Dokument: Au 4 K 14.1296, Au 4 K 14.1297, Au 4 K 14.1303

Kontext davor:
Die Kläger ziehen nicht in Zweifel , dass nach den vom Beklagten herangezogenen Schattenwurf-Hinweisen des Länderausschusses für Immissionsschutz aus dem Jahr 2002 eine astronomisch maximalmögliche Beschattungsdauer von bis zu 30 Minuten täglich sowie von jährlich bis zu 30 Stunden zumutbar ist .
subsumption
Ebenso wenig bestreiten sie , dass bei ihrem Anwesen diese Werte nicht überschritten werden , da dort nach der vom Vorhabenträger vorgelegten und vom Beklagten zugrunde gelegten Schattenwurfberechnung ein periodischer Schattenwurf von 22 Stunden und 25 Minuten im Jahr und 26 Minuten pro Tag zu erwarten ist .
subsumption

Satz: Die entsprechende Nebenbestimmung in den Bescheiden ( Nr. 6.2.2.6 ) , in denen der Beklagte die vom Länderausschuss für Immissionsschutz entwickelten Werte übernommen hat , ist auch nicht zu unbestimmt .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Den Nebenbestimmungen Nr. 6.2.2.7 ff. der Bescheide ist eindeutig zu entnehmen , dass mit dieser Nebenbestimmung die Immissionsorte der vom Vorhabensträger vorgelegten Schattenwurfberechnung in Bezug genommen werden .
subsumption
Diese Schattenwurfberechnung ist auch zum Bestandteil der Genehmigungsbescheide gemacht worden ( Nr. 4 ) .
subsumption
Da sich ferner aus dieser Schattenwurfberechnung ( etwa S. 13 ) ergibt , dass die astronomisch maximal mögliche Belastung für alle sechs beantragten und genehmigten Windkraftanlagen gemeinsam ermittelt wurde , ist eindeutig , dass sich die von den Klägern als zu unbestimmt gerügte Nebenbestimmung auf alle sechs Windkraftanlagen bezieht und nicht lediglich auf die einzelne Windkraftanlage bzw. die jeweils in den Bescheiden enthaltenen Windkraftanlagen .
subsumption