# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9a0c7a2e-3a2a-44a3-9584-aefdf1a90e9a
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A (geboren 1975) und ihre Tochter G (geboren 2010) wurden seit dem 1. April 2014 von der Sozialbehörde C mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützt. Per 1. August 2017 sind sie nach D umgezogen.
Mit Beschluss vom 15. August 2017 schloss die Sozialbehörde C das Sozialhilfedossier von A per 31. August 2017 ab, da die örtliche Zuständigkeit nicht mehr gegeben sei (Dispositiv-Ziffer 1). A wurde verpflichtet, die Miete für September 2017 in Höhe von Fr. 850.- in monatlichen Raten à Fr. 100.- ab dem 30. September 2017 an die Sozialhilfe C zurückzubezahlen (Dispositiv-Ziffer 2). Die Buchhaltung wurde angewiesen, A entsprechende Einzahlungsscheine zuzustellen (Dispositiv-Ziffer 3).
II.
Gegen diesen Beschluss der Sozialbehörde C vom 15. August 2017 erhob B, in Vertretung von A, mit Eingabe vom 30. September 2017 Rekurs und Aufsichtsbeschwerde an den Bezirksrat E. Sie beantragte, die erste Wohnungskündigung vom 1./2. August 2017 per 31. August 2017 an F (Anm.: Hauseigentümerin der Liegenschaft, in welcher A mit ihrer Tochter ein Zimmer bewohnte) sei als gültig zu erachten (bzw. die Mietzinsforderung für September 2017 sei aufzuheben), der erste Mietzins in der neuen Gemeinde im Betrag von Fr. 1'635.- sei zu übernehmen und B zurückzuerstatten, das Mietzinsdepot von Fr. 3'300.- sei zu übernehmen bzw. B zurückzuerstatten, das Sozialamt C sei anzuweisen, sich nicht an die neue Verwaltung zu wenden, um zu versuchen, das Depot-Konto zu stornieren, und die Umzugskosten im Umfang von Fr. 338.- seien zu übernehmen.
Mit Beschluss vom 13. Dezember 2017 hob der Bezirksrat E die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 des Beschlusses der Sozialbehörde C vom 15. August 2017 auf. Er wies die Sozialbehörde C an, B die Miete für den Monat August 2017 im Umfang von Fr. 785.-, und A die Umzugskosten im Umfang von Fr. 69.- zu vergüten. Im Übrigen wies er den Rekurs ab. Der Aufsichtsbeschwerde gab er keine Folge.
III.
Dagegen erhob B, bevollmächtigt von A, am 17. Januar 2018 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, die Miete für August 2017 in Höhe von Fr. 1'635.- und das Mietzinsdepot in Höhe von Fr. 3'300.- seien an B sowie die Umzugs- und Lieferkosten in Höhe von Fr. 338.- seien an A zu bezahlen. Es sei ein Abtretungsvertrag durch die Sozialbehörde C zu erstellen und diesen an das Sozialamt Zollikon zur Unterzeichnung durch A zuzustellen. Sodann sei eine genaue Abklärung betreffend die Hort-Anmeldung respektive der Höhe des Total-Betrags der Rechnungen und die Rückerstattung aller Beträge, die in diesen Zusammenhang A im Jahr 2016 vom Haushaltsgeld, fraglich Fr. 877.50, abgezogen worden seien, vorzunehmen; unter Kostenfolgen zulasten der Sozialbehörde C.
Die Gemeinde C verzichtete am 9. Februar 2018 auf eine Beschwerdeantwort. Der Bezirksrat E verwies am 8. Februar 2018 auf die Begründung des angefochtenen Entscheids und verzichtete im Übrigen auf eine Vernehmlassung. B teilte am 15. Februar 2018 ihren Verzicht auf eine weitere Vernehmlassung mit.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Der Streitwert liegt unter Fr. 20'000.-. Sodann liegt kein Fall von grundsätzlicher Bedeutung vor, weshalb der Einzelrichter zum Entscheid berufen ist (§ 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 2 VRG).
1.2
Insofern die Beschwerdeführerin die Bezahlung von – im vorinstanzlichen Entscheid nicht thematisierten – Hortkosten in Höhe von Fr. 877.50 verlangt, ist darauf hinzuweisen, dass Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens nur sein kann, was auch Gegenstand des angefochtenen Entscheids war bzw. nach richtiger Gesetzesanwendung hätte sein sollen (vgl. RB 1983 Nr. 5). Andernfalls müsste sich die Rechtsmittelinstanz erstmals mit Anträgen befassen, mit denen sich die Vorinstanz zulässigerweise nicht auseinandergesetzt hat. Letzteres würde dem Grundsatz widersprechen, dass der Streitgegenstand beim Durchlaufen des funktionellen Instanzenzugs nicht erweitert werden kann (vgl. Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 20a N. 9 ff. und § 52 N. 11). Allfällige Hortkosten sind in den angefochtenen Entscheiden nicht thematisiert. Ebenso wenig kann in diesem Verfahren eine "genaue Abklärung betreffend die Hort-Anmeldung" und die Erstellung eines Abtretungsvertrags erfolgen. Auf diese Anträge ist folglich nicht einzutreten.
1.3