Dokument: S 38 KA 1262/15

Kontext davor:
Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus , wenn man statt auf die Tätigkeit auf den Willen des anzustellenden Arztes abstellt , was außerdem nicht im Einklang mit dem Genehmigungsbescheid stehen würde .
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In diesem Zusammenhang ist die Aussage des Prozessbevollmächtigten des Beigeladenen zu 8 zu würdigen , aus der sich ergibt , dass zunächst die Vertragsverhandlungen zwischen dem Kläger und dem Beigeladenen zu 8 scheiterten und erst durch Vermittlung durch den Beigeladenen zu 9 eine Einigung wohl überraschend zu Stande kam .
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Satz: Diese Gesamtumstände sprechen nicht dafür , dass ein Wille vorhanden war , auf den Vertragsarztsitz zu verzichten , um als angestellter Arzt beim ursprünglichen Kläger tätig zu werden , sondern andere Beweggründe vorlagen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Hinzu kommt , dass die Tochter des Klägers und spätere Klägerin den Zulassungsgremien mitgeteilt hat , dass im Quartal 1/2015 keine Leistungen abgerechnet werden .
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Außerdem gab es keinen „ Außenauftritt “ des Beigeladenen zu 8. Die Begründung des Prozessbevollmächtigten der Klägerin hierzu , es sei von Anfang an klar gewesen , dass dieser nur begrenzt tätig werden würde , ist auch ein deutlicher Hinweis darauf , dass eine „ gelebte “ Angestelltentätigkeit des Beigeladenen zu 8 von Anfang an nicht beabsichtigt war .
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Schließlich fällt auf , dass die Praxis des ursprünglichen Klägers / der Klägerin auf endokrinologische Leistungen spezialisiert ist und als Hormon- und Stoffwechselzentrum firmiert ( Internet-Auftritt ) , während der Beigeladene zu 8 Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie und Pneumologie ist .
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Vor diesem Hintergrund ist höchst zweifelhaft , ob sich der Beigeladene zu 8 mit seinem ihm eigenen Leistungsspektrum auf eine gewisse Dauer in die Struktur der Praxis des Klägers / der Klägerin einfügen kann .
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Damit erklärt sich auch das Hin und Her im Zusammenhang mit der Umschreibung von Patienten mit endokrinologischen Leistungen und dem nachfolgenden Abrechnungskorrekturantrag des Klägers auf „ Zusetzung “ von kardiologischen Leistungen bei 20 Patienten .
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Dies musste auch den Beteiligten , insbesondere auch dem Beigeladenen zu 8 von Anfang an bewusst sein .
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Das Gesamtbild wird schließlich dadurch abgerundet , dass merkwürdigerweise am gleichen Tag , nämlich am 23. 01. 2015 die Erklärung über die Aufnahme der vertragsärztlichen Tätigkeit des Beigeladenen zu 8 durch den Kläger erfolgte und durch den Beigeladenen zu 8 dem Vorstand der KVB und der Buchhaltung die Aufhebung des Anstellungsvertrages mitgeteilt wurde .
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