Dokument: L 19 R 36/17

Kontext davor:
Mit dem von der Klägerin vorgelegten Arbeitsbuch aus der ehemaligen Sowjetunion ist dieser Nachweis nicht geführt .
subsumption
Unterlagen , die nur Beginn und Ende der jeweiligen Beschäftigungszeiträume bescheinigen , aber keine Angaben zu etwaigen Ausfalltatbeständen während des Beschäftigungszeitraumes enthalten , werden von der Rechtsprechung regelmäßig nur als Mittel der Glaubhaftmachung , nicht aber als geeigneter Nachweis für eine lückenlose Beitragszahlung in den entsprechenden Zeiträumen anerkannt ( z. B. BSG , Urt . v. 21. 08. 2008 , Az. B 13/4 R 25/07 R ; LSG Bayern , Urt . v. 17. 01. 2007 , Az. L 19 R 584/05 - jeweils nach juris ) .
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Für den Vortrag der Klägerin , dass bei der Berufsgruppe der Lehrer eine andere Handhabung gegolten habe und in ihrem Arbeitsbuch Ausfallzeiten eingetragen worden wären , wenn sie angefallen wären , gibt es keinerlei Anhaltspunkte .
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Satz: Daran ändert auch die bestätigende Aussage der Zeugin B. nichts .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Insbesondere hätten auch bei Beschäftigten , die im Einzelfall keine Ausfallzeiten gehabt haben , im Arbeitsbuch entsprechende Eintragsmöglichkeiten vorgesehen sein müssen , da im Vorhinein ja nicht bekannt gewesen sein konnte , dass keine Ausfallzeiten anfallen würden .
subsumption
Die aktenkundigen Inhalte des Arbeitsbuches der Klägerin lassen eine derartige Eintragungsmöglichkeit nicht erkennen .
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