Dokument: L 17 U 21/14

Kontext davor:

Satz: Der Senat hat aufgrund der Angaben der Klägerin und auch unter Berücksichtigung der Aussage der Zeugin Bu . in der nicht-öffentlichen Sitzung vom 30. 09. 2014 keine Anhaltspunkte dafür , dass die Klägerin zum Zeitpunkt der Abfahrt von der A XY . ihren ursprünglichen Plan , einen ( unangemeldeten ) Außendienstbesuch bei Professor Dr. G. durchzuführen , aufgegeben hätte .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Zeugin Bu . , die nach ihren Angaben mit der Klägerin bis zum Unfall telefoniert hat , konnte sich bei ihrer Zeugeneinvernahme nicht daran erinnern , dass die Klägerin ihr erzählt hätte , wohin sie unterwegs sei .
subsumption
Insofern ergeben sich für den Senat keine Anhaltspunkte dafür , dass die glaubhaften Angaben der Klägerin , wie sie sie schon bei ihrer ersten Äußerung gegenüber der Beklagten im Unfallfragebogen vom 09. 05. 2012 getätigt hat , dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Weg zu einem weiteren Kundenbesuch am Klinikum G-Stadt gewesen sei , nicht der Wahrheit entsprechen könnten .
subsumption
Es ist nach den Feststellungen des Senats grundsätzlich auch genauso möglich , mit dem Auto auf Höhe der AS R. weiter über die A XY . und letztlich die B XY zum in G-Stadt zu fahren , wie über die Staatsstraße XY . , die B XY . und letztlich ebenfalls über die B XY .
subsumption
Zur Überzeugung des Senats sind die Längen der beiden Fahrtstrecken - 58,6 km ( A XY . ) bzw. 58,7 km ( St XY . ) gemäß Falk Routenplaner ( www.falk.de ) , 57,7 km ( A XY . ) bzw. 57,1 km ( St XY . ) gemäß ADAC Maps ( www.maps.adac.de ) - praktisch identisch ( der Startpunkt auf der A XY . weicht dabei aufgrund der unterschiedlichen Genauigkeit der Karten der Anbieter leicht voneinander ab ) .
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