Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:

Satz: Die Auswahl zwischen den Personen , die nach § 4 Abs. 3 , 5 und 6 BBodSchG zur Durchführung von Maßnahmen der Gefahrerforschung oder Störungsbeseitigung in Betracht kommen , hat vorrangig anhand des Gesichtspunkts der Effektivität der Gefahrenbeseitigung zu erfolgen ( BayVGH , B. v. 10. 9. 2014 - 22 ZB 14.1756 - , Rn . 16 , juris ; B. v. 31. 8. 2006 - 22 CS 06.2055 - ständige Rechtsprechung ; VGH BW , U. v. 18. 12. 2012 - 10 S 744/12 - DVBl 2013 , 594 Rn . 36 m. w. N. ; Dombert in Landmann / Rohmer , Umweltrecht , Bd. II , Stand März 2001 , § 4 BBodSchG , Rn . 15 - 17 ; Landel / Vogg / Wüterich , BBodSchG , 2000 , § 4 Rn . 147 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Es besteht daher kein abstrakter Vorrang der Inanspruchnahme eines Handlungsstörers gegenüber dem Zustandsstörer ; es ist auch verfassungsrechtlich nicht geboten , dass Zustandsverantwortliche stets nur nachrangig haften ( BVerfG vom 16. 2. 2000 , DVBl 2000 , 1275 ) .
subsumption