# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 31858722-ed5b-46c9-993c-a6d860ff065f
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_004
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1. Am 16. Dezember 2019 beschloss der Gemeindevorstand der Gemeinde
B._, im Zusammenhang mit dem Gesamtprojekt "Erneuerung
Güterstrassennetz D._", die Einleitung eines Beitragsverfahrens zur
Erneuerung der Via C._ in X._. Gleichentags legte er das
beitragspflichtige Gebiet sowie den vorgesehenen Kostenanteil der
öffentlichen und privaten Interessenz fest. Mit anschliessendem
Infoschreiben vom 20. Februar 2020 informierte der Gemeindevorstand die
Grundeigentümer im beitragspflichtigen Gebiet über den Beschluss. Um
über das Beitragsverfahren und die geplanten Arbeiten zu informieren,
wurde am 28. Februar 2020 eine Informationsveranstaltung durchgeführt.
2. Der Beschluss des Gemeindevorstands der Gemeinde B._ wurde am
28. Februar 2020 im Amtsblatt publiziert. Demnach konnten die Akten vom
28. Februar 2020 bis zum 30. März 2020 in der Gemeindekanzlei, während
den Öffnungszeiten, eingesehen werden.
3. Gegen die Einleitung des Beitragsverfahrens "Via C._" erhob A._
am 18. März 2020 Einsprache. Auf dieser Einsprache fehlte die Unterschrift
von E._, weshalb die Gemeinde ihn bat, die Einsprache noch einmal
einzureichen. Am 23. März 2020 übermittelte er die Einsprache erneut an
den Gemeindevorstand der Gemeinde B._, welche nun ebenfalls die
Unterschrift von E._ enthielt. Im Wesentlichen machten sie geltend,
dass aufgrund der Wichtigkeit der Via C._ für die
Gesamterschliessung des ganzen Gebietes und ihrer Einstufung als
Groberschliessung der Gemeindeanteil auf 70 % zu erhöhen sei. Entgegen
dem vorgelegten Plan der beitragspflichtigen Flächen seien auch alle an
die Via C._ anstossenden landwirtschaftlichen Flächen sowie
Forstflächen in das Beitragsverfahren einzubinden. Die Gesamte Kosten-
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und Finanzierungssituation sei offenzulegen und der Verteilschlüssel sei
für alle Eigentümer klar und nachvollziehbar darzulegen.
4. Mit Einspracheentscheid vom 25. Mai 2020 wies der Gemeindevorstand
der Gemeinde B._ die Einsprache von E._ und A._ ab.
Begründend führte er aus, dass sich eine Erweiterung des
Beitragsperimeters und eine einspracheweise Erhöhung des festgesetzten
Kostenanteils der öffentlichen Interessenz von 30 % als rechtlich nicht
angezeigt und nicht erforderlich erweise. Der Beschluss des
Gemeindevorstands sei angemessen, sachlich gerechtfertigt und in
Ausübung des dem Gemeindevorstand zustehenden Ermessen in
pflichtgemässer Wahrnehmung seiner Behördenfunktion erfolgt.
5. Dagegen erhob A._ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 30. Juli
2020 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Er
beantragte, dass die Via C._ als Groberschliessungsstrasse
einzustufen sei, dass das Beitragsgebiet auf alle anstossenden
Grundeigentümer und Nutzer auszuweiten sei und dass die Gemeinde die
Kostentransparenz herzustellen habe. Begründend führte er hauptsächlich
an, dass es sich bei der Via C._ um eine Groberschliessungsstrasse
mit weitreichenden Funktionen handle. Deshalb sei der Gemeindeanteil an
der Sanierung höher einzustufen. Zudem seien nicht alle im Gebiet
vorhandenen Liegenschaftseigentümer im Perimeter erfasst. Ebenso sei
die Einreichung von anderweitigen Subventionen in die
Finanzierungsregelung für den Bürger stossend.
6. Die Gemeinde B._ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte
am 17. September 2020 mit Vernehmlassung, dass auf die Beschwerde
nicht einzutreten sei, eventualiter sei die Beschwerde vollumfänglich
abzuweisen. Den Antrag auf Nichteintreten begründete sie damit, dass der
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Beschwerdeführer nicht zur Beschwerdeerhebung legitimiert sei, weil er
weder Eigentümer eines betroffenen Grundstücks sei noch könne er eine
Vollmacht zu seinen Gunsten vorlegen, die von einer zur Beschwerde
legitimierten Partei ausgestellt worden sei.
7. Am 27. September 2020 (Poststempel: 28. September 2020) hielt der
Beschwerdeführer replicando an seinen Anträgen fest. Er sei sehr wohl
durch den Neubau der Via C._ als auch die Kostenfolgen daraus
"berührt". Ausserdem sei seine Familie als Eigentümer von zwei
Stockwerkeinheiten von diesem Entscheid betroffen. Und schliesslich habe
die Stockwerkeigentümerschaft C._ ihn an der letzten Versammlung
zum Verwalter gewählt, so dass er auch dadurch ein schutzwürdiges
Interesse habe.
8. Mit Duplik vom 12. Oktober 2020 hielt die Beschwerdegegnerin ebenfalls
an ihren Anträgen in der Vernehmlassung fest, wobei sie ihre bisherige
Argumentation ergänzte und vertiefte.
9. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2020 reichte der Beschwerdeführer eine
"Ergänzung zur Duplik der Gemeinde" nach. Darin machte er insbesondere
geltend, dass er als Mieter und Vertreter der Familie entgegen der Ansicht
der Beschwerdegegnerin zur Beschwerde berechtigt sei, weil der
Vermieter das Recht habe, solche Aufwendungen auf den Mieter zu
überwälzen.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird,
soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
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## Considerations

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Ist ein Rechtsmittel offensichtlich unzulässig oder offensichtlich begründet
oder unbegründet entscheidet die oder der zuständige Vorsitzende in
einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 43 Abs. 3 lit. b des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege [VRG; BR 370.100]). Bei der vorliegenden
Beschwerde vom 30. Juli 2020 handelt es sich – wie in den nachstehenden
Erwägungen ausgeführt wird – um ein infolge Fehlens einer erforderlichen
Prozessvoraussetzung offensichtlich unzulässiges Rechtsmittel,
weswegen das angerufene Verwaltungsgericht in einzelrichterlicher
Kompetenz entscheidet.
2. Die angerufene Behörde prüft von Amtes wegen, ob die
Prozessvoraussetzungen gegeben sind (so mit Bezug auf die
Zuständigkeit ausdrücklich Art. 4 Abs. 2 VRG); es gilt demnach bezüglich
der Prozessvoraussetzungen der Grundsatz der Rechtsanwendung von
Amtes wegen (vgl. BERTSCHI, in: GRIFFEL [Hrsg.] Kommentar VRG, 3. Aufl.,
Zürich/Basel/Genf 2014, Vorbemerkungen zu §§ 19-28a Rz. 53). Die
Prozessvoraussetzungen müssen sowohl im Zeitpunkt der
Beschwerdeeinreichung als auch im Zeitpunkt der Entscheidfällung noch
gegeben sein (BERSCHTI, a.a.O. Vorbemerkungen zu §§ 19-28a Rz. 55).
Unbestritten ist vorliegend, dass das Verwaltungsgericht des Kantons
Graubünden zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache zuständig ist.
Unstrittig ist ausserdem, dass es sich bei dem angefochtenen
Einspracheentscheid vom 25. Mai 2020 um ein zulässiges
Anfechtungsobjekt handelt und die Beschwerde frist- und formgerecht
eingereicht wurde.
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3. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist die Frage, ob der Beschwerdeführer
zur Beschwerdeerhebung legitimiert ist und/oder ob der Beschwerdeführer
im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren allenfalls als
Rechtsvertreter der Stockwerkeigentümerschaft zuzulassen ist.
3.1. Gemäss Art. 50 VRG ist zur Beschwerde legitimiert, wer durch den
angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an
seiner Aufhebung hat oder wer durch besondere Vorschrift dazu ermächtigt
ist. Als schutzwürdig gilt dabei jedes praktische oder rechtliche Interesse,
das eine von der Verfügung betroffene Person geltend machen kann; es
braucht mit dem Interesse, das durch die als verletzt bezeichnete Norm
geschützt wird, nicht übereinzustimmen. Immerhin muss der
Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid stärker als
jedermann betroffen sein und in einer besonderen, beachtenswerten,
nahen Beziehung zur Streitsache stehen. Das schutzwürdige Interesse
besteht damit im Umstand, einen materiellen oder ideellen Nachteil zu
vermeiden, den der angefochtene Entscheid mit sich bringen würde (BGE
131 II 587 E.2.1).
3.2. Der Beschwerdeführer hatte im vorinstanzlichen Einspracheverfahren
zusammen mit seiner Mutter eine Einsprache eingereicht, welche von
beiden unterzeichnet war (vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-
act.] 1g). Zuerst, d.h. am 18. März 2020, hatte der Beschwerdeführer diese
auch noch alleine unterzeichnet eingereicht. Der angefochtene
Einspracheentscheid vom 25. Mai 2020 ist an den Beschwerdeführer
adressiert, weshalb er grundsätzlich formell beschwert ist. Allein daraus,
dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Einspracheverfahren
Partei war und somit vom Einspracheentscheid der Gemeinde B._
formell beschwert ist, kann er vor Verwaltungsgericht nicht seine
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Beschwerdelegitimation ableiten, was der Beschwerdeführer im Übrigen
auch nicht versucht.
3.3. Die Beschwerde vom 30. Juli 2020 hat der Beschwerdeführer alleine
unterzeichnet und er führt nebst seiner Adresse den Vermerk
"Stockwerkeinheiten Via F._, X._" an. Während die Einsprachen
vom 18. und 23. März 2020 noch in "wir-Form" abgefasst waren, ist die
Beschwerde nur noch aus Sicht des Beschwerdeführers formuliert ("Mit
dieser Beschwerde rüge ich generell das Vorgehen der Gemeinde" [vgl.
Gerichtsakte A1 S. 4]) und nur von ihm unterschrieben. Aus der
Formulierung der Beschwerde geht offensichtlich hervor, dass der
Beschwerdeführer die Beschwerde für sich selbst erhebt. Fraglich ist somit,
ob der Beschwerdeführer auch materiell beschwert ist, was ihn zur
selbständigen Beschwerdeerhebung legitimieren würde.
3.4. Aus der Eigentümerliste der Stockwerkeigentumsliegenschaft Via F._
in X._ (vgl. Bg-act. 4) ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer
Eigentümer eines Stockwerkeigentumsanteils ist. Damit ist der
Beschwerdeführer selbst nicht materiell beschwert, da nur jeder
Stockwerkeigentümer anteilsmässig einen Teil der auf die Liegenschaft
Nr. 5723 der Stockwerkeigentumsgemeinschaft allenfalls entfallenden
Beiträge schuldet.
Es mag zwar stimmen, dass die Kinder von E._ (d.h. auch der
Beschwerdeführer) die zwei 3.5-Zimmer-Wohnungen mehrheitlich nutzen
und diese Kosten auch selbst tragen. Einen materiellen Nachteil im Umfang
der Beitragskosten erleidet jedoch nur die Eigentümerin der Wohnung,
welche deshalb auch zur Einsprache legitimiert ist. In Bezug auf den
Beschwerdeführer liegt damit eine mit einem Mieter vergleichbare Situation
vor. Dies bringt der Beschwerdeführer auch in seiner "Ergänzung zur
Duplik der Gemeinde" vor. Insbesondere führt der Beschwerdeführer aus,
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dass der Vermieter das Recht habe, solche Aufwände auf die Mieter zu
überwälzen und somit im Endeffekt auch die Mieter diese Aufwände
bezahlen würden. Der Mieter ist von den Kosten der Strassensanierung
damit jedoch höchstens indirekt betroffen. Auch der Umstand, dass der
Beschwerdeführer Familienangehöriger ist, genügt nicht, um den
Entscheid anzufechten. Er muss gemäss Rechtsprechung ein eigenes,
unmittelbares Interesse an der Anfechtung der Verfügung haben (vgl. BGE
130 V 560 E.3.5). Ein solches ist vorliegend für den Einzelrichter nicht
ersichtlich. Der Beschwerdeführer ist mithin nicht materiell beschwert.
Damit ist seine Beschwerdelegitimation zu verneinen.
4.1. Sodann bringt der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 30. Juli 2020
vor, dass er aufgrund seiner Funktion als Liegenschaftsverwalter der
Stockwerkeinheiten Via F._ zur Beschwerde legitimiert sei. Aus den
Akten ist nicht ersichtlich, inwieweit ihm aus seiner Stellung als
Liegenschaftsverwalter eine Vertretungsbefugnis für die
Stockwerkeigentumsgemeinschaft zukommt. Aus dem blossen Umstand,
dass er von der Stockwerkeigentümerschaft zum Verwalter gewählt
worden ist, kann er dies zumindest nicht ableiten. Im Protokoll der 32.
ordentlichen Stockwerkseigentümer-Versammlung vom 26. Oktober 2019
ist jedenfalls keine Vollmacht zur Vertretung derselben ersichtlich
(beschwerdeführerische Akten 5).
4.2. Hinzu kommt, dass die Stockwerkeigentumsgemeinschaft im
vorinstanzlichen Einspracheverfahren keine Parteistellung hatte. Ohne
Parteistellung im vorinstanzlichen Verfahren kann in der Regel keine
Beschwer durch den Einspracheentscheid abgeleitet werden. Vorliegend
ist zudem festzuhalten, dass die Voraussetzungen für einen Parteiwechsel,
sei es durch Universalsukzession oder bspw. Verkauf, nicht vorliegen.
Selbst wenn der Beschwerdeführer hier also als Vertreter der
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Stockwerkeigentümerschaft mit Beschluss derselben und in deren Namen
Beschwerde eingereicht hätte, wäre auf die Beschwerde trotzdem nicht
einzutreten, weil die Stockwerkeigentümerschaft vor der Vorinstanz nicht
Partei war.
5. Der Beschwerdeführer hätte aus dem Einspracheverfahren, bei welchem
die Beschwerdegegnerin die Unterschrift der Mutter nachforderte wissen
müssen, dass er nicht in eigenem Namen Beschwerde erheben kann. In
diesem Zusammenhang macht er geltend, dass er beim
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz für verwaltungsrechtliche
Angelegenheiten akkreditiert sei. Mit diesen Ausführungen will der
Beschwerdeführer sinngemäss geltend machen, dass er seine Mutter
vertrete. Tatsache ist aber, dass in der Beschwerde seine Mutter nirgends
erwähnt wurde.
Auch in seiner am 18. Oktober 2020 eingereichten "Ergänzung zur Duplik
der Gemeinde" behauptet der Beschwerdeführer als Vertreter der Familie
beschwerdeberechtigt zu sein. Wie oben (E.3.4) festgehalten, genügt der
Umstand allein, dass jemand Familienangehöriger ist, nicht, um einen
Entscheid anzufechten. Vielmehr müssen der Person (eigene) unmittelbare
Nachteile erwachsen und sie muss besonders berührt sein (vgl. auch
WIEDERKEHR/PLÜSS, Praxis des öffentlichen Verfahrensrechts, Bern 2020,
Rz. 2150 f.). Eine schriftliche Vertretungsvollmacht für seine Mutter hat der
Beschwerdeführer bis zum heutigen Urteilszeitpunkt nicht angeboten oder
eingereicht, obwohl er spätestens im Zeitpunkt der Vernehmlassung der
Beschwerdegegnerin wusste, dass diese davon ausgeht, dass er nicht zur
Beschwerdeerhebung legitimiert ist. Es besteht somit überdies offenkundig
kein Vertretungsverhältnis.
6. Zusammenfassend kann damit festgehalten werden, dass der
Beschwerdeführer in der Beschwerde in eigenem Namen auftritt und somit
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niemanden vertritt, dass der Beschwerdeführer weder durch den
angefochtenen Entscheid berührt ist, noch über ein schutzwürdiges
Interesse verfügt. Nach dem Gesagten ist offensichtlich, dass der
Beschwerdeführer kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder
Änderung des angefochtenen Entscheids hat und deshalb auf die gegen
den Einspracheentscheid vom 25. Mai 2020 erhobene Beschwerde
mangels Legitimation nicht einzutreten ist.
7. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten gestützt auf Art. 73
Abs. 1 VRG in der Regel vom Beschwerdeführer zu tragen. Die
Staatsgebühr wird aufgrund des geringen Verfahrensaufwands des
Einzelrichters gestützt auf Art. 75 Abs. 2 VRG auf Fr. 400.-- festgelegt.
Art. 78 Abs. 2 VRG wird Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit öffentlich-
rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine
Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen
Wirkungskreis obsiegen. Vorliegend besteht kein Anlass, davon
abzuweichen, weshalb der obsiegenden Beschwerdegegnerin keine
aussergerichtliche Entschädigung zuzusprechen ist.