# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a883e380-d433-4ae6-8703-70376171fc29
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. X._ (geb. 1957) ist verheiratet mit Y._ (geb. 1961). Das Ehepaar hat drei inzwischen
erwachsene Söhne. Im Jahr 2008 zog Y._ mit den Söhnen vom Ausland her in die
Schweiz und nahm in A._/BE Wohnsitz. Im Jahr 2009 wies sie die Gemeindebehörden
an, ihren Status auf "getrennt" abzuändern. Danach verlegte sie ihren Wohnsitz
zunächst in den Kanton Aargau und bezog schliesslich per 22. Oktober 2012 eine 5 1⁄2-
Zimmerwohnung an der B._-Strasse in C._, wo sie seither mit ihrem jüngsten Sohn
lebt. Am 8. Februar 2017 sprach der Jugenddienst der Kantonspolizei – aus vorliegend
nicht bekannten und nicht weiter interessierenden Gründen – in der Wohnung der
Familie X._ und Y._ vor. Mit Meldung vom 13. März 2017 teilte die Kantonspolizei
dem Steueramt mit, alles in der Wohnung habe darauf hingedeutet, dass dort nicht nur
Y._ und ihr Sohn wohnten, sondern auch X._; es bestehe daher der Verdacht, dass
Letzterer Steuern hinterziehe.
B. Bereits am 16. Oktober 2012 hatte die Abteilung Strafsachen und Untersuchungen
(ASU) der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) gestützt auf entsprechende
Hinweise der Steuerverwaltung des Kantons Bern eine Voruntersuchung gegen X._
und Y._ eröffnet. Es bestand der Verdacht, das Ehepaar erziele mit seinen
Gesellschaften in der Schweiz Einkommen, ohne diese zu deklarieren bzw. zu
versteuern. Dabei handle es sich im Wesentlichen um Gesellschaften der M._-Gruppe,
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die von X._ angeblich von D._/GB aus geleitet würden. Im Bericht vom 31. Mai 2016
riet die ASU von einer weitergehenden Untersuchung ab. Zwar gebe es etliche
Anhaltspunkte, die auf eine Steuerhinterziehung hindeuteten, jedoch liessen sich diese
aufgrund der nur wenigen Hinweise nicht als schwere Steuerhinterziehung zuordnen.
Es falle insbesondere der fehlende Wohnsitz von X._ auf. Aufgrund der vorliegenden
Untersuchungsergebnisse könne dieser aber ohne besondere
Untersuchungsmassnahmen "an die aktuelle Adresse der Ehefrau Y._ an der B._-
Strasse in C._ verfügt werden".
C. Mit Verfügung vom 11. Mai bzw. 19. Juni 2017 stellte das kantonale Steueramt fest,
dass sich das Hauptsteuerdomizil von X._ ab der Steuerperiode 2012 in C._ befinde
und er seither dort unbeschränkt steuerpflichtig sei. Das kantonale Steueramt wies die
gegen diese Feststellungsverfügung erhobene Einsprache mit Entscheid vom
30. Januar 2018 ab. Dagegen erhob X._ Rekurs bei der
Verwaltungsrekurskommission, welche mit Entscheid vom 20. November 2018 das
Rechtsmittel ebenfalls abwies.
D. X._ (Beschwerdeführer) erhob gegen den am 22. November 2018 versandten
Entscheid der Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) vom 20. November 2018 mit
Eingabe vom 21. Dezember 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er beantragt,
unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei der angefochtene Entscheid aufzuheben
und die rückwirkende Festsetzung des steuerrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz
bzw. in C._ für die Jahre 2012 bis 2017 zu annullieren.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 1. Februar 2019 die Abweisung

## Considerations

der Beschwerde und verwies zur Begründung auf die Erwägungen im angefochtenen
Entscheid. Am 11. Februar 2019 verzichtete das kantonale Steueramt
(Beschwerdegegner) auf eine Vernehmlassung und beantragte Abweisung der
Beschwerde.
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten und die Akten wird, soweit wesentlich,
in den Erwägungen eingegangen.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. (...)
2. Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene formelle Rügen. Soweit sich diese
ohnehin nicht als haltlos erweisen, sind sie unbegründet.
2.1. Einsprachebehörde ist dieselbe Behörde, die bereits die Veranlagung
vorgenommen hat, nämlich die Veranlagungsbehörde. Das Gesetz verlangt nicht, dass
dieselbe Person wie im Veranlagungsverfahren die Einsprache zu behandeln hat,
schliesst es dementsprechend aber auch nicht aus (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N 7 f. zu Art. 132 DBG; Zigerlig/Oertli/
Hofmann, Das st. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, S. 404). Die Behandlung durch
dieselbe Behörde oder Person stellt vielmehr ein Wesensmerkmal der Einsprache dar.
Dass vorliegend derselbe Steuerkommissär sowohl die Feststellungsverfügung
vorgenommen als auch über die Einsprache entschieden hat, ist somit nicht zu
beanstanden.
2.2. Ist die Steuerpflicht als solche streitig, kann bzw. muss hierüber in einer
Feststellungsverfügung entschieden werden, die als selbständiger Vorentscheid
weiterziehbar ist (Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., S. 399). Der Beschwerdeführer
bestreitet offensichtlich eine Steuerpflicht in der Schweiz, weshalb der
Beschwerdegegner gehalten war, eine Feststellungsverfügung zu erlassen, anstelle das
ordentliche Veranlagungsverfahren durchzulaufen. Der Beschwerdeführer konnte sich
zudem sowohl im Einsprache- als auch Rekursverfahren umfassend zu den Gründen,
weshalb der Beschwerdegegner eine Steuerpflicht in der Schweiz bejaht, äussern. Die
Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs stösst folglich ins Leere.
2.3. Der Beschwerdeführer stellt sich schliesslich die Frage, wie unvoreingenommen
die Vorinstanz entschieden habe. Soweit er damit eine Befangenheit der Vorinstanz
geltend machen möchte, legt er nicht näher dar, inwiefern eine solche gegeben sein
sollte. Auf die entsprechende Rüge ist deshalb nicht weiter einzugehen.
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3. Streitig ist, ob der Beschwerdeführer in den Steuerperioden 2012 bis 2017 in der
Schweiz respektive im Kanton St. Gallen beziehungsweise in der Gemeinde C._
unbeschränkt steuerpflichtig ist.
3.1. Die rechtlichen Ausführungen der Vorinstanz zum internationalen Verhältnis sind
korrekt, weshalb – anstelle von Wiederholungen – darauf verwiesen werden kann (vgl.
E. 4b/aa des angefochtenen Entscheids). Demnach ist zunächst nach schweizerischem
Recht zu entscheiden, ob nach dem Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer
(SR 642.11, DBG) die Voraussetzungen einer subjektiven und objektiven Steuerpflicht
des Beschwerdeführers gegeben sind. Erst wenn diese Frage zu bejahen ist, muss in
einem zweiten Schritt geprüft werden, ob die Besteuerungsbefugnis der Schweiz durch
ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) eingeschränkt wird (Richner/ Frei/Kaufmann/
Meuter, a.a.O., N 6 der Vorbemerkungen zu Art. 3-15 DBG).
3.2.
3.2.1. Gemäss Art. 3 Abs. 1 DBG, Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (SR 642.14, StHG)
sowie Art. 13 Abs. 1 StG sind natürliche Personen aufgrund persönlicher Zugehörigkeit
unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder
Aufenthalt in der Schweiz bzw. im Kanton haben. Steuerrechtlicher Wohnsitz in der
Schweiz wird angenommen, wenn sich die steuerpflichtige Person mit der Absicht
dauernden Verbleibens hier aufhält bzw. wenn sich hier der Mittelpunkt ihrer
Lebensinteressen, ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse befindet (Art. 3
Abs. 2 DBG, Art. 3 Abs. 2 StHG, Art. 13 Abs. 2 StG; vgl. auch ASA 63 S. 839 E. 2a;
BGE 125 I 54 E. 2). Der Begriff des steuerrechtlichen Wohnsitzes setzt sich damit aus
einem objektiven, äusseren (Aufenthalt) und einem subjektiven, inneren Element
(Absicht) zusammen (BGer 2C_678/2013, 2C_680/2013 vom 28. April 2014 E. 2.1 mit
Hinweisen).
3.2.2. Der steuerrechtliche Wohnsitz einer Person befindet sich dort, wo faktisch der
Mittelpunkt der Lebensinteressen liegt. Dabei ist von objektiven, äusseren Umständen
auf innere Tatsachen zu schliessen. Gemeinhin kann darüber kein klarer Beweis geführt
werden, sondern es ist aufgrund von Indizien eine Gewichtung vorzunehmen. Hierzu ist
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eine sorgfältige Berücksichtigung sämtlicher Berufs-, Familien- und Lebensumstände
notwendig. Auf die bloss geäusserten Wünsche der steuerpflichtigen Person oder die
gefühlsmässige Bevorzugung eines Ortes kommt es nicht an. Der steuerrechtliche
Wohnsitz ist insofern nicht frei wählbar; eine bloss affektive Bevorzugung des einen
oder anderen Orts fällt nicht ins Gewicht. Gleichermassen spielt das polizeiliche
Domizil, an welchem die Schriften hinterlegt sind oder wo die politischen Rechte
ausgeübt werden, keine entscheidende Rolle: Als äussere Merkmale können sie ein
Indiz für den steuerrechtlichen Wohnsitz bilden, falls auch das übrige Verhalten der
Person dafür spricht. Pflegt eine Person Kontakte zu mehreren Orten, ist für die
Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes darauf abzustellen, zu welchem Ort sie
die stärkeren Beziehungen unterhält. Dabei ist diese Frage jeweils aufgrund der
Gesamtheit der Umstände des Einzelfalls zu beurteilen (BGE 138 II 300 E. 3.3; BGE 132
I 29 E. 4.1; BGE 123 I 289 E. 2a; BGer 2C_510/2016, 2C_511/2016 vom 29. August
2016 E. 2.2; BGer 2C_678/2013, 2C_680/2013 vom 28. April 2014 E. 2.3).
3.2.3. Das Bundesgericht hat weiter in konstanter Praxis ausgeführt, dass für eine
Wohnsitzverlegung ins Ausland nicht genügt, die Verbindungen zum bisherigen
Wohnsitz zu lösen; entscheidend ist vielmehr, dass nach den gesamten Umständen ein
neuer Wohnsitz begründet worden ist. Nicht entscheidend ist, wann sich der
Steuerpflichtige am bisherigen Wohnort abgemeldet oder diesen verlassen hat. Begibt
er sich ins Ausland, so hat er die direkte Bundessteuer zu entrichten, bis er
nachweisbar im Ausland einen neuen Wohnsitz begründet. Eine andere Sichtweise
würde eine zu grosse Missbrauchsgefahr nach sich ziehen (BGE 138 II 300 E. 3.3 mit
zahlreichen Hinweisen).
3.2.4. Die Steuerbehörden haben die den Steuerwohnsitz begründenden
Sachverhaltselemente zwar von Amtes wegen abzuklären (Art. 123 und 130 DBG,
Art. 46 StHG). Die steuerpflichtige Person ist jedoch zur Mitwirkung und namentlich zu
umfassender Auskunftserteilung über die für die Besteuerung massgebenden
Umstände verpflichtet (Art. 123 ff. DBG, Art. 42 StHG). Die Steuerbehörde hat
demnach den steuerrechtlichen Wohnsitz, der die persönliche steuerrechtliche
Zugehörigkeit begründet, als Voraussetzung der Besteuerung nachzuweisen. Der
Hauptbeweis gilt in der Regel als erbracht, wenn der von der Steuerbehörde
angenommene Wohnsitz als sehr wahrscheinlich erscheint. Diesfalls obliegt es der
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steuerpflichtigen Person, den Nachweis für den von ihr behaupteten Lebensmittelpunkt
ausserhalb des Kantons zu erbringen (BGer 2P.186/2004 vom 15. Februar 2005 E. 2.3).
Für die von ihm verfochtene, hinreichend substantiierte Sachdarstellung hat der
Steuerpflichtige sodann von sich aus beweiskräftige Unterlagen einzureichen oder die
Beweismittel wenigstens unter genauer Bezeichnung anzubieten (vgl. RB-ZH 2008 Nr.
74, S. 152).
3.3. Unbestritten ist, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers im Jahr 2008 mit den
Kindern in den Kanton Bern zog. Später verlegte sie den Wohnsitz vorübergehend in
den Kanton Aargau, bevor sie mit dem jüngsten Sohn nach C._ in eine 5 1⁄2-
Zimmerwohnung zog.
3.3.1. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, von seiner Ehefrau tatsächlich
getrennt zu leben, handelt es sich dabei um eine rein subjektive Willensäusserung,
welche durch nichts belegt ist. Im Gegenteil widersprechen sich die Angaben der
Eheleute vielmehr. So erklärte die Ehefrau bereits im Jahr 2009 gegenüber den
Gemeindebehörden, ihr Status sei auf "getrennt" abzuändern. Dagegen teilte der
Steueranwalt der Ehefrau im September 2012 mit, das Ehepaar lebe in rechtlich und
tatsächlich ungetrennter Ehe (vgl. act. 10/6/3/20 S. 5). Schliesslich gab der
Beschwerdeführer gegenüber dem Schweizerischen Generalkonsulat in E._/DE an,
(erst) seit 7. Juli 2014 getrennt zu sein (vgl. act. 10/6/3/13).
Der Beschwerdeführer hält sich dabei unbestrittenermassen regelmässig in der
Wohnung in C._ auf, was gegen die Annahme eines getrennten Wohnsitzes spricht.
Ein weiteres Indiz für einen Wohnsitz am Familienort ist, dass er sich anfangs Juni 2014
in C._ angemeldet hat (vgl. act. 2/8). Gegenüber dem Schweizerischen
Generalkonsulat in E._/DE gab er als letzten Wohnsitz denn auch C._ an (vgl.
act. 10/6/3/13). Schliesslich ist im Personalstammblatt der Schweizerischen
Eidgenossenschaft eine Schweizer Mobiltelefonnummer vermerkt (vgl. act. 10/2/3), was
ebenfalls gegen eine ausländische Wohnsitznahme spricht. Da der Wohnsitz von
Ehegatten sich in der Regel am gleichen Ort befindet (Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O.,
S. 19), besteht in Übereinstimmung mit der Vorinstanz eine natürliche Vermutung, dass
sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers ab dem Jahr 2012 in C._ befand
bzw. dass er ebenfalls am Familienort Wohnsitz habe.
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3.3.2. Wie nachfolgend dargelegt und im vorinstanzlichen Entscheid einlässlich
begründet (vgl. E. 4d und e des angefochtenen Entscheids), sprechen die vorhandenen
Anhaltspunkte gegen die Annahme eines getrennten Wohnsitzes des
Beschwerdeführers in Deutschland bzw. Grossbritannien.
Es trifft zwar zu, dass es sich bei der Wohnung in F._ in Deutschland nicht um eine
von Familie Z._ angebotene Ferienwohnung handelt. Die vom Beschwerdeführer an
der G._-Strasse angemietete Wohnung vermag jedoch noch keinen getrennten
Wohnsitz von seiner Ehefrau zu begründen. Insbesondere fällt auf, dass die Wohnung
nur aus einem Zimmer mit Bad/WC, aber ausdrücklich ohne Küche besteht, sich im
Untergeschoss (UG) befindet und eine Fläche von lediglich 45 m aufweist. Unklar ist
weiter, ob das Zimmer über eine Kochgelegenheit verfügt (vgl. act. 2/1). Schliesslich
lässt sich alleine aus der Korrespondenz an die angegebene deutsche Adresse noch
kein Lebensmittelpunkt in Deutschland herleiten. Im Übrigen kann aus den
eingereichten Stromrechnungen der Verbrauch nicht entnommen werden, wobei die
abgemahnten Beträge von EUR 27 bzw. EUR 36 eher gegen einen häufigen Aufenthalt
in der Einzimmerwohnung in F._/DE sprechen (vgl. act. 2/2). Gemäss eigenen
Angaben meldete sich der Beschwerdeführer schliesslich per 6. Oktober 2016 in
Grossbritannien an. Unter der angegebenen Adresse in H._/GB, an welcher der
Beschwerdeführer angeblich wohnen will, findet sich jedoch hauptsächlich eine
Postfachvermittlung, wobei sich in der Suite 0000 mehrere aktive Firmen – unter
anderem auch diejenige der vom Beschwerdeführer beherrschten Gesellschaft –
befinden. Zudem kann den Details zur Gesellschaft entnommen werden, dass als
(Wohn)- Sitzland ("Country of residence") die Schweiz aufgeführt ist (vgl. https://
opengovuk.com – die Seite entspricht dem schweizerischen zentralen Firmenindex
www.zefix.ch). Weiter ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass aufgrund der den Akten
beiliegenden Fotografien die Liegenschaft nicht für Wohnzwecke geeignet zu sein
scheint (vgl. act. 10/6/3/14). Es wäre für den Beschwerdeführer im Übrigen ein Leichtes
gewesen, die behauptete Anmietung einer Wohnung zu belegen. Dass er keinen
entsprechenden Mietvertrag eingereicht hat, vermag die Zweifel an einem
Briefkastendomizil nicht zu entkräften. Die einzige Verbindung zu H._/GB scheint
damit alleine das Geschäftsdomizil der vom Beschwerdeführer beherrschten
Gesellschaften zu sein. Persönliche Beziehungen zu Grossbritannien oder Deutschland
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legte er dagegen nicht dar. Schliesslich sind die Veranlagungen anderer Kantone nicht
massgebend.
3.4. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erkannte die Vorinstanz im
vorinstanzlichen Entscheid daher zu Recht, der Beschwerdegegner habe den Nachweis
erbracht, dass sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in der Zeit von 2012
bis 2017 in C._ befunden habe. Weiter erkannte die Vorinstanz zu Recht, dass weder
Deutschland noch Grossbritannien offenbar Steuern erhoben hätten. Dass dem
Beschwerdeführer eine deutsche Identifikationsnummer zugeteilt wurde, bedeutet
nicht, dass er zu jenem Zeitpunkt in Deutschland auch steuerlich geführt wurde (vgl.
act. 2/10). Im Übrigen reichte der Beschwerdeführer keine entsprechenden
Steuerbescheide ein. Folglich wird die Steuerbefugnis des Bundes durch die DBA-D
und DBA-GB nicht eingeschränkt. Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer in den
strittigen Steuerperioden 2012 bis 2017 in der Schweiz respektive im Kanton St. Gallen
bzw. in der Gemeinde C._ unbeschränkt steuerpflichtig ist. Die Beschwerde ist
demensprechend abzuweisen.
4. (...)