# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3c0669b3-0b2a-4f50-8842-280135047cd0
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. Prozessgeschichte Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair
1. A._, geboren am _ 1969, und D._, geboren am _ 1974, heirateten am _ 2002 vor dem Zivilstandsamt B._. Sie sind Eltern von C._, geboren am _ 2004, E._, geboren am _ 2007, und F._, geboren am _ 2011. Seit dem _ 2017 leben die Ehegatten getrennt.
2. Mit Eingabe vom 30. Juni 2017 liess A._ beim Einzelrichter in Zivilsachen beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair den Erlass von Eheschutzmassnahmen beantragen. Seine Rechtsbegehren lauteten wie folgt:
1. Es sei festzustellen, dass die Parteien per 15. Juni 2017 getrennt leben.
2. Die Obhut über die gemeinsamen und minderjährigen Kinder:
- C._, geb. _ 2004 - E._ geb. _ 2007 - F._ geb. _ 2011
sei dem Gesuchsteller zuzuteilen.
3. Die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, die Kinder sofort nach der Rechtskraft des Eheschutzurteils dem Gesuchsteller in seine Obhut zu übergeben.
4. Der persönliche Kontakt zwischen den Kindern und der Gesuchsgegnerin sei in gegenseitiger Absprache zwischen den Parteien und unter Berücksichtigung der Kindswohle zu regeln.
5. Die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, dem Gesuchsteller einen monatlich vorauszahlbaren Beitrag für den Unterhalt der Kinder von mindestens CHF 500.00 je Kind zu bezahlen, dies beginnend mit der Rückgabe der Kinder an den Gesuchsteller. Der genaue Unterhaltsbeitrag wird nach Abschluss des Beweisverfahrens nachbeziffert.
6. Die Unterhaltsbeiträge gem. Ziffer 5 vorstehend sei nach gerichtsüblichen Klausel zu indexieren.
7. Eventualiter sei das Trennungsbegehren in ein Ehescheidungsverfahren umzuwandeln.
8. Dem Gesuchsteller sei die unentgeltliche Rechtspflege sowie der unentgeltliche Prozessbeistand in der Person des unterzeichnenden Rechtsanwalts zu gewähren.
9. Von der Einforderung eines Gerichtskostenvorschusses sei einstweilen abzusehen.
10. Superprovisorische Anträge und Massnahmebegehren seien vorbehalten.
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11. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegnerin.
3. D._ liess in ihrer Stellungnahme vom 13. Juli 2017 das folgende Rechtsbegehren stellen:
1. Die Anträge der Gegenpartei seien ausser in Ziffer 1 abzuweisen.
2. Die gemeinsamen Kinder C._, geb. _ 2004, E._, geb. _ 2007, und F._, geb. _ 2011, seien unter die alleinige Obhut der Mutter zu stellen.
3. Es sei von einem Besuchs- und Ferienrecht des Kindsvaters abzusehen.
4. Superprovisorisch
Es sei ein Annäherungs- und Kontaktverbot des Kindsvaters in Bezug auf die Kinder und seiner Ehefrau auszusprechen. Dies unter Androhung von Art. 292 StGB bei Zuwiderhandlung.
5. Die ehemals eheliche Wohnung sei dem Kindsvater zur alleinigen Benützung zuzuteilen.
6. Der Ehemann sei zu verpflichten, der Ehefrau und den gemeinsamen Kindern einen angemessenen Unterhalt zu bezahlen.
7. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, folgende Gegenstände an die Ehefrau herauszugeben:
Kinderzimmer komplett 2x, Velos / Trottinett / Inline Skates / Longboard / Pennyboard / Helme / Skier / Snowboards / Schlitten / Helme / Protektoren (z.T. aus Garage / Archiv / Büro), Bogensportausrüstung 2x (Bogen, Pfeile, Köcher, Dämpfer), Trampolin, Vertikal Tuch, Lattenrost 2x, Matratzen 2x, Nachttischlampe 2x, Duvets / Kissen / Bezüge, Wohnzimmertruhe, Tripp-Trapp Stühle 3x, Kinderküche, , / Bücher / CDs / Spiele, Kleidung und Persönliches der Kinder / Kinder Medikamenten Box, Autositze Kinder 2x, Gartenmöbel / Sonnenschirm, Holzbank, Dekoartikel, / Weihnachtsschmuck / Pflanzen, Eingangsteppich 2x, Kellerregal / Schuhschrank / Garderoben Ablage / Deckenlampe, Küchen- / Haushalts Utensilien, Staubsauger, Drucker, Bügelbrett / Bügeleisen, Koffer, Persönliche Briefe / Unterlagen der Ehefrau und Kinder, Geschenkflaschen Wein und Spirituosen, Hochzeitskleid der Ehefrau, Diverse Kinderkleider, alle persönliche Gegenstände der Kinder, besticktes Tischtuch, Zwergkaninchen 4x (S._, T._, U._, V._), Kaninchenkäfig (von S._), Transportboxen / Käfige, Futternäpfe / Kraftfutter
Es sei vorzukehren, dass die Kantonspolizei das Abholen der Gegenstände begleitet.
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8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gegenpartei.
4. Mit superprovisorischer Verfügung des Einzelrichters am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair vom 19. Juli 2017 wurde Ziff. 4 des Rechtsbegehrens der Ehefrau gutgeheissen und A._ wurde unter Hinweis auf Art. 292 StGB untersagt, sich näher als 100m D._ und/oder seinen Kindern anzunähern. Des Weiteren wurde ihm ebenfalls unter Hinweis auf Art. 292 StGB untersagt, mit D._ und/oder seinen Kindern unbewachten Kontakt aufzunehmen. A._ wurde die Möglichkeit eingeräumt, zur Eingabe von D._ eine Stellungnahme einzureichen.
5. Einschub: Herausgabe verschiedener Gegenstände
Auf Ersuchen der Ehefrau vom 20. Juli 2017 hin verpflichtete der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair A._ mit superprovisorischer Verfügung vom 21. Juli 2017, bis auf weiteres die von D._ in ihrer Stellungnahme vom 13. Juli 2017 geforderten Gegenstände herauszugeben respektive ermächtigte die Ehefrau, die genannten Gegenstände abzuholen. Gleichzeitig wurde A._ eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um zur Eingabe der Ehefrau Stellung zu nehmen.
Nachdem A._ am 27. Juli 2017 eine Anpassung der Liste der herauszugebenden Gegenstände beantragt hatte, verpflichtete ihn der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit superprovisorischer Verfügung vom 28. Juli 2017 und in Abänderung der Verfügung vom 21. Juli 2017 zur Herausgabe respektive Bereitstellung der aufgeführten Gegenstände ab 31. Juli 2017 ab 09.00 Uhr beim Wohnhaus in B._. Da dieser Aufforderung keine Folge geleistet wurde und sich die Parteien nicht einigen konnten, liess D._ die superprovisorische Invollzugsetzung der richterlich angeordneten Herausgabe der Gegenstände beantragen. Diesen Antrag wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom _ 2017 ab und erliess, nachdem A._, D._ sowie die Kindesvertreterin Stellung beziehen konnten, am 5. Oktober 2017 einen anfechtbaren Entscheid in der Sache. Darin verpflichtete er A._ zur Bereitstellung respektive Herausgabe der aufgelisteten Gegenstände einen Tag nach Eintritt der Rechtskraft des entsprechenden Entscheids.
Dieser Entscheid wurde von A._ mit Berufung vom 20. Oktober 2017 an das Kantonsgericht von Graubünden weitergezogen und bildete Gegenstand eines separaten Verfahrens (ZK1 17 123). Im Zusammenhang mit der Vollstreckung des angefochtenen Entscheids vom 5. Oktober 2017 ergingen am 17. November 2017
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eine weitere Verfügung des Einzelrichters am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair sowie am 20. November 2017 (ZK1 17 139) und am 8. Mai 2018 (ZK1 18 49) weitere Entscheide des Kantonsgerichts von Graubünden. Die Berufung vom 20. Oktober 2017 wies das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 8. April 2018 unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von A._ ab. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
6. Mit Schreiben vom 7. August 2017 lud der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Parteien zu einer Einigungsverhandlung auf den 18. August 2017 vor. Anlässlich dieser Verhandlung liess A._ zunächst die teilweise Aufhebung der im bisherigen Verfahren ergangenen superprovisorischen Entscheide beantragen. Des Weiteren sei das Annäherungsverbot zwischen ihm und seinen Kindern aufzuheben. Ausserdem beantragte er die superprovisorische Zuteilung der Obhut über die Kinder, die sofortige Übergabe der Kinder, die Verpflichtung von D._ zur Zahlung eines gerichtlich zu bestimmenden Unterhalts und eventualiter die superprovisorische Anordnung eines gerichtsüblichen Besuchs- und Ferienrechts. Die Parteien konnten in der Folge jedoch keine Einigung erzielen.
7. Einschub: Superprovisorische Massnahme (Obhutszuteilung/Verpflichtung Wohnsitznahme in näherer Umgebung)
Mit Eingabe vom 21. August 2017 erneuerte A._ seinen Antrag auf superprovisorische Zuteilung der Obhut und ersuchte um Aufhebung der superprovisorischen Verfügungen, um Einvernahme von Dr. med. G._ als Zeugen sowie um Anordnung einer Besuchsbeistandschaft. Eventualiter für den Fall, dass die Obhut über die gemeinsamen Kinder wider Erwarten der Gesuchsgegnerin zugeteilt würde, beantragte er zudem die Verpflichtung der Kindsmutter zur Wohnsitznahme in B._, subeventualiter mindestens im Engadin, wobei der Aufenthaltsort nicht mehr als 30 Autominuten von B._ entfernt liegen dürfe, sowie die gerichtliche Regelung des Besuchsrechts. Mit Entscheid vom _ 2017 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair das Gesuch von A._ um superprovisorische Obhutszuteilung ab.
8. Nach einer persönlichen Anhörung der Kinder am 30. August 2017 verfügte der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair gleichentags die Einholung eines Gutachtens bei lic. phil H._ (kjp) zur Frage der Zuteilung der Obhut und der Besuchsregelung. Gleichzeitig hob er das mit superprovisorischer Verfügung vom 19. Juli 2017 auferlegte Kontakt- und Annäherungsverbot auf und berechtigte A._, seine Kinder zweimal monatlich
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im Rahmen der begleiteten Besuchstage der KJBE (Verein "Kinder und Jugendliche betreuen, begleiten, bestärken") zu besuchen. Mit Eingabe vom 5. September 2017 ersuchte A._ um Erläuterung des zugesprochenen Besuchsrechts und beantragte, es sei ihm superprovisorisch zu erlauben, seine Kinder alle zwei Wochen, jeweils am Samstag, 09.00 Uhr bei der KJBE in Chur abzuholen und am Sonntag, 17.00 Uhr wieder zurückzubringen. Ausserdem sei ihm superprovisorisch zu erlauben, sich zwischenzeitlich frei mit seinen Kindern zu bewegen. Daraufhin erläuterte der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom 6. September 2017 die Besuchsregel dahingehend, dass er A._ berechtigte, seine Kinder zweimal monatlich im Rahmen der begleiteten Besuchstage der KJBE in den Kita Räumlichkeiten sowie auf dem Kita Spielplatz zu besuchen. Des Weiteren wies er das Gesuch von A._ um Erlass superprovisorischer Massnahmen ab.
9. Mit Stellungnahme vom 25. September 2017 liess D._ unter anderem die alleinige Obhut über die Kinder beantragen.
10. Ebenfalls am 25. September 2017 liess A._ in seiner Stellungnahme beantragen, es sei ihm alle zwei Wochen ein ordentliches Besuchsrecht von Freitag, 19.00 Uhr bis Sonntag, 19.00 Uhr, zu gewähren. Ausserdem sei ihm der Zugang zum Kindertherapeuten zu ermöglichen und ihm Einsicht in alle therapeutischen Vorgänge zu geben. Des Weiteren seien die Kindsmutter und der Gutachter anzuweisen, ihre heutige Wohnadresse und die Adresse der Kinder offen zu legen.
11. Nach weiteren Eingaben von A._ am 2. Oktober 2017 stellte er am 19. Oktober 2017 erneut den Antrag, auf Gewährung eines ordentlichen Besuchsrechts und eventualiter auf Durchführung einer weiteren Kinderbefragung sowie einer Zeugenbefragung.
12. Einschub: Superprovisorische Verpflichtung der Kindsmutter, die Kinder für eine vertrauensärztliche Untersuchung zu übergeben.
Mit Eingabe vom 24. November 2017 beantragte A._, die Kindsmutter sei superprovisorisch zu verpflichten, ihm die Kinder für den Termin bei seinem Vertrauensarzt zu übergeben und ihm bekannt zu geben, wann und wo er die Kinder abholen könne. Eventualiter sei die Kindsmutter superprovisorisch zu verpflichten, die Kinder am Mittwoch, 29. November 2017, 15.00 Uhr, persönlich beim Vertrauensarzt zum vereinbarten Gespräch vorbeizubringen. Diese Anträge auf superprovisorische Erledigung wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom 27. November 2017 ab und
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räumte D._ eine Frist zur Stellungnahme ein. Am 27. November 2017 reichte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair eine Ergänzung zu seiner Eingabe vom 24. November 2017 ein. Die Kindesvertreterin beantragte mit Eingabe vom 7. Dezember 2017 die Abweisung des Antrags von A._ auf einen Gesprächstermin der Kinder beim Vertrauensarzt. Mit Eingabe vom 13. Dezember 2017 stellte A._ erneut den Antrag auf Begutachtung der Kinder durch den Vertrauensarzt. Gleichzeitig ersuchte er um Normalisierung des Besuchs- und Ferienrechts im beantragten Sinn mit sofortiger Wirkung noch vor Weihnachten 2017. Eventualiter seien die Kinder unverzüglich vom Richter zu befragen, welche Wünsche sie in Bezug auf das Besuchs- und Ferienrecht hätten.
13. Einschub: Superprovisorische Massnahme (Weihnachtsferien)
Mit Eingabe vom 29. November 2017 beantragte A._, über die von ihm gestellten Anträge betreffend die Normalisierung des Besuchsrechts sei ein formell anfechtbarer Entscheid zu erlassen. Im Weiteren sei superprovisorisch ein Ferienrecht vom 23. Dezember 2017 bis zum 30. Dezember 2017 festzulegen. Diesen Antrag auf superprovisorische Erledigung wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom 30. November 2017 ab und räumte D._ eine Frist zur Stellungnahme ein. Mit Eingabe vom 7. Dezember 2017 reichte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair aufgrund behaupteter Noven eine erneute, unaufgeforderte Stellungnahme zu seinen Anträgen auf Normalisierung des Besuchsrechts sowie auf Einräumung eines Ferienrechts über die Weihnachtstage ein. D._ beantragte mit Stellungnahme vom 11. Dezember 2017 die Abweisung des Antrags von A._. Die Kindsvertreterin ersuchte mit Stellungnahme von 13. Dezember 2017 ebenfalls um Abweisung des Antrags.
14. Einschub: Superprovisorische Massnahme (Freier Kontakt)
Mit Eingabe vom 30. November 2017 beantragte A._, es sei der Kindsmutter richterlich und superprovisorisch zu befehlen, die Kinder dazu anzuhalten, regelmässigen und freien Kontakt zu ihrem Vater zu halten und es sei ihr zu verbieten, den freien Kontakt der Kinder zu ihrem Vater zu unterbinden. Diesen Antrag auf superprovisorische Erledigung wies der Einzelrichter am  Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom 1. Dezember 2017 ab und räumte D._ eine Frist zur Stellungnahme ein. Mit Eingabe vom 7. Dezember 2017 reichte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair aufgrund behaupteter Noven eine erneute, unaufgeforderte Stellungnahme zu seinem Antrag auf ein Verbot der Kontaktverweigerung ein. Die
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Kindsvertreterin ersuchte mit Stellungnahme von 12. Dezember 2017 um Abweisung des Antrags.
15. Im Gutachten der Kinder- und Jugendpsychiatrie Graubünden (kjp) vom 30. November 2017 gelangte der Gutachter zum Ergebnis, dass sowohl A._ wie auch D._ wichtige Bezugspersonen für die Kinder seien und es für deren positive Entwicklung bedeutsam sei, dass sie die Beziehungen zu beiden Elternteilen bewahren könnten. Dem Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair werde in der Gesamtschau der Kriterien empfohlen, die Obhut der Kindsmutter zuzuteilen. Unter Berücksichtigung der derzeit ungenügend beurteilten Bedürfniswahrnehmung von A._ gegenüber seinen Kindern und der nicht vollumfänglich gegebenen Kooperationsfähigkeit beider Eltern werde es als notwendig beurteilt, eine Erziehungs- und Besuchsbeistandschaft zu errichten. Weiter werde empfohlen, die wichtige, derzeit jedoch belastete Beziehung der Kinder zum Vater vorerst im Rahmen der begleiteten Besuchstage (BBT), aber auch durch psychotherapeutische Unterstützung für A._ aufrecht zu erhalten und wenn möglich zu vertiefen. Dem Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair werde empfohlen, die BBT für ein weiteres Jahr festzulegen und nach Ablauf eines Jahres eine erneute Überprüfung für ein gerichtsübliches Besuchsrecht vorzunehmen. Das Gutachten wurde beiden Parteien zur Kenntnisnahme zugestellt und ihnen die Möglichkeit eingeräumt, eine Stellungnahme einzureichen sowie eine Erläuterung oder Ergänzungsfragen zu beantragen. Eine entsprechende Stellungnahme von A._ ging am 31. Januar 2018 ein. Die Stellungnahme von D._ erfolgte am 16. März 2018.
16. Einschub: Einsichtnahme in verschiedene Unterlagen im Zusammenhang mit der Erstellung des Gutachtens
Mit Eingabe vom 11. Dezember 2017 stellte A._ einen Antrag auf Fristerstreckung sowie Einsichtnahme in sämtliche Unterlagen und Aufzeichnungen der mit dem Gutachten befassten Personen sowie in die Videoaufnahmen über die Sitzungen des Gutachters mit den Kindern. Ausserdem beantragte er Einsichtnahme in die Akten von I._, welche das Gericht bereits ediert habe. Des Weiteren beantragte er eine Begutachtung der Kinder durch seinen Vertrauensarzt sowie die Einholung eines Obergutachtens. D._ beantragte mit Eingabe vom 16. März 2018 die Abweisung der Anträge. Die Kindesvertreterin reichte am 29. März 2018 eine Stellungnahme ein. Mit prozessleitender Verfügung vom 5. April 2018 lehnte der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair den Antrag von A._ auf Edition und Einsichtnahme in die Unterlagen und Aufzeichnungen sämtlicher mit dem
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Gutachten befasster Personen sowie in die Videoaufnahmen über die Sitzungen des Gutachters der KJP Graubünden mit den Kindern ab. Ebenfalls abgelehnt wurde der Antrag von A._ auf Edition und Einsichtnahme in die ganze Krankengeschichte seiner drei Kinder mit allen Aufzeichnungen. Auf eine von A._ dagegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht mit Entscheid vom 2. Mai 2018 (ZK1 18 46) nicht ein. A._ reichte am 4. Juni 2018 hierzu eine weitere Stellungnahme ein.
17. Einschub: Vorsorgliche Massnahmen (Besuchsrecht, Weihnachtsferien, Freier Kontakt, Vertrauensarzt)
Mit Eingabe vom 15. Dezember 2017 liess A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair erneut die superprovisorische Anordnung eines normalisierten Besuchsrechts und eines Ferienrechts beantragen. Zudem sei der Kindsmutter zu verbieten, den freien Kontakt der Kinder zu ihrem Vater zu unterbinden. Der Kindsmutter sei ausserdem zu befehlen, dass sie die Kinder dazu anhalte und erziehe, regelmässigen und freien Kontakt zu ihrem Vater zu halten. Des Weiteren sei die Kindsmutter zu verpflichten, dem Vater die Kinder für einen Termin bei dessen Vertrauensarzt zu übergeben.
Mit Entscheid vom 18. Dezember 2017, mitgeteilt am 21. Dezember 2017, wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die superprovisorischen Anträge von A._ vom 15. Dezember 2017 sowie die Anträge betreffend normalisiertem Besuchsrecht, Ferienrecht über Weihnachten, Kontaktgebot bzw. –verbot, und Übergabe der Kinder zum Vertrauensarzt ab. Er erklärte A._ weiterhin für berechtigt, seine Kinder zweimal monatlich im Rahmen der begleiteten Besuchstage der KJBE in den Kita Räumlichkeiten sowie auf dem Kita Spielplatz zu besuchen. Nach dem Entscheid betreffend allfälliger Aktenedition und Ergänzung des Gutachtens bzw. betreffend allfälligem Obergutachten erfolge ein weiterer Entscheid betreffend Fortführung oder Aufhebung des begleiteten Besuchsrechts.
Mit Eingabe vom 29. Dezember 2017 liess A._ gegen diesen Entscheid beim Kantonsgericht von Graubünden Berufung erheben. Dabei stellte er den Antrag, es sei ihm das Recht zu erteilen, seine Kinder alle zwei Wochen jeweils vom Freitag 17.00 Uhr bis zum Sonntag, 19.00 Uhr zu sich auf Besuch zu nehmen. Des Weiteren sei ihm ein Ferienrecht einzuräumen, es seien ihm die erstinstanzlichen Gerichtsakten zwecks Einsicht und Ergänzung der Berufung zuzustellen, es seien die im Zusammenhang mit dem Gerichtsgutachten gestellten Editionsanträge bezüglich der Unterlagen von I._ und von Dr. H._ gutzuheissen, es sei ihm, sobald die Editionen gemäss
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vorstehendem Antrag vollzogen und erfüllt seien, eine neue Frist zur Stellungnahme zum Gerichtsgutachten anzusetzen. Ausserdem sei das Rubrum insofern zu berichtigen, als die Kindsmutter in ihren Rechtsschriften anzugeben hat, wo sich heute ihr Wohnsitz und der Wohnsitz der gemeinsamen Kinder befinde. Schliesslich sei der Kindsmutter die Anweisung zu erteilen, dass die Kinder zu einem Kinderpsychiater seines Vertrauens zur medizinischen Konsultation geschickt würden, damit diese sich vor ihm frei, unbeeinflusst und ohne jeglichen Zwang und ohne irgendwelche Vorbereitung bzw. Therapierung sich frei äussern dürften, was ihre Wünsche in Bezug auf die Gestaltung des Besuchs- und Ferienrecht seien.
Mit Eingabe vom 3. Januar 2018 stellte A._ den Antrag, es sei superprovisorisch der Berufungsbeklagten die Anweisung zu erteilen, dass Kinder unverzüglich einem Kinderpsychiater des Vertrauens des Kindsvaters zur medizinischen Konsultation geschickt würden und es seien die Kinder superprovisorisch vom Instruktionsrichter zu einer richterlichen Befragung einzuladen. Der Vorsitzende der I. Zivilkammer wies diese Anträge aufgrund fehlender Dringlichkeit mit Verfügung vom 5. Januar 2018 ab.
Mit Berufungsantwort vom 18. Januar 2018 liess D._ die Abweisung der Berufung, soweit auf sie eingetreten werden könne, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gegenpartei beantragen.
Nach Durchführung eines weiteren Schriftenwechsels hiess das Kantonsgericht von Graubünden die Berufung mit Entscheid vom 28. Februar 2018 (ZK1 17 163) teilweise gut und berechtigte A._, bis auf weiteres seine Kinder für einen Tag alle zwei Wochen zu besuchen oder zu sich auf Besuch zu nehmen. Zudem ordnete das Kantonsgericht eine Besuchsbeistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB an. Die übrigen Anträge des Berufungsklägers wurden abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Auf eine von A._ gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 17. Mai 2018 (5A_41 4/2018) nicht ein.
18. Einschub: Ausstandsverfahren
Mit Eingabe vom 21. Dezember 2017 stellte A._ im Eheschutzverfahren gegen D._ ein Ausstandsbegehren gegen den Regionalgerichtspräsidenten Engiadina Bassa/Val Müstair. In seiner Stellungnahme vom 22. Dezember 2017 beantragte der Regionalgerichtspräsident Engiadina Bassa/Val Müstair die Abweisung des Ausstandsgesuchs. Mit Eingabe vom 18. Januar 2018 an das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair wie auch an das Kantonsgericht von Graubünden beantragte A._ zudem den Ausstand einer weiteren
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Regionalrichterin sowie, gestützt darauf, den Ausstand des gesamten Regionalgerichts. Nachdem das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair am 25. Januar 2018 die Anträge von A._ ablehnte, erhob dieser am 26. Februar 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde. Diese wurde mit Urteil vom 15. Oktober 2018 (ZK1 18 17) abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte.
19. Im weiteren Verlauf des Verfahrens liess A._ beim Kantonsgericht von Graubünden unaufgefordert mehrere Noveneingaben einreichen, wobei er diese damit begründete, dass das Regionalgericht aufgrund des hängigen Berufungsverfahrens keine Zuständigkeit mehr habe und, was die Regelung des Besuchs- und Ferienrechts anbelange, zu keiner Prozesshandlung mehr berechtigt sei. Des Weiteren reichte er sowohl beim Kantonsgericht von Graubünden als auch bei der Vorinstanz und der KESB Nordbünden am 7. Februar 2018 eine Gefährdungsmeldung ein. Diese ergänzte er mit Eingabe vom 22. Februar 2018. D._ nahm am 16. März 2018 dazu Stellung, die Kindsvertreterin am 30. März 2018.
20. Einschub: Vorsorgliche Massnahmen (Sportferien/J._)
Mit Eingabe vom 19. Februar 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die superprovisorische Gewährung eines Ferienrechts vom 24. Februar 2018 bis zum 3. März 2018, eventualiter vom 28. Februar 2018 bis zum 3. März 2018. Mit Entscheid vom 20. Februar 2018 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die beiden Anträge auf superprovisorischen Erlass eines Ferienrechts für A._ ab. Gleichzeitig räumte er der Kindesvertreterin wie auch der Ehefrau eine Frist zur Stellungnahme ein. Am 23. Februar 2018 erfolgte eine Stellungnahme von A._ zum Ferienrecht. Mit Eingabe vom 26. Februar 2018 ersuchte D._ um vollumfängliche Abweisung des Gesuchs von A._, soweit darauf überhaupt eingetreten werden könne. Ebenfalls mit Eingabe vom 26. Februar 2018 ging die Stellungnahme der Kindesvertreterin ein. Mit Verfügung vom 27. Februar 2018 bestätigte der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Abweisung der superprovisorischen Massnahmen. Gegen diese Verfügung liess A._ in der Folge Berufung beim Kantonsgericht von Graubünden erheben. Darin beantragte er die Feststellung, dass der vorinstanzliche Richter das Ferienrecht für den Besuch des J._ hätte (superprovisorisch) anordnen müssen. Ausserdem sei festzustellen, dass der vorinstanzliche Richter ein weiteres Mal unberechtigte Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung betrieben habe. Eventualiter sei der Entscheid des
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Regionalgerichts vom 27. Februar 2018 aufzuheben. Das Kantonsgericht von Graubünden trat mit Entscheid vom 29. September 2018 (ZK1 18 20) auf die Berufung nicht ein.
21. Mit Schreiben vom 1. März 2018 verfügte das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Einholung einer schriftlichen Auskunft der Lehrer der Kinder. Daraufhin beantragte A._ mit Eingabe vom 8. März 2018 die Einholung der schriftlichen Auskunft auch bei den ehemaligen Lehrpersonen der Kinder. Mit Eingabe vom 12. März 2018 wiederholte A._ diesen Antrag.
22. Einschub: Vorsorgliche Massnahmen (Osterferien)
Mit Eingabe vom 13. März 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair ein Osterferienrecht von Karfreitag bis Ostermontag. Am 16. März 2018 erfolgte seitens von A._ eine Richtigstellung. Mit Stellungnahme vom 23. März 2018 beantragte die Kindesvertreterin die Abweisung des Ferienrechts des Kindsvaters, solange sich dieser nicht bemühe, die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen. Mit Stellungnahme vom 26. März 2018 beantragte D._ die Abweisung sämtlicher Anträge von A._. Das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair wies den Antrag des Kindsvaters mit Entscheid vom 26. März 2018 ab. Am 22. März 2018 reichte A._ zudem beim Kantonsgericht von Graubünden ein Gesuch um superprovisorische Einräumung eines Oster-Ferienrechts von Karsamstag bis Ostermontag ein. Auf dieses Gesuch trat der Vorsitzende der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden mit Verfügung vom 29. März 2018 (ZK1 18 28) nicht ein. Auf eine von A._ dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 18. Mai 2018 (5A_415/2018) nicht ein.
23. Einschub: Superprovisorische Massnahmen (Vertrauensarzt//freier Kontakt)
Mit Eingabe vom 21. März 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair, es seien die Kinder "nun schleunigst" vom zuständigen Richter anzuhören. Die Kindsmutter sei zudem superprovisorisch anzuweisen, dass die Kinder sich sofort in die Behandlung beziehungsweise Konsultation seines Vertrauensarztes begeben, um sich vor ihm frei aussprechen zu können. Das Gericht habe unverzüglich die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die Kindswohlgefährdungen zu unterbinden. Die Kindsmutter sei superprovisorisch anzuweisen, die Kinder nicht zu schlagen, zu foltern und weder in psychischer noch in physischer Form irgendwelche Gewalt anzutun. Den Kindern sei ausserdem superprovisorisch der freie Kontakt mit ihrem Vater zu
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ermöglichen und zwar per Telefon, SMS, WhatsApp. Es sei des Weiteren superprovisorisch anzuordnen, dass die Kindsmutter sich in eine therapeutische Behandlung begebe.
Diese Anträge auf superprovisorische Erledigung wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom 22. März 2018 ab und räumte D._ sowie der Kindesvertreterin eine Frist zur Stellungnahme ein. Die Kindesvertreterin reichte am 30. März 2018 eine Stellungnahme ein. D._ beantragte mit Eingabe vom 28. Mai 2018 die Abweisung sämtlicher Anträge.
Mit Entscheid vom 29. Juni 2018 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair das Gesuch von A._ um Erlass eines superprovisorischen richterlichen Befehls an D._, dass sie die Kinder sofort in die Behandlung beziehungsweise Konsultation des Vertrauensarztes von A._ gebe, ab. Ebenfalls abgewiesen wurde der Antrag um Erlass eines superprovisorischen richterlichen Befehls an D._, die Kinder nicht zu schlagen, zu foltern und weder in psychischer noch in physischer Form irgendwelche Gewalt anzutun sowie den Kindern den freien Kontakt mit ihrem Vater zu ermöglichen und zwar per Telefon, SMS, WhatsApp.
24. Einschub: Vorsorgliche Massnahme (Frühlingsferien)
Mit Eingabe vom 11. April 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Gewährung eines Frühlingsferienrechts. D._ liess mit Eingabe vom 13. April 2018 die Abweisung dieses Antrags ersuchen. Mit Entscheid vom 18. April 2018 wies das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair den Antrag von A._ ab.
25. Einschub: Superprovisorische Massnahme (Verbot Medienkontakte)
D._ beantragte mit Eingabe vom 2. Mai 2018 beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair, es sei A._ superprovisorisch richterlich zu verbieten, die Kinder mit jeglichen bestehenden oder künftigen publizistischen Produkten, welche die Kinder beziehungsweise die Trennungssituation betreffen würden, zu konfrontieren und Kontakten mit Medien und Personen aus den Medien auszusetzen. Er sei zudem superprovisorisch zu verpflichten, bei allen Medienkontakten die Anonymität und den Schutz der Kinder sicherzustellen.
Mit Entscheid vom 3. Mai 2018 wies das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair das Gesuch um Erlass eines superprovisorischen Verbots gegenüber A._, die Kinder mit jeglichen bestehenden oder künftigen publizistischen Produkten, welche die Kinder beziehungsweise die Trennungssituation betreffen, zu konfrontieren, ab. Das Gesuch um Erlass eines superprovisorischen Verbots
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gegenüber A._, die Kinder Kontakten mit Medien und Personen aus den Medien auszusetzen, wurde gutgeheissen. Ebenso gutgeheissen wurde das Gesuch um Erlass einer superprovisorischen richterlichen Verpflichtung von A._, bei allen Medienkontakten die Anonymität und den Schutz der Kinder sicherzustellen. Gleichzeitig wurde A._ und der Kindesvertreterin eine Frist zur Einreichung einer Stellungnahme eingeräumt. A._ beantragte mit Eingabe vom 22. Mai 2018 die Abweisung der Anträge von D._. Die Kindesvertreterin reichte am 31. Mai 2018 eine Stellungnahme ein.
Mit Entscheid vom 29. Juni 2018 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair das Gesuch von D._ um Erlass eines Verbots gegenüber A._, die Kinder mit jeglichen bestehenden oder künftigen publizistischen Produkten, welche die Kinder beziehungsweise die Trennungssituation betreffen, zu konfrontieren, ab. A._ wurde jedoch bis zum Vorliegen eines definitiven Entscheids in der Angelegenheit verboten, die Kinder Kontakten mit Medien und Personen aus den Medien auszusetzen. Ausserdem wurde A._ bis auf weiteres verpflichtet, bei allen Medienkontakten die Anonymität und den Schutz der Kinder sicherzustellen.
26. Mit Eingabe vom 11. Mai 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair es sei K._ aufzufordern, dazu Stellung zu nehmen, ob sie einen privaten Besuch im Spital L._ von D._ und ihren Kindern empfangen habe. Das Gutachten der kjp von H._ vom 30. November 2017 sei als unverwertbar zu erklären und aus den Akten zu weisen. Es sei ein Obergutachten anzuordnen, welches durch unabhängige und erfahrene Experten des M._ in N._ durchzuführen sei. Die kjp reichte hierzu am 15. Mai 2018 eine Stellungnahme ein. In der Folge reichte auch A._ eine weitere Stellungnahme ein und stellte darin den Antrag, es sei nun das Obergutachten anzufordern. Diesen Antrag wiederholte er in einer weiteren Stellungnahme am 29. Mai 2018.
27. Mit Eingabe vom 18. Juni 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair im Wesentlichen, es seien die Konkursakten aus dem Eheschutzverfahren zu entfernen und dies mittels verfahrensleitender Verfügung zu bestätigen. Mit Stellungnahme vom 2. Juli 2018 beantragte D._ die Abweisung der Ausweisung der Konkursakten aus dem Eheschutzverfahren. Zudem stellte sie den Antrag auf Einsicht in die Konkursakten.
28. Am 25. Juni 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Durchführung der Hauptverhandlung.
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29. Per 30. Juni 2018 legte der Rechtsvertreter von A._, Rechtsanwalt Dr. iur. Hans M. Weltert das Mandat nieder. Ab 1. Juli 2018 übernahm Rechtsanwalt Dr. iur. Jean-Pierre Menge die Vertretung von A._.
30. Einschub: Vorsorgliche Massnahmen (Edition Krankengeschichte und weitere Unterlagen/Zeugeneinvernahmen/Gutachten)
Mit Entscheid vom 4. Juli 2018 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Anträge von A._ auf Edition der Krankengeschichte mit allen Aufzeichnungen bei I._ sowie dessen Einvernahme als Zeugen ab. Ebenfalls abgewiesen wurde sein Antrag auf Edition von Unterlagen und Aufzeichnungen des Gutachters sowie auf Edition der Videoaufnahmen der Sitzungen des Gutachters sowie der Hilfspersonen mit den Kindern. Auch die Anträge von A._, das Gutachten der kjp aus dem Recht zu weisen beziehungsweise ein Obergutachen zu erstellen, wurden abgewiesen.
31. Mit prozessleitender Verfügung vom 2. August 2018 wurden die Parteien vom Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair zur mündlichen Verhandlung vorgeladen. Gleichzeitig wurden die Kinder zu einem Gespräch mit dem Einzelrichter eingeladen. Mit Eingabe vom 15. August 2018 beantragte A._ die Vorverlegung der Kindesanhörung. Diesen Antrag wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit prozessleitender Verfügung vom 17. August 2018 ab. Mit prozessleitender Verfügung vom 10. Oktober 2018 wurde die mündliche Verhandlung nach Absprache mit den Parteien auf den 6. Dezember 2018 verschoben.
32. Einschub: Superprovisorische Massnahme (Freier Kontakt//Herbstferien)
Mit Eingabe vom 14. August 2018 beantragte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair, es sei D._ unter Strafandrohung von Art. 292 StGB superprovisorisch anzuweisen, den Kindern ungehinderten und unbeaufsichtigten telefonischen Kontakt mit ihrem Vater zu gewähren. Zu diesem Zweck seien den Töchtern die von der Kindsmutter einbehaltenen Handys sofort herauszugeben. Ausserdem sei D._ superprovisorisch zu verpflichten, A._ gegenüber seinen Töchtern ein verlängertes Besuchswochenende zu gewähren. Diese Anträge wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair mit Entscheid vom 15. August 2018 ab. Gleichzeitig erteilte er D._ und der Kindesvertreterin die Möglichkeit zur Einreichung einer Stellungnahme. Die Kindesvertreterin liess sich am 27. August 2018 vernehmen. Ebenfalls am 27. August 2018 beantragte D._, es seien die Rechtsbegehren
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des Kindsvaters abzuweisen. Die Kindesvertreterin hielt mit Eingabe vom 30. August 2018 an ihrer Stellungnahme vom 27. August 2018 fest. A._ und D._ liessen sich zur Stellungnahme der Kindesvertreterin am 1. Oktober 2018 vernehmen. Während dieses Schriftenwechsels reichte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair unaufgefordert eine Stellungnahme zum Entscheid vom 15. August 2018 ein. Zusätzlich stellte er den Antrag, es sei ihm gegenüber seinen Töchtern ein Ferienrecht von einer Woche beziehungsweise ein Besuchsrecht von einem verlängerten Wochenende während den Herbstschulferien einzuräumen. Mit Eingabe vom 1. Oktober 2018 stellte die Kindesvertreterin den Antrag auf Abweisung dieses Begehrens. D._ beantragte mit Stellungnahme vom 1. Oktober 2018 die Abweisung jeglicher Ausweitung des aktuellen Besuchskontaktes. Ebenfalls am 1. Oktober 2018 reichte die Besuchsbeiständin eine Stellungnahme zum persönlichen Verkehr zwischen den Töchtern und dem Kindsvater ein mit der Empfehlung, die Besuche für ein weiteres Jahr im gleichen Rahmen weiterzuführen. Mit Entscheid vom 3. Oktober 2018 wies der Einzelrichter des Regionalgerichts Engiadina Bassa/Val Müstair den Antrag von A._ auf Einräumung eines Ferienrechts beziehungsweise eines verlängerten Wochenendes während den Herbstschulferien ab.
33. Einschub: Beweisantrag I-Phone X/Kontoauszüge Crowdfunding
Mit Eingabe vom 27. August 2018 stellte D._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair den Antrag, es seien bei diesem ein Nachweis über den Kaufpreis der beiden I-Phone X samt Nachweis über die Bezahlung des vollständigen Kaufpreises unter Offenlegung der Zahlungsquelle samt Datum der Überweisungen, sowie die Bestätigung über den Abschluss zweier Abos samt Nachweis Vorkasseleistungen zu edieren. Zudem sei der für die Verwaltung des im Rahmen des Crowdfundings gesammelten Geldes verantwortliche O._ aufzufordern, sämtliche Kontoauszüge bezüglich des über das Crowdfunding gesammelten Geldes und deren bisherige Verwendung dem Gericht einzureichen. Sollte die Herausgabe verweigert werden so sei die Anweisung zu erteilen, die Errichtung, Form und Verantwortlichkeiten bezüglich Herausgabe der einverlangten Unterlagen über das Vermögen im Detail darzulegen. Mit Eingabe vom 1. Oktober 2018 beantragte A._ die Abweisung der Editionsanträge. Mit Stellungnahme vom 1. Oktober 2018 begrüsste die Kindesvertreterin die Editionsanträge von D._.
Mit Beweisverfügung vom 2. Oktober 2018 ordnete der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair an, A._ habe den Nachweis über den Kaufpreis der beiden I-Phone X samt Nachweis über die Bezahlung des
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vollständigen Kaufpreises unter Offenlegung der Zahlungsquelle samt Datum der Überweisungen, sowie die Bestätigung über den Abschluss zweier Abos samt Nachweis Vorkasseleistungen bei Gericht einzureichen. Schliesslich wurde A._ verpflichtet, umfassend Auskunft über sein aktuelles Einkommen und Vermögen zu erteilen. Gleichzeitig wurde O._ als für die Verwaltung des Geldes aus Crowdfunding verantwortliche Person verpflichtet, dem Gericht sämtliche Kontoauszüge bezüglich des gesammelten Geldes und deren bisherige Verwendung einzureichen. Im Falle der Verweigerung der Herausgabe wurde O._ verpflichtet, die Errichtung, Form und Verantwortlichkeiten bezüglich Herausgabe der einverlangten Unterlagen über das Vermögen im Detail darzulegen und dem Gericht einzureichen.
Am 9. Oktober 2018 reichte die Kindesvertreterin Unterlagen im Zusammenhang mit dem Crowdfunding und einem dafür eröffneten persönlichen Konto von A._ ein und beantragte die Edition des vollständigen und detaillierten Kontoauszuges.
Mit Schreiben vom 12. Oktober 2018 an das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair berief sich O._ auf sein Verweigerungsrecht, weshalb er seiner Editionspflicht nicht Folge leisten könne.
Mit Eingabe vom 12. Oktober 2018 erhob A._ gegen die Beweisverfügung vom 2. Oktober 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde.
Mit Eingabe vom 29. Oktober 2018 bezog D._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair Stellung zur Verweigerung der Aktenherausgabe durch O._ mit dem Antrag, die Folgen von Art. 167 ZPO für dieses offensichtlich ungerechtfertigte Missachten zu prüfen.
Mit Entscheid vom 9. November 2018 (ZK1 18 147) wies das Kantonsgericht die Beschwerde von A._ ab, soweit es darauf eintrat.
34. Einschub: Ausstandsverfahren
Mit Eingabe vom 30. August 2018 stellte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair ein Ausstandsgesuch gegen den Regionalgerichtspräsidenten, den Vizepräsidenten sowie gegen die Gerichtsaktuarin. Im selben Gesuch führte er aus, dass es sich bei den übrigen Mitgliedern des Regionalgerichts um juristische Laien handle, welche nicht in der Lage seien, das hängige komplexe Eheschutzverfahren zu führen. Er fordere das Regionalgericht daher auf, an das Kantonsgericht zu gelangen, damit dieses den Fall an ein anderes Regionalgericht übertragen könne.
Mit Entscheid vom 17. September 2018, mitgeteilt am 5. Oktober 2018, lehnte das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair unter dem Vorsitz von
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Regionalrichterin P._ das Ausstandsgesuch gegen den Regionalgerichtspräsidenten ab. Der Entscheid erging ohne Mitwirkung des Vizepräsidenten und der Gerichtsaktuarin. Die gegen sie gerichteten Ausstandsgesuche wurden in separaten Entscheiden behandelt.
Gegen diesen Entscheid betreffend das Ausstandsgesuch gegen den Regionalgerichtspräsidenten liess A._ mit Eingabe vom 12. Oktober 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden erheben. Nach Durchführung des Schriftenwechsels wies das Kantonsgericht von Graubünden die Beschwerde mit Entscheid vom 11. Dezember 2018 (ZK1 18 148) ab, soweit darauf eingetreten werden konnte.
35. Mit prozessleitender Verfügung vom _ 2018 ordnete der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair die Einholung einer schriftlichen Stellungnahme des Gutachters der kjp bezüglich Art und Umfang eines im Kindeswohl liegenden Telefonkontaktes zwischen den Kindern und dem Kindsvater an. Mit Stellungnahme vom 1. Oktober 2018 beantragte A._, es sei auf die Einholung eines Gutachtens betreffend Telefonkontakte zu verzichten.
36. Mit Beweisverfügung vom 2. Oktober 2018 verpflichtete der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair A._, einen aktuellen Bericht von Dr. X._ über den Behandlungsverlauf von August 2017 bis zum damaligen Zeitpunkt inklusive Medikamentation bei Gericht einzureichen. Ausserdem habe dieser dem Gericht seine allfälligen weiteren behandelnden Arztpersonen oder psychiatrische beziehungsweise psychologische Betreuer zu nennen.
37. Einschub: Beweisantrag Aktenedition/Auskünfte medizinische Belange sowie Einkommens- und Vermögensverhältnisse
Mit Eingabe vom 12. Oktober 2018 stellte A._ beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair weitere Beweisanträge betreffend Edition von Unterlagen und Auskünften über medizinische Belange der Kinder sowie über Vermögens- und Einkommensverhältnisse von D._.
Mit Beweisverfügung vom 2. November 2018 verpflichtet der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair D._, Auskunft über ihre Vermögens- und Einkommensverhältnisse zu erteilen. Insbesondere wurde sie aufgefordert, Auskunft über die Verwendung des Verkaufserlöses der Wohnung in Ungarn zu erteilen und die entsprechenden Kontoauszüge (Schweiz und Ungarn) sowie den Kaufvertrag einzureichen. Des Weiteren wurde sie verpflichtet, Auskunft über die Bewegungen der Kindersparkonti für die Jahre 2015 bis heute in
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Form von detaillierten Kontoauszügen zu erteilen. Ausserdem wurde sie verpflichtet, dem Gericht umfassend Auskünfte über ihren Gesundheitszustand und über allfällige Psychotherapien oder andere medizinische Behandlungen in Form von entsprechenden Arztberichten zu erteilen. Ebenfalls wurde sie verpflichtet, detaillierte Auskünfte über allfällige medizinische und therapeutische Behandlungen der drei Töchter in Form von Arzt- und Therapieberichten zu erteilen. Schliesslich wurde sie aufgefordert, ihre Arbeitsbemühungen beziehungsweise Stellensuchen (50%-Stelle) in Form von Bewerbungsschreiben und allfälligen Absagen zu dokumentieren. In derselben Beweisverfügung wurde auch A._ verpflichtet, seine Arbeitsbemühungen als selbständig Erwerbender beziehungsweise seine Stellensuche als unselbständig Erwerbender in Form von Bewerbungsschreiben und allfälligen Absagen detailliert zu dokumentieren. Die weiteren Rechtsbegehren wurden abgewiesen.
D._ nahm mit Eingabe vom 15. November 2018 dazu Stellung und reichte die geforderten Akten ein. Die Eingabe von A._ erfolgte am 26. November 2018.
38. Einschub: Anhörung der Kinder
Mit Schreiben vom 15. Oktober 2018 wurden die Kinder C._, E._ und F._ zur Anhörung am 28. November 2018 eingeladen. Mit Eingabe vom 26. November 2018 reichte die Kindesvertreterin eine Stellungnahme zur geplanten Anhörung der Kinder durch das Regionalgericht im Vorfeld der Hauptverhandlung ein.
Am 28. November 2018 erfolgte die Anhörung der Kinder durch den Regionalgerichtspräsidenten und die Gerichtsaktuarin am Wohnort der Kinder in Q._.
39. Einschub: Antrag Verschiebung Hauptverhandlung/Beweismittel
Mit Eingabe vom 21. November 2018 beantragte A._ die Verschiebung der Hauptverhandlung vom 6. Dezember 2018 und beantragte gleichzeitig erneut die Edition weiterer Beweismittel im Zusammenhang mit dem Gutachten der kjp.
Mit prozessleitender Verfügung vom 22. November 2018 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair den Antrag von A._ auf Verschiebung der mündlichen Verhandlung ab. Ebenfalls abgewiesen wurde der Antrag von A._, wonach die kjp aufzufordern sei, sämtliche Akten inklusive Gesprächsprotokolle und Filmaufnahmen betreffend die gemeinsamen Töchter zu edieren.
Gegen diese Verfügung erhob A._ mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde. Mit Entscheid vom 28. Januar
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2019 (ZK1 18 180) trat das Kantonsgericht von Graubünden auf die Beschwerde nicht ein.
40. Mit Eingabe vom 23. November 2018 informierte D._ das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair über die aktuellste Entwicklung betreffend Besuchskontakte zwischen Kindern und Kindsvater.
41. Am 28. November 2018 reichte die Besuchsbeiständin beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair einen Bericht betreffend Verlauf des Besuchsrechts ein.
42. Am 6. Dezember 2018 fand die mündliche Eheschutzverhandlung vor dem Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair statt.
43. Einschub: Beschwerdeverfahren betreffend Anordnungen anlässlich der Hauptverhandlung
Mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 reichte A._ beim Kantonsgericht von Graubünden eine Beschwerde ein und beantragte, es sei die Rechtswidrigkeit bzw. Unangemessenheit der anlässlich der Eheschutzverhandlung getroffenen Anordnungen des Einzelrichters festzustellen. Darin rügte er namentlich, vor Einlass in den Gerichtssaal seien allen Beteiligten durch die Kantonspolizei die Handys abgenommen worden, alle Beteiligten seien mit einem Detektor abgetastet worden und während der ganzen Verhandlung habe ein Kantonspolizist im Gerichtssaal gesessen. Dies obwohl in der Vorladung lediglich darauf hingewiesen worden sei, dass zur Unterbindung allfälliger Bild- und Tonaufnahmen die Handys aller Beteiligten eingezogen und versiegelt würden, ohne dies jedoch zu begründen.
Das Kantonsgericht von Graubünden trat auf die Beschwerde mit Entscheid vom 28. Januar 2018 (ZK1 18 181) nicht ein.
44. Mit Entscheid vom 6. Dezember 2018, mitgeteilt am 20. Dezember 2018, erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair, wie folgt:
1. Die Ehegatten sind berechtigt, ab dem 15. Juni 2017 getrennt zu leben.
2. Die Ehegatten erhalten die gemeinsame elterliche Sorge über die Kinder C._, E._ und F._, ergänzt mit der richterlichen Alleinzuteilung der Entscheidungsbefugnis in medizinischen und schulischen Belangen sowie in Bezug auf das in Art. 298 Abs. 2 und Art. 298d Abs. 2 ZGB genannte Aufenthaltsbestimmungsrecht an die Gesuchsgegnerin.
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3. Die Kinder C._, E._ und F._ werden unter die Obhut der Gesuchsgegnerin gestellt.
4. Dem Gesuchsteller wird im Sinne einer Minimalregelung ein tageweises Besuchsrecht als unbegleitetes Besuchsrecht jeweils für einen Tag alle zwei Wochen, ohne Übernachtungen und Ferien eingeräumt.
5. Die vom Kantonsgericht mit Entscheid vom 28. Februar 2018 (KGer GR ZK1 17 163) angeordnete Besuchsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB mit der Aufgabe, das Wohl der Kinder im Auge zu behalten, ist beizubehalten.
6. Die Ehegatten werden verpflichtet, sich einer psychotherapeutischen Beratung im Sinne der Erwägungen zu unterziehen. R._, _ der KJP Graubünden, wird richterlich beauftragt, mit dem Gesuchsteller und der Gesuchsgegnerin Beratungsgespräche im Sinne der Erwägungen zu führen. Die Beratungsgespräche sind so lange fortzuführen, bis die Fachperson dem Gesuchsteller und der Gesuchsgegnerin eine deutliche Entspannung im Umgang miteinander und mit den Kindern attestieren kann. Die Beauftragung von R._ erfolgt mit separater Verfügung. Die Nichtbefolgung der vorgenannten Verpflichtung ergeht unter dem ausdrücklichen Hinweis auf Art. 292 StGB, wonach mit Busse bestraft wird, wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet.
7. Auf den Antrag des Gesuchstellers auf ein verlängertes Besuchswochenende mit seinen Töchtern von Freitag 17. August 2018 bis Sonntag 19. August 2018 wird nicht eingetreten.
8. Dem Gesuchsteller wird gestattet, drei Mal pro Woche mit seinen Kindern C._, E._ und F._, Telefonkontakt aufzunehmen. Den Kindern wird es gestattet, sich je nach ihren jeweiligen Bedürfnissen selber auch häufiger beim Gesuchsteller telefonisch zu melden. Die Videotelefonie wird Zuhause auf die Kinderzimmer beschränkt. Über die Festlegung der Zeitpunkte der wöchentlich dreimaligen Kontaktaufnahme seitens des Gesuchstellers sprechen sich die Kindeseltern untereinander oder mit Hilfe der Besuchsbeiständin ab.
9. Die superprovisorische Verfügung vom 15./16. August 2018 (i.S. ungehinderter und unbeaufsichtigter telefonischer Kontakt) wird bestätigt. Demzufolge wird der Antrag des Gesuchstellers vom 14. August 2018 zur gerichtlichen Verpflichtung der Gesuchsgegnerin zur Gewährung eines ungehinderten und unbeaufsichtigten telefonischen Kontaktes abgewiesen.
10. Der Antrag des Gesuchstellers auf sofortige Herausgabe der von der Gesuchsgegnerin einbehaltenen Handys wird als gegenstandslos betrachtet.
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11. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, während der Dauer der Trennung für die Kinder C._, E._ und F._ monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. Familienzulagen) wie folgt zu bezahlen:
Rückwirkend ab 1. Juli 2017 bis 31. Dezember 2017
Für C._ monatlich CHF 899.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 899.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt.
Für E._ monatlich CHF 899.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 899.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt.
Für F._ monatlich CHF 699.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 699.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt.
Ab 1. Januar 2018 bis 31. Juli 2018
Für C._ monatlich CHF 1 '019.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 1'019.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt.
Für E._ monatlich CHF 1 '019.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 1'019.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt.
Für F._ monatlich CHF 819.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 819.00 Barunterhalt und CHF 617.00 Betreuungsunterhalt.
Ab 1. August 2018 bis 31. Dezember 2018
Für C._ monatlich CHF 1'180.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 1 '180.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt.
Für E._ monatlich CHF 1 '180.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 1 '180.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt.
Für F._ monatlich CHF 980.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 980.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt.
Ab 1. Januar 2019 bis 31. Juli 2019
Für C._ monatlich CHF 1'060.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 1'060.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt.
Für E._ monatlich CHF 1'060.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 1'060.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt.
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Für F._ monatlich CHF 860.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beträgt CHF 860.00 Barunterhalt und CHF 506.00 Betreuungsunterhalt.
Ab 1. August 2019
Für C._ monatlich CHF 1'060.00 Barunterhalt und CHF 480.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beim Betreuungsunterhalt beträgt CHF 26.00.
Für E._ monatlich CHF 1'060.00 Barunterhalt und CHF 480.00 Betreuungsunterhalt. Die Unterdeckung beim Betreuungsunterhalt beträgt CHF 26.00. Für F._ monatlich CHF 860.00 Barunterhalt und CHF 480.00 Betreuungsunterhalt.
Die Unterdeckung beim Betreuungsunterhalt beträgt CHF 26.00.
Die Unterhaltsbeiträge zuzüglich Familienzulagen (sofern die Kinderzulagen vom Gesuchsteller bezogen werden) sind an die Gesuchsgegnerin zahlbar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. Vom Gesuchsteller nachweislich bereits bezahlte Unterhaltsbeiträge können von diesem verrechnet werden.
12. Es wird festgestellt, dass aufgrund der mangelnden finanziellen Verhältnisse des Unterhaltspflichtigen kein Ehegattenunterhalt festgelegt werden kann.
13. Es wird festgehalten, dass die ehemalige eheliche Wohnung dem Gesuchsteller zur einstweiligen alleinigen Benützung zugeteilt wird.
14. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, die nachfolgenden Gegenstände, sofern diese nicht bereits herausgegeben worden sind, bis spätestens Ende Januar 2019 der Gesuchsgegnerin und den Kindern herauszugeben: Persönliche Sachen der drei Kinder und der Ehefrau sowie nachfolgende Gegenstände: Kinderzimmer komplett 2x, Velos / Trottinett / Inline Skates / Longboard / Pennyboard / Helme / Protektoren (z. T. aus der Garage / Archiv / Büro), Bogensportausrüstung der ältesten Tochter 1x (Bogen, Pfeile, Köcher, Dämpfer), Trampolin, Vertikal Tuch, Tripp-Trapp Stühle 3x, Kinderküche, Kinder-DVD-s / Bücher / CD-s / Spiele, Kleidung und Persönliches der Kinder, Medikamente für Kinder, Gartenmöbel / Sonnenschirm, Holzbank, / Eingangsteppich 1x, / Staubsauger, Bügeleisen, Koffer 1x, Persönliche Briefe / Unterlagen der Ehefrau und Kinder, Hochzeitskleid der Ehefrau, Diverse Kinderkleider, alle persönliche Gegenstände der Kinder, besticktes Tischtuch, Zwergkaninchen 4x (S._, T._, U._, V._), Kaninchenkäfig (von S._), Transportboxen / Käfige, Futternäpfe / Kraftfutter; Küchen- und Haushaltsutensilien: 4 Teller, 4 Messer, 4 Gabeln, 4 Esslöffel, 4 Teelöffel 4 Gläser, 1 Suppenkelle, 1 Entsafter, 1 Waffeleisen, 1
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Schneidebrett, 1 Schneidemesser, I Bratpfanne, 1 Kochtopf, 1 kleiner Kochtopf 1 Sparschäler, 1 Salatschleuder, 1 Glasschüssel, 1 Schwingbesen, 1 Toaster.
Die Gesuchsgegnerin und die Kinder werden berechtigt, das ehemalige Familienhaus in B._, W._, zu betreten, um ihre Sachen und die der Kinder - selber zusammen zu suchen und mitzunehmen, soweit diese nicht vor dem Haus zur Abholung bereit stehen.
15. Dem Gesuchsteller wird verboten, die Kinder C._, geb. _2004, E._, geb. _2007, und F._, geb. _2011, Kontakten - auch indirekte - mit Medien und Personen aus den Medien auszusetzen. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, bei allen Medienkontakten die Anonymität und den Schutz der Kinder C._, geb. _2004, E._, geb. _2007, und F._, geb. _2011, sicherzustellen. Das genannte Verbot bzw. die Verpflichtung ergeht unter dem ausdrücklichen Hinweis auf Art. 292 StGB, wonach mit Busse bestraft wird, wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet.
16. Im Übrigen wird auf die weiteren Anträge nicht eingetreten bzw. werden diese abgewiesen.
17. Die Gerichtskosten in Höhe von total CHF 74'215.25 (CHF 28'600.00 Entscheide, prozessleitende Verfügungen und Korrespondenz, CHF 8'405.00 Kosten Gutachten und Editionen, CHF 1'587.75 Portokosten, CHF 35'622.50 Kindsvertretung), werden zu 3/4, nämlich CHF 55'661.45 dem Gesuchsteller und zu 1/4, nämlich CHF 18'553.80, der Gesuchsgegnerin auferlegt. Der Anteil der Gerichtskosten der Gesuchsgegnerin in Höhe von CHF 18'553.80 geht infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Proz. Nr. 135-2017-179) - unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO - zu Lasten des Kantons Graubünden und wird auf die Gerichtskasse genommen. Der Anteil der Gerichtskosten des Gesuchstellers in Höhe von CHF 55'661.45 wird mit dem geleisteten Vorschuss von CHF 3'000.00 verrechnet. Aufgrund des rückwirkenden Entzugs der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Entscheid vom 11./12. Juli 2018 (Proz. Nr. 135-) ist der Restbetrag von CHF 52'661.45 innert 30 Tagen zahlbar.
18. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, 3/4 der ausseramtlichen Kosten, somit CHF 118'826.15, und die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, 1/4 der ausseramtlichen Kosten, somit CHF 39'608.75 zu tragen. Der Gesuchsteller wird folglich verpflichtet, der Gesuchsgegnerin CHF 2'402.85 zu bezahlen. Die unentgeltliche Rechtsbeiständin der Gesuchsgegnerin wird - unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO - zu Lasten des Kantons
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Graubünden gemäss separatem Kostenentscheid entschädigt. Die Entschädigung wird aus der Gerichtskasse bezahlt.

## Considerations