# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fa019ee5-970d-4ad3-8c16-f84a0f5093dc
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhaltsänderung. Bereits zum Zeitpunkt der Haushaltsabklärung
(Bericht vom 25. Juli 2007) sei die Scheidung absehbar gewesen. Im Einwand
vom 12. April 2007 habe ... die Gewichtung des Erwerbs- bzw. des
Haushaltsbereichs beanstandet, indem sie geltend gemacht habe, dass sie
nach der Scheidung höchstens noch für ein Jahr Alimente von ihrem
Ehemann erhalten werde. Sie sei davon ausgegangen, dass sie mit der
Erhöhung der Erwerbstätigkeit auf 80% und den Alimenten ein genügend
hohes Auskommen haben werde. ... sei sich zum damaligen Zeitpunkt der
wirtschaftlichen Situation bewusst gewesen, welche durchaus mit der
heutigen Situation vergleichbar sei. Insbesondere habe sie bereits von ihrem
Ehemann getrennt gelebt, habe von ihm Unterhaltszahlungen erhalten und
habe die Gewichtung von 80% zu 20% nur deshalb kritisiert, weil sie lediglich
für ein Jahr mit Alimenten gerechnet habe. Das Bezirksgericht Hinterrhein
habe ihr im Urteil vom 6. April 2009 jedoch namhafte Alimente bis zu ihrer
Pensionierung 2018 zugesprochen. Mithin sei heute noch klarer als bei der
letzten Verfügung vom 9. August 2007, dass ... ohne Behinderung zu 80%
erwerbstätig wäre.
4. Am 17. Mai 2010 liess ... Beschwerde beim Verwaltungsgericht Graubünden
erheben mit den Begehren, die Verfügung vom 12. April 2010 sei aufzuheben
und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten auf das neue
Leistungsbegehren einzutreten. Im Weiteren sei ihr die unentgeltliche
Rechtspflege zu bewilligen. Die Beschwerdegegnerin gehe bei der
Berechnung des Invaliditätsgrades (IV-Grad) zu Unrecht von der gemischten
Methode statt des ordentlichen Einkommensvergleiches aus. Die
gesundheitliche Situation habe sich nicht verschlechtert, verändert habe sich
hingegen der massgebliche Sachverhalt, insbesondere die finanzielle
Situation. Gemäss Scheidungsurteil vom 6. April 2009 erhalte sie einen
Unterhaltsbeitrag von Fr. 800.-- pro Monat bei einem Bedarf von Fr. 3'472.--.
Damit entstehe ein monatlicher Fehlbetrag von Fr. 354.--. Dazu komme, dass
aufgrund der sehr kleinen Vorsorge (Freizügigkeitskapital von Fr. 33'536.--)
ein Aufbau der Altersvorsorge bedacht sein müsse. Eine Veränderung
bestehe auch darin, dass der Sohn für sein Studium ausgezogen sei und
damit die Unterhaltszahlungen an ihn entfielen. Seit der Trennung Ende 2006
sei sie von ihrer Mutter finanziell unterstützt worden. Die durchschnittliche
jährliche Unterstützung habe sich auf Fr. 9'105.-- oder Fr. 758.-- pro Monat
beloffen. Seit die Mutter nun vom Alters- ins Pflegeheim gewechselt habe,
entfalle auch diese Unterstützung. Es sei ihr anlässlich der
Haushaltsabklärung im Juni 2005 bewusst gewesen, dass sie bei einer
Scheidung ihr Arbeitspensum werde erhöhen müssen. Eine vollumfängliche
Kenntnis der nötigen Stellenprozente für einen annähernd gleichen
Lebensstandard habe jedoch nicht erwartet werden können. Zum Zeitpunkt
des Einwandes vom 12. April 2007 hätte sie getrennt gelebt, aber durch die
Unterhaltszahlungen für den Sohn, für sich selbst und durch die Unterstützung
der Mutter höhere Einnahmen gehabt. Im Vergleich zu heute resultiere ein
Einnahmeminus von Fr. 867.- Mit einer 80%igen Erwerbstätigkeit könnte sie
den Lebensunterhalt knapp decken (Überschuss von Fr. 230.--). Es wären
jedoch keine unvorhersehbaren grösseren Ausgaben möglich. Sie würde
heute aus finanziellen Gründen und aus Spass an der Arbeit im
Gesundheitsfall 100% arbeiten. Sie habe keine Betreuungspflichten mehr und
ein Ein-Frau-Haushalt könne im Gesundheitsfall auch ohne weiteres neben
einer 100%igen Erwerbstätigkeit erledigt werden. Der für die Methodenwahl
massgebliche Sachverhalt habe sich demzufolge verändert und somit sei auf
das Gesuch einzutreten.
5. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden beantragte in ihrer Vernehmlassung
vom 18. Juni 2010 die Abweisung der Beschwerde. Sie verzichtete auf eine
Wiederholung ihrer Begründung und verwies auf die angefochtene Verfügung
vom 12. April 2010, an welcher sie vollumfänglich festhalte.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird,
soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet die
Verfügung der IV-Stelle vom 12. April 2010. Streitig und zu prüfen ist, ob die
IV-Stelle zu Recht nicht auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom
16. September 2009 eingetreten ist.
2. a) Nach Art. 17 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG) wird die Invalidenrente von Amtes wegen
oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder
aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad (IV-Grad) einer Rentenbezügerin
oder eines Rentenbezügers erheblich ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt
jede Änderung der anspruchsbegründenden Tatsachen, die geeignet ist, den
IV-Grad und damit den Rentenanspruch des Versicherten zu beeinflussen.
Revisionsbegründend sind dabei zunächst wesentliche Veränderungen des
Gesundheitszustandes. Aber auch bei gleich bleibendem
Gesundheitszustand fällt eine Rentenrevision in Betracht, wenn sich die
erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen
Gesundheitszustandes erheblich verändert haben. Ob eine solche Änderung
eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im
Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit
demjenigen zur Zeit des angefochtenen Einspracheentscheides (BGE 130 V
351; EVG-Urteil I_526/02 vom 27. August 2003).
b) Nachdem eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung wegen eines zu
geringen IV-Grades oder wegen fehlender Hilflosigkeit verweigert wurde, wird
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Art. 87
Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) erfüllt sind (Art.
87 Abs. 4 IVV). Danach ist in einem Gesuch um Revision, vorliegend in einer
neuen Anmeldung, glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität
oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten
Betreuungsaufwandes des Versicherten in einer für den Anspruch
erheblichen Weise geändert hat. Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung,
wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine IV-Rente oder deren
Erhöhung sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als
richtig erweisen (EVG Urteil I_484/00 vom 21. März 2001, E. 1b/bb).
Unter Glaubhaftmachen im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV ist kein Beweis nach
dem im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Beweisanforderungen
sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die
Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der
letzten rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung
eingetreten ist. Vielmehr genügt es, dass für den geltend gemachten
rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte
bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei
eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung
nicht erstellen lassen (EVG-Urteil I 439/98 vom 30. August 1999, E. 2).
c) Mit Art. 87 Abs. 4 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach
vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweigerung immer wieder mit
gleichlautenden und nicht näher begründeten, d.h. keine Veränderung des
Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 117 V 198 E.4b;
109 V 119 E.2b m.w.H.). Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die
Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen des
Versicherten überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das
Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei hat sie u.a. zu
berücksichtigen, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit
zurückliegt, und wird dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere
oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279). Insofern steht
ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den der Richter grundsätzlich zu
respektieren hat (BGE 109 V 119 E.3b).
3. a) Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin mit Gesuch vom 16.
September 2009 bei der IV an. Zur Begründung brachte sie vor, sie würde seit
der Scheidung vom 6. April 2009 bei voller Gesundheit 100% arbeiten. Sie
hielt sowohl in ihrem Einwand vom 21. Dezember 2009 als auch in ihrer
Beschwerde vom 17. Mai 2010 fest, aufgrund der finanziellen Situation als
auch aus Spass 100% arbeiten zu wollen. Indem ihre Mutter sie nicht weiter
unterstützen könne und ihr Sohn einen eigenen Haushalt führe, entstehe ein
Fehlbetrag von Fr. 354.--. Dazu komme, dass sie auf einen Aufbau der
Altersvorsorge bedacht sein müsse. Obwohl sie bereits zum Zeitpunkt der
letzten Beurteilung getrennt gelebt habe, hätte sie damals höhere Einnahmen
gehabt. Mit einer 80%igen Erwerbstätigkeit könnte sie ihren Unterhalt nur
knapp decken. Zu beurteilen ist somit, ob die Beschwerdeführerin glaubhaft
gemacht hat, dass für den Anspruch auf IV-Leistungen relevante veränderte
Umstände vorliegen.
b) Wie oben ausgeführt genügt für die Glaubhaftmachung, wenn gewisse
Anhaltspunkte für den rechtserheblichen Sachverhalt bestehen. Als
Anhaltspunkte können jedoch nur neue Elemente tatsächlicher Natur
anerkannt werden, die nach der ursprünglichen Rentenverfügung eingetreten
und zu dem damals gegebenen Sachverhalt hinzugekommen sind oder
diesen verändert haben.
Die Beschwerdeführerin legte dar, dass sich die finanzielle Situation seit der
Haushaltsabklärung aus dem Jahr 2005 aufgrund der Scheidung verändert
habe und sie daher 100% arbeiten würde. Das Gericht teilt vorliegend die
Ansicht der Beschwerdeführerin, dass ihr zum Zeitpunkt der
Haushaltsabklärung nicht alle finanziellen Folgen der Scheidung bewusst sein
konnten und daher die Aussage bezüglich des nötigen Arbeitspensums
lediglich eine ungefähre Schätzung ihrerseits darstellte. Insbesondere da ihr
seitens des IV-Abklärungsdienstes keine detaillierten Fragen zu den Gründen
und den näheren Umständen der voraussichtlichen Erhöhung gestellt wurden,
ist zu beachten, dass der Abklärungsbericht eingeschränkten Beweiswert
besitzt (VGU S 09 10 E. 3e). Obschon die Scheidung bereits zum damaligen
Zeitpunkt absehbar gewesen ist, war der Beschwerdeführerin nicht bekannt,
wann die Scheidung erfolgen würde, ob sie einen nachehelichen Unterhalt
erhalten und wie hoch ein solcher ausfallen würde. Wie aus dem Einwand
vom 12. April 2007 hervorgeht, rechnete sie nicht mit länger dauerndem
Unterhalt. Eine Behaftung auf diese älteren Aussagen erscheint demnach vor
den heutigen Verhältnissen nicht statthaft.
Wie die Beschwerdeführerin darlegte, gab es neben den finanziellen
Veränderungen aufgrund der Scheidung auch Veränderungen der
tatsächlichen Lebensumstände. Eine durchaus relevante Änderung ist der
Auszug ihres Sohnes aus der gemeinsamen Wohnung. Einerseits entfiel der
Kinderunterhaltsbeitrag, womit ein Teil der Haushalts- und Wohnkosten
abgedeckt worden war, andererseits bestehen seither keine Aufgaben mehr,
die in gewisser Weise auch bei einem erwachsenen Kind anfallen. Die
Beschwerdeführerin führt nun lediglich einen Einpersonenhaushalt.
Schliesslich ist auch die durch die Beschwerdeführerin vorgebrachte
Unterstützung durch die Mutter weggefallen. Die veränderten Umstände, d.h.
sowohl die erhöhten Kosten und der entfallende Mehraufwand aufgrund des
Wegzugs des Sohnes als auch die fehlende finanzielle Unterstützung durch
die Mutter, sind somit hinlänglich glaubhaft gemacht worden. Anlässlich der
Prüfung des Rentenanspruchs wird jedoch zu prüfen sein, ob und in welchem
Umfang sich der Wegfall der Kinderunterhaltsbeiträge tatsächlich auswirkt
und ob die behauptete finanzielle Unterstützung durch die Mutter tatsächlich
stattgefunden hat.
c) Durch die oben aufgeführten Argumente hat die Beschwerdeführerin nach
Ansicht des Gerichts glaubhaft dargelegt, dass eine Veränderung des
massgebenden Sachverhaltes seit der letzten Verfügung vom 9. August 2007
eingetreten ist. Ein Eintreten auf das Gesuch vom 16. September 2009 durch
die Vorinstanz ist daher angezeigt.
4. a) Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als nicht rechtmässig, womit
die Beschwerde gutzuheissen ist und die Vorinstanz verpflichtet wird, auf das
Gesuch der Beschwerdeführerin vom 16. September 2009 einzutreten und es
materiell zu prüfen.
b) Das Beschwerdeverfahren ist - in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG –
gemäss Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(IVG) bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-
Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Diese
Kosten werden je nach Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert
im Umfang von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Aufgrund des Ausgangs
dieses Verfahrens sind die Kosten von Fr. 700.-- der unterliegenden
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Entsprechend kommt dem von der
Beschwerdeführerin gestellten Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen
Rechtspflege keine eigenständige Bedeutung mehr zu.
c) Der durch den Invalidenverband, Procap Schweiz, vertretenen
Beschwerdeführerin steht nach Art. 61 lit. g ATSG eine aussergerichtliche
Entschädigung zu. Dabei kann auf die am 1. Juli 2010 eingereichte
Honorarnote (reduziert auf einen Aufwandstundenansatz von Fr. 160.--
anstatt Fr. 200.--) abgestellt werden, was eine Parteientschädigung von
insgesamt noch Fr. 1'421.40 inklusive Mehrwertsteuer (Aufwand 7.4 Std. x Fr.
160.-- = Fr. 1'184.-- plus Auslagen Fr. 137.-- [Fr. 1'321.--] und 7.6% MWST
[auf Fr. 1'321.-- = Fr. 100.40]; zusammen Fr. 1'421.40) ergibt. Die gemäss
Honorarnote der Procap Anwältin ausgewiesenen Kosten (Fr. 1'739.90)
werden damit der Beschwerdegegnerin nicht in vollem Umfang zur
Entschädigung auferlegt. Dies entspricht der Praxis des Verwaltungsgerichts,
wonach Anwälten, die innerhalb einer Hilfsorganisation tätig sind, nicht der
volle Anwaltstarif entschädigt wird, weil ihre Arbeitssituation von derjenigen
der selbständigen Anwälte abweicht und ihnen strukturbedingte
Einsparungen möglich sind (VGU S 09 127 E. 3a, S 07 118). Auch das
Bundesgericht hat festgehalten, dass von Bundesrechts wegen keine
generelle entschädigungsrechtliche Gleichstellung zwischen einer
gemeinnützigen Organisation und freiberuflich tätigen Anwälten verlangt sei.
So habe die gemeinnützige Organisation keine Gewinnabsicht und sie müsse
die Selbstkosten möglichst gering halten. Ferner müssten die Anwälte solcher
Organisationen nicht das volle unternehmerische Risiko tragen. Zur Höhe der
Entschädigung führte das Bundesgericht aus, dass der bundesrechtliche
Entschädigungsrahmen bei einer gemeinnützigen Organisation zwischen Fr.
130.-- und Fr. 180.-- pro Stunde anzusetzen sei. Dies schliesse eine
Gewinnerzielung der Organisation weitgehend aus und sichere die
Kostendeckung. In diesem Rahmen sei die Festsetzung des Honorars Sache
des Kantons (vgl. BG-Urteil 9C_ 415/2009 vom 12.08.2009, E. 5.4;
9C688/2009 vom 19.11.2009, E. 5).