# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c96dcece-ec0a-4794-9bc0-f14927b8dde7
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._, geboren am _1969, und X._, geboren am _1964, haben am 1. März 1991 vor dem Zivilstandsamt O.1_ geheiratet. Aus dieser Ehe sind die heute mündigen und wirtschaftlich selbständigen Kinder A._, geboren am _1991, und B._, geboren am _1992, hervorgegangen.
B. Mit Eingabe vom 30. Januar 2013 gelangte Y._ an das Bezirksgericht Prättigau/Davos und verlangte den Erlass von Eheschutzmassnahmen. Dabei stellte und begründete sie folgende Rechtsbegehren:
"1. Die Parteien seien zum Getrenntleben berechtigt.
2. Der Gesuchsgegner sei rückwirkend zu verpflichten, der Gesuchstellerin für die Zeit von Januar 2012 bis Juli 2012 monatlich CHF 1'047.-, somit CHF 7'329.-, als Unterhalt nachzuzahlen.
3. Der Gesuchsgegner sei rückwirkend zu verpflichten, der Gesuchstellerin für die Zeit von August 2012 bis Januar 2013 monatlich CHF 1'197.-, somit CHF 7'182.-, als Unterhalt zu bezahlen.
4. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, an den Unterhalt seiner Ehefrau ab Februar 2013 monatlich und im Voraus den Betrag von CHF 2'297.-, eventuell einen Betrag nach richterlichem Ermessen, zu bezahlen.
5. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, seiner Ehefrau CHF 1'250.- aus der Vermietung des Heubergs "C._" im Winter 2012/13 zu bezahlen.
6. Alles unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% Mehrwertsteuer auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten des Gesuchsgegners."
C. Am 20. Februar 2013 reichte X._ die Scheidungsklage ein, wobei er folgende Anträge stellte:
"1. Die am 01. März 1991 geschlossene Ehe zwischen Y._ und X._ sei nach Art. 114 ZGB zu scheiden.
2. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss Gesetz durchzuführen.
3. Die von den Parteien während der Ehe angehäuften Pensionskassenguthaben seien unter ihnen hälftig zu teilen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten von Y._."
D. Mit Stellungnahme vom 27. Februar 2013 stellte und begründete X._ folgende Rechtsbegehren:
"1. Auf das Eheschutzgesuch sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von Y._ nicht einzutreten.
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2. Eventualiter werden folgende Anträge gestellt:
2.1 Das Gesuch von Y._ sei abzuweisen, soweit es sich nicht mit den folgenden Anträgen des Ehemannes deckt.
2.2 Es sei festzustellen, dass die Parteien bereits seit Anfangs Januar 2011 getrennt voneinander leben und weiterhin zum Getrenntle- ben berechtigt sind.
2.3 X._ sei zu verpflichten, ab dem 01. Februar 2013 an den Unterhalt von Y._ für die Dauer einer angemessenen Übergangszeit einen monatlichen Betrag von Fr. 1'000.00 zu be- zahlen.
2.4 X._ sei für berechtigt zu erklären, die seit dem 01. Feb- ruar 2013 an den Unterhalt von Y._ geleisteten Zahlun- gen an die vorstehend in Ziffer 2.3 genannte Unterhaltspflicht an- zurechnen.
2.5 Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von Y._ ."
E. Mit Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 1. März 2013 wurde festgehalten, dass das Eheschutzverfahren als Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen im Ehescheidungsverfahren weitergeführt werde.
F. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 3. April 2013 einigten sich die Parteien insbesondere über die vom Ehemann an die Ehefrau bis Ende September 2013 zu leistenden Unterhaltsbeiträge. Der Einzelrichter am Bezirksgericht Prättigau/Davos genehmigte diese Vereinbarung mit Verfügung vom 3. April 2013, mitgeteilt am 3. April 2013, wie folgt:
"1. X._ wird verpflichtet, an den Unterhalt von Y._ monatlich im Voraus CHF 1'500.00 zu bezahlen. Diese Unterhaltspflicht beginnt rückwirkend ab dem 1. April 2013 und dauert bis zum 30. September 2013.
2. X._ wird verpflichtet, Y._ per 5. April 2013 CHF 4'500.00 zu bezahlen (Nachzahlung fürs 2012 von CHF 3'000.00 [1⁄2 von CHF 6'000.00 (CHF 500.00 x 12)] + je CHF 500.00 Nachzahlung für die Monate Januar 2013 bis März 2013). Damit sind die Parteien ehegattenunterhaltsrechtlich bis zum 31. März 2013 auseinandergesetzt.
3. Es sind monatliche medizinische Statusberichte zum Gesundheitszustand der Ehefrau angestrebt. Die Ehefrau wird verpflichtet, sich um solche zu bemühen und sie der Gegenseite ohne weiteres zukommen zu lassen. Auch wird die Ehefrau verpflichtet, die Frage anzugehen und zu prüfen, ob ein Antrag auf Leistungen aus der Invalidenversicherung gestellt werden könne/müsse.
4. Die Parteien und ihre Rechtsvertreter finden sich am Donnerstag, 3. Oktober 2013, 08:45 Uhr, auf der Bezirksgerichtskanzlei Prättigau/ Davos zu einer weiteren mündlichen Verhandlung ein.
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5. Das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen (vormals Eheschutzgesuch) von Y._ wird im Sinne der Erwägungen als durch Vergleich erledigt abgeschrieben.
6. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 300.00 gehen zur Hälfte zu Lasten von Y._ und X._. Sie werden mit dem von Y._ geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. X._ hat Y._ die auf ihn entfallenden CHF 150.00 zu erstatten.
7. Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations