Dokument: 6 K 1148/16

Kontext davor:

Satz: Aus dem Wesen des Typus des „ häuslichen Arbeitszimmers “ folgt , dass seine Grenzen fließend sind und dass es Übergangsformen gibt .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Der jeweilige Sachverhalt muss dem Typus wertend zugeordnet werden ; entscheidend ist dabei das sich aus den konkreten Verhältnissen ergebende Gesamtbild ( grundlegend : BFH-Urteil vom 19. 09. 2002 VI R 70/01 , BStBl II 2003 , 139 ) .
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Ob ein Raum als häusliches Arbeitszimmer anzusehen ist , lässt sich daher nur aufgrund einer Gesamtwürdigung der Umstände des Einzelfalls entscheiden ( BFH-Urteile vom 23. 09. 1999 VI R 74/98 , BStBl II 2000 , 7 , und vom 16. 10. 2002 XI R 89/00 , BStBl II 2003 , 185 ) .
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Ist eine Zuordnung zum Typus des häuslichen Arbeitszimmers i. S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG nicht möglich , so sind weiterhin die von der Rechtsprechung zu § 12 Nr. 1 Satz 2 EStG entwickelten Kriterien zur Abgrenzung einer nahezu ausschließlich betrieblichen Veranlassung der Nutzung gegenüber einer nicht unwesentlichen privaten Mitveranlassung zu berücksichtigen ( BFH-Urteile vom 19. 09. 2002 VI R 70/01 , BStBl II 2003 , 139 , und vom 05. 12. 2002 IV R 7/01 , BStBl II 2003 , 463 ) .
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