Dokument: Au 2 K 17.30323

Kontext davor:
Nach diesen Maßstäben kann der Kläger die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nicht beanspruchen .
subsumption
Dem Kläger ist es nicht gelungen , dem Gericht die Überzeugung zu vermitteln , dass er Somalia unter dem Druck bereits erlittener oder unmittelbar bevorstehender Verfolgung verlassen hat .
subsumption
Der Vortrag des Klägers erscheint insgesamt sehr vage , oberflächlich , detailarm und kann damit nicht als glaubhaft eingestuft werden .
subsumption

Satz: Auch erscheint es nicht nachvollziehbar , dass der Kläger , der in einer relativ großen Privatschule mit einem weitreichendem Einzugsgebiet gearbeitet hat , über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren von der Al-Shabaab unbehelligt leben konnte und erst nach einem vergleichsweise langem Zeitraum von der Al-Shabaab kontaktiert worden ist .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Weiter beschränken sich seine Ausführungen zu einer Diskriminierung als Angehöriger der Benadiri auf allgemeine Ausführungen , die genauere Details und Erläuterungen , die die Glaubwürdigkeit des Klägers steigern würden , vermissen lassen .
subsumption
Im Übrigen wird zur weiteren Begründung auf die zutreffenden Ausführungen hierzu im verfahrensgegenständlichen Bundesamtsbescheid Bezug genommen ( § 77 Abs. 2 AsylG ) .
subsumption
Da der Kläger aufgrund einer angeblichen Verhandlungsunfähigkeit , für die er im Nachgang zur mündlichen Verhandlung - trotz Fristsetzung bis zum 10. Juli 2017 - keinen ärztlichen Nachweis erbringen konnte , eine informatorische Anhörung verweigerte , ergaben sich in Bezug auf die zutreffenden Ausführungen des Bundesamts keine Neuerungen .
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