# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 80df7147-db91-5895-8809-911c0d5ddc59
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_007
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

dass die Wiedererwägung von Verwaltungsentscheiden, die in Rechtskraft erwachsen sind, demnach nicht beliebig zulässig ist. Sie darf namentlich nicht bloss dazu dienen, rechtskräftige Verwaltungsentscheide immer wieder infrage zu stellen oder die Fristen für die Ergreifung von Rechtsmitteln zu umgehen (BGE 136 II 177 E. 2.1). Ob ein Wiedererwägungsgesuch materiell zu behandeln ist, hängt mithin davon ab, ob sich der Sachverhalt oder bei Dauersachverhalten die Rechtslage in einer Art geändert hat, dass ein anderes Ergebnis ernstlich in Betracht fällt (vgl. u.a. BGE 136 II 177 E. 2.2.1, mit Hinweisen);
dass im Gesuch des Beschwerdeführers vom 21. März 2019 an die Vorinstanz keine  Wiedererwägungsgründe ersichtlich sind, welche ein anderes Ergebnis – nämlich ein Verzicht auf den Sicherungsentzug – ernstlich in Betracht fallen lassen; insbesondere musste ihm aufgrund der Verfügung vom 12. April 2018, welche auf Deutsch verfasst wurde, bewusst sein, dass der Warnungsentzug des Führerausweises spätestens ab dem 12. Oktober 2018 zu vollziehen ist und er daher für die Wahrnehmung des Termins bei der Polizei vom 28. Oktober 2018 keinen  führen darf;
dass es dem Beschwerdeführer offen stand, gegen den am 6. Dezember 2018 ausgesprochenen Sicherungsentzug des Führerausweises (welcher infolge des Führens eines Motorfahrzeuges trotz Entzug des Führerausweises ausgesprochen wurde) ein Rechtsmittel zu erheben, und er von dieser Gelegenheit keinen Gebrauch gemacht hat;
dass damit nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 2. April 2019 auf das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist;
dass ferner Gegenstand des vorliegenden Verfahrens nur die Frage bilden kann, ob die Vorinstanz das Wiedererwägungsgesuch zu Recht nicht anhand genommen hat (vgl. BGE 113 Ia 146 E. 3c; 126 II 377 E. 8; 132 V 74 E. 1.1; 125 V 505 E. 1), und dass demnach der sinngemässe Antrag des Beschwerdeführers, dass auf den Sicherungsentzug zu verzichten sei, über das  hinaus geht und insofern auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann;
Kantonsgericht KG Seite 4 von 4
dass im Ergebnis die Beschwerde (603 2019 65) abzuweisen ist, soweit überhaupt darauf  werden kann, und die angefochtene Verfügung zu bestätigen ist;
dass die Gerichtskosten, die auf CHF 600.- festgelegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet werden, dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 131 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 1991 der  und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [TarifVJ; SGF 150.12]);
dass keine Parteientschädigung geschuldet ist (Art. 137 Abs. 1 VRG);

## Considerations