# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4ea878c2-7dfb-47ff-b093-629a053e19e0
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_003
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Beurteilung desselben Sachverhalts vor.
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Gegen diesen Vorbescheid erhob A._ am 15. Dezember 2015
Einwand mit dem Antrag, es sei auf das Leistungsbegehren einzutreten
und reichte der IV-Stelle zusätzlich noch einen Bericht der PDGR vom
6. Februar 2014 ein.
Mit Verfügung vom 2. Juni 2016 trat die IV-Stelle mangels
Glaubhaftmachen einer anspruchsrelevanten Verschlechterung des
Gesundheitszustands nicht auf das Leistungsbegehren ein.
5. Dagegen erhob A._ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 17. Juni
2016 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden
mit folgenden Anträgen:
"1. Die angefochtene Verfügung vom 2. Juni 2016 sei aufzuheben.
2. Die IV sei zu beauftragen, auf die eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustands gegenüber dem Zustand gemäss der leistungsaufhebenden Verfügung vom 8. November 2013 einzutreten.
3. Es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und es sei der Unterzeichnende als unentgeltlicher Rechtsvertreter einzusetzen.
4. Wir beantragen vorliegend eine Replik abgeben zu können.
5. Wir beantragen vorliegend eine öffentliche Verhandlung gemäss Art. 6 EMRK.
6. Eventuell: Es sei das Urteil vom 11. November 2014 in Wiedererwägung zu ziehen.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin."
Begründend führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, dass sich
die Situation seit der Verfügung vom 8. November 2013 wesentlich
geändert habe. Die aktuellen medizinischen Akten enthielten keine
Hinweise mehr auf Simulation, sondern eine klare medizinische
Diagnose, nämlich eine paranoide Schizophrenie und eine darauf
basierende Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Gestützt auf die aktuellen
ärztlichen Berichte sei überwiegend wahrscheinlich, dass wieder eine
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invalidisierende Arbeitsunfähigkeit bestehe. Es sei ein psychiatrisches
Gutachten einzuholen zur Frage, ob der Beschwerdeführer seit dem
15. Dezember 2013 und in der Zeit danach seine Beschwerden immer
noch vorspiele und simuliere, was nach der allgemeinen Lebenserfahrung
sehr unwahrscheinlich sei. Dr. med. E._ sei als sachverständiger
Zeuge anzuhören zur Frage, ob der Beschwerdeführer nach wie vor
simuliere und wie seine Arbeitsfähigkeit zu beurteilen sei. Sollte das
Gericht zur Überzeugung gelangen, die langjährige Berichterstattung der
Fachärzte der PDGR sei auch für das Jahr 2013 gültig und gegenüber der
Begutachtung von Dr. med. B._ und Dr. phil. C._ überwiegend
wahrscheinlicher, sei das Urteil S 13 150 vom 11. November 2014 in
Wiedererwägung zu ziehen und dem Beschwerdeführer weiterhin die
ganze Rente ab dem 1. Januar 2014 gestützt auf den bisherigen
Invaliditätsgrad von 100 % zuzusprechen.
6. Die IV-Stelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) beantragte am 29. Juni
2016 unter Verweis auf ihre Begründung in der angefochtenen Verfügung
vom 2. Juni 2016 die Abweisung der Beschwerde.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und
in der angefochtenen Verfügung vom 2. Juni 2016 sowie auf die
eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den
nachstehenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung der
Beschwerdegegnerin vom 2. Juni 2016. Eine solche Anordnung, die
gemäss Bundesrecht der Beschwerde an das Versicherungsgericht am
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Ort der IV-Stelle unterliegt, kann beim Verwaltungsgericht des Kantons
Graubünden angefochten werden (vgl. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; BR 370.100] i.V.m. Art. 69
Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG;
SR 831.20] und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil
des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Beurteilung der
vorliegenden Beschwerde fällt folglich in die Zuständigkeit des
angerufenen Gerichtes. Als formeller und materieller Verfügungsadressat
ist der Beschwerdeführer von der angefochtenen Verfügung überdies
unmittelbar betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren
Aufhebung oder Abänderung. Demnach ist er zur Beschwerdeführung
berechtigt (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59 ATSG). Schliesslich hat er
seine Beschwerde frist- und formgerecht beim Verwaltungsgericht
eingereicht (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG). Auf
die vorliegende Beschwerde ist demnach einzutreten.
2. a) In beweisrechtlicher Hinsicht gilt es zunächst festzuhalten, dass auf die
vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 17. Juni 2016
beantragte Durchführung einer mündlichen Verhandlung im Sinne von
Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und
Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) im vorliegenden
verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren verzichtet werden kann,
nachdem der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 5. April 2017 explizit
darauf verzichtet hat und sich die Parteien im vorliegenden Verfahren in
tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht äussern konnten.
b) Bezüglich des beschwerdeführerischen Antrags auf Durchführung eines
zweiten Schriftenwechsels gilt es sodann festzuhalten, dass der
Beschwerdeführer − nachdem die Beschwerdegegnerin in ihrer
Vernehmlassung vom 29. Juni 2016 hinsichtlich Begründung zur
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Vermeidung von Wiederholungen bloss auf die angefochtene Verfügung
vom 2. Juni 2016 verweisen hat − von der Einreichung einer
Stellungnahme zur Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin abgesehen
und damit freiwillig auf einen zweiten Schriftenwechsel verzichtet hat.
3. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist die Frage, ob die
Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 2. Juni 2016
zu Recht nicht auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom
15. Oktober 2015 eingetreten ist.
a) Der Beschwerdeführer hält diesem Vorgehen entgegen, dass er zwar im
Vorverfahren (bis November 2013) simuliert habe und der
Arbeitsfähigkeitsgrad damals nicht mehr rentenbegründend gewesen sei.
Seither habe sich die Sachlage indes geändert. Die aktuellen
medizinischen Akten enthielten keine Hinweise mehr auf Simulation,
sondern eine klare medizinische Diagnose, nämlich eine paranoide
Schizophrenie und eine darauf basierende Arbeitsunfähigkeit von 100 %.
Dass der Beschwerdeführer und dessen Ärzte schon früher eine
Simulation bestritten hätten, sei angesichts der rechtskräftigen Urteile des
Verwaltungs- und Bundesgerichtes irrelevant. Gestützt auf die aktuellen
ärztlichen Akten sei überwiegend wahrscheinlich, dass wieder eine
invalidisierende Arbeitsunfähigkeit bestehe. Vergleichsbasis seien nicht
die früheren Arztberichte der PDGR, weil die Gerichte bei der Beurteilung
der rentenaufhebenden Verfügung nicht darauf abgestellt hätten und weil
es dem Beschwerdeführer zwischenzeitlich − zumindest bei der
Begutachtung durch Dr. phil. C._, Diplompsychologe, Klin.
Neuropsychologe (GNP), und Dr. med. B._, Facharzt FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie, − gesundheitlich besser gegangen sei.
Darauf sei vergleichsweise abzustellen.
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b) Gegen diese Argumentation wendet die Beschwerdegegnerin im
Wesentlichen ein, dass sich den im Rahmen der Neuanmeldung
eingereichten Arztberichten weder aus somatischer noch aus
psychiatrischer Sicht eine wesentliche Verschlechterung des
Gesundheitszustands entnehmen lasse. In den Berichten der PDGR
werde lediglich der seit 2004 bestehende Zustand beschrieben. Es lägen
keine neuen Elemente tatsächlicher Natur vor. Auch die somatischen
Gesundheitsschäden seien lange vorbekannt. Objektive Anhaltspunkte für
eine Verschlechterung seien auch diesbezüglich nicht vorhanden.
4. a) Hat die IV-Stelle eine Rente sowie andere Versicherungsleistungen
wegen eines zu geringen Invaliditätsgrads rechtskräftig verweigert, so
wird ein abermaliges Gesuch zum Bezug von Versicherungsleistungen
(sogenannte Neuanmeldung) nur geprüft, wenn die versicherte Person
glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den
Anspruch erheblichen Weise verändert hat (Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Art. 87
Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201];
vgl. BGE 133 V 108 E.5.2, 130 V 343 E.3.5, 117 V 198 E.4b;
MEYER/REICHMUTH, in: MURER/STAUFFER [Hrsg.], Rechtsprechung des
Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die
Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 30-31
Rz. 117). Erheblich im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV ist eine
Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch
auf eine IV-Rente oder deren Erhöhung sei begründet, falls sich die
geltend gemachten Umstände als richtig erweisen (Urteil des
eidgenössischen Versicherungsgerichtes I 484/00 vom 21. März 2001
E.1b/bb). Die zeitliche Vergleichsbasis für die Frage, ob eine
rentenrelevante Veränderung des Sachverhalts glaubhaft ist, bildet der
Zeitpunkt der letzten umfassenden materiellen Prüfung. Der
Vergleichszeitraum erstreckt sich dabei grundsätzlich bis zur Prüfung und
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Beurteilung des Gesuchs, das heisst bis zum Erlass der Verfügung
betreffend Neuanmeldung (BGE 130 V 64 E.5.2.2; Urteile des
Bundesgerichtes 8C_183/2016 vom 9. Mai 2016 E.2.1, 9C_683/2013 vom
2. April 2014 E.3.3.1).
b) Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens sind im Vergleich zu dem im
Sozialversicherungsrecht ansonsten üblichen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit herabgesetzte Beweisanforderungen
verbunden. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend
gemachten rechtserheblichen Sachumstands wenigstens gewisse
Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit
zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete
Änderung nicht erstellen lassen (Urteile des Bundesgerichtes
8C_183/2016 vom 9. Mai 2016 E.2.2, 8C_266/2015 vom 29. Juni 2015
E.2.2). Dabei ist unter anderem zu berücksichtigen, ob die frühere
Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt und an die
Glaubhaftmachung dementsprechend mehr oder weniger hohe
Anforderungen zu stellen sind (BGE 109 V 108 E.2b).
5. a) In Bezug auf den vorliegenden Fall steht in tatsächlicher Hinsicht fest,
dass sich der Beschwerdeführer erstmals am 20. August 2004 zum
Leistungsbezug bei der Beschwerdegegnerin anmeldete (vgl. Akten der
Beschwerdegegnerin [IV-act.] 2). Diesem Begehren entsprach die
Beschwerdegegnerin und sprach dem Beschwerdeführer mit Verfügung
vom 4. Oktober 2006 aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung und
eines Invaliditätsgrads von 100 % eine ganze Rente mit Wirkung ab dem
1. August 2004 zu (vgl. IV-act. 37). Mit Verfügung vom 8. November 2013
hob die Beschwerdegegnerin diese Rente nach einer umfassenden
materiellen Rentenanspruchsprüfung auf Ende des folgenden Monats auf.
Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass das Ausmass der
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aktuell noch vorliegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in der Begutachtung durch Dr. med.
B._ und Dr. phil. C._ nicht habe geklärt werden können, weil der
Beschwerdeführer nicht bereit gewesen sei, seine Leistungsgrenze auch
nur annähernd auszuschöpfen und gänzlich unplausibel schlechte
Leistungen erbracht habe. Durch sein Verhalten habe der
Beschwerdeführer eine rechtsgenügliche Abklärung verhindert und damit
seine Mitwirkungspflicht verletzt. Aus medizinischer Sicht liessen sich die
erzielten Ergebnisse durch die Grunderkrankung nicht erklären. Es sei
von Aggravation bzw. Simulation auszugehen (vgl. IV-act. 208). Im
Anschluss an diese ablehnende Verfügung setzte sich die
Beschwerdegegnerin nicht mehr umfassend mit dem Anspruch des
Beschwerdeführers auf Versicherungsleistungen auseinander. Ob der
Beschwerdeführer glaubhaft gemacht hat, dass seine gesundheitliche
Verfassung eine rechtserhebliche Änderung erfahren hat, ist demnach zu
ermitteln, indem der der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom
8. November 2013 zugrunde liegenden Sachverhalts mit dem Sachverhalt
verglichen wird, wie er sich bis zum Abschluss des vorinstanzlichen
Verfahrens mit Verfügung vom 2. Juni 2016 verwirklicht hat.
b) Die abschlägige Verfügung vom 8. November 2013 (IV-act. 208) stützte
sich in medizinischer Hinsicht primär auf den Bericht der
neuropsychologische Beurteilung von Dr. phil. C._ vom 25. Juni
2012 (IV-act. 118), das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B._
vom 4. Juli 2012 (IV-act. 119) sowie die Beurteilung von Dr. med. F._
des RAD Ostschweiz vom 15. Januar 2013 (IV-act. 155). Im Bericht der
neuropsychologischen Beurteilung legte Dr. phil. C._ dar, dass sich
in den Untersuchungen Auffälligkeiten ergeben hätten, die auf
suboptimales Leistungsverhalten hinweisen würden. Es sei zu vermuten,
dass die erbrachten Leistungen nicht mit dem eigentlichen
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Leistungspotential übereinstimmten. Auch unter Berücksichtigung der
angegebenen Halluzinationen sei eine Aggravationstendenz
anzunehmen. Er erachte die Kriterien für das Vorliegen einer
wahrscheinlichen Simulation als erfüllt. Bei der neuropsychologischen
Untersuchung seien stark unterdurchschnittliche Leistungen bei den
meisten durchgeführten Aufgaben zu beobachten. Eine zuverlässige
Interpretation der erbrachten Resultate sei aufgrund der Konfundierung
von Begabung und Anstrengung bei Leistungstests und des
möglicherweise suboptimalen Leistungsverhaltens nicht möglich. Das
Ausmass von tatsächlich vorliegenden Einschränkungen lasse sich daher
nicht sicher festlegen. Es könne gesagt werden, dass im Bereich des
figuralen Gedächtnisses durchschnittliche Leistungen vorlägen und
einfache Rechenaufgaben meist korrekt gelöst würden. Aufgrund der
Angaben des Beschwerdeführers zu Auffälligkeiten in der Schulzeit
könnten vorbestehende kognitive Auffälligkeiten vermutet werden. Im
Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit könne anhand der vorliegenden Befunde
keine zuverlässige Aussage gemacht werden (vgl. IV-act. 118). Im
psychiatrischen Gutachten vom 4. Juli 2012 führte Dr. med. B._ aus,
dass die von den Ärzten der PDGR immer wieder gestellte Diagnose
einer paranoiden Schizophrenie aufgrund der beschriebenen
Symptomatik plausibel sei. Zum Untersuchungszeitpunkt am 30. Mai
2012 hätten gewisse depressive Symptome bestanden, wobei diese nicht
so stark ausgeprägt gewesen seien, dass die Diagnose einer eigentlichen
depressiven Episode hätte gestellt werden können. Zur Frage der
Arbeitsfähigkeit und zu den Fragen nach der Eingliederung könne nicht
Stellung genommen werden, weil der Beschwerdeführer
neuropsychologische Einschränkungen simuliere und sich darum das
Ausmass von tatsächlich vorliegenden Einschränkungen nicht sicher
festlegen lasse. Allerdings bestünden doch erhebliche Zweifel an der von
der Klink G._ immer wieder attestierten 100%igen Einschränkung
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der Arbeitsfähigkeit. Dr. phil. C._ gehe zu Recht davon aus, dass die
neuropsychologischen Einschränkungen anlässlich der
neuropsychologischen Abklärung simuliert worden seien. Damit sei
natürlich noch nicht gesagt, dass keine Einschränkungen bestünden oder
dass der Beschwerdeführer gesund sei. Allerdings lasse sich aufgrund
dieses Verhaltens des Beschwerdeführers nicht konkret zu
Einschränkungen Stellung nehmen (vgl. IV-act. 119). Dr. med. F._
führte im RAD-Bericht vom 15. Januar 2013 aus, dass klare Hinweise
bestünden, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers
verbessert haben könnte. Allerdings habe das Ausmass der
neuropsychologischen Beeinträchtigungen in der psychiatrisch-
neuropsychologischen Begutachtung durch Dr. med. B._ und
Dr. phil. C._ aufgrund der simulierten neuropsychologischen
Symptome nicht geklärt werden können. Durch die Simulation vereitle der
Beschwerdeführer eine rechtsgenügliche Abklärung des Sachverhalts. Er
habe damit im Revisionsverfahren Beweislosigkeit herbeigeführt, deren
Folgen der Beschwerdeführer zu tragen habe (vgl. IV-act. 155).
c) Mit der Neuanmeldung vom 15. Oktober 2015 (vgl. IV-act. 240) bzw. im
Einwandverfahren gegen den Vorbescheid vom 8. Dezember 2015 (vgl.
IV-act. 247) reichte der Beschwerdeführer einen Bericht vom 6. Februar
2014 der stationären Behandlung vom 15. Dezember 2013 bis 16. Januar
2014 in der Klinik G._ (IV-act. 254 S. 1-4), einen Arztbericht der
PDGR vom 17. November 2015 (IV-act. 256) sowie einen Arztbericht von
Dr. med. D._, Allgemeine Medizin FMH, vom 18. November 2015
(IV-act. 254 S. 5) ein. Der Bericht der Klinik G._ vom 6. Februar 2014
äussert sich zur stationären Behandlung des Beschwerdeführers vom
15. Dezember 2013 bis zum 16. Januar 2014 nach einem Suizidversuch.
Diagnostiziert wurde auch hier eine paranoide Schizophrenie (ICD-10
F20.0). Nach medikamentöser Anpassung habe sich eine Verbesserung
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der Symptome (Konzentration, Schlafqualität, noch leichte
Vergesslichkeit, akustische Halluzinationen noch im Hintergrund, aber
nicht mehr bedrohlich) gezeigt. Es habe sich ein erfreulicher Verlauf
gezeigt. Der Beschwerdeführer sei kooperativ gewesen und habe gerne
an der integrativen multimodalen Therapie teilgenommen (vgl. IV-act. 254
S. 1-4). Dr. med. E._ führt im Bericht der PDGR vom 17. November
2015 aus, dass seit der stationären Behandlung in der Klinik G._
weiter ein unverändert schlechter Zustand mit anhaltenden psychotischen
Symptomen (akustische Halluzinationen) bestehe. Weiter bestehe ein
reduzierter Antrieb, Affektarmut, innere Unruhe, Nervosität,
Konzentrationsstörungen und sozialer Rückzug. Eine Behandlung in der
Tagesklinik zur Verbesserung der Konzentration und Entgegenwirken des
sozialen Rückzugs sei am 3. November 2015 begonnen worden. In
diesem Setting und im Umgang mit Mitpatienten reagiere der
Beschwerdeführer mit Nervosität und Unruhe und sei nur wenig belastbar
(vgl. IV-act. 256). Dr. med. D._ äussert sich in seinem Bericht vom
18. November 2015 dahingehend, dass neben der desolaten psychischen
Situation, welche sich deutlich akzentuiert habe, auch chronische
Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule bestünden. Insbesondere
bestünden Diskushernien im HWS-Bereich, eine relative
Spinalkanalstenose sowie chronische Schmerzen auf Grund eines
cervicocephalen und cervicospondylogenen Syndroms mit ebenfalls
Akzentuierung in den letzten Jahren. Im Juli 2015 sei ein operativer
Eingriff erfolgt, welcher die Nackenbeschwerden zusätzlich gefördert
habe. Ebenfalls wirke sich die Nierenkrankheit mit glomerulärer
Nephropathie und ein Status nach Urolithiasis 2012 auf das Verhalten
beim Wasserlösen aus. Neu seien gastrointestinale Probleme aufgetreten
bei einem Status nach laparoskopischer Cholezystektomie im Januar
2015. Insgesamt zeige sich eine deutliche Verschlechterung ausserhalb
der psychischen Situation auf Grund der erwähnten Ereignisse und
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operativen Eingriffe. Die auf Grund der miserablen psychischen Situation
vorgenommene Medikamentensteigerung zeige ebenfalls
Nebenwirkungen bezüglich Reaktion, Müdigkeit und Schlafverhalten. Es
bestehe ein Gesundheitszustand auf tiefstem Niveau und der
Beschwerdeführer sei einer Arbeitsfähigkeit nicht zugänglich (vgl. IV-
act. 254 S. 5).
d) Die Beschwerdegegnerin legte diese Berichte dem RAD-Arzt Dr. med.
F._ vor mit der Bitte zur Frage Stellung zu nehmen, ob hiermit eine
tatsächliche Verschlechterung des Gesundheitszustands glaubhaft
gemacht worden sei. Dieser hielt am 3. Dezember 2015 im Wesentlichen
fest, dass die von Dr. med. D._ angeführten somatischen
Gesundheitsschäden lange vorbekannt seien. Auch Dr. med. D._
betrachte die psychische Erkrankung als im Vordergrund stehend. Die
Verbesserung der Schizophrenie sei genauso höchstrichterlich bestätigt
wie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer diese Verbesserung
gegenüber den Ärzten zu verschleiern versuche. Objektive Befunde, die
eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands glaubhaft
machen würden, fänden sich keine (vgl. IV-act. 259 S. 4 f.).
6. Diese Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. F._ vermag − wie
nachstehend dargestellt − zu überzeugen.
a) Wie die Beschwerdegegnerin richtig ausführt, wird im PDGR-Bericht von
Dr. med. E._ vom 17. November 2015 lediglich der bereits früher
beschriebene Gesundheitszustand dargestellt und die gleichen
Schlussfolgerungen gezogen wie bereits früher. Ein Hinweis auf eine seit
dem 8. November 2013 eingetretene Verschlechterung des
Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht ist nicht ersichtlich.
Insbesondere liegen keine neuen Elemente tatsächlicher Natur vor. Es
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werden weiterhin die bereits im Zeitpunkt der Rentenaufhebung, mithin
am 8. November 2013, bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen
von Dr. med. E._ anders bewertet bzw. daraus andere
Schlussfolgerungen gezogen. Im Übrigen wurde sowohl die
Verbesserung der psychischen Erkrankung vor der Renteneinstellung per
31. Dezember 2013 als auch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer
diese Verbesserung zu verschleiern versuchte, höchstrichterlich bestätigt
(vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_209/2015 vom 17. August 2015).
Aufgrund des Berichts von Dr. med. E._ vom 17. November 2015
ergibt sich bezüglich der psychischen Beschwerden somit weiterhin
dasselbe Bild und es finden sich keinerlei Anhaltspunkte für eine
Verschlechterung des Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht.
Daran vermag auch der im verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfahren eingereichte PDGR-Arztbericht der Dres. med.
J._ und E._ vom 26. Januar 2016 (Akten des
Beschwerdeführers [Bf-act.] 9) nichts zu ändern, weil auch dort bloss der
bereits früher beschriebene Gesundheitszustand dargestellt und anders
bewertet wird. Hinweise auf eine seit dem 8. November 2013 eingetretene
Verschlechterung des psychiatrischen Gesundheitszustands sind auch
diesem Arztbericht nicht zu entnehmen. Bezüglich des Berichts vom 6.
Februar 2014 über die stationäre Behandlung des Beschwerdeführers in
der Klinik G._ vom 15. Dezember 2013 bis 16. Januar 2014 (IV-
act. 254 S. 1-4) gilt es mit dem RAD-Arzt Dr. med. F._ (vgl. dessen
Bericht vom 26. Mai 2016 [IV-act. 259 S. 9]) festzuhalten, dass die
Hospitalisation offenkundig im Zusammenhang mit der akuten Belastung
durch den Wegfall der Invalidenrente erfolgte und damit psychosoziale
Ursachen hatte. Eine relevante, andauernde krankheitsbedingte
Verschlechterung ist dem Bericht über die stationäre Behandlung vom
6. Februar 2014 nicht zu entnehmen. Im Gegenteil ist im erwähnten
Bericht festgehalten, dass der Beschwerdeführer beim Austritt im
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Gegensatz zum Eintritt nicht mehr ängstlich und deprimiert gewirkt habe
und affektiv deutlich schwingungsfähiger gewesen sei. Er habe mit
akustischen Halluzinationen deutlich besser umgehen können als noch
beim Eintritt und habe den Aufforderungen nicht folge leisten müssen. Der
Realitätsbezug und Störungen der Affektivität seien deutlich besser
gewesen (vgl. IV-act. 254 S. 2). Dementsprechend ist während des
stationären Aufenthalts in der Klinik G._ nach medikamentöser
Anpassung eine deutliche Verbesserung der Symptomatik eingetreten,
was von den Dres. med. H._ und I._ denn auch explizit bestätigt
wird (vgl. IV-act. 254 S. 3). Nach dem soeben Gesagten lassen sich den
erwähnten Berichten der PDGR keinerlei Anhaltspunkte für eine
wesentlichen Verschlechterung des beschwerdeführerischen
Gesundheitszustands aus psychiatrischer Sicht seit dem 8. November
2013 entnehmen. Vielmehr wird in den fraglichen Berichten lediglich der
bereits früher beschriebene Gesundheitszustand dargestellt und die
gleichen Schlussfolgerungen wie früher gezogen.
b) In Bezug auf die von Dr. med. D._ in dessen Arztbericht vom
18. November 2015 (IV-act. 254 S. 5) vorgebrachte Verschlechterung des
beschwerdeführerischen Gesundheitszustands in somatischer Hinsicht ist
mit der Beschwerdegegnerin und RAD-Arzt Dr. med. F._
festzuhalten, dass die angeführten somatischen Gesundheitsschäden
bereits lange vorbekannt sind. So wurden bereits im MRI vom 19. April
2011 relative Spinalkanalstenosen bedingt durch knöcherne Enge mit
Uncovertebralarthrosen und Spondylarthrosen sowie Hypertrophie der lig.
flava und Discusbulging in Höhe HWK4 - HWK7 festgehalten (vgl. IV-
act. 95 S. 4). Bereits am 9. September 2004 wurde von Dr. med. D._
sodann über ein seit Juni 2003 bestehendes chronisches
lumbospondylogenes und cervicospondylogenes Syndrom beidseits
berichtet (vgl. IV-act. 15 S. 3). Und schliesslich berichtete der
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Beschwerdeführer gegenüber den Ärzten der Klinik G._ bereits am
6. Januar 2005 über starke Nacken- und Rückenschmerzen, welche nach
einem Unfall aufgetreten seien (vgl. IV-act. 21 S. 2). Objektive Hinweise
für eine seit dem 8. November 2013 eingetretene Verschlechterung des
beschwerdeführerischen Gesundheitszustands im Bereich der HWS sind
dem Arztbericht von Dr. med. D._ vom 18. November 2015 folglich
nicht zu entnehmen. Bezüglich des nicht näher bezeichneten operativen
Eingriffs im Juli 2015, welcher die Nackenbeschwerden angeblich
zusätzlich gefördert habe, gilt es festzuhalten, dass den medizinischen
Akten − soweit ersichtlich − keinerlei Hinweise auf die vom
Beschwerdeführer geltend gemachte Operation und die angebliche
Verschlechterung der Nackenbeschwerden infolge dieser Operation zu
entnehmen sind. Die von Dr. med. D._ erwähnte Nierenkrankheit mit
glomerulärer Nephropathie wurde bereits im Bericht vom 11. September
2003 über die Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 1. bis
8. September 2003 im damaligen Rhätischen Kantons- und Regionalspital
Chur erstmals beschrieben (vgl. IV-act. 14 S. 1). Sodann waren der
Status nach Harnsteinleiden (Urolithiasis) sowie die Entfernung der
Gallenblase bei Gallensteinleiden (laparoskopische Cholezystektomie)
akute Erkrankungen, welche keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit
bewirkten. Bezüglich der pauschalen Aussagen eines "veränderten
Verhaltens beim Wasserlösen" sowie "gastrointestinale Beschwerden" ist
schliesslich nicht einzusehen, inwiefern diese behaupteten Beschwerden
die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigen sollten. Nach
dem soeben Gesagten fehlen auch in somatischer Hinsicht objektive
Anhaltspunkte für eine rentenrelevante, wesentliche Verschlechterung
des beschwerdeführerischen Gesundheitszustands. Im Übrigen ist
offenbar auch Dr. med. D._ der Auffassung, dass weiterhin die
psychische Erkrankung des Beschwerdeführers im Vordergrund steht,
bittet er doch im erwähnten Arztbericht vom 18. November 2015 die
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Beschwerdegegnerin dringend um Rücksprache mit dem behandelnden
Psychiater Dr. med. E._ (vgl. IV-act. 254 S. 5).
7. Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde vom 17. Juni 2016
vor, dass sowohl die Gutachter Dr. med. B._ und Dr. phil. C._ in
ihren Beurteilungen vom 25. Juni bzw. 4. Juli 2012 als auch das
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden im Urteil S 13 150 vom
11. November 2014 sowie das Bundesgericht im Urteil 8C_209/2015 vom
17. August 2015 festgestellt hätten, dass der Beschwerdeführer im
damaligen Verfahren die Versicherungsleistungen durch Simulation bzw.
bewusstes Vortäuschen eines beeinträchtigenden Gesundheitszustands
habe erschleichen wollen. Davon sei genauso auszugehen wie von der
Tatsache, dass damals keine die Rente begründende Arbeitsunfähigkeit
mehr bestanden habe. Seither habe sich die Sachlage indes gründlich
geändert, indem die aktuellen medizinischen Akten keine Hinweise mehr
auf Simulation enthielten, sondern eine klare medizinische Diagnose,
nämlich eine paranoide Schizophrenie und eine darauf basierende
Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Gestützt darauf sei davon auszugehen,
dass der Beschwerdeführer heute nicht mehr simuliere. Dieser
Auffassung ist nicht beizupflichten. Fakt ist nämlich, dass sich den
Arztberichten, auf welche sich der Beschwerdeführer stützt − wie
vorstehend dargestellt − weder aus somatischer noch aus psychiatrischer
Sicht objektive Befunde entnehmen lassen, die eine wesentliche
Verschlechterung des beschwerdeführerischen Gesundheitszustands
glaubhaft machen würden. Im Übrigen enthielten bereits die früheren
medizinischen Akten der behandelnden Ärzte (insbesondere jene der
PDGR) keine Hinweise auf Simulation und suboptimales
Leistungsverhalten des Beschwerdeführers und wiesen darüber hinaus −
wie im Übrigen auch die Gutachten von Dr. phil. C._ vom 25. Juni
2012 (IV-act. 118) und von Dr. med. B._ vom 4. Juli 2012 (IV-
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act. 119) − eine klare Diagnose auf, nämlich schon damals eine
paranoide Schizophrenie. Zutreffend ist zwar, dass die Gutachter
Dr. med. B._ und Dr. phil. C._ in ihren Gutachten vom 25. Juni
bzw. vom 4. Juli 2012 hinsichtlich der Fragen der
beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit und dessen Eingliederung nicht
haben Stellung nehmen können, weil der Beschwerdeführer
neuropsychologische Einschränkungen simuliert hat und sich darum das
Ausmass der tatsächlich vorliegenden Einschränkungen nicht hat
feststellen lassen. Würden im vorliegenden Verfahren nun konkrete
Hinweise vorliegen, welche auf ein geändertes Verhalten des
Beschwerdeführers hinweisen würden, mithin Hinweise, wonach der
Beschwerdeführer tatsächlich nicht mehr simuliert und ein optimales
Leistungsverhalten zeigt, könnte sich die Frage stellen, wie mit dieser
Situation umzugehen wäre bzw. ob dann auf die Neuanmeldung des
Beschwerdeführers eingetreten werden müsste und der Sachverhalt
nochmals neu abgeklärt werden müsste, um die tatsächliche
Einschränkung der beschwerdeführerischen Arbeitsfähigkeit beurteilen zu
können. Vorliegend erlauben die bei den Akten liegenden und teilweise
bereits im Vorverfahren bekannten Berichte eine solche Einschätzung
indes nicht, da der Beschwerdeführer gegenüber den Ärzten der PDGR
nach wie vor dieselben psychiatrischen Beschwerden beklagt wie bereits
im Vorverfahren, obschon die Verbesserung der psychischen Erkrankung
höchstrichterlich bestätigt wurde. Dementsprechend ist nach wie vor
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer simuliert und ein
suboptimales Leistungsverhalten zeigt. Dementsprechend erübrigen sich
sowohl die vom Beschwerdeführer beantragte Einholung eines
psychiatrischen Gutachtens als auch die Einvernahme von Dr. med.
E._ zur Frage, ob der Beschwerdeführer seine Beschwerden immer
noch vorspielt und simuliert.
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8. a) Zusammenfassend lässt sich nach dem vorstehend Gesagten festhalten,
dass sich den Arztberichten, auf welche sich der Beschwerdeführer in
seiner Neuanmeldung vom 15. Oktober 2015 stützt, weder aus
somatischer noch aus psychiatrischer Sicht objektive Befunde entnehmen
lassen, welche eine wesentliche Verschlechterung des
beschwerdeführerischen Gesundheitszustands seit dem 8. November
2013 glaubhaft machen würden. Vor diesem Hintergrund ist die
Beschwerdegegnerin zu Recht davon ausgegangen, dass eine
rechtsgenügliche wesentliche Veränderung des Sachverhalts nicht
glaubhaft gemacht wurde, weshalb sie zu Recht nicht auf das
Leistungsbegehren des Beschwerdeführers vom 15. Oktober 2015
eingetreten ist. Die angefochtene Verfügung vom 2. Juni 2016 erweist
sich somit als rechtens, was zu deren Bestätigung und zur Abweisung der
dagegen erhobenen Beschwerde führt.
b) Abschliessend sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass eine
Wiedererwägung des Urteils des Verwaltungsgerichtes des Kantons
Graubündens S 13 150 vom 11. November 2014 nicht in Frage kommt,
da die Wiedererwägung einzig im Verwaltungsverfahren, nicht aber im
Verwaltungsgerichtsverfahren vorgesehen ist (vgl. Art. 24 Abs. 1 VRG).
Im Verwaltungsgerichtsverfahren steht bei bereits rechtskräftigen
Entscheiden einzig das ausserordentliche Rechtsmittel der Revision zur
Verfügung, wobei vorliegend nicht einmal von den Beschwerdeführern
behauptet wird, dass hier die Voraussetzungen einer Revision (vgl.
Art. 67 Abs. 1 VRG) gegeben sind. Wenn schon wäre vorliegend − falls
aufgrund der aktuellen medizinischen Aktenlage eine Verschlechterung
des beschwerdeführerischen Gesundheitszustands glaubhaft erschiene −
die Beschwerdegegnerin zu einem Eintreten auf die Neuanmeldung des
Beschwerdeführers vom 15. Oktober 2015 zu verpflichten. Dies ist
vorliegend aber − wie gesehen − nicht der Fall, weshalb die
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Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf die Neuanmeldung des
Beschwerdeführers vom 15. Oktober 2015 eingetreten ist.
9. a) Das Beschwerdeverfahren ist − in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG −
gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder
Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen
Versicherungsgericht kostenpflichtig. Diese Kosten werden je nach
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Umfang von Fr.
200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend setzt das Gericht die Kosten
auf Fr. 700.-- fest. Entsprechend dem Ausgang dieses Verfahrens werden
die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer auferlegt. Eine
aussergerichtliche Entschädigung steht der Beschwerdegegnerin nicht zu
(Art. 61 lit. g ATSG e contrario).
b) Der Beschwerdeführer stellt einen Antrag auf unentgeltliche
Prozessführung und Rechtsverbeiständung. Nach Art. 29 Abs. 3 der
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101)
hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, Anspruch
auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht
aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist,
hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand (vgl.
auch Art. 76 VRG sowie Art. 61 lit. f ATSG). Als aussichtslos gelten
Verfahren, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als
die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet
werden können. Dagegen gilt ein Verfahren nicht als aussichtslos, wenn
sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten
oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine
Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger
Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde. Eine Partei soll einen
Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde,
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nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE
138 III 217 E. 2.2.4). Die vorliegende Beschwerde muss als offensichtlich
aussichtslos bezeichnet werden. Nachdem sowohl das
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (vgl. Urteil S 13 150 vom
11. November 2014) als auch das Bundesgericht (vgl. Urteil 8C_209/2015
vom 17. August 2015) die Renteneinstellung als rechtens beurteilt haben
und der Beschwerdeführer in seiner Neuanmeldung vom 15. Oktober
2015 einzig geltend macht, dass sich der Sachverhalt wesentlich
geändert habe (keine Simulation mehr) und sich hierfür auf medizinische
Akten stützt, welche einen solchen Schluss nicht erlauben und überdies
auch keine Anhaltspunkte auf eine objektive Verschlechterung des
beschwerdeführerischen Gesundheitszustands enthalten, sind die
Gewinnaussichten beträchtlich geringer einzustufen als die Verlustgefahr.
Vor diesem Hintergrund hätte der Beschwerdeführer erkennen müssen,
dass seine Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. Juni 2016 kaum
Erfolgschancen hat. Dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und
Rechtsverbeiständung wird demnach infolge Aussichtslosigkeit der
Beschwerde nicht stattgegeben. Eine Beurteilung der Bedürftigkeit kann
damit unterbleiben.