Dokument: Au 5 K 17.568

Kontext davor:
Die Tatsache , dass – objektiv gesehen – die Festsetzung von Baulinien statt Baugrenzen die planerische Konzeption besser verwirklicht hätte , spricht nicht gegen die Annahme eines Grundzugs der Planung .
subsumption
Einen Grundsatz , dass die planerische Konzeption nur dann als Grundzug einer Planung Geltung beansprucht , wenn sie möglichst effektiv ist , gibt es nicht .
subsumption
Insbesondere lässt dies im vorliegenden Fall keinen Schluss dahingehend zu , dass die Festsetzung nur zufällig erfolgt ist .
subsumption

Satz: Es spricht angesichts der Entstehungsgeschichte und der Lage und Kubatur der historischen Baukörper vielmehr vieles dafür , dass der Plangeber die Festsetzung von Baugrenzen für die Verwirklichung seiner planerischen Absichten als ausreichend angesehen hat , da er nicht davon ausgegangen war , dass durch das Zurückbleiben der Bebauung hinter den Baugrenzen die gewünschte Zäsurwirkung verhindert werden würde .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: