# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a4191f71-9d23-4372-ac33-cb263e3f7c58
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
B, geboren 2000, wurde im September 2011 in der Gemeinde E – wo sie sich bei ihrer Grossmutter aufhielt – für die Primarschule angemeldet. Am 22. Dezember 2011 informierte die Schulpflege E die Vormundschaftsbehörde, dass B im Unterricht Auffälligkeiten zeige, welche auf eine Verwahrlosung schliessen liessen. Mit Beschluss vom 27. März 2012 errichtete die Vormundschaftsbehörde für B eine Beistandschaft und entzog der Mutter die elterliche Obhut.
Am 5. Juli 2012 ersuchte das ausserkantonale Kinderheim C den Kanton Zürich um eine Kostenübernahmegarantie für einen ab 8. August 2012 geplanten Aufenthalt von B. In der Folge leistete die Gemeinde E für die Versorgertaxe von Fr. 230.- pro Tag (inklusive Elternbeitrag) eine bis 31. Dezember 2012 gültige subsidiäre Kostengutsprache. Mit Schreiben vom 8. November 2012 liess die Gemeinde E an das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) des Kantons Zürich gelangen und geltend machen, B habe seit dem 1. Februar 2012 ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Stadt Zürich, weshalb diese Kostengutsprachen leisten müsse. Das AJB bat die Stadt Zürich mit Schreiben vom 16. November 2012 um Kostengutsprache für die Übernahme der Versorgertaxe; dies lehnte die Stadt Zürich ab. Am 8. März 2013 leistete die Gemeinde E subsidiäre Kostengutsprache für den Aufenthalt von B im Kinderheim C im Jahr 2013; zuvor hatte sie gegenüber dem AJB ihre Zuständigkeit mit Schreiben vom 8. Februar 2013 erneut bestritten.
Mit Klage vom 2. Mai 2013 beantragte die Gemeinde E dem Verwaltungsgericht im Wesentlichen, die Stadt Zürich sei zu verpflichten, die im Rahmen der subsidiären Kostengutsprache geleisteten Versorgerbeiträge für die Heimeinweisung von B zu bezahlen. Das Verwaltungsgericht wies die Klage mit Urteil vom 8. Januar 2014 im Wesentlichen mit der Begründung ab, es fehle an einer gesetzlichen Grundlage für eine Verpflichtung der Stadt Zürich, die Versorgerbeiträge für die Heimeinweisung von B zu übernehmen (vgl. zum Ganzen VGr, 8. Januar 2014, VK.2013.00002).
B.

## Considerations