# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a3824f2d-b126-4d65-8c2a-27291a48bb8d
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Interpol Moskau ersuchte mit Meldung vom 21. Januar 2011, ergänzt am 9. August 2011 um Inhaftnahme des russischen Staatsbürgers A. zwecks Auslieferung an Russland (act. 1.3, 1.5). Diese Meldung erfolgte gestützt auf den Haftbefehl des Bezirksgerichts Leninskiy in St. Petersburg vom 13. August 2010, worin A. Betrug vorgeworfen wird. Er soll mit der  Absicht, sich einen unrechtmässigen Vermögensvorteil zu , unter Ausnützung seines Vertrauensverhältnisses zu der Leitung einer Bank sowie mit Hilfe von falschen Angaben zu seiner beruflichen  im Juni und Juli 2008 in St. Petersburg mit der Bank B. zwei  in der Höhe von RUB 20 bzw. 21,6 Mio. abgeschlossen . Dabei habe er unzutreffend angegeben, diese Gelder zur  eines Landhauses zu verwenden, welches er gar nicht bauen wollte. Die Gelder habe er weder für den Bau des angeblichen Landhauses  noch der Bank zurückerstattet, weshalb dieser ein Schaden in der Höhe von RUB 41,6 Mio. entstanden sein soll. Es bestehe der Verdacht, dass A. mit dem Geld geflohen sei.
B. Gestützt auf eine Haftanordnung des Bundesamtes für Justiz (nachfolgend
„BJ“) wurde A. am 8. August 2011 in provisorische Auslieferungshaft  (vgl. act. 4.3A). Anlässlich seiner Einvernahme vom 9. August 2011 erklärte er, mit einer vereinfachten Auslieferung gemäss Art. 54 des  vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in  (IRSG; SR 351.1) nicht einverstanden zu sein (act. 1.4). Das BJ  daraufhin am 10. August 2011 einen Auslieferungshaftbefehl (act. 1.2), wogegen A. mit Eingabe vom 18. August 2011 bei der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde mit folgenden Anträgen einreichte (act. 1):
„1. Es sei der Auslieferungshaftbefehl des Beschwerdegegners vom 10.08.2011 aufzuhe-
ben und der Beschwerdeführer aus der Haft zu entlassen.
2. Eventualiter sei die Haftentlassung unter Anordnung von Ersatzmassnahmen zu verfü-
gen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdegegners.“
Das BJ beantragt in seiner Beschwerdeantwort vom 25. August 2011 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde (act. 4). A. hält mit Beschwerde-
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replik vom 6. September 2011 an seinen gestellten Anträgen fest (act. 6), worüber das BJ mit Schreiben vom 7. September 2011 in Kenntnis gesetzt wurde (act. 7).
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Für den Auslieferungsverkehr und die vorläufige Auslieferungshaft  der Schweiz und Russland sind primär das Europäische  vom 13. Dezember 1957 (EAUe; SR 0.353.1) sowie das zu diesem Übereinkommen am 15. Oktober 1975 ergangene erste  (1. ZP; SR 0.353.11) und das am 17. März 1978 ergangene zweite Zusatzprotokoll (2. ZP; SR 0.353.12) massgebend.
Soweit diese Staatsverträge bestimmte Fragen nicht abschliessend regeln,
findet auf das Verfahren der Auslieferung und der vorläufigen  ausschliesslich das Recht des ersuchten Staates Anwendung (Art. 22 EAUe), vorliegend also das IRSG und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV; SR 351.11). Das innerstaatliche Recht gelangt nach dem  auch dann zur Anwendung, wenn dieses geringere Anforderungen an die Auslieferung stellt (BGE 129 II 462 E. 1.1 S. 464; 122 II 140 E. 2 S. 142). Vorbehalten bleibt die Wahrung der Menschenrechte (BGE 135 IV 212 E. 2.3 S. 215; BGE 123 II 595 E. 7c S. 616 ff., je m.w.H.).
2. Gegen einen Auslieferungshaftbefehl kann der Verfolgte innert zehn Tagen
ab der schriftlichen Eröffnung bei der II. Beschwerkammer des  Beschwerde führen (Art. 48 Abs. 2 IRGS i.V.m. Art. 47 IRSG; Art. 19 Abs. 2 des Organisationsreglements für das Bundesstrafgericht (BStGerOR) i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über die  der Strafbehörden des Bundes [StBOG; SR 173.71]). Der  vom 10. August 2011 wurde dem Verfolgten am 11.  2011 eröffnet (act. 4.11/11A). Die Beschwerde vom 18. August 2011 wurde demnach fristgerecht eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist.
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3. Die Verhaftung des Beschuldigten während des ganzen  bildet die Regel (BGE 117 IV 359 E. 2a; bestätigt in BGE 130 II 306 E. 2). Eine Aufhebung des Auslieferungshaftbefehls sowie eine  rechtfertigen sich nur ausnahmsweise, wenn der Beschuldigte sich voraussichtlich der Auslieferung nicht entzieht und die Strafuntersuchung nicht gefährdet (Art. 47 Abs. 1 lit. a IRSG), wenn er den so genannten  erbringen und ohne Verzug nachweisen kann, dass er zur Zeit der Tat nicht am Tatort war (Art. 47 Abs. 1 lit. b IRSG), wenn er nicht  ist oder andere Gründe – z. B. enge und insbesondere familiäre Beziehungen zur Schweiz – vorliegen, welche eine weniger  Massnahme rechtfertigen (Art. 47 Abs. 2 IRSG; Urteil des  1A.170/1997 vom 10. Juni 1997, E. 3a, veröffentlicht in Pra 2000 Nr. 94 S. 569), oder wenn sich die Auslieferung als offensichtlich  erweist (Art. 51 Abs. 1 IRSG). Diese Aufzählung ist nicht abschliessend (BGE 130 II 306 E. 2.1; 117 IV 359 E. 2a). Offensichtlich unzulässig kann ein Auslieferungsersuchen sein, wenn ohne jeden Zweifel und ohne weitere Abklärungen ein Ausschlussgrund vorliegt (vgl. BGE 111 IV 108 E. 3a). Im Übrigen sind Vorbringen gegen die Auslieferung als solche oder gegen die Begründetheit des Auslieferungsbegehrens nicht im vorliegenden , sondern im eigentlichen Auslieferungsverfahren zu prüfen (vgl. LAURENT MOREILLON/MICHEL DUPUIS/MIRIAM MAZOU, La  judiciaire du Tribunal pénal fédéral, in Journal des Tribunaux 2008 IV 66 Nr. 322 m.w.H. auf die Rechtsprechung). Diese Regelung soll es der Schweiz ermöglichen, ihren staatsvertraglichen Auslieferungspflichten nachzukommen. Die ausnahmsweise zu gewährende Haftentlassung ist deshalb an strengere Voraussetzungen gebunden als der Verzicht auf die gewöhnliche Untersuchungshaft in einem Strafverfahren oder die  aus einer solchen (vgl. BGE 130 II 306 E. 2.2 und 2.3; 111 IV 108 E. 2).
4. 4.1 Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, die Voraussetzungen der Aus-
lieferungshaft seien nicht erfüllt. In diesem Zusammenhang wendet er ein, die ihm angelastete Tat nicht begangen zu haben. An den besagten Tagen sei er nicht in St. Petersburg gewesen und hätte folglich keinen Vertrag  können. Aus seinem Pass sei ersichtlich, dass er vom 4.  bis 6. Juli 2008 in Finnland gewesen sei. Am 7. Juni 2008 habe er sich in Moskau aufgehalten. Aufgrund dieser Angaben hätte der  Abklärungen bezüglich seines Aufenthaltsorts zum Zeitpunkt der  Tat vornehmen müssen. Auch seine Identität hätte überprüft
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werden müssen, da sein Erscheinungsbild nicht dem im  beschriebenen Profil entspreche (act. 1, S. 5, 9 f.).
4.2 Den Alibibeweis kann der Verfolgte nur mit dem Nachweis führen, dass er
zur fraglichen Zeit überhaupt nicht am Tatort war oder dass es sich um  Irrtum in der Person handelt. Dieser Nachweis ist unverzüglich und  Weiterungen zu erbringen (BGE 123 II 279 E. 2b S. 281; 113 Ib 276 E. 3b – c S. 281 ff., je m.w.H.; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.72 vom 29. Mai 2007, E. 5.3; ROBERT ZIMMERMANN, La  judiciaire internationale en matière pénale, 3. Aufl., Bern 2009, S. 625 f. N. 673). Soweit der Beschwerdeführer den im  dargelegten Sachverhalt lediglich bestreitet, begründet er  keinen Haftentlassungsgrund. Der Rechtshilferichter ist vielmehr an die Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (BGE 132 II 81 E. 2.1 S. 85; 125 II 250 E. 5b S. 257 je m.w.H.). Zwar  Art. 53 Abs. 1 IRSG das BJ im Hinblick auf den  die nötigen Abklärungen zum geltend gemachten Alibi . Eine entsprechende Abklärungspflicht ist jedoch im Rahmen einer Beschwerde gegen die Auslieferungshaft nicht vorgesehen (Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.53 vom 4. Mai 2007, E. 4.1.1).
4.3 Der Beschwerdeführer bestätigte anlässlich seiner Einvernahme durch die
Staatsanwaltschaft Basel-Stadt vom 9. August 2011, mit der im  von Interpol Moskau gesuchte Person identisch zu sein (act. 1.4, S. 2). An seiner Identität bestanden somit keine begründeten Zweifel, weshalb sich eine weitergehende Überprüfung durch den  erübrigte. Ferner stimmt die Passnummer, welche im  genannt wird mit derjenigen überein, auf welche sich der Beschwerdeführer zur Erbringung eines Alibibeweises beruft (vgl. act. 1.4, S. 2; act. 1.8). Das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Alibi hat jedoch als nicht erbracht zu gelten. Zum einen wird die angebliche  nach Moskau vom 7. Juni 2008 zwar behauptet, jedoch nicht belegt. Zum andern sind die Passeinträge bezüglich des Zeitraumes vom 4. bis 6. Juli 2008 nicht geeignet, ein Alibi stringent zu beweisen. Denn selbst wenn der Beschwerdeführer am 4. Juli 2008 (Datum des zweiten ) nach Finnland gereist wäre, hätte er zu einem früheren Zeitpunkt desselben Tages einen Vertrag in Russland unterzeichnen . Die finnisch-russische Grenze liegt bloss in rund 190 Kilometer  von St. Petersburg. Das geltend gemachte Alibi schiesst daher die Tatbeteiligung des Beschwerdeführers nicht aus. Wie der  ausserdem zutreffend ausführt, sind bei der vorgeworfenen Betrugs-
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handlung verschiedene Schritte auch im zeitlichen Ablauf denkbar, was die Erbringung eines Alibibeweises äusserst schwierig gestaltet.
5. 5.1 Der Beschwerdeführer moniert weiter, das Auslieferungsersuchen sei
missbräuchlich und es liege keine auslieferungsfähige Straftat vor. Der von der ersuchenden Behörde dargelegte Sachverhalt sei lückenhaft, die  Betrugshandlungen seien nicht hinreichend substantiiert  worden. Insbesondere sei die enorm wichtige Frage, ob der  sich über die Zahlungsfähigkeit und über die konkreten  erkundigt habe, unbeantwortet geblieben (act. 1, S. 6 ff.).
5.2 In einem Ersuchen um vorläufige Verhaftung ist gemäss Art. 16 Ziff. 2
i.V.m. Art. 12 Ziff. 2 lit. a EAUe anzuführen, dass ein vollstreckbares  Erkenntnis, ein Haftbefehl oder eine andere Urkunde mit gleicher Rechtswirkung vorliegt und die Absicht besteht, ein Auslieferungsersuchen zu stellen. Ferner sind darin die strafbare Handlung, Zeit und Ort ihrer  und soweit möglich die Beschreibung der gesuchten Person .
5.3 Das Verhaftungsersuchen von Interpol Moskau vom 21. Januar 2011, er-
gänzt am 9. August 2011, genügt diesen Anforderungen. Die ersuchende Behörde stützt sich auf den Haftbefehl des zuständigen Gerichts in St.  vom 13. August 2008 und führt aus, dass im Falle einer  das Auslieferungsersuchen fristgerecht gestellt werde (act. 1.5). Im Ergänzungsschreiben vom 9. August 2011 wird sodann die dem  vorgeworfene Handlung inklusive Zeitraum und Ort  (act. 1.6). Eine summarische Prüfung ergibt, dass die Auslieferung nicht offensichtlich unzulässig ist, prima facie eine auslieferungsfähige Straftat (Betrug) vorliegt und die Haft nach dem Gesagten grundsätzlich aufrechtzuerhalten ist (vgl. Art. 51 Abs. 1 IRSG).
6. 6.1 Schliesslich wendet der Beschwerdeführer ein, die Haft sei unverhältnis-
mässig. Eine Fluchtgefahr sei als nur gering einzustufen. Zu deren  werde er Wohnsitz in Z., bei Herrn C. nehmen. Zudem sei er , die Auflage hinzunehmen, sich täglich bei den  zu melden. Eventualiter erkläre er sich damit einverstanden, unter der vorgenannten Adresse unter Hausarrest gestellt zu werden und sich der
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Überwachung durch Anbringung einer elektronischen Fussfessel zu . Ausserdem biete er CHF 20'000.-- als Kaution an (act. 1, S. 10 f.).
6.2 Die Rechtsprechung ist hinsichtlich der Verneinung von Fluchtgefahr zufol-
ge familiärer Bindungen überaus restriktiv und misst der Erfüllung der staatsvertraglichen Auslieferungspflichten im Vergleich zu den Interessen des Verfolgten ausserordentlich grosses Gewicht bei (vgl. BGE 130 II 306 E. 2 S. 310 ff. m.w.H.; Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2007.174 vom 27. November 2007, E. 5.2; RR.2007.72 vom 29. Mai 2007, E. 4.3; BH.2005.45 vom 20. Dezember 2005, E. 2.2.2; BH.2005.8 vom 7.  2005, E. 2.3). Bei drohenden, hohen Freiheitsstrafen ist eine  gemäss der Rechtsprechung in der Regel trotz  und familiären Bindungen in der Schweiz gegeben. So wurde  die Möglichkeit einer Verurteilung zu einer langen  als ausreichend zur Verweigerung der Haftentlassung betrachtet, obwohl der Verfolgte in diesem Fall über eine Niederlassungsbewilligung verfügte, seit 18 Jahren in der Schweiz wohnte, mit einer Schweizer Bürgerin  und Vater zweier Kinder im Alter von 3 und 8 Jahren war, die beide die schweizerische Nationalität besassen und im Kanton Tessin  waren (Urteil des Bundesgerichts 8G.45/2001 vom 15. August 2001, E. 3a).
6.3 In casu liegt eine Fluchtgefahr offensichtlich vor. Dem Beschwerdeführer
droht in Russland eine empfindliche Freiheitsstrafe. Diese fällt bei der  der Fluchtgefahr ins Gewicht. Ausserdem macht der  weder familiäre Bindungen geltend noch ist eine Verwurzelung in der Schweiz aus anderen Gründen ersichtlich. Von einer gefestigten Bindung zur Schweiz, welche die Fluchtgefahr ausschliessen würde, kann keine Rede sein. Überdies ist der Beschwerdeführer mit 42 Jahren noch relativ jung (zum Alter als Kriterium bei der Beurteilung der Fluchtgefahr vgl. BGE 130 II 306 E. 2.4; Entscheid des Bundesstrafgerichts BH.2006.4 vom 21. März 2006, E. 2.2.1, je m.w.H.).
Diese sehr hohe Fluchtgefahr kann durch keine Ersatzmassnahmen ge-
bannt werden, zumal auch die finanzielle Situation des Beschwerdeführers unklar ist. Zwar gibt er an, sein Einkommen belaufe sich auf etwa EUR 1'500.--. Ohne detaillierte Darlegung der finanziellen Verhältnisse kann die Höhe der Kaution jedoch nicht festgelegt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8G.11/2003 vom 21. Februar 2003, E. 5). Fehlt es an , diesbezüglichen Kenntnissen, kann nicht darüber befunden werden, welche Kautionssumme ausreichend und hoch genug ist, um den Beschwerdeführer an der Flucht zu hindern (vgl. hierzu BGE 130 II 306
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E. 2.6 S. 312). Der Vollständigkeit halber ist anzufügen, dass das  auch bei Kautionen eine strenge Praxis pflegt und davon ausgeht, dass selbst hohe Kautionen bei nicht vollkommen durchsichtigen  Verhältnissen eine Flucht nicht von vornherein zu verhindern vermögen (Urteil des Bundesgerichts 8G.11/2003 vom 21. Februar 2003, E. 5; vgl. auch POPP, Grundzüge der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen,  2001, N. 495 Fn. 34 m.w.H.). Ebenso wenig kommen andere  wie der vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Hausarrest mit elektronischer Fussfessel in Betracht. Diese vermögen die Fluchtgefahr für sich allein, d.h. ohne zusätzliche, den finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers angepasste Kaution, nicht zu bannen (vgl. Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2008.294 vom 2. Dezember 2008, E. 5.3; RR.2008.214 vom 16. September 2008, E. 4.2). Die Beschwerde erweist sich somit auch hinsichtlich dieses Punktes als unbegründet.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-
pflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG). Für die Berechnung der Gerichtsgebühren gelangt gemäss Art. 63 Abs. 5 VwVG das Reglement des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur Anwendung. Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 3’000.-- festzusetzen.
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