Dokument: L 16 R 397/14

Kontext davor:

Satz: Die Ausführungen der Klägerin zur Weisungsfreiheit mögen bezogen auf fachliche Weisungen zutreffen , zumal die Beigeladene zu 1 ) aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation weitgehend weisungsfrei arbeiten konnte .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dies gilt aber nicht für die insoweit maßgeblichen konkreten Arbeitsumstände wie Arbeitszeit und -ort .
subsumption
Denn tatsächlich war die Beigeladene zu 1 ) an fest vereinbarten Tagen im Reisebüro der Klägerin tätig .
subsumption
Diese Tage wurden danach ausgewählt , ob andere Mitarbeiter der Klägerin anwesend waren .
subsumption
Es ging also auch darum , die Besetzung des Reisebüros sicher zu stellen .
subsumption
Soweit die Beigeladene zu 1 ) bei Bedarf ( anstehenden Prüfungen ) in Absprache mit der Klägerin hiervon abweichen konnte , entspricht dies einer bei Teilzeitbeschäftigungen üblichen Praxis und spricht , da die Beigeladene zu 1 ) dies ausdrücklich vorher vereinbaren musste , gerade nicht für die Annahme einer selbstständigen Tätigkeit , in der sie selbst bestimmt hätte , wann sie arbeitet und wann nicht .
subsumption
Die Beigeladene zu 1 ) hat in der mündlichen Verhandlung vor dem Sozialgericht auch keine Unterschiede zu der Tätigkeit der übrigen Mitarbeiter herausstellen können .
subsumption