# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8352ad93-cf61-5a7a-90bf-cc39404c84b7
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. A._ ist in der Gemeinde B._ wohnhaft und steuerpflichtig. In einem Einspracheentscheid vom 2. September 2013 betreffend die Steuerperiode 2011 wurde das landwirtschaftliche Einkommen des Steuerpflichtigen auf CHF 5'000.- festgesetzt. A._ wurde allerdings auch darauf aufmerksam gemacht, dass ab der Steuerperiode 2013 eine Abrechnung über das landwirtschaftliche Einkommen erstellt werden müsse.
In seiner Steuererklärung vom 19. Oktober 2015 für die Steuerperiode 2014 hat A._ den Erwerb aus landwirtschaftlicher Tätigkeit (Code 1.310) mit CHF 5'000.- eingesetzt und keine Abrechnung dazu eingereicht. Auf Anfrage der Steuerverwaltung hat er am 14. Dezember 2015 eine handgeschriebene Aufstellung über Einnahmen und Ausgaben abgegeben, aus welcher ein Nettoeinkommen von CHF 1'024.- hervorging.
B. In der Veranlagungsanzeige, welche dem Steuerpflichtigen am 21. Januar 2016 eröffnet wurde, hat die Steuerverwaltung ein steuerbares Einkommen aus landwirtschaftlicher Tätigkeit von CHF 18'934.- festgehalten, unter Berücksichtigung des Nettoeinkommens aus der eingereichten Aufstellung und der Direktzahlungen von CHF 17'910.-.
Am 5. Februar 2016 erhob A._ Einsprache gegen die Veranlagung. Er machte geltend, die handschriftliche Liste seiner Ausgaben sei unvollständig. Nachdem die Steuerverwaltung ihn aufgefordert hatte, seine Behauptungen zu belegen, reichte der Steuerpflichtige eine Jahresrechnung mit einem Jahreserfolg von CHF 32.12 ein. Die Steuerverwaltung verlangte daraufhin eine Jahresrechnung, die mit den handschriftlichen Angaben des Steuerpflichtigen übereinstimme, wonach dieser eine 2. Version der Jahresrechnung einreichte, diesmal mit einem Jahresgewinn von CHF 3'543.12.
Mit Entscheid vom 3. Mai 2016 wies die Kantonale Steuerverwaltung die Einsprache ab. Sie hob hervor, die Beweiskraft der im Einspracheverfahren vorgewiesenen Jahresrechnungen sein nicht gegeben, so dass das ursprünglich berücksichtigte Einkommen aufrechtzuerhalten sei.
C. Mit Eingabe vom 1. Juni 2016 erhebt der Steuerpflichtige Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 3. Mai 2016. Er beantragt, es sei seine Buchhaltung zur Festsetzung des Erwerbs aus Landwirtschaft zu berücksichtigen und die handschriftliche Aufstellung aus den Akten zu verweisen, die seiner ehemaligen Ehefrau geschuldeten Unterhaltsbeiträge von CHF 9'600.- seien zu berücksichtigen, und ein Guthaben von CHF 80'113.- aus Güterrecht sei als Vermögen zu berücksichtigen. Er nimmt zudem Stellung zu den einzelnen Bemerkungen der Steuerverwaltung zu seiner Jahresrechnung.
Der mit Verfügung vom 6. Juni 2016 festgesetzte Kostenvorschuss von CHF 800.- wurde am 22. Juni 2016 fristgerecht bezahlt.
Mit Eingabe vom 7. Juli 2016 beantragt die Kantonale Steuerverwaltung die Abweisung der Beschwerde unter Wiederholung der im Einspracheentscheid erwähnten Ausführungen in Bezug auf das Einkommen aus landwirtschaftlicher Tätigkeit. Betreffend den Unterhaltszahlungen und dem Guthaben aus Güterrecht hebt sie hervor, diese seien weder in der Steuererklärung noch in der Einsprache geltend gemacht worden.
Kantonsgericht KG
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Die Eidgenössische Steuerverwaltung reichte keine Vernehmlassung ein.

## Considerations

Die einzelnen Vorbringen der Verfahrensbeteiligten sowie die weiteren Erwägungen des angefochtenen Entscheides werden, soweit wesentlich und notwendig, in den nachstehenden Erwägungen dargelegt und gewürdigt.
Erwägungen