# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 52780c0e-8355-43cd-ba36-1114ae16b93e
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen A. ein Ermittlungsverfahren führt
wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gemäss § 370 Abs. 1 der
deutschen Abgabeordnung und des Betrugs gemäss § 263 des deutschen
Strafgesetzbuchs (vgl. act. 5.1, S. 2);
- sie diesbezüglich am 15. Mai 2014 ein Rechtshilfeersuchen an die Staats-
anwaltschaft Graubünden richtete (vgl. act. 5.1, S. 2);
- die Staatsanwaltschaft Graubünden im Rahmen des entsprechenden
Rechtshilfeverfahrens am 29. Juli 2014 beim Zwangsmassnahmengericht
des Kantons Graubünden um Entsiegelung und Durchsuchung der am
16. Juli 2014 am Wohnsitz von A. versiegelten Gegenstände ersuchte (vgl.
act. 5.1, S. 3);
- das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden dieses Gesuch
mit Entscheid vom 25. August 2014 teilweise guthiess (act. 5.1);
- A. hiergegen mit Eingabe vom 18. September 2014 bei der Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhob (act. 1).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten
die Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m.
Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt
(Art. 12 Abs. 1 IRSG);
- der Schlussverfügung vorangehende Zwischenverfügungen gemäss
Art. 80e Abs. 2 IRSG selbstständig nur angefochten werden können, sofern
sie einen unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewir-
ken durch die Beschlagnahme von Vermögenswerten und Wertgegenstän-
den (lit. a) oder durch die Anwesenheit von Personen, die am ausländi-
schen Prozess beteiligt sind (lit. b);
- ein im Rahmen des Rechtshilfeverfahrens ergangener, ein Gesuch um
Entsiegelung gutheissender Entscheid von der betroffenen Person nicht
mittels ordentlichem Rechtsmittel, sondern erst im Rahmen einer gegen die
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Schlussverfügung gerichteten Beschwerde angefochten werden kann (sie-
he Art. 80e Abs. 2 e contrario; BGE 138 IV 40 E. 2.3.1 S. 44 f.; 127 II 151
E. 4c/bb S. 156; 126 II 495 E. 5e/bb-dd S. 503 ff.; Entscheid des Bundes-
strafgerichts RR.2012.12 vom 19. April 2012);
- sich die Beschwerde nach dem Gesagten als offensichtlich unzulässig er-
weist, weshalb auf sie ohne Durchführung eines Schriftenwechsels (Art. 57
Abs. 1 VwVG e contrario) nicht einzutreten ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG);
- die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 300.-- festzuset-
zen ist (Art. 63 Abs. 5 VwVG, Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a
des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die
Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR;
SR 173.713.162]);
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