# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6e80dac5-6257-42d4-a5b7-2873559e0584
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_005
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
Am 28. Januar 2015 schlossen A._ und B._ im Rahmen eines Eheschutzverfahrens eine Trennungsvereinbarung. Mit Gesuch vom 10. August 2015 verlangte A._ die Änderung der Unterhaltszahlung. An der Verhandlung vom 17. Dezember 2015 einigten sich die Ehegatten mit Vergleich, welcher von der Einzelrichterin am 12. Januar 2015 genehmigt wurde.
Am 9. Februar 2016 erhob A._ Berufung. Mit Beschluss vom 14. November 2016 trat das Kantonsgericht Schwyz darauf nicht ein mit der Begründung, die Berufung sei nicht innerhalb der 10-tägigen Berufungsfrist erhoben worden und sie enthalte keine Anträge und schon gar kein beziffertes Rechtsbegehren. Ferner wies es wegen anfänglicher Aussichtslosigkeit der Berufung das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.
Gegen diesen Beschluss hat A._ am 5. Dezember 2016 eine Beschwerde erhoben mit den Begehren um dessen Aufhebung und Aufhebung von Ziff. 4 der Trennungsvereinbarung, um Feststellung, dass er keinen Unterhalt schulde und um Bevorschussung der Kosten für eine unentgeltliche Wahrnehmung der Rechtspflege und Vertretung für das kantonale Verfahren, eventualiter um Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht. Ferner verlangt er die unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren.

## Considerations

Erwägungen:
1.
Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid in einer Zivilsache mit Fr. 30'000.-- übersteigendem Streitwert; die Beschwerde in Zivilsachen ist mithin grundsätzlich gegeben (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG).
Weil der Eheschutzentscheid - und auch dessen Abänderung - eine vorsorgliche Massnahme im Sinn von Art. 98 BGG darstellt (BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397), kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden und es gilt hierfür das strenge Rügeprinzip gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Vorliegend wird nirgends ein verfassungsmässiges Recht angerufen, sondern mit rein appellatorischen Ausführungen der angefochtene Entscheid kritisiert, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, selbst wenn eine Verfassungsverletzung tatsächlich vorläge (BGE 139 I 229 E. 2.3 S. 232).
2.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzureichend begründet, weshalb der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
3.
Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte der Beschwerde von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es auch für das bundesgerichtliche Verfahren an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt (Art. 64 Abs. 1 BGG) und das betreffende Gesuch folglich abzuweisen ist. Indes rechtfertigt es sich angesichts der konkreten Umstände, von einer Kostenerhebung abzusehen (Art. 66 Abs. 1 BGG).