Dokument: AN 10 K 16.00930

Kontext davor:
Es ist zwar in der Rechtsprechung anerkannt , dass ein absolutes Tierhaltungs- und betreuungsverbot , wie es vorliegend verhängt wurde , gerade im Hinblick auf eine mögliche Grundrechtsverletzung nur als letztes Mittel in Betracht kommt , doch sind die Voraussetzungen diesbezüglich auch insoweit gegeben .
subsumption
Es sind nämlich weder für den Beklagten noch für das Gericht Hinweise ersichtlich , die es zugelassen hätten , eine weitere Tierhaltung oder -betreuung durch die Klägerin vom Nachweis bestimmter Kenntnisse und Fähigkeiten oder auch nur vom Nachweis glaubhafter Verhaltensänderung abhängig gemacht werden könnten .
subsumption
Es erfolgte keinerlei Sachvortrag durch die Klägerseite , und dies insbesondere auch dann nicht , als es in der mündlichen Verhandlung um eine mögliche einvernehmliche Lösung des Rechtsstreits gegangen ist , dahingehend , dass es seitens der Klägerin Bemühungen gäbe , Haltungsmängel zukünftig zu vermeiden , geschweige denn , dass die Klägerin aus eigenem Antrieb eventuell neu erworbene Kenntnisse nachgewiesen hätte .
subsumption

Satz: Insofern ist dem Beklagten zuzugeben , dass die Aussage im Bescheid , eine andere , die Klägerin weniger belastende Vorgehensweise sie nicht erkennbar , zutreffend ist .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: