Dokument: Au 3 K 16.230

Kontext davor:
Ausgehend von den obigen Anforderungen ist die gegenständliche Dauer der Fahrtenbuchauflage von 15 Monaten ermessensfehlerfrei und auch verhältnismäßig .
subsumption

Satz: Hinsichtlich der Dauer hat das Landratsamt in seinen Ermessenserwägungen maßgeblich auf die besondere Schwere des ungeahndet gebliebenen Verkehrsverstoßes vom 15. Juni 2015 abgestellt ( siehe S. 5 des Bescheids , Blatt 34 der Verwaltungsakte , letzter Absatz ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Unter diesem auch nach der Rechtsprechung für die Dauer zentralen Gesichtspunkt ist die Verpflichtung zum Führen eines Fahrtenbuchs für die Dauer von 15 Monaten bei einer Ordnungswidrigkeit , die mit einer Bewertung von zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie einem Bußgeld von EUR 160,- nebst einem Monat Fahrverbot belegt ist , nicht zu beanstanden .
subsumption
Dies folgt bereits daraus , dass es sich vorliegend um eine ganz erhebliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerorts von 120 km / h um 42 km / h ( abzüglich Messtoleranz ) gehandelt hat , die ein nicht unerhebliches Gefährdungspotential aufgewiesen hat .
subsumption
Ermessensfehler i. S. v. § 114 VwGO sind insoweit nicht ersichtlich .
subsumption
Insbesondere hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der Dauer ist überdies zu berücksichtigen , dass der Kläger - wie ausgeführt - an der Identifizierung des verantwortlichen Fahrzeugführers nicht mitgewirkt hat ( vgl. zum Ganzen : VGH BW , B. v. 10. 8. 2015 - 10 S 278/15 - juris Rn . 14 f. - 15 Monate Fahrtenbuchauflage bei Geschwindigkeitsüberschreitung von 45 km / h außerorts verhältnismäßig ) .
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