# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d63b3130-23a4-41f3-aec1-4b9825ae2eed
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2005
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ S.K., geboren 1960, ist Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro (Kosovo).
Er hielt sich seit 1988 als Saisonnier im Kanton Graubünden auf. 1996 wurde ihm im
Kanton Graubünden eine Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt. 1999 zog er nach Bad
Ragaz.
Am 25. Januar 2001 reichte S.K. ein Gesuch um Erteilung einer
Niederlassungsbewilligung ein, welches vom Ausländeramt des Kantons St. Gallen am
14. Mai 2001 abgewiesen wurde.
Am 21. August 2001 heiratete S.K. in Lindern/Deutschland seine Landsfrau A.K.,
geboren 1946. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder, Me., geboren 1979, Ar., geboren
1981, Le., geboren 1983, und Si., geboren 30. März 1987.
Die Ehefrau und die gemeinsamen Kinder hatten sich zwischen 1996 und 2000 als
Asylbewerber in Deutschland und in der Schweiz aufgehalten. Am 23. November 2000
verhängte das Bundesamt für Ausländerfragen gegen A.K. eine bis 23. November 2002
dauernde Einreisesperre.
Am 25. Januar und am 19. September 2001 stellte S.K. ein Familiennachzugsgesuch
für seine Ehefrau und die beiden Kinder Le. und Si.. Dieses Gesuch wurde vom
Ausländeramt mit Verfügung vom 3. Dezember 2001 abgewiesen mit der Begründung,
gegen die Ehefrau bestehe eine Einreisesperre und überdies verfüge der Gesuchsteller
nicht über die zum Unterhalt der Familie nötigen Mittel.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Am 26. Mai 2003 stellte S.K. erneut ein Familiennachzugsgesuch für seine Ehefrau und
seinen Sohn Si.. Die beiden reisten am 19. Oktober 2003 in die Schweiz ein und
erhielten Jahresaufenthaltsbewilligungen im Rahmen des Familiennachzugs, die bis 18.
Oktober 2004 gültig waren.
Anfang November 2003 stellte das Ausländeramt fest, dass sich die Ehefrau und der
Sohn am 24. Oktober 2003 in Sargans angemeldet hatten. S.K. erklärte gegenüber
dem Einwohneramt Sargans, er bleibe vorläufig in Flums wohnhaft. In der Folge führte
das Ausländeramt Abklärungen über die Wohn- und Familienverhältnisse durch. S.K.
erklärte am 15. Dezember 2003, er lebe mit der Irländerin O'R. gemeinsam in einer
Wohnung in Flums. Er habe vor vier Jahren eine Beziehung mit seiner Mitbewohnerin
gehabt. Diese bestehe nicht mehr; sie lebten einfach noch zusammen in derselben
Wohnung. Sobald der Mietvertrag der Wohnung ablaufe, werde er zu seiner Frau nach
Sargans ziehen.
Mit Verfügung vom 3. Januar 2005 widerrief das Ausländeramt die
Aufenthaltsbewilligungen von A.und Si. K.. Die Betroffenen wurden aufgefordert, den
Kanton St. Gallen bis 14. März 2005 zu verlassen. Das Ausländeramt hielt fest, A.K.
und Si. K. sei unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Aufenthaltsbewilligung
verschafft worden, was einem offensichtlichen Rechtsmissbrauch gleichkomme.
B./ Gegen die Verfügung des Ausländeramts erhoben Shaban, A.und Si. K. durch ihren
Rechtsvertreter Rekurs und beantragten, es sei A.und Si. K. der weitere Aufenthalt in
der Schweiz zu gewähren. Das Justiz- und Polizeidepartement wies den Rekurs mit
Entscheid vom 21. April 2005 ab.
C./ Mit Eingaben vom 6. und 31. Mai 2005 erhoben S., A.und Si. K. durch ihren
Rechtsvertreter Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der
Rekursentscheid vom 21. April 2005 sei aufzuheben und es sei A.und Si. K. der
Aufenthalt in der Schweiz weiter zu gewähren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Zur Begründung wird im wesentlichen vorgebracht, der Widerruf einer
Aufenthaltsbewilligung setze voraus, dass der Betroffene wissentlich falsche Angaben
gemacht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen habe, um die Aufenthalts- oder
Niederlassungsbewilligung zu erhalten. Das Vorliegen eines Widerrufsgrundes führe
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 4/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
nicht zwingend dazu, dass eine Verfügung auch tatsächlich zu widerrufen sei; es
müssten vielmehr die besonderen Umstände des Einzelfalles berücksichtigt werden.
S.K. habe nicht mit Sicherheit damit rechnen können, dass sein
Familiennachzugsbegehren bewilligt werde. Es sei deshalb durchaus plausibel, dass er
nicht seine gesamten Wohn- und Lebensverhältnisse umgekrempelt habe, indem er die
Beziehung mit O'R. Knall auf Fall beendet habe und in eine neue Wohnung eingezogen
sei, um dann vielleicht doch einen abweisenden Entscheid des Ausländeramts zu
erhalten. S.K. habe mehrheitlich in Sargans und daneben teilweise in Flums gewohnt.
Die Freizeit habe er ausschliesslich in Sargans verbracht. Im übrigen müsse es auch
einem Ausländer gestattet sein, die Ehe so zu gestalten, wie er es für sinnvoll erachte,
und sich allenfalls eine Konkubine zu halten, solange das Zusammenleben mit Frau und
Kind klar im Vordergrund stehe. S.K. habe nie die Absicht gehabt, das Ausländeramt
bewusst zu täuschen. Der Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der
Aufenthaltsbewilligungen sei weder rechtmässig noch verhältnismässig. Im übrigen
wäre es eine unzumutbare Härte für A.und Si. K., wenn diese nun aufgrund eines
umstrittenen Sachverhalts völlig schuldlos ins Heimatland zurückkehren müssten, das
sie vor bereits neun Jahren verlassen hätten. Auf die weiteren Vorbringen in der

## Considerations

Beschwerde wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 7. Juni 2005 unter Hinweis auf
die Erwägungen des angefochtenen Entscheids auf Abweisung der Beschwerde.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die
Beschwerdeführer sind zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 6. und 31. Mai 2005
entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs.
1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde
ist daher einzutreten.
2./ Nach Art. 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer
(SR 142.20, abgekürzt ANAG) entscheidet die Behörde im Rahmen der gesetzlichen
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 5/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen über die
Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung.
Nach Art. 9 Abs. 1 ANAG erlischt die Aufenthaltsbewilligung mit dem Ablauf der
Bewilligungsfrist, sofern diese nicht verlängert worden ist (lit. a), mit der Erteilung einer
Bewilligung in einem anderen Kanton (lit. b), mit der Abmeldung oder wenn der
Aufenthalt tatsächlich aufgegeben ist (lit. c).
a) Die Aufenthaltsbewilligungen von A.und Si. K. liefen am 18. Oktober 2004 ab. In der
Folge wurden die Gesuche um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen pendent
gehalten. In der Verfügung des Ausländeramts vom 3. Januar 2005 ist daher kein
Widerruf der Aufenthaltsbewilligungen zu erblicken, sondern eine Verweigerung von
deren Verlängerung. Daher ist im Beschwerdeverfahren lediglich zu prüfen, ob die
Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen rechtmässig ist.
b) Die Beschwerdeführer sind Staatsangehörige von Serbien und Montenegro
(Kosovo). Der Ehemann verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung. Als Angehörige eines
Jahres-aufenthalters haben die Ehefrau und der Sohn keinen Rechtsanspruch auf
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs (Art. 17 Abs. 2
ANAG). Auch haben die Beschwerdeführer weder aufgrund anderer gesetzlicher
Bestimmungen noch aufgrund eines Staatsvertrages einen Rechtsanspruch auf
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Sie haben insbesondere auch dann keinen
solchen Anspruch, wenn sie die in Art. 39 der Verordnung über die Begrenzung der
Zahl der Ausländer (SR 823.21, abgekürzt BVO) statuierten Voraussetzungen erfüllen.
Die BVO schränkt den Ermessensspielraum der Kantone nicht ein. Im übrigen vermag
die BVO keine Rechtsansprüche zu schaffen, wo das Gesetz keine solchen vorsieht
(BGE 130 II 284, 122 II 186 ff.).
Nach dem Gesagten ist zu prüfen, ob die Nichtverlängerung der
Aufenthaltsbewilligungen auf einer Ueberschreitung oder einem Missbrauch des
Ermessens beruht. Das Verwaltungsgericht übt dabei lediglich eine Rechtskontrolle aus
(Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Im Streitfall kann somit nur geprüft werden, ob die
Verwaltung ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat und damit rechtswidrig
handelte, als sie die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen verweigerte. Der
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 6/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Ermessensspielraum der Verwaltung ist zu respektieren, wenn diese bei ihrem
Entscheid von sachlichen und vernünftigen Ueberlegungen ausging, die im Einklang
mit Sinn und Zweck des Gesetzes stehen (vgl. statt vieler GVP 1996 Nr. 9 und 1998 Nr.
71).
c) Art. 39 Abs. 1 lit. b BVO legt als Voraussetzung für die Bewilligung des
Familiennachzugs eines Jahresaufenthalters fest, dass die Familie zusammen wohnt
und eine angemessene Wohnung hat. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf BGE 112 Ib
473 zutreffend festhält, erlaubt einzig die enge Beziehung zum Ehegatten und zu den
Kindern die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an eine ausländische Ehegattin und
die gemeinsamen Kinder, da diese regelmässig im Zeitpunkt der Bewilligungserteilung
keine näheren Beziehungen zur Schweiz haben. Zutreffend weist die Vorinstanz auch
darauf hin, dass Sinn und Zweck des Familiennachzugs nicht erfüllt sind, wenn ein
Ehegatte nach dem Nachzug von Ehefrau und Kind weiterhin mit seiner
Konkubinatspartnerin zusammenlebt und nicht mit der Ehegattin und dem
gemeinsamen Kind. Es ist dem Beschwerdeführer grundsätzlich unbenommen, wie er
im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen sein Privatleben gestaltet. Einen Anspruch
auf Familiennachzug kann er allerdings aus periodischen Besuchen seiner von ihm
getrennt lebenden Ehefrau nicht ableiten.
Selbst wenn der Beschwerdeführer mittlerweile zusammen mit seiner Ehefrau leben
würde, würde ihm dies als Jahresaufenthalter keinen Anspruch auf Erteilung und
Verlängerung einer Bewilligung für die Ehefrau und den gemeinsamen Sohn
verschaffen (vgl. oben E. 2 b).
d) Die Aufenthaltsbewilligungen wurden der Ehefrau und dem Sohn zum Verbleib beim
Ehemann bzw. beim Vater erteilt. Da die Eheleute nach der Einreise der Ehefrau und
des gemeinsamen Kindes nicht zusammen wohnten, waren die Voraussetzungen für
die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nicht gegeben. Gemäss Art. 9 Abs. 1 lit. b
ANAG, wonach eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden kann, wenn eine mit ihr
verbundene Bedingung nicht erfüllt wird, erweist sich daher ein Widerruf der
Aufenthaltsbewilligungen der Ehefrau und des Sohnes als rechtmässig. Ist ein Widerruf
der Bewilligungen rechtmässig, ist umso mehr auch eine Verweigerung von deren
Verlängerung zulässig.
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 7/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Im übrigen ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass die Aufenthaltsbewilligungen
der Ehefrau und des Kindes mit falschen Angaben erschlichen wurden. Der Ehemann
stellte ein Gesuch um Familiennachzug, wobei sein Rechtsvertreter mit Schreiben vom
29. August 2003 nach Zustellung der Passkopien dem Ausländeramt ausdrücklich
mitteilte, es seien nun sämtliche Voraussetzungen für den Familiennachzug erfüllt.
Dazu gehörte gemäss Art. 39 Abs. 1 lit. b BVO insbesondere auch, dass die Familie
zusammenwohnt. In der Folge zogen die Ehefrau und der Sohn in eine eigene
Wohnung in Sargans. Die Ehefrau äusserte bei der polizeilichen Befragung am 17. März
2004, ihr Mann sei eine Beziehung zu einer anderen Frau eingegangen und habe
deshalb Ende 2003 noch in Flums gewohnt. Ihr Mann übernachte pro Woche rund drei
bis viermal bei ihr in Sargans. Wenn er nicht bei ihr sei, übernachte er in Flums, sie
wisse aber nicht genau wo. Auch der Sohn erklärte, zwei bis dreimal pro Woche sei
sein Vater nachts nicht zu Hause. Er habe keine Nachtschicht und dürfte deshalb bei
der anderen Frau übernachten. Die Ausführungen des Ehemannes, mit denen er den
Verbleib in Flums begründete, vermögen an der Tatsache nichts zu ändern, dass er
nach dem Nachzug von Frau und Kind weiterhin mit seiner Konkubinatspartnerin
zusammenlebte. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn die
Vorinstanz davon ausging, S.K. habe die Behörden über wesentliche Tatsachen
getäuscht, weshalb die Voraussetzungen für einen Widerruf der Bewilligungen nach
Art. 9 Abs. 2 lit. a ANAG erfüllt sind.
e) Der Widerruf bzw. die Verweigerung der Verlängerung der Bewilligungen sind im
übrigen auch verhältnismässig. Die Ehefrau und der Sohn leben erst seit Oktober 2003
und damit weniger als zwei Jahre in der Schweiz. Von einer weitgehenden Integration
kann daher nicht gesprochen werden. Die Ehefrau reiste im April 2005 zu ihrer betagten
Mutter ins Heimatland, was zeigt, dass noch familiäre Kontakte mit Angehörigen im
Heimatland gepflegt werden. Selbst wenn in Betracht gezogen wird, dass die Ehefrau
und der Sohn vor der Einreise in die Schweiz während rund fünf Jahren in Deutschland
lebten, bestehen keine überdurchschnittlichen Schwierigkeiten bei einer Rückkehr ins
Herkunftsland. Die Betroffenen befinden sich in derselben Situation wie zahlreiche ihrer
Landsleute, die nach einem mehrjährigen Aufenthalt im Ausland nach Kosovo
zurückkehren müssen. Die Behauptung, der Sohn könne die heimatliche Sprache
weder lesen noch schreiben, ist nicht belegt. In der schriftlichen Stellungnahme an den
Rechtsvertreter hielt der Beschwerdeführer lediglich fest, sein Sohn spreche die
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 8/9
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
Sprache "nicht gut". Der Sohn lebt zudem seit Jahren zusammen mit der Mutter,
welche auch nach längerem Aufenthalt in deutschsprachigem Gebiet bei der
fremdenpolizeilichen Befragung einen Dolmetscher benötigte. Somit kann jedenfalls
nicht angenommen werden, der Sohn hätte in Kosovo derart grosse
Verständigungsschwierigkeiten, dass eine Rückkehr unzumutbar wäre. Seine Schule
hat er abgeschlossen, und über eine Lehrstelle verfügt er nicht. Im übrigen liess er sich
bereits mehrere Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz zuschulden kommen
(vgl. Bussenverfügung vom 26. April 2005 und Polizeirapport vom 4. April 2005).
f) Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass der Widerruf
bzw. die Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen rechtmässig und
verhältnismässig sind. Folglich ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.
3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- ist zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).