Dokument: Au 2 K 16.1789

Kontext davor:
Hierbei ist zu berücksichtigen , dass nach den Beurteilungsrichtlinien für das Gesamturteil eine Skala von sechs Notenstufen mit je drei Ausprägungen ( Basis , + , + + ) zur Verfügung steht , während die Bewertung der Einzelkriterien nach nur fünf Notenstufen erfolgt ( vgl. zur Zulässigkeit dieser Stufung etwa BayVGH , B. v. 8. 12. 2015 – 6 CE 15.2331 – juris Rn . 16 ; B. v. 26. 2. 2016 – 6 CE 16.240 – juris Rn . 20 ; OVG Saarl , B. v. 29. 3. 2016 – 1 B 2/16 – juris Rn . 14 ff. ) .
subsumption

Satz: Dies ist nicht zu beanstanden , da das Gesamturteil durch eine Würdigung , Gewichtung und Abwägung der einzelnen leistungsbezogenen Gesichtspunkte zu bilden ist , also nicht rein rechnerisch aus dem Durchschnitt der Einzelurteile gewonnen werden darf ( vgl. BVerwG , U. v. 24. 11. 1994 – 2 C 21.93 – BVerwGE 97 , 128/131 f. ; U. v. 17. 9. 2015 – 2 C 13.14 – juris Rn . 32 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Beurteilungsrichtlinien lassen demnach für das Gesamturteil eine weitaus differenziertere Aussage im überdurchschnittlichen Leistungsbereich zu .
subsumption
Denn jenseits von „ Rundum zufriedenstellend “ kann das Gesamturteil zwischen drei Stufen ( Gut , Sehr gut , Hervorragend ) mit den jeweiligen Ausprägungen variieren , während das Notensystem für die Einzelmerkmale nur zwei Stufen vorsieht ( Gut , Sehr gut ) .
subsumption
So ist die beste ( von fünf ) Notenstufe „ Sehr gut “ bei einem Einzelmerkmal von ihrem Gewicht keineswegs gleichbedeutend mit der besten ( von sechs ) Notenstufe „ Hervorragend “ bei dem Gesamturteil , sondern kann mehr oder weniger deutlich geringer zu bewerten sein .
subsumption
Wegen der unterschiedlichen Bewertungsskalen bedarf es allerdings einer – ggf. kurzen – Begründung des Gesamturteils ; denn hier muss erläutert werden , wie sich die unterschiedlichen Bewertungsskalen zueinander verhalten und wie das Gesamturteil aus den Einzelbewertungen gebildet wurde ( BVerwG , B. v. 21. 12. 2016 – 2 VR 1.16 – juris Rn . 39 - 41 ; U. v. 17. 9. 2015 – 2 C 13.14 – juris Rn . 36 ; siehe zum Ganzen : BayVGH , B. v. 20. 4. 2016 – 6 CE 16.331 – juris Rn . 17 ; vgl. auch BayVGH , B. v. 15. 2. 2018 – 6 CE 18.46 – juris Rn . 18 ; B. v. 30. 3. 2017 – 6 CE 17.426 – juris Rn . 18 ; B. v. 23. 1. 2017 – 6 CE 16.2406 – juris Rn . 18 ; vgl. auch OVG NW , B. v. 5. 9. 2017 – 1 B 498/17 – juris Rn . 61 ) .
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