Dokument: S 14 AS 992/14

Kontext davor:

Satz: Der Vorwurf der Sozialwidrigkeit ist begründet , wenn der Betreffende - im Sinne eines objektiven Unwerturteils - in zu missbilligender Weise sich selbst ( oder die Mitglieder seiner Bedarfsgemeinschaft ) in die Lage gebracht hat , Leistungen des SGB II in Anspruch nehmen zu müssen .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Maßgebend ist , dass das Verhalten aus der Sicht der Gemeinschaft - in Bezug auf den Erhalt von SGB-II-Leistungen ( BSG , a. a. O. , Rdnr . 22 ) - zu missbilligen ist .
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Es muss ein spezifischer Bezug zur Herbeiführung der Hilfebedürftigkeit bestehen .
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Das den Ersatzanspruch auslösende Verhalten muss aber nicht zwingend rechtswidrig im Sinne einer unerlaubten Handlung gemäß §§ 823 ff. Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB ) sein .
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Es kommt vielmehr auf die Umstände des Einzelfalles an , ob ein Verhalten als sozialwidrig gewertet werden kann .
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Das sozialwidrige Verhalten kann in einem Tun oder Unterlassen bestehen .
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