Dokument: Au 5 K 17.32354

Kontext davor:

Satz: Das vom Kläger vorgelegte psychotherapeutische Fachgutachten von ... vom 25. Mai 2017 vermag kein anderes rechtliches Ergebnis zu begründen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Es ist insoweit bereits fraglich , ob der Ersteller des Gutachtens die Ausbildung aufweist , um fundiert eine am ICD-10 orientierte Diagnose einer PTBS beim Kläger stellen zu können ( vgl. VG Augsburg , U. v. 4. 5. 2011 - Au 7 K 10.30518 ; v. 15. 6. 2012 - Au 7 K 12.30023 ; v. 28. 1. 2003 - Au 6 K 02.30119 - jeweils juris ) .
subsumption
Das vorgenannte Gutachten ist von einem Primär- bzw. Traumatherapeuten und Heilpraktiker erstellt worden .
subsumption
Es spricht viel dafür , dass der Ersteller des Gutachtens mit einer Heilpraktikererlaubnis tätig ist ohne Arzt , Facharzt oder psychologischer Psychotherapeut zu sein .
subsumption
Das Vorliegen einer Krankheit kann jedoch grundsätzlich nur von einem Arzt festgestellt werden .
subsumption
Aufgrund des komplexen psychischen Krankheitsbildes einer PTBS bestehen entsprechende Anforderungen an das ärztliche Vorgehen , die ärztliche Diagnostik und die ärztliche Therapie , welche von vorneherein nur von Fachärzten für Psychiatrie oder für psychotherapeutische Medizin erfüllt werden können .
subsumption
Diesen Anforderungen genügt das vorgelegte Gutachten nicht .
subsumption
Sonstige aussagekräftige ärztliche Atteste hat der Kläger im Verfahren nicht vorgelegt .
subsumption
Sein Vortrag erschöpft sich darin , dass er beabsichtige , ab Juni 2017 eine psychiatrische Behandlung aufzunehmen .
subsumption