Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:
Der Beklagte habe die gebotene allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach den gesetzlichen Maßstäben durchgeführt mit dem Ergebnis , dass aufgrund überschlägiger Prüfung unter Berücksichtigung der in Anlage 2 zum UVPG angeführten Kriterien erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen durch die Errichtung und den Betrieb der Windkraftanlagen nicht zu erwarten seien und somit die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nicht notwendig sei .
subsumption
Die Rüge der Kläger , im Rahmen der Vorprüfung sei das Schutzgut Tiere , insbesondere die Avifauna , nicht berücksichtigt worden , sei nicht hinreichend substantiiert , da sie nicht erkennen lasse , auf welche Teile der Avifauna sich die Kläger im Detail berufen wollten .
subsumption
Der Vorwurf treffe überdies nicht zu .
subsumption
Der Beklagte habe sich im Genehmigungsverfahren ausführlich mit dem Schutzgut Tiere , insbesondere mit dem Tötungsrisiko kollisionsgefährdeter Vogel- und Fledermausarten , auseinandergesetzt und sei zu dem Ergebnis gelangt , dass sich die durch die Windkraftanlagen ergebenden Beeinträchtigungen nicht negativ auf die Erhaltungszustände betroffener Arten auswirkten .
subsumption

Satz: Unter Berücksichtigung von Vermeidungs- , Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen seien keine durch die Errichtung der Windkraftanlage entscheidenden Schutzgüter nachhaltig betroffen , so dass keine Notwendigkeit für die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung bestanden habe .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Gründe , die zu einer fehlerhaften Entscheidung des Beklagten geführt hätten , seien nicht ersichtlich .
subsumption
Daher sei insoweit die Zulässigkeit der Klage zu verneinen .
subsumption