# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7f571107-47ca-5db0-8d1f-2e4b5e4a4f5d
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2006
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ a) Der in A. wohnhafte P.H. ist als Inhaber der Einzelfirma H. Treuhand und
Unternehmensberatung selbständig erwerbstätig. Daneben bezieht er Einkünfte aus
unselbständiger Nebenerwerbstätigkeit. Er ist ausserdem einzelzeichnungsberechtigter
Gesellschafter der im November 1998 gegründeten P. Treuhand GmbH.
b) In der Steuererklärung 2001a deklarierte P.H. unter anderem ausserordentliche
Einkünfte von Fr. 10'000.-- pro Jahr. Das kantonale Steueramt erfasste in der Folge
zusätzliche ausserordentliche Einkünfte von Fr. 35'000.-- im Jahr 1999 und von Fr.
100'000.-- im Jahr 2000. P.H. erhob gegen die Veranlagung Rekurs, der mit Entscheid
vom 9. April 2003 teilweise gutgeheissen wurde. Die Verwaltungsrekurskommission
erwog, zu den deklarierten Aufwertungsgewinnen von je Fr. 10'000.-- in den Jahren
1999 und 2000 seien weitere ausserordentliche Einkünfte von Fr. 15'500.-- im Jahr
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1999 bzw. Fr. 54'100.-- im Jahr 2000 aufzurechnen. P.H. wurde daher mit
ausserordentlichen Einkünften von Fr. 25'500.-- im Jahr 1999 und Fr. 64'100.-- im Jahr
2000 veranlagt. Eine von ihm gegen den Rekursentscheid erhobene Beschwerde
wurde vom Verwaltungsgericht mit Urteil vom 2. Dezember 2003 abgewiesen. Das
Verwaltungsgericht kam zum Schluss, es seien zu Recht ausserordentliche Einkünfte
von Fr. 15'500.-- bzw. Fr. 54'100.-- einer gesonderten Jahressteuer unterworfen
worden. Diese Aufrechnungen beträfen angefangene Arbeiten der Einzelfirma für die P.
Treuhand GmbH. Im Umfang der von der Rekursinstanz getätigten Aufrechnungen
fehle es am Nachweis eines realen wirtschaftlichen Hintergrundes der angefangenen
Arbeiten. Mit der Verbuchung bzw. Aktivierung eines erheblichen Anteils an
angefangenen Arbeiten in den Jahren 1999 und 2000 habe der Beschwerdeführer
gewichtige Einkommensanteile in denjenigen beiden Jahren anfallen lassen, welche
aufgrund des Wechsels zur Gegenwartsbemessung eine Bemessungslücke bildeten.
c) In der Steuererklärung für 2003 deklarierte P.H. ein steuerbares Einkommen von Fr.
51'132.-- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 1'191'936.--. Die Steuerbehörde
änderte die Selbstdeklaration in verschiedenen Punkten ab. Mit Einspracheentscheid
vom 18. Mai 2005 wurde der Pflichtige mit einem steuerbaren Einkommen von Fr.
76'000.-- und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 1'142'000.-- veranlagt. Der Grund
für die Reduktion des steuerbaren Vermögens lag darin, dass die Steuerbehörde die
Aktiven der Einzelfirma von insgesamt Fr. 131'113.-- um Fr. 69'600.-- reduzierte. Dieser
Betrag entsprach den in den Ausfalljahren 1999/2000 zusätzlich aufgerechneten
ausserordentlichen Einkünften. Der Pflichtige hatte in der Bilanz der Einzelfirma per
Ende 2003 den Bestand der angefangenen Arbeiten um den besagten Betrag erhöht
und gleichzeitig das Eigenkapital um denselben Betrag heraufgesetzt, wodurch die
Erhöhung der angefangenen Arbeiten erfolgsneutral war. Ausserdem wurden die
Beiträge an die Säule 3a von Fr. 30'000.-- um Fr. 20'419.-- herabgesetzt. Dies ergab
eine Reduktion des steuerbaren Vermögens von Fr. 1'191'936.-- auf Fr. 1'142'000.--.
B./ Gegen den Einspracheentscheid erhob P.H. mit Eingabe vom 10. Juni 2005 Rekurs
und beantragte, die angefangenen Arbeiten und somit die Aktiven gemäss
Schlussbilanz seien wie deklariert zu belassen (Bilanzsumme Fr. 131'113.--),
eventualiter sei das Einkommen um Fr. 69'600.-- zu reduzieren.
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Die Verwaltungsrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 11. Januar
2006 ab. Sie erwog, im Jahr 2003 habe der Steuerpflichtige den Bestand der
angefangenen Arbeiten unter Hinweis auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts
betreffend die Uebergangsjahre 1999 und 2000 um Fr. 69'900.-- erhöht, indem er
gleichzeitig das Eigenkapital entsprechend erhöht habe, so dass sich die Erhöhung auf
die Erfolgsrechnung nicht ausgewirkt habe. Die Qualifikation der Veränderung des
Bestandes an angefangenen Arbeiten als ausserordentliche Einkünfte entsprechend
dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 2. Dezember 2003 habe keinen Einfluss auf
den buchhalterischen Bestand an angefangenen Arbeiten, sondern habe lediglich im
Sinn einer Beweiswürdigung festgehalten, dass die entsprechenden Erträge nicht als
ordentlich eingestuft werden könnten. Den zusätzlichen Aufrechnungen bei den
ausserordentlichen Einkünften von Fr. 15'500.-- für 1999 und von Fr. 54'100.-- für 2000
sei nicht der Charakter von Einkünften abgesprochen worden. Der Pflichtige habe denn
auch zu Recht in der Buchhaltung seiner Einzelfirma den Bestand an angefangenen
Arbeiten gemäss den Abschlüssen per Ende 1999 und per Ende 2000 im Nachgang an
die gerichtliche Beurteilung der Streitsache nicht verändert. Damit bestehe auch kein
Anlass, den Bestand an angefangenen Arbeiten im Jahr 2003 um Fr. 69'600.-- ohne
Auswirkungen auf die Erfolgsrechnung über das Eigenkapitalkonto zu erhöhen und so
die Möglichkeit für weitere erfolgswirksam verbuchte Bestandesabnahmen in den
kommenden Jahren zu schaffen. Die Gerichtsentscheide zu den Jahren 1999 und 2000
hätten keine erfolgswirksamen Bestandesveränderungen bei den angefangenen
Arbeiten nach sich gezogen.
C./ Gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission vom 25. Januar 2006
erhob P.H. mit Eingabe vom 6. Februar 2006 Beschwerde beim Verwaltungsgericht
und stellte folgenden Antrag:
"Auf meinen bei der Vorinstanz gemachten Rekurs sei im Sinne des Antrages
einzutreten. Die angefangenen Arbeiten und somit die Aktiven gemäss Schlussbilanz
seien wie deklariert zu belassen (Bilanzsumme1 Fr. 131'112.--). Eventualiter sei das
Reinabkommen Pos. 2.2 um den Betrag (Fr. 69'600.--) der Kürzug zu reduzieren.
Sollte dem obenerwähnten Antrag nicht gefolgt werden, so ist die Angelegenheit zur
Neubeurteilung unter Einbezug der Konsolidierung von H. Treuhand und
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Unternehmensberatung, A., und der P. Treuhand GmbH, A., mittels Expertise, an die
Vorinstanz zurückzuweisen.
Unter Kosten zu Lasten der Steuerverwaltung."
Auf die zur Begründung dieses Antrags vorgebrachten Ausführungen wird, soweit
wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 17. Februar 2006 unter Hinweis
auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids auf Abweisung der Beschwerde.
Das kantonale Steueramt beantragt in seiner Vernehmlassung vom 1. März 2006, die
Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden
könne. Auf ihre Ausführungen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 196 Abs. 1
des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt StG; Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die Beschwerdeschrift vom 6.
Februar 2006 enthält einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts und eine
Begründung. Soweit sind die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt (Art. 196 Abs. 1 und
Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).
Der Antrag des Beschwerdeführers hätte eine Erhöhung des steuerbaren Vermögens
und damit auch der Steuerbelastung zur Folge. Es fragt sich daher, ob der
Beschwerdeführer überhaupt beschwert und zur Ergreifung des Rechtsmittels befugt
ist. Art. 196 StG nennt zwar die materielle Beschwer nicht als Voraussetzung für die
Legitimation zur Beschwerde. Aufgrund der nach Art. 161 StG sachgemäss
anwendbaren Bestimmung von Art. 45 Abs. 1 VRP ist aber auch im
Rechtsmittelverfahren in Steuersachen nur zur Beschwerde befugt, wer aus der
Gutheissung des Begehrens einen konkreten Nutzen erlangen kann. Würde das
steuerbare Vermögen auf der vom Beschwerdeführer verlangten Höhe belassen bzw.
das steuerbare Vermögen entsprechend heraufgesetzt, so wäre auch das steuerbare
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Einkommen um denselben Betrag zu erhöhen, da die Erhöhung der angefangenen
Arbeiten, wie nachfolgend darzulegen ist, nicht erfolgsneutral vorgenommen werden
kann. Insoweit kann von einer Beschwer des Steuerpflichtigen ausgegangen werden,
weshalb grundsätzlich auf die Beschwerde einzutreten ist.
2./ Unter dem Titel "Formelles" erhebt der Beschwerdeführer verschiedene Rügen,
unter anderem die Nichteinhaltung von Verfahrensvorschriften. Diesbezüglich hält er
fest, die Beziehung zur P. Treuhand GmbH samt Einbezug der Konsolidierung sei
ausser acht gelassen worden. Inwiefern darin eine Verletzung von
Verfahrensvorschriften liegen soll, ist nicht ersichtlich. Die Beziehung des
Beschwerdeführers zur P. Treuhand GmbH ist nach steuerrechtlichen Gesichtspunkten
zu beurteilen. Der Hinweis auf eine Konsolidierung geht fehl, da es sich beim
Beschwerdeführer einerseits und der P. Treuhand GmbH andererseits um zwei
verschiedene Steuersubjekte handelt. Im übrigen wurden die Beziehungen zwischen
dem Beschwerdeführer bzw. dessen Einzelfirma und der von ihm beherrschten GmbH
im Verfahren betr. Besteuerung der ausserordentlichen Einkünfte in den Jahren 1999
und 2000 ausführlich erörtert. Soweit ausserdem der Beschwerdeführer eine unrichtige
und unvollständige Feststellung des Sachverhalts, eine rechtswidrige
Doppelbesteuerung sowie einen Rechtsmissbrauch geltend macht, betreffen diese
Rügen eine behauptete materielle Fehlerhaftigkeit der Veranlagung. Der
Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern Bestimmungen des Steuergesetzes über
das Veranlagungs-, Einsprache- oder Rekursverfahren (Art. 161 ff. StG) oder
Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes verletzt wurden.
3./ Umstritten ist die Veranlagung des steuerbaren Vermögens. Dieses wird nach Art.
54 StG zum Verkehrswert bewertet. Immaterielle Güter und bewegliches Vermögen
(ausgenommen Wertschriften), die zum Geschäftsvermögen gehören, werden zum
Einkommenssteuerwert bewertet. Als solcher gilt der Buchwert unter Berücksichtigung
allfälliger steuerlicher Korrekturen, die sich etwa aus der Nichtzulassung von
Abschreibungen oder Wertberichtigungen ergeben können (vgl. Weidmann/
Grossmann/Zigerlig, Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern
1999, S. 214 f.).
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a) In tatsächlicher Hinsicht steht fest, dass dem Beschwerdeführer in den Jahren 1999
und 2000 ausserordentliche Einkünfte angerechnet und der gesonderten Jahressteuer
unterworfen wurden. Der Beschwerdeführer selbst deklarierte ausserordentliche
Einkünfte von je Fr. 10'000.-- in diesen beiden Bemessungsjahren. Die
Verwaltungsrekurskommission qualifizierte zusätzliche Einkünfte von Fr. 15'500.-- im
Jahr 1999 und von Fr. 54'100.-- im Jahr 2000 als ausserordentlich und veranlagte
dementsprechend den Beschwerdeführer mit ausserordentlichen Einkünften von Fr.
25'500.-- im Jahr 1999 und von Fr. 64'100.-- im Jahr 2000. Das Verwaltungsgericht hat
diese Aufrechnung im Urteil vom 2. Dezember 2003 als rechtmässig qualifiziert und die
Beschwerde des Steuerpflichtigen als unbegründet abgewiesen.
In der Streitsache ist der massgebende Sachverhalt aus den Akten ersichtlich. Somit
besteht keine Notwendigkeit für die Einholung einer Expertise.
b) Soweit der Beschwerdeführer die Berechnung der in der Veranlagung für die
ausserordentlichen Einkünfte 1999 und 2000 aufgerechneten Beträge als nicht
nachvollziehbar qualifiziert und bemängelt, es sei bereits damals auf die Konsolidierung
nicht eingegangen worden, ist im vorliegenden Verfahren nicht mehr darauf einzutreten.
Jene Veranlagung bzw. die entsprechenden Gerichtsentscheide sind rechtskräftig.
Insbesondere ist auch nicht auf den Einwand einzugehen, das Verwaltungsgericht hätte
im früheren Verfahren dem Antrag des Beschwerdeführers folgen müssen. Das
kantonale Steueramt und die Verwaltungsrekurskommission haben sich entgegen den
Ausführungen in der Beschwerde am Entscheid des Verwaltungsgerichts orientiert.
Dieses hat die Qualifikation als ausserordentliches Einkommen im Ausmass der von
der Verwaltungsrekurskommission unter diesem Titel getätigten Aufrechnungen
ausdrücklich bestätigt. Die Ausserordentlichkeit lag darin begründet, dass in den
Ausfalljahren 1999/2000 vergleichsweise hohe angefangene Arbeiten für die P.
Treuhand GmbH verbucht wurden, bei denen es an einem realen wirtschaftlichen
Hintergrund fehlte bzw. ein solcher nicht nachgewiesen war. Soweit das
Verwaltungsgericht in seinen Erwägungen (S. 13 unten) den Be-griff "Aufwertungen"
verwendete, kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Mit
"Aufwertungen" wurde die Tatsache umschrieben, dass der Beschwerdeführer die
Bilanzpositionen "angefangene Arbeiten" in den Jahren 1999 und 2000 erhöht hatte
und diese Konti somit höher zu bewerten waren als im Gründungsjahr 1998.
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c) Der Beschwerdeführer hat in der Bilanz seiner Einzelfirma per 31. Dezember 2003
Aktiven von insgesamt Fr. 131'113.-- ausgewiesen. Davon belief sich ein Anteil von Fr.
72'600.-- auf angefangene Arbeiten. Passiven wurden keine ausgewiesen. Die
Veranlagungsbehörde reduzierte die Aktiven um Fr. 69'600.-- auf Fr. 61'513.--. Grund
für diese Korrektur bildete wie erwähnt der Umstand, dass die angefangenen Arbeiten
per Ende 2003 um insgesamt Fr. 69'600.-- erfolgsneutral aufgewertet wurden. Die
Veranlagungsbehörde hielt fest, grundsätzlich würden die angefangenen Arbeiten über
die Erfolgsrechnung (Umsatz) gebildet. Eine solche Korrektur hätte zur Folge gehabt,
dass der Reingewinn um Fr. 69'600.-- erhöht worden wäre. Davon sei jedoch
abgesehen worden. Der Bestand der angefangenen Arbeiten per Ende 2003 betrage
lediglich Fr. 3'000.-- und müsse entsprechend korrigiert werden. Diesem Umstand sei
bei der Veranlagung 2003 Rechnung getragen und die Aktiven um Fr. 69'600.--
herabgesetzt worden. Im Abschluss 2004 sei der Bestand entsprechend zu korrigieren.
Dabei sei zu beachten, dass die Korrektur wiederum über das Eigenkapital
vorgenommen werde. Die Korrektur dürfe keinesfalls über die Erfolgsrechnung
vorgenommen werden.
Wie das kantonale Steueramt in der Beschwerdevernehmlassung vom 1. März 2006
zutreffend festhält, hat die Beurteilung der Frage, welche Erträge in den Jahren 1999
und 2000 ordentlicher und welche ausserordentlicher Natur waren, keinen Einfluss auf
den buchhalterischen Bestand an angefangenen Arbeiten. Es wurde in den besagten
Urteilen lediglich festgehalten, dass die entsprechenden Erträge bzw. die
erfolgswirksam verbuchte Erhöhung der angefangenen Arbeiten nicht als ordentliche
(und damit in die Bemessungslücke fallende) Einkünfte qualifiziert werden können. An
der buchhalterischen Behandlung der angefangenen Arbeiten änderte sich aufgrund
der steuerrechtlichen Qualifikation als ausserordentliche Einkünfte aber nichts. Damit
bestand kein Anlass, nach der im Jahr 2003 eingetretenen Rechtskraft der gesonderten
Veranlagung ausserordentlicher Einkünfte diese in der Bilanz per Ende 2003
erfolgsneutral über das Eigenkapitalkonto zu erhöhen.
Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Aufwertungen von Fr. 69'600.-- seien
noch immer vorhanden. Sie seien nicht im Jahr 2003 erfolgsneutral erhöht worden. Es
handle sich lediglich um einen Nachvollzug des Entscheids des Verwaltungsgerichts.
Wenn am Jahresanfang jeweils die angefangenen Arbeiten etc. ausgebucht und für den
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Jahresabschluss wieder eingebucht würden, so sei dies buchhaltungstechnisch
bedingt. Per Ende 1999 und Ende 2000 sei in der Steuererklärung gar kein Vermögen
zu deklarieren gewesen. Unverständlich sei die Aeusserung, dass der Nachweis der
angefangenen Arbeiten per Ende 1999 und Ende 2000 nicht ausreichend belegt
erschienen sei. Der Abschluss der P. Treuhand GmbH und die Konsolidierung sei im
letzten Verfahren wie auch in diesem vorgelegen. Nach wie vor habe es die
Steuerverwaltung und die Verwaltungsrekurskommission nicht für nötig befunden,
darauf einzugehen. Nach wie vor werde nicht unterschieden zwischen einem
allgemeinen ausserordentlichen Ertrag und einem ausserordentlichen Ertrag aus
Aufwertung.
Auch diese Einwendungen des Beschwerdeführers sind nicht stichhaltig. Wie bereits
erwähnt, kann der Beschwerdeführer unter Hinweis auf eine Konsolidierung mit der P.
Treuhand GmbH nichts zu seinen Gunsten ableiten. Diese juristische Person und der
Beschwerdeführer als Inhaber einer Einzelfirma sind zwei verschiedene Steuersubjekte.
Im vorliegenden Fall sind die Bilanz und die Erfolgsrechnung der P. Treuhand GmbH
für die Beurteilung der Streitfrage nicht entscheidend. Die Erhöhung des Eigenkapitals
von Fr. 69'600.-- kann nicht als Nachvollzug des Urteils des Verwaltungsgerichts
bezeichnet werden. Der Bestand der angefangenen Arbeiten änderte sich aufgrund des
Urteils des Verwaltungsgerichts nicht. In den Ausfalljahren war von Bedeutung, welche
Einkünfte den Charakter von ausserordentlichem Einkommen hatten. Das kantonale
Steueramt und die Verwaltungsrekurskommission haben den massgebenden
Sachverhalt nicht fehlerhaft interpretiert. Die Erwägungen, wonach die angefangenen
Arbeiten per Ende 1999 und Ende 2000 nicht ausreichend belegt erschienen seien, ist
im übrigen auch nicht unverständlich. Es ist dies die Konsequenz aus den Entscheiden
des Verwaltungsgerichts und der Verwaltungsrekurskommission. Bei den
angefangenen Arbeiten im verbuchten Umfang aufgrund von Leistungen zugunsten der
P. Treuhand GmbH waren keine hinreichenden Gründe nachgewiesen, welche die
angefangenen Arbeiten im verbuchten Umfang aufgrund der besonderen zeitlichen
Konstellation als ordentliches Einkommen erschienen liessen. Es ist auch nicht
zutreffend, dass in den Ausfalljahren nur ausserordentliche Erträge aus Aufwertung
gesondert steuerbar waren. Der Beschwerdeführer versucht über weite Strecken, die
im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 2. Dezember 2003 gemachten tatsächlichen
Feststellungen und die rechtlichen Schlussfolgerungen in Zweifel zu ziehen. Dazu
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besteht aber kein Anlass; das besagte Urteil ist rechtskräftig. Wie das kantonale
Steueramt ausserdem zutreffend ausführt, besteht auch keine Doppelbesteuerung, da
es sich bei der P. Treuhand GmbH und der H. Treuhand und Unternehmensberatung
bzw. beim Beschwerdeführer um verschiedene Steuersubjekte handelt. Auch von
einem rechtsmissbräuchlichen Verhalten kann nicht gesprochen werden. Insbesondere
kann aus dem vom kantonalen Steueramt und dem Beschwerdeführer für die direkte
Bundessteuer abgeschlossenen Vergleich keine Rechtsmissbräuchlichkeit des
Standpunktes des Steueramts abgeleitet werden. Die Verwendung des Begriffs
"Aufwertung" im Vergleich ändert daran nichts. Wie im Urteil vom 2. Dezember 2003
wurde damit zum Ausdruck gebracht, dass der Bestand der angefangenen Arbeiten in
den Jahren 1999 und 2000 gegenüber dem Vorjahr erhöht wurde.
d) Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag,
inwiefern die Veranlagung bzw. der Rekursentscheid auf einem fehlerhaft festgestellten
Sachverhalt oder einer unrichtigen Rechtsanwendung beruhen. Folglich ist die
Beschwerde als unbegründet abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
4./ Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zulasten des Beschwerdeführers (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen; der Beschwerdeführer ist
unterlegen (Art. 98bis VRP), und der Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf
Ersatz ausseramtlicher Kosten (R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem
Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 175 ff.).