# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d4b5f800-64b3-4a9e-b7f1-1e5c45441666
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Seit dem 1. Juni 2010 arbeitete Y._ für X._ als Monteur. Mit schriftlichem Arbeitsvertrag vom 1. Juni 2010 beziehungsweise 21. Juni 2010 wurde der mündlich geschlossene Vertrag von beiden Parteien bestätigt.
B. Am 28. Februar 2011 kündigte X._ das Arbeitsverhältnis zu Y._.
C. Y._ meldete in der Folge am 26. Juli 2011 gegen X._ eine Klage beim Vermittleramt des Bezirks Plessur an. Die Parteien konnten anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 6. September 2011 keine Einigung finden, weshalb der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung mit folgendem Rechtsbegehren ausstellte:
Rechtsbegehren Kläger:
“1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von mindestens Fr. 11'960.30 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 1. April 2011 zu entrichten, zuzüglich der Entrichtung der gesetzlichen und vertraglichen Sozialleistungen inkl. Pensionskassenbeitrag.
2. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger für die Zeit seiner Anstellung beim Beklagten eine Arbeitsbestätigung zu erstellen, sowie eine ordentliche Lohnabrechnung und den ordentlichen Lohnausweis.
3. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beklagten zuzüglich 8% Mehrwertsteuer.”
D. Die Klage vom 6. Dezember 2011 wurde frist- und formgerecht gleichentags der Post zur Zustellung übergeben und ging am 7. Dezember 2011 mit gleichbleibendem Rechtsbegehren beim Bezirksgericht Plessur ein. Die Klageantwort vom 31. Januar 2012 wurde ebenfalls innert Frist in erforderlicher Form eingereicht.
Rechtsbegehren Beklagter:
“1. Die Klage sei abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers.”
E. Die Replik wurde am 16. März 2012, die Duplik am 24. April 2012 fristgerecht der Post zuhanden des Bezirksgerichts Plessur übergeben.
F. In der Beweisverfügung vom 8. Mai 2012 wurden die Zeugen Dr. med. A._ und B._ wie auch die eingereichten Urkunden für relevant erklärt. Im Weiteren wurde der Kläger aufgefordert, das Lohnblatt für den Monat Januar 2011 zu edieren.
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G. Am 23. Mai 2012 stellte Y._ einen neuen Beweisantrag. In Ergänzung der Beweisverfügung vom 8. Mai 2012 wurde anschliessend mit Verfügung vom 14. Juni 2012 die Einvernahme des Zeugen C._ angeordnet.
H. Die Hauptverhandlung, zu der mit prozessleitender Verfügung vom 3. Dezember 2012 vorgeladen wurde, fand am 15. Januar 2013 statt. Anlässlich dieser Hauptverhandlung reduzierte der Kläger sein Rechtsbegehren gegenüber der Klagebewilligung auf CHF 10‘881.80.
I. Mit Entscheid vom 15. Januar 2013, mitgeteilt am 14. Februar 2013, erkannte das Bezirksgericht Plessur wie folgt:
„1. X._ wird verpflichtet Y._ CHF 8’870.50 zu bezahlen sowie die auf CHF 6’450.50 zu entrichtenden gesetzlichen und vertraglichen Sozialleistungen inklusive Pensionskassenbeitrag zu leisten.
2.a) X._ wird verpflichtet, Y._ für die gesamte Zeit seiner Anstellung bei X._ - und somit vom 1. Juni 2010 bis 31. März 2011 - eine Arbeitsbestätigung zu erstellen.
b) X._ wird verpflichtet, Y._ für den Monat März 2011 eine ordentliche Lohnabrechnung auszustellen.
c) X._ wird verpflichtet, Y._ für das Jahr 2011 den ordentlichen Lohnausweis auszustellen.
3.a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 5’000.00 (Entscheidgebühr, inkl. CHF 60.00 Zeugengelder) gehen zu Lasten der Gerichtskasse.
b) X._ hat Y._ mit CHF 8’851.00 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations