Dokument: AN 4 K 14.01585

Kontext davor:
Mit Bescheid vom 26. August 2014 lehnte die Beklagte den Antrag auf Erteilung einer Ausübungsberechtigung ab .
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Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt , die mindestens vierjährige leitende Stellung die für die Ausübungsberechtigung unter anderem erforderlich sei , sei nicht belegt worden .
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Die im Arbeitszeugnis geschilderten Aufgaben umfassten im Wesentlichen Tätigkeiten , die dem üblichen Berufsbild eines Friseurgesellen entsprächen .
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Kundenbetreuung , Terminvereinbarung , Abkassieren sowie die Tagesabschlüsse würden gewöhnlich von typischen Durchschnittsgesellen durchgeführt und ließen keinen Schluss auf eine leitende Stellung zu .
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Satz: Die im Arbeitszeugnis genannte Personalführung in Abwesenheit der Geschäftsführung spreche zwar für eine gewisse herausgehobene Stellung , eine Übertragung von Entscheidungsbefugnissen sei aber offenbar gerade nicht damit verbunden gewesen , da sich diese Tätigkeit ausdrücklich auf die Abwesenheitszeiten der Geschäftsführung beschränkte .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Eine Weisungsbefugnis in wesentlichen Bereichen sei offenbar gerade nicht gegeben gewesen .
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Auch die Vermittlung von Fachkenntnissen und die Betreuung der Auszubildenden seien kein Hinweis auf eine leitende Stellung .
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Wenn ferner der Kläger nach dem Arbeitszeugnis Ideen und Vorschläge eingebracht und so zum Aufbau des Unternehmens beigetragen habe , lasse sich auch hieraus eine leitende Stellung nicht herleiten , weil sich dem Zeugnis nicht entnehmen lasse , dass weitergehende Befugnisse übertragen worden seien .
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Im Übrigen wird auf den Bescheid Bezug genommen .
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