Dokument: AN 1 K 17.00813

Kontext davor:
Nach dem ärztlichen Merkblatt zur Ziffer 2101 der BKV sind für diese Berufskrankheit erkrankungsursächlich kurzzyklische , repetitive , feinmotorische Handtätigkeiten mit sehr hoher Bewegungsfrequenz ( wie z. B. beim Maschinenschreiben und Klavierspielen ) , hochfrequente , gleichförmige , feinmotorische Tätigkeiten bei unphysiologischer , achsenungünstiger Auslenkung des Handgelenks ( wie z. B. beim Stricken ) , repetitive Manipulationen mit statischen und dynamischen Anteilen mit hoher Auslenkung des Handgelenks bei gleichzeitig hoher Kraftanwendung ( wie z. B. beim Drehen , Montieren oder Obst pflücken ) , forcierte Dorsalextension der Hand ( wie z. B. Rückhandschlag beim Tennis , Hämmern ) oder monoton wiederholte oder plötzlich einsetzende Aus- und Einwärtsdrehungen der Hand und des Vorderarmes ( z. B. beim Betätigen eines Schraubendrehers ) .
definition
Langjährige Schwerarbeit bzw. „ eintönige Fließbandarbeit “ kommen als arbeitstechnische Voraussetzungen nicht in Betracht , sofern es sich dabei nicht um unphysiologische Bewegungsabläufe bzw. unnatürliche Haltungen der beteiligten Gliedmaßen handelt .
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Satz: Hier ist eine rasche Gewöhnung ( Trainingseffekt ) zu erwarten , die eine Störung des Anpassungsgleichgewichts verhindert .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Die tägliche Einwirkungsdauer sollte mindestens drei Stunden , die Gesamtbelastungszeit in der Regel fünf Jahre betragen ( VG Kassel , U. v. 10. 7. 2014 - 1 K 222 / 12. KS - , juris Rn 99 unter Verweis auf HessLSG U. v. 29. 10. 2013 - L 3 U 28/10 - , juris ; U. v. 21. 11. 2006 - L 3 U 103/05 - , juris ; LSG SH , U. v. 14. 4. 2005 - L 1 U 18/03 - , juris ; zur Gesamtbelastungszeit vgl. auch HessLSG , U. v. 29. 1. 2019 - L 3 U 90/15 - , juris ) .
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