# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1b2c7a06-19e6-44a0-91ae-aabc241f9d0d
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A, geboren 1995 in B, ist serbische Staatsangehörige und erhielt im Familiennachzug zunächst eine Aufenthaltsbewilligung und spätestens ab November 1998 die Niederlassungsbewilligung.
B.
Am 6. Oktober 2014 heiratete A den serbischen Staatsangehörigen C, geboren 1992, welcher am 6. November 2014 beim Personenmeldeamt der Stadt Zürich um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau ersuchte. Er wurde dabei von A und ihrem Vater begleitet. Tags darauf meldete das Personenmeldeamt dem Migrationsamt, dass A nicht Deutsch gesprochen habe, ihr Vater jeweils übersetzen musste und deshalb der Verdacht bestehe, dass A die Schule in ihrem Heimatland Serbien besucht habe. Die Abklärungen des Migrationsamts ergaben, dass A ab dem Jahre 2002 bei ihren Grosseltern in Serbien lebte, dort die Schule besuchte und zudem im Juni 2014 die ...-Schule in D mit dem Diplom zur ... absolvierte. Die Schulferien soll A jeweils bei ihren Eltern in der Schweiz verbracht haben. Im September 2014 kehrte sie definitiv in die Schweiz zurück.
C.
Mit Verfügung vom 6. August 2015 stellte das Migrationsamt fest, dass die Niederlassungsbewilligung von A infolge Verlegung des Lebensmittelpunktes in ihr Heimatland erloschen sei und verweigerte eine (Wieder-)Erteilung der Niederlassungs- bzw. Aufenthaltsbewilligung. Folglich wurde das entsprechende Gesuch des Ehemannes ebenfalls abgewiesen und gleichzeitig setzte das Migrationsamt beiden eine Frist zum Verlassen der Schweiz an.
II.
A.
Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 13. November 2015 ab.
B.
Mit Urteil des Amtsgerichts D, Serbien, vom 2. September 2015 wurden die Eheleute A/C geschieden.
III.
Mit Beschwerde vom 15. Dezember 2015 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei ihr die Niederlassungsbewilligung nicht abzuerkennen, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, eventualiter ein Vollzugsstopp der Ausweisung anzuordnen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.
Mit Präsidialverfügung vom 16. Dezember 2015 ordnete das Verwaltungsgericht an, dass die Beschwerdeführerin das Verfahren bis zu einem gegenteiligen Entscheid in der Schweiz abwarten könne.
Während die Rekursabteilung auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
M
it der Beschwerde
an das Verwaltungsgericht
können Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20
Abs.
1 in Verbindung mit §
50
Abs.
1
des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]
).
2.
2.1
Verlässt eine ausländische Person die Schweiz ohne Abmeldung, erlischt deren Niederlassungs- bzw. Aufenthaltsbewilligung nach sechs Monaten (Art.
61
Abs.
2
Satz
1 des Ausländergesetzes
vom 16.
Dezember 2005 [AuG]).
2.2
Auch ein Kind, das bloss zwecks Schulbesuchs im Ausland weilt und damit den Lebensmittelpunkt am Wohnsitz der Eltern behält (vgl. Art. 23 Abs. 1 und Art. 25 Abs. 1 des
Schweizerischen
Zivilgesetzbuchs
vom 10. Dezember 1907
[ZGB]), kann seine hiesige Niederlassungsbewilligung verlieren, wenn es sich länger als sechs Monate bzw. über die bewilligte Verlängerung hinaus im Ausland aufhält: Eine umfassende Schulbildung in der Schweiz mit der Vermittlung der sprachlichen Fähigkeiten stellt eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Integration und Zukunft im Inland dar (vgl.
hierzu
Botschaft zum AuG, BBl
2002
37
09 ff.
,
3754,
Ziff. 1.3.7.7
,
und die kurze Nachzugsfrist von Art. 47
Abs. 1
Satz 2
AuG
zwecks frühzeitiger Einschulung). Die Aufnahme sowie Fortsetzung einer Ausbildung im Heimatstaat steht einer solchen Integration regelmässig entgegen. Dies gilt insbesondere, wenn der ausländische Abschluss in der Schweiz nicht anerkannt werden kann und nicht nur ein in der Heimat bereits begonnener Ausbildungsabschnitt abge
schlossen, sondern auch noch eine weitergehende Ausbildung im Ausland neu begonnen wird (vgl. zu
L
etzterem BGr, 3. April 2012, 2C_609/2011, E. 3.6). Die Nieder
lassungs
bewilligung
soll
es
dem Ausländer ermöglichen, dauerhaft zusammen mit seiner Familie in der Schweiz zu wohnen und sich in die hiesige Gesellschaft zu integrieren. Sie bezweckt indessen nicht, dem Ausländer eine Anwesenheitsberechtigung und Arbeits
erlaubnis einzuräumen, auf die er sich nötigenfalls eines Tages berufen kann. Es rechtfertigt sich somit, hinsichtlich der Dauer des Schulbesuchs im Ausland gewisse Grenzen zu setzen, wobei die Umstände des Einzelfalles angemessen zu berücksichtigen sind (BGr, 3. April 2012, 2C_609/2011, E. 3.4).
2.3
Eine Erleichterung besteht in solchen Fällen nur insoweit, als (fristgerechte) periodische kurze Aufenthalte bei den Eltern während der Schulferien für die Aufrecht
erhaltung der Niederlassungsbewilligung in der Regel genügen (vgl. BGr, 19. Juli 2002, 2A.153/2002, E. 3.2). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann ein Kind, das in sein Heimatland zurückkehrt, um dort seine Ausbildung zu erhalten, seine Niederlassungs
bewilligung
grundsätzlich behalten, soweit es jeweils
innerhalb
der Sechsmonatsfrist in die Schweiz zurückkommt, um sämtliche Schulferien bei seinen Eltern zu verbringen.
Verbringt jedoch die in
Ausbildung stehende Person ihre Zeit hauptsächlich im Ausland und
verlegt sie
ihren Wohnsitz bzw. Lebensmittelpunkt ins Ausland, so wird die sechsmonatige Frist durch eine vorübergehende Rückkehr in die Schweiz zu Besuchszwecken nicht unterbrochen (vgl. auch Art. 79
Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007
über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]; BGr, 3. April 2012, 2C_609/2011, E. 3.2; BGr, 27. Mai 2011, 2C_831/2010, E. 5.1 und altrechtlich BGE 120 Ib 369 E. 2c). In der Gerichtspraxis wird eine Frist von vier Jahren nach der elterlichen Entsendung ins Ausland vertreten, ab welcher auch eine regelmässige Rückkehr in die Schweiz das Erlöschen der Niederlassungsbewilligung in aller Regel nicht mehr
zu verhindern vermag
(VGr, 25. Februar 2009, VB.2008.00387, E. 4.1; BGr, 3. April 2012, 2C_609/2011, E. 3.4 ff.; vgl. ferner auch BGr, 22. November
2006, 2A.533/2006, E. 2.6).
2.4
Die Beschwerdeführerin wurde 1995 in der Schweiz geboren, verfügte über eine Niederlassungsbewilligung und verbrachte die ersten sieben Lebensjahre bei ihren Eltern in der Schweiz.
Danach
erfolgte
ihre
Einschulung in Serbien. Dort besuchte sie die gesamte obligatorische Schulzeit und wohnte bei ihren Grosseltern.
Anschliessend
blieb die Beschwerdeführerin in Serbien und absolvierte eine Ausbildung zur
...
. Lediglich von Oktober bis Dezember 2005, also für zwei Monate, besuchte die Beschwerdeführerin die Schule in der Schweiz. Insgesamt 12
Jahre verbrachte die Beschwerdeführerin somit in ihrer Heimat und damit auch ein Grossteil der prägenden Kinder- und Jugendjahre. Gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin verbrachte sie ihre Schul- und Semesterferien jeweils bei ihren Eltern in der Schweiz. Die Vorinstanz hat offengelassen, inwieweit den diesbezüglichen Angaben Glauben zu schenken ist. Ent
sprechende Aufenthalte sind jedenfalls nicht durch Passeinträge oder Reisebelege nach
gewiesen
worden
, obwohl die Beschwerdeführerin nach Art.
90
AuG an der Feststellung des massgeblichen Sachverhalts mitzuwirken und erforderliche Beweismittel unverzüglich einzureichen hat. Die Deutschkenntnisse der Beschwerdeführerin sind gemäss Aktenlage schlechter, als dies angesichts ihrer behaupteten Aufenthalte in der Schweiz zu erwarten wäre: So sprach sie noch bis im
Herbst
2014 offen
bar
kein Wort Deutsch und erreichte gemäss den eingereichten Sprachzertifikaten das Niveau
A2 des Gemeinsamen Euro
päischen Referenzrahmens für Sprachen erst, nachdem sie von März 2015 bis Ende Mai 2015 einen Deutsch-Intensivkurs besucht hatte. Angesichts dieser fehlenden Deutsch
kenntnisse der Beschwerdeführerin und in Anbetracht der Tatsache, dass sie am 6.
Oktober 2014 einen Landsmann geheiratet hat, auch wenn
im Jahr 2015 die
Ehescheidung erfolgte, ist davon auszugehen, dass der Schwerpunkt ihrer sozialen und privaten Beziehungen nicht in der Schweiz
lag
.
2.5
Wie die Beschwerdeführerin selbst ausführen lässt, sollte durch den Schulbesuch in Serbien ihre Betreuung sichergestellt werden. Die Eltern
der Beschwerdeführerin
haben sich
damit
bewusst da
für
entschieden,
die
Beschwerdeführerin
durch ihre Grosseltern in Serbien betreuen zu lassen
.
Ob die Beschwerdeführerin hierbei ein Verschulden trifft oder nicht, ist irrelevant, da die Eltern als Inhaber der elterlichen Sorge gemäss Art. 301 ff. ZGB solche Entscheidungen grundsätzlich alleine zu treffen haben.
Nachdem die Beschwerde
führerin die obligatorische Schulzeit in Serbien absolvierte und sie nicht länger auf eine gleich intensive Betreuung
,
wie im Einschulungsalter
angewiesen war, nahm sie dennoch eine zusätzliche Ausbildung von
mehreren
Jahren in Serbien in Angriff. Bei einem derart langen Heimataufenthalt zu Ausbildungszwecken geht
die bundesgerichtliche Rechtsprechung
bei hier niedergelassenen
minderjährigen Personen, welche einen Grossteil ihres Lebens in der Schweiz verbracht haben, von einem Lebensmittelpunkt im Ausbildungs- bzw. Heimatland aus (vgl. E.
2.3 vorstehend). Daran vermag auch die Bezahlung der Krankenkasse für die Beschwerdeführerin sowie die von ihr
eingereichten
Referenz
schreiben nichts zu ändern, zumal sich diese Schreiben zur aktuellen Situation der Beschwerdeführerin äussern und nicht hinsichtlich der Frage, wo sich ihr Lebens
mittelpunkt während ihrer Schul- und Ausbildungszeit befand.
2.6
Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, ihre Eltern seien beim Einbürgerungs
verfahren im Jahr 2009 nicht darauf hingewiesen worden, dass die Niederlassungs
bewilligung der Beschwerdeführerin aufgrund des langjährigen Schulbesuchs in Serbien erlöschen könnte. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, sind die Behörden grundsätzlich nicht verpflichtet, ausländische Personen über sämtliche sie betreffende Fristen aktiv zu informieren und eine solche Pflicht lässt sich denn auch nicht aus der gesetzlichen Informationspflicht nach Art.
56
AuG ableiten (
BGr, 26.
August
2013, 2C_97/2013, E.4.2). Ausserdem kann durchaus davon ausgegangen werden, dass
die Eltern der Beschwerdeführerin, welche selbst den Einbürgerungsprozess erlebt haben, früher oder später in Kenntnis darüber waren, was eine erfolgreiche Integration in die hiesige Gesellschaft beinhaltet und welche Voraussetzungen dabei zu erfüllen sind.
2.7
Zusammenfassend ist
festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin nicht nur ihre gesamte Schul- und Ausbildungszeit, sondern auch einen Grossteil ihrer Freizeit in Serbien verbracht hat. Unter diesen Umständen ist von einer Verlegung des Lebensmittelpunktes in ihr Heimatland Serbien auszugehen, weshalb die
Niederlassungsbewilligung
der Beschwerdeführerin
von Gesetzes wegen erloschen ist.
3.
3.1
Nach Art.
34
Abs.
3 AuG kann die Niederlassungsbewilligung aus wichtigen Gründen vorzeitig (wieder-)erteilt werden. Bei den wichtigen Gründen handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, welcher auf Verordnungsstufe insofern konkretisiert
wird
, als
nach
Art.
61
VZAE die Niederlassungsbewilligung vorzeitig erteilt werden kann, wenn die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller diese früher schon während mindestens zehn Jahren besessen und der Auslandaufenthalt nicht länger als sechs Jahre gedauert hat. Dabei ist den besonderen Umständen des Einzelfalls Rechnung zu tragen, weshalb weder das Erfüllen der zeitlichen Voraussetzungen zu einem Anspruch auf Erteilung der Niederlassungs
bewilligung führt noch deren Nichterfüllung zwangsläufig eine Nichterteilung nach sich zieht.
3.2
Zutreffend geht die Vorinstanz davon aus, dass vorliegend kein solch wichtiger Grund nach Art.
34
Abs.
3 AuG vorliegt.
Die Beschwerdeführerin verbrachte den Grossteil ihres Lebens, insgesamt 12 Jahre, in ihrer Heimat. Auf
Art.
8
Ziff.
1 der Europäischen Menschen
rechtskonvention (EMRK) bzw
.
Art.
13
Abs.
1 der Bundesverfassung vom 18.
April 1999 (BV)
kann sie sich nicht
berufen, da sie einerseits bereits seit dem
...
2013 volljährig ist und andererseits nicht darzulegen vermag, weshalb jetzt ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zu ihren Eltern vorliegen soll
.
So war es der Beschwerdeführerin vom siebten bis zum 19.
Altersjahr auch möglich, in Serbien und nicht bei ihren Eltern
zu
wohne
n
.
Allein eine
finanzielle Abhängigkeit von einer Person begründet noch keinen
Aufenthaltsa
nspruch nach Art.
8
EMRK, zumal finanzielle
Unterstützungsl
eistungen auch in die Heimat überwiesen werden können (
vgl. BGr, 18. Oktober 2001, 2A.463/2001, E. 2c; ferner BGr, 15. Oktober 2001, 2A.119/2001, E. 5b
).
Die
Situation der Beschwerde
führerin
ist ähnlich wie
diejenige von Kindern, die von den Eltern bei Verwandten in der Heimat zurückgelassen werden, dort die Schulen besuchen, sich in der Schweiz höchstens während der Ferien aufhalten und erst kurz vor Erreichen der Volljährigkeit bzw. nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit in die Schweiz übersiedeln sollen. Nicht das familiäre Zusammenleben, sondern die Verschaffung besserer Berufsaussichten steht bei
derartigen Konstellationen
im Vordergrund.
Insoweit nimmt die Praxis regelmässig einen Rechtsmissbrauch an, wes
halb
ein Nachzug dieser Kinder untersagt wird (vgl. BGE 119 Ib 81 E.
3; BGr, 3.
April 2012, 2C_609/2011, E.
3.6). Entsprechende Intentionen des Gesetzgebers werden auch durch die kurze Nachzugsfrist bei älteren Kindern nach Art.
47
Abs.
1
Satz
2
AuG deutlich.
Ein wichtiger Grund im Sinn von Art. 34 Abs. 3 AuG ist demnach vorliegend nicht gegeben.
3.3
Die Nichterteilung einer
ausländerrechtlichen
Bewilligung stellt für die Beschwerde
führerin
auch
keine schwerwiegende persönliche Härte im Sinn von Art.
30
Abs.
1
lit.
b
AuG in Verbindung mit Art.
31
Abs.
1
VZAE dar
. So besuchte die Beschwerdeführerin nicht nur die obligatorische Schule in Serbien, sondern absolvierte zudem eine Ausbildung zur .... Ihr Lebensmittelpunkt befand sich zumindest während ihrer Ausbildungszeit in Serbien. Eine wirtschaftliche sowie soziale Integration der Beschwerdeführerin in Serbien sollte durchaus wieder möglich sein. Der Kontakt
zu ihren hier lebenden
Familienmitgliedern kann
auch weiterhin durch gegenseitige Besuchsaufenthalte aufrechterhalten werden und diese
können
sie allenfalls auch von der Schweiz aus finanziell unterstütze
n
.
E
ine erleichterte Wiederzulassung im Sinn von Art.
30
Abs.
1
lit.
k
AuG in Verbindung mit Art.
49
Abs.
1
VZAE fällt
ebenfalls
ausser Betracht, da die freiwillige Ausreise der Beschwerdeführerin bereits im Jahr 2002 erfolgte.
Die Nichterteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung erweist sich demnach als verhältnismässig
. Des Weiteren kann auf die umfassenden Erwägungen der Vorinstanzen verwiesen werden (§
70 in Verbindung mit §
28
Abs.
1
VRG)
, welchen das Verwaltungsgericht beitritt.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
4.
Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 13
Abs. 2 in Verbindung mit §
65a Abs.
2 VRG) und steht ihr keine Parteientschädigung zu (§
17
Abs.
2
VRG).
5.
Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) angefochten werden, soweit die Beschwerdeführenden einen Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend machen. Andernfalls kann lediglich die subsidi
äre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG wegen der Verletzung verfassungs
mässiger Rechte ergriffen werden. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).