# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 50dc3a1a-724d-4ac0-9525-92008e8e0abb
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Betrug etc. (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichtes)
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Strafgericht, vom 27. März 2015 (DG130024); Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 9. März 2017 (SB150303); Urteil des Schweizerischen Bundesgerichtes vom 23. Mai 2018 (6B_712/2017)
Anklagen:
Die Anklageschriften der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 28. Oktober 2013
sind diesem Urteil beigeheftet (Urk. 61/8, 62/9 und 64/11).
Urteil der Vorinstanz: (Urk. 159 S. 330 ff.)
1. Der Beschuldigte A._ ist schuldig
− der falschen Anschuldigung im Sinne von Art. 303 Ziff. 1 StGB (ND 19);
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− des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 und 2
StGB (ND 7, 11, 12, 13, 19);
− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1
StGB (ND 3, 5, 6, 8), teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB
(ND 4);
− der Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (ND 12);
− der Anstiftung zum mehrfachen Erschleichen einer falschen Beurkun-
dung im Sinne von Art. 253 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 24
Abs. 1 StGB (ND 4, 6, 7, 8, 11);
− der Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (ND 19);
− der Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB (ND 13).
2. Vom Vorwurf des falschen Zeugnisses im Sinne von Art. 307 Abs. 1 StGB
(ND 19) wird der Beschuldigte A._ freigesprochen.
3. Der Beschuldigte B._ ist schuldig
− des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 und 2
StGB (ND 7, 11, 13);
− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1
StGB (ND 3, 6, 8), teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB
(ND 4);
− des Erschleichens einer falschen Beurkundung (Gebrauch) im Sinne
von Art. 253 Abs. 2 StGB (ND 4);
− des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2
aSVG (in der ab 1. Januar 2005 gültigen Fassung) in Verbindung mit
Art. 31 Abs. 2 SVG und Art. 2 Abs. 1 VRV (ND 1);
− des Fahrens trotz Entzug des Führerausweises im Sinne von Art. 95
Ziff. 2 aSVG (in der ab 1. Januar 2005 gültigen Fassung; ND 2).
4. Der Beschuldigte B._ wird von folgenden Vorwürfen freigesprochen:
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− des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB und der Veruntreuung
im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB (ND 5);
− des Erschleichens einer falschen Beurkundung (Gebrauch) im Sinne
von Art. 253 Abs. 2 StGB (ND 8).
5. Die Beschuldigte C._ ist schuldig der Misswirtschaft im Sinne von
Art. 165 Ziff. 1 StGB.
6. Vom Vorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158
Ziff. 1 Abs. 1 StGB wird die Beschuldigte C._ freigesprochen.
7. Der Beschuldigte A._ wird bestraft mit 4 Jahren und 6 Monaten Frei-
heitsstrafe, wovon bis und mit heute 1'085 Tage durch Haft sowie durch
vorzeitigen Strafantritt (9. September 2009, 16.45 Uhr, bis 8. Juli 2010,
15.00 Uhr [302 Tage Untersuchungshaft Kanton Zürich]; 9. September 2011,
00.13 Uhr, bis 30. Oktober 2013, 18.45 Uhr [783 Tage Untersuchungshaft
und vorzeitiger Strafantritt Kanton Aargau hinsichtlich Strafuntersuchung
Nr. ST.2011.4075]) erstanden sind.
8. Der Beschuldigte B._ wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wo-
von bis und mit heute 180 Tage durch Haft erstanden sind, sowie mit einer
Geldstrafe von 130 Tagessätzen zu Fr. 30.–.
9. Der Vollzug der Freiheitsstrafe des Beschuldigten B._ wird im Umfang
von 30 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt. Im
Übrigen wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
Der Vollzug der Geldstrafe wird nicht aufgeschoben.
10. Die Beschuldigte C._ wird bestraft mit einer Geldstrafe von 180 Ta-
gessätzen zu Fr. 10.–, wovon bis und mit heute 17 Tagessätze als durch
Haft geleistet gelten.
11. Der Vollzug der Geldstrafe der Beschuldigten C._ wird aufgeschoben
und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
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12. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 28. Oktober
2013 beim Beschuldigten A._ beschlagnahmte Bargeldbetrag in der
Höhe von Fr. 260.– wird eingezogen und zur Deckung der dem
Beschuldigten A._ auferlegten Verfahrenskosten verwendet.
13. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 1. Oktober
2013 beim Beschuldigten A._ als Beweismittel beschlagnahmte Ordner
"M._ [...]" wird dem Beschuldigten A._ durch die Bezirksgerichts-
kasse Uster nach Rechtskraft dieses Entscheids hinsichtlich ND 19 auf Ver-
langen herausgegeben. Verlangt der Beschuldigte A._ innert 3 Mona-
ten nach Rechtskraft dieses Entscheids die Herausgabe des Ordners
"M._ [...]" nicht, vernichtet die Bezirksgerichtskasse Uster den Ordner
"M._ [...]".
14. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom
24. September 2009 mittels Kontosperre beschlagnahmte Guthaben (inkl.
Zinsen) des Beschuldigten B._ bei der N._ Bank AG, CHF-
Privatkonto-Nr. ..., wird eingezogen. Die N._ Bank AG, ... [Adresse],
wird nach Eintritt der Rechtskraft dieser Dispositivziffer sowie der Kostenauf-
lage zu Lasten des Beschuldigten B._ angewiesen, das CHF-
Privatkonto-Nr. ..., lautend auf B._, geb. am tt. September 1982,
Staatsangehöriger von O._ [Staat in Südosteuropa], wohnhaft ... [Ad-
resse], zu saldieren und das Guthaben der Bezirksgerichtskasse Uster zu
überweisen. Das eingezogene Guthaben wird zur Deckung der dem
Beschuldigten B._ auferlegten Verfahrens-kosten verwendet.
15. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 1. Oktober
2013 beim Beschuldigten B._ beschlagnahmte Bargeldbetrag in der
Höhe von Fr. 2'252.75 wird eingezogen und zur Deckung der dem
Beschuldigten B._ auferlegten Verfahrenskosten verwendet.
16. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom
24. September 2009 mittels Kontosperre beschlagnahmte Guthaben (inkl.
Zinsen) der Beschuldigten C._ bei der P._ Kantonalbank,
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CHF-Privatkonto-Nr. ... wird eingezogen. Die P._ Kantonalbank, ...
[Adresse], wird nach Eintritt der Rechtskraft dieser Dispositivziffer sowie der
Kostenauflage zu Lasten der Beschuldigten C._ angewiesen, das Pri-
vatkonto-Nr. ..., lautend auf C._, geb. am tt. März 1983, Staatsangehö-
rige von O._ , wohnhaft ... [Adresse], zu saldieren und das Guthaben
der Bezirksgerichtskasse Uster zu überweisen. Das eingezogene Guthaben
wird zur Deckung der der Beschuldigten C._ auferlegten Verfahrens-
kosten verwendet.
17. Die Bezirksgerichtskasse Uster wird nach rechtskräftiger Erledigung dieses
Verfahrens angewiesen, die unter der Dep.Nr. ... gelagerte Festplatte,
enthaltend Datensicherungen ... und ..., in die Akten zu geben.
18. Die Beschuldigten A._ und B._ werden verpflichtet, der Privatklä-
gerin 1 (D._ AG) Schadenersatz von Fr. 69'746.50 zuzüglich 5 % Zins
seit 28. Oktober 2008 zu bezahlen, unter solidarischer Haftung für den ge-
samten Betrag.
Auf den Entschädigungsantrag der Privatklägerin 1 wird nicht eingetreten.
19. Die Privatklägerin 2 (E._ AG) wird mit ihren Zivilansprüchen auf den
Weg des Zivilprozesses verwiesen.
20. Die Privatklägerin 3 (F1._AG) wird mit ihren Zivilansprüchen auf den
Weg des Zivilprozesses verwiesen.
21. Die Beschuldigten A._ und B._ werden verpflichtet, der Privatklä-
gerin 5 (F2._ (Schweiz) AG) Schadenersatz von Fr. 74'713.35 zuzüg-
lich 5 % Zins seit 1. Januar 2009 zu bezahlen, unter solidarischer Haftung
für den gesamten Betrag.
Die Beschuldigten A._ und B._ werden verpflichtet, der Privatklä-
gerin 5 (F2._ (Schweiz) AG) eine Prozessentschädigung von
Fr. 8'411.75 (inklusive MwSt) zu bezahlen, unter solidarischer Haftung für
den gesamten Betrag.
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22. Die Privatklägerin 6 (G._ Bank AG) wird mit ihren Zivilansprüchen auf
den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
23. Der Beschuldigte A._ wird verpflichtet, der Privatklägerin 7 (H._
AG) Schadenersatz von Fr. 94'750.41 zuzüglich 5 % Zins seit 22. Juni 2009
zu bezahlen.
Im Mehrbetrag wird die Privatklägerin 7 auf den Weg des Zivilprozesses
verwiesen.
24. Der Beschuldigte A._ wird verpflichtet, der Privatklägerin 8 (I._
AG) Schadenersatz von Fr. 9'960.– zu bezahlen.
Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 8 wird abgewiesen.
25. Der Beschuldigte A._ wird verpflichtet, dem Privatkläger 9 (J._)
Genugtuung von Fr. 1'000.– zuzüglich 5 % Zins seit 3. Juni 2008 zu bezah-
len.
Im Mehrbetrag wird das Genugtuungsbegehren des Privatklägers 9 abge-
wiesen.
26. Der Beschuldigte A._ wird verpflichtet, der Privatklägerin 10 (K._
AG) Schadenersatz von Fr. 3'731.95 zu bezahlen.
27. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf
Fr. 18'000.– ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 27'139.30 Untersuchungskosten A._
Fr. 11'153.40 Untersuchungskosten B._
Fr. 5'000.– Gebühr Strafunters. § 4 GebV StrV A._
Fr. 4'000.– Gebühr Strafunters. § 4 GebV StrV B._
Fr. 3'000.– Gebühr Strafunters. § 4 GebV StrV C._
Fr. 2'880.– Kosten der Kantonspolizei A._
Fr. 1'810.– Kosten der Kantonspolizei B._
Fr. 217.50 ausserkantonale Untersuchungskosten A._
Fr. 217.50 ausserkantonale Untersuchungskosten B._
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28. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden wie
folgt den Beschuldigten auferlegt:
a) A._: Fr. 45'316.80 (56 % der Entscheidgebühr [Fr. 10'080.–], Un-
tersuchungskosten [Fr. 27'139.30], Gebühr Strafuntersuchung
[Fr. 5'000.–], Kosten der Kantonspolizei [Fr. 2'880.–], ausserkantonale
Untersuchungskosten [Fr. 217.50]),
b) B._: Fr. 22'024.60 (35.5 % der Entscheidgebühr [Fr. 6'390.–], 91
% der Untersuchungskosten [Fr. 10'149.60], 91 % der Gebühr Strafun-
tersuchung [Fr. 3'640.–], 91 % der Kosten der Kantonspolizei
[Fr. 1'647.10], 91% der ausserkantonalen Untersuchungskosten
[Fr. 197.90]),
c) C._: Fr. 1'450.– (2.5 % der Entscheidgebühr [Fr. 450.–], 1/3 der
Gebühr Strafuntersuchung [Fr. 1'000.–]).
Im Mehrbetrag werden die Kosten auf die Gerichtskasse genommen.
29. Rechtsanwalt lic. iur. X1._ wird für seine Bemühungen als amtlicher
Verteidiger des Beschuldigten A._ zusätzlich zu der mit Verfügung des
Bezirksgerichts Meilen vom 9. Oktober 2009 ausbezahlten Fr. 2'578.10 mit
Fr. 91'629.20 (inkl. Barauslagen und 8 % MwSt) aus der Gerichtskasse ent-
schädigt.
30. Die Kosten der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten A._ werden
auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung
gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
31. Rechtsanwalt lic. iur. X2._ wird für seine Bemühungen als amtlicher
Verteidiger des Beschuldigten B._ zusätzlich zu der mit Verfügung der
Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 26. Juli 2013 ausbezahlten Fr.
5'309.50 (Akontozahlung) mit Fr. 63'728.45 (inkl. Barauslagen und 8 %
MwSt) aus der Gerichtskasse entschädigt.
32. Die Kosten der amtlichen Verteidigungen des Beschuldigten B._ von
Rechtsanwältin lic. iur. X4._ (Fr. 1'490.10) sowie Rechtsanwalt lic. iur.
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X2._ (Fr. 69'037.95) werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbe-
halten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang
von Fr. 64'180.55.
33. Der Beschuldigten C._ wird eine Prozessentschädigung von
Fr. 20'505.15 (inkl. Barauslagen und MwSt [bis 31.12.2010 7.6 %; ab
01.01.2011 8 %]) für die anwaltliche Verteidigung aus der Gerichtskasse zu-
gesprochen.
Das Verrechnungsrecht des Staates bleibt vorbehalten.
Berufungsanträge im ersten Berufungsverfahren:
a) Der Verteidigung des Beschuldigten A._:
(Urk. 207 S. 1 f.)
1. A._ sei wegen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 unter Berücksichtigung von Art. 26 StGB schuldig zu sprechen (ND 13);
2. Er sei wegen Gehilfenschaft zu mehrfacher unrechtmässiger  im Sinne von Art. 137 Ziff. 1 i.V.m. Art. 25 StGB schuldig zu  (ND 3, ND 7, ND 8 und ND 11);
3. Er sei von den übrigen Vorwürfen der Anklage freizusprechen;
4. Er sei unter Anrechnung der erstandenen Haft mit einer Geldstrafe von 303 Tagessätzen à Fr. 30.– zu bestrafen;
5. Die Zivilansprüche seien auf den Zivilweg zu verweisen, soweit sie nicht abzuweisen sind;
6. Die Gerichts- und Verfahrenskosten seien dem Angeklagten nach den Regeln in Art. 426 StPO teilweise aufzuerlegen; die Kosten der  Verteidigung seien auf die Gerichtskasse zu nehmen.
b) Der Verteidigung des Beschuldigten B._:
(Urk. 209 S. 2 ff.)
1. Es seien die Dispositivziffer 3 Absätze 1 bis 3 und die Dispositivziffern 8, 9, 14, 15, 18, 21 und 28 des Urteils des Bezirksgerichts Uster vom 27. März 2015 aufzuheben.
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2. B._ sei aus dem Sachverhalt Nebendossiers 3, 4, 6 bis und mit 8 sowie 11 von sämtlichen Anklagevorwürfen (Betrug [einmal versucht], Veruntreuung [einmal versucht] und Erschleichen einer falschen  [Gebrauch]) freizusprechen. Wir haben heute gehört, es wäre allenfalls nach Art. 97 aSVG zu . Am Antrag auf Freispruch tut dies keine Änderung.
3. B._ sei aus dem Sachverhalt Nebendossier 13 von sämtlichen Anklagevorwürfen (Betrug und Veruntreuung) freizusprechen.
Eventualiter sei B._ aus dem Sachverhalt Nebendossier 13 der Beihilfe zur Veruntreuung schuldig zu sprechen.
Subeventualiter sei B._ aus dem Sachverhalt Nebendossier 13 der Beihilfe zum Betrug schuldig zu sprechen.
4. B._ sei mit einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à Fr. 30.– zu  – unter Feststellung, dass diese Strafe aufgrund der  bereits erstanden ist.
Eventualiter, im Falle einer Verurteilung gemäss Eventual- oder  Ziff. 3 Abs. 2 oder 3, sei B._ maximal mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à Fr. 30.– zu bestrafen – unter , dass diese Strafe aufgrund der Untersuchungshaft bereits  ist.
5. Es sei B._ für den Fall, dass die vom Gericht ausgefällte Strafe mehr als das Äquivalent der verbrachten Untersuchungshaft von 180 Tagen betragen sollte, der bedingte Strafvollzug zu gewähren und die Probezeit auf vier Jahre festzusetzen – unter der Feststellung dass  bereits 180 Tage(ssätze) aufgrund der Untersuchungshaft  sind.
6. Es seien die Zivilansprüche der Privatkläger 1 und 5, bei der  5 inklusive Entschädigungsantrag, abzuweisen.
Eventualiter seien die Zivilansprüche der Privatkläger 1 und 5 auf den Zivilweg zu verweisen.
7. Es seien die mit Beschlag belegten Vermögenswerte abzüglich der Kostenbeteiligung von B._ an den Verfahrenskosten gemäss  Ziff. 9 frei zu geben.
8. B._ sei eine angemessene Genugtuung für die unrechtmässig  Haft sowie eine Entschädigung für Erwerbsausfall in der Höhe von Fr. 17'500.– zuzusprechen.
Eventualiter, im Falle einer Verurteilung gemäss Eventual- oder  Ziff. 3 Abs. 2 oder 3, wird weder eine Genugtuung noch eine Entschädigung verlangt.
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9. Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens seien in der Höhe von max. Fr. 1'100.– B._ aufzuerlegen und im Übrigen auf die  zu nehmen.
Eventualiter, im Falle der Verurteilung gemäss Eventual- oder  Ziff. 3 Abs. 2 oder 3, seien die Kosten des  Verfahrens in der Höhe von max. Fr. 2'500.– Herrn B._  und im Übrigen auf die Staatskasse zu nehmen.
10. Die Kosten des vorliegenden Verfahrens, inkl. der amtlichen , seien auf die Staatskasse zu nehmen.
Eventualiter, im Falle einer Verurteilung gemäss Eventual- oder  Ziff. 3 Abs. 2 oder 3, seien die Kosten des vorliegenden Verfahrens ausgangsgemäss B._ aufzuerlegen und im Übrigen auf die Staatskasse zu nehmen.
c) Der Verteidigung der Beschuldigten C._:
(Urk. 211 S. 1 f.)
1. Das Strafverfahren gegen C._ sei definitiv einzustellen.
2. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom 24. September 2009 mittels Kontosperre beschlagnahmte Guthaben inkl. Zinsen von Frau C._ (Saldo am 16.08.12 = Fr. 440.36) sei nach Rechtskraft des Urteils umgehend an sie herauszugeben.
3. C._ sei für die zu Unrecht erlittene Haft von 18 Tagen mit Fr. 5'000.– nebst Zins zu 5 % seit dem 16. September 2009 zu .
4. Sämtliche Untersuchungs-, Verfahrens- und Gerichtskosten sowohl für das vorinstanzliche Gerichtsverfahren wie auch für das  seien auf die Staatskasse zu nehmen.
5. C._ sei für ihre Auslagen in der Höhe der von der Verteidigung ins Recht gelegten Kostennoten sowohl für das erstinstanzliche Verfahren wie auch für das Berufungsverfahren vollumfänglich zu entschädigen.
Eventualantrag:
6. C._ sei mit den Nebenfolgen gemäss Ziff. 2 - 5 der Hauptanträge von Schuld und Strafe vollumfänglich freizusprechen.
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d) Des Vertreters der Privatklägerin 1:
(Prot. II S. 63 f.)
1. Das erstinstanzliche Urteil sei zu bestätigen, somit die Bezahlung des Schadenersatzbeitrages von Fr. 69'746.50 nebst Zins zu 5 % seit dem 28.10.2008.
2. Unter Entschädigungsfolge für das Berufungsverfahren.
e) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft See/Oberland:
(Urk. 212, S. 1 f.)
1. Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils mit Ausnahme der Ziffern 7, 8, 9 und 10. Diese beziehen sich auf das Strafmass. Als Ergänzung: Gegen eine allfällige Korrektur, dass anstelle von StGB 253 der Art. 97 Abs. 4 aSVG zur Anwendung kommt, wehrt sich die Staatsanwaltschaft sicher nicht.
2. Bestrafung von A._ mit einer Freiheitsstrafe von 4 1⁄4 Jahren unter Anrechnung der im vorliegenden Verfahren von A._ erstandenen Haft von 302 Tagen.
3. Bestrafung von B._ mit einer Freiheitsstrafe von 33 Monaten unter Anrechnung von 180 Tagen Haft.
Vollzug von 6 Monaten und Aufschub der restlichen 27 Monaten  unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren.
4. Bestrafung von C._ mit einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen,  Aufschub des Vollzugs bei einer Probezeit von 2 Jahren.
5. Auflage der Kosten des Berufungsverfahrens an die Beschuldigten.
Beschluss und Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 9. März 2017 (SB150303):
(Urk. 251 S. 356 ff.)

## Considerations