# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9c8b54da-a813-4500-8b08-e58d1b5782f1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 14
I. Sachverhalt
A. X. und Y. heirateten am 27. Mai 1983 vor dem Zivilstandsamt A.. Aus dieser Ehe gingen die Kinder B., geboren am _, C., geboren am _, und D., geboren am _, hervor, welche heute bereits mündig sind. Die Ehegatten wohnten bis zur Trennung in ihrem Eigenheim in E..
B. Mit Schreiben vom 9. November 2011 ersuchten beide Parteien gemeinsam beim vormaligen Bezirksgerichtspräsidenten Prättigau/Davos um Erlass eheschutzrichterlicher Massnahmen. Nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung teilte der Ehemann dem Bezirksgerichtspräsidenten mit, er habe eine Rechtsanwältin mit der Interessenwahrung betraut, weshalb mit dem Erlass der Eheschutzverfügung noch zugewartet werden solle.
C. Mit Schreiben vom 3. April 2012 liess X. mitteilen, es sei den Parteien bis anhin leider nicht gelungen, ihr Getrenntleben gütlich zu regeln, woraufhin der Bezirksgerichtspräsident beiden Parteien mit Verfügung vom 5. April 2012 Frist zur Einreichung ihrer begründeten Anträge und Beweismittel einräumte.
D. Y. liess mit Eingabe vom 24. April 2012 die Zuteilung der ehelichen Liegenschaft in E. zur alleinigen Benützung sowie die rückwirkende Verpflichtung von X. zu einer monatlichen Unterhaltszahlung von Fr. 3‘407.-- ab 1. Januar 2012 beantragen. In seiner Eingabe vom 25. April 2012 erklärte sich X. mit der Zuweisung der ehelichen Liegenschaft in E. an Y. einverstanden, beantragte jedoch, die monatlichen Unterhaltszahlungen seien bis zwei Monate nach Erlass des erstinstanzlichen Eheschutzentscheids auf Fr. 2‘970.-- und danach bis zum 31. Dezember 2012 auf Fr. 1‘950.-- festzulegen. In ihren Stellungnahmen vom 16. Mai 2012 respektive vom 31. Mai 2012 hielten beide Parteien an ihren Rechtsbegehren fest und beantragten die Abweisung der Anträge der Gegenpartei.
E. Anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 24. Oktober 2012 vor der Einzelrichterin am Bezirksgericht Prättigau/Davos änderte X. sein Rechtsbegehren dahingehend, als er sich für die Zeitspanne vom 1. August 2012 bis zum 31. Dezember 2012 mit einem monatlich zu entrichtenden Unterhaltsbeitrag von Fr. 2‘800.-- einverstanden erklärte. Mit Entscheid vom 24. Oktober 2012, mitgeteilt am 13. November 2012, erkannte die Einzelrichterin am Bezirksgericht Prättigau/Davos wie folgt:
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„1. Es wird gerichtlich festgestellt, dass Y. und X. seit dem 15. September 2011 getrennt leben.
2. Das vormals eheliche Wohnhaus, E., wird für die Dauer des Getrenntlebens Y. zugeteilt.
3. X. wird verpflichtet, an den Unterhalt von Y. für die Dauer des Getrenntlebens rückwirkend ab dem 1. August 2012 im Voraus monatlich CHF 3‘040.00 zu bezahlen. Zwischen dem 1. August 2012 bis heute aufgelaufene Differenzen sind innert 30 Tagen auszugleichen.
Ab dem Zeitpunkt, an dem der gemeinsame Sohn B. das vormals eheliche Wohnhaus verlassen hat, beträgt der Unterhaltsbeitrag monatlich CHF 3‘290.00 (anstatt CHF 3‘040.00).
4. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 800.00 gehen je zur Hälfte zu Lasten von Y. und X.. Der Geldbetrag von je CHF 400.00 ist dem Gericht innert 30 Tagen zu bezahlen.
5. Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations