Dokument: AN 5 K 15.00416

Kontext davor:
Es wird durchaus gesehen , dass der Kläger sich seit seiner Geburt in der Bundesrepublik Deutschland aufhält , hier eine Niederlassungserlaubnis hatte und zu dem Staat , dessen Staatsangehöriger er ist , Serbien , nur geringe Bindungen hat .
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Satz: Gesehen wird auch , dass der Kläger seine sozialen Bindungen , insbesondere zu seinem Sohn , seiner Mutter und seiner Lebensgefährtin , ganz überwiegend in der Bundesrepublik Deutschland hat .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Demgegenüber ist entgegen der Ansicht des Prozessbevollmächtigten des Klägers von einer gelungenen sozialen und wirtschaftlichen Integration des Klägers in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland bislang nicht auszugehen .
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Der Kläger hat zwar einen qualifizierenden Hauptschulabschluss erzielt , eine berufliche Ausbildung konnte er jedoch trotz mehrerer Versuche nicht abschließen .
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Der Kläger hat zwar immer wieder gearbeitet .
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Keine seiner bisherigen Anstellungen war jedoch von Dauer .
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Dabei wird auch berücksichtigt , dass der Kläger zuletzt in der mündlichen Verhandlung eine aktualisierte Bestätigung seines Schwiegervaters , nach der er bei diesem nach seiner Entlassung werde arbeiten können , vorgelegt hat .
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Der Beklagten ist jedoch zuzugeben , dass in Anbetracht der bisherigen Beschäftigungszeiten , die jeweils nur von überschaubarer Dauer waren und sich regelmäßig mit Zeiten des Bezugs von Sozialleistungen abwechselten , nicht davon auszugehen , dass der Kläger eine tragfähige wirtschaftliche Perspektive hat , zumal der Kläger hoch verschuldet ist .
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Wesentlich ist dabei , dass der Kläger die bei ihm bestehende Drogenproblematik nach wie vor nicht in hinreichendem Maß überwunden hat .
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Soweit der Kläger geltend macht , er könne weder die serbische Sprache noch die in Serbien gebräuchliche kyrillische Schrift , so ist dem Kläger zuzumuten , diese zu erlernen .
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