# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 92026b95-382f-5a27-b18e-3885be71df96
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_007
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. A._ (Beschwerdeführer), geboren im Jahr 1962, ist chinesischer Staatsbürger. Er reiste am 9. Oktober 2005 zusammen mit seiner ersten Ehefrau, mit welcher er zwei Kinder hat, in die Schweiz ein.
B. Das Amt für Bevölkerung und Migration (Vorinstanz) stellte ihm eine bis zum 9. Oktober 2006 gültige Aufenthaltsbewilligung B zum Zwecke der Erwerbstätigkeit, nämlich als Manager der B._ SA, aus, welche in der Folge zweimal verlängert wurde, letztmals bis zum 9. Oktober 2008.
C. Die weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung wurde mit Entscheid der  Sektion ausländische Arbeitskräfte vom 7. November 2008 abgelehnt. Dies wurde mit Einspracheentscheid vom 16. Februar 2009 der Vorinstanz sowie schliesslich mit Urteil des Kantonsgerichts vom 19. November 2009 bestätigt (Urteil KG FR 601 2009 50).
Am 27. Dezember 2010 lehnte die Sektion ausländische Arbeitskräfte ein Gesuch vom 16. Dezember 2009 um Aufnahme einer Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers bei der C._ SA ab. Auf eine hiergegen erhobene Einsprache ist die Vorinstanz nicht eingetreten.
D. Nachdem die Ehe des Beschwerdeführers mit seiner ersten Ehefrau geschieden worden war, ehelichte er am 16. Mai 2012 in St. Gallen seine zweite Ehefrau D._, welche die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzt; er anerkannte zudem deren im Jahr 2010 geborenes Kind. Gestützt auf diese Ehe erhielt der Beschwerdeführer am 18. Juli 2012 vom Migrationsamt des Kantons St. Gallen eine bis zum 15. Mai 2013 gültige Aufenthaltsbewilligung B ( mit Erwerbstätigkeit) für diesen Kanton, wobei er sich jedoch de facto – zumindest teilweise – als Wochenaufenthalter in Freiburg aufhielt.
E. Mit Schreiben vom 17. Juni 2014 teilte das Migrationsamt des Kantons St. Gallen ihm mit, dass es beabsichtige, seine Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern. Dennoch wurde diese daraufhin noch mehrmals verlängert, letztmals bis zum 15. Mai 2017.
F. In Folge der Trennung von seiner Ehefrau bzw. da sie die eheliche Wohnung verlassen hatte, zog der Beschwerdeführer im Jahr 2016 offenbar von St. Gallen nach Freiburg, ohne sich ordentlich ab- bzw. anzumelden. Am 17. Oktober 2016 reichte er bei der Vorinstanz ein Gesuch um Wechsel in den Kanton Freiburg ein, welches er später weiter ergänzte.
G. Mit Datum vom 2. März 2017 teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit, dass sie nicht bereit sei, ihm eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Freiburg zu erteilen (bzw. sinngemäss das Gesuch um Kantonswechsel gutzuheissen), bis ein rechtskräftiger Entscheid des Kantons St. Gallen vorliege; gegebenenfalls könne das Verfahren bis zum Entscheid dieser Behörde sistiert werden. Insbesondere hielt die Vorinstanz fest, dass das Ehepaar offenbar seit Februar 2016 getrennt lebe, weshalb nebst dem Gesuch um Kantonswechsel auch eine allgemeine Prüfung der Aufenthaltsbewilligung vorgenommen werden müsse. Dem Beschwerdeführer wurde Gelegenheit zur Stellungnahme gewährt, er liess sich jedoch nicht vernehmen.

## Considerations