# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 11d6c8da-a649-590a-b705-80e2b10bc725
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
,
seit
1.
September 2003 Bezügerin einer Invalidenrente, vollen
dete am 1
4.
Dezember 2012 ihr 6
4.
Altersjahr (
Urk.
7/1). Mit Verfügung vom 1
6.
Januar 2013 sprach
ihr
die Ausgleichskasse Schweizerischer Baumeisterver
band (Ausgleichskasse)
mit Wirkung ab
1.
Januar
2013 eine ordentliche Al
ters
rente
der Eidgenössischen Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHV)
von monatlich
Fr.
2‘172.--
zu (
Urk.
3 =
Urk.
7/5
). Daran hielt sie mit
Ein
sprache
ent
scheid
vom 2
5.
Juli 2013 fest (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 1
3.
September 2013 Beschwerde und bean
tragte
sinngemäss
die Zusprechung einer Maximalrente von
Fr.
2‘340.-- (
Urk.
1
/1-2
). Die Ausgleichskasse schloss in der Bes
chwerde
antwort vom 2
5.
Okto
ber 2013 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), wovon der Beschwer
deführerin am 29. Oktober 2013 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahr
e, Erwerbseinkommen sowie
Er
zie
h
ungs
- oder Betreuungsgutschriften de
r rentenberechtigten Person zwi
schen dem
1.
Januar nach Vollendung des 2
0.
Altersjahres und dem 3
1.
Dezember vor Eintritt des Versicherungsf
alles berücksichtigt (
Art.
29
bis
Abs.
1
des Bundesge
setzes über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
,
AHVG).
1.2
Gemäss Art. 33
bis
AHVG ist für die Berechnung von Alters- oder
Hinterlassenen
renten
, die an die Stelle einer Rente gemäss Bundesgesetz über die Invaliden
versicherung (IVG) treten, auf die für die Berechnung der Invalidenrente mass
gebende Grundlage abzustellen, falls dies für die berechtigte Person vorteilhaf
ter
ist (Abs. 1).
2.
Die Ausgleichskasse errechnete gestützt auf
Art. 29
bis
ff. AHVG zunächst eine Altersrente in der Höhe von
Fr.
1‘984.-- basierend auf einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von
Fr.
57‘564.-- sowie der Rentenskala 44 (
Urk.
7/4). Da die Beschwerdeführerin vor ihrem Eintritt in das Rentenalter eine ganze Invaliden
rente beruhend auf einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von
Fr.
71‘604.-- sowie der Rentenskala 44
bezogen hat
te (
Urk.
7/4), stellte die
Ausgleichskasse
(
in Anwendung von Art. 33
bis
Abs.
1 AHVG
)
für die Festsetz
ung
der Altersrente auf diese für die bisherige IV-Rente massgebende
Berechnungs
grundlage
ab, da sie für die Beschwerdeführer
in
vor
teilhafter war. Auf dieser
Grundlage ergab sich der verfügte Anspruch auf eine Altersrente von
Fr.
2‘172.--
(
Urk.
3).
3.
Dass d
ie Berechnung der Altersleistung
derjenigen der Invalidenrente entspricht
,
wird
in der Beschwerde
anerkannt
. Die Beschwerdeführerin ist aber der Mei
nung,
si
e habe die Maximalrente von
Fr.
2‘340.-- (vgl. dazu Rentenskala 44
, Jahr 2013
) zu Gute, da sie durch den Bezug der IV-Rente einen AHV-Knick erlitten
habe. Für ihren Ge
burtsfehler, der schliesslich zur Invalidität geführt habe, werde
sie nun mit der Kürzung der AHV-Rente bestraft (
Urk.
1).
4.
4.1
Die Ausgleichskasse hat die Bestimmung von Art. 33
bis
Abs.
1 AHVG richtig angewendet. Die Beschwerdeführerin
hält diese Gesetzesb
estimmung für unge
recht
und fordert im Ergebnis, dass das Gericht
diese Bestimmung nicht anwen
det. Dabei übersieht sie, dass das Gericht laut Bundesverfassung an die Bundes
gesetze gebunden ist (
Art.
190 der Bundesverfassung) und nicht einfach nach
Gutdünken entscheiden kann. Bereits aus diesem Grunde ist die Beschwerde aus
sichtslos.
4.2
D
urch Art. 33
bis
Abs.
1 AHVG wird eine Diskriminierung behinderter Personen vermieden.
Soweit die Beschwerdeführerin etwas anderes behauptet, unterliegt sie offensichtlich einem Irrtum.
Es trifft zu, dass die Beschwerdeführerin nach Eintritt der Invalidität nur noch geringere Beiträge an die AHV leisten konnte
. Würde die Altersleistungen einzig nach Art. 29
bis
ff. AHVG berechnet werden, so hätte die Beschwerdeführerin rentenmässig tatsächlich einen Nachteil zu gewärtigen, weil dann die
gesund
heitsbedingten
tieferen Ein
kommen in die Berechnung eingeflossen wär
en.
D
ie Anwendung von
Art. 33
bis
Abs.
1 AHVG verhinderte dies
, indem auf die für die
Berechnung der Invalidenrente massg
ebende Grundlage abgestellt wurde.
Bei der
Berechnung der Invalidenrent
e wurden
die Anzahl Beitragsjahre und die
Er
werbs
einkommen
einzig
bis zum Eintritt des massgeblichen
Gesundheitsscha
dens
berücksichtigt. Mit anderen Worten wird die Beschwerdeführerin nun so
behandelt, wie wenn sie schon zu jenem Zeitpunkt pensioniert worden wäre. Die
Verminderung der Erwerbseinkommen nach
Eintritt der Invalidität
fällt da
her nicht mehr ins
Gewicht und gereicht der Beschwerdeführerin somit
auch nicht zum Nachteil.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.