Dokument: L 18 SO 29/18

Kontext davor:
c.
other
Auch aus dem Umstand , dass der Besuch der G der Klägerin neben der Inanspruchnahme der bewilligten teilstationären Betreuung ( Bewilligungsbescheide vom 20. 01. 2012 , 24. 08. 2012 , und 08. 07. 2013 ) auch die Inanspruchnahme der ebenfalls bewilligten Frühförderung ( Bescheide vom 24. 08. 2012 , 12. 09. 2012 , 08. 01. 2013 ) im selben Haus ermöglicht , weil bei G auch eine interdisziplinäre Frühförderstelle untergebracht ist , ergibt sich keine Erforderlichkeit der Übernahme der Fahrtkosten zu G. Denn eine Frühförderung war - wie die oben belegten Recherchen des Senats ergaben - auch in anderen Einrichtungen oder sogar im häuslichen Bereich der Klägerin möglich .
subsumption
Für Letzteres - Frühförderung im häuslichen Bereich des behinderten Menschen - wirbt V ausdrücklich im internet ( https://www.verein-fuer-menschen.de/fruehfoerderung/ : „ Je nach Bedarf bieten wir auch Hausbesuche … an “ ) .
subsumption

Satz: Für die Wahl der G und damit für entsprechende Fahrtkosten war der Aspekt der „ Leistungserbringung in einem Haus “ auch nicht ursächlich .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies zeigt schon der Umstand , dass die Bewilligung der Frühförderung erstmals mit Bescheid vom 24. 08. 2012 für einen Zeitraum ab 01. 09. 2012 erfolgte , während die teilstationäre Betreuung bei G bereits ab 01. 09. 2011 bewilligt worden war .
subsumption
Aus denselben Gründen begründet auch der von der Klägerin angeführte Aspekt der Zumutbarkeit eines Wechsels der Einrichtung und in diesem Zusammenhang der Umstand , dass sich im Hinblick auf den Autismus der Klägerin eine Veränderung als problematisch darstellt , keine Erforderlichkeit der Maßnahme „ Fahrtkostenübernahme “ .
subsumption
Denn auch diese Gesichtspunkte wurden erst mit der Einstellung der Übernahme der Fahrtkosten durch den Beklagten , also ab 01. 09. 2013 relevant und sind daher nicht ursächlich mit der Wahl der G und der Entstehung entsprechender Fahrtkosten verknüpft .
subsumption