Dokument: AN 11 K 15.01378

Kontext davor:

Satz: Schließlich führt das Landratsamt auch den Aspekt der Ansiedlung bestimmter Kraut- und Staudenfluren im Rahmen natürlicher Sukzession auf dem erworbenen Grünlandstreifen an .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Hierzu soll auf dem erworbenen Uferstreifen die Grünlandnutzung aufgegeben werden oder etwa durch Regelung eines späteren Schnittzeitpunktes extensiviert werden .
subsumption
Auch hierzu hat die Klägerseite lediglich ausgeführt , dass eine Besiedlung am Bachrand bereits durch Bäume und Sträucher erfolgt sei .
subsumption
Aus den in den Akten befindlichen Bildaufnahmen ist jedoch ersichtlich , dass sich diese Ausführungen lediglich auf den unmittelbaren Bachrand beschränken .
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Die erworbene Teilfläche mit einer Breite von 8 m geht jedoch erheblich weiter und würde eine weitere Besiedlung auch auf dem bisher noch als Grünland genutzten „ Uferstreifen im weiteren Sinne “ ermöglichen , auf dem bisher keinerlei Besiedlung durch Sträucher oder Bäume erkennbar ist .
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Insbesondere ist auch nicht erkennbar , dass die Klägerseite oder die Beigeladenen zu 1 und 2 auch auf diesem 8 m breiten Streifen einen Verzicht auf die Grünlandnutzung in Betracht gezogen haben oder in Betracht ziehen würden .
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Auch zu dem Aspekt des im Bereich des erworbenen Uferstreifens verlegten Kanalisationsrohres ist anzuführen , dass dieses die Initiierung der oben genannten Kraut- und Staudenfluren eventuell erschweren könnte , jedoch der Rechtsmaßstab des Art . 39 Abs. 2 BayNatSchG hier bereits eine bloße Förderung der naturschutzfachlichen Ziele zur Rechtfertigung ausreichen lässt .
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Dass dieses Kanalisationsrohr insbesondere die Sukzession durch die soeben genannten Kraut- und Staudenflure unmöglich macht und eine Förderung der naturschutzfachlichen Ziele nicht mehr möglich ist , drängt sich dem Gericht nicht auf .
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