# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 50be320b-fd92-4d55-963c-75450e514dab
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2003
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. A. X. wuchs zusammen mit vier Geschwistern in C. (Österreich) auf. Dort besuchte er die Volks- und die Hauptschule sowie während fünf Jahren die Handelsakademie. Ab 1979 war er in verschiedenen Orten im Gastgewerbe tätig. Seit 1998 arbeitet er in einem Teilzeitpensum im E. in D. als Koch. Daneben bekleidet er weitere Teilzeitstellen. Eigenen Angaben zufolge beläuft sich sein monatliches Einkommen auf Fr. 3'000.--. Er hat des Weiteren kein Vermögen und eigener Einschätzung nach Schulden von rund Fr. 30'000.--.
Im Jahre 1980 heiratete A. X. B. F.. Dieser Ehe entspross im Jahre 1983 die Tochter J. X..
Im schweizerischen Zentralstrafregister ist der Berufungskläger mit einer Eintragung verzeichnet. Am 13. Januar 1999 wurde er vom Kreisgerichtsausschuss H. wegen Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 25 Tagen verurteilt. Gemäss Leumundsbericht der Kantonspolizei Graubünden vom 10. Juli 2002 geniesst A. X. in der Gemeinde D. einen guten Leumund. Seine Lebensführung und sein Verhalten hätten bis anhin nie Anlass zu Klagen gegeben. Der Arbeitgeber schätzt ihn als zuverlässigen und hilfsbereiten Mitarbeiter.
B. Mit Eingabe vom 17. April 2002 liess I. durch seinen Rechtsvertreter eine Strafanzeige gegen A. X. wegen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB einreichen. Am 19. April 2002 eröffnete die Staatsanwaltschaft Graubünden eine Strafuntersuchung gegen A. X.. Nach der Schlussverfügung vom 24. Juli 2002 erliess die Staatsanwaltschaft am 21. August 2002 eine Anklageverfügung, mit welcher sie A. X. wegen mehrfacher Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 3 StGB in Anklagezustand versetzte. Gemäss Anklageschrift vom gleichen Tag wurde der Anklage folgender Sachverhalt zugrunde gelegt:
„Seit Dezember 1997 bewohnten die Eheleute X. zusammen mit ihrer Tochter ein I. gehörendes 6 1⁄2 Zimmerwohnhaus an der R.-Gasse in D.. Dieses Mietverhältnis wurde mit Schreiben vom 28. November 2001 durch I. per 31. März 2002 gekündigt. Zu verschiedenen nicht näher bekannten Zeitpunkten im Jahre 2001 fällte A. X. ohne Einwilligung des Eigentümers sämtliche sich auf der erwähnten Liegenschaft befindenden fünf Bäume (je ein Kirschbaum, ein Ahorn, ein Feldahorn, eine Föhre und eine Birke). Gemäss einem vom Anzeigeerstatter in Auftrag gegebenen Gutachten beträgt der Wert der gefällten fünf Bäume Fr. 99'600.--.“
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In der Ergänzung der Anklageschrift beantragte die Staatsanwaltschaft, dass A. X. der mehrfachen Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 3 StGB schuldig zu sprechen und zu einer auf zwei Jahre bedingt ausgesprochenen Gefängnisstrafe von zwei Monaten zu verurteilen sei.
C. Bereits am 6. August 2002 hatte I. beim Untersuchungsrichteramt Chur eine Adhäsionsklage einreichen lassen, wonach A. X. zu verpflichten sei, I. einen Betrag von Fr. 99'600.-- zu bezahlen.
D. Mit Urteil vom 27. November 2002, mitgeteilt am 17. Februar 2003, erkannte das Bezirksgericht Landquart:
„1. A. X. ist schuldig der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 3 StGB.
2. Dafür wird er mit 2 Monaten Gefängnis bestraft.
3. Der Vollzug dieser Freiheitsstrafe wird unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben.
4. In teilweiser Gutheissung der Adhäsionsklage wird A. X. verpflichtet, I. Fr. 16'861.10 zu bezahlen.
Die ausseramtlichen Entschädigungen bezüglich der Adhäsionsklage werden wettgeschlagen.
5. Die Verfahrenskosten, bestehend aus - der Untersuchungsgebühr der Staatsanwaltschaft Graubünden Fr. 1'800.00 - den Barauslagen der Staatsanwaltschaft Graubünden Fr. 43.20 - der Gerichtsgebühr des Bezirksgerichts Landquart Fr. 4'200.00 total somit Fr. 6'043.20
werden A. X. auferlegt.

## Considerations