Dokument: Au 6 K 18.31685

Kontext davor:
Insofern ist nach derzeitiger Auskunftslage nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen , dass der Kläger zu 1 die in Armenien mögliche Behandlung wird finanzieren und damit tatsächlich in Anspruch wird nehmen können .
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Die Anzahl der kostenlosen Behandlungsplätze ist beschränkt , so dass nicht sichergestellt ist , dass der Kläger zu 1 überhaupt einen kostenlosen Behandlungsplatz wird erlangen können .
subsumption
Nach seinem Vorbringen war am Heimatort die Platzzahl beschränkt , so dass er nach ... ausweichen musste .
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Satz: Selbst Inhaber kostenloser Behandlungsplätze müssen indes noch - wenn auch nur im geringen Umfang - zuzahlen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Zusätzlich ist mit weiteren inoffiziellen Zahlungsverpflichtungen des Klägers zu 1 wegen der weit verbreiteten Korruption und der schlechten Gehälter des medizinischen Personals zu rechnen .
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Nach dem angesichts der Notwendigkeit dreier Dialysebehandlungen pro Woche glaubhaften Vortrag des Klägers zu 1 ist dieser derzeit nicht arbeitsfähig , ab August 2017 bezog er als anerkannter Schwerbehinderter zweiten Grades eine Behindertenrente von 33.500 Dram ( BAMF-Akte Bl. 107 ) .
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Da die Klägerin zu 2 nach ihrem nicht widerlegten Vortrag als Näherin bisher lediglich 100.000 Dram monatlich verdiente , ihre bei ihnen lebende Tochter 70.000 Dram und seine Mutter eine Rente von 30.000 Dram bezog , ist nicht davon auszugehen , dass dies genügt , um sowohl den Lebensunterhalt für diese vier Personen als Bedarfsgemeinschaft als auch die Behandlungskosten des Klägers zu 1 zu finanzieren .
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Dies gilt umso mehr , als dass die Kläger im Einklang mit der derzeitigen Auskunftslage vortragen , nur bestimmte Teile der Behandlung seien kostenfrei gewesen , für andere wesentliche Behandlungen hätten sie erhebliche Zuzahlungen leisten müssen , beispielsweise für einen Katheter habe er 150.000 Dram bezahlt , für den stationären Aufenthalt zusätzlich 220.000 Dram , für einen Shunt am Unterarm nochmals 160.000 Dram ( ebenda Bl. 109 ) .
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Für die Medikamente habe er pro Woche 10.000 bis 12.000 Dram zahlen müssen .
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Die Dialyse selbst sei kostenlos , aber die Medikamente habe er selbst bezahlen und pro Monat 140.000 bis 210.000 Dram insgesamt aufwenden müssen ; sie hätten begonnen , ihr Hab und Gut zu verkaufen , einige Male habe er aus Geldnot die Dialyse ausfallen lassen , aber danach sei es ihm sehr schlecht gegangen ( ebenda Bl. 110 ) .
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