# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b5b5791f-7539-4f5b-b2cc-3ff94093a6ac
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Entscheid Verwaltungsgericht, 23.01.2015 Verfahren, Art. 36 Abs. 2 VRP.Der Rechtsvertreter, an den eine 55-seitige Beschwerdeeingabe wegen Weitschweifigkeit zurückgewiesen wurde, kommt der Verpflichtung zur Kürzung nicht nach, wenn die neue Eingabe zwar noch 25 Seiten umfasst, jedoch das Layout hinsichtlich Schrifttyp, Schriftgrösse, Zeilenabständen und Seitenrändern so verändert wurde, dass lediglich der Platzbedarf, nicht aber der Umfang reduziert wurde (Verwaltungsgericht, B 2014/106).Entscheid vom 23. Januar 2015 BesetzungPräsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Heer, Rufener, Bietenharder; Gerichtsschreiber ScherrerVerfahrensbeteiligtelic.iur. X.Y., Rechtsanwalt,Beschwerdeführer,gegenAnwaltskammer, Klosterhof 1, 9001 St. Gallen,Vorinstanz,GegenstandDisziplinarverfahren gegen AnwälteDas Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Die Anwaltskammer des Kantons St. Gallen stellte am 29. April 2014 fest,
Rechtsanwalt X.Y. habe mehrfach gegen Berufsregeln verstossen, und büsste ihn mit
CHF 1'000. X.Y. (Beschwerdeführer) erhob gegen den am 20. Mai 2014 versandten
elfseitigen Entscheid am 4. Juni 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Mit
verfahrensleitender Verfügung vom 13. Juni 2014 wies der Präsident des
Verwaltungsgerichts die 55-seitige Eingabe, in welcher zudem um Ansetzung einer
Nachfrist zur Beschwerdeergänzung ersucht wurde, unter Androhung der
Nichtbehandlung im Säumnisfall als weitschweifig zur Ergänzung und Kürzung auf rund
25 Seiten zurück. Der Beschwerdeführer protestierte am 4. Juli 2014 gegen die
Zurückweisung und reichte innert erstreckter Frist am 18. September 2014 die ergänzte
Beschwerde erneut ein. Sie umfasst 25 Seiten in einem von der ursprünglichen
Eingabe hinsichtlich Schrifttyp, Schriftgrösse, Zeilenabstand und Seitenrändern
abweichenden Erscheinungsbild.
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B. Der Präsident des Verwaltungsgerichts trat mit Entscheid vom 14. Oktober
2014 auf die Beschwerde nicht ein und auferlegte dem Beschwerdeführer die
amtlichen Kosten von CHF 1'000. In der Begründung stellte er fest, die ursprüngliche
55-seitige Eingabe vom 4. Juni 2014 sei zu Recht als weitschweifig zur Verbesserung
zurückgewiesen worden. Die in einem anderen Layout erstellte 25-seitige Eingabe vom
18. September 2014 hätte bei unveränderter Gestaltung nicht weniger, sondern mehr,
nämlich rund 60 Seiten, umfasst. Es liege deshalb weiterhin ein unzulässiges
Rechtsmittel vor. Der Beschwerdeführer verlangte mit einfacher schriftlicher Erklärung
vom 28. Oktober 2014 einen Entscheid des Gerichts. Mit separater Eingabe vom
gleichen Tag nahm er zudem Stellung zur Begründung des Nichteintretensentscheides
vom 14. Oktober 2014.

## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung von Beschwerden gegen
Disziplinarverfügungen der Anwaltskammer zuständig (Art. 6 Abs. 2 des
Anwaltsgesetzes; sGS 963.70, AnwG). Der Beschwerdeführer ist Adressat des
angefochtenen Entscheides, mit welchem ihn die Vorinstanz wegen mehrfachen
Verstosses gegen die Berufsregeln mit CHF 1'000 büsste, und deshalb zur Erhebung
des Rechtsmittels befugt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die
Beschwerde wurde mit Eingabe vom 4. Juni 2014 rechtzeitig erhoben (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 VRP). Sie genügt ebenso wie die ergänzte und
verbesserte Eingabe vom 18. September 2014 in formeller und inhaltlicher Hinsicht –
allerdings nur auf den ersten Blick – den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP; vgl. auch VerwGE B 2003/16 vom 24. April 2003 E.
1b).
2. Der Entscheid vom 14. Oktober 2014, mit welchem der Präsident des
Verwaltungsgerichts gestützt auf Art. 39bis Abs. 1 Ingress und lit. b VRP auf die
Beschwerde vom 4. Juni/18. September 2014 nicht eintrat, fiel mit der einfachen
schriftlichen Erklärung des Beschwerdeführers vom 28. Oktober 2014, mit welcher er
einen Entscheid des Gerichts verlangte, ohne Weiteres dahin (vgl. Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 1049).
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3. Gemäss Art. 36 VRP sind Begehren und Begründung auf das Wesentliche zu
beschränken (Abs. 1); der Gerichtspräsident kann weitschweifige Eingaben
zurückweisen und Nichtbehandlung androhen für den Fall, dass die Mängel nicht innert
gesetzter Frist behoben werden (Abs. 2). Die Bestimmung übernahm die Regelung von
Art. 71 des Gerichtsgesetzes (sGS 941.1, GerG), der mit dem am 1. Januar 2011 in
Kraft getretenen Einführungsgesetz zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (sGS
961.2, EG ZPO; SR 272, ZPO) aufgehoben wurde. Gemäss Art. 132 Abs. 1 und 2 ZPO
sind weitschweifige Eingaben innert gerichtlicher Nachfrist zu verbessern. Ob eine
Eingabe weitschweifig ist und den Gang der Rechtspflege behindert, beurteilt sich
nach dem Umfang des angefochtenen Entscheides, früheren oder gegnerischen
Rechtsschriften und der inhaltlichen Abschweifung vom Prozessthema. Als
weitschweifig erscheinen beispielsweise langatmige Ausführungen und
Wiederholungen betreffend Tat- und Rechtsfragen, die zur Wahrung eines Anspruchs
nicht erforderlich sind oder sich in keiner Weise auf das Prozessthema beziehen
(Kramer/Kubat Erk, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], ZPO Kommentar, Zürich/St.
Gallen 2011, N 10 zu Art. 132 ZPO). Unangebrachte Weitschweifigkeit darf nur
angenommen werden, wenn eine Partei sich über einzelne Fragen in langatmigen
Ausführungen und ständigen Wiederholungen ergeht, nicht aber, wenn sie vor dem
Richter Tatsachenmaterial ausbreitet, dessen Vorlegung sie in guten Treuen für nötig
hält. Dabei ist bei der Annahme von Weitschweifigkeit im Zweifelsfall Zurückhaltung
geboten; wird vorschnell auf Weitschweifigkeit erkannt, kann darin eine Verletzung des
Anspruchs auf rechtliches Gehör liegen. Zurückhaltung ist auch deshalb angebracht,
weil sich das Gericht nicht mit jedem und sämtlichen Vorbringen befassen muss,
sondern sich mit der Behandlung der relevanten Streitpunkte und Fragen begnügen
kann (Gschwend/Bornatico, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar,
Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N 29 zu Art. 132 ZPO).
Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz betrifft eine disziplinarische Busse von
CHF 1'000, welche die Anwaltskammer dem Beschwerdeführer wegen Verletzung der
Berufsregeln gemäss Art. 12 Ingress und lit. a des Bundesgesetzes über die
Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (SR 935.61, BGFA) auferlegte. In der Sache
ging die Vorinstanz im Wesentlichen davon aus, der Beschwerdeführer habe einen
Mandanten in einem Strafverfahren wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln
beraten und – nachdem er am 26. Juli 2013 Beschwerde bei der Anklagekammer
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erhoben und ein Gesuch um amtliche Verteidigung gestellt hatte – von diesem am 27.
Juli 2013 Kostenvorschüsse für dieses Verfahren von insgesamt CHF 750 erhoben und
mit Überweisungen vom 2. und 26. August 2013 auch erhalten. Am 15. Oktober 2013
habe er auch für das Verfahren vor Bundesgericht, wo er ebenfalls um amtliche
Verteidigung ersucht hatte, einen Kostenvorschuss von CHF 1'500 erhoben. In der
rechtlichen Beurteilung war für die Vorinstanz unerheblich, dass sich der
Beschwerdeführer verpflichtet hatte, die bezahlten Vorschüsse nach Gewährung der
amtlichen Verteidigung zurückzuzahlen. Vielmehr wäre er zur Offenlegung gegenüber
dem Gericht verpflichtet gewesen, damit die allfällige staatliche Leistung entsprechend
hätte reduziert werden können. Dass der Beschwerdeführer die Prozesse "um jeden
Preis" führte, obwohl er selbst den Mandanten mehrfach auf deren Aussichtslosigkeit
hingewiesen hatte, bezeichnete die Vorinstanz als "äusserst fragwürdig". Bei der
Bemessung der Busse ging sie von einem erheblichen mehrfachen Verstoss gegen die
Berufsregeln aus, hielt dem Beschwerdeführer jedoch den ungetrübten anwaltlichen
Leumund und seine Bereitschaft, sich im Fall der Feststellung eines Verstosses zu
entschuldigen und ein entsprechendes Vorgehen künftig nicht mehr zu praktizieren,
zugute.
Auf diese insgesamt elfseitige Verfügung reagierte der Beschwerdeführer mit einer 55-
seitigen Beschwerdeeingabe vom 4. Juni 2014, in welcher er zudem um Ansetzung
einer Nachfrist zur Ergänzung der Begründung ersuchte, an das Verwaltungsgericht.
Das Rechtsbegehren umfasste neben dem Hauptantrag einen fünf Alinea umfassenden
Eventualantrag, von denen vier Alinea im Subeventualantrag wörtlich wiederholt und
drei davon mit einem "Eventualantrag" ergänzt wurden sowie zwei Anträge zu den
Kostenfolgen. Zusammengefasst machte der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz
habe seinen Anspruch auf das rechtliche Gehör verletzt, weil das Disziplinarverfahren
nicht wegen des als Regelverstoss beurteilten Verhaltens eröffnet worden sei.
Hinsichtlich aller durch die Vorinstanz erhobenen Vorwürfe habe keine Verletzung von
Berufsregeln festgestellt werden können. Diesbezüglich hätte das Disziplinarverfahren
eingestellt werden müssen. Die Vorinstanz habe nicht rechtsgenüglich abgeklärt, von
wem er wofür einen Kostenvorschuss erhoben habe. Die Kostenvorschüsse von CHF
550 und von CHF 200 seien am 2. beziehungsweise am 26. August 2013 von der
Treuhänderin des Mandanten für prozessfremden Aufwand bezahlt worden. Auf den
am 15. Oktober 2013 für die persönliche Betreuung und vorprozessuale Bemühungen
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erhobenen Kostenvorschuss von CHF 1'500 habe er verzichtet, nachdem er vom
Betreibungsregisterauszug und der Anmeldung des Mandanten beim Sozialamt
Kenntnis erhalten habe. Schliesslich bestehe kein klares Verbot für die Einforderung
eines Kostenvorschusses. Es liege weder eine schuldhafte Verletzung einer
Berufspflicht noch ein "grobes, schuldhaftes Verhalten" vor. Da die amtliche
Verteidigung nicht gewährt worden sei, sei niemand geschädigt worden. Sodann
befasst sich die Eingabe ausführlich mit Berufsregeln (Art. 12 Ingress und lit. g BGFA
und Art. 11bis der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS
963.75), welche der Beschwerdeführer nach den Feststellungen in der angefochtenen
Verfügung indessen gar nicht verletzt hat. Er bestreitet sodann die Pflicht zur
Offenlegung von Kostenvorschüssen gegenüber der Vorinstanz und dem
Bundesgericht. Schliesslich beanstandet er die Bussenhöhe und die Entscheidgebühr.
Eine konzise Begründung dieser Rügen ist auf deutlich weniger als 55 Seiten möglich.
Der Umfang der Eingabe geht weniger auf die Vielfalt der geltend gemachten
Rechtsverletzungen als vielmehr auf die redundante Verwendung von Argumenten und
die Wiederholung von Sachverhaltselementen und der Rechtsauffassung der
Vorinstanz und seiner eigenen Auffassung zurück. Zudem befasst sie sich
unnötigerweise auch mit Verstössen, welche ihm schliesslich nicht angelastet wurden.
Es lag dementsprechend im Ermessen des Präsidenten des Verwaltungsgerichts, die
Eingabe vom 4. Juni 2014 als weitschweifig zur Kürzung an den Beschwerdeführer
zurückzuweisen. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer die verfahrensleitende
Verfügung vom 13. Juni 2014 rechtskräftig werden lassen.
4. Die ergänzte und verbesserte Eingabe vom 18. September 2014 umfasst 25
Seiten in einem von der ursprünglichen Eingabe hinsichtlich Schrifttyp, Schriftgrösse,
Zeilenabstand und Seitenrändern abweichenden Erscheinungsbild. Der
Beschwerdeführer hat eine Schrift gewählt, welche wesentlich weniger Raum
beansprucht. Wenn in der früheren Gestaltung eine Seite maximal 30 Zeilen umfasste
(beispielsweise Seite 24), sind es im neuen Erscheinungsbild 58 Zeilen (beispielsweise
Seite 14). Zusammen mit der Reduktion der Seitenränder auf ein Minimum führt das
neue Layout dazu, dass eine voll beschriebene Seite nicht mehr 283 (Seite 24), sondern
691 Wörter, das heisst das knapp zweieinhalbfache, beinhaltet (Seite 14). Der
Beschwerdeführer hat damit die 55-seitige weitschweifige Eingabe nicht gekürzt,
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sondern – bei gleicher Gestaltung – eher ausgeweitet. Die Beschwerde ist damit im
Wesentlichen bloss etwas enger und kleiner geschrieben, weshalb weiterhin ein
unzulässiges Rechtsmittel vorliegt (vgl. BGer 8C_474/2013 vom 25. Juli 2013).
Die Erläuterungen des Beschwerdeführers zur einfachen schriftlichen Erklärung vom
28. Oktober 2014 ändern an dieser Beurteilung nichts. Vorab wird ihm nicht – wie er
umständlich und sich wiederholend ausführt – die abweichende typografische
Gestaltung der verbesserten Eingabe vom 18. September 2014 "verboten" (Ziffern 3, 8,
11, 14 und 15), sondern aus einem Vergleich des Platzbedarfes der beiden Layouts
geschlossen, dass die zur Verbesserung zurückgewiesene Eingabe vom 4. Juni 2014
im Umfang nicht gekürzt wurde. Dazu dienten die Vergleiche des zeilen- und
wortmässigen Umfangs einer vollbeschriebenen Seite im früheren und im neuen Layout
(Erwägung 3). Bei einem Vergleich des Umfangs der beiden Eingaben ist zudem zu
berücksichtigen, dass in der verbesserten Eingabe vom 18. September 2014 zahlreiche
Abkürzungen verwendet werden (lit. B/3). Der Beschwerdeführer macht geltend, die
Beschwerde sei erheblich gekürzt worden. Ein Vergleich zeigt, dass die Eingabe
inhaltlich überarbeitet und – mit einem über rund zwei Seiten begründeten Antrag auf
mündliche Verhandlung – ergänzt wurde. Dass der Beschwerdeführer seine
Ausführungen gestrafft hat, mag insoweit zutreffen, als die Darstellung des
Sachverhalts verkürzt und umständliche Formulierungen vereinfacht wurden. Dies
ändert allerdings nichts daran, dass sie im Umfang – wenn überhaupt – nur
unwesentlich kürzer geworden ist. Eine kursorische inhaltliche Prüfung ergibt, dass
sich der Beschwerdeführer nach wie vor weitschweifig und sich wiederholend
insbesondere mit dem Zweck des am 27. Juli 2013 bei seinem Mandanten erhobenen
Kostenvorschusses von CHF 750 befasst (lit. C/III Ziffer 1 bis 6.2). Ebenso erweisen
sich die Ausführungen zur Erhebung eines Kostenvorschusses von CHF 1'500 bei
seinem Mandanten am 15. Oktober 2013 redundant (lit. C/IV). Die Ausführungen zur
Zahlung des am 27. Juli 2013 erhobenen Kostenvorschusses wiederholen frühere
Ausführungen zu dessen Erhebung (lit. C/V). Im Zusammenhang mit der Frage der
Pflicht zur Offenlegung der Kostenvorschüsse kommt der Beschwerdeführer auf die
angeblichen Zwecke der Kostenvorschüsse zurück (lit. C/VI Ziffer 2.2). Im Weiteren
befasst sich die Eingabe mit Art. 12 Ingress und lit. g BGFA, dessen Verletzung dem
Beschwerdeführer indessen nicht vorgeworfen wurde (lit. C/VII). Wenn im Entscheid
des Präsidenten des Verwaltungsgerichts vom 14. Oktober 2014 die inhaltliche
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Darstellung der Eingabe mit der Wendung "im Wesentlichen" eingeleitet wird
(Erwägung 2 Absatz 3), kommt damit zum Ausdruck, dass eine Zusammenfassung
folgt, und nicht, dass den nachfolgenden Sätzen, die auch mit Strichpunkt hätten
abgetrennt werden können, keine oder weniger Bedeutung zukomme. Da die Frage der
Weitschweifigkeit einer Eingabe von den konkreten Umständen des Einzelfalls abhängt,
kann der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass in einem anderen Verfahren (B
2014/15) eine von 84 auf 56 Seiten in unverändertem Layout gekürzte Beschwerde
zugelassen wurde, nicht ableiten, im vorliegenden Verfahren müsse seine Eingabe vom
18. September 2014 behandelt werden. Im Übrigen ist das die einfache schriftliche
Erklärung ergänzende zusätzliche Schreiben vom 28. Oktober 2014 seinerseits ein
Beispiel für den ausufernden Stil der Eingaben des Beschwerdeführers.
5. Zusammenfassend gelangt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass der
Beschwerdeführer die Weitschweifigkeit seiner Eingabe vom 4. Juni 2014 mit der
ergänzten Eingabe vom 18. September 2014 nicht behoben hat. Es ist deshalb
gerechtfertigt, wie dies als Säumnisfolge angedroht wurde, auf die Beschwerde nicht
einzutreten und die gestellten Begehren nicht zu behandeln.
6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens – das Nichteintreten wegen Fehlens der
Prozessvoraussetzungen kommt der Abweisung des Rechtsmittels gleich – sind die
amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art.
95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von CHF 1'500 erscheint angemessen (Art. 7
Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Sie ist mit dem vom
Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss von CHF 2'000 zu verrechnen. CHF
500 sind ihm zurückzuerstatten. Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen
(Art. 98 Abs. 1 und 98bis VRP).