# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 72835437-445a-4381-acfd-9d00af364cc4
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1983, meldete sich erstmals im Dezember 2011 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/3). Eine Arbeitsver
mitt
lung durch die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, konnte im April 2013 erfolgreich abgeschlossen werden, da die Versicherte rentenaus
schliessend eingegliedert werden konnte (Urk. 7/26).
1.2
Unter Hinweis auf
eine Dünndarmoperation
meldete sich die Versicherte am
8. Juni 2017 erneut
zum Leistungsbezug an (Urk. 7/31
). Die
IV-Stelle
klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab
.
Nach durchgeführtem
Vorbescheid
verfahren
(Urk.
7/56; Urk. 7/59-60)
verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom
11. September 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 7/63
=
Urk.
2)
2.
Die Versicherte erhob am
5. Oktober 2018
Beschwerde gegen die Verfügung vom
11. September 2018
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr
mit Wirkung ab 1. Dezember 2017 eine ganze Rente
zuzusprechen
. E
ventuell sei
die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen in medizinischer Hinsicht an die IV-Stelle zurückzuweisen (
Urk.
1 S. 2 oben
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
13. November 2018 die teil
weise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung
(Urk.
6). Die
Beschwerdeführerin
schloss sich mit Schreiben vom 12. Dezember 2018
dem Antrag der Beschwerdegegnerin auf Rückweisung der Sache an (Urk. 9)
.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen,
besonders
wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die
Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherun
gsgericht, GSVGer). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rück
weisung in
Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie
rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrelevante
Sach
verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der Beschwerdeantwort auf den Stand
punkt,
für eine umfassende Beurteilung des Rentenanspruches müsse der medi
zi
nische Sachverhalt besser abgeklärt werden. Um feststellen zu können, inwiefern sich die von den behandelnden Ärzten gestellten Diagnosen auf die Arbeits
fähig
keit auswirk
t
e
n
, sei ein Gutachten in Auftrag zu geben.
Die Sache sei daher zur
weiteren Abklärung an sie zurückzuweisen und die Beschwerde teilweise gutzu
heissen
(
Urk. 6
).
2.2
Die Beschwerdeführerin erklärte sich mit einer Rückweisung an die Beschwerde
gegnerin zur
weiteren
Abklärung einverstanden (Urk.
9
).
2.3
Nachdem in Bezug auf die Rückweisung zu weiteren Abklärungen überein
stimmende
Anträge vorliegen und diese mit der Akten- und Rechtslage im Einklang stehen, ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass
die
ange
fochtene
Verfügung
vom 1
1
.
September
201
8
aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme der notwendigen Abklärungen, insbesondere zur Einholung eines medizinischen Gutachtens, und zum neuen Entscheid über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin zurückzuweisen ist.
3.
3.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung,
IVG)
und auf Fr. 2
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
3.2
N
ach
§
34
Abs.
1
GSVGer
hat die obsiegende Beschwerde führende Person An
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streit
wert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
die
vertretene Beschwerdeführer
in
Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Dies
gilt unabhängig davon, ob die Rückweisung beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wurde (BGE 137 V 210 E. 7.1).
In Anwendung obiger Kriterien ist die Parteie
ntschädigung vorliegend auf Fr.
2'300.--
(inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und ausgangs
gemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.