# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 00d8a8fd-d89d-43a1-81fa-e61d7e74dd97
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1968
,
war seit
dem
1.
Juli 1992 beim
Y._
als Fussballspieler tätig (
Urk.
10/25
Ziff.
1), als er sich am
4.
April
1998 anlässlich eines Fussballspiels (
Urk.
10/2) eine
Patellasehnenruptur
im
linken
Kniegelenk
(
Urk.
10/1
) zuzog. Am
7.
Dezember 1999 meldete sich der Versicherte
bei der Invalidenversicherung zum Bezug von beruflichen Massnahmen (Um
schu
lung;
Urk.
10/21
Ziff.
7.8) an, worauf die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten mit Verfügung vom 1
6.
Juli 2001 (
Urk.
10/43) berufliche Massnahmen
im Sinne einer berufsbegleitenden Umschulung zum PC/LAN-
Supporter
zusprach
. Diese Umschulung schloss
der Versicherte am 1
3.
August 2002 erfolgreich
ab
(Urk.
10/64; vgl. Urk. 10/66).
1.2
Der Versicherte
war seit dem
1.
Juli
2
006
bei der
Z._
als
Bade
meister
tätig (
Urk.
10/84/1-6
Ziff.
2.1)
, als er an seinem Arbeitsplatz beim
Reinigen der Bad
e
halle mit einer Rein
i
gungsmaschine eine Treppe
hinunter
stürzte
(Urk.
10/81/46
)
und sich
dabei im Bereich seines Rückens und seiner Kniegelenke verletzte (
Urk.
10/81/47). Am
4.
Oktober 2012 meldete
er
sich unter Hinweis auf Knie- und Rückenbeschwerden
erneut
bei der Invalidenversicherung zum Leis
tungsbezug an
(Urk 10/70
Ziff.
6.2)
, worauf die IV-Stelle den Versicherten poly
disziplinär begutachten
liess
(Gutachten vom 2
0.
März 2014;
Urk.
10/111/2-35).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
10/116,
Urk.
10/120/1-2 und
Urk.
10/137) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
7.
Dezember
2014 (
Urk.
10/143) einen Invaliditätsgrad von 26
%
fest und verneinte einen Renten
anspruch des Versicherten.
Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen (vgl.
Urk.
10/144 und
Urk.
10/148).
1.3
Der Versicherte bezog Leistungen der Arbeitslosenversicherung, als er am
1.
Juni 2015 stürzte und sich dabei Verletzungen im Bereich des linken Knies, des linken Ellenbogen
s
sowie der linken Schulter zuzog (
Urk.
10/17
4/3)
. In der Folge stürzte er am
4.
Juni 201
5
erneut
und
zog
sich dabei
an seinem linken Handgelenk und an seinem linken Elle
nbogen Verletzungen zu
(
Urk.
10/176/3)
.
Am 2
9.
Januar 2016 meldete er sich mit Hinweis auf Beschwerden im Bereich beider Knie, der Schulter und der Füsse (
Urk.
10/163
Ziff.
6.2) erneut bei der Invaliden
ver
siche
rung zum Leistungsbezug an.
Die IV-Stelle liess den Ve
rsicherten erneut (polydis
ziplinä
r
)
begutachten (Gutachten vom
7.
November 2016;
Urk.
10/204/2-49). Nach
durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
10/208,
Urk.
10/220) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
8.
Juli 2017 (
Urk.
10/221) einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente.
2.
Gegen die Verfügung vom 1
8.
Juli 2017
(Urk.
10/221
) erhob der Ver
si
cherte
mit Eingabe vom 2
5.
August 2017 (Poststempel;
Urk.
1), welche er am 1
1.
September 2017 (Poststempel;
Urk.
6) ergänzte,
Be
schwerde und beantragte
sinngemäss
,
die angefochtene Verfügung
sei auf
zuhe
ben und es sei
ihm eine Invalidenrente zuzu
sprechen (vgl. Urk 6).
Mit Beschwerdeantwort vom
2
7.
Oktober
2017 beantragte die
IV-Stelle
die Abwei
sung
der Beschwerde (Urk.
9
)
, wovon dem Beschwerdeführer am
2
0.
November
2017 (Urk. 11
) eine Kopie zugestellt wurde.
Mit Eingaben per E-Mail vom
1.
(Urk. 12
) und
4.
Dezember 2017 (
Urk.
14) reichte der Beschwerdeführe
r
weitere Unterlagen (
Urk.
13 und
Urk.
15)
ein
, welche der Beschwerdegegnerin am
9.
Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurden (
Urk.
16).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
l
ung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
tels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An
spruch erheblichen Weise ge
än
dert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan
mel
dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verän
derung des Invalidi
tätsgrades auch tatsäch
lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi
sionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu
prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs
begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Be
schwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.4
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von
Art.
17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
1.5
Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Inva
liditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver
haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs
(bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_297/2016 vom
7.
April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (
Art.
49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten
revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und
eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74
ter
lit
. f IVV auf dem Weg der
blossen
Mitteilung (
Art.
51 ATSG), ist im darauffolgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom
2
9.
März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2
).
Ist ein Revisionsgrund gegeben, ist der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an
früh
ere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (Urteil des Bundesgerichts 9C_882/2010
vom 25. Januar 2011 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.6
Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen
einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E.
7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun
fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
1.7
Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be
weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und all
fälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi
ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als
chronifiziert
gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk
turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des
Bundes
ge
-
richts
9C_580/2017 vom 1
6.
Januar 2018 E. 3.1).
1.8
Nach der allgemeinen Beweisregel (Art. 8 des Zivilgesetzbuches, ZGB) obliegt es bei erstmaliger Rentenprüfung (
sowie
bei einer Neuanmeldung
zum Leistungs
bezug
) der versicherten Person, die invalidisieren
den Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung mit dem Beweisgrad der über
wie
genden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungs
anspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend auswirkt (BGE 140 V 290 E.
4.1; 139 V 547 E. 8.1). Bleiben die Auswirkungen eines objektivierbaren wie auch eines nicht (bildgebend) fassbaren Leidens auf die Arbeitsfähigkeit trotz in
Nachachtung des Untersuchungs
grundsatzes sorg
fältig durchgeführter Abklä
rungen vage und unbestimmt, ist der Beweis für die
Anspruchsgrundlage nicht geleistet und nicht zu erbringen (BGE 140 V 290 E. 4
.1 mit Hinweisen auf die Literatur).
1.9
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
1
8.
Juli 2017
(Urk.
10/221
) davon aus, dass
sich der Gesundheitszustand des Beschwerde
führers seit Erlass der ursprünglichen
anspruchsverneinenden
Verfügung vom 1
7.
Dezember 2014 insofern verändert habe, als dass die strukturellen
Verände
-
rungen am Bewegungsapparat leicht zugenommen hätten, dass diese
gesundheit
-
liche
Veränderung indes keine Auswirkung auf die Belastungs- und Arbeits
-
fähigkeit
habe (S. 1), weshalb weiterhin unverändert eine Arbeitsfähigkeit von 90
%
und ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 26
%
bestehe (S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer bringt
hiegegen
vor, dass
sich sein Gesundheitszustand in körperlicher und psychischer Hinsicht verschlechtert habe (
Urk.
1), dass eine psychiatrische
Hospitalisation
erforderlich sei, weshalb ein Invaliditätsgrad im Umfang von über 40
%
ausgewiesen sei (
Urk.
6).
3.
3.1
Nach Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom
1
7.
Dezember
2014
(Urk.
10/141
) meldete sich der Beschwerdeführer am
2
9.
Januar
2016 (Urk. 10/163)
erneut zum Leistungsbezug an. Die Beschwerdegegnerin prüfte den Rentenanspruch des Beschwerdeführers in materieller Hinsicht neu und verneinte mit Verfügung
vom 1
8.
Juli 2017 (
Urk.
10/221) erneut
einen Anspruch des
Ver
-
sicherten
auf eine Invalidenrente.
3.2
Streitig und zu prüfen ist daher
, ob sich der anspruchsrelevante Sachverhalt im Vergleichszeitraum
seit
Erlass der
Verfügung vom
1
7.
Dezember 2014
bis zum Erlass de
r angefochtenen Verfügung vom
1
8.
Juli 2017
in einer für
den Renten
anspruch massgeblichen
Weise
erheblich
verändert hat.
4.
4.1
Bei Erlass der
rentenverneinenden Verfügung vom
1
7.
Dezember 2014
stützte sich die Beschwerdegegnerin zur Hauptsache auf
das Gutachten der A._
vom 2
0.
März 2014 (Urk. 10/111/2
35) sowie auf die Stellungnahme von
Dr.
med. B._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie,
ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom
7.
April 2014
(Urk.
10/114/5-6
).
4.2
Die Ärzte der
C._
, Untere Extremitäten,
stellten in ihrem Bericht vom 2
7.
November 2012 (
Urk.
10/85/14-15) die folgenden Diagnosen
(S. 1)
:
Diagnose:
-
persistierende traumatische
Arthroseaktivierung
nach Kniekontusion beidseits vom 2
8.
Januar 2012
-
ausgeprägte
Femoropatellararthrose
lateral rechts
-
Status nach
Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes (VKB-Plastik)
des rechten Kniegelenks im Jahre 1986
-
mässige
Pangonarthrose
im Bereich des linken Knies bei:
-
Status nach Rekonstruktion der Patellarsehne bei
Patellasehnenruptur
im April 1989
-
Status nach Auffüllen eines Frakturspaltes mit Spongiosa bei Ermü
dungsbruch des distalen
Patellapols
im Bereich des linken Knies im September 1998
Nebendiagnose:
-
chronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom
bei
Osteochondrose
in den Segmenten L3-S1
Die Ärzte führten aus, dass
der Beschwerdeführer unverändert an einer posttrau
matisch aktivierten Arthrose der beiden Kniegelenke leide, und dass die bisherigen
patellafemoralen
Prothesen nicht die gewünschten Langzeitergebnisse gebracht hätten. Es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
(S. 2).
4.3
Die Ärzte der
C._
,
Wirbelsäulenchirurgie
, stellten in ihrem Bericht vom
4.
Dezember 2012 (
Urk.
10/85/12-13) die folgenden Diagnosen:
Diagnose:
-
chronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom mit akuter Exazerbation und neu aufgetretener Ausstrahlung in beide Beine seit dem 2
8.
Januar 2012 nach Treppensturz mit/bei:
-
Osteochondrose
in den Segmenten L3-S1
Nebendiagnosen:
-
ausgeprägte
Femoropatellararthrose
lateral rechts, aktuell Aktivierung nach Kniekontusion beidseits am 28. Januar 2012
-
Status nach
Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes (VKB-Plastik)
des rechten Kniegelenks im Jahre 1986
-
mässige
Pangonarthrose
im Bereich des linken Knies bei:
-
Status nach Rekonstruktion der Patellarsehne bei
Patellasehnenruptur
im April 1989
-
Status nach Auffüllen eines Frakturspaltes mit Spongiosa bei Ermü
dungsbruch des distalen
Patellapols
im Bereich des linken Knies im September 1998
Sie erwähnten, dass gegenwärtig eine physiotherapeutische Behandlung und eine
Fazettengelenksinfiltration
angezeigt sei
(S. 1).
4.4
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte in seinem Bericht vom 1
1.
Februar 2013 (
Urk.
10/86) die folgenden, sich auf die Arbeits
fähigkeit auswirkenden Diagnosen (S. 2):
-
depressive Episode mittleren Grades (Differentialdiagnosen: paranoid-
halluzinatorisches
Zustandsbild im Sinne einer
schizotypen
Störung oder einer paranoiden Schizophrenie oder im Rahmen eines dissoziativen Syn
droms im Sinne einer komplexen Konversionsstörung)
-
chronisches Schmerzsyndrom
-
Status nach zwei Unfällen (1998 und 2012)
Der Arzt erwähnte, dass die psychiatrische Diagnosestellung unklar sei, und dass der Beschwerdeführer gegenwärtig alle zwei bis drei Wochen psychotherapeutisch und medikamentös
mittels Antidepressiva
behandelt werde.
Es sei eine stationäre Abklärung indiziert (S. 3).
In seinem Bericht vom 1
2.
September 2013 (
Urk.
10/94/1-4)
stellte
Dr.
D._
eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Bademeister im Umfang von 40
%
bis 60
%
fest (S. 2) und erwähnte, dass eine behinderungsangepasste Tätigkeit nicht zu identifizieren sei, und dass die Frage nach der Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit offen
gelassen werden müsse (S. 3).
4.5
Die Ärzte des
A._
, erwähnten in ihrem Gutachten vom 2
0.
März 2014 (
Urk.
10/111/2-35), dass
der Beschwerdeführer
am 11., 1
2.
und 1
7.
Februar 2014 internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, neurolo
gisch und
otorhinolaryngologisch
(HNO) untersucht worden sei
,
und stellten die folgenden Diagnosen (S. 31):
Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
c
hronische Knieschmerzen links
mit/bei:
-
mässiggradige
r
femoropatellare
r
Gonarthrose
-
Status nach Rekonst
ruktion des Ligamentum
patellae
bei Ruptur
am
4.
April
1998 und
nach Revision des unteren
Patellapols
bei Ermü
dungsfraktur
im September 1998
-
c
hronische Knieschmerzen rechts
mit/bei:
-
femoropatellar
betonte
r
Gonarthrose
-
Status nach
Refixation
des vorderen Kreuzbandes im Jahre
1986 wegen Ruptur beim Fussballspiel
-
c
hronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom ohne ausstrahlende Symptomatik
mit/bei:
-
beginnende
n
degenerative
n
Veränderungen der Lendenwirbelsäule, klinisch und bildgebend
ohne
Kompromittierung
neuraler Strukturen
-
chronische Schult
erschmerzen links
mit/bei:
-
Verdacht auf
subakromi
ales
Impingement
nach Sturz am 1
6.
Dezember
2013
-
Status nach
undislozierter
Fraktur des Os
triquetrum
der linken
Hand bei Sturz
am 1
6.
Deezmber
2013
mit/bei:
-
bisher unauffälligem
Heilungsverlauf
unter konservativer Behandlung
-
Schallempfindungsschwerhörigkeit beidse
i
ts, rechts akzentuiert
-
Tinnitus beidseits,
aktuell
dekompensiert
Diagnosen ohne Ei
nfluss auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
c
hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
-
m
orgendliche Kopfschmerzen unklarer Ätiologie
-
erhöhter HbA1c-Wert, kontrollbedürft
ig
mit/bei:
-
HbA1c auf 7,7% (Norm >6,3%)
-
möglicher beginnender Diabetes mellitus
Die Ärzte führten aus, dass sich der Beschwerdeführer für hochgradig krank
und vollständig arbeitsunfähig
halte, dass er dies auch in seine
m Verhalten zum Ausdruck bringe, und dass er sich nicht einmal selbständig anziehen könne.
Die
neurologische
Untersuchung hätte keine
objektivierbar
en Befunde und keine
eigenständige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
ergeben
.
Die
orthopädische
Untersuchung
habe
verschiedene
objektivierbare
Befunde im Bereich der Knie, im
unteren Achsenskelett, in der linken Hand und
der
linken Schulter
ergeben
.
Dadurch resultiere
eine verminderte Belastbarkeit vor allem der unteren Extre
mitäten, des unteren Achsenskelettes und
(
vorübergehend
)
der linken oberen Extremität
. Aus orthopädischer Sicht bestehe eine
anhaltende Arbeitsunf
ä
higkeit für
körperlich
schwere, anhaltend mittelschwere und nicht adaptierte Tätigkeiten. Für körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten, mit einer Hebe- und
Trag
limite
von
zehn Kilogramm
, ohne Zwangshaltung des Rumpf
es und der unteren Extremitäten und (
vorübergehend
)
ohne
Bewegung
en
der Arme oberhalb der Horizontalen,
bestehe
indes
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
Aus
otorhinolaryngologischer
Sicht bestehe
eine
Schallempfindungs
schwer
hörig
keit beidseits, rechts akzentuiert
,
und
ein gegenwärtig
dekompensierte
r
Tinnitus
.
Dem Beschwerdeführer seien daher
Tätig
keiten unter erhöhtem
Störlärm
sowie Tätigkeiten
mit der Notwendigkeit für ein gezieltes Richtungshören
nicht zuzu
muten
. Aufgrund des
dekompensierten
Tinnitus
sei
auch von einem etwas erhöhten Pausenbedarf im Sinne einer Leistungseinbusse von
zehn Prozent
bei ansonsten vo
l
lschichtig möglicher Tätigkeit auszugeben. Aus internistischer Sicht
werde
die Arbeitsfähigkeit
nicht beeinträchtigt
(S. 32)
.
Anlässlich der
psychiatrische
n
Untersuchung
sei
auf Grund der
somatisch nicht
ausreichend erklärbaren Befunde
,
der
subjektiv angegebenen Beschwerden und
auf Grund
d
er
subjektiv hochgradigen Behinderungen
eine psychische Überlagerung festgestellt worden. Dabei handle es sich um e
ine chronische
Schmerzstörung mit somat
ischen und psychischen Faktoren (S. 12). Der Beschwerdeführer leide
zudem
unter leichtgradigen depressiven Verstimmungen im Rahmen der chronischen Schmerzstörung. Eine eigentliche depressive Erkrankung liege nicht vor.
Ausser der chronischen Schmerzstörung
könne
keine weitere psychiatrische Diagnose
ge
stellt
werden. Eine Arbeitsunfähigkeit a
us psychiatrischer Sicht bestehe
nicht. Eine ausgeprägte p
sychiatrische Komorbidität bestehe nicht,
insbesondere keine
affek
-
tive
Stör
ung im Sinne einer Depression.
Eine chronische kör
perliche Begleiter
-
krankung
liege
nicht vor. Ein ausgeprägter sozialer Rückzug
lasse
sich nicht feststellen. Der Umstand, dass bisher
alle therapeutisch
en Bemühungen
gescheitert seien
, hänge
wesentlich damit zusammen, dass der
Beschwerdeführer
auf Grund der ausgeprägten subjektiven Krankheitsüberzeugung wenig
motiviert sei,
sich aktiv um seine Genesung zu bemühen und sich den Belastungen der Arbeitswelt auszusetzen. Die geklagten Schmerzen
seien
weder durch eine somatische noch durch eine psychiatrische Störung erklärbar
, weshalb
nicht zu erwarten
sei
, dass
diese
durch Therapien wesentlich beeinflusst werden könn
t
en. Aus psychiatrischer
Sicht
sei dem Beschwerdeführer daher zuzumuten
, trotz der geklagten Beschwerden die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um ganztags einer beruflichen
Tätig
keit
nachzugehen. Es sei d
eshalb von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in
Bezug auf
die
den
körperlichen Einschränkungen angepasst
en Tätigkeiten auszu
gehen (S. 13).
Aus
interdisziplinärer Sicht
bestehe
für schwere, anhaltend mittelschwere und
nicht adaptierte
beziehungsweise nicht dem somatischen Zumutbarkeitsprofil ent
sprechende
Tätigkeiten
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Dem B
eschwer
de
führer sei
indes
ab Januar 2012 die Ausübung
körperlich leichte
r
, hinsichtlich Bewegungsapparat und auditiv adaptierte
r
Tätigkeiten
im Umfang einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit
von 90
%
zuzumuten, wobei ein vollzeitliches Arbeits
pensum bei einem leicht erhöhten
Pausenbedarf
zumutbar sei
(S. 33).
4.6
RAD-Arzt
Dr.
med.
B._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
, erwähnte in seiner Stellungnahme
vom
7.
April 2014 (
Urk.
10/114/5-6), dass gestützt auf das polydisziplinäre Gut
achten der
Ärzte des
A._
vom 2
0.
März 2014
für die Zeit
ab Janua
r 2012 von einer dauerhaften Arbeitsun
fähigkeit von 100
%
in der angestammten Tätigkeit
und
von einer Arbeitsfähigkeit im Umfang von 90
%
in angepassten, wechsel
be
lastenden, körperlich leichten und audioadaptierten Tätigkeiten auszugehen sei (S. 2).
5.
5.1
Bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 1
8.
Juli 2017 (
Urk.
10/221) stützte sich die Beschwerdegegnerin zur Hauptsache auf das Gutachten der
Ärzte des
A._
vom
7.
November 2016 (Urk. 10/204/2-48) sowie auf die Stellungnahme
des RAD-Arztes
Dr.
B._
vom 1
0.
Dezember 2016 (Urk. 10/206/4-5).
5.2
Dr.
med. E._
, Fachärztin für
Allgemeine Innere Medizin
, erwähnte in ihrem Bericht vom 3
1.
Mai 2016 (Eingangsdatum;
Urk.
10/180/1-5), dass der Beschwerdeführer nicht in der Lage sei, eine Täti
gkeit in einer geschlossenen At
mosphäre au
szuüben, da er Bewegung brauche. Dies könne
er gegenwärtig auf Grund multipler Leid
en jedoch nicht umsetzen
. Dieser Umstand habe beim Beschwerdeführer zu einer Depression geführt (
Ziff.
1.4). Auf Grund der gesamten Symptomatik mit Depression und einer gewissen
Borderline
-Symptomatik
sei der Beschwerdeführer nur in geschütztem
Rahmen arbeitsfähig. Dabei seien Arbeiten im Freien mit einer gewissen Bewegung zu empfehlen, sofern dies auf Grund der Arthrosen überhaupt möglich sei (
Ziff.
1.7).
5.3
Die Ärzte der
C._
,
Rheumatologie und Rehabilitation,
stellten in ihrem Bericht vom
2.
Juni 2016 (
Urk.
10/204/50-52) die folgenden D
iagnosen
(S. 1)
:
Diagnosen:
-
a
usgeprägte
Femoropatellararthrose
lateral rechts
mit/bei:
-
Status nach
VKB-Plastik
des rechten Knies
in Marokko
im Jahre
1986
-
Staus nach Rekonstruktion der Patellar
sehne bei Patellarsehnenruptur
im April
1989
-
schwere
r
leicht progrediente
r
Femoropatellararthrose
des rechten Knies
, mit
Erguss mit
synovialer
Proliferation
bei
bekannte
r
Chondro
kalzinose
,
mit
zunehmende
n
Zysten
im
Berei
ch
Tibiakopf
/
lnsertion
der Bänder medial
(
MRI Knie rechts
vom 3
0.
Mai 2016)
-
mä
ssige
Femoropatellararthrose
links
mit/bei:
-
Status nach
Infiltrationstherapie
vom 2
9.
September
2014
ohne
Befundbesserung
-
Status nach
Auffüllen eines Frakturspaltes mit Spongiosa bei Ermüdungsbruch des distalen
Patellapols
im linken
Knie links
vom September
1998
-
Status nach
Kniekontusion beidseits am
2
8.
Januar
2012
-
Osteosynthesematerialentfernung
im Bereich der
Patella links
am 2
1.
September
2015
-
progrediente
n
retropatell
äre
n
Knorpelschäden, zunehmende
n
Knorpel
schäden
im Berei
ch
der
Femurtrochlea
, Partialläsion
der
Quadrizeps
sehne
(
MRI Knie links
vom 3
0.
Mai 2016)
-
Kalziumpyrophosphat-
Kristallarthropathie
(
calcium
pyrophosphate
dihy
dr
ate
, CPPD
) bei:
-
Zellzahl 250/Ml; reichlich Calcium-Pyrophosphate
nachweisbar
(
Punk
tat
rechts
am 3
0.
März 2015)
-
Trochleadysplasie
sowohl rechts als auch links
Nebendiagnosen
:
-
c
hronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom
mit Exazerbat
ion nach Sturz vom 2
8.
Januar
2012
mit/bei:
-
Osteochondrosen
in den Segmenten L3-S1
-
HLA-B27-Status negativ
-
Rheumaserologie unauffällig
-
lumbosakrale
r
Übergangsanomalie und
mässige
n
Spondylarthrosen
beidseits im Bereich L5/S1
-
Depression
Sie erwähnten, dass eine am 3
0.
Mai 2016 durchgeführte kernspintomographische (MRI) Untersuchung beider Knie des Beschwerdeführers im Bereich des rechten Kniegelenks eine schwere
Femoropatellararthrose
mit mässigem Kniegelenkserguss
und
synovialer
Proliferation (S. 2) und im Bereich des linken Kniegelenks eine zunehmende
retropatelläre
Knorpelschädigung und eine mässige
Femoropatellar
arthrose
ergeben habe. Auf Grund der fortgeschrittenen
arthrotischen
Verände
rungen müsse insbesondere im Bereich des rechten Kniegelenks mittelfristig mit einer
endoprothetischen
Versorgung gerechnet werden (S. 3).
5.4
Die Ärzte des
A._
erwähnten in ihrem Gutachten vom
7.
April
2016
(
Urk.
10/
204/2-48
), dass
der Beschwerdeführer
am
26., 2
7.
und 2
8.
September 2016 erneut
internistisch, psychiatrisch, orthopädisch, neurologisch und
otorhino
laryn
-
gologisch
untersucht worden sei und stellten die folgenden Diagnosen (S.
44
):
Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
c
hronische Knieschmerzen links
mit/bei:
-
femoropatellar
betonte
r
Gonarthrose
-
Status nach Rekonst
ruktion des Ligamentum
patellae
bei Ruptur
am
4.
April
1998
,
nach Revision des
distalen
Patellapols
bei Ermüdungs
fraktur
im September 1998 sowie nach
Implantatentfernung
am 2
1.
September 2015
-
c
hronische Knieschmerzen rechts
mit/bei:
-
fortgeschrittene
r
Femoropatellararthrose
-
Status nach
Refixation
des vorderen Kreuzbandes im Jahre
1986 wegen Ruptur beim Fussballspiel
-
c
hronisches
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom ohne ausstrahlende Symptomatik
mit/bei:
-
degenerative
n
Veränderungen der Lendenwirbelsäule, klinisch und bildgebend
ohne
Kompromittierung
neuraler Strukturen
-
chronische Schult
erschmerzen links
mit/bei:
-
Verdacht auf
leichtgradiges
subakromi
ales
Impingement
-
Schallempfindungsschwerhörigkeit beidse
i
ts, rechts akzentuiert
-
Tinnitus beidseits,
aktuell
dekompensiert
-
intermittierende Schwindelsymptomatik mit/bei:
-
Zustand nach posttraumatischem benignem paroxysmalem Lagerungs
schwindel
-
Verdacht auf
zervikogen-propriozetiven
Schwindel
Diagnosen ohne Ei
nfluss auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
leichte depressive Episode
-
c
hronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
-
zervikales Schmerzsyndrom ohne
radikuläre
Symptomatik
-
Status nach
undislozierter
Fraktur des Os
triquetrum
der linken Hand nach Sturz am 1
6.
Dezember 2013 bei aktuell unauffälligem klinischen Befund
-
kleiner
ossärer
Flake
-Ausriss dorsal bei Status nach Handgelenks
distor
sion links am 3
0.
Juli 2016 bei aktuell unauffälligem klinischen Befund
Die
Gutachter erwähnten, dass sich im
Vergleich zur Vorbegutachtung im Jahre 2014 keine wesentlichen neuen Aspekte mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
ergeben hätten
.
Vor
allem
auf Grund
pathologische
r
Befunde
im Bereiche beider Kniegelenke
und degenerative
r
Veränderungen im unteren Rumpfbereich
bestehe
eine deutlich verminderte
Belastbarkeit
.
Allerdings
habe der Beschwerdeführer
während der Untersuchung immer wieder erhebliche Inkonsistenzen
im Sinne von
Hinweise
n
auf erhebliche
nicht
organische Faktoren
gezeigt
.
Aus orthopädischer Sicht bestehe
nach wie vor in einer körperlich leichten, wechselbelastenden, mehrheitlich im Sitzen auszuübenden Tätigkeit, mit einer Hebe- und
Tragelimite
von 10
Kilogramm
, ohne Zwangshaltungen des Rumpfes oder der unteren Extre
mitäten, ohne repetitive Bewegungen des linken Armes oberhalb der Horizon
talen
,
eine volle Arbeitsfähigkeit. Alle anderen körperlich
stärker
belastenden Tätig
keiten
seien
dem
Beschwerdeführer
aus orthopädischer Sicht nicht mehr zumutbar
(S. 45)
.
Aus
otorhinolaryngologischer
Sicht
bestünden eine rechts akzentuierte Schall
empfindungs
schwerhörigkeit beidseits
, ein gegenwärtig
dekompensierter
Tinnitus beidseits und eine intermittierende Schwindelsymptomatik bei Zustand nach posttraumatischem benignem paroxysmalem Lagerungsschwindel
sowie ein
Ver
-
dacht
auf einen
zervikogen
-propriozeptiven Schwindel.
Dem Beschwerdeführe
r
sei aus
otorhinolaryngologischer
Sicht
die Ausübung
einer angepassten Tätigkeit, ohne hohe
Anforderungen an die Hörfähigkei
t, ohne Tätigkeiten unter
Störlä
r
m
und ohne sturzgefährdende Tätigkeitsanteile
im Umfang eines Pensums
von 90
%
zuzumuten
.
Die internistischen
und neurologischen Untersuchungen hätten keine Einschränkungen der
Arbeitsfähigkeit
ergeben
.
Die psychiatrische Untersuchung habe
eine chronische Schmerzstörung mit soma
tischen und psychischen Faktoren
ergeben, welche für
die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden veran
t
wortlich
sei. Gleichzeitig bestehe
eine leichte depressive Episode, wobei die Symptomatik aus psychiatrischer Sicht nicht derart ausgeprägt
sei
, als dass
daraus
eine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultieren würde.
Insgesamt
bestehe
trotz
einer naturgemäss leichten
Progredienz der strukturellen Veränderungen am Bewegungsapparat
seit der
letzten
Begutachtung
im Jahre
2014 eine unveränderte Arbeits- und Leistungsfähigkeit
in
gut adaptierten,
körperlich
leichten Tätigkeit
en
von 90
%
, wobei
dem
Beschwerdeführer
die Ausübung einer
behinderungsangepassten Tätigkeit im
vollzeitlichen
Umfang,
bei
einem leicht erhöhten
Pausenbedarf
zuzumuten sei
(S.
46)
.
5.5
Dr.
B._
führte in seiner Stellungnahme vom 1
0.
Dezemb
er
2016
(Urk. 10/206/5)
aus, dass auf das Gutachten der Ärzte des
A._
vom
7.
April 2016 abzustellen sei, und dass gestützt darauf von einem
unveränderten Gesundheits
zustand seit der letzten Beurteilung durch den RAD vom
7.
April 2014
auszu
gehen sei
.
Demnach sei weiterhin von
einer Arbeitsfähigkeit in behinde
rungs
angepassten Tätigkeiten von 90
%
und von einer vollständigen Arbeitsun
fähig
keit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit des Beschwerdefüh
rers als Bademeister auszugehen
.
5.6
Die Berichterstatter des
F._
,
stellte
n
a
m 1
7.
Juli 2017 (
Urk.
10/225/2-4
) die folgenden Diagnosen (S. 3):
-
schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome mit akuter Suizidalität gemäss Angabe des Beschwerdeführers
-
Unfall vom 2
0.
Januar 2012 mit Trauma im Bereich Rücken, beide Knie, Schulter und Fuss
-
Unfall auf Strasse mit Sturz auf das Knie im Jahre 2015
-
Unfall im Bad mit Sturz auf Kopf und Knie, mit Fraktur des linken Handgelenks gemäss Angaben des Beschwerdeführers
-
Tinnitus
-
Hautentzündungen an mehreren Stellen seit Oktober 2016
S
ie
führte
n
aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auf Grund einer Verschlechterung
seiner
finanziellen und sozialen Situation in den letzten Monaten drastisch verschlechtert habe. Gegenwärtig leide der Beschwer
deführer unter Symptomen einer schweren depressiven Krise und habe Suizidge
danken geäussert.
Mit einer
stationäre
n
psychiatrische
n
Behandlung
sei
der
Be
-
schwerdeführer
nicht einverstanden
(S. 2).
5.7
Die Ärzte der
C._
,
Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie,
stellten in ihrem Bericht vom
1.
November 2017
(
Urk.
13)
fest
, dass eine am 1
1.
September 2017 durchgeführte
Fazettengelenksinfiltration
i
n den
Bereich
en
L3/4 und L4/5 für sechs Wochen eine fast komplette
Beschwerderegredienz
ge
bracht habe. Gegenwärtig werde eine Operation
(der Wirbelsäule)
evaluiert, wobei der Beschwerdeführer
vorher allenfalls
am
6.
November 2017
für vier bis sechs Wochen
in eine psychiatrisch-psychosomatische Klinik eintreten werde (S. 2).
6
.
6
.1
Den erwähnten medizinischen Akten zum Gesundheitszustand bei
Erlass der
ursprünglichen Verfügung vom 1
7.
Dezember 2014 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht zur Hauptsache unter einem
chroni
schen
lumbovertebralen
Schmerzsyndrom
ohne ausstrahlende
Symptomatik
,
unter
Arthrosen im Bereich beider Kniegelenke
, unter chronischen Schulterschme
rzen, unter den Folgen einer
un
d
islozierten
Fraktur des Os
triquetrum
der linken Hand sowie unter einer Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits litt (vorstehend E.
4.3 und E. 4.5
). In somatischer Hinsicht gingen die
Ärzte der
C._
in ihrem Bericht vom 2
7.
November 2012 (vorstehend E.
4.2
) und die Ärzte des
A._
in ihrem Gutachten vom 2
0.
März 2014 (vorstehend E.
4.5
) überein
stimmend davon aus, dass dem Beschwerdeführer die
Ausübung der
bisher ausgeübte
n
Tätigkeit als Bademeister sowie
die Ausübung
körperlich schwere
r
und anhaltend mittelschwere
r
Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten sei. Die Gutachter des
A._
gingen sodann davon aus, dass dem Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht die Ausübung
körperlich leichte
r
, wechselbelastende
r
und auditiv adaptierter
Tätigkeiten, mit einer Hebe- und
Traglimite
von
zehn Kilogramm
, ohne Zwangs
haltung des Rumpf
es und der unteren Extremitäten im vollzeitlichen Umfang bei einem leicht erhöhten Pausenbedarf beziehungsweise im Umfang eines Arbeits
pensums von 90
%
zuzumuten sei.
6.2
In psychischer Hinsicht vertrat
Dr.
D._
am 1
1.
Februar 2013 (vorstehend E.
4.4
) die Ansicht, dass der Beschwerdeführer unter einer
depressiven Episode mittleren Grades und unter einem chronischen Schmerzsyndrom leide
,
und
attestierte dem Beschwerdeführer am
1
2.
September 2013 (vorstehend E.
4.4
)
eine Arbeitsunfähig
keit aus psychischen Gründen in
der
bisherigen Tätigkeit als Bademeister im Umfang von 40
%
bis 60
%
. Demgegenüber gingen die
Ärzte des
A._
in ihrem Gutachten vom 2
0.
März 2014 (
vorstehend E.
4.5
) davon aus, dass der Beschwer
deführer in psychischer Hinsicht unter einer chronischen
Schmerzstörung mit somat
ischen und psychischen Faktoren
leide
, und dass die
Stellung der Diagnose einer eigenständigen depressiven Erkrankung nicht gerechtfertigt gewesen sei, da die
bestehenden
,
leichtgradigen depressiven Verstimmungen von der chronischen Schmerzstörung mitumfasst würden. Die Gutachter de
s
A._
vertraten sodann die Ansicht
, dass aus psychischen Gründen
keine zusätzliche Beeinträchtigung der
Arbeitsfähigkeit
ausgewiesen gewesen sei
, und dass es dem
Beschwerdeführer
zuzumuten wäre,
trotz der geklagten
psychischen
Beschwerden die nötige Willens
anstrengung
aufzubringen, um ganztags eine berufliche
Tätigkeit
ausüben
zu können
.
7.
7.1
Bei Erlass der angefochtenen Verfügung
vom 1
8.
Juli 2017 (
Urk.
10/221) litt der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht neu
unter den Folgen einer
Implantat
entfernung
im
rech
t
en Kniegelenk
, welche am
2
1.
September 2015
durchgeführt wurde,
sowie
im Bereich des linken Handgelenks
unter den Folgen
eines kleinen
ossären
Flake
-Ausrisses nach einer Handgelenks
distorsion vom 3
0.
Juli 201
6
.
Während
Dr.
E._
die
Ansicht
vertrat, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung einer Tätigkeit in geschloss
enen Räumen nicht zuzumuten sei,
sondern -
insbesondere auf Grund einer
Depression und einer gewissen
Borderline
-Symptomatik
-
lediglich noch eine Tätigkeit in einem geschützten Rahmen (vor
stehend E.
5.2
),
gingen die
Ärzte des
A._
in ihrem Gutachten vom
7.
April 2016 (
vorstehend E.
5.4
)
davon aus
, dass sich im
Vergleich zur Vorbegutachtung im Jahre 2014 keine wesentlichen neuen Aspekte mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
ergeben hätten
, weshalb
trotz
einer naturgemäss leichten
Progredienz der struk
turellen Veränderungen
, insbesondere
am Bewegungsapparat
,
von
eine
r
unverän
-
derte
n
Arbeits- und Leistungsfähigkeit
in
behinderungsangepassten
,
körperlich
leichten Tätigkeit
en
im Umfang
von 90
%
auszugehen sei.
7.2
De
r
Beurteilung durch
Dr.
E._
vom 3
1.
Mai 2016 (vorstehend E.
5.2
) lässt sich einerseits keine nachvollziehbare Begründung der von ihr postulierten voll
ständigen Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf Tätigkeiten ausserhalb eines ge
schützten Rahmens entnehmen. Andererseits gilt es zu berücksichtigen, dass
Dr.
E._
, bei welcher es sich
um eine Fachärztin für
Allgemeine Innere Medizin
und nicht um eine solche für Psychia
trie und Psychotherapie handelt, insoweit sie
die Ansicht vertrat, dass
der Beschwerdeführer unter einer Depression und unter einer gewissen
Borderline
-Symptomatik leide, und dass er dadurch massgeblich in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, nicht über eine für die Beurteilung der psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung des
Beschwerdeführes
angezeigt
e
fach
ärztliche Weiterbildung verfügt
e
.
Auf die Arbeitsfähigkeitsbeur
teilung durch
Dr.
E._
kann vorliegend
daher
nicht abgestellt werden.
Ergänzend gilt es in
Bezug auf die Beurteilung durch
Dr.
E._
zu berück
sichtigen, dass
es nach der Rechtsprechung wegen der unter
schiedlichen Natur von Behandlungs
auftrag der therapeutisch tätigen Fach
ärzte
und F
achärztinnen
und des Begut
achtungsauftrags der amtlich
bestellten medizinischen Exper
ten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten ist, ein Administrativ-
oder Ge
richtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärunge
n zu nehmen, wenn die behandeln
den Ärzte zu anderen Einschätz
ungen gelan
gen. Vorbehalten bleiben Fälle, in
denen sich eine klärende Ergän
zung des medizinischen Dossiers oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte
wichti
ge, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpreta
tion entspringende Aspekte benennen, di
e im Rahmen der Begutachtung un
erkannt oder ungewürdigt geblie
ben sind (
Urteile des Bundes
gerichts 9C_252/2012 vom
7.
September 2012 E.
8.
4 und 8C_784/2011 vom 1
5.
Dezem
ber 2011 E. 3.2). Solche Aspekte sind vorliegend nicht gegeben.
7.3
Des G
leichen vermag die Beurteilung
durch
die Berichterstatter des
F._
vom 1
7.
Juli 2017 (vorstehend E.
5.6
) nicht zu überzeugen. Denn es lässt sich ihrer Beurteilung keine nachvollzie
hbare Begrün
dung für die von ihnen
postulierte
schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome mit akuter Suizidalität entnehmen. Mangels einer nachvollziehbaren Begründung kann auf ihre Beurteilung daher nicht abgestellt werden. Ergänzend gilt es auch diesbezüglich die erwähnte (vorstehend E.
7.2
)
Rechtsprechung
zum Beweiswert
von
Berichten
behandelnder Fachärzte
und Fachärztinnen
, bei wel
chen der Behandlungsauftrag im Vorder
grund steht, zu berücksichtigen, wes
halb auch aus diesem Grunde auf ihre Beurteilung vorliegend nicht abgestellt werden kann.
Die nach Verfügungserlass eingereichten Berichte der
C._
(Urk.
10/225/5-10 sowie Urk. 13)
äussern sich nicht zur Frage der
Arbeitsfähigkeit in angepassten
Tätigkeiten.
7.4
Das Gutachten der Ärzte des
A._
vom
7.
April 2016 (vorstehend E.)
erfüllt die praxisgemässen Anfor
derungen für eine beweis
kräf
tige medizinische Ent
schei
dung
sgrundlage (vgl. vor
ste
hend E.
5.4
). Denn die Gutachter verfüg
en als
Fach
-
ärzte
für Allgemeine Innere Medizin, für Psychiatrie und Psychotherapie, für Neu
rologie, für
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparates
sowie für Otorhinolaryngologie (vgl. Urk. 10/111/35)
über die für die Beur
teilung des Gesundheitsschadens des Beschwer
de
führers angezeigten fachärztlichen Aus- und Weiter
bildungen. Sie hatten zudem Kennt
nis sämtlicher medi
zinischer Vor
-
ak
ten, setzten sich in ange
messe
ner Weise mit den geäusser
ten Beschwerden
aus
einan
der und begründeten
ihr
e
Schlussfolgerungen
in nachvoll
ziehbarer Weise
.
Insbesondere vermag zu über
zeugen, dass
sie davon ausgingen, dass
sich der Gesundheitszustand
des Beschwerdeführers
in somatischer Hinsicht
im
Vergleich zur Vorbegutachtung im Jahre 2014
nicht wesentlich verändert habe, und dass
trotz
einer naturgemäss leichten
Progredienz der strukturellen Veränderungen
unverändert
eine
Arbeits- und Leistungsfähigkeit
in behinderungsangepassten
,
körperlich
leichten Tätigkeit
en
im Umfang
von 90
%
bestehe
.
In
psy
chischer Hin
sicht
vermag
zudem
zu überzeugen, dass die Gutachter
unverändert
eine chroni
sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
diagnostizierten und
weiterhin unverändert
davon ausgingen, dass die bestehende leichtgradige depressive Symptomatik die Diagnose einer eigenständigen depressiven Störung
nicht rechtfertige, und dass die
lediglich geringfügig ausgeprägt
en
psychopatho
logische
n
Befunde
nicht geeignet
seien
, die
bereits aus somatischen Gründen beeinträchtigte
Arbeitsfähigkeit
zusätzlich einzuschränken
.
Auf die nachvollzieh
bare und überzeugende Beurteilung durch die Ärzte des
A._
in ihrem Gut
ach
ten vom
7.
April 2016
kann vorliegend daher abgestellt werden.
8.
8.1
Gestützt
auf die nachvollziehbare Beurteilung durch die Ärzte
des
A._
in ihrem Gutachten vom
7.
April 2016 (vorstehend E.
5.4
)
ist
in psychischer Hinsicht
daher
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer
bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom
1
8.
Juli 2017
an einem im Vergleich zur Situation bei Erlass der ursprünglich
en rentenverneinenden Verfügung
vom 1
7.
Dezember 2014
unverän
derten psychischen Gesundheitsschaden im Sinne
einer chronischen
Schmerz
störung mit somat
ischen und psychischen Faktoren sowie
unter
leichtgradigen depressiven Verstimmungen
litt
, ohne dass eine eigenständige depressive Erkran
kung zu diagnostizieren
gewesen
wäre,
und ohne
dass der Beschwerdeführer aus psychischen Gründen
dadurch
in seiner Arbeitsfähigkeit
zusätzlich
beeinträchtigt
worden wäre
.
8.2
Da in psychischer Hinsicht
unverändert
von einem lediglich geringfügig ausge
prägten, die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigenden, psychopatho
logischen Befund auszu
gehen ist, kann vorliegend gemäss der erwähnten Rechtsprechung (vorstehend E.
1.7
) aus Gründen der
Verhältnismässigkeit
von einem struktu
rierten Be
weis
ver
fahren nach BGE 141 V 281
abgesehen werden.
9.
9.1
Nach Gesagtem ist daher
gestützt auf die nachvollziehbare Beurteilung durch die Ärzte des
A._
in ihrem Gutachten vom
7.
April 2016 (vorstehend E.
5.4
)
sowie
gestützt
auf die damit grundsätzlich übereinstimmende Beurteilung durch
Dr.
B._
vom 1
0.
Dezember 2016 (
vorstehend E.
5.5
)
davon auszugehen, dass
dem
Beschwerdeführer
bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 1
8.
Juli 2017
wie schon
bei Erlass der ursprünglichen Verfügung vom
1
7.
Dezember 2014
weiterhin unverändert die Ausübung einer
beh
inderungs
angepassten Tätigkeit
im Umfang eines Arbeitspensums von 90
%
zuzumuten war. Unter diesen Um
stän
den
gelingt es dem Beschwerdeführer trotz umfangreicher, von der Be
schwer
de
gegnerin getätigter Abklärun
gen nicht, die invalidisierenden Folgen einer gesund
heitlichen Be
einträchtigung mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit nachzuweisen
. Die diesbezügliche Beweislosigkeit wirkt sich zu seinen Lasten aus (vgl. vorstehend E.
1.8
).
9.2
Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde
gegne
rin bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom
1
8.
Juli 2017
(Urk.
10/221
)
mangels einer
im
revisionsrechtlich
en Sinne
erheblichen Veränderung der
gesundheit
-
lichen
Verhältnisse
im massgebenden Vergleichszeitraum vom 1
7.
Dezember 2014
bis 1
8.
Juli 2017
,
bei im Übrigen unveränderten Verhältnisse
n
im erwerblichen Bereich
,
ein
en
unveränderten
Invaliditätsgrad von 26
%
feststellte
,
auf
die Vor
nahme eines
(erneuten)
Einkommensvergleichs verzichtet
e
(vgl. BGE 115 V 133 E.
2 und
Urteil des Bundesgerichts 9C_155/2007 vom 10. Juli 2007 E.
3.4) und, m
angels eines
für einen Rentenan
spruch vorausgesetzten Invalidität
sgrades
von mindestens 40 %
,
einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers
mit der ange
foch
tenen Verfügung vom 1
8.
Juli 2017
erneut verneinte
. Die Beschwerde ist des
halb abzuweisen.
10
.
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona
len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weige
rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfah
rens
aufwand und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzli
chen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf
Fr.
7
00.-- fest
zusetzen und dem
unt
erlie
genden Beschwerde
führer
aufzuerlegen
.