# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ffc24258-88d0-4b69-8187-b58cffb134a8
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

Sachverhalt
A. Mit Zahlungsbefehl vom 26. Oktober 2018 des Betreibungs- und Konkursamts der Region Maloja (Betreibung Nr. C._) leitete die B._, vertreten durch das D._, gegen A._ Betreibung für CHF 28'957'183.85 nebst Zins (Steuern), CHF 9'970'770.80 nebst Zins (Nebenforderung) sowie CHF 1'010.20 (Arrestkosten) ein. A._ erhob Rechtsvorschlag.
B. Mit Eingabe vom 16. November 2018 ersuchte die B._ das Regionalgericht Maloja, ihr in der Betreibung Nr. C._ für den in Betreibung gesetzten Betrag von CHF 38'927'954.65 nebst Zins zuzüglich Arrestkosten von CHF 1'010.20 und Zahlungsbefehlskosten von CHF 479.30 definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Gleichzeitig stellte sie den prozessualen Antrag, es sei das Rechtsöffnungsverfahren bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides über die SchKG-Beschwerde betreffend den Zahlungsbefehl des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Maloja vom 26. Oktober 2018 (Betreibung Nr. C._) um mindestens sechs Monate zu sistieren. Mit Stellungnahme vom 23. November 2018 liess E._ um Abweisung des Gesuchs ersuchen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchstellerin. Prozessual beantragte er dabei die Gutheissung des Sistierungsantrags.
C. Mit Verfügung vom 27. November 2018 sistierte das Regionalgericht Maloja das Rechtsöffnungsverfahren einstweilen bis zum 31. Mai 2019.
D. Mit Eingabe vom 24. Juni 2019 beantragte die B._ die Aufhebung der Sistierung und die Fortsetzung des Verfahrens. Gleichzeitig zeigte sie an, fortan von der Anwaltskanzlei Walder Wyss AG vertreten zu werden. In der Stellungnahme vom 1. Juli 2019 beantragte A._ die Abweisung dieses Antrags. Mit Eingabe vom 5. Juli 2019 machte A._ geltend, die Eingabe von Walder Wyss beruhe auf einer rechtswidrigen Mandatierung, weshalb sie unbeachtlich sei. Es liege insbesondere ein ausgewiesener Interessenkonflikt vor. Es erfolgten weitere Eingaben der Parteien.
E. Mit Schreiben vom 17. September 2019 machte A._ geltend, es obliege dem vorliegend urteilenden Gericht, die Rechtsvertretung der Gegenseite von Amtes wegen verbindlich aufzufordern, das Mandat infolge Interessenkonflikts unverzüglich zu beenden. Die B._ verneinte mit Schreiben vom 7. Oktober 2019 erneut das Vorliegen eines Interessenkonflikts.
F. Mit prozessleitender Verfügung vom 22. Oktober 2019 erkannte der Einzelrichter in Zivilsachen am Regionalgericht Maloja Folgendes:
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1. Die Anträge des Gesuchsgegners werden abgewiesen und das Rechtsöffnungsverfahren Proz. Nr. 335-2018-238 wird weiter instruiert.
2. Der Gesuchsgegner erhält Gelegenheit, innert zehn Tagen seit Mitteilung zum Rechtsöffnungsgesuch vom 16./20. November 2018 Stellung zu nehmen.
Im Säumnisfall würde Verzicht auf eine Stellungnahme angenommen.
Auf die Durchführung einer Verhandlung wird verzichtet (vgl. Art. 256 Abs. 1 ZPO). Es erfolgt ein Entscheid aufgrund der Akten, der den Parteien schriftlich zugestellt wird.
3. Die Kosten dieser Verfügung bleiben bei der Prozedur.

## Considerations