# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bf2bf78c-de43-4c72-827c-8e421be04a39
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1967 geborene
X._
meldete sich am 8. April 2005 bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Leistungen an (Urk. 9/2).
Mit Verfügung vom 4. Juli 2007 sprach ihr die
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine
Dreiviertelsrente
der Invalidenversi
cherung ab dem 1. April 2005 zu (Urk. 9/50). Eine im August 2010 eingeleitete amtliche Revision (Urk. 9/53) ergab einen unveränderten
Rentena
nspruch (Mit
teilung vom 8. Dezember 2010, Urk. 9/58). Am
29. August
2012 leitete die IV-Stelle
ein erneutes R
evisionsverfahren ein (Urk. 9/60
).
Da die eingeholten Be
richte
der behandelnden Ärzte (Urk. 9/62, 9/65) zu
wenig aussagekräftig waren, wurde am 18. Februar 2013 eine psychiatrische Begutachtung angeordnet (Urk. 9/66). Am 19. März 2013 wurde die Versicherte vom beauftragten Gutachter, Dr. med.
Y._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, untersucht (Urk. 9/72 S. 1); in der Folge erstattete Dr.
Y._
sein Gutachten am 9. Juli 2013 (Urk. 9/72).
Mit Verfügung vom 25. September 2013 hob die IV-Stelle
– nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
-
den Anspruch der Versicherten auf eine
Dreiviertelsrente
per 1. November 2013 auf (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Oktober 2013 Beschwerde
mit den Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, ihr sei eine ganze
Invalidenrente ab September 2012, allenfalls weiterhin über den 31. Oktober 2013
hinaus mindestens
die bisherige
Dreiviertelsrente
zuzuspre
chen und zu entrich
ten, eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme wei
terer Abklärungen an
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit
Beschwerdeer
gän
zung
vom 26. November 2013 stellte die Beschwerdeführerin den geänderten Antrag, ihr sei eine ganze Invalidenrente ab Januar 2013, al
lenfalls weiterhin über den 31. Oktober 2013 hinaus die bisherige
Dreiviertels
rente
zuzusprechen und zu
ent
richten (Urk. 5 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Januar 2014 schloss die
Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Be
schwerde (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
versicherungsrechts
(ATSG) ist für die Beurteilung von Beschwerden das
Ver
si
che
rungsgericht
desjenigen Kantons zuständig, in dem die versicherte Person
oder
der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz
hat. In Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG entscheidet nach Art. 69 Abs. 1
lit
. a
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) das
Versiche
rungs
gericht
am Ort der IV-Stelle über Beschwerden gegen Verfü
gungen der kanto
na
len IV-Stellen.
Die Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der vorliegenden Be
schwerde ist gestützt auf Art. 69 Abs. 1
lit
. a IVG zu bejahen, da eine von der IV-Stelle Zürich erlassene Verfügung angefochten ist (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_65/2011 vom 5. August 2011).
1.2
Die örtliche Zuständigkeit der IV-Stellen bestimmt sich nach Art. 55 IVG. Da
nach
ist in der Regel die IV-Stelle zuständig, in deren Kantonsgebiet die ver
si
cherte
Person im Zeitpunkt der Anmeldung ihren Wohnsitz hat, wobei der Bun
desrat di
e
Zuständi
gkeit in Sonderfällen anordnet.
Aus Art. 40
Abs. 1
lit
. a der Verord
nung
über die Invalidenversicherung (
IVV
)
ergibt sich, dass
zur Entgegennahme und Prüfung der Anmeldungen die IV-Stelle
zuständig
ist, in deren
Tä
tigkeitsgebiet
die Versicherten ihren Wohnsitz haben. Laut Art. 40 Abs. 2quater IVV geht die Zuständigkeit auf die IV-Stelle für Versicherte im Ausland über, wenn eine ver
sicherte Person, die ihren Wohnsitz in der Schweiz hat, während des Verfahrens ihren Wohnsitz ins Ausland verlegt.
Die Beschwerdeführerin hatte ihren Wohnsitz
sowohl
im Zeitpunkt der Anmel
dung zum Leistungsbezug am
8. April 2005 (Urk. 9/2)
als auch im Zeitpunkt, als
die IV-Stelle Zürich das letzte Revisionsverfahren einleitete (Urk. 9/60)
, in
Z._
im Kanton
Zürich
, weshalb die IV
-
Stelle
Zürich
örtlich zuständig
war.
Es ergibt sich jedoch aus den Akten und ist unbestritten, dass die Beschwer
deführerin nach Einleitung des amtlichen Revisionsverfahrens ihren Wohnsitz von
Z._
nach
A._
, verlegte
(Urk. 1 S. 4)
. So
erhielt die Beschwerdegegnerin am 27. März 2013 einen Telefonanruf
von der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit der Bitte um
Ak
ten
zustellung
, da die Beschwerdeführerin eine neue Adresse in
B._
habe
(Urk. 9/67). Mit Schreiben vom 23. April 2013 ersuchte die IVSTA zuständig
keits
halber um die Zustellung der vollständigen IV-Akten, weil die Beschwerdefüh
rerin im Ausland wohne (Urk. 9/68). Am 10. Mai 2013 teilte die IV-Stelle Zürich der IVSTA mit, es sei momentan ein Revisionsverfahren eingeleitet, in dessen
Rahmen noch ein medizinisches Gutachten ausstehend sei (Urk. 9/69). Mit
Erin
ne
rungsschreiben
vom 24. September 2013 gelangte die ISTVA unter Hinweis auf ihr Schreiben um Aktenüberweisung vom 23. April 2013 ein weiteres Mal an die IV-Stelle Zürich (Urk. 9/81).
Da die Versicherte, nachdem sie am 19. März 2013 vom Gutachter untersucht worden war, die Schweiz Ende März 2013 verliess und sich in
B._
nieder
liess (vgl. Urk. 9/67, 9/68, 9/72 S.
14), war die IV
Stelle Zürich im September 2013
zur Beurteilung des Anspruches örtlich nicht mehr zuständig.
Daher
ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass
die Verfügung vom
25. September 2013
(Urk. 2) wegen örtlicher Unzuständig
keit der entschei
den
den
Behörde aufzuheben ist und die Akten nach Eintritt der Rechtskraft des vor
lie
gen
den Urteils an die zuständige
ISTVA
zu überweisen sind, damit diese die Sache
entscheide
.
2.
2.1
Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und vorliegend auf Fr.
4
00.-- an
zusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der
Beschwerde
gegnerin
aufzuerlegen.
2.2
Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der
Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
messen
(§ 34 Abs. 3
GSVGer
).
Vorliegend
erscheint eine Prozessentschädigung von Fr.
1
‘
60
0.-- (inkl. Baraus
la
gen und Mehrwertsteuer) als angemessen.