# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 03dc7edd-b442-43fd-b448-87b40db3705b
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Auf das Asylgesuch von A, von Land H, trat das Bundesamt für Migration mit Entscheid vom 31. März 2010 nicht ein. Dieser Nichteintretensentscheid wurde am 26. Juli 2012 rechtskräftig. Am 30. Juli 2012 setzte das Bundesamt für Migration A eine Frist bis zum 13. August 2012 zum Verlassen der Schweiz; sollte er sich danach noch in der Schweiz aufhalten, gelte er als ausländische Person mit unbefugtem Aufenthalt. Anscheinend wies das Bundesamt für Migration A mit Entscheid vom 26. Februar 2013 erneut aus der Schweiz weg; dieser Entscheid wurde am 3. Mai 2013 rechtskräftig. Auch dieser Aufforderung kam A nicht nach. Er sprach vielmehr am 24. September 2013 beim Migrationsamt des Kantons Zürich vor und bat um Unterstützung.
B.
A wurde zwischen April 2010 und 15. November 2016 teilweise auch nur kurzfristig (zeitweise wöchentliche Wechsel der Notunterkunft, sog. 7-Tage-Regelung) in den verschiedenen Notunterkünften für abgewiesene Asylbewerber im Kanton Zürich untergebracht. Seit 16. November 2016 bewohnt er definitiv die Notunterkunft I in J. Mit Verfügung vom 12. Januar 2017 wurde A verboten, das Gebiet des Bezirks K zu verlassen (sog. Eingrenzung); die Eingrenzung ist bis 16. Juni 2018 befristet. Darüber ist noch nicht rechtskräftig entschieden.
C.
Gemäss der ab 1. Januar 2012 gültigen Aufstellung über die Modalitäten der Nothilfe in Durchgangszentren und Notunterkünften erhielten Erwachsene in Notunterkünften jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag je Fr. 20.- ausbezahlt (Fr. 8.50 pro Tag), Kleider bei Bedarf, ebenso diverse andere Artikel (WC-Rollen, Hygiene-Artikel). Ebenso wurden darin die Ansätze der Entschädigungen für Reinigungsarbeiten aufgeführt. A unterzeichnete am 30. Januar 2017 das "Merkblatt für die Ausrichtung von Nothilfeleistungen in den kantonalen Nothilfeunterkünften", gültig ab 1. Februar 2017, das diese Regelung änderte. Neben allgemeinen Bemerkungen zum Umfang der und zur Berechtigung zum Bezug von Nothilfe wurde festgehalten, dass Anspruch auf diese Leistungen nur Personen haben, die sich tatsächlich in der ihr (recte: ihnen) zugewiesenen Notunterkunft aufhalten und insbesondere auch dort übernachten. Nach Weisung der Zentrumsleitung finde sodann täglich jeweils am Vormittag und am Abend eine Anwesenheitskontrolle statt. Wer dann nicht anwesend sei, erhalte für den betreffenden Tag keine Geldzahlung. Mit der Unterzeichnung dieses Merkblatts nehmen die Unterzeichnenden diese Voraussetzungen für den Erhalt von Nothilfeleistungen zur Kenntnis. Die Auszahlung der Nothilfe erfolgt montags bis freitags von 08.30 bis 09.30 Uhr.
II.
A.

## Considerations