Dokument: 6 K 1918/16

Kontext davor:
Voraussetzung einer vGA ist die Veranlassung der Vermögensminderung durch das Gesellschaftsverhältnis .
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Satz: Zutreffend ist , dass der Maßstab des Verhaltens eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters der Kapitalgesellschaft im Rahmen der Veranlassungsprüfung lediglich dazu dient , die Hauptanwendungsfälle des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG näher zu bezeichnen , andere Sachverhalte aber nicht von vornherein aus dem Anwendungsbereich der vGA ausgenommen werden .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Im Ergebnis ist bei der Prüfung der Veranlassung durch das Gesellschaftsverhältnis auf die allgemeine Dogmatik des Veranlassungsprinzips zurückzugreifen ; ausreichend ist nach ständiger Rechtsprechung für den Tatbestand der vGA bereits eine Mitveranlassung der Vermögensminderung durch das Gesellschaftsverhältnis ( vgl. BFH-Urteil vom 24. Oktober 2018 , I R 78/16 aaO ) .
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