# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bd714072-4ef2-4a4d-9f57-aa1004faca33
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Entscheid Verwaltungsgericht, 19.02.2015 Gemeinderecht. Abstimmungsbeschwerde. Art. 163 und 164 GG (sGS 151.2). Verletzung des in Art. 60 der Kantonsverfassung (sGS 111.1; KV) statuierten Öffentlichkeitsprinzips durch die Nichtoffenlegung des Lohns des Schulratspräsidenten anlässlich einer Schulbürgerversammlung. Formell keine Anwendung des Gesetzes über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, sGS 140.2) vom 16. September 2014 im konkreten Fall; dennoch war dessen inhaltliche Ausgestaltung für das vorliegende Verfahren mit zu berücksichtigen.Der Schulratspräsident kann sich insbesondere mit Blick auf die in Art. 38 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 GG verankerte Möglichkeit zur Stellung von Änderungsanträgen zu einzelnen Budgetpositionen nicht auf sein Geheimhaltungsinteresse berufen, wenn im Vorfeld einer Budgetabstimmung Transparenzgründe und Vertrauensbildung bzw. das Informationsrecht im Rahmen der Abstimmungsfreiheit (Art. 34 Abs. 2 BV; SR 101) eine Lohnbekanntgabe erforderlich machen und auch rechtfertigen. Den Beschwerdeführenden kann nicht vorgehalten werden, sie hätten die Möglichkeit, die Reduktion der Budgetposition zu verlangen, unbenützt gelassen, wenn es an der Vorinformation als Voraussetzung zur Begründung eines allfälligen Änderungsantrags fehlte. Sodann ist zu beachten, dass zumindest im Rahmen der Pensum-Erhöhung um 8% eine neue (nicht gebundene; vgl. Art. 118 GG) Ausgabe vorliegt, welche in der Budgetkompetenz der Schulbürgerschaft liegt. An dieser Budgetkompetenz vermag die Tatsache, dass die Lohnfestlegung im Zuständigkeitsbereich des Schulrats liegt, nichts zu ändern. Das private Interesse des Schulratspräsidenten an der Nichtbekanntgabe seines Lohns erscheint beim geschilderten Sachverhalt nicht schützenswert im Sinn von Art. 60 Abs. 1 KV. Die Nichtbekanntgabe des Lohns vor der Abstimmung über den Voranschlag 2013 stellte einen Verfahrensfehler dar. Auch waren die Voraussetzungen für eine zulässige Datenbekanntgabe nach Art. 11 Abs. 1 lit. d DSG (sGS 142.1) erfüllt, indem das Vorliegen eines wesentlichen, das
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private Geheimhaltungsinteresse überwiegenden öffentlichen Interesses zu bejahen war. Der Genehmigungsbeschluss der Bürgerschaft über den Voranschlag 2013 ist im konkreten Fall gleichwohl nicht aufzuheben (Verwaltungsgericht, B 2013/241).Entscheid vom 19. Februar 2015 BesetzungPräsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Heer, Rufener, Bietenharder; Gerichtsschreiber SchmidVerfahrensbeteiligteA.K., B.L., C.M., D.N., Beschwerdeführende,alle vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Karl Güntzel, Goethestrasse 24, 9008 St. Gallen,gegenDepartement des Innern des Kantons St. Gallen, Regierungsgebäude, 9001 St. Gallen,Vorinstanz,Schulgemeinde St. Margrethen, vertreten durch den Schulrat, Kirchstrasse 34, 9430 St. Margrethen,Beschwerdegegnerin,vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Urs Freytag, factum advocatur, Davidstrasse 1, Postfach 635, 9000 St. Gallen,GegenstandBeschluss der Bürgerschaft vom 22. März 2013 betreffend Voranschlag 2013 (Abstimmungsbeschwerde)Das Verwaltungsgericht stellt fest:A.
a. Die Schulgemeinde St. Margrethen führte am 22. März 2013 ihre ordentliche
Schulbürgerversammlung durch. Vor der Beschlussfassung über die Jahresrechnung
2012 und den Voranschlag 2013 verlangte A.K., St. Margrethen, die Nennung des
Gehalts des Schulratspräsidenten, worauf dieser erklärte, dass das Gehalt nicht
offengelegt werde. E.O., St. Margrethen, beantragte hierauf die Verschiebung der
Abstimmung über das Budget 2013, sollten die mit der Pensumerhöhung des
Schulratspräsidenten (um 8% auf 50 Stellenprozente; vgl. Mitteilungsblatt St.
Margrethen, Ausgabe Dezember 2012, S. 8 [act. G 11/13 Beilage 2]) einhergehenden
Kosten nicht bekanntgegeben werden. Die Bürgerschaft lehnte diesen Antrag ab und
genehmigte die Rechnung 2012 und den Voranschlag 2013 (act. G 11/13 Beilage 1).
b. Am 3. April 2013 erhoben A.K., B.L., C.M. und D.N., alle St. Margrethen, beim
Departement des Innern des Kantons St. Gallen Aufsichtsbeschwerde gegen den
Schulratspräsidenten sowie Abstimmungsbeschwerde gegen die Genehmigung des
Voranschlags 2013 der Schulgemeinde St. Margrethen (act. G 11/1). Sie beantragten,
der Schulratspräsident sei anzuweisen, den Lohn für sein 50 Prozent-Pensum ab 2013
offenzulegen. Eventualiter sei er anzuweisen, die mit der Pensumerhöhung von 42 auf
50 Prozent ab 2013 verbundenen Mehrkosten bekanntzugeben (Ziff. 1). Weiter sei der
Beschluss der Bürgerschaft über die Genehmigung des Voranschlags 2013
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aufzuheben und dem Schulrat die Neudurchführung einer Budgetabstimmung nach
Offenlegung der verlangten Auskunft aufzutragen. Eventualiter sei festzustellen, dass
die Budgetabstimmung wegen Verweigerung der verlangten Informationen rechtswidrig
sei und an einem Verfahrensmangel leide (Ziff. 2). Den Antrag des Schulrats der
Schulgemeinde St. Margrethen vom 24. April 2013, vertreten durch Rechtsanwalt lic.
iur. Urs Freytag, St. Gallen, dem Voranschlag der Schulgemeinde für 2013 sei - mit
Ausnahme der angefochtenen Budgetposition 12.300.00 (Personalaufwand von
Schulrat und Schulverwaltung) - die Teilrechtskraft zu erteilen (act. G 11/8), wies das
Departement des Innern mit Verfügung vom 3. Mai 2013 ab (act. G 11/9); diese
erwuchs in Rechtskraft. Mit Entscheid vom 30. Oktober 2013 wies das Departement
des Innern die Abstimmungsbeschwerde vom 3. April 2013 ab, soweit es darauf eintrat
(Dispositiv Ziff. 1; act. G 2). Der aufsichtsrechtlichen Anzeige vom 3. April 2013 wurde
keine Folge gegeben (Dispositiv Ziff. 2; act. G 2).
c. Im Weiteren hatten die vorerwähnten Personen gegen das Protokoll der
Schulbürgerversammlung vom 22. März 2013 (act. G 11/8 Beilage 1) mit Eingabe vom
17. April 2013 Protokollbeschwerde erhoben. Diese Beschwerde hiess das
Departement des Innern mit Entscheid vom 30. Oktober 2013 teilweise gut und wies
die Schulgemeinde St. Margrethen an, das Protokoll in vier Punkten anzupassen,
darunter auch das Ergebnis der Abstimmung über den Voranschlag 2013 (act. G 8/2).
Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft.
B.
a. Gegen den Entscheid vom 30. Oktober 2013 betreffend Abstimmungsbeschwerde
erhob Rechtsanwalt lic. iur. Karl Güntzel, St. Gallen, für A.K., B.L., C.M. und D.N. mit
Eingabe vom 14. November 2013 Beschwerde (act. G 1) mit den Rechtsbegehren, der
Entscheid sei aufzuheben (Dispositiv Ziff. 1); die Beschwerdegegnerin, allenfalls der
Schulratspräsident, sei anzuweisen, das Gehalt für das 50%-Pensum des
Schulratspräsidenten ab 2013 offenzulegen, eventualiter die mit der Pensumerhöhung
von 42% auf 50% verbundenen Mehrkosten bekannt zu geben (Dispositiv Ziff. 2); der
Beschluss der Bürgerschaft über die Genehmigung des Voranschlags 2013 der
Schulgemeinde St. Margrethen sei aufzuheben und der Schulrat anzuweisen, die
Bürgerversammlung mit Abstimmung über das Budget 2013, mit Bekanntgabe der
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unter Ziff. 2 hiervor verlangten Auskunft, erneut durchzuführen (Dispositiv Ziff. 3). In der
Beschwerdebegründung vom 10. Dezember 2013 bestätigte der Rechtsvertreter die
gestellten Anträge (act. G 7).
b. In der Vernehmlassung vom 18. Dezember 2013 beantragte die Vorinstanz
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Zur Begründung verwies sie
auf die Darlegungen im angefochtenen Entscheid und machte ergänzende
Ausführungen (act. G 10). Rechtsanwalt lic. iur. Urs Freytag, St. Gallen, stellte für die
Beschwerdegegnerin in der Eingabe vom 17. Februar 2014 folgende Rechtsbegehren:
Die Beschwerde sei abzuweisen; dem Budget der Beschwerdegegnerin für das Jahr
2013 sei umgehend und unabhängig vom Entscheid in der Hauptsache - mit Ausnahme
der angefochtenen Budgetposition 12.300.00 - die Rechtskraft zu erteilen (Antrag auf
Teilrechtskraft; act. G 17).
c. Auf die Darlegungen der Parteien in den Eingaben dieses Verfahrens wird, soweit für

## Considerations

den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes ist gegeben (Art. 59bis
Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP, in Verbindung
mit Art. 165 des Gemeindegesetzes, sGS 151.2, GG). Die Beschwerdeführenden sind
zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1
VRP; Art. 163 und 164 GG). Ihre Beschwerdeeingabe vom 14. November 2013 mit der
Ergänzung vom 10. Dezember 2013 (act. G 1 und 7) entspricht zeitlich, formal und
inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und
Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2.
2.1. Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die Abstimmungsbeschwerde
(Rechtsmittel) und eine gleichzeitig erhobene aufsichtsrechtliche Anzeige aufgrund des
engen Sachzusammenhangs gemeinsam behandelt (act. G 2 S. 4). Die
aufsichtsrechtliche Anzeige könnte nicht Gegenstand eines verwaltungsgerichtlichen
Rechtsmittelverfahrens sein und steht vorliegend auch nicht zur Diskussion. Streitig ist,
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ob die Vorinstanz das Vorgehen, gemäss welchem an der Schulbürgerversammlung
vom 22. März 2013 über den Voranschlag 2013 ohne vorgängige Bekanntgabe des
Lohns des Schulratspräsidenten für 2013 Beschluss gefasst wurde, zu Recht
unbeanstandet liess. - Nach Art. 164 Abs. 1 GG können Vorbereitung und
Durchführung von Abstimmungen wegen Verfahrensmängeln mit
Abstimmungsbeschwerde angefochten werden. Verfahrensmängel gelten dann als
Beschwerdegründe, wenn sie in der Versammlung gerügt worden sind oder wenn die
Beschwerdeführenden nachweisen, dass es ihnen trotz zumutbarer Sorgfalt unmöglich
war, die Verfahrensmängel wahrzunehmen oder zu rügen (Art. 164 Abs. 2 GG).
Beschwerden wegen Verfahrensmängeln bei der Vorbereitung und Durchführung von
Abstimmungen sind innert vierzehn Tagen seit Bekanntwerden des
Beschwerdegrunds, spätestens innert vierzehn Tagen seit der Abstimmung
einzureichen (Art. 164 Abs. 3 GG). Eine Beschwerde wegen Rechtswidrigkeit des
Beschlusses der Bürgerschaft ist innert einer Frist von vierzehn Tagen seit Annahme
des Beschlusses oder seit unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist zu erheben (Art.
163 Abs. 2 GG). Der Begriff der Rechtswidrigkeit umfasst alle Rechtsbereiche, so
namentlich Bundesrecht, kantonales und kommunales Recht. Nicht erheblich ist, ob es
sich dabei um formelles oder materielles Recht handelt (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz 650 ff.). Mit dem
Antrag auf Aufhebung des an der Schulbürgerversammlung gefassten Beschlusses
vom 22. März 2013 bzw. mit dem Einwand, dass der Lohn des Schulratspräsidenten
für 2013 der Schulbürgerschaft nicht vorgängig offengelegt worden sei (act. G 11/1),
rügten die Beschwerdeführenden nach der nachvollziehbar begründeten Auffassung
der Vorinstanz sowohl einen Verfahrensfehler als auch eine materielle Rechtsverletzung
(act. G 2 S. 4 f.). Die Vorinstanz trat daher zu Recht auf die Abstimmungsbeschwerden
wegen Verfahrensmängeln und wegen Rechtswidrigkeit ein, soweit damit die
Aufhebung des Beschlusses betreffend die Genehmigung des Voranschlags 2013 und
die Rückweisung an die Beschwerdegegnerin beantragt wurde (act. G 2 S. 5 [E. 2.2]
und S. 11 f. [E. 4.2]; zur Frage des aktuellen Rechtsschutzinteresses vgl. nachstehend
E. 4.2.3 dritter Absatz).
2.2.
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2.2.1. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, die öffentliche
Bekanntgabe des Lohns des Schulratspräsidenten sei grundsätzlich als Eingriff in
dessen Privatsphäre zu qualifizieren. Ein solcher sei nur gerechtfertigt, wenn ein das
private Interesse an der Geheimhaltung überwiegendes öffentliches Interesse an der
Bekanntgabe bestehe. Ein derartiges öffentliches Interesse sei vorliegend nicht
ersichtlich. Einzelne Schulbürger könnten an der Schulbürgerversammlung zu nicht
gebundenen Budgetpositionen (Art. 118 lit. b GG) Änderungs- und damit auch
Kürzungsanträge stellen. Diese Möglichkeit hätte den Beschwerdeführenden an der
Schulbürgerversammlung somit ebenfalls offen gestanden. Die Bekanntgabe des
Lohns des Schulratspräsidenten sei keine notwendige Voraussetzung dafür, sondern
hätte den Beschwerdeführenden lediglich erleichtert, ihren Antrag zu beziffern. Insoweit
seien die Beschwerdeführenden in der Wahrnehmung ihrer Kompetenzen nicht
beeinträchtigt gewesen; sie könnten aus ihrem Antragsrecht demnach auch kein
weitergehendes Informationsrecht ableiten. Soweit sich die Beschwerdeführenden auf
die Verpflichtung der Vollzugsbehörden berufen würden, erhebliche Abweichungen
gegenüber dem Voranschlag des vorangehenden Rechnungsjahres zu begründen (Art.
113 GG), bleibe festzuhalten, dass unabhängig von der Frage der Erheblichkeit der
Abweichung die Begründungspflicht der Vollzugsbehörde nicht von der Durchführung
einer Interessenabwägung entbinde, wenn dabei auch schützenswerte Personendaten
(vorliegend der Lohn des Schulratspräsidenten) bekannt gegeben werden sollten. Die in
Art. 113 GG festgehaltene Pflicht gehe nicht so weit, dass sie als Rechtsgrundlage für
die Bekanntgabe derartiger Informationen aus dem Privatbereich des
Schulratspräsidenten dienen könnten. Insoweit ergebe sich für die
Beschwerdeführenden daraus ebenfalls kein weitergehendes Informationsrecht. Ein
Anspruch der Bürger, die Besoldung des Schulratspräsidenten zu kennen, sei auch
unter dem Blickwinkel der Zuständigkeit der Bürgerschaft für den Voranschlag zu
verneinen. Da die Beschwerdeführenden an der Schulbürgerversammlung keinen
Gebrauch von der Möglichkeit eines Kürzungsantrags gemacht hätten, sei auf die
Frage nicht weiter einzugehen, ob bzw. inwieweit die entsprechende Budgetposition
als budgetrechtlich gebundene Ausgabe zu qualifizieren sei. Ebenso könne
offengelassen werden, wie genau die Budgetposition von den Beschwerdeführenden
anlässlich des Kürzungsantrags hätte bezeichnet werden dürfen. Der
Schulratspräsident habe die Auskunft zu seinem Lohn an der Schulbürgerversammlung
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zu Recht verweigert. Es sei keine unzulässige Beeinflussung der freien Willensbildung
erkennbar. Ein Verfahrensmangel bei der Vorbereitung und Durchführung der
Abstimmung über den Voranschlag 2013 sei diesbezüglich somit nicht gegeben. Da
der Beschluss über den Voranschlag 2013 nicht aufzuheben und die Abstimmung
darüber nicht zu wiederholen sei, bestehe auch keine Veranlassung für eine
Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zur Offenlegung des Lohns des
Schulratspräsidenten. Auf die Abstimmungsbeschwerde sei insoweit, als sie ein
Begehren auf Feststellung eines Verfahrensmangels enthalte und diesem eine
selbständige Bedeutung beizumessen sei, nicht einzutreten (act. G 2 S. 7-11).
Die Vorinstanz ging im Weiteren davon aus, dass die Beschwerdeführenden die
Abstimmung über den Voranschlag 2013 als rechtswidrig erachten würden, weil diese
wegen der verweigerten Lohnauskunft gegen das Öffentlichkeitsprinzip und die in
Bezug auf den Voranschlag bestehende Kompetenzordnung verstosse, wodurch die
freie Willensbildung hinsichtlich des Voranschlags 2013 gestört worden sei. Ein
Verfahrensmangel führe nicht automatisch auch zur Rechtswidrigkeit des
entsprechenden Beschlusses. Die Bekanntgabe bzw. Nichtbekanntgabe des Lohns
des Schulratspräsidenten habe keinen erkennbaren Einfluss auf die Rechtmässigkeit
des am 22. März 2013 beschlossenen Voranschlags 2013. Selbst wenn ein
Verfahrensmangel vorgelegen und ein Anspruch auf die geforderte Information
bestanden hätte, wäre die Schulbürgerschaft infolge der Verweigerung nicht
verpflichtet gewesen, deshalb auch den Erlass des Voranschlags 2013 zu verweigern.
Der von der Schulbürgerschaft erlassene Voranschlag sei daher unabhängig von der
Auskunftserteilung über den Lohn rechtmässig. Die Schulbürgerschaft habe den
Voranschlag in vollem Bewusstsein darüber erlassen, dass ihr die genauen
Lohnverhältnisse des Schulratspräsidenten nicht bekannt gegeben worden seien.
Damit könne eine unzulässige Beeinflussung der freien Willensbildung der
Schulbürgerschaft beim Erlass des Voranschlags 2013 ausgeschlossen werden. Auf
die Abstimmungsbeschwerde sei insoweit, als sie ein Begehren auf Feststellung der
Rechtswidrigkeit enthalte und diesem eine selbständige Bedeutung beizumessen sei,
nicht einzutreten (act. G 2 S. 12-14).
2.2.2. Die Beschwerdeführenden bestätigen im vorliegenden Verfahren ihren
Standpunkt, dass durch die Nichtoffenlegung des Lohns des Schulratspräsidenten das
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in Art. 60 der Kantonsverfassung (sGS 111.1; KV) statuierte Öffentlichkeitsprinzip
verletzt sei. Der Schulratspräsident habe mit der Auskunftsverweigerung über seinen
Lohn die Einbringung eines entsprechenden Kürzungsantrags vereitelt. Zudem hätte
die Aufstockung seines Pensums als erhebliche Abweichung gegenüber dem
Voranschlag 2012 gestützt auf Art. 113 GG begründet werden müssen. Die
Offenlegungspflicht gelte für das gesamte Gehalt, jedenfalls aber für die Mehrkosten
der Pensum-Erhöhung um 8% per 2013. Die Möglichkeit zur Stellung von
Änderungsanträgen zu einzelnen Budgetpositionen stelle ein gewichtiges öffentliches
Interesse dar, welches das private Interesse des Schulratspräsidenten klar überwiege.
Eine offene Information liege auch im Interesse des Schulrats und des
Schulratspräsidenten. Der Gesamtaufwand in Konto 12.300.00 für Honorare, Sitzungs-
und Taggelder (laufende Rechnung 2012-2013, Einzelkonti nach Funktionen; act. G
8/4) relativiere sich möglicherweise, wenn die Aufteilung auf einen halbamtlichen und
sieben nebenamtliche Schulratsmitglieder offen gelegt werde, je nachdem wie hoch
das Pensum der sieben nebenamtlichen Schulräte sei. Der Entscheid der Vorinstanz sei
deshalb in diesem Punkt aufzuheben und es sei die Schulgemeinde bzw. der
Schulratspräsident anzuweisen, sein Gehalt bekannt zu geben. Die Ja-Stimmen seien
bei der Abstimmung über das Budget 2013 nicht ausgezählt und die Enthaltungen
nicht erhoben worden. Gerade bei einer Unsicherheit sei die Enthaltung eine häufige
Konsequenz, weshalb ein anderes Ergebnis in der Abstimmung bei Kenntnis des
Gehalts des Schulratspräsidenten nicht ausgeschlossen werden könne. Damit müsse
konsequenterweise auch die Abstimmung aufgehoben und wiederholt werden, auch
wenn die Beschwerdeführenden an der Schulbürgerversammlung keinen
Kürzungsantrag gestellt hätten. Es stelle sich auch die Frage, wie sie ohne Kenntnis
des Lohns einen solchen Antrag hätten beziffern können. Der Lohn des
Schulratspräsidenten (ganzer Lohn oder mindestens die Erhöhung 2013) könne
Gegenstand eines Kürzungsantrags sein. Dabei sei aus der Sicht der
Beschwerdeführenden klar, dass die Darstellung "Einzelkonti nach Funktionen" (act. G
8/4) massgebend sei, in der die Budgetposition 12.300.00 enthalten sei. Wenn jedoch
sichergestellt sei, dass der Lohn bzw. die Lohnerhöhung 2013 auch an der
Schulbürgerversammlung 2014 Gegenstand von Kürzungsanträgen sein könne,
würden die Beschwerdeführenden auf die Wiederholung der Abstimmung über den
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Voranschlag 2013 und damit auf Ziff. 3 ihres Rechtsbegehrens verzichten (act. G 7 S.
4-8).
3.
3.1. Die Wahl- und Abstimmungsfreiheit stellt einen Teilgehalt der umfassenden
Garantie der politischen Rechte nach Art. 34 der Bundesverfassung (SR 101; BV) und
Art. 2 lit. x KV dar. Sie gewährleistet, dass kein Abstimmungsergebnis anerkannt wird,
das nicht den freien Willen der Stimmberechtigten unverfälscht zum Ausdruck bringt. In
diesem Kontext besteht auch Anspruch auf objektive Information (Häfelin/Haller/Keller,
Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 8 A. 2012, Rz. 1387 und 1390a). Die Behörde
verletzt ihre Pflicht zu objektiver Information, wenn sie über den Zweck und die
Tragweite einer Vorlage falsch orientiert. Dem Erfordernis der Objektivität genügen
Abstimmungserläuterungen, wenn die Aussagen wohlabgewogen sind und beachtliche
Gründe dafür sprechen, wenn sie ein umfassendes Bild der Vorlage mit ihren Vor- und
Nachteilen abgeben und den Stimmberechtigten eine Beurteilung ermöglichen oder
wenn sie trotz einer gewissen Überspitzung nicht unwahr oder unsachlich, sondern
lediglich ungenau oder unvollständig sind. Die Behörde muss sich nicht mit jeder
Einzelheit einer Vorlage befassen und nicht alle denkbaren Einwendungen, die gegen
eine Vorlage erhoben werden können, erwähnen. Im Sinne einer gewissen
Vollständigkeit verbietet das Gebot der Sachlichkeit indessen, in den
Abstimmungserläuterungen für den Entscheid des Stimmbürgers wichtige Elemente zu
unterdrücken, für die Meinungsbildung bedeutende Gegebenheiten zu verschweigen
oder Argumente von gegnerischen Referendums- oder Initiativkomitees falsch
wiederzugeben (BGer 1C_641/2013 vom 24. März 2014, E. 4.2 mit Hinweis auf BGE
139 I 2 E. 6.2; 138 I 61 E. 6.2 S. 82, 135 I 292 E. 4.2; je mit Hinweisen).
3.2.
3.2.1. Gemäss Art. 60 Abs. 1 KV informieren die Behörden von sich aus oder auf
Anfrage über ihre Tätigkeit, soweit keine öffentlichen oder schützenswerten privaten
Interessen entgegenstehen. Die Informationsverbreitung und den Zugang zu amtlichen
Informationen regelt gemäss Abs. 2 von Art. 60 KV das Gesetz. Das in Art. 60 Abs. 1
KV statuierte Öffentlichkeitsprinzip dient der Transparenz der Verwaltung und soll das
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Vertrauen des Bürgers in die staatlichen Institutionen und ihr Funktionieren fördern; es
bildet zudem eine wesentliche Voraussetzung für eine sinnvolle demokratische
Mitwirkung am politischen Entscheidfindungsprozess und für eine wirksame Kontrolle
der staatlichen Behörden. Zum einen sollen mit dem Öffentlichkeitsprinzip die
Behörden zu einer aktiven Informationspolitik verpflichtet werden, indem sie von sich
aus Informationen über ihre Tätigkeit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Mithin kann
diesbezüglich auch von kollektiver Information gesprochen werden (VerwGE B
2010/123 vom 16. Dezember 2010, E. 2.3, mit Hinweis auf BGE 133 II 213, E. 2.3.1,
www.gerichte.sg.ch, und K. Nuspliger, Das Öffentlichkeitsprinzip in den Kantonen, in:
Brunner/Mader [Hrsg.], Öffentlichkeitsgesetz, Bern 2008, S. 378; I. Häner, Das
Öffentlichkeitsprinzip in der Verwaltung im Bund und in den Kantonen - Neuere
Entwicklungen, ZBl 2003 281-302, S. 284). Zum anderen sollen die Interessierten auch
von sich aus, ohne den Nachweis eines schutzwürdigen Interesses, um Information
nachsuchen können. Es ist somit nicht vom Gutdünken oder vom guten Willen der
Verwaltung allein abhängig, ob und über was sie informieren will, sondern es sind die
Gesuchsteller, die bestimmen, welche Information sie wollen (VerwGE B 2010/123
a.a.O., E. 2.3 mit Hinweisen). Im vorerwähnten Urteil kam das Verwaltungsgericht zum
Schluss, es bedürfe einer detaillierten gesetzlichen Regelung einiger Eckpunkte, die im
Verwaltungsalltag eine Entscheidhilfe bieten und der anwendenden Behörde klare
Massstäbe vorgeben würden, um im Einzelfall entscheiden zu können, ob und
inwieweit ein Dokument der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könne bzw.
müsse. Wesentliche Regelungsbereiche seien dabei der Geltungsbereich, die
Qualifikation der Dokumente, die dem Einsichtsrecht unterliegen würden und zu
welchem Zeitpunkt dies der Fall sei, eine abschliessende Aufzählung der
Geheimhaltungsinteressen sowie Bestimmungen zum Verfahren und zum
Rechtsschutz. Noch weniger als das Staatsverwaltungsgesetz könne das
Gemeindegesetz als dem Verfassungsauftrag genügend beurteilt werden. Die
wesentlichen Bestimmungen zur Informationstätigkeit der Gemeinden seien in den Art.
5 bis 7 GG unter der Überschrift "Amtliche Bekanntmachungen" zu finden. Während
Art. 5 GG eine allgemeine Regelung enthalte, betreffe Art. 6 GG amtliche
Bekanntmachungen im Rahmen der Rechtsetzung und Art. 7 GG jene im Rahmen der
vorgeschriebenen öffentlichen Auflage. Die fraglichen Bestimmungen hätten gemein,
dass sie sich lediglich mit der aktiven Informationstätigkeit der Gemeinden befassen
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würden. Einzig Art. 49 GG, welcher den konkreten Fall des Einsichtsrechts in das
Protokoll der Bürgerversammlung regle, enthalte auch Bestimmungen zur passiven
Information durch die Behörden auf Ersuchen hin. Nicht weiter eingegangen werden
müsse auf das Datenschutzgesetz, welches aufgrund seines begrenzten
Geltungsbereichs nicht massgeblich sein könne für die Frage, ob die geltende
gesetzliche Regelung dem Verfassungsauftrag genüge. Art. 60 Abs. 2 KV verlange
ausdrücklich sowohl die Regelung der Informationsverbreitung durch die Behörden, als
auch des Zugangs zu amtlichen Informationen, was nicht etwa nur die Regelung des
Informationsanspruchs an sich, sondern auch die verfahrensrechtlichen Aspekte
umfasse. Solle dem Öffentlichkeitsprinzip auch im Kanton St. Gallen Nachachtung
verschafft werden, bedürfe es - angesichts dessen, dass Art. 60 Abs. 1 KV nicht als
Grundrecht oder verfassungsmässiges Recht des Bürgers zu verstehen sei - einer
ausführenden gesetzlichen Regelung. Es sei jedoch nicht Sache des
Verwaltungsgerichts, anstelle der Gesetzgebungsorgane eine Regelung zu treffen,
sondern es obliege diesen, die Gesetzgebungsarbeiten (erneut) an die Hand zu
nehmen. Sollte es sich zeigen, dass sich die Verwirklichung des Öffentlichkeitsprinzips
weiterhin verzögere, wäre in einem künftigen Verfahren allenfalls ein Eingreifen des
Richters gleichwohl angezeigt. Bis dahin seien zumindest die Behörden gehalten,
Einsichtsbegehren im Lichte der genannten Grundsätze zu behandeln und die
bestehenden Regelungen entsprechend zu handhaben, insbesondere wenn die
Einsicht begehrende Person in ihren rechtlich geschützten Interessen berührt sei
(VerwGE B 2010/123 vom 16. Dezember 2010, E. 2.4 und 2.5).
3.2.2. Das zwischenzeitlich verabschiedete Gesetz über das Öffentlichkeitsprinzip der
Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, sGS 140.2) vom 18. November 2014 kommt auf den
vorliegenden Sachverhalt, welcher das Jahr 2013 betrifft, formell nicht zur Anwendung.
Dennoch kann dessen inhaltliche Ausgestaltung für das vorliegende Verfahren nicht
ausser Betracht bleiben. Zum einen ist zu beachten, dass Anlass für die
Wiederaufnahme der Gesetzgebungsarbeiten für ein Informationsgesetz (nunmehr:
Öffentlichkeitsgesetz) das erwähnte Verwaltungsgerichtsurteil B 2010/123 gebildet
hatte (vgl. Botschaft und Entwurf der Regierung vom 21. Mai 2013 zum
Informationsgesetz, ABl 2013, 1474 ff., 1478 f. E. 2.2). Sodann ist dem Umstand
Rechnung zu tragen, dass das nunmehr vorliegende Gesetz eine Interpretation und
Konkretisierung des seit 2003 in Kraft stehenden (und damit hier anwendbaren) Art. 60
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Abs. 1 KV darstellt. Dieser Umstand kann bei der Beantwortung der vorliegend
streitigen Frage nicht ausgeklammert werden. Insgesamt erscheint es sachgerecht und
folgerichtig, allfällig erforderliche inhaltliche Interpretationen von Art. 60 Abs. 1 KV im
Sinn des (später in Kraft getretenen) Öffentlichkeitsgesetzes bzw. jedenfalls im Einklang
mit letzterem vorzunehmen. - Das Öffentlichkeitsgesetz fördert die Transparenz über
den Auftrag, die Organisation und die Tätigkeit der Verwaltung (auch der Gemeinden;
Art. 1 Abs. 1 und 2 lit. c). Jede Person hat, ohne dass sie ein besonderes Interesse
geltend machen muss, nach Massgabe dieses Erlasses ein Recht auf Information über
die Tätigkeit des öffentlichen Organs und Zugang zu amtlichen Dokumenten (Art. 5).
Das öffentliche Organ informiert und gewährt Zugang zu amtlichen Dokumenten,
soweit nicht öffentliche oder schützenswerte private Interessen entgegenstehen (Art.
6). Das Öffentlichkeitsgesetz zählt öffentliche oder schützenswerte private Interessen,
welche einer Information entgegenstehen, in nicht abschliessender Weise auf (Art. 6
Abs. 2 und 3). Sodann zählt das Öffentlichkeitsgesetz Informationen und Dokumente
auf, welche vom Recht auf Informationszugang ausgenommen sind (Art. 7). - Wie sich
aus den Darlegungen in E. 3.2.1 ergibt, finden sich die inhaltlichen Grundsätze dieser
Regelungen bereits im Urteil des Verwaltungsgerichts B 2010/123.
4.
4.1. Zu klären ist zum einen, ob bzw. inwiefern der Bekanntgabe des Lohns des
Schulratspräsidenten an der Schulbürgerversammlung vom 22. März 2013 öffentliche
oder schützenswerte private Interessen im Sinn von Art. 60 Abs. 1 KV
entgegenstanden. Einer Bekanntgabe entgegenstehende öffentliche Interessen liegen
unter Umständen dann vor, wenn die Datenbekanntgabe die Stellung des öffentlichen
Organs (Gemeinderat/Schulrat) in Verhandlungen schwächen oder die Wirksamkeit von
behördlichen Massnahmen vereiteln bzw. herabsetzen könnte oder einen
unverhältnismässigen Aufwand verursachen würde (vgl. die nicht abschliessende
Aufzählung in Art. 6 Abs. 2 Öffentlichkeitsgesetz sowie Botschaft und Entwurf der
Regierung vom 21. März 2013 zum Informationsgesetz, S. 13 zweiter Absatz).
Öffentliche Interessen im geschilderten Sinn werden vorliegend weder geltend gemacht
noch ergeben sich solche aus den Akten.
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4.2. Der Lohnbekanntgabe entgegenstehende schützenswerte private Interessen
können im Fall einer durch die Bekanntgabe hervorgerufenen Beeinträchtigung von
Persönlichkeitsrechten bestehen (vgl. dazu auch die nicht abschliessende Aufzählung
in Art. 6 Abs. 3 Öffentlichkeitsgesetz). Zu klären ist damit, ob bzw. inwiefern die
Bekanntgabe des Lohns des Schulratspräsidenten im Vorfeld der Abstimmung vom 22.
März 2013 dessen Persönlichkeitsrechte tangiert hätte und inwiefern diese - im
konkreten Sachzusammenhang - als schützenswert im Sinn von Art. 60 Abs. 1 KV
erscheinen. Hierbei sind auch die Voraussetzungen für eine Datenbekanntgabe nach
dem Datenschutzgesetz (DSG; sGS 142.1) zu beachten. Dabei ist vorab festzuhalten,
dass es sich bei Angaben betreffend den Lohn um Personendaten handelt, nicht
jedoch um besonders schützenswerte Daten im Sinn von Art. 1 Abs. 1 lit. d DSG (vgl.
die dortige Aufzählung von Sachverhalten). Nach Art. 11 Abs. 1 lit. d DSG ist die
Bekanntgabe solcher Daten zulässig, wenn ein wesentliches öffentliches Interesse
besteht, welches das schutzwürdige Interesse der betroffenen Person an der
Geheimhaltung der Personendaten überwiegt.
Die Beschwerdegegnerin lässt festhalten, der Schulratspräsident bestreite die anderen
50% seiner Erwerbstätigkeit als Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft. Es würde zu einer
unzumutbaren Situation führen, wenn sein Lohn als Schulratspräsident öffentlich
bekannt wäre und seine Mitarbeiter, Vorgesetzten und Arbeitgeber seinen Lohn kennen
würden. Er habe Anrecht darauf, sich auf dem Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer zu den
gleichen Bedingungen wie alle anderen Arbeitnehmer, deren Löhne auch nicht bekannt
seien, bewegen zu können. Auch würde seine Attraktivitiät auf dem freien Arbeitsmarkt
beeinträchtigt und seine Wettbewerbsfähigkeit verzerrt, unabhängig davon, ob sein
öffentlich bekannter Lohn als eher hoch oder tief empfunden würde (act. G 17 S. 5).
4.2.1. Nach Art. 34 Abs. 2 lit. i der Gemeindeordnung der Schulgemeinde St.
Margrethen vom 30. März 2012 (nachstehend: Schulgemeinderordnung) ist der
Schulrat für die Festsetzung der Gehälter der Behördenmitglieder zuständig (vgl. auch
Art. 24 Abs. 1 lit. b GG). Gemäss Art. 113 Abs. 2 GG führt der Voranschlag der
Schulgemeinde, nach Kontenrahmen gegliedert, den zu erwartenden Aufwand und
Ertrag sowie die zu erwartenden Ausgaben und Einnahmen auf. Erhebliche
Abweichungen gegenüber dem Voranschlag des vorangehenden Rechnungsjahres
werden begründet. Nach Art. 116 Abs. 1 GG tätigt der Schulrat Ausgaben nur im
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Rahmen eines Kredits. Damit kann er auch die Gehälter der Behördenmitglieder nur
aufgrund eines entsprechenden Kredits festsetzen. Kredite werden gemäss Art. 117
Abs. 1 GG durch Voranschlag oder durch besondere Beschlüsse der Bürgerschaft
gewährt. Dementsprechend hat der Rat - abgesehen von dringlichen oder gebundenen
Ausgaben (Art. 118 GG) - keine eigene Kreditkompetenz. Im Weiteren können
Stimmberechtigte gemäss Art. 38 Abs. 1 GG zu einem Gegenstand (vorliegend: zu
einzelnen Positionen des Voranschlags) Änderungsanträge stellen.
4.2.2. Wie dargelegt besteht ein erhebliches öffentliches Interesse daran, dass ein
Budgetentscheid nicht aufgrund unvollständiger Information gefällt werden muss (vgl.
vorstehende E. 3.1). Dieses Interesse ist nicht nur auf die sorgsame Verwendung der
finanziellen Mittel gerichtet. Es ist auch darin begründet, Budgetentscheide gestützt auf
transparent erscheinende Grundlagen fällen zu können. Der Offenlegung der
einschlägigen Sachverhalte im Vorfeld zu Budgetentscheiden kommt sodann insofern
eine grosse Bedeutung zu, als es dabei auch um die Bewahrung des Vertrauens des
Bürgers in den Staat geht (vgl. BGer 1P.557/2003 vom 12. Dezember 2003, E. 5.2;
BGer 1C_641/2013 a.a.O., E. 4.2). Mit Blick auf den vertrauensbildenden Charakter
einer Informationslieferung kann sodann nicht verlangt werden, dass eine tatsächliche
Auswirkung der von Stimmbürgern erfragten Information auf das Abstimmungsergebnis
zum vornherein feststehen oder absehbar sein muss. Eine rein ergebnisorientierte Sicht
erscheint hier auch deshalb nicht angemessen, weil unter dem Regime des
Öffentlichkeitsprinzips (Art. 60 KV) im Zweifelsfall Transparenz vor Geheimhaltung geht
(Botschaft und Entwurf der Regierung, a.a.O., S. 8 Ziff. 4.1 mit Hinweis auf VerwGE B
2010/123, E. 2.3). Der Schulratspräsident ist in einem öffentlichen Amt in einer
Führungsfunktion tätig. Sein - aus Steuergeldern bezahltes - Gehalt wird vertraglich
individuell festgelegt und ist aus keiner Lohntabelle ersichtlich. Nachdem eine
Informationslieferung wie dargelegt auch vertrauensbildenden Charakter hat, geht es
dabei entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (act. G 17 S. 4) nicht nur
darum, wie viel die Schulbehörde (Schulrat), Schulverwaltung und Schulleitung
insgesamt kostet. Vielmehr sollen sich Stimmbürger - auf entsprechendes Gesuch hin -
auch ein Bild über das Gehalt des Schulratspräsidenten machen und gegebenenfalls
entsprechende Vergleiche anstellen können. An dem bei einzelnen Stimmbürgern
bestehenden Informationsinteresse vermag der von der Beschwerdegegnerin
angeführte Umstand, wonach die Stimmbürgerschaft grossmehrheitlich nicht an der
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Kenntnis der Lohnhöhe des Schulratspräsidenten interessiert sei (act. G 17 S. 4), nichts
zu ändern; es bedarf m.a.W. keines Interesses einer Mehrheit.
4.2.3. Die Beschwerdeführenden lassen unter anderem darlegen, das Pensum des
2008 in einer Kampfwahl gewählten Schulratspräsidenten sei damals auf 30%
festgelegt, jedoch in der Amtsdauer 2009/2012 offenbar um 12% auf 42% erhöht
worden. Auf 2013 solle es nun nochmals um 8% erhöht werden. Diese Pensum-
Erhöhung führe verständlicherweise zu Fragen bei den Stimmbürgern und erfordere die
notwendige Transparenz. Das Mindeste sei, dass entsprechende Fragen offen
beantwortet würden (act. G 7 S. 5 f. Ziff. 2.7 und 2.8).
Diese Vorbringen erscheinen nachvollziehbar und begründet. Anhaltspunkte, aufgrund
welcher sie in Frage zu stellen wären, sind aus den Akten nicht ersichtlich. Der
Schulratspräsident kann sich vor dem in E. 4.2.1. geschilderten Hintergrund -
insbesondere mit Blick auf die in Art. 38 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 GG
verankerte Möglichkeit zur Stellung von Änderungsanträgen zu einzelnen
Budgetpositionen - nicht zu Recht auf sein Geheimhaltungsinteresse berufen, wenn im
Vorfeld einer Budgetabstimmung Transparenzgründe und Vertrauensbildung bzw. das
Informationsrecht im Rahmen der Abstimmungsfreiheit (Art. 34 Abs. 2 BV; vorstehende
E. 3.1) eine Lohnbekanntgabe erforderlich machen und auch rechtfertigen. Den
Beschwerdeführenden kann nicht vorgehalten werden, sie hätten die Möglichkeit, die
Reduktion der Budgetposition zu verlangen, unbenützt gelassen (act. G 17 S. 6 oben),
wenn es an der Vorinformation als Voraussetzung zur Begründung eines allfälligen
Änderungsantrags fehlte. Sodann ist zu beachten, dass zumindest im Rahmen der
Pensum-Erhöhung um 8% eine neue (nicht gebundene; vgl. Art. 118 GG) Ausgabe
vorliegt, welche in der Budgetkompetenz der Schulbürgerschaft liegt. An dieser
Budgetkompetenz vermag die Tatsache, dass die Lohnfestlegung im
Zuständigkeitsbereich des Schulrats liegt (vorstehende E. 4.2.1), nichts zu ändern. Das
private Interesse des Schulratspräsidenten an der Nichtbekanntgabe seines Lohns
erscheint beim geschilderten Sachverhalt nicht schützenswert im Sinn von Art. 60 Abs.
1 KV, zumal nicht ohne Weiteres ersichtlich ist, inwiefern die Lohnbekanntgabe für ihn
effektiv zu einer unzumutbaren Situation und zu einer Beeinträchtigung auf dem
Arbeitsmarkt für das verbleibende hälftige Arbeitspensum führen würde (vgl.
vorstehende E. 4.2). Bei diesem Sachverhalt stellte die Nichtbekanntgabe des Lohns
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vor der Abstimmung über den Voranschlag 2013 einen Verfahrensfehler dar. Nach dem
Gesagten sind auch die Voraussetzungen für eine zulässige Datenbekanntgabe nach
Art. 11 Abs. 1 lit. d DSG erfüllt, indem das Bestehen eines wesentlichen, das private
Geheimhaltungsinteresse überwiegenden öffentlichen Interesses zu bejahen ist. Die
Frage, ob das Argument, wonach bei einem Schulratspräsidenten als exponierte
Person das private Interesse deutlich kleiner einzustufen sei, ein unzulässiges Novum
(Art. 61 Abs. 3 VRP) darstellt (vgl. act. G 17 S. 3), braucht unter diesen Umständen
nicht geklärt zu werden, zumal es dabei um eine Frage der Rechtsanwendung geht.
Die Beschwerdeführenden stellten den Antrag, die Beschwerdegegnerin, allenfalls der
Schulratspräsident, sei anzuweisen, das Gehalt für das 50%-Pensum des
Schulratspräsidenten ab 2013 offenzulegen, eventualiter die mit der Pensumerhöhung
von 42% auf 50% verbundenen Mehrkosten bekannt zu geben (Antrag Ziff. 2).
Nachdem dieser Antrag im Zusammenhang und vor dem Hintergrund der Abstimmung
über den Voranschlag 2013 erfolgte und der angefochtene Entscheid auch
Informationsansprüche der Beschwerdeführenden zum Gegenstand hatte, ist
diesbezüglich entgegen der offenbaren Auffassung der Vorinstanz (act. G 10 Ziff. 1
Absatz 3) kein Eintretenshindernis gegeben, auch wenn sich die nachträgliche
Lohnbekanntgabe auf den Beschluss des Budgets 2013 nicht mehr auswirken kann
(dazu nachstehend E. 4.3). Dem Antrag ist in dem Sinn stattzugeben, als die
Beschwerdegegnerin anzuweisen ist, das Gehalt für das 50%-Pensum des
Schulratspräsidenten für 2013 offenzulegen. Diese Offenlegungspflicht gilt - bei
entsprechendem Auskunftsbegehren - auch für die Folgejahre.
4.3.
4.3.1. Zu klären bleibt, ob das Vorliegen eines Verfahrensfehlers auch zur Aufhebung
des Budgetbeschlusses vom 22. März 2013 (Antrag Ziff. 3 der Beschwerdeführenden)
führt. Werden im Vorfeld einer Abstimmung oder bei deren Durchführung Mängel
festgestellt, so wird nach der Rechtsprechung der Beschluss nur aufgehoben, wenn
die gerügten Sachverhalte erheblich sind und das Ergebnis beeinflusst haben können.
Die Beschwerdeführenden müssen in einem solchen Fall allerdings nicht nachweisen,
dass sich der Mangel auf das Ergebnis der Abstimmung entscheidend auswirkte. Es
genügt, dass nach dem festgestellten Sachverhalt eine derartige Auswirkung im
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Bereich des Möglichen liegt. Mangels einer ziffernmässigen Feststellbarkeit der
Auswirkung eines Verfahrensmangels ist nach den gesamten Umständen zu beurteilen,
ob der gerügte Mangel das Wahl- oder Abstimmungsergebnis beeinflusst haben
könnte. Dabei ist auch die Grösse des Stimmenunterschiedes, die Schwere des
festgestellten Mangels und dessen Bedeutung im Rahmen der Abstimmung mit zu
berücksichtigen. Erscheint die Möglichkeit, dass die Abstimmung ohne den Mangel
anders ausgefallen wäre, nach den gesamten Umständen als derart gering, dass sie
nicht mehr ernsthaft in Betracht fällt, so kann von der Aufhebung der Abstimmung
abgesehen werden (BGer 1C_641/2013 a.a.O., E. 4.3 mit Hinweis auf BGE 138 I 61 E.
4.7.2; 135 I 292 E. 4.4; 132 I 104 E. 3.3; 130 I 290 E. 3.4; je mit Hinweisen).
4.3.2. Mit der Vorinstanz (act. G 2 S. 13) ist festzuhalten, dass der Voranschlag 2013
vom zuständigen Organ (Schulbürgerschaft; Art. 22 Abs. 2 lit. c GG und Art. 7 lit. c
Schulgemeindeordnung) in dem dafür vorgesehenen Verfahren (Beschlussfassung an
der Schulbürgerversammlung; Art. 26 Abs. 4 GG und Art. 7 lit. c
Schulgemeindeordnung) erlassen bzw. (als Ganzes) genehmigt wurde (vgl. auch act. G
8/6 S. 5 Ziff. 3). Eine Rechtswidrigkeit des Beschlusses erscheint vorab insofern nicht
dargetan, als die Schulbürgerschaft diesen in Kenntnis der fehlenden Lohnangabe fällte
und daher nicht von einer verfälschten Willensbildung im Vorfeld der Abstimmung
ausgegangen werden kann; überdies dürfte auch die Rechnung 2013 zwischenzeitlich
genehmigt sein. Auch wenn die Stimmen der 176 anwesenden Stimmberechtigten mit
Hinweis auf ein "überdeutliches Ergebnis" nicht ausgezählt und die Enthaltungen nicht
erhoben wurden, steht das willensmängelfreie Zustandekommen der Annahme des
Voranschlags 2013 fest, zumal auch der Verschiebungsantrag E.O. abgelehnt worden
war. Das Vorliegen von 16 Nein-Stimmen wurde sodann zumindest nicht in Abrede
gestellt (vgl. im Einzelnen act. G 8/2 E. 4.7.1). Bei den geschilderten Verhältnissen fällt
die Möglichkeit, dass die Abstimmung im Fall der vorgängigen Lohnbekanntgabe sowie
eines Kürzungsantrags der Beschwerdeführenden (vgl. Art. 38 Abs. 1 GG und
vorstehende E. 4.2.1) anders ausgefallen wäre, nicht ernsthaft in Betracht. Überdies
bezeichnen es die Beschwerdeführenden selbst als offene Frage, wie weit eine
Wiederholung der Abstimmung über den Voranschlag in einem Zeitpunkt Sinn mache,
in dem normalerweise die Rechnung abgenommen werde (act. G 7 S. 7 unten). Ein
Anlass für eine Aufhebung des Beschlusses und Rückweisung der Angelegenheit zur
Wiederholung der Abstimmung über den Voranschlag 2013 nach Bekanntgabe des
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Lohns des Schulratspräsidenten erscheint damit nicht gegeben, auch wenn ein
Verfahrensmangel zu bejahen ist (vgl. auch BGer 1C_641/2013 a.a.O., E. 7.6 und 7.7).
Den Beschwerdeführenden ist es grundsätzlich unbenommen, im Rahmen der
Schulbürgerversammlung 2015 nach Kenntnisnahme des Lohnes des
Schulratspräsidenten einen Kürzungsantrag zu stellen. Hierbei ist jedoch zu beachten,
dass der Lohn des Schulratspräsidenten, dessen Festlegung wie dargelegt im
Zuständigkeitsbereich des Schulrats liegt (vorstehende E. 4.2.1), mit der Zustimmung
zum Budget insofern zur gebundenen Ausgabe wurde, als er vertraglich fixiert ist (vgl.
Art. 118 lit. b GG).
4.3.3. Die Beschwerdegegnerin liess das Rechtsbegehren stellen, dem Budget für
das Jahr 2013 sei umgehend und unabhängig vom Entscheid in der Hauptsache - mit
Ausnahme der angefochtenen Budgetposition 12.300.00 - Teilrechtskraft zu erteilen
(act. G 17 S. 2 und 7 f.). Dieser Antrag wird mit der Bestätigung des Beschlusses über
den Voranschlag 2013 im vorliegenden Verfahren hinfällig. Zudem war er schon bei
Antragsstellung am 17. Februar 2014 faktisch gegenstandslos, zumal gegen die
Departements-Verfügung vom 3. Mai 2013 (act. G 11/9) keine Beschwerde erhoben
worden war.
5.
5.1. Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung
des Entscheids vom 30. Oktober 2013 teilweise gutzuheissen und die
Beschwerdegegnerin anzuweisen, das Gehalt für das 50%-Pensum des
Schulratspräsidenten für 2013 - spätestens vor der nächsten Schulbürgerversammlung
- offenzulegen; im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. Ausgehend von einem
hälftigen Obsiegen der Beschwerdeführenden gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zur einen Hälfte (zu gleichen Teilen) zulasten der
Beschwerdeführenden und zur anderen Hälfte zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Art.
95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von insgesamt Fr. 2'000.-- erscheint
angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der
Beschwerdegegnerin ist die Hälfte der Gerichtsgebühr (Fr. 1'000.--) aufzuerlegen; auf
die Kostenerhebung wird verzichtet (Art. 95 Abs. 3 VRP). Der Kostenanteil der
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Beschwerdeführenden von Fr. 1'000.-- wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss
verrechnet; der Rest von Fr. 1'000.-- wird ihnen zurückerstattet.
5.2. Beim erwähnten Verfahrensausgang mit gleichmässigem Obsiegen bzw.
Unterliegen sowie bei Abstimmungsbeschwerden im Allgemeinen entfällt ein Anspruch
auf Parteientschädigung (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98bis und 98 Abs. 3 lit. b
VRP; Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 832).