Dokument: Au 3 K 16.230

Kontext davor:
Bereits im Fall der erstmaligen Begehung eines Verkehrsverstoßes , der - wie hier - im Fall seiner Ahndung zur Eintragung von wenigstens einem Punkt im ( ehemaligen ) Verkehrszentralregister geführt hätte , ist die Auferlegung eines Fahrtenbuchs gerechtfertigt und verhältnismäßig , da es sich um einen Verkehrsverstoß von einigem Gewicht i. S. v. § 31a Abs. 1 Satz 1 StVZO handelt .
subsumption
Nicht erforderlich ist , dass es zu einer konkreten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer gekommen ist ( vgl. BVerwG , U. v. 17. 5. 1995 - 11 C 12/94 - BVerwGE 98 , 227/229 ; B. v. 9. 9. 1999 - 3 B 94/99 - BayVBl 2000 , 380 ) .
subsumption

Satz: Ferner ist es nicht erforderlich , dass eine Wiederholungsgefahr besteht ( BVerwG , B. v. 23. 6. 1989 - 7 B 90/89 - NJW 1989 , 2704 ) , so dass auch die bloße Androhung einer Fahrtenbuchauflage für den Fall einer erneuten Zuwiderhandlung , bei der der verantwortliche Fahrzeugführer nicht festgestellt werden kann , unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit kein milderes , ebenfalls in Betracht kommendes Mittel wäre ( zuletzt BayVGH , B. v. 18. 11. 2013 - 11 CS 13.1950 - juris Rn . 11 ; siehe zum Ganzen : BayVGH , B. v. 12. 3. 2014 - 11 CS 14.176 - juris Rn . 10 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: