# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 597029ed-7b36-4583-a03e-312083da5d60
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

– dass gemäss Kriminalreport der Kantonspolizei Graubünden (act. 1 StA) der Beschwerdeführer im Nachgang zum Treffen vom 19. Juli 2018 den inkriminierten Sachverhalt im Detail schriftlich zu Handen der Kantonspolizei Graubünden festhalten würde,
– dass der Beschwerdeführer am 23. Oktober 2018 als Auskunftsperson (Privatklägerschaft) durch die Staatsanwaltschaft Graubünden einvernommen wurde (act. 3 StA),
– dass die Staatsanwaltschaft am 31. Oktober 2018 dem Beschwerdeführer Akteneinsicht gewährte (act. 5 StA),
– dass die Direktorin der JVA Sennhof am 31. Oktober 2018 zur Stellungnahme bezüglich Strafantrag des Beschwerdeführers aufgefordert wurde (act. 6 StA),
– dass die Stellungnahme der Direktorin der JVA Sennhof vom 22. November 2018 datiert und darin zusammengefasst festgehalten wurde, dass gestützt auf die Hausordnung der JVA Sennhof Effekten beim Eintritt abzugeben seien, so dass der Tatbestand der Sachentziehung nicht habe begangen werden können, dass beim Telefonat des Beschwerdeführers mit seiner Rechtsvertretung aus sicherheits- und bautechnischer Sicht die Anwesenheit eines Mitarbeitenden des JVS Sennhof notwendig gewesen sei, jedoch nicht nachvollziehbar sei, inwiefern
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die blosse Präsenz des Mitarbeitenden eine Amtsgeheimnisverletzung darstelle und dass die Herausgabe des Führungsberichts als Vollzugsakte grundsächlich der einweisenden Behörde zukomme, in concreto die zuständige Behörde des Kantons Thurgau, und zudem seien im Führungsbericht keine strafrechtlich relevanten Aussagen getätigt worden,
– dass der Führungsbericht des JVA Sennhof den Beschwerdeführer betreffend der Staatsanwaltschaft Graubünden am 21. Dezember 2018 übermittelt wurde (act. 11 StA),
– dass die Staatsanwaltschaft Graubünden am 17. Januar 2019, mitgeteilt am 18. Januar 2019, in Sachen der Y._ betreffend die Strafanzeige des Beschwerdeführers (Sachentziehung etc.) eine Nichtanhandnahmeverfügung erliess (act. 12 StA),
– dass X._ mit Eingabe vom 30. Januar 2019 beim Kantonsgericht von Graubünden eine Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 17. Januar 2019 erhob,
– dass Art. 310 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 322 Abs. 2 sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Beschwerde erhoben werden kann. Beschwerdeinstanz ist nach Art. 22 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EGzStPO; BR 350.100) das Kantonsgericht von Graubünden. Die Behandlung der Beschwerde fällt in die Zuständigkeit der II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden (Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung [KGV; BR 173.100]). Nach Art. 396 Abs. 1 StPO beträgt die Beschwerdefrist zehn Tage seit der schriftlichen oder mündlichen Eröffnung des Entscheids,
– dass mit der Beschwerde nach Art. 393 Abs. 2 StPO Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) sowie die Unangemessenheit (lit. c) gerügt werden können. Die Beschwerde stellt somit ein umfassendes ordentliches Rechtsmittel dar. Die Rechtsmittelinstanz verfügt über eine volle Kognition und kann die angefochtene Verfügung vollständig in allen Rechts- und Tatfragen überprüfen (vgl. Patrick Guidon, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Auflage, Basel 2014 [zit. Patrick Guidon, BSK-StPO], N 15 zu Art. 393 StPO),
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– dass nach Art. 396 Abs. 1 StPO die Beschwerde zu begründen ist. Der Beschwerdeführer hat zunächst genau anzugeben, welche Punkte des Entscheids er anficht (Art. 385 Abs. 1 lit. a StPO),
– dass sodann der Beschwerdeführer genau anzugeben hat, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO). In der Begründung ist schlüssig zu behaupten, dass und weshalb ein Beschwerdegrund gegeben ist (vgl. Patrick Guidon, BSK-StPO, N 9b f. zu Art. 396 StGB),
– dass die Anforderungen an die Beschwerdebegründung zwar nicht überspannt werden dürfen, doch hat sich die Begründung zumindest in minimaler Form mit der angefochtenen hoheitlichen Verfahrenshandlung auseinanderzusetzen (vgl. Patrick Guidon, Beschwerde, N 392 mit Hinweis auf BGE 131 II 449 E. 1.3),
– dass die Anforderungen an die Begründung der Beschwerde relativ hoch sind. Dies ändert nichts daran, dass bereits die Beschwerdeschrift selbst die Begründung zu enthalten hat und eine nachträgliche Ergänzung, Vervollständigung oder Korrektur grundsätzlich nicht zulässig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_183/2012 vom 20. November 2012 E. 2),

## Considerations