Dokument: 29 U 910/16

Kontext davor:
Dem kann vorliegend nicht entgegengehalten werden , die Klägerin sei gar nicht ernsthaft an der von ihr vorgeschlagenen Lösung interessiert gewesen , was sich aus den von ihr viel zu kurz bemessenen Fristen ergebe .
subsumption
Die Klägerin hat das Schreiben vom 03. 08. 2015 nicht nur per Post , sondern auch per Fax und per E-Mail versandt .
subsumption
Sie hat die zunächst nur bis 07. 08. 2015 gesetzte Frist bis 12. 08. 2015 verlängert und mitgeteilt , dass , wenn noch weiterer Fristbedarf sein sollte , um telefonische Rücksprache gebeten werde .
subsumption
Sie hat ebenfalls mitgeteilt , dass den Filialleitern eine kurze Aufbrauchfrist einvernehmlich eingeräumt werden könne .
subsumption

Satz: Aus diesen Fristsetzungen kann nicht geschlossen werden , dass die Klägerin an der vorgeschlagenen Lösung gar nicht wirklich interessiert gewesen sei .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die ... -Zentrale hätte die E-Mail mit der Musterunterwerfungserklärung mit wenigen „ Klicks “ praktisch zeitgleich mithilfe der elektronischen Kommunikationsmittel an die Gesellschafter weiterleiten können .
subsumption
Die Streithelferin war seit Monaten mit der Problematik vertraut , so dass es auch dieser möglich war , sehr zeitnah zu dem Schreiben Stellung zu nehmen .
subsumption
Abgesehen davon , dass die Klägerin ohnehin noch die Einräumung einer „ Aufbrauchfrist “ angeboten hatte , wäre es jedem einzelnen Gesellschafter möglich gewesen , die streitgegenständliche Ware zeitnah aus dem Verkauf zu nehmen .
subsumption
Die von der Klägerin gesetzten Fristen standen der vorgeschlagenen Lösung nicht entgegen .
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