# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9db0ebe1-7080-5d86-a4a1-2d23a3823ffa
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1960, zuletzt als
Storenmonteur
tätig, meldete sich erstmals im März 2009 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (
Urk.
10/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte die erwerblichen und medizinischen Abklärungen durch und
zog einen IK-Auszug (
Urk.
10/11), die Akten der Arbeitslosenversicherung (
Urk.
10/13), Berichte von den behandelnden Ärzten (
Urk.
10/16-17
;
Urk.
10/29-30
) sowie einen Fragebogen für
Arbeitgebende
bei (
Urk.
10/18).
Am 1
2.
Januar 2010 teilte sie dem Versicherten mit, aufgrund seines Gesundheitszustands seien derzeit keine beruflichen Massnahmen möglich (
Urk.
10/28). Mit Vorbescheid vom 2
6.
November 2010 stellte sie dem Versicherten
sodann
die Ablehnung seines Rentenbegehrens in Aussicht (
Urk.
10/42). Nachdem de
r
Versicherte dagegen keine Einwände erhoben
hatte
, verfügte die IV-Stelle am 2
0.
Januar 2011 im Sinne des Vorbescheids und wies das Leistungsgesuch ab (
Urk.
10/46).
2.
Im Mai 2011 liess der Versicherte durch die Sozialen Dienste der Stadt
Y._
ein neues Leistungsgesuch (Integrationsmassnahmen, berufliche Massnahmen, Taggeld, Rente) einreichen (
Urk.
10/51).
Nachdem die IV-Stelle am
7.
Oktober 2011 mit dem Versicherten eine entsprechende Zielvereinbarung getroffen hatte, sprach sie ihm mit Mitteilung vom 1
0.
November 2011 Arbeits
vermittlung zu und gewährte Kostengutsprache für ein
halbjähriges
Arbeitstraining
bei der Einrichtung Z._
in
A._
(
Urk.
10/57). Zudem richtete sie für die Dauer des Arbeitstrainings ein Taggeld aus (
Urk.
10/58
;
Urk.
10/66
).
Am
9.
November 2011 liess der Versi
cherte der IV-Stelle durch seinen Psychiater
Dr.
med. B._
, FMH Psychiat
rie und Psychotherapie, mitteilen, es habe sich bei ihm bereits nach de
m ersten Tag bzw. Nachmittag in der Einrichtung Z._
eine massive Symptomatik entwickelt und er fühle sich in keiner Art und Weise imstande, seine Arbeit dort fortzuführen (
Urk.
10/60).
Nachdem eine neue von der IV-Stelle
dem
Versicherten unterbreitete Zielvereinbarung von diesem abgelehnt worden war, schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung am 2
6.
Januar 2012 ab. Ebenso brach sie die beruflichen Massnahmen ab und stellte die Taggeldleistungen ein (
Urk.
10/74-75). Am
6.
Februar 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, es stehe nun einzig noch
der Antrag auf eine Rente im Raum
,
und sie forderte ihn auf, glaubhaft zu machen, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfü
gung (Januar 2011) wesentlich verändert hätten (
Urk.
10/77)
. Hierauf liess der Versicherte der IV-Stelle einen Arztbericht von
Dr.
B._
vom 19. Februar 2012
zukommen (
Urk.
10/82).
In der Folge stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit
Vorbescheid vom 2
7.
März 2011 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aus
sicht mit der Begründung, dass eine Verschlechterung des Gesundheitszustands
seit Januar 2011 nicht a
usgewiesen sei (
Urk.
10/87). Der
Versicherte liess dage
gen am
4.
April 2012 durch
Dr.
B._
Einwand erheben
(
Urk.
10/88). Die IV
Stelle verfügte schliesslich am 1
2.
September 2012 im Sinne des Vorbe
scheids und wies das Rentenbegehren ab (
Urk.
2).
3
.
Hiegegen
erhob der Versicherte mit Eingabe vom 2
0.
September 2012 Be
schwerde mit dem sinngemässen Rechtsbegehren, es seien von Neuem Einglie
derungsmassnahmen durchzuführen
und für den Fall
,
dass die Eingliederung nicht erfolgreich sein werde, sei ihm eine Rente zuzusprechen. Ausserdem stellte er unter Beilegung des ausgefüllten Formulars zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit
sowie der provisorischen Steuerveranlagung
des Steueramts
Y._
für das Jahr 2012
Antrag auf unentgeltliche Prozessführung
(
Urk.
1 und 3). Mit Verfügung vom 2
5.
September 2012
setzte
das Sozialversicherungsgericht dem Beschwerdeführer
Frist an
, seine Angaben betreffend seine prozessuale Bedürftigkeit
z
u
ver
vollständig
en
und zu belegen
(
Urk.
5). Am
8.
Oktober 2012 liess
der Beschwerdeführer
dem Gericht
das nachgebessert
e
Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit samt weiterer Belege
zukommen
(
Urk.
7
-8). Am 2
3.
Oktober 2012 reichte die Beschwerdegegnerin ihre Vernehmlassung ein, in welcher sie Abweisung der Beschwerde beantragte (
Urk.
9). Dem Beschwerdeführer wurde dies am 2
4.
Oktober 2012 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
11).
4
.
Auf die einzelnen Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den nach
folgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs
unfä
higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi
schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs
möglichkeiten auf dem in Betracht
kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbs
unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträch
tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas
sung).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
de
rungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber
ge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 349 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit,
sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG).
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können
, ist die Verwaltung (und im Beschwer
defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
be
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig
keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur
teilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge
mutet werden kön
nen
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
4
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das
heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht
ge
mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfa
hren bedeutet dies, dass das So
zi
al
versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stam
men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
ba
ren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsan
spruchs ge
stat
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizi
nischen Berich
ten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweis
material zu wür
digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die an
dere medizi
nische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztli
chen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um
fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be
schwerden berück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me
dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge
rungen in der Ex
per
tise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Ausschlag
gebend
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweis
mittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge
gebenen Stel
l
ung
nahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a).
2.
2.1
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]
), so ist im Beschwerdever
fahren zu prüfen, ob im Sinne von
Art.
17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
2.2
Die Beschwerdegegnerin
ging
in ihrer rentenablehnenden Verfügung vom
2
0.
Januar 201
1
(
Urk.
10
/
4
6
)
gestützt
auf die Einschätzungen der behandelnden
Ärzte
davon aus,
dass
in der angestammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsun
fähigkeit
bestehe
, hingegen in einer angepassten Tätigkeit keine Einschränkung
der Arbeitsfähigkeit
anzunehmen sei
.
Als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeits
fähigkeit wurde
von den behandelnden Ärzten
damals eine rezidivier
ende depressive Störung
genannt
, wobei diese gemäss dem dannzumal neusten Arztbericht von
Dr.
B._
vom
2
1.
Februar 2010
(
Urk.
10/30)
leichter bis mittelgradiger Ausprägung
gewesen sei
. Im Folgenden bleibt daher zu prüfen, ob seither in gesundheitlicher Hinsicht eine massgebliche Änderung eingetreten ist, was gegebenenfalls nunmehr einen Rentenanspruch zu begründen vermöchte.
3.
Die medizinische Aktenlage präsentiert sich wie folgt:
3.1
Dr.
B._
hielt in seinem
B
ericht vom 2
2.
April 2007
zu Händen des Hausarztes
als Diagnosen eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt in schwieriger Lebenssituation (ICD-10 F43.22) sowie den Verdacht auf Ehekonflikt/Probleme mit dem jüng
eren Sohn (ICD-10 Z.63.0) fest
(
Urk.
10/16/14).
3.2
Die
Ärzte der
Klinik
C._
, wo der Beschwerdeführer sich vom
2.
bis 2
8.
Juli 2007 in stationärer Behandlung befand, diagnostizierte
n
in ihrem Bericht vom
6.
August 2007 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel
gradige Episode (ICD-10: F33.1). Seit dem Wechsel in die neue Firma vor zwei
einhalb Jahren fühle er sich zunehmend unwohl in seiner beruflichen Tätigkeit. Er bekunde immer mehr Angst, Montagearbeiten auf dem Gerüst vorzunehmen
,
und zudem sei er dem ganzen Stress mit den vielen Autofahrten und Druck- und Belastungssituationen beim Arbeiten nicht mehr gewachsen
. Deswegen sei er im April 2007 krankgeschrieben worden. Er möchte eine neue berufliche Aufgabe, die weniger herausfordernd und belastend sei, sehe aber im Moment kein
e
Möglichkeit, diesen Wechsel zu vollziehen.
Bei Eintritt habe sich der Beschwerdeführer normal gepflegt, bewusstseinsklar und in allen Dimensionen orientiert präsentiert. Es hätten intakte
mnestische
Funktionen bestanden. Im formalen Denken sei er leicht gehemmt und ver
langsamt gewesen, insgesamt jedoch kohärent, inhaltlich ohne Hinweise auf Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen. Im Affekt habe er verunsi
chert, gedämpft und bedrückt, leicht ratlos und
auf die defizitären Anteile fokussiert gewirkt. Im Antrieb sei er unauffällig gewesen, motorisch ebenfalls. Hinweise auf Suizidalität hätten nicht vorgelegen.
Im Rahmen einer anamnestisch bekannten rezidivierenden depressiven Störung sei es beim Beschwerdeführer in diesem Frühjahr erneut zur Ausprägung einer mittelgradigen Episode gekommen. Die Symptome seien stark angstgefärbt und
zeigten sich durch Adynamie, Rückzugs
tendenz sowie stark erniedrigter
Selbstwirksamkeitserwartung.
Im Rahmen der psychotherapeutischen Gespräche mit problem- und lösungsorientiertem Ansatz seien mit dem Beschwerdeführer persönlichkeitsdynamische Hintergründe seiner depressiven Erkrankung besprochen worden. Von Anfang an habe sich gezeigt, dass das therapeutische Milieu in der Klinik für ihn äus
serst fruchtbar gewesen sei, sei es ihm doch nach kurzer Ze
it gelungen, aus sich herauszu
kommen und durch die vielen wohltuenden körperlichen Aktivitäten Ablenkung zu finden von sei
n
en depressiven Gedankengängen. Von Anfang an sei er überzeugt gewesen, dass sein Arbeitsplatz hauptsächlich beteiligt sei an seiner Misere.
Man habe ihm geraten
, von einer Veränderung der beruflichen Situation abzusehen, bis sich sein gesundheitlicher Gesamtzustand etwas ge
bes
sert habe. Da sich der Veränderungswunsch aber immer mehr als klare Kon
stante bei verbesserter Befindlichkeit gezeigt habe, sei es für ihn inzwischen nicht mehr vorstellbar, sich weiterhin der Belastung seine
s
Arbeitsplatzes aus
zusetzen. Er werde sich eine neue Stelle mit einer einfachen strukturierten Tätigkeit suchen
.
Aufgrund der k
linischen Einschätzung und der festgestellten
Befunde sei der Beschwerdeführer einem wahrnehmungszentrierten körperlichen Aufbauprogramm
unterzogen worden
mit Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining, Wassergymnastik, Schwimmen, Förderung der Entspannungskompetenz sowie
psychoedukativen
Vorträgen
.
Im Verlauf der Rehabilitation habe sich der Beschwerdeführer dabei körperlich steigern können
,
und er habe sich am Ende psychophysisch deutlich gestärkt gefühlt.
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit wurde von den behandelnden Klinikärzten ausgeführt, ab Mitte August 2007 sei der Beschwerdeführer grundsätzlich wie
der als arbeitsvermittlungsfähig einzustufen
(
Urk.
10/
17/6-8).
3.3
Das Spital
D._
,
Dr.
med. E._
, hielt nach einer
angiologischen
Sprechstunde vom 1
8.
März 2009 in seinem Bericht vom 1
9.
März 2009
(Urk.
10/16/11-13)
folgende Diagnosen fest:
Wadenschmerzen links, vorwiegend bei Belastung
Hämatom M.
gastroknemius
links;
p
eriphere arterielle Verschlusskrankheit Stadium I
Wandverdickungen/fibrös geschichtete Plaques der A.
femoralis
commu
nis
bds
.;
gut kompensierte periphere arterielle Zirkulation ohne Hinweise für signifi
kante
Stenosierungen
/Verschlüsse;
Risikofaktoren: arterielle Hypertonie,
Dyslipidämie
, Nikotin;
r
ezidivierende depressive Störungen.
In seiner Beurteilung hielt das Spital fest, beim Beschwerdeführer zeige sich eine periphere arterielle Verschlusskrankheit im Stadium I mit beginnenden Plaques der A.
femoralis
communis
bds
. ohne Hinweise für relevante
Stenosierungen
oder Verschlüsse bei peripher gut kompensierter arterieller Zirkulation. Die aktuellen Unterschenkelbeschwerden, die seit einer Woche rückläufig seien, seien wahrscheinlich im Rahmen eines Hämatoms im Bereich des
Gastroknemius
medial links zu sehen. Hinweise für eine Thrombose und Phlebitis fehlten im Duplex.
3.
4
Dr.
med.
pract
. F._
nannte in seinem Arztbericht vom 2
2.
April 2009 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung mit Höhenangst (ICD-10 F33.1), bestehend seit Oktober 199
8.
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien ein metabolisches Syndrom mit arterieller Hypertonie,
Dyslipidämie
, bauchbetonter Adipositas sowie ein PAVK Stadium I beidseits. Der behandelnde Arzt führte aus, beim Beschwerde
führer sei erstmalig im Oktober 1998 eine depressive Symptomatik aufgetreten. Es sei eine Behandlung mit
Zoloft
begonnen worden, welche nach einigen Monaten zu einer Besserung geführt habe. Im September 2006 sei es zu einem Rückfall gekommen bezüglich psychischer Problematik. Eine Behandlung mit
Xanax
und
Efexor
habe keinen durchschlagenden Erfolg gebracht, weshalb die Zuweisung an
Dr.
B._
erfolgt sei. Bei rezidivierenden depressiven Störungen habe dann eine Zuweisung in die Klinik
C._
stattgefunden. Seither stehe er bei
Dr.
B._
in Behandlung, wobei es ihm von der psychischen Situation her aktu
ell recht gut gehe. Als Hauptbeschwerde bestehe eine Angst im Sinne einer Höhenangst. Zwischenzeitlich sei auch eine Abklärung wegen Beinschmerzen erfolgt, welche auf ein Hämatom zurückzuführen gewesen seien. Diese Symp
tomatik sei allerdings vollständig
regredient
. Das festgestellte PAVK sei im Moment klinisch asymptomatisch. Prognostisch sei bezüglich der Höhenangst mit keiner Besserung zu rechnen. Was die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit betreffe, sei die rezidivierende depressive Störung als einschränkend zu werten. Zudem bestehe aufgrund des metabolischen Syndroms eine leicht reduzierte körperliche Belastbarkeit. Aufgrund der Depression mit Höhenangst sei die bisherige Tätigkeit nicht mehr
ausübbar
(
Urk.
10/16/7-10).
3.
5
Mit Arztbericht vom 2
6.
April 2009 diagnostizierte
Dr.
B._
eine
rezidivie
rende depressive Störung, gegenwärtig leichten bis mittleren Grades (ICD-10: F33.0/33.1), je nach Situation. Im Rahmen seiner bisherigen Tätigkeit als
Storenmonteur
bestünden Einschränkungen im Bereich der Konzentration, in
der Aufmerksamkeit und im Denken. Der Beschwerdeführer arbeite deshalb verlangsamt, er ermüde schneller und leide unter Ängsten. Seine angestammte Tätigkeit sei ihm deshalb nicht mehr zumutbar
. Es bestehe hier seit April
2007
und
bis auf weiteres
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
. Eine angepasste Tätigkeit könne er jedoch per sofort zu einem 100%-Pensum ausüben. Die Prognose sei gut, wenn man dem Beschwerdeführer eine Tätigkeit in einer angepassten Beschäftigung vermitteln oder ihm eine Umschulung ermöglichen könne, z.B. als
Magaz
iner
, Lagerist, VBZ-, Post-
,
oder
SBB-Mitarbeiter, einfach eine Arbeit, die weniger belastend sei
(
Urk.
10/17)
.
3.
6
Dr.
med. G._
, Dermatologie
&
Venerologie FMH, führte in seinem Arztbericht vom 1
1.
Dezember 2009 aus, beim Beschwerdeführer
habe
möglicher
weise ein Arzneimi
ttelekzem mit einem
nummulären
E
kzem bestanden. Die Behandlung sei mit lokalen Medikamenten erfolgt. Es sei weitere Hautpflege empfohlen worden. Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe aus dermatologischer Sicht nicht (
Urk.
10/29).
3.
7
In seinem Arztbericht vom 2
1.
Februar 2010
(
Urk.
10/30)
führte
Dr.
B._
nebst der
bereits im Bericht vom 2
6.
April 2009 genannten
Diagnose eine Pso
riasis/
ein
Ekzem mit Juckreiz, Brennen und Schmerzen auch im Bereich beider Hände, bestehend seit Sommer 2009
,
auf. Der behandelnde Psychiater erklärte, grundsätzlich habe sich seit Mai 2009 nicht
s
W
esentliches verändert, ausser
dass sich der Beschwerdeführer keine Umschulung zutraue, einerseits wegen der Krankheitssymptomatik, andererseits, weil er zu wenig Vorbildung habe. Die neu hinzugekommene Diagnose Psoriasis, die auch von der Psyche abhängig sei, verursache Schmerzen, sowie ein Brennen und einen Juckreiz unter ande
rem im Bereich beider Hände, sodass eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorliege.
Die Arbeitsfähigkeit beurteilte
Dr.
B._
sowohl hinsichtlich der an
gestammten wie auch einer angepassten Tätigkeit gleich wie im Bericht vom 2
6.
April 2009 (
E. 3.5
)
.
3.
8
In einem Arztzeugnis vom 2
1.
Januar
2011 führte
Dr.
B._
aus, dass zwischen dem
1.
und 3
1.
Januar 2011 eine 100
%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe, und zwar in der angestammten Tätigkeit als
Storenmonteur
. Die volle Arbeits
unfähigkeit in angestammter Tätigkeit sei schon seit April 2007 gegeben. Hin
gegen sei der Beschwerdeführer in einer angemessenen, seiner Erkrankung angepassten, zumutbaren Tätigkeit zu 50
%
arbeitsfähig (
Urk.
10/50).
3.
9
In einem Arztzeugnis vom
9.
November 2011 bescheinigte
Dr.
B._
dem Be
schwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom
8.
bis 3
0.
November 2011 (
Urk.
10/61).
3.
10
In einem weiteren Arztzeugnis vom 2
2.
Dezember 2011 führte
Dr.
B._
aus, der Beschwerdeführer sei zurzeit bis auf weiteres nur zu 50
%
arbeitsfähig. Dies in einer seinen Beschwerden angepassten, angemessenen Tätigkeit. Die Arbeits
fähigkeit werde anlässlich der Therapie und der regelmässigen Sitzungen lau
fend evaluiert und beurteilt (
Urk.
10/72).
3.1
1
In einem Bericht vom 1
9.
Februar 2012 zuhanden der IV-Stelle führte
Dr.
B._
folgende Diagnosen auf:
Rezidivierende bzw. protrahierte Anpassungsstörung mit Angst und depres
si
ver Reaktion gemischt in schwieriger Lebenssituation (ICD-10: F 43.21);
Verdacht auf Panikstörung;
Lumbago unklarer Genese.
Dr.
B._
legte dar, der Beschwerdeführer habe seinerzeit (November 2011
)
die Wiedereingliederungsmassnahmen aufgenommen (
Einrichtung Z._
), es habe sich aber bald herausgestellt, dass es nicht gehe, und dass
er damit überfordert sei. Offensichtlich sei es wirklich so, dass der Beschwerdeführer nicht imstande sei, diese ihm angebotenen beruflichen Massnahmen erfolgreich durchzuführen. Die Symptomatik, über die er berichte, sei offensichtlich dermassen ausgeprägt, dass an eine konstante, verlässliche, nachhaltige und konsequente Arbeitsleistung nicht zu denken sei. Der Beschwerdeführer könne sich wohl mal drei Stunden konzentrieren und eine gewisse Leistung brin
gen, aber dann gehe es plötzlich nicht mehr und er müsse aufhören und nach Hause gehen. Oder er falle den ganzen Tag wegen Beschwerden aus und am nächsten Tag gehe es
wieder eini
germassen. Da eben die Arbeitsleistung nicht berechenbar und voraussehbar sei, habe er auf dem freien Arbeitsmarkt, aber auch in einem eher geschützteren Rahmen, wo man sich auf eine gewisse Zuverlässigkeit, Struktur und tägliche Präsenz
verlassen
müsse, keine Chance. Da auch bisherige therapeutische Mass
nahmen (Antidepressiva, Tranquilizer, stützende und verhaltenstherapeutische Psychotherapie mit Einbezug der Ehefrau) keine Verbesserung der Symptomatik und somit der Arbeitsfähigkeit mit sich gebracht
hätten
, müsse die Erteilung eine
r
ganzen IV-Rente diskutiert werden. Der Vollständigkeit halber sei zu erwähnen, dass die Therapiemöglichkeiten noch nicht vollständig ausgeschöpft seien und eine intensivere, massgeschneiderte, besser fokussierte und regelmässigere Therapie (Tagesklinik, Medikamentenumstellung,
Hospitalisation
etc.) durchaus noch versucht werden könnte (
Urk.
10/82).
4.
Gemäss einleitender Fragestellung (vgl. E. 2) ist nachfolgend zu prüfen, ob mit den im Rahmen dieses IV-Verfahrens erstatteten ärztlichen Einschätzungen von
Dr.
B._
eine massgebende Verschlechterung des Gesundheitszustand
s
seit dem Rentenentscheid vom 2
0.
Januar 201
1
ausgewiesen ist.
Der neuste
Bericht vom 1
9.
Februar 2012
bescheinigt
eine Anpassungsstörung mit Angst und de
pressiver Reaktion gemischt in schwieriger Lebenssituation, den Verdacht auf eine Panikstörung sow
ie eine Lumbago unklarer Genese
.
Die
Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt in schwieriger Lebenssituation
hatte
Dr.
B._
bereits in seinem Bericht vom 2
2.
April 2007 (vgl. E.
3.1) diagnos
tiziert, indes war
dann
in den folgenden Berichten vom 2
6.
April 2009 (E. 3.
5
) und 2
1.
Februar 2010 (E. 3.
7
) von einer rezidivierenden depressi
ven Störung, gegenwärtig leichten bis mittleren Grades die Rede. Die unter
schiedli
che Diagnosestellung wurde vom behandelnden Psychiater damals nicht be
gründet.
Unabhängig von der genauen Einordnung der depressiven Störung ist aber jedenfalls festzustellen, dass
sich daraus
k
eine massgebende Verschlech
te
rung des Gesundheitszustands
ergibt
. Demgegenüber wurden die Diagnosen des Verdachts auf eine Panikstörung sowie einer Lumbago
in den vor dem Rentenentscheid im Januar 2011
erstatteten
Arztberichte
n
noch nicht genannt.
Inwieweit diese Diagnose
n
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
haben
, wird jedoch nicht differenziert bzw. geht dies aus der folgenden Beurteilung
nicht
hervor.
Die fragliche Beurteilung liefert im Übrigen auch sonst keinerlei zuverlässigen Anhaltspunkte für eine relevante Verschlechterung des Gesundheits
zustands. Namentlich findet eine Bezugnahme auf die früheren ärztlichen Beurteilungen, welche zum Rentenentscheid vom 2
0.
Januar 2011 führten, nicht statt.
Hinge
gen ist
gar
festzuhalten, dass der
behandelnde Psychiater eine Ein
schränkung der Konzentrationsfähigkeit bereits in seinen
Berichten vom 2
6.
April 2009 und 2
1.
Februar 2010
angegeben
hatte
, so dass – wenn auch
die damaligen
Anga
ben sich auf die angestammte Tätigkeit bezogen – eine Ände
rung des Sachver
halts
hier
nicht
schlüssig nachvollzogen werden kann
. Welcher Art sodann die „Beschwerden“ konkret sind, aufgrund derer der Beschwerde
führer mitunter den ganzen Tag ausfalle, wird nicht näher ausgeführt.
Des Weiteren
kann die von
Dr.
B._
festgestellt
e
Schwierigkeit, die Arbeitsfähig
keit des Beschwerdeführers zu bestimmen, ebenfalls nicht als ausreichende Grundlage angesehen werden, um auf eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands zu schlies
sen. Schliesslich kommt hinzu, dass gemäss den Darlegungen von
Dr.
B._
offenbar noch aussichtsreiche Therapiemöglichkeiten bestehen, um die vom Beschwerdeführer geltend gemacht Beschwerdesymptomatik anzugehen.
Mit Blick darauf erscheint somit überhaupt fraglich, ob
im vorliegenden
Fall sämtli
che Behandlungsanstrengungen unternommen worden sind, die gemäss
Art.
16 ATSG für die Begründung eines IV-Anspruchs erfor
der
lich wären. Was
fe
r
ner
die drei von
Dr.
B._
verfassten Arztzeugnisse vom 2
1.
Januar,
9.
November und 2
2.
Dezember 2011 (
Urk.
10/50;
Urk.
10/61;
Urk.
10/72) betrifft, welche je
weils von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit spre
chen, kann diesen für die vorliegenden
Belange kein
ausreichender Beweiswert zuerkannt werden. Es werden in diesen Attesten
weder
Diagnosen angegeben, noch wird eine Begründung
geliefert
, weshalb die Arbeitsfähigkeit
in einer an
gepassten Tätigkeit
, welche zuvor durchwegs mit 100
%
angegeben worden
war
, nunmehr nur noch 50
%
betragen soll. Eine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands ist mit diesen Arztzeugnissen somit nicht
rechtsgenüglich
erstellt
.
Ein
solcher
Hinweis ergibt
sich
im Übrigen
auch nicht aus dem Bericht vom 6. Februar 2012 über das Arbeitstraining (Urk. 10/81).
Zusammenfassend ist im vorliegenden Fall eine wesentliche Ver
schlechterung des Gesundheitszu
stands seit dem massgebenden Vergleichszeitpunkt im Januar 2011 nicht aus
gewiesen.
5.
5.1
Im verwaltung
sgerichtlichen Beschwerdeverfah
ren sind grund
sätzlich nur Rechts
verhältnisse zu überprüfen bzw. zu beur
teilen, zu denen die zuständige Verwaltungs
behörde vorgän
gig verbindlich
in Form einer Verfügung bzw. eines
Einspracheentscheids
Stellung genom
men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung bzw. der
Einspracheentscheid
den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgeg
enstand und somit an einer Sach
urteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfü
gung b
zw. kein
Einspracheentscheid
er
gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a S. 414).
5.2
Vorliegend bildete Gegenstand des angefochtenen Entscheids vom 1
2.
September 2012 einzig die Frage nach dem Anspruch auf eine Rente. Über die vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerde
anbegehrten
beruflichen Mass
nahmen war bereits mit Verfügung vom 2
6.
Januar 2012 entschieden worden, wobei diese rechtskräftig geworden war, nachdem der Beschwerdeführer kein Rechtsmittel dagegen erhoben hatte. Da die Verfügung vom 1
2.
September 2012 sich nur zur Rentenfrage äussert, entzieht sich
die Frage nach einem allfälligen
Anspruch auf berufliche Massnahme
n von vorherein der Überprüfungsbefugnis des Gerichts. Auf den Antrag betreffend Durchführung von beruflichen Mass
nahmen ist deshalb nicht einzutreten. Dem Beschwerdeführer steht es jedoch frei, mit einem neuen entsprechenden Antrag an die IV-Stelle zu gelangen.
6.
6.1
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus
setzungen für die Bewilli
gung der unentgeltlichen Pr
ozess
führung und
Verbeiständung
erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig
und die anwaltliche
Verbeistän
dung
notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
6.2
Da der vorliegende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann und die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der einge
reichten
Unterlagen (vgl.
Urk.
4, 7 und 8)
ausgewiesen erscheint, ist diesem antragsgemäss die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.
7.
Gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen abweichend von
Art.
61
lit
. a ATSG vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit
wert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festgelegt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten in Höhe von
Fr.
600.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge der ihm gewährten unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
Der Be
schwerdeführer wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass er zur Nachzah
lung
der Gerichtskosten
ver
pflichtet ist, wenn seine wirtschaftlichen Verhält
nisse es gestatten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).