# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3dc4292d-d3e2-4735-b270-f349e7dba5bd
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2004
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ W. D. ist Eigentümer der Parzelle Nr. X, Grundbuch St. Gallen, an der R-strasse 00.
Nach dem Zonenplan der Stadt St. Gallen vom 1. November 1980 ist das mit einem
Wohn- und Geschäftshaus mit drei Geschossen überbaute Grundstück der Wohn-
Gewerbe-Zone 3 zugewiesen. Gemäss Zonenplan Schutzgebiete vom 9. August 2002
ist es sodann Bestandteil des geschützten Ortsbilds Museumsquartier. Weiter ist das
Gebäude im Verzeichnis schützenswerter Bauten ausserhalb der Altstadt, publiziert in:
Stadt St. Gallen: Ortsbilder und Bauten, Schriftenreihe der Stadtverwaltung St. Gallen,
St. Gallen 1984, S. 208 (abgekürzt Inventar) der Kategorie II zugeordnet. Schutzumfang
dieser Kategorie ist es, Fassade, Dach und weitere innere und äussere Elemente in
ihrem Erscheinungsbild oder in ihrer Substanz zu erhalten, soweit die entsprechenden
Bauteile für die Schutzwürdigkeit des Baues mitbestimmend sind, wobei der genaue
Umfang im einzelnen festzulegen ist (vgl. Inventar, S. 153).
Anlässlich einer Kontrolle im April 2003 stellte die Baupolizei fest, dass im Erdgeschoss
des Gebäudes R-strasse 00 Umbauarbeiten im Gang waren. In diesem
Zusammenhang waren die mit Holzrahmen und vorstehenden Sprossen versehenen
Fenster durch solche mit Holz-/Metall-rahmen und Zwischenglassprossen ersetzt
worden.
Nachdem W. D. am 5. Mai 2003 ein Baugesuch eingereicht hatte, erteilte die
Baupolizeikommission die Baubewilligung am 11. Juni 2003 unter Bedingungen und
Auflagen. W. D. wurde u.a. angewiesen, die bereits ausgewechselten Holz-/
Metallfenster binnen sechzig Tagen seit Rechtskraft des Beschlusses mit aussen
rahmenbündig aufgesetzten Sprossen (etwas breiter als die bestehenden
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Zwischenglassprossen) sowie abgesetzten Schlagleisten bei den Mittelpartien in
allenfalls halbrunder Ausführung in Absprache mit dem Denkmalpfleger nachzurüsten
(Ziff. II/2 in Verbindung mit Ziff. III/2.33 und IV/5 des Beschlusses). Für den Fall, dass
diese Anweisungen nicht befolgt werden, wurde dem Gesuchsteller die
Ersatzvornahme angedroht (Ziff. II/4 des Beschlusses).
B./ Am 18. Juli 2003 erhob W. D. gegen den Beschluss der Baupolizeikommission vom
11. Juli 2003 Rekurs beim Baudepartement. Er beantragte, der Entscheid sei insofern
aufzuheben, als "auf die Fenstergläser im Erdgeschoss Sprossen und Schlagleisten als
Attrappen aufgesetzt werden müssen". Zur Begründung machte er im Wesentlichen
geltend, er betrachte die Forderung der Baupolizeikommission als Schikane und nicht
als städtebaulich sinnvolle Auflage.
Am 28. Mai 2004 wies das Baudepartement den Rekurs ab. Nach dem
Rekursentscheid sind die denkmalpflegerischen Interessen deutlich höher zu werten
als das private Interesse des Rekurrenten, die gewählte Fensterkonstruktion
unverändert beibehalten zu können.
C./ Am 30. Mai 2004 erhob W. D. gegen den Entscheid des Baudepartements vom 28.
Mai 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er beantragt, der angefochtene
Entscheid sei aufzuheben. Zur Begründung macht W. D. geltend, er werde gezwungen,
"aussenliegende Sprossen mit sogenannten Clips" am Fensterglas zu befestigen, was
nicht als Denkmalschutz bezeichnet werden könne.
Am 1. Juli 2004 beantragte das Baudepartement, die Beschwerde sei abzuweisen.
Auch die Baupolizeikommission hielt am 13. Juli 2004 dafür, der Beschwerde sei keine
Folge zu geben.
Das Verwaltungsgericht hat vor seinem Entscheid einen Augenschein durchgeführt. Die
Verfahrensbeteiligten wurden dazu eingeladen und erhielten Gelegenheit zur
Stellungnahme.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
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1./ Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). W. D. ist zur
Beschwerde legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die
Beschwerdeeingabe vom 30. Mai 2004 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 VRP).
Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2./ Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine Verletzung der Eigentumsgarantie (Art.
26 der Bundesverfassung (SR 101, abgekürzt BV). Er macht geltend, die Auflage, die
Fenster nachzurüsten, sei weder durch den Ortsbildschutz noch durch ein anderes
öffentliches Interesse gerechtfertigt und unverhältnismässig.
a) Eine Einschränkung der Eigentumsgarantie bedarf einer gesetzlichen Grundlage und
muss durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter
gerechtfertigt sowie verhältnismässig sein (Art. 36 BV). Eigentumsbeschränkungen im
Interesse des Ortsbild- und Denkmalschutzes liegen allgemein im öffentlichen
Interesse. Wie weit dieses Interesse reicht, insbesondere in welchem Ausmass ein
Ortsbild bzw. ein Objekt Schutz verdient, ist im Einzelfall sorgfältig zu prüfen (vgl. BGE
126 I 219 E. 2c; 120 Ib 64 E. 5 und 6 und 115 Ia 27 E. 3; ZBl 101/2000 S. 99 E. 4 und
97/1996 S. 366 E. 4).
b) Das Ortsbild ist die Erscheinungsform einer Gruppe von Bauten und Anlagen. Es
handelt sich um Baugruppen, deren Einzelbauten sich einerseits zu einem Bild
augenfälliger Geschlossenheit vereinen und anderseits in die Umgebung einordnen. Zu
unterscheiden ist zwischen dem inneren Ortsbild, z.B. Gassen- und Platzbild, und dem
äusseren Ortsbild, z.B. Lage und Stellung in der Landschaft (vgl. Keller/Zufferey/
Fahrländer, Kommentar zum Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz, Zürich
1997, Kptl. 1, Rz. 33 mit Hinweisen). Der Schutz der Ortsbilder lässt sich mit
kantonalem und kommunalem Bau- und Planungsrecht erreichen (Keller/Zufferey/
Fahrländer, a.a.O., Kptl. 1, Rz. 34). Der Ortsbildschutz geht über den Schutz allfälliger,
das Ortsbild prägender Einzelobjekte hinaus und soll das Gesamtbild einer Baugruppe
wahren. Er befasst sich nur soweit mit dem Einzelobjekt, als es für das
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Erscheinungsbild der Gruppe gesamthaft von Bedeutung ist. Massnahmen zur
Erhaltung von Einzelobjekten machen aber ihrerseits einen wesentlichen Bestandteil
der Ortsbildpflege aus (vgl. T. Marty, Gesetzliche Grundlagen des Bundes, des Kantons
St. Gallen und der st. gallischen Gemeinden in der Ortsbildpflege, in: Ortsbildpflege in
der Praxis, Veröffentlichungen des Schweizerischen Instituts für Verwaltungskurse an
der Hochschule St. Gallen, Neue Reihe, Band 4, S. 52 f.). Dabei ist zu beachten, dass
das Aussehen eines Ortsbildes auch von Details bestimmt wird, wie dies z.B.
Fenstersprossen darstellen (vgl. J. Ganz, Sinn und Aufgabe der Ortsbildpflege, in:
Ortsbildpflege in der Praxis, Veröffentlichungen des Schweizerischen Instituts für
Verwaltungskurse an der Hochschule St. Gallen, Neue Reihe, Band 4, S. 28).
c) Nach Art. 98 Abs. 1 lit. c des Baugesetzes (sGS 731.1, abgekürzt BauG) sind
bedeutende Ortsbilder als Schutzgegenstände zu erhalten. Ein Ortsbild erweist sich als
bedeutend, wenn es sich um eine bauliche Gestaltung handelt, die der betreffenden
Gegend ein besonderes Gepräge verleiht. Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts
muss es sich um eine Baute handeln, die das Ortsbild als besonders schön
hervortreten lässt und im Ortsbild einen wahrnehmbaren Schwerpunkt setzt.
Schützenswert sind jene Baugruppen, deren ungeschmälerter Weiterbestand im
Zonenplan, im Bauregelement oder in einer Schutzverordnung festgelegt wird. Nach
der Rechtsprechung kann einer Baute ungeachtet ihres Eigenwerts zusammen mit
anderen Bauten ein künstlerischer oder geschichtlicher Wert zukommen oder ein
Ortsbild besonders kennzeichnen (VerwGE vom 10. Mai/7. Juni 2001 i.S. S.H. u.a. mit
Hinweis auf VerwGE vom 13. Dezember 2001/27. April 1992 und vom 30. August 1989
i.S. Kt. SG; vgl. auch B. Heer, St. Gallisches Bau- und Planungsrecht, Bern 2003, Rz
1050).
Nach Art. 98 Abs. 2 BauG darf die Beseitigung oder die Beeinträchtigung von
Schutzgegenständen nur bewilligt werden, wenn sich ein gewichtiges, das Interesse an
der Erhaltung überwiegendes Bedürfnis nachweisen lässt. Ist eine Baute Teil eines
geschützten Ortsbildes, sind nach Art. 17 Abs. 4 der Bauordnung der Stadt St. Gallen
(sRS 731.1, abgekürzt BO) sodann alle aussen wahrnehmbaren baulichen
Veränderungen sowie Fassadenrenovationen und -anstriche bewilligungspflichtig. Art.
17 Abs. 1 BO legt fest, dass die im Zonenplan bezeichneten geschützten Ortsbilder im
Sinn von Art. 98 BauG in der äusseren Erscheinungsform zu erhalten sind, soweit nicht
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andere öffentliche Interessen überwiegen. Neu- und Umbauten haben sich nach Art. 17
Abs. 2 BO bezüglich Massstäblichkeit der Baumassen, der Fassadengestaltung und
der Materialwahl besonders gut in das Ortsbild einzufügen.
3./ Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, der Einbau von
Fenstern mit Holz-/Metall-rahmen mit Zwischenglassprossen sei formell und materiell
rechtswidrig.
a) Unbestritten ist, dass die Liegenschaft R-strasse 00 zu der um das Jahr 1791
entstandenen, aus mehreren Teilen bestehenden Häuserzeile entlang der R-strasse
Strasse gehört (Inventar, S. 49) und dass sie im Bereich des geschützten Ortsbilds
Museumsquartier liegt. Sodann stellt der Beschwerdeführer die Feststellung der
Vorinstanz nicht in Frage, wonach die unmittelbar angrenzenden, zeitgleich
entstandenen Gebäude entlang der Nordseite der R-strasse Fenster mit Holzrahmen
und fensterteilenden Sprossen aufweisen.
b) Der Beschwerdeführer hat die Fenster im Erdgeschoss seiner Liegenschaft ersetzt,
ohne im Besitz einer Baubewilligung zu sein, weshalb die Vorinstanz den Einbau neuer
Fenster zu Recht als formell rechtswidrig bezeichnet hat.
Anlässlich seines Augenscheins hat das Verwaltungsgericht sodann festgestellt, dass
die neuen Fenster in der Fassade des Gebäudes R-strasse 00 als Fremdkörper
wahrgenommen werden. Sie verändern das historische Erscheinungsbild der
Liegenschaft und diese Veränderung zieht eine Beeinträchtigung des geschützten
Ortsbildes Museumsquartier nach sich. Die Fenster im ersten und im zweiten Stock
des Gebäudes sind mit hell gestrichenen Holzrahmen mit abgesetzten Schlagleisten
und jeweils einer durchgehenden Sprosse versehen. Demgegenüber weisen die
Fenster im Erdgeschoss keine abgesetzten Schlagleisten auf. Sodann sind die
Fenstersprossen wesentlich schmaler und befinden sich zudem zwischen den
Fenstergläsern, weshalb ihnen jede plastische Wirkung abgeht. Die neuzeitliche
Konstruktion, die der Beschwerdeführer gewählt hat, verhindert sodann, dass sich die
Spiegelung im Fensterglas zu brechen vermag. Der Vorinstanz ist somit beizupflichten,
dass die neuen Fenster nicht bewilligungsfähig sind und deshalb in dieser Form zu
Recht nicht bewilligt wurden.
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4./ Zu prüfen ist weiter, ob die Auflage, wonach die Fenster mit rahmenbündig
aufgesetzten Fenstersprossen und abgesetzten Schlagleisten binnen 60 Tagen seit
Rechtskraft des Beschlusses der Beschwerdegegnerin vom 14. Juli 2003 nachzurüsten
sind, das geeignete Mittel ist um das angestrebte Ziel, das Ortsbild Museumsquartier
zu erhalten, zu erreichen.
a) Die Beschränkung eines verfassungsmässig geschützen Rechts verletzt das
Verhältnismässigkeitsgebot dann, wenn sie zur Erreichung des angestrebten Ziels nicht
geeignet oder nicht erforderlich ist, oder wenn der Eingriff die betroffene Person
übermässig hart trifft, d.h. die eingesetzten Mittel in keinem vernünftigen Verhältnis
zum angestrebten Zweck mehr stehen (vgl. Häfelin/Müller, Allgemeines
Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2002, Rz. 586 ff. und ZBl 97/1996, S. 372
mit Hinweisen).
b) Die Auflage, wonach die Fenster mit rahmenbündig aufgesetzten Fenstersprossen
und abgesetzten Schlagleisten binnen 60 Tagen seit Rechtskraft des Beschlusses der
Beschwerdegegnerin vom 14. Juli 2003 nachzurüsten sind, erweist sich als
verhältnismässig. Mit der Verpflichtung, die Fenster "optisch" nachzurüsten, wird der
Zielsetzung, das Ortsbild Museumsquartier zu erhalten, unter bestmöglicher Wahrung
der Interessen des Beschwerdeführers Rechnung getragen. Andernfalls hätten die neu
eingesetzten Fenster durch Fenster bisheriger Machart ersetzt werden müssen. Der
Beschwerdeführer wendet zwar ein, es bestehe weder ein denkmalschützerisches
noch ein anderes öffentliches Interesse daran, die Fenster mit Attrappen auszustatten.
Wie dargelegt, liegt es indessen im öffentlichen Interesse, das äussere
Erscheinungsbild der Liegenschaft des Beschwerdeführers, wie es sich vor dem
Einbau der neuen Fenster im Erdgeschoss präsentiert hat, zum Schutz des Ortsbilds
des Museumsquartiers zu bewahren bzw. nicht zu verändern. An dieser Beurteilung
vermag nichts zu ändern, dass vom Beschwerdeführer befragte Passanten diese
Auffassung nicht teilen. Auch sein Einwand, weisse Fenstersprossen, die aussen
befestigt werden müssten, seien unzweckmässig, weil sie an der stark befahrenen R-
strasse im Nu schwarz und nur schwer zu reinigen seien, hilft ihm nicht weiter. Wie die
Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführen, können aussen liegende
Fenstersprossen mit "Clips" am Fensterglas befestigt werden. Diese Technik
ermöglicht es, die Sprossen schnell zu entfernen und wieder zu befestigen. Somit hat
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der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Reinigung der Fenster keine
unzumutbaren Nachteile in Kauf zu nehmen, abgesehen davon, dass die Erfüllung der
Auflage mit geringem finanziellem Aufwand verbunden ist. Unbeachtlich für den
Ausgang des Verfahrens ist sodann der Hinweis des Beschwerdeführers, im Fall von
Vandalenakten habe er noch nie denkmalpflegerische Hilfe erfahren, und seine
rhetorische Frage, ob die grossen Erschütterungen durch die direkt vor dem Haus
durchführende Busspur "denkmalpflegerisch" seien. Ebenfalls nicht entscheidrelevant
ist schliesslich der Vorwurf des Beschwerdeführers, das vorinstanzliche Verfahren habe
zu lange gedauert und sei schikanös und teuer, zumal er während der ganzen
Verfahrensdauer keine Rechtsverzögerungsbeschwerde eingereicht hat. Zu erwähnen
ist immerhin, dass das Rekursverfahren etwas weniger als ein Jahr in Anspruch nahm,
was noch im Rahmen des Zulässigen liegt, zumal dem Beschwerdeführer dadurch
keine Nachteile erwachsen sind. Sodann liegt die Entscheidgebühr von Fr. 2'500.--, die
dem Beschwerdeführer auferlegt worden ist, im Bereich, den der Gebührentarif für die
Kantons- und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) dafür vorsieht (Ziff. 10.01: Fr. 50.-- bis
5'000.--).
5./ Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, die
vom Beschwerdeführer gewählte Fensterkonstruktion sei materiell rechtswidrig, und
dass das öffentliche Interesse an der Erhaltung des äusseren Erscheinungsbildes der
Liegenschaft R-strasse gegenüber dem privaten Interesse des Beschwerdeführers, die
von ihm gewählten und bereits installierten Fenster unverändert beibehalten zu können,
überwiegt. Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- erscheint angemessen (Ziff. 382 des
Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in
gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen (Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht
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