Dokument: B 7 K 17.32175

Kontext davor:
Unabhängig hiervon ergeben sich in zeitlicher Hinsicht gravierende Ungereimtheiten , die deutlich dagegen sprechen , dass der Kläger aus eigenem Erleben berichtet hat .
subsumption
So hat der Kläger klar angegeben , er sei nach der Demonstration am 30. 04. 2014 verhaftet worden und sei dann 6 Monate und 10 Tage eingesperrt gewesen ( S. 4/5 der Anhörungsniederschrift ) .
subsumption
Hiervon ausgehend ergibt sich eine Flucht des Klägers aus dem Isuzu-Lkw ungefähr am 10.11.2014. Andererseits möchte der Kläger sein Heimatland am 05. 01. 2015 verlassen haben ( S. 3 der Anhörungsniederschrift ) .
subsumption

Satz: Den zeitlichen Zwischenraum von mehr als 6 Wochen vermochte der Kläger in der mündlichen Verhandlung in keiner Weise schlüssig zu erklären .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Er sei 10 Tage in Adaba geblieben , dann eine Nacht in Addis Abeba und sodann 4 Tage in Metema .
subsumption
Bei Metema handelt es sich um die Grenzstadt zum Sudan , so dass die zeitlichen Zusammenhänge unschlüssig bleiben , und zwar nicht nur hinsichtlich weniger Tage , sondern bezüglich einiger Wochen .
subsumption
Diese Ungereimtheiten gehen zu Lasten des Klägers .
subsumption