# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 222e3406-777f-4c57-b5fe-c0406b517c81
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._ (ehemals X._), geboren am _1972, und Y._, geboren am _1963, heirateten am 22. Oktober 1993 vor dem Zivilstandsamt O.1_. Aus ihrer Ehe gingen die vier gemeinsamen Kinder A._ und B._, beide geboren am _1999, C._, geboren am _2000, sowie D._, geboren am _2008, hervor.
B. Nachdem sich X._ und Y._ am 28. März 2012 trennten, reichte der Rechtsvertreter des Ehemannes, Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti, am 25. April 2012 beim Bezirksgerichtspräsidenten Landquart ein Gesuch um superprovisorischen Erlass von Eheschutzmassnahmen ein. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde in Bezug auf die Obhuts- und Besuchsrechtsregelung am 28. September 2012 ein Gutachten durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie (kjp) Graubünden erstattet. Mit Eheschutzentscheid vom 20. November 2012 wurde das vormalige eheliche Wohnhaus in O.2_ der Ehefrau und den Kindern zur alleinigen Benutzung zugewiesen und die Kinder, wie im Gutachten empfohlen, unter die Obhut der Mutter gestellt. Dem Vater wurde – ebenfalls gestützt auf die Empfehlung des Gutachtens – ein Besuchsrecht für jedes zweite Wochenende von Freitagabend 18 Uhr bis Sonntagabend 18 Uhr sowie drei Wochen Ferien pro Jahr eingeräumt. Gleichzeitig wurde eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB zur Überwachung des persönlichen Verkehrs errichtet. Y._ wurde zudem verpflichtet, an den Unterhalt seiner Ehefrau und der Kinder insgesamt einen monatlichen Betrag von CHF 4‘500.-- (inkl. Kinder- und Ausbildungszulagen) zu bezahlen.
C. Hiergegen erhob X._ am 14. Dezember 2012 Berufung an das Kantonsgericht von Graubünden, wobei sie insbesondere einen monatlichen Unterhaltsbeitrag für sich und die Kinder von insgesamt CHF 4‘400.-- zuzüglich Kinder- und Ausbildungszulagen verlangte. Im Rahmen des am 31. Januar 2013 gerichtlich abgeschlossenen Vergleichs konnten sich die Parteien, basierend auf einem Nettolohn von Y._ von CHF 7‘090.--, alsdann auf einen monatlichen Unterhaltsbetrag von gesamthaft CHF 4‘650.-- (je CHF 800.-- pro Kind, je CHF 220.-- Kinder-/Ausbildungszulage pro Kind sowie einen Betrag von CHF 570.-- für die Ehefrau) einigen.
D. Trotz der Empfehlung im Gutachten der kjp Graubünden und der Anordnung des Eheschutzrichters pflegten die drei Töchter in der Folge im Gegensatz zu D._ keine Besuchskontakte zum Vater. Am 29. Oktober 2013
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erstattete Dr. med. E._ aufgrund von Aussagen der Kindsmutter eine Gefährdungsmeldung hinsichtlich D._, worauf der Bezirksgerichtspräsident Landquart erneut ein Gutachten bei der kjp Graubünden in Auftrag gab.
E. Die Parteien unterzeichneten bereits am 13. bzw. 16. November 2012 ein gemeinsames Scheidungsbegehren mit dem Antrag, die Beurteilung der Nebenfolgen dem Bezirksgericht Landquart zu überlassen, soweit sie sich darüber nicht einigen könnten. Der Ehemann zog sein am 14. Juni 2013 gestelltes Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen betreffend Reduktion der Unterhaltsbeiträge anlässlich der Hauptverhandlung vom 24. Oktober 2013 wieder zurück, womit das entsprechende Verfahren abgeschrieben werden konnte. Anschliessend konnte weder im Rahmen der gemeinsamen Scheidungsanhörung noch in den Vergleichsverhandlungen zwischen den Parteien eine Einigung herbeigeführt werden, so dass der Bezirksgerichtspräsident mit Verfügung vom 28. Oktober 2013 die kontradiktorische Fortsetzung des Scheidungsverfahrens anordnete, der Ehefrau die Klägerrolle zuwies und ihr eine Frist zur Stellung und Begründung ihrer Rechtsbegehren ansetzte. Mit Eingabe vom 6. Dezember 2013 liess diese was folgt beantragen:
„1. Die Ehe sei zu scheiden.
2. Die aus der Ehe der Parteien hervorgegangenen Kinder:
- A._, geb. _1999
- B._, geb. _1999
- C._, geb. _2000
- D._, geb. _2008
seien unter die alleinige elterliche Sorge und Obhut der Mutter zu stellen.
3. Der Vater sei zu verpflichten, an den Unterhalt der Kinder einen monatlichen, monatlich im Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von je CHF 800.00, zuzüglich der vertraglichen und gesetzlichen Kinderzulagen zu bezahlen.
4. Der Ehemann sei zu verpflichten, der Ehefrau einen nachehelichen Unterhaltsbeitrag in Höhe von CHF 570.00 zu bezahlen, und zwar bis Ende November 2024.
Im Sinne von Art. 129 Abs. 3 ZGB sei festzuhalten, dass keine zur Deckung des gebührenden Unterhalts ausreichende Rente festgesetzt werden kann und dass die Unterdeckung CHF 2‘000.00 beträgt.
5. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3 und 4 seien zu indexieren.
6. Die Arbeitgeberin des Ehemannes, zurzeit die Firma F._ AG, sei gerichtlich anzuweisen, vom Lohn von Y._ die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3 und 4, zuzüglich der Ausbildungs- und Kinderzulagen, in
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Abzug zu bringen und diesen Betrag direkt auf das Konto von X._ bei der Bank._, Konto Nr. _, zu überweisen.
7. Die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der Pensionskassen seien hälftig aufzuteilen.
8. Güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss Gesetz, wobei das [im] Miteigentum an Parzelle _ und _, Gemeinde O.2_, aufzuheben und in das Alleineigentum der Ehefrau zu übertragen sei.
9. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.“
F. Mit Klageantwort vom 4. Februar 2014 liess der Ehemann seinerseits die folgenden Anträge stellen:
„1. Die Ehe der Parteien sei zu scheiden.
2. Die aus der Ehe der Parteien hervorgegangenen Kinder, nämlich
- A._, geb. _1999
- B._, geb. _1999
- C._, geb. _2000, und
- D._, geb. _2008,
seien unter die alleinige elterliche Sorge und Obhut der Kindsmutter zu stellen.
3. Dem Kindsvater sei ein gerichtsübliches Besuchs- und Ferienrecht, mindestens jedoch das von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden empfohlene Besuchs- und Ferienrecht, einzuräumen. Zur Gewährleistung des Besuchs- und Ferienrechts sei die mit Entscheid des Bezirksgerichtes Landquart vom 20. November 2012 (Proz. Nr. 135-2012-143) angeordnete Beistandschaft aufrecht zu erhalten.
4. Ziff. I./3 des Rechtsbegehrens der Klägerin sei gutzuheissen und der Kindsvater sei zu verpflichten, an den Unterhalt der Kinder pränumerando auf den ersten eines jeden Monats einen Unterhaltsbeitrag von CHF 800.00 je Kind, insgesamt CHF 3‘200.00, zuzüglich der vertraglichen und/oder gesetzlichen Kinderzulagen, zu bezahlen.
5. Auf die Zusprechung von nachehelichem Unterhalt sei zu verzichten und mithin sei der Unterhaltsanspruch der Ehefrau aufzuheben.
Eventualiter sei der Ehemann zu verpflichten, der Ehefrau pränumerando auf den ersten eines jeden Monats einen Unterhaltsbeitrag von CHF 250.00 bis zum 31. Dezember 2018 zu bezahlen.
Subeventualiter sei der Unterhaltsanspruch der Ehefrau bis auf weiteres zu sistieren.
6. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3/4 [recte: Ziff. 4/5] seien zu indexieren.
7. Die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der Pensionskassen seien hälftig aufzuteilen, wobei der BVG-Vorbezug des Ehemannes bei der Berechnung der Austrittsleistung nur insoweit
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zu berücksichtigen sei, als dieser in die Pensionskasse des Ehemannes zurückbezahlt wird.
8. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung nach Gesetz vorzunehmen, wobei die Ehefrau insbesondere zu verpflichten sei, sich an den ehelichen Schulden in Höhe von über CHF 40‘000.00 zur Hälfte, d.h. mit CHF 20‘000.00, zu beteiligen.
9. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. 8% MwSt.) zu Lasten der Ehefrau.“
G. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels ergänzten die Parteien ihre Anträge mit Replik vom 7. April 2014 bzw. Duplik vom 13. Mai 2014 wie folgt:
Anträge Replik
„1. Unverändert gemäss Klage (ausser Ziff. 8).
2. Ziff. 8 lautet neu wie folgt:
Güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss Gesetz.
3. Die darüber hinausgehenden Anträge des Beklagten seien abzuweisen.“
Anträge Duplik
„1. Unverändert gemäss Klageantwort vom 4. Februar 2014 (ausser Ziff. 2/6/8).
2. Ziff. 2 neu:
Die aus der Ehe der Parteien hervorgegangenen Kinder, nämlich
- A._, geb. _1999
- B._, geb. _1999
- C._, geb. _2000, und
- D._, geb. _2008,
seien unter Obhut der Kindsmutter zu stellen, wobei den Kindseltern die elterliche Sorge gemeinsam zuzuteilen sei.
3. Ziff. 8 neu:
Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss Gesetz vorzunehmen, wobei die Ehefrau insbesondere zu verpflichten sei, sich an den ehelichen Schulden in Höhe von über CHF 40‘000.00 zur Hälfte, d.h. mit CHF 20‘000.00, zu beteiligen und dementsprechend sei die Bank._, O.3_, anzuweisen, den Betrag in der Höhe von CHF 20‘000.00 nach Eingang der Zahlung im Zusammenhang mit dem Verkauf der ehelichen Liegenschaft (Käuferschaft F._ und G._) vom Konto mit der IBAN-Nr. _, lautend auf X._, auf das Konto der Bank._ mit der IBAN-Nr. _, lautend auf Y._, zu überweisen.
4. Formelle Korrektur von Ziff. 6:
Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 4, eventualiter gemäss Ziff. 5, seien zu indexieren.“
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H. Mit Eingabe vom 2. Juni 2014 nahm die Ehefrau zur neu beantragten gemeinsamen elterlichen Sorge sowie zum Verkauf der ehelichen Liegenschaft Stellung.
I. Zwischenzeitlich erstattete die kjp Graubünden am 20. Januar 2014 das zweite Gutachten (vgl. vorstehend D.). Der Bezirksgerichtspräsident Landquart folgte daraufhin der ausgesprochenen Empfehlung im Gutachten und änderte mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 8. April 2014 den getroffenen Eheschutzentscheid vom 20. November 2012 dahingehend ab, dass dem Vater das Recht eingeräumt werde, seinen Sohn D._ an jedem zweiten Wochenende zwei Tage ohne Übernachtung zu sich auf Besuch zu nehmen. Auf die Einräumung eines Ferienrechts für D._ werde verzichtet.
J. Nach Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung erkannte das Bezirksgericht Landquart mit Entscheid vom 5. November 2014, mitgeteilt am 8. Dezember 2014, wie folgt:
„1. Die zwischen X._ und Y._ am 22. Oktober 1993 vor dem Zivilstandsamt O.1_ geschlossenen Ehe wird auf beidseitigen Antrag hin gerichtlich geschieden.
2. Die aus der Ehe hervorgegangenen Kinder A._ [recte: A._], geboren _1999, B._, geboren _1999, C._, geboren _2000, und D._, geboren _2008, werden unter der gemeinsamen elterlichen Sorge beider Elternteile belassen. Der Wohnsitz der vier Kinder befindet sich am Wohnsitz der Mutter, welcher auch die Obhut übertragen wird.
3.a) Y._ wird für die Zeit bis Ende Juli 2015 für berechtigt erklärt, seinen Sohn D._ an jedem zweiten Wochenende zwei Tage ohne Übernachtung, d.h. jeweils von Samstagmorgen, 08.00 Uhr, bis Samstagabend, 18.00 Uhr, und von Sonntagmorgen, 10.00 Uhr, bis Sonntagabend, 18.00 Uhr, zu sich auf Besuch zu nehmen.
b) Ab 1. August 2015 ist Y._ berechtigt, seinen Sohn D._ an jedem zweiten Wochenende durchgehend von Samstag 08.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen, also inklusive Übernachtungen.
c) Ab 1. Januar 2016 ist Y._ zusätzlich berechtigt, mit seinem Sohn D._ drei Wochen Ferien pro Jahr zu verbringen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird auf die Einräumung eines Ferienrechts verzichtet.
d) Bezüglich der drei Tochter [recte:Töchter] A._ [recte: A._], B._ und C._ steht dem Vater grundsätzlich ein Besuchs- und Ferienrecht zu. Von dessen konkreter Ausgestaltung und  Durchsetzung wird im Sinne der Erwägungen abgesehen.
4. Die im Eheschutzentscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Landquart vom 20. November 2012, mitgeteilt am 6. Dezember 2012, zur Gewährleistung des Besuchs- und Ferienrechts errichtete
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Beistandschaft gemäss Art. 308 ZGB wird beibehalten. Der Beistand bzw. die Beiständin bleibt dabei weiterhin mit der Aufgabe betraut, den persönlichen Verkehr in dem Sinne zu überwachen, dass der Vater sein Besuchs- und Ferienrecht auch tatsächlich ausüben kann.
5. Y._ wird gerichtlich verpflichtet, an den Unterhalt seiner vier Kinder im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats einen monatlichen Beitrag von je CHF 800.00 [pro Monat] zu bezahlen. Die gesetzlichen und/oder vertraglichen Kinderzulagen sind zusätzlich zu erbringen, soweit diese von ihm bezogen werden. Diese Unterhaltspflicht dauert bis zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung des jeweiligen Kindes, mindestens jedoch bis zu dessen Volljährigkeit. Bezüglich ausserordentlicher Kosten für die Kinder wird auf die Bestimmung von Art. 286 Abs. 3 ZGB verwiesen.
6.a) Y._ wird gerichtlich verpflichtet, an X._ ab Rechtskraft des vorliegenden Scheidungsurteils im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats einen nachehelichen Unterhaltsbeitrag in Höhe von CHF 570.00 pro Monat zu bezahlen. Es wird im Sinne von Art. 129 Abs. 3 ZGB festgehalten, dass keine zur Deckung des gebührenden Unterhalts ausreichende Rente festgesetzt werden kann.
b) Dauert das Konkubinat zwischen X._ und H._ am 1. Dezember 2018 weiterhin an, erlischt die unter vorstehender lit. a festgelegte Zahlungsverpflichtung von Y._ ab diesem Zeitpunkt und es besteht in diesem Fall ab dann auch keine Unterdeckung im Sinne von Art. 129 Abs. 3 ZGB mehr.
c) Ab 1. Dezember 2024 erlischt die Verpflichtung von Y._ zur Leistung von nachehelichem Unterhalt an X._ [recte: X._] unabhängig vom Bestand eines Konkubinats von X._ vollständig und definitiv und es besteht ab diesem Zeitpunkt auch keine Unterdeckung mehr im Sinne von Art. 129 ZGB.
7. Die Kinderunterhaltsbeiträge wie auch die nachehelichen Unterhaltsbeiträge gemäss den vorstehenden Ziffern 5 und 6 basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte, Stand Rechtskraft des Scheidungsurteils). Sie sind jährlich auf den 01. Januar, erstmals auf den 01. Januar 2016, dem Indexstand per November des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung des Unterhaltsbeitrages erfolgt grundsätzlich nach folgender Formel:
Neuer Unterhaltsbeitrag = ursprünglicher Unterhaltsbeitrag x neuer Index Basisindex
Der jeweils gültige Indexstand ist im Internet auf www.bfs.admin.ch abrufbar.
8. Die Arbeitgeberin von Y._, Firma F._ AG wird gerichtlich angewiesen, vom Lohn von Y._ CHF 4‘650.00 in Abzug zu bringen und diesen Betrag direkt auf das Konto von X._ bei der Bank._, Konto Nr. _ zu überweisen. Eine gerichtliche Anpassung bei Erhöhung der Kinder- bzw. Ausbildungszulagen bzw. bei Wegfall einzelner Unterhaltsbeiträge bzw. des nachehelichen Unterhalts bleibt vorbehalten.
Die Firma F._ AG wird darauf hingewiesen, dass der oben erwähnte Betrag rechtsgültig und mit befreiender Wirkung nur an
http://www.bfs.admin.ch
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X._ überwiesen werden kann. Bei Nichtbefolgung dieser richterlichen Anordnung besteht das Risiko einer Doppelzahlung.
9. X._ wird gerichtlich verpflichtet, Y._ aus Güterrecht insgesamt CHF 13‘330.45 zu bezahlen. Dieser Betrag ist zu tilgen, indem sie ihm gegen Vorlage geeigneter Nachweise über die vollständige Bezahlung der einzelnen Schuldpositionen jeweils umgehend die Hälfte dieser Schuldpositionen zu vergüten hat. Nach der vollständigen Bezahlung der CHF 13‘330.45 sind die Parteien güterrechtlich per Saldo aller gegenseitigen Ansprüche auseinandergesetzt.
10. Die I._ wird gerichtlich angewiesen, zulasten des Guthabens von Y._ die Hälfte der während der Dauer der Ehe gehäuften Austrittsleistung, somit CHF 85‘925.00, an die Vorsorgeeinrichtung der Ehefrau, nämlich die J._ (Bankverbindung _, IBAN _, Konto Nr. _), zugunsten von X._ zu überweisen.
11. Die Kosten des Verfahrens vor Bezirksgericht Landquart in Höhe von CHF 7‘500.00 werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und unter Vorbehalt des Rückforderungsrechts gemäss Art. 123 ZPO auf die Gerichtskasse genommen. Die ausseramtlichen Entschädigungen werden wettgeschlagen.
Infolge der Bewilligungen zur unentgeltlichen Rechtspflege mit Rechtsbeistand werden die Parteianwälte wie folgt entschädigt:
Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti wird zulasten der Gerichtskasse eine Entschädigung von CHF 5‘784.50 ausgerichtet.
Rechtsanwalt lic. iur. et oec. Pius Fryberg wird zulasten der Gerichtskasse die gleiche Entschädigung von CHF 5‘784.50 ausgerichtet.
Die Parteien werden bezüglich der Gerichts- und Anwaltskosten auf die Bestimmung von Art. 123 ZPO mit folgendem Wortlaut hingewiesen:
(Wortlaut von Art. 123 ZPO)

## Considerations