# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** cca2b368-6d24-5882-bc6f-99050441f1dc
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
,
Beschwerdeführer
gegen
1.
B._
2.
C._
beide vertreten durch D._ AG,
Beschwerdegegner
betreffend
Rechtsöffnung (Betreibung Nr. 141402)
zieht die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung
:
1. B._ und C._, beide vertreten durch die D._ AG (nachfolgend: Gesuchsteller), ersuchten das Richteramt Dorneck-Thierstein mit Eingabe datiert vom 4. Dezember 2019 in der gegen A._ (nachfolgend: Gesuchsgegner) geführten Betreibung Nr. 141402 des Betreibungsamtes Dorneck um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 8'150.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. August 2019 sowie für die Kosten des Zahlungsbefehls in der Höhe von CHF 73.30.
2. Der Gesuchsgegner hat sich dazu nicht vernehmen lassen.
3. Mit Urteil vom 20. Januar 2020 erteilte der Amtsgerichtspräsident des Richteramts Dorneck-Thierstein den Gesuchstellern für den Betrag von CHF 7'950.00 sowie für die Betreibungskosten im Umfang von CHF 100.55 provisorische Rechtsöffnung und verpflichtete den Gesuchsgegner zur Bezahlung der Gerichtskosten in der Höhe von CHF 300.00.
4. Dagegen erhob der Gesuchsgegner (von nun an: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 27. Januar 2020 (Postaufgabe)  formgerecht Beschwerde an das Obergericht des Kantons Solothurn und verlangte sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens.
5. Da sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, kann sie ohne Einholung einer Gesuchsantwort abgewiesen werden (Art. 322 der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO, SR 272]).
6. Mit der Beschwerde kann nur die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Im Beschwerdeverfahren gilt das Rügeprinzip, d.h. die Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet (vgl. Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt in: Thomas Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2016, Art. 321 ZPO N 15).
7. Nach Art. 82 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) kann ein Gläubiger die provisorische Rechtsöffnung verlangen, wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht. Der Richter spricht die provisorische Rechtsöffnung aus, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft macht. Im Rahmen der «Basler Rechtsöffnungspraxis» berechtigt sodann auch der unterzeichnete Mietvertrag zur provisorischen Rechtsöffnung für die darin festgelegten und fälligen Mietzinsen und die bezifferten Nebenkosten (Daniel Staehelin, in: Staehelin et al. [Hrsg.], Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, Basel 2010, Art. 82 SchKG N 99 und N 114).
8. Nachdem sich der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht hat vernehmen lassen, rügt er vor Obergericht sinngemäss die unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Im Wesentlichen macht er geltend, dass er den fraglichen Mietvertrag für die E._ AG in Liquidation abgeschlossen habe und er erst seit dem 28. November 2018 als einziger Delegierter des Verwaltungsrats im Handelsregister eingetragen sei. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sei die E._ AG in Liquidation «kerngesund» gewesen. Sodann sei im vorinstanzlichen Urteil nicht begründet, weshalb im genannten Mietvertrag nicht die E._ AG in Liquidation verpflichtet worden sei. Er sei niemals Mieter dieser Wohnung gewesen.
9. Aus den vorinstanzlichen Erwägungen geht zusammenfassend hervor, dass der ins Recht gelegte Mietvertrag über eine 31⁄2 Zimmerwohnung an der [...], in [...], einen provisorischen Rechtsöffnungstitel darstelle. Dem Handelsregisterauszug der E._ AG in Liquidation sei klar zu entnehmen, dass nach sämtlichen Mutationen der Beschwerdeführer seit dem 1. Juli 2017 bzw. 10. Juli 2017 als einziger Delegierter des Veraltungsrates mit Kollektivunterschrift zu zweien in der Gesellschaft eingetragen sei und er folglich mit Wissen um die Handlungsunfähigkeit der E._ AG in Liquidation den Mietvertrag am 27. April 2018 bzw. 4. Mai 2018 alleine unterzeichnet und sich damit als Privatperson verpflichtet habe.
10. A._ geht in seiner Beschwerde nicht auf die Erwägungen des Vorderrichters und damit auf die fehlende zweite Unterschrift auf dem Mietvertrag ein. Er äussert sich lediglich dahingehend, dass er nie Mieter der besagten Wohnung war und beschränkt sich darauf, der Folgerung des Vorderrichters zu widersprechen. Dies genügt den Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde nicht. Gemäss Handelsregisterauszug der E._ AG in Liquidation ist bzw. war der Beschwerdeführer zu keiner Zeit einzelzeichnungsberechtigt. Er konnte somit als einziger Delegierter des Verwaltungsrates die E._ AG in Liquidation im besagten Mietvertrag durch seine Unterschrift allein nicht rechtsgültig verpflichten. Sodann macht er auch keine anderweitige Ermächtigung zum Abschluss des Mietvertrags namens und im Auftrag der E._ AG in Liquidation geltend. Im Ergebnis vermag der Beschwerdeführer damit nicht ansatzweise Einwendungen glaubhaft zu machen, welche die Schuldanerkennung entkräften würden. Aufgrund dessen erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen.
11. Nach dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens hat der Beschwerdeführer dessen Kosten in der Höhe von CHF 300.00 zu bezahlen.
Demnach wird
erkannt
:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
A._ hat die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens von CHF 300.00 zu bezahlen.

## Considerations