Dokument: Au 6 K 16.32308

Kontext davor:

Satz: Die Frage , ob die in Afghanistan oder Teilen von Afghanistan stattfindenden gewalttätigen Auseinandersetzungen nach Intensität und Größenordnung als vereinzelt auftretende Gewalttaten i. S. von Art . 1 Nr. 2 des Zusatzprotokolls vom 8. Juni 1977 zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer nicht internationaler bewaffneter Konflikte ( BGBl . 1990 II S. 1637 ) – ZP II – oder aber als anhaltende Kampfhandlungen bewaffneter Gruppen im Sinne von Art . 1 Nr. 1 ZP II zu qualifizieren sind , kann dahinstehen , weil nach der Überzeugung des Gerichts der Kläger keiner erheblichen individuellen Gefahr für Leib oder Leben ausgesetzt wäre .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Denn es fehlt vorliegend an einer Verdichtung allgemeiner Gefahren , die weitere Voraussetzung für die Zuerkennung subsidiären Schutzes nach § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG ist .
subsumption