# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a513e903-0370-4b43-ac59-1d182f6c9e87
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2002
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

I. A, geboren am 21. Januar 1969, Staatsangehörige von X, heiratete am 13. Februar 1993 B, welcher die Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich besitzt. Zwei Tage später reiste sie in die Schweiz ein. Am 23. April 1993 erhielt sie eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann. Mit Verfügung vom 10. Oktober 1994 wies die Fremdenpolizei des Kantons Zürich ein Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab, weil die Eheleute nicht mehr zusammenwohnten. Mit Verfügung vom 22. Februar 1995 wurde A wiedererwägungsweise dennoch eine befristete Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann erteilt, weil die Eheleute nach Durchführung eines Eheschutzverfahrens mittlerweile wieder zusammenlebten. Am 3. bzw. 19. April 1995 wurde dem Gesuch von A zum Stellenantritt als Buffettochter entsprochen. Seit dem 5. Juli 1997 leben die Eheleute unbestrittenermassen getrennt voneinander. Dennoch wurde A bis zum 15. März 2000 immer wieder die Aufenthaltsbewilligung zur Stellensuche bzw. zuletzt zufolge aufgetretener psychiatrischer Erkrankung zum Abwarten eines IV-Rentenentscheids verlängert. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach ihr mit Verfügung vom 8. Dezember 1999 wegen eines Invaliditätsgrades von 100 % eine volle Rente von monatlich Fr. 627.- bzw. 633.- mit Wirkung ab 1. Januar 1998 bzw. 1. Januar 1999 zu. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2000 wies die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich das Gesuch von A um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung – unter Ansetzung einer Frist bis 28. Februar 2001 zum Verlassen des zürcherischen Kantonsgebiets – mit der Begründung ab, sie habe seit der Aufgabe der ehelichen Wohngemeinschaft nie eine bewilligte Arbeitsstelle angetreten. Mit der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit könne nicht gerechnet werden, und sie habe vom Arbeitsamt und von der öffentlichen Fürsorge unterstützt werden müssen. Die Zulassung für einen erwerbslosen Aufenthalt falle ausser Betracht, und ausserdem müsse die ärztliche Behandlung nicht zwingend im Kanton Zürich durchgeführt werden.

## Considerations