# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6e1e1cb7-b326-487d-8d6e-2d175cc61844
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A (ehemals: C), geboren 1964, aus Brasilien, landete am 1. Februar 2016 mit dem Flugzeug von Frankreich herkommend am Flughafen Genf, um in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Als sie am 10. November 2016 vom Flughafen Zürich aus nach Brasilien fliegen wollte, wurde sie anlässlich der Ausreisepasskontrolle durch die Kantonspolizei Zürich angehalten und kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland bestrafte sie mit Strafbefehl vom 11. November 2016 wegen rechtswidriger Einreise, rechtswidrigen Aufenthalts und Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung mit einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je Fr. 30.-. Tags darauf wies sie das Migrationsamt aus der Schweiz weg und setzte ihr eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis 13. November 2016. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) auferlegte ihr sodann am 15. November 2016 ein ab sofort bis 14. November 2019 gültiges Einreiseverbot. Am 18. November 2016 stellte sie im Kanton Genf ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ("Type de demande: mariage").
B.
Mit Rekurs vom 18. November 2016 gelangte A an die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich und beantragte unter anderem, es sei die aufschiebende Wirkung des Rekurses wiederherzustellen. Nachdem die Rekursabteilung nicht unverzüglich einen Zwischenentscheid gefällt hatte, erhob sie Rechtsverzögerungsbeschwerde an das Verwaltungsgericht. Am 13. Dezember 2016 wies die Rekursabteilung das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab. In der Folge schrieb das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren am 28. Dezember 2016 als gegenstandslos geworden ab und stellte fest, dass die Rekursabteilung das Beschleunigungsgebot verletzt habe (VB.2016.00781).
C.
Mit Beschwerde vom 30. Januar 2017 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, die Sache sei betreffend Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung an die Vorinstanz zum Neuentscheid zurückzuweisen, eventualiter sei dem Rekurs die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Zudem verlangte sie eine Parteientschädigung. In prozessualer Hinsicht beantragte sie, für die Dauer des Beschwerdeverfahrens sei ein Vollzugsstopp anzuordnen und das Migrationsamt anzuweisen, alle Vollzugsvorkehrungen bis zum Entscheid über die Beschwerde zu unterlassen. Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 trat der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts auf die Beschwerde nicht ein, da diese nicht innert der fünftägigen Beschwerdefrist, welche für alle kantonalen Instanzen gelte, eingereicht worden sei (VB.2017.00064).
D.

## Considerations