Dokument: L 2 U 371/14

Kontext davor:
Für die Beurteilung eines Wirkungszusammenhangs reicht ein bloßer örtlicher und zeitlicher Zusammenhang nicht aus ; vielmehr ist der jeweils neueste anerkannte Stand des einschlägigen Erfahrungswissens als Maßstab für die objektive Kausalitätsbeurteilung zugrunde zu legen ( vgl. BSG vom 24. 07. 2012 - B 2 U 9/11 R - Juris RdNr . 61 ) .
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Satz: Dies wird in der Regel die Auffassung der Mehrheit der im jeweiligen Fachbereich veröffentlichenden Wissenschaftler / Fachkundigen eines Fachgebiets sein .

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Kontext danach:
Lässt sich eine solche „ herrschende Meinung “ nicht feststellen , so darf der Richter nicht als Schiedsrichter im Streit einer Wissenschaft fungieren und selbst eine ( von ihm anerkannte ) Ansicht zur maßgeblichen des jeweiligen für ihn fachfremden Wissenschaftsgebietes erklären ( vgl. BSG ebenda ) .
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Vielmehr kommt , falls auch durch staatliche Merkblätter , Empfehlungen der Fachverbände etc. kein von den Fachkreisen mehrheitlich anerkannter neuester Erfahrungsstand festgestellt werden kann , eine Entscheidung nach Beweislastgrundsätzen in Betracht ( vgl. BSG ebenda unter Abgrenzung zum Urteil vom 09. 05. 2006 - B 2 U 1/05 R - Juris RdNr . 18 ) .
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