# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e515c3c7-fe80-47b6-b470-c19d095aa6a3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Z._ kaufte gemäss eigenen Angaben im Dezember 2010 das Motorboot "A._" für Fr. 785'000.-- in Spanien. Das Boot wurde am 14. Dezember 2010 von der Firma Y._ im Auftrag von Z._ von Italien über den Lago Maggiore in die Schweiz geführt. Die Mehrwertsteuer von Fr. 60'263.20 sowie die Zollgebühren von Fr. 7'057.-- wurden gemäss eigenen Angaben von Z._ bezahlt. Seit der Einfuhr in die Schweiz befindet sich das Boot in der Werft der Firma Y._ in O.1_. Dieser Gesellschaft wurde der Auftrag erteilt, diverse Arbeiten auszuführen, wie insbesondere die notwendigen Änderungen vorzunehmen, damit die Lärm- und Umweltschutznormen erfüllt werden. Der schriftliche Arbeitsauftrag ("Arbeitsauftrag Winterlager 2010/2011") enthielt zudem folgende Klausel: "Das Boot muss eine Casco- und Haftpflichtversicherung haben auch ohne Kennzeichen. Die Werft übernimmt keine Haftung (Gerichtsstand O.1_)".
B. Mit Schreiben vom 28. Januar 2011 stellte die Firma Y._ Z._ eine Offerte für bereits ausgeführte und noch auszuführende Arbeiten zu, worauf dieser am 31. Januar 2011 per E-Mail antwortete: "Bevor die Sache nicht schriftlich erledigt ist, bitte ich Sie keine weiteren Tätigkeiten am Boot auszuführen". Am 9. Juni 2011 erhielt Z._ von der Firma Y._ eine Rechnung über den Betrag von Fr. 33'210.-- für diverse Arbeiten wie den Transfer des Bootes, Lärmkontrolle, Auswasserung, Bereitstellen für die Überwinterung sowie Gebühr für den Winterplatz 2010/2011. Mangels Bezahlung setzte die Firma Y._ diesen Betrag in Betreibung und forderte weitere Fr. 45'000.-- unter dem Titel: "Fattura 09.06.2011. Spese e manutenzione deposito natante".
C. Weil Z._ die Rechnungen nicht bezahlte und die Firma Y._ das Motorboot nicht herausgeben wollte, wurde ein gerichtliches Verfahren unausweichlich. So instanzierte Z._ schliesslich am 17. September 2012 beim Vermittleramt des Bezirks Landquart eine Forderungsklage aus unerlaubter Handlung gegen die Firma Y._ und X._, der Firma einziges Mitglied mit Einzelunterschrift. Nach erfolglos verlaufener Verhandlung vom 30. Oktober 2012, an welcher die beiden Beklagten und ihr Vertreter nicht anwesend waren, wurde am 30. Oktober 2012 die Klagebewilligung mit folgenden Rechtsbegehren ausgefertigt:
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"1. Es seien die Parteien im Sinne einer Teilklage solidarisch zu verpflichten, dem Kläger CHF 100'000.00 nebst 5% Zins seit 1. Februar 2010 zu bezahlen;
2. es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, dem Kläger das Motorboot A._, Identifikationsnummer _, mit Beiboot herauszugeben;
3. es sei festzustellen, dass die Beklagten, je einzeln oder gemeinsam, im CHF 2'700.00 übersteigenden Betrag keine Ansprüche gegen den Kläger haben;
4. es sei das Betreibungsamt Landquart anzuweisen, die Einträge im Register des Betreibungsamtes Landquart, Betr.-Nr. _ (vormals Betreibungsamt Kreis Maienfeld), und Betr.-Nr. _, zu löschen;
5. unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu solidarischen Lasten der Beklagten.
Unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Nachklage."
D. Nach Begründung der Litispendenz gelangte Z._ an den Bezirksgerichtspräsidenten Landquart und beantragte mittels Gesuch vom 17. Oktober 2012 was folgt:
"1. Es sei den Gesuchsgegnern zu befehlen, dem Gesuchsteller das Motorboot A._, Identifikationsnummer _, mit Beiboot und Zubehör herauszugeben, unter Androhung der Straffolgen gemäss Art. 292 StGB;
2. unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu solidarischen Lasten der Beklagten."
E. In der Vernehmlassung vom 30. Oktober 2012 stellten und begründeten die Firma Y._ und X._ als Gesuchsgegner folgende Rechtsbegehren:
"1. Der Antrag auf Erlass vorsorglicher Massnahmen wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers / Antragsstellers."
Wegen der Bestreitung der örtlichen Zuständigkeit des angerufenen Richters wurde ein doppelter Schriftenwechsel durchgeführt. Die Replik wurde am 15. November 2012 eingereicht, die Duplik am 3. Dezember 2012.
F. Mit Entscheid vom 7. Dezember 2012, mitgeteilt am 21. Dezember 2012, trat der Einzelrichter am Bezirksgericht Landquart wegen fehlender örtlicher Zuständigkeit auf das Gesuch von Z._ nicht ein.
G. Eine gegen diesen Entscheid von Z._ am 10. Januar 2013 beim Kantonsgericht von Graubünden eingereichte Berufung wurde mit Verfügung der
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II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden vom 12. Februar 2013, mitgeteilt am 20. Februar 2013, gutgeheissen, der angefochtene Entscheid aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung an das Bezirksgericht Landquart zurückgewiesen.
H. Mit Schreiben vom 22. April 2013 teilte das Bezirksgericht Landquart den Parteien mit, dass bezüglich der Anordnung vorsorglicher Massnahmen ein Entscheid ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung ausgefertigt werde, da bereits ein doppelter Schriftenwechsel erfolgt sei.
I. Mit Eingabe vom 24. Mai 2013 gelangte Z._ erneut an den Bezirksgerichtspräsidenten Landquart mit folgenden Rechtsbegehren:
"1. Es sei den Gesuchsgegnern zu befehlen, dem Gesuchsteller das Motorboot A._, Identifikationsnummer _, mit Beiboot und Zubehör auf erstes Verlangen herauszugeben, unter Androhung der Straffolgen gemäss Art. 292 StGB;
2. eventualiter sei dem Gesuchsteller Frist anzusetzen zur Hinterlegung von CHF 40'000.00 bei der Kasse des Bezirksgerichts Landquart, unter Androhung des Befehls der Herausgabe gemäss Ziff. 1, sobald die Zahlung geleistet ist;
3. es seien die erforderlichen Vollstreckungsmassnahmen anzuordnen und die Gesuchsgegner anzuweisen, das Boot auf erstes Verlangen des Gesuchstellers hin unter dessen Aufsicht einzuwassern, und bei allfälliger Weigerung sei dem Gesuchsteller explizit zu erlauben, die Einwasserung mittels Hilfe der zuständigen Behörden vornehmen zu lassen;
4. unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu solidarischen Lasten der Beklagten."
J. In der Stellungnahme vom 10. Juni 2013 stellten die Firma Y._ und X._ als Gesuchsgegner folgende Rechtsbegehren:
"1. Der Antrag auf Erlass vorsorglicher Massnahmen wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers / Antragsstellers."
K. Mit Entscheid vom 6. September 2013, mitgeteilt am 9. September 2013, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Landquart wie folgt:
"1. Das Gesuch wird gutgeheissen.
2. Die Y._ und X._ werden gerichtlich angewiesen, Z._ das Motorboot A._, Identifikationsnummer _, mit Beiboot und Zubehör auf erstes Verlangen herauszugeben und unter dessen Aufsicht einzuwassern. Bei einer allfälligen Weigerung ist Z._ explizit berechtigt, die Herausgabe und Einwasserung mittels Hilfe der
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zuständigen Behörden und insbesondere der Polizei vornehmen zu lassen.
3. Diese Verfügung ergeht unter der ausdrücklichen Androhung von Art. 292 StGB, wonach mit Busse bestraft wird, wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet.
4. (Kostenfolge)

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