Dokument: Au 6 K 18.50264

Kontext davor:
Allein der Verweis auf das Prinzip der Familieneinheit bzw. der Vortrag des Klägers Verwandte in Deutschland zu haben , hindert nicht die Anwendung des Art . 12 Abs. 4 Dublin III-VO .
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Satz: Nach Art . 7 Abs. 3 Dublin III-VO berücksichtigen die Mitgliedstaaten im Hinblick auf die Anwendung der in den Artikeln 8 , 10 und 6 genannten Kriterien alle vorliegenden Indizien für den Aufenthalt von Familienangehörigen , Verwandten oder Personen jeder anderen verwandtschaftlichen Beziehung des Antragstellers im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats , sofern diese Indizien vorgelegt werden , bevor ein anderer Mitgliedstaat dem Gesuch um Aufnahme- oder Wiederaufnahme der betreffenden Person gemäß den Artikeln 22 und 25 stattgegeben hat , und sofern über frühere Anträge des Antragstellers auf internationalen Schutz noch keine Erstentscheidung in der Sache ergangen ist ( Art . 7 Abs. 3 Dublin III-VO ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Der Kläger ist volljährig und bereits kein Familienangehöriger bzw. Verwandter i. S. v. Art . 2 Buchst . g und h Dublin III-VO , der diese Begriffe allgemein definiert .
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Im Übrigen ist weder dargelegt noch ersichtlich , dass Indizien im vorgenannten Sinn vorgelegt wurden , bevor die vorgenannte Zustimmung der niederländischen Behörden erfolgte .
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Es besteht kein Schutzanspruch aus Art . 6 Abs. 1 GG , Art . 8 EMRK und Art . 7 GRCh. Der Kläger ist als erwachsener Mann grundsätzlich nicht mehr auf die Fürsorge und Unterstützung seiner Tante bzw. Cousins und Cousinen angewiesen , eine notwendige Unterstützung des Klägers im Erwachsenenalter ist weder dargelegt noch ersichtlich .
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