Dokument: L 19 R 36/17

Kontext davor:
Gleichwohl sieht der Senat keine so präzisen Angaben in den Zeugenaussagen , die es ihm erlauben würden , ohne verbleibende Restzweifel davon auszugehen , dass die Klägerin in den Jahren 1977 bis 1990 keine - oder zumindest keine bedeutsamen - Ausfallzeiten gehabt hatte .
subsumption
Die Ausführungen der Zeuginnen stellen sich weniger als Erinnerungsberichte als eindrucksgetragene Wertungen dar , wonach sie die Klägerin als Beschäftigte mit wenig bis sehr wenig Ausfallanlässen einschätzen .
subsumption
Auch nach Nachfragen bestehen beim Senat Zweifel , welche Ausfalltatbestände in welchem Umfang vorgelegen haben .
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Satz: So war die Rede davon , dass man bei Erkältungskrankheiten ohnehin auf die Arbeit gegangen sei , aber auch , dass so ein kurzer Ausfall ja keine Bedeutung haben könne .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Angaben rund um die Schwangerschaft der Klägerin variieren deutlich und erst im Verlauf des Verfahrens hat sich gezeigt , dass bei dem Kind , das während des von den Zeugenaussagen angesprochenen Zeitraums geboren worden war , längere Zeiten der Kindererziehung ohne Beschäftigung rechtlich möglich waren und auch von der Klägerin in Anspruch genommen worden waren .
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Zu auswärtigen Fortbildungen der Klägerin existieren ebenfalls nur - wenn überhaupt - vage Erinnerungen .
subsumption
Die Zeugin B. vertritt wie die Klägerin die nach Kenntnis des Senats unzutreffende Auffassung , dass in Arbeitsbüchern in Russland bei Lehrkräften - ausnahmsweise und exklusiv - Fehlzeiten eingetragen worden wären , wenn solche vorgelegen hätten .
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