Dokument: AN 9 K 13.02100

Kontext davor:
Die Anforderungen an den Abwägungsvorgang ergeben sich aus den verfahrensrechtlichen Vorgaben des § 2 Abs. 3 BauGB , die sich mit den Anforderungen decken , die die Rechtsprechung aus dem Abwägungsgebot des § 1 Abs. 7 BauGB entwickelt hat ( BVerwG , U. v. 13. 12. 2012 – 4 CN 1/11 – BVerwGE 145 , 231 = juris Rn . 9 ; U. v. 9. 4. 2008 – 4 CN 1/07 – juris Rn . 20 ; BayVGH , U. v. 17. 3. 2015 – 15 N 13.972 – juris ) .
subsumption

Satz: Nach § 1 Abs. 7 BauGB sind bei der Aufstellung der Bauleitpläne die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Das Abwägungsgebot ist gerichtlich ( nur ) daraufhin zu überprüfen ist , ob eine Abwägung überhaupt stattgefunden hat , ob in die Abwägung an Belangen eingestellt worden ist , was nach Lage der Dinge in sie eingestellt werden musste , ob die Bedeutung der betroffenen öffentlichen und privaten Belange verkannt und ob der Ausgleich zwischen den von der Planung berührten Belangen in einer Weise vorgenommen worden ist , der zur objektiven Gewichtigkeit einzelner Belange außer Verhältnis steht ( vgl. BVerwG , U. v. 12. 12. 1969 – 4 C 105/66 – BVerwGE 34 , 301 = juris Rn . 29 ; B. v. 1. 7. 2013 – 4 BN 11/13 – BauR 2013 , 1811 = juris Rn . 9 ) .
definition