# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ccc9e7d1-6e39-49a7-9222-ebb82c2e8344
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1982 geborene
X._
, ausgebildete Modeberaterin und Mutter zweier Kinder (geboren
2010
und 2013)
,
meldete sich am 3. Juli 2013 unter Hinweis auf eine
im Juni 2013 eingetretene
Neuritis
plexus
lumbosacralis
und eine Beinparese links bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und veranlasste insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung (Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Psyc
hiatrie) bei der
Y._
AG
(Expertise vom
29. Oktober 2014
, Urk. 7/
32/1-16). Mit Vorbescheiden vom 17. November 2014 (Urk. 7/36-37)
verneinte
die IV-Stelle einen Anspruch
auf Arbeitsvermittlung sowie
eine In
validenrente ab, wogegen die Versicherte am 5. Dezember 2014 unter Auflage diverser Arztberichte (Urk. 7/45) Einwand (Urk. 7/38, Urk. 7/41
, Urk. 7/46
) erhob.
In der Folge holte die IV-Stelle bei
Prof.
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für Neu
rologie, ein neurologisches Verlaufsgutachten (Expertise vom 7. Oktober 2016, Urk. 7/65/1-18) ein.
Am 29. Dezember 2016 stellte die IV-Stelle
auf Ersuchen der Versicherten
(Urk. 7/7
0)
Rückfragen an Prof.
Dr.
Z._
(Urk. 7/72), welche
indes
sen
trotz diverser Mahnungen
unbeantwortet blieben (Urk. 7/
97 S. 9
, Urk. 2 S. 4
).
Am 5. Dezember 201
7
führte die IV-Stelle in der Wohnung der Versicherten eine Hausha
lt
abklärung durch (Urk. 7/94)
. Mit
neue
m
Vorbescheid vom 9. Februar 2018 (Urk. 7/99) stellte die IV-Stelle der Versicherten
die
Zusprache
eine
r
Vier
telsrente
(Invaliditätsgrad 45 %) ab 1. Januar 2018 in Aussicht, wogegen
letz
t
ere
unter Auflage diverser Unterlagen (Urk. 7/107-111) am 7. März 2018 Einwand (Urk. 7/102, Urk.
7/112) erhob.
Mit Verfügung vom
1
6.
respektive 27.
Juli 2018 sprach die IV-Stelle der Versicherten
ab 1. Januar 2018
eine
Viertelsrente
zuzüg
lich Kinderrenten zu (Urk. 2
/1-2
).
2.
Dagegen erhob die Versicherte am 11. September 2018 Bes
chwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei
en
die Verfügung
en
der Beschwerdegegnerin vom 16. Juli
und 27. Juli
2018 aufzuheben und ihr eine halbe Invalidenrente
ab
1. Juni 2014 zu
zusprechen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2018 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin
auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerde
führerin am 22. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über
die Invalidenversicherung, IVG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Nach der bis 3
1.
Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl.
Art.
27 und 27
bis
IVV in der seit dem
1.
Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom
1.
Dezember 2017, in Kraft seit
1.
Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und der
jenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invali
dität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkom
mens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Ge
samtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
(BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).
Gemäss dem in Art. 27
bis
Abs. 2–4 der
Verordnung über die Invalidenversiche
rung (IVV)
per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstätigen Versicherten nach der ge
mischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Auf
gabenbereich – weiterhin – summiert (
Art.
27
bis
Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbst
ätigkeit richtet sich nach Art.
16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teiler
werbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27
bis
Abs. 3 lit. a IVV) und die pro
zentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads,
den
die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27
bis
Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Be
tätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die ver
sicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (
Art.
27
bis
Abs. 4 IVV).
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).
Die angefochtene
n
Verfügung
en
(Urk. 2
/1-2
)
sind
am
16.
und 27
.
Juli 2018
und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sach
verhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungs
bestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechts
kräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmun
gen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen ab
zustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 16. Juli 2018 (Urk. 2
/1
) damit,
dass die Beschwerdeführerin gestützt auf das Gutachten von Prof. Dr.
Z._
seit Jun
i 2013 zu 50 % arbeits
fähig und sie
zudem
als zu 80 % Erwerbstätige und
zu
20 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren
sei
(S. 4
). Aufgrund des Einkommen
s
vergleichs resultiere unter Berücksichtigung einer Ein
schränkung von
3
8 % im Erwerbsbereich und 40.5 % im
Haushaltbereich
im Juni 2014 (Ablauf Wartejahr) ein Invaliditätsgrad von 38 %. Da sich aufgrund einer neuen gesetzlichen Grundlage der Rentenanspruch per 1. Januar 2018 verändere und das
Valideneinkommen
auch bei
einem
Teilzeitpensum auf 100 % hochge
rechnet werde
respektive
die Wechselwirkung entfalle, ergebe sich ein Invalidi
tätsgrad von 45 %, weshalb
ab Januar
2018
Anspruch auf eine
Viertelsr
ente
be
stehe (S. 6
)
.
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sie
mindestens von 2014 bis 2018
als
Vollzeiterwerbstätige
zu qualifizieren sei, da sie aufgrund der Arbeitslosigkeit ihres Ehemannes
in den Jahren
2014 bis 2018 zwingend zu 100 %
hätte arbeiten müssen.
Sie
sei
zudem
nicht damit ein
verstanden, wie die Schadenminderungspflicht ihres Ehegatten bezüglich ihrer Einschränkungen im
Haushaltbereich
gewichtet worden sei, da
ihm
viel
zu viel Mitarbeit
zugemutet worden sei.
Des Weiteren beanstandete die Beschwerdefüh
rerin den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin das Urteil
des Europäischen Ge
richtshof
s
für Menschenrechte (
EGMR
)
Di
Trizio
gegen die Schweiz erst am 1. Ja
nuar 2018 umsetzen wolle und machte geltend, dass die im IV-Rundschreiben Nr. 372 postulierte
n
intertemporalrechtliche
n
Regelungen verfassungswidrig seien
(S. 3
)
.
3.
V
orauszuschicken
ist
, dass der medizinische Sachverhalt unbestritten blieb
. Die
Y._
-Gutachter räumten den von ihnen diagnostizierten rezidivierenden Lum
balgien mit
endgradiger
schmerzhafter Bewegungseinschränkung der Lendenwir
belsäule Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
ein
. Bezüglich der übrigen Diag
nosen
(
Status nach Verdacht auf Neuritis
des Plexus
lumbosacralis
links/
diffe
rentialdiagnostisch funktionelle respektive dissoziative und somatoforme Stö
rung, Anpassungsstörungen mit depressiv-
dysph
orischen
Verstimmungszustän
den
, chronische Obstipation unter
Mov
icol
-Behandlung)
verneinten sie
entspre
chende Auswirkungen
. Gestützt darauf wurde aus orthopädischer Sicht eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit beziehungsweise eine solche von 100 % in einer angepassten Tätigkeit attestiert (Urk. 7/32/1-16 S. 11 ff.).
Der Neurologe
Prof. Dr.
Z._
ging
im Gutachten vom
7.
Oktober 2016 de
m
gegenüber
von
einem Brown-
Séquard
-Syndrom
sowie eine
m minimen respektive beginnen
den
rein sensiblen Carpaltunnelsyndrom rechts aus, wobei er
einzig
der ersten Diagnose Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beimass.
Entsprechend
ging
er
in plausibler Weise
von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % (bei einem 100 %-Pensum) in der angestammten Tätigkeit
seit Juni 2013
aus und hielt zudem fest, dass die Arbeitsfähigkeit
in einer angepassten
, wechsel
be
lastenden
Tätigkeit al
lenfalls leicht – beispielsweise auf 60 % -
erhöht
werden könne
(Urk. 7/65/1-18 S. 15, S. 17 f.).
Im
Folgenden
ist auf die Beurteilung von Prof.
Dr.
Z._
abzu
stellen.
Strittig ist demgegenüber die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilzeiter
werbstätige sowie die im Abklärungsbericht festgehaltenen prozentualen Ein
schränkungen in den einzelnen Aufgabenbereichen inklusive der Umfang der dem Ehegatten zumutbaren Mitwirkungspflichten im Haushalt (Urk. 1 S. 4 ff.).
4.
4.1
Anlässlich der Haushaltabklärung vom 5. Dezember 2017 (Urk. 7/94) gab die Be
schwerdeführerin an, dass sie seit 2006 bei
A._
AG mit einem Pensum von 100 % als Modeberaterin tätig gewesen sei. Als sie im Jahre 2010 Mutter geworden sei, habe sie ihr Arbeitspensum etwas reduziert und meistens noch im
Umfang
von 80 % gearbeitet. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes habe sie
einen
Mutterschaftsurlaub von sechs Monaten bezogen und habe danach eigentlich im bisherigen
Umfang
von 80 % als Modeberaterin arbeiten wollen, was ihr aber bis heute aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei.
I
hr Ehemann
sei
fast zwei Jahre lang arbeitslos gewesen, wobei er nun wieder – allerdings ledig
lich mit einem Pensum von 60 % - einen Job als Aussendienstmitarbeiter
mit
einem
monatlichen
Fixlohn
von
zirka Fr. 2'500.--
habe
. Manchmal könne er als Aushilfe auf Abruf einspringen, was auch einmal zu einem Monatslohn von Fr. 5'000.-- führen könne. Die Abklärungsperson
hielt sodann fest
, dass die bis
herige Arbeitssituation der Beschwerdeführerin bei Gesundheit unverändert ge
blieben und sie aktuell weiterhin im
Umfang
von 80
% als Modeberaterin tätig wäre
, wobei
im Gesundheitsfall
aus finanziellen Gründen eine Erwerbstätigkeit notwendig wäre. Gemäss IK-Auszug habe
sie
vor Eintritt des Gesundheitsscha
dens im Jahre 2012 ein Einkommen von Fr. 41'647.-- erzielt, was 1542 Arbeits
stunden pro Jahr entspreche. Bei einem Abzug von Ferien und Feiertagen respek
tive ausgehend von einem Pensum von 46 Wochen pro Jahr, ergebe dies 33.53 Arbeitsstunden pro Woche, was einem Arbeitspensum von 80 % entspre
che, weshalb sich eine Qualifikation von 80 % Erwerbsbereich und 20 % Haushalt ergebe (S.
2
f
f.; vgl. auch Urk. 7/35 S. 8).
4.2
Im Zusammenhang mit den im Haushalt anfallenden Aufgaben gewichtete die Abkläru
ngsperson den Bereich «Haushalt
führung» mit 5 %, wobei hier
f
ür keine Einschränkung
angerechnet wurde. Es wurde ausg
eführt, dass die reine Haushalt
führung weiterhin bei der Beschwerdeführerin liege, ihr Ehemann sie jetzt aber dabei unterstütze (Urk. 7/94 S. 5).
Der Bereich «Ernährung» wurde mit 38 % gewichtet und die Abklärungsperson veranschlagte hierfür eine Einschränkung von 25 %. Die Mahlzeiten würden jetzt s
o einfach wie möglich ausfallen, wobei der
Ehemann mehr in der Küche
stehe
als
d
ie
Beschwerdeführerin
. Bei
letzterer müsse das Kochen
möglichst schnell ge
hen und deshalb würde sie meistens nur Fertiggerichte im Backofen zubereiten,
so dass
auch nicht so viel Geschirr anfalle.
Sie
habe Tage, an welchen sie in der Küche kei
ne Putzarbeiten verrichten könn
e. Die Abklärungsperson hielt fest, dass die Zubereitung von schlichten Mahlzeiten im Backofen und die vermehrte Ver
wendung von Fertigprodukten zumutbar sei
en
.
Sodann könne dem Ehegatten eine
vermehrte Mithilfe bei Reinigungsarbeiten in der Küche von zirka 15 Minu
ten pro Tag zugemutet werden (S. 5 f.).
Für den mit 20 % gewichteten Bereich «Wohnungspflege» wurde eine Einschrän
kung von 40 % eingesetzt. Die Beschwerdeführerin habe eine gute Freundin, die einmal pro Woche für eine Stunde bei der Wohnungspflege mithelfe. Sie
selbst
könne nur noch kleinere und leichtere Reinigungsarbeiten (beispielsweise ein La
vabo ausspülen) vornehmen. Ihre Leistung könne recht unterschiedlich sein, da sie an gewissen Tagen depressiv sei und dann nur noch Medikamente helfen wür
den. Ansonsten hätten ihr Ehemann und die Freundin
die Reinigungsarbeiten
übern
ommen
. Der Ehemann putze die Fenster und beziehe die Betten. Die Abklä
rungsperson bemerkte hierzu, dass
dem Ehegatten
eine vermehrte Mithilfe bei der
Wohnungspflege von 30 bis 40 Minuten pro Woche zugemutet werden
könne
, wobei für die Nasszellen Reinigungsmittel erhältlich seien, die nur aufgesprüht und nach kurze
m
Einwirk
en
abgesp
ül
t werden
könnten
(S. 6).
Der Bereich «Einkauf und weitere Besorgungen» wurden mit 10 % gewichtet, wo
bei keine Einschränkung angerechnet wurde. Den wöchentlichen Grosseinkauf habe der Ehemann übernommen und das Einkaufen von Kleinigkeiten (beispiels
weise Brot) sei
der Beschwerdeführerin
möglich. Manchmal kaufe auch die Nach
barin für sie ein. Die Abklärungsperson hielt fest, dass dem Ehegatten der wö
chentliche Grosseinkauf zugemutet werden könne und zudem auch die Möglich
keit des Online-Shoppings bestehe (S. 6).
Für den mit 5 % gewichteten Bereich «Wäsche und Kleiderpflege» wurde keine Einschränkung berücksichtigt. Für das Waschen und Bügeln der Kleider sei schon
vorher
der
Ehegatte
zuständig gewesen.
Die Beschwerdeführer
in
habe
ebenfalls
gearbeitet und so sei dieser Bereich die Aufgabe ihres Ehemanns gewesen. Sie habe hier nur wenig mitgeholfen und dies sei auch
heute
noch
so. Die Abklä
rungsperson bemerkte, dass der Ehemann schon vorher mehrheitlich für die Wä
sche und Kleiderpflege zuständig gewesen sei, weshalb sich keine nennenswerte Einschränkung ergebe (S. 6).
Der Bereich «Betreuung von Kinder
n
oder anderen Familienangehörigen» wurde mit 20 % gewichtet, wobei eine Einschränkung von 40 % berücksichtigt worden ist. Die Beschwerdeführerin könne mit ihren Kindern im Freien keine
Freizeitak
tivitäten unternehmen, weshalb sie
ihren Sohn bitten
müsse
,
auf
seine kleine Schwester aufzupassen. Der Sohn spie
le gut allein respektive treffe
sich mit Kol
legen und die Tochter könne sich gut in ihrem Zimmer beschäftigen (S. 7).
Für den Bereich «Verschiedenes» wurde keine Einschränkung berücksichtigt. Hierzu wurde ausgeführt, dass der Familienhund immer beim Ehegatten sei
und die Beschwerdeführerin
kaum Arbeit mit dem Hund
habe
(S. 7).
Die Abklärungsperson ermittelte eine Einschränkung im Haushal
t von insgesamt 25.5 %, welche
sie unter
Hinweis
auf die im
B
ereich
«
Betreuungspflichten
»
beste
henden Wechselwirkungen
für die Zeit bis 3
1.
Dezember 2017
um 15 % auf 40.5 % erhöhte (S. 8).
5.
5.1
5.1.1
Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren
tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe
messung (
Art.
28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).
Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti
gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän
den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy
pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde
ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält
nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).
Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be
urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).
5.1.2
Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be
stehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent
scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge
richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).
5.2
Im Zusammenhang mit der Statusfrage ist
im Wesentlichen
strittig, ob die Be
schwerdeführerin in der Zeit, in welcher ihr Ehegatte arbeitslos (
September
2014 bis Februar 2017) respektive nicht vollzeitlich arbeitstätig (März 2017 bis Januar
2018, Urk. 7/107-110) war, zu 100 % als Erwerbstätige zu qualifizieren ist (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 7 f., Urk. 7/94 S. 3 f.).
Die Haushaltabklärung fand am 5. Dezember 2017 statt (Urk. 7/94 S. 1), mithin zu einem Zeitpunkt, in welchem der Ehemann der Beschwerdeführerin nach knapp 21⁄2 jähriger Arbeitslosigkeit seit zehn Monaten bei de
r B._ AG
mit einem Pensum von 60 % arbeitstätig war. Der Vertrag mit der
B._
betreffend ein Vollzeitpensum (Urk. 7/110) wurde erst im Februar 2018 unterzeichnet und im Abklärungsbericht (noch) nicht erwähnt. Gegenüber der Abklärungsperson hielt die Beschwerdeführerin fest, dass sie im Gesundheits
falle zu 80 % arbeiten würde. Von der Wiederaufnahme einer 100%igen Erwerbs
tätigkeit nach dem Jahre 2010 (Geburt des ersten Kindes)
sprach
die Beschwer
deführerin während der Haushaltabklärung nicht, insbesondere auch nicht im Zusammenhang mit der von ihr thematisierten Arbeitslosigkeit respektive der da
mals noch andauernden Teilzeitanstellung ihres Ehemannes.
Aufgrund der eindeutigen Angaben der Beschwerdeführerin im Rahmen der Haushaltabklärung im Dezember 2017, bei der die damalige private und berufli
che Situation eingehend besprochen wurde, ist jedenfalls für die Zeit danach, mithin spätestens ab
1.
Januar 2018 von einer 80%igen Erwerbstätigkeit im Ge
sundheitsfall auszugehen.
Wie es sich in der Zeit davor, von September 2014 bis Dezember 2017 und ins
besondere während der Zeit der vollen Arbeitslosigkeit des Ehemannes verhielt, braucht aufgrund der folgenden Erwägungen (vgl. insbesondere E. 7.2.1) nicht abschliessend geprüft zu werden und kann offenbleiben.
6
.
6
.1
6
.1.1
Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV vgl. auch
Rz
. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Ja
nuar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Be
stimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar.
Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge
benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der
versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Be
teiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen.
Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge
bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versi
cherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts
I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2
).
6
.1.2
Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von
Art.
28
Abs.
1 lit. b IVG entspricht der Ein
busse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgaben
bereich (Art. 6 ATSG; BGE 130 V 97 E. 3.2). Bei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungspflicht von er
heblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszuge
hen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen der Schadenminderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwi
ckeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Er
ledigung der Haushaltarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel hö
herem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur inso
weit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen
Entlöhnung
oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbe
messung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehö
rigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Dabei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schadenminderungspflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf
die übrigen Familienmitglieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsache, dass sich die der Rechtsprechung
zugrunde
liegenden
, in
Art.
159
Abs.
2 und 3
des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs
(
ZGB
)
zwischen den Ehegatten und in
Art.
272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistandspflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen (d.h. weder klagbar noch vollstreckbar sind), son
dern nur freiwillig erfüllt werden können, an der Schadenminderungspflicht der im Haushalt beschäftigten Versicherten nichts zu ändern. Denn wie auch im Er
werbsbereich darauf abzustellen ist, ob die verbleibende Erwerbsfähigkeit auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich verwertbar ist, unabhängig davon, ob eine solche Anstellung rechtlich durchsetzbar ist, ist auch in Bezug auf den Haushaltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und zumutbar ist, unabhängig davon, ob eine Mithilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen).
6
.2
Die von der Abklärungsperson im Bereich «
Haushalt
führung» statuierte Ein
schränkung von 0 %
(vgl. E.
4.2
hievor
)
ist nachvollziehbar,
da
die Haushaltfüh
rung
nach wie vor bei der Beschwerdeführerin liegt
und keine gesundheitlichen Einschränkungen erkennbar sind
.
Was die im Bereich
«Ernährung» erwähnte Einschränkung von 25 %
angeht
, ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin einfache Gerichte im Ofen
selbst
zubereiten
kann und die Kinder
unter der Woche
tagsüber im Hort sind.
Betref
fend die Putzarbeiten in der Küche ist darauf hinzuweisen, dass
der
Beschwerde
führerin
gemäss
Prof. Dr.
Z._
leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne lan
ges Stehen
und
ohne Heben von Lasten über 5
kg zumutbar sind (Urk. 7/32/1-16
S. 12, Urk. 7/65 S. 18)
, weshalb sie zumindest leichte
Reinigungs
arbeiten ausüben kann
, was
von der
Beschwerdeführerin
bestätigt wurde
(Urk. 7/94 S. 6
).
Im Übri
gen steht der Beschwerdeführerin durch den Wegfall der Erwerbstätigkeit für die Erledigung
des Haushalts
mehr Zeit zur Verfügung, weshalb die Arbeiten über die ganze Woche verteilt und besser der jeweiligen gesundheitlichen Verfassung angepasst werden können. Vor diesem Hintergrund ist die von der Abklärungs
person
postulierte
Einschränkung von 25 % nachvollziehbar.
Gleiches gilt betref
fend die Mithilfe des Ehe
manns
bei den Reinigungsarbeiten in der Küche von zirka 15 Minuten pro Tag.
Der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die unregel
mässigen Arbeitszeiten ihres Ehegatten (Urk. 1
S. 8 Ziff.
13,
S. 9 Ziff. 16)
geht ins Leere, da
die
Reinigungsarbeiten in der Küche nicht zu einer bestimmten Tages
zeit erledigt werden müssen.
Auch die im
Bereich «Wohnungspflege»
statuierte
Einschränkung von 40 % er
weist sich als plausibel. Wie erwähnt, kann die
Beschwerdeführerin
leichte
Putz
arbeiten
selbst
vornehmen und e
r
hält
bei der Wohnungsreinigung
zudem
unent
geltliche
Unterstützung durch eine Freundin. Des Weiteren kann
sie
bei der Rei
nigung der Nasszellen auf
Putz
mittel zurückgreifen, welche nach Aufsprühen und kurzer Einwirkzeit lediglich abgespült werden müssen. Betreffend die
Fensterrei
nigung
und das Beziehen der Betten durch den Ehemann ist darauf hinzuweisen, dass es sich dabei nicht um täglich anfallende
T
ätigkeit
en handelt. Bei dieser Sachlage ist dem Ehemann eine Mithilfe bei der Wohnungspflege von 30 bis 40 Minuten pro Woche
zumutbar, zumal
die entsprechenden Tätigkeiten nicht zu einer bestimmten Tageszeit erledigt werden müssen.
Im Bereich «Einkauf und weitere Besorgungen» ist es der Beschwerdeführerin
ge
mäss eigenen Angaben
möglich,
kleinere
Einkäufe
selbst
zu erledigen.
Es ist ihr
sodann
zumutbar, die notwendigen
Besorgungen
a
uf
mehrere
Einkäufe zu ver
teilen. Der Kauf
von schweren Sachen
respektive der wöchentliche Grosseinkauf
kann zudem
via Online-Shopping getätigt werden, weshalb die von der Abklä
rungsperson
erwähnte
Einschränkung von 0 % nachvollziehbar ist.
Für die Erledigung der Wäsche und die Kleiderpflege
war
schon vor der IV-Anmeldung hauptsächlich der Ehemann zuständig,
so dass
die Abklärungsperson zu Recht von einer Einschränkung von 0 % ausgegangen ist.
Betreffe
nd die Einschränkung von 40 % im
Bereich «Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen» ist zu berücksichtigen, dass die Kinder
der Be
schwerdeführerin
unter der Woche im Kinderhort betreut werden
respektive die Schule besuchen
(Urk. 7/94 S. 3)
.
Die Beschwerdeführ
erin ist einzig
im Zusam
menhang mit
den
Freizeitaktivitäten der Ki
nder im Freien eingeschränkt
, wobei der Sohn
draussen
gut alleine
oder mit Freunden
spielen kann und zudem auch auf seine Schwester aufpasst. Vor diesem Hintergrund ist die von der Abklärungs
person statuierte Einschränkung von 40 % nicht zu beanstanden.
Was den Bereich «Verschiedenes» angeht, so hat die Beschwerdeführerin
gemäss eigenen Angaben
kaum Arbeit mit dem Familienhund
. Der
Ehemann
hat sich
schon
vorher
um den Hund gekümmert und nimmt ihn auch zur Arbeit mit
(Urk. 7/94 S. 7)
, so dass die
erwähnte
Einschränkung von 0 % schlüssig ist.
Nach dem Gesagten
erweist sich die im Abklärungsbericht statuierte E
inschrän
kung von insgesamt 25.5
%
zuzüglich
eine Einschränkung von
15 %
wegen
der Wechselwirkungen
aufgrund
de
r
Betreuungspflichten
als nachvollziehbar. Daran vermag auch der Hinweis der Beschwerdeführerin, wonach die Mithilfe des Ehe
gatten
in nicht weniger als fünf Bereichen (
Haushaltführung, Ernährung
, Woh
nungspflege, Einkauf,
Wäsche und Kleiderpflege
)
verlangt werde (Urk. 1 S. 8 Ziff. 1
4
), nichts zu ändern, zumal die Beschwerdeführerin die Haushaltführung
selbst
erledigt
, der wöchentliche Grosseinkauf via On
line-Shopping getätigt wer
den kann
und
der Ehemann für die Wäsche und Kleiderpflege schon vor Eintritt des Gesundheitsschaden
s verantwortlich
war.
Eine zusätzliche
Mithilfe des Ehe
gatten ist somit nur in den Bereichen «Ernährung» und «Wohnungspflege» erfor
derlich,
wobei sich der diesbezügliche
auch bei einer vollzeitigen Erwerbstätigkeit
zumutbare
wöchentliche Zeitaufwand auf insgesamt zirka 135 bis 145 Minuten
, mithin knapp
2 1⁄2 Stunden
(
7x15 Min/Tag plus 30-40 Min/Woche
),
beläuft
.
Schliesslich
geht auch der
Hinweis
der Beschwerdeführerin
auf die Unterlagen der Spitex ins Leere (Urk. 1 S. 10 Ziff. 19). Die entsprechenden Belege betreffen die Zeit vom
Juli
2013 bis Oktober 2014 (Urk.
7
/
111/5-36
), mithin eine
P
eriode, die mehr als drei Jahre vor dem Zeitpunkt der
Haushalta
bklärung am 5. Dezember
2017 zu Ende ging. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Spitex-Belege n
icht ersichtlich ist, in welchem
Bereich
effektiv
Unterstützung geleistet
wurde
,
und die durchschnittliche Einsatzzeit der Spitex lediglich
4,89 Stunden
pro Monat
respektive 1.22 Stunden
pro Woche
betrug.
Es ist damit ohne Weiteres anzunehmen, dass die entsprechende Hilfe
zumutbarerweise
auch durch den Ehe
mann hätte geleistet werden können, zumal die Beschwerdeführerin in der Be
schwerde nicht geltend machen lässt, mit der Wiederaufnahme der vollzeitigen Erwerbstätigkeit durch den Ehemann im Februar 2018 sei erneut die Hilfe der Spitex in Anspruch genommen worden (vgl.
Urk.
1 S. 10). Vom beantragten
Bei
zug
der Spitex-Akten sind keine
entscheidwesentlichen
Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist.
7.
7.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah
men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Für die Bestim
mung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situ
ation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss
der vom Bundesamt für Statistik
(BFS)
herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)
herangezo
gen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1
; ferner BGE 142 V 178 zur LSE 2012 und deren Unterschiede zur LSE 2010
).
7.2
7.2.
1
Im Zusammenhang mit der bis Ende 2017 gültig gewesenen Rechtslage (vgl. E.
1.4
hievor
) stellte die Beschwerdegegnerin
bei der Berechnung des
Validen
ein
kommens
auf das im Jahre 2012
von der Beschwerdeführerin erzielte Einkommen von Fr. 41'647.-- ab und
legte
unter Berücksichtigung der Nominallohnentwick
lung für das massgebende Jahr 2014 einen
Validenlohn
von Fr. 42'232.10
fest
(Urk. 7/97
S. 11, Urk. 7/34, Urk. 7/
9
/
7
).
Unter Hinweis auf die gutachterlich fest
gestellte 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (vgl. E. 3
hievor
)
und gestützt auf ein der Nominallohnentwicklung angepasstes Invalideneinkom
men von Fr. 26'395.--
ermittelte sie eine erwerbliche Einschränkung von 37.5 % (Urk. 7/97 S. 11). Der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin
bezüglich
der No
minallohnentwicklung
von einem Aufrechnungsfaktor
für 2014
von
1.007
(Urk. 7/34) anstatt 1.010 (
BFS
, T1.93, Nominallohnindex 2011-2018, Total, Frauen) ausging, ändert nichts am
Resultat
, da sowohl beim Validen- wie auch Invalideneinkommen vom gleichen Faktor ausgegangen wurde.
Auch wenn für die Bestimmung des Invalideneinkommens die Werte der Schweizerischen Lohn
strukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik herangezogen werden, so ergibt sich keine höhere erwerbliche Einschränkung. Gemäss der LSE 2014 Ta
belle TA1 betrug das Einkommen der im Detailhandel tätigen Frauen im Kompe
tenzniveau 2 (Praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung etc.). durchschnittlich
Fr.
4'380.-. Nach Anpassung an die betriebsübliche wöchentli
che Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41,7 Stunden ergibt sich ein Jahreseinkommen von
Fr.
54'793.8
0.
Gründe für einen Abzug vom Tabellenlohn sind nicht ersicht
lich. Bei einem 50
%
-Pensum wäre die Erzielung eines Einkommens von
Fr.
27'396.90 zumutbar, welches zu einer Einschränkung von 35.3
%
(
Fr.
27'396.90 im Verhältnis zu Fr. 42'232.10 beziehungsweise bei korrekter An
passung an die Nominallohnentwicklung zu Fr. 42'357.90) führt.
Gewichtet mit einem 80%igen Erwerbsbereich
(vgl. E.
5
.
2
hievor
)
resultiert
e
be
züglich der bis 31. Dezember 2017 gültig gewesenen Rechtslage zusammen mit der
gewichteten
Einschränku
ng im
Haushaltbereich
von
8
.
10
% (vgl. E.
6
.2
hie
vor
) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von
gerundet
38 %
(vgl. E 1.2)
.
Auch wenn von einem 100%igen Erwerbsbereich ausgegangen würde, ergäbe sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 38
%
. Damit konnte die Frage einer 80%igen oder 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall offengelassen wer
den (vgl. E. 5.2).
7.2.2
Unter Hinweis auf die
am
1
. Januar 2018 in Kraft
getretene Bestimmungen
(vgl. E.
1.4
hievor
) rechnete die Beschwerdegegnerin das für ein 80 %-Pensum
berech
nete
Valideneinkommen
(Fr. 42'232.10, vgl. E. 7.2.1
hievor
) auf eine hypotheti
sche Vollerwerbstätigkeit hoch (Fr. 52'790.13) und ermittelte gestützt auf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit eine erwerbliche Einschrän
kung von
50 %
respektive ein
en
Invaliditätsgrad von 40 % im Erwerbsbereich
(Urk. 7/97 S. 12).
Diese Vorgehensweise blieb unbestritten und ist nicht zu bean
standen. Selbst wenn bei der Ermittlung der Einschränkung im Aufgabenbereich die im Haushaltbericht festgestellte Wechselwirkung von 15 % (
Urk.
7/94 S. 8) weiterhin berücksichtigt wird, resultiert ein Invaliditätsgrad von gerundet 48
%
und somit – wie bei der Berechnung der Beschwerdegegnerin, welche von einem Invaliditätsgrad von 45
%
ausging -, ein Invaliditätsgrad unter 50
%
.
7.3
Was den Hinweis der Beschwerdeführerin betrifft,
dass die neue Berechnungsme
thode nicht erst ab 1. Januar 2018, sondern
rückwirkend für allfällige frühere Ansprüche zu gelten
habe, weil der
EGMR
im Di
Trizio
-Entscheid die gemischte Methode als rechtswidrig bezeichnet habe
(Urk. 1 S.
11 f. Ziff. 20 ff.), ist Folgen
des festzuhalten:
Dem Urteil des
EGMR
vom
2.
Februar 2016 in Sachen Di
Trizio
gegen die Schweiz (7186/09) lag der Fall einer Versicherten zugrunde, welche unter dem Status einer Vollerwerbstätigen eine Invalidenrente beanspruchen konnte, und diesen An
spruch allein aufgrund des Umstandes verlor, dass sie wegen der Geburt ihrer Kinder und der damit einhergehenden Reduktion des Erwerbspensums für die In
validitätsbemessung neu als Teilerwerbstätige mit einem Aufgabenbereich quali
fiziert wurde. Der EGMR betrachtete es als Verletzung von Art. 14 (Diskriminie
rungsverbot) in Verbindung mit
Art. 8
der Europäischen Menschenrechtskonven
tion (
EMRK
;
Recht auf Achtung des Familienlebens), dass die sich aus dem Sta
tuswechsel ergebende Änderung in den Grundlagen der Invaliditätsbemessung – anstelle des auf Vollerwerbstätige anwendbaren Einkommensvergleichs (
Art.
28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) gelangte nun die gemischte Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) zur Anwendung – zur Aufhebung der Invalidenrente führte
und sich damit zu Ungunsten der Versicherten auswirkte (vgl. BGE 143 V 77 E. 3.2.1).
In BGE 143 I 50 (ergangen zur Umsetzung des EGMR-Urteils vom 2. Februar 2016) sowie BGE 143 I 60 entschied das Bundesgericht, dass zwecks Herstellung eines konventionskonformen Zustandes in derartigen Konstellationen, in welchen allein familiäre Gründe (die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von «vollerwerbstätig» zu «teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich» sprechen, fortan auf die (allein darauf beruhende) revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente (bzw. auf die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente) im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG zu verzichten sei (vgl. BGE 143 V 77 E. 3.2.2 mit Hinweis; BGE 144 I 103 E. 4.2 mit Hinweisen). Gleiches gilt laut der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wenn allein familiäre Gründe für einen Statuswechsel von «nichterwerbstätig» zu «teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich» sprechen (BGE 144 I 21 E. 4.6).
In Fällen ausserhalb der beschriebenen Konstellation (allein familiär bedingter Statuswechsel zu Teilerwerbstätigkeit [mit Aufgabenbereich], der zur revisions
weisen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente oder zur Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente führt) ist die Invalidität weiterhin nach dem bisherigen Berechnungsmodell der gemischten Methode zu bemessen (BGE 144 I 28 E. 4.4 und 4.5; Urteil des Bundesgerichts 8C_157/2017 vom 6. November 2017 E. 3.4 mit Hinweisen; IV-Rundschreiben Nr. 355 des Bundesamtes für Sozialver
sicherungen [BSV] vom 31. Oktober 2016, aktualisiert per 2
6.
Mai 2017, aufge
hoben per
1.
Januar 2018 [vgl. IV-Rundschreiben Nr. 372 des BSV vom 9. Januar 2018]).
Dies gilt insbesondere bei einer erstmaligen Zusprechung oder Verweigerung einer Rente an eine während des massgebenden Beurteilungszeitraums als teiler
werbstätig zu qualifizierende Person (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_157/2017 vom
6.
November 2017 E. 3.5 mit Hinweisen), bei einer Rentenre
vision wegen erheblicher gesundheitlicher Verbesserung (Urteil des Bundesge
richts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2018 E. 6) oder wenn die versicherte Person nicht aus familiär bedingten Gründen lediglich teilzeitlich arbeitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_633/2015 vom 1
2.
Februar 2016 E. 4.3) beziehungsweise schon vor dem Eintritt der Gesundheitsschädigung und der Geburt eines Kindes lediglich teilzeitlich gearbeitet hat (Urteil des Bundesgerichts 9C_525/2016 vom 1
5.
März 2017 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_462/2017 vom 3
0.
Ja
nuar 2018 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen).
Beim hier zu beurteilenden Sachverhalt
handelt es sich nicht um eine Di
Trizio
ähnliche Ausgangslage. Es liegt weder der Fall einer Rentenrevision noch jener einer erstmaligen
Rentenzusprache
mit gleichzeitiger Abstufung oder Befristung der Rente vor. Die Rente wurde
zudem
nicht zufolge eines Statuswechsels redu
ziert oder verweigert. Das Bundesgericht hat die Anwendbarkeit der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung namentlich in Fällen der erstmaligen Zuspre
chung einer Rente an eine während des massgebenden Beurteilungszeitraums als teilerwerbstätig (mit Aufgabenbereich) zu qualifizierende Person weiterhin an
wendbar bezeichnet. Nicht anders verhält es sich, wenn bei der erstmaligen Prü
fung ein Rentenanspruch zu verneinen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_1
57/2017 vom
6.
November 2017 E.
3.5 mit Hinweisen).
7.4
Zusammenfassend ergibt sich für die Zeit bis Ende 2017 ein rentenausschliessen
der Invaliditätsgrad von unter 40 %. Ab 1. Januar 2018
besteht
ein Invaliditäts
grad von
maximal
48 %, weshalb
die Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf eine
Viertelsrente
hat.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
8.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit
wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entspre
chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdefüh
rerin aufzuerlegen.