# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f4077110-0ab0-4917-ae22-07c58e88a7c3
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ B. Y. (nachfolgend Beschwerdeführer) meldete sich nach der Trennung von seiner
Ehefrau, mit der er im zürcherischen A. wohnhaft war, am 1. Mai 2005 in B. als an der
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I.-strasse 000 wohnhaft an. Die Steuererklärungen für die Steuerperioden 2005 bis
2007 reichte er in der Gemeinde B. ein. Per 1. Januar 2006 mietete er ein Zimmer in C.,
Zürich. Am 15. Juli 2007 meldete er sich unter Angabe des Wegzugs nach Mexiko in B.
ab.
Für die Staats- und Gemeindesteuern 2005 wurde der Beschwerdeführer vom
kantonalen Steueramt im Einspracheverfahren mit einem steuerbaren Einkommen von
Fr. 20'200.-- und ohne steuerbares Vermögen rechtskräftig veranlagt. Mit zwei
Einspracheentscheiden vom 6. November 2008 wurde der Beschwerdeführer für das
Jahr 2006 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 58'800.-- und ohne steuerbares
Vermögen sowie für das erste Halbjahr 2007 (Steuerpflicht bis 15. Juli 2007) mit einem
steuerbaren Einkommen von Fr. 31'800.-- zum Satz von Fr. 58'700.-- und ohne
steuerbares Vermögen veranlagt. Gegen diese Einspracheentscheide erhob der
Beschwerdeführer am 8. Dezember 2008 Rekurs. Dabei bestritt er die Steuerhoheit der
Gemeinde B. und des Kantons St. Gallen. Eventualiter beantragte er, es seien
zusätzliche Mehrkosten des Wochenaufenthalts zum Abzug zuzulassen. Mit Entscheid
vom 9. Juli 2009 hiess die Verwaltungsrekurskommission diese beiden Rekurse
teilweise gut. Die Steuerpflicht im Kanton St. Gallen für das Jahr 2006 und vom
1. Januar bis 15. Juli 2007 wurde bejaht, das steuerbare Einkommen jedoch auf
Fr. 54'300.-- (2006) bzw. Fr. 29'100.-- zum Satz von 50'600.-- (2007) herabgesetzt. Der
Entscheid erwuchs in Rechtskraft.
B./ Mit E-Mail vom 12. Mai 2009 teilte eine Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung E.,
Zürich, dem für B. zuständigen Steuerkommissär mit, dass der Beschwerdeführer am
14. Juli 2008 von Mexiko herkommend zugezogen sei. Der Steuerkommissär leitete
daraufhin Abklärungen zum Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers zwischen dem
16. Juli 2007 und dem 14. Juli 2008 ein. Der Beschwerdeführer wurde mit Schreiben
vom 27. Oktober 2009 aufgefordert, für jene Zeit Beweismittel zur Begründung eines
neuen Lebensmittelpunktes einzureichen. Mit Schreiben vom 10. November 2009 gab
der Beschwerdeführer an, sein Lebensmittelpunkt befinde sich seit Anfang 2006 nicht
mehr in B.
Mit Verfügung vom 1. Dezember 2009 stellte das kantonale Steueramt (nachfolgend
Beschwerdegegner) fest, der Beschwerdeführer sei für die Zeit vom 16. Juli bis 31.
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Dezember 2007 kraft persönlicher Zugehörigkeit im Kanton St. Gallen in der Gemeinde
B. unbeschränkt steuerpflichtig. Gegen diese Feststellungsverfügung erhob der
Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Vertreterin vom 30. Dezember 2009 Einsprache.
Mit Entscheid vom 10. Mai 2010 wies der Beschwerdegegner die Einsprache ab.
C./ Gegen den Einspracheentscheid reichte der Beschwerdeführer durch seine
Vertreterin am 9. Juni 2010 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission (nachfolgend
Vorinstanz) ein. Er beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die
Feststellung, dass für die Periode vom 16. Juli bis 31. Dezember 2007 im Kanton St.
Gallen weder kraft persönlicher noch kraft wirtschaftlicher Zugehörigkeit eine
Steuerpflicht bestehe.
Mit Entscheid vom 8. Dezember 2011 wies die Vorinstanz den Rekurs ab. Dies wurde
im Wesentlichen damit begründet, dass es dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner
Mitwirkungspflichten nicht gelungen sei, die Begründung eines neuen steuerlichen
Wohnsitzes im Ausland nachzuweisen. Es müsse deshalb für das Jahr 2007 von einem
Fortbestehen des bisherigen Wohnsitzes in B. im Kanton St. Gallen ausgegangen
werden.
D./ Durch seine Vertreterin erhob der Beschwerdeführer gegen den Rekursentscheid
am 16. Januar 2012 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Darin werden sinngemäss
unter anderem folgende Anträge und Feststellungsbegehren gestellt: Der Entscheid
vom 8. Dezember 2011 sei mangels gesetzlicher Grundlage und wegen krassem
Ermessensmissbrauch im Hinblick auf den Lebensmittelpunkt aufzuheben. Es sei
festzustellen, dass in der Periode vom 16. Juli bis 31. Dezember 2007 bzw. seit dem
Wegzug des Beschwerdeführers am 15. Juli 2007 weder die Gemeinde B. noch der
Kanton St. Gallen über eine Steuerhoheit verfügen. Es sei festzustellen, dass sich der
Lebensmittelpunkt von B. Y. gestützt auf die Doppelbesteuerungsabkommen der
Schweiz und der Vereinigten Staaten von Amerika (SR 0.672.933.61, abgekürzt DBA
CH-USA) sowie der Schweiz und Mexiko (SR 0.672.956.31, abgekürzt DBA CH-MEX)
für die Periode vom 16. Juli bis 31. Dezember 2007 an seinem Arbeitsort in Las Vegas
(Nevada, USA) befunden hat. Es sei zudem festzustellen, dass sich alternierend sein
ideeller Lebensmittelpunkt im Raum Zürich Nord, in C., befunden hat.
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Die Beschwerde wurde namentlich damit begründet, dass es für die Begründung einer
persönlichen Zugehörigkeit zur Gemeinde B. und dem Kanton St. Gallen an einer
gesetzlichen Grundlage mangle und dem Beschwerdeführer keine Beweispflicht für
den Nachweis steuerbegründender Tatsachen obliege.
Mit Vernehmlassung vom 23. Januar 2012 bzw. vom 8. Februar 2012 beantragten die
Vorinstanz und der Beschwerdegegner die kostenpflichtige Abweisung. Mit Eingabe
vom 23. Februar 2012 nahm der Beschwerdeführer Stellung zur Vernehmlassung.
Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird - soweit erforderlich - in den

## Considerations

nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
In inhaltlicher Hinsicht ist zu beachten, dass in der Beschwerde vom 16. Januar 2012
teilweise in pauschaler Weise auf die Vorbringen in den vorinstanzlichen Eingaben
verwiesen wird. Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts sind solche
pauschalen Verweise auf die Ausführungen in den Eingaben an die Vorinstanzen als
Begründung ungenügend, da daraus nicht hervorgeht, in welchen Punkten und aus
welchen Gründen der Entscheid der Vorinstanz angefochten wird. Es ist nicht die
Aufgabe der Rechtsmittelinstanz, in den vorinstanzlichen Eingaben nach Gründen zu
suchen, weshalb der Entscheid der Vorinstanz unrichtig sein könnte (vgl. anstatt vieler
VerwGE B 2011/99 vom 14. Februar 2012 E. 1.2.; oder B 2012/20 vom 3. Juli 2012
E. 1., beide abrufbar unter www.gerichte.sg.ch). Soweit also in der Beschwerdeschrift
pauschal auf Vorbringen vor der Vorinstanz verwiesen wird, ist mangels begründeter
Vorbringen darauf nicht einzutreten.
Weiter ist festzuhalten, dass sich der Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens auf
die Feststellung der unbeschränkten Steuerpflicht des Beschwerdeführers vom 16. Juli
bis 31. Dezember 2007 beschränkt. Über die Steuerpflicht des Beschwerdeführers vom
1. Januar bis 15. Juli 2007 in der Gemeinde B. wurde bereits rechtskräftig entschieden.
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Soweit sich die Vorbringen in der Beschwerde auf eine ausserhalb des
Streitgegenstandes liegende Frage beziehen - wie etwa die Steuerpflicht im Zeitraum
vom 1. Januar bis 15. Juli 2007 oder eine allfällige Veranlagung des Beschwerdeführers
- ist darauf nicht einzutreten.
Folglich ist unter den erwähnten Vorbehalten auf die Beschwerde einzutreten.
2. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die Gemeinde B. und der Kanton
St. Gallen ihr unbeschränktes Besteuerungsrecht mit seinem Wegzug am 15. Juli 2007
verloren haben. In formell-rechtlicher Hinsicht bestreitet er jegliche
Mitwirkungspflichten bei der Feststellung seiner Steuerpflicht und bringt vor, dass die
Vorinstanz seine Steuerpflicht unter Verletzung der steuerrechtlichen Beweislastregeln
festgestellt habe.
2.1. Eine natürliche Person ist im Kanton aufgrund ihrer persönlichen Zugehörigkeit
steuerpflichtig, wenn sie hier ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt hat
(Art. 13 Abs. 1 StG). Den steuerrechtlichen Wohnsitz im Kanton hat eine Person unter
anderem, wenn sie sich hier mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 13
Abs. 2 StG; Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten
Steuern der Kantone und Gemeinden, SR 642.14, abgekürzt StHG). Massgebend ist
dabei der Ort des Lebensmittelpunktes bzw. der Mittelpunkt der Lebensinteressen in
persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht (BGE 125 I 54 E. 2; Weidmann/ Grossmann/ 
Zigerlig, Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern 1999, S.
21).
2.2. In Bezug auf die Beweislast gilt grundsätzlich, dass steuerbegründende Tatsachen
von der Steuerbehörde nachzuweisen sind, wohingegen dem Steuerpflichtigen die
Beweislast für steueraufhebende bzw. -mindernde Tatsachen obliegt (Weidmann/ 
Grossmann/ Zigerlig, a.a.O., S. 21). Die Steuerbehörde hat demnach den steuerlichen
Wohnsitz, der die persönliche steuerrechtliche Zugehörigkeit begründet, als
Voraussetzung der Besteuerung nachzuweisen. Der Hauptbeweis gilt in der Regel als
erbracht, wenn der von der Steuerbehörde angenommene Wohnsitz als sehr
wahrscheinlich erscheint. Diesfalls obliegt es dem Pflichtigen, den Nachweis für den
von ihm behaupteten Lebensmittelpunkt ausserhalb des Kantons zu erbringen. Diese
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Regel gilt für das internationale und interkantonale Verhältnis (BGer 2P.186/2004 vom
15. Februar 2005 E. 2.3; BGer 2C_175/2008 vom 22. August 2008 E. 3.2.). Nach
bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt eine Steuerpflicht dann als sehr
wahrscheinlich, wenn sich das Hauptsteuerdomizil bereits seit längerer Zeit
unangefochten in diesem Kanton befand. Im Zweifel, d.h. wenn der Nachweis der
Wohnsitzverlegung nicht erbracht ist, ist das bisherige Domizil als fortbestehend zu
betrachten. Der Wille zur Wohnsitzverlegung genügt jedenfalls nicht zur Begründung
eines neuen steuerrechtlichen Wohnsitzes; dieser muss vielmehr in die Tat umgesetzt
sein, d.h. der Pflichtige muss für die betreffende Zeit den Mittelpunkt seiner
Lebenstätigkeit schon an den neuen Ort verlegt haben (vgl. BGer 2P.186/2004 vom
15. Februar 2005 E. 2.3; zum Ganzen VerwGE B 2010/248 vom 26. Januar 2011
E. 2.1.).
Das Bundesgericht erkennt zudem neben der generellen steuerrechtlichen
Beweislastregel eine Mitwirkungs- und Auskunftserteilungspflicht des Steuerpflichtigen
bezüglich der für die Besteuerung massgebenden Umstände. In diesem Sinne hat der
Steuerpflichtige darzulegen, dass eine Wohnsitzverlegung stattgefunden hat. Dazu
gehört nicht nur der Nachweis der endgültigen Lösung der Verbindung zum bisherigen
Steuerdomizil, sondern auch die Darstellung der Umstände, welche zur Begründung
des neuen Wohnsitzes geführt haben (zum Ganzen BGer 2C.355/2010 vom
7. Dezember 2010 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). Der Einwand des
Beschwerdeführers, es verstosse gegen das Rückwirkungsverbot, dass sich der
Beschwerdegegner nachträglich auf den Bundesgerichtsentscheid vom 7. Dezember
2010 berufe, schlägt fehl. Das Verbot der Rückwirkung bezieht sich auf Erlasse, welche
zum Zeitpunkt der Verwirklichung des Sachverhalts dem Beschwerdeführer noch nicht
bekannt waren (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich
2010, Rz. 330). Die Berufung auf den genannten Entscheid verstösst nicht gegen das
Rückwirkungsverbot, da es sich zum einen lediglich um die Bestätigung einer
langjährigen und insbesondere bereits vor Erlass der Feststellungsverfügung vom 1.
Dezember 2009 geübten Rechtsprechung handelt. Zum anderen stützt sich der
Entscheid in keiner Weise auf einen neuen Erlass.
Die Vorinstanz hat zu Recht dargelegt, dass aufgrund der in Rechtskraft erwachsenen
Steuerveranlagungen für die Jahre 2005 und 2006 sowie für den Zeitraum vom 1.
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Januar bis 15. Juli 2007 bereits seit längerer Zeit unangefochten das
Hauptsteuerdomizil des Beschwerdeführers in der Gemeinde B. und im Kanton
St. Gallen bestand. Ebenfalls hat sie richtigerweise festgestellt, dass den
Beschwerdeführer bezüglich des Nachweises der Begründung eines neuen Wohnsitzes
eine Mitwirkungspflicht trifft. Von einer falschen Anwendung der Beweislastregeln - wie
vom Beschwerdeführer behauptet - kann also keine Rede sein.
2.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, mit der Eingabe vom 14. Oktober 2010 habe er
den Gegenbeweis erbracht, dass seine subjektive Steuerpflicht an einem anderen Ort
liege. Dort sei dargelegt worden, dass der Beschwerdeführer Verwaltungsratsmandate
bei drei amerikanischen Bohrgesellschaften (O. Corp., R. Corp. und T. Corp.) innehabe.
Aufgrund seiner leitenden Stellung bei diesen Firmen sei von einem massgeblichen
Aufenthalt des Beschwerdeführers am Sitz der Gesellschaften in Las Vegas (Nevada,
USA) auszugehen.
Es trifft zu, dass im interkantonalen Verhältnis - entgegen der üblichen Besteuerung am
Ort der Wohnstätte - leitende Angestellte grundsätzlich am Arbeitsort besteuert werden
(P. Locher, Einführung in das interkantonale Steuerrecht, 3. Aufl., Bern 2009, S. 31 mit
Hinweisen; BGE 101 Ia 557 E. 4a). Der Beschwerdeführer verkennt aber zum einen,
dass sich diese Rechtsprechung auf das interkantonale und nicht auf das internationale
Verhältnis bezieht. Zum anderen liegt eine leitende Stellung im Sinne der
Rechtsprechung nur vor, wenn es sich um ein volkswirtschaftlich bedeutendes
Unternehmen handelt, der Steuerpflichtige eine besondere Verantwortung trägt und
zahlreichen Personen vorsteht (Locher, a.a.O., S. 31; Zweifel/Hunziker, in: Zweifel/ 
Beusch/Mäusli-Allenspach [Hrsg.], Interkantonales Steuerrecht, Rz. 53 zu § 6, jeweils
mit weiteren Hinweisen; BGE 132 I 29 E. 4.3). Der Beschwerdeführer hat aber nicht
dargelegt und keine Beweise dafür offeriert, dass er eine leitende Stellung im Sinne des
Bundesgerichts innehat. Eine Wohnsitzbegründung infolge leitender Stellung ist folglich
nicht rechtsgenüglich erwiesen.
2.4. Der Beschwerdeführer rügt weiter, dass die Vorinstanz verkannt habe, dass er
seinen Lebensmittelpunkt gestützt auf das DBA CH-USA bzw. das DBA CH-MEX in
Las Vegas habe. Er beantragt in der Folge die Feststellung, dass sich gestützt auf Art.
4 Abs. 3 lit. b DBA CH-USA und Art. 4 Abs. 2 lit. b DBA CH-MEX sein
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Lebensmittelpunkt zwischen dem 16. Juli und 31. Dezember 2007 in Las Vegas und
alternierend in C. befunden habe.
Obwohl er bereits von der Vorinstanz darauf hingewiesen wurde, übersieht der
Beschwerdeführer erneut, dass auch im Anwendungsbereich von
Doppelbesteuerungsabkommen zunächst nach schweizerischem Recht zu beurteilen
ist, ob die Voraussetzungen der subjektiven und objektiven Steuerpflicht erfüllt sind.
Erst wenn der staatliche Steueranspruch bejaht wurde, ist mittels des entsprechenden
Doppelbesteuerungsabkommens festzustellen, ob der bestehende Steueranspruch
dadurch allenfalls beschränkt wird (P. Locher, Einführung in das internationale
Steuerrecht der Schweiz, 3. Aufl., Bern 2005, S. 95 mit Hinweisen).
Vorliegend geht es einzig um die Feststellung der Steuerpflicht des Beschwerdeführers.
Die steuerrechtliche Veranlagung, in der sich die Frage einer allfälligen Beschränkung
der grundsätzlich festgestellten Steuerpflicht stellt, ist nicht Gegenstand dieses
Verfahrens. Folglich ist vorliegend weder das DBA CH-USA noch das DBA CH-MEX
massgeblich.
Dem Feststellungsbegehren wird angesichts der dargelegten sekundären
Anwendbarkeit des Doppelbesteuerungsabkommens, des auf die Feststellung der
Steuerpflicht des Beschwerdeführers beschränkten Streitgegenstandes und angesichts
dessen, dass ein entsprechendes Feststellungsinteresse weder begründet noch
ersichtlich ist, nicht entsprochen. Im Übrigen wäre eine Ansässigkeit des
Beschwerdeführers in Las Vegas nach den entsprechenden Bestimmungen des US-
amerikanischen Rechts zu bestimmen (Art. 4 Abs. 1 lit. a DBA CH-USA). Diesbezüglich
fehlt es vorliegend an der Steuer- und Gerichtshoheit.
3. Im Folgenden ist gemäss dem hiesigen Steuerrecht zu prüfen, wo der
Beschwerdeführer für den strittigen Zeitraum steuerpflichtig war bzw. ob er nach seiner
polizeilichen Abmeldung in B. am 15. Juli 2007 überhaupt einen neuen Wohnsitz
begründet hat.
3.1. Der Beschwerdeführer bringt in diesem Sinne vor, dass sich sein
Lebensmittelpunkt nach seiner Abmeldung nicht mehr in B., sondern in Las Vegas
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sowie alternierend im Raum Zürich-Nord befunden habe. Überdies habe die Vorinstanz
verkannt, dass seine Steuerpflicht gemäss Art. 19 Abs. 2 StG mit dem Wegzug aus
dem Kanton geendet habe. Die Feststellung der Steuerpflicht trotz nachgewiesener
Abmeldung stehe in klarem Widerspruch zum Gesetzeswortlaut und verletze daher das
Legalitätsprinzip und den Grundsatz von Art. 127 Abs. 1 der Bundesverfassung (SR
101; abgekürzt BV), wonach jede Besteuerung einer gesetzlichen Grundlage bedürfe.
Es ist vorwegzunehmen, dass sich der Lebensmittelpunkt nach der Gesamtheit der
objektiven, äusseren Umstände, aus denen sich die materiellen und ideellen
(Angehörige, Freundes- und Bekanntenkreis) Interessen erkennen lassen, und nicht
etwa nach den bloss erklärten Wünschen der steuerpflichtigen Person bestimmt (BGE
123 I 289 E. 2b mit Hinweisen; VerwGE B 2010/248 vom 26. Januar 2011 E. 2.1.). Die
gefühlsmässige Bevorzugung eines Ortes ist nicht massgebend, mithin ist der
Steuerwohnsitz nicht frei wählbar (BGer 2C.614/2011 vom 4. Mai 2012 E. 3.2). Das
polizeiliche Domizil ist nicht von entscheidender Bedeutung. Dieses bildet lediglich ein
äusseres Merkmal, das ein Indiz für den steuerrechtlichen Wohnsitz bilden kann, wenn
auch das übrige Verhalten dafür spricht (statt vieler BGE 132 I 29 E. 4.1). Im Zweifelsfall
ist auf den Ort abzustellen, zu dem die stärkere Beziehung unterhalten wird, was
wiederum anhand der Gesamtheit der Umstände zu beurteilen ist. Bei unselbständigen
Erwerbenden ist der Lebensmittelpunkt in der Regel jener, von dem aus der täglichen
Arbeit nachgegangen wird (zum Ganzen BGer 2C_175/2008 vom 22. August 2008 E.
3.1 mit Hinweisen).
Die Berufung auf verschiedene bzw. alternierende Wohnorte ist somit nicht möglich. Es
ist aber im Folgenden zu prüfen, ob der Beschwerdeführer in einem der angerufenen
Orte in der fraglichen Periode einen neuen Wohnsitz begründet hat.
3.2. Der Beschwerdeführer möchte in erster Linie einen Wohnsitz im Ausland
begründet wissen.
Es entspricht einer konstanten Praxis des Bundesgerichts zur direkten Bundessteuer,
dass für die Wohnsitzverlegung ins Ausland die blosse Lösung der Verbindungen zum
bisherigen Wohnsitz nicht genügt. Es ist viel entscheidender, dass nach den gesamten
Umständen ein neuer Wohnsitz begründet worden ist. Der Begriff des Wohnsitzes
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gemäss Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (SR 642.11) lehnt sich
weitgehend an jenen des Zivilgesetzbuches (SR 210, abgekürzt ZGB) an. Dabei gilt
nach wie vor, dass niemand an mehreren Orten zugleich Wohnsitz haben kann. Auch
für das Steuerrecht gilt, dass der einmal begründete Wohnsitz bis zum Erwerb eines
neuen bestehen bleibt (Wohnsitzfiktion; Art. 24 Abs. 1 ZGB). Folglich ist es nicht
entscheidend, wann sich der Steuerpflichtige am bisherigen Wohnort abgemeldet oder
diesen verlassen hat. Der Steuerpflichtige hat daher die direkte Bundessteuer zu
entrichten, bis er nachweisbar im Ausland einen neuen Wohnsitz begründet hat. Das
Bundesgericht stellt dazu weiter fest, dass eine andere Sichtweise eine zu grosse
Missbrauchsgefahr bergen würde (BGer 2C.614/2011 vom 4. Mai 2012 E. 3.3 mit
Hinweisen). Diese gefestigte Praxis gilt für die Staats- und Gemeindesteuern
gleichermassen (StB 13 Nr. 1). Sie wurde in der Literatur zwar teilweise scharf kritisiert,
vom Bundesgericht aber jüngst erneut bestätigt. Dabei hielt das Bundesgericht
insbesondere fest, dass die dargelegte Praxis der Rechtssicherheit dienlich ist und
keinen Verstoss gegen das Legalitätsprinzip begründet (BGer 2C.641/2011 vom 4. Mai
2012 E. 3.6.1 f.). Der Nachweis der Begründung eines neuen Wohnsitzes gilt
namentlich dann als erbracht, wenn der Steuerpflichtige im Ausland besteuert wird,
oder nachweist, dass er von der Steuerpflicht befreit ist (BGer 2C.614/2011 vom 4. Mai
2012 E. 3.6.3 mit Hinweisen).
Angesichts der dargelegten Rechtsprechung ist festzuhalten, dass die Vorinstanz zu
Recht festgestellt hat, dass die blosse Abmeldung noch nicht zum automatischen Ende
der Steuerpflicht des Beschwerdeführers in B. bzw. im Kanton St. Gallen geführt hat.
Eine Verletzung von Art. 127 Abs. 1 BV, wonach die Grundzüge der Besteuerung im
Gesetz selbst zu regeln sind, ist nicht nachvollziehbar. Die Vorwürfe der Verletzung des
Legalitätsprinzips zielen angesichts der erwähnten bundesgerichtlichen Praxis ins
Leere.
3.2.1. Eine Wohnsitzbegründung im Ausland aufgrund einer leitenden Stellung wurde
bereits ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er habe bereits seit
2005 über Verwaltungsratsmandate bei verschiedenen amerikanischen
Minengesellschaften verfügt. Im Jahr 2007 sei er als Verwaltungsrat für die O. Corp., R.
Corp. sowie T. Corp., alle mit Sitz in Las Vegas, tätig gewesen. Für sein Mandat bei der
T. Corp. habe er ein Jahreshonorar erhalten. Die anderen beiden Gesellschaften seien
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dazu noch nicht in der Lage gewesen. Weiter sei er für die O. GmbH und die T.
Switzerland GmbH, die jeweiligen Schweizer Tochtergesellschaften der O. Corp. und
der T. Corp. mit Sitz in C., im Treuhandverhältnis als Geschäftsführer tätig gewesen.
Zudem habe er sich während den Probebohrungen in Mexiko und Kanada jeweils vor
Ort befunden. Er sei für die Bohrlogistik und die Akquirierung der dafür notwendigen
Gelder zuständig gewesen. Zudem habe sein Sohn, M. Y., in den Jahren 2006 bis 2008
in San Diego studiert, was einen starken ideellen Anknüpfungspunkt für die
Begründung eines neuen Wohnsitzes im Ausland darstelle.
3.2.2. Das vom Beschwerdeführer Vorgebrachte genügt in keiner Weise, um
darzulegen, dass der Beschwerdeführer in Las Vegas einen neuen Wohnsitz begründet
hat. Der Beschwerdeführer legt wohl dar, dass er sich in Kanada und Mexiko zeitweise
wegen seiner Zuständigkeiten im Rahmen der Probebohrungen aufgehalten hat. Der
Beschwerde ist aber zu entnehmen, dass die einzelnen Bohrungen jeweils nicht länger
als drei Monate gedauert haben. Weiter bemerkte der Beschwerdeführer, dass er seine
amerikanischen Mandate bereits im Jahre 2008 aufgab. Vor diesem Hintergrund kann
keine Rede sein von einem Wegzug ins Ausland mit der Absicht des dauernden
Verbleibs. Das Dargelegte vermag allenfalls vorübergehende Auslandaufenthalte zu
begründen. Solche heben den einmal begründeten Wohnsitz aber nicht auf (StB 13 Nr.
1). Die geltend gemachte Tatsache, dass er während der fraglichen Periode auch als
Geschäftsführer für zwei Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz tätig war, ist sodann
vielmehr ein Indiz dafür, dass sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in
wirtschaftlicher Hinsicht nach wie vor in der Schweiz befand. Der Beschwerdeführer
hat weiter keinen Nachweis dafür erbracht, dass er im Ausland Steuern bezahlt hat
oder dort von der Steuerpflicht befreit wurde. Der Einwand des Beschwerdeführers,
dass er diesen Nachweis wegen des Doppelbesteuerungsverbots nicht zu erbringen
habe, entbehrt jeglicher Grundlage. Auch sonst fehlen jegliche glaubhafte Belege dafür,
wie oft sich der Beschwerdeführer tatsächlich in Las Vegas aufgehalten hat. Die
weiteren sich in den Akten befindenden Unterlagen (Powerpoint-Präsentationen,
Visitenkarten etc.) sind ebenfalls unbehelflich. Auch dass einer seiner Söhne von 2006
bis 2008 in San Diego (Kalifornien, USA) studiert hat, begründet keine starke
persönliche Beziehung des Beschwerdeführers zu Las Vegas.
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3.2.3. Der Beschwerdeführer hat den Nachweis für einen neuen Wohnsitz im Ausland
nicht erbracht. Ein damit begründetes Ende der Steuerpflicht des Beschwerdeführers
an seinem bisherigen Wohnort ist somit auszuschliessen.
3.3. Weiter ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer ab dem 16. Juli 2007 einen
Wohnsitz im Kanton Zürich begründet hat.
3.3.1. Bei einem Wohnsitzwechsel innerhalb der Schweiz, gilt der Wechsel vom altem
zum neuen Wohnort dann als vollzogen, wenn die Absicht des dauernden Verbleibs am
neuen Wohnort tatsächlich gelebt wird und durch diesen Aufenthalt eine Verschiebung
des Lebensmittelpunktes stattfindet (VerwGE B 2010/248 vom 26. Januar 2011 E. 2.1.).
3.3.2. Soweit sich der Beschwerdeführer auf einen neuen Wohnsitz im Raum Zürich-
Nord beruft, ist zu bemerken, dass der Beschwerdeführer bereits darauf hingewiesen
wurde, dass ein neuer Wohnsitz nicht in einem mehr oder weniger ausgedehnten
Gebiet, sondern nur an einem ganz bestimmten Ort begründet werden kann (SGE 2010
Nr. 32 E. 2.b)cc) mit Hinweis auf BGer 2A.475/2003 vom 26. Juli 2004 E. 2.3). Ein
Wohnsitz im Raum Zürich-Nord fällt daher von Anfang an ausser Betracht, da nicht
dargelegt wird, wo genau sich der neue Wohnsitz des Beschwerdeführers im Kanton
Zürich befinden soll. Der Beschwerdeführer beruft sich jedoch auch auf einen neuen
Wohnsitz in der Gemeinde C. Diesbezüglich bringt er vor, dass er dort seit dem
1. Januar 2006 ein Zimmer gemietet habe, welches er bis zu seiner Anmeldung in E.
am 14. Juli 2008 behalten habe. Mittlerweile lebe er zusammen mit seinem Sohn, P. Y.,
in A., Zürich, in einer Wohngemeinschaft.
Als Anknüpfungspunkte für einen Lebensmittelpunkt in C. nennt er den Umstand, dass
seine drei Söhne – M., D. und P. Y. - heute in A. leben würden und der eine Sohn, P.
Y., früher in G. gelebt habe. Weiter sei er langjähriges, aktives Mitglied des Tennisclubs
A. gewesen und im März 2008 zum Vereinspräsidenten gewählt worden. Am 15. Januar
2007 hätten er und seine Söhne zwecks Erwerbs einer 4.5-Zimmer-Attikawohnung an
der U.-Strasse in A. die Q. AG mit Sitz in A. gegründet. Zudem habe er sich in zahn-/
ärztlicher Behandlung bei Ärzten in C., F. und A. befunden. Als Nachweise für einen
Lebensmittelpunkt in C. reicht er verschiedene Rechnungen ein, unter anderem für
Restaurant- und Arztbesuche, Taxifahrten etc. Er ist der Meinung, dass erheblich
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gewichtigere Anknüpfungspunkte für einen Lebensmittelpunkt in C. vorlägen, als für
einen solchen in B. Letzteres habe ihm ohnehin von Anfang an nur als Notschlafstelle
gedient und habe für ihn zu keinem Zeitpunkt einen Lebensmittelpunkt dargestellt.
3.3.3. Da sich das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdeführers bereits seit 2005 in der
Gemeinde B. befand, ist der Einwand des Beschwerdeführers, dass sich sein
Lebensmittelpunkt nie in B. befunden habe, unbeachtlich. Insofern als sich der
Beschwerdeführer auf sein Zimmer in C. beruft, ist ihm zu entgegnen, dass er dieses
bereits seit 1. Januar 2006 gemietet hat. Für die Periode vom 1. Januar bis 15. Juli
2007 hat er die entsprechenden Mietkosten als Mehrkosten bei auswärtigem Aufenthalt
abgezogen (Akten Vorinstanz, act. 7/V/11). Er hat schon damals in C. gearbeitet und
sich in der Wohnung in C. offensichtlich nur unter der Woche aufgehalten. Der
Beschwerdeführer kann sich nicht unter dem Vorwand, nach Mexiko auszureisen, in B.
abmelden und sich im Nachhinein auf das noch bestehende Zimmer in C. berufen, wo
er sich gemäss Aktenlage nie angemeldet hat. Ein solches Verhalten ist missbräuchlich
und nicht schützenswert. Zudem hat sich der Beschwerdeführer bereits am 14. Juli
2008 in der Gemeinde E. angemeldet und in der Beschwerdeschrift geltend gemacht,
dass er sich oft im Ausland befunden habe. Dies stellen wichtige Indizien dafür dar,
dass er sich nie mit der Absicht weiteren Verbleibs in C. niedergelassen hat.
Der Umstand, dass seine drei Söhne heute (im Jahr 2012) in A. wohnen, ist für eine
Wohnsitzbegründung des Beschwerdeführers sodann unbehelflich. Daraus geht in
keiner Weise hervor, worin eine enge Beziehung des Beschwerdeführers zur Gemeinde
C. in der Zeit vom 16. Juli bis 31. Dezember 2007 begründet wäre. Dasselbe gilt für die
eingereichten Belege, die sich allesamt auf einen vor der fraglichen Periode liegenden
Zeitraum beziehen. Auch die Behandlungen durch den in C. praktizierenden Zahnarzt,
Dr. S., und durch die Ärzte in F. bzw. A. sowie die Vereinsmitgliedschaft im Tennisclub
A. bzw. dessen Präsidium ab März 2008 vermögen nicht derart enge Beziehungen zur
Gemeinde C. zu begründen, dass ein sich dort befindender Wohnsitz anzunehmen
wäre. Ebenso unbehelflich ist die Gründung einer Gesellschaft mit Sitz in A. Abgesehen
davon, dass ein beabsichtigter Erwerb in der Gemeinde A. für den Nachweis des
dauernden Verbleibs in der Gemeinde C. ohnehin unbehelflich ist, ist festzuhalten, dass
der Kaufvertrag weder datiert noch unterschrieben ist (Akten Vorinstanz, act. 13/2). Die
Liegenschaft an der U.-Strasse wurde scheinbar auch nie erworben, zumal - soweit aus
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den Akten ersichtlich - weder der Beschwerdeführer noch einer seiner Söhne in der
Liegenschaft gewohnt hat bzw. wohnt. Wenn vom Beschwerdeführer auch nicht
geltend gemacht, so ist vollständigkeitshalber festzuhalten, dass sich auch aus der
Geschäftsführung der T. Switzerland GmbH und der O. GmbH keine Rückschlüsse auf
einen Wohnsitz in C. ziehen lassen: Es liegen keinerlei Hinweise für eine leitende
Stellung im Sinne der erwähnten Rechtsprechung vor (vgl. Erw. 2.3.). Zudem macht der
Beschwerdeführer selber geltend, dass er sich im massgeblichen Zeitraum mehrheitlich
im Ausland befunden habe. Weiter bestehen auch keinerlei Angaben über Art und
Umfang der geschäftsführenden Tätigkeit des Beschwerdeführers für die genannten
Gesellschaften.
4.3.4. Aufgrund des Dargelegten ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keinen
Nachweis dafür erbracht hat, dass er in C. mit der Absicht dauernden Verbleibs lebte
und dadurch eine Verschiebung seines Lebensmittelpunktes stattgefunden hat.
Folglich ist auch ein neuer Wohnsitz in C. abzulehnen.
5. Die Ausführungen zeigen, dass der Beschwerdeführer weder im Ausland noch in
einem anderen Kanton einen neuen Wohnsitz begründet hat. Die Vorinstanz hat folglich
zu Recht - mithin ohne Verletzung der im Steuerrecht geltenden Beweislastregeln und
der im öffentlich-rechtlichen Verfahrensrecht geltenden Untersuchungsmaxime - für
den Zeitraum vom 16. Juli bis 31. Dezember 2007 das Fortbestehen seines bisherigen
Wohnsitzes in B. festgestellt. Damit ist der Beschwerdeführer für die genannte Periode
nach wie vor in der Gemeinde B. im Kanton St. Gallen unbeschränkt steuerpflichtig. Im
Übrigen fehlen jegliche Anhaltspunkte für einen Ermessensmissbrauch seitens des
Beschwerdegegners und dafür, dass die Entscheide der Vorinstanz oder des
Beschwerdegegners auf einer unhaltbaren Sachverhaltsdarstellung sowie einer
willkürlichen Beweiswürdigung und Rechtsanwendung beruhen. Die Beschwerde und
die damit einhergehenden Feststellungsbegehren sind folglich abzuweisen.
6. (...).
Demnach hat das Verwaltungsgericht
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