Dokument: Au 6 K 17.34147

Kontext davor:
Hinsichtlich der Gefahr einer Retraumatisierung liegen keine begründeten Anhaltspunkte vor , für diese finden sich in den Attesten auch keine hinreichenden Anhaltspunkte .
subsumption
Dieser kann die Klägerin zu 2 auch durch Rückkehr an einen anderen Ort als der behaupteten Traumatisierung entgehen .
subsumption
Selbst eine vor der Ausreise liegende posttraumatische Belastungsstörung schließt eine Behandlung im Herkunftsland nicht gleichsam automatisch aus .
subsumption

Satz: Vielmehr ist es eine Frage der Umstände des Einzelfalls , ob eine ( zwangsweise ) Rückführung ausnahmsweise Konsequenzen hätte , die zu einem Abschiebungsverbot im Sinne des § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG führen ( können ) , weil etwa ein psychischer Zusammenbruch mit dauerhaften Folgen droht , der eine erfolgversprechende Behandlung dort prognostisch unmöglich machen würde ( vgl. OVG NW , U. v. 11. 9. 2018 - 5 A 3000 / 15. A - juris Rn . 89 m. w. N. ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies ist allerdings klägerseitig nicht dargelegt .
subsumption