Dokument: S 38 KA 341/16

Kontext davor:

Satz: Der Beklagte möchte Versorgungsangebote im Umkreis von 109 km berücksichtigen , was offenbar mit den Angaben der Klägerin zum geplanten Einzugsbereich zusammenhängt .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Vorstellbar wäre grundsätzlich eine Abstaffelung , was die „ Zumutbarkeit “ angeht , nach den Versorgungsebenen hausärztliche Versorgung ( zumutbar : maximal 25 km ) , allgemeine fachärztliche Versorgung ( zumutbar : maximal 50 km ) , spezialisierte fachärztliche Versorgung ( zumutbar : maximal 75 km ) und gesonderte fachärztliche Versorgung ( zumutbar : maximal 100 km ) .
subsumption
Es wird jedoch gerade bei den Versorgungsebenen mit großen Planungsbereichen , insbesondere aber bei der vierten Versorgungsebene ( gesonderte fachärztliche Versorgung ) je nach Fachgruppe zu differenzieren sein , je nachdem , ob es sich um ein Fachgebiet handelt mit keinem , mittlerem oder großen Patientenkontakt .
subsumption
Ein genereller Maßstab kann deshalb nicht vorgegeben werden .
subsumption
Dabei versteht sich von selbst , nicht nur die Entfernungen , sondern auch die Fahrtzeiten mit zu berücksichtigen .
subsumption
Nachdem es sich beim Bereich der Neurochirurgie zwar um die vierte Versorgungsebene handelt , jedoch von zumindest mittleren Patientenkontakten auszugehen sein wird , erscheinen Versorgungsangebote in G-Stadt ( Entfernung 103 km ; Fahrzeit : 59 Minuten ) und E-Stadt ( Entfernung 109 km ; Fahrzeit : 65 Minuten ) unter keinen Umständen berücksichtigungsfähig .
subsumption