# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b575d4e8-f0bb-4147-be20-9ea7ee0eeeaa
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1923,
ist Bezügerin einer AHV-Altersrente (vgl.
Urk.
6/24,
Urk.
6/41) und meldete sich am 2
0.
Februar 2012 (Eingang) bei der
Gemeinde
Z._
zum Bezug von Zusatzleistungen zur AHV/IV an (
Urk.
6/45).
Diese leitete die Anmeldung am 2
2.
Februar 2012 an die Gemeinde
A._
weiter (
Urk.
6/37).
Die Ausgleichskasse
Y._
verneinte mit Verfügung vom 1
5.
Mai 2012 (
Urk.
6/30 =
Urk.
6/14/5) und
Einspracheentscheid
vom 1
8.
Dezember 2013 (
Urk.
6/15/1 =
Urk.
6/14/3) einen Anspruch auf Zusatzleistungen, da infolge Anrechnung eines Verzichtsvermögens ein Einnahmenüberschuss resultierte.
Dagegen erhob die Versicherte am 3
1.
Januar 2014 Beschwerde (
Urk. 6/14/2), worauf das Obergericht
des Kantons
Y._
die Sache an die seines Erachtens zu
ständige
Gemeinde
Z._
zurückwies (
Urk.
6/9).
2.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 1
0.
Februar 2016 (
9C_181/2015 =
BGE 142 V 67
=
Urk.
1
) gut und wies die Sache zur materiellen Behandlung der gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
8.
Dezember 2013
erhobenen Beschwerde
an das hiesige Gericht zurück.
Am 1
1.
Mai 2016 reichte die Ausgleichskasse
Y._
aufforderungsgemäss (vgl.
Urk.
2) die Verfahrensakten
(
Urk.
14/1-45) ein.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Die Frage der örtlichen Zuständigkeit wurde vom Bundesgericht dahingehend entschieden, dass die Ausgleichskasse
Y._
für die Festsetzung und die Auszah
lung der Ergänzungsleistungen zuständig ist, und für die Beurteilung der gegen deren
Einspracheentscheid
erhobenen Beschwerde das hiesige Gericht (BGE 142 V 67 E. 3.5).
2.
2.1
Gemäss
Art.
2
Abs.
1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-,
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) haben Personen An
spruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie
die
Voraussetzungen nach den
Art.
4-6 ELG erfüllen. Dabei entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den
die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art.
9
Abs.
1 ELG). Die anrechenbaren Einnahmen werden nach
Art.
11 ELG berech
net
.
2.2
Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach
Art.
11
Abs.
1 ELG unter ande
rem Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (
lit
. g).
Ein Vermögensverzicht liegt vor, wenn die Entäusserung ohne Rechtspflicht und ohne adäquate Gegenleistung erfolgte (BGE 134 I 65 E. 3.2 S. 70; 131 V 329 E.
4.2 S. 332).
2.
3
Ist ein einmal bestehendes Vermögen nicht mehr vorhanden, so trägt die
leis
tungsansprechende
Person die Beweislast dafür, dass es in Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder gegen adäquate Gegenleistung hingegeben wor
den ist, wobei der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (BGE 131 V 329, 121 V 204; Urteil des Bundesgerichts 8C_1039/2008 vom 2
5.
Febru
ar 2009 E. 2 mit Hinweisen).
Wer
nicht darzutun vermag, dass
die
Geldhingabe im Austausch gegen eine adäquate Gegenleistung erfolgt ist, kann sich mithin nicht auf den gegebenen Vermögensstand berufen, sondern muss sich die Frage nach den Gründen für den Vermögensrückgang gefallen und mangels ent
spre
ch
ender Beweise hypothetisches Vermögen entgegenhalten las
sen (BGE 121 V 205 E. 4b).
Allerdings bietet d
as Ergänzungsleistungssystem keine gesetzliche Handhabe dafür, eine wie auch immer geartete „
Lebensfüh
rungskontrolle
" vor
zu
nehmen und danach zu fragen, ob die Gesuch stellende Person in der Ver
gangenheit im Rahmen einer „Normalitätsgrenze" gelebt hat, die im Übrigen erst noch näher umschrieben werden müsste. Die
Ergänzungs
leistungsbehörden
haben vielmehr von den tatsächlichen Verhältnissen auszu
gehen, dass ein
e
g
esuch
stelle
nde
Person
nicht (mehr) über die notwendigen Mittel zur ange
messenen Deckung des Existenzbedarfs verfügt, und nicht da
nach zu fragen, warum dem so ist (BGE 121 V 204 E. 4b mit Hinweisen).
2.4
Das hiesige Gericht hat in einem Fall bei einer alleinstehenden versicherten Per
son durchschnittliche jährliche Lebenshaltungskosten von rund
Fr.
50‘000.-- angenommen (Urteil ZL.2010.00093 vom 2
3.
Mai 2012 E. 3.4). Das Bundesge
richt hat sodann im gleichen Fall „mindestens
Fr.
60‘000.--„ als ausgewiesen erachtet (Urteil 9C_515/2012 vom
6.
Dezember 2012 E. 4.1).
2.5
Zeitlich massgebend für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sind gemäss
Art.
23
Abs.
1 der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV) in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am
1.
Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen.
2.6
Art.
17a ELV bestimmt, dass der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist, jährlich um
Fr.
10'000.-- zu vermindern ist (
Abs.
1), dass der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Verzichtes unverändert auf den
1.
Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermindern ist (
Abs.
2), und dass für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung der verminderte Betrag am
1.
Janu
ar des Bezugsjahres massgebend ist (
Abs.
3).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der Verfügung vom 1
5.
Mai 2012 von einem Vermögensverzicht von
Fr.
477‘500.-- aus einem Hausverkauf im Jahr 1995 aus, nämlich 3⁄4 Erbanteil von
Fr.
850‘000.-- abzüglich die jährliche
Verzichts
vermögensverminderung
von
Fr.
10‘000.-- bis 2012 (
Urk.
6/30).
Im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 1
8.
Dezember 2013
(
Urk.
6/15/1)
führte sie unter anderem
aus,
dem Erbteilungsvertrag von 1992 lasse sich nicht entnehmen, wem das in
B._
gelegene Wohnhaus, allenfalls auf Anrechnung, zugeteilt worden sei.
Dass das Eigentum an der Liegenschaft der Erbengemein
schaft verblieben sei, spreche dafür, dass der Beschwerdeführerin eine Nutz
niessung oder ein Wohnrecht eingeräumt worden sei, oder dass es sich beim Erbteilungsvertrag um eine objektiv partielle, nur das Wertschriftenvermögen betreffende, Teilung handle (S. 2 f.
Ziff.
2.2).
Gestützt auf den Erbteilungsvertrag und den Kaufvertrag von 1995 müsse ange
nommen werden, dass die Beschwerdeführerin folgenden Anspruch gehabt habe (S. 3
Ziff.
2.3): Im Dezember 1992
Fr.
123‘906.25 des Wertschriftenvermögens (1/2 von
Fr.
152‘500 plus 5/8 von
Fr.
76‘250.--) und im Januar 1995, als die Erben
gemeinschaft die Liegenschaft veräusserte,
Fr.
585‘379.37 (1/2 von
Fr.
720‘590
.
-- plus 5/8 von
Fr.
360‘295.--).
Gemäss Erbteilungsvertrag habe die Beschwerdeführerin Ende 1992 vom Wertschriftenvermögen mit
Fr.
152‘500.-- mehr als ihren Anspruch von
Fr.
123‘906.-- erhalten. Der Betrag
von
Fr.
585‘479.--, auf den sie 1995 ver
zichtet habe, sei um diese Differenz von
Fr.
28‘594.-- zu reduzieren, so dass unter Berücksichtigung der jährlichen Amortisationen von
Fr.
10‘000.-- im Jahr 2012 ein Verzichtsvermögen von
Fr.
396‘885.--, im Jahr 2013 ein solches von 386‘885.-- und im Jahr 2014 ein solches von
Fr.
376‘885.-- anzurechnen sei (S.
3
Ziff.
2.3).
3.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde (
Urk.
6/14/2) auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe den ihr auf
grund des Teilungsvertrags und des nachmaligen
Liegenschaftenverkaufes
zustehenden Anspruch mit rund
Fr.
123‘906.-- (Barschaft) und
Fr.
585‘479.-- (Anteil Liegenschaft) an sich korrekt beziffert (S. 6
Ziff.
2.3
Abs.
1).
Sie habe anlässlich der Erbteilung das gesamte Barvermögen und beim
Liegen
schaftenverkauf
den gesamten Verkaufserlös von netto
Fr.
720‘590.-- erhalten. Davon habe sie den Kindern
je
Fr.
90‘000.-- ausbezahlt
. Deren Anspruch habe gemäss den Berechnungen der Beschwerdegegnerin
Fr.
163‘703.-- betragen.
Die
Kinder hätten also eine Schenkung im Umfang der
Differenz zum
erhaltenen Betrag (
Fr.
270‘000.--)
, mithin
Fr.
106‘297.--
, erhalten (S. 6 f.
Ziff.
2.3
Abs.
3).
Zusammen mit der im Jahr 2001 erfolgten Schenkung von
Fr.
60‘000.-- liege ein Vermögensverzicht von total
Fr.
166‘297.-- vor (S. 7
Ziff.
2.4), womit für die Jahre 2012 bis 2014 ein
- näher bezifferter -
Anspruch auf
Ergänzungsleis
tungen
resultiere (S. 7
Ziff.
2.5-7).
Ihre Vorbringen ergänzte sie mit zwei Berechnungsblättern (
Urk.
6/14/15-16)
.
3.3
Die Beschwerdegegnerin führte in ihrer Beschwerdeantwort (
Urk.
6/13) aus, mög
licherweise sei es unrichtig gewesen, einen Vermögensverzicht bezüglich
dem
Erlös aus dem Liegenschaftsverkauf anzunehmen. Auf der anderen Seite sei mit der Darstellung der Beschwerdeführerin auch nicht bewiesen, dass sie das gesamte Barvermögen (
Fr.
152‘500.--) und den gesamten Verkaufserlös (
Fr.
720‘590.--) erhalten habe. Generell scheine die Nachzeichnung der Vermögensentwicklung erklärungsbedürftig; unklar sei insbesondere, weshalb die Be
schwerdeführerin
1996 einen „Zufluss aus Hausverkauf“ von zirka
Fr.
450‘000.-- gehabt haben solle und weshalb 2001 eine Schenkung mit
Fr.
50‘000.-- zu Buche schlage.
3.4
Die Beschwerdeführerin führte dazu in einer weiteren Stellungnahme (
Urk.
6/11/2) aus, ihr sei gemäss Erbteilungsvertrag das gesamte Bar- und Wertschriftenvermögen angewiesen worden; nach Abzug der Todesfallkosten und einem Teil ihrer Lebenshaltungskosten habe sich ihr Bankguthaben per Ende 1992 laut Steuererklärung auf
Fr.
132‘000.-- belaufen. Diesbezüglich habe kein Vermögensverzicht stattgefunden; vor dem Erbgang habe sie über gar keine eigenen Bankguthaben verfügt (S. 1 f.
Ziff.
1).
1995 sei der
Liegenschaftenerlös
von netto rund
Fr.
720‘000.-- auf ihr Konto geflossen. Im gleichen Jahr habe sie ihren Kindern je
Fr.
90‘000.--, total also
Fr.
270‘000.-- ausgerichtet, womit ihr netto rund
Fr.
450‘000.-- verblieben seien, was ihren Kontosaldo per Ende 1995 begründe (S. 2
Ziff.
2).
Im Jahr 2001 sei eine Schenkung von (3 x
Fr.
20‘000.-- =)
Fr.
60‘000.-- ausge
richtet worden. In der von ihr erstellten Zusammenstellung (vgl.
Urk.
6/14/16) sei dies unter Abzug der jährlichen Amortisation von
Fr.
10‘000.-- mit
Fr.
50‘000.-- berücksichtigt (S. 2
Ziff.
3).
3.5
Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführerin ein
Verzichtsvermö
gen
und allenfalls in welcher Höhe anzurechnen sei.
4.
4.1
Gemäss dem Erbteilungsvertrag vom
6.
Dezember 1992 (
Urk.
6/14/7) betrug das Wertschriftenvermögen per Ende 1992
Fr.
152‘500.-- (S. 1 Mitte). Als unbelas
tetes Vermögen der Beschwerdeführerin nach Erbteilung wurden
Fr.
423‘192.-- ausgewiesen, zusammengesetzt aus dem genannten Barvermögen, einem kapi
talisierten Wohnrecht (
Fr.
124‘615.--) und Liegenschaftsteilen (
Fr.
166‘077.--), sowie
Fr.
100‘428.-- als nutzniessungsbelastetes Vermögen (S. 4).
4.2
Gemäss Kaufvertrag vom 2
5.
Januar 1995 (
Urk.
6/14/9) betrug der gesamte Kauf
preis
Fr.
850‘000.-- (S. 4 Mitte). Darauf waren Grundstücksgewinnsteuern von
Fr.
129‘410.-- zu entrichten, womit ein Nettoerlös von
Fr.
720‘590
.--
resul
tierte
(
Urk.
6/14/10).
4.3
Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin ihren drei Kindern im Jahr 1995 total
Fr.
270‘000.-- und im Jahr 2001 weitere
Fr.
60‘000.-- zukommen liess.
Ihr Bar- und Wertschriftenvermögen betrug Ende 1992
Fr.
132‘000.-- und Ende 2011
Fr.
180‘935.-- (
Urk.
6/14/16).
Daraus ergibt sich die folgende Vermögensentwicklung von 1992 bis 2011 in Franken:
Stand 1992:
132‘000
+
Liegenschaftenerlös
:
720‘590
./. Schenkung 1995:
270‘000
./. Schenkung 2001:
60‘000
Zwischenergebnis:
522‘590
Stand 2011:
180‘935
Differenz:
341‘655
Unter Berücksichtigung der Zu- und Abflüsse (
Liegenschaftenerlös
/ Schen
kungen)
resultiert mithin ein Vermögensverzehr von 1992 bis 2011 von
Fr.
341‘655.--, was aufgerundet
Fr.
18‘000.-- pro Jahr entspricht (
Fr.
341‘655.-- : 19 =
Fr.
17‘982.--).
4.4
Die Beschwerdeführerin bezieht eine AHV-Altersrente
, die
Fr.
22‘000.-- im Jahr 1992 und
Fr.
27‘840.-- im Jahr 2011
betrug
(
Urk.
6/14/16). Im Erbvertrag
von 1992
wurde das ihr zugesprochene Wohnrecht mit
Fr.
11‘743.-- pro Jahr ein
gesetzt (
Urk.
6/14/7 S. 4 Mitte), in ihrer eigenen Zusammenstellung setzte sie
dafür
von 1997 bis 2007
Fr.
20‘000.-- ein (
Urk.
6/14/16).
Berücksichtigt man die Altersrente mit durchschnittlich
Fr.
25‘000.-- und das Wohnrecht mit
Fr.
20‘000.--, so ergibt sich zusammen mit dem durchschnittli
chen jährlichen Vermögensverzehr von
Fr.
18‘000.-- (vorstehend E.
4.3) ein Total von
Fr.
63‘000.-- für die durchschnittliche jährliche Lebenshaltung. Dieser Betrag bewegt sich damit in einer Grössenordnung, die nachvollziehbar er
scheint und sich jedenfalls in einem nicht aussergewöhnlichen Rahmen (vgl. vorstehend E. 2.5) befindet.
Der dabei berücksichtige jährliche Vermögensverzehr ist damit plausibel erklärt und hinreichend begründet, so
dass
darin keine Verzichtshandlung erblickt werden kann.
4.5
Die 1995
den Kindern überlassenen Beträge stellen
- auch nach Ansicht der Beschwerdeführerin (
Urk.
6/14/2 S. 2 f.
Ziff.
2.3
Abs.
3) -
in dem Umfang, in welchem sie deren Ansprüche überstiegen, mithin
Fr.
106‘297.--, eine Schen
kung dar und sind somit als Verzichtsvermögen einzustufen. Gleiches gilt für die im Jahr 2001 erfolgte Auszahlung von
Fr.
60‘000.--, w
omit sich unter Be
rücksichtigung der jährlichen Amortisation von
Fr.
10‘000.-- (vorstehend E. 2.8)
folgende Entwicklung des
Verzichtsvermögen
s
(in Franken)
ergibt
:
1995
106‘297
1996
96‘297
1997
86‘297
1998
76‘297
1999
66‘297
2000
56‘297
2001
10
6‘297
2002
96‘297
2003
8
6‘297
2004
7
6‘297
2005
6
6‘297
2006
5
6‘297
2007
4
6‘297
2008
3
6‘297
2009
2
6‘297
2010
1
6‘297
2011
6‘297
Damit belief sich das Verzichtsvermögen im erstmal
s
massgebenden Zeitpunkt (Ende 2011) auf
Fr.
6‘297.--.
4.6
Demnach erweist sich der angefochtene Entscheid (mit der Annahme weit höherer Verzichtsvermögen für die Jahre 2012-2014) als unzutreffend. In Gut
heis
sung der dagegen erhobenen Beschwerde ist er aufzuheben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die Ansprüche der Beschwerdeführerin ab 2012 ausgehend von einem Verzichtsvermögen Ende 2011 von
Fr.
6‘297.-- festsetze.
5.
Der obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, die beim
bis Ende 2014 praxisgemässen
Stundenan
satz
von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessenweise auf
Fr.
2‘500.-- (in
klusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der
Beschwerde
geg
nerin
aufzuerlegen ist.