Dokument: 7 Sa 239/15

Kontext davor:

Satz: Der Beklagte macht zur Begründung seiner außerordentlichen Kündigung geltend , die Klägerin habe sich ihm gegenüber schikanös und diskriminierend verhalten .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Auf dieselbe Begründung stützt er auch den Schmerzensgeldanspruch .
subsumption
Für beide Ansprüche ist es demnach erforderlich , dass das Gericht den vom Beklagten insoweit vorgetragenen Sachverhalt würdigt .
other
Dabei ist es nicht denknotwenig ausgeschlossen , dass das Gericht in dem Verhalten der Klägerin einen Kündigungsgrund sieht oder nicht sieht und bei der Frage , ob dem Beklagten ein Schmerzensgeldanspruch zusteht , das Verhalten der Klägerin als nicht rechtswidrig erachtet .
other
Dies mag widersprüchlich erscheinen .
other
Eine unterschiedliche Würdigung des Verhaltens der Klägerin kann aber daran liegen , dass eine außerordentliche Kündigung und ein Schmerzensgeldanspruch an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpft werden .
other