Dokument: Au 6 K 15.1467

Kontext davor:
Derartige ehebezogene Nachteile hat die Klägerin bei einer Rückkehr nach Russland nicht zu befürchten .
subsumption
Diese ergeben sich insbesondere nicht daraus , dass die Klägerin im Fall des Abbruchs des Aufenthalts ihren Arbeitsplatz im Bundesgebiet verliert und dadurch ein Neubeginn im Heimatstaat erforderlich ist ; denn dies trifft grundsätzlich alle Rückkehrer gleichermaßen und ist daher im Regelfall nicht geeignet , die Ausreisepflicht zu suspendieren ( vgl. BayVGH B. v. 26. 7. 2010 - 10 ZB 10.75 - juris Rn . 15 ; B. v. 15. 2. 2010 - 19 CS 09.3105 - juris ) .
subsumption
Die Klägerin hat in ... an der Universität am 3. Juni 2011 ein Studium mit einem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft und -management abgeschlossen ; sie hat in Russland bereits zwei Jahre in diesem Beruf gearbeitet ( s. Bl. 82 und 85 der Behördenakte ) .
subsumption

Satz: Es ist deshalb zu erwarten , dass es ihr nach ihrer Rückkehr gelingen wird , wieder eine Beschäftigung zu finden .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Nach wie vor lebt auch die Familie der Klägerin in Russland .
subsumption
Das Problem , bei einer Rückkehr wirtschaftlich wieder neu Fuß fassen zu müssen , trifft die Klägerin in gleicher Weise wie jeden anderen Rückkehrer .
subsumption
Besondere ehebezogene Benachteiligungen sind darin nicht zu sehen .
subsumption