# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 83a15c3e-47f7-589c-b225-80fe8993a920
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Am 15. Februar 2019 reichten A._ und B._ die Steuererklärung für die Steuerperiode 2018 ein. Darin machten sie unter anderem freiwillige Zuwendungen an öffentliche oder gemeinnützige juristische Personen im Gesamtbetrag von CHF 763.- geltend.
In der Veranlagungsanzeige vom 21. Juni 2019 setzte die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg (nachfolgend: Steuerverwaltung) den Abzug für freiwillige Zuwendungen (Code 5.120) auf  CHF 463.- fest. Unter Berücksichtigung der übrigen Elemente ergab sich unter Code 7.910 ein steuerbares Einkommen von CHF 100‘034.- (Kanton; geschuldete Steuer: CHF 8‘202.-) bzw. CHF 88‘197.- (Bund; geschuldete Steuer: CHF 1‘395.-) und ein steuerbares Vermögen von CHF 54‘445.- (geschuldete Steuer: CHF 75.05).
Gegen diese Veranlagungsanzeige erhoben die Steuerpflichtigen am 2. Juli 2019 Einsprache, mit welcher sie darum ersuchten, die Zuwendungen an die Pfarrei C._ (CHF 200.-) sowie an die Juniorenabteilung des FC D._ (CHF 100.-) zum Abzug zuzulassen.
Mit Einspracheentscheid vom 24. Juli 2019 wies die Steuerverwaltung die erhobene Einsprache ab. Dies mit der Begründung, dass die Steuerpflichtigen für ihre Zuwendung an die Pfarrei eine Gegenleistung erhalten hätten und der FC keine öffentlichen oder gemeinnützigen Zwecke .
B. Am 21. August 2019 (Datum des Poststempels) erhoben die Steuerpflichtigen Beschwerde an das Kantonsgericht Freiburg. Sie stellen das Begehren, es seien die Zuwendungen an die  und den FC zum Abzug zuzulassen. Zur Begründung bringen sie vor, dass B._ Mitglied des „Club des 100“ des FC D._ sei, welcher eine beträchtliche Anzahl von  habe. Dieser „Club des 100“ leiste einen bedeutenden Beitrag an die  des FC und nicht an einzelne Mitglieder. Die Pfarrei C._ wiederum sei eine staatskirchliche Körperschaft, welche mit dem Kunstführer ein bedeutendes Werk für die heutige und zukünftige Generationen schaffe. Es sei nicht einsichtig, weshalb man diese Zuwendungen, die doch einem guten Zweck dienen würden, nicht zum Abzug zulasse.
Am 11. September 2019 leisteten die Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von CHF 300.-.
In ihren Bemerkungen vom 24. September 2019 schliesst die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Ein weiterer Schriftenwechsel wurde nicht angeordnet.

## Considerations

C. Auf die weiteren Elemente des Sachverhalts ist, soweit für die Entscheidfindung wesentlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen einzugehen.
Kantonsgericht KG Seite 3 von 9
Erwägungen
Prozessuales
1.