Dokument: AN 1 K 17.00813

Kontext davor:
Würde auf das mit dem Öffnen der Türen verbundene Auf- und Zuschließen , was die Klägerin nach eigenen Angaben mit der rechten Hand ausübt und daher von ihrem Bevollmächtigte nicht als Ursache für die Erkrankung der Klägerin am linken Ellenbogengelenk benannt worden ist , abgestellt werden , so stellt dies weder eine kurzzyklische , repetitive , feinmotorische Handtätigkeit wie z. B. beim Klavierspielen dar noch eine hochfrequente , gleichförmige , feinmotorische Tätigkeit wie z. B. beim Stricken .
subsumption
Darin liegt auch keine repetitive Manipulation mit statischen und dynamischen Anteilen mit hoher Auslenkung des Handgelenks bei gleichzeitig hoher Kraftanwendung wie z. B. beim Drehen , Montieren oder Obst pflücken .
subsumption

Satz: Ein Schließvorgang weist keine derart repetitive , also stets wiederholende , Beanspruchung des Handgelenks auf .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Es handelt sich vielmehr um eine kurz andauernde Handlung .
subsumption
Sie ist nicht mit Drehen oder Montieren zu vergleichen , welche für eine längere Zeit andauern .
subsumption
Zudem fehlt es an einer hohen Kraftanwendung .
subsumption
Der Schließvorgang stellt auch keine Dorsalextension der Hand dar , da das Handgelenk nicht in Richtung Handrücken beim Schließen bewegt wird .
subsumption
Es fehlt auch an monoton wiederholten oder plötzlich einsetzenden Aus- und Einwärtsdrehungen der Hand und des Vorderarmes wie beim Betätigen eines Schraubendrehers .
subsumption
Das Schließen wiederholt sich nicht fortlaufend monoton , da zwischen den einzelnen Schließvorgängen zwangsläufig kurze Pausen liegen .
subsumption
Es erfolgt auch nicht plötzlich .
subsumption
Das Schließen kann nicht mit dem Betätigen eines Schraubendrehers verglichen werden , da jenes von wesentlich kürzerer Dauer ist und weniger Aufwand erfordert ( VG Kassel , U. v. 10. 7. 2014 - 1 K 222 / 12. KS - , juris Rn . 101 ff. ) .
subsumption