Dokument: L 15 VK 1/15

Kontext davor:
* Der wiederholte Hinweis des Klägers , dass wegen der frühkindlichen Schädigung der Fall ganz speziell gelagert sei , verkennt die rechtlichen Vorgaben , wie sie sich aus dem Streitgegenstand für die Bewertung des Rechtsstreits ergeben .
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Satz: Es mag zwar durchaus zutreffen , dass Fälle wie der des Klägers mit einer massiven Schädigung eines Knochens im Alter von rund eineinhalb Jahren und einem Aufwachsen mit zunächst unzureichender oder fehlender orthopädischer Versorgung selten waren und sich in der Gegenwart nicht mehr wiederholen dürften .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Diese Besonderheit macht die Beurteilung in einem solchen Fall aber nur dann möglicherweise überdurchschnittlich schwierig , wenn Fragen der Kausalität betroffen sind .
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Um Kausalitätsfragen geht es aber aufgrund des Streitgegenstands ( Verschlimmerungsantrag ) überhaupt nicht .
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Dies verkennt der Kläger in gleicher Weise wie auch der Arzt K. , von dem der Kläger im Berufungsverfahren ein Attest vorgelegt hat .
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Vielmehr handelt es sich im vorliegenden Verfahren um eine Konstellation , die in der sozialgerichtlichen Praxis häufig und mit keinen besonderen Schwierigkeiten verbunden ist .
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