Dokument: Au 5 K 16.31939

Kontext davor:

Satz: Beruft sich der Ausländer indes zur Begründung seiner Verfolgungsfurcht auch auf Vorgänge und Geschehensabläufe nach dem Verlassen seines Herkunftsstaates , so gilt die das Maß der Darlegungsanforderungen bestimmende Beweiserleichterung nicht , weil nicht mehr davon auszugehen ist , dass die für Vorgänge in dem „ Verfolgerstaat “ bestehenden Beweisschwierigkeiten außerhalb des Herkunftsstaates fortbestehen .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Der Flüchtling hat vielmehr die Umstände , aus denen er seine begründete Furcht vor Verfolgung i. S. v. § 3 Abs. 1 Nr. 1 AsylG ableitet , zu beweisen .
definition
Dies gilt insbesondere auch dann , wenn die Nachfluchtgründe in einem Verhalten des Ausländers bestehen , das Ausdruck und Fortsetzung einer bereits im Herkunftsland bestehenden Überzeugung und Ausrichtung ist , § 28 Abs. 1a AsylG .
definition
Durch die Verwendung des Wortes „ insbesondere “ in § 28 Abs. 1a AsylG ist es jedenfalls nicht ausgeschlossen , dass auch Nachfluchttatbestände ohne eine entsprechende Vorprägung im Heimatland beachtlich sein können .
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