Dokument: AN 5 K 15.00416

Kontext davor:
In der mündlichen Verhandlung vor der Kammer am 28. Januar 2013 führte der Kläger aus , er habe mit seinem ersten Sohn eine sehr enge Beziehung und habe mit ihm und der Kindsmutter vor seiner Inhaftierung in einem Haushalt zusammengelebt .
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Das Kind habe ihn auch in der Justizvollzugsanstalt einige Male besucht .
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Im nunmehrigen Maßregelvollzug im Bezirkskrankenhaus komme der Sohn in der Regel einmal pro Woche .
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Satz: Sein zweiter Sohn habe ihn in der Justizvollzugsanstalt einmal besucht .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Es seien viele Briefe gewechselt und viele Telefonate geführt worden .
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Im Juli 2014 sei der Kontakt abgebrochen .
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Der Kläger habe versucht , über das Jugendamt ... die neue Anschrift seines Sohnes bzw. der Kindsmutter zu erfahren .
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Er vermute , dass das Kind mit seiner Mutter zwischenzeitlich in Berlin lebe .
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Zum Therapiestand führte der Kläger aus , er habe gelernt , mit der Suchtkrankheit umzugehen .
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Er sei seit zwei Jahren clean und habe dementsprechend Vollzugslockerungen zugesprochen bekommen .
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Seine Lebensgefährtin beabsichtige , in die Türkei auszureisen und den gemeinsamen Sohn ... bei ihm zu lassen .
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Die informatorisch befragte Lebensgefährtin des Klägers führte aus , der Kläger habe eine sehr enge und gute Beziehung zu dem Sohn ....
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Sie wolle demnächst in die Türkei ausreisen , weil sie dort ein gutes Arbeitsangebot habe .
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Der Prozessbevollmächtigte des Klägers übergab im Original eine aktualisierte Bestätigung über ein Arbeitsangebot an den Kläger vom 27. Januar 2016 .
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Der Prozessbevollmächtigte des Klägers führte aus , in der Haft seien mindestens fünf Drogentests gemacht worden , wovon nur der allererste positiv gewesen sei .
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Eine Regelausweisung gebe es nicht mehr , es sei eine umfassende Abwägung vorzunehmen .
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Zur Wiederholungsgefahr führte der Prozessbevollmächtigte des Klägers aus , es habe sich um eine mittlere Droge gehandelt , der Strafrahmen reiche bis 15 Jahre .
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Zudem sei die Tat vollständig von der Polizei überwacht gewesen .
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Dieser befinde sich nun erstmals in Haft , so dass durchaus verantwortet werden könne , den Kläger bei seinem Sohn in Deutschland zu belassen .
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Der Beklagtenvertreter führte aus , zwar sei im geschützten Rahmen des Maßregelvollzugs ein guter Therapiefortschritt zu erkennen , es könne aber nicht verantwortet werden , das Therapieende abzuwarten .
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Die Vertreterin des öffentlichen Interesses führte aus , das Ausweisungsinteresse überwiege das Bleibeinteresse des Klägers .
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