Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:
Der Beklagte hat sich in den angefochtenen Bescheiden ( Nr. 4.8.4.2 ) . ausführlich mit der von den Klägern angeführten Betroffenheit des Rotmilans auseinander gesetzt .
subsumption

Satz: Er hat ausgeführt , dass ein Brutvorkommen mit einer Entfernung von ca. 1,2 km bis 2,0 km zu den drei streitgegenständlichen Windkraftanlagen bekannt sei .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Da sich dieser Horst knapp außerhalb des 1 km Radius nach Anlage 2 Spalte 2 des Windkrafterlasses ( dem nach der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs als antizipiertes Sachverständigengutachten von hoher Qualität eine besondere Rolle zukommt und von dem auch angesichts der artenschutzfachlichen Einschätzungsprärogative nicht ohne fachlichen Grund ohne gleichwertigen Ersatz abgewichen werden darf , vgl. BayVGH , U. v. 18. 6. 2014 - 22 B 13.1358 - BauR 2014 , 1934 - juris Rn . 45 ) , aber eindeutig innerhalb des 6 km -Prüfradius nach Anlage 2 Spalte 3 des Windkrafterlasses für alle drei hier streitgegenständlichen Windkraftanlagen befinde , habe orts- und vorhabenspezifisch geklärt werden müssen , ob das Tötungsrisiko im Prüfbereich signifikant erhöht sei ( vgl. Windkrafterlass , Seite 42 ) .
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Der Beklagte ist insoweit insbesondere zu dem Ergebnis gelangt , dass das Umfeld der geplanten Anlagen Gegebenheiten , die auf einer Häufung von Nahrungsflügen schließen lassen würden , nicht aufweise .
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Auch Hinweise darauf , dass großflächigere Grünlandgebiete über die antragsgegenständlichen Windkraftanlagen angeflogen werden würden , hätten sich aus der vom Vorhabensträger vorgelegten Raumnutzungsanalyse nicht ergeben .
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