# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 86ce5b26-8732-4ad7-a35e-df469bb430bc
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Bundesanwaltschaft mit Schlussverfügung vom 2. Dezember 2019 dem
Rechtshilfeersuchen des Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine vom
31. Oktober 2016 und dessen Ergänzung vom 27. Juni 2017 im Sinne der
Erwägungen entsprach und die Herausgabe der Bankinformationen der Ge-
schäftsbeziehung mit der Kundennummer 1, lautend auf A. Ltd., anordnete
(act. 1.2);
- die A. Ltd. dagegen am 31. Dezember 2019 bei der Beschwerdekammer des
Bundesstrafgerichts Beschwerde erheben liess (act. 1);
- die A. Ltd. mit Schreiben vom 8. Januar 2020 u.a. aufgefordert wurde, dem
Gericht bis zum 20. Januar 2020 Dokumente einzureichen, die Aufschluss
geben über die Existenz der Gesellschaft, die Identität des Vollmachtsunter-
zeichners und dessen Berechtigung zur Vertretung der Gesellschaft; diese
Aufforderung unter Hinweis erfolgte, dass bei Säumnis auf die Beschwerde
nicht eingetreten werde (act. 3);
- die A. Ltd. die vom Gericht angeforderten Unterlagen innert angesetzter Frist
nicht einreichte.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die
Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Ver-
waltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b
i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes
bestimmt (Art. 12 Abs. 1 IRSG);
- die Verfügung der ausführenden kantonalen Behörde oder der ausführenden
Bundesbehörde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird, zu-
sammen mit den vorangehenden Zwischenverfügungen der Beschwerde an
die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unterliegt (Art. 80e Abs. 1
IRSG);
- die Beschwerdeführerin die angeforderten Unterlagen innert der angesetz-
ten Frist nicht eingereicht hat;
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- die Beschwerdeführerin damit weder den Nachweis ihrer Existenz noch die
Zeichnungsberechtigung des Vollmachtsunterzeichners erbracht hat, wes-
halb auf ihre Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist (vgl.
Art. 52 Abs. 3 VwVG);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten der Beschwerdefüh-
rerin aufzuerlegen sind (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG);
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 1'000.– festzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG
i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a des Reglements des Bun-
desstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter An-
rechnung des entsprechenden Betrags am geleisteten Kostenvorschuss von
Fr. 4'000.–; die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, der Beschwerde-
führerin den Restbetrag von Fr. 3'000.– zurückzuerstatten;
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