# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 817600d8-2e9a-537e-8e77-2117e4f66640
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Die Steuerpflichtigen sind verheiratet. Sie leben in C._ in einem Einfamilienhaus.
In der Steuererklärung, welche sie am 28. Juni 2015 für die Steuerperiode 2014 einreichten,  die Steuerpflichtigen ein Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit im Betrag von CHF 68‘835.- (Ehemann) bzw. CHF 54‘957.- (Ehefrau). Als Berufsauslagen machten sie für die Ehefrau unter anderem einen Abzug für Fahrkosten (Privatfahrzeug) im Betrag von CHF 7‘334.- (147 Arbeitstage mit zwei täglichen Fahrten à 23 km von C._ nach D._ sowie 73 Arbeitstage mit vier täglichen Fahrten à 13 km von C._ nach E._) geltend. Weiter machten sie einen Abzug für Unterhaltskosten ihrer Privatliegenschaft (Einfamilienhaus) von total CHF 6‘812.- geltend. Insgesamt ergab sich ein steuerbares Einkommen von CHF 72‘559.-.
Gemäss ordentlicher Veranlagungsanzeige vom 17. Dezember 2015 setzte die Kantonale Steuerverwaltung (nachfolgend: Steuerverwaltung) den Abzug für Fahrkosten der Ehefrau (Code 2.110) auf CHF 6‘062.- sowie den Abzug für Unterhaltskosten Privatliegenschaften (Code 4.310) auf CHF 3‘921.- fest. Unter Berücksichtigung der übrigen Steuerfaktoren ergab sich für die Steuerpflichtigen ein steuerbares Einkommen von CHF 77‘093.- (Kanton; geschuldete Steuer: CHF 5‘417.25) bzw. CHF 68‘353.- (Bund; geschuldete Steuer: CHF 673.-). Die Abweichungen gegenüber der Steuererklärung begründete die Steuerverwaltung wie folgt: „2110: 2 Arbeitswege“ sowie „4310: Folgende Kosten sind nicht abzugsberechtigt: Wasserverbrauch, Kaminfeger, Heizöl, Kabelanschlussgebühr/Urheberrechtsgebühren und Hausratversicherung“.
Gegen diese Veranlagung reichten die Steuerpflichtigen am 15. Januar 2016 Einsprache ein, welche die Steuerverwaltung mit Einspracheentscheid vom 9. Mai 2016 abwies.
B. Mit Eingabe vom 14. Juni 2016 (Datum der Postaufgabe) reichten die Steuerpflichtigen beim Kantonsgericht Freiburg eine Beschwerde ein. Sie stellen das Begehren, es sei der angefochtene Einspracheentscheid der Steuerverwaltung vom 9. Mai 2016 aufzuheben und die Fahrkosten der Ehefrau im Umfang von CHF 7‘334.- sowie die Prämien der Hausratversicherung im Umfang von CHF 194.- zum Abzug zuzulassen.
Der mit Verfügung vom 20. Juni 2016 festgesetzte Kostenvorschuss von CHF 400.- wurde  bezahlt.
In ihren Bemerkungen vom 16. August 2016 schliesst die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Am 19. September 2016 reichten die Beschwerdeführer ihre Gegenbemerkungen ein. Darin hielten sie im Wesentlichen an ihren Standpunkten fest. Ferner wiesen sie darauf hin, dass sich die Prämie der Gebäudeversicherung pro Jahr auf CHF 176.95 belaufe.
Kantonsgericht KG
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## Considerations

Erwägungen
I. Prozessuales