# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b269693a-546b-4965-8b1a-727d136ac6f8
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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Sachverhalt
A. Mit Prozesseingabe vom 4. Juli 2008 an das Bezirksgericht Plessur machte X. verschiedene Ansprüche aus Arbeitsvertrag gegenüber A. geltend. Am 16. Juli 2008 liess er sodann für jenes Verfahren ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung stellen. Der Bezirksgerichtsvizepräsident Plessur erachtete die Voraussetzungen für die Bewilligung zur unentgeltlichen Rechtspflege aufgrund der eingereichten Unterlagen als erfüllt und bewilligte das Gesuch von X. mit Verfügung vom 6. August 2008.
B. Mit Verfügung vom 29. September 2008 schrieb das Bezirksgerichtspräsidium Plessur die Forderungsklage aus Arbeitsvertrag gestützt auf Art. 83 ZPO ab, da die Einreichung der Prozesseingabe verspätet erfolgt sei, die 20-tägige peremptorische Leitscheinfrist mithin bereits abgelaufen gewesen sei. Diese Abschreibungsverfügung ist zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsen.
C. Am 17. November 2008 reichte der Rechtsvertreter von X., Rechtsanwalt lic. iur. Adriano Marti, eine detaillierte Honorarnote ein, mit welcher er für das Verfahren vor Bezirksgericht einen Aufwand von Fr. 2'880.-- zuzüglich Spesen von Fr. 82.-- geltend machte.
D. Mit Stellungnahme vom 27. November 2008 beantragte das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht Graubünden die Überprüfung der geltend gemachten anwaltlichen Bemühungen auf deren Angemessenheit und Erforderlichkeit.
E. Mit Verfügung vom 20. Januar 2009, mitgeteilt am 21. Januar 2009, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium wie folgt:
„1. Im Verfahren Proz.Nr. 110-2008-41 X. gegen A. wird Rechtsanwalt lic. iur. Adriano Marti keine Entschädigung zugesprochen.

## Considerations