Dokument: Au 3 K 15.830

Kontext davor:

Satz: Mit diesem Einwand kann die Klägerin allerdings keinen Erfolg haben .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Ziel einer ( Hochschul- ) Ausbildung ist es auch , die entsprechende „ Fachsprache “ zu vermitteln bzw. zu erwerben .
subsumption
Die von der Klägerin verwendeten Begriffe entsprechen , so wie sie geschrieben wurden , offensichtlich nicht der Fachsprache .
subsumption
Dem Prüfer ist es daher grundsätzlich nicht verwehrt , die Verwendung unrichtiger Begriffe , auch wenn lediglich ein auf Flüchtigkeit oder Versehen beruhender Schreibfehler vorliegt , bei der Bewertung nach Ermessen , etwa durch Nichtvergabe von ( Teil- ) Punkten , zu berücksichtigen .
subsumption
Dies gilt insbesondere dann , wenn der Fachbegriff , so wie er geschrieben wurde , einen anderen Sinngehalt aufweisen kann , wie der erwartete ( richtige ) Begriff .
subsumption
Letzteres gilt vorliegend für die Begriffe „ Abschöpfung “ bzw. „ Ausschöpfung “ .
subsumption
Aber selbst dann , wenn man zugunsten der Klägerin hinsichtlich des Begriffs „ Schnäpfchen “ anstelle von „ Schnäppchen “ von einem zu vernachlässigenden Flüchtigkeitsfehler ausginge , hätte sich jedenfalls am Gesamtergebnis offensichtlich nichts geändert .
subsumption
Denn mit einem viertel oder gar halben Punkt mehr wäre vorliegend die Bestehensgrenze auch nicht annähernd erreicht .
subsumption