Dokument: AN 11 K 17.00371

Kontext davor:
Die von der Klägerin vorgetragene Verschattungswirkung führt nicht zu einer unzumutbaren Beeinträchtigung der Nutzbarkeit ihres Wohngebäudes bzw. ihres Grundstücks .
subsumption

Satz: Eine solche unzumutbare Beeinträchtigung käme in Betracht , wenn die Wohnräume der Klägerin auch während des Tages ausschließlich mit künstlichem Licht genutzt werden könnten .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Davon kann vorliegend nicht ansatzweise die Rede sein .
subsumption
Auf dem von der Klägerin selbst vorgelegten Luftbild ( Bl. 35 der Gerichtsakte ) ist deutlich zu erkennen , dass nahezu das gesamte Grundstück der Klägerin besonnt wird , insbesondere stehen die Terrasse und das Wohngebäude vollständig in der Sonne .
subsumption
Der Schatten der Weißtanne fällt hauptsächlich auf die Garagen bzw. das Nachbargrundstück .
subsumption
Auch auf den von der Klägerin vorgelegten Fotos ( Bl. 38 und 39 der Gerichtsakte ) ist gut zu erkennen , dass selbst in den Wintermonaten eine ausreichende Besonnung des Grundstücks und des Wohnhauses gegeben ist .
subsumption
Der Vortrag der Klägerin , dass ein Aufenthalt auf der Terrasse nur im Schattenwurf des Baumes möglich sei und dass lediglich vereinzelte Sonnenstrahlen durch den Baum auf die Terrasse und in das Wohngebäude der Klägerin dringen würden , ist nicht nachvollziehbar .
subsumption
Aufgrund der Tatsache , dass der Schatten mit der Drehung der Erde im Laufe des Tages über das Grundstück „ wandert “ , gibt es naturgemäß einen Zeitraum , in dem der Schatten vollständig auf das Haus der Klägerin fällt .
subsumption
Genauso gibt es aber einen Zeitraum , in dem der Schatten vollständig in eine andere Richtung fällt .
subsumption