# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4a4838b2-8bc3-4fe4-a348-36ca88f95e36
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

– dass im Sinne einer Eventualbegründung auf Art. 257 Abs. 1 ZPO hinzuweisen ist, wonach Rechtsschutz im summarischen Verfahren gewährt wird, wenn zum einen der Sachverhalt unbestritten oder sofort beweisbar (lit. a) und zum anderen die Rechtslage klar ist (lit. b),
– dass blosses Glaubhaftmachen für die Geltendmachung des Anspruchs nicht genügt, sondern der Kläger den vollen Beweis der anspruchsbegründenden Tatsachen zu erbringen hat und der Rechtsschutz in klaren Fällen nicht gewährt werden kann, wenn die Gegenpartei die Tatsachen glaubhaft bestreitet, da diesfalls kein liquider Sachverhalt vorliegt (BGE 138 III 620 E. 5.1.1; BGE 138 III 123 E. 2.1.1),
– dass wenn die Anwendung einer Norm einen Ermessens- oder Billigkeitsentscheid des Gerichts mit wertender Berücksichtigung der gesamten Umstände erfordert (BGE 141 III 23 E. 3.2; BGE 138 III 123 E. 2.1.2.; Urteil des Bundesgerichts 4A_447/2011 vom 20. September 2011 E. 2.3), oder die beklagte Partei substantiiert und schlüssig Einwendungen
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vorträgt, die in tatsächlicher Hinsicht nicht sofort widerlegt werden können und die geeignet sind, die bereits gebildete richterliche Überzeugung zu erschüttern, keine klare Rechtslage vorliegt (vgl. Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK2 16 44 vom 15. Dezember 2016 E. 2),
– dass die Feststellung der Vorinstanz nicht zu beanstanden ist, wonach die Verfügung des Bezirksgerichts C._ vom 30. Mai 2017 die Vollstreckung des Willens von A._ durch den Berufungskläger im Ergebnis für abgeschlossen erklärt,
– dass diese Feststellung indessen nur in den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids explizit Eingang gefunden hat, welche nicht in Rechtskraft erwachsen,
– dass sich bereits aufgrund des beim Kantonsgericht O.3_ eingereichten Berufungsantrags von B._ auf Feststellung des abgeschlossenen Willensvollstreckermandates ergibt, dass keine Klarheit darüber herrscht, ob und inwiefern X._ noch Befugnisse aus seiner Stellung als Willensvollstrecker zukommen,
– dass überdies fraglich ist, wozu der Berufungskläger die streitige Überweisung veranlassen möchte, hat er doch bereits am 21. Oktober 2016 bzw. 22. November 2016 angekündigt, sein Mandat als Willensvollstrecker niederlegen und auf eine Entschädigung verzichten zu wollen,
– dass die Berufungsbeklagte die Zugehörigkeit der fraglichen Vermögenswerte zum Nachlass von A._ unter Bezugnahme auf im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Urkunden glaubhaft bestreitet,
– dass nach dem Gesagten keine Klarheit darüber besteht, ob und inwiefern dem Berufungskläger noch Befugnisse aus seiner Stellung als Willensvollstrecker zukommen und diese ihm überhaupt ein Verfügungsrecht über die fraglichen Vermögenswerte einräumen würden,
– dass selbst wenn auf die Berufung eingetreten werden könnte, der vorinstanzliche Entscheid nicht zu beanstanden und die Berufung abzuweisen wäre,
– dass bei diesem Ausgang des Verfahrens der Berufungskläger kostenpflichtig wird (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
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– dass die Verfahrenskosten in Anwendung von Art. 9 der Verordnung über die Gerichtsgebühren in Zivilsachen (VGZ; BR 320.210) auf CHF 1'500.00 festgesetzt werden,
– dass der nicht anwaltlich vertretenen Berufungsbeklagten gestützt auf Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO eine Umtriebsentschädigung in der Höhe von CHF 500.00 zuzusprechen ist,
– dass der Entscheid aufgrund der offensichtlichen Unbegründetheit der Berufung in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht (vgl. Art. 7 Abs. 2 lit. b Einführungsgesetz zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO; BR 320.100] und Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes [GOG; BR 173.000]),
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erkannt:
1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 1'500.00 gehen zu Lasten von X._ und werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss von CHF 2'000.00 verrechnet. Der daraus resultierende Restbetrag von CHF 500.00 wird durch das Kantonsgericht von Graubünden erstattet.
3. X._ hat die Y._ für das Berufungsverfahren aussergerichtlich mit CHF 500.00 zu entschädigen.
4. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.00 betreffende Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
5. Mitteilung an:

## Considerations