Dokument: AN 9 K 14.00265

Kontext davor:
Die Auflagen zum Denkmalschutz genügten auch dem Bestimmtheitsgrundsatz nach Art . 37 BayVwVfG .
subsumption
Die Zielrichtung der denkmalrechtlichen Auflagen ergebe sich durch die Adressierung der Genehmigung an den Kläger ( vgl. Auflage Ziffer III . 24 des Bescheids vom 22. Januar 2014 , unverändert durch Änderungsbescheid vom 7. Juli 2014 ) .
subsumption
Auch aus der Begründung des Bescheids ergebe sich , dass den Bauherrn eine eindeutige Handlungspflicht treffe ( vgl. Ziffer VI . 6 des Bescheids vom 22. Januar 2014 , unverändert durch Änderungsbescheid vom 7. Juli 2014 ) .
subsumption
Ein Erstattungsanspruch des Klägers bestehe nicht , da er selbst die Dokumentationsgrabungen durch sein Vorhaben veranlasst habe .
subsumption

Satz: Der Kläger werde entsprechend dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nur zur Durchführung und Kostentragung derjenigen Maßnahmen verpflichtet , die durch sein Vorhaben ursächlich bedingt seien und ausschließlich darauf abzielten , nachteilige Wirkungen durch das Bauvorhaben zu verhindern oder auszugleichen .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies Kostentragungspflicht folge auch aus der Sozialpflichtigkeit des Eigentums nach Art . 14 GG i. V. m. Art . 103 BV und Art . 141 Abs. 2 BV .
subsumption
Zu berücksichtigen sei hier , dass es sich um einen vergleichsweise geringen Eingriff in das Erdreich handele und die Kosten für die Sicherung und gegebenenfalls Bergung von Bodendenkmälern einen geringen prozentualen Anteil des eigentlichen Bauvorhabens ausmachten .
subsumption