Dokument: L 10 AL 134/15

Kontext davor:
Soweit der Kläger vorgebracht hat , die Höhe des Alg habe sich an den zur Arbeitslosenversicherung entrichteten Beiträgen zu orientieren , ist dem durch die Ermittlung des Bemessungsentgelts nach § 151 Abs. 1 Satz 1 SGB III Rechnung getragen worden .
subsumption
Die Kürzung nach § 151 Abs. 5 Satz 1 SGB III beruht darauf , dass wegen der mangelnden Verfügbarkeit für versicherungspflichtige Tätigkeiten von mehr als 30 Wochenstunden sich dementsprechend auch die Vermittlungsbemühungen der Beklagten nur auf Stellen mit einem entsprechenden Stundenanteil beziehen konnten .
subsumption
Als gemeinsames Ziel wurde insofern auch die Aufnahme von Mini-Jobs , Midi-Jobs und kurzfristigen Beschäftigungen vereinbart .
subsumption

Satz: Hätte der Kläger eine entsprechende Arbeitsstelle aufnehmen können , weil eine Vermittlung erfolgreich gewesen wäre , wäre seine Arbeitszeit im Vergleich zur früheren Tätigkeit reduziert gewesen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies ist folglich auch bei der Bemessung des Alg zu berücksichtigen , das Ersatz für den ausfallenden Lohn während der Arbeitslosigkeit darstellen soll ( vgl dazu im Einzelnen zur fiktiven Bemessung von Alg : Urteil des Senats vom 22. 06. 2017 - L 10 AL 74/16 - juris ) .
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