# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f97f9b1a-162f-425f-9144-b647dfb1e21a
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_005
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Aufhebung. Mit dem geschilderten Sachverhalt und den Erwägungen sei
sie insofern nicht einverstanden, als der nicht bewilligte Balkon des
Neubaus nicht an einen Schopf, sondern an einen Balkon resp. an eine
Terrasse angrenze und gegenüber dieser die minimalen
Abstandsvorschriften einhalte. Der nicht bewilligte Balkon sei im Zuge der
Einbringung der Betonplatte im Obergeschoss geschaffen worden, was
lange vor dem abweisenden Bescheid der Gemeinde geschehen sei. Als
Bauherrin habe sie davon ausgehen dürfen, dass sie von ihrer
Generalunternehmung gesetzeskonform beraten worden sei und dass
allfällig benötigte Näherbaurechte von der Verwandtschaft ohne weiteres
zu erhalten gewesen wären. Aus diesem Grunde könne nicht von einem
"nicht geringen Verschulden" die Rede sein. Mit anderen Worten habe sie
entgegen der Darstellung im Strafentscheid nicht trotz negativem
Bescheid gebaut, sondern vielmehr in der gut begründeten Annahme, die
entsprechende Bewilligung zu erhalten. Sie habe stets in bestem Glauben
gehandelt und nie die Absicht gehabt, in irgendwelcher Art Gesetze oder
Regelungen zu verletzen. Nach dem negativen Bauentscheid, welcher ihr
mit uneingeschriebener Post zugestellt sei, habe ihr Generalunternehmer
die Gemeinde zweimal in dieser Sache kontaktiert. Statt sich wie
versprochen zu melden, habe diese jedoch zugewartet und sich erst am
15. April 2014 mit der Aufforderung zur Stellungnahme zur
Bauübertretung vernehmen lassen. Das Vorgehen der Gemeinde
widerspreche insgesamt dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit.
6. Mit der Vernehmlassung vom 5. September 2014 beantragte die
Gemeinde (nachfolgend Beschwerdegegnerin) die kostenfällige
Abweisung der Beschwerde. Vorliegend gehe es einzig um die
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Rechtmässigkeit der ausgesprochenen Busse von Fr. 500.--, während der
ablehnende Entscheid vom 28. Januar 2014, der nebst einer Darstellung
des Sachverhalts sowie einer Begründung auch eine

## Considerations