# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a3a1707c-5a31-440d-8fd3-5fa036356adc
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 21. Juni 2008 wurde beim Kreisamt Ramosch eine Klage betreffend Eigentumsherausgabe sowie Forderung zur Vermittlung angemeldet. Y. forderte die gerichtliche Feststellung, dass die von ihm in einer Liste näher bezeichneten Holzpositionen in seinem Eigentum stünden und an ihn herauszugeben seien. Weiter verlangte er die Bezahlung von Fr. 18'504.80 nebst Zins zu 5 % seit dem 21. Juni 2008 sowie die Bezahlung von Fr. 15'750.- nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Januar 2008. Die Beklagte, die X., forderte die vollumfängliche Abweisung der Klage. An der Sühneverhandlung vom 10. Juli 2008 konnten sich die Parteien nicht einigen. Deshalb stellte das Kreisamt Ramosch am 19. September 2008, mitgeteilt am 23. September 2008, den Leitschein aus.
B. Mit Prozesseingabe vom 29. September 2008 an das Bezirksgericht Inn setzte Y. das Klageverfahren fort. Die X. reichte ihre Prozessantwort mit Eingabe vom 22. Oktober 2008 ein.
C. Der Bezirksgerichtspräsident Inn forderte den Kläger und die Beklagte mit Schreiben vom 5. Dezember 2008 auf, je einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- zu leisten. Dieser Aufforderung kam die Beklagte nicht nach, so dass ihr am 13. Januar 2009 ein weiteres Schreiben des Bezirksgerichtspräsidenten Inn zugestellt wurde, in welchem ihr eine letzte Nachfrist bis am 19. Januar 2009 zur Bezahlung des Kostenvorschusses angesetzt wurde. Auch diese Verfügung blieb von der Beklagten unbeachtet.
D. In der Folge wurde die Beklagte wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses kontumaziert. Nach Durchführung des Beweisverfahrens und der mündlichen Hauptverhandlung vom 9. März 2010, an der nur der Kläger und dessen Rechtsvertreter anwesend waren, fällte das Bezirksgericht Inn folgendes Kontumazurteil:
„1. Auf die Feststellungsklage gemäss Ziff. 1 des Rechtsbegehrens wird nicht eingetreten.
2.a) Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger folgende Hölzer herauszugeben:
Position Warenbezeichnung Menge
4 24 mm Lä-Klotz m3 1.54
24 mm Lä-Schalung m3 0.21
6 24/48 mm Zaunspelten, roh m3 1606.00
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26/48 mm Zaunspelten, gehobelt m3 1713.10
30/50 mm Zaunspelten, roh m3 332.50
30/60 mm Zaunspelten, roh m3 156.00
26/70 mm Plöcke m3 138.00
35/50 mm Plöcke m3 100.00
45/50 mm Plöcke m3 128.00
7 30 mm Fö-Bretter m3 1.54
24 mm Fö-Bretter m3 9.11
9 24 mm Lä-Bretter, Sicht m3 7.45
10 30 mm Fi-Bretter, Sicht m3 8.27
11 24 mm Fi- + Fö-Bretter, Astrein m3 11.63
12 20 mm Dachschalung US m3 4.41
18 80 mm Fi-Klotz m3 2.55
19 100 mm Fi-Klotz m3 1.20
20 120 mm Fi-Klotz m3 0.96
21 40 mm Arven, 40/130 m3 3.35
23 40 mm Lattenholz m3 12.80
24 24 mm Lä-Schindelbretter m3 9.92
28 60/60 mm Latten m3 0.47
60/120 Latten m3 3.13
31 30 mm Fi-Parallel-Bretter m3 1.00
27 mm Fi-Parallel-Bretter, gehob. m3 1.35
34 24 mm Lä-Schindelbretter m3 0.86
40/50 mm Latten m3 3.51
35 24/48 mm Latten m3 0.31
38 30/200 Fi-Parallel-Bretter m3 2.13
39 45 mm Fi-Klotz m3 1.43
43 45 mm Lä-Klotz m3 1.94
45 24 mm Lä-Klotz m3 4.18
46 36 mm Fi-Klotz m3 0.68
47 24 mm Fi-Klotz m3 5.75
48 24 + 36 mm Arven-Klotz m3 0.68
51 + 52 20 mm Arventäfer m3 4.95
20 mm Fichtentäfer m3 1.02
53 20 mm Fastäfer m3 0.22
54 24 mm Vollholzplatten m3 0.60
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18 mm Vollholzplatten m3 1.17
56 27 mm Fi-Bodenriemen m3 0.92
57 27 mm Fi-Bodenriemen m3 0.90
58 36 mm Fö-Parallel-Bretter m3 2.27
60 mm Lä-Parallel-Bretter m3 0.19
60 mm Fö-Klotzbretter m3 0.59
59 36 mm Fö-Parallel-Bretter m3 1.12
50 mm Lä-Sibirisch m3 0.23
60 30 mm Fö-Parallel-Bretter m3 0.46
61 24 mm Fö-Parallel-Bretter m3 3.11
62 20 mm Fö-Täfer m3 4.48
63 20 mm Fö-Täfer m3 5.47
64 20 mm Lä-Rhomboid m3 0.98
19 mm Naturholzplatten 3-S m3 0.95
65 60/80 Riegellatten m3 2.51
40 mm Fi-Massivboden m3 2.77
27 mm Naturholzplatten 3-S m3 4.73
66 20 mm Fi-Täfer m3 5.54
67 20 mm Fi-Täfer m3 1.26
68 20 mm Fi-Täfer m3 3.10
69 30 mm Stirnbretter m3 3.84
b) Auf den Antrag um richterliche Anweisung gemäss Ziff. 2 des Rechtsbegehrens wird nicht eingetreten.
3. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger CHF 18'504.80 nebst Zins zu 5% seit 21.06.2008 zu bezahlen.
4. Die Beklagte wird weiter verpflichtet, dem Kläger CHF 15'750.00 nebst Zins zu 5% seit 01.01.2008 zu bezahlen.
Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 20080139 des Betreibungsamtes Ramosch, Zahlungsbefehl vom 22. Mai 2008, wird in diesem Umfang aufgehoben und dem Kläger die definitive Rechtsöffnung erteilt für CHF 15'750.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Januar 2008 und die Betreibungskosten in der Höhe von CHF 100.00.
5. Die Kosten des Kreisamtes Ramosch von CHF 300.00 sowie die Kosten des Bezirksgerichts Inn, bestehend aus
- einer Gerichtsgebühr (inkl. Streitwertzuschlag) von CHF 10’000.00
- Schreibgebühren von CHF 852.00
- Barauslagen (inkl. Expertise) von CHF 3'218.95
Total somit von CHF 14'070.95
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gehen zulasten der Beklagten.
6. Die Beklagte wird verpflichtet, den Kläger ausseramtlich mit CHF 9'684.00 inkl. Spesen und 7.6% Mehrwertsteuer zu entschädigen.
7. Der Beklagten wird eine Wiederherstellungsfrist von einem Monat seit Mitteilung der Entscheidung angesetzt.

## Considerations