# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5713aba0-cc56-5e8a-9340-b4cbe99bb78a
**Court:** BE_VB
**Chamber:** BE_VB_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** BE / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Urban Planning and Environmental

## Facts

I. Sachverhalt
1. Der Beschwerdegegner erstellte auf seiner noch unbebauten Parzelle Därligen
Gbbl. Nr. A._ vor etlichen Jahren ohne Baubewilligung drei Parkplätze.
Ausserdem stellt er einen Teil der Wiese für das Parkieren zur Verfügung. Die Parzelle
liegt in der ÜO Nr. 2 "Du Lac". Nach mehreren Anzeigen von Bewohnern des
angrenzenden Gebäudekomplexes "C._" (Parzelle Nr. B._) forderte die
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Gemeinde den Beschwerdegegner im Jahr 2010 auf, die unbewilligte Nutzung der Parzelle
als Parkplatz zu unterlassen und gab ihm Gelegenheit, ein Baugesuch einzureichen.1 Mit
Baugesuch vom 24. Februar 2011 ersuchte der Beschwerdegegner um die Bewilligung von
16 Autoabstellplätzen, die dem F._-Restaurant, dem Bootshafen, dem Strandbad
und für die "Clubstammplätze" zur Verfügung stehen sollten, bis die Parzelle Nr.
A._ überbaut werde. Nachdem der Beschwerdegegner die Frist zur Verbesserung
des Baugesuchs ungenutzt hatte verstreichen lassen, teilte ihm die Gemeinde am 14. Juni
2011 mit, dass das Baugesuch als zurückgezogen gelte. Gleichzeitig machte sie ihn darauf
aufmerksam, dass das Grundstück nicht umgenutzt werden dürfe.2 In der Folge
beschwerten sich wiederum mehrere Personen, unter anderem die Beschwerdeführenden,
bei der Gemeinde über das unbewilligte Parkieren auf der Nachbarparzelle und verlangten
Massnahmen, was die Gemeinde nicht als notwendig bzw. als unverhältnismässig
erachtete. Am 11. August 2014 reichten die Beschwerdeführenden bei der Gemeinde eine
baupolizeiliche Anzeige ein. Mit Brief vom 20. August 2014 forderte die Gemeinde den
Beschwerdegegner erneut auf, die unbewilligte Parkplatznutzung auf der Parzelle Nr.
A._ zu unterlassen und wies ihn auf die Straffolgen von Art. 50 BauG3 sowie die
Möglichkeit eines Baugesuches hin. Der Beschwerdegegner stellte sich auf den
Standpunkt, dass das Parkieren auf der Wiese weder verboten noch strafbar sei. Die drei
gekofferten Parkplätze seien anlässlich eines früheren Augenscheins für in Ordnung
befunden worden.
Am 7. Januar 2015 gelangten die Beschwerdeführenden erneut mit baupolizeilicher
Anzeige an die Gemeinde und reichten gleichzeitig eine aufsichtsrechtliche Anzeige beim
Regierungsstatthalter von Interlaken ein. Mit Verfügung vom 9. April 2015 forderte der
Regierungsstatthalter den Beschwerdegegner auf, bis spätestens Ende April 2015 ein
Baugesuch für die unbewilligten Parkplätze einzureichen. Weiter hielt der
Regierungsstatthalter fest, der Entscheid über ein allfälliges Benützungsverbot der
Parkplätze während dem Baubewilligungsverfahren sei Sache der Gemeinde. Falls die
Gemeinde ein Benützungsverbot erlasse, seien die entsprechenden Parkplätze mit einem
Zaun so abzutrennen, dass darauf nicht mehr parkiert werden könne.
1 Brief der Einwohnergemeinde Därligen vom 2. Juli 2010, Vorakten Register 2, Dokument 3 2 Vorakten der Gemeinde, Register 2, Dokument 12 3 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
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2. Am 29. April 2015 reichte der Beschwerdegegner bei der Gemeinde ein Baugesuch
für zehn Parkplätze mit folgender Beschreibung ein "Parkplätze 1-6 gekoffert, 7-10 auf
Gras". Die Parkplätze sollen den Bewohnern des Gebäudes E._, dem Pächter und
Gästen des F._-Restaurants, den Hafenplatzmietern sowie dem
Beschwerdegegner dienen. Noch vor der Publikation des Baugesuches beantragten die
Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 20. Juni 2015 bei der Gemeinde, gegenüber
dem Beschwerdegegner sei eine Wiederherstellungsverfügung zu erlassen, in der dieser
verpflichtet werde, bis Ende Juli 2015 die vorhandene Baubewilligung für die Parkplätze
oder ein nachträgliches Baugesuch einzureichen. Andernfalls habe die Gemeinde die nicht
bewilligten Parkplätze respektive die Grünfläche auf der Parzelle Nr. A._ durch
grosse Steine, Betonelemente oder Ähnlichem abzusperren, respektive sicherzustellen,
dass die rechtswidrige Nutzung der Parkplätze verunmöglicht werde. Wenn der
Beschwerdegegner fristgerecht ein Baugesuch einreiche, seien die Parkplätze während
dem Bewilligungsverfahren im genannten Sinne abzusperren. Am 8. Juli 2015 teilte die
Gemeinde den Beschwerdeführenden mit, dass für die betreffenden Parkplätze ein
Baugesuch eingereicht worden sei und das Verfahren nach den Bestimmungen des
Baubewilligungsdekrets durchgeführt werde.
3. Am 17. Juli 2015 reichten die Beschwerdeführenden Beschwerde bei der Bau-,
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein und rügten eine
Rechtsverweigerung durch die Gemeinde. Sie beantragen, die Vorinstanz sei anzuweisen,
unverzüglich das baupolizeiliche Verfahren aufzunehmen und den Antrag auf Erlass eines
Benützungsverbots auf der Parzelle Därligen Gbbl. Nr. A._ zu behandeln. Über die
nicht bewilligten Parkplätze resp. die Grünfläche auf der genannten Parzelle sei ein
Benützungsverbot auszusprechen und die entsprechende Fläche sei unverzüglich so
abzusperren, dass eine widerrechtliche Nutzung verunmöglicht werde, bis eine
rechtskräftige Baubewilligung für die Parkplätze auf dieser Fläche vorliege.
4. Das Rechtsamt, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet4, holte die
Vorakten ein, führte den Schriftenwechsel durch und gab dem Regierungsstatthalter von
Interlaken Gelegenheit zur Stellungnahme. Der Regierungsstatthalter äusserte sich mit
4 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191)
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Eingabe vom 12. August 2015 zum Verfahren. Er hielt fest, es sei fraglich, ob es für die
Baupolizeibehörde der Gemeinde nicht angebracht wäre, zumindest bei einem Teil der
umstrittenen Parkplätze − ungeachtet des zwischenzeitlich hängigen Baugesuchs − bis zur
Rechtskraft einer allfälligen Baubewilligung ein Benützungsverbot zu erlassen. Dieser
Entscheid liege aber letztlich im Ermessen der Gemeinde. Der Beschwerdegegner nahm
mit Eingabe vom 13. August 2016 Stellung, bei der BVE eingegangen am 18. August 2015,
ohne einen Antrag zu stellen. Er macht insbesondere geltend, ein Benützungsverbot wäre
eine unverhältnismässige Massnahme, da das Parkieren nur im Sommer erfolge und die
Situation seit Jahrzehnten geduldet werde. Die Gemeinde äusserte sich mit
Vernehmlassung vom 14. August 2015, bei der BVE eingegangen am 17. August 2015.
Auch sie stellt keinen ausdrücklichen Antrag. Die Gemeinde macht geltend, sie habe die
Situation aufgrund der verschiedenen Hinweise der Stockwerkeigentümer in den letzten
Jahren mehrmals überprüft. Baupolizeiliche Massnahmen schienen dabei nicht angezeigt.
Aus Sicht des Gemeinderates als Baupolizeibehörde sei es unverhältnismässig,
Parkplätze, die seit mehr als 25 Jahren (zwar ohne Bewilligung) genutzt würden, mit einem
Benützungsverbot zu belegen. Das Problem konzentriere sich auf einige Schönwetter-
Wochenenden im Sommer. Ausserdem könnten die beantragten Parkplätze unter
gewissen Bedingungen und Auflagen voraussichtlich bewilligt werden. Der Erlass eines
Benützungsverbots oder gar die Verfügung von baulichen Massnahmen zur Verhinderung
des Parkierens seien unverhältnismässig. Im Weiteren verweist sie auf das laufende
Baubewilligungsverfahren.
Auf die Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.

## Considerations

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
a) Die Beschwerdeführenden haben gestützt auf den Brief der Gemeinde vom 8. Juli
2015 Beschwerde eingereicht. Sie rügen eine Rechtsverweigerung in Zusammenhang mit
unbewilligtem Parkieren auf der Nachbarparzelle, das sie bei der Gemeinde mehrmals
angezeigt haben. Es handelt sich somit um eine baupolizeiliche Angelegenheit im Sinne
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von Art. 45 f. BauG. Nach Art. 49 Abs. 2 VRPG5 gilt als Verfügung auch das Verweigern
oder Verzögern einer Verfügung. Da die BVE zuständig ist zur Beurteilung von
Beschwerden gegen Verfügungen betreffend baupolizeiliche Massnahmen (Art. 49 Abs. 1
BauG), ist sie auch zuständig zur Behandlung der entsprechenden Rechtsverweigerungs-
und Rechtsverzögerungsbeschwerden.
b) Wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung kann grundsätzlich jederzeit
Beschwerde geführt werden. Gibt jedoch eine bestimmte Handlung oder Äusserung der
Behörde Anlass zu einer Rechtsverweigerungs- oder Rechtsverzögerungsbeschwerde, so
muss die Rechtsverweigerung oder -verzögerung innert der Beschwerdefrist gerügt
werden.6 Die ordentliche Rechtsmittelfrist für eine Beschwerde gegen baupolizeiliche
Verfügungen beträgt 30 Tage seit Eröffnung (Art. 49 Abs. 1 BauG). Die Beschwerde wurde
fristgerecht eingereicht, enthält einen Antrag sowie eine Begründung (vgl. Art. 32 VRPG).
Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten.
2. Rechtsverweigerung
a) Die Beschwerdeführenden beantragen, es sei unverzüglich das baupolizeiliche
Verfahren aufzunehmen, über ihren Antrag betreffend ein Benützungsverbot zu
entscheiden und dieses zu erlassen.
b) Laut Art. 49 Abs. 1 VRPG regelt die zuständige Behörde öffentlich-rechtliche
Rechtsverhältnisse von Amtes wegen oder auf Gesuch hin mit einer Verfügung, es sei
denn, das Gesetz sehe ausdrücklich etwas anderes vor. Will eine Behörde in einer Sache
keine Verfügung erlassen bzw. keinen Entscheid fällen oder behandelt sie die Sache nicht,
obwohl sie dazu verpflichtet wäre, liegt eine Rechtsverweigerung vor.7 Eine
Rechtsverweigerung ist nur dann möglich, wenn ein Anspruch der Privaten auf die
Behandlung ihrer Begehren besteht. Ein solcher Anspruch kann sich aus dem
Prozessrecht oder aus materiellem Recht ergeben.8
5 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 6 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 72 7 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 64 8 Jörg Paul Müller, Grundrechte in der Schweiz, 3. Aufl. 1999, S. 495 f.
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c) Die zuständige Baupolizeibehörde hat dafür zu sorgen, dass im Bauwesen die
gesetzliche Ordnung eingehalten wird. Erhält sie Kenntnis von unbewilligten Bauten und
Nutzungen, hat sie von Amtes wegen einzuschreiten und ein Wiederherstellungsverfahren
durchzuführen (Art. 46 Abs. 1 BauG).9 Vorliegend nutzt der Beschwerdegegner
unbestritten seit vielen Jahren einen Teil der Parzelle Nr. A._ als Autoabstellplatz
für mehrere Autos, ohne dafür im Besitz einer Baubewilligung zu sein. Es besteht demnach
ein unrechtmässiger Zustand im Sinne von Art. 46 Abs. 1 BauG. Mit Brief vom 2. Juli 2010
teilte die Gemeinde dem Beschwerdegegner mit, dass die Parkplätze
baubewilligungspflichtig seien, forderte ihn auf, die unbewilligte Nutzung der Parzelle
A._ als Parkplatz zu unterlassen und gab ihm Gelegenheit, ein Baugesuch
einzureichen.10 Damit hat die Gemeinde das baupolizeiliche Verfahren eingeleitet. Der
Beschwerdegegner hat im Jahr 2011 und Ende April 2015 ein nachträgliches Baugesuch
eingereicht. Das nachträgliche Baugesuchsverfahren gehört zum
Wiederherstellungsverfahren (Art. 46 Abs. 2 BauG).11 Das Wiederherstellungsverfahren mit
nachträglichem Baugesuch ist immer noch bei der Gemeinde hängig.
d) Soweit aus den Akten ersichtlich, gelangten die Beschwerdeführenden erstmals mit
E-Mail vom 19. August 2013 an die Gemeinde und rügten widerrechtliches Parkieren auf
der Parzelle Nr. A._. In der Folge reichten sie zwei weitere baupolizeiliche
Anzeigen ein. Die Beschwerdeführenden sind Stockwerkeigentümer der benachbarten
Parzelle und durch das unbewilligte Parkieren in schutzwürdigen Interessen betroffen (vgl.
Art. 35 BauG und Art. 65 VRPG). Als Anzeiger können die Beschwerdeführenden im
baupolizeilichen Verfahren Parteistellung beanspruchen (Art. 46 Abs. 2 BauG) und Anträge
stellen.12 Sie haben sich im Baubewilligungsverfahren inzwischen auch als Einsprecher
beteiligt. Die Beschwerdeführenden haben somit Anspruch, dass ihre Begehren von der
Gemeinde behandelt werden.
e) Der Erlass eines Benützungsverbotes allenfalls verbunden mit
Sicherungsmassnahmen zur Durchsetzung kann gestützt auf Art. 46 Abs 1 BauG als
9 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 N. 2 und 3 10 Brief der Einwohnergemeinde Därligen vom 2. Juli 2010, Vorakten Register 2, Dokument 3 11 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 N. 14 12 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 N. 2a
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vorsorgliche, sofort vollstreckbare Massnahme während der Dauer eines
Wiederherstellungsverfahrens angeordnet werden, wenn es die Verhältnisse erfordern. Die
Beschwerdeführenden haben in ihrem Schreiben vom 20. Juni 2015 ein entsprechendes
Begehren gestellt und zu dessen Durchsetzung weitere Massnahmen gefordert. Als
Anzeiger können sie Parteistellung beanspruchen und Verfahrensanträge stellen. Die
Gemeinde hätte daher den Antrag der Beschwerdeführenden um Erlass von vorsorglichen
Massnahmen behandeln und darüber entscheiden müssen. Es genügt nicht, nur auf das
laufende Baubewilligungsverfahren zu verweisen. Indem die Gemeinde sich weigerte, über
das Gesuch der Beschwerdeführenden zu entscheiden, hat sie eine Rechtsverweigerung
begangen.
f) Erweist sich eine Rechtsverweigerungsbeschwerde als begründet, stellt die
Rechtsmittelbehörde die Rechtsverweigerung fest und weist die Vorinstanz an,
unverzüglich tätig zu werden bzw. zu entscheiden.13 Die Gemeinde hat demnach in einer
anfechtbaren Verfügung über das Gesuch der Beschwerdeführenden um Erlass eines
vorsorglichen Benützungsverbotes verbunden mit weiteren Massnahmen zu entscheiden.
3. Kosten
a) Die Verfahrenskosten für das Beschwerdeverfahren werden bestimmt auf eine
Pauschalgebühr von Fr. 600.– (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1
GebV14). Die Verfahrenskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn,
das prozessuale Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die
besonderen Umstände rechtfertigten, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1
VRPG).
Bei diesem Ausgang des Verfahrens dringen die Beschwerdeführenden mit ihren Anträgen
durch. Die Kosten können aber nicht dem Beschwerdegegner auferlegt werden, da er die
Rechtsverweigerung nicht verantworten muss. Die Gemeinde ist nicht in ihren
Vermögensinteressen betroffen, weshalb ihr keine Verfahrenskosten auferlegt werden
13 Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 73; BVR 1993 S. 381 E. 1 S. 383 14 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 154.21)
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können (Art. 108 Abs. 2 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. b VRPG). Die Verfahrenskosten trägt
demnach der Kanton.
b) Die Beschwerdeführenden waren nicht anwaltlich vertreten und haben daher keinen
Anspruch auf Parteikostenersatz (Art. 104 Abs. 1 i.V.m. Art. 108 Abs. 3 VRPG).