# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7ff04cd5-a80f-515f-a62d-8adaca8b3648
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Gemäss Veranlagungsanzeige vom 17. Oktober 2013 wurden B._ und A._ für die Steuerperiode 2012 mit einem steuerbaren Einkommen von 128'028 Franken (Kanton; geschuldete Steuer: 11'729.40 Franken) bzw. 117'768 Franken (Bund; geschuldete Steuer: 3'026 Franken) veranlagt. Diese Veranlagung weicht in mehreren Punkten – ohne nähere Begründung – von der eingereichten Steuererklärung ab. Gleichentags wurden auch die Abrechnungen betreffend die direkte Bundessteuer sowie die Kantons- und Gemeindesteuern 2012 erstellt.
B. Mit Schreiben vom 10. Dezember 2013 teilte der Beschwerdeführer A._ der Kantonalen Steuerverwaltung mit, er und seine Ehegattin hätten leider die "Steuerrechnung 2012" noch nicht erhalten. Sie möchten daher nachfragen, bis wann mit dem Entscheid und der Zustellung gerechnet werden könne. Gleichzeitig betonte er, für Rückfragen stehe er gerne zur Verfügung.
Als Antwort auf dieses Schreiben wurden den Steuerpflichtigen anscheinend Kopien der drei  vom 17. Oktober 2013 zugestellt.
Am 3. Januar 2014 (vgl. die entsprechende Postquittung) teilte der Beschwerdeführer der  Steuerverwaltung mit, er habe nun die "Steuerrechnung 2012" erhalten und müsse "leider Einsprache machen", da verschiedene (näher bezeichnete) Abzüge nicht vorgenommen worden seien.
In der Folge trat die Kantonale Steuerverwaltung mit Entscheid vom 29. Januar 2014 infolge  auf die Einsprache nicht ein (wobei das Dispositiv entgegen der diesbezüglich  Begründung auf "Abweisung" lautet). Ohne auf die Frage der tatsächlichen Eröffnung der ursprünglichen Veranlagungsverfügung und der Steuerabrechnungen einzugehen hielt sie fest, es sei "unbestritten, dass die Einsprache nach Ablauf der gesetzlichen Frist von 30 Tagen  wurde". Zudem seien keine Gründe für die Wiedereröffnung der Einsprachefrist geltend  worden.
C. Mit Eingabe vom 25. Februar 2014 (Datum des Poststempels) reichte der  beim Kantonsgericht gegen diesen Einspracheentscheid Beschwerde ein mit dem  Antrag, diesen aufzuheben. Er legt insbesondere dar, die Veranlagungsanzeige 2012 sei ihm erst auf die schriftliche Nachfrage vom 10. Dezember 2013 hin eröffnet worden und er habe dann fristgerecht innerhalb von 30 Tagen am 3. Januar 2014 Einsprache erhoben.
Der mit Verfügung vom 25. Februar 2014 festgesetzte Kostenvorschuss von 600 Franken wurde fristgemäss bezahlt.
Die Kantonale Steuerverwaltung teilte am 16. April 2014 mit, sie verweise auf den  und habe keine weiteren Bemerkungen anzubringen.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Kantonsgericht KG
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## Considerations

Erwägungen
I. Direkte Bundessteuern (604 2014 19)
1. Der angefochtene Entscheid ist ein Nichteintretensentscheid infolge verspäteter Einsprache. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens kann daher einzig die Frage sein, ob die Vorinstanz die Einsprache zu Recht oder zu Unrecht als unzulässig betrachtet hat.