Dokument: Au 3 K 14.185

Kontext davor:

Satz: Mit dem Widerruf alter Wasserrechte und -befugnisse soll nicht ein ( schuldhaftes ) Fehlverhalten des Unternehmers geahndet , sondern eine ( erhebliche ) Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit für die Zukunft unterbunden werden ( vgl. § 20 Abs. 2 Satz 1 WHG ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Demgemäß entspricht es allgemeiner Auffassung , dass der Widerruf , sofern seine übrigen Voraussetzungen gegeben sind , kein Verschulden des Berechtigten voraussetzt ( siehe zum Ganzen : BVerwG , B. v. 6. 9. 1995 - 4 B 198/95 - juris Rn . 3 ; VG Ansbach , U. v. 16. 1. 2008 - AN 9 K 07.840 - juris Rn . 25 ; jeweils zu § 15 Abs. 4 WHG a. F. ; Zöllner in : Siedler-Zeitler-Dahme , WHG , Stand : Mai 2014 , § 20 Rn . 109 ; a. A. wohl Drost , Das neue Wasserrecht in Bayern , Stand : Februar 2012 , § 20 WHG Rn . 54 bei Nichtausübung der Benutzung aufgrund höherer Gewalt ) .
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