# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8a508c75-1928-479c-988f-c3c0ae6368da
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1951, arbeitete zuletzt
seit
April 1998
als Maler bei der
Y._
(
Urk.
6/13
)
. Am 2
9.
Oktober
2008
(Eingangsda
tum) meldete sich
der Versicherte
wegen der Folgen eines am 26.
Mai 2008 erlittenen Autounfalls bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/9, vgl. auch
Urk.
6/2). Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklä
rungen vor und sprach dem Versicherten m
it Verfügung
vom
1.
November 2010
basierend auf einem
Inva
liditätsgrad
von 100
%
mit Wirkung ab
1.
Mai 2009 eine bis 30. November 2009 befristete ganze
Rente
zu
; f
ür die Zeit danach verneinte sie einen Renten
anspruch des Versicherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 29
%
(
Urk.
6/63
). Die dagegen vom Versicherten am
1.
Dezember 2010 erhobene Beschwerde
(
Urk.
6/65)
wies das hiesige
Gericht mit Urteil vom 9.
Februar 2012
ab
(
Urk.
6/70, Prozess Nr. IV.2010.01168).
1.2
Am 2
7.
April 2012 (Eingangsdatum) meldete sich der Versichert
e
unter Hinweis auf starke Rückenschmerzen
bei der IV-Ste
lle zum Leistungsbezug an (Urk.
6/71).
Nach durchgeführtem
Vorbeschei
dverfahren
(Vorbescheid vom 20.
Juni 2012,
Urk.
6/77, und Einwand vom 1
9.
Juli 2012,
Urk.
6/80) trat die IV-Stelle auf die Neuanmeldung des Versicherten mit Verfügung
vom 31.
Januar 2013
(
Urk.
6/89)
mangels glaubhaft gemachter wesentlicher Ände
rung des Gesundheitszustands s
eit der letzten Verfügung vom
1. November 2010
nicht
ein
.
1.3
Am
6.
März 2013
(Eingangsdatum)
meldete sich der Versicherte wegen
Rücken
beschwerden
erneut
bei der IV-Ste
lle zum Leistungsbezug an (Urk.
6/94).
Mit Schreiben
vom
7.
März 2013
forderte die IV-Stelle den Versicherten
auf, bis zum 1
5.
April 2013 Beweismittel dafür einzureichen, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung
vom 1.
November 2010
wesent
l
ich verändert haben
(
Urk.
6/95
).
Der
Versicherte
reichte
den Bericht von
Dr.
med.
Z._
,
FMH Rheumatologie, vom
7.
März 2013 (
Urk.
6/97) und
den Bericht von
Dr.
med.
A._
,
FMH Radiologie, vom 2
6.
Februar 2013 (
Urk.
6/98)
ein.
In der Folge
liess
Dr.
med.
B._
,
FMH Innere Medizin,
der IV-Stelle seinen Bericht vom
7.
Mai 2013 zukommen (
Urk.
6/99)
.
Nach durchgeführtem
Vorb
e
scheidverfahren
(Vorbescheid vom 1
0.
Juni 2013,
Urk.
6/102, und Einwand vom 1
2.
Juni 2013,
Urk.
6/104, beziehungsweise 25.
Juni 2013, Urk.
6/107)
trat die IV-Stelle
mit Verfügung vom 1
2.
August 2013
auch
auf die Neuanmeldung des Versicherten
vom
6.
März 2013
mangels glaubhaft
gemachter wesentlicher Änderung des Gesundheitszustands seit der letzten Verfügung vom
1. November 2010 nicht ein
(
Urk.
2
).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 1
5.
August 2013 Beschwerde und beantragte
sinngemäss
, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei auf sein Leistungsbegehren einzutreten (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom
2.
September 2013 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5), was dem Beschwerdeführer am
3.
September 2013 angezeigt wurde
(
Urk.
7)
.
3.
Auf
die
Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nach
folgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert (oder aufgehoben
)
, so wird nach
Art.
87
Abs.
3 der Verordnung über die Invalidenversi
cherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen
gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades tatsächlich eingetreten
ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinweisen; vgl. auch AHI 20
00 S. 309 E. 1b mit Hinweisen).
2.
2.1
Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf die Neuanmeldung
vom
6.
März 2013 (
Urk.
6/94
) eingetreten ist. Dabei stellt sich die Frage, ob
der Beschwerdeführer
glaubhaft gemacht hat, dass sich sein Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom
1.
November 2010 (deren
Rechtmässigkeit
das hiesige
Gericht
mit
Urteil vom
9.
Februar 2012
bestätigte,
Urk.
6/63 und
Urk.
6/70
)
erheblich verändert hat.
2.2
Der
Verfügung der Beschwerdegegnerin
vom
1.
November 2010 lag
in medizin
i
scher Hinsicht
im Wesentlichen
der Austrittsbericht der
C._
vom
2.
September 2009 zugrunde. Die Ärzte
der
C._
stellten darin folgende Diagnosen (
Urk.
6/21
/1
):
(1)
eine s
tabile Vorderkantenfraktur BWK1 und
BWK
2
(nach Unfall vom 2
6.
Mai
2008: mit Auto in Hauswand gefahren)
, konservativ behandelt
-
Frakturen zwischenzeitlich konsolidiert
-
MRI HWS vom 2
5.
November 2008: k
eine
Myelonkompression
,
keine
sekundären Verschiebungen
an BWK1 und BWK2; m
ultisegmentale
degenerative Veränderunge
n
, vor allem C4/5/6,
Foramenstenose
C3/4 und
C5/6 links, C4/5/6 rechts
(2)
ein
t
horakovertebrales
Syndrom
(3)
eine ä
ngstliche Verletzungsverarbeitung mit mal
adaptivem Schonverhalten
sowie
hintergründiger Opferrollenproblematik (ICD-1
0 F54: psychologische
Faktoren
und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten)
(4
)
eine
arterielle Hypertonie
Die Ärzte der
C._
erklärten, dass dem Beschwerdeführer
wieder
holtes Hantieren mit schweren Lasten und längerdauerndes Arbeiten in rücken
belastenden Positionen
(seit dem Unfallereignis vom 2
6.
Mai 2008)
nicht mehr möglich seien. Die
angestammte Tätigkeit als Maler
(in der bisherigen Firma) sei ihm deshalb nicht mehr zumutbar. Mittelschwere Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer aber
ab dem jetzigen Zeitpunkt wieder
ganztags zumutbar (
Urk.
6/21/2).
2.3
Im Rahmen der Neuanmeldung vom
6.
März 2013 berief sich der Beschwerdefüh
rer
in erster Linie
auf den
an
Dr.
B._
gerichteten Bericht
von
Dr.
Z._
vom
7.
März 2013 (
Urk.
6/97) und den Bericht von
Dr.
B._
vom
7.
Mai 2013 (
Urk.
6/99).
2.3.1
Dr.
Z._
stellte
in seinem Bericht
vom
7.
März 2013 folgende Diagnosen
(
Urk.
6/97
/1)
:
e
in chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom mit/bei
cephaler
und
spondylogener
(rechter Arm und rechtes Bein) Schmerzausstrahlung
degenerativen
Diskusprotrusionen
von C2 bis C6
Foramenstenose
mä
ssigen
Grades beidseits bei C3/4 und bei C4/
5
degenerativen
Diskusprotrusionen
von L1 bis S1
fortgeschrittener
Osteochondrose
mit Spondylose bei L5/S1
d
ekonditionierter
Rumpfmuskulatur
Dr.
Z._
gab an,
dass
wohl
auch eine gewisse
Schmerzverarbeitungsstörung mit Schmerzverselbständigung und –
ausweitung
vorliegen würde.
I
n dieser Situation,
der bereits
d
okumentierten
Chronifizierung
,
seien weitere sporadische Interventionen nicht angezeigt, insbesondere nicht ambulante Therapieformen.
Aus rheumatologischer Sicht stehe der Versuch einer
Rekonditionierung
der gesamten Rücken-
sowie
der tiefen Bauch- und Oberschenkel-Muskulatur im Vordergrund. Gleichzeitig sei eine psychologisch-psychiatrische Betreuung
(unter anderem
mit
Er
lernen
von Schmerzbewältigungs
strategien
)
dringend
indiziert
.
Es komme somit
einzig ein multi
modales Konzept mit intensiver stati
onärer physikalischer, balneologischer und medikamentöser Rehabilitation
, zum Beispiel in den
Rehabilitationsklinik
en
D._
oder
E._
,
in Frage.
Er empfehle
einen entsprechenden vierwöchigen Rehabilitationsaufenthalt.
Zwecks Schmerzmodulation und -distanzierung wäre zusätzlich auch der Einsatz von Antidepressiva wünschenswert
.
Eine
von ihm
ebenfalls
empfohlene
epidurale
Steroidinjektion oder ein
Sakralblock lehne der Beschwerdeführer mit der Begründung
ab
, dass er allenfall
s im Rollstuhl landen könnte
(
Urk.
6/97/2-3).
2.3.2
Dr.
B._
erklärte im Bericht vom
7.
Mai 2013, dass sich der Zustand des Beschwerdeführers leider verschlechtert habe. Die Schmerzen am ganzen Rücken
, die
in den rechten Arm
bis in die Finger IV und V ausstrahlen
würden,
hätten zugenommen. Der Beschwerdeführer habe auch im Ruhezustand Schmerzen, bei Belastung seien sie verstärkt.
Er nehme deswegen
drei Mal pro Tag 20 Tropfen
Tramal
,
drei Mal pro Tag
Ponstan
(
Mephadolor
500
mg), einmal am Abend
Sirdalud
(4 mg) un
d drei Mal pro Tag
Dafalgan
(1
g). Zur Therapie des hohen Blut
druckes nehme er
zudem
Coversum
combi
1-0-1 und
Teno
r
min
mite
1-1-
0.
Wegen der chronischen Schmerzen leide der Beschwerdeführer an einer Depression. Aus seiner Sicht sei eine
ganze IV-
Rente gerechtfertigt (Urk.
6/99).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung, mit der sie auf die
Neuanmel
dung des Beschwerdeführers vom
6.
März 2013 nicht ein
trat (
Urk.
2),
im Wesentlichen
auf die Stellungnahme von
Dr.
med.
F._
,
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom Regi
onalen
Ärztlichen Dienst (RAD) vom 28.
Mai 2013 (
Urk.
6/101/2).
3.2
Wie
RAD-Arzt
Dr.
F._
in d
er
Stellungnahme
vom 2
8.
Mai 2013
zutreffend
bemerkte
(
Urk.
6/101/2
)
,
widerlegt die Anamn
ese- und Befunderhebung von Dr.
Z._
im Bericht vom
7.
März 2013
die Aussage von
Dr.
B._
im Bericht vom
7.
Mai 2013
,
wonach sich
der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
verschlechtert habe
.
So ist
im Bericht
von
Dr.
Z._
zunächst
die Rede davon, dass die Schmerzen im gesamten Rücken
gemäss
den Angaben des Beschwer
deführers
seit dem Unfall vom 2
6.
Mai 2008 konstant anhalten würden mit einerseits Schmerzausstrahlung in den gesamten Kopf, andererseits in den rechten Arm mit einem Kältegefühl im Ring- und Kleinfinger rechts sowie in die
Aussenseite
des rechten Ober- und Unterschenkels bis zum
äusseren
Knö
chel
(
Urk.
6/97/1; w
as die bis in die
Ring- und Kleinfinger rechts ausstrahlen
den Nackenschmerzen betrifft, hatte
Dr.
B._
bereits
im
Antwortschreiben
vom
3.
November 2012 bestätigt, dass diese
Schmerzen schon seit dem Unfall v
om 2
6.
Mai 2008 bestehen würden,
Urk.
6/85)
.
Das
im Auftrag von
Dr.
Z._
am 2
5.
Februar 2013 von
Dr.
A._
durchgeführte MRI der Halswirbel- und Lendenwirbelsäule
zeigte
sodann
– entgegen der anfänglichen Vermutung -
weder
eine
Nervenwurzelbeeinträchtigung
noch
eine
Recessussteno
se
noch
eine
Diskushernie (
Urk.
6/98).
Wie RAD-Arzt
Dr.
F._
in nachvollziehbarer Weise
erklärte
(
Urk.
6/101/2
), konnte
Dr.
Z._
nur sehr spärlich
pathologische Befunde
erheben
(
vgl.
Urk.
6/97/2).
Schliesslich
lässt sich dem Bericht von Dr.
Z._
auch entnehmen, dass der Beschwerdeführer die Medikamente
Sir
dalud
,
Ponstan
und Tramadol
schon seit dem Unfall vom 26
.
Mai 2008 täglich
einnehme (
Urk.
6/97/1
). Unter diesen Umständen erscheint es
einleuchtend
, dass RAD-Arzt
Dr.
F._
zum Schluss kam, dass auch in einer gutachterlichen Untersuchung keine anderen
Befunde
als die von Dr.
Z._
dokumentierten erhoben werden könnten
und weitere (somatische) Abklärungen daher entbehr
lich seien
(
Urk.
6/101/2).
Was die von
Dr.
B._
im Bericht vom
7.
Mai 2013 erwähnte
Depression anbe
langt
(vgl. E. 2.3.2
)
, ist darauf hinzuweisen,
dass
Dr
.
B._
am
3.
November 2012
(
Urk.
6/85)
berichtet hatte
, dass de
r Beschwerdeführer einzig in der
C._
psychiat
risch beurteilt worden sei (
vgl.
psychosomatisches Konsilium vom
2
1.
August 2009,
Urk.
6/86/38-42).
Ausweislich der Akten wurde
d
er
Beschwerdeführer
bislang
offensichtlich
noch nie
in
psychiatrisch-p
sychotherapeutischer Hinsicht behandelt
,
was diesbezüglich nicht auf einen
grossen
Leidensdruck
schliessen
lässt.
Die
medizinischen Akten
enthalten
sodann auch
keine Anhaltspunkte dafür, dass
beim
Beschwerdeführer
ein
inva
lidenv
ersicherungsrechtlich
relevanter psychischer
Gesundheitsschaden
vorlie
gen könnte (im Bericht von
Dr.
med.
G._
,
FMH Neurologie, vom
9.
Februar 2011 war etwa
ausdrücklich
die Rede davon, dass der Beschwerde
führer nicht depressiv wirke,
Urk.
6/86/2)
.
Die
Schlussfolgerung von RAD-Arzt
Dr.
F._
,
dass unter diesen Umständen
auch
hinsichtlich des
psychischen Gesundheitszustand
s
des Beschwerdeführers keine weiteren Abklärungen not
wendig seien,
ist deshalb
ebenfalls
nachvollziehbar.
Im Übrigen ist noch zu erwähnen, dass es
aber
sicherlich sinnvoll wäre
, wenn der Beschwerdeführer seine
chronifizierten
Rückenbeschwerden – wie von Dr.
Z._
empfohlen
(vgl. E. 2.3.1)
- im Rahmen eines
intensiven
vierwöchi
gen
Rehabilitationsaufenthaltes behandeln lassen würde.
3.3
Zusammenfassend ist mit RAD-Arzt
Dr.
F._
demnach
festzuhalten, dass vorliegend keine
wesentliche
Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers
zu erkennen
beziehungsweise glaubhaft ist
(
Urk.
6/101/2)
.
Des Weiteren
liegen auch keine Anhaltspunkte dafür vor, dass sich die erwerb
lichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands seit Erlass der Verfügung
1.
November 2010
erheblich verändert hätten (BGE 130
V
343 E. 3.5).
Die
Beschwerdegegnerin
war daher
nicht verpflichtet, auf die Neu
anmeldung
des Beschwerdeführers
vom
6.
März 2013
einzutreten und diese materiell zu prüfen.
Die Bes
chwerde ist deshalb abzuweisen.
4
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver
fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwer
t festzulegen (
Art.
69 Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalide
nversicherung, IVG) und auf Fr.
500.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie d
em
u
nterlie
genden Beschwerdeführer
aufzuerlegen.