Dokument: S 38 KA 535/17

Kontext davor:
Rechtsgrundlage für das Nachbesetzungsverfahren ist § 103 Abs. 3a SGB V i. V. m. § 103 Abs. 4 SGB V.
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Nach gefestigter Rechtsprechung steht den Zulassungsgremien zur Beurteilung der Versorgungsgründe ein gerichtlich nur eingeschränkter Beurteilungsspielraum zu .
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Satz: Die gerichtliche Kontrolle beschränkt sich darauf , ob „ der Verwaltungsentscheidung bezüglich des Vorliegens der Notwendigkeit einer Nachbesetzung aus Versorgungsgründen im Rahmen des § 103 Abs. 3a Satz 3 SGB V unter anderem ein vollständig ermittelter Sachverhalt zu Grunde liegt , ob die durch die Auslegung des Begriffs „ Erforderlichkeit aus Versorgungsgründen “ zu ermittelnden Grenzen eingehalten und ob die Substitutionserwägungen so hinreichend in der Begründung der Entscheidung verdeutlicht wurden , dass im Rahmen des Möglichen die zu treffende Anwendung des Beurteilungsmaßstabes erkennbar und nachvollziehbar ist “ ( vgl. SG Nürnberg , Urteil vom 20. 03. 2014 , Az. S 1 KA 46/13 ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Ein solcher gerichtlich eingeschränkter Beurteilungsspielraum besteht auch hinsichtlich der Voraussetzung , ob eine Praxis fortführungsfähig ist .
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