Dokument: AN 2 K 14.01843

Kontext davor:
Letztlich hat der Kläger auch , nachdem sein Sohn einen Krippenplatz hatte , nämlich im Sommersemester 2014 noch keine und im Wintersemester 2014/2015 mit 5 ECTS nur geringfügige Studienleistungen erbracht und erst im Sommersemester 2015 und Wintersemester 2015/2016 seine Masterarbeit fertiggestellt und verteidigt .
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Satz: Er hat für die vorgesehenen vier Fachsemester somit insgesamt acht Studiensemester benötigt bzw. für noch fehlende 35 ECTS am Ende seines 4. Fachsemesters noch vier weitere Studiensemester .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Zwar hat der Kläger damit nicht die wohl entsprechend anzuwendende Frist des § 15 Abs. 3 a BAföG überschritten , dies ist aber ein weiteres Indiz dafür , dass der Kläger nicht aufgrund seiner Erziehungsleistungen die Förderungshöchstdauer überschritten hat , sondern schwerpunktmäßig aus anderen Gründen und es zu einer Überschreitung auch dann gekommen wäre , wenn das Kind nicht geboren und vom Kläger ( mit- ) versorgt worden wäre .
subsumption
Tz . 15. 3. 10 BAföG-VwV entbindet zwar vom Nachweis der Dauer der auf die Kindererziehung zurückzuführenden Verzögerung und pauschaliert diese mit einem Semester pro Lebensjahr des Kindes , aber nicht vom Nachweis der Kausalität als solcher .
subsumption
Gegen die Kausalität sprechen die dargelegten Umstände .
subsumption
Da eine weitere Aufklärung der aus der Sphäre des Klägers rührenden Aspekte für das Gericht nicht möglich war , der Kläger die gegen die Kausalität sprechenden Umstände gerade nicht entkräften konnte , trifft ihn die Nichterweislichkeit dieser Tatsache , so dass die Klage abzuweisen war .
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