# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 706be808-d31d-44c7-a07b-a4acafee45d4
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Nachdem sich die Stockwerkeigentümergemeinschaft G._ gemäss ihren Versammlungsprotokollen über Jahre immer wieder mit dem Stockwerkeigentümer X._ befassen musste (Einleitung diverser Gerichtsverfahren betreffend die Anfechtung von Beschlüssen der Stockwerkeigentümergemeinschaft sowie die Abberufung der Verwaltung und sein damit einhergehendes Prozessverhalten wie beispielsweise das Verzögern der entsprechenden Vermittlungsverhandlungen, sein Verhalten im Haus bestehend aus Lärmbelästigung und dem Verursachen von Unordnung etc.; vgl. dazu insbesondere Protokolle der Jahre 2005, 2006, 2008 und 2009 sowie Eingaben von X._ an das Kreisamt Ilanz), beschlossen die Versammlungsteilnehmer am 30. Dezember 2009 einstimmig, einem Rechtsanwalt eine Prozessvollmacht zu erteilen, um die Interessen der übrigen Stockwerkeigentümer gegen X._ durchzusetzen. Bereits ein Jahr zuvor, an der Stockwerkeigentümerversammlung vom 30. Dezember 2008, wurde im Zusammenhang mit dem „schikanösen und trölerischen Verhalten“ von X._ auf die Möglichkeit des Ausschlusses aus der Gemeinschaft gemäss Art. 649b ZGB hingewiesen.
B. Mit Eingabe vom 9. Juni 2011 reichten sechs Stockwerkeigentümer – welche im vorliegenden Verfahren als Beschwerdegegner auftreten – dem Vermittleramt des Bezirks Surselva ein Vermittlungsgesuch ein mit dem Rechtsbegehren, X._ sei aus der Stockwerkeigentümergemeinschaft G._ auszuschliessen und zu verpflichten, seine Stockwerkeigentumsanteile Nr. _ und _ in der Gemeinde O.1_ zu veräussern unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Die Vermittlungsverhandlung fand am 20. Juni 2011 statt und nach zeitweiliger Sistierung des Verfahrens wurde der klagenden Partei am 24. Januar 2012 mangels Einigung die Klagebewilligung ausgestellt. Am 7. Mai 2012 reichte der Rechtsvertreter der sechs Stockwerkeigentümer, Rechtsanwalt lic. iur. Lorenzo Schmid, dem Bezirksgericht Surselva die Ausschlussklage ein, wobei das Rechtsbegehren unverändert blieb. Das Gericht forderte bei der klagenden Partei mit Schreiben vom 14. Mai 2012 alsdann einen Kostenvorschuss in Höhe von CHF 8'000.-- ein. Mit Klageantwort vom 27. August 2012 beantragte der Beklagte X._, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Guido Ranzi, auf die Klage sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie kostenfällig abzuweisen. Nach Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels erliess das Bezirksgericht am 3. Dezember 2012 eine Beweisverfügung.
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C. Mit Schreiben vom 10. Januar 2013 bat Rechtsanwalt lic. iur. Lorenzo Schmid das Bezirksgericht Surselva, das Verfahren aufgrund der Vergleichsgespräche, welche mit der Gegenpartei aufgenommen worden seien, zu sistieren, was in der Folge auch geschah. Am 17. Mai 2013 teilte der klägerische Rechtsvertreter dem Bezirksgerichtspräsidenten alsdann telefonisch mit, dass sich die Situation beruhigt habe und eine einvernehmliche Lösung möglich sein sollte. Entsprechend erhielt der Bezirksgerichtspräsident am 11. Dezember 2013 von Rechtsanwalt lic. iur. Lorenzo Schmid die Mitteilung – wobei Rechtsanwalt lic. iur. Guido Ranzi dieses Schreiben im Sinne einer Einverständniserklärung am 17. Dezember 2013 ebenfalls unterzeichnete –, die Parteien seien übereingekommen, dass die Sache infolge Vergleichs erledigt werden könne und die Kläger somit bereit seien, die Klage zurückzuziehen. Gleichzeitig wurde das Gericht ersucht, einen Entscheid über die gerichtlichen und aussergerichtlichen Kosten zu fällen, da sich die Parteien hierüber nicht hätten einigen können. Rechtsanwalt lic. iur. Guido Ranzi seinerseits beantragte dem Bezirksgerichts Surselva zudem mit separatem Schreiben vom 17. Dezember 2013, dass die Gerichtskosten der klagenden Partei aufzuerlegen seien und diese zu verpflichten sei, X._ gemäss der beigelegten Honorarnote mit CHF 16'834.50 (inkl. MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.
D. Mit Abschreibungsentscheid vom 24. Januar 2014, den Parteien gleichentags mitgeteilt, erkannte der Vorsitzende des Bezirksgerichts Surselva was folgt:
„1. Das Verfahren wird infolge Rückzug der Klage als erledigt abgeschrieben.
2.a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 2'000.00 (reduzierte Entscheidgebühr) gehen je zur Hälfte zu Lasten der Parteien und werden mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet. Der Überschuss in der Höhe von CHF 6'000.00 wird den Klägern durch das Gericht erstattet.
b) Der Beklagte hat den Klägern an den von diesen geleisteten Vorschuss einen Betrag in Höhe von CHF 1'000.00 zu ersetzen (Art. 111 Abs. 2 ZPO).
c) Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations