Dokument: AN 1 K 14.00134

Kontext davor:
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ( U. v. 1. 3. 2007 - 2 A 9/04 ; U. v. 28. 4. 2002 - 2 C 22/01 , ZBR 2003 , 140 ; B. v. 8. 3. 2004 - 2 B 54/03 , Buchholz 239.1 § 31 BeamtVG Nr. 13 ; B. v. 29. 12. 1999 - 2 B 100/99 ; B. v. 20. 2. 1998 - 2 B 81/97 ) sind als Ursache im Rechtssinne auf dem Gebiet der beamtenrechtlichen Dienstunfallversorgung nur solche für den eingetretenen Schaden ursächlichen Bedingungen im naturwissenschaftlich-philosophischen ( natürlich-logischen ) Sinne anzuerkennen , die wegen ihrer besonderen Beziehung zum Erfolg nach natürlicher Betrachtungsweise zu dessen Eintritt wesentlich mitgewirkt haben .
definition

Satz: Beim Zusammentreffen mehrerer Ursachen ist eine als alleinige Ursache im Rechtssinne anzusehen , wenn sie bei natürlicher Betrachtungsweise überragend zum Erfolg mitgewirkt hat , während jede von ihnen als wesentliche ( Mit- ) Ursache im Rechtssinne anzusehen ist , wenn sie nur annähernd die gleiche Bedeutung für den Eintritt des Erfolges hatte .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Alle übrigen Bedingungen im natürlich-logischen Sinne scheiden als Ursachen im Rechtssinne aus .
subsumption