# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6c62febe-1416-4349-a1ed-24d4b1c4309d
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Urteil vom 31. Mai 2012 genehmigte das Bezirksgericht Zürich in einem Verfahren betreffend Abänderung des Scheidungsurteils zwischen X._ und A._ einen zwischen den beiden Eltern geschlossenen Vergleich, wonach X._ sich verpflichtete, seinen beiden Töchtern Y._ und B._ je CHF 650.-- pro Monat zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen zu bezahlen (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Mai 2012, Dispositiv-Ziffer 1, Abs. 2, alinea 3.II.3, Geschäfts-Nr. FP110107-L/U). Am 31. August 2013 meldete X._ beim Vermittleramt des Bezirks Plessur eine Klage gegen seine volljährige Tochter Y._ zur Schlichtung an. Da sich die Parteien anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 3. Oktober 2013 nicht einigen konnten, stellte der Vermittler am gleichen Tag die Klagebewilligung aus. Am 2. Dezember 2013 reichte X._ die Klage an das Bezirksgericht Plessur (ab 1. Januar 2017 Regionalgericht Plessur) ein mit folgenden Rechtsbegehren:
"1. Es sei festzustellen, dass der Kläger mit Wirkung ab dem 1. Mai 2013 nicht mehr in der Lage ist, der Beklagten einen Unterhaltsbeitrag zu bezahlen.
2. Die in Ziffer 1 beantragte Feststellung sei im Rahmen vorsorglicher Massnahmen per sofort auszusprechen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten der Beklagten."
Mit prozessleitender Verfügung vom 6. Dezember 2013 wurde X._ Frist zur Verbesserung seiner Eingabe gesetzt. Am 10. Dezember 2013 reichte X._ innert Frist eine verbesserte Klage mit folgenden Rechtsbegehren an das Bezirksgericht Plessur ein:
"1. Die Unterhaltspflicht des Klägers gegenüber der Beklagten sei mit Wirkung ab dem 1. Mai 2013 mangels Leistungsfähigkeit des Klägers aufzuheben, und es sei entsprechend Ziff. 1 Abs. 2 alinea 3.II.3. des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Mai 2012 (Geschäfts-Nr. FP110107-L7U; [recte: L/U]) aufzuheben.
2. Die in Ziffer 1 beantragte Feststellung sei im Rahmen vorsorglicher Massnahmen per sofort auszusprechen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zulasten der Beklagten."
B. Mit Prozessantwort vom 10. Februar 2014 beantragte Y._ innert erstreckter Frist folgendes:
"1. Es sei das Abänderungsbegehren sowie das Massnahmebegehren des Klägers vom 2. bzw. 10. Dezember 2013 vollumfänglich abzuweisen.
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2. Es sei der Kläger zu verpflichten, ein schweizerisches DNA-Gutachten einzureichen, welches darüber Auskunft gibt, ob er als Vater von C._, geboren _, und D._, geboren 13. Februar 2010, in Betracht kommt. Die Kosten dieses DNA-Gutachtens seien dem Kläger aufzuerlegen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzliche MWSt zu Lasten des Klägers."
C. Mit Entscheid vom 1. November 2013 des Einzelrichters am Bezirksgericht Plessur wurde X._ die unentgeltliche Rechtspflege mit Wirkung ab dem 3. September 2013 erteilt und Rechtsanwalt lic. iur. Jean-Christophe Schai als Rechtsvertreter ernannt. Y._ wurde mit Entscheid vom 12. März 2014 ebenfalls die unentgeltliche Rechtspflege gewährt mit Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwältin lic. iur. Susanne Crameri.
D. Mit Entscheid vom 21. August 2014 des Einzelrichters am Bezirksgericht Plessur wurde das Gesuch von X._ um Erlass von vorsorglichen Massnahmen abgewiesen (Proz.-Nr. 135-2014-602). Die Prozesskosten wurden bei der Prozedur belassen.
E. Mit Urteil vom 10. Februar 2016, unbegründet mitgeteilt am 8. April 2016, begründet mitgeteilt am 29. Juni 2016, erkannte das Bezirksgericht Plessur:
"1. Ziff. 1 Abs. 2 alinea 3.II.3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Mai 2012 (Geschäfts-Nr. FP110107-L7U; [recte: L/U]) wird mit Wirkung ab 27. Mai 2013 aufgehoben.
2.a) Die Gerichtskosten für das vorsorgliche Massnahmeverfahren (Proz.- Nr. 135-2014-602) in Höhe von CHF 500.00 (Entscheidgebühr) werden X._ auferlegt und gehen - unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO - zu Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen

## Considerations