Dokument: L 2 U 371/14

Kontext davor:
Vor diesem Hintergrund überzeugen die Ausführungen von Prof. Dr. W. den Senat nicht , der aus den funktionellen bildgebenden Befunden Bänderverletzungen mit daraus resultierender anhaltender Instabilität ableitet .
subsumption
Ergänzend ist darauf hinzuweisen , dass Beschwerden wie ausgeprägte Muskelverspannungen , Druckschmerzen und ( verspannungsbedingte ) Bewegungseinschränkungen ( Hypomobilität ) keineswegs nur bei HWS-Schleudertraumata auftreten , sondern ebenso bei degenerativen HWS-Beschwerden auftreten können und bei der Klägerin auch nach Prof. Dr. W. - altersentsprechende - degenerative Veränderungen der HWS vorliegen mit Osteochondrose , Spondylose und Spondylarthrose sowie ein alter Bandscheibenvorfall im Bereich C 5 / 6.
other

Satz: Soweit daher Dr. F. im Befund seines Funktions-CT vom 09. 12. 2013 auf eine Dezentrierung des Atlasrings nach links als Folge eines erhöhten Muskeltonus der links am Atlas ansetzenden Muskulatur und mäßiggradige Hypomobilitäten der HWS hinweist , lassen sich daraus keine Rückschlüsse auf die Ursache dieser mit Bewegungseinschränkungen einhergehenden Muskelverspannungen ziehen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Ebensowenig legt Dr. G. dar , warum rezidivierende zervikale und thorakale Muskelverspannungen und Wirbelsäulen- sowie Rippenblockaden auf das Jahre zurückliegende Unfallereignis als wesentliche Teilursache zurückzuführen sein sollen .
subsumption
Dass das sogenannte „ cervicocephale Syndrom “ lediglich eine unspezifische Umschreibung für Beschwerden im Bereich von HWS und Kopf darstellt , aber keine Diagnose , die Rückschlüsse auf die Genese zulässt , räumt Prof. Dr. W. letztlich selbst ein , wenn er in seiner ergänzenden Stellungnahme ausführt , dass dieses Syndrom vornehmlich Schmerzen , Degenerationen ( ! ) und posttraumatische Veränderungen der oberen HWS mit Ausstrahlung in den Kopf erfasst .
subsumption