# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6a802d9b-d439-5de7-b224-64a6f643dd2e
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A. S., A., ist Eigentümerin des 2'491 m grossen Grundstücks Nr. 770, Grundbuch
A.. Gemäss Zonenplan der Politischen Gemeinde A. vom 21. März 2000 liegt die
Parzelle in der Landwirtschaftszone. Südlich des Grundstücks Nr. 770 verläuft die R-
strasse, eine Gemeindestrasse 1. Klasse. Auf der Westseite schliesst eine Flurstrasse,
eine Gemeindestrasse 3. Klasse, an die Parzelle an.
Der nordwestliche Teil des Grundstücks ist mit einem Garagengebäude (Assek.-
Nr. 611) und dem südöstlich daran anschliessenden Wohnhaus (Assek.-Nr. 602)
überbaut. Im östlichen Teil des Grundstücks befindet sich eine Gartenanlage, die
folgendes umfasst: überdachte Cheminéeanlage, Schwimmteich mit Brücke,
befestigtes Wegsystem mit Terrassen und Plätzen, mit Stellriemen eingefasster
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Gemüsegarten mit befestigten Gartenwegen, Gewächshaus mit Anbauten (Volière,
Hühnerstall, Geräteraum). Im südlichen Teil des Grundstücks, zwischen der
Gartenanlage und der R-strasse, erstreckt sich auf einer Länge von rund 50 m ein rund
10 m breiter Abstellplatz, der mit mehreren Fahrzeugunterständen und Hochregallagern
belegt ist. Im südöstlichen Teil der Parzelle grenzt die Gartenanlage an die R-strasse.
a) Am 26. Oktober 1989 erteilte der Gemeinderat A. M. S., dem Ehemann der
Grundeigentümerin, die Baubewilligung für die Verlängerung der bestehenden
Stützmauer und die Erstellung eines Lager- und Abstellplatzes mit offenem Unterstand,
nachdem das Amt für Umweltschutz (AFU; heute Amt für Umwelt und Energie) diesem
Vorhaben zugestimmt hatte. Gleichzeitig hielt der Gemeinderat fest, nach Rechtskraft
der Baubewilligung werde folgende Eigentumsbeschränkung im Grundbuch
angemerkt: "Verbot der baulichen Nutzungserweiterung für die Parzelle Nr. 770". Die
Anmerkung ist am 4. Dezember 1989 im Grundbuch eingetragen worden.
b) Am 3. Juli 1991 erteilte der Gemeinderat A. M. S. die Baubewilligung für die
Erhöhung des Dachs des Garagengebäudes (Assek.-Nr. 611) und den Einbau eines
Magazins (Ziff. 1) und erklärte die Verfügung des AFU vom 19. Juni 1991 zum
integrierenden Bestandteil des Entscheids (Ziff. 2). Gleichzeitig hielt der Gemeinderat
fest, nach Rechtskraft der Baubewilligung werde folgende Eigentumsbeschränkung im
Grundbuch angemerkt: "Beschränkung der baulichen Nutzungserweiterung für
Grundstück Nr. 770" (Ziff. 4). Die Anmerkung ist am 30. Juli 1997 im Grundbuch
eingetragen worden.
c) Am 9. November 1994 verweigerte der Gemeinderat A. die Baubewilligung für
bereits erstellten Wohnraum im Obergeschoss des Garagengebäudes, nachdem das
AFU am 15. September 1994 mitgeteilt hatte, der Erteilung einer Baubewilligung könnte
nicht zugestimmt werden. Es wurde angeordnet, die Wohnung dürfe nicht bewohnt
werden. Im Postskriptum wurde M. S. darauf hingewiesen, zur Zeit werde das
Baugesetz (sGS 731.1, abgekürzt BauG) revidiert und der ursprüngliche Zustand sei
wiederherzustellen, wenn auch auf Grund der neuen Rechtsgrundlagen keine
Bewilligung erteilt werden könne. Gemäss Stellungnahme des Amtes für
Raumentwicklung (ARE; heute Amt für Raumentwicklung und Geoinformation, AREG)
vom 11. April 2003 (Ziff. 1) und Entscheid des Gemeinderates A. vom 29. August 2006
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(Ziff. III. 1) wurde die Änderung des Dachgeschosses bzw. der geschaffene Raum
(97.72 m ) später als "Wohn-Nebennutzung" (Abstellraum und Estrich) bewilligt.
d) In der Folge standen Abbruch, Wiederaufbau und Erweiterung eines an das
Wohnhaus (Assek.-Nr. 602) angebauten überdachten Sitzplatzes zur Diskussion. Am
11. April 2003 teilte das ARE der Bauverwaltung A. mit, der Abbruch des am Wohnhaus
angebauten Sitzplatzes (3.20 m x 3.90 m) und dessen Ersatz durch einen einseitig
offenen Neubau (4.60 m x 7.55 m) sei gestützt auf Art. 24c des Raumplanungsgesetzes
(SR 700, abgekürzt RPG) in Verbindung mit Art. 42 Abs. 1 bis 3 der
Raumplanungsverordnung (SR 700.1, abgekürzt RPV) nicht bewilligungsfähig, weil auf
Grund der bereits konsumierten Nutzflächenerweiterung (97.72 m im
Garagengebäude) keine Reserve für Erweiterungen bestehe. Am 22. April 2003 teilte
die Gemeindekanzlei A. M. S. mit, dem Baugesuch könne nicht entsprochen werden.
Gleichzeitig wurde er darauf hingewiesen, dass auf dem Grundstück Nr. 770 ein
"Gartenhaus" ohne Baubewilligung erstellt worden sei und dass dieses ebenfalls der
"Grenze der Nutzflächenerweiterung" unterliege, weshalb keine Baubewilligung in
Aussicht gestellt werden könne.
Am 27. Juli 2006 erteilte das ARE die Zustimmung zur Baubewilligung "im Sinn der
Erwägungen" für den "Neubau einer dreiseitig geschlossenen Sitzplatzüberdachung
mit einer Grundfläche von 16 m . Diese Baute soll eine vorbestadene mehrseitig
geschlossene Überdachung, die eine Grundfläche von 13 m umfasst, ersetzen. Das
Vorhaben führt demnach zu einer Erweiterung der zonenfremd genutzten Wohnfläche
von 3 m ." Das ARE hat sodann festgehalten, anlässlich des Augenscheins sei
festgestellt worden, dass der Garten umgestaltet worden sei, ohne dass eine
Baubewilligung erteilt worden wäre. M. S. sei sich bewusst, dass die Errichtung von
Bauten und Anlagen (Terrassierung des Geländes, Anlegen von Teichen und Wegen,
Errichtung eines Gartenhauses) bewilligungspflichtig sei. Am 29. August 2006 erteilte
der Gemeinderat A. die Baubewilligung für die "Sitzplatzüberdachung" und erklärte die
Verfügung des ARE vom 27. Juli 2006 zum integrierenden Bestandteil des Entscheids
(Ziff. 5). Nach den Erwägungen zum Entscheid des Gemeinderats wurde indessen der
Ersatz des bestehenden Sitzplatzes (3.20 m x 3.90 m) durch einen bereits erstellten
Anbau (4.60 m x 7.55 m) bewilligt.
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B./ Am 28. September 2006 reichte M. S. mit Zustimmung der Grundeigentümerin ein
Baugesuch für ein Gewächshaus, ein Biotop und für die Umgestaltung der
Gartenanlage ein. Das Gesuch lag in der Zeit vom 5. Oktober bis 19. Oktober 2006
öffentlich auf, und es wurden keine Einsprachen erhoben. Am 25. Januar 2007
verweigerte das ARE die nachträgliche Zustimmung zur Errichtung eines Gartenhauses,
einer Teichanlage samt Brücke und diversen Wegen und Treppen im Sinn der
Erwägungen (Ziff. 1). Sodann wurde die zuständige Gemeindebehörde aufgefordert, die
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands anzuordnen (Ziff. 2). Am 27. Februar
2007 lehnte es der Gemeinderat A. im Sinn der Erwägungen ab, die Baubewilligung zu
erteilen (Ziff. 1), und wies die Bauherrschaft an, den rechtmässigen Zustand bis
spätestens 30. Juni 2007 wiederherzustellen.
C./ Am 15. März 2007 erhob M. S. gegen den Entscheid des Gemeinderats A. vom 27.
Februar 2007 und gegen die Verfügung des ARE vom 25. Januar 2007 Rekurs beim
Baudepartement. Er stellte die Rechtsbegehren, die angefochtenen Entscheide seien
aufzuheben und es sei ihm die Baubewilligung gemäss Gesuch vom 28. September
2006 zu erteilen. Am 16. April 2008 wies das Baudepartement den Rekurs ab (Ziff. 1)
und setzte M. S. für die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands eine Frist von
sechs Monaten ab Rechtskraft des Entscheids (Ziff. 4). Sodann wurde der Gemeinderat
A. eingeladen, die Verfügung vom 9. November 1994 betreffend Baubewilligung des
widerrechtlich erstellten Wohnraums auf dem Garagengebäude (Vers. Nr. 611) zu
vollziehen und die Nutzung des Wohnraums wirksam zu verhindern (Ziff. 5).
D./ Am 30. April 2008 erhob M. S. gegen den Entscheid des Baudepartements vom
16. April 2008 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Innert erstreckter Frist stellte er
am 23. Mai 2008 folgende Rechtsbegehren: Der Entscheid des Baudepartements vom
16. April 2008 sei aufzuheben, ebenso wie der Entscheid des Gemeinderats A. vom
27. Februar 2007 und die Verfügung des ARE vom 25. Januar 2007 (Ziff. 1). Das
Baugesuch Nr. 22/2006 betreffend Neubau Gewächshaus und Umgebungsgestaltung
sei zu bewilligen (Ziff. 2). Eventuell sei die Streitsache zur Bewilligungserteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 3). Das Baudepartement nahm am 13. Juni 2008
Stellung und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. Am 4. Juli 2008 teilte der
Gemeinderat A. mit, er halte an der Vernehmlassung, die er im Rahmen des
Rekursverfahrens gemacht habe, fest. Danach erachtet der Gemeinderat die
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Veränderung der Gartenanlage als grundsätzlich mit dem Erfordernis der
Identitätswahrung vereinbar. Am 22. August 2008 machte M. S. von der Möglichkeit
Gebrauch, sich zu neuen tatsächlichen und rechtlichen Argumenten zu äussern.
Das Verwaltungsgericht hat einen Augenschein an Ort und Stelle durchgeführt. Die
Verfahrensbeteiligten wurden dazu eingeladen und erhielten Gelegenheit zur
Stellungnahme.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen:
1.1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache befugt (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Sodann
ist M. S. unter Vorbehalt von Ziff. 1.2. hienach zur Beschwerde legitimiert (Art. 64 Abs.
1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Weiter wurden die Beschwerde vom 30. April
2008 und ihre Ergänzung vom 23. Mai 2008 innert Frist eingereicht, und sie
entsprechen formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
1.2. Nach Art. 59bis Abs. 2 lit. a Ziff. 1 VRP ist die Beschwerde im Bereich der
Staatsaufsicht unzulässig, wenn nicht Verletzung der Autonomie geltend gemacht wird,
wozu ein Privater nicht befugt ist. Die Staatsaufsicht bestimmt sich nach Art. 228 ff.
des Gemeindegesetzes (sGS 151.1, abgekürzt GG; vgl. dazu Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 514). Nach Art.
228 Abs. 1 GG stehen die Gemeinden unter der Aufsicht des Staates. Der
Staatsaufsicht untersteht nach Art. 229 Abs. 1 GG u.a. die Tätigkeit der Behörden.
Dementsprechend kann die aufsichtsrechtliche Anweisung an eine Gemeinde, eine
rechtskräftige Wiederherstellungsverfügung zu vollziehen, vom zur Wiederherstellung
verpflichteten Grundeigentümer nicht angefochten werden (GVP 2006 Nr. 78).
Der Beschwerdeführer stellt (auch) den Antrag, Ziff. 5 des Entscheids des
Baudepartements vom 16. April 2008 sei aufzuheben, und macht in diesem
Zusammenhang u.a. geltend, es sei fraglich, ob das Rekursverfahren betreffend
Gewächshaus und Gartengestaltung der richtige Rahmen für aufsichtsrechtliche
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Anordnungen an den Gemeinderat sei. Mit Ziff. 5 des angefochtenen Entscheids lädt
die Vorinstanz den Gemeinderat A. ein, die Verfügung vom 9. November 1994
betreffend Baubewilligung des widerrechtlich erstellten Wohnraums im
Garagengebäude (Assek.-Nr. Nr. 611) zu vollziehen und die Nutzung des Wohnraums
wirksam zu verhindern. Dabei handelt es sich nicht um eine verbindliche Anordnung
gegenüber dem Beschwerdeführer im Sinn von Art. 59bis Abs. 1 VRP, die er mit
Beschwerde anfechten könnte (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 550 mit Hinweisen).
Vielmehr wird der Gemeinderat A. damit aufgefordert, seinem Entscheid vom
9. November 1994 Nachachtung zu verschaffen. Wenn der Gemeinderat die Anweisung
der Vorinstanz befolgt, hat der Beschwerdeführer die Möglichkeit, die
Vollzugsanordnungen mit den zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln anzufechten.
1.3. Auf die Beschwerde ist im Sinn der Erwägungen einzutreten.
2. Gegenstand des Verfahrens bilden das im östlichen Teil des Grundstücks Nr. 770
erstellte freistehende Gewächshaus mit diversen Anbauten (überdachte Volière, kleiner
Hühnerstall, Geräteraum) sowie die Gestaltung des Gartens mit Schwimmteich und
darüber führender Brücke, befestigten Wegen und Plätzen.
3. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz in verschiedener Hinsicht vor, sie habe
den Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie dem angefochtenen Entscheid
Sachverhaltselemente zu Grunde lege, die nicht Gegenstand des Verfahrens seien.
3.1. Der Beschwerdeführer bemängelt, die Vorinstanz sei in ihrem auch an ihn
gerichteten Schreiben vom 12. September 2007 (S. 3) davon ausgegangen, die von
einem Mitarbeiter des ARE anlässlich des Augenscheins angesprochene
Gesamtbetrachtung "in Bezug auf die Umgebungsgestaltung und das Gewächshaus"
sei nicht notwendig. Eine losgelöste Beurteilung dieser Bauten und Anlagen sei ohne
weiteres möglich. Die Frage, inwiefern die Erweiterungen des Wohn- und
Garagegebäudes, die Abstellplätze, Unterstände und Hochregallager rechtmässig
seien, müsse gegebenenfalls in einem weiteren Verfahren beurteilt werden.
Abgesehen davon, dass diese Aussage keine Sachverhaltsfeststellungen beinhaltet,
sondern zum Ausdruck bringt, wie Bauten und Anlagen auf dem Grundstück Nr. 770
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rechtlich zu beurteilen seien, entstammt sie nicht dem angefochtenen Entscheid. Es
handelt sich um die Meinungsäusserung des mit der Instruktion des Rekursverfahrens
betrauten juristischen Mitarbeiters der Vorinstanz, die dieser mit einem Schreiben an
den Rekurrenten, die Beschwerdegegnerin und das ARE zum Ausdruck gebracht hat.
3.2. Der Beschwerdeführer rügt weiter, die vom Vertreter des ARE anlässlich des
Rekursaugenscheins vertretene Auffassung, wonach die Nutzung der Aufbauten über
der Garage in die Beurteilung miteinzubeziehen sei, sei haltlos und suggeriere zu
Unrecht, dass er sich widerrechtlich verhalte, weil diese Räume zu Wohnzwecken
genutzt würden.
Der Vertreter des ARE hat anlässlich des Rekursaugenscheins festgestellt, die Räume
im Garagengebäude seien objektiv bewohnbar, obschon sie lediglich zur Wohn-
Nebennutzung (Abstellraum, Estrich) bewilligt worden seien. Die Frage, ob die Räume
tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt werden, hat er demgegenüber offen gelassen.
Zutreffend ist zwar, dass die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin angewiesen hat, die
Wohnnutzung wirksam zu verhindern (vgl. Ziff. 1.2. hievor). Im Zusammenhang mit der
Beurteilung der Bewilligungsfähigkeit des Gewächshauses und der baulich
strukturierten Gartenanlage war die effektive Nutzung der Räume im Garagengebäude
indessen ohne Belang.
3.3. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Beschwerde unbegründet ist,
soweit geltend gemacht wird, der angefochtene Entscheid beruhe auf einem unrichtig
festgestellten Sachverhalt.
4. Der Beschwerdeführer hält sinngemäss dafür, die bauliche Umgestaltung des zur
Diskussion stehenden Gartenbereichs sei als Ganzes nicht bewilligungspflichtig, weil
sie, abgesehen vom Gewächshaus und vom Teich mit Brücke, durch nicht
bewilligungspflichtige Gestaltungselemente verwirklicht worden sei.
4.1. Nach Art. 22 Abs. 1 RPG dürfen Bauten und Anlagen nur mit behördlicher
Bewilligung errichtet oder geändert werden. Der für den Umfang der Bewilligungspflicht
massgebende Begriff der Bauten und Anlagen wird im Bundesrecht nicht näher
umschrieben (Waldmann/Hänni, Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 22 RPG N 9,
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BGE 113 Ib 315 E. 2b, 119 Ib 226 E. 3a, 123 II 259 E. 3). Für die Beurteilung der
Bewilligungspflicht ist entscheidend, ob mit dem Vorhaben so wichtige räumliche
Folgen verbunden sind, dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn an
einer vorgängigen Kontrolle besteht. Die Bewilligungspflicht soll der Behörde die
Möglichkeit verschaffen, das Bauprojekt vor seiner Ausführung auf die
Übereinstimmung mit der raumplanerischen Nutzungsordnung und der übrigen
einschlägigen Gesetzgebung zu überprüfen (B. Heer, St. Gallisches Bau- und
Planungsrecht, Bern 2003, Rz. 855 mit Hinweisen).
Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten als Bauten und Anlagen im
Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG auch "jene künstlich geschaffenen und auf Dauer
angelegten Einrichtungen, die in bestimmter fester Beziehung zum Erdboden stehen
und die Nutzungsordnung zu beeinträchtigen vermögen, weil sie entweder den Raum
äusserlich erheblich verändern, die Erschliessung belasten oder die Umwelt
beeinträchtigen" (grundlegend BGE 113 Ib 314 E. 2b S. 315 f.; vgl. auch BGE 123 II
256 E. 3 S. 259, 120 Ib 379 E. 3c S. 383 f., 118 Ib 49 E. 2a S. 52; Waldmann/Hänni,
a.a.O., Art. 22 RPG N 10 mit zahlreichen Hinweisen; Heer, a.a.O., Rz. 855 mit
Hinweisen; Chr. Bandli, Bauen ausserhalb der Bauzonen, Diss. Bern 1989, S. 99 ff. mit
Hinweisen).
Der bundesrechtliche Begriff der Bauten und Anlagen kann von den Kantonen weiter,
nicht aber enger gefasst werden. In diesem Sinn können die Kantone nicht von der
Bewilligungspflicht ausnehmen, was nach Art. 22 RPG einer Bewilligung bedarf
(Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 22 RPG N 13 mit Hinweisen). Nach Art. 78 Abs. 2 lit. g
BauG unterstehen insbesondere auch "eingreifende Veränderungen des Geländes" der
Bewilligungspflicht.
4.2. Anlässlich des Augenscheins des Verwaltungsgerichts hat sich die Feststellung der
Vorinstanz bestätigt, wonach der zur Diskussion stehende Teil des Gartens des Wohn-
und Garagenhauses im eigentlichen Sinn "möbliert" worden ist, was offensichtlich eine
Vielzahl von zum Teil erheblichen baulichen Massnahmen bedingte. Das Gelände wirkt
insgesamt künstlich gestaltet und zugemauert. Auf relativ engem Raum wurden Mauern
errichtet, Wege gepflästert, Treppen errichtet, Plätze befestigt, Beete mit Stellriemen
erstellt und Beleuchtungskörper installiert. Zu diesem optisch mit künstlichen
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Einrichtungen stark strukturierten Geländeabschnitt gehören zudem ein freistehendes
Gewächshaus mit Anbauten, das eine Fläche von 25 m aufweist und auch als
Gartenhaus dienen kann, sowie ein rund 100 m grosser aus zwei Teilen bestehender
Teich mit Brücke, der auf Grund seiner Ausgestaltung zumindest teilweise zum
Schwimmen genutzt werden kann. Die Ufer des Teichs sind mit Bollensteinen und
künstlichen Löffelsteinen hart befestigt worden. Der Beschwerdeführer stellt sodann
nicht in Abrede, dass der Garten der Liegenschaft vor seiner baulichen Umgestaltung
im Jahr 1999 bzw. in der ersten Hälfte des Jahres 2000 aus Terrasse, Rasenflächen,
Blumen- und Gemüsebeeten und einem Gartencheminée bestand. Zudem wurde in
diesem Bereich Kleintierhaltung betrieben. Es handelte sich somit um einen
unbefestigten ortsüblichen Garten, der nicht nur die Identität der Liegenschaft wahrte,
sondern der sich zudem gut in die unüberbaute, mehrheitlich landwirtschaftlich
genutzte Umgebung einfügte. Die bauliche Umgestaltung eines derartigen
Geländeabschnitts, der zu einem Wohn- und Garagenhaus in der Landwirtschaftszone
gehört, in eine aus künstlichen Elementen bestehende Freifläche mit einem
Schwimmteich von beträchtlicher Grösse stellt eine eingreifende Veränderung des
Geländes dar.
4.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend machen will, die bauliche Umgestaltung des
Gartens sei im Sinn von Art. 22 Abs. 1 RPG und Art. 78 Abs. 2 lit. g BauG als Ganzes
nicht bewilligungspflichtig, erweist sich die Beschwerde somit ebenfalls als
unbegründet.
5. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Frage, dass einzig eine Ausnahmebewilligung
nach Art. 24c RPG zur Diskussion steht. Beim Wohn- und Garagegebäude, das in der
Landwirtschaftszone liegt, handelt es sich nach übereinstimmender Auffassung des
Beschwerdeführers und der Vorinstanz um eine "altrechtliche Baute". Nach Art. 41 RPV
ist Art. 24c RPG anwendbar auf Bauten und Anlagen, die seinerzeit in
Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert wurden, durch die
nachträgliche Änderung von Erlassen oder Plänen jedoch rechtswidrig geworden sind.
Für den Stichtag zur Bestimmung der "altrechtlichen" Bauten und Anlagen ist in erster
Linie auf das Inkrafttreten des früheren Gewässerschutzgesetzes, also auf den 1. Juli
1972, abzustellen. Nach diesem Stichtag erstellte Bauten und Anlagen fallen nur dann
in den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG, wenn sie auf Grund einer
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Zonenplanänderung von der Bauzone in eine Nichtbauzone gelangten (BGE 129 II 396
E. 4.2.1 S. 398 und Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 24c RPG N 4 je mit Hinweisen).
Nach Art. 24c RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen
ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem Bestand
grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung
der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder
wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind
(Abs. 2 Satz 1).
Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, müssen
zudem mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar sein (Art. 24c Abs. 2
Satz 2 RPG). Diese Formel verweist auf die Ziele und Grundsätze der Raumplanung
(Art. 1 und 3 RPG), mit denen das Bauvorhaben im Einklang stehen muss (Waldmann/
Hänni, a.a.O., Art. 24c RPG N 22). Nach Art. 1 Abs. 1 RPG sorgen Bund, Kantone und
Gemeinden dafür, dass der Boden haushälterisch genutzt wird. Sie stimmen ihre
raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander ab und verwirklichen eine auf die erwünschte
Entwicklung des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung. Sie achten dabei auf
die natürlichen Gegebenheiten sowie auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und
Wirtschaft. Nach Art. 1 Abs. 2 RPG unterstützen sie mit Massnahmen der
Raumplanung insbesondere auch die Bestrebungen, die natürlichen Lebensgrundlagen
wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft zu schützen (lit. a). Die mit
Planungsaufgaben betrauten Behörden achten nach Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 RPG auf
den Grundsatz, wonach die Landschaft zu schonen ist.
6. Der Beschwerdeführer rügt, das ARE habe sich widersprüchlich verhalten, weil es
der Baubewilligung zur Sitzplatzüberdachung am 27. Juli 2006 zugestimmt habe, ohne
das Gewächshaus und die Gartengestaltung, die zu diesem Zeitpunkt bereits erstellt
gewesen seien, als entscheidrelevant einzustufen. Dies wäre erforderlich gewesen,
zumal diese Behörde die Würdigung der gesamten Umstände bzw. die
"Gesamtbeurteilung" aller der Erweiterung des Wohn- und Garagegebäudes dienenden
Bauten und Anlagen fordere.
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Zutreffend ist, dass die Frage, ob die Identität der Baute oder Anlage durch die
Änderung im Wesentlichen gewahrt bleibt, unter Würdigung der gesamten Umstände
zu beurteilen ist (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV). Gegenstand des Verfahrens, in dessen
Verlauf die raumplanerische Teilverfügung des ARE vom 27. Juli 2006 ergangen ist, war
indessen ausschliesslich die Sitzplatzüberdachung. Das ARE hatte somit nur bezüglich
der Bewilligungsfähigkeit dieser Erweiterung des Wohn- und Garagengebäudes eine
Gesamtbeurteilung vorzunehmen. Es hat denn auch festgestellt, "der Neubau einer
dreiseitig geschlossenen Sitzplatzüberdachung mit einer Grundfläche von 16 m " liege
bezüglich seiner Fläche im zulässigen Rahmen und wahre die Identität der Baute und
ihrer Umgebung. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass der Verfügung des ARE
(Ziff. 6 der Erwägungen) entnommen werden kann, anlässlich des Augenscheins sei
festgestellt worden, dass der Garten der Liegenschaft ohne Bewilligung umgestaltet
worden sei. Das Gewächshaus und die baulich gestaltete Gartenanlage, die
Gegenstand des Baugesuches sind, das der Beschwerdeführer in der Folge eingereicht
hat, nachdem ihn das ARE dazu aufgefordert hatte, waren ihrerseits nach den
Vorgaben von Art. 24c RPG und Art. 41 sowie Art. 42 RPV daraufhin zu prüfen, ob sie
die Identität des Wohn- und Garagengebäudes, wie es am 1. Juli 1972 bestanden
hatte, im Wesentlichen wahren.
Der Vorwurf, das ARE hätte das Gerätehaus und die umgestaltete Gartenanlage im
Rahmen der raumplanerischen Teilverfügung vom 27. Juli 2006 betreffend die
Sitzplatzüberdachung in die Beurteilung miteinbeziehen müssen, erweist sich somit als
unbegründet.
7. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Frage, ob das Gewächshaus und
die Gartengestaltung mit Schwimmteich die Identität des Wohn- und
Garagengebäudes einschliesslich seiner Umgebung in den wesentlichen Zügen wahre,
hätte nicht geprüft werden dürfen. Er begründet dies damit, diese Bauten und Anlagen
seien im Jahr 1999 und in der ersten Hälfte des Jahres 2000 erstellt worden, somit vor
dem 1. September 2000, als die revidierte Fassung des RPG (AS 2000 II 2042) und die
totalrevidierte RPV (AS 2000 II 2047) in Vollzug gesetzt worden seien. Art. 24 Abs. 2
aRPG, der zu jener Zeit anwendbar gewesen sei, und das damals geltende kantonale
Recht hätten das Kriterium der "Identität" nicht gekannt.
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Das Bundesgericht hat mehrfach festgehalten, dass Art. 24c RPG, in Vollzug seit dem
1. September 2000, inhaltlich im Wesentlichen Art. 24 Abs. 2 aRPG entspricht, weshalb
die bisherige Rechtsprechung zum zulässigen Mass der Änderung bzw. Erweiterung
weiter gelte (BGE 127 II 215 E. 3b S. 219; Urteil 1A.186/2004 vom 12. Mai 2005 E. 6.3.2
und Urteil 161/2004 vom 1. Februar 2005 E. 3.1). Die bundesgerichtliche
Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG kannte keine starre quantitative Begrenzung,
sondern stellte darauf ab, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von
untergeordneter Bedeutung sei; hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie
Zweckbestimmung musste die Wesensgleichheit der Baute gewahrt werden und
durften keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung,
Erschliessung und Umwelt geschaffen werden. Eine Erweiterung war in der Regel nicht
mehr zulässig, wenn die nutzbare Fläche und die Kubatur um ein Drittel oder mehr
zunahmen, wobei auf die realen, nach den gesamten Umständen objektiv nutzbaren
Flächen und Rauminhalte abzustellen war (BGE 127 II 215 E. 3a S. 218 f. mit Hinweis
auf BGE 112 Ib 94 E. 3 S. 98 f.). Massgebend waren demnach nicht einzelne Merkmale,
sondern alle raumwirksamen Elemente im Zusammenwirken (Urteil 1A.186/2004 vom
12. Mai 2005).
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers muss die Frage, ob bauliche
Vorkehrungen die Identität einer "altrechtlichen Baute" wahren, somit auch nach dem
vor dem 1. September 2000 geltenden Recht geprüft werden, weshalb sich die
Beschwerde in dieser Hinsicht ebenfalls als unbegründet erweist.
8. Der Beschwerdeführer stellt sich weiter auf den Standpunkt, das freistehende
Gewächshaus und die Gartengestaltung würden im Rahmen der nach Art. 42 Abs. 3 lit.
a und b RPV in der Fassung vom 4. Juli 2007, in Vollzug seit dem 1. September 2007
(AS 2007 III 3641), vorgesehenen flächenmässigen Erweiterungsmöglichkeiten liegen,
weshalb das neue, mildere Verordnungsrecht anzuwenden sei. Er begründet dies
damit, neu werde auf die Begrenzung von Nebenflächen innerhalb des bestehenden
Gebäudevolumens verzichtet. Aus diesem Grund seien die Nebenflächen innerhalb des
bestehenden Gebäudevolumens, welche bei den bisherigen Bauvorhaben angerechnet
worden seien, auszuklammern. Demzufolge könne das Gewächshaus mit einer
Grundfläche von 25 m , das ebenfalls einer Nebennutzung diene, unter dem 2
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Gesichtspunkt des räumlichen Erweiterungspotentials bewilligt werden. Falls bestritten,
sei dies mittels Expertise zu belegen.
8.1. Änderungen an Bauten und Anlagen, auf die Art. 24c RPG anwendbar ist, sind
nach Art. 42 Abs. 1 RPV zulässig, wenn die Identität der Baute oder Anlage
einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt.
Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig. Massgeblicher Vergleichszustand für
die Beurteilung der Identität ist nach Art. 42 Abs. 2 RPV der Zustand, in dem sich die
Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Erlass- oder Planänderung befand.
Nach Art. 42 Abs. 3 RPV in der Fassung vom 28. Juni 2000 ist die Frage, ob die
Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, wie nach heutigem
Recht unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen. Sie ist jedenfalls dann
nicht mehr gewahrt, wenn: die zonenwidrig genutzte Fläche um mehr als 30 Prozent
erweitert wird. Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden
nur zur Hälfte angerechnet (lit. a); oder die zonenwidrig genutzte Fläche innerhalb oder
ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens um insgesamt mehr als 100 m
erweitert wird (lit. b).
Seit 1. September 2007 gelten bezüglich der Wahrung der Identität der Baute oder
Anlage in jedem Fall folgende Regeln: Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens
darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche nicht um mehr als 60 Prozent erweitert
werden (Art. 42 Abs. 3 lit. a RPV). Ist eine Erweiterung innerhalb des bestehenden
Gebäudevolumens nicht möglich oder nicht zumutbar, so kann sie ausserhalb erfolgen;
die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall weder 30 Prozent der zonenwidrig
genutzten Fläche noch 100 m überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des
bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet (Art. 42 Abs. 3 lit. b
RPV).
8.2. Zutreffend ist, dass die bisher in Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV enthaltenen
Grenzen für jene Fälle erheblich gelockert worden sind, in denen die Erweiterung
vollständig innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens stattfindet: sowohl die
Begrenzung der Nebenflächen als auch die Begrenzung der Erweiterung der
anrechenbaren Bruttogeschossfläche (aBGF) auf maximal 100 m wurde fallen
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gelassen (lit. a). Für Erweiterungen, die zumindest teilweise ausserhalb des
bestehenden Gebäudevolumens erfolgen, gelten die bisherigen Grenzen weiter, mit der
Ausnahme, dass Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens auch an
die absolute Grenze von 100 m nur halb anzurechnen sind. Dafür wird neu explizit
gesagt, dass Erweiterungen wenn möglich und zumutbar innerhalb des bestehenden
Gebäudevolumens zu erfolgen haben (lit. b). Hintergrund der Differenzierung zwischen
lit. a und lit. b ist das Bestreben, keine bestehenden Räume vollständig ungenutzt
lassen zu müssen und trotzdem keine zusätzlichen negativen Auswirkungen auf Raum
und Umwelt zu bewirken (Bundesamt für Raumentwicklung (Hrsg.), Erläuterungen zur
Revision der Raumplanungsverordnung (RPV) vom 4. Juli 2007, Version 1.1 vom 9. Juli
2007, S. 8, abrufbar unter www.are.admin.ch neues Fenster). Es besteht indessen kein
Anspruch auf eine Vergrösserung im geschilderten Umfang. Vielmehr muss die
Wahrung der Identität unter Würdigung der gesamten Umstände beurteilt werden
(P. Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltrecht, 4. Aufl. Bern 2002, § 10 Fn.
594).
8.3. Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz dem
angefochtenen Entscheid Art. 42 Abs. 3 lit. a und b RPV in der Fassung vom 4. Juli
2007, das aus seiner Sicht mildere Verordnungsrecht, zu Grunde gelegt (vgl. dazu Ziff.
2.3 der Erwägungen). Was das flächenmässige Erweiterungspotential der Liegenschaft
anbetrifft, wird dort indessen lediglich ausgeführt, es sei durch die in den Jahren 1987
bis 2006 bewilligten Bauvorhaben vollständig ausgeschöpft und dasselbe gelte, wenn
die frühere Fassung dieser Vorschrift angewendet werde. Eine nähere Begründung
fehlt. In ihrer Vernehmlassung vom 13. Juni 2008 hält die Vorinstanz in diesem
Zusammenhang nur fest, die Rechtsänderung betreffe lediglich die flächenmässigen
Erweiterungsmöglichkeiten in und am bestehenden Gebäudevolumen, weshalb sie im
vorliegenden Fall keine Auswirkungen habe.
Das ARE hat das flächenmässige Erweiterungspotential im Zusammenhang mit der
raumplanungsrechtlichen Teilverfügung vom 25. Januar 2007 gestützt auf die Vorgaben
Art. 42 Abs. 3 RPV in der Fassung vom 28. Juni 2000 berechnet und Art. 61 Abs. 2
BauG sachgemäss angewendet. Nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen
des ARE beträgt die am 1. Juli 1972 vorhandene zonenwidrig genutzte Fläche
(anrechenbare Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenflächen) 336 m (100 %). Die
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nach diesem Zeitpunkt erfolgten Erweiterungen (inkl. Gewächshaus, das zur Diskussion
steht, aber ohne Gartenanlage mit Schwimmteich) belaufen sich auf 125 m bzw.
37.2 %, weshalb das Erweiterungskontingent in quantitativer Hinsicht überschritten ist.
8.4. Die Frage, ob das Gewächshaus und der Schwimmteich in seiner heutigen
Ausgestaltung das Erweiterungskontingent nach Art. 42 Abs. 3 RPV in der Fassung
vom 4. Juli 2007 ebenfalls sprengen, kann indessen offen bleiben und auf die
Erstellung der beantragten Expertise kann verzichtet werden. Wie noch zu zeigen sein
wird (vgl. Ziff. 9 hienach), hat das Verwaltungsgericht anlässlich seines Augenscheins
festgestellt, dass das Gewächshaus, aber auch die mit vielen baulichen Elementen
"möblierte" Aussenfläche mit Teich mangels Identitätswahrung, aber auch weil sie den
wichtigen Anliegen der Raumplanung widersprechen, nicht bewilligungsfähig sind.
Beim freistehenden Gewächshaus handelt es sich zudem um eine Nebenbaute (vgl.
dazu Heer, a.a.O., Rz. 689). Neu erstellte Nebenbauten gelten in der Regel als
Neubauten, die nicht unter Art. 24c RPG fallen [VerwGE vom 12. Februar 2008 i.S. M.
und E.D., zur Zeit abrufbar unter www.gerichte.sg.ch neues Fenster mit Hinweis auf
Bundesamt für Raumentwicklung (Hrsg.), Bewilligungen nach Art. 24c RPG;
Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, in: Erläuterungen zur
RPV und Empfehlungen für den Vollzug 2000/2001, S. 8 ff., zur Zeit abrufbar unter
www.are.admin.ch]. Dementsprechend können Nebenbauten unter dem Gesichtspunkt
von Art. 24c RPG nur ausnahmsweise bewilligt werden, wenn verschiedene
Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind, was vorliegend nicht der Fall ist.
9. Der Beschwerdeführer stellt sich weiter auf den Standpunkt, das Gewächshaus und
die Umgestaltung des Gartens würden die Identität des Wohn- und Garagengebäudes
wahren, das bereits vor dem Jahr 1972 der Wohn- und Gewerbenutzung gedient habe,
zumal er bereit sei, die "Schwimmfähigkeit" des Teichs durch bauliche Massnahmen
und Bepflanzung zu unterbinden, so dass er die Flächenbilanz nicht mehr belaste. Er
begründet dies damit, es sei unerheblich, ob der Aussenbereich der Liegenschaft
lediglich aus einem Rasen mit Blumenbeeten bestehe, oder ob zusätzlich ein Biotop
mit Brücke, Gemüsebeete mit Stellriemen, eine Gartenbeleuchtung und Wege angelegt
würden. Sodann seien auch unter dem Gesichtspunkt der Identitätswahrung Eingriffe
erlaubt, die sich positiv auf das Erscheinungsbild der zu erweiternden Baute oder
Anlage auswirken würden. Dies sei vorliegend der Fall. Unter Verwendung von
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einheimischem Material sei ein Garten gestaltet worden, wie er heute üblich sei und
das Biotop, das durch Dachwasser gespiesen werde, sei ökologisch wertvoll. Weil auf
den Einsatz von Chemikalien verzichtet werde, sei neuer Lebensraum für Tiere
(Frösche, Kröten, Molche, Schnecken, Fische, Flusskrebse, Insekten) entstanden.
Demzufolge sei der Teich auch mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar.
Das erweiterte Biotop verursache keine Immissionen und beeinträchtige die
Nachbarschaft nicht.
Anlässlich seines Augenscheins stellte das Verwaltungsgericht fest, dass das
freistehende Gewächshaus als solches, aber auch die bauliche Umgestaltung der zur
Diskussion stehenden Gartenfläche die ursprüngliche Identität des Wohn- und
Garagengebäudes und dessen Umgebung, wie sie am 1. Juli 1972 bestanden, im
Wesentlichen nicht wahren. Das Gewächshaus und die stark strukturierte, künstlich
wirkende Anlage werden im Verhältnis zur Liegenschaft und zum ländlichen Umfeld als
Fremdkörper wahrgenommen (vgl. dazu auch Ziff. 4.2. hievor). Hinzu kommt, dass der
Teich nach den glaubhaften Ausführungen des Vertreters der Abteilung Natur- und
Landschaftsschutz des ARE (heute: des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei)
anlässlich des Rekursaugenscheins vom 21. Juni 2007 aus ökologischer Sicht nicht
besonders wertvoll ist. Danach schafft die Ausgestaltung mit Bollensteinen und
künstlichen Löffelsteinen sowie mit Platten auf dem Grund keinen natürlichen und
damit wertvollen Lebensraum. Die Fachperson führte sodann aus, der Teich sei nicht
an ein Wald- oder Heckengebiet angeschlossen, weshalb er keine Vernetzungsfunktion
habe. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass der Beschwerdeführer geltend macht,
das Gewächshaus ersetze ein Gerätehaus samt angebautem Kaninchenstall,
Hühnerställe und eine Volière. Wie dargelegt, ist als Stichtag der 1. Juli 1972
massgebend, und es ist unbestritten geblieben, dass sich zu diesem Zeitpunkt auf dem
Grundstück Nr. 770 lediglich das Wohn- und Garagengebäude befunden hat. Gemäss
Protokoll des Rekursaugenscheins vom 21. Juni 2007 hat der Beschwerdeführer in
diesem Zusammenhang sodann ausgesagt, er habe den östlichen Teil des
Grundstücks, dessen Umgestaltung zur Diskussion steht und wo sich das
Gewächshaus befindet, im Jahr 1980 gekauft, weshalb sämtliche Bauten und Anlagen
in diesem Bereich nach diesem Zeitpunkt erstellt worden seien. Lediglich eine an die
Garage angrenzende Volière, die heute nicht mehr bestehe, und eine Cheminéeanlage
seien zwischen 1970 und 1980 gebaut worden. Auf Grund der Luftaufnahmen aus den
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Jahren 1972, 1978, 1984, 1990 und 1996, die sich in den Akten des AREG befinden,
ergibt sich ebenfalls, dass der östliche Teil des Grundstücks zum massgebenden
Zeitpunkt im Jahr 1972 als Wiesland genutzt worden ist. Im übrigen waren die
Kleinbauten, auf die sich der Beschwerdeführer beruft, nie Gegenstand eines
Baubewilligungsverfahrens. Sie haben deshalb keinen Bestandesschutz genossen und
selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, wäre dieser mit ihrem Abbruch erloschen.
Zusammenfassend ergibt sich somit, dass der
Beschwerde auch in dieser Hinsicht nicht stattzugeben ist. Das Gewächshaus und die
mit vielen künstlichen Elementen zugemauerte Gartenfläche mit Teich sind gestützt auf
Art. 24c RPG nicht bewilligungsfähig, weil ihr Erscheinungsbild die Identität des Wohn-
und Garagengebäudes und dessen Umgebung, wie sie am 1. Juli 1972 bestand, im
Wesentlichen nicht wahrt. Ausserdem ist die massive bauliche Gestaltung des
Aussenbereichs des Wohn- und Garagengebäudes mit den wichtigen Anliegen der
Raumplanung nicht vereinbar, namentlich weil damit das Prinzip der Trennung von
Bau- und Nichtbaugebiet verletzt wird.
10. Zu prüfen ist weiter, ob der Beschwerdeführer zu Recht verpflichtet worden ist, den
rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Nach dem angefochtenen Entscheid muss
er das Gewächshaus vollständig zurückbauen, die befestigten Wege und Plätze und
die über den Teich führende Brücke entfernen, den Teich auffüllen und die gesamte
betroffene Fläche mit einer Wiese begrünen.
10.1. Nach Art. 130 Abs. 2 BauG kann der Gemeinderat die Entfernung oder die
Abänderung rechtswidrig ausgeführter Bauten und Anlagen sowie die
Wiederherstellung des früheren Zustands verfügen. Können Bauten und Anlagen
aufgrund materieller Rechtswidrigkeit auch nachträglich nicht bewilligt werden, folgt
daraus somit nicht notwendigerweise, dass sie abgebrochen werden müssen. Vielmehr
sind in jedem Fall die allgemeinen verfassungsrechtlichen Grundsätze, insbesondere
das öffentliche Interesse und die Verhältnismässigkeit, welche in Art. 5 Abs. 2 der
Bundesverfassung (SR 101) ausdrücklich verankert sind, zu berücksichtigen (BGE 132
II 25 mit Hinweis; Heer, a.a.O., Rz. 1210 mit Hinweis; Chr. Mäder, Das
Baubewilligungsverfahren, Diss. Zürich 1991, Rz. 660 ff. und VerwGE vom 24. April
2003 i.S. T. und A. B.).
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Vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit hält ein Grundrechtseingriff stand, wenn
er zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich ist und das verfolgte
Ziel in einem vernünftigen Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln, d.h. den zu seiner
Verwirklichung notwendigen Freiheitsbeschränkungen, steht. Ist eine Abweichung vom
Gesetz jedoch gering und vermögen die berührten allgemeinen Interessen den
Schaden, der dem Eigentümer durch den Abbruch entstünde, nicht zu rechtfertigen, ist
ein Beseitigungsbefehl unverhältnismässig (Urteil des Bundesgerichts vom 13. April
2007 i.S. O. und Chr. G., 1P.708/710/2006 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 123 II 248 E.
4 und Heer, a.a.O., Rz. 1211 mit Hinweisen). Auf den Grundsatz der
Verhältnismässigkeit kann sich auch der bösgläubige Bauherr berufen. Er muss aber in
Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, namentlich zum
Schutz der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung, dem Interesse an der
Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht beimessen und die
dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Mass
berücksichtigen (BGE 132 II 40 und VerwGE vom 27. Februar 2007 i.S. S. H. mit
Hinweis auf VerwGE vom 14. September 2006 i.S. O. N. und S. AG mit weiteren
Hinweisen).
10.2. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, es sei unverhältnismässig
zu verlangen, dass er den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen habe.
10.2.1. Der Beschwerdeführer begründet dies vorab damit, die Wege, die Plätze und
die Brücke über den Teich seien für sich allein nicht bewilligungspflichtig, weshalb ihr
Rückbau nicht angeordnet werden könne.
Wie dargelegt, ist die neugestaltete Gartenfläche als Ganzes mit all ihren künstlichen
Elementen eine bewilligungspflichtige Anlage, die als Erweiterung des Wohn- und
Garagenhauses nicht bewilligt werden kann, weil sie dessen Identität nicht wahrt.
Demzufolge kann nicht nur der Rückbau von als solche bewilligungspflichtigen Bauten
und Anlagen - im konkreten Fall des Gewächshauses und des Teichs in seiner heutigen
Ausgestaltung - verlangt werden, sondern auch derjenige von nicht
bewilligungspflichtigen Gestaltungselementen, jedenfalls soweit, bis die Identität
anhand einer Gesamtbeurteilung im Wesentlichen gewahrt ist. Es wird Sache der
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Beschwerdegegnerin sein, im Rahmen eines Rückbauprojekts konkret festzulegen,
welche an sich nicht bewilligungspflichtigen Elemente zurückzubauen sind.
10.2.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz suggeriere, er habe
einen Schwimmteich von rund 100 m gebaut, obschon nur in einem kleinen Teil davon
geschwommen werden könne. Sodann sei die Wasseroberfläche des Teichs infolge
von Bepflanzungen kleiner als rund 100 m und im Verhältnis zur Grösse des Gartens
zudem von untergeordneter Bedeutung. Es sei deshalb unverhältnismässig zu
verlangen, der ganze Teich müsse zugeschüttet werden, zumal er bereit sei, die
"Schwimmfähigkeit" durch bauliche Massnahmen und Bepflanzung zu
verunmöglichen.
Unbestritten ist, dass der Teich in seiner heutigen Ausgestaltung und Tiefe für sich
allein bewilligungspflichtig ist. Anlässlich des Augenscheines des Verwaltungsgerichts
hat sich sodann bestätigt, dass er ein wesentliches Element der neugestalteten nicht
bewilligungsfähigen Gartenanlage ist und dass er sich optisch nicht in den ländlichen
Raum einfügt, in dem er sich befindet. Sodann durfte der Beschwerdeführer unter dem
Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes nicht davon ausgehen, es sei ohne weiteres
zulässig, den Garten des in der Landwirtschaftszone gelegenen Wohn- und
Garagenhauses mit baulichen Massnahmen vollständig umzugestalten und in diesem
Zusammenhang einen zumindest teilweise "beschwimmbaren" Teich von beträchtlicher
Grösse zu erstellen. Er hat das Risiko in Kauf genommen, den Teich wieder auffüllen zu
müssen.
Im Gegensatz zur Auffassung des Beschwerdeführers ist es deshalb im öffentlichen
Interesse gerechtfertigt und verhältnismässig zu verlangen, dass der Teich
zugeschüttet und dass die Fläche anschliessend in ihren ursprünglichen Zustand
zurückversetzt bzw. begrünt wird. Dies schliesst nicht aus, dass ein kleiner
Gartenteich, der die Identität des Wohn- und Garagenhauses wahrt, im Rahmen eines
Rückbauprojekts für die ganze Anlage als rechtlich zulässig erklärt werden kann.
10.2.3. Bezüglich der Verpflichtung zum Rückbau des Gewächshauses macht der
Beschwerdeführer geltend, die von der Vorinstanz angeführten Entscheide des
Bundesgerichts würden andere Sachverhalte betreffen und seien deshalb im
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vorliegenden Fall nicht von Bedeutung. Es stehe weder die Missachtung von
Gebäudehöhen und Grenzabständen zur Diskussion, noch die Zweckentfremdung von
Bauten und Anlagen, sondern lediglich eine Gartengestaltung. Hinzu komme, dass das
Gewächshaus Kleintierställe und Volièren ersetze, die beseitigt worden seien.
Wie ausgeführt, weist das Gewächshaus eine Fläche von 25 m auf und ist auch als
Gartenhaus nutzbar. Sodann durfte der Beschwerdeführer ebenso wenig wie bezüglich
der Gartengestaltung annehmen, er sei berechtigt, das in der Landwirtschaftszone
gelegene Wohn- und Garagenhaus mit einem freistehenden Gebäude dieser
Grössenordnung zu ergänzen. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass er sich darauf
beruft, es seien Kleintierställe ersetzt worden (vgl. dazu E. 9 hievor). Somit erweist es
sich ebenfalls als verhältnismässig, zu verlangen, dass das Gewächshaus vollständig
abgebrochen wird.
10.2.4. Sodann ist das öffentliche Interesse am Rückbau des Gewächshauses und der
einzelnen Elemente der Gartenarchitektur im Gegensatz zur Auffassung des
Beschwerdeführers nicht zuletzt aus präjudiziellen Gründen erheblich, zumal von einer
geringfügigen Abweichung vom
Erlaubten nicht gesprochen werden kann. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz in
diesem Zusammenhang zu Unrecht vor, ihre Ausführungen seien "Allgemeinplätze"
bzw. durch die Gartengestaltung werde weder das Prinzip der Trennung von Bau- und
Nichtbaugebiet noch das Gebot der haushälterischen Nutzung des Bodens verletzt.
Zutreffend ist zwar, dass ein Garten mit kleinem Teich zu einer Wohnnutzung, die
ausserhalb der Bauzone stattfindet, gehören kann. Im Gegensatz zur Auffassung des
Beschwerdeführers steht es indessen nicht im Belieben der Eigentümer und Bewohner,
den Garten nach den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen umzugestalten und zu
verbauen, zumal bauliche Vorkehrungen in der Landwirtschaftszone nur unter den
restriktiven Vorgaben des Raumplanungsrechts zulässig sind. Wie dargelegt, sind
sowohl das Gewächshaus als auch das baulich mit künstlichen Elementen gestaltete
Wasserbecken ohne Baubewilligung erstellt worden. Sie sind zudem nicht
bewilligungsfähig, weil sie die Identität des Wohn- und Garagenhauses in keiner Weise
wahren und mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung nicht vereinbar sind.
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10.3. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass dem Beschwerdeführer auch
hinsichtlich der ihm auferlegten Pflicht zur Wiederherstellung des rechtmässigen
Zustands nicht gefolgt werden kann. Das öffentliche Interesse am Abbruch des
Gewächshauses und am Rückbau der Gartenanlage überwiegt gegenüber seinem
privaten Interesse am Weiterbestand der illegal erstellten Bauten und Anlagen.
11. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf
eingetreten werden kann.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs,
sGS 941.12). Sie wird mit dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzu-sprechen (Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht