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"0"
"Eine Volksinitiative fordert, dass die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz für die nächsten 20 Jahre auf dem heutigen Stand begrenzt wird. Befürworten Sie dieses Anliegen?"
"Eine fixe Grösse verbieten, ist das falsche Mittel"
0 (AGAINST)
"1"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Das Arbeitsgesetz regelt die Arbeitszeiten und schützt den Arbeitnehmer. Es macht doch Sinn, dass wenn eine Nachfrage besteht, die Läden öffnen dürfen und wenn es keine Nachfrage gibt, diese geschlossen bleiben."
1 (FAVOR)
"2"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Es muss jedoch sicher gestellt werden, dass die Beschäftigen einen Ausgleich erhalten (mehr Lohn oder zusätzliche Stunden für die Kompensation der Nachtarbeit)."
1 (FAVOR)
"3"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Die realisierten Liberalisierungen habe ich begrüsst. Zusätzliche im Sinne einer vollständigen Liberalisierung erscheinen mir aber unnötig. Ich habe selber Nacht- und Wochenendarbeit geleistet und weiss, dass das Opfer mit sich bringt. Die 24h-Gesellschaft 7/7 ist für mich kein erstrebenswertes Ziel."
0 (AGAINST)
"4"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Wenn ein Bedarf dafür besteht, ja. Allerdings ist den Arbeitnehmenden genügend Schutz vor gesundheitlichen Schäden (Nachtarbeit) zu gewähren."
1 (FAVOR)
"5"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Wir brauchen keinen überall-und-rund-um-die-Uhr-Konsum."
0 (AGAINST)
"6"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Da schlechtverdienende Mitarbeitende benachteiligt würden, ist von einer vollständigen Liberalisierung der Öffnungszeiten abzusehen. Höhere Löhne und kein Zwang für Sonntagsarbeit sind aber ein Muss! Vorsichtige Anpassungen können dort sinnvoll sein, wo sie dazu beitragen, Verkehrsspitzen entgegenzuwirken."
0 (AGAINST)
"7"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Im Prinzip soll Nacht- und Sonntagsarbeitsverbot nach eidg. Gesetz eingehalten werden. In diesem Rahmen kann eine gewisse Flexibilität verantwortet werden (z.B. Oeffnungszeiten bis 20.00 Uhr. Das darf aber nicht auf Kosten des Verkaufspersonals gehen. Es braucht bessere Gesamtarbeitsverträge zum Schutz der Arbeitnehmerschaft. Keine 24h-Gesellschaft"
0 (AGAINST)
"8"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Eine Aufrechterhaltung einer 24-Stundengesellschft ist zu teuer und bringt nur einen fraglichen wirtschaftlichen Nutzen. Belastung der Arbeitnehmer ist zu berücksichtigen."
0 (AGAINST)
"9"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"In einer idealen Welt wäre meine Antwort Ja, da sich Angebot und Nachfrage selbst regulieren. Auch soll nicht vorgeschrieben werden, wann man einkauft. Heute ist aber damit zu rechnen, dass bei einer vollständigen Liberalisierung oft ohnehin wenig verdienende Arbeitnehmende im Detailhandel unter den längeren Öffnungszeiten leiden würden. Behutsame, gezielte Anpassungen der Öffnungszeiten liegen aber drin. Auch fände ich z. B. höhere Preise für Einkäufe am Sonntag in Ordnung (Verursacherprinzip)."
0 (AGAINST)
"10"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Jugendliche sollen auf den rechten Weg gebracht werden. Sinnvoller wäre allerdings, den Hebel bereits vor einer Straffälligkeit anzusetzen, und schon in den Schulen auffällige Kinder besser zu sozialisieren."
0 (AGAINST)
"11"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Ich begrüsse Resozialisierungsmassnahmen, so dass die Fehlbaren eine Chance erhalten sich in der Gesellschaft zu beweisen."
0 (AGAINST)
"12"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Die Resozialisierung soll das Hauptziel der Strafvollzuges sein. Wenn diese aber trotz grossem Aufwand nicht möglich ist oder nicht gelingen kann ist eine Neubeurteilung unumgänglich. Der Schutz der Gemeinschaft hat für mich eine hohe Priorität."
0 (AGAINST)
"13"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Die Amerikaner machen uns vor, wie es nicht funktioniert."
0 (AGAINST)
"14"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Bei Ersttätern soll klar eine mildere Form der Bestrafung als bei Wiederholungstätern angewandt werden. (Versuch der Resozialisierung). Jedoch bei Wiederholungstätern sollte irgendwann der Gedanke der Resozialisierung in den Hintergrund gestellt werden und hart durchgegriffen werden. (Opferschutz und nicht Täterschutz)"
1 (FAVOR)
"15"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Trotz unverständlicher Auswüchse in einzelnen Fällen ("Carlos") sollte das Jugenstrafrecht nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. Es ist richtig, dass primär das Ziel der Resozialisierung verfolgt wird. Wenn die entsprechenden Massnahmen keine Wirkung zeigen oder übermässige Kosten verursachen, ist allerdings eine härtere Gangart angezeigt."
0 (AGAINST)
"16"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Es bringt wohl niemandem etwas, 17 jährige Jugendlich einzusperren und zu hoffen, dass sie sich im Knast resozialisieren werden..."
0 (AGAINST)
"17"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Trotz unverständlicher Auswüchse in einzelnen Fällen sollte das Jugenstrafrecht nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. Es ist richtig, dass primär das Ziel der Resozialisierung verfolgt wird. Wenn die entsprechenden Massnahmen keine Wirkung zeigen oder übermässige Kosten verursachen, ist allerdings eine härtere Gangart angezeigt."
0 (AGAINST)
"18"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Wenn ich sehe, was Erwachsene weltweit tun, ungebüsst, wäre das absolut falsch."
0 (AGAINST)
"19"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Wir haben ein gutes Jugendstrafrecht. Wenn aber klar Gesetze mutwillig oder bewusst mehrere Male nicht eingehalten wurden, braucht es besser greifende Konsequenzen. Die kriminellen Jugendlichen sollen für ihre abscheulichen Taten nicht noch zusätzlich durch Milde belohnt werden. Ich arbeit im Justizvollzug und sehe hinter die Kulissen. Längerfristig und finanztechnisch ist die Resozialisierung durchaus sinnvoll, trotzdem aber auch klare Grenzen und Konsequenzen als Signale bei Wiederholungen."
1 (FAVOR)
"20"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Die realisierten Liberalisierungen habe ich begrüsst. Zusätzliche im Sinne einer vollständigen Liberalisierung erscheinen mir aber unnötig. Ich habe selber Nacht- und Wochenendarbeit geleistet und weiss, dass das Opfer mit sich bringt. Die 24h-Gesellschaft 7/7 ist für mich kein erstrebenswertes Ziel."
0 (AGAINST)
"21"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"Eine Aufrechterhaltung einer 24-Stundengesellschft ist zu teuer und bringt nur einen fraglichen wirtschaftlichen Nutzen. Belastung der Arbeitnehmer ist zu berücksichtigen."
0 (AGAINST)
"22"
"Sind Sie für eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Geschäfte können die Öffnungszeiten nach freiem Ermessen festlegen)?"
"In einer idealen Welt wäre meine Antwort Ja, da sich Angebot und Nachfrage selbst regulieren. Auch soll nicht vorgeschrieben werden, wann man einkauft. Heute ist aber damit zu rechnen, dass bei einer vollständigen Liberalisierung oft ohnehin wenig verdienende Arbeitnehmende im Detailhandel unter den längeren Öffnungszeiten leiden würden. Behutsame, gezielte Anpassungen der Öffnungszeiten liegen aber drin. Auch fände ich z. B. höhere Preise für Einkäufe am Sonntag in Ordnung (Verursacherprinzip)."
0 (AGAINST)
"23"
"Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Sport- oder Sexualkundeunterricht)?"
"Die Religionsfreiheit muss, gerade in ethischen Fragen, gewahrt bleiben. Früher war das ohne weiteres möglich (bspw. freier Samstag/Sabbat für jüdische oder Adventisten-Kinder)."
1 (FAVOR)
"24"
"Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?"
"Das Gleichstellungsgesetz kam in der Abstimmung nur durch, weil auf das Adoptionsrecht verzichtet wurde. Nun soll dieses wenige Jahre später durchs Hintertürchen eingeführt werden? Das war zwar immer die (Salami-)Taktik der betreffenden Interessengruppen, ist aber unaufrichtig und unfair."
0 (AGAINST)
"25"
"Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von 3'800 CHF (für eine 100%-Stelle / 40h-Woche)?"
"Wieder ein wenig tauglicher Pauschalvorschlag aus der Mottenkiste des Sozialismus, der die Konkurrenzfähigkeit der Schweiz zusätzlich schwächen (und die Preise weiter in die Höhe treiben) würde."
0 (AGAINST)
"26"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Der Ausstieg ist möglich, aber eine enorme Herausforderung. Es braucht eine vertretbare Umsetzungsgeschwindigkeit, insbesondere bei der Gebäudeerneuerung. Eine auf einheimischen Energiequellen beruhende Versorgung verlangt Innovation (insbes. Effizienzsteigerung), aber auch Verzicht. Dem Bürger muss klar sein, dass aus einer Steckdose nicht automatisch Strom kommt, sondern dass er produziert werden muss. Eine Herausforderung wird die Energieversorgung der industriellen Betriebe sein."
1 (FAVOR)
"27"
"Sollen die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur präventiven Überwachung des Post-, Telefon- und E-Mail-Verkehrs ausgeweitet werden?"
"Ich bin gegen den präventiven Überwachungsstaat. Big Brother lässt grüssen. Lieber die Befugnisse der Strafbehörden bei der Verfolgung von Straftaten ausweiten (Überwachung Telefon/Mail/Post, V-Personen etc., aber erst bei konkretem Tatverdacht)."
0 (AGAINST)
"28"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Die wirtschaftlichen Vorteile überwiegen die Nachteile. Den Nachteilen (Lohndumping, Scheinselbständige etc.) ist mit anderen Massnahmen als mit der schädlichen Kündigung des Abkommens zu begegnen."
1 (FAVOR)
"29"
"Die Schweiz verfolgt seit einigen Jahren eine aktivere Aussenpolitik, die sich weniger an der strikten Neutralität orientiert. Begrüssen Sie dies?"
"Die Aussenpolitik darf und soll aktiv sein, dazu muss und darf die Neutralität nicht aufgegeben werden. Diese schafft mehr Profil und Glaubwürdigkeit als Anbiederung."
0 (AGAINST)
"30"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Das bestehende Freizügigkeitsabkommen zeigt auch negative Auswirkungen, z.B. auf dem Arbeitsmarkt. - Diese negativen Auswirkungen sind zugunsten von Schweizer Bürgern und -innen zu minimieren. - Insbesondere Arbeitnehmer über 50 haben es schwer, von einem vollends liberalen Arbeitsmarkt angenommen zu werden."
0 (AGAINST)
"31"
"Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch einen Arzt straffrei möglich wäre?"
"Aktive Sterbehilfe muss klarsten Regeln unterworfen sein. - Verstösse gegen diese Regeln sind strafrchtlich, schärfstens zu ahnden. - Eine Person alleine, denke ich, kann eine derart weitgreifende Entscheidung nicht fällen."
0 (AGAINST)
"32"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Ich glaube derzeit noch nicht, dass dies gelingt ohne die Versorgung und den Standort zu gefährden."
0 (AGAINST)
"33"
"Soll das geltende Moratorium für gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere in der Schweizer Landwirtschaft über 2013 hinaus verlängert werden?"
"M.E. sind weltweit noch wenig Gefahren gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere sichtbar."
0 (AGAINST)
"34"
"Eine Volksinitiative will festlegen, dass innerhalb eines Unternehmens der höchste Lohn maximal dem Zwölffachen des kleinsten Lohnes entsprechen darf (1:12-Initiative). Unterstützen Sie dieses Anliegen?"
"Diese Initiative greift fundamental in die Eigentumsrechte ein: Eigentümer eines Unternehmens sollen weiterhin frei bestimmen können, wozu der Profit ihrer Firma verwendet wird. Einzig die Eigentümer, also Aktionäre, sollen siolche Schranken errichten können."
0 (AGAINST)
"35"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Statt aus der Kernenergie auszusteigen, steigen wir lieber komplett aus der CO2-produzierenden fossilen Elektrizitätsgewinnung aus. Dort herrscht der permanente Störfall."
0 (AGAINST)
"36"
"Sollen die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur präventiven Überwachung des Post-, Telefon- und E-Mail-Verkehrs ausgeweitet werden?"
"In einer Güterabwägung überwiegt die Sicherheit der Gesellschaft über den persönlichen Datenschutz."
1 (FAVOR)
"37"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Zumindest die aktuelle Ventilklausel ist eine Fehlkonstruktion, da sie den Basiseffekt nicht berücksichtigt."
1 (FAVOR)
"38"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Damit eine gewisse Zahl von Verwaltungsrätinnen erreicht werden kann, sind solche Massnahmen vorübergehend notwendig."
1 (FAVOR)
"39"
"Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?"
"Das wäre der Bruch eines damals den Gegnern in der Abstimmung gegebenen Versprechens."
0 (AGAINST)
"40"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Versorgungssicherheit ist ohne Atomstrom nicht machbar. Ausstieg ist eine unsinnige Kurzschluss-Reaktion."
0 (AGAINST)
"41"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Die flankierenden Massnahmen müssen gesichert sei."
1 (FAVOR)
"42"
"Soll die Schweiz innerhalb der nächsten vier Jahre EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen?"
"Im heutigen politischen System der EU sind die Demokratiedefizite noch zu gross."
0 (AGAINST)
"43"
"Die Schweiz verfolgt seit einigen Jahren eine aktivere Aussenpolitik, die sich weniger an der strikten Neutralität orientiert. Begrüssen Sie dies?"
"Mehr Engagement in Sachen Menschenrechtspolitik. Kein militärisches Engagement ausserhalb der CH."
1 (FAVOR)
"44"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Ich unterstütze das Anliegen, die Anzahl Frauen in Verwaltungsräten zu erhöhen. Es sollen anstelle einer Quote andere Anreize geschaffen werden um das Ziel zu erreichen. Eine solche Quote kann nur als letztes Mittel eingesetzt werden, falls sich dieser Missstand nicht behoben wird."
0 (AGAINST)
"45"
"Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von 3'800 CHF (für eine 100%-Stelle / 40h-Woche)?"
"Ein fairer Lohn ist für alle Arbeitnehmende grundsätzlich richtig. Es gibt allerdings Bereiche, in denen eine solche Regelung kontraproduktiv ist (z.B. Überall wo Trinkgeld teil des Einkommens üblich ist)."
0 (AGAINST)
"46"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Das Vorhaben ist absolut richtig. Ich bin aber überzeugt, dass mit geeigneten Massnahmen und einer raschen Förderung alternativen Energien, der Ausstieg aber viel rascher möglich wäre."
1 (FAVOR)
"47"
"Soll das geltende Moratorium für gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere in der Schweizer Landwirtschaft über 2013 hinaus verlängert werden?"
"Gentechnisch veränderte Tiere haben in der Landwirtschaft gar nichts zu suchen. Eine Aufhebung für veränderte Pflanzen kann vorerst nicht in Betracht gezogen werden, solange mögliche Folgen für die einheimische Pflanzenwelt nicht vollständig geklärt sind."
1 (FAVOR)
"48"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Dieses Abkommen bringt vor allem den Schweizerinnen und Schweizern viel! Man stelle sich vor, unsere Studentinnen und Studenten oder Leute, die für einen interessanten Job in ein anderes europäisches Land wollen, würden von diesen Ländern zurückgewiesen, weil die Schweiz ihrerseits die Grenzen gegenüber Europäerinnen und Europäern dicht macht? Das wäre für uns sehr schlecht, denn die Schweiz liegt mitten in Europa."
1 (FAVOR)
"49"
"Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?"
"Das Gesetz muss eine Brücksichtigung der Lebenssituationen ermöglichen."
1 (FAVOR)
"50"
"Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von 3'800 CHF (für eine 100%-Stelle / 40h-Woche)?"
"Siehe Kommentar zu zwei. Wirtschaftsstandort contra Finanzstandort ist die Herausforderung. Das Thema ist, wie die beiden in Einklag zu bringen sind. Wichtiger als eine fixe Zahl bei Mindestlöhnen ist die richtige Geldpolitik der Nationalbank und griffige Massnahmen zur Stärkung des Produktionsstandortes Schweiz."
1 (FAVOR)
"51"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Die flankierenden Massnahmen im Arbeits- uns Wohnbereich greifen leider noch nicht ganz!"
1 (FAVOR)
"52"
"Sollen die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur präventiven Überwachung des Post-, Telefon- und E-Mail-Verkehrs ausgeweitet werden?"
"Präventive Überwachung stellt die gesamte Bevölkerung ohne Grund unter Generalverdacht"
0 (AGAINST)
"53"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Ich bin gegen jegliche Quoten, ich möchte, dass geeignete Personen gewählt werden"
0 (AGAINST)
"54"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Ich bin klar für Gleichberechtigung, finde aber Quoten, egal in welche Richtung schlecht. Diese führen immer dazu, dass gute Leute nicht berücksichtigt werden können, weil sonst eine Quote unterschritten würde."
0 (AGAINST)
"55"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Die Energieversorgung muss unter Berücksichtigung der Gefahren und Risiken für Bevölkerung und Natur sichergestellt werden. Bisher wurde viel Zeit ungenützt verloren um nach Fukushima "Schnellschuesse" zu erlassen.."
1 (FAVOR)
"56"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Ich wünsche mir mehr Frauen in Topmanagement-Positionen. Dies allerdings mit einer Quote zu regeln ist falsch, resp. dient nicht der qualitativen Verbesserung der Gremien."
0 (AGAINST)
"57"
"Sollen für den Bau und den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?"
"Unsere Energiequellen liegen vor allem bei Suffizienz und Effizienz."
0 (AGAINST)
"58"
"Soll die Schweiz innerhalb der nächsten vier Jahre EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen?"
"Die EU ist zu liberal. In so einem grossen Ensemble geht man verloren und schwimmt mit dem Strom. Die CH kann sich heute als Aussenseiterin besser profilieren. Ganz abgesehen von der Frage der direkten Demokratie, die wir alle in der CH schätzen und welche die EU stark in Frage stellen würde"
0 (AGAINST)
"59"
"Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Sport- oder Sexualkundeunterricht)?"
"Hier gilt für mich : Alle Schülerinen+schüler sind gleich zu behandeln ! Religion hatt in der Schule nichts zu suchen !"
0 (AGAINST)
"60"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Unser Wohlstand beruht auf einem regen Austausch gerade mit EU-Staaten, den wir nicht behindern sollten."
1 (FAVOR)
"61"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Als vorübergehende Maßnahme: Frauen müssen in Ausbidung und Karriere gefördert werden. Es muss selbstverstänlich werden, dass fähige Frauen überall Spitzenpositionen einnehmen könen, dann ist die an sich wenig sympathische, weil unflexible Quotenregelung nicht (mehr) nötig."
1 (FAVOR)
"62"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Die Energiesparbemühungen könnten noch viel energischer unterstützt werden. Atomenergie ist gefährlich, der Müll nicht entsorgbar (jedenfalls ist der Beweis dafür noch nicht erbracht), ein Unfall, so unwahrscheinlich er sein mag, würde große Teile der kleinen Schweiz unbewohnbar machen."
1 (FAVOR)
"63"
"Sollen für den Bau und den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?"
"Umwelt und Landschaft kann man nur einmal kaputt machen. Und: Wie schon gesagt - es kann noch viel eifriger Energie gespart werden, bevor man Unumkehrbares zulässt."
0 (AGAINST)
"64"
"Soll die Schweiz innerhalb der nächsten vier Jahre EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen?"
"Auch wenn die EU im Moment eine etwas klapprige Braut ist, kommt die Schweiz nicht umhin, ihr Verhältnis zu ihr grundätzlich zu klären. Ein Beitritt hätte ein paar Nachteile, aber auch viele Vorteile."
1 (FAVOR)
"65"
"Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch einen Arzt straffrei möglich wäre?"
"Ein heisses Thema. Befürwortung oder Ablehnung hängt voll und ganz davon ab, wie der Erlass ausgestaltet wird."
1 (FAVOR)
"66"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Frauenförderung ist nötig, aber eine Quotenregelung ist kontraproduktiv."
0 (AGAINST)
"67"
"Eine Volksinitiative will festlegen, dass innerhalb eines Unternehmens der höchste Lohn maximal dem Zwölffachen des kleinsten Lohnes entsprechen darf (1:12-Initiative). Unterstützen Sie dieses Anliegen?"
"Pauschalregelungen sind problematisch, die Personen mit den Wahnsinns"löhnen" werden Schlupflöcher finden."
1 (FAVOR)
"68"
"Sollen für den Bau und den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?"
"Eine strenge Einzelfallregelung ist besser, als ein pauschles Lockern, das zu Missbräuchen führen wird."
1 (FAVOR)
"69"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Auch hier ist das Antwortraster zu grob, um Stellung nehmen zu können. Statt ideologischer Streitigkeiten wären Zweckmässigkeitsüberlegungen sinnvoll."
0 (AGAINST)
"70"
"Die Schweiz verfolgt seit einigen Jahren eine aktivere Aussenpolitik, die sich weniger an der strikten Neutralität orientiert. Begrüssen Sie dies?"
"Da merkt man aber wenig von der "aktiveren" Aussenpolitik, wenn man sieht, wie die Geier aus gewissen Ländern kreisen...."
1 (FAVOR)
"71"
"Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Sport- oder Sexualkundeunterricht)?"
"Ohne Dispensen aber mit einer guten Aufklärung der betreffenden Leute bzw. der Eltern kann eine bessere, gesellschaftliche Integration stattfinden. Ausserdem wird so einer Diskrimierung und Ausgrenzung von Kindern entgegengewirkt. Zudem ist die Schule als verlängerter Arm des Staates laizistisch, und muss auch dementsprechend handeln."
0 (AGAINST)
"72"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Wir Schweizer, bzw Basler haben bislang nur von der Personenfreizügigkeit profitiert. Das Problem ist die Schwarzarbeit, die nur durch strengere Arbeitskontrollen und viel höhere Sanktionen bekämpft werden kann. Stichwort: Vorbild Österreich, mit 60'000 Franken Busse für den Arbeitgeber pro ermittelten Fall von Schwarzarbeit."
1 (FAVOR)
"73"
"Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?"
"Aus moralischer, ethischer, nüchterner, wissenschaftlicher Sicht spricht alles dafür."
1 (FAVOR)
"74"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Ich bin durchaus für die Frauenförderung, insbesondere bei Kaderstellen, doch der Entscheid über die Besetzung der Stelle sollte nur aufgrund der persönlichen Leistung und Qualifikationen gefällt werden. Bei zwei gleichqualifizierten Bewerber (Mann und Frau) sollte in diesem Sinne die Frau bevorzugt werden. Doch kann dies ganz ohne Frauenquote gut geregelt werden."
0 (AGAINST)
"75"
"Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von 3'800 CHF (für eine 100%-Stelle / 40h-Woche)?"
"Ein liberaler Gedanke aus den USA besagt, dass die Menschen genug Geld haben sollten, um es auszugeben, und genug Freizeit haben sollten, um dies auch zu tun. Somit wird unsere Wirtschaft durch die erhöhte Kaufkraft angekurbelt. Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre für die gesamtgellschaftliche und gesamtwirtschaftliche Entwicklung dennoch viel wirkungsvoller."
1 (FAVOR)
"76"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Das Geschäft mit der Nachhaltigkeit wird in der Schweiz das Geschäft um das Bankgeheimnis ablösen. Da Atomkraft nunmal nicht nachhaltig ist, ist sie für die Schweiz zukunftschädigend. Alle sprechen von der Sicherheit und von Energie, doch niemand erwähnt die Entsorgung der atomaren Abfälle."
1 (FAVOR)
"77"
"Sollen für den Bau und den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?"
"Um stark in die Zukunft einzutreten ist dies unumgänglich. Denn die nachhaltige Energie wird uns die nächsten Jahrzehnten beschäftigen. Wir müssen bereits jetzt handeln, und optimale Voraussetzungen schaffen."
1 (FAVOR)
"78"
"Soll das geltende Moratorium für gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere in der Schweizer Landwirtschaft über 2013 hinaus verlängert werden?"
"Wir sind zurzeit noch nicht in der Lage die Folgen von genmanipulierten Organismen abzuschätzen. Somit ist ein Moratorium nur sinnvoll."
1 (FAVOR)
"79"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Viele Studien beweisen, daß die Resozialisierung die ganz klar bessere Methode darstellt."
0 (AGAINST)
"80"
"Sollen die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur präventiven Überwachung des Post-, Telefon- und E-Mail-Verkehrs ausgeweitet werden?"
"Das Vertrauen gegenüber der Sicherheitsbehörde ist dafür nicht gross genug. Seht nur wie die bestehenden Befugnisse in der Schweiz im Rahmen der Fichen-Affäre Ende 80er Jahre und mit den neuen Fichen vor einigen Jahren in Basel von Behörden missbraucht wurden."
0 (AGAINST)
"81"
"Soll die Schweiz innerhalb der nächsten vier Jahre EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen?"
"Zum jetzigen Zeitpunkt eher nein, doch in einigen Jahren kommt die Schweiz nicht darum herum. Denn die EU ist unser wichtigster Handelspartner. Unserer Region Basel würde ein EU-Beitritt enorm fördern. Denn so können wir endlich, über die Grenzen hinweg wachsen. Der Beitritt in einer Neuauflage des EWR's sollte hingegen bereits heute geschehen."
0 (AGAINST)
"82"
"Die Schweiz verfolgt seit einigen Jahren eine aktivere Aussenpolitik, die sich weniger an der strikten Neutralität orientiert. Begrüssen Sie dies?"
"Absolute Neutralität gibt es ohnehin nicht. Es ist nicht möglich politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich neutral zu sein. Die beste Mehtode damit umzugehen, ist die aktive Neutralität, die zudem den Ruf der Schweiz international enorm verbessert hat. Ausserdem hat die aktive Aussenpolitik zu gute internationale Zusammenarbeiten geführt. Somit können wir international selbsbewusster auftreten."
1 (FAVOR)
"83"
"Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?"
"Kinder sollen Eltern haben, nicht nur ein Elter. Zwei Bezugspersonen im Leben eines Kindes sind sehr wertvoll und geben dem Kind eine gewisse Breite an Vorstellungen und Meinungen."
1 (FAVOR)
"84"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Fukushima war gestern, Tschernobyl vorgestern. Wir können auf weitere Katastrophen von Morgen verzichten! Der Ausstieg ist unerlässlich, Alternativen - auch wirtschaftlich interessante - stehen zu Genüge zur Verfügung."
1 (FAVOR)
"85"
"Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Sport- oder Sexualkundeunterricht)?"
"Religiöse Extrawürste darf es nicht geben und zwar weder für christliche, jüdische oder islamische Fundamentalisten. Jedes Kind hat das Recht, schwimmen zu lernen, aufgeklärt zu werden und auch Schullager besuchen zu können. Und der Staat hat die Pflicht, diesem Recht auch gegen den Willen von Eltern zum Durchbruch zu verhelfen. Der Kanton sollte auch keine religiösen Privatschulen tolerieren oder solche sogar finanziell unterstützen."
0 (AGAINST)
"86"
"Befürworten Sie das bestehende Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU?"
"Die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping müssen zwingend weiter verschärft werden."
1 (FAVOR)
"87"
"Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch einen Arzt straffrei möglich wäre?"
"Lehne jede Form von Euthanasie strikt ab. Die Gefahr von Fehldiagnosen und Missbrauch ist schlicht zu gross."
0 (AGAINST)
"88"
"Würden Sie die Einführung einer Frauenquote in Verwaltungsräten börsenkotierter Unternehmen befürworten?"
"Nicht einmal die SVP ist so frauenfeindlich wie die grossen Kapitalunternehmen (weit weniger als 10% Frauen in den 100 grössten Unternehmen des Landes). 20-30% Geschlechterquoten dafür wären richtig."
1 (FAVOR)
"89"
"Eine Volksinitiative will festlegen, dass innerhalb eines Unternehmens der höchste Lohn maximal dem Zwölffachen des kleinsten Lohnes entsprechen darf (1:12-Initiative). Unterstützen Sie dieses Anliegen?"
"Mehr eine moralische als eine praktisch gut umsetzbare Antwort. Leider ist im Parlament wegen SVP/FDP und Grünliberalen ja sogar die moderate Bonisteuer gescheitert."
1 (FAVOR)
"90"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Der Atomausstieg ist möglich und wünschenswert. Funktionieren wird das aber nur, wenn in den nächsten Jahren genug in den Bau neuer Kraftwerke und Stromleitungen investiert wird (natürlich braucht es auch Energiesparmassnahmen)."
1 (FAVOR)
"91"
"Sollen für den Bau und den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?"
"V.a. auch müssen für Solaranlagen Vorschriften des Heimatschutzes gelockert werden."
1 (FAVOR)
"92"
"Soll das Jugendstrafrecht in Zukunft mehr Gewicht auf das Verbüssen längerer Haftstrafen in geschlossenen Anstalten als auf Resozialisierungsmassnahmen legen?"
"Haftstrafen auch für Jugendliche sind als letztes Mittel manchmal leider unumgänglich. Diese sollten aber zwingend mit "Resozialisierungsmassnahmen" gekoppelt werden. Eine Verschärfung des Jugendstrafrechtes scheint mir primär nicht nötig zu sein, aber ich bin kein Experte in dieser Frage."
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"93"
"Sollen die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur präventiven Überwachung des Post-, Telefon- und E-Mail-Verkehrs ausgeweitet werden?"
"Nicht generell. Zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, mafiösen Organisationen und Steuerhinterziehung: Ja."
1 (FAVOR)
"94"
"Soll die Schweiz innerhalb der nächsten vier Jahre EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen?"
"Aktuell stellt sich die Frage nicht und es gilt, den Volkswillen zu respektieren. Es scheint aber klar, dass der Bilaterale Weg in einer gewissen Krise steckt. Und es ist wohl klar, dass die Schweiz zu wenig Freunde und ein zu schlechtes Image in Europa hat."
0 (AGAINST)
"95"
"Der Bundesrat möchte bis spätestens 2034 aus der Atomenergie aussteigen (d.h. die bestehenden Atomkraftwerke werden stillgelegt und keine neuen mehr gebaut). Unterstützen Sie dieses Vorhaben?"
"Die ältesten Anlagen (Mühleberg, Beznau) sollten sofort stillgelegt werden, auch um Erfahrung im Rückbau zu gewinnen. Für die Zeit nach 2034 wird es vermutlich weiterhin nicht ohne Atomenergie gehen, der Neubau einer modernen Atomenergieanlage sollte daher nicht ausgeschlossen werden."
1 (FAVOR)
"96"
"Finden Sie es richtig, wenn Schulen Dispense aus religiösen Gründen für einzelne Fächer oder Veranstaltungen bewilligen (z.B. Sport- oder Sexualkundeunterricht)?"
"Die Kinder und Jugendliche leben gemeinsam in dieser hier existierenden Gesellschaft. Sie müssen lernen miteinander als Gleichwertige umzugehen. Private religiöse Gefühle und Verhaltensweisen gehören in das private Feld. In der Schule sollen alle gleich behandelt werden."
0 (AGAINST)
"97"
"Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch einen Arzt straffrei möglich wäre?"
"Jedes Leben ist wertvoll. Der Arzt ist für das Leben erhalten da. Sterbehilfe via Arzt und gut organisiert: Ist das einer neuer Geschäftsbereich?"
0 (AGAINST)
"98"
"Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von 3'800 CHF (für eine 100%-Stelle / 40h-Woche)?"
"Wieso nicht Fr. 4'000.-- gemäss Intiative der Gewerkschaften?"
1 (FAVOR)
"99"
"Sollen die Befugnisse der Sicherheitsbehörden zur präventiven Überwachung des Post-, Telefon- und E-Mail-Verkehrs ausgeweitet werden?"
"Das wäre so was, wie der totale Überwachungsstaat. Das soll nicht sein. In einer Demokratie sowieso nicht."
0 (AGAINST)
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Dataset Card for X-Stance

Dataset Summary

The x-stance dataset contains more than 150 political questions, and 67k comments written by candidates on those questions. The comments are partly German, partly French and Italian. The data have been extracted from the Swiss voting advice platform Smartvote.

Languages

German, French/Italian

Dataset Structure

Data Instances

An example of 'train' looks as follows:

{
    'id': '0', 
    'question': 'Eine Volksinitiative fordert, dass die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz für die nächsten 20 Jahre auf dem heutigen Stand begrenzt wird. Befürworten Sie dieses Anliegen?', 
    'comment': 'Eine fixe Grösse verbieten, ist das falsche Mittel', '
    'label': 0
}

Data Fields

  • id: a 'string' feature.
  • question: a 'string' expressing a claim/topic.
  • comment: a 'string' to be classified for its stance to the source.
  • label:
            0: "AGAINST",
            1: "FAVOR"

Data Splits

languages name instances
de train 33850
de validation 2871
de test 11891
fr train 11790
fr validation 1055
fr test 5814

Dataset Creation

Curation Rationale

[More Information Needed]

Source Data

Initial Data Collection and Normalization

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Who are the source language producers?

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Annotations

Annotation process

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Who are the annotators?

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Personal and Sensitive Information

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Considerations for Using the Data

Social Impact of Dataset

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Discussion of Biases

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Other Known Limitations

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Additional Information

Dataset Curators

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Licensing Information

MIT License

Citation Information

@article{vamvas2020x,
  title={X-stance: A multilingual multi-target dataset for stance detection},
  author={Vamvas, Jannis and Sennrich, Rico},
  journal={arXiv preprint arXiv:2003.08385},
  year={2020}
}

Contributions

Thanks to mkonxd, leondz for adding this dataset.

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