# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4a90a441-4e33-46eb-8b63-45a428df44f8
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1961, arbeitete vom
2.
Juni 1980 bis
am 1. Juni
2010
(effektiver letzter Arbeitstag)
mit einem Arbeitspensum von 100
%
als Angestellte Produktion in der Metzgerei
Z._
AG in
A._
(Urk. 10/15, Urk. 10/18).
Am 7. Oktober 2010 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum
B
ezug
einer Rente
an (Urk. 10/15
, Urk. 10/20
).
Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse holte die Sozial
-
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Arbeitgeberbericht (
Urk.
10/18) sowie Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 10/14, 10/
25
, 10/31, 10/33 und 10/52
) und zog
einen Auszug aus dem individuellen Konto bei (
IK-Auszug;
Urk.
10/24
)
.
Zusätzlich
veranlasste sie ein internistisch-psychiatrisch-orthopädisches Gutachten, welches am 9. August 2011 vo
n den Ärzten de
s
I
nstitut
s
B
._
erstattet wurde (Urk. 10/43)
.
Mit Vorbescheid vom
6. Februar 2012
stellte die IV-Stelle die Abweisung des Ren
tenbegehrens in Aussicht (
Urk.
10/60
),
w
ogegen die Versicherte mit Schrei
ben vom
10. Februar 2012
(
Urk.
10/61
), ergänzt mit Schreiben vom
14. März 2012 (Urk. 10/67)
, Einwände erhob. Mit Verfügung vom
29. März 2012
wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie angekündigt ab
(Urk. 10/71 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob d
ie
Versicherte mit Eingabe vom
25. April 2012 (Urk. 1) sowie mit innert angesetzter Nachfrist erfolgter Eingabe vom 19. Mai 2012 (Urk. 6)
Beschwerde und beantragte,
die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 48
%
eine Viertelsrente zuzuspre
chen. Eventuell seien zusätzliche fachärztliche Expertisen zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit der Beschwerdeführerin anzuordnen (Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
8. August
2012 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
9
). Am
15. August
2012 wurde de
r
Beschwerdeführer
in
das Doppel der Beschwerdeantwort zugestellt (
Urk.
11
).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil
des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist - auch bei psychischen Erkrankungen - in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi
ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor
handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be
funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali
dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul
turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
1.3
Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere Faktoren, so: chronische körperli
che Begleiterkrankungen; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rück
bildung; ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit"); das Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären Behandlung (auch mit unter
schiedlichem therapeutischen Ansatz) trotz kooperativer Haltung der versicher
ten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die ent
sprechenden Befunde darstellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Vo
raussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
stellte sich in der angefochtenen Verfügung
unter Hin
weis auf das Gutachten
des Instituts B._
vom
9. August 2011
(
Urk.
10/43)
auf den Standpunkt,
die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass
die Beschwerdeführerin für körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere angepasste Tätigkeiten eine vollschichtig realisierbare Leistungsfähigkeit von 80 % aufweise.
Mit einer solchen Tätigkeit könne
sie
ein
rentenausschliessendes
Invalideneinkommen
erzielen. Ein zusätzlicher Leidensabzug sei nicht vorzunehmen, da die gesundheitlichen Einschränkungen bereits
mittels
der reduzierten Leistungsfähigkeit berücksichtigt worden seien
(
Urk.
2).
2.2
Die Beschwerdeführerin
brachte
in ihrer Beschwerde
nebst
allgemein rechtliche
n
Ausführungen
(
Urk.
6 S. 2 ff.
Ziff.
5-
10)
vor,
ihre Erhebungen in verschiedenen Betrieben
hätten
ergeben, dass sie anstelle des in der angefochtenen Verfügung angegebenen Invalideneinkommens lediglich ein solches von Fr. 30‘000.-- pro Jahr erzielen könne, weshalb ihr bei einem Invaliditätsgrad von 48
%
eine Viertelsrente zustehe (Urk. 6
S. 4
Ziff.
11
).
3.
3.1
In ihrem Austrittsbericht vom 26. Juli 2010 schrieben die Ärzte der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des
S
pitals
C._
die Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 9. Juni bis am 17. Juli 2010 vollumfänglich arbeitsunfähig. Sie gingen dabei von einer eingeschränkten Beweglichkeit und von den von der Beschwerdeführerin geklagten
Sensibilitätsstörungen
und Schmerzen aus (Urk. 10/
43/2
4).
3.2
Vom 19. Juli 2010 bis am 16. August 201
0 war die Beschwerdeführerin in einem speziellen
Schmerzprogramm in der
Klinik D._
hospitalisiert
(Urk. 10/14/1, 10/14/
4). In den
Austrittsberichte
n
vom 16. August 2010
wurde der Beschwerdeführerin für ihre angestammte Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. In einer wechselbelastenden Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10 Kilogramm, ohne Über-Kopf-Arbeiten
sowie mit der Möglichkeit des Positionswechsels in
einem
klimatisch ausgewo
gene
n
Raum (Indoortätigkeit) bestehe eine 30%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/14/2, 10/14/5).
3.
3
Der Hausarzt
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 11. November 2010 als Diagnosen insbesondere
ein cer
vicospondylogenes Schmerzsyndrom mit rechtsseitiger Radiculopathie, eine zu
nehmende Schmerzexa
c
erbation und Kribbelparästhesien pseudoradikulär im rechten Bein sowie eine schwere Depression auf und hielt fest, der Beschwerdeführerin könne zurzeit keine Tätigkeit zugemutet werden (Urk. 10/31).
3.
4
Der
seit dem 3. Juni 2010
behandelnde Psychiater
Dr.
med.
F._
stellte in seinem Bericht vom 28. November 2010 folgende
psychiatrische
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: mittelschwere bis schwere depressive Störung, derzeit ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.1, F32.2), somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10: Z56). Er gab an, diese Diagnosen
bestünden
zumindest seit Behandlungsaufnahme (Urk. 10/33/2).
Er beschrieb, die Beschwerdeführerin sei im Kontakt zurückhaltend und wirke energielos. Aufmerksamkeit und Konzentration seien deutlich herabgesetzt und es bestehe eine ausgeprägte Merk- und Gedächtnisstörung. Das formale Denk
en sei verlangsamt, umständlich und
eingeengt auf die Schmerzsymptomatik. Die Stimmungslage sei gedrückt, affektarm und Antrieb und Psychomotorik seien reduziert. Des Weiteren gab er an, die Beschwerdeführerin beklage Ein- und Durchschlafstörungen (Urk. 10/33/5).
Bei der Frage der IV-Stelle nach der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin verwies
Dr.
F._
auf die Angaben des Hausarztes (Urk. 10/33/6).
3.
5
Die Ärzte des
I
nstituts B._
führten in ihrem Gutachten vom 9. August 2011 aus interdisziplinärer Sicht folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit au
f
(Urk. 10/43/19):
chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne klare radikuläre Symp
tomatik (ICD-10: M54.80)
degenerative Veränderungen HWK4/5/6 mit Osteochondrose und Unkovertebralarthrose, Diskusprotrusion HWK4/5 rechts und Diskus
-
hernie HWK5/6 rechts (MRI vom
5. Januar
2010)
anamnestisch mässiges Ansprechen auf Wurzelinfiltration C6 rechts am 4. März 2010 und Facettengele
nksinfiltration HWK4/5/6 am 25.
Mai 2010 (Klinik
G._
)
leichtgradige Diskusprotrusion LWK5/SWK1 ohne Nervenwurzelkompression (MRI vom 10. Juni 2010)
aktenanamnestisch keine Hinweise für Denervation (Elektromyographie
vom
Februar 2010)
weitgehend freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte
leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.0, F32.1).
Als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beurteilten die Ärzte
insbesondere
die zu diagnostizierende anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F
45.4; Urk. 10/43/19)
.
Die Gutachter
des Instituts B._
gaben an, bei der orthopädischen Untersuchung habe sich im Bereich der Wirbelsäule eine weitgehend freie Beweglichkeit in sämtlichen Ab
schnitten gezeigt. An den oberen und unteren Extremitäten habe ebenfalls eine freie Beweglichkeit bei guter Kraftentfaltung vorgelegen. Im Verlauf der Unter
suchung seien multiple Inkonsistenzen aufgetaucht und fünf von fünf Waddell-Zeichen seien positiv gewesen, was eine funktionelle Überlagerung beweise
.
Neurologisch seien
eine spinale Kompressionsproblematik oder die Läsion
eines grösseren peripheren Nerv
s klinisch weitestgehend
ausschliessbar. Radiologisch bestünden deutliche degenerative Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule und im Bereich der Lendenwirbelsäule bestehe eine leichtgradige Diskusprotrusion LWK5/SWK1 ohne Nervenwurzelkompression. Zusammenfassend hielten die am Gutachten beteiligten Ärzte fest, die von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden liessen s
ich keinesfalls vollständig durch die klinischen und radiologischen Befunde begründen. Es seien deutliche Hinweise für eine nicht-organische Beschwerdekomponente zu finden gewesen.
Aus orthopädischer Sicht bestehe für die angestammte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin in einer Metzgerei sowie für jede andere körperlich mittelschwere und schwere Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich leichte, intermittierend mittelschwere Tätigkeiten unter Wechselbelastung bestehe aus rein orthopädischer Sicht eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit.
Dabei seien das Heben und Tragen von Lasten über zehn Kilo
gramm, intermittierend 15 Kilogramm
,
ebenso wie der wiederholte Einsatz der oberen Extremitäten oberhalb der Horizontalen zu vermeiden.
Aus psychiatri
scher Sicht wurde angemerkt, dass deutlich ausgeprägte psychosoziale und emotionale Belastungen auszumachen seien. Zusätzlich bestehe eine leichte bis mittelgradige depressive Episode mit depressiven Verstimmungen, Antriebsstö
rung, Schlafstörungen und vermindertem Selbstwert mit negativen Zukunfts
perspektiven. Dies führe dazu, dass eine solche angepasste Tätigkeit
aus inter
disziplinärer Sicht
zwar vollschichtig, jedoch mit einer
reduzierten
Leistungsfä
higkeit von 80
%
umgesetzt werden könne (Urk. 10/43/19-20).
4.
4.1
Im Rahm
en der Begutachtung durch das
I
nstitut
B._
wurde die Beschwerdeführerin internistisch/allgemeinmedizinisch, psychiatrisch und
orthopäd
isch untersucht (
Urk.
10/43
).
Ebenso wurden die vorliegenden Akten
inklusive vorhandener MRI-Bilder
und die durch die Beschwerdeführerin geklagten Beschwerde
n
be
rücksichtigt sowie die Anamnese erhoben.
4.2
Bei de
n
im Gutachten beschriebenen
objektivierbaren somatischen Befunden, welche zur Diagnose eines chronischen panvertebralen Schmerzsyndrom ohne klare radikuläre Symptomatik führten, ist es nachvollziehbar, dass aus somati
scher Sicht
nur noch leichte, intermittierend mittelschwere Tätigkeiten unter Wechselbelastung zumutbar sind.
Dass die
von der Beschwerdeführerin angege
benen diffusen Beschwerden
sich
nicht vollumfänglich
durch die klinischen und radiologischen Befunde begründen lassen
, wir
d
auch durch den Bericht der
Klinik D._
gestützt, worin der Verdacht auf eine Schmerzgeneralisierung geäussert wurde. Ebenso wurde darin eine angepasste Tätigkeit ohne Heben von Lasten über 10
Kilogramm
, ohne Über-Kopf-Arbeiten, wechselbe
lastend mit Position
s
wechsel
n
und in klimatisch ausgewogenem Raum in einem gewissen Umfang für zumutbar erachtet (
Urk. 10/14/2, 10/14/5)
.
Im
Gutachten
des Instituts B._
wurde schlüssig begründet, dass
in Anbetracht der erhobenen Befunde
bei einer angepassten Tätigkeit im Vergleich zum jetzigen Alltagsleben kaum eine wesentliche Schmerzprovokation entstehen sollte, sodass eine solche Tätig
keit
aus somatischer Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
zumutbar ist (Urk. 10/43/17).
4.3
Wegen depressiver Verstimmungen, Antriebsstörung, Schlafstörungen und ver
mindertem Selbstwert mit negativen Zukunftsperspektiven wurde aus psychiat
rischer Sicht
eine leichte bis mittelgradige depressive Episode diagnostiziert (Urk. 10/43/10-11). Das Vorliegen einer schweren Depression wurde verneint. Die Beschwerdeführerin sei nicht suizidal und es seien keine deutlichen Konzentrationsstörungen auszumachen (Urk. 10/43/11). Gegen das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung spreche der bisherige Verlauf mit vor der Erkrankung normaler Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/43/11).
Dass die Leistungs
fähigkeit aufgrund der durch die vorliegende leichte bis mittelgrad
ige depressive Episode bedingte erhöhte
Ermüdbarkeit mit vermehrtem Pausen- und Erholungsbedarf bezie
hungsweise
mit
reduzierter Arbeitsleistung um 20
%
vermindert ist (Urk. 10/43/22), ist plausibel
, weswegen diese Beurteilung nicht in Frage zu stellen ist
.
4.4
Hingegen verneinten die Gutachter
des Instituts B._
in Bezug auf die somatoforme Schmerzstörung
das Vorliegen eines
schwerwiegenden psychischen
Leidens
, einer chronischen körperlichen Begleiterkrankung sowie eines primären Krankheitsgewinns (Urk. 10/43/21). Sozialer Rückzug liege zwar vor, jedoch nicht in allen Bereichen des Lebens, da innerhalb der Familie gute
Kontakt
e
bestünden (Urk. 10/43/21).
Zudem geht die Beschwerdeführerin spazieren, erledigt
selber
Einkäufe, bereiste letztmals an Ostern 2011 ihr ursprüngliches Heimatland, erhält Besuche und fährt einmal
pro Monat
zu ihrem in
H._
lebenden Bruder (Urk. 10/43/9, Urk. 10/43/13).
Unbefriedigende Behandlungsergebnisse tro
tz konsequenter Rehabilitations
massnahmen und Therapien wurden zwar bei adäquater Behandlung, guter Compliance und Medikamentenspiegel bejaht, indessen seien die therapeutischen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft.
Insgesamt
liegt bei den gegebenen Umständen kein Ausnahmefall vor, in wel
chem die Folgen der somatoformen Schmerzstörung nicht mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbar wären.
Dies en
tspricht der Beurteilung im
Gutachten
des Instituts B._
, wonach sich die Schmerzstörung nicht einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt (Urk. 10/43/11).
Die vorliegende deutlich ausgeprägte Krankheitsüberzeugung sei vor allem durch psychosoziale Faktoren bedingt (Urk. 10/43/21).
Die psychosozialen und emotionalen Belastungen seien deutlich ausgeprägt und würden sich durch den dadurch hervorgerufenen unangeneh
men Affekt im Sinne der Abwehr auch in den Schmerzen ausdrücken. Die Beschwerdeführerin leide sehr unter dem Verlust ihrer Leistungsfähigkeit (Urk. 10/43/11).
Dass psychosoziale, invaliditätsfremde Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen, ist auch aus anderen medizinischen Berichten ersichtlich. So führte
Dr.
F._
in seinem Bericht vom
28.
November 2010
als Diagnose „Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit“ auf (Urk. 10/
33/2, Urk.
10/43/32)
.
Er gab an, die Beschwerdeführerin sorge sich um ihre Gesundheit und habe Angst, dass es noch schlimmer werde. Sie habe grosse Zukunfts- und Existenzängste (Urk. 10/
33/4, Urk.
10/43/31).
Auch im Bericht des
S
pitals
C._
wurde beschrieben, die Beschwerdeführerin werde durch ihr Arbeitsumfeld psychosozial belastet, was im Zusammenhang mit der Entwicklung einer leich
ten Depression stehe (Urk. 10/43/27).
Ebenso führte die Beschwerdeführerin selber ihre Depression darauf zurück, dass sie schmerzbedingt nicht mehr arbeiten könne und deshalb Probleme habe (Urk. 10/43/9).
4.5
Dem Austrittsbericht des S
pitals
C._
vom 26. Juli 2010 widerspra
chen die Gutachter
des Instituts B._
mit der Begründung, dass keine relevante Bewegungseinschränkung zu finden gewesen sei und dass die Hinweise für ein beidseitiges Schulterimpingement einer völlig diffusen, nicht zuordenbaren Schmerzangabe gewichen sei (Urk. 10/43/17-18).
Tatsächlich zeigte sich bei der Begutachtung durch das
Institut B._
jeweils unter Ablenkung oder in anderen Positio
nen eine deutlich bessere Beweglichkeit (Urk. 10/43/14-15).
Zum Austrittsbericht der
Klinik D._
wurde
im Gutachten
des Instituts B._
zusammengefasst dahingehend Stellung genommen,
dass aus Sicht des Bewe
gungsapparates in keiner Weise nachvollzogen werden könne, weshalb die beschriebene angepasste Tätigkeit nicht vollschichtig und ohne leistungsmässige Einschränkung ausgeführt werden könne (Urk. 10/43/18). Effektiv wurde diese Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Bericht der
Klinik D._
zwar festgehalten, jedoch
nicht begründet (Urk. 10/
14
)
, weshalb sie auch nicht nachvollzogen werden kann
. Möglicherweise basiert sie auf den Folgen der somatoformen Schmerzstörung, welche jedoch rechtsprechungsgemäss grundsätzlich als überwindbar g
ilt
.
Die Abweichung der Beurteilung der Gutachter
des Instituts B._
von der hausärztlichen Ein
schätzung von
Dr.
E._
wurde damit begründet, dass
Dr.
E._
in seiner Funktion als behandelnder Hausarzt sich bei seiner Einschätzung natur
gemäss vermehr
t
nach den subjektiven Angaben seiner Patientin gerichtet habe (Urk. 10/43/20). Diese Erklärung ist plausibel, zumal die subjektiven Angaben und die objektivierbaren Befunde bei der Beschwerdeführerin stark divergieren.
Sinngemäss führten die Gutachter
sodann
aus, die unterschiedlich
e
Beurtei
lung
von
Dr.
F._
sei möglicherweise au
ch darauf zurückzuführen, dass
die auch
von ihm
erkannten psychosozialen Belastungsfaktoren als solche krankheitsfremd seien, was
im Gutachten
des Instituts B._
bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt
worden sei
(Urk. 10/43/12).
4.6
Aus all
diesen Gründen ist auf das
Gutachten
des Instituts B._
und die darin festgehaltene vollschichtige Arbeitsfähigkeit mit 80%iger Leistungsfähigkeit in einer
körper
lich leichte
n
, intermittierend mittelschwere
n
Tät
igkeit
unter Wechselbelastung, ohne
Heben und Tragen von Lasten über zehn Kilogramm, intermittierend 15 Kilogramm
,
so
wie
ohne
wiederholte
n
Einsatz der oberen Extremitäten oberhalb der Horizontalen
abzustellen.
Der Sachverhalt steht damit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, weshalb sich das eventualiter beantragte Einholen weiterer ärztlicher Beurteilungen erübrigt.
5.
5.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen).
Die IV-Stelle ging
richtigerweise
gestützt auf den IK-Auszug (Urk. 10/
24/1
)
vom im Jahr 2009 erzielten Einkommen von
Fr.
56‘030.-- aus (Urk. 10/57/1).
Dieses ist an die Nominallohnentwicklung bis 2011 anzupassen. Beim Stand des Nominallohnindexes für
Frauen
(Nominal- und Reallohnindex, 19
39 = 100) von 2‘552 im Jahr 2009
und von 2‘
604
im Jahr 2011 (vgl. Die Volkswirtschaft,
10
-2013, S. 9
1
Tab
elle
B 10.3) beträgt das hyp
othetische Valideneinkommen Fr. 57
‘
172
.--.
5.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa
und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
D
ie
Beschwerdeführer
in
geht zurzeit keiner Arbeit nach. Zumutbar sind ih
r
kör
perlich leichte
, intermittierend mittelschwere
Hilfstätigkeiten. Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 20
10
erzielten
Frauen
in einfachen und repetitiven Tätig
keiten im Jahre 20
10
durchschnittlich eine
n monatlichen Verdienst von Fr.
4‘225
.
-- (Die Volkswirtschaft 10-2013 S. 91 Tabelle B 10.1)
. Dieser standar
disierte Monatslohn ist an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von
41,7
Stunden pro Woche im Jahr 2011 (Die Volkswirtschaft
10
-2013 S. 9
0
Tabelle B 9.2;
Fr.
4‘225
.-- : 40 x 4
1,7
=
Fr.
4‘
404
.
6
0
monatlich
beziehungsweise
pro Jahr
Fr.
52‘855.20
) sowie an die Nominallohnentwicklung
von plus
1
%
(
vgl. Die Volkswirtschaft
10-2013, S. 91 Tab
elle
B 10.
2
)
anzupassen, womit ein
Invalideneinkommen von
Fr.
53‘383.55
resultiert (
Fr.
52‘855.20
:
100
x 101
).
Bei ihrer Leistungsfähigkeit von 80
%
hätte die Beschwerdeführerin demnach im Jahr 2011 ein Einkommen von
Fr.
42‘707
.-- (0,8 x Fr.
53‘383.55
) erzielen können.
Die IV-Stelle sah von der Vornahme
eine
s
leidensbedingten Abzug
s
ab, da die relevanten Faktoren bereits in anderer Form Berücksichtigung gefunden hätten
(Urk. 10/
70/2). Dies ist
nachvollziehbar
, da die durch die psychischen Ein
schränkungen reduzierte Leistungsfähigkeit bereits berücksichtigt wurde und die somatischen
Einschränkungen sich gemäss
Gutachten
des Instituts B._
lediglich
auf
das funktionelle Anforderungsprofil einer Tätigkeit
auswirken, in einer angepassten Tätigkeit aus somatischer Sicht jedoch eine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit besteht. Andere konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin kein
Invalidene
inkommen von
Fr.
42‘707
.-- erzielen könnte, sind nicht vorhan
den.
5.4
Die Beschwerdeführerin macht geltend,
es sei von einem Invalideneinkommen von Fr.
30‘000.--
auszugeh
en, da
eigene
Abklärungen
in verschiedenen Betrie
ben
ergeben
hätten, dass sie mindestens Fr.
30‘000.-- pro Jahr verdienen könnte
(Urk.
6
Ziff.
11).
Diese Behauptung wird indessen weder weiter substanziiert noch belegt. Im Übrigen widerspricht ein erzielbares Einkommen von mindes
tens
Fr.
30‘000.-- einem solchen von Fr.
42‘707
.-- nicht.
Das inval
idenversicherungsrechtlich festzulegende
Invalideneinkommen wird auf der Grundlage eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes ermittelt
(
Art.
16 ATSG).
Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist ein theoretischer und abstrakter Be
griff. Er berücksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirt
schaftlich schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vorhandene Stellenange
bote und sieht von den fehlenden oder verringerten Chancen Teilinvalider, eine zumutbare und geeignete Arbeitsstelle zu finden, ab (BGE 134 V 64 E. 4.2.1 mit Hinweis). Es ist nicht ersichtlich, dass d
ie
Beschwerdeführer
in
mit
den relevan
ten, nicht gravierenden funktionellen Einbussen
(
nur noch leichte bis intermit
tierend mittelschwere Tätigkeit
, nur noch leichte Lasten, kein
wiederholte
r
Ein
satz der oberen Extremitäten oberhalb der Horizontalen
, um 20 % reduzierte Leistungsfähigkeit
) auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
das errechnete Invalideneinkommen
nicht
erzielen könnte
.
5.5
Der Vergleich von Valideneinkommen (
Fr. 57
‘
172.--
) und Invalideneinkommen (
Fr.
42‘707
.--) führt bei einer invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse von F
r.
14‘465
.-- zu einem Invaliditätsgrad von
25
%
, welcher
nicht
zum Bezug ei
ner
R
ente
der Invalidenversicherung berechtigt. Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV
-Leistungen abweichend von Art.
61 lit. a ATSG vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit
wert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgelegt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten in Höhe von
Fr.
8
00.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.