# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d859883d-ee64-426e-bfd6-6c6cf0e1083e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._ sel. schloss mit der X._GmbH am 30. Juli 2008 einen Mietvertrag über Räumlichkeiten im Erdgeschoss an der _strasse in O.1_ ab. Die Dauer des Mietvertrages wurde befristet auf den 1. Oktober 2020 mit einer Verlängerungsmöglichkeit für weitere 10 Jahre. Der Mietzins wurde auf Fr. 126‘000.-- pro Jahr festgesetzt; er ist jeweils am 1. Januar der Teuerung anzupassen. Die X._GmbH betreibt in den gemieteten Räumlichkeiten einen Nachtclub. Am 1. November 2010 kündigten die Erben von Y._ sel. den Vertrag auf den 31. Mai 2011 aus wichtigem Grund. Die Kündigung konnte der X._GmbH nicht zugestellt werden. Diese stellte sich in der Folge auf den Standpunkt, dass die Kündigung nichtig sei.
B. Die Erben von Y._ sel. reichten mit Eingabe vom 10. Februar 2011 bei der Schlichtungsbehörde des Bezirks Maloja ein Gesuch um Schlichtung ein. Gemäss Klagebewilligung vom 14. März 2011 stellten die Parteien anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 28. Februar 2011 die folgenden Anträge:
„Rechtsbegehren der klagenden Partei gemäss Schlichtungsgesuch vom 10. Februar 2011
Es sei festzustellen, dass die von der Vermieterschaft am 1. November 2010 per 31. Mai 2011 ausgesprochene Kündigung des Mietvertrages für die Halle im Erdgeschoss, Eingangsbereich, Einstellraum und Vorplatz auf Parz. Nr. _, _strasse, O.1_, rechtsgültig ist; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.
Rechtsbegehren der beklagten Partei vom 28. Februar 2011
1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.
2. Es sei widerklageweise festzustellen, dass die von der Vermieterschaft am 1. November 2010 per 31. Mai 2011 ausgesprochene Kündigung des Mietvertrages für die Halle im Erdgeschoss, Eingangsbereich, Einstellraum und Vorplatz auf Parz. Nr. _, _strasse, O.1_, nichtig ist.
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. 8% MWSt.) zulasten der Klägerin und Widerbeklagten.“
C. Nach erfolglos verlaufener Schlichtungsverhandlung unterbreiteten die Erben von Y._ sel. die Streitsache mit Eingabe vom 1. April 2011 dem Bezirksgericht Maloja. In ihrer Klage stellten sie neben dem gegenüber der Klagebewilligung unveränderten Rechtsbegehren einen Antrag auf Erlass eines superprovisorischen und mit der Androhung der Straffolgen von Art. 292 StGB versehenen vorsorglichen Befehls, mit dem sie den Zutritt zum Mietobjekt zu
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erreichen suchten, um eine Vermessung durchzuführen. Am 3. Juni 2011 reichte die X._GmbH die Klageantwort ein. Sie beantragte, auf die Klage sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen; der Antrag auf Erlass eines vorsorglichen Befehls sei abzuweisen. Die Widerklage liess sie fallen. Mit Replik vom 16. August 2011 bestätigten die Erben von Y._ sel. das mit der Klage gestellte Rechtsbegehren. Den Antrag auf Erlass eines vorsorglichen Befehls liessen sie fallen. In der Duplik vom 17. Oktober 2011 wiederholte die X._GmbH den Antrag, die Klage sei abzuweisen. Den Antrag auf Nichteintreten zog sie explizit zurück.
D. Mit Schreiben vom 15. März 2012 teilte der Rechtsvertreter der Erben von Y._ sel. dem Bezirksgericht Maloja mit, dass zwei Erbinnen per 22. Dezember 2011 aus der Erbengemeinschaft ausgetreten seien und diese nun noch aus Dr. med. dent. A._ und Dr. iur. B._ bestehe.
E. Am 26. September 2012 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Maloja statt, welches mit Entscheid vom 26. September 2012, mitgeteilt am 12. Dezember 2012, wie folgt erkannte:
„1. Die Klage wird vollumfänglich gutgeheissen und es wird festgestellt, dass die von den Klägern am 1. November 2010 per 31. Mai 2011 ausgesprochene Kündigung des Mietvertrages vom 30. Juli 2008 für die Halle im Erdgeschoss, Eingangsbereich, Einstellraum und Vorplatz auf Parz. Nr. _, _strasse, O.1_, rechtsgültig ist.
2. Die Gerichtskosten, bestehend aus einer Entscheidgebühr von CHF 8‘000.-, einschliesslich Schreibgebühren, werden vollumfänglich der Beklagten auferlegt.
3. Der Beklagte [recte: Die Beklagte] hat die Klägerin [recte: die Kläger] mit CHF 19‘199.15 ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations