# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 787f5054-f344-44f2-a814-56e3e638aec8
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Die Y. (nachfolgend Klägerin genannt) ist unter anderem als Immobilienmaklerin im Oberengadin tätig. Die X. (nachfolgend Beklagte genannt) war Eigentümerin einer Liegenschaft in A.. Am 11. August 1997 schlossen die genannten Parteien eine Auftrags- und Provisionsvereinbarung ab. Mit dieser Vereinbarung erteilte die Beklagte der Klägerin exklusiv den Verkaufsauftrag für das Einfamilienhaus B., Parzelle C. in A.. Der Verkaufspreis inklusive Möbel wurde mit Fr. 2'100'000.-- vereinbart. Der Vertrag wurde bis am 1. September 1998 befristet; er wurde in der Folge zwei Mal erneuert, letztmals bis 30. April 2000. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 12. Dezember 2000 konnte die Liegenschaft verkauft werden. Ein Eintrag im Grundbuch erfolgte jedoch nicht. Der Kaufvertrag wurde am 23. Mai 2005 erneut öffentlich beurkundet und am 10. Juni 2005 im Grundbuch eingetragen. Bereits mit Schreiben vom 26. März 2002 verlangte die Klägerin eine Provisionszahlung von 3% vom Verkaufspreis von Fr. 1'430'000.--. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2005 forderte die Klägerin die Provisionszahlung erneut erfolglos ein.
B. Am 6. Januar 2006 meldete die Y. beim Vermittleramt des Kreises Oberengadin eine Klage über Fr. 46'160.40 zuzüglich Zins zu 5% seit 7. November 2005 gegen die X. an. Die Sühneverhandlung vom 9. März 2006 blieb erfolglos. So bezog die Klägerin am selben Tag den Leitschein. Mit Prozesseingabe vom 30. März 2006 unterbreitete die Klägerin die Streitsache dem Bezirksgericht Maloja. Ihre Rechtsbegehren lauteten:
"1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von CHF 46'160.40 zuzüglich 5% Verzugszins seit 07.11.2005 zu bezahlen.
2. Unter vollumfänglicher gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten."
Mit Prozessantwort vom 24. Mai 2006 beantragte die Beklagte die Abweisung der Klage unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.
C. Mit Urteil vom 7. Februar 2007, mitgeteilt am 19. März 2007, erkannte das Bezirksgericht Maloja was folgt:
"1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte verpflichtet, der Klägerin CHF 23'080.20 zuzüglich Verzugszins von 5% seit 17. November 2005 zu bezahlen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 4'500.--, einem Streitwertzuschlag von CHF 800.-- und Schreibgebühren von CHF 500.--, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 220.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
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3. Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations