Dokument: AN 9 K 14.00265

Kontext davor:
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts setzt die Prüfung , ob einem Planvorhaben naturschutzrechtliche Verbote ( insbesondere solche des § 44 BNatSchG ) entgegenstehen , eine ausreichende Ermittlung und Bestandsaufnahme der im Vorhabensbereich vorhandenen Tierarten und ihrer Lebensräume voraus ( vgl. BVerwG , U. v. 9. 7. 2008 - 9 A 14.07 - a. a. O. ; U. v. 14. 7. 2011 - a. a. O. ; BayVGH , U. v. 18. 6. 2014 - 22 B 13.1358 - juris Rn . 43 ) .
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Gegenstand dieser speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung ( saP ) ist , ob die möglicherweise von dem Vorhaben betroffenen Arten am Vorhabensstandort bzw. im entsprechenden Wirkraum tatsächlich vorkommen und in welchem Umfang sie betroffen sind .
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Satz: Lassen sich gewisse Unsicherheiten aufgrund verbleibender Erkenntnislücken nicht ausschließen , können im Zweifelsfall auch „ worst-case-Betrachtungen “ angestellt werden , sofern sie konkret und geeignet sind , den Sachverhalt angemessen zu berücksichtigen ( vgl. BVerwG , U. v. 9. 7. 2008 - 9 A 14.07 - juris Rn . 63 ) .

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