# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 73228912-fb2f-4f64-8470-254b039cde02
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Die französischen Staatsangehörigen A._, geboren am _ März 1915, und B._, geboren am _ Oktober 1923, verheirateten sich am _ 1950. Ihrer Ehe entsprossen die drei Söhne X._, Z._ und Y._.
B. Im Jahr 1990 wurde in Paris ein Ehescheidungsverfahren eingeleitet.
C. Am _ 2002 verstarb A._ in Paris mit letztem Wohnsitz in O.1_. Im bis zu seinem Tod hängigen Ehescheidungsverfahren stellte die C._ am 11. März 2003 fest, dass die Ehe zwischen A._ und B._ durch Tod aufgelöst worden sei, und schrieb die Scheidungsklage als gegenstandslos ab.
D. Am 25. Juli 2002 eröffnete der Kreispräsident Oberengadin vier eigenhändige Testamente von A._ sel. Darin wurden im Wesentlichen sämtliche Schenkungen an B._ widerrufen und diese vom Erbe ausgeschlossen. Ferner sollte D._ von Y._ und Z._ lebenslang eine jährliche Rente von Französischen Francs (FF) 300'000.00 ausgerichtet werden, welche später durch einen "Niessbrauch von monatlich FF 15'000.00" auf Lebenszeit ersetzt wurde. Die Inhaberaktien der E._ waren durch Rechtsanwalt Dr. iur. Zinsli zu verkaufen und der Erlös unter Y._ und Z._ sowie D._ gleichmässig aufzuteilen. Sein restliches Vermögen vermachte der Erblasser seinen Söhnen Y._ und Z._. X._ setzte der Erblasser derweil auf den Pflichtteil, wobei ihm zahlreiche Vorbezüge angerechnet werden sollten. Die Abwicklung des Nachlasses unterstellte der Erblasser dem französischen Recht.
E. Am 12. November 2002 verstarb B._.
F. Am 22. Juli 2003 liess X._ beim Kreisamt Oberengadin gegen Y._ und Z._ sowie D._ ein Vermittlungsbegehren mit Feststellungs-, Herabsetzungs- sowie Teilungsanträgen einreichen.
G. Mit Gesuch vom 20. Januar 2005 verlangte X._ vom Bezirksgerichtspräsidenten Maloja, es sei pendente lite ein Treuhänder mit der Verwaltung des Nachlasses von A._ sel. zu beauftragen. Am 2. Februar 2005 verfügte der Bezirksgerichtspräsident Maloja superprovisorisch, der Aktivenüberschuss im Konkurs A._ sel. in Höhe von CHF 3'075'118.00 verbleibe bis zum Abschluss des Konkursverfahrens unter der Verwaltung des
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Konkursamtes Oberengadin und anschliessend bis zum Entscheid über den zwischen X._ und Y._ et al. hängigen Zivilprozess unter der Verwaltung des Bezirksgerichts Maloja.
H. Am 7. Februar 2005 verfügte der Präsident des Bezirksgerichts Maloja den Abschluss des Konkursverfahrens über A._ sel. Dabei resultierte ein Aktivenüberschuss von CHF 3'075'118.50, welcher hauptsächlich aus dem Erlös der betreibungsamtlichen Verwertung in Genf stammte.
I. Mit vorsorglicher Verfügung vom 24. Mai 2005 erkannte der Bezirksgerichtspräsident Maloja im Wesentlichen, der Aktivenüberschuss im Konkurs A._ sel. bleibe im Umfang von CHF 2'000'000.00 bis zum Entscheid über den zwischen X._ und Y._ et al. hängigen Erbprozess unter der Verwaltung des Bezirksgerichts Maloja.
J. Mit Prozesseingabe vom 18. Oktober 2006 prosequierte X._ die Streitsache an das Bezirksgericht Maloja. Dabei hielt er an den anlässlich der Sühneverhandlung vom 17. November 2005 gestellten Rechtsbegehren fest. Y._ liess in seiner Prozessantwort vom 3. Januar 2007 Ziffer 2 seines an der Sühneverhandlung gestellten Rechtsbegehrens fallen, hielt im Übrigen an seinen Anträgen fest. In der Sache begehrte Z._ mit Prozessantwort vom 17. September 2007 die kosten- und entschädigungspflichtige Feststellung des Nachlasses von A._ sel. unter Hinzurechnung der Vorbezüge von X._. Weiter sei der Erbteil von Z._ festzustellen und der Nachlass von A._ sel. zu teilen. In ihrer Prozessantwort vom 4. Dezember 2006 beantragte D._ die kosten- und entschädigungspflichtige Feststellung des Nachlasses von A._ sel. sowie der erbrechtlichen Pflichtteilsansprüche von X._, Y._ und Z._ sowie von B._ sel.
K. Mit im Kontumazverfahren gegen die Beklagten ergangenem Urteil vom 13. Oktober 2009, mitgeteilt am 12. März 2010, erkannte das Bezirksgericht Maloja was folgt:
1. Es wird festgestellt, dass der Nachlass des Erblassers A._ am 27. Mai 2002 [recte: 25. Mai 2002] CHF 4'117'449.94 betrug.
2. Es wird festgestellt, dass der Nachlass von A._ zu einem Viertel dem Kläger und zu je drei Achteln den Beklagten 1 und 2 (Y._ und Z._, Anmerkung des Verfassers) zusteht.
3. Es wird festgestellt, dass dem Kläger CHF 877'584.60 als Vorbezüge an seinem Erbanteil anzurechnen ist.
4. Es wird festgestellt, dass die Beklagten 1 und 2 der Beklagten 3 (D._, Anmerkung des Verfassers) als Vermächtnis
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CHF 144'500.00 sowie eine monatliche Rente von CHF 3'511.74, erstmals zahlbar ab 1. Juni 2002, auszurichten haben.
5. (Verfahrenskosten)
6. (Parteientschädigung)
7. (Wiederherstellungsfrist)

## Considerations