# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** df0a363f-3ff1-47dc-9ecd-757e5eb4d05c
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz (Unterhaltsbeiträge, Gütertrennung, Auskunftsbegehren, Kosten- und Entschädigungsfolgen)
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 31. Oktober 2013 (EE130089-C)
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Nach Eingang einer Eingabe vom 18. November 2013 (Urk. 12), mit welcher
Rechtsanwalt lic. iur. X._ namens des Beklagten und Berufungsklägers (fort-
an Beklagter) Berufung gegen ein Eheschutz-Urteil des Bezirksgerichts Bülach
vom 31. Oktober 2013 (Urk. 13) erhoben hat,
da Rechtsanwalt lic. iur. X._ seiner Eingabe lediglich eine Vollmacht des Be-
klagten vom 5. August 2011 für die Vertretung im Scheidungsverfahren (Urk. 14)
beigelegt hat, und im erstinstanzlichen Verfahren, das am 24. Juni 2013 eingelei-
tet worden war (Urk. 1), keine Vollmacht des Beklagten beigebracht wurde (vgl.
Urk. 5 und 6),
in der Erwägung,
dass die eingereichte Vollmacht das Erheben einer Berufung in einem 221⁄2 Mona-
te später eingeleiteten Eheschutzverfahren nicht abdeckt, zumal die Parteien erst
seit dem 1. Dezember 2011 getrennt leben (Prot. I S. 3), weshalb dem Beklagten
sowie Rechtsanwalt lic. iur. X._ mit Verfügung vom 26. November 2013 (Urk.
17) in Anwendung von Art. 132 Abs. I ZPO eine Nachfrist von fünf Tagen ange-
setzt wurde, um dem Gericht eine genügende Vollmacht einzureichen,
dass dem Beklagten sowie Rechtsanwalt lic. iur. X._ in derselben Verfügung
angedroht wurde, bei Säumnis gelte die Eingabe vom 18. November 2013 als
nicht erfolgt,
dass sowohl der Beklagte als auch Rechtsanwalt lic. iur. X._ diese Verfü-
gung am 27. November 2013 in Empfang genommen haben (vgl. Urk. 17), womit
die fünftägige Nachfrist am 2. Dezember 2013 abgelaufen ist,
dass die Eingabe von Rechtsanwalt lic. iur. X._ vom 28. November 2013
(Urk. 18), mit welcher er die geforderte Vollmacht (Urk. 19) nachreicht, den Post-
stempel vom 3. Dezember 2013 trägt und somit verspätet ist (Art. 143 Abs. 3
ZPO),
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dass die Berufungsschrift daher androhungsgemäss als nicht erfolgt gilt (Art. 147
ZPO), womit sich eine Behandlung der einzelnen Rechtsbegehren - insbesondere
auch des Gesuchs um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (Urk. 12 S. 3) - er-
übrigt,
dass bei fehlender Vollmacht gemäss Art. 132 Abs. 1 ZPO eine Nachfrist zur Ver-
besserung anzusetzen ist, die Eingabe bei unbenutztem Verstreichen derselben
zwar als nicht erfolgt gilt, das Gericht trotzdem auch in diesem Fall einen Nichtein-
tretensentscheid zu fällen hat (Benedikt Seiler, Die Berufung nach ZPO, Zü-
rich/Basel/Genf 2013, S. 357 N 844 und S. 393 N 912; BGer 5A_860/2012 vom
23. November 2012),
dass daher auf die Berufung des Beklagten nicht einzutreten ist,
mit dem Hinweis, dass die Berufungsschrift zumindest in Bezug auf die Unter-
haltsregelung einen unverständlichen und auch nicht bezifferten und damit unzu-
lässigen Antrag enthält (BGE 137 III 617 E. 4.3 S. 619),
dass der im erstinstanzlichen Verfahren säumige Beklagte auch übersieht, dass
im Berufungsverfahren ein eingeschränktes Novenrecht gilt (Art. 317 ZGB), das
auch in Eheschutzverfahren mit beschränkter Untersuchungsmaxime (Art. 272
ZPO) zu beachten ist (BGE 138 III 625 E. 2.2 S. 626 f.), weshalb er mit seinen
zahlreichen neuen Behauptungen im Berufungsverfahren ohnehin nicht zu hören
wäre,
dass die Beschwerde daher wohl abzuweisen wäre, wenn darauf eingetreten
werden könnte,
dass die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr in Anwendung der §§ 5, 6 Abs. 1 lit. b,
10 Abs. 1 und 12 Abs. 1 und 2 der Gebührenverordnung des Obergerichts (GebV
OG) auf Fr. 750.– festzulegen und ausgangsgemäss dem Beklagten aufzuerlegen
ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
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dass der Klägerin und Berufungsbeklagten (fortan Klägerin) mangels wesentlicher
Umtriebe für das Berufungsverfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist,

## Considerations