# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a1bd7a0e-8bb5-546e-b88b-b5b9d21a0976
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
X._ (nachfolgend: Mutter) und ihre Tochter Y._ (nachfolgend: Tochter) sind eritreische
Staatsangehörige. Sie reisten am 14. September 2017 illegal in die Schweiz ein und
stellten gleichentags ein Asylgesuch. Mit Verfügung vom 2. November 2017 lehnte das
Staatssekretariat für Migration (SEM) die Asylgesuche mangels Flüchtlingseigenschaft
ab und wies beide aus der Schweiz weg. Mit Urteil vom 3. Juli 2019 wies das
Bundesverwaltungsgericht eine dagegen erhobene Beschwerde ab, worauf das SEM
eine Ausreisefrist bis 6. August 2019 ansetzte. Mutter und Tochter liessen die Frist
verstreichen, ohne aus der Schweiz auszureisen.
B.
Mit Eingabe vom 27. Juli 2019 zeigte Z._ dem Migrationsamt des Kantons St. Gallen
an, Mutter und Tochter zu vertreten; Letztere habe am 25. Juli 2019 beim SEM ein
"Erstasylgesuch" eingereicht. Mit Schreiben vom 31. Juli 2019 wies er darauf hin,
sofern das Migrationsamt der Tochter wegen des abgewiesenen Asylgesuchs der
Mutter die Sozialhilfe entziehen wolle, habe darüber eine anfechtbare Verfügung zu
ergehen. Mit Vorladung vom 20. August 2019 wurden Mutter und Tochter aufgefordert,
sich am 23. August 2019 betreffend Nothilfezuweisung beim Migrationsamt
einzufinden. Am 21. August 2019 hielt Z._ erneut fest, bis anhin sei nie eine
rechtsmittelfähige Verfügung betreffend Entzug der Sozialhilfe ergangen, ebenso wenig
eine solche betreffend Zuweisung an eine Nothilfestelle. Mit Schreiben vom 22. August
2019 wies das Migrationsamt Z._ darauf hin, die Mutter sei darüber informiert, dass
sie aufgrund des rechtskräftig abgewiesenen Asylgesuchs nach Ablauf der Ausreisefrist
mit dem Ausschluss aus der ordentlichen Sozialhilfe zu rechnen habe. Mit Verfügung
vom 23. August 2019 wies das Migrationsamt Mutter und Tochter der politischen
Gemeinde Vilters-Wangs mit Aufenthaltsort Ausreise- und Nothilfezentrum Sonnenberg
Vilters zum Bezug der Nothilfe zu. In der Begründung hielt es unter anderem fest,
Mutter und Tochter seien gestützt auf Art. 82 des Asylgesetzes (SR 142.31, AsylG) von
der Sozialhilfe ausgeschlossen.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/8
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Mit Eingabe vom 22. August 2019 erhob Z._ für Mutter und Tochter
Rechtsverweigerungsbeschwerde beim Sicherheits- und Justizdepartement und
beantragte, es sei festzustellen, das Migrationsamt verweigere den Erlass einer
rechtsmittelfähigen Verfügung betreffend (Nicht-)Gewährung von Sozialhilfe an die
Tochter zu Unrecht. Am 27. August 2019 erhob er beim Sicherheits- und
Justizdepartement zudem Rekurs gegen die Zuweisungsverfügung des Migrationsamts
vom 23. August 2019. Mit Entscheiden vom 14. Oktober 2019 wies das Sicherheits-
und Justizdepartement sowohl die Rechtsverweigerungsbeschwerde als auch den
Rekurs gegen die Zuweisung an Gemeinde zum Bezug von Nothilfe ab, soweit es
darauf eintrat. Im Zusammenhang mit der Rechtsverweigerungsbeschwerde auferlegte
das Departement die Entscheidgebühr von CHF 1'000 Z._.
Mit Verfügung vom 9. Oktober 2019 trat das SEM auf das "Erstasylgesuch", welches
als Wiedererwägungsgesuch entgegengenommen worden war, nicht ein und erklärte
die Verfügung vom 2. November 2017 für rechtskräftig und vollstreckbar. Die dagegen
erhobene Beschwerde mit dem Feststellungsantrag, das SEM sei zu Unrecht auf das
Erstasylgesuch der Tochter nicht eingetreten, wies das Bundesverwaltungsgericht mit
Entscheid vom 4. Dezember 2019 ebenfalls ab, soweit es darauf eintrat.
C.
Mit einer gemeinsamen Eingabe vom 23. Oktober 2019 erhoben Z._
(Beschwerdeführer) sowie Mutter und Tochter (Verfahren B 2019/225) Beschwerde
beim Verwaltungsgericht gegen den Entscheid des Sicherheits- und
Justizdepartements (Vorinstanz) betreffend Rechtsverweigerungsbeschwerde.
Gleichentags erhoben Mutter und Tochter zudem Beschwerde gegen den
vorinstanzlichen Entscheid betreffend Zuweisung an Gemeinde zum Bezug von
Nothilfe (Verfahren B 2019/229). Mit Schreiben vom 28. Oktober 2019 teilte der
Abteilungspräsident dem Beschwerdeführer mit, das sinngemäss mitgestellte
Rechtsbegehren, die Kostenauflage von CHF 1'000 zu seinen Lasten sei aufzuheben,
werde unter der Verfahrensnummer B 2019/227 als eigene Beschwerde ins
Geschäftsverzeichnis aufgenommen. Mit Schreiben vom 31. Oktober 2019 ersuchte
der Beschwerdeführer um Vereinigung der Verfahren B 2019/225 und B 2019/227. Mit
Vernehmlassung vom 6. November 2019 beantragte die Vorinstanz die Abweisung aller
Beschwerden und verwies zur Begründung auf die Erwägungen im angefochtenen
Entscheid. Der Beschwerdeführer äusserte sich mit Eingaben vom 7., 15. und
30. November 2019 dazu.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die Akten wird, soweit wesentlich,
in den Erwägungen eingegangen.
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## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die Voraussetzungen für eine Verfahrensvereinigung sind nicht erfüllt. Zwar liegt den
Verfahren B 2019/225 und B 2019/227 derselbe Sachverhalt zugrunde, es stehen sich
jedoch nicht die gleichen Verfahrensbeteiligten gegenüber und es stellen sich auch
nicht die gleichen Rechtsfragen (vgl. BGer 8C_309/2009 vom 23. September 2009 E. 2
mit Hinweis auf BGE 128 V 192 E. 1 und BGE 128 V 124 E. 1). Hinzu kommt, dass der
Beschwerdeführer im Verfahren B 2019/225 weder in eigenem Namen noch als
(berufsmässiger) Vertreter von Mutter und Tochter (vgl. hierzu VerwGE B 2015/306 vom
26. April 2017) zur Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids über die Kostenauflage
hinaus berechtigt ist. Es besteht deshalb kein Anlass, dem Antrag des
Beschwerdeführers auf Vereinigung der beiden Verfahren stattzugeben. Soweit die
Ausführungen des Beschwerdeführers das Verfahren B 2019/225 und nicht die
Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildende Kostenauflage
betreffen, ist darauf nicht einzutreten.
2.
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Der Beschwerdeführer,
dem im vorinstanzlichen Verfahren Kosten auferlegt worden sind, ist zur Ergreifung des
Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die
Beschwerdeeingabe vom 23. Oktober 2019 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich
den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 VRP). Auf seine Beschwerde ist daher, soweit sie den Kostenspruch des
vorinstanzlichen Entscheids betrifft, einzutreten.
bis
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3.
Zu prüfen ist indes einzig, ob die Vorinstanz die Kosten für das Verfahren betreffend
Rechtsverweigerungsbeschwerde zu Recht als unnötige Prozesskosten im Sinn von
Art. 95 Abs. 2 VRP qualifiziert und dementsprechend dem Beschwerdeführer auferlegt
hat. Die Vorinstanz begründete die Auferlegung der Kosten an den Beschwerdeführer
im Wesentlichen damit, die Rechtsverweigerungsbeschwerde sei grundlos erhoben
und auch dann nicht zurückgezogen worden, als den Beteiligten die anbegehrte
Verfügung – Zuweisung an Gemeinde zum Bezug von Nothilfe – eröffnet worden sei.
Indem er nach wie vor den Erlass eines Entscheides verlangt habe, habe er
erheblichen, unnötigen Aufwand verursacht.
Gemäss Art. 95 Abs. 1 VRP hat jener Beteiligte grundsätzlich die Kosten eines
Rekursverfahrens zu tragen, deren Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden.
Nach Art. 95 Abs. 2 VRP gehen Kosten, die ein Beteiligter, sein Rechtsbeistand oder
sein Vertreter durch Trölerei oder anderes ungehöriges Verhalten oder durch Verletzung
wesentlicher Verfahrensvorschriften veranlasst, zu seinen Lasten. Ferner hat jeder
Beteiligte, sein Rechtsbeistand oder sein Vertreter die Kosten zu übernehmen, die
durch nachträgliches Vorbringen von Begehren, Tatsachen oder Beweismitteln
entstehen, deren rechtzeitige Geltendmachung ihm möglich und zumutbar gewesen
wäre.
3.1.
Gegenstand der Rechtsverweigerungsbeschwerde vom 22. August 2019 war, ob das
Migrationsamt gehalten gewesen wäre, bei asylrechtlichen Konstellationen wie der
vorliegenden eine anfechtbare Verfügung über den Entzug der (ordentlichen) Sozialhilfe
zu erlassen (vgl. act. 11/2).
3.2.
Für die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen und Nothilfe gilt gemäss Art. 82 Abs. 1
Satz 1 des Asylgesetzes (SR 142.31, AsylG) kantonales Recht. Im Zusammenhang mit
dem V. Nachtrag zum Sozialhilfegesetz (sGS 381, SHG; in Vollzug seit 1. Januar 2019)
wurden spezifische sozialhilferechtliche Aufgaben des Asylbereichs dem Kanton
zugewiesen; an der grundsätzlichen Zuständigkeitsregelung wurde jedoch keine
Änderung vorgenommen (vgl. ABl 2018 2333, S. 2344 f.). Gestützt auf den neuen
Art. 6 Abs. 2 SHG hat der Kanton St. Gallen in der Folge die Asylverordnung
(sGS 381.12, AsylVo; in Vollzug seit 1. Juli 2019) erlassen. Gemäss Art. 2 AsylVo
vollzieht das Migrationsamt die Bestimmungen des eidgenössischen und des
3.2.1.
ter
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kantonalen Rechts im Asylbereich, soweit nicht andere Behörden zuständig sind. Der
Kanton ist unter anderem zuständig für die Gewährung der Sozialhilfe für Asylsuchende
im erweiterten Verfahren (Art. 3 lit. a AsylVo) und für die Gewährung der Nothilfe für
Personen mit einer rechtskräftigen Wegweisungsverfügung oder deren Asylgesuch mit
einem rechtskräftigen Nichteintretensentscheid abgeschlossen wurde (Art. 3 lit. b Ziff. 2
AsylVo). Des Weiteren leistet der Kanton Sozialhilfe für Asylsuchende in
Kollektivunterkünften mit Integrationscharakter, wobei der Aufenthalt bis zum
rechtskräftigen Asylentscheid dauert (Art. 4 AsylVo). Die Zuständigkeiten der
politischen Gemeinde ist in Art. 8 AsylVo geregelt.
Gemäss Art. 82 Abs. 1 Satz 2 AsylG werden Personen mit einem rechtskräftigen
Wegweisungsentscheid, denen eine Ausreisefrist angesetzt worden ist, von der
Sozialhilfe ausgeschlossen. In der bis 31. März 2014 geltenden Fassung galt die
gleiche Regelung als "kann"-Bestimmung. Mit der neuen Formulierung wurde der
Rechtsetzungsspielraum der Kantone, in deren Zuständigkeit die Sozial- und Nothilfe
gemäss Art. 82 Abs. 1 Satz 1 AsylG fällt, beschränkt. Der Ausschluss von der
Sozialhilfe steht folglich seit dem 1. Februar 2014 nicht mehr im Ermessen der
zuständigen Kantone, sondern ist verpflichtend. Kommen die Betroffenen ihrer
Ausreiseverpflichtung innerhalb dieser Frist und auch später nicht nach, kommt ihnen
kraft Bundesrechts lediglich ein Anspruch auf Nothilfe zu. Unter diesen Umständen ist
für die Reduktion der Unterstützungsleistung von der Sozialhilfe auf die Nothilfe weder
eine eigenständige kantonale gesetzliche Grundlage noch eine Verfügung im Einzelfall
erforderlich (vgl. VerwGE B 2013/218 vom 16. April 2014 E. 2.3.1 mit weiteren
Hinweisen; C. Hruschka, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/ de Weck [Hrsg.],
Kommentar zum Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N 3 zu Art. 82 AsylG).
3.2.2.
Im oben zitierten Verwaltungsgerichtsentscheid B 2013/218 vom 16. April 2014 ging es
ebenfalls um rechtskräftig abgewiesene Asylbewerber, welche durch den
Beschwerdeführer vertreten wurden. In Erwägung 2.3.1 des zitierten Entscheides
wurde ausführlich dargelegt, dass und weshalb den Betroffenen kraft Bundesrechts
lediglich ein Anspruch auf Nothilfe zustehe, wenn sie ihrer Ausreiseverpflichtung nicht
nachkommen. Darüberhinaus wurde bereits festgehalten, dass diesfalls auch keine
Verfügung im Einzelfall erforderlich sei. Das Bundesgericht bestätigte den Entscheid
des Verwaltungsgerichts mit Urteil vom 25. August 2014 (BGer 8C_435/2014). Dennoch
und obwohl der Beschwerdeführer durch das Migrationsamt ausdrücklich darauf
hingewiesen wurde, dass abgewiesene Asylbewerber gestützt auf Art. 82 Abs. 1 Satz 2
3.2.3.
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4.
Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem
Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten dieses Verfahrens dem
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von
CHF 1'000 erscheint angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS
941.12, GKV). Sie ist mit dem vom Beschwerdeführer in der gleichen Höhe geleisteten
AsylG – mithin von Gesetzes wegen – von der Sozialhilfe ausgeschlossen sind, reichte
er im Namen der Mutter und Tochter eine Rechtsverweigerungsbeschwerde bei der
Vorinstanz ein. Mit Schreiben vom 27. August 2019 wies die Vorinstanz den
Beschwerdeführer darauf hin, dass sie die Rechtsverweigerungsbeschwerde unter den
dargelegten Umständen und rechtlichen Gegebenheiten als gegenstandslos erachte,
dies umso mehr nachdem das Migrationsamt am 23. August 2019 eine schriftliche
Verfügung betreffend Zuweisung der von ihm vertretenen Personen an die Gemeinde
Vilters-Wangs zum Bezug von Nothilfe erlassen habe (act. 11/7). Mit Eingaben vom
27. August und 5. bzw. 6. September 2019 hielt der Beschwerdeführer wider besseres
Wissen an der Rechtsverweigerungsbeschwerde fest (act. 11/8, 11, 12). Dem
Beschwerdeführer war des Weiteren bekannt, dass das sogenannte "Erstasylgesuch"
für die minderjährige Tochter unbegründet erfolgt war, zumal das SEM ihn mit
Schreiben vom 6. August 2019 ausdrücklich darauf hingewiesen hatte. Ausserdem
musste dem rechtskundigen Beschwerdeführer bewusst sein, dass das Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts (...), mit welchem das Asylverfahren rechtskräftig
abgeschlossen wurde, aufgrund der Parteibezeichnungen im Rubrum sowohl Mutter
als auch Tochter betraf.
Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass der rechtskundige
Beschwerdeführer angesichts ihm zumutbarer vernunftgemässer Überlegungen die
leichtsinnige bzw. gar mutwillige Prozessführung ohne Weiteres hätte erkennen können
(vgl. R. von Rappard-Hirt, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die
Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2020, N 8 zu Art. 95
VRP) und daraus auch die notwendigen Schlüsse hätte ziehen müssen. Daher
auferlegte ihm die Vorinstanz die aus dem Rechtsverweigerungsbeschwerdeverfahren
resultierenden Kosten in Anwendung von Art. 95 Abs. 2 VRP zu Recht. Die ihm
auferlegte Entscheidgebühr in der Höhe von CHF 1'000 liegt im Bereich, den der
Gebührentarif für die Kantons- und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) dafür vorsieht
(Ziff. 20.13.01: CHF 200 bis CHF 5'000). Ein Anlass für eine Gebührenreduktion bzw.
für einen Eingriff ins Ermessen der Vorinstanz ist nicht dargetan und auch nicht
ersichtlich.
3.3.
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Kostenvorschuss zu verrechnen. Ausseramtliche Kosten (Umtriebe) sind nicht zu
entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und 98 VRP).