# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2bf70f5c-3b4e-4174-b99a-65a9afa256e8
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A.B., H., ist unter anderem Eigentümer der Parzelle Nr. 80, die er selbst bewohnt,
sowie der Parzelle Nr. 546, welche vermietet ist, beide eingetragen im Grundbuch H.
Diese Parzellen liegen in der Bauzone. Zur vermieteten Parzelle gehört eine Scheune,
welche in der angrenzenden Landwirtschaftszone liegt (Assek.-Nr. 71). Zusätzlich ist er
Eigentümer der Parzellen Nr. 591 und 592, die nebeneinander am steilen Osthang
unterhalb des Dorfes H. liegen. Diese Parzellen liegen in der Landwirtschaftszone.
Zudem gehören ihm in der gleichen Gemeinde zahlreiche weitere Parzellen in der
Landwirtschaftszone. Die Parzelle Nr. 591 ist mit einem Weidstall (Assek.-Nr. 72)
überbaut, welcher 4 m x 4 m Grundfläche misst. Die Parzelle Nr. 592 ist unüberbaut.
Am 3. Juni 2004 reichte A.B. ein Gesuch für den Umbau des Weidstalls ein. Zusätzlich
sollte ein Fahrzeugunterstand eingebaut und ein befestigter Rinderauslauf erstellt
werden. A.B. beabsichtigt, den Weidstall für die Mutterkuhhaltung umzunutzen.
Am 23. Dezember 2004 reichte A.B. ein Baugesuch für die Erstellung eines
Holzunterstandes auf der Parzelle Nr. 592 ein. Er beabsichtigt, hier Brennholz zu
verarbeiten und zu lagern.
Am 24. Mai 2005 verweigerte das Amt für Raumentwicklung (abgekürzt ARE) seine
Zustimmung zu beiden Projekten. Beide Bauvorhaben wurden mit der Begründung
abgelehnt, dass sie der Freizeitlandwirtschaft dienten und folglich nicht zonenkonform
seien; Ausnahmebewilligungen nach Art. 24 des Bundesgesetzes über die
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Raumplanung (SR 700, abgekürzt RPG) könnten aufgrund der fehlenden
Standortgebundenheit nicht erteilt werden.
Mit Verfügungen vom 16. Juni 2005 wies der Gemeinderat H. die beiden Baugesuche
wegen der fehlenden Zustimmung des ARE ab.
B./ Mit Eingaben vom 29. Juni 2005 erhob A.B. bei der Regierung gegen die beiden
Verfügungen des Gemeinderates H. getrennt Rekurs. Er beantragte die Aufhebung der
angefochtenen Verfügungen und die Erteilung der Baubewilligungen gemäss den
Baugesuchen.
Die Regierung vereinigte die beiden Verfahren und wies am 15. August 2006 die beiden
Rekurse von A.B. ab. Beide Bauvorhaben wurden im wesentlichen mit der Begründung
abgelehnt, dass sie mangels Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone nicht
ordentlich nach Art. 22 RPG bewilligt werden könnten. Ausnahmebewilligungen nach
Art. 24 ff. RPG seien ebenfalls nicht möglich.
C./ Am 4. September 2006 erhob A.B. mit Eingabe seines Rechtsvertreters
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit den Anträgen, der Entscheid vom 15. August
2006 sei aufzuheben, ihm sei die Erneuerung des Weidstalls und die Erstellung des
Holzunterstandes zu bewilligen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Am 5.
Oktober 2006 reichte der Beschwerdeführer eine Beschwerdeergänzung ein mit den
zusätzlichen Eventualanträgen, dem Beschwerdeführer sei die Anpassung des
Weidstalls an die Tierschutzgesetzgebung und eine Instandstellung desselben sowie
ein fester Rüstplatz für die Holzschnitzelproduktion und -lagerung zu bewilligen, unter
Kosten- und Entschädigungsfolge.
Am 27. Oktober 2006 reichte das Baudepartement eine Vernehmlassung ein mit dem
Antrag, die Beschwerde sei aus den im vorinstanzlichen Entscheid aufgeführten

## Considerations

Erwägungen abzuweisen.
Am 16. November 2006 verzichtete der Gemeinderat H. auf eine Vernehmlassung.
Am 14. Dezember 2006 reichte der Beschwerdeführer eine Replik ein, und am 9.
Februar 2007 wandte er sich unaufgefordert ein weiteres Mal an das Gericht. Mit
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Schreiben vom 15. Februar 2007 nahm das Baudepartement zu den Eingaben vom 14.
Dezember 2006 und 9. Februar 2007 Stellung.
Auf die von den Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge gemachten
Ausführungen wird, sofern sie wesentlich sind, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legiti-miert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Sodann entsprechen die Beschwerdeeingabe vom
4. September 2006 und deren Ergänzung vom 5. Oktober 2006 zeitlich, formal und
inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs.
1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Bezüglich der Replik vom 14. Dezember 2006 und der
unaufgefordert eingereichten Eingabe vom 9. Februar 2007 fällt in Betracht, dass sich
nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts Beschwerdeergänzungen insoweit als
statthaft erweisen, als die Ausführungen in den Vernehmlassungen der übrigen
Beteiligten dazu Anlass geben (BGE 132 I 47 sowie 131 I 311). Dies ist vorliegend nicht
der Fall. Weder die Vorinstanz noch die Beschwerdebeteiligte haben in ihren Eingaben
in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht neue Aspekte aufgegriffen. Folglich ist auf die
Beschwerde unter Vorbehalt der Replik vom 14. Dezember 2006 sowie der Eingabe
vom 9. Februar 2007 einzutreten. Ein weiterer Vorbehalt gilt bezüglich der
nachstehenden E. 6.4. Aus dem Recht zu weisen ist dementsprechend auch die
Eingabe des Baudepartements vom 15. Februar 2007, wo zu den Eingaben des
Beschwerdeführers vom 14. Dezember 2006 und 9. Februar 2007 Stellung genommen
wird.
2. Der Beschwerdeführer beantragt die Durchführung eines Augenscheins.
2.1. Der Augenschein ist die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung von Tatsachen
durch die entscheidende Instanz und dient dem besseren Verständnis des
Sachverhalts. Ob ein Augenschein durchzuführen ist, liegt im pflichtgemässen
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Ermessen der urteilenden Instanz (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im
Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 966).
2.2. Umstritten sind vorliegend im wesentlichen die Frage der Zonenkonformität und
der Standortgebundenheit der geplanten Bauten. Die Frage der Zonenkonformität wie
auch die Frage der Standortgebundenheit sind Rechtsfragen, die aufgrund der Akten
entschieden werden können. Im übrigen ergibt sich der massgebliche Sachverhalt aus
den Verfahrensakten. Auf die Durchführung des beantragten Augenscheins ist folglich
zu verzichten. Abzusehen ist sodann auch von der Abnahme der übrigen
Beweisanträge des Beschwerdeführers.
3. Beide Bauvorhaben des Beschwerdeführers sind in der Landwirtschaftszone
vorgesehen. Die Landwirtschaftszone dient der langfristigen Sicherung der
Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraumes
oder dem ökologischen Ausgleich; sie soll ihren verschiedenen Funktionen
entsprechend von Überbauungen weitgehend frei gehalten werden (Art. 16 Abs. 1
RPG).
3.1. Die Erteilung einer ordentlichen Baubewilligung setzt unter anderem voraus, dass
der geplante Bau dem Zweck der jeweiligen Nutzungszone entspricht (Art. 22 Abs. 2 lit.
a RPG); d.h. die geplante Baute muss zonenkonform sein. In der Landwirtschaftszone
gelten Bauten als zonenkonform, wenn sie zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung
oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 RPG, vgl. auch Art.
20 Abs. 2 des Baugesetzes, sGS 731.1). Die Voraussetzungen der Zonenkonformität
nach Art. 16a Abs. 1 RPG sind streng auszulegen und auf Verordnungsstufe näher zu
umschreiben (Botschaft des Bundesrates zu einer Teilrevision des RPG, BBl 1996 III, S.
513 ff., S. 532). Allfällige Neubauten in der Landwirtschaftszone sind auf das für die
landwirtschaftliche Tätigkeit Nötigste zu beschränken (Botschaft des Bundesrates zu
einer Teilrevision des RPG, BBl 1996 III, S. 531).
3.2. Nach Art. 34 Abs. 4 der Raumplanungsverordnung (SR 700.1, abgekürzt RPV) darf
eine ordentliche Baubewilligung in der Landwirtschaftszone nur erteilt werden, wenn
die Baute für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig ist (lit. a), der Baute am
vorgesehenen Standort keine
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich
längerfristig bestehen kann (lit. c). Als nicht zonenkonform gelten Bauten der
Freizeitlandwirtschaft (Art. 34 Abs. 5 RPV). Diese Bestimmung bezweckt, der
Landwirtschaft ausreichende Flächen geeigneten Kulturlandes zu sichern. Die
Unterscheidung zwischen Berufs- und Freizeitlandwirtschaft dient dem an Bedeutung
gewinnenden Interesse, die Berufslandwirtschaft vor der Konkurrenzierung durch
andere Formen der Bodennutzung zu schützen, die nicht auf eine ertragsorientierte
oder wenigstens kostendeckende Ausübung angewiesen sind. Sie hält sowohl vor der
Eigentumsgarantie (Art. 26 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft, SR 101, abgekürzt BV) als auch vor der Rechtsgleichheit (Art. 8
Abs. 1 BV) stand (BGE 1A.64/2006 E. 2.2 vom 7. November 2006 mit Hinweis auf ZBl
2005 S. 158 ff.).
3.3. Freizeitlandwirtschaft ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. Die nähere Bestimmung
eines unbestimmten Rechtsbegriffs wird als Rechtsfrage angesehen. Das in der
Kognition grundsätzlich auf die Rechtskontrolle beschränkte Verwaltungsgericht ist
somit befugt und gehalten, die Bestimmung eines unbestimmten Rechtsbegriffs durch
die Vorinstanz frei zu überprüfen. Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts darf einer
vertretbaren Auslegung eines unbestimmten Begriffs durch die Vorinstanz die
Anerkennung indessen nicht versagt werden (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 724 und 725
mit Hinweisen).
3.3.1. Die Frage, ob Bauten und Anlagen nicht Haupt- oder Nebenerwerbsbetrieben
dienen, sondern der Freizeitlandwirtschaft, lässt sich nach den Richtlinien des
Bundesamtes für Raumentwicklung zur RPV (S. 32) im Einzelfall auf Grund
verschiedener Indizien feststellen. Solche Indizien für das Vorliegen eines
Freizeitlandwirtschaftsbetriebs sind etwa die fehlende Ertragsorientierung, das
Nichterreichen einer gewissen Mindestgrösse oder der Arbeitszeitbedarf. Auf die
Setzung starrer Grenzwerte wurde bewusst verzichtet. Die landwirtschaftliche
Bewirtschaftung im Sinn von Art. 16a RPG unterscheidet sich von der
Freizeitlandwirtschaft insbesondere durch einen dauernden, auf Wirtschaftlichkeit
ausgerichteten und organisierten Einsatz von Kapital und Arbeitskraft in einem
wirtschaftlich bedeutsamen Umfang (BGE 1A.64/2006 E. 2.3 vom 7. November 2006
mit weiteren Hinweisen).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Das Bundesgericht hat in einem Urteil festgestellt, dass ein durchschnittlicher
Zuchtbestand von 20 Kaninchen, 18 Geflügel, 18 Tauben und 6 Landschildkröten, der
um drei bis fünf Schweine und drei bis fünf Ziegen vergrössert werden sollte, als
Freizeitlandwirtschaft gelte. Es hat festgehalten, die Art und die Anzahl der dauernd
gehaltenen und gezüchteten Tiere sprächen eher für einen Kleinstbetrieb. Auch hat es
festgestellt, dass ein geplantes monatliches Einkommen von Fr. 800.-- (d.h. von Fr.
9'600.-- jährlich) bestenfalls ein kleines Nebeneinkommen darstelle. Zudem hat es
darauf hingewiesen, dass nicht eine zukünftige mögliche Entwicklung massgebend sei,
sondern der Zeitpunkt der Erteilung der Bewilligung. Weiter hielt das Bundesgericht
fest, dass auch ein Jahreszeitaufwand von 2'400 Stunden die Beurteilung, dass es sich
um Freizeitlandwirtschaft handle, nicht umzustossen vermöge. Der zeitliche Aufwand
für Freizeitlandwirtschaft könne beträchtlich sein, ohne dass deswegen
Berufslandwirtschaft vorläge (ZBl 2003 S. 160 f.).
Das Bundesgericht hat in einem weiteren Urteil das Bewirtschaften von Obstbäumen,
Beeren, Gemüse und Kräutern und das Halten von Kaninchen auf einem 7'200 m2
grossen Grundstück ebenfalls als Freizeitlandwirtschaft qualifiziert, wobei der
Beschwerdeführer plante, ein Einkommen von bis zu Fr. 7'000.-- jährlich zu
erwirtschaften. Es wies darauf hin, dass es weder erwiesen sei, ob ein Einkommen in
dieser Höhe sich wirklich erzielen lasse, noch sei dieses Einkommen annähernd
existenzsichernd. Auch hielt es fest, dass die Beurteilung, ob Bauten für die
Bewirtschaftung unentbehrlich und nicht überdimensioniert seien, nach objektiven
Kriterien vorzunehmen sei; subjektive Kriterien, wie Wünsche, Vorstellungen oder
Bequemlichkeit des Beschwerdeführers seien nicht von Belang (BGE 1A.266/1999 vom
28. Juni 2000 E. 3. und 4.).
Das Bundesgericht hat sodann unlängst in einem Urteil, das den Kanton St. Gallen
betraf, erwogen, dass ein jährliches Einkommen von Fr. 16'317.-- kaum als
existenzsichernd bezeichnet werden könne. Selbst wenn aber zu Gunsten des
Gesuchsstellers davon auszugehen wäre, dass sein Betrieb momentan ein Einkommen
generiere, das als gewinnorientiert zu bezeichnen wäre, sei damit noch nicht belegt,
dass der Betrieb im Sinn von Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV voraussichtlich längerfristig
bestehen könne (BGE 1A.64/2006 vom 7. November 2006 E. 4. 2 und 4.3).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die gesetzlichen Grenzwerte bezüglich des
Zeitaufwandes uneinheitlich sind, so genügen 0,25 Standardarbeitskraft (abgekürzt
SAK) für den Erhalt von Direktzahlungen (Art. 18 Abs. 1 der Direktzahlungsverordnung,
SR 910.13), währenddem ein landwirtschaftliches Gewerbe gemäss bäuerlichem
Bodenrecht 0,75 SAK erfordert (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das bäuerliche
Bodenrecht, SR 211.412.11).
3.3.2. Aus den Eingaben des Beschwerdeführers geht nicht hervor, mit welchem
Einkommen aus der geplanten Mutterkuhhaltung (ca. fünf Tiere) er rechnet, obwohl es
an ihm liegt, nachvollziehbare Betriebsdaten zu liefern, wenn er die
Bewilligungsfähigkeit seines Bauvorhabens belegen will (BGE 1A.64/2006 vom 7.
November 2006 E. 5.4). Entsprechend dem Betriebsvorschlag der landwirtschaftlichen
Beratung, Flawil, vom 1. März 2005 wird der geplante Betrieb einen Gesamtverlust von
Fr. 2'602.-- erwirtschaften. Der Beschwerdeführer behauptet, dass er einen Ertrag von
Fr. 9'500.-- aus dem Betriebsteil Wald erwirtschaften werde. Unabhängig davon, ob die
Betriebsteile Wald und (geplante) Viehhaltung als ein Betrieb mit einem Ertrag von Fr.
6'900.-- betrachtet werden oder ob der Betriebsteil Wald als eigenständiger Betrieb
betrachtet wird, stellt das erwirtschaftete Einkommen von maximal Fr. 9'600.-- jährlich
nach der dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung bestenfalls ein kleines
Nebeneinkommen dar, welches nicht existenzsichernd ist. Das Bundesamt für
Raumentwicklung hat im erwähnten Fall, der den Kanton St. Gallen betraf, im
bundesgerichtlichen Verfahren vorgeschlagen, dass ein Betrieb im Berg- und
Hügelgebiet als längerfristig existenzfähig gilt, wenn mindestens 35% der Ausgaben
durch Einkünfte aus der Landwirtschaft gedeckt sind. Der durchschnittliche
Privatverbrauch beläuft sich gemäss den Angaben des Bundesamtes für
Raumentwicklung auf ca. Fr. 60'000.-- und die durchschnittliche Eigenkapitalbildung
auf durchschnittlich ca. Fr. 12'000.-- (BGE 1A.64/2006 vom 7. November 2006 E. 5.3);
diese Zahlen zeigen auf, dass der maximale Ertrag, den der hauptberuflich als
Rechtsanwalt tätige Beschwerdeführer erwirtschaften könnte, auch bei dieser
Betrachtungsweise viel zu tief liegt. Aus diesen Gründen ist der Betrieb des
Beschwerdeführers als nicht ertragsorientiert und als längerfristig nicht existenzfähig zu
beurteilen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 9/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
3.3.3. Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Entscheid (E. 3. g) fest, dass die
Betriebsgrösse (3,91 ha Wiese) mit Blick auf die heutigen landwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen zu klein sei, um von einem Landwirtschaftsbetrieb im Sinne des
Raumplanungsrechts zu sprechen, insbesondere wenn berücksichtigt werde, dass die
Wiesen zum Teil über drei Kilometer auseinander lägen.
Der Beschwerdeführer rügt (Beschwerdeergänzung vom 5. Oktober 2006, S. 3 f.), dass
die Vorinstanz die Betriebsgrösse falsch bestimmt habe. Der geplante
landwirtschaftliche Betrieb des Beschwerdeführers umfasse 4.01 ha Wiese plus 1.249
ha Wald und Gewässer plus weitere 3.94 ha Wald.
Der Beschwerdeführer übersieht, dass der Grössenunterschied von 0,1 ha in bezug auf
das Wiesland die zutreffende Beurteilung der Vorinstanz nicht umzustossen vermag.
Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass sein Betrieb über eine genügend grosse
Fläche verfügt, um als Berufslandwirtschaftsbetrieb zu gelten, würde dies an der
Beurteilung, dass es sich bei seinem Betrieb um einen Freizeitlandwirtschaftsbetrieb
handelt, nichts ändern, da es, wie vorstehend aufgezeigt wurde, an der
Ertragsorientierung fehlt. Zudem ging das Bundesgericht im erwähnten Urteil, das den
Kanton St. Gallen betraf, davon aus, dass ein Landwirtschaftsbetrieb mit einer Grösse
von 4.5 ha Wies- und Weidland einen Freizeitlandwirtschaftsbetrieb darstellt (BGE 1A.
64/2006 vom 7. November 2006 E. 3.1).
3.3.4. Der Arbeitsaufwand des Beschwerdeführers beträgt nach eigenen Angaben
0.267 SAK (Rekurs vom 20. Juli 2005, S. 5). Abgesehen davon, dass der
Arbeitsaufwand durch nichts belegt ist, überschreitet er den tiefstmöglichen Grenzwert
von 0,25 SAK gemäss Art. 18 Abs. 1 der Direktzahlungsverordnung nur knapp. Im
übrigen aber kann nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung der zeitliche
Aufwand für Freizeitlandwirtschaft beträchtlich sein, ohne dass deswegen
Berufslandwirtschaft vorliegt (ZBl 2005 S. 161). Auch der Einwand des
Beschwerdeführers, dass er Direktzahlungen erhalte, ist unbehelflich; nach der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist nicht allein entscheidend, ob Direktzahlungen
geleistet werden, da die raumplanungsrechtliche Unterscheidung zwischen Berufs- und
Freizeitlandwirtschaft auf andere Kriterien abstellt als die
Landwirtschaftsgesetzgebung. Der Erhalt von Direktzahlungen lässt weder darauf
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 10/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
schliessen, dass der Betrieb längerfristig bestehen kann, noch dass der Betrieb eine
Ertragsorientierung aufweist (BGE 1A.64/2006 vom 7. November 2006 E. 3. 3).
3.3.5. Schliesslich überzeugt auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf die Gefahr
der Überwucherung seiner Grundstücke durch Brombeerensträucher sowie der
Verbreitung der Ambrosiapflanze nicht. Es ist offenkundig, dass weder für den
Rückschnitt der Brombeersträucher noch für die Bekämpfung der Ambrosiapflanze der
Umbau des Weidstalls erforderlich ist.
3.4. Zusammengefasst ergibt sich, dass der geplante Betrieb des Beschwerdeführers
als Freizeitlandwirtschaft zu qualifizieren ist, und zwar unabhängig davon, ob die
Betriebsteile Wald und Viehhaltung als einzelne Betriebe oder als Teile eines Betriebes
betrachtet werden. Die geplanten Bauten erweisen sich folglich als nicht zonenkonform
und können nicht ordentlich nach Art. 22 RPG bewilligt werden. Dies gilt auch
bezüglich der Bauvorhaben gemäss den Eventualanträgen. Auch sie erfüllen die
Voraussetzungen von Art. 16a RPG nicht.
4. Da dem Beschwerdeführer keine ordentliche Baubewilligung nach Art. 22 PRG erteilt
werden kann, ist im folgenden zu prüfen, ob ihm eine ausserordentliche Bewilligung
nach Art. 24 ff. RPG erteilt werden kann.
4.1. Art. 24 RPG erfasst sowohl die Neuerstellung standortgebundener Bauten als auch
Änderungen an bestehenden Bauten (B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht,
Bern 2003, Rz. 425). Nach Art. 24 RPG können nicht zonenkonforme Bauten
ausserhalb der Bauzonen ausnahmsweise bewilligt werden, wenn der Zweck einen
Standort ausserhalb der Bauzone erfordert (sog. Standortgebundenheit; lit. a), und
wenn keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b).
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 125 II 281, BGE 1A.186/1999
vom 4. Mai 2000) stimmt der Begriff der Zonenkonformität im Sinne von Art. 16a Abs. 1
RPG im wesentlichen mit demjenigen der Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG
überein. Folglich ist, wie bereits die Vorinstanz zutreffend festhielt (E. 4. b), im
vorliegenden Fall auch die Standortgebundenheit zu verneinen. Lediglich der
Vollständigkeit halber sei deshalb angemerkt, dass der Beschwerdeführer seine Kühe
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 11/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
auch in einem Pensionsstall unterbringen kann, wie die Vorinstanz zutreffend
angemerkt hat (E. 4. b; vgl. Bundesamt für Raumentwicklung, Wegleitung "Pferd und
Raumplanung", Bern 2003, S. 16). Bezüglich des geplanten Holzunterstandes fällt in
Betracht, dass die Holzschnitzel problemlos in der Bauzone gelagert werden können,
insbesondere da sie ohnehin früher oder später zum Haus des Beschwerdeführers
transportiert werden müssen. Zudem steht es dem Beschwerdeführer frei, sein Holz in
Waldnähe (zum Beispiel auf dem Vorplatz seines Weidstalles) zu häckseln. Wie das
ARE bereits im Rekursverfahren zutreffend ausführte, ist nichts dagegen einzuwenden,
wenn der Beschwerdeführer sein Holz in Waldnähe häckselt, indes bedeutet dies nicht,
dass er die Holzschnitzel auch dort zu lagern braucht (Vernehmlassung ARE vom 30.
August 2005, S. 2). Zudem gehört dem Beschwerdeführer ein Stall (Assek.-Nr. 71) in
unmittelbarer Nähe des Weidstalls (Assek.-Nr. 72), welcher zur Lagerung der
Holzschnitzel verwendet werden könnte.
Die Frage, ob den Bauvorhaben des Beschwerdeführers keine überwiegenden
Interessen entgegenstehen (Art. 24 lit. b RPG), braucht nicht mehr beantwortet zu
werden, da die Bauvorhaben bereits an der fehlenden Standortgebundenheit scheitern.
4.2. Der Beschwerdeführer rügt, dass die von der Vorinstanz verfügten Verbote einer
angemessenen Erneuerung der bestehenden Baute den Gebrauch des Grundstückes
verunmöglichten und eine Verletzung der Eigentumsgarantie darstellten. Die Vorinstanz
habe in diesem Zusammenhang den Sachverhalt falsch festgestellt, indem sie erwogen
habe, dass der Weidstall baufällig bzw. nicht bestimmungsgemäss nutzbar sei. Die
Tatsache, dass der Weidstall dem Nassschneedruck von 1.5 m Schnee in den letzten
zwei Wintern standgehalten habe, spreche gegen die Annahme einer Bauruine
(Beschwerdebegründung vom 5. Oktober 2006, S. 5).
Zunächst ist festzuhalten, dass Art. 24c RPG auf den vorliegenden Fall zum vornherein
keine Anwendung findet, da der Weidstall unbestrittenermassen nie zonenwidrig
geworden ist (vgl. Art. 41 RPV). Sodann hat das Bundesgericht, wie bereits ausgeführt
wurde, entschieden, dass die Unterscheidung von Berufs- und Freizeitlandwirtschaft
sowohl vor der Eigentumsgarantie als auch vor der Rechtsgleichheit standhält (BGE
1A.64/2006 vom 7. November 2006 E. 2.2). Bezüglich des Einwandes, die Vorinstanz
habe den Sachverhalt falsch festgestellt, fällt in Betracht, dass der Beschwerdeführer
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 12/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
zuvor in seinem Plädoyer für den Augenschein vom 3. November 2005 festgehalten
hat, dass "in wenigen Jahren (...) das gesamte Gebäude einstürzen" werde, dass "die
Bretter und Balken (...) grösstenteils schwer wurmstichig und morsch" seien, und dass
"wenn nicht demnächst etwas geschieht, wird das Gebäude auch infolge Morschheit
zerfallen". Die Argumentationsweise des Beschwerdeführers ist widersprüchlich und
verdient damit zum vornherein keinen Rechtsschutz. Im übrigen ist zu berücksichtigen,
dass der Neuwert des Weidstalls Fr. 120'000.-- betragen hat, der Zeitwert hingegen
nur noch Fr. 42'000.-- bzw. 45% des Neuwerts beträgt. Ein Minderwert von über 50%
stellt ein starkes Indiz dafür dar, dass es sich um ein baufälliges Gebäude handelt; so
ersetzt etwa die Gebäudeversicherung bei Gebäuden, die einen Minderwert von über
50% aufweisen, nur noch den Zeit- und nicht den Neuwert (Art. 17 Ziff. 3 des Gesetzes
über die Gebäudeversicherung, sGS 873.1). Unter diesen Umständen kann der
Vorinstanz keine fehlerhafte
Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden.
4.3. Auch aus der laufenden Revision des RPG (BBl 2005, S. 7097 ff.) kann der
Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zwar können neu bauliche
Massnahmen an unbewohnten Gebäuden oder Gebäudeteile, die der hobbymässigen
Tierhaltung dienen, zugelassen werden; indes wird vorausgesetzt, dass die fraglichen
Bauten nahe an der Wohnbaute des Tierhalters liegen (vgl. Art. 24d Abs. 1bis revRPG).
Damit soll die Kontinuität in der Logik des dem geltenden Raumplanungsrecht
immanenten Systems erreicht sowie eine einfache Überwachung und Betreuung der
Tiere sichergestellt werden. Nach der Teilrevision wäre es auch denkbar, dass die
Wohnbaute in der Bauzone liegt, und der Stall auf einer unmittelbar angrenzenden
Parzelle der Landwirtschaftszone (BBl 2005, S. 7114 f.). Die Wohnbaute des
Beschwerdeführers befindet sich indes nicht auf einer angrenzenden Parzelle, sondern
ca. 400 m Luftlinie entfernt.
4.4. Aus dem Gesagten folgt, dass für die Bauvorhaben auch keine
Ausnahmebewilligungen nach Art. 24 ff. RPG erteilt werden können. Dies gilt auch
bezüglich der modifizierten Bauvorhaben gemäss den Eventualanträgen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 13/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
5. Der Beschwerdeführer rügt im weiteren eine Verletzung von Art. 36 BV. Wie der
Beschwerdeführer zutreffend ausführt, müssen Grundrechtseingriffe auf einer
gesetzlichen Grundlage beruhen, durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt sowie
verhältnismässig sein (Art. 36 BV).
5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Verweigerung der Baubewilligungen
stelle einen schweren Grundrechtseingriff dar, welcher in einem Gesetz im formellen
Sinne vorgesehen sein müsse (Art. 36 Abs. 1 BV). Dies sei nicht der Fall. Soweit sich
die Rüge des Beschwerdeführers auf eine mögliche Abbruchverfügung bezieht, ist
darauf nicht einzutreten; Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sind ausschliesslich
die abschlägigen Baugesuche. Soweit sich die Rüge auf die Ablehnung des
Baugesuchs bezieht, besteht mit Art. 16a Abs. 1 RPG eine ausreichende Grundlage in
einem formellen Gesetz.
5.2. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass ein öffentliches Interesse an der
Verweigerung der Baubewilligungen bestehe. Das Bundesgericht führte dazu aus, dass
die Unterscheidung zwischen Berufs- und Freizeitlandwirtschaft dem an Bedeutung
gewinnenden Interesse diene, die Berufslandwirtschaft vor der Konkurrenzierung durch
andere Formen der Bodennutzung zu schützen, die nicht auf eine ertragsorientierte
oder wenigstens kostendeckende Ausübung angewiesen seien. Zudem besteht auch
ein öffentliches Interesse daran, dass die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht
durch eine zu extensive Auslegung der Zonenkonformität und der
Standortgebundenheit unterlaufen wird (BGE 1A.64/2006 vom 7. November 2006 E.
2.2 mit weiteren Hinweisen). Damit ist zweifellos ein öffentliches Interesse an der
Verhinderung der geplanten Bauten gegeben.
5.3. Der Beschwerdeführer rügt weiter, dass der Entscheid der Vorinstanz
unverhältnismässig sei. Die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet ist nur sinnvoll,
wenn diese Trennung nicht durch grosszügige Gewährung von
Ausnahmebewilligungen unterlaufen wird. Der Entscheid der Vorinstanz ist zumutbar,
weil das öffentliche Interesse ungleich schwerer wiegt als die privaten Interessen des
Beschwerdeführers an der Errichtung der geplanten Bauten.
6. Im folgenden wird auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers eingegangen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
6.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass der Entscheid der Vorinstanz jeden
Ansporn und jeden Zukunftsglauben für die Nachkommen zerstören würde
(Beschwerdeergänzung vom 5. Oktober 2006, S. 3). Abgesehen davon, dass sich der
Einwand als unsachlich und polemisch erweist, kann die Problematik der Abwanderung
nicht durch Missachtung des Raumplanungsrechts gelöst werden.
6.2. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass der Revierförster ihm eine "selten
gute Waldpflege" (Beschwerdeergänzung vom 5. Oktober 2006, S. 13) attestiere; dies
beweist, dass der Beschwerdeführer auch ohne den beantragten Holzunterstand den
Wald angemessen bewirtschaften kann.
6.3. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, dass die Gemeinde H. über
keine Industriezone verfüge und seine Holzschnitzelmaschine einen erheblichen Lärm
produziere (Beschwerdeergänzung vom 5. Oktober 2006, S. 19). Den beigelegten
Fotografien lässt sich entnehmen, dass es sich um eine mobile Holzschnitzelmaschine
handelt. Wie die Vorinstanz anlässlich des vorinstanzlichen Augenscheins zutreffend
festgestellt hat, kann der Beschwerdeführer somit auf seinem Wendeplatz vor dem
Weidstall (Assek.-Nr. 72) oder auf der Kiesstrasse zum Wald häckseln
(Augenscheinprotokoll vom 3. November 2005, S. 4). Zudem ist darauf hinzuweisen,
dass auch bei der Scheune des Beschwerdeführers (Assek.-Nr. 71) gehäckselt werden
könnte.
6.4. Der Beschwerdeführer rügt weiter, dass "ein öffentliches Interesse an der
Erhaltung der Artenvielfalt" bestehe (Beschwerdeergänzung vom 5. Oktober 2006, S.
17). Der Beschwerdeführer ist nicht legitimiert, öffentliche Interessen zu vertreten; diese
werden von den mit besonderen Beschwerderechten ausgestatteten Organisationen
und Behörden vertreten (so etwa Art. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Natur-
und Heimatschutz, SR 451, und Art. 34 Abs. 2 RPG). Auf diese Rüge ist folglich nicht
einzutreten.
7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde, soweit darauf eingetreten
werden kann, als unbegründet abzuweisen ist.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 15/16
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
8. Dem Verfahrensausgang entsprechend trägt der Beschwerdeführer die amtlichen
Kosten (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen
(Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Sie ist mit dem Kostenvorschuss in
gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Entschädigungen werden nicht zugesprochen (Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht