Dokument: Ks 104 Js 5210/15

Kontext davor:
Der Angeklagte E. gab an , den Angeklagten M. seit 15 Jahren zu kennen und mit diesem bis zur Inhaftierung eng befreundet gewesen zu sein .
other
Der Angeklagte würde sich selbst als einen sehr hilfsbereiten Menschen charakterisieren .
other
Wenn gute Freunde , wie der Angeklagte M. , Hilfe von ihm benötigt hätten , sei der Angeklagte E. ohne länger zu überlegen immer „ gesprungen “ .
other

Satz: Der Angeklagte E. habe Anfang des Jahres 2015 von dem Angeklagten M. gehört , dass eine dem Angeklagten E. unbekannte Frau von dem Angeklagten M. schwanger sei und dieser das Kind aus Furcht vor dem Bestand seiner Ehe bzw. Familie nicht haben wolle .

Klassifikation: other

Kontext danach:
Die Angeklagten hätten in der Folge verschiedene Gespräche geführt , in denen der Angeklagte M. geäußert habe , dass „ entweder er oder sie gehen “ müsse und der Angeklagte E. seinem Freund vorgeschlagen habe , Rebecca W. die Treppe herunterzustürzen .
other
Einige Wochen vor dem 13. 05. 2015 hätten die Angeklagten auch besprochen , dass der Angeklagte M. das Auto des Angeklagten E. benutzen könne , wenn er diese aufzusuchen gedenke .
subsumption
Ferner sei in diesem Zusammenhang über die Verschaffung eines Alibis durch den Angeklagten E. gesprochen worden .
subsumption
Am Freitag vor der Tat habe der Angeklagte M. den Angeklagten E. während eines gemeinsamen Besuchs im „ Media Markt “ darauf angesprochen , dass er am kommenden Mittwoch dessen Auto benötige , um damit zu Rebecca W. zu fahren .
subsumption
Dem Angeklagten E. sei klar gewesen , dass der Angeklagte M. die Tötung von Rebecca W. für diesen Tag beabsichtigt habe .
subsumption
Die Frage der Beseitigung der Leiche von Rebecca W. sei hingegen im Vorfeld der Tat nicht erörtert worden .
subsumption
Mit diesem Wunsch habe der Angeklagte M. den Angeklagten E. erstmals konfrontiert , als er diesem nach der Tat das Auto auf dem Parkplatz des Fitnessstudios wieder übergeben habe .
subsumption
Der Angeklagte E. habe den Angeklagten M. nach seiner Rückkehr gefragt , ob der Rebecca W. wirklich getötet habe , woraufhin dieser genickt und ihm entgegnet habe , dass er skrupellos sei .
subsumption
Ferner habe der Angeklagte M. geäußert , dass er - der Angeklagte E. - die Leiche wegschaffen bzw. verbrennen und diese sich vorher nicht ansehen solle .
subsumption
Dem Angeklagten E. , der vor der Überlassung des Fahrzeugs geahnt habe , dass der Angeklagte M. nunmehr zu Rebecca W. fahren und diese samt des ungeborenen Kindes töten könne , habe erst zu diesem Zeitpunkt Gewissheit darüber gehabt , dass es der Angeklagte M. mit der Tötung von Rebecca W. tatsächlich ernst gemeint habe .
subsumption
Eine Beseitigung der Leiche habe der Angeklagte E. nicht beabsichtigt , selbst wenn er , was nicht der Fall gewesen sei , gewusst hätte , wo sich die Garage des Angeklagten M. befunden hätte .
subsumption
Dem Ratschlag des Angeklagten M. folgend sei er mit seinem Fahrzeug Suzuki im Anschluss nach Hause gefahren und habe dessen Innenraum gründlich gereinigt .
subsumption
Als er noch am selben Tag polizeilich als Zeuge vernommen worden sei , habe er , wie mit dem Angeklagten M. vereinbart , wahrheitswidrige Angaben zu der Dauer von dessen Aufenthalt im Fitnessstudio gemacht .
subsumption