# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 86afeb44-081c-46a6-b5b9-813cd9ff261a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1962, arbeitete als Reinigungsangestellte zu 50
%
im S
pital
A._
und daneben bei der Kreisschulpflege
B._
und war bei der Unfallversicherung der Stadt Zürich obligatorisch gegen Berufs- und Nichtbe
rufsunfälle versichert.
Bei in den Jahren 2003 und 2005 erlittenen Unfällen hatte die Versicherte sich Verletzungen an der rechten und der linken Schulter zugezogen, wofür der da
mals zuständig gewesene Unfallversicherer, die
Suva
,
bis zum 3
0.
November 2006
Taggeldleistungen und Heilbehandlung erbracht hatte
(vgl. zum Sachver
halt: Urteil
des Sozialversicherungsgerichts
UV.2015.00061 vom 29.
Februar 2016 E. 1.1
,
Urk.
7/J23
).
Am 1
1.
Januar 2013 fiel die Versicherte nach
einer Vollbremsung im Tram rück
wärts zu Boden und schlug sich dabei den Hinterkopf an (
Urk.
7/G1,
10/M
1,
10/M
2). Gemäss den ärztlichen Berichten machte die Versicherte Kopfschmerzen, Nackenschmerzen sowie Schmerzen in der linken Schulter mit Taubheitsgefühl im kleinen Finger geltend (
Urk.
10/M
1,
10/M
2). Die Versicherte
war vom 11.
Januar bis
8.
Februar 2013 arbeitsunfähig (
Urk.
7/T2), wofür der nunmehr zuständige Unfallversicherer, die Unfallversicherung der Stadt Zürich, Taggelder erbrachte.
Die physiotherapeutische Behandlung war am
1
2.
März 2013
abgeschlossen (vgl.
Urk.
10
/M10
und 10
/M54
).
Die Versicherte liess am 2
6.
Februar 2014 ei
nen Rückfall zum Unfall vom 11.
Januar 2013 mit rechtsseitigen Schulterbeschwerden geltend machen (
Urk.
7/G18) sowie eine erneute Arbeitsunfähigkeit seit 2
0.
Februar 2014 (
Urk.
7/T3). Die Unfallversicherung der Stadt Zürich verneinte mit Verfügung vom 2
0.
Januar 2015 und nachfolgendem
Einspracheentscheid
vom
9.
März 2015 ihre Leistungspflicht für den am 2
6.
Februar 2014 geltend gemachten Rückfall (
Urk.
7/G43
, 7/J6
). Die Versicherte liess dagegen Beschwerde erheben (
Urk.
7/J7
). Im Beschwerdeverfahren zog das Sozialversicherungsgericht die Akten der Schweizerischen Invalidenversicherung
(vgl.
Urk.
7/J17)
,
und damit auch das Gutachten der
C._
AG vom
9.
Juli 2015
bei
(vgl.
Urk.
14/101)
.
Mit Urteil UV.2015.00061 vom 2
9.
Februar 2016
hob das Sozialversicherungs
-
gericht den angefochtenen
Einspracheentscheid
vom
9.
März 2015 auf und wies die Sache zur Vornahme von weiteren Abklärungen, namentlich zur Einholung eines versicherungsunabhängigen Gutachtens
, und zu neuem Entscheid
an die Unfallversicherung der Stadt Zürich zurück (
Urk.
7
/J23).
1.2
Die
Unfallversicherung der Stadt Zürich
holte daraufhin
(vgl.
Urk.
7/
G
52, 7
/G53) die Berichte von
Dr.
D._
, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 1
4.
Juli 2016 (
Urk.
10/M53) sowie von
Physiotherapeutin
E._
, vom 1
8.
Juli 2016 (
Urk.
10/M54) ein.
Mit Schre
iben vom 3.
Oktober 2016 (
Urk.
7
/G58
) gab die Unfallversicherung der
Stadt Zürich der Versicherten Gelegenheit,
sich zum Gutachtens
auftrag und
zum vorgeschlagenen Gutachter
Dr
.
F._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe
gungsapparates
, zu äussern
(vgl. auch
Urk.
7/G60, 7/G62, 7/G61)
. Am
7.
Novem
ber 2016 erteilte die Unfallversicherung der Stadt Zürich
in Zusammen
arbeit mit der Suva
Dr.
F._
den Auftrag
zur Gutachtenserstellung (
Urk.
7
/G63).
Das Gutachten von
Dr.
F._
datiert vom
5.
Dezember 2016 (
Urk.
10
/M55).
Die Versicherte liess sich dazu mit E-Mail vom 2
8.
Februar 2017 vernehmen (
Urk.
7/G71).
Mit Verfügung vom 2
8.
April 2017
verneinte
die Unfallversicherung i
hre Leis
tungs
pflicht für die mit der Rückfallmeldung vom 2
6.
Februar 2014 geltend
gemachten
rechtsseitigen Schulterb
eschwerden (
Urk.
7
/G75). Daran hielt sie nach erfolgter Einsprache (
Urk.
7
/J25) mit
dem
Einspracheentscheid
vom 11.
August 2017
(
Urk.
2)
fest
.
2.
Gegen diesen Entscheid
vom 1
1.
August 2017
richtet sich die Beschwerde vom 1
4.
September 2017 mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene
Einspracheent
scheid
sei aufzuheben und es sei eine ergänzende Stellungnahme der
C._
AG einzuho
len (
Urk.
1).
In der Beschwerdeantwort vom 1
9.
Oktober 2017 schloss die Unfallversicherung auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6). Mit Verfügung vom 2
3.
Oktober 2017 wurde der Versicherten davon Kenntnis gegeben (
Urk.
8).
Nach Rückfrage des Gerichts reichte die Beschwerdegegnerin am 1
3.
März 2018 nochmals die medizinischen Akten (
Urk.
10/1-56
;
Urk.
10/1-19 =
Urk.
7/1-19,
Urk.
10/53-56 =
Urk.
7/20-23;
Urk.
10/20-52 existieren nicht) sowie die bei ihr vorhandenen Akten aus dem invalidenversic
herungsrechtlichen Verfahren der Beschwerdeführerin
ein (
Urk.
11/1-18). Die Beschwerdeführerin liess erklären, auf eine Einsichtnahme in diese und eine Stellungnahme zu diesen Akten zu ver
zichten (
Aktennotiz vom 2
6.
Juni 2018,
Urk.
12). Mit Verfügung vom 2
6.
Juni 2018 zog das Sozialversicherungsgericht die Akten der Schweizerischen Invali
den
versicherung
vollständig
bei (
vgl.
Urk.
14/1-166). Beide P
arteien erklärten daraufhin, auf eine
Einsicht- und
eine
Stellungnahme zu verzichten (vgl. Akten
notiz vom 1
0.
Juli 2018,
Urk.
16).
Auf
die Vorbringen
in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem
ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
1
1.
Januar
2013
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwen
dung finden und in
dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Hinsichtlich des Gegenstands der Unfallversicherung nach
Art.
6 UVG und
nach
Art.
11 UVV, der Anspruchsvoraussetzung des natürlichen und adäquaten Kau
sal
zusammenhangs
und
hinsichtlich
des
Fallab
schlusses kann auf E. 1 des Urteils
UV.2015.00061
vom 29. Februar
2016
(
Urk.
7/J23)
verwiesen werden.
Ergänzend festzuhalten ist, dass das
Sozialversicherungsgericht den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu
prüfen
und danach zu entscheiden
hat
, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander
widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Ausein
andersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolge
rungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts
anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut
lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
1.3
1.3.1
Bei einer
Rückweisung der Sache an
die V
erwaltung
ist diese
und nach erneut angefochtenem Entscheid im zweiten Beschwerdeverfahren
ist
das Gericht an die Erwägungen des Rück
weisungsentscheids gebunden
(vgl. Urteil des Bundesge
richts
9C_941
/2012 vom 2
0.
März 2013 E. 4.3.2
).
1.3.2
Auch
im Bereich der
Unfallver
sicherung
ist eine Begutachtung
bei Uneinigkeit durch eine beim kantonalen Versicherungsgericht anfechtbare Zwischenverfü
gung anzuordnen, und der versicherten Person stehen vorgängige Mitwirkungs
rechte in dem Sinne zu, dass sie sich zu den Gutachterfragen äussern kann. Die dabei zu beachtenden Modalitäten r
ichten sich sinngemäss nach BGE
137 V 258 E. 3.4.2.9 (BGE 138 V 323 E. 6.1.4).
Wird eine Begutachtung entsprechend verfügungsweise angeordnet, so kann die versicherte Person mit Beschwerde an das kantonale Versicherungsge
richt
for
melle
Ausstandsgründe
und
gewisse materielle Einwendungen geltend machen, nämlich den Einwand, es handl
e sich um eine unnötige
„
second
opinion
“
sowie Einwendungen gegen Art oder Umfang der Begutachtung (beispielsweise betref
fend die Auswahl der
me
dizinischen Disziplinen) oder gegen einzelne Sachver
ständige (etwa betreffend deren
Sachkompetenz, BGE 138 V 274 f.
E.
1.1
und E.
1.2.3
).
Unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abhängigkeit führen nach gefes
tig
ter Rechtsprechung der regelmässige
Beizug
eines Gutachters oder einer Begut
achtungsinstitution durch den Versicherungsträger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte sowie das daraus re
sultierende Honorarvolumen für sich allein genommen nicht zum Ausstand (vgl. BGE 139 V 355 E. 5.2.2.1 und 138 V 277 E. 2.2.2; BGE 137 V 226 E. 1.3.3).
2
.
2
.1
Die Beschwerdegegnerin ging im
Einspracheentscheid
vom 1
1.
August 2017
(Urk. 2)
und in der Beschwerde
antwort
vom 1
9.
Oktober 2017 (
Urk.
6) davon aus,
Dr.
F._
habe in Kenntnis der
Vorakten
und nach eingehender Untersuchung der Versicherten ein umfassendes, beweisrechtlich einwandfreies Gutachten erstellt. Darauf sei abzustellen. Das von der Beschwerdeführerin gewünschte Vor
gehen, das Gutachten von
Dr.
F._
einer früheren Gutachterstelle zur Stellung
nahme zu unterbreiten, entspreche nicht der Praxis. Den Anweisungen des Sozial
versicherungsgerichts im Urteil vom 2
9.
Februar 2016 sei sie vollumfänglich nach
gekommen. Für die am 2
6.
Februar 2014 geltend gemachten erneuten Be
schwerden bestehe keine Leistungspflicht (
Urk.
2 S. 1 f., S. 4 f. und
Urk.
6 S. 3).
Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerde
demgegenüber
geltend machen, bei der
C._
AG
sei eine Stellungnahme zum Gutachten von
Dr.
F._
vom
5.
Dezember
2016
einzuholen. Die
C._
AG
habe anzugeben, ob sie an ihrem Gutachten auch nach den Einschätzungen von
Dr.
F._
festhalte (
Urk.
1 S. 2
, vgl. auch
Urk.
7/J25
).
2
.2
Strittig und zu prüfen ist somit, ob
für die Frage der Leistungspflicht für die im Februar 2014 bestandenen rechtsseitigen Schulterschmerzen
und Befunde an der rechten Schulter
(vgl. Urteil des Sozialversicherungsgericht UV.2015.00061 vom 2
9.
Februar 2016 E. 2.3
,
Urk.
7/J23
)
auf das Gutachten von
Dr.
F._
vom
5. Dezember 2016
abgestellt werden kann
,
oder ob insbesondere die von der
Beschwerdeführerin beantragten
ergänzende
n Abklärungen vorzunehmen sind.
3
.
3
.1
Aufgrund der Erwägungen im rechtskräftigen Rückweisungsentscheid des Sozial
versicherungsgerichts vom 2
9.
Februar 2016 hatte die Beschwerdegegnerin
zu den
bereits vorhandenen medizinischen Berichten (vgl. dazu Urteil des Sozialver
si
che
rungsgerichts UV.2015.00061 vom 2
9.
Februar 2016 E. 3)
einen ausführ
lichen Bericht des behandelnden Physiotherapeuten sowie die vollständige Kran
ken
ge
schichte von
Dr.
D._
beizuziehen, und im Anschluss ein versicherungsunab
hängiges Gutachten zu veranlassen
(E. 4.5 bis E. 4.6; zum weiteren medizini
schen Sachverhalt vgl. E. 3 des genannten Urteils
)
.
3.2
3.2.1
Dr.
D._
gab am 1
4.
Juli 2016 an, die Versicherte beziehe seit Februar 2015 eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung. Die Versicherte sei überzeugt gewesen, dass es sich bei den Beschwerden im Bereich der rechten Schulter um Unfallfolgen handle. Gemäss beiliegendem Bericht habe der Unfall im Jahr 2013 nur die linke Schulter betroffen. Aufgrund der Wiederaufnahme der Arbeit ab dem
1.
April 2016 habe die Versicherte einen Abschluss der unfallbedingten Behandlung gewünscht (
Urk.
10/M53
; vgl.
die Anfrage der Beschwerdegegnerin:
Urk.
7/G53
).
3.2.2
Physiotherapeutin
E._
führte im Bericht vom 1
8.
Juli 2016
(
Urk.
10/M54)
aus
, die Versicherte sei wegen einer Halswirbelsäulendistorsion, welche sie sich beim Unfall vom 1
1.
Januar 2013 zugezogen habe, in Behandlung gewesen. Bei der ersten Therapiesitzung habe sie folgende Beschwerde
n
angegeben:
1.
Starke
occipitale
Schmerzen (Intensität 6-7/10), konstant, Mühe den Kopf auf das Kissen abzulegen wegen zu starken Schmerzen.
2.
Schmerzen (Intensität: 6-7/10) ausstrahlend von hinter den
Ohren
über beide Seiten des Kopfes bis hin zu Stirn und Augen, unregelmässig.
3.
Schmerzen und Steifheit im Nacken.
4.
Schmerzen im Schultergürtel beidseits. Rechte Seite
> linke Seite.
5.
Leichte Schmerzen im Handgelenk links und Finger IV und V links.
Das Hauptproblem seien Ziffer 1, dann Ziffer 2 und 3 gewesen. Ziffer 4 und Ziffer
5
seien sekundär gewesen. Deshalb habe sie die Schultern und das linke Handgelenk nicht genauer untersucht und analysiert. Ziel der Therapie sei es gewesen, die Schmerzen ge
mäss Ziffer 1-3 zu reduzier
en und die Beweglichkeit des Nackens zu verbessern (Ziffer 3).
In den ersten Therapien seien die
occipitalen
Schmerzen sehr stark gewesen. Da sich die Schmerzen nicht geändert hätten, habe sie die Versicherte nach der vierten Therapiesitzung erneut zu
Dr.
D._
geschickt, welcher zur Sicherheit noch ein MRI habe machen lassen. Sie habe die Phy
siotherapie sistiert. Nach der The
rapiep
ause seien
die grössten Probleme für die Versicherte immer noch
Ziffer 1 und Ziffer 3 (Nackenschmerzen im
M
usculus
t
rapezius
superior
Bereich, rechts stärker als links) gewesen. Die Beschwerden gemäss Ziffer 2 seien nicht mehr vorhanden gewesen. Die Beschwerden gemäss Ziffer 4 seien noch vorhanden gewesen
, rechts
mehr
als links. Da beide Schultern schon einmal operiert worden
seien
, habe sie die Schmerzen als vorherige Problematik interpretiert und nicht in die Therapie einbezogen. Die Beschwerden gemäss Ziffer 5 seien kein Thema mehr gewesen. Am 1
2.
März 2013 sei entschieden worden, die Therapie abzu
schliessen, da keine deutlichen Beschwerden mehr vorhanden gewesen seien (keine Schmerzen im
Occiput
und
im
Nacken und sehr gute Nackenbe
weg
lich
keit). Sie habe der Versicherten mitgeteilt, sie solle sich melden, falls die Schmer
zen wiederkehren würden. Sie habe sie zudem aufgefordert, selbständig weiter
Dehnungsübungen
für den
Musculus
trapezius
zu machen. Die Versicherte habe sich nicht mehr gemeldet (
Urk.
10/M54).
3.3
Dr.
F._
erstellte das Gutachten vom
5.
Dezember 2016 aufgrund der ihm zur Verfügung gestellten
(vgl.
Urk.
7/G63 S. 2) und von ihm
angeforderte
n Akten, der Ergebnisse der erfolgten radiologischen Untersuchungen und aufgrund der am 2
4.
November 2016 durchgeführten Untersuchung der Beschwerdeführerin (
Urk.
10/M55 S. 1
ff.,
S. 16 ff.,
S. 22
f.
).
Er
diagnostizierte
unter anderem
ein dominantes
chronifiziertes
Schulte
rarm
syndrom rechts (Ziffer 4.1) bei
-
Supraspinatus
- und
cranialer
Subscapu
larisruptur
, traumatisch 16.12.
2003;
-
Posttraumatischer
frozen
shoulder
;
-
Supraspinatus
- und
Sub
scapularisrekonstruktion
,
LBS
Te
nodese
8.4.2004;
-
Postoperativer
frozen
shoulder
;
-
Schulterarthroskopischem
Débridement
bei
Synovitis
, Vernarbungen, insuffi
zienter Sehnennaht und Verdacht auf
low
grade
Infekt
;
-
Supraspinatussehnenreruptur
;
-
K
norpelläsion II-III
Humeruskopf
;
-
Persistierende
Schultersteife
;
-
DD CRPS II
;
-
DD Verdacht auf psychogene Überlagerung (
Urk.
10/M55 S. 23).
Die unter Ziffer 4.1 beschriebene
Rotatorenmanschettenruptur
wie auch die posttraumatische
frozen
shoulder
seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dem
Un
fallereignis vom 1
6.
Dezember 2003 anzulasten (
Urk.
10/M55 S. 28
und S.
24 f.
).
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 1
6.
Dezember 2003 und nur möglicherweise auf das Unfallereignis vom 1
1.
Januar 2013 zu
rück
zuführen sei die
Reruptur
der
Supraspinatussehne
. Im Rahmen der Arthros
kopie vom 1
8.
Februar 2005 sei ein insuffizienter Ansatz sowohl der
Supra
spi
natus
- wie auch der
Subscap
ularissehne
beschrieben worden
(vgl. Urk. 14/15/13)
, was mit der bei den
MRI-
Untersuchungen vom 2
8.
Februar 2014 und vom 1
2.
Juni 2015 gefundenen
Reruptur
(
en
)
gleichzusetzen sei. Auch hätten die Ärzte der Klinik
G._
am 1
7.
September 2012 eine Einschränkung der aktiven Abduktion auf 120°, der Flexion auf 130° und ein positives
Jobe
-Zeichen gefun
den, weshalb die von diesen Ärzten gestellte Verdachtsdiagnose der
Supraspina
tus
reruptur
gutachterlicherseits
unterstützt werden müsse
(vgl.
Urk.
14/77/33)
. Es handle sich um einen schicksalshaften Verlauf wie er in 37
%
der Fälle fünf Jahre nach operativer Rekonstruktion beschrieben werde. Es müsse – mangels Vorlie
gens der entsprechenden Untersuchung -
offen bleiben
, weshalb im Rahmen der
Magnetresonanztomograpie
vom 2
1.
Juni 2005 schwere Sehnenveränderungen aber keine
Reruptur
beschrieben worden sei
(vgl.
Urk.
14/
16/39)
.
Der Befund vom 2
1.
Juni
2005 müsse im H
inblick auf das Ergebnis der Ar
t
h
roskopie vom 1
8.
Februar 2005 kritisch hinterfragt werden.
Gegen eine Schädigung im Rahmen des Unfallereignisses
vom 1
1.
Januar 2013
spreche zudem, dass das geschilderte Unfallereignis mit Sturz auf den Rücken und beide Schultern nur eine Kontusion von hinten gegen die rechtsseitige Schulterpartie
mit sich bringe
, was ungeeignet
erscheine, eine
Rotatorenmanschettenreruptur
hervorzurufen (
Urk.
10/M55 S. 29).
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 1
6.
Dezember 2003 zurückzuführen und unbeeinflusst durch das Unfallereignis vom 1
1.
Januar 20
13 sei die Knorpelläsion mit
Ch
ondromalazie
II-III am
cranialen
Humeruskopf
der rechten Schulter wie sie ihm Rahmen der Arthroskopie vom 1
8.
Februar 2005 festgestellt worden sei (
Urk.
10/M55 S. 29).
Nur möglicherweise auf das Unfallereignis vom 1
1.
Januar 2013 zurückzuführen sei die ab dem 2
8.
Februar 2014 erneut diagnostizierte
frozen
shoulder
. Schulter
steifen könnten bei Unfällen auch ohne wesentliche Gewalteinwirkung und bei sonst gesunden Schultern entstehen. Wenn überhaupt, so müsse beim Unfaller
eignis vom 1
1.
Januar 2013 von einer geringen Gewalteinwirkung ausgegangen werden, weil die Kraft des Sturzes sich nach Lage der Akten auf beide Schultern, den Kopf sowie zusätzlich den Rücken verteilt habe (
Urk.
10/M55 S. 30). Auf
grund der durchlebten schweren Schultersteife nach dem Ereignis vom 16. Dezem
ber
2003, der Schädigung
der
Rotatorenmanschette
und der Knorpel
schädigung des
Humeruskopfes
sei von einer erheblichen Vulnerabilität zum Zeitpunkt des Unfallereignisses auszugehen, welche in der Entstehung der erneu
ten Schultersteife, w
enn sie
zeitnah nach dem Unfallereignis entstanden wäre, wesentlich schwerer wiegen würde als das Unfallereignis selbst. Die üblichen Verläufe von
(posttraumatischen)
Schultersteifen zeichneten sich durch eine anfäng
liche, aber zumindest einige Wochen andauernde erhebliche Schmerzprob
lematik und schnell sich entwickelnde Funktionseinschränkung der Schulter
aus
, die einer zeitnahen und über Monate sich erstreckenden medizinischen Betreuung bedürften. Der vorliegende Verlauf lasse sich nicht mit einem Verlauf nach posttraumatischer
frozen
shoulder
vereinbaren
(
Urk.
10/M55 S. 31)
. Zusammen
fassend müsse geschlossen wer
den, dass die erneute Schulters
teife rechts nach dem Unfallereignis vom 1
1.
Januar 2013 nicht mit der gebührenden Wahrschein
lichkeit
mit diesem im Zusammenhang stehe
, weil der aktenkundige nicht einem üblichen Verlauf einer posttraumatischen
frozen
shoulder
entspreche und es wesentlich wahrscheinlicher sei, dass sich diese im Verlauf nach dem Unfaller
eignis durch die schwerwiegenden Vorschädigungen erneut schicksalshaft und unabhängig des Unfallereignisses entwickelt habe
(
Urk.
10/M55 S. 32).
Es sei von einer 12jährigen Anamnese a
uszugehen. Aufgrund des Bericht
s der Universitätsklinik
G._
vom 1
7.
September 2012
(vgl.
Urk.
14/77/33)
müsse ange
nommen werden, dass die Versicherte
unterbruchsfrei
an rechtsseitigen Schulterbeschwerden gelitten habe. Die Diagnose einer
Schmerzchronifizierung
ergebe sich aus dem fehlenden Ansprechen auf therapeutische Massnahmen so
wie aus dem Ausbleiben des Effektes der durchgeführten Infiltrationen (
Urk.
10/M55
S. 25).
3.4
Im Schreiben vom 2
3.
Januar 2017 führte
Dr.
D._
aus, gemäss seinen Unterlagen sei
die Versicherte vom 1
1.
Januar bis
8.
Februar 2013 arbeitsunfähig gewesen. Wegen Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm sei sie an die Phy
siotherapie überwiesen worden (
Urk.
7/G71).
4.
4.1
Das Sozialversicherungsgericht hatte im Urteil UV.2015.00061 vom 2
9.
Februar 2016 E. 4.4 erwogen, aufgrund der Erstangaben der Beschwerdeführerin sei grundsätzlich davon auszugehen, dass sie bei einer Vollbremsung des Trams nach hinten auf den
Rücken und die Schultern gefallen sei und insbesondere den Hinterkopf am Boden angeschlagen habe (
Urk.
7/J23).
Von diesem Unfallablauf ist nach den erfolgten Aktenergänzungen und der Begut
achtung von
Dr.
F._
weiterhin auszugehen.
Gemäss den Angaben von
Dr.
F._
war im Rahmen der Erstuntersuchung in der Klinik für Unfallchirurgie des Universitätsspitals
H._
am 1
2.
Januar 2013 tat
sächlich die linke und nicht die rechte Schulter röntgenologisch abgeklärt worden (
Urk.
10/M55 S. 22 und S. 30). Damit erscheine es auch unwahrscheinlich, dass die klinische Untersuchung auf der rechten Seite erfolgt sei und im Bericht fälschlicherweise mit links bezeichnet worden sei (
Urk.
10/M55 S. 30).
Sodann wurden die von der Versicherten in der Klinik für Unfallchirurgie des Uni
versitätsspitals
H._
geltend gemachten Schmerzen an der linken Schulter mit Taubheitsgefühl im linken Finger auch im Rahmen der Physiotherapie ange
geben (
Urk.
10/M2 und 10/M54; vgl. auch die Angaben von
Dr.
D._
vom 2
3.
Januar 2017,
Urk.
7/G71). Diese wie auch die rechtsseitigen Schulter
schmerzen hätten nach dem Unfall nicht im Vordergrund gestanden und seien nicht in die Behandlung einbezogen worden (
Urk.
10/M54 S. 2). Auch gegenüber
Dr.
I._
, Facharzt für Neurologie, wurden bei der Untersuchung vom
1.
Juli 2013 nach dem Sturz aufgetretene sowohl links- als auch rechtsseitige Beschwerden geltend gemacht (
Urk.
10/M6 S. 1 ff.).
Damit kann wie im Urteil UV.2015.00061 vom 2
9.
Februar 2016 E. 4.4 erwogen, weder von einem direkten noch von einem ausschliesslichen Sturz auf die linke oder die rechte Schulter ausgegangen werden. Mit
Dr.
F._
ist vielmehr anzu
nehmen, dass die Kraft des Sturzes sich auf beide Schultern und den Kopf sowie zusätzlich auf den Rücken verteilt hatte (vgl.
Urk.
10/M55 S. 30). Damit ist nach
den nachvollziehbaren Feststellungen von
Dr.
F._
jedenfalls von einer geringen
Gewalteinwirkung auf die rechte Schulter auszugehen (
Urk.
10/M55 S. 30).
4.2
Die Beschwerdeführerin hatte nach der Ankündigung der Beschwerdegegnerin,
Dr.
F._
mit der Begutachtung beauftragen zu wollen, den Umstand bean
standen lassen, dass nicht die
C._
AG, die im IV-Verfahren beauftragt worden war,
für die erneute
Gutachtenserstellung
vorgesehen war (vgl.
Urk.
7/G62).
Aus den Erwägungen des Urteils
UV.2015
.00163
vom 2
9.
Februar 2016 ergibt sich
jedoch
selbstredend
, dass mit der versicherungsunabhängigen Begutachtung eine Begutachtung bei einer bis anhin nicht mit der Sache betrauten Arztperson
beziehungsweise
Gutachterstelle gemeint war. Das Gutachten der
C._
AG wurde
im
Urteil
-
wie
auch
die Berichte von
Vertrauens
arzt
Dr.
J._
,
Fach
arzt für Orth
o
pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
-
in Bezug auf die strittige Frage des Kausalzusammenhangs als nicht über
zeugend beurteilt, weshalb eine
(
unabhängige
)
Expertise einzuholen sei (E.
4.5
und E. 4.6
; vgl. Urteil des Bun
desgerichts 8C_815/2012 vom 21.
Oktober 2013 E.
3.3
).
Da sich die Einholung einer unabhängigen Begutachtung von dritter Stelle bereits aus
dem
Rückweisungsurteil
ergab, war die Beschwerdegegnerin nicht verpflich
tet,
aufg
rund des entsprechenden Vorbringens der Beschwerdeführerin
und der
insoweit bestandenen
«
Uneinigkeit
»
eine anfechtbare Zwischenverfügung zu erlassen. Der Erlass einer entsprechenden Zwischenverfügung hätte einen forma
listischen Leerlauf bedeutet, da
das Sozialversicherungsgericht im Rahmen einer gerichtlichen Überprüfung an den eigenen
Rückweisungsentscheid gebunden
gewesen wäre
.
Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführerin im Schreiben vom 2
5.
Oktober 2016 und aufgrund des weiteren Verlaufs
(vgl.
Urk.
7/G62, 7/G61, 7
/
G65) kann zudem
nicht von einer fortdauernden Uneinigkeit ausge
gangen werden,
sodass auch aus diesem Grund keine
Zwischenv
erfügung nötig war
.
Sodann bestand auch weder hinsichtlich der vorgesehenen Fachrichtung noch der Person des vorgesehenen Gutachters noch hinsichtlich der Fragestellung eine fortdauernde Uneinigkeit, die
den Erlass einer anfechtbaren Zwischenv
erfügung notwendig gemacht hätte.
Auch im vorliegenden Verfahren werden
keine entsprechenden Einwände, namen
tlich
keine Einwände gegen die Person von
Dr.
F._
geltend gemacht
noch sind solche ersichtlich
.
Die Beschwerdeführerin lässt jedoch beantragen, die
C._
AG sei anzufragen, ob
Dr.
F._
als Arzt bekannt sei, der Gutachten tendenziell zugunsten der Versicherungen erstelle (
Urk.
1 S. 2).
Selbst wenn
Dr.
F._
regelmässig
für die Unfallversicherung der Stadt Zürich
tätig wäre
, was diese bestreitet, so würde dies für sich keine Befangenheit begründen (vgl. vorne E. 1.3.2).
Zudem bejahte
Dr.
F._
das V
orliegen eines Rückfall
s zum Ereignis vom 1
6.
Dezember 2003 und damit eine Leistungspflicht
der Suva
(vgl.
Urk.
10/M55 S. 34).
Anlass für weitere Abklärungen
und eine eigentliche
Suche nach möglichen Ablehnungsgründen besteht nicht.
Es liegen damit keine formalen Gründe vor, die den Beweiswert des Gutachtens von
Dr.
F._
in Frage zu stellen vermöchten.
Zu prüfen bleibt, ob es inhaltlich zu überzeugen vermag.
4
.3
4.3.1
Das Gutachten vom
5.
Dezember 2016
beruht
auf den
Dr.
F._
zur Verfügung gestellten und von ihm angeford
erten
Vorakten
(
Urk.
10/M55 S.
1 ff.),
auf
klinischen und radiologischen
Untersuchungen
(vgl.
Urk.
10/M56 S. 16 f.), sowie auf den im Verlauf
nach dem Unfall
erhobenen bildgebenden
Abklärungen
(
Urk.
10/M55 S. 22 f.)
.
Dr.
F._
legte
in Auseinandersetzung mit den im Verlauf vor
dem Unfall vom 11
.
J
anuar 2013 erhobenen Befunde
n
, dem Unfallablauf
und der Beschwerde
entwicklung nach dem Unfall nachvollziehbar dar,
dass die einzelnen
nach Februar 2014
an der rechten Schulter
festgestellten Befunde
wie insbesondere die
Supraspinatussehnen
re
ruptur
(beziehungsweise die
Rotatorenmanschetten
re
rup
tur
), die Knorpelläsion am
Humeruskopf
und die persistierende Schultersteife
nicht mit überwiegender Wahrscheinli
chkeit dem Unfallereignis vom 1
1.
Januar 2013 zugeschrieben werden könn
t
en
(vgl.
Urk.
10/M
55 S. 25, 10/M55 S. 28
f
f
.)
.
Auf diese Beurteilung kann abgestellt werden.
Was den von
Dr.
F._
nicht
separat erwähnten Befund einer rechtsseitigen
Subscapularisruptur
(vgl.
Urk.
10/M55
S. 23 und S. 29)
b
etrifft,
hatten auch die Ärzte der
C._
AG einen
Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1
1.
Januar 2013 verneint (
Urk.
14/101/28
, 14/101/39).
4.3.2
Die Beschwerdeführerin liess nicht darlegen, weshalb sie die Ausführungen von Dr.
F._
nicht zu überzeugen vermöchten. Allein der Umstand, dass die Ärzte der
C._
AG, namentlich der Orthopäde Dr.
K._
, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, die natürliche Kau
salität anders beurteilt hatte
, welche Beurteilung das
Gericht nicht zu überzeugen vermocht hatte
(vgl.
hierzu:
Urteil UV.2015.00
0
61 vom 2
9.
Februar 2016 E. 4.5 S. 14),
vermag die
späteren
Erkenntnisse von Dr.
F._
nicht in Frage zu stellen.
Anders als Dr.
K._
und die Ärzte der
C._
AG zog
Dr.
F._
die vor dem Unfall vom 11
.
Januar 2013 erhobenen Befunde, namentlich den
Befund der Arthroskopie vom 18.
Febru
ar 2005 und die Ergebnisse der klinischen Untersuchung vom
17. Septem
ber 2012 in der
Universitätsklinik
G._
in seine Beurteilung mit ein
(vgl.
Urk.
10/M55 S. 29)
.
Weiter
ging er zu Recht von einem Sturz auf
den
Rücken, beide Schultern und
den
Kopf aus
(vgl. E. 4.2)
; dementsprechen
d
beurteilte er die
Gewalte
inwirkung
beim Ereignis vom 11.
Januar 2013 als gering
(
Urk.
10/M55 S. 30).
Dr.
K._
und die Ärzte
C._
AG
waren
demgegenüber von einem
Sturz
auf den Rücken und den Kopf und
nur a
uf die
rechte Schulter
aus
gegangen
(vgl.
Urk.
14/101/3, 14/101/22, 14/101/31)
.
Für die
Beurteilung des
Verlaufs nach dem Unfall fehlte
n
den Ärzten der
C._
AG insbesondere
die zusätzlich eingeholten Angaben der Physiotherapeutin
(vgl.
Urk.
10/M54).
Sie stellten hierfür
– anders als
Dr.
F._
–
im Wesentlichen
auf die Angaben der Beschwerdeführerin
ab
ohne die weiteren Umstände in ihre Beurteilung einzubeziehen.
Dr.
F._
erachtete den
zeitnahen Verlauf
für die Entstehung der Schultersteife
(beziehungsweise der adhäsiven
Kapsulitis
)
als
nicht typisch (
Urk.
10/M55 S. 28 ff.).
Da das Gutachten von
Dr.
F._
überzeugt, sind keine weiteren Abklärungen nötig. Sofern eine zusätzliche Begutachtun
g nötig geworden wäre, so hätte das Gericht
damit
eine «unabhängige» dritte Stelle
beauftragt, da nur dann von verwertbaren Erkenntnissen auszugehen gewesen wäre.
Gestützt auf das Gutachten
von
Dr.
F._
vom
5.
Dezember 2016
ist der natürliche Kausalzusamme
nhang zwischen dem Unfall vom 1
1.
Januar 2013 und den Befunden und Beschwerden an der rechten Schulter, die ab Februar 2014 zu einer ärztlichen Behandlung und einer Arbeitsunfähigkeit führten, zu verneinen. Die Beschwerde ist abzuweisen.