Dokument: L 2 U 100/11

Kontext davor:
Weitere gutachterliche Auswertungen der Röntgenbilder waren dem Senat verwehrt , da ihr Verbleib unbekannt ist .
subsumption
Prof. Dr. K. hat die Röntgenbilder von 1975 in seinem Gutachten nicht erwähnt bzw. ausgewertet .
subsumption
Soweit der Kläger auf spätere Befunde hingewiesen hat , in denen Veränderungen im Bereich der LWK genannt oder beschrieben worden sind , geben diese keinen Aufschluss darauf , ob sie bereits am Unfalltag vorhanden waren .
subsumption

Satz: Das gilt insbesondere , soweit sich Dr. P. im Arztbrief vom 22. 03. 1982 auf Röntgenaufnahmen aus dem Jahr 1980 - also erst fünf Jahre nach dem Unfall - stützt , soweit im Rehabilitationsbericht der Klinik W-Stadt Ende 1981 eine geringe Verformung des 1. LWK im Röntgenbild beschrieben wird , soweit die Ärzte der Praxis Dres. S. und P. Röntgenbilder aus dem Jahr 2003 bzw. soweit Dr. B. Röntgenbilder aus dem Jahr 2013 beschreibt .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Im Übrigen hat Dr. P. im Arztbrief vom 17. 01. 1985 deutlich zurückhaltender als in seinem Arztbrief vom 22. 03. 1982 nur noch von einer in den Röntgenbildern der LWS angedeuteten keilförmigen Veränderung des 1. LWK gesprochen , möglicherweise nach leichter Kompressionsfraktur .
subsumption
Soweit sich der Kläger auf die Erwähnung von Wirbelkörperbrüchen in Arztbriefen stützt , ist darauf hinzuweisen , dass entsprechende Angaben insbesondere unter der Anamnese bzw. unter der Vorgeschichte zu finden sind , so von Dr. L. im Arztbrief vom 29. 07. 1981 , von Dr. H. im Bericht vom 25. 09. 2003 , von Dr. K. im Arztbrief vom 26. 03. 2016 oder von Prof. Dr. G. und Dr. L. in den Berichten vom 07. 07. 2016 und 11. 10. 2016 , und damit auf Angaben des Klägers selbst beruhen .
subsumption
Belege dafür , dass Veränderungen der Wirbelkörper der LWS bereits 1975 aufgetreten wären , sind diesen Unterlagen aber nicht zu entnehmen .
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