Dokument: L 2 U 421/16

Kontext davor:
Der Senat weist ferner darauf hin , dass gerade kleine Risikogemeinschaften typischerweise stärkeren Schwankungen hinsichtlich der Belastungsziffer unterliegen .
subsumption
Bei solchen kleinen Unternehmensgruppen bzw. bei Unternehmensgruppen mit zurückgehenden Mitgliederzahlen oder rückläufigen Entgelt- und Versicherungssummen dient die Zuordnung zu einer größeren Risikogemeinschaft daher der Beitragsstabilität .
subsumption

Satz: Denn jede Gefahrtarifstelle bedarf einer ausreichenden Größe , um zufallsbedingte Schwankungen in der Belastungsentwicklung auszuschließen und dem Versicherungsprinzip zu entsprechen ( vgl. Spellbrink , in : Kasseler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht , zu § 157 SGB VII RdNr . 11 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Durch Einordnung in eine deutlich größere Solidargemeinschaft werden Beitragsschwankungen ausgeglichen und ggf. eintretende Beitragssteigerungen für das einzelne Unternehmen durch die Aufteilung innerhalb einer größeren Solidargemeinschaft abgemildert .
subsumption
Vor diesem Hintergrund ist es rechtlich nicht zu beanstanden , dass die verhältnismäßig kleine Risikogemeinschaft der Religionsgemeinschaften , deren Anteil an den Entgelt- und Versicherungssummen nur ca. 10 % beträgt , vor allem wegen rückläufiger Mitglieder- und Entgeltzahlen in eine größere Risikogemeinschaft eingegliedert wurde , wie der Beklagtenvertreter in der mündlichen Verhandlung dargelegt hat .
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