# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 05ae217f-57b1-405f-9282-86fe08d83b91
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Am _2014 verstarb B._ sel., geboren am _1944, zuletzt wohnhaft in C._,
Politische Gemeinde D._, Bürger von E._. Am _1968 hatte er F._, geboren am
_1949, geheiratet. Aus dieser am _1997 aufgelösten Ehe waren die Kinder W._, geb.
am _1978, sowie X._, geb. am _1969, Y._, geb. am _1972, und Z._, geb. am
_1970, hervorgegangen. Am 15. Oktober 2010 heiratete B._ sel. in M._, Serbien,
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N._, geboren am _1991. Mit Urteil des Grundgerichts Q._, Serbien, vom _2011
wurde diese Ehe geschieden. Am _2013 heiratete B._ sel. in V._, Serbien, A._,
geboren am _1983. Am 12. Juni 2013 übermittelte die Schweizer Botschaft in Belgrad
von Amtes wegen die direkt vom serbischen Aussenministerium erhaltene
Heiratsurkunde. Am 15. Mai 2014 verfügte das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand
(AFBZ) die Anerkennung und Eintragung dieser Ehe in das Personenstandsregister (act.
16/9, 16/9/11 und 19.1, act. 16/37/1, 16/44, 16/54/2010.415.1641/22 und 23.1,
16/54/2012.415.1306/5.1, 16/104).
B. Dagegen rekurrierte Z._ am 14. Mai 2014 für sich, seine Geschwister und seine
Halbschwester R._ (geb. am _1974) an das Departement des Innern (act. 16/1,
16/44). Am 6. Januar 2015 gewährte das Sicherheits- und Justizdepartement A._ die
unentgeltliche Rechtspflege und bestimmte Rechtsanwalt lic. iur. Armin Linder zu deren
unentgeltlichen Rechtsbeistand (act. 16/28). Mit Verfügung vom 9. Januar 2015 ordnete
das Amtsnotariat St. Gallen auf Antrag von A._ vom 26. Dezember 2014 im Nachlass
von B._ sel. die Erbschaftsverwaltung an. Gegen diese Verfügung rekurrierten Z._
und seine Geschwister am 26. Januar 2015 an das Departement des Innern (act.
16/69.1/1-1.1). Am 25. Januar 2015 sistierte die Leiterin des AFBZ das Verfahren für
die Aufnahme von A._ ins Personenstandsregister (act. 16/88). Mit Eingaben vom 7.
und 23. März 2016 verlangten Z._ und dessen (Halb-)Geschwister den Ausstand der
Rekurssachbearbeiterin L._. Dieses Begehren wies die Leiterin Rechtsdienst des
Departements des Innern mit Zwischenverfügung vom 24. März 2016 ab (act. 16/96,
16/102 f.). Mit Entscheid vom 10. November 2016 wies das Departement den Rekurs
vom 14. Mai 2014 ab, soweit es darauf eintrat (act. 2).
C. Gegen den Entscheid des Departements des Innern (Vorinstanz) vom
10. November 2016 (zugestellt am 14. November 2016) erhoben W._ sowie X._, Y._
und Z._ (Beschwerdeführer) durch ihren Rechtsvertreter am 28. November 2016
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren, es seien die
Verfügung des AFBZ vom 15. Mai 2014 und der angefochtene Entscheid, soweit der
Rekurs kostenpflichtig abgewiesen (Dispositiv-Ziffer 2) und ihnen Kosten auferlegt
worden seien (Dispositiv-Ziffer 3-5), unter Kosten- und Entschädigungsfolge
aufzuheben (act. 1 und 3). Am 2. Dezember 2016, ergänzt am 17. März 2017 und
16. Oktober 2017, ersuchte A._ (Beschwerdegegnerin) durch Rechtsanwalt lic. iur.
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Armin Linder um unentgeltliche Rechtspflege und -verbeiständung (act. 6, 21 und
35-36.2). Am 2. Februar 2017 ergänzten die Beschwerdeführer ihre Beschwerde mit
einer Begründung (act. 12). Mit Vernehmlassung vom 9. Februar 2017 schloss die
Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde (act. 15). Mit Verfügungen vom
10. November 2017 wies das AFBZ die Anerkennung der Kindesverhältnisse zwischen
B._ sel. und den Söhnen der Beschwerdegegnerin für den schweizerischen
Rechtsbereich ab, welche am 21. Mai 2013 in Serbien mittels Kindesanerkennungen
begründet worden waren (act. 42.1-42.2). Diese Verfügungen erwuchsen nach
Angaben der Beschwerdegegnerin unangefochten in Rechtskraft (act. 48, S. 6 f. Ziff. III/
B/5b). Mit Zwischenverfügung vom 22. Februar 2018 gewährte der Abteilungspräsident
des Verwaltungsgerichts der Beschwerdegegnerin die unentgeltliche Rechtspflege und
bestimmte Rechtsanwalt lic. iur. Armin Linder zu deren unentgeltlichem Rechtsbeistand
(act. 43). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Mai 2018 beantragte die
Beschwerdegegnerin, es sei die Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge
abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (act. 48). Mit verfahrensleitender Anordnung
vom 24. Juli 2018 wies der Abteilungspräsident das Gesuch der Beschwerdeführer
vom 28. Mai 2018 / 12. Juni 2018 um Beiladung der Zentralen Ausgleichskasse ZAS
sowie der Fondation Collective Trianon, beide Genf, ab (act. 50, 53 und 56,
www.zefix.ch, www.zas.admin.ch). Am 25. September 2018 reichte der Rechtsvertreter
der Beschwerdegegnerin eine Honorarnote ein (act. 57 f.). Hierzu nahmen die
Beschwerdeführer am 4. Oktober 2018 Stellung (act. 60), worauf sich die
Beschwerdegegnerin am 10. Oktober 2018 abschliessend vernehmen liess (act. 62).
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die

## Considerations

Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (vgl. Art. 90 Abs. 2
der Zivilstandsverordnung; SR 211.112.2, ZStV, in Verbindung mit Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP, BGer 5A_637/2016 vom
2. November 2016 E. 4.2.1 mit Hinweisen und VerwGE B 2013/158 vom 19. August
2014 E. 1, www.gerichte.sg.ch, siehe auch Art. 11 Abs. 1 und Art. 12 Abs. 1 und 2 des
Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch; sGS 911.1, EG-ZGB,
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e contrario). Die Beschwerdeeingabe vom 28. November 2016 erfolgte – entgegen der
Auffassung der Beschwerdegegnerin (act. 6) – rechtzeitig (act. 1 und 3, siehe auch act.
12, S. 1 f. Ziff. II/1) und erfüllt zusammen mit der Ergänzung vom 2. Februar 2017
(act. 12) formal und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit
Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Die Beschwerdeführer sind als
gesetzliche Erben von B._ sel. (Art. 457 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches; SR
210, ZGB, Stand am 1. Januar 2018, vgl. act. 16/37/1, 16/44, 16/69.1/1.1, 42.1 f.) zur
Erhebung des Rechtsmittels befugt (vgl. Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP,
Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1, Art. 76 Abs. 1 und Art. 111 Abs. 1 des Bundesgesetzes über
das Bundesgericht, Bundesgerichtsgesetz; SR 173.110, BGG, sowie BGer
5A_625/2010 vom 11. Januar 2011 E. 1.2, allerdings in Bezug auf Art. 43 ZGB). Auf die
Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten.
Verfahrensgegenstand bildet vorliegend die Anerkennung der in Serbien am _2013
zwischen der Beschwerdegegnerin und B._ sel. geschlossenen Ehe sowie deren
Eintragung in das schweizerische Personenstandsregister. Die verfahrensauslösende
Verfügung des AFBZ vom 15. Mai 2014 wurde mit dem Vermerk versehen, dass die
Beschwerdegegnerin aufgrund fehlender Dokumente nicht gleichzeitig mit der
Registrierung ihrer Ehe mit B._ sel. in das Personenstandsregister aufgenommen
werde (act. 16/9/11). Bereits aus diesem Grund ist auf die Beschwerde nicht
einzutreten, soweit sich die Beschwerdeführer gegen die Aufnahme der
Beschwerdegegnerin in das Personenstandsregister wehren (act. 12, S. 8 Ziff. IV/2.3 in
fine). Im übrigen ist der Zivilrichter zuständig, über streitige Angaben über den
Personenstand der Beschwerdegegnerin zu entscheiden (vgl. Art. 42 ZGB und Art. 17
Abs. 3 ZStV, sowie Urteil des Zürcher Obergerichts LF170007 vom 24. März 2017
E. 4.3.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGer 5A_549/2015 vom 11. Januar 2016 E.
3.3 mit Hinweisen, www.gerichte-zh.ch). Dessen ungeachtet ist nicht ersichtlich, dass
die Beschwerdegegnerin zwischenzeitlich ins Personenstandsregister aufgenommen
worden wäre (act. 16/88). Im Weiteren wurde von den Beschwerdeführern im
Beschwerdeverfahren – anders als im vorinstanzlichen Rekursverfahren (vgl. act. 16/17,
S. 2 f. Ziff. II/3 f., siehe auch act. 16/54, S. 1, act. 16/84 Ziff. 1) – die Frage nicht mehr
aufgeworfen, ob die Aufnahme der Beschwerdegegnerin ins schweizerische
Personenstandsregister vorgängig zur vorliegend strittigen Beurkundung ihrer am
_2013 in Serbien geschlossenen Ehe erforderlich gewesen wäre (vgl. hierzu Art. 39
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ZGB, Art. 32 des Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht; SR 291, IPRG,
Art. 15 Abs. 2 und Art. 15a Abs. 2 ZStV, BGer 5A_644/2013 vom 7. November 2013 E.
2.1 ff. mit Hinweisen, Urteile des Kantonsgerichts Genf ATA/1045/2016 vom
13. Dezember 2016 E. 3 und ATA/366/2015 vom 21. April 2015 E. 4c ff. je mit
Hinweisen, http://ge.ch/justice/donnees/tdb/Decis/TA/ata.tdb, Cora/Siegenthaler, in:
Amstutz/ Breitschmid/Furrer/Girsberger/Huguenin/Jungo/Müller-Chen/Roberto/
Schnyder/ Trüeb [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016,
Art. 39 Rz. 6, Art. 41 Rz. 1 sowie Art. 42 Rz. 3, Kren Kostkiewicz, IPRG/Lugü
Kommentar, Zürich 2015, Art. 32 IPRG Rz. 3, F. Lardelli, in: Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.],
Basler Kommentar, ZGB I, 5. Aufl. 2014, Art. 40 Rz. 3, T. Siegenthaler, Das
Personenstandsregister, Bern 2013, Rz. 69 und 86, Weisungen EAZW Nr. 10.08.10.01
vom 1. Oktober 2008, Aufnahme ausländischer Personen in das
Personenstandsregister, Personenaufnahme, Stand: 1. Januar 2011, S. 5 ff.,
www.bj.admin.ch, und Y. Meier, Zwangsheirat – Rechtslage in der Schweiz, Bern 2010,
S. 144).
Nicht einzutreten ist sodann auf die Beschwerde, soweit die Beschwerdeführer die
Aufhebung der Verfügung des AFBZ vom 15. Mai 2014 beantragen (sog.
Devolutiveffekt, vgl. BGer 4C_461/2017 vom 27. Juni 2018 E. 1.2 mit Hinweisen, zur
Publikation vorgesehen, und act. 48, S. 3 Ziff. II/3). Soweit die Beschwerdeführer
Zweifel an der rechtswirksamen Bevollmächtigung von Rechtsanwalt lic. iur. Armin
Linder anbringen (act. 12, S. 3 f. Ziff. II/5, act. 41 Ziff. 2), ist die Beschwerde
gegenstandslos, nachdem dieser zum unentgeltlichen Rechtsbeistand der
Beschwerdegegnerin bestimmt wurde (act. 16/28 und act. 43). Anders als der
gewillkürte Vertreter steht der im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege bestellte
Anwalt in einem öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnis (vgl. Marantelli/Huber, in:
Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsrechtspflegegesetz,
2. Aufl. 2016, Art. 11 Rz. 8, mit Hinweis auf BGE 132 V 200 E. 5.1.4 mit Hinweisen).
Von vornherein nicht einzutreten ist ferner auf den gleichsam als Anschlussbeschwerde
formulierten (Eventual-)Antrag der Beschwerdegegnerin (act. 9, siehe auch act. 6 und
act. 48, S. 3 Ziff. II/4, S. 9), es sei die Parteientschädigung neu festzulegen bzw. die
Sache zur Neuregelung der ausseramtlichen Kosten des Rekursverfahrens an die
Vorinstanz zurückzuweisen, da der Kostenspruch hinsichtlich der Entschädigung
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zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung unvollständig sei. Dem
Verwaltungsgericht ist es verwehrt, über die Begehren in der Beschwerde
hinauszugehen (Art. 63 VRP). Dasselbe gilt, soweit die Beschwerdegegnerin in der
Begründung einzelne, von den Beschwerdeführern nicht angefochtene Punkte
beanstanden (vgl. VerwGE B 2015/14 vom 20. Januar 2017 E. 1 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch).
2. Die Beschwerdeführer bringen zunächst vor (act. 12, S. 2 Ziff. II/2), der angefochtene
Entscheid sei wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs aufzuheben.
2.1. Nicht umstritten ist, dass im erstinstanzlichen Verfahren der Anspruch der
Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör (vgl. Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen
Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten; SR 0.101; EMRK,
Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft; SR 101,
BV, Art. 4 lit. c der Verfassung des Kantons St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, KV,
Art. 15 Abs. 2 Satz 1, Art. 16 und Art. 24 Abs. 1 lit. a VRP sowie Art. 32 Abs. 3 IPRG
und Däppen/Mabillard, in: Honsell/Vogt/Schnyder/Berti [Hrsg.], Basler Kommentar,
Internationales Privatrecht, 3. Aufl. 2013, Art. 32 Rz. 3) verletzt wurde, da die Verfügung
des AFBZ nicht begründet und den Beschwerdeführern keine Gelegenheit eingeräumt
worden war, Stellung und Einsicht in die Akten zu nehmen (vgl. E. 2.1-2.3 des
angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 16 f., siehe allerdings Stellungnahme von B._ sel.
vom 6. November 2013, act. 16/9/3). Streitig ist die Heilung dieser Gehörsverletzung
durch die Vorinstanz.
2.2. Vorweg lässt sich aus Erwägung 2.4 f. des angefochtenen Entscheids (act. 2,
S. 17 f.) im Kern mit genügender Klarheit ableiten, weshalb die Vorinstanz die
Gehörsverletzung als geheilt betrachtete. Die Beschwerdeführer vermochten diesen
Entscheid denn auch durchaus sachgerecht anzufechten. Die Vorinstanz begründete
ihren Entscheid insoweit hinreichend. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt in
dieser Hinsicht nicht vor (vgl. BGer 2C_961/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.1, BGer
1C_353/2017 vom 10. Januar 2018 E. 3.2, BGer 8C_606/2017 vom 7. November 2017
E. 3.2 und VerwGE B 2015/309 vom 26. April 2017 E. 2.1 je mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch). Wie die Vorinstanz in Erwägung 2.5 des angefochtenen
Entscheids sodann im Ergebnis nachvollziehbar ausgeführt hat, war die festgestellte
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Gehörsverletzung im erstinstanzlichen Verfahren einer Heilung im vorinstanzlichen
Rekursverfahren zugänglich: Die Vorinstanz hat mit umfassender Kognition
entschieden (Art. 46 Abs. 1 VRP). Überdies erhielten die Beschwerdeführer im
vorinstanzlichen Verfahren Gelegenheit zur Akteneinsicht (act. 16/10, 12 und 64) und
konnten sich zur nachträglich vorgebrachten Begründung des AFBZ (act. 16/9, 19, 54,
88, 92 und 104) äussern (act. 16/12, 20, 64, 89, 93 und 105). Eine Rückweisung zur
Gehörseinräumung hätte unter den gegebenen Umständen offensichtlich einen
formalistischen Leerlauf bedeutet (vgl. dazu BGer 4A_453/2016 vom 16. Februar 2017
E. 2.4 mit Hinweisen).
3. Die Beschwerdeführer halten weiter dafür (act. 12, S. 2 f. Ziff. II/3), ihr
Ausstandsbegehren gegen die Rekurssachbearbeiterin sei nicht von der zuständige
Stelle behandelt worden.
3.1. Die Zwischenverfügung einer Rekursinstanz, mit welcher ein Ausstandsbegehren
abgewiesen wird, ist selbständig mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht anfechtbar
(vgl. VerwGE B 2012/179 vom 11. Dezember 2012 E. 1.2 mit Hinweisen, in: GVP 2012
Nr. 6, wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs allerdings aufgehoben mit BGer
1C_166/2013 vom 27. Juni 2013, siehe auch den hier noch nicht anwendbaren, seit 1.
Juni 2017 gültigen Art. 7 Abs. 3 VRP, nGS 2017-032 [vgl. zum übergangsrecht
VerwGE K 2015/6 vom 15. August 2017 E. 1.1; www.gerichte.sg.ch, bestätigt mit BGer
8C_649/2017 vom 4. Januar 2018 E. 4, allerdings in Bezug auf Art. Art. 78 Abs. 1 der
Personalgesetzes, in der bis 31. Mai 2017 gültigen Fassung, nGS 47-31, aPersG],
sowie Art. 92 Abs. 1 BGG). Die Zwischenverfügung der Leiterin Rechtsdienst vom 24.
März 2016 (act. 16/103), mit welcher sie das Ausstandsbegehren der
Beschwerdeführer vom 7. und 24. März 2016 (act. 16/96 und 102) gegen die
Rekurssachbearbeiterin L._ abwies, wurde innert der 14-tägigen Frist (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 VRP) von den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführern
nicht selbständig mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten. Diese
gesetzliche Frist hat mangels einer anderslautenden gesetzlichen Bestimmung bei
Nichtbeachtung Verwirkungsfolge (vgl. Art. 30 VRP, siehe auch BGer 5A_703/2017
vom 26. Februar 2018 E. 1.2 mit Hinweis, allerdings in Bezug auf Art. 92 Abs. 2 BGG).
Daran ändert nichts, dass die Zwischenverfügung vom 24. März 2016 keine