# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 414c527f-a461-44d2-aed0-260ae17aa592
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Bundesanwaltschaft mit Schlussverfügung vom 1. Mai 2019 die Sperre des auf A. und B. (nachfolgend «Beschwerdeführerinnen») lautenden  mit der Stamm-Nr. 1 bei der Bank C. aufrechterhielt (act. 1.1);
- die Beschwerdeführerinnen hiergegen am 2. Juni 2019 (Postaufgabe 3. Juni
2019) bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde  liessen (act. 1);
- sie eingeladen wurden, bis 17. Juni 2019 einen Kostenvorschuss von
Fr. 7'000.– zu leisten, dabei mitgeteilt wurde, bei Säumnis werde auf die  nicht eingetreten (act. 3);
- der entsprechende Kostenvorschuss dem Konto der Bundesstrafgerichts-
kasse am 18. Juni 2019 und damit nach Ablauf der Frist gutgeschrieben wurde (act. 4);
- den Beschwerdeführerinnen die Möglichkeit eingeräumt wurde, die  der geleisteten Zahlung nachzuweisen (act. 5);
- der Vertreter der Beschwerdeführerinnen in seiner nicht unterzeichneten Eingabe vom 1. Juli 2019 angibt, den entsprechenden Nachweis zu , er eventualiter um Wiederherstellung der Frist zur Einzahlung des  ersucht (act. 6).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (Art. 12 Abs. 1 IRSG);
- dem Beschwerdeführer unter Androhung des Nichteintretens eine angemes-
sene Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses anzusetzen ist (Art. 63 Abs. 4 VwVG);
- die Frist für die Zahlung eines Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Be-
trag rechtzeitig zu Gunsten des Bundesstrafgerichts der Schweizerischen
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Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist (Art. 21 Abs. 3 VwVG);
- der verlangte Kostenvorschuss vorliegend erst nach Ablauf der Frist zu Gunsten des Bundesstrafgerichts der Schweizerischen Post übergeben  ist (act. 4);
- die Beschwerdeführerinnen einen Beleg vorlegen (act. 6.1), wonach der Kostenvorschuss am Freitag, 14. Juni 2019, einem deutschen Konto belastet worden ist, was für die Fristwahrung gemäss Art. 21 Abs. 3 VwVG nicht ;
- die Frist wieder hergestellt wird, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter unverschuldeterweise abgehalten worden ist, binnen Frist zu handeln, sofern er unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des  darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 24 Abs. 1 VwVG);
- die Beschwerdeführerinnen bereits mit Einladung zur Leistung des  darauf hingewiesen wurden, dass dieser spätestens am letzten Tag der Frist dem Postkonto des Bundesstrafgerichts gutgeschrieben sein muss, andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 3);
- notorisch ist, dass eine Überweisung im internationalen Zahlungsverkehr auch mehr als einen Arbeitstag in Anspruch nehmen kann;
- es bei den von den Beschwerdeführerinnen kurz (ein Arbeitstag) vor Ablauf der Frist in Auftrag gegebenen grenzüberschreitenden Zahlung angezeigt gewesen wäre, sich zu vergewissern ob diese noch rechtzeitig beim  eintreffen würde (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 1B_497/2016 vom 8. März 2017 E. 2.3 m.w.H.);
- ihnen anstelle der Banküberweisung aus dem Ausland auch die mit weniger Risiken verbundenen und in Art. 21 Abs. 3 VwVG ausdrücklich  Zahlungsmöglichkeiten über ihren Rechtsvertreter beziehungsweise dessen Kontoverbindung in der Schweiz offen gestanden wären (Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2015.93 vom 20. Mai 2015);
- sich die Säumnis der Beschwerdeführerinnen damit als verschuldet erweist, weshalb deren Gesuch um Wiederherstellung der Frist ohne weiteres  ist;
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- es sich bei diesem Ausgang des Verfahrens erübrigt, dem Vertreter der  eine Nachfrist zur Unterzeichnung seiner Eingabe vom 1. Juli 2019 (act. 6) anzusetzen;
- auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist;
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens den  aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG);
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.– festzusetzen ist (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. b des Reglements des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und  in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter  des entsprechenden Betrages am verspätet geleisteten  von Fr. 7‘000.–;
- die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, den Beschwerdeführerinnen Fr. 6‘500.– zurückzuerstatten;
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