Dokument: 10 KLs 502 Js 134777/14

Kontext davor:
Zu Lasten des Angeklagten war insbesondere zu berücksichtigen , dass der Angeklagte erheblich vorbestraft ist .
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Satz: Die nunmehr begangenen Straftaten hat er unmittelbar nach Haftentlassung begangen , was die hohe Rückfallgeschwindigkeit verdeutlicht .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Dabei fiel zusätzlich erschwerend ins Gewicht , dass es gerade die Geschädigten der zuvor begangenen Betrugstaten waren , denen der Angeklagte nunmehr durch seine neuen Taten eine vollständige Ersetzung ihrer Schäden erschwert hat .
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Gegen ihn sprach auch die Nachhaltigkeit der Tatbegehung durch konsequentes Verschweigen im Rahmen des Insolvenzverfahrens über einen langen Zeitraum hinweg mit nicht unerheblicher krimineller Energie , die bereits durch den Aufwand , welchen der Angeklagte zum Verheimlichen seines Auslandsvermögens betrieben hat , zum Ausdruck kommt , wobei korrespondierend von einem fortlaufenden Absinken der Hemmschwelle auszugehen ist .
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So ist der Angeklagte per E-Mail gegenüber der Bank mit Alias-Personalien aufgetreten und hat sich die Mühe gemacht , mindestens einmal jährlich nach Luxemburg zu fahren , um die dort banklagernde Post abzuholen .
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Dabei erkennt die Kammer beim Angeklagten insoweit auch eine erhebliche Unbelehrbarkeit , die sich darin manifestiert , dass er allein seine eigenen - abwegigen - Rechtsansichten akzeptiert und dabei nicht davor zurückschreckt , vorsätzliche Straftaten zu begehen , um die seiner Meinung nach richtige Ansicht durchzusetzen , obgleich ihm Behörden und Gerichte wiederholt bescheinigt haben , dass er im Unrecht ist .
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Schließlich war zu seinen Lasten noch zu berücksichtigen , dass er durch sein Handeln zwei Straftatbestände tateinheitlich verwirklicht hat .
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