# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e22ff6b1-e10d-5a4d-ae14-e6a254698e5d
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ D.O., von Ghana, geboren am 22. Mai 1970, reiste am 12. Februar 1996 illegal in die
Schweiz ein, wo er unter Angabe einer falschen Identität "D.J." ein Asylgesuch stellte.
Am 2. April 1996 wies das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration)
das Gesuch ab, wies den Gesuchsteller aus der Schweiz weg und entzog einer
allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Am 13. Mai 1996 wies die
Schweizerische Asylrekurskommission eine gegen diesen Entscheid erhobene
Beschwerde ab. Weil D.O. seine Identität nicht preisgab, konnte die Wegweisung nicht
vollzogen werden.
a) Am 27. April 1999 ersuchte die Schweizer Staatsangehörige A.B., die damalige
Freundin von D.O., die Fremdenpolizei des Kantons St. Gallen (heute: Ausländeramt)
darum, es sei ihm der Kantonswechsel zu bewilligen. Am 8. Mai 1999 brachte sie die
Tochter S. zur Welt. In der Folge legte D.O. einen Reisepass vor. Am 23. November
1999 erteilte ihm die Fremdenpolizei eine provisorische Aufenthaltsbewilligung unter
Vorbehalt der Heirat bis zum 31. Januar 2000. D.O. wurde aufgefordert, einen
Schweizer Eheschein beizubringen. Am 1. Dezember 1999 zog er in den Kanton St.
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Gallen. Die Gültigkeit der provisorischen Bewilligung wurde drei Mal verlängert,
letztmals bis zum 30. September 2000, ohne dass ein Eheschein eingereicht worden
wäre. Am 8. Mai 2000 gebar A.B. den Sohn Q..
b) Am 7. März 2000 erklärte das Bezirksamt Sargans D.O. der Fälschung und des
Missbrauchs von Ausweisen für schuldig und bestrafte ihn mit neun Wochen
Gefängnis, bedingt auf eine Probezeit von vier Jahren, und mit einer Busse von Fr.
150.--. Die gefälschten Ausweispapiere (Liberianischer Reisepass, Bachelor
Testimonial und Certificate of Registration of Birth) wurden eingezogen (act. 161-162).
c) Weil die Identität von D.O. nicht feststand und eine Echtheitsprüfung und
Beglaubigung von Urkunden durch die Schweizerische Botschaft in Accra nötig war,
konnte keine Heirat stattfinden. Das Ausländeramt wies ihn am 13. Oktober 2000
deshalb an, den Kanton St. Gallen bis spätestens 12. November 2000 zu verlassen. Am
22. Dezember 2000 fand die Heirat von D.O. und A.B. in E. statt. In der Folge wurde
ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt.
Am 29. Oktober 2001 meldete sich A.B. mit den Kindern nach Triesen (FL) ab. Gemäss
Schreiben des Einwohneramtes E. vom 26. Juli 2002 an das Ausländeramt war D.O.
damals immer noch in E. wohnhaft. Am 27. August 2002 teilte A.B. dem Ausländeramt
mit, sie habe sich räumlich und emotional von ihrem Ehemann getrennt. Am 12.
November 2002 erteilte das Ausländer- und Passamt des Fürstentums Liechtenstein
D.O. indessen eine fremdenpolizeiliche Bewilligung. Am 29. September 2005 wurde die
Ehe O./B. geschieden und die beiden Kinder wurden unter die alleinige elterliche Sorge
der Mutter gestellt.
d) Am 12. November 2004 fand zwischen D.O. und der Schweizer Bürgerin K.T.,
geboren am 2. August 1980, in einer Wohnung in Triesen eine tätliche
Auseinandersetzung statt. Am 21. Dezember 2004 erklärte ihn das Fürstliche
Landesgericht der Körperverletzung, der Sachbeschädigung und der Widerhandlung
gegen das Betäubungsmittelgesetz für schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe
von Fr. 300.--, bedingt nachgesehen unter Bestimmung einer Probezeit von zwei
Jahren (act. 307/308).
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e) Am 20. Januar 2006 reiste D.O. in die Schweiz ein und heiratete gleichentags K.T..
Am 24. Januar 2006 meldete er sich beim Einwohneramt E. an und in der Folge wurde
ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 14. März 2006 gebar K.T. den Sohn L.. Am
14. Oktober 2006 kam es zu einer polizeilichen Intervention im häuslichen Bereich (act.
386-397) und am 5. September 2007 genehmigte die Gerichtspräsidentin des
Kreisgerichts Werdenberg-Sargans eine Vereinbarung, wonach festgestellt wird, dass
das Ehepaar seit dem 10. August 2007 getrennt lebt, der gemeinsame Sohn L. unter
die Obhut der Mutter gestellt wird und D.O. an dessen Unterhalt Fr. 530.-- je Monat
bezahlt. Sodann wurde vereinbart, dass er den Sohn jedes zweite Wochenende von
Freitagabend bis Sonntagmittag zu sich zu Besuch nimmt (act.407-410).
f) Am 15. Juni 2007 verurteilte das Fürstliche Landesgericht D.O. wegen Verletzung der
Unterhaltspflicht für seine Kinder aus erster Ehe zu einer Freiheitsstrafe von drei
Wochen unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren (act. 412-418).
Am 10. Dezember 2007 stellte K.T. Strafantrag gegen ihren Ehemann wegen Entziehen
von Unmündigen, den sie später wieder zurückzog. Gemäss Polizeirapport vom
12. Dezember 2007 (act. 447) war es am Wohnort von D.O. an der W-strasse 0 in E.
zwischen den Eheleuten zu einer verbalen Auseinandersetzung und zu Tätlichkeiten
gekommen. Zudem wollte D.O. L. nicht mehr an seine von ihm getrennt lebende
Ehefrau zurückgeben.
g) Am 18. Januar 2008 gewährte das Ausländeramt D.O. das rechtliche Gehör
betreffend Widerruf der Aufenthaltsbewilligung. Am 27. Januar 2008 wurde ein von
K.T., wohnhaft an der H-strasse 0 in X., unterzeichnetes Schreiben eingereicht
(act. 428). Danach zieht das Ehepaar wieder zusammen, weil die Probleme beseitigt
worden sind. Am 2. April 2008 kam es an der H-strasse 0 in X. zu einer polizeilichen
Intervention im häuslichen Bereich. Gleichentags wurden gegen D.O. eine Wegweisung
und ein Rückkehrverbot für die Zeit vom 2. April bis 12. April 2008 ausgesprochen
(act. 455) und am 28. April 2008 erklärte das Untersuchungsamt der
Staatsanwaltschaft D.O. der Tätlichkeiten für schuldig und verurteilte ihn zu einer
Busse von Fr. 300.-- (act. 476-477). Am 8. Juli 2008 meldete das Einwohneramt X.,
gemäss Vorsprache von K.T. sei ihr Ehemann seit dem 2. April 2008 nicht mehr bei ihr
an der H-strasse 7 in X. wohnhaft. Am 9. Dezember 2008 widerrief das Ausländeramt
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die Aufenthaltsbewilligung von D.O. und wies ihn an, die Schweiz bis 16. Februar 2009
zu verlassen.
B./ Am 23. Dezember 2008 erhob D.O. gegen die Verfügung des Ausländeramtes vom
9. Dezember 2008 Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement. Er beantragte, die
angefochtene Verfügung sei aufzuheben. Am 11. Februar 2009 stellte er zudem das
Gesuch, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung zu
gewähren. Das Sicherheits- und Justizdepartement wies den Rekurs am 18. Februar
2009 ab und lud das Ausländeramt ein, D.O. eine neue Frist zur Ausreise anzusetzen.
Sodann wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung
abgewiesen und die Entscheidgebühr von Fr. 1'000.-- wurde mit dem geleisteten
Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.
C./ Am 4. März 2009 erhob D.O. gegen den Entscheid des Sicherheits- und
Justizdepartements vom 18. Februar 2009 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er
beantragte, der angefochtene Entscheid sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen
aufzuheben. Am 27. März 2009 stellte er zudem das Gesuch, es sei ihm die
unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung zu gewähren.
Das Sicherheits- und Justizdepartement verzichtete am 1. April 2009 auf eine
Stellungnahme und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Sodann
ist D.O. zur Beschwerde legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1
VRP). Weiter erfüllen die Beschwerdeeingabe vom 4. März 2009 und ihre Ergänzung
vom 27. März 2009 zeitlich, formal und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art.
64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Die Aufenthaltsbewilligung ist befristet (Art. 33 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die
Ausländerinnen und Ausländer, SR 142.20, abgekürzt AuG, und Art.58 Abs. 1 der
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Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit, SR 142.201, abgekürzt
VZAE). Während des Rekursverfahrens ist die Gültigkeitsdauer der
Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers abgelaufen. Gegenstand des Rekurs-
und somit auch des Beschwerdeverfahrens ist demnach die Nichtverlängerung der
Aufenthaltsbewilligung.
3. Der Beschwerdeführer rügt, der angefochtene Entscheid verletze in Bezug auf seine
beiden Kinder aus erster Ehe und mit Bezug auf seinen Sohn L. aus zweiter Ehe Art. 8
Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (SR 0.101, abgekürzt EMRK) und
Art. 13 der Bundesverfassung (SR 101, abgekürzt BV).
3.1. Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV gewährleisten das Recht auf Achtung
des Privat- und Familienlebens. Diese Garantien können verletzt sein, wenn einem
Ausländer, dessen Familienangehörige hier weilen, die Anwesenheit untersagt und
damit das Familienleben vereitelt wird (BGE 130 II 285 E. 3.1 mit zahlreichen
Hinweisen). Der sich hier aufhaltende Angehörige muss dabei aber über ein gefestigtes
Anwesenheitsrecht verfügen. Dies trifft zu, wenn die verwandte Person das Schweizer
Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung besitzt. Nur wenn ein solches
gefestigtes Anwesenheitsrecht besteht, ist der Bezug zur Schweiz in der Regel derart
eng, dass die Verweigerung des Aufenthalts oder des Verbleibs der Angehörigen das
Familienleben berühren und eine Interessenabwägung im Sinn von Art. 8 Ziff. 2 EMRK
gebieten kann (BGE 130 II 285 E. 3.1 mit Hinweisen).
3.2. Der Anspruch auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK ist nicht
absolut. Er verpflichtet die Behörden nicht in jedem Fall, eine Aufenthaltsbewilligung zu
erteilen (BGE 126 II 342). Nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das in Ziff. 1
geschützte Rechtsgut zulässig, wenn er gesetzlich vorgesehen und in einer
demokratischen Gesellschaft notwendig ist für die nationale oder öffentliche Sicherheit,
für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur
Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz
der Rechte und Freiheiten anderer. Die EMRK verlangt somit ein Abwägen der sich
gegenüberstehenden privaten Interessen an der Erteilung der Bewilligung und den
öffentlichen Interessen an deren Verweigerung, wobei die öffentlichen Interessen in
dem Sinn überwiegen müssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (BGE 122 II
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6 mit Hinweis). Bei der Interessenabwägung sind die gesamten persönlichen
Verhältnisse des Ausländers zu würdigen, namentlich die Dauer des Aufenthalts, die
Integration in der Schweiz, die verbleibende Beziehung zum Heimatstaat und straf- und
fremdenpolizeilich verpöntes Verhalten (Haefliger/Schürmann, Die Europäische
Menschenrechtskonvention und die Schweiz, 2. Aufl., Bern 1999, S. 263; vgl. auch
VerwGE vom 30. November 2006 i.S. U.K. mit Hinweisen in: www.gerichte.sg.ch neues
Fenster).
Es besteht ein erhebliches öffentliches Interesse, dass Ausländer, bei denen nach
kurzem Aufenthalt in der Schweiz die familiären Voraussetzungen für die Erteilung der
Aufenthaltsbewilligung wegfallen, die Schweiz wieder verlassen (VerwGE vom 25.
Januar 2005 i.S. D.H. und VerwGE vom 8. Juni 2006 i.S. A.R. in: www.gerichte.sg.ch).
Als zulässiges öffentliches Interesse fällt auch das Durchsetzen einer restriktiven
Einwanderungspolitik in Betracht (Urteil des Bundesgerichts 2C_353/2008 vom
27. März 2009 mit Hinweisen, und VerwGE vom 30. November 2006 i.S. U.K. mit
Hinweisen in: www.gerichte.sg.ch neues Fenster).
3.3. Im Verhältnis zwischen Eltern und leiblichen Kindern ist ein eigentliches
Zusammenleben nicht unentbehrlich für das Bestehen eines Familienlebens im Sinn
von Art. 8 EMRK. Eine intakte und gelebte familiäre Beziehung wird schon dann
angenommen, wenn ein regelmässiger Kontakt besteht. Der nicht sorgeberechtigte
Ausländer kann die familiäre Beziehung zu seinem Kind indessen nur in beschränktem
Rahmen leben, nämlich durch Ausübung des ihm eingeräumten Besuchsrechts. Dies
begründet keine Notwendigkeit, dass er dauernd im gleichen Land wie das Kind lebt
und dort über eine Anwesenheitsberechtigung verfügt. Ein Besuchsrecht gegenüber
einem Kind mit Schweizer Bürgerrecht verschafft dem ausländischen Elternteil daher
im allgemeinen noch keinen Anspruch auf dauernde Anwesenheit; den Anforderungen
von Art. 8 EMRK ist Genüge getan, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von
Kurzaufenthalten vom Ausland her ausgeübt werden kann, wobei allerdings dessen
Modalitäten entsprechend aus- bzw. umzugestalten sind. In ausländerrechtlicher
Hinsicht hat das Bundesgericht daraus die Konsequenz gezogen, dass die
Aufenthaltsbewilligung nur dann erteilt oder erneuert werden muss, wenn einerseits
zwischen dem Ausländer und dessen in der Schweiz ansässigem Kind in
wirtschaftlicher und affektiver Beziehung eine besonders enge Beziehung besteht, die
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sich wegen der Distanz zwischen der Schweiz und dem Land, in das der Ausländer bei
Verweigerung der Bewilligung auszureisen hätte, praktisch nicht aufrechterhalten
liesse, und wenn andererseits das Verhalten des Ausländers weitgehend tadellos ist
(VerwGE vom 30. November 2006 i.S. U.K. mit Hinweis auf Urteil 2A.119/2004 vom 5.
März 2004, Urteil 2A.563/2002 vom 23. Mai 2003, BGE 120 Ib 4 ff. und 24 ff., in:
www.gerichte.sg.ch). Ausländische Staatsangehörige müssen sich somit unter
gewissen Umständen damit abfinden, dass sie das Recht zum Besuch ihrer Kinder mit
Schweizer Bürgerrecht nur unter erheblichen Einschränkungen ausüben können. Das
Verwaltungsgericht hat es als zulässig qualifiziert, dass ein Vater aus Nigeria bzw.
Mütter aus Brasilien den Kontakt mit ihren in der Schweiz lebenden Kindern mittels
Besuchen, schriftlicher und telefonischer Kontakte oder anlässlich von
Ferienaufenthalten ausüben (VerwGE B 2003/221 vom 16. März 2004 i.S. R.M.S.,
VerwGE B 2004/42 vom 18. Mai 2004 i.S. A.D. und VerwGE B 2005/85 vom
13. September 2005 i.S. L.O., in www.gerichte.sg.ch, alle vom Bundesgericht bestätigt
mit Urteilen 2A.231/2004, 2A.371/2004 und 2A.626/2005). Im weiteren bedeutet die
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsverbeiständung nicht, dass
der Ausländer nachweislich keine finanziellen Mittel hat, um seinen Kontakt zu in der
Schweiz lebenden Kindern besuchsweise auszuüben (VerwGE vom 30. November
2006 i.S. U.K. in www.gerichte.sg.ch).
3.4. Strittig ist, ob die Vorinstanz mit Recht davon ausgegangen ist, der
Beschwerdeführer könne sich in Bezug auf persönliche Kontakte mit seinen beiden
Kindern aus der Ehe mit A.B. nicht auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 BV berufen.
3.4.1. S., geboren am 8. Mai 1999, und Q., geboren am 8. Mai 2000, sind Schweizer
Bürger und haben in der Schweiz deshalb ein gefestigtes Anwesenheitsrecht.
Aktenkundig ist indessen, dass sie nicht in der Schweiz leben und aufwachsen. Die
vormalige Ehefrau des Beschwerdeführers, A.B., hat sich am 29. Oktober 2001 mit den
beiden Kindern von E. nach Triesen, FL, abgemeldet (act. 258), und der
Beschwerdeführer behauptet nicht, die Mutter sei mit S. und Q. zwischenzeitlich in die
Schweiz zurückgekehrt. Weil die Nachkommen des Beschwerdeführers aus erster Ehe
nicht in der Schweiz wohnhaft sind, kann ein Entscheid, mit welchem die
Geltungsdauer einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib in der Schweiz verweigert
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wird, das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinn von Art. 8 Ziff. 1
EMRK nicht verletzen.
3.4.2. Der Beschwerdeführer beruft sich zwar auf die Vereinbarung zwischen der
Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein über die Handhabung der Fremdenpolizei
für Drittausländer im Fürstentum Liechtenstein und über die fremdenpolizeiliche
Zusammenarbeit (SR 0.142.115.143) und macht geltend, die beiden Länder würden in
ausländerrechtlichen Angelegenheiten eng zusammenarbeiten. Weil
grenzüberschreitende Besuche möglich seien, solange er in der Schweiz über eine
Aufenthaltsbewilligung verfüge, sei es gerechtfertigt, dass er sich in Bezug auf S. und
Q. auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen könne. Das Gericht kann diese Auffassung indessen
nicht teilen. Die Vereinbarung beinhaltet im Wesentlichen den Grundsatz, wonach auf
Ausländer, die nicht Schweizerbürger sind, konkret festgelegte Ausnahmen
vorbehalten, die eidgenössischen Gesetze und Erlasse über Ein- und Ausreise sowie
über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer anwendbar sind (Art. 1 Abs. 1 der
Vereinbarung). Zutreffend ist zwar, dass vereinbart worden ist, dass die
schweizerischen und die fürstlichen liechtensteinischen Fremdenpolizei- und
Arbeitsmarktbehörden eng zusammenarbeiten und sich gegenseitig bei der Erfüllung
ihrer Aufgaben unterstützen (Art. 1 Abs. 2 der Vereinbarung), dass Drittausländer die
schweizerisch-lichtensteinische Grenze, Ausnahmen vorbehalten, ohne besondere
Bewilligung überschreiten können (Art. 7 Abs. 2 der Vereinbarung) und dass
Drittausländer, die eine Aufenthaltsbewilligung eines Kantons oder des Fürstentums
Liechtenstein besitzen, den im anderen Staat geltenden Vorschriften für Ausländer
unterstehen (Art. 8 der Vereinbarung). Aus diesen Abmachungen kann aber nicht
gefolgert werden, der Beschwerdeführer könne sich im Zusammenhang mit der
Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib in der Schweiz auf Art. 8
Ziff. 1 EMRK berufen, weil er im Fürstentum Liechtenstein ansässige Kinder mit
Schweizer Bürgerrecht hat.
3.4.3. Abgesehen davon, dass sich der Beschwerdeführer in Bezug auf seine beiden im
Ausland lebenden Kinder aus erster Ehe nicht auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen kann,
besteht zwischen ihm und S. und Q. keine besonders enge affektive Beziehung.
Gemäss einem von A.B. unterzeichneten Schreiben vom 23. Februar 2009 sehen S.
und Q. den Beschwerdeführer regelmässig alle zwei Wochen, in den Ferien auch öfter,
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und er nimmt an Vereins- und Schulaktivitäten teil. Sie führt zwar aus, das Verhältnis
der Kinder zu ihrem Vater sei herzlich, unverkrampft und liebevoll und sie möchten ihn
so oft wie möglich sehen, vor allem seitdem nun seit einiger Zeit eine wunderbare
Regelmässigkeit und viel Ruhe in die Besuchstage eingekehrt sei. Demgegenüber hat
A.B. am 7. März 2008 gegenüber dem Ausländeramt zum Ausdruck gebracht, durch
das Besuchsrecht sei sie immer wieder mit den Turbulenzen konfrontiert, die der
Beschwerdeführer (im Zusammenhang mit seiner zweiten Ehe) verursache, und S. und
Q. würden nach wie vor unter seiner Labilität und Unstetigkeit leiden. Obschon ihre
Kinder seit knapp einem Jahr durch den Kinder- und Jugenddienst betreut würden,
habe sich die Situation nicht gebessert. Der Beschwerdeführer sei ein grandioser
Schauspieler, der es ausserordentlich gut verstehe, auch den gebildetsten Menschen
eine andere Identität vorzugaukeln. Er verkaufe sich als perfekter Vater und
fürsorglicher Ehemann (act. 450-452). Negativ ins Gewicht fällt weiter, dass der
Beschwerdeführer seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber S. und Q. nicht
nachgekommen ist. Am 15. Juni 2007 hat ihn das Fürstliche Landesgericht für schuldig
erklärt, seine Unterhaltspflicht in der Zeit vom 1. Oktober 2005 bis 24. April 2007
gegenüber Q.. in der Höhe von Fr. 330.-- monatlich und gegenüber S. in der Höhe von
Fr. 370.-- monatlich gröblich verletzt und daher bewirkt zu haben, dass der Unterhalt
oder die Erziehung der Unterhaltberechtigten ohne Hilfe von anderer Seite gefährdet
gewesen wäre (act. 412-418). A.B. hat dem Ausländeramt am 7. März 2008 mitgeteilt,
der Beschwerdeführer schulde Alimente im Betrag von knapp Fr. 20'000.-- (act. 451).
Diese Umstände sprechen nicht dafür, dass der Beschwerdeführer zu seinen Kindern
aus erster Ehe eine über eine längere Zeit hinweg stabile Beziehung aufgebaut hat.
Aktenkundig ist schliesslich, dass das Verhalten des Beschwerdeführers nicht nur aus
diesem Grund, sondern auch aus anderen Gründen nicht als weitgehend tadellos
bezeichnet werden kann (vgl. dazu Ziff. 3.6. hienach).
3.5. Auch was das Kind aus zweiter Ehe, L., anbetrifft, ist nicht von einer besonders
engen affektiven Vater-Sohn-Beziehung auszugehen. Die elterliche Sorge für das Kind
wurde der Mutter übertragen, zu der der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben
eine belastete Beziehung hat. Seine persönlichen Kontakte zum gut drei Jahre alten
Sohn beschränken sich auf die Ausübung des Besuchsrechts. An dieser Einschätzung
ändert nichts, dass K.T. am 27. Februar 2009 bestätigt hat, dass der Kontakt zwischen
dem Beschwerdeführer und L. "nun schon seit längerer Zeit eine Regelmässigkeit"
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habe und dass sich der Beschwerdeführer an die vereinbarten Wochenende halte, zu
Kompromissen bereit sei und öfter anrufe. Vor nicht allzu langer Zeit, am 20. Oktober
2008, hat die Mutter von L. gegenüber dem Ausländeramt erklärt, der
Beschwerdeführer sehe seinen Sohn zirka ein Mal im Monat und zeige kein wirkliches
und regelmässiges Interesse an L.. "So nach dem Motto: Wenn ich gerade an L. denke
und Zeit habe melde ich mich. Dann muss aber alles so laufen, wie er es will ! Das
Besuchsrecht nimmt er dann wahr, wenn er Zeit und Lust hat ! Es besteht keine
Regelmässigkeit und auch kein regelmässiger telefonischer Kontakt !" (act. 501). Auch
hat K.T. am 10. Dezember 2007 gegenüber der Kantonspolizei ausgesagt, die Alimente
für L. würden vom Sozialamt X. bevorschusst (act. 441).
3.6. Wie ausgeführt (vgl. Ziff. 3.4.3. hievor) muss sich der Beschwerdeführer zudem den
Vorwurf gefallen lassen, er habe sich nicht weitgehend tadellos verhalten. Abgesehen
von der Verurteilung wegen Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber seinen Kindern
aus erster Ehe vom 15. Juni 2007 ist er am 21. Dezember 2004 vom Fürstlichen
Landesgericht wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerhandlung gegen
das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden. Er hatte K.T., mit der er damals noch
nicht verheiratet war, durch einen Schlag ins Gesicht, der eine Prellung des rechten
Jochbeins und eine leichte Schwellung der rechten Wange zur Folge hatte, vorsätzlich
am Körper verletzt, ihre Hose gewaltsam zerrissen und eine unbekannte Menge
Marihuana konsumiert (act. 307-308). Am 8. Dezember 2007 kam es am Wohnort des
Beschwerdeführers in E. zu einer polizeilichen Intervention im häuslichen Bereich
wegen Entziehen von Unmündigen, Nötigung und Tätlichkeiten (act. 444-447). Auch
am 2. April 2008 war an der H-strasse in X. eine polizeiliche Intervention im häuslichen
Bereich erforderlich. Der Beschwerdeführer hatte K.T. gestossen und mit einem Schirm
auf den Kopf geschlagen und wurde am 28. April 2008 wegen Tätlichkeiten zu einer
Busse von Fr. 300.-- verurteilt (act. 477). Zudem wurden eine Wegweisung und ein
Rückkehrverbot bis 12. April 2008 ausgesprochen (act. 454-455). Schliesslich ist der
Beschwerdeführer am 7. März 2000 vom Bezirksamt Sargans der Fälschung und des
Missbrauchs von Ausweisen für schuldig erklärt und mit neun Wochen Gefängnis,
bedingt auf eine Probezeit von vier Jahren, und mit einer Busse von Fr. 150.-- bestraft
worden (act. 161-162).
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3.7. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass der Beschwerdeführer aus Art. 8 EMRK
keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz herleiten
kann.
4. Der Beschwerdeführer beruft sich weiter darauf, er habe gestützt auf Art. 50 Abs. 1
lit. a AuG Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung.
4.1. Nach Art. 50 Abs. 1 AuG besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf
Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach den Artikeln 42 und 43
nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft weiter, wenn: die
Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche
Integration besteht (lit. a); oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt
in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Eine erfolgreiche Integration im Sinn von Art.
50 Abs. 1 lit. a AuG liegt vor, wenn die Ausländerin oder der Ausländer namentlich die
rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert und den
Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort
gesprochenen Landessprache bekundet (Art. 77 Abs. 4 VZAE).
4.2. Der Beschwerdeführer macht unter Berufung auf Geiser/Busslinger, in: Uebersax/
Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, N. 14.55 geltend, eine
Aufenthaltsbewilligung sei nach Auflösung der Ehegemeinschaft auch dann zu
verlängern, wenn diese nicht während der gesamten drei Jahre in der Schweiz gelebt
worden sei, sofern der nachgezogene Ehegatte nachweise, dass er sich in der Schweiz
erfolgreich integriert habe, was auf ihn zutreffe. Der Beschwerdeführer beruft sich
dementsprechend nicht auf eine Ehegemeinschaft mit seiner von ihm getrennt
lebenden Ehefrau K.T., zumal eine solche höchstens in der Zeit vom 20. Januar 2006
bis zum 10. August 2007 bestand, sondern auf eine Ehegemeinschaft mit A.B., die sich
zehn Monate nach der Heirat mit den Kindern nach Triesen abmeldete und von der er
seit dem 29. September 2005 geschieden ist. Sinn und Zweck von Art. 50 Abs. 1 AuG
ist es aber, dass der ausländische Ehegatte einer Schweizerin oder einer hier
niedergelassenen Person, dem im Rahmen des Familiennachzugs eine
Aufenthaltsbewilligung erteilt worden ist, nach Auflösung der Ehegemeinschaft mit
dieser Person unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Erteilung und
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat. Eine Ehegemeinschaft, die
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gegebenenfalls in einer früheren Ehe des Ausländers mit einer Schweizerin oder einer
hier niedergelassenen Person bestanden hat, fällt ausser Betracht. Der
Beschwerdeführer kann sich deshalb nicht mit Erfolg darauf berufen, er habe gestützt
auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Bei
dieser Sachlage braucht nicht geprüft zu werden, ob die Ehegemeinschaft, die von
Gesetzes wegen mindestens während drei Jahren Bestand gehabt haben muss, zum
Teil auch im Ausland gelebt worden sein kann.
5. Zu prüfen bleibt, ob sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung als
verhältnismässig erweist.
Der heute gut 39 Jahre alte Beschwerdeführer reiste im Jahr 1996 illegal in die Schweiz
ein und er hat seine wahre Identität den Behörden gegenüber über Jahre hinweg nicht
preisgegeben. Wie aus den vorhergehenden Erwägungen ersichtlich, hat er sich auch
aus anderen Gründen nicht tadellos verhalten und immer wieder zu Klagen Anlass
gegeben, was nicht dafür spricht, dass er die hier geltende rechtsstaatliche Ordnung
und die Werte der Bundesverfassung respektiert. Weiter lebte der Beschwerdeführer
nur ab dem 22. Dezember 2000 (Heirat mit A.B.) während knapp zwei Jahren legal in
der Schweiz, bis er sich im November 2002 zu seiner Ehefrau ins Fürstentum
Liechtenstein abmeldete. Ab dem 20. Januar 2006 (Heirat mit K.T.) verfügte er zwar
erneut über eine Aufenthaltsbewilligung, die indessen am 9. Dezember 2008 widerrufen
wurde. Fraglich ist zudem, ob der Beschwerdeführer je die Absicht hatte, mit K.T. in
Ehegemeinschaft zu leben. A.B. vertritt den Standpunkt, er habe die von ihm getrennt
lebende Ehefrau "nur wegen der Papiere" geheiratet (act. 452). Sodann behauptet der
Beschwerdeführer nicht, mit den Verhältnissen in seinem Heimatland Ghana nicht mehr
vertraut zu sein. Für den Beschwerdeführer spricht, dass er gemäss Bestätigung der S.
AG, vom 24. März 2009 seit dem 8. Januar 2007 in diesem Unternehmen in
ungekündigter Stellung tätig ist, nachdem er dort während neun Monaten temporär
gearbeitet hatte. Ebenfalls positiv ins Gewicht fällt, dass sich verschiedene Personen
aus E. schriftlich für den Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz einsetzen, mit
der Begründung, er verfüge über viele positive Eigenschaften. Aus der Tatsache, dass
der Beschwerdeführer hier einige Freunde hat, kann nach den gesamten geschilderten
Umständen indessen nicht geschlossen werden, er sei hier integriert.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 14/15
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse an der
Verweigerung des weiteren Aufenthalts des Beschwerdeführers in der Schweiz höher
gewichten durfte als sein privates Interesse am Verbleib im Land. Folglich ist die
Beschwerde als unbegründet abzuweisen. Der Beschwerdeführer hat sich damit
abzufinden, dass er die persönliche Beziehung zu seinem in der Schweiz lebenden
Sohn, zu dem er keine besonders enge persönliche Beziehung hat, von Ghana aus nur
mittels schriftlicher und telefonischer Kontakte, Besuchen und Ferienaufenthalten
aufrechterhalten kann.
6.1. Der Beschwerdeführer hat ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und
Rechtsverbeiständung gestellt. Aus den geschilderten Umständen ergibt sich indessen,
dass die Beschwerde zum vornherein aussichtslos war, weshalb dem Begehren nicht
stattzugeben ist (Art. 99 Abs. 2 VRP in Verbindung mit Art. 281 Abs. 1 und 2 lit. a
Zivilprozessgesetz, sGS 961.2).
6.2. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Koten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Art. 13, Ziff. 622 Gerichtskostentarif,
sGS 941.12). Auf die Er-hebung dieser Kosten wird indessen verzichtet (Art. 97 VRP).
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen (Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht