# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 96b4e190-cbe3-4743-88ec-22998404f866
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2000
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

I. Am 2. März 2000 ersuchte A die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich um eine Bewilligung zur selbständigen ärztlichen Tätigkeit aufgrund ihres Arztdiploms der Akademie Danzig, eines Prüfungsnachweises des Schweizerischen Vereins homöopathischer Ärztinnen und Ärzte und verschiedener bisheriger ärztlicher Tätigkeiten. Die Gesundheitsdirektion lehnte das Gesuch vorerst formlos und auf Verlangen der Gesuchstellerin am 15. Mai 2000 mittels förmlicher Verfügung ab.
II. Hiergegen gelangte A am 15. Juni 2000 an das Verwaltungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei ihr die Bewilligung zur selbständigen Ausübung ärztlicher Homöopathie zu erteilen, eventuell sei sie von der Bewilligungspflicht zu befreien und ihr die Ausübung ärztlicher Homöopathie unter der fachlichen Verantwortung eines zur selbständigen Berufsausübung zugelassenen Arztes zu erlauben. In formeller Hinsicht verlangte die Beschwerdeführerin die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels und die förmliche Partei- bzw. Beweisaussage, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
Die Gesundheitsdirektion beantragte am 17. Juli 2000 die Abweisung der Beschwerde. Die Vernehmlassung wurde der Beschwerdeführerin zur Kenntnisnahme zugestellt mit dem Hinweis, dass ein zweiter Schriftenwechsel nicht angeordnet worden sei und allfällige weitere Eingaben aus dem Recht gewiesen würden.
Gegen die Verweigerung eines zweiten Schriftenwechsel wandte sich die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 2. August 2000 und ersuchte um Wiedererwägung dieser verfahrensleitenden Anordnung. Am 22. August 2000 reichte sie dem Gericht schliesslich unaufgefordert eine weitere Eingabe mit der Kopie eines Presseartikels ins Recht.

## Considerations

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. Streitgegenstand bildet vorliegend die Bewilligung zur Ausübung eines Berufs der Gesundheitspflege. Diesbezügliche erstinstanzliche Anordnungen der Direktionen und Ämter können gemäss § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) direkt mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden. Die sachliche und funktionelle Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist damit gegeben.