Dokument: Au 6 K 18.1190

Kontext davor:
Im vorliegenden Verfahren hat der Kläger knapp fünf Kilo Marihuana für einen Dritten aufbewahrt , das anschließend weiterveräußert werden sollte .
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Satz: Für seine Dienste erhielt der Kläger einen bereits vorab verpackten Anteil von 140 g Marihuana .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Der Kläger konsumierte langjährig Betäubungsmittel und befindet sich deshalb in einer Entziehungsanstalt , die bei ihm eine Störung durch multiplen Substanzgebrauch , Abhängigkeitssyndrom , gegenwärtig abstinent in beschützender Umgebung ( ICD-10 F19 .21 ) diagnostizierte .
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Zwar verläuft der Straf- und Maßregelvollzug bisher gut .
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Sowohl die Justizvollzugsanstalt als auch die Bezirksklinik äußern sich positiv über den Kläger , der sich schon in einer fortgeschrittenen Lockerungsstufe befindet .
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Der Kläger zeigt nach den Ausführungen der Bezirksklinik Transparenz , Störungseinsicht sowie glaubhaft intrinsische Motivation zur psychotherapeutischen Behandlung seiner Sucht .
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Dies ist als wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu werten .
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Jedoch ist die Therapie des Klägers noch nicht abgeschlossen , erst recht nicht hat sich der Kläger für hinreichende Zeit nach Therapieende bewährt .
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Angesichts des auch nach seinen Angaben langjährigen Suchtmittelkonsums kann daher vor einem hinreichenden Zeitablauf nach - hier nicht vorliegendem - Therapieende noch nicht von einem Entfallen der Wiederholungsgefahr ausgegangen werden .
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Dies bestätigt der Bericht der Bezirkskliniken vom 12. Juni 2018 , auf den in der Mitteilung vom 7. November 2018 verwiesen wird .
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Demnach müsse man zum jetzigen Zeitpunkt damit rechnen , dass der Kläger , würde er aus dem Maßregelvollzug entlassen , alsbald rückfällig sowie damit erneut straffällig werde .
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Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz seien erneut zu erwarten .
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Vom Kläger geht daher bis zum ( erfolgreichen ) Therapieende und bis zu einer hinreichenden Erprobungszeit nach dem Therapieende noch immer eine erhebliche Gefahr der Begehung weiterer Straftaten und der Rückfälligkeit in den Betäubungsmittelkonsum aus .
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