Dokument: AN 10 K 17.00292

Kontext davor:
Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist die Kammer insoweit gem. § 117 Abs. 5 VwGO auf die ausführliche und zutreffende Begründung des angefochtenen Planfeststellungsbeschlusses , die sich mit den klägerischen Einwendungen auseinandersetzt , zumal die Klagebegründung insoweit keine neuen Gesichtspunkte aufwirft .
other

Satz: Insbesondere sind Abwägungsfehler hinsichtlich einer möglichen Konzentration des landwirtschaftlichen Verkehrs , da die landwirtschaftlichen Wege zusammengeführt werden , da nach Realisierung der Ortsumgehung nur eine zentrale Überfahrt zur Verfügung steht bzw. im Hinblick auf einen daraus möglicherweise resultierenden landwirtschaftlichen Mehrverkehr am Anwesen des Klägers vorbei , nicht ersichtlich .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Nachdem nach Angaben des Klägers in der mündlichen Verhandlung lediglich drei weitere Hofstellen in einem Bereich belegen sind , für den dann eine Nutzung der zentralen Überfahrt in Frage kommt , ist unzumutbarer Mehrverkehr nicht zu erwarten .
subsumption
Nachdem die Straße an der klägerischen Hofstelle , die dann weiter zu den Wirtschaftswegen und zu der geplanten Überfahrt führt , nach den Angaben des Klägers bereits als Ortsstraße gewidmet ist , und daher bereits bisher für den Verkehr freigegeben ist , ist auch keine erhebliche Verschlechterung der Gefahrensituation zu befürchten .
subsumption
Auch die Erschließung der jenseits der Ortsumgehung liegenden landwirtschaftlichen Flächen bleibt nach Umgestaltung des landwirtschaftlichen Wegenetzes erhalten , da die Erreichbarkeit gewährleistet bleibt .
subsumption
Eine darüber hinausgehende Rechtsposition besteht nicht , Art . 17 Abs. 1 BayStrWG .
subsumption