Dokument: S 4 U 5004/16 L

Kontext davor:
Zu dieser Überzeugung ist das Gericht gelangt durch die Angaben des Klägers und der Zeugen A. und C ...
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Die vom Beklagtenvertreter vorgelegten telefonischen Angaben von J. S. vom 26. 4. 2016 konnten dagegen nicht überzeugen .
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Satz: Dabei ist es dem Gericht ein Anliegen , deutlich zu machen , dass es dem Beklagtenvertreter zugesteht , das Telefonat in der Gesprächsnotiz völlig korrekt und vollständig wiedergegeben zu haben .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Auch ist das Gericht davon überzeugt , dass J. S. gegenüber dem Beklagtenvertreter nach bestem Wissen und Gewissen nach seiner Erinnerung korrekte Angaben gemacht hat .
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Das Gericht ist jedoch zu der Überzeugung gelangt , dass es hier zu einem nicht mehr aufklärbaren Missverständnis zwischen Herrn S. und A. gekommen ist .
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Insbesondere bei dem Zeugen C. konnte das Gericht keine Anhaltspunkte für eine Falschaussage finden .
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Vielmehr war dieser Zeuge wiederholt bemüht , deutlich zu machen , was er aus eigener Wahrnehmung wusste und wozu er keine sicheren Angaben machen konnte .
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Auffällig war dabei , dass der Zeuge C. auf Nachfrage angab , dass ihm der konkrete Unfallort unbekannt sei und er lediglich den Kläger aus dem Jagdhaus abgeholt habe .
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Der Zeuge gab zu verstehen , dass ihn die ganze Hintergrundgeschichte zu dem Unfall nicht interessiere und interessiert habe .
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Diese Angaben und die Einstellung des Zeugen sind deshalb so bemerkenswert , weil es dem Zeugen ein leichtes gewesen wäre auszusagen , dass der Kläger ihm erzählt habe , wo er konkret verunglückt sei .
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Auch gewann das Gericht bei der Aussage des Zeugen C. den Eindruck , dass zwischen ihm und dem Kläger kein besonderes Näheverhältnis bestand oder besteht .
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Zwischen beiden schien vielmehr nur eine für eine weitere Verwandtschaft nicht untypische lockere Bekanntschaft zu bestehen .
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Zu keiner Zeit entstand für das Gericht der Eindruck , dass der Kläger mit dem Zeugen C. eine gemeinsame Geschichte abgesprochen habe .
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