# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 831c850e-7ec2-4b07-85e0-d18df0bf40bb
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_005
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
Der 2016 verstorbene B._ war verbeiständet. Er war aufgrund eines Pflegevertrages vom 16. Dezember 2014 bei seiner Schwester C._ untergebracht, wofür ein Pflegegeld vereinbart war. Ferner wurde er von seiner anderen Schwester D._ regelmässig zu Arztterminen gefahren, wofür auch diese entschädigt wurde.
Am 22. März 2016 reichte der Beistand E._ dem Familiengericht Baden den Bericht mit Rechnung für die Berichtsperiode 2014/2015 ein, welches diesen mit Entscheid vom 11. April 2016 genehmigte.
Dagegen erhob A._ (Ehefrau des Bruders F._, d.h. Schwägerin von B._) am 13. August 2016 Beschwerde, mit welcher sie sinngemäss die Überprüfung des Pflegevertrages und der Zahlungen an die beiden Schwestern verlangte. Mit weiteren Eingaben vom 29. und 30. September 2016 verlangte sie die Rückzahlung der Vergütungen bzw. deren Abzug vom Erbteil der beiden Schwestern.
Mit Entscheid vom 15. März 2017 trat das Obergericht des Kantons Aargau auf die Beschwerde nicht ein mit der Begründung, A._ könne ihre Beschwerdelegitimation nicht aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB, sondern einzig aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB ableiten, weil sie sich ausschliesslich auf eigene Interessen berufe. Indes berühre der Genehmigungsentscheid des Familiengerichts weder Verantwortlichkeitsansprüche gegen den Beistand noch entfalte er Rechtswirkungen gegenüber Dritten; namentlich würden damit weder Schulden noch andere Verbindlichkeiten der betreuten Person als gültig anerkannt. Mit subsidiärer materieller Begründung hielt das Obergericht ferner fest, B._ sei pflegebedürftig und die Bezüge der beiden Schwestern seien berechtigt gewesen. Im Übrigen sei die (gerechte) Verteilung des Nachlasses nicht Verfahrensgegenstand.
Dagegen reichten A._ und F._ am 14. April 2017 (Postaufgabe am 22. April 2017) eine Beschwerde und am 16. April 2017 (Postaufgabe am 24. April 2017) einen Nachtrag ein. Die Eingaben wurden, weil nur von A._ unterzeichnet, zur Verbesserung zurückgesandt. A._ retournierte die Aufforderung mit dem Vermerk, die Beschwerde laufe jetzt nur noch über sie. Sodann reichte sie am 26. April 2017 eine weitere als Beschwerde bezeichnete Eingabe und am 27. April 2017 (Postaufgabe 29. April 2017) einen weiteren Nachtrag ein. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

## Considerations

Erwägungen:
1.
Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid (Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG) betreffend die Genehmigung eines Berichtes mit Rechnung des Beistandes im Sinn von Art. 410 ZGB. Dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG). Unter Berücksichtigung der Gerichtsferien sind alle Eingaben rechtzeitig erfolgt (Art. 46 Abs. 1 lit. a und Art. 100 Abs. 1 BGG).
2.
Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Darin ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116).
3.
Keine der Eingaben enthält ein Rechtsbegehren und in keiner der Eingaben setzt sich die Beschwerdeführerin mit den ausführlichen Nichteintretenserwägungen des Obergerichtes auseinander. Vielmehr bestreitet sie die seinerzeitige Pflegebedürftigkeit von B._, beklagt sie sich über die Ungerechtigkeit der Entschädigung der beiden Schwestern, zumal ihr Ehemann (F._) gratis Leistungen erbracht habe, u.ä.m. Darzutun wäre jedoch, inwiefern das Obergericht mit seinem - sich auf das Urteil 5A_112/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.5 stützenden - Nichteintretensentscheid Recht verletzt haben soll, und es bedürfte überdies eines Rechtsbegehrens, mit welchem diesbezüglich konkrete Rechtsfolgen verlangt werden. Sinngemäss wird einzig eine Rechnungsprüfung durch das Bundesgericht verlangt, die jedoch angesichts des obergerichtlichen Nichteintretensentscheides von vornherein nicht möglich ist.
4.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzureichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und das präsidierende Mitglied im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
5.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).