# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fb81c661-5f92-4070-a961-a487a3bbee0d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die
1963
geborene
X._
ist seit 2010 als
Selbständigerwerbende
im Bereich
Hundesitting
tätig (
Urk.
10/126
/1
) und dabei
der Sozialversicherungs
anstalt des Ka
ntons
Zürich, Ausgleichskasse, angeschlossen (
Urk.
10/56,
Urk.
10/58).
Im Juli 2019 eröffnete sie
im Rahmen ihrer selbständigen Erwerbs
tätigkeit
ein neues Tierheim für Hunde und weitere Tiere (
Urk.
10/126/1).
Am
1
4.
April 2020 (Eingangsdatum) meldete
sie
sich bei der Ausgleichskasse für den Bezug einer Erwerbsausfallentschädigung gestützt auf die Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem
Coronavirus
(Covid-19; Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall) an (
Urk.
10/114
).
Die Ausgleichskasse sprach
X._
für die Zeit
vom 1
7.
März bis 1
6.
September
2020
eine Entschäd
igung basierend auf einem Tages
ansatz von Fr. 17.60 zu (Urk.
10/117,
Urk.
10/118,
Urk.
10/120,
Urk.
10/
121,
Urk.
10/122,
Urk.
10/124).
Am 1
9.
November 2020
beantragte
die Versicherte
eine Neuberechnung der ausgerichteten Entschädigung
(
Urk.
10/126
)
. Am 6. Januar 2021
beantragte sie zudem eine Entschädigung für die Monate November 2020 (U
rk.
10/130)
, Dezem
ber 2020 (
Urk.
10/129) und Januar 2021 (
Urk.
10/128). Mit Verfügung vom
5.
Februar 2021 (
Urk.
10/137) verneinte die Ausgleichskasse einen Anspruch für die Zeit vom 1
7.
September 2020 bis 3
1.
Januar 2021. Dagegen erhob die Versi
cherte am
1.
März 2021 Einsprache (
Urk.
10/140) und beantrag
t
e eine Neuberech
nung
der ihr
fü
r die Zeit vom 1
7.
März bis 16.
September 2020
ausgerichteten Entschädigung
und die Ausrichtung einer E
ntschädigung für die Zeit vom 1
9.
Dezember 2020 bis 3
1.
Januar 202
1.
Mit
Einspracheentscheid
vom 1
6.
Juli 2021 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen liess
X._
mit Eingabe vom 3
1.
August 2021 (
Urk.
1) Beschwerde erheben und beantragen, es sei ihr Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung ab März 2020 neu zu prüfen.
Mit Verfügung vom 3.
September 2021 wurde der Beschwerdeführerin Frist angesetzt, um die Beschwerdeschrift eigenhändig zu unterzeichnen (
Urk.
4). Dieser Aufforderung kam
sie
innert Frist nach (
Urk.
5).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom
4.
Oktober 2021 (
Urk.
9), die Beschwerde sei abzu
weisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Beschwerdef
ührerin nahm mit Replik vom 20.
Oktober 2021 zur Beschwerdeantwort Stellung (
Urk.
13). Die Beschwer
degegnerin erklärte am
8.
November 2021 auf eine Stellungnahme zur Replik zu verzichten (
Urk.
16), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1
5.
November 2021 angezeigt wurde (
Urk.
17).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
185
Abs.
3 der Bundesverfassung (BV) kann der Bundesrat Verord
nungen und Verfügungen erlassen, um eingetretenen oder unmittelbar drohen
den schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusse
ren Sicherheit zu begegnen. Solche Verordnungen sind zu befristen (und zwar auf [maximal] sechs Monate, vgl.
Art.
7d
Abs.
2
lit
. a des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes, RVOG).
Gestützt auf dieses Notverordnungsrecht erliess der Bundesrat - nebst anderen Verordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die sich teilweise (auch) auf das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (
Epidemiengesetz
,
EpG
) stützen - am 2
0.
März 2020 die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall. Diese wurde rückwirkend per 1
7.
März 2020 in Kraft gesetzt und der Geltungszeitraum zunächst bis zum 1
6.
September 2020 befristet (
Art.
11
Abs.
2). Seit Inkrafttreten hat die Verordnung mehrfach Änderungen erfahren und ihre Geltungszeitraum wurde mehrfach geändert. Mit dem Covid-19-Gesetz vom 2
5.
September 2020 wurde rückwirkend per 1
7.
September 2020 eine gesetzliche Grundlage für die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall geschaf
fen (
Art.
15 in Verbindung mit
Art.
21
Abs.
3 Covid-19-Gesetz).
1.
2
1.
2
.1
Gemäss Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der
vom 1
7.
März
bis 16. September 2020 gültig gewesenen Fassung hatten
Selbständigerwerbende
im Sinne von Art. 12 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
ver
sicherungsrechts (ATSG), die aufgrund einer Massnahme nach Art. 6 Abs. 1 und 2
der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des
Coronavirus
(Covid-19
;
Covid-19-Verordnung 2) einen Erwerbsausfall erli
tten, Anspruch auf eine Erwerbs
ausfallentsc
hädigung.
1.
2
.2
Gemäss
Art.
5
Abs.
1 und 2 Covid-19-Verordnun
g Erwerbsausfall in der vom 17.
März bis 1
6.
September 2020 gültig gewesenen Fassung
beträgt
das Taggeld 80
%
des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, das vor Beginn des Anspruchs auf die Entschädigung erzielt wurde. Für die Ermittlung des Einkommens
ist
Art.
11
Abs.
1 des Erwerbsersatzgesetzes (EOG) sinngemäss anwendbar. Nach der Festlegung der Entschädigung
kann
eine Neuberechnung der Entschädigung nur vorgenommen werden, wenn eine aktueller
e Steuerveranlagung bis zum 16.
September 2020 der anspruchsberechtigten Person zugestellt
wird
und diese den Antrag zur Neuberechnung bis zu diesem Datum einreicht.
Nach
Art.
11
Abs.
1 EOG bildet das Einkommen, von dem die Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(AHVG) erhoben werden, die Grundlage für die Ermittlung des durchschnittlichen vor
dienstlichen Erwerbseinkommens.
1.
2
.3
Gemäss
Rz
. 1065 des Kreisschreibens über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des
Coro
navirus
- Corona-Erwerbsersatz,
Stand:
3.
Juli 2020,
(
KS CE) bildet grundsätzlich das Erwerbseinkommen, welches im Jahr 2019 erzielt wurde, Grundlage für die Bemessung der Entschädigung für
Selbständiger
werbende
. Als Basis ist das Einkommen zu verwenden, welches für die Fest
setzung der Beitragsrechnungen für das Jahr 2019 (
Akontorechnungen
) herange
zogen wurde. Liegt im Zeitpunkt der Festsetzung der Entschädigung die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 bereits vor, ist
auf diese abzustellen.
Hinsichtlich Neuberechnung ergibt sich aus dem bis 1
6.
September 2020 gültig gewesenen Kreisschreiben, dass wenn
die festgesetzte Entschädigung auf dem Einkommen
basierte
, welches für die
Akontorechnungen
2019 herangezogen wurde und dieses seit der letzten definitiven Beitragsverfügung nicht angepasst
wurde
, auf Antrag auf das Einkommen der letzten definitiven Beitrags
verfügung abzustellen
ist
. Liegt zum Zeitpunkt des Antrages die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 bereits vor, so ist diese zu berücksichtigen. Der Antrag auf Neuberechnung resp. Revision oder Wiedererwägung muss spätestens am 1
6.
September 2020 bei der Ausgleichskasse eingereicht sein (
Rz
. 1065.1).
1.
3
1.3.1
Gemäss Art. 2 Abs. 3
bis
Covid-19-Verordnung Er
werbsausfall in der am 4. Novem
ber 2020 rückwirkend per 17. September 2020 in Kraft gesetzten Fassung sind
Selbständigerwerbende
im Sinne von Art. 12 ATSG und Personen nach Art. 31 Abs. 3
lit
.
b und c AVIG, welche im Sinne des AHVG obligatorisch versichert sind, anspruchsberechtigt, wenn:
a.
ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen
zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich eingeschränkt ist;
b.
sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und
c.
sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit
ein AHV-pflichtiges Erwerbsein
kom
men von mindestens Fr. 10'000.-- erzielt haben; diese Voraussetzung
gilt sinngemäss, wenn die Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurd
e; wurde die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so gilt diese Voraussetzung proportional zu deren Dauer.
1.3.2
Gemäss
Art.
2
Abs.
3
ter
Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der
4.
November 2020 rückwirkend per 1
7.
September 2020 Kraft gesetzten Fassungen g
a
lt d
ie Erwerbstätigkeit als massgeblich eingeschränkt, wenn pro Monat eine Umsatz
einbusse von mindestens
55
%
im Vergleich zum durchschnittlichen monatlichen Umsatz der Jahre 2015–2019 vorliegt. Wurde die Tätigkeit nach 2015 und vor 2020 aufgenommen, so ist der Durchsch
nitt der entsprechenden Erwerbs
dauer massgebend. Personen, die ihre Erwerbstät
igkeit nach dem Jahr 2019 aufge
nommen haben, müssen nachweisen, dass pro Monat eine Umsatzeinbusse von mindestens
55
%
im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz von mindestens drei Monaten vorliegt; massgebend ist der Durchschnitt der drei Monate mit den höchsten Umsätzen.
Für die Zeit vom 1
9.
Dezember 2020 bis 3
1.
März 2021 galt eine Umsatzeinbusse v
on 40
%
als massgebend, seit 1.
April 2021 beträgt die massgebende Umsatzeinbusse 30
%
.
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung ihres Entscheides im Wesent
lichen (
Urk.
2/1),
betreffend die Entschädigung für die Zeit vom 1
7.
März bis 1
6.
September 2020 hätte der Antrag auf Neuberechnung gestützt auf die defini
tive Steuerveranlagung spätestens bis am 1
6.
September 2020 bei ihr eingereicht worden sein müssen.
Hinsichtlich des Anspruch für die Zeit vom 1
7.
September 2020 bis 3
1.
Januar 2021 wiesen die von der Beschwerdeführerin gemachten Angaben eine Umsatzeinbusse von weniger als 55
%
respektive 40
%
aus
. Aus diesem Grunde bestehe auch für diesen Zeitraum kein Anspruch.
2.2
Mit Beschwerde vom 3
1.
August 2021 machte die Beschwerdeführerin
sinn
gemäss
geltend (
Urk.
1), sie führe seit Juli 2019 einen Neubetrieb.
Ihre Entschä
digung sei
gestützt den
in der Zeit
vom
1.
Juli 2019
bis Ende Februar 2020
erzielten Umsatz zu berechnen, wobei dieser auf einen Jahresumsatz aufzu
rechnen sei. Es ergebe sich so ein massgebende
r
Umsatz von Fr. 69'169.7
9.
Sie sei bis am 1
6.
September 2020
trotz mehrere Telefonate mit der Beschwerde
gegnerin
nie darauf aufmerksam gemacht worden, dass sie bis zu diesem Datum eine Neuberechnung verlangen müsse.
2.3
Mit Beschwerdeantwort vom
4.
Oktober 2021 erklärte die Beschwerdegegnerin (
Urk.
9)
, der angefochtene
Einsprachee
ntscheid
beziehe sich auf die Verfügung vom
5.
Februar 2021, welche lediglich die Corona-Erwerbsersatzentschädigung ab 1
7.
September 20
20 zum Gegenstand gehabt habe. Betreffend Anspruch bis 1
6.
September 2020
sei daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Hinsichtlich des Anspruchs ab 1
7.
September 2020 sei festzuhalten, dass
Voraussetzung für eine Entschädigung
sei, dass im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens Fr. 10'000.
erzielt worden sei. Die Beschwerdeführerin habe in ihrer Steuerklärung 2019
jedoch lediglich
ein AHV-pflichtiges Einkommen von Fr. 7'195.
deklariert und somit keinen Anspruch auf eine Entschädigung.
2.4
Die Beschwerdeführerin erklärte dazu mit Replik vom 2
0.
Oktober 2021 (
Urk.
13), d
ie Corona-Erw
e
rbsersatzentschädigung sei nie verfügt worden. Sie habe sich nachweislich in der Zeit vom 2
3.
März bis 1
6.
September
2020
telefo
nisch immer wieder
bei der Beschwerdegegnerin
gemeldet und eine höhere Entschädigung geltend ge
m
acht. Die Beschwerdegegnerin sei nie auf ihr Bege
h
ren einge
gan
g
en
.
3.
3.1
Bei der vorliegenden Streitigkeit gilt es
grundsätzlich
zu unterscheiden zwischen dem
von der Beschwerdeführerin geltend gemachten
Anspruch auf eine
höhere
Entschädigung
für die Zeit
vom 1
7.
März bis 1
6.
September 2020 und dem
strit
tigen
Anspruch auf eine Entschädigung für die Zeit
nach dem 1
6.
September 2020.
3.
2
3.2.1
Für die Zeit vom 1
7.
März bis 1
6.
September 202
0
hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine Entschädigung
gestützt auf Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der damals gültig gewesenen Fassung
ausgerichtet
, und zwar basierend auf einem Tagesansatz von Fr. 17.60 (
Urk.
10/117,
Urk.
10/118,
Urk.
10/120,
Urk.
10/121,
Urk.
10/122,
Urk.
10/124)
. Die Beschwer
deführerin
macht sinngemäss geltend,
sie
habe
im Juli 2019 einen neuen Betri
eb eröffnet, weshalb die Entschädigung gestützt auf de
n
ab Eröffnung
des neuen Betriebes
bis Ende Februar 2020 erzielten Umsatz zu berechnen sei (vgl. E. 2.2).
3.2.2
Die Beschwerdeführerin verkennt
bei ihrem Einwand
, dass
die Höhe des erziel
ten Umsatzes für die Höhe
der Entschädigung nicht von Relevanz ist. Die
Entschädi
gung
wird einzig auf Basis des
Einkommen
s
, von dem die Beiträge nach dem AHVG erhoben werden,
berechnet
(vgl. 1.2.2). Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin
eine
Entschädigung gestützt auf ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr. 7'600.
-- ausgerichtet
(
vgl.
Urk.
11/112/
1). Dieses Einkommen basiert auf dem von der
Beschwerdeführerin für das Jahr 2019
gegenüber den Steuerbehörden
deklarierten Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit
von Fr. 7'195.
(vgl.
Urk.
10/110/1, Urk.
10/110/3).
Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin aus der Tatsache, dass
sie
im Juli 2019 ein neues Tierheim eröffnet hat
(U
r
k.
10/126/1),
war
sie
doch bereits zuvor
s
elbständiger
werbend
(
Urk.
10/56,
Urk.
10/58).
Die Akten ergeben zudem keinen Hinweis darauf, dass
sie
durch das neu eröffnete Tierheim ihr Einkommen im Jahr 2019 gesteigert hätte. Vielmehr ergibt sich aus den von der Beschwerdeführerin einge
reichten
Unterlagen,
dass ihr beitragspflichtiges Einkommen im Jahr 2019 erheb
lich tiefer wa
r als in den Jahren zuvor (Urk.
10/126/13)
.
Es
erweist sich nach dem Gesagten als rechtens
, dass die
Beschwerdegegnerin
die
der Beschwerdeführerin für die Zeit vom 1
7.
März bis 1
6.
September 2020 ausgerichtete Entschädigung
auf Basis des
von der Beschwerdeführerin für das Jahr 2019 gemeldete
n
und in der Steuererklärung 2019 deklarierte
n
Einkommen
s
aus selbständiger Erwerbs
tätigkeit
berechnet hat
.
Bei dieser Sachlage
kann offenbleiben, ob betreffend Anspruch
auf Entschädigung
für die Zeit vom 1
7.
März bis 16.
September 2020 überhaupt auf die Beschwerde einzutreten ist.
3.
3
Hinsichtlich des Anspruchs der Beschwerdeführerin ab 1
7.
September 2020 gilt es zu beachten, dass ein Anspruch voraussetzt, dass im Jahr 2019 ein AHV-
pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 10'000
.
erzielt wurde (vgl. E. 1.3.1).
Dies war bei der Beschwerdeführerin nicht der Fall,
war sie doch
– wie
gerade
dargelegt –
während des gesamten Jahres
2019
selbständigerwerbend
und hat dabei
lediglich ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr.
7'600.
-- erzielt.
4.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Sie ist daher, soweit auf sie überhaupt einzutreten ist, abzuweisen.