# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** df39ff98-92e3-4a7b-bbb6-8d7ea2ce0da3
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Die X. AG ist Eigentümerin der Parzelle Nr. 000, Grundbuch Q. Nach dem bisher
gültigen Zonenplan der Politischen Gemeinde Q. vom 19. Juni 1992 liegt der
nordöstliche, teilweise überbaute Teil dieses Grundstücks im Halte von 77‘237 m in
der Industriezone IA. Im übrigen ist die Parzelle Nr. 000, soweit es sich dabei nicht um
Wald handelt, der Landwirtschaftszone zugewiesen. Südwestlich der Gebäude Assek-
Nrn. 001, 0002 und 0003 unter dem Gebäude Assek.-Nr. 004 fliesst der S.-bach über
den der Industriezone zugewiesenen Teil des Grundstücks Nr. 000 und mündet an der
nordwestlichen Grundstücksgrenze in die Q. (Parzelle Nr. 05). östlich der B.-strasse,
Gemeindestrasse dritter Klasse, entlang der südlichen Grundstücksgrenze der Parzelle
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Nr. 000 verläuft ein teilweise im Boden verlegtes Gerinne, welches in den S.-bach
mündet (act. 10/7/5a f., act. 10/11, 14 und 17, www.geoportal.ch, www. ... .ch).
B. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision 2011-2014 erliess der Gemeinderat der
Politischen Gemeinde Q. am 24. Januar 2012 den revidierten kommunalen Richtplan.
Am 20. August 2013 erliess er die Teilzonenpläne I-V, Ortskern, C., D., E. bzw.
Skiübungsgelände, mit welchen der Zonenplan an die neuen Vorgaben des
kommunalen Richtplans angepasst werden soll. Gemäss den am 20. August 2013
erlassenen Teilzonenplänen I sollte unter anderem der westlich des S.-bachs gelegene
unüberbaute Teil der Industriezone auf Parzelle Nr. 000 (Gebiet Y. I) im Halte von rund
4500 m in die Grünzone Freihaltung GF ausgezont werden. Während der öffentlichen
Auflage der Teilzonenpläne I-V, Ortskern, C., D., E. und Skiübungsgelände, des
2. Nachtrags zum Zonenplan (Zweckbezeichnung der rechtskräftigen Grünzonen), der
Änderung der Legende des Zonenplans sowie des teilrevidierten Baureglements vom
24. September bis 24. Oktober 2013 erhob die X. AG durch ihren Rechtsvertreter am
24. Oktober 2013 Einsprache gegen die Teilzonenpläne I. Mit Beschluss vom 21.
Januar 2014 passte der Gemeinderat Q. die Teilzonenpläne I an. Insbesondere
reduzierte er die Auszonung im Gebiet Y. I auf die Wald- und
Gewässerabstandsflächen im Halte von rund 2500 m . Hierzu liess sich die X. AG am
19. Februar 2014 vernehmen. Mit Entscheid vom 13. Mai 2014 (expediert am 16. Mai
2014) wies der Gemeinderat Q. die Einsprache vom 24. Oktober 2013 ab. Vom 10. Juni
bis 10. Juli 2014 legte er den Teilzonenplan Z. 1. Etappe öffentlich auf. Am 30.
Juni 2014 teilte er der X. AG mit, dass die Bürgerschaft der Politischen Gemeinde Q.
den Teilzonenplänen I zugestimmt habe, indem innert Frist vom 20. Mai bis
30. Juni 2014 kein fakultatives Referendum ergriffen worden sei (Beilage zu act. 10/1,
act. 10/7/2-5a, 6, 10 f., 13, 16 f. und 22, act. 10/14, act. 15/1, www. ... .ch).
C. Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Mai 2014 rekurrierte die X. AG durch ihren
Rechtsvertreter am 15. Juli 2014 beim Baudepartement (act. 10/1). Vom 23. September
bis 23. Oktober 2014 legte der Gemeinderat Q. unter anderem die allgemeine
Schutzverordnung öffentlich auf (www. ... .ch). Am 1. Dezember 2014 liess sich das
Amt für Raumentwicklung und Geoinformation AREG vernehmen (act. 10/11). Am 20.
Januar 2015 führte das Baudepartement einen Augenschein durch (act. 10/14). Mit
Entscheid vom 21. April 2015 wies das Baudepartement den Rekurs ab (act. 2).
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D. Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 21. April 2015 liess
die X. AG (Beschwerdeführerin) durch ihren Rechtsvertreter am 6. Mai 2015
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren erheben, der
angefochtene Entscheid, Ziff. 1 des Einspracheentscheides des Gemeinderates der
Politischen Gemeinde Q. (Beschwerdegegnerin) vom 13. Mai 2014 sowie die
Teilzonenpläne I, soweit im Gebiet Y. I die Flächen innerhalb des Wald- und
Gewässerabstandes von der Industrie- in die Grünzone Freihaltung ausgezont werden
sollen, seien unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben (act. 1). Am 1. Juni
2015 ergänzte sie ihre Beschwerde mit einer Begründung (act. 5). Mit
Vernehmlassungen vom 7. Juli 2015 bzw. vom 8. September 2015 beantragten die
Vorinstanz resp. die Beschwerdegegnerin durch ihren Rechtsvertreter die Abweisung
der Beschwerde (act. 9 und 14). Am 14. September 2015 genehmigte das
Baudepartement, soweit hier von Interesse, die Teilzonenpläne I, II und V (act. 20). Am
12. Oktober 2015 liess sich die Beschwerdeführerin abschliessend vernehmen (act.
22). Vom 20. September bis 19. Oktober 2016 legte der Gemeinderat Q. Änderungen
und Ergänzungen der allgemeinen Schutzverordnung öffentlich auf (www. ... .ch).
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die

## Considerations

Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die
Beschwerdeeingabe vom 6. Mai 2015 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt zusammen
mit der Ergänzung vom 1. Juni 2015 (act. 5) formal und inhaltlich die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
Als Adressatin des angefochtenen Entscheids und Eigentümerin der Parzelle Nr. 000 ist
die Beschwerdeführerin zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich
einzutreten.
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Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit damit die Aufhebung des
Einspracheentscheides vom 13. Mai 2014 beantragt wird. Dieser ist durch den
angefochtenen Rekursentscheid ersetzt worden bzw. gilt inhaltlich als mitangefochten
(Devolutiveffekt, vgl. BGer 2C_204/2015 vom 21. Juli 2015 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE
134 II 142 E. 1.4). Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die
Beschwerdeführerin erstmals vor Verwaltungsgericht geltend macht (act. 5, S. 8
Ziff. 4.4, act. 22, S. 4 f.), der Kanton plane inmitten des Schutzperimeters der künftigen
Schutzverordnung Q. und im Wald in der Q. einen Holzrechen zu bauen und zu
unterhalten. Dafür müsse die B.-strasse so ausgebaut werden, dass sie mit Lastwagen
von 40 t Nutzgewicht befahren werden könne. Warum die ins Feld geführten
Schutzziele diesem Bauvorhaben nicht entgegenstehen würden, wohl aber die
Auszonung von unbedeutenden Flächen verlangen würden, sei nicht nachvollziehbar.
Damit trägt die Beschwerdeführerin nicht nur neue rechtliche Argumente im Rahmen
des Streitgegenstandes vor, sondern ändert das tatsächliche Fundament des
Verfahrens insofern, als sie neue Einwände geltend macht, welche sich nicht auf den im
Rekursverfahren ermittelten Sachverhalt bzw. das dort abgehandelte
Tatsachenfundament beziehen (vgl. VerwGE B 2015/20 vom 23. August 2016 E. 1.2,
www.gerichte.sg.ch). Daran ändert nichts, dass der Holzrechen und das
Strassenprojekt bereits Gegenstand eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens bildeten
(vgl. VerwG B 2008/33 vom 14. Oktober 2008, www.gerichte.sg.ch). Aber selbst wenn
darauf einzutreten wäre, würde sich am Ergebnis - wie sich aus der nachstehenden
Erwägung 5 ergibt - nichts ändern.
2. Soweit die Beschwerdeführerin einen Augenschein verlangt (act. 5, S. 3 Ziff. II/6, act.
22, S. 5 f. Ziff. III/3), ist festzuhalten, dass sich die vorliegend entscheidenden
tatsächlichen Verhältnisse aus den Verfahrensakten, insbesondere aus dem
Augenscheinprotokoll vom 20. Januar 2015 (act. 10/14), und dem öffentlich
zugänglichen Geoportal (www.geoportal.ch) ergeben. Auf die Durchführung eines
Augenscheins durch das Gericht kann daher verzichtet werden (vgl. BGer 1C_281/2015
vom 28. Juni 2016 E. 2 mit Hinweisen). Aus demselben Grund kann – entgegen den
entsprechenden Anträgen der Beschwerdeführerin (act. 5, S. 3 Ziff. 5, S. 8 Ziff. 4.3 f.,
act. 22, S. 3 Ziff. III/1, S. 4 Ziff. III/2 zweiter Absatz) – davon abgesehen werden,
sämtliche Akten des Genehmigungsverfahrens sowie diejenigen zum Projekt
„Holzrechen“ und Ausbau B.-strasse beizuziehen und Gutachten zur Schutzwürdigkeit
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und zum Schutzbedürfnis der von der Auszonung betroffenen Teilflächen sowie zur
materiellen Richtigkeit der von der Beschwerdegegnerin eingereichten Pläne (act. 15/1
und 2) einzuholen.
3. Nicht umstritten ist im konkreten Fall, dass das revidierte Bundesgesetz über die
Raumplanung (SR 700, RPG) in der Fassung vom 1. Mai 2014 zur Anwendung kommt.
Mit Blick auf die Übergangsbestimmung von Art. 38a Abs. 2 RPG rügt die
Beschwerdeführerin vorab (act. 5, S. 3 ff. Ziff. III/2, act. 22, S. 2 f. Ziff. III/1, S. 6 f. Ziff.
IV/1 f.), die angefochtene Auszonung bilde Teil einer materiell und formell
bundesrechtswidrigen Planung. Obwohl materiell eine Gesamtrevision der
Zonenplanung vorliege, habe die Beschwerdegegnerin eine kaum mehr überblickbare
Anzahl von Teilzonenplänen und Nachträgen öffentlich aufgelegt. Damit sei die vom
Bundesgericht verlangte Beurteilung der Zonenplanung als Ganzes letztlich nicht mehr
möglich. Die Auszonung der in ihrem Eigentum stehenden Flächen erfolge gemäss
Planungsbericht ausdrücklich zur Kompensation von andernorts neu einzuzonendem
bisherigem Nichtbauland. Erweise sich die kompensatorische Einzonung als
rechtswidrig oder werde auf diese verzichtet, werde auch die Auszonung rechtswidrig.
3.1. Eine isolierte Betrachtung eines einzelnen Gemeindegebietes oder einzelner
Parzellen ohne Beachtung des planerischen Gesamtkonzepts ist unzulässig. Die
Nutzungsplanung einer Gemeinde muss als Ganzes den Anforderungen des RPG
genügen (vgl. vgl. Art. 1 und 2 RPG, BGE 133 II 321 E. 4.3.4, BGE 122 II 326 E. 5b,
BGer 1P.14/2001 E. 3a und d, BGE 139 II 470 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 118 Ia 165 E.
3c sowie BGE 122 II 326 E. 5b mit Hinweisen und VerwGE B 2009/219 vom 24. August
2010 E. 4.4 mit Hinweis auf BGer 1P.343/2002 vom 16. Januar 2013 E. 8.3 und den
hinsichtlich des Grundsatzes der gesamthaften Betrachtung der Ortsplanung ebenfalls
einschlägigen VerwGE B 2010/63 vom 9. November 2010 E. 3.1 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch, siehe auch Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz, Bern 2006,
Art. 2 N 25, S. 40, und P. Tschannen, Kommentar zum Bundesgesetz über die
Raumplanung, Zürich/Basel/Genf 2010, Art. 2 N 43). Zudem fliesst aus Art. 25a Abs.
4 RPG die Pflicht der Planungsbehörden, die Grundsätze der Koordination auf
Nutzungspläne sinngemäss anzuwenden (vgl. hierzu VerwGE B 2013/232; B 2013/267
vom 16. April 2014 E. 2.1 ff. mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch).
http://www.gerichte.sg.ch
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3.2. Unbestritten ist zunächst (vgl. E. 3.2 des angefochtenen Entscheides, act. 2, S. 9,
und Ziff. 1.2 der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 8. September 2015,
act. 14, S. 2), dass der kommunale Zonenplan im Rahmen der Ortsplanungsrevision
2011-2014 entgegen dem Titel des Planungsberichts vom 30. Juli 2013 nicht einer
Teilrevision, sondern gemäss den zutreffenden Ausführungen der Beschwerdeführerin
einer Gesamt- bzw. Totalrevision resp. zumindest der ersten Etappe einer solchen
Revision unterzogen wurde. Entsprechend dem Koordinationsgrundsatz wäre die
Beschwerdegegnerin demzufolge grundsätzlich gehalten gewesen, alle
Zonenplanänderungen gemäss den Empfehlungen des AREG im Vorprüfungsbericht
vom 18. Juni 2013 (act. 10/11/3, S. 2) in einem Plan öffentlich aufzulegen.
Verfahrensgegenstand bildet vorliegend jedoch einzig die Auszonung auf Parzelle
Nr. 000, was die Beschwerdeführerin ausdrücklich anerkennt (vgl. act. 5, S. 2 Ziff. II/4).
Für die Frage, ob sich die strittige Auszonung ins planerische Gesamtgefüge der
Ortsplanungsrevision 2011-2014 der Beschwerdegegnerin einfügt, ist massgeblich, wie
sie sich im Verhältnis zu den übrigen geplanten Auszonungen entlang der Q. in den
Gebieten Y. II (Teilzonenpläne I), F., G. und H.-strasse (Teilzonenpläne II) sowie dem
Gebiet A.-strasse (Teilzonenpläne V, vgl. Planungsbericht vom 30. Juli 2013,
act. 10/7/3, S. 5 Ziff. 1.2, S. 9 Ziff. 2.1.1, S. 11 Ziff. 2.3) verhält, wobei dem Grundsatz
rechtsgleicher Behandlung im Planungsrecht nur eine abgeschwächte Bedeutung
zukommt und Parzellen ähnlicher Lage und Art unter Vorbehalt des Willkürverbots
verschieden behandelt werden können (vgl. BGer 1C_398/2015 vom 9. August 2016 E.
2.2 mit Hinweisen). Diese Frage lässt sich anhand des Planungsberichts vom 30. Juli
2013 sowie der gleichzeitig vom 24. September bis 24. Oktober 2013 öffentlich
aufgelegten und vom 20. Mai bis 30. Juni 2014 dem fakultativen Referendum
unterstellten Teilzonenpläne I, II und V ohne Weiteres beurteilen, weshalb diese
Teilzonenpläne am 14. September 2015 auch zusammen – allerdings offenbar mit Hilfe
eines „Zusammenzugs“ der fraglichen Teilzonenpläne (vgl. act. 15/1) – genehmigt
wurden (act. 20). Insofern kam die Beschwerdegegnerin auch ihrer aus Art. 25a RPG
fliessenden Pflicht nach, die für die strittige Auszonung massgebenden Teilzonenpläne
inhaltlich und zeitlich zu koordinieren (vgl. hierzu VerwGE B 2013/232; B 2013/267 vom
16. April 2014 E. 2.2 f. mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch). Inwiefern sich die strittige
Auszonung nicht in das planerische Gesamtkonzept des Zonenplans einfügen sollte,
wird von der Beschwerdeführerin sodann nicht dargelegt und ist selbst dann nicht
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ersichtlich, wenn sich die übrigen Zonenplananpassungen als rechtswidrig erweisen
würden oder darauf verzichtet würde. Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom
7. Juli 2015 (act. 9) mit Recht festhält, setzt die strittige Auszonung insbesondere nicht
voraus, dass an Stelle des ausgezonten Landes an einem anderen Ort durch
Einzonung neues Bauland entsteht. Die Frage, ob die im Rahmen der
Ortsplanungrevision 2011-2014 geplanten Einzonungen, insbesondere diejenige im
Gebiet Z. 1. Etappe, mit Art. 38a Abs. 2 RPG nicht vereinbar wären, falls die
rechtskräftig ausgeschiedene Bauzone in Q. dadurch insgesamt vergrössert würde,
bleibt deshalb ohne Einfluss auf die strittige Auszonung, zumal die rechtskräftig
ausgeschiedene Bauzone in Q. selbst unter Einbezug des Gebiets Z. 1. Etappe durch
die in elf einzelne Teilzonenpläne aufgeteilte Gesamt- bzw. Totalrevision insgesamt
nicht vergrössert wird. In den in Ziff. 4.6 des Planungsberichts (act. 10/7/3, S. 24)
aufgeführten Einzonungen im Umfang von rund 4.8 ha ist auch das Gebiet Z. 2. Etappe
im Halte von 1.94 ha (mit sogenannten Entwicklungsgebieten) enthalten, welches
vorerst nicht eingezont werden soll. Aus dem Anhang zum Planungsbericht ergibt sich,
dass damit – abzüglich des Gebiets Z. 2. Etappe mit Entwicklungsgebieten – maximal
2.86 ha (inklusive Gebiet Z. 1. Etappe im Halte von 1.02 ha) eingezont werden sollen.
Dieser Fläche stehen Auszonungen im Umfang von insgesamt 3.80 ha (gemäss
Planungsbericht) bzw. von 2.96 ha (gemäss übersichtsplan vom 28. Januar 2015, act.
15/2, ohne Umzonungen zu Grünflächen innerhalb Siedlungsgebiet, vgl.
Genehmigungsverfügung vom 14. September 2015) gegenüber. Inwiefern die Angaben
im übersichtsplan vom 28. Januar 2015 unzutreffend sein sollten, ist nicht ersichtlich
und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht substantiiert. Daran vermag auch der
Einwand der Beschwerdeführerin (act. 5, S. 3 f. Ziff. III/2.1), wonach die
Kapazitätsberechnung im Planungsbericht nicht nach den Erfahrungswerten gemäss
der SN 513 422 des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins aus dem Jahr
2009 (SIA 422:2009), sondern nach der tatsächlichen Einwohnerdichte in Q. erfolgte,
nichts zu ändern. Die Gesamtrevision des Zonenplans der Beschwerdegegnerin steht
demnach in Einklang mit der übergangsrechtlichen Regelung zum
Bauzonenmoratorium gemäss Art. 38a Abs. 2 RPG in Verbindung mit Art. 52a der
Raumplanungsverordnung (SR 700.1, RPV, vgl. hierzu BGer 1C_197/2015 vom
2. Februar 2016 E. 2.4 mit Hinweisen auf BGE 141 II 393 E. 3 und BGer 1C_365/2015
vom 9. Dezember 2015 E. 4.4).
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4. Die Beschwerdeführerin vertritt weiter die Ansicht (act. 5, S. 6 f. Ziff. 4.1), die
Verhältnisse hätten sich mit Bezug auf das Grundstück Nr. 000 seit Erlass der
bestehenden Zonenplanung der Beschwerdegegnerin überhaupt nicht geändert.
Nach Art. 21 Abs. 2 RPG und Art. 32 Abs. 1 des Gesetzes über die Raumplanung und
das öffentliche Baurecht (Baugesetz; sGS 731.1, BauG) werden die Nutzungspläne
überprüft und nötigenfalls angepasst, wenn sich die Verhältnisse wesentlich geändert
haben (vgl. BGE 140 II 25 E. 3.1 f. und VerwGE B 2014/107 vom 25. Mai 2016 E. 8.1 je
mit Hinweisen, insbesondere auf VerwGE B 2009/111 vom 24. August 2010 E. 7, in:
GVP 2010 Nr. 40, www.gerichte.sg.ch). Wie die Vorinstanz in Erwägung 5.1 des
angefochtenen Entscheides (act. 2, S. 12 f.) zu Recht festhält, ist der Planungshorizont
für Bauzonen von 15 Jahren gemäss Art. 15 Abs. 1 RPG bezüglich der Parzelle Nr. 000
klar erreicht. Nach Ablauf dieses Planungshorizontes sind Zonenpläne grundsätzlich
einer Überprüfung zu unterziehen und nötigenfalls anzupassen (vgl. BGer 1C_305/2015
vom 14. Dezember 2015 E. 3.1 mit Hinweisen). In Bezug auf die Parzelle Nr. 000 bleibt
daher mit Blick auf die Planbeständigkeit nurmehr zu prüfen, ob das durch die
wesentliche Änderung der Verhältnisse begründete öffentliche Interesse an einer
Änderung des Plans die gegenläufigen Erhaltungsinteressen überwiegt. Die dafür
notwendige Interessenabwägung geht gleichsam in der nachfolgenden Abwägung zur
Eigentumsgarantie auf.
5. Durch die strittige Planungsmassnahme der Beschwerdegegnerin wird in die
Eigentumsfreiheit der Beschwerdeführerin (Art. 26 Abs. 1 BV) eingegriffen. Die strittige
Zonenplanänderung, welche auf Art. 2 Abs. 1, Art. 14 und Art. 18 RPG sowie Art. 2
Abs. 1, Art. 7, Art. 9, Art. 10 lit. g und Art. 17 BauG beruht (vgl. Art. 36 Abs. 1 BV), ist
nur zulässig, wenn sie durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt ist und sich als
verhältnismässig erweist (Art. 36 Abs. 2 und 3 BV). Dabei sind die in Betracht fallenden
öffentlichen und privaten Interessen zu erfassen und im Hinblick auf die anzustrebende
räumliche Entwicklung und im Lichte der Ziele und Grundsätze der Raumplanung
gegeneinander abzuwägen (Art. 1 und 3 RPG; Art. 2 und 3 RPV). Ob die Interessen
vollständig erfasst worden sind, ist eine Rechtsfrage. Die relative Gewichtung der
potenziell widerstreitenden Interessen ist dagegen weitgehend Ermessensfrage (vgl.
BGer 1C_398/2015 vom 9. August 2016 E. 4.2 mit Hinweisen).
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Im Gegensatz zur Rekursinstanz, welche die Nutzungspläne auf ihre Recht- und
Zweckmässigkeit überprüft (vgl. Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG in Verbindung mit Art. 46 Abs.
1 VRP), ist die Kognition des Verwaltungsgerichts bei der Überprüfung der
Nutzungsplanung beschränkt. Dieses ist lediglich zur Rechtskontrolle befugt (Art. 61
Abs. 1 und 2 VRP). Es hat sich darauf zu beschränken, über die Einhaltung des
Ermessensspielraums zu wachen, und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz das ihr
zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht hat (vgl. VerwGE B 2011/182
vom 3. Juli 2012 E. 4.1 mit Hinweisen, VerwGE B 2012/3 vom 8. November 2013 E. 3
mit Hinweis auf GVP 2010 Nr. 36 E. 4.2.3 sowie VerwGE B 2014/90 vom 22. Januar
2016 E. 4.1, www.gerichte.sg.ch, kritisch zur eingeschränkten Überprüfbarkeit von
Planungsentscheiden T. Nüssle, Demokratie in der Nutzungsplanung und Grenzen für
informale Absprachen, Zürich 2005, S. 94 ff.).
5.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend (act. 5, S. 6 ff. Ziff. 3, Ziff. 4.2 ff., act. 22, S.
3-6, Ziff. III/2 f.), es werde ausschliesslich Land ausgezont, welches bereits heute
aufgrund der gesetzlichen Wald- und Gewässerabstände vor einer Überbauung
grundsätzlich geschützt sei. Mit der Auszonung werde daher nichts Zusätzliches
gewonnen. Irgendein öffentliches Interesse an der angefochtenen
Planungsmassnahme sei nicht ersichtlich. Auch erweise sie sich offensichtlich als
unverhältnismässig, da sie zum Schutz vor einer allfälligen Überbauung nicht
notwendig sei. Das Argument der nicht gegebenen überbaubarkeit gemäss
kommunalem Richtplan sei bereits im Einspracheverfahren widerlegt worden. Die
erstmals im Einspracheentscheid vom 13. Mai 2014 vorgebrachten
Schutzüberlegungen seien lediglich vorgeschoben. Auch hätten die Vorinstanz und die
Beschwerdegegnerin nicht aufgezeigt, inwiefern die strittige Auszonung überhaupt
einen Beitrag zum Erreichen der Schutzziele leiste. Die von der angefochtenen
Auszonung betroffenen Flächen gehörten weder zum Perimeter der geplanten
überkommunalen Schutzverordnung Q.-tobel noch zu demjenigen der kommunalen
Schutzverordnungen. Dies zeige, dass die von der Auszonung betroffenen Teilflächen,
welche seit jeher Bestandteil des Industriegebietes Y. bildeten, nicht schutzwürdig
seien. Darüber hinaus plane der Kanton, inmitten des Schutzperimeters der künftigen
Schutzverordnung Q. und im Wald in der Q. einen Holzrechen zu bauen und zu
unterhalten. Dafür müsse die B.-strasse so ausgebaut werden, dass sie mit Lastwagen
von 40 t Nutzgewicht befahren werden könne. Warum die ins Feld geführten
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Schutzziele diesem Bauvorhaben nicht entgegenstehen, wohl aber die Auszonung von
unbedeutenden Flächen verlangen würden, sei nicht nachvollziehbar. Ausserdem sei
der innerhalb des Waldabstandes verlaufende, auf einer Länge von 55 m eingedolte
Kanal auf Parzelle Nr. 000 ein technisches Bauwerk, welches Bestandteil der
Industrieüberbauung Y. bilde. Der Kanal stehe im Zusammenhang mit ihrem ehehaften
Recht zur Nutzung der Q. In der Industriezone sei der bestehende Kanal
zonenkonform. Die angefochtene Auszonung habe zur Folge, dass das Bauwerk
zonenwidrig würde und allenfalls aus diesem Grund nicht mehr benützt werden könnte.
Auch wenn kein Anspruch auf Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 77 BauG
bestehe, würde die Beschwerdeführerin durch die angefochtene Auszonung dennoch
die heute gegebene gesetzliche Möglichkeit verlieren, welche ihr bei Bedarf zur
Verfügung stünde. Überdies sähen Art. 58 Abs. 3 und Art. 59 Abs. 5 BauG vor, dass
unter gewissen Voraussetzungen in Sondernutzungsplänen die gesetzlichen Wald- und
Gewässerabstände unterschritten werden könnten. Es sei möglich, dass sie bei der
künftigen Erstellung von Bauten oder Anlagen von diesen rechtlichen Möglichkeiten
Gebrauch machen werde.
5.2. Laut Art. 17 Abs. 1 BauG umfassen Grünzonen Gebiete, die nicht überbaut werden
dürfen. Sie dienen unter anderem der Freihaltung von Flächen vor überbauung,
insbesondere zwecks Gliederung des Siedlungsgebietes (lit. a). Grünzonen sind keine
Bauzonen gemäss Art. 15 RPG, sondern Spezialzonen im Sinne von Art. 18 Abs. 1
RPG (vgl. VerwGE B 2013/213 vom 19. Februar 2015 E. 4.2, www.gerichte.sg.ch).
Die Vorinstanz erachtete die strittige Zuweisung zur Grünzone Freihaltung
übereinstimmend mit der Argumentation der Beschwerdegegnerin im
Einsprachenentscheid vom 13. Mai 2014 (act. 10/7/5a, E. B2) insbesondere mit Blick
auf die Planungsziele und –grundsätze, die natürlichen Lebensgrundlagen sowie die
Landschaft zu schützen (Art. 1 Abs. 2 lit. a und Art. 3 Abs. 2 RPG) und den Boden
haushälterisch zu nutzen (Art. 1 Abs. 1 RPG), unter Beachtung des Interesses, die
räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft zu schaffen und zu erhalten (Art. 1 Abs.
2 lit. b RPG), als gerechtfertigt (vgl. E. 5.2.1 bis 5.2.4.2 des angefochtenen
Entscheides, act. 2, S. 13 ff.). Diesbezüglich ist nicht erkennbar, inwiefern die Schutz-
resp. Freihalteinteressen gemäss der Darstellung der Beschwerdeführerin lediglich
vorgeschoben sein sollten. Gemäss den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz
bis
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befinden sich die von der strittigen Auszonung betroffenen Flächen nach kantonalem
Richtplan in einem Vorranggebiet Natur und Landschaft und in einem Wildtierkorridor
(vgl. Koordinationsblätter V 31 und 33, www.sg.ch, www.geoportal.ch). Auch soll
gemäss der vom 23. September bis 23. Oktober 2014 öffentlich aufgelegten
allgemeinen kommunalen Schutzverordnung auf Parzelle Nr. 000 westlich des S.-
baches – innerhalb der im konkreten Fall strittigen Grünzone Freihaltung – entlang der
Q. das Schutzobjekt N27 (Ufergehölz entlang Q., J.-Y.) festgesetzt werden. Überdies
soll nach der vom 20. September bis 19. Oktober 2016 öffentlich aufgelegten
Ergänzung zur allgemeinen Schutzverordnung direkt angrenzend zu den von der
Auszonung betroffenen Flächen das Landschaftsschutzgebiet LS1 Bereich B.-wald
ausgeschieden werden. Bei dieser Sachlage kann nicht davon gesprochen werden, die
strittige Auszonung leiste keinen Beitrag zum Erreichen der Schutzziele. Daran vermag
weder das Hochwasserschutzprojekt im B.-wald noch die von der Beschwerdeführerin
offenbar gegen die vom 6. Juni bis 6. Juli 2011 öffentlich aufgelegte überkommunale
Schutzverordnung „Q.-tobel“ erhobene Einsprache etwas zu ändern. Weiter lässt sich
aus der Berichterstattungspflicht nach Art. 47 Abs. 1 RPV (vgl. hierzu VerwGE B
2014/107 vom 25. Mai 2016 E. 9.1 und VerwGE B 2015/31 vom 25. Mai 2016 E. 5.1 je
mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch) nicht ableiten, dass sich die Beschwerdegegnerin
im Rahmen der Interessenabwägung im Einspracheentscheid vom 13. Mai 2014 (act.
10/7/5a) in Ergänzung zum Planungsbericht vom 30. Juli 2013 (act. 10/7/3, S. 5 und 9)
nicht zusätzlich auf den Natur- resp. Landschaftsschutz berufen durfte, zumal der
Genehmigungsbehörde diese zusätzlichen Argumente – im Sinne einer Ergänzung des
Planungsberichts – zur Kenntnis gebracht wurde (vgl. Ziff. 2.2.2 der Vernehmlassung
des AREG vom 1. Dezember 2014, act. 11/11, S. 2 f.). Ferner besteht nach Art. 3 Abs.
2 lit. c RPG ein gewichtiges raumplanerisches Interesse daran, das Ufer der Q.
freizuhalten (vgl. BGer 1C_157/2014 vom 4. November 2015 E. 3.4 und 3.6 mit
Hinweisen, in: ZBl 117/2016 S. 444, S. 448 f., sowie die Auszonungen in den Gebieten
Y. II [Teilzonenpläne I], F., G. und H.-strasse [Teilzonenpläne II] sowie im Gebiet A.-
strasse [Teilzonenpläne V]). Sodann entspricht die Auszonung in den
Abstandsbereichen dem Zwischenergebnis gemäss Koordinationsblatt S 3.5.9 des
kommunalen Richtplans (www. ... .ch), gemäss welchem eine Auszonung zu prüfen ist,
da die fraglichen Flächen nicht zweckmässig überbaubar sind. Inwiefern das Argument
der fehlenden überbaubarkeit in den Abstandsbereichen gemäss der
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Beschwerdeführerin nicht stichhaltig sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Des Weiteren
steht es in Einklang mit dem Konzentrationsprinzip und dem Grundsatz der
haushälterischen Nutzung des Bodens (vgl. hierzu Art. 1 Abs. 1 Satz 1 und 2 RPG
sowie BGer 1C_374/2011 vom 14. März 2012 E. 3 und VerwGE B 2009/219 vom 24.
August 2010 E. 4.3.1 je mit Hinweis auf BGE 136 II 204 E. 6.2.2, www.gerichte.sg.ch),
nicht genutztes Bauland am Siedlungsrand einer Nichtbauzone zuzuführen. Nichts zur
Sache tut, ob die Beschwerdegegnerin mit der Auszonung auch bezweckt, allfällige
Einzonungen zu ermöglichen.
Im Weiteren ist die von der Vorinstanz in Erwägung 5.2.5 des angefochtenen
Entscheides (act. 2, S. 15 f.) vorgenommene Verhältnismässigkeitsprüfung nicht zu
beanstanden. Zunächst dürfen die auszonenden Flächen im Wald- und
Gewässerabstand zwar schon nach der geltenden Zonenordnung nicht ordentlich
überbaut werden. Abweichungen im Baubewilligungs- oder
Sondernutzungsplanverfahren sind jedoch, wie die Beschwerdeführerin selbst
eingesteht, nicht völlig ausgeschlossen. Insofern ist die Auszonung zweckmässig, um
die fraglichen Bereiche freizuhalten. Sodann sind das öffentliche Interesse, die
räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft zu schaffen und zu erhalten (Art. 1 Abs.
2 lit. b RPG), sowie die privaten Interessen der Beschwerdeführerin, welche gegen
die Auszonung sprechen, nicht besonders gewichtig. Wie die Beschwerdeführerin
selbst einräumt (act. 5, S. 8 und 10, Ziff. 4.4 und 4.8), sind nur unbedeutende Flächen
von der Auszonung betroffen und besteht kein Rechtsanspruch auf Abweichungen von
den Abstandsvorschriften in einem nachfolgenden oder laufenden
Baubewilligungsverfahren (vgl. Votum B/1 am Augenschein vom 20. Januar 2015, act.
10/14, S. 7) oder in einem allfälligen Sondernutzungsplanverfahren. Weiter gilt in der
Industriezone keine Ausnützungsziffer (vgl. Tabelle unter Art. 6 Abs. 2 des
Baureglements der Politischen Gemeinde Q., www. ... .ch), weshalb die
Beschwerdeführerin durch die Auszonung nicht weiter eingeschränkt wird, als es durch
die Abstandsbestimmungen schon heute der Fall ist (vgl. auch Vernehmlassung des
AREG vom 1. Dezember 2014, act. 10/11, S. 3). Ferner ist nicht ersichtlich, inwiefern
die strittige Auszonung für die allfällige Nutzung des entlang der südlichen
Grundstücksgrenze der Parzelle Nr. 000 verlaufenden Gerinnes durch die
Beschwerdeführerin von Belang wäre (vgl. hierzu Art. 38 des Bundesgesetzes über die
Nutzbarmachung der Wasserkräfte, Wasserrechtsgesetz; SR 721.80, WRG, Art. 29 lit. a
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des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer, Gewässerschutzgesetz; SR
814.20, GSchG und Art. 2 sowie Art. 13 und Art. 16 ff. des Gesetzes über die
Gewässernutzung, sGS 751.1, GNG). Soweit es sich dabei um ein übriges Gewässer
im Sinne von Art. 4 Abs. 1 lit. c WBG handelt (vgl. Gewässernetzkarte GN10 des
Kantons St. Gallens, www.geoportal.ch, sowie Auszüge aus dem kantonalen
Wasserrechts-Kataster, act. 23/3, undatierter Katasterplan und Fotos vom 3. Februar
2015, act. 10/19/2 f.), werden der Gewässerunterhalt oder allfällige wasserbauliche
Massnahmen von der Zonenzuteilung – entgegenstehende überwiegende Interessen
vorbehalten – nicht betroffen, da allenfalls dafür erforderliche, gemäss Art. 22 RPG
bewilligungspflichtige Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24 lit. a RPG
standortgebunden sind (vgl. Art. 2, Art. 4 lit. a und b sowie Art. 37 f. GSchG, und Art. 1
Abs. 2, Art. 9 ff. sowie Art. 13 ff. des Wasserbaugesetzes, sGS 734.1, WBG). Soweit es
sich dabei lediglich um eine industriell genutzte Anlage und um kein öffentliches
Gewässer handelte, stünde der Kanal darüber hinaus unter der Bestandesgarantie (vgl.
Art. 24c RPG). Gesamthaft betrachtet ist unter diesen Umständen keine unzumutbare
Einschränkung des Eigentums der Beschwerdeführerin zu erkennen. Die strittige
Zonenplanänderung erweist sich als verhältnismässig. Überdies liegt keine
rechtsfehlerhafte Ermessensausübung durch die Vorinstanz vor. Im Ergebnis verletzt
der angefochtene Entscheid weder den Grundsatz der Planbeständigkeit nach Art. 21
Abs. 2 RPG und Art. 32 Abs. 1 BauG noch die Eigentumsgarantie gemäss Art. 26 BV.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
6. (...).
(...).