# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b7e31edb-a567-4f6e-935d-a826a3d1eaa7
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Am 7. Oktober 2004 verkaufte K._ das Grundstück Nr. 0000_ (S._-strasse 01_,
X._) zum Preis von CHF 850'000 an A._. Die 1'613 m grosse Parzelle ist mit einem
älteren Zweifamilienhaus überbaut (Zahnarztpraxis, zwei Wohnungen, Weinkeller,
Garage und sechs Parkplätze). Der Kaufpreis sollte per 31. Dezember 2015 bezahlt
werden oder aber – bei vorherigem Ableben von K._ – innert sechs Monaten nach
dem Tod der Verkäuferin. Vertraglich vereinbart wurde weiter, dass die Verkäuferin die
Grundbauchanmeldung für die Eigentumsübertragung nach Bezahlung des Kaufpreises
abzugeben habe. K._ verstarb am 7. Juni 2011 und hinterliess zwei Erben. In einem –
schliesslich durch das Bundesgericht entschiedenen (vgl. BGer 5A_140/2014 vom
17. Oktober 2014) – Rechtsstreit um die Gültigkeit des Grundstückkaufvertrags und die
Übertragung des Eigentums setzte sich A._ gegen die beiden Erben durch und wurde
am 17. November 2014 als Eigentümer des Grundstücks im Grundbuch eingetragen.
Mit am 30. Dezember 2014 beurkundetem Kaufvertrag veräusserte A._ das
Grundstück zum Preis von CHF 6'774'600 an die Q._ AG, heute mit Sitz in P._,
weiter. Das Eigentum am Grundstück sollte am 20. Januar 2016 übertragen werden.
B.
Das Grundstück war von den Steuerbehörden letztmals am 23. August 2010 auf einen
Verkehrswert von CHF 2'080'000 geschätzt worden. Am 2. Februar 2015 beauftragte
das Kantonale Steueramt (Abteilung Erbschafts- und Schenkungssteuer) das
Grundbuchamt X._, das Grundstück Nr. 0000_ neu zu schätzen. Die Schätzung vom
2. März 2015 ergab einen (unveränderten) Mietwert von CHF 79'600 und einen
Verkehrswert von CHF 5'090'000. Gegen die mit Verfügung vom 17. März 2015
eröffnete Schätzung erhob A._ Einsprache mit dem Antrag, der Verkehrswert sei auf
CHF 2'797'000 zu reduzieren. Das Kantonale Steueramt wies die Einsprache am
23. Dezember 2015 ab.
C.
Gegen den Einspracheentscheid erhob A._ am 1. Februar 2016 Rekurs bei der
Verwaltungsrekurskommission. Er beantragte, es sei die Nichtigkeit der
Schätzungsverfügung vom 15. März 2015 festzustellen; eventuell sei der Verkehrswert
auf CHF 2'080'000 festzulegen. Das Kantonale Steueramt widerrief den angefochtenen
Einspracheentscheid am 14. März 2016 mit der Begründung, der Verkehrswert sei
deutlich zu tief geschätzt worden. Den gegen die Widerrufsverfügung erhobenen
Rekurs (Verfahren II2-2016/15) hiess die Verwaltungsrekurskommission mit Entscheid
vom 5. Juli 2018 gut und hob die Verfügung vom 14. März 2016 auf. Nach Rechtskraft
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© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/24
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
dieses Entscheids wurde das Rekursverfahren gegen den Einspracheentscheid vom
23. Dezember 2015 fortgesetzt und der Rekurs schliesslich am 6. Juni 2019 wie folgt

## Considerations