Dokument: AN 10 K 16.00930

Kontext davor:

Satz: Hierbei ist entscheidungserheblich auf die tierschutzrechtlichen Zustände im Anwesen der Klägerin im April 2016 abzustellen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Denn , obwohl es sich bei dem sog. Tierhaltungsverbot um einen Verwaltungsakt mit Dauerwirkung handelt , ist das Verfahren nach der Regelung des § 16 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 TierschG so gestaltet , dass es in zwei Verfahren aufgeteilt wird , nämlich in ein Untersagungsverfahren einerseits und ein mögliches Wiedergestattungsverfahren andererseits .
subsumption
Dies hat zur Folge , dass die Klägerin nachhaltige Verbesserung in der Sach- und Rechtslage zu ihren Gunsten in einem nachfolgenden Wiedergestattungsverfahren geltend zu machen hätte ( vgl. hierzu OVG Lüneburg , U. v. 20. 4. 2016 , Az. 11 LB 29/15 , juris , mit Verweis auf gewerberechtliche Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes ) .
conclusion