# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 63f16a79-9762-4eb9-a4eb-d5f3829b731c
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A, geboren 1981, nigerianischer Staatsangehöriger, reiste am 22. Februar 2008 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Migration trat am 9. Juni 2009 auf das Gesuch nicht ein und wies ihn aus der Schweiz weg. Anstatt der Ausreiseaufforderung nachzukommen, ersuchte er in der Folge um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung seiner Heirat mit einer Schweizer Bürgerin. Das Migrationsamt wies das Gesuch am 17. November 2009 ab; der Regierungsrat wies den dagegen erhobenen Rekurs am 17. Februar 2010 rechtskräftig ab. In der Zwischenzeit tauchte A unter. Er wurde am 30. Juni 2010 verhaftet und dem Migrationsamt zugeführt. Dieses wies ihn in einem als "Ausreiseaufforderung" bezeichneten Schreiben vom 2. Juli 2010 unter Androhung von Zwangsmassnahmen an, die Schweiz unverzüglich zu verlassen.
II.
Gegen die Ausreiseaufforderung liess A Rekurs erheben und beantragen, es sei auf die Vollstreckung der Wegweisung zu verzichten. Vorab sei über die aufschiebende Wirkung des Rekursverfahrens zu entscheiden. Mit Zwischenentscheid vom 9. Juli 2010 verweigerte die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion dem Verfahren die aufschiebende Wirkung.
III.
Mit Beschwerde vom 12. Juli 2010 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, dem Rekurs sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Zudem sei ihm für das verwaltungsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung zuzusprechen bzw. die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.
Während sich das Migrationsamt nicht vernehmen liess, schloss die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 21. Juli 2010 auf Abweisung der Beschwerde.
Die Kammer

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gegen Entscheide der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion auf dem Gebiet des Ausländerrechts kann Beschwerde beim Verwaltungsgericht geführt werden (§§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).
1.2
Nach Auffassung der Rekursabteilung ist die Verfügung des Migrationsamts vom 2.