# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2f16f7eb-b7a4-40da-bcfa-037d4ddbcfa1
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Unterhalt
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 1. Februar 2013 (FK110038-I)
Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 3. März 2016 (vormaliges : LZ130010-O)
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Rechtsbegehren (Urk. 1):
" 1. Es sei festzustellen, dass der Beklagte der Vater des Klägers ist.
2. Der Beklagte sei zu verpflichten
- für den Kläger angemessen monatliche an den Index gebundene  zu bezahlen, ab der Geburt bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung, mindestens aber bis zur Volljährigkeit des Klägers;
- soweit sie ihm zustehen, die gesetzlichen und vertraglichen Kinder- und Ausbildungszulagen geltend zu machen und zusätzlich zu den  zu bezahlen.
Die Unterhaltsbeiträge und Kinder- oder Ausbildungszulagen seien monatlich im Voraus zahlbar an die gesetzliche Vertreterin des Klägers, nach Erreichen der Volljährigkeit an den Kläger oder an eine von diesem ermächtigte Person.
Die beantragten Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex der  des Bundesamtes für Statistik (BfS) vom November 2011 von 99.4 Punkten (Basis 2010 = 100). Sie seien jährlich auf den 1. Januar an den Indexstand per Ende November des Vorjahres anzupassen, erstmals per  2013.
Unterhaltsbeitrag x neuer Indexstand -------------------------------------------------------------- Indexstand Ende November 2011 (99.4 Punkte)
3. Dem Kläger sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beklagten, wobei die Prozessentschädigung dem Amt für Jugend- und Berufsberatung, ..., ... [Adresse] zuzusprechen sei."
Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Uster vom 1. Februar 2013 (Urk. 68, 71):
1. Es wird festgestellt, dass der Beklagte der Vater des Klägers ist.
2. Der Beklagte wird verpflichtet, an die Kosten des Unterhalts des Klägers monatlich im  jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zahlbare Unterhaltsbeiträge, zuzüglich  gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen, wie folgt zu bezahlen:
− Fr. 1'115.– ab tt.mm.2011 bis tt.mm.2013, danach
− Fr. 1'615.– bis tt.mm.2017, danach
− Fr. 1'775.– bis tt.mm.2023, danach
− Fr. 1'735.– bis tt.mm.2027 und danach
− Fr. 1'097.– bis zur Volljährigkeit des Klägers.
Diese Unterhaltsbeiträge sind auch über die Volljährigkeit hinaus bis zum ordentlichen  einer angemessenen Ausbildung des Klägers geschuldet und an seine gesetzliche
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Vertreterin zahlbar, solange der Kläger in ihrem Haushalt lebt und keine eigenen Ansprüche stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.
Diese Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des  für Statistik (BFS) per Ende Dezember 2012 mit 98.9 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte). Sie werden jährlich auf den 1. Januar dem Indexstand per Ende  des Vorjahres angepasst, erstmals auf den 1. Januar 2014. Berechnungsart:
(Alter Unterhaltsbeitrag) x (neuer Index)
Neuer Unterhaltsbeitrag =
–––––––––––––––––––––––––––––––––
98.9
3. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 5'100.– ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 1'497.– Kosten DNA-Gutachten IRM, Universität Zürich
Allfällige weitere Auslagen, insbesondere der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich,  vorbehalten.
Verzichten die Parteien auf die Begründung des Entscheids, so ermässigt sich die  auf zwei Drittel.
4. Die Kosten werden dem Beklagten auferlegt, jedoch zufolge der ihm gewährten  Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die in Art. 123 ZPO  Nachzahlungspflicht für die Gerichtskosten bleibt vorbehalten.
5. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kanton Zürich, vertreten durch das Amt für Jugend und Berufsberatung, für die Vertretung des Klägers eine Parteientschädigung von Fr. 7'000.– zu bezahlen.
6. Schriftliche Mitteilung
7. Rechtsmittelbelehrung (Berufung, Frist 30 Tage)
Berufungsanträge:
des Beklagten, Berufungsklägers und Anschlussberufungsbeklagten (Urk. 70 S. 2 ff., 124 S. 8 f.):
"1. Ziff. 2 des angefochtenen Urteils sei aufzuheben, und die Sache sei an die Vorinstanz  mit der Weisung,
a) ein Gutachten über das durch den Berufungskläger erzielbare Einkommen und seine Arbeitsfähigkeit einzuholen (im Sinn des durch die Vorinstanz am 08.11.2012 in  gegebenen Gutachtens), uns danach Gelegenheit zur Neubezifferung der  zu geben und dann neu zu urteilen,
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b) im neuen Urteil die Kosten für die Fremdbetreuung des Berufungsbeklagten nicht mehr dem Bedarf des Berufungsbeklagten anzurechnen, sondern nur als berufliche Gestehungskosten bei der Leistungsfähigkeit seiner Mutter zu berücksichtigen,
c) bei der Berechnung der Leistungsfähigkeit der Mutter des Berufungsbeklagten von einem Arbeitspensum von 100% ab dem 13. Lebensjahr des Berufungsbeklagten auszugehen oder eventualiter von einem anderen Pensum zwischen 50 und 100% und/oder von einer anderen Altersgrenze zwischen 12 und 16 Jahren, je nach  des Zürcher Obergerichts,
d) die Zahlen der Zürcher Tabelle für die Phase 1 (d.h. bis zum tt.mm.2013) auf 75% (eventualiter auf einen anderen angemessenen Betrag) zu reduzieren und für die  Phasen je nach Ergebnis des Gutachtens analog im Sinn der Begründung des Berufungsklägers,
e) den Beginn der Unterhaltspflicht auf den Ersten des Monats nach Rechtskraft des Entscheids über die vorsorglichen Massnahmen gemäss Ziff. 4 dieser Anträge .
Eventualantrag (für den Fall, dass keine Rückweisung für die Einholung eines Gutachtens erfolgt):
2. Ziff. 2 des angefochtenen Urteils sei aufzuheben, und es sei durch das Zürcher Obergericht ein Gutachten über das durch den Berufungskläger erzielbare  und seine Arbeitsfähigkeit einzuholen (im Sinn des durch die Vorinstanz am 08.11.2012 in Auftrag gegebenen Gutachtens) und uns danach Gelegenheit zur  der Unterhaltsbeiträge zu geben.
Subeventualanträge (für den Fall, dass keine Rückweisung für die Einholung eines  erfolgt und das Zürcher Obergericht auch von sich aus kein Gutachten einholt):
3. Der Berufungskläger sei in Abänderung von Ziff. 2 des angefochtenen  zu verpflichten, folgende monatliche Beiträge an den Unterhalt des  zu zahlen:
- CHF 1'050 ab dem Ersten des Monats nach Rechtskraft des Entscheids über die vorsorglichen Massnahmen gemäss Ziff. 4 dieser Anträge (eventualiter ab Geburt des Berufungsbeklagten) bis zum 2. Geburtstag des  am tt.mm.2013,
- CHF 1'100 ab tt.mm.2013 bis tt.mm.2017 (2.-6. Geburtstag des ),
- CHF 1'265 ab tt.mm.2017 bis tt.mm.2023 (6.-12. Geburtstag des ),
- CHF 1'200 ab tt.mm.2023 (12. Geburtstag des Berufungsbeklagten) bis zum Abschluss seiner angemessenen Ausbildung, zahlbar auch nach der  des Berufungsbeklagten an seine gesetzliche Vertreterin, solange er in deren Haushalt lebt und keine eigenen Ansprüche stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet,
je gerichtsüblich indexiert und je zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinder- und Ausbildungszulagen, sofern diese nicht von der Mutter bezogen werden.
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Im Urteil sei festzuhalten, welche Unterhaltsbeiträge über die vorsorglichen  gemäss Ziff. 4 dieser Anträge zum Zeitpunkt der Urteilsfällung bereits  sind.
Anträge, welche sowohl für die Hauptanträge als auch für den Eventualantrag und die Sub-
eventualanträge gelten:
4. Der Berufungskläger sei im Sinn von vorsorglichen Massnahmen zu verpflichten, mit Wirkung ab dem nächsten Monat nach Rechtskraft des Entscheids über die  Massnahmen und für die Dauer der Gerichtsverfahren in Anrechnung an die später durch ein Gericht festzusetzenden Unterhaltsbeiträge CHF 1'050 pro Monat an den Unterhalt des Berufungsbeklagten zu zahlen, zahlbar monatlich im Voraus an die gesetzliche Vertreterin des Berufungsbeklagten.
5. In Aufhebung von Ziff. 4 (erster Halbsatz) und 5 des angefochtenen Urteils seien die Kosten- und Entschädigungsfolgen für das erstinstanzliche Verfahren nach  des Obsiegens neu zu regeln, wobei die Parteientschädigung selbst im Fall des vollständigen Unterliegens des Berufungsklägers für das erstinstanzliche Verfahren auf CHF 3'500.– zu reduzieren wäre.
6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge für das Berufungsverfahren zu Lasten des Berufungsbeklagten.
7. Dem Berufungskläger sei auch für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege samt Rechtsvertretung durch Rechtsanwalt Dr. X._ zu bewilligen."
Modifzierte Berufungsanträge, Anträge der Anschlussberufungsantwort (Urk. 88 S. 2):
"1.a) Ziff. 2.1, 2.3 und 3 Abs. 1 der Anträge der Berufungsantwort seien gutzuheissen.  Ziff. 2.1 und 2.3 sei jedoch zu präzisieren, dass allfällige IV-Kinderrenten in Anrechnung an die durch das Gericht festzusetzenden Unterhaltsbeiträge zu zahlen sind.
b) Ziff. 1 und 2.2 der Anträge der Berufungsantwort sowie der Antrag zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen seien abzuweisen.
2.a) Ziff. 1.a), 2.a), 2.b) und 3.2 der Anträge der Anschlussberufung sowie der Antrag zu den Kosten- und Entschädigungsfolgen seien abzuweisen.
b) Ziff. 1.b), 2.c) und 2.d), 3.1, 3.3 und 4. Abs. 1 der Anträge der Anschlussberufung seien gutzuheissen. Hinsichtlich Ziff. 3.1 und 3.3 sei jedoch zu präzisieren, dass  IV-Kinderrenten in Anrechnung an die durch das Gericht festzusetzenden  zu zahlen sind.
3. In Abänderung unserer Berufungsanträge sei A._ für die Dauer vom 1. November 2013 bis zum 30. November 2014 zu Unterhaltsbeiträgen in Höhe von CHF 1'100 pro Monat zu verpflichten, unabhängig von den künftigen Erkenntnissen eines Gutachtens, d.h. als Hauptantrag und nicht mehr nur als Subeventualantrag.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Anschlussberufungsklägers.
5. Dem Anschlussberufungsbeklagten sei auch für das Anschlussberufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege samt unentgeltlicher Rechtsvertretung durch die  des unterzeichneten Anwalts zu bewilligen."
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Modifizierte Berufungsanträge (Urk. 123 S. 8 f.):
"Der Berufungskläger sei in Abänderung von Ziff. 2 des angefochtenen Urteilsdispositivs zu verpflichten, folgende monatliche Beiträge an den Unterhalt des Berufungsbeklagten zu zahlen:
- CHF 800 ab dem Monat nach Rechtskraft des Urteils bis zum tt.mm.2017 (bis zum 6. Geburtstag des Berufungsbeklagten).
- CHF 900 ab tt.mm.2017 bis tt.mm.2023 (6.-12. Geburtstag des Berufungsbeklagten),
- CHF 1'050 ab tt.mm..2023 (12. Geburtstag des Berufungsbeklagten) bis zum  seiner angemessenen Ausbildung, zahlbar auch nach der Volljährigkeit des Berufungsbeklagten an seine gesetzliche Vertreterin, solange er in deren Haushalt lebt und keine eigenen Ansprüche stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet,
je gerichtüblich indexiert und je zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinder- und Ausbildungszulagen, sofern diese nicht von der Mutter bezogen werden.
Es sei festzuhalten, dass der Berufungskläger dem Berufungsbeklagten für den Oktober 2014 keinen Unterhaltsbeitrag schuldet, ev. durch Abänderung der vorsorglichen .
Es sei festzuhalten, dass die Unterhaltspflicht des Berufungsklägers für die Dauer ruht, während welcher er künftig zu 100% krankgeschrieben ist und gleichzeitig keinen Lohn mehr erhält."
des Klägers, Berufungsbeklagten und Anschlussberufungsklägers (Urk. 82 S. 2 ff., 120 S. 9):
Anträge der Berufungsantwort:
"1. Die Berufung sei vollumfänglich abzuweisen und stattdessen sei der Berufungskläger zu verpflichten, die in der Anschlussberufung beantragten Unterhaltsbeiträge (Anträge 1 und 2 der nachstehenden Anschlussberufung) für seinen Sohn zu bezahlen.
2. Im Hinblick auf den Fall, dass dem Berufungskläger künftig eine IV-Rente zugesprochen werden sollte,
2.1. sei die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich anzuweisen, die auf einer allfälligen Invalidenrente des Berufungsklägers fussende Kinderrente für den Berufungsbeklagten  an dessen gesetzliche Vertreterin auszuzahlen; nach dessen Mündigkeit direkt an den Berufungsbeklagten selbst.
2.2. Eventualiter: Sei der Berufungskläger zu verpflichten, den Berufungsbeklagten für eine  anzumelden und selber zu veranlassen, dass diese Kinderrente direkt an die gesetzliche Vertreterin des Berufungsbeklagten bzw. nach dessen Mündigkeit an den  selbst ausbezahlt wird.
2.3. In Bezug auf den Haupt- und Eventualantrag (Ziff. 2.1 und 2.2 vorstehend) sei die  des Kantons Zürich zu ermächtigen, der gesetzlichen Vertreterin des Berufungsbeklagten bzw. nach dessen Mündigkeit dem Berufungsbeklagten selbst,  über eine allfällige Rentenberechtigung des Berufungsklägers zu erteilen und ihnen die Geltendmachung des Rechts auf Drittauszahlung zu ermöglichen.
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3. Dem Berufungsbeklagten sei auch für das Berufungsverfahren die unentgeltliche  zu gewähren und in der Person der Unterzeichnerin eine unentgeltliche  zu bestellen.
Alles und Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gegenpartei."
Anträge zur Anschlussberufung:
"1. a) Ziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 1. Februar 2013 sei wie folgt :
Der Berufungskläger sei zu verpflichten, an die Kosten des Unterhalts des  monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zahlbare , zuzüglich gesetzlicher und allfälliger vertraglicher Kinder- und/oder , wie folgt zu bezahlen:
- Fr. 1'160.00 ab tt.mm.2011 bis tt.mm.2013
- Fr. 1'160.00 zuzüglich die effektiven Fremdbetreuungskosten des , ab 1. Oktober 2013 bis tt.mm.2017, wobei dem Berufungsbeklagten Frist  ist, um nach Vorliegen der ersten drei Abrechnungen der Tagesmutter, d.h. voraussichtlich anfangs Januar 2014, seine effektiven Fremdbetreuungskosten (schätzungsweise ca. Fr. 1'017.–/Monat) zu belegen;
- Fr. 1'825.00 ab tt.mm.2017 bis tt.mm.2023 (unter Vorbehalt, dass der Mutter lediglich eine 50%-ige Erwerbstätigkeit zugemutet wird, sonst um die entsprechenden  der Fremdbetreuung erhöht);
- Fr. 1'805.00 ab tt.mm.2023 bis tt.mm.2027 (unter Vorbehalt, dass der Mutter lediglich eine 50%-ige Erwerbstätigkeit zugemutet wird, sonst um die entsprechenden  der Fremdbetreuung erhöht);
- Fr. 1'605.00 bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung, mindestens aber bis zur Volljährigkeit des Berufungsbeklagten.
b) Zahlungsempfänger und Indexierung gemäss dem vorinstanzlichen Urteil seien  zu belassen.
2. Eventualiter: Für den Fall, dass eine durch das Gericht angeordnete psychiatrische oder anderweitige Begutachtung des Berufungsklägers eine gegenüber der Annahme der  verminderte Leistungsfähigkeit des Berufungsklägers ergeben sollte, seien vom Obergericht bzw. (im Falle einer Rückweisung der Sache ans Bezirksgericht Uster) durch die erste Instanz, entsprechend dem Ergebnis dieser Begutachtung, angemessene  für den Berufungsbeklagten festzusetzen. Ziffer 2 des Urteils des  Uster sei in diesem Fall wie folgt abzuändern:
a) Der Berufungskläger sei zu verpflichten, an die Kosten des Unterhalts des  monatlich im Voraus jeweils auf den ersten eines jeden Monats zahlbare , zuzüglich gesetzlicher und allfälliger vertraglicher Kinder- und/oder  wir folgt zu bezahlen:
- Fr. 1'160.00 ab tt.mm.2011 bis tt.mm.2013;
- Fr. 1'160.00 zuzüglich effektiven Fremdbetreuungskosten (schätzungsweise ca. Fr. 1'017.–/Monat) des Berufungsbeklagten, ab 1. Oktober 2013 während der  der Krankentaggelder durch den Beklagten (voraussichtlich bis 3. Dezember 2014);
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- Ab Auslaufen der Bezugsberechtigung der Krankentaggelder des Berufungsklägers (voraussichtlich 3. Dezember 2014) bis zum Abschluss einer angemessenen  des Kindes, mindestens aber bis zu dessen Volljährigkeit, seinen ganzen , zuzüglich seine effektiven Fremdbetreuungskosten, alles berechnet nach den Grundsätzen der "Zürcher Tabelle" (vgl. dazu die Tabelle in der ; Bedarf des Kindes 2023), wobei die Unterhaltspflicht des  durch seine durch das Gericht gestützt auf das Gutachten über seine  festzusetzende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach oben begrenzt wird;
b) Dem Berufungsbeklagten sei Frist anzusetzen, um nach Vorliegen der ersten drei  der Tagesmutter, d.h. voraussichtlich ab anfangs Januar 2014, seine  Fremdbetreuungskosten wie sie für die Zeit ab 1. Oktober 2013 bis tt.mm.2017  werden, zu belegen. Für die weiteren Lebensjahre seien die  gemäss Tabelle in der Anschlussberufungsbegründung (siehe Bedarf des Kindes) einzusetzen, dies unter dem Vorbehalt, dass der Mutter lediglich eine 50%-ige Erwerbstätigkeit zugemutet wird, sonst um die entsprechenden Mehrkosten der  erhöht;
c) Dem Berufungsbeklagten sei Frist anzusetzen, um nach Vorliegen einer allfälligen, vom Gericht angeordneten Begutachtung über die Erwerbstätigkeit des Berufungsklägers, in Bezug auf Höhe und Modalitäten der verlangten Unterhaltsbeiträge Anträge zu stellen.
d) Zahlungsempfänger und Indexierung gemäss dem vorinstanzlichen Urteil seien  zu belassen.
3. Im Hinblick auf den Fall, dass dem Berufungskläger künftig eine IV-Rente zugesprochen werden sollte,
3.1 sei die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich anzuweisen, die auf einer allfälligen Invalidenrente des Berufungsklägers fussende Kinderrente für den Berufungsbeklagten  an dessen gesetzliche Vertreterin auszuzahlen; nach dessen Mündigkeit direkt an den Berufungsbeklagten selbst.
3.2 Evenualiter: Sei der Berufungskläger zu verpflichten, den Berufungsbeklagten für eine  anzumelden und selber zu veranlassen, dass diese Kinderrente direkt an die gesetzliche Vertreterin des Berufungsbeklagten bzw. nach dessen Mündigkeit an den  selbst ausbezahlt wird;
3.3. In Bezug auf den Haupt- und auf den Eventualantrag (Ziff. 3.1 und 3.2 vorstehend) sei die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich zu ermächtigen, der gesetzlichen Vertreterin des Berufungsbeklagten bzw. nach dessen Mündigkeit dem Berufungsbeklagten selbst, Auskunft über eine allfällige Rentenberechtigung des Berufungsklägers zu erteilen und ihnen die Geltendmachung des Rechts auf Drittauszahlung zu ermöglich.
4. Dem Berufungsbeklagten sei auch für das Anschlussberufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und in der Person der Unterzeichnerin eine unentgeltliche Rechtsbeiständin zu bestellen.
Alles und Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gegenpartei."
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Modizifierte Anträge der Anschlussberufung (Urk. 120 S. 9):
"1. a) Der Berufungskläger sei zu verpflichten, dem Berufungsbeklagten die folgenden  Unterhaltsbeiträge, zuzüglich Kinder- und oder Ausbildungszulagen, indexiert zu bezahlen:
- Fr. 1'160.35 ab Geburt des Kindes bis zum tt.mm.2013
- Fr. 1'863.35 ab tt.mm.2013 bis 30.04.2014
- Fr. 1'160.35 ab 01.05.2014 bis 31.08.2014
- Fr. 2'660.35 ab 01.09.2014 bis 15.08.2016
- Fr. 1'810.35 ab 18.08.2016 bis 15.08.2018
- Fr. 1'425.35 ab 16.08.2018 bis 15.08.2021
- Fr. 1'825.35 ab 16.08.2021 bis 15.08.2024
- Fr. 1'805.35 ab 16.08.2024 bis 15.08.2027
- Fr. 1'605.35 ab 16.08.2027 bis zur vollen Erwerbsfähigkeit des Berufungsbeklagten, mindestens aber bis zu seiner Mündigkeit, d.h. mindestens bis zum tt.mm.2029.
b) unverändert
2. Eventualiter: für den Fall, dass die vom Berufungskläger eingeforderten Belege über die Leistungen seiner Krankentaggeldversicherung zeigen sollten, dass deren Leistungen vor dem 3. Dezember 2014 eingestellt oder reduziert worden sein sollten bis zum Zeitpunkt, auf welchen das Obergericht vom Berufungskläger die Ausschöpfung seiner vollen  (100%) verlangt, seien die für diesen Zeitraum verlangten Unterhaltsbeiträge  der finanziellen Leistungsfähigkeit des Berufungsbeklagten (Erwerbs- oder ) vom Gericht angemessen festzusetzen.
Die restlichen Anträge bleiben unverändert.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gegenpartei."

## Considerations

Erwägungen:
I.
1. Der Kläger, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungskläger (fortan Klä-
ger) wurde am tt.mm.2011 als Sohn der C._ geboren (Urk. 2/2). Am 22. De-
zember 2011 erhob er Vaterschafts- und Unterhaltsklage gegen den Beklagten,
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Berufungskläger und Anschlussberufungsbeklagten (fortan Beklagter). Mit ein-
gangs wiedergegebenem Urteil vom 1. Februar 2013 stellte die Vorinstanz die Va-
terschaft des Beklagten zum Kläger fest. Überdies verpflichtete sie den Beklagten
zur rückwirkenden Zahlung von Unterhaltsbeiträgen ab Geburt des Klägers bis zu
dessen Volljährigkeit resp. dem ordentlichen Abschluss einer angemessenen
Ausbildung (Urk. 71 S. 28 ff., Erkenntnis Dispositivziffer 2).
2. Hiergegen erhob der Beklagte am 17. Mai 2013 innert Frist Berufung
(Urk. 70). Der Kläger beantwortete die Berufung mit Eingabe vom 6. September
2013 und erhob mit derselben Eingabe Anschlussberufung (Urk. 82). Über den
Gang des Berufungsverfahrens gibt das Urteil der Kammer vom 2. März 2015
Auskunft (Urk. 143 E. I.2).
3. Die erkennende Kammer erledigte das Berufungsverfahren unter dem Da-
tum vom 2. März 2015 mit folgendem Beschluss und Urteil (Urk. 143):