Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:
Die Voraussetzungen für die Anordnung einer Sanierungsuntersuchung für den Gesamtschaden sind vorliegend gegeben .
subsumption
Auf den betroffenen Grundstücken liegen schädliche Bodenveränderungen i. S. v. Art . 5 Abs. 2 BayBodSchG vor , von denen aufgrund von Art , Ausbreitung und Menge der Schadstoffe in besonderem Maße Gefahren für die Allgemeinheit i. S. v. § 13 Abs. 1 BBodSchG ausgehen ( vgl. 1.1 ) .
subsumption

Satz: Das ausgeübte Entschließungsermessen der Behörde , von der Gefährdungsabschätzung zur Sanierung überzugehen und Sanierungsuntersuchungen nach § 13 Abs. 1 BBodSchG anzuordnen , ist nicht zu beanstanden ( vgl. 1.2 ) , da nach Überzeugung des Gerichts die schädlichen Bodenveränderungen sowohl vertikal als auch horizontal als hinreichend eingegrenzt anzusehen sind und die Schadensquelle bzw. der Eintragungsort auf dem Grundstück des Klägers FlNr . ... der Gemarkung ... hinreichend nachgewiesen ist ( vgl. 1.2.1 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Das Absehen der Behörde von weiteren möglicherweise verzögernden Ermittlungen ist im Interesse einer effizienten Gefahrenabwehr nicht zu beanstanden ( vgl. 1.2.2 ) .
subsumption