# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9b437cf1-c05c-4ad1-a861-0a69e99d7185
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Betrug
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht, vom 10. Oktober 2011 (GG110017)
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Nachdem das Sozialamt A._ mit Eingabe vom 24. Oktober 2011
Berufung angemeldet hatte (Urk. 35), wobei die Sozialbehörde A._ mit
Eingabe vom 2. November 2011 beantragt hatte, es sei die Zulässigkeit der
Berufungsanmeldung zu bestätigen (Urk. 40),
nachdem mit Beschluss vom 19. Dezember 2011 festgestellt worden war,
dass die Privatklägerin Gemeinde A._, vertreten durch die Sozialbehörde
A._, rechtzeitig und formgültig Berufung angemeldet hat (Urk. 49),
da der Privatklägerin das inzwischen von der Vorinstanz begründete Urteil
am 12. März 2012 zugestellt wurde (Urk. 41/2),
da die Privatklägerin innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten
gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Urteils – mithin
bis zum 2. April 2012 – keine schriftliche Berufungserklärung einreichte,
da die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine
Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR 110 [2011] Nr. 69),
da allein aufgrund der Berufungsanmeldung den beiden Beschuldigten
im Berufungsverfahren keine wesentlichen Aufwendungen entstanden, die zu
entschädigen wären,
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO, Art. 428 Abs. 1 StPO
und Art. 436 Abs. 1 StPO

## Considerations