Dokument: S 21 KA 661/13

Kontext davor:
e ) Nachdem die Praxis des Klägers als onkologische Schwerpunktpraxis anerkannt war , durfte der Kläger auch Zytostatika als Sprechstundenbedarf verordnen .
conclusion
Der Beklagte hat im angefochtenen Bescheid dem Vortrag des Klägers bereits zugestimmt und festgestellt , dass wegen der erhöhten Sicherheitsanforderungen eine Verpflichtung zur Zubereitung von Zytostatika-Lösungen nicht bestand .
subsumption

Satz: Wenn der Kläger jedoch die für den jeweiligen Patienten benötigte Zytostatika-Lösung nicht selbst zubereiten wollte oder konnte , so durfte auch keine Verordnung der Zytostatika über den Sprechstundenbedarf erfolgen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Denn Sprechstundenbedarf liegt nach Abschnitt III . 1 . der Sprechstundenbedarfs-Vereinbarung nur vor , wenn die verordneten Mittel bei mehr als einem Patienten angewendet werden .
subsumption
Nach Abschnitt III . 4 . a Sprechstunden-Bedarfsvereinbarung stellen Arznei- und Verbandmittel , die nur für einen Patienten bestimmt sind , keinen Sprechstundenbedarf dar und sind daher mit Angabe der zuständigen Krankenkasse auf den Namen des Versicherten zu verordnen .
definition
Damit war die Verordnung patientenindividueller Zubereitungen als Sprechstunden-Bedarf unzulässig und hätte gemäß § 14 der Prüfungsvereinbarung geprüft werden können .
subsumption
Mangels eines entsprechenden Antrages der Beigeladenen zu 2 ) hat der Beklagte auf diese Prüfung verzichtet und zugunsten des Klägers auch berücksichtigt , dass bei korrekter Verordnung auf den Namen des Versicherten unter Angabe der zuständigen Krankenkasse diese Kosten von der jeweiligen Krankenkasse ebenfalls zu tragen gewesen wären .
subsumption