# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 94fc2c9e-ca82-4bd1-b306-88386deceab0
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Die Z._ AG (Z._) ist eine Aktiengesellschaft, deren Hauptzweck die Vermittlung sowie der Ankauf und Verkauf von Liegenschaften im In- und Ausland ist, und die ihren Sitz in A._ hat. X._ ist Geschäftsmann und hat seinen Wohnsitz in B._. Zudem ist er der einzige Verwaltungsrat und Alleinaktionär der Y._ AG, welche - gemäss Handelsregisterauszug - die Entwicklung, die Realisierung und den Vertrieb von Konzepten für die Kapitalanlage einschliesslich der damit verbundenen elektronischen Datenverarbeitung sowie von Marketingkonzepten bezweckt und ihren Sitz in C._ hat.
B. Seit dem Jahr 2004 waren die Z._ AG sowie ihre wirtschaftlichen Eigentümer G._ und H._ für diverse Projekte von X._, der Y._ AG, der W._ AG und der www._.ch AG in D._, B._, E._ und der V._ tätig und wurden dafür auch entsprechend entlöhnt.
C. X._ erwarb im Jahre 2007 die Liegenschaft Nr. _ und die Y._ AG die Liegenschaft Nr. _ in D._. Die Z._ AG war im Zusammenhang mit dem Erwerb der Liegenschaften ebenfalls tätig, wobei sich die Parteien jedoch über die Intensität dieser Bemühungen nicht einig sind.
D. Am 3. Juni 2009 forderte die Z._ AG von der Y._ AG eine Vermittlungsprovision für ihre Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Verkauf von zwei Wohnungen in der Liegenschaft Nr. _ und am 22. Juni 2009 von X._ bzw. von der Y._ AG je eine Provision für ihre Tätigkeit bezüglich des Erwerbs der Liegenschaften Nr. _ und _, wobei weder X._ noch die Y._ AG diesen Forderungen nachkamen.
E. Am 29. September 2010 liess die Z._ AG gegen X._ sowie die Y._ AG beim Kreisamt Oberengadin ein Vermittlungsbegehren einreichen. Am 15. November 2010 bezog die Z._ AG den Leitschein mit folgendem klägerischen Rechtsbegehren:
„1. a) Der Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von CHF 140‘425.20 nebst Zins von 5 % seit dem 20.11.2009 zuzüglich CHF 200.00 Betreibungskosten zu bezahlen.
b) Der Rechtsvorschlag des Beklagten 1 vom 25.11.2009 im Betreibungsverfahren Nr. _ des Betreibungsamtes Oberengadin sei aufzuheben.
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2. a) Die Beklagte 2 sei zu verpflichten, der Klägerin die Beträge von CHF 334‘049.60 nebst Zins zu 5 % seit dem 30.6.2009 und CHF 237‘250.80 nebst Zins zu 5 % seit dem 20.11.2009 zuzüglich CHF 200.00 Betreibungskosten zu bezahlen.
b) Der Rechtsvorschlag der Beklagten 2 vom 26.11.2009 der Betreibung Nr. 9066822 des Betreibungsamtes des Kantons C._ sei aufzuheben.
3. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.“
Das beklagtische Rechtsbegehren lautete auf kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Klage, soweit darauf überhaupt eingetreten werden könne.
F. Mit Prozesseingabe vom 6. Dezember 2010 prosequierte die Z._ AG die Streitsache an das Bezirksgericht Maloja, wobei sie an dem anlässlich der Sühneverhandlung gestellten Rechtsbegehren festhielt. In ihrer Prozessantwort vom 14. Februar 2011 beantragten X._ und die Y._ AG was folgt:
„1. Die Klage sei, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, vollumfänglich abzuweisen.
2. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.
Streitverkündung
Es sei der F._ AG, _, vertreten durch deren Organe, der Streit zu verkünden.
Im Falle der Gutheissung der Klage der Z._ AG gegen die Y._ AG (Forderung aufgrund des Verkaufs der Wohnungen Nr. 7 und 8 in der I._ an J._ und K._) sei in entsprechender Höhe des zugesprochenen Betrages (Maximalforderungsbetrag: Fr. 334‘049.60 nebst Zins zu 5 % seit dem 30. Juni 2009) über den Rückgriffsanspruch der Y._ AG gegenüber der F._ AG im Sinne von Art. 32 ZPO zu entscheiden.“
G. Die Z._ AG replizierte am 5. April 2011, worauf X._ und die Y._ AG am 6. Juni 2011 eine Duplik einreichten. Mit Eingabe vom 28. Juni 2011 nahm die Z._ AG schliesslich zu den beklagtischen Beweismitteln Stellung.
H. Mit Schreiben vom 7. Juli 2011 erfolgte die Streitverkündung an die F._ AG, welche jedoch stillschweigend auf eine Teilnahme am Verfahren verzichtete.
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I. An der Hauptverhandlung vom 26. Juni 2012 reduzierte die Z._ AG den ersten Teil ihres Rechtsbegehrens 2.a) von Fr. 334‘049.60 auf Fr. 274‘380.-- inkl. MwSt. zuzüglich 5 % seit 20. November 2009. Mit Urteil vom 26. Juni 2012, mitgeteilt am 10. September 2012, erkannte das Bezirksgericht Maloja sodann was folgt:
„1. Die Klage gegen den Beklagten 1 wird vollumfänglich gutgeheissen und er wird verpflichtet, der Klägerin den Betrag von CHF 140‘425.20 nebst Zins zu 5 % seit dem 20. November 2009 zu bezahlen.
2. Die Klage gegen die Beklagte 2 wird teilweise gutgeheissen und sie wird verpflichtet, der Klägerin den Betrag von CHF 237‘250.80 nebst Zins zu 5 % seit 20. November 2009 zu bezahlen.
3. Es wird davon Vermerk genommen, dass die Klägerin ihre Klage im Umfang von CHF 59‘669.60 zurückgezogen hat. In diesem Umfang wird die Klage wegen Rückzugs als erledigt abgeschrieben.
4. Im Übrigen wird auf die Klage nicht eingetreten.
5. Der Klägerin wird in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberengadin/Bergell vom 25. November 2009 über den Betrag von CHF 140‘425.20 nebst Zins zu 5 % seit dem 20. November 2009 und in der Betreibung Nr. 9066822 des Betreibungsamtes des Kantons C._ vom 26. November 2009 über den Betrag von CHF 237‘250.80 nebst Zins zu 5 % seit 20. November 2009 die definitive Rechtsöffnung erteilt.
6. Die Verfahrenskosten von CHF 20‘000.-, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 12‘000.-, Schreibgebühren von CHF 500.- und einem reduzierten Streitwertzuschlag von CHF 7‘500.-, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.- gehen je zur Hälfte zu Lasten der Klägerin und der Beklagten.
7. Die ausseramtlichen Entschädigungen werden wettgeschlagen.

## Considerations