Dokument: Au 6 K 15.1467

Kontext davor:
Auch in der eigenen Darstellung der Klägerin ist eine deutliche Steigerung in der Wiedergabe der Vorfälle erkennbar , die ihre Glaubwürdigkeit zusätzlich mindert : Körperliche Übergriffe hat die Klägerin im Verwaltungsverfahren zunächst selbst nicht geltend gemacht .
subsumption
Vielmehr hat sie in ihrer ersten Stellungnahme ( s. Bl. 51 f. der Behördenakte ) u. a. angegeben , „ schlagen lassen will ich mich nicht “ , wenngleich sie die geschilderten Vorfälle als traumatisch bzw. beängstigend bezeichnet und ausgeführt hat , ihr Ehemann habe ihr sogar Schläge angedroht .
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Satz: Demgegenüber spricht die Klägerin in ihrer weiteren Stellungnahme vom 22. Juni 2015 gegenüber dem Landratsamt davon , dass sich ihr Ehemann wiederholt körperlich an ihr „ vergangen “ habe ( Behördenakte Bl. 80 f. ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Im Rahmen der Klagebegründung wird schließlich ausgeführt , das Zusammenleben sei von häuslicher Gewalt , resultierend aus dem Drogenkonsum und der krankhaften Eifersucht ihres Mannes , geprägt gewesen ; die Klägerin habe wegen der körperlichen Übergriffe Strafanzeige gegen ihren Mann erstattet .
subsumption
Aus der zeitlichen Abfolge des Vortrags der Klägerin wird deutlich , dass diese ihr Vorbringen hinsichtlich der nunmehr geltend gemachten körperlichen Übergriffe gesteigert hat .
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Im Übrigen hat die Klägerin die geltend gemachten Vorkommnisse zunächst auch nicht zur Anzeige gebracht , sondern dies erst auf Anraten ihrer Bevollmächtigten getan .
subsumption
Die Klägerin nahm die geschilderten ehelichen Streitigkeiten auch nicht zum Anlass , deswegen professionellen Rat bei Dritten , etwa einer Beratungsstelle zu suchen .
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