# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2fe6149d-cae2-4089-b49f-476cfef51849
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A, geboren 1983, ausländische Staatsangehörige, reiste am 8. August 2003 in die Schweiz ein und durchlief danach erfolglos ein Asylverfahren. Am 19. Mai 2005 kam ihre Tochter C zur Welt. Die Vaterschaft wurde vom Schweizer Bürger D 2007 anerkannt und C erhielt am 26. September 2007 das Schweizer Bürgerrecht. Im Rahmen des umgekehrten Familiennachzugs wurde A am 8. April 2008 die Aufenthaltsbewilligung erteilt.
B.
A und ihre Tochter werden seit dem 9. April 2008 von der Sozialhilfe unterstützt und haben Leistungen in der Höhe von Fr. 227'000.- (Stand Mai 2015) bezogen. A wurde deshalb am 10. Juli 2012 ausländerrechtlich verwarnt. Am 22. Januar 2015 wies das Migrationsamt das Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung 10. Juli 2014 von A ab. Zur Begründung führte es aus, dass A den Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit erfülle.
II.
Gegen die Verfügung des Migrationsamts vom 22. Januar 2015
erhob
A am 24. Februar 2015 Rekurs bei der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion. Der Rekursentscheid erging am 20. Mai 2015 mit folgendem Dispositiv:
I. Der Rekurs von A gegen die Verfügung des Migrationsamtes vom 22.
Januar 2015 betreffend Aufenthaltsbewilligung wird teilweise gutgeheissen, im Übrigen wird er abgewiesen. Demgemäss wird die angefochtene Verfügung aufgehoben. Der Rekursgegner wird angewiesen, die Aufenthaltsbewilligung der Rekurrentin zu verlängern.
II. Die Rekurrentin wird verwarnt und es werden ihr
weitergehende ausländerrechtliche Massnahmen in Aussicht gestellt, wenn sie sich nicht nach ihren Kräften um die Ablösung von der Sozialhilfe bemüht oder Anlass zu Klagen gibt.
III. Der Rekurrentin wird die unentgeltliche Prozessführung gewährt und in der Person von RA B ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt.
IV. Die Kosten des Rekursverfahrens, bestehend aus einer Staatsgebühr von Fr. 1'500.- sowie den Ausfertigungsgebühren von Fr. 225.-, werden zu drei Vierteln von der Staatskasse getragen. Zu einem Viertel werden sie der Rekurrentin auferlegt, jedoch aufgrund gewährter Kostenfreiheit ebenfalls auf die Staatskasse genommen.
V. RA B, Zürich, wird als unentgetlicher Rechtsbeistand der Rekurrentin bestellt und für ihren Aufwand mit Fr. 2'400.- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zulasten der Staatskasse entschädigt. Die Nachzahlungspflicht nach § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten.

## Considerations