# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 891c2de8-f0fa-43c8-8b7e-39484f7059d1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._ kaufte im Herbst 2007 500'000 Aktien der A._ mit Sitz in O.1_, USA, zum Preis von USD 1'000'000.00. In das Geschäft involviert waren nebst Y._ X._ und die B._ mit Sitz in O.2_, handelnd durch C._. Hintergrund dieses Kaufes war das Versprechen von X._ und C._, dass B._, D._ und/oder A._ in absehbarer Zeit die Hotel E._AG erwerben würden.
B. Am 19. November 2007 schlossen Y._, X._ und C._ (für die B._) eine Vereinbarung darüber ab, dass Y._ seine 500'000 Aktien der A._ an X._ und die B._ verkaufen kann zu einem fixen Preis von USD 2.36 pro Aktie, wenn die B._, D._ und/oder A._ bis zum 31. März 2008 nicht die Hotel E._AG gekauft hätten.
C. Da der Kauf der Hotel E._AG durch die B._, D._ und/oder A._ im vereinbarten Zeitraum nicht erfolgte, bot Y._ am 28. März 2008 per Einschreiben seinen Vertragspartnern die Aktien gemäss Vereinbarung vom 19. November 2007 gegen Bezahlung von USD 2.36 pro Aktie an.
D. Trotz Verhandlungen der Beteiligten kamen in der Folge weder ein Kauf der Aktien noch eine anderweitige Einigung betreffend das weitere Vorgehen zustande. Am 7./17. September 2009 leitete Y._ beim Betreibungsamt Oberengadin die Betreibung ein über Fr. 1'246'355.00 nebst Zins zu 5% seit dem 31. März 2008. Die Betreibung wurde am 16./23. September 2010 erneuert. Am 2./6. September 2011 wurde sie ein weiteres Mal erneuert.
E. Mit Eingabe vom 23./24. November 2011 reichte Y._ beim Vermittleramt des Bezirks Maloja das Schlichtungsgesuch ein. Die Parteien konnten sich anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 9. Februar 2012 nicht einigen, worauf der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung ausstellte. Sie enthält folgende Rechtsbegehren:
"1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von USD 1'180'000.00 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 31. März 2008 sowie der [recte: die] bisher angefallenen Betreibungskosten im Umfang von CHF 1'233.00 zu bezahlen.
2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberengadin/Bergell vom 02./06. September 2011 sei vollumfänglich aufzuheben.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beklagten."
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F. Die Klage wurde am 4. Mai 2012 frist- und formgerecht beim Bezirksgericht Maloja eingereicht. Die Rechtsbegehren blieben unverändert. Die innert Frist und in der erforderlichen Form eingereichte Klageantwort vom 18. Juni 2012 enthält folgende Rechtsbegehren:
"1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.
2. Eventualiter sei die Klage mangels Passivlegitimation des Beklagten und örtlicher wie sachlicher Unzuständigkeit des angerufenen Gerichts abzuweisen bzw. nicht einzutreten.
3. Der Kläger sei zu verpflichten, dem Gericht eine amtliche Übersetzung der englischen Dokumente 1, 2, 3, 4, 5, 13 und 14 vorzulegen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu lasten des Klägers."
G. Die Replik datiert vom 17. September 2012, die Duplik vom 30. Oktober 2012. Mit Eingabe vom 14. November 2012 reichte der Beklagte eine Ergänzung zur Duplik ein, welche dem Kläger zur Kenntnisnahme zugestellt wurde.
H. Anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung vom 26. November 2013 reduzierte der Kläger seine Klage und beantragte die Verpflichtung des Beklagten zur Zahlung von USD 1'149'000.00.
I. Mit Entscheid vom 26. November 2013, mitgeteilt am 17. Februar 2014, entschied das Bezirksgericht Maloja was folgt:
"1. Die Klage wird im reduzierten Umfang gutgeheissen und der Beklagte verpflichtet, dem Kläger den Betrag von USD 1'149'000.- zuzüglich 5% Zins seit 1. April 2008 sowie die Betreibungskosten in Höhe von CHF 413.- zu bezahlen.
2. Der in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberengadin/Bergell vom 2./6. September 2011 erhobene Rechtsvorschlag wird aufgehoben und es wird dem Kläger für den Betrag von CHF 1'213'611.70 nebst 5% Zins seit dem 1. April 2008 die definitive Rechtsöffnung erteilt.
3. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 8'000.- gehen zu Lasten des Beklagten. Sie werden mit dem klägerischerseits geleisteten Vorschuss verrechnet, unter Erteilung des Rückgriffrechts auf den Beklagten.
Der Beklagte hat den Kläger mit CHF 45'177.50 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations