# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 43a0e1eb-7876-4c96-beb3-98d20a7b0c37
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_005
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
Mit Entscheid vom 3. September 2019 wies das Bezirksgericht Laufenburg die Klage von A._ auf Ehescheidung gemäss Art. 114 ZGB ab. Während des Berufungsverfahrens reichte dieser dem Obergericht des Kantons Aargau eine von beiden Parteien am 10. März 2020 unterzeichnete Vereinbarung ein, mit welcher diese die Scheidung beantragten und sich über die Nebenfolgen einigten. In der Folge hob das Obergericht mit Urteil vom 14. Mai 2020 den Entscheid des Bezirksgerichts auf und wies das Verfahren zum weiteren Vorgehen im Sinn der Erwägungen an dieses zurück. In der Folge ersuchten sowohl der Gerichtspräsident von Laufenburg als auch A._ um Erläuterung des obergerichtlichen Urteils. Mit Entscheid vom 7. Juli 2020 wies das Obergericht beide Gesuche ab.
Dagegen reichte A._ am 11. September 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde in Zivilsachen ein. Am 29. September 2020 stellte er einen Antrag auf Sistierung des Beschwerdeverfahrens, dem mit Verfügung vom 1. Oktober 2020 stattgegeben wurde. Mit Eingabe vom 2. März 2021 stellte er den Antrag, das Beschwerdeverfahren sei abzuschreiben, nachdem das Bezirksgericht mit rechtskräftigem Entscheid vom 12. Januar 2021 die Ehe der Parteien geschieden und die Scheidungsvereinbarung vom 10. März 2020 genehmigt habe, weshalb er die Beschwerde zurückziehe.

## Considerations

Erwägungen:
1.
Aus dem Antrag und der Begründung geht nicht klar hervor, ob es sich um eine eigentliche Rückzugserklärung handelt oder ob um Abschreibung des Verfahrens wegen Gegenstandslosigkeit zufolge weggefallenen aktuellen und schutzwürdigen Interesses ersucht wird. Indes fällt die Verfahrensabschreibung so oder anders in die Zuständigkeit des Präsidenten (Art. 32 Abs. 2 BGG).
2.
Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). Damit erübrigt sich die Einholung einer Stellungnahme zur Kostenverteilung und ist als Folge der Beschwerdegegnerin im bundesgerichtlichen Verfahren auch keinerlei entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden.