Dokument: Ks 104 Js 5210/15

Kontext davor:
Der Angeklagte M. griff unter bewusster Ausnutzung des von ihm so auch erkannten Umstandes , dass sein hochschwangeres Opfer nicht mit einem tätlichen Angriff auf sein Leben rechnete und wegen seiner völlig überraschenden Vorgehensweise auch zu einer Abwehr unfähig war in dieser Situation mit seiner rechten Hand an den Hals von Rebecca W. , umschloss diesen im Bereich des Kehlkopfes zwischen seinem Daumen und seinen Fingern und drückte mit voller Kraft zu .
subsumption
Als der Angeklagte bemerkte , dass Rebecca W. trotz seines festen Würgegriffs noch Atemluft bekam , drückte er gleichzeitig mit seiner linken Hand die Nasenlöcher der sich nicht wehrenden , weiterhin unter seinem Körper auf dem Waldboden liegenden Rebecca W. zusammen .
subsumption

Satz: Der Angeklagte bekam aufgrund seines Würgegriffs einen Krampf in der rechten Hand , weswegen er mit beiden Händen kurzzeitig von Rebecca W. abließ und anschließend mit seine linken Hand auf die gleiche Weise wie bereits zuvor an deren Hals würgte , wobei er erneut seine gesamte ihm zur Verfügung stehende Kraft aufwendete , um eine Sauerstoffzufuhr von Rebecca W. zu unterbinden und diese hierdurch zu töten .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Als dem Angeklagten auch die Kraft in seiner linken Hand verließ , er gleichwohl aber erkannte , dass Rebecca W. noch immer lebte , legte er seine beiden Hände um deren Hals und drückte diesen wiederum mit voller Kraft zusammen .
subsumption
Der Angeklagte M. bemerkte alsbald , dass ihm zunehmend die Kraft in seinen Händen fehlte und beschloss , zur Tötung seines noch immer lebenden Opfers dessen Position zu wechseln .
subsumption
Er drehte hierzu Rebecca W. auf deren Bauch und kniete sich anschließend über deren Rücken .
subsumption
Sodann legte der Angeklagte M. seinen rechten Arm um den Hals der unter ihm liegenden Rebecca W. , zog deren Oberkörper damit nach hinten zu sich hoch und drückte anschließend mittels seines Unterarms den Hals seines Opfers gegen seinen eigenen Oberkörper .
subsumption
In dieser Position drückte der Angeklagte den Hals von Rebecca W. solange zusammen , bis ihm die Kraft verließ .
subsumption
Als er entkräftet seinen Griff löste , sank Rebecca W. s Kopf mit dem Gesicht voran zu Boden .
subsumption
Rebecca W. bewegte sich nicht mehr , gab aber noch ein röchelndes Geräusch von sich .
subsumption
Der Angeklagte , der deswegen davon ausging , dass Rebecca W. noch immer leben könnte , entnahm aus seiner mitgeführten , auf dem Boden abgelegten Plastiktüte einen Kabelbinder und legte diesen um den Hals der regungslos auf dem Bauch liegenden Rebecca W. .
subsumption
Der Angeklagte verschloss den Kabelbinder im Bereich des Genicks von Rebecca W. und zog einmal straff zu , woraufhin das Röcheln zunächst verstummte .
subsumption
Nachdem der Angeklagte kurz darauf das röchelnde Geräusch abermals vernahm , zog der den Kabelbinder noch fester zusammen , bis das Geräusch wiederum aufhörte .
subsumption
Nachdem der Angeklagte , als er aufgestanden war , erneut selbiges Geräusch hörte , zog er ein zweites Mal den bereits eng in die Haut am Hals von Rebecca W. einscheidenden Kabelbinder nach , bis nunmehr das Röcheln endgültig verstummte .
subsumption
Aufgrund dieser mittels des von dem Angeklagten M. bewusst zum Zwecke der Erdrosselung mitgeführten Kabelbinders verstarb Rebecca W. infolge fehlender Sauerstoffzufuhr .
subsumption
Aufgrund des Todes von Rebecca W. kam es entsprechend dem Tatplan des Angeklagten M. auch zu einem baldigen Absterben ihres zum Vorfallzeitpunkt lebenden ungeborenen Kindes .
subsumption