Dokument: AN 4 K 17.01210

Kontext davor:
Nach der Rechtsprechung steht dem Veranstalter eines Marktes bezüglich der Gesamtkonzeption , insbesondere auch der Platzkonzeption , eine weite Ausgestaltungsbefugnis zu , die sich auf die Festlegung des räumlichen Umfangs der Veranstaltung , die Aufteilung des insgesamt zur Verfügung stehenden Geländes , der Belegungsdichte und des gewünschten Gesamtbilds bezieht und u. a. auch die Befugnis umfasst , die Art der zuzulassenden Betriebe ( Branchen , Sparten ) zu bestimmen und gleichzeitig Geschäfte zur Vermeidung eines einförmigen Erscheinungsbilds und im Interesse der Ausgewogenheit des Gesamtangebots und der verschiedenen Sparten der Zahl nach zu begrenzen ( VG Würzburg , U. v. 24. 05. 2017 – W 6 K 17.166 – juris Rn . 19 ) .
definition
Dieser weite Gestaltungsspielraum unterliegt nur eingeschränkter gerichtlicher Überprüfung , nämlich , ob er willkürlich ist , auf der Annahme falscher Tatsachen beruht oder unter Nichtbeachtung einschlägiger Verfahrensregeln oder allgemein gültiger Bewertungsmaßstäbe zu Lasten der Zulassung bestimmter Bewerber überschritten wurde .
definition

Satz: Innerhalb dieses Freiraums kann der Veranstalter nicht nur das allgemeine Erscheinungsbild und Angebot , sondern auch Größenbeschränkungen für Geschäfte bestimmen ( Schönleiter in Landmann / Rohmer , GewO , 77. EL Oktober 2017 , § 70 Rn . 17 ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Um eine Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten und im Lichte des Art . 3 GG ist es zudem nicht zu beanstanden , dass die Beklagte in den Vergaberichtlinien formelle Kriterien aufstellt , bei deren Nichteinhaltung ein Ausschluss aus dem Vergabeverfahren erfolgt .
subsumption
Vielmehr wird dadurch sichergestellt , dass alle Bewerber gleich behandelt werden .
subsumption