# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4b6a7b4a-5abb-561f-b6fe-e312ed079958
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1976, Mutter dreier
Kinder (geboren
1997, 2002 und 2006
)
, ohne Berufsausbildung, arbeitete seit Dezember 2007 teilzeitlich in der Unterhaltsreinigung der
Y._
in
Z._
(
Urk.
5/2
Ziff.
1.1-1.3,
Ziff.
3,
Ziff.
5.
3-5.4), welche das Arbeitsverhältnis am
1
5.
März 2011 nach l
ä
nger
er
krankheitsbedingter Abwesenheit der Versicherten
per 3
1.
Mai 2011
kündigte
(
Urk.
5/
15/1-6
Ziff.
2.1,
Urk.
5/15/8
).
Am 1
4.
Juni 2011 meldete sich
die Versicherte
wegen
seit Dezember 201
0
bestehender
psychischer Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug
an (
Urk.
5/2
Ziff.
6.2).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Aus
zug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug;
Urk.
5/
8
), einen
Arbeit
g
eberbe
richt
(
Urk.
5/
15
) und einen medizinischen Bericht
(
Urk.
5/
16,
Urk.
5/19
)
ein
, zog die Akten der CSS Versicherung bei (
Urk.
5/11-12)
und führte eine
Haushalts
abklärung
(
Urk.
5/
20
)
durch. Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
5/24,
Urk.
5/26,
Urk.
5/31,
Urk.
5/36
)
sprach
sie
mit Verfügung vom 1
4.
September 2012 (
Urk.
5/43,
Urk.
5/47 =
Urk.
2) der Versicherten ab
1.
Dezember 2011
eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung
zu
.
2.
Gegen die Verfügung vom
1
4.
September 2011
(
Urk.
2) erhob die Versicherte am
4.
Oktober 2012
Beschwerde und beantragte
die Aufhebung der angefochte
nen Verfügung und die
Zusprache
einer
Dreiviertelsrente
(
Urk.
1
S.
2
). Mit Beschwerdeantwort vom
6.
November 2012, welche der Beschwerdeführerin am 2
0.
März 2013 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (
Urk.
6)
,
beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
4
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf
gabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
festgelegt. In die
sem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitar
beit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behin
derung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter an
derem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.2
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich,
Betätigungs
ver
gleich
, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein
trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Er
werbs
tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, d.h. ohne
Gesundheits
schaden
, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst
wirklichkeitsge
rechte
Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er
werbs
tätigkeit ist der im Sozial
versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hinweisen).
2.
Strittig und zu prüfen ist
einzig
die Qualifikation der Beschwerdeführerin.
Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin gestützt auf den Abklärungsbericht Beruf und Haushalt vom 1
3.
Februar 2012 (
Urk.
5/20)
als im Gesundheitsfall zu 20% erwerbstätig und zu 80% im Aufgabenbereich tätig
(
Urk.
2
)
.
Die Beschwerdeführerin machte geltend, dass
ihr im Gesundheitsfalle eine min
destens 45%-
ige
Erwerbstätigkeit zumutbar und aufgrund der finanziellen Ver
hältnisse zwingend
notwendig wäre
, woraus ein Gesamtinvaliditätsgrad von 62.46% und ein Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
resultiere (
Urk.
1 S. 4).
3.
3.1
Die Ärzte der
A._
diagnostizierten mit Bericht vom 2
5.
Oktober 2011 (
Urk.
5/19) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1), eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) sowie eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (F62.0) und gingen von einer mindestens seit
Behandlungs
beginn
am
7.
April 2011 bestehenden vollen Arbeitsunfähigkeit aus (
Urk.
5/19
S.
1
f.
)
.
3.2
Aus dem Abklärungsbericht Beruf und Haushalt vom 1
3.
Februar 2012 (
Urk.
5/20) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin bei ihrem früheren Arbeit
geber Unterhaltsreinigung auf einer Stat
i
on für Alzheimer- und
Demenz
er
krank
te
durchgeführt habe
. Ihr Gemütszustand habe sich dort stetig ver
schlechtert, sie habe den Anblick der Patienten nicht zu verarbeiten vermocht. Die Depression habe immer mehr zugenommen, bis sie notfallmässig psychiat
risch behandelt werden musste (
Ziff.
2.4).
Die Abklärungsperson
führte aus, dass sie
die Frage betreffend Erwerbssituation bei guter Gesundheit mit der Beschwerdeführerin eingehend besprochen
habe
. Laut Schilderungen
der Beschwerdeführerin
würde sie heute bei guter Gesund
heit maximal im Rahmen von 20% einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen, um genügend Zeit zu haben, sich der Kindererziehung und dem Haushalt zu widmen. Die Kinderbetreuung w
ü
rde während der Arbeitszeit durch die Schwiegermutter sichergestellt. Das Arbeitspensum von 45% sei ihr deutlich zu hoch gewesen, ein tieferes Arbeitspensum sei beim früheren Arbeitgeber jedoch nicht in Frage gekommen. Ihr Ehemann erziele als Taxi-Chauffeur ein Monatseinkommen von zwischen CHF 1‘600.-- und CHF 2‘216.-- und verdiene damit zu wenig, um die Familie zu unterhalten. Mit einem Arbeitspensum von 20% könnte sie sich an den anfallenden Kosten beteiligen und ihre
n
Ehemann finanziell unterstützen.
Die Abklärungsperson führte aus, dass die Beschwerdeführerin glaubhaft und nachvollziehbar schildere, dass sie heute bei guter Gesundheit maximal im Rahmen von 20% einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Sie und ihre Familie würden finanziell vom Sozialamt
B._
unterstützt. Die Beschwerdeführerin habe erklärt, dass ein Einkommen von 20% wohl nicht ausreichen würde, um unabhängig vom Sozialamt zu leben, da sie aufgrund der fehlenden Ausbildung auch ein entsprechend tieferes Einkommen erziele. Trotz
dem könne sie sich heute - auch bei guter Gesundheit - kein höheres
Arbeits
pensum
als 20% vorstellen. Gestützt auf die Erwerbsbiografie und die aktuelle Familiensituation könne die Beschwerdeführerin somit als zu 20% erwerbstätig und zu 80% im Haushalt tätig qualifiziert werden (
Ziff.
2.5).
Insgesamt er
mittelte die Abklärungsperson für den Aufgabenbereich eine Einschränkung von 31.75% (
Ziff.
6.8).
3.3
Die
1976 geborene
Beschwerdeführerin hat drei Kinder mit den Jahrgängen 1997, 2002 und 2006, welche im
Z
eitpunkt
der Abklärung (Februar 2012)
das zweite Kindergartenjahr, die dritte Klasse und das zweite Jahr der Sekundar
schule besuchten
. Mithin besuchten
im
Z
eitpunkt
des Verfügungserlasses
(Sep
tember 2012) alle drei Kinder bereits die Schule
. Drei Mal pro Woche werden die Kinder durch die Schwiegermutter betreut
(
Urk.
5/2
Ziff.
1.1-1.3,
Ziff.
3.1-3.3,
Urk.
5/20
Ziff.
4.1
,
Ziff.
6.6).
Zuletzt arbeitete die Beschwerdeführerin bei der Firma
Y._
als Reinigungsfachfrau. Dieses Arbeitsverhältnis wurde per 3
1.
Mai 2011 aufgrund der lang andauernden Krankheit der Beschwerdeführerin aufgelöst, wobei der letzte effektive Arbeitstag der 2
4.
Dezember 2010 war. Bevor die Beschwerdeführerin diese Arbeit krankheitshalber aufgeben musste, hatte sie in der fraglichen Stellung während dreier Jahre zu rund 45% (wöchentliche be
triebliche Normalarbeitszeit von 42 h, geleistete wöchentliche Arbeitszeit von 18.75 h) gearbeitet (
Urk.
5/15/1-6
Ziff.
1,
Ziff.
2.1-2.3,
Ziff.
2.9).
4.
Die Beschwerdegegnerin beruft sich auf die im Sozialversicherungsrecht an
wend
bare Regel der „Aussagen der ersten Stunde“, wonach diesen Aussagen in
beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellun
gen,
die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen
versiche
rungs
rechtlicher
oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis
)
.
Bei dieser
Beweismaxime
handelt es sich indes
sen nicht um eine starre Regel
, vielmehr sind im Lichte der
eingangs
dargeleg
ten Rechtsprechung (vgl. vorstehend E. 1
.
1-1.2
) für die Beurteilung der
Status
frage
die gesamten
,
für den Sachverhalt massgeblichen
,
persönlichen, familiären, so
zia
len und erwerblichen Verhältnisse
in die Würdigung der Aussagen
mitein
zu
beziehen
. Die
Angabe der versicherten Person
ist
somit
nur ein
er
unter mehreren Faktoren. Wie auch zu optimistische Angaben unter Würdigung der gesamten Umstände nach unten korrigiert werden, ist auch auf zu bescheidene Einschätzungen, was die Kapazität für Erwerbsarbeit im Gesundheitsfall angeht, nicht
unbesehen
abzustellen.
Zudem ist v
orliegend
davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer schweren psychischen Beeinträchtigung nicht in der Lage ist, verbindliche hypothetische Aussagen über ihre Lebensführung im Gesundheitsfall, mitunter über den Umfang ihrer Erwerbstätigkeit, zu machen.
Bei der
Berücksichtigung der übrigen persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse
fällt
zunächst
ins Gewicht, dass im Zeitpunkt des Verfügungserlasses alle drei Kinder der Beschwerdeführerin die Schule besuchten und damit morgens und teilweise auch nachmittags ausser Hause waren. Damit wäre
im Hinblick auf die
Betreuungspflichten, welche die Beschwerdeführerin
im Rahmen der Abklärung
als Hauptgrund für den Wunsch nach einem tiefen Arbeitspensum nannte, eine Erwerbstätigkeit
im bisher ausgeübten Pensum
von
45
% im Gesundheitsfalle ohne weiteres zumutbar. Ausserdem
würde die Kinderbetreuung während der Arbeitszeit durch die Schwiegermutter sichergestellt; diese betreut die Kinder auch nun im Krankheitsfall an drei Tagen pro Woche
und gleicht damit offen
sichtlich die durch die Krankheit der Beschwerdeführerin entstandenen fehlen
den Ressourcen der Familie aus
.
Zur Ansicht der Beschwerdeführerin, wonach ihr
früheres
Pensum deutlich zu hoch
gewesen
sei, ist anzumerken, dass ihre Ressourcen durch die Krankheit bereits sehr beschränkt
gewesen
waren. Weiter ist a
nge
sichts der angespannten finanziellen Verhältnisse - der Ehemann erzielt
als Taxifahrer
ein Monatseinkommen von
rund
Fr.
1‘600.--
bis
Fr.
2‘
2
00.--,
die Bruttomonatsmiete für die Wohnung beträgt
Fr.
1‘620.-- und das Sozialamt unterstützt
die Familie
der Beschwerdeführerin monatlich mit rund
Fr.
2‘993.-- (
Urk.
5/20
Ziff.
2.6) -
auch überwiegend wahrscheinlich, dass
die Beschwerde
führerin im Gesundheitsfall mindestens das bisherige Arbeitspensum von 45%
fortführen
würde, und dass
di
es das
Sozialamt
von ihr auch
verlang
en
und ein tiefes Pensum von 20% nicht akzeptier
en
würde
. Die Wahl der Höhe des Arbeitspensums stünde damit
auch
angesichts
der
Sozialhilfeabhängigkeit
ihrer Familie
nicht im
B
elieben der Beschwerdeführerin.
Zusammenfassen
d
ist
davon auszugehen, dass
d
ie
Beschwerdeführerin
die zu
letzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigungsfachfrau im Umfang von 45% fortge
setzt hätte.
5
.
Unbestritten und aufgrund des Berichts der Ärzte der
A._
(
Urk.
5/19, vgl. vorste
hend E. 3.1)
und des Abklärungsberichtes Beruf und Haushalt
(
Urk.
5/20, vgl. vorstehend E. 3.3)
belegt sind eine Arbeitsunfähigkeit von 100%
im Erwerbsbereich
und eine Einschränkung von 31.75%
im Aufgabenbereich
. Aus
gehend von einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 45% Erwerbs
tätige und zu 55% im Aufgabenbereich Tätige erg
e
b
en
sich damit
ein
Teilin
va
liditätsgrad
von 45% im Erwerbsbereich und von rund 17% im Aufgabenbereich
beziehungsweise
ein Gesamtinvaliditätsgrad von rund 62%, welcher den An
spruch auf eine
Dreiviertelsrente
ab
1.
Dezember 2011
begründet.
6
.
Zusammenfassend
qualifizierte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin zu Unrecht als zu 20% im Erwerbsbereich und zu 80% im Aufgabenbereich Tä
tige. Unter Berücksichtigung einer Qualifikation
als zu 45%
im
Erwerbs
bereich
und zu 55
%
im Auf
gabenbereich
T
ätige ergibt sich ein Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
. Da
mit
erweist
sich die Beschwerde
als begründet, was zu ihrer Gutheissung führt.
7
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1bis IVG) und auf
Fr.
6
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
messen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
). Vorliegend rechtfertigt sich die
Zusprache
einer ungekürzten Prozessentschädigung von
Fr.
1‘2
00
.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).