# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1ea33cb4-5ad3-4fa1-97ff-53305444b876
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 16
I. Sachverhalt
A. X., geboren am 2. Februar 1929, und seine Ehegattin Y., geboren am 4. Januar 1926, leben in getrennten Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse 16 in A., welches sich im Eigentum der Familie befindet. Sie haben vier gemeinsame Töchter. Die drei Töchter Z., V. und W. sind ebenfalls in je separaten Wohnungen im Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse 16 wohnhaft. Sie waren bis anhin gemeinsam um die Regelung der persönlichen Fürsorge und Pflege ihrer Eltern besorgt. Z. und V. haben sodann auch die Verwaltung des Vermögens der Eltern übernommen. Die Tochter J. lebt in B..
B. a) Am 24. November 2010 führten Vertreter der Vormundschaftsbehörde C. einen Hausbesuch bei den Ehegatten XY. durch. Mit separaten Beschlüssen vom 8. Dezember 2010, mitgeteilt am 10. Januar 2011, verfügte die Vormundschaftsbehörde C. bezüglich der Ehegatten X. bzw. Y. was folgt:
1. Für X. / Y. wird gestützt auf Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 ZGB eine kombinierte Vertretungs- und Verwaltungsbeistandschaft errichtet.
2. Zur Beiständin wird H., Amtsvormundin, A., ernannt. Die Amtsdauer richtet sich sinngemäss nach Art. 415 ZGB.
3. Der Beiständin obliegt die persönliche Betreuung und die vollständige Einkommens- und Vermögensverwaltung der Verbeiständeten. Sie hat der Behörde im Sinne von Art. 423 ZGB (recte: 413 ZGB) alle zwei Jahre ihren Bericht und die Rechnung samt Belegen zur Prüfung und Genehmigung vorzulegen. Dies erstmals per 31. Dezember 2011.
4. Verfügungen, welche über die normale Vertretungs- und Verwaltungstätigkeit hinausgehen, darf die Beiständin nur auf Grund besonderer Ermächtigung vornehmen, die ihr der / die Vertretene selbst oder wenn er / sie hierzu nicht fähig ist, die Vormundschaftsbehörde erteilt (Art. 419 und Art. 421 ZGB).
5. Die Beiständin hat der Vormundschaftsbehörde innert 30 Tagen seit Mitteilung des vorliegenden Beschlusses im Sinne von 398 ZGB ein Inventar über das Vermögen des / der Verbeiständeten per 01. Januar 2011 einzureichen.
6. (Kosten).

## Considerations