Dokument: AN 1 K 16.00384

Kontext davor:
Unzweifelhaft und unstreitig liegen beim Kläger keine der in § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BayBhV genannten Indikationen vor .
subsumption
Auch handelt es sich hier nicht um einen auch nur annähernd vergleichbaren Fall einer dermaßen gravierenden Sehschwäche , welche dem Ausgangsfall des BayVGH zugrunde gelegen hatte .
subsumption

Satz: Diese hatte nämlich eine Stärke erreicht , die dem dortigen Kläger ohne eine Sehhilfe die wesentlichen Verrichtungen des täglichen Lebens unmöglich gemacht hätte .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Hingegen liegt beim Kläger des vorliegenden Verfahrens nur eine verhältnismäßig leichte Sehschwäche vor , die nach allgemeiner Lebenserfahrung auch ohne Sehhilfe nicht einer faktischen Blindheit gleichkäme .
subsumption
Insbesondere ist auch nicht auf besondere berufliche Anforderungen abzustellen ( BVerwG , Urt . v. 15. 12. 1983 , Az. 2 C 66/81 , Rdnr . 15 , juris ; vgl. auch BayVGH , a. a. O. , Rdnr . 21 , juris , m. w. N. ) , weshalb sich auch keine andere Bewertung wegen einer Notwendigkeit der Benutzung einer Brille für dienstlich erforderliche KFZ-Fahrten oder der Notwendigkeit einer Gleitsichtbrille statt verschiedener Brillen ergibt .
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