# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** aaf05b22-4110-4b96-8a68-403351011b31
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1955, war
von
September 2007
bis Januar 2012
bei der
Y._
GmbH zu 100 % als
Telefonmarketer
tätig
(Urk.
8/13 Ziff.
2.1, 2.7, 2.9
)
, wobei der letzte Arbeitstag am 2
3.
Januar 2012 war (vgl. Urk. 8/53 S. 10 oben).
Die Arbeitgeberin meldete den
Versicherte
n
am 2
4.
April 2012 wegen Herzproblemen (Bypass-Operation)
mit dem Formular Früherfassung bei der Invalidenversicherung an (Urk.
8
/2).
Am
1
1.
Mai 2012
meldete sich d
er
Versicherte
aufforderungsgemäss (vgl. Urk.
8/4
) bei der Invalidenversicherung
zum Leistungsbezug an (Urk.
8/6).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte beim
Z._
ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am
1.
April 2014 erstattet wurde (Urk. 8/53). Nach durchgefüh
rtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
8/59
,
Urk.
8/63,
Urk.
8/80) sprach die IV-Stelle
dem Versicherten
mit
Verfügung vom
8.
Mai 2015
bei einem Invaliditätsgrad von 70 %
eine ganze Rente vom
1.
Januar 2013 bis 3
0.
April 2014 (Urk. 8/88) und mit Verfügung
en
vom 1
6.
April
und
8.
Mai 2015
bei einem Invaliditätsgrad von 40
%
ein
e
Viertelsrente
ab
1.
Mai 2014
(Urk. 8/89 = Urk. 2/2, Urk. 8/92 = Urk. 2/1) zu.
2.
Der Versicherte erhob am
8.
Juni
2015
Beschwerde g
egen die Verfügungen vom
16.
April und
8.
Mai 2015
(
Urk.
2/1-2) und beantragte,
diese seien
aufzuheben und es sei ihm auch über den 3
0.
April 2014 hinaus bis auf
Weiteres
eine ganze Invalidenrente zuzusprechen
.
Eventuell sei vom Gericht eine medizinische Begutachtung anzuordnen (
Urk.
1
S. 2
Ziff.
1-
2).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
2
7.
August 2015
die
Abweisung der Beschwerde (Urk.
7
).
Dies wurde dem
Beschwerdeführer am 1
1.
November 2015 zur Kennt
nis
gebracht
(Urk. 9).
Am
4.
Dezember 2015
(Urk. 10) reichte der Beschwerde
führer
eine Replik (
Urk.
10) sowie
weitere Arztberichte (Urk. 11/1-2) ein, wovon die
Beschwerdegegnerin am 8.
Dezember 2015 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk.
12).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrec
hts,
ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung
verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unt
erbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des
Renten
beginns
mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E.
1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei
ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel
mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit
raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz
ielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in den angefochtenen Verfügungen vom 1
6.
April
und
8.
Mai 2015 (Urk. 2/1-2) davon aus (
Verfügungsteil
2 Urk. 8/86), dass der Beschwerdeführer seit dem
1.
Januar 2012
(Beginn einjährige Wartezeit)
in sei
ner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei.
Ab Oktober 2012 sei ihm die ange
stammte Tätigkeit zu 30
%
zumutbar. Diese Tätigkeit sei gleichzeitig
behinde
rungsangepasst
.
Seit Januar 2014 sei beim Beschwerdeführer eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen
und die angestammte Tätigkeit sei ihm zu 60 % zumutbar
. Dabei errechnete die Beschwerdegegnerin einen
Invaliditäts
grad
von 40 % (S. 2 Mitte).
Bei der Erstellung des
Z._
Gutachtens vom
1.
April 2014 seien unter anderem Berichte
des
Ha
usarzt
es
des Beschwerdeführers sowie
seines
Psychiater
s
berücksichtigt worden. Mit der Beurteilung des Psychiaters
hätten sich die
Gutachte
r
detailliert
auseinandergesetzt und begründet, weshalb
sie sich
seiner Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit nicht
hätten
anschliessen können. Die kardiologische Einschränkung sei durch einen Facharzt für Kardiologie beurteilt worden. Aus den beiden aktuellen Berichten der Hausarztes und des Psychiaters würden keine neuen Befunde hervorgehen.
Somit habe der Beschwerdeführer ab 1.
Januar 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab
1.
Mai 2014 auf eine
Viertel
s
rente
(S. 3 Mitte).
Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (
Urk.
7) fest.
2.2
Der Beschwerdeführer vertrat hingegen den Standpunkt (Urk. 1),
dass das
Z._
-Gutachten vom
1.
April 2014 an verschiedenen Mängeln leide. So basiere es auf ungenügenden Abklärungen, sei teilweise widersprüchlich und ziehe unbelegte beziehungsweise nicht nachvollziehbare Schlussfolgerungen (S. 4 Ziff. II.2.1). Sein
Gesundheitszustand
habe sich
nicht gebess
ert, sondern verschlechtert
. Es sei somit seit 2012 von einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 70 % auszugehen. Freilich habe
er
im September 2014 mit einer leichten Teilzeit-Tätigkeit im Umfang von 10 % bis 15 % begonnen, jedoch nur im Sinne eines Arbeitsversuches beziehungsweise einer therapeutischen Massnahme, damit ihm zu Hause nicht die Decke auf den Kopf falle und er sich nicht noch mehr sozial zurückziehe (S. 6 Ziff. II.5).
Die Berichte seines Hausarztes sowie seines Psychiaters
würden eindeutig eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes belegen (S. 5 Ziff. II.3.1, S. 6 Ziff. II.5).
In seiner Replik (Urk. 10) hielt der Beschwerdeführer fest, dass gemäss aktueller fachärztlicher Einschätzung die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der ange
fochtenen Verfügung nicht auf dem aktuellen medizinischen Stand gewesen sei. Er sei nach wie vor gesundheitlich erheblich eingeschränkt und es seien weitere Abklärungen notwendig (S. 1 f.).
2.3
Die
Zusprache
einer ganzen Rente von Januar 2013 bis A
pril 2014
ist vor
liegend unbestritten. Streitig
ist
hingegen
, ob die Herabsetzung der ganzen Rente auf eine
Viertelsrente
ab Mai 2014
zu Recht erfolgt ist.
3.
3.1
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Kardiologie und
für
Allgemeine
Innere Medizin, nannte
in seinem
Bericht vom 2
2.
Mai 2012
(Urk.
8/10/5)
eine
kor
onare Dreig
efäss
erkrankung
als Diagnose mit Ausw
irkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1). Zurzeit bestehe
eine normale Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere körperliche Arbeiten. Nach der vorgesehenen AC-Bypass
Revaskularisationschirurgie
müsse die Arbe
itsfähigkeit
reevaluiert
werden (Ziff.
1.6).
3.2
Aus dem
Operationsbericht des
Spitals
B._
vom
7.
Juni 2012 (Urk. 8/15/5-6)
geht hervor, dass dem Beschwerdeführer am
4.
Juni 2012 ein vierfacher
aorto
-koronarer Bypass implantiert worden ist (S. 1 unten). Die Ärzte des
Spitals B._
nannten als Operationsdiagnose
eine koronare Dreigefässerkrankung. Als Nebendiagnosen nannten sie (S. 1 Mitte):
Diabetes m
ellitus Typ II
Dyslipidämie
arterielle Hypertonie
Adipositas
Chronic
Obstructive
Pulmonary
Disease
(
COPD
)
bei Status nach
N
ikotin
abusus
3.3
Dr.
med.
C._
, Facharz
t für Allgemeine Innere Medizin
und Hausarzt des Beschwerdeführers
(vgl.
Urk.
8/6
Ziff.
6.5)
, nannte in seinem Bericht vom 2
9.
Juni 2012 (Urk. 8/15/1-3) eine koronare Dreigefäss-Erkrankung als Diag
nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und verwies für weitere
Diagno
sen auf den Bericht des
Spitals B._
vom
7.
Juni 2012
(Ziff.
1.1
, vorstehend E. 3.2
).
Der Beschwerdeführer sei weiter arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Eventuell könne ab Herbst 2012 mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerechnet werden (Ziff. 1.9).
3.4
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurolo
gie, führte in seinem Bericht vom 1
1.
November 2012 (Urk. 8/29) aus, dass er den Beschwerdeführer seit September 2012 ambulant
psychiatrisch-psy
c
hotherapeutisch behandle (Ziff.
1.2
,
1.5
). Er nannte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):
episodisch
paroysmale
Angst (Panikattacke, ICD-10 F41.0)
schädlicher Gebrauch von Benzodiazepinen (ICD-10 F13.1)
koronare Dreigefässerkrankung
Diabetes mellitus Typ II
Dyslipidämie
arterielle Hypertonie
Adipositas
Chronic
Obstructive
Pulmonary
Disease
(
COPD) bei Status nach
Nikotin
abusus
Die
psychiatrischerseits
festgestellten Beschwerden und Symptome seien zum Teil auch als Folgen der internistischen Erkrankung zu sehen. Es bestehe aber auch eine Prädisposition, welche die Reaktionsweise massgeblich bedinge. Eine Arbeitsunfähigkeit alleine aufgrund dieses Krankheitsbildes bestehe nicht
;
die Arbeitsunfähigkeit
müsse
durch die Situation der internistischen Beurteilung eingeschätzt werden (Ziff.
1.11).
3.5
Dr.
D._
führte
in seinem Bericht vom 2
7.
Januar 2013 (Urk. 8/30)
aus, dass wöchentliche, einstündi
ge Sitzungen stattfänden (Ziff.
5.1)
,
und nannte
zusätz
lich zu den bereits in seinem Bericht vom 1
1.
November 2012 genannten Diag
nosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(vorstehend
E. 3.4
) eine rezidi
vierende depressive Störung mit somatischen Symptomen
(ICD-10 F33.11, Ziff.
5.4). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, es sei
keine Tätig
keit möglich (Ziff.
5.5).
3.6
Dr.
D._
nannte in seinem Bericht vom
3.
Juni 2013 (Urk. 8/34) zusätzlich zu den in seine
n
Berichten vom 1
1.
November 2012 (vorstehend
E.
3.4) und 27. Januar 2013 (vorstehend E. 3.5) genannten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit Beeinträchtigung von Gefühlen wie Angst, Sorgen, Depression, Ärger und Anspannung (ICD-10 F43.23, Ziff.
5.4). Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, es sei keine Tätigkeit im Sinne einer Berufstätigkeit möglich. Die aktuelle Situation sei geprägt von stark fluktuierenden Befindlichkeitsstörungen mit zum Teil für den Beschwerdeführer
bedrohlich anmutenden Exaz
erbationen. Dabei empfinde er eine Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Im Verlauf der Behandlung hätten sich Anhaltspunkte für äussere Auslöser und Einflussfaktoren ergeben, deren Bearbeitung Ziel der Therapie sein müsse
(Ziff.
5.5).
3.7
Dr.
med.
E._
, Assistenzarzt Klinik für Herzchirurgie,
B._
, nannte in seinem
am 2
5.
Juni 2013
bei der Beschwerdegegnerin eingegangene
n
, undatierten Bericht (Ur
k. 8/39) die folgenden Diagnosen mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Zif
f.
1.1):
k
oronare Herzkrankheit
Status nach vierfacher
aorto
-koronarer Bypass-Operation
Zudem nannte er folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(Ziff.
1.1):
Diabetes mellitus Typ II
Chronic
Obstructive
Pulmonary
Disease
(
COPD)
Infolge der Herzinsuffizienz und der COPD bestehe eine körperliche
Leistungs
einschränkung
. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit.
In einer angepassten
Tätigkeit, die keine körperlichen Arbeiten umfassen sollte, bestehe
ebenfalls
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit
(Ziff.
1.7). Die Prognose sei gut, ein Jahr postoperativ sollte die körperliche Leistungsfähigkeit wieder gegeben sein und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehen (Ziff.
1.4, 1.9).
3.8
Die Ärzte des
Z._
erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten am
1.
April 2014
(Urk. 8/53) gestützt auf die ihnen überlassenen Akten (S.
3
ff. Ziff.
2), die Angaben des Beschwerde
führers
(S. 9 ff. Ziff. 3
) und auf ihre vom 1
3.
bis 1
7.
Januar 2014
(S. 1 unten)
durchgeführten
ambulanten
allgemeinmedizinischen (S. 13 ff. Ziff. 4.1),
kar
di
ologischen (S. 17 f. Ziff. 4.2) und
psychiatrischen (S. 19 ff. Ziff. 4.3)
Untersu
chungen.
Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit (S. 34 Ziff. 7):
koronare Dreigefässerkrankung
Status nach vierfachem
aortokoronarem
Bypass
4.
Juni 2012
Status nach RCA-Stent Januar 2012
Status nach PTCA ohne Stent RCX Februar 2012
Agoraphobie mit Panikstörung mit
differentialdiagnostischem
Übergang zu einer beginnenden
somatoformen
autonomen Funktionsstörung des respiratorischen Systems
Als Diagnosen ohne Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 34 Ziff. 8):
Diabetes mellitus Typ 2
Adipositas
Dyslipidämie
arterielle Hypertonie
Status nach
Nikotinabusus
Status nach Knietotalprothese rechts
akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen
Status nach Anpassungsstörung
Status bei gefährlichem Gebrauch von Benzodiazepinen
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte die
allge
meinmedizinische
und in
ternistische Untersuchung durch (S. 13 ff. Ziff. 4.1).
Er führte aus, dass der Beschwerdeführer das Untersuchungszimmer
hinkfrei
betreten und ein grosses Mitteilungsbedürfnis gehabt habe. Während der Anamneseerhebung habe er mehrmals leicht zu hyperventilieren
begonnen
und habe auch geweint (S
. 13 Ziff. 4.1.1).
Dr.
F._
führte aus, dass rein infolge des
Diabetes mellitus keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 16 Ziff. 4.1.4).
Die kardiologische Untersuchung wurde durch Prof.
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Kardiologie und für Allgemeine Innere Medizin, durchgeführt (S. 17 f. Ziff. 4.2).
Er führte aus, dass echokardiographisch eine
Ejektionsfraktion der linken Herzkammer
von 50 %, eine koronare Dreigefässerkrankung und ein Status nach einem vierfachen
aortokoronarem
Bypass im Juni 2012
vorliege
. Aktuell bestehe kardial kein Verdacht auf eine Angina
pectoris
. Rein kardiolo
gisch sei der Beschwerdeführer für leichte Arbeiten arbeitsfähig (S. 18 Ziff. 4.2.5).
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte die psychiatrische Untersuchung durch (S. 19 ff. Ziff. 4.3).
Er
setzte sich mit den ih
m überlassenen Akten
und im Detail mit den
drei Berichten des behandelnden Psychiaters
Dr.
D._
vom 11. November 2013, 2
7.
Januar und
3.
Juni 2013 auseinander (
S. 26 ff. Ziff. 4.3.5,
vgl. vorstehend E. 3.4-3.6). So kam er zum Schluss, dass er die
vom behandelnden Psychiater
Dr.
D._
am 2
7.
Januar 2013 gemachte
Feststellung
, wonach auch eine Prädisposition die Reaktionsweise massgeblich bedinge
, teile
. Seines
Erachtens bestünden akzentuierte Persönlichkeitszüge, die den Beschwerdeführer bis zum Herzinfarkt sowohl beruflich wie auch beziehungsmässig nicht in einem relevanten Ausmass behindert hätten; der Beschwerdeführer sei in der Lage gewesen, sich sowohl beruflich wie auch beziehungsmässig zu positionieren. Im Zusammenhang mit der kardialen Problematik sei der eher kontraphobisch funktionierende Beschwerdeführer erstmalig mit grosser gesundheitlicher Ohnmacht konfrontiert worden und habe in der Folge Panikattacken entwickelt. Infolge der phobisch notwendigen Ausgangskonstellation sei
eher nicht von der
Diagnose einer Panikstörung, sondern
von
einer Agoraphobie mit Panikstörung zu sprechen. Gemäss ICD-10 könnten nicht gleichzeitig eine Anpassungsstörung und eine rezidivierende depressive Störung
diagnostiziert
werden. Anhand der in den Berichten geschilderten Symptomatik sei von einer Anpassungsstörung auszugehen, nicht jedoch von einer rezidivierenden depressiven Störung. Da der Beschwerdeführer nicht mehr von einem
Benzodiazepinkonsum
spreche, werde die Diagnose eines Status nach gefährlichem Gebrauch von Benzodiazepinen gestellt. Denn die Diagnose eines schädlichen Gebrauchs würde nur dann gestellt, wenn das Konsummuster zu einer Gesundheitsstörung geführt hätte, was vorliegend nicht nachgewiesen worden sei
(S. 30 f. Ziff. 4.3.5).
Persönlichkeitsbezogen stellte der psychiatrische Gutachter die Diagnose akzen
tuierter Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen. Im Zusammenhang mit
der kardialen Problematik habe der Beschwerdeführer einerseits eine remittierte Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion und andererseits eine Agoraphobie mit Panikstörung entwickelt, die sich differentialdiagnostisch im Übergang zur Entwicklung einer
somatoformen
autonomen Funktionsstörung des respiratorischen Systems befinde. Der Beschwerdeführer zeige eine deutliche Somatisierung, nur hintergründiges Wahrnehmen der schwierigen psychosozia
len Belastungssituation mit geschäftlichen Wirrnissen, Verurteilung, Privatkonkurs, Tod des Bruders sowie wohl nicht einfacher Situation beim Telefonverkauf. Anlässlich der Exploration habe der Beschwerdeführer eine situationsadäquate, modulationsfähige Stimmung gezeigt, eine tiefere depressive Verstimmung lasse sich nicht mehr nachweisen. Momentweise gerate
er
in
hyperventilatorische
Asp
h
yxie-Attacken mit von ihm geschilderten Ängsten und H
erzrasen, die sich jeweils
innerhalb kurzer Zeit durch Kon
zentration auf etwas Schönes, wie beispielsweise ein inneres Bild eines
Palmen
strandes
, wieder lösen würden.
Während der Exploration sei eine Attacke durch das Gespräch über die kardiale Problematik ausgelöst worden.
Die Attacke habe etwa eine halbe Minute gedauert.
Der Beschwerdeführer zeige einen guten vitalen Antrieb, ausser beim Auftreten der Attacken. Er
habe
mit überzeugtem Selbstwertgefühl seine Erfolge
geschildet
.
Es könnten weder k
ognitive Störungen eruiert
noch p
sychotisches oder
psychosenahes
Erleben und Ver
halten nachgewiesen werden (S. 31 Ziff. 4.3.5).
Der psychiatrische Gutachter hielt schliesslich fest, dass aus psychiatrischer Sicht ab Gutachtensdatum eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe, zuvor habe eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Es dürfe damit gerechnet werden, dass eine stationär-psychiatrische Behandlung mit entsprechenden
Verhalten
selemente
n
zu einer Abnahme des
Vermeidverhaltens führen würde. Es bestehe ein labiles ps
ychiatrisches Gleichgewicht (S. 33 Ziff. 4.3.8).
Nach der Konsenskonferenz kamen d
ie Gutachter zum Schluss, dass a
us kardio
logischer
Sicht
keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit
für leichte Tätig
keiten bestünden
. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als
Telefonmarketer
in einem Callcenter sei dem Besch
werdeführer aus kardiologischer und
internistischer Sicht zu 100 % möglich, körperliche Schwerarbeiten seien ihm jedoch nicht mehr zumutbar. Aus psychiatrischen Gründen bestehe ab Gu
tachten
datum eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit, zuvor habe eine 70%ige psychiatrisch bedingt
e Arbeitsunfähigkeit bestanden
. Die im Verlauf der Exploration aufgetretenen Panikattacken seien weder bei der internistischen, noch bei der psychiatrischen Untersuchung von vegetativen Symptomen wie
beispielsweise
Bleichwerden, Schwitzen oder weite Pupillen
(S. 38 Ziff. 10
)
begleitet worden
.
A
us kardial-internistischen Gründen
habe ab dem 2
3.
Januar 2012
eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit bestanden; erfahrungsgemäss habe aus kardiologisch-internistischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zirka drei Monate nach der
aortoko
ronaren
Bypass-Operation vom
4.
Juni 2012, das heisst bis September 2012, bestanden. Ansch
l
iessend habe seit September 2012 eine 70%ige Arbeitsunfä
higkeit aus psychiatrischen Gründen bis zum Gu
tachten
datum bestanden, seit
her bestehe
eine 40%ige Arbeitsunfähigke
it (S. 39 Ziff. 10).
Diese Angaben gäl
ten auch für eine adaptierte Tätigkeit (S. 39
Ziff.
11).
Aus kardial-internistischer Sicht bestehe keine Möglichkeit zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit. Medizinisch sei eine bessere Einstellung der kardiovasku
lären Risikofaktoren wichtig. Aus psychiatrischer Sicht werde eine stationär-psychiatrische Behandlung zum Angehen des Vermeidverhaltens bei Agorapho
bie differentialdiagnostisch mit Übergang in eine beginnende
somatoforme
autonome Funktionsstörung empfohlen. Anschliessend sollte eine
Reevaluation
der Arbeitsfähigkeit seitens des regionalärztlichen Dienstes erfolgen (S. 39 f. Ziff. 12). Bei bis jetziger Abnahme der
Attack
en
frequenz
dürf
t
e von einer eher positiven Entwicklung ausgegangen werden. Ein stationär-psychiatrisches Angehen dürfte zu einer weiteren Besserung führen (S. 40 Ziff. 13).
3.9
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Anästhesiologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom
7.
April 2014 (Urk. 8/57/5) aus, dass das
Z._
-Gutachten vom
1.
April 2014 umfassend sei, auf allseitigen Untersu
chungen beruhe, die geklagten Beschwerden und die
Vorakten
berücksichtige
.
D
ie Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sei einleuchtend und die medizinischen Schlussfolgerungen seien begründet. Sodann gelte die bisherige Tätigkeit als angepasste Tätigkeit. Von Januar bis September 2012 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und anschliessend bis zum 1
7.
Januar 2014 eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seither bestehe eine 40%ige Arbeitsunfä
higkeit.
3.10
Dr.
C._
nannte in seinem Schreiben an den Rechtsvertreter des Beschwerde
führers vom
1
2.
Januar 2015
(Urk. 8/79/3) die folgenden Diagnosen (vgl. Urk. 8/79/4):
koronare Dreigefässerkrankung
metabolisches Syndrom
rezidivierende depressive Störung mit somatischen Symptomen
episodisch paroxysmale Angst
Aufgrund des aktuellen gesundheitlichen Zustandes, vor allem der schweren Angststörung, glaube er nicht, dass der Beschwerdeführer zurzeit überhaupt arbeitsfähig sei. Auch die kardiale Leistungsfähigkeit von 39 % des Solls in der
Ergometrie
von 2014 sei mit einer Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit nicht vereinbar. In einer Gesamtschau der somatischen und psychischen Erkrankung halte er den Beschwerdeführer weiterhin für 100 % arbeitsunfähig.
3.1
1
Dr.
D._
führte in seinem Schreiben an den Rechtsvertreter des Beschwerde
führers vom 1
0.
Februar 2015 (Urk. 8/79/1-2) aus, dass die aktuelle Situation von stark fluktuierenden Befindlichkeitsstörungen mit zum Teil für den Beschwerdeführer bedrohlich anmutenden Exazerbationen geprägt sei.
Dabei empfinde
der Beschwerdeführer
eine Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Durch die eingeschränkte Belastungsfähigkeit liege aktuell eine Arbeitsunfähig
keit von mindestens 80 % vor (S. 1 Mitte).
Dr.
D._
nannte die
folgenden Diagnosen (S. 1 unten):
episodisch paro
x
ysmale Angst (Panikattacken, ICD-10 F41.0)
Anpassungsstörung mit Beeinträchtigung von Gefühlen wie Angst, Sor
gen, Depression, Ärger, Anspannung (ICD-10 F43.23)
rezidivierend depressive Störung mit somatischen Symptomen (ICD-10 F33.11)
Status nach gefährliche
m
Gebrauch von Benzodiazepinen
In Bezug auf das
Z._
-Gutachten führte
Dr.
D._
aus, dass der Einwand betreffend den Benzodiazepin-Gebrauch zutreffend und
damit die Diagnose entsprechend abzuändern sei (S. 1 unten). Die Diagnose einer Depression könne nicht gestellt werden, wenn die Symptome nicht ausreichend schwer und ausreichend lange bestehen würden. Dies sei aber beim Beschwerdeführer der Fall, sodass er die Diagnose rezidivierend depressive Störung mit somatischen Symptomen stellen könne. Die Diagnose schliesse aber ihrerseits eine Anpassungsstörung nicht aus, die sowohl andere Charakteristiken beinhalten könne, als auch einen völlig anderen Hintergrund habe. Aktuell sei der Beschwerdeführer in einem flexiblen Arbeitsverhältnis (er arbeite 20 % auf Provisionsbasis, könne sagen wann er arbeite und
bestimmen
jeweils
wie viel). Wie sich dies weiter entwickeln könne, müsse zunächst abgewartet werden (S. 2 oben).
Die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung müsse seines Erachtens zu den Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufge
nommen werden. Sie sei sowohl der Schwere wie auch der Dauerhaftigkeit
nach
,
grundsätzlich mit Einschränkungen behaftet, die dies rechtfertigen wür
den. Dies sei bisher nicht erfolgt und zwinge zu einer erneuten Beachtung und Bewertung unter den genannten Gesichtspunkten (S. 2 Mitte).
3.1
2
Dr.
I._
, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 1
9.
Februar 2015 (Urk. 8/87/3) aus,
dass
b
ei der Erstellung des
Z._
-Gu
tachtens vom
1.
April
2014
unter anderem Bericht
e
vom Allgemeinmediziner
Dr.
C._
und vom Psy
chiater
Dr.
D._
berücksichtigt worden
seien
. Mit der Be
urteilung von Dr.
D._
hätte
n
sich
d
ie
Gutachte
r
detailliert auseinandergesetzt
und
es sei
begründet
worden
, weshalb
der
Arbeitsunfähigkeitsbeurtei
lung nicht
gefolgt worden sei
. Aus den aktuellen Berichten
von
Dr.
C._
vom 1
2.
Januar 2015 (vorstehend E. 3.10) und von
Dr.
D._
vom 1
0.
Februar 2015 (vorstehend E. 3.11) würden keine neuen Befunde hervorgehen. Deshalb könne an der RAD-Stellungnahme vom
7.
April 2014 (vorstehend E. 3.9) unverändert festgehalten werden.
3.13
Dr.
C._
führte in seinem Schreiben vom 2
8.
Mai 2015 (Urk. 3/8) an den Beschwerdeführer aus, dass ihm als Hausarzt des Beschwerdeführers der Ent
scheid des RAD unverständlich und schwer nachvollziehbar sei. An den
Haupt
diagnosen
habe sich im letzten Jahr nichts verändert, aber die psychiatrische Erkrankung mit schweren Panikattacken und rezidivierenden depressiven Stö
rungen mit somatischen Symptomen sei
derart ausgeprägt und behinder
e den Beschwerdeführer in seinem Alltag
und bestimme sein Denken, Fühlen und Handeln, dass an eine Erwerbstätigkeit aus hausärztlicher Sicht nicht zu denken sei. Im Vordergrund stehe die schwere, anhaltende depressive Erkrankung
,
die seines Erachtens zu wenig gewürdigt worden sei.
3.14
Dr.
med.
J._
, Fachärztin für Kardiologie und für Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 2
4.
Juli 2015 (Urk. 11/1) aus, dass sie den Beschwerdeführer seit April 2015 als Nachfolgerin von
Dr.
A._
behandle.
Sie könne
die
Dyspnoe
bedingte starke Einschränkung des Beschwerdeführers bestätigen.
Der native
Ramus
circumflex
zeige proximal eine hochgradige Ste
nose, jedoch lasse sich keine induzierbare Ischämie in der
Positronenemissions
tomographie
nachweisen. Die linksventrikuläre Auswurffraktion sei
echokardio
graphisch
normal, jedoch bestehe eine leichte diastolische Dysfunktion, die ebenfalls gewisse
Dyspnoebeschwerden
verursachen könne, die ausgeprägte Leistungseinschränkung jedoch nicht alleine erkläre. Möglicherweise bestehe zusätzlich eine pulmonale Affektion oder die Dyspnoe sei multifaktorieller Genese. Sie könne bestätigen, dass der Beschwerdeführer dadurch in seinem Alltag jedenfalls stark eingeschränkt sei.
3.15
Dr.
C._
stellte am
2
6.
November 2015
(Urk. 11/2) ein Arztzeugnis aus, in wel
chem er dem Beschwerdeführer vom
1.
Dezember 2015 bis 2
8.
Februar 2016 eine
nicht qualifizierte
Arbeitsunfähigkeit attestierte.
4.
4.1
Die Berichte, die zwischen der Bypass-Operation im Juni 2012 und der Begut
achtung durch das
K._
M
itte Januar 2014 erstellt wurden – namentlich der Bericht von
Dr.
C._
vom Juni 2012 (vorstehend E. 3.3), die Berichte von
Dr.
D._
vom November 2012, Januar und Juni 2013 (vorstehend E. 3.4-3.6) und der im Juni 2013 bei der Beschwerdegegnerin
eingegangene
Bericht von
Dr.
E._
(vorstehend E. 3.7)
–, sind vorliegend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
von untergeordneter Bedeutung
, denn streitig ist einzig die Reduktion der ganzen Rente auf eine
Viertelsrente
per Mai 2014 und die genannten Berichte betreffen den Zeitraum davor, in welchem unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Rente hat.
4.
2
Das polydisziplinäre
Z._
-Gutachten umfasst die Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin
, Kardiologie sowie Psychiatrie
. Die Gutachter
Dr.
F._
, Prof.
G._
und
Dr.
H._
verfügen über den entsprechenden Facharzttitel und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesund
heitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers befähigt. Die Gutachter berücksichtigten die beklagten Beschwerden und das Verhalten des Beschwerdeführers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutachtens in Kenntnis de
r
Vorakten
(vorstehend E. 3.8).
Dr.
F._
, der die allgemeinmedizinische und internistische Untersuch
ung durchführte, führte aus
, dass beim Beschwerdeführer rein infolge des Diabetes mellitus keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Prof.
G._
, der die kardiologische Untersuchung durchführte,
legte dar, dass dem Beschwerdeführer infolge einer nur noch vorliegenden 50%igen Ejektionsfraktion der linken Herzkammer, einer koronaren Dreigefässerkrankung und eine
s
Status nach einem vierfachen
aortokoronare
n
Bypass im Juni 2012 nur noch leichte Arbeiten
zumutbar seien (vorstehend E. 3.8).
Dr.
H._
, der die psychiatrische
Untersuchung durchführte,
setzte sich mit den drei Berichten
des behandelnden Psychiaters
Dr.
D._
vom November 201
2
, Januar und Juni 2013 im Detail auseinander.
Er legte in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen Anteilen
vorlägen
.
Ferner
legt
e er
dar, dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der kardia
len
Problematik
Panikattacken entwickelt habe
und begründete in nachvollziehbarer Weise, weshalb die Diagnose einer Agoraphobie mit
Panik
störung
und keine Panikstörung
vorliege
.
Der psych
iatrische Gutachter
führte
zudem
schlüssig
aus
, dass gemäss ICD-10 nicht gleichzeitig eine
Anpassungs
störung
und eine rezidivierende depressive Störung vorliegen könn
t
e
n
. Er legte in
schlüssiger
Weise dar, weshalb von einer Anpassungsstörung und nicht von einer rezidivierenden depressiven Störung
auszugehen sei
. Aufgrund des
Umstandes, dass der Beschwerdeführer im Rahmen
der Untersuchung nicht mehr von einem
Benzodiazepinkonsum
s
prach
und
infolgedessen
keine
Gesund
heitsstörung
nachgewiesen werden konnte
, ging Dr.
H._
in nachvollziehbarer Weise
nur noch
von
einem Status nach gefährlichem Gebrauch von Benzodiazepinen und nicht mehr von einem schädliche
n Gebrauch von Benzodiazepinen
aus (vorstehend E. 3.8)
,
was
im Übrigen auch von
Dr.
D._
im Nachgang zum Gutachten im Februar 2015 bestätigt wurde (vorstehend
E. 3.11). Der psychiatrische Gutachter attestierte dem Beschwerdeführer sodann eine ab Gutachtensdatum
, mithin seit 1
7.
Januar 2014
bestehende
40%ige Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.8).
Die drei Gutachter kamen sodann nach der Konsenskonferenz zum Schluss,
dass aus kardial-internistischen Gründen ab dem 2
3.
Januar 2012, mithin seit dem letzten Arbeitstag des Beschwerdeführers
(S. 10 oben)
, eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit bestanden habe. Diese habe erfahrungsgemäss aus kardiologisch-internistischer Sicht bis zirka drei Monate nach der
aortokoronaren
Bypass-Operation
im
Juni 2012,
das heisst
bis September 2012, bestanden. Anschliessend habe bis zum Gutachtendatum eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen bestanden und seither bestehe eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit
aus psychiatrischer Sicht. Aus kardiologischer Sicht bestünden
beim Beschwerdeführer
hingegen keine
Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als
Telefonmarketer
in einem Callcenter sei ihm
daher
aus kardiologischer und internistischer Sicht zu 100 % möglich, körperliche Schwerarbeiten seien
ihm jedoch nicht mehr zumutbar (vorstehend E. 3.8).
Die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht begründete der psychiatrische Gutachter namentlich damit, dass der Beschwerdeführer anläss
lich der Exploration eine situationsadäquate, modulationsfähige Stimmung gezeigt habe und sich eine tiefere depressive Verstimmung nicht mehr nach
weisen lasse.
Der Beschwerdeführer
gerat
e zwar momentweise in
hyperventila
torische
As
p
hyxie-Attacken mit von ihm geschilderten Ängsten und Herzrasen, dies
e
würde
n
sich jedoch innerhalb kurz
er
Zeit durch
Konzentration auf etwas Schönes
wieder lösen.
Dies demonstrierte der Beschwerdeführer anlässlich der Exploration in eindrücklicher Weise, indem es ihm gelang, die auftretende Atta
cke zu kontrollieren (vgl. S. 25 des Gutachtens). Es ist somit von guten Ressour
cen zur Bewältigung der psychischen Problematik auszugehen.
Der Beschwer
deführer zeige zudem einen guten vitalen Antrieb, ausser beim Auftreten der Attacken
(vorstehend E. 3.8)
.
Die gestellten Diagnosen als auch die Schlussfolgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden
im Gutachten
ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Da
mit erfüllt das
Z._
-
Gutachten die bundesgerichtlichen Anforderungen an ein me
dizinisches Gutachten (vorstehend E. 1.
5
) vollumfänglich, so dass für die
Ent
scheidfindung
darauf abzustellen ist.
4.3
Der behandelnde Psychiater
Dr.
D._
diagnostizierte
in seinem Bericht vom Februar 2015 – wie bereits in seinen Berichten vom November 2012, Januar und Juni 2013 (vorstehend E. 3.4-3.6)
– eine episodisch paroxysmale Angst (Panikattacken), eine Anpassungsstörung mit Beeinträchtigung von Gefühlen wie Angst, Sorgen, Depression, Ärger und Anspannung
sowie
eine rezidi
vierend
e
depressive Störung mit somatischen Symptomen
und diagnostizierte dem Gutachten folgend
einen
Status nach gefährlichem
Gebrauch von Benzodiazepinen
(vorstehend E. 3.11). Der psychiatrische Gutachter befasste sich bereits anlässlich der Begutachtung mit den Diagnosen einer rezidivieren
den depressiven Störung und den Panikattacken und legte schlüssig dar, wes
halb anstelle dieser Diagnosen von einer Agoraphobie mit Panikstörung und von einer Anpassungsstörung auszugehen ist (vorstehend E. 4.
2
). An dieser Einschätzung ist festzuhalten. Das Gleiche gilt für die hausärztlichen Berichte von
Dr.
C._
vom Januar
und Mai
2015
,
in denen er
neben einer koronaren Dreigefässerkrankung eine rezidivierende depressive Störung mit somatischen Symptomen und
Panikattacken
diagnostizierte
, die eine 100%ige Arbeitsunfä
higkeit des Be
schwerdeführers zur Folge hätte
(vorstehend E. 3.10, 3.13).
Dr.
C._
ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, weshalb der von ihm vor
genommenen Einschätzung ein geringerer Beweiswert zukommt als derjenigen des Kardiologen Prof.
G._
, der zudem im Rahmen der Begutachtung eine
gesamtheitliche
Beurteilung vornehmen konnte.
Auch das von
Dr.
C._
im November 2015 erstellte Arztzeugnis bezüglich der attestierten Arbeitsunfähig
keit von Dezember 2015 bis Februar 2016 (vorstehend E. 3.15)
vermag nichts am Ergebnis zu ändern
, ist darin doch weder eine prozentuale Angabe noch eine Begründung für die Arbeitsunfähigkeit enthalten.
Die Einschätzunge
n
von
Dr.
D._
und
Dr.
C._
zeigen
so
die Erfahrungstatsa
che auf, dass Hausärzte
sowie behandelnde Arztpersonen
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E.
3b/cc).
Aus den Berichten von
Dr.
D._
und
Dr.
C._
gehen demnach der Beschwerdegegnerin folgend (vorstehend E. 2.1) keine neuen Befunde hervor, die nicht bereits im
Z._
-Gutachten gewürdigt worden wären.
Es handelt sich
lediglich um eine andere Einschätzung.
Diese Berichte
vermögen das
Z._
-Gutachten
somit nicht
zu entkräften.
4.4
Zum nachträglich eingereichten Bericht von
Dr.
J._
(vorstehend E. 3.14) gilt, dass für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung oder des
Einspracheentscheides
für das Sozialversicherungsgericht in der Regel der Sachverhalt massgebend
ist, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän
dert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen
Verwaltungsverfü
gung
bilden (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Sie können indessen, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs, berücksichtigt werden, wenn sie kurze Zeit nach dem Erlass des angefochtenen Entscheids eingetreten sind, sich ihre Beachtung aus prozessökonomischen Gründen unbedingt aufdrängt und sie hinreichend klar feststehen (BGE 105 V 156 E. 2d; ZAK 1984 S. 349 E. 1b). Dies ist der Fall, wenn sie mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des
Entscheiderlasses
zu beeinflussen (BGE 99 V 98 E. 4 mit Hinweisen).
Soweit davon auszugehen ist, dass diese Kriterien erfüllt sind, ist festzuhalten, dass d
ie
Kardiologin
Dr.
J._
sich in ihrem Bericht
vom Juli 2015 bezüglich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers lediglich dahingehend
äusserte
, dass seine Beschwerden seinen Alltag stark einschränken würden (vorstehend E. 3.15). Dieser Bericht vermag die Beweiskraft des
Z._
-Gutachtens ebenfalls nicht in Frage zu stellen.
Sollten weitere kardiologische Abklärungen jedoch eine Verschlechterung der somatischen Situation ergeben, so steht es dem Beschwerdeführer frei,
dies
bei der Beschwerdegegnerin geltend zu machen. Dies gilt auch hinsichtlich seiner psychischen Beschwerden, zumal die Gutach
ter eine Re-Evaluation im Anschluss an eine aus ihrer Sicht hilfreiche stationäre Behandlung empfahlen (vgl. vorstehend E. 3.8).
4.5
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Beschwerdegegnerin für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu Recht
auf das
Z._
-Gutachten vom April
2014 abgestützt hat. Im Zeitpunkt
des Rentenbeginns, mithin im
Januar 2013, bestand
demnach
aus kardiologisch-internistischer Sicht eine 100%ige Arbeits
un
fähigkeit. Dem Beschwerdeführer wurde deswegen auch zu Recht
für den Zeitraum vom Januar 2013 bis April 2014
eine ganze Rente zugesprochen. Im Zeitpunkt der Rent
enherabsetzung, das heisst per
Mai 2014, bestand hingegen
in der angestammten in der angestammten wie
in
einer angepassten Tätigkeit
nur noch eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit, womit
entgegen der Ansicht
des Beschwerdeführers (vorstehend E. 2.2)
eine erhebliche
Verbesserung
des Gesundheitszustandes ausgewiesen ist.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand eines
Ein
kommensvergleiches
(vgl. vorstehend E. 1.4).
5.2
Aufgrund des unbestrittenen Anspruchs des Beschwerdeführers auf eine ganze Rente von Januar 2013 bis April 2014 erübrigt sich ein Einkommensvergleich für diesen Zeitraum.
5.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommens
entwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
5
.4
Der Beschwerdeführer war
von September 2007 bis Januar 2012 bei der
Y._
GmbH in einem 100 %-Pensum als
Telefonmarketer
tätig (Urk. 8/13
Ziff.
2.1, 2.7, 2.9). Gemäss dem Arbeitgeberfragebogen der
Y._
GmbH vom 1
1.
Juni 2012 betrug das Einkommen des Beschwerdeführer
s
im Jahr 2011 rund Fr. 88‘019.-- (Urk. 8/13 Ziff. 2.12).
Im Auszug aus dem individuellen Konto war für das Jahr 2011 jedoch nur ein Einkommen von Fr. 75‘720
.--
ausgewiesen (IK-Auszug; Urk. 8/9 S. 1), weshalb
sich die Beschwerdegegnerin auf
die Lohnangabe im IK-Auszug stützte und unter Berücksichtigung der Nettolohnentwicklung für das Jahr 2014 ein
Valideneinkommen
von rund Fr. 77‘706.
--
annahm
(Urk. 8/86 S. 2, vgl. Urk. 8/56)
. Die Berec
hnung des
Valideneinkommens
wurde
vo
m
Beschwerdeführer nicht bestritten und ist nicht zu beanstanden.
5.5
Da dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als
Telefonmarketer
, die
zu
gleich eine ange
passte
Tätigkeit darstellt, wieder
zu 60 %
zumutbar ist, zog die Beschwerdegegnerin
für die Bemessung des Invalideneinkommens
das
Vali
deneinkommen
heran
, jedoch unter Berücksichtigung einer 60%igen Arbeitsfä
higkeit per
1.
Mai 2014
(1
7.
Januar
2014 plus drei
Monate gemäss Art.
88a
Abs.
1 IVV
, vgl. vorstehend E. 1.3
), was ein Einkommen von rund Fr. 46‘623.
--
ergab
(Urk. 8/86 S. 2)
.
Das Heranziehen des
Valideneinkommens
für die
Bestimmung des Invalideneinkommens wurde vom Beschwerdeführer nicht
substantiiert
bestritten (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. II.1) und ist ebenfalls
nicht zu beanstanden.
5.6
Der Vergleich des
Valideneinkommens
von Fr. 77‘706
.--
mit den
Invalidenein
kommen
von Fr. 46‘623
.--
ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 31‘083.-- und damit einen
eine
Viertelsrente
begründenden Invaliditäts
grad von rund 40 %.
5.
7
Demzufolge
hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu Recht eine
abgestufte Rente, mithin eine
ganze Rente vom
1.
Januar 2013
bis 3
0.
April 2014
und
eine
Viertelsrente
per
1. Mai 2014
, zugesprochen
.
Dementsprechend sind die angefochtenen Verfügungen zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem
unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.