Dokument: L 2 U 100/11

Kontext davor:

Satz: Vor diesem Hintergrund ist nach Ansicht des Senats ein bereits am Unfalltag vorliegender frischer Bruch im Bereich der LWK unter Berücksichtigung der dokumentierten Erstbefunde unwahrscheinlich .

Klassifikation: conclusion

Kontext danach:
Ausdrücklich weist der Senat darauf hin , dass es für Verletzungen des 3. und 4 LKW , die der Kläger später gegenüber behandelnden Ärzten wiederholt als Unfallfolgen genannt hat , keinen einzigen objektiven Anhaltspunkt in den vorliegenden Unterlagen gibt .
subsumption
Insbesondere hat Dr. P. nach Durchsicht der Röntgenbilder von 1975 und 1980 keine Wirbelkörperbrüche im Bereich des 3. und 4 LWK genannt .
subsumption
Im Gegenteil führte er im Arztbrief vom 17. 01. 1985 aus , dass mit Ausnahme des 1. LWK , der eine angedeutete keilförmige Veränderung aufweise , die aktuellen Röntgenbilder sonst unauffällige Wirbelkörper gezeigt hätten .
subsumption
Lediglich ergänzend ist darauf hinzuweisen , dass Dr. G. auch keine funktionellen Einschränkungen der LWS festgestellt hat .
subsumption
Vielmehr war die Wirbelsäule insgesamt altersentsprechend beweglich , ohne Schmerzäußerungen während der Untersuchung , mit selbständigem Wiederaufrichten , möglicher Seitneigung um 30 ° , Drehung um 50 ° , Finger-Boden-Abstand von 30 cm , Zeichen nach Ott von 30 zu 31 cm und lumbalem Schober von 10 zu 14 cm , was insgesamt für eine gute Beweglichkeit der LWS spricht .
subsumption