Dokument: 26 O 13347/14

Kontext davor:
Der Kläger hat sich nach seiner glaubhaften Einlassung vom Veräußerer ... die Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II ( Anlagen B 4 und K 1 ) vorlegen lassen .
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In diesen Dokumenten war der Veräußerer ... als Berechtigter eingetragen .
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Der Kläger musste auch keineswegs ohne Weiteres erkennen , dass es sich bei der Zulassungsbescheinigung Teil II um eine Fälschung handelte .
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Es lag kein Fall vor , in dem die Fälschung , z. B. wegen auffälliger Schreibfehler oder unrichtiger technischer Eintragungen , leicht durchschaubar gewesen wäre ( vgl. BGH WM 1966 , 678 Oechsler in MünchKommBGB § 932 Rdnr . 56 ) .
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Satz: Bei dem gefälschten Papier handelte es sich um ein originales Blankoformular .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Auch die vom Veräußerer oder seinen Komplizen vorgenommenen Eintragungen ließen eine Fälschung nicht problemlos erkennen .
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Dies gilt insbesondere auch für die Behauptung der Beklagten , die fehlende Übereinstimmung der Dokumenten-Nummern der Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II hätte dem Kläger zwingend auffallen müssen .
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Auch wenn die fehlende Übereinstimmung dem Kläger aufgefallen wäre , hat der Fälscher mit der Eintragung unter ( 25 ) der gefälschten Zulassungsbescheinigung Teil II einem Verdachtsgrund vorgebeugt , indem er den Vermerk aufgenommen hat „ BISH .
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ZULASSUNGSBESCHE : TEIL II / BISH : FAHRZEUGBRIEFNR : ...
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ERMERK : U ENTWERTET UND EINGEZOGEN / AUSGEHÄNDIGT “ .
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Es wurde also an eine Erklärung für die unterschiedlichen Dokumenten-Nummern gedacht : Auch für einen Fahrzeughändler wäre deshalb nicht ohne weiteres durchschaubar gewesen , dass die neue Zulassungsbescheinigung Teil II eine Fälschung sein muss , weil in der Zulassungsbescheinigung Teil I noch die alte Dokumentennummer steht .
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