Dokument: Au 3 K 16.30051

Kontext davor:
Beim Bundesamt machte er noch geltend , die Mullahs , die bei ihnen in der Gegend lebten und in Gruppen durch die Gegend gezogen seien , hätten nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2008 immer wieder zu ihm gesagt , jetzt lebe sein Vater nicht mehr , jetzt würden sie ihn töten .
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Dagegen behauptete er in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht , kurze Zeit bevor er Ende des Jahres 2011 das College abgebrochen habe , sei er im Abstand von etwa 15 Tagen zweimal nachts damit bedroht worden , dass er getötet werden solle .
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Wer die Personen gewesen seien , die dies von draußen geschrien hätten , könne er nicht sagen .
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Satz: Selbst eine Vermutung habe er insoweit nicht .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Das Vorbringen des Klägers ist demnach in wesentlichen Punkten widersprüchlich .
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Zudem wurden die angeblich früher „ ständig “ bzw. „ immer wieder “ gegen seinen Vater gerichteten Todesdrohungen weder beim Bundesamt noch vor Gericht substantiiert und konnten von dem vom Kläger als Zeugen benannten Onkel nicht einmal vom Hörensagen bestätigt werden .
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Das Gericht hat deshalb den Eindruck gewonnen , dass dem Asylantrag nicht ein reales Verfolgungserlebnis zugrunde liegt , sondern der Wunsch , einen ausländerrechtlich nicht zulässigen „ Familiennachzug “ zu seinem Onkel , bei dem er inzwischen auch arbeitet , zu erreichen .
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