# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 26a5030f-30f8-414e-b86f-cbc4b0a5477b
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1. Mit Verfügung vom 4. März 2008 hob die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die dem Versicherten A._ ab 1. März 2000 zugesprochene Viertelsrente (Urk. 9/26, Urk. 9/30) rückwirkend per 31. Dezember 2003 auf und stellte für die Zeit vom 1. Januar 2004 bis 31. Januar 2007 eine Verletzung der Meldepflicht fest (Urk. 9/67 = Urk. 2). Die Rückforderungsverfügung über einen Betrag von Fr. 46'524.-- erging am 26. März 2008 (Urk. 9/68).
2. Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2008 Beschwerde und beantragte, die Invalidenrente sei per 1. Januar 2007 unter Rückzahlung der für das Jahr 2007 erhaltenen Beträge aufzuheben (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Ferner sei sinngemäss festzustellen, dass die Renten für die Jahre 2004 bis 2006 gerechtfertigt gewesen seien und nicht mehr zurückbezahlt werden müssten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juni 2008 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 14. Juli 2008 wurde der Schriftenwechsel geschlossen (Urk. 10).
Im Rahmen der Referentenaudienz vom 24. November 2010 schloss sich die IV-Stelle im Ergebnis den Anträgen des Versicherten an (Protokoll S. 3).

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Strittig war zu Verfahrensbeginn die Ermittlung des Invalideneinkommens. Die Beschwerdegegnerin ermittelte das Invalideneinkommen unter Einbezug der Gewinnausschüttungen der B._ in den Jahren 2004 und 2005 (vgl. Urk. 2 S. 2). Im Rahmen der Referentenaudienz vom 24. November 2010 gelangte die Beschwerdegegnerin zur Einsicht, dass es sich bei diesen Beträgen - wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht (Urk. 1 S. 1 Ziff. 1) - nicht um Erwerbseinkommen handelt, sie somit bei der Ermittlung des Invalideneinkommens nicht zu berücksichtigen sind.
Dementsprechend schloss sie sich dem vom Beschwerdeführer in der Beschwerde vorgenommenen Einkommensvergleich an.
2. Der genannte Einkommensvergleich erweist sich als zutreffend, womit der damit resultierende Invaliditätsgrad von rund 41 % zu bestätigen ist.
3. Aus diesem Grund kann dem Antrag des Beschwerdeführers gefolgt werden und in Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 4. März 2008 dahin abzuändern, dass ab 1. Januar 2007 kein Rentenanspruch mehr besteht, und die Verfügung vom 26. März 2008 ist dahin abzuändern, dass die im Jahr 2007 ausgerichteten Leistungen im Gesamtbetrag von Fr. 11'484.-- zurückgefordert werden.
4. Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr. 200.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5. Bei diesem Ausgang steht dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 135.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 1’100.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bemessen ist.