# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fc76248d-e3de-4c96-b870-8d152e5df4fc
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2005
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1. D._, geboren 1964, arbeitete vom 1. Mai 2000 bis 19. Dezember 2002 als Hilfsschlosser/Bauarbeiter bei der A._ AG, Bauunternehmung, _ (Urk. 8/65/1 Ziff. 1 und Ziff. 5-6, Urk. 8/64 S. 2). Zudem war er vom 1. November 1998 bis 28. Februar 2003 im Nebenverdienst als Reiniger bei der B._, _, angestellt (Urk. 8/63/1 Ziff. 1 und Ziff. 6). Im August 2001 erlitt er einen Unfall, bei dem er sich eine Verletzung am linken Unterarm zuzog (Urk. 93 Ziff. 4 und Ziff. 9, vgl. auch Urteil des hiesigen Gerichts vom 15. Dezember 2004; UV.2004.00050). Vom 13. Februar bis 26. August 2002 war er zu 100 %, vom 27. August bis 18. Dezember 2002 zu 50 % und ab 19. Dezember 2002 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 8/65/1 Ziff. 21). Der Versicherte meldete sich am 11. März 2003 bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen (Berufsberatung, Umschulung, Rente) an (Urk. 8/67 Ziff. 7.8).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 8/20/1-2, Urk. 8/19/2-3, Urk. 8/18/2-8, Urk. 8/15/1-2, Urk. 8/14/3) ein und veranlasste ein medizinisches Gutachten bei Dr. med. C._, Orthopädische Chirurgie FMH (Urk. 8/18/1), nahm berufliche Abklärungen (Urk. 8/51) vor, veranlasste einen Zusammenzug des individuellen Kontos (Urk. 8/64, Urk. 8/41) und zog zwei Arbeitgeberberichte (Urk. 8/65/1-2, Urk. 8/63/1-2) sowie die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 8/68-93).
Mit Verfügung vom 16. April 2004 verneinte sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen mit der Begründung, dass gemäss ihren Abklärungen sich der Versicherte als nicht arbeitsfähig erachtete (Urk. 8/11 = Urk. 3/3).
Mit Verfügung vom 17. September 2004 sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 1. Februar bis 31. Oktober 2003 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 8/7 und Urk. 8/10 = Urk. 3/5). Am 18. Oktober 2004 erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Winterthur, Einsprache gegen die Verfügung vom 17. September 2004 (Urk. 8/5). Mit Einspracheentscheid vom 30. März 2005 (Urk. 8/1 = Urk. 2) wies die IV-Stelle die Einsprache ab.
2. Gegen den Einspracheentscheid vom 30. März 2005 (Urk. 2) erhob der Versicherte, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Meier Rhein, Beschwerde und beantragte dessen Aufhebung und die Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen und hernachigem Entscheid über berufliche Massnahmen und Rente. Eventualiter sei dem Versicherten mindestens eine Viertelsrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2005 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), worauf der Schriftenwechsel mit Gerichtsverfügung vom 20. Juni 2005 als geschlossen erklärt wurde (Urk. 9).

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Die Beschwerdegegnerin hat die massgebenden Gesetzesbestimmungen über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG) und über die ärztliche Aufgabe hinsichtlich der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person in der Begründung zum angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend dargelegt, weshalb darauf, mit den nachstehenden Ergänzungen, verwiesen werden kann (Urk. 2 S. 1 ff.).
1.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
2.
2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Rentenbegehrens damit, dass - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - aufgrund des Gutachtens von Dr. C._ anfänglich von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer körperlich leichten, behinderungsangepassten Tätigkeit auszugehen sei. Nach einer aus invaliditätsfremden Gründen empfohlenen Einarbeitungszeit sei wieder eine Arbeitsfähigkeit von 100 % gegeben (Urk. 8/10). Die Abklärungen hätten ergeben, dass seit dem Gutachten von Dr. C._ zwar neue Diagnosen vorlägen, diese aber keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Auch aus den übrigen medizinischen Akten gehe hervor, dass eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe. Es werde daher daran festgehalten, dass der Beschwerdeführer seit Oktober 2003 in einer körperlich leichten bis mittelschweren, behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Aufgrund der Tatsache, dass auch die angestammte Tätigkeit als Hilfsschlosser als mittelschwere zu beurteilen sei, könne kein Abzug vom Tabellenlohn gewährt werden (Urk. 2 S. 3).
Es sei ferner nicht von einer massgebenden psychischen Problematik auszugehen. Einzig der Hausarzt, Dr. med. E._, Allgemeine Medizin FMH, stelle die Diagnose einer depressiven Verstimmung (psychosozial, Finanzen). Bereits daraus gehe hervor, dass es sich hierbei um invaliditätsfremde Faktoren handle, die von der Invalidenversicherung nicht zu berücksichtigen seien (Urk. 7 S. 1).
2.2 Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, eine verlässliche Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit für eine behinderungsangepasste Tätigkeit liege mit dem neuesten Bericht der Ärzte der Universitätsklinik F._, die eine Evaluation der funktionalen Leistungsfähigkeit empfahlen, bereits aus somatischer Sicht nicht vor. Ebensowenig dürfe aber allein auf das Gutachten von Dr. C._ abgestellt werden, da dieser nicht sämtliche bestehenden Krankheiten berücksichtigt habe. Überdies sei entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass Dr. C._ lediglich eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % festgestellt habe. Eine Arbeitsfähigkeit von 100 % habe er lediglich im Sinne einer Prognose genannt. Zudem werde die Frage der Restarbeitsfähigkeit zusätzlich durch eine psychiatrische Komponente bestimmt. Dies verbiete es, allein auf die rheumatologische Beurteilung abzustellen. Bei dieser Sachlage erscheine es unerlässlich, dass der Beschwerdeführer interdisziplinär begutachtet werde. Die Angelegenheit sei daher an die Beschwerdegegnerin zwecks Einholung eines entsprechenden Gutachtens zurückzuweisen. Für den Fall, dass das Gericht von einer Restarbeitsfähigkeit von 100 % ausgehe, sei ein Abzug vom Tabellenlohn von mindestens 20 % zu gewähren (Urk. 1 S. 7 f.).
3. Zu prüfen ist vorerst, ob die Sache zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.
3.1 Wegen anhaltender Schmerzen im Bereiche des rechten Ellbogens wurde beim Beschwerdeführer am 11. Oktober 1993 durch Dr. med. G._, Orthopädie FMH, Kreisspital H._, eine Epicondylitis-Operation nach Hohmann mit Denervation nach Wilhelm im Bereiche des rechten Ellbogengelenks durchgeführt (Urk. 8/18/6).
3.2 Im August 2001 erlitt der Beschwerdeführer bei der Arbeit beim Hochheben von Eisenstangen ein Supinationstrauma des linken Handgelenks. Aufgrund belastungsabhängiger ulnarseitiger Schmerzen am linken Handgelenk führte Dr. med. I._, Leitender Arzt Handchirurgie, Kantonsspital W._, am 16. April 2002 eine Handgelenksarthroskopie links mit arthroskopischer Diskusteilresektion (ICD-9-CM 80.23/80.83) durch (Urk. 8/18/7).
3.3 Dr. E._ stellte in seinem Bericht vom 11. April 2003 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/20/1 S. 1 lit. A):
„- Status nach Distorsion im linken Handgelenk und möglicher Sehnenzerrung im August 2001
- Status nach Handgelenks-Arthroskopie links mit arthroskopischer Discusteilresektion am 16.04.2002
- Status nach Ulnaverkürzungs-Osteotomie mit wahrscheinlicher, axillärer Plexusläsion am 19.12.2002.“
Der Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfsschlosser seit 12. Februar 2002 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/20/1 S. 1 lit. B). Es sei fraglich, ob er in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei (Urk. 8/20/2 S. 2).
3.4 Am 19. Dezember 2002 nahm Dr. I._ beim Beschwerdeführer sodann eine Ulnaverkürzungsosteotomie links vor (Urk. 8/18/8).
In seinem Bericht vom 24. beziehungsweise 25. April 2003 stellte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/19/2 S. 1 lit. A):
„- Status nach Ulnaverkürzungsosteotomie links am 19.12.2002 bei ulnarem Hyperpressionssyndrom links bei Ulna-Plus-Variante und Status nach Handgelenksarthroskopie links mit arthroskopischer Diskusteilresektion am 16.04.2002
- Verdacht auf proximale Medianusläsion bei axillärer Plexusanästhesie am 19.12.2002.“
Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Schlosser habe vom 12. Februar bis 26. August 2002 100 %, vom 27. August 2002 bis 18. Dezember 2002 50 % und vom 19. Dezember 2002 bis auf weiteres wiederum 100 % betragen (Urk. 8/19/2 S. 1 lit. B). Die Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit als Schlosser sei vorläufig noch nicht möglich, da das Schmerzsyndrom an der linken Hand den Einsatz für manuelle Tätigkeiten noch einschränke. Daneben bestehe eine massive Kraftminderung, die manuelle Schwerarbeit nicht zulasse. Ein zeitlicher Rahmen bezüglich der Besserung der Sensibilitätsstörung und der Kraft könne nicht angegeben werden, da die spontane Nervenregeneration abgewartet werden müsse. Aufgrund des langwierigen Verlaufes sei allerdings die Rückkehr an den Arbeitsplatz als Schlosser nicht sicher. Unter Umständen sei eine leichtere, manuelle Tätigkeit, die durchaus den Einsatz der linken Hand bis zu einem gewissen Grad umfasse, sinnvoll (Urk. 8/19/2 S. 2 Ziff. 7). In einer solchen behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/19/3 S. 2).
3.5 Zuhanden der Beschwerdegegnerin erstattete Dr. C._, Orthopädische Chirurgie FMH, am 7. Februar 2004 ein Gutachten (Urk. 8/18/1). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (Urk. 8/18/1 S. 1 f. Ziff. 1-2), auf die von ihm angeforderten Akten des Unfallversicherers (Urk. 8/18/1 S. 2 f. Ziff. 2), auf vom Beschwerdeführer mitgebrachte sowie von ihm selbst angefertigte Röntgen- und Magnetresonanzbilder (Urk. 8/18/1 S. 4 f. Ziff. 5) und eine eigene Untersuchung (Urk. 8/18/1 S. 4 f. Ziff. 4). Zudem veranlasste er eine neurologische Untersuchung (Urk. 8/18 S. 3 Ziff. 2).
Dr. C._ stellte sodann folgende Diagnosen (Urk. 8/18/1 S. 6 Ziff. 6 und S. 9 Ziff. 8.4):
- Cervicarthrose der Segmente C5/C6 und C6/C7 mit chronisch rezidivierenden Nacken- und Schulter-Armbeschwerden bds
- Status nach Navicularefraktur links, beginnende radiokarpale Arthrose
- Status nach partieller arthroskopischer Diskusresektion bei Verdacht auf Läsion des TFCC
- Status nach Verkürzungsosteotomie der linken Ulna bei Plusvariante
- Status nach Medianusläsion bei Plexusanästhesie links (subjektive Restbeschwerden)
- Kündigung nach über 2-jähriger Arbeitsunfähigkeit, psychosoziale und finanzielle Probleme.
In seiner Beurteilung führte Dr. C._ aus, es handle sich um einen komplexen Fall, bei dem sich verschiedene Faktoren gegenseitig überlagerten.
Einerseits liege eine langjährige rezidivierende Zervikobrachialgie beidseits, vor allem aufgrund einer erheblichen Zervicarthrose vor. Derzeit scheine es müssig, darüber zu rätseln, welche Rolle diese schon bei den seinerzeitigen Operationen am rechten Daumen und Ellenbogen gespielt hätten (Urk. 8/18/1 S. 7 Ziff. 7).
Andererseits scheine auch der kausale Zusammenhang zwischen der Navikularefraktur links vor 15 Jahren und der beginnenden Arthrose des Radiokarpalgelenks, die derzeit noch kaum Symptome zeitigten, einigermassen klar (Urk. 8/18/1 S. 7 Ziff. 7).
Die Beurteilung des Unfallversicherers hinsichtlich der geltend gemachten Folgen des Ereignisses vom Sommer 2001 halte er für durchaus vertretbar. Ein klares Ereignis habe zu Beginn weder vom Beschwerdeführer noch vom erstkonsultierten Hausarzt angegeben werden können. Eine unfallähnliche Körperschädigung liege seines Erachtens ebenso wenig vor, nachdem am linken Handgelenk zwar Veränderungen am Diskus, jedoch keine sicher traumatische Läsion desselben operiert worden seien (Urk. 8/18/1 S. 7 Ziff. 7).
Um dem Beschwerdeführer nicht Unrecht zu tun, sei in den letzten Monaten versucht worden, seine chronischen Nacken-Schulter-Armbeschwerden durch eine gezielte ambulante Physiotherapie zu beeinflussen. Diese Behandlung müsse leider als Misserfolg bezeichnet werden, da der Beschwerdeführer derzeit aus naheliegenden Gründen ganz auf seine für ihn und seine Familie wichtigen Auseinandersetzungen mit dem Unfallversicherer fixiert zu sein scheine. Dies dürfte gleichzeitig auch die Ursache für die in den Akten vermerkte Tendenz zur sekundären Ausweitung der Beschwerden sein (Urk. 8/18/1 S. 7 Ziff. 7).
Im Hinblick auf die weitere Behandlung würde er aus heutiger Sicht dazu raten, am linken Handgelenk bei Gelegenheit die Platte zu entfernen und die Behandlung so bald wie möglich abzuschliessen (Urk. 8/18/1 S. 8 Ziff. 7).
Derzeit scheine es in der Tat notwendig, den Beschwerdeführer so bald wie möglich in einer geeigneten Beschäftigung weiterarbeiten zu lassen. In einer leichten Arbeit, die seiner beruflichen Erfahrung und seinen psychointellektuellen Fähigkeiten entspreche, sei dieser ab sofort zu mindestens 50 % arbeitsfähig (Urk. 8/17/1 S. 8 und S. 9 Ziff. 8.5).
Von weiteren Abklärungen und ungeeigneten Behandlungsversuchen würde er abraten. Es müsse vermieden werden, dass der Beschwerdeführer durch Abklärungen, Behandlungen und Kommentare in seiner Meinung bestärkt werde, sein linker Arm sei nicht mehr zu gebrauchen. Er brauche sicher während einiger Zeit noch symptomatische Behandlung und begleitende Unterstützung durch seinen Hausarzt. Auf Dauer werde jedoch die beste Behandlung vor allem im möglichst normalen Gebrauch des linken Arms bestehen (Urk. 8/18/1 S. 8).
Er denke, dass der Beschwerdeführer längerfristig bei geeigneter Beschäftigung durchaus wieder zu 100 % arbeiten könne. Er dürfte jedoch voraussichtlich aufgrund seiner Erlebnisse einige Schwierigkeiten haben, sich zu so etwas zu entschliessen. Dabei gehe er davon aus, dass dieser kräftige und im Grunde gut trainierte Rechtshänder bis vor gut zwei Jahren im Stande gewesen sei, regelmässig Schwerarbeit zu verrichten (Urk. 8/18/1 S. 8).
3.6 Vom 1. bis 23. Juni 2004 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik F._ hospitalisiert. Dr. med. J._, Assistenzarzt Rheumatologie, stellte in seinem Bericht vom 23. Juni 2004 folgende Diagnosen (Urk. 8/6):
„- Chronische Schmerzerkrankung
- Panvertebrales Schmerzsyndrom mit/bei
- lumbovertebralem Schmerzsyndrom
- Diskusprotrusion L4/5 linksforaminal mit Anulusriss und Kontakt zur Nervenwurzel L4 links (MRI LWS 6.5.04)
- Fehlhaltung und Fehlform der Wirbelsäule
- muskuläre Dysbalance
- cervicospondylogenes Schmerzsyndrom links nach Distorsionstrauma des linken Handgelenks 8/2001
- Handgelenksarthroskopie 4/2002
- Ulnaverkürzungsosteotomie 12/2002
- Diskusprotrusion paramedian C5/6 links und C6/7 rechts, dorsale Osteophyten C5-7 (MRI HWS 10/2003)
- Status nach hoher Medianusläsion links 1/2003
- Hüftschmerzen bei Bursitis trochanterica rechts.“
Zur Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers hielt er lediglich fest, dass diese vom 1. Juni bis 15. Juli 2004 100 % betragen habe (Urk. 8/6).
3.7 Am 19. November 2004 wurde der Beschwerdeführer in der Rheumasprechstunde der Universitätsklinik F._ von Dr. J._, nunmehr zusammen mit Dr. med. K._, Oberarzt, untersucht. Bei gleichlautender Diagnose wie im Bericht vom 23. Juni 2004 (vgl. Urk. 8/15/2 S. 1) hielten die genannten Ärzte zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers fest, aufgrund der Entwicklung einer chronischen Schmerzerkrankung sei eine schwere Arbeit nicht mehr realisierbar. Aus rheumatologischer Sicht lasse sich medizinisch theoretisch aber für eine leichte bis mittelschwere, behinderungsgerechte, wechselbelastende Tätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen (Urk. 8/15/2 S. 2).
3.8 In seinem Bericht vom 30. Januar 2005 stellte Dr. E._ im Wesentlichen dieselben Diagnosen wie die Ärzte der Universitätsklinik F._, wobei er ergänzend eine depressive Verstimmung (psychosozial, Finanzen) diagnostizierte (vgl. Urk. 8/15/1 S. 1 lit. A).
Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielt er lediglich fest, dass dieser in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit seit 12. Februar 2002 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 8/15/1 S. 1 lit. B).
3.9 Am 14. März 2005 erstatteten die Ärzte der Universitätsklinik F._ erneut einen Bericht. Darin stellten sie dieselbe Diagnose wie in ihren beiden vorhergehenden Berichten (vgl. Urk. 8/14/3 S. 1 lit. A). In der bisher ausgeübten Tätigkeit als Schlosser attestierten sie dem Beschwerdeführer vom 12. Februar bis 25. August 2002 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %, vom 26. August bis 18. Dezember 2002 eine solche von 50 % und ab 19. Dezember 2002 erneut eine solche von 100 % (Urk. 8/14/3 S. 1 lit. B). Weiter führten sie aus, dass sie das Beiblatt der medizinischen Beurteilung der Arbeitsbelastung aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht verlässlich hätten beantworten können. Für eine allfällige Beantwortung dieser Fragen empfahlen sie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (Urk. 8/14/3 S. 3 Ziff. 8).
3.10 Schliesslich stellte Dr. E._ am 3. April 2005 in somatischer Hinsicht gleichlautende Diagnosen wie in seinem Bericht vom 30. Januar 2005 (vgl. Urk. 3/6). Eine Diagnose in psychiatrischer Hinsicht stellte er nicht. Zur Arbeitsfähigkeit machte er keine Angaben und hielt lediglich fest, angesichts der doch erheblichen Beschwerden von Seiten des Handgelenks, des Nackens und der Psyche sei eine Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit eher unwahrscheinlich (Urk. 3/6).
4.
4.1 Das Gutachten von Dr. C._ ist für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden, leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, und die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar begründet. Es kann deshalb auf die in diesem Gutachten vorgenommene Beurteilung abgestellt werden (vgl. vorstehend Erw. 1.2).
Somit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten, seinen Fähigkeiten entsprechenden Arbeit, zu mindestens 50 % und nach einer gewissen Einarbeitungszeit zu 100 % arbeitsfähig ist.
4.2 Daran vermögen die vom Beschwerdeführer gegen das Gutachten von Dr. C._ geltend gemachten Einwände nichts zu ändern.
Entgegen dessen Ansicht (vgl. Urk. 1 S. 7) berücksichtigte Dr. C._ sämtliche beim Beschwerdeführer vorliegenden Krankheiten. Denn bezüglich der Diagnosen in somatischer Hinsicht liegen - unter Berücksichtigung des zeitlichen Verlaufes und der Veränderungen, die durch die Handoperationen bedingt waren - im Wesentlichen übereinstimmende Beurteilungen der Ärzte vor (vgl. vorstehend Erw. 3.3-10). Zwar diagnostizierten die Ärzte der Universitätsklinik F._ insbesondere in ihrem Bericht vom 19. November 2004 (Urk. 8/15/2 S. 1), in dem sie auch die Arbeitsfähigkeit abschliessend beurteilten, unter anderem eine chronische Schmerzerkrankung, gingen jedoch gleichzeitig davon aus, dass diese keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zeitigte (vgl. Urk. 8/15/2 S. 2).
Dem Einwand des Beschwerdeführers, die Frage der Restarbeitsfähigkeit werde zusätzlich durch eine psychiatrische Komponente bestimmt, was es verbiete, allein auf eine rheumatologische Beurteilung abzustellen (Urk. 1 S. 7), ist entgegenzuhalten, dass lediglich der Hausarzt Dr. E._ in seinem Bericht vom 30. Januar 2005 zur Ansicht gelangte, dass der Beschwerdeführer an einer psychosozial und finanziell bedingten depressiven Verstimmung leide (Urk. 8/15/1 S. 1 lit. A). Einerseits sind psychosoziale und finanzielle Probleme invaliditätsfremde Faktoren, die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine Berücksichtigung finden. Andererseits handelt es sich bei der Diagnose einer depressiven Verstimmung nicht um eine Diagnose im eigentlichen Sinne. Dass die diagnostizierte depressive Verstimmung kein nennenswertes psychisches Leiden darstellt, es sich vielmehr um eine vorübergehende Beeinträchtigung handelte, zeigt sich im Übrigen auch darin, dass Dr. E._ in seinem darauffolgenden Bericht vom 3. April 2005 keine psychiatrische Diagnose mehr stellte (vgl. Urk. 3/6).
Auch der Einwand des Beschwerdeführers, dass Dr. C._ lediglich von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen sei, eine Arbeitsfähigkeit von 100 % im Sinne einer Prognose genannt und es als lediglich wünschenswert erachtet habe (Urk. 1 S. 7), geht fehl. Dr. C._ hielt in seinem Gutachten vom 7. Februar 2004 zur Arbeitsfähigkeit fest, es erscheine notwendig, diesen so bald wie möglich in einer geeigneten Beschäftigung weiterarbeiten zu lassen. Bei einer körperlich leichten Arbeit, die seiner beruflichen Erfahrung und psychointellektuellen Fähigkeit entspreche, bestehe ab sofort eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % (Urk. 8/17/1 S. 8 und S. 9 Ziff. 8.5). Längerfristig sei von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer geeigneten Tätigkeit auszugehen (Urk. 8/18/1 S. 8). Damit begründete Dr. C._ die vorübergehende Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 %, die längerfristig auf 100 % zu steigern sei, damit, dass er eine angemessene Einarbeitungszeit für notwendig erachtete. Das Erfordernis einer Einarbeitungszeit aus den von Dr. C._ genannten Gründen ist indessen ein invaliditätsfremder Faktor, der für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit beziehungsweise die Zumutbarkeit der Ausübung einer Tätigkeit nicht berücksichtigt werden kann. Somit ist aufgrund der Beurteilung durch Dr. C._ davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten, seinen Fähigkeiten entsprechenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % aufweist. Diese Beurteilung steht im Übrigen in Übereinstimmung mit der Beurteilung durch die Ärzte der Universitätsklinik F._ vom 19. Dezember 2004 beziehungsweise kann als deren Ergänzung angesehen werden. Im genannten Bericht hielten die Ärzte der Universitätsklinik F._ fest, aufgrund der Entwicklung einer chronischen Schmerzerkrankung sei dem Beschwerdeführer zwar eine körperlich schwere Arbeit nicht mehr zumutbar. Jedoch liege in einer körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % vor (Urk. 8/15/2 S. 2).
4.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Schlosser nicht mehr zuzumuten ist. Jedoch ist er in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Daher erübrigt sich die Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.
5.
5.1 Zu beurteilen sind im Weiteren die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Leistungseinbusse.
5.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens stellt sich die Frage, was der Beschwerdeführer aufgrund seiner beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände verdient hätte, wenn er nicht invalid geworden wäre. Dabei entspricht es empirischer Erfahrung, dass die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, weshalb Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, der Teuerung sowie der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst ist (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3). Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Berechnung des Valideneinkommens auf die Angaben der Arbeitgeberinnen. Demnach erzielte der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden im Jahre 2003 bei der A._ AG einen Monatslohn von Fr. 5’455.-- und bezog einen 13. Monatslohn (Urk. 8/65/1 Ziff. 16 und Ziff. 20) und bei seiner Nebenverdiensttätigkeit bei der B._ einen Jahreslohn von Fr. 6'602.95 (Urk. 8/63/1 Ziff. 20). Aufgrund dessen berechnete sie für die Tätigkeit bei der A._ AG ein massgebliches Jahreseinkommen für das Jahr 2003 von Fr. 70'915.-- (Fr. 5'455.-- x 13; Urk. 8/65/1 Ziff. 16 und Ziff. 20). Den Berechnungen der Beschwerdegegnerin für diese Tätigkeit kann gefolgt werden.
Für die Berechnung des bei der B._ erzielten Einkommens ist indessen auf den im Jahr 2003 ohne Gesundheitsschaden erzielten Lohn abzustellen. Dabei kann an den Arbeitgeberbericht angeknüpft werden. Gemäss Auskunft der B._ AG hätte der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden im Jahre 2003 - bei einem Arbeitspensum von einem Tag pro Woche à 8 Stunden, mithin von 20 % (vgl. Urk. 8/63/1 Ziff. 9) - einen Stundenlohn von Fr. 18.-- erzielen können (Urk. 8/63/1 Ziff. 12), so dass sich im Jahre 2003 ein Monatslohn von Fr. 624.-- (Fr. 18.-- x 8 x 4,33) beziehungsweise ein Jahreslohn von Fr. 7'488.-- (Fr. 624.-- x 12) errechnet.
Damit ergibt sich ein Valideneinkommen für das Jahr 2003 von insgesamt Fr. 78’403.-- (Fr. 70'915.-- + Fr. 7'488.--).
5.3
5.3.1 Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen auf Fr. 57'806.-- festgesetzt (vgl. Urk. 8/8 S. 3).
Nach der Rechtsprechung können für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens auch Tabellenlöhne beigezogen werden; dies gilt insbesondere dann, wenn die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (ZAK 1991 S. 321 Erw. 3c, 1989 S. 458 Erw. 3b). Dabei kann auf die seit 1994 herausgegebene Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) abgestellt werden, die im Zweijahresrhythmus erscheint. Für den Verwendungszweck des Einkommensvergleichs ist dabei auf die im Anhang enthaltene Statistik der Lohnsätze, das heisst der standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abzustellen, wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, welcher Wert etwas tiefer ist als die seit 2001 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 6/2005 S. 82 Tabelle B9.2; BGE 126 V 77 f. Erw. 3b/bb, 124 V 322 Erw. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 Erw. 2a).
Somit sind vorliegend bei der Bestimmung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne beizuziehen. Der im Rahmen der Lohnstrukturerhebung ermittelte Durchschnittslohn der Männer, die einfache und repetitive Tätigkeiten ausführten, belief sich im Jahre 2002 auf monatlich Fr. 4’557.-- (LSE 2002, Bundesamt für Statistik, Neuenburg 2005, Tabelle B10.1, Niveau 4, Total). Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahre 2002 von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 82 Tabelle B9.2) ergibt dies ein Einkommen für das Jahr 2002 von Fr. 4’751.-- (Fr. 4’557: 40 x 41,7) pro Monat beziehungsweise von Fr. 57’012.-- (Fr. 4’571.-- x 12) pro Jahr. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 1,4 % für das Jahr 2003 (Die Volkswirtschaft 6/2005 S. 83 Tabelle B10.2), ergibt sich ein Jahreslohn für das Jahr 2003 von Fr. 57’810.-- (Fr. 57’012.-- x 1,014).
5.3.2 Nach der Rechtsprechung gilt es sodann zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Deshalb kann in solchen Fällen ein Abzug von den statistisch ausgewiesenen Durchschnittslöhnen vorgenommen werden. Sodann trug die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 129 V 481 f. Erw. 4.2.3 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 69 f. Erw. 4b).
Der Beschwerdeführer kann nur noch körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit verrichten (vgl. Urk. 8/18/1 S. 8, Urk. 8/15/2 S. 2). In einer solchen Tätigkeit unterliegt er aber keinen weiteren Einschränkungen, weshalb sich - entgegen seiner Ansicht (vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 8) - kein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt. Das Invalideneinkommen beträgt damit Fr. 57’810.-- pro Jahr.
5.4 Ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 78’403.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 57’810.-- ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. 20’593.--. Daher resultiert ein Invaliditätsgrad von rund 26 %. Damit ist ein Anspruch auf eine Rente nicht ausgewiesen.
6. Zu prüfen ist weiter, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf berufliche Massnahmen hat.
6.1 Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich geltend, die in diesem Zusammenhang von der Beschwerdegegnerin am 16. April 2004 erlassene Verfügung mit Abweisung des Leistungsbegehrens habe auf der Annahme gegründet, er fühle sich subjektiv nicht arbeitsfähig. Erstens könne sich dies jederzeit ändern, weshalb sich unmittelbar vor jedem Rentenentscheid gemäss dem Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ erneut die Frage nach vorgängigen beruflichen Massnahmen stelle. Die Berechtigung der Leistungsabweisung habe zudem in der damals fehlenden objektiven Eingliederungsfähigkeit (wegen der ab 1. Juni 2004 vorgenommenen stationären Behandlung der Universitätsklinik F._) gelegen (vgl. Urk. 1 S. 8 Ziff. 9).
6.2 Die Beschwerdegegnerin hielt zu ihrem Nichteintretensentscheid auf berufliche Massnahmen fest, die Verfügung vom 16. April 2004 sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen. In der Verfügung vom 17. September 2004 sei diese Frage nicht Gegenstand der Beurteilung gewesen.
6.3 Anlässlich des Gesprächs betreffend berufliche Massnahmen bei der Beschwerdegegnerin vom 3. Juli 2003 gab der Beschwerdeführer an, er würde die ihm vorgeschlagenen behinderungsangepassten Tätigkeiten wie Taxifahrer oder Chauffeur grundsätzlich ausüben, jedoch fühle er sich aufgrund der Medikamente, die er einnehmen müsse, nicht arbeitsfähig. Sein Allgemeinzustand sei schlecht. Er könne nicht richtig schlafen, sei immer übermüdet und seine Konzentrationsfähigkeit sei eingeschränkt. Zudem habe er trotz der Medikamente immer Schmerzen. Er könne nicht arbeiten (Urk. 8/51 S. 4). Daraufhin wies die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 16. April 2004 das Gesuch des Beschwerdeführers um berufliche Massnahmen ab (Urk. 8/11).
Aufgrund der Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer subjektiv, und nicht - wie von ihm geltend gemacht - objektiv aufgrund einer stationären Behandlung, nicht im Stande sah, einer behinderungsangepassten Tätigkeit nachzugehen, hat die Beschwerdegegnerin das Begehren um berufliche Massnahmen zu Recht abgewiesen. Diese Verfügung ist - wie die Beschwerdegegnerin richtigerweise festhält - unangefochten in Rechtskraft erwachsen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf die beantragten beruflichen Massnahmen eingetreten ist und lediglich den Anspruch auf eine Invalidenrente prüfte. Somit sind berufliche Massnahmen auch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.
Der Beschwerdeführer ist jedoch darauf hinzuweisen, dass er, sobald er sich wieder als arbeitsfähig erachtet, jederzeit bei der Beschwerdegegnerin ein neues Gesuch um berufliche Massnahmen stellen kann.
6.4 Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist.