# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 17473a1f-1ed3-443a-8dac-2b784c639038
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A, kroatischer Staatsangehöriger, geboren 1968, befindet sich wegen verschiedener Straftaten in der Justizvollzugsanstalt B im ordentlichen Strafvollzug. Mit Hausbrief vom 10. Juni 2014 hatte er eine Geldüberweisung von Fr. 1'500.- ab seinem Sperrkonto an seine Mutter beantragt, was die Direktion der B ablehnte. Am 21. Juli 2014 hatte er eine Geldüberweisung von Fr. 3'000.- ab seinem Sperrkonto für seinen Anwalt in der Schweiz beantragt, was die Direktion der Strafanstalt wiederum ablehnte, ebenso die Direktion der Justiz und des Inneren (fortan Justizdirektion) im Entscheid über den dagegen erhobenen Rekurs. Mit Hausbrief vom 16. Juni 2015 beantragte A eine Geldüberweisung von € 3'000.- an seinen Anwalt in C, Serbien, ab seinem Sperrkonto, was die Direktion der Strafanstalt am 18. Juni 2015 wiederum verweigerte.
II.
Mit Verfügung vom 24. September 2015 wies die Justizdirektion den von A am 21. Juni 2015 erhobenen Rekurs ab und auferlegte ihm die Kosten des Rekursverfahrens.
III.
Dagegen erhob A mit Eingabe vom 1. Oktober 2015 (Poststempel) Beschwerde am Verwaltungsgericht und verlangte sinngemäss, es sei ihm die beantragte Geldüberweisung zu bewilligen. Zudem ersuchte er sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Die Justizdirektion und das Amt für Justizvollzug verzichteten auf eine einlässliche Stellungnahme zur bzw. Beantwortung der Beschwerde.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die Behandlung von Beschwerden betreffend den Straf- und Massnahmenvollzug fällt in die Zuständigkeit des Einzelrichters, sofern – wie vorliegend – kein Fall von grundsätzlicher Bedeutung gegeben ist (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG).
1.2
Das Verwaltungsgericht ist nicht Aufsichtsinstanz über die Strafvollzugsbehörden. Da der Beschwerdeführer seine Legitimation jedoch daraus ableiten kann, dass ihm ein Bezug vom Sperrkonto verweigert wurde, braucht darauf nicht weiter eingegangen werden.
1.3