# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 88d94628-56ce-4e59-89bd-ab3113ab8062
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1 X._, geboren 1957, ist gelernter Maurer und arbeitete als solcher ab dem 15. Januar 1980 vollzeitlich bei der Y._. Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 12. Juli 2005 wurde X._ als Fahrradfahrer von einem Personenwagen angefahren und wurde daraufhin mit der Sanität ins Spital A._ gebracht. Dort wurden eine Commotio cerebri, eine laterale, erstgradig offene Klavikulafraktur links, Kompressionsfrakturen an den Brustwirbelkörpern 6 und 8, Frakturen der linken Prozessi transversi der Brustwirbelkörper 6 bis 9 sowie diverse Rissquetschwunden und Schnittverletzungen retroaurikulär links, an beiden Unterarmen und am linken Unterschenkel diagnostiziert. Die Klavikulafraktur wurde noch am gleichen Tag operiert, und am 20. Juli 2005 wurde der Versicherte aus der Spitalbehandlung entlassen (Unfallmeldung UVG vom 20. Juli 2005, Urk. 7/1; Operationsbericht des Spitals A._ vom 12. Juli 2005, Urk. 7/2/2; Zusammenfassung der Krankengeschichte vom 20. Juli 2005, Urk. 7/2/1; Polizeiunterlagen in Urk. 7/3).
Es folgten verschiedene Verlaufskontrollen (Berichte des Spitals A._ vom 11. August, vom 30. September, vom 11. Oktober und vom 10. November 2005 sowie vom 10. Januar 2006, Urk. 7/6, Urk. 7/9, Urk. 7/12, Urk. 7/15 und Urk. 7/21), und es wurden dabei radiologische Aufnahmen des Thorax, des Abdomens, der Hals- und der Brustwirbelsäule, der linken Schulter und des Schädels gemacht (Urk. 7/10).
Am 10. Februar 2006 liess die SUVA ein Telefongespräch mit dem Versicherten führen und erfuhr dabei, dass dieser zur Zeit des Unfalls bei der Y._ bereits in gekündigtem Arbeitsverhältnis gestanden und eine neue Stelle in Aussicht gehabt hatte, wobei es unfallbedingt (noch) nicht zu einer Vertragsunterzeichnung gekommen war (Bericht vom 10. Februar 2006, Urk. 7/25; vgl. auch das Schreiben der Bauunternehmung Z._ vom 8. Februar 2006, Urk. 7/86/2). Nach einer Verlaufskontrolle im Spital A._ (Bericht vom 21. Februar 2006, Urk. 7/28) erfolgte im März 2006 eine kreisärztliche Untersuchung des Versicherten durch Dr. med. B._, Spezialarzt für Unfallchirurgie (Bericht vom 21. März 2006, Urk. 7/31), und es wurde eine Arthro-Magnetresonanztomographie der linken Schulter durchgeführt (Bericht des Radiodiagnostischen Instituts C._ vom 24. März 2006, Urk. 7/33; Verlaufsbericht des Spitals A._ vom 4. April 2006, Urk. 7/38; Bericht des Spitals A._ zuhanden der Invalidenversicherung vom 24. August 2006, Urk. 7/128/2).
1.2 Aus chirugischer Sicht wurde der Fall danach als abgeschlossen erklärt (Urk. 7/38), hingegen wurden im Spital A._ Schmerzbehandlungen wegen persistierender Schulterbeschwerden vorgenommen (Berichte vom 3. April, vom 7. Juli und vom 17. August 2006, Urk. 7/35, Urk. 7/61 und Urk. 7/62). Nach einer beruflichen Standortbestimmung in der Rehaklinik D._ (Bericht vom 25. September 2006, Urk. 7/71) und einer kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. med. E._, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie, vom 28. September 2006 (Bericht vom 4. Oktober 2006, Urk. 7/72; Bericht über die von Dr. E._ veranlasste Röntgenaufnahme des linken Schlüsselbeins vom 29. September 2006, Urk. 7/69) eröffnete die SUVA dem Versicherten beziehungsweise seinem Rechtsvertreter Rechtsanwalt Christoph Erdös mit Schreiben vom 6. Oktober 2006, dass sie die Taggeldzahlungen ab dem 1. November 2006 einstelle, da aufgrund der kreisärztlichen Beurteilung wechselbelastende Tätigkeiten voll zuzumuten seien (Urk. 7/74). Mit Eingabe vom 20. Dezember 2006 liess der Versicherte erklären, dass er mit der Taggeldeinstellung nicht einverstanden sei, nachdem die Arbeitslosenkasse ihn als nicht vermittelbar eingeschätzt habe (Urk. 7/90).
Auf Zuweisung von Dr. E._ war der Versicherte überdies am 8. November 2006 in der Schultersprechstunde der Klinik F._ untersucht worden, wo die Weiterführung eines konservativen Vorgehens empfohlen und von einer Operation abgeraten worden war (Bericht vom 15. Januar 2007, Urk. 7/99).
1.3 In der Folge fand der Versicherte per 1. April 2007 eine Vollzeitstelle als Sachbearbeiter im Verkauf und am Schalter bei der Q._ (Arbeitsvertrag vom 26. Januar 2007, Urk. 7/101 S. 1-3), und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, übernahm die Kosten für Computerkurse und für einen Abendkurs zur Vorbereitung auf die Handelsschule (Mitteilung vom 13. März 2007, Urk. 7/104).
Mit Verfügung vom 17. April 2007 bestätigte die SUVA die Einstellung der Taggelder ab dem 1. November 2006 (Urk. 7/112), und der Versicherte liess am 15. Mai 2007 erklären, auf eine Einsprache zu verzichten (Urk. 7/115).
1.4 Ende Januar 2008 wurde in der linken Klavikula das Metall entfernt (Bericht des Spitals A._ vom 19. Dezember 2007, Operationsbericht vom 29. Januar 2008 und Zusammenfassung der Krankengeschichte vom 30. Januar 2008, Urk. 7/133, Urk. 7/140 und Urk. 7/141).
Die SUVA erhielt die kreisärztliche Auskunft, dass kein Integritätsschaden bestehe (vgl. die Notiz vom 2. April 2008, Urk. 7/145), und teilte dem Versicherten daraufhin mit Brief vom 14. April 2008 mit, dass er aufgrund dieser Beurteilung keinen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung habe und dass er auch keine Invalidenrente beanspruchen könne, da er rentenausschliessend eingegliedert sei (Urk. 7/148). Gegen diesen Bescheid liess der Versicherte am 7. Mai 2008 Einwendungen erheben und eine Integritätsentschädigung auf der Basis eines Integritätsschadens von 45 % sowie eine Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 16,3 % beantragen (Urk. 7/149).
Die IV-Stelle hielt mit Verfügung vom 11. August 2008 fest, dass sie die beruflichen Massnahmen als erfolgreich abgeschlossen betrachte, nachdem der Versicherte im Vorbescheidverfahren zunächst weitere berufliche Massnahmen gewünscht, sich später jedoch nicht mehr gemeldet habe, und dass sie den Versicherten ebenfalls als rentenausschliessend eingegliedert erachte (Urk. 7/154).
Am 17. September 2008 führte Dr. B._ die kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch (Bericht in Urk. 7/163 einschliesslich eines Radiologieberichts des Radiodiagnostischen Instituts C._ über Untersuchungen der Brustwirbelsäule und der linken Klavikula, Urk. 7/162). Die SUVA holte danach bei der Bauunternehmung Z._ Angaben zum Lohn ein, den der Versicherte dort erzielt hätte, wenn er die Stelle hätte antreten können (Angaben vom 13. und vom 30. Oktober 2008, Urk. 7/164-167; vgl. schon die Angaben vom 13. Februar 2007, Urk. 7/102).
1.5 Mit Verfügung vom 5. Januar 2009 teilte die SUVA dem Versicherten anschliessend mit, dass keine unfallbedingte Erwerbseinbusse von mindestens 10 % und auch keine erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität gegeben sei und dass zudem keine weiteren Behandlungsmassnahmen notwendig seien, weshalb keine Versicherungsleistungen mehr erbracht würden (Urk. 7/170). Der Versicherte liess mit Eingabe vom 5. Februar 2009 Einsprache erheben und die Zusprechung einer Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 16,5 % und einer Integritätsentschädigung auf der Basis eines Integritätsschadens von 35 % beantragen (Urk. 7/173). Die SUVA wies die Einsprache mit Entscheid vom 3. Juni 2009 ab (Urk. 2 = Urk. 7/176).
2. Gegen den Einspracheentscheid vom 3. Juni 2009 liess X._ durch Rechtsanwalt Christoph Erdös mit Eingabe vom 30. Juni 2009 (Urk. 1) Beschwerde erheben und wiederum die Zusprechung einer Rente sowie einer Integritätsentschädigung - zu 35 % -, eventuell die Rückweisung zu weiteren medizinischen Abklärungen beantragen (Urk. 1 S. 2). Dazu liess er die Lohnabrechnung der Q._ für den Januar 2008 sowie den Lohnausweis für das Jahr 2007 einreichen (Urk. 3/1+2). Die SUVA schloss in der Beschwerdeantwort vom 17. Juli 2009 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), wovon der Versicherte am 23. Juli 2009 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Der Rentenanspruch entsteht nach Art. 19 Abs. 1 UVG, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind, wobei mit dem Rentenbeginn die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahinfallen.
1.3 Invalidität ist nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird nach Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen).
Bei der Ermittlung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens sind grundsätzlich die Verdienstmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt massgebend. Übt die versicherte Person jedoch nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der sie im Rahmen eines stabilen Arbeitsverhältnisses die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft und dabei ein Einkommen erzielt, das der Arbeitsleistung angemessen ist und nicht als Soziallohn erscheint, so gilt nach der Rechtsprechung grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (vgl. BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen).
1.4
1.4.1 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).
Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festgesetzt (Abs. 3).
Die Medizinische Abteilung der SUVA hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sogenannte Feinraster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziffer 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den "Regelfall" gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 Erw. 1c, 116 V 157 Erw. 3a).
1.4.2 Gemäss Art. 24 Abs. 2 UVG wird die Integritätsentschädigung mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt.
2. Strittig und zu prüfen ist, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe sowie ab welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat und ob ihm eine Integritätsentschädigung zusteht.
3.
3.1 In Bezug auf die Befunde und Diagnosen bestehen keine grundsätzlichen Divergenzen in den medizinischen Unterlagen.
3.1.1 Was in struktureller Hinsicht die Frakturen an verschiedenen Brustwirbelkörpern betrifft, so erwiesen sich die Kompressionsfrakturen an den Wirbelkörpern 6 und 8 bereits anlässlich der Computertomographie vom 6. Oktober 2005 (vgl. Urk. 7/10) als konsolidiert, und auch die Prozessi transversi der Brustwirbel 8 und 9 waren konsolidiert, währenddem diejenigen der Brustwirbel 6 und 7 als nicht konsolidiert bezeichnet wurden. Demgegenüber ist im nachfolgenden Bericht über die kreisärztlich veranlasste Röntgenuntersuchung der Brustwirbelsäule vom 17. September 2008 (Urk. 7/162) nicht mehr von Auffälligkeiten der Prozessi transversi die Rede, sondern es werden lediglich die (unfallbedingte) Höhenminderung des Brustwirbelkörpers 8, eine Eindellung an der Deckplatte des Brustwirbelkörpers 7 und eine leichte Keildeformierung des Brustwirbelkörpers 6 beschrieben.
Die Klavikula wurde im letztgenannten Bericht (Urk. 7/162) ebenfalls als konsolidiert befunden, und es waren keine Dislokationszeichen feststellbar. Auch hatte sich dasselbe Bild bereits bei der Röntgenuntersuchung vom 29. September 2006, also vor der Osteosynthesematerialentfernung vom Januar 2008, gezeigt; schon damals war die Fraktur ossär konsolidiert gewesen, und es hatten keine Lockerungszeichen am Osteosynthesematerial bestanden (Urk. 7/69).
3.1.2 In funktioneller Hinsicht konnte Dr. E._ bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 28. September 2006 Beeinträchtigungen der Beweglichkeit des linken Schultergelenks um 30 % bei der Elevation und um 40 % bei der Abduktion feststellen (Urk. 7/72 S. 3 und S. 4). Diese Einschränkungen waren bei der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung durch Dr. B._ vom September 2008 zurückgegangen (vgl. Urk. 7/163 S. 4). Hingegen persistierte auch nach der Osteosynthesematerialentfernung ein Schmerz, den der Beschwerdeführer gegenüber Dr. B._ als vom Brustbein ausgehend beziehungsweise vom Schlüsselbein her ausstrahlend und über die Schulter bis zur Brustwirbelsäule auf die linke Seite ziehend schilderte (Urk. 7/163 S. 3). Das Spital A._ hatte während der Schmerzbehandlung vom Sommer 2006 neben einer mechanischen eine neuropathische Komponente vermutet (Urk. 7/61 und Urk. 7/62), Dr. E._ hatte ebenfalls eine multifaktorielle Genese der Schmerzen diskutiert (Urk. 7/72 S. 3 und S. 4), die Klinik F._ hatte eine Verletzung der supraklavikulären Nerven als Ursache der Beschwerden angenommen (Urk. 7/99 S. 2) und desgleichen beurteilte Dr. B._ die Schmerzen am ehesten als neuropathisch (Urk. 7/163 S. 5).
3.2 Nicht kontrovers ist sodann auch, dass der Beschwerdeführer aufgrund der verbliebenen Beschwerden im Bereich der Schulter und des Thorax für die angestammte Tätigkeit als Maurer nicht mehr arbeitsfähig ist. Dr. E._ hatte dem Beschwerdeführer im September 2006 insbesondere das linksseitige Heben und Tragen von Lasten über 5 kg und häufigeres Arbeiten mit Gewichten über 5 kg ab Brusthöhe nicht mehr zugemutet (Urk. 7/72 S. 4), und Dr. B._ hielt das grobmanuelle Arbeiten mit Werkzeugen in der linken Hand und das Heben von Lasten von mehr als 15 kg kaum für zumutbar (Urk. 7/163 S. 6). Diese Einschränkungen sind nicht vereinbar mit dem Berufsprofil des Maurers mit Tragen von schweren Zementsäcken und linkshändigem Hantieren mit bis zu 11 kg schweren Steinen, wie es der Beschwerdeführer am 10. Februar 2006 der Beschwerdegegnerin gegenüber schilderte (Urk. 7/25).
Umgekehrt steht fest, dass dem Beschwerdeführer die Verrichtung einer gesundheitlich angepassten beruflichen Tätigkeit zu 100 % zuzumuten ist. Dabei hatte Dr. E._ aufgrund der Untersuchung vom September 2006 jede Tätigkeit ohne ununterbrochenes Stehen über ein Stunde, ohne Arbeiten in vornübergeneigter Haltung und ohne die erwähnte Belastung des linken Arms mit Gewichten über 5 kg oder das Arbeiten mit solchen Gewichten ab Brusthöhe für möglich erachtet und hatte optimalerweise eine wechselbelastende Tätigkeit empfohlen (Urk. 7/72 S. 4). Der Beschwerdeführer hatte daraufhin am 1. April 2007 die vollzeitliche Sachbearbeiterstelle bei der Q._ angetreten (Urk. 7/101 S. 1-3). Diese Stelle hatte er zur Zeit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom September 2008 immer noch inne (vgl. Urk. 7/163 S. 4), und Dr. B._ bezeichnete ihn für diese Arbeit als uneingeschränkt arbeitsfähig (Urk. 7/163 S. 4).
3.3
3.3.1 Bei der vorliegend als erstes strittigen Frage, ob dem Beschwerdeführer aufgrund der verbliebenen unfallbedingten Beeinträchtigungen eine Invalidenrente zusteht, ist zunächst der Zeitpunkt des mutmasslichen Rentenbeginns festzulegen. Dieser richtet sich nach der zitierten Regelung in Art. 19 Abs. 1 UVG.
Indem die Beschwerdegegnerin beim Einkommensvergleich auf Zahlen des Jahres 2008 abstellte (Urk. 7/170, Urk. 2, Urk. 6 S. 3), ging sie stillschweigend von einem mutmasslichen Rentenbeginn in diesem Jahr aus. Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, der allfällige Rentenanspruch beginne im Jahr 2007, genauer am 1. April 2007 (Urk. 1 S. 3).
Für die Auffassung des Beschwerdeführers spricht, dass er am 1. April 2007 seine neue, behinderungsangepasste Vollzeitstelle antrat und schon damals nicht davon ausgegangen werden konnte, dass sich der Zustand im Bereich der linken Schulter noch in einer Weise verbessern liesse, welche eine Wiederaufnahme des angestammten Berufs als Maurer möglich machte. Auch waren die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung gemäss der Verfügung vom 13. März 2007 (Urk. 7/104) zwar noch nicht Ende März, aber doch immerhin Ende Juni 2007 abgeschlossen, auch wenn die IV-Stelle über den Abschluss erst am 11. August 2008 definitiv verfügte (Urk. 7/154). Für einen mutmasslichen Rentenbeginn erst im Jahr 2008 lässt sich demgegenüber vorbringen, dass im Januar 2008 noch die Entfernung des Osteosynthesematerials im Sinne eines letzten Behandlungsschrittes vorgenommen wurde und Dr. E._ im Herbst 2006 festgehalten hatte, dass auch ohne allfällige weitere medizinische Massnahmen über eine Integritätsentschädigung (die nach Art. 24 Abs. 2 UVG grundsätzlich mit der Invalidenrente festzusetzen ist) erst nach der Osteosynthesematerialentfernung zu entscheiden sei (Urk. 7/72 S. 4). Wie indessen zu zeigen ist, ändert es für den Rentenanspruch im Ergebnis nichts, ob für den Einkommensvergleich die Zahlen des Jahres 2007 oder diejenigen des Jahres 2008 herangezogen werden.
3.3.2 Was die Bemessung des Invalideneinkommens betrifft, so ist der übereinstimmenden Auffassung der Parteien zuzustimmen (vgl. Urk. 2 S. 4 f., Urk. 1 S. 3), dass der Verdienst massgebend ist, den der Beschwerdeführer im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses mit der Q._ erzielt. Denn dieses Arbeitsverhältnis erscheint aufgrund der Festlegungen im Arbeitsvertrag vom 26. Januar 2007 (Urk. 7/101 S. 1-3) als stabil und ist auch insoweit als beständig zu beurteilen, als keine Anhaltspunkte für eine gesundheitliche oder anderweitige Überforderung des Beschwerdeführers bestehen. Ferner attestierte Dr. B._ dem Beschwerdeführer, wie schon dargelegt, eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die entsprechende Tätigkeit (vgl. Urk. 7/163 S. 4), und es handelt sich dabei um eine vollzeitliche Tätigkeit, sodass ohne Weiteres gesagt werden kann, der Beschwerdeführer schöpfe damit seine verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll aus. Der für das Jahr 2007 vereinbarte Bruttolohn von Fr. 5'800.-- x 13 (Urk. 7/101 S. 1), der für das Jahr 2008 auf Fr. 5'910.-- (x 13) erhöht wurde (vgl. die Lohnabrechnung für den Januar 2008 in Urk. 3/1), ist schliesslich als der Arbeitsleistung angemessener Lohn zu beurteilen; Hinweise auf eine Soziallohnkomponente bestehen nicht.
Damit beträgt das auf ein Jahr aufgerechnete Invalideneinkommen im Jahr 2007 Fr. 75'400.-- und im Jahr 2008 Fr. 76'830.--.
3.3.3 Als Valideneinkommen setzte die Beschwerdegegnerin das Einkommen ein, das der Beschwerdeführer bei der Bauunternehmung Z._ erzielt hätte, wenn er die entsprechende Stelle hätte antreten können (Urk. 2 S. 5). Dieses Vorgehen ist korrekt. Denn wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführte (vgl. Urk. 2 S. 5, Urk. 6 S. 3), war zur Zeit des Unfalls vom 12. Juli 2005 das angestammte Arbeitsverhältnis mit der Y._ bereits gekündigt und der Beschwerdeführer wäre daher in den Jahren 2007 und 2008 auch ohne den Unfall nicht mehr von dieser Arbeitgeberin entlöhnt worden. Hingegen bestand im Unfallzeitpunkt bereits eine mündliche Vereinbarung zwischen dem Beschwerdeführer und der Bauunternehmung Z._, die als verbindlich anzusehen ist. Die Unterzeichnung des schriftlichen Vertrags war zwar gemäss den Angaben des Beschwerdeführers gegenüber der Beschwerdegegnerin vom 10. Februar 2006 noch nicht erfolgt, sie stand jedoch unmittelbar bevor, und das Datum des Arbeitsbeginns war bereits festgelegt (vgl. Urk. 7/25 S. 1). Dies entspricht auch der Sachverhaltsdarstellung der Z._ im Schreiben vom 8. Februar 2006, Urk. 7/86/2). Die Überlegung der Beschwerdegegnerin ist daher zutreffend, dass der Beschwerdeführer ohne den Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in den Jahren 2007 und 2008 (weiterhin) bei der Bauunternehmung Z._ gearbeitet hätte. Demgemäss bemisst sich das Valideneinkommen nach dem Verdienst, den der Beschwerdeführer mutmasslich bei der Z._ erzielt hätte. Soweit der Beschwerdeführer vorbringen lässt, es sei der Lohn massgebend, den er vor dem Unfall erzielt habe (Urk. 1 S. 3 f.), so liegt eine Verwechslung mit dem versicherten Verdienst nach Art. 15 Abs. 1 UVG vor. Nur dieser ist retrospektiv nach den im Jahr vor dem Unfall tatsächlich gegebenen erwerblichen Verhältnissen festzulegen, währenddem das Valideneinkommen, wie gerade ausgeführt, eine hypothetische Grösse ist, für deren Bestimmung die mutmassliche Entwicklung der Verhältnisse ohne den Unfall eine Rolle spielt.
In der berichtigten Aufstellung vom 30. Oktober 2008 (Urk. 7/167) hielt die Z._ fest, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2007 einen Stundenlohn von Fr. 35.95 zuzüglich einer Ferien/Feiertagsentschädigung von Fr. 5.90 und eines Anteils am 13. Monatslohn von Fr. 3.00 erhalten hätte und dass sich der Stundenlohn ab dem 1. Januar 2008 auf Fr. 36.50 zuzüglich einer Ferien-/Feiertagsentschädigung von Fr. 6.00 und eines Anteils am 13. Monatslohn von Fr. 3.05 belaufen hätte. Von diesen Angaben ist auszugehen. Bei der Umrechnung in einen Jahreslohn ist die Zahl von 2'112 Jahresstunden massgebend, welche die Z._ in ihrer Aufstellung angegeben hat. Es handelt sich dabei gemäss Art. 24 Abs. 1 und 2 des Landesmantelvertrags für das schweizerische Bauhauptgewerbe 2008-2010 um die Brutto-Sollarbeitszeit im Kalenderjahr, während welcher Arbeitnehmende ihre Arbeitsleistung zu erbringen haben, und vor Abzug der allgemeinen Nichtleistungsstunden, wie bezahlte Feiertage, und der individuellen Nichtleistungsstunden, wie Ferien, Krankheit, Unfall, Schutzdiensttage. Die Überlegung der Beschwerdegegnerin (Urk. 2 S. 5, Urk. 6 S. 3) ist daher richtig, dass der Ferien-/Feiertagszuschlag nicht zum Grundlohn (zuzüglich des Anteils am 13. Monatslohn) hinzuzuzählen ist, wenn der Jahreslohn anhand von 2'112 Jahresstunden berechnet wird.
Im Jahr 2007 beträgt das Valideneinkommen damit Fr. 82'262.40 (2'112 x [Fr. 35.95 + Fr. 3.00]) und im Jahr 2008 Fr. 83'529.60 (2'112 x [Fr. 36.50 + Fr. 3.05]).
3.3.4 Die Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 82'262.40 und des Invalideneinkommens von Fr. 75'400.-- ergibt im Jahr 2007 einen Invaliditätsgrad von 8,34 %; für das Jahr 2008 resultiert aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 83'529.60 und des Invalideneinkommens von Fr. 76'830.-- ein Invaliditätsgrad von 8,02 %. Weder im Jahr 2007 noch im Jahr 2008 ist demnach der rentenerhebliche Mindestinvaliditätsgrad von 10 % erreicht.
Soweit der Beschwerdeführer auf alternative, interne Berechnungen des Invaliditätsgrades verweisen lässt (vgl. Urk. 1 S. 5), so ging die Beschwerdegegnerin bei der ersten Berechnung vom 17. April 2007 mit dem Ergebnis eines Invaliditätsgrades von 21 % (Urk. 7/110) von einem Rentenbeginn im November 2006 aus und zog - da der Beschwerdeführer damals die Stelle bei der Q._ noch nicht innehatte - für die Ermittlung des Invalideneinkommens die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik heran. Wie vorstehend ausgeführt worden ist, kann jedoch der Rentenbeginn nicht auf einen früheren Zeitpunkt als auf den 1. April 2007 gelegt werden. Zwar hatte die Beschwerdegegnerin ihre Taggeldleistungen ab dem 1. November 2006 eingestellt, dies war jedoch nicht gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG geschehen, sondern hatte darauf beruht, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer im Sinne der koordinationsrechtlichen Vorschrift in Art. 25 Abs. 3 UVV als arbeitsfähig erachtete und die Zuständigkeit zur Erbringung von Taggeldern bei der Arbeitslosenversicherung sah (vgl. Urk. 7/74 und Urk. 7/112). Die zweite alternative Berechnung mit dem Resultat eines Invaliditätsgrades von 13 % erfragte die Beschwerdegegnerin am 18. August 2008 bei der Invalidenversicherung (Urk. 7/157). Diese hatte das Valideneinkommen nicht, wie vorstehend als geboten erachtet, nach dem Lohn im vereinbarten Arbeitsverhältnis mit der Bauunternehmung Z._ bemessen, sondern war vom Einkommen des Jahres 2004 im individuellen Konto des Beschwerdeführers ausgegangen und hatte dieses der Teuerung angepasst. Dies widerspricht jedoch dem Grundsatz, dass die mutmasslichen Einkünfte möglichst konkret zu ermitteln sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts in Sachen B. vom 4. April 2002, I 342/01, Erw. 4a/aa mit Hinweisen).
3.3.5 Damit hat die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente zu Recht verneint, und die Beschwerde ist diesbezüglich abzuweisen.
3.4 Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Integritätsentschädigung.
3.4.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Auffassung, es bestehe kein relevanter Integritätsschaden (Urk. 2 S. 7), auf die Beurteilung von Dr. B._ im Bericht über die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 17. September 2008 (Urk. 7/163).
3.4.2 Der Kreisarzt prüfte zunächst die Beweglichkeit der linken Schulter und stellte eine aktive Elevation bis 150° und eine Abduktion bis ebenfalls 150° fest sowie eine uneingeschränkte Aussenrotation von 80° (Urk. 7/163 S. 4). Mit diesen Werten liegt keine Beweglichkeitseinschränkung auf bis zu 30° über der Horizontalen vor, wie sie nach der Tabelle 1 der SUVA-Richtwerte ("Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten") mindestens erforderlich ist für einen entschädigungsrelevanten Integritätsschaden an der Schulter. Insoweit kann der Beurteilung von Dr. B._ gefolgt werden.
3.4.3 Was die Folgen der Frakturen verschiedener Brustwirbel betrifft, so ist hier die Tabelle 7 der SUVA-Richtwerte ("Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen") massgebend. Darin sind für Wirbelfrakturen (LWS/BWS/HWS) je nach Ausmass der Beweglichkeitseinschränkung (ab 10°) und je nach Schmerzintensität Werte von 0-30 %, maximal von bis zu 50 %, eingetragen. Dr. B._ hielt im Bericht vom 17. September 2008 fest, dass die Seitneigung der Brustwirbelsäule auf den Computertomogrammen vom 12. Juli 2005, auf den Röntgenaufnahmen vom 18. Juli 2005 und auf den neu angefertigten Röntgenaufnahmen (vgl. Urk. 7/162) überall in gleichem Umfang vorhanden sei, dass die Seitneigung nicht durch die Frakturen verursacht, sondern entsprechend radiologischen Kriterien vorbestehend gewesen sei, und dass eine Zunahme der Seitneigung um mehr als 10° seit dem Unfallereignis nicht nachweisbar sei (Urk. 7/163 S. 5). Diese Ausführungen werfen zumindest für medizinische Laien Fragen auf. Zunächst ist nicht klar, weshalb der Kreisarzt aus dem Gleichbleiben der Seitneigung auf Bildaufnahmen, die allesamt nach dem Unfall angefertigt wurden, Schlüsse zur fehlenden Unfallkausalität dieser Neigung ziehen konnte; die Wendung, dass die Seitneigung "entsprechend radiologischen Kriterien" vorbestehend sei, wird vom Laien nicht verstanden. Zudem ist in der Tabelle 7 festgehalten, dass die Integritätsentschädigung entsprechend der Funktionseinschränkung bestimmt werden müsse und dass die pathologisch-anatomischen Veränderungen (Klammer "Rö-Bild") eine untergeordnete Rolle zu spielen hätten. Zur Wirbelsäulenfunktion finden sich jedoch im Bericht von Dr. B._ keine eigentlichen Angaben. Der Kreisarzt hielt zwar fest, die Wirbelsäule stehe im Lot und die Bruswirbelsäulen-Kyphose sowie die Lendenwirbel-Lordose seien diskret abgeflacht (Urk. 7/163 S. 4). Ob Dr. B._ auch eine Beweglichkeitsprüfung der Brustwirbelsäule durchgeführt hat, kann dem Bericht hingegen nicht entnommen werden; Dr. B._ bezeichnete nur die Halswirbelsäule als frei beweglich und machte keine Angaben zur Beweglichkeit der Brustwirbelsäule (vgl. Urk. 7/163 S. 4). Solche Angaben erscheinen indessen als erforderlich. Dies gilt umso mehr, als nach der medizinischen Literatur aussstrahlende Schmerzen in der Schultergegend auch vom Thorax ausgehen können (vgl. Debrunner, Orthopädische Chirurgie/Chirurgie, 4. Auflage, Bern 2002, S. 716) und als Dr. E._ im Herbst 2006 festgehalten hatte, ein Teil der Beschwerden könne als Thorako-Vertebralsyndrom infolge Keilimpressionsfraktur mit konsekutiver kurzbogiger Skoliose BWK 6/8 diskutiert werden (Urk. 7/72 S. 4).
3.4.4 Damit ist der angefochtene Einspracheentscheid insoweit aufzuheben, als damit der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Integritätsentschädigung verneint wird, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach erfolgter ergänzender Abklärung im Sinne der Erwägungen darüber neu verfüge.
3.5 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht festzusetzenden Ersatz der Parteikosten, die ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen sind; als weitere Bemessungskriterien nennen die ergänzenden kantonalen Vorschriften (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer] sowie § 8 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht [GebV SVGer]) den Zeitaufwand und die Barauslagen.
Der Beschwerdeführer unterliegt hinsichtlich seines Anspruchs auf eine Invalidenrente, hingegen kommt die Rückweisung zur ergänzenden Abklärung in Bezug auf den Anspruch eine Integritätsentschädigung einem teilweisen Obsiegen gleich. Ermessensweise ist anhand der dargelegten Kriterien von einem Unterliegen zu drei Vierteln und einem Obsiegen zu einem Viertel auszugehen.
Gestützt darauf rechtfertigt es sich, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.