Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:
Gemäß der Schattenwurfberechnung der Beigeladenen werde am Immissionsort AJ , der dem Anwesen der Kläger entspräche , mit einem periodischen Schattenwurf von 22,25 Stunden im Jahr und 26 Minuten pro Tag gerechnet .
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In den streitgegenständlichen Bescheiden sei jedoch hierzu unter 6.2.2.6 ff. lediglich undifferenziert geregelt worden , dass an allen Immissionsorten eine bestimmte Beschattungsdauer nicht überschritten werden dürfe .
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Aus dem Bescheid lasse sich nicht entnehmen , wo die Immissionsorte lägen und von welchem Windrad welche Beschattung zu erwarten sei .
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Die Auflage sei daher wegen Unbestimmtheit nicht vollziehbar , die Kläger seien nicht hinreichend in ihren Rechten geschützt .
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Satz: Es sei unklar , ob sich die Regelung auf jedes Windrad beziehen solle , auf die jeweilige Genehmigung oder auf alle drei Windräder .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Diese Unklarheit könne dazu führen , dass der Bescheid dahingehend auszulegen sei , dass die Beschattung von 30 Stunden im Jahr und 30 Minuten pro Tag pro Windrad gemeint sei , womit faktisch eine Beschattung von maximal 90 Stunden im Jahr und 90 Minuten pro Tag zugelassen werde .
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In jedem Fall werde die Auflage so zu verstehen sein , dass die Beschattung pro Bescheid gelte , wodurch durch beide Bescheide 60 Stunden Beschattung pro Jahr und 60 Minuten pro Tag zugelassen würden .
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Damit würden die Richtwerte um das Doppelte überschritten .
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Damit gingen auch die im Bescheid vorgesehenen Abschaltregelungen ins Leere .
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