Dokument: AN 10 K 17.00292

Kontext davor:

Satz: Soweit der Kläger vorträgt , neben den entzogenen Flächen sei auch zu berücksichtigen , dass gemäß der Düngeverordnung neben Wassergräben ein Abstand eingehalten werden muss , so beeinflusst dies das Ergebnis der Einschätzung zur Frage der Existenzgefährdung nicht .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Denn nach den unwidersprochenen Angaben des Gutachters in der mündlichen Verhandlung - der insoweit wohl den Aspekt des Deckungsbeitragsverlustes berechnet hat - mindert dies die Eigenkapitalquote lediglich um höchstens 1200 € , wenn dieser Einwand zutreffen sollte .
subsumption
Selbst wenn man insoweit eine weitere Reduzierung des Großviehbesatzes für nötig hält , ist unter Berücksichtigung des vom Kläger angegebenen , zusätzlichen Flächenverlustes von 0,8 ha und unter Berücksichtigung der bisherigen Berechnung des Gutachters zu den Einbußen durch eine etwaige weitere Reduzierung des Großviehbesatzes der Mindestwert von 8000 € Eigenkapitalbildung bei weitem überschritten , zumal die damit zusammenhängende Behauptung des Klägers , der fünfprozentige Schwellenwert sei damit überschritten , sollte sie zutreffen , für sich genommen über die Frage der Existenzgefährdung nichts aussagt .
subsumption
Im Übrigen trifft das Gutachten häufig für den Kläger günstige Annahmen , bezieht etwa die Pachtflächen nicht in die Betrachtung mit ein ; dies würde jedoch das Ausmaß des Flächenentzuges durch das Vorhaben minimieren .
subsumption