# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 46932942-7ee6-4029-9df4-9bb5ef48095b
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
X._
, geboren 1956, arbeitete
seit
Februar 1984
als Baumaschinenführer bei der
Z._
(
Urk.
8/11
/1)
. Am 3
0.
Mai 2002
meldete sich der Versicherte
wegen einer mediolateralen Diskushernie L4/5 links bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistun
g
sbezug an (
Urk.
8/3).
Mit Verfügung
en
vom
9.
Mai 2003 sprach
ihm
die IV-Stelle
gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100
%
mit Wirkung ab
1.
April 2002
eine ganze und
ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 50
%
mit Wirkung ab
1.
Oktober 2002 bis 3
1.
Januar 2003
eine halbe Invalidenrente zu (
Urk.
8/21
und
Urk.
8/22
).
In der Folge
nahm
X._
seine Tätigkeit als Baumaschine
nführer bei der
Z._
mit einem von der IV-Stelle als Hilfsmittel zur Verfügung
gestellten luftgefederten Bauma
schinensitz
wi
eder auf (
Urk.
8/32/1
und Urk.
8/14
). A
m 2
9.
Januar
2005
rutschte der Versicherte
auf einer Eisplatte
aus
,
verletzte
sich an der
Lendenwirbelsäule
und wurde
erneut
arbeitsunfähig
(Urk.
8/35/40
).
D
ie Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA)
erbrachte
die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilbehandlung, Urk.
8/69/
7-
8).
Am
8.
November 2005 meld
ete
sich
X._
bei
der IV
Stelle
erneut
zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/25). Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug vom 2
2.
Nove
mber 2005, Urk.
8/31) erstellen und
holte den Arbeitgeberbericht der
Z._
vom 2
9.
November 2005 (
Urk.
8/32
), den Bericht der
A._
vom 1.
Dezember 2005
(
Urk.
8/33)
, die Akten der
SUV
A
(
Urk.
8/35),
den Bericht von
Dr.
B._
,
Chiropraktor
,
vom
10.
Februar 2006 (
Urk.
8/36
, Urk. 8/39
41 und
Urk.
8/46
)
und
den Bericht von
Dr.
med.
C._
, Fach
arzt für Orthopädische Chirurgie FMH, vom 1
8.
September 2007 (Urk.
8/48
) ein.
Mit Verfügung vom
1.
April 2008 sprach die SUVA
X._
für
die ver
bliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 1
6.
April 1979 (mediale Menis
kusläsion des linken Knies, Implantation einer Knietotalprothese weg
en Gon
arthrose am
8.
März 2007,
vgl.
Urk.
8/129/61)
ausgehend von einer Erwerbs
unfähigkeit von 32
%
mit Wirkung ab
1.
Juni 2008
eine Invalidenrente
sowie
aufgrund einer
Netto-
Integritätseinbusse von
10
%
eine Integritätsentschädi
gung
zu
(
Urk.
8/62
und
Urk.
8/59/2
). Die
IV
Stelle
nahm
den Bericht von
Dr.
med.
D._
, Facharzt für
Allgemeine
Innere Medizin FMH, vo
m 1
5.
Juni 2008 (
Urk.
8/67)
und die Berichte der
E._
vom 1
3.
März (
Urk.
8/60/7-8
), 1
2.
Juni (
Urk.
8/65/5-6),
2
7.
August 2008 (Eingangsdatum,
Urk.
8/71/1-2)
und
1
9.
Januar 2009
(
Urk.
8/77)
zu den Akten. Mit Vorbesc
heid vom 1
5.
Dezember 2009 stellte
sie
dem Versicherten die Zusprache einer gan
zen Invalidenrente mit Wirkung ab
1.
Januar 2006 und einer Viertelsrente mit Wirkung ab
1.
Januar 2009 in Aussicht
(
Urk.
8/95), wogegen
X._
am 2
6.
Januar 2010 Einwand
erhob
(
Urk.
8/102).
Daraufhin zog d
ie
IV-Stelle die Akten der zuständigen Krankentaggeldversicherung, Helsana Versicherungen AG, (
Urk.
8/107)
bei
und gab bei
Dr.
med. und
Dr.
sc. nat.
ETH
F._
,
Fachärztin für Allgemein
e
Innere Medizin und Rheumatologie
FMH
,
ein Gutachten in Auftrag, das
diese
a
m
3.
Mai 2011 (
Urk.
8/129,
Urk.
8/130
und
Nachtrag vom 2
8.
Mai 2011,
Urk.
8/142
) erstattete
. Nach neuerlichem Vorbe
scheidverfahren (Vorbescheid vom 3
0.
November 2011,
Urk.
8/147, und Ein
wand vom
1
6.
Januar 2012
,
Urk.
8/154
)
verneinte
die IV-Stelle
mit Verfügung vom 2
4.
April 2012 einen Rentenanspruch
von
X._
mit der
Begrün
dung
, da
ss
dem Versicherten seine angestammte Tätigkeit als Baumaschinen
führer in einem 100%-Pensum möglich sei
(
Urk.
2).
Hiergegen
erhob
X._
,
vertreten durch Rechtsanwältin Gabriella Matt
müller, am 2
5.
Mai 2012 Beschwerde und beantr
agte, die Verfügung vom 2
4.
April
2012 sei aufzuheben und es sei ihm ab Januar 2005 eine ganze Inva
lidenrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Anordnung eines zweiten
Schriftenwechsels (
Urk.
1). In der
Beschwerdea
ntwort vom 2
6.
Juni 2012 verlangte die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7). Mit Replik vom
2.
November 2012 stellte der Beschwer
deführer den abgeänderten Antr
ag, es sei
die Verfügung vom 2
4.
April 2012 aufzuheben und
es sei
ihm
bis 3
1.
Dezember 2008 eine ganze und ab
1.
Januar 2009 eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen (
Urk.
13
). Als Beilage legte er das von ihm in Auftrag gegebene
rheumatologische Gut
achten des
G._
vom 1
5.
Oktober 2012 ins Recht (
Urk.
14). Mit Eingabe
vom 2
1.
November 2012 teilte die
Beschwerdegegnerin
mit, dass sie
auf das Einreichen einer Dup
lik verzichte (
Urk.
17).
Die m
it Verfügung vom
3.
Dezember 2012
(
Urk.
21)
zum Prozess beigeladene
Personalvorsorgestiftung der
Y._
nahm am
5.
März 2013 Stellung zu den bisherigen Eingaben der Par
teien und beantragte die
Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
26).
Die
Beschwerde
gegnerin
verzichtete
am
9.
April 201
3 darauf, sich
hierzu
vernehmen zu lassen
(
Urk.
30)
,
und am 1
0.
Juni 2013 reichte
der
Beschwerdeführer, nunmehr ver
treten durch Rechtsanwalt Jürg Leim
bacher,
s
eine Stellungnahme ein (
Urk.
33
und
Urk.
35
). Dies wurde den
anderen
Verfahrensbeteiligten am 1
4.
bzw. 1
8.
Juni 2013 angezeigt (
Urk.
34
und
Urk.
36
).
Auf die Vorbringen der Parteien
und der Beigeladenen
sowie
die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Invalidenversicherung.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 ATSG).
1.3
Im Falle einer Rente gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten, in dem der Anspruch nach
Art.
29
Abs.
1
a
IVG
(
in
der
bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung
)
entsteht, das heisst frühestens wenn die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen war und wenn sich daran eine Erwerbsunfähigkeit in mindestens gleicher Höhe anschliesst (BGE 129 V 411 E.
2.1, 126 V 241 E. 5, 121 V 264 E. 6b/cc, 119 V 111 E. 5a mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2001 S. 154 E. 3b).
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
1
a
IVG
).
Wurde
die Rente nach Verminderung des Invaliditätsgrades aufgehoben, erreicht dieser jedoch in den drei folgenden Jahren wegen einer auf dasselbe Leiden zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit erneut ein rentenbegründendes Ausmass, so werden bei der Berechnung der Wartezeit nach
Art.
28
Abs.
1 IVG früher zurückgelegte Zeiten angerechnet (
Art.
29
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).
1.4
Der Einkommensvergleich gemäss
Art.
2
8
Abs.
2
a
IVG
in Verbin
dung mit
Art.
16 ATSG
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkom
men ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Mass
gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonne
nen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (BGE 128 V 29 E. 1; AHI 2000 S. 309 E. 1a mit Hinweisen
).
1.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die
bis zur Begutachtung durch
Dr.
F._
aufliegenden
Arztberichte wu
rden in deren Expertis
e
vom 3. Mai 2011
zusammengefasst (
Urk.
8/129/3-46
), wes
halb
sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiederg
eg
eben werden.
2.2
Dr.
F._
stellte in ihrem
Gutachten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
8/129/61)
:
(1)
Status nac
h Implantation einer Knietotal
prothese links am
8.
März 2007 wegen
Gonarthrose und
-
Status nach Valgisationsosteotomie am 2
7.
Februar 1996 mit
Metallen
tfernung am 2
1.
Januar 1997
a
rth
r
oskopische Beh
andlung am 2
9.
November 1995
r
ezidivierende
Stürze auf das li
nke Knie mit medialer Meniskusläsion
(
2
1.
Oktober 1999,
2.
November 1995,
1.
Februar 1986, 1
6.
April 1979
)
(2)
eine Coxarthrose mit anterolateralem
Labrumschaden beidseits mit
-
Hüft-R
esu
r
facing rechts am 2
9.
April 2010 mit
gutem
Sit
z des Osteosynthesematerials
Hüft-Resu
r
facing links am 2
2.
Oktober 2008 mit
Entfernung des Osteosynthe
sematerials links am 2
7.
August 2009
ein l
umbovertebrales
bis lumbosp
ondylogenes Syndrom links mit
d
egenerativen Verände
rungen und Kontakt zur Nervenwurz
el S1 links durch
die Facies articularis inferior ohne Nervenwurzelkompression (MRI April 2011)
o
hne radikuläre Zeichen
Status nach Sturz auf den Rücken am 2
9.
Januar 2005 ohne ossäre Läsion
Status nach operativer
Dekompression L4/
5 links am
3.
September 2001 einer
mediolateralen
Disku
s
hernie L4/
5 links
Schulterschmerzen rechts bei
Status nach arthr
oskopischer Behandlung am 2
2.
Oktober 2010 wegen
SLAP-Läsio
n mit Impingement mit subacromi
aler Dekompression und
Teno
to
mie der langen Bizepssehn
e
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie
(
Urk.
8/129/61)
:
eine Adipositas Grad I (Body Mass Index 30,8 kg/m2)
eine Psoriasis vulgaris
ohne Nachweis einer Psoriasis-Ar
t
hritis
Ganzkörper-Skelettszintigraphie April 2002
ein
en
Vitamin-D-Mangel (19 nmol/l)
Dr.
F._
erklärte
, dass die angestammte Tätigkeit des Bes
chwerdeführers als Baumaschinenführer
dessen Belastbarkeit übersteige.
In einer
behinderungs
angepasste
n
Tätigkeit
sei er
zu 100
%
arbeitsfähig und auch
nie langfristig arbeitsunfähig gewesen (
Urk.
8/129/64-65).
2.3
PD
Dr.
med
.
H._
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili
tation sowie Rheumatologie FMH, vom
G._
führte
in seinem vom Beschwerdeführer in Auftrag gegebenen Gutachten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an
(
Urk.
14 S. 13
)
:
ein chronisches lumbo
vertebrales und lumbo
spondylogenes Syndrom linksbetont
Status nach Laminotomie
und partieller Ligamentum f
lavum-Resektion L4/5
links am
3.
September 2001 bei mediolateraler Diskushernie L4/5 links sowie
sensiblem Res
t
syndrom
d
egenerative
Veränderungen L3-S1, Einengung des Rezessus S1 links ohne
sichere Nervenwurzelkompression und ohne radikuläre Reizung
interkurrente Verstärkung durch Sturz auf den Rücken am 2
9.
Januar 2005
e
ine Gonarthrose rechts
aktuell endschmerzhaft, aber ohne Synovitis
anamnestisch intermittierende Reizzustände
eine Coxarthrose mit anter
olateralem Labrumschaden beid
seits
Status nach Hüft-Resurfacing rechts am 2
9.
April 2010 (Osteosynthesematerial
vorhanden)
Status nach Hüft-Resurfacing links am 2
3.
Oktober 2008
Osteosynthesematerialentfernung links am 2
7.
August 2009
Restsymptomatik links aktuell
e
ine Periarhropathia humerus scapularis tendopathica rechts mit
-
Impingement-Symptomatik (belastungsabhängig)
-
Status nach Schulterarthroskopie am 2
2.
Oktober 2010 mit subacromialer
Dekompression, Tenotomie der langen Bizepssehne und Débridement
ein
intermittierendes zervikovertebrales Syndrom
b
ei wahrscheinlich segmentaler D
ysfunkt
ion
a
ktuell leichtgradige endschmerzhafte Beweglichkeitseinschränkung nach
seg
men
tal
er Dysfunktion
e
ine
Periarthropat
h
ia
genu links
-
aktuell wenig symptomati
sches linkes Knie bei Status nach TP am
8.
März
2007 bei sekundärer Pangonarthrose, wahrscheinlich Meniskektomie 1979 und
1984 medial, Valgisationsosteotomie 1996 (Osteosynthesematerialentfernung
1997) und mehreren Unfällen (SUVA-versichert)
Als
Diagnosen ohne Auswirkun
g
auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr
.
H._
(
Urk.
14 S.
13)
:
e
ine Adipositas (knapp behandlungsbedürftig)
e
ine Psoriasis vulgaris (ohne Hinweise auf muskuloskelettale Beteiligung)
e
in substituierter Vitamin-D-Mangel
Dr
.
H._
gab an, dass der Beschwerdeführer in der angestam
mten Tätigkeit als Baumaschinenführer
gesamthaft
zu 65
%
eingeschränkt se
i.
In einer behin
derungsangepassten Tätigkeit sei von einer Arbeit
sfähigkeit von 75
%
auszuge
hen. Zudem seien
aber
auch
zeitl
ich limitierte Aktivierungen der
Arthrosen oder Blockierungen bei Wirbel
säulenaffektione
n zu berücksichtigen
, die
zu einer weiteren Leistungsminderung von 0
%
bis 10
%
führen
würden
(
Urk.
14 S.
17-19).
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 2
4.
April 2012 davon aus, dass dem Beschwerdeführer die angesta
mmte Tätigkeit als Baumaschinenführer
(nach wie vor)
in einem 100%igen Pensum zumutbar sei (
Urk.
2). Sie
berief
sich dabei im Wesentlichen auf das Gutachten von
Dr
.
F._
vom
3.
Mai 2011.
Dr
.
F._
s Expertise vom
3.
Mai 2011 basiert auf allseitigen Untersuchun
gen (internistisch und rheumatologisc
h) und wurde in Kenntnis
und
Auseinan
dersetzung mit den Vorakten verfasst.
Dr.
F._
hat die geklagten
Beschwerden berücksichtigt und sich mit dem Verhalten des Beschwerdeführe
rs auseinandergesetzt
(
Urk.
8/129
). Des Weiteren wurde
eine
sehr detaillierte
Eva
luation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchgeführt (
Urk.
8/130).
Dr
.
F._
legte
in ihrer rheumatologischen Beurteilung
dar, dass
in der kli
ni
schen Untersuchung
die Adipositas Grad I, die leicht eingeschränkte Beweg
lichkeit der rechten Schulter und des linken Knies sowie die leichte links
kon
vexe
lumbale Skoliose
die wesentlichsten B
efunde
gewesen seien
. Radiku
läre Zeichen lägen nicht vor
. Die MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (April 2011) zeige
als wesentlichsten Befund
einen Kontakt zur Nervenwurzel S1 ohne Kompression. In der Blutuntersuchung finde sich ein deutlicher Vita
min-D-Ma
ngel. Schmerzmittel brauche der Beschwerdeführer
nur bei Bedarf, zuletzt zwei Tage vor der Untersuchung. D
ie vorhandenen Befunde würden seine Beschwerden weitgehend erklären (
Urk.
8/129/62).
Im Rahmen der Beur
teilung der Arbeitsfähigkeit gab
Dr
.
F._
an,
dass
d
ie Tätigkeit als Bau
maschi
nenführer
-
wie sie in den Arbeitgeberberichten
der
Z._
be
schrieben worden sei
-
die Belastbarkeit des Beschwerdeführers übersteige.
Er sei durch
die eingeschränkte Funktion des linken Knies, beider Hüftgelenke, der Lendenwirbelsäule und de
r rechten Schulter limitiert und könne
lediglich
Las
ten bis 15 kg hantieren
(leichtes bis mittelschweres Belastungsniveau).
In einer
entsprechend
adaptierten Tätigkeit sei er aber zu 100
%
arbeitsfähig und nie
langfristig arbeitsunfähig gewesen
(
Urk.
8/129/63
-65).
Diese Einschätzung
Dr.
F._
s ist
angesic
hts der genannten Befunde sowie
ihrer Erläuterungen dazu
ohne Weiteres
nachvollziehbar und
findet
in den Test
resultaten der EFL
(
Urk.
8/130) ihre Stütze.
Wie aus dem
Arbeitgeberbericht der
Z._
vom 1
4.
August 2002 hervorgeht,
gehör
t
en
zur angestammten Tätigkeit des Beschwer
deführers als
Baumaschinenführer
nebst der Bedienung der Baumaschinen bzw. dem Bag
gerfahren
selbst
(3 bis
rund
5 1⁄4 Stunden
pro Tag
) auch die Mithilfe auf der Baustelle (
1⁄2
bis
ca.
3 Stunden
täglich
) sowie die Wartung der Baumaschinen (
bis ca. 1⁄2 Stunde
pro Tag
,
Urk.
8/11/3
)
.
Dr.
F._
erklärte
diesbezüglich
, dass dem
Beschwerdeführer die
Mithilfe auf der Baustelle,
eine
körperlich schwere
Tätigkeit
,
seit
dem
3.
Januar 2005 (richtig
:
3
0.
Janua
r 2005) nicht mehr zumutbar sei (
Urk.
8/129/65 und
Urk.
8/142)
.
Weiter ist im
EFL-Bericht
vom
2
4.
März 2011
die
Rede davon, dass der Beschwerdeführer
bis zu 15 Mal tägl
ich auf den Bagger klettern müsse und die Anforderungen an das Steigen von hohen Tritten
– im Gegensatz zu den Anforderungen ans Sitzen -
nicht erfülle. Auch i
m Bereich der Wartung der Baumaschinen
erfüllte er
die Anfor
derungen
gemäss EFL-Bericht
nur teilweise, namentlich weil
er
i
n diesem Tätigkeits
gebiet
Gewichte von über 15 kg
heben musste
(
Urk.
8/130
/
6-
7)
.
Die Aussage von
Dr.
F._
,
wonach
das
Baggerführen
an sich
eine adaptierte Tätigkeit darstelle
(
Urk.
8/129/64)
,
die
weitere Aufgabengebiete umfassende
Arbeit
als Baumaschinenführer
die Belastbarkeit des Beschwerdeführer
s
jedoch
übersteige, ist demnach
durchaus
einleuchtend.
Eine
Tätigkeit als
reiner
Baggerführer
ohne
jegliche
Zusatzaufgaben dürfte es
– wie der Beschwerde
führer zutreffend geltend macht
e
(
Urk.
1 S. 6) -
allerdings
kaum geb
en.
Die umstrittene Frage, ob
dem Beschwerdeführer
eine ganztags sitzende Tätigkeit als Baggerfahrer zumutbar
wäre, muss daher nicht
erörtert werden (
Urk.
14 S.
14).
Inwiefern dem Bes
chwerdeführer
, der vor über 30 Jahren eine Anlehre als Land
wirt gemacht hat (
Urk.
8/129/1),
die
offenbar
zusammen mit seinem älte
ren Bruder
teilzeitlich
ausgeübte Tätigkeit auf
d
em
Bauernhof (Anpflanzen von Zuckerrüben, Mais, Dinkel und Sonnenblumen sowie die Haltung von 100 Ka
ninchen
,
Urk.
8/130/4
) noch zu
mutbar ist, kann
ebenfalls
offen bleiben. Denn das damit erzi
elbare
Einkommen dürfte
nach allgemeiner Lebenser
fahrung
gering
und bei der
Bestimmung des Invalideneinkommens
damit
nicht massgebend sein
(vgl
. E. 4.4
.1
nachfolgend
).
Dasselbe gilt
für die Tätigkeit des Beschwerdeführers in der Besenbeiz,
die anscheinend in der Regel nur mitt
wochabends geöffnet ist und die er
gemeinsa
m mit seiner Partnerin
, deren Tochter und deren Freund
führt (
Urk.
8/129
/63
und
Urk.
14 S.
8
).
Dr
.
H._
räumte
in seinem Gutachten vom 1
5.
Oktober 2012
ein
, dass seine Untersuchungsresultate nicht wesentlich von denen von
Dr.
F._
abwei
chen würden
.
Z
um aktuellen Zeitpunkt
würden
noch ein leichtes Impingement im Bereich der rechten Schulter
und ein leichtes femoro-acetabuläres
Impinge
ment im Bereich der linken Hüfte
sowie
eine entsprechend eingeschränkte Hüftfunktion links
bestehen. Ausserdem lägen eine leichte Funktionsstörung im Bereich der Halswirbelsäule und eine partiell fixierte Wirbelsäulenfehlform vor. Die leichte Zunahme der Befunde bleibe aus seiner Sicht aber ohne relevanten Aspekt im Hinblick auf die Gesundheitsentwicklung, was auch durch den Ver
lauf der Beschwerden bestätigt werde. Aus diesem Grund dränge sich auch keine Wiederholung der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leis
tungsfähigkeit auf
(
Urk.
14
S.
16).
In weitgehender
Übereins
timmung mit
Dr.
F._
war
auch
Dr.
H._
der
Auffassung, dass
dem Beschwerde
führer entsprechend dem im
EFL-Bericht vom 2
4.
März 2011 erhobenen Belas
tungsprofil eine
leichte bis knapp mittelschwere
Tätigkeit mit Möglichkeit zum Wechseln Stehen/Gehen und Sitzen in etwa gleichen Anteilen möglich sei
. Er
fügte
dann aber
noch
hinzu
, dass der Beschw
erdeführer auch
in einer solchen
adaptierten Tätigkeit zu 25
%
bis 35
%
eingeschränkt sei und begründete dies i
n erster Linie
nicht mit
Befunden, sondern mit vermehrter Erholungszeit (
Urk.
14
S.
19).
D
ass
in der von
Dr.
H._
umschriebenen
angepassten und
bereits
wechselbelastenden Tätigkeit noch zusätzliche Pausen von insgesamt zwei Stunden
pro Tag
notwendig sein sollen, ersche
int indes
nicht nachvoll
ziehbar
.
Auch wenn
Dr
.
F._
hinsichtlich
der
einzelnen Funktionsstörungen des Beschwerdeführers aus der Broschüre „Zumutbare Arbeitstätigkeit nach Unfall und bei Krankheit“ zitierte
(und auch
ausdrücklich darauf hinwies,
Urk.
8/129/64
)
, kann
nicht die Rede
davon sein, dass sie die Kombination von Funktionsstörungen
des Beschwerdeführers
nicht berücksichtigt hätte (
Urk.
14
S.
18).
Ihre
Einschätzung de
r Arbeitsfähigkeit beruht
vielmehr
auf
sämtli
chen von
ihr erhobenen Befunden. Weiter
erklärte
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Rheumatologie
FMH
, vom
J._
, der di
e EFL
durchgeführt hatte
,
dass
sich der Beschwerdeführer bei der Handkoor
dination rechts
unter Angabe von Schmerzen selbst
limitiere und dadurch ver
minderte Werte erhalte, was medizinisch nicht plausibel erscheine. Die Finger und das Handgelenk könne er
nämlich
ohne Einschränkungen bewegen, wes
halb bei einem guten Effort von einer höheren Belastbarkeit auszugehen sei
(
Urk.
8/130/1)
.
D
en Grossteil der Tests
im Rahmen der EFL erfüllte der Beschwerdeführer
denn auch
nur deshalb nicht, weil er Probleme mit de
r
Hand
koordination
rechts
hatte
(
Urk.
8/130)
. Selbst
Dr
.
H._
, der
den Beschwer
deführer in der Folge gutachterlich untersuchte, konnte sich diese
Schwierig
keiten bei der Handkoordination
rechts
offensichtlich
nicht erklären (
Urk.
14).
Sein
Vorwurf
an
Dr.
F._
, sie hätte sich mit den erheblichen Diskrepanzen zwischen ihrer eigenen Beurteilung und den Resultaten der EFL befassen müs
sen, vermag unter diesen Umständen
ebenfalls
nicht zu überzeugen (
Urk.
14
S.
15
). Auch
Dr.
H._
s zahlreiche weitere
Einwände
untergeordneter Natur sind nicht geeignet, den Beweiswert des Gutachtens von
Dr.
F._
zu erschüttern
.
3.3
Zusammenfassend is
t somit
festzuhalten, dass der
Beschwerdeführer
in
seine
r
angestammte
n
Tätigkeit als Baumaschinenführer
seit dem 3
0.
Januar 2005
nicht mehr
arbeitsfähig
ist
. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit ist er demgegenüber
nicht eingeschränkt
. Eine lang
dauernde
Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ist nicht ausgewiesen.
Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwer
de
führers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.
Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypo
theti
schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfäl
lige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü
gungs
erlass zu berücksichtigen sind.
In seiner angestammten Tätigkeit als
Baumaschinenführer ist
der Beschwerd
e
führer seit
dem 3
0.
Januar 2005 arbeitsunfähig (
vgl. E.
3.3
). Da die
se
Arbeits
unfähigkeit
vor allem
auf das lumbospondylogene Syndrom zurückzuführen ist (
Urk.
8/33/1
-2
), das bereits der Rentenzusprache zwischen April 2002
und Januar
2003 zugrunde gelegen hatte
(Verfügungen vom
9.
Mai 2003,
Urk.
8/21,
Urk.
8/22 und
Urk.
8/18/1
)
,
werden bei der Berechnung der Wartezeit nach
Art.
28
Abs.
1 IVG die früher zurückgeleg
ten Zeiten angerechnet
.
(Hypotheti
scher)
Rentenbeginn ist daher
jedenfalls
der
1.
Januar 2005
(vgl. E. 1.3).
4.
3
Der Beschwerdeführer arbeitete zuletzt als
Baumaschinenführer bei der
Z._
und verdiente
dabei
im J
ahr 2005
Fr.
5‘905.-- pro Mo
nat
. Für
das Jahr 2005 resultiert somit ein
mutmassliches
Valideneinkommen von
Fr.
76‘765.--
(
Fr.
5‘905.-- x
13
,
Urk.
8/32/9
).
Das
Einkommen des Jahres 2004 in der Höhe von
Fr.
85‘
783.
--
gemäss IK-Auszug vom 2
2.
November 2005
fiel
insbesondere
desha
lb so hoch aus, weil darin noch
ein Naturalgeschenk (
Fr.
3‘418.--) und ein Dienstaltersgeschenk (
Fr.
5‘
835.--) enthalten waren (
Urk.
8/31 und
8/32/8). Darauf hatte der Beschwerdeführer jedoch nur aus
nahmsweise Anspruch (
vgl.
Urk.
8/32/4-12),
weshalb auf das im Jahr 2004 erzielte Einkommen
nicht abgestellt werden kann.
4.
4
4.4.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat,
können nach der Rechtsprechung die Tabellenlöhne
der Schwei
zerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)
herangezogen werden (BGE 126 V 76 E.
3b/bb).
Da der Beschwerdeführer
nach Eintritt de
s Gesundheitsschadens keine ihm zumut
bare
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, ist von den Tabellenlöhnen
gemäss LSE
2004
auszugehen. Der mo
natliche Bruttolohn von Männer
n
des Anforderungsniveaus 4 (einfa
che und repetitive Tätigkei
ten) in allen Branchen bet
rug im privaten Sektor Fr. 4‘588
.-- bei 40 Ar
beits
stunde
n pro Woche (LSE 2004, TA1 S. 53
). Bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit
von
41,
7
Stun
den für alle Branchen (
Die Volkswirtschaft
9
-2013
,
S. 94
, Tabelle B9.2
) sowie
unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für Männer
von 0,9 %
im Jahr 2005
(Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Ent
wicklung der Nominallöhne 1976-2012, T39
) ergibt dies einen
Jahres
verdienst von Fr. 57‘
912.45 (Fr. 4‘588.-- : 40 x 41,7
x 12 x 1.009).
4.4.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchs
tens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
Zunächst ist von Bedeutung, dass der Beschwerdeführer
lediglich noch leichte bis mittelschwere
Tätigkeiten
ausüben kann
, die dem in E. 3.2.2 erwähnten Belastungsprofil entsprechen
.
Das Spektrum zumutbarer Tätigkeiten ist demzu
folge
durch die eingeschränkte Funktion des linken Knies, beider Hüftgelenke, der Lendenwirbelsäule und der rechten Schulter in verschiedener Hinsicht
deut
lich eingeschränkt.
Weiter
verfügt
e
der im Zeitpunkt des Erlasses der ange
fochtenen Verfügung vom 2
4.
April 2012 bereits 56-jährige Beschwerdeführer über eine
beträchtliche Anzahl an Dienstjahren bei
der
Z._
(
1984 bis 2010,
Urk.
8/32/1 und
Urk.
1 S. 3
)
und leistete z.T. Schwerarbeit
. Anderer
seits
ist
zu beachten, dass
er
Schweizer
ist und
in einer behinderungsangepass
ten Tätigkeit nach wie vor
in einem 100%-Pensum arbeiten
kann
.
Unter Wür
digung sämtlicher Umstände erscheint
ein Abzug in der Höhe von 20
% ange
messen
, weshalb
von einem mutmasslichen Invaliden
einkommen von Fr. 46‘329.95
(Fr.
57‘912.45
x 0,8
)
aus
zugehen ist.
4.5
Bei einem Va
lideneinkommen von Fr. 76‘765.--
und einem Invalideneinkom
men von Fr.
46‘329.95
resultiert eine E
rwerbseinbusse von Fr. 30‘435.05
und damit ein Invalidi
tätsgrad von
gerundet
40 % (Fr. 30‘435.05
: Fr. 76‘765.--
).
Der Beschwerdeführer hat somit ab dem
1.
Januar 2005 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung.
In diesem
Sinne ist die Beschwerde
gutzuheissen.
5
.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig
.
Die Gerichts
kosten sind nach dem Ver
fahrens
aufwand und unabhängig vom Stre
itwert festzulegen und auf Fr. 9
00.
--
anzusetzen
(
Art. 69 Abs. 1
bis
IVG)
. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der u
nterliegenden Beschwerdegegnerin
aufzuerlegen.
5.2
Der
anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversi
che
rungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berück
sichti
gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Pro
zesses auf Fr. 3‘100
.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist.