# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1c9376a6-e3db-407a-8093-db69dca23c73
**Court:** ZH_HG
**Chamber:** ZH_HG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht
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Rechtsbegehren: (act. 1, S. 2)
"1. Es sei das Grundbuchamt C._ sofort und ohne Anhörung der Beklagten (superprovisorisch) anzuweisen, zugunsten der Klägerin und zulasten des Grundstücks der Beklagten ein  auf dem Grundstück Grundbuchblatt ..., Kat.-Nr. ..., D._-Strasse ..., ... Zürich, für die Pfandsumme von CHF 120'849.35 zuzüglich Zins zu 5% seit 18. Februar 2016  im Grundbuch einzutragen, das heisst vorzumerken;
2. Es sei das Grundbuchamt C._ sofort und ohne Anhörung der Beklagten (superprovisorisch) anzuweisen, zugunsten der Klägerin und zulasten des Grundstücks der Beklagten ein  auf dem Grundstück Grundbuchblatt ..., Kat.-Nr. ..., E._-Strasse ..., ... Zürich, für die Pfandsumme von CHF 79'630.35 zuzüglich Zins zu 5% seit 18. Februar 2016  im Grundbuch einzutragen, das heisst vorzumerken;
3. Es sei das Grundbuchamt F._ sofort und ohne Anhörung der Beklagten (superprovisorisch) anzuweisen, zugunsten der Klägerin und zulasten des Grundstücks der Beklagten ein  auf dem Grundstück Grundbuchblatt ..., Kat.-Nr. ..., G._-Strasse ..., ... Zürich, für die Pfandsumme von CHF 143'215.77 zuzüglich Zins zu 5% seit 18. Februar 2016  im Grundbuch einzutragen, das heisst vorzumerken;
4. Es seien die vorstehend beantragten Eintragungen dem  C._ und F._ gemäss Art. 48 Abs. 2 Iit. b GBV sowohl telefonisch oder elektronisch als auch schriftlich mitzuteilen;
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten der Beklagten."

## Considerations

Das Einzelgericht zieht in Erwägung:
1. Die Klägerin beantragte mit Eingabe vom 29. März 2016 (persönlich über-
bracht) samt Beilagen (act. 1; act. 3/2-38) die (vorerst) superprovisorische Eintra-
gung von Bauhandwerkerpfandrechten gemäss den oben genannten Rechtsbe-
gehren. Diesem Gesuch wurde mit Verfügung vom 30. März 2016 einstweilen und
ohne Anhörung der Gegenpartei entsprochen, und die Grundbuchämter C._
und F._ wurden angewiesen, die Pfandrechte vorläufig im Grundbuch einzu-
tragen. Gleichzeitig wurde der Beklagten Frist zur Stellungnahme zum klägeri-
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schen Begehren bis 20. April 2016 angesetzt, unter der Androhung eines Ak-
tenentscheids im Säumnisfall (act. 4). Nachdem sich die Beklagte innert Frist bzw.
bis dato nicht hat vernehmen lassen, ist androhungsgemäss aufgrund der Akten
zu entscheiden.
2. Unter Berücksichtigung der Eingabe der Klägerin und der eingereichten Un-
terlagen (act. 3/2-38) erscheint als glaubhaft bzw. ist unbestritten geblieben, dass
die Klägerin für die eingetragene Pfandsumme auf dem Grundstück der Beklagten
(Prot. S. 2) im Sinne von Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB Arbeit geleistet hat, ein Be-
trag in der Höhe der eingetragenen Pfandsumme bisher unbezahlt geblieben ist,
die Viermonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB mit der vorläufigen Eintragung
gewahrt wurde und der Zins von 5 % seit 18. Februar 2016 geschuldet ist. Die
einstweilige Anweisung an die Grundbuchämter C._ und F._ sind daher
als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB zu bestätigen.
3. Sodann ist der Klägerin Frist anzusetzen, um Klage auf definitive Eintragung
des Pfandrechts gegen die Beklagte anzuheben. Die Prosequierungsfrist ist pra-
xisgemäss auf 60 Tage festzulegen, wobei allfällige Gerichtsferien bei der Frist-
ansetzung berücksichtigt werden. Eine Verlängerung dieser Frist ist möglich, be-
darf aber eines gesonderten und begründeten Gesuches (Art. 144 Abs. 2 ZPO);
dieses würde in einem kostenpflichtigen Nachverfahren behandelt. Als zureichen-
de Gründe für eine Fristerstreckung gemäss Art. 144 Abs. 2 ZPO werden nur
entweder die Zustimmung der Gegenpartei oder von der Partei nicht vorhersehba-
re oder nicht beeinflussbare Hinderungsgründe anerkannt.
4. Die Höhe der Gerichtsgebühr wird nach der Gebührenverordnung des
Obergerichts bestimmt (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in
erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2
Abs. 1 lit. a GebV OG). Es ist von einem Streitwert von CHF 343'695.47 auszuge-
hen, wobei die Gerichtsgebühr in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8
Abs. 1 GebV OG auf CHF 9'000.-- festzusetzen ist.
5. Über den Pfandanspruch der Klägerin ist noch nicht definitiv entschieden. Es
wird im ordentlichen Verfahren festzustellen sein, ob die Klägerin endgültig ob-
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siegt. Daher rechtfertigt es sich, im vorliegenden Verfahren lediglich eine einstwei-
lige Kostenregelung zu treffen. Gemäss Praxis des Einzelgerichts des Handelsge-
richts des Kantons Zürich sind die Gerichtskosten im Verfahren betreffend die vor-
läufige Eintragung des Pfandrechts von der Klägerin zu beziehen, wobei der end-
gültige Entscheid dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorbehalten bleibt.
6. Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentli-
chen Verfahren vorbehalten.