Dokument: L 15 VK 1/15

Kontext davor:
* Sofern der Kläger am Gutachten des Dr. L. kritisiert , dass dieser die Einschätzung geäußert habe , dass die beim Kläger vorliegende Hüftarthrose beidseits in keinem Zusammenhang mit der Verletzung im Krieg stehe , stellt dies keinen Widerspruch zu den Feststellungen des Beklagten dar .
subsumption
Zwar ist dem Kläger zuzugestehen , dass eine „ Bewegungseinschränkung des linken Hüftgelenks “ bestandskräftig mit Bescheid vom 24. 03. 2006 als Schädigungsfolge anerkannt und daher solange als Schädigungsfolge zugrunde zu legen ist , als nicht eine anders lautende Feststellung von Schädigungsfolgen durch den Beklagten erfolgt ist .
subsumption
Der Kläger übersieht aber , dass bei ihm nur eine Bewegungseinschränkung des linken Hüftgelenks , nicht aber eine Hüftgelenksarthrose links als Schädigungsfolge anerkannt ist .
subsumption

Satz: Insofern steht die Aussage des Sachverständigen , dass die Hüftgelenksarthrose ( auch links ) für ihn keine Schädigungsfolge darstelle , sondern auf die Coxa vara des Klägers zurückzuführen sei , nicht in Widerspruch zu den Feststellungen im Bescheid vom 24.03.2006. Zudem sind die Ausführungen des Dr. L. zu Kausalitätsfragen für die Entscheidung des Senats nicht entscheidungsrelevant , da bei den anerkannten Schädigungsfolgen schon keine Verschlimmerung feststellbar ist und die Anerkennung neuer , seit dem Bescheid vom 24. 03. 2006 aufgetretener Schädigungsfolgen im Zusammenhang mit der Hüfte nicht im Raum steht .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: