# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 87ff5b3a-a5ec-4c15-b12c-5f839819af99
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren 1967,
meldete sich a
m 1
0.
Oktober 2014 (Ein
gangsdatum)
unter Hinweis auf verschiedene B
eschwerden
bei der Sozialversi
che
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
12/4
)
.
Ab dem
1.
Dezember 2014 war die Versicherte als Leiterin
des Tageszentrums der Stiftung
Y._
angestellt (
Urk.
12/31).
Mit
Verfügung vom 1
8.
Mai 2015
ver
neinte die IV-Stelle
einen Anspruch der Versicherten auf berufliche
Massnahmen
und
auf
eine Invalidenrente (
Urk.
12/20).
1.2
Per 3
0.
A
pril 2016 löste die Versicherte
das Arbe
itsverhältnis mit der Stiftung
Y._
auf
(
Urk.
12/31). Am
7.
Dezember 2016 (Eingangsdatum)
meldete sie sich
erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
12/22).
Die IV-Stelle nahm medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen vor. Mit Vorbescheid vom 2
7.
März 2017 stellte
sie
der Versicherten die Abweisung ihres Leistungs
be
gehrens in Aussicht (
Urk.
12/47),
wogegen diese am 1
0.
April 2017
Einwand erhob
(
Urk.
12/49
-50
).
In der Folge gab die IV-Stelle bei der
Z._
ein poly
disziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 1
6.
August 2019 erstattet wurde
(
Urk.
12/154).
Nach entsprechendem Vorbescheid vom 1
3.
September
2019 (
Urk.
12
/158) sprach die IV-Stelle der Versicherten
mit Verfügung vom 13.
Janu
ar 2020 (
Urk.
2
)
bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 100
%
mit W
irkung ab dem
1.
Juni 2017 e
ine ganze Rente
in der Höhe von monatlich Fr.
2‘0
87.-- (ab dem
1.
Juni 2017) bzw.
Fr.
2‘105.--
(ab dem
1.
Januar 2019) zu.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am
1
0.
Februar 2020 (Poststempe
l) Besc
hwerde und beantragte
, es sei die angefochtene Verfügung dahi
ngehend abzuändern, dass ihr pro Monat
eine um
Fr.
265.-- höhere
Rente
auszurichten sei. In prozes
sualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um
die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels und
um
die
Gewährung der unentgeltlichen Prozess
führung
(
Urk.
1).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
9.
März 2020 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
11; vgl. auch Stellung
nahme des Recht
sdienstes der Ausgleichskasse
vom 1
9.
März 2020,
Urk.
13).
Mit Replik vom
3.
Mai 2020 hielt die Beschwerdeführerin an ihren
Anträgen fest (
Urk.
16). Die Beschwerdegegnerin teilte mit Eingabe vom 1
6.
Juni 2020 mit,
dass sie auf das Einreichen einer
Duplik verzichte (
Urk.
19). Dies wurde der Beschwer
de
führerin am 1
8.
Juni 2020 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
20).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 36 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sind für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG)
sinnge
mäss
anwendbar. Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen.
1.2
Die ordentlichen Renten der AHV und IV gelangen als Vollrenten oder Teilrenten zur Ausrichtung, wobei Anspruch auf die volle Rente besteht, wenn die Bei
trags
dauer vollständig ist (Art. 29 Abs. 2 AHVG). Die Beitragsdauer ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29
ter
Abs. 1 AHVG), wobei gemäss Art. 29
ter
Abs. 2 AHVG als Beitragsjahre Zeiten gelten, in welchen eine Person Beiträge geleistet hat (
lit
. a), in welchen der Ehe
gatte gemäss Artikel 3 Absatz 3 AHVG mindestens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat (
lit
. b) oder für die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften ange
rechnet werden können (
lit
. c
). Bei unvollständiger Beitragsdauer besteht An
spruch auf eine Teilrente, entsprechend dem gerundeten Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der versicherten Person und denjenigen ihres Jahrganges (Art. 38 Abs. 2 AHVG).
1.3
Gemäss
Art. 29
bis
Abs. 1 AHVG werden für
die Rentenberechnung
Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der renten
be
rech
tigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters
jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) berücksichtigt.
Gemäss
Art.
29
quater
AHVG wird die Rente
nach Mass
gabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet, welches sich aus den Erwerbseinkommen
(
lit
. a)
, den Erziehungsgutschriften
(
lit
. b)
und den Betreu
ungsgutschriften
(
lit
. c) zusammensetzt.
Bei erwerbstätigen Personen werden nur die Einkommen berücksichtigt, auf denen Beiträge bezahlt wurden (
Art. 29
quinquies
Abs. 1
AHVG).
Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33
ter
AHVG aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jähr
lich feststellen (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die Summe der aufgewerteten Erwerbs
einkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG).
1.4
Für jede beitragspflichtige versicherte Person werden individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen Renten erforderlichen Angaben eingetragen werden (Art. 30
ter
AHVG und Art. 135 ff. AHVV).
Laut Art. 141 AHVV hat die versicherte Person das Recht, bei jeder Ausgleichs
kasse, die für sie ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin ge
machten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Abs. 1).
Sie kann überdies bei der für den Beitragsbezug zuständigen oder einer andern Ausgleichskasse Auszüge aus sämtlichen bei den einzelnen Ausgleichskassen für sie geführten individuellen Konten verlangen (Abs. 1
bis
). Versicherte Personen,
welche die Richtigkeit einer Eintragung nicht anerkennen, können innert 30
Tag
en seit Zustellung des Kontenauszuges bei der Ausgleichskasse eine Berich
tigung verlangen, worüber die Ausgleichskasse mit Verfügung entscheidet (Abs. 2).
Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Be
richti
gungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalles die Berich
tigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Abs. 3).
1.5
Nach der Rentenskala, M
onatliche Vollrenten, Skala 44, AHV/IV des
Bundes
amtes für Sozialversicherungen (BSV;
gültig ab dem
1.
Januar 2015
) besteht bei
einem massgebenden durchschnittlichen
Jahreseinkommen zwischen
Fr.
64’860
.
-- und
Fr.
66’
269
.--
Anspruch auf eine
monatliche
Invalidenrente von
Fr.
2'
087.--. Bei einem massgebenden durchschnittl
ichen Jahreseinkommen von
Fr.
84’600
.-- oder mehr besteht Anspruch auf eine monatliche Invalidenrente von
Fr.
2'
35
0.--.
Mit Verordnung 19 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO vom 21. September 2018 (vom Bundesrat erlassen gestützt auf Art.
33ter
Abs. 1 AHVG)
wurden
die ordentlichen laufenden Voll- und Teilrenten angepasst, indem das bisher massgebende durchschnittlich
e
Jahreseinkommen um 0,9 Prozent erhöht wurde. Anwendbar sind die ab dem 1. Januar 2019 gültigen Rententabellen (Art. 3 Abs. 2).
Nach der Rentenskala, M
onatliche Vollrenten, Skala 44, AHV/IV des
BSV
(gültig ab dem
1.
Januar 2019) besteht bei einem massgebenden durchschnittlichen Jahres
einkommen zwischen
Fr.
65'412.
--
und
Fr.
66'833.
--
Anspruch auf eine
monatliche
Invalidenrente von
Fr.
2'105
.--.
Bei einem massgebenden durch
schnittlichen Jahreseinkommen von
Fr.
85'320.-- oder mehr
besteht Anspruch auf eine monatliche Invalidenrente von
Fr.
2'370.--.
1.6
Nach
Art.
8
Abs.
3 der Bundesverfassung (BV
)
sind
Mann und Frau
gleich
be
rechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
legte der Rente der Beschwerdeführerin
eine Beitragszeit von 29 Jahren,
di
e Rentens
kala 44 (Vollrente)
und ein durchschnittliches
Jahres
einkommen
von
Fr.
64‘860.-- (Stand: 2017) bzw.
Fr.
65‘412.
-- (Stand: 2019)
zu
grunde
(
Urk.
2).
2.2
Die Beschwer
deführerin machte
geltend, dass
das von der Beschwerdegegnerin errechnete
dur
chschnittliche
Jahreseinkommen
zu tief
sei
.
Die von ihr
über viele Jahre hinweg
erbrachte Freiwilligenarbeit
und
die
berufliche
n
Ausbildungen seien
bei dessen
Bemessung
angemessen zu berücksichtigen. Das
Einkommen aus dem Unfalljahr 2016
dürfe
nicht
hinzugerechnet werden.
Im Weiteren
sei ein Karrierezuschlag zu berücksichtigen
. Schliesslich sei
dem Umstand Rechnung zu tragen, dass Frau
en
für gleichwertige Arbeit nach wie vor schlechter
entlöhnt
würden als Männer
(
Urk.
1; vgl. auch
Urk.
16).
3.
3.1
Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin seit Februar 2016 vollständig arbeitsunfähig ist und
ab dem
1.
Juni 2017 (
sechs Monate nach der Anmeldung vom 7. Dezember 2016
, vgl. Art.
29 Abs. 1 IVG
) Anspruch auf eine ganze Invali
denrente hat.
Streitig und zu prüfen ist
die Berechnung der Rente, insbesondere
die
Höhe des
massgebenden
durch
schnittlichen Jahreseinkommens.
3.2
Der Versicherungsfall (rentenspezifische Invalidität, vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) ist im Februar 2017 eingetreten, weshalb
gemäss
Art. 29
bis
Abs. 1 AHVG für die
Renten
berechnung der 1967 geborenen Beschwerdeführerin die
Zeit
periode
vom 1. Janu
ar
1988 bis 31. Dezember 2016 massgebend ist
.
Gestützt auf den Auszug aus dem Individuellen Konto hat die
Beschwerdegegnerin
ein
Einkommen
aus
den Jahren
1988 bis 2016
von
insgesamt
Fr.
1‘855‘088.--
ermittelt
und dieses – bei einem Aufwertungsfaktor 1.0 – entsprechend
Art. 30 Abs. 2 AHVG
durch die Anzahl Beitragsjahre geteilt
, womit
ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 6
3
‘
969
.--
resultierte
(
Urk.
2).
Dieses Vorgehen entspricht den gesetzlichen Vorgaben und die Beschwerdeführerin macht zu Recht nicht geltend, die Eintra
gungen im individuellen Konto enthielten offenkundige Unrichtigkeiten
, die auch nach Eintritt des Versicherungsfalls zu berichtigen wären
.
Zu
den Vorbringen
der Beschwerdeführerin
ist zudem Folgendes zu bemerken:
Mit den
geltend gemachten
Tätigkeiten als Freiwillige
erzielte
die Beschwerde
führerin kein Einkommen und es wurden
keine Beiträge bezahlt.
Diese
Tätig
keite
n
können
bei der Berechnung des durchschnittlichen
Jahreseinkommens deshalb
nicht berücksichtigt werden
(vgl. E. 1.3)
.
Aus demselben Grund
nicht
angerechnet werden können die Zeiten, in
denen
die Beschwerdeführerin Aus- oder Weiterbildungen absolvierte.
Ein allfälliger Anspruch auf Erziehungsgut
schriften, welcher bei elterlicher Sorge für eines oder
mehrere Kinder gegeben wäre
(vgl.
Art.
29
sexies
Abs.
1 AHVG)
,
oder auf Betreuungsgutschriften
, welcher
im Falle der Betreuung eines hilfsbedürftigen Verwandten
(mindestens mittlere Hilfslosigkeit)
zu bejahen wäre (vgl.
Art.
29
septies
Abs.
1 AHVG),
ist
nicht ausge
wiesen.
Würde das von der
Beschwerdeführerin im Jahr 2016 in den Monaten Januar bis April
erzielte
Einkommen von
Fr.
38'413.--
(Urk.
12/31/5
)
nicht berücksichtigt, ergäbe dies ein tieferes
durchschnittliches Jahreseinkommen und somit auch einen tieferen Rentenbetrag
.
Wesentlich ist, dass sie auch in diesem Jahr mehr als den Mindestbeitrag entrichtet hat.
Einen
sogenannten
Karrierezuschlag
, der bei der Bemessung
des
durchschnitt
lichen Jahreseinkommens zu berücksichtigen wäre,
gibt es seit der
5.
IV-Revision
(in Kraft seit dem
1.
Januar 2008)
nicht mehr
,
wobei dieser ohnehin nur bei im Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität unter 45-jährigen Versicherten
zur Anwen
dung kam (vgl. Art. 36 Abs. 3 IVG in der bis Ende 2007 geltenden Fassung).
Dass Frauen für gleichwertige Arbeit regelmässig schlechter
entlöhnt
werden als
Männer, ist zutreffend (vgl.
Urk.
1
6 S. 5-7
). Einen allfälligen sich aus
Art.
8 Abs.
3 Satz 3 BV ergebenden
Anspruch
auf gleichen Lohn
(vgl. dazu
Häfelin
/
Haller/Keller/
Thurnherr
, Schweizerisches Bundesstaatsrecht,
9.
Auflage, 2016,
Rz
. 793)
hätte die Beschwerdeführerin, falls die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt wären, allerdings zunächst
(erfolgreich)
gegenüber ih
ren
früheren Arbeit
geber
n
geltend machen
müssen, mit der Folge, dass im individuellen Konto
höhere Einkommen eingetragen worden wären
.
Auch aus diesem Vorbringen kann
sie somit
nichts zu ihren Gunsten ableiten.
4.
Die angefocht
ene Verfügung erweist sich demnach
als rechtens, was zur Ab
weisung der Beschwerde führt.
5.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
5.2
5.2.1
Einer Partei, der die nötigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offen
sichtlich aussichtslos erscheint, wird in kostenpflichtigen Verfahren auf Gesuch die Bezahlung von Verfahrenskosten erlassen (§ 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Eine Partei, der die unentgeltliche Rechts
pflege gewährt wurde, ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist. Der Anspruch des Kantons verjährt zehn Jahre nach Abschluss des Ver
fahrens (§ 16 Abs. 4
GSVGer
).
Bedürftig im Sinne von
Art.
64
des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (
BGG
)
ist eine Per
son, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Fa
milie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1). Massgebend sind die wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28
lit
. a
GSVGer
i.V.m
. Art. 119
der Zivilprozessordnung,
ZPO) eingereicht wird (BGE 120
Ia
179 E. 3a), oder – bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjenigen der
Entscheidfindung
(BGE 108 V 265 E. 4).
5.2.2
Aus dem eingereichten Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vom
2
6.
Februar 2020 (
Urk.
6) und den dazugehörigen Beilagen (
Urk.
7-10) geht
unter anderem
hervor, dass
die Beschwerdeführerin
über
ein Vermögen auf Bank-
und
Postkonti
von insgesamt
Fr.
1
33'498.45 verfügt (vgl.
Urk.
7/2 und
Urk.
7/38-39
). Zieht man hiervon den gericht
süblichen Freibetrag von Fr.
10'000.-- für eine Einzelperson
ab, verbleibt
ihr ein Barvermögen von Fr.
123'498.4
5.
Die Be
schwer
de
führerin ist damit
in der Lage, die anfallenden Gerichtskosten selbst zu begleichen. Die finanzielle Bedürftigkeit ist nicht ausgewiesen. Es erübrigt sich
deshalb, das Vorliegen der übrigen Voraussetzungen zur Gewährung der unent
geltlichen Prozessführung zu prüfen. Das Gesuch um Gewährung der unentgelt
lichen Prozessführung ist abzuweisen.
Das Gericht
beschliesst
:
Das Gesuch um
Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung
wird abgewiesen,
und
erkennt
:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X._
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.