# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f63ea5fa-822d-4ea0-8367-b97aa5b58c0e
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Ergänzung eines ausländischen Scheidungsurteils
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes (5. Abteilung) des  Zürich vom 28. September 2018; Proz. FP170094
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Rechtsbegehren:
Präzisiertes Rechtsbegehren der Klägerin anlässlich der Hauptverhandlung vom 27. Oktober 2016 (act. 126 S. 1): "1. Es sei die Tochter C._, geb. tt.mm.2006, unter die alleinige elterli-
che Sorge der Klägerin zu stellen. 2. Es sei der Beklagte für berechtigt zu erklären, die Tochter C._ je-
den zweiten Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Zürich zu .
Der Beklagte sei zu verpflichten, C._ jeweils eine Woche vor den Besuchsterminen gemäss Abs. 1 sein Erscheinen per SMS zu . Bleibt die Bestätigung aus, entfällt der Besuchstermin.
3. Es sei die gesetzliche Teilung der Pensionskassenguthaben .
4. Es sei der Antrag auf Aufhebung der Unterhaltspflicht des Beklagten abzuweisen.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MWSt) zulasten des .
6. Es sei der Antrag auf Anordnung einer psychologschen/psychiatrischen Begutachtung der Klägerin abzuweisen."
Präzisiertes Rechtsbegehren des Beklagten anlässlich der Hauptverhandlung vom 27. Oktober 2016 (act. 128 S. 1): "1. Die Obhut für die Tochter der Parteien, C._, sei auf den Beklagten
zu übertragen; 1a. Die gemeinsame Tochter der Parteien, C._, sei unter die alleinige
elterliche Sorge des Beklagten zu stellen; 2. Es sei ein begleitetes Besuchsrecht der Klägerin für jedes zweite Wo-
chenende festzulegen; 2a. Die Klägerin sei psychologisch/psychiatrisch begutachten zu lassen; 2b. Die ungefilterten Originalakten der KESB seien einzuholen und den
Parteien zur Kenntnis zu bringen; 3. Die Rechtsbegehren der Klägerin seien abzuweisen, 3a. C._ sei zum jetzigen Zeitpunkt ausdrücklich nicht erneut anzuhö-
ren; 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin."
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Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 13. Dezember 2016: (act. 142 S. 27 ff.)
1. Das Kind C._, geboren am tt.mm.2006, wird unter die elterliche Sorge der  gestellt.
2. Der Beklagte wird für berechtigt erklärt, die Tochter C._ jeden zweiten  von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr in Zürich zu besuchen. Der Beklagte wird verpflichtet, C._ jeweils eine Woche vor den  gemäss Dispositiv Ziff. 2 Abs. 1 sein Erscheinen per SMS zu bestätigen. Bleibt die Bestätigung aus, entfällt der Besuchstermin.
3. Der Beklagte wird für berechtigt erklärt, einmal wöchentlich für eine halbe Stunde mit C._ zu skypen oder sonst telefonisch in Kontakt zu treten.
4. Die mit Entscheid vom 12. Juni 2008 eingesetzte Beistandschaft für C._ wird weitergeführt.
5. Der Antrag auf psychologische bzw. psychiatrische Begutachtung der Klägerin wird abgewiesen.
6. Der Antrag auf Beizug der ungefilterten KESB Akten wird abgewiesen.
7. Der Antrag auf Platzierung eines Sozialarbeiters in der Wohnung der Klägerin wird abgewiesen.
8. Es wird keine weitere Kinderanhörung von C._ durchgeführt.
9. Ab Rechtskraft des Scheidungsurteils ist der Beklagte infolge finanzieller  nicht mehr verpflichtet, Kinderunterhaltsbeiträge zu bezahlen.
10. Der Beklagte wird verpflichtet, die Klägerin über den Stand des Rentenverfahrens in Deutschland, über eine allfällige Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und über eine allfällige Bezahlung von Kinderrenten in der Schweiz und/oder in Deutschland in Kenntnis zu setzen.
11. Es wird keine Teilung des Pensionskassenguthabens durchgeführt.
12. Vom Rückzug des Antrages auf Herausgabe des Smartphones wird Vormerk .
13. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 5'000.00 festgesetzt. Die Barauslagen () betragen Fr. 1'106.25.
14. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt, jedoch zufolge der bereits mit Verfügung vom 17. November 2015 gewährten unentgeltlichen  einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Parteien werden auf die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO hingewiesen.
15. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
16.-17. Mitteilung / Rechtsmittel
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Beschluss und Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer vom 5. April 2017:
(act. 162 S. 24)
1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 5. Abteilung – , vom 13. Dezember 2016 mit Bezug auf Dispositiv-Ziffer 11 in  erwachsen ist.
2. Das Gesuch des Beklagten vom 17. Februar 2017 um Erlass vorsorglicher  wird abgewiesen.
3. Den Parteien wird die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und dem Beklagten in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. X._ sowie der Klägerin in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. Y._ je ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. Die Parteien werden auf die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO hingewiesen.
4. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel gemäss nachfolgendem Erkenntnis.

## Considerations