# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 30d254cd-4c78-4e76-bb96-8eab442aaeda
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Mit Präsidialentscheid vom 25. September 2017 der Sozialbehörde B wurde die laufende Unterstützung für A von monatlich Fr. 2'194.55 weitergeführt. A wurde aufgefordert, den nächsten Besprechungstermin vom 9. Oktober 2017 pünktlich wahrzunehmen und die vierteljährlich vom Sozialdienst festgelegten Kontrolltermine einzuhalten. Unentschuldigtes Fernbleiben führe zu einer Kürzung des Grundbedarfs bis 30 %. Gegen diesen Entscheid erhob A am 20. Oktober 2017 Rekurs.
Nachdem A dem Termin vom 9. Oktober 2017 unentschuldigt ferngeblieben war, kürzte die Sozialbehörde B mit Präsidialentscheid vom 16. Oktober 2017 seinen Grundbedarf um 10 % bzw. Fr. 98.60 ab 1. November 2017 für einstweilen drei Monate bis 31. Januar 2018. A wurde aufgefordert, den nächsten Termin vom 6. November 2017 pünktlich wahrzunehmen und die vierteljährlich vom Sozialdienst festgelegten Kontrolltermine einzuhalten. Unentschuldigtes Fernbleiben führe zu einer weiteren Kürzung des Grundbedarfs bis 30 %. Auch dagegen erhob A am 8. November 2017 Rekurs.
Am 17. November 2017 erhob A Aufsichtsbeschwerde gegen die Sozialbehörde B.
Der Bezirksrat vereinigte die drei Verfahren und wies die Rekurse mit Beschluss vom 28. Februar 2018 ab, soweit darauf eingetreten wurde. Der Aufsichtsbeschwerde wurde keine Folge gegeben. Eine dagegen erhobene Beschwerde von A wies das Verwaltungsgericht am 11. Oktober 2018 ab, soweit darauf eingetreten wurde (Verfahren VB.2018.00205). Mit Urteil vom 4. Dezember 2018 trat das Bundesgericht auf die von A dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Verfahren 8C_822/2018).
B.
Mit Präsidialentscheid vom 24. September 2018 der Sozialbehörde B wurde die laufende Unterstützung für A von monatlich Fr. 2'194.80 inklusive Krankenkassenprämien ab 1. Oktober 2018 bis auf Weiteres weitergeführt (Dispositivziffer 1). Der Grundbedarf für den Lebensunterhalt wurde ab 1. Oktober 2018 für einstweilen sechs Monate bis 31. März 2019 um 20 %, d.
h. um Fr. 197.20, gekürzt (Dispositivziffer 2). A wurde erneut aufgefordert, im Sinne einer Gegenleistungspflicht die vierteljährlich vom Sozialdienst festgelegten Termine einzuhalten. Unentschuldigtes Fernbleiben führe zu einer Kürzung des Grundbedarfs bis 30 % (Dispositivziffer 3). Sodann wurde er verpflichtet, dem Sozialdienst jeweils beim ersten Kontrolltermin des Kalenderjahres eine vollständig ausgefüllte Einkommens- und Vermögensdeklaration und die detaillierten Kontoauszüge (Einnahme und Ausgaben) vom 1. Januar bis 31. Dezember des Vorjahres vorzulegen, den Sozialdienst rechtzeitig über Ortsabwesenheiten ab zwei Wochen zu informieren und alle Veränderungen in den Einkommens-, Vermögens- und Wohnverhältnissen sofort unaufgefordert dem Sozialdienst mitzuteilen. Die Verletzung dieser Auflage führe zu einer Kürzung des Grundbedarfs bis 30 % (Dispositivziffern 4–6). Einem allfälligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Dispositivziffer 7).
II.
Gegen den Präsidialentscheid vom 24. September 2018 erhob A am 8. Oktober 2018 Rekurs beim Bezirksrat C. Mit Beschluss vom 21. November 2018 wies der Bezirksrat den Rekurs ab, schrieb das Gesuch von A um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos geworden ab und wies sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ab.
III.
Dagegen erhob A am 8. Dezember 2018 (persönlich überbracht am 10. Dezember 2018) Beschwerde am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und beantragte sinngemäss die vollumfängliche Aufhebung des Beschlusses des Bezirksrats C vom 21. November 2018. Am 11. Dezember 2018 (persönlich überbracht am 13. Dezember 2018) reichte A eine weitere Eingabe zu den Akten, mit welcher er unter anderem um Erlass einer superprovisorischen Verfügung sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte. Mit Präsidialverfügung vom 13. Dezember 2018 – in welcher die gleichentags überbrachte Eingabe von A keine Berücksichtigung fand – wurde A Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde von A trat das Bundesgericht am 22. Februar 2019 nicht ein. Mit Präsidialverfügung vom 28. März 2019 wurde A aufgrund seines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses abgenommen, sein Antrag auf Erlass einer superprovisorischen Massnahme abgewiesen und der Schriftenwechsel eröffnet.
Der Bezirksrat C verzichtete am 25. April 2019 auf eine Vernehmlassung. Die Stadt B beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Mai 2019 die Abweisung der Beschwerde. Am 24. Mai 2019 replizierte A. Dazu liess sich die Stadt B nicht mehr vernehmen. Auf entsprechende Aufforderung des Verwaltungsgerichts reichte die Stadt B am 4. Dezember 2019 weitere Akten ein.
Die Einzelrichterin

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zuständig. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten.
1.2
Bei Streitigkeiten über periodisch wiederkehrende Leistungen, namentlich im Bereich der Sozialhilfe, ist der Streitwert in der Regel der Summe dieser periodischen Leistungen während der Dauer von zwölf Monaten gleichzusetzen (Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], §
65a N. 17; VGr, 15. September 2017, VB.2017.00282, E. 1.2). Der Beschwerdeführer verlangt den Verzicht auf die einstweilen auf sechs Monate befristete Kürzung des Grundbedarfs um 20 % bzw. um Fr. 197.20 pro Monat. Angesichts des unter Fr. 20'000.- liegenden Streitwerts fällt die Streitigkeit in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 38b Abs. 1 lit. c VRG).
1.3