# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 78503cc5-9c5c-4882-9fd4-925dd4273a49
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. am 11. Februar 2021 bei der Staatsanwaltschaft Luzern einen Strafantrag einreichte gegen Bundesrichter B. wegen «etlichen Rechtsverstössen (...), Verstösse gg. Amtsmissbrauch, Rechtsmissbrauch, Strafvereitelung im Amte, Verstösse gg Grundsätze der Rechtsprechung, gg ein faires , Verstösse gg die Rechtsgleichheit, gg die BV und die EMRK etc.»;
- die Staatsanwaltschaft Luzern diese Strafanzeige am 9. März 2021  der Bundesanwaltschaft übermittelte (vgl. zum Ganzen Akten SV.21.0364);
- die Bundesanwaltschaft am 16. April 2021 verfügte, die Strafanzeige werde nicht anhand genommen (act. 1.1);
- A. am 19. April 2021 mit u.a. gegen diese Verfügung gerichteter Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte (act. 1);
- die Bundesanwaltschaft der Beschwerdekammer am 29. April 2021 auf  Ersuchen die Verfahrensakten übermittelte (act. 2 und 3).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die  an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- zur Beschwerde die Parteien legitimiert sind, sofern sie ein rechtlich ge-
schütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides haben (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 und Art. 382 Abs. 1 StPO);
- die geschädigte Person somit grundsätzlich nur insoweit zur Beschwerde le-
gitimiert ist, als sie sich im Sinne der Art. 118 f. StPO als Privatklägerschaft konstituiert hat bzw. als sie – was gerade bei der  der Fall sein kann – noch keine Gelegenheit hatte, sich als  zu konstituieren (vgl. hierzu u.a. den Beschluss des  BB.2019.196 vom 11. Dezember 2019 E. 1.2.1 mit Hinweis);
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- offenbar die Urteile des Bundesgerichts 9C_767/2020 und 9C_797/2020 vom 25. Januar 2021, mit welchen dieses nicht auf vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerden eintrat, Gegenstand und Auslöser der Strafanzeige bilden;
- der Beschwerdeführer diesbezüglich in seiner Strafanzeige den Vorwurf des Amtsmissbrauchs erhebt;
- nach der Rechtsprechung zu Art. 312 StGB nur derjenige die Amtsgewalt missbraucht, welcher die Machtbefugnisse, die ihm sein Amt verleiht,  anwendet, d.h. kraft seines Amtes verfügt oder Zwang ausübt, wo es nicht geschehen dürfte (BGE 127 IV 209 E. 1a und 1b S. 211 ff.; Urteil des Bundesgerichts 1C_120/2020 vom 30. November 2020 E. 2.3);
- es der vorliegenden Beschwerde an einem ausdrücklichen  fehlt, aus dieser aber hinreichend klar wird, dass der  die Einleitung eines Strafverfahrens gestützt auf seine Strafanzeige anstrebt;
- der Beschwerdeführer in seiner Strafanzeige ausführt, weshalb er mit den erwähnten Urteilen des Bundesgerichts nicht einverstanden ist, er dabei aber nicht aufzeigt, inwiefern der Straftatbestand des Amtsmissbrauchs erfüllt sein soll;
- auch seiner Beschwerde diesbezüglich keine weiteren konkreten  zu entnehmen sind;
- ein Teil der vom Beschwerdeführer erhobenen Vorwürfe zudem keine  betreffen (so z.B. Verstösse gegen verschiedene  oder gegen allgemeine Verfahrensgrundsätze);
- aufgrund der Ausführungen des Beschwerdeführers auch unklar bleibt,  welcher allfälliger Straftatbestände er im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO in seinen Rechten unmittelbar verletzt worden wäre, was eine  seiner Beschwerdelegitimation darstellt (vgl. hierzu u.a. BGE 141 IV 380 E. 2.2 S. 382 f.);
- sich die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung nach dem  als offensichtlich unbegründet erweist, weshalb sie ohne weiteren Schriftenwechsel abzuweisen ist, sofern darauf überhaupt einzutreten ist (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario);
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- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem  aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO) und die Gerichtsgebühr auf Fr. 200.– festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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