# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 301579bd-49c2-539f-997e-7df9fa3d44a6
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_003
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
,
Beschwerdeführer
gegen
Betreibungsamt Region Solothurn,
Beschwerdegegner
betreffend
Pfändungsvollzug Nr. [...]
hat die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs in
Erwägung
:
dass:
- A._ als Schuldner mit Schreiben vom 18. Dezember 2020 (Datum Postaufgabe) Beschwerde gegen die Existenzminimumberechnung vom 7. Dezember 2020 erhebt und geltend macht, er habe zwar keinen Mietvertrag, beteilige sich aber dennoch mit CHF 1'000.00 pro Monat an Unterhaltskosten und Logis, zudem seien ihm die Steuern und die Abzahlung der Steuerschulden einzurechnen;
- das Betreibungsamt, zur Vernehmlassung eingeladen, beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen;
- der Schuldner bzw. dessen Stellvertreter anlässlich des Pfändungsvollzuges keine Mietkosten angegeben hat;
- die Aufsichtsbehörde im grundsätzlichen Entscheid SOG 1996 Nr. 12 erkannt hat, der Schuldner habe nachträgliche Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse nicht auf dem Beschwerdeweg, sondern mit einem Gesuch um Revision der Einkommenspfändung beim Betreibungsamt geltend zu machen, dasselbe gelte, wenn die Angaben, die der Schuldner bei der Aufnahme des Protokolls gemacht habe, falsch oder unvollständig gewesen sein sollten;
- der Beschwerdeführer somit bezüglich der geltend gemachten Mietkosten auf den Revisionsweg zu verweisen ist;
- Steuern gemäss den Richtlinien der Aufsichtsbehörde für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 13. Oktober 2014 sowie gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht mehr in das Existenzminimum eingerechnet werden dürfen (BGer-Urteil 5A_222/2013 vom 12. Juni 2013, E. 2.3, 5A_890/2013 vom 22. Mai 2014, E. 4.4.2);
- die Beschwerde demnach abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist;
- das Beschwerdeverfahren nach Art. 20a SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG unentgeltlich ist;
- die Ausrichtung einer Parteientschädigung nicht in Betracht kommt (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG);
erkannt
:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.

## Considerations