# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c5910b45-d3d7-4463-87a2-db654c7fd50d
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Anweisung an den Schuldner
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 30. Juli 2019 (EE190025-G)
- 2 -
Nach Einsicht in die Berufungsschrift des Berufungsklägers, welche dieser
zweimal einreichte, nämlich mit Poststempel vom 18. August 2019 und mit sol-
chem vom 19. August 2019 (eingegangen beide am 20. August 2019, Urk. 21 und
Urk. 22),
in der Erwägung,
dass dem Berufungskläger das Urteil der Vorinstanz vom 30. Juli 2019 am
6. August 2019 zugestellt worden ist (Urk. 20/1),
dass demgemäss die 10-tägige Berufungsfrist am 16. August 2019 abgelau-
fen ist (Art. 142 Abs. 1 ZPO, Art. 144 Abs. 1 ZPO, Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO und
Art. 314 Abs. 1 ZPO),
dass Eingaben zur Einhaltung der Frist spätestens am letzten Tag der Frist
beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post über-
geben werden müssen (Art. 143 Abs. 1 ZPO),
dass der Berufungskläger die Berufungsschriften vom 15. August 2019 ge-
gen das Urteil der Vorinstanz vom 30. Juli 2019 erst am 18. bzw. 19. August 2019
der Schweizerischen Post zuhanden des Gerichts übergeben hat (Urk. 21;
Urk. 22),
dass die Berufung damit verspätet ist und demzufolge darauf nicht einzutre-
ten ist,
dass die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren in Anwendung von
§ 12 Abs. 1 und 2 GebV OG in Verbindung mit § 4 Abs. 1 bis 3 GebV OG, § 8
Abs. 1 GebV OG und § 10 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 600.– festzusetzen ist,
dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Berufungskläger aufzuerle-
gen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
dass der Berufungsbeklagten mangels erheblicher Umtriebe im Berufungs-
verfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO),
- 3 -

## Considerations