Dokument: Ks 104 Js 5210/15

Kontext davor:
Der heute 32-jährige Angeklagte xxx ist am 26. 03. 1984 unter dem Familiennamen B. in Meiningen ehelich geboren worden und dort in der elterlichen Familie zusammen mit seiner fünf Jahre älteren Halbschwester Silke aufgewachsen .
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Satz: Zu seinem heute 58-jährigen Vater hatte der Angeklagte während seiner Kindheit nur wenig Kontakt , da dieser aufgrund seiner Tätigkeit als Lkw-Fahrer nur sehr selten zu Hause war .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Nach der innerdeutschen Grenzöffnung zog der Vater des Angeklagten zunächst allein in den Landkreis Aschaffenburg , wo er für eine Spedition arbeitete .
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Die heute 57-jährige Mutter , von Beruf Köchin , litt zu dieser Zeit unter einer schwerwiegenden Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit .
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Diese äußerte sich zunächst darin , dass sie des Öfteren betrunken von der Arbeit nach Hause gekommen war , in der Folge auch zu Hause und in Anwesenheit ihrer Kinder erhebliche Mengen von Alkohol , insbesondere Wodka , konsumierte und schließlich aufgrund ihres stetigen Alkoholkonsums weder ihrer beruflichen Tätigkeit nachkam , noch sich um Angelegenheiten der Haushaltsführung und der Kindeserziehung kümmern konnte .
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Letzteres wurde von der Schwester des Angeklagten übernommen , die für diesen zur einzigen Bezugsperson wurde und für ihn die Rolle einer Ersatzmutter einnahm .
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Ende des Jahres 1990 / Anfang 1991 zog die Familie schließlich zu dem Vater nach Heigenbrücken .
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Die Mutter des Angeklagten , die noch vor dem Umzug in Hildburghausen eine mehrwöchige Entzugstherapie erfolgreich absolviert hatte , lebte fortan abstinent und ging auch wieder einer beruflichen Tätigkeit nach .
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Der Angeklagte , der bereits in Meiningen eingeschult worden war , wechselte auf die Grundschule Heigenbrücken .
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Noch während der Grundschulzeit des Angeklagten zog die Familie in den Aschaffenburger Stadtteil Strietwald , wo der Angeklagte die dortige Hauptschule besuchte .
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Im Jahr 1996 zog die Schwester des Angeklagten aus dem elterlichen Haushalt aus .
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Der Angeklagte litt zwar zunächst unter der Trennung , fand sich in der Folge aber auch ohne seine Schwester als Bezugsperson im häuslichen Umfeld gut zurecht .
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Die Hauptschule beendete der Angeklagte im Jahr 2000 im Alter von 16 Jahren ohne Abschluss .
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Der Angeklagte begann nunmehr erstmals im Freundeskreis mit dem Konsum von Betäubungsmitteln .
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Er rauchte rasch mehrmals täglich und für die Dauer der kommenden neun Jahre Marihuana in einer Dosis von 1 bis 2 Gramm. Im Anschluss an seine Schulzeit absolvierte der Angeklagte erfolgreich eine dreijährige Ausbildung zum Estrichleger bei der Firma F. in Aschaffenburg-Strietwald .
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Während seiner Ausbildung lernte der Angeklagte seine spätere Ehefrau , die zwei Jahre jüngere , heutige Arzthelferin Christina M. kennen .
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Bis zum Jahr 2008 war der Angeklagte sodann zunächst als Angestellter und später auf selbständiger Basis im Bereich Fußbodentechnik tätig .
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Anschließend wechselte der Angeklagte die Branche und wurde Paketfahrer , zunächst bei der Firma DHL , später bei der Firma DPD , wo er auch seinen LKW-Führerschein erwarb .
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Ende des Jahres 2011 wechselte der Angeklagte zu dem im Bereich Müllentsorgung tätigen Unternehmen Werner .
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Am 20. 06. 2012 wurde der gemeinsame Sohn Jonas des Angeklagten und seiner damaligen Lebensgefährtin Christina M. geboren .
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