Dokument: 1 U 29/17

Kontext davor:
Eine Stundungsvereinbarung sei von der Beklagten substantiiert behauptet worden , indem die Beklagte die in dem Verfahren vor dem OLG Karlsruhe bestehende Abrede vorgelegt und behauptet habe , eine gleichlautende Abrede sei auch mit dem Kläger getroffen worden .
subsumption
Der Kläger habe es abgelehnt , trotz mit Verfügung vom 13. 12. 2016 ergangener Aufforderung des Gerichts sich darüber zu erklären , ob er mit der Z. Sportklinik eine Stundungsabrede getroffen und welchen Inhalt diese habe .
subsumption
Er habe schriftsätzlich lediglich bestritten , dass eine solche Abrede getroffen worden sei .
subsumption
E
subsumption

Satz: in solches bloßes Bestreiten sei nicht zulässig .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Bei der behaupteten Stundungsabrede handele es sich um eine Tatsache , die Gegenstand einer eigenen Handlung des Klägers gewesen sein müsse , sofern er eine entsprechende Abrede getroffen habe , § 138 Abs. 4 ZPO , worauf der Kläger auch hingewiesen worden sei .
other
Infolge des unzulässigen Bestreitens ohne eigenen Vortrag sei der Vortrag der Beklagten zum Vorliegen einer Stundungsabrede mit dem geschilderten Inhalt als zugestanden anzusehen , § 138 Abs. 3 ZPO .
other