# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6fcd73e3-d7e5-50b9-8cd9-3223e6b3a8c9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1981, war seit Januar 2015 bei der
Y._
als Visual
Merchandiser
angestellt und damit bei
der
SWICA Ver
sicherungen AG
(
Swica
)
obligatorisch unfallversichert
, als s
ie am 6. April 2015 auf einer Rolltreppe stolperte
und sich dabei am Knie und am Unterschenkel ver
letzte
(Urk.
7/1
).
1.2
Die
Swica
anerkannte das Ereignis vom
6. April 2015
als Unfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen
(
vgl.
Urk. 7/4)
.
Am 27. Juni 2018 (Urk. 7/200) gab sie zur Beurteilung ihrer weiteren Leistungspflicht ein Gutachten beim
Z._
in Auftrag, welches am 24. September 2018 erstattet wurde (Urk. 7/222).
1.
3
D
ie
anschliessend neu behandelnden
Ärzte der
A._
erachteten im Winter 2018/2019
aufgrund persistierender Schmerzen im rechten Knie bei Ver
dacht auf ein zu straffes Kreuzband eine
arthroskopische
Revision mit Inspektion des vorderen Kreuzbandes als indiziert
(Urk. 7/245-249). Die
Swica
veranlasste darauf
beim
Z._
eine Nachtragsbeurteilung
, welche am 22. März 2019
unter Bejahung der Unfallkausalität und der Operationsindikation
erstattet wurde (Urk. 7/257
Ziff. 2 f.
). Am 28. März
2019
führten die Ärzte der
A._
die geplante Kniearthroskopie rechts unter Resektion des insuffizienten vorderen Kreuzbandes durch (Urk. 7/262).
1.4
Am 9. Dezember 2019 teilte die
Swica
der Versicherten mit, dass sie zur weiteren Beurteilung ein erneutes polydisziplinäres Gutachten als notwendig erachte, wo
bei vorgesehen sei, dieses erneut durch das
Z._
erstellen zu lassen (Urk. 7/319).
D
ie Versicherte
ersuchte
die
Swica
mit Eingabe vom 28. Februar 2020, aufgrund von Ablehnungsgründen gegenüber den
Z._
-Gutachtern an
dere Gu
tachter vorzusehen (Urk. 7/345).
Die
Swica
hielt
mit Verfügung vom 13. März 2020 daran fest, dass das Gutachten beim
Z._
in Auftrag zu geben sei (Urk. 7/347 = Urk. 2).
2.
Die
Versicherte erhob am
30. April 2020 Beschwerde gegen die
Verfügung
vom
13. März 2020
(Urk. 2) und beantragte,
diese sei aufzuheben und es sei fest
zustellen, dass gegen die vorgeseh
enen Gutachter Dr. med. B._, Dr. med. C._ und Dr. med. D._
Ablehnungsgründe bestünden und dass diese in den Ausstand zu treten hätten. Die Sache sei daher an die Be
schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese d
ie Gutachterstelle neu festlege
(Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
16. Juni 2020
(Urk.
6
) beantragte die
Beschwerde
gegnerin
die Abweisun
g der Beschwerde. Dies wurde der
Beschwerdeführer
in
am
1. Juli 2020
zur Kenntnis gebracht (Urk.
8
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (
VwVG
) bei Bejahung eines nicht wiedergutzumachenden
Nachteils (Art. 46 Abs. 1
lit
.
a
VwVG
) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen rechtli
cher und tatsächlicher Natur angefochten werden.
Bei der Beurteilung des Merk
mals des nicht wieder
gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gutachten
anordnung ist gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) die
Eintreten
s
voraussetzung
des nicht wieder
gutzumachenden Nachteils für das erst
instanzli
che Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sachgerechte Be
gut
achtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewir
ken wird.
Diese zur Invalidenversicherung ergangene Rechtsprechung findet, soweit sie vorliegend zitiert wurde, auch im Bereich der Unfallversicherung Anwendung (BGE 138 V 318 E. 6.1 und 6.2).
1.2
Beschwerdeweise geltend gemacht werden können materielle Einwendungen bei
spielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht not
wendig, weil sie – mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sach
verhalt – bloss einer Zweitmeinung entspreche (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 mit Hinweisen; noch anders: BGE 136 V 156). Sodann können personenbezogen
e
Ausstands
gründe
gerügt werden
.
Im Verwaltungsverfahren müssen Personen, die Entscheidungen über Rechte und Pflichten treffen oder vorzubereiten haben, darunter auch Sachverständige, in den Ausstand treten, wenn sie in der Sache ein persönliches Interesse haben oder aus andere Gründen in der Sache befangen sein könnten (
Art.
10
VwVG
und
Art.
36 Abs. 1
ATSG
sowie statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_599/2014 vom 18. Dezember 2015
E.
6.2
).
Gemäss Art. 44 ATSG kann die versicherte Person einen Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und Gegenvorschläge machen. Zum einen werden von den triftigen Gründen die eigentlichen gesetzlichen
Ausstandsgründe
(vgl. Art. 10
VwVG
und Art. 36 Abs. 1 ATSG) erfasst; zum andern zählen auch weitere Aspekte - etwa die fehlende Sachkenntnis - zu den triftigen Gründen (
Kieser
,
ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich 2020
,
Rz
51
zu Art. 44; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dem Bericht der
A._
vom 20. Dezember 2018 könne entnom
men werden, dass die
arthroskopische
Revision der Inspektion des vorderen Kreuzbandes und der
Umstrukturen
gedient habe. Der Befund eines zu straffen Kreuzbandes habe daher auch erst bei der Arthroskopie bestätigt werden können. Die entsprechenden Unterlagen seien der Gutachterstelle vor dem Eingriff zur Stellungnahme zugestellt worden, worauf diese die Operationsindikation bestä
tigt
habe
. Zu keinem Zeitpunkt habe also eine Befangenheit seitens der Gutach
terstelle
Z._
bestanden (S. 1 Mitte).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),
sowohl beim vorherigen als auch beim jetzigen Gutachtensauftrag gehe es um eine umfassende Begutachtung und nicht nur um eine Begutachtung von Teil
aspekten, etwa im Sinne einer Verlaufsbegutachtung. Damit stünden notwen
di
ger
weise auch die im vorherigen Gutachten getroffenen Feststellungen und Ein
schätzungen zur Disposition (S. 3 Ziff. 2).
Aus den Berichten der
A._
ergebe sich, dass die zuvor vorgenom
mene Behandlu
n
g des Knies fehlerhaft sei und zu keinem brauchbaren Resultat geführt habe, sondern eine Kreuzbandinsuffizienz vorliege (S. 3 Ziff. 4). Die
Z._
-Gutachter, welche das Gutachten erstellt hätten, bevor die Beschwerde
führerin sich in die
A._
in Behandlung begeben habe, hätten die Kreuz
bandplastik demgegenüber als funktionierend und die entsprechenden Eingriffe als erfolgreich eingeschätzt. Die
g
eklagten Beschwerden seien
fälsch
licher
weise
als nicht vollumfänglich nachvollzieh- und erklärbar erachtet und statt
dessen als Wehklagen abqualifiziert worden. Die Gutachter hätten die Kreuz
bandin
suffizienz und die damit verbundenen Folgen für die Beweglichkeit und Funkti
onsfähigkeit des Knies nicht erkannt. Die Einschätzung der Arbeits
fähig
keit be
ruhe aber hauptsächlich auf der Einordnu
ng der Befunde am rechten Knie und sei damit unzutreffend (S. 3 f. Ziff. 5).
Bei der ins Auge gefassten erneuten Begutachtung sei der Gesundheitszu
stand umfassend zu beurteilen, unter Würdigung der medizinischen
Vorakten
, zu wel
chen auch das bereits vorliegende
Z._
-Gutachten geh
öre. Die vorgesehenen Gutachter
könnten sich bei der erneuten Begutachtung nicht darauf beschränken, das erste Gutachten zu erläutern oder zu ergänzen, sondern hätten zwangsläufig auch die Schlüssigkeit ihrer früheren Expertise zu beurteilen, wobei aufgrund der von der
A._
zu Tage geförderten Befunde feststehe, dass die Gut
achter die Befunde am Knie
nicht zutreff
end
eingeordnet hätten und ihrem Gut
achten insoweit kein genügender Beweiswert zukomme. In dieser Konstellation liege eine Vorbefassung vor, welche die erforderliche Ergebnis
offenheit aus
schliesse (S. 5 Ziff. 8).
Es bestehe objektiv betrachtet Anlass zur Befürchtung, dass sich die Gutachter übermässig von ihrer vorherigen gutachterlichen Einschätzung leiten liessen be
ziehungsweise geneigt seien, diese zu verteidigen, nachdem diese in derselben Gutachterstelle getroffen worden sei. Namentlich gelte dies für die Unterstellung, die Beschwerdeführerin demonstriere übertriebenes Wehklagen und nehme eine übertriebene schmerzbedingte Schonhaltung ein. Zwar sei inzwischen durch die Berichte der
A._
eine andere Beurteilung der zuvor vorhandenen Kreuzbandplastik etabliert und es liege nun durch die Resektion des Kreuzbandes eine andere medizinische Situation vor. Ungeachtet dessen würden sich die Gut
achter zwangsläufig auch mit den vorangegangenen gutachterlichen Feststellun
gen hinsichtlich Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit des Knies auseinanderset
zen müssen (S. 5 Ziff. 9).
2.3
In der Beschwerdeantwort (Urk. 6)
führte die Beschwerdegegnerin aus, die Begut
achtung vom 24. September 2018 sei durch andere Fachärzte erfolgt als
die
für das neuerliche Gutachten vorgesehen
en
. Es handle sich damit zwar um dieselbe Gutachterstelle, jedoch nicht um dieselben Gutachter. Ein
Ausstandsbegehren
können sich indes rechtsprechungsgemäss nur gegen Personen und nicht gegen Behörden richten. Nur die für eine Behörde tätigen Personen, nicht aber die Be
hörde als solche, könnten befangen sein. Gegen die einzelnen vorgeschlagenen Gutachter würden jedoch keine konkreten
Ausstandsgründe
geltend gemacht. Da
rin, dass andere
Z._
-Gutachter bereits ein Gutachten erstellt hätten, sei kein
Ausstandsgrund
zu erblicken (S. 5 Ziff. 3.1).
Es werde bestritten, dass die
Z._
-Gutachter im September 2018 zu einer nicht korrekten Einschätzung gelangt seien. Mit der Operation vom 22. März 2019 sei eine neue medizinische Situation geschaffen worden
. Das von der Beschwerde
führerin
befürchtete Festhalten an der früheren Beurteilung sei aufgrund dessen gar nicht möglich. Zudem werde die medizinische Situation nicht durch dieselben Gutachter beurteilt. Das Ergebnis der Begutachtung sei daher offen und erscheine nicht als vorbestimmt (S. 5 f. Ziff. 3.3).
2.4
Strittig und zu prüfen ist somit, ob gegen die vorgeschlagenen Gutachter
personen
Dr. med.
B._
, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie des Bewegungsapparates
, Dr. med.
D._
, Fachärztin für Neurologie
,
und Dr. med.
C._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie,
konkrete Ausstands- und Ablehnungsgründe vorliegen.
3.
3.1
Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Miss
trauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sach
verständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenom
menheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befan
genheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das sub
jektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Be
deutung, welche den Arztgutachten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1, 120 V 357 E. 3).
3.2
Zu Recht wies die Beschwerdegegnerin darauf hin (vorstehend E. 2.3), dass
sich ein
Ausstandsbegehren
rechtsprechungsgemäss
stets nur gegen Personen und nicht gegen Behörden richten
kann. N
ur die für eine Behörde tätigen Personen, nicht die Behörde als solche, können befangen sein (
Urteil des Bundesgerichts 8C_106/2017 vom 12. April 2017 E. 3.1).
Zulässig sind hingegen
Ausstandsbe
gehren
gegen sämtliche Mitglieder einer Behörde
oder Institution
, sofern gegen jedes einzelne Mitglied spezifische
Ausstandsbegehren
geltend gemacht werden, die über die Kritik hinausgehen, die Behörde
oder Institution
als solche sei befan
gen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_978/2011 E. 5.2.2)
.
Die
blosse
Kollegialität un
ter Fachpersonen,
seien dies Ärzte oder Richter,
gebietet keine
Ausstandspflicht
, ansonsten wären die entsprechenden Institutionen lahmgelegt (Entscheid 720 18 202/39 des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche
rungs
recht, vom 13. Februar
2019, E. 4.3; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_557/2011 vom 1. Februar 2012, E. 4.4).
3.3
Formell
beantragte die Beschwerdeführerin, dass die vorgesehenen Gutachter Dr.
B._
, Dr.
C._
und Dr.
D._
in den Ausstand zu treten hätten
, weil
ge
gen dies
e
Ablehnungsgründe bestünden (Urk. 1 S. 2). Mit der Beschwerdegegne
rin trifft jedoch zu, dass die Beschwerdeführerin für diese einzelnen vorgeschla
genen Gutachter keine
spezifischen
Ausstandsgründe
geltend machte und solche auch nicht ersichtlich sind. Die von der Beschwerdeführerin geäusserten Beden
ken betreffend Befangenheit betreffen im Grunde vielmehr die Gutacht
erstelle
Z._
als solche und die
Neutralität und Ergebnisoffenheit der für diese tätigen Fachärzte nach bereits
einmal
erfolgter Expertise ihrer K
ollegen.
3.
4
Es ist zwar verständlich, dass bei der Versicherten ungute Gefühle beim Gedanken an eine weitere Begutachtung durch Fachärzte des
Z._
aufkommen
, nachdem anlässlich der Begutachtung vom September 201
8
die von ihr
g
eklagten Schmerzen im rechten Knie als nicht vollumfänglich nachvollziehbar erachtet und in angepasster Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
attestiert worden war (vgl. Urk. 7/222 S. 16 Ziff. 4 und S. 19 Ziff. 9. 2).
Wie vorstehend ausgeführt (E. 3.2) reicht die blosse Kollegialität unter Fachper
sonen
jedoch
nicht
zur Begründung einer
Ausstandspflicht
. Dies muss umso mehr gelten, als dass das
Bestehen
einer neuen medizinischen Situation in Folge der
Untersuchungen durch die
A._
im Winter 2018/2019 und insbeson
dere der
auch von den
Z._
-Gutachtern b
efürworteten (vgl. Urk. 7/257
)
Arthro
skopie des rechten Knies vom März 2019, anlässlich welcher die Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes festgestellt und dieses reseziert wurde,
vorliegend
nicht bestritten wird
.
Vielmehr begründete diese
Konstellation
die Notwendigkeit des Einholens eines neuerlichen Gutachtens erst. So hielt die Beschwerdeführerin denn auch selber fest, durch die Berichte der
A._
sei inzwischen eine andere Beurtei
lung der zuvor vorhandenen Kreuzbandplastik etabliert und es liege durch die Resektion des Kreuzbandes eine andere medizinische Situation vor (vorstehend E. 2.2). Dies versperrt den neuen Gutachtern zum Vornherein den Weg zur
Fest
stellung
, es seien die Einschätzungen der Vorgutachter betreffend
Funktionsfä
higkeit und Belastbarkeit des
Knies
unbesehen
zu übernehmen.
Um es mit den Worten der Beschwerdegegnerin zu sagen (vgl. vorstehend E. 2.3): Das
von
der Beschwerdeführerin befürchtete Festhalten an der früheren Beurteilung ist gar nicht möglich.
3.5
Hinzuweisen ist
schliesslich
darauf, dass
selbst dann, wenn
sich ein Sachverstän
diger
persönlich
schon einmal mit einer Person befasst hat,
dies
später dessen
Beizug
als Gutachter nicht zum Vornherein aus
schliesst
. Eine unzulässige Vorbe
fassung liegt a
uch dann nicht vor, wenn er zu
für
die betreffende Partei
ungüns
t
igen Schlussfolgerungen gelangt.
Anderes gilt, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit objektiv zu begründen vermögen
(BGE 132 V 93 E. 7.2
.
2).
Wenn selbst die persönliche Vorbefassung grundsätzlich unproblematisch ist, muss dies umso mehr gelten, wenn sich wie vorliegend lediglich
Berufskollegen
derselben Institution mit einem Versicherten bereits befasst haben und
zudem
unterdessen eine neue medizinische Situation eingetreten ist. Dass eine objektive Gefahr der Voreingenommenheit der konkret vorgesehenen Gutachter
und somit ein
Ausstandsgrund
vorliegt, hat die Beschwerdeführerin wie gesagt in keiner Weise dargetan.
Ihre Argumentation überzeugt nicht, da sie inhaltlich nicht über die Kritik hinausgeht, die Gutachterstelle
Z._
sei befangen.
Auch andere triftige Gründe zur Ablehnung der Gutachter im Sinne von Art
. 44 ATSG (vgl. vorstehend E. 1.2
) sind nicht ersichtlich.
3.6
Nach dem G
esagten ist die Durchführung einer polydisziplinären Begut
achtung
durch
die
vorgeschlagenen
Z._
-
Fachärzte
Dr. med.
B._
, Dr. med.
D._
und Dr. med.
C._
nicht zu beanstanden.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde
.