# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 82475430-67c2-5f92-a4bc-96e3d3f44b84
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1963 geborene
X._
war seit August 2006 beim Verein der
Y._
in einem Arbeitspensum von 68
%
angestellt und über den
Arbeitgeber
bei der
Elips Versicherungen AG
gegen die Folgen von Unfällen versichert.
Mit dem Formular «Bagatellunfall-Mel
dung UVG» meldete die Versicherte am
1
4.
März 2017
der Elips Versiche
rung
e
n AG
,
dass sie am 2
5.
November 2016 an ihrem Wohnort im Keller ge
stürzt sei und sich am linken Knie, Rücken und
an den linken
Rippen Ver
letzungen zu
ge
zogen habe
(
Urk.
8/50
)
.
Die
Elips Versicherungen
erbrachte
die gesetzli
chen
Leistungen
(
Urk. 8/49
).
Am
1
2.
Juni 2017
wurde der
Elips Versicherungen AG
ein Kostengut
spra
chegesuch für eine am 1
0.
August 2017 stattfinde
nde
Knie-Arthroskopie und Teilmeniskektomie medial rechts eingereicht (
Urk.
8/44).
Die
Elips Versiche
rungen AG
holte hierauf medizinische Unterlagen ein (
Urk.
8/38-
39) und
legte
diese ihrem Vertrauensarzt
Dr.
med.
Z._
, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, zur Beurteilung vor. Nach dessen Stellungnahme vom 3
0.
Juni 2017 (
Urk.
8/37)
teilte
sie
der
Versicherten am
1
4.
und am 2
0.
Juli 2017
(
Urk.
8/36 und
Urk.
8/34)
mit, dass
sie
für
den
Unfall vom 2
5.
November 2016 ab
1.
Juni
2017 keine weiteren Versicherungsleistu
ngen erbringen werde
.
Nach
Ersu
chen
der Versicherten (
Urk.
8/28)
erliess
sie
am 17.
August 2017 (
Urk.
8/25)
eine entsprechende Verfügung,
gegen welche die Versicherte
am 1
2.
September
2017 (
Urk.
8/18) Einsprache erhob.
Mit Eingabe vom
1
1.
September 2017
(
Urk.
8/17)
erhob auch die Krankenversicherung vo
rsorglich Einsprache
, zog diese jedoch am 26.
September 2017 (
Urk.
8/8) wieder zurück. M
it Einsprache
entscheid vom
1
1.
Dezember 2017 wies die
Elips Versicherungen AG
die Ein
sprache
der Versicherten
ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
die Versicherte am 2
9.
Januar 2018 Beschwerde mit den folgen
den Anträgen
(
Urk.
1 S. 2)
:
«
1.
Es seien die Verfügung vom 1
7.
August
2017 sowie der
Einspracheent
scheid vom 1
1.
Dezember 2017 aufzuheben und es sei die
Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die
gesetzlichen Leistungen (insbesondere Taggeld-, Renten- und
Heilungskostenleistungen sowie Integritätsentschädigung) über den
3
1.
Mai 2017 hinaus zu erbringen;
2.
Eventuell: Es seien die Verfügung vom 1
7.
August 2017 sowie der Einspracheentscheid vom 1
1.
Dezember 2017 aufzuheben und es sei die Sache zur weiteren Abklärung (insbesondere Einholung von aktuellen Arztberichten bei
Dr.
med.
A._
und PD
Dr.
med.
B._
sowie Einholung eines medizinischen Gutachtens eines aussenstehenden Facharztes für Orthopädische Chirurgie, spez. Kniechirurgie, zur Frage der Unfallkausalität der Beschwerden am Knie rechts) und neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
3.
alles unter Entschädigungsfolge (zuzüglich Mehrwertsteuer) z
ulasten der Beschwerdegegnerin.»
Die
Elips Versicherungen AG
schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom
7.
März 2018 (
Urk.
7
) auf Abweisung der Beschwerde, wovo
n der
Beschwerdeführer
in am
8.
März 2018 (
Urk.
10
) Kenntnis gegeben wurde.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September
2015 beziehungsweise am 9. Novem
ber
2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirk
licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Das
hier zu beurteilende
Ereignis
hat sich am 2
5.
November 2016 ereignet, wes
halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krank
heiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992
Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publi
ziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheits
scha
dens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ur
säch
licher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundes
gerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos
ten
vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
-
akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Bei Entscheiden gestützt auf versicherungsinterne ä
rztliche Beurteilungen, die im W
esentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem Sozialversiche
rungsträger stammen, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig
keit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versicherungsexterne medizinische Begut
achtung anzuordnen (vgl. BGE 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
verneinte in ihrem Einspracheentscheid vom
11.
Dezem
ber 2017
(Urk. 2)
gestützt
auf die Beurteilung ihres
Vertrauensarzte
s
Dr.
Z._
einen Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom
2
5.
November 2016
und der
im
Zusammenhang
mit einer MRI-Untersuchung vom 3
1.
Mai
2017 geseh
enen rechtsseitigen medialen Meniskushinterhornläsion
.
Die rechtsseitige mediale
Meniskushinte
r
hornläsion sei eindeutig degenerativ und b
ei vorbestehenden Knieschäden
sei
von einer vorübergehenden
Verschlimmerung auszugehen. Die geplante Operation ziele
auf die Behandlung des Vorschadens ab, nicht auf
die Behebung einer
im November 2016 erlittene
n
Schädigung. Der Status quo sine
sei mit dem MRI
des
Knie
s
rechts vom
3
1.
Mai 2017
erreicht worden
(S. 5)
.
Im Verfahren ergänzte sie (Urk. 7), die betreffend die Kausalität gegenteilige Auffassung der Beschwerdeführerin stütze sich auf keine medizinischen Berichte, die sich mit der Beurteilung durch Dr.
Z._
auseinandersetzten (S. 5). Aus der Unfallmeldung sei nicht ersichtlich, dass sich die Beschwerdeführerin am rechten Knie verletzt habe (S. 5-6). Die Unfallmeldung vom 20. Januar 2018 betreffend einen Sturz am 15. Dezember 2017 werde durch die Beschwerdegegnerin separat abgeklärt; dieser sei nicht Verfahrensgegenstand (S. 6).
2.2
Dem hielt die
Beschwerdeführer
in entgegen (
Urk.
1
),
gemäss der Auffassung der behandelnden Ärzte sei die Knieverletzung rechts auf den Sturz vom 2
5.
Novem
ber 2016 zurückzuführen, wobei sich durch die lange Wartezeit das ganze rechte Knie entzündet habe. Die ambulante Operation des rechten Knies sei dann im September 2017 erfolgt
(S. 3)
. Auf die Aktenbeurteilung von
Dr.
Z._
, welcher sie nie untersucht oder persönlich befragt habe
,
könne nicht abgestellt werden.
Er habe einzig aufgrund der nicht
präzis aus
gefüllten Unfallmeldung
geschlossen
,
beim Unfall
sei nur das linke Knie betroffen
gewesen und das rechte Knie habe erst später Probleme bereitet
,
und
seiner Beurteilung einen
falschen Sachverhalt zugrunde
ge
legt
.
E
ntgegen den bildgebenden Beweisen sei auch zu Unrecht be
hauptet worden, am rechten Knie liege ein im Zusammenhang mit dieser Ver
letzung massgeblicher degenerativer Vorschaden vor, weshalb es infolge des Unfalls vom 2
5.
November 2016 nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung eines vorbestehenden Knieschadens gekommen sei
(S. 4)
. Die Beschwerde
geg
nerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt, indem sie
,
statt den Sachverhalt rechts
genügend abzuklären,
falsche Annahmen getroffen
und ihre weitere Leistungs
pflicht gestützt darauf zu Unrecht verneint
habe
. Der ihr obliegende
Beweis des Wegfalls der Unfallkausalität infolge des von ihr zu Unrecht
behaupteten Errei
chens des Status quo sine sei
nicht erbracht und
sie
sei weiterhin leistungs
pflichtig
.
Zudem habe
sie
,
die
Beschwerdeführerin
,
am 15.
Dezember 2017 einen weiteren Unfall erlitten und sich wiederum das rechte
Knie
verletzt
, so dass ihr Ende Februar 2018 eine weitere Kn
ieoperation mit anschliessender Rekonvales
zenz bevorstehe
. Auch wenn
dieser Unfall nicht Gegenstand
des vorliegenden Verfahrens
sei, zeige sich die Wichtigkeit der richtigen
Einordnung der ersten Knieverletzung rechts vom 2
5.
November 201
6
(S. 5)
.
3.
3.1
In der von der Beschwerdeführerin unterzeichneten Bagatellunfall-Meldung UVG vom 1
4.
März 2017 wurde F
olgendes festgehalten:
Schadendat
um: 2
5.
November 2016 20:00 Uhr.
Unfallort: Keller.
Sachverhalt
(Unfallbeschreibung)
:
Sturz auf den Boden
.
Verletzung Körperteil
:
K
nie links, Rücken, linke Rippen.
Erstbe
handelnder Arzt:
Dr.
A._
. Nachbehandelnder Arzt:
PD
Dr.
med.
B._
(vgl.
Urk.
8/50).
3.2
Dr.
med.
A._
, FMH Allgeneine Medizin,
hielt
im
Überweisungsschreiben an PD
Dr.
med.
B._
, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe
gungsapparates
,
vom 1
4.
März 2017 (
Urk.
8/39
/8
)
unter
Diagnosen
fest
:
„
Sturz im Keller
,
mit Distorsion des Kniegelenkes links am 2
5.
November 2016 mit persistierenden Schmerzen, vor allem unter Belastung
"
.
Weiter führte sie aus
, die
Beschwerdeführerin sei am 1
1.
Januar 2017 zur Erstuntersuchung gekommen, nachdem sich die Schmerzen innert sechs Wochen nicht gross verbessert hätten. Bei der Erstuntersuchung seien vor allem Befunde im Bereich des Gelenkspaltes lateral
aussen und
nicht sichere Meniskuszeichen gefunden worden. Die Be
schwerdeführerin habe über Hämatome über beiden Knien a
nlässlich des Sturzes berichtet
sowie auch über Schmerzen im Bereich des Rippenthorax links, welche aber in den Wochen darauf regredient gewesen seien. Es sei besprochen worden, dass die Beschwerdeführerin nochmals während
der
Abwesenheit
(der Ärztin)
warten woll
e
,
und vereinbarungsgemä
ss
habe sie sich
nun
gemeldet und wünsch
e
eine fachärztliche Abklä
rung
.
3.3
3.3.1
PD
Dr.
B._
berichtete
na
ch der Konsultation vom 2
4.
März
2017 (
Urk.
8/39/6-7) über einen Status nach Kniedistorsion links vom 2
5.
November 2016 und Status nach VKB
-
(vorderes
Kreuzband
)
Ersatzplastik und medialer Meniskusresektion
im Jahr
200
6.
Anamnestisch habe am 2
5.
November 2016
eine
Distorsion mit deutlicher
Schwellung und hämatomatöser Verfärbung bestanden. Seit diesem Ereignis bestünden ein Unsicherheitsgefühl und Schmerzen. Vor dem Unfall hätten keine relevanten Probleme nach vorbestehender VKB-Ersatzplastik und offenbar auch ausgedehnter Teilmeniskektomie medial bestanden.
Der Kniestatus rechts
zeige
ein diskretes
Genu recu
rvatum
.
Der
Kniestatus links zeige
eine reizlose
Narbe nach VKB-Ersatzplastik vermutlich mit Hamstrin
gsehne
bei k
ollateral
er Stabilität und mit einer regelrechten a
.p.
Translation und negativem Pivot-
Shifting.
Es bestünden di
s
k
rete Druckdolenz
en
über dem femor
alen Innenbandansatz sowie der
lateralen Meni
sku
sbasis bei Rotationsstress. A
nsonsten
bestünden keine Auffälligkeiten, kein Krepitus und eine seitengleiche
Flexion bei voller Streckung ohne Genu recurvatum.
Im
MRI
(Magnetresonanztomographie)
des
Knie
s
links vom 2
4.
März 2017
zeige sich eine
VKB-Ersatzpl
astik mit transtibialer Techn
ik mit intakter Ersatzplastik, praktisch fehlendem
Innenmeniskus
und
ohne relevante Öde
mzeichen oder Knorpelschäden im
medialen Kompartiment. Lateral und patellofemoral
ergäben
sich
keine Auffälligkeiten.
Es hätten
sich keine relevanten Gelenksveränderungen nach erlittener Kniedistorsion
gezeigt
bei jedoch praktisch fehlendem Innenmeniskus und VKB-Ersatzplastik.
3.3.2
Na
ch der Konsultation vom 2
4.
Mai 2017
(
Urk.
8/39/3 f.)
berichtete PD
Dr.
B._
,
prinzipiell bestehe etwas Besserung auf Knieebene links ohne eigentliche Schmerzen. Im Vordergrund stünden eher Beschwerden rechts, innenseitig.
Wes
entliche
neue Aspekte im Vergleich zur Voruntersuchung zeigten sich nicht und es bestehe der Verdacht auf eine mediale Meniskuspathologi
e Knie rechts bei
Provokation bei a
nsonsten kollateral
und
sagittal bandstabil
en Verhältnissen
ohne
relevanten Krepitus. Der Kniesta
tus links sei aktuell reizlos mit einer P
seudo
laxizität bei fehlendem Innenmeniskus und beginnendem Substanzdefekt.
3.4
Das
MRI
des rechten Knies
vom 3
1.
Mai 2017 (
Urk.
8/39/5
)
brachte laut dem
zuständige
n
Radiologe
n
,
ein
en
komplexer
n
Riss im Hinterhorn
des subluxierten medialen Meniskus mit Verdacht auf ein
nach interkondylär disloziertem
Menis
kusfragment mit
wenig Kniegelenkserguss, eine
leichtgradig femoropate
l
l
are Chondropathie medial und ein
degeneriertes
vorder
es
Kreuzband
hervor
.
Gestützt darauf empfahl PD Dr.
B._
am 31. Mai 2017 den hier strittigen arthroskopischen Eingriff (Urk. 7/39/1).
3.5
Dr.
Z._
hielt in seiner Aktenbeurteilung
vom 3
0.
Juni 2017 (
Urk.
8/37)
fest, i
n der verspäteten Schadenmeldung vom 1
4.
März
2017 über das Ereignis vom 2
5.
Novem
ber
2016
sei ein „Sturz auf den Boden" festgehalten. Im Konsul
ta
tions
bericht des behandelnden Orthopäden vom 2
4.
März 2017
(
vorstehend E. 3.3.1
)
werde angegeben, die Beschwerdeführerin habe bei der Hausärztin gewisse trau
matische Anzeichen gehabt. Aus dem Kontext sei erkennbar, dass es dabei um das linke Knie gegangen sein m
ü
ss
e
. Das rechte Knie
sei
nur kursorisch untersucht und erwähnt worden.
Im Überweisungsschreiben der Hausärztin vom 1
4.
März 2017
(vorstehend E. 3.2)
sei
erwähnt, die
Beschwerdeführerin
habe sich am 1
1.
Januar 2017 zur Erst
untersuchung eingefunden, anlässlich derer ein Gelenkspaltschmerz ohne sicher
e
s
Meniskuszeichen am linken Knie gese
hen worden sei
.
Anamnestisch habe die
Beschwerdeführerin
zwar seinerzeit über Hämatome über beiden Knien berichtet. Die Hausärztin
habe
aber nicht ausdrücklich
bestätigt
, diese gesehen zu haben. Gegenstand der Konsultation bei der Hausärztin scheine lediglich das linke Knie gewesen zu sein. Zum Kausalzusammenhang des Beweg
ungsablaufs seien
Häma
tome über beiden Knien typisch für eine direkte Anprallverletzung. Das s
prä
che definitionsgemäss gegen die später vom behandelnden Orthopäden erwähnte Distorsion. Direkte Anprallverletzungen verursachten gemäss medizinischer Lehr
buch
literatur keine isolierten Meniskusläsionen an sich, weil es ihnen am not
wendigerweise schädigenden Element der gewaltsamen, blockierten Verdreh
ung bei fixiertem Unterschenkel fehle.
Nach mehreren Konsultationen sei von der
C._
ein Gesuch um Kostengutsprache mit Eintrittsdatum vom 1
0.
August 2017 vorgelegt worden
. Es ginge
nun aber auf einmal um das rechte Knie und gemäss Bericht
von
PD
Dr.
B._
vom 2
4.
Mai 2017
sei das linke Knie nunmehr reizlos ge
wesen. Sodann sei ein MRI des rechten Knies veranlasst worden. Gemäss anam
nestischen Diagnosen und auch
gemäss MRI-Befundbericht vom 3
1.
Mai 2017
vom rechten Knie
liege ein degenerativer Vorschaden
v
or, daneben
bestehe
ein
nach interkondyl
ä
r disloziertes Meniskusfragment
bei komplexer medialer Hinter
h
orn
l
äsion. Der MRI-Bericht zeige zwar keine bone bruise
, a
ber wenig Gelenker
guss. Es
seien
keine zusätzlichen Begleitstrukturschäden
vorhanden
, die zusätz
lich
zum Anprallsturzereignis pass
t
en.
Die Beschwerdeführerin habe nach eigenen Angaben ein beidseitiges Kniean
pralltrauma mit Blutergüssen beidseits erlitten. Sie habe an beiden Knien offen
sichtlich vorbestehende Kniegel
enks-Binnenschäden und es ge
be in diesem Fall augenfällige Ungereimtheiten
.
I
nitial
habe
nur das linke Knie im Vordergrund
gestanden
und
sich beruhigt
;
dann
habe
aber das rec
hte Knie Beschwerden gemacht
, während das linke Knie reizlos geworden sein solle. Ein Zusammenhang der in der MRI-Untersuchung vom 3
1.
Mai 2017 gesehenen rechtsseitigen media
len Meniskushinterhornläsion rechts erscheine darum allenfalls möglich, nicht
aber
überwiegend wahrscheinlich. Die rechtsseitige mediale Meniskushinter
h
o
r
n
läsion selbst sei eindeutig degenerativ. Bei vorbestehenden Knieschäden sei von einer vorübergehenden Verschlimmerung auszugehen. Die geplante Operation ziele auf die Behandlung des Vorschadens ab und nicht auf die Behebung einer im November 2016 erlittene
n
Schädigung. Der Status quo sine sei mitsamt dem MRI Knie rechts vom 3
1.
Mai 2017 im Rahmen der Abklärungspflicht erreicht worden.
3.6
Im Operationsbericht vom
6.
September 2017 (
Urk.
8/18
/2-3
)
über
die
am gleichen
Tag durchgeführte diagnostische Kniearthroskopie rechts mit medialer Teilme
nis
kektomie und partieller Synovekt
omie
nannte PD Dr.
B._
folgende Diag
nose
:
«
S
ymptomatische mediale komplexe Meniskushinterhornläsion Knie rechts
Status nach Kniedistorsion links vom 2
5.
N
ovember 2016,
Status nach VKB-
Ersatzplastik und medialer
Meniskusresektion im Jahr 2006»
4.
4
.1
Laut
Angaben der Beschwerdeführerin stürzte sie am 2
5.
November 2016 an ihrem Wohnort im Keller auf den Boden und
zog sich Verletzungen
am linken Knie, Rücken und an den Rippen links
zu
;
die Verletzungen
hatten
bis zur Schadenmeldung am 1
7.
März 2017 keine Arbeitsausfälle zur Folge
(E. 3.1
und
Urk.
8/50
)
. Die Erstbehandlung fand am 1
1.
Januar 2017
bei
Dr.
A._
statt, welche
als Folge
des Sturzes die Diagnose einer Distorsion des linken
Knie
ge
lenkes mit persistierenden Schmerzen, vor allem unter Belastung
,
stellte
. Sodann erhob sie
Befunde im Bereich des Gelenkspalts lateral aussen mit nicht sicheren Meniskuszeichen
und hielt fest,
dass die Beschwerdeführerin über Hämatome über beiden Knien berichtet habe (E. 3.2).
E
benfalls im März 2017 wies
PD.
Dr.
B._
auf
eine Kniedistorsion links vom 2
5.
November 2016
hin
und hielt überdies am linken Knie einen
Status nach VKB–Ersatzplastik und medialer Meniskusresektion im Jahr 2006
fest
,
was sich auch
im
am selben Tag erstellten MRI
Knie links zeigte.
Sodann bemerkte er, dass v
or dem Unfall keine relevanten Probleme nach vorbestehender VKB-Ersatzplastik
und
ausgedehnter Teilmenis
kek
tomie medial bestanden
hätten
.
Im
Übrigen
beschrieb er unauffällige
Befunde a
n Hüften und
am rechten
Knie
gelenk
bis auf eine diskrete
Überstreckbarkeit (
Genu recurvatum
;
vgl. E. 3.3.1
hiervor
)
.
Erst anlässlich einer weiteren Konsultation im Mai 2017
erwähnte
PD
Dr.
B._
, dass
-
nachdem auf Knieebene links eine Besserung ohne eigen
tliche Schmerzen eingetreten war -
nun eher Beschwerden rechts, innenseitig im Vor
der
grund stünden und am Knie rechts ein
Verdacht auf eine mediale Meniskus
pathologie
bestehe
(E. 3.3.2). Im hierauf erstellten MRI des rechten Knies
konnte ein komplexer Riss im Hinterhorn
des subluxierten medialen Meniskus
mit hori
zontalen als auch vertikalen K
omponente
n
, bei
wenig Kniegelenkserguss, eine
r
leichtgradige
n
femoropatel
lare
n
Chondropathie medial und ein
em degenerierten vorderen
Kreuzband
gesehen
werden
(E. 3.4)
.
Anlässlich der Kniearthroskopie rechts im
September 2017
bestätigte sich dies
;
PD
Dr.
B._
sah
im
mediale
n
Kompartiment eine komplexe lappenförmige Läsion des instabilen Meniskus
hin
ter
hornes
und
trug
den
mediale
n
Meniskusr
iss
mittels Shaver
ab
(
Urk. 8/18/2-3
).
4.2
Nach
dem Ereignis vom 2
5.
November 2016
wurden
erstmals im Mai 2017 bei den behandelnden Ärzten Beschwerden am rechten Knie
b
eklagt
, die Anlass zu einer Untersuchung mittels MRI am 3
1.
Mai 2017
gaben (
Urk.
8/39/5) und
am
6.
September 2017
zu
eine
r
Arthroskopie
mit medialer Teilmeniskektomie und partieller Synovektomie
rechts
führt
en
(
Urk.
8/18
/2-3
)
.
Dr.
Z._
hat
unter Bezug
nahme auf die
MRI-Untersuchung vom 3
1.
Mai 2017
nachvollziehbar dar
gelegt,
dass
einerseits das
stattgehabte Unfallereignis
mit einer direkten Anprall
verletzung am rechten Knie
von vornherein
nicht geeignet ist
, eine komplexe
mediale Meniskushinter
hornläsion
mit vertikalen und horizontalen Rissen
zu bewirken.
Anderseits
postulier
ten auch die behandelnden Ärzte nicht, dass
die
Schädigung
am rechten Knie traumatisch mit dem Ereignis vom 2
5.
November 2016
im Zusammenhang
s
teht
,
wurde
doch
mit Bezug auf das Ereignis
immer nur
eine Kniedistorsion links beschrieben
. Nichts anderes ist
der Diagnoseliste
im
Operationsbericht von
PD
Dr.
B._
zu entnehmen,
führte er doch
die (neue) Diagnose einer symptomatisch
mediale
n
komplexe
n
Meniskushinterhornläsion
separat
auf und
hielt mit Bezug auf das Ereignis
vom 2
5.
November
2016
le
d
i
glich
ein
en
Status nach Kniedistorsion links
fest
(vgl. E. 3.6 hiervor und
Urk.
8/18
/2-3
)
.
Auch die übrige Aktenlage liefert keine
Hinweise, die auf eine traumatische Ver
ursachung der Meniskusläsion
am rechten Knie
aufgrund des Ereignis
ses
vo
m 2
5.
November 2016
schliessen li
essen
. Insbesondere wies die Beschwerdeführerin in der von ihr ausgefüllten und unterzeichneten Schadenmeldung vom
1
4.
März 2017
–
also rund vier Monate nach dem fraglichen Ereignis vom 2
5.
November 2016 –
noch
selber auf
eine
lediglich linksseitige Kniev
erletzung hin (E.
3.1 hiervor).
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversiche
rungs
rechts in der Regel auf die «Aussagen der ersten Stunde» ab, denen in beweis
mässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs
recht
licher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). Die
Beschwerdeführerin
hat sich daher ihre ursprüngliche Darstellung, wonach das rechte Knie vom Unfall nicht betroffen gewesen sei, ent
gegen halten zu lassen. Dies steht im Einklang mit den
Ausführungen der behandelnden Dr.
A._
, die noch am 14. März 2017 keine Kniebeschwerden rechts erwähnte (vorstehend E.
3.2). Da Letztere auch die angeblich beidseitigen Hämatome nicht selbst erhoben hat, kann aus ihrer entsprechenden Feststellung nichts zu Gunsten der Beschwerdeführerin abgeleitet werden.
Aufgrund des Unfallhergangs ist somit eine traumatische Verletzung des rechten Knies nicht belegt.
Da
im MRI des rechten Kniegelenks
Knorpeli
rregularitäten,
eine Knorpelaus
dünnung
sowie ein
degeneriertes vorderes Kreuzband
gesehen werden konnte
n
,
ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin
auf
degenerative Verän
derungen
schl
oss
.
Dies wird von der Einschätzung durch PD Dr.
B._
untermauert, der am 24. Mai 2017 hinsichtlich des rechten Knies von einer Menis
kuspathologie sprach (vorstehend E. 3.3.2), weshalb die Beschwerdegegnerin diesbezüglich zu Recht eine höchstens vorübergehende Problematik anerkannte.
4.
3
Nach dem Gesagten stellt die med
izinische Beurteilung von
Dr.
Z._
, an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit kein Zweifel
besteht, eine tragfähige Grund
lage für die Beantwortung der strittigen Kausalitätsfrage dar. Ausschlaggebend ist dabei in erster Linie die Erkenntnis, dass
eine durch das Geschehnis vom
2
5.
November
2016
verursachte relevante Meniskusverletzung nicht mit dem ma
ss
gebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) erstellt ist. Das Ereignis war höchstens geeignet, eine bereits vorbestehende Knieproblematik vorübergehend zu verschlimmern; eine richtunggebende Verschlimmerung ist durch die Akten nicht belegt. Dabei ist es – soweit die geltend gemachten Beschwerden am
rechten
Knie ursächlich dem Ereignis vom
2
5.
November 2016
(und nicht dem Vorzustand) zugeschrieben werden können –
nicht zu beanstanden, dass der S
tatus quo sine spätestens am
3
1.
Mai 2017
(
Datum der MRI-Untersuchung
) als erreicht betrachtet wurde. Begründete Anhaltspunkte, welche eine Terminierung des
S
tatus
quo sine auf einen späteren Zeitpunkt als sachlich gerechtfertigt erscheinen liessen, sind nicht greifbar.
4.4
Bei der gegebenen medizinischen Aktenlage ist der entscheidrelevante Sachver
halt namentlich im Hinblick auf die strittige Frage der Unfallkausalität der über den
3
1.
Mai 2017
hinaus persistierenden
rechtsseitigen
Kniebeschwerden hinrei
chend geklärt. Auf beweismässige Weiterungen kann verzichtet werden. Denn nach bereits durchgeführter Arthroskopie
und Entfernung des
Meniskusrisses
(vgl.
Urk.
8/18
) können davon keine zusätzlichen Erkenntnisse erwartet werden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d).
4.5
Die Beschwerdegegnerin erwähnte schliesslich, dass ihr die Beschwerdeführerin am
20. Januar 2018
einen Sturz
am 15. Dezember 2017
mit Rücken- und Knie
verletzungen rechts und links gemeldet habe (Urk. 8/2/2). Diesbezüglich seien die Abklärungen im Gang (Urk. 8/1) und die Frage bilde nicht Verfahrensgegenstand (Urk. 7 S. 6), was die Beschwerdeführerin nicht in Abrede stellte (Urk. 1 S. 5).
Dem ist beizupflichten, denn in zeitlicher Hinsicht ist für die Beurteilung der Stre
it
sache der Sachverhalt massgebend, wie er sich bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheides - hier
also bis am 11. Dezember 2017
- entwickelt hat (BGE 134 V 392 E. 6
).
5.
Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin ihre weitergehende Lei
stungs
pflicht zu Recht verneint
. Dementsprechend ist der angefochtene Einspracheent
scheid vom 1
1.
Dezember 2017
(
Urk.
2) nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.