# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6fe7095e-ef2b-4bc0-a722-ca24ea52c59a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1968, arbeitete zuletzt vom 10. Mai 2006 bis zum 31. Januar 2007 als Bodenleger bei
Firma Y._
(
Urk.
7/3/3-4). Am 14. Mai 2008 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte wegen einer Depression und einer anhaltenden
somatofor
men
Schmerzstörung bei der Sozi
alversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die IV-Stelle veranlasste eine polydisziplinäre Begutachtung beim
Begutachtungsinstitut Z._
(Expertise vom 23
. Dezember 2009, Urk. 7/32) und verneinte mit
Verfügungen vom 28. Mai 2010 einen Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen (Urk. 7/47) und – aus
gehend von ei
nem Invalidi
tätsgrad von 9 %
–
einen Anspruch auf eine Rente (Urk. 7/48).
1.2
Am 20. April 2011 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle
zum Leistungsbezug an und machte
geltend, dass er inzwischen an drei anstatt an zwei Bandscheibenvorfällen leide und sich auch seine psychi
sche Situation verschlechtert habe (Urk.
7/54
). Die IV-Stelle
holte
den Bericht des
Zentrums A._
vom 7. Juli 2011 (Urk. 7/57
)
ein und versuchte
mehrfach vergeblich, einen Bericht von
Dr.
med.
B._
, FMH Neurochirurgie,
erhältlich zu machen
(
Urk.
7/58)
.
Nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren (
Vorbesche
id vom 25. Januar 2012,
Urk.
7/61
, und Einwand vom
7.
Februar bzw. 2
6.
März 2012,
Urk.
7/
62 und
Urk.
7/66
) verneinte
die
IV-Stelle
mit Verfügung vom 12. Juni 2012 einen Rentenanspruch des
Versi
-
cher
ten
mangels relevanter Veränderung d
es Gesundheitszustands (Urk.
7/74
).
Die dagegen vom Versicherten am 1
7.
Juli 2012 erhobene Beschwerde (
Urk.
7/80) hiess das Sozialversicherungsgericht
mit Urteil vom 14.
Januar 2014
(
Urk.
7/93,
Verfahren Nr. IV.2012.00754)
in dem Sinne gut, dass es die
angefochtene Ver
fügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese den Sachverhalt
rechtsgenüglich
abkläre oder gutachterlich
abklä
-
ren
lasse und danach über
den Leistungsanspruch des Versicherten neu
ent
-
scheide.
Mit Ein
gabe vom
2.
Mai 2014 (
Urk.
7/98) reichte der Versicherte den Bericht des
Zentrums A._
vom 10.
April 2014 (
Urk.
7/97/1) und den Bericht von
Dr.
B._
vom 2
0.
April 2014 (
Urk.
7/97/2-4) ein. Daraufhin gab die IV-Stelle beim
Zentrum C._
ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag,
das
am 3
0.
Oktober 2014 erstattet wurde (
Urk.
7/109). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 1
6.
Dezember 2014,
Urk.
7/110, und Einwand vom
2.
Februar 2015,
Urk.
7/114) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom
5.
Juni 2015 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen
der Invalidenversicherung
. Sie begründete dies wiederum damit,
dass
keine
relevante
Verschlechterung des Gesundheitszustands ausgewiesen sei (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
der Versicherte am
7.
Juli 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze IV-Rente auszurichten; eventualiter sei der Invaliditätsgrad ausgehend von einer Arbeits
unfähigkeit von 50
%
(in sämtlichen Tätigkeiten) zu berechnen und es sei ihm eine entsprechende Rente auszurichten (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 2
4.
August 2015 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was dem Beschwerdeführer am 2
5.
August 2015 angezeigt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge
sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.5
Wurde eine Rente
wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades
verweigert,
so wird nach
Art.
87
Abs.
3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine
neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana
loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver
änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies
sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117
V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.6
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
1.7
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).
2.
2.1
Der rentenverneinenden Verfügung
der Beschwerdegegnerin
vom
28. Mai 2010
lag in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen das
polydisziplinäre
Gutachten des
Begutachtungsinstituts Z._
vom 2
3.
Dezember 2009 zugrunde, in dem die zuständigen Ärzte fol
gende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellten (
Urk.
7/32/17):
(1)
eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
(2)
eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
(3)
ein chronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom ohne
radikuläre
Symptomatik
(ICD-10 M54.5)
-
laterale Diskushernie LWK
4/5 lin
ks,
breitbasige
Diskushernie
int
raforaminal
LWK5/SWK1 links, keine Neurokompression (MRI 1
9.
Dezember 2006)
-
anamnestisch
mässiges
An
sprechen auf wiederholte lumbale
Infiltrationen,
u.a. CT-gesteuerte PRT der Nervenwurzel S1 links am 2
8.
Dezember 2006 und
5.
Januar 2007 (
Spital
D._
)
-
anamnestisch
mässiges
Ansprechen auf fraktionierte
peridurale
Infiltration
LWK3/4/5/SWK1 vom 1
6. b
is
22. Februar 2007 (Dr.
B._
)
-
freie Beweglic
hkeit sämtlicher
Wirbelsäulenabschnitte
Als Diagnosen ohne Einfluss auf
die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte des
Begutachtungsinstituts Z._
(Urk.
7/32/18
)
:
(1)
ein metabolisches Syndrom
-
Diabetes mellitus Typ 2 (ICD-10 E11.9)
-
arterielle Hypertonie (ICD-10 I10)
-
Dyslipidämie
mit ausgeprägter
Hypertriglyceridämie
(ICD-10 T78.2)
-
Übergewicht (BMI 29,5 kg/m2
; ICD-10 E66.0)
-
Leberfunktionsstörung
(2)
anamnestisch
Colitis
ulcerosa
(ICD-10 K51.0)
Die
Ärzte des
Begutachtungsinstituts Z._
erklärten
im Rahmen des multidisziplinären Konsensus
, dass der Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit
ohne Leistungseinschränkung zu 100 % arbeitsfähig sei. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit durch die Komorbidität von anhaltender
somato
former
Schmerzstörung und leichter depressiver Episode um 20 % vermindert. Zusammengefasst sei er daher
aus polydisziplinärer Sicht
für eine körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbe
lastende Tätigkeit zu 80 % arbeits- und leistungsfähig, in einem ganzt
ägigen Pensum verwertbar (Urk. 7/32/18-19
).
2.2
Nachdem sich der Beschwerdeführer a
m
20. April 2011
(Eingangsdatum)
erneut
zum Bezug von
IV-
Leistungen
angemeldet
(
Urk.
7/54
)
und
die Beschwerdegeg
nerin
mit Verfügung vom 1
2.
Juni 2012 einen Rentenanspruch mangels rele
vanter Veränderung des Gesundheitszustands verneint hatte
(Urk.
7/74)
,
hiess das Sozialversicherungsgericht die dagegen vom Beschwerdeführer am 1
7.
Juli 2012 erhobene Beschwerde
(
Urk.
7/80
)
mit Urteil vom 1
4.
Januar 2014 (
Urk.
7/93)
in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückwies, damit diese den medizini
schen Sachverhal
t
rechtsgenüglich
selber abkläre
oder
gutachterlich
abklären lasse
und danach über den Leistung
s
anspruch des Beschwerdeführer
s
neu ent
scheide
. Das Sozialversicherungsgericht begründete dies im Wesentlichen damit, dass
aufgrund des
Berichts von
Dr.
B._
vom 12.
August 2010
(vgl.
Urk.
7/65)
eine rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustands aus somatischer Sicht zwar nicht ausgewiesen sei, aber doch gewisse Anhaltspunkte – namentlich die von Dr.
B._
umschriebene neu aufgetretene
lumboradiku
läre
Schmerzsymp
tomatik
sowie die im MRI vom 8. April 2010 neu festgestellte
extraforaminale
Diskushernie L3/L4 - dafür vorliegen würden, dass sich der somatische Gesundheitszustand seit Erlass der rentenablehnenden Verfügung vom 28. Mai 2010 m
öglicherweise verschlechtert habe
.
Im Weiteren könne
auch
a
uf die Berichte des
Zentrums A._
vom
7. Juli 2011
(vgl.
Urk.
7/57)
und vom 17. April 2012
(vgl.
Urk.
7/70)
nicht abgestellt werden.
Allerdings würden sich
auch aus diesen Berich
ten gewisse Anhalts
punkte für eine allenfalls relevante Verschlechterung des psychischen Gesund
heitszustands des Beschwerdeführers
ergeben. Zu erwähnen seien
dabei die im Bericht vom 17. April 2012 neu genannten Befunde im Zusam
menhang mit der Depression oder auch der offenbar fortschreitende soziale Rückzug des Bes
chwerdeführers.
2.3
2.3.1
Nach
dem Rückweisungsentscheid des
Sozialversicherungsgericht
s
vom 14.
Januar 2014
gab die Beschwerdegegnerin beim
Zentrum C._
eine polydisziplinäre Be
gutachtung in Auftrag.
In der
am
3
0.
Oktober 2014 erst
ellten
Expertise
stell
ten die Ärzte des
Zentrums C._
folgende Diagnosen mit Auswirkung a
uf die Arbeitsfä
higkeit (
Urk.
7/109/40)
:
(1)
eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.0)
(2)
eine depressive Episode, mittelgradig (ICD-10 F32.1)
(3)
ein chronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom mit aktivierter
Facettenarthrose sowie leichter
lumboradikulärer
Reiz- und sensibler
Defizitsymptomatik S1 links bei:
-
ausgeprägter lumbaler Hyperlordose
-
Spondylarthrose
L3/4, L4/5 und L5/S1,
extraforaminaler
Diskushernie L3/4
rechts, medianer
breitbasiger
Diskusprotrusion
bis
intraforaminal
reichend
beidseits L4/5 und paramedianer
intraforaminaler
Diskushernie L5/S1 links
(MRI vom 1
8.
Februar 2014)
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeit
sfähigkeit hielten die Ärzte des
Zentrums C._
folgende fest (
Urk.
7/109/41):
(1)
ein Diabetes mellitus Typ 2
(2)
eine
Dyslipidämie
(3)
Übergewicht
(4)
ein Verdacht auf eine arterielle Hypertonie
(5)
eine
Colitis
ulc
erosa
(6)
Status
nach
Refluxoesophagitis
I bei axialer
Hiatushernie
laut Akten
(7)
ein Verdacht auf eine chronische Bronchitis bei
Nikotinabusus
(8)
eine Fussinsuffizienz bei
P
es
planus
beidseits
(9)
ein Verdacht auf eine beginnende Polyneuropathie, am ehesten im Rahmen des
bekannten Diabetes
(10)
eine
Gonalgie
in Remission
(11)
ein
Cervicalsyndrom
in Remission
Die Ärzte des
Zentrums C._
gaben im Rahmen der
Gesamtbeurteilung
an, dass
aus ortho
pädischer Sicht leichte Tätigkeiten im Wechsel von Sitzen, Stehen und Gehen,
unter
Vermeidung von häufigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 5 kg vollschichtig durchgeführt werden könnten. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vor allem durch die mittelgradig ausgeprägte Depression beeinträchtigt. Durch diese Komorbidität sei die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht zu 50
%
vermindert. Im Vergleich zum Gutachten des
Begutachtungsinstituts Z._
vom 2
3.
Dezember 2009 bestehe der Eindruck einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands. In jenem Gutachten sei die Depression als leicht eingestuft worden. Aktuell sei jedoch von einer min
destens mittelgradigen Depression auszugehen (
Urk.
7/109/42-43).
2.3.2
Dr.
med.
E._
, FMH Arbeitsmedizin und FMH Allgemeinmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) erklärte in
der Stellungnahme vom
3.
November 2014,
das
s
der Eindruck der Gutachter des
Zentrums C._
,
es bestehe
gegenüber dem Jahr 2009 eine deutliche Verschlechterung des Gesundheitszu
stands des Beschwerdeführers, nicht geteilt werden könne. Gesamthaft sei dem Gutachten des
Zentrums C._
zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer
unkooperativ
und selbstlimitiert sei. Er mache widersprüchliche Angaben zu seinen Beschwerden, und die Befunde seien inkonsistent. Die fehlende Integration, die Tag-/Nacht-Umkehr sowie die finanziellen Probleme seien IV-fremd und wür
den im Störungsbild höchstwahrscheinlich überwiegen. Anhand der objektiven Befunde sei eine Verschlechterung seit dem Jahr 2009 nicht erkennbar (
Urk.
7/113/6).
2.3.3
Med.
pract
.
F._
, FMH Psychiatrie und P
s
ychotherapie, und Dr. phil. G._
, klinischer Psychologe und Super
visor, vom
Zentrum A._
führten in der Stellungnahme vom 2
7.
Mai 2015 aus, dass die Depression des Beschwerd
eführers nach wie vor schwer
und nicht
mehr
von der Scheidung sowie dem Streit mit der zweiten Ehefrau, die inzwischen wieder in Thailand sei, oder anderen IV-fremden Faktoren abhängig sei.
Diese Faktoren hätten sicherlich nicht zu sieben Klinikeinweisungen über sieben Jahre hinweg geführt. Im Gutachten des
Zentrums C._
seien die Beschwerden sehr oberflächlich auf
genommen worden, und die Depression sei wesentlich ausgeprägter als behauptet. Daher seien sowohl der Vorbescheid der Beschwerdegegnerin wie auch die psychiatrische Einschätzung der
C._
-Gutachter aus fachlicher Sicht falsch (
Urk.
7/122).
3.
3.1
Der Beschwerdeführer wurde
von den Ärzten des
Zentrums C._
zwischen dem 2
5.
u
nd dem 2
9.
August 2014 in allgemeinmedizinischer, orthopädischer, neurologi
scher und psychiatrischer Hinsicht
begutachtet
(
Expertise vom 30.
Oktober 2014,
Urk.
7/109).
3.2
Was die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
aus
somatischer
Sicht
anbe
langt,
kam
Dr.
med.
H._
, FMH Neurologie, im neurologischen
Teilgut
achten
des
Zentrums C._
zum Schluss, dass für rückenbelastende Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Leichte Tätigkeiten unter Wechselbelastung und mit der Möglichkeit, Pausen zu machen, seien dem Beschwerdeführer au
s rein neurologischer Sicht
mit einer Einschränkung von maximal 10
%
bis 20
%
möglich (
Urk.
7/109/33).
Im Rahmen der Konsenskonferenz gaben die Ärzte des
Zentrums C._
dann
aber
an,
dass aus orthopädischer Sicht leichte Tätigkeiten im Wech
sel von Sitzen, Stehen und Gehen,
unter
Vermeidung von häufigem Bücken, Heben und Tragen von Lasten über 5 kg vollschichtig durchgeführt
werden könnten
(
Urk.
7/109/42), ohne dass sie auf die im neurologischen Teilgutachten genannten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ein
gegangen wären.
Diesbezüglich sind die gutachterlichen Darlegungen daher nicht nachvollziehbar
.
3.3
3.3.1
Was die Arbeitsfä
higkeit des Beschwerdeführer
s
aus
psychiatrischer
Sicht
betrifft, diagnostizierten
die Ä
rzte des
Zentrums C._
in ihrem Gutachten
– nebst einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung
(ICD-10 F45.0)
-
eine depressive Episode, mittelgradig (ICD-10 F32.1
,
Urk.
7/109/40
)
.
Dies wirft in diagnosti
scher Hinsicht insofern Fragen auf, als die weiteren Feststellungen im psychiat
rischen Teilgutachten des
Zentrums C._
von
Dr.
med.
I._
, FMH Psychi
atrie und Psychotherapie,
auf eine anhaltende
bzw. rezidivierende
depressive Störung
(ICD-10 F33)
schliessen lassen
(vgl.
Urk.
7/109/34-39)
.
Im Zusammen
hang mit der Frage, ob seit
der
Begutachtung im
Begutachtungsinstitut Z._
Ende
2009
eine Ver
schlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten ist, ist
dies
e Unterscheidung indes
allenfalls
von
erheblicher
Bedeutung.
Denn d
epressive
Episoden
sind definitionsgemäss vorübergehender Natur
- solche Episoden daue
rn im Mittel etwa sechs Monate und
selten länger als ein Jahr -
und haben deshalb, zumindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wirkung
(
vgl.
Urteil
e
des Bu
ndesgerichts 8C_774/2013 vom 3.
April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen
, und
8C_80/2011 vom 14. Juni 2011 E. 6.3.2)
. Die invalidisierende Wirkung ei
ner mittelschweren depressiven Störung
ist nach der Rechtsprechung
demgegenüber
nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Ann
ahme bedingt indessen
,
dass es sich um ein selbständiges, vo
n
allfälligen psychosozialen Belastungsfaktoren
losgelöstes
depressives
Leiden handelt (Urteil des Bu
ndesgericht
s 9C_651/2014 vom 23. Dezember 2014 E
. 5.2 mit Hinweis
) und
dass eine konsequente
Depressi
onstherapie
befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom 3. April 2014 E. 4.2 und 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1).
3.3.2
Aus
der
Eingabe des Beschwerdeführers vom
2.
Mai 2014
geht
sodann
hervor, dass
er
seit
der
Begutachtung im
Begutachtungsinstitut Z._
Ende
2009 drei Mal in stationärer Behandlung in der
Psychiatrie J._
bzw. in der
Erwach
senenpsychiatrie
J._
gewesen sei, letztmals vom 2
3.
Dezember 2013 bis zum 1
2.
Februar 2014 (
Urk.
7/98).
Auf
diesen letzten
stationäre
n
Aufenthalt
wies
auch
Dr.
B._
im Beric
ht vom 2
0.
April 2014 hin (Urk.
7/97/2).
Die ent
sprechenden
Arztberichte
zu diesen Aufenthalten
wurden von der Besc
hwerde
gegnerin aber
nicht eingeholt, und i
m Gutachten des
Zentrums C._
finden
diese statio
nären Behandlungen
auch keine Erwähnung. Dementsprechend
besteht Grund zur Annahme, dass
die Beurteilung der Gutachter des
Zentrums C._
nicht in Kenntnis der volls
tändigen Anamnese ergangen
ist
.
Im Weiteren
ist
aufgrund
der
Aktenlage
damit
auch nicht klar, welche
psychiatri
schen
Behandlungsbemühungen der Beschwerdeführer seit
Dezember
2009
unternommen hat.
Dem Gutachten des
Zentrums C._
ist
im Wesentlichen lediglich
zu entnehmen, dass
er
ein bis zwei Mal pro Monat zum Psychiater M. Celikel in Zürich gehe (
Urk.
7/109/20).
Ebenfalls Unklarheiten bestehen hinsichtlich der
„
Compliance
“
.
In der Kurzorie
ntierung vom 1
0.
April 2014 erklärte
m
ed.
pract
.
F._
, dass der Beschwerdeführer gemäss den Angaben seiner Schwester im Mai 2013 die Medikamente abgesetzt habe. Bezüglich Medikation sei weiterhin
eine „
Non-Compliance
“
zu befürchten (
Urk.
7/97/1).
Im Rahmen der Begutach
tung vom
August 2014 stellten die
Ärzte des
Zentrums C._
fest, dass die Konzentration des
Quetiapin
(
Seroquel
) mit 2‘720
n
mol
/l zu hoch sei.
Zudem gaben sie an, dass d
as
Escitalo
p
ram
erhöht
werden
sollte
,
da die Konzentration im unteren therapeutischen Bereich liege (
Urk.
7/109/39).
3.3.3
Im
psychiatrischen Teilgutachten
des
Zentrums C._
von Dr.
I._
finden sich sodann
– trotz des Hinweises im Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom
14.
Januar 2014 E. 3.3 (
Urk.
7/93/9)
-
auch keine Angaben dazu, ob und inwiefern
psychosoziale und soziokulturelle Faktoren
das Beschwerdebild mit
bestimmen
(
vgl.
BGE 127 V 294 E. 5a und
Urteil
e
des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2
8.
Juni 2012 E. 3.2 mit Hinwei
sen, und
8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
Schliesslich
fehlt im psychiatrischen Teilgutachten des
Zentrums C._
(
Urk.
7/109/34-39)
auch
eine Auseinandersetzung mit den Kriterien
zur
Überwindbarkeit
/
Nicht
überwindbarkeit
einer
somatoformen
Schmerzstörung
gemäss der früheren
(im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung noch geltenden)
Rechtsprechung (vgl. BGE 130 V 352)
.
Im Rahmen der Konsenskonferenz haben die
Ärzte des
Zentrums C._
diese Kriterien
zwar
kurz abgehandelt und al
s erfüllt
erachtet
,
dies
allerdings ohne
jegliche
Begründung
(
Urk.
7/109/44)
. Begründete Ausführungen dazu wäre
n
aber
erforderlich gewesen, insbesondere
was das Kriterium
ein
es unbefriedigen
den
Behandlungsergebnis
ses
trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung
betrifft.
Gemäss der in BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung, mit der die
Überwind
barkeitspraxis
im Zusammenhang mit
den
somatoformen
Schmerz
störungen aufgegeben wurde (vgl. zur Anwendbarkeit dieser Recht
sprechung auf laufende Verfahren E. 8
des
genannten
Entscheids
)
,
fällt die Anerkennung einer rentenbegründenden Invalidität in jedem Einzelfall angesichts der materi
ellen Beweislast der die Invalidenrente beanspruchenden versicherten Person nur in Betracht, wenn die Aktenlage ein stimmiges Gesamtbild zeichnet, das auf eine therapeutisch nicht angehbare erhebliche funktionelle Behinderung schliessen lässt (Konsistenz; BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesge
richtes 9C_792/2015 vom 1
9.
November 2015).
W
ie es sich damit verhält, kann
nach dem Gesagten
vorliegend
ebenfalls
nicht beurteilt werden.
4.
4.1
Zusammenfassend
ist somit festzuhalten
, dass
sich bei der gegebenen Aktenlage – nach wie vor – nicht zuverlässig beurteilen lässt, ob sich der medizinische Sachverhalt seit der rentenabweisenden Verfügung vom 28. Mai 2010 (vgl. Sachverhalt Ziffer 1.1) massgeblich verschlechtert hat oder nicht. So sind
die Feststellungen
der Ärzte
des
Zentrums C._
zum somatischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers erklärungsbedürftig, da die neurologische Beurteilung im Rahmen der Gesamtbeurteilung anscheinend nicht berücksichtigt wurde. Eben
fa
lls erklärungsbedürftig ist
die psychiatrische Diagnosestellung, weil die gut
achterlichen Fe
ststellungen auf eine anhaltende
bzw. rezidivierende depressive Störung
schliessen lassen. Im Weiteren weisen die gutachterlichen Feststellun
gen zum psychischen Gesundheitszustand sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit Lücken auf. Die Stellungnahme von RAD-Ärztin
Dr.
E._
vom
3.
November 2014
ändert nichts daran, dass der rechtserhebliche Sachver
halt in wesentlichen Punkten unvollständig abgeklärt wurde. Im Übrigen ist sie als Fachärztin für
Arbeitsmedizin und Allgemeinmedizin
ohnehin nicht dazu berufen, den psychischen Gesundheitszustand sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen.
4.2
Die Sache ist daher in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die Beschwer
degegnerin zurückzuweisen, damit
sie
die bezüglich der Arbeitsfähig
keit des Beschwerdeführers aus somatischer Sicht bestehende Unklarheit (vgl. E. 3.2) durch Rückfrage beim
Zentrums C._
kläre und den Sachverhalt bezüglich des psy
chischen Gesundheitszustandes sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfä
higkeit im Sinne der Erwägungen (E. 3.3) vervollständige, unter vorgängigem
Beizug
der
Berichte der
Psychiatrie J._
bzw. der
Erwach
senenpsychiatrie
K._
zu den stationären Aufenthalten des Beschwerde
führers seit Dezember 2009. Der/die beizuziehende Facharzt resp. Fachärztin
hat
dabei
im Zusammenhang mit der festgestellten anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung
insbesondere
auch zu den Standardindikatoren gemäss der geänderten bundesgerichtlichen Rechtsprechung
(BGE 141 V 281)
Stellung zu nehmen
.
Danach hat die Beschwerdegegnerin
über das
Leistungs
-
begehren
des Beschwerdeführers
neu zu entscheiden.
In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwer
t festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.
Ausgangsgemäss
sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61
lit
. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3
GSVGer
unter Berücksichtigung der Bedeu
tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen
.