Dokument: Au 1 K 17.1614

Kontext davor:
1. Gegenstand der Klage des anwaltlich vertretenen Klägers sind lediglich die in Ziffer 1 des Bescheids vom 12. Oktober 2017 verfügte Ausweisung , die damit inhaltlich zusammenhängende Befristung der Wirkungen der Ausweisung auf 3 Jahre ab Ausreise ( Ziffer 2 ) sowie die Abschiebungsandrohung in Ziffer 4. Dies ergibt sich aus dem eindeutigen Wortlaut des Schriftsatzes vom 21. Oktober 2017 .
other
Darin wurde beantragt , die „ Ausweisungsverfügung der Beklagten vom 12. 10. 2017 “ aufzuheben .
other

Satz: Damit werden aber jeweils ausdrücklich lediglich die Ziffern 1 , 2 und 4 des Bescheids vom 12. Oktober 2017 angegriffen , nicht dagegen die Ziffer 3 , mit welcher der Antrag vom 27. Januar 2015 auf Verlängerung bzw. Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis abgelehnt wurde .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Für diese Auslegung spricht neben dem eindeutigen Wortlaut auch der Umstand , dass im Rahmen der Klage gerade kein Antrag im Sinne von § 42 Abs. 1 Alt . 2 VwGO auf Verpflichtung der Ausländerbehörde , die beantragte Aufenthaltserlaubnis zu erteilen , gestellt wurde .
subsumption
Es handelt sich hier vielmehr um eine ( isolierte ) Anfechtungsklage nach § 42 Abs. 1 Alt . 1 VwGO .
subsumption
Ein entsprechender Verpflichtungsantrag wäre jedoch unter dem Gesichtspunkt des Rechtsschutzbedürfnisses erforderlich und daher von einem anwaltlich vertretenen Kläger zu erwarten gewesen , sofern sich die Klage auch gegen die Ablehnung des ( Verlängerungs- ) antrags hätte richten sollen .
subsumption