# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 453cf167-8bd7-47f3-a678-a1c6b77aaee1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._ wird verdächtigt, als Gehilfe oder Mittäter an einem Betrug zum Nachteil von A._ beteiligt gewesen zu sein. A._ soll mehrmals von einer Person mit hochdeutschem Dialekt, welche sich als Oberkommissar des Bundeskriminalamtes O.1_ ausgegeben habe, telefonisch kontaktiert und aufgefordert worden sein, ihre Wertschriften so rasch wie möglich zu verkaufen und in Gold zu tauschen, da man hinter ihrem Geld her sei. Als A._ dieser Anweisung Folge geleistet habe, soll ihr telefonisch mitgeteilt worden sein, dass das Gold wohl gefälscht sei und es bei ihr für eine Analyse abgeholt werde. X._ ist geständig, das Gold im Wert von CHF 200'000.00 am 14. Juni 2018 bei A._ abgeholt zu haben, um es gegen ein Entgelt von € 10'000.00 bis € 15'000.00 an einen unbekannten Empfänger auszuliefern.
B. Am 15. Juni 2018 wurde das Fahrzeug von X._ am Grenzübergang O.2_ angehalten und kontrolliert. Dabei wurden im Auto 20 versteckte Goldbarren zu je 250 g sowie Name und Adressangaben von A._ gefunden. In der Folge wurde X._ von der Kantonspolizei Graubünden vorläufig festgenommen. Mit Entscheid vom 18. Juni 2018 ordnete der Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Graubünden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Graubünden an, X._ bis längstens am 14. September 2018 in Untersuchungshaft zu nehmen. Als Haftgrund wurde Kollusions- /Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO angegeben.
C. Am 9. Juli 2018 lehnte die Staatsanwaltschaft ein von X._ eingereichtes Gesuch um Haftentlassung ab und leitete es gestützt auf Art. 228 Abs. 2 StPO mit einer begründeten Stellungnahme an das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden weiter. Nachdem X._ Gelegenheit eingeräumt wurde, eine Replik einzureichen, wies der Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts das Gesuch mit Entscheid vom 17. Juli 2018 ab. Eine gegen diesen Entscheid von X._ erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Beschluss vom 10. August 2018 (SK2 18 43) ab.
D. Am 3. September 2018 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden beim Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts um Verlängerung der angeordneten Untersuchungshaft im Sinne von Art. 227 StPO auf die vorläufige Dauer von 3 Monaten. A._ sei mit allergrösster Wahrscheinlichkeit durch Vorspiegelung von Tatsachen zur Herausgabe von Vermögenswerten bewegt worden. Der dringende Tatverdacht an der Mitwirkung an einem Verbrechen gemäss Art. 10 Abs. 2 StGB sei somit evident. Der erhebliche Tatverdacht sei nach wie vor
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ausreichend hoch. Es bestünden weiterhin konkrete Verdachtsmomente, dass der Beschuldigte am mutmasslichen Betrug an A._ beteiligt gewesen sei. Diese hätten sich zwischenzeitlich auch nicht abgeschwächt. Als Haftgründe wurden Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs.1 lit. a StPO und Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO angegeben.
E. In seiner Stellungnahme vom 6. September 2018 liess X._ die Abweisung des Haftverlängerungsgesuchs und die unverzügliche Entlassung aus der Untersuchungshaft beantragen. Eventualiter sei anstelle der Untersuchungshaft die Überwachung durch elektronische Geräte (Eingrenzung) und subeventualiter die Überwachung durch elektronische Geräte (Eingrenzung) verbunden mit einer anzuordnenden Melde- bzw. Übernachtungspflicht bei der Kantonspolizei Graubünden (Polizeiposten Chur) anzuordnen.
F. Mit Entscheid vom 10. September 2018, gleichentags mitgeteilt, erkannte der Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts wie folgt:
1. Gegen X._ wird wegen Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. b StPO die Untersuchungshaft bis zum 13. Dezember 2018 verlängert.
2. Die beschuldigte Person kann jederzeit ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft stellen. Dieses ist bei der Staatsanwaltschaft mündlich zu Protokoll zu geben oder schriftlich zu stellen und kurz zu begründen.
3. Die Verfahrenskosten von CHF 350.00 bleiben bei der Prozedur. Sie werden vorschussweise von der Staatsanwaltschaft Graubünden zu Lasten des Kantons übernommen.

## Considerations