# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 596ce5a1-04c7-5052-b4b1-db9e0c84a44a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1953, arbeitete vom 29. März 1976 bis 31. Juli 2009
als Mechaniker bei der
Y._
(Urk. 7/17). Am 13. Juni 2009
meldete er sich
unter Hinweis auf eine Schwerhörigkeit
zum Bezug von Leis
tung
en der Eidgenössischen Invaliden
versicherung an (Urk. 7/4). Nach Abklärung der beruflich-erwerblichen und me
dizinischen Verhältnisse sowie nach durchge
führtem
Vorbescheidverfahren
(vgl. Urk. 7/54-64) sprach die
Sozialversicherungs
an
stalt
des Kantons Zürich, IV
Stelle, dem Versicherten am 15. August 2012 mit
Wirkung ab 1. Oktober 2010 eine auf einem Invaliditätsgrad von 47 % basie
rende
Viertelsrente
der Eidgenössischen Invalidenversicherung zu (Urk. 2).
2.
Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 5. September 2012 (Urk.
1) Be
schwerde erheben mit folgenden Anträgen:
In Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei dem Beschwerdefüh
rer rückwirkend ab August 2010 eine angemessene, jedenfalls höhere Invalidenrente zuzusprechen und auszurichten;
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl.
MWSt
) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
Die IV
Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 1. Oktober 2012 (Urk.
6)
auf Abweisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 3.
Oktober 2012
Kenntnis gegeben wurde (Urk. 8).
Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die
Entscheidfindung
erfor
der
lich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
desge
setzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den
ausg
egli
chenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vor
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heit
lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zu
dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG
) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf
eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine
halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Drei
viertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung
und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Be
ziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E.
3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, der Beschwerdeführer sei seit Oktober 2009 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Er leide unter ei
ner
orthostatischen
Dysregulation, rezidivierenden Synkopen und
Schwindelatt
acken
. Gemäss Beurteilung des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) sei
ihm
eine behinderungsangepasste Tätigkeit im Rahmen von 100 %
zumutbar. Dabei
sei
das vom RAD formulierte
Belastungsprofil
zu beachten
.
Die
sens
or
ineurale
Schwer
hörigkeit links sei 2009 mit einer Hörgeräteversorgung aus
geglichen wor
den und habe auf die bisherige Tätigkeit keinen Einfluss. Auch aus augen
ärz
tli
cher
Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Auch die leicht ein
geschränkte
Leis
tungsfähigkeit in der
Belastungsergometrie
sei vorliegend nicht relevant. Ein
Anlass für eine polydisziplinäre Begutachtung bestehe angesichts der klaren Ak
tenlage nicht. Vielmehr ergebe sich gestützt auf ein
Validenein
kommen
von Fr. 95'028.50 und ein (unter Berücksichtigung eines
leidensbe
dingten
Abzuges von 20 %) statistisch ermitteltes Invalideneinkommen von Fr. 50'194.80 ein
In
validitätsgrad
von 47 %, was Anspruch auf eine
Viertels
rente
gebe.
2.2
Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend machen,
dass ab dem Jahr 2002 immer wieder Synkopen aufgetreten seien. Seit 2004 sei er deshalb in Behandlung gewesen. Krankheitsbedingt sei ihm bereits im Jahr 2007 ein erstes Mal gekündigt worden; diese Kündigung sei aber nach Besse
rung
seines Gesundheitszustandes zurückgenommen worden.
Am 28. April 2009 sei ihm erneut gekündigt worden; auch diese Kündigung sei krankheitsbedingt er
folgt. Die Beschwerdegegnerin habe es versäumt, abzuklären
, wie sich die Ri
si
ken
bei einer Synkope oder einem Schwindelanfall in der angestammten Tä
tigkeit des
Beschwerdeführers auswirken würden. Es sei offenkundig, dass er in seiner an
ge
stammten Tätigkeit schon vor Oktober 2009 arbeitsunfähig gewesen sei, wes
halb
der Beginn der Wartefrist auf August 2009 vorzuverlegen sei. Die gesamt
hafte Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit sei im Rahmen eines
polydis
ziplinären
Gutachtens zu ermitteln. Die von der Beschwerdegegnerin befragten Ärzte hätten
nur je einzeln bezüglich ihres Fachgebietes Stellung genommen. Dies könne auch
durch die aktenmässige Beurteilung durch den RAD nicht kompensiert werden. Es gehöre weiter nicht zum Kompetenzbereich des RAD
,
ein Zumutbarkeitsprofil zu erstellen. Die Höhe des von der Beschwerdegegnerin
ermittelten
Validen
ein
kommens
sei
korrekt. Hingegen sei beim
Invalidenein
kommen
ein
leidens
be
dingter
Abzug vom Tabellenlohn von 25 % vorzunehmen und nicht nur ein solcher von 20 % (Urk. 1).
2.3
Strittig und zu prüfen ist,
ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine höhere Invalidenrente als die ihm zugesprochene
Viertelsrente
hat und ob der
Renten
be
ginn
auf den 1. August 2010 (anstatt auf den 1.
Oktober 2010) festzusetzen ist
.
3.
3.1
Dr.
med.
Z._
,
Spezialärztin FMH für Neurologie, führte in ihrem Be
richt vom 25. Januar 2007 (Urk. 7/22/9-10) aus, dass der Beschwerdeführer seit fünf Jahren an rezidivierenden anfallsartigen Störungen mit Sturz und
Be
wusstseinsverlust
leide. Sie gehe von Synkopen aus (vgl. auch Urk. 7/22/7-8
und Urk. 7/32/21
).
3.2
Assistenzärztin
Dr.
med.
A._
und Oberarzt
Dr.
med.
B._
vom
C._
stellten in ihrem Bericht vom 12. Oktober 2009 (Urk. 7/9) folgende Diagnosen:
1.
Rezidivierende Synkopen, E
rstdiagnose
ca. 2002
-
aktuell am ehesten bei medikamentös bedingter Bradykardie
-
Commotio cerebri, Schürfwunde Jochbein links
-
bei
orthostatischer
Dysfunktion (positiver
Tilt
-Table-Test 04/2007)
2.
Arterielle Hypertonie, E
rstdiagnose
2006
3.3
Dr.
med.
D._
,
Augenärztin FMH, äusserte sich in ihrem Bericht vom 9. November 2009 (Urk. 7/18/1-5) dahingehend, dass die Arbeitsfähigkeit des Be
schwerdeführers durch die Augenbefunde nicht eingeschränkt werde. Die Be
funde seien vor neun Jahren gleich wie heute gewesen. Der Beschwerdeführer
klag
e
über hie und da auftretende Doppelbilder; diese könnten jedoch mit einer pris
matischen Korrektur aufgehoben werden.
3.4
Dr.
med.
E._
,
Spezialarzt FMH für Innere Medizin, diagnostizierte in
seinem Bericht vom 8. Dezember 2009 (Urk. 7/22/1-6) rezidivierende Synko
pen
bei
orthostatischer
Dysfunktion. Der Beschwerdeführer könne keine gefähr
lichen
Arbeiten durchführen. Wegen der Sturzgefahr könne er auch nicht auf eine Leiter steigen oder auf einer Treppe gehen. Für rein sitzende Tätigkeiten (leichte Arbeit) sei er hingegen ganztags einsetzbar.
3.5
Assistenzärztin
Dr.
med.
F._
und Oberarzt
Dr.
med.
G._
vom
H._
führten im Neuro-Otologie-Bericht vom 11. März 2010
(Urk. 7/32/10-11; vgl. auch
Urk.
7/32/15-18
)
aus, dass
sich
in der klinischen Untersuchung erneut ein Spontannystagmus Grad 2 nach rechts gezeigt habe. Im Lagerungsmanöver nach Dix-
Hallpike
nach rechts habe sich der Nystagmus nach rechts verstärkt mit zusätzlich
rotatorischer
Komponente. Der Beschwerdeführer habe über
einen
starken sekundendauernde
n Schwindel berichtet. Es wurde ein
Epley-Repositi
ons
manöver
durchgeführt, worauf der Schwindel nicht mehr auslösbar ge
wesen sei.
3.6
Assistenzärztin
Dr.
med.
I._
und die Leitende Ärztin
Dr.
med.
J._
vom
C._
erklärten in ihrem Bericht vom 31. Mai 2010 (Urk. 7/32/2-3),
dass die Synkopen
des Beschwerdeführers schon mehrfach abgeklärt worden seien.
Bei der aktuellen Synkope hätten sich elektrokardiographisch und
labor
chemisch
keine Hinweise auf eine kardiale Ischämie oder eine sonstige akute Er
krankung gezeigt. Im Vordergrund scheine eine kardiale Genese zu stehen.
3.7
Dr. med.
K._
,
Fachärztin für Innere Medizin, vom RAD der
Beschwerdegeg
nerin
erstellte am 7. Dezember 2010 gestützt auf die vorliegenden medizini
schen
Akten folgendes Belastungsprofil, bei dessen Einhaltung von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei (Urk. 7/51/4): „Kein Besteigen von und Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, kein Arbeiten an laufenden Maschinen und auf Ar
beitsstellen, auf denen Verantwortung für andere zu tragen ist oder wo Publi
kums
verkehr herrscht. Aufgrund der
orthostatischen
Dysregulation zu vermei
den
sind rein stehende Tätigkeiten, Kauern, Knien. Zusätzlich sind ggf.
verkehrs
me
di
zinische
Bestimmungen zu beachten.“
3.8
Assistenzarzt
Dr.
med.
L._
und der Leitende Arzt
Dr.
med.
M._
vom
N._
(Spital
O._
)
erklärten am 15. März 2011,
dass sich in der durchgeführten Diagnostik keine weiteren wegweisenden Be
fund
e
bezüglich der Ursachenabklärung der rezidivierend auftretenden Synko
pen gezeigt hätten (Urk. 7/40/10-11).
3.9
Am 21. März 2011 berichtete
Dr.
E._
der Beschwerdegegnerin, dass der Beschwerdeführer im
H._
weiter abgeklärt worden sei. Die
Schwin
delepisoden
hätten nicht eindeutig geklärt werden können. Nach der Durch
führung eines 24h
EKGs sei ihm wieder geraten worden, eine
antihyper
tensive
Therapie zu beginnen. Der Beschwerdeführer habe sich diesbezüglich je
doch nicht gemeldet.
Er habe ihn am 14. Februar 2011 wegen grippaler Symp
tome
aufgesucht. Weil es zu keinen weiteren Stürzen gekommen sei, habe er keine Looprecorder-Implantation vorgesehen beziehungsweise in die Wege ge
lei
tet. Es bleibe die Diagnose einer
orthostatischen
Dysfunktion übrig mit Syn
kopen und Verletzungen. Am 15. März 2011 habe der Beschwerdeführer
notfall
mässig
im Spital
O._
wegen einer neuen Synkope hospitalisiert werden müssen (Urk. 7/40/5).
3.
10
Der Leitende Arzt
Dr.
med.
P._
vom
N._
(Spital
O._
) erklärte in seinem Bericht vom 7. April 2011 (Urk. 7/43/1-3),
dass die ambulante kardiologische Abklärung aufgrund der unklaren
sy
nkopa
len
Ereignisse erfolgt sei.
Echokardiographisch zeigte
sich ein weitgehend struktu
rell
unauffälliges Herz. Die
Belastungs
ergometrie
habe bei leicht einge
schränkter Leistun
gsfähigkeit einen klinisch und e
lektrisch unauffälligen Be
fund ohne Hinweise für eine
myokardiale
Ischämie oder belastungsinduzierte
Rhythmus
stö
rungen
ergeben.
3.11
Am 21. Dezember 2011
(Urk. 7/70/2)
äusserte sich
Dr.
K._
dahingehend, dass die gemäss Aktenlage nicht ganz eindeutige Ätiologie des Schwindels (Verdacht
auf
vaso
vagale
Genese
) für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit unbeachtlich sei.
Einzig massgeblich seien die hierdurch verursachten funktionellen Einschrän
kungen, welche im erstellten Belastungsprofil berücksichtigt seien. Die
sens
or
i
neu
rale
Schwerhörigkeit links sei mit einer Hörgeräteversorgung 2009 ausgeg
li
chen worden und habe keinen Ein
fluss auf
die Arbeitsfähigkeit
.
Aus augenärztlicher Sicht sei auch die
Amblyopie
rechts ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Selbst unter der Annahme, es best
eh
e eine funktio
nelle
Einäugigkeit, seien die dadurch verursachten Einschränkungen zum Teil deckungs
gleich mit denjenigen, die durch die Synkopen und den Schwindel ver
ur
sac
ht würden und im Belastungsprofil mitberücksichtigt seien (etwa kein Be
steigen von Leitern und Gerüsten). Diese Einschränkungen bestünden aber nur so lange, bis eine Adaption an den Zustand der funktionellen Einäugigkeit er
reicht sei. Da dieser Zustand bereits seit der Kindheit bestehe, sei eine Adap
tion
längst eingetreten, so dass diese Einschränkungen im Belastungsprofil ei
gent
lich
nicht mehr zu berücksichtigen wären.
Die vom Rechtsvertreter des Be
schwer
de
führers postulierte „Sehbehinderung links“ sei leicht mit einer Brille korrigierbar und weder für die bisherige noch für eine angepasste Tätigkeit rele
vant.
Der Be
schwerdeführer habe mit den seit seiner Kindheit bestehenden ophthalmolo
gi
schen Einschränkungen seine bisherige Tätigkeit erlernt und
seit 1976 ausgeübt
.
Eine leicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit in der
Belastungsergometrie
sei an
gesichts der vom Beschwerdeführer erreichten Belastungsstufe von 100 W wede
r für die bisherige noch für eine angepasste
Tätigkeit relevant
.
Die funktionellen Auswirkungen der bestehenden medizinischen Diagnosen seien
klar zu definieren, womit die gesamthafte Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ohne
Weiteres
möglich sei. Daher bestehe kein An
lass für eine polydiszip
linäre Begutachtung
.
Die Auswirkung des seit 2002 bestehenden Gesundheitsschadens auf die bishe
rige
Tätigkeit als Mechaniker sei nicht eindeutig beurteilbar. Es könne deshalb nicht
beantwortet werden, ob und bejahendenfalls in welchem Grade die Ar
beits
fähig
keit als Mechaniker überhaupt eingeschränkt sei (Urk. 7/70/3).
4.
4.1
Der Beschwerdeführer liess in formeller Hinsicht rügen, dass die
Beschwer
de
geg
nerin
bei ihrem Rentenentscheid in massgeblicher Hinsicht auf die Beur
tei
lung von
Dr.
K._
vom RAD beziehungsweise auf das von ihr for
mulierte
Zu
mutbarkeitsprofil
abgestellt habe. Es sei zwar der Zweck von RAD-Berichten
,
den
medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, es sei aber nicht
die Aufgabe des RAD
,
bloss aufgrund der Akten ein
Zumutbar
keitsprofil
zu er
stellen und damit die Aufgabe eines polydisziplinären Gutach
tens zu über
neh
men. Es komme hinzu, dass
Dr
.
K._
die fachliche Qualifika
tion fehle, um die Auswirkungen der Synkopen, des Schwindels, der
sen
s
ir
oneuralen
Schwerhörig
keit links, der beidseitigen
Visusstörungen
und der kar
diologischen Einschrän
kung
en zu beurteilen (Urk. 1 S. 6).
4.2
Der Beschwerdeführer verk
e
nnt
h
ier
bei, dass in Art. 59 Abs. 2
bis
IVG nicht nur be
stimmt wird, dass die regionalen ärztlichen Dienste den IV
Stellen zur Beur
teilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü
gung stehen (Satz 1), sondern
ihnen ausdrücklich
auch
die Aufgabe übertragen wird, die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio
nelle Leistungsfähigkeit festzusetzen, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tä
tigkeit im Aufgabenbereich auszuüb
en (Satz 2). Mit anderen Worten gehört die Formulierung von Zumutbarkeits- beziehungsweise Belastungsprofilen zum ge
setz
lich vorgesehenen Aufgabengebiet der RAD.
Dies geht auch aus dem Urteil des Bundesgerichts 9C_589/2010 vom 8. Septem
ber
2010 hervor (E. 2):
„Die Berichte nach Art. 59 Abs.
2
bis
IVG haben demge
gen
über eine andere Funktion: Sie sollen gestützt auf die vorhandenen ärzt
lichen
Unterlagen die zumutbaren und die unzumutbaren Funktionen und Tätigkeiten
bezeichnen (vgl. Ulrich Meyer, Bundesgesetz über die Invalidenver
sicherung [IVG],
2.
Auflage 2010 S. 482 f.). Nicht zwingend erforderlich ist, dass die ver
si
cher
te Person untersucht wird. Das Absehen von eigenen Untersuchun
gen ist nicht an sich ein Grund, um einen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt ins
besondere, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines festste
henden me
di
zinischen Sachverhalts geht und die direkte ärztliche Befassung mit der ver
si
cherten Person in den Hintergrund rückt (SVR 2009 IV 56 174, 9C_323/2009
E.
4.2 und 4.3; Urteil 9C_904/2009 vom 7. Juni 2010 E.
2.2, mit wei
teren Hin
weisen).
“
Die Rüge des Beschwerdeführers, wonach der RAD generell nicht für die Formu
lierung von Belastungsprofilen zuständig sei, erweist sich somit als unbegrün
det.
4.3
Auch soweit sich der Beschwerdef
ührer auf den Standpunkt stellt
,
Dr.
K._
habe nicht die notwendigen fachärztlichen Kenntnisse, um seine funktionelle Leistungsfähigkeit beurteilen zu können, ist ihm nicht zu folgen.
Dr.
K._
konnte sich nämlich bei der Formulierung des Belastungsprofils auf die um
fangreichen medizinische
n
Akten beziehungsweise fachärztliche Beurteilungen ab
stützen.
So deckte sich die Auffassung von
Dr.
K._
,
dass die
Gesundheitsbeeinträchti
gungen
an den Augen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge h
abe
(vgl. E. 3.11), mit der Einschätzung der Augenärztin
Dr.
D._
,
welche aus
ge
führt hatte, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die erho
be
nen
Befunde nicht vermindert werde (vgl. E. 3.3). Die weiter geltend ge
machten „
Seh
behinderungen
“ könnten durch eine Brille korrigiert werden. Auch dies
be
züglich stimmten beide Ärztinnen überein.
Überzeugend ist insbesondere auch die Argumentation von
Dr.
K._
,
wonach der Beschwerdeführer mit den seit seiner Kindheit bestehenden ophthalmologischen Einschränkungen umzu
gehen gelernt, einen Beruf erlernt und sehr lange auch ausgeübt habe, weshalb von einer Adaption auszugehen sei.
Auch soweit
Dr.
K._
der Ansicht war, dass die leicht eingeschränkte Leis
tungs
fähigkeit des Beschwerdeführers in der
Belastungsergometrie
keinen rele
vanten
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe (E. 3.11)
, ist kein Widerspruch mit den ü
brigen Akten erkennbar. Dies
steht vielmehr im Einklang mit dem Bericht von
Dr.
P._
.
Danach zeigte sich
e
chokardiographisch ein weitgehend strukturell unauffälliges Herz. Die
Belastungsergometrie
habe bei leicht einge
schränkter Leistungsfähigkeit einen klinisch und elektrisch unauffälligen Be
fund ohne Hinweise für eine
myokardiale
Ischämie oder belastungsinduz
ierte Rhythmusstörungen ergeben (E. 3.
10
).
Entsprechendes gilt für die Schwerhörigkeit des Beschwerdeführers. Nachdem diese – zur Zufriedenheit des Beschwerdeführers - mit einer
Hörgeräteversor
gung
ausgeglichen worden war (vgl. dazu den ärztlichen Schlussbericht betref
fend Hörgeräteabgabe vom 16. März 2010 [Urk. 7/28]), konnte
Dr.
K._
ohne
Weiteres
festhalten, dass auch diese Gesundheitsbeeinträchtigung ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei (E. 3.11). Auch dieser Schluss ist n
achvollziehbar und einleuchtend.
Ebenfalls
hinsichtlich der Beurteilung der – im Vordergrund stehenden - funk
tio
nellen Einschränkungen, die durch die Synkopen beziehungsweise Schwin
de
l
anfälle hervorgerufen werden, vermag
die Einschätzung von
Dr.
K._
zu über
zeugen. Wie
aus
geführt wurde, erstellte sie ein entsprechendes
Belastungs
profil
(
vgl.
E. 3.
7
).
Dieses Zumutbarkeitsprofil trägt den aus den Akten ersicht
li
chen funktionellen, von den Synkopen und dem Schwindel hervorgerufenen Ein
schränkungen Rechnung. So ist etwa das Besteigen von beziehungsweise
das Arbeiten
auf Leitern nicht mehr möglich. Arbeitsstellen, an denen Verant
wor
tung für andere zu tragen
ist
oder wo Publikumsverkehr herrsch
t
, werden aus
geschlossen. Schliesslich sind rein stehende Tätigkeiten, Kauern und Knien zu
vermeiden.
Auch insoweit scheinen die Schlüsse von
Dr.
K._
nachvollzieh
bar
und be
gründet. Es ist mit anderen Worten nicht einzusehen, weshalb der Be
schwerde
führer eine leidensangepasste (also etwa eine vorwiegend sitzende) Tätigkeit nicht vollzeitlich ausüben könnte
(vgl. dazu auch die entsprechende Ein
schät
zung von
Dr.
E._
[E. 3.4 beziehungsweise Urk. 7/22/3])
.
Anzu
fügen
bleibt, dass auch in der Beschwerdeschrift nicht ausgeführt wurde, in wel
chen Aspekten das von
Dr.
K._
formulierte Belastungsprofil inhaltlich un
zu
tref
fend sei.
Aus dem Gesagten folgt, dass auf das genannte Belastungsprofil uneinge
schränkt
abgestellt werden kann.
Es ist somit davon auszugehen, dass dem Be
schwerde
führer eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist.
Von weiteren Abklärungen, namentlich einem polydisziplinären Gutachten sind
– aufgrund der durchwegs festgestellten objektivierbaren Befunde und Diagno
sen
– keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung
[BGE 136 I 236 E. 5.3]).
5.
Den Beginn der Wartezeit setzte die Beschwerdegegnerin auf den 10. Oktober 2009 fest (Urk. 7/51/6) und demzufolge den Rentenbeginn auf den 1. Oktober 201
0
.
Dabei stützte sie sich auf das Arztzeugnis von
Dr.
E._
vom 21. Oktober 2009 (Urk. 7/10/3), in dem eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die
Zeit vom 1
0.
bis 31
. Oktober 2009 attestiert wurde, sowie auf dessen Bericht vom
8. Dezember 2009 (Urk. 7/22/1-6). Daraus ist ersichtlich, dass der Be
schwer
de
führer vom 10. Oktober bis 7. November 2009 zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl
. dazu auch den Bericht der
Dres
.
A._
und
B._
vom 12. Oktober 2009 [Urk. 7/9]).
Soweit der Beschwerdeführer geltend machen liess, dass der Beginn der Warte
zeit auf August 2009 vorzuverlegen sei, weil die Gesundheitsbeeinträchtigungen
bereits seit dem Jahre 2002 vorlägen und das Arbeitsverhältnis in Tat und Wahr
heit per Ende Juli 2009 aus gesundheitlichen (und nicht aus wirtschaftli
chen) Gründen gekündigt worden sei (vgl. Urk. 1 S. 5), ist ihm entgegenzuhal
ten, dass
dies
– abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer anerkanntermas
sen seit 2002
an den Synkopen und Schwindelanfällen leidet – durch die Akten nicht gestützt
wird.
Der Beschwerdeführer verkennt ausserdem, dass es nicht um die Frage geht,
seit wann die Gesundheitsbeeinträchtigungen bestehen (seit 2002), sondern seit wann er deswegen in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Diesbezüglich kann den Akten als frühestes Datum – wie ausgeführt – der 10. Oktober 2009 ent
nommen werden. Hinzu kommt, dass die ehemalige Ar
beitgeberin bestätigte, dass das Arbeitsverhältnis aus wirtschaftlichen Gründen (vgl. Urk. 7/17/1 und 7/17/8) aufgelöst worden sei, und dass der Beschwerde
führer ab August 2009
bei einer Vermittlungsfähigkeit von 100 % Taggelder der Arbeitslosen
ver
siche
rung bezog (Urk. 7/19/1). Seine ehemalige Arbeitgeberin bestätigte weiter, dass der Beschwerdeführer zu 100 % gearbeitet und keine Einschränkungen gehabt habe (Urk. 7/17/6). Krankheitsbedingte Absenzen wa
ren im Jahr 2009 nicht zu verzeichnen; im Juli 2008 war der Beschwerdeführer während weniger Tage krank (Urk. 7/17/3).
Dem Beschwerdeführer ist zwar insoweit zuzustimmen, dass die Ausführungen seiner ehemaligen Arbeitgeberin, wonach die Kündigung vom 28. April 2009
(Urk. 7/62) aus wirtschaftlichen Gründen erfolgte, nämlich aufgrund der ge
samt
wirtschaftlichen Entwicklung und des Rückgangs des Arbeitsanfalls, ange
sichts
der früheren Kündigung vom 24. Januar 2007 (Urk. 7/60), die angeblich auch wirt
schaftlich motiviert war, dann aber zurückgenommen wurde, weil sich der Einsatz und der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe
(Urk. 7/61), mit
einer
gewissen Z
urückhaltung
zu würdigen sind. Dies ändert aber
nichts daran, dass – wie ausgeführt –
insgesamt
nur wenige Absenzen zu ver
zeichnen war
en
und dass – was entscheidend ist – keine medizinischen Doku
mente vor
liegen, in denen eine Arbeitsunfähigkeit vor dem 10. Oktober 2009 be
stä
tigt wird.
Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin
zu Recht
den Beginn der Wartez
eit
auf den
10. Oktober 2009
und
folglich
den Rentenbe
ginn auf den 1. Oktober 2010 festsetzte.
6.
6.1
Betreffend Bemessung des Invaliditätsgrades ging die Beschwerdegegnerin von einem
Valideneinkommen
für das Jahr 2010 von Fr. 95‘028.50 aus (vgl. Urk. 2 und Urk. 7/50). Da der Beschwerdeführer diesen Betrag ausdrücklich als korrekt bezeichnen liess (Urk. 1 S. 7 Ziff. 10) und die Berechnung der
Beschwerdegeg
nerin
(Urk.
7/50) mit der
Aktenlage übereinstimmt (vgl. Urk. 7/16/5), ist er vor
liegend zu bestätigen.
6.2
6.2.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht
.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil
die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so
können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für
Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herange
zo
gen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1)
.
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto
löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wo
bei
jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der An
wendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr
generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der mass
gebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenar
beits
zeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E.
3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen.
Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Ar
beiten nur
mehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wir
kungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht
automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür
bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merk
mal
e
ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeits
markt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Be
stimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden
Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Ein
ze
l
fall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des
Tabellen
lohnes
zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitver
antwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten
Leidens
ab
zuges
nicht nochmals berücksichtigt werden
dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
6.2
.2
Der Beschwerdeführer liess die Berechnung des Invalideneinkommens durch die Beschwerdegegnerin in rechnerischer Hinsicht beziehungsweise in Bezug auf die
zur Anwendung kommenden statistischen Werte zu Recht nicht in Zweifel zie
hen,
weshalb insoweit auf die detaillierten Ausführungen der
Beschwerdegeg
nerin
verwiesen werden kann (vgl. Urk. 2 und Urk. 7/50) und
von
einem Lohn
(Zentralwert) für Hilfsarbeiten (Anforderungsniveau 4) für das Jahr 2010 in der Höhe von Fr. 62‘743.56 auszugehen ist.
Der Beschwerdeführer liess hingegen einwenden, dass der von der
Beschwer
de
gegnerin
vorgenommene leidensbedingte Abzug von 20 % zu niedrig sei, da seine Restarbeitsfähigkeit gesundheitsbedingt erheblich eingeschränkt werde. Zu
dem
seien
das Alter und die beschränkten Deutschkenntnisse zu berücksich
tigen (Urk.
1 S. 7 Ziff. 9).
Dem ist entgegenzuhalten, dass
d
as
fortgeschrittene
Alter
praxisgemäss
nicht automatisch zu einem Abzug
führt
, zumal sich dieses im Anforderungsniveau 4
sogar eher lohnerhöhend auswirkt. Es ist jedoch be
zogen auf die durch
schnitt
liche
Lebensarbeitszeit als ein abzugsrelevanter As
pekt immer unter Berück
sich
tigung aller konkreten Umstände des Einzelfalles zu prüfen
(
Urteil
des Bundes
gerichts
9C_455/2013
vom
4.
Oktober 2013
E. 4.2
).
Auch der
Umstand, dass die versicherte Person
gemäss
den medizinischen An
gaben auf eine Tätigkeit an
ge
wiesen ist, die im Sitzen verrichtet werden kann und die Möglichkeit zu gele
gen
t
lichen Positionswechseln biete
t
, ihre
Einsatz
möglichkeiten
daher begrenzt
sind
,
ist im Hinblick auf den allein
massgeblichen
ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
16
ATSG;
BGE 134 V 64
E. 4.2.1
)
nicht
ab
zugsrelevant
.
Schliesslich
ver
mag
auch das – beim Beschwerdeführer durch die Synkopen und Schwindel
an
fälle vorhandene -
höhere Risiko, aus
krankheitsbe
dingten
Gründen der Arbe
it fernbleiben zu müssen,
kei
n
en
zusätzlichen
Tabel
lenlohnabzug
zu begründen
(vgl.
Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8 in
fine
).
Da dem Beschwerdeführer bloss ein beschränktes Tätigkeitsspektrum (im We
sentlichen vorwiegend sitzende Tätigkeiten [vgl. dazu das Belastungsprofil von
Dr.
K._
;
E. 3.
7
]) offensteht, berücksichtigte die Beschw
erdegegnerin einen
Leidensabzug von 20 %. Angesichts dessen,
dass
dieser Abzug höchstens 25 % betragen kann, erscheint die Schätzung der Beschwerdegegnerin nach Abwä
gung aller Umstände wohlwollend. Zum einen ist nämlich zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % nach
gehen kann
. Z
um anderen – entgegen den Ausführungen in der Beschwerde
schrift –
ist davon auszugehen
, dass der
Beschwerdeführer, der
s
eit 1964 in der Schweiz wohnt
(Niederlassungsbe
willigung C), die Primar- und Sekundarschule in
Q._
sowie die Berufsschule
in R._
besucht, eine Ausbildung abge
schlossen und Weiterbildungen absolviert sowie jahrzehntelang in
Q._
ge
arbeitet hat (vgl. dazu etwa Urk. 7/3/2-3), über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt (zumal
die Beschwerdegegnerin vo
m Anforderungsniveau 4 ausgegan
gen ist). Zudem bezeichnet der Beschwerdeführer in seinem Lebenslauf seine Deutschkenntnisse selbst (und wohl zutreffend) als „gut“ (Urk. 7/3/3). Aus dem
Gesagten folgt, dass den leidensbedingten Einschränkungen mit einem (wohl
wollend erscheinenden) Abzug von 20 % ausreichend Rechnung getragen wurde
. Ein (noch) höherer Abzug lässt sich
jedenfalls
nicht begründen.
Demzufolge ist mit der Beschwerdegegnerin von einem Invalideneinkommen von
Fr. 50‘194.84 (= 80 % von Fr. 62‘743.56) auszugehen (vgl. Urk. 2 und Urk. 7/50)
.
6.3
Ausgehend von einem
Valideneinkommen
von
Fr. 95‘028.50 und einem
Invali
deneinkommen
von Fr. 50‘194.84 ergibt sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 44‘833.66,
was einem Invaliditätsgrad von gerundet 47 % entspricht (zur Run
dung: BGE 130 V 121 E. 3.2). Ein Invaliditätsgrad von 47 % gibt Anspruch auf eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 2 IVG).
Demzufolge erweist sich die angefochtene Verfügung vom 15. August 2012 auc
h insoweit als korrekt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
7
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.
festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).