Dokument: Au 2 K 16.1789

Kontext davor:

Satz: Soweit der Kläger auf die Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts Münster zum Erfordernis einer gesonderten ausführlichen Begründung des Gesamturteils in vergleichbaren Beurteilungen der D. T. AG verweist , so ist diese Judikatur aus Sicht des Gerichts im Kern vor dem Hintergrund zu sehen , dass in allen zitierten Fällen Beurteilungen inmitten standen , in denen Beamte – anders als der Kläger – deutlich höherwertig und sogar laufbahnüberschreitend eingesetzt waren ( vgl. OVG NW , B. v. 5. 9. 2017 – 1 B 498/17 – juris Rn . 61 - 72 : 6 Besoldungsstufen höher als Statusamt ; B. v. 28. 8. 2017 – 1 B 261/17 – juris Rn . 36 - 38 : 3 Besoldungsstufen höher als Statusamt ; B. v. 17. 8. 2017 – 1 B 1132/16 – juris Rn . 35 - 37 : 4 Besoldungsstufen höher als Statusamt ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies hebt auch das Oberverwaltungsgericht Münster selbst hervor ( OVG NW , B. v. 5. 9. 2017 – 1 B 498/17 – juris Rn . 56 : „
other
Welche Anforderungen an Umfang und Begründungstiefe in Bezug auf die grundsätzlich gebotene Erläuterung des Gesamturteils einer dienstlichen Beurteilung in der Fallgruppe eines ( deutlichen ) Auseinanderfallens von Statusamt und Wertigkeit des von dem zu Beurteilenden wahrgenommenen Dienstpostens zu stellen sind , lässt sich nicht für alle denkbaren Fallgestaltungen generalisierend vorgeben , namentlich nicht in Richtung auf eine fixe Grenze in Gestalt einer bestimmten Zahl der Stufen des Auseinanderfallens . “
definition
; Hervorhebung nicht im Original ) .
other
Sollte das Oberverwaltungsgericht Münster hingegen tatsächlich allein aufgrund der vorliegenden unterschiedlichen Bewertungsskalen für die Einzelbewertungen einerseits und das Gesamturteil andererseits höhere Anforderungen an die Begründung des Gesamturteils als der Bayerische Verwaltungsgerichtshof stellen , so teilt das erkennende Gericht diese Auffassung jedenfalls nicht .
other