Dokument: L 2 U 421/16

Kontext davor:
Allerdings muss namentlich bei heterogen zusammengesetzten Gewerbezweigen oder bei aus unterschiedlichen Gewerbezweigen gebildeten Gefahrengemeinschaften geprüft werden , ob die nach technologischen Gesichtspunkten vorgenommene Zuordnung und die daran geknüpfte Vermutung einer gemeinsamen „ gewerbetypischen “ Unfallgefahr die tatsächliche Risikosituation in den betroffenen Unternehmen zutreffend widerspiegelt ( vgl. BSG , Urteil vom 11. 04. 2013 - Juris RdNr . 34 ) .
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Satz: Ergibt sich , dass bei einer bestimmten Art von Unternehmen ein vom Durchschnitt des Gewerbezweiges erheblich abweichendes Gefährdungsrisiko besteht , kann daraus ein Anspruch auf Verselbständigung als eigener Gewerbezweig oder auf Zuteilung zu einem anderen , „ passenderen “ Gewerbezweig folgen ( vgl. BSG , Urteil 21. 03. 2006 - B 2 U 2/05 R - Juris RdNr . 23 ; BSG , Urteil vom 11. 04. 2013 - B 2 U 8/12 R - Juris RdNr . 34 ) .

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