Dokument: Au 5 K 17.31133

Kontext davor:

Satz: Dem Kläger ist auch im Hinblick auf die Sicherheitslage ein Ausweichen etwa nach Kabul zumutbar .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Das Risiko , dort durch Anschläge Schaden an Leib oder Leben zu erleiden , ist weit unterhalb der Schwelle der beachtlichen Wahrscheinlichkeit ( vgl. BayVGH , B. v. 25. 1. 2017 - 13a ZB 16.30374 - Rn . 9 ; BayVGH , B. v. 28. 3. 2017 - 13a ZB 17.30212 - Rn . 5 m. w. N. ; BayVGH , B. v. 23. 5. 2017 - 13a ZB 17.30314 - Rn . 6 ff. ) : Auch aus dem Lagebericht des Auswärtigen Amtes und weiteren Quellen ergibt sich nicht , dass sich die Sicherheitslage in Kabul im Vergleich zur Einschätzung in den vorangegangenen Lageberichten wesentlich verschlechtert hätte ( vgl. Auswärtiges Amt , Lagebericht vom 19. 10. 2016 , S. 4 mit Verweis auf UNAMA-Daten , S. 17 f. ) .
subsumption
Die Hauptgefährdung der afghanischen Zivilbevölkerung geht demnach von lokalen Machthabern und Kommandeuren aus , die sich der Kontrolle der Zentralregierung entziehen und häufig ihre Macht missbrauchen .
subsumption
Neben medienwirksamen Anschlägen auf militärische wie zivile internationale Akteure wurden vermehrt Anschläge auf afghanische Sicherheitskräfte verübt mit gestiegenen Opferzahlen insbesondere unter Armeeangehörigen ( ebenda S. 17 ) .
subsumption
Die im Vergleich zum Jahr 2015 um etwa 4 % gestiegenen Opferzahlen der Zivilbevölkerung von 1.601 toten und 3.565 verletzten Zivilisten resultieren vor allem aus improvisierten Sprengsätzen ( ebenda S. 17 ) .
subsumption
Angriffe auf Kindergärten und Schulen fanden landesweit mit Schwerpunkt im Süden und Osten des Landes statt ( ebenda S. 18 ) .
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