# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 540854fb-1561-45a2-a9a7-c2b7154cc838
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1967, war seit Ende April 2005 arbeitslos und seit März 2008 bei
der
Y._
AG
und zusätzlich bei der
Z._
GmbH
im Zwischenverdienst tätig,
als
er
sich am
3
0.
Mai 2008 bei einem Auto
unfall Knieverletzungen
zuzo
g (
Urk.
11/K5
).
Die
Y._
AG meldete den Unfall sodann ihrer Unfallver
sicherung, der AXA Winterthur (
Urk.
11/K5).
Diese erbrachte zunächst Leistungen und
stellte
sodann
mit Verfügung vom 1
0.
August 2009 (
Urk.
11/K1) fest, dass der Unfall vom 3
0.
Mai 2008 ga
r nicht bei ihr versichert sei, weil er sich während der Arbeit für die
Z._
GmbH ereignet habe.
Alsdann
übernahm die Ersatzkas
se UVG die Fallführung.
Nach
getätigten
Abklärungen
stellte die
Ersatzkasse UVG
die bis dahin erbrach
ten Leistungen
mit Verfügung vom
2
4.
November 2011
rückwirkend
per
3
1.
Dezember 2008
ein und verneinte einen Rentenanspruch und einen solchen auf
Integritätsentschädigung (
Urk.
11/K109
).
Die vom
Versicherten am
3.
Januar 2012
erhobene Einsprache (
Urk.
11/K110) hiess
die
Ersatzkasse UVG
am
2
5.
März 2014 insoweit gut, als dass die Kosten für zwei spezialärztliche Physi
otherapien und Antirheumatika übernommen würden, sofern die Massnahmen indiziert seien und im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 3
0.
Mai 2008 stünden
(Urk.
11/K121
= Urk. 2).
2.
Der
Versicherte erhob am
6.
Mai 2014
Beschwerde (Urk. 1) gege
n den Ein
sprache
entscheid vom 2
5.
März 2014
(Urk. 2) und be
antragte, dieser sei auf
zu
heben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen
Le
i
s
tungen (Taggeld, Rente, Heilungskosten) über den 3
1.
Dezember 2008 zu
zusprechen und auszurichten (S. 2
Ziff.
1).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
4.
Juli 2014
(Urk.
10
) beantragte die
Ersatzkasse UVG
die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
am
3.
November
2014
zur Kenntnis gebracht (Urk.
13
).
Gleichzeitig wurde sein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt.
Mit Verfügung vom
3.
November 2014 wurde die
Sanitas
Grundversicherungen AG zum Prozess beigeladen (
Urk.
14). Mit Eingabe vom 2
8.
November 2014 teilte diese den Verzicht auf eine Stellungnahme mit (
Urk.
16).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden
soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi
cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe
handlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei
nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereignis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit an
dern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im
Be
schwerdefall
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden
Be
weis
würdigung
nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines
Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.3
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines
Ge
sundheitsschadens
muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
). Da es sich hierbei um eine
anspruchs
aufhebende
Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu
sammen
hang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim
Unfallversi
cherer
(RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76).
1.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V
177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5
Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un
fall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens
10 Prozent invalid
(Art. 8 ATSG), so hat sie An
spruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) davon aus, dass
gemäss gutachterlicher Beurteilung
der Endzustand seit spätestens Ende 2008 erreicht sei und mit der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung von Un
fallfolgen keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erreichen sei (S. 9
Ziff.
3.13). Ein Integritätsschaden sei heute nicht gegeben. Gemäss MRI vom 1
2.
April 2012 bestünden keine Anhaltspunkte für eine posttraumatische Arthrose. Im heutigen Zeitpunkt sei der Anspruch auf eine
Integritätsentschädi
gung
nicht ausgewiesen (S. 9 f.
Ziff.
3.14).
Wegen der fehlenden dauernden Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit sei d
er Anspruch auf eine Rente zum v
ornherein nicht gegeben (S. 10
Ziff.
3.16).
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
10) machte die Beschwerdegegnerin sodann geltend,
es sei nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellt, dass zum Unfallzeitpunkt zwischen dem Beschwerdeführer und der
Z._
GmbH ein Arbeits
verhältnis bestanden habe. Entgegen der Auffassung der AXA Win
ter
thur habe somit für das fragliche Ereignis eine UVG-Deckung bei der AXA Winterthur bestanden (S. 7).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand
punkt (
Urk.
1),
dass die Beschwerdegegnerin den Fall zu Unrecht rückwir
kend auf Ende 2008 abgeschlossen habe.
Der Fall sei gestützt auf die Beurtei
lung von
Dr.
A._
frühestens per Ende 2011 abzuschliessen. Sodann sei
die Beschwerdegegnerin
auch
für die Arthroskopie vom 2
3.
Juli 2012
und die Nachbehandl
ungen leistungspflichtig.
Weiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von mindestens 25
%
zu gewähren (S. 11 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob die über den
3
1.
Dezember
20
08
hinaus beste
henden
Kniebeschwerden des Beschwerdeführers in
rechtsgenüg
lichem
Zusam
menhang zum Unfallereignis vom
3
0.
Mai 20
08
stehen.
Offen gelassen werden kann, ob die Zuständigkeit für das Unfallereignis vom 3
0.
Mai 2008 bei der AXA Winterthur gelegen hätte oder nicht, zumal die Beschwerdegegnerin dies erstmals in der Beschwerdeantwort (
Urk.
10) vorbringt
und damit ihrem früheren Verhalten zuwider handelt. So liess sie die Verfügung der AXA Winterthur vom 1
0.
August 2009 (
Urk.
11/K1) in Rechtskraft erwach
sen, obwohl sie zur Einsprache legitimiert gewesen wäre, und richtete in der Folge Leistungen aus.
3.
3.1
Gemäss Akten erlitt der Beschwerdeführer am 3
0.
Mai 2008 einen Autounfall, wobei er sich am rechten Knie und der linken
Schulter verletzte (
Urk.
11/K5
,
Urk.
11/K
2 S. 2).
3.2
Nach seinem Unfall wurde der Beschwerdeführer gleichentags i
m Stadtspital
B._
untersucht
und war sodann vom
5.
bis 1
0.
Juni 2008 hospitali
siert
.
Die Ärzte nannten als Diagnosen eine laterale
Tibiaplateau-Impressions
fraktur
rechts sowie eine vordere
Kreuzbandruptur rechts (
Urk.
12
/M3). Sie führten aus,
auf eine Operation sei aufgrund mangelnder Compliance des Beschwerdeführers verzichtet worden. Das rechte Knie sei während acht Wochen lediglich mit 15 kg unter physiotherapeutischer Anleitung teil zu belasten. Bis zur
klinischen und radiologischen
Nachkontrolle
und
Reevaluation
am
6.
August 2008 sei der Beschwerdeführer zu 100
%
arbeitsunfähig.
3.3
Die Ärzte des Stadtspitals
B._
berichteten am 1
5.
Oktober 2008 (
Urk.
12/M8) und führten aus, der bisherige Verlauf während der
Hospitalisation
sei schleppend gewesen. Es bestehe eine Instabilität wegen der vorderen
Kreuz
bandruptur
. Der Beschwerdeführer sei bis auf weiteres zu 100
%
arbeitsunfähig.
3.
4
Mittels am
1.
April
20
09 im Stadtspital
B._
durchgeführter
Magnet
reso
nanztomographie
(MRI;
Urk.
12
/
M19
) des
rechten Knies konnte im Bereich der ehemaligen Knorpelläsion immer noch eine leichte Stufenbildung und eine lokale
Aufwerfung
des Knorpelbelages über dem lateralen
Tibiaplateau
fest
ge
stellt werden, welche einer mässig ausgeprägten
Chondropathie
ohne
Defektzo
ne
entspreche. Hingegen konnte keine Läsion an den
Menisci
oder dem
Seiten
bandapparat
festgestellt werden.
3.
5
Dr.
med.
C._
, beratender Arzt der AXA,
nahm am 1
5.
Mai 2009 Stellung (
Urk.
12/M18)
und führte aus,
aufgrund der medizinischen Akten und der vorliegenden Videosequenzen fänden sich keine Hinweise für eine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit als Chauffeur aus physischen Gründen. Für eine reine Fahrtätigkeit sei der Beschwerdeführer somit zu 100
%
arbeitsfähig.
3.6
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 3
0.
Juni 2009
zuhanden der Invalidenversicherung
(
Urk.
12/M21) und
nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
lumbospondylogenes
Syndrom bei
Fehlform
der Wirbelsäule
posttraumatisch reaktiviertes und
chronifiziertes
Zervikalsyndrom
und Schultergürtelmyalgien
Status nach lateraler
Tibiaplateau
-Impressionsfraktur rechts und vorde
rer Kreuzbandruptur rechts
Depression/Anpassungsstörung
Er führte aus,
dass sich der Beschwerdeführer depressiv, passiv und abwartend verhalte und sich als leidendes Opfer sehe. Er erwarte eher Leistungen/Hilfe von aussen, zeige jedoch wenig Eigeninitiative zur Anpassung und Verbesserung seiner Situation. Die Prognose sei unklar
. Das berufliche Autofahren sei eventu
ell zu 50 – 100
%
geeignet, soweit dies ohne Belastung von Rücken,
Halswir
bel
säule
und Schultern möglich sei
(S. 2).
Es könne ab zirka Juli 2009 mit einer
Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit zu 50 – 100
%
gerechnet werden (S.
3).
3.7
Die Ärzte der Universitätsklinik
E._
, Orthopädie, berichteten am
8.
März 2010 über die ambulante Sprechstunde (
Urk.
12/M28) und führten aus, es zeige sich insgesamt ein komplexes Beschwerdebild des Beschwerdeführers. Für die ausstrahlenden Schmerzen und das Taubheitsgefühl im Bereich der
4.
und
5.
Zehe finde sich kein morphologisches Korrelat. Für die belastungsabhängigen Knieschmerzen rechts könnten die im MRI nachgewiesene Knorpelläsion und leichte Stufenbildung im lateralen
Tibiaplateau
sowie die bekannte vordere Kreuzbandruptur verantwortlich sein, wobei auch letztere das komplexe Beschwerdebild nicht hinreichend erklären würden. Der Beschwerdeführer sei bis zum 1
8.
März 2010 weiterhin zu 100
%
arbeitsunfähig (S. 2).
3.
8
Im Physiotherapie-Kurzbericht des Stadtspitals
F._
vom
4.
Mai 2010 (
Urk.
12/M38) wurde ausgeführt, dass gemäss Beschwerdeführer das Haupt
prob
lem die Kraft im rechten Knie sei. Weiter gebe der Beschwerdeführer an, dass sein Knie blockiere, was in der Therapie jedoch nicht reproduzierbar gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe eine normale, uneingeschränkte Beweglichkeit im rechten Knie in Flexion und Extension und zwar gleichmässig links und rechts. Als Schmerz habe das rechte Knie lediglich eine leichte
Druck
dolenz
in der dorsalen lateralen Kniekehle gezeigt. Der Beschwerdeführer könne das Knie jedoch voll beugen und strecken. Auch Laufen, die Treppe hoch- und
runter
steigen
könne der Beschwerdeführer ohne Schmerzen. Der Krafttest der
Knie
flexio
nen
und Knieextensionen sei ohne Befund
und unauffällig, wobei der Beschwerdeführer keine Schmerzen am Knie angegeben habe.
3.9
Die Ärzte der Universitätsklinik
E._
berichteten am
4.
Juni 2010 (
Urk.
12/M55) und führten aus, dass der Beschwerdeführer der Überzeugung sei, dass ihm nur eine Operation helfen würde. Es sei ihm jedoch eine intravenöse Testung empfohlen worden, was der Beschwerdeführer deutlich abgelehnt habe. So sei ihm empfohlen worden, eine
second
opinion
einzuholen, um sich davon überzeugen zu können, dass eine weitere chirurgische Behandlung nicht indi
ziert sei.
3.
10
Die Gutachter des
G._
erstatteten ihr interdisziplinäres Gutachten am 2
7.
April 2011 (
Urk.
12/M47) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchungen des Beschwerdeführers
vom 2
5.
und 2
6.
November 201
0.
Sie nannten folgende Diagnosen (S. 26):
leichtes unspezifisches
zephales
Zervikalsyndrom
mit chronischen
Hin
terhauptsschmerzen
ohne neurogene Begleitsymptome oder Defizite
leichte, sehr wahrscheinlich schmerzbedingte Bewegungseinschränkung des rechten Fusses und verminderte Sensibilität im rechten Bein, ohne Hinweise auf eine zentral- oder
peripherneurogene
Störung
diskrete motorische
Radikulopathie
S1 links bei
Diskopathie
L5/S1
Schmerzsyndrom rechtes Knie bei/mit Status nach
Tibiaplateaufraktur
rechts mit Ruptur vorderes Kreuzband am 3
0.
Mai 2008 mit konservati
ver Therapie
Status nach Radiusköpfchenfraktur rechts 2003
rezidivierende Lumbalgien bei degenerativen Veränderungen der Wirbel
säule und kleiner Diskushernie L4/5 und minimale
Protrusion
L5/S1 ohne Kompression
kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, narzissti
schen und vermeidenden Anteilen (ICD-10 F61.0)
Sie führten aus,
dass die neurologische Beurteilung keine Befunde ergeben habe, welche eine berufliche oder private Einschränkung begründen würde (S.
28 oben)
. Dem neurologischen Gutachter sei die Diskrepanz zwischen den Angaben über die familiären und sozialen Auswirkungen des Leidens des Be
schwerdeführers und dem unbeschwerten, fröhlichen Verhalten aufgefallen, das teilweise in den Video-Sequenzen zu sehen sei. Der vielfältige und geschmei
dige Bewegungsfluss in den unters
chiedlichen gefilmten Situationen
lasse zu keiner Zeit eine körperliche Beeinträchtigung vermuten, wie sie der Beschwer
deführer schildere (S. 28 Mitte).
In der
orthopädische
n
Untersuchung
sei das Knie bis auf lokale
Druckdolenzen
im medialen und lateralen Gelenkspalt unauffällig gewesen.
Es habe keinerlei Erguss oder Schwellung bestanden. Der Gang habe ein leichtes Schonhinken rechts gezeigt.
Die Fussbeschwerden hätten ausser einer leichten lateralen Insta
bilität im rechten oberen Sprunggelenk und einer leicht verminderten
Dor
sal
ex
ten
sion
rechts nicht objektiviert werden können und seien bei der Untersu
chung nicht im Vordergrund gestanden (S. 28 unten).
Allgemein sei anzunehmen, dass beim Beschwerdeführer durch die konservativ behandelte
Tibiakopffraktur
mit leichter Sinterung die medizintheoretische Möglichkeit der Entwicklung einer Gonarthrose bestehe. Um diesen Verlauf zu begleiten, benötige der Beschwerde
führer regelmässige medizinische Betreuung (S. 29 oben).
Im Rahmen der
psychiatrische
n
Untersuchung
hätten sich keine Hinweise auf psychopathologische Befunde im Bereich des inhaltlichen Denkens, der kogniti
ven Funktionen, des Antriebs und des Ausdrucksverhaltens ergeben.
Die vom Beschwerdeführer geschilderte Schlafstörung sei auf eine unregelmässige Lebens
weise zurück zu führen und könnte bei ausreichender Einsicht erfolgreich behandelt werden (S. 29). Beim Versicherten sei insgesamt, abgesehen von einer Persönlichkeitsstörung und der psychosozialen Problematik, keine
sozialmedizi
nisch
relevante Erkrankung festzustellen. Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer daher noch in der Lage, allen Anforderungen der Berufswelt gerecht zu werden. Es bestünden weder qualitative noch quantitative
Leistungs
defizite
. Hierzu würden insbesondere die Tätigkeiten im zuletzt ausgeübten Beruf wie auch Verweistätigkeiten zählen (S. 30).
Während der somatischen Untersuchungen habe sich eine Schonung des rech
ten Beins feststellen lassen, die jedoch nicht als offensichtliche
Beschwerdever
deutlichung
habe gewertet werden können
(S. 31
Ziff.
1.5)
.
Einzig die
Kniebe
schwerden
seien überwiegend wahrscheinlich der Knieverletzung rechts durch den Unfall vom 3
0.
Mai 2008 zuzuordnen. Die anderen psychiatrisch und psy
chosomatisch anmutenden Symptome und Einschränkungen seien konstitutio
nell-kulturell bedingt und stünden nicht in einem natürlichen Kausalzusam
menhang mit diesem Unfall (S. 31
Ziff.
2.1).
Die Beschwerden, welche nicht auf den Unfall vom 3
0.
Mai 2008 zurückzuführen seien, würden die Arbeitsfähig
keit höchstens in Bezug auf die körperliche Belastbarkeit, nicht aber bezüglich des Pensums einschränken. Eine leichte bis mittelschwere Arbeit sei diesbezüg
lich ganztägig zumutbar
(S. 33
Ziff.
2.2.5)
.
Der Status quo ante sei spätestens Ende 2008 erreicht gewesen. Dieser Zeitpunkt lasse sich aus dem
Bewegungs
repertoire
erkennen, das die wiederholten, technisch weitgehend sehr guten Bildaufzeichnungen
von Januar bis Juni 2009
zeigen würden
(S. 33
Ziff.
2.3.2).
Bezüglich der Verletzungsfolgen am rechten Knie durch den Unfall seien dem Beschwerdeführer kniende, hockende und rein stehende Tätigkeiten sowie vor
wiegend gehende Tätigkeiten mit Tragen von Lasten über 10 kg, insbesondere
wiederholtes Treppen steigen mit Tragen von Lasten
,
nicht mehr zumutbar. Sofern die Tätigkeit als Hilfsarbeiter sitzend oder wechselbelastend sei und kör
perlich leicht bis mittelschwere Belastungen bedinge, sei der Beschwerdeführer vollschichtig zu 100
%
arbeitsfähig
(S. 34
Ziff.
3.1.1)
.
Dieses beschriebene Zumutbarkeitsprofil könne sechs bis neun Monate nach dem Unfallereignis angewendet werden. Da eine
Arthrose
g
efahr
mit Zunahme der Beschwerden bestehe, brauche der Beschwerdeführer weiterhin eine spezialärztliche Beglei
tung, welche dann das Zumutbarkeitsprofil entsprechend anpassen könne (S. 34
Ziff.
3.1.3).
Die
Erheblichkeitsgrenze
für eine Integritätsentschädigung punkto des rechten Knies sei momentan noch nicht erreicht. Der Anspruch auf eine
Integritätsent
schädigung
müsse im Verlauf und der Entwicklung einer allfälligen Arthrose erneut beurteilt werden (S. 36
Ziff.
6.1).
3.1
1
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte am 1
0.
November 2011 in seiner
Aktenbeur
teilung
aus (
Urk.
12/M49)
, dass das
G._
-Gutachten umfassend sei und auf allseitigen Untersuchungen beruhe. Er erwähnt
e
diesbezüglich, dass er in den um
fangreichen Unterlagen keine Laborresultate gefunden habe, welche eine rheu
matische Systemerkrankung ausschliessen lassen würde (S. 1).
Es bestehe heute kein relevanter unfallbedingter Integritätsschaden am rechten Knie, nach
dem die damalige Fraktur in fast anatomischer Stellung sicher konsolidiert sei
(S. 3)
.
3.1
2
Dr.
med.
H._
, Spezialarzt für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden,
Schleu
der
trauma
und orthopädische Traumatologie, berichtete am 1
8.
Juli 2012
(
Urk.
12/M6
8
) und führte aus,
obwohl im MRI keine wesentlichen pathologi
schen Veränderungen hätten erfasst werden können, klage der Beschwerdefüh
rer wei
terhin über intensive, invalidisierende und therapieresistente Beschwerden
im Bereich des rechten Kniegelenks (S. 2). Die noch
deutliche
n
Restbeschwerden im rechten Kniegelenk
müssten
als sudeckartige Beschwerden interpretiert werden, obwohl radiologisch keine Anhaltspunkte für eine Sudeck-Dystrophie bestünden
(S. 3)
.
3.1
3
Am 2
3.
Juli 2012 wurde im
I._
eine Arthroskopie mit einer par
tiellen
Meniskektomie
medial durchgeführt (
Urk.
12/M61), wobei sich
suprapa
tellär
eine moderate
Synovialitis
mit leicht vermehrten Zotten der Gelenkhaut, welche jedoch nicht relevant vergröbert seien, zeigte. Zentral finde sich ein kräf
tiges vorderes Kreuzband, welches jedoch proximal nur noch durch lose Strän
ge inseriere, welche bei Zug am
Tibiakopf
teilweise noch anspannen wür
den.
4.
4.1
Die Würdigung der medizinischen A
kten ergibt, dass die ärztlichen
Beurteilun
gen
durch die
G._
-Gutachter vom 2
7.
April 2011 (vgl
.
vorstehend E.
3.1
0)
für die Beantwortung der gestellten Frage umfassend sind. Die Beurteilungen berück
sichtigen die medizinischen
Vorakten
ebenso wie die geklagten Beschwer
den des Beschwerdeführers und stützen sich ausserdem
auf die erho
benen Befunde (vgl.
Urk.
12/M47).
Die Darlegung der medizinischen Befunde sowie deren Beurteilung leuchten ein und die Schlussfolgerungen sind nach
vollziehbar begründet. So machte
der neurologische
Gutachter
auf die Diskre
panz zwischen den Angaben über die Auswirkungen des Leidens des Beschwer
deführers und dem Verhalten, welches in den Video-Sequenzen zu sehen sei, aufmerksam, und führte aus,
dass
der vielfältige und geschmeidige
Bewegungs
fluss
des Beschwerdeführers in den gefilmten Situation
en
zu keiner Zeit eine körperliche Beeinträchtigung vermuten lasse, wie sie der Beschwerdeführer schildere (S. 28).
Die orthopädische Gutachterin legte ausserdem plausibel dar, dass
das Knie bis auf lokale
Druckdolenzen
im medialen und lateralen Gelenk
spalt unauffällig sei, durch die konservativ behandelte
Tibiakopffraktur
jedoch die medizintheoretische Möglichkeit der Entwicklung einer Gonarthrose bestehe (S. 29).
Weiter zeigte der psychiatrische Gutachter in nachvollziehbarer Weise auf,
dass beim Beschwerdeführer abgesehen von einer Persönlichkeitsstörung und der psychosozialen Problematik keine sozialmedizinisch relevante Erkran
kung festzustellen sei (S. 30). Überdies machten die Gutachter
darauf aufmerk
sam, dass einzig die Kniebeschwerden überwiegend wahrscheinlich der
Knie
verletzung
rechts durch den Unfall vom 3
0.
Mai 2008 zuzuordnen seien und der Status quo ante spätestens Ende 2008 erreicht gewesen sei (S.
33).
Einleuchtend ist in diesem Zusammenhang auch die Argumentation, dass
sich dieser Zeit
punkt
des Erreichens des Endzustandes
auch aus dem Bewegungsrep
ertoire erkennen lasse, das die
sehr guten Bildaufzeichnungen zeigten (S. 33).
Die
Beur
teilung der
G._
-Gutachter leuchtet
somit
in der Darlegung der medizini
schen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesund
heitszustand und Arbeitsfähigkeit werden aus
führlich begründet. So begrün
de
ten sie einlässlich und sorgfältig, dass a
ufgrund
der Beschwerden im rechten Kniegelenk kniende, hockende und rein stehende Tätigkeiten sowie vorwiegend gehende Tätigkeiten mit Tragen von Lasten über 10 kg dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar s
eien. Schliesslich bezogen sie
aus
drücklich Stellung zum formulierten Zumutbarkeitsprofil und
führten aus,
dass dieses sechs bis neun Monate nach dem Unfallereignis angewendet werden könne (S. 34).
Die ärztlichen Beurteilungen durch
die
G._
-Gutachter
entsprechen somit den von der Rechtsprechung konkretisierten Anforderungen (vgl. E. 1.
6)
vollum
fänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. Zudem werden die
Beurteilungen
der
G._
-Gutachter
durch
die Resultate der Observationen
gestützt
; so zeigten die Video-Aufnahmen einen unauffälligen, unbehinderten Beschwerdeführer, der lebhaft mit seinen Mitmenschen kommu
niziere und dabei einen vergnügten, zufriedenen Eindruck mache. Er sei in kei
ner Sequenz schmerzgeplagt, depressiv oder ängstlich wirkend. Er gestikuliere uneingeschränkt mit ausgeglichener bis fröhlicher Miene und sein Verhalten lasse nie auf Schmerz- oder Missbehagen hinweisen.
Der Bewegungsablauf sei ausserdem ungestört und der Beschwerdeführer zeige nur in Gegenwart der Ehefrau oder seines Anwaltes ein eindeutiges Hinken.
Das vom Beschwerde
führer in den Video-Sequenzen gezeigte
Leben im Alltag stelle keine Begrün
dung dar für eine Einschränkung seiner Arbeitsfähigkeit.
Es seien insbesondere keine Einschränkungen oder Defizite in der Bewegung im Bereich des rechten Knies gezeigt worden.
Der Beschwerdeführer könne auch bei engen Verhältnis
sen problemlos aus einem Auto und in ein Auto steigen und offenbar auch häufig viele Kilometer täglich selber fahren, oft sogar auch nachts
(vgl.
Urk.
11/K8-K11,
Urk.
11/K114-118).
B
ei der Observation
befand sich der Beschwer
deführer sodann
in einem Arbeitsprogramm des RAV, welches für ihn
eine
Ar
beit als Pizzakurier gesucht habe
(vgl.
Urk.
12/
M47 S.
15
).
4.2
Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers entspricht die Tätigkeit als Pizzakurier dem von den
G._
-Gutachtern beschriebenen Zumutbarkeitsprofil
(vgl.
Urk.
12/M47 S. 34)
durchaus. So sind
als Pizzakurier keine
kniende
n
, hockende
n
und rein stehende
n
Tätigkeiten auszuführen und
auch
Lasten über 10 kg
sind als Pizzakurier
nicht zu tragen.
Ein Pizzakurier muss zwar sicherlich gelegentlich Treppen steigen, jedoch nicht mit Lasten über 10 kg. Zudem erfolgt das Treppensteigen nicht ununterbrochen, zumal in der Regel sicherlich auch ein Personenlift benutzt werden kann. In den meisten Phasen eines Jobs als
Piz
zakurier
wird sich der Beschwerdeführer in eine
m Fahrzeug sitzend fortbewe
gen. Ausserdem belegen die vorstehend erwähnten Ergebnisse der Observation des Beschwerdeführers, dass dieser durchaus in der Lage ist, als Pizzakurier
zu arbeiten
und ihm diese Tätigkeit
auch
zumutbar ist.
Aus den übrigen medizinischen Akten gehen ansonsten keine anderweitigen Angaben zu funktionellen Einschränkungen, möglichen adaptierten Tätigkeiten oder konkrete Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit hervor, welche das ausführli
che und eingehend begründete
G._
-Gu
tachten
umzustossen und die darin gemach
ten Beurteilungen zu entkräften vermöchten.
4.
3
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei nicht umfassend abgeklärt, und es seien deshalb weitere Abklärungen in die Wege zu leiten, vermag dies nach dem Gesagten nicht zu überzeugen.
Sowohl der physische als auch der psych
ische Gesundheitszustand des Be
schwer
deführers wurden in den Beurteilungen gebührend berücksichtigt. Der Beschwerdeführer vermochte sodann nicht weiter darzutun, inwiefern die Aktenlage unzutreffend beziehungsweise unvollständig
sei
. Da der Sachverhalt nach dem Gesagten durch weitreichende medizinische Einschätzungen aus ver
schiedenen Fachric
htungen abgeklärt wurde und der
status
quo ante per Ende 2008 ausgewiesen ist,
sind
die vorliegenden medizinischen Akten ausrei
chend. Auf weitere Abklärungen kann deshalb verzichtet werden
(antizipierte
Beweis
würdigung
; BGE 122 V 157).
Die Einwände des Beschwerdeführers in Bezug auf die medizinischen Abklärun
gen sind nach dem Gesagten
unbehelflich
. Weitere substantiierte Einwände brachte er nicht vor.
4.
4
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf die überzeugenden, nachvollziehba
ren und ausführ
lich begründeten Einschätzungen
der
G._
-Gutachter
abzu
stellen und somit von einer vollen Arbeitsfähigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil
per Ende 2008
auszugehen ist, wobei die Arbeit als
Pizza
kurier
dem erstellten Profil
entspricht.
4.5
D
ie Verneinung des Anspruchs sowohl auf
die Vergütung
weitere
r
Heilungskos
ten
als auch auf
eine Invalidenrente
und damit der angefochtene Entscheid
erweisen sich als rechtens, was zur
Abweisung der Beschwerde
führt
.
5.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat gemäss der einge
reichten Aufstellung vom
9.
April 2015
(Urk.
18
) zeitliche Aufwendungen von
9.7 Stunden
sowie Barauslagen im Gesamtbetrag von Fr.
90
.
--
gehabt. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200
.-- für das Jahr 2014
und unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % beläuft sich damit die Entschädigung, die dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Be
schwer
deführers auszurichten ist, auf
Fr.
2
‘
192
.
40
.