# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a95bbeb7-aa62-40cc-aba1-cc806c7630e5
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 19
55
,
war zuletzt seit Februar 1988 als Verwaltungs
rat der
Y._
tätig, wobei ihm unter anderem die Geschäftsleitung, der Ver
kauf, die Beratung und die Entwicklung oblagen und er von Anfang 2000 bis
ins
Jahr
2010 auf Hoher See arbeitete.
I
m Oktober 2010
meldete er sich unter Hin
weis
auf einen doppelten rezidivierenden Insult sowie ein offenes
Foramen
ovale
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Rentenbezug an
(Urk. 17/1).
Die
Sozialversi
che
rungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
holte daraufhin medizinische Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 17/5-9
, Urk. 17/19, Urk. 17/21
, Urk. 17/23
, Urk. 17/32
), nahm den Lebenslauf des Versi
cherten (Urk. 17/10)
sowie E-Mails von ihm (Urk. 17/
12, Urk. 17/20, Urk. 17/24)
zu den Akten
, liess den Arbeitgeberfragebogen ausfüllen (Urk. 17/13, Urk. 17/15), liess einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten erstellen (IK-Aus
zug; Urk. 17/16) und zog die Akten der
Krankentaggeldversi
cherung
bei (Urk. 17/17)
.
Weiter wurde ein Ressourcengespräch durchgeführt (Urk. 17/27)
und die Akten des BVG-Versicherers wurden beigezogen (Urk. 17/30).
Nachdem
die IV-Stelle
den Fall dem
Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt hatte
(Urk. 17/4),
stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom
1
0.
Okt
o
ber 2011
die
Verneinung des Anspruchs auf eine Rente in Aussicht
. Dies mit der Begründung,
da
ss
er seit Dezember 2010 wieder vollzeitlich mit einer
Leistungs
einschränkung
von 10
%
arbeitsfähig sei
(Urk. 17/35).
Hiergegen erhob der Ver
sicherte Einwand (Urk. 17/36, Urk. 17/41, Urk. 17/43
, Urk. 17/45
)
und reichte
weitere
Arztbericht
e
ein (Urk. 17/46
, Urk. 17/49
, Urk. 17/54
)
.
Daraufhin holte die IV-Stelle
beim behandelnden Neu
rologen
weitere Informationen
ein (Urk. 17/57-58) und gab
trotz der diesbe
züglichen Einwendungen des Versi
cher
ten betreffend die ausgewählten Fachge
biete (Urk. 17/71-75)
ein psy
chia
trisch-neuropsychologisches Gutachten in Auftrag, welches die
Z._
am
4.
März 2013 erstattete (Urk. 17/84). Ge
stützt auf dieses Gutachten sowie auf die Stel
lungnahmen des RAD
(vgl.
Urk. 17
/88
/5-6) wies die IV-Stelle das
Rentenge
such
mit Verfügung vom 2
9.
April
2013 ab (Urk. 17/89 = Urk. 2).
2.
Gegen diese Verfügung vom 2
9.
April 2013 erhob der Versicherte am 22. Mai 2013 Beschwerde und beantragte, es sei ihm in Aufhebung der angefochtenen Verfügung rückwirkend eine Invalidenrente auszurichten. Des Weiteren sei ihm
rückwirkend eine Verbilligung/Reduktion der Krankenkassenprämien zu ge
neh
mi
gen (Urk. 1 S. 1).
Mit Eingabe vom
8.
August 2013 reichte er einen wei
teren Bericht ein (Urk. 13 und 14).
Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer
Be
schwer
deantwort
vom 1
3.
August 2013 auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
16) und
verzichtete am 2
0.
August 2013 auf das Einreichen einer Stel
lungnahme zur Ein
gabe des Beschwerdeführers vom
8.
August 2013 (Urk. 19).
Am
2.
September 2013 nahm der Beschwerdeführer
unter Beilage weiterer Un
terlagen
zur
Be
schwer
deantwort
Stellung (Urk. 22
und Urk. 23/1-7
)
.
Die
Be
schwerdegegnerin
ver
zichtete darauf, dazu Stellung zu nehmen (Urk. 25). Mit Eingabe vom 2
3.
Juni 2014 reichte der Beschwerdeführer wiederum einen
Arzt
bericht
ein (Urk. 27 und 28).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Im verwaltungsgerichtlichen
Beschwerdeverfah
ren
sind grund
sätzlich nur Recht
s
verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beur
teilen, zu denen die zustän
dige Verwaltungs
behörde vorgän
gig verbindlich
in Form einer Verfü
gung be
ziehungsweise eines
Einspracheentscheids
Stellung genom
men hat. Insoweit
be
stimmt die Verfügung beziehungsweise der
Einspracheentscheid
den
beschwer
dewei
se
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem
Anfechtungsgegenstand und somit an einer
Sach
urteilsvoraussetzung
, wenn und
insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein
Einspracheentscheid
er
gangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
2.
2.1
Der Beschwerdeführer ersucht in seiner Beschwerde vom 2
2.
Mai 2013 (Urk. 1 S. 1) sowohl um die
Zusprache
einer Invalidenrente als auch um die rückwir
ken
de Ge
währung einer Reduktion der Krankenkassenprämien.
2.2
Zum Antrag auf Reduktion der Krankenkassenprämien hat die
Beschwerde
geg
nerin
in ihrer Verfügung vom 2
9.
April 2013 (Urk. 2) nicht Stellung ge
nommen. Vielmehr verfügte sie
im Rahmen ihrer Zuständigkeit
nur über den Renten
an
spruch, sodass die Höhe der Krankenkassenprämien vom
Anfechtungsgegen
stand
nicht erfasst ist, wes
halb auf den Beschwerdeantrag auf Gewährung einer Reduktion der
Kranken
kassenprämien
nicht eingetreten werden kann.
3.
3.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
3.2
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
be
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfü
gung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versi
cherten Person noch zugemutet werden könne
n (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hin
weisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
3.
3
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (
§
26
Abs.
1 des Gesetzes über
das Sozialversicherungsgericht;
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung
da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert
abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den
Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine
Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Be
gehren über
haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge
lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
entscheid
rele
vante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).
4
.
4
.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den
Standpunkt, der Beschwerdeführer sei seit Dezember 2010 in seiner ange
stam
mten
Tätigkeit wieder vollschichtig mit einer Leistungsfähigkeit von 90
%
arbeits
fähig. Daher sei das Wartejahr nicht erfüllt (Urk. 2).
4
.2
Der Beschwerdeführer wandte hiergegen zusammengefasst ein, dass er seine angestammte polyvalente Tätigkeit als Geschäftsführer und zugleich Ingenieur
wegen feinmotorischer Einschränkungen, Schwindel, starker Kopfschmerzen und
schnell abnehmender Konzentration nicht mehr ausüben könne. Er bemän
gel
te insbesondere, die feinmotorischen Beeinträchtigungen seien nicht unter
sucht worden (Urk. 1).
5.
5.1
In seinem Bericht vom 1
8.
Oktober 2010 hielt Prof.
Dr.
med
.
A._
,
Fach
arzt für Neurologie,
Klinik
B._
,
die Diagnosen eines
vertebro-basilären
Infarkts im April 2010, eines Diabetes mellitus sowie einer
Hypercholestrinämie
fest (Urk. 17/6/1). Er führte aus, die noch beklagte feinmotorische Störung sei als Defektresiduum der stattgehabten
z
erebellären
Läsionen anzusehen. Ange
sichts der für die Tätigkeit des Beschwerdeführers notwendigen hohen
feinmo
torischen
Sicherheit sei dies für die angestammte Tätigkeit glaubhaft erheblich beeinträchtigend (Urk. 17/6/2).
Prof.
Dr.
A._
attestierte dem Beschwerdeführer eine bis Ende November 2010 limitierte Arbeitsunfähigkeit (Urk. 17/5).
Am 2
5.
November 2010 gab Prof.
Dr.
A._
an, es bestehe weiterhin eine
fein
motorische
Störung. Die bisherige Tätigkeit sei mit Einschränkungen qualitati
ver sowie quantitativer Art zumutbar. Eine weitere Besserung sei zu erwarten
. Mit einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit könne wahrscheinlich ab Januar 2011 gerechnet werden
(Urk. 17/21/2
-3
).
Das Attest über die Arbeitsunfähigkeit ver
längerte Prof.
Dr.
A._
bis Ende Dezember 2010 (Urk. 17/23).
5.
2
Dr.
med.
C._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
D._
,
hielt am 1
9.
November 2010 zuhanden der Krankentaggeldversicherung fest, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit erscheine nicht mehr nachvollziehbar. Dies auf
grund des V
erhaltens des Beschwerdeführers beziehungsweise aufgrund dessen,
wie er E-Mails schreibe, zu seinem Schiff reise und so weiter. Insbesondere hät
ten
auch einige recht spezifische Tests des Neurologen keine erhebliche objek
tive Be
einträchtigung gezeigt (Urk. 17/17/33).
5.
3
Am
7.
Juli 2011 hielt
Dr.
med.
E._
,
Facharzt für Physikalische Medi
zin und Rehabilitation spez. Rheumaerkrankungen, fest, es bestehe keine Ar
beits
unfähigkeit von über 40
%
.
Dies gestützt auf die vorhandenen Arztberichte sowie auf ein Telefonat mit Prof.
Dr.
A._
.
Letzterer
hatte angegeben, seit dem
1.
Dezember 2010 bestehe in zeitlicher Hinsicht keine Einschränkung der Ar
beitsfähigkeit mehr, indes eine Leistungseinschränkung von 10
%
. Die leichten
zerebellären
Defizite, die zu einer Störung der Feinmotorik führten, seien auf
grund der neuroradiologischen Abklärungen objektiviert
(Urk. 17/30/6-8).
5.
4
Am 2
0.
Juli 2011 gab
Dr.
med
.
F._
,
Facharzt für Neurologie, dem
BVG-Versicherer seine Beurteilung ab. Dabei stützte er sich auf die vorhande
n
en
Akten sowie auf sein Telefonat mit Prof.
Dr.
A._
(Urk. 17/30/2-4). In sei
ner
Beurtei
lung führte er aus, dass zwei
z
erebelläre
und ein kleiner
Grosshirni
nfarkt
statt
gefunden hätten, sei nicht zu bezweifeln. Die
z
erebellären
Infarkte hätten je
doch nicht zu einer kognitiven Einschränkung geführt. Störend seien in erster Linie die motorischen Residuen der
z
erebellären
Infarkte, vor allem die
Feinmo
to
rikstörungen
. Diese seien glaubhaft und würden sich wahrscheinlich nur inkomplett und langsam zurückbilden, sodass allenfalls eine kleine
Leis
tungs
einschränkung
zu diskutieren wäre, die von Prof.
Dr.
A._
am
7.
Juli 2011 auf 10
%
beziffert worden sei. Heute habe Prof.
Dr.
A._
ihm gegenüber keine
Leis
tungseinbusse
mehr genannt. Die vom Beschwerdeführer angegebene Müdigkeit werde sich weiter bessern. Sie sei durch die im MRI nachgewiesenen Läsionen nicht zu erklären (Urk. 17/30/4). Er fügte an, auch kognitive Störun
gen wären nicht nachvollziehbar (Urk. 17/30/5).
5.
5
Am 1
2.
Januar 2012 untersuchte Prof.
Dr.
A._
den Beschwerdeführer erneut. In
seinem Bericht vom 2
1.
Februar 2012 hielt er fest, der Beschwerdeführer habe
von keinen neuen
encephalen
Störungsereignissen berichtet. Hingegen fühle er sich
im Rahmen seiner Berufstätigkeit weiterhin bei feinmotorischen Arbeiten
ge
stört und kognitiv beeinträchtigt. Die Befunde hätten keinen ausrei
chenden An
halt für eine koordinative Störung, axial oder die Extremitäten be
treffend, er
geben
. So seien die metrischen Zielversuche, das spontane
Gangbild
und er
schwerte Gangproben/Romberg regelregt ausgefallen. Er habe keinen Nystagmus
vorgefunden und die Hirnnerven sowie die langen Bahnen seien intakt. Die Mus
kel-Eigen-Reflexe seien seitengleich gewesen und
Pyramiden
bahnzeichen
seien keine auszumachen gewesen
(Urk. 17/54/1). Prof.
Dr.
A._
zog die Schluss
folgerung, die beklagte feinmotorische Symptomatik sei als
resi
duelle
Störung zu verstehen und ohne ausreichen
d
sicher fassbares klinisches Befundkorrelat. Für die anamnestisch beschriebene kognitive Beeinträchtigung bestehe ebenfalls kein Befundkorrelat, eine Genese im Kontext des stattgehab
ten
z
erebellären
Infarkts sei nicht wahrscheinlich, denn das Kleinhirn trage keine kognitiven Funk
tionen (Urk. 17/54/2)
.
5.
6
Am
4.
März 2013 erstattete die
Z._
ihr psychiatrisch-neuropsychologisches Gut
achten (Urk. 17/84). Dieses basiert auf den
Vorakten
, den anlässlich zweier Ter
mine erhobenen Befunde
n
sowie
der
Anamnese, den Angaben des Beschwerde
führers sowie dem testpsychologischen Zusatzgutachten vom 17. Januar 2013 (Urk. 17/84/2).
Bei der zweistündigen neuropsychologischen Untersuchung wurden verschie
dene
standardisierte Testverfahren zur Prüfung der komplexen kognitiven Funktio
nen
(Intelligenz, nonverbales Abstraktionsvermögen, Denkflexibilität, exekutive Funk
ti
o
nen, problemlösendes Denken), der Aufmerksamkeit, des kog
nitiven Tem
pos
, der Interferenzanfälligkeit, der
mnestischen
Funktionen sowie der visuell-räumlichen Informationsverarbeitung durchgeführt. Des Weiteren gelangte ein klinisch-psychologisches Verfahren zur Erfassung von psychiat
risch relevanten Beschwerden zur Anwendung (Urk. 17/84/20 ff.).
Im Ergebnis hielt der Diplom-Psychologe
G._
fest, bei einem Intelligenzniveau ober
halb des
Norm
bereichs
hätten sich keine Hinweise auf klinisch relevante kogni
tive Störungen
in den untersuchten Funktionsbereichen ergeben. In verschiede
nen
hirnscha
den
sensiblen
Funktionen wie zum Beispiel bei den abstrakt-logi
schen
Denkleis
tung
en
, bei der visuell-räumlichen Informationsverarbeitung und bei den
Merk
fähigkeitsprozessen
hätten sich alters- und
bildungsgruppennorm
gerechte
Resul
tate gezeigt.
Weiter führte er aus, die testpsychologischen Ver
fahren erlaubten keine Aussagen über die Dauerbelastbarkeit. Der Beschwerde
führer habe nach kurzer Untersuchungsdauer über Einschränkungen der
kon
zentrativen
Belast
bar
keit beziehungsweise Dauerbelastbarkeit
begleitet von Kopfschmerzen ge
klagt
. Im klinischen Eindruck seien in der zweistündigen Un
tersuchung zwar keine
bedeutsamen Aufmerksamkeitsschwankungen oder ein
belastungsbe
ding
ter
Leis
tungsabfall festzustellen
gewesen
, dennoch seien diese Beein
trächti
gungen, ob
wohl metrisch und in der Verhaltensbeobachtung nicht objek
tivi
er
bar, nicht aus
zu
schliessen (Urk. 17/84/30). Bezüglich
der feinmotorischen Beeinträchtigung
en,
über welche der Beschwerdeführer berichtet hatte, merkte der Diplom-Psycho
loge
G._
an, im klinischen Eindruck seien keine Auffällig
keiten bei der Bewäl
tigung von den diese Fertigkeiten einschliessenden
Testauf
gaben
festzustellen
gewesen. So seien in der Untersuchung weder ein Tremor noch motorische Be
ein
trächtigungen bei den Tests, welche zeichnerische Fertig
keiten erforderten, zu beobachten gewesen (Urk. 17/84/31).
Psychische Störungen wurden
ebenfalls
keine diagnostiziert (Urk. 17/84/14).
Zu den Ergebnissen des neuropsychologischen Teilgutachtens führte
n die psychiat
rischen Gutachterinnen aus,
eine eindeutige Diskrepanz
zeige sich
zwischen der subjektiven Wahrnehmung
eines Konzentrationsabfalles nach 10- bis 15minü
tiger Tätigkeit
und
der fehlenden Objektivierbarkeit dieser Einschrän
kung. Auch wenn der Beschwerdeführer wie von ihm beschrieben nach kurzzei
tiger Leistung an Kopfschmerzen und einer starken Ermüdung leide, hätten dies
e
Symptome nachgewiesenermassen keine Auswirkung auf die
konzentra
tive
Leistungsfähig
keit bei Anforderungen bis zur Dauer von zwei Stunden
(Urk. 17/84/16). Ob die
Symptome der raschen Ermüdbarkeit und der Kopf
schmerzen eine Folge des
Hirn
infarktes
seien, müsse aus neurologischer Sicht beurteilt werden (Urk. 17/84/17
).
5.
7
Der in
H._
behandelnde Kar
diologe
Dr.
I._
,
J._
,
berichtete am 2
8.
August 2013, die mittelfristige klinische Ent
wicklung habe eine Beeinträchtigung der Urteilsfähigkeit
, des Gedächtnisses und
eine Beeinträchtigung
bei der Ausführung der alltäglichen beruflichen Auf
gaben gezeigt. Daher lege er Gewicht auf die Fortführung der präventiven Be
handlung und ordne angesichts der gesundheitlichen Risiken erneut die Ein
stellung sämtlicher beruflicher Aktivitäten an (Urk. 23/5).
Nach der weiteren Untersuchung vom
8.
Juni 2
014 gab er an, es habe sich ein
Verlust
der mentalen Fähigkeiten
ohne Funktionsstörung geze
i
gt
und die
Be
las
tungstests
seien pathologisch ausgefallen
. Die mentalen und vor allem die physi
schen Anstrengungen seien einzuschränken
(Urk. 28)
.
6.
6.1
Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer
psychisch nicht beeinträchtigt
ist. Dies
steht in Übereinstimmung
mit den anlässlich der psychiatrischen Untersu
chung erhobenen Befunden. So war der Beschwerdeführer affektiv gut ge
stimmt, ausgeglichen, spürbar und schwingungsfähig. Der Antrieb war gut und auch psychomotorisch bestanden keine Auffälligkeiten
(Urk. 17/84/14)
. Der Beschwerdeführer hatte denn
auch nicht über psychische Beschwerden geklagt
(Urk. 17/84/12-13).
6.2
6.2.1
Bezüglich seiner
kognitive
n
Funktionen
brachte der Beschwerdeführer vor, in mehrsprachigen Diskussionen verwende er teilweise Wörter in einer falschen Sprache, obwohl er sie in der richtigen Sprache auch kenne.
Des Weiteren sei ihm ein Teil seines Wortschatzes
abhanden gekommen
.
Zudem nehme seine Leistungs- und Aufnahmefähigkeit rapide ab, wenn er mehr als zehn bis zwan
zig Minuten am Bildschirm arbeite (Urk. 17/24
, Urk. 17/76
).
Die verschiedenen kognitiven Funktionen
wurden anhand neuropsychologischer Testverfahren während zweier Stunden intensiv überprüft. Daraus ergaben sich
keinerlei Hin
weise auf
klinisch relevante kognitive Störungen. Insbesondere hatten
die nach kurzer Untersuchungsdauer geklagten Einschränkungen der Kon
zentration be
gleitet von Kopfschmerzen objektiv keinen Einfluss auf die
konzentrative
Leis
tungsfähigkeit während der gesamten zwei Stunden (vgl. vor
stehende E. 5.7).
Damit wurden die vom Beschwerdeführer geklagten kognitiven Einschränkun
gen
ausreichend überprüft und
sind dennoch nicht ausgewiesen.
Im Übrigen sind sich die
Neurologen
Dr.
F._
(vgl. vorstehende E.
5.4) und
Prof.
Dr.
A._
(vgl. vorstehende E.
5.
6
) darüber
einig, dass
die
zerebellären
In
farkte
nicht zu kognitiven Einschränkungen führten.
Prof.
Dr.
A._
begründete dies einleuchtend damit, dass das beim Beschwerdeführer von den Infarkten be
troffene Kleinhirn keine kognitiven Funktionen trage.
Eine andere
krankheits
wertige
Ursache
für die geklagten kognitiven Beeinträch
tigungen
ist
nicht ersichtlich.
Die psychiatrischen Gutachterinnen erklärten den
subjektiv empfundenen Konzentrationsabfall teilweise dadurch, dass der Be
schwer
deführer vor dem Hirninfarkt auf einem sehr hoh
e
n kognitiven Niveau funktioniert habe und im Rahmen seiner Charaktereigenschaften über eine sehr
hohe Leistungsmotivation und einen hohen Leistungsanspruch verfüge. Nun nehme
er eventuell schon minimale Defizite als stark einschränkend wahr, ob
wohl die basalen kognitiven Funktionen nicht betroffen seien. Die dadurch ent
stehende Verunsicherung könne sich zusätzlich noch verstärkend auf die Wahr
nehmung der verminderten Leistungsfähigkeit auswirken
. Das subjektive Emp
finden der reduzierten Konzentrationsfähigkeit
sei
auch
nicht im Rahmen einer psychischen Erkrankung zu deuten
(Urk. 17/84/16).
Diese Erläuterungen sind nachvollziehbar und vermögen die Diskrepanz zwischen subjektiver und objek
tiver kognitiver Leistungsfähigkeit
hinreichend
zu erklären.
6.2.
2
Seine Konzentrationsminderung und schnellere Ermüdbarkeit
seit den erlittenen Hirninfarkten
liess der Beschwerdeführer durch seinen guten Freund
K._
,
welcher in
der Vergangenheit mit ihm Yachten reparierte und segelte, bezeugen (Urk. 14). Dieser von einem Nicht-Mediziner stammende Bericht
ver
mag
indes
keine
auf einer gesundheitlichen Beeinträchtigung basierende
Ein
schränkung darzutun
.
Hinzu kommt, dass aus fachärztlicher Sicht festgehalten
wurde
, die vom Beschwerdeführer angegebene Müdigkeit lasse sich nicht durch die
im MRI nachgewiesenen Läsionen erklären (Urk. 17/30/4).
6.2.
3
Ebenso fehlt es den Berichten des tunesischen Kardiologen
Dr.
I._
(Urk. 23/5
und Urk. 28) an objektiven Befunden für seine Beurteilung, wonach die
mentalen Fähigkeiten des Beschwerdeführers beeinträchtigt seien. Die
kog
nitiven Funktionen betreffen
zudem nicht sein Fachgebiet.
Eine Einschränkung der physischen Belastbarkeit aus allenfalls kardiologischer Sicht ergibt sich erst aus seinem Bericht
über
die Untersuchung vom
8.
Juni 2014 (Urk. 28).
Für die Be
urteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung ist für das
Sozi
alversicherungsgericht
der Sachverhalt massgebend, der zur Zeit des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes gegeben war.
Für
den massgebenden Zeit
raum ist
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus kardiologischer Sicht
dar
g
elegt
.
Namentlich hatte
Dr.
I._
dem Beschwerdeführer am 1
8.
September 2010 nur noch bis
zum 3
0.
September 2010 eine Arbeitsunfähig
keit attestiert (Urk. 17/9/7).
Dr.
I._
ordnete in seinem Bericht vom 2
8.
August 2013 die Einstellung jeg
licher beruflicher Aktivitäten wegen der gesundheitlichen Risiken an (Urk. 23/5)
.
Für
eine
gesundheitspräventive Arbeitsaufgabe hat
jedoch
selbst
wenn diese vernünftig ist
nicht die Invalidenversicherung einzustehen.
6.3
6.3.1
Weiter
beziehungsweise in erster Linie
führte der Beschwerdeführer zur Begrün
dung seiner Arbeitsunfähigkeit
feinmotorisch
e Defizite an.
So
brächen ihm beim Bohren von kleinen Durchmessern die Bohrer ab, Schrauben könne er wegen reduzierter Feinmotorik sowie verminderter Kraft nicht fest genug anziehen, ohne deren Kopf zu beschädigen und auch die Entwicklung von elektronischen Schaltungen inklusive Layout entsprechender Printplatten sei wegen der vielen Fehler nicht mehr möglich (Urk. 1 S. 2). Selbst
beim
Löten
handle es sich
bei IC Bausteinen, engen Leiterbahnen als auch mit der SMD Technologie
um
eine sehr
filigrane Arbeit. Ebenso
beim
Bestücken einer Leiterplatte,
bei der
Erstellung von
Crimpkontakten
,
bei
Spannungsmessungen,
bei der
Entwicklung von Schalt
plä
nen mit Positionierung der Bauelemente und
beim
Layout von dazu
gehörigen Leiterplatten mit entsprechender CAD Software (Urk. 11/1 S. 3).
Weiter sei er eingeschränkt bei
m Schreiben an der Tastatur,
der Konstruktion mittels CAD, dem Design und Layout der Elektronikschaltungen mittels SW und
beim
Messen
mittels Schiebelehre (Urk. 17/20/2).
Dabei unterlaufende Fehler könnten zu grossen
Folgeschäden an elektronischen Anlagen, Steuerung und
Navigations
geräten
führen
(Urk. 17/27/3).
Die Einschränkungen im
feinmotori
schen
Bereich wirken sich laut den Angaben des Beschwerdeführers
zudem
ne
gativ auf ad
min
istrative Arbeiten (Zahlungen, Kontierungen, Buchungen etc.) aus. Nament
lich bestehe eine enorme Fehlerhäufigkeit (Urk. 1 S. 1)
.
Selbst ein
fache manuelle Tätigkeiten wie die Ablage von Unterlagen, bei welcher er zum Beispiel schräg
loche, seien nicht mehr fehlerfrei
ausübbar
, das 10-Finger-Sys
tem könne er nicht
mehr, das Einführen von Litzen in Bo
hrlöcher gelinge ihm nicht mehr, beim Arbeiten mit Messgeräten fehle ihm die Genauigkeit und we
gen der reduzierten Kraft und Präzision in Armen und Beinen könne er bei
spielsweise die
Briden
(Schlauchverbindungen) nicht ausreichend satt anziehen, was Lecks zur Folge haben könne
(Urk. 17/76/1).
6.3.2
Prof.
Dr.
A._
gab in seinem Bericht vom 1
8.
Oktober 2010 an, die beklagte feinmotorische Störung sei ein Defektresiduum der stattgehabten
zerebellären
Läsionen und sie beeinträchtige den Beschwerdeführer bei seiner angestammten Tätigkeit glaubhaft erheblich (Urk. 17/6). Am
2
5.
November 2010 präzisierte er, die Einschränkungen seien sowohl qualitativer als auch quantitativer
Art.
Eine weitere Besserung sei jedoch zu erwarten (Urk. 17/21/
2-3).
Das
Arbeitsunfähig
keitszeugnis
verlängerte Prof.
Dr.
A._
bis Ende Dezember 2010 (Urk. 17/23).
Am
7.
Juli 2011 ging er offenbar von einer zeitlich uneingeschränkten Arbeits
fähigkeit bei einer Leistungseinschränkung von 10
%
wegen der Feinlötarbeiten
aus (Urk. 7/30/7).
Ob zwischenzeitlich
, nach dem Ablauf der attestierten Ar
beits
unfähigkeit,
eine weitere Untersuchung des Beschwerdeführers stattgefun
den hat, geht nicht aus den Akten hervor. Demnach ist auch denkbar, dass Prof.
Dr.
A._
diese Angaben
gestützt auf den allgemein üblichen Verlauf und ohne Berücksichtigung des konkreten Verlaufs beim Beschwerdeführer gemacht hat.
Am
1
2.
Januar 2012 untersuchte er den Beschwerdeführer erneut.
Dabei führte er metrische Zielversuche und Gangproben durch. Hingegen ist aus dem Bericht vom 2
1.
Februar 2012 (Urk. 17/54) keine Prüfung der feinmotorischen Fähig
kei
ten ersichtlich. Somit ist nicht nachvollziehbar, auf welchen Grundlagen Prof.
Dr.
A._
zum Schluss gelangte, für die feinmotorische Symptomatik sei kein sicher fassbares klin
isches Befundkorrelat vorhanden.
Auf jeden Fall klagte d
er
Beschwerdeführer weiterhin konstant über massive Einschränku
ngen im
fein
mo
to
rischen
Bereich.
Diese Klagen sind dadurch nachvollziehbar, dass
so
wohl Prof.
Dr.
A._
als auch
Dr.
E._
und
Dr.
F._
davon ausgingen, die Störung der Feinmotorik sei durch die
zerebellären
Infarkte bedingt und somit erklärbar (vgl. vorstehende E.
5.3
und E. 5.4).
Dr.
F._
vertrat gar die Ansicht, die Störung würde sich wahrscheinlich nicht komplett und nur langsam zurück
bilden (vgl. vorstehende E.
5.4).
Aus den Akten ist nicht nachvollziehbar er
sichtlich, in welchem Aus
mass noch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende feinmotorische
Einschrän
kung
en bestanden.
Die Beschwerdegegnerin
schloss offenbar aus der Angabe, es sei kein ausreichend sicher fassbares klinisches Befundkorrelat vorhanden, dass auch keine feinmotorischen
Störungen mehr vorhanden seien.
Das Verwaltungsverfahren ist vom
Untersuchungs
grundsatz
beherrscht (
Art.
43
Abs.
1 ATSG). Demnach hat die IV-Stelle den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese
Untersu
chungspflicht
dauert so lange an, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichend Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_392/2011 vom 1
9.
September 2011, E. 2.2).
Die Abklärung der Beschwerdegegnerin darüber,
ob und in welchem Umfang di
e
geklagten feinmotorischen
Beschwerden des
Beschwerdeführers
einen Einfluss auf die Ar
beitsfähigkeit haben,
erfolgte
nicht
rechtsgenüglich
beziehungsweise
es
besteht keine hinreichende Klarheit darüber.
Auch dass bei den neuro
psy
cho
logischen Tests keine motorischen Einschränkungen beobachtet werden konnten (Urk. 17/84/31), schliesst solche noch nicht aus, zumal der Beschwerdeführer angab, bei seiner angestammten Tätigkeit sehr filigrane Arbeiten
ausführen
so
wie
exakt messen und positionieren zu müssen.
Daher
s
ind weitere
Abklärungen
bezüglich der feinmotorischen Einschränkungen
zu tätigen.
D
ie
zerebellären
De
fizite sind grundsätzlich durch die neuroradiologischen Abklärungen objek
ti
viert
. Lediglich deren Ausmass und deren Auswirkungen sind unklar geblieben
.
6.4
6.4.1
Daneben
brachte der Beschwerdeführer vor, er könne wegen Schwindels und starker
Kopfschmerzen
nicht kopfüber arbeiten, und Arbeiten an schnell dreh
enden Maschinen seien sehr unfallgefährlich gewor
d
en
(Urk. 1 S. 1)
. Des Weite
ren
ermüde er rasch bei Arbeiten mit der EDV, wegen des Kopfschmerzes lasse seine Konzentrationsfähigkeit nach und seine Sehkraft rechts sei einge
schränkt, wobei er auf dem Augenkörper Reste von
Blutgerinseln
habe und beim Betrach
ten von schnellen Bewegungen Drehschwindelanfälle erleide (Urk. 17/76/1).
Wegen der Drehschwindelanfälle könne er nicht mehr in luftiger Höhe am Mast und auch nicht mehr im Maschinenraum von Yachten arbeiten
, da dies unzu
mut
bar gefährlich sei (Urk. 17/76/2).
6.4.2
Die angegebene
rasche Ermüdbarkeit sowie die Kopfschmerzen wirkten sich bei der neuropsychologischen Testung nicht negativ aus.
Eine erhöhte Ermüdbarkeit ist denn auch nicht durch die bildgebend nachgewiesenen Läsionen zu erklären (Urk. 17/30/4).
Der Schwindel könnte sich demgegenüber auf gewisse Bereiche der angestammten Tätigkeit beeinträchtigend auswirken. Deswegen ist er eben
falls näher abzuklären
.
Nach dem Gesagten ist
die Sache
zu weiteren Abklärungen ins
besondere bezüg
lich der feinmotorischen Störungen und des Schwindels und der allfälligen da
mit verbundenen Arbeitsunfähigkeit
an die
Vorinstanz zurück
zuweisen. In diesem
Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen,
soweit auf
sie
ein
zutreten ist.
7.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von
L
eistungen
der Invalidenversicherung
. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
8
00.
--
anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten
der
Beschwer
degegnerin
aufzuerlegen.