Dokument: Au 3 K 15.1008

Kontext davor:
a )
other
Ein Grund für einen Fachrichtungswechsel ist dann unabweisbar im Sinne des § 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BAföG , wenn er eine Wahl zwischen der Fortsetzung der bisherigen Ausbildung und ihrem Abbruch oder dem Überwechseln in eine andere Fachrichtung nicht zulässt .
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Es müssen nachträglich außergewöhnliche Umstände eingetreten sein , die die Eignung des Auszubildenden für die Fortsetzung der bisherigen Ausbildung oder die Ausübung des bisher angestrebten Berufs bei objektiver und subjektiver Betrachtung haben wegfallen lassen ( vgl. BVerwG , U. v. 19. 2. 2004 - 5 C 6/03 - BVerwGE 120 , 149 ; U. v. 30. 4. 1981 - 5 C 36/79 - BVerwGE 62 , 174 ; Steinweg in Ramsauer / Stallbaum , BAföG , 5. Aufl. 2014 , § 7 Rn . 162 ) .
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Satz: Bei der Anerkennung von Umständen als in diesem Sinne „ unabweisbarer Grund “ für einen Fachrichtungswechsel hatte das Bundesverwaltungsgericht eine unerwartete - etwa als Unfallfolge eingetretene - Behinderung im Blick , welche die Ausübung des bisher angestrebten Berufs unmöglich macht ( vgl. BVerwG , U. v. 30. 4. 1981 - 5 C 36/79 - BVerwGE 62 , 174 ) .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Von diesem Verständnis ist auch der Gesetzgeber bei der Einführung des Tatbestandsmerkmals des unabweisbaren Grundes ausgegangen ( vgl. BT-Drs. 13/4246 , S. 16 , zum 18. BAföGÄndG ; die Regelung des § 7 Abs. 3 Satz 1 BAföG differenziert seither , d. h. seit 1. 8. 1996 , zwischen „ wichtigen “ und „ unabweisbaren “ Gründen ) .
other
Die Regelung des § 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BAföG beinhaltet einen erheblich strengeren Maßstab bei der Beurteilung der Berechtigung eines Fachrichtungswechsels .
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