Dokument: AN 10 K 16.00930

Kontext davor:

Satz: Es liegen auch Tatsachen vor , die die Annahme rechtfertigen , dass die Klägerin weiterhin derartige Zuwiderhandlungen begehen wird ( § 16 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 2. Halbs .

Klassifikation: conclusion

Kontext danach:
TierschG ) .
conclusion
Die Klägerin nämlich hat sich hierzu in keiner Phase des Verfahrens , sei es bei der Verwaltungsbehörde , sei es beim Gericht , geäußert .
subsumption
In der sehr knappen Klagebegründung vom 30. Mai 2016 geht es lediglich darum , in wessen Eigentum einzelne Tiere gestanden hätten .
subsumption
Des Weiteren wird ausgeführt , dass die Wegnahme nicht normal , sondern hetzerisch , verlaufen sei .
subsumption
Zu der Frage der bisherigen oder insbesondere auch einer möglichen zukünftigen Haltung von Tieren hat sich die Klägerin aber nicht geäußert .
subsumption
Da sich Mängel in der Tierhaltung der Klägerin bereits seit 2011 aktenkundig manifestiert haben , diese dann im Jahr 2016 mit der Wegnahme ihrer Kleintiere ihren vorläufigen Höhepunkt erfahren hat , sich die Klägerin aber zumindest aktenkundig niemals geäußert hat , ist davon auszugehen , dass eine Verhaltensänderung jedenfalls bis zur letzten mündlichen Verhandlung nicht eingetreten ist .
subsumption
Von auch nur kurzfristigen Verbesserungen in der Tierhaltung war bei der Klägerin niemals die Rede .
subsumption
Es ist also auf Grund der Tatsachen der groben und wiederholten Verstöße gegen das Tierschutzrecht davon auszugehen , dass die Klägerin weiterhin Zuwiderhandlungen begehen wird .
subsumption
Die Prognose fällt zu ihren Lasten aus .
subsumption