Dokument: AN 9 K 14.00265

Kontext davor:
Im Hinblick auf die Bestandserfassung von Fledermäusen und die Bewertung der Steigerung des Tötungsrisikos für diese durch Windkraftanlagen hat sich noch kein allgemein anerkannter Stand der Fachwissenschaft herausgebildet ( vgl. VG Halle , U. v. 15. 5. 2014 - 4 A 36/11 - juris Rn . 22 m. w. N. . ) .
subsumption
Dem Beklagten steht daher bei der Festlegung des Umfangs der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung zur Erfassung des Fledermausbestands in der Umgebung des streitgegenständlichen Vorhabens eine naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative zu , die zu einer Rücknahme gerichtlicher Kontrolldichte führt .
subsumption

Satz: Das Gericht bleibt gleichwohl verpflichtet zu überprüfen , ob die vom Beklagten angeordneten artenschutzrechtlichen Untersuchungen sowohl in ihrem methodischen Vorgehen als auch in ihrer Ermittlungstiefe ausreichen , um die Behörde in die Lage zu versetzen , die Voraussetzungen der artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände sachgerecht zu überprüfen , und ob die behördlichen Annahmen vertretbar sind ( BVerwG , U. v. 21. 11. 2013 - 7 C 40.11 - juris Rn . 14 , 19 f. ; U. v. 27. 6. 2013 - 4 C 1.12 - juris Rn . 14 ff. ; BayVGH , U. v. 18. 6. 2014 - 22 B 13.1358 - juris ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: