# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8b8f1229-8529-4e4d-923c-74b209d9c984
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
Mit Verfügung vom 28. November 2012 sprach die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, dem 1952 geborenen
X._
bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ordentliche unbefristete ganze Rente der Inva
lidenversicherung ab Gesuchsdatum (1. Mai 2011) zu (Urk. 2). Den der Renten
zusprache zugrundeliegenden Invaliditätsgrad hatte die IV-Stelle aufgrund eines Einkommensvergleichs ermittelt, bei welchem sie einem möglichen Erwerbsein
kommen ohne Behinderung von Fr. 65‘404.-- (Valideneinkommen) ein noch zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 0.-- gegenüberstellte.
2.
Dagegen reichte
X._
am 16. Dezember 2012 eine Beschwerde ein, in welcher er erklärte, mit der Zusprechung einer 100%-Rente sei er einverstan
den, nicht jedoch mit der Höhe von Fr. 65‘404.-- (Urk. 1). Zur Begründung führte er aus, gemäss Rücksprache mit diversen Arbeitgebern betrüge sein Validenein
kommen in seinem Beruf als Maler aufgrund seines Alters und seiner Erfahrung im Beruf mindestens Fr. 85‘000.-- bis Fr. 95‘000.--. In seinem anderen Beruf als Gastronom läge das Valideneinkommen noch höher.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Gemäss § 19 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht kann das Gericht ohne Anhörung der Gegenpartei sofort entscheiden, wenn sich die Beschwerde offensichtlich als unzulässig oder aussichtslos erweist.
2.
2.1
Laut Art. 28. Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) werden Renten nach dem Grad der Invalidität abgestuft, wobei bereits ab einem Invaliditätsgrad von 70 % Anspruch auf eine ganze Rente besteht.
2.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 des Bun
des
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver
gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut
bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invali
deneinkom
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
2.3
Nach Art. 36 Abs. 2 IVG sind für die Berechnung der ordentlichen Renten der Invalidenversicherung die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) anwendbar. Für die Berechnung der Höhe der Rente sind Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung 20. Altersjahrs und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versi
cherungsfalles massgebend (Art. 29
bis
AHVG).
3.
Aus den vorstehend zitierten Gesetzesvorschriften ergibt sich, dass die Beschwer
degegnerin dem Beschwerdeführer mit der angefochtenen Verfügung das Maximum des gesetzlich Möglichen zugesprochen hat.
Das vom Beschwerdeführer geltend gemachte höhere Valideneinkommen führt bei einem Invalideneinkommen von Fr. 0.-- weder zu einem höheren Invalidi
tätsgrad, noch kann dem Beschwerdeführer mehr als eine ganze Rente zuge
sprochen werden.
Ein höheres Valideneinkommen ist auch nicht geeignet, die betragsmässige Höhe der Rente zu verändern, da dafür die tatsächlich erzielten Einkommen vor der Entstehung des Rentenanspruchs, auf denen AHV/IV-Beiträge entrichtet wurden, massgeblich sind.
Die Beschwerde ist daher als offensichtlich unbegründet abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.
4.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen zwischen Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), vorliegend auf Fr. 300.-- anzu
setzen und dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.