Dokument: Ks 104 Js 5210/15

Kontext davor:
Wägt man die zu Gunsten des Angeklagten M. sprechenden Umständen mit denen ab , die zu seinen Lasten sprechen , so wiegt vor allem die Verwirklichung eines zweiten Mordmerkmals und die Begehung einer weiteren Gesetzesverletzung , nämlich das Absterben des ungeborenen Kindes infolge des Mordes an Rebecca W. so stark zu Lasten des Angeklagten , dass sein Geständnis , die Belastung mit den Konsequenzen aus der ungewollten Schwangerschaft - für die er durch sein Verhalten selbst die alleinige Verantwortung trägt - im Zeitpunkt des Mordes und selbst die Anerkennung eines Schmerzensgeldbetrages zu Gunsten der Eltern von Rebecca W. zur Überzeugung der Kammer deutlich hinter diesen belastenden Umstände zurücktreten .
subsumption
Daher überwiegen zur Überzeugung der Kammer die zu Lasten des Angeklagten sprechenden Umstände die zu seinen Gunsten sprechenden Umstände so sehr , dass eine Strafaussetzung der lebenslangen Freiheitsstrafe nach 15 Jahren auch bei dann günstiger Täterprognose unangemessen wäre .
subsumption

Satz: Denn hiermit würde die Strafzumessungsschuld des Angeklagten M. bei weitem nicht hinreichend erfasst .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: