Dokument: AN 4 K 14.01585

Kontext davor:
Gegen den am 10. September 2014 zugestellten Bescheid erhob der Kläger am 30. September 2014 Klage .
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Satz: Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend , neben einer selbstständigen Betätigung mit typischen Leitungsaufgaben auf kaufmännischer Ebene , etwa dem Erstellen von Tagesabschlüssen , Terminmanagement und Kundenabrechnungen sei er auch im friseurhandwerklichen Bereich mit Leitungsaufgaben befasst gewesen , etwa Personalführung , Unterweisung von Auszubildenden , Kundenbetreuung und Bedienung .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dass ab 2011 eine zusätzliche Person als Betriebsleiter in der Handwerksrolle eingetragen gewesen sei , sei dem Kläger nicht bekannt gewesen und sei in der Unternehmung auch weder kommuniziert noch gelebt worden .
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Tatsächlich habe diese Person gegenüber dem Kläger keinerlei Weisungsbefugnis ausgeübt .
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Im Gegenteil , wenn der Kläger zugegen gewesen sei , habe dieser die Leitung ausgeübt .
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Der Kläger sei von Dienstag bis Donnerstag , mithin drei Tage die Woche im Friseursalon tätig gewesen .
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Der Betriebsleiter habe von Dienstag bis Freitag erst ab 12.00 Uhr und ferner samstags gearbeitet .
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Auch sei dieser letztlich maßgebliche Zeiträume gar nicht im Geschäft gewesen , während der Kläger den Salon einschließlich des Personals eigenverantwortlich geleitet habe .
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Insbesondere habe der Kläger auch die Schlüsselgewalt gehabt .
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Die Teilzeittätigkeit des Klägers sei vermutlich der Grund gewesen , weshalb der Geschäftsinhaber den Betriebsleiter entsprechend habe eintragen lassen .
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Aus dem Zeugnis ergebe sich die gehobene Position des Klägers auch dadurch , dass er neue Ideen und Vorschläge für das Unternehmen eingebracht habe .
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Derartige Leistungen kämen offenkundig nicht von einem gewöhnlichen Angestellten und zeigten die besonderen gestalterischen Befugnisse .
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Hinzuweisen sei ferner auf die eigenverantwortliche besondere Tätigkeit im Hochsteckbereich .
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Ferner ergebe sich die leitende Position auch aus der „ meistergleichen “ Vergütung des Klägers .
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Dieser habe bei 27 Arbeitsstunden einschließlich Pausen einen Brutto-Betrag in Höhe von 1 . 530,00 EUR verdient .
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Hochgerechnet auf eine Vollzeittätigkeit mit 39,5 Stunden ergäbe dies einen Brutto-Betrag von 2.238,33 EUR.
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Im Übrigen wird auf die Klagebegründung Bezug genommen .
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