# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** dc9efab6-18ba-4686-a041-8f14b9ced660
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend arbeitsrechtliche Forderung
Berufung gegen einen Beschluss des Arbeitsgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 10. September 2015 (AN150060-L)
- 2 -
Berufungsantrag: (Urk. 1 S. 2)
"1. Es sei der Beschluss des Arbeitsgerichts Zürich vom 10. September 2015 (AN150060), Dispositiv Ziff. 1, aufzuheben und es seien die Gesuche des Klägers vom 1. Juni 2015 und vom 7. Juli 2015 um Anordnung vorsorglicher Massnahmen .
2. Eventualiter, es sei der Beschluss des Arbeitsgerichts Zürich vom 10. September 2015 (AN150060), Dispositiv Ziff. 1, insoweit  und es seien die Gesuche des Klägers vom 1. Juni 2015 und vom 7. Juli 2015 um Anordnung vorsorglicher Massnahmen insoweit abzuweisen, als der Beklagten verboten wird,  des Klägers "(....) an den "Monitor" beziehungsweise die "Monitore", namentlich an C._, an die amerikanische  D._ LLP, an die schweizerische Anwaltskanzlei E._ (...)" zu übermitteln und/oder bekanntzugeben.
3. Subeventualiter, es sei der Beschluss des Arbeitsgerichts Zürich vom 10. September 2015 (AN150060), Dispositiv Ziff. 1,  und es sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Klägers und Berufungsbeklagten."

## Considerations

Erwägungen:
1.a) Die Parteien stehen seit 1. Juni 2015 in einem arbeitsrechtlichen Verfahren
vor Vorinstanz, welches die Herausgabe von Personendaten des Klägers und Be-
rufungsbeklagten (fortan Kläger) zum Gegenstand hat. Mit Beschluss vom
10. September 2015 ordnete die Vorinstanz im Rahmen vorsorglicher Massnah-
men ein teilweises Verbot der Datenherausgabe an (Urk. 2).
b) Dagegen erhob die Beklagte und Berufungsklägerin (fortan Beklagte) mit
Eingabe vom 28. September 2015 rechtzeitig (vgl. Urk. 40/1, Briefumschlag zu
Urk. 1) Berufung mit vorgenanntem Antrag (Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom
2. Oktober 2015 wurde ihr Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt
(Urk. 5). Ihr Gesuch um Erstreckung dieser Frist (Urk. 6) wurde mit Verfügung
vom 12. Oktober 2015 abgewiesen mit dem Hinweis, dass die Frist zur Erstattung
einer allfälligen Berufungsantwort nicht vor dem 5. November 2015 angesetzt
- 3 -
werde; die Parteien wurden verpflichtet, die angerufene Kammer von einem Ver-
gleichsabschluss vor diesem Datum unverzüglich in Kenntnis zu setzen (Urk. 7).
Der Kostenvorschuss der Beklagten ging fristgerecht hierorts ein (Urk. 8).
2. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2015, zur Post gegeben am 30. Oktober
2015 und hierorts eingegangen am 2. November 2015, zog die Beklagte ihre Be-
rufung zurück (Urk. 9). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben (Art. 241
Abs. 3 ZPO).
3. Die Prozesskosten des Berufungsverfahrens sind ausgangsgemäss der Be-
klagten aufzuerlegen (Art. 105 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO, vgl. Urk. 9). Die
Parteien haben gegenseitig auf die Zusprechung einer Parteientschädigung für
das Berufungsverfahren verzichtet (Urk. 10, Urk. 9).