# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 903dd8ca-c45a-4e0b-b67b-aefa71930579
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. A. reichte mit Schreiben vom 21. Oktober 2020 bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige samt Strafantrag wegen versuchten Mordes, vorsätzlicher Körperverletzung, Gefährdung des Lebens, versuchter Nötigung sowie  an oder Unterstützung einer kriminellen Vereinigung ein (Akten der Bundesanwaltschaft SV.20.1345 [nachfolgend «Akten BA»], Reiter [ «R.»] 1). Seine Strafanzeige richtete sich gegen «unbekannte : Frau und Mann, Identität unbekannt, sowie weitere potenzielle ». A. hielt darin ergänzend fest, bei den Tätern könnte es sich um  eines fremden Staates handeln, wobei andere Täter mit anderen Motiven nicht ausgeschlossen seien. Zusammengefasst machte er in der  geltend, dass am 5. Juni, 26. Juni, 3. Juli, 7. Juli, 22. Juli, 10. August, 17. August und 4. September 2020 an verschiedenen Orten (unter anderem in seinen Geschäftsräumlichkeiten in Y., an seinem Wohnort in Z. und in  Wochenaufenthaltswohnung in Y.) Mikrowellenangriffe gegen ihn und zum Teil auch gegen weitere Personen, namentlich seine Mitarbeiterin B., stattgefunden hätten. Als mutmassliche Angreifer bezeichnete A. einen Mann, der im Hinterhof der C.-Strasse in Y. mit einem Ferrari oder Porsche parkiert habe bzw. weggefahren sei, und eine Frau, die sich D. nenne.  äusserte A. die Vermutung, dass am 8. Oktober 2020 ihn ein Mann mit Schwermetallen kontaminiert haben könnte. Zu seiner Strafanzeige reichte A. unter anderem Arztzeugnisse und Laborergebnisse betreffend ihn und B. sowie ein technisches Gutachten der E. GmbH über die am 22. Juli 2020 gemessenen elektromagnetischen Felder ein (Akten BA, R. 1).
B. Mit Schreiben vom 2. November 2020 übermittelte die Bundesanwaltschaft
der Bundeskriminalpolizei BKP die Strafanzeige von A. Sie hielt darin in  ersten Punkt fest, dass eine erste Prüfung ergeben habe, dass aktuell kein hinreichend konkreter Tatverdacht bestehe, der die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertigen würde. In einem zweiten Punkt ersuchte sie die BKP in Anwendung von Art. 309 Abs. 2 StPO um geeignete, ergänzende Ermittlungen und entsprechende kurze Berichterstattung (Akten BA, R. 2).
C. Am 23. Dezember 2020 erstattete die BKP ihren Ermittlungsbericht zur  von A. Sie gab an, beim ABZ Labor Spiez eine «telefonische » eingeholt und unter anderem die beiden in der Strafanzeige von A. verdächtigten Fahrzeuge bzw. deren Halter überprüft zu haben (Akten BA, R. 3 S. 4). Die BKP kam in ihrem Bericht zum Schluss, dass aufgrund der
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getätigten Ermittlungen nach wie vor keine konkreten Verdachtsmomente zu dem in der Anzeige geäusserten Sachverhalt bestünden (Akten BA, R. 3).
D. Mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 2. Februar 2020 (recte: 2021)  die Bundesanwaltschaft die Nichtanhandnahme der Strafanzeige von A. (act. 20 S. 5, Dispositiv).
Zur Begründung führte sie zusammengefasst aus, die Anzeige betreffe Delikte gegen Leib und Leben (Art.112, 122-123 und 127 StGB), versuchte Nötigung (Art. 181 StGB) und den Vorwurf der Unterstützung einer  Vereinigung. Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben würden nur dann einer Bundeszuständigkeit unterliegen, wenn sie sich gegen eine in Art. 23 Abs. 1 lit. a StPO erwähnten Person (z.B. Magistratsperson des , völkerrechtlich geschützte Person) richten. Die angezeigten Straftaten gegen Leib und Leben würden sich gegen eine Privatperson richten, weshalb eine Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft nicht in Betracht käme. Da der Anzeigeerstatter jedoch geltend mache, es könnte sich bei der  Täterschaft um Agenten eines fremden Staates handeln, stünden  des dreizehnten Titels des StGB (Art. 271 StGB, verbotene  für einen fremden Staat) in Frage. Insofern erachte die  ihre Zuständigkeit nach Art. 23 Abs. 1 lit. h als gegeben (act. 20 Rz. 14). A. lege indessen nicht dar, inwiefern ein fremder Staat ein Interesse an seiner Person bzw. Tötung haben sollte, noch um welchen ausländischen Geheimdienst es sich handeln könnte. Vielmehr würden sich die  Ausführungen von A. in vagen Vermutungen erschöpfen, die keinerlei Ermittlungsansätze erlauben würden (act. 20 Rz. 15). Dass bei A. (und einer Mitarbeiterin) eine Vergiftung durch Schwermetalle vorgelegen habe, sei . Der Strafanzeige könne indessen kein konkreter Sachverhalt  werden, der einen hinreichenden Tatverdacht auf eine strafbare Handlung begründen könnte. Die Abklärungen der BKP hätten ergeben, dass weder ein Angriff durch Mikrowellen noch die vom Anzeigeerstatter  Geschehnisse vom 8. Oktober 2020 geeignet seien, eine solche Schwermetallvergiftung herbeizuführen (act. 20 Rz. 17). Zusammenfassend seien keine plausiblen Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die  bzw. die «migräneartigen» Anfälle des Anzeigers in strafbarer Weise durch Handlungen von Drittpersonen verursacht worden wären.  hätte ein hinreichender und konkreter Tatverdacht nicht erstellt werden können (act. 20 Rz. 18). Daher seien die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Strafverfahrens mangels eines hinreichenden Tatverdachts eindeutig nicht erfüllt, weshalb direkt Nichtanhandnahme gemäss Art. 310 Abs. 1 lit. a
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StPO zu verfügen sei, soweit eine Bundeszuständigkeit vorliege (act. 20 Rz. 19).
E. Mit Eingabe vom 19. Februar 2021 lässt A. bei der Beschwerdekammer des
Bundesstrafgerichts Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft vom 2. Februar 2021 erheben (act. 1). Er beantragt, die Verfügung vom 2. Februar 2021 sei aufzuheben und die  seien auf die Staatskasse zu nehmen (act. 1 S. 2).
F. Die Bundesanwaltschaft beantragt mit Beschwerdeantwort vom 15. März
2021 die Abweisung der Beschwerde wegen fehlenden hinreichenden . Gleichzeitig führt sie aus, auf die Beschwerde sei wegen  Beschwerdelegitimation nicht einzutreten (act. 5).
G. Der Beschwerdeführer reichte mit Eingabe vom 12. April 2021 seine  samt Beilagen ein (act. 10).
Die Beschwerdegegnerin legte mit Schreiben vom 20. April 2021 ihre Be-
schwerdeduplik ins Recht (act. 12).
Mit Schreiben vom 20. Mai 2021 reichte der Beschwerdeführer einen ersten
Nachtrag zur Beschwerdereplik ein samt Beilagen (act. 14).
Mit Schreiben vom 4. Juni 2021 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme dazu (act. 16).
Mit Schreiben vom 7. Oktober 2021 reichte der Beschwerdeführer einen
Nachtrag zum Nachtrag zur Beschwerdereplik ein samt Beilagen (act. 18).
H. Auf die weiteren Ausführungen und Eingaben der Parteien wird soweit erfor-
derlich in den folgenden rechtlichen Erwägungen Bezug genommen.
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## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft ist die