# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a481191a-d050-4bc9-b870-72aa7558953a
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A.a. Mit schriftlicher Vereinbarung vom 29. Januar 1996 begründeten C._, B._ und E._ Miteigentum am Gemälde D._ von F._, Oel auf Leinwand, 65 cm x 56 cm, gerahmt. Die Anteile legten sie dabei wie folgt fest:
C._ 28.125 Anteile B._ 28.125 Anteile E._ 18.750 Anteile Total 75.000 Anteile
A.b. Mit Erklärung vom 21. Januar 2016 bestätigte B._, dass er keine rechtlichen Ansprüche mehr am Gemälde habe. Seine 28.125 Anteile seien an G._ übergegangen. Im Rahmen eines Vergleichs vor Bezirksgericht Dielsdorf vom 29. Juni 2016 übertrug G._ 10.000 Anteile ihrer 28.125 Anteile am Gemälde an H._ zu Eigentum. Mit Vereinbarung vom 23. März 2017 verkaufte H._ ihre 10.000 Anteile am Gemälde der I._ AG.
A.c. Per _ 2017 fusionierte die I._ AG mit der A._ AG. Auf den gleichen Tag hin wurde die I._ AG im Handelsregister gelöscht.
B. Am 16. August 2017 reichte die A._ AG gegen C._, E._ und G._ beim Vermittleramt Plessur ein Schlichtungsgesuch auf Aufhebung des Miteigentums am Gemälde ein. Nachdem an der Schlichtungsverhandlung keine Einigung erzielt werden konnte, stellte der Vermittler am 26. Oktober 2017 die Klagebewilligung aus.
C. Mit Eingabe vom 24. Januar 2018 erhob die A._ AG gegen C._, E._ und G._ beim Regionalgericht Plessur Klage auf Aufhebung des Miteigentums mit folgendem Rechtsbegehren:
1. Es sei das Miteigentum am Gemälde D._ von F._ Oel auf Leinwand, 65 cm x 56 cm, gerahmt, aufzuheben, im Sinne von Art. 651 Abs. 2 ZGB öffentlich zu versteigern und der Steigerungserlös wie folgt zu verteilen:
10.00/75 zu Gunsten der Klägerin 28.125/75 zu Gunsten des Beklagten 1; 18.750/75 zu Gunsten des Beklagten 2; und 18.125/75 zu Gunsten der Beklagten 3.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten in Solidarhaftung.
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D. Die Klageantwort von C._, E._ und G._ datiert vom 16. April 2018. Sie beantragten:
1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese überhaupt einzutreten ist.
2. Eventualiter sei der objektive Wert des behaupteten Anteils der Klägerin am streitgegenständlichen Gemälde auf Grundlage des von ihr hierfür bezahlten Kaufpreises, subeventualiter anhand einer gerichtlichen Expertise festzulegen, und den Beklagten alsdann die Möglichkeit einzuräumen, den behaupteten Anteil der Klägerin am Gemälde in Abgeltung dieses Werts zu übernehmen.
3. Unter vollumfänglicher gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich die gesetzliche Mehrwertsteuer) zu Lasten der Klägerin.
E. In der Folge fand ein zweiter Schriftenwechsel statt (Replik vom 29. Mai 2018; Duplik vom 3. September 2018), wobei die Parteien ihre Rechtsbegehren bestätigten.
F. Am 14. März 2019 wurden B._ und H._ als Zeugen einvernommen.
G. Die Hauptverhandlung vor dem Regionalgericht Plessur fand am 28. Mai 2019 statt.
H. Am 5. Juni 2019 erging der unbegründete Entscheid des Regionalgerichts Plessur mit folgendem Dispositiv:
1. Die Klage wird abgewiesen.
2.a) Die Gerichtskosten von CHF 16'745.00 gehen zu Lasten der A._ AG und werden mit den von ihr geleisteten Vorschüssen von CHF 21'000.00 verrechnet. Die Differenz von CHF 4'255.00 wird der A._ AG durch den Kanton Graubünden erstattet.
b) C._, E._ und G._ wird der durch sie geleistete Vorschuss von insgesamt CHF 550.00 durch den Kanton Graubünden erstattet.
c) Die A._ AG hat C._, E._ und G._ eine Parteientschädigung von insgesamt CHF 25'298.75 (inkl. Barauslagen, Interessenwertzuschlag und MwSt.) zu bezahlen.

## Considerations