# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b45b7968-884f-4836-a5ed-0704256821fa
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Missachtung der Ein- oder Ausgrenzung (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichtes)
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon, Einzelgericht in Strafsachen, vom 9. Januar 2019 (GB180036); Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 18. Oktober 2019 (SB190317); Urteil des Schweizerischen Bundesgerichtes vom 11. März 2020 (6B_1365/2019)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 26. Juli 2018
(Urk. 6) ist diesem Urteil beigeheftet.
Urteil der Vorinstanz: (Urk. 33 S. 17 f.)
1. Der Beschuldigte ist schuldig der Missachtung der Ein- oder Ausgrenzung
im Sinne von Art. 119 Abs. 1 AIG in Verbindung mit Art. 74 Abs. 1 und 2
AIG.
2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 90 Tagen Freiheitsstrafe, wovon 1 Tag
durch Haft erstanden ist.
3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
4. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
Fr. 1'000.00 ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 800.00 Gebühr für das Vorverfahren.
Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
5. Rechtsanwalt MLaw X._ wird für seine Aufwendungen als amtlicher
Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse mit Fr. 4'580.– (inkl.
Barauslagen und 7.7 % MwSt.) entschädigt.
6. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge-
nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten
auferlegt, aber abgeschrieben.
7. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-
nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4
StPO.
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Berufungsanträge im ersten Berufungsverfahren:
a) Der amtlichen Verteidigung:
(Urk. 43 S. 1)
"1. Der Beschuldigte sei von Schuld und Strafe freizusprechen.
2. Eventualiter sei der Beschuldigte mit einer Geldstrafe von maximal 30
Tagessätzen zu Fr. 10.– zu bestrafen.
3. Der Vollzug der verhängten Strafe sei aufzuschieben.
4. Der Sprechende sei als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten für
seinen Aufwand gemäss beiliegender Honorarnote zu entschädigen.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Staatskasse."
b) Der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis:
(Urk. 38, schriftlich)
Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils.
Beschluss und Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 18. Oktober 2019:
(Urk. 46 S. 15 f.)

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