# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8a579278-e8c1-4603-b2b8-676c6c0dfc67
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Im Januar 2013 wurde A mit Sitz in B sowie der Adresse C-Strasse 01 und mit dem einzelzeichnungsberechtigten Verwaltungsratsmitglied D im Handelsregister eingetragen.
Nach Vorgehen gemäss den bzw. in Anwendung der Art. 153a f. der Handelsregisterverordnung vom 17. Oktober 2007 (SR 221.411), welche Bestimmungen das fehlende Rechtsdomizil betreffen, verfügte das Handelsregisteramt des Kantons Zürich am 11. Dezember 2019 im Wesentlichen, (1) A von Amts wegen aufzulösen, (2) nach Eintritt der Rechtskraft damit einhergehende Änderungen etwa betreffend Firma (neu: "A in Liquidation") und Domizil (neu: "Die Gesellschaft hat ihr Domizil eingebüsst") ins Handelsregister einzutragen, (3) die Eintragungsgebühren von Fr. 320.60 D aufzuerlegen und (4) über Letzteren "[w]egen Nichtgenügens der Anmeldepflicht" eine Ordnungsbusse von Fr. 400.- zu verhängen.
II.
A.
Am 23. Januar 2020 führte A Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, die Verfügung des Handelsregisteramts sei aufzuheben, weil die Gesellschaft weiterhin operativ tätig sei, ihren "operativen Sitz" in E habe, wo sie am 12. Februar 2020 ein neues Domizil begründen werde. Mit Eingabe vom 12. Februar 2020 reichte A dem Verwaltungsgericht eine Kopie einer vom gleichen Tag datierenden Handelsregisteranmeldung betreffend unter anderem eine Sitzänderung ein. Am 19. Februar 2020 teilte das Handelsregisteramt dem Gericht mit, es habe mit Verfügung vom gleichen Tag die angefochtene vom 11. Dezember 2019 aufgehoben; denn A hatte inzwischen das bislang unterlassene Nötige vorgekehrt.
B.
Das Verfahren ist dadurch gegenstandslos geworden. Es ist entsprechend abzuschreiben, was nach § 38b Abs. 1 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt.
C.
Bei Gegenstandslosigkeit befindet das Verwaltungsgericht nach Ermessen über die eigenen Nebenfolgen; dabei berücksichtigt es, welche Partei vermutlich obsiegt hätte oder wer die Gegenstandslosigkeit bzw. das gegenstandslos gewordene Verfahren verursacht hat; besonders bei Versagen dieser Kriterien lässt sich aber auch anderswie nach Billigkeit vorgehen (Kaspar Plüss, Kommentar VRG, § 13 N. 74 f., ebenso zu den beiden folgenden Absätzen; Donatsch, § 63 N. 7; VGr, 7. April 2016, VB.2015.00199, E. 3.1 – 21. Dezember 2017, VB.2017.00463, E. 6.2 – 2. August 2018, VB.2017.00639, E. 3 Abs. 1).
Einerseits wäre die Beschwerdeführerin – soweit sich das Rechtsmittel gegen die verfügte Auflösung von Amts wegen und die damit zusammenhängenden Eintragungen im Handelsregister sowie die Eintragungsgebühren richtete – bei einem materiellen Entscheid wohl unterlegen, hätte sie nicht (erst) im Nachgang zur angefochtenen Verfügung die nötigen Schritte unternommen. Soweit sich die Beschwerdeführerin gegen die dem Verwaltungsratsmitglied D persönlich auferlegte Busse wendete, hätte praxisgemäss nicht auf das Rechtsmittel eingetreten werden können (vgl. VGr, 29. Mai 2013, VB.2012.00857, E. 1.3). Anderseits hat die Beschwerdeführerin das verwaltungsgerichtliche Verfahren angestrengt, dessen Gegenstandslosigkeit der Beschwerdegegner eher nur durch Kulanz mit der Gegenpartei bewirkt.
Es rechtfertigt sich deshalb, die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin zu belasten (vgl. § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG).
D.

## Considerations