Dokument: JKIV KLs 358 Js 11359/15 jug

Kontext davor:
Der festgestellte Alkoholkonsum unmittelbar vor der Tat führt nach Berechnung des Sachverständigen ... ausgehend von darin enthaltenen 90 Gramm reinen Alkohols beim Angeklagten W. zu einer maximalen Blutalkoholkonzentration von 1,2 Promille im Zeitpunkt der Tat .
subsumption

Satz: Der Sachverständige führte dazu aus , dass dieser Wert angesichts des berichteten vorangegangenen Alkohol- und Amphetaminkonsum in nicht näher bestimmbarer Weise noch zu erhöhen sei , weshalb durchaus von relativ hohen Werten auszugehen sei .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Er fügte jedoch hinzu , dass an dieser Stelle auch die Alkoholgewöhnung des Angeklagten W. berücksichtigt werden müsse .
subsumption
Er erläuterte , maßgeblich für seine Einschätzung , dass die Einsichts- und Steuerungsfähigkeit des Angeklagten W. nicht erheblich beeinträchtigt war , sei das von den Zeugen A. , J. B. und dem Mitangeklagten W. beschriebene gesamte Verhalten , bei dem keinerlei Ausfallerscheinungen beschrieben wurden .
subsumption
Er betonte insbesondere , dass die Größe oder Optik der Pupillen , die durch den Zeugen J. B. beschrieben wurde , nicht entscheidend sei ; entsprechende Pupillen seien beispielsweise auch bei auf Methadon eingestellten Patienten zu beobachten , die in keinerlei Weise eingeschränkt seien .
subsumption
Weiter führte der Sachverständige aus , dass durch den Alkohol- und Amphetaminkonsum aber selbstverständlich eine Enthemmung des Angeklagten vorliege .
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