Dokument: Au 9 K 18.1843

Kontext davor:
Dem streitgegenständlichen Grundstück kann demnach die Erholungsfunktion nicht bereits deshalb abgesprochen werden , weil sich auf dem Grundstück nach dem Vortrag der Klägerin eine Forstkultur befinde ( vgl. Art . 30 Abs. 1 BayNatSchG ) .
subsumption

Satz: Als Teil der freien Natur unterliegt das Grundstück der Klägerin grundsätzlich dem verfassungsrechtlich garantierten Betretungsrecht , unabhängig davon , ob es sich bei diesem Grundstück um Wald im Sinn des Bayerischen Waldgesetzes oder um eine Christbaumkultur handelt .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Durch die streitgegenständliche Umzäunung wird das grundsätzlich bestehende Betretungsrecht in großem Umfang ganzjährlich eingeschränkt .
subsumption
Die Beschränkung geht weit über die Bagatellgrenze hinaus und betrifft einen Bereich , der sich für Aktivitäten der erholungssuchenden Bevölkerung in der freien Natur ohne weiteres anbietet ( BayVGH , U. v. 21. 11. 2013 - 14 BV 13.487 - juris Rn . 52 ) .
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Darüber hinaus ist eine Vorbildwirkung der streitgegenständlichen Zaunanlage zu befürchten ( vgl. zur Berücksichtig etwaigen Vorbildwirkung Fischer-Hüftle / Egner / Meßerschmidt / Mühlbauer , Naturschutzrecht in Bayern , BayNatSchG , 36. EL Jan. 2014 , Art . 34 Rn . 9 ) .
subsumption
Die Klägerin hat vorliegend nicht dargelegt , dass ihrem Grundstück die in der freien Natur grundsätzlich bestehende Erholungsfunktion nicht zukommt , hierfür bestehen auch keine Anhaltspunkte .
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