Dokument: L 3 U 43/16

Kontext davor:
Der Senat ist danach davon überzeugt , dass es sich bei der „ Absperrung “ , von der in den Unterlagen aus der ehemaligen DDR die Rede ist , nicht um eine als solche gekennzeichnete Absperrung im arbeitsschutzrechtlichen Sinn gehandelt hat , sondern lediglich um ein Geländer bzw. einen Handlauf .
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Möglicherweise war diesem Geländer damals rein faktisch auch eine Absperrfunktion zugedacht worden .
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Dies erscheint dem Senat plausibel anhand der Schilderungen des Klägers in der mündlichen Verhandlung .
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Denn danach befand sich der Eingang / Ausgang zum Pausenraum direkt neben der Fahrbahn der Gabelstapler .
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Vermutlich sollte das Geländer die Werktätigen hier zu einer gewissen Vorsicht anhalten .
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Satz: Etwas anderes ergibt sich nicht aus den Überprüfungen der Arbeitsschutzinspektion der DDR , die ebenso den Schluss zulassen , dass eine gekennzeichnete Absperrung im arbeitsschutzrechtlichen Sinn erst nach dem Unfallereignis des Klägers errichtet werden sollte .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Ein Überschreiten der Fahrbahn sollte letztlich ohnehin nicht verhindert werden .
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Denn nach den glaubhaften Ausführungen des Klägers war ein Betreten der Fahrbahn regelmäßig erforderlich , um zu den verschiedenen Arbeitsplätzen zu gelangen ; auch der Kläger konnte nur über die Fahrbahn zurück zu seinem Arbeitsplatz gelangen .
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Wäre er nicht über den Handlauf gestiegen , hätte er den etwas längeren Weg darum herum wählen müssen ; anschließend hätte er ebenfalls die Fahrbahn betreten müssen .
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