# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 22c5b380-7b8d-4819-a006-a37b39041d38
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass
- die Oberzolldirektion der Eidgenössischen Zollverwaltung am 11. Dezember
2008 gegen A. und C. ein Verwaltungsstrafverfahren eröffnete wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Mehl und weiteren Lebensmitteln;
- am 16. Dezember 2008 die Bäckerei von A. in Z., sein Café in Y. und die vor
der Bäckerei stehenden Fahrzeuge von A. sowie des Mitarbeiters C.  und dabei verschiedene Beweismittel beschlagnahmt wurden;
- gleichentags auch die Wohnung von A.’s Angestellter und Freundin B., bei
welcher dieser auch wohnt, durchsucht wurde und Beweismittel  wurden;
- A. und B. mit Eingabe vom 18. Dezember 2008 bei der Oberzolldirektion Be-
schwerde gegen die Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen  (act. 1);
- die Oberzolldirektion anschliessend die Beschwerde zusammen mit der Be-
schwerdeantwort bei der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts  (act. 2);
- A. und B. daraufhin eingeladen wurden, bis am 12. Januar 2009 je einen Kos-
tenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten und eine allfällige Beschwerdereplik einzureichen (act. 3; act. 4);
- auf Gesuch hin dem Verteidiger der beiden Beschwerdeführer die Akten zur
Einsicht zugestellt wurden und die Frist zur Einreichung der  bis zum 22. Januar 2009 erstreckt wurde (act. 5; act. 6);
- A. und B. die Kostenvorschüsse nicht bezahlten, sondern mit Eingabe vom
14. Januar 2009 ihre Beschwerde zurückzogen und die Akten retournierten (act. 7).
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## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass
- die unter dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation
der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz, OG) entwickelte Praxis zum Rückzug nun unter dem Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das  (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) weiterzuführen ist;
- dementsprechend gemäss Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 62 ff. und Art. 71
BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP die Rückzugserklärung (Abstand) das  Verfahren beendet (zur Anwendbarkeit des Bundesgesetzes vom 4.  1947 über den Bundeszivilprozess [BZP; SR 273] vgl. Urteil des  1S.15/2005 vom 24. Mai 2005 E. 2.2);
- das Verfahren demzufolge als erledigt abzuschreiben ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführer als unterliegende
Parteien gelten und daher die Kosten zu tragen haben, und zwar zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG);
- die Gerichtsgebühr für den vorliegenden Entscheid auf Fr. 200.-- festzuset-
zen ist (Art. 245 Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 3 des Reglements über die  vor dem Bundesstrafgericht vom 11. Februar 2004, SR 173.711.32);
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