Dokument: AN 11 K 15.01378

Kontext davor:
Die - zugegebenermaßen dürftigen - Ausführungen im streitgegenständlichen Bescheid zu Ermessensaspekten zeigen in noch ausreichender Weise , dass sich die Behörde der Eröffnung einer Ermessensentscheidung im Kern bewusst war und insofern kein gänzlicher und nach § 114 Satz 2 VwGO unheilbarer Ermessensausfall vorliegt .
subsumption

Satz: So verhält sich der Bescheid zumindest zu dem Aspekt eines Auswahlermessens nämlich insofern , als die Breite des anzukaufenden Uferstreifens unter Berücksichtigung der naturschutzfachlichen Ziele kurz angesprochen wird .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Ebenso wird eine Verhältnismäßigkeitsprüfung zumindest für die von der Ausübung vorrangig und schwerer betroffenen Beigeladenen zu 1 und 2 als Eigentümer der Restfläche vorgenommen .
subsumption
Diese kommt - im Ergebnis ohne Beanstandung - zu dem Schluss , dass die Restfläche für die Eigentümer noch in angemessenem Umfang wirtschaftlich verwertbar ist , so dass ein Ankauf auch der Restfläche gemäß Art . 39 Abs. 1 Satz 4 BayNatSchG hier nicht in Betracht zu ziehen sei .
subsumption
Dies zeigt , dass die Behörde im Grundsatz erkannt hat , dass berechtigte private Belange zumindest auf der Käuferseite im Raum stehen und den Inhalt der Entscheidung über die Ausübung des Vorkaufsrechts im Ermessenswege beeinflussen können .
subsumption
Damit vermochte die Behörde ihre Ermessensargumente auch noch bis in das gerichtliche Verfahren hinein zu ergänzen , was tragfähig geschehen ist .
subsumption