# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ba9f8ed6-5926-47e1-a4d5-a7a548c76671
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Entscheid vom 22. März 2013 erklärte der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur gestützt auf die einschlägigen Bestimmungen des  in der nachgeführten Fassung von 1988 (aLugÜ) den Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts O.1_ vom 24. April 2003 zum Mahnbescheid vom 3. März 2003 in einer Forderungssache wegen Bauleistungen zwischen der Y._ GmbH und X._ für vollstreckbar. Diesem Vollstreckungsbescheid lag eine Forderung der Y._ GmbH aus drei im Juli und September 2002 gestellten Rechnungen in Höhe von € 11'923.78 zugrunde, welche sich bis dahin unter Einbezug eines Zinsrückstandes, der Inkassokosten und der Kosten des bisherigen Verfahrens auf € 13'643.21 zuzüglich laufender Zinsen zu 12 % auf € 11'923.78 ab 21. Februar 2003 erhöht hatte.
B. In der Folge leitete die Y._ GmbH gegen X._ die Betreibung ein, worauf das Betreibungsamt Chur am 17. März 2014 unter der Betreibungsnummer _ einen Zahlungsbefehl ausstellte, in welchem der Forderungsbetrag versehentlich unbeziffert blieb. Gegen den am 25. März 2014 zugestellten Zahlungsbefehl erhob X._ gleichentags Rechtsvorschlag. Am 22. Mai 2014 wurde X._ sodann unter derselben Betreibungsnummer ein neuer Zahlungsbefehl zugestellt, mit welchem er zur Zahlung einer Forderung von CHF 16'617.33 nebst 12% Zins seit 8. März 2014 sowie der bis zum 7. März 2014 aufgelaufenen Zinsen von CHF 23'066.71 nebst Verfahrenskosten des Bezirksgerichts Plessur von CHF 334.49, den Kosten für Betreibungsauszüge von CHF 53.60 und den Kosten der Aufenthaltsnachforschung von CHF 48.73 aufgefordert wurde. Zusammen mit den Kosten für die Ausstellung des Zahlungsbefehls von CHF 103.30 ergab sich eine Forderung von total CHF 40'224.16. Auch gegen diesen Zahlungsbefehl erhob X._ gleichentags Rechtsvorschlag.
C. Daraufhin stellte die Y._ GmbH beim Bezirksgericht Plessur am 6. August 2014 ein Rechtsöffnungsbegehren, wobei sie unter Beilage des Vollstreckungsbescheids des Amtsgerichts O.1_ vom 24. April 2003, der Vollstreckbarerklärung des Bezirksgerichts Plessur vom 22. März 2013 und des ersten (unbezifferten) Zahlungsbefehls des Betreibungsamts Chur vom 17. März 2014 für den Betrag von CHF 40'224.16 zuzüglich 12% Zins seit 8. März 2014 die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung beantragte.
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D. Am 15. August 2014 wurden die Parteien zu der auf den 10. September 2014 angesetzten Rechtsöffnungsverhandlung vorgeladen. Gleichzeitig wurde X._ die Möglichkeit einer schriftlichen Stellungnahme bis 30. August 2014 eingeräumt, wovon er keinen Gebrauch machte. Stattdessen erschien er am 10. September 2014 zur Rechtsöffnungsverhandlung. Vorgängig hatte das Bezirksgericht Plessur beim Betreibungsamt Chur dessen Zahlungsbefehl angefordert, worauf ihm per Fax erneut der Zahlungsbefehl ohne Forderungsbetrag übermittelt worden war. Da die Angelegenheit an der Rechtsöffnungsverhandlung nicht geklärt werden konnte, wandte sich der Bezirksgerichtspräsident in der Folge nochmals an das Betreibungsamt Chur, worauf letzteres dem Bezirksgericht den gültigen Zahlungsbefehl zustellte. Mit Schreiben vom 15. September 2014 wurden die Parteien über das Ergebnis der Abklärungen in Kenntnis gesetzt und auf den 1. Oktober 2014 zu einer neuen Rechtsöffnungsverhandlung vorgeladen. An dieser nahm keine der Parteien teil.
E. Mit Entscheid vom 1. Oktober 2014 erkannte der Einzelrichter SchKG am Bezirksgericht Plessur wie folgt:
"1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Chur für den Betrag von CHF 16'617.33 nebst Zins zu 12.0 % seit 08.03.2014, CHF 23'066.71 Zinsen aus Forderung bis 07.03.2014 [erteilt].
2. (Kosten)

## Considerations