# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4fc8ddcf-29f9-4f18-961c-59abf3432019
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. A._ war Mitglied des Verwaltungsrates der B._ und war an deren Projektierung und Aufbau beteiligt. Im Oktober 2008 wurde die B._ ins Handelsregister eingetragen. Für erbrachte Arbeitsleistungen in der Zeit zwischen 2008 und Februar 2011 forderte A._ von der Klinik eine Entschädigung in Höhe von CHF 248'224.00. Nach erfolglos durchgeführter Schlichtungsverhandlung reichte A._ am 31. August 2015 beim damaligen Bezirksgericht Inn (heute: Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair) eine entsprechende Klage gegen die B._ ein, worin er die Zusprechung von CHF 248'224.00 zuzüglich 5% Zins ab Klageeinleitung, abzüglich die für 2012 und 2013 noch geschuldeten Verwaltungsratshonorare, beantragte.
B. Mit Entscheid vom 11. April 2019, mitgeteilt am 6. August 2020, erkannte das Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair wie folgt:
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 17'500.00 gehen – unter Vorbehalt von Art. 123 ZPO – zu Lasten der klagenden Partei und infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vorläufig zu Lasten des Kantons Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.
3. Der beklagten Partei wird der durch sie geleistete Vorschuss in Höhe von CHF 1'000.00 durch das Gericht zurückerstattet.
4. Die klagende Partei hat die beklagte Partei mit CHF 48'595.65 (inkl. Spesen und MWST) aussergerichtlich zu entschädigen.
5. Der unentgeltliche Rechtsbeistand wird – unter Vorbehalt von Art .123 ZPO – zu Lasten des Kantons Graubünden mit CHF 15'596.00 (inkl. Barauslagen und MwSt.) entschädigt. Die Entschädigung wird aus der Gerichtskasse bezahlt.

## Considerations