Dokument: Au 3 K 15.789

Kontext davor:
Wie dargelegt , finden auf die gehobene Erlaubnis auch die Vorschriften des § 14 Abs. 3 bis 5 WHG entsprechend Anwendung .
subsumption
Danach darf eine gehobene Erlaubnis , wie hier , nur erteilt werden , wenn nicht zu erwarten ist , dass die Gewässerbenutzung auf das Recht eines Dritten nachteilig einwirkt .
definition

Satz: Sind solche nachteiligen Einwirkungen zu erwarten und erhebt der Dritte diesbezüglich Einwendungen , so darf die Bewilligung nur erteilt werden , wenn die nachteiligen Wirkungen durch Inhalts- oder Nebenbestimmungen vermieden oder ausgeglichen werden .

Klassifikation: definition

Kontext danach:
Ist dies nicht möglich , darf die Erlaubnis gleichwohl erteilt werden , wenn Gründe des Wohls der Allgemeinheit dies erfordern ( § 14 Abs. 3 Satz 1 und 2 WHG ) .
definition
Gleiches gilt , wenn der Dritte zwar nicht in einem Recht beeinträchtigt wird , aber bestimmte und nicht nur geringfügige nachteilige Wirkungen ( u. a. Veränderung der Wasserbeschaffenheit ) zu erwarten hat ( § 14 Abs. 4 Satz 1 und 2 WHG ) .
definition