# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 955d35b1-f566-45b4-8537-b55d6e26eac3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 8
I. Sachverhalt
A. Die Y. AG nahm am im Eigentum von X. stehenden Fahrzeug der Marke Ford Mustang, Baujahr 1965, umfangreiche Restaurierungsarbeiten vor. Hierfür wurde am 10. Juli 2009 an X. Rechnung im Umfang von Fr. 72'791.05 gestellt. In der Folge kam es zwischen den Parteien zu Meinungsverschiedenheiten über die Frage, ob die Genannte oder der von ihr zuvor kontaktierte A. der Y. AG den Auftrag zur Restaurierung erteilt hatte, sowie über die Frage des Auftragsumfangs bzw. die Höhe der Entschädigung.
B. Mit Vermittlungsbegehren vom 19. August 2009 instanzierte die Y. AG beim Kreispräsidenten Oberengadin gegen X. eine Forderungsklage. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung vom 9. Oktober 2009 stellte der Vermittler am 23. Oktober 2009 den folgenden Leitschein aus:
„Klägerisches Rechtsbegehren
1. Die Beklagte sei zu verurteilen, der Klägerin den Betrag von CHF 72'791.05 nebst Zins zu 5% seit 19.08.2009 zu bezahlen.
2. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten der Beklagten.
Beklagtisches Rechtsbegehren
1. Abweisung der Klage.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin."
C. Die Y. AG prosequierte die Klage mit Prozesseingabe vom 16. November 2009 an das Bezirksgericht Maloja. In ihrer Prozessantwort vom 19. Januar 2010 stellte X. folgende Rechtsbegehren:
"1. Die Klage sei abzuweisen.
2a. Herrn A., B.-Strasse, C., sei der Streit zu verkünden.
2b. Das Verfahren sei zunächst auf die Frage der Aktivlegitimation der Klägerin zu beschränken.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin."
A. teilte dem Bezirksgericht Maloja mit Schreiben vom 26. Januar 2010 mit, dass er auf den Streit nicht eintrete.
D. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Maloja fand am 12. Oktober 2010 statt. Der beklagtische Rechtsvertreter reichte dabei eine Honorarnote über den Betrag von insgesamt Fr. 22'928.25 ein. Mit Urteil vom 12. Oktober 2010, mitgeteilt am 10. Dezember 2010, erkannte das Gericht, wie folgt:
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„1. Die Klage wird vollumfänglich abgewiesen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 8'000.-, Schreibgebühren von CHF 500.- und einem Streitwertzuschlag von CHF 1'400.-, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.- werden der Klägerin auferlegt.
3. Die Klägerin wird verpflichtet, die Beklagte mit CHF 8'000.- ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations