# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 303e3f04-63c2-46b1-becf-fc393c0c8ebf
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1978, war
zuletzt
von
Januar 2007
bis
März 2011
bei der
Y._
SA
als Buffetmitarbeiter tätig, wobei der letzte Arbeitstag am 2
2.
Dezember 2010 war (
Urk.
9/12
Ziff.
2.1
,
Ziff.
2.3 und
Ziff.
2.
7)
.
Von April 2011 bis Februar 2013 bezog er Arbeitslosentaggelder (
Urk.
9/10,
Urk.
9/29).
Unter Hinweis auf eine Herzkrankh
eit sowie einen Flachfuss
rechts
meldete sich der Ver
si
cherte am 2
5.
April 2013 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an
(
Urk.
9/5
Ziff.
6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische u
nd erwerbliche Situation ab
und holte bei
der MEDAS
Z._
ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am
2.
Juni 2014
erstattet wurde (
Urk.
9/41
/1-32).
Nach durchgeführtem Vorbescheid
verfahren (
Urk.
9/43,
Urk.
9/50,
Urk.
9/57)
ver
neinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom
5.
Januar 2015
einen
Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung
(
Urk.
9/59
=
Urk.
2)
.
2.
Der
Versicherte erhob am 2
2.
Januar 2015
Beschwerde gegen die Verfügung vom
5.
Januar 2015 (
Urk.
2) und beantragte sinngemäss,
diese sei aufzuheben
,
und es sei
ihm eine
Umschulung
zu
gewähren
(
Urk.
1
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
2
6.
Februar 2015
(
Urk.
8
)
die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom
2
0.
März 2015
(
Urk.
10)
wu
rde
n
antragsgemäss (vgl.
Urk.
4
und
Urk.
6
) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Be
schwerdeantwort zugestellt
.
Am 1
5.
April 2015
liess sich der Beschwerdeführer erneut vernehmen (
Urk.
12) und
reichte
weitere Unterlagen (
Urk.
13/1-10) ein. Dies
wurde
der Beschwerdegegnerin am 2
1.
April 2015 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
14).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung
des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Invalide oder von einer Invalidität (
Art.
8 ATSG) bedrohte Versicherte haben ge
mäss
Art.
8
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
An
spruch auf
Eingliederungsmassnahmen, soweit:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig
keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er
halten oder zu verbessern; und
b.
die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (
Abs.
1).
Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in Massnahmen beruf
licher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Ar
beits
vermittlung, Kapitalhilfe,
Abs.
3 lit. b)
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen
Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
te
t und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
verneinte einen Anspruch
des Beschwerdeführers
auf Leistungen der Invalidenversicherung mit der Begründung, dass
gestützt auf das
eingeholte Gutachten
kein namhafter, eigenständiger, länger andauernder psychi
scher oder somatischer Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die
Ar
beitsfähigkeit ausgewiesen sei (
Urk.
2
S. 1 unten
, S. 2 oben).
D
ie im Gutach
ten genannte Diagnose einer Angst und depressiven Störung gemischt
stelle
kein
invalidisierendes Leiden dar
(
Urk.
8).
2.2
Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) demgegenüber gel
tend
, seit einer Herzoperation im Jahr 2012 an psychischen Problemen zu leiden.
Zudem leide er an einem Diabetes und habe er Probleme mit den Füssen und dem Rücken. Da er
keine körperliche Arbeit
mehr
ausüben
könne und dürfe, er aber
noch sehr lange arbeiten wolle, benötige er eine Umschulung.
In seiner ergänzenden Eingabe vom 1
5.
April 2015 (
Urk.
12) führte
d
er
Beschwer
deführer
aus, dass
sich bei ihm
aufgrund
seiner diversen
körperlichen
Leiden
eine Angst entwickelt habe. Von den vielen Medikamenten, die er täglich
ei
n
n
ehmen müsse, sei er wie benebelt. Er fühle sich nicht imstande
,
eine Arbeitsleistung von 100
%
zu erbringen. Sehr gerne würde er einer leichten, 50%igen Arbeit nachgeh
en oder eine Umschulung machen
.
2.3
Strittig und zu prüfen is
t der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der
Invalidenversicherung
.
3.
3.1
Vom
6.
bis 1
4.
August 2012 war der Beschwerdeführer im Stadtspital
A._
hospitalisiert, wo bei diagnost
i
zierter koron
arer Herzerkrankung ein
dreifacher
aortokoronarer Bypass (ACB
P
) gelegt
wurde (vgl. Bericht vom
9.
August 2012,
Urk.
9/18/6-8
, sowie
Operationsbericht vom
8.
August 2012,
Urk.
3/6
).
Am 3
0.
Oktober 2012 (
Urk.
9/18/9-10) berichteten die Kardiologen des Stadtspitals
A._
von einem erfreulichen postoperativen Verlauf. Nach durchgeführter Rehabilitation könne der Beschwerdeführer nun beschwerdefrei eine al
tersentsprechend normale Leistung erbringen (S. 2 oben).
3.2
Am 1
0.
Januar 2013
begab sich der Beschwerdeführer
in die Fusssprechstunde der
Uniklinik B._
, wo gemäss Bericht vom 1
8.
Januar 2013 (
Urk.
9/18/11-12)
nach gleichentags durchgeführter Magnetresonanztomographie (MRI) des rechten
Fusses
folgende Diagnosen gestellt wurden (S. 1 Mitte):
chronische Rückfussschmerzen bei
Knick-/Senkfuss beidseits bei
Status nach rezidivierenden Distorsionen des oberen
Sprunggelenks (OSG) mit wenig arthrotischen Veränderungen im
OSG
Weichteilschwellung medialer Strahl rechts
Die Ärzte führten aus, die vom Beschwerdeführer geklagten belastungsabhängi
gen Beschwerden vor allem
plantarseits (vgl. S. 1 unten)
rührten am ehesten von
der Knick-/Senkfuss-Deformität her. Zusätzlich zur
vorhandenen
Schuheinlagen
versorgung
werde
eine konservative Behandlung
im Sinne einer zweiwöchigen analgetischen Therapie
sowie physiotherapeutisch
-
lokalanästhetischer Therapie
empfohlen
.
Bei Beschwerdepersistenz solle sich der
Beschwerdeführer
erneut mel
den, um allenfalls eine operative Versorgung des Platt-/Senkfusses ins Auge zu fassen (S. 2).
3.3
Am 2
6.
Juli 2013 (
Urk.
9/15/3-4) berichteten die Orthopäden der Uniklinik
B._
,
der Beschwerdeführer leide weiterhin an belastungsabhängigen plantarseitigen Schmerzen im Bereich des Mittelfusses und unterhalb des Malleolus medialis, welche aufträten, wenn er viel gehe, stehe oder jogge
(S. 1 unten)
.
Die analgetische Therapie und die Physiotherapie hätten zu keiner Besserung der Beschwerden verholfen. Der Beschwerdeführer trage Einlagen in Sandalen aus seinem Herkunftsland und in den geschlossenen Schuhen Einlagen, welche in der Schweiz angepasst worden seien.
Unverändert bestehe ein deutlicher
Knick-Senkfuss beidseits linksbetont.
Aufgrund einer am 2
5.
Juni 2013 erlittenen lateralen Bandruptur links (vgl. S. 1 Mitte)
werde eine
Ruhigstellung für vier Wochen in
einem OSG-Softcast
empfohlen
(S. 2).
3.4
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Allgemeine Medizin, berichtete am
7.
Augus
t 2013 (
Urk.
9/
18/1-5), den
Beschwerdeführer
s
eit dem Jahr 2006
zu behandeln
(
Ziff.
1.2).
Er
nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
ACBP
im August 2012
stark angstbetonte Depression
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) seit 2012
rezidivierendes Lumbovertebralsyndrom
chronische Rückfussschmerzen rechts
Für die Tätigkeit in einem Nachtlokal attestierte
Dr.
C._
dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit seit 2
7.
Mai 2012 (
Ziff.
1.6). Er führte aus,
der Beschwerdeführer könne keine körperlich belastenden Tätigkeiten und wegen
der Rauchexposition keine Tätigkeit
en
im Gastgewerbe mehr ausüben (
Ziff.
1.7).
Stark limitierend seien die grossen Ängste. Die
Psychotherapien und Psychopharmaka hätten bisher lediglich eine leichte Verbesserung gebracht. Seiner Meinung nach sollte unbedingt eine Umschulung erfolgen. Insgesamt denke er,
dass der Beschwerdeführer intelligent genug sei, um auch eine intellektuelle Tätig
keit mit körperlicher Wechselbelastung zu mindestens 50
%
ausüben zu können (S. 5 Mitte).
3.5
Am 2
5.
September 2013 (
Urk.
9/28) berichteten d
ie Ärzte der Psychiatrischen
D._
, Zentrum für Soziale Psychiatrie, Ambulatorium
Militärstrasse,
der
Beschwerdeführer
stehe
seit
8.
April 2013
in ihrer ambulan
ten
Behandlung
(
Ziff.
1.2)
. A
ls (psychiatrische) Diagnose mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit
nannten sie
eine mittelgradige depressive Episode mit so
ma
ti
schem Syndrom (ICD-10 F32.11), bestehend seit mindestens April 2013 (
Ziff.
1.1).
Sie führten aus,
es bestehe eine deutliche Minderung der Belastbar
keit aufgrund der psychischen Erkrankung. Die gegenwärtige gesundheitliche Situation mit einer Arbeitsunfähigkeit von 100
%
werde durch ein Zusammen
spiel körper
li
cher und psychischer Faktoren bedingt
. Eingeschränkt seien ins
besondere die
Be
lastbarkeit und der Antrieb, rein psychisch die Stimmung und Kognition (
Ziff.
1.7).
Aktuell bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit, die jedoch im weiteren Verlauf unter ambula
nter
Begleitung zunehmend verbessert werden könne. Wenn der körperliche Zustand des Beschwerdeführers
es
zulasse, scheine ein Wiedereinstieg in etwa zwei Monaten zum Bespiel mit einem Pen
sum von 50
%
möglich (
Ziff.
1.7).
3.6
Am
2.
Juni 2014 erstatteten die Ärzte der MEDAS
Z._
ein Gutachten im Auf
trag der Beschwerdegegnerin (
Urk.
9/41/1-32). Sie stützten sich auf
die
ihnen überlassenen
Akten (
S.
5
ff.
), ihre
am 12.,
1
4.
und 1
9.
März
2014
durchge
führ
ten
Untersuchungen in den Fachbereichen P
sychiatri
e
(S. 9 ff.)
,
O
r
t
hopädi
e
(
S.
22 ff.
) und Allgemeine Innere Medizin
(S.
29 ff.)
sowie ein extern einge
hol
tes kardiologisches Teilgutachten vom
8.
April 2014 (
Urk.
9/41/33-34; vgl. S. 1 unten)
.
Als Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2).
Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter ein
e Persönlichkeitsakzentuierung, einen Diabetes mellitus, ein Asthma bron
chi
ale, einen Knick-/Senkfuss beidseits, links betont, eine Lumbago sowie eine koro
nare Herzerkrankung mit Status nach Dreifach-ACB-Operation im
August 2012 mit sehr gutem post
operativem Resultat (S. 20 Mitte).
Die Gutachter
führten aus,
es
hätten sich ausschliesslich auf psychiatrischem Fachgebiet leichte Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in der an
gestammten Tätigkeit als Restaurantmitarbeiter/Buffe
t
kraft ergeben
(Gesamtar
beitsfähigkeit 80
%
)
, wobei
jedoch
im Rahmen einer Eingewöhnung und
eines Belas
t
u
ngsaufbaus theoretisch-medizinisc
h eine volle Arbeitsfähigkeit (
Gesamt
arbeitsfähig
k
eit
100
%
)
binnen sechs Monaten (IV-Massnahme)
zu erreichen sei. Aus internistischer, kardialer und orthopädischer Sicht sei der Beschwerdeführer
voll arbeitsfähig. Auch für angepasste Tätigkeiten bestehe aktuell eine Arbeits
fähig
keit von 80
%
(reduzierte Leistungsfähigkeit bei zumutbarer ganztätiger
Präsenz), allerdings nur bis zum Abschluss der IV-Massnahmen. Dann sei wie
der
mit einer vollen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 20 unten).
In Bezug auf das Mini-ICF ergäben sich nur noch geringe Hinweise auf leichte Störungen der Kontextfaktoren und der Partizipation. Allenfalls sei die Durch
haltefähigkeit noch reduziert. Darüber hinaus sei der Beschwerdeführer jedoch
kontaktfähig, durchaus flexibel und umstellungsfähig. Er sei verkehrs- und weg
fähig. Er könne Entscheidungen
treffen
und Urteile fällen. Die leichten Defi
zite
könnten von ihm gut überwunden werden (S.
20 unten). Nachtdienste und Akkord
arbeit sollten vermieden werden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass aufgrund der leichten Impulskontrollstörung die hierarchischen Strukturen
nicht so ausgeprägt seien. Der Beschwerdeführer sollte eine wohlwollende At
mos
phäre vorfinden, die ihn fördere und ihm helfe, in den Arbeitsprozess zu
rück
zufinden.
A
us psychiatrischer Sicht
bestünden
gegenwärtig nur geringe objekti
vierbare Einbussen, welche die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätig
keit nicht
verunm
öglichten.
Eine solche
sei jedoch von motivationalen Faktoren abhängig. Aus orthopädischer Sicht sei der Beschwerdeführer nicht einge
schränkt, solange er die verordneten Einlagen trage (S. 21 oben).
Die Prognose sei günstig. Gewisse negative Prädikatoren ergäben sich vorrangig aus psychoso
zialen Belastungsfaktoren und
der zu niedrigen Selbsteinschätzung der Arbeitsfähigkeit, welche sich durch medizinische Faktoren nicht hinreichend erklären lasse. Zur Einübung und zum Belastungsaufbau werde eine berufliche Integrationsmassnahme empfohlen (S. 21 Mitte).
3.7
Oberärztin
Dr.
med.
E._
,
D._
, Zentrum für Soziale Psychiatrie,
berichtete am 1
4.
November 2014 (
Urk.
9/56/2-3), beim Beschwerdeführer bestehe aktuell eine leichtgradige depressive Episode sowie eine Somatisierungsstörung. Aufgrund von multiplen somatischen Diagnosen (dreifacher ACBP, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Dyslipidämie) bestehe beim Beschwerdeführer eine ausgeprägte Angst vor einem erneuten beruflichen Wiedereinstieg mit der grossen Sorge, dass er kardial nicht belastbar genug sei. Aus somatischer Sicht sei eine gewisse Einschränkung der Belastbarkeit vorhanden, dennoch gingen die Sorgen des Beschwerdeführers sicherlich darüber hinaus
. Aus
psychiatrischer Sicht sei
daher ein Belastbarkeits- und Aufbautraining unterstützt durch die Beschwerdegegnerin sehr sinnvoll.
3.8
Am 2
5.
November 2014 (
Urk.
9/56/1) berichtete
Dr.
C._
(vorstehend E.
3.4)
, neben verschiedenen anderen Erkrankungen habe der Beschwerdeführer Probleme mit beiden Füssen. Deswegen sei er zurzeit immer noch in der Uniklinik
B._
in Be
handlung. Möglicherweise sei nächstens auch eine Operation vorgesehen. Wegen der Fussprobleme sei der Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage, in seiner früheren Tätigkeit im Gastgewerbe zu arbeiten und benötige
er
berufliche Massnahmen (Berufsberatung, Umschulung etc.), um wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden zu können.
4.
4.1
Im März und April 2014 wurde der Beschwerdeführer im Rahmen
d
er von der Beschwerdegegnerin bei der MEDAS
Z._
veranlassten
interdi
sziplinären Ab
klärung
allseitig
untersucht.
Das im Juni 2014 erstatt
ete Gutachten (vorstehend E. 3.6
) wurde in
Kenntnis der Vorakten abgegeben
,
berücksichtigt die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers
und
stützt sich auf die von den Gutachtern
sorgfältig erhobene
n
allgemeinmedizinisch-in
ternistische
n
(
Urk.
9/41/30
f.), kar
dio
logischen
(
Urk.
9/41/33 ff.),
orthopädischen
(
Urk.
9/41/24 ff.) und psychiatrischen
(
Urk.
9/41/13 f.)
Befunde.
4.2
D
i
e allgemeinmediz
inisch-internistische
Untersuchung
ergab einen
d
iätetisch
ein
g
estellte
n
D
iabetes mellitus sow
i
e
ein
A
sthma bronchiale, welche
Leiden
sich ge
mäss
nachvollziehbarer
gutachterlicher Einschätzung nicht
auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers aus
wirken
(
Urk.
9/41/18 Mitte,
Urk.
9/41/31 f.).
Der vom Beschwerdeführer
im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichte Bericht vom 1
0.
März 2015 betreffend die am 2
8.
Januar und 1
0.
März 2015 im Stadtspital
A._
durchgeführten
pneumologischen Un
t
ersuchungen
(
Urk.
13/1) vermag diese Einschätz
ung nicht in Frage zu stellen,
wurde dem Beschwerdeführer doch auch seitens der
Pneumologe
n des Stadtspitals
A._
bei diagnostiziertem Asthma bronchiale
keine Arbeitsunfähigkeit
attestiert
.
Abgesehen davon wiesen
die Pneumologen
auf eine Medikamenten-Malcompliance hin und
hielte
n
fest, dass sie dem Beschwerdeführer nochmals d
ringlich die Notwendigkeit einer
Inhalationstherapie erläutert und ihm empfohlen hätten,
wenigstens am Abend
zu inhalieren
(
Urk.
13/1 S.
1 Mitte, S.
2 unten).
4.3
Die
im Rahmen der Begut
achtung erfolgte
kardiologische Abklärung ergab
ein sehr
gutes Resultat nach Dreifach-ACB-Operation im August 2012 und es
bestanden keine Hinweise auf eine Progredienz der koronaren Herzkrankheit.
E
cho
kardiografisch und im Belastungs-EKG
zeigte sich
ein normaler Befund
und
der Beschwerdeführer gab
an
, von Seiten des Herzens
beschwerdefrei zu sein
(
Urk.
9/41/18 unten,
Urk.
9/41/33 f.)
. Vor dem Hintergrund dieser unauffälligen Untersuchungsergebnisse gelangten die Gutachter zum nachvollziehbaren und überzeugenden Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus kar
diologisch
er Sicht nicht eingeschränkt
sei
.
Diese Einschätzung steht im Ein
klang mit der Beurteilung der Kardiologen des Stadtspitals
A._
, welche bereit
s im
Oktober 2012 von einem erfreulichen postoperativen Verlauf berichtet und festgehalten
hatten
, dass der Beschwerdeführer
nach erfolgter Rehabilitation nunmehr beschwerdefrei
eine altersentsprechend normale Leistung erbringen könne (
vgl.
vorstehend E. 3.1).
4.4
Im Rahmen der
orthopädische
n
Abklärung
wurde die auch von den
Ärzte
n
der
Uniklinik
B._
(vgl. vorstehend E.
3.2-3) gestellte Diagnose eines Knick-/Senk
fusses beidseits bestätigt.
Die am Gutachten beteiligte Orthopädin beschrieb
stabile Verhäl
tnisse in beiden OSG und legte dar, dass die in der U
niklinik
B._
durchgeführten Bildgebungen nur minimste ar
t
hro
tisch
e
Veränderungen im OSG
sowie
eine diskrete MTP I Arthrose
ergeben hätten. Weiter h
ielt
sie
fest, dass
die
im Gangbi
ld demonstrierte Unmöglichkeit des
Zehen- und Fersengang
s
klinisch nicht
nachvollziehbar sei
(
Urk.
9/41/28 Mitte)
. Mit Bli
ck darauf, dass
die Orthopäden der Uniklinik
B._
im Juli 2013 noch festgehalten hatten, dass der Zehen- und Fersengang problemlos möglich sei (
Urk.
9/15
/4 oben
), erscheint es denn auch wenig überzeugend, dass dieser nur rund acht Monate später nicht mehr möglich gewesen sein soll.
Zur Abklärung der vom Beschwerdeführer geklagten Rückenbeschwerden
wurde im Rahmen der orthopädischen Begutachtung überdies eine MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule
(LWS)
und des Sacrums sowie eine
konventionell-
radio
logische Untersuchung der Brustwirbelsäule veranlasst, welche
abgesehen von einer
höchstens minimalen Spondylarthrose im Bereich des Lendenwirbelkörpers 5 und des Sakralwirbelkörpers 1 links keine wesentlichen degenerativen Veränderungen und im Bereich der LWS insbesondere auch keine Diskopathie oder
Neu
rokompression ergaben (
Urk.
9/41/26 oben).
Klinisch fand sich eine ordentliche Beweglichkeit der LWS ohne paravertebralen Hartspann (
Urk.
9/41/28 Mitte).
Diagnostisch wurden die geklagten Rückenbesc
hwerden als Lumbago ein
geordnet (
Urk.
9/41/29 oben).
In Würdigung der
Angaben des Beschwerdeführers sowie der
erhobenen Befunde
gelangte die am Gutachten beteiligte Orthopädin zum Schluss, dass
der
Beschwer
deführer - solange er die verordneten Einlagen trage - aus
orthopädischer Sicht
weder in der angestammten Tätigkeit als Buffetmitarbeiter im Gastrobereich noch in einer Verweistätigkeit
eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit erfahre, was sie in nachvollziehbarer Weise damit begründete, dass die angegebenen Beschwerden sowohl klinisch als auch radiologisch praktisch kein Substrat hätten
(
Urk.
9/41/28 Mitte,
Urk.
9/
41/29 oben).
Es liegen keine Berichte vor, welche diese Einschätzung in Zweifel zu ziehen vermöchten. Insbesondere wurde dem Beschwerdeführer auch von den Orthopä
den der Uniklinik
B._
zu keinem Zeitpunkt eine
Arbeitsunfähigkeit attestiert,
auch nicht im vom Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Bericht vom
2.
April 2015
betreffend die Verlaufskontrolle vom
2
4.
März
2015
(
Urk.
13/7).
Sodann scheint es, dass
auch die Orthopäden der Uni
klinik
B._
die geklagten Beschwerden
jedenfalls
nicht zweifelsfrei einem Substrat zuo
rdnen ko
nn
t
en, führten sie
in ihrem Bericht vom Januar 2013 (vorstehend E.
3.2)
doch aus, dass diese „am ehesten“ von der Knick-/Senkfuss
-
Deformität herrührten.
Abgesehen davon ist ihrem Bericht vom Juli 2013 (vor
stehend E. 3.3) zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer offenbar
j
oggen geht
oder ging (
Urk.
9/15/3), was zumindest gewisse Zweifel an der Intensität der von
ihm geltend gemachten Fussbeschwerden aufkommen lässt
.
Dr.
C._
attestierte dem Beschwerdeführer in seinem Bericht vom November 2014 (vorstehend E. 3.8) aufgrund der Fussprobleme zwar eine vollständige Ar
beitsunfähigkeit in der früheren Tätigkeit im Gastgewerbe. Allerdings setzte er sich nicht mit der gutachterlichen
Beurteilun
g der orthopädischen Fachärztin auseinander und begründete er seine Einschätzung einzig damit,
dass der Be
schwerdeführer
weiterhin in
der Uniklinik
B._
in Behan
d
lung steh
e und
„möglicherweise“ nächstens eine Operation vorgesehen sei. Dies reicht indes nicht
aus, um die im Gutachten gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers in Frage
zu stellen.
Aus dem im Rahmen
des Beschwerdeverfahrens eingereichten Bericht der Uniklinik
B._
vom
2.
Apri
l 2015 (
Urk.
13/7) ergibt sich zwar, dass - nach einstweilen nur klinischer
Untersuchung - die Möglichkeit einer operativen Korrektur besprochen wurde. Nach
dem eine solche vom Beschwerdeführer jedoch strikt abgelehnt wurde, wurden keine erneuten Bildgebungen veranlasst beziehungsweise solche für den Fall vorbehalten, dass der Beschwerdeführer ein operatives Vorgehen wünschen sollte.
Eine
Operationsindikation wurde (noch) nicht gestellt.
Insgesamt liegen
damit
für den Zeitpunkt
des
Erlasse
s
der angefochtenen Verfügung vom
5.
Januar 2015, welche zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis
bildet (vgl. BGE 131 V 9 E.
1), keine Berichte vor, welche
die im
Gutachten
gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
aus orthopädischer Sicht
in Frage stellen würden. Sollte sich für die Zeit danach bezüglich der Fussproblematik eine Verschlechterung ergeben haben, ist der Beschwerdeführer auf den Weg der Neuanmeldung zu verweisen.
4.5
Nach dem Gesagten
ist gestützt auf die nachvollziehbar und schlüssig begründete gutachterliche Einschätzung davon auszugehen,
dass beim Beschwerdeführer
im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung
keine die Arbeitsfähigkeit beein
trächtigenden somatischen Leiden best
anden
.
4.6
Die Gutachter begründeten
die dem Beschwerdeführer
aus interdi
s
ziplinärer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit von 20
%
sowohl in der angestammten als auch in einer Verweistätigkeit
(einzig) mit dem
V
orliegen einer
psychischen Be
einträchtigung, welche sie in diagnostischer Hinsicht
als
Angst und depressi
ve
Störung gemischt
ein
ordneten.
Das Bundesgericht hat wiederholt erkannt
,
die Diagnose
„
Angst und depressive Störung gemischt" sei im Lichte der offiziellen ICD-klassifikatorischen Um
schreibung ganz allgemein im Grenzbereich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potentiell invalidisierendes
Leiden gelten könne (Urteil des Bundesgerichts 8C_55/2014 vom 2
7.
Februar 2014
E. 4.3 mit Hinweisen).
Denn g
emäss der
klassifikatorischen Umschreibung des ICD
ist
die Diagnose einer Angst und depressiven S
törung gemischt (ICD-10 F41.2)
nur zu verwenden, wenn keine der beiden Störungen ein Ausmass erreicht, das eine entsprechende einzelne Diagnose (etwa eine leichte depressive Episode, ICD-10
F32.0, oder eine generalisierte Angststörung, ICD-10 F41.1) rechtfertigen würde. Dabei werden Patienten mit dieser Kombination verhältnismässig milder Symptome in der Primärversorgung häufig gesehen. Noch viel häufiger finden sie sich in der Bevölkerung, ohne je in medizinische oder psychiatrische Behandlung zu gelangen (Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer S
törungen, ICD-10 Kapitel V [F],
9.
Auflage, 2014, S.
199).
Eine solche Diagnose steht folglich der
Ausübung einer Erwerbstätigkeit kaum je massgeblich entgegen.
4.7
Auch wenn
die im Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit
von 20
%
aus medizi
nischer Sicht ihre Berechtigung haben mag, so ist
in Anbetracht
der gestellten
Diagnose sowie in Würdigung der gutachterlichen Ausführungen zu den erhobenen Befunden, zum Funktionsniveau sowie den Ressourcen des Beschwerde
führers nicht von einem
rechtlich bedeutsamem (invalidisierenden)
Gesundheits
schaden
auszugehen. In diesem Zusammenhang erwähnenswert
ist vorab
, dass der am Gutachten beteiligte Psychiater in seiner
versicherungsmedizinischen Beurteilung ausführte, dass die zu stellende Diagnose einer Angst und dep
ressiven Störung gemischt die Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführer gegenwärtig
„allenfalls“ um 20
%
reduziere
(
Urk.
9/41/15 unten). Diese
Einschränkung
begrün
dete er soweit ersichtlich damit,
dass der Beschwerdeführer zunächst einer Angewöhnungsphase bedürfe. Für den Zeitpunkt der Untersuchung beschrieb
er
allerdings
einen
unauffälligen Befund. Er hielt fest, dass sich die
Symptomatik im Vergleich zum Bericht der
D._
vom September 2013 (vgl. vorstehend E. 3.5) weiter gebessert
habe und
die im psychopathologischen Befund beschriebenen Störungen gegenwärtig nicht mehr vor
lägen.
Des W
eiteren schilderte er, dass
der gegenwärtige Leidensdruck des Beschwerdeführers gering erscheine, er sogar
seine Medikamente abgesetzt und gegenwärtig keine antidepressive Behandlung mehr erhalte (
Urk.
9/41/16 oben).
Die sich im Mini-ICF noch ergebenden geringen Hinweise auf leichte Störungen der Kontextfaktoren und der Partizipation sowie allenfalls
eine reduzierte
Durchhaltefähigkeit bezeichnete
der Gut
achter
sodann als gut überwindbar (
Urk.
9/41/15 unten).
Vor diesem Hintergrund
ist
das
Vorliegen
eine
r
aus objektiver Sicht nicht überwindbare
n
, voraussichtlich bleibende
n
oder längere Zeit dauernde
n Erwerbsunfähigkeit
(
vgl.
Art.
8
Abs.
1 IVG in Verbindung mit
Art.
7
Abs.
2 IVG)
und damit
eines
invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen
Gesundheitsschaden
s zu verneinen
.
Abgesehen davon
hielt
der Gutachter
nicht zuletzt
fest
, dass beim Beschwerdeführer vorwiegend
noch
Zukunftsängste aus psychosozialen - und damit invalidi
tätsfremden - Gründen bestünden (
Urk.
9/41/17 Mitte).
4.8
Zum gleichen Ergebnis führt auch
die
(rechtliche) Würdigung des
Bericht
s
von
Oberär
z
t
in
Dr.
E._
,
D._
, vom November 2014 (vorstehend E.
3.7)
, in we
lchem diese -
nachdem
die
Ärzte der
D._
im Vorbericht
vom September 2013
noch eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert hatten
- nurmehr eine leichtgradige depressive Episode
sowie
eine Somatisierungsstörung diagnostizierte.
Denn b
ei einer leichten
depressive
n Episode
handelt es sich definitionsgemäs
s um ein vorübergehendes Leiden
, dem es
rechtsprechungsgemäss am Krankheitscharakter fehlt
(
Urteil des Bundesgerichts
9C_176/2011 vom 2
9.
Juni 2011 E. 4.3).
M
it Blick auf die
von
Dr.
E._
des Weiteren diagnostizierte
S
oma
tisierungsstörung
ist sodann
festzuhalten, dass
eine leichte depressive Episode
insbesondere auch nicht ausreicht zur Bejahung einer massgeblichen
psychischen
Komorbidität,
welche die Schmerzüberwindung als unzumutbar erscheinen
liesse
, nachdem
in der Rechtsprechung
selbst im Falle von
mittelgradi
gen depressiven Episoden entschieden wurde, dass solche keine relevante Komor
bidität zu begründen
vermö
cht
en
(
vgl.
Urteil
e
des Bundesgerichts
8C_80/2011
vom 1
4.
Juni 2011
E.
6.3.2
, 9C_715/2011 vom
4.
Oktober 2011 E. 5.1)
.
4.
9
Nach dem Gesagten ergibt sich, dass beim Beschwerdeführer kein die A
rbeitsfä
higkeit
beeinträchtigendes
somatisches Leiden und auch kein invalidenversi
cherungsrechtlich
relevantes psy
chisches Leiden
besteht, womit die Beschwer
degegnerin
ein
en
Anspruch auf Leistungen der
Invalide
nversicherung zu Recht verneint hat.
Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtens, weshalb die dagegen
erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
5.
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind auf
Fr.
7
00.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Der Beschwerdeführer ist auf
§
16
Abs.
4
des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
)
hinzu
weisen, wonach er zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.