# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fb987419-d512-498a-811f-f52728eecb95
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

Sachverhalt
A. Mit Zahlungsbefehl vom 26. Oktober 2018 des Betreibungs- und Konkursamts der Region Maloja (Betreibung Nr. B._) leitete der Kanton Zürich gegen A._ Betreibung für CHF 80'310'032.85 nebst Zins (Steuern) sowie CHF 1'010.20 (Arrestkosten) ein. A._ erhob Rechtsvorschlag.
B. Mit Eingabe vom 16. November 2018 ersuchte der Kanton Zürich das Regionalgericht Maloja, ihm in der Betreibung Nr. B._ für den in Betreibung gesetzten Betrag von CHF 80'310'032.85 nebst Zins zuzüglich Arrestkosten von CHF 1'010.20 und Zahlungsbefehlskosten von CHF 474.00 definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Gleichzeitig stellte er den prozessualen Antrag, es sei das Rechtsöffnungsverfahren bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides über die SchKG-Beschwerde betreffend den Zahlungsbefehl des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Maloja vom 26. Oktober 2018 um mindestens sechs Monate zu sistieren. Mit Stellungnahme vom 27. November 2018 verlangte A._ ebenfalls die Sistierung des Rechtsöffnungsverfahrens.
C. Mit Verfügung vom 28. November 2018 sistierte der Einzelrichter am Regionalgericht Maloja das Rechtsöffnungsverfahren bis zum 31. Mai 2019.
D. Mit Eingabe vom 24. Juni 2019 beantragte der Kanton Zürich, nunmehr vertreten von der Anwaltskanzlei Walder Wyss AG, das Verfahren fortzusetzen. In der Stellungnahme vom 1. Juli 2019 beantragte A._ die Abweisung des Antrags um Verfahrensfortsetzung sowie die kostenfällige Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs. Mit Eingabe vom 5. Juli 2019 machte A._ geltend, die Eingabe der Walder Wyss AG beruhe auf einer rechtswidrigen Mandatierung, insbesondere infolge Interessenkonflikts, weshalb sie unbeachtlich sei. Zur Frage der weiteren Verfahrenssistierung und zur Mandatierung der Walder Wyss AG reichten die Parteien in der Folge weitere Stellungnahmen ein, nämlich am 5. August 2019 und 4. September 2019 (Kanton Zürich) bzw. am 3. September 2019 (A._).
E. Mit Schreiben vom 17. September 2019 ersuchte A._ das Regionalgericht Maloja, die Rechtsvertretung des Kantons Zürich verbindlich aufzufordern, das Mandat infolge Interessenkonflikts unverzüglich zu beenden. Der Kanton Zürich verneinte mit Schreiben vom 7. Oktober 2019 erneut das Vorliegen eines Interessenkonflikts, wobei er beantragte, das Verfahren ohne Weiterungen weiterzuführen.
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F. Mit prozessleitender Verfügung vom 22. Oktober 2019 erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Maloja wie folgt:
1. Die Anträge des Gesuchsgegners werden abgewiesen und das Rechtsöffnungsverfahren Proz. Nr. 335-2018-239 wird weiter instruiert.
2. Der Gesuchsgegner erhält Gelegenheit, innert zehn Tagen seit Mitteilung zum Rechtsöffnungsgesuch vom 16./20. November 2018 Stellung zu nehmen.
Im Säumnisfall würde Verzicht auf eine Stellungnahme angenommen.
Auf die Durchführung einer Verhandlung wird verzichtet (vgl. Art. 256 Abs. 1 ZPO). Es erfolgt ein Entscheid aufgrund der Akten, der den Parteien schriftlich zugestellt wird.
3. Die Kosten dieser Verfügung bleiben bei der Prozedur.

## Considerations