# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 34812a5f-ce70-433c-85b4-8dd3c491f76f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Die Burgruine C. wurde in 6 Etappen in den Jahren 2002 bis 2006 renoviert. Die Eigentümerin der Ruine, die C., liess im Jahr 2002 durch die Firma D. in E. einen Warentransportlift erstellen und erwarb diesen zu Eigentum. A. war im Jahr 2003 und im Jahr 2005 als Polier der Bauunternehmung C. auf der Baustelle der Burgruine C. tätig. F. arbeitete über das Temporärbüro G. seit 2004 bei der Bauunternehmung C.. Sein Einsatz auf der Baustelle C. begann am 7. April 2005. Am 3. Oktober 2005 ereignete sich auf der Baustelle ein schwerer Unfall. Drei Arbeiter, darunter auch F., sowie der Polier A. bestiegen die Plattform des Warenaufzuges um zur Kantonsstrasse hinunter zu fahren. A. stieg unmittelbar nach Aufnahme der Fahrt des Liftes von diesem zurück auf die Plattform ab. Da die drei Arbeiter den Eindruck hatten, dass der Warenaufzug zu schnell fuhr, sprangen diese in der Folge in das steil abfallende Gelände. Dabei erlitt F. unter anderem ein schweres Schädelhirntrauma, eine Schädelfraktur rechts und Kontusionsblutungen am Stammhirn. Seither liegt er im Wachkoma.
B. B., die Ehefrau des Verunglückten, meldete am 13. November 2007 beim Kreispräsidenten C. eine Genugtuungsklage gegen A. zur Vermittlung an. Nach erfolgloser Vermittlungsverhandlung vom 23. Januar 2008 wurde am 6. Februar 2008 der Leitschein ausgestellt. Am 26. Februar 2008 prosequierte B. die Klage an das Bezirksgericht Albula.
Mit Schreiben vom 11. April 2008 beziehungsweise 14. April 2008 verzichteten die C. und die D. auf die Annahme der Streitverkündung durch die Klägerin B..
Am 7. Mai 2008 liess A. die Prozessantwort einreichen.
Mit Schreiben vom 16. Mai 2008 verzichtete die U. auf die Annahme der Streitverkündung durch A..
Der Bauunternehmung C. wurde ebenfalls durch A. der Streit verkündet. Erstere verzichtete mit Schreiben vom 18. Juni 2008 auf eine Vernehmlassung, zumal beim Bezirksgericht Albula in derselben Angelegenheit bereits ein Verfahren gegen die Bauunternehmung C. als Beklagte hängig war. Aus Gründen der Transparenz liess die Bauunternehmung C. die ebenfalls am 18. Juni 2008 eingereichte Duplik im Verfahren zwischen B. und die Bauunternehmung C. dem Bezirksgericht Albula zukommen.
Die ebenfalls durch A. einberufene C. nahm mit Schreiben vom 25. Juni 2008 Stellung.
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In der Folge replizierte B. am 18. August 2008 und A. reichte am 17. November 2008 seine Duplik ein. Die einberufene C. und die einberufene Bauunternehmung C. duplizierten mit Schreiben vom 28. Oktober 2008 beziehungsweise 17. November 2008.
Zur Stellungnahme der Klägerin B. im Sinne von Art. 87 Abs. 2 ZPO vom 22. Januar 2009 liessen sich A. am 11. Februar 2009, die einberufene C. am 19. Februar 2009 und die Bauunternehmung C. am 16. März 2009 vernehmen.
C. Nach durchgeführtem Schriftenwechsel erliess der Bezirksgerichtspräsident Albula am 16. Juni 2010 eine Beweisverfügung, mit der er zahlreiche Beweismittel als erheblich erklärte.
D. Gegen diese Beweisverfügung erhob A. am 2. Juli 2010 Beschwerde an den Bezirksgerichtsausschuss Albula mit dem Ersuchen, zehn namentlich genannte Personen als Zeugen einzuvernehmen.

## Considerations