# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a178cac9-aae6-4794-9550-021d763c88e0
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1961 geborene
X._
war von Dezember 1991 bis im Oktober 2005 bei
den
Y._
als Wagenwärter angestellt (Urk. 7/10/1
,
Urk.
7/105)
. A
m 1. August 2004
erlitt er
als Fussgänger im Mazedonien eine Schussverlet
zung am linken Bein (Urk.
7
/8/61) mit offener
Tibia
schaftfraktur
(Urk.
7
/8/54).
Der Unfallversicherer
trat auf den Schaden ein und gewährte die versicherten Leistungen, welche schliesslich auf den 31. März 2007 ein
ge
stellt
wurden
(
Einspracheentscheid
vom 29. März 2007, Urk.
7
/47
)
. Unter Hinweis auf Gehbeschwerden, Schmerzen, Schlafprobleme und Depres
sion meldete sich der Versicherte am 1
3
. Oktober 2005
(Eingangsdatum)
erstmals
bei der
Sozialversi
che
rungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen (Hilfs
mittel, Rente) an (Urk.
7
/1). Diese zog in der Folge die Unterlagen de
s Unfallversicherers
(Urk.
7
/8/1-61,
Urk.
7
/24/1-28 und
Urk.
7
/35/1-12)
bei
und
holte Bericht
e
der behandelnden Ärzte (
Urk.
7/4, Urk.
7/9
[
mit weiteren Berich
ten
]
)
, Arbeitgeberberichte
(
Urk.
7/5 und
Urk.
7/
10
)
und einen Auszug aus dem individuellen Konto
(IK-Auszug, Urk.
7
/6)
ein
.
Im Rahmen des
Vorbescheidver
fahrens
liess die IV-Stelle den Versicherten
interdisziplinär begutachten; Z._-
Gutachten vom 4. Dezember 2007 [Urk. 7/66])
.
Mit
Verfügungen vom 24. Ja
nuar 2008
sprach sie
dem Versi
cherten
eine befristete ganze Invalidenrente vom 1. August bis zum 31. De
zember 2005 zu
(
Urk.
7/71 [Verfügungsteil 2],
Urk.
7/78)
. Die von ihm dagegen
erhobene Beschwerde (Prozessnummer
IV.2008.00211,
Urk.
7/81/3-14)
wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
7.
Oktober 2009 abgewiesen (
Urk.
7/88).
1.2
Mit Eingabe vom
1.
Dezember 2014
meldete sich
der Versicherte
erneut
bei der IV-Stelle
zum Rentenbezug an
(
„Revisionsgesuch“
,
Urk. 7/103).
Mit Verfügung vom 1
2.
Juni 2015 trat die IV-Stelle – nach durchgeführtem
Vorbescheid
ver
fahren
(Vorbescheid vom 3
0.
März 2015,
Urk.
7/107; begründete
r Einwand vom
7.
Mai 2015, Urk.
7/108)
–
auf
d
as
Leistungs
begehren
nicht ein (
Urk.
7/110 [=
Urk.
2]).
2.
Gegen diese Verfügung legte
der
Versicherte mit Eingabe vom
1
7.
August 2015
Beschwerde ein und beantragte, die angefochtene Verfüg
ung sei aufzuheben und es sei ihm (erneut) eine ganze Rente zuzusprechen
(Urk. 1).
Mit
Beschwer
deantwort
vom
24
.
September
2015 beantragte die IV-Stelle Abweisung der Beschwerde (Urk.
6
), was de
m
Beschwerdeführer
mit Verfügung vom 3
0.
Sep
tember 2015
zur Kenntnis gebracht
wurde (Urk.
8
).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1.
Wurde eine Rente verweigert, so
wird
nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung
über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versi
cherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.
1.2
Verneint die Verwaltung die Glaubhaftmachung einer wesentlichen Verände
rung des Invaliditätsgrades
, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärun
gen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.
2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht gru
ndsätzlich zu respektieren hat
(BGE 109 V 108 E. 2b).
1.3
Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens
im Sinne des
Art.
87
Abs.
2 und 3 IVV
sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die
Tatsa
chenänderung
muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine
Sachverhaltsän
derung
, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva
lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom
5.
Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom
7.
April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2
8.
Februar 2012 E. 3.3.2).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle, mit dem neuen Gesuch sei nicht glaubhaft dargelegt worden, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Deshalb könne auf das neue Gesuch nicht eingetreten werden (Urk. 2). Hieran hielt sie in der
Beschwerde
antwort
fest (Urk. 6).
2.2
D
e
r
Beschwerdeführer
brachte in
seiner
Beschwerde dagegen
im Wesentlichen
vor,
dem Bericht des
A._
sei
vom 11. Oktober 2013
eine Ver
schlechterung der Symptomatik aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht und eine deutliche Zunahme
sowie
Chronifizierung
der Depression
und
der Schmerzen zu entnehmen.
Dies gehe auch aus dem Bericht des
B._
vom 23.
April 2013
sowie der beschwerdeweise eingereichten Stellung
nahme der Ärzte des
B._
vom
8.
Juli 2015 her
vor. So seien im
Z._
-Gutachten mehrere Besc
hwerden nicht erwähnt worden
(
Urk.
1)
.
3.
3.1
Anfechtungsgegenstand ist ein
Nichteintretensentscheid
. Das
Sozialversiche
rungs
gericht
hat daher lediglich zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht die
Ein
tretensvoraussetzung
einer glaubhaft gemachten massgeblichen
Tatsachenände
rung
verneint hat (vgl. BGE 109 V 108 E. 2). Das Gericht hat die Anspruchsvoraussetzungen für eine gesetzliche Leistung nicht zu prüfen, son
dern - ist die Verwaltung zu Unrecht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten - weist die Sache unter Aufhebung des
Nichteintretensentscheids
an die Verwal
tung zurück, damit sie auf das Leistungsgesuch eintrete und die Sache materiell abkläre und entscheide (vgl. BGE 117 V 198 E. 3a; vgl. auch BGE 130 V 64).
Auf die in der Beschwerde gestellten materiellen Anträge (insbesondere Renten-leistung) ist daher nicht einzutreten (BGE 132 V 74 E. 1.1 mit Hinweis). Strittig und zu prüfen ist demnach einzig, ob
der Beschwerdeführer glaubhaft gemacht hat, dass sich
de
r Grad seiner Invalidität seit dem Erlass der Verfügungen vom 24. Januar 2008 (
Urk. 6/
78)
in einer für den Anspruch erheblichen Weise geän
dert hat
(vgl. E. 1.1)
.
3.2
3.2.1
Die Verfügungen vom 24. Januar 2008 (
Urk. 6/
78)
basierten in medizinischer Hin
sicht auf dem
Z._
-Gutachten vom
4.
Dezember 2007 (Urk. 7/66).
Diesem
Gutachten
kann
folgende Diagnose
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit entnommen werden (
Urk.
7/66/24)
:
persistierende Restbeschwerden
im
Unterschenkel links (ICD-10 M79.6)
Status nach offener
Tibiaschaft
- und
Fibulafraktur
links nach Schuss
verletzung am
1.
August 2004 (ICD-10 T93.2/X94)
Status nach primärem
Débridement
und Marknagelosteosynthese am
1.
August 2004, Status nach Marknagelentfernung und Anlegen eines Fixateur externe sowie Einlage eines
Vacu
-Seal
prätibial
links am 3.
August 2004, Status nach
second
look
-Operation am
5.
August 2004, Status nach V-Erweiterung des Fixateur externe, Status nach Achsenkorrektur, Neuinstrumentierung des Fixateur externe sowie
Spongiosaplastik
vom hinteren Beckenkamm am 1
8.
August 2004, Status nach Fixateur Umstellung und
Pintrack-Débridement
am 6.
Dezember 2004 und Status nach Fixateur-Entfernung und Anlegen eines Oberschenkelliegegipses am 1
0.
Dezember 2004 (ICD-10 Z98.8/Z47.0)
postoperativ passageres
complex
reg
ional
pain
syndrome
(CRPS) Grad
I, Stadium 2-3 (ICD-10 M89.07), derzeit ohne objektivierbare Residuen
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit wurden sodann folgende genannt (
Urk.
7
/
66
/24):
leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F54)
sensibles und
algisches
Halbseitensyndrom links im Rahmen der
Schmerz
verarbeitungsstörung
, weitestgehend ohne objektivierbares Korrelat (ICD-10 R52.1)
Medi
kamenten-
Malcompliance
(ICD-10 Z
91.1)
Zur
Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus orthopädischer Sicht bestehe für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit einer Hebe- und
Traglimite
von 20 kg eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Entsprechend sei davon auszugeben, dass auch die angestammte Tätigkeit als Wagenwärter wieder nahezu uneingeschränkt möglich wäre, da der Beschwer
deführer darüber berichte, dass er nur in Ausnahmesituationen auch Gewichte von 30 kg habe tragen müssen. Aus psychiatrischer Sicht könnten nur die Diagnosen einer leichten depressiven Episode und einer
Schmerzverarbeitungs
störung
gestellt werden, die ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit blieben. Aus internistischer Sicht liessen sich keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erheben. Zusammenfassend bestehe in der angestammten und in anderen körperlich leichten bis mittelschweren Tätig
keiten mit einer Hebe- und
Traglimite
von 20 kg eine zeitlich und
leistungs
mässig
uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/66/25).
3
.2
.2
Das hiesige Gericht kam mit Urteil vom 2
7.
Oktober 2009 (
Urk.
7/88,
Prozessnum
mer
: IV.2008.00211)
gestützt auf das
Z._
-Gutachten
zum Schluss,
dass dem Beschwerdeführer spätestens ab Januar 2006 zumindest
eine
dem gutachterlichen Belastbarkeitsprofil entsprechende
körperlich leichte bis mittel
schwere Tätigkeit mit einer Hebe- und
Tragelimite
von 20 Kilogramm
vollumfänglich zumutbar war (E. 5.4 des genannten Urteils).
3.3
Mit der Neuanmeldung vom
1.
Dezember 2014 (
Urk.
7/103) reichte der Be
schwer
de
führer folgende medizinischen Berichte zu den Akten:
3.3.1
Dem Bericht des
A._
vom 1
1.
Oktober 2013
(
Urk.
7/102/1-9)
können folgende
Diagnosen
entnommen werden (Urk.
7/
102/2)
:
Status nach akzidentieller Schussverletzung 2004 mit/bei
offener
Tibiaschaftfraktur
links
Status nach Fixateur externe, Spongiosa Plastik und
Pintract
Débride
ment
2005
(USZ)
Posttraumatisches CRPS Stadium II-III Bein links
r
adiologisch progrediente
Osteopenie
des distalen Unterschenkels links
kleine Unterflächenläsion des medialen Meniskus dorsal links (bisher 7 Operationen, bisher USZ, (
Schulthess
-Klinik
,
2
4.
Januar 2011)
l
umbovertebrales
Syndrom mit/bei
Se
gme
ntdegeneration L4/5, L5/S1 (MRI 1
8.
Januar 2008
,
Rx
31.
Januar 2013
)
geringe, links
betonte
Coxarthrose
(
Rx
2
3.
Juni 20
05,
SUVA
1
9.
Juli 2005)
l
eicht verminderte Tailli
e
rung im Übergang vom
Femurkopf
zum Sch
e
n
kel
hals mit Ausbildung eines leichten
Bump
links,
diskrete Konturunregelmässigkeiten kranial am
Azetabulum
, r
e
chte
Seite nicht ganz runder
Femurkopf
(1
6.
Oktober 2007
Rx
Becken,
Z._
5.
De
zember 2007
)
Unt
erflächen
l
ä
sion des media
l
en M
e
niskus
rechts mit/bei
d
iffuser Knorpelabbau
f
e
moropatellär
sowie
femoro
t
ibial
rechts
(
Schult
he
ss
-Klinik
,
2
4.
Januar 2011
)
F
e
rs
e
nsporn
links
Tennis
ell
bogen
rechts
Tinnitus li
nks
(Rauschen
, Erstdiagnose
2004
,
Prof
,
Dr.
med.
C._
. 27.
August 20
07)
m
itt
e
lgradig
e
depr
e
ssive Episode (ICD-10 F32.1)
a
nhaltende
somatoform
e
Schmer
zstörung (
ICD-10
F45.4)
Adipositas (
ICD-10
E66.0
,
BMI=30)
Zu den Befunden aus
wirbelsäulen
chirurgischer Sicht wurde
im Wesentlichen
ausgeführt, im Bereich der LWS sei der Finger-Boden-Abstand auf Kniehöhe, bei
Reklination
, Rotation und Seitwärtsneigung bestünden Schmerzen
para
ver
tebral
beidseitig und medial auf Höhe des
lumbosakralen
Überganges mit
Druckdolenz
und Hartspann daselbst
.
Zum Neurostatus der unteren Ebene wurde bemer
kt: „Pseudo-
Lasègue
bds
. bei 45 Grad.
Hypästhesie im Bereich des Ober- und Unterschenkels lat
eral und am lateralen
Fussrand
.
Im Übrigen Sen
si
bilität, Motorik und Reflexe an
den unteren Extremitäten intakt.“
(Urk.
7/
102
/6)
.
Aus orthopädisch-chirurgisch
er Sicht sei
en
der Hüftgelenkspalt ordentlich erhalten und die CCD
Winkel im physiologischen Bereich. Die Innen
/
Aussen
rotation
der Hüfte betrage seitengleich 15-0-45°, wobei die
Aus
senrotation
gluteal
auf der linken Seite bis in den
Traktus
Schmerzen verursa
che. Die Flexion sei beidseitig bis 130° möglich. Die Meniskuszeichen seien bei schmerz
haften Kniegelenken auf beiden Seiten nicht eindeutig positiv und ein Kniegelenkserguss oder eine relevante Konturverdickung finde sich auf beiden Seiten nicht. Es g
ebe
einen kleinen bis mittelgrossen Fers
e
nsporn.
In den Röntgenbildern lateral stehend vom 3
1.
Januar 2013 hätten
sich
Spon
dylo
phyten
oder Inkorporationsstörungen der Randleisten an den Deckplatt
e
n
der Lendenwirbelkörper (LWK) 3,4 und
5
gezeigt
. Die Bandscheibenhöhe
sei auf allen Etagen ordentl
ich er
h
alten
.
LWK4 steh
e
2mm in
Retrolisthesis
. Bei
L5/S1 schein
e
das Alignement wie auf allen übrigen Etagen bis
Th
11
/Th
12
gut erhal
ten. Der
Sakrum
-Basis-Winkel betr
a
g
e
nur 30
°
. Die D
e
ckplatte L5 neig
e
sich zur Basis
14
°
(
Urk.
7/
1
0
2
/6).
Zusamm
e
ngefasst s
eien
Wachstumsstörungen im Bereiche der unteren LWS und degen
e
ra
ti
v
e
Veränderungen mit möglicher Beein
trächtigung
der untersten beiden B
andscheiben vorhanden
(
Urk.
7/102
/7)
.
Aus rheumatologischer Sicht habe
in der An- und
Auskleidesituation
eine uneingeschränkte LWS-Beweglichkeit vorgelegen, während der Untersuchung sei der Finger-Boden-Abstand jedoch gr
össer als einen
Meter gewesen
.
Der peripher neurologische und der orientierende internistische Untersuchungsbe
fund seien
aus rheumatologischer Sicht unauffällig
(Urk. 7/102/7).
In psycho
somatischer Hinsicht sei der Beschwerdeführer in der emotionellen Kontaktauf
nahme abwartend, gehemmt, sachlich und aktiv im Spontanverhalten. Die Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert und affektiv unkontrolliert. Im Gesprächsverlauf sei
der Beschwerdeführer
verbal mitteilungsaktiv und schil
dere sein Symptomerleben und -verhalten in Zusammenhang mit dem Unfall. Kognitiv sei er in Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächt
nis verlangsamt bzw. deutlich eingeschränkt. Es liege eine deutliche Vergess
lichkeit vor, das Denken sei form
al beweglich und
inhaltlich problemzentriert. Zudem höre er seit dem Unfall Stimmen, momentan
tagsüber
jeden
zweiten
Tag. Dies mache ihm Angst. Er werde schnell nervös und ungeduldig und habe Alb
träume. Anamnestisch lägen deutliche Suizidgedanken
respektive
-wünsche vor,
jedoch ohne erfolgte Suizidversuche oder konkrete Ausführungspläne, aktuell sei keine akute Suizidalität vorhanden
(
Urk.
7/102/7).
Unter dem Titel „
Verlauf und Prozedere
“
wurde aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bemerkt, bei sehr schwacher abdominaler und sehr schwacher lumbaler Muskulatur werde der Beschwerdeführer vorab instruiert, wie er mit dem
Thera
band
vertikale Züge nach unten und für die Bauchmuskulatur
Crunches
aus
führen könne. Vom
Fersenspo
rn
sei
d
er
Beschwerdeführer
nicht der
art
geplagt, dass Infiltra
ti
onen indiziert wären. E
r
sei aber
instruiert
worden,
wie er die Wadenmuskulatur dehnen k
ö
nn
e
und
wie die kurzen Zehenbeuger gedehnt werden soll
t
en. Die Kniegelenke s
eien
bei der B
e
lastbark
e
it nicht
li
miti
e
rend und dann zu überprüfen, wenn dort Blockaden oder Schw
e
llung
e
n auftreten
würden
. Bezüglich des Tennisellbogens
sei der Beschwerdeführer
instruiert
,
wie er die Finger
-
und Handgelenksextensoren sowie die
supinierende
Muskulatur dehnen soll
(
Urk.
7/102/7)
.
Aus wirbelsäulen-
chiru
rgischer Sicht wurde festge
halten
: „Abklärung in der Wirbelsäulensprechstunde von
Dr.
D._
bezüg
lich Wirbelsäulenproblematik, Erstellen von bildgebenden Verfahren, evtl. neu
rologische Abklärung.
“
Aus rheumatologischer Sicht wurden bezüglich des
Prozederes
keine Empfehlungen bei langfristiger
chronifizierter
somatoformer
Schmerzstörung abgegeben.
Aus psychiatrischer Sicht wurde zum Verlauf bemerkt, nach
der tagesklinischen Behandlung im Jahr 2013 im
B._
sei die Depression als reduziert zu bewerten. Es liege ein verbessertes
Schmerzcoping
vor (
Urk.
7/102/7).
Unter dem Titel „Verschlechte
rung der Symptomatik
seit
2007“
wurde ausgeführt, im letzten Jahr hätten die Beschwerden insgesamt zugenommen, aus orthopädischer Sicht habe sich die objektiv erfassbare Belastbarkeit in den letzten
zwölf
Monaten verbessert,
sodass
die
Dekonditionierung
jetzt
behoben werden können
sollte
. Somatisch habe sich der Gesundheitszustand aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht klinisch deutlich verschlechtert. Psychosomatisch sei es aus psychiatrischer Sicht zu einer deutlichen Zunahme der Depression sowie der Schmerzen gekommen (
Urk.
7/102/8). Somatisch sei von einer 50%igen und psychiatrisch von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit
auszugehen.
Der Beschwerdeführer sei auch für angepasste Tätig
keiten zu 100
%
arbeitsunfähig (
Urk.
7/102/9).
3.3.2
Dem Bericht des
B._
vom 2
3.
April 2013
(Urk. 7/102/10-17)
ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer sei vom
4.
März 2013 bis 2
6.
April 2013 während acht Wochen in tagesklinischer Behandlung gewesen. Der Beschwerdeführer sei antidepressiv mit
Deanxit
3
Ds
täglich behandelt
worden,
analgetisch mit Paracetamol 1g und 500mg
,
3-4 mal
täglich und
bei Bedarf
zusätzlich mit
Tramal
-
Tropfen.
In der Einzelpsychotherapie habe sich der Beschwerdeführer gut öffnen und die relevanten Bereiche ansprechen
können
.
Er habe auch von der Gruppenpsychotherapie profitieren können, sowohl im sozialen als auch im
psychoedukativen
Bereich. Aus
sozialtherapeu
tischer
Sicht habe der Beschwerdeführer vermehrt aktiviert werden können. Er unternehme vermehrt Aktivitäten trotz Schmerzen, was auf ein verbessertes
Schmerzcoping
hinweise. Insgesamt habe sich der Zustand des Beschwerde
führers während der Behandlung leicht verbessert. Die Depression habe redu
ziert werden können. Prognostisch günstig sei die hohe Therapiemotivation des Beschwerdeführers, ungünstig sei die bereits fortgeschrittene
Chronifizierung
(
Urk.
7/102/13).
Der Beschwerdeführer sei in leicht gebessertem Zustand und zu 100
%
arbeitsunfähig aus der tagesklinischen Rehabilitationsbehandlung ent
lassen worden. Es sei ihm eine psychosoziale Aktivierung
im Sinne von Lesen, Kontakt zu anderen Menschen und mehr Bewegung
empfohlen worden. Auf Grund der Schwere der Problematik sei eine Weiterbehandlung des Beschwer
deführers indiziert
, wobei
Ziele der Behandlung
eine verstärkte
Aktivierung
und Wiederherstellung
der
Beschäftigungsfähigkeit
sein
könnte
n
. Der Beschwerde
führer
wünsch
e
im Ansc
hl
uss an das 8-Woc
he
nprogramm eine kleine Pause
,
um zu schauen, wie sich die Situation durch das Programm verändert ha
be
. Bei Bedarf melde er sich selbständig für
weitere
Termine
(
Urk.
7/102/14)
.
3.3.3
In der Stellungnahme von
Dr.
med. E._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
B._
, vom
8.
Juli 2015
(
Urk.
3)
führte er aus, im
Z._
-Gutachten seien die
Coxarthrose
, die Meniskusläsion, der Fersensporn, der Tennisellbogen, der Tinnitus und die Adipositas nicht diagnosti
ziert worden. Daher handle es sich somatisch sicher nicht mehr um die gleiche Situation wie
im Jahr
200
5.
Diese Störungen seien aus ihrer Sicht
für
Beurteilung der aktuellen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
sehr wohl relevant
(
Urk.
3
S. 2
)
4.
4.1
4.1.1
Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, enthalten weder die im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingereichten Berichte (vgl. E. 3.3.1 und E. 3.3.2) noch
die
im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichte
Stellungnahme des
B._
vom
8.
Juli 2015 (vgl. E. 3.3.3) substanzielle Anhaltspunkte für eine
massgebliche
Verschlechterung des Gesundheitszustan
des sowie der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.
4.1.2
Vorab ist festzuhalten,
dass eine neu hinzugetretene Diagnose nicht unbesehen eine höhere Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Massgebend für den Grad der Arbeits
unfähigkeit ist nicht die Diagnose oder die Zahl der erhobenen Diagnosen, son
dern die daraus resultierende Leistungseinschränkung, welche sich auch durch eine zusätzliche Beeinträchtigung nicht zwangsläufig erhöhen muss (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_804/2015 vom 2
1.
Juni 2016 E. 3.2).
Für eine
Neu
an
meldung
reicht es daher nicht aus, eine ausschliesslich gesundheitliche Ver
schlechterung geltend zu machen. Insbesondere
genügt eine neu hin
zu
getretene Diagnose per se nicht, um eine erhebliche Verschlechterung glaub
haft zu machen, da damit über das quantitative Element einer relevanten, die Arbeits
fähigkeit schmälernde Veränderung des Gesundheitszustandes nicht zwingend etwas ausgesagt wird (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_244/2016 vom 2
1.
Juni 2016 E. 3.5).
4.2
4.2.1
Betreffend die
den Berichten des
A._
sowie
B._
(E. 3.3.1, E. 3.3.2) zu entnehmende
Diagnose
einer
neu
mittelgradigen
und nicht mehr leichten
depressiven Episode (ICD-10 F32.1)
gilt es zu beachten,
dass n
ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittel
gradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo
disch, ein
zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht
fallen
, wenn sie
erwiese
nermassen
therapieresistent sind (statt vieler:
BGE 140 V 193
E.
3.3 mit Hin
weis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut
angehbar
sind - ge
setzlich verlangten Konstellation ist den no
rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs.
2 zweiter Satz
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts
(
ATSG
)
für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (
BGE 141 V 281
E. 3.7.1 bis 3.7.3
). Ein solcher Sach
verhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht
auszu
schliessen
sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (am
bulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (
BGE 140 V 193
E. 3.3
;
BGE
137 V 64
E.
5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun
desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E.
4.1).
4.2.2
Gemäss Aktenlage unterzog sich der Beschwerdeführer
während fünf Wochen
im Jahr 2005 (
Urk.
7/4) und während sechs Wochen im Jahr 2006 (Urk. 7/102/5)
einer stationären Behandlung in der
F._
sowie
einer ambulanten Behandlung
bei
Dr.
med. G._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
(Urk. 7/102/5). N
ach einer zwischenzeitlichen Pause
war er
während acht Wochen in tagesklinischer Behandlung im
B._
(
4.
März 2013 bis 2
6.
April 2013
, Urk.
7/102/10)
. Im Anschluss an die tagesklinische Behandlung habe der Beschwerdeführer eine kleine Pause gewünscht (
Urk.
7/102/14)
.
Es ist nicht aktenkundig, o
b und in welcher Behandlung sich der Beschwerdeführer aktuell befindet. Gleiches gilt
in Bezug auf die
gegenwärtige Medikation.
Den aufgelegten Akten ist lediglich zu entnehmen, dass der Beschw
erdeführer
im Oktober 2013 offenbar
neben
Acetal
gin
Dafalgan
ein
n
a
hm
.
Dafalgan
helfe allerdings
nur
wenig
(
Urk.
7/102/3).
H
insichtlich der Psychopharmaka ist
zudem
festzuhalten, dass beim Beschwer
deführer anlässlich der
Z._
-Begutachtung im Jahr 2007
eine Medikamenten-
Malcompliance
festgestellt w
o
rde
n war
(Urk.
7/66/24).
Aufgrund dieser Angaben besteht kein Grund zur Annahme, dass die medika
men
tösen und therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung
der
depressiven Symptomatik
bislang
ausgeschöpft worden sein könnten.
Es gilt
zudem
zu beachten,
dass der Beschwerdeführer gemäss den Ärzten des
B._
anlässlich der dortigen tagesklinischen Behandlung
vermehrt ha
t
aktiviert werden können,
so
dass er trotz Schmerzen
Alltagsa
ktivitäten unternehme
was auf ein verbessertes
Schmerzcoping
hinweise
,
und dass der
psychische Gesundheitsz
ustand des Beschwerdeführers während der Behandlung insgesamt leicht verbessert und auch die Depression reduziert werden konnte (vgl. Urk. 7/102/13).
Die Ärzte
gingen zudem davon aus, dass sich
im Gegen
satz zur fortgeschrittenen
Chronifizierung
die hohe Therapiemotivation prog
nostisch günstig auswirke
(Urk.
7
/
102
/
13
).
Diese Angaben stehen der Annahme einer Therapieresistenz und damit einer invalidisierenden Wirkung der depressi
ven Symptomatik aber klar entgegen.
4.
2.
3
H
i
nsichtlich der
durch die
A._
und
B._
diagnostizierten
anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung
(ICF-10 F45.4)
ist zu bemerken, dass der Beschwer
deführer
anlässlich der Begutachtung im
Z._
über multiple Schmerzen und Beschwerden geklagt hatte (starke Schmerzen im Bereich der gesamten linken Körperhälfte, die derzeit im Kopf, im Nacken, an Schulter, Ellbogen und Handgelenk akzentuiert seien, Tinnitus links, Rücken
schmerzen, Brustschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel [
Urk.
7/66/13]; Schmerz im gesamten linken Bein, der in Hüfte, Knie, Unterschenkel und Fuss akzen
tuiert sei [
Urk.
7/66/11]), welche aufgrund der von den Gutachtern erhobenen somatischen Befunde nicht hinreichend
hatten erklärt werden können
(
Urk.
7/66/21). Der psychiatrische Gutachte
r des
Z._
kam zum Schluss,
es liege
keine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung gemäss ICD-10 F45.4, sondern
eine Schmerzverarbeitungsstörung gemäss ICD-10 F54 - mithin eine blosse Verhaltensauffälligkeit und nicht ein psychisches Leiden mit
Krankheitswert (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_275/2016 vom 1
9.
August 2016 E. 4.3.4 mit Hinweisen) - vor. Dement
sprechend wurde dieser Diagnose, welche im Übrigen nicht unter die in der Beschwerde kritisierte, inzwischen geänderte
Schmerz
rechtsprechung
(BGE 130 V 352; BGE 141 V 281) fällt (vgl. Urteil des Bundes
gerichtes 9C_646/2015 vom 1
9.
Mai 2016 E. 4.6),
im
Z._
-Gutachten kein Ein
fluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bei
gemessen (Urk. 7/66/15 und Urk.
7/66/24). In den Berichten des
B._
sowie
A._
wurde
die nunmehr gestellte Diagnose einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung
weder begründet noch befundmässig belegt
und demnach nicht
glaubhaft gemacht
. Ausserdem e
rscheinen
die
Behandlungs
möglichkeiten
nach dem Gesagten auch hinsichtlich der Schmerzproblematik
nicht ausgeschöpft
und stellten
die behandelnden Ärzte fest,
es
habe durch die Therapien ein verbessertes
Schmerzcoping
erreicht werden können
(
Urk.
7/102/13)
.
4.
3
4.3.1
Zum Vergleichszeitpunkt im Jahr 2007 war in somatischer Hinsicht der Fokus auf die persistierenden Restbeschwerden im linken Unterschenkel nach offener
Tibiaschaft
- und
Fibulafraktur
gelegt
worden
(
vgl. die gutachterlichen Diagno
sen,
Urk.
7/66/24
)
, wobei diesen gemäss dem genannten Urteil des hiesigen Gerichts vom 27. Oktober 2009 bei der gutachterlichen Beurteilung der Arbeits
fähigkeit jedenfalls grosszügig Rechnung getragen worden war (Urk. 7/88/19).
Während
bezüglich der Beschwerden im linken Unterschenkel
keine zwischen
zeitlichen Veränderungen
behauptet wurden
,
machte der Beschwer
de
führer gestützt auf die Berichte der
A._
und
B._
eine Verschlechterung des Zustands
der
LWS gel
tend.
Zwar weichen die in diesen Berichten und im
Z._
-Gutachten erhobenen Befunde insoweit zumindest teilweise voneinander ab,
b
erichte
te
n die
Klinik
ärzte
doch neu
von degene
rativen Veränderungen
im Bereich der LWS
. Aller
dings
führten sie an
, dass eine
Beeinträchtigung der untersten beiden Band
scheiben
nur
möglich und
die Bandscheibenhöhe auf allen Etagen ordentlich
erhalten
sei (Urk. 7/102/6-7). Die LW
S
-Beweglichkeit wurde in der An- und
Auskleidesituation
zudem als unein
geschränkt
bezeichnet.
Konkrete Hinweise auf das Vorliegen einer
Radikul
o
pathie
gehen aus den genannten Berichten nicht hervor. Aus w
irbelsäulen-chirurgischer Sicht wurde denn auch bloss eventuell eine neurologische Abklärung in Betracht gezogen
(Urk. 7/102/7)
,
wobei nicht aktenkundig ist, dass eine solche in der Folge je stattgefunden hat.
Es ist demnach nicht ersicht
lich, inwiefern die vom
A._
(
zusätzlich
)
erhobenen Befunde
im Bereich der LWS
dem durch die
Z._
-Gutachter erstellten Belastungsprofil entgegenstehen respektive
in
wiefern sie
eine weitergehende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers haben sollten.
4.
3.2
D
ie
weiteren den Berichten der
A._
sowie
B._
zu entnehmenden und vom
Z._
nicht gestellten Diagnosen
deuten ebenfalls nicht auf eine die
gutachterlich attestierte
Arbeitsfähigkeit schmä
lernde Veränderung des Gesundheitszustandes hin.
So
diagnostizierten die Ärzte des
A._
zwar eine geringe linksbetonte
Coxarthrose
.
D
en Akten ist jedoch nicht zu ent
nehmen, dass beim
A._
ein neuerlicher
bild
gebender
Untersuch stattgefunden hätte.
Vielmehr bezogen
sie sich auf ein vor dem
Z._
-Gutachten durchgeführtes
Rx
/MRI/CT vom 2
3.
Juni 200
5
(
Urk.
7/102/4). Ein
Vergleich der
klinischen
Befunde im Bereich der linken Hüfte
ergibt
k
eine wesentliche Veränderung im Vergleich zum Zeitpunkt des
Z._
-Gutachtens (vgl.
Urk.
7/66/18 und
Urk.
7
/102/6)
.
Die
Z._
-Gutachter stellten sodann
bereits
anhand der
im Oktober 2007
neu angefertigten Bilder leichte degenerative Veränderungen im linken Hüftbereich fest
(
Urk.
9/66/21-22).
Hinsichtlich
der genannten Unterflächenläsion des medialen Meniskus rechts wurde nicht angeführt, dies führe zu einer Einschränkung der Arbeitsfä
higkeit. Vielmehr stellten auch die Ärzte des
A._
weder eindeutig positive Meniskuszeichen noch einen
Kniege
lenkserguss
oder eine relevante Konturverdickung fest (
Urk.
7/102/6). Die Knie
gelenke wurden sodann bei der Belastbark
eit als nicht limitierend bezeichnet (
Urk.
7/102/7).
Auch bezüglich des genannten Fersensporns wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei davon nicht derart geplagt, dass Infiltrationen indi
ziert wären
(
Urk.
7/102/7).
Zur diagnostizierten Adipositas ist zu bemerken, dass eine solche
grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität
begründet
, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Aus
wirkung von solchen Schäden ist
; wofür vorliegend keine Anhaltspunkte bestehen.
D
er Tinnitus
war
bereits anlässlich der
Z._
-Begutach
tung bekannt und als sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkend beurteilt worden (vgl.
Urk.
7/656/11).
4.
4
Der Beschwerdeführer machte somit n
icht glaubhaft, dass es nach den
Verfügun
g
en
vom
2
4.
Januar 2008
(
Urk.
7/78
)
bis zum Erlass der angefochte
nen Verfügung vom 1
2.
Juni 2015 (
Urk.
2)
zu einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustands gekommen ist. Die Beschwerdegegnerin ist demnach zu Recht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen
, soweit auf sie einzutreten ist
.
5.
Gestützt auf Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr.
6
00.-- festzusetzen und de
m
unterliegenden Beschwerde
führer aufzuerlegen.