Dokument: AN 9 K 14.00265

Kontext davor:
Ausgangspunkt ist die Überlegung , dass es in Fällen der vorliegenden Art der Bauherr ist , der die archäologische Grabung veranlasst .
subsumption
Die Notwendigkeit , Funde zu bergen oder wenigstens zu dokumentieren , folgt hier allein aus der vom Kläger zu verantwortenden Baumaßnahme .
subsumption
Ohne Verwirklichung seines Vorhabens könnten etwaige Funde an Ort und Stelle für die Nachwelt ohne weitere Kosten erhalten werden , was dem Interesse der archäologischen Denkmalpflege am größtmöglichen Erhalt der noch unberührten archäologischen Schichten entsprechen würde ( vgl. dazu auch BayVGH , U. v. 4. 6. 2003 - 26 B 00.3684 - juris Rn . 27 ) .
subsumption
Aus der Sicht der Denkmalpflege haben Bodendenkmäler bei ihrem Verbleib an Ort und Stelle für die Nachwelt einen höheren Wert als bei ihrer Bergung und rudimentären Sicherung ( Hönes , Denkmalrecht Rheinland-Pfalz , § 21 , Rn . 22 ) .
subsumption

Satz: Ziel ist es , auch zukünftigen Generationen noch eine Chance auf wissenschaftliche Untersuchung materieller Spuren der Vergangenheit zu geben ( OVG Koblenz , U. v. 5. 2. 2003 - 8 A 10775/02 - juris ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Leistungen der denkmalfachlichen Befunddokumentation sowie maßnahmebegleitende Dokumentationen sind in der Regel dem Bauherrn oder Erlaubnisnehmer als Veranlasser aufzuerlegen , der sich zu ihrer Erfüllung geeigneter Fachleute bedienen kann ( vgl. VG Würzburg - W 5 K 14.393 - juris Rn . 45 ) .
definition