# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9d68f386-86bd-4738-aedd-12920e110413
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1948, war
vom 1
9.
März
1980 bis zum 2
1.
Dezember 1994
bei der
Y._
,
Z._
,
als Maler tätig (
Urk.
6/3
Ziff.
1-5
) und meldete sich
am 1
1.
Dezember 1995 bei der Invaliden
versiche
rung
zum Bezug einer Inval
id
enrente an
(
Urk.
6/1)
. Nachdem die
Sozi
alversiche
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, den medizinischen (
Urk.
6/7
,
Urk.
6/14
)
und den beruflich-erwerblichen
(
Urk.
6/3
,
Urk.
6/11
)
Sach
verhalt abgeklärt hatte,
sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom
6.
März 1997
(
Urk.
6/17)
mit Wir
kung ab
1.
Dezember 1995
eine ganze Invali
denrente zu.
Nach
im April 2001 (
Urk.
6/27-28) und im Juli 2006 (
Urk.
6/32-33) veranlasster
revisionsweiser Überprüfung des Rentenansp
ruches
wurde der
unveränderte
Ren
tenanspruch des Versicherten
mit Mitteilungen vom 1
1.
Juni 200
1
(
Urk.
6/30
) und
vom 1
5.
September 2006 (
Urk.
6/
35
) bestätigt.
1.2
Am 1
2.
Mai 2012 meldete der Schweizerische Blindenbund den
Versicherten bei der Invalidenversicherung
zum Bezug von
Hilflosenentschädigung
an (
Urk.
6/57-58).
Die IV-Stelle holte in der Folge medizinische
Bericht
e
(
Urk.
6/60) ein und
führte eine Abklärung
betreffend
Hilflos
en
entschädigung
vor Ort durch,
über welche am
3
0.
Oktober 2012
Bericht erstattet wurde (
Urk.
6/63). Nach durch
geführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/65-66) verneinte die IV-Stelle mit
Verfügung vom 1
3.
Dezember 2012 (
Urk.
6/68 =
Urk.
2) einen Anspruch des Ver
sicherten auf
Hilflosenentschädigung
.
2.
Der Versicherte erhob gegen die Verfügung vom 1
3.
Dezember 2012 (
Urk.
2) am
2
8.
Januar 2013 Beschwerde (
Urk.
1) und beantragte, es sei ihm eine
Hilflo
sen
entschädigung
zuzusprechen.
Mit Beschwerdeantwort vom 2
5.
Februar 2013 (
Urk.
5) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom
2
0.
Juni 2013 (
Urk.
11) beantragte der Beschwerdeführer, das Verfahren sei so lange
zu sistieren, bis er neurologisch abgeklärt worden sei und er dazu habe Stellung nehmen können. Eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zu
rückzuweisen, damit diese ihren Abklärungsbericht ergänze (S. 2). Mit Ver
fügung vom
3.
Juli 2013 (
Urk.
13) wurde das Gesuch des Beschwerdeführer
s
um
Sistierung des
Be
schwerdeverfahrens
abgewiesen und seine Eingabe vom 2
0.
Juni
2013 der Beschwerdegegnerin zugestellt.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
42
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (
Art.
13
des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG) in der Schweiz, die hilflos (
Art.
9 ATSG) sind, Anspruch auf eine
Hilflo
senent
schädigung
. Vorbehalten bleibt Artikel 42
bis
IVG. Als hilflos gilt eine Person, die
wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche
Le
bensverrich
tungen
dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa
chung bedarf (
Art.
9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beein
trächtigung dau
ernd
auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (
Art.
42
Abs.
3 Satz 1 IVG;
Art.
38
der Verordnung über die Invalidenversicherung;
IVV). Praxisgemäss (BG
E 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen
Lebens
ver
richtungen
massgebend
(BGE 127 V 94 E. 3c,
125 V 297 E.
4a)
:
Ankleiden, Auskleiden;
Aufstehen, Absitzen, Abliegen;
Essen;
Körperpflege;
Verrichtung der Notdurft;
Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme
.
1.2
Art.
37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss
Abs.
3 dieser Bestimmung
gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von
Hilfsmitteln:
in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in er
heb
licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;
einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;
einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendi
gen Pflege bedarf;
wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperli
chen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistun
gen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder
dauernd auf lebenspraktische Begle
itung im Sinne von Artikel 38 an
gewiesen ist.
1.3
Nach
Art.
38
Abs.
1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von
Art.
42
Abs.
3 IVG vor, wenn eine volljährige, versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:
a.
ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;
b.
für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder
c.
ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.
Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine
Viertelsrente
bestehen (
Art.
38
Abs.
2 IVV).
Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebenspraktische Begleitung, die regelmäs
sig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erfor
derlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und
Verwaltungstä
tigkeiten
im Rahmen vormundschaftlicher Massnahmen nach
Art.
398-419 des Zivilgesetzbuches (
Art.
38
Abs.
3 IVV).
Der Anspruch auf Berücksichtigung des Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung ist nicht auf Menschen mit Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Ge
sundheit beschränkt. Es ist durchaus möglich, dass auch andere Behinderte einen
Bedarf an lebenspraktischer Begleitung geltend machen können. Zu den
ken ist ins
besondere an hirnverletzte Menschen (BGE 133 V 450 E. 2.2.3).
Unerheblich ist, in welcher Umgebung sich die versicherte Person - abgesehen da
von, dass sie ausserhalb des Heims wohnen muss - aufhält und ob sie auf die Hilfe des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern zählen kann (BGE 133 V 450 E.
2.2.3 und 5).
Als regelmässig im Sinne von
Art.
38
Abs.
3 Satz 1 IVV gilt die
lebensprakti
sche
Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E. 6.2).
Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die (direkte oder indirekte)
Dritt
hilfe
bei den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch
die Überwachung. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Insti
tut
der Hilfe dar (BGE 133 V 450 E. 9).
Das Gesetz macht den Anspruch auf
Hilflosenentschädigung
nicht davon ab
hängig, ob die lebenspraktische Begleitung kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 133 V 472 E. 5.3.2).
1.4
Bei der Erarbeitung der Grundlagen für die Bemessung der Hilflosigkeit ist eine enge, sich ergänzende Zusammenarbeit zwischen ärztlicher Fachperson und Ver
waltung erforderlich. Erstere hat anzugeben, inwiefern die versicherte Per
son in ihren körperlichen beziehungsweise geistigen Funktionen durch das Lei
den ein
geschränkt ist. Der Versicherungsträger kann an Ort und Stelle weitere Abklä
rungen vornehmen. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rück
fragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern not
wen
dig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berück
sichtigen,
wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzei
gen sind. Der
Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der
einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie den
tatbe
standsmässigen
Erfor
der
nissen der dauernden persönlichen Überwachung und der Pflege (
Art.
37 IVV
) gemäss sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zu
v
erlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschrie
benen Sinne darstellt, in das
Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbe
sondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 130 V 61 ff. E. 6.1.1 und 6.2; AHI 2000 S. 319 f. E. 2b).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
ging in ihrer Verfügung (
Urk.
2) davon aus,
es sei an
zu
erkennen
, dass der Beschwerdeführer in sämtlichen
Lebensver
richtungen
wegen seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen verlangsamt sei. Dennoch sei er im Sinne des Gesetzes grundsätzlich selbständig
und es
bestehe weder eine medi
zinisch pflegerische Hilfsbedürftigkeit noch eine
Überwa
chungsbedürftigkeit
.
Der Bereich der Körperpflege könne wegen indirekter Hilfsbedürftigkeit ange
rechnet werden.
D
ie Dritthilfe im Sinne einer
lebens
praktischen
Begleitung
sei
mangels Regelmässigkeit und Erheblichkeit an Hilfe nicht ausgewiesen
,
weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen werde (S. 2
f.
).
2.2
Der Beschwerdeführer machte in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend, er sei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fähig, selbständig zu wohnen. Gemäss seiner Ehefrau liege er an den Tagen, an denen sie arbeite, nur herum und si
e
müsse das Mittagessen vorberei
ten, damit er wenigstens einmal am Tag etwas esse. Die Resten oder die kleinen Einkäufe, die er noch besorgen könne, ver
sorge
er nicht im Kühlschrank. Alle zwei bis drei Stunden komme die Nachbarin vor
bei
,
um zu schauen, ob es ihm gut
gehe (S.
3
Ziff.
2). Es treffe auch nicht zu,
dass er ausser Haus mit verschiedenen Personen in Kontakt sei. Ausser der Nac
h
barin und seiner Familie sehe er niemanden (S. 3 f.
Ziff.
2).
Ergänzend brachte der Beschwerdeführer in seiner Replik (
Urk.
11) vor,
er leide zunehmend unter schweren kognitiven Defiziten. Diese seien nur in ungenü
gen
dem Ausmass erfasst worden
, was von der Freundin der Ehefrau und von seinem
Sohn bestätigt werden könne
(S. 4 f
f
.
Ziff.
2-4
, S. 6
Ziff.
5
).
Des Weite
ren müsse auch die Notwendigkeit der persönliche
n
Überwachung bejaht wer
den, da er ab und zu vergessen habe, den Kochherd abzustellen (S. 6
Ziff.
7).
Es seien nun weitere neurologische Abklärungen in die Wege geleitet worden, wel
che abzu
warten seien (S. 7
Ziff.
8). Insgesamt überschreite die Mithilfe der Ehe
frau und der Söhne bei der Verrichtung des Haushaltes das übliche Mass dessen, was ge
meinhin unter zumutbarer Mithilfe der Familie zu subsumieren sei (S.
7
Ziff.
9).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob
die Beschwerdegegnerin zu Recht
einen Anspruch des Beschwerdeführers auf
Hilflosenentschädigung
verneint hat.
3.
3.1
Die Ärzte der Klinik für Kardiologie,
A._
,
stellten in ihrem Bericht vom
6.
März 2012 (
Urk.
6/60/1-5)
in der Hauptsache
folgende Di
agnosen
(S. 1 f.)
:
generalisierte Arteriosklerose
arterielle Hypertonie
(Erstdiagnose 1982)
Status nach Diabete
s mellitus Typ 2 (Ers
tdiagnose Januar 2008), aktuell
di
abetisch therapiert
Nierenallotransplantation
(Leichennier
e)
iliacal
links am
8.
November
200
7
rezidivierende Harnwegsinfektionen /
Pyelonephritiden
rezidivierende Gichtarthritiden
Achillodynie
rechts
chronischer Husten unklarer
Aetiologie
Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer habe sich zur Jahreskontrolle
vor
ge
stellt
bei bekannt
er schwerer generalisierter Art
er
io
sklerose mit manifester ko
ro
narer Herzkrankheit
bei einem Status nach Myokardinfarkt sowie einem Sta
tu
s nach vierfachem Bypass. Es habe sich ein kardiopulmonal knapp kom
pen
sierter Patient in gutem Allgemeinzustand bei
normotensiven
Blutdruck
wer
ten
und in
der ambulanten kardiologischen Untersuchung ein stabiler Ver
lauf gezeigt (S. 3 f.
unten).
3.
2
In
der
Anmeldung zum B
ezug von
Hilflosenentschädigung
vom 1
2.
Mai 2012 (
Urk.
6/58) wurde zur Hilflosigkeit ausgeführt, der Beschwerdeführer brauche seit 2009 Hil
fe beim Anziehen der Socken,
die Kleider müssten bereit gelegt werden und er müsse zum Wäschewechsel angehalten werden
(
Ziff.
4.1.1)
. Seit 1998 müsse er darauf aufmerksam gemacht werden
,
sich zu rasieren und die
Gegenstände müssten bereit gelegt werden. Zudem benötige er bei
m
Einsteigen und Aussteigen aus der Wanne seit 2008 Hilfe
(
Ziff.
4.1.4)
. Seit dem Jahr 2000
sei er unsicher auf den Beinen und müsse sich an der Wand und an Gegen
stän
den
abstützen
und könne nur noch kurze Strecken gehen. Er sei auch unsicher unterwegs und habe zur Sicherheit
immer ein Handy dabei
. Manchmal sei er auch in Begleitung unterwegs (
Ziff.
4
.1.6
).
Auch müssten seit dem Jahr 2000 die
Medikamente vorbereitet und die Einnahme kontrolliert werden (
Ziff.
4.2). Er müsse in alltäglichen
Verrichtungen angeleitet werden und benötige
Erinne
rungs
hilfe und Kontrolle durch die Ehefrau (
Ziff.
4.4).
3.
3
Am 3
0.
Oktober
2012 berichtete die Abklärungsperson der B
eschwerdegegnerin
über die am 1
0.
Oktober 2012 beim Beschwerdeführer
zu Hause durchgeführte
Ab
klärung (
Urk.
6/63
).
Dies
e
wurde in Anwesenheit der Ehefrau des
Beschwer
de
führers vorgenommen
(S. 1). Der Beschwerdeführer habe erklärt, unter Arth
rose in seinen Händen zu leiden und
habe
die geschwollenen Finger gezeigt. Die Be
weglichkeit sei noch vorhanden, doch er müsse Medikamente wegen den Schmer
zen einnehmen.
Wegen der Nierentransplantation müsse er generell viele Medi
kamente einnehmen, die er selber für die Einnahme vorbereite.
Gemäss seinen
An
gaben
sei sein Gesundheitszustand grundsätzlich stabil. Dennoch gebe es Tage,
an denen er in den Beinen und im Oberkörper Schmerzen ver
spüre, was dazu führe, dass er mehr Pausen einlegen und situativ eine Schmerztablette einneh
men
müsse.
Der Beschwerdeführer fahre mit den öffent
lichen Verkehrsmitteln zu den periodisch stattfindenden Kontrollen ins
A._
.
Um 7.00 Uhr st
ehe der Beschwerdeführer auf,
trinke Tee und esse etwas Brot. Da die Ehefrau zu 100
%
im Verkauf arbeite, sei der Beschwerdeführer tagsüber al
lei
ne zu Hause. Er organisiere sich entsprechend und gehe mit dem
Familien
hund
regelmässig nach draussen für einen Spaziergang. Das Mittagessen wärme der Beschwerdeführer auf. Je nach täglichem Befinden lege er eine Mittagspause
ein. Am Nachmittag fahre er mit dem ZVV-Abo vielfach nach
B._
, um Ein
käufe des täglichen Bedarfs zu tätigen.
Er könne maximal
zwei bis dre
i Kilo
gramm
an Einkäufen tragen
. Da er unter Vergesslichkeit leide, könne er sich je
weils noch maximal ein bis zwei Sachen im Kopf merken, die gekauft werden müssten. Am Nachmittag werde weiter Fernsehen geschaut oder mit dem Hund eine Runde gelaufen, da
ihm
die Bewegung gut tue. Nach der Rückkehr der
Ehefrau werde das Abendessen zwischen 19.00 und 20.00 Uhr eingenommen. Der
Beschwerdeführer gehe zu unterschiedlichen Zeiten um etwa 22.00 Uhr zu Bett (S.
2 oben).
Betreffend den Bereich
Ankleiden / Auskleiden
führte die Abklärungsperson aus,
der Beschwerdeführer
könne sich vollständig an- und auskleiden. Er habe sein
leicht geschwollenes rechtes Bein gezeigt und erklärt, dass dies periodisch trotz den wasserabführenden Medikamenten vorkomme. Die
s behindere ihn
beim An
ziehen von Socken, Unterhosen und Hosen, weshalb er länger dafür brauche. Wenn
er müde sei, nehme er durchschnittlich viermal pro Woche die Hilfe der Ehe
frau in Anspruch
,
um sich an- oder auszukleiden.
E
r habe
Schlüpfschuhe
,
die er selber anziehen könne. Hosen- und Hem
denknöpfe sowie Jacken könne der
Beschwerdeführer selbständig verschliessen.
Die Abklärungsperson merkte hierzu an, dass eine blosse Erschwerung und Ver
langsamung beim An- und Auskleiden keine Hilfsbedürftigkeit im Sinne des Ge
setzes begründe. Die Hilfe Dritter beim An- und Auskleiden sei nicht regel
mässig und erheblich, weshalb der Bereich nicht angerechnet werden könne
(S.
2 unten)
.
Betreffend die
Bereich
e
Aufstehen / Absitzen / Abliegen
und Essen bestünden keine Einschränkungen. Dies erledige der Beschwerdeführer funktionell selb
stän
dig
(S. 3 oben).
Auch den
Bereich
Körperpflege
erledige der Beschwerdeführer funktionell selb
ständig. Er dusche täglich am Abend in de
r Badewanne. Für den Ein- und Aus
stieg
werde aus praktischen Gründen die Hilfe der Ehefrau in Anspruch ge
nommen, da er nicht stürzen wolle. Da die Ehefrau meistens zu Hause sei, habe man noch keinen Haltegriff, keine Rutschmatte und kein Duschb
r
ett und auch
keinen Du
schhocker angeschafft. Die Abklärungsperson führte aus, sie hätte ei
nen
Hinweis darauf
gegeben. Den Duschvorgang führ
e der Beschwerdeführer inklusive der Haarwäsche dann selbständig durch, wobei er manchmal vergesse, die Haare zu trocknen, weshalb ihn die Ehefrau dazu auffordere oder ihm gleich dabei helfe.
Die Zahnpflege und das Schneiden
der Handnägel würden dem Be
schwerdeführer selbständig gelingen. Für das Schneiden der Fussnägel nehme er die Hilfe der Ehefrau etwa alle vier Wochen in Anspruch.
Die Abklärungsperson merkte hierzu
an, dass
der Beschwerdeführer gemäss den
Schilderungen vor Ort bei der Körperpflege selbständig sei. Für den Ein- und Ausstieg in die Badewanne werde die Hilfe Dritter in Anspruch genommen. Im Sinne der Schadenminderungspflicht sei es dem Beschwerdeführer zuzumuten, ge
eignete Hilfsmittel (Haltegriffe, Rutschmatte, Duschbrett, Duschstuhl) anzu
schaffen. Zudem stellten eine Erschwerung und eine Verlangsamung keine Hilfs
bedürftigkeit im Sinne des Gesetzes dar. Der Bereich könne nicht ange
rechnet werden (S. 3 Mitte).
Die Abklärungsperson berichtet
e
weiter, dass der Beschwerdeführer
im
Bereich
Rei
nigung nach Verrichtung der Notdurft
funktionell s
elbst
ändig sei. Auch im
Bereich
Fortbewegung / Pflege der gesellschaftlichen Kontakte sei der Be
schwer
deführer funktionell selbständig. So könne er die sechs Treppenstufen zur Woh
nung im
1.
Obergeschoss selber überwinden, sei danach jedoch müde. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre er ohne Begleitung Dritter zu seinen
Arzt
terminen
. Er habe ein ZVV-Abo und mache in
B._
die Einkäufe des täg
lichen Bedarfs, indem er vorgängig an den Bankschal
t
er gehe, um Geld abzu
holen (S. 3 unten). Für sämtliche Termine sei jedoch mehr Zeit einkalkuliert, weshalb der Beschwerdeführer immer eine Stunde früher aus dem Haus gehe.
Wegen der Gelenkschmerzen verzichte er auf einen Gehstock, zu einem Sturz se
i es jedoch nicht gekommen. Da er bei seinen Kollegen von früher prioritär über seine eigene Gesundheit gesprochen habe, sei das gegenseitige Interesse abge
flacht. Heute sei er hauptsächlich mit seinen zwei Söhnen und der Ehefrau in Kontakt.
Die Abklärungsperson rechnete diesen Bereich nicht an, da der Beschwerdefüh
rer
gemäss
seine
n
Angaben innerhalb und ausserhalb der Wohnung selbständig
geh
f
ähig
sei. Die Orientierung sei in bekannter Umgebung vorhan
den und der Be
schwerdeführer nehme selbständig ausserhäusliche Termine war, wofür er jedoch
mehr Zeit benötige, da er nur sehr langsam laufen könne. Die vorliegende Er
schwerung in der Fortbewegung begründe jedoch keine Hilfsbe
dürftigkeit im Sinne des Gesetzes, weshalb die Erheblichkeit nicht ausgewiesen sei (S. 4 oben).
Auch sei die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung nicht ausgewie
sen. Die Voraussetzungen der Regelmässigkeit, der Dauer und der Intensität an Begleitung seien nicht erfüllt, denn der Beschwerdeführer erhalte nur punktuelle Aufforderungen, Motivation und Kontrolle Dritter für das selbständige Wohnen und bei den ausserhäuslichen Verrichtungen. Zudem stünden die körperlichen De
fizite nach Hirnschlag, Herzoperation, Dialyse und nachfolgender Nieren
transplantation im Vordergrund. Der Beschwerdeführer sei trotz der zunehmen
den
Vergesslichkeit grundsätzlich zeitlich und örtlich orientiert, wach und an
sprech
bar (S. 4 Mitte).
Zur Planung und Organisation des Haushalts führt
e
die Abklärungsperson aus, die
Ehefrau des Beschwerdeführers habe schon immer die Fäden i
m Haushalt in der Hand gehabt. D
er Beschwerdeführer habe sich nicht an der Planung betei
ligt, sondern dies der Ehefrau überlassen. Er beteilige sich mit kleinen Aufräum-Arbeiten im Haushalt und in der Küche und führe zum Beispiel
das Staubsau
gen
oberflächlich durch
,
und die Ehefrau übernehme die Reinigung. Aufforde
rungen und Kontrolle Dritter in
der Wohnungsreinigung erhalte er
nicht (S.
4 unten).
Auch an der Kleiderreinigung beteilige sich der Beschwerdeführer nicht. Diese Arbeiten habe die Ehefrau schon immer vollständig selber übernommen. Er sei in der Lage, eine einfache Mahlzeit zuzubereiten
oder aufzuwärmen. Aufgrund seiner Vergesslichkeit könne er nur noch einfache Arbeitsschritte in der Küche
durchführen. Aufgrund seiner Konzentrationsschwierigkeiten kümmere sich die Ehe
frau um die Administration und um die Steuererklärung, um Fehler zu ver
meiden (S. 5 oben).
An offene Termine, obwohl diese in der Küche an eine Wand angeheftet wür
den
, müsse die Ehefrau den Beschwerdeführer wegen seiner Vergess
lichkeit
vermehrt
erinnern. Ausser in Notfällen sei keine Begleitung Dritter nötig. Der Beschwer
de
führer fahre selbständig zu den Terminen oder
gehe
zur Arztpraxis im Quartier. Der Beschwerdeführer müsse aufgefordert werden, zum Coiff
eur
zu gehen. Der
Beschwerdeführer sei mit einer Nachbarin im Hause und sonst mit seiner Fa
mi
lie
in Kontakt und benötige für die Kontaktaufnahme keine Motiva
tion und Kon
trolle Dritter (S. 5 Mitte).
Zusammenfassend führte die Abklärungsperson aus, dass die Abklärung vor Ort ergeben habe, dass der Beschwerdeführer in sämtlichen Bereichen der alltäglich relevanten Lebensverrichtungen selbständig sei. Zudem bestehe keine Pflege-
oder Überwachungsbedürftigkeit. Die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Be
gleitung könne eb
enfalls nicht bejaht werden, da
die Voraussetzungen der Re
gel
mässigkeit, der Dauer und der Intensität nicht
vorlägen
. Der Anspruch auf
Hilf
losenentschädigung
müsse demnach abgewiesen werden
(S. 6 Mitte)
.
3.4
Assistenzarzt
C._
, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin,
A._
, führte in seinem Bericht vom 10. Juni 2013 (Urk. 12/3) aus, aufgrund einiger Anhalts
punkte könne das Bestehen neuropsychologischer Defizite beim Beschwerde
füh
rer nicht ganz ausgeschlossen werden, weshalb eine weitere Abklärung durch
die Kollegen der Neurologie indiziert und in die Wege geleitet worden sei. Der Be
schwerdeführer werde dafür zeitnah durch die Kollegen der Neurologie auf
ge
bo
ten.
4
.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer Verfügung auf den
Abklärungsbe
richt
vom Oktober 2012 (v
orstehend E. 3.
3
) ab, gestand dem Beschwerdeführer
je
doch aufgrund der im Einwand vom November 2012 (
Urk.
6/66) geltend ge
machten Vernachlässigung der Körperpfleg
e und der in der Folgen nötigen
täg
lichen Aufforderung
hierzu
,
diesbezüglich eine anrechenbare indirekte Hilfsbe
dürftigkeit
zu
. Die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung wurde ver
neint
(vgl. vorstehend E. 2.1)
.
4.2
Die Abklärung
vor Ort
erfolgte in
Kenntnis der diagnostizierten Krankheit
en
de
s Beschwerdeführers (vgl.
Urk.
6/6
3 S. 1 Mitte) und unter Berücksichtigun
g der
räumlichen Verhältnisse an seinem Wohnort
. Die Ehefrau des Beschwerdefüh
rers
wur
de
in die Abklärung einbezogen
und ihre Angaben wurden im
Abklä
rungs
bericht
wiedergegeben un
d berücksichtigt.
Die Ausführungen der
Abklä
rungs
per
son
sind detailliert und ausführlich und ihre Schlussfolgerungen in nach
voll
ziehbarer Weise begründet. Der Abklärungsbericht entspricht den
pra
xisge
mässen
Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.
4
) vollumfänglich, weshalb darauf abgestellt wer
den kann. Insbesondere ergaben auch die vorliegenden medizini
schen Berichte
(vgl. vorstehend E. 3.1
und 3.4
)
nichts, was auf eine anderweitige Ein
schätzung hin
deuten würde. So wurden keine Diagnosen genannt, welche eine
Hilfsbe
dürf
tigkeit
des Beschwerdeführers begründen könnte
n
. Dass
einzig auf
grund
einige
r
Anhaltspunkte
neuropsychologische
Defizite ledig
lich nicht g
anz aus
ge
schlossen werden könn
t
e
n
(vgl. vorstehend E. 3.4
), lässt ebenfalls keine Schlüsse auf eine allfällige Hilfsbedürftigkeit zu.
Der
Beschwerdeführer machte zwar
geltend, dass er neurologisch abgeklärt werde
(vgl. vorstehend E. 2.2) und wurde m
it Verfüg
ung vom 1
3.
Juli 2013 (
Urk.
13)
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es ihm unbenommen sei, bis zur
Ur
teils
fällung
weiter
e Eingaben zu machen
. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind jedoch keine weiteren medizinischen Unterlagen, insbesondere
solche
einer neurologi
schen Untersuchung, eingegangen.
Demgemäss ist
entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin auch die indi
rekte Hilfe bei der Körperpflege nicht zu berücksichtigen, da keine psychische
oder neuropsychologische
Störung diagnostiziert worden ist, welche die
Not
wen
digkeit der Aufforderung
,
den Körper zu pflegen, rechtfertigen würde.
Die Abklärungen haben überdies ergeben, dass die Beeinträchtigungen beim Ein- und Aussteigen aus der Badewanne und die hier benötigte Hilfe durch die Ehefrau mit
einfachen Mitteln behoben werden können, so dass
auch
diesbe
züglich keine Hilfsbedürftigkeit resultiert.
Gemäss Abklärungsbericht kann der Beschwerdeführer sämtliche alltägliche Lebensverrichtungen noch funktionell selbständig erledigen, wenn auch ver
lang
samt. Eine Erschwerung und Verlangsamung in der Fortbewegung begrün
den für sich keinen Anspruch
auf
Hilflosenentschädigung
.
4.3
Auch die Notwendigkeit einer dauernden persönlichen Überwachung wurde im
Abklärungsbericht verneint und diesem ist auch nicht zu entnehmen, weshalb diese geboten sein solle.
Davon, dass wie beschwerdeweise geltend gemacht
(vor
stehend E. 2.2)
, alle zwei bis drei St
unden die Nachbarin vorbeikomme
,
um zu schauen, ob es dem Beschwerdeführer gut gehe, ist im Abklärungsbericht nicht die Rede.
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Re
gel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hin
sicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbe
wusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
Gemäss Randziffer 8035 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialver
sicherung über Invalidität und Hilflosigkeit (KSIH) liegt eine dauernde persönli
che Überwachungsbedürftigkeit vor, wenn eine Drittperson mit kleineren
Unter
brüchen
bei der versicherten Person anwesend sein muss, da sie nicht allein gelassen werden kann. Grundsätzlich muss beispielsweise eine
Überwachungs
be
dürftigkeit
angenommen werden, wenn die versicherte Person ohne Überwa
chung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sich selbst oder Drittpersonen ge
fährden würde (
Rz
8035 KSIH). Bei einer bloss kollektiv ausgeführten Auf
sicht,
wie dies beispielsweise in einem Wohn-, Alters- oder Pflegeheim der Fall ist, liegt
in der Regel keine persönliche Überwachungsbedürftigkeit vor (
Rz
8038 KSIH).
Vorliegend bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer über
haupt einer Überwachung bedarf, geschweige denn einer über die kollektive Aufsicht in einem Heim oder einer ähnlichen Institution hinausgehenden Über
wachung. Somit liegt kein Fall der dauernden persönlichen Überwachung ge
mäss
Art.
37
Abs.
3
lit
. b IVV vor.
Auch die nachträglich
eingereichten Telefonnotizen,
gemäss welchen
unter ande
rem eine Freundin der Ehefrau
und Nachbarin
sowie
der Sohn
des Be
schwer
de
führers
be
stätigen, dass der Beschwerdeführer erhebliche Dritthilfe benötige
und über
wacht werden müsse
(vgl.
Urk.
12/
1-2)
,
lassen keine anderen Schlüsse zu
.
4.4
Aus den Akten ergeben sich schliesslich auch keine
genügenden
Hinweise da
rauf,
dass der Beschwerdeführer lebenspraktische Begleitung im Sinne von
Art.
38 IVV
benötigt
.
So wurde eine solche
einerseits anlässlich der Anmeldung zum Be
zug von
Hilflosenentschädigung
vom Mai 2012 verneint (vgl.
Urk.
6/58
Ziff.
5.1),
andererseits kann sich
der Beschwerdeführer sowohl in seiner Wohnung als auch
ausserhalb selbständig bewegen, tätigt selbständig kleine Einkäufe und geht mit dem Hund spazieren.
Auch seinen
Hausarzt sucht er selbständig auf und nimmt die Termine ausser Haus wa
h
r, auch wenn er daran erinnert werden muss.
Seine
Medikamentenein
nahme
bereitet er gemäss eigenen Angaben im Abklärungsbericht selbst vor.
Im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht ist es ihm
durchaus
zuzumuten
,
zum Einkaufen eine Liste mitzunehmen
und die Medikamenteneinnahme vorzube
reiten und diesbezügliche Erinnerungshilfen und Kontrollmechanismen anzu
wenden
.
Somit ist auch nach Massgabe von
Art.
37
Abs.
3
lit
. e IVV keine leichte Hilf
losigkeit ausgewiesen.
4.5
Eine leichte Hilflosigkeit nach Massgabe von
Art.
37
Abs.
3
lit
. d IVV steht nicht zur Diskussion, und nachdem unter den übrigen in
Art.
37
Abs.
3 IVV vor
gesehenen Titeln keine leichte Hilflosigkeit ausgewiesen ist, ist zusammen
fassend festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer keine leichte Hilflosigkeit be
steht.
Der angefochtene Entscheid ist somit nicht zu beanstanden, was zur A
bweisung der Beschwerde führt.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht,
ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit
wert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
800.-- anzusetzen. Ent
sprech
end dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Be
schwer
de
führer aufzuerlegen.