# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4b807cb8-bc27-4472-803b-d44fe780f0fc
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1952 geborene
X._
arbeitete bei der
Z._
und war da
durch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft
(nachfolgend: Allianz)
obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen
versichert, als er sich am 20.
No
vember 2014 am rechten Daumen v
erletzte (Unfallmeldung vom 22.
Dezember 2014
und Arztzeugnis von Dr. med.
A._
, Allgemeine Medizin, vom 8. Januar 2015 [Urk. 7/
7
-8]
). Die Allianz kam in der Folge für Heilbehandlungs
kosten
auf und richtete
Taggeldleistungen au
s
(
Urk. 7/
14). Im Februar 2016 be
auftragte
sie
Dr.
med. B._
, Facharzt FMH für Chirurgie, speziell Hand
chirurgie,
mit einer ärztlichen Beurteilung (
Urk. 7/
52). Am 1
7.
März 2016 erstat
tete
Dr.
B._
seine Beurteilung
(Urk. 7/58). Die Allianz stellte Dr.
B._
daraufhin am
1
4.
April 2016 Zusatzfragen (
Urk. 7/62), auf welche er am
2
3.
April 2016 ant
wortete (
Urk. 7/
64). In der Folge
ersuchte
die Allianz
die
C._
mit
Schreib
en vom 13. Mai 2016 um Stellung
nahme
zur ärzt
lichen Beurteilung von
Dr.
B._
(
Urk. 7/66), welche die
C._
am
2
3.
Juni 2016
abgab
(
Urk. 7/
69).
Die Allianz teilte
X._
daraufhin am 6. Juli 2016 mit
, dass die Beurteilu
ng der
C._
im Widerspruch zu derjenigen von
Dr.
B._
stehe, weshalb bei der
D._
ein orthopädisch-neuro
logi
sches
Gutach
ten in Auftrag gegeben werde (
Urk. 7/
70
, unter Beilage beider Beurteilungen sowie des Fragenkatalogs
).
Nachdem
X._
, vertreten durch
Y._
,
der Allianz
mit Schreiben vom 1
8.
Juli 2016
mitgeteilt hatte
, dass er mit einer weiteren Begut
achtung nicht
einverstan
den sei (Urk. 7/71),
holte
die Allianz
bei
Dr.
B._
eine ergänzende Stellung
n
ahme ein (vgl. Schreiben der Allianz vom 2
7.
Juli 2016
[Urk. 7/74]
und Stel
lung
nahme von Dr.
B._
vom 4. Augus
t
2016 [Urk. 7/
77
]
). Am 1
7.
August 2016 teilte die Allianz
X._
unter Beilage des Fragen
kataloges für das Gutachten
mit, dass sie an einer Begutachtung in der
D._
festh
alte
(
Urk. 7/
78).
X._
widersetzte sich (
Urk.
7/79) und
liess der Allianz daraufhin eine weitere Stellung
nahme von
Dr.
B._
zukommen (vgl. E-Mail vom
5.
September 2016
[Urk. 7/
82
]
).
Nachdem die Allianz
X._
m
it Schreiben vom 1
3.
Sep
tember 2016 auf
gefordert hatte
, innert 5 Tagen mit
zu
teilen, ob er an der Beg
ut
achtung teilnehme (Urk. 7/84), verfügte sie a
m
6.
Oktober 2016
die Durch
führung einer
bidisziplinä
re
n
Begutachtung
in
der
D._
und entzog einem
allfälli
gen
Rechts
mittel die
aufschiebende Wirkung (
Urk. 7/91
).
Als der Versi
cherte der Allianz am 11. November 2016 mit
geteilt hatte, dass er an der angeord
neten Begutachtung in der
D._
nicht teilnehmen werde (Urk. 7/100), setzte diese ihm mit Schreiben vom 14. November 2016 Frist bis zum 28. November 2016 an um
mitzuteilen, ob er an der Begutachtung teil
nehmen werde. Gleichzeitig drohte sie ihm Säumnis
fol
gen an (Urk. 7/101).
Mit Beschluss UV.2016.00248 vom 23. November 2016 trat das hiesige Gericht auf die vom Versicherten gegen die Verfügung vom 6. Oktober 2016 erhobene Be
schwerde nicht ein, da die angefochtene Zwischenverfügung sich nicht über sämtliche Modalitäten des zu erstellenden Gutachtens äussere und somit noch keinen nicht
wieder gutzumachenden
Nachteil bewirke.
1.2
Alsdann stellte die Allianz mit Verfügung vom 6. Dezember 2016
fest, dass der Versicherte seine Mitwirkungspflicht seit dem 28. November 2016 in unent
schuldbarer Weise verletze, und stellte für die Dauer der verletzten Mitwirkungs
pflicht ihre Taggelder ein. Einer allfälligen Einsprache entzog die Allianz die auf
schiebende Wirkung (Urk. 7/103).
Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 20. Dezember 2016 beim hiesi
gen Gericht Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfü
gung ersatzlos aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die Tag
gel
der ab Einstellung am 28. November 2016 weiterauszurichten (Urk. 7/107).
Mit Beschluss UV.2016.00296 vom 16. Januar 2017 erwog das hiesige Gericht, dass eine direkte Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. Dezember 2016 aus
ge
schlossen sei, weil gegen diese Einsprache erhoben werden könne, trat auf die Beschwerde des Versicherten vom 20. Dezember 2016 nicht ein und überwies die Sache an den Unfallversicherer zur Behandlung als Einsprache.
1.3
Am 4. Januar 2017 gab die Allianz dem Versicherten bekannt, dass er bei der Begutachtung in der
D._ durch die
Dres
. med.
E._
, Neuro
lo
gie, und
F._
, Handchirurgie, untersucht werde (Urk. 7/109). Der Versicherte verlangte am 10. Januar 2017 eine anfechtbare Ver
fügung (Urk. 7/111), woraufhin die Allianz mit Verfügung vom 16. Januar 2017 eine
bidisziplinäre
Begutachtung des Versicherten durch die
Dres
. med.
E._
und
F._
anordnete (Urk. 7/112).
Hiergegen erhob
X._
am 26. Januar 2017 Beschwerde beim Sozial
versicherungsgericht des Kantons Zürich, welche mit Urteil UV.2017.00034 vom 25. April 2017 abgewiesen wurde (
Urk.
7/118). Dagegen führte
X._
am 19. Mai 2017 Beschwerde beim Bundesgericht (
Urk.
7/119). Mit Urteil 8C_361/2017 vom 20. Juni 2017 trat das Bundesgericht auf diese Beschwerde nicht ein (
Urk.
7/121).
1.4
Die Allianz wies die nach Eintritt der Rechtskraft des Beschlusses UV.2016.00296 des Sozialversicherungsgerichts vom 16. Januar 2017 überwiesene Einsprache vom 20. Dezember 2016 mit
Einspracheentscheid
vom 14. Juli 2017 ab und hielt damit daran fest, dass der Beschwerdeführer ab dem 2
8.
November 2016 keinen Anspruch auf weitere Taggeldleistungen habe (Urk. 7/123). Dagegen erhob
X._
am 25. Juli 2017 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht (Urk. 7/124), welche dieses mit Urteil UV.2017.00174 vom 1
4.
Dezember 2017 abwies (
Urk.
7/143).
Die dagegen vom Versicherten am 2
6.
Januar 2018 erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 1
6.
August 2018 ab (
Urk.
7/156
)
.
1.5
In
ihr
em
Gutachten
vo
m 2
0.
März 2018
führten die Ärzte der
D._
aus, dass der Status quo sine spätestens sechs bis neun Monate nach d
em Unfa
ll
vom 20.
November 2014
erreicht gewesen sei
(
Urk.
7/148
S. 46
).
Gestützt darauf
kündigte
die Allianz
dem Versicherten
am
2
9.
März
2018
an
, dass die Ver
siche
rungs
leistungen rückwirkend per 2
0.
August 2015 eingestellt würden (
Urk.
7/149 S. 3).
Der Versicherte liess sich dazu am 2
4.
April 2018 vernehmen (
Urk.
7/152)
. Daraufhin verfügte die Allianz am 1
8.
Mai 2018 die rückwirkende Leistungs
ein
stellung per 2
0.
August 2015
, wobei sie auf eine Rückforderung darüber hinaus erbrachter Leistungen verzichtete
(
Urk.
7/
153
).
Die dagegen vom
Versicherte
n
am 1
1.
Ju
ni 2018 erhobene Einsprache (Urk. 7/154), wies die Allianz mit
Einsprache
entscheid
vom 13. Februar 2019 ab
. Einer allfälligen gegen diesen Entscheid er
hobenen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung
(Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
6.
März 2019
Beschwerde und beant
ragte, in Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheids
vom 1
3.
Februar 2019 sei aufgrund des Berichtes
von
Dr.
B._
vom 1
7.
März 2016 über den Anspruch auf eine UVG-Rente zu entscheiden. Zudem beantragte er, dass der Anspruch auf Taggelder bis zur Fällung des Rentenentscheids vollumfänglich zu bejahen sei (
Urk.
1 S. 2).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom
2
1.
März 2019
Abweisung der Beschwerde (Ur
k. 6
, unter Beilage ihrer Akten [Urk.
7/
1
118]), was dem Beschwerdeführer am
2
5.
März 2019
zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset
zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi
cherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
20.
November 2014
ereignet
(vgl. Urk. 7/
7
-8)
, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs
sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts
,
ATSG
), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenan
spruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam
hafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) ab
ge
schlos
sen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag
geld
leistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
1.3
1.3.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein
natürlicher Kausalzusam
menhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um
schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusam
men mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrschein
lichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast
-
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist
-
nicht bei der
versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder
erreicht
ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos
tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.4
1.4.1
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal
zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.4.2
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang prak
tisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Am Gutachten der
D._
vom 2
0.
März 2018
waren die
Dres
. med.
E._
, Neurologie FMH, zertifizierter medizinischer Gutach
ter SIM, und
F._
, Handchir
ur
gie FMH, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, beteiligt (
Urk.
7/148 S. 53).
Die Gutachter stellten folgende Diagnosen
(
Urk.
7/148 S. 34)
:
-
Status nach Unfall vom 2
0.
November 2014 mit Quetschverletzung des rechten Daumens (40 kg schweres Paket) mit/bei
-
Klinisch: keine Hinweise auf eine Nervenschädigung, ein neuropathi
sches Schmerzsyndrom oder ein
Complex
Regional
Pain
Syndrome (CRPS)
Typ I oder II
-
Radiologisch fortgeschrittener
Rhizarthrose
beidseits und
beginnender
Scaphotrapeziotrapeziodial
(
STT
)-Arthrose beidseits bei Verdacht auf
Chondrokalzinose
mit radiologisch nachweisbaren Kristall
ablage
run
gen
im Bereich des Triangulären
fibrokartilaginären
Komplex
es
(
TFCC
) beidseits
-
Radiologisch beginnender IP-Arthrose Daumen rechts
-
Lokalem Schmerz
s
yndrom im Bereich
Dig
. I. rechts, vorwiegend
arth
rogen
bedingt mit Überlagerung durch ein
radikuläres
Reizsyndrom C6 rechts
-
Chronisches
zervikobrachiales
und -
zephales
Schmerzsyndrom mit/bei
-
MRI der Halswirbelsäule (HWS) Februar 2018 mit degenerativen
Fora
minalstenosen
C5 und C6 rechts und geringer C7 beidseits
-
Differentialdiagnose (DD): Im Vordergrund stehendes
radikuläres
Reiz
syndrom C6 rechts mit zusätzlich
spondylogenen
Anteilen
-
Gemischt
axonale
und distal
demyelinisierende
Polyneuropathie unkla
rer Ätiologie
2.2
Der Beurteilung der Gutachter ist zu entnehmen, dass sich anlässlich der gut
achterlichen klinisch-neurologischen und elektrophysiologischen Unter
suchung ein Schmerzsyndrom im Bereich der rechten Hand, betont Finger (
Dig
.) I bis III, insbesondere
Dig
. I, ohne Hinweise auf eine
nervale
Schädigung ergeben habe.
Klinisch-neurologisch sei eine kompromittierte Handkraft aufgrund der Schmerz
symptomatik und eine ausgeweitete sensorische Symptomatik im Bereich des gesamten rechten Armes, die sich bis rechts retroaurikulär ausdehne, festgestellt worden. Eine fokale neurologische Pathologie im Bereich der rechten Hand, ins
besondere im hier besonders interessierenden Versorgungsgebiet des
Nervus
(N.)
medianus
und des
Ramus
superficialis
des
N.
radial
is
,
habe aber nicht gefun
den werden können. Hinsichtlich eines CRPS hätten nur diskrete klinische Befun
de erhoben werden können, die zudem aufgrund der insgesamt diskreten Befunde nicht von beiden Gutachtern unabhängig hätten reproduziert werden können. Härtere beziehungsweise objektive Befunde für ein CRPS
hätten nicht fest
gestellt werden können (
Urk.
7/148 S. 35). Es hätten sich zudem weder klinisch noch
elektrophysiologisch Hinweise
auf
ein CRPS Typ II finden lassen, wobei dieser Typus eine objektivierbare Nervenschädigung bedingen würde, was
beim Beschwerdeführer
ausgeschlossen werden könne (
Urk.
7/148 S. 36).
In der elekt
rophysiologi
schen Abklärung
hätten
sich wie bereits im Vorbefund des
G._
im Oktober 2017 Hinweise auf eine Polyneuropathie gezeigt, wobei dies anhand ergänzender Untersuchungen habe bestätigt werden können und zwar in Form einer gemischt
axonalen
und vor allem distal
demyelinisieren
den
Polyneuro
pathie (
Urk.
7/148 S. 37-38).
Bei der klinisch handchirurgischen Untersuchung habe keine wirklich objekti
vier
bare Schwellung im Bereich der rechten oberen Extremität und der Hand, inklu
sive der Finger
erhoben werden können
. Allerdings werde durch den Beschwerde
führer während der Untersuchung mehrmals darauf hingewiesen.
Kli
nisch finde sich zudem eine
aus
geprägte Schmerzhaftigkeit und Hyperästhesie im Bereich der radialseitigen rech
ten Hand und des Daumenstrahles, welche keiner lokal struk
turellen Patho
logie zuzuordnen sei
en
. In der Kraftprüfung
habe
sich ein aus
ge
präg
tes Defizit
ergeben. I
n der Umfangmessung
seien
jedoch weitgehend seitengleiche Verhältnisse
festgestellt worden
. Die Prüfung der Sensibilität und der Zweipunkt-Diskrimination zeige eine gewisse Inkonsistenz, welche handchi
rurgisch struk
turell nicht nachvollzogen werden könne
. In der bildgebenden Diagnostik
sei
im Bereich der Hand eine ausgeprägte Arthrose im Bereich der Daumenwurzel beid
seits mit fortgeschrittenem Befund einerseits im Daumensat
telgelenk und
mässig
gradig
auch im Bereich des STT-Gelenks
festgestellt worden
. Im Bereich des
ulnaren
Handgelenks
bestünden
Kristallablagerungen, wie sie bei der
Chondro
kalzinose
(Pseudogicht,
CPPD
) beobachtet werden könnten (Urk. 7/148 S. 39). Solche entzündlichen Veränderungen seien häufig auch für zunehmende degenerative Prozesse im Bereich der Daumenwurzel und der Fin
gergelenke zuständig. Radiologisch f
i
nde sich eine leichte Gelenkspalt
ver
schmä
lerung im Bereich des Endgelenkes am Daumen (IP-Gelenk). Die Minerali
sation beider Hände sei jedoch seitengleich (
Urk.
7/148 S. 40).
Vom hand
chirur
gischen Standpunkt aus könne zum heutigen Zeitpunkt das ausgeprägte und ausgedehnte Schmerzbild des Beschwerdeführers nicht wirklich nachvollzogen und erklärt werden. Es finde sich zwar radiologisch eine fortgeschrittene Arthrose im Bereich der Daumenwurzelgelenke beidseits wie auch
minimgradig
im Bereich des IP-Gelenkes
,
die Befunde seien jedoch seitengleich vorhanden und auf der nicht betroffenen
linken
Seite gebe der Beschwerdeführer keine Beschwerden an. Hin
weise für ein aktives CRPS würden ebenfalls keine bestehen (
Urk.
7/148 S. 40).
2.3
Die Gutachter der
D._
führten sodann aus, es sei nicht anzunehmen, dass die geltend gemachte Gesundheits
schädigung mit üb
erwiegender Wahr
scheinlichkeit
Folge des Unfalles vom
4.
März 2015 sei. Eine Traumatisierung vorbestehender degenerativer Veränderungen
durch den Unfall vom 20. Novem
ber 2014
sei zwar anzu
nehmen,
diese
sollte aber spätestens innert 6 bis 9 Mona
ten remittiert sein (
Urk.
7/148 S. 44).
Bezüglich der degenera
tiven Veränderungen in den Daumengelenken sei
somit
eine
vorübergehende Verschlimmerung anzunehmen. Ein unfallbedingter Ein
fluss auf die Halswirbelsäule bestehe nicht (
Urk.
7/148 S. 48).
3.
3.1
3.1.1
Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die Beurteilung von
Dr.
B._
vom 17. März 2016
(Urk. 7/58)
genüge, um über
seinen Anspruch auf eine Invaliden
rente der
Beschwerdegeg
nerin
zu entscheiden
.
Die Einholung des
Gutachten
s
de
r
D._
vom 20. März 2018 (
Urk.
7/148) sei daher
gar
nicht
nötig
gewesen. Viel
mehr würde d
as von der Beschwerdegegnerin ein
ge
holte Gutachten der
D._
vom 20. März 2018 (
Urk.
7/148) eine unzulässige «
second
opinion
» dar
stellen
, weshalb
bereits aus diesem Grund
nicht darauf abgestellt werden
dürfe (
Urk.
1
S. 2,
S.
5 ff.)
.
3.1.2
Wie im
Urteil UV.2017.00034 vom 2
5.
April 2017
ausgeführt, genügte die dama
lige medizinische Aktenlage für die Beantwortung der
die Frage der
nach der
Unfallkausalität der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden nicht
. Es wird, um Wiederholungen zu vermeiden, auf die Begründung
im genannten Urteil verwiesen.
Der Beschwerdeführer hält dafür, das Sozialver
sicherungsgericht sei davon ausgegangen, dass
Dr.
B._
mangels entsprechender Fragen
die Unfall
kau
salität nicht genügend dargelegt habe
.
D
ie Beschwerdegegnerin
müsse damals angenommen haben
, dass ein Kausal
zu
sammenhang gegeben sei
(
Urk.
1 S. 7).
Dem ist folgendes entgegenzuhalten:
Das Sozialversicherungsgericht
wies
in jenem Urteil zwar
darauf hin
, dass
Dr.
B._
von der Beschwerdegegnerin mit Auf
tragsvergabe vom 1
0.
Februar 2016 nicht zur Unfallkausalität befragt worden sei (
Urk.
7/118 S. 7). Die
Beurteilung von
Dr.
B._
erwies sich jedoch aus weiteren Gründen für nicht beweiskräf
tig
, wie der Begründung
des
Urteils entnommen werden kann.
Damit ist festzuhalten, dass die weiteren Abklärungen in der
D._
zur Klärung der Frage der Unfallkausalität notwendig waren. Deshalb ist das Gut
achten der
D._
vom 20. März 2018 (Urk. 7/148) keine un
zu
lässige «
second
opinion
».
3.2
3.2.1
Gegen das Gutachten der
D._
vom 2
0.
März 2018 bringt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass die Gutachter - im Gegensatz zu
Dr.
B._
- die Budapester Kriterien
(die Diagnosekriterien der International
Associa
tion
for
the
Study
of
Pain
[
IASP
])
zur Diagnose eines CRPS nicht
geprüft hätten (
Urk.
1 S. 2-5). Die Gutachter würden sodann aktenwidrig davon ausge
hen, dass (unfallfremde) Schulter-, Nacken- und Armbeschwerden im Vorder
grund (seiner Beschwerden) stünden
(
Urk.
1 S. 3)
.
Die Schlussfolgerung der Gut
achter, wonach beim rechten Daumen die Beschwerden sechs bis neun Monate nach dem Unfall vom 2
0.
November 2014 nicht mehr unfallbedingt, sondern krankheit
sbedingt seien, würden schliesslich
n
icht überzeugen.
Weil seine
beiden
Dau
men die «gleichen Degenerationen» aufweisen würden,
müsste folgerichtig der linke Daumen in gleicher Weise wie der rechte Daumen schmerzen (
Urk.
1 S. 5).
3.2.2
Hierzu ist zunächst festzuhalten, dass in der
D._
bei klinisch-neu
ro
logischen und elektrophysiologischen Untersuchung
en
sowie
bei der hand
chirurgischen Untersuchung (inkl. Röntgenuntersuchung beider Hände sowie der Daumenstrahlen beidseits vom
2.
Februar 2018) hinsichtlich eines CRPS
laut den Gutachtern
nur diskrete klinische Befunde erhoben werden
konnten
. Die Gutach
ter hielten zudem fest, dass die Befunde nicht von beiden
Gutachtern unabhängig hätten reprodu
ziert werden können (
Urk.
7/148 S. 35).
Der neurolo
gische Gut
achter
habe
klinisch keine objektiven Hinweise auf ein CRPS, im Besonderen keine relevante Seiten
differenz bezüglich Temperatur oder trophische Störungen und keine
Allodyni
e
oder
Hyperpathie
gefunden
. H
ingegen
sei
bei der hand
chirurgischen Untersuchung
eine gewisse Hyperästhesie
,
welche mit einer
Hyper
pathie
verglichen wer
den könne, festgestellt worden
. Sodann sei bei der neuro
logi
schen Untersuchung eine diskrete Verfärbung am rechten Handrücken
erho
ben
worden. Bei der hand
chirur
gischen Untersuchung habe dies jedoch nicht
festge
stellt
werden können. Härtere beziehungsweise objektive Befunde für ein CRPS hätten sich nicht finden lassen: Keine relevanten Muskelatrophien und trophi
schen Störungen der Haut oder
Hautanhangsgebilde
und keine fassbare Störung der Temperaturregulation und damit verbunden der Schweisssekretion. In den
anamnestischen Angaben seien auch keine suggestiven Hinweise auf das Vorlie
gen eines CRPS gemacht worden. Dies decke sich mit den Angaben in den Akten, wo nur von einem Verdacht auf ein CRPS oder dem möglichen
Vorliegen eines atypischen CRPS die Rede sei
(Urk. 7/148 S. 35)
.
Die in den Akten beschrie
bene passagere Schwellung und Rötung des rechten Daume
ns, die aktuell nicht mehr vorlägen
, sei gut mit einer
artikulären
und Sehnenproblematik zu erklären, wie
dies
unter anderem auch vom Ha
ndchirurge
n
Dr.
H._
konstatiert worden sei. Sodann habe
Dr.
H._
bei
der dreieinhalb Monate
nach dem Trauma durchge
führten Untersuchung ebenfalls keine objektiven Zeichen für ein CRPS feststellen können (
Urk.
7/148 S.
41).
Zudem hätten sich weder klinisch noch elektrophysio
logisch Hinweise auf ein CRPS Typ II finden lassen (
Urk.
7/148 S.
35).
Des Wei
teren
begründeten
die Gutachter
schlüssig
, weshalb sie sich nicht zusätzlich mit den Budapest
er
Kriterien auseinandergesetzt haben
(
Urk.
7/148 S.
36-37). Sie haben
aber
in Kenntnis der vom Beschwerdeführer angegeben
en
Beschwerden und der
Vorakten
aufgrund
des Fehlens von
objektivierbaren
Befunde
n
das Vor
liegen eines CRPS
nachvollziehbar
ausgeschlossen (
Urk.
7/148 S. 35).
Damit muss nicht weiter auf die Budapester Kriterien eingegangen werden (Urteil des Bun
desgerichts
8C_673/2017 vom 2
7.
März 2018
E.
7
).
Alsdann hielten d
ie Gutachter der
D._
fest, dass sie degene
rative Veränderungen im Bereich der Gelenke des rechten Daumens mit zudem Hin
weisen auf eine
Chondrokalzinose
erhoben
hätten
. Des Weiteren
bestünden degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS), die gut ge
eignet seien Schmerzausstrahlungen in den rechten Arm, lokale Schmerzen in der HWS und auch Ausstrahlungen in die rechte Kopfseite zu erklären (
Urk.
7/148 S.
42). Die Gutachter führten weiter aus, dass die Schmerzen im Daum
en
zumindest teilweise mit
artikulären
/degenerativen Veränderungen erklärbar seien. Die Aus
strahlun
gen in den rechten Arm, die Halswirbelsäule und die rechte Kopfseite könnten gut durch die degenerativen Veränderungen im Bereich der Halswirbel
säule mit unter an
derem auch Nachweis einer Radix-Affektion
C6 rechts erklärt werden (
Urk.
7/148 S. 42). Au
ch
diesbezüglich stütz
t
en sich die Gutachter somit auf die von ihnen erhobenen Befunde. Entgegen
der Ansicht
de
s
Beschwerdeführers sind ihre Ausfüh
rungen
deshalb
nicht «aktenwidrig» (Urk. 1 S. 3)
.
Anzufügen ist,
dass vor der Untersuchung in der
D._
keine MRI-Untersuchung der HWS durch
geführt worden war (vgl.
Urk.
7/148 S. 37).
Es schadet denn auch nicht, dass die Gutachter di
e unfallfremden Beschwerden, welche von der Halswirbel
säule ausgehen würden, bezüglich Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit als «führend» bezeichnet haben (
Urk.
7/148 S. 45).
Richtig ist, dass die Gutachter das Schmerzbild an der rechten Hand nicht wirklich nachvollziehen und erklären konnten, trotz der radiologisch fortgeschrittenen Arthrose im Bereich der
Dau
menwurzelgelenke wie auch
minimgradig
im Bereich des IP-Gelenkes. Dies unter anderem
-
wie der Beschwerdeführer zutreffend hinweist - weil diese degenera
tiven Veränderungen seitengleich vorhanden sind und er links keine Beschwer
den angibt. Die Gutachter konnten indes einerseits das Vorliegen einer aktiven CRPS ausschliessen (s. vorstehend), andererseits konnten sie die Schmerzursache zum Gutachtenszeitpunkt auch nicht (mehr) durch eine posttraumatische Tendovaginitis mit Entzündung der Beugesehnenscheide und Aktivierung der vorbestehenden Arthrose erklären. Hierfür fehlte es zum gegebenen Zeitpunkt an einer objektivierbaren Schwellung des Daumenstrahls und passte die ausgeprägte generalisierte Schmerzhaftigkeit der radialen rechten Hand nicht (Urk. 7/148 S.
40). Die gutachterliche Schlussfolgerung, wonach die unfallbedingten Folgen der Quetschverletzung am rechten Daumen spätestens nach neun Monaten ausge
heilt gewesen seien, (Urk. 7/148 S. 44) vermögen demnach zu überzeugen.
Die
objektivierbaren
Gesundheitsstörungen des Beschwerdeführers mit Auswirkun
gen auf seine Arbeitsfähigkeit
waren
danach somit nicht mehr auf diesen Unfall zurück
zuführen.
Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch aus seinem Vorbrin
gen, dass er nach dem Unfall nur bezüglich seines rechten Daumens Beschwerden gehabt habe
,
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Hinweis auf nach einem Unfall bestehende Beschwerden genügt für sich allein noch nicht für die Annahme eine
s
Kausalzusammenhangs
(Urteil des Bundesgerichts 8C_722/2018 vom 1
4.
Januar 2019 E. 5.5.3 mit Hinweisen)
.
3.2.3
Das Gutachten der
D._
genügt den von der Rechtsprechung aufge
stellten Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise
(E. 1.5)
. Aufgrund die
ses Gutachtens ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der
status
quo sine sechs bis neun Monate nach dem Unfall vom 2
0.
November 2014 erreicht gewesen ist (
Urk.
7/148 S. 44).
Damit hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht per 20. August 2015 eingestellt (Urk. 7/153 S. 4). Der Beschwerdeführer hat
nach diesem Zeitpunkt
keinen Anspruch auf weiter
e Unfallversicherungsleistungen, i
nsbesondere
weder Taggeld noch Invalidenrente
.
4.
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde
.
5.
Weil das Sozialversicherungsgericht damit bereits in materieller Hinsicht ent
schie
den hat, erweist sich der
Antrag des Beschwerdeführers auf Ausrichtung von Taggeldern «bis zur Fällung des Rentenentscheids»
(
Urk.
1 S. 2) als gegenstands
los.
Das Gericht
erkennt
:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
lic
.
iur
.
Y._
-
Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG
-
Bundesamt für Gesundheit
4.