Dokument: AN 1 K 17.00813

Kontext davor:
Eine Epicondylitis lateralis humeri kann grundsätzlich als Berufskrankheit im Sinne der Ziff. 2101 der Anlage 1 zur BKV in Betracht kommen ( HessLSG U. v. 29. 10. 2013 - L 3 U 28/10 - , juris ) , allerdings fehlt es vorliegenden an jeglichem Anhaltspunkt dafür , dass bei der Klägerin überhaupt eine Epicondylitis , die zu dem osteochondralen Defekt geführt haben könnte , vorliegt .
subsumption
Die durch die Klägerin bzw. deren behandelnde Ärzte vorgelegten Atteste und Untersuchungs- / Operationsberichte enthalten keinen Hinweis auf eine Epicondylitis .
subsumption
In Befundberichten über zwei Kernspintomographien des linken Ellenbogengelenks ( 5. 8. 2015 und 31. 11. 2015 ) wird lediglich auf eine diskrete Tendinopathie des gemeinsamen Ansatzes der Extensorensehnen , also eine primär nicht-entzündliche Erkrankung der Sehnen aufgrund von Über- , Fehlbelastung oder Verschleiß ( Degeneration ) ( vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Tendopathie ) , hingewiesen , so dass gerade nicht auf das Vorliegen einer entzündlichen Erkrankung der Sehnenscheiden oder des Sehnengleitgewebes sowie der Sehnen- oder Muskelansätze geschlossen werden kann .
subsumption

Satz: Einzige Andeutung bezüglich einer Epicondylitis findet sich im ärztlichen Attest des Dr. med. … vom 22. September 2016 den rechten Ellenbogen betreffend , diesbezüglich stellte der behandelnde Arzt jedoch fest , dass ein Tennisellenbogen gerade nicht nachweisbar gewesen sei .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: