# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1cdb2c5d-32eb-4b16-b647-39afebaf3bf0
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Bundesanwaltschaft mit Verfügung vom 15. Dezember 2017 die Heraus-
gabe von Unterlagen betreffend die auf die A. Ltd. lautende Bankverbindung
Nr. 1 bei der Bank B. an die brasilianischen Strafverfolgungsbehörden bewil-
ligte (act. 1.1);
- sie im Rahmen derselben Verfügung die am 21. Juli 2017 angeordnete Be-
schlagnahme der auf der erwähnten Bankverbindung liegenden Vermögens-
werte aufrechterhielt (act. 1.1);
- die A. Ltd. gegen diese Verfügung am 17. Januar 2018 bei der Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erheben liess (act. 1);
- die A. Ltd. mit Schreiben vom 19. Januar 2018 eingeladen wurde, bis 1. Feb-
ruar 2018 einen Kostenvorschuss von Fr. 8‘000.– zu leisten, wobei im Falle
von Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 3);
- innerhalb der erwähnten Frist keine Zahlung auf dem Konto der Bundesstraf-
gerichtskasse eingegangen ist (act. 4);
- eine entsprechende Gutschrift erst mit Valuta vom 8. Februar 2018 erfolgte
(act. 5);
- die A. Ltd. mit Schreiben vom 8. Februar 2018 mitteilte, sie habe den Betrag
nicht rechtzeitig zur Verfügung stellen können, und um eine Nachfristanset-
zung von zehn Tagen ersuchte (act. 6);
- die Beschwerdekammer auf das Gesuch um Fristerstreckung nicht eintrat,
da dieses erst nach Ablauf der angesetzten Frist eingereicht worden ist
(act. 7).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die
Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37
Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (Art. 12
Abs. 1 IRSG);
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- dem Beschwerdeführer unter Androhung des Nichteintretens eine angemes-
sene Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses anzusetzen ist (Art. 63
Abs. 4 VwVG);
- die Beschwerdeführerin innerhalb der ihr anberaumten Frist den von ihr ver-
langten Kostenvorschuss nicht geleistet hat;
- auf die Beschwerde daher androhungsgemäss nicht einzutreten ist;
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdefüh-
rerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG);
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.– festzusetzen ist (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m.
Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. b des Reglements des Bundesstraf-
gerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädi-
gungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter Anrech-
nung des entsprechenden Betrages am verspätet geleisteten Kostenvor-
schuss von Fr. 8‘000.–;
- die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, der Beschwerdeführerin
Fr. 7‘500.– zurückzuerstatten;
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