# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5992075a-82f7-408f-84c1-18a3531d226d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1957, war seit dem
1.
Oktober 2004
im Restaurant
Y._
,
Z._
, mit einem Beschäftigungsgrad von 50
%
als Koch
ange
stellt und damit bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA) obli
gatorisch unfallversichert, als er sich am 2
1.
August 2006 beim Sturz über mehrere Treppenstufen eine Fraktur des rechten Handgelenks zuzog (
Urk.
8/1
Ziff.
1-6,
Urk.
8/2
Ziff.
5).
Mit Verfügung vom 3
0.
Januar
2012 (
Urk.
8/194) und
Einspracheentscheid
vom 1
6.
Mai 2012 (
Urk.
8/196) stellte die SWICA ihre Leistungen rückwirkend per 3
0.
September 2007 ein. Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 2
6.
Juni 2013 in dem Sinne gut, als es dem Versicherten Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen bis zum 3
1.
Januar 2009 zusprach
. Die
Sache
wurde im Weiteren
an die SWICA zurück
ge
wies
en, damit diese einen allfälligen Rentenanspruch ab
1.
Februar 2009 prüfe und dar
über verfüge
. Im Übrigen, insbesondere den Anspruch auf eine
Integritätsent
schädigung
betreffend, wurde die Beschwerde abgewiesen
(Verfahren Nr. UV.2012.00141;
Urk.
8/204
). Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 8C_676/2013 vom 2
4.
Januar 2014 ab, soweit es darauf eintrat (
Urk.
8/214).
1.2
Mit Verfügung vom 1
1.
August 2014 (
Urk.
8/235) verneinte die SWICA bei einem Invaliditätsgrad von 8
%
einen Rentenanspruch. Die vom Versicherten dagegen am 1
2.
September 2014
erhobene Einsprache (
Urk.
8/238) wies die SWICA mit
Einspracheentscheid
vom 2
8.
November 2014 (
Urk.
8/239 =
Urk.
2) ab.
2.
Der Versicherte erhob am 1
9.
Januar 2015 Beschwerde gegen den
Einsprache
entscheid
vom 2
8.
November 2014 (
Urk.
2) und beantragte, dieser sei aufzu
he
ben, und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere die gesetzlich geschuldete Rente auszurichten (
Urk.
1 S. 2 oben).
Die SWICA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
3.
Februar 2015 (
Urk.
7) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 2
7.
Februar 2015 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
9). Am 1
5.
April 2015 liess sich der Beschwerdeführer erneut vernehmen (
Urk.
10). Die SWICA reichte innert in der Folge angesetzter Frist (
Urk.
12-13) keine Stellungnahme ein, was dem Beschwerdeführer am 1
9.
Mai 2015 mitgeteilt wurde (
Urk.
14).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
dem
letztinstanzlich
bestätigten
(
Urk.
8/214)
Entscheid des hiesigen Gerichts vom 2
6.
Juni 2013
(
Urk.
8/204)
steht dem Beschwerdeführer für die aus dem Unfall vom August 2006 verbleibenden Beeinträchtigungen der rechten Hand keine Integritätsentschädigung zu
.
Im vorliegenden Verfah
ren strittig und zu prüfen ist ein allfälliger Rentenanspruch des
Beschwerdeführer
s ab
1.
Februar 2009 und damit der Invaliditätsgrad.
1
.
2
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
rechts
, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG). Invalidität ist die voraus
sicht
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs
un
fähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des
Invaliditäts
grades
wird das Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der
unfall
be
dingten
Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs
mass
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeits
marktlage
erzielen könnte
(Invalideneinkommen)
, in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
Valideneinkommen
;
Art. 16 ATSG).
Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffern
mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber
gestellt werden, worauf sich aus der
Einkom
mens
differenz
der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die frag
lichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annä
herungswerte miteinander zu vergleichen.
1.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkom
mens
ent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein
lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
Ein solcher Aus
nahmefall liegt beispielsweise dann vor, wenn der Versicherte seine Arbeitsstelle infolge konkursbedingter
Betriebsschliessung
verliert (Urteil
des Bundesgerichts 8C_462/2014 vom 1
8.
November 2014 E. 4.2 mit Hinweis).
Der bei der Bemes
sung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausgeglichenen
Arbeits
marktlage
(Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des
Vali
denlohnes
Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. Sep
tem
ber 2014 E. 3.2 mit Hinweisen).
Das
Valideneinkommen
ist unabhängig davon zu bemessen, ob die versicherte Person vor dem Unfall eine Teilzeit- oder eine Vollzeiterwerbstätigkeit ausgeübt hat.
Massgebend
ist, welches die Verdienstmöglichkeiten einer versicherten Person sind, von der angenommen wird, dass sie sie voll ausnützt (BGE 119 V 475 E. 2b (BGE 119 V 475 E. 2b).
1.4
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss
LSE her
angezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V
472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.
4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
2.
2.1
Der
von der Beschwerdegegnerin durchgeführte
Einkommens
vergleich basiert auf einem 2009
hypothetisch ohne Folgen des Unfalles vom
2
1.
August 2006 erzielbaren Jahreslohn von
rund
Fr.
53‘37
9
.
-
- (
Valideneinkommen
) und einem im gleichen Jahr trotz Unfallfolgen gestützt auf
die LSE
ermitt
elten und um einen Abzug von 20
%
reduzierten hypothetischen Invalideneinkommen von
rund
Fr.
48‘988.-
-, woraus eine unfallbedingte
Erwerbseinbusse
von (gerundet)
8
%
resultiert (
Urk.
8/235 S. 2,
Urk.
2
Ziff.
3.6
,
Urk.
7
S. 8
).
2.2
Der Beschwerdeführer
stellte sich in seiner Beschwerde (
Urk.
1)
vorab
auf den Standpunkt,
er könne
die
ihm attestierte Restarbeitsfähigkeit
angesichts des sehr
eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
nicht mehr verwerten
,
weshalb
sein Invalideneinkommen
Fr.
0.-- betrage und
er
Anspruch auf eine ganze Rente
hab
e
(S. 4 f.
Ziff.
14-19
, S. 8
Ziff.
37
)
.
Falls die Zumutbarkeit
dennoch
bejaht werde
n sollte
,
sei
von einem
Valideneinkommen
von
rund
Fr.
55‘
348.
--
(
S. 5 f.
Ziff.
20-25) und von einem um einen Abzug von 25
%
reduzierten Invalideneinkommen von
rund
Fr.
35‘60
2
.
--
auszugehen, womit ein
Invaliditätsgrad
von (gerundet) 36
%
resultiere (S. 6 ff.
Ziff.
26-36
, S.
8
Ziff.
38
)
.
3.
3.1
Strittig und zu prüfen ist ein allfälliger
Rentenanspruch ab
1.
Februar 2009 (vgl.
Urk.
8/204 Dispositiv-Ziffer 1)
,
weshalb
für die
Invaliditätsbemessung die
ein
kommensmässigen
Verhältnisse im Jahr
2009
massgebend
sind.
3.2
Zur Ermittlung des
Valideneinkommens
knüpfte d
ie
Beschwerdegegnerin
an den vom Beschwerdeführer
vor dem Unfall
im
Restaurant
Y._
in einem Pensum von 50
%
erzielten Lohn von
Fr.
2‘100.--
(Wer
t 2006;
vgl.
Urk.
8/1
Ziff.
12
) an
(
Urk.
8/235 S. 2).
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es dürfe nicht auf den bisherigen Lohn abgestellt werden, da er seine bisherige Stelle auch ohne den Unfall verloren hätte. Infolge Geschäftsauflösung sei
ihm am 3
0.
April 2007 gekündigt
und
am
6.
September 2007
sei
über seine ehemalige
Arbeitgeberin
der Konkurs eröffnet worden.
Zur Ermittlung des
Valideneinkommens
sei
daher
auf die Tabelle TA7 der LSE 2008,
Ziff.
37 (
„
Gastgewerbliche und hauswirt
schaftliche Tätigkeiten
“
) und dort - da er gelernter Koch sei -
auf das
An
forde
rungsniveau
3 abzustellen
(
Urk.
1 S. 4
Ziff.
11, S. 5 f.
Ziff.
24-25).
In ihrer Beschwerdeantwort
brachte die
Beschwerdegegnerin
vor,
wenn auf die vom Beschwerdeführer ange
führten LSE-Werte (LSE 2008, TA
7,
Ziff.
37) abge
stützt werde,
sei
nicht vom Anforderungsniveau 3
,
sondern vom
Anf
orderungs
niveau
4 auszugehen
, da der Beschwerdeführer als gelernter Koch nicht über die für das Anforderungsniveau 3 erforderlichen qualifizierten Fachkenntnisse verfüge.
Der auf diese Weise ermittelte
Validenlohn
sei indes tiefer als das von ihr angenommene und für den Beschwerdeführer
somit
günstigere
Validenein
kommen
(
Urk.
7 S. 7 Mitte).
3.3
Der
Beschwerdeführer war
i
m Zeitpunkt des Unfalls vom 2
1.
August 2006 in einem Pensum von 50
%
als Koch im Rest
aurant
Y._
tätig (vgl.
Urk.
8/1
)
. Nach dem Unfall nahm er diese Tätigkeit nicht wieder auf.
Dem Beschwerde
führer ist beizupflichten, dass angesichts der vom Restaurant
Y._
am 3
0.
April
2007 infolge Geschäftsauflösung ausgesprochenen Kündigung per 3
0.
Juni 2007 (
Urk.
3/4) und der Tatsache, dass am
6.
September 2007 der Kon
kurs über die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers eröffnet wurde (
Urk.
3/5),
nicht davon ausgegangen werden kann, dass er im Jahr 2009 ohne den erlittenen Unfall weiterhin im Restaurant
Y._
tätig gewesen wäre
. D
es
halb rechtfertigt
es sich
,
zur
Ermittlung des
Valideneinkommens
die
Tabellen
löhne
gemäss
LSE 2008
heranzuziehe
n
(vgl. vorstehend E. 1.3).
3.4
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die
Tabelle TA1 abgestellt.
Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens kann sich e
in Abstellen auf die Tabelle TA7 dann rechtfertigen,
wenn dies eine genauere Festsetzung des
Inva
lideneinkommens
erlaubt und dem Versicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (
vgl. vorstehend E.
1.3
). Dies muss auch bei der Festle
gung des
Valideneinkommens
gelten.
Der Beschwerde
führer legte nicht dar, weshalb sich
in seinem Fall ein Abstellen auf die Tabelle TA7 rechtfertigen soll. Es ist
denn auch
nicht ersichtlich, dass
sich
damit eine genauere Festsetzung des
Vali
deneinkommens
erreichen
liesse
,
zumal
Ziff.
37
der Tabelle TA7 auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten und damit eine Branche
beinhaltet
, in welcher der Beschwerdeführer vor Eintritt des unfallbedingten Gesundheitsschadens
-
soweit aus den Akten ersichtlich
-
nicht tätig war. In seiner Eingabe vom 1
5.
April 2015
führte d
er
Beschwerdeführer
denn auch
aus
, stets nur in der Gastronomie tätig gewesen
zu sein (
Urk.
10 S. 4
Ziff.
58).
Abgesehen davon
ist
es inkonsequent,
wenn
sich
der Beschwerde
führer
für die Ermittlung des
Valideneinkommens
auf den (im Vergleich
zu
Tabelle
TA1
Ziff.
55) höheren Lohn
gemäss
Tabelle
TA7
Ziff.
37
und für die
Ermittlung des Invalideneinkommens
auf den (im Vergleich zu
Tabelle
TA7
Ziff.
37
tieferen) Lohn
gemäss
Tabelle
TA1
Ziff.
55
beruft (
vgl.
Urk.
1 S. 6
Ziff.
25,
Ziff.
27).
Ausweislich der Akten
absolvierte der Beschwerdeführer in seinem Heimatland eine vierjährige Ausbildung zum Koch. Ab 1979 war er in der Schweiz im Rahmen von
Saisonniertätigkeiten
als Koch und vor seiner Anstellung im Restaurant
Y._
, welche annähernd zwei Jahre dauerte,
für kurze Zeit auch auf einem
Gastroschiff
als Sous-Chefkoch tätig (
Urk.
8/10 S. 3 oben,
Urk.
8/169 S. 10).
Vor diesem Hintergrund
ist es am sachgerechtesten,
zur Ermittlung des
Valideneinkommens
auf
die in
Ziff.
55
der Tabelle TA1 erfasste Branche „
Gast
gewerbe
“
abzustellen
.
3.5
Fraglich ist, ob dabei
vom
Anforderungsniveau 3 oder
dem
Anforderungsniveau 4 a
uszugehen
ist.
Während das Anforderungsniveau 4 einfache und repetitive Tätigkeiten beinhaltet, setzt das Anforderungsniveau 3 Berufs- und Fachkennt
nisse voraus.
Gemäss
bundesgerichtlicher Rechtsprechung muss sich ein
e
auf Niveau 3 tätige Person über qualifiziertere Fachkenntnisse ausweisen können (
Urteil des Bundesgerichts
8C_907/2011 vom 3
0.
Juli 2012
mit Hinweis)
.
Der Beschwerdeführer
scheint
zwar
über keinen schweizerischen, sondern nur über einen ausländischen Berufsabschluss als Koch zu verfügen. Allerdings war er ab 1979 in der Schweiz als Koch tätig, was dafür spricht, dass er über die im Kochberuf notendigen qualifizierten beruflichen Fähigkeiten verfügt
. Im Rahmen seiner jahrelangen Tätigkeit als Koch konnte er
zu
dem verwertbare Berufserfahrung sammeln
. Damit ist
davon auszugehen, dass
d
er
Beschwerde
führer
im Jahr 2009 als Gesunder ein d
em Anforderungsniveau 3 entsprechen
des Einkommen
hätte erzielen können.
Dafür spricht nicht
zuletzt auch
der Umstand
, dass der
vom Beschwerdeführer
im Restaurant
Y._
erzielte Lohn
, welcher sich
gemäss
Berechnungen der Beschwerdegegnerin im Jahr 2008 bei Ausübung eines 100
%
-Pensums auf
Fr.
52‘332.-- belaufen hätte (vgl.
Urk.
8/235 S. 2),
näher an dem von Männern
im Jahr 2008
im Gastgewerbe im Anforderungsniveau 3 erzielten Verdienst
von
Fr.
54‘004.-- (
Fr.
4‘286.--
x 12
: 40 x 42 [betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Gastgewerbe im Jahr 2008
;
Die Volkswirtschaft, 9-2011,
S. 94
Tabelle B9.2]
)
als an dem von Männern im Gastgewerbe im Anforderungsniveau 4 erzielten Verdienst
von
Fr.
46‘988.-- (
Fr.
3‘729
.--
x 12 : 40 x 42
) lag.
3.6
Gestützt auf die dargelegten
Grundlagen resultiert für das Jahr 2009 somit ein
hypothetisches
Valideneinkommen
von
rund
Fr.
55‘19
2
.
--
(
Fr.
4‘286.--
x 12
: 40 x 42 [betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Gastgewerbe im
Jahr 2009
; Die Volkswirtschaft, 9-2011,
S. 94
Tabelle B9.2
] x
1.022 [
Lohnentwick
lung
im
Gastgewerbe im Jahr 2009;
Die Volkswirtschaft, 9-2011,
S. 95
Tabelle B10.2]).
4.
4.1
In seinem Urteil vom 2
6.
Juni 2013 erwog das hiesige Gericht, dass dem Beschwerdeführer - gestützt auf das am 1
7.
Februar 2011 im Auftrag der Beschwerdegegnerin erstattete Gutachten der Ärzte des
A._
(
Urk.
8/169) sowie deren ergänzende Stellungnahme vom
5.
September 2011 (
Urk.
8/181) - aufgrund der
unfallbe
dingten
somatischen Beeinträchtigungen nur noch leichte, einhändig ausführ
bare Tätigkeiten zu 100
%
möglich seien (
Urk.
8/204 E. 6.2). Davon ist für die Ermittlung des
Inva
lideneinkommens
auszugehe
n
.
4.2
Der Beschwerdeführer machte vorab geltend, für einarmige Personen gebe es schlicht nicht genügend Stellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Das
unfallbedingte Zumutbarkeitsprofil sei in seinem Fall so sehr eingeschränkt, dass es als schlicht unmöglich bezeichnet werden müsse, dass eine genügende Anzahl Stellen auf dem ausgegliche
nen Arbeitsmarkt vorhanden sei
, welche ihm offen stünden. Vielmehr sei er aufgrund der Tatsache, dass er nur noch ein
armig einsetzbar sei, auf den geschützten Arbeitsmarkt zu verweisen, wo das Invalideneinkommen
Fr.
0.-- betrage (
Urk.
1 S. 56
Ziff.
19).
4.3
Im Rahmen der Invaliditätsbemessung darf bei der Bestimmung des trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung
zumutbarerweise
erzielbaren Einkommens nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden
.
Insbe
sondere kann von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von
Art.
16 ATSG dort nicht gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der
allgemeine
Arbeitsmarkt nicht kennt und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum vornherein als ausgeschlossen erscheint.
Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes beinhaltet jedoch nicht nur ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeits
kräften, sondern auch einen Arbeitsmarkt, der einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten aufweist, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten berufli
chen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperli
chen Einsatzes (BGE 110 V 273 E. 4b).
An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisgemäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des
Invali
ditätsgrades
gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten
Arbeitsmarktverhält
nissen
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits
plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/
02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1
3.
März 2000 und U 176/98 vom 1
7.
April 2000).
Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun
desgerichts 9C_95/2007 vom 2
9.
August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2
2.
April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).
4.4
Wie die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf
die bundesgerichtliche
Recht
spre
chung
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_1050/2009 vom 2
8.
April 2010 E.
3.4 mit diversen Hinweisen, vgl. auch Urteil
9C_396
/2014 vom 1
5.
April 2015 E.
5.2
mit Hinweisen)
zutreffend
ausgeführt hat (
Urk.
7 S. 6 unten),
stellen d
ie
faktische
Einhändigkeit
oder die Beschränkung der dominanten Hand als
Zudien
hand
rechtsprechungsgemäss
Tatbestände einer erheblich erschwerten Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeits
markt dar. Dennoch wurde von der Rechtsprechung wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend realistische
Betätigungsmög
lichkeiten
für Personen, welche funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit ver
richten können, zu finden sind.
Längst nicht alle im Arbeitsprozess im weitesten Sinne notwendigen Aufgaben und Funktionen im Rahmen der Überwachung und Prüfung werden durch Computer und automatisierte Maschinen ausgeführt. Abgesehen davon müssen solche Geräte auch bedient und ihr Einsatz ebenfalls überwacht und kontrolliert wer
den. Zu denken ist an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produk
tionseinheiten, die keinen Einsatz des nicht mehr funktionstüchtigen Armes oder der nicht mehr einsetzbaren Hand voraussetzen (Urteile
des Bundesgerichts
8C_94/2012 vom 2
9.
März 2012 E. 3.2 mit Hinweisen und 8C_525/2010 vom
2
1.
September 2010 E. 3.2.2.2).
Vor diesem Hintergrund
ist davon auszugehen, dass der
Beschwerdeführer, wel
cher für sämtliche leichten,
einhändig ausführbaren Tätigkeiten als zu 100
%
arbeitsfähig zu erachten ist,
die
ihm
verbliebene Arbeitskraft bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage wirtschaftlich verwer
ten und entgegen seinen Vorbring
en nicht
bloss
an einem geschützten Arbeitsplatz tätig sein könnte.
4.5
Die Beschwerdegegnerin
und
(im Eventualstandpunkt
) auch
der Beschwerde
führer gehen übereinstimmend davon aus, dass das Invalideneinkommen gestützt auf die
Tabelle TA1 der
LSE 2008 zu ermitteln ist, was nicht zu bean
standen ist. Während die Beschwerdegegnerin
dabei
von
dem von Männern im Anforderungsniveau 4 in sämtlichen Wirtschaftszweigen (
Rubrik
„
Total
“) erziel
baren Einkommen ausging
(
Urk.
8/235 S. 2 Mitte
,
Urk.
7 S. 8 oben
), machte der Beschwerdeführer
geltend, es sei auf den von Männern im Anforderungsniveau 4 im Gastgewerbe (
Ziff.
55) erzielbaren Lohn abzustellen, da er
nur noch in der bisherigen Branche ein
e
Anstellung finden könne
, nachdem er stets nur in der Gastronomie tätig gewesen sei und das ihm verbleibende Tätigkeitsspektrum zudem sehr eng sei.
Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin sei sodann schon deshalb falsch,
weil
das von ihr gestützt auf die LSE angenommene Grund
gehalt bereits bedeutend höher sei als der Lohn, welchen er als gelernter Koch vor dem Unfall tatsächlich verdient habe. Die statistischen Zahlen würden sodann nur für gesunde Personen gelten, welche ihre Tätigkeit zweiarmig aus
führen könnten
(
Urk.
1 S. 6
Ziff.
27,
Urk.
10 S. 4
Ziff.
56
-58
).
4.6
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht davon auszugehen, dass er die ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit
zumutbarerweise
nur noch im Gastgewerbe verwerten könn
te
. Der
ausgeglichene Arbeitsmarkt
hält vielmehr sowohl im Produktions- als auch im Dienstleistungssektor
Hilfs
arbeitertätigkei
ten
bereit, welche einhändig ausgeführt werden können
. Deshalb
ist
es
nicht
sachgerecht
,
auf die Löhne im Gastgewerbe ab
zustellen, zumal dies wohl eine
Branche sein dürfte, welche
im Vergleich zu anderen Branchen, insbesondere
jenen
im zweiten Sektor,
nur beschränkt über
Überwachungs-, Prüf- und
Kon
trolltätigkeiten
verfügt
. Dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall nur in der Gastronomie tätig war, ändert nichts daran, setzen Tätigkeiten im
Anforde
rungsniveau
4
doch
insbesondere keine besondere Bildung
voraus, sodass es sich nicht nachteilig auswirkt, dass der Beschwerdeführer über spezifische Fachkenntnisse nur im Bereich der Gastronomie verfügt.
Im Übrigen hat die Beschwerdegegnerin zutreffend darauf hingewiesen, dass die
versicherte Person nicht auf
d
ie
Anwendung von Lohnansätzen aus einem bestimmten
Niedrig
lohnsektor
wie etwa dem Gastgewerbe
bestehen
kann, wenn
ihr weiterhin nor
mal
entlöhnte
Hilfsarbeiten zumutbar sind
(
Urk.
7 S. 7 unten mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_633/2013 vom 2
3.
Oktober 2013 E. 4.2), wovon im Falle des Beschwerdeführers auszugehen ist.
Dem Umstand, dass der Beschwerdeführer infolge seines unfallbedingten
Gesund
heitsschadens
bei der Ausübung einfacher und repetitiver Tätigkeiten nicht
gleich eingesetzt werden kann
wie gesunde Arbeitnehmerinnen und
Arbeit
nehmer,
ist
allenfalls
durch
Gewährun
g eines Leidensabzugs Rechnung zu trage
n (vgl.
dazu nachstehend E. 4.
8
ff.
).
4.7
Der
nach dem Gesagten zur Ermittlung des Invalideneinkommens
massgebende
Bruttolohn (Zentralwert) der Männer in einfachen und repetitiven Tätigkeiten
in allen Wirtschaftszweigen
belief sich
im Jahr 2008 bei 40 Arbeitsstunden pro
Woche monatlich
auf
Fr.
4‘806.--
(LSE 2008, Tabelle TA1
, Anforderungsniveau
4
,
Total Männer) beziehungsweise jährlich
auf
Fr.
57‘672.--. Angepasst an die
betriebsübliche Wochenarbeitszeit „Total“ von 41.6 Stunden im Jahr 2009 (Die Volkswirtschaft, 9-2011,
S. 94
Tabelle B9.2) und die L
ohnentwicklung
im Jahr 2009 von 2.1
%
(Die Volkswirtschaft, 9-2011,
S. 95
Tabelle B10.2
, Nominal Total) resultiert damit ein
Total
von
rund
Fr.
61‘
238.
--
(
Fr.
57‘
672.--
: 40 x 41.6 x 1.021).
4.8
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest
)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen
.
Sodann darf bei der Überprüfung des gesamthaft vorzunehmenden
Abzuges
das Sozialversicherungsgericht sein
Ermessen
nicht ohne triftige Gründe an die Stelle desjenigen der Verwaltung stellen
(vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
4.9
Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer aufgrund
des
einge
schränkten Tätigkeitsbereichs einen leidensbedingten Abzug vom
Invalidenein
kommen
von 20
%
(
Urk.
8/235 S. 2 Mitte,
Urk.
2
Ziff.
3.4).
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass
nebst dem
bereits aufgrund des sehr eingeschränkten Tätigkeitsbereichs
angezeigten Abzugs
von mindestens 20
%
ein zusätzlicher Abzug gerechtfertigt sei, da er i
n einen ande
ren Beruf wechseln und
sich bei der Ausübung von Hilfsarbeitertätigkeiten in Konkurrenz zu gesunden Arbeitnehmern bege
ben müsse. Sodann habe er
im Jahr 2009 bereits im 5
2.
Altersjahr gestanden
und könne er
nur ein sehr schmales berufliches Rüstzeug aus
weisen
, was ihm die Integration in den Arbeits
markt erheblich erschwere.
Damit sei vom maximalen Abzug von 25
%
auszugehen.
4.10
D
er Beschwerdeführer
ist
bei der Ausübung von Hilfsarbeitertätigkeiten
behin
de
rungsbedingt
insofern eingeschränkt, als er nur noch leichte, einhändig aus
führbare Tätigkeiten verrichten kann. Damit
ist
er
auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu gesunden Mitbewerbern, welche für sämtliche
Hilfsarbeitertätig
keiten
ohne Einschränkungen einsetzbar sind,
benachteiligt
,
und
es
muss davon ausgegangen werden, dass er das durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfs
arbeiter nicht erreichen kann
. Diesem Umstand ist durch Gewährung eines Leidensabzugs Rechnung zu tragen.
Was die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Notwendigkeit eines Berufs
wechsels anbelangt, so
vermag diese keinen
Abzug
zu rechtfertigen
, da
Hilfsar
beitertätigkeiten
gemäss
dem Anforderungsniveau 4 weder besondere berufliche noch sprachliche Kenntnisse voraussetzen
. D
eshalb
ist
nicht davon aus
zugehen,
dass der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit nur mit unterdurchschnitt
lichem Einkommen verwerten könnte.
Aus den gleichen Gründen
stösst
auch die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach er über ein nur sehr schma
les berufliches Rüstzeug verfüge, ins Leere.
Das fortgeschrittene Alter
schliesslich
führt
nicht automatisch zu einem Abzug, zumal
sich dieses im Anforderungsniveau 4 sogar eher lohnerhöhend auswirkt. Es ist jedoch bezogen auf die durchschnittliche Lebensarbeitszeit als ein
abzugs
relevanter
Aspekt immer unter Berücksichtigung aller konkreten Umstände des Einzelfalles zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom
4.
Oktober 2013 E. 4.2).
Da der Beschwerdeführer
im
massgebenden
Zeit
punkt (Jahr 2009)
bis zu seine
r Pensionierung immerhin noch 13
Erwerbsjahre vor
sich hatte, ist nicht zu beanstanden, d
ass sich die Beschwerdegegnerin auf die Gewährung eines behinderungsbedingten Abzugs beschränkte.
Dass das Alter die
Stellen
su
che
faktisch negativ beeinflussen kann,
hat
als
invaliditäts
fremder
Faktor unberücksichtigt bleiben (Urteil des Bundesgerichts 8C_808/2013 vom 1
4.
Fe
b
ruar 2014 E. 7.3).
I
n Würdigung der gesamten Umstände
muss
der von
der Beschwerdegegnerin
vorgenommene Abzug von 20
%
als im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens beurteilt
werden. Triftige Gründe, welche
eine abweichende gerichtliche Beur
teilung rechtfertigten, sind nicht ersichtlich.
Damit resultiert für das Jahr 2009 ein hypothetisches Invalideneinkommen von
rund
Fr.
48‘99
1
.
--
(
Fr.
61‘238.
--
x 0.8)
.
4.11
Der Vergleich des hypothetischen
Valideneinkommens
von
Fr.
55‘19
2
.
--
(vor
ste
hend E. 3.6)
mit dem hypothetischen Invalideneinkommen von
Fr.
48‘99
1
.
--
(vorstehend E. 4.10)
ergibt
eine
E
rwerbseinbusse
von
Fr.
6‘20
1
.
--
beziehungs
weise ein
en
Invaliditätsgrad von gerundet 11
%
(zur
Rundung: BGE 130 V 121 E. 3.2).
Damit
hat der Beschwerdeführer rückwirkend ab
1.
Februar 2009 An
spruch auf eine Rente basierend auf einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von
11
%
. Dies führt zur Aufhebung des ang
efochtenen Entscheid
s und zur
Gutheissung
der Beschwerde.
5.
5.1
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
Unter Be
rücksichtigung der massgeblichen Kriterien
ist
die
Prozessentschädi
gung
beim praxisgemässen Stunden
ansatz vom
Fr.
2
20.-- (zuzüglich
Mehr
wertsteuer) auf
Fr.
2‘700.--
(inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzu
legen.
5.2
Soweit der Beschwerdeführer
schliesslich
die Zusprechung
einer angemessenen Parteientschädigung für das
Einspracheverfahre
n
beantragte (
Urk.
1 S. 2 oben
) ist festzuhalten,
dass
g
emäss
Art.
52
Abs.
3
Satz 2 ATSG
im
Einsprachever
fahren
in der Regel keine Part
eientschädigungen ausgerichtet
werden
.
Der Beschwerdeführer begründet seinen Antrag soweit ersichtlich damit,
dass
er
durch eine rechtswidrig fehlerhafte Begründung
bezieh
ungsweise aufgrund aktenwidriger
Sachverhaltsfeststellungen
zur Erhebung der Einsprache veran
lasst worden sei
(
Urk.
1
S. 8
Ziff.
40
)
.
Diese
s
Vorbringen erweis
t
sich indessen als unbegründet. Für das
Einspracheverfahren
ist daher keine
Parteientschädi
gung
zuzusprechen, zumal sich der Aufwand im für
Einspracheverfahren
übli
chen Rahmen
bewegt
e und
der Fall weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten bot
(vgl. BGE 130 V 570 E. 2.3.2).
Somit ist die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen.