# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e26e0f36-8e73-4339-8203-9db13f7c7ce9
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 9
I. Sachverhalt
A. X. als Mieterin schloss am 16. November 1999 mit A. als Vermieter einen Mietvertrag über eine 2-Zimmer-Wohnung in der B. in C. ab. Mit Untermietvertrag vom 19. März 2008 vermietete sie die Wohnung an die Vormieter von Z. und Y. weiter. Per 1. November 2009 bezogen deren Nachmieter Z. und Y. die Wohnung, ohne jedoch mit X. einen schriftlichen Untermietvertrag abzuschliessen.
B. Am 21. Juni 2012 kündigte X. unter Verwendung des amtlichen Formulars das Mietverhältnis mit Z. und Y. per 30. September 2012 mit einmaliger Verlängerung bis 30. November 2012. Die Kündigungen blieben unangefochten.
C. Am 17. Januar 2013 reichte X. beim Bezirksgericht Maloja ein Gesuch um Ausweisung von Z. und Y. aus der Wohnung in der B. in C. ein, wobei sie zusätzlich beantragte, es sei der Ausweisungsbefehl mit der Androhung der Straffolge von Art. 292 StGB zu verbinden. Gleichzeitig ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. In ihrer Stellungnahme vom 7. Februar 2013 liessen Z. und Y. die vollumfängliche Abweisung des Ausweisungsgesuchs unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchstellerin beantragen. Zudem sei der Gesuchstellerin die unentgeltliche Rechtspflege zu verweigern. Zur Begründung führten sie aus, dass eine Anfechtung der Kündigungen unterbleiben sei, nachdem diesen jegliche Grundlage fehle. Zwischen ihnen und X. habe nie ein (Unter-)Mietverhältnis bestanden. Vielmehr bestehe seit dem 1. November 2009 ein direktes Mietverhältnis mit A. als Vermieter.
D. Mit Entscheid vom 15. Februar 2013, mitgeteilt am 15. Februar 2013, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja wie folgt:
„1. Auf das Gesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von CHF 1‘000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, die Gesuchsgegner mit CHF 1‘500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations