Dokument: Au 1 K 17.1614

Kontext davor:
Die Eingehung von Scheinehen zur widerrechtlichen Erlangung von Aufenthaltstiteln betrifft einen Kernbereich des Aufenthaltsrechts und stellt einen besonders schwerwiegenden Verstoß gegen ein öffentliches Interesse dar , dem ausländerrechtlich erhebliches Gewicht zukommt ( BayVGH , B. v. 19. 9. 2016 - 19 CS 15.1600 - juris Rn . 19 ) .
subsumption
Die Geltungsdauer der dem Kläger ursprüngliche erteilte Aufenthaltserlaubnis zu Erwerbtätigkeitszwecken als Spezialitätenkoch war von vornherein zeitlich befristet auf maximal vier Jahre .
subsumption

Satz: Nach Ablauf deren Gültigkeitsdauer muss der Ausländer ausreisen und kann nicht vor dem Ablauf von drei Jahren erneut eine solche Auf enthaltserlaubnis erhalten ( vgl. § 11 Abs. 2 und 3 BeschV ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies war dem Kläger von vornherein bewusst .
subsumption
Dass er versuchte , diese Beschränkung durch die Eingehung einer Scheinehe zu umgehen , stellt einen schwerwiegenden Verstoß dar , welcher ausländerrechtliche Konsequenzen nach sich zieht .
subsumption