# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c4f8532f-a326-452e-bc99-32cc1008f240
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._, geboren am _1979, stammt aus L.1_. Am 18. Mai 2010 stellte er auf der Schweizerbotschaft in L.2_ einen Visumsantrag auf Einreise und Verbleib in der Schweiz zwecks Heiratsvorbereitung, welcher am 9. Juli 2010 gutgeheissen wurde. Daraufhin reiste er am 21. Juli 2010 in die Schweiz ein, wobei ihm das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht Graubünden (heute: Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden) eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat bis zum 20. Oktober 2010 ausstellte. Am 15. Oktober 2010 erfolgte die Hochzeit mit Y._, Schweizer Staatsangehörige, woraufhin X._ eine Jahresaufenthaltsbewilligung bis zum 14. Oktober 2011 erteilt wurde. Am 7. November 2010 wurde der gemeinsame Sohn Z._ geboren. Kurze Zeit nach der Geburt ihres Kindes trennten sich die Ehegatten. Das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht Graubünden entzog X._ daraufhin mit Verfügung vom 18. April 2011 die Jahresaufenthaltsbewilligung und räumte ihm Frist bis zum 15. Mai 2011 ein, um die Schweiz zu verlassen. Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden wies die dagegen erhobene Beschwerde am 3. August 2011 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und schliesslich auch das Bundesgericht traten auf die von X._ eingereichten Rechtsmittel nicht ein. Der Widerruf der erteilten Jahresbewilligung ist somit am 5. Juni 2012 in Rechtskraft erwachsen.
B. Das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht Graubünden forderte X._ am 21. Juni 2012 erneut auf, die Schweiz bis zum 8. Juli 2012 zu verlassen. Diese Ausreisefrist liess er ungenutzt verstreichen, weshalb er am 12. Juli 2012 letztmalig aufgefordert wurde, die Schweiz bis zum 17. Juli 2012 zu verlassen, andernfalls er zwecks Ausschaffung zur Verhaftung ausgeschrieben werde. Nachdem X._ nicht mehr erreicht werden konnte, wurde er am 18. Juli 2012 zur Anhaltung ausgeschrieben und am 27. November 2012 in O.1_ verhaftet. Das Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden ordnete noch gleichentags die Ausschaffungshaft an, welche das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden am 29. November 2012 prüfte und bis zum 26. Februar 2013 bestätigte. Das Kantonsgericht von Graubünden trat am 20. Dezember 2012 auf eine dagegen gerichtete Beschwerde nicht ein; das Bundesgericht wies eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 20. Februar 2013 ab.
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C. Am 28. Januar 2013 wies das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden ein Haftentlassungsgesuch von X._ ab. Am 19. Februar 2013 ersuchte das Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden um Verlängerung der Ausschaffungshaft. Mit Entscheid vom 21. Februar 2013 stimmte das Zwangsmassnahmengericht nach mündlicher Verhandlung der Haftverlängerung bis zum 26. Juli 2013 zu. X._ gelangte dagegen mit Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden. Dieses trat mit Verfügung vom 13. März 2013 auf die Beschwerde nicht ein, weil sie nicht fristgerecht eingereicht worden war. Das Bundesgericht erliess am 28. März 2013 in der gegen diese Verfügung eingereichten Beschwerde ebenfalls einen Nichteintretensentscheid.
D. Am 19. Juli 2013 ersuchte das Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden um Verlängerung der Ausschaffungshaft bis zum 26. Dezember 2013. Nach Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung, an welcher auch X._ sowie seine amtliche Rechtsbeiständin teilnahmen, erkannte das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden mit Entscheid vom 25. Juli 2013, gleichentags mündlich eröffnet und schriftlich mitgeteilt, wie folgt:
„1. Der Verlängerung der Ausschaffungshaft bis zum 26.12.2013 durch das Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden wird zugestimmt.
2.a) X._ hat die Verfahrenskosten von CHF 500.00 zu übernehmen. Da die Voraussetzungen zur Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung erfüllt sind, gehen diese Kosten - unter Vorbehalt der Rückforderung - zu Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.
b) Die Kosten des Übersetzers von CHF 90.00 gehen zu Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.
c) die Kosten der amtlichen Rechtsbeiständin von CHF 680.40 gehen zu Lasten von X._. Sie werden - unter dem Vorbehalt der Rückerstattungspflicht - vom Kanton Graubünden getragen und aus der Gerichtskasse bezahlt.
3. X._ kann gemäss Art. 80 Abs. 5 AuG einen Monat nach der Haftüberprüfung ein Haftentlassungsgesuch beim Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden einreichen.

## Considerations