# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c14550af-84c3-42fb-bb70-a850c6ec28ed
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

– dass in der weiteren Begründung darzulegen ist, auf welche Sachverhaltselemente und Rechtsgrundlagen sich die Berufungsanträge stützen und konkret aufzuzeigen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird (Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 311 N 36; BGer. 5A_438/2012 E. 2.2; BGE 138 III 374 E. 4.3.1),
– dass für die kantonalen Rechtsmittel zwar das sogenannte Rügeprinzip, wonach die angerufene Rechtsmittelinstanz nur die geltend gemachten Rügen und grundsätzlich nichts anderes überprüft, keine Anwendung findet, im Grundsatz jedoch auch vor der kantonalen Berufungsinstanz vorausgesetzt ist, dass sich der Berufungskläger mit der Begründung des erstinstanzlichen Entscheids detailliert auseinandersetzt (Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 311 N 36; BGer. 4A_211/2008 E. 2),
– dass sich der Berufungskläger dabei - sofern der angefochtene Entscheid mehrere selbständige Begründungen (oder eine Haupt- und eine Eventualbegründung) enthält - mit allen Begründungen einzeln auseinanderzusetzen hat,
– dass die Nichteinhaltung der in Art. 311 ZPO statuierten Begründungspflicht ein Nichteintreten auf die Berufung zur Folge hat und zwar - infolge deren Natur als von Amtes wegen zu prüfende Zulässigkeitsvoraussetzung für das Rechtsmittelverfahren - selbst dann, wenn der Berufungsbeklagte keinen entsprechenden Antrag stellt (Reetz/Theiler, a.a.O., Art. 311 N 38),
– dass bei ungenügender Begründung eines Rechtsmittels auch keine Nachfrist im Sinne von Art. 132 ZPO zu gewähren ist, zumal eine solche nur bei Mängeln untergeordneter Natur - fehlende Unterschrift, fehlende Vollmacht, oder Verbesserung von unleserlichen, ungebührlichen, unverständlichen oder weitschweifigen Berufungsschriften, welche im Übrigen den Anforderungen von Art. 311 ZPO entsprechen - zulässig ist,
– dass die vorliegend eingereichte Berufung den dargelegten Begründungserfordernissen nicht ansatzweise genügt,
– dass die Berufung kein Rechtsbegehren in der Sache, d.h. namentlich kein beziffertes Rechtsbegehren enthält und bereits daher darauf nicht eingetreten werden kann,
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– dass sich die Eingabe auch nicht mit dem angefochtenen Entscheid und dessen - im Übrigen durchwegs zutreffenden - Erwägungen auseinandersetzt,
– dass der Berufungskläger, soweit er überhaupt auf den angefochtenen Entscheid Bezug nimmt, sich mit zusammenhangslosen und daher kaum nachvollziehbaren Hinweisen begnügt, die weder Bezug auf die Erwägungen der Vorinstanz nehmen noch aufzeigen, inwieweit diese fehlerhaft sein sollen respektive aus welchen Gründen anders und wie zu entscheiden wäre,
– dass der Berufungskläger namentlich auch auf die von der Vorinstanz selbständig angeführte - und offensichtlich zutreffende - Begründung des fehlenden Schadensnachweises mit keinem Wort eingeht, was bereits für sich allein zu einem Nichteintretensentscheid führen muss,
– dass demnach infolge Nichteinhaltens der in Art. 311 ZPO statuierten Begründungspflicht auf die Berufung nicht einzutreten ist,
– dass der Berufungskläger in seiner Eingabe abschliessend darum ersucht, einen kompetenten Rechtsvertreter zu bestimmen, um notfalls die Rechtsschriften neu zu schreiben,
– dass diesem Begehren in Anbetracht der sich aus vorstehenden Erwägungen ergebenden Aussichtslosigkeit der Berufung (zutreffende Erwägungen der Vorinstanz, ungenügende Rechtsmittelbegründung) unter keinem Titel stattgegeben werden kann,
– dass ein während laufendem Verfahren beigezogener Rechtsbeistand die Prozessführung ohnehin in dem Stadium zu übernehmen hätte, in dem sich der Prozess befindet,
– dass ein Rechtsbeistand somit die Versäumnisse des Berufungsklägers nicht mehr korrigieren könnte, zumal der entsprechende Antrag erst mit der Berufung und somit unmittelbar vor Ablauf der gesetzlichen und damit nicht erstreckbaren Rechtsmittelfrist gestellt wurde,
– dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten dem Berufungskläger aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
– dass gestützt auf Art. 9 der Verordnung über die Gerichtsgebühren in Zivilverfahren (VGZ; BR 320.210) vorliegend eine Entscheidgebühr von CHF 1'500.-- erhoben wird,
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– dass von der Zusprechung einer ausseramtlichen Entschädigung an die Berufungsbeklagte abgesehen wird, da auf die Einholung einer Berufungsantwort verzichtet wurde und dieser daher im vorliegenden Verfahren kein nennenswerter Aufwand entstanden ist,
– dass der vorliegende Entscheid aufgrund der offensichtlichen Unbegründetheit des Rechtsmittels gestützt auf Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,
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erkannt:
1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um die Ernennung eines Rechtsvertreters wird abgewiesen.
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 1'500.-- gehen zu Lasten des Berufungsklägers und werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss von CHF 2'000.-- verrechnet. Das daraus resultierende Restguthaben von CHF 500.-- wird dem Berufungskläger nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheides erstattet.
4. Ausseramtliche Entschädigungen werden keine zugesprochen.
5. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.– betreffende Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
6. Mitteilung an:

## Considerations