# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 29c96e53-f973-4548-8322-15f9cbb34096
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2004
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. X., Bürgerin von I., wurde am 15. August 1952 in E. als Tochter des A. und der B. geboren.
Y., Bürger von I., wurde am 15. Oktober 1951 in J. als Sohn des C. und der D. geboren.
Die Parteien heirateten am 11. Mai 1979 vor dem Zivilstandsamt der Gemeinde E.. Die Parteien sind Eltern der Tochter F., geboren am 6. Mai 1981 in J., und des Sohnes G., geboren am 18. Februar 1983 in J..
B. Da sich die Parteien über die Ehescheidung sowie über die damit verbundenen Nebenfolgen nicht einigen konnten, liess X. die vorliegende Streitsache am 6. März 2003 beim Kreisamt Jenaz zur Vermittlung anmelden. Die Sühneverhandlung vom 1. April 2003 blieb erfolglos. So bezog X. am 18. Juni 2003 den Leitschein mit folgenden Rechtsbegehren:
"Klägerisches Rechtsbegehren:
1. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden.
2. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin einen monatlich pränumerando zu entrichtenden Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'200.-- bis zum 31. Oktober 2007 zu bezahlen.
Die Höhe des Unterhaltsbeitrages sei praxisgemäss zu indexieren.
3. Der Differenzbetrag zwischen den von den Parteien während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge sei hälftig zu teilen und es sei die Kantonale Pensionskasse Graubünden, Daleustrasse 30, 7000 Chur, anzuweisen, den hälftigen Differenzbetrag auf das BVG-Konto der Klägerin zu überweisen.
Darüber hinaus ist der Beklagte gestützt auf Art. 124 Abs. 1 ZGB zu verpflichten, der Klägerin einen Betrag von Fr. 60'000.--, eventuell nach richterlichem Ermessen, zu bezahlen.
4. Güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss Gesetz.
5. Unter vermittlungsamtlicher, gerichtlicher und ausseramtlicher Kostenfolge zu Lasten des Beklagten.
C. Mit Prozesseingabe vom 4. Juli 2003 prosequierte die Klägerin die Streitsache an das Bezirksgericht Prättigau/Davos unter Erneuerung ihrer Rechtsbegehren gemäss Leitschein. Der Beklagte kam der Aufforderung zur Einreichung einer Prozessantwort nicht nach.
D. Am 28. Juli 2003 stellte die Klägerin beim Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen während des
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Ehescheidungsverfahrens, wobei der Erlass der beantragten Grundbuchsperre superprovisorisch beantragt wurden. Mit Verfügung vom 29. Juli 2003 wurde das Gesuch der Gesuchstellerin um Erlass einer superprovisorischen Verfügung in Sachen Grundbuchsperre abgelehnt. In seiner schriftlichen Stellungnahme vom 14. August 2003 beantragte der Beklagte und Gesuchsgegner sinngemäss die Abweisung des Gesuchs. Es wurde ein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt. An der mündlichen Verhandlung vom 31. Oktober 2003 zog die Gesuchstellerin ihren Antrag um Erlass diverser Kanzleisperren (Rechtsbegehren Ziff. 2) zurück. Somit war einzig noch über die Frage der Höhe des vom Gesuchsgegner für die Dauer des Ehescheidungsverfahrens an die Gesuchstellerin monatlich zu leistenden Unterhaltsbeitrages zu befinden. Mit Verfügung vom 7. Januar 2004, mitgeteilt am 8. Januar 2004 erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos:
"1. Y. wird verpflichtet, an den Unterhalt von X. während der Dauer des Ehescheidungsverfahrens rückwirkend ab dem 1. Juli 2003 einen monatlichen Beitrag von Fr. 1'200.--, zahlbar pränumerando, zu leisten.
2. Allfällige von Y. in dieser Zeit bereits geleistete Unterhaltszahlungen können verrechnet werden.
3. Die Kosten dieses Verfahrens vor Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 400.-- sowie Schreibgebühren von Fr. 300.--, insgesamt somit Fr. 700.--, gehen je zur Hälfte zulasten der Parteien. Der Betrag von je Fr. 350.-- ist innert 30 Tagen mittels beiliegendem Einzahlungsschein der Bezirksgerichtskasse, PC 70-3922-1, zu überweisen.
4. Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations