# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f303139f-b9ba-52f5-ac1e-46777cd9d123
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2001
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ X.Y., geboren 1960, wurde 1991 von der Schulgemeinde A. als Kindergärtnerin
angestellt. Seit dem Schuljahr 2003/04 war sie im Rahmen eines unbefristeten
Lehrauftrags mit insgesamt 13 Lektionen Unterricht und einer Lektion
Präsenzverpflichtung im Jobsharing mit der Kindergärtnerin K. im Kindergarten D. tätig.
Am 25. November 2005 orientierte der Schulrat an einer Informationsveranstaltung alle
Kindergärtnerinnen und Schulleitungspersonen über die Stellenplanung und die
Organisation der Kindergärten im Hinblick auf die rückläufige Zahl der neu eintretenden
Kinder. Dabei hielt der Schulrat fest, dass auf Beginn der nächsten zwei Schuljahre je
eine Kindergartenklasse aufgehoben werde und es zur Auflösung von
Dienstverhältnissen komme, sofern keine Kindergärtnerinnen kündigen würden.
Am 18. Januar 2006 orientierte der Schulrat X.Y.mündlich über seine Absicht zur
Auflösung ihres Dienstverhältnisses. Mit Schreiben vom 25. Januar 2006 teilte ihr der
Schulrat mit, er beabsichtige, ihr Dienstverhältnis auf das Ende des laufenden
Schuljahres (31. Juli 2006) aufzulösen. Mit Schreiben vom 31. Januar 2006 nahm
X.Y.Stellung und hielt fest, sie sei nur unter der Voraussetzung einer
Abgangsentschädigung mit einer einvernehmlichen Lösung einverstanden; eine
allfällige Kündigung würde sie nicht akzeptieren.
An seiner Sitzung vom 14. Februar 2006 beschloss der Schulrat A., das
Dienstverhältnis mit X.Y.per Ende Juli 2006 aufzulösen.
B./ Gegen die Verfügung des Schulrates erhob X.Y.durch ihren Rechtsvertreter Rekurs,
der mit Präsidialentscheid des Erziehungsrats vom 8. August 2006 abgewiesen wurde.
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C./ Mit Eingaben ihres Rechtsvertreters vom 30. August und 18. September 2006
erhob X.Y.Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Entscheid des
Erziehungsrates vom 8. August 2006 sei aufzuheben, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Zur Begründung wird im wesentlichen vorgebracht, über den
Rekurs sei zu Unrecht präsidial entschieden worden. Sodann sei der Grundsatz des
rechtlichen Gehörs verletzt worden. Ausserdem sei die Verfügung des Schulrats in
höchstem Masse willkürlich und rechtswidrig. Die Auflösung des Dienstverhältnisses
sei sachlich unhaltbar. Auf die einzelnen Vorbringen der Beschwerdeführerin wird,
soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 28. September 2006 die
Abweisung der Beschwerde.
Die Beschwerdegegnerin schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 12. Oktober 2006
ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 2
lit. a Ziff. 4 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt
VRP). Die Beschwerdeführerin ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 30.
August und 18. September 2006 entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48
Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2./ Art. 23 Abs. 1 VRP bestimmt, dass in Fällen, die keinen Aufschub gestatten und in
denen die Gesamtbehörde nicht rechtzeitig einberufen werden kann, an deren Stelle
der Vorsitzende verfügt. Dieser hat an der nächsten Sitzung der Gesamtbehörde
darüber zu berichten (Art. 23 Abs. 2 VRP).
a) Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Voraussetzungen für einen
Präsidialentscheid, die Unmöglichkeit des Aufschubs und die Unmöglichkeit der
rechtzeitigen Einberufung der Gesamtbehörde, hätten gefehlt. Es sei nicht
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nachvollziehbar, weshalb der Erziehungsrat Ende Juni oder Anfangs Juli 2006 keine
Sitzung abgehalten habe. Zudem habe es sich um einen Präzedenzfall gehandelt.
In der Beschwerdevernehmlassung wendet die Vorinstanz ein, die letzte Sitzung des
Erziehungsrats vor den Sommerferien habe am 21. Juni 2006 stattgefunden und die
nächste ordentliche Sitzung sei auf den 30./31. August 2006 terminiert gewesen. Die
Einberufung einer ausserordentlichen Sitzung während der Sommerferien sei aufgrund
der Ortsabwesenheit einer Mehrheit der Mitglieder des Erziehungsrats nicht möglich
gewesen. Der Präsident des Erziehungsrats habe sich veranlasst gesehen, die Sache
präsidial zu entscheiden, um mit Blick auf den Unterrichtsbeginn nach den
Sommerferien klare Verhältnisse zu schaffen.
b) Fest steht, dass der Schriftenwechsel im Rekursverfahren am 27. Juli 2006 mit der
Zustellung der Vernehmlassung der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin
abgeschlossen wurde. Die Ausführungen in der Beschwerde, der Schriftenwechsel sei
Ende Juni 2006 beendet worden, sind daher unzutreffend. Selbst wenn der
Erziehungsrat Ende Juni oder Anfang Juli eine ordentliche Sitzung abgehalten hätte,
hätte der Rekurs an dieser nicht behandelt werden können. An der Sache vorbei geht
daher auch der Einwand der Beschwerdeführerin, eine rechtzeitige Einberufung der
Gesamtbehörde wäre noch möglich gewesen, wenn vorausschauend eine Sitzung kurz
vor dem 15. Juli 2006 geplant worden wäre. Der Rekurs hätte somit frühestens an der
ordentlichen Sitzung vom 30./31. August 2006 behandelt werden können. Zu diesem
Zeitpunkt hätte das neue Schuljahr bereits begonnen und wäre die ordentliche
Kündigungsfrist abgelaufen gewesen. Unter diesen Umständen ist das
Tatbestandsmerkmal der Dringlichkeit erfüllt. Ein Aufschub des Entscheids bis zum
30./31. August 2006 wäre nicht gerechtfertigt gewesen, da zu Beginn des neuen
Schuljahres sowohl in schulorganisatorischer als auch in personeller Hinsicht über die
Anstellungsverhältnisse Klarheit herrschen musste. Ein Präsidialentscheid gemäss Art.
23 Abs. 1 VRP ist nicht nur dann zulässig, wenn Gefahr in Verzug ist. Im übrigen gelten
die Gerichtsferien für die verwaltungsinternen Rechtsmittelinstanzen nicht (Art. 30
VRP). Da während der Sommerferien eine Mehrheit der Mitglieder des Erziehungsrats
ortsabwesend war, war die Einberufung einer ausserordentlichen Sitzung während der
Sommerferien nicht möglich. Zweckmässig wäre allerdings gewesen, das
Rekursverfahren beschleunigt durchzuführen und Fristerstreckungsgesuche der
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Verfahrensbeteiligten nur restriktiv zu bewilligen. Unbegründet ist schliesslich auch der
Einwand der Beschwerdeführerin, der Entscheid bilde ein eigentliches Präjudiz zum
Lehrerdienstrecht, da die Kündigung nicht wegen mangelhaften Unterrichts, sondern
wegen Rückgangs der Schülerzahlen ausgesprochen worden sei. Das
Verwaltungsgericht hatte bereits letztes Jahr in einem Urteil die Auflösung von
Dienstverhältnissen im Zusammenhang mit der Reduktion staatlicher Aufgaben zu
behandeln (vgl. GVP 2005 Nr. 5). Von einer geradezu präjudiziellen Bedeutung der
vorliegenden Streitsache kann daher nicht gesprochen werden.
c) Nach dem Gesagten war es zulässig, dass der Rekurs im Rahmen eines präsidialen
Entscheids gestützt auf Art. 23 Abs. 1 VRP behandelt wurde. Die Beschwerde erweist
sich in diesem Punkt als unbegründet.
3./ Weiter macht die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs
geltend. Sie rügt, der Entscheid zur Auflösung des Dienstverhältnisses sei bereits an
der Schulratssitzung vom 24. Januar 2006 vorweggenommen worden. Die Gewährung
des rechtlichen Gehörs sei in Tat und Wahrheit nach dem bereits gefällten Entscheid
nachgeschoben worden und sei eine Alibiübung gewesen.
a) Die Vorinstanz hielt fest, der Schulrat habe an der Sitzung vom 24. Januar 2006 nicht
die Auflösung des Dienstverhältnisses beschlossen. Vielmehr habe er der
Beschwerdeführerin seine Absicht mitgeteilt, das Dienstverhältnis aufzulösen, wobei ihr
die Möglichkeit zur Stellungnahme im Sinne der Gewährung des rechtlichen Gehörs
eingeräumt worden sei.
b) In der Ueberschrift der schulrätlichen Mitteilung vom 25. Januar 2006 an die
Beschwerdeführerin war ausdrücklich die Absicht zur Auflösung des
Dienstverhältnisses vermerkt. Im Protokoll der Sitzung vom 24. Januar 2006 ist
festgehalten, dass der Beschwerdeführerin die Absicht zur Auflösung des
Dienstverhältnisses schriftlich mitzuteilen und ihr das rechtliche Gehör zu gewähren sei.
Nach Vorliegen der Stellungnahme sei von seiten des Schulrates die Auflösung des
Dienstverhältnisses zu verfügen. Dies berechtigt nicht zur Annahme, dass der definitive
Kündigungsentscheid bereits an der Sitzung vom 24. Januar 2006 gefällt wurde. Die
Beschwerdeführerin hatte einen Anspruch darauf, die Ziele und Beweggründe des
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Schulrats zu kennen und sich dazu zu äussern. Daher war es zulässig und geboten, ihr
offen mitzuteilen, dass die Absicht bestand, ihr Dienstverhältnis aufzulösen. Als
definitiver Beschluss wurde darauf hingewiesen, dass am Kindergarten D. auf das Ende
des laufenden Schuljahres eine Kindergartenstelle aufgelöst werde. Der Schulrat hat
seine Motive der Beschwerdeführerin offen mitgeteilt. Er hat in der
Kündigungsverfügung seinen Entscheid ausführlich begründet und ist insbesondere
auch auf die von der Beschwerdeführerin in der Stellungnahme vom 31. Januar 2006
vorgebrachten Aeusserungen eingegangen. Aus der Formulierung im Protokoll vom 24.
Januar 2006 ergibt sich somit nicht, dass der definitive Entscheid bereits an jener
Sitzung getroffen wurde. Das Protokoll bringt vielmehr zum Ausdruck, dass nach
Eingang der Stellungnahme über die Auflösung des Dienstverhältnisses zu befinden
war. Von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör kann daher nicht
gesprochen werden. Die Beschwerde erweist sich daher auch in diesem Punkt als
unbegründet.
4./ Das st. gallische Personalrecht und insbesondere auch das Lehrerdienstrecht
enthalten keine Regelungen über die allgemeinen materiellen Anforderungen an eine
Kündigung. Art. 72 und 73 des Volksschulgesetzes (sGS 213.1) regeln lediglich die
Auflösung des Dienstverhältnisses aus wichtigen und aus gesundheitlichen Gründen.
Allgemein gilt der Grundsatz, dass im öffentlichen Dienst eine Kündigung nur aus
triftigem Grund ausgesprochen werden darf. Dieser muss nicht in der Person der
Angestellten liegen. Als triftige bzw. sachliche Gründe für die Auflösung des
öffentlichen Angestelltenverhältnisses gelten unter anderem auch betriebliche oder
wirtschaftliche Gründe oder der Wegfall bzw. die Reduktion öffentlicher Aufgaben (vgl.
GVP 2005 Nr. 5 mit Hinweis). Die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin haben die
massgebenden Rechtsgrundlagen und Rechtsgrundsätze ausführlich und zutreffend
dargelegt. Die Beschwerdeführerin stellt denn auch nicht in Frage, dass die Reduktion
der Kindergartenstellen aufgrund der sinkenden Kinderzahlen in der Gemeinde sachlich
abgestützt ist. Sie rügt aber die Begründung der Auflösung ihres Dienstverhältnisses
als sachlich unhaltbar.
a) Die Beschwerdeführerin beanstandet, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die
Schulgemeinde nicht sämtliche Kindergärtnerinnen der Schulgemeinde in ihre
Ueberlegungen bezüglich der Auflösung des Dienstverhältnisses einbezogen habe. Sie
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habe es zudem unterlassen, einen sachlichen und nichtdiskriminierenden
Kriterienkatalog aufzustellen, in dem sämtliche Kindergärtnerinnen einander
gegenübergestellt worden seien. Die vorliegend ausgearbeiteten Kriterien seien in
höchstem Mass diskriminierend.
Gegen die Auflösung eines Dienstverhältnisses aus betrieblichen Gründen oder zufolge
Rückgangs staatlicher Aufgaben bzw. Stellenaufhebung lässt sich nicht einwenden, es
hätte ebenso gut einem anderen Mitarbeiter oder einer anderen Mitarbeiterin gekündigt
werden können (vgl. VerwGE B 2006/82 vom 14. September 2006 i.S. E.M., publiziert
in: www.gerichte.sg.ch). Ausschlaggebend ist einzig, dass die Reduktion der
Kinderzahlen und der damit verbundene Rückgang an benötigten Pensen einen
triftigen bzw. sachlichen Grund für die Auflösung eines Dienstverhältnisses darstellt.
Der Schulrat erachtete es als zweckmässig, aufgrund der aktuellen Klassenlisten und
der zu erwartenden Kinderzahlen auf Beginn des Schuljahres 2006/07 den
Personalbestand im Kindergarten S. beizubehalten und eine Stelle im Kindergarten D.
aufzuheben. Ausschlaggebend war für den Schulrat die Zuteilung der Kinder aufgrund
ihres Wohnorts und die Absicht, die personellen Verhältnisse im Kindergarten S.
beizubehalten. Dies waren sachliche Gründe, um im Kindergarten D. eine Stelle
aufzuheben. Der Schulrat war nicht gehalten, die Kinder nach anderen Kriterien
zuzuteilen, damit am Kindergarten S. anstatt am Kindergarten D. eine Stelle
aufgehoben werden konnte. Auch war es nicht zwingend, einen Wechsel der
Beschwerdeführerin in den Kindergarten S. in Betracht zu ziehen oder die
Kindergärtnerinnen beider Kindergärten in die Ueberlegungen betr. Stellenreduktion
einzubeziehen. Die entsprechenden Einwendungen in der Beschwerde laufen nämlich
auf das Argument hinaus, dass anstelle der Beschwerdeführerin einer anderen
Kindergärtnerin hätte gekündigt werden müssen. Dieser Einwand erweist sich wie oben
dargelegt als unbegründet. Hinzu kommt, dass der Schulrat durchaus weitere
Kindergärten bzw. die Lehrpersonen weiterer Kindergärten in seine Ueberlegungen
einbezogen hat, indem er entschied, im Kindergarten K. ab Schuljahr 2006/07 die
Klassenorganisation den sinkenden Kinderzahlen anzupassen.
b) Fest steht, dass die Unterrichtsführung der Beschwerdeführerin nicht beanstandet
wurde. Die Beschwerdegegnerin durfte aber den Umstand in ihre Ueberlegungen
einbeziehen, dass die Kindergärtnerinnen im Kindergarten S. mit den dort bestehenden
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speziellen Gegebenheiten besonders vertraut und an einem Projekt im Bereich der
Integration fremdsprachiger Kinder beteiligt sind. Dies bedeutet nicht, dass die
Beschwerdeführerin nicht oder nur ungenügend befähigt wäre, auch dort zu
unterrichten. Es war der Beschwerdegegnerin aber nicht verwehrt, bei gleichermassen
qualifizierten Lehrpersonen am einen Kindergarten an der bestehenden personellen
Zusammensetzung festzuhalten und am anderen Kindergarten eine Stelle aufzuheben.
Weitere Abklärungen über die genauen Details des erwähnten Projekts sind deshalb
nicht notwendig.
c) Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, die Beschwerdegegnerin habe bei der
Personalplanung einen gravierenden Fehler begangen, als sie auf das Schuljahr
2005/06 das befristete Anstellungsverhältnis mit Z. in eine unbefristete Anstellung
umgewandelt habe. Aufgrund der Geburtenstatistik und der vorausschauenden
Planung bezüglich Kindergartengrösse habe der Schulrat bereits im Sommer 2005
gewusst, dass er im nächsten Schuljahr eine Stelle abbauen müsse. Ansonsten wäre
das Dienstverhältnis mit Z. nicht während dreier Jahre befristet gewesen. Es sei nicht
nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin zu jenem Zeitpunkt eine befristete
und damit problemlos aufzuhebende Stelle in ein unbefristetes Dienstverhältnis
umgewandelt habe.
Aufgrund des Protokolls vom 13. Dezember 2005 wurde das befristete Dienstverhältnis
mit Z. auf Beginn des Schuljahres 2006/07 in eine unbefristete Anstellung
umgewandelt. Dieser Entscheid stand im Zusammenhang mit der Absicht des
Schulrates, die personelle Konstellation am Kindergarten S. beizubehalten. Diese
Absicht war wie erwähnt sachlich begründet, weshalb die Umwandlung des befristeten
Lehrauftrags von Z. in eine feste Anstellung die Kündigung der Beschwerdeführerin
nicht als rechtswidrig erscheinen lässt. Von einer fehlerhaften Personalplanung kann
daher nicht gesprochen werden. Zudem liegen auch keine Anhaltspunkte vor, wonach
der Grund für die Festanstellung von Z. darin liegt, dass sie wesentlich jünger ist als die
Beschwerdeführerin.
d) Die Beschwerdeführerin wendet weiter ein, die Beschwerdegegnerin habe an ihrer
Sitzung vom 24. Januar 2006 die Reduktion der Jobsharings im Kindergarten als
strategisches Ziel genannt. Dies bedeutet aber nicht, dass die Kündigung der
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Beschwerdeführerin deshalb erfolgte, weil sie im Jobsharing tätig war. Aus der
Uebersicht über die Schülerzahlen an den Kindergärten im Schuljahr 2005/06 geht
hervor, dass von sieben Klassen deren fünf im Jobsharing unterrichtet wurden. Bei
dieser Sachlage ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bei einer
Stellenreduktion auch der Absicht Rechnung trägt, die Zahl der Jobsharing-
Anstellungen zu verringern. Aufgrund der Vielzahl von Jobsharings war es naheliegend,
dass bei einer Stellenreduktion ein solches Anstellungsverhältnis betroffen wurde.
Hinzu kommt, dass die Pensen unter Umständen zweckmässiger und den konkreten
Umständen besser entsprechend reduziert werden können, wenn eine
Teilzeitanstellung aufgehoben wird.
e) Unbegründet ist sodann der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die Ueberlegungen
des Verbands der st. gallischen Volksschulträger und des KLV vom Mai 2006 zum
Stellenabbau an der Volksschule. Diese Ueberlegungen waren für die Vorinstanz und
die Beschwerdegegnerin nicht verbindlich. Es fragt sich überdies, ob es zulässig wäre,
wie in den Ueberlegungen festgehalten ist, generell jüngere Lehrkräfte gegenüber
älteren zu benachteiligen. Die Beschwerdegegnerin war jedenfalls nicht verpflichtet,
beim Entscheid über die Reduktion des Personals bestimmte Personalkategorien zu
privilegieren. Im Streitfall liegen denn auch keine Anhaltspunkte vor, dass die
Beschwerdeführerin aufgrund ihres Alters oder ihres Wohnsitzes bzw. ihrer
Staatsangehörigkeit diskriminiert wurde. Die Beschwerdegegnerin hat zwar in ihrer
Verfügung festgehalten, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Anstellung nie in der
Gemeinde, sondern in .. gewohnt habe und daher in der Schulgemeinde weniger
integriert und mit den Besonderheiten nicht in gleichem Masse vertraut sei. Dies
bedeutet aber nicht, dass der ausländische Wohnsitz als Grund für die Kündigung zu
betrachten ist. Die Erwägungen der Beschwerdegegnerin beziehen sich im
wesentlichen darauf, dass bei der Beschwerdeführerin keine Gründe bestanden,
welche die grosse Erfahrung des Personals im Kindergarten S. aufwiegen bzw.
überwiegen würden und eine Kündigung jenes Teams gegenüber einer Kündigung der
Beschwerdeführerin vorzuziehen wäre. Der Wohnsitz der Beschwerdeführerin war aber
beim Entscheid über die Kündigung nicht ausschlaggebend. Von einer Verletzung des
Rechtsgleichheitsgebots und des Willkürverbots sowie der Niederlassungsfreiheit nach
Art. 8, 9 und 24 der Schweizerischen Bundesverfassung (SR 101) und der bilateralen
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Verträge der Schweiz mit der EU kann unter diesen Umständen nicht gesprochen
werden.
f) Die Beschwerdeführerin rügt weiter als nicht nachvollziehbar, dass die Vorinstanz
Ausführungen zu ihrer kürzlich erfolgten Heirat und zu ihren Zusatzausbildungen in
Atemtherapie und Lymphdrainage gemacht habe.
Die Beschwerdeführerin hatte im Rekurs geltend gemacht, sie sei ledig und auf ein
Erwerbseinkommen zwingend angewiesen, weshalb die Auflösung des
Dienstverhältnisses für sie eine überaus grosse Härte darstelle. Aufgrund dieser
Argumentation durfte die Vorinstanz ohne weiteres darauf hinweisen, dass die
Beschwerdeführerin zwischenzeitlich geheiratet hat und ihr Ehemann zivilrechtlich zur
Unterstützung verpflichtet ist. Zudem hatte die Beschwerdeführerin während ihrer
Tätigkeit für die Beschwerdegegnerin mehrmals Pensenreduktionen bzw. ein
Urlaubsgesuch mit ihren Zusatzausbildungen begründet, obwohl sie dabei mitunter das
für eine Klassenlehrkraft notwendige Pensum nicht erreichen konnte. Auch im Gesuch
um Bewilligung des Jobsharings führte sie an, sie arbeite schon seit einiger Zeit
nebenbei als Atemtherapeutin. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, weshalb
die Beschwerdegegnerin bzw. die Vorinstanz im Rahmen der Auflösung des
Dienstverhältnisses nicht auf die Nebentätigkeit und die Heirat hätten hinweisen dürfen.
g) Zusammenfassend ergibt sich, dass der Schulrat A. aufgrund der personellen und
organisatorischen Gegebenheiten ohne Rechtsverletzung das Anstellungsverhältnis mit
der Beschwerdeführerin auflösen durfte. Der Umstand, dass auch andere personelle
Lösungen möglich gewesen wären und andere Kriterien in die Ueberlegungen des
Schulrates hätten einbezogen werden können, lässt die Kündigung nicht als
rechtswidrig erscheinen. Der Erziehungsrat hat daher die Rechtmässigkeit der
Kündigung zutreffend bejaht. Folglich ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.
5./ Gemäss Art. 97bis Abs. 1 lit. b VRP werden im Beschwerdeverfahren betreffend das
öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis in sachgemässer Anwendung von Art. 343 Abs. 3
OR keine amtlichen Kosten erhoben. Nach der ständigen Praxis ist die Streitwertgrenze
von Art. 343 Abs. 2 OR sachgemäss anwendbar (VerwGE B 2005/104 vom 25. Oktober
2005 i.S. J.B., publiziert in: www.gerichte.sg.ch). Bei der Bemessung des Streitwerts
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wird nach der Praxis auf Art. 73 Abs. 2 lit. a des Zivilprozessgesetzes (sGS 961.2)
abgestellt, wonach der Streitwert wiederkehrender Leistungen bei ungewisser oder
unbeschränkter Dauer das Zwanzigfache der einjährigen Leistung beträgt (R. Hirt, Die
Regelung der Kosten nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St.
Gallen 2004, S. 123 f. mit Hinweisen), weshalb im vorliegenden Fall aufgrund des
Pensums der Beschwerdeführerin die Streitwertgrenze überschritten und das Verfahren
kostenpflichtig ist. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten
der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der geleistete
Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 2'000.-- ist zu verrechnen.
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen. Die Beschwerdeführerin ist
unterlegen (Art. 98bis VRP), und die Beschwerdegegnerin hat als verfügendes
Gemeinwesen keinen Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung (Hirt, a.a.O., S.
176).