# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 81cca278-2195-4c78-9d19-921463a6973d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1969,
war bis Ende Dezember 2017 bei der
Y._
AG angestellt und bei der Vorsorgeeinrichtung der
Z._
berufsvorsorge
versichert (
Urk.
3; vgl. auch Urk. 2/7). Aus wirtschaftlichen Gründen verlor der Versicherte diese Arbeitsstelle; er bezog vom 8. Januar bis 31. März 2018 Tag
gelder der Arbeitslosenversicherung und war bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG versichert (Urk. 2/9).
Im Rahmen eines Zwischenverdienstes
trat der Ver
sicherte am 26. Januar 2018 eine neue Arbeitsstelle
an. Er war bei der A._
AG angestellt und arbeitete (temporär) für die
B._
AG. Dieses Anstellungsverhältnis dauerte bis zum 14. März 2018 (Urk. 2/4). Dabei war er bei der
asga
Pensionskasse berufsvorsorgeversichert (Urk. 2/6). Vom 1. April bis 18. Mai 2018 war der Versicherte bei der
C._
AG angestellt und bei der
BVG-Sammelstiftung Swiss Life
berufsvorsorgeversichert (
Urk. 14/9;
Urk. 9 S. 2).
1.2
Am 4. Juli 2018 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 14/
16
)
. Schliesslich sprach ihm diese (nach Durchführung der üblichen erwerblichen und medizi
nischen Abklärungen sowie des
Vorbescheidverfahrens
) mit Verfügungen vom
2.
und 21. Juli 2020 (Urk. 14/90 und 14/94; vgl. auch Urk. 14/88)
mit Wirkung
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 eine auf einem Invaliditätsgrad von 41 % basierende
Viertelsrente
und mit Wirkung ab 1. Januar 2020 eine auf einem Invaliditätsgrad von 53 % basierende halbe Rente der Eidgenössischen Invaliden
versicherung zu. Die beiden genannten Rentenverfügungen wurden unter ande
rem auch der Swiss Life AG zugestellt (vgl. Urk. 14/90 und 14/94).
1.3
In der Folge wandte sich der Versicherte an die oben genannten Vorsorgeein
rich
tungen, die jedoch allesamt ihre Leistungspflicht verneinten. Die Swiss Life
AG
stellte sich dabei auf den Standpunkt, dass die relevante Arbeits
un
fähigkeit be
reits am 26. Januar 2018 eingetreten sei, der Versicherte aber erst am 1. April 2018 in die
BVG-Sammelstiftung Swiss Life
eingetreten sei (Urk. 2/5; vgl. auch Urk. 2/8). Die
asga
Pensionskasse vertrat die Ansicht, dass der Versicherte bereits bei Stellenantritt am 26. Januar 2018 arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 2/6). Die Vorsorgeeinrichtung der
Z._
verneinte ihre Leistungspflicht mit der
vollen Arbeitsfähigkeit des Versicherten während der Versicherungszeit (Urk. 2
/7).
Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG liess offen, wann genau die relevante Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei
, verneinte jedo
ch einen Eintritt während der Z
eit, in der er Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezogen habe (Urk. 2/9).
2.
Mit Eingabe vom 8. Juni 2021 (Urk. 1
; vgl. auch Urk. 3
) erhob der Versicherte Klage gegen die
BVG-Sammelstiftung Swiss Life
mit dem sinngemässen Antrag, es sei die Sammelstiftung zur Ausrichtung von Rentenleistun
gen zu verpflichten -
eventualiter im R
ahmen einer Vorleistungspflicht
.
Die
BVG-Sammelstiftung Swiss Life
schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2021 (Urk. 9) auf kosten- und entschädigungsfällige Abweisung der Klage
, wozu der
Versicherte
mit Eingabe vom 11. November 2021 (Urk. 12)
Stellung nahm
. Mit Verfügung vom 2. November 2021 (Urk. 11) wurden die Akten der Eidgenössischen Invali
den
versicherung in Sachen des Versicherten
(Urk. 14)
beigezogen. In der Folge wurde den Parteien Frist zur Stellungnahme zu den beigezogenen Akten ange
setzt (vgl. Urk. 15); sie liess
en
sich jedoch dazu nicht mehr vernehmen
(siehe auch Urk. 19)
.
Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforder
lich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
24
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinter
lasse
-
nen
- und Invalidenvorsorge (BVG)
hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine
Viertelsrente
, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss
Abs.
1 von
Art.
26 BVG gelten für den Beginn des An
spruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
Art.
29
des Bundesgesetzes über
die Invalidenversicherung [IVG]
). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhe
bende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Be
reich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeits
un
fähigkeit zusammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl.
Art.
23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss
Art.
28
Abs.
1
lit
. b IVG in Verbindung mit
Art.
26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem
Obligatorium
unterstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).
1.2
Anspruch auf Invalidenleistungen haben gemäss
Art.
23 BVG Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40
%
invalid sind und bei Eintritt
der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren
. Nach
Art.
23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versicherten
eigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, dagegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Verschlimme
rung der Invalidität. Diese wörtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh
mern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer längeren Krankheit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und erst später invalid werden.
Für eine einmal aus
während der Versicherungsdauer aufgetre
tene
–
Arbeits
unfähigkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die Vorsorgeeinrichtung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Wegfall der Ver
sicherteneigenschaft kein Erlöschungsgrund (
Art.
26
Abs.
3 BVG e
contrario
; BGE 123 V 262 E. 1a, 118 V 35 E. 5).
1.3
Art.
23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung mehrerer Vorsorgeein
richtungen gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Arbeitsfähigkeit be
reits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der Invalidenversiche
rung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invalidenleistungen nach
Art.
23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen Vorsorgeeinrichtung, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Person im Zeitpunkt des Eintritts der invalidi
sierenden Arbeitsunfähigkeit angehörte.
Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Been
digung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzukommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1).
In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Inva
lidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeit
lichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krank
heit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbrechung des zeitlichen Zusam
menhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusam
menhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität in schematischer (analo
ger) Anwendung der Regeln von
Art.
88a
Abs.
1 der Verordnung über die Inva
lidenversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen pro
gnostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben (BGE 123 V 262 E.
lc
, 120 V 112 E. 2c/
aa
und 2c/
bb
mit Hinweisen).
1
.4
Das Erfordernis des sachlichen und zeitlichen Konnexes als Kriterium für die Leis
tungspflicht einer Vorsorgeeinrichtung spielt nicht nur dann eine Rolle, wenn ein Versicherter aus einer Vorsorgeeinrichtung aus- und in eine neue eintritt, sondern gilt in jedem Fall, also auch dann, wenn ein Versicherter wäh
rend der Dauer der Versicherteneigenschaft arbeitsunfähig und später invalid wird (beziehungsweise sich der Invaliditätsgrad erhöht), ohne zuvor nochmals in eine neue Vorsorgeein
richtung eingetreten zu sein. Der sachliche Konnex ist dann gegeben, wenn der
Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit ge
führt hat, auch Ursache für den
Eintritt der Invalidität oder der Erhöhung des Invaliditätsgrades ist. Dieses Erfor
dernis geht aus Art. 23 BVG hervor. Der zeit
liche Konnex ist zu bejahen, wenn die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten nicht durch eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit unterbrochen wird (Urteil des Eidgenössischen Versiche
rungs
ge
richts B 64/99 vom 6. Juni 2001, E. 5a).
1.5
Befindet sich
der Versicherte beim Entstehen des Leistungsanspruchs nicht in der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung, so ist jene Vorsorgeeinrichtung vorleis
tungs
pflichtig, der er zuletzt angehört hat. Steht die leistungspflichtige Vorsor
geeinrichtung fest, so kann die vorleistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung auf
diese Rückgriff
nehmen (Art. 26 Abs. 4 BVG).
1.6
Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invalidenver
si
che
rung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).
Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (
Art.
6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des
Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer
gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in
fine
). Diese Konzeption fusst auf der Überlegung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen aufwändigen Abklärun
gen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Fest
legung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsorgeeinrichtung beziehungs
weise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 2
3.
Februar 2010 E. 2.1).
Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins
Vorbescheidverfahren
(
Art.
73
ter
IVV) einbezogen und ihr die Rentenver
fü
g
ung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 1
6.
Juni 2010 E. 3.1 mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständiges Be
schwer
derecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbeziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich,
masslich
und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).
Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrach
tungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten lassen, so
weit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die Invaliditäts
be
messung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Der
Kläger
führte zur Begründung der Klage im Wesentlichen aus (Urk. 1), dass die IV-Stelle gestützt auf einen fehlerhaften Bericht seiner Hausärztin den Beginn der Wartefrist irrtümlicherweise auf den 26. Januar 2018 festgelegt habe. Effektiv hätten die Probleme, die zur Invalidität geführt hätten, aber nicht am 26. Januar 2018, sondern erst in der dritten Aprilwoche 2018 begonnen. Seine Hausärztin
habe diesen Fehler inzwischen korrigiert. Leistungspflichtig sei somit die Beklagte
; zumindest treffe sie eine Vorleistungspflicht.
Am 23. April 2018 habe er mit seiner Hausärztin ein Gespräch geführt. Sie habe feststellen können, dass die Arbeit bei der
C._
AG nicht für ihn geeignet gewesen sei. Er habe unter schweren körperlichen Schmerzen und Gesund
heits
problemen gelitten, die in der dritten Woche seines Einsatzes bei der
C._
AG angefangen hätten. Am 23. April 2018 sei dann dieses Arbeitsverhältnis durch ein E-Mail-Schreiben des Arbeitgebers aufgelöst worden.
Im Jahr 2019 habe er noch einen Arbeitsversuch
bei der D._ AG in E._
unterno
mmen, der aber gescheitert sei (Urk. 3).
2.2
Demgegenüber führte die Beklagte im Wesentlichen aus (Urk. 9), dass der Kläger vom 1. April bis 18. Mai 2018 bei der
C._
AG angestellt und
bei ihr
berufsvorsorgeversichert gewesen sei. Der Kläger leide bereits seit 1988 an Rück
en
schmerzen. Mit den entsprechenden Vorkehrungen (bessere Kleidung, erhöhte Achtsamkeit) habe er aber mehr oder weniger beschwerdefrei arbeiten können. Da seine Arbeitgeberin (die
Y._
AG) Ende 2017 ihren Produktionsstandort in der Schweiz geschlossen habe, habe der Kläger seine Arbeitsstelle verloren. Per 26. Januar 2018 habe er trotz Krankschreibung eine temporäre Arbeitsstelle bei der
B._
AG als Anlageführer gefunden. Bei dieser Tätigkeit habe es sich um eine sehr schwere Tätigkeit gehandelt; der Kläger habe schwere Kabel
rollen umherschieben und
ziehen müssen, was sofort zu steigenden Rücken
beschwerden geführt habe. Aufgrund der gesundheitlichen Situation des Klägers
habe ihm die Arbeitgeberin noch während der Probezeit per 14. März 2018 ge
kündigt. Per 1. April 2018 habe er bei der
C._
AG eine neue Arbeitsstelle antreten können. Die ihm als leicht angepriesene Arbeit habe sich aber als sehr schwere Tätigkeit entpuppt, weshalb das Arbeitsverhältnis per 18. Mai 2018 auf
gelöst worden sei. Die Invalidenversicherung habe
den Beginn der
Wartefrist auf den 26. Januar 2018 festgesetzt und richte dem Kläger seit dem 1. Januar 2019 eine Invalidenrente aus. Demnach sei die Beklagte nicht leistungspflichtig. Daran ver
möge
das nachgereichte Schreiben der Hausärztin nichts zu ändern
. Dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses bei der
B._
AG aus gesund
heit
lichen Gründen erfolgt sei, gehe aus den Akten der IV-Stelle hervor. Schliesslich sei zu berücksichtigen, dass Hausärzte im Zweifel eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen würden.
2.3
2.3.1
Strittig und zu
prüfen ist, ob die Beklagte dem
Kläger Leistungen der beruflichen Vorsorge auszurichten hat. Streitentscheidend ist die Frage, ob die relevante Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 23 BVG
eingetreten ist (vgl. dazu E. 1.2), als der
Kläger bei der Beklagten versichert war, und es ist dabei zu prüfen, ob zwischen der Invalidität und einer während des Vorsorgeverhältnisses mit der Beklagten eingetretenen Arbeitsunfähigkeit ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang besteht.
Eventualiter stellt sich - falls die Hauptfrage negativ zu beantworten wäre - die Frage, ob die Beklagte im Sinne von Art. 26 Abs. 4 BVG vorleistungspflichtig ist (vgl. oben E. 1.5).
2.3.2
Da die IV
Stelle die Rentenverfügungen vom
2.
und 21. Juli 2020 (Urk. 14/90 und 14/94),
m
it denen sie dem Kläger
mit Wirkung vom 1. Januar bis 31. Dezem
ber 2019 eine auf einem Invaliditätsgrad von 41 % basierende
Viertelsrente
und mit Wirkung ab 1. Januar 2020 eine auf einem Invaliditätsgrad von 53 % basie
rende halbe Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zugesprochen
und den Beginn der Arbeitsunfähigkeit auf den
26. Januar 2018
festgelegt hatte
,
auch der Beklagten eröffnete
(und sich diese zudem auch darauf
beruf
t), besteht
im vorliegenden berufsvorsorgerechtlichen Prozess grundsätzlich nach dem oben in E. 1.
6
Ausgeführten eine Bindung an die entsprechend
en Feststellungen der IV-Stelle. In Frage kommt somit grundsätzlich einzig noch
die
stets vorbehaltene
Rüge der offen
sichtlichen
Unhaltbarkeit
der Feststellungen.
Im vorliegenden Fall ist jedoch zu beachten, dass der Kläger im invaliden
versi
che
rungsrechtlichen Verfahren kein Interesse daran haben konnte, den Beginn des Wartejahres auf einen späteren Zeitpunkt verschieben zu lassen. Aus rechts
staatlicher Sicht kann niemand gezwungen werden, ein Verfahren gegen seine
eigenen Interessen anzustrengen, mithin im vorliegenden Kontext
anzustreben,
die für ihn bestimmten
Rentenleistungen
der Invalidenversicherung
zu vermin
dern
. Hinzu kommt, dass für ein solches Vorgehen im invalidenversicherungs
recht
li
chen Verfahren kein genügendes objektives Rechtsschutzinteresse vorgelegen hätte;
demzufolge wäre
das
Sozialversicherungsgericht
auf eine
entsprechende
Beschwerde des Klägers mangels eines Rechtsschutzinteresses nicht eingetreten. Deshalb besteht im vorliegenden Prozess hinsichtlich des Zeitpunkts des Eintritts der relevanten Arbeitsunfähigkeit
keine Bindung an den von der IV-Stelle fest
gelegten Beginn des Wartejahres
.
Des Weiteren ist diese Festlegung - wie nach
folgend zu zeigen sein wird - offensichtlich unhaltbar, nämlich durch einen irr
tümlich fehlerhaften Arztbericht motiviert.
Hinsichtlich der übrigen Faktoren (insbesondere der zur Anwendung kommenden Invaliditätsgrade) wurden die Feststellungen der IV-Stelle von den Parteien zu Recht nicht in Zweifel gezogen. Bezüglich dieser Feststellungen besteht im vor
liegenden Verfahren eine Bindung; sie sind im Übrigen auch durch die Akten ausgewiesen.
3.
Nachfolgend werden aus den medizinischen Akten grundsätzlich nur diejenigen Passagen wiedergegeben, die für die streitentscheidende Frage des Eintritts der relevanten Arbeitsunfähigkeit von Belang sein können:
3.1
Dr.
med.
F._
, Fachärztin für Innere Medizin, bestätigte in ihrem Zeugnis vom 26. April 2018 (Urk. 14/8
/7
)
, dass die Kündigung der Arbeitsstelle aus gesund
heitlichen Gründen habe erfolgen müssen.
3.2
Dr.
med.
G._
, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie,
führte
in seinem Bericht
vom 5. Mai 2018
(Urk. 14/
36
/13-14
)
aus, d
er
Kläger melde sich wegen seit etwa zwei Monaten manifesten Schmerzen im linken Bein mit beglei
tenden Kribbelparästhesien. Die Schmerzausstrahlung lasse an eine
radikuläre
Symptomatik S1 linksseitig denken.
3.3
In seinem Bericht vom 11. August 2018 (Urk. 14/32/1) stellte Dr.
G._
insbe
sondere folgende Diagnosen:
Chronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom mit
spondylogenen
Aus
strahlungen
-
Status nach
lumboradikulärem
Reizsyndrom S1 linksseitig bei
mediolinkslateraler
Diskushernie, intermittierend manifest
-
Fazettensyndrom
,
myofasziale
Elemente
(Hochgradiger Verdacht auf eine) Spondylarthritis
-
Bildgebend
Polysynovitiden
an den Händen 2015
-
A
xiale Beteiligung (MRI ISG und LWS resp.
thoracolumbaler
Über
gang
-
Status nach Behandlung mit Enbrel /
Simponie
Dr.
G._
hielt
folgende Perioden von Arbeitsunfähigkeit fest: 100 % vom 2
0.
bis 25. Februar 2018; 100 % vom 23. April bis 28. Juni 2018; 100
% vom 2
3.
bis 31. Juli 201
8.
Aktuell bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 75 % für körper
lich leichte Tätigkeiten mit Wechselbelastungen
(vgl. auch Urk. 14/73)
.
3.4
Am 4. September 2018 bestätigte
Dr.
F._
folgende Arbeitsunfähigkeiten
(Urk. 14/36
/2
)
:
100 % vom 2
2
. April bis 31. Mai 2018
100 % vom 1. April bis 22. April 2018
100 % vom 26. Januar bis 13. März 2018
25 % ab 1. August 2018
3.5
Mit Schreiben vom 3. Januar 2021 (Urk. 2/2 = Urk. 14/107) korrigierte
Dr.
F._
diese Angaben: Der Kläger habe zwischen dem 26. Januar 2018 und dem 14.
März 2018 bei der
B._
AG gearbeitet, sei also
bis auf einen Arbeitsausfall wegen eines protrahierten grippalen Infektes in der zweiten Februarhälfte
nicht arbeitsunfähig gewesen. Wahrscheinlich habe es gewisse Kommunikations
prob
leme zwischen ihr und dem Kläger gegeben.
4.
4.1
Vorweg ist festzuhalten, dass die Festlegung des Beginns des Wartejahres, der üblicherweise mit dem Zeitpunkt des Eintritts der relevanten Arbeits
un
fähigkeit übereinstimmt, durch die IV-Stelle auf den 26. Januar 2018 offensichtlich unhalt
bar ist.
Bezüglich dieses Zeitpunktes stützte sich die IV-Stelle
(vgl. insbesondere Urk. 14/98)
auf die ursprünglichen Angaben von
Dr.
F._
(vgl. E. 3.1
und 3.4
), welche diese später widerrief (vgl. E. 3.5).
Entgegen den dahin zielenden Ausfüh
rungen der Beklagten ist nicht der geringste Anhaltspunkt dafür ersichtlich, dass
Dr.
F._
bei der Korrektur ihrer Angaben eine bewusst falsche Bestätigung abgegeben haben könnte
(
unter Inkaufnahme von
erhebliche
n
straf- und berufs
rechtliche
n
K
onsequenzen
)
. Im Übrigen ist der von der IV-Stelle gewählte Zeit
punkt (26. Januar 2018) auch deshalb
unplausibel
, weil
der Kläger gerade an diesem Tag seine neue Stelle bei der
B._
AG antrat
(vgl. Urk. 2/4)
.
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass die relevante Arbeitsunfähigkeit nicht am 26. Januar 2018 eintrat (sondern entweder davor oder danach).
4.2
Aus dem
Assessmentbericht der H._
AG vom 9. Oktober 2018 (Urk. 14/39
S. 2
) geht hervor, dass der Kläger seine
(temporäre)
Arbeitsstelle bei der
B._
AG wegen stärker werdenden
Rückenbeschwerden
und
auf
grund des Umstandes, dass
er die Zusage einer Festanstellung bei der
C._
AG
hatte
,
aufgegeben hatte
. Fakt ist aber, dass der Kläger seine Arbeit bei der
B._
AG bereits zwei Wochen vor Beginn der Anstellung bei der
C._
AG beendete, und zwar - gemäss eigenen Aussagen - aus gesund
heitlichen Gründen. In dieses Bild passen auch die Aussagen von
Dr.
G._
, der zwar eine Arbeitsunfähigkeit ab 23. April 2018 attestierte (vgl. E. 3.3), aber in seinem Bericht vom 5. Mai 2018 festhielt, dass der Kläger bereits seit etwa zwei Monaten manifeste Schmerzen im linken Bein mit begleitenden Kribbelparäs
the
sien habe
(vgl. E. 3.2)
.
Daraus ergibt sich, dass mit überwiegender Wahrschein
lich
keit davon auszugehen ist, dass die relevante Arbeitsunfähigkeit bereits ein
getreten war, bevor der Kläger am 1. April 2018 seine Arbeitsstelle bei der
C._
AG antrat. B
ei seiner Tätigkeit für die
C._
AG handelte es sich offensichtlich um eine für den Kläger gesundheitlich unzumutbare Tätigkeit, letztlich um einen gescheiterten Arbeitsversuch.
Daraus folgt, dass die Klage im Hauptstandpunkt abzuweisen ist.
4.3
Wann genau die relevante Arbeitsunfähigkeit, die aber jedenfalls schon vor dem 1. April 2018 bestanden hat, eingetreten ist, ist nicht im vorliegenden Prozess zu klären. Die weiteren in Frage kommenden Vorsorgeeinrichtungen (vgl. Sachver
halt Ziff. 1.3) wurden nicht zum vorliegenden Prozess beigeladen
. Weder der Kläger noch die Beklagte stellten entsprechende Anträge. Auf eine Beiladung von Amtes wegen ist vorliegend zu verzichten, weil andernfalls der Eventualantrag des Klägers
(dringliche Klärung der Vorleistungspflicht; vgl. Urk. 1 S. 2) obsolet beziehungsweise der Sinn und Zweck von Art. 26 Abs. 4 BVG durch eine Aus
weitung des Verfahrens unterlaufen würde.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, ob die Beklagte gestützt auf Art. 26 Abs. 4 BVG vorleistungs
pflichtig ist.
5.2
In der obligatorischen beruflichen Vorsorge besteht - wie oben in E. 1.5 ausge
fü
hrt - eine Vorleistungspflicht der zuletzt für den Leistungsansprecher zustän
digen Vorsorgeeinrichtung, falls sich der Versicherte beim Entstehen des Leistungs
an
spruchs nicht in der leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung befindet. Voraus
setzung ist, dass ein rechtskräftiger IV-Entscheid vorliegt und ein Leistungs
an
spruch nach
Art. 23
BVG gegeben ist. Ist unklar, ob im konkreten Fall überhaupt eine Pensionskasse invalidenleistungspflichtig wird, ist das Vorleistungsgesuch
abzulehnen. Das Bestehen eines Leistungsanspruchs muss im Rahmen des Ent
scheids
über die Vorleistungspflicht materiell geprüft werden. Die Vorleistungs
pflicht bleibt so lange bestehen, bis die (endgültig) leistungspflichtige Kasse fest
steht. Wird zunächst die Vorleistungspflicht bejaht, nachträglich aber die end
gültige Leistungspflicht verneint, entfällt damit die Vorleistungspflicht noch nicht
, sondern sie bleibt
weiter bestehen
, bis die leistungspflichtige
Vorsorgeeinrichtung feststeht (
Art.
26
Abs.
4 Satz 2
BVG
). Kann der Regress aus irgendwelchen Grün
den nicht ausgeübt werden, wird die Vorleistung faktisch zu einer definitiven Leistung (Isabelle Vetter-Schreiber
, Kommentar BV
G
/FZG, 4. Auflage, Zürich 2021, N 13 f. zu Art. 26 BVG mit Hinweisen)
.
5.3
Wie in Sachverhalt Ziff. 1.1 dargelegt wurde, war der Kläger im vorliegend inte
ressierenden Zeitraum, mithin im Jahr 2017 und im ersten Halbjahr 2018, durch
gehend berufsvorsorgeversichert, und
zwar entweder infolge seiner Berufstätig
keit bei verschiedenen Unternehmen oder des Bezugs von Taggeldern der Arbeits
losenversicherung und der daraus resultierenden obligatorischen Versicherung. Dabei sind auch allfällige Nachdeckungen im Sinne von Art. 10 Abs. 3 BVG zu berücksichtigen.
Aufgrund der oben in E. 3 wiedergegebenen Arztberichte ist erstellt, dass die rele
vante Arbeitsunfähigkeit in den ersten Monaten des Jahres 2018
oder kurz vor Jahresen
de 2017
eingetreten
sein muss. Demzufolge steht fest, dass der Kläger bei Eintritt der relevanten Arbeitsunfähigkeit berufsvorsorgeversichert war. Des Weiteren ist unklar, welche der in Betracht kommenden Vorsorgeeinrichtungen leistungspflichtig ist. Unstreitig handelt es sich bei der Beklagten um diejenige Vorsorgeeinrichtung, der der Kläger
zuletzt angehört hat (Art. 26 Abs. 4 Satz 1 BVG), weshalb sie vorleistungspflichtig ist.
I
hre Vorleistungspflicht
ist dabei
auf die obligatorische berufliche Vorsorge beschränkt
(Urteil des Bundesgerichts
9C_425/2015 vom 11. Dezember 2015 E. 2.2)
. Überobligatorische Leistungen muss
sie nicht erbringen.
5.4
Im Rahmen der Vorleistungspflicht ist der
Rentenbeginn in Anwendung von Art.
26 Abs. 1 BVG, wonach diesbezüg
lich sinngemäss die Bestimmungen des IVG gelten
, auf den 1. Januar 2019
festzusetzen. Der Invaliditätsgrad beträgt
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 41
%
und danach 53 % (vgl. dazu
die Ren
ten
v
erfügungen der IV-Stelle [Urk. 14/90 und 14/94]); die Aktenlage ist
insoweit eindeutig.
Diesbezüglich wurden die Feststellungen der IV-Stelle zu Recht nicht in Zweifel gezogen.
Da sich der Rentenanspruch im Übri
gen aufgrund der Aktenlage aber nicht ge
nau beziffern lässt und
auch
kein beziffertes Klagebe
gehren vorliegt, ist die vor
lie
gende Klage im Eventualstandpunkt (Vorleistungspflicht)
gemäss ständiger Praxis
lediglich in dem Sinne
teilweise
g
utzuheissen, dass die Beklagte
grundsätzlich zu
verpflichten ist, dem Kläger im S
inne einer
V
orleistung
vom
1.
Januar bis 31. Dezember 2019
eine
au
f einem Invaliditätsgrad von 41
% basierende
Invali
denrente
der obligatorischen beruflichen Vorsorge
und ab 1. Januar 2020 eine entsprechende, auf einem Invaliditätsgrad von 53 % basierende Rente auszurich
ten.
Die genaue ziffernmässige Berechnung der einzelnen
Rentenbetreffnisse
ist hingegen der l
eistungspflichtigen Vorsorgeein
richtung zu überlassen (wogegen im Streitfalle wiederum eine Klage zulässig wäre; vgl. BGE 129 V 450).
5.5
Auf den zu leistenden Vorleistungen sind
praxisgemäss
keine V
erzugszinse
n
geschuldet. Die vor
leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung kann gemäss Art. 26 Abs. 4 Satz 2 BVG auf die leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung Rückgriff n
e
hmen, sobald diese feststeht. Da die leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung erst vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an Ver
zugszins schuldet (BGE 119 V 131 ff.), könnte die vorleistungspflichtige Vorsor
ge
einrichtung für Verzugszinsen, die sich auf einen früheren Zeitraum bezogen
haben, keinen Rückgriff nehmen (Urteil des Sozialversicherungsgerichts BV.2015.00087 vom 5. Februar 2016 E. 2.5; vgl. auch Marc
Hürzeler
, Recht
spre
chung zum Leistungsrecht der beruflichen Vorsorge (2)
, HAVE 2016 S. 341 ff., S. 343).