# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 29382f32-4597-4caf-9e2f-105ea57b8c9a
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2008
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Am 3. Februar 2002 fand im Rahmen des ersten Rennsonntags des A. 2002 auf dem gefrorenen B.-See das Trabrennen GP C. statt. Im Verlauf dieses Rennens kam es zu einem Überholmanöver, infolgedessen D. mit seinem Gefährt gegen die Innenrails gedrängt wurde, wo der Schlitten mit der linken Kufe an einem Pfosten einhängte und gegen einen Pfosten der Abschrankung prallte. Dabei wurde nicht nur D. schwer verletzt, auch das Pferd E. von X. erlitt Schäden. Ausserdem wurden das Geschirr und der Schlitten beschädigt.
B. Mit Verfügung vom 2. Juni 2006 stellte die Staatsanwaltschaft Graubünden die in der Folge eingeleitete Strafuntersuchung ein, zumal weder einem anderen Teilnehmer noch dem Veranstalter des Rennens ein fahrlässiges und damit widerrechtliches Verhalten nachgewiesen werden konnte. Die Beschwerdekammer des Kantonsgerichts von Graubünden bestätigte die Einstellungsverfügung mit Entscheid vom 23. August 2006.
C. Nachdem X. zunächst den Rennverein A. F. und danach die Y. ohne Erfolg betrieben hatte, meldete er die vorliegende Streitsache am 3. Oktober 2006 beim Kreispräsidenten Oberengadin zur Vermittlung an. Gemäss Leitschein stellten die Parteien an der Sühneverhandlung vom 10. November 2006 die folgenden Anträge:
Klägerisches Rechtsbegehren
1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger einen Betrag von Fr. 150'000.-- nebst Verzugszins zu 5% seit dem 03. Februar 2002 zu bezahlen.
2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 2063686 sei zu beseitigen und für die dort genannte Forderung nebst Zins Rechtsöffnung zu erteilen.
3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beklagten, letztere zuzüglich 7.6% MwSt.“
Beklagtisches Rechtsbegehren
1. Die Klage sei abzuweisen.
2. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Klägers.
D. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung unterbreitete X. die Streitsache mit Eingabe vom 3. Januar 2007 dem Bezirksgericht Maloja, wobei er seine Forderung auf Fr. 100'000.-- reduzierte. Die Y. beantragte in ihrer Prozessantwort vom 26. März 2007 die vollumfängliche Abweisung der Klage unter
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gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers. Diesen Antrag begründete sie insbesondere mit dem Eintreten der Verjährung, welche zum Erlöschen der Forderung geführt habe.
E. Nach Erlass einer Beweisverfügung am 11. September 2007 setzte der Bezirksgerichtspräsident Maloja eine Verhandlung über die erhobene Einrede der Verjährung im Sinne von Art. 93 f. ZPO an. Auf Antrag von X. vom 11. Januar 2008 wurde seinem vormaligen Rechtsvertreter Rechtsanwalt lic. iur. Marcus Wiegand am 14. Januar 2008 der Streit verkündet.
F. Mit Urteil vom 6. Februar 2008, mitgeteilt am 18. Februar 2008, erkannte das Bezirksgericht Maloja wie folgt:
„1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 3'500.--, einem Streitwertzuschlag von CHF 1'500.-- und Schreibgebühren von CHF 500.--, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 220.-- werden dem Kläger auferlegt.
3. Der Kläger wird verpflichtet, den Beklagten mit CHF 16'496.60 ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations