# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 12302625-7ee5-415c-9c9c-eb1d190fca74
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2003
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Die Parteien heirateten am 13. Juli 1990 vor dem Zivilstandsamt A.. Aus der Ehe der Parteien sind die beiden Kinder B., geboren am 3. September 1993, und C., geboren am 9. September 1999, hervorgegangen.
B. Nachdem G. und F. mit ihrem gemeinsamen Scheidungsbegehren an den Bezirksgerichtspräsidenten Landquart gelangt waren, schlossen die Parteien am 2. Juli 2002 eine Teil-Ehescheidungskonvention im Sinne von Art. 112 ZGB ab. Mit prozessleitender Verfügung vom 4. Juli 2002 stellte der Bezirksgerichtspräsident Landquart fest, dass die Teilkonvention nach einer ersten Prüfung voraussichtlich genehmigt werden könne. Gleichzeitig wurde den Parteien empfohlen, bezüglich der noch streitigen Punkte eine Konvention abzuschliessen. Am 19. August 2002 teilte G. dem Bezirksgerichtspräsidenten mit, dass über den offen gebliebenen Punkt des nachehelichen Unterhalts für die Ehefrau keine Einigung habe erzielt werden können. In der Folge setzte der Bezirksgerichtspräsident Landquart G. gestützt auf Art. 112 Abs. 3 ZGB Frist zur Einreichung entsprechender Anträge und Beweismittel an. Mit Prozesseingabe vom 10. September 2002 kam G. dieser Aufforderung nach und stellte folgende Rechtsbegehren:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin folgende auf Art. 125 ZGB abgestützte, monatlich zu leistende Unterhaltsbeiträge zu bezahlen, zahlbar pränumerando am Ersten eines jeden Monats:
- bis zum 31.09.2006: CHF 1'700.--
- bis zum 30.09.2011: CHF 1'200.--
- bis zum 30.09.2017: CHF 600.--
2. Der Unterhaltsbeitrag sei zu indexieren (Landesindex der Konsumentenpreise).
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beklagten.“
F. verzichtete auf eine Prozessantwort und reichte auch keine Beweismittel ein. Mit Beweisverfügung vom 15. Oktober 2002 forderte der Bezirksgerichtspräsident die Parteien auf, die in den Rechtsschriften zur Produktion angemeldeten sowie die von der Gegenpartei zur Edition verlangten Urkunden, soweit noch nicht beigebracht, bis zum 4. November 2002 einzureichen. Am 24. Oktober 2002 lud der Bezirksgerichtspräsident die Parteien auf den 8. Januar 2003 zur Hauptverhandlung vor. Gleichzeitig setzte er für nachträgliche Beweisanträge gemäss Art. 98 ZPO Frist bis zum 13. November 2002 an.
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C. Mit Urteil vom 8. Januar 2003, mitgeteilt am 13. März 2003, erkannte das Bezirksgericht Landquart:
„1. Die am 13. Juli 1990 in A. geschlossene Ehe zwischen F. und G. wird gerichtlich geschieden.
2. (...).
3. (...).
4. (...).
5. F. wird gerichtlich verpflichtet, G. ab Rechtskraft des vorliegenden Urteils folgende nachehelichen Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:
 bis zum 30.09.2006: Fr. 1‘560.--
 bis zum 30.09.2011: Fr. 1'060.--
 bis zum 30.09.2017: Fr. 460.--
Ab Oktober 2017 entfällt die Zahlungsverpflichtung des Beklagten.
6. Die Höhe der Unterhaltsbeiträge gemäss vorstehender Ziff. III/4 und III/5 basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise (Basis Mai 2000 = 100 Punkte). Diese Unterhaltsbeiträge sind jährlich per 1. Januar, erstmals per 1. Januar 2004, gemäss der nachstehenden Formel den veränderten Verhältnissen anzupassen:
neuer UB = alter UB x neuer Index
Basisindex.
7. (...)
8. (...).
9. Die Kosten des Verfahrens vor Bezirksgericht Landquart, bestehend aus:
- einer Gerichtsgebühr von Fr. 3'335.--
- einer Schreibgebühr von Fr. 770.--
- den Barauslagen von Fr. 95.--
total somit Fr. 4'200.--
werden F. zu 8/10 und G. zu 2/10 auferlegt. F. hat G. zudem eine reduzierte ausseramtliche Entschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen.

## Considerations