# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6dd53fed-b280-436f-b5cb-e446eeeba8f4
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Am 20. September 2012 beschloss der Stadtrat D die Sanierung der F-Strasse. Davon betroffen war das Grundstück Kat.-Nr. 01 in D, damals im Eigentum der Eheleute G und H, von welchem 51 m
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Land abgetreten werden sollte. Das Projekt wurde, gestützt auf § 13 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrG), vom 9. November bis 10. Dezember 2012 öffentlich aufgelegt. Nachdem die eingegangenen Einwendungen verarbeitet worden waren, wurde das Projekt mit Beschluss vom 28. März 2013 nach § 16 f. StrG ab 19. April 2013 für 30 Tage öffentlich aufgelegt. Im selben Beschluss wurde angeordnet, dass Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren innert der Auflagefrist eingereicht werden müssen. Unterlasse ein Grundeigentümer diese Einsprachen, werde gemäss § 23 des Gesetzes betreffend die Abtretung von Privatrechten vom 30. November 1879 (AbtrG) angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.
B.
Mit Schreiben vom 16. Mai 2013 erhoben die Grundeigentümer G und H Einsprache gegen das Strassenprojekt. Im Fall einer Enteignung forderten sie eine Ausnützungsübertragung. Am 11. Juli 2013 fand eine Einspracheverhandlung mit den Ehegatten G und H statt. Der Einsprache wurde insoweit entsprochen, als ihnen die Ausnützungsübertragung gewährt wurde. Die Entschädigung wurde von ursprünglich vorgesehenen Fr. 25.-/m
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auf Fr. 100.-/m
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festgesetzt. Dies wurde in einer Aktennotiz festgehalten, welche von I im Namen der Stadt D am 17. Juli 2013 und von den Ehegatten G und H am 20. Juli 2013 unterzeichnet wurde.
Der Stadtrat D genehmigte das Strassenprojekt am 31. Oktober 2013. Dieses wurde anschliessend realisiert.
C.
Infolge Erbgangs vom 19. Juni 2018 wurde die Erbengemeinschaft G, bestehend aus A und B, Gesamteigentümerin des Grundstücks Kat.-Nr. 01 in D. Am 28. April 2020 reichte ihr Rechtsvertreter dem Statthalteramt des Bezirks J zuhanden der zuständigen Schätzungskommission eine Rechtsschrift mit folgenden Anträgen ein:
"1. Die abzutretenden und bereits durch die Öffentlichkeit genutzten 51 m
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Bauland, Teil des Grundstücks 01, seien mit Fr. 2'020.-/m
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, für die 51 m
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mit Fr. 103'020.- zu entschädigen.
2. Dieser Betrag sei seit Sommer 2018, Inbetriebnahme der F-Strasse, zu 5 % zu verzinsen (Verzugszins).
3. Unter Kosten und Entschädigungsfolge."
A und B liessen im Wesentlichen ausführen, das ganze Rechtsgeschäft bedürfe noch einer öffentlichen Beurkundung. Vor dem Vollzug durch das Notariat könne nicht von einer Einigung gesprochen werden, und es bestehe keine Verbindlichkeit bezüglich des Rechtsübergangs am fraglichen Grundstückstreifen. Unter Verweis auf ein Marktwertgutachten vom 6. Juli 2017, das von einem Landwert von Fr. 2'020.-/m
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ausgeht, hielten sie fest, sie seien mit der offerierten Entschädigung von Fr. 5'100.- (51 m
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## Considerations