Dokument: AN 1 K 17.00813

Kontext davor:
Des Weiteren liegt ohnehin auch die weitere Voraussetzung , dass die tägliche Einwirkungsdauer mindestens drei Stunden betragen muss , um von einer durch die Tätigkeit verursachten Krankheit nach Ziffer 2101 BKV auszugehen , nicht vor .
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Denn selbst wenn man entgegen des Vermerks der JVA vom 23. Februar 2017 davon ausgehen würde , dass die Klägerin im Rahmen ihrer Teilzeitbeschäftigung im Umfang von 60 % während ihres Dienstes nicht nur zehnmal Brandschutztüren öffnen , sondern insgesamt sechs Feuerschutztüren 74 mal bewegen muss , ist es ausgeschlossen , dass diese Schließvorgänge insgesamt eine Zeit von über drei Stunden am Tag in Anspruch nahmen .
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Denn das Schließen und Öffnen wird in der Regel stets einige Sekunden in Anspruch nehmen .
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Satz: Außerdem war die „ Schließertätigkeit “ nicht die Hauptaufgabe der Klägerin .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Die Klägerin war seit Beginn ihrer Tätigkeit im Justizvollzug vollumfänglich im Abteilungsdienst und im Wohngruppenvollzug einsetzbar .
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Seit 2009 war sie im Spätdienst zur Besuchsüberwachung und zu Krankenhausüberwachung herangezogen .
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Ihre Aufgaben beschränkten sich auf die Beaufsichtigung der Gefangenen beim Hofgang und der Maßnahmen der offenen Hafträume .
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Insoweit ist auszuschließen , dass selbst 74 Öffnungsvorgänge einen Zeitraum von drei Stunden in Anspruch nehmen .
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