# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** dab065d3-f7ef-4cc8-a430-3426cfda91ee
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1960, ohne erlernten Beruf, lebt seit 1993 in der Schweiz, wo sie ab 1996 einer Erwerbstätigkeit nachging. Im Jahr 2000 meldete sie sich
unter Hinweis auf verschiedene Gesundheitsschäden (chronisches
C
ervikover
tebralsyndrom
, Diskushernie C5/6, Weichteilrheuma und Depression),
bei
der
In
validenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk. 8/4
)
,
worauf ihr die damals zu
ständige IV-Stelle des Kantons Graubünden nach getätigten Abklärungen mit Verfügung vom 2
4. April 2001 mit Wirkung ab 1.
April 2000 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zusprach (
zuzügl
. Kinderrenten für zwei Kinder;
Urk. 8/22
). Dieser Anspruch wurde im Rahmen eines ersten Revisionsverfahrens mit Mitte
i
lung
vom 30.
September 2002 bestätigt (
Urk. 8/33
). Im Jahr 2008 leitete die infolge
zwischenzeitlichen
Umzuges der Versicherten in den Kanton Zürich
neu zuständige
Sozialversicherungsanstalt des
Kantons Zürich
, IV-Stelle,
ein wei
teres Revisionsverfahren in die Wege, im Rahmen dessen sie gestützt auf beige
zogene Akten der
PAX
Versicherungen
–
name
n
t
lich
gestützt
auf
die Gutachten von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Rheumatol
ogie und Innere Medizin, vom 9.
Juli 2008 (
Urk.
8/45
) und von
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für Psychia
trie und Psychotherapie, vom 4.
Februar 2009 (
Urk.
8/47 S. 18 ff.
) – die bisherige ganze Rente mit Verfügung vom
2
8.
Mai 2009 mit Wirkung ab 1.
Juli 2009 auf eine halbe Rente herabsetzte
(Urk.
8/56)
.
Diese
Verfügung
blieb unangefochten
.
1.2
Im Jahr 2012 leitete die IV-Stelle – nachdem die Versicherte eine Verschlechte
rung des Gesundheitszustandes hatte geltend machen
lassen
(Urk. 8/63 ff.
)
– ein neues Revisi
o
nsverfahren in die Wege
(Urk.
8/70 ff.). Sie
veranlasste eine
bidis
ziplinäre
Begutachtung der Versicherten, welche durch
Dr.
med.
B._
, Fach
ärz
t
in für Innere Medizin
FMH, spez. Rheumaerkrankungen (Gutachten vom
20. Februar 2013; Urk.
8/
77
)
,
und
Dr.
med.
C._
, Spezialarzt FMH für Psy
chiatrie und Psyc
hot
herapie (Gutachten vom
19. März 2013, Urk.
8/81
ein
schliesslich
bi
disziplinäre
Beurteilung
)
, durchgeführt wurde
. Gestützt auf die so getätigten Abklärungen
erliess die IV-Stelle zunächst einen Vorbescheid, mit wel
chem sie
die
Einstellung der Rente in Anwendung der Schlussbestimmungen vom 1
8.
März 2011
zum Bundesgesetz über die Invalidenversicherung
(IVG;
6.
IV-Revision; erstes
Massnahmepaket
)
in Aussicht stellte
(Urk. 8/83)
. Nach erhobe
nem Einwa
nd (Urk.
8/85 und Urk.
8/90) erliess die IV-Stelle am 14.
Januar 2014 einen neuen Vorbescheid, mit welchem sie der Versicherten die
wiedererwä
gungsweise
Aufhebung aller bisherigen Entscheide sowie die Einstellung der In
validenrente in Aussicht stellte (
Urk. 8/96
).
Am 13.
August 2014 verfügte
die IV-Stelle
in diesem Sinne (
Urk. 8/127
). Eine dage
gen erhobene Beschwerde vom
12.
September 2014 (
Urk.
8/
138
) hiess das hiesige Gericht
–
mit der Begründung
, dass
die Revisionsverfügung vom
2
8.
Mai 2009
zweifellos unrichtig
gewesen
und gestützt auf das Gutachten
B._
/
C._
von einer (rentenausschliessenden) vollständigen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen,
die Renteneinstellung vor Durchführung
von
beruflichen Wiedereinglie
d
erungsmass
nahmen
jedoch
nicht gerechtfertigt sei -
mit Urteil vom 19.
März 2015
teilweise
gut
(soweit es auf die Beschwerde eintrat)
und hob die Verfügung vom 13.
August 2014 auf mit der Feststellung
,
dass
die Versicherte einstweilen weiterhin An
spruch auf eine halbe Invalidenr
ente hat
(Urk.
8
/143
; Prozess IV.2014.00912
)
.
1.3
In der Folge
leitete die IV-Stelle Massnahmen zur beruflichen Wiedereingliede
rung in die Wege. Sie erteilte Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining
(Urk.
8/157
), welches im Zeitraum 4. Januar bis 2
9.
März 2016 durchgeführt wurde (vgl.
Schlussb
ericht der
D._
,
vom 4.
April 2016
; Urk.
8/
165
)
,
sowie für b
erufliche Massnahmen in Form eines Deutschkurses (
Mitteilung vom 2
4.
Mai 2016;
Urk. 8/169)
. Am
23.
Juni 2016 teilte
die IV-Stelle
der Versicherten mit, dass die Eingliederungsbem
ü
hungen abg
e
schlossen würden
,
da die weitere Teilnahme infolge ihrer Ressourcen eine zu grosse Herausforderung
darstelle
und daher nicht zie
lführend sei (Urk.
8/175)
.
In der Folge
holte
die IV-Stelle
aktuelle me
dizinische Unterlagen ein (Urk.
8/181
ff.
)
.
Am 21. September 2016 erliess sie eine Verfügung
,
mit welcher sie die Eingliederungsaktivitäten beendete
(Urk. 8/192)
,
und
a
m
3.
Februar 2017 einen Vorbescheid, mit welchem sie der Versicherten
unter Hinweis darauf, dass sich seit der Begutachtung im Jahr 2013 der medizinische Sachverhalt nicht in einer für den Anspruch erhebli
chen Weise verändert habe,
die
wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 28. Mai 2009 sowie die Einstellung der laufenden Rente in Aussicht stellte (Urk. 8/197). Dagege
n liess die Versicherte am 31.
März 2017 Einwand erheben
und
unter anderem
eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend ma
chen
(Urk. 8/207). Mit Verfügung vom 1
8.
Mai 2017 hielt die IV-Stelle – wie vor
beschieden – an der Einstellun
g der Invalidenrente fest (Urk.
2).
2.
Dagegen
liess die Versicherte
hierorts mit Eingabe vom 19. Juni 2017 (Urk. 1) Beschwerde erheben und beantrage
n, es sei die Verfügung vom 18.
Mai 2017 aufzuheben und der Beschwerdeführerin aufgrund einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes eine ganze Inv
alidenrente, rückwirkend per 1.
August 2016, zuzusprechen (1.), eventualit
er sei die IV-Verfügung vom 18.
Mai 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin eine Invalidenrente
wie bisher auszurichten (2.),
s
ubeventualiter
sei die
Verfügung vom 18. Mai 2017 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegeg
nerin zurückzuweisen zwecks ergänzender Abklärung des medizinischen Sach
verhaltes und der Zumutbarkeit/Ressourcen, um anschliessend neu über eine all
fällige Änderung der Invalidenre
n
te der Beschwerdeführerin zu entscheiden
(3.), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen
zuzüglich
Mehrwertsteuer zulasten der Gegenpartei (4.;
Urk.
1 S. 2).
Mit
Vernehmlassung vom 25.
September 2017 stellte die IV-Stelle Antrag auf
Abweisung der Beschwerde (Urk.
7). Mit Verfügung vom 2
5.
Oktober 2017 wurde ein zweiter Schriftenwe
chsel angeordnet (Urk.
9). Die Versicherte liess
mit Replik vom 1
2.
Januar 2018 im Wesentlichen an
ih
ren Vorbringen
festhalten (Urk.
11). Die IV-Stelle verzichtete mit Eingabe vom 3
0. Januar 2018 auf Duplik (Urk.
13), was der Beschwerdeführerin m
it Verfügung vom 31.
Januar 2018 zu
r Kenntnis gebracht wurde (Urk.
14).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Hinsichtlich der vorliegend massgeblichen
rechtlichen
Bestimmungen
ist auf das Urteil des hies
igen Gerichts vom
19.
März 2
0
15
in Sachen der Parteien
zu ver
weisen
(Prozess Nr. IV.2014.00912,
Urk.
8/143, E. 1)
.
Dies gilt ebenfalls für die
diesem zugrundeliegenden
medizinischen Akten
, namentlich
das
internis
tisch/
rheumatologische Gutachten von
Dr.
B._
vom 20.
Februar 2013
(E.
3.4.2)
sowie d
as
psychiatrische Gut
achten
von
Dr.
C._
vom 19.
März 2013
(E.
3.4.3)
einschliesslich
bidisziplinäre
Beurteilung
(
E.
3.4.4
)
.
2.
In formeller Hinsicht macht die Versicherte eine Verletzung des rechtlichen Ge
hörs geltend
. Sie
begründet
dies damit
,
dass die Verwal
tung auf das im Einwand vom 17.
Februar bzw. 31.
März 2017
Ziff.
1.2 gestellte
„
Revisionsgesuch
“
,
womit
sie eine Verschlechterung
(vor allem
aus psy
chischen Gründen, vgl. Urk.
8/
207
S.
7
)
geltend gemacht habe, mit keinem Wort eingegangen sei
(U
rk. 1 S.
9).
D
iese Rüge ist jedoch unbegründet, hielt die Verwaltung im angefochtenen Entscheid doch ausdrücklich fest, die im Einwand vorgebrachte Verschlechterung k
önne nicht nachvollzogen werden.
S
ie
bezog
sich
dabei
auc
h auf die Berichte d
er
E._
vom 1
3.
September 2016 und vom 2
4.
März 2017
(Urk.
2 S.
3
). Daher
,
und da
sich
di
e Verwaltung rechtsprechungsgemäss auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken kann und sich nicht ausdrücklich mit jeder
tatbeständlichen
Be
hauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss (BGE 124
V 180 E. 1a und E. 2b, 126 V 75 E. 5b/
dd
;
Urteil des Bundesgerichts 8C_30/2016 vom 8. März 2016 E. 2 mit Hinweisen)
,
ist nicht ersichtlich, inwiefern das recht
liche Gehör verletzt worden sein soll.
3
.
3
.1
Die IV-Stelle begründete
die Verfügung
vom 1
8.
Mai 2017 im Wesentlichen da
mit, dass im Sinne des Urteils vom
19. März 2015
Massnahmen der beruflic
h
en Eingliederung durchgeführt
und mit Verfügung vom
21.
September 2016 abge
schlossen
worden seien.
Im Anschluss daran sei de
r
Rentenanspruch neu zu prü
fen
,
wobei - d
a die Verfügung vom
28.
Mai 2009
zweifellos unrichtig sei
–
die
Prüfung frei (ohne Bindung an die
Revisionsvoraussetzungen
) vorzunehmen sei
. Gemäss
bidiszi
p
linärem
Gutachten
der
Dres
.
B._
/
C._
bestehe eine
voll
ständige
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigke
it.
Alsdann habe sich gemäss
Be
urteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes
der IV-Stelle (RAD)
der medizini
sche Sachverhalt unter Berücksichtigung der neu eingeholten Berichte seit der Begutachtung nicht verändert; diese enthielten
vielmehr
ein
e
andere Beurteilung des nämlichen Sachverhalts. Auch die zwischen
zeitlich durchgeführten Einglie
derungsb
emühungen führten nicht zu ein
em anderen Schluss. Aufgrund des Ein
kommensvergleichs (Prozentvergleichs) resultiere kein rentenbegründender Inva
liditätsgrad, weshalb für die Zukunft kein Rentenanspruch mehr bestehe
(
Urk.
2)
.
In ihrer Vernehmlassung
vom 2
5.
September 2017
ergänzte die Verwal
tung zur Hauptsache, dass die
Eingliederungsbemühungen nicht aufgrund des Gesund
heitszu
standes der Versicherten
,
sondern
infolge
der zweifelhafte
n Motivation bzw.
aufgrund
von psychosozialen und soziokulturellen Umständen gescheitert seien (Urk. 7)
.
3
.2
Dagegen lässt die Versicherte
in der Beschwerde
zur Hauptsache vorbringen, dass auf die über vier Jahre alte Einschätz
u
ng der
Dres
.
B._
/
C._
aus verschie
denen Gründen
nicht abzustellen sei
. Alsdann sei -
verglichen mit dem Zeitpunkt der Begutachtung
durch
die
Dres
.
B._
/
C._
-
sowohl
in
psychischer wie auch somatischer
Hins
icht eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ein
getreten,
weshalb
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Invalidität bzw
.
ein Anspruch auf eine ganze Rente gegeben sei. Eventualiter sei die Sache zur Ein
holung eines polydisziplinären Gutachtens an die Beschwerdegegnerin zurückzu
weisen (Urk.
1)
. In ihrer Replik
vom 12. Januar 2018
ergänzte
die Versicherte
, dass die Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nicht hinr
eichend bzw
.
gar nicht möglich gewesen sei
, da
ihre
Ressourcen
infolge mangelnder Bildung wie
auch
krankheitsbedingt
stark eingeschränkt seien. Bestritten
werde
, dass sie
keinen Willen zur Integrati
o
n gehabt habe, vielmehr sei es die Beschwerdegeg
nerin gewesen
,
welche die Eingliederung beendet habe
(Urk.
11)
.
4
.
4
.1
Die Verwaltung hat
in
Nachachtung
des Urteils vom 1
9.
März 2015
Eingliede
rungsmassnahmen
durchgeführt
. Sie hat
diese jedoch - n
achdem die in den ent
sprechenden Zielvereinbarungen formulierten Ziele des Belastungstrainings (Urk. 8/161) und des Deutschkurses (Urk. 8/170) nicht erreicht wurden
–
mit Ver
fügung vom 2
1.
September 2016
w
ieder
eingestellt
(
Urk.
8/192)
. Dabei schloss sie aus
dem
Verhalten
der Versicherten
auf
deren
fehlende subjektive Eing
liede
rungsfähigkeit
.
4
.2
D
ie
Versicherte
wehrt sich
gegen den Vorwurf
des
ungenügenden Eingliederungs
willens
. F
estzustellen
ist jedoch
,
dass
den
Akten deutliche Anhaltspunkte auf eine fehlende subjektive Eingliederungsfähigkeit
zu entnehmen sind
.
Zwar erschien die Versicherte
a
n den Tagen, an welchen sie am Belastungst
raining
effektiv
teil
nahm
(vgl. Abmeldung an 9 von 37 Massnahmetagen wegen Schmerzen bzw. Krankheit; Urk.
8/165 S.
2 ff.)
pünktlich
und
erledigte
die
ihr zugeteilte
n
Arbei
ten
, wobei sie
kreative Tätigkeiten
(Malen von Bildern
,
an deren Ergebnis
s
ie Freude zu haben schien)
selbstvergessen
und mit Ausdauer ausführte
. Gemäss
Bericht der
Eingliederungsstelle
D._
vom
4.
April 2016
war sie
jedoch
im Übrigen
während des
T
rainings
bzw. in Gesprächen mit Fachmitarbeitenden
auf ihre Schmerzen fixiert, welche sie mit
deutlicher Schmerzmimi
k
demonstrierte
;
d
as Training
fand
- mit Ausnahme der ersten Woche -
(nur)
an
drei Tagen in der Woche mit maximal 2.5 Stunden
statt
, da sich die Versicherte infolge der Schmer
zen nicht mehr zu leisten in der Lage gesehen habe
(
Urk.
8/165 S. 4)
.
Alsdann
gab die Versicherte
nach Lage der Akten
bereits im Rahmen eines Einzelgesprächs bei der
D._
zu verstehen, dass sie kein Interesse daran habe, ihre Deutsch
k
enntnisse zu verbessern (
Urk.
8/
165 S. 3)
. Sie erschien
denn
auch nicht zum Einstufungstest
des Deutschkurses
(
Urk.
8/167
) und besuchte in der Folge nur
wenige Kurss
t
unden
(
Urk.
8/174
und
Urk.
8/183
)
,
um darauf
– statt
sich um
ei
ne Neueinstufung zu
bemühen
-
über i
h
ren Ehemann verlauten
zu lassen
,
dass sie den
Kursinhalt nicht gut aufnehmen bzw
.
behalten könne (Urk.
8/176).
D
araus
ist durchaus auf
eine ungenügende subjektive Einglie
derungsfähigkeit zu schliessen
,
woran nichts
ändert
, dass die Versicherte
nur
über eine
geringe Schulbildung
verfügt
,
zumal bei der Begutachtung durch
Dr.
C._
b
ei der Versicherten kei
nerlei
Auffassungsstörungen feststellbar waren
und die restlichen kognitiven wie
intellektuellen Ressourcen als im klinischen Eindruck in der Bandbreite der Norm bezeichnet
wurden
(
Urk.
8/81 S. 5).
Vor diesem Hintergrund und nachdem
der
Vers
i
cherte
n
auch
anlässlich
eines
nach Abschluss der Eingliederungsmassnahme
n
mit einer Mitarbeiterin der Ein
gliederungsfachstelle
F._
geführten Gesprächs
eine vierstündige Präsenz
bei weiteren Massnahmen
nicht realistisch erschien und
sie
– mangels
Erfahrung
in
der Benutzung
öffentlicher
Verkehrsmittel
, welcher Umstand als invaliditäts
fremd unbeachtlich bleibt
-
die
sel
bständige
Anreise
als für sie schwierig
erach
tete (Urk.
8/176 S. 8)
,
ist eine hinreichende Eingliederungsm
otivation zu vernei
nen
. Dies gilt
um so
mehr, als die Versicherte
auf die Mitteilung der Verwaltung vom
23.
Juni 2016
betreffend Abschluss der Eingliederung
(Urk. 8/175)
zwar
am 27. Juni 2016
eine
begründete beschwerdefähige
Verfügung verlangte
(
U
rk.
8/177), in der F
olge jedoch
-
nach
Ergehen
einer solchen
am
6.
Juli 2016
(Urk.
8/178)
-
dagegen
nicht
opponierte und auch im Rahmen des Einwands
vom 3
1.
März 2017
gegen die
neuerliche Renteneinstellung
kein
en
Eingliederungswil
len kundtat
(
Urk.
8/207)
.
4
.3
N
ach dem Gesagten
ist
aufgrund des
im Rahmen der durchgeführten Eingliede
rungsbemühungen gezeigten
Verhaltens
der Versicherten
die fehlende subjektive Eingliederungsfähigkeit bzw. mangelnde Eingliederungsb
ereitschaft
überwiegend wahrscheinlich erstellt
.
Damit
i
st nicht zu beanstanden, dass die Verwaltung die Eingliederun
gsbemüh
ungen
abschloss
und in der Folge
erneut zur
Re
ntenprüfung
schritt, was sie
mit Blick auf die gezeigte fehlende Eingliederun
g
sbereitschaft
im Übrigen
ohne
vorgängige
Durchführung eines Mahn
-
und
Bedenkzeitverfahrens
(
nach
Art.
21
Abs.
4
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts,
ATSG
) durfte (
vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts
9C_442/2017
vom
8.
Juni 2018 E. 3.2.3 mit Hinweisen)
.
5
.
5
.1
Im
Urteil vom
1
9.
März 2015
hielt das hiesige Gericht fest, infolge zweifelloser Unrichtigkeit der Revisionsverfügung vom 2
8.
Mai 2009 sei der Rentenanspruch ex
nunc
et pro
futuro
ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung
in all seinen Teilen neu
zu
beu
r
teilen
(Urk. 8/143
E. 7.1
)
.
Gestützt auf
die
Angaben der
Dres
.
B._
/
C._
s
ei von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in ei
ner Verweistä
tigkeit auszugehen (E.
7.2).
5
.2
N
ach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen
holte die Verwaltung
bei den behandelnden Ärzten
aktuelle medizinische Berichte ein:
5
.2.1
Dr.
med.
G._
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, sowie Hausarzt der Ver
sicherten, diagnostizierte in seinem Bericht
vom
1
8.
Juli 2016 eine anhaltende bzw.
chronifizierte
psychosoziale Problematik mit depressiver Entwicklung bei chronischen Schmerzen und extrem schlechter Integration, ein Fibromyalgie-Syndrom
,
ein
Cervikovertebral
-Syndrom sowie Sc
hlafstörungen. Er gab im We
s
e
ntlichen
an
,
nach Durchsicht seiner Berichterstattung
gegenüber der
Beschwer
degegnerin
vom 2
6.
Juni 20
0
8
müsse er als langjähriger Hausarzt der Patientin leider mitteilen, dass sich an ihrer Situation überhaupt nichts gebessert habe. Die Versicherte sei anhaltend depressiv, weiterhin extrem schlecht integriert, eine sprachliche Verständigung direkt mit der Patientin sei unmöglich, da sie
immer noch
praktisch kein Deutsch
gelernt habe
. Einziger Lichtblick sei, dass die seit langer Zeit indizierte psychotherapeutische Betreuung vor kurzem
im
E._
,
I._
,
habe
begonnen werden
können
. Angaben zur Arbeitsfähig
keit machte er nicht (Urk.
8/184
S. 1 ff
.
).
Dem
haus
ärztlichen Bericht lag
– bezogen auf den vorliegend interessierenden Zeitraum
nach Erlass des Urteils (nachstehend E. 6.1)
-
ein Bericht von
Dr.
med.
H._
, Facharzt für
Rheumatologie und Innere Medizi
n, vom 12. April 2016 bei (Urk.
8/184 S. 5). Darin diagnostizierte
Dr.
H._
ein
chronifiziertes
Schmerzsyn
drom mit/bei
Fibromyalgiesyndrom
und begleitender Depression bei schlechter Integration und psychosozialer Problematik anamnestisch
, wobei er für weitere Dia
gnosen auf das Zuweisungsschreiben verwies. Er führte
aus, dass
sich
bei de
r Patientin, die anamnestisch seit über zehn Jahren an einem
chronifizierten
Schmerzsyndrom in Richtung eines
Fibromyalgiesyndroms
bzw
.
ei
n
er somato
formen Schmerzstörung
ungünstig kombiniert mit einer Depression
leide
,
zusam
menfassend
nach dieser langen Zeit naturgemäss keine relevanten neuen Ge
sichtspunkte
ergäben
. Die neu aufgetretenen Schmerzen im Bereich der Hände seien
rechts auf eine
Beugesehnenten
ovaginit
i
s
zurückzuführen, links bestünden an zwei Langfingerbeugesehnen ebenfalls leichte
Tenovaginit
iden
.
Hinweise für eine entzünd
lich-rheumatische
Systemerkrankung bestünden nicht.
Er empfehle vorerst
die Lokalapplikat
i
on mit NSAR (
Urk.
8/184 S. 6
).
5
.2.2
Im Bericht des
E._
,
I._
, vom
13.
September 2016,
wo die Ver
sicherte seit
dem
2
4.
Mai 2016 in Behandlung stand, diagnostizierten
die verant
wortlich zeichnenden
Ärzte
in psychiatrischer Hinsicht
eine rezidivierende
de
pressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1) sowie eine chroni
sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41).
Sie gaben an,
anamnestisch
bestehe seit über 15 bis 16 Jahren eine chronische Schmerzstörung mit begleitenden depressiven Symptomen, der Gesundheitszu
stand und die erwähnten Beschwerden würden anamnesti
sch als unverändert be
schrieben.
A
uch im Rahmen der klinischen Beobachtungen seit Ende Mai 2016 sei der Krankheitsverlauf als stationär zu beurteilen. Es bestehe a
uf dem ersten Arbeitsmarkt eine
Arbeitsfähigkeit von 20
-
30
% (Urk.
8/190)
.
An diesen Angaben
hielten
die Ärzte
des
E._
auch im Schreiben vom 2
4.
März 201
7
an die Rechtsvertreterin der Versicherten im Wesentlichen fest, wobei sie weiterhin einen unveränderten Krankheitsverlauf bzw
.
einen unveränderten Ge
sundheitszustand und
gleichgebliebene
Arbeitsfähigkeit beschrieben
(Urk. 8/206)
.
5
.3
Im vorliegenden Beschwerdev
erfahren liess die Versicherte
einen Bericht von
Dr.
med.
J._
, Facharzt für
Innere Medizin und Rheumatologie,
FMH,
vom 2
6.
April 2017,
zu den Akten reichen (Urk.
3). Darin stellte
Dr.
J._
die folgen
den Diagnosen:
Chronisches therapieresistentes
cervikospondylogenes
(brachia
les) Syndrom links mit/bei erheblichen und zunehmenden degenerativen Verän
derungen der HWS, MRI der HWS vom März 2017:
Foraminale
Kompression der C5-Wurzel rechts,
foraminale
Enge der C4-Wurzel rechts > links, der C5-Wurzel links und der
C6-Wurzel beidseits
s
owie leichte Spinalkanalstenose C3/C4, C4/C5 und C5/C6,
c
hronische D
epression,
Dekonditionierung
, Ü
bergewicht (BMI 28.5).
Er führte im Wesentlichen aus, die Versicherte leide seit Jahren an zervikalen Beschwerden mit erheblichen degenerativen Veränderungen, welche anfänglich die Diskussion eines chirurgischen Eingriffs, welcher schliesslich nicht vorge
nommen worden sei,
ge
rechtfertigt
hätt
en. Der weitere Verlauf sei von der Ent
wicklung eines chronischen, therapieresistenten
cervikospondylogenen
bis
radi
kulären
Syndroms auf der linken Seite gekennzeichnet, die
Chronifizierung
und Zunahme der Symptomatik sei klar de
n
erheblichen degenerativen Veränderun
gen der HWS zuzuschreiben
,
wie sie im MRI HWS vom März 2017 gut dargestellt seien.
Ein Fibromyalgie-Syndrom, wie von
Dr.
H._
im Bericht vom April 2016 beschrieben, liege aktuell nicht vor, hingegen vermisse er in seinem Bericht den Hauptgrund der Invalidität der Patientin, nämlich das
cerviko
-brachiale bzw.
cer
vikospondylogene
Syndrom. Im Gutachten von
Dr.
B._
vom 2
0.
Februar 2013 seien widersprüchliche Angaben zu vermerken, welche zu erstaunlichen Schlussfolgerungen bezüglich Arbeitsfähigkeit führten.
Angesichts der bisherigen Entwicklung und der aktuellen Beschwerden sei die Versicherte aus rheumatolo
gischer Sicht nicht in der Lage
, eine Tätigkeit auch unter angepassten Bedingun
gen im freien Arbeitsmarkt auszuüben.
6
.
6
.1
Soweit die
Beschwerdeführerin vorliegend
unter Hinweis
namentlich
auf die An
gaben von
Dr.
J._
Kritik am
(Teil-)
Gutachten
von
Dr.
B._
übt, ergibt dies nichts zu ihren Gunsten
.
Denn
das
hiesige Gericht
gelangte
im
unangefochten in Rechtskraft erwachsenen
Urteil vom
19.
März 2
0
15
zum Schluss
, dass
das
bi
di
s
ziplinäre
Gutachten
der
Dres
.
B._
und
C._
beweiswertig
ist
und stellte
gestützt darauf
fest
, dass die Versicherte in einer leidensangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist
(
Urk.
8/143, E. 5.1)
.
Daran ist das
hiesige Gericht im vorliegenden Verfahren gebunden
(vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.3)
, weshalb
darauf nicht mehr zurückzuk
ommen ist
. Zu prüfen
ist hingegen
,
o
b
das Gutachten
be
zogen auf den
gesamten
hier massgeblichen Zeitraum
(
bis zum Erlass der vorlie
gend angefochtenen Verwaltungsverfügung vom 1
8.
Mai 2017
)
Gültigkeit bean
spruchen kann oder
ob
– wie die Versicherte geltend machen lässt –
seither
eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist.
6.2
Gestützt auf
die
vorstehend aufgeführte
n
aktualisierten Unterlagen
lässt sich
eine
seit der Begutachtung durch die
Dres
.
B._
/
C._
eingetretene
erhebliche Veränderung
des medizinischen Sachverhalts
indes
nicht
ausmachen.
So
benennt
Hausarzt
Dr.
G._
k
eine konkrete Verschlechterung
, sondern beschreibt i
m We
sentlichen
einen
unveränderten Gesundheitsz
ustand
.
E
in solcher
ist
grundsätzlich auch
den
Angaben von
Dr.
H._
in seinem Bericht vom
12. April 2016
zu ent
nehmen
. Zwar
erwähnte
Dr.
H._
- ohne
entsprechende
Nennung im Diagnose
katalog -
neu Schmerzen im Bereich der Hände
(aufgrund von
T
enovaginitiden
)
.
Aus dem Bericht
ist jedoch
weder
ersichtlich,
dass
die Arbeitsfähigkeit
in einer
angepassten
Tät
i
gkeit
dadurch
we
i
tergehend eingeschränkt
war
,
noch i
nsbeson
dere,
dass es sich bei
der
entsprechenden
Problematik um einen dauerhaften Ge
sundheitsschaden handelt
e
. Letzteres gilt
um so
mehr, als
Dr.
J._
die fraglichen Befunde und Diagnosen
in seinem Bericht vom
2
6.
April 2017
nicht mehr
aufge
führt
hat
.
Aber auch was den Bericht von
Dr.
J._
betrifft, kann daraus nicht
s zugunsten der Beschwerdeführerin
abgeleitet
werden. So begründet
e
Dr.
J._
die von ihm attestierte vollständige Erwerbsunfähigkeit zur Hauptsache
mit
Hinweis auf
ein
MRI
vom März 2017
,
wo
rin
nach seinen Angaben
erhebliche
degenerative Ver
änderungen an der Halswirbelsäule
einschliesslich
foraminale
Stenosen oder En
gen bzw. Spinalkanalstenosen
in gewissen Segmenten
ausgewiesen sind
(
Urk.
3)
.
Festzustellen ist jedoch, dass
bereits
die
dem
Gutachten
von
Dr.
B._
zu
grunde liegende
n bildgebenden Abklärungen erhebliche deg
e
ne
rative Verände
rungen in den entsprechenden
Abschnitten
der Halswirbelsäu
l
e
aus
gewiesen hat
ten
,
und dass bereits damals
eine Kompression der C5
-
Wurzel rechts
foraminal
als möglich
erachtet wurde
,
wobei
überdies
-
teilweise
(gar) schwere
-
Fora
menstenosen
und Spinalkanalstenosen
d
iagnos
t
i
ziert worden waren
(vgl. von
Dr.
B._
bei der
K._
veranlasstes
MRI vom 18.
Februar 2013:
Urk.
8/77 S. 48 f.)
.
6.3
Aber auch
in psychiatrischer Hinsicht
ergeben sich
namentlich
gestützt auf die Angaben der die Versicherte seit
2
4.
Mai 2016
behandelnden Ärzte des
E._
(Be
richt vom 1
3.
September 2016)
kein
e
Hinweise auf
eine Zunahme der psychische
n
Problematik
.
Vielmehr
berichteten die
se
– wie vorstehend ausgeführt -
anamnes
tisch
über
eine
seit 15-16 Jahren unverändert beschriebene chronische Schmerz
störung mit begleitenden depressiven Symptomen
(Bericht vom 13.
September 2016;
Urk.
8/190 S. 3
)
sowie
auch am 2
4.
März 2017 weiterhin
über einen
sta
tionären Zustand
(
Urk. 8/206)
.
Deren
Angaben
deuten mithin
vielmehr auf einen
seit längerer Zeit
unveränderten psychischen Gesundheitszustand hin
,
was
denn auch
damit überein
stimmt
,
dass
im Bericht der
E._
vom 13. September 2016
– verglichen mit den Feststellungen im Rahmen der Begutachtung durch
Dr.
C._
im Jahr 2013
-
in etwa die nämlichen objektiven Befunde erhoben
worden sind
(
vgl. Urk. 8/81 S
. 5 ff. sowie
Urk. 8/190 S.
2)
.
Insbesondere lässt der Umstand,
wonach
sich
die
Beschwerdeführerin
im April bzw
.
Mai 2016
in
psychiatrische
Behandlung begeben hat
, entgegen
ihren
Ausführungen
(
Urk.
1 S.
10
)
den Schluss auf eine
gesundheitliche
Verschlechterung
nicht
zu.
So ist
aus
den Ak
t
en
ersichtlich
, dass
sie
die
psychiatrische
Behandlung
vielmehr
– weil
von ihr
so
verlangt -
in Nachachtung ihrer Schadenminderungspflicht aufgenommen hat (vgl. Schreiben vom 2
1.
April 2016 des damaligen Rechtsvertreters an die IV-Stelle;
Urk.
8/166).
6
.
4
Zusammenfassend ergibt sich daher, dass
gestützt auf die
aktualisierte medizini
sche Aktenlage
von einem unveränderten Gesundheitszustand auszugehen ist
.
Damit
ist – entsprechend der
Einschätzung der
Dres
.
B._
/
C._
– für den gesamten hier massgeblichen Beurteilungszeitraum davon auszugehen, dass
eine vollständige Arbeitsfähigkeit
in einer leidensangepassten Tätigkeit
besteht
.
W
ei
tere Abklärunge
n
sind
nicht angezeigt.
Da
gemäss
der Beurteilung
von
Dr.
C._
aus psychiatrischer Sicht
keine Arbeitsunfähigkeit
besteht
,
erübrigt
sich
die Durchführung des strukturierten Beweisverfahrens, weshalb auch insoweit keine w
e
i
teren Abklärungen
vorzunehmen
sind (zur
ausnahmsweisen
Entbehrlichkeit des strukturierten Beweisverfahrens
vgl.
BGE 143 V 418 E. 7.1)
.
7
.
Bezüglich des Einkommensvergleichs
ist
wiederum
auf die Ausführungen im Ur
teil des hiesigen Gerichts
vom 1
9.
März 2015
zu verweisen
, wonach
– da die ungelernte Versicherte nur für verhältnismässig kurze Zeit und danach nicht
mehr erwerbstätig war - ein P
rozentvergleich vorzunehmen
und
a
usgehend von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
selbst bei Vornahme des maximal zulässigen Abzugs von 25
% kein rentenbegründender Invaliditä
t
s
grad
ausgewiesen ist
(
Urk.
8/143,
E. 7.3).
D
ie Verwaltung
hat daher
die bisherige halbe Rente
nach
Beendigung
der Eingliederungsmassnahmen
mit Verfügung vom 1
8.
Mai 2017
zu Recht auf das Ende des der Zustellung der Verfüg
ung fol
genden Monats
eingestellt
(
Art.
88
bis
Abs.
2
lit
. a
der Verordnung über die Inva
lidenversicherung,
IVV
)
, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.
8
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr.
8
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver
fahrens sind sie der Beschwerde
führerin
aufzuerlegen.