# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b8adce26-4b94-4b18-8737-ed681df275a6
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y., geboren am 2. Februar 1957, und X., geboren am 28. Februar 1959, heirateten am 27. Januar 1984 vor dem Zivilstandsamt A.. Aus dieser Ehe gingen die zwischenzeitlich volljährig gewordenen Töchter B. (geb. 1984), C. (geb. 1985), D. (geb. 1988) und E. (geb. 1989), hervor. X. wurde zudem am 31. Dezember 2010 Vater einer Tochter F..
B. Am 13. Februar 2007 instanzierte X. beim Kreispräsidenten K. als Vermittler die Ehescheidungsklage. Anlässlich der Sühneverhandlung vom 10. Oktober 2007 stimmten beide Parteien einer Ehescheidung zu, weshalb die Angelegenheit mit Überweisungsverfügung vom 18. Oktober 2007 dem Bezirksgerichtspräsidenten Prättigau/Davos zur weiteren Bearbeitung überwiesen wurde.
C. Am 30. Mai 2007 reichte Y. nach Differenzen über den Vollzug der mit X. im Dezember 2005 abgeschlossenen Trennungsvereinbarung ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen im Ehescheidungsverfahren ein. Mit Verfügung vom 19. Februar 2008 verpflichtete das Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos X. unter anderem, an den Unterhalt von Y. rückwirkend ab dem 1. Januar 2007 bis und mit November 2007 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von pauschal Fr. 8'900.-- und ab dem 1. Dezember 2007 einen solchen von pauschal Fr. 9'150.--, zahlbar pränumerando, zu leisten.
D. Mit Schreiben vom 9. respektive 12. Dezember 2007 bestätigten die Ehegatten ihren Scheidungswillen und verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Anhörung. Daraufhin setzte der Bezirksgerichtspräsident Prättigau/Davos den Parteien Frist zur Einreichung ihrer Anträge zu den strittigen Nebenfolgen an. Mit Eingabe vom 25. April 2008 kam X. dieser Aufforderung innert erstreckter Frist nach und liess durch seine damalige Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin lic. iur. Viviane Lüdi, das folgende Rechtsbegehren stellen:
„1. Die Ehe der Parteien sei zu scheiden.
2. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin Fr. 3’100.00 monatlich zu bezahlen, längstens bis zur Pensionierung des Gesuchstellers.
3. Es sei der Ausgleich der beruflichen Vorsorge gemäss den nachfolgenden Erwägungen vorzunehmen.
4. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen:
4.1 Die Liegenschaft G. in H. sei zu verkaufen.
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4.2 Die Liegenschaft in I. sei zum Schätzwert ins Alleineigentum des Gesuchstellers zu übertragen.
4.3 Die Liegenschaft J. in H. sei dem Gesuchsteller in das Alleineigentum zu übertragen, und zwar zum Anrechnungswert von Fr. 510'000.00.
4.4 Die übrige güterrechtliche Auseinandersetzung sei gemäss nachfolgenden Erwägungen vorzunehmen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuern zu Lasten der Gesuchstellerin.“
In prozessualer Hinsicht liess X. zusätzlich die folgenden Anträge stellen:
„1. Die Liegenschaften I. und G. seien einer Schätzung zu unterziehen.
2. Die Gesuchstellerin sei zu verpflichten, folgende Dokumente zu edieren:
2.1 Zur Liegenschaft G.: - Kaufvertrag Land; - Baukredit; - sämtliche Bauabrechnungen, inklusive Garage; - aktuelle Hypothekarverträge.
2.2 Zur Liegenschaft I.: - Kaufvertrag; - Hypothekarvertrag; - Abrechnung für Renovation.“
E. Y. ihrerseits stellte und begründete mit Eingabe vom 25. April 2008 das folgende Rechtsbegehren:
„1. Es sei die zwischen den Parteien am 27. Januar 1984 vor dem Zivilstandskreis A. geschlossene Ehe zu scheiden.
2. X. sei zu verpflichten, Y. monatlich im Voraus einen nachehelichen Unterhalt im Sinne von Art. 125 Abs. 1 ZGB von Fr. 9'150.00 zu bezahlen, und zwar bis zum Erreichen des AHV-Alters von X.. Danach reduziert sich der Unterhaltsbeitrag auf Fr. 3'000.00.
3. Die Unterhaltsbeiträge gemäss der vorstehenden Ziffer sind ab Rechtskraft des Scheidungsurteils geschuldet und sind an die Teuerung gebunden. Sie basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik. Sie werden jährlich per 1. Januar, erstmals am 1. Januar 2009 nach Massgabe des Indexstandes (Landesindex Dezember 2005 = 100 Punkte) per November des vorangegangenen Jahres nach folgender Formel angepasst:
Neuer Betrag = ursprünglicher Betrag x Index per Nov. ....Punkte
4. Gestützt auf Art. 122 ZGB sei die Pensionskasse des Ehemannes anzuweisen, die Hälfte seiner während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen auf ein für Y. noch einzurichtendes Vorsorgekonto zu überweisen.
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5. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung zwischen den Ehegatten durchzuführen. Im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung sei insbesondere was folgt anzuordnen:
a) Parzelle_, Plan 33 (G.)
aa) Y. sei in Anwendung von Art. 205 Abs. 2 ZGB die in je hälftigem Miteigentum stehende Liegenschaft G. in H., L. und S.-Register Parzelle_, Plan 33, im Grundbuch der Gemeinde inklusive des sich darin befindlichen Mobiliars und Inventars (Art. 219 Abs. 2 ZGB) zu alleinigem Eigentum zuzuweisen.
Das Grundbuchamt der Gemeinde K. sei anzuweisen, den Eigentumswechsel an der L. und S.-Register Parzelle_, Plan 33, mit der Übertragung der Liegenschaft in das alleinige Eigentum der Ehefrau nach Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils zu vollziehen.
bb) Eventualiter, das heisst für den Fall, dass die Zuweisung nach lit. aa wider Erwarten abgewiesen werden sollte, sei das Miteigentum an Parzelle_ im Grundbuch der Gemeinde K. aufzuheben und es sei die Teilung durch öffentliche Versteigerung, evtl. auf andere vom Richter zu bestimmende Art anzuordnen.
b) Parzelle_, Plan 33 (J.)
Das Miteigentum an der Liegenschaft J., L. und S.-Register Parzelle_, Plan 33, Grundbuch der Gemeinde K., inklusive das dort befindliche Inventar und Mobiliar sei aufzuheben (Art. 650 ZGB) und es sei die Teilung durch öffentliche Versteigerung, evtl. auf andere vom Richter zu bestimmende Art anzuordnen.
c) X. sei zu verpflichten, nach der Zuweisung der Liegenschaft G. (Parzelle_, Plan 33) an die Ehefrau in Abgeltung der güterrechtlichen Ansprüche Y. einen Betrag von mindestens CHF 532'462.-- zu bezahlen, fällig nach Rechtskraft der Scheidung.
d) Bezüglich einzelner Gegenstände ist zusätzlich Folgendes festzuhalten:
 Die derzeit jeweils im Besitz der Parteien befindlichen Pferde sind in das jeweilige Eigentum der Parteien zu überführen. Die Parteien seien zu verpflichten, die Urkunden gegenseitig auszuhändigen.
 Der Ehemann habe die Super-8-Filme aus der frühen Kindheit der Töchter der Ehefrau auzuhändigen.
6. Der Ehemann sei im Sinne einer vorsorglichen Massnahme nach Art. 137 ZGB zur Leistung allfälliger der Ehefrau im Zusammenhang mit dem Scheidungsverfahren auferlegter Gerichtskostenvorschüsse zu verpflichten. Ausserdem sei er zu verpflichten, an die Anwaltskosten seiner Ehefrau zur Bestreitung ihrer Anwaltskosten einen ersten Vorschuss von CHF 10'000.-- zu leisten.
7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% Mehrwertsteuer zu Lasten von X..“
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F. Im nachfolgenden Schriftenwechsel hielten beide Parteien an ihren Anträgen fest und beantragten die Abweisung der gegnerischen Begehren, soweit sie nicht mit ihren eigenen Anträgen übereinstimmten.
G. Am 17. September 2008 reichte Y. ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen ein, mit welchem sie beantragte, es sei der Ehemann zu verpflichten, das von seinem Vater M. gewährte, auf dem Grundstück G. der Ehegatten abgesicherte und per 30. September 2008 gekündigte Darlehen über den Betrag von Fr. 200'000.-- bis zum 30. September 2008 vollständig zurückzubezahlen. Mit Verfügung vom 30. Juni 2009 wies der Bezirksgerichtspräsident Prättigau-Davos dieses Gesuch unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von Y. ab. Zwischenzeitlich betrieb M. Y. für den Forderungsbetrag zuzüglich Zinsen und Kosten von Fr. 215‘609.55. Mit Entscheid vom 27. April 2009 erteilte der Bezirksgerichtspräsident Prättigau/Davos die provisorische Rechtsöffnung. Nachdem M. am 12. November 2009 das Fortsetzungsbegehren gestellt hatte, erfolgte am 11. Januar 2010 der Pfändungsvollzug. Gepfändet wurden nebst den hälftigen Miteigentumsanteilen an der Liegenschaften „J.“ und „N.“ (G.) in H. sämtliche das Existenzminimum von Fr. 3‘568.-- übersteigenden Einkünfte von Y. mit Einschluss der Unterhaltszahlungen von X..
H. Mit Eingabe vom 12. Dezember 2008 reichte X. ein Gesuch um Abänderung der vorsorglichen Massnahmen vom 19. Februar 2008 ein, worin er eine Reduktion des Unterhalts an Y. beantragte. Der Bezirksgerichtspräsident Prättigau/Davos hiess dieses Gesuch mit Entscheid vom 3. Juli 2009 teilweise gut und reduzierte den Unterhaltsbeitrag an Y. rückwirkend ab 1. Januar 2009 auf pauschal Fr. 7'500.-- pro Monat.
I. Da es in Bezug auf den Kindesunterhalt an die drei Töchter Differenzen gab, reichten die Töchter B., C. und D. in einem separaten Verfahren Klage gegen ihren Vater ein. Das Bezirksgericht Prättigau/Davos hiess diese Klage mit Urteil vom 2. Juli 2009 teilweise gut und verpflichtete X. zur Leistung eines monatlichen Unterhaltsbeitrags von je Fr. 1'750.-- zuzüglich Kinderzulagen rückwirkend ab dem 1. Juni 2007 für B. und C. und rückwirkend ab dem 1. August 2007 für D.. Die Unterhaltspflicht wurde bis zum Abschluss des Studiums der jeweiligen Tochter festgelegt.
J. Mit Gesuch vom 18. Dezember 2009 liess X. ein weiteres Gesuch betreffend Abänderung der vorsorglichen Massnahmen im
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Ehescheidungsverfahren stellen. Darin beantragte er eine Reduktion des Unterhalts an Y. per 1. Januar 2010 auf monatlich Fr. 2‘000.-- sowie die Aufhebung der Unterhaltspflicht ab 1. März 2010. Der Bezirksgerichtspräsident Prättigau/Davos hiess dieses Gesuch mit Verfügung vom 30. April 2012 (Proz. Nr. 130-2009-175) teilweise gut und verpflichtete X. in Abänderung vom Ziffer 1 seiner Verfügung vom 3. Juli 2009, an den Unterhalt von Y. rückwirkend ab dem 1. Januar 2010 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von pauschal Fr. 6‘000.-- zu leisten. Die dagegen erhobene Beschwerde von X. wurde zunächst vom Bezirksgerichtsausschuss Prättigau/Davos (Entscheid vom 24. August 2010) und sodann vom Bundesgericht (Urteil vom 2. Juli 2009) abgewiesen.
K. Im Rahmen des Plädoyers ihres Rechtsvertreters anlässlich der Hauptverhandlung vom 18. Februar 2010 hielt Y. an ihren Anträgen vom 25. April 2008 fest, mit folgenden Abweichungen:
„- X. sei zu verpflichten, Y. monatlich im Voraus einen nachehelichen Unterhalt im Sinne von Art. 125 Abs. 1 ZGB von Fr. 7'500.-- zu bezahlen, und zwar bis zum Erreichen des AHV-Alters von X.. Danach reduziert sich der Unterhaltsbeitrag auf Fr. 3'000.--.
- X. sei im Falle der Zuweisung der Liegenschaft G. an die Ehefrau und der Liegenschaft J. an den Ehemann zu verpflichten, der Ehefrau in Abgeltung der güterrechtlichen Ansprüche einen Betrag von Fr. 624'791.00 zuzüglich ausstehendem Unterhalt aus dem Jahre 2006 von Fr. 6'500.00, von Fr. 4'779.00 wegen ausstehender Krankenkassenprämien sowie Fr. 23'800.00 wegen ausstehender Unterhaltszahlungen aus dem Jahre 2007 zu bezahlen, fällig nach Rechtskraft der Scheidung.“
Darüber hinaus erneuerte sie sämtliche, im Laufe des Verfahrens bereits gestellten Beweisanträge, insbesondere bezüglich Einholung eines Obergutachtens zum Verkehrswert der Liegenschaft I. sowie Bekanntgabe sämtlicher Einrichtungsgegenstände in der Liegenschaft J. durch X..
X. liess demgegenüber durch seine Rechtsvertreterin die folgenden Anträge stellen:
„1. Die Parteien seien zu scheiden.
2. Nachehelicher Unterhalt
Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin ab Rechtskraft des Ehescheidungsurteils Fr. 2'000.00 monatlich unter dem Titel nachehelicher Unterhalt zu bezahlen, zahlbar längstens bis zur Pensionierung des Gesuchstellers.
3. Güterrecht
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3.1 Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin eine Ausgleichszahlung von Fr. 92'630.00 zu bezahlen, bei gleichzeitiger Zuteilung der im Miteigentum stehenden Liegenschaften wie folgt:
3.2 Die Liegenschaft G. in H. sei der Gesuchstellerin zum Anrechnungswert von Fr. 770'000.00 (unter Vorbehalt einer höheren Bewertung des beantragten Obergutachtens) ins Alleineigentum zu übertragen unter gleichzeitiger Übernahme sämtlicher auf der Liegenschaft lastenden Schulden, insbesondere die Hypothekarschuld bei der L.-BANK sowie die grundpfandgesicherte Schuld bei M. in der Höhe von Fr. 200'000.00.
3.3 Die im Miteigentum der Parteien stehende Liegenschaft J. in H. sei dem Gesuchsteller ins Alleineigentum zu übertragen unter gleichzeitiger Übernahme der auf der Liegenschaft bestehenden Hypothekarschuld bei der L.-Bank.
4. Das Freizügigkeitsguthaben des Gesuchstellers sei per 18. Februar 2010 gemäss den gesetzlichen Grundsätzen zu teilen.
5. Herausgabe persönlicher Gegenstände
- Fotos der Familie seit Anfang der Ehe - Familien Superacht-Filme aus den 80iger Jahren.
6. Ein allfällig beantragter Prozesskostenvorschuss der Gesuchstellerin sei vollumfänglich abzuweisen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der Gesuchstellerin.“
L. Mit Urteil vom 18. Februar 2010, mitgeteilt am 16. Juni 2010, erkannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos wie folgt:
„1. Die am 27. Januar 1984 vor Zivilstandsamt A. zwischen Y. und X. geschlossene Ehe wird geschieden.
2. X. wird verpflichtet, an den nachehelichen Unterhalt von Y. monatlich Fr. 6'000.00 zu bezahlen, zahlbar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats.
Diese nacheheliche Unterhaltspflicht beginnt mit Rechtskraft dieses Urteils und endet zum Zeitpunkt des Eintritts ins AHV-Alter (voraussichtlich 31. Januar 2021) von Y..
3. Die in Ziffer 2 des Dispositivs erwähnten Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik per April 2010 von 104.7 Punkten (Basis Dezember 2005 = 100 Punkte). Sie sind jährlich auf den 1. Januar, erstmals auf den 1. Januar 2011, nach Massgabe des Indexstandes per November des Vorjahres anzupassen, es sei denn, X. beweise, dass sein Einkommen nicht im gleichen Verhältnis angestiegen sei. Die Anpassung des Unterhaltsbeitrags erfolgt nach der Formel: Neuer Unterhaltsbeitrag = (Fr. 6000.00 x Index November): 104.7. Bei einer geringeren Lohnerhöhung wird der Unterhaltsbeitrag in entsprechend tieferem Masse angepasst, während bei unverändertem Lohn eine Anpassung entfällt.
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4. X. wird verpflichtet, Y. aus Güterrecht Fr. 382'171.00 zu bezahlen. Mit Vollzug dieser Bestimmung sind die Parteien güterrechtlich auseinandergesetzt. Jede Partei ist Alleineigentümerin jener Güter, die sie besitzt und Alleinschuldnerin/gläubigerin jener Schulden und Forderungen, die auf sie lauten.
Die derzeit im je hälftigen Miteigentum von X. und Y. stehende Liegenschaft Parzelle_, Plan 33 (J., H.), Wohnhaus Assek.-Nr. 193, mit 2'072 m2 Gebäudegrundfläche, Weg, Wald und Umschwung, Grundbuch der Gemeinde K., sowie die Liegenschaft Parzelle_, Plan 33, (J., H.), Stall Assek.-Nr. 193-A und Stall Assek.-Nr. 193-C, mit 21’149m2 Grundstücksfläche, Grundbuch der Gemeinde K. wird X. zu Alleineigentum mit alleiniger Zins- und Schuldpflicht gegenüber der L.- Bank zugewiesen.
Die derzeit im je hälftigen Miteigentum von X. und Y. stehende Liegenschaft Parzelle_, Plan 33 (N., H.), Wohnhaus Assek.-Nr. 194K und Anbau Garage Assek.-Nr. 194K-A, mit 597m2 Grundstücksfläche, Grundbuch der Gemeinde K., wird Y. zu Alleineigentum mit alleiniger Zins- und Schuldpflicht gegenüber der L.-Bank und der Q. zugewiesen.
Das Grundbuchamt Mittelprättigau wird per Dispositiv-Mitteilung angewiesen, die Übertragungen vorzunehmen. Die Kosten werden von X. und Y. je hälftig getragen.
5. Das von X. in der Zeit zwischen dem Eheschluss (27. Januar 1984) und der Rechtskraft des Scheidungspunktes (Dispositiv Ziff. 1) geäufnete und als solches noch vorhandene Vorsorgeguthaben ist hälftig zwischen den Parteien zu teilen (Stand der Guthaben: Rechtskraft des Scheidungspunktes [Dispositiv Ziff. 1 vorstehend]). Dem Verwaltungsgericht von Graubünden wird mit Rechtskraft dieses Urteils die Angelegenheit zur Erledigung übertragen. Mit dem Vollzug dieser Bestimmung - durch das Verwaltungsgericht Graubünden - sind die Parteien vorsorgerechtlich auseinandergesetzt.
6. Die Kosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos, bestehend aus:
- einer Gerichtsgebühr von Fr. 7'000.00 - einem reduzierten Streitwertzuschlag von Fr. 5'000.00 - Schreibgebühren von Fr. 1'442.85 - Barauslagen (Expertisen) von Fr. 5'629.55
total somit von Fr. 19'072.40
gehen je zur Hälfte (=Fr. 9'536.20) zu Lasten von Y. und von X.. Der Anteil von X. (Fr. 9'536.20) wird mit dem von diesem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
7. Die aussergerichtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations