Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:
Unter Würdigung der gesamten zur Verfügung stehenden Unterlagen und Erkenntnisse ist damit die vom Beklagten getroffene Entscheidung , keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen , unter Berücksichtigung seines Einschätzungsspielraums und des Umstands , dass es sich bei der Vorprüfung um eine überschlägige Vorausschau handelt , nachvollziehbar und plausibel .
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Zu berücksichtigen ist dabei auch , dass der rechtlich vorgegebene Schwellenwert für die Vorprüfung des Einzelfalls gemäß Nr. 1.6.2 der Anlage 1 zum UVPG ( sechs Windkraftanlagen ) gerade erst erreicht war .
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Satz: In einem solchen Fall liegt die Annahme , dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist , näher als etwa dann , wenn sich der Umfang des beantragten Vorhabens der Schwelle von 20 Windkraftanlagen nähert , die gemäß Nr. 1.6.1 der Anlage 1 zum UVPG zwingend eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach sich zieht .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Für das Dokumentationserfordernis nach § 3c Satz 6 UVPG folgt daraus , dass im Regelfall die Anforderungen umso geringer sein dürften , je deutlicher das Ergebnis zu Tage tritt ( vgl. OVG NRW , U. v. 3. 12. 2008 - 8 D 21 / 07. AK - juris Rn . 89 ) .
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