# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3ed8beb4-da6d-4809-a359-fb49f59dc93c
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_004
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt:
1. Mit Urteil 2C_139/2022 vom 31. August 2022 hiess das Bundesgericht die
von A._ gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons
Graubünden A 21 41 vom 24. November 2021 erhobene Beschwerde
betreffend die direkte Bundessteuer bzw. die Kantons- und
Gemeindesteuern im Sinne der Erwägungen teilweise gut, soweit es
darauf eintrat. Das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons
Graubünden A 21 41 vom 24. November 2021 wurde aufgehoben und die
Sache im Sinne der Erwägungen an die Steuerverwaltung des Kantons
Graubünden zur Vornahme der Veranlagung zurückgewiesen (Dispositiv-
Ziffern 1 und 2). Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von CHF
2'000.-- wurden im Umfang von CHF 1'200.-- A._ und im Umfang von
CHF 800.-- dem Kanton Graubünden auferlegt (Dispositiv-Ziffer 3). Zudem
wies das Bundesgericht die Sache zur Neuverlegung der vorinstanzlichen
Kosten- und Entschädigungsfolgen an das Verwaltungsgericht des
Kantons Graubünden zurück (Dispositiv-Ziffer 4).

## Considerations

II. Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Bei einer Rückweisung sind die Vorgaben und Anweisungen des
Bundesgerichts für die Vorinstanz verbindlich (vgl. KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI,
Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl.,
Zürich/ Basel/Genf 2013, Rz. 1643).
2. Nach der somit verbindlichen Anordnung des Bundesgerichts hat der
Einzelrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden
entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten und die
Parteientschädigung für das verwaltungsgerichtliche
Beschwerdeverfahren A 21 41 neu zu verlegen.
3.1. A._ beantragte mit Beschwerde vom 18. Oktober 2021 an das
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, dass die Kinderrenten bei
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ihm nicht als Einkommen zu berücksichtigen seien, eventualiter sei ihm
der volle Kinderabzug bei den Kantons- und Gemeindesteuern zu
gewähren (vgl. Beschwerde S. 2). Der Einzelrichter am
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden wies die Beschwerde mit
Urteil A 21 41 vom 24. November 2021 ab und auferlegte die
Gerichtskosten, bestehend aus einer Staatsgebühr von CHF 800.-- und
den Kanzleiauslagen von CHF 333.--, insgesamt CHF 1'133.--, A._
(Dispositivziffern 1 und 2).
3.2. Dagegen erhob A._ am 7. Februar 2022 Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht mit den Anträgen, die
Kinderrenten seien bei ihm nicht als Einkommen zu berücksichtigen,
eventualiter sei ihm der volle Kinderabzug bei den Kantons- und
Gemeindesteuern zu gewähren. Für den Fall, dass beide Anträge
abgelehnt würden, bat A._ um eine verbindliche Auskunft betreffend
den endgültigen Anspruch auf die Kinderrenten (vgl. Beschwerde S. 3).
Mit Urteil des Bundesgerichts 2C_139/2022 vom 31. August 2022 wurde
die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer bzw. die Kantons-
und Gemeindesteuern im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen,
soweit darauf eingetreten wurde. Das Urteil des Verwaltungsgerichts des
Kantons Graubünden, Einzelrichter, vom 24. November 2021 wurde
aufgehoben und die Sache wurde im Sinne der Erwägungen an die
Steuerverwaltung des Kantons Graubünden zur Vornahme der
Veranlagung zurückgewiesen (Dispositiv-Ziffern 1 und 2). Die Kosten des
bundesgerichtlichen Verfahrens von CHF 2'000.-- wurden im Umfang von
CHF 1'200.-- (3/5) A._ und im Umfang von CHF 800.-- (2/5) dem
Kanton Graubünden auferlegt (Dispositiv-Ziffer 3). Schliesslich wurde die
Sache zur Neuverlegung der vorinstanzlichen Kosten- und
Entschädigungsfolgen an das Verwaltungsgericht des Kantons
Graubünden zurückgewiesen (Dispositiv-Ziffer 4).
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Das Bundesgericht erwog, soweit A._ beantrage, es sei ihm eine
verbindliche Auskunft betreffend den endgültigen Anspruch auf die
Kinderrenten zu erteilen, sei, soweit die entsprechende Frage nicht im
Rahmen der Behandlung der übrigen Anträge zu beantworten sei, nicht
auf die Beschwerde einzutreten (vgl. E.1.3). Bezüglich der Frage, wie die
Kinderrenten in steuerlicher Hinsicht zu erfassen sind, kam das
Bundesgericht betreffend die direkte Bundessteuer sowie die Kantons-
und Gemeindesteuern zum Schluss, dass die 2019 geflossene
Kinderrente aus beruflicher Vorsorge allein bei A._ zu erfassen sei;
demgegenüber sei die 2019 bezogene AHV-Kinderrente A._ nur bis
und mit Februar 2019 zuzurechnen, weshalb seine Renteneinkünfte
entsprechend zu korrigieren seien (vgl. E.3 und E.5). Im Weiteren
erachtete das Bundesgericht den Vorwurf von A._, durch diese
Besteuerung würden die Zuteilungsregeln des Abkommens vom 10. Juli
2015 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem
Fürstentum Liechtenstein zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf
dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (DBA CH-
FL; SR 0.672.951.43) verletzt, als unbegründet (vgl. E.4 und E.5).
Schliesslich bestätigte das Bundesgericht die vorinstanzliche
Einschätzung, wonach A._ in Bezug auf die Kantons- und
Gemeindesteuern lediglich der halbe Kinderabzug zusteht (vgl. E.6).
3.3. Gemäss Art. 73 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
(VRG; BR 370.100) hat im Rechtsmittelverfahren in der Regel die
unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Die Gerichtskosten aus dem
verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren A 21 41, bestehend aus
einer Staatsgebühr von CHF 800.-- und den Kanzleiauslagen von CHF
333.--, insgesamt CHF 1'133.--, gehen damit entsprechend dem Ausgang
des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens zu drei Fünfteln (CHF
680.--) zulasten von A._ und zu zwei Fünfteln (CHF 453.--) zulasten
der Steuerverwaltung des Kantons Graubünden.
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3.4. Da A._ im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht
anwaltlich vertreten war, steht ihm praxisgemäss keine reduzierte
Parteientschädigung zu. Auch der in ihrem amtlichen Wirkungskreis
teilweise obsiegenden Steuerverwaltung des Kantons Graubünden wird
keine Parteientschädigung zugesprochen (vgl. Art. 78 Abs. 2 VRG).