Dokument: S 38 KA 1031/14

Kontext davor:

Satz: Insgesamt ergibt sich auch kein Anspruch auf höheres Honorar aus dem aus Art . 12 Abs. 1 in Verbindung mit Art . 3 Abs. 1 Grundgesetz herzuleitenden Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit ( BSG , Urteil vom 27. 06. 2012 , B 6 KA 37/11 R ) .

Klassifikation: conclusion

Kontext danach:
Der Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit wäre nämlich nur dann verletzt , wenn zwei Gruppen , die sich in verschiedener Lage befinden , gleichbehandelt werden , ohne dass zureichende Gründe vorliegen .
definition
Außerdem ist nicht erkennbar , dass das Gebot der leistungsproportionalen Verteilung aus § 85 Abs. 4 Satz 3 SGB V verletzt ist ( BSG , Urteil vom 27. 2012 , B6 KA 37/11 R ; SG Marburg , Urteil vom 07. 09. 2014 , S 12 KA 483/12 ) .
definition
A
definition
uch kann der Kläger aus § 72 SGB V kein subjektives Recht auf höheres Honorar ableiten .
other
Denn die genannte Vorschrift besitzt ausschließlich objektiv-rechtlichen Charakter , auch wenn damit ein Rechtsreflex mit Auswirkung auf die Interessen des einzelnen verbunden sein sollte ( vgl. BVerfG , BVerfGE 27 , 297 ) .
definition
Folglich sind die der Honorierung der vertragsärztlichen Leistungen des Klägers zugrunde gelegten Regelungen rechtlich grundsätzlich nicht zu beanstanden , wenn auch letztendlich durch die weitere Differenzierung ( ab dem Quartal 1/2013 vier Honorarbereiche ) mit dem Ziel , zu einem „ Mehr “ an Honorarverteilungsgerechtigkeit und Kalkulationssicherheit zu gelangen , die Transparenz zwangsläufig darunter leiden muss .
subsumption