# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9adaf13d-b5ff-40af-bf37-638bf096620c
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_005
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt:
1. Am 10. September 2020 reichten C._ und D._ als Eigentümer
der Parzelle F._ der Gemeinde B._, Fraktion E._, ein
Baugesuch zur Umnutzung des Untergeschosses ihres EFH zu
Wohnzwecken ein.
2. Dagegen erhob A._ als Eigentümerin der angrenzenden Parzelle
G._ Einsprache, welche die Gemeinde B._ teilweise guthiess
und die Baubewilligung mit Baubescheid vom 5. Oktober 2020, mitgeteilt
am 26. November 2020, wegen fehlendem Nachweis von Parkplätzen
verweigerte. Es wurde festgehalten, das UG dürfe nur für die in der
Baubewilligung vom 2007 erlaubten Nutzung gebraucht werden; eine
Wohnnutzung sei nicht erlaubt.
3. Am 15. Dezember 2020 erstattete A._ bei der Gemeinde B._
Anzeige wegen rechtswidriger Vorgänge. So sei das Dachgeschoss
rechtswidrig ausgebaut und genutzt worden. In Verletzung des
Baubescheids vom 30. November 2020 seien weiterhin nicht bewilligte
Bauarbeiten zu sensiblen Tages- und Nachtzeiten durchgeführt worden
und das UG trotz auferlegter Nutzungseinschränkung zu Wohnzwecken
genutzt worden. Ferner würden jedes Wochenende mehrere Autos auf der
Erschliessungsstrasse parkieren und u.a. die Schneeräumung behindern.
4. Mit Schreiben der Gemeinde B._ vom 16. März 2021 teilte diese
C._ und D._ und in Kopie an die Anzeigeerstatterin sowie deren
Rechtsvertretung mit, die Baukommission habe die Anzeige geprüft und
an der Baukommissionssitzung vom 8. März 2021 behandelt. Das
Schreiben beinhaltete einen Protokollauszug besagter Sitzung, welcher
den Inhalt der Anzeige zusammenfasste und dass am 5. Februar 2021 vor
Ort ein Augenschein durchgeführt sowie die Situation fotografisch
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festgehalten worden sei. Sodann wurde aufgeführt, dass "keine
rechtswidrigen Ausbauten festgestellt" worden seien. Zudem wurde erneut
darauf hingewiesen, dass die Räumlichkeiten ohne Baubewilligung nicht
zu Wohnzwecken ausgebaut werden dürfen.
5. Dagegen erhob A._ (nachfolgend Beschwerdeführerin) am 7. Mai
2021 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden
mit folgenden Rechtsbegehren:
1. Der Beschluss vom 8. März 2021 (Feststellungsverfügung) sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass rechtswidrige Ausbauten ausgeführt wurden.
2. Eventualiter sei die Angelegenheit in Aufhebung des Beschlusses zur Neubeurteilung an die Gemeinde B._ zurückzuweisen.
3. [Kostenfolge]
In formeller Hinsicht hielt sie zunächst fest, die Beschwerdefrist sei

## Considerations