Dokument: Ks 104 Js 5210/15

Kontext davor:
Im Rahmen der Einlassung hat der Verteidiger des Angeklagten Rechtsanwalt xxx namens des Angeklagten M. erklärt , es sei zutreffend , dass der Angeklagte M. Rebecca W. getötet habe .
other
Der Angeklagte habe mit Rebecca W. unregelmäßig , zuletzt anlässlich der „ Gickelskerb “ im September 2014 , den Geschlechtsverkehr ausgeübt , wobei die Initiative stets von Rebecca W. ausgegangen sei .
other

Satz: In der Folge sei der Angeklagte von Rebecca W. über deren Schwangerschaft informiert worden .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Der Angeklagte M. sei hierüber äußerst schockiert gewesen , da er geahnt habe , dass seine Beziehung zu Rebecca W. nunmehr nicht mehr vor seiner Ehefrau zu verheimlichen sei .
other
Der Angeklagte fürchtete um den Bestand seiner Ehe , das gute Verhältnis zu seinen Schwiegereltern und insbesondere um seine ihm sehr wichtige Beziehung zu seinem geliebten Sohn Jonas .
other
Nachdem Rebecca W. dem Ansinnen des Angeklagten , das Kind abtreiben zu lassen , nicht nachgegeben habe , habe der Angeklagte seit Februar 2015 gemeinsam mit seinem Freund , dem Angeklagten E. , über diese Problematik geredet , wobei im Rahmen der Gespräche auch eine Tötung von Rebecca W. durch den Angeklagten M. besprochen worden sei .
other
Der Angeklagte E. habe dem Angeklagten seine Unterstützung für diesen Fall zugesagt , insbesondere eine Überlassung seines Fahrzeugs , die Verschaffung eines Alibis , aber auch seine Hilfe für die Beseitigung der Leiche .
other
Die Einzelheiten der Tatbegehung seien mit dem Angeklagten E. jedoch nicht besprochen worden .
other
Am 13. 05. 2015 habe der Angeklagte M. dem Angeklagten E. mitgeteilt , dass er heute Rebecca W. besuchen wolle .
other
Der Angeklagte E. habe ihm wie vereinbart auf dem Parkplatz des Fitnessstudios „ Mc Fit “ dessen Auto überlassen .
other
Nach einem kurzen Besuch im Studio habe sich der Angeklagte die zuvor eingepackte Regenhose und Regenjacke angezogen .
subsumption
Ferner habe er eine Tüte mit Kabelbinder , Klebeband und einem Spannbetttuch mit sich geführt , als er zu Rebecca W. gefahren sei .
subsumption
Er habe diese an ihrer Wohnanschrift , die er zuvor über den Hausmeister an deren vorheriger Wohnung in Erfahrung gebracht habe , angetroffen und gebeten , zwecks einer Aussprache mit ihm zu kommen .
subsumption
Nachdem Rebecca W. eingewilligt habe , sei man in das Waldgebiet „ Molkenbrunnen “ gefahren und dort spazieren gegangen .
subsumption
Rebecca W. habe , als sie auf einem Trampelpfad gelaufen seien , auf einmal vorgeschlagen , einen „ Quickie “ zu machen .
subsumption
Der Angeklagte , der zunächst hierüber überrascht gewesen sei , habe sich darauf eingelassen .
subsumption
Als er Rebecca W. s Hose habe herunterziehen wollen , habe diese geäußert , dass dies doch nicht richtig sei .
subsumption
Im nächsten Moment sei der Angeklagte gestolpert und mit Rebecca W. zu Boden gestürzt , wobei er mit seinem Körper auf deren Bauch gefallen sei .
subsumption
Rebecca W. habe in dieser Situation laut um Hilfe geschrien .
subsumption
Der Angeklagte habe nunmehr daran gedacht , dass dieser Hilferuf von anderen Spaziergängern , die ihnen zuvor begegnet seien , gehört werden könne und sei in Panik geraten .
subsumption
Er habe Rebecca W. s Hals mit seiner Hand gepackt und diese am Kehlkopf gewürgt , damit sie zu schreien aufhören würde .
subsumption
Nachdem er gemerkt habe , dass er keine Kraft mehr in seinen Händen habe , habe er Rebecca W. von hinten mit dem Arm für etwa eine Minute gewürgt .
subsumption
Rebecca W. habe sich hiernach nicht mehr bewegt , jedoch leise geröchelt .
subsumption
Der Angeklagte M. , der davon ausgegangen sei , dass Rebecca W. tot sei , habe daraufhin aus seiner mitgeführten Plastiktüte einen Kabelbinder entnommen und diesen zunächst handfest zugezogen .
subsumption
Nachdem das röchelnde Geräusch noch immer nicht verstummt sei , habe er noch zweimal den Kabelbinder nachgezogen , bis Rebecca W. schließlich vollständig verstummt sei .
subsumption
Anschließend habe er die Leiche von Rebecca W. in das Fahrzeug des Angeklagten E. verschafft und in seiner Garage in Ringheim abgelegt .
other
Das Fahrzeug habe er im Anschluss dem Angeklagten E. wieder übergeben .
subsumption
Dieser habe zur Tötung von Rebecca W. geäußert , dass es „ das Miststück nicht anders verdient “ habe .
subsumption
Der Angeklagte E. habe dem Angeklagten M. nochmals , wie bereits zuvor abgesprochen , versichert , ihm gegebenenfalls ein Alibi für die Tatzeit zu verschaffen .
subsumption
Ferner habe sich der Angeklagte E. bereit erklärt , die Leiche von Rebecca W. aus der Garage verschwinden zu lassen .
subsumption