# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a6ec429f-229e-4763-ab78-9f9a6d87d8fd
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1955, ist seit Januar 2009 als nebenamtlich
e Haus
wartin bei der
Y._
angestellt und dadurch bei der
VAUDOISE ALLGEMEINE
,
Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend:
Vaudoise
)
obligatorisch
gegen die
Folgen von Unfällen versichert
.
Am
1
6.
Januar 2013
verletzte sich die Versicherte während eines
Ferien
aufenthalts
in
Z._
bei einem
Schnorchelausflug
an der
linken
Achillessehne
(
Scha
denmeldung
UVG vom 2
8.
Januar 2013,
Urk.
7/1
; vgl. auch
Urk.
7/15/1
-2
). Nach der Erstbehandlung im
A._
und der Rückkehr der Versicherten in die Schweiz
diagnostizierte
Dr.
med
.
B._
, L
eitender Arzt Chirurgie vom
C._
,
einen Achillessehnenabriss am
Tuber
cal
canei
links
und nahm am
2
8.
Januar 2013 einen operativen Eingriff
vor (
offene Revision,
transossäre
Reinsertion
der
Achillessehne an den
Calcaneus
;
Operati
onsber
icht
vom 2
2.
Februar 2013, Urk.
7/2).
Wegen
einer Wundheilungsstörung
am
Rückfuss
links führte
Dr.
B._
vom
C._
a
m 2
6.
Februar 2013
(Operationsbericht vom 1
5.
März 2013,
Urk.
7/9) und a
m
5.
März 2013
(
Opera
tionsbericht
vom
4.
April 2013,
Urk.
7/7)
zwei
weitere operative Eingriffe durch.
Infolge
anhaltender Beschwerde
n
wurde daraufhin
im Rückfussbereich links
eine Stosswellentherapie durchge
führt (vgl.
Urk.
7/11 und
Urk.
1 S. 2
).
Die
Vaudoise
richtete der Versicherten
ausweislich der Akten
bis zum
3
1.
Mai 2013 Taggeldleistungen aus
(vgl.
Urk.
7/13)
und
erbrachte
Heilbehandlungsleistun
gen
.
Am 1
0.
Juli 2014 wurde die Versicherte von einem Schadeninspektoren der
Vaudoise
zum Sachverhalt vom 1
6.
Januar 2013 befragt (Protokoll vom 1
0.
Juli 2014,
Urk.
7/15).
Mit Verfügung vom
4.
August 2014
teilte die
Vau
doise
der Versicherten mit, dass alle künftigen Kosten zulasten ihrer Kranken
kasse gehen würden, da
die Voraussetzungen eines Unfalls
oder einer
unfall
äh
nliche
n
Körperschädigung
nicht erfüllt seien
(Urk.
7/16
).
Die dagegen von der Versicherten am
2
0.
August 2014
erhobene
Einsprache (
Urk.
7/19
) wies die
Vaudoise
mit
Entscheid vom
3.
Oktober 2014
ab (
Urk.
2)
.
2.
Da
gegen erhob die Versicherte am 2
2.
Oktober 2014
Beschwerde
und bean
tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die
Beschwerde
gegnerin
zu verurteilen, aus dem Ereignis vom 1
6.
Januar 2013 die gesetzlichen Leistungen zu erbringen (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 2
6.
November 2014 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was der Beschwerdeführerin am 2
8.
November 2014 angezeigt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleis
tungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt
.
Ein Unfall ist gemäss
Art.
4
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi
gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli
chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund
heit oder den Tod zur Folge hat.
1
.2
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2
der Verordnung über die Unfall
versicherung (
UVV
)
Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurück
zuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:
a.
Knochenbrüche;
b.
Verrenkungen von Gelenken;
c.
Meniskusrisse;
d.
Muskelrisse;
e.
Muskelzerrungen;
f.
Sehnenrisse;
g.
Bandläsionen;
h.
Trommelfellverletzungen.
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall
versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).
1.3
Bei den unfallähnlichen Körpe
rschädigungen im Sinne von Art.
9
Abs.
2 UVV entfällt im Vergleich zu den ei
gentlichen Unfällen nach Art. 4
ATSG einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hinge
gen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich,
worunter ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälli
ger
–
eben unfallähnlicher
–
Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 327 E. 3.1, 3.3.1; 129 V 466 E. 2.2, 4.1
;
123 V 43
E.
2b).
Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gesteigertes
Schädi
gungspotenzial
, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Beanspruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Fak
tor dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2013 vom 1
4.
November 2013 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E. 3.3.1, 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial liegt nach der Recht
sprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327
E.
3.3.1). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Ände
rungen der Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu kör
pereigenen Traumen führen
können
(vgl. BGE 129 V 466 E.
4.2.
3
).
1.4
Gemäss
bundesgerichtlicher Rechtsprechung
kann die schädigende
äussere
Ein
wirkung in einer körpereigenen Bewegung bestehen, wie
etwa
dem
plötzlichen Aufstehen aus der Hocke oder einem
F
ehlschlag beim
Fussballspiel
, im
Aufhe
ben oder Abstellen
von Gewichten von 40 bis 50 kg, im
Umlagern eines Heiz
körpers von über 5 m Länge und einem Gewicht von über 100 kg von einem
Wagen auf einen Arbeitsbock, im
Bruch
eines Rückenwirbels zufolge Kontrak
tionen bei einem epileptischen A
nfall
, im
Verschieben eines schweren W
äsche
korbes mit dem linken
Fuss
,
Ausführung einer ruckartigen Bewegung u
nd Ver
drehung des rechten Knies
, in einem
Sprung von einer Verpackungski
ste
, im
Bemühen, balgende Hunde zu trennen, worauf die versicherte Person auf unebenem Gelände ausrutschte und sich das Kn
ie verdrehte, im Stolpern
, einer
unkoordinierte
n
Ausweichbewegung de
s Beines und daraufhin erfolgte
m
Anschlagen des linken
Knies an einem Anhängerwagen
, im
Misstritt
beim
Vol
leyballspiel
mit
einschies
sendem
Zwick im linken Knie
, in einem
Sprung aus einer Höhe von 60 c
m aus einem Bahngepäckwagen
, im
Erleiden einer Zerrung der Adduktorenmuskeln im Rahmen eines
Fussballtra
inings
, in der
Verstau
chung des linken Knöchels als Folge eine
r Rotationsbewegung und
in einem
brüske
n
Umdrehen beim Kochen in Richtung Küchenschrank mit
ei
nschiessen
den
Schmerzen im Knie.
Hingegen hat das Bundesgericht den
äusseren
schädi
genden Faktor
bei vermehrter Arbeitsbelastung, welche zu kontinuierlicher Zunahme und Verschlechterung der Kniebeschwerden führte,
und
bei wieder
holten Anstrengungen wie bei
Arbeiten mit Hammer oder Bohrer
verneint; ebenso verneint hat das Bundesgericht den
äusseren
Faktor
beim Auftreten von Schmerzen
„
nachts bei Drehbewegungen und
nach längerem Gehen
“
(
BGE 129 V 468
f.
E. 4.1
mit Hinweisen
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin lehnte die
weitere
Übernahme von Versicherungsleistun
gen mit der Begründung ab,
dass
die Voraussetzungen eines Unfalls
oder einer
unfalläh
nlichen Körperschädigung nicht erfüllt seien
.
Die Beschwerdeführerin sei
im Rahmen des
Schnorchelausflugs
in
Z._
ganz n
ormal vom Bootsrand gesprungen
, wobei sie nicht angegeben habe,
dass sie
Anlauf genommen, sich stark abgestützt oder eine andere brüske Bewegung gemacht
habe.
Von einer sportlichen Tätigkeit mit erhöhtem Kraftaufwand
bzw. eine
m
gesteigerten
Gefähr
d
ungspotenz
ial
könne daher nicht gesprochen wer
den.
Es sei vielmehr
von einer ganz normalen Lebensverrichtung auszugehen
. Im Weiteren sei es nicht zulässig, von der Diagnose auf ein bestimmtes Ereignis zu
schliessen
. Vom Sehnenriss dürfe somit nicht darauf geschlossen werde
n, dass die Beschwerdeführerin
mit voller Kraft vom Bootsr
and gesprungen sei (
Urk.
2 S. 3
und
Urk.
6 S. 3).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass
sie sich
beim Sprung vom Ausflugsboot
am linken
Fuss
die Achillessehne
gerissen habe.
Beim Absprung habe sie
nicht nur auf den nicht vollständig stabilen
Unter
grund
des
Bootsrand
es
zu achten gehabt, sondern auch darauf, dass sie weit genug vom Boot abgesprungen sei, um nicht
anzustossen
.
Bei
der Achillessehne handle es sich
um die stärkste Sehne des menschlichen Körpers, deren Riss eine starke Krafteinwirkung voraussetze.
Allein aus der erlittenen Verletzung lasse sich
bereits
schliessen
, dass
sie
mit voller Kraft vom Bootsrand abgesprungen sei
n müsse
.
Angesichts der bundesgerichtlichen Rechtsprechung könne generell davon ausgegangen werden, dass Sprünge
ein gesteigertes Gefahrenpotenz
ial in sich bergen und die Voraussetzungen für ein sinnfälliges Ereignis erfüllen wür
den (
Urk.
1 S. 4).
3.
3.1
Unbestritten ist, dass es sich beim Ereignis vom 1
6.
Januar 2013 nicht um einen Unfall im Sinne von
Art.
4 ATSG handelt
, da vorliegend die Einwirkung eines ungewöhnlichen
äusseren
Faktors zu verneinen ist
(vgl.
dazu auch die
Kasuistik in
Rumo-Jungo
/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversi
cherungsrecht
, Bundesgesetz über die Unfallversicherung,
4.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 31 ff.). Ebenfalls unbestritten ist, dass es sich beim
von der Beschwerdeführerin am 1
6.
Januar 2013 erlittenen
Achillessehnenab
riss
am
Tuber
calcanei
um eine Körperschädigung
im Sinne von Art. 9 Abs. 2
lit
. f
UVV handelt.
Streitig und zu prüfen ist einzig, ob das Ereignis vom 1
6.
Januar 2013 als unfallähnlich
im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 UVV
zu qualifi
zieren ist.
3.2
Der Schadenmeldung UVG vom 2
8.
Januar 2013 ist zu entnehmen, dass di
e Beschwerdeführerin während der
Ferien in
Z._
bei einem Tauchgang
aus dem Boot gesprungen sei und sich die Achillessehne gerissen habe (
Urk.
7/1).
Aus dem
Protokoll der Beschwerdegegnerin
betreffend die Befragung vom
10.
Juli 2014 geht sodann hervor, dass sich die Beschwerdeführerin beim letz
ten
Schnorchelgang
am ersten Tag um 17.00 Uhr vom Bootsrand, auf welchem sie mit beiden Beinen gestanden sei, mit dem linken Bein
abgestossen
habe und ins Wasser gesprungen sei. Unmittelbar nach dem Absprung – noch bevor sie ins Wasser getaucht sei – habe sie explosionsartige Schmerzen wie bei einer Bombenexplosion in der linken Ferse verspürt. Sä
mtliche
Schnorchelgänge
seien im
Badeanzug und mit Schnorchel und
-
brille erfolgt, jedoch ohne Flos
sen. Die Höhe vom Bootsrand bis zum Wasser habe ca. 50 cm betragen (
Urk.
7/17/2-3).
3.3
Gestützt auf diese Angaben (vgl. auch das
aktenkundige
Foto des
betreffenden
Bootes,
Urk.
7/15/6)
kann somit als erstellt gelten,
dass die Beschwerdeführerin am 1
6.
Januar 2013
mit Badeanzug, Schnorchel und -brille
aus
immerhin ca. einem halben Meter Höhe
vom Boot ins Meer gesprungen ist
, wobei sie sich mit dem linken Bein
abgestossen
hat
.
Im Weiteren
ist
nach dem im
Sozialversiche
rungsrecht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
(vgl. BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
)
davon auszugehen
, dass sie
sich
im Rahmen dieses Sprungs
mit dem linken Bein
zumindest mit einigem
Kraftaufwand
abgestossen
hat, da sich
auch ein nicht in Fahrt befindliches Boot
im Wasser
naturgemäss
immer leicht bewegt und ansonsten die Gefahr bestanden hätte, dass sie daran
angestossen
wäre
. Erschwerend kam da
bei noch hinzu, dass die Beschwerde
führerin
vom instabilen Untergrund
des
Bootes
ins
Wasser
sprang.
Unter diesen Umständen wies di
eses
Geschehnis
demnach
ein
gesteigertes
Schädi
gungspotenz
ial
auf,
und
der von der Beschwerdeführerin am 1
6.
Januar
2013 erlittene Gesundheitsschaden
ist
auf eine Beanspruchung des Körpers zurückzuführen, welche über die all
täglichen Belastungen hinausg
eht
.
Wie ein Blick auf die Rechtsprechung zeigt,
wurden
v
ergleichbare Geschehensabläufe vom Bundesgericht
denn
auch
regelm
ässig
als
äussere
Ereignisse beurteilt
. So hat das Bundesgericht etwa im Urteil U 159/06 vom 2
9.
August 2006 E. 3.2
bei einem
Aufsprung aus dem Bürostuhl und im Urt
eil 8C_158/2007 vom 13.
November 2007 E. 4.2
bei einem
Herabspringen aus ca. 60 cm Höhe
einen
äusseren
Faktor
bejaht.
Ebenso bejaht hat es das Vorliegen
eines
äusseren
Fak
tors
im Urteil 8C_802/2011 vom
2.
Februar 2012 E. 5, wo es um das Ausziehen der Flossen eines Tauchers b
ei erheblichem Wellengang ging.
3.4
Es
ist
somit festzuhalten, dass
ein unmittelbares Geschehen vor
liegt
, welches die Merkmale eines
ausserhalb
des Körpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnfälligen Vorfalles, der Plötzlichkeit sowie der Unfreiwilligkeit aufweist und zu einer Körperschädigung geführt hat. Demzufolge ist das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung i
m Sinne von
Art.
9 Abs. 2
lit
. f UVV
zu bejahen.
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht im Zusam
menhang mit dem Ereignis vom 1
6.
Januar 2013 zu Unrecht verneint, weshalb der angefochtene
Einspracheentscheid
in
Gutheissung
der Beschwerde aufzuheben und festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen hat.
4.
Ausgangsgemäss
hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine
Prozessentschädi
gung
. Die Entschädigung ist in Anwendung von § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) in Verbin
dung Art. 61
lit
. g ATSG ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr.
800
.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.