Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:
Das Gericht ist nach den Stellungnahmen der Sachverständigen sowie des Wasserwirtschaftsamtes und aufgrund der Feststellungen in der mündlichen Verhandlung zu der Überzeugung gelangt , dass aufgrund des Schadensbildes von einer gravitativen Ausbreitung der Bodenkontamination in der ungesättigten Zone auszugehen ist .
conclusion

Satz: Die Höhenlage der kontaminierten Bodenzone , die mit einem obersten Niveau von 412,5 m ü .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
NN . der ölverunreinigten Bodenschichten in Kombination von erhöhten Mächtigkeiten von ca. 3 - 4 m am Nordostrand des Gebäudekomplexes auf dem klägerischen Grundstück FlNr . ... der Gemarkung ... liegt , begründet die Annahme eines „ Kontaminationssattels “ , wonach der Schadenseintrag auf dem klägerischen Grundstück erfolgt sein muss .
subsumption
Diese Schlussfolgerung wurde aus den Untersuchungsergebnissen der Kern- und Sondierungsbohrungen BK 1 bis BK 8 sowie BS 7 bis BS 12 der Detailuntersuchungen Phase 1a und 1b seitens der damit beauftragten Fachfirma ... in ihrem Zwischenbericht vom 23. April 2014 gezogen ( vgl. S. 22 des Zwischenberichts vom 23. 4. 2014 ) .
subsumption
Auch nach der fachlichen Bewertung durch das Wasserwirtschaftsamt kann aufgrund des Ölschadensbildes nachgewiesen werden , dass die Kontaminationsquelle im Bereich des klägerischen Grundstücks liegt ( vgl. Stellungnahme des WWA vom 31. 8. 2015 , AS 473 ) .
subsumption
Dabei aufgefundene verminderte Konzentrationen der Schadstoffe lassen sich nach den fachlichen Äußerungen des Sachverständigen der ...
subsumption
GmbH zum einen auf das bei den Kernbohrungen verwendete Spülbohrverfahren , zum anderen auf einen stärkeren Abbau ( Abfließen , Verlagerung ) in oberen Bodenschichten zurückführen .
subsumption
Das vorgefundene Schadensbild einer gravitativen Ausbreitung mit einem Verbreitungsmodus über ungesättigte Bodenschichten bzw. Schichtwasser lässt unabhängig von den jeweiligen Konzentrationen aufgrund der Höhenlage und der Schichtmächtigkeit erkennen , dass ein unterirdischer oder oberflächlicher ( verbunden mit nachträglichen oberflächennahen Bodenaustauschmaßnahmen ) Eintrag der Kontamination im nordöstlichen Bereich auf dem klägerischen Grundstück stattgefunden haben muss .
subsumption
Nach den überzeugenden fachlichen Wertungen der Firma ...
subsumption
GmbH und des Wasserwirtschaftsamtes sind Verschleppungen sowohl durch das Spülbohrverfahren als auch über das Schichtwasser in einer Größenordnung von mehreren Metern nach oben nicht möglich .
subsumption