# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 40c2e7b3-f6df-4562-ae2d-a1b21ca2e49d
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Die A._ AG einerseits sowie B.1/B.2._ als Miteigentümer je zu 1⁄2 andererseits schlossen am 24. Mai 2013 einen öffentlich beurkundeten Kaufvertrag über das noch fertig zu erstellende Einfamilienhaus Nr. F._, Plan Nr. B._, E._ in D._. Dem Grundstück Nr. F._ subjektiv-dinglich verbunden ist das Grundstück Nr. G._. Dabei handelt es sich um die Zufahrtsstrasse zu den Grundstücken E._, die als subjektiv-dingliches Miteigentum mit jenen Liegenschaften verknüpft ist. Im Kaufvertrag ist vorgesehen, dass die Kosten der Sanierung der Zufahrtsstrasse auf Rechnung und Verantwortung der A._ AG gehen. Der hier zu entscheidende Rechtsstreit betrifft die Zufahrstrasse Nr. G._, deren Sanierung noch aussteht.
B. B.1/B.2._ reichten zunächst ein Schlichtungsgesuch beim Vermittleramt Plessur ein, welches am 22. Mai 2018 den Leitschein ausstellte. Gleichzeitig mit der Einreichung der Klage vom 6. August 2018 beim Regionalgericht Plessur teilte die Rechtsvertreterin von B.1/B.2._ dem Gericht mit, dass eine vertragliche Gerichtsstandvereinbarung übersehen worden sei und ersuchte um Abschreibung des Verfahrens, was mit Abschreibungsentscheid vom 9. August 2018 geschah. Am 23. August 2018 wurde das Schlichtungsbegehren beim Vermittleramt Imboden eingereicht, das am 1. Oktober 2018 die Klagebewilligung ausstellte. Die Klage wurde am 2. Oktober 2018 beim Regionalgericht Imboden (Poststempel) eingereicht und zwar mit folgendem Rechtsbegehren:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, den Klägern die Kosten der noch vorzunehmenden Sanierung der Zufahrtsstrasse (Grundstück Nr. G._, D._) zu Grundstück Nr. F._, inkl. der Erstellung eines Randabschlusses, im Umfang von CHF 23'402.45 zu vergüten.
2. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, die Zufahrtsstrasse (Grundstück Nr. G._, D._) zu Grundstück Nr. F._ gemäss dem Kaufvertrag vom 24. Mai 2013 bis auf Höhe der Grenze von Grundstück Nr. F._ zu sanieren (inkl. der Erstellung eines Randabschlusses) und die Kosten dafür zu tragen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.
C. In der Klageantwort verlangte die A._ AG:
1. Die Klage sei abzuweisen. 2. Unter vollumfänglicher vermittleramtlicher und gerichtlicher Kosten-
und Entschädigungsfolge inkl. MWSt. zu Lasten der Kläger.
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D. Am 6. Oktober 2020 erging der vorinstanzliche Entscheid, welcher den Parteien am 3. Februar 2021 mitgeteilt wurde, mit folgendem Dispositiv:
1. Die Klage wird gutgeheissen und die Beklagte verpflichtet, den Klägern die Kosten für die Sanierung der Zufahrtsstrasse in der Höhe von CHF 23'402.45 zu bezahlen.
2.a)Die Gerichtskosten in der Höhe von CF 4'500.00 gehen zu Lasten der Beklagten und werden mit dem von den Klägern geleisteten Vorschuss von CHF 4'500.00 verrechnet. Die Kosten des Vermittleramtes Imboden von CHF 500.00 gehen ebenfalls zulasten der Beklagten. Diese Kosten wurden mit den Klägern beim Vermittleramt Imboden geleisteten Vorschuss von CHF 500.00 verrechnet. Die Beklagte hat den Klägern die mit den geleisteten Vorschüssen verrechneten Gerichtskosten in der Höhe von CHF 5'000.00 (CHF 4'500.00 Regionalgericht, CHF 500.00 Vermittleramt) zu ersetzen.
b) Ausseramtlich hat die Beklagte die Kläger mit CHF 7'561.80 (inklusive Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

## Considerations