Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:
Das Eigentum am Grundstück bildet lediglich den Anknüpfungspunkt für die Zustandshaftung , begrenzt aber nicht die Reichweite der vom Pflichtigen zu treffenden Maßnahmen .
subsumption

Satz: Die Zustandsverantwortlichkeit des Eigentümers findet ihre Rechtfertigung und ihren verfassungsrechtlich legitimen Zurechnungsgrund nicht allein in der Tatsache der Einwirkungsmöglichkeit auf die störende Sache , sondern auch in der Möglichkeit der wirtschaftlichen Nutzung und Verwertung des Sacheigentums ( BVerwG , Beschl. v. 07. 08. 2013 - 7 B 9/13 - , Juris ) ; diese korrespondiert mit der öffentlichen Pflicht , die sich aus der Sache ergebenden Lasten und die mit der Nutzungsmöglichkeit ergebenden Risiken zu tragen ( BVerfG , Beschl. v. 16. 02. 2000 - 1 BvR 242/91 und 315/99 - , BVerfGE 102 , 1 ) .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Ordnungspflicht knüpft an die tatsächliche Gewalt über das Grundstück an ( vgl. BVerwG , U. v. 23. 9. 2004 - 7 C 22/03 - , juris ) .
subsumption
Sie beruht auf der durch die rechtliche und tatsächliche Sachherrschaft vermittelten spezifischen Verbindung zur Gefahrenquelle ( vgl. VG Bremen , U. v. 12. 11. 2015 - 5 K 49/14 - , Rn . 26 , juris ) .
subsumption