# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** df91721d-ffb7-4e45-818c-8d039ff9abbd
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
,
Beschwerdeführerin
gegen
République et Canton du Jura
, vertreten durch B._
,
Beschwerdegegnerin
betreffend
Rechtsöffnung (Betreibung Nr. [...])
hat die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung, dass
:
die Amtsgerichtspräsidentin von Dorneck-Thierstein der République et Canton du Jura am 3. Februar 2022 in der Betreibungsnummer [...] des Betreibungsamtes Thierstein definitive Rechtsöffnung erteilte,
A._ (im Folgenden die Beschwerdeführerin) am 4. Februar 2022 mit Eingabe an das Richteramt Dorneck-Thierstein erklärte, sie fechte diese Entscheidung an,
diese Eingabe als Beschwerde an das Obergericht weitergeleitet wurde,
die Amtsgerichtspräsidentin im Urteil des erstinstanzlichen Strafgerichts des Kantons Jura vom 4. Juli 2017 einen definitiven Rechtsöffnungstitel gemäss Art. 80 Abs. 1 SchKG erkannte und gestützt darauf definitive Rechtsöffnung erteilte, da die Beschwerdeführerin auch keine Einwendungen nach Art. 81 Abs. 1 SchKG erhoben hatte,
die Beschwerdeführerin vorbringt, sie könne den Forderungen infolge Armut nicht nachkommen und sie könne sich auch keinen Rechtsbeistand leisten,
eine Beschwerde begründet einzureichen ist (Art. 321 Abs. 1 ZPO) und in der Beschwerdebegründung u.a. darzulegen ist, auf welchen Beschwerdegrund sich der Beschwerdeführer beruft und an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet (Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt in: Thomas Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich Basel Genf 2016, Art. 321 N 15),
die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 10. Februar 2022 darauf hingewiesen wurde, dass sie bis zum Ablauf der Beschwerdefrist eine verbesserte Beschwerde einreichen könne und dass sie sich selbst einen Rechtsbeistand suchen müsse,
die Beschwerdeführerin bis zum Ablauf der Beschwerdefrist am 14. Februar 2022 keine verbesserte Beschwerde einreichte, in welcher sie auf die Begründung des angefochtenen Entscheids Bezug nahm,
auf die Beschwerde demnach mangels genügender Begründung nicht einzutreten ist,
die finanzielle Lage der Beschwerdeführerin im Übrigen keinen Einfluss auf das Bestehen der in Betreibung gesetzten Forderung hat und ihren finanziellen Verhältnissen bei Pfändung, bei der ihr Existenzminimum geschützt ist, Rechnung getragen werden wird,
ausnahmsweise auf die Erhebung von Kosten verzichtet wird,
beschlossen
:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.

## Considerations