Dokument: Au 2 K 16.1789

Kontext davor:
Ein Beamter in einem niedrigeren Statusamt darf grundsätzlich nicht einen Beamten in einem höheren Statusamt dienstlich beurteilen ( vgl. OVG NW , B. v. 21. 3. 2017 – 1 B 1361.16 – juris Rn . 4 ff. ; OVG Saarl , B. v. 23. 8. 2017 – 1 B 454.17 – juris Rn . 6 ff. ; NdsOVG , B. v. 1. 12. 2017 – 5 ME 80.17 – juris Rn . 27 ff. ) .
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Der sachliche Zusammenhang mit der Dienst- und Fachaufsicht schließt als Beurteiler grundsätzlich solche Beamte aus , die ein niedrigeres Statusamt innehaben als der zu beurteilende Beamte .
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Satz: Denn solche Beurteiler üben im Regelfall weder Dienst- noch Fachaufsicht aus , noch sind sie in der Lage , die Leistungen des Beamten gemessen an dessen Statusamt , welches sie selbst nicht innehaben und dessen Anforderungen sie nicht notwendig kennen , zu bewerten und gleichzeitig diese Leistungen ins Verhältnis zu den Leistungen anderer Beamter mit demselben – höheren – Statusamt zu setzen .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Ihnen fehlt im Regelfall der Überblick über die Leistungsfähigkeit der in der Behörde beschäftigten Beamten einer höheren Besoldungsgruppe ( OVG NW , B. v. 21. 3. 2017 – 1 B 1361.16 – juris Rn . 9 ; OVG Saarl , B. v. 23. 8. 2017 – 1 B 454.17 – juris Rn . 11 f. ; NdsOVG , B. v. 1. 12. 2017 – 5 ME 80.17 – juris Rn . 31 ; siehe zum Ganzen : BayVGH , B. v. 15. 2. 2018 – 6 CE 18.46 – juris Rn . 11 ) .
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