Dokument: S 17 AS 1047/14

Kontext davor:

Satz: Auch in anderen Bezügen haben die Kläger im Rahmen der umfangreichen gegen den Beklagten geführten Verfahren bisweilen verkannt , dass der Widerspruch nicht ein allgemeines Mittel ist , um Unzufriedenheit mit der Führung eines Verwaltungsverfahrens kundzutun und ein auch tatsächliches Tätigwerden der Behörde zu erreichen , sondern dass dieser einen Rechtsbehelf darstellt , der nur zulässig ist gegen einen Verwaltungsakt und dass dieser Rechtsbehelf den Eintritt der Bestandskraft ( § 77 SGG ) eines Verwaltungsaktes zu hindern geeignet ist ;

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
dabei stellt der Widerspruch nach § 83 SGG gleichzeitig die Einleitung des Vorverfahrens dar , welches wiederum Voraussetzung für die Zulässigkeit einer späteren Klageerhebung gegen einen Verwaltungsakt ist ( § 78 Abs. 1 SGG ) .
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