# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5b021d48-f832-47dc-9248-001521563283
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 28. Juli 2007 beziehungsweise am 28. August 2007 schlossen T. als Vermieter und X. als Mieterin einen Mietvertrag für das 51⁄2-Zimmer-Wohnhaus „B.“ in Y. ab. Der monatliche Mietzins wurde auf Fr. 1'580.-- zuzüglich Fr. 160.-- Nebenkosten, somit total Fr. 1‘740.--, festgelegt. Mietbeginn war gemäss dem Vertrag der 1. Oktober 2007. Die Kündigungsfrist wurde auf sechs Monate festgelegt. Im Weiteren vereinbarten die Parteien, dass der Vertrag frühestens auf den 30. September 2010 kündbar sei sowie jeweils Ende März beziehungsweise Ende September. Der Vermieter kündigte das Mietverhältnis per 30. September 2010.
B. Mit dem am 7. Februar 2011 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 2110388 wurde X. vom Betreibungsamt Fünf Dörfer aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 3‘480.-- nebst Zins zu 5% seit dem 1. September 2010 beziehungsweise 1. Oktober 2010 zu begleichen. Als Forderungsgrund wurden ausstehende Mietzinse für die 51⁄2 - Zimmer - Wohnung „B.“ in Y. für die Monate August 2010 und September 2010 angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde X. am 9. Februar 2011 zugestellt, welche gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
C. Mit Schreiben vom 15. August 2011 gelangte T. an das Bezirksgericht Landquart und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
D. X. machte von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, keinen Gebrauch. An der Rechtsöffnungsverhandlung vor dem Einzelrichter SchKG des Bezirksgerichtes Landquart vom 8. September 2011 nahmen sowohl Rechtsanwalt lic. iur. Andrea Mani als Vertreter von X. als auch T. teil. Der Rechtsvertreter der Schuldnerin beantragte anlässlich dieser Verhandlung die Abweisung des Gesuchs unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchstellers. Zur Begründung brachte er verschiedene Gegenforderungen zur Verrechnung. In diesem Zusammenhang reichte er eine Zusammenstellung der Gegenforderungen in der Höhe von Fr. 4‘293.85 unter Beilage entsprechender Rechnungen zu den Akten. T. hielt vorerst - unter Hinweis auf den schriftlichen Mietvertrag vom 28. Juli 2007 beziehungsweise 28. August 2007 - unverändert am Rechtsöffnungsbegehren vom 15. August 2011 fest. In seiner Replik anerkannte er schliesslich eine Reduktion seines Begehrens um Fr. 800.--. Gemäss seinen Angaben umfasse dieser Betrag die Anerkennung von Fr. 500.-- für die
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Materialaufwendungen von Malerarbeiten sowie von Fr. 300.-- für einen neuen Teppich, welchen die Mieterin im Einfamilienhaus neu verlegt habe.
E. Der Einzelrichter SchKG des Bezirksgerichtes Landquart erkannte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 8. September 2011, mitgeteilt am 12. September 2011, in Sachen des T. gegen X., was folgt:
„1. In teilweiser Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuches wird der von X. in der Betreibung Nr. 2110388 des Betreibungsamtes Fünf Dörfer erhobene Rechtsvorschlag im nachgenannten Umfang beseitigt und T. provisorische Rechtsöffnung erteilt für Fr. 2‘680.00 nebst 5% Verzugszins seit 8. Oktober 2010.
2. Die Spruchgebühr in der Höhe von Fr. 300.00 geht zu 1⁄4 zulasten des Gesuchstellers und zu 3⁄4 zulasten der Gesuchsgegnerin. Die gesamte Spruchgebühr wird beim Gesuchsteller in Rechnung gestellt, unter Erteilung des Regressrechts für Fr. 225.00.
Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations