Dokument: 29 U 486/17

Kontext davor:
Aufgrund der jeweils zweiten Zeile der Anzeigen mit der Wiedergabe der Teile aus den URL / s kann auch der von den Beklagten gezogene Vergleich mit einem Kunden , der aufgrund eines beworbenen Markenprodukts ein Kaufhaus betritt und dem dann dort Waren aller möglicher Marken präsentiert werden , nicht überzeugen .
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Satz: Da gerade nicht nur auf www....de in den Anzeigen hingewiesen wird , sondern auf www...de/ und dann die nähere Eingrenzung erfolgt , rechnet der Verkehr - zutreffenderweise - nicht damit , auf die Startseite der Verkaufsplattform www...de geleitet zu werden und sich dann weiter durchklicken zu müssen , sondern er rechnet mit spezifisch zu der Anzeige passenden Angeboten .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Erwartung des Kunden entspricht im stationären Handel der Situation , wenn der Kunde einen Verkäufer nach Produkten einer bestimmten Gattung eines konkreten Herstellers fragt und der Verkäufer ihm sodann ohne entsprechenden Hinweis Produkte anderer Hersteller präsentiert .
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In dieser , der Erwartung des Kunden beim Anklicken der Online-Anzeige entsprechenden Situation , rechnet der Kunde auch im stationären Handel nicht damit , Produkte anderer Hersteller angeboten zu bekommen und geht zumindest zunächst davon aus , dass es sich bei den Angeboten um die von ihm nachgefragten Markenprodukte handelt .
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