Dokument: 8 Sa 206/17

Kontext davor:
Insbesondere können die angeblichen Äußerungen des Geschäftsführers - diese selbst als wahr unterstellt - , der Ausfall von Tariferhöhungen sei das Problem des Arbeitgebers , das nehme er auf seine Kappe , die insoweit keinen Niederschlag im ERTV gefunden haben , bereits nicht ausschließlich dahin verstanden werden , dass eine verbleibende RoSi-Zulage nach Ablauf des ERTV wieder in Tarifentgelt rückumgewandelt werden soll .
subsumption

Satz: Es ist der Ansicht der Beklagten zu folgen , dass die Beendigung eines Tarifvertrages ohne Nachwirkung aufgrund Fristablaufes eben keine ex-tunc-Wirkung entfaltet .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Gleichermaßen kann auch lediglich eine Bestätigung des Geschäftsführers dahingehend gewollt gewesen sein , dass die Anrechnungsbeschränkung dazu führt , dass in einem Kalenderjahr ohne Tariferhöhung oder mit einer die 2-prozentige Grenze unterschreitenden Tariferhöhung der Sanierungsbeitrag der Arbeitnehmer zunächst ganz oder teilweise ausfällt .
subsumption
Dies liegt nach dem ERTV tatsächlich ausschließlich in der Risikosphäre des Arbeitgebers .
subsumption
Die eingeschränkte Anrechnungsmöglichkeit kann aber auch dahingehend verstanden werden , dass sich die Anrechnung eben zu Lasten des Arbeitgebers entsprechend zeitlich verzögert .
subsumption