# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 10743bd8-b7cd-482b-8dde-d789ba0b18e7
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
, vertreten durch B._,
Beschwerdeführer
gegen
C._
,
Beschwerdegegner
betreffend
provisorische Rechtsöffnung
hat die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung, dass
:
der Amtsgerichtspräsident von Thal-Gäu am 20. Oktober 2022 das Rechtsöffnungsbegehren von A._ abwies,
die Rechtsöffnung verweigert wurde, weil weder für die geltend gemachten Mietzinse noch für die Kosten des Malers von CHF 290.00 und die Wohnungsreinigung von CHF 1’450.00 eine von C._ unterzeichnete Schuldanerkennung vorgelegt werden konnte,
A._ (im Folgenden der Beschwerdeführer) am 27. Oktober 2022 (Postaufgabe) Beschwerde an das Obergericht erhob und für die Kosten des Malers und die Wohnungsreinigung die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung verlangte,
die provisorische Rechtsöffnung nach Art. 82 Abs. 1 SchKG nur gestützt auf eine durch öffentliche Urkunde festgestellte oder durch Unterschrift bekräftigte Schuldanerkennung erteilt werden kann,
der Beschwerdeführer zwar die massgebende Begründung im angefochtenen Entscheid wiedergibt, aber nicht aufzeigt, wieso für die beantragte Rechtsöffnung kein Rechtsöffnungstitel vorgelegt werden müsste,
der Beschwerdeführer dafür aber die Schwierigkeiten bei der Auflösung des Mietverhältnisses schildert und dazu verschiedene Urkunden vorlegt,
der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen auf die Anerkennungsklage (Art. 79 Abs. 1 SchKG) im ordentlichen Prozess zu verweisen ist, wo die Beweismittelbeschränkung des summarischen Verfahrens nicht gilt und keine schriftliche Schuldanerkennung des Schuldners vorzulegen ist und der Nachweis des geltend gemachten Anspruchs mit sämtlichen verfügbaren Beweismitteln geführt werden kann,
die Beschwerde demnach im Sinne von Art. 322 ZPO offensichtlich unbegründet ist und deshalb sogleich ohne Stellungnahme der Gegenpartei abgewiesen werden kann,
der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten mit einer Entscheidgebühr von CHF 300.00 zu bezahlen hat,
erkannt
:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
A._ hat die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 300.00 zu bezahlen.

## Considerations