# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b005de8c-9e1e-5cd2-802f-c78c67321c6a
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. A._, geboren 1966, Staatsangehöriger von Serbien, reiste am 25. September 2008
zu seiner ersten Ehefrau, Schweizerbürgerin, in die Schweiz ein und erhielt eine
Aufenthaltsbewilligung (Vorakten Migrationsamt, nachfolgend Dossier, S. 20 ff.). Da die
Ehe nach rund zwei Jahren aufgelöst wurde, wurde die Aufenthaltsbewilligung von A._
mit Verfügung vom 23. Dezember 2010 nicht verlängert und A._ aus der Schweiz
weggewiesen. Am 31. Juli 2011 kehrte er nach Serbien zurück; die Ehe wurde am
10. Oktober 2011 geschieden.
Am 20. Januar 2013 reiste A._ zur Vorbereitung der Heirat mit der in der Schweiz
niedergelassenen Landsfrau B._, geboren 1970, erneut ein. Sie heirateten am 2. März
2013 in X._. Das Migrationsamt St. Gallen erteilte A._ deshalb im Rahmen des
Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, die letztmals bis am 23. Mai 2017
verlängert wurde. Am 26. Februar 2016 teilte das Einwohneramt Q._ dem
Migrationsamt mit, dass sich A._ und seine Ehefrau bereits per 1. September 2015
getrennt hätten und die Ehefrau die gemeinsame Wohnung an diesem Tag verlassen
habe. Gleichzeitig gab das Einwohneramt eine Adressänderung der Ehefrau B._ an die
Y._-strasse 01_ in Q._ bekannt. A._ blieb in der Wohnung an der Z._-strasse 02_
in Q._ wohnhaft. Auf Nachfrage des Migrationsamts liessen sich A._ und seine
Ehefrau im März 2016 zur ehelichen Situation vernehmen.
Weder aus der ersten noch der zweiten Ehe gingen Kinder hervor. A._ hat zwei
volljährige Töchter aus einer früheren Beziehung in Serbien, die ebenfalls in der
Schweiz leben.
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B. Mit Verfügung vom 10. Juli 2017 widerrief das Migrationsamt die
Aufenthaltsbewilligung von A._ und wies ihn an, die Schweiz innert 60 Tagen nach
Rechtskraft der Verfügung zu verlassen (act. 12/1.2). Das Sicherheits- und
Justizdepartement wies den dagegen erhobenen Rekurs am 30. Oktober 2017 ab.
C. A._ (Beschwerdeführer) erhob gegen den am 31. Oktober 2017 versandten
Rekursentscheid des Sicherheits- und Justizdepartements (Vorinstanz) durch seine
Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 13. November 2017 und Ergänzung vom 8. Januar
2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit den Anträgen, unter Kosten- und
Entschädigungsfolge sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die
Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers zu verlängern.
Mit Vernehmlassung vom 12. Januar 2018 verwies die Vorinstanz auf die Erwägungen
in ihrem Entscheid und beantragte die Abweisung der Beschwerde.
Auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid und die Ausführungen des
Beschwerdeführers zur Begründung seiner Anträge sowie die Akten wird, soweit
wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59 Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Als Adressat des
angefochtenen Entscheids ist der im Rekursverfahren unterlegene Beschwerdeführer
zur Ergreifung der Beschwerde berechtigt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1
VRP). Die Beschwerde wurde mit Eingabe vom 13. November 2017 rechtzeitig erhoben
und erfüllt zusammen mit der Ergänzung vom 8. Januar 2018 formal wie inhaltlich die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1
und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist deshalb einzutreten.
2. Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer
(SR 142.20, AuG) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von
Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Der
Bewilligungsanspruch besteht trotz Auflösung beziehungsweise definitiven Scheiterns
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der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die
betroffene ausländische Person sich in der Schweiz erfolgreich integriert hat (Art. 50
Abs. 1 lit. a AuG; BGE 136 II 113 E. 3.3.3). Die Dreijahresfrist gilt absolut, das heisst es
spielt keine Rolle, ob allenfalls nur wenige Wochen fehlen (BGer 2C_635/2009 vom
26. März 2010 E. 5.2). Die beiden Kriterien nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG (Fristablauf
und Integration) sind für den Anspruch kumulativ erforderlich (VerwGE B 2012/181 vom
30. April 2013 E. 2, www.gerichte.sg.ch). Eine rechtlich relevante Ehegemeinschaft liegt
vor, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger
Ehewille besteht (vgl. VerwGE B 2012/181 vom 30. April 2013 E. 2.1 mit weiteren
Hinweisen, www.gerichte.sg.ch). Dabei ist im Wesentlichen auf die Dauer der nach
aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft abzustellen (vgl. BGE 137 II 345
E. 3.1.2). Mit Blick auf Art. 49 AuG, der den Ehegatten bei weiterdauernder
Familiengemeinschaft gestattet, aus „wichtigen Gründen“ getrennt zu leben – was auch
bei vorübergehenden Schwierigkeiten in der Ehe kurzfristig der Fall sein kann (vgl.
Art. 76 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit; SR 142.201,
VZAE) – ist aufgrund sämtlicher Umstände im Einzelfall zu bestimmen, ab welchem
Zeitpunkt die eheliche Gemeinschaft als definitiv aufgelöst zu gelten hat (vgl. BGer
2C_821/2011 vom 22. Juni 2012 E. 2). Dabei ist zu berücksichtigen, dass Art. 49 AuG
Ausnahmecharakter zukommt und sich dessen Anwendbarkeit auf besondere
Konstellationen beschränkt.
Der Bewilligungsanspruch besteht trotz Auflösung beziehungsweise definitiven
Scheiterns der Ehegemeinschaft vor dem Ablauf der drei Jahre fort, wenn wichtige
persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen
(Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG). Wichtige persönliche Gründe liegen namentlich vor, wenn der
Ehegatte Opfer häuslicher Gewalt wurde oder die soziale Wiedereingliederung im
Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AuG).
Besteht kein Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, ist nach
pflichtgemässem Ermessen über diese zu befinden. Dabei haben die zuständigen
Behörden die öffentlichen Interessen und die persönlichen Verhältnisse sowie den Grad
der Integration zu berücksichtigen (Art. 96 Abs. 1 AuG). Bei Ausländerinnen und
Ausländern, bei welchen nach kurzem Aufenthalt in der Schweiz die Bedingungen für
die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wegfallen, besteht ein öffentliches Interesse,
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dass sie die Schweiz wieder verlassen (VerwGE B 2012/105 vom 13. November 2012
E. 7, www.gerichte.sg.ch).
3. Hinsichtlich der Dreijahresfrist bringt die Vorinstanz vor, dass diese vorliegend nicht
erfüllt sei, da die Ehegatten spätestens seit der Meldung vom 26. Februar 2016 an das
Einwohneramt Q._ in separaten Wohnungen gelebt hätten. Die Ehegatten hätten
gegenüber den Behörden zweimal angegeben, seit dem 1. September
beziehungsweise 1. Oktober 2015 getrennt zu leben. Die Erklärungen des
Beschwerdeführers für die Unrichtigkeit dieser Angaben würden nicht überzeugen.
Selbst wenn man davon ausginge, dass die Ehegatten ab März 2016 wieder für kurze
Zeit zusammengelebt hätten, könnten die Perioden des Zusammenlebens nicht
zusammengezählt werden, da zumindest seitens der Ehefrau ab September 2015
während mehrerer Monate kein Wille zur Führung eines Ehelebens mehr bestanden
habe. Eine rund sechsmonatige Trennung könne nicht mehr als kurzfristige Trennung
im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung betrachtet werden, zumal die
Ehegatten danach, wenn überhaupt, nur noch einmal für kurze Zeit
zusammengefunden hätten. Die eheliche Gemeinschaft habe somit nicht drei Jahre
gedauert.
Der Beschwerdeführer vertritt demgegenüber die Auffassung, dass die Ehegatten bis
Weihnachten 2016 in ehelicher Gemeinschaft zusammengelebt hätten. Sie hätten sich
während einer Ehekrise ab 1. Oktober 2015 vorübergehend getrennt. Am 11. April 2016
habe das Migrationsamt St. Gallen vom Einwohneramt Q._ die Meldung erhalten, dass
die Trennung der Ehegatten aufgehoben sei. Mit Schreiben vom 23. April 2016 habe
die Ehefrau informiert, dass die kurzzeitige Trennung seit Ende März 2016
durchgestanden sei und sich beide auch während dieser Zeit nicht hätten scheiden
lassen wollen. Die Darstellung der Ehegattin vom Dezember 2016 sei demgegenüber
einseitig und falsch.
Vorliegend ist es angesichts der Aktenlage so, dass die Ehegatten offenbar anlässlich
der Hauptverhandlung vor dem Kreisgericht D._ erklärt haben, dass sie seit dem
1. Oktober 2015 getrennt leben (act. 12/3.7). Dass dieses Datum vom Kreisgericht D._
nicht aus der Luft gegriffen ist, ist angesichts der übrigen Fakten und Behauptungen in
diesem Fall klar. Eine überzeugende Erklärung dazu, was an diesem Datum genau
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nicht stimmen soll, bringt der Beschwerdeführer keine vor. Trotz seiner weitreichenden
Mitwirkungspflicht untermauert er seine Erklärungsversuche insbesondere auch nicht
damit, dass er etwa den Kreisgerichtspräsidenten C._ als Zeugen anruft und/oder ein
Protokoll der besagten Hauptverhandlung ins Recht legt. Angesichts dieser
Feststellung in einem gerichtlichen Urteil sind die Anforderungen an die
Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers bei der Erstellung einer Faktenlage, die dem
Entscheid widerspricht, noch einmal erhöht. Dennoch erbringt der Beschwerdeführer
für all seine Behauptungen keinen Beweis. Dass die eheliche Gemeinschaft erst an
Weihnachten 2016 endete, wie der Beschwerdeführer behauptet, kann deshalb kaum
stimmen, weil seine Ehefrau am 22. Dezember 2016 und damit vor Weihnachten um
Eheschutzmassnahmen ersuchte. Und dass die Ehegatten die räumliche Trennung im
März 2016 beide als vorübergehend und genau seit 20. Februar 2016 bestehend
bezeichnen, überrascht angesichts der Anfrage seitens des Migrationsamts vom
29. Februar 2016 wenig. Der Inhalt der beiden Briefe erscheint jedenfalls
abgesprochen, da er angesichts der übrigen Widersprüche in diesem Fall verdächtig
genau übereinstimmt. In beiden Briefen wird eine Nachfrist beziehungsweise
Fristverlängerung bis Ende April verlangt, und es wird auf eine mögliche Versöhnung
verwiesen. Es mutet dabei befremdlich an, dass die Ehegatten schon im März 2016
übereinstimmend absehen konnten, dass sie genau bis Ende April 2016 Zeit brauchen
würden, um sich wieder zu versöhnen, und dann aber trotzdem bereits seit Ende März
wieder zusammengelebt haben wollen. Das von der Ehefrau im Schreiben vom
23. April 2016 behauptete wiederaufgenommene Zusammenleben seit Ende März, das
von ihr am 15. Dezember 2016 wieder bestritten wurde, ist nicht belegt (etwa durch
schriftliche Bestätigungen der Töchter des Beschwerdeführers oder die schriftliche
Kündigung eines Mietverhältnisses), trotz der gesteigerten Mitwirkungspflicht des
Beschwerdeführers aufgrund des Ausnahmecharakters von Art. 49 AuG sowie der
vorliegend zahlreichen Widersprüche. Der Wahrheitsgehalt dieser Angabe der Ehefrau,
deren Angaben sehr widersprüchlich sind, ist deshalb höchst zweifelhaft. Abgesehen
von den Angaben der Ehegatten vom März 2016 und der Anmeldung beim
Einwohneramt deutet nichts darauf hin, dass die eheliche Gemeinschaft nach Herbst
2015 aufrechterhalten wurde und die Ehegatten ab März/April 2016 wieder zusammen
lebten. Ihrer Angabe in der Mitteilung vom 23. April 2016 (Dossier, S. 245), wonach sie
an der Y._-strasse 01_ in Q._ wohnen, steht insbesondere die Adressangabe auf
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dem vom Beschwerdeführer am 25. April 2016 unterzeichneten Arbeitsvertrag
entgegen. Danach wohnte er in diesem Zeitpunkt an der Z._-strasse 02_ in Q._
(Dossier, S. 243). Es liegen ab den relevanten Zeitpunkten keine gemeinsamen Fotos
im Recht, es wird nicht auf gemeinsame Unternehmungen oder Termine
(beziehungsweise eine Paartherapie) verwiesen, es werden hinsichtlich des
tatsächlichen Aufenthaltsortes keine schriftlichen Bestätigungen der Töchter
eingereicht, usw. Die Ehefrau räumt einzig ein, dass der Beschwerdeführer seit ihrer
räumlichen Trennung im Herbst 2015 zweimal bei ihr gewesen sei. Laut ihren Angaben
hat er den Kontakt mit ihr gar zeitweise abgebrochen. Es ist daher davon auszugehen,
dass die beiden Schreiben vom März 2016 einen Sachverhalt darstellen, der nicht den
Tatsachen entspricht, was die Angaben der Ehefrau gegenüber dem Einwohneramt
Q._ vom 15. Dezember 2016 bestätigen. Unabhängig davon ist die Wiederaufnahme
der ehelichen Gemeinschaft nach Herbst 2015 jedenfalls angesichts der diversen
Widersprüche hinsichtlich des räumlichen Zusammenlebens nicht rechtsgenügend
erstellt. Es wäre angesichts seiner weitreichenden Mitwirkungspflicht am
Beschwerdeführer gelegen, die Zweifel mittels anderer Belege zu beseitigen. Von
einem einseitigen Abstellen auf die Angaben der Ehefrau kann keine Rede sein. Denn
die Mitwirkungspflicht betreffend die Erstellung der anspruchsbegründenden
Tatsachen für die Aufenthaltsbewilligung trägt vorliegend nicht die Ehefrau, sondern
der Beschwerdeführer. Aufgrund dessen muss davon ausgegangen werden, dass die
eheliche Gemeinschaft vorliegend nicht während drei Jahren gelebt wurde, weshalb
kein Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung besteht. Denn ein
wichtiger Grund im Sinne von Art. 50 AuG ist vorliegend nicht ersichtlich, da die
Integration ins Heimatland nicht so stark gefährdet erscheint, dass ein Härtefall
angenommen werden könnte, zumal der Beschwerdeführer erst nach dem vierzigsten
Lebensjahr in die Schweiz kam und rein wirtschaftliche Gründe wie bessere Berufs-
und Lebenschancen, wie die Vorinstanz zurecht ausgeführt hat, nicht ausreichen, um
einen nachehelichen Härtefall zu begründen. Und auch die Kontaktpflege mit den
volljährigen Kindern via elektronische Kommunikationsmittel ist möglich und begründet
keinen Härtefall. Auch hinsichtlich der übrigen Interessenabwägung kann im Grossen
und Ganzen auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Dass
dem Beschwerdeführer Serbien seit seiner Anwesenheit in der Schweiz fremd
geworden ist, ist trotz seiner vergleichsweise kurzen Aufenthaltsdauer hier nicht
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ausgeschlossen. Doch dem Beschwerdeführer wird zugetraut, dass er sich nach über
40 Lebensjahren in Serbien schnell wieder dort einlebt und bei entsprechendem Willen
auch in beruflicher Hinsicht trotz seines Alters rasch wieder auf die Beine kommt, nicht
zuletzt dank den in der Schweiz gesammelten beruflichen Erfahrungen. Eine
ausserordentliche finanzielle Unterstützung seiner Kinder in der Schweiz ist nicht
belegt. Damit überwiegt das öffentliche Interesse an seiner Wegweisung die privaten
Interessen des Beschwerdeführers deutlich; das öffentliche Interesse an der
Durchsetzung der gesetzlich normierten Migrationspolitik ist dabei nicht zu
unterschätzen.
4. Die Beschwerde ist angesichts der vorangehenden Überlegungen abzuweisen.
5. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von CHF 2‘000 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Die Kosten werden mit dem vom
Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss von CHF 2‘000 verrechnet.
Ausseramtliche Kosten sind bei diesem Verfahrensausgang nicht zu entschädigen
(Art. 98 Abs. 1 und Art. 98 VRP).