Dokument: Au 3 K 14.185

Kontext davor:

Satz: Sinn und Zweck der Widerrufsvorschrift des § 20 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 WHG ist es , die Wasserbehörde in die Lage zu versetzen , den Wasserschatz , an dem ein nutzlos gewordenes Recht eines Privaten besteht , durch Beseitigung dieses Rechts wieder uneingeschränkt für die Allgemeinheit verfügbar zu machen und so für eine möglichst zweckmäßige Ausnutzung dieses Schatzes zu sorgen .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Ein konkretes öffentliches Interesse am Widerruf ist mithin für die Anwendung der Vorschrift nicht erforderlich ; es genügt die Absicht , die allgemeine öffentlich-rechtliche Benutzungsordnung für das betreffende Gewässer wiederherzustellen ( siehe zum Ganzen : BVerwG , B. v. 29. 11. 1993 - 7 B 114/93 - juris Rn . 4 ; HessVGH , B. v. 13. 10. 1994 - 7 UE 1982/91 - juris Rn . 36 ; OVG Saarland , B. v. 20. 8. 2010 - 1 A 214/10 - juris Rn . 15/17 ; VG Saarland , U. v. 12. 5. 2010 - 5 K 611/09 - juris Rn . 40 ; VG Ansbach , U. v. 16. 1. 2008 - AN 9 K 07.840 - juris Rn . 25 f. ; VG Regensburg , U. v. 9. 9. 1999 - RN 7 K 97.1268 - juris Rn . 27 ; jeweils zu § 15 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 WHG a. F. ) .
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