# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 20c35d8d-5278-4e9b-a0dd-663ded13c043
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die Eheleute
X._
und
Y._
sind seit vielen Jahren bei der
Wincare
Versicherungen AG (
Wincare
) als Versicherte der obligatorischen
Kran
ken
pflegeversicherung
registriert (vgl. di
e EDV-Übersichten in Urk. 19/1a
m, die Versicherungspolicen für
X._
der Jahre 2006 bis 2012 in
Urk.
1
9
/2a-l, die
Dossierblätter
für
Y._
in
Urk.
29/6-14 und die Versicherungs
policen für
Y._
der Jahre 2008 bis 2012 in Urk. 29/26-30).
1.2
1.2.1
Mit fünf Zahlungsbefehlen je vom 2
1.
September 2011 setzte die
Sanitas
Grund
versicherungen
AG (
Sanitas
), handelnd für die
Wincare
, gegenüber
X._
Prämienforderungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die Zeit von September 2006 bis März 2010 in Betreibung, nämlich:
Prämien für die Zeit vom
1.
September 2006 zum 3
1.
Dezember 2008 im
Betrag von
Fr.
4‘179.60
,
zuzüglich
S
pesen und bisherige
Betrei
bungs
kosten
(Betreibung Nr.
Z._
des Betreibungsamtes
A._
,
Urk.
19/20a),
Prämien für die Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
0.
Juni 2009 im Betrag von
Fr.
1‘131.80
,
zuzüglich Verzugszins, S
pesen und bish
erige
Betrei
bungs
kosten
von Fr. 70.-- (Betreibung Nr.
B._
des
Betreibungsam
tes
A._
, Urk. 19/21a),
Prämien für die Zeit vom
1.
August bis zum 3
1.
Oktober 2009 im Be
trag
von
Fr.
434.20, zuzüglich Verzugszins, Spesen und bisherige
Be
trei
bungs
kosten
(Betreibung Nr.
C._
des Betreibungsamtes
A._
, Urk. 19/22a),
Prämien für 2
3.
Oktober 2009 und für die Zeit vom 1. November bis zum
3
1.
Dezember 2009 im Betrag von
Fr.
383.40
,
zuzüglich
Verzugs
zins
, Spesen und bisherige Betreibungskosten (Betreibung Nr.
D._
des
Betreibungsamtes
A._
, Urk. 19/23a),
Prämien für die Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
1.
März 2010 im Betrag von
Fr.
561.30
, zuzüglich
Verzugszins
, S
pesen
u
nd bish
erige
Betrei
bungs
kosten
(Betreibung Nr.
E._
des Betreibungsamtes
A._
, Urk. 19/24a).
X._
erhob in allen fünf Zahlungsbefehlen Rechtsvorschlag. Mit den fünf Verfügungen je vom 2
7.
September 2011 hob die
Sanitas
diese Rechtsvor
schläge auf und verpflichtete
X._
zur Bezahlung der folgenden Beträge:
Fr.
4‘702.60 in der Betreibung Nr.
Z._
(
Urk.
19/20b),
Fr.
1‘678.85 in der Betreibung Nr.
B._
(
Urk.
19/21b),
Fr.
801.20 in der Betreibung Nr.
C._
(
Urk.
19/22b),
Fr.
711.75 in der Betreibung Nr.
D._
(
Urk.
19/23b),
Fr.
928.30 in der Betreibung Nr.
E._
(
Urk.
19/24b).
X._
erhob gegen alle fünf Verfügungen mit derselben Eingabe mit Da
tum des 2
7.
September 2011 Einsprache
(
Urk.
19/20c,
Urk.
19/21c, Urk.
19/22c,
Urk. 19/23c und
Urk.
19/24c). Mit den
Einspracheentscheiden
je vom
5.
Oktober 2011
wies die
Sanitas
die fünf Einsprachen vollumfänglich ab (
Urk.
6/6 =
Urk. 19/20d, Betreibung Nr.
Z._
;
Urk.
6/5 =
Urk.
19/21d, Betreibung Nr.
B._
;
Urk.
6/3 =
Urk.
19/22d, Betreibung Nr.
C._
;
Urk.
6/4 = Urk. 19/23d
, Betreibung Nr.
D._
;
Urk.
6/7 =
Urk.
19/24d, Betreibung Nr.
E._
).
1.2.2
Des Weiteren hatte die
Sanitas
mit Verfügung vom
5.
November 2010 die Auf
hebung des Rechtsvorschlags in einer Betreibung Nr.
F._
des
Betreibungs
am
tes
A._
angeordnet und
X._
zur Bezahlung eines Be
trags von Fr. 803.90 verpflichtet, bestehend aus den Prämien der obligatori
schen
Krankenpflegeversicherung für die Zeit vom
1.
April bis zum 30. Juni 2010 so
wie
Verzugszins,
S
pesen und Betreibungskosten (Urk. 19/25a).
Schliesslich hatte die
Sanitas
mit Verfügung vom 2
0.
Januar 2011 die Aufhe
bung des Rechtsvorschlags in einer Betreibung Nr.
G._
des
Betreibungsam
tes
A._
angeordnet und
X._
zur Bezahlung eines Betrags von
Fr. 804.
verpflichtet, bestehend aus den Prämien für die Zeit vom
1.
Juli bis zum
3
0.
September 2010
sowie
Verzugszins,
S
pesen und Betreibungskosten (Urk. 19/25c).
Mit den
Einspracheentscheiden
, ebenfalls je mit dem
5.
Oktober 2011 datiert, be
stätigte die
Sanitas
die Verfügungen v
om
5.
November 2010 und vom
20. Januar 2011 (offenbar irrtümlicherweise als Verfügungen vom
5.
Oktober 2011
bezeichnet) (
Urk.
6/1 =
Urk.
19/25b und
Urk.
6/2 = Urk.
19/25d).
1.2.3
Mit Eingabe vom 3
1.
Oktober 2011 erhob
X._
gegen alle sieben
Ein
spracheentscheide
vom
5.
Oktober 2011 Beschwerde (
Urk.
1; vorliegender Pro
zess Nr. 2011.00084). Mit Verfügung vom 1
6.
November 2011 konstatierte das Gericht, dass
X._
nur um die Bestellung eines unentgeltlichen Rechts
vertreters ersucht habe, ohne ein Rechtsbegehren zu stellen und dieses zu be
gründen, und setzte
X._
dementsprechend eine Nachfrist zur Verbes
serung der Beschwerdeschrift an (
Urk.
8).
X._
reagierte darauf mit Ein
gabe vom
4.
Dezember 2011 und brachte sinngemäss Zweifel daran vor, dass er bei der
Sanitas
Grundversicherungen AG versichert sei und somit die strittigen Prämien schulde (
Urk.
10). Mit Verfügung vom
8.
Dezember 2011 befand das Gericht die Beschwerdeschrift als nunmehr
rechtsgenüglich
und forderte die
Sa
nitas
zu deren Beantwortung auf (
Urk.
12).
1.3
1.3.1
Mit Zahlungsbefehl vom
7.
Oktober 2011 betrieb die
Sanitas
X._
für die Prämien für die Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
0.
April 2011 im Betrag von
Fr. 937.40, zuzüglich Verzugszins und Spesen (Betreibung Nr.
H._
des
Be
trei
bungsamtes
A._
, Urk. 19/27a).
X._
erhob am 11. Ok
to
ber 2011
Rechtsvorschlag.
Des Weiteren betrieb die
Sanitas
Y._
mit Zahlungsbefehl eben
falls vom
7.
Oktober 2011 für die Prämien für die Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
0.
April 2011 im Betrag von
Fr.
937.40
, zuzüglich Verzugsz
ins
und Spesen
(Be
treibung Nr.
I._
des Betreibu
ngsamtes
A._
, Urk.
29/21), und auch dagegen wurde am 11. Oktober 2011 Rechtsvorschlag erhoben.
Mit den beiden Verfügungen je vom 1
9.
Oktober 2011 hob die
Sanitas
die Rechts
vorschläge auf und verpflichtete
X._
und
Y._
zur Bezahlung eines Betrags von je
Fr.
1‘250.
30, bestehend aus den Prämien für die
Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
0.
April 2011 sowie Verzugszins, Spesen und
Be
trei
bungskosten
(
Urk.
19/27b, Betreibung Nr.
H._
, und
Urk.
19/32a = Urk. 29/22
, Betreibung Nr.
I._
).
X._
erhob gegen beide Verfügun
gen mit der
selben Eingabe vom 3
1.
Oktober 2011 Einsprache (Urk. 19/27c und
Urk.
19/32b).
Mit den
Einspracheentscheiden
je vom
2.
Dezember 2011 bestätigte die
Sanitas
die beiden Verfügungen vom 1
9.
Oktober 2011 (diejenige betreffend
Y._
offenbar irrtümlicherweise als Verfügung vom
1.
Dezember 2011 be
zeic
h
net
) (
Urk.
19/27d, Urk.
19/32c = Urk. 29/23).
1.3.2
X._
erhob gegen die beiden
Einspracheentscheide
vom
2.
Dezember 2011 mit Eingabe vom 2
8.
Dezember 2011 Beschwerde (
Urk.
26/1;
Proz
ess
Nr. KV.2011.00106) und verwies zur Begründung auf die bereits
hängige
Be
schwer
de des
Prozesses Nr. KV.2011.0008
4.
Mit Verfügung vom
4.
Januar 2012
(
Urk.
26/3) erachtete das Gericht die Eingabe vom 2
8.
Dezember 2011 als genü
gend,
bejahte jedoch auf die entsprechende Frage des Beschwerdeführers hin (
Urk.
26/1), dass er weitere Prämienforderungen, die er mit derselben Begrün
dung bestreite,
jedesmal
mit Einsprache und Beschwerde anfechten müsse. Gleichzeitig forderte das Gericht die
Sanitas
zur Beantwortung der Beschwerde auf.
1.4
Mit Eingabe vom
8.
März 2012 erstattete die
Sanitas
die Beschwerdeantwort für die beiden Prozesse Nr. KV.2011.00084 und Nr. KV.2011.00106 gemeinsam (Urk. 18). Dabei beantragte sie,
X._
sei zur Zahlung der Forderungen ge
mäss den Betreibungen Nr.
Z._
, Nr.
B._
, Nr.
C._
, Nr.
D._
, Nr.
E._
, Nr.
F._
, Nr.
G._
, Nr.
J._
, Nr.
H._
und Nr.
K._
zu verpflichten (
Urk.
18 S.
6). Hinsichtlich der Betreibung Nr.
I._
gegenüber
Y._
äusserte sich die
Sanitas
in der Beschwerdeantwort nicht nä
her, sondern warf die Frage auf, ob
X._
ohne Vorliegen einer schriftli
chen Vollmacht überhaupt dazu legitimiert sei, diesen Entscheid anzufechten (vgl. Urk.
18 S.
5).
Mit Verfügung vom 1
6.
März 2012 vereinigte das Gericht den Prozess Nr. KV.2011.00106 mit dem vorliegenden Prozess Nr. KV.2011.00084 und
schrieb den Prozess Nr. KV.2011.00106 als dadurch erledigt ab (
Urk.
27). Gleich
zeitig hielt das Gericht fest, dass es
X._
als legitimiert erachte, Be
schwer
de gegen den
Einspracheentscheid
vom
2.
Dezember 2011 betreffend die Prämien seiner Ehefrau zu erheben, und forderte die Kasse dazu auf, zur Be
schwerde gegen diesen Entscheid noch Stellung zu nehmen und die Akten ein
zureichen. Des Weiteren forderte das Gericht
X._
dazu auf darzutun, ob
er die Streitsache seiner Rechtsschutzversicherung unterbreitet habe, und bei deren
Ablehnung einen Rechtsvertreter zu bezeichnen, der seine Vertretung zu übernehmen bereit sei. Mit Eingabe vom 1
2.
April 2012 (
Urk.
28) und den damit eingereichten Unterlagen (Urk. 29/1
30) erstattete die
Sanitas
die (ergänzende) Beschwerdeantwort betreffend
Y._
.
1.5
1.5.1
Mit Eingabe vom 7. April 2012 (richtig: 7. August 2012) erhob
X._
Be
schwerde gegen zwei „Schreiben“ der
Sanitas
vom 16. Juli 2012 (
Urk.
50/1; Pro
zess Nr. KV.2012.00049). Das Gericht setzte ihm mit Verfügung vom 15. August 2012 eine Nachfrist zur Stellung eines Rechtsbegehrens und zur Be
gründung an (
Urk.
50/3), worauf
X._
die Eingabe vom 2
7.
August 2012 erstattete (Urk. 50/5). Anschliessend forderte das Gericht die
Sanitas
mit Verfü
gung vom 12. September 2012 zur Beantwortung der Beschwerde und insbe
sondere auch zur Einreichung der als „Schreiben“ bezeichneten Dokumente der
Sanitas
vom
1
6.
Juli 2012 auf (
Urk.
50/8). Die
Sanitas
erstattete am 14. Dezember 2012 die Beschwerdeantwort (
Urk.
50/14) und bezeichnete zwei
Einspracheentscheide
je vom 1
6.
Juli 2012 betreffend
Y._
und
X._
als die an
ge
fochtenen Schreiben (
Urk.
50/2/1 und
Urk.
50/2/2). Beide
Einspracheent
scheide
bestätigten Verfügungen je vom 1
5.
Mai 2012 über einen Gesamtbetrag von je Fr. 953.10, bestehend aus Prämien für die Zeit vom
1.
Oktober bis zum 31. De
zem
ber 2011 sowie
Verzugsz
ins, Spesen und
Betrei
bungskosten
(Betreibung
Nr.
L._
des Betreibungsamtes
A._
betreffend
Y._
,
Betreibung Nr.
M._
des Betreibungsamtes
A._
betreffend
X._
).
1.5.2
Mit Eingabe vom 17. September 2012 erhob
X._
erneut Beschwerde, diesmal gegen zwei als „Schreiben“ bezeichnete Dokumente der
Sanitas
vom 7. September 2012 (
Urk.
51/1; Prozess Nr. KV.2012.00064
)
.
Mit Verfügung vom 3. Oktober 2012 wurde ihm wiederum mitgeteilt, dass seine Eingabe den gesetz
lichen Anforderungen nicht genüge, und es wurde ihm abermals Frist zur Ver
besserung ange
setzt (
Urk.
51/3
). Mit Eingabe vom 14. Oktober 2012 teilte
X._
mit, er verstehe nich
t, was das Gericht wolle
(
Urk.
51/5).
In der Folge stellte sich heraus, dass es sich bei den angefochtenen Dokumenten um zwei
Einspracheentscheide
je vom
7.
September 2012 handelt, welche zwei Verfügungen je vom 1
4.
August 2012 bestätigen und je eine Gesamtforderung von
Fr.
1‘101.95 gegenüber
X._
und
Y._
umfassen, be
stehend aus den Prämien für die Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
1.
März 2012
so
wie
Verzugsz
ins, Spesen und Betreibungskosten (Betreibungen Nr.
N._
und
Nr.
O._
des Betreibungsamtes
A._
;
Urk.
51/2/1 und Urk. 51/2/2).
1.5.3
Des Weiteren liess
X._
dem Gericht die Eingabe vom 3
0.
Dezember 2012 zukommen und brachte darin vor, er erhebe Einspruch gegen die Verfü
gungen vom
7.
November 2012 (Urk. 52/1+2; Prozess Nr. KV.20
13.00016).
Auf
grund der in der Eingabe genannten Betreibungsnummern und eines Ersuchens der
Sanitas
um Ausstellung von drei Rechtskraftbescheinigungen
stellte sich heraus,
dass sich
X._
auf drei Verfügungen vom 7.
November 2012 betreffend Prämienforderungen gegenüber ihm und
Y._
bezogen haben muss, die mit den
Ein
spracheentscheiden
je vom 3
0.
November 2012 von der
Sanitas
best
ätigt worden waren (Urk. 52/2/1
3). Der eine Entscheid betrifft
eine Gesamtforderung von
Fr.
268.30 für eine Kostenbeteiligung von
X._
vom März 2012 im Betrag von Fr.
115.30 sowie Spesen und
Betrei
bungskost
en
(
Urk.
52/2/1; Betreibung Nr.
P._
des Betreibungsamtes
A._
), der
andere eine Gesamtforderung gegenüber
X._
von
Fr.
1‘101.95 für Prä
mien
für die Zeit vom
1.
April bis zum 30. Juni 2012 sowie
Verzugsz
ins, Spesen und Betreibungskosten (
Urk.
52/2/2; Betreibung Nr.
Q._
des
Betreibungs
amtes
A._
) und der dritte eine
Gesamtfor
derung
gegenüber
Y._
in gleicher Höhe und für die Prämien desselben Zeitraums (
Urk.
52/2/3; Betreibung Nr.
R._
des Betreibungsamtes
A._
).
1.6
Mit Verfügung vom 1
4.
Februar 2013 (
Urk.
54) vereinigte das Gericht die Pro
zesse Nr. KV.2012.00049, Nr. KV.2012.00064 und Nr. KV.2013.00016 mit dem vor
liegenden Prozess Nr. KV.2011.00084 und wies die Prozesse dem Kollegial
gericht zu. Ferner hielt das Gericht fest, es könne zwar angenommen werden, dass
X._
und
Y._
sämtliche Prämienforderungen ihnen gegen
über mit dem Argument des Nichtbestehens von V
ersicherungsverhältnissen be
str
it
t
en. Ungeachtet dieses Umstandes sei jedoch grundsätzlich in jedem neuen
Ge
richtsverfahren betreffend Prämienforderungen eine
rechtsgenügliche
Be
schwer
deschrift mit Rechtsbegehren und Begründung einzureichen, und we
der die
Eingabe vom 14. Oktober 2012 (Urk.
51/5
) noch die Eingabe vom 30. De
zem
ber 2012 (Urk. 5
2/1+2
) genügten den gesetzlichen Anforderungen. Dement
sprechend setzte das Gericht den Parteien nochmals eine Nachfrist zur Ver
besse
rung an. Des Weiteren ordnete das Gericht im vorliegenden Prozess Nr. KV.2011.00084 (und in den damit vereinigten Prozessen Nr. KV.2011.00106 und Nr. KV.2012.00049) einen zweiten Schriftenwechsel an. Schliesslich wies das Gericht den Antrag auf Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters wegen Aussichtslosigkeit ab.
Mit Verfügung vom
6.
Mai 2013 (
Urk.
57) wurde die
Sanitas
vom unbenützten Ablauf der Frist in Kenntnis gesetzt, die das Gericht
X._
und
Y._
mit Verfügung vom 1
4.
Februar 2013 angesetzt und in der Folge bis am
3
0.
April 2013 erstreckt hatte (vgl.
Urk.
56). Mit Stellungnahme vom 29. Mai 2013
(
Urk.
58) teilte
X._
mit, er habe am 2
3.
April 2013 ein weiteres Fristerstreckungsgesuch gestellt.
In der Folge hielt das Gericht mit Verfügung vom
7.
Juni 2013 (
Urk.
60) fest, das
erwähnte Fristerstreckungsgesuch befinde sich zwar nicht in den Akten, rich
ter
liche Fristen könnten jedoch bei einem lediglich
leichten
Verschulden wie
der
hergestellt werden und es stehe eine
beförderliche
, gemeinsame Erledi
gung der vor
liegenden, miteinander vereinigten Prozesse im Vordergrund. Dem
entsprech
end
forderte das Gericht die
Sanitas
dazu auf, zu den Eingaben von
X._
und
Y._
vom
17. September 2012 (Prozess Nr.
KV.2012.00064;
Urk. 51/1) und vom 30. Dezember 2012 (Prozess Nr. KV.2013.00016; Urk. 52/1+2)
die Akten einzureichen, zur Eingabe vom 17. September 2012 ins
be
sondere auch die angefochtenen Entscheide vom 7. September 2012, und zur Frage der Begründetheit der strittigen Forderungen kurz Stellung zu nehmen sowie die
Mahnungen und Betreibungsandrohungen zu allen Forderungen der vorliegenden, miteinander vereinigten Verfahren ein
zureichen.
1.7
Mit Eingabe vom 1
5.
Juli 2013 (
Urk.
66/1; Prozess Nr. KV.2013.00065) erhob
X._
Beschwerde gegen zwei
Ei
nspracheentscheide
je vom 1
4.
Juni 2013 betreffend
seine Ehefrau
Y._
und ihn (
Urk.
66/2/1 und Urk. 66/2/2). Diese bestätig
en zwei Verfügungen je vom 2
7.
Mai 2013 über einen Gesamtbe
trag von je
Fr.
1‘102.15, bestehend
aus
den
Prämien für die Zeit vom 1.
Oktober bis zum 3
1.
Dezember 2012 sowie
Verzugsz
ins, Spesen und Betreibungskosten (Betreibung Nr.
S._
des Betreibungsamtes
A._
betreffend
Y._
, Betreibung Nr.
T._
des Betreibungsamtes
A._
betreffend
X._
).
Mit Verfügung vom 2
9.
August 2013 vereinigte das Gericht den Prozess Nr. KV.2013.00065 mit dem vorliegenden Prozess Nr. KV.2011.00084 (
Urk.
67) und lud gleichzeitig zu einer Instruktionsverhandlung vor (
Urk.
68).
Mit Eingabe vom 1
7.
September 2013 kam die
Sanitas
der gerichtlichen Auffor
derung zur Stellungnahme gemäss der
Verfügung vom
7.
Juni 2013
(Urk. 60) nach (
Urk.
71) und reichte auch die verlangten Unterlagen ein (Urk. 72/1-11,
Urk.
73/1-61,
Urk.
74/1-64).
1.8
Mit einer weiteren Eingabe vom 1
2.
September 2013 (
Urk.
82/
1
;
Prozess
Nr. KV.2013.00084)
hatte
X._
erneut Beschwerde gegen zwei
Ein
sprachee
ntscheide
der
Sanitas
vom
4.
September 2013 erhoben.
Beide bestätigen Verfügungen je vom 1
2.
August 2013, und der eine umfasst e
ine
Gesamtforde
rung
gegenüber
Y._
von
Fr.
1‘429.15, bestehend aus den Prämien
für die Zeit vom
1.
Januar bis zum 3
1.
März 2013 sowie Spesen und
Betrei
bungskosten
(
Urk.
82/2/1; Betreibung Nr.
U._
des Betreibungsamtes
A._
), der andere eine Gesamtforderung gegenüber
X._
von
Fr.
1‘458.--, bestehend aus den Prämien für denselben Zeitraum sowie Verzugs
zins, Spesen und Betreibungskosten (Urk. 82/2/2; Betreibung Nr.
V._
des Be
treibungsamtes
A._
).
1.9
Am 2
5.
September 2013 wurde am Sozialversicherungsgericht die
Instruktions
verhandlung
durchgeführt (Prot. S. 11-13). Dabei wurde abgemacht,
dass die
Sanitas
eine Aufstellung über sämtliche Ausstände
von
X._
und
Y._
mache
und diese alsdann
der Stadt
A._
unterbreite, damit die Stadt
A._
prüfe, ob sie die Ausstände
übernehme
n könne (Prot. S. 13).
Mit Eingabe vom
2.
Oktober 2013 setzte die
Sanitas
das Gericht vom abschlägi
gen Bescheid der Stadt
A._
in Kenntnis (
Urk.
78) und reichte die verein
barten Unterlagen ein (
Urk.
79/A1-17,
Urk.
79/B1-11 und
Urk.
79/C1-4). Nach
dem die Stadt
A._
dem Gericht telefonisch bestätigt hatte, die Ausstände
ohne Rechtstitel nicht zu übernehmen (Telefonnotiz vom 1
7.
Oktober 2013,
Urk.
80),
erhielten
X._
und
Y._
mit Verfügung vom 19. No
vem
ber 2013 (
Urk.
83) Gelegenheit zur Stellungnahme zu den neuen Un
terlagen. Gleichzeitig wurde auch der neueste Prozess Nr. KV.2013.00084
mit dem vor
liegenden Prozess Nr. KV.2011.00084 vereinigt. Mit Eingabe vom 2. Januar 2014
nahm
X._
Stellung (
Urk.
85).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdeschriften in den verschiedenen miteinander vereinigten Verfah
ren erfüllen nicht alle die Anforderungen an eine genügende Beschwerdeschrift im Sinne von
Art.
61
lit
. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
So
zialversicherungsrechts
(ATSG) und
§
18
Abs.
2 des Gesetzes über das Sozial
versicherungsgericht (
GSVGer
). Das Gericht setzte den Beschwerdeführenden mit
der Verfügung vom 1
4.
Februar 2013
(
Urk.
54) Frist zur Verbesserung der Be
schwer
deschriften vom 1
4.
Oktober 2012 (Urk. 51/5) und vom 30. Dezember 2012
(Urk. 52/1+2) an; die Ergänzungen blieben jedoch innert dieser Frist aus. Da
ungeklärt blieb, ob die Beschwerdeführenden ein Fristerstreckungsgesuch ge
stellt
hatten, und zudem davon ausgegangen werden musste, dass die Be
schwerde
füh
renden die Prämienforderungen immer wieder mit denselben Ar
gumenten bestritten, sah das Gericht von der Konsequenz des Nichteintretens ab. Ausser
dem verzichtete das Gericht in den nachfolgenden, mit den Be
schwerdeschriften vom 1
5.
Juli 2013 (
Urk.
66/1) und vom 12. September 2013 (
Urk.
82/1) einge
lei
teten Verfahren auf eine Nachfristansetzung und führte stattdessen eine
In
struk
tionsverhandlung
durch. Anlässlich dieser Ver
handlung konnten die Anträge
und die Beschwerdegründe hinreichend ermittelt werden. Ungeachtet dessen, dass
nicht jede einzelne Beschwerdeschrift für sich allein als
rechtsgenüglich
be
trach
tet werden kann, ist daher auf sämtliche Be
schwerden einzutreten.
1.2
Mit der Instruktionsverhandlung vom 2
5.
September 2013 und der anschlies
sen
den Kon
t
aktaufnahme mit der Stadt
A._
wurde versucht, eine Lösung zu finden, mit der die miteinander vereinigten Gerichtsverfahren ohne ein Urteil
hätten abgeschlossen und weitere gleichgelagerte Fälle hätten vermieden wer
den
können. Nachdem eine Übereinkunft mit der Stadt
A._
nicht hat er
zielt werden können, muss sich das Gerichtsverfahren - wie dies den Parteien erläu
tert worden ist (vgl. Prot. S.
12) - auf die darin angefochtenen Entscheide be
schrän
ken.
2.
2.1
Nach Art. 61 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG)
legt der Versicherer die Prämien fest.
In Art. 64a KVG (Fassungen ab Januar 2006 und ab Januar 2012), in Art. 90 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; Fassungen von Januar 2006 bis Juli 2007 und ab August 2007) und in
Art.
105a ff. KVV (in Kraft ab August 2007; Fassungen von August 2007 bis Dezember 2011 und ab Januar 2012) werden die Prämienerhebung und die Folgen des Zahlungsverzugs geregelt.
2
.2
Die Prämien sind gemäss Art. 90 Abs. 1 KVV (Fassung von Januar 2006 bis Juli 2007) beziehungsweise Art. 90 KVV (Fassung ab August 2007) im Voraus und in der Regel monatlich zu bezahlen. Ausstehende Prämien und
Kostenbeteili
gungen
sind zu mahnen und in Betreibung zu setzen (Art. 64a Abs. 1 KVG, Art. 90 Abs. 4 KVV bis Juli 2007, Art. 105b KVV ab August 2007).
Nach allen aufgezählten Fassungen von
Art.
64a KVG und
Art.
105b KVV muss der Versicherer unbezahlte fällige Prämien und Kostenbeteiligungen in Form der Zustellung einer Zahlungsaufforderung mahnen und der versicherten Person dabei eine Nachfrist von 30 Tagen einräumen, verbunden mit dem Hinweis au
f die Folgen des Zahlungsverzug
s. Dabei muss der Versicherer die Zahlungsauf
forderung spätestens drei Monate ab der Fälligkeit
der Prämien und
Kostenbe
teiligungen
zustellen (
Art.
64a
Abs.
1 KVG, Art. 105b
Abs.
1 KVV).
Bezahlt die versicherte Person trotz Zahlungsaufforderung die Prämien,
Kosten
beteiligungen
und Verzugszinse
n
nicht innert der gesetzten Frist, so muss der Versicherer die Betreibung anheben (
Art.
105b
Abs.
2 KVV in der bis Ende 2011 in Kraft gewesenen Fassung,
Art.
64a
Abs.
2 KVG in der ab Anfang 2012 in Kraft stehenden Fassung). Bis Ende 2011 musste die Betreibung nach der dama
ligen Fassung von
Art.
105b
Abs.
2 KVV innerhalb von vier Monaten nach Ab
lauf der angesetzten 30tägigen Zahlungsf
rist erfolgen, in
Art.
64a Abs.
2 KVG in der Fassung ab Januar 2012 ist keine Frist für die Betreibung mehr genannt.
2
.3
Von Januar 2006 bis Dezember 2011 hatte der Versicherer nach dem damaligen Art. 64a Abs. 2 KVG die Kostenübernahme für die Leistungen unter gleichzeiti
ger Benachrichtigung der zuständigen kantonalen Stelle aufzuschieben, wenn im Betreibungsverfahren ein Fortsetzungsbegehren gestellt worden war.
Ab Januar 2012 gibt es den Leistungsaufschub nicht mehr.
2.4
2.4.1
Nach
§
18
Abs.
1 EG KVG in der bis Ende 2013 in Kraft gewesenen Fassung übernimmt d
ie Gemeinde die durch die Prämienverbilligung nicht gedeckten Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung von versicherten Per
sonen mit steuerrechtlichem Aufenthalt oder Wohnsitz und zivilrechtlichem Wohnsitz in der Gemeinde, soweit das nach dem Sozialhilferecht berechnete so
ziale Existenzminimum nicht gewährleistet ist.
2.4.2
Bis Ende 2011 hatte der Versicherer nach
Art.
64a
Abs.
2 KVG und nach Art. 105c
Abs.
4 KVV die zuständige kantonale Stelle
oder eine andere vom Kanton bezeichnete Stelle
über Verlustscheine
und über den Leistungsaufschub
zu benachrichtigen, und nach
§
18
Abs.
2 EG KVG
in der damaligen Fassung
konnte der Versicherer die Prämien bei der Gemeinde geltend machen, wenn er nachwies, dass die Prämien auf dem Betreibungsweg nicht einbringlich waren.
2.4.3
Für die Zeit ab Januar 2012 ist das Verfahren im Falle von unbezahlten Prä
mien
und Kostenbeteiligungen in
Art.
64a KVG und in
Art.
105a ff. KVV neu geregelt
worden (vgl. die Darstellung im Antrag des Regierungsrates vom 7. Dezember 2011
zur
Revision des EG KVG, S. 7 ff.).
Nach
Art.
64a
Abs.
2 KVG kann der Kanton verlangen, dass der Versicherer der zuständigen kantonalen Behörde die Schuldnerinnen und Schuldner, die betrie
ben werden, bekannt gibt, und nach Art. 105e KVV kann der Kanton den Versi
cherer anhalten, das Betreibungsverfahren nicht fortzusetzen, bis er entschieden hat, ob er die Forderungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernimmt. In
§
18a EG KVG, in Kraft
seit dem 1. Januar 2012
, wird die
Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich (
SVA
)
als die zuständige kantonale Be
hörde nach
Art.
64a
Abs.
2 und
Abs.
3
KVG
bezeichnet (
Abs.
1). Dieser müs
sen
nach
§
18a EG KVG die einzelnen Schuldner, die wegen ausstehender Prä
mien oder
Kostenbeteiligungen betrieben werden, bekanntgegeben werden, und die SVA leitet die Bet
r
eibungsanzeige a
n die Gemeinde weiter (
Abs.
3).
Werden Per
sonen betrieben, deren nach dem Sozialhilferecht berechnetes Existenzmini
mum nicht gedeckt ist, meldet die Gemeinde dies der SVA. Die SVA zeigt dem Ver
sicherer an, dass die Betreibung nicht fortgesetzt werden soll,
bis die Mel
dung
widerrufen wird (
Abs.
4). Ferner hat der Versicherer nach
Art.
64a
Abs.
3 KVG der zuständigen kantonalen Behörde den Gesamtbetrag der Forderungen be
kannt
zugeben, die während des berücksichtigten Zeitraums zur Ausstellung eines
Verlustscheins geführt hatten, und der Kanton hat nach
Art.
64a
Abs.
4 KVG die
Forderungen zu 85
%
zu übernehmen (vgl. auch
Art.
105f KVV). Den
Ver
lust
scheinen
gleichgesetzt sind nach
Art.
105i KVV auch Verfügungen über die Aus
richtung von Ergänzungsleistungen oder gleichwertige Rechtstitel, die das Fehlen
von finanziellen Mitteln der versicherten Person belegen.
2
.
5
Verschuldet die versicherte Person Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, so kann der Versicherer nach
Art.
105b
Abs.
2 KVV
(bis Ende 2011:
Abs.
3) angemessene Bearbeitungsgebühren erheben, sofern er in
seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versi
cher
ten eine entsprechende Regelung vorsieht.
2
.
6
Nach
Art.
26
Abs.
1
ATSG
und
Art.
105a KVV ist auf fälligen Prämien Verzugs
zins von 5
%
im Jahr geschuldet.
3.
3.1
Mit den Ausführungen in der Eingabe
vom
4.
Dezember 2011 brachten die Be
schwerdeführenden Zweifel daran vor, überhaupt bei der Beschwerdegegnerin versichert zu sein (
Urk.
10; vgl. auch
Urk.
33,
Urk.
50/5 und
Urk.
58 sowie
Te
le
fon
notiz
vom 1
6.
Juli 2013,
Urk.
62). Anlässlich der Instruktionsverhandlung legte
der Beschwerdeführer 1 indessen dar, die Prämien nicht mangels Bestan
des der Versicherungsverhältnisse, sondern wegen seiner prekären finanziellen Situation nicht mehr bezahlt zu haben (Prot. S. 11). In Übereinstimmung damit hatten die Beschwerdeführenden bereits in zwei Eingaben vom 2
1.
Januar 2013 und vom 1
8.
August 2013 sinngemäss geltend gemacht, sie hätten Anspruch auf die Übernahme der Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung durch die öffentliche Hand (
Urk.
48 und
Urk.
63).
In den Akten weisen keinerlei Anhaltspunkte darauf hin, dass die Beschwerde
führenden in den Zeiträumen, für welche die Beschwerdegegnerin
Prämienaus
stände
geltend macht, nicht bei ihr für die Leistungen der obligatorischen
Kran
kenpflegeversicherung
versichert gewesen wären. Vielmehr sind die
Versiche
rungsverhältnisse
durch die Unterlagen gemäss Sachverhalt Ziffer 1.1 belegt. Zutreffend ist nur, dass nach wie vor die
Wincare
und nicht die
Sanitas
die Versicherungsträgerin ist. Letztere führt lediglich die Geschäfte der
Wincare
. Es kann hierzu auf die Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der
Beschwerde
antwort
vom 1
4.
Dezember 2012 verwiesen werden (
Urk.
50/14 S. 1).
Damit sind die Forderungen, die Gegenstand der einzelnen angefochtenen
Ein
spracheentscheide
sind, auf Bestand und Höhe hin zu prüfen.
3.2
Die Entscheide, die Gegenstand
des vorliegenden Verfahren
sind, betreffen zu
sammen
gefasst die folgenden Forderungen für Prämien und
Kostenbeteiligun
gen
:
a)
Prämien
des Beschwerdeführers 1
:
aa
)
September 2006 bis März 2010 (ausser Juli 2009) (fünf
Einspracheent
scheide
je vom
5.
Ok
tober 2011,
Urk.
6/3-7 und Urk.
19/20a ff.-24a ff.; Beschwerd
e vom 31. Oktober 2011,
Urk.
1)
bb
)
April bis September 2010 (zwei
Einspracheentscheide
je vom
5.
Oktober 2011,
Urk.
6/1-2 und
Urk.
19/25a ff.; Beschwerd
e vom 3
1.
Oktober 2011,
Urk.
1)
cc)
Januar bis April 2011 (
Einspracheentscheid
vom
2.
Dezember 2011, Urk.
1
9/27d; Beschwerde vo
m 2
8.
Dezember 2011,
Urk.
26/1)
dd
)
Oktober bis Dezember 2011 (
Einspracheentscheid
vom 1
6.
Juli 2012,
Urk. 50/2/2; Beschwerde vom
7.
April [richtig
7.
August] 2012, Urk. 50/1)
ee
)
Januar bis März 2012 (
Einspracheentscheid
vom
7.
September 2012, Urk. 51/2/1;
Beschwerde vom
1
7.
September 2012,
Urk.
51/1)
ff)
April bis Juni 2012 (
Einspracheentscheid
vom 3
0.
November 2012, Urk. 52/2/2; Beschwerde vom
3
0.
Dezember 2012,
Urk.
52/1+2)
gg
)
Oktober bis Dezember 2012 (
Einspracheentscheid
vom 1
4.
Juni 2013, Urk. 66/2/2; Beschwerd
e vom 1
5.
Juli 2013,
Urk.
66/1)
hh
)
Januar bis März 2013 (
Einspracheentscheid
vom
4.
September 2013, Urk. 82/2/2;
Beschwerde vom 1
2.
September 2013
,
Urk.
82/1)
b)
Kostenbeteiligung
des Beschwerdeführers 1
:
März 2012 (
Einspracheentscheid
vom 3
0.
November 2012,
Urk.
52/2/1; Be
schwerde vom
3
0.
Dezember 2012,
Urk.
52/1+2)
c)
Prämien der Beschwerdeführerin 2:
aa
)
Januar bis April 2011 (
Einspracheentscheid
vom
2.
Dezember 2011,
Urk. 19/32c =
Urk.
29/23; Beschwerde vom 2
8.
Dezember 2011, Urk. 26/1),
bb
)
Oktober bis Dezember 2011 (
Einspracheentscheid
vom 1
6.
Juli 2012,
Urk. 50/2/1; Beschwerde vom
7.
April [richtig
7.
August] 2012, Urk. 50/1
)
cc)
Januar bis März 2012 (
Einspracheentscheid
vom
7.
September 2012, Urk. 51/2/2
; Beschwerde vom 1
7.
September 2012,
Urk.
51/1)
dd
)
April bis Juni 2012 (
Einspracheentscheid
vom 3
0.
November 2012, Urk. 52/2/3; Beschwerde vom
3
0.
Dezember 2012,
Urk.
52/1+2)
ee
)
Oktober bis Dezember 2012 (
Einspracheentscheid
vom 1
4.
Juni 2013, Urk. 66/2/1; Beschwerd
e vom 1
5.
Juli 2013,
Urk.
66/1)
ff)
Januar bis März 2013 (
Einspracheentscheid
vom
4.
September 2013, Urk. 82/2/1;
Beschwerde vom 1
2.
September 2013,
Urk.
82/1)
3.3
Die Beschwerdeführenden stellten die Ausstände, wie sie aus den nachgereich
ten Aufstellungen der Beschwerdegegnerin hervorgehen (Urk. 79/A1-17 und
Urk.
79/B1-11), nicht in Frage. Gestützt auf diese Aufstellungen und die Nach
drucke der Versicherungspolicen (
Urk.
19/2a-l
und
Urk.
29/26-30
) sind die fol
gen
den Ausstände für Prämien und Kostenbeteiligungen belegt, die Gegenstand der vorstehend aufgelisteten angefochtenen
Einspracheentscheide
sind:
a)
Prämien
des Beschwerdeführers 1
:
aa
)
September 2006 bis Dezember 2008:
Fr.
4‘179.60 (
Urk.
79/A2)
Januar bis Juni 2009:
Fr.
1‘131.80 (
Urk.
79/A3)
August bis Oktober 2009:
Fr.
434.20 (
Urk.
79/A4)
2
3.
Oktober 2009 sowie
Nov
ember bis Dezember 2009:
Fr.
383.
4
0 (Urk.
79/A5)
Januar bis März 2010:
Fr.
561.30 (
Urk.
79/A6)
, Verlustschein gemäss
Urk.
79/A16
bb
)
April bis September 2010:
2 x
Fr.
561.30 =
Fr.
1‘122.60, provisorischer Verlus
t
schein in
Urk.
19/25 und Verlustschein gemäss
Urk.
79/A16
cc)
Januar bis April 2011:
Fr.
937.40 (
Urk.
79/A8)
dd
)
Oktober bis Dezember 2011:
Fr.
703.05 (
Urk.
79/A10)
ee
)
Januar bis März 2012:
Fr.
828.-- (
Urk.
79/A11)
ff)
April bis Juni 2012
:
Fr.
828.--
(
Urk.
79/A13)
gg
)
Oktober bis Dezember 2012:
Fr.
828.--
(
Urk.
79/A15)
hh
)
Januar bis März 2013
:
Fr.
1‘176.15
(
Urk.
79/A17)
b)
Kostenbeteiligung
des Beschwerdeführers 1
:
März 2012
:
Fr.
115.30 (
Urk.
79/A12)
c)
Prämien der Beschwerdeführerin 2:
aa
)
Januar bis April 2011
:
Fr.
937.40 (
Urk.
79/B4)
bb
)
Oktober bis Dezember 2011
:
Fr.
703.05 (
Urk.
79/B5)
cc)
Januar bis März 2012
:
Fr.
828.-- (
Urk.
79/B6)
dd
)
April bis Juni 2012:
Fr.
828.-- (
Urk.
79/B7)
ee
)
Oktober bis Dezember 2012:
Fr.
828.-- (
Urk.
79/B9)
ff)
Januar bis März 2013
:
Fr.
1‘176.15
(
Urk.
79/B11)
3.4
Die angefallenen Kosten für Mahnungen und Betreibungsandrohungen („Bear
bei
tungsgebühren Betreibung“) zu den vorstehend aufgelisteten
Prämienschul
den
sind in den Aufstellungen der Beschwerdegegnerin aufgeführt und durch die nachgereichten Unterlagen (
Urk.
73/1-61 und
Urk.
74/1-64) belegt. Auch be
steh
t
mit
Art.
105b
Abs.
2 KVV (beziehungsweise
Abs.
3 bis Ende 2011) eine ge
setz
li
che
Grundlage für deren Erhebung von den Beschwerdeführenden, und die reg
lementarische Grundlage findet sich in Art. 29
Abs.
2 der
Versicherungs
beding
ungen
in der Ausgabe Juli 2006 beziehungsweise in
Art.
20
Abs.
1 der
Versiche
rungsbedingungen
in der Ausgabe Januar 2009 (
Urk.
19/33 und
Urk.
19/34).
Dennoch rechtfertigt es sich
vorliegendenfalls
aus den folgenden Gründen, von der Auferlegung der genannten Kosten abzusehen:
Die Beschwerdeführenden beglichen ihre Prämien gemäss den Aufstellungen der Beschwerdegegnerin schon seit langer Zeit nicht mehr regelmässig. Der
Be
schwerdeführer 1 verzeichnet seit dem Jahr 2006 Ausstände und die Ausstände der
Beschwerdeführerin 2 gehen bis zum Anfang des Jahres 2010 zurück (
Urk.
79/A1-17 und
Urk.
79/B1-11). Über die Prämien von September 2006 bis Dezember 2008 war denn auch bereits vor dem Erlass der Verfügung vom 2
7.
September 2011 (
Urk.
19/20b) und des
Einspracheentscheids
vom 5. Oktober 2011 (
Urk.
6/6,
Urk.
19/20d) mit Verfügung vom 1
4.
Mai 2009 befunden wor
den, die Beschwerdegegnerin hatte jedoch das Fortsetzungsbegehren erst am
6.
Juli
2010 gestellt, was dazu geführt hatte, dass das Betreibungsamt ihm keine Folge hatte leisten können, da die Jahresfrist für dessen Stellung verstrichen war (vgl. Urk. 19/20e). Des Weiteren hatte die Beschwerdegegnerin durch einen
provisorischen Verlustschein vom 2
1.
Oktober 2011, den sie anlässlich der Pfän
dung für die Prämien für April bis September 2010 des Beschwerdeführers 1 er
wirkt hatte
(zwei
Einspracheentscheide
je vom
5.
Oktober 2011,
Urk.
6/1-2,
Urk.
19/25b+d; Beschwerde vom 31. Oktober 2011,
Urk.
1), bereits im Herbst 2011
Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführenden über keinerlei Ver
mö
gen verfügten und sich ihre Einkünfte auf eine Rente der
Schweizerische
n
Unfallversicherungsanstalt (Suva
)
von knapp
Fr.
1‘000.-- beschränkten
(
vgl.
Urk.
19/25).
Schliesslich hatte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer 1 unter der Herrschaft der bis Ende 2011 in Kraft gewesenen Regelung offenbar zeitweise einen Leistungsaufschub auferlegt (vgl. Prot. S. 12; vgl. auch die Vor
bringen der Beschwerdeführenden in der Eingabe vom 2
1.
Januar 2013,
Urk.
48).
Unter diesen Umständen wäre es bereits gestützt auf das bis Ende 2011 gültig gewesene Recht (
Art.
64a
Abs.
2 KVG und
Art.
105c
Abs.
4 KVV
) angezeigt ge
wesen, dass die Beschwerdegegnerin spätestens im Oktober 2011 an die Ge
meinde - die Stadt
A._
- gelangt wäre und sie über den Leistungsaufschub und die mutmassliche Zahlungsunfähigkeit der Beschwerdeführenden informiert hätte. Ferner hätte die Regelung ab Januar 2012 (
§
18a EG KVG) verlangt, dass die Beschwerdegegnerin die SVA über die Betreibungen gegenüber den Be
schwerdeführenden, die sie auch während der Rechtshängigkeit des vorliegen
den Beschwerdeverfahrens weiter einleitete, in Kenntnis gesetzt hätte, damit diese die Stadt
A._
informiert hätte. Auf diese Weise hätte mutmasslich wesentlich früher geklärt werden können, dass sich die Einwendungen der Be
schwerdeführenden nicht in erster Linie gegen das Versicherungsverhältnis richteten, sondern m
it den finanziellen Verhältniss
en zusammenhingen, auf
grund derer die Beschwerdeführenden seit August 2013 nun auch Sozialhilfe beziehen (vgl. Prot. S. 11 und
Urk.
76/1+2). Dadurch hätten die fortlaufenden Mahnungen und Betreibungen vermieden werden können, was ein erklärtes Ziel der Neuregelung in
§
18a EG KVG ist (
vgl. Antrag des Regierungsrates vom
7.
Dezember 2011 zur
Revision des EG KVG, S. 21 f.).
Damit sind die angefochtenen
Einspracheentscheide
in Bezug auf die erhobenen Kosten für Mahnungen und Betreibungsandrohungen („Bearbeitungsgebühren Betreibung“) aufzuheben.
3.5
Geschuldet ist hingegen der Verzugszins zu 5
%
, jeweils ab dem Zeitpunkt der Fälligkeit der Prämie, also dem ersten Tag des Monats, für den die Prämie ge
schuldet ist
(
Art. 90 Abs. 1 KVV
bis Juli 2007,
Art. 90 KVV
ab
August 2007)
. Denn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der Verzugszins
unab
hängig von einem V
erschulden am Verzug geschuldet und f
ür die
Verzugszins
pflicht
im Beitragsbereich ist nicht massgebend, ob
den Beitragspflichtigen oder den Versicherungsträger
ein Verschulden an der Verzögerung der Beitrags
zah
lung oder -
festsetzung
trifft (BGE 134 V 202 E.
3.3.1 mit Hinweis auf ZAK 1992 S. 167 f.).
3.6
Schliesslich kann die versicherte Person nach de
r höchstrichterlichen Rechtspre
chung zur Bezahlung von Betreibungskosten
nicht mit Verfügung und
Ein
spra
cheentscheid
verpflichtet werden. Der Grund dafür liegt darin, dass die
Be
treibungskosten
von Gesetzes wegen geschuldet sind (
Art.
68 des Bundesgeset
zes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG]) und dass sie bei erfolgreicher Betreibung zur Schuld geschlagen und zusätzlich zum zugesprochenen Betrag zu bezahlen sind (vgl. SZS 2001 S. 568 E. 5 sowie Urteil des Bundesgerichts K 79/02 vom 1
2.
Februar 2003, E. 4). In Bezug auf die festgelegten
Betreibungs
kosten
sind
die
angefochtene
n
Einspracheentscheid
e
daher ebenfalls aufzuhe
ben.
3.7
Zusammengefasst ist damit wie folgt zu entscheiden:
a)
Prämien
des Beschwerdeführers 1
:
aa
)
Die fünf
Einspracheentscheide
je vom
5.
Oktober 2011 betreffend die Prä
mien für
September 2006 bis März 2010
sind in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbeitungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben.
Hinsichtlich der Prämien in der Höhe von
Fr.
4‘179.60 (September 2006 bis
Dezember 2008),
Fr.
1‘131.80 (Januar bis Juni 2009),
Fr.
434.20 (Au
gust
bis Oktob
er 2009),
Fr.
3
83
.
40
(2
3.
Oktober 2009 sowie November bis Dezember 2009) und
Fr.
561.30
(Januar bis März 2010) und der da
rauf erhobenen Verzugszinsen sind die
Einspracheentscheide
zu bestäti
gen.
Die Rechtsvorschläge in den Betreibungen
Nr.
Z._
, Nr.
B._
, Nr.
C._
und Nr.
D._
des Betreibungsamtes
A._
sind diesbezüglich aufzuheben.
Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr.
E._
des Betreibungsamtes
A._
ist wegen des Vorliegens eines Verlustscheins nicht auf
zuheben.
bb
)
Die zwei
Einspracheentscheide
je vom
5.
Oktober 2011 betreffend die
Prä
mien für April bis September 2010 sind in Bezug auf die
Mahnspe
sen
, Bearbeitungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hin
sicht
lich
d
er Prämien in der Höhe von
Fr.
1‘122.60 und der darauf erho
benen Ver
zugszinsen sind die
Einspracheentscheide
zu bestätigen.
Die Rechtsvorschläge in den Betreibungen Nr.
F._
und Nr.
G._
des
Betreibungsamtes
A._
sind wegen des Vorliegens von
Ver
lust
scheinen
nicht aufzuheben.
cc)
Der
Einspracheentscheid
vom
2.
Dezember 2011 betreffend die Prämien für Januar bis April 2011 ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungs
gebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prämien in der Höhe von
Fr.
937.40 und der darauf erhobenen Verzugs
zinsen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
H._
des Betreibungsamtes
A._
ist dies
be
züglich aufzuheben.
dd
)
Der
Einspracheentscheid
vom 1
6.
Juli 2012
betreffend die Prämien für Ok
tober bis Dezember 2011 ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mi
en
in der Höhe von
Fr.
703.05 und der darauf erhobenen Verzugs
zinsen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag
in der Betreibung Nr.
M._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
ee
)
Der
Einspracheentscheid
vom
7.
September 2012 betreffend die Prämien für Januar bis März 2012 ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungs
gebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
828.-- und der darauf erhobenen Verzugs
zinsen
ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der
Betreibung Nr.
N._
des Betreibungsamtes
A._
ist dies
be
züglich aufzuheben.
ff)
Der
Einspracheentscheid
vom
3
0.
November 2012
betreffend die Prä
mien für
April bis Juni 2012
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
828.-- und der darauf erhobenen Verzugs
zinsen
ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der
Betreibung Nr.
Q._
des Betreibungsamtes
A._
ist dies
be
züglich aufzuheben.
gg
)
Der
Einspracheentscheid
vom
1
4.
Juni 2013
betreffend die Prämien für Oktober bis Dezember 2012 ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mi
en in der Höhe von
Fr.
828.-- und der darauf erhobenen Verzugs
zin
sen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag
in der Betreibung Nr.
T._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
hh
)
Der
Einspracheentscheid
vom
4.
September 2013 betreffend die Prämien für
Januar bis März 2013
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungs
gebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
1‘176
.
15
und der darauf erhobenen Verzugs
zinsen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
V._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
b)
Kostenbeteiligung
des Beschwerdeführers 1:
Der
Einspracheentscheid
vom 3
0.
November 2012 betreffend die
Kosten
beteiligung
für
März 2012
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der
Kostenbeteiligung in der Höhe von
Fr.
115.30
ist
der
Einspracheent
scheid
zu bestätigen, und der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr.
P._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzu
heben.
c)
Prämien der Beschwerdeführerin 2:
aa
)
Der
Einspracheentscheid
vom
2.
Dezember 2011
betreffend die Prämien für
Januar bis
April
201
1
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungs
gebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
937.40 und der darauf erhobenen Verzugs
zin
sen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
I._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
bb
)
Der
Einspracheentscheid
vom
1
6.
Juli 2012
betreffend die Prämien für
Ok
tober bis Dezember 2011
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
703.05 und der darauf erhobenen Verzugs
zin
sen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
L._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
cc)
Der
Einspracheentscheid
vom
7.
September 2012 betreffend die Prämien für
Januar bis März 2012
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mi
en in der Höhe von
Fr.
828.-- und der darauf erhobenen Verzugs
zin
sen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
O._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
dd
)
Der
Einspracheentscheid
vom
3
0.
November 2012
betreffend die Prä
mien für April bis Juni 2012 ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
828.-- und der darauf erhobenen Verzugs
zin
sen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
R._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
ee
)
Der
Einspracheentscheid
vom
1
4.
Juni 2013
betreffend die Prämien für
Oktober bis Dezember 2012
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbei
tungsgebühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prä
mien in der Höhe von
Fr.
828.-- und der darauf erhobenen Verzugs
zin
sen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvor
schlag in der Betreibung Nr.
S._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbezüglich aufzuheben.
ff)
Der
Einspracheentscheid
vom
1
4.
Juni 2013
betreffend die Prämien für
Ja
nuar bis März 2013
ist in Bezug auf die Mahnspesen, Bearbeitungsge
bühren und Betreibungskosten aufzuheben. Hinsichtlich der Prämien in
der Höhe von
Fr.
1‘176.15 und der darauf erhobenen Verzugszinsen ist der
Einspracheentscheid
zu bestätigen, und der Rechtsvorschlag in der Be
treibung Nr.
U._
des Betreibungsamtes
A._
ist diesbe
züglich aufzuheben.
4.
Die Beschwerdeführenden beantragen in der Eingabe vom
2.
Januar 2014 (Urk. 85), es sei ihnen eine Entschädigung zuzusprechen.
Rechtsprechungsgemäss ist indessen einer
unvertretenen
Partei grundsätzlich keine
Parteientschädigung zu gewähren, ausser wenn beson
dere Verhältnisse vor
liegen. Dies ist der Fall, wenn
die Interessenwahrung einen Arbeitsaufwand er
fordert, welcher die normale Betätigung während einiger Zeit erheblich be
einträchtigt
(Urteil des Bundesgerichts K 138/99 vom 1
8.
Mai 2000, E. 3).
Der Antrag der Beschwerdeführenden auf Zusprechung einer
Parteientschädi
gung
ist daher abzuweisen.