# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d6e3907d-4d43-4fb8-825c-df9ddfb9d18a
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. am 16. Februar 2017 bei der Bundesanwaltschaft (nachfolgend "BA")
Strafanzeige gegen drei Bundesrichter, einen Oberstaatsanwalt des Kantons
Zürich, einen Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland so-
wie seine Ehefrau wegen zahlreicher Delikte erstattete;
- die BA am 3. November 2017 eine Nichtanhandnahmeverfügung gemäss
Art. 310 i.V.m. Art. 319 StPO erliess;
- die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Beschluss
BB.2017.194, BB.2017.203, BP.2017.72 vom 7. Dezember 2017 die von A.
dagegen erhobene Beschwerde abwies;
- A. mit als "Beschwerdebegehren nach Art. 27 VStrR betreffend BStGer Be-
schluss in BB.2017.203 ff" bezeichneter Eingabe vom 11. Dezember 2017
an "(Stv.) Präsident des Gesamtgerichtes und an Verwaltungskommission
abzgl. Hr. Blättler" sinngemäss um Revision des Beschlusses ersucht
(act. 1).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die vom Gesuchsteller angerufenen Bestimmungen des Bundesgesetzes
vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0) vor-
liegend keine Anwendung finden (vgl. Art. 1 VStrR);
- gegen den Beschluss BB.2017.194, BB.2017.203, BP.2017.72 kein ordent-
liches Rechtsmittel gegeben ist (vgl. Art. 79 BGG);
- gemäss Art. 410 Abs. 1 StPO die Revision verlangen kann, wer durch ein
rechtskräftiges Urteil, einen Strafbefehl, einen nachträglichen richterlichen
Entscheid oder einen Entscheid im selbstständigen Massnahmenverfahren
beschwert ist;
- die Revision gegen Entscheide in der Form eines Beschlusses oder einer
Verfügung nicht zulässig ist (BGE 141 IV 269 E. 2.2.2; TPF 2011 115 E. 2;
vgl. zuletzt u.a. Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BB.2017.155 vom
19. September 2017; BB.2017.104 vom 20. Juni 2017; BB.2016.353 vom
5. Oktober 2016; je m.w.H.);
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- es sich bei dem mit seinem Revisionsgesuch anvisierten Entscheid der Be-
schwerdekammer nicht um ein Urteil, sondern um einen Beschluss handelt
(siehe zur Unterscheidung Art. 80 Abs. 1 StPO), wofür die Revision eben
nicht möglich ist;
- sich das vorliegende Gesuch daher als offensichtlich unzulässig erweist,
weshalb auf dieses ohne Durchführung eines Schriftenwechsels nicht einzu-
treten ist (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Gesuchsteller die Gerichtskosten
zu tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO); die Gerichtsgebühr auf Fr. 300.– fest-
zusetzen ist (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements
des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren
und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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