# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0c92337f-1335-41b0-a306-ad4e7088af93
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2008
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Am 5. Dezember 2006 gelangte A erstmals an die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Affoltern am Albis (im Folgenden Kirchgemeinde) mit dem Ersuchen, das Läuten der Kirchenglocken zeitlich einzuschränken. In der Folge kam es zu einem Briefwechsel und Gesprächen, die mit einem Brief des Präsidenten der Kirchenpflege vom 29. Juni 2007 ergebnislos ihren Abschluss fanden.
B.
Am 5. Juli 2007 erhob daraufhin A beim Gemeinderat Affoltern am Albis eine "Lärmklage" gegen die Kirchgemeinde und beantragte, das frühmorgendliche Geläut von Montag bis Freitag solle unterbleiben oder auf einen späteren Zeitpunkt nach sieben Uhr morgens verschoben werden.
Mit "Nachtrag" vom 23. August 2007 erweiterte er sein Begehren dahingehend, der Kirchgemeinde sei zu verbieten, irgendeine Glocke während der Nachtruhe zu betätigen.
Die Kirchgemeinde nahm am 24. August 2007 zur "Lärmklage" Stellung und beantragte unter Hinweis auf den mit A gepflegten Meinungsaustausch vollständige Abweisung.
Mit Schreiben vom 31. August 2007 liess die Gemeinde durch ihren stellvertretenden Gemeindeschreiber A mitteilen, dass seine Eingaben zuständigkeitshalber an die Kirchgemeinde weitergeleitet worden seien; falls mit dieser keine Einigung zustande komme, sei der Bezirksrat die zuständige Rekursinstanz.
C.
Am 3. November 2007 gelangte A an den Bezirksrat Affoltern am Albis mit dem Antrag, der Gemeinderat Affoltern am Albis und die Kirchgemeinde seien zu verpflichten, seine Lärmklage vom 5. Juli 2007 innert einer bestimmten Frist zu behandeln und das Verfahren mit rekursfähiger Verfügung abzuschliessen. Bemerkungsweise fügte er an, dass er, um Zeit zu sparen, seine Klage auch gegen die Kirchgemeinde richte, er aber anders als die Gemeindeverwaltung den Gemeinderat für die Behandlung der Lärmklage für zuständig halte und Rechtsmittelinstanz die Baurekurskommission sei.
II.

## Considerations