Dokument: Au 4 K 15.352

Kontext davor:
In der Begründung zum Waffengesetz von 1972 habe der Gesetzgeber ausgeführt , dass die Gleichstellung der Schalldämpfer mit Schusswaffen erforderlich sei , um einerseits den Erfordernissen der Lärmbekämpfung Rechnung tragen zu können ohne andererseits Sicherheitsinteressen zu gefährden , die durch das bisherige Verbot der Schalldämpfer berücksichtigt worden seien .
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Damit sei davon auszugehen , dass im Rahmen der Ausübung der Jagd die Lärmbekämpfung auch im Sinne des Gesetzgebers als erforderlich angesehen werden müsse .
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Satz: Daher müssten es die jagdrechtlichen Genehmigungsbehörden ermöglichen , dass die Arbeitgeber die Vorgaben der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung einhalten könnten , zumal ein Berufsjäger den Anordnungen seines Arbeitgebers Folge zu leisten habe und der Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen habe , dass dem Arbeitnehmer durch die Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit keine gesundheitlichen Schäden zugefügt würden .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Der Beklagte könne sich daher im Rahmen seines Ermessens nicht darauf berufen , dass sich die genannte Verordnung nur an den Arbeitgeber wende .
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