Dokument: L 8 SO 221/14

Kontext davor:
Der Leistungserbringer war nicht beizuladen , weil dessen finanzielle Forderungen hinsichtlich der Kosten des Lebensunterhaltes und der Pflege des Lb in der Zeit vom 17. 06. 2010 bis 13. 03. 2011 durch den Kläger beglichen wurden und er somit kein berechtigtes Interesse i. S. § 75 SGG hat , das durch die Entscheidung berührt werden kann .
subsumption
Soweit der Leistungserbringer noch offene Forderungen hinsichtlich der Betreuung für betreutes Wohnen , Betreuung durch die und Wahlleistungen hat ( vgl. Anlage zum Schreiben vom 22. 03. 2011 , Bl. 375 Akte der Klägerin ) , liegt ebenfalls kein berechtigtes Interesse vor , weil es sich bei dem D. e. V. nicht um einen nach § 75 ff SGB XII zugelassenen Leistungserbringer handelt ( siehe dazu unten ) , zu dessen zivilrechlicher Forderung der zuständige Sozialhilfeträger einen Schuldbeitritt erklären könnte .
subsumption

Satz: Eine Beiladung des Leistungserbringers ist nach der Rechtsprechung nur im Rechtsstreit zwischen dem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialhilfeträger erforderlich , nicht aber im Erstattungsstreit ( Leitherer in Meyer / Ladewig , SGG Kommentar , 11. Auflage , § 75 , Rn . 10 k ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach: