# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 09f8407c-48e2-4204-ba3a-ed74190fbc1f
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
C und A sind verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder, D und E. Seit Juli 2018 leben sie getrennt.
B.
Nach einer Auseinandersetzung zwischen C und A am 9. Juni 2018, ordnete die Kantonspolizei Zürich mit Verfügung vom 11. Juni 2018 gegenüber A für die Dauer von 14 Tagen und unter Androhung der Ungehorsamsstrafe gemäss Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1931 die Wegweisung aus der Wohnung, ein Rayonverbot im Umkreis der ehelichen Wohnung sowie ein Kontaktverbot zu C, D und E für die Dauer von jeweils 14 Tagen an.
II.
Am 15. Juni 2018 ersuchte C den Haftrichter am Bezirksgericht F, die Schutzmassnahmen um drei Monate zu verlängern, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchgegners. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Verfügung vom 20. Juni 2018 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht vorläufig die polizeilichen Schutzmassnahmen mit Ausnahme des die beiden Kinder betreffenden Kontaktverbots. Dagegen erhob A am 27. Juni 2018 Einsprache. In der Folge wurden C und A am 29. Juni 2018 getrennt voneinander angehört. Mit Verfügung vom 2. Juli 2018 verlängerte der Haftrichter das mit Verfügung der Kantonspolizei Zürich vom 11. Juni 2018 angeordnete Rayonverbot und das Kontaktverbot gegenüber C um drei Monate bis zum 26. September 2018. Die Wegweisung aus der Wohnung sowie das Kontaktverbot gegenüber den gemeinsamen Kindern wurden hingegen nicht verlängert. Der Haftrichter gewährte beiden Parteien die unentgeltliche Prozessführung, wies jedoch das Gesuch von A um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsbeiständin ab. Die Kosten wurden den Parteien je zur Hälfte auferlegt, jedoch zufolge der ihnen gewährten unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Es wurde keine Parteientschädigung zugesprochen.
III.
Mit Eingabe vom 9. Juli 2018 gelangte A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, das Rayonverbot und das Kontaktverbot gegenüber der Beschwerdegegnerin seien aufzuheben bzw. nicht zu verlängern. Die vorinstanzlichen Verfahrenskosten seien vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und diese sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 2'165.- zu bezahlen; eventualiter sei dem Beschwerdeführer für das vorinstanzliche Verfahren eine unentgeltliche Rechtsbeiständin in der Person der Unterzeichnenden zu bestellen. Dem Beschwerdeführer sei für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und in der Person der Unterzeichnenden eine unentgeltliche Rechtsbeiständin zu bestellen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.
C reichte innert Frist keine Beschwerdeantwort ein. Der Haftrichter und die Kantonspolizei verzichteten darauf, zur Beschwerde Stellung zu nehmen. Die Akten des Zwangsmassnahmengerichts am Bezirksgericht F (Geschäfts-Nr. 01) wurden beigezogen.
Auf telefonische Aufforderung des Verwaltungsgerichts reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers am 2. August 2018 die Honorarnote für das Beschwerdeverfahren ein.
Die Einzelrichterin

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Gemäss § 11a Abs. 1 des Gewaltschutzgesetzes vom 19. Juni 2006 (GSG) ist das Verwaltungsgericht für die Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide des Haftrichters in Angelegenheiten des Gewaltschutzgesetzes zuständig. Beschwerden im Bereich dieses Erlasses werden von der Einzelrichterin oder dem Einzelrichter behandelt, sofern sie nicht wegen grundsätzlicher Bedeutung der Kammer überwiesen werden (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 4 und Abs. 2 in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht gegeben, sodass die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Kompetenz fällt.
1.2
Die Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung kann bei der in der Hauptsache zuständigen Instanz angefochten werden (Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.],
Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG],