# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c69a36a8-ce1d-461c-b184-1bae5d85a3f5
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Persönlichkeitsverletzung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 20. April 2010 (CG900028)
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Rechtsbegehren:
Klage
1. Es sei festzustellen, dass die Publikation auf den Seiten www.....ch... und www.....ch... sowie Äusserungen des Inhalts:
[Bild von C._ mit Datum, 1. Januar 2008, versehen sowie mit
dem E._-Logo plus "manipulation suisse" als Zusatz und dem Titel "C._ - D._-Moderatorin, Repräsentantin einer degenerierten Gesellschaft"]
[Bild von in Käfig gehaltenen Gänsen]
Genervt hat mich am Silvester in der D._ wieder einmal die alternde Moderatorin C._. Nicht wegen ihren immer grösseren, immer weniger überschminkbaren Augenringe, sondern wegen dem, was Sie schamlos aus ihrem grossen Maul lässt. Mit sichtlicher Freude und Bewunderung rapportierte sie, wie die dicksten Geldsäcke dieses Landes am Silvester in Luxushotels foie gras und Hummer-Schenkel und ähnlich perverse Delikatessen fressen. Man konnte ihr direkt ansehen, wie sie gerne auch dazu gehören würde.
A._, Präsident B._
bzw. des Inhalts:
13. Oktober 2008, aktualisiert am 5. November 2008
Die Botox-Moderatorin
des E._
Botox basiert auf grausamer Tierquälerei. Siehe:
Mäuse werden mit Botox-Spritzen für die Schönheit zu Tode gefoltert
Seit der B._ in einer kritischen Glosse über den wohlwollenden Kommentar von D. C._ zur Neujahrs-Foie-Gras- und Hummer-Fresserei der noblen Gesellschaft in der - D._ auch deren Augenringe erwähnt hat, zeigt sich C._ mit einer auffällig gestrafften Gesichtshaut. Auf die Anfrage, ob sie sich gegen ihre Falten Botox spritzen lasse, dementierte sie dies nicht, sondern liess durch ihren Anwalt mitteilen, der B._ müsse diese Glosse zur Silvester D._ aus dem Internet entferne. Der B._ wird dies nicht tun.
sowie des Inhalts:
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[Bildreihe von C._, insgesamt 118 Bilder, bei denen sie am Sprechen ist, versehen mit dem Titel "C._, Moderatorin des E._s - Warum zeigen wir diese Bilder? Sie hat das durch verwerfliches Verhalten provoziert. Mehr dazu hier."]
und des Inhalts:
[Bild von C._ mit Datum (13. Oktober 2008, letzmals aktuali-
siert am 24 März 2009), mit dem E._-Logo mit "manipulation suisse" als Zusatz und mit dem Titel "Die Botox- Moderatorin des E._" versehen.]
Repräsentantin einer dekadenten Gesellschaft
In der Neujahrs-D._ 2008 wurde über die Foie-Gras- und Hummerfresserei der noblen Gesellschaft an Silvester berichtet, wie sich die dicksten Geldsäcke in Luxushotels an den perversesten Delikatessen, sprich Tierquälerprodukten, delektierten. Und die Reportage war nicht etwa kritisch, sondern voller  für diese Art von .... Der Moderatorin C._ war anzusehen, dass sie gerne auch zu dieser Gesellschaft gehören würde.
Derart für Tierquälerprodukte wie foie gras und Hummer Werbung zu machen in der D._ des E1._s, ist schamlos daneben, aber in dieser dekadenten Gesellschaft vielleicht politisch korrekt. Als nicht politisch korrekt wird es von dieser skrupellosen, eitlen und degenerierten Elite empfunden, wenn ihr ein Spiegel vorgehalten und die Schändlichkeit ihres Tuns sichtbar gemacht wird.
[Drei Bilder von gequälten Gänsen mit dem Titel "foie gras - Bes-
tialität für luxuriösen Gaumenkitzel"]
In einer Glosse über diese wohlwollende Reportage über die Silvester-Foie-Gras- und Hummer-Fresserei wurden auch die Augenringe dieser Moderatorin erwähnt. Bald darauf präsentierte sie sich den  mit auffällig gestraffter Gesichtshaut. Auf die Anfrage, ob sie sich gegen ihre Falten Botox spritzen lasse, dementierte sie dies nicht, sondern liess durch Ihren Anwalt mitteilen, der B._ müsse diese Glosse zur SilvesterD._ aus dem Internet entfernen (Schreiben des Anwaltes). Der B._ wird dies nicht tun.
Aktuelle Berichterstattung zum Gerichtsverfahren gegen den B._: www.B._.ch/.../C._/....htm
Das Botox-Spritzen wäre Privatsache, wenn da nicht die besondere Grausamkeit wäre, mit  dieses Kosmetik-Produkt hergestellt wird. Tierquälerei ist keine Privatsache. Tierschutz ist von öffentlichem Interesse, eine in der Bundesverfassung verankerte öffentliche Aufgabe.
Botox basiert auf grausamer Tierquälerei. Mäuse werden für diese degenerierte Auffassung von  zu Tode gefoltert. Hier der Tatsachenbericht über dieses Verbrechen. Auch die Vereinigung Arzte für Tierschutz berichtet über die grausamen Tierversuche, die für Botox immer wieder neu nötig sind, je mehr Botox konsumiert wird: www.aerztefuertierschutz.ch/de/index.html?id=33
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Mäuse sind entgegen einem verbreiteten Vorurteil keine Ekeltiere, sondern niedliche, intelligente,  Tierchen. Die an ihnen verübten Grausamkeiten, nur für die Eitelkeit degenierter Damen, ist ein !
[Bild einer Maus]
Seit Jahren werden alle vom B._ aufgedeckten Tierquälereien von dieser Moderatorin und ihren  systematisch unterdrückt (www.B._.ch/.../.../index.htm). Lieber wird in der  des E1._s billige Unterhaltung betrieben und mit voyeurhaften Berichten über das perverse Treiben der reichsten Geldsäcke in Luxushotels palavert.
Jüngstes Beispiel: Die von den Behörden geduldeten erschreckenden Tierquälereien beim  am F._-See.
Das E._ interessierte sich nicht für diese erschütternden Filmaufnahmen und dieses  am F._-See, das unzweifelhaft von öffentlichem Interesse ist. Was an Silvester in Luxushotels gespiesen wird, wird hingegen als wichtig genug erachtet für einen längeren Bericht in der D._ und als politisch korrekter, als so unschöne Bilder, welche die Zuschauer nur belasten.
Die D._ des E1._s stellt lieber eine Moderatorin vor die Kamera, die sich begeistern kann, wenn Tierquälerprodukte konsumiert werden. Ob Tierquälerei gefressen oder gespritzt wird, macht keinen grossen Unterschied.
Ganz anders geht Brigitte Bardot mit ihren Falten um: "Ich bin stolz auf meine Falten. Sie sind das Leben in meinem Gesicht. "
Das ist der Unterschied zwischen einer grossen Persönlichkeit wie Brigitte Bardot, die sich einer -humanistischen Aufgabe widmet (Tierschutz), und einer eitlen Moderatorin, der das Leiden von Wehrlosen egal ist. Anstatt sich vom Tierquälerprodukt Botox zu distanzieren, versucht sie, den B._ mit Hilfe von Rechtsanwälten und Gerichtsverfahren einzuschüchtern und mundtot zu machen.
Gesunde vegetarische Ernährung und ein guter Charakter tragen mehr zur Schönheit bei; als der  Einsatz von Tierquäler-Kosmetika.
Dr. Hauschka, von der gleichnamigen Naturkosmetik-Firma, über Gesichtsfalten:
"Eine innere Ruhe entsteht mit den Jahren, aus der heraus das eigene ausdrucksvolle Ich leuchtet. Der Weg dorthin ist voller Überraschungen und Erlebnisse. Ein bunter Weg, der
seine Geschichten in das Gesicht zeichnet. Spuren, die ein Gesicht schön und einzigartig machen. "
Botox macht oft nicht nur nicht schöner, sondern im Gegenteil hässlicher. Im Amerikanischen nennt man solche Botox-geschädigten Frauen ''Botox-Babes“. Siehe den typischen Fall der Schauspielerin Nicole Kidman und den Bericht über die Risiken und Nebenwirkungen.
Wie hässlich ist die Botox-Moderatorin C._ wirklich?
Eine Leserin schrieb uns: ''Mein Arbeitskollege findet sie gutaussehend':
Das ist natürlich Geschmacksache und über Geschmack kann man bekanntlich nicht streiten. Es gibt Männer, die finden Dirnen mit auffällig gefärbten Haaren, dick geschmickt, geliftet und botox-gespritzt . Aber eben, Männer haben manchmal einen seltsamen Geschmack bezüglich Frauen. Darüber lässt sich nicht streiten. Jedenfalls erlaubt die Meinungsäusserungsfreiheit eine Diskussion darüber, ob eine Fernsehmoderatorin schön oder hässlich ist.
Urteilen Sie selber, wie ''schön'' Moderatorin C._ ist:
[Bildreihe von C._]
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Ob C._ wirklich Botox spritzt, ist nicht mit Sicherheit bekannt. Verwerflich ist jedoch allein schon, dass sie sich auf journalistisch korrekte Anfrage hin nicht davon distanziert hat, nachdem sie sich durch ihre auffällige Faltenbeseitigung dieser Vermutung ausgesetzt hat. Als Botox-Moderatorin wird sie , weil sie sich damit selber in den Fokus der tierschützerischen Botox-Kritik gesetzt hat und lieber gegen eine Tierschutzorganisation prozessiert, als sich von Botox zu distanzieren.
sowie des Inhalts:
[Bild von C._, versehen mit Datum, 1. Januar 2008, sowie
dem E._-Logo mit dem Zusatz "manipulation suisse" als auch den Titeln "C._ - D._-Moderatorin" und " einer degenerierten Gesellschaft]
[Bild von in Käfig gehaltenen Gänsen]
Genervt hat mich am Silvester in der D._ wieder einmal die alternde Moderatorin C._. Nicht  ihren immer grösseren, immer weniger überschminkbaren Augenringe, sondern wegen dem, was Sie schamlos aus ihrem grossen Maul lässt. Mit sichtlicher Freude und Bewunderung rapportierte sie, wie die dicksten Geldsäcke dieses Landes am Silvester in Luxushotels foie gras und Hummer-Schenkel und  perverse Delikatessen fressen. Man konnte ihr direkt ansehen, wie sie gerne auch dazu gehören würde.
A._, Präsident B._
News Verzeichnis
Startseite B._
die Persönlichkeit der Klägerin verletzen.
2. Es sei den Beklagten - unter Androhung der Straffolgen von Art.
292 StGB - gerichtlich zu verbieten, öffentliche Äusserungen des nämlichen oder ähnlichen Inhalts wie in den unter Ziff. 1  Publikationen zu veröffentlichen und insbesondere die  in Zusammenhang mit Tierquälerei und Botox-Präparaten zu stellen, insbesondere durch Äusserungen, die der Klägerin den Gebrauch oder die Billigung von Botox unterstellen.
3. Es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin
Fr. 15'000.-- unter dem Titel der Genugtuung zu leisten.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit für das vorliegende Verfahren  für das erstinstanzliche Verfahren vor dem Bezirksgericht Meilen betreffend provisorische bzw. vorsorgliche Massnahmen (Geschäfts-Nr. EU080101) und das diesbezügliche  vor Obergericht des Kantons Zürich (Geschäfts-Nr. NL080214).
(act. 2 S. 2 ff.)
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Widerklage
1. Es sei festzustellen, dass die Klägerin durch die öffentlich zur Schau gestellte Verwendung von Botox bzw. auch nur durch das Erwecken des Anscheins, Botox zu verwenden, die Persönlichkeit des Beklagten 1 verletzt.
2. Der Klägerin sei gerichtlich zu verbieten, durch ihr öffentliches Auftreten und Verhalten zum Ausdruck zu bringen oder auch nur den Anschein zu erwecken, dass sie das mit der Herstellung des Anitfalten-Mittels Botox verbundene Leiden von Versuchstieren in irgendeiner Art in Kauf nimmt, unterstützt oder befürwortet.
(act. 11 S. 1)
Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 20. April 2010:

## Considerations