Dokument: Au 5 K 14.856

Kontext davor:

Satz: Der gerichtlich bestellte Sachverständigengutachter der Firma ... , ... , kommt in seinem immissionsschutztechnischen Gutachten vom 6. Juli 2016 auf Seite 20 nach Durchführung einer Ausbreitungsrechnung zum Ergebnis , dass selbst bei gleichzeitigem Betrieb der Anlage zur Herstellung von Faserverbundstoffen und der Lackieranlage sich am klägerischen Wohnhaus ein maximaler Wert ( IW ) von 0,56 ( 5,6 % ) der Jahresgeruchsstunden errechnet , der den maßgeblichen IW nach GIRL von 10 % deutlich unterschreitet .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Bei isolierter Betrachtung der genehmigten Nutzungsänderung ergibt sich ein IW von 5,1 % der Jahresgeruchsstunden .
subsumption
Ein Richtwertvergleich mit den Werten nach GIRL ergibt , dass am Wohnort des Klägers der maßgebliche Immissionsrichtwert von 10 % der Jahresstunden für Wohngebiete selbst beim Rechenlauf mit höchster Beaufschlagung bzw. dem gewählten Ansatz mit konservativen bzw. überschätzten Emissionsmassenströmen gesichert unterschritten wird .
subsumption
Der gerichtlich bestellte Sachverständige kommt zum Ergebnis , dass der Immissionsgrenzwert nach GIRL maximal nur zu knapp über 50 % durch die Anlage der Beigeladenen ausgeschöpft wird .
subsumption
Zusammenfassend gelangt er zum Ergebnis , dass aus fachlicher Sicht gesichert nicht mit dem Entstehen von erheblichen Belästigungen bzw. unzumutbaren Geruchseinwirkungen zu rechnen ist .
subsumption