# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 084d6dd9-f2ff-4b5d-a174-e305763fe7d9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1962, meldete sich am
6.
Juni 2006 bei der
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an
(
Urk.
8/5). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte das polydisziplinäre (Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychosomatik) Gutachten der
Y._
vom 1
5.
Oktober 2008 ein (
Urk.
8/43). Mit Verfügung vom 2
5.
Juni 2009 (
Urk.
8/68; Verfügungsteil 2,
Urk.
8/60) sprach die IV-Stelle der Versicherten ab
1.
Juni 2006 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 68
%
eine
Dreiviertelsrente
zu.
Die IV-Stelle leitete im Jahr 2014 von Amtes wegen eine Rentenrevision ein (Revisionsfragebogen vom
9.
Juni 2014,
Urk.
8/80), tätigte wiederum medizini
sche und erwerbliche Abklärungen und holte
insbesondere
das
internistisch-
rheumatologische Gutachten von
Dr.
med.
Z._
, Innere Medizin FMH spez. Rheumaerkrankungen, vom 1
5.
Mai 2015 ein (
Urk.
8/96). Nach
durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom
4.
Juni 2015,
Urk.
8/101; Einwand vom 2
2.
Juni 2015,
Urk.
8/102; ergänzende
Einwandbegründung
vom 1
3.
August 2015,
Urk.
8/107) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom
5.
Oktober 2015 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob die Versicherte am
9.
November 2015 Beschwerde und bean
tragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzli
chen Leistungen nach
dem
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG), zumindest aber eine
Dreiviertelsrente
zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwältin Bernadette Zürcher als unentgeltliche Rechtsvertreterin (
Urk.
1).
In der
Beschwerdeantwort vom 3
0.
November 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7 unter Beilage ihrer Akten,
Urk.
8/1-110), was der Beschwerdeführerin am 1
7.
Dezember 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
11).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass sich der Gesundheitszustand
der Beschwerdeführerin
laut
Gutachten von
Dr.
Z._
gebessert habe und eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, welche auch der angestammten Tätigkeit als Servicemitarbeiterin entspreche, zumutbar sei. Entsprechend bestehe kein anspruchsbegründender Invaliditätsgrad mehr und die Rente sei aufzuheben (
Urk.
2).
Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor
(
Urk.
1)
, dass vorliegend ein medizinisch gleich gebliebener Sachverhalt
unzulässiger
weise
neu geprüft und gewürdigt worden sei. Warum e
ine Begutachtung ange
ordnet worden sei
, sei nicht nachvollziehbar. Auch vermöge das
monodiszipli
näre
Gutachten das polydisziplinäre Gutachten des
Y._
nicht zu entkräften.
Dr.
Z._
habe
trotz gleichem Befund den medizinischen Sachverhalt neu beurteilt, was allerdings keinen Revisionsgrund darstelle
,
und das
Gutachten
beschränke sich
auf die Reprodu
ktion vorhandener Arztberichte. Es
bleibe unklar, wie die Gutachterin die Befunde erhoben habe, so dass diese nicht
nach
vollzieh
- und überprüfbar seien, insbesondere habe sie keine der etablierten medizinischen Tests angewendet. Auch dass sich der Befund unter Ablenkung bessere, sei nicht nachvollziehbar. Der Arztbericht der Klinik
A._
vom 2
7.
August 2015 zeige, dass eine Einschränkung der Schulter vorliege.
Dr.
Z._
sei des W
eiteren nicht unabhängig, ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von der Beschwerdegegnerin sei evident und erschreckend.
2.
2.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin
weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
des
gerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung
der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).
2.2
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle
digen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegeben
enfalls in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche
rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gut
achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
3.
3.1
Die Verfügung vom 2
5.
Juni 2009 basierte in medizinischer Hinsicht auf dem
Y._
-Gutachten vom 1
5.
Oktober 2008 und der ergänzenden Stellungnahme vom 1
4.
Mai 2009 (vgl. Feststellungsblatt vom 2
9.
Dezember 2008,
Urk.
8/45/4 f.; Stellungnahme vom 2
9.
Mai 2009,
Urk.
8/61).
3.1.1
Die Ärzte des
Y._
hielten im Gutachten vom 1
5.
Oktober 2008 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (
Urk.
8/43/21):
Chronische Schulterschmerzen rechts mit deutlicher funktioneller Ein
schränkung bei:
kompletter
Supraspinatussehnenruptur
rechts mit Sehnenretraktion um 2 cm sowie mit
Infraspinatussehnenruptur
kranial (
Arthro
-MRI vom 03.04.2008)
Status nach Revisionsarthroskopie der Schulter rechts am 04.01.2008 mit
arthroskopisch
assistierter
Biceps
-
longus
-Tenotomie und
subak
romialer
Dekompression und
Adhäsiolyse
bei
Reruptur
der
Supra
spinatussehne
mit Adhäsionen und Adhärenzen
subakromial
rechts
Status nach offener
Supraspinatussehnennaht
und
Akromioplastik
an der Schulter rechts am 07.06.2006 (Klinik
B._
)
Status nach
Schulterkont
usion rechts und AC-Gelenkdistorsion rechts bei
orthostatischem
nächtlichem Sturz (mit Commotio cerebri gemäss Akten) in der Wohnung am 28.10.2005
Chronisches
zervikothorakales
Schmerzsyndrom mit/bei:
rezidivierenden
zervikozephalen
und
zervikobrachialen
Schmerzen
anamnestisch und klinisch neurologisch keine
radikuläre
sensomo
tori
sche Reiz-/Ausfallsymptomatik
MRI HWS 18.08.2005: Normalbefund
radiologisch leichte s-förmige Brustwirbelsäule(BWS)
-Skoliose und
Kostotransversalgelenkarthrose
in B
rustwirbelkörper (BWK)
10 rechts (Röntgen vom 03.06.2005)
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie 1) einen Status nach Synkope sowie Commotio cerebri nach Sturz am 28.11.2005, 2) einen Status nach rezidivierenden Curettagen, 3) einen Status nach Tonsillektomie mit 7
Jahren und 4) eine Anpassungsstörung mit längerer leichter depressiver Reak
tion (ICD-10 F43.21).
Die Ärzte konstatierten, dass bei der 46-jährigen, aus
C._
stammenden Beschwerdeführerin als Hauptbeschwerde eine Schulterproblematik rechts mit radiologisch nachgewiesener Ruptur der
Rotatorenmanschette
bestehe, welche sie sich infolge eines
orthostatisch
respektive
synkopalen
Sturzes am 2
8.
Okto
ber 2005 in ihrer Wohnung zugezogen habe. Weder konservative noch zwei
malige operative Eingriffe hätten zu einer subjektiven Verbesserung geführt, wobei hier eine gewisse Diskrepanz zwischen der Aussage der Beschwerde
führerin und
Dr.
med.
D._
in seinem Arztbericht vom
6.
respektive 2
7.
März 2007 bestehe, wo
rin
dieser
eine sukzessive Besserung der Beweglichkeit festg
ehalten
habe
. In der aktuellen Situation bestünden
erstlinig
Schulter
schmerzen
rechts mit diffuser Ausstrahlung in die rechte Hand, jedoch ohne neurologische Ausfälle bei lediglich leicht abgeschwächtem
Bizepssehnenreflex
. Insgesamt finde sich radiologisch eine deutliche
organläsionelle
Auffälligkeit in Form einer ausgeprägten
Rotatorenmanschettenläsion
, was zu einer verminder
ten respektive reduzierten muskulären Führbarkeit des rechten Armes und dies wiederum zu einer funktionellen
Einarmigkeit
durch Schonverhalten des rechten Armes geführt habe. Während zumindest die initiale
Supraspinatus
sehnenruptur
auf die Folge des Sturzes am 2
8.
Oktober 2005 zurückgeführt werden könne, best
ehe
im Weiteren ein bereits zuvor bestehendes chronisches
thorakovertebrales
Syndrom mit aktuell
interskapulären
Muskelverspannungen, welches bereits vor dem Unfallereignis zu wiederholten kurz- bis
mittel
dauernden
Arbeitsunfähigkeiten geführt habe. Aus rheumatologischer Sicht seien diese aktuell vor allem
interskapulär
thorakal lokalisierten Schmerzen bei unauffälliger Radiomorphologie am ehesten als reaktiv fehlhaltungsbedingt zu interpretieren. Aus rheumatologischer Sicht sei denn auch die Arbeitsfähigkeit in ihrem bisherigen Beruf aufgrund der Schulterproblematik mittelfristig bis wohl bleibend nicht mehr gegeben. Betreffend die Herleitung dieser Ein
schätzung sei auf das rheumatologische Untergutachten verwiesen. Aus neuro
logischer Sicht bestehe einerseits ein chronisches
Zervikalsyndrom
ohne
radiku
läre
sensomotorische Reiz- oder Ausfallsymptomatik, weswegen der Beschwer
deführerin für schwere Tätigkeiten keine Arbeitsfähigkeit attestiert werde. Für leichte bis mittelschwere Arbeitstätigkeiten bestehe jedoch gemäss neurolo
gischer Zuteilung eine Arbeitsfähigkeit von 80 - 90
%
, wobei sich diese alleinig auf das chronische
Zervikalsyndrom
beziehe und die im Vordergrund stehende Schulterproblematik nicht berücksichtige respektive der begutachte
nde
Neuro
loge auf das rheumatologische Gutachten verweise. Von psychosomati
scher Seite bestehe trotz einer leichten depressiven Anpassungsstörung keine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit (
Urk.
8/43/22).
In der bisherigen Tätigkeit im Service bestehe mittelfristig bis wohl bleibend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für mittelschwere bis schwere körperliche Tätigkeiten bestehe gemäss obiger Ausführung bleibend eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit. Für adaptierte Verweistätigkeiten körperlich leichter Natur (Heben, Halten und Stossen von Lasten von max. 1 - 2 kg, keine Überkopftätigkeiten, kein Heben der Arme über Brusthöhe, keine repetitiv monotonen Tätigkeiten oder Tätigkeiten mit repetitivem Drehen des Oberkörpers, keine gebückten Tätigkeiten) sei eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
in entsprechender täglicher
stundenweiser Umsetzung zumutbar. Diese Einschätzung decke sich mit der Arbeitsfähigkeitsbegründung im rheumatologischen Untergutachten, auf wel
ches
verwiesen werde
. Die Arbeitsunfähigkeit beginne ab Gutachtenszeitpunkt, d.h. April 2008 (
Urk.
8/43/22 f.).
3.1.2
In der ergänzenden Stellungnahme des
Y._
vom 1
4.
Mai 2009 führte
Dr.
med.
E._
, Oberarzt Medizinische Poliklinik, aus, dass der Zeitpunkt der im Gut
achten attestierten Arbeitsunfähigkeit retrospektiv aufgrund der lückenhaften Dokumentation der Arbeitsfähigkeit schwierig einzuschätzen sei, weshalb sie ihre Einschätzung ab dem Begutachtungszeitpunkt vorgenommen hätten. Es könne allerdings davon ausgegangen werden, dass die vollumfängliche Arbeits
unfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit im Service bereits seit dem Sturz im Oktober 2005 bestehe. Allerdings könne ebenfalls davon ausgegangen werden, dass für eine adaptierte Verweistätigkeit, wie im Gutachten beschrieben, eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
in entsprechender, täglich stundenweiser Umsetzung seit diesem Ereignis bestehe (
Urk.
8/58/2).
3.2
In der aktuellen Verfügung stützte sich die Beschwerdegegnerin
in medizini
scher Hinsicht
auf das
internistisch-rheumatologische
Gutachten von
Dr.
Z._
vom 1
5.
Mai 2015 (vgl. Feststellungsblatt vom
4.
Juni 2015,
Urk.
8/99).
Dr.
Z._
stellte
folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
8/96/56)
:
- Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des rechten Schultergelenks bei
Beschwerden der rechten Schulter sei
t
06/2005 (Röntgen am 03.06.2005)
Status nach Sturz auf die rechte Schulter am 28.10.2005
Nachweis einer
kurzstreckigen
Ruptur der
Supraspinatus
-Sehne
(11/2005)
deshalb zwei Schulter-Operationen:
07.06.2006: operative Revision des rechten Schultergelenks mit
Acromioplastik
und Naht der
Supraspinatus
-Sehne und
04.01.2008:
arthroskopisch
assistierte Tenotomie der langen Bizeps-Sehne sowie ausgiebiges
subacromiales
Débridement
und
Adhäsiolyse
mit
partieller Re-Ruptur der
Supraspinatus
-Sehne, insbesondere mit zentral deutlicher Ausdünnung und
rupturierter
und
retrahierter
langer Bizeps-Sehne
sonst weitgehend altersentsprechender Muskulatur der
Rotatorenman
schette
(
Infraspinatus
- und
Subscapularis
-Sehne) ohne signifikante Atro
phien (
Arthro
-MRI 05/2015) bei
weitgehend symmetrischen Knochendichten beider Vorderarme mit beid
seits mittelgradiger
Osteopenie
ohne Osteoporose (DEXA 05/2015) und
grösseren Armumfängen rechts gegenüber links
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielt sie 1) eine Adipositas Grad I (BMI 31.6
kg/m
2
), 2) eine
leichtgradige
erosive
Reflux
o
eso
phagitis
(Los Angeles Grad A), 3) eine mittelgrosse axiale Hiatus-Hernie (Gast
roskopie 04/2014) und 4) eine leichte nicht-
erosive
Antrumgastritis
fest.
Dr.
Z._
führte aus, dass die Beschwerdeführerin nun über Schmerzen im Nacken und in beiden Schultern rechts mehr als links klage. Sie könne mit dem rechten Arm bzw. der rechten Hand nichts machen. Ihre
Schulter-Armbe
schwerden
und die Nackenbeschwerden würden immer schlimmer. Dennoch habe sie wegen Magenbeschwerden
seit einem Monat keine
Schmerzmittel mehr gebraucht (
Urk.
8/96/57).
In der klinischen Untersuchung fielen Diskrepanzen auf. Es bestehe eine Adipositas Grad I. Der normale Gang sei unauffällig wie auch der Zehen- und Fersengang. Die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) und der
Brustwir
belsäule
(BWS) sei normal. Bei der direkten Prüfung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS) zeige sie deutliche Einschränkungen. Unter Ablenkung bewege sie die HWS normal. Bei der direkten Prüfung der Beweglichkeit der rechten Schulter zeige sie eine fast blockierte Schulterbeweglichkeit. Dagegen hebe sie die rechte Schulter bei Ablenkung mindestens bis 90°. Alle übrigen peripheren Gelenke seien normal beweglich. Gelenksergüsse,
Synovitiden
oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Die Bioimpedanz-Analyse zeige trotz der Adipositas eine Muskelmasse von 37
%
, welche dem Normwert von 40
%
fast entspreche. Eine lang andauernde körperliche Schonung könne dar
aus nicht abgeleitet werden.
Die Ultraschalluntersuchung des linken Schultergelenks (04/2007) habe, wie auch die MRI-Untersuchung der HWS (05/2015), einen normalen Befund erge
ben. In Kenntnis der klinischen und bildgebenden Befunde stelle sie keine Diag
nose im Bereich der HWS oder der linken Schulter. Die
Arthro
-MRI-Untersu
chung der rechten Schulter (05/2015) habe, wie auf Seite 45 detailliert beschrieben, als wesentlichste Befunde eine partielle Re-Ruptur der
Supraspi
natus-Sehne
mit insbesondere zentral deutlicher Ausdünnung gezeigt. Ausser
dem sei eine
rupturierte
und
retrahierte
lange Bizeps-Sehne vorhanden. Dage
gen sei die übrige Muskulatur der
Rotatorenmanschette
(
Infraspinatus
und
Subscapularis
) altersentsprechend normal ohne signifikante Atrophien. Die Messung der Knochendichte der Vorderarme (05/2015) mit der DEXA-Methode habe beidseits eine mittelgradige
Osteopenie
ohne Osteoporose ergeben.
Die ausgedehnte Blutuntersuchung habe eine minimale Anämie bei normalem
Ferritinwert
ergeben. Es bestehe eine
mä
ssige Hypercholesterinämie. Die
Ent
zündungszeichen
(Blutsenkung und C-reaktives Protein) seien erhöht. Der
Rheumafaktor und die Anti-
Citrullin
-Antikörper seien normal. Die Haaranalyse zeige keinen übermässigen Konsum von Alkohol in der Periode von etwa Ende
Februar bis Mitte April
201
5.
Zusammenfassend bestünden bei der Beschwerdeführerin strukturelle Verände
rungen im Bereich des rechten Schultergelenks, die ihre Leistungsfähigkeit ein
schränkten. Es bestehe jedoch keine funktionelle
Einarmigkeit
. Die objektiven Befunde (
Arthro
-MRI, Knochendichte der Vorderarme und Armumfänge) wiesen vielmehr darauf hin, dass sie seit langem den rechten Arm und die rechte Hand im Wesentlichen gleich einsetze wie den linken Arm und die linke Hand. Sie könne daher eine angepasste Tätigkeit zu 100
%
ausüben bezogen auf ein Pensum von 100
%
.
Wie oben erwähnt, sei die Knochendichte an ihren beiden Vorderarmen beid
seits mittelgradig
osteopenisch
ohne wesentliche Seitendifferenz. Insbesondere sei am rechten Vorderarm keine Inaktivitätsosteoporose vorhanden. Dies zeige, dass die Beschwerdeführerin seit langem den rechten Arm nicht wesentlich schone. Bei einem lang andauernden Mindergebrauch eines Armes (z.B. bei einer Halbseitenlähmung nach Hirnschlag oder nach einer lang andauernden Immobilisierung durch Ruhigstellung im Gips) trete schon nach wenigen Monaten eine deutliche Verminderung der Knochendichte im betroffenen Arm auf, während die Knochendichte im gesunden Arm oft sogar ansteige. Ihre Angabe, dass sie mit dem rechten Arm bzw. mit der rechten Hand nichts machen könne, sei offensichtlich falsch (
Urk.
8/96/58).
Bei dieser Untersuchung bestehe keine funktionelle
Einarmigkeit
. Vielmehr
habe
sie die rechte Hand praktisch normal ein
gesetzt
. Sie sei
mit
einer grossen Handtasche zur Untersuchung gekommen, die sie teils mit der rechten Hand und teils mit der linken Hand getragen habe. Diskrepant dazu sei die gezeigte maximale Handkraft von rechts 3
%
der Norm (bei 81
%
links). Aus rheumato
logischer Sicht gebe es keine Ursache für eine fast fehlende Handkraft rechts. Hier bestehe sicher eine Selbstlimitierung bei der Messung der Handkraft. Sogar Patientinnen mit einer fortgeschrittenen
erosiven
rheumatoiden Arthritis mit verkrüppelten Händen erreichten in der Regel eine höhere Handkraft als die Beschwerdeführerin mit unversehrten Händen (
Urk.
8/96/59).
Die Beschwerdeführerin sei durch die eingeschränkte Funktion des rechten Schultergelenks limitiert. Gemäss den Empfehlungen der Swiss Insurance
Medi
cine
(SIM) habe eine eingeschränkte Funktion des Schultergelenks folgende Auswirkungen: „Aus der Funktionseinschränkung eines Schultergelenks können sich Limitierungen in der Positionierung der Hand im Raum oder beim Einsatz der Hand über Brust-/Schulter-Kopfniveau ergeben. Oft ist die Fähigkeit, Leitern
und Gerüste zu besteigen und auf solchen zu arbeiten, eingeschränkt. Ebenfalls können Behinderungen beim Manipulieren bestehen, das Heben und Tragen von Lasten ist oft nur noch körpernah möglich. Allenfalls können schwerere Gewichte nur bis Gürtelhöhe angehoben werden. Die zumutbaren
Maximal
lasten
sind konkret anzugeben.“
Die Beschwerdeführerin könne Lasten bis zu 10 kg hantieren (leichtes Belastungsniveau). Tätigkeiten, die diesem Profi
l entsprächen, könne sie zu 100
% bezogen auf ein Pensum von 100
%
ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Serviceangestellte im Café
F._
sei angepasst, sofern sie dabei keine Lasten über 10 kg hantieren müsse.
Es seien
nach der
Medas
-Untersuchung im April
2008 keine präzisen medizini
schen Unterlagen vorhanden. Daher gelte die oben attestierte Arbeitsfähigkeit seit dem Datum dieser rheumatologischen Untersuchung am 2
7.
April 2015 (
Urk.
8/96/61).
4.
4.1
Das internistisch-rheumatologische Gutachten vom 1
5.
Mai 2015 erfüllt sämtli
che rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.2). Es beruht auf fachärztlichen Untersu
chungen durch
Dr.
Z._
, ausführlich erhobenen Befunden (
Urk.
8/96/50 ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten
Vorakten
(
Urk.
8/96/5 ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, insbesondere auch das
Y._
-Gutachten vom 1
5.
Oktober 2008 (
Urk.
8/96/63). Es berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinrei
chend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist ein
leuchtend und das Gutachten ist schlüssig.
4.2
4.2.1
Der
Beschwerdegegnerin
kommt
im Rahmen der Untersuchungspflicht nach
Art.
43
Abs.
1 ATSG und der damit einhergehenden Verfahrensleitung ein grosser
Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und
Zweck
mässigkeit
von medizinischen Erhebungen zu. Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der jeweiligen Sach- und Rechtslage (Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 2
1.
Oktober 2013 E. 3.2.1). Dass die Beschwerdegegnerin nach Einholung von aktuellen
, hinsichtlich Veränderungen im Gesundheitszu
stand nicht erhellenden
Arztberichten entschied, dass
nach über sechs Jahren erneut
eine medizinische Begutachtung notwendig sei, ist en
tsprechend nicht zu beanstanden (vgl. Arztbericht vom
7.
Juli 2014 von
Dr.
med.
G._
, Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie,
Urk.
8/82/6; Arztbericht vom 2
3.
Oktober 2014 von
Dr.
med.
H._
, Innere Medizin FMH,
Urk.
8/86/6 f.; Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes vom 2
6.
Januar 2015,
Urk.
8/99/3).
4.2.2
Die Beschwerdeführerin brachte gegen das eingeholte Gutachten von
Dr.
Z._
vor, dass die Gutachterin finanziell
von der Beschwerdegegnerin
abhängig und nur für Versicherungen tätig sei, so dass die Unabhängigkeit nicht gegeben sei (
Urk.
1). Das Bundesgericht hielt in diesem Zusammenhang in BGE 137 V 210 E. 1.3.3 fest,
dass der
regelmässige
Beizug
eines Gutachters oder einer Begutachtungsinstitution durch den Versicherungsträger, die Anzahl der beim selben Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten und Berichte sowie das daraus resultierende Honorarvolumen für sich allein genommen nicht zum Ausstand führt. Weitere
Ausstandsgründe
wurden nicht vorgebracht.
4.2.3
Des Weiteren brachte die Beschwerdeführerin vor, dass die Beschwerdegegnerin zur Umgehung von Art. 72
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ein monodisziplinäres und kein polydisziplinäres Gutachten eingeholt habe (
Urk.
1). Die Beschwerdeführerin zeigt allerdings nicht auf, welche zusätz
lichen Disziplinen zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit notwendig gewesen wären
. Die
Notwendigkeit
zum
Beizug
anderer Fachdisziplinen ergibt sich
auch nicht aus den vorliegenden Unterlagen.
4.3
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin den
Arzt
bericht
der behandelnden Ärzte der Orthopädie der
Klinik A._
vom 2
7.
August 2015 ein. Darin diagnostizierten die Ärzte eine
Rotatorenman
schettenruptur
(
Supraspinatus
transmural
)
Schulter rechts, Status nach
S
upra
spinatussehnennaht
rechts
7.
Juni 2006 und Revisions-Arthroskopie und
D
ébridement
am
4.
Januar 200
8.
Sie konstatierten, dass die Beschwerdeführerin an weiterhin bestehender schmerzhafter Funktionseinschränkung sowie Schwä
che vor allem bei Über-Kopf-Arbeit im Bereich der rechten Schulter bei
Rotato
renmanschettenruptur
leide. Als therapeutische Option werde eine sequenzielle Infiltration besprochen. Bei weiterhin guter Muskelqualität sei theoretisch ein
Repair
der
Rotatorenmanschette
möglich. Wegen grosser Bedenken bezüglich einer weiteren postoperativen Verschlechterung möchte sie auf jeden weiteren operativen Eingriff verzichten. Der Alltag
der Beschwerdeführerin
sei
trotz der Schmerzen sowie der Schwäche
einigermassen
kompensierbar
. Der Haushalt werde selbständig geführt. Zur genaueren Beurteilung empfählen sie ein arbeitsmedizinisches Gutachten (
Urk.
3/4). Damit steht dieser Bericht
- gerade auch
unter Berücksichtigung der attestierten
gute
n
Muskelqualität und der vor allem im Bereich von Über-Kopf-Arbeiten vorhandenen Schwäche -
nicht im Widerspruch zum Gutachten von
Dr.
Z._
.
Vollständigkeitshalber ist darauf hinzuweisen, dass
Dr.
Z._
ebenfalls ein
Arthro
-MRI anfertigen liess, welches sie in ihrer Beurteilung berücksichtigte (
Urk.
8/96/73, vgl. E. 3.2), sie
umfassende
Befunde erhob (
Urk.
8/96/50 ff.) und - sofern Anlass dazu bestanden hätte - auch weitere Abklärungen hätte vor
nehmen lassen können und müssen
, wofür indes kein Anhalt besteht
.
4.4
Dr.
Z._
setzte sich insbesondere mit dem Vorgutachten des
Y._
vom 1
5.
Oktober 2008
ausführlich auseinander und hielt fest, dass die Beschwerde
führerin im Rahmen des polydisziplinären MEDAS-Gutachtens der
Y._
vom 1
5.
Oktober 2008 am 2
9.
und 3
0.
April 2008 untersucht worden sei, was eindeutig zu früh gewesen sei, da die zweite Schulter-Operation am
4.
Januar 2008 stattgefunden
hätte
. An den Untersuchungsterminen knapp vier Monate nach der zweiten Schulteroperation sei zweifellos noch keine vollständige Heilung eingetreten gewesen, sodass noch kein stationärer Gesundheitszustand vorhanden gewesen sei. Infolge des verfrühten Untersuchungstermins habe der Rheumatologe
Dr.
med.
I._
die Beschwerdeführerin als fast funktio
nelle Einarmige beurteilt und habe
sie in einer leichten angepassten Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis zu zwei Kilogramm zu 50
%
arbeitsfähig eingeschätzt. Die aktuelle Beurteilung der Arbeitsfähigkeit weiche von derjenigen von
Dr.
I._
ab, da jetzt zweifellos keine funktionelle
Einarmigkeit
bestehe. Viel
mehr bewiesen die normale
Trophik
der
Infraspinatus
- und
Subscapularis
-Mus
kulatur (
Arthro
-MRI 05/2015)
,
die fast symmetrische Knochendichte beider Vorderarme (DEXA 05/2015) und die grösseren Armumfänge rechts gegenüber links, dass die Beschwerdeführerin seit langem den rechten Arm ähn
lich wie den linken Arm einsetze
.
Dr.
I._
habe eine Umfangminderung des rechten Oberarmes von einem Zentimeter rechts gegenüber links festgestellt. Offensicht
lich sei es zu einer deutlichen Besserung gekommen, denn bei dieser Untersu
chung seien die beiden an
beiden Oberarmen gemessenen Umfä
nge rechts sogar
einen Zentimeter grösser
als links. Auch die beiden Umfä
nge an beiden
Vorder
armen
seien rechts grösser als links (beide Male um einen halben Zentimeter). Diese Zunahme der Armumfänge rechts weise auf einen vermehrten Einsatz des rechten Armes hin.
Dr.
I._
habe aufgrund der
Arthro
-MRI-Untersuchung vom
3.
April 2008 eine kraniale Ruptur der
Infraspinatus
-Sehne postuliert. Diese Ruptur sei jetzt nicht erkennbar. Die
Arthro
-
MRl
-Untersuchung vom
6.
Mai 2015 zeige vielmehr eine unauffällige
Infraspinatus
-Sehne rechts. Auch die
Subscapularis
-Sehne sei intakt. Unklar sei, weshalb
Dr.
I._
trotz normaler bildgebender Befunde der HWS und ohne neurologische Ausfälle ein
cervi
kothorakales
Schmerzsyndrom mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit postu
liert habe (
Urk.
8/96/63).
Damit ist - entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin - festzuhalten, dass
Dr.
Z._
nicht einen gleichbleibenden Befund erhoben und lediglich eine andere Beurteilung vorgenommen hat, sondern nachvollziehbar und schlüssig aufzeigte, dass sich die Befunde dahingehend verbessert haben, dass sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf einen ähnlichen Einsatz der beiden Arme schliessen lassen. Damit ist eine tatsächliche Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse als Revisionsgrund ausgewiesen.
4.5
Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten von
Dr.
Z._
mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass
seit der
Rentenzusprache
mit Verfügung vom 2
5.
Juni 2009
eine anspruchsrelevante Veränderung des medizinischen Sachverhalts vorliegt und die Beschwerdeführerin
in der ange
stammten Tätigkeit
als Serviceangestellte ohne das Heben von Lasten über 10
kg sowie in einer angepassten Tätigkeit vollumfänglich arbeitsfähig ist.
Damit erleidet die Beschwerdeführerin keine rentenbegründende
Einkommens
einbusse
mehr, so dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr besteht
und die Beschwerdegeg
nerin die
Dreiviertelsrente
richtigerweise
aufhob
. Die ange
fochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist voll
umfänglich abzuweisen.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
5.2
Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist die Beschwerdeführerin bedürftig (
Urk.
10/1-3). Antragsgemäss (
Urk.
1) ist ihr deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten sind dem
nach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
Da zudem die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin geboten war, ist ihr Rechtsanwältin Bernadette Zürcher als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfü
gung 1
7.
Dezember 2015 (
Urk.
11) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermes
sen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der
Schwierigkeit des Prozesses
ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. 1‘800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.
Kommt die Beschwerdeführerin künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann sie das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (
§
16
Abs.
4 des Gesetzes über das
Sozialversiche
rungsgericht
,
GSVGer
).