Dokument: AN 9 K 13.02100

Kontext davor:
Selbst wenn man davon ausginge , dass es sich – wie von der Klägerin vorgetragen - um Mängel im Abwägungsvorgang handeln würde , so sind diese nur unter den in § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB genannten Voraussetzungen beachtlich .
conclusion
Danach muss der Mangel offensichtlich und auf das Ergebnis von Einfluss gewesen sein ( vgl. BVerwG , U. v. 22. 9. 2010 – 4 CN 2/10 – BVerwGE 138 , 12 = juris Rn . 21 ) .
definition
Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist ein Mangel offensichtlich , wenn er auf objektiv feststellbaren Umständen beruht und ohne Ausforschung der Mitglieder des Rates über deren Planungsvorstellungen für den Rechtsanwender erkennbar ist .
definition

Satz: Der Mangel ist auf das Abwägungsergebnis von Einfluss gewesen , wenn nach den Umständen des jeweiligen Falles die konkrete Möglichkeit besteht , dass ohne den Mangel die Planung anders ausgefallen wäre ( BVerwG , U. v. 13. 12. 2012 – 4 CN 1/11 – BVerwGE 145 , 231 = juris Rn . 16 f. ; U. v. 9. 4. 2008 - 4 CN 1.07 – juris ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach: