# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 66fa2e02-22e0-4a79-a0cf-27ad186b8c25
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Gesuch vom 16. April 2015 liess X._ beim Einzelrichter am Bezirksgericht Landquart ein Gesuch betreffend Abänderung von Eheschutzmassnahmen einreichen. Der Kinderunterhalt gemäss Entscheid des Einzelrichters vom 9./10. Juli 2014 (CHF 900.00 zuzüglich Kinderzulagen von CHF 240.00) sei rückwirkend per 1. Januar 2015 angemessen herabzusetzen. Der Ehegattenunterhalt (CHF 2'360.00) sei ebenfalls rückwirkend per 1. Januar 2015 aufzuheben. Als Grund für das Abänderungsgesuch wurde geltend gemacht, dass die Ehefrau mit dem gemeinsamen Kind seit dem 19. Dezember 2014 wieder in Bosnien lebe, weshalb die Unterhaltsbeiträge an die deutlich tieferen Lebenshaltungskosten anzupassen bzw. aufzuheben seien. Unter Verweis auf die von der Ehefrau eingeleitete Betreibung für die ausstehenden Unterhaltsbeiträge von Januar bis März 2015 im Betrage von CHF 9'500.00 und das hierfür hängige Rechtsöffnungsverfahren wurde zudem um schnellstmögliche Anhandnahme des Verfahrens ersucht.
B. Am 17. April 2015 stellte der Rechtsvertreter von X._ beim Bezirksgericht Landquart ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung für das Verfahren betreffend Abänderung von Eheschutzmassnahmen. Zur Begründung des Gesuches wurde ausgeführt, die finanziellen Verhältnisse würden sich aus dem Eheschutzverfahren beziehungsweise dem Gesuch um Abänderung von Eheschutzmassnahmen ergeben. X._ verfüge über keinerlei Vermögen und stehe vor einem Stellenwechsel beziehungsweise vor einer allfälligen Arbeitslosigkeit. Er sei somit nicht in der Lage, Gerichts- und Anwaltskosten zu bezahlen. In materieller Hinsicht würden sich komplexe Rechtsfragen – Bemessung von Frauen- und Kinderunterhaltsbeiträgen bei einem internationalen Sachverhalt – stellen. Als juristischer Laie sei X._ damit komplett überfordert. Er sei deshalb offensichtlich auf anwaltliche Unterstützung angewiesen. Zudem sei das Verfahren nicht aussichtslos.
C. Die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden erachtete in ihrer Vernehmlassung vom 24. April 2015 die URP-Bedürftigkeit von X._ als nicht gegeben, dies unter Hinweis auf die Einkommensverhältnisse gemäss definitiver Veranlagungsverfügung 2013.
D. Nachdem X._ die Stellungnahme der Steuerverwaltung des Kantons Graubünden samt Beilagen zwecks Einreichung einer Stellungnahme zugestellt
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worden war, hielt dieser in seinem Schreiben vom 28. April 2015 unverändert an seinem Gesuch vom 17. April 2015 fest.
E. Mit gleichentags mitgeteiltem Entscheid vom 29. April 2015 verfügte der Einzelrichter am Bezirksgericht Landquart wie folgt:
"1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Verfahren betreffend Abänderung von Eheschutzmassnahmen (Proz. Nr. 135-2015-131) wird abgewiesen.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

## Considerations