# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d196dd5e-6da7-4667-af36-1268c1fe1712
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Die B._ in D._ (im Folgenden: die Beklagte) umfasst eine grosse Zahl von Wohneinheiten (96 gemäss der Liste RG act. II/6). An deren einen mit der Bezeichnung C._ sind A._ (im Folgenden: die Kläger) berechtigt. Über die Verteilung der Heizkosten gibt es Differenzen zwischen den Klägern und der Verwaltung resp. den anderen Stockwerkeigentümern.
Das Reglement vom _ 2013, beschlossen von dreizehn "Begründern des Stockwerkeigentums", bestimmte, die Kosten für Betrieb, Unterhalt und Erneuerung der gesamten Heizungsanlage mit Warmwasserversorgung sollten "nach dem von der Heizfirma oder gegebenenfalls nach einem vom Verwalter aufgestellten Verteilschlüssel" auf die einzelnen Einheiten verlegt werden (RG act. II/5 S. 10 Art. 18).
B. Am _ 2018 fasste die Versammlung der Miteigentümer Beschluss über die Kostenverteilung für Heizung und Warmwasser. Die Kläger fochten diesen Beschluss an, und die Beklagte anerkannte die Klage, nachdem eine weitere Versammlung am _ 2019 über den Punkt neu entschieden hatte. Die Kläger hatten auch dieses zweite Mal gegen die vorgeschlagene und von der Versammlung angenommene Regelung gestimmt.
C. Die Kläger stellten am _ 2019 ein Schlichtungsbegehren und machten damit den Rechtsstreit im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO hängig (das Schlichtungsbegehren im Parallelfall 115-2020-16 / ZK1 21 154 datiert vom _ 2019). Sie erwirkten eine mit _ 2019 datierte Klagebewilligung, welche am _ 2019 bei ihrer Vertreterin einging (RG act. II/4). Am _ 2020 reichten sie beim Regionalgericht Surselva (im Folgenden nur Regionalgericht) die Klage auf Anfechtung von Beschlüssen der Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer ein. Sie verlangten in der Sache, wie schon im Schlichtungsverfahren:
Der Beschluss der B._ vom _ 2019 Punkt 3.2 betreffend:
a) die Jahresrechnung 2017/2018 sowie Heizkostenverteilung nach Wertquote, sowohl für den Grund- wie auch für den Verbrauchskostenanteil mit Wirkung auch für das Folgejahr sei aufzuheben.
Die Beklagte beantragte Abweisung der Klage.
D. Mit Urteil vom 24. Juni 2021 entschied das Regionalgericht (act. B.1, S. 16):
1. a) Die Klage wird teilweise gutgeheissen, und der Beschluss der B._ vom _ 2019 wird betreffend die Jahresrechnung/Rechnungsperiode 2017/2018 (Heizkostenverteilung
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sowohl für den Grund- als auch für den Verbrauchskostenanteil nach Wertquote) aufgehoben.
b) Im Hinblick auf den Beschluss der B._ vom _ 2019 betreffend die Jahresrechnung/Rechnungsperiode 2018/2019 (Heizkostenverteilung sowohl für den Grund- als auch für den Verbrauchskostenanteil nach Wertquote) wird die Klage abgewiesen.
2. a) Die Gerichtskosten in der Höhe von CHF 5'850.00 (Entscheidgebühr CHF 5'500.00, Pauschale für das Schlichtungsverfahren CHF 350.00) gehen je zur Hälfte zu Lasten der Parteien und werden in der Höhe von CHF 5'500.00 aus dem von den Klägern geleisteten Vorschuss bezogen.
b) Die Beklagte ist verpflichtet, A._ den Betrag von CHF 2'925.00 (CHF 2'750.00 + CHF 175.00) zu ersetzen.
c) Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations