Dokument: L 2 U 298/14

Kontext davor:
Für die Annahme eines Versicherungsschutzes müssen besondere Umstände vorliegen , die sich jedoch durch die Beweisaufnahme nicht bestätigten .
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Satz: Entgegen der Ansicht des Klägers sieht der Senat durch die Beweisaufnahme nicht bestätigt , dass es Absicht des Klägers gewesen sei , prüfungsrelevante Informationen zu erhalten .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Zwar gab der Kläger im Erörterungstermin im Berufungsverfahren an , Herr D. habe Signale ausgesandt , „ bestimmte Informationen “ zu haben .
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Gerade dies bestätigte der Zeuge D. aber nicht .
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Er sagte vielmehr aus , dass ein konkreter Anlass für das Gespräch nicht bestanden habe .
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Er habe nur erwartet , dass „ während der Busfahrt auch berufliche Gespräche stattfinden , daneben auch private . “
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Weiter gab er an , nach seiner Einschätzung zum Unfallzeitpunkt nur „ über seine ersten Eindrücke hinsichtlich der anderen Abteilung etwas sagen zu können “ .
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Es gab somit weder die vom Kläger erwähnten Signale für prüfungsrelevante Informationen noch einen vordergründig beruflichen Anlass für die Stadtrundfahrt .
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Es handelt sich dabei im Übrigen um eine seit langem geplante Prüfung und nicht um eine Anlassprüfung , wie von den Zeugen D. und E. bestätigt .
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Schließlich äußerte auch die Zeugin C. , sie habe nicht erwartet , dass über die Prüfung konkret gesprochen wird , sondern sie hat dies nur für „ durchaus möglich “ oder „ wahrscheinlich “ gehalten , „ da meistens über geschäftliche Sachen unter Kollegen gesprochen wurde und Herr D. früher im Bereich der Prüfung tätig war “ .
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