# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 57efb81b-8f2f-47a0-b7ac-7929f6484cf2
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ K. G. arbeitet bei der B. M. AG in F., seine Frau A. ist bei der R. in M. als Leiterin der
Finanzabteilung tätig. Sie sind je hälftige Miteigentümer des von ihnen selbst
bewohnten Terrassenhauses an der ...strasse 00 in S. Ihre beweglichen
Vermögenswerte setzten sich per Ende 2007 aus flüssigen Mitteln auf einem
Lohnkonto sowie Wertschriften zusammen. Ansonsten verfügen sie über keine
namhaften Vermögenswerte.
Nach entsprechender Antragstellung durch K. und A. G. richtete die R.
Vorsorgestiftung am 1. Juli 2008 je eine Kapitalleistung aus der Säule 3a von
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/8
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St.Galler Gerichte
Fr. 47'000.-- und Fr. 49'000.-- aus; in beiden Fällen wurde Wohneigentumsförderung
als Auszahlungsgrund genannt. Die Vorbezüge von total Fr. 96'000.-- wurden denn
auch zunächst zur Amortisation der Hypothek auf der Liegenschaft eingesetzt. Am
18. Juli 2008 schlossen A. und K. G. mit der R. in M. einen neuen Hypothekarvertrag;
dabei wurde das Hypothekardarlehen wieder auf den ursprünglichen Belehnungswert
von Fr. 650'000.-- aufgestockt. Die dadurch freigewordenen Mittel wurden zur
Margendeckung aufgrund getätigter derivativer Finanzinstrumente eingesetzt.
Nach Eingang der steueramtlichen Meldungen über die getätigten Vorbezüge aus der
Säule 3a unterwarf die Veranlagungsbehörde die Kapitalleistungen am 23. September
2008 einer gesonderten Besteuerung zum Vorsorgesatz.
B./ Am 24. Februar 2009 reichten K. und A. G. die Steuererklärung für das Jahr 2008
ein. Die Veranlagungsbehörde nahm am 15. Oktober 2009 die ordentliche Veranlagung
vor. Dabei nahm sie verschiedene Aufrechnungen gegenüber der Selbstdeklaration vor;
unter anderem rechnete sie die Kapitalbezüge aus der Säule 3a in Höhe von total
Fr. 96'000.-- als Einkommen auf. Eine gegen diese Aufrechnung erhobene Einsprache
wies das kantonale Steueramt mit Entscheid vom 11. Februar 2010 ab. Ein Weiterzug
an die Verwaltungsrekurskommission blieb ebenfalls erfolglos. Die Rekursinstanz wies
den Rekurs mit Entscheid vom 17. Februar 2011 ab.
C./ Dagegen liessen K. und A. G. mit Eingabe vom 19. März 2011 Beschwerde beim
Verwaltungsgericht erheben mit dem Antrag, der Rekursentscheid für die direkte
Bundessteuer sei aufzuheben und das steuerbare Einkommen um Fr. 96'000.-- auf
Fr. 132'900.-- zu reduzieren; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten
des Kantons St. Gallen.
Die Verwaltungsrekurskommission liess sich am 18. April 2011 zur Beschwerde
vernehmen. Sie stellte Antrag auf Abweisung der Beschwerde unter Hinweis auf die

## Considerations

Erwägungen im angefochtenen Entscheid. Der Beschwerdegegner erklärte mit
Schreiben vom 4. Mai 2011 Verzicht auf eine Vernehmlassung.
Auf die Begründungen der Beschwerdeführer und die Ausführungen im angefochtenen