# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e2e89fbc-9c77-4177-9acc-571c819ed030
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Zollverwaltung (nachfolgend „EZV“) am 11. Mai 2011 gegen B. sowie gegen die A. AG u. a. wegen des Verdachts der  gegen das Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG; SR 631.0),  das Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 über die Mehrwertsteuer (, MWSTG; SR 641.20) und gegen das  vom 21. Juni 1996 (MinöStG; SR 641.61) eine Zollstrafuntersuchung eröffnete (Beschwerdeantwortbeilage [nachfolgend „BAB“] 4);
- die EZV mit Verfügung vom 8. Juni 2011 eine Reihe von anlässlich der am
selben Tag bei der A. AG durchgeführten Hausdurchsuchung  Unterlagen beschlagnahmte (BAB 8.1 und 8.2);
- die A. AG hiergegen am 14. Juni 2011 bei der EZV zu Handen der I. Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhob (act. 1),  sie im Verlaufe des Schriftenwechsels mit Eingabe vom 14. Juli 2011 zurückzog (act. 8).

## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die seit 1. Januar 2011 für das Beschwerdeverfahren im Bereich des  anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen keine  für den Rückzug einer Beschwerde und dessen Folgen mehr vorsehen (vgl. zu den bisher anwendbaren gesetzlichen Grundlagen beispielsweise den Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2010.79 vom 10.  2010), ein solcher aber im Rahmen der Dispositionsmaxime auch ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage zulässig ist (vgl. ZIEGLER, Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 386 StPO N. 3);
- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-
schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben werden kann (vgl. nebst der angeführten bisherigen Praxis auch Art. 32 Abs. 2 BGG für das Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht und hierzu HÄRRI, Basler Kommentar, Basel 2008, Art. 32 BGG N. 16);
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerde-
führerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. hierzu den  des Bundesstrafgerichts BV.2011.2 vom 16. März 2011, E. 2, so-
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wie den Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2010.77 vom 12.  2011);
- die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren auf das reglementarisch
vorgesehene Minimum von Fr. 200.-- festgesetzt wird (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und  in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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