# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b87f75b0-336e-492d-addf-b0126040a002
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. A._ war Inhaber eines Malergeschäftes. Im Jahre 2002 erkrankte er an Leukämie, woraufhin seine Ehefrau das Malergeschäft weiterführte. Nach dem Tod der Ehefrau im Jahr 2005 erteilte A._ seinen Töchtern B._ und C._ Vollmachten über seine sämtlichen Bankkonten. Die Töchter führten in der Folge das Malergeschäft bis zur Liquidation der Unternehmung im Jahr 2010 weiter. A._ ist der Ansicht, dass seine Töchter zu Unrecht Bezüge ab seinen Konten getätigt und diese für private Zwecke verwendet hätten.
B. Mit Schlichtungsgesuch vom 18. April 2016 gelangte A._ an das Vermittleramt des Bezirks Surselva (alte Bezeichnung). Anlässlich der Vermittlungsverhandlung vom 30. Juni 2016 konnte zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden, weshalb der Vermittler am 01. Juli 2016 die Klagebewilligung ausstellte. Diese enthält folgende klägerischen Rechtsbegehren:
1. Die Beklagten seien solidarisch zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von CHF 600'000.00, nebst 5% Zins seit 18. April 2016, zu bezahlen.
2. Unter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
C. Am 31. Oktober 2016 reichte A._ die Klage frist- und formgerecht beim Bezirksgericht Surselva (alte Bezeichnung) ein. Das Rechtsbegehren blieb unverändert. Innert erstreckter Frist reichten B._ und C._ am 13. Dezember 2016 die Klageantwort ein. Sie enthält folgende Rechtsbegehren:
1. Es seien die Rechtsbegehren des Klägers vollumfänglich abzuweisen.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt) zu Lasten des Klägers.
D. Am 27. Februar 2017 reichte A._ innert erstreckter Frist die Replik mit unveränderten Rechtsbegehren ein, während B._ und C._ innert erstreckter Frist am 20. April 2017 die Duplik mit ebenfalls unveränderten Rechtsbegehren einreichten.
E. Am 13. Juli 2017 erfolgte eine weitere Stellungnahme durch A._, woraufhin B._ und C._ mit Eingabe vom 21. August 2017 beantragten, die Stellungnahme von A._ vom 13. Juli 2017 sowie sämtliche Beilagen aus
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dem Recht zu weisen. Mit prozessleitender Verfügung vom 23. August 2017 wurde dieser Antrag abgewiesen.
F. Am 31. August 2017, gleichentags mitgeteilt, erging die Beweisverfügung.
G. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 28. August 2018 hielten B._ und C._ an ihren Anträgen fest, während A._ sein Rechtsbegehren dahingehend ergänzte, dass die Beklagten allenfalls zu verpflichten seien, einen Betrag nach richterlichem Ermessen an den Kläger zu bezahlen. Im Übrigen kann auf das separat ausgefertigte Protokoll verwiesen werden.
H. Mit Entscheid vom 28. August 2018, mitgeteilt am 10. Oktober 2018, erkannte das Regionalgericht Surselva wie folgt:
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 25'000.00 gehen zu Lasten des Klägers und werden mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet.
b) Der Kläger hat die Beklagten 1 und 2 mit gesamthaft CHF 22'084.41 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations