# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c0313431-f093-42de-8c61-738f9f553161
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Vergewaltigung etc. (Rückweisung des Schweizerischen )
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom
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28. Januar 2019 (DG180209); Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 3. März 2020 (SB190178); Urteil des Schweizerischen Bundesgerichtes vom 19. Januar 2021 (6B_479/2020, 6B_493/2020, 6B_594/2020)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom 17. August
2018 ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 15/1a)).
Urteil der Vorinstanz: (Urk. 37 S. 34 f.)
1. Der Beschuldigte B._ ist nicht schuldig und wird freigesprochen.
2. Die Zivilklage der Privatklägerschaft wird abgewiesen.
3. Rechtsanwalt lic. iur. Z._ wird für die amtliche Verteidigung des Be-
schuldigten mit Fr. 14'400.– (inkl. Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse
entschädigt.
4. Rechtsanwältin lic. iur. X._ wird für die unentgeltliche Vertretung der
Privatklägerin mit Fr. 8'645.25 (inkl. Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse
entschädigt.
5. Die Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz; die nachfolgenden Kosten werden
auf die Gerichtskasse genommen:
Fr. 2'500.– Gebühr Strafuntersuchung Fr. 100.– Gutachten/Expertise Fr. 14'400.– Entschädigung amtliche Verteidigung Fr. 8'645.25 Entschädigung unentgeltliche Vertretung
6. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen.
7. [Mitteilungen]
8. [Rechtsmittel]
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Berufungsanträge im ersten Berufungsverfahren (SB190178):
a) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich:
(Urk. 62 S. 1)
1. Der Beschuldigte B._ sei der Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen und mit einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren zu bestrafen und
2. die Kosten des Verfahrens, inklusive der Gebühr für das  von Fr. 2'500.– seien dem Beschuldigten aufzuerlegen.
b) Der Vertreterin der Privatklägerschaft:
(Urk. 63 S. 1)
1. In Aufhebung von Ziff. 1 des Urteils des Bezirksgerichtes Zürich vom 28. Januar 2019 sei der Beschuldigte der Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB schuldig zu . Der Beschuldigte sei dafür angemessen zu bestrafen.
2. In Aufhebung von Ziff. 2 des vorinstanzlichen Urteils sei der  zu verpflichten, der Geschädigten eine Genugtuung von Fr. 15'000.–, zuzüglich Zins zu 5 % seit dem tt. Januar 2016 zu bezahlen. Sodann sei festzustellen, dass der Beschuldigte  der Geschädigten grundsätzlich schadenersatzpflichtig ist und es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die spätere  einer Schadenersatzforderung vorbehalten bleibt.
3. In Aufhebung von Ziff. 5 des vorinstanzlichen Urteils seien die Kosten des Strafverfahrens inklusive diejenigen der  Geschädigtenvertretung dem Beschuldigten aufzuerlegen.
c) Der Verteidigung des Beschuldigten:
(Urk. 66 S. 1)
1. Es sei das erstinstanzliche Urteil vollumfänglich zu bestätigen und der Beschuldigte B._ sei von sämtlichen Anklagevorwürfen freizusprechen.
2. Es sei die Zivilklage betreffend Genugtuung und das  betreffend Schadenersatzpflicht abzuweisen.
3. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien auf die Staatskasse zu nehmen und die amtliche Verteidigung sei gemäss  Honorarnote zu entschädigen.
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Urteil und Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. März 2020 (SB190178):

## Considerations