# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7a565241-4d04-448a-96b6-8a216ea1e80d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1961, arbeitet im höheren Kader bei der
Bank Y
._
und
ist in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen
AG
(folgend: AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert.
Mit
Scha
denmeldung
UVG vom 1
2.
Mai 2014
teilte der Versicherte der AXA mit, dass er am
2.
Mai 2014 während des Aufräumens des Kellers zusammen mit seiner Ehefrau beim Anheben einer Plastikkiste plötzlich einen stechenden Schmerz in der rechten Schulter gespürt habe (
Urk.
8/A1).
Die Erstbehandlung fand am
5.
Mai 2014 bei
Dr.
Z._
,
Chiroprak
tor
SCG/ECU, statt, welcher einen
Abriss der langen
Bizepssehne
Schulter rechts diagnostizierte (Bericht vom 2
1.
Mai
2014,
Urk.
8/M1). Mit Verfügung vom 1
2.
Juni
2014 (
Urk.
8/A5) verneinte die AXA ihre Leistungspflicht, da weder ein Unfall im Sinne von
Art.
4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi
cherungsrechts (ATSG) noch eine
unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vorliege.
Die dagegen erhobene Einsprache vom 1
4.
Juli 2014 (
Urk.
8/A12) wies die AXA mit Einspracheentscheid vom 2
0.
August 2014 ab (
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob der Versicherte am 1
8.
September 2014 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, der Einspracheentscheid vom 2
0.
August 2014 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Leistungen zu erbringen. Mit Beschwerdeantwort vom 1
9.
November 2014 (
Urk.
7 unter Beilage ihrer Akten,
Urk.
8/A1-A15 und
Urk.
8/M1-M3) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2
1.
November 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdegegnerin führte im Wesentlichen aus (
Urk.
2 und
Urk.
7), dass das Ereignis vom
2.
Mai 2014 aufgrund des Fehlens des ungewöhnlichen äusse
ren Faktors den Unfallbegriff im Sinne von
Art.
4 ATSG nicht erfülle. Des Wei
te
ren liege auch keine unfallähnliche Körperverletzung vor, da es
an
ein
em
äussere
n
Faktor bzw. ein
em sinnfälligen
Ereignis fehle
. Selbst bei Abstellen auf
das erstmals nach erfolgter Leistungsablehnung im Rahmen des Einsprachever
fahrens erwähnte Ereignis vom 2
8.
oder 2
9.
April 2014, wonach der Beschwer
deführer ausserhalb des Hauses eine ca. 20 kg schwere Kartonkiste mit grossem Volumen habe ablegen wollen, worauf er einen stechenden Schmerz gespürt habe, sei der Unfallbegriff als auch die unfallähnliche Körperschädigung aus denselben Gründen zu verneinen.
Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber in der Hauptsache vor (
Urk.
1),
dass eine unfallähnliche Körperschädigung zu bejahen sei, da der Riss der
Bizepssehne
in klarer Weise dem Anheben bzw. Ablegen von schweren und unhandlichen Kisten - und damit einer nicht alltäglichen Tätigkeit - zuzuordnen sei, womit ein sinnfälliges Ereignis erstellt sei.
2.
2.1
Gemäss
Art.
6
des
Bundesgesetzes
über die Unfallversicherung
(
UVG
)
werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versiche
rung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe
hand
lung zugefügt werden (
Abs.
3).
2.2
Ein Unfall ist gemäss
Art.
4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi
gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli
chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy
chischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).
Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich
keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der
äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens
bereich Alltäg
lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also
, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).
2.3
2.3.1
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 UVV Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Ein
wirkung den Unfällen gleichgestellt:
a.
Knochenbrüche;
b.
Verrenkungen von Gelenken;
c.
Meniskusrisse;
d.
Muskelrisse;
e.
Muskelzerrungen;
f.
Sehnenrisse;
g.
Bandläsionen;
h.
Trommelfellverletzungen.
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist ab
schliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schwei
zerisches Unfall
versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).
2.3.2
Bei den unfallähnlichen Körpe
rschädigungen im Sinne von Art.
9
Abs.
2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen nach
Art.
4 ATSG einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hinge
gen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, wo
runter ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger
–
eben unfallähnlicher
–
Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 327 E.
3.1, 3.3.1; 129 V 466 E.
2.2, 4.1; 123 V 43 E.
2b).
Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gesteigertes
Schädi
gungspotenzial
, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Beanspruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren
Faktor dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2013 vom 1
4.
November 2013
E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E.
3.3.1, 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtspre
chung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als
physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E.
3.3.1). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Ände
rungen der Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu kör
pereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewegungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Positionsände
rung (vgl. BGE 129 V 466 E.
4.2.3, Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3).
Schmerzen als Symptome einer Schädigung nach
Art.
9
Abs.
2 UVV fallen als massgebender äusserer Faktor nicht in Betracht, wenn sie bei einer alltäglichen Lebensverrichtung auftreten, ohne dass ein davon unterscheidbares äusseres Moment mitspielen würde. Wer also etwa beim blossen Aufstehen, Absitzen, Abliegen, bei Bewegungen im Raum, Handreichungen und so weiter einen ein
schiessenden Schmerz verspürt, kann allein deswegen noch keine unfallähnliche Körperschädigung geltend machen. Ein äusserer Faktor ist nicht gegeben, wenn die versicherte Person einzig das erstmalige Auftreten von Schmerzen angibt, aber keine gleichzeitig mitwirkende äussere Komponente zu benennen vermag.
Auch ist das Erfordernis eines äusseren schädigenden Faktors nicht erfüllt, wenn
das Auftreten von Schmerzen bloss mit einem von der versicherten Per
son beschriebenen gewöhnlichen Bewegungsablauf einhergeht. Verlangt wird viel
mehr ein Geschehen, welchem ein gesteigertes Gefährdungspotenzial inne
wohnt,
was zutrifft, wenn die als Schmerzauslöser angegebene Betätigung im Rahmen
einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies bei vielen
sportlichen Aktivitäten der Fall ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 129 V 466 E. 4.2.1, 4.2.2).
2.4
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
3.
3.1
In der Unfallmeldung vom 1
2.
Mai 2014 (
Urk.
8/A1) konstatierte der Beschwer
deführer, er habe am
2.
Mai 2014 den Keller zusammen mit seiner Frau aufge
räumt und beim Anheben einer Plastikkiste plötzlich einen stechenden Schmerz in der rechten Schulter gespürt.
Auf Rückfrage der Beschwerdegegnerin gab der Beschwerdeführer am 1
7.
Mai 2014 an, dass er beim Ablegen einer Kartonkiste einen stechenden Schmerz im rechten Schultergelenk verspürt habe. Als er später erneut v
ersucht habe,
eine Kiste zu heben,
habe
die Schulter wieder
geschmerzt
(
Urk.
8/A2).
Dr.
Z._
notierte in seinem Bericht vom 2
1.
Mai 2014
(
Urk.
8/M1)
, die Erstbehandlung habe am
5.
Mai 2014 stattgefunden. Bezüglich des Unfallher
gangs vermerkte er lediglich, dass der Beschwerdeführer ein Paket verhoben und danach Schmerzen an der rechten Schulter gehabt habe.
Am 1
3.
Mai 2014 wurde der Beschwerdeführer im Spital
B._
von
Dr.
med.
A._
,
Stv
. Chefarzt Orthopädie, untersucht, welcher einen Abriss lange
Bizepssehne
Schulter rechts diagnostizierte. In Bezug auf den Unfallhergang hielt er fest, der Beschwerdeführer habe am
2.
Mai 2014 einen grossen Karton heruntergehoben. Beim Absetzen habe er einen einschiessenden Schmerz in der rechten domi
nanten Schulter verspürt. Etwa eine Woche später habe er noch
mals einen ein
schiessenden Schmerz gehabt beim Anheben einer kleinen Kiste (
Urk.
8/M3).
In der Einsprache vom 1
4.
Juli 2014 (
Urk.
8/A12) führte der Beschwerdeführer aus, dass er am 2
8.
oder 2
9.
April 2014 eine Kartonkiste ausserhal
b des Hauses aufgehoben und
auf der Schulter ins Haus transportiert habe. Beim Ablegen der Kartonkiste habe er einen stechenden Schmerz im rechten Schultergelenk ge
spürt
. Das Paket habe ca. 20 kg
gewogen
und ein grosses Volumen gehabt, wodurch es nicht leicht zu fassen gewesen sei. Am
2.
Mai
2014
habe er im Rahmen von Aufräumarbeiten im Keller eine kleinere Plastikkiste mit einem Gewicht von ca.
10 bis 15 kg aufheben wollen und habe dabei erneut einen starken Schmerz verspürt, so dass er die Kiste nicht habe hochheben können (
Urk.
8/A12 S. 2).
3.2
V
orab ist der massgebliche Sachverhalt festzustellen. Mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit ist dabei davon auszugehen, dass sich der Sachverhalt zugetragen h
at, wie der Beschwerdeführer dies in der Unfallmeldung bzw. auf Rückfrage der
Beschwerdegegnerin geschildert hatte, da den Aussagen der ersten Stunde
be
weis
mässig
grösseres Gewicht zukommt als der erst im Rahmen des Ein
spra
cheverfahrens vorgetragenen Sachverhaltsschilderung (vgl. E. 2.4). Dem
nach ist
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer beim Anheben oder Ablegen einer Kiste plöt
zlich einen Schmerz gespürt hat
.
3.3
Das Ereignis vom
2.
Mai 2014 ist nicht als Unfall im Si
n
ne von
Art.
4 ATSG
zu qualifizieren
, da aus den im Recht liegenden Unterlagen kein Hinweis auf einen ungewöhnlichen äusseren Faktor hervorgeht. Auch unter Berücksichtigung des im Rahmen des Einspracheverfahrens geltend gemachten Sachverhaltes kann kein ungewöhnlicher äusserer Faktor erkannt werden, womit der Unfallbegriff nicht erfüllt ist.
3.
4
Zu prüfen bleibt, ob eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 UVV vorliegt.
Schmerzen als Symptome einer Schädigung nach
Art.
9
Abs.
2 UVV fallen
- entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers -
als massgebender äusserer Faktor nicht in Betracht, wenn sie bei einer alltäglichen Lebensverrichtung auf
treten, ohne dass ein davon unterscheidbares äu
sseres Moment mitspielen würde.
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vermag das Heben einer
Bücher
kiste
(ca. 15 kg) bei Umzugsarbeiten, das Aufladen von 9 kg schweren
G
eträn
ke
paketen
auf einen LKW und
auch das Heben eines ca. 20 kg schweren Koffers keinen äusseren Faktor im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 UVV zu begründen (
Rumo-
Jungo
/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungs
recht
,
Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Zürich/Basel/Genf 2012,
4.
Aufl., S.
82 f.).
Weder dem Auf- noch dem Abladen einer Kiste wohnt
demnach
ein gegenüber
dem normalen Gebrauch der Körperteile gesteigertes Gefährdungspotenzial inne
,
da dies nicht
mit einer mehr als physiologisch normalen und psycholo
gisch be
herrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere se
iner Gliedmas
sen, ver
bun
den ist
. Auch trat kein zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme des Hebens bzw. Abladens der Kiste führender Faktor hinzu.
Auch das Berücksichtigen der zweiten Sachverhaltsvariante führt zu keinem anderen Schluss: Auch das Heben einer ca. 20 kg schweren und voluminösen Kiste sowie das Transportieren auf der Sc
hulter und das folgende Ablegen ver
mag keinen äusseren Faktor zu begründen, da diesem Ablauf
ebenfalls
kein ge
steigertes Schädigungspotenzial innewohnt.
3.5
Zusammenfassend vermag weder der in der Unfallmeldung noch der nachträg
lich im Rahmen des Einspracheverfahrens vorgebrachte Sachverhalt den
Unfall
begriff
zu erfüllen oder eine unfallähnliche Körperschädigung zu begründen. Der Einspracheentscheid erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.
4
.
Der Grundsatz des kostenlosen Verfahrens hat zu
r Folge, dass der Beschwerde
geg
nerin, bzw. dem jeweiligen Ve
rsicherungsträger, keine Partei
entschädigung zusteht (vgl.
Kieser
, ATSG-Kommentar,
3.
Aufl., Zürich/Basel/Genf 2015
, N 58
zu
Art.
61).