# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 53ffe4c5-ee1f-55bb-bb44-7036c2e6031b
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
A._ (auch: A1._), B._, C._ und D._ sind Miteigentümer der Parzelle Nr. 0000_,
Grundbuch X._, und L._ und M._ Miteigentümer der Parzelle Nr. 0001_. Nach dem
Zonenplan der Politischen Gemeinde X._ sind diese Grundstücke hauptsächlich der
Wohnzone W2, die Parzelle Nr. 0000_ am östlichen Rand im Halte von 1'222 m der
Grünzone Freihaltung innerhalb der Bauzone (Gi) zugewiesen. Erschlossen werden sie
über die Q._-strasse (Parzellen Nrn. 0002_, 0003_, 0000_ und 0004_,
Gemeindestrasse zweiter und dritter Klasse) sowie über die Y._-strasse (Parzelle
Nr. 0000_, Gemeindestrasse dritter Klasse), über welche auch die mit
Einfamilienhäusern überbauten Grundstücke Nrn. 0005_ (im Miteigentum von F._ und
G._), 0006_ (im Eigentum von E._), 0007_ (im Eigentum von K._) und 0008_ (im
Miteigentum von H._ und J._) erschlossen werden (act. 8/25, 27, www.geoportal.ch).
B.
Am 15. September 2016 erliess der Gemeinderat X._ den überbauungsplan Y._
(nachfolgend: üBSo) und den Teilstrassenplan Y._-strasse (nachfolgend: TSPS).
Während der öffentlichen Auflage dieser Sondernutzungspläne sowie des
Strassenbauprojekts Y._-strasse vom 11. Oktober 2016 bis 9. November 2016 gingen
zwei Einsprachen ein, darunter diejenige der Eigentümer der Parzellen Nrn. 0005_,
0006_, 0007_ und 0008_. Mit Entscheid vom 3. August 2017 wies der Gemeinderat
X._ letztere Einsprache ab. Dagegen rekurrierten die Eigentümer der Parzellen
Nrn. 0005_, 0006_, 0007_ und 0008_ am 22. August 2017 an das Baudepartement.
Am 22. Dezember 2017 reichten das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation
(AREG) und am 5./6. März 2018 sowie am 4. Januar 2019 das kantonale Tiefbauamt
(TBA) Amtsberichte ein. Nach Durchführung eines Augenscheins am 25. Oktober 2018
hiess das Baudepartement den Rekurs mit Entscheid vom 4. Juni 2019 gut und hob
den üBSo sowie den TSPS mitsamt dem gleichnamigen Strassenbauprojekt auf (act. 2,
act. 8/1, 12, 16, 25, 27, 35, act. 8/7/42-96, 100, ABl 2016, S. 2916).
C.
Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 4. Juni 2019 erhoben
A._, B._, C._ und D._ (Beschwerdeführer 1-4) durch ihren Rechtsvertreter
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren, es sei der
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angefochtene Entscheid unter Kostenfolge aufzuheben (act. 1). Am 14. August 2019
ergänzten sie ihre Beschwerde mit einer Begründung (act. 5). Mit Vernehmlassung vom
5. September 2019 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde (act. 7). Am
19. September 2019 nahm die Politische Gemeinde X._ (Beschwerdebeteiligte)
Stellung und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid (in Gutheissung der
Beschwerde) aufzuheben, unter Kostenfolge (act. 10). Mit Stellungnahme vom
18. November 2019 beantragten E._, F._ und G._, H._ und J._ sowie K._
(Beschwerdegegner 1-6) durch ihren Rechtsvertreter, die Beschwerde sei unter
Kosten- und Entschädigungsfolgen abzuweisen (act. 15). In der Folge liessen sich die
Beschwerdeführer 1-4 am 10. Januar 2020 und 9. März 2020 (act. 21 und 27) und die
Beschwerdegegner 1-6 am 21. Februar 2020 (act. 25) abschliessend vernehmen.
Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der
Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die Akten wird, soweit
wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
(...).
2.
Der üBSo und der TSPS lagen vom 11. Oktober 2016 bis 9. November 2016 öffentlich
auf. Die streitigen Planerlasse beurteilen sich daher nach den Bestimmungen des bis
30. September 2017 gültigen (nGS 2017-049) Gesetzes über die Raumplanung und das
öffentliche Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, in der Fassung vom
1. Januar 2015) resp. des StrG in der seit 1. Januar 2013 bis 30. September 2017
gültigen Fassung (nGS 47-142 resp. nGS 2014-036, vgl. Art. 174 des Planungs- und
Baugesetzes; sGS 731.1, PBG [analog]).
3.
Die Beschwerdeführer bzw. die Beschwerdegegner stellen die Beweisanträge (act. 5,
S. 4, 6 f., 9 f., 12 f., 16 Ziff. II/6, 9, IV/A/1-3, IV/B/10-12, IV/C15-18, IV/G/28, act. 15,
S. 4-10 lit. D/I/2-4, 7, zu 2. f. II/zu 5. und 6., zu 9.-12, act. 21, S. 2-7 lit. A/1-3, 6,
act. 25, S. 4-10 lit. C/I/zu 1./1 f., 5, 7 f., 10, II/zu 2./3-5, act. 27 Ziff. 1), es sei ein
Augenschein durchzuführen; es seien die Unterlagen zu den Baubewilligungen auf den
Parzellen Nrn. 0005_, 0006_, 0007_, 0008_ sowie die Akten zur Gesamtrevision der
Ortsplanung X._, insbesondere der Genehmigungsentscheid des kommunalen
Richtplans der Beschwerdebeteiligten vom 2. Juni 2014 und das
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Erschliessungskonzept, zu edieren; es sei eine Expertise über die Erschliessung der
Überbauung Y._ einzuholen; es seien die Beschwerdegegner 1-6 zu befragen. Auf die
verschiedenen, beantragten Beweisvorkehren kann in antizipierter Beweiswürdigung
verzichtet werden. Die entscheidrelevanten tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich mit
hinreichender Klarheit aus den dem Gericht vorliegenden Verfahrensakten und dem
Geoportal (www.geoportal.ch). Letzterem haftet ein offizieller Anstrich an und es ist im
Internet für jedermann leicht zugänglich (vgl. zu den nicht beweisbedürftigen
notorischen Tatsachen etwa BGer 1C_582/2018 vom 23. Dezember 2019 E. 2.3 mit
Hinweisen, insbesondere auf BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: Pra 2018 Nr. 61). Es ist daher
nicht ersichtlich, was die beantragten Beweisvorkehren an zusätzlichem
Erkenntnisgewinn bringen würden (vgl. dazu BGer 1C_13/2018 vom 13. März 2019 E. 3
mit Hinweisen sowie B. Märkli, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die
Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2020, N 50 ff. zu
Art. 12-13 VRP).
4.
Die Beschwerdeführer halten zunächst dafür (act. 5, S. 14-16 Ziff. IV/D, act. 21, S. 8
lit. B/9, D/11), die im üBSo ausgewiesenen zusammenhängenden Grünflächen mit
gestalteten Kinderspielflächen seien mehr als ausreichend. Die Vorinstanz habe ihr
eigenes Ermessen in willkürlicher Weise an die Stelle des Ermessens der
Beschwerdebeteiligten gesetzt und ihr Ermessen damit überschritten. Die Gemeinde
habe gestützt auf Art. 73 Abs. 1 BauG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 1 BauR nur beim
Bau von Mehrfamilienhäusern mit sechs und mehr Wohnungen die Mindestgrösse von
Kinderspielflächen (15% der anrechenbaren Geschossfläche) bestimmt. In Art. 16
Abs. 1 lit. g BauR werde diese Kinderspielfläche im Falle einer Mehrausnützung auf
20% der anrechenbaren Geschossflächen erhöht. Demgegenüber werde im BauR die
Erstellung von gemeinsamen Spielplätzen bei einer Überbauung mit Einfamilienhäusern
nicht verlangt. Die gemäss üBSo zulässigen Einfamilienhäuser (Baubereiche F bis I)
könnten ohnehin keine Mehrausnützung beanspruchen. Im Weiteren seien die
öffentlich zugänglichen Grünflächen miteinander verbunden. Würden die Grünbereiche
"Umgebungsgestaltung" und "Freihaltung" zu den ausgewiesenen 919 m
hinzugerechnet, resultierte daraus gar eine Grünfläche im Halte von ca. 1'519 m .
2
2
Laut Art. 5 der besonderen Vorschriften des üBSo (besV, act. 8/7/43) "kann" die
(maximal zulässige) Ausnützungsziffer (Art. 61 Abs. 1 BauG) in der Wohnzone W2 (von
0.45, vgl. Art. 15 des Baureglements der Politischen Gemeinde X._, BauR) "für ein
Projekt, das die Bestimmungen von Art. 16 BauR und die besV einhält," auf 0.55 erhöht
4.1.
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werden. Entgegen dieser "Kann"-Bestimmung legt Art. 6 besV innerhalb des
überbauungsplanperimeters verbindlich eine maximal zulässige anrechenbare
Geschossfläche im Sinne von Art. 61 Abs. 2 BauG von insgesamt 5'247 m und damit
– bei einer anrechenbaren Parzellenfläche von gesamthaft 9'540 m (vgl.
Planungsbericht vom 6. September 2016 [nachfolgend: Planungsbericht], act. 8/7/44,
S. 7 Ziff. 5.1) – nach Art. 61 Abs. 1 BauG eine maximal zulässige Ausnützungsziffer von
0.55 (vgl. dazu auch Planungsbericht, S. 11, Ziff. 5.5) fest. Dies entspricht in der
Wohnzone W2 einer Mehrausnützung von 0.1 (vgl. dazu auch Entscheid des Rates der
Beschwerdebeteiligten vom 3. August 2017, Beilage zu act. 8/1, S. 6 E. B/1.4.1c, und
Amtsbericht des AREG vom 22. Dezember 2017, act. 8/12, S. 3). Die Gewährung der
Mehrausnützung wird demgemäss nicht, wie die Formulierung von Art. 5 besV
suggeriert, ins Gutdünken des Rates der Beschwerdebeteiligten gestellt. Vielmehr
muss die Inanspruchnahme der Mehrausnützung im Rahmen eines
Baubewilligungsverfahrens nach Art. 6 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 5 besV gewährt
werden, wenn keine im öffentlichen Recht begründeten Hindernisse vorliegen (vgl.
dazu Art. 87 Abs. 1 BauG).
Durch einen überbauungsplan darf nach Art. 27 BauG eine Mehrausnützung gewährt
werden, wenn ein besseres Projekt als nach zonengemässer Überbauung verwirklicht
wird, die Grösse des Grundstücks dies rechtfertigt und die Interessen von Nachbarn
nicht erheblich beeinträchtigt werden (vgl. dazu VerwGE B 2018/150 vom 20. Mai 2019
E. 4.1, bestätigt mit BGer 1C_348/2019 vom 27. April 2020, und VerwGE B 2015/31
vom 25. Mai 2016 E. 6.1 je mit Hinweisen). Darüber hinaus müssen im Hoheitsgebiet
der Beschwerdebeteiligten die Voraussetzungen von Art. 16 BauR erfüllt sein.
Entgegen dem Wortlaut von Art. 5 besV – "Für ein Projekt [...]" – ist die Einhaltung
dieser Voraussetzungen im Sondernutzungsplanverfahren und nicht erst im
Baubewilligungsverfahren zu prüfen. Planungsbehörde wiederum ist die politische
Gemeinde (Art. 2 Abs. 1 und Art. 4 f. BauG), der dabei ein Entscheidungsspielraum
zukommt. Die Ausübung des Ermessens hat gestützt auf allgemeine Rechtsprinzipien
zweckmässig und angemessen zu erfolgen. Nach Art. 33 Abs. 3 lit. b des
Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG)
gewährleistet das kantonale Recht die volle Überprüfung von Nutzungsplänen durch
wenigstens eine Beschwerdebehörde. Der Anspruch umfasst neben der Rechts- und
Sachverhaltskontrolle auch die Ermessensüberprüfung. Diese Funktion ist im
kantonalen Recht dem Rekursverfahren vor dem Baudepartement zugedacht (Art. 46
Abs. 1 VRP). Hält sich die politische Gemeinde an die erwähnten Schranken, wahrt
dieses den nötigen Ermessensspielraum der Planungsbehörde bei der Orts- und
Regionalplanung (Art. 3 Abs. 2 BauG, vgl. dazu VerwGE B 2015/308 vom
2
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26. Oktober 2017 E. 6.2 mit Hinweisen). Ebenso steht der Beschwerdebeteiligten bei
der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe, welche lokale Umstände betreffen, ein
Beurteilungs- bzw. Ermessensspielraum zu (vgl. dazu VerwGE B 2020/55 vom
12. November 2020 E. 3.1 mit Hinweisen sowie act. 10, S. 2).
Die Vorinstanz erachtete in Erwägung 4 des angefochtenen Entscheids (act. 2,
S. 10-12), die Anforderung von Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR als verletzt, wonach auf der
Grundlage des strittigen überbauungsplans "grössere zusammenhängende
Grünflächen mit gestalteten Kinderspielflächen von mindestens 20% der
anrechenbaren Geschossfläche" erstellt werden müssen. Gemäss ihrer Beurteilung
umfasst der "Grünbereich Spielflächen" im üBSo lediglich eine Fläche von 919 m .
Erforderlich sei nach Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR indes eine Fläche von 1'049.40 m (20%
von 5'247 m [maximal zulässige anrechenbare Geschossfläche innerhalb des
überbauungsplanperimeters nach Art. 6 besV]), da diese Vorschrift nach ihrem klaren
Wortlaut weder eine Einschränkung auf zu Wohnzwecken genutzte anrechenbare
Geschossflächen noch eine solche auf einzelne Baubereiche zulasse. Hingegen
entspricht der üBSo nach Ansicht der Beschwerdebeteiligten den Vorgaben von Art. 16
Abs. 1 lit. g BauR, weil im südlichen Bereich des Areals eine grosszügige Grünfläche im
Umfang von 900 m entstehe und gemäss Art. 73 BauG (nur) bei Mehrfamilienhäusern
mit sechs Wohnungen und mehr Kinderspielplätze erforderlich seien (vgl.
Planungsbericht, S. 10 und 13 Ziff. 5.4 und 5.9.2, und Entscheid des Rates der
Beschwerdebeteiligten vom 3. August 2017, Beilage zu act. 8/1, S. 6 E. B/1.4.1c).
4.2.
2
2
2
2
Art. 73 Abs. 1 f. BauG schreibt vor, dass zumindest beim Bau von Mehrfamilienhäusern
mit sechs und mehr Wohnungen (ohne Kleinwohnungen) auf dem Baugrund der Grösse
der Überbauung angemessene, genügend besonnte und gegen den Verkehr gesicherte
Spielplätze für Kinder zu erstellen sind. Die Gemeinde kann gestützt auf Art. 73 Abs. 1
und 3 BauG beim Bau von Mehrfamilienhäusern bis fünf Wohnungen oder bei
grösseren Überbauungen mit Einfamilienhäusern die Erstellung von (gemeinsamen)
Kinderspielplätzen (in angemessener Nähe) verlangen (vgl. B. Heer, St. Gallisches Bau-
und Planungsrecht, Bern 2003, N 721). Art. 36 Abs. 1 BauR geht nicht über die
Mindestanforderungen von Art. 73 Abs. 1 f. BauG hinaus. Demzufolge ist bei
Mehrfamilienhäusern bis fünf Wohnungen, Zwei- und Einfamilienhäusern (vgl. dazu
Art. 73 Abs. 3 BauG) die Erstellung von Kinderspielplätzen und folglich auch deren
Mindestgrösse baureglementarisch nicht vorgeschrieben. Im Gegensatz zu Art. 36
Abs. 1 BauR enthält Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR keinen ausdrücklichen Verweis auf
4.3.
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5.
Weiter machen die Beschwerdeführer geltend (act. 5, S. 11-14, 16 f., Ziff. IV/C, IV/G,
act. 21, S. 5, 7 lit. A/3, B/8), eine Sichtzone auf Parzelle Nr. 0008_ sei nicht
Art. 73 BauG. Überdies ist Art. 16 im BauR systematisch den überbauungsvorschriften
(4. Untertitel) und nicht wie Art. 36 den Bau- und Hygienevorschriften (5. Untertitel)
zugeordnet. Gleichwohl wird sowohl in Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR als auch in der
Überschrift zu Art. 36 BauR der Begriff "Kinderspielflächen" verwendet. Insoweit
weisen beide Bestimmungen einen engen Bezug auf. Deshalb erscheint die Auslegung
von Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR durch die Beschwerdebeteiligte (vgl. E. 4.3 hiervor), auf
welche sich auch die Beschwerdeführer berufen, sachlich vertretbar, wonach Art. 16
Abs. 1 lit. g BauR nicht losgelöst von Art. 36 Abs. 1 BauR betrachtet werden kann und
bei der Berechnung der massgebenden Kinderspielflächen jeweils nur die
anrechenbaren Geschossflächen von Mehrfamilienhäusern mit sechs und mehr
Wohnungen zu berücksichtigen sind, soweit der (Sonder-)Nutzungsplan die Erstellung
solcher Bauten erlaubt. Der Wortlaut von Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR ist einer solchen
Auslegung zugänglich, selbst wenn diese Bestimmung damit nur bei
Gesamtüberbauungen mit Mehrfamilienhäusern mit sechs und mehr Wohnungen greift.
Die Vorinstanz hat deshalb, wie die Beschwerdeführer zu Recht gerügt haben, den der
Beschwerdebeteiligten zustehenden Beurteilungsspielraum und damit deren
Gemeindeautonomie (Art. 50 Abs. 1 BV, Art. 89 Abs. 1 der Verfassung des Kantons
St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, KV) verletzt, indem sie von deren sachlich
begründbaren Anwendung von Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR abgewichen ist. Wird der
Auslegung der Beschwerdebeteiligten gefolgt, erfüllt der üBSo mit Art. 10 Abs. 3 besV
nach der Berechnung im Planungsbericht (S. 13 Ziff. 5.9.2) die Anforderungen von
Art. 16 Abs. 1 lit. g BauR. Nur in den Baubereichen für Mehrfamilienhäuser (A-E) sowie
im Baubereich für Zwei- und Mehrfamilienhäuser (K), welche nach Art. 10 Abs. 3 besV
für die Berechnung der Mindestgrösse des "Grünbereichs Spielfläche" im Sinne von
Art. 10 Abs. 2 Satz 1 besV massgebend sind, sind pro Baubereich sechs oder mehr
Wohnungen zulässig (vgl. dazu Art. 4 Abs. 1 besV, Planungsbericht, S. 7-9 und 16
Ziff. 5.3-5.3.2, 5.13.1, und act. 8/7/20-31D [Richtprojekt]). Darüber hinaus schreibt der
üBSo nicht zwingend vor, dass die Baubereiche A-E und K gleichzeitig mit den
Baubereichen F bis I überbaut werden müssen. Eine etappierte Realisierung der
Gesamtüberbauung ist zulässig. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, wie es sich
mit dem Umstand verhält, dass nach Art. 10 Abs. 1 besV auch im "Grünbereich
Umgebungsgestaltung" unter anderem kleinere Kinderspielgeräte erlaubt sind und die
Gestaltung der Flächen dieses Grünbereichs in der Umgebung der "Gebäude" (recte:
Baubereiche) gemäss dem Planungsbericht (S. 14 Ziff. 5.10) fliessend in die Spiel- und
Grünflächen des Spielplatzes übergehen soll.
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erforderlich, weshalb sich auch die von der Vorinstanz bemängelte, fehlende
Koordination der strittigen Sondernutzungspläne mit der Festlegung bzw. rechtlichen
Sicherstellung von Sichtzonen auf Parzelle Nr. 0008_ erübrige. Ferner könnte eine
solche Koordination gemäss dem Entscheid VerwGE B 2014/194 vom 28. Juni 2016
auch noch im nachgelagerten Baubewilligungsverfahren erfolgen. Im Übrigen habe die
Vorinstanz mit der pauschalen Wiedergabe der rekurrentischen Vorbringungen in
Erwägung 7.1 des angefochtenen Entscheids ihre Begründungspflicht verletzt.
Der überbauungsplan kann für ein engeres, bestimmt umgrenztes Gebiet, wie für ein
Quartier, die Erschliessung ordnen (vgl. Art. 22 Abs. 1 BauG). Der
Gemeindestrassenplan nach Art. 7 in Verbindung mit Art. 12 Abs. 1 StrG wiederum
bezweckt die Erschliessung (Art. 19 Abs. 1 RPG, Art. 4 des Wohnbau- und
Eigentumsförderungsgesetzes; SR 843, WEG [für den Wohnungsbau], und Art. 49
Abs. 1 BauG), insbesondere die hinreichende Zufahrt (Art. 19 Abs. 1 RPG und Art. 49
Abs. 1 lit. a BauG) eines bestimmten Gebietes sicherzustellen. Eine Zufahrt ist unter
anderem dann als hinreichend zu betrachten, wenn sie tatsächlich so beschaffen ist,
dass sie den zu erwartenden Fahrzeugen und Fussgängern sicheren Weg bietet. In
Betracht zu ziehen sind die örtlichen Gegebenheiten sowie die Anlage und
Zweckbestimmung der Gebäude, denen die Zufahrt zu dienen hat (vgl. VerwGE
B 2019/244 vom 3. Mai 2020 E. 4 mit Hinweisen). Eine Zufahrt ist nur dann hinreichend,
wenn sie der erwarteten Entwicklung des gesamten Gebiets, das sie erschliesst oder
erschliessen soll, genügt. Die Anforderungen an eine Zufahrt sind dann nicht erfüllt,
wenn deren Nutzung ein Verkehrsaufkommen verursacht, dass das Basisstrassennetz
übermässig belastet. Dies soll nicht dazu führen, bei Verkehrsproblemen jede weitere
Verkehrszunahme oder die Erstellung neuer Bauten zu verhindern; namentlich dann
nicht, wenn die verkehrsmässig heiklen Strassenabschnitte relativ weit vom geplanten
Gebäude entfernt sind (vgl. E. Jeannerat, in: Aemisegger/Moor/Ruch/
Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, N 29 zu Art. 19 RPG;
P. Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl. 2016, S. 278;
Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz, Handkommentar, Bern 2006, N 21 zu
Art. 19 RPG).
Der Bestand von Strassen und die Sicherheit der Benützer dürfen nicht beeinträchtigt
werden (Art. 100 Abs. 1 StrG). Unzulässig sind insbesondere Beeinträchtigungen durch
Bauten und Anlagen (Art. 100 Abs. 2 Ingress und lit. a StrG). Die Sichtzone bezeichnet
den Bereich, der aus Gründen der Verkehrssicherheit für die freie Sicht offen zu halten
ist (Art. 101 Abs. 2 StrG). Sichtzonen dürfen nicht als durchgehende Sichtstreifen
5.1.
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entlang von Strassen gelegt werden; sie sind auf jene Bereiche zu beschränken, in
denen die freie Sicht aus Gründen der Verkehrssicherheit geboten ist. In den
Sichtzonen ist alles untersagt, was die freie Sicht behindert. Die politische Gemeinde
hat die Hoheit (Art. 11 Abs. 1 StrG) und die Aufsicht (Art. 16 Abs. 2 StrG) über die
Gemeindestrassen. Dementsprechend werden Sichtzonen für Gemeindestrassen von
ihr entweder durch überbauungs-, Gestaltungs- und Strassenprojektpläne oder durch
Verfügung (inkl. Plan über die genaue Lage und Ausdehnung) festgelegt (vgl. Art. 102
Abs. 1 Ingress und lit. d und e StrG). Nutzungspläne im Sinne von Art. 14 ff. RPG bilden
selbst Koordinationsinstrumente, welche mit eigenen Mitteln und Verfahren auf der
planerischen Ebene die Anwendung verschiedenartiger Vorschriften sicherstellen und
die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Nutzungsinteressen lösen sollen (vgl.
dazu Art. 1 bis Art. 3 RPG sowie Art. 3 und Art. 47 der Raumplanungsverordnung;
SR 700.1, RPV). Wie sich daraus und gestützt auf Art. 102 Abs. 1 Ingress und lit. d StrG
ergibt, sind damit die für die Verkehrssicherheit notwendigen Sichtzonen wenn immer
möglich bereits beim Erlass eines überbauungs- oder Gestaltungsplans oder in
Strassenbauprojektplänen festzulegen. Darüber hinaus ist nach Art. 25a RPG eine
Koordinationspflicht zu bejahen, wenn zwischen den anzuwendenden Vorschriften ein
derart enger sachlicher Zusammenhang besteht, dass sie nicht getrennt und
unabhängig voneinander beurteilt werden dürfen, ansonsten die gesonderte
Behandlung sachlich zu unhaltbaren Ergebnissen führen könnte. Dies gilt
insbesondere, wenn für die Errichtung oder Änderung einer Baute oder Anlage
Verfügungen mehrerer Behörden nötig sind. Die Koordinationsgrundsätze finden auf
Sondernutzungspläne und damit auch auf Strassenpläne und Strassenprojekte nach
dem Strassengesetz sachgemäss Anwendung. Bilden die massgeblichen Fragen
Gegenstand verschiedener Verfahren, sind diese zeitlich zu koordinieren, wenn wegen
des Erfordernisses einer inhaltlich abgestimmten Anwendung des materiellen Rechts
keine Möglichkeit besteht, eines davon vorzuziehen. Ist ein Nutzungsplan derart
detailliert, dass künftige Verkehrsprobleme erkennbar sind, muss nach
bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Erschliessung im Sinne der raumplanerischen
Koordination bereits beim Erlass jenes Plans und nicht erst im späteren
Baubewilligungsverfahren geregelt werden (vgl. VerwGE B 2019/244 vom 3. Mai 2020
E. 5.1 mit Hinweisen).
Vorweg ist festzuhalten, dass der von den Beschwerdeführern angerufene Entscheid
VerwGE B 2014/194 vom 28. Juni 2016 im vorliegenden Fall nicht einschlägig ist. Im
Unterschied zum vorliegenden Fall lag jenem Entscheid (vgl. Sachverhalt lit. A/b,
E. 3.3.2 zweiter Absatz) ein Gestaltungsplan zugrunde, welcher nicht koordiniert mit
5.2.
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einem Teilstrassenplan oder einem Strassenbauprojekt öffentlich aufgelegt worden
war. Auch hatte sich ein Nachbar im Sondernutzungsplanverfahren mittels
Grunddienstbarkeitsvertrag mit einer im Gestaltungsplan als Hinweis aufgenommenen
erforderlichen Sichtzone einverstanden erklärt. Unter diesen Umständen erwies sich
die Festlegung der erforderlichen Sichtzone erst im Baubewilligungsverfahren in jenem
Fall als zulässig. Dessen ungeachtet wird auch darin gemäss dem unter Erwägung 5.1
hiervor Gesagten ausdrücklich konstatiert, dass die Zweckmässigkeit des
Erschliessungskonzepts schon im Planverfahren geprüft werden müsse, wenn ein
Sondernutzungsplan die Erschliessung festlege. Im Weiteren trifft der Vorwurf der
Gehörsverletzung nicht zu. Die Begründung der Vorinstanz reichte aus, damit die
Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid sachgerecht anfechten konnten (vgl.
dazu BGE 143 III 65 E. 5.2 mit Hinweisen).
Nach den Amtsberichten des TBA vom 5. März 2018 (S. 5 f.) und 4. Januar 2019
(act. 8/16 und 35) sowie den tatsächlichen Feststellungen am Rekursaugenschein vom
25. Oktober 2018 (act. 8/25, S. 2 lit. A/2) ist das Sichtfeld bei der Einmündung der Y._-
strasse in den Q._-weg (Nordwest) auf Parzelle Nr. 0000_ wegen der zweistufigen
Steinmauer auf Grundstück Nr. 0008_ nicht eingehalten (vgl. dazu auch Fotos vom
Juni 2013 und vom 25. Oktober 2018, act. 8/8/4, 8/27). Für die Wahrung der
Verkehrssicherheit bei der Einmündung der Y._-strasse in den Q._-weg ist daher der
Erlass einer Sichtzone geboten, soweit die Beschwerdebeteiligte den – gemäss
Tiefbauamt "ungeschickten" resp. "ungünstigen" (act. 8/25, S. 5 lit. B/9) – Knoten im
derzeitigen Zustand belässt und keinen Umbau dieses Knotens ins Auge fasst. Für
Letzteres bestehen allerdings keine Anhaltspunkte. Zu keinem anderen Schluss führt
der Einwand der Beschwerdeführer, die "alte" Bruchsteinmauer auf Parzelle Nr. 0008_
weise eine Höhe von 0.80 m auf. Eigenen Angaben der Beschwerdeführer gemäss
wurden auf dieser Mauer zusätzlich rund 0.70 m hohe Anpflanzungen vorgenommen.
Die Augenhöhe bei der Berechnung der erforderlichen Sichtbedingungen befindet sich
zwischen 1.00 m (Personenwagen) und 3.00 m (Lastwagen, vgl. Norm 40 273a des
Schweizerischen Verbands der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS, gültig ab
31. März 2019, S. 6 lit. C/9, siehe zur Anwendung dieser Norm auch VerwGE
B 2018/52 vom 27. Februar 2019 E. 5.1 mit Hinweisen). Entgegen der Auffassung der
Beschwerdeführer kann sodann nicht gesagt werden, die Festlegung dieser Sichtzone
sei nicht erforderlich, da sie im Rahmen der Baubewilligungsverfahren für den Bau der
Einfamilienhäuser auf den Grundstücken Nrn. 0005_, 0006_, 0007_ und 0008_
unterblieben sei. Dies umso mehr, als eine künftige Überbauung des
Sondernutzungsplanareals ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen generieren
5.3.
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wird als die bestehenden vier Einfamilienhäuser entlang der Y._-strasse. Bei dieser
Sachlage setzt auch eine verkehrstechnisch hinreichende Zufahrt im Sinne von Art. 19
Abs. 1 RPG und Art. 49 Abs. 2 lit. a BauG den Erlass einer gebührend ausgestalteten
Sichtzone voraus, zumal dieser verkehrsmässig heikle Strassenabschnitt nicht relativ
weit von den im üBSo geplanten Gebäuden entfernt ist. Eine den umschriebenen
Voraussetzungen entsprechende hinreichende Zufahrt auf Parzelle Nr. 0000_ soll
mittels des üBSo (vgl. dazu Art. 3 besV, Planungsbericht, S. 16 Ziff. 5.13) sowie des
koordiniert damit erlassenen TSPS gerade sichergestellt werden. Daraus ergibt sich
unschwer, dass die Beschwerdebeteiligte bereits gestützt auf Art. 16 Abs. 2, Art. 100
Abs. 1 und Abs. 2 Ingress sowie lit. a und b sowie Art. 101 Abs. 2 in Verbindung mit
Art. 102 Abs. 1 Ingress und lit. d StrG kantonalrechtlich verpflichtet gewesen wäre, die
Festlegung der für die Verkehrssicherheit notwendige Sichtzone mit dem Erlass des
üBSo und des TSPS und nicht erst mit einem nachgelagerten
Baubewilligungsverfahren zu koordinieren. Im Weiteren besteht ein derart enger
Sachzusammenhang zwischen der Festlegung der notwendigen Sichtzone und dem
Erlass der strittigen Sondernutzungspläne, dass sie nicht getrennt und unabhängig
voneinander beurteilt werden können. Wird die erforderliche Sichtzone nicht bereits
zusammen mit den Sondernutzungsplänen erlassen, sondern erst danach, könnte dies
dazu führen, dass die Sichtzone letztlich – bei erfolgreichem Widerstand der davon
betroffenen Grundeigentümer, d.h. derzeit der Beschwerdegegner 4 und 5 – gar nicht
mehr festgelegt werden könnte. Daraus wiederum würden Sondernutzungspläne
resultieren, welche die Verkehrssicherheit nicht gewährleisten. Unter diesen
Umständen ist auch ein bundesrechtlich verlangter Koordinationsbedarf im Sinne von
Art. 25a RPG zwischen dem üBSo, dem TSPS und der Festlegung der notwendigen
Sichtzone auf Parzelle Nr. 0008_ ohne weiteres ausgewiesen. Die Vorinstanz hat
daher in Erwägung 5 des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 12 f.) zu Recht eine
Verletzung des bundesrechtlichen Koordinationsgebots festgestellt (vgl. dazu auch
act. 15, S. 10 f., und act. 25, S. 11 f.). Zu keinem anderen Schluss führt auch der
Hinweis der Beschwerdeführer auf die in der Vernehmlassung des AREG vom
22. Dezember 2017 (act. 8/12, S. 2 lit. e) vertretene Auffassung, wonach die
Sichtweiten erst im Baubewilligungsverfahren zu prüfen seien. Dasselbe gilt für das
gleichlautende Votum des Vertreters des Tiefbauamtes am Augenschein vom
28. Oktober 2018 (act. 8/25, S. 5 lit. B/9). Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Bei
diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob die Vorinstanz gemäss den
Beschwerdeführern (act. 5, S. 3 f., 7-11, 16 f. Ziff. II/5, IV/B, IV/G, act. 21, S. 3-5 lit. A/2,
act. 27 Ziff. 1-3) zu Unrecht davon ausgegangen ist (vgl. dazu act. 2, S. 14 f. E. 6.1 und
6.4 f., sowie act. 7 Ziff. II/2), dass die im üBSo bei der Tiefgaragenzufahrt festgesetzten
Sichtzonen unzureichend sind, und sie dabei den Sachverhalt unvollständig festgestellt
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6.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zulasten der unterliegenden Beschwerdeführer (Art. 95
Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeführer haften solidarisch (Art. 96 VRP). Für das
Beschwerdeverfahren erscheint eine Entscheidgebühr von CHF 4'500 angemessen
(Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Diese ist mit dem
geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.
Der Verlegung der amtlichen Kosten entsprechend haben die Beschwerdeführer die
mehrheitlich obsiegenden Beschwerdegegner für das Beschwerdeverfahren unter
solidarischer Haftbarkeit ausseramtlich ermessensweise pauschal mit insgesamt
CHF 4'000 zuzüglich CHF 160 Barauslagen (vier Prozent von CHF 4'000) und
Mehrwertsteuer zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98 VRP;
Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 106 Abs. 3 der Schweizerischen
Zivilprozessordnung, Zivilprozessordnung; SR 272, ZPO, Art. 30 Ingress und lit. b
Ziff. 1; Art. 31 Abs. 1 und 2 des Anwaltsgesetzes; sGS 963.70, AnwG, sowie Art. 6,
Art. 19, Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. b, Art. 28 sowie Art. 29 der Honorarordnung,
sGS 963.5, HonO). Der Beschwerdebeteiligten steht kein Kostenersatz zu (vgl. VerwGE
B 2014/203 vom 25. Mai 2016 E. 5.2 mit Hinweisen).