Dokument: Au 4 K 15.352

Kontext davor:

Satz: Der vom Kläger begehrte Erwerb , Besitz und die Verwendung ( = Führen ) eines Schalldämpfers ist gemäß § 2 Abs. 2 WaffG i. V. m. der Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 1 , sowie Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Nr. 1.3 zum WaffG erlaubnispflichtig , weil in letztgenannter Vorschrift Schalldämpfer den Schusswaffen gleichgestellt werden , für die sie bestimmt sind ( zum Erfordernis eines Waffenscheins für einen Schalldämpfer auch Gade / Stoppa , WaffG , 2011 , § 10 Rn . 60 ; vgl. ferner Leonhardt , Jagdrecht , Stand : September 2014 , Erläuterung 10 zu Art . 29 BayJG ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Eine Erlaubnisfreiheit für den Kläger als ( Berufs- ) Jäger wegen § 13 Abs. 3 bzw. Abs. 6 WaffG besteht nicht ( VG Sigmaringen , U. v. 24. 4. 2015 - 8 K 1781/13 - juris Rn . 24 ; VG Freiburg , U. v. 12. 11. 2014 - 1 K 2227/13 - juris Rn . 20 ; VG Minden , U. v. 26. 4. 2013 - 8 K 2491/12 - juris Rn . 16 ) .
subsumption