# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9953f149-badf-4e05-9ff1-8db2da35cdd2
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1966 geborene
X._
war
als Aus
hilfe
mitarbeiter (Lagerist
)
in einem bis
2
6.
Oktober 2012
befri
steten
Arbeitsver
hältnis
bei
der
Y._
AG
angestellt und damit bei der Schweize
rischen Unfallversicherungsanstalt
(SUVA) gegen die
Folgen von Unfällen ver
sichert. A
m 2
4.
Oktober 2012
machte er
beim Aussteigen aus
dem Tram einen Fehltritt und
fiel
hin
. Dabei schlug er d
as linke Knie an und verletzte
sich in der Gesässgegend
und an
der Lenden
wirbelsäule
(
Schadenme
ld
ung vom 2
6.
Oktober
2012,
Urk.
11/
1
, vgl. auch
Urk.
11/24 S.
1
).
G
leichartige Unfälle beim Ausstei
gen
aus dem Tram
ha
tt
e
der Versicherte
bereits
am
2
4.
September 1986, am 1
5.
Febru
ar 1993 und am
7.
Februar 201
1
erlitten
(
Urk.
11/31 u
nd
Urk.
11/30
/27
).
D
ie SUVA
holte
medizinische Akten ein (
vgl.
Urk.
11/6
,
Urk.
11/14,
Urk.
11/16,
Urk.
11/21,
Urk.
11/23
,
Urk.
11/29
, Urk
11/
44)
und
erbrachte die gesetzlichen
Leistungen (Taggeld
und
Heilbehandlung). Am 1
2.
April
201
3
wurde durch
Kreis
arzt
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für
Orthopädische
Chirurgie
und Tramatologie
FMH
, eine ärztliche Un
tersuchung durchgeführt
(
Urk.
11/47
).
Gestützt auf
den Untersuchungsbericht
und die Ergänzungen von
Dr.
Z._
vom
7.
Mai 2013 (
Urk.
11/58) wurde
dem Versicherten
mit Schreib
en vom 14.
Mai 2013
die Ein
stellung der Leistungen
mangels Kausalität
der Restbeschwerden
mitgeteilt
(
Urk.
11/60). Mit Verfügung vom 2
1.
November 2013 stel
lte die SUVA
die Leis
tungen mit Wirkung per
1.
Mai 2013
förmlich
ein (
Urk.
11/82
, zum Entscheid
datum vgl.
Urk.
11/88 S. 6
)
.
Gegen diesen Entscheid
erhob der Ver
s
i
cherte am 7.
Januar 2014
Einsprache
(
Urk.
11/88 S.
1 ff.) und begründete diese
zusätzlich
mit
den
Eingaben vom
1.
September
2014 (Urk.
11/111),
3
0.
Oktober
2014
(
Urk.
11/115) und
3.
November
2014 (
Urk.
11/119). Mit Entscheid vom 1
8.
Dezem
ber 2014 (
Urk.
2
) hielt die SUVA an ihrem Entscheid fest und wies die Einsprache ab.
2.
Dagegen
erhob
der Versicherte
am
2
6.
Januar 2015
(
Urk.
1
) Beschwerde mit dem
Antrag, der Entscheid sei aufzuheben und es sei die Beschwer
de
gegnerin zu ver
-
pflichten,
über d
as Datum vom
1.
Mai 2013 hinaus weiterhin die
versiche
rungsrechtlichen Leistungen, insbesondere Taggelder, Heilungskosten, eventuell eine Rente und eine Integritätsentschädigung, zu erbringen
.
Weiter be
a
ntragte
er
einen zweiten Sc
hriftenwechsel sowie die unentg
eltliche Rechts
vetretung
(S. 2)
. Die SUVA schloss in ihrer Beschwe
rdeantwort vom 1
7.
Februar 2015 (
Urk.
10
) auf Abweisung der Beschwerde, wovo
n dem Beschwerdeführer am 2
5.
Februar 2015
Kenntnis gegeben wurde (
Urk.
13).
Zur Beschwerdeantwort
äusserte sich
der Beschwerdeführer mit Eingabe vom
5.
März 2015
(
Urk.
14)
,
wovon der SUVA am folgenden Ta
g
Kenntnis gegeben wurde (
U
rk. 15).
W
eitere Eingabe
n
reichte er am 3
0.
März 2016 (
Urk.
17)
und 12 April 2016 (Urk. 18)
ein.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausal
zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um
schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheit
licher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht wer
den kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
–
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der
jenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank
haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen;
nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines
Ge
sundheitsschadens
muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänz
lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre
chende Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na
türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist
–
nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76).
Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten
massge
bend
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
S
tatus quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
S
tatus quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa
llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die
Heilbehandlungskosten nach Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20
13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin verneinte
gestützt auf
den Bericht
von
Dr.
Z._
(
Urk.
2 S.
6 f.,
Urk.
10
S.
5 f
.)
einen Kausalzusammenhang zwischen dem
Ereignis
vom 2
4.
Oktober 2012
und
den über
das Datum vom 30.
April 2013
hinaus
angegebenen
Beschwerden
.
Sie begründet
e
dies damit, dass
weder in der Untersuchung noch aufgr
und der medizinischen Unterla
gen u
nfallkausale struk
turelle Schädigungen
hätten
nachgewiesen werden könn
en, die
die geklagten Rücken-
und
linksseitigen Kniebeschwerden
erklären könn
t
en.
Wei
tere Leis
tung
en stünden dem Beschwerdeführer
daher
nicht zu.
2.2
Dem hielt der Beschwerdeführer im Wesent
lichen entgegen (
Urk.
1 S. 3
ff.
),
auf die kreisärztliche Untersuchung vom 1
2.
April 2013 könne nicht abgestellt wer
den, da diese von einer ungenügenden Aktenlage
ausgehe. I
nsbesondere
fehlten
die Berichte und die Auseinandersetzung in Bezug auf das Unfallereignis vom 2
7.
Oktober 1996
und den Vorschaden am linken Knie
. Die Frage der
vorbe
stehenden
Schädigung und
einer
Teilkausalität sei
nicht geprüft worden.
Auch seien die diversen Berichte von
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für or
tho
pä
di
sche Chirurgie
,
im
Einsp
racheentscheid
falsch gewürdigt
bzw. nicht hinrei
chen
d
„
abgeklärt
”
worden.
Dr.
A._
halte darin ausdrücklich fest, dass
es sich um Unfallfolgen handle
und Restbeschwerden immer noch vorhanden seien.
Auch
Dr.
med.
B._
, Spezialarzt für Innere Medizin
FMH
, halte fest, dass die Knie- und Rückenbes
chwerden auf den Unfall vom 24.
Oktober 2012 zu
rückzuführen seien und
aufgrund eines
im Januar 2014 durchgeführten MRI
s
seien st
ruk
tu
relle und somit organisch
und unfallbedingte Befunde festgehalten (
S.
5
Ziff.
8). Nicht nur der natürliche und adäquate Kausalzusammenhang mit den Be
schwer
den betreffend das linke Knie sei gegeben
,
sondern auch die immer noch existierende Arbeitsunfähigkeit, die über den 3
0.
April 2013 hinaus
gehe
. Der Zeitpunkt der Adäquanzprüfung
sei
vorliegend zu früh erfolgt (
Ziff.
9).
Im Wei
te
ren
sei auch
die Frage der unfa
llähnlichen
Körperschä
digung
zu prüfen (
Ziff.
10).
Mit der Begründung
,
der Sachverhalt sei nicht genügend abgeklärt, beantragte der Beschwerdeführer in
der Eingabe vom 5.
März 2015 (
Urk.
14
)
,
es sei ein Gerichtsgutachten in die Wege zu leiten
.
3.
3.1
Die Ärzte der
C._
wiesen im
Opera
tionsbericht
vom 2
8.
Februar 1997 (
Urk.
11/114
) auf ein
Distorsi
onstrauma
hin
, das der Beschwerdeführer ein halbes Jahr zuvor beim Fussball
spielen a
m Knie links erlitten ha
b
e
. Seither bestünden anhaltende
belastungs
abhängige
Beschwerden im medialen Kompar
ti
ment.
Sie vermerkten
rezidivie
rende Ergü
sse
, klinische Meniskuszeichen medial
bei
stabilem Bandapparat und
die Indikation zur Kniearthroskopie.
Aufgrund
der Inspektion der
Gelenkab
schnitte
mit Einführung einer 30° Optik
hielten die Ärzte in Bezug auf das me
diale Kompartiment einen unauffälligen
Knorpelbelag
Tibia und
Femur
fest. Am Übergang vom mittleren zum hinteren Drittel des Meniskus vermerkten sie ei
nen l
appenförmigen, schräg vertikalen
Einriss mit unter dem Meniskus einge
schlagenem Lappen. Der vertikale Einriss reiche bis in die Meniskusbasis hinein. Das
Hinterhorn
sei stark degeneriert mit mehre
re
n horizontalen
Lamellierunge
n
und von weicher Qualität.
Betreffend den inva
siven Eingriff
schilderten
d
ie Ärzte eine Resektion des
Hinterhorns
subtotal
,
eine
Glättung des Übergangs zum mittleren Drittel
und
eine intakte
und stabile
Hinterhornspitze
, die grösstenteils belassen w
o
rde
n sei
.
3.
2
3.2.1
Dr.
B._
wies im Formularbericht an
die Beschwerdegegnerin vom 10.
Novem
ber 2012 auf die Erstbehandlung d
es Beschwerdeführers am 25.
Oktober 2012 hin (
Urk.
11/6
/1-2
).
Er vermerkte, gemäss
dessen
Anga
ben
sei
er
auf dem Heim
weg von der Arb
eit aus dem Tram ausgestie
gen und b
eim Aussteigen
hätten
sich bereits die Türen geschlossen
. I
rgendwie
sei er hierbei auf das Trottoir gefallen
und
habe sich
ir
gendwie
das Gesäss und das linke Knie und irgendwie auch den Rücken an der Haltestange oder
am Trittbrett angeschlagen
und
habe nur mit grosser Mühe nach Hause gehen können. Dort habe er ein Schmerz
mittel
ein
genommen
.
Im objektiven Befund hielt der Arzt eine minimale Schürfspur am linken Knie, ca. 1 cm lang
,
fest. Sonst seien beide Knie
äusserlich
unauffällig.
Mit dem Hin
weis
auf den Bericht der
D._
vom
5.
November 2012 (
Urk.
11/6
S.
3
f.)
hielt er im Röntgenbefund
in Bezug auf das linke Knie
eine medial betonte Gonarthrose
und betreffend die Brust- und Lendenwirbelsäule
(BWS und
LWS)
e
i
nen
altersentsprechenden Befund fest
.
Er diagnostizierte
eine Kontusion des linken Knies, ein traumatisch bedingte
s
akute
s
thorakolumbales
Schmerzsyndrom
infolge Kontusion und eine Sch
ürfspur am linken Knie vorne
.
Zur
Therapie
verordnete er Schmerzmedikamente,
Physiotherapie und zusätzlich e
ine Kniebandage
.
In seinen Bemerkungen
führte
der Arzt
aus
,
auffallend sei, dass dies nun bereits der vierte gleichartige Unfall sei, der sich beim Aussteigen aus dem Tram ereig
net habe. Auch sonst habe der Beschwerdeführer zahlreiche Stürze, wie Aus
gleiten auf Treppe usw. erlitten, wobei sich die Arbeitsunfähigkeit
en
in den meisten Fällen
sehr in die Länge gezogen hätten
.
3.2
.2
Im Zwischenbericht v
om 1
5.
Dezember 2012 (
Urk.
11/21
) wies
Dr.
B._
auf eine verbesserte Beweglichkeit der
Wirbelsäule hin und vermerkte, die Beweg
lichkeit des linken Knies habe s
ich sogar normalisiert und die s
chmerzhaften
Myogelosen
im Lendenwirbelsäulenbereich hätten sich etwas zurückgebildet.
Er hielt fest, d
er Beschwerdeführer benötige auch nicht mehr ganz so häufig Schmerzmedikamente
und die Arbeitsaufnahme sei wegen der Schmerzen nicht möglich gewesen.
3.2.3
Im Zwischenbericht vom 2
3.
Februar 2013 (
Urk.
11/29) wies
Dr.
B._
darauf hin, dass sich der Gesundheitszustand bezüglich des linken Knies und der
Wirbelsäule trotz regelmässiger Physiotherapie und fortgesetzter
Schmerz
medi
kation
in den letzten Wochen nicht mehr eindeutig verbessert habe, weshalb allenfalls eine Überweisung des Beschwerdeführers an ein
Rheu
maambula
to
rium
erfolge, sobald die Ergebnisse der geplanten
k
reisärztlichen Untersuchung vorliege
n würden
.
3.
2.
4
Im
k
reisärztlichen Untersuchungsbericht vom 1
2.
April 2013 (
Urk.
11/47) hielt
Dr.
Z._
unter Bezugnahme auf die Aktenlage
in
seiner
Beurteilung
fest
(S.
7
f.
),
die konventionell r
adiologischen Abklärungen vom Knie links
,
der BWS
und der LWS
hätten
keine unfallkausalen
strukture
llen Schädigungen gezeigt
.
Als Folge der früheren
Meniskus
o
peration sei die dis
krete
Abflachung des medialen
Fermurk
ondylus
links
zu werten ohne eigentli
che
Gelenks
palt
ver
schmälerung
. Die Wirbelsäule zeige mehrsegmentale dege
nerative Verände
rungen, eher diskret angesichts des Alters des Beschwerdefüh
rers. In der Unter
suchung klage der Beschwerdeführer vorwiegend über links
seitige Schmerzen im ganzen Knie, dauernd, Tag und Nacht, fast stärker im Lie
gen als bei Be
lastung, die in ihrer Intensi
tät seit dem Unfall unverändert
seien.
Die klinische Untersuchung sei erschwert durch ausgeprägtes demonstratives und auch
his
trio
nisches
Schonverhalten. Die Einschränkungen der Hüft- und der
Knie
flexion
links in der Untersuchungssituation sei nach normalem Sitzen im Stuhl und beim Entkleiden auch mit einer Knieflexion links von über 90° medizinisch nicht erklärbar. Das Treppensteigen sowohl h
inauf
als auch hinab mit dem rechten Fuss voran sei klar dysfunktional. Objektiv pathologische Be
funde am linken Knie oder im Bereiche der Lumbalwirbelsäule würden sich nicht finden. Hingegen sei die
Muskulierung
, die am linken Bein noch besser zu sein scheine als am rechten
Bein
, in ihrer Bedeutung klar
. E
ine chronische
Min
derbelastung
des linken Knies durch Kniebeschwerden
sei
nicht
nachvollzieh
bar
.
Z
usammen mit den Röntgenabklärungen würde er spä
testens am
1.
Mai 2013 auf ein
e
volle Arbeitsfähigkeit schliessen
,
sofern in den
Untersuchunge
n im
E._
nicht noch klar
unfallkausale strukturelle Schädigungen zur Darstellung kommen sollten
.
3.
2.
5
Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie des
E._
wiesen
im Be
richt vom 2
4.
April 2013 (
Urk.
11/53)
betreffen
d der Untersuchung vom 22. Apri
l 2013
auf
unspezifische Schmerzen an der unteren Ext
remität links hin. Das klini
sche Bild imponiere im Sinne ei
n
e
r muskulären
/
myofaszialen
Dystonie.
Neben
einem
Schonverhalten zeige sich ein beginnendes se
kundäres
Decon
di
tioning-Syndrom
. Hinweise für das Vorliegen eines
lumbo
radikulären
Schmerz
syndroms
bestünden nicht. Zum Ausschluss einer
Binnen
läsion
sei eine MRI-Untersuchung des Knies geplant
und aufgrund der
Schmer
zausstrahlung
in den Hüftbereich hätten sie sich für ein MRI der LWS entschie
den.
3.
2.
6
Im Bericht des
E._
vom 3
0.
April 2013 (
Urk.
11/57) wiesen die Ärzte
auf die
am gleichen Tag erstellten
nativen MRI
-Bilder
des linken Knies und der LWS
hin. In Bezug auf das Knie
beschrieben
sie einen Status nach
Teilmeniskektomie
der Pars
intermedia
und des
Hinterhorns
des Innenmeniskus mit degenerativen Veränderungen des Restmeniskus, einen kleinen, bis auf
Corti
calisniveau
rei
chenden
Knorpeldefekt des medialen
Tibiaplateaus
und eine
Chondromalazie
des
lateralen Kniekompartimentes
. In Bezug auf die LWS wurde
n
eine
Osteo
chond
r
o
se
der Grundplatten von
BWK7 und eine kleine mediane D
iskusher
nie
L4/5 ohne
Tangierung neuronaler Strukturen festgehalten
(
S.
2).
3.
2.
7
Kreisarzt
Dr.
Z._
ergänzte mit
Bericht vom
7.
Mai 2013 (U
rk. 11
/58)
, dass die zusätzlichen Abklärungen in der Rheumatolo
gie des
E._
keine
un
fallkausalen
strukturellen Schädigungen nachzuweisen verm
ö
chten. Die im MRI des linken Knies beschriebenen degenerativen Verän
derungen seien
zwang
slos
mit der Meniskusoperation 1997 erklärbar. Eine fri
sche Traumatisierung sei nicht zu erkennen. Das gleiche gelte für die LWS. Auch hier habe man keine unfallkausalen strukturellen Schädigungen.
3.
2.
8
Im rheumatologischen Untersuchungsbericht des
E._
vom 16
.
Mai
2013 (
Urk.
11/61)
schlilder
ten
die Ärzte
ein intaktes vorderes und hinteres Kreuzband sowie
einen postoperativ (unauffälligen) Status nach
Teilmeniskek
tomie
des
Hinterhorn
e
s
links
.
Eben in diesem Be
reich zeige sich eine kleine umschriebene
Chondromalazie
bis auf Höhe des
Corticalisniveaus
. Ein
als altersentsprechend
zu interpretierender Normalbefund zeige sich im MRI der LWS. Unter Zusamme
nschau der
bei der
Konsultation vom 15.
Mai 2013 erho
benen klinischen Befunde dürfe die Bildgebung als normwertig interpretiert werden, das klinische Beschwerdebild lasse sich dadurch nicht hinreichend erklä
ren.
3.
2.
9
Dr.
A._
berichtete am
7.
Juni 2013 (
Urk.
11/67) über die
am gleichen Tag erfolgte
Kon
sultation des Beschwerdeführers und wies auf dessen
Selbstzu
weisung
für eine Zweitmeinung wegen persistierenden Knieschmerzen hin. Er diagnostizierte anhaltende therapieresistente Beschwerden
im medialen
Kom
partiment
des
Knieg
e
lenk
s
links bei Zustand nach Operation 1997 mit diskret beginnender medialer Gonarthrose mit
Retraumatisierung
vor etwa sechs Monaten mit offenbar auch
Spongiosaödem
.
Im Befund wies er auf eine gute Be
weglichkeit des linken Kniegelenks
hin,
ohne Erguss u
nd erhaltener
Band
stabi
lität
. Er vermerkte
,
frische
Röntgenb
ilder und MRI würden
ihm
nicht vor
liegen
und er wäre dankbar zur Durchsicht der Original MRI.
3.
2.
10
I
m Bericht vom 1
7.
Juni 2013 (
Urk.
11/71
/1
) wies
Dr.
A._
darauf hin, dass aus seiner Sicht immer noch Unfallfolgen und Restbeschwerden bestehen würden. Aus dem MRI vom April 2013 sehe man immer noch etwas
Stress
zeichen
medi
ales Kompartiment mit deutlichem Kalibersprung im
Meniskus
be
reich
medial. Eine
Rearthroskopie
sei im Moment aber nicht unbedingt ange
zeigt.
3.
2.
11
Im
Bericht über das
native
MRI des linken
Knie
s
vom 2
7.
Dezember 2013 (
Urk.
11/97
) wurde auf einen Status nach Operation 1997
und erneute
m
Unfall im Oktober 2013
(gemeint wohl Oktober 2012)
hingewiesen
und in
der Beurtei
lung
Folgendes festgehalten:
„
F
emorotibial
medial volumenverminderter Meniskus, v.a.
Corpusbereich
mit unregelmässigem
Restmeniskus wahrscheinlich nach
Teilmeniskektomie
, kleine ern
eute Rissbildung wahrscheinlich
umschriebener
höhergradiger
ca. 6
mm messender Knorpelschaden im
posterio
ren
medialen
Tibiaplateau
bei
leichtgradiger
medialer
femorotibialer
Arthros
e
Wenig Erguss und knapp über 5 cm messende
Baker-Zyste
popliteal
me
d
i
al bei im Übrigen altersentsprechenden Binnenstruktu
ren
”
.
3.
2.
12
Im Eintrag in die Krankengeschichte vom
6.
Januar 2014 (
Urk.
11/98
S. 3
) beur
teilte
Dr.
A._
die
neuen
MRI
-Bilder. Er
führte aus
,
man
sehe einen Zustand nach OP medial
,
jedoch oh
ne eindeutige
Rezidivläsionen
. D
ie Knorpel
belä
ge
seien
diskret ausgedünnt, aber ohne durchgehenden Defekt.
Die
l
aterale
n
Ver
hä
lt
nisse seien ruhig und auch
fe
m
or
opatel
la
r
sei die Situation ruhig,
es gebe
kein
en
wesentli
che
n
Gelenkerguss, keine wesentlichen Stresszeichen
intraossär
, dorsal eine
Bakerzyste
, etwa mit normaler Grösse. Als Diagnose
nannte er
:
Kniebe
schwerden
links bei Zustand nach OP mit diskret beginnender
Arthrose
situa
tion
.
4.
4.1
A
ufgrund der Akten
steht
fest und ist unbestritten, dass beim Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Ereignisses vom
2
4.
Oktober 2012
bezüglich des linken Knie
gelenks
ein
erheblicher Vorzustan
d
samt
am 28.
Februar 1997
erfolgter
Kniear
throskopie
vorhanden war
(vgl. E.
3.1).
4.
2
Aufgrund der Akten ist
ebenfalls
erstellt, dass der erstbehandelnde Arzt,
Dr.
B._
,
am Folgetag
des Ereignisses vom
2
4.
Oktober 2012 einzig eine mini
male Schürfspur von ca. 1 cm Länge objektivieren konnte. Ansonsten vermerkte er unauffällige äusserliche Verhältnisse und wies
auf eine normale Beweglich
keit des Kniegelenks
hin (E.
3.2.1
u
nd
E.
3.2.2
).
Objektiv
e
pathologische Befunde konnte auch der Kreisarzt
Dr.
Z._
anlässlich seiner Untersuchung vom 1
2.
April 2013 nicht erheben
(E.
3.2.4)
. Aufgrund der Umfangmessungen
wies er
in nach
vollziehbarer weise
auf Diskrepanz
en
zwischen den geklagten Beschwer
den und der
am linken Bein
besser
ausgebildeten Muskulatur
als
am rechten Bein
hin
.
Damit ergeben sich
aber
auch
keine Hinweise für
e
in Schonverhalten, wie
dies
bei
den angeblich
erheblichen Schmer
zen zu erwarten wäre.
Auch
be
zeichneten die Ärzte des
E._
aufgrund ihrer Untersuchung und der bildgebenden Befunde
den postoperativen Zustand als
unauffällig,
norm
wertig
und das
Be
schwerdebild
als nicht
hinreichend erklärbar (E.
3.2.8).
Auf den
aktuellsten MRI
-Bildern
vom 2
7.
Dezember 2013
ersah
letztlich selbst
Dr.
A._
ein
en Zustand am linken Knie nach Operation ohne Anzeichen für eindeutige
Rezidivläsionen
und brachte damit in aller
Deutlichkeit einen Zu
sammenhang lediglich zum Vorzustand zum Ausdruck
(E.
3.2.12).
4.3
Die von
Dr.
Z._
erstellte
Expertise
steht damit
im Einklang mit der
übrigen medizinischen Aktenlage und stellt
insbesondere
eine tragfähige Grundlage
für die
Beantwortung der strittigen Kausalitätsfrage dar. Ausschlagge
bend ist dabei in erster Linie die Erkenntnis, dass eine durch das Geschehnis vom
2
4.
Oktober 2012
verursachte relevante (Zusatz-)Verletzung des rechten Knies nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.
5b mit Hinw
eisen) erstell
t ist (vgl. E.
3.2.4 und
E.
3.2.7)
.
Angesichts
des fehlenden Nachweises
einer
über das Ausmass einer
minimalen Schürfspur am
linken Knie
hinausgehenden Verletzung aufgrund des Ereignisses vom
2
4.
Okto
ber 2012
ist vielmehr davon auszugehen, dass
dieses
im äussersten Fall geeignet gewesen sein
könnte, die
vorbe
stehende
link
sseitige Knieproblematik vorüber
gehend zu verschlimmern. Eine richtunggebende Verschlimmerung ist durch die Akten
aber
nicht belegt. Dabei ist es – soweit die geltend gemachten Be
schwerden am
linken
Knie überhaup
t ur
sächlich dem Ereignis vom
2
4.
Oktober 2012
(und nicht dem unbestrittener
massen vorhandenen Vorzustand) zuge
schrie
ben werden können – nicht zu be
anstanden, dass der Status quo sine als (spätestens) am
1.
Mai 2013
erreicht be
trachtet wurde
weshalb
die
Beschwer
de
gegnerin
ab diesem Zeitpunkt keine Ar
beitsunfähigkeit
mehr
für ausgewiesen
erachtet
e
und die Taggeldleistungen ein
stellte
.
Begründete Anhaltspunkte, welch
e eine Terminierung des Sta
tus quo sine auf einen späteren Zeitpunkt als sachlich gerechtfertigt erscheinen liessen, sind nicht greifbar und
reduzieren
sich
auf die Figur "
post
hoc ergo
propter
hoc“
wonach
eine Schädigung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies genügt indes rechtsprechungsgemäss nicht für die Annahme eines Kau
salzu
sammenhangs (BGE 119 V
335
E.
2b/
bb
). Damit
erweisen
si
ch
die Anga
ben,
wonach der
Beschwerdeführer
erst seit dem Unfallereignis unter
den
Beschwer
den leide,
als nicht relevant
.
Es
kann vorliegend
zudem
auch nicht gesagt werden, dass der kausalen Sig
nifikanz des Unfallereignisses
-
bei
Fehlen einer erkennba
ren unfallspezifischen Schädigung - eine vorrangige Bedeutung zuge
wiesen werden kann. Damit aber entfällt grundsätzlich die Massgeblichkeit des Unfalls mit Bezug auf das Vorhandensein der gesundheitlichen Beeinträch
ti
gung.
4.4
Keine neuen Erkenntnisse ergeben sich aus
dem auf
gelegten Bericht von
Dr.
B._
vom 1
2.
März 2016
(
Urk.
1
7
/
2
)
und jenem Dr.
A._
vom 8
. April 2016 (Urk.
18/2)
. Diese
bezieh
en
sich auf ein neues Unfallereignis vom 1
5.
Dezem
ber 2015 und
sind
für das vorliegende Verfahren nicht von Relevanz.
5.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin
die
weiterge
hende Leistun
gspflicht zu Recht verneint hat
und es mit den erbrachten Leistungen sein Bewenden haben muss. Dementsprechend ist der angefochtene
Einsprache
entscheid
vom 2
0.
April 2015 (
Urk.
2) nicht zu beanstanden. Dies führt zur Ab
weisung der Beschwerde.
6
.
6.1
Da die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtsvertretung gemäss
§
16
Abs.
1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherung
sgericht (
GSVGer
) erfüllt sind
, ist
dem Beschwerdeführer antragsgemäss (Urk.
1 S.
2)
Rechtsanwalt
Matthias
Horschik
als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen und
dieser
bei diesem Ausgang des Verfahrens aus der Gerichtskasse zu entschädigen.
6.2
Nach
§
34
Abs.
3
GSVGer
bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streit
wert. Gemäss
§
8 in Verbindung mit
§
7
Abs.
1 der Verordnung über die Ge
bühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (
GebV
SVGer
) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung
–
nament
lich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.
6.
3
Rechtsanwalt Matthias
Horschik
machte mit Honorarnote vom 2
9.
März 2016 (
Urk.
16
/1
) einen Aufwand von
12.4 Stunden
zu
Fr.
250.--
entsprechend einem Honorar von
Fr.
3‘100.--
zuzüglich Spesenpauschale von 3
%
und Mehrwert
steuer
geltend. Dies ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Namentlich erscheint ein Aufwand von siebenein
halb Stunden für das Ausarbeiten der
Beschwerdeschrift
inklusive Instruktion als überhöht, zumal die materielle Beschwerdebegründung nur knapp zwei Seiten umfasst und zu einem wesentlichen Teil
der Begründung der Einsprache vom
7.
Janu
ar 2014 (
Urk.
11
/88
Ziff.
6 bis
Ziff.
8)
entspricht
.
Aufgrund
der Ver
tretung im
Verwaltungsverfahr
en waren auch die Akten
bekannt.
In diesem Zusammen
hang wurden den auch bereits a
nwa
ltliche
Aufwendungen
bis zum
Einspracheentscheid
vom 1
8.
Dezember 2014 (
Urk.
2)
im Um
fang von
17.7 Stun
den vergütet (
Urk.
11
/125 f.).
In dieser Hinsicht geht es auch nicht an
,
die Position vom 1
9.
Dezember 2014
(
Posteingang
Einspracheentscheid
)
erneut in Rechnung zu stellen.
Zugunsten des Rechtsvertreters ist davon auszugehen, dass dies seiner unsorgfältigen Mandatsführung zuzuschreiben ist.
Aus
den Akten
erschliesst sich auch nicht
, inwiefern d
ie Telefonate und die Mail-Korres
pon
denz mit Klientin und Klient (vgl.
Position
11.08.2015, 10.09.2015, 16.03.2016)
für das vorlie
gende Verfahren erforderlich war
en
.
Ohne Relevanz für das vorliegende Ver
fahren ist auch der i
n den
Schreiben vom 2
9.
und 30.
März
sowie am 12. April
2016 erfolgte Hinweis auf eine Verschlechterung des Ge
sundheitszustandes aufgrund eines erneuten Unfalls (vgl. auch E.
4.4).
So
dann beschrän
kte sich der notwendige Aufwand für die Substantiierung der pro
zessualen Bedürftigkeit auf das Ausfüllen des zugestell
ten Formulars mit Deklaration betreffend Rechtsschutzversicherung sowie auf das Beschaffen der
erfor
derlichen Beschei
nigungen
(
Urk.
8
).
Schliesslich genügt auch die geltend ge
machte Spesenpauschale der in
§
7
Abs.
2
GebV
SVGer
verlangten Substan
tiierung nicht (
vgl. auch
§
22
Abs.
1
AnwGebV
).
Angesichts
der notwendigen Rekapitulation
der bekannten und
des
geringen Umfangs
de
r
seit dem
Einspracheentscheid
neu
hin
zu
gekommenen
Akten
, der knappen
Rechtsschrift, der Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung sowie der in ähnlichen Fällen zu
ge
sprochenen Beträge ist die Entschädigung bei Anwendung des
gerichtsübli
chen
Stundenansatzes von
Fr.
200.-- für bis zum 3
1.
Dezember
2014 angefal
lene Bemühungen und von
Fr.
220.-- für solche ab
1.
Januar 2015 (jeweils zu
zügli
ch
Mehrwertsteuer) auf
Fr.
1‘
4
00
.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert
steuer) fest
zusetzen
6.4
Der Beschwerdeführer ist auf
§
16
Abs.
4
GSVGer
hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der
Auslagen
für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.