# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 156b3435-48fc-4144-9522-f802d83213dc
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A stand bei der Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) für anspruchsvolle Sachbearbeitung im Dienst. Mit Verfügung vom (Sonntag,) 25. Januar 2009 – unter dem Datum des nächsten Tages mitgeteilt – kündigte ihm die Geschäftsleitung der PKZH auf Ende April 2009 und nannte als Rechtsmittel einen innert 30 Tagen nach Erhalt beim Stiftungsausschuss der PKZH zu erhebenden Rekurs.
II.
Entsprechend liess A hiergegen unter dem 26. Februar 2009 rekurrieren. Der Stiftungsausschuss der PKZH wies das Rechtsmittel gestützt offenbar auf eine Zuständigkeitsvorschrift des Personalreglements der PKZH mit Beschluss vom 7. April 2009 – versandt unter (Gründonnerstag,) dem 9. gleichen Monats – ab und gab als Weiterzugsmöglichkeit die binnen 30 Tagen ab Zustellung beim Verwaltungsgericht einzureichende Beschwerde an.
III.
A liess beim Verwaltungsgericht am 13. Mai 2009 Beschwerde führen und beantragen, in Aufhebung des Beschlusses vom 7./9. April 2009 sowie unter Entschädigungsfolge die Sache zu neuem Entscheid an die PKZH zurückzuweisen, eventualiter festzustellen, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt gewesen sei, und jene demgemäss zu verpflichten, ihm eine Entschädigung von sechs Brutto-Monatslöhnen zu bezahlen.
Die Kammer

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Kraft § 38 Abs. 1 und 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) behandelt das Verwaltungsgericht Rechtsvorkehren – auch wie hier personalrechtlicher Natur – intern in Dreierbesetzung, wenn sie einen Fr. 20'000.- überschreitenden Streitwert aufweisen. Das dürfte jedenfalls auf das Eventualbegehren der gegenwärtigen Beschwerde mit seinen sechs Brutto-Monatslöhnen zutreffen; dessen Streitwert wäre insofern dann massgebend, wenn er über jenem des Hauptantrags läge (siehe etwa VGr, 1. April 2009, PB.2009.00002, E. 1.2 Abs. 4, www.vgrzh.ch; Max Guldener, Schweizerisches Zivilprozeßrecht, 3. A., Zürich 1979, S. 113 Anm. 32 am Ende; ferner Richard Frank et al., Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. A., Zürich 1997, § 19 N. 5).
Auch sonst würde es die prinzipielle Bedeutung dieses Falles in Anwendung des § 38 Abs. 3 Satz 1 VRG erlauben, den Entscheid einer Kammer zu übertragen.
Das Rechtsmittel lässt sich nach § 80c in Verbindung mit § 56 Abs. 2 f. VRG ohne jede Weiterung erledigen.
2.
Das Verwaltungsgericht prüft seine Zuständigkeit als solches nach § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 5 Abs. 1 VRG von Amtes wegen.
2.1
In einer Gemeindeabstimmung vom 2. Juni 2002 beschloss die Stadt Zürich, ihre Pensionskasse in eine öffentlichrechtliche Vorsorgestiftung umzuwandeln, und änderte entsprechend zugleich den heutigen Art. 116 der eigenen Gemeindeordnung vom 26. April 1970 (AS [der Stadt Zürich] 101.100, www.stadt-zuerich.ch]; vgl. unter www.stadt-zuerich.ch/abstimmungen). Der Gemeinderat der Stadt Zürich hatte bereits am 6. Februar 2002 die zugehörige Stiftungsurkunde erlassen (siehe dieselbe und besonders deren Art. 9.1 Ingress in AS 177.210, www.stadt-zuerich.ch).
Laut Art. 1 der Stiftungsurkunde wird unter dem Namen "Pensionskasse Stadt Zürich" eine öffentlichrechtliche Stiftung im Sinn des Art. 48 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) mit Sitz in Zürich errichtet. Sie ist gemäss Art. 2.1 sowie 2.2 je Abs. 1 der Stiftungsurkunde durch Umwandlung aus der Pensionskasse der Stadt Zürich als einer unselbständigen Anstalt des öffentlichen Rechts entstanden und bezweckt, die berufliche Vorsorge für die Behördenmitglieder und das Personal der Stadt Zürich sowie der weiteren der Stiftung angeschlossenen Unternehmen durchzuführen. Kraft Art. 4.1 und 4.4 der Urkunde ist der Stiftungsrat oberstes Organ, das sich reglementarisch ermächtigen lässt, Ausschüsse einzusetzen.
Nach Art. 8 des durch den Stiftungsrat am 5. November 2002 beschlossenen Organisationsreglements (siehe unter www.pkzh.ch) obliegen dem Stiftungsausschuss nebst anderem weitere Aufgaben, die ihm der Stiftungsrat überträgt (lit. g). Das scheint auf die Behandlung personalrechtlicher "Rekurse" zuzutreffen (vgl. vorn II). Auf den Beschwerdeführer als Angestellten der Beschwerdegegnerin findet offenbar das Stadtzürcher Personalrecht Anwendung.
2.2