Dokument: S 21 KA 661/13

Kontext davor:

Satz: Nach Abschnitt III . 1 . der Sprechstundenbedarfsvereinbarung zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der AOK Bayern , dem Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. - Landesvertretung Bayern - , dem BKK Landesverband Bayern , der Bundesknappschaft Verwaltungsstelle München , dem Funktionellen Landesverband der Landwirtschaftlichen Krankenkassen und Pflegekassen in Bayern , dem Landesverband der Innungskrankenkassen in Bayern und dem Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V. - Landesvertretung Bayern – vom 1. 4. 1999 ( nachfolgend : Sprechstundenbedarfsvereinbarung ) gelten als Sprechstundenbedarf nur solche Mittel , die ihrer Art nach bei mehr als einem Berechtigten im Rahmen der vertragsärztlichen Behandlung angewendet werden oder bei Notfällen für mehr als einen Berechtigten zur Verfügung stehen müssen .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Hierzu ist eine Anlage vereinbart worden .
definition
Nach Buchstabe e ) dieser Anlage sind als Sprechstundenbedarf nicht verordnungsfähig u. a. Immuntherapeutika und Zytokine , Sexualhormone und ihre Hemmstoffe sowie Zytostatika , Metastasenhemmer und Diphosphonate .
definition
Zu Abschnitt III . 1. existierte eine Protokollnotiz , nach der es onkologischen Schwerpunktpraxen gestattet war , Zytostatika , Metastasenhemmer und Diphosphonate als Sprechstundenbedarf zu verordnen .
definition
Zutreffend hat der Beklagte damit festgestellt , dass Sexualhormone und ihre Hemmstoffe , Immuntherapeutika und Zytokine , Neuraltherapeutika , vitaminhaltige Präparate , Mineralstoffe , Antianämika sowie Blutgerinnungsmittel nicht als Sprechstundenbedarf hätten verordnet werden dürfen .
subsumption