# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 891f535b-5a0b-45ca-b468-9f0ff833e53f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A/1. Y._, geboren am _ 1956, und X._, geboren am _ 1940, schlossen am _ 2005 auf dem Zivilstandsamt A._ die Ehe. Nach der Auflösung des gemeinsamen Haushalts am _ 2014 stellte Y._ am 19. Juni 2014 beim Einzelrichter in Zivilsachen am Bezirksgericht Inn ein Gesuch auf Erlass von Eheschutzmassnahmen. In der Folge wurde X._ am 20. Juni 2014 superprovisorisch angewiesen, seiner Ehefrau ab 1. Juni 2014 monatlich im Voraus Unterhalt von Fr. 2’350.-- zu zahlen. Am 19. August 2014 erliess der Einzelrichter den Eheschutzentscheid. Darin wurde der Ehemann unter anderem verpflichtet, seiner Ehefrau – unter Anrechnung der bisher geleisteten Unterhaltsbeiträge – rückwirkend ab 1. Juni 2014 einen monatlichen im Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von Fr. 2’095.-- zu leisten. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
A/2. Da X._ die Unterhaltsbeiträge für die Monate Juni bis und mit Oktober 2014 nicht leistete, leitete Y._ gegen ihren Ehemann die Betreibung ein. Gegen den daraufhin vom Betreibungsamt Inn am 6. November 2014 ausgestellten und am 12. November 2014 zugestellten Zahlungsbefehl für eine Forderung von Fr. 10’475.-- nebst 5% Zins seit dem 20. Juni 2014 erhob X._ Rechtsvorschlag. Mit Eingabe vom 27. November 2014 ersuchte Y._ das Bezirksgericht Inn um Aufhebung des Rechtsvorschlages und um Rechtsöffnung. Der Einzelrichter in Zivilsachen am Bezirksgericht Inn beseitigte im Anschluss mit Entscheid vom 16. Dezember 2014 den Rechtsvorschlag und erteilte der gesuchstellenden Partei für die Unterhaltsbeiträge von Juni 2014 bis und mit Oktober 2014 zuzüglich Verzugszinsen die definitive Rechtsöffnung. Diesen Entscheid hob das Kantonsgericht von Graubünden auf eine Beschwerde von X._ vom 22. Dezember 2014 hin am 3. Juni 2015 auf. Es gewährte Y._ die definitive Rechtsöffnung lediglich für die Unterhaltsbeiträge betreffend die Monate September und Oktober 2014. Das Gericht hielt fest, infolge der im Dispositiv des Eheschutzentscheids eingefügten Klausel "unter Anrechnung der bisher geleisteten Unterhaltsbeiträge" könne für die rückwirkend zugesprochenen Unterhaltsbeiträge, d.h. für diejenigen der Monate Juni bis und mit August 2014, mangels klarer Zahlungspflicht keine definitive Rechtsöffnung gewährt werden. Die Höhe der effektiv zu bezahlenden Beträge werde in einem separaten Verfahren zu klären sein, beispielsweise auf dem Weg einer Anerkennungsklage nach Art. 79 SchKG oder im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung
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(Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden KSK 14 89 vom 3. Juni 2015 E. 3.5).
B/1. In der Folge entschied sich Y._ zur Erhebung einer Anerkennungsklage. Am 10. September 2015 reichte sie bei der Schlichtungsbehörde des Bezirks Inn ein entsprechendes Schlichtungsgesuch ein. Da X._ an der auf den 12. November 2015 angesetzten Schlichtungsverhandlung nicht erschien, stellte der Vermittler am 18. November 2015 die Klagebewilligung aus. Mit Klage vom 24. Februar 2016 prosequierte Y._ die Streitsache an das Bezirksgericht Inn. Ihre Rechtsbegehren lauteten wie folgt:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin folgende Beträge zu bezahlen:
a) CHF 2’095.- nebst Zins zu 5% seit dem 01.06.2014; b) CHF 2’095.- nebst Zins zu 5% seit dem 01.07.2014 und c) CHF 2’095.- nebst Zins zu 5% seit dem 01.08.2014.
2. Für die Beträge nebst Zins gemäss Rechtsbegehren Ziff. 1. lit. a) bis lit. c) sei der Klägerin in der Betreibung Nr. 20141178 vor Betreibungsamt des Bezirks Inn die definitive Rechtsöffnung zu erteilen.
3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge, letztere zuzüglich 8% MwSt, zu Lasten des Beklagten.”
B/2. X._ beantragte in seiner Klageantwort vom 25. April 2016 die kostenfällige Abweisung der Klage.
B/3. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Inn fand am 3. November 2016 statt. Mit Entscheid vom 7. November 2016, mitgeteilt am 9. Januar 2017, erkannte das Gericht wie folgt:
„1. Die Klage wird gutgeheissen.
2. Die beklagte Partei wird verpflichtet, der klagenden Partei CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. Juni 2014, CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. Juli 2014 und CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. August 2014 zu bezahlen.
3. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 20141178 des Betreibungsamtes Inn wird beseitigt und der klagenden Partei die definitive Rechtsöffnung erteilt für die Beträge von CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. Juni 2014, CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. Juli 2014 und CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. August 2014.
4. Die Kosten des Schlichtungsverfahrens der Schlichtungsbehörde Inn in Höhe von CHF 400.00 und die Gerichtskosten in Höhe von CHF
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1’900.00, total somit CHF 2’300.00, gehen zu Lasten der beklagten Partei.
5. Die beklagte Partei hat die klagende Partei mit CHF 5’805.00 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations