Dokument: L 2 U 371/14

Kontext davor:
Für die erforderliche Kausalität zwischen Unfallereignis und Gesundheits ( erst ) schaden sowie für die Kausalität zwischen Gesundheits ( erst ) schaden und weiteren Gesundheitsschäden gilt die Theorie der wesentlichen Bedingung ( vgl. BSG vom 17. 02. 2009 - B 2 U 18/07 R - Juris RdNr . 12 ) , die auf der naturwissenschaftlich-philosophischen Bedingungstheorie beruht .
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Satz: Danach ist jedes Ereignis Ursache eines Erfolges , das nicht hinweggedacht werden kann , ohne dass der Erfolg entfiele ( conditio-sine-qua-non ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Die versicherte Verrichtung muss also eine Wirkursache ( ggf. neben anderen Wirkursachen ) der Einwirkung , die Einwirkung muss eine Wirkursache ( ggf. neben anderen Wirkursachen ) des Gesundheitserstschadens und der Gesundheitserstschaden muss ( ggf. neben anderen Wirkursachen ) für die Unfallfolgen sein ( vgl. hierzu BSG vom 24. 07. 2012 - B 2 U 9/11 R - Juris RdNr . 56 ) .
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Als rechtserheblich werden aber nur solche Ursachen angesehen , die wegen ihrer besonderen Beziehung zum Erfolg zu dessen Eintritt wesentlich mitgewirkt haben .
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