Dokument: 4 K 334/16

Kontext davor:
Dies gilt auch hinsichtlich der Durchführung einer übernommenen ehrenamtlichen Schicht .
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Nach den Ausführungen der Klägervertreter in der mündlichen Verhandlung seien hauptamtliche Mitarbeiter nicht nur bis zum Beginn , sondern sogar bis zum Ende einer ehrenamtlichen Schicht frei in ihrer Entscheidung , den Dienst anzutreten oder vorzeitig abzubrechen .
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Satz: Entgegen dieser Auffassung sind nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts die ehrenamtlich Tätigen jedenfalls nach Schichtbeginn zur Durchführung der übernommenen Aufgaben und Einhaltung der Schichtzeiten verpflichtet ( vgl. BAG-Beschluss in MRD 2003 , 998 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Außerdem steht dem die überzeugende Aussage des Zeugen A entgegen , wonach bei der Erstellung der Dienstpläne eine gewisse Planungssicherheit für die Gewährleistung des Rettungsdienstes unerlässlich sei .
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Entsprechend werde von den Ehrenamtlichen grundsätzlich erwartet , dass sie die Schichten , für die sie sich gemeldet hätten , auch anträten bzw. sich rechtzeitig abmeldeten .
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Soweit dies wiederholt nicht der Fall sei , habe er zwar gegenüber ehrenamtlich tätigen Rettungskräften kein unmittelbares disziplinarisches Weisungsrecht , er würde jedoch über den Leiter des Bereitschaftsdienstes darauf hinwirken , dass dies in Zukunft abgestellt werde .
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Demnach bestehen nach Auffassung des Senats in Einzelfällen für den hauptamtlichen Leiter des Rettungsdienstes als fachlicher Vorgesetzten durchaus unmittelbar im Rahmen der Erstellung des Dienstplanes bzw. mittelbar im Rahmen der Organisationsstrukturen der Klägerin entsprechende Möglichkeiten , auch hinsichtlich ehrenamtlich Tätigen unter Beachtung des besonders schützenswerten Ehrenamts wohlwollend auf die Wahrung von betrieblichen Belangen des Rettungsdienstes als vorrangiges Gut hinzuweisen .
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