# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6949fe6b-15b8-5892-bf00-577c175527af
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
, vertreten durch Advokat Daniel Häring und/oder durch Advokatin Patricia Schödler
Beschwerdeführer
gegen
1.
B._
,
2.
C._
,
beide vertreten durch Advokat Alexander Imhof
,
Beschwerdegegner
betreffend
Rechtsöffnung (Betreibung Nr....) / Urteil des Bundesgerichts vom 15. April 2021
zieht die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung
:
1. B._ und C._, beide vertreten durch die D._ AG, ersuchten das Richteramt Dorneck-Thierstein mit Eingabe datiert vom 4. Dezember 2019 in der gegen A._ geführten Betreibung Nr. [...] des Betreibungsamtes Dorneck um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 8'150.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. August 2019 sowie für die Kosten des Zahlungsbefehls in der Höhe von CHF 73.30.
2. A._ hat sich dazu nicht vernehmen lassen.
3. Mit Urteil vom 20. Januar 2020 erteilte der Amtsgerichtspräsident des Richteramts Dorneck-Thierstein B._ und C._ für den Betrag von CHF 7'950.00 sowie für die Betreibungskosten im Umfang von CHF 100.55 provisorische Rechtsöffnung und verpflichtete A._ zur Bezahlung der Gerichtskosten in der Höhe von CHF 300.00.
4. Die dagegen erhobene Beschwerde von A._ wies das Obergericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 11. Februar 2020 ab, soweit es darauf eintrat. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 300.00 wurden dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt.
5. Mit Eingabe vom 20. April 2020 reichte A._, von nun an vertreten durch die Rechtsanwälte Daniel Häring und/oder Patricia Schödler, Beschwerde in Zivilsachen und subsidiäre Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht ein. In seiner Rechtsschrift liess er die Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie die Verweigerung der provisorischen Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. [...] des Betreibungsamtes Dorneck verlangen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; alles unter  Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner in solidarischer Verbindung.
6. Rund ein Jahr später beziehungsweise mit Urteil vom 15. April 2021 trat das Bundesgericht auf die Beschwerde in Zivilsachen nicht ein (vgl. Verfahren 5A_282/2020). In Gutheissung der subsidiären Verfassungsbeschwerde hob es den Entscheid des Obergerichts vom 11. Februar 2020 auf und wies das Rechtsöffnungsgesuch von B._ und C._ in der Betreibung Nr. [...] des Betreibungsamtes Dorneck ab. Zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens wies es die Sache an das Obergericht zurück. Die Gerichtskosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von CHF 1'500.00 wurden B._ und C._ unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt und sie verpflichtet, A._ eine Parteientschädigung von CHF 2'000.00 zu bezahlen.
7.1 Dem Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens entsprechend sind die Prozesskosten des kantonalen Verfahrens zu verlegen. Die erst- und zweitinstanzlichen Gerichtskosten von je CHF 300.00 gehen somit zu Lasten von B._ und C._. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von CHF 300.00 werden mit den von ihnen geleisteten Kostenvorschüssen verrechnet.
7.2. Damit bleibt über die Entschädigungsfolge zu befinden. A._ beteiligte sich am erstinstanzlichen Verfahren nicht. Für jenes Verfahren kann ihm somit keine Entschädigung zugesprochen werden.
7.3 In seiner zweiseitigen Laienbeschwerde vom 27. Januar 2020 verlangte A._ für das Beschwerdeverfahren vor Obergericht die Ausrichtung einer «angemessenen Parteientschädigung». Gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. a bis c der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) gilt als Parteientschädigung der Ersatz notwendiger Auslagen, die Kosten einer berufsmässigen Vertretung sowie in begründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht berufsmässig vertreten ist. In Anbetracht der vorliegenden Ausgangslage rechtfertigt es sich, A._ für das Verfahren vor Obergericht eine Umtriebsentschädigung von CHF 20.00 zuzusprechen.
Demnach wird
erkannt
:
1.
Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens im Umfang von CHF 300.00 werden B._ und C._ zur Bezahlung auferlegt. Diese werden mit den geleisteten Kostenvorschüssen verrechnet.
2.
Die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens im Umfang von CHF 300.00 werden B._ und C._ in solidarischer Haftbarkeit zur Bezahlung auferlegt.
3.
B._ und C._ haben A._ für das zweitinstanzliche Verfahren eine Umtriebsentschädigung von CHF 20.00 zu bezahlen.

## Considerations