Dokument: JKIV KLs 358 Js 11359/15 jug

Kontext davor:
Zwar ist der Angeklagte W. nach der bereits durchlaufenen Langzeittherapie wieder rückfällig geworden .
subsumption
Jedoch zeigt die Vergangenheit , dass der Angeklagte zumindest eine gewisse Zeit lang drogenabstinent bleiben konnte und therapeutische Einwirkungen bei ihm ankommen .
subsumption

Satz: Der Sachverständige ... führte aus , dass der strengere Rahmen der Therapie nach § 64 StGB bessere Ergebnisse bewirken kann als die bereits durchlaufene Therapie .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Er erklärte dies insbesondere dadurch , dass der Angeklagte länger in einem geschützten Rahmen lebt und nicht - wie geschehen - durch die in ihn gesetzten Anforderungen der Anschlusstherapie unter gleichzeitigem Beginn einer Ausbildung und der Schuldentilgung überfordert wird .
subsumption
Der Sachverständige betonte zudem , dass die Therapie nach § 64 StGB durch eine Kriminaltherapie ergänzt wird .
subsumption
Er stellte in Aussicht , dass die beim Angeklagten W. festzustellende Ambivalenz zu Cannabis gewisse Schwierigkeiten bereiten werde , da dieser zwar den Zusammenhang von Cannabis mit Amphetamin und Alkohol erkenne , gleichwohl von den Wirkungen des Cannabis schwärme .
subsumption
Weiter erklärte er , dass die beim Angeklagten W. ebenfalls diagnostizierte dissoziale Persönlichkeitsstörung die Behandlung erschwere und verlängere .
subsumption
Angesichts der Tatsache , dass der Angeklagte bereits eine noch nicht lange zurückliegende Langzeittherapie absolviert hat und sich gewisse Therapieinhalte wiederholen , geht der Sachverständige noch von einer Therapiedauer von 18 Monaten aus .
subsumption