Dokument: L 2 U 100/11

Kontext davor:
Die unfallbedingte Hüftprellung ist nach übereinstimmender Beurteilung aller vorliegenden Gutachten folgenlos ausgeheilt .
subsumption

Satz: Der im Bescheid der Beklagten als Erstschaden anerkannte distale Speichenbruch im linken Handgelenk hat dagegen eine mäßige Arthrose zwischen der linken Handwurzel und der Speichengelenkfläche zur Folge mit geringer Bewegungseinschränkung im linken Handgelenk .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Unfallunabhängig ist dagegen die von Dr. H. genannte Rhizarthrose , die das Daumensattelgelenk betrifft , auch nach deren eigener Einschätzung .
subsumption
Die aus den Unfallfolgen im Bereich des Handgelenks resultierenden funktionellen Einschränkungen vermögen aber nach sorgfältiger Untersuchung von Dr. G. und seinen überzeugenden Ausführungen keine MdE von 20 v. H. zu begründen .
subsumption
Zutreffend hat Dr. G. darauf hingewiesen , dass die unfallmedizinische Literatur ( u. a. Schönberger / Mehrtens / Valentin „ Arbeitsunfall und Berufskrankheit “ , 9. Auflage <SMV> S. 581 ) für einen Speichenbruch mit Achsenabknickung und Einschränkung der Handgelenksbewegungen um insgesamt 40 ° im Seitenvergleich eine MdE von 10 v. H. vorsieht , während eine MdE von 20 bis 30 v. H. erst bei erheblicher Achsenabknickung und Einschränkung der Handgelenksbewegungen um insgesamt 80 ° vorgesehen
definition
ist .
subsumption
Eine Achsenabknickung des Speichenbruchs liegt angesichts der von den Gutachtern beschriebenen regelrechten Stellung im Gelenk nicht vor .
subsumption
Allerdings wird die Beweglichkeit des linken Handgelenks auch durch die mäßige unfallbedingte Arthrose in gewissem Umfang eingeschränkt .
subsumption