# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8e82ec85-8c89-4c0e-82c6-aa5dd8d53e2f
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend «BJ») mit Auslieferungsentscheid vom 4. Oktober 2019 die Auslieferung des kanadischen Staatsangehörigen A. an die USA für die dem Auslieferungsersuchen der US-Botschaft in Bern vom 16. Juli 2019 zugrundeliegenden Straftaten bewilligte (act. 1.1);
- A., vertreten durch Rechtsanwälte Florian Baumann und/oder Paul , mit Beschwerde vom 6. November 2019 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte und hauptsächlich beantragte, der  des BJ vom 4. Oktober 2019 sei aufzuheben (act. 1);
- das BJ mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2019 beantragte, die  sei unter Kostenfolge abzuweisen (act. 11);
- A. mit Beschwerdereplik vom 19. Dezember 2019 an seiner Beschwerde festhalten liess (act. 14);
- das BJ mit Beschwerdeduplik vom 27. Dezember 2019 auf weitere  verzichtete (act. 16);
- A. mit Eingabe vom 31. Dezember 2019 den Rückzug seiner Beschwerde erklären liess (act. 18).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- sich das Verfahren vor der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten grundsätzlich nach dem  vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (, VwVG; SR 172.021) sowie den Bestimmungen der einschlägigen Rechtshilfeerlasse richtet (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die Organisation der Strafbehörden des Bundes [Strafbehördenorganisationsgesetz, StBOG; SR 173.71]);
- vorliegend das Verfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde abzuschreiben
ist (vgl. KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015, N. 1653; vgl. auch zuletzt u.a. Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2019.159 vom 9. September 2019 mit Hinweisen);
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- die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt  (Art. 63 Abs. 1 VwVG); der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, als unterliegende Partei im Sinne von Art. 63 Abs. 1 VwVG  ist (vgl. zuletzt u.a. Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2019.159 vom 9. September 2019 mit Hinweisen);
- vorliegend der Beschwerdeführer erklärte, dass er seine Beschwerde infolge
einer Vereinbarung mit den US-Behörden zurückziehe und die Kosten des Beschwerdeverfahrens trage; mithin die Verfahrenskosten dem  aufzuerlegen sind;
- der Rückzug unmittelbar nach abgeschlossenem zweitem Schriftenwechsel erfolgte;
- unter diesen Umständen die Gerichtsgebühr auf Fr. 1'000.– festzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG, Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter Anrechnung des entsprechenden Betrags am  Kostenvorschuss von Fr. 3'000.–; die Kasse des Bundesstrafgerichts  ist, dem Beschwerdeführer Fr. 2'000.– zurückzuerstatten;
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