Dokument: 8 U 76/15

Kontext davor:
Die Tätigkeit des Finanzvermittlers M. könne der Beklagten nicht nach § 278 BGB zugerechnet werden .
subsumption
Allenfalls könne sich aber eine Zurechnung nur auf den Bereich des Darlehensvertrages beschränken , nicht jedoch die Tätigkeit in Zusammenhang mit dem zu finanzierenden Geschäft erfassen , da diese nicht zum Pflichtenkreis der Bank gehöre .
subsumption
Die Beklagte habe keine Arbeitstätigkeiten oder Verantwortung für die Darlehensvergabe auf den Zeugen M. ausgelagert .
subsumption
Dieser habe vielmehr lediglich eine typische Vermittlungs- , mithin reine Maklertätigkeit ausgeführt .
subsumption
Die Vereinbarung einer Bestandsprovision ändere daran nichts , ebenso wenig seine Bezeichnung als „ Partner “ der Beklagten .
subsumption
Die Beklagte habe auch nicht die Möglichkeit gehabt , sich gegenüber dem Verkäufer eine Regressmöglichkeit vorzubehalten .
subsumption

Satz: Eine wirtschaftliche Einheit i. S. d. § 358 Abs. 3 S. 1 BGB liege nicht vor , sodass auch nach dieser Vorschrift ein verbundenes Geschäft nicht angenommen werden könne .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Einer wirtschaftlichen Einheit stehe auch entgegen , dass die Beklagte den Darlehensvertrag nicht geschlossen hätte , wenn sie von dem Modell , insbesondere der Verpachtung , Kenntnis gehabt hätte .
subsumption