# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 455fbcde-3097-4952-ab08-f944ac58e0ad
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die Strafkammer des Kantonsgerichts St. Gallen sprach A. am 7. Dezember 2005
der schweren Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und der
Urkundenfälschung schuldig und verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von
20 Monaten. Ausserdem sprach sie eine Landesverweisung für sechs Jahre aus, wobei
deren Vollzug aufgeschoben und eine Probezeit von drei Jahren angesetzt wurde. Eine
gegen dieses Urteil erhobene staatsrechtliche Beschwerde des Verurteilten wies das
Bundesgericht mit Urteil vom 2. November 2006 ab, soweit es darauf eintrat. Der
Aufforderung zum Strafantritt per 1. April 2007 leistete A. keine Folge, worauf er zur
Verhaftung ausgeschrieben wurde. Am 11. Oktober 2007 wurde er festgenommen und
am 12. Oktober in die Strafanstalt Saxerriet eingewiesen. Der Strafvollzug endet am
10. Mai 2009; zwei Drittel der Strafe waren am 20. Oktober 2008 verbüsst.
Das Obergericht des Kantons Zürich sprach A. am 22. August 2008 des Angriffs, der
einfachen Körperverletzung, des mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz und
des Fahrens in fahrunfähigem Zustand schuldig und verurteilte ihn zu einer
Gesamtstrafe von 32 Monaten. Ausserdem widerrief es die vom Bezirksgericht Zürich
am 8. Dezember 2003 ausgefällte Gefängnisstrafe von zehn Monaten, ordnete die
Rückversetzung in den Strafvollzug sowie den Vollzug der unverbüssten Reststrafe an.
Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 17. Oktober 2008 ersuchte A. um bedingte
Entlassung und Erlass eines förmlichen Entscheids. Zur Begründung machte er im
wesentlichen geltend, die konkreten persönlichen Umstände sowie der
voraussichtliche Prozessverlauf im Kanton Zürich seien gebührend zu berücksichtigen.
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St.Galler Gerichte
Mit Verfügung vom 27. Oktober 2008 wies das Amt für Justizvollzug des Sicherheits-
und Justizdepartements das Gesuch um bedingte Entlassung ab. Zur Begründung
führte es an, der Gesuchsteller sei mehrfach und teilweise einschlägig vorbestraft und
sei auch nach Untersuchungshaft und während laufender Strafuntersuchungen sowie
Probezeiten rückfällig geworden. Allein aus dem Wohlverhalten im Strafvollzug könne
nicht ohne weiteres geschlossen werden, er könne in Freiheit künftig Regeln einhalten
und mit Freiheiten verantwortungsbewusst umgehen. Auch das Kantonsgericht
St. Gallen habe Bedenken für eine dauerhafte günstige Prognose geäussert. Der
Gesuchsteller habe sich während des Strafvollzugs zwar mit seiner Persönlichkeits-
und Alkoholproblematik auseinandergesetzt und sich offenbar weiterentwickelt. Es sei
aber nicht erstellt, dass er sich mit seinen Straftaten und deren Ursachen wirklich
auseinandergesetzt und durch therapeutische Einwirkung Einsicht in das Unrecht
seiner Taten gewonnen und Strategien zur Vermeidung künftiger Delikte erworben
habe.
B./ Gegen die Verfügung des Sicherheits- und Justizdepartements vom 27. Oktober
2008 erhob A. mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 6. November 2008
Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er beantragt, er sei unter Ansetzung einer
angemessenen Probezeit bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen, unter
Kostenfolge, und es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung
zu gewähren. Zur Begründung bringt er im wesentlichen vor, er erfülle die
Voraussetzungen der bedingten Entlassung. Seine Einstellung habe sich während des
Strafvollzugs entscheidend und nachhaltig verändert. Zu berücksichtigen sei
ausserdem, dass das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 22. August 2008
noch nicht in Rechtskraft erwachsen sei, sondern beim Bundesgericht angefochten
werde. Auf die einzelnen Vorbringen wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden

## Considerations

Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 26. November 2008 auf
Abweisung der Beschwerde. Sie hält fest, der Beschwerdeführer sei am 13. November
2008 arrestiert worden, weil er sich am 9. November 2008 während eines Urlaubs
unberechtigterweise im Ausland aufgehalten und am 11. November 2008 einen
Mitinsassen massiv bedroht habe. Die beiden Vorfälle sowie der Umstand, dass er sich
auch gegenüber dem Suchtberater der Strafanstalt Saxerriet verbal aggressiv verhalten
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habe, hätten dazu geführt, dass er am 19. November 2008 aus Sicherheitsgründen ins
Regionalgefängnis Altstätten versetzt worden sei. Offensichtlich habe er trotz
therapeutischer Unterstützung und klaren Strukturen Mühe, sich sozialverträglich zu
verhalten.
Der Beschwerdeführer erhielt Gelegenheit, zur vor-instanzlichen Vernehmlassung
Stellung zu nehmen. In seiner Vernehmlassung vom 4. Dezember 2008 hält er an
seinen Anträgen fest. Er führt aus, er sei sich beim Vorfall vom 9. November 2008 nicht
bewusst gewesen, dass er die Grenze ins Ausland überschritten habe. Auch habe er
kein Kokain konsumiert. Den Vorwurf der Drohung und Nötigung gegenüber einem
anderen Insassen könne er nicht nachvollziehen. Die beiden Vorfälle dürften nicht als
Grund für die Verweigerung der bedingten Entlassung dienen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeschrift vom 6. November 2008
wurde rechtzeitig eingereicht und entspricht formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).
Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2. Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst,
so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im
Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder
Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuches, SR 311.0, abgekürzt StGB).
2.1. Die seit 1. Januar 2007 geltende Bestimmung über die reguläre bedingte
Entlassung wurde gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit Bezug auf die
Legalprognose neu gefasst, indem nicht wie bisher positiv verlangt wird, es müsse
erwartet werden können, der Täter werde sich in Freiheit bewähren, sondern negativ,
dass zu erwarten ist, er werde in Freiheit keine Verbrechen oder Vergehen mehr
begehen. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die bedingte Entlassung die Regel
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und deren Verweigerung die Ausnahme darstellt. Die bedingte Entlassung stellt nach
wie vor die vierte und letzte Stufe des Strafvollzugs dar und bildet die Regel, von der
nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. Die Prognose über das künftige
Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben,
der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem
dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der
Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3;
Andrea Baechtold, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I,
2. Aufl., Basel 2007, Art. 86 Rz. 5 ff.).
2.2. Die Vorinstanz hat sich auf den Führungsbericht der Strafanstalt Saxerriet vom
6. August 2008 gestützt. Dieser Führungsbericht lautet grundsätzlich positiv. Allerdings
wird vermerkt, dass der Beschwerdeführer insgesamt viermal diszipliniert wurde, und
zwar zwei Mal wegen Verspätung am Arbeitsplatz und zwei Mal wegen Alkohols im
Urlaub.
Der Therapiebericht der Psychiatrischen Klinik Wil vom 11. August 2008 enthält keine
negativen Angaben. Allerdings wird festgehalten, aus psychiatrisch-therapeutischer
Sicht lägen noch zu wenig eigene Beobachtungen vor, um zuverlässige prognostische
Angaben hinsichtlich eines Rückfallrisikos in die Delinquenz zu machen. Momentan
seien das Engagement und die Motivation zur Therapie positiv zu werten.
Weiter stützte sich die Vorinstanz auf einen Bericht des Suchtbehandlers der
Strafanstalt Saxerriet vom 24. Oktober 2008. Darin wird festgehalten, es habe sich
schnell gezeigt, dass der Beschwerdeführer ein Problem mit seiner Impulshaftigkeit
habe und den Alkohol schwer kontrollieren könne. Nach wie vor bestehe ein
Gewaltpotential, welches ihm selbst nicht so bewusst sei. Auch sei er anfällig für
unkontrollierten Alkoholkonsum.
2.3. Das Vorleben und die Persönlichkeit des Beschwerdeführers als solche sprechen
nicht generell gegen eine bedingte Entlassung. Insbesondere ist seine Persönlichkeit
trotz des vom Suchtbehandler festgestellten Gewaltpotentials und gewisser
psychischer Belastungen nicht derart aussergewöhnlich, dass sich eine bedingte
Entlassung verbieten würde. Auch die nach der Entlassung zu erwartenden
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Lebensverhältnisse sprechen für eine bedingte Entlassung. Über die Einstellung des
Beschwerdeführers zu seinen Taten liegen aufgrund der Akten keine gesicherten
Tatsachen vor.
2.4. Die während des Beschwerdeverfahrens eingetretenen Tatsachen können im Urteil
des Verwaltungsgerichts berücksichtigt werden. Vorliegend ist eine Prognose für das
künftige Verhalten des Beschwerdeführers zu stellen, welche es verbietet, aktuelle,
nach Erlass der angefochtenen Verfügung eingetretene Tatsachen ausser Betracht zu
lassen. Der Einwand des Beschwerdeführers, das ihm vorgeworfene Fehlverhalten
habe sich nach Erlass der angefochtenen Verfügung abgespielt, ist nicht stichhaltig.
Die Verspätungen am Arbeitsplatz fallen in bezug auf die bedingte Entlassung nur
geringfügig ins Gewicht. Schwerer wiegt die mehrmalige Rückkehr aus dem Urlaub in
alkoholisiertem Zustand. Namentlich die schwerwiegende Trunkenheit von 1,78
Promille bestätigt die Auskunft des Suchtbehandlers, wonach der Beschwerdeführer
anfällig für unkontrollierten Alkoholkonsum ist.
Gemäss Disziplinarverfügung vom 14. November 2008 bedrohte der Beschwerdeführer
am 13. November 2008 einen anderen Insassen ohne ersichtlichen Grund. Schon
morgens in der Werkstatt drohte er mit einem Hammer, er werde ihm den Schädel
einschlagen. Abends rief er dem Mitinsassen aus dem Insassencafé und drohte ihm
draussen mehrmals in massiver Form gegen Leib und Leben. Der Mitinsasse rettete
sich, indem er sich auf schnellstem Weg in sein Zimmer begab und sich einschloss.
Der Beschwerdeführer folgte ihm und hämmerte mit den Fäusten an die Zimmertüre
des Mitinsassen, bis dieser den Notruf in der Zelle auslöste und ein Betreuer erschien.
Ausserdem wurde der Beschwerdeführer am 9. November 2008 während eines Urlaubs
mit seinem Cousin von der Grenzpolizei Au festgehalten. Die beiden reisten von
Österreich kommend in die Schweiz ein. Der Beschwerdeführer trug einen serbischen
Pass auf sich. Beim Cousin bestanden klare Befunde für einen Kokainkonsum, und
auch der Beschwerdeführer hatte Kokainrückstände an den Händen. Um 21.05 Uhr
telefonierte er der Strafanstalt, dass er sich am Bahnhof Salez befinde. Seinen Pass
hatte er seinem Cousin mitgegeben.
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Der Beschwerdeführer erklärte zum Sachverhalt vom 13. November 2008, er sei sich
keiner Schuld bewusst. Zum unbefugten Aufenthalt im Ausland hielt er fest, sein
Cousin habe ihn von Zürich zurückgebracht und sei mit ihm noch kurz in einem
Restaurant eingekehrt. Er sei sich aber nicht bewusst gewesen, dass sie bereits im
Ausland gewesen seien. Die Vorhalte der Grenzpolizei seien unbegründet.
Die Strafanstalt setzte den Beschwerdeführer wegen dieser Vorfälle vom 13. bis
19. November 2008 in Arrest. Sie hielt fest, Drohungen und Nötigungen unter den
Insassen würden nicht toleriert. Der Beschwerdeführer sei nach Aussagen von
Insassen auch in der Vergangenheit gegen andere Insassen teils tätlich vorgegangen.
Diese Vorfälle seien allerdings nicht gemeldet worden. Das ganze Ausmass trete erst
langsam an die Oberfläche. Der Beschwerdeführer scheine in letzter Zeit vermehrt im
Verhalten aggressiv und angespannt zu sein. Dies scheine einerseits auf die kürzlich
abgelehnte bedingte Entlassung zu gründen sowie auch auf den Vorfall vom
9. November 2008, bei dem sein Fehlverhalten im Urlaub entdeckt worden sei. Seine
diesbezüglichen Spannungen lasse er scheinbar verschiedene Mitinsassen spüren. In
seiner Stellungnahme zur vorinstanzlichen Vernehmlassung und zu den während des
Beschwerdeverfahrens festgestellten Verstössen machte der Beschwerdeführer
geltend, er sei sich nicht bewusst gewesen, dass er die Grenze zum Ausland
überschritten habe. Ausserdem habe er seinen Cousin nicht beim Konsum von Kokain
beobachtet, ansonsten er sich sofort distanziert hätte.
Wie es sich mit einem allfälligen Kokainkonsum des Beschwerdeführers verhielt, kann
offen bleiben. In der Disziplinarverfügung wurde ihm ein solches Fehlverhalten
jedenfalls nicht zur Last gelegt. Sein Einwand, er sei sich nicht bewusst gewesen, dass
er im Ausland gewesen sei, ist jedoch haltlos. Wenn er geglaubt hätte, sich ständig in
der Schweiz aufzuhalten, hätte er nicht seinen serbischen Reisepass auf sich tragen
müssen. Auch der Umstand, dass er seinen Pass vor der Rückkehr in die Strafanstalt
seinem Cousin übergab, zeigt das Wissen um die Regelwidrigkeit seines Handelns.
Fehlt geht weiter sein Einwand, er könne den Vorwurf der Drohung und Nötigung
gegenüber einem Mitinsassen nicht nachvollziehen. Die Disziplinarverfügung ist
rechtskräftig, weshalb auf die Einwendungen des Beschwerdeführers nicht weiter
einzugehen ist. Unbegründet ist auch das Argument des Beschwerdeführers, er sei
durch die Verweigerung der bedingten Entlassung sehr enttäuscht worden. Er habe
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fest damit gerechnet, nun wieder zu seiner Familie zurückzukehren und seine Tochter
in die Arme schliessen zu können. Er habe in der Verweigerung der bedingten
Entlassung eine gegen ihn persönlich gerichtete Schikane der Behörden erblickt, die
seine Anstrengungen und Fortschritte in keiner Weise anerkannten und ihm so jede
Perspektive nahmen. Auch diese Vorbringen sind unbegründet. Aufgrund des
bisherigen Verhaltens im Strafvollzug konnte der Beschwerdeführer nicht damit
rechnen, dass er ohne weiteres bedingt entlassen wird. Namentlich die Verurteilung im
Kanton Zürich am 22. August 2008 sowie die zahlreichen disziplinarischen Verstösse
im Strafvollzug mussten ihn damit rechnen lassen, dass die bedingte Entlassung
verweigert werden könnte.
2.5. Zusammenfassend gelangt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass der
Beschwerdeführer offensichtlich noch nicht imstande ist, sich an die Ordnung im
Strafvollzug zu halten, setzte er sich doch mehrmals über elementare
Verhaltensvorschriften hinweg. Namentlich das Überschreiten der Grenze während des
Urlaubs und die Übergabe des Reisepasses an seinen Cousin sind klare
Rechtsverstösse. Selbst das hängige Verfahren betr. die bedingte Entlassung
vermochte ihn nicht zu einem korrekten Verhalten zu veranlassen. Daher geht auch sein
Einwand fehl, er werde bei einer bedingten Entlassung eher bereit sein, die ihm
erteilten Weisungen einzuhalten, da er bei Verstössen mit einer Verbüssung des
Strafrests rechnen müsse. Das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug lässt
daher die Verweigerung der bedingten Entlassung trotz der nach der Entlassung zu
erwartenden günstigen Lebensverhältnisse und der weiteren zu seinen Gunsten
sprechenden Umstände rechtmässig erscheinen. Folglich ist die Beschwerde
abzuweisen.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens grundsätzlich zulasten des Beschwerdeführers (Art. 95 Abs. 1
VRP). Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege trägt indes der Staat die
amtlichen Kosten. Eine Gebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382
Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Auf die Erhebung ist vorläufig zu verzichten (Art. 99
Abs. 2 VRP in Verbindung mit Art. 288 des Zivilprozessgesetzes, sGS 961.2).
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Dem Beschwerdeführer wurde ausserdem die unentgeltliche Rechtsverbeiständung
gewährt. Sein Vertreter hat keine Kostennote eingereicht, weshalb sein Anspruch
ermessensweise festzusetzen ist (Art. 6 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und
Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt HonO). Eine Entschädigung von Fr. 1'600.--
zuzügl. MWSt ist angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO; Art. 31 Abs. 3 des
Anwaltsgesetzes, sGS 963.70).
Demnach hat das Verwaltungsgericht