Dokument: Au 2 K 15.1778

Kontext davor:
Hinsichtlich „ Fluvastatin “ führt der den Kläger behandelnde Arzt für Allgemeinmedizin Dr. ... im Attest vom 16. März 2016 aus , weshalb dessen Gabe wegen der zu erwartenden Nebenwirkungen und der geringen Wirksamkeit als nicht aussichtsreich erachtet wird .
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Diese fachlichmedizinische Einschätzung erscheint dem Gericht auch im Hinblick auf die Ausführungen des Internisten und Kardiologen Dr. ... vom 20. Oktober 2014 und 13. Oktober 2015 , in denen die medizinische Notwendigkeit für die Therapie mit „ Crestor “ begründet und ein erneuter Umstellungsversuch wegen der dadurch wahrscheinlich wieder nicht ausreichenden Lipidsenkung , den zu erwartenden Nebenwirkungen und dem fehlendem Gefäßschutz für nicht vertretbar erachtet wird , nachvollziehbar und plausibel .
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Auch im Übrigen ist in den vorgelegten ärztlichen Stellungnahmen und Arztbriefen widerspruchsfrei und nachvollziehbar dargelegt , weshalb die Verschreibung der Alternativmedikamente zum Präparat „ Crestor “ aus medizinischen Gründen wegen der ( wieder ) zu erwartenden massiven Nebenwirkungen bei zugleich unzureichender Wirksamkeit unzumutbar ist .
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Satz: Die ärztlich belegten Nebenwirkungen in Form von Unverträglichkeiten ( Allergien , Muskelschmerzen und CK-Anstieg ) gehen nach medizinischfachlicher Einschätzung auch über bloße Unannehmlichkeiten oder Befindlichkeitsstörungen hinaus und erreichen damit die Qualität einer behandlungsbedürftigen Krankheit .

Klassifikation: subsumption

Kontext danach: