Dokument: Au 3 K 15.789

Kontext davor:
2.1.2
other

Satz: Soweit die Klägerin die Verwendung von Enteisungsmitteln durch die Beigeladene anspricht und hierin eine potenzielle Gefährdung ihrer Trinkwasserversorgung sieht , kann ihr nicht gefolgt werden .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Zutreffend ist , dass bei entsprechender Witterung im Interesse eines sicheren Flugbetriebs Flugzeuge vor dem Start einer Enteisung unterzogen werden müssen .
subsumption
Soweit dabei mit Enteisungsmitteln versetztes ( Niederschlags- ) Wasser anfällt , darf dieses nicht über den Oberflächenwasserkanal in den * bach eingeleitet werden .
subsumption
Weder umfasst der Antrag der Beigeladenen vom 10. Dezember 2012 eine solche Einleitung noch lässt der angefochtene Bescheid dies zu ; vielmehr wird in Auflage 3.1.4 die Einleitung von mit Enteisungsmitteln verunreinigtem Wasser in den Vorfluter ausdrücklich verboten .
subsumption
Die Beseitigung solchen Abwassers hat vielmehr entsprechend den Regelungen der wasserrechtlichen Erlaubnis vom 8. Februar 2010 i. d. F. vom 26. November 2014 , die nicht Gegenstand des Verfahrens ist , zu erfolgen .
subsumption
Sollte entgegen der streitgegenständlichen Erlaubnisse Wasser , das mit Enteisungsmitteln verunreinigt ist , in den * bach tatsächlich eingeleitet werden , so hätte dies keine Auswirkungen auf die Rechtmäßigkeit des angefochtenen Bescheids vom 6. Mai 2015 , sondern beträfe die Frage der Einhaltung der Regelungen des Bescheids , somit den Vollzug .
subsumption
Darüber hinaus wäre auch aus den unter 2.1.1 dargelegten Gründen eine Beeinträchtigung des im gemeindlichen Trinkwasserbrunnen gesammelten Wassers selbst dann nicht zu erwarten , wenn tatsächlich Enteisungsmittel in den Vorfluter gelangen würden .
subsumption