Dokument: Au 3 K 15.10

Kontext davor:
Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt , der Betrieb des Klägers sei ein Familienbetrieb , den dieser zusammen mit seinem Vater als erfolgreichen und prämierten Schafhaltungsbetrieb führe .
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Satz: Der Kläger habe die Antragsformulare im Auftrag seines Vaters unterschrieben , eine besondere Bevollmächtigung sei durch die Behörde nie gefordert worden .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Beanstandungen gegen eine sachgerechte Bewirtschaftung und eine ordnungsgemäße Führung des Betriebes seien von den landwirtschaftlichen Förder- und Bewertungsstellen zu keiner Zeit erfolgt .
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Es sei nicht nachvollziehbar , dass nun aus „ formalistischen Gründen “ angenommen werde , der falsche Betriebsführer und -inhaber habe Förderanträge gestellt .
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Der Kläger und dessen Vater hätten Anspruch auf Mutterschafprämien , beide seien Betriebsführer und Betreiber des schaffleischproduzierenden Betriebes .
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Die Förderung diene nicht der Prüfung formaler Umstände , sondern dazu , ordnungsgemäß wirtschaftende und mit Erfolg geführte Betriebe bzw. deren Betreiber zu unterstützen .
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Die Versagung der Prämie sei bei korrekter Anwendung der Bestimmungen nicht sachgerecht .
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Es handle sich vorliegend um einen Familienbetrieb , der nicht als Einzelbetrieb des Klägers bzw. seines Vaters angesehen werden könne .
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Es sei ein Härtefall gegeben , da die Betriebsführung ordnungsgemäß erfolgt sei .
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