# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7e31b227-c14f-426e-ad00-e99bc8488583
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 19. April bzw. 2. Mai 2008 schlossen das Einzelunternehmen A._ beziehungsweise als dessen Inhaber X._ sowie die Y._AG einen Werkvertrag für die Arbeitsgattung Baumeisterarbeiten und Baugrubenaushaub betreffend das Neubauprojekt Stall B._ in O.1_ ab. Teilleistung des Vertrages war die Erstellung einer Stützmauer an der Nordostecke des Stalles, welche von X._ als Ingenieur geplant wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt zeigte sich ein quer über die Mauer verlaufender Riss. Ausserdem machte die A._ geltend, die Mauer sei nach vorne gekippt. Die A._ liess die Stützmauer abreissen und durch eine Drittunternehmung neu erstellen. In der Folge forderte X._ von der Y._AG die Bezahlung der für die Ersetzung der Stützmauer geltend gemachten Kosten.
B. Das Schlichtungsgesuch ging am 5. Oktober 2011 beim Vermittleramt des Bezirks Hinterrhein ein. Die Parteien konnten sich anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 27. Oktober 2011 nicht einigen, sodass das Vermittleramt am gleichen Tag die Klagebewilligung mit folgenden Rechtsbegehren ausstellte:
Rechtsbegehren klagende Partei:
"1. Der Beklagte [recte: die Beklagte] sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 29'907.05 zu bezahlen.
2. Unter Kosten und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten."
Rechtsbegehren beklagte Partei:
"1. Die Klage sei abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers."
C. Mit Klage vom 26. Januar 2012, beim Bezirksgericht Hinterrhein am 27. Januar 2012 eingegangen, forderte die A._ was folgt:
"1. Die Beklagte bezahlt dem Kläger den Betrag von CHF 29'907.05.
2. Die Kosten für das Schlichtungsverfahren sowie für das Verfahren vor dem Bezirksgericht Hinterrhein gehen zu Lasten der Beklagten."
D. Die Klageantwort datiert vom 26. März 2012. Das Rechtsbegehren erfuhr im Vergleich zur Klagebewilligung keine Änderung. Am 7. Mai 2012 erging die Replik, am 18. Juni 2012 folgte die Duplik.
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E. Am 21. Dezember 2012 wurde C._, Institut für Bau und Umwelt, Hochschule für Technik, O.2_, im Sinne von Art. 190 Abs. 2 ZPO in schriftlicher Form als Auskunftsperson befragt. Seine schriftliche Auskunftserteilung erfolgte am 16. Januar 2013.
F. Im Rahmen von weiteren Instruktionsverhandlungen am 20. März 2013 sowie am 20. August 2013 erfolgten die Zeugeneinvernahmen von C._ (als sachverständiger Zeuge im Sinne von Art. 175 ZPO), D._, E._, F._ sowie G._.
G. Am 8. Oktober 2013 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Hinterrhein statt. Im Rahmen der Verhandlung deponierte die A._ folgende Rechtsbegehren:
"1. Die Beklagte bezahlt dem Kläger den Betrag von CHF 29'907.05.
2. Die Kosten für das Schlichtungsverfahren sowie für das Verfahren vor dem Bezirksgericht Hinterrhein gehen zu Lasten der Beklagten.
3. Die Beklagte bezahlt dem Kläger eine angemessene Umtriebsentschädigung."
H. Am 22. Oktober 2013 wurde der Entscheid des Bezirksgerichts Hinterrhein in unbegründeter Form mitgeteilt. Am 4. November 2013 erging aufgrund eines Tippfehlers im Dispositiv ein berichtigter Entscheid, welcher den Parteien am 5. November 2013 mitgeteilt wurde. Mit Schreiben vom 1. November 2013 verlangte die A._ die schriftliche Begründung des Entscheides. Der begründete Entscheid wurde den Parteien sodann am 17. Dezember 2013 mitgeteilt. Darin erkannte das Kollegialgericht am Bezirksgericht Hinterrhein was folgt:
"1. Die Klage wird abgewiesen.
2. a)Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 9'783.50 (Entscheidgebühr CHF 7'000.00, Pauschale Schlichtungsverfahren CHF 300.00, Kosten der Beweisführung CHF 2'139.00, Kosten der Übersetzung CHF 344.50) gehen zu Lasten der klagenden Partei. Die Entscheidgebühr und die Kosten der Beweisführung sowie der Übersetzung werden mit dem von der klagenden Partei geleisteten Vorschuss in Höhe von CHF 4'000.00 verrechnet. Die Kosten für das Schlichtungsverfahren hat die klagende Partei bereits bezahlt.
b) Die klagende Partei hat dem Bezirksgericht Hinterrhein folglich den Betrag von CHF 5'483.50 zu überweisen.
In Rechtskraft erwachsene Verfahrenskosten sind innert 30 Tagen auf das Konto CK 038.267.100, IBAN CH16 0077 4110 0382 6710 0, des Bezirksgerichtes Hinterrhein bei der Graubündner Kantonalbank zu bezahlen.
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c) Die klagende Partei hat die beklagte Partei mit CHF 14'942.35 (inkl. Barauslagen und MWST) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations