Dokument: Au 4 K 15.352

Kontext davor:
Auf Einzelheiten , in welchem Umfang welche Gehörschutz-Systeme dem Kläger ebenfalls Schutz vor Lärm bieten könnten , kommt es nicht an .
conclusion
Der Gesetzgeber hat am grundsätzlichen Verbot des Art . 29 Abs. 2 Nr. 7 BayJG , die Jagd unter Verwendung von Schusswaffen mit Schalldämpfern auszuüben , bisher nichts geändert .
subsumption
Es ist auch nicht ersichtlich , dass der Kläger ausschließlich durch die Verwendung eines Schalldämpfers vor Lärm geschützt werden kann .
subsumption

Satz: Insoweit ist es ihm zuzumuten , an seinen Arbeitgeber heranzutreten und mit ihm Möglichkeiten auszuloten , welcher - ggfs. für die Jagd besser geeigneter - Gehörschutz ihm zur Verfügung gestellt werden kann und wer die Kosten hierfür trägt .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach:
Dass diese Klärung zwischen dem Kläger und seinem Arbeitgeber offenbar jedenfalls bisher nicht abschließend erfolgt ist , vermag keinen begründeten Einzelfall im Sinne von Art . 29 Abs. 3 Nr. 2 BayJG zu begründen .
subsumption