Dokument: AN 9 K 16.00632, AN 9 K 16.01552

Kontext davor:
Vergnügungsstätten sind besondere Gewerbebetriebe , die in unterschiedlicher Weise unter Ansprache des Geselligkeitsbedürfnisses , des Spiel- und Sexualtriebs der kommerziellen Freizeitgestaltung und der Zerstreuung dienen ( vgl. Röser in König / Röse / Stock , BauNVO , 3. Aufl. 2014 , § 7 Rn . 16 ) .
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Satz: Eine Vergnügungsstätte und nicht lediglich eine Wettannahmestelle , die darauf angelegt ist , Wetten entgegenzunehmen und weiterzuleiten sowie Gewinne auszuzahlen , liegt demnach dann vor , wenn die Kunden durch die konkrete Ausgestaltung , insbesondere durch das unmittelbare Nebeneinander von Wettannahmestelle und Liveübertragung von Sportereignissen mit gastronomischem Angebot dazu animiert werden , sich dort länger aufzuhalten , die Sportereignisse , auf die sie gewettet haben , in Liveübertragungen auf Fernsehmonitoren zu verfolgen und weiter an den angebotenen Wettspielen teilzunehmen ( vgl. BayVGH , B. v. 15. 1. 2016 – 9 ZB 14.1146 – juris ; B. v. 21. 5. 2015 – 15 CS 15.9 – juris Rn . 14 ; B. v. 25. 4. 2013 – 15 ZB 13.274 – juris ) .

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Kontext danach: