# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 79797d32-6a53-444b-87da-baa386b6eec7
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am Morgen des 2. Februar 2010 fuhr X._ zusammen mit seiner Ehefrau A._ und seinem Skilehrer B._ im Skigebiet F._, O.1_, Ski. Um ca. 11.25 Uhr fuhren die drei mit dem Sessellift „G._“ hoch. Bei der Ausstiegsstelle in der Bergstation kam X._ zu Fall und zog sich dabei eine transcervicale dislozierte Schenkelhalsfraktur zu. Über die genauen Umstände, die zum Unfall führten, bestehen teilweise widersprüchliche Aussagen.
B. Am 6. Februar 2010 stellte X._ Strafantrag gegen die strafrechtlich verantwortliche Person, worauf die Staatsanwaltschaft Graubünden mit Verfügung vom 21. September 2010 eine Strafuntersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den am fraglichen Sessellift diensthabenden Bergbahnmitarbeiter C._ eröffnete. Am 8. Juni 2011 wurde das Verfahren auf D._, technischer Leiter der F._bahnen, ausgedehnt. Mit Verfügung vom 22./28. März 2012 stellte die Staatsanwaltschaft Graubünden die Strafuntersuchung ein und verwies die Zivilklage von X._ auf den Zivilweg. Eine am 5. April 2012 gegen diese Einstellungsverfügung erhobene Beschwerde wies die II. Strafkammer des Kantonsgerichts mit Beschluss vom 24. September/3. Oktober 2012 ab (SK2 12 11).
C. Am 14. Februar 2013 stellte X._ beim Vermittleramt des Bezirks Prättigau/Davos ein Schlichtungsgesuch. Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 3. April 2013 konnten sich die Parteien nicht einigen, weshalb gleichentags die Klagebewilligung ausgestellt wurde. Diese enthält folgendes Rechtsbegehren:
„Rechtsbegehren klagende Partei:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger Fr. 67‘533.65 zuzüglich 5% Verzugszins seit dem 2. Februar 2010 zu bezahlen.
2. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.“
D. Mit Klage vom 2. Juli 2013 unterbreitete X._ die Streitsache dem Bezirksgericht Prättigau/Davos mit folgendem verändertem Rechtsbegehren:
„1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger Euro 86‘596.90 zuzüglich 5% Verzugszins seit dem 2. Februar 2010 zu bezahlen.
2. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger Euro 70‘412.90 und Fr. 20‘000.00 zuzüglich 5% Verzugszins seit dem 2. Februar 2010 zu bezahlen.
3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.“
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Am 16. September 2013 reichte die Y._AG ihre Klageantwort ein, in welcher sie die kostenfällige Abweisung der Klage beantragte.
E. Am 30. September 2013, mitgeteilt am 1. Oktober 2013, erliess das Bezirksgericht Prättigau/Davos die Beweisverfügung, in welcher die von den Parteien eingereichten Urkunden als relevant erklärt wurden. Gleichzeitig wurden die anbegehrten Zeugen, der beantragte Augenschein und ein Teil der verlangten Editionen abgelehnt. Die Beweisverfügung blieb unangefochten.
F. Am 30. Januar 2014 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Prättigau/Davos statt, in deren Verlauf X._ seine Forderung auf Euro 34‘434.80 beziehungsweise Euro 20‘864.80 und Fr. 20‘000.--, alles zuzüglich Zins zu 5% seit dem 2. Februar 2010, reduzierte.
Mit Entscheid vom 30. Januar 2014, mitgeteilt am 10. März 2014, erkannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos wie folgt:
„1. Die Klage wird abgewiesen
2. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 7‘986.00 gehen zu Lasten des X._ und werden mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet.
3. X._ hat die Y._AG mit CHF 8‘076.00 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations