Dokument: 6 K 1148/16

Kontext davor:
Während in § 4 Abs. 1 EStG ausdrücklich ausgesprochen ist , dass Gewinn der sich aus einem Betriebsvermögensvergleich ergebende Unterschied , vermehrt um die Entnahmen und vermindert um die Einlagen , ist , bezeichnet § 4 Abs. 3 EStG als Gewinn lediglich den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben .
definition
Das ändert aber nichts daran , dass auch bei der Ermittlung des Gewinns nach § 4 Abs. 3 EStG Entnahmen und Einlagen zu berücksichtigen sind , und zwar grundsätzlich in der Weise , dass der Wert der Entnahmen dem Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben hinzugerechnet und der Wert der Einlagen davon abgezogen wird .
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Satz: Diese rechtliche Schlussfolgerung ergibt sich aus dem Verhältnis , in dem die Vorschrift des § 4 Abs. 1 EStG zur Vorschrift des § 4 Abs. 3 EStG steht . § 4 Abs. 3 EStG schafft keinen neuen und selbständigen Gewinnbegriff , sondern nur eine vereinfachte Technik der Gewinnermittlung .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Daraus folgt , dass über die Gesamtheit der Jahre hinweg die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG letztlich zu demselben Gesamtergebnis führen muss , wie die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG .
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Wenn aber die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG zu demselben Gesamtergebnis führen muss wie die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG und wenn für die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG die Berücksichtigung von Entnahmen und Einlagen wesentlich ist , so kann für die Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG nichts anderes gelten , soweit sich nicht etwas Abweichendes aus der Eigenart dieser Gewinnermittlungstechnik , wie z. B. für die Entnahme von Geld , ergibt .
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