Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:
Hieran gemessen ist von einem Dorfgebiet ( Nr. 6.1 Buchst c ) TA Lärm ) auszugehen .
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Satz: Insbesondere der große landwirtschaftliche Betrieb ...

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Straße mit seiner erheblichen Ausdehnung ( Nord-Süd : ca. 100 m ; Ost-West : ca. 50 m ) ist für die Einstufung des klägerischen Anwesens beachtlich .
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Dass dieser Betrieb die Umgebung maßgeblich prägt , fällt bereits bei Betrachtung von Lageplänen bzw. Luftbildern unmittelbar auf , die ein Bild „ von oben “ vermitteln ( zu deren Beachtlichkeit zuletzt BVerwG , B. v. 13. 5. 2014 - 4 B 38/13 - NVwZ 2014 , 1246 - juris Rn . 13 ) .
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Dieser Eindruck hat sich beim Ortstermin bestätigt .
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Zwar mag das landwirtschaftliche Anwesen vom Anwesen der Kläger aus gesehen aufgrund der leichten Kurve der Stichstraße „ ... “ sowie wegen dazwischenstehender Bäume nicht unmittelbar im Blick liegen .
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Es liegt jedoch nicht derart weit von diesem landwirtschaftlichen Betrieb entfernt ( Luftlinie weniger als 150 Meter ) , dass von einer Prägung nicht mehr ausgegangen werden könnte .
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Ohnehin kommt es für die Frage der wechselseitigen Beeinflussung auf eine „ optische Trennung “ allein nicht an ( BVerwG , B. v. 13. 5. 2014 - 4 B 38/13 - NVwZ 2014 , 1246 - juris Rn . 13 ) .
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Abgesehen davon ist der landwirtschaftliche Betrieb bereits ab einer Entfernung von ca. 30 Metern des klägerischen Anwesens - hinter dem allgemein zugänglichen Fußballplatz - deutlich sichtbar .
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Der landwirtschaftliche Betrieb hat aufgrund seiner Größe und seines Umfangs nicht nur eine prägende , sondern eine geradezu dominierende Wirkung jedenfalls für den gesamten östlichen Bereich des Ortsteils ...
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Er ist in seiner Bedeutung gegenüber der von den Klägern angeführten Wohnbebauung mindestens ebenbürtig , so dass die für ein Dorfgebiet geradezu typische Durchmischung von Wohnen und landwirtschaftlicher Nutzung vorliegt ( „ ländliches Mischgebiet “ , s. o. ) .
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Der ...
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Straße kann auch keine trennende Wirkung beigemessen werden .
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Der landwirtschaftliche Betrieb liegt unmittelbar an der ...
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Straße , ist zu dieser hin ausgerichtet und wird über diese erschlossen .
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Die ...
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Straße trennt daher nicht im rechtlich erheblichen Maße die östlich gelegene Wohnbebauung vom Einwirkungsbereich des landwirtschaftlichen Betriebs .
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Dies gilt umso mehr , als die Erschließung des Anwesens der Kläger ausschließlich über die von der ...
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Straße auf Höhe des landwirtschaftlichen Anwesens abzweigende Stichstraße „ ... “ erfolgt .
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Der ...
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Straße bei der Bestimmung des Gebietscharakters trennende Wirkung beizumessen , erscheint daher konstruiert , zumal es ebenfalls typisch für ein Dorfgebiet ist , dass landwirtschaftliche Anwesen gerade auch an der Haupt-Durchgangsstraße eines Ortsteils liegen .
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Dies gilt insbesondere für - wie hier - große landwirtschaftliche Betriebe , die über einen entsprechenden Erschließungsbedarf verfügen .
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Eine trennende Wirkung wegen eines Höhenunterschieds - im Sinne einer topographischen Zäsur - , wie von Klägerseite in der mündlichen Verhandlung geltend gemacht , vermag die Kammer ebenfalls nicht zu erkennen .
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Zwar weist das Grundstück der Kläger in Richtung Süden ein Gefälle auf , so dass sich namentlich der Garten tiefer als die Erschließungsstraße „ ... “ befindet und vom Garten aus ein weiteres Geschoß des klägerischen Anwesens von außen wahrnehmbar ist .
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Eine „ Aufteilung “ des klägerischen Anwesens kann jedoch nicht erfolgen .
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Wesentliche Teile des klägerischen Anwesens liegen - was aufgrund von deren Erschließungscharakter selbstverständlich ist - auf Höhe der Straße „ ... “ und damit auf der Höhe des genannten landwirtschaftlichen Betriebs .
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