# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8a2e46d6-69ab-4c26-8c98-0a69a1e2f459
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Mit Verfügung vom
2
7.
Mai 2
019
(
Urk.
2)
wies die Beschwerdegegnerin das Leis
tun
gsbegehren des Versicherten
vom
7.
Oktober 2017 (Eingang IV-Stelle am 1
0.
Oktober 2017,
Urk.
7/2)
ab.
2.
Dagegen erhob der
Versicherte mit Schreiben vom
2
1.
Juni 2019
bei der IV-Stelle «Widerspruch» (
Urk.
1). Mit Schreiben vom
5.
Juli 2019 (
Urk.
3) überwies die IV-Stelle die Eingabe des Versicherten zur Behandlung als Beschwerde. Der Versi
cherte
beantragte
in seiner Eingabe vom 2
1.
Juni
2019
sinngemäss, die angefoch
tene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei zur weiteren Abklärung an die Beschwerde
gegnerin zurückzuweisen
. Dabei verwies er auf eine ADHS Problema
tik und auf Depressionen (
Urk.
1).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom
1
3.
September
2019, die Sache sei in teilweiser Gutheissung zur Vornahme weiterer Abklärun
gen, namentlich zwecks Durchführung des strukturierten Beweisverfahrens
im Lichte der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Suchterkrankungen
, zu
rückzuweisen (
Urk.
6).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Es liegen übereinstimmende Anträge auf Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung vor. Die Sache erweist sich somit als noch nicht spruchreif.
2.
Die Verfügung vom
2
7.
Mai 2019
ist
in Gutheissung der Beschwerde auf
zuheben und die Sache ist
an die B
eschwerdegegnerin zurückzuweisen
, damit diese di
e erforderlichen medizinischen
Abklärungen vornimmt und hernach neu verfügt.
3.
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(
IVG)
ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versi
cherungsgericht in Abweichung von
Art.
61
lit
. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) kostenpflichtig. Die Kos
ten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im
Rahmen von
Fr.
200.
-- b
is
Fr.
1'000.
-- f
estgelegt und vorliegend auf
Fr. 3
00.
-- f
estgesetzt.
Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als voll
ständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Be
schwerdegegnerin aufzuerlegen sind (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).