# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 61e4a4f8-cf00-406a-bba2-7b7031bc076d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1984, bezieht wegen paranoider Schizophrenie seit Au
gust 2007 eine ganze Invalidenrente (
Urk.
9/34).
Er befand sich seit dem 30. Oktober 2013
in Untersuchungshaft
und trat
a
m
24. Dezember 2013
den vor
zeitigen Massnahmenvollzug
an
(
Urk.
9/79
/1-3
;
Urk.
7/9
).
Mit Verfü
gung vom 2
2.
August 2014 (
Urk.
9
/90
=
Urk.
7/14
) sistierte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Rente
rückwirkend
ab November 2013. So
dann forderte sie
nach ergangenem Vorbescheid (
Urk.
7/16)
mit Verfügung vom 7. Oktober 2014 die vom 1. November 2013 bis 31. August 2014 ausgerichteten
Rentenbetreffnisse
im Betrag von
Fr.
15‘600.-- zurück (
Urk.
9/91-94
=
Urk.
7/17-19
).
Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
Am 15. Oktober 2014 liess der Versicherte ein Gesuch um Teilerlass der Rück
forderung im Betrag von
Fr.
8‘351.50 stellen (
Urk.
7/21).
Mit Schreiben vom
2.
März 2015 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Gesuchs in Aussicht (
Urk.
7/24). Dazu äusserte sich der Versicherte am 19. März 2015 (
Urk.
7/25). Mit Verfügung vom 31. März 2015 wies die IV-Stelle das Erlassgesuch ab (Urk.7/35 =
Urk.
2).
2.
Gegen die Verfügung vom 31. März 2015 (
Urk.
2) erhob der Versicherte am
11. Mai 2015 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Ver
fügung und Erlass der Rückforderung, allenfalls Erlass eines Betrages von min
destens
Fr.
8‘351.50 (
Urk.
1 S 2). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit
Be
schwerdeantwort
vom 19. Juni 2015 (
Urk.
6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom
2.
Juli 2015 (
Urk.
10) wurde dem Beschwerdeführer antragsgemäss (
Urk.
1 S. 2) die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Dieser hielt mit Replik vom 6. August 2015 an seinen Anträgen fest (
Urk.
13), ebenso die Beschwerdegegnerin mit Duplik vom 26. August 2015 (
Urk.
17), wovon der Beschwerdeführer am
27. August 2015 in Kenntnis gesetzt wurde (
Urk.
18).
Der Einzelrichter

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Befindet sich die versicherte Person im Straf- oder
Massnahme
n
vollzug
, so kann während dieser Zeit die Auszahlung von Geldleistungen mit
Erwerbser
satzcharakter
ganz oder teilweise eingestellt werden; ausgenommen sind Geld
leistungen für Angehörige (Art. 21 Abs. 3 und Abs. 5 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).
1.3
Gemäss
Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG
sind
unrechtmässig
bezogene Leistungen zurückzuerstatten. Von dieser Rückerstattungspflicht ausgenommen sind jene Leistungen, welche in gutem Glauben empfangen wurden, soweit eine
grosse
Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG).
Nach der Rechtsprechung entfällt der gute Glaube als Erlassvoraussetzung von vornherein, wenn der Rückerstattungstatbestand (Melde- oder
Auskunftspflicht
verletzung
) durch ein arglistiges oder grobfahrlässiges Verhalten her
beigeführt wurde. Anderseits kann sich die versicherte Person auf den guten Glauben be
rufen, wenn ihre fehlerhafte Handlung oder Unter
lassung nur eine leichte Ver
letzung der Melde- oder Aus
kunfts
pflicht darstellt (BGE 112 V 97 E. 2c mit Hinwei
sen).
Wie in anderen Bereichen beurteilt sich das
Mass
der erforderlichen Sorgfalt zwar nach einem objektiven
Massstab
, wobei aber das den Betroffenen in ihrer Subjektivität noch Mögliche und Zumutbare (Urteilsfähigkeit, Gesund
heitszustand, Bildungsgrad usw.) nicht ausgeblendet werden darf (BGE 138 V 220 E. 4 mit weiteren Hinweisen).
Eine
grosse
Härte im Sinne von Art. 25 Abs. 1 ATSG liegt
gemäss
Art. 5 Abs. 1 der Verordnung des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversi
cherungsrechts
(ATSV) vor, wenn die vom Bundesgesetz vom 19. März 1965 über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi
cherung (ELG) anerkannten Ausgaben und die zusätzlichen Ausgaben nach Art. 5 Abs. 4 ATSV die nach ELG anrechenbaren Einnahmen übersteigen. Für die Berechnung der anerkannten Ausgaben (und des allenfalls hinzuzurechnen
den Vermögensteils) gelten die Regeln
gemäss
Art. 5 Abs. 2 und 3 ATSV.
Mass
gebend
sind die wirtschaftlichen Verhältnisse, wie sie im Zeitpunkt vorliegen, in welchem über die Rückforderung rechtskräftig entschieden
ist (vgl. Art. 4 Abs. 2 ATSV).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) da
mit, dass der Beschwerdeführer seine Meldepflicht verletzt habe. Der Eintritt in die Untersuchungshaft stelle ein
e
meldepflichtige Veränderung der persönlichen Verhältnisse dar. Es sei nicht ihr anzulasten, dass zwischen der
Beiständin
und dem Beschwerdeführer die Kommunikation nicht funktioniere. Dieser habe seine Meldepflicht grobfahrlässig verletzt. Der gute Glaube sei deshalb zu verneinen (
Urk.
2 S. 2). Der Beschwerdeführer sei schuld- und urteilsfähig gewesen (
Urk.
6 S. 2).
Dass im Straftatzeitpunkt keine Schuldfähigkeit bestanden habe, habe mit der anschliessenden Meldepflichtverletzung nichts zu tun
. Zudem gelte die ge
setzliche Meldepflicht auch für den Beistand
(
Urk.
17).
2.2
Der Beschwerdeführer hielt dem entgegen, er leide an einer paranoiden Schizo
phrenie und verfüge über keine Krankheitseinsicht. Er habe während seiner Untersuchungshaft nicht mitgeteilt, dass er verbeiständet sei, und er habe die Beschwerdegegnerin nicht über die Massnahme informiert. Er habe jedoch keine Meldepflichtverletzung begangen, da er die weniger als drei Monate dauernde Untersuchungshaft nicht habe mitteilen müssen. Den Antritt des vorzeitigen
Massnahmevollzugs
habe die
Beiständin
rechtzeitig gemeldet, weshalb der gute Glaube gegeben sei. Selbst wenn eine Meldepflichtverletzung zu bejahen sei, sei sie infolge seiner Erkrankung leichtfahrlässig gewesen.
Auch die
Beiständin
habe keine Meldepflichtverletzung begangen, da sie sofort nach der Information über den
Massnahmevollzug
die Beschwerdegegnerin darüber in Kenntnis ge
setzt habe. Diese habe einige Monate lang weiter die Rente ausgerichtet, wes
halb für diesen Zeitraum keine Meldepflichtverletzung angenommen werden könne. Aufgrund der finanziellen Situation des Beschwerdeführers sei auch die grosse Härte zu bejahen (
Urk.
1 S. 4 ff.;
Urk.
13
).
2.3
Streitig und zu prüfen ist, ob die
rechtskräftig verfügte
Rückforderung von
Fr.
15‘600.--
ganz oder teilweise zu erlassen ist
, mithin, ob guter Glaube und grosse Härte gegeben sind
.
3.
3.1
Der Beschwerdeführer leidet an einer
paranoiden Schizophrenie und bezieht deshalb eine ganze Rente.
Ob er dadurch hinsichtlich der Frage der Meldepflicht urteilsunfähig war, kann, wie nachfolgend zu zeigen ist, offen bleiben.
3.2
Seit
dem
1
2.
Dezember 2012
ist der Beschwerdeführer
verbeiständet
, wobei es sich um eine Vertretungs- und Verwaltungsbeistandschaft nach Art. 392
Ziff.
1 und Art. 393
Ziff.
2 des Zivilgesetzbuches (ZGB) beziehungsweise ab 1. Januar 2013 Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 in Verbindung mit Art. 395 ZGB handelt
(
Urk.
3/3).
Eine Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbedürftige
Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und
deshalb vertreten werden muss
(Art. 394
Abs.
1 ZGB).
Die Erwachsenenschutzbehörde kann die Hand
lungsfähigkeit der
betroffenen Person entsprechend einschränken
(
Abs.
2)
.
Hin
sichtlich der Vermögensverwaltung wurde in der Errichtungsurkunde
(
Urk.
3/3) unter anderem festgehalten, dass
die
Beiständin
den Beschwerdeführer in allen sozialversicherungsrechtlichen Belangen zu vertreten und diesbezügliche An
sprüche zu klären sowie allfällige Zahlungen direkt in Empfang zu nehmen und nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahmen an verän
derte Verhältnisse zu stellen hat (
Ziff.
2
lit
. f und g). Dementsprechend
bean
tragte die
Beiständin
der Beschwerdegegnerin am
6.
Februar 2013 die Auszah
lung der Rente an den
gesetzlichen Betreuungsdienst (vgl.
Urk.
9/73), und ihr oblag auftragsgemäss die Meldung veränderter Verhältnisse.
3.3
Auch g
emäss Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
ha
ben
d
er Berechtigte oder sein gesetzlicher Vertreter sowie Behörden oder Dritte, denen
die Leistung zukommt, jede für den Leistungsanspruch wesentliche Än
derung,
namentlich eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder Er
werbsfähigkeit,
des Zustands der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten
Betreu
ungsaufwandes
oder Hilfebedarfs, des für den Ansatz der
Hilflosenentschädi
gung
und des
Assistenzbeitrages massgebenden Aufenthaltsortes sowie der persönlichen und
gegebenenfalls der wirtschaftlichen Verhältnisse des Versi
cherten unverzüglich der
IV-Stelle anzuzeigen.
Die
Beiständin
traf somit
auch gestützt auf diese Verordnungsbestimmung
eine
Meldepflicht, zumal sie
(bezie
hungsweise die Behörde)
die Rentenleistungen zur zweckgemässen Verwendung ausbezahlt erhielt
(vgl. Art. 20 ATSG) und der Beschwerdeführer offensichtlich aufgrund seiner psychischen Beeinträchtigung nicht in der Lage ist, seine An
gelegenheiten selbst zu besorgen.
3.4
Noch a
m 1
6.
Oktober 2013
, kurz vor Antritt der Untersuchungshaft
Ende Okto
ber 2013
,
war die
Beiständin
nach Lage der Akten darüber informiert, dass der Beschwerdeführer stationär in der Klinik
Z._
weile (vgl.
Urk.
9/78).
Dabei handelte es sich um eine fürsorgerische Unterbringung
; der Beschwerdeführer wurde im Jahr 2013 mehrfach von der Polizei festgenommen und wieder statio
när hospitalisiert
(vgl.
Urk.
9/87/53
oben
).
Es ist nicht glaubhaft, dass
die
Bei
ständin
nach ihr
er im Dezember 2012 erfolgten Ernennung über die zuvor statt
gefundenen strafrechtlich relevanten Tätigkeiten des Beschwerdeführers (vgl. dazu
Urk.
7/12/2 ff.)
und die im Jahr 2013
andauernden Ereignisse
nicht
im Bilde
gewesen sein sollte
, ist doch davon auszugehen, dass diese zur
Verbei
ständung
geführt haben. Mithin musste sie damit rechnen, dass meldepflichtige Veränderungen eintreten könnten, zumal davon auszugehen ist, dass auch der Strafverteidiger des Beschwerdeführers (vgl.
Urk.
7/4/2) über die Beistandschaft informiert gewesen sein dürfte und nicht anzunehmen ist, dass er die
Beiständin
nicht in Kenntnis setzte. Es ist
insbesondere
nicht
nachvollziehbar, dass die
Beiständin
, gerade da die Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer offenbar schwierig und er bereits seit längerer Zeit strafrechtlich auffällig
und
immer wieder
fürsorgerisch untergebracht
war, sich nicht stärker um Informationen bemühte
, beispielsweise durch Nachfragen bei den Eltern des Beschwerdefüh
rers
.
Diese wurden spätestens anlässlich der Begutachtung
im Strafverfahren
im November 2012 vom Gutachter über die ihrem Sohn zur Last gelegten Taten
informiert (vgl.
Urk.
7/12/3 oben) und waren auch über die Beistandschaft in Kenntnis gesetzt worden (vgl.
Urk.
3/3 letzte Seite).
Das Bundesgericht hat in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Meldepflicht bejaht bei einem Vor
mund, der durch zielgerichtete Befragung die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit der versicherten Person hätte erfahren können (BGE 112 V 101).
Im Gegensatz zur dort geschilderten Sachlage liegt hier jedoch in Gesamtwürdigung der Um
stände, insbesondere in Anbetracht des bei Einsetzung der
Beiständin
schon an
dauernden strafrechtlich relevanten Verhaltens des Beschwerdeführers, keine leichte, sondern eine grobfahrlässige Verletzung der Melde- und Auskunfts
pflicht durch die
Beiständin
vor.
Sie selbst hat denn auch in ihrer ersten schrift
lichen Stellungnahme zur Rückforderungsverfügung
(
Urk.
7/21)
nicht
ihren oder den
guten Glauben
des Beschwerdeführers
geltend gemacht
, sondern ein „
Här
tefallgesuch
“ gestellt.
3.5
Selbst
wenn die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, muss die
betroffene Person sich die Handlungen
-
vorliegend die
Unterlassungen -
des Beistands oder der
Beiständin
anrechnen oder gefallen lassen
(Art. 394
Abs.
3 ZGB)
.
Da nach dem Gesagten der gute Glaube zu verneinen ist,
muss das Vorliegen einer grossen Härte nicht geprüft werden. Demnach
hat die Beschwerdegegnerin zu Recht dem Erlassgesuch nicht stattgegeben.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
4.
4.1
Das Verfahren ist kostenlos (Art
. 69 Abs. 1
bis
IVG e
contrario
). Demzufolge ist die
bereits
bewilligte unentgeltliche Prozessführung (vgl.
Urk.
10) gegenstands
los.
4.2
Nach § 34
Abs.
3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7
Abs.
1 der seit
1.
Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Ge
bühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (
GebV
SVGer
) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.
4.3
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers machte mit
Honorar
note
vom 1
6.
Oktober 2015 (
Urk.
21/1-2) einen Aufwand von insgesamt 16 Stunden und
5
Minuten geltend. Dies erscheint
der Bedeutung der Streitsa
che und der Schwierigkeit des Prozesses
nicht
als
angemessen. Insbesondere
beinhaltet der Aufwand für Mails und Telefonate mit der
Beiständin
ab 2
1.
April 2015
insgesamt
eine
Stunde und
50
Minuten,
was
angesichts des ver
hältnismässig einfachen und durch die Erwachsenenschutzbehörde wohl genü
gend dokumentierten Sachverhalts überhöht und
um eine Stunde zu kürzen ist. Auch erscheint ein Gesamtaufwand von fünfeinhalb Stunden für die Ausarbei
tung der
lediglich
siebenseitigen Beschwerde als zu hoch
;
dafür ist ein Aufwand von drei Stunden angemessen. Warum die Rechtsanwältin bei
Mandatseröff
n
ung
am 1
6.
April 2015
(vgl.
Urk.
21/2)
die Akten der Beschwerdegegnerin
erst am 1
1.
Mai 2015 (vgl.
Urk.
7/36)
einforderte und unter anderem
wegen dieser späten Aktenkennt
nisnahme
(vgl.
Urk.
1 S. 9)
einen zweiten Schriftenwechsel wünschte, ist
nicht ganz nachvollziehbar, weshalb der dadurch entstandene Aufwand von insgesamt eineinhalb Stunden für das Verfassen der
ohnehin nur
einseitigen Replik
nicht vollumfänglich von der Gerichtskasse zu tragen
ist
. Diese Position wird
deshalb
um eine halbe Stunde gekürzt. Nicht zu entschädi
gen, da ohne ersichtlichen Bezug zur Streitsache, sind die Aufwendungen für Korrespondenz mit der
Sanitas
im Umfang von 20 Minuten.
Somit ist der geltend gemachte Aufwand um vier Stunden und 20 Minuten auf 11 Stunden 35 Minuten
, entsprechend
Fr.
2‘494.--,
zu kürzen
und
die zu ent
schädigenden Barauslagen reduzieren sich beim
Ansatz
von 3 % damit auf Fr. 74.80.
Somit ist Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, mit
Fr.
2‘694.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
Der Beschwerdeführer ist auf
§
16
Abs.
4
GSVGer
hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.