# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 74adccbd-1424-4345-bb0d-285255a94ca4
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Bundesanwaltschaft gegen A. sowie gegen Mitbeschuldigte eine  führt wegen des Verdachts der Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz vom 13. Dezember 1996 über das Kriegsmaterial (, KMG; SR 514.51);
- sie mit Verfügung vom 8. Dezember 2011 die hängige Strafuntersuchung
gegen A. vom Verfahren gegen die Mitbeschuldigten trennte (act. 3);
- A. mit Eingabe vom 17. Dezember 2011 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte, in welcher er einige Ausführungen zum  des Strafverfahrens aus seiner Sicht machte und in allgemeiner Art Kritik an der Verfahrensführung durch die Bundesanwaltschaft übte (act. 1);
- die Beschwerdekammer A. angesichts der angefochtenen Verfügung und
der eingereichten Beschwerde mit Schreiben vom 22. Dezember 2011 , seine Beschwerde mit einer genügenden Begründung zu , andernfalls auf diese unter Kostenfolge nicht eingetreten werden  (act. 4);
- A. der Beschwerdekammer am 31. Dezember 2011 eine weitere Eingabe
zugehen liess, mit welcher er u. a. sinngemäss die Aufhebung der  Verfügung verlangt, im Übrigen aber sich lediglich in genereller Weise zu Vorgeschichte und Sachverhaltselementen des Gegenstandes des Strafverfahrens äussert und erneut Kritik an der Vorgehensweise der Bundesanwaltschaft übt (act. 5).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft bei der Beschwerdekammer Beschwerde nach den Art. 393 ff. StPO  werden kann (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- die Bundesanwaltschaft aus sachlichen Gründen Strafverfahren trennen
oder vereinen kann (Art. 30 StPO);
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- die Beschwerdegegnerin die Trennung damit begründete, dass sie  der geständigen Mitbeschuldigten das abgekürzte Verfahren gemäss Art. 358 ff. StPO durchführe, währenddem die Untersuchung hinsichtlich des hiervon abgegrenzten, A. vorgeworfenen Sachverhalts mittels  im Sinne von Art. 352 ff. StPO abzuschliessen sei;
- sich angesichts der unterschiedlichen von der Bundesanwaltschaft ins Au-
ge gefassten Verfahrensarten eine Trennung geradezu aufdrängt;
- der Beschwerdeführer weder in seiner Beschwerdeschrift noch in seiner nachträglichen Eingabe vom 31. Dezember 2011 Gründe aufführt, welche an der Rechtmässigkeit der vorgenommenen Verfahrenstrennung zweifeln liessen;
- er seine Einwände gegen die ihm zum Vorwurf gemachten Sachverhalte im
voraussichtlich einzuleitenden Strafbefehlsverfahren und gegebenenfalls vor dem Strafgericht vorzutragen hat;
- sich die gegen die angeordnete Verfahrenstrennung eingelegte Beschwer-
de demnach als offensichtlich unbegründet erweist, weshalb diese ohne weiteren Schriftenwechsel abzuweisen ist (Art. 390 Abs. 2 Satz 1 StPO);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);
- diese vorliegend auf das reglementarische Minimum von Fr. 200.--  werden (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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