# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e7e20e43-3d48-4c0f-b952-c8daadb03fed
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._, geboren am _1963, und Y._, geboren am _1963, heirateten am 22. September 1994. Aus ihrer Ehe gingen die gemeinsamen Kinder A._, geboren am _1997, B._, geboren am _1999, und C._, geboren am _2002, hervor.
B. Am 21. April 2009 trennten sich die Eheleute XY._. Im Rahmen des durch den Ehemann eingeleiteten Eheschutzverfahrens schlossen die Parteien eine Trennungsvereinbarung, welche vom Bezirksgerichtspräsidenten Imboden mit Eheschutzverfügung vom 8. Juni 2009 genehmigt wurde. Gemäss der genehmigten Trennungsvereinbarung wurden die Kinder unter die elterliche Obhut der Mutter gestellt und das in hälftigem Miteigentum der Ehegatten stehende eheliche Wohnhaus in O.1_ der Ehefrau und den Kindern zur Benützung zugewiesen. Betreffend den Unterhalt einigten sich die Parteien darauf, dass der Ehemann für den Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Juli 2009 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 3'200.-- und ab dem 1. August 2009 für die Dauer der Trennung einen monatlichen Beitrag von jeweils CHF 2'800.-- zuzüglich Kinderzulagen (wobei je CHF 750.-- zuzüglich Kinderzulagen für die Kinder und CHF 950.-- bzw. CHF 550.-- für die Ehefrau bestimmt waren) leistet. Bei dieser Unterhaltsregelung gingen die Parteien von einem monatlichen Nettoeinkommen des Ehemannes von rund CHF 5'300.-- (Lohn gemäss Lohnausweis 2008, abzüglich Kinderzulagen und Anteil Aktienplan, inklusive 13. Monatslohn und Bonus 100%) und einem möglichen künftigen Nettoeinkommen der Ehefrau von rund CHF 800.-- bis CHF 1'500.-- pro Monat aus.
C. Nachdem Y._ am 22. August 2012 beim Bezirksgericht Hinterrhein eine Scheidungsklage gestützt auf Art. 114 ZGB anhängig gemacht hatte, stellte X._ am 5. September 2012 bei der Einzelrichterin am Bezirksgericht Hinterrhein ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen bzw. Abänderung der Eheschutzmassnahmen. Darin beantragte sie, der Ehemann sei in Abänderung der Trennungsvereinbarung zu verpflichten, ab September 2011 bis und mit September 2012 Unterhaltsbeiträge von monatlich CHF 4'440.-- zuzüglich Kinderzulagen (je CHF 1'000.-- pro Kind und CHF 1'440.-- für die Ehefrau) und ab 1. Oktober 2012 CHF 4'940.-- zuzüglich Kinderzulagen (je CHF 1'000.-- pro Kind und CHF 1'940.-- für die Ehefrau) zu bezahlen. Des Weiteren stellte sie den Antrag, dass der Ehemann zu verpflichten sei, ihr die auf den Namen der Kinder lautenden Konti bei der Bank._ zu übertragen. Y._ liess mit
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Stellungnahme vom 28. September 2012 die vollumfängliche und kostenfällige Abweisung des Gesuchs beantragen. In den weiteren Rechtsschriften hielten die Parteien unverändert an ihren Rechtsbegehren fest. Nach Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung erkannte die Einzelrichterin in Zivilsachen am Bezirksgericht Hinterrhein mit Entscheid vom 17. April 2013, mitgeteilt am 7. November 2013, was folgt:
„1. Soweit es nicht abzuschreiben ist, wird das Gesuch von X._ abgewiesen.
2.a. Die Gerichtskosten von CHF 3'000.00 gehen, unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO, zu Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.
b. X._ ist verpflichtet, Y._ für das vorsorgliche Massnahmeverfahren eine Parteientschädigung von CHF 6'065.30 zu bezahlen.
c. Der unentgeltliche Rechtsbeistand der Gesuchstellerin wird, unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO, zu Lasten des Kantons Graubünden mit CHF 5'054.40 aus der Gerichtskasse entschädigt.

## Considerations