Dokument: Au 5 K 14.856

Kontext davor:
Gemessen an diesen Grundsätzen spricht gegen die Annahme eines Nachbarschutzes , dass sich ein zu schützender bestimmbarer Personenkreis in Abgrenzung zu jedem möglichen vom Hochwasser Betroffenen nicht entnehmen lässt .
subsumption
Die im Wasserhaushaltsgesetz zum Hochwasserschutz getroffenen Regelungen richten sich gerade nicht an die Nutzer eines Gewässers , sie dienen vielmehr generell dem vorbeugenden Hochwasserschutz zur Vermeidung von unnötigen Wasseraufkommen und richten sich damit an keinen bestimmbaren qualifiziert abgrenzbaren Personenkreis , sondern an jeden möglichen vom Hochwasser Betroffenen ( vgl. zum Ganzen SächsOVG , U. v. 9. 6. 2011 - 1 A 504/09 - juris Rn . 54 ff. m. w. N. ) .
subsumption
Damit scheiden aber dem Kläger Individualschutz vermittelnde Vorschriften aus dem WHG bzw. Bayerischen Wassergesetz ( BayWG ) aus , die einen Erfolg der Klage begründen könnten .
subsumption

Satz: Im Übrigen gilt es auch hier zu berücksichtigen , dass das Baugrundstück der Beigeladenen weder in einem vorläufig festgesetzten noch in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet gelegen ist .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: