Dokument: Au 6 K 15.71

Kontext davor:
Zuletzt hat das Landratsamt auch die familiären Bindungen des Klägers im Bundesgebiet in die Entscheidung eingestellt und in nicht zu beanstandender Weise festgestellt , dass diese hinter dem öffentlichen Interesse an der Ausweisung des Klägers zurückzutreten haben .
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Lediglich missverständlich war ein Obersatz im Bescheid des Landratsamts vom 17. Dezember 2014 ( Obersatz zur Überschrift 2.3 auf Seite 17 sowie Formulierung auf Seite 31 des Bescheids ) , in dem es heißt , dass der Kläger nicht über schützenswerte persönliche , wirtschaftliche und sonstige Bindungen im Bundesgebiet verfüge .
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Satz: Dies wurde in der mündlichen Verhandlung nochmals klargestellt .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Der Beklagte hat im Bescheid vom 17. Dezember 2014 in seinen Ermessenserwägungen entgegen des ersten Anscheins aber sehr wohl die persönlichen Bindungen des Klägers zu seinen beiden Kindern berücksichtigt ( S. 22 des Bescheids ) und ihrem Gewicht entsprechend gewürdigt .
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Auch in der mündlichen Verhandlung bestätigten die Vertreter des Beklagten , dass schützenswerte persönliche Bindungen im Bundesgebiet bestünden .
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Diese Bindungen stünden der Ausweisung aber nicht entgegen .
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Die Einschätzung des Landratsamts , dass der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit auch unter Berücksichtigung der familiären Bindungen des Klägers an seine im Bundesgebiet lebenden Kinder der Ausweisung nicht entgegensteht , ist nicht zu beanstanden ( s. hierzu die nachfolgenden Ausführungen unter Ziff. 1 Buchst . e ) .
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