Dokument: AN 14 K 15.50060

Kontext davor:
Diese der Kompetenzverteilung des Gesetzgebers widersprechende Verlagerung der weiteren Prüfung auf die Ausländerbehörde stellt zudem eine angesichts des Art . 19 Abs. 4 GG bedenkliche Verkürzung des Rechtsschutzes für die Klägerin dar , so dass die Androhung gegenüber der Anordnung einer Abschiebung keinesfalls das mildere Mittel ist .
subsumption
Gegen eine Abschiebungsanordnung nach § 34a AsylG stünde der Klägerin aufgrund der mit Gesetz vom 28. August 2013 ( BGBl .
subsumption

Satz: I S. 3474 ) vorgenommenen Änderung des § 34a Abs. 2 AsylVfG ein deutlich besserer Rechtsschutz gegenüber Abschiebungen auf dieser Grundlage zu .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Wird innerhalb der Wochenfrist des § 34a Abs. 2 Satz 1 AsylG ein Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO gegen die Abschiebungsanordnung gestellt , ist die Abschiebung vor der gerichtlichen Entscheidung nicht zulässig ( § 34a Abs. 2 Satz 2 AsylG ) .
subsumption
Nach dem bis dahin geltenden Abs. 2 des § 34a AsylVfG durfte demgegenüber die Abschiebung nach Abs. 1 gerade nicht nach § 80 VwGO oder § 123 VwGO ausgesetzt werden .
subsumption
Demgegenüber können Anträge im vorläufigen Rechtsschutz , mit denen im Rahmen von § 34 Abs. 1 AsylG zu berücksichtigende Abschiebungsverbote geltend gemacht werden , nur über § 123 Abs. 1 VwGO verfolgt werden , was den jeweiligen Antragsteller vor deutlich höhere Darlegungshürden stellt ( VG Berlin , Urteil vom 24. Juni 2015 - 23 K 906.14 A - , juris , Rn . 39 ) .
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