# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6fc06a82-76c4-48a7-afcf-2b0252ffa99e
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Hans B. sel. war Eigentümer der Grundstücke Nrn. 00 und XX an der
Bahnhofstrasse in M.. Die Grundstücke sind gemäss Zonenplan der Gemeinde M. vom
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11. Juli 2005 der Kernzone Dorf (abgekürzt KD) zugeteilt. Das Grundstück Nr. 00 misst
rund 6'400 m und ist im südwestlichen Bereich mit einer Scheune und einer
Pferdestallung überbaut. Das Grundstück Nr. XXX misst rund 700 m und liegt im
Süden des Grundstücks Nr. 00. Es ist mit einem Einfamilienhaus überbaut. Das
Grundstück Nr. 00 ist im südwestlichen, überbauten Teil eben und fällt im Bereich des
nicht überbauten Teils Richtung Nordosten ab. Unmittelbar nordöstlich an das
Grundstück Nr. 00 grenzen die Grundstücke von A., B. und C. an. Diese
Liegenschaften gehören zur Wohnzone W1b und sind je mit einem freistehenden
Einfamilienhaus überbaut.
Das unmittelbar südöstlich an die Grundstücke Nrn. 00 und XX angrenzende Gebiet ist
Teil des Überbauungs- und Gestaltungsplangebietes "Alte Moschti". Der Plan datiert
vom 12. Juli 2005. Das Gebiet ist mit sechs kubisch gestalteten, dreigeschossigen
Mehrfamilienhäusern mit Flachdach und Attikageschoss überbaut. Die Gebäude sind
leicht versetzt zueinander angeordnet und fächern sich in Richtung Südwesten auf die
Bahnhof- und die St. Galler-strasse hin leicht auf. Im Nordwesten grenzt das
Grundstück Nr. 00 an die Wohnzone W 2. Die unmittelbar angrenzenden Grundstücke
sind mit zweigeschossigen Mehrfamilienhäusern überbaut.
Am 2. November 2004 stellte Hans B. sel. beim Gemeinderat M. ein Gesuch um Erlass
eines Gestaltungsplans für die Grundstücke Nrn. 00 und XX. Die auf dem Grundstück
Nr. 00 stehenden Bauten sollen abgebrochen und durch eine Überbauung mit fünf
Mehrfamilienhäusern samt Tiefgarage ersetzt werden, die von der Bahnhofstrasse her
erschlossen wird. Auf dem Grundstück Nr. XX sind keine weiteren Bauten geplant. Am
16. Juni 2005 beschloss der Gemeinderat M. den Gestaltungsplan Bahnhofstrasse
samt Beilageplänen und besonderen Vorschriften vom 24. März 2005. Die öffentliche
Auflage erfolgte vom 28. Juni bis 27. Juli 2005.
Am 26. Juli 2005 erhoben C., B. und A. öffentlich-rechtliche sowie privatrechtliche
Einsprache gegen den Gestaltungsplan Bahnhofstrasse samt besonderen Vorschriften.
Mit Beschluss vom 22. April 2008 schützte der Gemeinderat M. die Einsprachen

## Considerations

teilweise im Sinn der Erwägungen (Ziff. 1). Er ordnete an, die Attikageschosse auf den
beiden den Einsprechern nächstgelegenen Bauten D und E müssten an den
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Nordfassaden gemäss Art. 12 Abs. 3 des Baureglements (abgekürzt BR) unter einem
Winkel von 45° vom Schnittpunkt der Fassade mit der Dachhaut über dem obersten
Vollgeschoss zurückliegen (Ziff. 2). Weiter ordnete er an, den Sitzplatz auf dem
Grundstück Nr. XX gegenüber dem Grundstück Nr. .. um 6 m in südliche Richtung zu
versetzen und mittels geeigneter Bepflanzung gegen die Grund-stücke der Einsprecher
abzuschirmen (Ziff. 3). Der Eigentümer der Grundstücke Nrn. 00 und XX wurde
verpflichtet, nach Rechtskraft des Entscheids den Gestaltungsplan entsprechend
anzupassen und zur neuen Genehmigung einzureichen (Ziff. 4). Im übrigen wurden die
Einsprachen abgewiesen; die weiteren Teile des Beschlusses sind für das vorliegende
Verfahren nicht relevant.
B./ Mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 15. Mai 2008 erhoben C., B. und A. Rekurs
beim Baudepartement. In ihrer Rekursergänzung vom 26. Juni 2008 beantragten sie,
der Beschluss des Gemeinderats M. vom 22. April 2008 sei aufzuheben und der
Gestaltungsplan Bahnhofstrasse M. sei nicht zu bewilligen, eventualiter sei er mit der
Einschränkung zu bewilligen, dass die Häuser D und E nur zwei Vollgeschosse (und ein
Attikageschoss gemäss Regelbauweise, Ziff. 2 des angefochtenen Beschlusses)
aufweisen dürften und einen Grenzabstand gegenüber ihren Grundstücken von
mindestens 10 m aufweisen müssten, wobei der Sitzplatz ins Zentrum der Überbauung
zu verlegen sei. Zur Begründung wurde im wesentlichen vorgebracht, die Rekurrenten
müssten übermässige Einwirkungen in keinem Fall dulden, weder nach Regelbauweise
noch aufgrund eines Gestaltungsplans. Das Bundesgericht habe in einem neueren
Entscheid festgestellt, dass auch ein Entzug von Licht und Sonnenschein bzw. eine
Beeinträchtigung der Aussicht eine Einwirkung im Sinne von Art. 684 ZGB sein könne.
Der bundesrechtliche Immissionsschutz habe die Bedeutung einer Mindestgarantie,
wenn der kantonalrechtliche Immissionsschutz trotz Nichteinhaltung der
Abstandsvorschriften versage, weil der Beseitigungsanspruch z.B. wie im betreffenden
Fall verjährt sei. Dasselbe gelte grundsätzlich mit Bezug auf Bauten. Im konkreten Fall
seien die anwendbaren Bauvorschriften ungenügend. Sie würden die Rekurrenten nicht
vor den drohenden Immissionen schützen, u.a. auch deshalb, weil die
Zonenvorschriften der Gemeinde unzweckmässig seien. Die Beeinträchtigung der
Liegenschaften der Rekurrenten wäre ausserordentlich massiv. Von ihren
Grundstücken aus würde die Höhe der Bauten gemäss Gestaltungsplan rund 17 m
betragen. Durch diese massiv überhöhten Bauten lägen ihre Einfamilienhäuser
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insbesondere (aber nicht nur) im Winterhalbjahr fast dauernd im Schatten, was
unzulässig wäre.
Das Baudepartement führte am 18. November 2008 einen Augenschein durch, an dem
die Rekurrenten, der Vertreter des Grundeigentümers und Vertreter der politischen
Gemeinde sowie des Amts für Raumentwicklung und Geoinformation teilnahmen. Mit
Entscheid vom 6. Februar 2009 wies das Baudepartement die Rekurse ab, soweit es
darauf eintrat. Die Rekurrenten wurden verpflichtet, eine Entscheidgebühr von
Fr. 3'000.-- zu bezahlen und den Grundeigentümer ausseramtlich mit Fr. 3'250.--
zuzügl. MWSt zu entschädigen. Das Baudepartement erwog, der total revidierte
Zonenplan der Gemeinde M. sei am 22. Mai 2003 erlassen und am 11. Juli 2005
genehmigt worden. Im Rahmen der Totalrevision des Zonenplans sei die
Zonenzuteilung der Grundstücke der Rekurrenten und die den Planungsperimeter
bildenden Grundstücke nicht verändert worden. Die Unzweckmässigkeit der
Nutzungsplanung hätte im Rahmen des öffentlichen Auflageverfahrens gerügt werden
müssen. Mit der Genehmigung des Zonenplans sei dieser in Rechtskraft erwachsen.
Als rechtskräftige Grundlage des zu beurteilenden Gestaltungsplans könne er nicht im
Rahmen des Rekursverfahrens gegen diesen wieder in Frage gestellt werden. Insoweit
sei auf den Rekurs nicht einzutreten. Nach Art. 5 BR seien in der Kernzone Dorf (KD)
Bauten mit drei Vollgeschossen zulässig, die mindestens einen Grenzabstand von 5 m
einhalten müssten. Für das zulässige Gebäudevolumen verweise Art. 5 BR auf Art. 7
BR. Danach hätten sich Bauten in der Kernzone bezüglich Stellung, Gebäudehöhe,
Gebäudelänge, Traufhöhe, Firsthöhe, Geschosszahl, Dachform, Dachgestaltung,
Fassadengestaltung und Materialien dem Dorf-, Hof- und Strassenbild einzuordnen.
Attikageschosse müssten unter einem Winkel von 45° a.T. vom Schnittpunkt der
Fassade mit der Dachhaut über dem obersten Vollgeschoss zurückliegen, um als
Dachgeschoss zu gelten. Bei den geplanten Bauten betrage der Grenzabstand mehr
als 5 m. Die Gebäude untereinander wiesen Abstände zwischen 12 und 15 m auf.
Bezüglich Geschosse und Grenzabstand weise der Gestaltungsplan gegenüber den
Regelbauvorschriften keine Abweichungen auf; der Abstand zwischen den Gebäuden
sei teilweise erheblich grosszügiger als der nach Regelbauvorschriften mindestens
einzuhaltende Gebäudeabstand von 10 m. Die Attikageschosse der Häuser B, C, D und
E seien nicht unter einem Winkel von 45° a.T. vom Schnittpunkt der Fassade mit der
Dachhaut über dem obersten Vollgeschoss zurückliegend, sondern auf der nord- und
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südöstlichen Gebäudeseite fassadenbündig ausgestaltet. Insofern liege eine geringe
Abweichung von den Regelbauvorschriften vor. Dabei sei allerdings in Betracht zu
ziehen, dass bei einer nach Regelbauvorschriften ebenfalls zulässigen Gestaltung der
Bauten mit Satteldach die Einwirkungen auf die Grundstücke der Rekurrenten erheblich
grösser wären als die gewählte Gestaltung mit Flachdach und Attikageschoss. Da die
Vorinstanz beschlossen habe, die Attikageschosse der Häuser D und E müssten unter
einem Winkel von 45° a.T. vom Schnittpunkt der Fassade mit der Dachhaut über dem
obersten Vollgeschoss zurückversetzt werden und eine entsprechende Anpassung
verfügt habe, liege für die Rekurrenten auch diesbezüglich keine über die
Regelbauweise hin-ausgehende nachbarliche Beeinträchtigung vor. Im weiteren erwog
die Vorinstanz, dass die Gebäudehöhe einschliesslich Attikageschoss mit Höhenkoten
im Plan festgelegt sei und für die Häuser D und E 572,7 bzw. 572,8 m.ü.M., für die
Häuser B und C 574,4 bzw. 574,7 m.ü.M. und für das Haus A 576 m.ü.M. betrage. Die
Gebäudehöhe der auf der Basis des Überbauungs- und Gestaltungsplans "Alte
Moschti" vom 12. Juli 2005 erstellten Mehrfamilienhäuser, die auf die gleiche Weise
definiert werde, betrage zwischen 572 und 575 m.ü.M. Die zulässige Länge der
Gebäude gemäss Gestaltungsplan Bahnhofstrasse betrage zwischen 25 und 27,5 m.
Die auf der Basis des Überbauungs- und Gestaltungsplans "Alte Moschti" erstellten
Mehrfamilienhäuser seien ebenfalls zwischen 25 und 27,5 m lang. Durch die gewählte
fächerförmige Stellung der Gebäude einerseits und den gegenüber der Regelbauweise
teilweise erheblich grösseren Gebäudeabständen könne eine gute Besonnung und eine
hohe Aussenraumqualität erzeugt werden. Die vorgesehene Wohnüberbauung mit
insgesamt 35 Wohnungen verbinde damit die planerischen Grundanliegen nach
wohnlichen und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmten Siedlungen
einerseits und einer haushälterischen Bodennutzung in zentrumsnahen Lagen in hohem
Mass. Der Gestaltungsplan Bahnhofstrasse weise bis auf die fassadenbündige
Ausgestaltung der Attikageschosse B und C keine Abweichungen von den in der
Kernzone KD geltenden Regelbauvorschriften auf, sondern unterschreite die nach
diesen grundsätzlich zulässige Nutzung. Die Gebäude stellten aufgrund ihrer
Anordnung und Dimensionierung einen klaren und gut ablesbaren Bezug zu den
örtlichen Gegebenheiten wie Strasse, Terrain und Nachbarüberbauung her. Der
Gestaltungsplan Bahnhofstrasse ermögliche eine relativ dichte Überbauung in einer
zentrumsnahen Lage mit hoher Wohnqualität. Die Voraussetzungen einer städtebaulich
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vorzüglichen Gesamtüberbauung seien gegeben. Hinsichtlich der Rüge der
übermässigen Immissionen nach Art. 684 ZGB erwog das Baudepartement, dass im
Einspracheverfahren eine Schattenstudie erstellt worden sei, die den zweistündigen
Dauerschatten am mittleren Wintertag für die Gebäude D und E zeige. Das Grundstück
Nr. .. werde vom zweistündigen Dauerschatten von Haus E gar nicht getroffen, von
demjenigen von Haus D lediglich im Bereich der südwestlichsten Rasenfläche. Der
Dauerschatten von Haus E tangiere das Grundstück Nr. .. in einem nur sehr schmalen
Streifen im äusserten südwestlichen Teil der Rasenfläche. Der von Haus D bewirkte
Dauerschatten falle praktisch auf die gesamte, dem Einfamilienhaus vorgelagerte
Rasenfläche und auf den vordersten Teil des südöstlichen Gebäudeflügels. Rund 11 m
der insgesamt 17 m langen Südfassade würden vom Dauerschatten indessen nicht
tangiert. Wie beim Grundstück Nr. .. könne auch beim Grundstück Nr. .. festgestellt
werden, dass zwar eine zusätzliche Beschattung verursacht werde, diese aber allein
aufgrund der Tatsache, dass sie im wesentlichen nur Bereiche betreffe, die im
Winterhalbjahr kaum genutzt werden, nicht als übermässig qualifiziert werden könne.
Das Grundstück Nr. .. werde durch den Dauerschatten von Haus D nur im äussersten
südwestlichen Rasenbereich betroffen. Der Dauerschatten von Haus E falle sowohl auf
die dem Einfamilienhaus südlich vorgelagerte Rasenfläche wie auch auf das gesamte
Einfamilienhaus selbst. Die Beschattung sei damit erheblicher als bei den andern
Grundstücken, nicht über eine übermässige Immission.
C./ Mit Eingaben ihres Rechtsvertreters vom 19. Februar und 1. April 2009 erhoben C.,
B. und A. Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid
vom 6. Februar 2009 sei aufzuheben und der Gestaltungsplan Bahnhofstrasse M. sei
nicht zu bewilligen, eventualiter sei er mit der Einschränkung zu bewilligen, dass die
beiden an ihre Grundstücke angrenzenden Häuser D und E nur zwei Vollgeschosse
(und ein Attikageschoss gemäss Regelbauweise) aufweisen dürften und einen
Grenzabstand gegenüber ihren Grundstücken von mindestens 10 m aufweisen
müssten, wobei der Sitzplatz ins Zentrum der Überbauung zu verlegen sei, unter
Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung wird im wesentlichen vorgebracht,
der Zonenplan sei relativ abstrakt. Was schliesslich tatsächlich gebaut werde, stehe im
Zeitpunkt des Erlasses des Zonenplanes noch nicht fest. Übermässige Immissionen im
Sinn von Art. 684 ZGB könnten jedenfalls dann geltend gemacht werden, wenn eine
konkrete Gefahr drohe. Die Vorinstanz habe den Rekurs unter diesem Gesichtspunkt
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zu Unrecht abgewiesen. Die Beschwerdeführer hätten zudem immer geltend gemacht,
die neuen Häuser würden von ihren Grundstücken aus gesehen als eine 17 m hohe
Wand erscheinen. Wenn die Vorinstanz feststelle, die Gebäudehöhe betrage lediglich
rund 11,5 m, so lasse sie ausser acht, dass die Erdgeschosskote des
Einfamilienhauses C. rund 5,5 m unterhalb der Erdgeschosskote des geplanten Hauses
E liege. Damit ergebe sich eine Fassadenhöhe von rund 17 m, was einem
siebenstöckigen Haus entspreche. Für die Immissionen bezüglich Besonnung und
Schattenwurf sei massgebend, dass die Grundstücke der Beschwerdeführer tiefer
lägen als die Gebäude gemäss Gestaltungsplan. Von den Grundstücken der
Beschwerdeführer aus gesehen würde die Bahn der Sonne mindestens während des
gesamten Winterhalbjahres hinter den neuen Häusern verlaufen. Die 2-Stunden-
Dauerschattendiagramme seien in diesem Sinne missverständlich. Sie würden nicht
bedeuten, dass die Grundstücke (nur) während zwei Stunden im Schatten lägen,
sondern mindestens zwei Stunden. Die Beschwerdeführer müssten übermässige
Einwirkungen in keinem Fall dulden, weder nach der Regelbauweise noch aufgrund des
Gestaltungsplans. Auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführer wird, soweit
wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen näher eingegangen.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 23. April 2009 die Abweisung
der Beschwerde.
Die Politische Gemeinde M. verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Hans B. sel. beantragte mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 11. Mai 2009 die
Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Die Beschwerdeführer erhielten Gelegenheit, sich zu den Vernehmlassungen der
Vorinstanz und des Beschwerdegegners zu äussern. Sie liessen sich aber nicht mehr
vernehmen.
D./ Am 18. September 2009 genehmigte das Baudepartement den Gestaltungsplan
samt den vom Gemeinderat angeordneten Änderungen.
Am 9. Oktober 2009 verstarb Hans B.
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Die Beschwerdeführer erhoben gegen den Entscheid des Baudepartements über die
Genehmigung des Gestaltungsplans Rekurs bei der Regierung, worauf das
Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 20. Oktober 2009
sistierte.
Die Regierung trat mit Entscheid vom 16. Februar 2010 auf die Rekurse der
Beschwerdeführer nicht ein. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
Am 17. März 2010 wurde das Beschwerdeverfahren fortgesetzt.
Die Erben von Hans B. sel. erklärten, in das Beschwerdeverfahren einzutreten. Ihr
Rechtsvertreter stellte am 21. April 2010 dem Verwaltungsgericht die Vollmachten zu.
Vor seinem Entscheid hat das Verwaltungsgericht einen Augenschein durchgeführt. Die
Verfahrensbeteiligten wurden dazu eingeladen und erhielten Gelegenheit zur
Stellungnahme. Auf ihre Vorbringen wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die
Beschwerdeführer sind zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 19. Februar und
1. April 2009 entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2
VRP). Auf die Beschwerde ist im Grundsatz einzutreten.
2. Nach Art. 61 Abs. 1 VRP ist das Verwaltungsgericht zur Kontrolle von
Rechtsverletzungen befugt. Die Ermessenskontrolle ist ihm hingegen verwehrt (Art. 61
Abs. 1 und 2 VRP). Es hat sich daher darauf zu beschränken, über die Einhaltung des
Ermessensspielraums zu wachen, und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz das ihr
zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht hat (Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 740). Dies
bedeutet, dass das Verwaltungsgericht in einen Planerlass nur eingreifen darf, wenn
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Rechtsnormen und -grundsätze verletzt werden. Soweit aber die Behörden ihr
Ermessen pflichtgemäss ausgeübt haben, ist dem Verwaltungsgericht eine Kontrolle
verwehrt. Das Verwaltungsgericht ändert einen sachlich haltbaren und zweckmässigen
Planungsentscheid selbst dann nicht ab, wenn es eine andere Lösung als ebenso
zweckmässig erachtet oder sogar bevorzugen würde (vgl. statt vieler GVP 1996 Nr. 9;
VerwGE B 1999/6 vom 16. März 2000; VerwGE B 2004/67, 72 vom 25. Oktober 2004,
in: www.gerichte.sg.ch).
2.1. Gestaltungspläne sind Sondernutzungspläne und Teil der Nutzungsplanung.
Dementsprechend hat sich die Behörde wie bei der Überbauungsplanung an die Ziele
und Planungsgrundsätze nach Art. 75 der Bundesverfassung (SR 101) sowie Art. 1 und
3 des Raumplanungsgesetzes (SR 700, abgekürzt RPG) zu halten (B. Heer, St.
Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern 2003, Rz. 153). Namentlich gehören zu den
massgebenden Planungsgrundsätzen der Landschafts- und Umweltschutz, die
Siedlungsgestaltung und -begrenzung, die Förderung und der Schutz der Wirtschaft
sowie sozialer und kultureller Werte (BGE 113 Ib 225 E. 2c; Art. 1 Abs. 2 und Art. 3
RPG).
Nach Art. 28 Abs. 1 BauG kann die politische Gemeinde im Einverständnis mit den
betroffenen Grundeigentümern zur Erreichung einer Gesamtüberbauung mit
städtebaulich vorzüglicher Gestaltung Gestaltungspläne erstellen, welche die
Überbauung einer oder mehrerer Parzellen projektmässig bis in Einzelheiten regeln.
Gestaltungspläne regeln in einem detaillierten Mass die Nutzung von Bauland.
Wie im Bereich der Nutzungsplanung im allgemeinen steht der Planungsbehörde auch
bei der Gestaltungsplanung ein weitreichender Ermessensspielraum zu. Insbesondere
lässt sich aus den dargelegten Planungsgrundsätzen des Bundesrechts und des
kantonalen Rechts kein Anspruch des Einzelnen auf Erlass bestimmter planerischer
Massnahmen ableiten. Dagegen unterliegt die Frage des vollständigen Einbezugs der
massgeblichen Einzelaspekte in die Interessenabwägung im Rahmen der Planung
grundsätzlich der Rechtskontrolle (vgl. GVP 1996 Nr. 12; VerwGE B 1999/6 vom
16. März 2000). Ein Ermessens- bzw. Beurteilungsspielraum steht der
Planungsbehörde aber namentlich dort zu, wo es um die Wertung bzw. Gewichtung
der einzelnen Grundsätze geht. Erst eine deutlich unsorgfältige Interessenabwägung
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stellt eine Rechtsverletzung dar und unterliegt der Rechtskontrolle (vgl. statt vieler P.
Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 5. Aufl., Bern 2008, S. 81
ff.).
Trägerin der Ortsplanung ist grundsätzlich die Politische Gemeinde (Art. 2 Abs. 1
BauG). Art. 3 Abs. 2 BauG bestimmt jedoch, dass dem Staat in allen Belangen der
Raumplanung die Rechts- und Ermessenskontrolle zusteht, dass er aber den nötigen
Ermessensspielraum der Politischen Gemeinden bei der Orts- und Regionalplanung
wahrt. Dies bedeutet, dass der Staat den kommunalen Entscheid zu respektieren hat,
wenn der Plan den massgebenden Rechtsnormen entspricht und zweckmässig sowie
sachgerecht ist (vgl. VerwGE B 2008/197 vom 16. Juni 2009, in: www.gerichte.sg.ch).
2.2. Im Rahmen einer Gestaltungsplanung kann vom Zonen- und Überbauungsplan
abgewichen werden (Art. 28 Abs. 1 BauG). Da die Regelbauvorschriften Bestandteil
des Zonenplans sind (Art. 9 Abs. 2 BauG), kann auch von der im Baureglement
festgelegten Regelbauweise einer Zone abgewichen werden. Die Grenze der
zulässigen Abweichungen von der Regelbauweise ergibt sich einerseits aus dem
Erfordernis der städtebaulich vorzüglichen Gestaltung und dem damit verbundenen
öffentlichen Interesse und andererseits aus dem Erfordernis der Wahrung berechtigter
Nachbarinteressen. Abweichungen von der Regelbauweise einer Zone sind mit
anderen Worten nur in dem Masse zulässig, als sie zur Erreichung einer
Gesamtüberbauung mit vorzüglicher Gestaltung erforderlich sind und die Interessen
der Nachbarn nicht erheblich beeinträchtigen. Massgebend ist dabei eine
Gesamtbeurteilung der Auswirkungen einer Überbauung nach Gestaltungsplan. Bei
besonderen örtlichen Verhältnissen wird die von Art. 28 Abs. 1 BauG geforderte
städtebauliche Vorzüglichkeit erreicht, wenn die in Art. 1 und 3 RPG enthaltenen
Planungsziele und –grundsätze soweit eingehalten werden, als dies nach den
konkreten örtlichen Verhältnissen möglich ist. Liegen keine besonderen örtlichen
Verhältnisse vor, so zeichnet sich eine städtebaulich vorzügliche Gestaltung durch
spezifische Vorzüge gegenüber der Regelbauweise aus; diese Vorzüge sind nach den
Zielen und Grundsätzen des RPG zu bewerten (Heer, a.a.O., Rz. 154; VerwGE B
2007/81 vom 15. Oktober/5. November 2007 und VerwGE B 2008/197 vom 16. Juni
2009, in: www.gerichte.sg.ch).
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2.3. In der Beschwerde wird gerügt, die Höhe der Bauten sei übersetzt. Dazu stellte die
Vorinstanz fest, die Gebäude würden bezüglich der Höhe sowie der Grenz- und
Gebäudeabstände sowie weiterer Gestaltungsmerkmale den Regelbauvorschriften
entsprechen. Namentlich seien die Attikageschosse der beiden Gebäude D und E im
Einspracheentscheid den Regelbauvorschriften angepasst worden. Soweit die
Attikageschosse der anderen Bauten fassadenbündig sind, stellt sich zwar die Frage
der Abweichung von den Regelbauvorschriften. Die Beschwerdeführer sind allerdings
bezüglich dieser Abweichungen nicht legitimiert, Rechtsverletzungen zu rügen.
Hinsichtlich der Höhe der Bauten A, B und C sind sie nicht stärker betroffen als eine
beliebige Drittperson. Die geltend gemachte Beschattung beruht einzig auf den
Gebäuden D und E. Soweit die Gebäude A, B und C bemängelt werden, sind somit die
Beschwerdeführer nicht zur Rüge der Verletzung der Regelbauvorschriften befugt.
Soweit sie die von den Gebäuden D und E verursachte Beschattung rügen, ist darauf
ausschliesslich im Rahmen der Prüfung der Rüge nach Art. 684 ZGB einzutreten.
2.4. Die Beschwerdeführer rügen, sie hätten sich dadurch, dass sie den Zonenplan
seinerzeit nicht angefochten hätten, mit dem Inhalt des streitigen Gestaltungsplans
nicht einverstanden erklärt. Dies ist aber nicht von ausschlaggebender Bedeutung.
Auch bei Einhaltung der Regelbauvorschriften kann nämlich die Rüge übermässiger
Immissionen nach Art. 684 ZGB erhoben werden. Die Vorbringen der
Beschwerdeführer beschränken sich auf solche Rügen. Eine Verletzung öffentlich-
rechtlicher Bauvorschriften wird in der Beschwerde nicht gerügt.
2.4.1. Das Bundesgericht anerkannte in einem Grundsatzentscheid, dass auch sog.
negative Immissionen unter Art. 684 ZGB zu subsumieren sind (BGE 126 III 452 ff.).
Solche negativen Immissionen sind insbesondere Lichtentzug und Schattenwurf. Jenes
Urteil betraf den Lichtentzug bzw. Schattenwurf durch Pflanzungen bzw. Bäume. Das
Bundesgericht hielt fest, seine Erwägungen könnten nicht ohne weiteres auf negative
Immissionen übertragen werden, die von Bauten verursacht würden. Im Unterschied
zum kantonalen Pflanzenrecht stelle heute das kantonale Baurecht in der Regel ein
umfassendes Regelwerk dar, sodass für die Anwendung der Art. 679 und 684 ZGB
kaum mehr Raum bestehen dürfte. Dem berechtigten Immissionsschutz der Nachbarn
werde im Baubewilligungsverfahren Rechnung getragen. Ohnehin wäre kaum denkbar,
dass bei einer rechtmässig erstellten Baute Immissionen, die durch deren blosses
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Vorhandensein verursacht würden, derart schwer wiegen würden, dass sich ein
bundesrechtlicher Beseitigungsanspruch rechtfertigen würde (BGE 126 III 460). Später
präzisierte das Bundesgericht jene Ausführungen und hielt zur Frage des Verhältnisses
zwischen Art. 684 ZGB und dem öffentlichen Baurecht fest, dass die Kantone in ihren
öffentlich-rechtlichen Befugnissen durch das Bundeszivilrecht nicht beschränkt würden
(Art. 6 ZGB). Das kantonale öffentliche Recht dürfe zwar nicht Sinn und Zweck des
Bundeszivilrechts widersprechen oder gar dessen Anwendung vereiteln, es verfüge
jedoch über "expansive Kraft" und bestimme mittels Bauordnung und Zonenplan mehr
und mehr, was nach Lage und Ortsgebrauch an Einwirkungen zulässig sei. Obwohl die
öffentlichen Interessen an den Grenz- und Gebäudeabständen primär auf den Gebieten
der Feuer- und Gesundheitspolizei, der guten Gestaltung der Siedlungen und der
Ästhetik lägen, sollten diese Vorschriften auch die mannigfaltigen Einflüsse von Bauten
und ihrer Benutzung auf die Nachbargrundstücke mildern. Freilich verhalte es sich
nicht so, dass Zonenordnungen und Baureglemente die Lage der Grundstücke und den
Ortsgebrauch im Sinne von Art. 684 ZGB geradezu verbindlich festlegten. Allerdings
bilde das öffentliche Baurecht einerseits ein Indiz für den Ortsgebrauch, und anderseits
sei es bei der Anwendung von Art. 684 ZGB insofern mitzubedenken, als die Einheit
der Rechtsordnung ein beziehungsloses Nebeneinander von privatem und öffentlichem
Recht verbiete. Art. 6 Abs. 1 ZGB stelle in diesem Sinn nicht nur einen unechten
Vorbehalt zugunsten der Kantone dar, sondern verpflichte auch zur Harmonisierung
von Bundeszivil- und kantonalem öffentlichen Recht. Freilich sei nicht zu verkennen,
dass die Ausweitung des öffentlichen Baurechts tendenziell auf Kosten des
privatrechtlichen Immissionsschutzes gehen könne. Dies sei jedoch insoweit sachlich
gerechtfertigt und hinzunehmen, als man es mit detaillierten Zonenordnungen und
Baureglementen zu tun habe. Nur diese vermöchten der übergeordneten Zielsetzung
der Raumplanung und dabei insbesondere dem Grundsatz der rationalen, das ganze
Siedlungsgebiet umfassenden Planung zu genügen. Werde daher das Vorliegen einer
übermässigen Einwirkung im Sinn von Art. 684 ZGB mit dem Argument verneint, das
Bauvorhaben entspreche den massgebenden öffentlich-rechtlichen
(Bauabstands-)Normen, und handle es sich dabei um Vorschriften, die im Rahmen
einer detaillierten, den Zielen und Planungsgrundsätzen des Raumplanungsrechts
entsprechenden Bau- und Zonenordnung erlassen worden seien, bedeute dies in aller
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Regel keine Vereitelung von Bundesrecht (BGE 132 III 49 E. 2.2 und BGE 129 III 161 ff.
E. 2.6 mit zahlreichen Hinweisen auf Literatur und Judikatur).
2.4.2. Der Entzug von Aussicht, Licht oder Sonnenschein, der sich als Folge der
Errichtung einer baurechtskonformen Baute einstellt, gehört grundsätzlich zur
zulässigen Ausübung der Eigentumsrechte und stellt keine übermässige Einwirkung
dar. Das Bundesgericht hielt im erwähnten Urteil (129 III 161 ff. E. 2.6 in fine) fest, dass
es "in aller Regel" keine Vereitelung von Bundesrecht sei, wenn das Vorliegen einer
übermässigen Einwirkung im Sinn von Art. 684 ZGB mit dem Argument verneint werde,
das Bauvorhaben entspreche den Bau- und Zonenvorschriften. Dies bedeutet, dass es
nur in Ausnahmefällen möglich ist, dass ein dem öffentlichen Baurecht entsprechendes
Gebäude übermässige Immissionen im Sinn von Art. 684 ZGB verursachen kann. Ob
ein solcher Ausnahmefall vorliegt, ist im folgenden zu prüfen. Im Urteil BGE 132 III 49,
auf das sich die Beschwerdeführer berufen, werden spezifische Ausführungen zu
Immissionen von Grundstücken im Verwaltungsvermögen des Gemeinwesens
gemacht; hinsichtlich des Verhältnisses von öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften und
Immissionen durch Entzug von Licht und Aussicht änderte das Bundesgericht seine im
Entscheid 129 III 161 publizierte Praxis indessen nicht.
2.4.3. Im Streitfall entspricht die vorgesehene Überbauung im Bereich der Grundstücke
der Beschwerdeführer wie erwähnt den zonenrechtlichen und baureglementarischen
Normen. Insbesondere bezüglich Gebäudehöhe und -dimension sowie bezüglich
Grenz- und Gebäudeabständen halten die Bauten die Vorschriften des Baugesetzes
und des Baureglements ein. Das Eigentum an einer Wohnliegenschaft in einer
zweigeschossigen Wohnzone verschafft keinen Anspruch auf eine zeitlich und örtlich
uneingeschränkte Besonnung bzw. auf Abwehr sämtlicher Bauten, welche eine
Verkürzung der Sonnenscheindauer oder eine Verringerung der besonnten
Grundstücks- und Gebäudeteile verursachen. Insbesondere verschafft Art. 684 ZGB
auch keinen Anspruch, dass in einem Einfamilienhausquartier den Nachbarn die
Einsicht auf Sitzplätze und Gärten verunmöglicht wird (vgl. VerwGE B 2007/61 vom 4.
Juli 2007, in: www.gerichte.sg.ch).
2.4.4. Die Beschwerdeführer rügen, die geplanten Bauten seien überhöht und würden
die Besonnung übermässig beeinträchtigen. Ausserdem hätten die Bauten ideelle
Immissionen zur Folge, da sie eine massive, bedrohliche Wand darstellen würden.
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Dazu ist festzuhalten, dass die Gemeinde M. im Einspracheentscheid angeordnet hat,
dass die Attikageschosse der den Grundstücken der Beschwerdeführer am nächsten
liegenden Häuser D und E der Regelbauweise angepasst werden müssen. Soweit die
Attikageschosse der anderen Häuser teilweise fassadenbündig erstellt werden sollen,
sind die Beschwerdeführer nicht stärker betroffen als irgendein unbeteiligter Dritter.
Auch wird durch die regelkonforme Situierung der Attikageschosse der Eindruck eines
überhöhten Gebäudes erheblich verringert. Die geplanten Gebäude treten zwar, wie
sich aufgrund der Feststellungen anlässlich des Augenscheins und der in den Akten
liegenden visualisierten Ansichten ergibt, durchaus markant in Erscheinung. Von einer
übermässigen Immission im Sinn von Art. 684 ZGB kann aber nicht gesprochen
werden.
2.4.5. Zu prüfen bleiben die Rügen, wonach aufgrund des Gestaltungsplans eine gegen
Art. 684 ZGB verstossende Überbauung möglich sei und die geplanten Bauten einen
übermässigen Schattenwurf verursachen würden.
Die Beschwerdeführer rechnen die Differenz zwischen dem Niveaupunkt der geplanten
Bauten und der Höhenlage ihrer eigenen Erdgeschosse der Gebäudehöhe der
geplanten Objekte zu. Da zwischen diesen und ihren Liegenschaften eine Böschung
verläuft, ergibt dies einen zusätzlichen Höhenunterschied von rund 5,5 m. Dieser kann
aber nicht zur Höhe der geplanten Häuser gerechnet werden. Nach Art. 60 BauG ist
der Niveaupunkt für die Gebäudehöhe massgebend, oder es ist auf die im
Gestaltungsplan festgelegte Höhenkote abzustellen. Im vorliegenden Fall ist nach Art. 5
in Verbindung mit Art. 7 BR die Gebäudehöhe nicht in Metern definiert; das Reglement
legt ausschliesslich die Geschosszahl fest. In der dreigeschossigen Wohnzone ist
übrigens eine Gebäudehöhe von 9,5 m und eine Firsthöhe von 13,5 m zulässig (Art. 5
BR). Die Vorinstanz erwog daher zu Recht, dass die im Gestaltungsplan festgelegten
Gebäudehöhen die gemäss Regelbauweise in einer dreigeschossigen Wohnzone
zulässigen Gebäudehöhen nicht überschreiten. Dass die geplanten Bauten aus der
Sicht der Beschwerdeführer höher erscheinen, ist auf die Topografie bzw. die Lage
ihrer Grundstücke zurückzuführen.
2.4.6. Die Vorinstanz hat detaillierte Feststellungen zur Beschattung gemacht. Sie
stützte sich dabei auf die von der Beschwerdebeteiligten eingeholten Diagramme. Sie
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hat für jedes einzelne Grundstück der Beschwerdeführer differenziert die Auswirkungen
der geplanten Bauten dargelegt und kam zum Schluss, das Grundstück Nr. .. werde
vom zweistündigen Dauerschatten von Haus E gar nicht getroffen, von demjenigen von
Haus D lediglich im Bereich der südwestlichsten Rasenfläche. Das Einfamilienhaus
werde vom Dauerschatten überhaupt nicht berührt. Der Dauerschatten von Haus E
tangiere das Grundstück Nr. .. in einem nur sehr schmalen Streifen im äussersten
südwestlichen Teil der Rasenfläche. Der von Haus D bewirkte Dauerschatten falle
praktisch auf die gesamte, dem Einfamilienhaus vorgelagerte Rasenfläche und auf den
vordersten Teil des südöstlichen Gebäudeflügels. Rund 11 m der insgesamt 17 m
langen Südfassade würden vom Dauerschatten indessen nicht tangiert. Wie beim
Grundstück Nr. .. könne auch beim Grundstück Nr. .. festgestellt werden, dass zwar
eine zusätzliche Beschattung verursacht werde, diese aber allein aufgrund der
Tatsache, dass sie im wesentlichen nur Bereiche betreffe, die im Winterhalbjahr kaum
genutzt würden, nicht als übermässig qualifiziert werden könne. Das Grundstück Nr. ..
werde durch den Dauerschatten von Haus D nur im äussersten südwestlichen
Rasenbereich betroffen. Der Dauerschatten von Haus E falle sowohl auf die dem
Einfamilienhaus südlich vorgelagerte Rasenfläche wie auch auf das gesamte
Einfamilienhaus selbst. Die von einer gemäss Gestaltungsplan realisierten Überbauung
zu erwartenden Einwirkungen infolge Beschattung seien damit erheblicher als bei den
beiden Grundstücken Nrn. .. und ... Auch bei diesem Grundstück verneinte die
Vorinstanz aber eine übermässige Immission.
Die Beschwerdeführer sind in der Beschwerdebegründung auf diese differenzierten
Feststellungen nicht näher eingegangen, sondern haben nur eine pauschale
Behauptung vorgebracht, ihre Häuser lägen im Winterhalbjahr "fast dauernd im
Schatten". Am Augenschein hielten sie an diesem Einwand fest. Aufgrund der
vorliegenden Schattendiagramme erweist sich die Behauptung, die Häuser der
Beschwerdeführer lägen im Winterhalbjahr "fast dauernd im Schatten", als
unzutreffend. Nach den Feststellungen der Vorinstanz werden die Grundstücke vom
Dauerschatten zum Teil nur im Bereich der Rasenfläche berührt. Die Beschwerdeführer
legen nicht dar, inwiefern die Feststellungen und Folgerungen der Vorinstanz zur
Beschattung der einzelnen Grundstücke unzutreffend sind.
2.5. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.
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3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens den Beschwerdeführern aufzuerlegen, unter solidarischer
Haftbarkeit für den gesamten Betrag (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 5'000.-- ist angemessen (inkl. Kosten der Verfügung vom 20. Oktober 2009; Art. 13
Ziff. 611 und 622 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von
Fr. 3'000.-- ist anzurechnen. Der Rest von Fr. 2'000.-- ist bei C. zu erheben.
Die Beschwerdegegner haben Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung
zulasten der Beschwerdeführer (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98bis VRP). Für das
Beschwerdeverfahren ist eine Entschädigung von Fr. 3'000.-- zuzügl. MWSt
gerechtfertigt (Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und
Rechtsagenten, sGS 963.75). Die Beschwerdeführer haften solidarisch für den
gesamten Betrag.
Demnach hat das Verwaltungsgericht