# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 02166266-fd5e-487b-b880-77890585afcb
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

I. Sachverhalt
A. Am 5. Januar 2006 unterzeichneten die F. sowie A. zwei Hypothekarverträge in der Höhe von je Fr. 1'200.000.-. Als Vertragslaufzeit für die Festhypothek wurde eine Dauer vom 13. Januar 2006 bis zum 13. Januar 2014 festgesetzt. Für den „Libor-Kreditvertrag“ wurde keine bestimmte Vertragslaufzeit vereinbart.
B. Am 8. Februar 2006 errichtete das Grundbuchamt Oberengadin einen Inhaber-Schuldbrief über eine Pfandsumme in der Höhe von Fr. 2’400'000.-. Bei dem belasteten Grundstück handelt es sich um das Stockwerkeigentum Nr. S54773, 339/1000 Miteigentum am Grundstück Nr. 2365, 6-Zimmerwohnung Nr. 1 im Erdgeschoss, mit 2 Kellerabteilen Nr. 1 und Waschküche Nr. 1 im Untergeschoss als Nebenraum, Haus A, welches im Eigentum von A. stand. Das Eigentum am Schuldbrief wurde mit Sicherungsübereignung vom 5. Januar 2006 zur Sicherung der Forderungen aus den Hypothekarverträgen an die F. übertragen.
C. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 2. Mai 2008 verkaufte A. seinen Stockwerkeigentumsanteil (Nr. S54773) an die B.. Die Eigentumsübertragung fand mit Eintrag in das Grundbuch am 9. Mai 2008 statt.
D. Mit Schreiben vom 14. April 2009 kündigte die F. A. sämtlich auf ihn lautenden Hypotheken, so unter anderem auch die am 5. Januar 2006 geschlossenen Hypothekarverträge, auf den 28. Juli 2009. Im selbigen Schreiben wurde auch die Schuldbriefforderung gekündigt.
E. Mit dem am 1. März 2010 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 2104606 wurde A. aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 2’388'000.- zu begleichen. Als Forderungsgrund wurde die Forderung aus dem gemäss Vereinbarung vom 5. Januar 2006 sicherungsübereigneten Inhaberschuldbrief vom 8. Februar 2006 über Fr. 2’400'000.- genannt, wobei sich der Umfang der fälligen Sicherungsforderung aus den Hypothekarverträgen vom 5. Januar 2006 ergebe. Auf dem Zahlungsbefehl ebenfalls genannt wird ein allfälliger Dritteigentümer des Pfandes, nämlich die B.. Dem Rechtsvertreter der Schuldner wurden am 2. März 2010 zwei Zahlungsbefehle zugestellt. Dieser erhob gleichentags Rechtsvorschlag.
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F. Mit Schreiben vom 12. März 2010 gelangte die F. an das Bezirksgericht Maloja und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
G. A. und die B. machten von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, keinen Gebrauch. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 29. April 2010 nahmen die Vertreter der F., Dr. C. und D., sowie Dr. iur. Guido Lazzarini als Rechtsvertreter von A. und der B., teil.
H. Das Bezirksgerichtspräsidium Maloja verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 29. April 2010, mitgeteilt am 20. Mai 2010, wie folgt:
„1.Das Gesuch wird gutgeheissen und es wird der Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. 2104606 des Betreibungsamtes Oberengadin (Zahlungsbefehl vom 1. März 2010) für den Betrag von CHF 2’388'000.- die provisorische Rechtsöffnung erteilt.
Der Gesuchstellerin wird für das Pfandrecht über CHF 2’400'000.-, lastend auf Stockwerkeigentum Nr. S54773, 339/1000 Miteigentum an Grundstück Nr. 2365, mit Sonderrecht an der 6-Zimmerwohnung Nr. 1 im Erdgeschoss, 2 Kellerabteile Nr. 1 und Waschküche Nr. 1 im Untergeschoss als Nebenräume, Haus A, provisorische Rechtsöffnung erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 500.00 gehen zulasten der Gesuchsgegner. Sie werden bei der Gesuchstellerin unter Regresserteilung auf die Gesuchsgegner erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-5978-5 des Bezirksgerichtes Maloja zu überweisen.
Ausseramtlich haben die Gesuchsgegner die Gesuchstellerin für ihre Umtriebe mit Fr. 500.00 zu entschädigen.

## Considerations