# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ad49302e-f286-46d0-a498-fab414ec85de
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ W.R., B., ist Eigentümer des 35'409 m grossen Grundstücks Nr. 1425, Grundbuch
B.. Nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde B. vom 8. Juli 1991 liegt die
Parzelle in der Landwirtschaftszone. Im Süden grenzt sie an die überbaute Wohnzone
W2 des Dorfteils D. an. Die gesamte Fläche des Grundstücks befindet sich gemäss
Gewässerschutzkarte im Gewässerschutzbereich zum Schutz nutzbarer unterirdischer
Gewässer (Gewässerschutzbereich A ).
Das Grundstück Nr. 1425 ist mit einer Remise (Assek.-Nr. 0) überbaut und Teil des
landwirtschaftlichen Gewerbes von W.R.. Die Baute wird zu rund einem Drittel als
Einstellraum für landwirtschaftliche Maschinen und Heuballen und zu rund zwei Dritteln
als Garage und Magazin des Transport- und Gartenbauunternehmens R. GmbH,
genutzt, dessen Geschäftsführer R.R. ist. Auf der Nordseite der Remise befindet sich
eine rund 1'800 m grosse befestigte Fläche, die der R. GmbH als Lager-, Abstell- und
Recyclingplatz für Baumaterialien, Bauschutt und Baumaschinen dient. Das Gebäude
wird durch eine von Südosten nach Nordwesten verlaufende asphaltierte Privatstrasse
erschlossen.
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B./ In den Jahren 1987 bis 1993 wurden die Raumaufteilung und die Tragkonstruktion
des Gebäudes Assek.-Nr. 0 derart angepasst, dass es möglich wurde, grosse
Fahrzeuge, Maschinen und Geräte einzustellen. Es wurden Zwischenböden entfernt
und zur Stabilisierung der Baute wurden Fachwerk- und Stahlträger eingebaut. In der
Mitte des Gebäudes wurde ein Laufkran in die Stahlträgerkonstruktion integriert. Im
gleichen Zeitraum wurde der rund 1'800 m grosse mit Kies befestigte Lagerplatz auf
der Nordseite der Baute eingerichtet. Eine BaubeZ.ligung wurde in diesem
Zusammenhang nicht eingeholt.
Am 3. September 1993 erteilte das damals zuständige Amt für Umweltschutz (AFU) die
Zustimmung zur Erweiterung der Baute um eine Fläche von rund 90 m in Richtung
Süden. Die Verfügung wurde damit begründet, das Bauvorhaben entspreche dem
Zweck der Nutzungszone. Das Gebäude diene fünf Landwirten als landwirtschaftlicher
Abstellraum.
C./ Am 7. Juni 2006 reichte W.R. ein Baugesuch für die bereits erfolgte teilweise
Umnutzung der Remise als Abstellraum für Bau- und Gartenbaugeräte ein
(Nr. 2006-0024). Das Baugesuch lag in der Zeit vom 20. Juni 2006 bis 4. Juli 2006
öffentlich auf. Innert der Auflagefrist erhoben verschiedene Nachbarn Einsprache beim
Gemeinderat B., alle vertreten durch Dr. P. Q., Rechtsanwalt, St. Gallen. Sie machten
im Wesentlichen geltend, es fehle an der Zonenkonformität und an den
Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung.
Mit raumplanungsrechtlicher Teilverfügung vom 23. März 2007 verweigerte das Amt für
Raumentwicklung (ARE, heute Amt für Raumentwicklung und Geoinformation AREG)
die nachträgliche Zustimmung zur teilweisen Umnutzung der Scheune in Lagerräume
für Bau- und Gartengeräte und zur Baubewilligung im Sinn der Erwägungen (Ziff. 1).
Die zuständige Gemeindebehörde wurde angewiesen, die Wiederherstellung des
rechtmässigen Zustands anzuordnen und den Entscheid dem ARE zuzustellen (Ziff. 2).
Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, es sei nicht möglich, gestützt auf
Art. 24a des Raumplanungsgesetzes (SR 700, abgekürzt RPG; Zweckänderungen ohne
bauliche Massnahmen ausserhalb der Bauzonen) nachträglich eine Baubewilligung zu
erteilen. Am 10. April 2007 hiess der Gemeinderat B. die öffentlich-rechtlichen
Einsprachen gegen die Umnutzung der Remise gut und wies das Baugesuch ab.
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Sodann ordnete er an, sämtliche nichtlandwirtschaftlichen Maschinen, Fahrzeuge,
Geräte, Materialien und Produkte seien bis spätestens 30. September 2007 aus der
Scheune Assek.-Nr. 0 zu entfernen.
D./ Am 29. August 2006 reichte W.R. ein Baugesuch für den nördlich der Scheune
erstellten Lager-, Abstell- und Recyclingplatz ein (Nr. 2006-0046). Das Baugesuch lag
in der Zeit vom 29. September 2006 bis 13. Oktober 2006 öffentlich auf. Innert der
Auflagefrist erhoben verschiedene Nachbarn, alle vertreten durch Dr. P. Q., St. Gallen,
Einsprache beim Gemeinderat B.. Die Einsprecher beantragten, das Baugesuch sei
abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne.
Am 23. März 2007 verweigerte das ARE die nachträgliche Zustimmung zum
"Bauschuttrecycling/Brechbetrieb (Nebenerwerb)" und zur Baubewilligung im Sinn der
Erwägungen (Ziff. 1). Die zuständige Gemeindebehörde wurde angewiesen, die
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands anzuordnen und den Entscheid dem
ARE zuzustellen (Ziff. 2). Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, eine
nachträgliche Baubewilligung könne weder gestützt auf Art. 24b RPG
(Nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe ausserhalb der Bauzone) noch gestützt auf
Art. 24c RPG (Bestehende zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der
Bauzonen) erteilt werden. Am 10. April 2007 hiess der Gemeinderat B. die Einsprachen
gut und wies das Baugesuch ab. Sodann ordnete er an, sämtliche Materialien wie
Geröll, Schotter, Sand, Findlinge, Dachziegel usw. seien bis spätestens 30. September
2007 von der Parzelle Nr. 1425 zu entfernen.
E./ Am 27. April 2007 erhoben W. und R.R. gegen die Entscheide des Gemeinderates
B. vom 10. April 2007 Rekurs beim Baudepartement. Sie stellten die Rechtsbegehren,
die angefochtenen Entscheide seien aufzuheben und die Streitsachen seien zur
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Nachdem am 12. Dezember 2007
ein Augenschein stattgefunden hatte, wies das Baudepartement die Rekurse von W.
und R.R. am 20. August 2008 ab.
F./ Am 4. September 2008 reichten W. und R.R. gegen den Entscheid des
Baudepartements vom 20. August 2008 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein. Sie
stellten die Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die
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Streitsache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz, eventuell an den Gemeinderat B.,
zurückzuweisen. Das Baudepartement nahm am 8. Oktober 2008 Stellung und
beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. Der Gemeinderat B. liess sich am 17.
Oktober 2008 vernehmen und hielt dafür, die Beschwerde sei zu schützen. Die
Beschwerdegegner äusserten sich am 29. Oktober 2008 und stellten die Begehren, die
Beschwerde von W.R. sei abzuweisen und auf die Beschwerde von R.R. sei nicht
einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen. Walter und R.R. machten am 14. November
2008 von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu neuen tatsächlichen und rechtlichen
Argumenten zu äussern.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen:
1.1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Weiter
wurden die Beschwerde vom 4. September 2008 und ihre Ergänzung vom 26.
September 2008 innert Frist eingereicht, und sie entsprechen formal und unter
Vorbehalt von Ziff. 1.2. hiernach inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
1.2. Als Eigentümer des Grundstücks Nr. 0000 ist W.R. zur Beschwerde legitimiert und
demzufolge berechtigt, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu verlangen
(Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Zu prüfen ist indessen, ob die
Beschwerde hinreichend begründet ist.
1.2.1. Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP muss die Beschwerde
eine Begründung enthalten. Die Begründung ist Gültigkeitserfordernis (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 921). Sie genügt
den Anforderungen nicht, wenn sie sich nicht auf die Motive des angefochtenen
Entscheids bezieht (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 922 mit Hinweisen). Fehlt eine
Begründung, so ist dem Beschwerdeführer eine Frist zur Ergänzung der Beschwerde
anzusetzen, verbunden mit der Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall (Art. 48
Abs. 2 und 3 VRP; vgl. auch Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 923).
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1.2.2. W.R. verlangt die Aufhebung des Entscheids der Vorinstanz vom 20. August
2008 "in allen Ziffern". Innert der ihm unter Androhung der Säumnisfolgen angesetzten
Frist hat er diesen Antrag ausschliesslich damit begründet, entgegen der Auffassung
der Vorinstanz sei die Umnutzung der Remise für nichtlandwirtschaftliche Zwecke
gestützt auf Art. 24a RPG (Zweckänderungen ohne bauliche Massnahmen ausserhalb
der Bauzonen) bewilligungsfähig. Gegenstand des Rekursverfahrens war indessen
auch ein Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 10. April 2007, mit welchem ein
Baugesuch für den nördlich der Scheune erstellten Lager-, Abstell- und Recyclingplatz
abgewiesen worden ist. Die Vorinstanz hat erwogen, es sei nicht möglich, diesen Platz
(und die teilweise Umnutzung der Scheune) unter dem Gesichtspunkt von Art. 24b
RPG (Nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe ausserhalb der Bauzonen) zu bewilligen.
W.R. verzichtet im Verfahren vor Verwaltungsgericht indessen darauf, zu begründen,
warum der angefochtene Entscheid in dieser Hinsicht fehlerhaft sein sollte und deshalb
aufgehoben werden müsste. Demzufolge kann auf die Beschwerde nicht eingetreten
werden, soweit mit dem angefochtenen Entscheid festgestellt worden ist, das Gesuch
um Erteilung einer Baubewilligung für die Erstellung und den Betrieb eines Lager-,
Abstell- und Recyclingplatzes von rund 1'800 m sei zu Recht abgewiesen und die
Entfernung sämtlicher dort gelagerter Materialien sei zu Recht angeordnet worden.
1.3. Zu prüfen ist weiter, ob R.R. berechtigt ist, im eigenen Namen Beschwerde zu
erheben. Die Beschwerdegegner bestreiten dies und machen sinngemäss geltend, die
Vorinstanz hätte auf den Rekurs von R.R. nicht eintreten dürfen. Sie begründen dies
damit, als Gesellschafter der R. GmbH könne R.R. für sich persönlich keine
Beschwerdelegitimation ableiten. Wenn schon, hätte die R. GmbH, die ihr Gewerbe in
der Landwirtschaftszone betreibe, ein Rechtsmittel gegen die Entscheide des
Gemeinderats B. vom 10. April 2007 ergreifen müssen.
1.3.1. Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP ist zur Beschwerde
legitimiert, wer an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen Entscheids ein
eigenes schutzwürdiges Interesse dartut. Die Rechtsmittelbefugnis ist nicht nur dann
zu bejahen, wenn der Betroffene rechtlich geschützte Interessen geltend macht,
sondern auch, wenn ein Entscheid seine tatsächliche Interessenstellung mehr berührt
als irgendeinen Dritten oder die Allgemeinheit (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 390).
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1.3.2. Die Vorinstanz hat die Rekurslegitimation von R..R. mit der Begründung bejaht,
als Mieter der Remise und des Lager-, Abstell- und Recyclingplatzes sei er durch die
angefochtenen Entscheide des Gemeinderats B. vom 10. April 2007 in seinen
tatsächlichen Interessen berührt. Ein Mietverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer
und R..R. ist indessen nicht nachgewiesen. In der Rekursschrift vom 4. Juni 2007
machen der Beschwerdeführer und R.R. zwar geltend, der Beschwerdeführer sei
zwecks Existenzsicherung auf einen nichtlandwirtschaftlichen Nebenerwerb
angewiesen, weshalb zwischen ihnen eine Vereinbarung betreffend Nutzung eines Teils
der Remise und des Betriebs des Lager-, Abstell- und Recylingplatzes bestehe. Sie
würden sich einerseits Geräte und Maschinen gegenseitig zur Verfügung stellen und
andererseits wechselseitig im Betrieb des anderen mitarbeiten. Als Beweis haben sie
der Vorinstanz am 3. März 2008 eine Inventarliste mit Angaben zu den Eigentums- und
Benutzungsverhältnissen an Maschinen und Fahrzeugen eingereicht, aus der indessen
hervorgeht, dass diese entweder der R. GmbH oder aber dem Beschwerdeführer
gehören, nicht aber R.R. persönlich. In der Stellungnahme vom 14. November 2008
wird in diesem Zusammenhang zudem festgehalten, R.R. führe seit rund 20 Jahren
gartenbauliche Tätigkeiten aus, zuerst als Einzelfirma, seit dem Jahr 2001 im Rahmen
der R. GmbH. Aktenkundig ist denn auch, dass R..R. seit der Gründung der R. GmbH
im April 2001 Gesellschafter und Geschäftsführer dieses Unternehmens ist, das sich
insbesondere mit Baggerarbeiten, Erdbewegungen, Transporten, Schneeräumung,
Gartenbau und Gartenpflege sowie Vertrieb von und Handel mit Baustoffen befasst.
R.R. als Privatperson vermag demzufolge kein eigenes schutzwürdiges Interesse an
der Aufhebung des angefochtenen Entscheids und der Entscheide des Gemeinderats
B. vom 10. April 2007 darzutun. In ihren Interessen betroffen ist demgegenüber die R.
GmbH, welche die Remise und den Lager-, Abstell- und Recyclingplatz seit der
Gründung im Jahr 2001 unbestrittenermassen zwecks Ausübung ihrer
Geschäftstätigkeit nutzt. Dieses Unternehmen hat am vorinstanzlichen Verfahren
indessen nicht teilgenommen. Demzufolge hätte die Vorinstanz den Rekurs von R.R.
nicht an die Hand nehmen dürfen, und auf seine gegen den Rekursentscheid gerichtete
Beschwerde kann in Ermangelung eines eigenen schutzwürdigen Interesses nicht
eingetreten werden.
2. Der Beschwerdeführer beantragt, es seien Landwirte als Zeugen zu befragen und es
sei ein Augenschein durchzuführen.
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Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet, dass rechtzeitig und formrichtig
angebotene Beweismittel abzunehmen sind, es sei denn, diese betreffen eine nicht
erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, über die streitige Tatsache
Beweis zu erbringen (BGE 124 I 242 E. 2; 117 Ia 268 E. 4b).
Im vorliegenden Fall ergeben sich die rechtserheblichen Tatsachen aus den Akten,
weshalb auf die Abnahme der angebotenen Beweise verzichtet werden kann.
3. Strittig ist, ob die teilweise Umnutzung der Remise für nichtlandwirtschaftliche
Zwecke bewilligungsfähig ist.
3.1. Nach Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG setzt die Erteilung einer Bewilligung voraus, dass die
Bauten und Anlagen dem Zweck der jeweiligen Nutzungszone entsprechen.
Abweichend davon können nach Art. 24 RPG Bewilligungen zur Errichtung oder
Zweckänderung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen erteilt werden,
wenn der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen
erfordert (lit. a) und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b). Weitere
Ausnahmen für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sehen Art. 24a bis 24d
RPG und Art. 37a RPG vor.
Der Beschwerdeführer stellt nicht in Frage, dass die zur Diskussion stehenden
Nutzungen und baulichen Massnahmen bewilligungspflichtig sind und weder dem
Zweck der Landwirtschaftszone entsprechen (Art. 16a RPG in Verbindung mit Art. 20
Abs. 2 des Baugesetzes, sGS 731.1) noch standortgebunden sind (Art. 24 RPG).
Sodann beruft er sich nicht darauf, es sei möglich, eine Bewilligung zu erteilen, weil die
Voraussetzungen von Art. 24b, 24c oder Art. 37a RPG erfüllt seien.
3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, entgegen der Auffassung der Vorinstanz
seien die Voraussetzungen von Art. 24a RPG für die teilweise Umnutzung der Scheune
als Einstellhalle für Maschinen und Geräte der R. GmbH, eines Tiefbau- und
Gartenbauunternehmens, erfüllt.
3.2.1. Erfordert die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage ausserhalb der
Bauzone keine baulichen Massnahmen im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG, so ist die
Bewilligung nach Art. 24a Abs. 1 RPG zu erteilen, wenn: dadurch keine neuen
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Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen (lit. a); sie nach keinem
anderen Bundeserlass unzulässig ist (lit. b). Die Ausnahmebewilligung ist unter dem
Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt
wird (Art. 24a Abs. 2 RPG). Unter den Voraussetzungen von Art. 24a RPG kann der
Zweck bestehender (auch nichtlandwirtschaftlicher) Bauten ausserhalb der Bauzone
somit geändert werden, ohne dass der neue Zweck standortgebunden sein muss (BGE
127 II 223 E. 4c; vgl. auch B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern 2003,
Rz. 446 ff. und Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 24a RPG, N 6
mit Hinweisen). Was die Voraussetzung nach Art. 24a Abs. 1 lit. a RPG anbetrifft, ist
nicht massgebend, ob es sich um erhebliche oder bloss geringfügige Auswirkungen
handelt. Sobald die Zweckänderung mit einer Mehrbelastung der Erschliessung und
Umwelt verbunden ist, fällt eine Bewilligung gemäss Art. 24a RPG ausser Betracht und
eine Interessenabwägung findet nicht statt (Waldmann/Hänni, a.a.O, Art. 24a RPG, N 6
mit Hinweisen).
3.2.2. Der Beschwerdeführer stellt sich vorab auf den Standpunkt, es sei
tatsachenwidrig und willkürlich, davon auszugehen, die Remise werde seit dem Jahr
1988 teilweise für nichtlandwirtschaftliche Zwecke genutzt bzw. die zu diesem
Zeitpunkt erfolgten baulichen Anpassungen seien in Hinblick darauf erfolgt. Er
begründet dies damit, das Gebäude sei zwar in den Jahren 1987/1988 baulich
verändert worden, allerdings mit dem Zweck, dort landwirtschaftliche Maschinen und
Gerätschaften unterbringen zu können. Weil damit nur das Innere der Scheune einer
neuen Nutzung zugänglich gemacht worden sei, habe nach Treu und Glauben kein
Anlass bestanden, anzunehmen, das Vorhaben könnte baubwilligungspflichtig sein.
Das AFU habe am 3. September 1993 zudem eine Erweiterung der Remise in südlicher
Richtung bewilligt, weil damals ein grosser Bedarf an Einstellfläche zwecks
Überwinterung landwirtschaftlicher Fahrzeuge, Maschinen und Gerätschaften
bestanden habe. Im Lauf der Zeit sei dieser indessen zurückgegangen. Seit der
Gründung der R. GmbH im Jahr 2001 seien die frei gewordenen Kapazitäten deshalb
dazu benutzt worden, die nichtlandwirtschaftlichen Fahrzeuge und Gerätschaften
dieses Garten- und Tiefbauunternehmens unterzubringen. Vor diesem Zeitpunkt, als
R..R. Inhaber einer im Bereich Tiefbau- und Erstarbeiten tätigen Einzelfirma gewesen
sei, habe dazu kein Anlass bestanden. Er habe nur über wenige Fahrzeuge und
Maschinen verfügt, die er bei J.F. eingestellt habe. Die Behauptung, die Remise des
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Beschwerdeführers werde seit dem Jahr 1988 teilweise für nichtlandwirtschaftliche
Zwecke genutzt, sei deshalb falsch. Zudem seien im Zusammenhang mit der im Jahr
2001 erfolgten teilweisen Umnutzung der Remise keine baulichen Massnahmen erfolgt.
3.2.2.1. Die Vorinstanz geht im angefochtenen Entscheid davon aus, aufgrund der
vorliegenden Unterlagen und der Aussagen des Beschwerdeführers und von R.R.
werde die Remise seit dem Jahr 1988 teilweise als Einstell- und Lagerraum für
gartenbauliche und damit nichtlandwirtschaftliche Zwecke genutzt. Zu dieser Zeit seien
am Gebäude bauliche Veränderungen vorgenommen worden (Entfernen von
Zwischenböden, Stabilisierung der Gebäudestruktur mittels Stahlträgern, Montage
eines Laufkrans). Unbestritten sei, dass die Scheune dank dieser Massnahmen mit
grösseren Maschinen und Lastwagen befahren werden könne, was eine
nichtlandwirtschaftliche Nutzung ermögliche. Folglich würden die eingreifenden
baulichen Anpassungen am und im Gebäude in unmittelbarem Zusammenhang mit
dessen teilweiser Umnutzung stehen, und die Erteilung einer Bewilligung gestützt auf
Art. 24a RPG sei bereits aus diesem Grund nicht möglich.
3.2.2.2. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers war das strittige Gebäude
ursprünglich eine Scheune mit Stall. Weil im Jahr 1987 ein neues Betriebsgebäude
bewilligt worden sei, wurde die Baute nach seinen Ausführungen in der
Beschwerdeschrift vom 26. September 2008 bereits in den Jahren 1987/1988 baulich
auf den heutigen Stand gebracht. Das Gebäude wird deshalb seither, somit seit mehr
als 20 Jahren, als Remise und Einstellraum verwendet. In der Rekursschrift vom 4. Juni
2007 führt er in diesem Zusammenhang aus, die Baute sei damals "im Innern
verändert, erhöht und geringfügig erweitert" worden. Zudem seien der ursprünglich
vorhanden gewesene Zwischenboden bereits zu diesem Zeitpunkt entfernt und die
Statik durch Einbau von Fachwerk- und Eisenträgern verändert worden. Unbestritten
geblieben ist sodann die Feststellung der Vorinstanz, wonach bereits damals in der
Mitte des Gebäudes ein Laufkran in die Stahlträgerkonstruktion integriert und auf der
Nordseite des Gebäudes ein rund 1'800 m grosser mit Kies befestigter Lagerplatz
angelegt worden ist. Der Beschwerdeführer stellt auch nicht in Abrede, dass in diesem
Zusammenhang kein Baubewilligungsverfahren durchgeführt worden ist, obschon er
entgegen seiner Annahme nicht davon ausgehen durfte, die erheblichen baulichen
Anpassungen, die er zwecks Umnutzung am Gebäude und in dessen unmittelbarer
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Umgebung vorgenommen hat, seien nicht bewilligungspflichtig. Fest steht somit, dass
das strittige Gebäude bereits in den Jahren 1987/1988 in einen baulichen Zustand
gebracht worden ist, der es erlaubt, dort grosse Fahrzeuge, Maschinen, Gerätschaften
und Material unterzubringen, unabhängig davon, ob diese landwirtschaftlichen oder
nichtlandwirtschaftlichen Zwecken dienen.
3.2.2.3. Aktenkundig ist, dass der Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten dem
Beschwerdeführer in der Folge, am 3. August 1993, eine Baubewilligung für die
"geringfügige Erweiterung der Remise für das Abstellen landwirtschaftlicher
Fahrzeuge" erteilt hat. Sodann liegt eine Verfügung des AFU vom 3. September 1993
vor, womit einer Erweiterung der Scheune um eine Fläche von 90 m zugestimmt wird.
Das AFU ging offenbar ohne weiteres davon aus, die Baute sei baubewilligt. Es erwog,
sie werde von fünf Landwirten als Remise bzw. landwirtschaftlicher Abstellraum
benutzt. Das Bauvorhaben sei betriebsnotwendig, angemessen dimensioniert und
entspreche der Nutzungszone, weshalb die Erteilung einer ordentlichen Baubewilligung
nach Art. 22 Abs. 2 RPG möglich sei. Zutreffend ist, dass das AFU festgehalten hat,
eine Zweckänderung oder (teilweise) Weitervermietung an Nichtlandwirte sei nicht
zulässig. Nach den Ausführungen der Vorinstanz in ihrer Stellungnahme vom
8. Oktober 2008 und denjenigen des ARE zur raumplanungsrechtlichen Teilverfügung
vom 23. März 2007 war diese Formulierung nicht Standard und lässt deshalb darauf
schliessen, die Remise sei bereits zum damaligen Zeitpunkt zonenfremd genutzt
worden. Es ist indessen nicht anzunehmen, das AFU hätte der Vergrösserung der
Einstell- und Lagerfläche für landwirtschaftliche Maschinen und Gerätschaften
zugestimmt, wenn bekannt gewesen wäre, dass das Gebäude bereits damals teilweise
nichtlandwirtschaftlichen Zwecken gedient hätte. Entgegen der Auffassung der
Vorinstanz kann aus der Verfügung des AFU vom 3. September 1993 jedenfalls nicht
geschlossen werden, das Gebäude sei seit dem Jahr 1988 auch als Einstell- und
Lagerraum für tief- und gartenbauliche Zwecke verwendet worden bzw. die Um- und
Anbauten seien auch im Hinblick darauf erfolgt.
3.2.2.4. Unbestritten ist aber, dass R.R. seit mehr als 20 Jahren im Bereich des Tief-
und Gartenbaus tätig ist und dass der Beschwerdeführer seit der Umnutzung der
Scheune als Remise Ende der achtziger Jahre vorerst mit R..R. und seit ihrer Gründung
im Jahr 2001 mit der R. GmbH zusammengearbeitet hat, um ein Zusatzeinkommen zu
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erzielen (vgl. Ziff. 1.3.2. hievor). Es liegt deshalb nahe, dass die baulichen Massnahmen
im Bereich der Baute auch im Hinblick darauf getätigt worden sind, dass eine
nichtlandwirtschaftliche Nutzung möglich wird bzw. dass sie seit ihrem Umbau auch im
Zusammenhang mit der Ausübung
dieser gewerblichen Tätigkeit genutzt wird. Der Beschwerdeführer hat in einem
Schreiben an das ARE vom 13. Oktober 2003 ausgeführt, die Remise werde "zur Zeit
auch als Einstellraum für Fahrzeuge und Geräte des Betriebes meines Bruders R.R.
genutzt". Diese Aussage gibt indessen keinen Aufschluss darüber, seit wann die Baute
auch zwecks Ausübung einer nichtlandwirtschaftlichen Geschäftstätigkeit genutzt wird.
Sodann liegt ein vom Beschwerdeführer und von R.R. unterzeichnetes Schreiben vom
12. Oktober 2006 "an alle Anstösser der Parzelle Nr. 1425", betreffend "Umnutzung/
Recyclingplatz" bei den Akten. Danach geht es dem Beschwerdeführer und R.R.
"lediglich um eine legale Nutzung der seit 18 Jahre bestehenden Anlage". Eine
Räumung der Anlage wäre ihrer Ansicht nach finanziell nicht tragbar und hätte zur
Folge, dass die R. GmbH ihren Betrieb einstellen müsste und dass demzufolge drei
Arbeitsplätze und ein Nebeneinkommen (Mieter der Einstellhalle) verloren gehen
würden. Der Beschwerdeführer beruft sich in der Beschwerdeeschrift vom 26.
September 2008 zwar darauf, aus dieser Erklärung könne nicht gefolgert werden, die
Remise werde seit ihrer baulichen Anpassung im Jahr 1988 auch für
nichtlandwirtschaftliche Zwecke genutzt. Er bestätigt indessen gleichzeitig, er und R.R.
hätten mit dieser Formulierung zum Ausdruck gebracht, dass das Gebäude seit 18
Jahren als Remise genutzt werde, ohne dass zwischen landwirtschaftlicher und
nichtlandwirtschaftlicher Nutzung differenziert worden sei. Der Beschwerdeführer stellt
somit nicht grundsätzlich in Abrede, dass die Baute bereits lange vor der Gründung der
R. GmbH im Jahr 2001 nicht mehr ausschliesslich für landwirtschaftliche Zwecke
genutzt worden ist bzw. dass es seit ihrer baulichen Anpassung Ende der achtziger
Jahre nicht nur ihm und anderen Landwirten, sondern auch R..R. möglich war, dort bei
Bedarf Maschinen und Gerätschaften einzustellen, die er für die Ausübung seiner
gewerblichen Tätigkeit benötigte, und zudem Material zu lagern. Für diese Annahme
spricht überdies, dass der Beschwerdeführer nicht bestreitet, im gleichen Zeitraum auf
der Nordseite der Baute einen rund 1'800 m grossen, mit Kies befestigten
Recyclingplatz angelegt zu haben, ohne dafür um eine Baubewilligung nachzusuchen.
Er behauptet nicht, er habe diesen Platz, der der Lagerung von Kies, Humus, Geröll,
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Schotter, Sand, Findlingen, Dachziegeln, Schachtringen und anderem Material dient,
ursprünglich für landwirtschaftliche Zwecke angelegt, und es besteht kein Grund zur
Annahme, dass dies der Fall gewesen sein könnte. Vielmehr ist davon auszugehen,
dass der Beschwerdeführer die Fläche mit dem Zweck befestigt hat, dass dort Material
gelagert wird, das im Zusammenhang mit anderen gewerblichen Tätigkeiten steht. Ins
Gewicht fällt weiter, dass der Beschwerdeführer bereits zur Zeit des Umbaus der
Scheune damit rechnen konnte, dass in der Remise zunehmend Abstellkapazität zur
Verfügung stehen würde, weil die vier Landwirte, die sie ursprünglich mitbenutzten,
nach und nach
eigene Remiseflächen verwirklichten. Demzufolge ist anzunehmen, die im Gebäude
Assek.-Nr. 0 geschaffene Abstell- und Lagerfläche habe seit Anbeginn im
Zusammenhang mit der geschäftlichen Tätigkeit von R.R. und im Anschluss daran mit
derjenigen der R. GmbH gestanden bzw. der Beschwerdeführer, der im Bereich
Garten- und Tiefbau in beschränktem Mass mitarbeitet und auf diese Weise ein
Zusatzeinkommen erzielt, habe sie auch dafür verwirklicht und zur Verfügung gestellt.
Dies wiederum berechtigt zur Annahme, R..R. habe die Remise seit Ende der achtziger
Jahre, wenn auch anfänglich möglicherweise in bescheidenem Rahmen, für
nichtlandwirtschaftliche Zwecke mitbenutzt. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass
sich der Beschwerdeführer darauf beruft, er benötige den in den Jahren 1987/1988 in
die Remise eingebauten Laufkran um Aufbauten seiner landwirtschaftlichen Fahrzeuge
und Maschinen (Güllenfass, Mistzetter, Kipper, Ladewagen) auszuwechseln. Diese
Nutzung schliesst nicht aus, dass die Installation auch für Maschinen und
Gerätschaften, die im Garten- und Tiefbau verwendet werden, zum Einsatz kommt.
3.2.2.5. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass sich der Vorwurf, der angefochtene
Entscheid beruhe auf einem unrichtigen Sachverhalt, soweit die Vorinstanz davon
ausgehe, die Scheune werde seit dem Jahr 1988 teilweise für nichtlandwirtschaftliche
Zwecke genutzt, als unbegründet erweist. Das Gebäude ist vor rund 20 Jahren auch im
Hinblick darauf baulich verändert worden, dass es für nichtlandwirtschaftliche Zwecke
im Bereich des Tief- und Gartenbaus nutzbar ist.
3.2.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Tatsache, dass die R. GmbH
die Remise als Garage, Lagerraum und Magazin nutze, bewirke keine neuen
Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt. Er begründet dies damit, das
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Gebäude werde fast ausschliesslich während des Winters als Einstellraum für
nichtlandwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen und Geräte genutzt. Weil die
Bautätigkeit während dieser Jahreszeit ruhe, entstehe im Verhältnis zu einer
ausschliesslich landwirtschaftlichen Nutzung weder in Bezug auf die Anzahl Fahrten
noch in Bezug auf die Art der Fahrzeuge Mehrverkehr.
Demgegenüber vertritt die Vorinstanz den Standpunkt, zwischen der Nutzung des
Gebäudes als landwirtschaftliche Remise und Feldscheune und der Nutzung als
Garage, Lagerraum und Magazin eines im Tief- und Gartenbau tätigen Unternehmens
bestehe bezüglich Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt ein erheblicher
Unterschied.
Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass das Gebäude als Einstellhalle und
Magazin für ein Unternehmen genutzt wird, das sich mit Gartenbau- und Gartenpflege,
Baggerarbeiten und Erdbewegungen, aber auch mit Schneeräumung, Transporten und
dem Handel mit Baustoffen befasst. Er bestreitet nicht, dass anlässlich des
Augenscheins der Vorinstanz am 12. Dezember 2007 festgestellt worden ist, dass in
der Remise Transportfahrzeuge, Baumaschinen, Werkzeug und Baumaterialien, u.a.
Rohre und Backsteine, eingestellt bzw. gelagert werden. Aus der Fotodokumentation
zum Augenschein vom 12. Dezember 2007 ist denn auch ersichtlich, dass sich damals
in der Remise u.a. ein Lastwagen mit vorgespanntem Schneepflug und ein mit Schnee
beladener Ladewagen befanden. Die Aussage des Beschwerdeführers,
Schneeräumungs- und andere im Winter zum Einsatz kommende Fahrzeuge würden in
einem Mietobjekt der Beschwerdebeteiligten stationiert, trifft somit offensichtlich nicht
zu. Die Nutzung des Gebäudes, wie sie heute erfolgt, ist weder bezüglich der Art der
Fahrzeuge, Maschinen und Gerätschaften, noch bezüglich Anzahl Zu- und Wegfahrten
mit der Nutzung als landwirtschaftlicher Einstell- und Lagerraum vergleichbar. Hinzu
kommt, dass letztere gemäss Angaben des Beschwerdeführers in erster Linie darin
bestand, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen und Gerätschaften dort den
Winter über eingestellt worden sind. Die Nutzung des Gebäudes als Einstellhalle und
Magazin der R. GmbH führt demgegenüber dazu, dass es regelmässig, nicht nur
während des Winters, mit Lastwagen und anderen grossen Fahrzeugen angefahren
werden muss. Unbestritten ist denn auch, dass die private Zufahrt zur Remise vor rund
fünf Jahren ohne Bewilligung geteert und erhöht worden ist. Die intensive
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nichtlandwirtschaftliche Nutzung des Gebäudes, wie sie heute erfolgt, ist somit
zweifellos mit Auswirkungen gemäss Art. 24a Abs. 1 lit. a RPG verbunden, auch wenn
der Lager-, Abstell- und Recyclingplatz nicht mehr betrieben werden darf. Die Erteilung
einer Baubewilligung für die Zweckänderung der Remise ist deshalb zu Recht nicht
erteilt worden.
3.2.4. Der Beschwerdeführer vertritt weiter den Standpunkt, der angefochtene
Entscheid sei aufzuheben, weil die Vorinstanz damit den Grundsatz der
Rechtsgleichheit verletzt habe. Er wirft ihr vor, der A. AG am 11. Juni 2007 eine
Bewilligung zur Umnutzung eines alten Stalls auf dem Grundstück Nr. 704 in eine
Einstellhalle für Lastwagen, Skibusse etc. erteilt zu haben, obschon die Verhältnisse
dort im Grundsatz nicht anders seien.
Eine rechtsungleiche Behandlung liegt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung
grundsätzlich nur dann vor, wenn die nämliche Behörde gleichartige Fälle
unterschiedlich beurteilt (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5.
Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 508 mit Hinweisen). Der Grundsatz der
Gesetzmässigkeit der Verwaltung geht dem Rechtsgleichheitsprinzip im Konfliktfall
indessen in der Regel vor. Wenn eine Behörde in einem Fall eine vom Gesetz
abweichende Entscheidung getroffen hat, gibt das den Privaten, die sich in der
gleichen Lage befinden, grundsätzlich keinen Anspruch darauf, ebenfalls abweichend
von der Norm behandelt zu werden. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die
abweichende Behandlung lediglich in einem einzigen oder einigen wenigen Fällen
erfolgt ist. Besteht hingegen eine eigentliche gesetzeswidrige Praxis und lehnt es die
Behörde ab, diese aufzugeben, so können Private verlangen, dass die widerrechtliche
Begünstigung, die Dritten zuteil wurde, auch ihnen gewährt werde (Häfelin/Müller/
Uhlmann, a.a.O., Rz. 518 mit Hinweisen).
Die Vorinstanz hat darauf verzichtet, zum Vorwurf Stellung zu nehmen, Art. 24a RPG
sei rechtsungleich angewendet worden. Weil sich der Beschwerdeführer indessen nur
auf einen einzigen Fall beruft, der aus seiner Sicht tatsächlich vergleichbar und
dennoch rechtlich anders behandelt worden ist, hat er ohnehin keinen Anspruch auf
Gleichbehandlung im Unrecht.
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3.2.5. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde von W.R. abzuweisen ist,
soweit darauf eingetreten werden kann.
4. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens den Beschwerdeführern zu gleichen Teilen aufzuerlegen (Art. 95
Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Art. 13, Ziff. 622
des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Sie wird mit dem Kostenvorschuss in gleicher
Höhe verrechnet. Die Beschwerdeführer können keine ausseramtliche Entschädigung
beanspruchen (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98bis VRP).
Die Beschwerdegegner haben Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung (Art.
98 Abs. 1 und Art. 98bis VRP). Ihr Rechtsvertreter hat keine Kostennote eingereicht.
Folglich ist die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen. Das Gericht erachtet eine
Entschädigung von Fr. 2'500.--(inkl. Barauslagen, zuzüglich MWSt) für das
Beschwerdeverfahren für angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für
Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75).
Demnach hat das Verwaltungsgericht