# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5945dc93-f9cc-4a17-aef4-80c4085d7823
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A bewohnte zusammen mit ihren beiden Kindern und C einen Hausteil in Gemeinde B. Am 10. Dezember 2013 sprach ihr die Fürsorgebehörde der Gemeinde B wirtschaftliche Hilfe ab Oktober 2013 zu. Dieser Entscheid stützte sich auf eine Bedarfsrechnung, in der A eine Entschädigung für die Haushaltführung in der Höhe von Fr. 950.- (aufgrund der finanziellen Leistungsfähigkeit von C gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe [SKOS]) angerechnet wurde. Der Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Verfügung des Ressorts Soziales der Gemeinde B vom 19. Oktober 2015 betreffend wirtschaftliche Hilfe, Revision/Situationsänderung, wurde die Haushaltsentschädigung von C nicht mehr angerechnet.
II.
Mit Eingabe vom 26. November 2015 erhob A "Rekurs/Aufsichtsbeschwerde" beim Bezirksrat D und machte geltend, der Entscheid vom 10. Dezember 2013 sei falsch gewesen, weil ihr Wohnpartner, C, als ihr Konkubinatspartner angesehen worden sei. Ihr fehlten daher seit mehr als zwei Jahre Fr. 950.-, für die ihr WG-Partner aufgekommen sei. Sie würde ihm dieses Geld, das ihm auch zustehe, gerne zurückbezahlen.
Am 9. Dezember 2015 reichte A beim Sozialamt der Gemeinde B ein "Wiedererwägungsgesuch/Einspruch" ein, worin sie zum einen bemängelte, der Grundbedarf sei für ihren Lebensunterhalt viel zu tief, und zum anderen die Gemeinde ersuchte, die Mietkosten in vollem Umfang bis zu ihrem Auszug zu übernehmen. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2015 teilte die Gemeinde B, Ressort Soziales, A mit, dass von einer Wohn- bzw. Lebensgemeinschaft ausgegangen werde und der Gesamtbedarf innerhalb der Gemeinschaft nach Pro-Kopf-Anteilen berechnet werde, solange sie in dieser Wohn- bzw. Lebensgemeinschaft lebe. Nebst Ausführungen zur Kündigung und Kündigungsfrist wurde A unter Verweis auf die Verfügung vom 19. Oktober 2015 aufgefordert, ihre Wohnungssuchbemühungen nachzuweisen.
Mit Beschluss vom 27. April 2016 gab der Bezirksrat D der Aufsichtsbeschwerde bezüglich einer Leistungsnachzahlung ab Oktober 2013 bis Ende September 2015 keine Folge (Dispositiv-Ziff. I); eine Revision komme mangels neuer, erheblicher Tatsachen nicht in Betracht. Des Weiteren hob der Bezirksrat D den Entscheid des Gemeinderats der Gemeinde B vom 19. Oktober 2015 aufsichtsrechtlich auf und wies den Gemeinderat an, nach Vornahme einer Zusatzabklärung erneut über die Leistung ab Oktober 2015 zu entscheiden (Dispositiv-Ziff. II).
III.
Mit Eingabe vom 24. Mai 2016 erhob A Beschwerde beim Verwaltungsgericht gegen den Beschluss des Bezirksrats D und beantragte sinngemäss, die seit Oktober 2013 erfolgte Anrechnung der Haushaltentschädigung von Fr. 950.- sei mangels Konkubinats aufzuheben und es sei ihr der Fehlbetrag rückwirkend nachzuzahlen.
Während der Bezirksrat D auf eine Vernehmlassung verzichtete, beantragte der Gemeinderat der Gemeinde B, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Der Bezirksrat D hat i
m angefochtenen
Beschluss vom 27. April 2016 zum einen über die Aufsichtsbeschwerde im Zusammenhang mit dem Entscheid der Fürsorgebehörde der Gemeinde B vom 10. Dezember 2013 (Disp
ositiv
-Ziff. I)
entschieden sowie zum anderen
aufsichtsrechtlich
den Entscheid des Gemeinderats der Gemeinde B vom 19. Oktober 2015
aufgehoben
(Dispositiv-Ziff. I
I
).
1.2
1.2.1
Gegen
den ablehnenden Bescheid auf eine Aufsichtsbeschwerde hin ist lediglich eine
erneute Aufsichtsbeschwerde möglich, die an die nächsthöhere Aufsichtsinstanz zu richten ist. Dem Verwaltungsgericht kommt keine Aufsichtsfunktion gegenüber Verwaltungsbehörden zu (Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], Vorbemerkungen zu §§ 19–28a N. 74, 85; Art. 94 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 [KV]). Soweit die Beschwerdeführerin die Aufhebung bzw. Überprüfung von Dispositiv-Ziff. I des Beschlusses vom 27. April 2016 beantragt oder aufsichtsrechtliche Rügen gegenüber der Beschwerdegegnerin vorbringt, ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.
1.2.2