# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f0d1cb2e-b038-5855-b3f2-3abaf8740266
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1960 geborene X._
meldete sich
am 24. April 2003 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf physische und psychische
Erschöpfungszustände
sowie
Rücken
proble
me bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
,
zum Leistungsbezug an (Urk.
7
/
5
). Die IV-Stelle nahm berufliche und medizi
ni
sche Abklärungen vor
und veranlasste die Erstellung eines
psychiatrische
n
Gut
achten
s
bei
Dr. med.
Z._
,
Fachärztin
FMH
für
Neurologie, Psychiatrie und Psycho
therapie
, welches am 7. März 2004 erstattet wurde
(Urk.
7
/25). In der Folge sprach sie der Versicherten, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 50 %, mit Verfügung vom 18. Juni 2004 mit Wirkung ab 1. Oktober 2003 eine halbe IV-Rente zu (Urk.
7
/31 und
7
/28). Nachdem die Versicherte
dagegen am 13. August 2004 Einsprache erhoben hatte (Urk.
7
/43), zog die IV-Stelle
eine
e
rgänzende Stellungnahme von Dr. Z._
bei (Urk.
7
/47). Anschliessend wies sie, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 50 %, die Einsprache mit Entscheid vom 14. Februar 2005 ab (Urk.
7
/50). Die dagegen von der Versicherten am 14. Februar 2005 erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 25. November 2005 in dem Sinne gut, dass es den Einsprache
entscheid vom 14. Februar 2005 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurück
wies, damit diese, nach Durchführung der ergänzenden Abklä
rungen im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Versicherten neu
verfüge (Urk.
7
/62). Daraufhin
zog
die IV-Stelle die Aufzeichnung über die Psy
cho
thera
pie in den Jahren 1991 bis 2001
bei
(Urk.
7
/74)
und holte
den ergän
zen
den Bericht von Dr. med.
A._
vom 12. September 2006 (Urk. 7/77
)
ein; die genannten Unterlagen legte sie dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD
)
zur Stellungnahme vor (Urk.
7/79 S.
5-6). Sodann beauf
tragte sie ihren Abklä
rungsdienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Abklärungsbericht vom 28. Februar 2007 [Urk.
7
/78]).
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren, in dessen Rahmen erneut ein psychia
tri
sches Gutachten erstellt worden war (Urk. 7/109, Gutachten der B._ vom 25. September 2008
),
ver
neinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 27. Juli 2009
einen Anspruch der Ver
sicherten auf eine Invalidenrente
(Urk. 8/119).
Die dagegen erhobene Beschwer
de wies das hiesige Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 23. Dezember 2010
ab (Urk. 7/127).
1.2
Am 15. April 2015 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 7/135). Nachdem die IV-Stelle sie aufgefordert hatte, eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands glaubhaft zu machen (Urk. 7/139),
legte sie mit Schreiben vom 10. Juni 2015 einen Arztbericht auf (Urk. 7/148-14
9). In der Folge zog die IV-Stelle einen Bericht des behandelnden Psychiaters bei (Urk. 7/150) und veranlasste die Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens bei Dr. med. C._, Facharzt Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, das am 3. März 2016 erstattet wurde (Urk. 7/159). Nach durchgeführtem Vorbe
scheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. November 2016 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2 [= 7/168]).
2.
Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 15. Dezember 2016 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Ver
fügung vom 15. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzu
sprechen (Urk. 1 S. 1). Beigelegt wurde ein Bericht des behandelnden Psychia
ter
s (Urk. 3/1).
Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2017 schloss die IV-Stelle auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 26. Januar 2017 angezeigt wurde (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für
den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neu
anmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
ge
wissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des
Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Inva
liditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän
de
rung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG).
Sie kann Folge von Ge
burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung;
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach
te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zu
dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken.
Rechtsprechungsgemäss ist bei psy
chi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische
s Leiden
mit Krank
heits
wert besteht, welche
s
die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG;
BGE 139 V 547
E. 5;
131 V 49
E. 1.2;
130
V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem
be
r 2015 E. 5
und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E.
5.4.
).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts
8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem
ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva
lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er
werbs
fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver
sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits
markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20
15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18.
April 2016 E. 4.1).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
n
enfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kö
nnen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung
des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen
einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle
digen,
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge
ben, warum
es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach
tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter
su
chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gege
be
nen
falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob
die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind
,
dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar
heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführerin eine Arbeitstätigkeit zumutbar sei. Sie besuche lediglich alle zwei bis drei Wochen eine Therapie, weshalb nicht
von einer adäquaten Behandlung ausgegangen werden könne. Aus diesem Grund
handle es sich nicht um eine invalidisierende gesundheitliche Einschränkung, weshalb kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe (Urk. 2).
In ihrer Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2017 führte die IV-Stelle aus, die Be
schwerdeführerin unterziehe sich seit dem Jahr 2012 lediglich noch alle zwei bis drei Wochen einer psychiatrischen Behandlung. Der begutachtende Psychia
ter sei zum Ergebnis gekommen, dass die Behandlungsoptionen optimierbar seien. Aus diesem Grund könne nicht davon ausgegangen werden, dass alle The
ra
pieoptionen ausgeschöpft worden seien, weshalb es sich gemäss bundes
gerichtlicher Rechtsprechung nicht um ein invalidisierendes Leiden handle (Urk. 6).
2.2
Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, sie befinde sich seit Jahren in Therapie. Der begutachtende Psychiater habe festgestellt, dass die the
rapeutische Behandlung im Wesentlichen lege artis erfolge. Der von ihm emp
foh
lene Wechsel der Medikamente würde keine Besserung des Leidens bewirken, weil bei ihr die Persönlichkeitsstörung im Vordergrund stehe, was im Gutachten nicht erkannt worden sei. Um eine Persönlichkeitsstörung diagnostizieren zu können, hätte es mehr als eine einzige Sitzung gebraucht. Unter Berück
sich
tigung dessen, dass sie gemäss Gutachten lediglich zu 50 % und gemäss Ein
schätzung des behandelnden Psychiaters lediglich zu 20 % arbeitsfähig sei, habe sie Anspruch auf eine Invalidenrente. Dabei sei beim Valideneinkommen von einem Lohn als Architektin auszugehen, da es sich dabei um ihren ange
stammten Beruf handle (Urk. 1).
3.
3.1
Im psychiatrischen Gutachten vom 2
5.
September 2008 wurden
folgende Diag
nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/109 S. 18):
-
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)
-
generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)
-
sensomotorisches L5-Syndrom links mit Fussheberschwäche bei lum
balem Bandscheibenvorfall L4/L5 und lumbosakralem Bandscheiben
vor
fall L5/S1
Die
Explorandin
beklage
hauptsächlich die Folgen eines seit Sommer 2008
be
stehenden
lumbosakralen Bandscheibenvorfalles mit daraus resultierender Fuss
heberschwäche links sowie ein ängstlich depressives Syndrom (Urk. 7/109 S. 16).
Im Vordergrund stehe jedoch die psychische Gesundheitsstörung. Aus fach
psy
chiatrischer Sicht sei
die Explorandin
wegen der mit der Depression einerseits
und den Ängsten andererseits einhergehenden vorzeitigen Erschöpfung mit beein
trächtigter Ausdauer sowie den Veränderungen von Psychomotorik und Affekt nur in der Lage, etwa 4,5 Stunden arbeitstäglich regelmässig einer Tätig
keit durchschnittlicher geistiger Art mit durchschnittlicher Verantwortung nach
zugehen. Eine Minderung der Leistungsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten be
stehe darüber hinaus nicht. Somit liege bei der Beschwerdeführerin eine Arbeits
fähigkeit in der Grössenordnung von 50
%
vor (
Urk. 7/109 S.
17).
3.2
Im psychiatrischen Gutachten vom 3. März 2016 wurde folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/159 S. 30):
-
rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige depressive Epi
sode (ICD-10: F 32.2)
Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde folgende genannt (Urk. 7/159 S. 30):
-
Alkoholabhängigkeit, derzeit abstinent (ICD-10: F 10.2)
Die Explorandin sei wach, bewusstseinsklar und vollständig orientiert. Die Auf
fassung, Konzentration, Merkfähigkeit und das Gedächtnis seien unauffällig. Im formalen Denken sei sie auf die reduzierte Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit eingeengt. Im Affekt sei sie gedrückt, eine Schwingungsfähigkeit hin zum posi
tiven Pol sei nicht vorhanden. Die Vitalgefühle seien deutlich gestört. Der An
trieb sei während der Untersuchung diskret vermindert (Urk. 7/159 S. 23-24).
Im psychiatrischen Querbefund zeige sich eine gedrückte Stimmung. Auch der Antrieb, die Gestik und Psychomotorik seien vermindert. Es handle sich um ein depressives Syndrom. Hinweise auf eine Psychose aus dem schizophrenen For
menkreis lägen nicht vor. Die Angstsymptomatik sei unter das depressive Syn
drom zu subsumieren. Die vordiagnostizierten multiplen Phobien würden sich im aktuellen Untersuchungsbefund nicht abbilden (Urk. 7/159 S. 24-26).
Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, die Versicherte sei in ihrer zuletzt aus
geübten Tätigkeit als kaufmännische Angestellte zu 50 % arbeitsfähig. Auch in einer angepassten Tätigkeit sei sie zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 7/159 S. 34).
4.
4.1
Das
psychiatrische
Gutachten vom
3. März 2016
beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 7/
159 S. 21 ff.
), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. 7/
159 S. 13 ff.
) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten ab
gegeben worden (Urk. 7/
159 S. 3 ff.
).
Der Gutachter setzte sich mit den früh
e
ren Beurteilungen auseinander und legte dar, inwiefern diesen gefolgt werden könne (Urk. 7/159 S. 25-27).
4.2
Die Beschwerdeführerin macht geltend, es sei der Einschätzung des behandeln
den Psychiaters zu folgen. Sie leide zusätzlich unter einer Angst- und Persön
lichkeitsstörung, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, weshalb sie maxi
mal zu 20 % arbeitsfähig sei (Urk. 1 S. 5). Zudem reichte sie eine Stellungnahme ihres behandelnden Psychiaters ein (Urk. 3/1).
Bereits im Urteil des hiesigen Sozialversicherungsgerichts vom 23. Dezember 2010
wurde ausführlich dargelegt, weshalb auf die Einschätzungen des behan
delnden Psychiaters nicht abgestellt werden kann. Diese Ausführungen, insbe
son
dere die Hinweise darauf, dass weder die Untersuchungsdauer noch die Ein
ho
lung von fremdanamnestischen Angaben für die Beweiskraft eines Gutach
tens entscheidend sind, haben nach wie vor Gültigkeit, weshalb darauf verwie
sen werden kann (vgl. Urteil IV.2009.00842 vom 23. Dezember 2010
E. 4.4.4). Der Bericht des behandelnden Psychiaters weist zudem Widersprüche auf. So führte er aus, die Ängste der Beschwerdeführerin hätten sich äusserlich inzwi
schen sichtbar gelegt. Sie könne wieder kleineren Aktivitäten nachgehen, so z.B. einen Ausflug mit ihrer Tochter unternehmen. Früher sei sie schneller über
fordert gewesen. Das habe sich deutlich gebessert (Urk. 3/1 S. 1). Weshalb sich trotz dieser gesundheitlichen Verbesserung die Arbeitsfähigkeit von 50 % auf 20 % verringert haben sollte, wird nicht dargelegt und ist nicht plausibel. Aus diesen Gründen kann der Einschätzung des behandelnden Psychiaters nicht ge
folgt werden.
4.3
Aus psychiatrischer Sicht wurde bei der Beschwerdeführerin eine rezidivierende depressive Störung in einer mittelgradigen depressiven Episode diagnostiziert. Streitig ist, inwiefern sich diese auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirkt.
4.4
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige
depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig
dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depres
sionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich auszu
schliessen sein. Zudem muss die Therapie in dem Sinn konsequent gewesen sein,
als die in fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und statio
nären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach
haltig ausgeschöpft wurden (Urteil des Bundesgerichtes 8C_399/2016 vom 24. August 2016 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 140 V 193 E. 3.3; 141 V 281 E.
3.7.1 bis 3.7.3; 137 V 64 E. 5.2; siehe auch 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1 mit Hinweisen).
4.5
Im Urteil des hiesigen Sozialversicherungsgerichts vom 23. Dezember 2010 wurde
darauf hingewiesen, dass die therapeutischen Optionen bei der Beschwer
defüh
rerin nicht ausgeschöpft seien (Urteil
IV.2009.00842 vom 23. Dezember 2010
E. 4.4.3). Die Gutachter kamen zum Schluss, dass durch eine fachpsychiatrische Behandlung einschliesslich Pharmakotherapie eine Verbesserung der Arbeits
fähig
keit zu erwarten sei. Aus den Unterlagen geht hervor, dass sich die Be
schwer
deführerin trotz dieser Empfehlung erst im Rahmen eines stationären Aufenthalts im Jahr 2014 dazu entschloss, ein Antidepressivum einzunehmen (Urk. 7/148 S. 2). Bereits im Jahr 2012 hatte sie indessen ihre Therapiefrequenz stark verringert (Urk. 1 S. 3). Inzwischen begibt sie sich lediglich noch alle zwei bis drei Wochen in Therapie (Urk. 7/159 S. 21). Der begutachtende Psychiater wies darauf hin, dass bei der medikamentösen Behandlung Optimierungsbedarf bestehe (Urk. 7/159 S. 31). Vor diesem Hintergrund erscheint zweifelhaft, ob davon ausgegangen werden kann, dass das psychiatrische Leiden therapie
resi
stent ist. Diese Frage kann vorliegend indes offen gelassen werden. Wie nach
stehend dargelegt wird, ist ein Rentenanspruch auch unter Annahme einer 50%igen Arbeitsfähigkeit, wie sie vom Gutachter Dr. C._ attestiert wurde, zu verneinen.
5.
5.1
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (
Art.
17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des
Art.
28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit
Art.
16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me
thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver
gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein
träch
tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs
tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits
scha
den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial
ver
sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor
derlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hin
weisen).
Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl.
Art.
27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all
fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen
und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom
1
5.
Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).
Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben
bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine
vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nich
t ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in fine). Ist jedoch anzunehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach
Art.
5
Abs.
1 IVG
tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbs
tätige, somit nach
Art.
16 ATSG zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 e contrario
IVG
).
Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen (
Art.
27
bis
IVV
).
Das Validen
ein
kommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teiler
werbstätig
keit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tat
säch
lich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie besten
falls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeits
marktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invaliden
versicherung einzustehen (
BGE 125 V 157
E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorga
ben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).
Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditäts
bemes
sungs
methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensent
scheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Be
ein
trächtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusse
ren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehens
ab
läufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mitbe
rück
sichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die ausschliess
lich – losgelöst vom konkreten Sach
verhalt – auf die allgemeine Lebenser
fah
rung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesge
richts 9C_287/2013 vom
8.
No
vem
ber
2013 E.
3.5
und 8C_511/2013 vom 3
0.
Dezember 2013, je
mit Hinweisen).
5.2
Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie wäre ohne gesundheitliche Beein
träch
tigung zu 100 % erwerbstätig, weil ihre Tochter inzwischen fast volljährig
sei und im Haushalt seit längerer Zeit diverse Aufgaben übernehme (Urk. 7/149
).
Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 1994 – also bereits vor der Geburt ihrer Tochter - nicht mehr vollzeitlich erwerbstätig war. Gegenüber der begutachtenden Psychiaterin gab sie im Jahr 2004 an, sie
habe nach dem Studium keine Vollzeitstelle antreten wollen, um genügend Frei
zeit zu haben. Bei der zweiten Arbeitsstelle habe sie vollzeitlich arbeiten müssen, habe aber gemerkt, dass das zu viel sei. Daher habe sie später immer nur 60 % - 70 % gearbeitet. Sie habe geschaut, dass es zum Überleben gerade reiche (Urk. 7/25 S. 6). Obwohl ihr im B._-Gutachten vom 25. September 2008 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt wurde, geht aus dem IK-Auszug hervor, dass sie diese Restarbeitsfähigkeit nie verwertete. Seit dem Jahr 2006 ging die Beschwerdeführerin keiner Arbeitstätigkeit mehr nach (Urk. 7/140). Auch wenn ihre Tochter inzwischen keine Betreuung mehr benötigt und ihr im Haushalt eine Hilfe ist, kann vor diesem Hintergrund nicht davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zu
100 % erwerbstätig wäre. Dies insbesondere auch unter Berücksichtigung dessen
, dass ihr im Jahr 2015 ein grösseres Erbe zufiel (Urk. 1 S. 3) und sie daher finanziell nicht auf einen vollen Lohn angewiesen ist. Mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit würde sie ohne Gesundheitsschaden einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, wie dies bereits in der Vergangenheit vor der Geburt ihrer Tochter der Fall war. Da ihr Aufgabenbereich gemäss ihren Schilderungen zwischen
zeitlich wegfiel, ist jedoch zu ihren Gunsten davon auszugehen, dass sie ihr Pensum im Gesundheitsfall gesteigert hätte, dies auf maximal 80 %.
5.3
Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkommens
vergleichs gemäss
Art.
28a
Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art.
16 ATSG grund
sätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe
rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe
rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Pro
zent
zahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbs
einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Inva
liden
einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver
gleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.
10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E.
3a).
Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Mass
gabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die kon
kre
ten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Inva
li
deneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenz
wert
e von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs.
2 IVG) eindeutig über- oder untersch
r
eitet (Urteil des Bun
desgerichts 8C_333/2013 vom 11.
Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).
5.4
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass die Beschwer
deführerin ohne Gesundheitsschaden heute einer Erwerbstätigkeit mit einem Beschäftigungsgrad von 80 % nachgehen würde. Wie bereits mit Urteil vom 23. Dezember 2010 festgestellt wurde (vgl. Urteil IV.2009.00842 E. 4.2), gab die Beschwerdeführerin ihren erlernten Beruf als Architektin nicht aus gesundheit
lichen Gründen auf. Als Valideneinkommen kann daher entgegen ihrer Ansicht nicht auf den Lohn einer Architektin zurückgegriffen werden. Vielmehr ist auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung zurückzugreifen. Gemäss dem Gutachten von Dr. C._ ist ihr eine Tätigkeit in ihrer zuletzt aus
geübten als kaufmännische Angestellte sowie in jeder angepassten Tätigkeit zu 50 % zumutbar. Auch zur Bestimmung des Invalideneinkommens muss auf die Tabellenlöhne abgestellt werden, weshalb es genügt, die Prozentzahlen gegen
über
zustellen.
5.5
Bei teilerwerbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich ist
die anhand der Ein
kommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) zu ermittelnde Einschränkung
im allein versicherten erwerblichen Bereich proportional – im Umfang der hypo
thetischen Teilerwerbstätigkeit – zu berücksichtigen
(BGE 142 V 290 E. 7).
Der Invaliditätsgrad entspricht der proportionalen Einschränkung im erwerblichen Bereich. Vorliegend ergibt sich unter
Berücksichtigung
der
50%igen Arbeitsun
fähig
keit somit ein Invaliditätsgrad von 30 % ([{80 % - 50 %}x 100 : 80] x 0.8).
Ein Invaliditätsgrad von 30 % ergibt keinen Anspruch auf eine Rente der Inva
lidenversicherung (Art. 28 Abs. 2 IVG).
6.
Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit welcher ein Renten
an
spruch verneint wurde, im Ergebnis nicht zu beanstanden. Ob die diagnos
ti
zierte
depressive Episode therapieresistent ist, kann damit offen gelassen werden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.
7.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
7
00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vo
n der
Beschwerdeführer
in
zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).