Dokument: AN 10 K 17.00292

Kontext davor:
Denn die Planfeststellungsbehörde hat unter Berücksichtigung des klägerischen Einwandes , der geplante Flächenentzug sei , auch wenn ein fünfprozentiger Flächenentzug nicht vorliegen sollte , wegen der Werthaltigkeit der Flächen für die Frage der Existenzgefährdung bedeutsam , eine sachverständige Begutachtung vornehmen lassen , die die Frage der Existenzgefährdung verneint .
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Satz: Die Planfeststellungsbehörde durfte diese sachverständige Begutachtung ausschlaggebend zugrundelegen .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Denn die Kammer geht nach Prüfung des Gutachtens des Sachverständigen … , welches dieser in der mündlichen Verhandlung erläutert und ergänzt hat , davon aus , dass dieses sachlich zutrifft .
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Weiter geht die Kammer davon aus , dass die gutachterliche Einschätzung den rechtlichen Vorgaben entspricht , also nach objektiven und betriebswirtschaftlichen Maßstäben erstellt wurde und sich nach den Vorgaben der höchstrichterlichen Rechtsprechung auf die Frage der längerfristigen Existenzfähigkeit , nicht auf momentane betriebsspezifische Besonderheiten - etwa bauzeitbedingte , gesondert entschädigungsfähige Nachteile - oder auf zukünftige Betriebsentwicklungen , die noch nicht konkretisiert sind , fokussiert ( BVerwG , a. a. O. ) .
subsumption