Dokument: S 38 KA 1262/15

Kontext davor:
Unter Würdigung der sich teils widersprechenden Aussagen der Beteiligten und Fakten kommt das Gericht zu dem Ergebnis , dass der Beigeladene zu 8 wenn überhaupt lediglich am 07. 01. 2015 in der Praxis des Klägers tätig war .
subsumption
Eine solche singuläre , keinesfalls auf bestimmte Dauer angelegte Tätigkeit vermag nicht den Anspruch auf Genehmigung nach § 103 Abs. 4b SGB V zu begründen .
subsumption

Satz: Vielmehr geht in diesem Fall das Tätigwerden nicht über das Stadium eines Arbeitsversuches hinaus .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die ersten Arbeitstage in einer Praxis sind außerdem generell dadurch gekennzeichnet , dass sich der neu eintretende Arzt zunächst mit den praxisspezifischen Gegebenheiten vertraut machen muss .
subsumption
Zwar ist einzuräumen , dass es keine gesetzliche Regelung über eine „ Mindesttätigkeit “ gibt .
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Dies ist auch nicht erforderlich , zumal zur Auslegung des Begriffs „ Tätigkeit “ die ratio legis heranzuziehen ist .
subsumption
Von einer „ gelebten “ Tätigkeit , wie sie vom Bundessozialgericht gefordert wird , kann bei einer solchen singulären Tätigkeit , aber auch bei einer Tätigkeit an nur drei Tagen keine Rede sein .
subsumption
Die Vertretung ( Vertreterin : Frau Dr. E. ) , die nach den Aussagen des ursprünglichen Klägers stattgefunden haben soll , ändert daran nichts .
subsumption
Denn zum einen handelt es sich um keinen Vertretungsfall im Sinne von § 32 Abs. 1 Ärzte-ZV , zum anderen wurde die Vertretung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns zunächst nicht angezeigt ( Nachmeldung mit Schreiben vom 09. 05. 2015 ) .
subsumption
Eine solche , mit den gesetzlichen Vertretungsregelungen nicht zu vereinbarende Vertretung führt nicht zu einer „ gelebten “ Tätigkeit im Sinne der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts .
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