# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 29458215-fbeb-4cad-8039-b0e97985d967
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2005
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. N. war vom 15. Dezember 2001 bis am 22. April 2004 mit Unterbrüchen zwischen den Saisons als Hausangestellte/Zimmermädchen im Hotel A., das als Kollektivgesellschaft unter der Firma C. und D. betrieben wird, in B. tätig. Das Arbeitsverhältnis zwischen N. und der Kollektivgesellschaft C. und D. wurde durch insgesamt fünf befristete Saisonarbeitsverträge geregelt. Als die Arbeitnehmerin für die Sommersaison 2004 keinen neuen Arbeitsvertrag erhielt, führte dies zwischen den Parteien zum Streit.
B. In der Folge instanzierte N. beim Kreispräsidenten B. gegen die Kollektivgesellschaft C. und D. eine Klage betreffend Forderung aus Arbeitsverhältnis. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung vom 5. Oktober 2004 erstellte der Vermittler am 17. November 2004, mitgeteilt am 18. November 2004, einen Leitschein mit folgenden Rechtsbegehren:
„Klägerisches Rechtsbegehren:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 17'652.60 nebst 5% Zins seit 15.10.2004 zu bezahlen.
2. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% Mehrwertsteuer.
Beklagtisches Rechtsbegehren:
1. Die Klage sei abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.“
Mit Prozesseingabe vom 24. November 2004 prosequierte N. den Leitschein an das Bezirksgericht Prättigau/Davos. Die Rechtsbegehren lauteten neu, wie folgt:
„1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 13'096.80 nebst Zins zu 5% seit dem 15. Oktober 2004 zu bezahlen.
2. Unter vollumfänglicher gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% MWSt zu Lasten der Beklagten.“
Die Beklagte hielt in ihrer Prozessantwort vom 19. Januar 2005 am vermittelten Rechtsbegehren unverändert fest. Mit Schreiben vom 26. Januar 2005 verzichtete die Klägerin auf das Einreichen einer Stellungnahme nach Art. 87 Abs. 2 ZPO, beantragte indes, die Klägerin gerichtlich zu befragen bzw. zur Beweisaussage zuzulassen.
C. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Prättigau/Davos fand am 19. Mai 2005 statt. Mit Urteil vom 19. Mai 2005, mitgeteilt am 6. Juli 2005, erkannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos, wie folgt:
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„1. Die Klage der N. gegen die C. und D., Kollektivgesellschaft, wird teilweise gutgeheissen und die C. und D., Kollektivgesellschaft, wird verpflichtet, N. netto Fr. 13'088.90, zuzüglich Zins von 5 % seit dem 15. Oktober 2004, zu bezahlen.
2. Die Kosten des Kreisamtes B. gehen zulasten der Kreiskasse B.. Die Kosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos, bestehend aus:
- einer Gerichtsgebühr von Fr. 3'000.00
- Schreibgebühren von Fr. 769.00
total somit von Fr. 3'769.00
gehen zulasten der Bezirksgerichtskasse Prättigau/Davos (Art. 343 Abs. 2 OR in Verbindung mit Art. 343 Abs. 3 OR).
3. Die C. und D., Kollektivgesellschaft, wird verpflichtet, N. ausseramtlich mit Fr. 6'542.60 (inkl. Spesen, Interessenwertzuschlag und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

## Considerations