Dokument: B 6 K 17.30337

Kontext davor:
Der Schutzsuchende muss sein Schicksal glaubhaft zur Überzeugung des Gerichts darlegen .
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Ihm obliegt es , bei den in seine Sphäre fallenden Ereignissen , insbesondere seinen persönlichen Erlebnissen , von sich aus eine Schilderung zu geben , die geeignet ist , seinen geltend gemachten Anspruch lückenlos zu tragen , und er hat unter Angabe genauer Einzelheiten einen in sich stimmigen Sachverhalt zu schildern .
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Satz: Daran fehlt es in der Regel , wenn der Schutzsuchende im Lauf des Verfahrens unterschiedliche Angaben macht und sein Vorbringen nicht auflösbare Widersprüche enthält , wenn seine Darstellungen nach der Lebenserfahrung oder aufgrund der Kenntnis entsprechender vergleichbarer Geschehensabläufe unglaubhaft erscheinen , sowie auch dann , wenn er sein Vorbringen im Lauf des Verfahrens steigert , insbesondere wenn er Tatsachen , die er für sein Begehren als maßgeblich bezeichnet , ohne vernünftige Erklärung erst sehr spät in das Verfahren einführt ( VGH BW , U. v. 27. 08. 2013 , Az. : A 12 S 2023/11 , juris Rn . 35 ; vgl. auch Hess. VGH , U. v. 04. 09. 2014 , Az. : 8 A 2434 / 11. A , juris Rn . 19 ) .

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