Dokument: S 38 KA 1262/15

Kontext davor:
Die Klage wurde ursprünglich durch den Prozessbevollmächtigten des Klägers namens Dr. F … eingelegt , an den auch der Widerspruchsbescheid des Beklagten gerichtet wurde .
other
Herr Dr. F … hat jedoch zum 01. 10. 2016 auf seine vertragsärztliche Zulassung verzichtet .
other
Auf den Vertragsarztsitz wurde seine Tochter , Frau Dr. G. mit Wirkung zum 01. 10. 2016 zugelassen .
other

Satz: Frau Dr. G … , die vom gleichen Pro-zessbevollmächtigten vertreten wird , macht nunmehr ihrerseits die zunächst von ihrem Vater begehrten Ansprüche in eigenem Namen geltend .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Nach Auffassung des Gerichts handelt es sich um keine Klageänderung im Sinne von § 99 SGG , da hier die Rechtsnachfolge kraft Gesetzes eingetreten ist ( vgl. Meyer-Ladewig , Keller / Leitherer , Komment zum SGG , Rn 7a zu § 99 ) .
subsumption
Vielmehr liegt ein gesetzlicher Parteiwechsel vor , dem durch Berichtigung des Rubrums Rechnung getragen wurde .
subsumption
So spricht § 103 Abs. 3a S. 1 SGB V von der Weiterführung der Praxis durch den Rechtsnachfolger .
subsumption
Mit ihrem neuen Status verbunden und eintretend in die Rechtsstellung des Praxisvorgängers ist auch das Recht , einen Arzt unter den Voraussetzungen des § 103 Abs. 4b SGB V anzustellen .
subsumption
Die Aktivlegitimation der Klägerin liegt somit vor .
conclusion