# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b6a0800c-d48e-4505-b656-ddb9ddf1efea
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Veruntreuung von Lebensmitteln
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Einzelgericht, vom 28. August 2015 (GC150162)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Stadtrichteramtes Zürich vom
7. September 2015 (Urk. 79),
da das begründete Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, Einzel-
gericht, vom 28. August 2015 dem Stadtrichteramt Zürich am 23. November 2015
zugestellt wurde (Urk. 83/1),
da die in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegte gesetzliche Frist von 20 Tagen ab
Zustellung des begründeten Urteils zur Einreichung der Berufungserklärung für
das Stadtrichteramt somit am 14. Dezember 2015 zu Ende gegangen ist,
da das Stadtrichteramt innert der genannten Frist keine Berufungserklärung
eingereicht hat,
da die fristgemässe Einreichung der Berufungserklärung eine Gültigkeits-
voraussetzung für das Eintreten auf die Berufung darstellt, weshalb vorliegend auf
die Berufung des Stadtrichteramtes nicht einzutreten ist,
da praxisgemäss bei Nichteinreichen einer Berufungserklärung auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR 110/2011 Nr. 69),
da die Kosten des Berufungsverfahrens ausgangsgemäss auf die Gerichts-
kasse zu nehmen sind und der Beschuldigten mangels Umtrieben im Berufungs-
verfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist,
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO

## Considerations