# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a804c1dd-1cfb-4589-9310-690a6f5ad732
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
Mit angefochtener Verfügung vom 26. Januar 2015 (Urk. 2) verneinte die Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen
Leistungsan
spruch
von
X._
. Mit Beschwerde vom 11. Februar 2015 (Urk. 1) beziehungsweise vom 23. April 2015 (Urk. 9) beantragte der Versicherte, die Verfügung vom 26. Januar 2015 (Urk. 2) sei aufzuheben und es sei ihm Kosten
gutsprache für die beantragte Gesichtsepithese zu gewähren. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der
unentgeltlichen
Prozessführung.
2.
Mit Beschwerdeantwort vom 3. Juni 2015 (Urk. 14) beantragte die IV-Stelle die teilweise
Gutheissung
der Beschwerde im Sinne der Rückweisung der Angele
genheit zu weiteren Abklärungen. Namentlich sei unklar, zu welchem Zeitpunkt die Gesichtsepithese objektiv erstmals angezeigt gewesen wäre. Es seien daher weitere Abklärungen notwendig, um den Eintritt des Versicherungsfalles fest
zulegen (S. 1 f.).
In seiner Stellungnahme vom 2. Juli 2015 (Urk.
18)
erklärte sich der
Beschwer
-
de
führer
mit dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin einverstanden.

## Considerations

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:
1.
Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Be
-
schwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
2.
Nachdem übereinstimmende Anträge vorliegen und diese mit der Akten- und der Rechtslage im Einklang stehen, ist die Beschwerde in dem Sinne
gutzuheis
sen
, dass die angefochtene Verfügung vom 26. Januar 2015 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese weitere Ab
klärungen vornehme und hernach über den Anspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.
3.
3.
1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Ge
setzes über die Invalidenversicherung [IVG]) und auf Fr. 400.-- anzusetzen.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden
Be
schwerdegegnerin
aufzuerlegen.
Der Antrag auf unentgeltliche Prozessführung erweist sich angesichts des Ausgangs des Verfahrens
damit
als gegenstandslos.
3.
2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.
Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und beim
massgebenden
Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüg
lich Mehrwertsteuer) auf Fr. 1‘5
00.-- (in
klusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.