# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 04fb5790-2f26-4d15-9157-92cf5a9deb2b
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Die A. begründete am 25. August 2005 vor dem Notar Dr. iur. B. Stockwerkeigentum auf der Liegenschaft Nr. C., in D.. In den Jahren 2006 und 2007 erwarben X., W., V., U. sowie E. und T. mit öffentlich beurkundeten Kaufverträgen die heute ihnen gehörenden Stockwerkeinheiten auf der Liegenschaft Nr. C..
Y. und Z. erwarben die zu derselben Liegenschaft gehörende Stockwerkeinheit Nr. F. von der A. mit Kaufvertrag vom 28. März 2008. Kurze Zeit nach dem Kauf gaben sie die Erstellung eines Gartensitzplatzes auf der Nordseite ihrer Wohnung in Auftrag und liessen ein Fenster durch eine Gartentüre ersetzen.
B. Mit Einschreiben vom 18. August 2008 wurden Y. und Z. von verschiedenen Stockwerkeigentümern (darunter: E. und T., V. und U.) zur Entfernung der Gartenterrasse und zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes aufgefordert. In der Folge hielt der Rechtsvertreter der heutigen Berufungskläger Y. und Z. noch mehrmals an, den Gartensitzplatz sowie die Gartentüre unter Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes zu entfernen.
C. Nachdem sich zwischen den Parteien keine einvernehmliche Lösung abzeichnete, liessen X., W., V., U. sowie E. und T. am 10. Juli 2009 beim Kreisamt G. ein Vermittlungsbegehren einreichen. Nach erfolgloser Sühneverhandlung bezogen sie am 2. Dezember 2009 den Leitschein mit folgenden klägerischen Rechtsbegehren:
„1. Es sei die Beklagtschaft zu verpflichten, den nördlich vor der Wohnung Nr. 3 der H. in D. (STWEG-Nr. F.) erstellten Gartensitzplatz auf eigene Kosten zu entfernen und den ursprünglichen Zustand des Gartens wieder herzustellen.
2. Es sei die Beklagtschaft zu verpflichten, die Balkontüre, welche vom Schlafzimmer der Wohnung Nr. 3 der H. in D. (STWEG-Nr. F.) Richtung Norden in den Garten führt, auf eigene Kosten zu entfernen und den ursprünglichen Zustand und das ursprüngliche Erscheinungsbild der Hausfassade wieder herzustellen.
3. Unter vollumfänglicher amtlicher und ausseramtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagtschaft, zuzüglich 7.6% MwSt.“
Das beklagtische Rechtsbegehren lautete auf Klageabweisung unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Kläger.
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D. Mit Prozesseingabe vom 21. Dezember 2009 prosequierten die Kläger die Streitsache an das Bezirksgericht I.. Dabei hielten sie an den anlässlich der Sühneverhandlung gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Prozessantwort vom 22. Januar 2010 beantragten die Beklagten im Wesentlichen die kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Klage.
E. Mit Urteil vom 13. April 2010, mitgeteilt am 17. Juni 2010 erkannte das Bezirksgericht I. wie folgt:
„1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 4'500.- und Schreibgebühren von CHF 500.-, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.- werden den Klägern unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen auferlegt.
3. Die Kläger werden unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen verpflichtet, die Beklagten mit CHF 18'743.75 ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations