Dokument: Au 3 K 15.10

Kontext davor:
aa ) Die Anspruchsvoraussetzungen für die Mutterschafprämie sind nicht gegeben .
other
Der Kläger war in den Jahren 2000 und 2001 weder Schaffleischerzeuger noch Betriebsinhaber im Sinne von Art . 5 Abs. 1 VO ( EG ) Nr. 2467/98 i. V. m. Art . 1 Nr. 1 Satz 1 VO ( EWG ) Nr. 3493 / 90. Ausweislich des Formblattes zur Anzeige eines Unternehmerwechsels ( s. Bl. 87 der Behördenakte - Kopie der Anzeige - bzw. Bl. 194 der Behördenakte im Verfahren Au 3 K 17.16 - Original ) zeigte der Kläger die Betriebsübernahme von seinem Vater zum 14. April 2002 unter dessen bisheriger Betriebsnummer an und erklärte zugleich , noch keinen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet zu haben .
subsumption
Korrespondierend dazu hatte der Vater des Klägers dem Amt für Landwirtschaft und Ernährung ... unter dem 14. April 2002 und Angabe seiner Betriebsnummer mitgeteilt , dass sein Betrieb an seinen Sohn , den Kläger , übergeben wurde .
subsumption

Satz: Betriebsinhaber , der nach Art . 1 Nr. 1 Satz 2 VO ( EWG ) Nr. 3493/90 grundsätzlich der Eigentümer der Herde ist , war demnach in den Jahren 2000 und 2001 nicht der Kläger , sondern dessen Vater .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dieser hatte dementsprechend auch die Mehrfachanträge für die Jahre 2000 und 2001 gestellt und diesen jeweils ein Viehverzeichnis beigefügt , das als vorhandene Viehhaltung - des Betriebes des Vaters des Klägers - u. a. den vorgenannten Bestand von 36 bzw. 35 Mutterschafen am Tag der Antragstellung beinhaltete ( s. Bl. 9 ff. der Behördenakte im Verfahren Au 3 K 17.10 ) .
subsumption