Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:
Auf den Grundstücken FlNr . ... und ... der Gemarkung ... , liegt nach den Erkenntnissen der bislang durchgeführten Untersuchungen eine Kontaminationsfläche von rund 9000 m ² vor , wobei die Hauptmenge der ca. 50.000 l umfassenden Ölkontamination in der wasserungesättigten bis -gesättigten Bodenzone auf einer Teilfläche von etwa 5000 m ² ( FlNr . ... und ... der Gemarkung ... ) mit einer Schichtmächtigkeit von 3 - 4 m im Schadenszentrum in einer Tiefe von ca. 3 - 5 m unter GOK , in den Talsenkenbereichen ( Fl.Nr. ... und ... ) ab ca. 1,5 - 2,5 m unter GOK liegt und MKW-Konzentrationen von bis zu > 1000 mg / kg über dem Hilfswert 2 für sanierungsrelevante Verunreinigungen aufweist .
subsumption
Die vorgefundenen Ölkontaminationen stellen stoffliche Einträge in den Boden dar , die allein aufgrund der stofflichen Eigenschaften von Heizöl / Diesel , insbesondere aber in dem vorgefundenen Ausmaß die natürlichen und nutzungsrelevanten Bodenfunktionen gemäß § 2 Abs. 3 BBodSchG in besonders gefährdender Weise beeinträchtigen .
subsumption
Das sich überschlägig ergebende Schadensvolumen von ca. 15.000 - 20.000 m ³ ( ca. 30.000 t ) für die MKW-kontaminierte Bodenzone weist eine solche Massivität und Großflächigkeit auf , dass von schädlichen Bodenveränderungen mit besonderem Gefahrenmaß i. S. v. Art . 5 Abs. 2 Satz 1 BayBodSchG auszugehen ist .
subsumption

Satz: Auch in Anbetracht des möglicherweise hohen Alters des Schadens lassen die gravierenden schädlichen Bodenveränderungen die Gefahr einer weiteren Ausbreitung und einer nachhaltigen Gewässerverunreinigung besorgen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: