Dokument: L 2 U 298/14

Kontext davor:
Der Senat hat vorliegend keinen Zweifel daran , dass der Kläger mit seinen Kollegen am Sonntag die Stadtrundfahrt machen wollte , um seinen privaten Interessen nachzugehen .
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Ein Heimflug war nicht genehmigt worden , so dass der Kläger und seine Arbeitskollegin am Wochenende die Freizeit zusammen verbrachten .
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Der Kollege D. hat die Freizeitaktivität organisiert .
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Bei dieser Aktivität stand das private Freizeit- , Unterhaltungs- und Erholungsinteresse im Vordergrund .
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Satz: Soweit der Kläger hoffte , eventuell zusätzliche betriebliche Informationen zu bekommen , stand dies jedenfalls im Rahmen der Stadtrundfahrt im Hintergrund .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Rundfahrt diente nicht unmittelbar betrieblichen Interessen , etwa weil eine bestimmte Problematik oder Situation des Betriebs besprochen werden sollte .
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Gelegenheiten zu betrieblichen Gesprächen waren bereits vorher gegeben gewesen .
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Die vom Kläger vorgebrachte Notwendigkeit , betriebliche Gegebenheiten außerhalb der Dienststelle in Erfahrung zu bringen , kann daher jedenfalls bei der Stadtrundfahrt nicht mehr im Vordergrund gestanden haben .
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Dass der Kläger das Angebot des Herrn D. aus beruflicher Verbundenheit nicht ablehnen wollte , kann ebenfalls keine andere Beurteilung rechtfertigen .
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Herr D. war weder Vorgesetzter noch wurde seine Abteilung unmittelbar geprüft .
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Allein die Befürchtung , einen Kollegen in leitender Position zu enttäuschen , wenn man an dessen organisierter Freizeitaktivität nicht teilnimmt , kann keinen Versicherungsschutz begründen .
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