# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** beea097c-c788-4e27-b95d-e0ff33835cfb
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Mit Kaufvertrag vom 31. März 2000 erwarb H. K. von der Erbengemeinschaft J. sel.
zum Preis von Fr. 990'000.-- sämtliche 50 Aktien der C.AG. Die Gesellschaft bezweckt
die Fabrikation von und den Handel mit . . . und verwandten Produkten sowie die
Ausführung aller Arbeiten und die Vornahme aller Geschäfte, welche mit dem
Hauptzweck im Zusammenhang stehen. In der Zwischenbilanz per 29. Februar 2000
wies die C.AG Aktiven von insgesamt Fr. 353'011.99 aus, wobei das Grundstück Nr.
0000 mit einem Buchwert von Fr. 183'500.-- (Mehrfamilienhaus und Scheune Fr.
140'000.--, Fabrik und Nebengebäude Fr. 43'500.--) aufgeführt war.
Mit Vertrag vom 8. Juni 2000 gewährte die X.-Bank, der C.AG einen Barkredit von Fr.
1'100'000.--. Zur Sicherstellung dieser Forderung wurde ein Inhaber-Schuldbrief in der
Höhe von Fr. 1'100'000.-- auf dem Grundstück Nr. 0000 errichtet. Als weitere
Sicherheiten für den Kredit dienten verschiedene Lebensversicherungs- und
Pensionsansprüche von H. K.. In der Folge gewährte die C.AG H. K. ein Darlehen von
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Fr. 1'100'000.-- zur Finanzierung des Kaufpreises der Aktien. Nachdem die C.AG ihre
Leistungen aus dem Darlehensvertrag nicht mehr erfüllte, kündigte die X-Bank am 2.
Dezember 2002 das Darlehen und den Inhaber-Schuldbrief und forderte von der
Schuldnerin Fr. 1'112'343.95 per 16. Dezember 2002.
Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 15. März 2004 verkaufte die C.AG das
Grundstück Nr. 0000 zum Preis von Fr. 625'000.-- an E.R. Im Kaufvertrag wurde
vereinbart, dass der Kaufpreis durch Banküberweisung an die X-Bank zur Ablösung
von bestehenden Grundpfandschulden über Fr. 625'000.--, welche durch den auf dem
Kaufsobjekt lastenden Inhaber-Schuldbrief gesichert sind, getilgt werde. In der Folge
verzichtete offenbar die X-Bank auf den Rest ihrer Forderung.
In der Steuererklärung 2004 deklarierte H. K. ein steuerbares Einkommen von Fr.
21'720.--- und ein steuerbares Vermögen von Fr. 0.--. Die Einkünfte umfassten im
wesentlichen eine SUVA-Rente von Fr. 18'360.-- sowie Einkünfte aus
Nebenerwerbstätigkeit von Fr. 12'000.--. Das kantonale Steueramt veranlagte H. K. mit
Einspracheentscheid vom 3. April 2006 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr.
647'100.--, ohne steuerbares Vermögen. Es rechnete eine geldwerte Leistung der C.AG
von Fr. 625'000.-- dem steuerbaren Einkommen zu.
B./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 28. April 2006 erhob H. K. Rekurs mit dem
Antrag, der Einspracheentscheid vom 3. April 2006 sei aufzuheben und das steuerbare
Einkommen 2004 sei auf Fr. 21'640.-- zu korrigieren. Zur Begründung machte er im
wesentlichen geltend, die Mitglieder der Erbengemeinschaft J. sel. hätten ihm die
Liegenschaft Nr. 0000 für Fr. 990'000.-- verkauft. Er habe diese Liegenschaft mit einem
Verlust von Fr. 365'000.-- für Fr. 625'000.-- verkaufen müssen. Daraus könne kein
Einkommen konstruiert werden.
Die Verwaltungsrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 20. Februar
2007 ab. Sie bestätigte den Standpunkt der Veranlagungsbehörde, H. K. sei von der
C.AG eine geldwerte Leistung von Fr. 625'000.-- zugeflossen, welche der
Einkommenssteuer unterliege.
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C./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 23. März 2007 erhob H. K. Beschwerde
beim Verwaltungsgericht. Er hielt an seinem Antrag fest, das steuerbare Einkommen sei
auf Fr. 21'640.-- zu korrigieren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 30. April 2007 unter Hinweis

## Considerations

auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids die Abweisung der Beschwerde.
Auch das kantonale Steueramt beantragte in seiner Vernehmlassung vom 10. Mai
2007, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen.
Dem Beschwerdeführer wurde Gelegenheit gegeben, zu den Vernehmlassungen der
Verfahrensbeteiligten Stellung zu nehmen. Er verlangte hierauf Einsicht in zwei
Aktenstücke, die vom kantonalen Steueramt mit dessen Vernehmlassung dem Gericht
übermittelt und als der Geheimhaltung unterliegend bezeichnet wurden.
Mit Verfügung vom 16. Mai 2007 verweigerte der
Präsident des Verwaltungsgerichts die Einsicht in die Akten und teilte deren
wesentlichen Inhalt dem Beschwerdeführer mit, soweit dies ohne Verletzung des zu
schützenden Interesses möglich war.
Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 29. Mai 2007 nahm der Beschwerdeführer zur
Vernehmlassung des kantonalen Steueramts Stellung.
Die von den Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge gemachten
Ausführungen sowie die Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheides werden, soweit
wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen dargelegt und gewürdigt.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 196 Abs. 1
des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt StG; Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der Beschwerdeführer ist zur
Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert, und die Beschwerdeeingabe vom 23. März
2007 erfüllt zeitlich, formal und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 196 Abs.
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1 und Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die
Beschwerde ist daher einzutreten.
Dem Beschwerdeführer wurden die Vernehmlassungen der Vorinstanz und des
Beschwerdegegners zugestellt, und es wurde ihm Gelegenheit gegeben, dazu Stellung
zu nehmen, soweit darin neue tatsächliche oder rechtliche Argumente vorgebracht
würden, welche bisher nicht erörtert worden seien. Eine Beschwerdeergänzung auf
dem Weg der Replik ist nur insoweit statthaft, als die Ausführungen in den
Vernehmlassungen dazu Anlass geben. Mit Anträgen und Rügen, die der
Beschwerdeführer bereits in der Beschwerde hätte erheben können, ist er nach Ablauf
der Beschwerdefrist ausgeschlossen (BGE 132 I 42 E. 3.3.4 mit Hinweis).
Da der Beschwerdegegner mit seiner Vernehmlassung neue Akten zu der vom
Beschwerdeführer behaupteten Besteuerung des Grundstückgewinns bei den
Verkäufern der Aktien der C.AG einreichte, hatte der Beschwerdeführer einen
Anspruch, sich in einer nachträglichen Stellungnahme dazu zu äussern. Die Eingabe
vom 29. Mai 2007 ist daher zuzulassen.
2. Einziger Streitgegenstand ist im vorliegenden Fall die Frage, ob die
Veranlagungsbehörde bzw. die Vor-instanz zu Recht davon ausgegangen sind, dass
dem Beschwerdeführer im Jahr 2004 von der C.AG eine geldwerte Leistung in der
Höhe von Fr. 625'000.-- zugeflossen ist, welche der Einkommenssteuer unterliegt.
2.1. Nach Art. 33 Abs. 1 lit. c StG sind Erträge aus beweglichem Vermögen steuerbar,
insbesondere Dividenden, Gewinnanteile, Liquidationsüberschüsse und geldwerte
Vorteile aus Beteiligungen aller Art, soweit sie keine Rückzahlung bestehender
Kapitalanteile darstellen.
Das in dieser Bestimmung verankerte Nennwertprinzip bedeutet, dass bei
Beteiligungen, die zum Privatvermögen gehören, alle Leistungen der juristischen
Person an die Anteilsinhaber, welche nicht Rückzahlung des Nennwertes sind, als
steuerbare Vermögenserträge gelten. Dazu gehören in erster Linie die eigentlichen
Beteiligungserträge wie ordentliche Dividenden, Gewinnanteile, ausserordentliche
Dividenden, Boni und andere nicht regelmässige Gewinn- bzw.
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Reserveausschüttungen. Als Ertrag steuerbar sind sodann auch die sogenannten
geldwerten Vorteile. Solche liegen vor, wenn eine juristische Person ihren
Gesellschaftern
oder Genossenschaftern oder diesen nahestehenden Personen ohne entsprechende
Gegenleistung geldwerte Leistungen ausrichtet oder Vorteile einräumt, die insofern
ungewöhnlich, mit einem sachgemässen Geschäftsgebaren nicht vereinbar sind, als sie
unter denselben Umständen einer unbeteiligten aussenstehenden Drittperson nicht
oder nicht im gleichen Umfang gewährt worden wären (Weidmann/Grossmann/Zigerlig,
Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern 1999, S. 111; GVP
1981 Nr. 10; Cagianut/Höhn, Unternehmungssteuerrecht, 3. Aufl., Bern/Stuttgart/Wien
1993, Rz. 27 zu § 3; BGE 115 Ib 238 E. 2a, S. 239 f.; 249 E. 2a, S. 251; 256 E. 2a, S.
258 mit Hinweisen; ASA 60 S. 537 E. 4a, S. 539 f.; vgl. auch VerwGE B 2005/197 vom
12. April 2006, in: www.gerichte.sg.ch).
Leistungen der Gesellschaft an die Inhaber von Beteiligungsrechten, denen keine oder
keine genügenden Lei-stungen gegenüberstehen und die einem an der Gesellschaft
nicht beteiligten Dritten nicht oder in wesentlich geringerem Umfang erbracht worden
wären, unterliegen bei natürlichen Personen der Einkommenssteuer nach Art. 33 Abs. 1
lit. c StG, da sie ihren Grund in der Aktionärseigenschaft des Empfängers haben.
Derartige Leistungen werden in der Steuerrechtswissenschaft und -praxis allgemein als
verdeckte Gewinnausschüttungen bezeichnet (vgl. Cagianut/Höhn, a.a.O., Rz. 63 zu §
12). Dasselbe gilt für das Recht der direkten Bundessteuer (vgl. ASA 66 S. 559 mit
Hinweisen).
2.2. Das Darlehen einer Aktiengesellschaft an ihren Aktionär stellt eine geldwerte
Leistung dar, wenn die Gesellschaft das betreffende Darlehen nur deshalb in einer
bestimmten Höhe gewährt, weil der Darlehensnehmer Anteilsinhaber ist. Ob und in
welchem Umfang ein Darlehen an einen Beteiligten als geldwerte Leistung betrachtet
werden muss, bestimmt sich daher aufgrund eines Drittvergleichs: Eine geldwerte
Leistung liegt vor, wenn und soweit das zu beurteilende Darlehen einem unabhängigen
Dritten nicht gewährt worden wäre. Beim Drittvergleich sind in jedem Einzelfall
ausgehend von dem zwischen der Gesellschaft und dem Beteiligten abgeschlossenen
Vertrag alle konkreten Umstände zu berücksichtigen (vgl. VerwGE B 2001/170 vom 02.
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August 2002 mit Hinweisen auf A. Rouiller, Geldwerte Leistungen in Form von
Aktionärsdarlehen, in: ASA 55 S. 7, und ASA 66 S. 559).
2.3. Einkommen gilt in der Bemessungsperiode grundsätzlich dann als realisiert, wenn
dem Steuerpflichtigen Leistungen zufliessen oder wenn er einen festen
Rechtsanspruch erwirbt, über den er tatsächlich verfügen kann (BGE 105 Ib 238 E. 4a,
S. 242; 113 Ib 23 E. 2e, S. 26; ASA 61 S. 666 E. 3b; 66 S. 561 E. 5d; Blumenstein/
Locher, System des Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 267 f. mit Hinweis auf die
Rechtsprechung). Bei geldwerten Leistungen einer Gesellschaft an den Anteilsinhaber
kann der Zeitpunkt des Entzugs von Gesellschaftsmitteln in der Regel nicht nach dem
Kriterium der Begründung eines festen Rechtsanspruchs festgelegt werden. Es wird
daher auf denjenigen Zeitpunkt abgestellt, in dem der Anteilsinhaber den eindeutigen
Willen äussert, die Mittel der Gesellschaft zu entziehen bzw. in dem diese Absicht den
Behörden erkennbar wird (vgl. ASA 49 S. 61 E. 4b; 66 S. 562 E. 5d mit Hinweis).
2.4. Die Vorinstanz ging aufgrund der vorliegenden Akten davon aus, dass eine
Darlehensschuld des Beschwerdeführers gegenüber der C.AG von Fr. 1'100'000.--
bestand. Eine Rückzahlung der Schuld habe nie stattgefunden; die Forderung sei
vielmehr durch ungewöhnliche Buchungen ausgebucht worden, sodass der
Beschwerdeführer in der Folge ohne Erbringen einer Gegenleistung von seiner
Darlehensschuld gegenüber der Gesellschaft befreit gewesen sei. Eine
geschäftsmässige Begründung für den Forderungsverzicht sei nicht erstellt und ein
Interesse der Gesellschaft am Erlass der Schuld nicht erkennbar. Es sei anzunehmen,
dass die gesamte Transaktion dem Interesse des Beschwerdeführers gedient habe,
weshalb davon auszugehen sei, dass der Grund für den Erlass der Darlehensschuld
einzig im Beteiligungsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der C.AG liege.
Diese sei so vorgegangen, dass sie dem Konto Nr. 7800 zunächst einen
Liegenschaftsgewinn von Fr. 346'500.-- gutgeschrieben habe. Dieser habe aus dem
Verkauf des Grundstücks Nr. 0000 an E.R. resultiert (Verkaufspreis Fr. 625'000.--
abzüglich Buchwert Fr. 278'500.--). Sodann sei dem Konto Nr. 7800 ein Erfolg aus der
Entlassung aus den offenen Forderungen durch die X-Bank von Fr. 475'000.--
gutgeschrieben worden (Forderungsverzicht). Nachdem die Bank aus dem Verkauf der
Liegenschaft mit Fr. 625'000.-- befriedigt worden sei, habe sie nach Angabe des
Beschwerdeführers der C.AG die restliche Schuld erlassen und darauf verzichtet, ihn
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persönlich zu belangen. Schliesslich sei jenem Konto die Darlehensforderung von Fr.
1'100'000.-- gegenüber dem Beschwerdeführer belastet und gleichzeitig derselbe
Betrag dem Kontokorrent des Beschwerdeführers (Konto Nr. 1120) gutgeschrieben
worden. Damit sei eine erfolgswirksame Ausbuchung der Darlehensforderung erfolgt.
Dieses Vorgehen sei von der Veranlagungsbehörde zu Recht als unzulässig qualifiziert
worden. Einzig die Buchung des Liegenschaftsgewinns von Fr. 346'500.-- sei korrekt.
Demzufolge sei im Konto Nr. 7800 eine Aufrechnung von Fr. 625'000.-- vorgenommen
worden. Indem nicht die gesamte Darlehensforderung von Fr. 1'100'000.--
aufgerechnet worden sei, sei aus steuerlicher Sicht akzeptiert worden, dass die
Gesellschaft den Erlös aus dem Forderungsverzicht seitens der X-Bank ihrem
Alleinaktionär zugeschrieben habe. Dieser Vorgang sei daher als geschäftsmässig
begründet gewertet worden. Dies könne damit erklärt werden, dass der
Beschwerdeführer für den Kredit solidarisch gehaftet habe, jedoch von der Bank
trotzdem nicht persönlich belangt worden sei. Folglich resultiere ein Forderungsverzicht
der Gesellschaft gegenüber dem Beschwerdeführer von Fr. 625'000.--, der einem
unbeteiligten Dritten ohne Gegenleistung nicht gewährt worden wäre. Der geldwerte
Vorteil berechne sich aus der Differenz zwischen dem ursprünglichen Darlehen von Fr.
1'100'000.-- und dem Forderungsverzicht der X-Bank von Fr. 475'000.--, womit der
Beschwerdeführer in der Höhe von Fr. 625'000.-- einen geldwerten Vorteil erlangt
habe.
2.5. Die Feststellungen der Vorinstanz beruhen auf einem unbestrittenen Sachverhalt,
und die rechtliche Subsumtion ist zutreffend und steht im Einklang mit den
gesetzlichen Vorschriften und der ständigen Praxis, wie sie oben in E. 2.1. bis 2.3.
aufgeführt sind.
Der Beschwerdeführer macht geltend, die Mitglieder der Erbengemeinschaft J. sel.
hätten aufgrund des Verkaufs der Aktien der C.AG bzw. der in Art. 131 Abs. 1 StG
vorgesehenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise Grundstückgewinnsteuern im
Betrag von Fr. 582'431.-- bezahlen müssen. Aufgrund des Verkaufs der Liegenschaft
durch die C.AG an E.R. sollten nun weitere Staats- und Gemeindesteuern sowie direkte
Bundessteuern im Gesamtbetrag von ca. Fr. 240'000.-- ausgelöst worden sein. Dies
ergebe eine steuerrechtliche Belastung im Gesamtbetrag von Fr. 820'000.-- für den
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zweifachen Handel mit einer Liegenschaft, welche letztlich für Fr. 675'000.-- verkauft
worden sei.
Diese Ausführungen gehen von einer unzutreffenden tatsächlichen Grundlage aus.
Nach den vom Beschwerdegegner eingereichten Akten, in die dem Beschwerdeführer
gestützt auf Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und Art. 16 Abs. 1 und 2 VRP
keine Einsicht gewährt, deren wesentlicher Inhalt ihm aber mitgeteilt wurde, nahm die
Steuerbehörde aufgrund des Aktienverkaufs bei den Mitgliedern der
Erbengemeinschaft J. sel. zwar eine Besteuerung eines Grundstückgewinns vor, doch
lag das Steuerbetreffnis unter Fr. 100'000.--. Selbst wenn von der Behauptung des
Beschwerdeführers in dessen Stellungnahme vom 29. Mai 2007 ausgegangen würde,
dass auf der Liegenschaft stille Reserven von mindestens Fr. 700'000.-- aufgelöst
worden seien, ist die Gesamtbelastung mit Grundstückgewinnsteuern unter Fr.
100'000.-- ausgewiesen. Der Gewinn aus der wirtschaftlichen Veräusserung der
Liegenschaft wurde jedenfalls bei den Mitgliedern der Erbengemeinschaft J. sel. erfasst
und besteuert.
Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz halte fest, dass bereits im
Zeitpunkt der Darlehenshingabe in voller Höhe an die Verkäufer der Aktien eine
verdeckte Gewinnausschüttung hätte angenommen werden müssen. Dies sei durchaus
richtig. Er, der Beschwerdeführer, habe die Aktien der C.AG gekauft, durch Belehnung
des Hauptaktivums den Kaufpreis voll finanziert und diesen den Mitgliedern der
Erbengemeinschaft J. sel. bezahlt. Darin sei durchaus eine verdeckte
Gewinnausschüttung zu sehen. Allerdings wären für diese verdeckte
Gewinnausschüttung die Mitglieder der Erbengemeinschaft steuerpflichtig gewesen,
nachdem diesen die Ausschüttung in voller Höhe zugeflossen sei.
Diese Ausführungen sind unzutreffend. Die Vorinstanz hielt fest, wegen des Fehlens der
Rückzahlungsfähigkeit hätte bereits im Zeitpunkt der Darlehenshingabe das Darlehen
in voller Höhe als verdeckte Gewinnausschüttung erfasst werden können. Sie erwog
nicht, was zutreffend ist, eine solche Erfassung hätte bereits zu jenem Zeitpunkt
vorgenommen werden müssen, und sie erwog insbesondere auch nicht, die
Ausschüttung hätte bei den Mitgliedern der Erbengemeinschaft erfasst werden
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müssen. Unerheblich ist im übrigen, ob die gewählte Finanzierungsart den Verkäufern
bekannt war oder nicht.
Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er habe wirtschaftlich eine Liegenschaft für Fr.
1'100'000.-- gekauft und den Kaufpreis durch ein Hypothekardarlehen in gleicher Höhe
finanziert. Diese Liegenschaft habe er, ebenfalls wirtschaftlich betrachtet, zu einem
späteren Zeitpunkt für Fr. 675'000.-- und daher mit erheblichem Verlust veräussert.
Das Ergebnis, dass er in diesem Zusammenhang massiv Steuern bezahlen solle,
beruhe darauf, dass in steuerrechtlicher Hinsicht beim ersten Verkauf von einer
wirtschaftlichen Handänderung ausgegangen und der zweite Verkauf formal betrachtet
werde. Das Ergebnis dieser verschiedenen Betrachtungsweisen sei willkürlich. Hätte er
selbst die Liegenschaft gekauft und mit Verlust weiter veräussert, müsste er einen
Forderungsverzicht der Bank in diesem Zusammenhang auch nicht als Einkommen
versteuern.
Der Beschwerdeführer macht somit einen unzulässigen Methodendualismus geltend.
Er verkennt aber, dass er und die von ihm beherrschte C.AG in steuerrechtlicher
Hinsicht eigenständige Steuersubjekte sind. Abgesehen davon kann er aus der Höhe
der Steuerbelastung der Veräusserer der Aktien bzw. des Grundstücks nichts zu seinen
Gunsten ableiten. Grund für die streitige Besteuerung bildet einzig und allein die
Erfassung einer geldwerten Leistung an den Beschwerdeführer zufolge eines
Forderungsverzichts der von ihm beherrschten Gesellschaft gegenüber ihm selbst. In
diesem Zusammenhang erweist sich die Berufung auf einen hypothetischen
Sachverhalt als nicht stichhaltig. Es ist daher unerheblich, wie ein Forderungsverzicht
der Bank gegenüber dem Beschwerdeführer behandelt worden wäre, wenn der
Beschwerdeführer die Liegenschaft selbst erworben und mit Verlust weiterveräussert
hätte. Der Beschwerdegegner hält dazu fest, der Beschwerdeführer hätte einen
Forderungsverzicht der Hypothekarbank auch dann als ausserordentlichen Ertrag
versteuern müssen, wenn er die Liegenschaft nicht über die AG, sondern direkt gekauft
und mit Verlust weiterveräussert hätte. Dies hängt nach der Praxis offenbar davon ab,
ob ein Forderungsverzicht das Privat- oder das Geschäftsvermögen betrifft (vgl. StB 29
Nr. 9 Ziff. 2). Wie es sich damit verhält, kann aber offenbleiben, da vorliegend der vom
Beschwerdeführer verwirklichte, nicht ein hypothetischer Sachverhalt zu beurteilen ist.
Selbst wenn der Forderungsverzicht als unfreiwillig betrachtet würde, wäre das
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Grundstück als Geschäftsvermögen zu betrachten, da es sich um eine
Fabrikliegenschaft handelt. Zudem wies die C.AG beim Verkauf der Aktien an den
Beschwerdeführer als Aktivum nicht nur die Liegenschaft aus. Auch war E.R. als
Käuferin der Liegenschaft möglicherweise eine der C.AG nahestehende Person,
jedenfalls war sie in den Jahren 2000/2002 Mitglied des Verwaltungsrates. Offen ist
weiter, weshalb das Grundstück, welches 1997 einen amtlichen Verkehrswert von Fr.
913'000.-- aufwies, im Jahr 2004 für lediglich Fr. 625'000.-- an E.R. verkauft wurde.
Aufgrund dieser Umstände sind jedenfalls die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht
überzeugend, er habe trotz eines Verlusts aus dem Verkauf der Liegenschaft eine
übermässige Steuerbelastung zu tragen.
Unbegründet ist schliesslich der Einwand des Beschwerdeführers, er habe davon
ausgehen dürfen, dass die von der Vorinstanz als unzulässig betrachteten
Verbuchungen korrekt seien. Diesbezüglich ist auf die zutreffenden Ausführungen des
Beschwerdegegners zu verweisen, wonach die C.AG verpflichtet war, der
Veranlagungsbehörde eine korrekte Jahresrechnung einzureichen, und fehlende
Kenntnisse eines Gesellschaftsorgans in Buchhaltungs- und Steuerangelegenheiten die
Gesellschaft nicht von dieser Pflicht entbinden.
2.6. Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die
Beschwerde als unbegründet abzuweisen ist.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Der geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen. Der Beschwerdeführer ist
unterlegen (Art. 98bis VRP), und der Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf eine
ausseramtliche Entschädigung (vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st.
gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 176).