# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 59a8f519-afa1-5439-b728-08aeb73c029d
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Im Gebiet L. Nord, M, liegen fünf benachbarte Grundstücke: Nrn. 0000, 0001, 0002,
0003, 0004. Das Grundstück Nr. 0000 befindet sich im Miteigentum von H. und D. B.,
M. (Grundstück B.). Die beiden Grundstücke Nrn. 0001 und 0002 befinden sich im
Miteigentum von H. und F. H., M. (Grundstücke H.). P. und E. G. sind Miteigentümer
der Grundstücke Nrn. 0003 und 0004 (Grundstücke G.). Ohne den östlichen Teil des
Grundstücks Nr. 0000 bilden die fünf Grundstücke zusammen ein Rechteck von rund
3'500 m . Gemäss Zonenplan der politischen Gemeinde O. vom 26. Mai 1994 sind sie
der Landwirtschaftszone (LwZ) zugewiesen und liegen nördlich von M. Im Süden der
fünf Grundstücke schliesst eine Intensiverholungszone Reiten (IE R) an, die östlich
durch den Teilzonenplan L. I erweitert werden soll. Weiter südlich trennt ein rund 80 m
breiter Grünstreifen die IE R von der nächstgelegenen Siedlungsgruppe am nördlichen
Dorfrand von M. Im Westen, Norden und Osten sind die fünf Grundstücke von der LwZ
mit Fruchtfolgeflächen (FFF) umgeben. Weiter nördlich in etwa 340 m Entfernung
befindet sich die Industriezone L. Die fünf Grundstücke werden durch eine
Gemeindestrasse 3. Klasse erschlossen, die von der K-strasse in nördlicher Richtung
abzweigt.
Auf den fünf Grundstücken im Gebiet L. Nord befinden sich zahlreiche Bauten und
Anlagen. Auf dem Grundstück H. Nr. 0001 befindet sich eine Halle, die als Lagerhalle
genutzt wird. Auf dem Grundstück B. Nr. 0000 stehen drei Gebäude. In einem davon
führt H. B. einen Metallbaubetrieb, die beiden anderen dienen als Lager und
Wohnraum. Auf dem Grundstück G. Nr. 0003 befindet sich eine Halle, die als Stall und
Lagerraum genutzt wird. Das Wohnhaus der Familie G. steht auf dem Grundstück
Nr. 0004. Sodann steht ein Wohnhaus auf dem Grundstück H. Nr. 0002. Die Halle auf
dem Grundstück G., das Gebäude, in dem H. B. einen Metallbaubetrieb führt, sowie ein
weiteres Gebäude stehen Wand an Wand mit Gebäuden, die sich auf dem südlich
angrenzenden Grundstück Nr. 0006 befinden, das in der IE R liegt. Die Fläche der fünf
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Grundstücke ist überwiegend versiegelt und die Grundstücke waren bereits bei Erlass
des Zonenplans vom 26. Mai 1994 in diesem Umfang überbaut.
Die Bauten und Anlagen sind zum Teil vorbestehend, zum Teil werden sie mit
entsprechender Bewilligung genutzt. Bewilligt ist insbesondere die gewerbliche
Nutzung der Gebäude Vers.-Nrn. 0001, 1002 und 1003 auf dem Grundstück B.
Nr. 0000. Untersagt ist demgegenüber die Wohnnutzung in den Gebäuden Vers.-Nrn.
1001 und 1002. Im Grundbuch ist ein Nutzungsverbot der Gebäude Nrn. 1001 und
1002 für Wohnzwecke angemerkt. Am 12. Januar 2009 ordnete der Gemeinderat O.
den Rückbau der widerrechtlich zu Wohnzwecken in den Hallen Vers.-Nrn. 1001 und
1002 umgebauten Räumlichkeiten sowie den Rückbau der widerrechtlich erstellten
Aussenanlagen (gedeckter Sitzplatz, Gartencheminée, Schwimmbassin, befestigte
Aussenplätze) bis 1. Juni 2009 an. Der Beschluss ist in Rechtskraft erwachsen und das
Schwimmbassin wurde entfernt. Die anderen widerrechtlich erstellten Räume und
Anlagen wurden bisher nicht zurückgebaut.
B./ Am 16. Februar 2009 erliess der Gemeinderat O. den Teilzonenplan L. I, M.
(Teilzonenplan L. I), nachdem ihn das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation
(AREG) als genehmigungsfähig erachtet hatte. Damit sollen die Grundstücke Nrn. 0006,
0007 und 0008, die gemäss Zonenplan der politischen Gemeinde O. teilweise in der
LwZ und teilweise in der IE R liegen, vollständig der IE R zugewiesen werden. Der
Teilzonenplan L. I grenzt im Norden an die Grundstücke B., H. und G. an.
Gegen diesen Teilzonenplan erhoben H. und D. B. sowie H. H., vertreten durch
Rechtsanwältin lic. iur. L. K., S., am 9. April 2009 Einsprache beim Gemeinderat O. Sie
beantragten, ihre eigenen Grundstücke (Nr. 0000 [B.] und Nr. 0002 [H.]) seien ebenfalls
umzuzonen, und zwar in die zweigeschossige Wohn- und Gewerbezone (WG2),
eventuell sei das ganze Gebiet der WG2 zuzuordnen und subeventuell sei der
Teilzonenplan L. I aufzuheben. Am 31. Juli 2009 reichten die Einsprecher einen privat
erarbeiteten Teilzonenplan L. I, M., Ergänzung (Teilzonenplan L. Nord) ein. Dieser
umfasst auch die Grundstücke H. und G. sowie das Grundstück B. Nr. 0000, westlicher
Teil. Die Einsprecher beantragten, der Teilzonenplan L. I sei in Gutheissung der
Einsprache und in Gutheissung des Überprüfungs- und Änderungsgesuchs im Sinn von
Art. 33 des Baugesetzes (sGS 731.1, abgekürzt BauG) mit diesen Flächen zu ergänzen,
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der eingereichte Zonenplan sei zu beschliessen, öffentlich aufzulegen und
anschliessend dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Die Einsprecher stellten in
Aussicht, wenn der Gemeinderat O. diesen Anträgen zustimme, werde die Einsprache
vom 9. April 2009 zurückgezogen.
Am 7. September 2009 wies der Gemeinderat O. die Einsprache von H. und D. B.
sowie H. H. mit der Begründung ab, der Teilzonenplan L. I sei recht- und zweckmässig.
Er stellte in Aussicht, über den Teilzonenplan L. Nord in einem separaten Verfahren zu
beschliessen. Nachdem die Referendumsfrist unbenützt abgelaufen war, eröffnete der
Gemeinderat O. den Einsprechern die Rechtsmittelfrist betreffend Teilzonenplan L. I.
Am 21. September 2009 entschied der Gemeinderat O., er befürworte die Umzonung
der Grundstücke Nrn. 0000, 0002, 0001, 0003 und 0004 von der Landwirtschaftszone
in die WG2 und damit den Entwurf des Teilzonenplans L. Nord, weshalb dieser dem
AREG zur Vorprüfung eingereicht werde. P. und E. G. sowie F. H. wurden orientiert und
erhielten Gelegenheit zur Stellungnahme.
C./ Am 29. Oktober 2009 erhoben H. und D. B. sowie H. H., wiederum vertreten durch
Rechtsanwältin lic. iur. L. K., S., gegen den zustimmenden Entscheid der Bürgerschaft
zum Teilzonenplan L. I Rekurs beim Baudepartement (Nr. 09-6301). Sie stellten u.a. die
Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben (Ziff. 1) und das
Rekursverfahren sei als Folge des Beschlusses des Gemeinderates O. vom
21. September 2009 zu sistieren, bis der Gemeinderat allenfalls auf das
Überprüfungsgesuch der Rekurrenten eingetreten sei, das Änderungsgesuch
gutgeheissen, den entsprechenden Teilzonenplan öffentlich aufgelegt und dem
fakultativen Referendum unterstellt habe. Anschliessend seien die beiden Rekurs- und
Genehmigungsverfahren zu vereinigen (Ziff. 2).
Am 2. Dezember 2009 lehnte es das Baudepartement ab, das Rekursverfahren
betreffend den Teilzonenplan L. I zu sistieren und setzte den Rekurrenten Frist zur
Ergänzung des Rekurses.
D./ Am 8. Januar 2010 erstattete das AREG einen Vor-prüfungsbericht betreffend den
Teilzonenplan L. Nord und stellte dem Gemeinderat O. in Aussicht, diesen nicht zu
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genehmigen. Das AREG hielt zusammenfassend fest, die Einzonung des fraglichen
Gebiets lasse sich weder unter dem Gesichtspunkt der weitgehenden Überbauung
nach Art. 15 lit. a des Raumplanungsgesetzes (SR 700, abgekürzt RPG) noch aus dem
Baulandbedarf nach Art. 15 lit. b RPG rechtfertigen. Im Bericht wird sodann darauf
hingewiesen, aufgrund von verschiedenen widerrechtlich erstellten Bauten und Anlagen
bzw. widerrechtlichen Nutzungen im betroffenen Gebiet seien die Grundeigentümer
aufgefordert worden, bei der Gemeinde O. entsprechende nachträgliche Baugesuche
einzureichen. Mittlerweile sei der rechtmässige Zustand teilweise wiederhergestellt. Auf
der Parzelle B. Nr. 0000 sei der vom Gemeinderat O. am 12. Januar 2009 angeordnete
Rückbau aber noch nicht erfolgt.
Am 1. Februar 2010 wies der Gemeinderat O. das Gesuch betreffend Umzonung der
Parzellen Nrn. 0000 (westlicher Teil), 0002, 0001, 0003 und 0004 in die WG2 aufgrund
der Erwägungen des AREG vom 8. Januar 2010 ab. Am 17. Februar 2010 erhoben H.
und D. B. sowie H. H., wiederum vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. L. K., S., gegen
diesen Entscheid Rekurs beim Baudepartement (Nr. 10-1176). Sie stellten die
Rechtsbegehren, der Entscheid des Gemeinderats O. vom 1. Februar 2010 sei
aufzuheben (Ziff. 1), das vorliegende Rekursverfahren sei mit dem Rekursverfahren
betreffend Teilzonenplan L. I zu vereinigen (Ziff. 2) und auf den Einbezug des AREG sei
im Rahmen des Rekursverfahrens zu verzichten, eventuell sei eine Fachstelle eines
Nachbarkantons für die planerische Beurteilung beizuziehen, soweit überhaupt
notwendig (Ziff. 3). Ziff. 3 wurde im Wesentlichen damit begründet, Dr. A. N., Leiterin
Ortsplanung AREG, und P. R., Sachbearbeiter Ortsplanung AREG, seien vorbefasst.
E./ Am 26. Februar 2010 beantragte das AREG dem Baude-partement, der Rekurs
betreffend Teilzonenplan L. I sei abzu-weisen. Zur Begründung verwies es im
Wesentlichen auf den Vor-prüfungsbericht vom 12. Januar 2009, mit welchem der
Teilzonenplan L. I als genehmigungsfähig bezeichnet worden sei. Am 15. März 2010
ergänzte das AREG seine Stellungnahme und präzisierte, der Teilzonenplan L. I sei
grundsätzlich auch dann genehmigungsfähig, wenn der Boden im Bereich des
bestehenden Allwetterplatzes den Anforderungen an eine FFF nicht mehr genügen
würde. In diesem Fall müsste lediglich die mit dem Teilzonenplan verbundene Auflage
gemäss Art. 28octies BauG angepasst werden. Am 24. März 2010 teilte das
Baudepartement den Rekurrenten mit, entgegen der ursprünglichen Ankündigung
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werde auf die Durchführung eines Augenscheins verzichtet, weil im Rahmen eines
früheren Rekursverfahrens betreffend dasselbe Umzonungsbegehren am 16. April 2008
bereits ein solcher durchgeführt worden sei. Das Augenscheinprotokoll wurde den
Verfahrensbeteiligten zugestellt und sie erhielten Gelegenheit zur Stellungnahme. Am
20. April 2010 beantragten H. und D. B. sowie H. H., es sei ein Augenschein
durchzuführen und B. D.-S., die bereits im früheren Rekursverfahren als
Sachbearbeiterin tätig gewesen sei, habe in den Ausstand zu treten.
Am 25. Oktober 2010 entschied das Baudepartement über die Angelegenheit
Teilzonenplan L. I (Nr. 64/2010). Das Baude-partement lehnte es ab, das
Rekursverfahren betreffend den Teil-zonenplan L. I (Nr. 09-6301) mit demjenigen
betreffend Teilzonenplan L. Nord (Nr. 10-1176) zu vereinigen und wies den Rekurs von
H. und D. B. sowie H. H. betreffend Teilzonenplan L. I ab, soweit es darauf eintrat.
F./ Am 9. November 2010 erhoben H. und D. B. sowie H. H., wiederum vertreten durch
Rechtsanwältin lic. iur. L. K., S., gegen den Entscheid des Baudepartements vom
25. Oktober 2010 betreffend Teilzonenplan L. I Beschwerde beim Verwaltungsgericht
(B 2010/266). Am 15. Dezember 2010 teilten sie mit, es sei ihnen nicht möglich, innert
Frist eine Beschwerdebegründung einzureichen, weil der Teilzonenplan L. I noch nicht
genehmigt und sie demzufolge (noch nicht) beschwert seien. Am 17. Dezember 2010
sistierte der Präsident des Verwaltungsgerichts das Verfahren B 2010/266 bis zur
Genehmigung des Teilzonenplans L. I und hob die Fristansetzung für die
Beschwerdebegründung auf.
Am 21. Februar 2011 brachte das AREG dem Verwaltungsgericht ein Schreiben an den
Gemeinderat O. zur Kenntnis, wonach der Teilzonenplan L. I in engem
koordinationsbedürftigem Zusammenhang mit dem Überbauungsplan L. I steht,
weshalb letzterer ebenfalls zur Genehmigung einzureichen sei.
Am 22. August 2011 erliess der Gemeinderat die "Änderung bezüglich FFF zum
Teilzonenplan L. I, M." und den Überbauungsplan L. I, M., und legte diese ab
7. September 2011 öffentlich auf (ABl 2011/2269).
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G./ Am 10. Januar 2011 entschied das Baudepartement über die Angelegenheit
Teilzonenplan L. Nord (Nr. 1/2011). Das Baudepartement wies das Ausstandsbegehren
von H. und D. B. sowie H. H. gegen das AREG und gegen Dr. A. N. und P. R. ab.
Sodann wurde der Rekurs abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde.
H./ Am 25. Januar 2011 erhoben H. und D. B. sowie H. H., wiederum vertreten durch
Rechtsanwältin lic. iur. L. K., S., gegen den Entscheid des Baudepartements vom
10. Januar 2011 betreffend Teilzonenplan L. Nord Beschwerde beim
Verwaltungsgericht (B 2011/19). Sie beantragten, die Beschwerdeverfahren betreffend
Teilzonenplan L. I (B 2010/266) und Teilzonenplan L. Nord (B 2011/19) seien zu
vereinigen, weil aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse eine Gesamtbeurteilung
stattzufinden habe. Dementsprechend seien die Fristen zur Beschwerdeergänzung
gleichzusetzen bzw. das Beschwerdeverfahren betreffend Teilzonenplan L. Nord sei bis
zur Fortsetzung des Beschwerdeverfahrens betreffend Teilzonenplan L. I zu sistieren.
Eventuell sei die Frist zur Beschwerdeergänzung bis 20. Februar 2011 zu erstrecken.
Nachdem P. und E. G., vertreten durch Rechtsanwalt Dr. W. R., W., und das
Baudepartement beantragt hatten, das Gesuch um Vereinigung der
Beschwerdeverfahren sei abzuweisen, lehnte es der Präsident des Verwaltungsgerichts
am 17. Februar 2011 ab, das Beschwerdeverfahren betreffend den Teilzonenplan L.
Nord (B 2011/19) zu sistieren. Die Beschwerdeführer wurden aufgefordert, die
Beschwerde bis 9. März 2011 durch einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts
und eine Begründung zu ergänzen.
Mit der Beschwerdeergänzung vom 9. März 2011 beantragten H. und D. B. sowie H.
H., das Beschwerdeverfahren betreffend den Teilzonenplan L. Nord sei mit dem
Beschwerdeverfahren betreffend Teilzonenplan L. I zu vereinigen. Sodann stellten sie
folgende Rechtsbegehren: der angefochtene Entscheid des Baudepartements vom
10. Januar 2011 betreffend Teilzonenplan L. Nord sowie der dazugehörige Entscheid
des Gemeinderates O. vom 1. Februar 2010 seien aufzuheben (Ziff. 1); die
Angelegenheit sei an den Gemeinderat O. zur Durchführung des Verfahrens für den
Teilzonenplan L. Nord nach Art. 29 ff. BauG zurückzuweisen, eventualiter sei die
Angelegenheit an den Gemeinderat O. zurückzuweisen zur Festlegung einer
angemessenen Zonenordnung für die vom Teilzonenplan L. Nord betroffenen Flächen
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(Ziff. 2); subeventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen zur
nochmaligen Durchführung eines korrekten Rekursverfahrens (Ziff. 3). Zur Begründung
wird im Wesentlichen geltend gemacht, der angefochtene Entscheid sei unter
Missachtung von Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung (SR 101, abgekürzt BV)
zustande gekommen, weil von einer Vorbefassung des AREG für das nachfolgende
Rekursverfahren auszugehen sei. Sodann bestehe ein Rechtsanspruch auf Umzonung,
weil sich die fragliche Fläche als Bauland eigne, heute schon weitgehend überbaut sei
und weil auch alle anderen Voraussetzungen erfüllt seien.
Das Baudepartement nahm am 18. März 2011 Stellung und beantragte, die
Beschwerde sei abzuweisen. Der Gemeinderat O. verzichtete am 4. April 2011 darauf,
sich vernehmen zu lassen. P. und E. G., vertreten durch Rechtsanwalt Dr. W. R., W.,
nahmen am 5. Juli 2011 Stellung und beantragten, die Beschwerde sei abzuweisen. H.
und D. B. sowie H. H. machten am 23. August 2011 von der Möglichkeit Gebrauch,
sich zu neuen tatsächlichen und rechtlichen Argumenten zu äussern.
Das Verwaltungsgericht hat einen Augenschein an Ort und Stelle durchgeführt. Die
Verfahrensbeteiligten wurden dazu eingeladen und erhielten Gelegenheit zur
Stellungnahme.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
2. Auch bei der Überprüfung der Nutzungsplanung ist die Kognition des
Verwaltungsgerichts beschränkt. Es ist lediglich zur Rechtskontrolle befugt (Art. 61
Abs. 1 und 2 VRP). Liegt ein Entscheid noch innerhalb des Ermessenspielraums bzw.
wurden die Verfassungsprinzipien sowie der Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung
beachtet, liegt noch keine Rechtsverletzung vor, selbst wenn das Ermessen
unzweckmässig gehandhabt wurde. Anders verhält es sich bei einem qualifizierten
Ermessensfehler, wenn die Verwaltungsbehörde das Ermessen missbraucht bzw. über-
oder unterschritten hat (vgl. dazu GVP 2010 Nr. 36 E. 4.2.3.).
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3. Die Beschwerdeführer beantragten mit der Beschwerdebegründung vom 9. März
2011 erneut, das vorliegende Beschwerdeverfahren sei mit dem Beschwerdeverfahren
betreffend Teilzonenplan L. I (B 2010/266) zu vereinigen, nachdem der Präsident des
Verwaltungsgerichts einem entsprechenden Begehren mit Verfügung vom 17. Februar
2011 und die Vorinstanz einem solchen im Rahmen des Rekursverfahrens betreffend
den Teilzonenplan L. I am 25. Oktober 2010 nicht entsprochen hatte. Die Verfügung
des Präsidenten des Verwaltungsgerichts wird im Wesentlichen damit begründet, bei
den beiden Teilzonenplänen seien unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen
massgebend. Hinzu komme, dass sich nicht die gleichen Verfahrensbeteiligten
gegenüber stehen würden. Daher bestehe bei den beiden Verfahren keine gegenseitige
präjudizierende Abhängigkeit. Dies schliesse nicht aus, dass beim Entscheid über
einen jeweils streitigen Teilzonenplan die Sach- und Rechtslage beim jeweils anderen
Teilzonenplan berücksichtigt werde.
3.1. Verfahrensvereinigung hat zur Folge, dass die weiteren Verfahrensschritte für alle
Beteiligten im Rahmen eines Verfahrens durchgeführt werden und über die vereinigten
Eingaben in einem Rechtsprechungsakt gemeinsam entschieden wird (Kölz/Boss-hart/
Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl.,
Zürich 1999, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 35).
Bei der Sistierung des Verfahrens handelt es sich um eine Zwischenverfügung (Cavelti/
Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 561).
Nach Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes (SR 173.110, abgekürzt BGG) ist die
Beschwerde gegen andere Vor- und Zwischenentscheide (die weder die Zuständigkeit
noch den Ausstand im Sinn von Art. 92 Abs. 1 BGG betreffen) u.a. zulässig, wenn sie
einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a).
3.2. Die Beschwerdeführer hatten das Gesuch um Verfahrensvereinigung vom
25. Januar 2011 damit begründet, dass die Beurteilung der angefochtenen Entscheide
der Vorinstanz betreffend Teilzonenplan L. Nord und Teilzonenplan L. I aufgrund der
tatsächlichen örtlichen Situation im Sinn einer Gesamtbeurteilung stattfinden sollte,
weil zwei nebeneinanderliegende Flächen im Rahmen von zwei Teilzonenplänen zu
beurteilen seien. Damit haben sie zum Ausdruck gebracht, dass aus ihrer Sicht
zwischen den beiden Verfahren eine gegenseitige präjudizielle Abhängigkeit besteht,
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die nicht nur eine formelle, sondern insbesondere auch eine materielle Beurteilung als
Ganzes erforderlich macht. Soweit die Beschwerdeführer damit die Auffassung
vertreten wollen, der Verzicht auf eine inhaltliche Abstimmung der beiden
(Beschwerde)-verfahren bewirke insofern einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil,
als ihre Grundstücke in der LwZ verbleiben könnten, hätten sie die Zwischenverfügung
des Präsidenten des Verwaltungsgerichts vom 17. Februar 2011 gestützt auf Art. 93
Abs. 1 lit. a BGG beim Bundesgericht anfechten müssen.
Weiter bringen die Beschwerdeführer in der Beschwerdebegründung vom 9. März 2011
keine neuen Gesichtspunkte vor, die es erforderlich machen würden, das
Beschwerdeverfahren betreffend den Teilzonenplan L. Nord mit demjenigen betreffend
den Teilzonenplan L. I zu vereinigen bzw. das vorliegende Beschwerdeverfahren im
Hinblick auf das Beschwerdeverfahren betreffend Teilzonenplan L. I zu sistieren. Sie
machen wiederum geltend, die Beurteilung des angefochtenen Entscheids betreffend
den Teilzonenplan L. Nord erfordere eine Gesamtbeurteilung der tatsächlichen
Verhältnisse vor Ort. Das Verwaltungsgericht (richtig: der Präsident des
Verwaltungsgerichts) habe das Begehren um Sistierung des Beschwerdeverfahrens
betreffend den Teilzonenplan L. Nord am 17. Februar 2011 zwar mit der Begründung
abgewiesen, zwischen den Beschwerdegegenständen bestehe keine gegenseitige
präjudizielle Abhängigkeit. In der Verfügung werde aber gleichzeitig festgehalten, dies
schliesse nicht aus, dass beim Entscheid über den jeweils streitigen Teilzonenplan die
Sach- und Rechtslage beim jeweils anderen Teilzonenplan berücksichtigt werde.
Zutreffend ist zwar, dass die zur Diskussion stehenden Flächen, die heute der LwZ
zugewiesen sind, nebeneinander liegen. Abgesehen davon, dass zwei
Anfechtungsobjekte mit jeweils nicht identischen Verfahrensbeteiligten vorliegen, soll
mit dem Teilzonenplan L. Nord die Umzonung von Land in die WG2 erfolgen, während
mit dem Teilzonenplan L. I beabsichtigt wird, eine zusätzliche Fläche der IE R
zuzuweisen. Im Zusammenhang mit dem Teilzonenplan L. Nord steht Art. 15 lit. a RPG
im Vordergrund bzw. die Frage, ob weitgehend überbautes Land vorliege, wogegen im
Zusammenhang mit dem Teilzonenplan L. I insbesondere zu beurteilen ist, ob ein
ausreichendes öffentliches Interesse im Sinn eines Erholungsinteresses der
Bevölkerung an der Umzonung der Fläche ausgewiesen sei.
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Zusammenfassend ergibt sich, dass dem neuerlichen Antrag der Beschwerdeführer,
die (Beschwerde)-verfahren seien zu vereinigen, nicht stattzugeben ist. Das vorliegende
Beschwerdeverfahren wird unabhängig vom Beschwerdeverfahren betreffend
Teilzonenplan L. I fortgeführt und auf den Beizug der Akten des Beschwerdeverfahrens
betreffend Teilzonenplan L. I kann verzichtet werden.
3.3. Weiter rügen die Beschwerdeführer, auch im Rahmen der Rekursverfahren hätten
die beiden Verfahren aus Gründen der Rechtmässigkeit, Rechtssicherheit und
Zweckmässigkeit der Planung vereinigt werden müssen. Es habe eine
Gesamtbeurteilung zu er-folgen und es sei mit Art. 29 ff. BauG nicht vereinbar, wenn
für Grundstücke, die unmittelbar nebeneinander liegen würden, nicht gleichzeitig eine
Überprüfung des Zonenplans vorgenommen werde. Dies gelte insbesondere, weil die
Beschwerdeführer einen Antrag auf Überprüfung und Änderung des Zonenplans nach
Art. 33 BauG gestellt hätten. Auch die Rüge, die Vorinstanz wäre gehalten ge-wesen,
die Rekursentscheide anhand einer Gesamtbeurteilung vorzunehmen, erweist sich aus
den bereits erwähnten Gründen als unbegründet.
4. Die Beschwerdeführer beantragen, es seien die Baube-willigungs- und die
Rekursakten der Betreiberin der benachbarten Reitsportanlage und der Amtsbericht
des AREG betreffend einen Teilzonenplan "L.", K., zu edieren und W. H., vormaliger
Gemeindepräsident der Beschwerdebeteiligten, sei zu befragen.
Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet, dass rechtzeitig und formrichtig
angebotene Beweismittel abzunehmen sind, es sei denn, diese betreffen eine nicht
erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, über die streitige Tatsache
Beweis zu erbringen (BGE 124 I 242 E. 2; 117 Ia 268 E. 4.b).
Die rechtserheblichen Tatsachen ergeben sich im vorliegenden Fall aus dem
Augenschein und den Akten, weshalb auf die beantragten Beweismittel verzichtet
werden kann.
5. Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, der angefochtene Entscheid sei
aufzuheben, weil er unter Missachtung von Art. 30 Abs. 1 BV ergangen sei.
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Diese Rüge wird zum einen damit begründet, das AREG habe rechtswidrig gehandelt,
weil es sich im Rahmen eines detaillierten Vorprüfungsberichts am 8. Januar 2010 zur
Genehmigungsfähigkeit des Teilzonenplans L. Nord geäussert habe, ohne die
betroffenen Grundeigentümer vorher anzuhören, zumal sich der Entscheid des
Gemeinderats der Beschwerdebeteiligten vom 1. Februar 2010, mit welchem das
Gesuch um Umzonung abgewiesen worden sei, auf die Erwägungen des AREG stütze.
Der Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten hätte das Einzonungsbegehren
befürwortet. Er habe die Durchführung des Verfahrens lediglich als wenig sinnvoll
erachtet, weil ihm bekannt gewesen sei, dass ein solcher Erlass aus Sicht des AREG
nicht genehmigungsfähig sei. Zum andern machen die Beschwerdeführer geltend, das
AREG sei im Rahmen des Rekursverfahrens vorbefasst gewesen, weshalb es von der
Vorinstanz nicht als einzige kantonale Behörde hätte eingebunden werden dürfen.
Aufgrund des detaillierten Vorprüfungsberichts vom 8. Januar 2010 habe davon
ausgegangen werden müssen, dass das AREG bezüglich der Genehmigungsfähigkeit
des Teilzonenplans L. Nord eine abschliessende Meinung habe, zumal diese Amtsstelle
im Rahmen des Einspracheverfahrens nicht bereit gewesen sei, die Angelegenheit mit
den Beschwerdeführern zu besprechen. Soweit erforderlich wäre die Vorinstanz
deshalb gehalten gewesen, eine neutrale Stelle mit der planerischen Beurteilung der
Angelegenheit zu betrauen.
5.1. Gestützt auf Art. 30 Abs. 1 BV hat jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen
Verfahren beurteilt werden muss, Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes,
zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Ausnahmegerichte sind
untersagt. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Garantie des
verfassungsmässigen Richters kann eine unzulässige, den Verfahrensausgang
vorwegnehmende Vorbefassung eines Richters vorliegen, wenn dieser bereits in einem
früheren Verfahrensabschnitt in amtlicher Funktion mit derselben Angelegenheit
befasst war und dabei eine ähnliche oder qualitativ gleiche Frage zu beurteilen hatte
(BGE 131 I 113 E. 3.4-3.6 S. 116 ff. mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat aber
entschieden, wenn die amtliche Mehrfachbefassung systembedingt und damit
unvermeidlich sei, so liege grundsätzlich keine unzulässige Vorbefassung im Sinn von
Art. 29 Abs. 1 BV vor (Urteil 1C_150/2009 vom 8. September 2009 mit Hinweis auf
Urteil 1P.48/2007 vom 11. Juni 2007 und Benjamin Schindler, Die Befangenheit der
Verwaltung, Diss. Zürich 2002, S. 150 ff.). In einem Urteil vom 8. September 2011
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(1C_225/2011) hat das Bundesgericht festgehalten, es entspreche der Praxis des
Baudepartements des Kantons St. Gallen und sei auch in anderen Kantonen üblich, auf
Ämter und Mitarbeiter abzustellen, anstatt externe Gutachten einzuholen, die nicht nur
zusätzliche Kosten verursachten, sondern in der Regel auch die Verfahrensdauer
verlängerten. Der Umstand, dass der Sachbearbeiter des Hochbauamtes bereits in
einem früheren Baugesuchsverfahren des Beschwerdegegners einen Amtsbericht
verfasst habe, begründe für sich allein noch keine unzulässige Vorbefassung.
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist das Recht der Privaten, in einem von einer
Verwaltungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit ihrem Begehren angehört zu
werden, Einblick in die Akten zu erhalten und zu den für die Entscheidung wesentlichen
Punkten Stellung nehmen zu können (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines
Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich/St. Gallen 2010, Nr. 1672). Beim Erlass oder der
Änderung von Nutzungsplänen müssen die Grundeigentümer in geeigneter Form
individuell angehört werden, bevor über die Zoneneinteilung ihrer Grundstücke
entschieden wird. Die Äusserungsmöglichkeit muss aber nicht schon bei der
Beschlussfassung über den Plan bestehen. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung
genügt es, wenn Einwendungen im Rahmen eines Einsprache- oder
Beschwerdeverfahrens vorgebracht werden können (VerwGE vom 24. August 2010 i.S.
O. und F. AG, in: www.ge-richte.sg.ch mit Hinweis).
5.2. Nach Art. 2 Abs. 1 BauG ist die Ortsplanung Sache der politischen Gemeinde (vgl.
auch GVP 2010 Nr. 36 E. 4.2.3.). Der Nutzungsplan bedarf zu seiner Gültigkeit aber der
Genehmigung einer kantonalen Behörde (Art. 26 RPG, Art. 31 BauG). Mit Art. 26 RPG
will der Bundesgesetzgeber sicherstellen, dass die Nutzungspläne mit den vom
Bundesrat genehmigten Richtplänen in Einklang stehen und sie die
Planungsgrundsätze des RPG respektieren (Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz,
Bern 2006, Rz. 2 zu Art. 26 RPG). Die Genehmigung ist konstitutiv (P. Hänni,
Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 5. Aufl., Bern 2008, S. 232 mit
Hinweisen). Im Kanton St. Gallen ist die Leiterin oder der Leiter des AREG für die
Genehmigung der Zonenpläne zuständig (Anhang BD.A 12 der
Ermächtigungsverordnung, sGS 141.41), und es ist Aufgabe des AREG, die
Nutzungspläne auf ihre Recht- und Zweckmässigkeit hin zu prüfen (Art. 3 Abs. 2
BauG).
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Nach Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG gewährleistet das kantonale Recht die volle Überprüfung
der Nutzungspläne durch wenigstens eine Beschwerdebehörde. Der Anspruch umfasst
neben der Rechts- und Sachverhaltskontrolle auch die Ermessenskontrolle. Diese
Funktion ist im kantonalen Recht dem Rekursverfahren vor dem Baudepartement
zugedacht (Art. 43bis lit. a in Verbindung mit Art. 46 Abs. 1 VRP; vgl. auch GVP 2010
Nr. 36 E. 4.2.3.).
5.3. Nach Art. 21 Abs. 2 RPG werden Nutzungspläne überprüft und nötigenfalls
angepasst, wenn sich die Verhältnisse seit der letzten Planfestsetzung erheblich
geändert haben. Nach Art. 32 Abs. 1 BauG werden u.a. Zonenpläne geändert oder
aufgehoben, wenn es aus wichtigen öffentlichen Interessen geboten ist, insbesondere
wenn sich die Grundlagen ihres Erlasses wesentlich geändert haben oder wenn
wesentliche neue Bedürfnisse nachgewiesen sind. Eine erhebliche Änderung liegt vor,
wenn das Gemeinwesen nach der allgemeinen Erfahrung andere Festlegungen
getroffen hätte, sofern die geänderten Verhältnisse zur Zeit der Ausarbeitung der
Nutzungsplanung massgeblich gewesen wären. Dazu gehören zum Beispiel
tatsächliche Umstände wie die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung.
Diesbezüglich haben Planänderungen stets planerisch begründet zu sein und müssen
einem öffentlichen Interesse entsprechen (GVP 2010 Nr. 40 E. 4.2. mit Hinweis auf GVP
1999 Nr. 93).
Nach Art. 33 Abs. 1 BauG kann der Grundeigentümer nach Ablauf von zehn Jahren seit
Rechtsgültigkeit die Überprüfung u.a. von Zonenplänen verlangen. Anspruch auf
Aufhebung oder Änderung besteht, wenn: die Voraussetzungen nach Art. 32 Abs. 1
dieses Gesetzes erfüllt sind (lit. a); der Zweck des Erlasses nicht erreicht wird und dem
Grundeigentümer unzumutbare Nachteile erwachsen (lit. b). Sodann steht dem
Grundeigentümer unabhängig von der Sperrfrist von 10 Jahren ein Anspruch zu, dass
ein ihn belastender Planerlass überprüft wird, falls sich die Verhältnisse derart geändert
haben, dass das öffentliche Interesse an der geltend gemachten
Eigentumsbeschränkung dahingefallen sein könnte (GVP 2010 Nr. 40).
5.4. Zutreffend ist, dass die Einschätzung des AREG Grundlage des ablehnenden
Entscheids des Gemeinderates der Beschwerdebeteiligten vom 1. Februar 2010 ist.
Vorprüfungsberichte sind zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, dienen aber
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insbesondere der Verfahrensökonomie. Empfehlungen des AREG ermöglichen es den
politischen Gemeinden, auf die öffentliche Auflage nicht genehmigungsfähiger
Teilzonenpläne zu verzichten und damit langwierige Verfahren zu vermeiden. Sodann
ist anzunehmen, dass der Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten das Gesuch der
Beschwerdeführer befürwortet hätte. Daraus kann aber nicht gefolgert werden, das
AREG habe rechtswidrig gehandelt, weil es die Beschwerdeführer im Rahmen der
Erarbeitung der Vorprüfung nicht angehört habe. Zum einen besteht kein Anlass, Dritte
in diese Vorprüfung miteinzubeziehen, weil Rechtsmittel gegen Entscheide der
zuständigen Behörde in derartigen Angelegenheiten vom Baudepartement beurteilt
werden, das an die Anträge der Beteiligten nicht gebunden ist (Art. 43bis lit. a in
Verbindung mit Art. 56 Abs. 1 VRP). Zum anderen hatten im konkreten Fall sowohl das
AREG als auch der Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten ein Gesuch der
Beschwerdeführer um Umzonung einer bestimmten Fläche zu beurteilen bzw. sie
haben ihre Einschätzung in Kenntnis des Standpunkts der Beschwerdeführer
vorgenommen. Weiter erweist es sich als sachgerecht, dass die Vorinstanz auch im
Rahmen des Rekursverfahrens eine planerische Beurteilung des AREG eingeholt hat.
Die Tatsache, dass der zuständige Kreisplaner zur nachgesuchten Planänderung
bereits in einem früheren Verfahrensstadium ausführlich und in ablehnendem Sinn
Stellung genommen hatte, erweist sich nicht als unzulässige Vorbefassung, zumal sich
die von der Leiterin des AREG unterzeichnete Eingabe im Rahmen des
Rekursverfahrens auf die einzelnen Punkte in der Rekursschrift vom 25. März 2010
bezieht und sie sich zudem anlässlich des Rekursaugenscheins zur Sache geäussert
hat.
5.5. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Rüge, der angefochtene Entscheid
sei unter Missachtung von Art. 30 Abs. 1 BV ergangen, unbegründet ist.
6. Die Beschwerdeführer vertreten weiter den Standpunkt, sie hätten gestützt auf Art.
15 lit. a RPG einen Rechtsanspruch auf Umzonung der zur Diskussion stehenden
Fläche von der LwZ in die WG2. Der angefochtene Entscheid sei in verschiedener
Hinsicht tatsachen- und rechtswidrig.
6.1. Bauzonen umfassen nach Art. 15 lit. a RPG Land, das sich für eine Überbauung
eignet und weitgehend überbaut ist (lit. a) oder voraussichtlich innert 15 Jahren
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benötigt und erschlossen wird (lit. b). Aufgrund dieser Bestimmung gehört Land, das
den gesetzlichen Voraussetzungen entspricht, grundsätzlich in eine Bauzone, sofern es
nicht als Folge der Abwägung aller für die Raumplanung massgebenden Zielsetzungen,
insbesondere der ortsplanerischen Erwägungen, ganz oder teilweise einer
Nichtbauzone zugewiesen wird (B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern
2003, Rz. 83 mit Hinweisen). Die Grundlagen der Raumplanung ergeben sich aus
Art. 75 BV sowie aus Art. 1, 3 und 14 ff. RPG. Zu den Planungsgrundsätzen gehören
namentlich der Landschaftsschutz sowie die Siedlungsgestaltung und -begrenzung.
Primär ist der Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet zu beachten (Art.
75 Abs. 1 BV, Art. 3 Abs. 2 RPG), woraus sich das Verbot von Kleinstbauzonen ergibt
(Urteil des Bundesgerichts 1C_153/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 3.1). Der
Planungsgrundsatz von Art. 3 Abs. 3 RPG verlangt, dass die Siedlungen nach den
Bedürfnissen der Bevölkerung gestaltet und in ihrer Ausdehnung begrenzt werden. Im
Rahmen des raumplanerischen Auftrags kommt der Begrenzung der Bautätigkeit auf
dafür vorgesehene Gebiete bzw. der Verhinderung der Zersiedelung des Landes
vorrangige Bedeutung zu (BGE 119 Ia 416). Die Grundsätze der Raumplanung
verlangen, dass das Gemeinwesen eine Ordnung der Besiedelung schafft, die auf die
gewünschte Entwicklung des Landes ausgerichtet ist. Daraus folgt, dass die private
Nachfrage allein keine Erweiterung einer Bauzone rechtfertigt (VerwGE vom 11. Mai
2010 i.S. Erbengemeinschaft M. sel. mit Hinweis auf BGE 117 Ia 432, in:
www.gerichte.sg.ch).
6.2. Der Begriff des weitgehend überbauten Landes im Sinn von Art. 15 lit. a RPG ist
eng zu verstehen. Erfasst werden im Wesentlichen nur der geschlossene
Siedlungsbereich und eigen-liche Baulücken innerhalb dieses Bereichs, nicht aber
peripher gelegene Gebiete, unüberbaute Flächen ohne Siedlungszusammenhang sowie
grössere unüberbaute Flächen in besiedeltem Gebiet (BGE 132 II 218 E. 4.1;
Waldmann/Hänni, a.a.O., Rz. 23 zu Art. 15 RPG mit Hinweisen). Ob ein Grundstück im
weitgehend überbauten Gebiet liege, beurteilt sich gebietsbezogen, Parzellen
übergreifend, anhand der gesamten bestehenden Siedlungsstruktur und nicht allein in
Bezug auf einen Ortskern (BGE 132 II 218 E. 4.1 mit Hinweisen). Die weitgehende
Überbauung bestimmt sich anhand der typischerweise zur Bauzone gehörenden,
bereits vorhandenen und genutzten Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten sowie den
dazugehörigen Infrastrukturanlagen. Die Bauten müssen effektiv bewohnt und benutzt
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werden. Erforderlich ist, dass die bestehende Überbauung die Qualität einer Siedlung
besitzt oder zu einer solchen zu zählen ist. Ausschlaggebend für den
Siedlungscharakter sind das Ausmass, in dem sich Art und Nutzung der Bauten von
der Bewirtschaftung des Umfeldes gelöst haben, ferner die örtliche Nähe der Häuser
und die Infrastruktur wie Schule und Einkaufsläden usw. (VerwGE vom 11. Mai 2010
i.S. Erbengemeinschaft M. sel., in: www.gerichte.sg.ch).
Die weitgehende Überbauung umfasst auch Baulücken, d.h. einzelne unüberbaute
Parzellen, die unmittelbar an das überbaute Land angrenzen, in der Regel bereits
erschlossen sind und eine relativ geringe Fläche aufweisen. Die Nutzung der Baulücke
wird vorwiegend von der sie umgebenden Überbauung geprägt; das unüberbaute Land
muss demnach zum geschlossenen Siedlungsbereich gehören, an der
Siedlungsqualität teilhaben und von der bestehenden Überbauung so stark geprägt
sein, dass sinnvollerweise nur ihre Aufnahme in die Bauzone in Frage kommt (BGE 132
II 218 E. 4.2.1; Waldmann/Hänni, a.a.O., Rz. 23 zu Art. 15 RPG mit Hinweis auf
BGE 121 II 426 und 115 Ia 339).
6.3. Nach dem angefochtenen Entscheid (E. 5.3.3) handelt es sich bei der zur
Diskussion stehenden Fläche nicht um weitgehend überbautes Land im Sinn von Art.
15 lit. a RPG. Die Vorinstanz begründet dies damit, wie vom AREG im
Vorprüfungsbericht vom 8. Januar 2010 festgehalten, liege die Fläche, die von der LwZ
in eine Bauzone umgezont werden solle, abseits des eigentlichen Siedlungsgebiets von
M.. Die fraglichen Grundstücke im Gebiet L. Nord würden im Süden zwar an die IE R,
die mit dem Teilzonenplatz L. I erweitert werden solle, grenzen, von der nächsten
Wohnzone seien sie aber rund 200 m entfernt und vom eigentlichen Siedlungsgebiet
würden sie durch einen rund 80 m breiten Grünstreifen getrennt. Somit zähle das vom
Teilzonenplan L. Nord erfasst Gebiet nicht mehr zum geschlossenen Siedlungsbereich.
Vielmehr handle es sich um ein peripheres Gebiet.
6.4. Die Beschwerdeführer berufen sich darauf, die Vorinstanz nehme an, dass die
Bauzone im Gebiet L. eine Fläche von rund 17'000 m umfasse (bereits eingezonte
Fläche rund 9'000 m , Teilzonenplan L. I rund 8'000 m ). Wenn man die gemäss
Teilzonenplan L. Nord zur Diskussion stehende Fläche von rund 3'500 m hinzu zähle,
betrage die Gesamtfläche rund 20'000 m . Bei einer Bauzone in dieser
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Grössenordnung handle es sich im Gegensatz zur Auffassung der Vorinstanz nicht um
eine bundesrechtswidrige Kleinbauzone. Im Kanton St. Gallen gebe es eine Vielzahl
von in flächenmässiger Hinsicht vergleichbaren Bauzonen bzw. Bauzonenfraktionen,
die unter der Herrschaft des Gewässerschutzgesetzes und des BauG erlassen und
genehmigt worden seien. Sodann machen die Beschwerdeführer geltend, dem
angefochtenen Entscheid liege eine rechtswidrige Auslegung von Art. 15 RPG in
Verbindung mit Art. 18bis BauG zugrunde. Sie begründen dies damit, weder das RPG
noch das BauG würden "halbe" Bauzonen kennen. Intensiverholungszonen seien
Bauzonen, weshalb es sich bei der rechtskräftigen IE R mit Reithalle, Wohnhaus und
Reitanlagen um die "nächstgelegene Bauzone" handle. Die streitige Fläche grenze
unmittelbar daran an, teilweise seien Bauten der Beschwerdeführer mit Bauten des
Reitbetriebs zusammengebaut. Mit der Genehmigung der IE R im Jahr 1994 habe die
Vorinstanz zum Ausdruck gebracht, dass das Gebiet "L." noch zum Siedlungsgebiet
gehöre. Dementsprechend erachte die Vorinstanz den Teilzonenplan L. I als
genehmigungsfähig. Hinzu komme, dass sich auf der gegenüberliegenden
Strassenseite eine Grünzone für Sportanlagen befinde, die dem Betrieb eines
Fussballplatzes diene. Unter diesen Umständen sei es tatsachen- und damit
rechtswidrig, die Umzonung der strittigen vollständig überbauten Fläche in die WG2 mit
der Begründung abzulehnen, sie liege abseits der Bauzonen.
6.4.1. Nach Art. 18bis BauG sind Intensiverholungszonen für eine intensive Nutzung
des Bodens durch Bauten und Anlagen zu Erholungszwecken bestimmt. Dem Zweck
der Zone entsprechen insbesondere Sporthallen, grosse Hartplätze, Camping- und
Zeltplätze sowie Reithallen und gewerbliche Pferdeställe. Grund für die Schaffung
dieser Zonenart war der Umstand, dass gewisse Bauten und Anlagen sich in anderen
Zonen als problematisch erweisen (Heer, a.a.O., Rz. 135). Sodann kann die politische
Gemeinde im Zonenplan für das entsprechende Gebiet die zulässigen Nutzungen im
Rahmen des Zonenzwecks gemäss Art. 28octies BauG festlegen, wenn die Zuweisung
eines Gebietes u.a. zur Intensiverholungszone nur im Hinblick auf bestimmte
Nutzungen in Betracht fällt. Grünzonen umfassen gemäss Art. 17 Abs. 1 BauG Gebiete,
die nicht überbaut werden dürfen, und sie dienen u.a. der Erhaltung oder Schaffung
von Sport-, Park- und Erholungsanlagen (lit. b). Die Grünzone ist eine Nichtbauzone
(Heer, a.a.O., Rz. 132).
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6.4.2. Der Teilzonenplan L. Nord sieht vor, dass eine Fläche von rund 3'500 m von der
LwZ in die WG2 umgezont werden soll. Unbestritten ist, dass im Jahr 1994 unmittelbar
südlich der Grundstücke der Beschwerdeführer eine Fläche von rund 9'000 m der IE R
zugewiesen worden ist und dass ein am 23. Februar 1994 erlassener Überbauungsplan
"L. M." verbindlich regelt, wo auf dieser Fläche gebaut werden darf und welche Areale
freizuhalten sind (E. 5.3.3.2 des angefochtenen Entscheids). Wie das
Verwaltungsgericht anlässlich seines Augenscheins festgestellt hat, befinden sich auf
diesem Gelände Reithallen, Pferdeboxen, Allwetterplätze sowie eine Scheune und ein
Wohnhaus. Offen bleiben kann in diesem Zusammenhang die Frage, ob eine Reithalle
im Bereich der Zufahrtsstrasse in das heutige Nichtbaugebiet ragt, was die Vorinstanz
in Abrede stellt. Zutreffend ist, dass die der IE R zugewiesene Fläche mit dem
Teilzonenplan L. I um rund 8'000 m erweitert werden soll. Gemäss Schreiben des
AREG an den Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten vom 21. Februar 2011 ist die
Genehmigung dieses Teilzonenplans mit der Genehmigung eines Überbauungsplans
L. I zu koordinieren. Auch dieser Überbauungsplan soll verbindlich regeln, dass nur
Bauten und Anlagen, deren Nutzung im Zusammenhang mit dem Reitsport steht,
erlaubt sind und wo sich Gebäude mit Reithallen und Pferdeboxen, Longier- und
Allwetterplätze, Pferdekoppeln usw. befinden.
6.4.3. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist eine IE R keine Bauzone im Sinn
von Art. 15 RPG, sondern eine Sondernutzungszone im Sinn von Art. 18 RPG. Es
handelt sich um eine beschränkte Bauzone für entsprechende Vorhaben (BGE
1C_153/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 3.3; vgl. auch A. Marti, Planungspflicht für
grössere Vorhaben ausserhalb der Bauzonen - wegleitende Rechtsprechung des
Bundesgerichts, in: ZBl 7/2005 S. 364). Sodann hat das Bundesgericht festgehalten,
ein öffentliches Interesse könne auch für Sportanlagen bestehen, die von einem
eingeschränkten Benützerkreis in Anspruch genommen, aber grundsätzlich jedermann
offen stehen würden, namentlich Reitsportanlagen. Dies gelte auch dann, wenn die
Anlagen privat und gewinnorientiert betrieben würden. Weiter kann es aus Sicht des
Bundesgerichts zweckmässig sein, für Reitsportanlagen, die dem Erholungsinteresse
der Bevölkerung dienten, Sondernutzungszonen am Rand des Siedlungsgebiets zu
schaffen (BGE 1C_153/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 3.3.3; vgl. Bundesamt für
Raumplanung, Wegleitung Pferd und Raumplanung, Version 2011, S. 12).
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Weil im Gebiet L. vor Jahren eine IE R mit einer Fläche von rund 9'000 m geschaffen
worden ist, steht fest und wird von den Beschwerdeführern auch nicht in Abrede
gestellt, dass in diesem Bereich für die Ausübung des Reitsports erforderliche Bauten
und Anlagen im öffentlichen Interesse liegen, zumal dort auch für Jugendliche eine
sinnvolle Freizeitbeschäftigung angeboten wird (E. 6.3.1 des angefochtenen
Entscheids). Dies gilt unabhängig davon, ob der Teilzonenplan L. I samt
Überbauungsplan rechtskräftig wird bzw. ob die IE R wie geplant erweitert wird oder
ob gewisse mit dem Reitsport zusammenhängende Bauten und Anlagen, die sich
heute in der LwZ befinden, zonenwidrig bleiben und gegebenenfalls zurückgebaut
werden müssen. Demgegenüber streben die Beschwerdeführer mit dem Teilzonenplan
L. Nord die Schaffung einer Bauzone WG2 mit einer Fläche von rund 3'500 m an,
somit einer Bauzone im Sinn von Art. 15 RPG im Sinn eines Wohn- und
Gewerbestandorts u.a. für einen heute bereits bestehenden Metallbaubetrieb. Die
beiden Gebiete dienen zwar je auf verschiedene Weise nichtlandwirtschaftlichen
Zwecken, sie sind aber hinsichtlich Funktion und Nutzung voneinander unabhängig.
Wie sich anlässlich des Augenscheins des Verwaltungsgerichts gezeigt hat, haben die
bestehenden Bauten und Anlagen dementsprechend keinen Siedlungscharakter.
Während die kleine Fläche, die der WG2 zugewiesen werden soll, mit Wohn- und
Gewerbebauten bebaut ist, weist der Bereich, der der reitsportlichen Nutzung dient,
eine insgesamt lockere Überbauung mit einem erheblichen Anteil an Freiflächen auf.
Abgesehen davon, dass die Planungsbereiche der beiden Teilzonenpläne und die
Fläche der bereits bestehende IE R unmittelbar nebeneinander liegen, bestehen weder
tatsächlich noch rechtlich Gemeinsamkeiten, die es rechtfertigen würden, die Fläche
des Teilzonenplans L. Nord von rund 3'500 m mit derjenigen der IE R von rund 9'000
m und gegebenenfalls mit derjenigen im Teilzonenplan L. I von rund 8'000 m
aufzurechnen und davon auszugehen, die in die WG2 umzuzonende Fläche liege somit
im überbauten Gebiet. Dementsprechend können die in der Beschwerde aufgeführten
Beispiele mit den hier zur Diskussion stehenden tatsächlichen und rechtlichen
Gegebenheiten nicht verglichen werden. Die Gebiete W-tal (act. 22), K. (act. 24) und
Zollamt (act. 25) umfassen nach den unbestritten gebliebenen Ausführungen der
Vorinstanz jeweils eine Gewerbe-Industriezone und sie hält fest, dass derartige Zonen
bewusst abseits des Siedlungsgebiets geplant würden, weil sie mit störenden
Immissionen verbunden sein könnten und dürften. Aus der Tatsache, dass sich solche
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Zonen auch innerhalb des Baugebiets befinden, kann deshalb entgegen der
Auffassung der Beschwerdeführer nicht geschlossen werden, isolierte Gewerbe-
Industriezonen seien planerisch unzweckmässig und deshalb rechtswidrig. Das
Beispiel G. (act. 23) zeigt nach den ebenfalls nicht in Frage gestellten Angaben der
Vorinstanz eine Weilerzone gemäss Art. 16bis BauG und das Grundstück Nr. 0005 in
K., das von der LwZ in die WG umgezont wurde, schliesst unmittelbar an eine WG an.
Auch der Hinweis auf den Fussballplatz, der sich in südlicher Richtung der
Grundstücke der Beschwerdeführer in einer Grünzone befindet, ändert nichts daran,
dass die Fläche, die aus ihrer Sicht in die WG2 umgezont werden müsste, fernab des
Siedlungsbereichs von M. liegt. Abgesehen davon, dass es sich ebenfalls um eine im
öffentlichen Interesse liegende Sportanlage handelt, deren Nutzung mit Immissionen
verbunden sein kann, liegt sie zonenkonform in einer Grünzone, die keine Bauzone ist
(Heer, a.a.O., Rz. 132 und 363).
6.4.4. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Tatsache, dass sich neben der
von den Beschwerdeführern angestrebten WG2 eine IE R mit objektbezogenen Bauten,
Anlagen und Freiflächen befindet, die gegebenenfalls erweitert werden soll, keinen
Siedlungszusammenhang schafft. Auch die Grünzone, auf der sich ein Fussballfeld
befindet und bei der es sich, wie ausgeführt, nicht um eine Bauzone handelt, ist dafür
nicht geeignet. Unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes der Trennung von Bau- und
Nichtbaugebiet ist es sachgerecht, die Entfernung einer in eine Bauzone im Sinn von
Art. 15 RPG umzuzonenden Fläche vom eigentlichen geschlossenen Siedlungsbereich
anhand der nächstgelegenen ähnlichen Bauzone im Sinn von Art. 15 RPG zu
berechnen. Die Fläche von rund 3'500 m , deren Umzonung von der LwZ in die WG2
strittig ist, liegt demzufolge weitab vom nächstgelegenen Siedlungsgebiet von M.
6.5. Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, die Flächen des Teilzonenplans L. Nord
seien nicht nur weitgehend, sondern praktisch vollständig überbaut, weshalb sich die
Zuweisung in eine Bauzone aufdränge. Die Grenze Bauzone/Nichtbauzone sei
planerisch offensichtlich unzweckmässig, weil sie sich nicht an den tatsächlichen
Verhältnissen orientiere. Die Behauptung der Vorinstanz, mit der Umzonung solle
lediglich vermieden werden, dass der angeordnete Rückbau verschiedener Bauten und
Anlagen nicht vollzogen werden müsse, sei nicht stichhaltig, zumal davon nur eine
untergeordnete Teilnutzung betroffen sei.
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Wie sich anlässlich des Augenscheins des Verwaltungsgerichts bestätigt hat, befindet
sich im Perimeter des Teilzonenplans L. Nord eine Vielzahl von Bauten und Anlagen,
und die Fläche ist weitgehend versiegelt. Unbestritten ist weiter, dass der grösste Teil
der Nutzungen, insbesondere auch die Führung eines Metallbaubetriebs, rechtmässig
erfolgt. Der Umstand, dass eine peripher ausserhalb des Siedlungsbereichs liegende
Fläche Wohn- und Gewerbezwecken dient und somit für andere als landwirtschaftliche
Zwecke genutzt wird, führt für sich allein aber nicht dazu, dass von weitgehend
überbautem Land im Sinn von Art. 15 lit. a RPG gesprochen werden müsste. Wie im
angefochtenen Entscheid ausgeführt, war der Grundsatz, dass eine der Entwicklung
des Landes angemessene Begrenzung und Ordnung des Siedlungsgebiets
anzustreben ist, um der Streubauweise entgegenzuwirken und Baugebiet von
Nichtbaugebiet zu trennen, wegleitend für das seit 1. Januar 1980 geltende RPG
(Hänni, a.a.O., S. 66 mit Hinweis auf die Botschaft RPG, BBl 1997 I 246). Durch die
erstmalige Zonierung entstanden in der LwZ zwangsläufig viele zonenfremde Bauten
und Anlagen, und es bestand und besteht kein Anspruch, die Planung mit der
Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen, weil andernfalls die primäre Zielsetzung
des RPG vereitelt würde.
Unbestritten geblieben ist, dass die Bauten und Anlagen im Bereich des Teilzonenplans
L. Nord bereits im Jahr 1994, als der heute gültige Zonenplan der
Beschwerdebeteiligten erlassen wurde, bestanden und nichtlandwirtschaftlich genutzt
wurden. Nicht in Frage gestellt wird weiter, dass die bestehenden zonenwidrigen
Bauten und Anlagen gemäss Art. 24c RPG in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt
sind und dass sie mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise
geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden dürfen (vgl. auch Art. 87bis
Abs. 2 BauG). Im Gegensatz zur Auffassung der Beschwerdeführer kann daraus aber
nicht geschlossen werden, es liege weitgehend überbautes Land im Sinn von Art. 15
lit. a RPG vor bzw. es bestehe ein Rechtsanspruch, dass abseits vom Siedlungsbereich
eine Kleinbauzone geschaffen werde. Andernfalls müsste jede Häusergruppe, die in der
LwZ liegt und nicht landwirtschaftlich genutzt wird, einer Bauzone zugewiesen werden.
6.6. Die Beschwerdeführer rügen weiter, es liege ein Verstoss gegen das Gebot der
rechtsgleichen Behandlung vor, weil mit dem Teilzonenplan L. I eine unüberbaute
Fruchtfolgefläche von rund 8'000 m neu der Bauzone zugeschieden werden solle. Es 2
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sei stossend, dass die Vorinstanz beim Teilzonenplan L. Nord davon ausgehe, es fehle
an einer weitgehenden Überbauung bzw. es würde eine unzulässige Kleinbauzone
geschaffen, während mit dem Teilzonenplan L. I eine doppelt so grosse unüberbaute
Fläche eingezont werden solle.
Dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung kommt bei
Planungsmassnahmen nur eine abgeschwächte Wirkung zu. Es liegt im Wesen der
Planung, dass Zonenabgrenzungen Ungleichheiten schaffen und dass unter
Umständen nebeneinander liegende Grundstücke, die sich in ihrer Funktion für den
Grundeigentümer nicht voneinander unterscheiden, mit verschiedenen
Eigentumsbeschränkungen belastet werden. Das Gleichheitsprinzip darf bei
Planungsmassnahmen aber nicht vernachlässigt werden. Planungsmassnahmen
müssen sachlich vertretbar sein (Heer, a.a.O., Rz. 10 mit Hinweisen).
Abgesehen davon, dass offen ist, ob der Teilzonenplan L. I rechtskräftig wird bzw. ob
die IE R wie geplant erweitert werden kann, beruht die Tatsache, dass das Gebiet im
Bereich des Teilzonenplans L. Nord planerisch anders beurteilt wird als dasjenige im
Bereich des Teilzonenplans L. I auf sachlichen Gründen. Wie unter Ziff. 6.4.3.
ausgeführt, soll der Teilzonenplan L. I, eine Sondernutzungszone im Sinn von Art. 18
RPG, die planerische Voraussetzung dafür schaffen, dass bestehende
Reitsportanlagen im öffentlichen Interesse um rund 8'000 m erweitert werden können.
Sodann soll ein Überbauungsplan u.a. näher regeln, wo sich die Bau- und
Nichtbaubereiche befinden und welche Bauten und Anlagen mit dem Zweck der Zone
vereinbar sind. Demgegenüber sieht der Teilzonenplan L. Nord die Schaffung einer
isolierten Kleinbauzone für Gewerbe und Wohnen abseits des Siedlungsgebiets vor.
Der Vorwurf, die Vorinstanz habe den Rechtsgleichheitsgrundsatz verletzt, erweist sich
somit als unbegründet.
6.7. Die Beschwerdeführer stellen sich weiter auf den Standpunkt, die Umzonung der
zur Diskussion stehenden Parzellen von der LwZ in die WG2 liege im öffentlichen
Interesse, weil damit der Erhalt eines KMU-Betriebs ermöglicht werde. Die Umzonung
des Betriebsstandorts ausserhalb der Bauzone in eine WG2 liegt aber in erster Linie im
privaten Interesse des Inhabers und begründet für sich allein deshalb keinen Anspruch
auf Zuweisung des Betriebsgeländes in eine Bauzone, zumal nicht geltend gemacht
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wird, für den zur Diskussion stehenden Metallbaubetrieb stehe in keiner bestehenden
zulässigen Zone Raum zur Verfügung. Sodann hätte dies zur Folge, dass ein einzelner
KMU-Betrieb durch günstig erworbenes Land gegenüber anderen KMU-Betrieben in
derselben Lage in ungerechtfertigter Weise bevorteilt würde. Wie ausgeführt (vgl. Ziff.
6.5 hievor) wird der Fortbestand von derartigen Gewerbebetrieben zudem durch
Art. 24c RPG gesichert. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass sich in unmittelbarer
Nachbarschaft der Grundstücke der Beschwerdeführer ein KMU-Betrieb in Form einer
Reitsportanlage befindet. Wie ausgeführt, wird diese in einer Sondernutzungszone IE R
betrieben, und sie deckt ein Erholungsinteresse der Bevölkerung, mithin ein
erhebliches öffentliches Interesse, ab.
6.8. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Rüge der Beschwerdeführer, im
konkreten Fall stehe keine unzulässige Kleinbauzone zur Diskussion bzw. das Land sei
im Gegensatz zur Auffassung der Vorinstanz weitgehend überbaut, unbegründet ist.
Gestützt auf auf Art. 15 lit. a RPG besteht kein Anspruch, die Flächen, die dem
Teilzonenplan L. Nord zugrunde liegen, von der LwZ in eine zu schaffende WG2
umzuzonen.
7. Die Beschwerdeführer stellen sich weiter auf den Standpunkt, die von ihnen mit dem
Teilzonenplan L. Nord beantragte Umzonung sei vorzunehmen, weil die
Voraussetzungen von Art. 15 lit. b RPG erfüllt seien.
7.1. Nach Art. 15 lit. b RPG umfassen Bauzonen Land, das sich für die Überbauung
eignet und voraussichtlich innert 15 Jahren benötigt und erschlossen wird.
7.2. Die Beschwerdeführer machen vorab geltend, die strittige Umzonung führe
faktisch zu keiner Kapazitätserweiterung des Zonenplans der Beschwerdebeteiligten,
weil die Fläche bereits mit Gewerbebauten und zwei nichtlandwirtschaftlichen
Wohnhäusern überbaut und weil sie zudem bezogen auf die Gesamtfläche des
Zonenplans marginal sei. In diesem Zusammenhang berufen sie sich auf einen
Teilzonenplan "B.", O., und weisen darauf hin, das Verwaltungsgericht habe einen
Entscheid der Vorinstanz korrigiert, mit welchem die Umzonung eines Grundstücks in
eine Bauzone unter dem Gesichtspunkt der Bauzonenkapazität verweigert worden sei.
Sodann bestreiten die Beschwerdeführer, dass die Baulandreserven des Zonenplans
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der Beschwerdebeteiligten insbesondere auch in der Fraktion M. überdimensioniert
seien. Sie weisen darauf hin, dass die Bautätigkeit als Folge der starken Zuwanderung
aus dem Ausland (rund 80'000 Personen je Jahr) in den letzten Jahren stark
zugenommen habe, weshalb der Bedarf an Bauland gestiegen sei.
Nach den Ausführungen im angefochtenen Entscheid, die von den Beschwerdeführern
nicht widerlegt werden, weist der Zonenplan der Beschwerdebeteiligten eine
überdimensionierte Bauzonenkapazität auf, die den Bedarf für weit mehr als 15 Jahre
abdeckt. Die Vorinstanz hält fest, im Beschluss der Regierung vom 26. Juni 2007 (RB
2007/501), auf den sich das AREG beziehe, werde dargelegt, dass in den Bauzonen
des Zonenplans der Beschwerdebeteiligten bei einer Wohnbevölkerung von 7'800
Personen im Jahr 2005 noch Reserven für 7'700 Einwohner vorhanden seien. Somit
könnte die Beschwerdebeteiligte den Einwohnerbestand gegenüber dem Jahr 2005
ohne weitere Umzonungen beinahe verdoppeln. Gemäss öffentlicher Statistik
St. Gallen (www.statistik.sg.ch) habe die ständige Wohnbevölkerung Ende 2009 aber
lediglich 8'113 Personen betragen, was einer Zunahme von rund 320 Einwohnern
innerhalb von vier Jahren entspreche. Unter der Voraussetzung, dass die Bevölkerung
um 80 Personen je Jahr zunehme, reiche die Baulandreserve somit noch rund 90 Jahre
aus.
Es ergibt sich somit, dass nicht davon auszugehen ist, das Gelände im Bereich des
Teilzonenplans L. Nord werde im Sinn von Art. 15 lit. b RPG in den nächsten 15 Jahren
voraussichtlich zur baulichen Nutzung benötigt. Daran ändert nichts, dass die
Beschwerdeführer geltend machen, die zur Diskussion stehende Fläche in der LwZ sei
bereits überbaut und zudem im Verhältnis zur Gesamtfläche der Bauzone
verschwindend klein. Sodann hilft den Beschwerdeführern der Verweis auf ein Urteil
des Verwaltungsgerichts vom 12. Februar 2008 i.S. Politische Gemeinde O. gegen
Regierung des Kantons St. Gallen betreffend Nichtgenehmigung Teilzonenplan "B." (B
2007/130, in: www.gerichte.sg.ch) nicht weiter, mit welchem eine Beschwerde der
Beschwerdebeteiligten gutgeheissen worden ist. Abgesehen davon, dass dem
Anspruch auf rechtsgleiche Behandlung bei Planungsmassnahmen nur abgeschwächte
Wirkung zukommt (vgl. E. 6.6. hievor), stand damals die Umzonung einer Parzelle mit
einer Fläche von rund 650 m von der LwZ in die WG2 zur Diskussion, die u.a. an eine
Parzelle in der WG2 und an die Rheinstrasse grenzte. Dem Entscheid kann entnommen
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http://www.statistik.sg.ch/
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werden, dass sich das Verwaltungsgericht anlässlich eines Augenscheins davon
überzeugen konnte, dass zwischen den beiden Grundstücken sowohl optisch als auch
nutzungsbedingt ein enger Zusammenhang bestand und dass es sich um eine Fläche
von untergeordneter Bedeutung handelte, die zum Siedlungsbereich gehörte, mithin
um weitgehend überbautes Land im Sinn von Art. 15 lit. a RPG.
7.3. Die Beschwerdeführer berufen sich weiter darauf, die Vorinstanz habe im
Zusammenhang mit der Revision des Zonenplans 2007 Flums Talgebiet, die am
15. September 2009 genehmigt worden sei, bereits überbaute Flächen, die neu der
Bauzone zugewiesen worden seien, nicht als Erweiterung der Bauzone betrachtet. In
die Flächenbilanz seien lediglich die unüberbauten Flächen einbezogen worden.
Zutreffend ist, dass aus der Tabelle "Flächen der vorgesehenen Umzonungen" im
Planungsbericht der Gemeinde Flums vom 12. März 2007 hervorgeht, dass im Bereich
"Umzonungen in Bauzone" 9,1 ha, davon 7.47 ha nicht überbaut, der Bauzone
zugewiesen werden sollen. Sodann geht aus dem Bericht hervor, dass für zusätzliche
Wohnzonen im Gebiet Feld-Schmoni-Unterdorf 6.1 ha beansprucht werden, davon 1.5
ha überbaut und 4.7 ha nicht überbaut. Fest steht ebenfalls, dass im
Genehmigungsentscheid vom 15. September 2009 auf diese Unterscheidung kein
Bezug genommen wird. Daraus kann aber nicht geschlossen worden, die Vorinstanz
habe bereits überbaute Flächen, die neu der Bauzone zugeschieden wurden, nicht als
Erweiterung der Bauzone betrachtet. In Betracht fällt aber insbesondere, dass die
Umzonungen in die Bauzone im Rahmen der Revision der Ortsplanung im Talgebiet
erfolgt sind, die eine Reihe anderer Umzonungen zum Gegenstand hatte. So sind 22.35
ha vom UeG in die LwZ umgezont worden, 3.87 von der Bauzone in die LwZ und 1.09
ha von der Bauzone in das UeG. Die Verhältnisse sind mit dem Anliegen der
Beschwerdeführer, abseits vom Siedlungsbereich eine Kleinbauzone für Gewerbe und
Wohnen zu schaffen, somit nicht vergleichbar. Die Rüge, es liege eine rechtsungleiche
Behandlung vor, weil die Vorinstanz die Zonenplanrevision Flums Talgebiet genehmigt
habe, erweist sich somit als unbegründet.
8. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist.
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8.1. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens den Beschwerdeführern zu gleichen Teilen aufzuerlegen (Art. 95
Abs. 1 VRP). Eine Enscheidgebühr von Fr. 5'000.-- ist angemessen (Art. 7, Ziff. 222 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Hinzu kommen die Kosten von Fr. 500.--, die
den Beschwerdeführern mit Verfügung des Präsidenten des Verwaltungsgerichts vom
17. Februar 2011 auferlegt worden sind. Die Kosten werden gesamthaft beim
Beschwerdeführer H. B. erhoben, unter solidarischer Haftung der Beschwerdeführerin
D. B. und des Beschwerdeführers H. H. Der Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- wird
angerechnet.
Die Beschwerdeführer können keine ausseramtliche Entschädigung beanspruchen (Art.
98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98bis VRP).
8.2. Die Beschwerdegegner haben Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung
(Art. 98 Abs. 1 und Art. 98bis VRP). Ihr Rechtsvertreter hat keine Kostennote
eingereicht. Folglich ist die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen (Art. 6 der
Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt HonO).
Das Gericht erachtet eine Entschädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen, zuzüglich
MWSt) für das Beschwerdeverfahren als angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. b in
Verbindung mit Art. 19 HonO).
Demnach hat das Verwaltungsgericht