# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ef9c9645-9c86-4e21-a49e-679735fb79ef
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die für die Ausbildung der Feuerwehren zuständigen Organe der Kantone
St. Gallen, Thurgau und beider Appenzell führten einen Wettbewerb für die
Projektierung des Ostschweizerischen Feuerwehr-Ausbildungszentrums in Bernhardzell
durch. Die Aufgabenstellung umfasste die Projektierung eines Logistikgebäudes mit
Schulungsräumen, Kantine und Übernachtungsmöglichkeiten sowie eines Brandhauses
für Feststoff- und Gasbefeuerung. Als Veranstalter des Wettbewerbs wurde das
Hochbauamt des Baudepartements des Kantons St. Gallen bestimmt. Der
Projektwettbewerb wurde als offenes, anonymes, einstufiges Verfahren ausgeschrieben
und durchgeführt. In der Ausschreibung wurde auf Art. 12 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 der
Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (sGS 841.32,
abgekürzt IVöB), Art. 39 f. der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen
(sGS 841.11, abgekürzt VöB) sowie auf die subsidiär geltende Ordnung 142 für
Architektur und Ingenieurwettbewerbe des SIA (abgekürzt Ordnung SIA 142)
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verwiesen. Zur Beurteilung der Projekte wurde ein im Wettbewerbsprogramm
namentlich bekanntgegebenes Preisgericht eingesetzt. Die Auftraggebergemeinschaft
beabsichtigte gemäss Wettbewerbsprogramm, entsprechend der Beurteilung und der
Empfehlungen des Preisgerichts den Verfasser des vom Preisgericht zur Ausführung
empfohlenen Projekts mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen. Als Vorbehalte
wurden die privatrechtliche Einigung über den Honorarvertrag sowie die Projekt- und
Kreditgenehmigung durch die zuständigen Stellen angebracht.
Innert der Ausschreibungsfrist wurden 51 Projekt-arbeiten eingereicht. Zwölf Projekte
wurden von einer Preiserteilung ausgeschlossen, namentlich wegen Verstössen gegen
das Baurecht sowie gegen die Rahmenbedingungen betr. Raumprogramm. Am 28. Mai
2010 genehmigte das Preisgericht seinen abschliessenden Bericht. Es beantragte der
Auftraggebergemeinschaft, das Projekt Nr. 19, "locus foci", der Streiff Architekten,
Zürich, zur Weiterbearbeitung und Ausführung zu empfehlen.
Mit Verfügung vom 30. Juni 2010 entschied die Auftraggebergemeinschaft, die Streiff
Architekten mit der Weiterbearbeitung des Projekts gemäss Wettbewerbsprogramm zu
beauftragen und hielt fest, für die Detailplanung der Brandhäuser sei ein vom
Auftraggeber bestimmter Spezialist beizuziehen.
B./ Gegen die am 30. Juni 2010 versandte Zuschlagsverfügung erhob die Ralph
Baenziger Architekten AG, Zürich, mit Eingabe vom 12. Juli 2010 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht und stellte verschiedene Anträge und Begehren, unter anderem
den Antrag, die Zuschlagsverfügung vom 30. Juni 2010 und alle Prämierungen seien
aufzuheben, es sei die Prämierung und der Zuschlag an das Projekt "locus foci"
aufzuheben und es seien die Prämierungen des zweitrangierten Projekts "Fahrenheit
451" und des funktional untauglichen Projekts "ERNST" aufzuheben und das gegen
Perimeter-abstände verstossende Projekt "Grisu" sei auszuschliessen, ebenso seien
die Prämierungen der übrigen zwei Projekte, welchen keine Verstösse nachgewiesen
werden könnten, konsequenterweise ebenfalls aufzuheben. Ausserdem wurde
beantragt, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Die Vorinstanz beantragte mit Eingabe vom 19. Juli 2010, das Gesuch um
aufschiebende Wirkung sei abzuweisen und auf die Beschwerde sei nicht einzutreten,
eventuell sei die Beschwerde abzuweisen.
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Mit Verfügung vom 20. Juli 2010 wies der Präsident des Verwaltungsgerichts das
Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab und lud Vorinstanz und
Beschwerdegegner ein, zu den materiellen Ausführungen in der Beschwerde Stellung
zu nehmen.
Mit Eingabe vom 13. August 2010 beantragte die Vorinstanz, auf die Beschwerde sei
nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen.
Der Beschwerdegegner liess sich nicht vernehmen.
Die Beschwerdeführerin wurde am 18. August 2010 eingeladen, innert 14 Tagen zur
Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung zu nehmen. Der Vertreter der
Beschwerdeführerin übermittelte dem Gericht am 23. August 2010 ein Arztzeugnis über
eine medizinische Behandlung am 23. Juli 2010. Innerhalb der angesetzten Frist wurde
aber weder ein Fristerstreckungsgesuch noch eine Stellungnahme zur vorinstanzlichen
Vernehmlassung eingereicht. In der Folge wurde den Beteiligten am 14. September
2010 angezeigt, dass der Schriftenwechsel abgeschlossen sei.
Die Begründung des angefochtenen Entscheids sowie die weiteren Anträge und
Ausführungen der Verfahrensbeteiligten werden, soweit erforderlich, in den

## Considerations

nachfolgenden Erwägungen dargelegt und gewürdigt.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 2 Abs. 2 und
Art. 5 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung über das öffentliche
Beschaffungswesen, sGS 841.1).
1.1. Zunächst ist die Legitimation der Beschwerdeführerin zur Anfechtung des
Zuschlags zu prüfen.
Die anwendbaren Vorschriften des Submissionsrechts enthalten keine Regeln über die
Legitimation zur Anfechtung vergaberechtlicher Verfügungen. Folglich richtet sich die
Berechtigung zur Beschwerdeerhebung gegen die Ausschreibung nach kantonalem
Recht (vgl. Galli/Moser/Lang/Clerc, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts,
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2. Aufl., 1. Bd., Zürich 2007, Rz. 850). Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45
Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, abgekürzt VRP) ist
zur Beschwerde befugt, wer an der Änderung oder Aufhebung der angefochtenen
Verfügung ein eigenes schutzwürdiges Interesse dartut.
Mit dem Erfordernis des "eigenen" Interesses wird zum Ausdruck gebracht, dass der
Zweck der Verwaltungsrechtspflege auch nach der heutigen Rechtslage vorab dem
Schutz des Einzelnen dient. Gegen behördliches Handeln soll daher grundsätzlich nur
einschreiten können, wer selbst davon betroffen ist (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 387). Das zweite
Element besteht in der "Schutzwürdigkeit" des oder der geltend gemachten Interessen.
Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist die Rechtsmittelbefugnis nicht
nur dann zu bejahen, wenn der Betroffene rechtlich geschützte Interessen geltend
macht, sondern auch dann, wenn eine Verfügung oder ein Entscheid ihn in seiner
tatsächlichen Interessensstellung mehr berührt als irgendeinen Dritten oder die
Allgemeinheit. Dabei darf die Beeinträchtigung der Interessenlage nicht nur subjektiv
empfunden werden, sondern muss insofern objektivierbar sein, als der
Beschwerdeführer stärker als irgendwer berührt sein und in einer besonderen,
beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen muss. Das schutzwürdige
Interesse liegt im "praktischen Nutzen" bzw. in "handfesten Belangen", den ein
erfolgreich geführtes Rechtsmittel dem Betroffenen in seiner rechtlichen oder
tatsächlichen Situation einträgt, bzw. in der Abwendung materieller, ideeller oder
sonstiger Nachteile, die ein Bestand der angefochtenen Verfügung oder des
Entscheids mit sich bringen würde. Diese Anforderungen sollen die verpönte
Popularbeschwerde ausschliessen (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 389 ff. mit weiteren
Hinweisen).
Gestützt auf diese Grundsätze ist der in einem Vergabeverfahren abgewiesene Anbieter
zur Anfechtung des Zuschlags legitimiert, wenn er bei Gutheissung seiner Beschwerde
eine realistische Chance hat, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen, oder
wenn er eine neue Ausschreibung des Submissionsverfahrens herbeiführen kann, so
dass er die Möglichkeit erhält, ein neues Angebot einzureichen (GVP 2001 Nr. 18). Ist
sein Angebot dagegen chancenlos und kommt auch keine neue Ausschreibung oder
Bewertung der Angebote in Frage, kann ihm die Aufhebung des angefochtenen
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Entscheids keinen Vorteil verschaffen und ist er demzufolge nicht zu dessen
Anfechtung legitimiert.
1.2. Die Frage, ob die Legitimation zur Beschwerde davon abhängig gemacht werden
kann, ob ein Beschwerdeführer eine realistische Chance auf den Zuschlag hat, wird in
Praxis und Schrifttum kontrovers beurteilt (vgl. Galli/Moser/ Lang/Clerc, a.a.O., Rz 856).
Das Verwaltungsgericht hat in seiner Praxis entschieden, dass ein Anbieter, der
aufgrund seiner Unternehmensstruktur die Eignungskriterien offensichtlich nicht erfüllt
und den Auftrag nicht übernehmen kann, nicht zur Beschwerde gegen eine
Ausschreibung legitimiert ist (GVP 2006 Nr. 77). Im Beschwerdeverfahren gegen einen
Zuschlag bildet aber allein der Umstand, dass ein Anbieter eine relativ schlechte
Bewertung erzielte, keinen hinreichenden Grund, ihm die Legitimation zur Beschwerde
abzusprechen. Nimmt ein Anbieter an einer Ausschreibung teil und erhält nicht er,
sondern ein Konkurrent den Zuschlag, so ist er durch diesen Entscheid grundsätzlich
mehr als irgendein Dritter in seinen eigenen Interessen betroffen. Ob der Betroffene
eine grosse oder eine geringe Chance gehabt hätte, den Zuschlag zu erhalten, ist nicht
allein ausschlaggebend. Solange der Vertrag noch nicht abgeschlossen ist, kann der
Beschwerdeführer eine Wiederholung der Ausschreibung verlangen, wodurch er seine
Chancen auf einen Zuschlag wahren kann (GVP 2001 Nr. 18). In einem
Wettbewerbsverfahren setzt die Beschwerdelegitimation somit voraus, dass der
Betroffene geltend macht, der Zuschlag sei dem Gewinner zu Unrecht erteilt worden,
und er selbst habe bei einer Aufhebung des Vergabeentscheids eine realistische
Chance darauf, den Zuschlag zu erhalten, weil keine anderen Beiträge eingereicht
worden seien, die offensichtlich besser als der eigene Beitrag einzustufen sind, oder
behauptet, die Jurierung leide an derart gravierenden Mängeln, dass die Beurteilung als
Ganzes wiederholt werden müsse (vgl. B. Messerli, Der Planungs- und
Gesamtleistungswettbewerb im öffentlichen Beschaffungsrecht, Bern 2004, S. 48).
1.3. Im vorliegenden Fall wurde ein einstufiger Wettbewerb durchgeführt. In einem
ersten Wertungsdurchgang wurden sämtliche Projekte gemäss den aufgestellten
Beurteilungskriterien bewertet und verglichen. In der Folge beschloss das Preisgericht,
30 Projekte auszuscheiden. In einem zweiten Wertungsdurchgang wurden die
verbliebenen Projekte erneut gemäss den Beurteilungskriterien geprüft. In der Folge
wurden weitere 16 Projekte ausgeschieden, unter anderem das Projekt Nr. 37
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"chirichum" der Beschwerdeführerin. Nach dem zweiten Wertungsdurchgang wurden
alle Projekte einem Kontrollrundgang unterzogen und im Quervergleich überprüft. In
der Folge wurde entschieden, das Projekt Nr. 19 "locus foci" nicht auszuscheiden.
Anschliessend legte das Preisgericht die Rangierung der Projekte fest. Im ersten Rang
wurde das Projekt Nr. 19 "locus foci" rangiert. Das Preisgericht empfahl der Vorinstanz,
dieses zur Weiterbearbeitung zu bestimmen. Ausserdem wurden weitere fünf Projekte
rangiert und angekauft, nämlich die Projekte Nr. 14 "Fahrenheit 451", Nr. 31 "Zwipf",
Nr. 40 "ERNST", Nr. 4 "Bianca" und Nr. 36 "Grisu". Die Vorinstanz vergab den
Zuschlag gemäss der Empfehlung des Preisgerichts dem Projekt Nr. 19 "locus foci".
1.4. Die Beschwerdeführerin beantragt, die Zuschlagsverfügung vom 30. Juni 2010 und
alle Prämierungen seien aufzuheben, insbesondere sei die Prämierung und der
Zuschlag an das Projekt Nr. 19 "locus foci" aufzuheben, ebenso die Prämierung des
Projekts "Fahrenheit 451" wegen Verstössen, das Projekt "ERNST" wegen funktionaler
Untauglichkeit und das Projekt "Grisu" wegen Verstosses gegen die
Perimeterabstände. Weiter hielt die Beschwerdeführerin fest, die Prämierungen der
beiden übriggebliebenen Projekte, denen keine Verstösse nachgewiesen werden
könnten, seien "konsequenterweise" ebenfalls aufzuheben. In der
Beschwerdebegründung äussert sie sich ausführlich zu den Mängeln der Projekte
"locus foci", "Fahrenheit 451", "ERNST" und "Grisu". Rügen gegen die Projekte Nr. 31
"Zwipf" und Nr. 04 "Bianca" werden keine erhoben.
Die Beschwerdeführerin anerkennt ausdrücklich, dass den Projekten Nr. 31 "Zwipf"
und Nr. 4 "Bianca" keine Verstösse gegen Ausschreibungsbedingungen nachzuweisen
seien. Sie macht lediglich geltend, die Prämierung dieser beiden Projekte seien
"konsequenterweise" ebenfalls aufzuheben. Dieser Einwand ist nicht nachvollziehbar.
Es wäre vielmehr inkonsequent, wenn Projekte, die keine Mängel aufweisen, gleich
behandelt würden wie solche, welche die Bedingungen der Ausschreibung nicht
realisieren. Die Beschwerdeführerin hält einem Teil der rangierten Projekte Mängel und
Fehler vor. Würden sämtliche rangierten Projekte als fehlerhaft bzw. mangelhaft gerügt,
hätte die Beschwerdeführerin eine realistische Chance, in einer weiteren Wertung
nochmals mit ihrem Projekt zum Zuge zu kommen. Nachdem sie aber ausdrücklich
anerkennt, dass zwei der sechs rangierten Projekte keine Verstösse aufweisen, und sie
mit ihrem eigenen Projekt in einem früheren Wertungsdurchgang ausgeschieden ist,
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hätte sie auch dann, wenn ihre Rügen gegen die vier substantiiert kritisierten Projekte
gutgeheissen würden, keine Chance auf einen Zuschlag. Das Begehren, auch die
Prämierung der beiden mängelfreien Projekte sei aufzuheben, entbehrt zudem jeglicher
Begründung.
1.5. Die Beschwerdeführerin hat verschiedene Anträge gestellt. Über das Begehren um
Erteilung der aufschiebenden Wirkung wurde bereits entschieden. Soweit sich die
Begehren gegen Entscheidungen des Preisgerichtes richten, kann nicht darauf
eingetreten werden (vgl. Messerli, a.a.O., S. 47). Anfechtungsobjekt ist ausschliesslich
die Zuschlagsverfügung der Vorinstanz. Soweit die Begehren die beantragte
Wiederholung des Wettbewerbsverfahrens betreffen, kann ebenfalls nicht darauf
eingetreten werden. Ebenso kann auf jene Begehren nicht eingetreten werden, welche
eine materielle Behandlung der Beschwerde voraussetzen oder die sich auf die
beantragte neue Zuschlagsverfügung beziehen.
1.6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin selbst dann, wenn
ihre Rügen gegen die vier substantiiert kritisierten Projekte gutgeheissen würden, keine
Chance auf einen Zuschlag hat. Soweit sie die Rangierung der beiden mängelfreien
Projekte anficht, fehlt es der Beschwerde an einer Begründung. Diese ist
Gültigkeitserfordernis des Rechtsmittels (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1
VRP). Die Begründung kann im Verfahren des öffentlichen Beschaffungswesens nicht
nachträglich vorgebracht werden. Gemäss Art. 17 Abs. 3 IVöB sind Beschwerden
innert zehn Tagen schriftlich und begründet einzureichen. Dem Begehren um
Ansetzung einer Nachfrist zu ergänzenden Begründung kann daher nicht entsprochen
werden. Daraus folgt, dass die Beschwerdeführerin keine Chance auf den Zuschlag
hat, da ihr Begehren um Aufhebung der Rangierung der mängelfreien Projekte jeglicher
Begründung entbehrt, wodurch ihr die Legitimation für die übrigen Begehren
abzusprechen ist. Folglich ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
2. Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zu Lasten der Beschwerdeführerin (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 5'000.-- ist angemessen (inkl. Kosten der Verfügung vom
20. Juli 2010 von Fr. 1'000.--; vgl. Art. 13 Ziff. 611 und 622 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist anzurechnen.
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Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen. Die Beschwerdeführerin ist
unterlegen, und der Beschwerdegegner hat sich am Verfahren nicht beteiligt (Art. 98
Abs. 1 und Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht