# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4a52b1d7-8a72-4b68-808f-4133882b7f9f
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) die
Strafuntersuchung 62-2012-086 gegen A. wegen des Verdachts der Wider-
handlungen gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über
Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) führt
(act. 2.1, S. 1);
- im Rahmen dieses Verfahrens die ESBK am 15. August 2014 die Be-
schlagnahme von den in der Wohnung des Obgenannten in Z. am
15. Juli 2014 sichergestellten Gegenständen verfügte (act. 2.1, S. 2);
- A. dagegen am 20. August 2014 Beschwerde bei diesem Gericht erhebt
(act. 1);
- die Beschwerdeschrift gemäss Art. 26 Abs. 2 lit. b VStrR beim Direktor
der ESBK eingereicht wurde (act. 1); die ESBK die Beschwerde am
27. August 2014 an dieses Gericht weiterleitete und zugleich eine Be-
schwerdeantwort einreichte, in welcher sie beantragt, die Beschwerde sei
unter Kostenfolge abzuweisen (act. 2);
- mit Eingabe vom 8. September 2014 der Beschwerdeführer sodann den
Rückzug der Beschwerde erklärte, was der ESTV am 9.September 2014
zur Kenntnis gebracht wurde (act. 5 und 6).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- bei der Verfolgung von Widerhandlungen gegen das SBG das Bundesge-
setz vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0)
zur Anwendung gelangt (Art. 57 Abs. 1 SBG);
- gegen Zwangsmassnahmen im Sinne der Art. 45 ff. VStrR und damit zu-
sammenhängende Amtshandlungen bei der Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts Beschwerde geführt werden kann (Art. 26 Abs. 1 VStrR);
die Beschwerde innert drei Tagen, nachdem der Beschwerdeführer von der
Amtshandlung Kenntnis erhalten hat, bei der zuständigen Behörde schrift-
lich mit Antrag und kurzer Begründung einzureichen ist
(Art. 28 Abs. 3 VStrR);
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- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-
schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abzuschreiben
ist (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BV.2014.40 vom 24. Juli 2014,
E. 1.4);
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25
E. 3); die Gerichtsgebühr dabei auf die minimalen Fr. 200.-- festzusetzen
ist (Art. 73 StBOG und Art. 5 und° 8 Abs. 1 des Reglements des Bundes-
strafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).
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