# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2682c373-0403-4fcd-a740-d9e05b4025c9
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Die Schweizerische Bundesanwaltschaft (nachfolgend „“) eröffnete am 29. Januar 2003 ein gerichtspolizeiliches  gegen B. und weitere Mitglieder des Vereins „Hells Angels MC Zürich“ wegen Beteiligung an bzw. Unterstützung einer kriminellen  (Art. 260ter StGB). Im Rahmen einer Hausdurchsuchung vom 28.  2004 am Wohnsitz von B. stellte die Bundesanwaltschaft unter anderem ein Motorrad des Typs Swissperformance Burnout mit der  X sicher. Dieses wurde mit Verfügung vom 18. Juni 2004 im  auf eine mögliche Einziehung von Vermögenswerten, welche in der Verfügungsmacht einer kriminellen Organisation stehen sowie im Hinblick auf eine ebensolche Sicherungseinziehung beschlagnahmt (act. 22.1; Schlussbericht BKP S. 52 f. und 62 f.). Eine dagegen gerichtete  von B. wies die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit  vom 20. September 2004 ab (vgl. TPF BK_B 089/04 vom 20.  2004).
Auf Antrag der Bundesanwaltschaft eröffnete das Eidgenössische  (nachfolgend „Untersuchungsrichteramt“) mit Verfügung vom 18. April 2005 die Voruntersuchung. Im Rahmen dieser  gelangte A. als angeblicher Eigentümer des beschlagnahmten Motorrades am 5. September 2005 an das Untersuchungsrichteramt und verlangte die Herausgabe desselben (act. 12.7). Diese Begehren wies das Untersuchungsrichteramt nach Durchführung eines doppelten  mit Verfügung vom 30. Januar 2006 ab (act. 5.2, 5.3, 22.1 und 22.2).
B. A. wendet sich mit Beschwerde vom 6. Februar 2006 an die  des Bundesstrafgerichts und verlangt unter Kosten- und , es sei die Beschlagnahmeverfügung vom 18. Juni 2004  des Motorrades Harley Davidson mit Fahrgestellnummer X  und die Bundesanwaltschaft sei anzuweisen, ihm das Motorrad  (act. 1).
Die Bundesanwaltschaft und das Untersuchungsrichteramt schliessen in  Beschwerdeantworten vom 2. März 2006 auf kostenpflichtige  der Beschwerde (act. 5 und 7).
Nach doppelt gewährter Fristerstreckung (act. 10 und 11) ändert A. in  Replik vom 7. April 2006 seine Anträge in dem Sinne ab, als dass die
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Beschlagnahmeverfügung vom 18. Juni 2004 hinsichtlich des Motorrades Swissperformance Burnout mit Fahrgestellnummer X aufzuheben und das Untersuchungsrichteramt anzuweisen sei, ihm das besagte Motorrad , unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (act. 12).
Die Bundesanwaltschaft und das Untersuchungsrichteramt halten in ihren Dupliken vom 19. bzw. 20. April 2006 an ihren Anträgen fest (act. 14 und 15). Diese Eingaben wurden dem Rechtsvertreter von A. am 24. April 2006 der Kenntnis halber zugestellt (act. 16).
C. Mit Schreiben vom 11. Mai 2006 machte die Beschwerdekammer die  auf den in demselben Fallkomplex am 10. Mai 2006 ergangenen und tags darauf auf der Homepage des Bundesstrafgerichts publizierten  im Verfahren BB.2006.11 aufmerksam und ersuchte das , die Beschwerdekammer umgehend mit den gemäss der im besagten Entscheid entwickelten Rechtsprechung erheblichen Akten betreffend den Tatverdacht für die Hells Angels im Allgemeinen und B. im Besonderen zu bedienen. Gleichzeitig wurde das Untersuchungsrichteramt aufgefordert, dem Rechtsvertreter von A. an seinem Amtssitz in dieselben Akten Einsicht zu gewähren. Dem Rechtsvertreter von A. wurde  eingeräumt, sich bis 31. Mai 2006 zur Frage des Tatverdachts zu  (act. 17).
Nach einem Meinungsaustausch mit der Bundesanwaltschaft stellte das Untersuchungsrichteramt der Beschwerdekammer die gewünschten Akten zu (act. 19 und 20).
Der Rechtsvertreter von A. reichte seine Stellungnahme betreffend den Tatverdacht nach doppelt erstreckter Frist (act. 21 und 23) am 22.  2006 der Beschwerdekammer ein (act. 24). Diese Eingabe wurde sowohl der Bundesanwaltschaft als auch dem Untersuchungsrichteramt am 23. Juni 2006 zur Kenntnisnahme übermittelt (act. 25 und 26).
Auf die Ausführungen der Parteien und der Vorinstanz sowie die  und beigezogenen Akten wird, soweit erforderlich, in den  Erwägungen eingegangen.
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## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gegen Amtshandlungen und wegen Säumnis des Untersuchungsrichters
ist die Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts  (Art. 214 Abs. 1 BStP sowie Art. 28 Abs. 1 lit. a SGG). Die  steht den Parteien und einem jeden zu, der durch eine  oder durch die Säumnis des Untersuchungsrichters einen  Nachteil erleidet (Art. 214 Abs. 2 BStP). Ist die Beschwerde gegen eine Amtshandlung des Untersuchungsrichters gerichtet, so ist sie innert fünf Tagen, nachdem der Beschwerdeführer von der Amtshandlung  erhalten hat, einzureichen (Art. 217 BStP). Ist der letzte Tag der Frist ein Sonntag oder ein vom zutreffenden kantonalen Recht anerkannter , so endigt sie am nächstfolgenden Werktag (analog Art. 32 Abs. 2 OG).
1.2 Im vorliegenden Fall wendet sich der Beschwerdeführer gegen die  der Vorinstanz vom 30. Januar 2006 (act. 22.1), mithin eine . Die angefochtene Verfügung ging am 31. Januar 2006 beim Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein (act. 1 S. 3). Da der letzte Tag der fünftägigen Beschwerdefrist auf Sonntag, 5. Februar 2006 fiel, endigte die Frist am darauffolgenden Werktag. Mit Postaufgabe der Beschwerde am Montag, 6. Februar 2006 wurde die Beschwerde fristgerecht . Der Beschwerdeführer behauptet überdies Eigentümer des  Motorrades zu sein, womit er durch die Verfügung im  Sinne beschwert und folglich zur Beschwerde legitimiert sei. Ob das Motorrad tatsächlich in seinem Eigentum steht, kann nicht zum Voraus ausgeschlossen werden. Angesichts des Ausgangs des Verfahrens kann diese Frage aber offen bleiben, da selbst wenn auf die Beschwerde  wird, sie – wie nachfolgend zu zeigen ist – im Ergebnis abzuweisen ist.
2. Die Beschlagnahme gemäss Art. 65 BStP ist eine provisorische (konserva-
torische) prozessuale Massnahme zur vorläufigen Sicherung der  bzw. der allenfalls der Einziehung gemäss den Art. 58 ff. StGB  Gegenstände und Vermögenswerte. Voraussetzung für die  ist ein hinreichender, objektiv begründeter Tatverdacht  dem Betroffenen, das Vorliegen eines der beiden vorstehend  Beschlagnahmegründe sowie die Beachtung der  (TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 3).
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3. 3.1 Gemäss Rechtsprechung setzt der hinreichende – in Abgrenzung zum
dringenden – Tatverdacht gerade nicht voraus, dass Beweise oder Indizien bereits für eine erhebliche oder hohe Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung sprechen. Der hinreichende Tatverdacht unterscheidet sich damit vom dringenden vor allem durch ein graduelles Element hinsichtlich der , wobei der Strafverfolgungsbehörde auch in der  ein geringerer Konkretisierungsgrad zugebilligt werden muss (vgl. zum Ganzen TPF BE.2004.10 vom 22. April 2005 E. 3).
Im Gegensatz zum Strafrichter hat die Beschwerdekammer bei der  des Tatverdachts keine erschöpfende Abwägung der in Betracht fallenden Tat- und Rechtsfragen bzw. sämtlicher belastender und  Beweisergebnisse vorzunehmen. Die Anforderungen an den  eines hinreichenden Tatverdachts im Zwangsmassnahmenverfahren würden überspannt, könnte der Beschwerdeführer zu den einzelnen  ausführlich plädieren, Beweisofferten stellen oder sich auf den Grundsatz „in dubio pro reo“ berufen (Urteil des Bundesgerichts 1S.42/2005 vom 28. März 2006 E. 6.2; BGE 124 IV 313, 316 E. 4; 120 IV 365, 366 f. E. 1c; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 1S.16/2005 vom 7. Juni 2005 E. 5.2 sowie HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 2005, S. 340 ff. N. 1 ff.). Die  muss mit anderen Worten zur Frage des Tatverdachtes bzw. zur Schuldfrage weder ein eigentliches Beweisverfahren durchführen, noch darf sie dem erkennenden Strafrichter vorgreifen (Urteil des  1S.42/2005 vom 28. März 2006 E. 6.2).
Ein hinreichender Tatverdacht im eingangs beschriebenen Sinn kann  davon bestehen, ob die Untersuchung zügig geführt oder  wurde (Urteil des Bundesgerichts 1P.45/2002 vom 20.  2002 E. 3.4), ist mithin im Grundsatz nicht von der Untersuchungsdauer abhängig. Allerdings verlangt die Beschwerdekammer in ständiger Praxis, dass sich auch ein derartiger Tatverdacht im Verlaufe der weiteren  grundsätzlich weiter verdichten muss, ohne freilich die  Anforderungen überspannen zu wollen (so für die Anfangsphase  Ermittlungen TPF BB.2005.6 vom 22. Juni 2005 E. 3.2). Das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass eine Verurteilung mit  Verfahrensdauer immer wahrscheinlicher werden muss (TPF BE.2004.10 vom 22. April 2005 E. 3.1 m.w.H.), wobei die  des Schuldspruches immer in Relation zur Menge sowie „Qualität“ der bereits erhobenen Beweise einerseits und den noch zu erhebenden  andererseits zu beurteilen ist. Lässt sich der Tatverdacht trotz steten
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Bemühungen und Ermittlungshandlungen beweismässig nicht mehr weiter verdichten und schliesst die Behörde das Verfahren nicht ab, so kann darin eine unbegründete Verfahrensverzögerung, mithin ein Verstoss gegen das Rechtsverzögerungsverbot bzw. das strafprozessuale  liegen (so ausdrücklich TPF BB.2005.4 vom 27. April 2005 E. 5.2). Ob und ab welchem Zeitpunkt dies der Fall ist, kann freilich weder für das Strafverfahren allgemein noch für das gerichtspolizeiliche  nach Bundesstrafprozessordnung im Einzelnen mittels einer Regel definiert werden, sondern ist für jedes einzelne Verfahren aufgrund der  der relevanten Umstände des konkreten Verfahrens zu . Bei Zwangsmassnahmen gilt es letztlich zu beurteilen, ob das  zwischen Natur, Umfang und Komplexität des Strafverfahrens sowie der Gesamtheit der übrigen Umstände einerseits und der Dauer der Zwangmassnahme andererseits als unangemessen zu beurteilen ist (vgl. zum Ganzen TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 4.1).
3.2 Hinsichtlich der vorab zu beurteilenden Frage des Bestandes einer  Organisation gemäss Art. 260ter StGB kann aufgrund der  gleichen Sach- und Rechtslage vollumfänglich auf die Ausführungen in TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 4.3.1 verwiesen werden, auf den die Parteien ausdrücklich hingewiesen wurden (act. 17). Demnach ist im  Zeitpunkt des Verfahrens ein hinreichender Tatverdacht in Bezug auf den Bestand einer kriminellen Organisation gemäss Art. 260ter StGB  der „Hells Angels MC Zürich“ zu bejahen, was vom Beschwerdeführer nicht bestritten wird.
3.3 Sodann gilt es zu beurteilen, ob in Bezug auf B. persönlich ein hinreichen-
der Tatverdacht auf Beteiligung an bzw. Unterstützung der vorerwähnten kriminellen Organisation besteht.
3.3.1 Als Beteiligte im Sinne von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 1 StGB sind nach der
bundesgerichtlichen Rechtsprechung alle Personen anzusehen, welche funktionell in die kriminelle Organisation eingegliedert sind und im Hinblick auf deren verbrecherische Zweckverfolgung Aktivitäten entfalten. Diese  brauchen (für sich allein) nicht notwendigerweise illegal bzw.  Straftaten zu sein. Es genügen namentlich auch logistische , die dem Organisationszweck unmittelbar dienen (wie z.B. , Planen oder Bereitstellen der operativen Mittel, insbesondere  von Fahrzeugen, Kommunikationsmitteln oder  usw.). Die Beteiligung setzt auch keine massgebliche Funktion  der Organisation voraus. Sie kann informeller Natur sein oder auch geheim gehalten werden (BGE 131 II 235, 241 E. 2.12.1; 129 IV 271, 275
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E. 2.4; 128 II 355, 361 E. 2.3 m.w.H.). Die Tatvariante der Unterstützung verlangt einen bewussten Beitrag zur Förderung der verbrecherischen  der kriminellen Organisation. Im Gegensatz zur Gehilfenschaft zu spezifischen Straftaten (Art. 25 StGB) ist für die Unterstützung nach Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB der Nachweis von kausalen Tatbeiträgen im Hinblick auf ein konkretes Delikt nicht erforderlich. So können namentlich das blosse Liefern von Waffen an eine terroristische oder mafiaähnliche Organisation, das Verwalten von Vermögenswerten oder andere logistische Hilfeleistungen von Aussenstehenden unter den Organisationstatbestand von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB fallen. Dementsprechend besteht  der Beihilfe zu konkreten Straftaten und dem  auch grundsätzlich echte Konkurrenz. Der subjektive Tatbestand von Art. 260ter Ziff. 1 Abs. 2 StGB verlangt jedoch, dass der Unterstützende weiss oder zumindest in Kauf nimmt, dass sein Beitrag der  Zweckverfolgung der kriminellen Organisation dienen könnte (vgl. zum Ganzen BGE 131 II 235, 241 f. E. 2.12.2 mit Verweisen auf BGE 128 II 355; TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 4.3.2).
3.3.2 Aus dem Schlussbericht der Bundeskriminalpolizei über das  Ermittlungsverfahren vom 28. April 2005 ergibt sich, dass B. unter anderem die nachfolgenden Sachverhaltskomplexe zur Last gelegt werden:
- Zunächst wird B. vorgeworfen, er habe zusammen mit weiteren Mitglie-
dern der Hells Angels für die Ausführung des von einer gewissen C. an die Hells Angels erteilten Auftrags, deren Ex-Ehemann D. eine  „Abreibung“ zu verpassen, Geld entgegen genommen. Mit einem Teil des Geldes seien dann E. bzw. die Gebrüder F. und G. angeheuert und bezahlt worden, welche die Tat am 14. Dezember 2001 ausgeführt hätten (Schlussbericht BKP S. 226).
- Sodann wird B. verdächtigt, mit anderen Mitgliedern der Hells Angels
gestützt auf einen Auftrag von H. die Geldeintreibung bei I. unterstützt zu haben (Schlussbericht BKP S. 226).
- Weiter wirft die Beschwerdegegnerin B. vor, er habe die geplante Ent-
führung von J. unterstützt, welcher in Z. hätte aufgesucht, in den  eines Fahrzeuges verfrachtet, alsdann in einen Keller  und bezüglich des Verbleibs zweier gestohlener Motorräder  werden sollen (Schlussbericht BKP S. 227).
- Schliesslich soll B. gegen das Waffengesetz verstossen haben, indem
er – mindestens bis zur Beschlagnahme am 28. April 2004 – im Angel
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Place sowie an seinen Wohn- und Aufenthaltsorten gefährliche  aufbewahrt und besessen habe (Schlussbericht BKP S. 227).
Diese Vorwürfe werden im Schlussbericht der Bundeskriminalpolizei vom 28. April 2005 eingehend umschrieben und sind als solche nachvollziehbar. Da der Beschwerdeführer den daraus abgeleiteten hinreichenden  gegen B. nicht bestreitet, kann auf eine weitergehende Überprüfung verzichtet werden. Damit besteht auch ein hinreichender Tatverdacht, dass sich B. persönlich an der innerhalb der „Hells Angels MC Zürich“  bestehenden, kriminellen Organisation beteiligt bzw. diese unterstützt hat.
3.4 Auch in Bezug auf die Frage der Verdichtung des Tatverdachts kann auf die entsprechenden Ausführungen im Entscheid TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 verwiesen werden (E. 4.3.3). Herauszuheben ist in diesem Zusammenhang, dass es sich vorliegend um ein komplexes Verfahren mit zahlreichen Beteiligten und schweren Tatvorwürfen handelt, und daher die Anforderungen an die Verdichtung ohnehin nicht überspannt werden . Das gerichtspolizeiliche Ermittlungsverfahren ist relativ zügig  worden. Zudem erhalten bereits früher bekannte Beweismittel im  des aktuellen Gesamtbildes neue, belastende Bedeutung: So bietet der gerichtspolizeiliche Schlussbericht vom 28. April 2005 mehr als einen  Überblick über den Stand der Erkenntnisse, indem er eine – wenn auch noch provisorische – Gesamtwürdigung erlaubt. Anders als für klar umrissene Einzeldelikte kann dies bei der Frage des Vorliegens einer  Organisation gerade entscheidend sein. Insofern und in  des darin Ausgeführten kann für den Aspekt der kriminellen  von einer Verdichtung des Tatverdachts gesprochen werden. Die Beschlagnahme erweist sich demnach auch unter diesem Gesichtspunkt als angemessen.
4. 4.1 Nach Massgabe von Art. 59 Ziff. 3 StGB verfügt der Richter die Einziehung
aller Vermögenswerte, welche der Verfügungsmacht einer kriminellen  unterliegen, unabhängig von ihrer Herkunft, bisherigen  und zukünftigen Zweckbestimmung. Unerheblich ist somit, ob es sich um deliktisch oder legal erworbene Vermögenswerte handelt, oder ob diese für die Bestreitung legaler Zwecke bestimmt sind (vgl. Urteil des  1S.16/2005 vom 7. Juni 2005 E. 2.2).
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Bei Vermögenswerten einer Person, die sich an einer kriminellen  beteiligt oder sie unterstützt hat (Art. 260ter StGB), wird die  der Organisation bis zum Beweis des Gegenteils vermutet (SCHMID, Einziehung/Organisiertes Verbrechen/Geldwäscherei, , Band I, Zürich 1998, N. 188 zu Art. 59 StGB; BAUMANN, Basler , Basel 2003, N. 65 zu Art. 59 StGB). Bejaht die zuständige Behörde die Voraussetzungen der Beweislastumkehr bezüglich gewisser , so hat der Betroffene zu beweisen, dass die Vermögenswerte nicht der Verfügungsmacht der kriminellen Organisation unterliegen; d.h. der Betroffene hat zu beweisen, dass die Organisation weder  noch Herrschaftsmöglichkeit über die Vermögenswerte besass (SCHMID, a.a.O., N. 200 zu Art. 59 StGB).
Bereits im Ermittlungs- bzw. Untersuchungsverfahren ist es erforderlich, die voraussichtlich der Einziehung und damit auch der Beweislastumkehr von Art. 59 Ziff. 3 StGB unterliegenden Vermögenskomplexe vorläufig zu  (Art. 65 Abs. 1 Satz 3 BStP; SCHMID, a.a.O., N. 197 zu Art. 59 StGB; BAUMANN, a.a.O., N. 74 zu Art. 59 StGB). Damit soll  werden, dass der Beschuldigte die Einziehung der Vermögenswerte vereiteln kann. Über das definitive Schicksal der beschlagnahmten  hat sich der Sachrichter im Einziehungsentscheid  (PIQUEREZ, Procédure pénale suisse, Zürich 2000, N. 2578 zu § 119). Die Beschlagnahme präjudiziert den materiellen Einziehungsentscheid nicht. Sie lässt die zivilrechtliche Berechtigung am fraglichen  unberührt, entzieht diese jedoch der freien Verfügung des Betroffenen (BAUMANN a.a.O, N. 74 zu Art. 59 StGB). Die Widerlegung der gesetzlichen Vermutung unterliegt im Zeitpunkt der Beschlagnahme allerdings höheren Anforderungen als dies im Hinblick auf den materiellen  der Fall ist: Der Beschlagnahmeentscheid hat sich nämlich vom im Untersuchungsverfahren geltenden Grundsatz „in dubio pro duriore“ (vgl. hierzu das Urteil des Bundesgerichts 1P.65/2001 vom 20. April 2001 E. 2.a) leiten zu lassen, wonach der Untersuchungsrichter im Zweifelsfall mehr bzw. schwerere Tatbestände zur gerichtlichen Beurteilung  muss. Ein Vermögenswert einer Person, die der Beteiligung oder  einer kriminellen Organisation verdächtigt wird, kann deshalb beschlagnahmt werden, wenn der Betroffene nicht sogleich, d.h. ohne dass weitere Erhebungen erforderlich wären, und eindeutig darzutun vermag, dass der Vermögenswert weder direkt noch indirekt der Verfügungsmacht der kriminellen Organisation unterliegt (vgl. zum Ganzen TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 5.1 und BK_B 077/04 vom 25. August 2004 E. 4;  des Bundesgerichts 1S.16/2005 vom 7. Juni 2005 E. 2.2).
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4.2 Der Beschwerdeführer macht vorliegend geltend, er – und nicht B. – sei  des beschlagnahmten Motorrades, weshalb ihm das Motorrad aus der Beschlagnahme freizugeben sei. Damit verkennt er, dass es nicht darauf ankommt, wer Eigentümer des beschlagnahmten Motorrades ist, sondern einzig, ob das Motorrad im Zeitpunkt der Beschlagnahme der  der mutmasslich kriminellen Organisation unterlag.
Das inkriminierte Motorrad wurde mitsamt Fahrzeugschlüssel anlässlich der Hausdurchsuchung der Wohnung des Beschuldigten B. in Y. vom 28. April 2004 in der von B. gemieteten Garagenbox vorgefunden (act. 5 S. 4; Schlussbericht BKP S. 52 ff. und 62 f.). Damit ist klar, dass im  der Beschlagnahme die mutmasslich kriminelle Organisation durch B. die Herrschaftsmöglichkeit über das Motorrad ausübte. Indem sich das Motorrad unbestrittenermassen mit Einverständnis von B. in dessen  befand (act. 1 S. 7; act. 5 S. 9), kann auch dessen Herrschaftswille als gegeben angesehen werden. Daraus erhellt – wie dies im Übrigen auch schon aus dem Entscheid der Beschwerdekammer BK_B 089/04 vom 20. September 2004 ersichtlich ist – dass die Verfügungsmacht der  kriminellen Organisation am beschlagnahmten Motorrad im Grundsatz zu bejahen ist.
Selbst wenn dem Beschwerdeführer der von ihm angestrebte  gelänge, wäre damit immer noch nicht dargetan, dass sich das  nicht in der Verfügungsmacht der mutmasslich kriminellen  befand. Damit ist auch gesagt, dass der Beschwerdeführer nicht sogleich und eindeutig bewiesen hat, dass der Vermögenswert weder  noch indirekt der Verfügungsmacht der kriminellen Organisation .
5. Die Beschlagnahme des inkriminierten Motorrades ist für die Erreichung des Untersuchungszwecks – nämlich die Sicherstellung der allenfalls der Einziehung unterliegenden Vermögenswerte – sowohl geeignet als auch erforderlich. Zudem verdrängt vorliegend das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung angesichts der Schwere der erhobenen Vorwürfe die  Interessen des Beschwerdeführers. Die Beschlagnahme ist somit .
6. Insgesamt erweist sich die Beschlagnahme des fraglichen Motorrades nach
wie vor als gerechtfertigt. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.
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7. 7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Kosten
desselben zu tragen (Art. 245 BStP i.V.m. Art. 156 Abs. 1 OG). Die  wird angesichts der Komplexität und der relativ umfangreichen Akten auf Fr. 2'500.-- festgesetzt (Art. 3 des Reglements vom 11.  2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32), unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 1’000.-- (act. 3).
7.2 Zufolge Unterliegens wird dem Beschwerdeführer keine Parteientschädi-
gung ausgerichtet.
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