# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3d02b0c0-668e-40f8-b4ce-ac1aea99cabd
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a. Der Gesundheitsrat des Kantons St. Gallen erteilte Dr. med. dent. X.Y. am
19. September 1991 eine örtlich und zeitlich eingeschränkte und am 19. September
1996 eine für den ganzen Kanton gültige unbefristete Bewilligung zur selbständigen
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Berufsausübung als Zahnarzt. Nachdem ihm das Gesundheitsdepartement (GD) im
Rahmen eines Disziplinarverfahrens die Berufsausübungsbewilligung mit Verfügung
vom 27. November 2012 vorsorglich entzogen hatte (act. G 8/155), wies es am
11. November 2013 sein Gesuch um Erteilung einer (neuen)
Berufsausübungsbewilligung mangels Vertrauenswürdigkeit ab und trat auf das
Begehren um Wiedererwägung des vorsorglichen Bewilligungsentzugs nicht ein. Diese
Verfügung erwuchs in Rechtskraft (act. G 8/220). Ein Ausstandsbegehren von X.Y.
gegen den Kantonszahnarzt Dr. med. dent. E.F. (im Amt gewesen bis Ende 2016, act.
G 8/559.2; nachstehend: ehemaliger Kantonszahnarzt) wies das GD mit
Zwischenverfügung vom 15. September 2014 ab (act. G 8/279). Hiergegen erhob X.Y.,
vertreten durch Rechtsanwalt PD Dr. Peter Reetz, Küsnacht, Beschwerde beim
Verwaltungsgericht (Verfahren B 2014/197). Mit Verfügung vom 10. November 2015
wies das GD ein Ausstandbegehren von X.Y. gegen den Verfahrensleiter G.H. (Ziff. 1)
sowie ein Gesuch um Einsicht in die nicht zu den Akten genommenen
Patientenbeschwerden ab (Ziff. 2). Es stellte ferner fest, dass die Vertrauenswürdigkeit
von X.Y. nicht gegeben und seine berufliche Eignung nachhaltig in Frage gestellt sei
(Ziff. 3). Im Weiteren trat es auf die Gesuche um Wiedererwägung der Verfügungen
vom 27. November 2012 und vom 11. November 2013 nicht ein (Ziff. 4 f.) und büsste
X.Y. disziplinarisch mit CHF 10‘000 (act. G 8/369). Hiergegen erhob X.Y. Beschwerde
beim Verwaltungsgericht (Verfahren B 2015/307).
b. Am 1. Dezember 2015 erhob der Rechtsvertreter von X.Y. bei der Anklagekammer
des Kantons St. Gallen Strafanzeige gegen A.S., ehemaliger Generalsekretär des GD,
und K.T., ehemaliger Leiter Rechtsdienst des GD, mit jeweils der Begründung, diese
hätten in einem Interview gegenüber der Obersee Nachrichten AG schützenswerte
Personendaten von X.Y. offenbart und damit das Amtsgeheimnis verletzt (act. G
8/378.1). Mit Entscheid vom 30. März 2016 erteilte die Anklagekammer im
Zusammenhang mit den Anzeigen wegen Amtsgeheimnisverletzungen gegen den
ehemaligen Generalsekretär und den ehemaligen Leiter Rechtsdienst die notwendige
Ermächtigung zur Eröffnung von Strafverfahren. Am 4. August 2016 stellte der
Rechtsvertreter ein Ausstandsbegehren gegen den amtierenden Leiter Rechtsdienst
mit der Begründung, dass sich dieser zu den Beweggründen von X.Y. betreffend
dessen Verhalten gegenüber dem ehemaligen Kantonszahnarzt in unangebrachter
Weise geäussert habe (act. G 8/425). Mit Verfügung vom 4. April 2017 wies das GD
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indes das Ausstandsbegehren gegen den amtierenden Leiter Rechtsdienst ab (Ziff. 1)
und sistierte ein von X.Y. anhängig gemachtes Revisionsverfahren betreffend
Berufsausübungsbewiligung (act. G 8/406) bis zur Rechtskraft der Verfügung (Ziff. 2;
act. G 8/463). Gegen diese Verfügung erhob der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers Beschwerde beim Verwaltungsgericht (Verfahren B 2017/93). Am
2. Juni 2017 stellte X.Y. unter Berufung auf das Datenschutzgesetz (DSG; sGS 142.1)
ein Gesuch um vollständige Akteneinsicht und Auskunftserteilung mit Bezug auf die
Akten des Disziplinarverfahrens (act. G 8/484). Mit Schreiben vom 7. Juni 2017 teilte
ihm das GD mit, die Zuständigkeit betreffend das erwähnte Verfahren sei aufgrund der
Beschwerdeerhebung auf das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen (Verfahren
B 2015/307) übergegangen. Für die strafrechtlichen Abklärungen sei die
Staatsanwaltschaft zuständig (act. G 8/488). Hiergegen erhob X.Y. Beschwerde beim
Verwaltungsgericht (Verfahren B 2017/131).
c. Mit Entscheid vom 24. August 2017 (Versand der Urteilsbegründung am
20. September 2017) hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde B 2015/307 gut,
soweit darauf einzutreten oder das Verfahren nicht gegenstandslos geworden war. Die
Beschwerde B 2014/197 schrieb es zufolge Gegenstandslosigkeit ab. Die
angefochtenen Verfügungen wurden aufgehoben. In einer Eingabe an das GD vom
4. September 2017 (act. G 8/512) hatte der Rechtsvertreter von X.Y. (im Wesentlichen)
beantragt, es sei unverzüglich zu bestätigen, dass einer Berufsausübungsbewilligung
von Dr. X.Y. als Zahnarzt im Kanton St. Gallen nichts im Wege stehe und nie etwas im
Wege gestanden habe (Ziff. 1). Es sei Dr. X.Y. nachträglich Akteneinsicht in die bisher
nicht edierten Patientenbeschwerden und insbesondere in die act. 162 und 163 des
Disziplinarverfahrens zu gewähren (Ziff. 2). Es sei umgehend ein unabhängiger
Untersuchungsbeauftragter einzusetzen, der die Zustände im GD kritisch untersuche
(Ziff. 3). Es seien die Mitarbeitenden G.H. (Verfahrensleiter) und Z.P. (amtierender Leiter
Rechtsdienst) anzuweisen, in Verfahren im Zusammenhang mit Dr. X.Y. per sofort nicht
mehr mitzuwirken (Ziff. 4). Es seien dem Kantonszahnarzt Dr. med. dent. M.K. (im Amt
seit 1. Januar 2017, act. G 8/559.2; nachstehend: amtierender Kantonszahnarzt) seine
Kompetenzen per sofort zu entziehen und es sei rückwirkend zu bestätigen, dass auch
der ehemalige Kantonszahnarzt nie über die entsprechenden Kompetenzen (Rechte
und Pflichten) eines Kantonszahnarztes verfügt habe (Ziff. 5). Mit Schreiben vom
2. Oktober 2017 stellte Dr. X.Y. dem GD (im Wesentlichen) die Anträge, es sei
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festzustellen, dass er mit Eintritt der Rechtskraft des Entscheids vom 24. August 2017
wieder über eine Berufsausübungsbewilligung verfüge; eventuell sei die
Berufsausübungsbewilligung innert einer kurzen Bearbeitungsfrist zu erteilen (act. G
8/522). Mit Verfügung vom 6. November 2017 erteilte das GD Dr. X.Y. eine neue
Berufsausübungsbewilligung (act. G 8/532). Mit Entscheid vom 6. November 2017
hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde B 2017/131 gut und wies die Sache zur
Prüfung und Verfügung der Akteneinsicht an die Vorinstanz zurück.
d. Am 7. Dezember 2017 (act. G 2) verfügte das GD, auf das Gesuch von X.Y. vom
4. September 2017 um Feststellung des Bewilligungsstatus werde nicht eingetreten
(Ziff. 1). Auf den Antrag auf Edition der act. 162 f. des Disziplinarverfahrens werde
infolge der Erw. 15.3.3. des Verwaltungsgerichtsentscheids vom 24. August 2017
(B 2015/307) im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens nicht eingetreten. Jedoch
werde festgehalten, dass aufgrund der Erw. 2.5 im Verwaltungsgerichtsentscheid vom
6. November 2017 (B 2017/131) die Sache der bisher nicht edierten
Patientenbeschwerden im Zusammenhang mit der Erledigung des Gesuchs vom
2. Juni 2017 erneut zu prüfen sein werde (Ziff. 2). Auf die Ausstandsbegehren gegen
den amtierenden Leiter Rechtsdienst und den Verfahrensleiter werde nicht eingetreten
(Ziff. 3). Auf die Gesuche um Feststellung betreffend die Rechtsgrundlagen für die
Stellung des Kantonszahnarztes sowie um Entbindung des amtierenden
Kantonszahnarztes aus seiner Funktion werde nicht eingetreten (Ziff. 4). Der
Beschwerdeführer habe eine Gebühr von CHF 1‘500 zu bezahlen (Ziff. 5).
B.
a. Gegen die Verfügung vom 7. Dezember 2017 erhob Rechtsanwalt Reetz für X.Y. mit
Eingabe vom 8. Januar 2018 (act. G 1) Beschwerde mit den folgenden
Rechtsbegehren: es sei Dispositivziffer 4 der Verfügung aufzuheben (Ziff. 1); es sei das
Begehren aus Ziff. 5 seiner Eingabe vom 4. September 2017 gutzuheissen (Ziff. 2a);
eventualiter seien dem amtierenden Kantonszahnarzt seine heutigen Kompetenzen mit
Bezug auf die Verfahren des Beschwerdeführers vor dem GD (und allfälligen
Rechtsmittelinstanzen) per sofort zu entziehen und es rückwirkend zu bestätigen, dass
auch der ehemalige Kantonszahnarzt nie über entsprechende Kompetenzen eines
Kantonszahnarztes gegenüber dem Beschwerdeführer verfügt habe (Ziff. 2b); sub-
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eventualiter sei festzustellen, dass der amtierende Kantonszahnarzt nicht befugt
(gewesen) sei, in den Verfahren des Beschwerdeführers mitzuwirken oder Einsicht in
die Akten des Beschwerdeführers zu erhalten bzw. zu nehmen (Ziff. 2c); sub-sub-
eventualiter sei das Begehren aus Ziff. 5 der Eingabe vom 4. September 2017 an das
GD zur materiellen Beurteilung zurückzuweisen (Ziff. 2d); es sei Dispositivziffer 5 der
angefochtenen Verfügung aufzuheben und die Kosten für das vorinstanzliche Verfahren
dem GD aufzuerlegen bzw. auf die Staatskasse zu nehmen, unter Zusprechung einer
angemessenen Parteientschädigung für das vorinstanzliche Verfahren (Ziff. 3); unter
Kosten- und Entschädigungsfolgen (Ziff. 4).
b. In der Vernehmlassung vom 26. Februar 2018 beantragte die Vorinstanz, die
angefochtene Verfügung sei zu schützen. Die in der Beschwerde gestellten
Rechtsbegehren seien, soweit darauf einzutreten sei, abzuweisen, unter Kostenfolge.
Auf das Rechtsbegehren Ziff. 2a sei nicht einzutreten. Die Rechtsbegehren Ziff. 2b und
2c seien abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (act. G 7).
c. In der Eingabe vom 7. März 2018 stellte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers
unter anderem den Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung (act. G 10).
Dem Antrag wurde stattgegeben.
d. Mit Entscheid vom 28. März 2018 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde
B 2017/93 ab, soweit es darauf eintrat. In den Entscheiden B 2016/173 betreffend
Entbindung vom Amtsgeheimnis (Ermächtigung durch die Departementsvorsteherin zur
Auskunftserteilung gegenüber der Obersee Nachrichten AG) und B 2016/134 vom
18. April 2018 betreffend Entbindung des amtierenden Leiters Rechtsdienst vom
Amtsgeheimnis gegenüber dem ehemaligen Leiter Rechtsdienst trat das
Verwaltungsgericht auf die Beschwerden nicht ein.
e. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden
Verfahrens sowie des Beschwerdeführers anlässlich der mündlichen Verhandlung vom
27. April 2018 (act. G 12) wird, soweit für den Entscheid relevant, in den

## Considerations

nachstehenden Erwägungen eingegangen.
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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die Beschwerde wurde am 8. Januar 2018 (act. 1) und damit nach Inkrafttreten der
revidierten Bestimmungen zur Zuständigkeit in gesundheitsrechtlichen
Angelegenheiten (vgl. Art. 41 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS
951.1, VRP) am 1. Juni 2017 eingereicht. Hinsichtlich des anwendbaren
Verfahrensrechts findet sich in der Übergangsbestimmung Ziff. III/1 des V. Nachtrags
zum VRP (nGS 42-55) sowie in Art. 133 Abs. 1 VRP eine Übergangsregelung. Danach
schliesst die nach bisherigem Recht zuständige Instanz Verfahren, die bei
Vollzugsbeginn bei ihr hängig sind, nach bisherigem Recht ab (vgl. Botschaft und
Entwurf der Regierung vom 28. Februar 2006, ABl 2006 S. 819 ff., S. 846).
Anfechtungsobjekt ist vorliegend die Nichteintretensverfügung vom 7. Dezember 2017,
welcher sich im Wesentlichen mit der Vollstreckung und der Tragweite des
Verwaltungsgerichtsentscheids vom 24. August 2017 befasst; letzterem wiederum
liegen Beschwerden zugrunde, welche lange vor dem 1. Juni 2017 eingereicht worden
waren. Angesichts dieser Gegebenheiten rechtfertigt es sich, vorliegend in
verfahrensrechtlicher Hinsicht die Normen im VRP in der Fassung vom 25. Januar 2011
anzuwenden.
Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59 Abs. 1
VRP). Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 64 in Verbindung mit
Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 8. Januar 2018 entspricht zeitlich,
formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 47 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich - d.h. mit Ausnahme der
nachstehend darzulegenden Einschränkungen - einzutreten. Das Gesuch des
Beschwerdeführers vom 4. September 2017 und die dort gestellten Anträge -
insbesondere auch die aufgeworfene Frage der rechtlichen Stellung des
Kantonszahnarztes - knüpfen vorab am Verwaltungsgerichtsentscheid vom 24. August
2017 an. Die angefochtene Verfügung befasst sich wie erwähnt - dem Gesuch
entsprechend - im Wesentlichen mit der Vollstreckung und der Tragweite des
Verwaltungsgerichtsentscheids vom 24. August 2017. In diesem Zusammenhang muss
zumindest im Anwendungsbereich der EMRK der Zugang zu einer richterlichen
Behörde gewährleistet sein, wenn im Rahmen der Vollstreckung über einen als „civil
right“ anerkannten Anspruch zu entscheiden ist (vgl. Cavelti/Vögeli,
quater
bis
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Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 1234).
Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens kann indes nur sein, was bereits
Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bzw. der angefochtenen Verfügung
gebildet hatte (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 579 f.). Soweit die Ausführungen des
Beschwerdeführers über diesen Rahmen hinausgehen, ist darauf nicht einzutreten (vgl.
nachstehende E. 3.2.1).
2. Der Verwaltungsgerichtsentscheid vom 24. August 2017 erwuchs, nachdem der
Versand der Entscheidbegründung am 20. September 2017 erfolgt war, unangefochten
in Rechtskraft und war ab diesem Zeitpunkt dementsprechend vollstreckbar (vgl.
Art. 101 VRP). Als Vollstreckungsmassnahme veranlasste die Vorinstanz am
31. Oktober 2017 die Löschung des vorsorglichen Bewilligungsentzugs vom
27. November 2012 im Medizinalberuferegister (act. G 8/529). Diese Löschung
bewirkte für sich allein kein Wiederaufleben der Berufsausübungsbewilligung, zumal
der Beschwerdeführer im Jahr 2012 auf die Bewilligung gültig verzichtet hatte (mit der
Möglichkeit, jederzeit ein neues Gesuch stellen zu können; vgl. VerwGE B 2015/307, E.
11). Der Verwaltungsgerichtsentscheid vom 24. August 2017 beinhaltet auch keine
direkte Anweisung an die Vorinstanz, dem Beschwerdeführer eine
Berufsausübungsbewilligung zu erteilen. Der Entscheid geht von der Rechtskraft der
Verfügung vom 11. November 2013 (Verweigerung der Berufsausübungsbewilligung
wegen fehlender Vertrauenswürdigkeit) aus (VerwGE B 2015/307, E. 3.2) und bestätigt
im Weiteren, dass die Frage, ob die Verfügung vom 11. November 2013 in
Wiedererwägung zu ziehen sei, angesichts der Möglichkeit des Beschwerdeführers,
jederzeit ein neues Gesuch stellen zu können, nicht geklärt zu werden brauche
(Nichteintreten auf das Wiedererwägungsgesuch; VerwGE B 2015/307, E. 12.3).
Sodann kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass die Vertrauenswürdigkeit des
Beschwerdeführers zwar getrübt, die Vorinstanz im Disziplinarverfahren jedoch zu
Unrecht von der (gänzlich) fehlenden Vertrauenswürdigkeit ausgegangen sei (VerwGE
B 2015/307, E. 6.3). Als Folge davon erteilte die Vorinstanz mit Verfügung vom
6. November 2017 dem Beschwerdeführer eine neue Berufsausübungsbewilligung (act.
G 8/532). In dieser Konstellation fehlte es an einem Grund, darüber hinaus den
Bewilligungsstatus des Beschwerdeführers festzustellen, weshalb die Vorinstanz auf
seinen Antrag, es sei zu bestätigen, dass einer Berufsausübungsbewilligung als
Zahnarzt im Kanton St. Gallen nichts im Wege stehe und nie etwas im Wege gestanden
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habe (act. G 8/512 Ziff. 1), zu Recht nicht eintrat (act. G 2 S. 10 E. 2.4). Dies blieb im
vorliegenden Verfahren unbestritten.
Sodann trat die Vorinstanz mit Blick auf die Feststellungen in VerwGE B 2015/307 (E.
15.3.3), mit welchen offensichtlich kein Anspruch auf Einsicht in die nicht zu den Akten
genommenen Patientenbeschwerden (act. G 8/162 f.) statuiert worden war, in der
angefochtenen Verfügung auf den (erneuten) Antrag des Beschwerdeführers, es sei ihm
nachträglich Akteneinsicht in die bisher nicht edierten Patientenbeschwerden und
insbesondere in die act. 162 und 163 des Disziplinarverfahrens zu gewähren (act. G
8/512 Ziff. 2), zu Recht nicht ein (act. G 2 E. 3.5). Dies umso mehr, als das
Verwaltungsgericht diese Frage bereits im Entscheid B 2017/131 vom 6. November
2017 mit Bezug auf die erwähnten Akten geklärt hatte. Auch dies blieb vorliegend in
der Beschwerde unbestritten. Dass der Beschwerdeführer anlässlich der mündlichen
Verhandlung vom 27. April 2018 erneut darauf Bezug nahm, vermag hieran nichts zu
ändern.
Im Weiteren blieben sowohl die Ausführungen der Vorinstanz in der angefochtenen
Verfügung betreffend Ziff. 3 des Gesuchs vom 4. September 2017 (Einsetzung eines
unabhängigen Untersuchungsbeauftragten) und die entsprechende Schlussfolgerung
(Entgegennahme als Aufsichtsanzeige und Nichtbehandlung derselben) als auch das
Nichteintreten der Vorinstanz auf die erneuten Ausstandsbegehren gegen den
Verfahrensleiter und den amtierenden Leiter Rechtsdienst unbestritten. In diesem
Zusammenhang bestätigte das Verwaltungsgericht im Übrigen mit Entscheid
B 2017/93 vom 28. März 2018, dass dem amtierenden Leiter Rechtsdienst weder eine
Befangenheit in den Verfahren betreffend den Beschwerdeführer noch eine
Amtsgeheimnisverletzung im Zusammenhang mit der Aktenweitergabe an den
ehemaligen Leiter Rechtsdienst vorgeworfen werden könne. In den Entscheiden
B 2016/173 betreffend Entbindung vom Amtsgeheimnis (Ermächtigung durch die
Departementsvorsteherin zur Auskunftserteilung gegenüber der Obersee Nachrichten
AG) und B 2016/134 vom 18. April 2018 betreffend Entbindung des amtierenden
Leiters Rechtsdienst vom Amtsgeheimnis gegenüber dem ehemaligen Leiter
Rechtsdienst trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerden nicht ein.
3.
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3.1. Angefochten ist vorliegend zum einen Dispositivziffer 4 der Verfügung vom
7. Dezember 2017. Die Vorinstanz ist darin auf die Gesuche um Feststellung betreffend
Rechtsgrundlage für die Stellung des Kantonszahnarztes sowie um Entbindung des
amtierenden Kantonszahnarztes von seiner Funktion nicht eingetreten. Der
Beschwerdeführer beantragt im Hauptstandpunkt, es sei das Begehren aus Ziff. 5
seiner Eingabe vom 4. September 2017 gutzuheissen. In dieser Eingabe hatte er den
Antrag gestellt, es seien dem amtierenden Kantonszahnarzt seine Kompetenzen per
sofort zu entziehen und es sei rückwirkend zu bestätigen, dass auch der ehemalige
Kantonszahnarzt nie über die entsprechenden Kompetenzen (Rechte und Pflichten)
eines Kantonszahnarztes verfügt habe (act. G 8/512 Ziff. 5). Die Vorinstanz hielt in der
angefochtenen Verfügung hierzu fest, dass die Anklagekammer in drei Entscheiden
vom 29. Juni 2016 (act. G 8/413), vom 22. August 2016 (act. G 8/428) und vom
8. November 2016 (act. G 8/437) die Rechtmässigkeit der Funktion des ehemaligen
Kantonszahnarztes bestätigt und keine Ermächtigung zur Eröffnung eines
Strafverfahrens gegen diesen erteilt habe. Für das Gesuch um Entbindung des
amtierenden Kantonszahnarztes von seinen Funktionen fehle dem Beschwerdeführer
die erforderliche Prozesslegitimation. Der Verfügungserlass setze ein
Rechtsschutzinteresse voraus. Der Beschwerdeführer könne sich nicht lediglich auf
Drittinteressen oder öffentliche Interessen berufen. Aufgrund der fehlenden
Prozesslegitimation sei auf die Gesuche um Feststellung betreffend Rechtsgrundlage
für die Stellung des Kantonszahnarztes sowie um Entbindung des amtierenden
Kantonszahnarztes von seiner Funktion nicht einzutreten (act. G 2 S. 14).
3.2.
3.2.1. Der Beschwerdeführer hält fest, dass sich die Vorinstanz in mehreren Verfahren
auf die Funktion des Kantonszahnarztes bezogen habe (vgl. act. G 1 Rz. 18-21), so in
der Abweisung des Ausstandsbegehrens gegen den ehemaligen Kantonszahnarzt vom
15. September 2014 (act. G 8/279) sowie in der Stellungnahme vom 4. Juli 2016
betreffend ein Verfahren nach Öffentlichkeitsgesetz (ÖffG; sGS 140.2). Hierzu ist
festzuhalten, dass das letztgenannte Verfahren am 2. August 2016 abgeschrieben
worden war, nachdem der Beschwerdeführer keine anfechtbare Verfügung verlangt
hatte (act. G 8/423). Auch im Entscheid vom 24. August 2017 schrieb das
Verwaltungsgericht die Beschwerde betreffend Ausstandsbegehren gegen den
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früheren Kantonszahnarzt sowie hinsichtlich der Frage der gesetzlichen Grundlage für
das Amt des Kantonszahnarztes zufolge Gegenstandslosigkeit ab und hob die
Verfügung vom 15. September 2014 auf (VerwGE B 2014/197, E. 14).
Dementsprechend stellten sich diesbezüglich im vorinstanzlichen Verfahren zum
vornherein keine Vollstreckungsfragen, welche in der angefochtenen Verfügung zu
klären gewesen wären. Dies gilt auch mit Bezug auf die Berufsausübungsbewilligung,
da diese bereits am 6. November 2017 erteilt worden war (vgl. vorstehende E. 2). Als
Folge davon bildet die Tätigkeit des Kantonszahnarztes bzw. materielle Frage der
gesetzlichen Grundlage für dieses Amt keinen materiellen Gegenstand der
angefochtenen Vollstreckungsverfügung, weshalb auf die diesbezüglichen
Ausführungen des Beschwerdeführers bzw. auf die Beschwerdeanträge Ziff. 2b bis 2d
(vgl. dazu act. G 1 Rz. 12 und 14) sowie auf die erneut erhobene Rüge der
mangelhaften bzw. fehlenden Rechtsgrundlage für das Amt des Kantonszahnarztes
(act. G 1 Rz. 33-41 und Rz. 47) im vorliegenden Verfahren nicht einzutreten ist.
Dementsprechend ist auch auf die in Form einer materiellen Eventualbegründung
erfolgten Ausführungen der Vorinstanz (act. G 7 S. 6-9 [E. 5]) nicht einzugehen.
Soweit der Beschwerdeführer - unabhängig von der angefochtenen Verfügung - eine
Feststellung der mangelhaften bzw. fehlenden Rechtsgrundlage des
Kantonszahnarztes verlangt, ist darauf ebenfalls nicht einzutreten.
Feststellungsansprüche gelten praxisgemäss als subsidiär. Sie bestehen dann nicht,
wenn die gesuchstellende Person für die betreffende Frage ebenso gut - d.h. ohne
unzumutbare Nachteile - ein Gestaltungsurteil erwirken kann (BGE 137 II 199 E. 6.5 mit
Hinweisen; Bosshart/Bertschi, in: A. Griffel [Hrsg.], Kommentar zum
Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, N 26 zu § 19 VRG).
Dem Beschwerdeführer ist es zumutbar, die Frage der rechtlichen Grundlage des
Amtes des Kantonszahnarztes in einem separaten Verfahren, in welchem sich diese
Frage konkret und tatsächlich stellt, gerichtlich überprüfen zu lassen.
3.2.2. Die weitere Rüge, wonach jeder Auftrag an den Kantonszahnarzt zufolge Fehlens
einer genügenden gesetzlichen Grundlage eine Verletzung des Amtsgeheimnisses
bewirke (act. G 1 Rz. 48-50 und Beschwerdeantrag Ziff. 2c), muss im vorliegenden
Verfahren offenbleiben. Festzuhalten ist immerhin, dass eine Kündigung des
Auftragsverhältnisses mit dem amtierenden Kantonszahnarzt und eine rückwirkende
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Aberkennung der Kompetenzen des ehemaligen Kantonszahnarztes als Folge der
Aufhebung der Verfügung vom 10. November 2015 - und damit als Folge des VerwGE
B 2015/307 (vgl. act. G 1, Beschwerdeantrag Ziff. 2a in Verbindung mit act. G 8/512 S.
1 f., Antrag Ziff. 5) - nicht in Betracht fällt, zumal ein solches Vorgehen in jenem
Entscheid in keiner Form thematisiert worden war.
3.2.3. Bei den dargelegten Gegebenheiten ging die Vorinstanz in der angefochtenen
Verfügung zu Recht davon aus, dass es dem Beschwerdeführer an einem eigenen
schutzwürdigen Interesse im Sinn von Art. 45 Abs. 1 VRP fehlt, die von ihm
verschiedentlich in Frage gestellte genügende gesetzliche Grundlage für die Funktion
des amtierenden Kantonszahnarztes im streitigen Verfahren betreffend Vollstreckung
bzw. Klärung der Tragweite des Urteils vom 24. August 2017 überprüfen zu lassen. Der
Beschwerdeführer ist in diesem Verfahren jedenfalls nicht mehr als irgendein Dritter
oder die Allgemeinheit durch die Tätigkeit des Kantonszahnarztes in seinen eigenen
aktuellen rechtlichen oder tatsächlichen Interessen berührt. Er anerkennt denn auch,
dass im Detail gar nicht bekannt sei, inwiefern der Kantonszahnarzt aktuell in den
Verfahren des GD noch mitwirke. Seine Vermutung, dass der Kantonszahnarzt immer
auch in den Verfahren des Beschwerdeführers involviert sein werde, da die Vorinstanz
ihrerseits vom Bestehen der (auf einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage
beruhenden) kantonszahnärztlichen Kompetenzen ausgehe (act. G 1 Rz. 29), vermag
für das hier in Frage stehende Verfahren kein Rechtsschutzinteresse zu begründen.
Beim Antrag, es seien dem amtierenden Kantonszahnarzt die Kompetenzen per sofort
zu entziehen und es sei rückwirkend zu bestätigen, dass auch sein Amtsvorgänger nie
über die entsprechenden Kompetenzen (Rechte und Pflichten) eines
Kantonszahnarztes verfügt habe (act. G 8/512 Ziff. 5), handelt es sich sodann im
Wesentlichen um ein Feststellungsbegehren, für welches es an einem aktuellen und/
oder virtuellen Feststellungsinteresse des Beschwerdeführers mangelt und mit
welchem er zudem eine (unzulässige) abstrakte Normenkontrolle verlangt (vgl. P.
Wiederkehr, Öffentliches Verfahrensrecht, Zürich 2016, S. 142, und Art. 81 der
Kantonsverfassung [sGS 111.1]). Ein direkter Bezug auf den vorliegend streitigen,
individuell-konkreten Sachverhalt (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 543) ist nicht gegeben.
Aus dem Verfahren betreffend Betriebsbewilligung der S. GmbH bzw. aus dem
Schreiben des amtierenden Kantonszahnarztes an den Verfahrensleiter vom
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22. November 2017 (vgl. Ausführungen des Beschwerdeführers in act. G 1 Rz. 43-45)
lässt sich hinsichtlich der Verfahrenslegitimation des Beschwerdeführers ebenfalls
nichts ableiten. Die Vorinstanz trat daher auch in diesem Punkt zu Recht nicht auf das
Gesuch des Beschwerdeführers ein. Die Beschwerdeanträge Ziff. 1 und 2a sind daher
abzuweisen.
3.3. Im Weiteren lässt sich - soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung von Ziff. 5 der
angefochtenen Verfügung verlangt - die Auferlegung der amtlichen Kosten des
vorinstanzlichen Verfahrens von CHF 1‘500 insofern nicht beanstanden, als er die
Verfügung vom 7. Dezember 2017 in den meisten Punkten nicht angefochten bzw.
anerkannt hat und in dem von ihm im vorliegenden Verfahren beanstandeten Punkt
unterliegt.
4.
4.1. (...).
4.2. (...).