# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b9e92982-dd7d-4f69-a880-c440e1900a35
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Entscheid des Bezirksgerichts Imboden (seit dem 1. Januar 2017: Regionalgericht Imboden) vom 22. Oktober 2013, mitgeteilt am 6. Dezember 2013, wurde A._ verpflichtet, B._ den Betrag von CHF 4'130.00 nebst Zins zu 5% seit dem 13. Januar 2012 zu bezahlen, ihn ausseramtlich mit CHF 12'672.10 (inkl. Mehrwertsteuer) zu entschädigen sowie den ihm anteilsmässig verrechneten Gerichtskostenvorschuss von CHF 1'680.00 zu ersetzen. Dagegen erhob A._ am 24. Januar 2014 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden, welches den vorinstanzlichen Entscheid betreffend Forderungsbetrag unverändert beliess, die zu leistende ausseramtliche Entschädigung indes von CHF 12'672.10 auf CHF 10'778.70 reduzierte. Für das Beschwerdeverfahren wurde B._ eine ausseramtliche Entschädigung von CHF 2'113.65 (inkl. Mehrwertsteuer) zugesprochen.
B. Gegen das kantonsgerichtliche Urteil erhob A._ subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht. Am 16. April 2015, mithin während laufendem Rechtsmittelverfahren, verstarb B._. Mit Entscheid vom 2. Oktober 2015 wies das Bundesgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat, und verpflichtete A._, die Y._, bestehend aus Y.1_, Y.2_, Y.3_ und Y.4_, für das bundesgerichtliche Verfahren mit CHF 2'500.00 zu entschädigen.
C. In der Folge sah sich A._ weder zur Zahlung der Forderungssumme noch der ihm auferlegten Gerichtskosten und Parteientschädigung veranlasst.
D. Mit Zahlungsbefehl des Betreibungsamts Imboden vom 18. November 2015 (Betreibung Nr. _) forderten die Erben des B._ sel. von A._ den Betrag von CHF 21'177.30 nebst Zins zu 5% seit dem 11. Oktober 2015. Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob A._ am 24. November 2015 Rechtsvorschlag. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2015 stellte die Y._ hierauf beim Bezirksgericht Imboden das Begehren um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung. Mit Entscheid vom 11. Januar 2016, mitgeteilt am 13. Januar 2016, hiess die Rechtsöffnungsrichterin das Begehren teilweise gut und erteilte für den Betrag von CHF 20'402.35 nebst Zins zu 5% seit dem 11. Oktober 2015 zuzüglich CHF 774.95 Verzugszins auf CHF 4'130.00 für die Zeit vom 13. Januar 2012 bis 20. Oktober 2015 definitive Rechtsöffnung. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens von CHF 350.00 wurden A._ auferlegt. Er wurde zudem verpflichtet, die
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Y._ ausseramtlich mit CHF 1'000.00 (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) zu entschädigen.
E. Anlässlich einer am 28. Januar 2016 durchgeführten konkursamtlichen Versteigerung erwarb A._ das in der Gemeinde O.1_ liegende landwirtschaftliche Grundstück Nr. _ zum Preis von CHF 25'500.00. Am Tag der Steigerung leistete er eine Anzahlung von CHF 4'000.00, der Restbetrag von CHF 21'500.00 wurde am 3. Februar 2016 bei der Post in O.1_ einbezahlt.
F. Am 12. Februar 2016 übertrug A._ das Grundstück Nr. _ auf seine Tochter X._. Als Erwerbstitel erwähnt der entsprechende Grundbuchauszug "Schenkung 12.02.2016 Beleg 119".
G. Das Betreibungsverfahren gegen A._ wurde zwischenzeitlich fortgesetzt. Am 22. März 2016 stellte das Betreibungsamt Imboden den Erben des B._ sel. einen Verlustschein infolge Pfändung über den Betrag von total CHF 23'184.15 aus. Vom Betreibungsamt Imboden wurde dabei vermerkt, dass A._ über kein pfändbares Einkommen und keine Vermögenswerte verfüge.
H. Am 30. Mai 2016 meldete die Y._ die Streitsache beim Vermittleramt des Bezirks Imboden (seit dem 1. Januar 2017: Vermittleramt der Region Imboden) an. Infolge Nichterscheinens der beklagten Partei an der Schlichtungsverhandlung vom 6. Juli 2016 wurde den Klägern am 7. Juli 2016 die Klagebewilligung mit folgendem Rechtsbegehren ausgestellt:
1. Es sei die Schenkung vom 12. Februar 2016 des Grundstücks Nr. _, Plan _ im Grundbuch der Gemeinde O.1_ von Herr A._, an Frau X._, im Sinne von Art. 286 SchKG zwangsvollstreckungsrechtlich für unwirksam zu erklären.
2. Das Grundstück Nr. _, Plan _ im Grundbuch der Gemeinde O.1_, sei in der Pfändung gegen A._, betreffend die Betreibungs-Nr. _ des Betreibungsamtes Imboden in die Pfändungsmasse einzubeziehen (allenfalls eine neue Pfändung anzuordnen) und zu Gunsten der Klägerschaft zu verwerten.
3. Die Beklagtschaft sei zu verpflichten, der Klägerschaft den Betrag von CHF 23'184.15 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 23. März 2016 zu bezahlen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (letztere zuzüglich MwSt) zulasten der Beklagten.
I. Mit Klage vom 28. Juli 2016 prosequierte die Y._ die Streitsache mit dem bereits im Schlichtungsgesuch gestellten Rechtsbegehren innert Frist an das Bezirksgericht Imboden.
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J. In ihrer Klageantwort vom 21. September 2016 beantragte X._ die kostenfällige Abweisung der Klage, soweit darauf einzutreten sei.
K. In der Replik vom 17. November 2016 beziehungsweise in der Duplik vom 7. Dezember 2016 hielten die Parteien unverändert an ihren Rechtsbegehren gemäss Klage beziehungsweise Klageantwort fest.
L. Am 9. Februar 2017, mitgeteilt am gleichen Tag, erliess der Regionalgerichtspräsident Imboden die Beweisverfügung, welche die Befragung des Zeugen A._ vorsah. Dessen Einvernahme wurde am 12. April 2017 durchgeführt.
M. Am 29. August 2017 fand sodann die Hauptverhandlung vor dem Regionalgericht Imboden statt. Mit Entscheid vom 29. August 2017, mitgeteilt am 13. Oktober 2017, erkannte das Regionalgericht Imboden wie folgt:
1. Die Klage wird insoweit gutgeheissen, als die am 12. Februar 2016 erfolgte Schenkung des Grundstücks Nr. _, Plan Nr. _ durch A._ an X._ in zwangsvollstreckungsrechtlicher Hinsicht unwirksam ist.
Das erwähnte Grundstück ist folglich im Rahmen des von der Klägerschaft vor Betreibungsamt Imboden gegen den Schuldner A._ geführten Betreibungsverfahrens (Betreibungs-Nr. _) als Vermögenssubstrat miteinzubeziehen und X._ hat eine allfällige Verwertung des Grundstückes zu dulden.
2. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
3. a) Die Kosten des Verfahrens in Höhe von CHF 4'300.00 werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Sie werden mit dem von der Y._ geleisteten Kostenvorschuss von CHF 4'000.00 und dem von X._ geleisteten Kostenvorschuss von CHF 300.00 verrechnet.
b) X._ wird verpflichtet, der Gegenpartei den auf sie entfallenden restlichen Kostenanteil in Höhe von CHF 1'850.00 zu erstatten.
c) Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations