Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:
Nach Überzeugung des Gerichts haben sich keine zureichenden Anhaltspunkte für unterschiedliche Schadensereignisse und damit eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs zwischen der in GWM 2 aufschwimmenden Ölphase und dem Zentrum der Ölkontamination auf den Grundstücken FlNrn . ... und ... der Gemarkung ... ergeben .
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Satz: Wegen der unzureichenden wissenschaftlichen Belastbarkeit der von Klägerseite vorgelegten Altersbestimmung der aus der GWM 2 entnommenen Ölprobe waren die von Klägerseite in der mündlichen Verhandlung vorgelegten Messergebnisse der Firma ...

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
GmbH , wonach es sich bei der in GWM 2 aufschwimmenden Ölphase um neuwertigen Diesel oder Heizöl handle , der keine Abbauerscheinungen zeige , während das in GWM 4 in Wasser gelöste Öl deutliche Abbauprozesse aufweise , nicht geeignet , den hinreichend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang der an GWM 2 vorgefundenen Grundwasserverunreinigung zu den schädlichen Bodenveränderungen auf dem nahe liegenden klägerischen Grundstück zu widerlegen .
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Bereits wegen der Unterschiedlichkeit der Untersuchungsmaterien - einmal eine gewonnene Probe aus der Ölphase in GWM 2 und zum anderen eine Probe von in Wasser gelöstem Öl an GWM 4 b - lassen sich die Messergebnisse nicht verlässlich vergleichen .
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Darüber hinaus hängen die Abbauprozesse bei Öl nach übereinstimmenden Angaben der Sachverständigen von unterschiedlichen physikalischen und mikrobiologischen Faktoren ab .
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Altersbestimmungen von Öl bei inhomogenen Untergründen und insbesondere bei Altschadensfällen erweisen sich bei einer flächenhaften Ausdehnung mit unterschiedlichen Bodenbedingungen als nicht vergleichbar und somit nicht hinreichend belastbar .
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Dies umso mehr , als im Rahmen der Detailuntersuchungen seitens der Firma ...
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GmbH 10 Bodenproben nach der Zymax-Methode untersucht wurden , die ebenfalls eine große Altersdiversität ( zwischen 3 und 20 Jahren ) ergaben .
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Nach den Angaben des Sachverständigen Dr. ... von der ...
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GmbH hätten die auf Alter untersuchten Bodenproben in der Tendenz auf ein höheres Alter der Kontaminationen hingewiesen ; Proben aus höheren Zonen seien im Hinblick auf die stärkere Durchlüftung als älter erschienen als Proben aus sauerstofffreien , tieferen Zonen .
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Unter Berücksichtigung , dass sich im Rahmen der im Zuge der Detailuntersuchungen durchgeführten Altersbestimmung ebenfalls Messergebnisse mit kaum abgebautem , jung erscheinendem Öl ergaben , dies nach den überzeugenden Aussagen von Wasserwirtschaftsamt und dem Sachverständigen der ...
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GmbH jedoch aufgrund der unterschiedlichen Bodenverhältnisse kein Indiz für verschiedene Schadenseinträge darstellt , vermögen auch die von Klägerseite vorgelegten Messergebnisse , wonach das Öl in GWM 2 kaum Abbauprozesse aufweise , die hinreichende Wahrscheinlichkeit eines Kausalzusammenhangs zwischen der von dem Grundstück FlNr . ... der Gemarkung ... ausgehenden Kontamination und der an GWM 2 aufschwimmenden Ölphase nicht zu widerlegen .
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Nach Angaben des Sachverständigen von ...
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GmbH kann bei entsprechender Massivität auch ein alter Ölschaden in Phase erhalten bleiben .
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