Dokument: B 1 K 18.30557

Kontext davor:

Satz: Zutreffend hat das Bundesamt auch ausgeführt , dass sich die vom Kläger geschilderten Probleme in erster Linie auf den Sohn des Kreisverwalters in Telawi beziehen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Es ist daher vom Vorliegen einer innerstaatlichen Fluchtalternative i. S. v. § 3e AsylG auszugehen .
subsumption
Dass eine solche in Tiflis besteht , hat der Kläger selbst unter Beweis gestellt , da er mit den „ Leuten aus Telawi “ in Tiflis keine Probleme gehabt hat ( S. 12 des Sitzungsprotokolls ) .
subsumption
Soweit sich der Kläger darauf berufen hat , dass er in der Zeit in Tiflis Probleme mit „ Kriminellen “ oder „ Kriminaldienstmitarbeitern “ gehabt hat , kann er auch unter diesem Gesichtspunkt nicht die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft beanspruchen .
subsumption
Denn er hat selbst angegeben , dass ihm in dem einen Jahr vor der Ausreise in Tiflis nichts Konkretes widerfahren ist ( S. 12 des Sitzungsprotokolls ) .
subsumption
Die ( vorgeblichen ) bloßen Bedrohungen sind scheinbar folgenlos geblieben .
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Insbesondere ist der Antragsteller in dieser Zeit nicht geschlagen worden .
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Davon , dass die Drohungen gegenüber den Familienangehörigen des Klägers in die Tat umgesetzt worden wären , hat er ebenfalls nichts berichtet .
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Zudem ist die vom Kläger insoweit geschilderte Bedrohungssituation nicht glaubhaft .
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Denn hätte es sich bei den Personen , von denen er bedroht worden sei , tatsächlich um Kriminalbeamte gehandelt , hätten diese - jedenfalls bei einem ernstzunehmenden Verfolgungswillen - die ihnen in dieser Eigenschaft zur Verfügung stehenden Mittel genutzt , um den Kläger zum Austritt aus der Partei zu bewegen .
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Er hat indes geschildert , dass er in dem Jahr in Tiflis keine konkreten Verfolgungshandlungen erdulden musste und dass ihm insbesondere keine Drogen oder Waffen untergeschoben oder sonst Straftaten angehängt worden seien ( S. 14 des Sitzungsprotokolls ) .
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Außerdem ist auch insoweit nochmals zu unterstreichen , dass staatliche Institutionen die Möglichkeiten gehabt hätten , eine Ausreise des Klägers auf dem Luftweg zu verhindern .
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Darüber hinaus festzustellen , dass der Kläger die in der mündlichen Verhandlung geschilderten Bedrohungen in Tiflis bei seiner Anhörung beim Bundesamt ( so ) nicht geschildert hat , was als zusätzlicher Gesichtspunkt gegen die Glaubhaftigkeit seiner diesbezüglichen Angaben in der mündlichen Verhandlung spricht .
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