# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 051d9877-8802-46b3-88a6-7b364793e7ca
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Der aus der Türkei stammende A lebt seit 1988 hierzulande, wo er 1990 eine Schweizerin heiratete und 1995 das Bürgerrecht bekam. 1993 hatte F, die erste Gattin von A, den Sohn B geboren, welchen er als sein Kind anerkannte. B verblieb jedoch bei der Mutter in der Türkei, zunächst auch noch nach der Übertragung des Sorgerechts an den Vater durch ein türkisches Gericht im November 2001. Anfangs 2002 ersuchte A, mittlerweile in vierter Ehe, um Einreisebewilligung für B. Die Direktion für Soziales und Sicherheit (heute: Sicherheitsdirektion) des Kantons Zürich (Migrationsamt) lehnte das mit Verfügung vom 12. April 2002 ab (zum Ganzen und ebenso dem folgenden Absatz VGr, 22. Juni 2005, VB.2005.00070, Ziff. I.A, www.vgrzh.ch).
Am 11. Dezember 2002 beschloss der Regierungsrat, den Rekurs gegen diese Verfügung abzuweisen.
B.
A stellte im Juli 2004 für B, der sich mit einem Besuchervisum bereits in der Schweiz aufhielt, ein neues Gesuch um Aufenthaltsbewilligung. Am 2. September 2004 verfügte das kantonale Migrationsamt, darauf nicht einzutreten, weil sich die Umstände seit dem Rekursentscheid des Regierungsrats nicht wesentlich verändert hätten; B wurde zum Verlassen der Schweiz verpflichtet.
A und B liessen rekurrieren mit dem Antrag, die Verfügung des Migrationsamts aufzuheben und die Angelegenheit zur materiellen Entscheidung an die erste Instanz zurückzuweisen. In der Erwägung, die Sachlage habe seit der ersten Beurteilung keine wesentliche Veränderung erfahren, weshalb das Migrationsamt auf das (Wiedererwägungs-)Gesuch füglich nicht eingetreten sei, wies der Regierungsrat das Rechtsmittel mit Beschluss vom 8. Dezember 2004 ab. – Die Beschwerde von A und B hiergegen scheiterte am Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 22. Juni 2005 (teilweise auch in RB 2005 Nr.2). – A und B zogen die Sache mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde weiter, welche das Bundesgericht mit Urteil vom 9. Mai 2006 ebenfalls abwies (BGr, 9. Mai 2006, 2A.476/2005, www.bger.ch).
Unter dem 29. Mai 2006 setzte die Sicherheitsdirektion für B Frist bis Ende Juli 2006, um sich aus der Schweiz zu entfernen.
C.
Mit Eingabe vom 11. Juli 2006 liess A beim kantonalen Migrationsamt um "Wiedererwägung" ersuchen und beantragen, in Aufhebung von dessen Verfügung vom 2. September 2004 den Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung für B materiell zu prüfen sowie diesem eine solche zum Verbleib beim Vater zu erteilen. Die Sicherheitsdirektion leitete das Gesuch an die Staatskanzlei weiter.
II.

## Considerations