Dokument: Au 5 K 16.31939

Kontext davor:
Allerdings hat die Zunahme von Anschlägen nach Überzeugung des Gerichts nicht zu einer solchen Verschlechterung der Sicherheitslage in der Zentralregion und in Kabul geführt , dass vernünftigerweise nicht mehr erwartet werden könnte , dass ein Rückkehrer sich dort niederlässt .
subsumption

Satz: Die allgemeine Gefährdungslage dort erreicht nicht eine Intensität , dass ein innerstaatlicher bewaffneter Konflikt im Sinne von § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AsylG anzunehmen wäre .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Soweit Organisationen wie UNHCR und Pro Asyl sowie Presseberichte auf die Zunahme von Anschlägen in Kabul verweisen , folgen sie eigenen Maßstäben , aber nicht den von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an die Annahme eines innerstaatlichen bewaffneten Konflikts ( vgl. BayVGH , B. v. 17. 8. 2016 - 13a ZB 16.30090 - Rn . 10 m. w. N. ) .
subsumption
Auch erreicht die allgemeine Gefährdungslage dort nicht eine Intensität , dass Kabul im Hinblick auf die allgemeine Sicherheitslage als Fluchtalternative nicht mehr geeignet wäre , denn das Risiko , dort durch Anschläge Schaden an Leib oder Leben zu erleiden , ist noch weit unterhalb der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit ( vgl. bisher schon BayVGH , B. v. 19. 6. 2013 - 13a ZB 12.30386 - juris ) .
subsumption
Dies gilt auch zum jetzt entscheidungserheblichen Zeitpunkt .
subsumption