, aber nicht alle. Moose und Algen haben nämlich keine. Oft denken wir auch an Papier, das man zu Blättern schneidet. Es gibt Notizblätter, Matheblätter und viele andere. Wenn auf einem Blatt eine Werbung für etwas steht und das Blatt kostenlos verteilt wird, spricht man von einem Flugblatt. Auch Zeitungen bezeichnet man manchmal als Blatt. Das erkennt man noch an Titeln wie Morgenblatt, Abendblatt, Tagblatt oder Wochenblatt. Die Säugetiere haben einen besonderen Knochen, das Schulterblatt. Man kann die beiden Schulterblätter gut mit den Daumen auf dem eigenen Rücken ertasten oder durch die Haut hindurch sehen. Bei den Säugetieren ist das Schulterblatt dreieckig, bei den Vögeln ist es länglich und schmal. Jäger erlegen ihre Beute gerne mit einem Schuss in die Nähe des Schulterblatts. So ist das Tier sofort tot. Man spricht deshalb von einem Blattschuss. Hubschrauber und Windkraftanlagen haben Rotorblätter. In der Umgangssprache nennen wir sie Flügel. Die Klinge eines Beils, einer Sense oder anderer Werkzeuge nennt man ebenfalls "Blatt". Alle Spielkarten, die man zusammen in der Hand hält, nennt man ebenfalls so. Der bewegliche Teil bei einer Tür ist das Türblatt. Dazu gehört noch der Türrahmen. Es gibt noch weitere Dinge, die man als "Blatt" bezeichnet.
Das Blatt ist neben der Sprossachse und der Wurzel eines der drei Grundorgane der höheren Pflanzen und wird als Organtyp Phyllom genannt. Blätter sind seitliche Auswüchse an den Knoten (Nodi) der Sprossachse. Die ursprünglichen Funktionen der Blätter sind Photosynthese (Aufbau von organischen Stoffen mit Hilfe von Licht) und Transpiration (Wasserverdunstung, ist wichtig für Nährstoffaufnahme und -transport). Blätter treten nur bei Sprosspflanzen auf, das heißt bei farnartigen Pflanzen (Pteridophyta) und Samenpflanzen (Spermatophyta). Dagegen fehlen sie bei Moosen und Algen, an deren Thallus allerdings blattähnliche Gebilde auftreten können, die jedoch nur als Analogien der Blätter zu betrachten sind. Der Reichtum an Blattformen ist enorm. In einigen Fällen entstanden im Laufe der Evolution auch Blattorgane, die mit der ursprünglichen Funktion des Blattes (meist Laubblatt oder Nadelblatt), nämlich der Photosynthese und Transpiration, nichts mehr zu tun haben: zum Beispiel Blütenblätter, Blattdornen und Blattranken, sowie Knospenschuppen (siehe Metamorphosen des Blattes).
Sage einfach was "Blauwal" bedeutet !
Der Blauwal ist das größte Tier der Welt. Er gehört wie alle Wale zu den Säugetieren. Sein Körper kann bis zu 33 Metern lang und 200 Tonnen schwer werden. Alleine das Herz des Blauwals wiegt so viel wie ein kleines Auto, nämlich 600 bis 1000 Kilogramm. Es schlägt pro Minute höchstens sechs Mal und pumpt dabei immer mehrere 1000 Liter Blut durch den Körper. Wie andere Wale muss auch der Blauwal nach einigen Minuten unter Wasser wieder auftauchen, um Luft zu holen. Dabei atmet er eine riesige Fontäne aus, die Blas genannt wird. Sie steigt bis zu neun Metern hoch. Blauwale gibt es in allen Meeren. Sie verbringen den Winter in südlicheren Gebieten, weil es dort wärmer ist. Den Sommer verbringen sie eher im Norden. Dort findet der Blauwal sehr viele winzig kleine Krebse und Plankton. Ein anderes Wort dafür ist Krill. Davon frisst er pro Tag ungefähr drei bis vier Tonnen und baut daraus große Fettreserven auf. Diese Fettreserven benötigt er für den Winter. Denn dann frisst der Blauwal gar nichts. Seine Nahrung zerkleinert der Blauwal nicht mit Zähnen, er hat nämlich keine. Stattdessen befinden sich in seinem Maul sehr viele feine Hornplatten und Fasern, die man Barten nennt. Sie funktionieren wie ein Filter und sorgen dafür, dass alles Fressbare im Maul des Blauwals bleibt. Wenn Blauwale gerade auf Nahrungssuche sind, schwimmen sie recht langsam. Sie sind dann ungefähr so schnell wie ein Mensch, der spazieren geht. Wenn sie größere Strecken wandern, dann schwimmen sie ungefähr so schnell, wie man mit einem Auto in einer Tempo-30-Zone fahren darf. Männliche Blauwale sind dabei meistens alleine unterwegs. Die Weibchen bilden oft Gruppen mit anderen Weibchen und ihren Kindern. Blauwale werden mit fünf bis sechs Jahren geschlechtsreif. Die Blauwalmutter trägt ihr Baby etwa elf Monate lang in ihrem Bauch. Bei der Geburt ist es etwa sieben Meter lang und wiegt etwa zweieinhalb Tonnen. Das ist etwa so viel wie ein sehr schweres Auto. Die Mutter säugt ihr Kind etwa sieben Monate lang. Es misst dann fast 13 Meter in der Länge.
Der Blauwal (Balaenoptera musculus) ist ein Bartenwal in der Familie der Furchenwale (Balaenopteridae). Mit einer Körperlänge von bis zu 33 Metern und einer Körpermasse von bis zu 200 Tonnen ist der Blauwal das schwerste bekannte Tier der Erdgeschichte. Als Kosmopolit ist diese Art in allen Ozeanen der Erde verbreitet.
Sage einfach was "Blei" bedeutet !
Blei ist ein Metall. Es gehört zur Gruppe der Schwermetalle und ist etwa elfmal so schwer wie die gleiche Menge Wasser. Blei sieht bläulich-weiß aus. Wenn man mit einem Stück Blei über ein Papier streicht, entsteht ein grauer Strich. Blei ist weicher als Eisen. Es wurde von den Menschen lange vor dem Eisen entdeckt. Blei lässt sich sehr leicht in die gewünschte Form bringen. Deshalb war es bei den Menschen für Gefässe und Wasserleitungen sehr beliebt.
Blei ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Pb (lateinisch plumbum) und der Ordnungszahl 82. Es ist ein giftiges Schwermetall und steht in der 4. Hauptgruppe bzw. der 14. IUPAC-Gruppe (Kohlenstoffgruppe) und 6. Periode des Periodensystems. Blei ist leicht verformbar und hat einen vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkt. Die Isotope 206Pb, 207Pb und 208Pb sind die schwersten stabilen Atome, Blei ist damit das Element mit der höchsten Massen- und Ordnungszahl, das noch stabil ist. Alle Bleiisotope haben die magische Protonenzahl 82, die diese Stabilität bewirkt. Bei 208Pb liegt sogar ein so genannter doppelt magischer Kern vor, weil er zusätzlich die magische Neutronenzahl 126 aufweist. Da die Bleiisotope -206, -207 und -208 die Endprodukte der drei natürlichen Zerfallsreihen radioaktiver Elemente sind, ist relativ viel Blei entstanden; es kommt deshalb in der Erdkruste im Vergleich zu anderen schweren Elementen (Quecksilber, Gold u. a.) häufig vor.
Sage einfach was "Bleistift" bedeutet !
Der Bleistift ist ein Schreibgerät mit einer Mine im Innern und einem Schaft aus Holz rundherum. Der Name "Bleistift" täuscht, denn ein Bleistift enthält kein Blei. Das Metall Blei hinterlässt jedoch ebenfalls einen grauen Strich, wenn man damit über Papier fährt. Man hat früher auch mit dünnen Stäben aus Blei geschrieben oder gezeichnet. Die heutigen Bleistifte enthalten aber seit über 100 Jahren eine Mine mit viel Grafit. Das ist eine bestimmte Form von Kohle. Diese hinterlässt einen satten, schwarzen Strich. Bleistiftminen gibt es in verschiedenen Härten. Für geometrische Zeichnungen verwendet man härtere Minen. Sie werden mit einem "H" angeschrieben. Für Freihandzeichnungen sind weiche Bleistifte beliebter. Diese erkennt man an einem "B". Die üblichen Bleistifte, auch die für die Schule, liegen etwa in der Mitte und heißen "HB".
Ein Bleistift ist ein Schreibgerät mit einer Mine, die in einem Schaft eingebettet ist. Der bis ins späte 18. Jahrhundert zur Herstellung der Mine verwendete Graphit wurde irrtümlich für das Bleierz Galenit (Bleiglanz) gehalten. Davor wurden Bleigriffel mit Spitzen aus echtem Blei verwendet und die Bezeichnung "Bleistift" (umgangssprachlich auch manchmal Bleier) hat bis heute überdauert. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Mine aus einem Graphit-Ton-Gemisch gebrannt. Der Schaft wird in der Regel aus Holz gefertigt, häufig aus dem Zedernholz genannten Holz des Virginischen Wacholders. Geläufig sind auch Druckbleistifte und Fallminenstifte mit Kunststoff- oder Metallmantel.
Sage einfach was "Blindenschrift" bedeutet !
Die Blindenschrift ist keine Schrift zum Lesen mit den Augen, sondern zum Ertasten mit den Fingern. Blinde können nichts oder nur sehr schlecht etwas erkennen. Deshalb hat man für sie eine Schrift erfunden, die sie mit den Fingerkuppen "lesen" können. Dazu müssen die Buchstaben etwas hervorstehen, damit man sie fühlen kann. Es gibt heute zwei unterschiedliche Arten von Blindenschrift. Zwar ertastet man die Zeichen bei beiden Arten mit den Fingern. Sie verwenden aber unterschiedliche Zeichen und Buchstaben. Es gibt auch eine Blindenschrift für Musiknoten, die genauso funktioniert.
Als Blindenschrift werden übergreifend Systeme von Schriftzeichen bezeichnet, die von Blinden gelesen werden können. Das Lesen erfolgt dabei mit dem Tastsinn der Finger, mit denen die erhabenen Strukturen der Zeichen von ihrer planen Umgebung unterschieden und identifiziert werden können. Es existieren verschiedene solcher Systeme von Blindenschriften, von denen heute die im Jahr 1825 von Louis Braille entwickelte Brailleschrift am weitesten verbreitet ist. Viele dieser Schriftsysteme für Blinde sind dabei gut durchdacht, haben aber oft den Nachteil, dass sie von Sehenden für Erblindende, wie z. B. das Moonalphabet, entworfen wurden. Nicht so bei der Brailleschrift, die von ihrem Namensgeber, der selbst blind war, für blinde Menschen als ein für sie praktikables Schriftsystem entwickelt wurde. Zur Abgrenzung von Blindenschriften verwendet man häufig für die Schrift der Sehenden den Begriff Schwarzschrift.
Sage einfach was "Blindheit" bedeutet !
Von Blindheit spricht man, wenn jemand nichts oder nur sehr wenig sehen kann. Zum Beispiel sieht man alles so verschwommen, dass Lesen oder Fernsehen nicht möglich ist. Man kann sich auch nicht orientieren und stößt oft irgendwo an. Viele blinde Menschen benutzen deshalb Hilfsmittel. Die einen nehmen eine starke Lupe zum Lesen, andere haben einen weißen Stock, mit dem sie sich ihren Weg ertasten. Auch Blindenhunde können blinden Menschen im Alltag helfen: Solche Hunde brauchen eine besondere Ausbildung. Blindheit ist eine schwere Körperbehinderung und kann viele Ursachen haben. Oft ist sie schon von Geburt an da. Sie kann aber auch erst später im Leben entstehen. Häufig haben blinde Menschen schwere Krankheiten an den Augen, oder sie hatten einen Unfall, bei dem die Augen verletzt wurden. Manchmal fehlen auch Teile der Augen, die zum Sehen wichtig sind. Blindheit ist nicht heilbar, man muss ein Leben lang mit ihr zurechtkommen.
Unter Blindheit versteht man die ausgeprägteste Form einer Sehbehinderung mit gänzlich fehlendem oder nur äußerst gering vorhandenem visuellen Wahrnehmungsvermögen eines oder beider Augen. Sie kann angeboren (Geburtsblindheit) oder erworben sein. Die Aussichten auf eine Verbesserung oder gar Heilung sind abhängig von Krankheitsbeginn, Ursachen und - insbesondere in Ländern der "Dritten Welt" - generell dem Zugang zu entsprechenden Behandlungsangeboten, gering. Davon abgesehen gibt es eine Reihe von Erkrankungen, für die es keinen wirksamen therapeutischen Ansatz gibt, und die deshalb als unheilbar gelten. Wenn eine Blindheit beide Augen betrifft, ist sie eine schwere Behinderung, bei der nach deutscher Gesetzgebung grundsätzlich ein Anspruch auf Beihilfe in Form von Blindengeld besteht. Er wird im jeweiligen Landesblindengeldgesetz oder als Blindenhilfe im Sozialgesetzbuch (SGB XII § 72) geregelt.
Sage einfach was "Blindschleiche" bedeutet !
Eine Blindschleiche ist eine Echse. In der Mitte Europas gehört sie zu den häufigsten Reptilien. Viele Menschen verwechseln sie mit einer Schlange: Die Blindschleiche hat keine Beine, und der Körper sieht einer Schlange ähnlich. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass bei der Blindschleiche der Schwanz abbrechen kann, ohne dass sie dabei Schaden nimmt. Trotz ihres Namens kann die Blindschleiche sehr wohl sehen. Die Tiere werden ungefähr 50 Zentimeter lang. Auf der Körperoberfläche tragen sie Schuppen. Die sind aus einem ähnlichen Material wie unsere Fingernägel oder das Horn von Kühen. Die Farbe ist rötlich-braun und sieht aus wie Kupfer. Blindschleichen besiedeln ganz Europa außer den südlichsten und den nördlichsten Gebieten. Sie schaffen es bis in Höhen von 2.400 Meter über dem Meeresspiegel. Sie leben in allen trockenen und feuchten Lebensräumen außer im Sumpf und im Wasser. Im Winter verfallen sie in eine Kältestarre, oft mit mehreren Tieren gemeinsam.
Die Blindschleiche (genauer: Westliche Blindschleiche) (Anguis fragilis) ist eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen (Anguidae). In Mitteleuropa gehört sie zu den am häufigsten vorkommenden Reptilien. Mit ihrem beinlosen, langgestreckten Körper gleicht sie einer Schlange und wird auch oft für eine solche gehalten. Dieses Missverständnis spiegelt sich sogar im wissenschaftlichen Gattungsnamen wider, den ihr Carl von Linne gegeben hat (lateinisch anguis = "Schlange"; der Artname fragilis bedeutet "zerbrechlich"). Wichtige Unterscheidungsmerkmale zu den Schlangen sind das leichte Abbrechen des Schwanzes sowie das für alle Schleichen typische Vorhandensein von beweglichen Augenlidern und äußeren Gehöröffnungen, wenn auch letztere durch Schuppen verdeckt sind. Ein anderer verbreiteter Irrtum ist, dass die Blindschleiche gemäß der Artbezeichnung blind sei. Der deutsche Name wird aber auf das Althochdeutsche plintslicho zurückgeführt, was nach allgemeiner Auffassung so viel wie "blendende oder glänzende Schleiche" bedeutet und sich auf das Glänzen der glatten Schuppenhaut sowie die typische Fortbewegung beziehen dürfte. Andere, heute nicht oder kaum mehr gebräuchliche Bezeichnungen lauten Haselwurm und Hartwurm. Die Blindschleiche wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Reptil des Jahres 2017 gekürt.
Sage einfach was "Blockflöte" bedeutet !
Die Blockflöte ist ein Musikinstrument. Sie gehört zur Gruppe der Flöten und somit zu den Holzblasinstrumenten. Die Blockflöte kann man von allen Flöten am einfachsten spielen. Deshalb beginnen die meisten Kinder damit, wenn sie in die Musik einsteigen wollen. Das besondere an der Blockflöte ist der Block, daher kommt auch der Name. Der Block ist ein besonderes Holzstück, das in der Flöte drin sitzt. Es bildet zusammen mit der Außenwand einen Kanal, der den Luftstrom auf eine Kante lenkt, die man auch "Schneide" nennt. Dabei gerät abwechselnd etwas mehr Luft in die Flöte hinein oder sie streicht außen an der Flöte vorbei. Das wechselt sich so schnell ab, dass die Luft in der Flöte ins Zittern gerät. Das nennt man eine Vibration. Diese Vibration hören wir mit unseren Ohren. Das alles geschieht im Kopfstück. Schülerblockflöten bestehen üblicherweise aus zwei Teilen, teurere Blockflöten bestehen aus drei Teilen. Das Kopfteil allein ist eigentlich eine Pfeife, wie die Trillerpfeife des Fußball-Schiedsrichters oder die Pfeife einer Orgel. Sie kann nur immer denselben Ton spielen. Die anderen Teile der Blockflöte sind das Mittelstück und das Fußstück. Sie bilden ein Rohr mit mehreren Löchern, das unten offen ist. Verschieden hohe Töne erzeugt man mit den Löchern. Die linke Hand bespielt die oberen vier Löcher. Eins ist hinten für den Daumen und drei vorne für die nächsten drei Finger. Mit der rechten Hand bespielt man ebenfalls vier Löcher, alle auf der Oberseite, da braucht man den Daumen nur, um die Flöte festzuhalten. Werden alle Löcher zugedrückt, entsteht der tiefste Ton. Wer von unten her ein Loch nach dem anderen öffnet, spielt so eine Tonleiter. So geht das meistens. Es gibt auch noch besondere Griffe, vor allem für die hohen Töne. Blockflöten gibt es schon seit über 600 Jahren. Sie haben sich im Lauf der Zeit immer wieder verändert. Einige bestehen aus drei Stücken. Die Sopranblockflöte ist das eigentliche Einsteigerinstrument. Es gibt auch längere Blockflöten mit tieferen Tönen, das sind die Alt-, die Tenor-, die Bassblockflöten und noch weitere. Kürzere Flockflöten klingen heller. Das sind die Sopraninoblockflöte und die Garkleinblockflöte.
Die Blockflöte ist ein Holzblasinstrument, das zur Gruppe der Längsflöten gehört. Zur Tonerzeugung enthält ihr Kopf einen Kern (genannt Block) aus Holz oder Kunststoff, der nur eine enge Spalte (den Kernspalt) frei lässt. Wegen der Form ihres Mundstücks (bei den häufigsten, kleineren Typen) zählt sie zu den Schnabelflöten.
Sage einfach was "Blu-ray" bedeutet !
Eine Blu-Ray Disc ist eine Scheibe aus Plastik und wenig Metall. Man kann auf ihr digital Daten speichern, meistens Filme oder Videos. Die Blu-Ray Disc hat man sich ausgedacht, weil man mehr speichern wollte als auf einer DVD. Entwickelt wurde die Blu-Ray Disc gemeinsam von vielen Technik-Marken. Der größte Vorteil einer Blu-Ray Disc gegenüber einer DVD ist, dass sie über mehr Speicherplatz verfügt. Diesen Speicherplatz kann man also für längere Filme nutzen. Oder man speichert Videos oder Musikdateien so ab, dass die Qualität höher ist und alles besser aussieht oder sich besser anhört. Um eine Blu-Ray Disc abzuspielen, wird ein spezieller Blu-Ray-Player benötigt, mit dem man meist auch DVDs abspielen kann. Dieses Gerät wird dann an einem Fernseher angeschlossen, damit man sich alles am Bildschirm des Fernsehers ansehen kann. Mit dem CD- und DVD-Laufwerk vieler Computer kann man ebenfalls Blu-Ray Discs abspielen. Auch in vielen Spielkonsolen, wie zum Beispiel der PS4, ist ein Blu-Ray Laufwerk eingebaut. Mithilfe einer Blu-Ray kann man eine maximale Auflösung von 1920 x 1080px und bis zu 60 Bilder pro Sekunde abspielen.
Die Blu-ray Disc (BD; meist Blu-ray abgekürzt) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-rays können daher Filme und Musik (Pure Audio) mit deutlich höherer Auflösung gespeichert werden. Blu-ray-Disc-Player (umgangssprachliche Kurzform: Blu-ray-Player) sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, sodass auch diese abgespielt werden können. BD setzte sich im Formatkrieg gegen die Mitbewerber HD DVD und VMD durch. Die Produktion und Weiterentwicklung der konkurrierenden HD-DVD-Technik - einschließlich der Geräte - wurde im März 2008 eingestellt.
Sage einfach was "Blues" bedeutet !
Blues ist eine Musikrichtung, die um das Jahr 1900 in den USA entstanden ist. Der Blues wurde von den schwarzen Amerikanern erfunden. Bis in die 1860er-Jahre mussten sie als Sklaven auf den Plantagen reicher weißer Amerikaner arbeiten. Der Staat unter Präsident Abraham Lincoln schaffte die Sklaverei zwar ab, doch viele Afroamerikaner waren noch lange danach arm und hatten nicht die gleichen Rechte wie Weiße. Der Blues ist ursprünglich eine Form der Klage. Das Wort kommt vom englischen Wort "blue", was so viel wie "traurig" bedeutet. Die Klagegesänge wurden von den Sklaven auf den Plantagen entwickelt, die durch den Gesang ihr Leid klagten. Später machte man eine Musikrichtung daraus. Bekannte Bluesmusiker sind zum Beispiel John Lee Hooker, James Brown oder Robert Johnson. Der Blues hat sehr viele Einflüsse auf die Musik von heute. Musikrichtungen wie Soul, Jazz oder Funk haben ihren Ursprung im Blues oder im so genannten "Rhythm-and-Blues", wie man später sagte. Auch die Rockmusik entstand zu Teilen aus dem Blues. Viele wichtige Rockgruppen wie die Rolling Stones, Led Zeppelin, Pink Floyd oder Cream haben sich zu großen Teilen aus dem Blues beeinflussen lassen. Ihre Musik wird manchmal auch als "Bluesrock" bezeichnet.
Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Jazz, Rock, Rock 'n' Roll und Soul sind nah mit dem Blues verwandt. Selbst in Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren. Eine häufig auftretende Bluesform hat zwölf Takte, die Melodie wird mit drei Akkorden (harmonische Grundfunktion) begleitet. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I've got the blues bzw. I feel blue ("ich bin traurig") ab. Ein wichtiges Element sind die in den Melodien verwendeten Blue Notes. Blues als Genre ist aber ebenso charakterisiert durch die verwendeten Texte, Basslinien und die Instrumentation. Erst im Verlauf der ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts bildete sich die heute meist verwendete Form, das AAB Pattern, heraus. Im frühen Blues war die lose Erzählform gängig. Die Texte waren zumeist geprägt durch die Rassendiskriminierung und andere Herausforderungen der Afroamerikaner.
Sage einfach was "Blume" bedeutet !
Eine Blume ist der farbige Teil einer Pflanze. Eine Blume ist eigentlich eine Blüte. In der Blüte bilden sich die Samen. Die meisten Blumen brauchen Insekten, welche die Bestäubung übernehmen. So können sich dann Samen bilden. Die Blumen sind farbig, damit sie die Insekten besser anlocken können. Auch die Menschen freuen sich über Blumen. Sie haben deshalb Blumen auch gezüchtet, damit sie immer größer und farbiger wurden. Dieses Züchten nennt man Kultivierung. So wurden zum Beispiel aus Wildrosen die Kulturrosen. Es gibt Blumen, welche mehrere Blüten enthalten. Der Weihnachtsstern besteht aus mehreren Blüten. Die Sonnenblume besteht aus sehr vielen einzelnen Blüten.
Eine Blume (von althochdeutsch bluoma, von indogermanisch bhlo, "blühen, zum Vorschein kommen") bezeichnet in der Alltagssprache entweder eine Blütenpflanze, die größere, ins Auge fallende Blüten "hervorbringt", oder eine "einzelne Blüte einer Blume mit Stiel" oder wird als Kurzform für Blumenstock verwendet. Sie dient oft als Schmuck, z. B. als Schnittblume in einem Blumenstrauß, als Blumenkranz oder Blumengebinde. In der Bildenden Kunst sind Blumen als florales Motiv ein häufig dargestelltes Thema. In der Botanik ist der Begriff Blume dagegen klar definiert und wird insbesondere vom Begriff Blüte getrennt. Während die Blume (als Einzelblüte oder Blütenstand) über ihre Funktion bei der Bestäubung definiert ist, ist eine Blüte (als gestauchter Spross mit metamorphosierten Blättern) ein durch die Morphologie eindeutig definierter Begriff.
Sage einfach was "Blut" bedeutet !
Blut ist eine Flüssigkeit im Körper von Menschen und vieler Tiere. Ohne diese Flüssigkeit könnte man nicht leben. Das Herz pumpt das Blut über den Blutkreislauf an jede Stelle des Körpers, damit es überall seine Aufgaben erledigen kann. Blut ist leicht an seiner roten Farbe zu erkennen. Wenn es gerade aus den Lungen kommt, ist es hellrot. Wenn es zu den Lungen zurückfließt, ist es dunkelrot, fast blau. Es ist auch ein bisschen dickflüssig. Erwachsene Menschen haben etwa fünf bis sechs Liter Blut im Körper. Das hängt davon ab, wie schwer sie sind. Verliert ein Mensch sehr viel Blut, zum Beispiel wegen einer Wunde, dann verblutet er und stirbt. Blut kann aber auch durch verletzte Adern in den Körper laufen, beispielsweise in die Bauchhöhle. Das nennt man eine Innere Blutung. Auch daran kann man sterben. Ist solch eine innere Blutung nicht ganz so schlimm, kommt es oft zu einem "blauen Fleck", auch Bluterguss genannt.
Blut (lateinisch Sanguis, altgriechisch aa haima) ist eine Körperflüssigkeit, die mit Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems die Funktionalität der verschiedenen Körpergewebe über vielfältige Transport- und Verknüpfungsfunktionen sicherstellt. Blut wird als "flüssiges Gewebe", gelegentlich auch als "flüssiges Organ" bezeichnet. Blut besteht aus speziellen Zellen sowie dem proteinreichen Blutplasma, das im Herz-Kreislauf-System als Träger dieser Zellen fungiert. Blut wird vornehmlich durch mechanische Tätigkeit des Herzens in einem Kreislaufsystem durch die Blutgefäße des Körpers gepumpt. Unterstützend wirken Venenklappen in Kombination mit Muskelarbeit. Dabei werden die Gefäße, die vom Herzen wegführen, als Arterien und jene, die zurück zum Herzen führen, als Venen bezeichnet. Das Gefäßsystem des erwachsenen menschlichen Körpers enthält etwa 70 bis 80 ml Blut pro kg Körpergewicht, dies entspricht ca. 5 bis 6 l Blut. Durchschnittlich haben Männer etwa 1 l mehr Blut als Frauen, was vor allem auf Größen- und Gewichtsunterschiede zurückzuführen ist. Aufgrund der Gemeinsamkeiten in der Funktion ist Blut bei allen Wirbeltieren ähnlich. Auf bestehende Unterschiede zwischen menschlichem und tierischem Blut wird im Artikel hingewiesen. Zu Unterschieden in Aufbau und Funktion der Zellbestandteile des Blutes sei auf die betreffenden Artikel verwiesen. Der Verlust von Blut wird als Bluten (von mittelhochdeutsch bluoten) oder Blutung bezeichnet.
Sage einfach was "Blutkreislauf" bedeutet !
Der Blutkreislauf ist die Bewegung des Blutes durch den Körper. Es fließt durch ein Netz aus vielen Adern. Im Zentrum steht eine Pumpe, das Herz. Das Ganze nennt man das Herz-Kreislauf-System. Durch den Blutkreislauf gelangen Nährstoffe und frischer Sauerstoff zu den einzelnen Körperteilen. Gleichzeitig werden Abfallstoffe abgeholt, die aus dem Körper heraus sollen. Der Blutkreislauf der Wirbeltiere, also auch des Menschen, hat die Form einer 8. Das Herz steht in der Mitte. Oben ist der "kleine Kreislauf". Dort gelangt das Blut in die Lunge und wieder zurück zum Herz. Er wird deshalb auch Lungenkreislauf genannt. Im "großen Kreislauf" gelangt das Blut in die Muskeln, in die Verdauungsorgane und in das Gehirn. Er wird deshalb auch Körperkreislauf genannt. Lungenkreislauf und Körperkreislauf sind aber nicht zwei getrennte Kreisläufe, sondern das Blut fließt immer nacheinander durch beide. Das Herz ist die Pumpe dieser Kreisläufe. Das Blut aus der Lunge fließt in die linke Hälfte des Herzens und von dort durch die Schlagadern oder Arterien in den Körper und den Kopf. Durch ein anderes System von Adern, die Venen, fließt das Blut vom Körper zurück in die rechte Hälfte des Herzens und dann in die Lunge. So schließt sich der Kreislauf. Die Arterien verzweigen sich wie Äste eines Baumes bis zu den kleinsten Zweigen. Die nennt man Kapillaren oder Haargefäße. Über sie werden Stoffe mit den Zellen ausgetauscht, den Bausteinen, aus denen unser Körper besteht. Von den Zellen führen andere Haargefäße weg und treffen sich dann, wie kleine Bäche zu immer breiteren Flüssen, zu Adern, die das Blut zum Herz zurückleiten. Sie nennt man Venen. Wenn der Blutkreislauf nicht mehr arbeitet, kann der Mensch nur wenige Minuten überleben: Die Körperteile würden verhungern und in Abfallstoffen ersticken. Für den Stillstand des Herzens gibt es viele Gründe: Es kann einfach am Alter liegen. Das Herz kann auch durch eine Krankheit stillgelegt werden, zum Beispiel durch einen Herzinfarkt. Der Kreislauf kann auch zusammenbrechen, wenn ein Tier zu viel Blut verliert oder am Verdursten ist.
Der Blutkreislauf, auch Kreislauf, Zirkulation, Blutgefäßsystem oder Blutbahn genannt, ist das Strömungssystem des Blutes im Körper des Menschen und der meisten Tiere, ausgehend vom Herzen zu den Organen und wieder zurück zum Herzen. Herz und Blutkreislauf zusammen bilden das Herz-Kreislauf-System (kardiovaskuläres System). Seine Aufgabe ist die Versorgung der Organe mit Nährstoffen, Signalstoffen und anderem, die Entsorgung von Stoffwechselprodukten und bei den meisten Gruppen mit Kreislauf auch die Versorgung mit Sauerstoff und der Abtransport von Kohlendioxid. Je nach Tiergruppe können weitere Aufgaben hinzu kommen. Blutgefäße, die Blut zum Herzen leiten, werden als Venen (Blutadern) bezeichnet, diejenigen, die Blut vom Herzen in zu den Organen leiten, als Arterien (Schlagadern). Diese Bezeichnungen gelten unabhängig davon, ob das Blut im jeweiligen Gefäß sauerstoffarm oder sauerstoffreich ist. Je stärker sich die Blutgefäße verzweigen, desto kleiner wird ihr Durchmesser. Bei Tieren mit einem geschlossenen Kreislaufsystem werden Arterien zuerst zu Arteriolen und diese zu Kapillaren, in welchen der größte Teil des Stoffaustausches mit den Geweben stattfindet. Diese führen wiederum zusammen und bilden die postkapillären Venolen, die sich zu Venen vereinigen. Bei Tieren mit einem offenen Kreislaufsystem ergießt sich die Flüssigkeit, die hier nicht Blut, sondern Hämolymphe genannt wird, aus arteriellen Blutgefäßen in die Körperhöhle, um die Organe zu umfließen. Durch die Körperhöhle fließt sie zu venösen Gefäßen oder direkt zurück zum Herzen.
Sage einfach was "Blätterteig" bedeutet !
Blätterteig ist ein Hefeteig, der beim Backen locker und blättrig aufgeht. Es entstehen viele dünne knusprige Schichten. Diese Schichten erhält der Bäcker, indem er den Teig nach dem Ausrollen immer wieder faltet und dann erneut dünn ausrollt. Dies wiederholt er oft, so dass viele dünne Schichten entstehen. Das sind später die Blätter. Damit sich die Schichten beim Ausrollen nicht wieder verbinden, bestreicht er sie jedes Mal mit Butter oder Margarine. Die Hefe sorgt dafür, dass beim Backen alles schön luftig aufgeht. Heute stellen nur noch wenige Bäcker ihren Blätterteig selber her, meist für eigene Spezialitäten. Große Maschinen in Fabriken erledigen diese Arbeit. Alle Produkte mit Blätterteig aus dem Supermarkt sind so hergestellt. Man kann dort auch rohen Blätterteig kaufen. Mit Blätterteig kann man süße, aber auch herzhafte Speisen herstellen. Besonders bekannt sind die französischen Croissants oder das türkische Baklava.
Blätterteig (auch Feuilletage) ist ein mehrlagiger Ziehteig. In den Grundteig aus Mehl, Salz und Wasser wird durch mehrfaches Ausrollen und Zusammenschlagen Ziehfett eingearbeitet. Der Unterschied zu Plunderteig besteht darin, dass für den Grundteig keine Backhefe verwendet wird. Während des Backens geht der Teig locker und blättrig auf. Durch die Backhitze verdampft das im Teig vorhandene Wasser, dehnt sich dabei aus und hebt das Gebäck an. Die Fettschichten wirken wie eine Sperre, sie lassen den Dampf nicht durch und halten ihn in der Teigschicht, bis das Teiggerüst stabil gebacken ist. Das Aufgehen (die Volumenvergrößerung) des Teiges wird dabei nur durch den im Teig entstehenden Wasserdampf, nicht durch zusätzliche Triebmittel oder Hefe hervorgerufen. Daher wird diese Herstellungsart "physikalische Lockerung" genannt. Blätterteig ist, abhängig vom Eigengeschmack der verwendeten Fette, weitgehend geschmacksneutral und wird meist ohne Zuckerzusatz hergestellt. Dadurch eignet er sich sowohl für süße als auch für herzhafte Gebäcke.
Sage einfach was "Bochum" bedeutet !
Bochum ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie hat etwa 360.000 Einwohner und ist damit eine der 20 größten Städte Deutschlands. Sie liegt im Ruhrgebiet zwischen Essen und Dortmund. Der Name der Stadt kommt wohl nicht von einem Buch, obwohl man es im Wappen sieht, sondern von Buchen. Im Süden Bochums sieht man noch heute einige Wälder. Dort fließt auch die Ruhr, der Fluss, nach dem das Ruhrgebiet benannt ist. Wie viele Städte in der Gegend war Bochum im Mittelalter noch sehr klein. Die meisten Leute lebten von der Landwirtschaft. Doch schon damals fand man etwas Kohle in der Erde. Erst im 19. Jahrhundert wurde immer mehr Kohle abgebaut, so dass viele Menschen dorthin strömten, um im Bergbau zu arbeiten. In Bochum gibt es heute viel Musik und Theater. Die Ruhr-Universität ist eine der größten Deutschlands. Bekannt ist außerdem das Planetarium Bochum.
Die Stadt Bochum (westfälisch: Baukem aus altsächsisch Boc-hem ) ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets. Der Name der Stadt entstand aus früheren niederdeutschen Bezeichnungen wie Bukhem oder Bokheim, wobei boc das niederdeutsche Wort für Buche ist und hum oder hem wiederum für -heim steht. Demnach bezeichnete der Name einen Wohnort unter Buchen und ließe sich heute auch mit "Buchenheim" übersetzen (vgl. auch Bocholt). Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg ist neben Duisburg, Essen, Dortmund und Hagen eines der fünf Oberzentren des Ruhrgebiets und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Mit ca. 370.000 Einwohnern ist Bochum die sechstgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens, die zweitgrößte Stadt Westfalens und eine der 20 größten Städte Deutschlands. Bochum ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt mit den Eingemeindungen 1904 die 100.000-Grenze und machte Bochum zur Großstadt. Mit der Eingliederung der bis dahin kreisfreien Stadt Wattenscheid (etwa 72.000 Einwohner) wuchs die Stadt 1975 markant. In Bochum befinden sich neun Hochschulen bzw. Dependancen von Hochschulen. Seit Gründung der im südlichen Stadtteil Querenburg gelegenen Ruhr-Universität im Jahr 1962, der ersten Universitätsneugründung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und mit über 40.000 Studierenden eine der größten Universitäten Deutschlands, ist Bochum Universitätsstadt. Überregional bekannt sind darüber hinaus das Deutsche Bergbau-Museum, das Schauspielhaus, das Zeiss Planetarium Bochum, das Eisenbahnmuseum, das Bermuda3eck, das Ruhrstadion als Spielstätte des VfL Bochum, Tierpark und Fossilium sowie das am längsten am selben Standort laufende Musical der Welt, Starlight Express. Das Stadtbild wird unter anderem durch eine Kirchturm- und Hochhaus-Skyline sowie diverse Baudenkmale vor allem des Historismus, des Expressionismus und der Nachkriegsmoderne geprägt. Auf der Route der Industriekultur "im Herzen des Reviers" sind die Industriedenkmale der Stadt miteinander verbunden. In Bochum gibt es ferner verschiedene Bergbauinstitutionen. Der Bochumer Verein, gegründet 1842, schrieb Industriegeschichte, als es dem Unternehmen gelang Ende der 1840er, Stahl in Formen zu gießen. Das bekannteste Produkt der Firma waren Glocken aus diesem Werkstoff. Die 15.000 kg schwere Glocke der Weltausstellung von 1867 vor dem Bochumer Rathaus erinnert an diese Epoche. Nach dem Ende des Bergbaus entwickelte sich Bochum vornehmlich zu einem Technologie- und Dienstleistungsstandort.
Sage einfach was "Bodensee" bedeutet !
Der Bodensee ist der größte See Deutschlands. Spricht man vom Bodensee, meint man eigentlich nur einen bestimmten Teil. Dieser ist der größte Teil und heißt Obersee. Die beiden kleineren Teile des Bodensees nennt man Untersee und Seerhein. Der Bodensee liegt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz. Der größte Teil des Bodensees liegt in Baden-Württemberg. Ein kleinerer Teil liegt in Bayern. Beides sind Bundesländer im Süden Deutschlands. Möchte man am Ufer des Bodensees entlanggehen, muss man 273 Kilometer zurücklegen. Sehr viele Menschen in der Gegend bekommen ihr Trinkwasser aus dem Bodensee. Das meiste Wasser hat der Bodensee aus dem Rhein. Er kommt aus den Alpen und erreicht den Bodensee beim Dorf Altenrhein. Im Städtchen Stein am Rhein wird der Bodensee wieder so schmal, dass er als Rhein weiterfließt. Am Ausfluss des Bodensees steht kein Staudamm. Deshalb kann man die Seehöhe nicht künstlich regeln. Der Seespiegel ist mal höher, mal tiefer. Die letzten großen Überschwemmungen von Ufergebieten gab es im Jahr 1999. Im Bodensee liegen mehrere Inseln. Auf einigen davon leben Menschen. Auf zwei Inseln leben keine Menschen, um die Pflanzen und die Tierwelt zu schützen. Das nennt man Naturschutzgebiet.
Der Bodensee ist ein Binnengewässer im südwestlichen Mitteleuropa und besteht aus zwei Seen und einem sie verbindenden Flussabschnitt des Rheins, namentlich Der Bodensee liegt im Bodenseebecken, das Teil des nördlichen Alpenvorlandes ist. Er wird vom Rhein durchflossen, der Zufluss heißt Alpenrhein, der Abfluss Hochrhein. Drei Staaten haben Anteil an Bodensee und Bodenseeregion: Deutschland, Österreich und die Schweiz. Während es im Untersee eine anerkannte Grenzziehung zwischen Deutschland und der Schweiz gibt, wurde von den Anrainerstaaten des Obersees nie einvernehmlich eine Grenze festgelegt. Dieser Artikel behandelt neben dem Bodensee selbst auch die umgebende Bodenseeregion, die sich je nach räumlicher Definition weit ins Hinterland erstreckt.
Sage einfach was "Bolivien" bedeutet !
Bolivien ist ein dünn bewohntes Bergland in Südamerika. Es ist etwa dreimal so groß wie Deutschland. In Deutschland leben aber fast achtmal so viele Menschen. Als Binnenstaat hat Bolivien keinen Zugang zum Meer. Die Nachbarländer sind Peru, Chile, Argentinien, Paraguay und Brasilien. Bolivien gehörte den Inkas, als es im 16. Jahrhundert durch die Spanier erobert wurde. Die beuteten dann die ertragreichen Silberminen aus. Im Jahr 1809 begann Bolivien den Kampf um die Unabhängigkeit. Im Jahr 1825 wurde das Land selbständig.
Bolivien (spanisch Bolivia , benannt nach Simon Bolivar, auf Quechua Puliwya und Aymara Wuliwya, offiziell: Plurinationaler Staat Bolivien) ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Westen an Peru und Chile, im Süden an Argentinien und Paraguay, im Osten und Norden an Brasilien grenzt. Im Land gibt es drei klimatische Zonen: das Gebirge der Anden im Westen, die tropischen Tiefebenen im Osten und dazwischen eine Zone von Tälern mit gemäßigtem und subtropischem Klima. Das Land zeichnet sich besonders durch seine kulturelle und ethnische Vielfalt aus, welche im Namen Plurinationaler Staat zum Ausdruck kommt. Die Verfassung erkennt offiziell 36 verschiedene Ethnien und deren eigene Sprachen an. Trotz hoher wirtschaftlicher Wachstumsraten von durchschnittlich 4,5 % zwischen 2006 und 2019 gilt Bolivien noch immer als eins der ärmsten Länder Lateinamerikas.
Sage einfach was "Bologna" bedeutet !
Bologna, sprich: Bolonja, ist eine Stadt in Italien. Sie ist die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna im Norden Italiens. Bologna liegt am Fluss Reno, der ins östliche Mittelmeer mündet. Die etwa 400.000 Einwohner der Stadt nennen sich Bolognesi, sprich: Bolonjesi. Die Stadt Bologna wurde vor etwa 2600 Jahren von den Etruskern gegründet, einem alten Volk aus Italien. Damals trug sie noch den Namen Felsina. Später wurde sie erst von den Kelten und dann von den Römern erobert. Dadurch erhielt sie den lateinischen Namen Bononia, woraus später Bologna wurde. Die Römer bauten ein Amphitheater, ein Aquädukt und vieles mehr. Nach dem Fall des Römischen Reiches wurde Bologna erst wieder im Hochmittelalter bedeutend. Im 11. Jahrhundert war es die siebtgrößte Stadt Europas. Für die vielen Bewohner baute man hohe Türme aus Stein: Die sogenannten Geschlechtertürme. Der Name kommt daher, dass jede reiche Familie, also jedes Geschlecht, seinen eigenen Turm besaß. Die Geschlechtertürme dienten nicht nur als Wohnung, sondern auch zur Verteidigung vor Feinden. Trotzdem wurde Bologna um das Jahr 1500 von der Armee des Papstes erobert. Danach gehörte es bis zur Gründung des Königreichs Italien zum Kirchenstaat. Heute ist die Region um Bologna eine der reichsten Italiens. Hergestellt werden unter anderem Luxusautos, teure Kleidung, Maschinen und Lebensmittel. Bologna ist eine Universitätsstadt. Die "Universita di Bologna" gilt als die älteste Universität Europas. Gegründet wurde sie im Jahr 1088. Heute zählt sie mehr als 80.000 Studierende und genießt weltweit einen guten Ruf. Berühmt ist Bologna auch für seine Küche. Das Rag alla bolognese, die Tomatensauce mit Fleisch, ist nur eine der Spezialitäten aus der Stadt.
Bologna ist eine italienische Universitätsstadt und die Hauptstadt der Metropolitanstadt Bologna sowie der Region Emilia-Romagna. Die Großstadt ist mit 390.625 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) die siebtgrößte italienische Stadt und ein bedeutender nationaler Verkehrsknotenpunkt.
Sage einfach was "Bonn" bedeutet !
Bonn ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt am Rhein und hat etwa 300.000 Einwohner. Damit gehört sie schon zu den größten Städten Deutschlands. Doch wenn man den Rhein etwas weiter flussabwärts fährt, erreicht man deutlich größere Städte wie Köln und Düsseldorf. Bereits die Germanen hatten an dieser Stelle eine Siedlung. Im Jahr 12 vor Christus errichteten die Römer ein Lager, das sie Bonna nannten. Im Mittelalter erhielt Bonn die Rechte einer Stadt. Lange Zeit hatten Fürsten dort ihren Sitz. Seit 1815 gehörte das Rheinland und damit auch Bonn zu Preußen. Einige Jahre später gründeten die Preußen eine Universität. Die eher kleine Stadt wurde dadurch sehr bedeutsam. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet. Man entschied sich: Bonn soll Hauptstadt sein, bis irgendwann einmal Deutschland wieder vereinigt sein würde. So hatten die Organe des Staates wie der Bundestag ihren Sitz in Bonn. Dadurch wollten mehr und mehr Leute in Bonn wohnen. Außerdem kamen einige Gemeinden in der Umgebung zur Stadt Bonn. Darum ist Bonn heute so groß. Die Stadtmitte ist aber immer noch sehr übersichtlich. Im Jahr 1991 entschied der Bundestag, dass er wieder in Berlin arbeiten wollte. 1999 verließen die Organe des Staates Bonn wieder. Trotzdem ist Bonn immer noch bedeutsam, unter anderem durch große Museen. Die Gebäude des Staates werden zum Teil immer noch vom Staat benutzt, zum Teil von anderen Organisationen wie den Vereinten Nationen.
Die Bundesstadt Bonn (im Latein der Humanisten Bonna) ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Köln im Süden des Landes Nordrhein-Westfalen und Zweitregierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Mit 329.673 Einwohnern (31. Dezember 2019) zählt Bonn zu den zwanzig größten Städten Deutschlands. Bonn gehört zu den Metropolregionen Rheinland und Rhein-Ruhr sowie zur Region Köln/Bonn. Die Stadt an beiden Ufern des Rheins war von 1949 bis 1990 Bundeshauptstadt und bis 1999 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland, danach wurde sie zum zweiten Regierungssitz Deutschlands. Die Vereinten Nationen unterhalten seit 1951 einen Sitz in Bonn. Bonn kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die auf germanische und römische Siedlungen zurückgeht, und ist damit eine der ältesten Städte Deutschlands. Von 1597 bis 1794 war es Haupt- und Residenzstadt des Kurfürstentums Köln. 1770 kam Ludwig van Beethoven hier zur Welt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die 1818 gegründete Universität Bonn zu einer der bedeutendsten deutschen Hochschulen. 1948/49 tagte in Bonn der Parlamentarische Rat und arbeitete das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland aus, deren erster Parlaments- und Regierungssitz Bonn 1949 wurde. In der Folge erfuhr die Stadt eine umfangreiche Erweiterung und wuchs über das neue Parlaments- und Regierungsviertel mit Bad Godesberg zusammen. Daraus resultierte die Neubildung der Stadt Bonn durch Zusammenschluss der Städte Bonn, Bad Godesberg, der rechtsrheinischen Stadt Beuel und Gemeinden des vormaligen Landkreises Bonn am 1. August 1969. Nach der Wiedervereinigung 1990 fasste der Bundestag 1991 den Bonn/Berlin-Beschluss, infolgedessen der Parlaments- und Regierungssitz 1999/2000 in die Bundeshauptstadt Berlin und im Gegenzug zahlreiche Bundesbehörden nach Bonn verlegt wurden. Seitdem haben in der Bundesstadt der Bundespräsident, der Bundeskanzler und der Bundesrat einen zweiten Dienstsitz, gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz sechs Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz, die anderen acht einen Zweitsitz. Mit dem Namenszusatz Bundesstadt stärkt der Bund den Standort Bonn als Zweitregierungssitz. Bonn weist als Sitz von 20 Organisationen der Vereinten Nationen (UN) einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf. Zudem sind die beiden DAX-Unternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom gesetzlich in Bonn ansässig. Besonders wegen der Sitze von Organisationen und Unternehmen wird das Stadtbild neben Kirchtürmen zunehmend durch mehrere Hochhäuser geprägt.
Sage einfach was "Bonnie und Clyde" bedeutet !
Bonnie Parker und Clyde Barrow waren zwei Verbrecher aus den USA. Sie waren ein Liebespärchen und raubten in den Jahren nach 1930 Tankstellen, Läden und kleinere Banken aus. Dadurch wurden sie im ganzen Land ein berühmtes Verbrecherduo. Angeblich sollen sie dabei 14 Menschen ermordet haben. Clyde Barrow wurde 1909 in Texas geboren und stammte aus einer armen Familie. Bereits mit 17 Jahren beging er erste kleine Straftaten wie das nicht rechtzeitige Zurückgeben eines Mietautos oder den Diebstahl von Lebensmitteln. Im Jahr 1930 musste er dann zwei Jahre ins Gefängnis. Dort wurde er von einem Mithäftling vergewaltigt. Clyde erschlug ihn. Bonnie war ein Jahr jünger als Clyde und wurde ebenfalls in Texas geboren. Ihr Vater war Maurer und starb bereits, als Bonnie vier Jahre alt war. Als sie 16 Jahre alt war, heiratete sie Roy Thornton, in den sie schon als Kind verliebt war. Im Jahr 1929 musste Thornton jedoch ins Gefängnis. Später lernte sie Clyde kennen, kurz bevor dieser ins Gefängnis musste, und die beiden wurden ein Pärchen. Sie schmuggelte sogar eine Waffe ins Gefängnis, damit Clyde fliehen kann. Er wurde jedoch gefasst und wieder zurückgebracht. Im Jahr 1932 wurde Clyde auf Bewährung entlassen, war nach den traumatischen Erlebnissen im Gefängnis jedoch ein anderer Mensch geworden. Um an Geld zu kommen, raubten er und Bonnie Geschäfte aus. Als man in den Zeitungen davon hörte, schlossen sich weitere Verbrecher der "Barrow-Bande" an. Im Jahr 1934 wurden die beiden in Louisiana in einen Hinterhalt gelockt: Ein Bekannter von Bonnie und Clyde, der insgeheim mit der Polizei zusammenarbeitete, täuschte eine Reifenpanne vor. Die beiden hielten ihren Wagen, einen Ford V8, an, um zu helfen. Daraufhin stürmten Polizisten aus ihrem Versteck und feuerten mit schweren Waffen auf das Auto. Beide wurden von mehr als 50 Kugeln getroffen und waren sofort tot. Aus Hollywood kennt man Filme, in denen die Geschichte von Bonnie und Clyde oft sehr kitschig und romantisch dargestellt wird. Der Begriff "wie Bonnie und Clyde" wurde sprichwörtlich für ein Pärchen, das sich trotz widriger Umstände bis in den Tod treu bleibt. Bis heute haben Bonnie und Clyde viele Fans. Manche zahlen viel Geld für etwas, das dem Pärchen gehört hat, wie die Pistole von Clyde.
Bonnie und Clyde war ein aus den Kriminellen Bonnie Elizabeth Parker (* 1. Oktober 1910 in Rowena, Runnels County, Texas; + 23. Mai 1934 im Bienville Parish, Louisiana) und Clyde Chestnut Barrow (* 24. März 1909 in Telico, Ellis County, Texas; + 23. Mai 1934 im Bienville Parish, Louisiana) bestehendes US-amerikanisches Verbrecherduo. Bonnie und Clyde zogen während der Weltwirtschaftskrise durch den Mittleren Westen der Vereinigten Staaten und überfielen gemeinsam mit anderen Kriminellen bandenmäßig Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen und kleinere Banken auf dem Land, wobei sie insgesamt 14 Morde (hauptsächlich an Polizisten) verübten. Ihre Verbrechen sorgten neben denen von anderen wie John Dillinger und Alvin Karpis in der Zeit der Wirtschaftskrise von 1931 bis 1935 in den USA für erhebliches Aufsehen. Diese Periode wurde auch als die Ära der Staatsfeinde ("Public Enemy Era") bezeichnet.
Sage einfach was "Boris Becker" bedeutet !
Boris Becker ist ein ehemaliger Tennisspieler aus Deutschland. Er wurde im Jahr 1967 in Leimen in Baden-Württemberg geboren. Becker gewann viele Titel und gilt als einer der besten Spieler seiner Zeit. Wegen seiner schnellen Spielweise erhielt er den Spitznamen "Bumm-Bumm-Boris". Mit 17 Jahren gewann er das Wimbledon-Turnier in London. Es zählt zu den Grand-Slam-Turnieren, den wichtigsten der Welt. Becker war der jüngste Spieler und der erste Deutsche, dem das gelang. Das machte ihn weltweit bekannt. In den Jahren danach kamen fünf weitere Grand-Slam-Titel dazu. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona holte er zudem eine Goldmedaille. Das war im Doppel, also wenn zwei Spieler gemeinsam gegen zwei andere Spieler antreten. Becker war zwischenzeitlich so beliebt, dass außergewöhnlich viele Leute in Deutschland begannen, sich stark für Tennis zu interessieren. Im Jahr 1999 beendete Becker seine Karriere als Profi, also als jemand, für den das Spielen der Beruf ist. Von 2013 bis 2016 arbeitete er als Trainer für den Serben Novak Djokovic. Danach arbeitete er für den Deutschen Tennisbund. Er spielte auch bei großen Poker-Turnieren mit. Außerdem machte er Werbung und besaß mehrere Autohäuser. Obwohl er durch seine Karriere reich wurde, verlor er auch viel Geld und hatte viele Schulden. Becker hat vier Kinder von mehreren Frauen.
Boris Franz Becker (* 22. November 1967 in Leimen) ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler und Olympiasieger. Er gewann insgesamt 49 Turniere im Einzel - darunter sechs Grand-Slam-Turniere, davon dreimal das Turnier von Wimbledon - sowie 15 Titel im Doppel. Er führte zwölf Wochen die Weltrangliste an und ist bis heute jüngster Wimbledon-Sieger in der Geschichte des Turniers. Er war 1985 der erste Deutsche, der in der Open Era einen Grand-Slam-Titel im Einzel errang. Von 2013 bis 2016 war er Trainer von Novak Dokovic.
Sage einfach was "Borkum" bedeutet !
Borkum ist eine deutsche Insel in der Nordsee. Wie die anderen ostfriesischen Inseln ist sie vermutlich um die Zeit von Christi Geburt entstanden, vor etwa 2000 Jahren. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist sie die größte. Die Insel liegt im Norden der Stelle, wo der Fluss Ems in die Nordsee mündet. Sie ist der niederländischen Küste näher als der deutschen und hat gut 5000 Einwohner. Benachbarte Inseln sind Juist und die Vogelschutzinsel Memmert. Vor über 100 Jahren bestand Borkum noch aus zwei einzelnen Inseln, dem Ostland und dem Westland. Etwa damals fing es an, dass Menschen vom Festland gern Urlaub auf Inseln machen. Davon leben auch die Inselbewohner: Jedes Jahr kommen etwa eine Viertelmillion Besucher. Eine kleine Eisenbahn bringt sie vom Hafen in den eigentlichen Hauptort, der ebenfalls Borkum heißt.
Borkum (fries. : Boarkum) ist die westlichste und mit knapp 31 Quadratkilometern größte der Ostfriesischen Inseln. Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Insel ist gleichzeitig die Fläche der Stadt Borkum, welche als staatlich anerkanntes Nordseeheilbad über zahlreiche Kureinrichtungen verfügt. Wie alle anderen ostfriesischen Inseln führte Borkum bis zum Aufkommen des Badewesens im 19. Jahrhundert ein politisches und zumeist auch wirtschaftliches Schattendasein in der Grafschaft Ostfriesland, die ab 1744 zu Preußen gehörte. Eine Ausnahme bildete der Walfang, welcher der Insel im 18. Jahrhundert zu einigem Wohlstand verhalf, aber 1782 eingestellt werden musste. Die darauf folgende wirtschaftliche Depression dauerte mehrere Jahrzehnte. Erst der ab zirka 1830 einsetzende Badetourismus, der ab ungefähr 1870 größere Ausmaße annahm, hat diese Situation ins Gegenteil verkehrt. Die Insel ist seitdem nahezu vollständig vom Tourismus abhängig. Dieser ermöglicht den Einwohnern ein beständiges Auskommen, führt durch den Saisonbetrieb allerdings zu einer im Jahresverlauf stärker schwankenden Arbeitslosigkeit. Im Jahr 2018 kamen 311.786 Urlauber, es wurden 2.565.570 Übernachtungen gezählt. Durchschnittlich verbrachten die Gäste 8,23 Tage auf der Insel. Von 1902 bis 1996 war Borkum mit kurzen Unterbrechungen nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Standort von Marineeinheiten, die zeitweise eine größere wirtschaftliche Bedeutung für die Insel hatten. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Borkum Hochburg des Bäder-Antisemitismus.
Sage einfach was "Borussia Dortmund" bedeutet !
Borussia Dortmund ist ein deutscher Sportverein aus Dortmund. Bekannt ist er vor allem für seine Fußballmannschaft. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Gelb. Oft kürzt man den Verein mit BVB ab. Der volle Name des Vereins lautet nämlich "Ballspielverein Borussia 09 Dortmund". Das Wort Borussia ist Lateinisch und bedeutet Preußen. 1909 war das Gründungsjahr des Vereins. Der BVB konnte schon acht Mal die deutsche Meisterschaft gewinnen. Nur der FC Bayern München gewann diesen Titel noch häufiger. Im Jahr 1966 gewann Dortmund als erste deutsche Mannschaft einen Europapokal. Ein weiterer folgte mit der Champions League im Jahr 1997. Borussia Dortmund ist einer der beliebtesten Vereine in Deutschland und zählt weit über 100.000 Vereinsmitglieder. Seine Heimspiele trägt der BVB im Signal Iduna Park aus. Früher hieß es Westfalenstadion. Mit etwa 82.000 Sitzplätzen ist es das größte Stadion Deutschlands und eines der größten Europas. Die Fans auf der Südtribüne werden als die "Gelbe Wand" bezeichnet. Sie stehen sozusagen wie eine Wand hinter dem Team. Die Stadt Dortmund befindet sich im Ruhrgebiet. Das ist eine Gegend, in der es viel Industrie gibt. Darum gilt Borussia Dortmund als ein Verein der einfachen Arbeiter. Der große Rivale des BVB ist der FC Schalke 04 aus Gelsenkirchen. Spiele der beiden Vereine nennt man "Revierderby". Revier ist ein anderes Wort für das Ruhrgebiet, ein Derby ist ein Spiel zwischen Städten, die nahe beieinander liegen.
Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund (kurz Borussia Dortmund, BVB oder BVB 09) ist ein Verein aus Dortmund. Borussia ist der neulateinische Name für Preußen. Seine Fußballsparte nimmt "als Hauptsportart die hervorragende Stellung innerhalb des Vereins" ein. Borussia Dortmund ist im Männerfußball einer der erfolgreichsten Klubs Deutschlands; neben acht deutschen Meisterschaften und vier DFB-Pokalsiegen gewann der BVB 1966 den Europapokal der Pokalsieger (und damit als erster deutscher Verein überhaupt einen Europapokal) und 1997 die Champions League sowie im selben Jahr den Weltpokal. Die erste Herrenmannschaft spielt in der Bundesliga und belegt in der ewigen Tabelle den zweiten Platz. Obwohl Borussia Dortmund ursprünglich als Fußballverein gegründet wurde, besitzt der Klub auch eine Handball- und eine Tischtennisabteilung, deren erste Mannschaften ebenfalls höherklassig spielen, sowie eine Fan- und Förderabteilung, die die Belange der Anhänger des Vereins vertritt. Mit 154.000 Mitgliedern (Stand: 1. Februar 2021) ist Borussia Dortmund der fünftgrößte deutsche Sportverein und der siebtgrößte weltweit. Seit November 1999 sind die Lizenzspielerabteilung der Borussia, die zweite Mannschaft und die A-Jugend in die börsennotierte Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien ausgelagert, die seit dem 23. Juni 2014 im SDAX gelistet ist.
Sage einfach was "Bosnien und Herzegowina" bedeutet !
Bosnien und Herzegowina heißt ein Staat im Süd-Osten Europas, also im Balkan. Das Land ist etwas größer als die Schweiz und hat etwa halb so viele Einwohner. Der Name zeigt bereits, dass das Land geografisch aus zwei Teilen besteht. Von der Politik her gesehen sind es sogar drei Teile. Das Land ist seit dem Jahr 1992 unabhängig. Außerhalb des Landes leben fast genauso viele Bosnier in aller Welt wie im Land selbst. Im Westen hat Bosnien-Herzegowina, wie man auch sagt, ein Stückchen Küste am Adriatischen Meer. Die Küste ist so kurz, dass man sie in einer Stunde entlangwandern kann. Es gibt dort auch nur ein einziges Dorf. Vor allem aber besteht das Land aus Gebirge. Im Süden sieht man aber auch flacheres Land mit Landwirtschaft. Der gemeinsame "Staat Bosnien und Herzegowina" kümmert sich nur um einige wenige, wichtige Dinge. Dazu gehört zum Beispiel der Handel mit anderen Ländern, die Einwanderung und die Armee. Außerdem regiert der gemeinsame Staat ein kleines Gebiet, das zu keinem Landesteil gehört. Sonst erledigen alles die beiden Landesteile.
Bosnien und Herzegowina (bosnisch/kroatisch/serbisch-lateinisch Bosna i Hercegovina , serbisch-kyrillisch oca epeoa, Abkürzungen: BiH/; auch Bosnien-Herzegowina oder fälschlich verkürzt Bosnien genannt) ist ein südosteuropäischer Bundesstaat. Er besteht geografisch aus der Region Bosnien im Norden, die rund 80 Prozent des Staatsgebiets einnimmt, und der kleineren Region Herzegowina im Süden. Politische Teilgebiete des Bundesstaates sind die Republika Srpska, die Föderation Bosnien und Herzegowina sowie der Distrikt Brcko als Sonderverwaltungsgebiet. Das Staatsgebiet liegt östlich des Adriatischen Meeres auf der Balkanhalbinsel und befindet sich nahezu komplett im Dinarischen Gebirge. Nachbarstaaten sind im Norden und Westen Kroatien, im Osten Serbien, und Montenegro im Südosten. Die bosnisch-herzegowinische Bevölkerung betrug 2013 gut 3,5 Millionen (siehe Bosnier und Herzegowiner). Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Sarajevo, weitere Großstädte sind Banja Luka, Tuzla, Zenica, Bijeljina und Mostar.
Sage einfach was "Boston" bedeutet !
Boston ist eine Großstadt in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie hat rund 600.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts. Flächenmäßig ist die Stadt etwa so groß wie Frankfurt am Main. Um Boston herum gibt es viele weitere Großstädte. Zusammen bilden sie den Ballungsraum "Greater Boston" mit fast fünf Millionen Einwohnern. Boston wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von britischen Auswanderern gegründet. Darunter befanden sich auch viele Leute, die man wegen ihrer Religion aus der Heimat vertrieben hatte. Denen sagt man Religionsflüchtlinge. Boston wurde im 18. Jahrhundert ein wichtiger Hafen für die britischen Kolonien in Nordamerika. Im Jahr 1773 warfen einige Einwohner aus Wut gegen die hohen Zölle der Briten 342 Kisten Tee ins Meer. Diese Protestaktion wurde später "Boston Tea Party" genannt und war wichtig für die amerikanische Unabhängigkeit vom Britischen Weltreich. Das heutige Boston ist eine der reichsten und wichtigsten Städte der USA. Viele große Unternehmen haben ihren Hauptsitz oder Büros in der Stadt. Boston ist zudem ein Zentrum der Bildung. Im Vorort Cambridge befinden sich zwei der bedeutendsten Hochschulen der USA. Die Harvard-Universität und das "Massachusetts Institute of Technology", kurz MIT, das vor allem Leute in technischen Berufen wie Informatiker oder Ingenieure ausbildet. Die Einwohner Bostons haben Vorfahren aus vielen Teilen der Welt. Das sieht man auch in gewissen Stadtteilen wie China Town, wo viele Chinesen wohnen. Im Sport hat Boston viele bekannte Mannschaften wie das Basketball-Team Boston Celtics oder die Red Sox im Baseball.
Boston ist die größte Stadt in Neuengland und Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Die Metropole ist eine der ältesten, wohlhabendsten und kulturell reichsten Städte der USA. Sie beheimatet in ihrem Großraum sowohl die weltberühmte Harvard University als auch das ähnlich bedeutende MIT, beide in Cambridge gelegen. Im kulturellen Bereich sind die Symphony Hall und das in ihr residierende Boston Symphony Orchestra weltbekannt. Die Wirtschaftskraft der Region wird hauptsächlich durch Bildungseinrichtungen, Gesundheitswesen, Finanzwirtschaft und Technologie bestimmt.
Sage einfach was "Botswana" bedeutet !
Botswana ist ein Land im Süden Afrikas. Es hat vier Nachbarländer. Die Hauptstadt Gaborone liegt im Südosten des Landes in der Nähe der Grenze zu Südafrika. Das Land ist etwa um die Hälfte größer als Deutschland. Es hat aber nur wenig mehr Einwohner als in der Stadt Hamburg wohnen. Gaborone ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt des Landes. Sie hat etwas über 230.000 Einwohner, etwa so viele wie in der deutschen Stadt Magdeburg. Botswana ist eine Republik. Die Menschen können also mitbestimmen, was im Land vor sich gehen soll.
Botswana, nach amtlicher deutscher Schreibweise Republik Botsuana , ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Botswana grenzt im Südosten und Süden an Südafrika, im Westen und Norden an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe. Bei Kazungula im Nordosten treffen sich die Grenzen von Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe in der Mitte des Sambesi, manchen Ansichten zufolge an einem einzigen Punkt. Für die Annahme eines multilateral anerkannten Vierländerecks fehlt jedoch die vertragliche Grundlage. Der Name leitet sich von der Bezeichnung des Volkes der Tswana ab. Nationalfeiertag ist der 30. September, Tag der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich (1966). Unter den Staaten des südlichen Afrikas wies Botswana 2019 den höchsten Index der menschlichen Entwicklung sowie die nach Ansicht von Transparency International niedrigste Korruptionsanfälligkeit der afrikanischen Länder auf. Etwa 20,3 Prozent der 15- bis 49-Jährigen sind mit HIV infiziert - die weltweit vierthöchste Prävalenz (Stand 2018).
Sage einfach was "Bottrop" bedeutet !
Bottrop ist eine Stadt im Ruhrgebiet, einer Gegend im Westen von Deutschland. Größere Städte in der Nähe sind Dortmund, Essen, Münster und Oberhausen. In der Stadt leben etwas mehr als 100.000 Einwohner. Bottrop gibt es schon seit dem Mittelalter. Damals nannte man ein Dorf an einem Hügel "Borthorpe". Daher kommt der Name der Stadt. In Bottrop gibt es viel Industrie. Dennoch hat die Stadt ein paar hübsche Gegenden. Das ist zum Beispiel der Altmarkt in der Innenstadt, wo viele ältere Gebäude stehen. Mit dem Revierpark und dem Stadtgarten besitzt Bottrop zwei schöne Grünflächen mitten in der Stadt. Schloss Beck ist ein kleinerer Park im Stadtteil Feldhausen. Außerhalb der Stadt befindet sich der Movie Park Germany. Das ist ein großer Freizeitpark zum Thema Film. Hier gibt es Achterbahnen, Wasserbahnen und es werden Shows aufgeführt. Ein bekanntes Museum heißt Quadrat. Denn es hat die Form eines Quadrates und zeigt unter anderem Kunstwerke von Josef Albers. Dieser Künstler wurde in Bottrop geboren und hat gerne Quadrate gemalt.
Die kreisfreie Großstadt Bottrop liegt im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Mit rund 117.000 Einwohnern (Stand 2017) ist sie nach Remscheid die zweitkleinste kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Verwaltungsmäßig gehört sie zum Regierungsbezirk Münster. Sie ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr.
Sage einfach was "Boxen" bedeutet !
Boxen ist in vielen Ländern ein beliebter Kampfsport, der meist Tausende Zuschauer vor den Fernseher und ins Stadion lockt. Dabei liefern sich zwei Gegner einen Faustkampf mit gepolsterten Handschuhen. Ziel ist es den Gegner niederzuschlagen. Im Englischen heißt das "knock out", abgekürzt K.O. Der Gegner fällt zu Boden und braucht mehr als zehn Sekunden, um wieder aufzustehen. In vielen Fällen schaffen es die Boxer nicht, ihren Gegner niederzuschlagen. Deshalb gibt es Punkterichter, die zählen wie oft der Boxer seinen Gegner getroffen hat. Derjenige, der öfter trifft bzw. mehr Punkte erreicht, hat gewonnen. Man kann nicht nur verlieren wenn man niedergeschlagen wird oder weniger Punkte hat, sondern auch wenn man sich nicht an die Regeln hält. Während des Kampfes halten sich die Boxer im Ring auf. Der Ring ist ein quadratisches, von Seilen begrenztes Feld. Ein Boxkampf lebt meist nicht nur vom Wettkampf an sich, sondern auch von der Show. So ist das Einlaufen der Kämpfer oft mit Sachen wie Musik, Tanz oder aufwendigen Spezialeffekten verbunden. Damit das Ganze ein fairer Wettkampf bleibt, sind die Boxer in Gewichtsklassen unterteilt. Die Klasse "Schwergewicht" ist hierbei die höchste und beliebteste. Ihren Ursprung hat die Sportart im antiken Faustkampf. Das war eine Disziplin der Olympischen Spiele im Alten Griechenland. Die Hände der Kämpfer waren damals jedoch noch nicht durch Handschuhe geschützt und man wickelte lediglich ein Verband darum. Es gab auch praktisch keine Regeln, was zu starken Verletzungen und teilweise auch zum Tod eines Kämpfers führte. Boxen gilt zwar als Männersport schlechthin, trotzdem gibt es heute immer mehr Frauen, die ihn ausüben. Bekannte Boxer sind Muhammad Ali, Mike Tyson, Sugar Ray Leonard oder die Klitschko-Brüder. Eine bekannte Boxerin ist die Deutsch-Armenierin Susianna Kentikian. Einige Boxer sind auch sehr reich geworden. Floyd Mayweather Junior hat man nachgesagt, dass er 280 Millionen Dollar besitzt. Das Geld kommt vom Preisgeld, aber auch von Werbung, in der die Boxer auftreten.
Boxen ist eine Kampfsportart, bei der sich zwei Kontrahenten unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Ziel ist es, möglichst viele Treffer beim Gegner zu erzielen oder diesen durch einen Knockout außer Gefecht zu setzen. Die Kämpfer sind für gewöhnlich mit gepolsterten Handschuhen ausgestattet und müssen derselben Gewichtsklasse angehören. Ein Boxkampf wird unter der Aufsicht eines Ringrichters über mehrere ein bis drei Minuten dauernde Runden ausgetragen. Er ist entschieden, wenn ein Gegner vom Ringrichter als unfähig erachtet wird, den Kampf fortzuführen, eine schwerwiegende Regelverletzung vorliegt, eine Aufgabe signalisiert wird oder der Ablauf der regulären Rundenzahl zu einer Punktentscheidung führt. Es wird grundsätzlich zwischen Amateur- und Profiboxen unterschieden. Amateurboxen ist bei den Olympischen Spielen und den Commonwealth Games vertreten und besitzt eine eigene Weltmeisterschaft. Profiboxkämpfe werden von kommerziellen Boxverbänden organisiert. Profiboxer dürfen seit 2016 ebenfalls bei den Olympischen Spielen antreten. Während es Wettkämpfe Mann gegen Mann vermutlich bereits seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte gibt, können die Anfänge des Faustkampfes als organisierte Sportart bis zu den Olympischen Spielen der Griechen im Jahr 688 v. Chr. zurückverfolgt werden. Das moderne Boxen entwickelte sich aus regelmäßig veranstalteten Preiskämpfen im England des 17. und 18. Jahrhunderts. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Basisregeln des modernen Boxsportes, die sogenannten Queensberry-Regeln, festgelegt.
Sage einfach was "Brachiosaurus" bedeutet !
Der Brachiosaurus war ein Dinosaurier, der Pflanzen gefressen hat. Er lebte vor etwa 150 Millionen Jahren. Seinen Namen hat er vom griechischen Wort für "Arm": Seine vorderen Füße waren nämlich länger als die hinteren. Brachiosaurier waren Sauropoden: Ihr Körper bestand aus einem schweren, rundlichen Rumpf. Der Kopf war klein und befand sich am Ende eines langen Halses. Zum Ausgleich hatte so ein Dinosaurier einen langen Schwanz. Beim Brachiosaurus war er nicht ganz so lang. Dennoch kam ein Brachiosaurus auf eine Länge von etwa 25 Metern. Diese Dinosaurier wurden deswegen sehr bekannt. Mittlerweile hat man aber noch viel größere Dinosaurier entdeckt. Knochen dieser Dinosaurier hat man zuerst in Nordamerika gefunden. Im Jahr 1903, zwanzig Jahre nach dem ersten Fund, bekamen sie ihren Namen. Später fand man auch Skelette in Afrika. Die Gegend dort gehört heute zu Tansania. Lange Zeit glaubte man, dass dieses Tier im Wasser gelebt haben muss, weil es so schwer ist. Nur dadurch konnte es sich gut bewegen. Heute weiß man, dass der Brachiosaurier auf dem Land lebte. Im Wasser hingegen hätte der Wasserdruck die Lungen des Tieres zusammengedrückt.
Brachiosaurus ("Armechse") ist eine Gattung sauropoder Dinosaurier aus dem Oberjura von Nordamerika. Brachiosaurus zählt zu den größten Landtieren der Erdgeschichte. Mit weiteren Gattungen bildet er aufgrund gemeinsamer anatomischer Merkmale wie den langen Vorderbeinen und den hoch liegenden Nasenöffnungen das Taxon Brachiosauridae.
Sage einfach was "Brandenburg" bedeutet !
Brandenburg ist ein deutsches Bundesland. Es hat seinen Namen von der Stadt Brandenburg, die dort liegt. Hauptstadt ist allerdings Potsdam, das direkt an Berlin grenzt. Im Land Brandenburg leben etwa zweieinhalb Millionen Einwohner. Es umschließt Berlin, das ein eigenes Bundesland ist. Seit dem Jahr 1415 wurde Brandenburg von der Fürstenfamilie der Hohenzollern regiert. Diese wurden später Könige von Preußen und noch später deutsche Kaiser. Bis 1945 war Brandenburg eine preußische Provinz, danach ein eigenes Land. Die östlichen Gebiete fielen gleichzeitig an Polen. In der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik wurde Brandenburg aufgelöst, stattdessen gab es dort mehrere Bezirke. Seit 1990 ist Brandenburg wieder ein Land und gehört zur Bundesrepublik Deutschland. In Brandenburg gibt es nur wenige große Städte, dafür viele Seen, Felder und Wälder. In einigen Gegenden leben seit einigen Jahren sogar wieder Wölfe. Das Land ist eher flach und hat höchstens einige Hügel und kleinere Berge. Die größten Flüsse in Brandenburg sind die Elbe, die Oder, die Havel und die Spree. Havel und Spree fließen auch durch Berlin, und viele wichtige Straßen führen dorthin. Im Süden des Landes hat man Braunkohle gefunden und über viele Jahre ausgegraben. In manche dieser Baggerlöcher ist später wieder Wasser geflossen, so dass noch mehr Seen entstanden. Ganz im Südosten von Brandenburg, in der Lausitz, wohnen übrigens die Sorben: Das sind Deutsche, die Sorbisch sprechen. Diese Sprache ist mit dem Polnischen und Tschechischen verwandt. Sie leben auch in Sachsen.
Brandenburg (niedersorbisch Bramborska; niederdeutsch Brannenborg; amtlich: Land Brandenburg) ist ein Land im Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Potsdam, weitere wichtige Zentren sind Cottbus, Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder). Brandenburg umschließt in seinem Zentrum die deutsche Hauptstadt Berlin und bildet mit dieser gemeinsam die europäische Metropolregion Berlin/Brandenburg, in der rund 6 Millionen Einwohner leben. Mehr als ein Drittel der Fläche Brandenburgs wird von Naturparks, Wäldern, Seen und Wassergebieten eingenommen. Als Gründungsjahr der Mark Brandenburg gilt 1157, in dem sich der Askanier Albrecht der Bär mit der Rückeroberung der Brandenburg das Gebiet aneignete und es zum Bestandteil des Heiligen Römischen Reiches machte. Von 1415 bis 1918 stand die Region unter der Herrschaft der Hohenzollern. Von 1701 bis 1946 entwickelte sich die Mark zum Kernland Preußens. Die 1815 geschaffene Provinz Brandenburg bestand bis 1947. Zu dieser Zeit erreichte Brandenburg seine größte territoriale Ausdehnung. Nach 1945 wurde aus dessen Teil östlich der Elbe und westlich von Oder und Neiße erstmals ein Land Brandenburg gegründet, das später dann aber auf verschiedene DDR-Bezirke aufgeteilt wurde. Der Teil östlich davon kam zur Volksrepublik Polen und bildet heute größtenteils die Woiwodschaft Lebus, während ein kleinerer Teil zur Woiwodschaft Westpommern gehört. Als Land der Bundesrepublik Deutschland gründete sich Brandenburg 1990 dann erneut. Zu den wesentlichen Wirtschaftszweigen in Brandenburg gehören unter anderem die Landwirtschaft, die Energiewirtschaft, Industrien der Luft- und Raumfahrt, der Tourismus sowie die Filmwirtschaft.
Sage einfach was "Brandenburger Tor" bedeutet !
Das Brandenburger Tor ist ein Gebäude in Berlin am Platz des 18. März. Es ist ein bekanntes Wahrzeichen für diese Stadt und für ganz Deutschland. Man sieht es zum Beispiel auf den deutschen Euro-Münzen. Als Teil der Stadtmauer stand das Tor früher am Rande der Stadt. Im Westen davon liegt der Tiergarten. Im Osten kommt man über eine prächtige Straße, die Unter den Linden heißt, ins alte Stadtzentrum von Berlin. Das Tor ist 26 Meter hoch.
Das Brandenburger Tor in Berlin ist ein frühklassizistisches Triumphtor, das an der Westflanke des quadratischen Pariser Platzes im Berliner Ortsteil Mitte steht. Es wurde als Abschluss der zentralen Prachtstraße der Dorotheenstadt, des Boulevards Unter den Linden, in den Jahren von 1789 bis 1793 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans errichtet. Die das Tor krönende Skulptur der Quadriga ist ein Werk nach dem Entwurf des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Westlich des Brandenburger Tores befinden sich die ausgedehnten Grünflächen des Großen Tiergartens, die in gradliniger Verlängerung der Straße Unter den Linden von der Straße des 17. Juni durchquert werden. Die Platzfläche unmittelbar westlich des Tores trägt den Namen Platz des 18. März. Das Tor ist das einzig erhaltene von zuletzt 18 Berliner Stadttoren. In der Formensprache stellt es die Hinwendung vom römischen zum griechischen Vorbild dar. Es ist eines der ersten klassizistischen Bauwerke in Preußen und markiert hiermit den Beginn des Klassizismus als staatstragende Architektur in Preußen. Das Tor ist das bekannteste Berliner Wahrzeichen und ein deutsches Nationalsymbol, mit dem viele wichtige geschichtliche Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts verbunden sind. So wurde bis zum Zweiten Weltkrieg vor allem das Ende der napoleonischen Herrschaft 1813-1815 mit dem Bauwerk verbunden. In der Weimarer Republik wurde hier alljährlich am 11. August der Verfassungstag begangen. Bis zur Öffnung des Eisernen Vorhangs stand es unmittelbar an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin und symbolisierte so während des Kalten Krieges das Aufeinandertreffen von Warschauer Pakt und NATO an der weltpolitisch heikelsten Stelle ihres gemeinsamen Grenzverlaufes. Entsprechend wird das Brandenburger Tor seit 1990 auch als Symbol der Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas angesehen. Nach starker Kriegsbeschädigung wurde das Tor bis 1958 wiederhergestellt. Eine umfassende, knapp zweijährige Sanierung fand bis 2002 durch die Stiftung Denkmalschutz Berlin statt.
Sage einfach was "Brasilien" bedeutet !
Brasilien ist das größte Land in Südamerika und nur wenig kleiner als ganz Europa. Brasilien grenzt an jedes andere Land in Südamerika außer an Chile und Ecuador. In Brasilien leben etwa zweieinhalb Mal so viele Menschen wie in Deutschland. Die meisten haben Portugiesisch als Muttersprache. Das kommt daher, dass das Land früher eine Kolonie von Portugal war. Seit dem 19. Jahrhundert ist das Land jedoch unabhängig. Die größte Stadt ist Sao Paulo, gefolgt von Rio de Janeiro. Früher war "Rio" auch die Hauptstadt. Aber im 20. Jahrhundert hat man Regenwald gerodet um eine neue Hauptstadt zu bauen: Brasilia. Heute leben dort mehr als 2,5 Millionen Menschen. In Bezug auf die Wirtschaft ist Brasilien eines der bedeutendsten Länder der Welt. Deshalb ist es auch ein Mitglied im G-20. Das ist eine Organisation, deren Mitglieder die 20 reichsten Länder der Welt sind. Bezahlt wird in Brasilien mit dem Real, das ist also die Währung. Staatspräsident seit dem Anfang des Jahres 2019 ist Jair Bolsonaro, sprich: Scha-iir Bolsonaro. Seine Anhänger sind begeistert von ihm, andere Leute gar nicht. Er befürwortet die Todesstrafe und redet abschätzig über Frauen, Ausländer und Homosexuelle. Im ersten Jahr seiner Präsidentschaft wurde doppelt so viel Urwald geschlagen wie im Jahr zuvor. Dabei gibt es auch keinen Schutz für die Urbevölkerung in diesen Gebieten.
Brasilien (portugiesisch Brasil, gemäß Lautung des brasilianischen Portugiesisch Aussprache?/i) ist der Fläche nach der fünftgrößte und mit über 200 Millionen Einwohnern der Bevölkerung nach der sechstgrößte Staat der Erde. Nach Fläche und Bevölkerung ist es auch das größte Land Südamerikas, von dessen Fläche es 47,3 Prozent einnimmt. Bis auf die Länder Chile und Ecuador hat Brasilien mit jedem anderen südamerikanischen Staat eine gemeinsame Grenze. Der Name Brasilien geht auf den portugiesischen Namen pau-brasil des Brasilholz-Baumes (Paubrasilia echinata) zurück. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen ca. 30.000 Jahre zurück. Nach der europäischen Entdeckung Amerikas und der Aufteilung des südamerikanischen Kontinents durch den Vertrag von Tordesillas wurde Brasilien eine portugiesische Kolonie. Diese mehr als drei Jahrhunderte andauernde Kolonialzeit, in der Einwanderer verschiedenster Herkunft (freiwillig oder gezwungenermaßen) nach Brasilien kamen, trug erheblich zur heutigen ethnischen Vielfalt Brasiliens bei. Nach der im Jahre 1822 erlangten staatlichen Unabhängigkeit, auf die eine Zeit der konstitutionellen Monarchie folgte, wurde das Land 1889 als Vereinigte Staaten von Brasilien zu einer Republik. Nach der Zeit der Militärdiktatur ab 1964 kehrte das Land 1985 zur Demokratie mit einem präsidentiellen Regierungssystem zurück.
Sage einfach was "Brasília" bedeutet !
Brasilia ist die Hauptstadt von Brasilien. Sie wurde im Jahr 1960 eingeweiht und liegt am See Lago Paranoa. Vorher war Rio de Janeiro die Hauptstadt. Das Strichlein auf dem i bedeutet, dass der Name hier betont wird. Die meisten großen Städte Brasiliens liegen an der Küste, also am Rand des Landes. Mit Brasilia wollte man eine Hauptstadt, die eher in der Mitte des Landes liegt. Als man mit der Planung und dem Bau begann, lag der Ort noch richtig im tropischen Regenwald. Im eigentlichen Brasilia gibt es nur etwa 200.000 Einwohner. Im Umland sind es viel mehr: über vier Millionen. Das ist wie eine Insel im Urwald. Wer an der Küste lebt und nach Brasilia will, fliegt mit dem Flugzeug. Eine Eisenbahn fährt nicht dorthin, und die Fahrt mit Auto oder Bus dauert etwa einen Tag oder länger.
Brasilia (Portugiesisch ) ist die Hauptstadt Brasiliens. Sie liegt im Distrito Federal do Brasil (Bundesdistrikt), der etwas über 3,05 Millionen Einwohner (2020) auf einer Fläche von 5.802 Quadratkilometern hat. Der Distrito Federal besteht aus einer einzigen Gemeinde (municipio), Brasilia, wobei Gemeinde und Bundesdistrikt rechtlich identisch sind. Der Bundesdistrikt stellt jedoch kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar, sondern ist - mit seiner recht geringen Bevölkerungsdichte und den dominierenden Agrarflächen - eher mit einem kleinen Bundesstaat vergleichbar. Die Kernstadt (Verwaltungsregion Plano Piloto) hatte 205.030 Einwohner (2010) und eine Fläche von 472,12 Quadratkilometern. In der Metropolregion Brasilia, die bis in die Bundesstaaten Goias und Minas Gerais hineinreicht, leben rund 4,29 Millionen Menschen (Schätzung 2016) auf einer Fläche von 55.570 Quadratkilometern. Das Zentrum von Brasilia gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Sage einfach was "Bratislava" bedeutet !
Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei. Auf Deutsch kennt man die Stadt auch unter dem Namen Pressburg. Sie hat etwas über 400.000 Einwohner und ist somit etwa so groß wie Zürich oder etwas größer als Bochum. Bratislava liegt ganz im Westen des Landes, nahe der Grenze zu Österreich und Ungarn. Die Stadt liegt an der Donau, das war nicht nur früher ein wichtiger Handelsweg. Die Schiffstransporte sind auch heute noch sehr wichtig. Für die Slowakei ist Bratislava das Zentrum der Politik, der Wirtschaft und der Kultur. Es gibt Theater und Museen und mehrere Universitäten. Die meisten Menschen sind mit Dienstleistungen beschäftigt: Handel, Banken, Informationstechnik und Tourismus geben vielen Menschen Arbeit und Verdienst. Viele Touristen kommen wegen der Altstadt. Das Rathaus und das Michaelertor, verschiedene Paläste, der Martinsdom und viele andere Gebäude sind wichtige Sehenswürdigkeiten. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg. Dazu gibt es schöne Parks und Seen.
Bratislava ( slowakische Aussprache?/i , bis 1919 slowakisch Presporok, deutsch Pressburg bzw. vor der Rechtschreibreform 1996 Preßburg, ungarisch Pozsony) ist die Hauptstadt der Slowakei und mit 437.725 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) die größte Stadt des Landes. Sie liegt an der südwestlichen Grenze der Slowakei am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt. Mit rund 55 km Luftlinie haben Bratislava und Wien, abgesehen vom Vatikan, der innerhalb Roms liegt, den geringsten Abstand zweier europäischer Hauptstädte. Als politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes ist Bratislava Regierungssitz der Slowakei sowie Standort mehrerer Universitäten, Museen, Theater und weiterer wirtschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Institutionen. Die Geschichte der Stadt wurde von zahlreichen Ethnien und Kulturen mit unterschiedlicher Gewichtung geprägt, wie Kelten, Römern, Germanen, Awaren, Deutschen, Magyaren, Juden und Slowaken. Bratislava war im Laufe seiner Geschichte eines der wichtigsten wirtschaftlichen und administrativen Zentren Großmährens, des Königreichs Ungarn (auch im Rahmen der österreichischen Monarchie beziehungsweise Österreich-Ungarns) und der Tschechoslowakei. Die Stadt war von 1536 bis 1783 und 1848 Hauptstadt des Königreichs Ungarn sowie von 1939 bis 1945 Hauptstadt der (ersten) Slowakischen Republik. 1968 wurde Bratislava Hauptstadt des Teilstaates Slowakische Sozialistische Republik (slowakisch: SSR) in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (CSSR) und kurz (1990-1992) in der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (CSFR). Seit 1993 ist sie Hauptstadt des selbständigen Staates Slowakei. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Bratislava; auf dem Wappen scheint eine fiktive Burg mit drei Türmen auf.
Sage einfach was "Bratsche" bedeutet !
Die Bratsche ist ein Streichinstrument. Sie ist etwas größer als die Geige und klingt deshalb etwas tiefer. Man hält sie auf der Schulter wie die Geige und spielt sie auch ganz ähnlich. In der Fachsprache nennt man die Bratsche auch "Viola". Der Name Bratsche kommt vom italienischen Ausdruck "viola da braccio" und bedeutet Arm-Geige, weil man sie oben bei den Armen hält. Es gibt nämlich auch noch die "viola da gamba", also die Bein-Viola oder Kniegeige. Heute ist das unser Violoncello, das man zwischen den Knien hält. Die Bratsche hat vier Saiten. Die Töne der oberen drei klingen gleich hoch wie bei der Geige die Töne der unteren drei Saiten. Die Töne der Bratsche sind aber nicht nur tiefer als bei der Geige, sondern sie klingen auch anders. Das kommt daher, dass der Kasten, also der Klangkörper, eigentlich für diese Tonhöhe zu klein ist. Die Bratsche ist schwieriger zu spielen als die Geige. Man muss den Arm stärker einwärts drehen und die Finger mehr spreizen, weil die Töne weiter auseinander liegen. Man bekommt dadurch viel schneller verkrampfte Muskeln oder sogar Schmerzen. Kinder fangen deshalb immer mit dem Geigenspiel an.
Die Bratsche (italienisch viola, französisch alto) ist der heute im Deutschen (umgangssprachlich) gebräuchliche Name für ein Streichinstrument, dessen Alternativbezeichnung Viola (Mehrzahl: Violen) ein Relikt der historischen Violenfamilie des 16. und 17. Jahrhunderts ist. Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine größere Violine, ist jedoch etwas anders proportioniert, tiefer gestimmt (Altinstrument zur Violine) und klingt dunkler. Bratsche ist eine Umformung der italienischen Bezeichnung Viola da braccio (Armgeige, bei Daniel Speer Braz) und bezieht sich auf die Handhabung durch den Bratschisten, im Gegensatz zur Viola da gamba (Bein-Viola oder Knie-Geige), deren Spieler Gambist genannt wird.
Sage einfach was "Braunbär" bedeutet !
Der Braunbär ist eine Tierart aus der Familie der Bären. Er ist also ein Raubtier. Der Braunbär lebt nur in den nördlichen Teilen der Nordhalbkugel, wo es für ihn nicht zu heiß ist. Von ihm gibt es verschiedene Unterarten, die ziemlich verschieden groß und schwer sind. Hier die beiden wichtigsten: Der Europäische Braunbär lebt in Europa und in Asien. Ein Männchen im Norden wiegt etwa 150 bis 250 Kilogramm. Im Süden erreicht es aber nur etwa 70 Kilogramm. Es wird dort also nur knapp so schwer wie ein Mann. Beim Kodiakbär an der Südküste Alaskas und auf der Insel Kodiak erreicht das Männchen bis zu 780 Kilogramm. Die Weibchen sind jeweils ziemlich viel leichter. Braunbären haben das stärkste Skelett aller Bären. Ihr Schwanz ist sehr kurz. Über den Schultern tragen sie einen Buckel, ein dickes Paket aus Muskeln. Braunbären sehen nicht besonders gut, dafür riechen sie umso besser. Ihren schweren Kopf können sie sehr gut bewegen. Das Fell ist meist dunkelbraun. Es kann aber auch leicht gelblich oder grau bis hin zu fast schwarz sein. In den Vereinigte Staaten von Amerika USA gibt es den Grizzlybär, sprich: Grislibär. Er ist, wie sein Name sagt, eher grau. Im Winter ist das Fell dichter als im Sommer. Bei uns gab es in den letzten Jahrhunderten nur den Braunbären. Man sagt deshalb oft einfach "Bär". Damit meint man aber nicht irgend einen, sondern eben den Braunbären.
Der Braunbär (Ursus arctos) gehört zu den Säugetieren aus der Familie der Bären (Ursidae). In Eurasien und Nordamerika kommt er in mehreren Unterarten vor, darunter Europäischer Braunbär (U. a. arctos), Grizzlybär (U. a. horribilis) und Kodiakbär (U. a. middendorffi). Als eines der größten an Land lebenden Raubtiere der Erde spielt er in zahlreichen Mythen und Sagen eine wichtige Rolle. Er wurde als Nahrungskonkurrent und Gefährder des Menschen vielerorts dezimiert oder ausgerottet. So gibt es in West- und Mitteleuropa nur noch Reliktpopulationen. Innerhalb des deutschen Sprachraums lebt nur in Österreich dauerhaft eine kleine Gruppe. In den Alpen wandern einzelne Tiere umher.
Sage einfach was "Bregenz" bedeutet !
Bregenz ist die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg. Bregenz liegt direkt neben dem Bodensee. Es ist nach Feldkirch und Dornbirn die drittgrößte Stadt in Vorarlberg. In Bregenz leben knapp 30.000 Einwohner. In Bregenz liegt der wichtigste österreichische Bodensee-Hafen. Heute ist der Hafen wichtig für den Tourismus. Früher wurden über den See sehr viele Waren in Schiffen transportiert.
Bregenz (standarddeutsche Aussprache: , anhören?/i, vorarlbergerisch: ) (lat. Brigantium) ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg und Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Die Stadt hat den bedeutendsten österreichischen Bodenseehafen, ist Eisenbahnknotenpunkt sowie Sport- und Kulturzentrum. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Bregenz nach Dornbirn und Feldkirch die drittgrößte Stadt Vorarlbergs, die Agglomeration ist allerdings mehr als doppelt so groß wie die Stadt selbst.
Sage einfach was "Breitengrad" bedeutet !
Die Breitenkreise legen sich wie Ringe um die Erdkugel. Es gibt sie nicht wirklich, sondern der Mensch hat sie sich ausgedacht. Zusammen mit den Längenkreisen kann man damit ausdrücken, wo ein Ort auf der Erdkugel liegt. Der bekannteste Breitenkreis ist der Äquator. Diese Linie ist überall gleich weit vom Nordpol entfernt wie vom Südpol. Von jedem Ort auf der Erde kann man die Lage auf dem Breitenkreis so berechnen: Man zeichnet eine Linie vom Ort zum Erdmittelpunkt und eine vom Erdmittelpunkt zum Äquator. Der Winkel dazwischen gibt die Breite an. Die Stadt Berlin beispielsweise liegt auf etwa 52° N, sprich 52 Grad nördlicher Breite. Zürich liegt auf etwa 47° N, also um fünf Breitengrade südlicher als Berlin. Rio de Janeiro in Brasilien liegt auf 22° S, sprich 22 Grad südlicher Breite, also auf der Südhalbkugel der Erde.
Die geographische Breite (B oder ), auch geodätische Breite oder Breitengrad genannt (lateinisch latitudo, englisch latitude; internationale Abkürzung Lat. oder LAT), ist die im Winkelmaß in der Maßeinheit Grad angegebene nördliche oder südliche Entfernung eines Punktes der Erdoberfläche vom Äquator. Die Breite nimmt Werte von -90° am Südpol über 0° am Äquator bis +90° am Nordpol an. Statt des Vorzeichens sind auch die Kennzeichnungen N und S für Nord bzw. Süd zulässig, so kann z. B. die Breite des Südpols mit 90° S notiert werden. Die geographische Breite verwendet ellipsoidische Koordinaten; man misst den Winkel zwischen der Normalen (Senkrechten) zum Erdellipsoid und der Äquatorebene der Erde. Es wird nicht wie bei der geozentrischen Breite zum Erdmittelpunkt gemessen und sich auch nicht auf die wahre Lotrichtung bezogen, wie bei der astronomischen Breite.
Sage einfach was "Bremen" bedeutet !
Bremen ist eine Stadt im Norden Deutschlands mit rund 560.000 Einwohnern. Sie liegt am Fluss Weser in der Nähe der Nordsee und besteht als Handelsstadt seit etwa 1200 Jahren. Dank des Hafens haben hier wie in Hamburg viele Kaufleute schon im Mittelalter ihren Handel getrieben. Hier gab es früher viele Werften, in denen Schiffe gebaut wurden. Die meisten Werften sind aber heute geschlossen, weil andere Werften vor allem in Asien ihre Schiffe billiger bauen. Zusammen mit der Stadt Bremerhaven an der Nordsee bildet Bremen auch ein eigenes Bundesland, so wie Hamburg oder Berlin. In Bremen gibt es sehr viele alte Häuser und Gebäude, besonders bekannt sind der Dom, das Rathaus und der Bremer Roland. Das ist eine große Ritterfigur mit Schwert und Schild. Im Bremer Überseemuseum gibt es viele Gegenstände zu sehen, die Seereisende früher aus anderen Teilen der Welt mitbrachten. Ein Museum nicht nur für Kinder ist auch das "Universum". Dort kann man vieles selbst ausprobieren. Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten haben die Brüder Grimm vor etwa 200 Jahren gehört und aufgeschrieben. Am Rathaus steht deshalb auch ein Denkmal für die Bremer Stadtmusikanten. Wer das Märchen nachliest, wird aber feststellen, dass die vier Tiere nie bis Bremen gekommen sind. Sie wollten dort erst Musikanten werden.
Die Stadtgemeinde Bremen ist die Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen (kurz ebenfalls "Bremen", Aussprache?/i, regional ). Zu dem Zwei-Städte-Staat gehört neben der Stadtgemeinde Bremen noch die 53 km nördlich gelegene Stadtgemeinde Bremerhaven. Die Stadt Bremen ist die elftgrößte Stadt in Deutschland und gehört zur Europäischen Metropolregion Nordwest mit gut 2,7 Mio. Einwohnern, einer von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland. Das Stadtbremische Überseehafengebiet Bremerhaven ist eine Exklave der Stadt Bremen innerhalb von Bremerhaven.
Sage einfach was "Bremerhaven" bedeutet !
Bremerhaven ist eine Stadt in Deutschland. Sie liegt dort, wo die Weser in die Nordsee mündet. Wie der Name schon verrät, befindet sich hier der Hafen der Hansestadt Bremen. Sie liegt ungefähr eine Autostunde entfernt. Beide Städte sind komplett von Niedersachsen umgeben, bilden aber ein eigenes Bundesland. Ganz in der Nähe befinden sich auch die kleineren Hafenstädte Wilhelmshaven und Cuxhaven. Auf Plattdeutsch, das hier gesprochen wird, heißt die Stadt Bremerhoben. Ursprünglich hatte Bremen einen eigenen Hafen. Das Meer erreichten die Schiffe über den Fluss Weser. In diesem Fluss häufte sich mit der Zeit jedoch immer mehr Sand an, weshalb die Schiffe nicht mehr so gut durchfahren konnten. Im Jahr 1827 kaufte die Hansestadt deshalb ein kleines Stückchen Land an der Nordsee, das damals noch zum Königreich Hannover gehörte. Dort baute man dann einen Hafen, der viele Arbeitsplätze schuf. Um einen kurzen Arbeitsweg zu haben, zogen die Menschen nach Bremerhaven. So entwickelte sich das kleine Fischerdorf zu einer Stadt, in der heute mehr als 100.000 Menschen leben. Am Ufer der Nordsee steht seit 1850 ein Leuchtturm. Er ist dafür da, um den Schiffen in der Nacht den Weg zu leuchten. In Bremerhaven kann man das Deutsche Schifffahrtsmuseum besuchen. Dabei handelt es sich um das größte Museum in Deutschland, das vom Thema Schifffahrt handelt. Ein anderes Museum in Bremerhaven ist das Auswanderermuseum. Es erzählt die Geschichte der Menschen, die früher aus Deutschland in die USA ausgewandert sind. Häufig fuhren sie dafür mit dem Schiff ab Bremerhaven.
Die Stadtgemeinde Bremerhaven (niederdeutsch Bremerhoben) ist eine kreisfreie Stadt am Westrand des Elbe-Weser-Dreiecks, das in die Nordsee übergeht. Als Exklave gehört sie zum Land Freie Hansestadt Bremen. Die Großstadt mit gut 118.000 Einwohnern ist Teil der Metropolregion Nordwest. Bremerhaven stand im Jahr 2018 auf Platz 69 der größten Städte Deutschlands. Landseitig umschlossen ist sie vom Landkreis Cuxhaven, für den sie das Oberzentrum darstellt. Die Geschichte der Häfen in Bremerhaven beginnt 1830 mit dem Alten Hafen. Heute vollzieht sich ein regionaler Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensstadt. Die Hochschule Bremerhaven und mehrere Institute und Technologiezentren bilden im Verbund mit den Bremer Wissensstandorten ein Zentrum europäischer Spitzentechnologie. Bekannt sind der Leuchtturm Bremerhaven, das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Deutsche Auswandererhaus und das Klimahaus Bremerhaven.
Sage einfach was "Bremse (Insekt)" bedeutet !
Eine Bremse ist ein Insekt, welches zu den Fliegen gehört. Es gibt sehr viele Arten von Bremsen. Bremsen saugen das Blut von Tieren oder Menschen um sich davon zu ernähren. Sie sind etwa 1-2 Zentimeter groß und haben nur zwei Flügel. Bremsen legen viele kleine Eier. Aus einem Ei schlüpft eine Larve. Hat diese Made sich vollgefressen, entwickelt sich daraus eine neue Bremse. An schwülwarmen Tagen im Sommer können sie eine richtige Plage werden. Mit ihrem Stich können Bremsen auch Krankheiten übertragen. Wenn eine Bremse sticht, spürt man das sofort, da der Stich recht schmerzhaft ist. Bremsen werden vom Schweiß angelockt und stechen sogar durch die Kleidung. Besonders häufig sind sie in der Nähe von Kühen oder Pferden anzutreffen. Die Tiere vertreiben die Plagegeister immer wieder mit ihrem Schwanz. Am Gesicht setzen sie dabei ihre Ohren ein. Vor allem die Kühe haben damit einigen Erfolg, auch im Bereich der Augen.
Bremsen (Tabanidae; auch Bremen oder Viehfliegen) sind eine Familie aus der Unterordnung der Fliegen (Brachycera) in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera) und gehören zu den blutsaugenden (hämatophagen) Insekten (Insecta). Sie stechen Menschen und andere wechsel- und gleichwarme Tiere (Warmblüter). Besonders aktiv sind sie in Mitteleuropa zwischen April und August an schwülen Tagen. Bremsen werden auch als Viehfliegen bezeichnet. Im norddeutschen Raum wird die Bremse oft Blinde Fliege genannt, in Westdeutschland Blinder Kuckuck, in Süddeutschland und Teilen Österreichs und der Schweiz Breme, Bräme oder Brämer, historisch findet sich Brämse. Dazu gibt es historisch eine sprachliche Vermengung mit den parasitären Dasselfliegen, die sich beispielsweise in der norddeutschen Bezeichnung Dase für eine Bremse äußert, oder umgekehrt in Artbezeichnungen wie Schafbremse, die zu den Dasselfliegen gehört.
Sage einfach was "Bremse (Technik)" bedeutet !
Eine Bremse ist ein technisches Gerät. Man kann damit zum Beispiel ein Fahrrad, ein Auto oder eine andere Maschine langsamer machen oder gar zum Stillstand bringen. Physiker würden sagen: Die Bremse ist dazu da, die Geschwindigkeit von bewegten Teilen zu verkleinern. Viele Bremsen funktionieren mit Hilfe von Reibung. Bewegte Teile reiben an ruhenden Teilen und werden dadurch langsamer. Am Fahrrad bewegt sich das Rad, die Bremsbeläge sind am Rahmen befestigt. Wenn man nun am Bremshebel zieht, wird der Bremsbelag gegen das Rad gedrückt und reibt dort. Das Rad wird dabei langsamer, man sagt: es verzögert. Beim Bremsen wird durch die Reibung Energie umgewandelt: Bewegungsenergie verwandelt sich in Wärmeenergie. Bei Reibung nutzt sich meist etwas ab. Deshalb verwendet man dann austauschbare Bremsbeläge. Man nennt sie Verschleißteile. Die sind weicher als der Rest der Bremse, so dass man diese Verschleißteile regelmäßig erneuern muss. Fahrzeuge haben meist zwei Bremsen, die unabhängig voneinander funktionieren. So ist sichergestellt, dass beim Ausfall einer Bremse immer noch die Möglichkeit zum Bremsen besteht. Im Straßenverkehr muss das sogar wegen eines Gesetzes so sein.
Bremsen dienen zur Verringerung bzw. Begrenzung der Geschwindigkeit von bewegten Maschinenteilen oder Fahrzeugen. Sie funktionieren meistens durch die Umwandlung der zugeführten Bewegungsenergie über Reibung in Wärmeenergie. Im Gegensatz zur Nutzbremse geht dabei die Kinetische Energie für die Fortbewegung verloren. Bremsen sind als Maschinenelement eng mit Kupplungen verwandt, die Bremse ist eine spezielle Kupplung, bei der einen Seite feststeht. Insofern lassen sich viele Bremsentypen aus Kupplungen ableiten. Fahrzeuge im Sinne der StVZO müssen in Deutschland ein Zweikreisbremssystem, also zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen besitzen. Die in Fahrzeugen weitaus am häufigsten verwendeten Bremsenarten sind die Scheibenbremse und die Trommelbremse, eine weiterentwickelte Form der Klotzbremse. Meist wird eine Bremse zur Verringerung der Umdrehungsgeschwindigkeit von rotierenden Teilen verwendet. Aber viele der angeführten Prinzipien kann man auch zur Verminderung einer linearen Bewegung verwenden, wenn sich auch die Bauweisen etwas unterscheiden. Zum Teil wird auch die Art der Betätigung der Bremse zur Kategorisierung verwendet. Jedoch sagt beispielsweise die Bezeichnung Druckluftbremse, Hydraulikbremse oder Seilzugbremse nichts über die Bauform aus, sondern gibt nur Art der Kraftübertragung auf die mechanischen Stellelemente an.
Sage einfach was "Brennnessel" bedeutet !
Brennnesseln sind eine Gruppe von Pflanzen, die fast auf der ganzen Welt wachsen. Nur in der Antarktis gibt es keine Brennnesseln. Von den vielen Arten Brennnesseln sind in Deutschland am häufigsten die Große Brennnessel und die Kleine Brennnessel. Die Blätter und Stängel der Pflanzen sind mit Brennhaaren versehen, die für die Schmerzen und Quaddeln nach dem Berühren verantwortlich sind. Für die meisten Menschen sind Brennnesseln nicht gefährlich, sondern tun einfach nur weh. Die Brennhaare sollen verhindern, dass die Pflanze von Tieren gefressen wird. Die Raupen von ungefähr 50 Schmetterlingsarten fressen nur ganz bestimmte Brennnesselarten.
Die Brennnesseln (Urtica) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Die 30 bis 70 Arten kommen fast weltweit vor. In Deutschland nahezu überall anzutreffen sind die Große Brennnessel und die Kleine Brennnessel sowie seltener die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel.
Sage einfach was "Brexit" bedeutet !
Brexit bedeutet, dass Großbritannien die Europäische Union verlassen hat. Die Europäische Union ist ein Verein von 27 Staaten in Europa. Das Wort Brexit kommt vom englischen Wort für "Ausgang", "exit". Die Buchstaben B und R stehen dabei für Großbritannien oder eigentlich Britannien. Die britische Regierung wollte die Europäische Union am 29. März des Jahres 2019 verlassen. Ab da sollte Großbritannien also kein Mitglied mehr sein. Die britische Regierung wollte auch, dass das Land in Zukunft nicht mehr zur Zollunion und zum Binnenmarkt gehört. Das sind Vereinbarungen darüber, wie die Europäische Union Handel treibt. Großbritannien soll selbst Verträge über den Handel mit anderen Ländern wie den USA und Japan abschließen, und es soll selbst bestimmen können, welche Regeln für Waren und Dienstleistungen gelten. Für die Mitgliedsländer der Europäischen Union macht das die Europäische Union. Die Regierung und die Union haben einen Austrittsvertrag ausgehandelt. Darin steht zum Beispiel, dass Großbritannien sich noch einige Zeit an Regeln der Union halten muss und dafür noch die Vorteile von Zollunion und Binnenmarkt genießt. Das Parlament des Landes konnte sich aber erst später im Jahr auf einen Austrittsvertrag einigen. Die britische Regierung hat daher die Europäische Union gebeten, noch ein wenig länger Mitglied sein zu dürfen. Der Austritt geschah dann am 31. Januar des Jahres 2020.
Der EU-Austritt des Vereinigten Königreichs, oft als Brexit bezeichnet, erfolgte am 31. Januar 2020 und ist durch das am 24. Januar 2020 unterzeichnete Austrittsabkommen geregelt. In der dort bis zum 31. Dezember 2020 vereinbarten Übergangsphase wurden bis zum 24. Dezember 2020 die langfristigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich (UK) und der Europäischen Union (EU) neu ausgehandelt. Somit ist das Vereinigte Königreich seit dem 1. Januar 2021 nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Der Austrittsprozess wurde durch das EU-Mitgliedschaftsreferendum am 23. Juni 2016 (meist Brexit-Referendum genannt) angestoßen, bei dem 51,89 % der Teilnehmer für den EU-Austritt stimmten. Premierministerin Theresa May leitete am 29. März 2017 den Austritt aus der EU und aus EURATOM gemäß Artikel 50 des Vertrags über die Europäische Union durch schriftliche Mitteilung an den Europäischen Rat rechtlich wirksam in die Wege, wodurch eine zwei Jahre dauernde Verhandlungsphase begann, die im Jahr 2019 noch dreimal verlängert wurde. May stellte im Januar 2017 in einer Grundsatzrede einen Zwölf-Punkte-Plan für einen Brexit ohne EU-Teilmitgliedschaft oder assoziierte Mitgliedschaft vor; das UK sollte demnach aus dem europäischen Binnenmarkt, der Zollunion und aus der Jurisdiktion des Europäischen Gerichtshofs ausscheiden. Am 14. November 2018 einigten sich die EU und die Regierung des UK auf ein entsprechendes Austrittsabkommen. Die für den 11. Dezember 2018 im britischen Unterhaus geplante Abstimmung über das Austrittsabkommen wurde wegen innenpolitischer Widerstände, insbesondere wegen der sogenannten "Backstop"-Klausel, die eine harte Grenze zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich verhindern sollte, verschoben, und weitere Nachverhandlungen fanden statt. Bei drei Abstimmungen zwischen Januar und März 2019 stimmte das Unterhaus jeweils mit großer Mehrheit gegen das Abkommen. Um einen ungeregelten Austritt am 29. März 2019 zu verhindern, einigten sich der Europäische Rat und die britische Regierung zweimal auf eine Verschiebung des Austrittstermins bis spätestens 31. Oktober 2019. Deshalb musste das UK am 23. Mai an der Europawahl teilnehmen, bei der die 2019 gegründete Brexit-Partei auf Anhieb 30,5 % der Stimmen erhielt und als Wahlsieger mit 29 Sitzen ins EU-Parlament einzog. Im Juli 2019 trat Theresa May von ihrem Amt zurück und Boris Johnson wurde ihr Nachfolger. Das Unterhaus beschloss Anfang September ein Gesetz, das den Premierminister verpflichtete, eine weitere Verlängerung bei der EU zu beantragen, sollte bis zum 19. Oktober kein Austrittsabkommen ratifiziert worden sein. Am 10. September vertagte Johnson für eine ungewöhnlich lange Zeitspanne das Parlament mit einer Prorogation, die am 24. September vom Supreme Court für rechtswidrig erklärt wurde. Am 17. Oktober einigten sich die britische Regierung und die EU auf ein erneut nachverhandeltes Abkommen, das nun keinen Backstop mehr vorsieht. Da das Unterhaus die Abstimmung am 19. Oktober vertagte, war Johnson gezwungen, eine neuerliche Verschiebung des Austrittsdatums auf den 31. Januar 2020 zu beantragen. Der Europäische Rat gab dem Antrag am 28. Oktober statt. Daraufhin beschloss das Unterhaus eine vorgezogene Neuwahl für den 12. Dezember. Bei dieser erhielt die Conservative Party eine absolute Mehrheit der Unterhaussitze. Im Januar 2020 stimmten das britische Parlament und das EU-Parlament dem Brexit-Abkommen zu, mit dem das UK am 31. Januar 2020 um 23 Uhr UTC (24 Uhr MEZ) aus der Europäischen Union und EURATOM austrat, jedoch bis Ende 2020 Teil des EU-Binnenmarkts und der Zollunion blieb. Prognosen zufolge wird der Brexit insbesondere die Wirtschaft des UK treffen; diese ist durch die COVID-19-Pandemie seit März 2020 ohnehin schon in einer Rezession. Es werden auch signifikante Auswirkungen auf die EU erwartet, speziell auf Deutschland und andere mit dem UK stark verflochtene EU-Länder. Mit dem am 30. Dezember 2020 unterzeichneten und am 1. Januar 2021 vorläufig in Kraft getretenen Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich ist der EU-Austritt nun in rechtlicher Hinsicht vorerst geklärt.
Sage einfach was "Brieftaube" bedeutet !
Eine Brieftaube ist eine Taube, die Nachrichten überbringt. Die Nachricht steht meist auf einem kleinen Zettel, den man der Taube an den Fuß bindet. Oder man steckt den Zettel in eine kleine Hülse, die die Brieftaube an einem Bein trägt. Die Brieftaube gilt heute noch als das Symbol der Post und ziert deshalb in vielen Ländern die Briefmarken. Tauben können gut den Ort wiederfinden, an dem sie zuhause sind. Man bringt eine Brieftaube zunächst dorthin, wo man die Nachricht abschicken will. Dann lässt man sie nach Hause fliegen. Dort wartet auf sie der Empfänger, der die Nachricht erhalten soll. Bis in die Zeit nach 1800 nutzte man gern Brieftauben, damit man jemandem etwas Wichtiges mitteilen konnte, der weit entfernt war. Seit der Erfindung des Telegrafen gilt das als veraltet. Nur im Ersten und Zweiten Weltkrieg setzte man noch Brieftauben ein. Man wählte diese altmodische Art, da feindliche Soldaten diese Nachrichten nicht abhören konnten wie Funksprüche. Auch heute noch dressieren etliche Menschen Tauben zum Überbringen von Nachrichten. Sie machen das, weil es ihnen Spaß macht, also als Hobby und weil sie damit an Wettbewerben teilnehmen können. Bei diesen Wettbewerben gewinnt die Taube, die mit der Nachricht am schnellsten ihr Zuhause erreicht. Darauf werden auch Wetten um Geld abgeschlossen.
Als Brieftauben werden Haustauben bezeichnet, die heute hauptsächlich für Flugwettbewerbe gehalten und gezüchtet werden. Die Brieftaubenzüchter verstehen ihr Hobby im Allgemeinen als Sport, ähnlich dem Pferde- und Hundesport. Früher wurden Brieftauben verwendet, um Nachrichten zu übermitteln; die Taubenpost war der Anfang der Flugpost.
Sage einfach was "Brille" bedeutet !
Eine Brille ist ein Gestell aus Plastik oder Metall, in dem sich Gläser befinden. Man trägt die Brille vor den Augen auf der Nase. Sie hat Bügel, die über die Ohren gehen, damit die Brille nicht herunterfallen kann. Vor jedem Auge ist ein Glas. Häufig ist das "Glas" tatsächlich aus Glas, mittlerweile aber auch oft aus Plastik. Das macht es leichter. Die Gläser sorgen dafür, dass jemand wieder gut und scharf sehen kann, wenn die eigenen Augen das nicht alleine schaffen.
Eine Brille (auch bezeichnet als Augenglas oder Augengläser) ist eine seit dem 13. Jahrhundert vor den Augen getragene Konstruktion, die in den überwiegenden Fällen als optisches Hilfsmittel Fehlsichtigkeiten und Stellungsfehler der Augen korrigiert und als solche Korrektionsbrille oder Korrekturbrille genannt wird. Zudem werden Brillen zum Schutz vor äußeren Einwirkungen, Verletzungen oder Überreizung verwendet sowie zu therapeutischen, diagnostischen und experimentellen Zwecken. Auch als modisches Accessoire ist die Brille von Bedeutung.
Sage einfach was "Britisches Museum" bedeutet !
Das Britische Museum ist ein Museum in London, der Hauptstadt von Großbritannien. Es befindet sich in der Innenstadt im Stadtbezirk Camden. Das Museum erstreckt sich über mehr als 70 Galerien, also Räume, in denen etwas ausgestellt wird. Man findet dort Kunst und Kulturgüter aus aller Welt, von den Höhlenmenschen bis hin zur heutigen Zeit. Weil das Britische Museum dem Staat gehört, ist der Eintritt frei. Jährlich besuchen etwa sechs Millionen Menschen das Museum. Damit zählt es zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt London. Besonders an den Wochenenden kann es manchmal ziemlich voll werden. Der nordirische Wissenschaftler Sir Hans Sloane sammelte während seinem Leben mehr als 70.000 Kulturgüter. Nach seinem Tod im Jahr 1753 vermachte er diese riesige Sammlung dem britischen Volk, damit sie jeder besichtigen kann. Der Staat machte daraus ein Nationalmuseum. Zunächst befand sich das Britische Museum im Montague House, einer alten Villa. Später wurde es in das heutige Gebäude verlegt. Mit der Zeit kamen immer mehr Objekte dazu. Unter anderem auch, weil die Briten viele fremde Länder eroberten und dort die Schätze plünderten.
Das British Museum (BM, deutsch: Britisches Museum) in London ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Das Natural History Museum war einst Teil des British Museum und ist seit 1963 eigenständig. Die British Museum Library war früher die größte Bibliothek des Landes. 1973 bildete sie den Grundstock für die neu gegründete British Library.
Sage einfach was "Britisches Weltreich" bedeutet !
Das Britische Weltreich war das größte Reich auf der Erde. Man nennt es auch British Empire, sprich: Britisch Empeier, oder einfach nur das Empire. Am mächtigsten war es um das Jahr 1900, danach wurde es noch etwas größer. Großbritannien regierte damals über ein Viertel der Welt. Auf diese Weise beeinflusste Großbritannien die Länder, die es besetzte. Aus seinen Kolonien gelangten viele Reichtümer und Rohstoffe nach Großbritannien. Es wurde reich und konnte viel Geld für die Wissenschaft und Kultur einsetzen. Das Britische Weltreich endete aber, vor allem in den Jahren nach 1950. Die Völker wehrten sich gegen die Briten, und das Weltreich wurde für Großbritannien zu teuer. Heute hat Großbritannien nur noch einige kleine Inseln als Kolonien, oder wie man sagt: überseeische Gebiete.
Das Britische Weltreich (englisch British Empire oder kurz Empire) war das größte Kolonialreich der Geschichte. Unter der Herrschaft des Vereinigten Königreichs vereinte es Dominions, Kronkolonien, Protektorate, Mandatsgebiete und sonstige abhängige Gebiete, die aus den englischen Überseebesitzungen, Handelsposten und Strafkolonien hervorgegangen waren. Im Jahr 1922, zur Zeit seiner größten Ausdehnung, umfasste es mit 458 Millionen Einwohnern ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung. Es erstreckte sich über eine Fläche von ca. 33,67 Millionen km^2, was einem Viertel der Landfläche der Erde entspricht. Wie zuvor schon das spanische Kolonialreich galt auch das Empire als "Reich, in dem die Sonne nie untergeht". Sein politischer, juristischer, sprachlicher und kultureller Einfluss wirkt bis heute in vielen Teilen der Welt nach. Ebenso spielen die kolonialen Grenzziehungen bei heutigen regionalen Konflikten eine Rolle wie auch die weitere Verbundenheit der Länder im Commonwealth of Nations.
Sage einfach was "Brombeere" bedeutet !
Die Brombeere ist eine Frucht, die wir auch zu den Beeren zählen. Die Brombeeren auf unseren Märkten kommen aus großen Gärtnereien. Sie wachsen aber auch wild. Nach der Blüte sind die Brombeeren grün, dann werden sie rot und schließlich schwarz. Erst dann sind sie reif. Brombeeren isst man einfach so, in einer Nachspeise oder als Marmelade. Die Blätter der Pflanze können getrocknet und als Tee verwendet werden. In der Antike und auch später glaubte man, dass die Brombeere eine Heilpflanze sei. Man nahm sie, wenn der Magen schmerzte oder wenn die Blase oder die Nieren krank waren.
Eine Brombeere oder Kratzbeere ist die essbare Frucht einer der zahlreichen Arten der Brombeeren (Rubus sectio Rubus). Die Früchte werden teilweise von wilden Brombeeren geerntet, stammen in der Regel jedoch aus Brombeerkulturen. In der Küche werden Brombeeren in der Regel für Süßspeisen und Desserts verwendet, sie können dabei unter anderem zu Konfitüre, Gelees, Rote Grütze, Sorbets, Säften, Mixgetränken, Wein, Likör und Branntwein, Kuchen und Torten sowie für weitere Süßspeisen verwendet werden.
Sage einfach was "Bronze" bedeutet !
Bronze ist eine bestimmte Mischung von Kupfer mit einem anderen Metall. Eine solche Mischung zweier Metalle heißt Legierung. Gemeint ist meistens eine Mischung von Kupfer und Zinn. Man nimmt dazu üblicherweise ein Zehntel Zinn. Bronze ist härter als Kupfer und verbiegt sich nicht so schnell. Außerdem muss man sie nicht so stark erhitzen, wenn man sie gießen will. Bronze ist jedoch viel weicher als Eisen. Werkzeuge aus Bronze stumpfen deshalb schneller ab. Es gab einen Abschnitt in der Urgeschichte, da war Bronze das beste Metall, das die Menschen bearbeiten konnten. Aus diesem Grund stellten sie viele Gegenstände aus Bronze her. Man nennt diesen Abschnitt deshalb die Bronzezeit. Sie dauerte in Europa etwa von 2200 - 800 vor Christus. Bronze verwendet man heute oft, wenn ein Gegenstand aus Metall nicht rosten soll. Sie nutzt sich auch nicht so schnell ab. Fast alle Glocken für Kirchen werden aus Bronze gegossen. Ebenso ist es mit Standbildern. Dagegen verwendet man Eisen und Stahl für Werkzeuge, die sonst zu zerbrechlich wären. Es gibt verschiedene Arten von Bronze. Ohne nähere Bezeichnung ist eine Legierung aus neun Teilen Kupfer mit einem Teil Zinn gemeint. Es gibt aber auch noch die Aluminiumbronze, das ist Kupfer mit Aluminium. Oder Bleibronze, Phosphorbronze und einige andere mehr.
Mit dem Sammelbegriff Bronzen werden Legierungen mit mindestens 60 % Kupfer bezeichnet, soweit sie nicht durch den Hauptlegierungszusatz Zink den Messingen zuzuordnen sind. Metallurgisch wird der Begriff heute nur zusammen mit dem vorangestellten Hauptlegierungszusatz verwendet; man spricht dann korrekt etwa von einer Antimon- und Arsenbronze, Aluminiumbronze, Bleibronze oder Manganbronze. In historischen Kontexten, etwa zu Bronzezeit und Bronzebildwerken, wird "Bronze" (in Österreich teilweise ohne endendes -e gesprochen) alleinstehend und meist für eine Zinnbronze verwendet. Auch bei der Phosphorbronze handelt es sich um eine Zinnbronze, der Phosphoranteil im Metall ist gering.