Dokument: AN 9 K 15.02552

Kontext davor:

Satz: Die Ermessensentscheidung der Behörde , den Kläger als Eigentümer des Grundstückes , von dem die schädlichen Bodenveränderungen ausgehen , für die Sanierungsuntersuchung des Gesamtschadens heranzuziehen , erweist sich somit als nicht ermessensfehlerhaft , um im Interesse einer effektiven Gefahrenabwehr eine einheitliche Sanierungsplanung für den Gesamtschaden zu gewährleisten .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Bei der Größe der Kontaminationsfläche erscheint es insbesondere nachvollziehbar , die Sanierungsuntersuchungen „ in eine Hand “ zu geben und nicht aufzuspalten .
subsumption
Auch ist zu sehen , dass der Gesetzgeber selbst eine Beschränkung des Ermittlungsaufwands bereits bei der Störerauswahl vorgesehen hat und dem zu den Kosten der Sanierung herangezogenen Pflichtigen einen vor den Zivilgerichten zu verfolgenden Ausgleichsanspruch nach § 24 Abs. 2 Satz 1 BBodSchG zur Seite gestellt hat .
subsumption
Mit dieser Regelung hat der Gesetzgeber dem Umstand Rechnung getragen , dass die Anforderungen an das ordnungsbehördliche Auswahlermessen nicht überspannt werden dürfen ( OVG Rheinland-Pfalz , U. v. 18. 2. 2010 - 1 A 10973 / 09. OVG - , juris ; VG Trier , U. v. 24. 7. 2014 - 6 K 1786 / 13. TR - , Rn . 29 , juris ) .
definition
Die Störerauswahl der Behörde ist im vorliegenden Verfahren daher nicht zu beanstanden .
subsumption