# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f6c2cc6c-4d4e-487f-bb63-76ea6e41fcd3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X. wurde am _ in Ort A geboren und wuchs in Ort B auf. Er ist italienischer Staatsangehöriger. Nach der Primar- und Realschule sowie einem 10. Schuljahr absolvierte er eine kaufmännische Lehre, die er im Jahre 1996 mit Erfolg abschloss. In der Folge durchlief er ein Praktikum als Informatiker bei der E.. Seit dem Jahre 2001 ist er bei der Firma F. Europe Ltd. in Ort C als Informatiker angestellt. Dabei verdient er nach eigenen Angaben monatlich rund Fr. 6'500.-- netto, inklusive 13. Monatslohn. X. hat weder Schulden noch Vermögen. Seine Miete, die er alleine bezahlt, beträgt monatlich Fr. 1'500.--. Seine sonstigen Lebenshaltungskosten bewegen sich im Rahmen des Üblichen. X. hat keine Unterhaltsverpflichtungen.
Laut ADMAS-Massnahmeregister wurde X. der Führerausweis für die Dauer von vier Monaten vom 1. November 2009 bis zum 28. Februar 2010 entzogen. Bereits zuvor wurde er, aufgrund einer Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz vom 2. August 2008, verwarnt.
Im Schweizerischen Zentralstrafregister ist X. mit einer Verurteilung verzeichnet: Mit Strafbefehl vom 24. März 2009 sprach ihn die Staatsanwaltschaft See/Oberland schuldig wegen vorsätzlicher grober Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG in Verbindung mit Art. 34 Abs. 4 SVG und Art. 12 Abs. 1 VRV sowie wegen (einfacher) Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 1 SVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 SVG und Art. 4a Abs. 1 lit. d VRV und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je Fr. 110.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie einer Busse von Fr. 1'000.--, Ersatzfreiheitsstrafe neun Tage.
B. Mit Einstellungs- und Abtretungsverfügung vom 30. August 2010 stellte die Staatsanwaltschaft Graubünden die Strafuntersuchung gegen X. wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln ein und trat den Fall für die Verfolgung und Beurteilung der Übertretungsstraftatbestände von Art. 37 Abs. 1 SVG, Art. 34 Abs. 1 SVG, Art. 35 Abs. 7 SVG, Art. 47 Abs. 2 SVG, Art. 3 Abs. 1 VRV und Art. 4 Abs. 5 VRV in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG an das Kreisamt Ort D ab.
C. Mit Strafmandat vom 27. Oktober 2010, mitgeteilt am 5. November 2010, entschied der Kreispräsident Ort D was folgt:
„1. X. ist schuldig der Verletzung von Verkehrsregeln im Sinne von Art. 34 Abs. 1 SVG, Art. 35 Abs. 7 SVG, Art. 47 Abs. 2 SVG, Art. 3 Abs. 1 VRV und Art. 4 Abs. 5 VRV in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG.
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2. Dafür wird er bestraft mit einer Busse von Fr. 300.00, ersatzweise mit drei Tagen Freiheitsstrafe bei schuldhafter Nichtbezahlung.
3. Die Verfahrenskosten, bestehend in:
Gebühr und Barauslagen der Staatsanwaltschaft Fr. 285.00 Untersuchungs- und Gerichtsgebühr Fr. 200.00 Total Fr. 485.00
gehen zulasten von X.. Busse und Kosten im Betrag von Fr. 785.00 sind innert 30 Tagen an das Kreisamt Ort D zu überweisen.

## Considerations