Dokument: AN 5 K 15.00416

Kontext davor:
Mit Schriftsatz vom 30. März 2015 beteiligte sich die Regierung von ... als Vertretung des öffentlichen Interesses am Verfahren und trat der Ansicht der Beklagten bei .
other
Der Kläger habe die Ausweisungstatbestände des § 53 Nr. 1 und Nr. 2 ( jeweils i. d. F. v. 31. 12. 2015 ) verwirklicht , genieße jedoch besonderen Ausweisungsschutz gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG ( i. d. F. v. 31. 12. 2015 ) .
subsumption

Satz: Im Fall des Klägers als faktischem Inländer sei eine Einzelfallwürdigung unter Berücksichtigung der Gesamtumstände des Falles geboten .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Eine Ausweisung des Klägers sei nur aus schwerwiegenden Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und zu spezialpräventiven Zwecken möglich .
subsumption
Dies sei bei den hier vorliegenden Betäubungsmitteltaten gegeben .
subsumption
Die Prognoseentscheidung der Beklagten , dass vom Kläger auch in Zukunft die Gefahr weiterer schwerwiegender Straftaten ausgehe , sei zutreffend .
subsumption
Von einem Wegfall der Wiederholungsgefahr könne nicht ausgegangen werden , solange eine Drogentherapie nicht erfolgreich abgeschlossen und deren Erfolg wie die damit verbundene Erwartung künftigen drogen- und straffreien Verhaltens auch nach Straf- bzw. Therapieende nicht glaubhaft gemacht sei .
subsumption
Die von der Beklagten vorgenommene Abwägung zwischen den Interessen des Klägers und den öffentlichen Interessen , eine Gefährdung höchster Rechtsgüter abzuwehren , sei verhältnismäßig .
subsumption
Ein unverhältnismäßiger Eingriff in den Schutzbereich der Art . 6 GG und Art . 8 EMRK sei nicht gegeben .
subsumption
Ausschlaggebend sei hier die Schwere der vom Kläger begangenen Taten .
subsumption
Auch sei der Kläger bereits seit 18. September 2013 in Haft .
subsumption
Der Kontakt zu seinen Kindern sei seitdem auf Briefe und Telefonate beschränkt .
subsumption