Dokument: AN 9 K 13.02100

Kontext davor:
Für ein Kerngebiet typisch ist eine solche Vergnügungsstätte dann , wenn sie – wie hier - als zentraler Dienstleistungsbetrieb auf dem Unterhaltungssektor einen größeren Einzugsbereich hat und für ein größeres und allgemeineres Publikum erreichbar sein soll , das Angebot also nicht lediglich auf einen bestimmten Stadtteil begrenzt ist .
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Dabei spielt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Größe des Betriebs eine maßgebliche Rolle ( vgl. BVerwG , U. v. 28. 7. 1988 - NVwZ 1989 , 50 ) .
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Satz: Für Spielhallen hat die Rechtsprechung insoweit einen „ Schwellenwert “ von ca. 100 m ² Grundfläche angenommen , für die Einstufung als kerngebietstypisch aber letztlich eine Einzelfallbeurteilung als maßgeblich erachtet ( vgl. BVerwG vom 28. 7. 1988 a. a. O. ; vom 29. 10. 1992 - 4 B 103/92 - NVwZ-RR 1993 , 287 ; BayVGH , B. v. 12. 12. 2014 – 9 ZB 11.2567 – juris ; BayVGH , B. v. 9. 2. 2011 – 9 ZB 10.162 – juris Rn . 12 ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach: