Dokument: L 1 R 589/14

Kontext davor:
Im psychischer Hinsicht war der Kläger vollorientiert , bewusstseinsklar , ungestört kontaktfähig sowie formal in allen Stücken geordnet .
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In Bezug auf Aufmerksamkeit , Vigilanz , Kognition und Gedächtnis zeigten sich keinerlei Defizite .
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Satz: Die Stimmung des Klägers war themengebunden unfroh .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Hierbei imponierten insbesondere der Tod des Vaters , der zuletzt vom Kläger gepflegt worden war , Konflikte mit dem alkoholkranken Bruder sowie das Scheitern der Ehe und einer anschließenden Partnerschaft des Klägers .
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Abgesehen hiervon war die Stimmung des Klägers aber nicht unfroh , die Auslenkbarkeit war erhalten .
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Dr. Dr. W. hat darauf hingewiesen , dass der Kläger zu einem übergeneralisierenden und stark verallgemeinernden , vor allem aber zu einem katastrophisierenden Urteilsstil neigt mit einer - möglicherweise auch verfahrensbezogenen - Neigung zur subjektiven Selbstlimitierung .
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Eine schwergradige Verkürzung der affektiven Beweglichkeit und emotionalen Ausdrucksfülle konnte der erfahrene Gerichtssachverständige beim Kläger aber nicht feststellen .
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Die klassischen Zeichen eines tiefergreifenden depressiven Erlebens wie etwa Vitalstörungen oder tageszeitabhängige Stimmungsschwankungen fehlten .
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