Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:

Satz: Der Vortrag der Kläger gibt keinen Anlass , von diesen in der Rechtsprechung gefestigten Erkenntnissen abzuweichen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Das Anwesen der Kläger liegt über 1.000 m und damit deutlich mehr als 500 m von sämtlichen Windkraftanlagen entfernt .
subsumption
Bei diesem Abstand macht gemäß dem von der Rechtsprechung akzeptierten Aussagen im Windkrafterlass die Windkraftanlage nur einen Bruchteil des in der Umgebung messbaren Infraschalls aus .
subsumption
Das Anwesen der Kläger weist ferner einen Abstand von deutlich mehr als 700 m zu den Windkraftanlagen auf .
subsumption
Bei diesem Abstand liegen nach dem genannten Zwischenbericht aus Baden Württemberg die Infraschallpegel nicht mehr nennenswert erhöht , sondern wird der Infraschall im Wesentlichen vom Wind erzeugt , aber nicht vom Betrieb der Windkraftanlage .
subsumption
Soweit die Kläger einwenden , die bisher durchgeführten Studien seien lediglich mit wesentlich kleineren Windkraftanlagen durchgeführt worden , vermag dies keine andere Beurteilung zu rechtfertigen .
subsumption
Die jüngsten Urteile der Kammer , vor deren Erlass die Kammer eine Beweiserhebung zu Infraschallimmissionen durchgeführt hat , betrafen den hier streitgegenständlichen Windkraftanlagentyp .
subsumption
Der genannte Zwischenbericht aus Baden Württemberg bezieht sich unter anderem auf Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 138 m bzw. 143 m ( vgl. S. 15 des Zwischenberichts ) , d. h. auf Anlagen der gleichen Größenordnung wie der hier genehmigte Windkraftanlagentyp .
subsumption