Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:
Aufgrund der Massivität der vorliegenden schädlichen Bodenveränderungen , die mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ihren Ausgangspunkt auf dem klägerischen Grundstück haben , der Nähe der GWM 2 von ca. 10 bis 20 m zum Kontaminationsbereich und der von sachverständiger Seite bestätigten Möglichkeit einer Mobilisierung des Ölschadens durch den Pumpversuch in die GWM 2 spricht vorliegend eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für den Kausalzusammenhang zwischen den vom klägerischen Grundstück ausgehenden schädlichen Bodenveränderungen und der Grundwasserverunreinigung an GWM 2. Bei der Messstelle GWM 2 ist kein Schichtwasserhorizont ausgebildet , der eine Stauschicht nach unten bilden könnte .
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Satz: Aufgrund des Fehlens eines solchen Stauhorizontes liegt die Schlussfolgerung nahe , dass durch den Pumpversuch an GWM 2 Öl in das Grundwasser mobilisiert werden konnte .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dass bei dem Pumpversuch im Oktober 2014 trotz vergleichbarer Wasserspiegellagen noch keine Ölphase , sondern erst beim Ausbau der Pumpe 2015 aufschwimmendes Öl festgestellt wurde , spricht nach den überzeugenden Ausführungen des Wasserwirtschaftsamtes und des Sachverständigen von ...
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GmbH weniger für ein zwischenzeitliches weiteres Schadensereignis , als vielmehr dafür , dass durch den Bohrvorgang das Öl aktiviert und in das Grundwasser eingebracht wurde .
subsumption
Nach den übereinstimmenden Angaben der Sachverständigen kann ein Pumpvorgang ein Ablenken des Grundwasserflusses um ca. 10 m bewirken .
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Unter Berücksichtigung der Nähe der GWM 2 von ca. 10 bis 20 m zum im Rahmen der Detailuntersuchungen eingegrenzten Schadensareal , das insoweit noch randliche Unschärfen aufweist , und der Massivität der festgestellten Kontaminationen spricht nach Überzeugung des Gerichts eine hinreichende Wahrscheinlichkeit dafür , dass die in der GWM 2 aufschwimmende Ölphase aus dem von dem klägerischen Grundstück ausgehenden Kontaminationsbereich stammt .
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