# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a3ffb15d-5f6c-4e1b-893e-ec5a59349a6f
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1983 geborene
X._
war zuletzt
vom 1. April 2013 bis 31. Januar 2015 (letzter effektiver Arbeitstag: 7. Oktober 2014)
als Linienbuschauffeur bei der
Y._
tätig
(Urk. 6/34)
. Am
10. November 2014
meldete er sich unter Hinweis auf
Probleme mit den Händen
bei der Invalidenversicher
ung zum
Leistungsbezug an (Urk. 6/8
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric
h, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und
gewährte mit
Mitteilung vom
7.
Mai 2015 (
Urk.
6/24) Frühinterventionsmassnahme
n
in Form eines Ausbildungskurses
(Lehrgang
Eintag
e
shandelsschule
VSH an der
Z._
in
A._
)
.
A
m 1
1.
Mai 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, ihm
Frühinterventionsmassnahme
n
in Form von Arbeitsver
mittlung
zu gewähren (Urk. 6/25).
Nach durchgefüh
rtem
Vorbe
scheidverfahren
und einer Untersuchung
durch den
Regionalen Ärztlichen Dienst
(RAD;
Urk. 6/42
, Urk. 6/45, Urk. 6/49, Urk. 6/56, Urk. 6/58, Urk. 6/60)
wies sie das
Leistungs
begehren mit Verfügung vom
3.
Januar 2017
(
Urk. 6/64 =
Urk. 2) ab. Seit 1. Oktober 2016 ist
d
er
Beschwerdeführer
als Linienbuschauffeur bei
B._
tätig (Urk. 6/58/2).
2.
Gegen die Verfügung vom
3.
Januar 2017
(
Urk.
2) erhob der Versicherte am
3. Februar 2017
Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte deren Aufhebung und
die Ausrichtung einer Rente der Invalidenversicherung spätestens ab dem 1.
Juli 201
5.
Eventuell seien ihm Eingliederungsmassnahmen (insbesondere berufliche Massnahmen) zuzusprechen. Subeventuell sei ein neutrales, umfassendes poly
disziplinäres Gutachten zu erstellen (S. 2)
. Am
1
5.
März 2017
(Urk.
5
) bean
tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer
am
3.
April 2017 zur
Kenntnis gebracht wurde (Urk.
7
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)
. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht
überwind
-
bar
ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation
einleuch
-
tet
und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver
fügung vom
3.
Januar 2017
(
Urk.
2) damit, dass
der Beschwerdeführer
zwar
seine bisherige Tätigkeit als Linienbuschauffeur nicht mehr vollzeitlich ausüben
könne
,
ihm jedoch
eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100
% zumutbar
sei
. Bei einem
Invaliditätsg
rad von 5
% (
Valideneinkommen
von Fr.
76‘567.-- im Jahr 2015 und Invalideneinkommen
- mit Bürofachdiplom - von Fr.
72‘463.35) bestehe kein Rentenanspruch (
S. 2
).
Eine volle Arbeitsfähigkeit in leidensangepasste
r Tätigkeit bestehe seit 1.
Februar 201
5.
Nach Ablauf des Wartejahres habe dem Beschwerdeführer jede Art von angepasster Hilfsarbeitertätigkeit vollschichtig offen gestanden, womit
er - unter Berücksichtigung eines 10%igen Ab
zugs - ein Einkommen von Fr.
60‘404.55 hätte erziele
n könne. Damit resultiere ein Invaliditätsgrad von 21
% (
Urk.
5 S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer
stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1),
e
r sei in seinem angestammten Beruf als Chauffeur seit Juli 2014 vollständig arbeitsunfähig
(Ziff. 6.4)
. Gemäss Einschätzung des RAD-Arztes
Dr.
med.
C._
sei
er bis Ende Oktober 2015 zu 100
% erwerbsunfäh
ig, weshalb er spä
tes
t
ens ab 1.
Juli 2015 (Anmeldung Früherfassung am 1
5.
Oktober 2014) bis min
destens Ende Januar 2017 Anspruch auf eine ganze IV-Rente habe
(Ziff. 6.6 f.)
.
Das Invalideneinkommen sei falsch berechnet worden, zumal er die Handels
schule gar noch nicht abgeschlossen habe. Gestützt auf die
Schweizerische Lohn
strukturerhebung (LSE)
könnte er bei Verrichtung eines Vollzeitpensums - was nicht realistisch sei - heute maximal
Fr.
55‘615.-
- verdienen. Unter Berück
sichti
gung eines 20%igen leidensbedingten Abzuges resultiere dennoch ein IV-Grad von 42
%
(Ziff. 7.3)
. Ab Februar 2017 bestehe somit Anspruch auf min
destens eine
Viertelsrente
(Ziff. 7.4)
.
Es sei klar erstellt, dass er die Hürde der invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse von ca. 20
%
klar überschreite, weshalb der Anspruch auf Umschulung erfüllt sei. Der Lehrgang an der
Z._
in
A._
sei dement
sprechend korrekterweise nicht als Frühinterventions- sondern als Umschu
lungs
massnahme zu qualifizieren und er h
abe Anspruch auf Taggelder der Beschwerdegegnerin
und nach Abschluss der Schule auf Unterstützung bei der Stellensuche
(Ziff. 8.6 f.)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist ein Rentenanspruch
des Beschwerdeführers
beziehungs
weise allenfalls ein Anspruch auf berufliche Massnahmen
.
3.
3.1
Die Ärzte des
D._
nannten mit
undatiertem
Bericht
über eine ambulante Behandlung vom
5.
Juli
2014
(Urk. 6/13/16-17) als Diagnose ein
Carpaltunnelsyndrom rechts
und attestierte
n
v
om
6.
bis 2
0.
Juli 2014 eine 1
00%ige Arbeitsunfähigkeit
als Buschauffeur
(S. 1).
3.2
In
ärztlichen Zeu
g
nis
sen des
D._
wurde vom
6.
bis 20.
Juli 2014 (Urk. 6/13/15), vom 2
6.
Juli bis 2
0.
August 2014 (Urk. 6/13/1
2
) und vom 1
2.
September bis 2
1.
Oktober 2014 (Urk. 6/13/7) eine 100%ige Arbeitsunfähig
keit für das Bedienen von jeglichen Transportmitteln attestiert. Andere Tätig
keiten wie zum Beispiel Büroarbeiten seien möglich (Urk. 6/13/12). Im Büro würde der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig sein (Urk. 6/13/7).
3.3
Dr.
med.
E._
, Facharzt für
Neurologie
,
attestierte mit Arbeitsun
fähig
keitszeugnissen vom 20. August bis 8. September 2014 eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit als Chauffeur (Urk. 6/13/10-11). Für andere leichte körper
liche Arbeiten könne
der Beschwerdeführer
eingesetzt werden (Urk. 6/13/11).
3.
4
Dr.
med.
F._
,
Fachärztin für
Physikalische Medizin und Rehabili
tation
,
führte
mit Bericht vom 16. Januar
2016 (
Urk.
6/36)
aus, sie behandle den Beschwerdefüh
r
er seit 2012 (Ziff. 1.2) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):
-
Thoracic
outlet Syndrom beidseits
, rechtsbetont
-
Dysästhesie und Schmerzen beider Hände
-
c
hronische
Epicondylopathia
humeri
radialis
und
ulnaris
-
c
hronisches
Cervicovertebralsyndrom
bei bilateraler
Protrusion
C5/6
In der bisherigen Tätigkeit habe
vom 21. Juli 2014 bis 31. Januar 2015 eine
100%ige Arbeitsunfähigkeit
bestanden
.
Seit 1. Februar 2015 bestehe keine
Arbeitsunfähigkeit
mehr
(Ziff. 1.6)
.
Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar.
Eine nicht überdurchschnittlich manuell belastende Tätigkeit sei zu 100 % möglich (Ziff. 1.
7
).
3.
5
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Chirurgie, RAD, führte mit
Stellung
nahme
vom 26. Februar
2016 (
Urk.
6/40/
4-
5)
aus, a
us versicherungsmedi
zini
scher Sicht besteh
e
bei Schädigung der Halswirbelsäule und bei
Thoracic
outlet Syndrom b
eidseits
ein
e verminderte Belastbarkeit für
regelmässiges mittel
-
schwe
res und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten über Kopf- und Schulterhöhe, auf Leitern und Gerüsten, mit Schlag- und
Vibrationsbelastungen des Schultergürtels, für häufiges Bücken sowie für
Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen. Das Belastungsprofil sei wie folgt
: Leichte (angepasste) Tätigkeiten in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten
über
10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dauerhaf
te Armvorhaltebelastungen und Üb
erkopf
arbeiten wären aus medizinisch-
theoretischer Sicht weiterhin zumutbar
(S. 1)
.
Gestützt auf den Bericht von
Dr.
F._
sei von einer 100%igen
Arbeits
un
-
fähigkeit
vom 2
1.
Juli 2014 bis 3
1.
Januar 2015 auszugehen. Gestützt auf einen Arztbericht des Un
iversitätsspitals Zürich vom 9.
September 2015 (Urk. 7/29) sei von einer 100%igen Arbeitsunf
ähigkeit vom 2
4.
August bis 13.
September 2015, von einer 75%igen Arbeitsunfähigkeit vom 1
4.
b
is 27.
September 2015
und von einer 50%
igen Arbeitsunfähigkeit vom 28.
September bis 1
1.
Oktober 2015 auszugehen (S. 1).
Gestützt auf den Bericht von
Dr.
F._
sei von einer 100%igen Arbeits
fähigkeit vom
1.
Februar 2015
auszugehen. Eine manuell belastende Tätigkeit sollte nicht ausgeübt werden. Versicherungsmedizinisch bedeute eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in bisheriger Tätigkeit mit grosser Wahrscheinlichkeit eine
100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
(28. September bis 11. Okto
ber
2015 50 % Arbeitsunfähigkeit;
S. 2).
3.
6
Am 2
8.
November 2016 berichtete
Dr.
C._
, RAD,
über eine chirurgische Untersuchung vom 2
5.
November 2016
(
Urk.
6/58)
und nannte folgende
Diag
nosen mit Auswirkun
g auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7
Ziff. 8
)
:
-
Thoracic
outlet Syndrom beidseits
-
Dysästhesien
und Schmerzen beider Hände
-
chronische
Epicondylitis
lateralis
und
medialis
links mehr als rechts
-
chronisches
Halswirbelsäule (
HWS
)
-Syndrom
In der bisherigen Tätigkeit als Busfahrer bestehe eine vollständige Arbeitsun
fähigkeit seit 21.
Juli
2014
(S. 7
Ziff. 10
).
Leichte (angepasste) Tätigkeiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schweren Lasten, ohne (beidseitiges) Arbeiten in Armvor
halteposition und Überkopfarbeiten seien medizinisch-theoretisch weiterhin zumutbar. Auch sitzende Arbeiten seien vollschichtig möglich (S. 8 oben).
Aufgrund der
vorliegenden Arztberichte von
Dr.
F._
, der rheumatologischen Klinik des
G._
und der heutigen klinischen Unter
suchung
könne
spätestens ab November 2015 von einer
100%igen Arbeits
fähigkeit
in angepasster Tätigk
eit ausgegangen werden. Die vom Beschwerde
führer
seit dem
1. Oktober
2016 wieder aufgenommene Tätigkeit als Busfahrer
sei
medizinisch gesehen nicht sinnvoll. Bei der bisher sehr
intensiv durchge
führten konserv
ativen Therapie
sei
es zu keiner wesentlichen Befundbesserung gekommen. Im Vordergrund steh
e
die
Thoracic
-
outlet
-
Syndrom
-
(
TOS
)
-
Symp
to
-
matik
, im Moment mehr links als rechts. Es bleib
e
abzuwarten, ob nicht auf Dauer eine Operation sinnvoll und erforderlich
werde
. Die
vom Beschwerde
führer
durchgeführte Büroausbildung (Handelsdiplom)
sei
sicher auf Dauer zielführend und
werde
mit grosser Wahrscheinlichkeit zu
einer
dauerhaften
100%igen Arbeitsfähigkeit
führen
(S. 8)
.
4.
4.1
Es steht fest und ist un
bestritten, dass der Beschwerdeführer in seiner
ange
-
stammten
Tätigkeit als Buschauffeur aufgrund seiner ges
undheitlichen
Be
-
schwerden
seit
Juli
2014
grundsätzlich
vollständig arbeitsunfähig ist
(vorsteh
-
end E. 3.1 ff.)
, auch wenn
d
er
Umstand, dass er von sich aus per Oktober 2016 wieder die angestammte Tätigkeit aufgenommen hat
(vgl. vorstehend E. 3.
6
)
,
gewiss
e Zweifel an dieser Annahme auf
kommen
lässt
.
Wie die folgenden
Aus
-
führungen
zeigen,
kann aber offen gelassen werden, wie es sich damit verhält, da
ein Rentenanspruch ohnehin zu verneinen
ist
.
4.2
Gestützt auf den Bericht von
Dr.
F._
(vorstehend E. 3.
4
) ist
eine vollständige Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführer
s
in einer leidensangepassten Tätigkeit spätestens seit Februar 2015
ausgewiesen. Zwar wird im Bericht unter
Ziff.
1.6 eine vollständige Arbeitsfähigkeit ab Februar 2015 auch für die bisherige Tätig
keit attestiert, dies steht aber im Widerspruch zur Aussage unter
Ziff.
1.7, wonach die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar sei. Die Angabe einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ab Februar 2015 muss aber wenigstens für eine angep
asste Tätigkeit gelten, gab
Dr.
F._
doch auch gegenüber der Arbeitslosenversicherung an, der Beschwerdeführer sei
ab 1.
Febru
ar 2015 wieder voll arbeitsfähig (Urk. 6/35/4).
Dr.
C._
führte im
November 2016 aus,
spätestens ab November 2015
könne
von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
a
usge
gangen werden, ohne dies plausibel zu begründen
(vorstehend E. 3.6)
. Dabei liegt die Vermutung nahe, dass
er ein
em Irrtum unterlegen
ist
, zumal er
in seiner Stellungnahme von Februar 2016 zunächst aus
geführt hat
te
, gestützt auf den Bericht von
Dr.
F._
sei von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit
in ange
passter Tätigkeit
ab
1.
Februar 2015 auszugehen (vorstehend E. 3.
5
).
Des Weiteren geht aus diversen Arbeitsunfähigkeitszeugnissen hervor,
dass dem Beschwerdeführer nur in der bisherigen Arbeitstätigkeit als Buschauffeur eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert w
u
rde. Es wurde explizit darauf hinge
wiesen, dass
er
in einer anderen Tätigkeit wie zum Beispiel im Büro 100 % arbeitsfähig sei
(vorstehend E. 3.2 f.)
.
Schliesslich
war der Beschwerdeführer
e
inhergehend mit diesen medizinischen Einschätzungen auch bei der Arbeitslosenkasse als zu 100
%
vermittlungsfähig
gemeldet – und zwar ab dem
2.
Februar 2015 bis zum 3
1.
Januar 2016 (Urk. 6/35
/1
).
4.3
Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass
der Beschwer
deführer
in seiner angestammten Tätigkeit als Buschauffeur seit Juli 2014
grundsätzlich
vollständig arbeitsunfähig und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit seit Februar 2015 zu 100 % arbeitsfähig ist.
5.
5.1
Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen
.
Ein Rentenanspruch entsteht gemäss
Art.
29
Abs.
1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruches.
Angesichts der am
2
8.
November 2014
bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen Anmel
dung (vgl. Aktenverzeichnis zu
Urk.
8
S.
1) würde ein allfälliger Rentenan
spruch frühestens ab dem
1.
Mai 2015
bestehen
.
Für die Vornahme des Ein
kommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns, mithin auf das Jahr 201
5
, abzustellen (BGE 129 V 222).
5.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein
kommen
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkommensver
-
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
-
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens
ent
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden
wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi
cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der
vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturer
hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück
sich
tigen sind (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
5.4
F
ür die Bemessung des
Valideneinkommens
stellte die Beschwerdegegnerin
im Vorbescheid zunächst
auf die Angaben de
s
Arbeitgeber
s
(Urk. 6/34)
ab
, wonach
der Beschwerdeführer heute ohne Gesundheitsschaden bei einem Pensum von 100 % ein Jahreseinkommen von
Fr. 68'900.--
erzielen
könnte
(Urk. 6/42)
.
In der angefochtenen Verfügung ging sie vom mit Einwand des Beschwerdeführers geltend gemachten
Valideneinkommen
von
Fr.
76'338.-- (vgl. Urk. 1 S.
4 Ziff. 5.3) aus
(Urk. 1 S. 2)
. Unabhängig davon, welches von beiden
Validenein
kom
men
angenommen wird, resultiert
kein Rentenanspruch, wie die folgenden Ausführungen zeigen (E. 5.5 f.).
Folglich kann die Frage, auf welches
Validen
einkommen
abzustellen ist, offengelassen werden.
5.5
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Beizug der Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
5.6
Zur Ermittlung des Invalideneinkommens für eine gemäss Belastungsprofil zu
mutbare Tätigkeit errechnete die Beschwerdegegnerin
in der angefochtenen Verfügung
unter Berücksichtigung der LSE ein für das Jahr 201
5
massgebendes Inva
lideneinkommen von
Fr.
7
2'463.35
bei
ein
em
Pensum von 100
%
.
Sie stützte sich auf die LSE 2014, Tabellengruppe T17, Ziffer 4
«Bürokräfte und verwandte Berufe»
(www.bfs.admin.ch, Tabelle T17 monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, privater un
d öffentlicher Sektor zusammen)
.
Sie berücksichtigte dabei, dass der Beschwerde
führer das Bürofachdiplom Verband Schweizerischer Handelsschulen (VSH) am 16. Juli 2016 (vgl. Urk. 6/54) bestanden hat (vgl. Urk. 2 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
5.
März 2017
(Urk. 5)
ging die Beschwerde
geg
nerin
– unter Berücksichtigung eines Abzugs von 10 % -
von einem Inva
lideneinkommen von
Fr.
6
0
'
404
.
5
5 aus
(Fr. 6
7
'
116
.
15
x
0.
9)
. Sie stützte sich auf die LSE 2014, Tabellengruppe T17, Ziffer 9
«Hilfsarbeitskräfte»
.
Da
allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Ver
fügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222)
,
wäre es vertretbar,
das Erlangen des Bürofachdiploms (
Urk.
6/54)
zu berücksichtigen
und auf Ziffer
4
der Tabellengruppe 17
«Bürokräfte und verwandte Berufe»
abzustellen
.
Unter dem Aspekt, dass der Beschwerdeführer
wohl kaum
Berufserfahrung im
kaufmännischen Bereich hat (vgl. Urk. 6/22/1) und
offenbar
keine Stelle in diesem Bereich gefunden hat (Urk. 6/58/3 Ziff. 5),
erscheint vorliegend das Abstellen auf
Ziffer 9 «Hilfsarbeitskräfte»
von
Tabellengruppe T17
des Jahres 2014
aber
überzeugender
.
Ausgehend vom Totalwert - von welchem die Beschwerdegegnerin zu Gunsten des Beschwerdeführers ausging, anstatt den höheren Lohn für über
3
0-jährige Männer zu nehmen - von monatlich
Fr.
5’365
.-- entspricht dies bei einer betriebs
üblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (
Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeitszeit
)
und einer Nominal
lohn
entwicklung im Jahr 2015 von 0.
3
%
(
Entwicklung der Nominallöhne, der Kon
sumentenpreise und der Reallöhne
, Total,
Männer,
www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/Arbeitskosten, Lohnentwicklung)
bei einem
10
0%-Pensum einem Invalideneink
ommen im Jahr 2015 von rund Fr.
67’317
.--
(
Fr.
5’365
.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.
00
3
).
Soweit
der Beschwerdeführer
geltend macht, es müsse auf die LSE 2014, TA1, Ziffern 77, 79-82 mit einem Bruttolohn von Fr. 4'442.-- abgestellt werden (Urk. 1 S. 12), kann ihm nicht gefolgt werden.
Er legte nicht überzeugend dar, weshalb auf den Bruttolohn des Wirtschaftszweiges «sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen» abgestellt werden soll.
Dem Belastungsprofil des Beschwerd
e
führers entsprechend wäre wenn schon
auf die LSE 2014, TA1, Kompetenz
niveau 1, Total, abzustellen. Indes resultierte auch mit einem Invalidenein
kommen von rund Fr. 66'652.-- (
Fr.
5’312.
-- :
40 x 41.7 x 12 x 1.003) kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.
Im Übrigen
entsprechen die erwähnten Invalideneinkommen
w
ohl ungefähr dem Betrag, welchen
der Beschwerdeführer
als Buschauffeur
bei seinem jetzigen Arbeitgeber
B._
in einem Pensum von 100 %
verdient, hat er doch als Buschauffeur bei
Y._
monatlich Fr. 5'300.-- (vgl. Urk. 6/34) verdient.
5.7
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und
Ausmass
der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können
(BGE 124 V 321 E.
3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten
(BGE 126 V 75 E.
5b/
aa
). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi
gung der Umstände im Einzelfall nach
pflichtgemässem
Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25
%
nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.
2; 134 V 322 E.
5.2 und
126 V 75 E.
5b/
bb
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungs
fähigkeit eingeschränkt ist
(BGE 126 V 75 E.
5a/
bb
). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs
einfliessen
und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dür
fen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E.
4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bun
desgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E.
3.1).
Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges
gemäss
BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V
71 E.
5.2 und 126 V 75 E.
6).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes
8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.
3.2 und
8C_808/2013 vom 14.
Februar 2014 E.
7.1.1 mit Hinweisen).
5.8
Der
Beschwerdeführer
vertrat die Auffassung, es rechtfertige sich ein
leidens
bedingter
Abzug
von mindestens
20
%. Zur Begründung
führte er aus, er sei
heute 33-jährig
und
könne aufgrund der somatischen Leiden keine schweren oder mittelschweren Arbeiten mehr verrichten, sondern nur noch – wenn überhaupt – eine leichte
Tätigkeit
in einem Teilzeitpensum.
Sodann
habe
er
keinen Lehrabschluss
(Urk. 1 S. 13)
.
Entgegen den Ausführungen des
Beschwer
-
deführer
s
ist
er
in einer
angepassten
Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig.
Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invalidenlohnes, weil der Tabellenlohn im Anforderungsniveau 4 (beziehungs
weise im Kompetenzniveau 1) bereits eine Vielzahl von leichten und mittel
schweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom
4.
Oktober 2013 E. 4.4).
Ziffer 9 «Hilfsarbeitskräfte» von Tabellengruppe T17
entspricht dem Kompetenzniveau 1 (vgl.
www.bfs.admin.ch, Tabelle T17 monat
licher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlech
t, privater und öffentlicher Sektor zusammen
).
Des Weiteren gilt e
ine mangelnde berufliche Ausbildung gemäss Rechtspre
chung nicht als lohnmindernd anerkanntes Kriterium (Urteil des B
undesgerichts vom 1
5.
September 2011
8C_427/2011 E. 5.2)
.
Nach dem Gesagten rechtfertigt sich kein leidensbedingter Abzug vom Inva
lideneinkommen.
5.9
Bei
m vom Beschwerdeführer geltend gemachten
Valideneinkommen
von
Fr. 76'338.-- (vgl. vorstehend E. 5.4)
und einem Invalideneinkommen von
Fr.
67’317
.
--
(vgl. vorstehend E. 5.6)
resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr.
9’021
.--, was einem IV-Grad von rund
12
% entspricht (Fr.
9’021
.--
x 100 /
Fr.
76'338
.
--)
weshalb kein Anspruch auf eine Rente resultiert.
Bei einem
Valideneinkommen
von Fr. 76'338.-- und einem Invalideneinkommen von
Fr.
66'652.--
resultierte eine Erwerbseinbusse von Fr. 9'686.--, was einem IV-Grad von rund 13 % entspräche (Fr. 9'686.-- x 100 /
Fr.
76'338
.
--).
Somit besteht kein Anspruch auf eine Rente.
5.10
Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei
sung der Beschwerde führt.
6.
Der Beschwerdeführer beantragte eventuell die
Zusprache
von
beruflichen M
assnahmen, insbesondere die Anerkennung, dass der Lehrgang an der
Z._
in
A._
korrekterweise nicht eine Frühinterven
tions
massnahme, sondern
eine
Umschulungsmassnahme sei (
vorstehend E. 2.2
).
Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts
verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die
zu
-
ständige
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines
Einspracheentscheids
– Stellung genommen hat. Insoweit
bestimmt die Verfügung beziehungsweise der
Einspracheentscheid
den beschwer
deweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein
Einspracheentscheid
ergan
gen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
Der Anspruch auf
berufliche
M
assnahmen
bildet vorliegend nicht
Anfech
-
tungs
gegenstand
der Verfügung vom
3.
Januar 201
7.
Soweit
der
Beschwerde
führer
berufliche
M
assnahmen
verlangt, ist somit auf die Beschwerde nicht ein
zutreten
.
7.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de
m
unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.