# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7fc3cd61-ab83-41a6-b8b5-0566f26c76ba
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1955 geborene
X._
erlitt zirka im Jahr 1995 bei einem Auf
fahrunfall ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (vgl. Urk. 8/215/17) und bezieht bei einem Invaliditätsgrad von 100 % seit Mai 1997 eine ganze In
validenrente (vgl. Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 17. August 1999 [Urk. 8/60] sowie Urk. 8/93, 8/129, 8/155). Nachdem er im Januar 2005 bei einem weiteren Verkehrsunfall unter anderem eine schwere traumatische Hirn
verletzung mit ausgedehnter frontaler Kontusionsblutung erlitten hatte (vgl. Urk. 8/215/18), reichte er im Rahmen eines von der Verwaltung im Oktober 2008 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens (Urk. 8/197) der nun zuständigen IV-Stelle des Kan
tons Zürich diverse Arztberichte aus den Jahren 2005 und 2006 ein (Urk. 8/197/3 ff.). In der Folge forderte die IV-Stelle den Versicherten mit Schreiben vom 2. März 2009 (Urk. 8/201) auf, sich bei einem Arzt oder in einem Spital zu einem Untersuch anzumelden, da sie zur Klärung des weiteren Anspruchs einen aktuellen Befund benötige. Gleichzeitig teilte sie mit, dass sie die Kosten für den Untersuch übernähme. Am 5. Januar 2010 (Urk. 8/218) sandte der Versicherte der I
V-Stelle ein Gutachten der Rehak
lini
k
Z._
vom 16. Dezember 2009 (Urk. 8/217) sowie die entsprechende Rechnung über Fr. 8'500.-- zur Begleichung zu.
1.2
Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 19. Februar 2010 mit, dass sie bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades keine Änderung festgestellt habe, die sich auf die Rente auswirke, weshalb - bei einem Invaliditätsgrad von 100 % - wei
terhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bestehe (Urk. 8/221). Mit Ver
fügung vom 1. April 2010 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Gesuch um Über
nahme der Kosten für das Gutachten der
Rehaklinik
Z._
vom 16. Dezember 2009 in der Höhe von Fr. 8'500.-- - in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 19. Februar 2010 (Urk. 8/222) - ab.
2.
Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 29. April 2010 Beschwerde erhe
ben mit dem Antrag auf Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte am 7. Juni 2010 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Nachdem der Beschwerdeführer mit Replik vom 12. Juli 2010 (Urk. 11) an seinem Rechtsbegehren festgehalten hatte, verzichtete die Beschwerdegegne
rin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 14).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erfor
derlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt nach dem Untersuchungs
grundsatz abzuklären, so dass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG; Urteil des Bundesgerichts 9C_243/2010 vom 28. Juni 2011 E. 1.2.1 mit Hinweis). Auf dem Gebiet der In
validenversicherung obliegen diese Pflichten der (örtlich zuständigen) Invali
denversicherungsstelle (IV-Stelle; Art. 54-56 in Verbindung mit Art. 57 Abs. 1
lit
. c-g des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]).
1.2
Nach Art.
45
Abs. 1
ATSG
übernimmt der Versicherungsträger die
Kosten
der
Abklä
rung
, soweit er die Massnahmen
angeordnet
hat. Hat er keine Massnah
men an
geordnet, so übernimmt er deren
Kosten
dennoch, wenn die Massnah
men für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden.
1.3
Der in Art. 9 der Bundesverfassung (BV) verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begrün
dendes Verhalten der Behörden. Vorausgesetzt ist weiter, dass die Person, die sich auf Vertrauensschutz beruft, berechtigterweise auf diese Grundlage ver
trauen durfte und gestützt darauf nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr rückgängig machen kann; schliesslich scheitert die Berufung auf Treu und Glauben dann, wenn ihr überwiegende öffentliche Interessen gegenü
berstehen (129 I 161 E. 4.1 S. 170 mit Hinweisen; BGE 127 I 31 E. 3a S. 36; BGE 126 II 377 E. 3a S. 387; BGE 118
Ia
245 E. 4b S. 254).
2.
Strittig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle die Kosten der Begutachtung des Be
schwerdeführers in der
Rehaklinik
Z._
(Gutachten vom 16. Dezember 2009) in der Höhe von Fr. 8'500.-- zu übernehmen hat. Die Verwaltung stellt sich auf den Standpunkt, weder sei die Begutachtung von ihr angeordnet worden noch wäre eine solche zur Beurteilung des Anspruchs auf weitere IV-Leistungen not
wendig gewesen. Vielmehr hätte dazu ein einfacher Arztbericht genügt. Ein sol
cher koste sie im Durchschnitt Fr. 142.08 (Urk. 2 und 7). Demgegenüber lässt der
Beschwerdeführer im Wesentlichen vorbringen, die IV-Stelle habe mit Schreiben vom 2. März 2009 ganz klar einen Untersuch angeordnet und bestä
tigt, dass sie die Kosten dafür übernehmen werde. Zudem gehe aus dem Fest
stellungsblatt der IV-Stelle für den Beschluss vom 19. Februar 2010 hervor, dass der regionale ärztliche Dienst (RAD) sich auf das Gutachten der
Rehaklinik
Z._
gestützt habe, um das Rentenrevisionsverfahren abzuschliessen und die Rente weiterzuzahlen. Entgegen der Auffassung der IV-Stelle hätte denn auch ein Arztbericht nicht ausgereicht (Urk. 1 S. 2).
3.
3.1
Nachdem der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers der IV-Stelle mit Schreiben vom 26. Februar 2009 mitgeteilt hatte, dass der Beschwerdeführer - soweit er informiert sei - in keiner ärztlichen Behandlung stehe (Urk. 8/200), wandte sich die IV-Stelle am 2. März 2009 mit folgendem Wortlaut an den Rechtsvertreter (vgl. Urk. 8/201):
"Wir führen zur Zeit eine Rentenrevision durch. Damit wir den weiteren Anspruch abklären können, sind wir auf einen aktuellen ärztlichen Befund über den Gesundheitszustand ihres Klienten angewiesen. Wir bitten deshalb Herrn
X._
, sich bei einem Arzt, einer Ärztin oder in einem Spital für einen Untersuch anzumelden. Die Kosten werden von uns übernom
men.
Bitte teilen Sie uns bis 16. März 2009 mit, wo und wann ein Termin festgelegt wurde.
Sobald uns der ärztliche Untersuchungsbericht vorliegt, kann über den weiteren Rentenan
spruch entschieden werden."
3.2
Infolge eines Auslandaufenthalts des Beschwerdeführers verzögerte sich die Ab
klärung (vgl. Urk. 8/202 und 8/203). Am 23. Juli 2009 erkundigte er sich bei der IV-Stelle zwecks Terminvereinbarung nach der Telefonnummer der
Rehaklinik
Z._
(vgl. Telefonnotiz vom 23. Juli 2009 [Urk. 8/204]). Am 21. Juli 2009 teilte der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers der IV-Stelle mit, dass die
Rehaklinik
Z._
den von der Verwaltung benötigten Bericht über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verfassen werde und legte eine Ko
pie seines Schreibens vom gleichen Tag an die Klinik bei (Urk. 8/205 und 8/206).
3.3
Im Schreiben vom 21. Juli 2009 werden die Ärzte der Klinik gebeten, zu
Han
den
der Invalidenversicherung einen Bericht über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zu verfassen, wobei darauf hingewiesen wird, dass wohl vor allem die Neurologie und die Neuropsychologie ausschlaggebend sein würden. Gleichzeitig wurde vermerkt, dass die IV in ihrem Schreiben vom 2. März 2009 Kostengutsprache erteilt habe (Urk. 8/206/2). Am 31. Juli 2009 bestätigte die
Rehaklinik
Z._
- mit Kopie an die IV-Stelle - den Auftrag zur Durchfüh
rung einer neurologischen/neuropsychologischen Untersuchung des Beschwer
deführers zu
Handen
der IV im Rahmen einer Rentenrevision (Urk. 8/207). Am 13. August 2009 informierte der Beschwerdeführer die IV-Stelle telefonisch, dass er am 22. beziehungsweise am 24. September 2009 Termine bei den
Dres
.
A._
und
B._
in der
Rehaklinik
Z._
habe (Urk. 8/208). Diese Daten wur
den von der Koordinatorin interdisziplinäre Gutachten, Dr.
A._
, leitende Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP an der
Rehaklinik
Z._
, wie
derum mit Kopie an die IV-Stelle bestätigt (vgl. Schreiben vom 11. August 2009 [Urk. 8/209]). Mit Schreiben vom 7. Oktober 2009 teilte Dr. med.
B._
, Chefarzt Neurologie, von der
Rehaklinik
Z._
der zuständigen Sachbearbeiterin der IV-Stelle sodann mit, dass sie zur Zeit eine Begutachtung des Beschwerdefüh
rers durchführen würden, und bat sie, mit ihrem Fragenkatalog bis zum Ende der Begutachtung zuzuwarten (Urk. 8/213).
3.4
Am 21. Dezember 2009 wurde der IV-Stelle ein Arztbericht der
Rehaklinik
Z._
eingereicht, in welchem ein Gutachten vom 16. Dezember 2009 erwähnt wurde (Urk. 8/214). Dieses wurde in der Folge auf Verlangen der IV-Stelle nachgereicht (vgl. Urk. 8/215). Im 23seitigen Gutachten vom 16. Dezember 2009 kamen die
Gutacher
der
Rehaklinik
Z._
zum Schluss, im Vordergrund der gesundheitlichen Beschwerden stünden die mittelschweren bis schweren neuro
psychologischen Funktionsstö
rungen, die als Residualsymptomatik der durch
gemachten unfallbedingten Hirnschädigung zu werten seien. Aufgrund der er
neut durchgetesteten klinisch-psychologischen und vor allem testpsychologi
schen Untersuchungen bestehe weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Leistungen zu erbringen (Urk. 8/215/20). Eine berufliche Wieder
eingliederung sei weder im angestammten Beruf noch in einer einfachen Tätig
keit möglich, auch nicht bei Durchführung eines vorberuflichen Arbeitstrainings oder eines spezifischen Hirnleistungstrainings (Urk. 8/215/23).
4.
4.1
Gestützt auf den Wortlaut des Schreibens der IV-Stelle vom 2. März 2009 (Urk. 8/201) steht fest, dass sie damit eine Massnahme zur Beurteilung ihres weiteren Leistungsanspruchs im Sinne von Art. 45 Abs. 1 ATSG angeordnet hat. Im Schreiben vom 2. März 2009 ist von einem notwendigen "Untersuch" bei ei
nem Arzt oder in einem Spital zwecks Erhebung eines aktuellen ärztlichen Be
fundes die Rede (vgl. Urk. 8/201). Ob der Beschwerdeführer das Schreiben der IV-Stelle dahingehend verstehen durfte, dass diese auch die Kosten für eine Be
gutachtung übernehmen
würde, kann offen bleiben, wie die folgenden Ausfüh
rungen zeigen (E. 4.2 ff.). Das Gleiche gilt für die Frage, ob die Begutachtung durch die
Rehaklinik
Z._
für die Beurteilung des weiteren Rentenanspruchs unerlässlich war. Vorab ist aber festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bezie
hungsweise dessen Rechtsvertreter den Verantwortlichen der
Z._
keinen (ausdrücklichen) Auftrag zur Begutachtung erteilten, sondern vielmehr einen Bericht verlangten (vgl. Schreiben des damaligen Rechtsvertreters an die
Z._
vom 21. Juli 2009 [Urk. 8/206/2]).
4.2
Fest steht weiter, dass die IV-Stelle nicht reagierte, um ihre Anordnung zu präzi
sieren, als die
Rehaklinik
Z._
ihr am 31. Juli 2009 den Auftrag zur Durchführung einer neurologischen/neuropsychologischen Untersuchung des Beschwerdefüh
rers bestätigte (Urk. 8/207). Auch als die
Z._
mit Schrei
ben vom 11. Au
gust 2009 (Urk. 8/2009) mitteilte, dass unter der Leitung von Chefarzt Dr.
B._
zwischen dem 22. und dem 24. September 2009 Untersu
chungen des Beschwer
deführers stattfinden würden, unterliess es die IV-Stelle, den Beschwerdeführer beziehungsweise die Verantwortlichen der
Z._
davon in Kenntnis zu set
zen, dass für die Zwecke der Invalidenversicherung ein gewöhnlicher Arztbe
richt ausreiche und dementsprechend lediglich für einen solchen die Kosten übernommen werden könnten. Auch stellte die Verwaltung der Klinik keinen Fragebogen mit den für die Durchführung der Rentenrevision relevanten Fragen zu. Diese Versäumnisse wiegen umso schwerer, als der IV-Stelle aufgrund des angekündigten Umfangs der Untersuchungen (vom 22. bis 24. September 2009) unter Leitung des Chefarztes Neurologie und aufgrund des Umstands, dass das Schreiben von der Koordinatorin für interdisziplinäre Gut
achten unterzeichnet war, bei Anwendung der zu erwartenden Sorgfalt hätte klar sein müssen, dass eine (für die vorliegenden Verhältnisse zu) eingehende medizinische Abklärung mit entsprechend hohen Kosten geplant war [Urk. 8/209]).
4.3
Nach dem Gesagten verhielt sich die IV-Stelle widersprüchlich, indem sie ohne den Untersucher festzulegen einen "Untersuch" anordnete und Kostenüber
nahme versprach, jedoch später die Übernahme der Kosten ablehnte, obwohl sie über das Untersuchungsverfahren (Namen und Spezialisierungen der untersu
chende Ärzte, Termine der Untersuchungen) ständig auf dem Laufenden gehal
ten worden war und damit rechnen musste, dass in der
Rehaklinik
Z._
ein ausführliches interdisziplinäres Gut
achten erstellt wird. Damit handelte die IV-Stelle dem Grundsatz von Treu und Glauben zuwider, der auch ein Verbot wi
dersprüchlichen Verhaltens statuiert und ei
ner Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, be
stimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden verleiht (vgl. E. 1.3 hiervor).
4.4
Das Gesagte muss umso mehr gelten, als die IV-Stelle gemäss
Rz
2032 des BSV-Kreisschreibens über das Verfahren in der IV (KSVI, gültig ab 1. Januar 2008) von Amtes wegen alle für den Entscheid erforderlichen Tatsachen festzustellen hat, wobei die zu beschaffenden Unterlagen insbesondere über den Gesund
heitszustand, die Tätigkeit, die Arbeits- und Eingliederungsfähigkeit der versi
cherten Person sowie über die Zweckmässigkeit von Eingliederungsmassnahmen Auskunft geben müssen (Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversi
cherung [IVV]; vgl. auch E. 1.1 hievor). Laut
Rz
2066 KSVI (in der ab 1. Januar 2008 gültigen Fassung) wird der zuständige Arzt oder die Ärztin durch die IV-Stelle, nach Rücksprache mit dem RAD, bezeichnet, wenn sich die behandelnde Ärztin oder der Arzt weder auf Grund der Anmel
dung noch durch Rückfragen bei der versicherten Person eindeutig feststellen lässt oder die letzte Behandlung sehr weit vor Einreichung der Anmeldung zu
rückliegt. Wünsche der versicher
ten Person können berücksichtigt werden, doch haben diese keinen Anspruch auf freie Wahl der Ärztin oder des Arztes, wie dies bei der Durchführung medi
zinischer Massnahmen der Fall ist. Nötigenfalls nimmt der RAD die notwendige Abklärung selber vor. Auch wenn die behan
delnde Ärztin oder der Arzt nicht bereit ist, einen Arztbericht zu erstellen, leitet die IV-Stelle die Unterlagen un
verzüglich an den RAD weiter. Dieser bezeichnet zu
Handen
der IV-Stelle den zuständigen Arzt oder die Ärztin (
Rz
2067 KSVI). Massgebend für den Inhalt des ärztlichen Berichts sind die Fragen in den For
mularen gemäss
Rz
2062 und 2063 (
Rz
2069 KSVI). Der Bericht soll in erster Linie die bisher ermittelten me
dizinischen Tatsachen festhalten. Ist eine Unter
suchung notwendig, so ist sie auf das zur Beantwortung des Fragebogens Nö
tige zu beschränken.
4.5
Der IV-Stelle ist somit auch eine Verletzung der ihr im Rahmen des Untersuchungs
grundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachver
haltsabklärung vorzuwerfen. Dies kann aber dem Beschwerdeführer nicht zum Nachteil gereichen. Nach dem Gesagten ist der Beschwerdeführer in seinem - durch das Schreiben der IV-Stelle vom 2. März 2009 sowie ihr daran anschlies
sendes Verhalten - begründetem Vertrauen darauf zu schützen, dass die IV-Stelle die Kosten für die in der
Rehaklinik
Z._
durchgeführte Begutachtung übernehme. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.
5.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 800.-- (inklusive Baraus
lagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (§ 61
lit
. g ATSG, in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht;
GSVGer
).