# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e8d6b393-ff46-41f5-8b71-3c9b06733365
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Ausgangspunkt der vorliegenden Streitsache bilden verschiedene Tätigkeiten der Gesuchsgegner zur Behebung von Feuchtigkeitsproblemen an Bauten der Gesuchsteller. Die Gesuchsteller behaupten dazu sinngemäss, die Gesuchsgegner hätten im Jahr 2009 eine Sanierung vorgenommen, die jedoch ohne Erfolg geblieben sei. Im Jahr 2014 seien dann verschiedene Untersuchungen durch Dritte vorgenommen worden, bevor schliesslich das Z._ zwischen dem 18. August und dem 1. Dezember 2014 nochmals Arbeiten am Balkon der fraglichen Baute ausgeführt haben soll.
B. Mit Schlichtungsgesuch vom 11. März 2016 an das Vermittleramt des Bezirks Plessur stellte die Stockwerkeigentümergemeinschaft J._ folgende Rechtsbegehren:
"1. Die Beklagte 1 [Y._] und der Beklagte 2 [Z._] seien unter solidarischer Haftung zur Bezahlung von Fr. 67'860.00 zuzüglich 5% Zins seit Klageeinleitung gerichtlich zu verpflichten.
2. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich den jeweils geltenden Mehrwertsteuersatz zu Lasten der solidarisch haftenden Beklagten."
Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, trotz sehr grossem Aufwand der Beklagten sei es diesen nicht gelungen, die Feuchtigkeitsschäden an der Terrasse der betroffenen Baute zu beheben. Die getroffenen Massnahmen hätten sich als nicht fachgerecht erwiesen. Die Mängel bestünden nach wie vor und hätten zu Mangelfolgeschäden geführt.
C. Anlässlich der Sühneverhandlung vom 21. April 2016 kamen die Parteien überein, das Verfahren zunächst bis zum 30. September 2016 zu sistieren.
D. Am 7. Juni 2016 stellte die Stockwerkeigentümergemeinschaft J._ beim Bezirksgericht Plessur (ab 1. Januar 2017 Regionalgericht Plessur) ein Gesuch um vorsorgliche Beweisführung und beantragte darin, was folgt:
"1. Das Gericht habe einen unabhängigen Gutachter zu bestimmen und zu beauftragen:
1.1 die Ursachen der Wasser- resp. Feuchtigkeitsschäden im Bereiche der Terrasse der Stockwerkeinheit _, 41⁄2-Zimmerwohnung Nr. 10, 1. OG, Grundstück Nr. _, Plan _, O.1_, zu ermitteln;
1.2 einen detaillierten Sanierungsvorschlag für die Behebung der Mängel an der vorerwähnten Terrasse auszuarbeiten;
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1.3 die Kosten der erforderlichen Sanierung zu ermitteln.
2. Das Verfahren sei mit demjenigen der einzelnen Stockwerkeigentümer gegen die Gesuchsbeklagten zu vereinigen.
3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge."
E. Mit Datum vom 7. Juni 2016 reichten auch A._, B._, C._, D._ und E._ beim Bezirksgericht Plessur ein Gesuch um vorsorgliche Beweisführung ein und beantragten, was folgt:
"1. Das Gericht habe einen unabhängigen Gutachter zu bestimmen und zu beauftragen:
1.1 die Ursachen der Feuchtigkeitsschäden im Bereiche der Garagen der Gesuchsteller auf Grundstück Nr. _, Plan _, O.1_, und im Eckzimmer Nordwest der StWE-Nr. _ zu ermitteln;
1.2 einen detaillierten Sanierungsvorschlag für die Behebung der Mängel an den vorerwähnten Garagen und in der StWE-Nr. _ auszuarbeiten;
1.3 die Kosten der erforderlichen Sanierung zu ermitteln.
2. Das Verfahren sei mit demjenigen der X._ gegen die Gesuchsbeklagten zu vereinigen.
3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge."
F. Mit Verfügung vom 10. Juni 2016 wurden die Verfahren, welche einerseits durch die Stockwerkeigentümergemeinschaft (lit. D; Proz. Nr. 135-2016-418) andererseits durch A._, B._, C._, D._ und E._ (lit. E; Proz-Nr. 135-2016-416) gegen die Y._ sowie das Z._ angehoben worden waren, vereinigt und unter der Verfahrensnummer 135-2016-418 weitergeführt.
G. In ihrer Stellungnahme vom 1. Juli 2016 beantragten die Y._ und das Z._, was folgt:
"1. Das Gesuch um vorsorgliche Beweisführung sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
2. Eventualiter sei der Experte anzuweisen zu klären, ob die Schadenursache im kleinen Sammelbehälter sowie den  Rohren an der Unterseite des Balkons liegt.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen."
H. Mit Replik vom 27. Juli 2016 bzw. Duplik vom 25. August 2016 hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren fest.
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I. Mit Entscheid vom 15. September 2016, mitgeteilt am 20. September 2016, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur, wie folgt:
"1. Das Gesuch wird abgewiesen.
2. a)Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 500.00 (Entscheidgebühr) gehen unter solidarischer Haftbarkeit zu Lasten der Gesuchsteller und werden mit dem geleisteten Vorschuss von CHF 2'000.00 verrechnet. Den Gesuchstellern werden CHF 1'500.00 durch das Gericht erstattet, sobald der vorliegende Entscheid vollstreckbar geworden ist.
b)Die Gesuchsteller haben den Gesuchsgegnern 1 und 2 unter solidarischer Haftbarkeit je eine Entschädigung von CHF 250.00 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.

## Considerations