# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 14300886-3117-4de7-95da-5d1a18f18630
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Dietikon vom 5. Juni 2019 (EE190027-M)
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Nach Einsicht in die nicht unterzeichnete Berufungsschrift des Gesuchsgeg-
ners und Berufungsklägers (fortan Gesuchsgegner) vom 16. Juni 2019 (Urk. 23),
unter Hinweis darauf, dass dem Gesuchsgegner mit Verfügung vom 6. Sep-
tember 2019 in Anwendung von Art. 132 Abs. 1 ZPO Frist angesetzt wurde, um
die Berufungsschrift zu unterzeichnen, ansonsten diese als nicht erfolgt gelte
(Urk. 30),
unter Hinweis darauf, dass die Verfügung vom 6. September 2019 vom Ge-
suchsgegner innert der siebentägigen postalischen Abholfrist nicht abgeholt wor-
den ist (Urk. 31),
da der Gesuchsgegner angesichts des Umstands, dass er selber Berufung
gegen das vorinstanzliche Urteil vom 5. Juni 2019 erhoben hat, mit weiteren ge-
richtlichen Zustellungen rechnen musste,
da somit die Verfügung vom 6. September 2019 als am siebten Tag der pos-
talischen Abholfrist, mithin als am 18. September 2019 zugestellt gilt (Art. 138
Abs. 3 lit. a ZPO),
da somit die zehntägige Nachfrist zur Unterzeichnung der Berufungsschrift
am 30. September 2019 abgelaufen ist,
da innert Frist und bis zum heutigen Tag hierorts keine durch den Gesuchs-
gegner unterzeichnete Berufungsschrift eingegangen ist und insbesondere auch
die durch den Gesuchsgegner per E-Mail am 23. Juni 2019 nachgereichte unter-
schriebene Berufungsschrift (Urk. 28 und 29) nicht den gesetzlichen Anforderun-
gen genügt, weil sie nicht mit der eigenhändigen Originalunterschrift und auch
nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne von Art. 130 Abs. 2
ZPO versehen ist,
weshalb die Berufungsschrift vom 16. Juni 2019 androhungsgemäss als
nicht erfolgt gilt und das Berufungsverfahren entsprechend abzuschreiben ist
(Art. 242 ZPO),
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da Gerichtskosten entstehen, auch wenn die Berufung als nicht erfolgt gilt,
in der Erwägung,
dass der Gesuchsgegner das Berufungsverfahren verursacht hat, weshalb
ihm die in Anwendung von § 5 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG auf
Fr. 300.– festzusetzenden Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO
und Art. 108 ZPO),
dass von der Zusprechung von Parteientschädigungen abzusehen ist,

## Considerations