Dokument: 2 Sa 201/16

Kontext davor:
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Gegen das Bestehen einer objektiven Vergütungserwartung spricht die Höhe der Vergütung , die der Kläger erzielte .
subsumption

Satz: Der Kläger erhält eine herausgehobene Vergütung , die die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich überschreitet .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Der Kläger erzielte im Jahre 2015 nach den nicht bestrittenen Angaben der Beklagten eine Vergütung in Höhe von ca. 217.000 EUR ; die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung betrug im Jahre 2015 72.600,- € .
subsumption
Wer mit seinem Entgelt , das er aus abhängiger Beschäftigung erzielt , die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung überschreitet , gehört zu den Besserverdienern , die aus Sicht der beteiligten Kreise nach der Erfüllung ihrer Arbeitsaufgaben und nicht nach der Erfüllung eines bestimmten Stundensolls beurteilt werden ( BAG , Urteil vom 22. 02. 2012 - 5 AZR 765/10 ) .
subsumption
Das Entgelt des Klägers überschreitet diese Grenze um ca. das Dreifache .
subsumption