Dokument: AN 1 K 14.00134

Kontext davor:
Die Ausführungen des Beklagten zu der Frage , ob es sich bei dem Unfall vom 22. August 2014 um einen Folgeunfall oder einen Unfall mit eigenständiger Bedeutung handle , seien für die Entscheidung über eine Entschädigung nicht relevant .
subsumption

Satz: Zunächst sei darauf hinzuweisen , dass die Behörde den vorbezeichneten Unfall vom 22. August 2004 mit Bescheid vom 20. November 2004 ohne Einschränkung als Dienstunfall i. S. d. § 31 BeamtVG anerkannt habe .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Ausweislich der Unfallanzeige habe die Klägerin wahrheitsgemäß den Unfall angezeigt und auch darauf hingewiesen , dass es sich nicht um Dienstsport gehandelt habe .
subsumption
Sie habe weiterhin darauf hingewiesen , dass die Kernspinuntersuchung am 24. August 2004 einen frischen vorderen Kreuzbandplastikabriss und eine Verletzung ( An- und / oder Abriss ) des Innenbandes ergeben habe .
subsumption
Inwiefern der Beklagte unter Kenntnis aller Tatsachen für die Beurteilung des Dienstunfalls am 22. August 2004 nunmehr einen Grund für den Widerruf oder die Rücknahme des Verwaltungsakts finden wolle , sei nicht ersichtlich .
subsumption
Die Anerkennung als Dienstunfall sei bestandskräftig erfolgt und es ergäben sich auch aus dem Gutachten des Herrn Dr. ... keine Anhaltspunkte dafür , die Anerkennung als Dienstunfall nach 15 Jahren aufzuheben , zumal hier Vertrauensschutzgesichtspunkte der Klägerin zu berücksichtigen wären .
subsumption
Soweit der Beklagte rüge , dass im Gutachten des Herrn Dr. med. ...
subsumption
Ausführungen zu der Frage fehlten , welche Vorschäden sich am linken Knie am Unfalltag richtungsweisend verschlimmert hätten , werde auf Seite 26/27 des Gutachtens verwiesen .
subsumption
Dort sei ausdrücklich ausgeführt , dass die erneute Kreuzbandruptur und anschließende operative Versorgung zu einer zusätzlichen Schädigung des Gelenks und zur Zunahme der arthrotischen Veränderungen geführt habe .
subsumption
Die Vermutung , dass durch die neue Operation ein besserer Zustand hergestellt worden sei , sei insofern überhaupt nicht nachzuvollziehen .
subsumption
Bereits im Jahr 2004 und nicht erst mit Schreiben vom 11. Juli 2012 sei auf eine Verletzung des Innenbandes am linken Bein hingewiesen worden .
subsumption
Insofern werde auf die Unfallmeldung Bezug genommen , in der in Absatz 4 auch auf eine Verletzung ( An- und / oder Abriss ) des Innenbandes hingewiesen werde .
subsumption
Insofern seien die Ausführungen des Beklagten nicht zutreffend .
subsumption