Dokument: AN 9 K 14.00265

Kontext davor:
Die natur- und artenschutzrechtlichen Bedingungen seien zur Verhinderung der Erfüllung des Tötungsverbots nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG fachlich notwendig gewesen und damit rechtmäßig .
subsumption

Satz: Die „ worst-case-Abschaltzeiten “ stellten sich für den Kläger insbesondere nicht als unverhältnismäßig dar .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Sie seien aus Gründen des präventiven Artenschutzes gerechtfertigt .
subsumption
Die Abschaltzeiten seien für alle möglichen Fledermausarten , pauschal an denjenigen Tag- / Nachtzeiten orientiert worden , bei denen generell aufgrund allgemeiner wissenschaftlicher Erkenntnisse von einer hohen Fledermausaktivität ausgegangen werden könne .
subsumption
Die worst-case Abschaltzeiten ermöglichten einen eingeschränkten Betrieb der Kleinwindkraftanlage , bei dem Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG für sämtliche Fledermausarten grundsätzlich ausgeschlossen werden könnten .
subsumption
Falls ein von den „ worst-case-Abschaltzeiten “ abweichender Betrieb stattfinden sollte , wäre eine gezielte , spezielle artenschutzrechtliche Prüfung ( saP ) erforderlich .
subsumption
Erst durch diese Prüfung gelange die Untere Naturschutzbehörde zu Ergebnissen , mit welchen entweder für den zukünftigen Betrieb ein Abschaltalgorithmus auf dort tatsächlich vorkommende Arten angepasst werden oder eben auf eine Abschaltung verzichtet werden könne .
subsumption
Das Jahr , in dem die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung vorgenommen werden solle , bestimme einzig und allein der Bauherr , weshalb nicht von einer fehlenden Bestimmtheit der Regelung ausgegangen werden könne , da eine klare Handlungsvorgabe gegeben sei .
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