# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bfc38c6a-d0c2-4849-9a1f-98378e846451
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1965 geborene
X._
, Mutter von vier Kindern
,
war
seit 1986
im Haus
halt tätig
(Urk. 1
3
/2).
Vom
1.
März 2009 bis 2
0.
April 2010
bezog
sie für die Be
treuung eines Pfleg
e
kindes ein Pflegegeld der Einwohnergemeinde
O._
(Urk. 13/6
).
Vom 2. August
2013
(Urk.
13/20)
bis zur fristlosen Kündigung
wäh
rend der Probezeit
per 1
6.
August 2013
(Urk. 13/2
3
) arbeitete sie als Verkäu
fe
rin
beim
Y._
in ein
em 30-50%-
Pensum.
Am 29. Oktober 2012 (Urk. 13/2)
meldete sie sich unter Hinweis auf eine seit der Ge
burt bestehende
Aufmerksamkeitsd
efizit-
/
Hyperaktivitäts
s
törung (ADHS
)
bei
der In
validen
versiche
rung zum Leistungs
be
zug an. Die
Sozial
ver
siche
rungs
an
stalt des Kantons Zürich,
IV-Stelle,
holte einen
Aus
zug aus dem indi
viduellen Konto (Urk. 13/4),
medizinische Berichte (Urk. 13/5
, Urk. 13/8
)
sowie
Auskünfte der Arbeit
geberin (Urk. 1
3
/
6
)
ein
. Sodann veranlasste sie eine psychiatrische Be
gutachtung durch
Dr.
med.
Z._
,
MBA
, Spezialarzt Psy
chiatrie und Psychotherapie (FMH), Psychosomatische und psychosoziale Medi
zin
(SAPPM), zertifizierter medizinischer Gutachter (SIM;
p
sychiatrisch-psy
cho
the
rapeutisches Gutachten vom
3.
Juni 2013 [Urk. 13/17]
)
,
sowie
eine Abklä
rung in Beruf und Haushalt (Haushaltbericht vom 2
2.
August 2013 [Urk. 13/
24]).
Mit Vorbescheid vom
3
0.
September 2013
(Urk. 1
3/27
) stellte die
IV-Stelle die
Ab
weisung des Leistungs
begehrens in Aussicht, wogegen
die Versicherte Ein
wand
(Urk. 13/28)
er
hob.
M
it Ver
fügung vom
2
.
Dezember
2013 (Urk. 2)
verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversi
cherung.
2.
Dagegen erhob
die Versicherte am 5. Dezember 2013 (Urk. 1/1-2)
Beschwerde
, wel
che sie mit Eingabe vom 3
0.
Dezember 2013 (Poststempel; Urk. 6-7) be
grün
de
n liess
. S
inngemäss
beantragte sie die
Aus
richtung
einer
Rente.
Am 12.
Janu
ar
2014 (Urk. 9)
be
antragte
der behandelnde Arzt
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für
Psy
chi
atrie und Psychotherapie,
dass das Sozialversicherungsgericht des K
antons Zürich
med. prakt.
B._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,
einen Auftrag zur ausführlichen Testung erteile
res
pektive ihm einen Fragen
katalog
zustelle
.
Mit Beschwerdeantwort vom
24
.
Februar 2014
(Urk.
12
) schloss die IV-Stelle auf Ab
wei
sung der Beschwerde, was der Be
schwerdeführerin am
25
.
Februar 2014
(Urk. 1
4
)
zur Kennt
nis gebracht wurde.
Mit Eingabe vom
6.
März 2014 (Urk. 15) legte der behan
delnde med. prakt.
B._
einen weiteren Bericht auf. Die IV-Stelle verzichtete am
1.
April 2014
(Urk. 18) auf ein
e diesbezügliche Stellungnahme, was der Be
schwerde
füh
rerin am
2.
April 2014 (Urk. 19) zur Kenntnis gebracht wurde.
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die Ent
scheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit lieg
t zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung [
IVG
]
).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men)
, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nan
der gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.
4
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im
Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die In
validität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
ben
bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der un
ent
gelt
lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre
ch
end der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er
werbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande
rem
im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Per
son
ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rück
sicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 2. Dezember
2013 (Urk. 2
, vgl. dazu auch Urk. 12
) dafür, im Gutachten vom
3.
Juni 2013
habe
Dr.
Z._
einen Ver
dacht auf eine kombinierte Persönlichkeitsstörung und eine hyperkinetische Störung (ADS) aufgeführt. Da es sich um reine Ver
dachts
diag
nosen handle, kön
ne nicht darauf abgestellt werden und keine daraus folgende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anerkannt werden. Eine Invalidität im Sinne des Gesetzes sei nicht ausgewiesen, weshalb kein Anspruch auf Leis
tungen der Invaliden
ver
sicherung bestehe.
Hinsichtlich des Einwandes vom 2
1.
Oktober 2013 hielt
sie fest, dass sie der Be
schwerdeführerin zur allfälligen ergänzenden Begründung sowie zur Zu
stel
lung
des Abklärungsberichtes von med. prakt.
B._
eine einmalige, nicht er
streck
bare
Frist von 30 Tagen ab 2
3.
Oktober 2013 gewährt h
ab
e. Bislang h
ab
e sie weder eine Begründung noch den Abklärungsbericht von med. prakt.
B._
erhalten.
2.2
Die Beschwerdeführerin
hielt dafür
, dass sie durch ihre Lebens
situation (Schei
dung, Wohnungswechsel nach 27 Jahren, ADS) total über
fordert sei (
Urk.
1/1-2
)
,
und wies darauf hin, dass die Ab
klärung bezüglich
der ADS
bei med. prakt.
B._
noch nicht abge
schlos
sen
sei
.
Ferner stellten sich die behandelnden Ärzte
Dr.
A._
und med. prakt.
B._
auf den Stand
punkt, dass
sie
auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei (Urk. 6) beziehungsweise
bei ihr
eine invaliden
ver
sicherungsrechtlich relevante gesund
heitliche Störung mit Krank
heitswert vor
liege (Urk. 6 S. 2 f., Urk. 7, vgl. dazu auch Urk. 15).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine
In
va
liden
rente hat.
3.
3.
1
Im Bericht vom
1
0.
August 2012 (Urk. 13/8
/7-8
)
diagnostizierte
Dr.
med.
C._
,
Neurologie FMH,
eine diskrete figural betonte Lern- und Ge
dächtnis
stö
rung so
wie leichte Defizite im Bereich der Aufmerksamkeit und Kon
zentration (Diffe
rentialdiagnose: im Rahmen eines ADS-Syndroms) und eine
ängst
lich de
pressi
ve
Entwicklung.
Dr.
C._
hielt in ihrer Beurteilung fest, in der neuropsychologischen Unter
suchung hätten sich diskrete Defizite im Bereich Lernen und Gedächtnis
gezeigt
, ins
be
sondere bezüglich des figuralen Materials. Daneben hätten sich leichte De
fizite im Bereich der Aufmerksamkeit und Konzentration gezeigt.
Diese insge
samt nur leicht
en
neuropsychologischen und ätiologisch unspezifischen Minder
leistungen könnten jedoch durchaus im Rahmen des früher diagnostizierten ADS
auftreten. Da
neben scheine eine ängstlich depressive Stimmungslage bei lang
jäh
riger Selbst
wertproblematik vorzuliegen, welche den beruflichen Wiedereinstieg er
schwere. Sie würde IV-Massnahmen im Sinne einer Wiedereingliederung un
ter
stützen. Im Übrigen sei der Neurostatus unauffällig. Hinweise für eine Affek
tion
des zentralen oder peripheren Nervensystems lägen keine vor.
3.
2
Im Bericht vom 1
2.
November 2012
respektive
7.
Januar 2013
(Urk. 13/8
/1-6
) diag
nostizierte der seit Juli 2012 be
handelnde
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH
für Psychiatrie und Psycho
therapie, eine seit der Kindheit bekannte ADS (Diag
nose
fecit
Dr.
med.
D._
)
, eine ängstlich depressive Entwick
lung, eine selbst
un
sichere Persönlichkeitsstörung, eine akute depressive Episode nach der Tren
nung vom Ehemann
im
Herbst 2011, diskret f
i
gural betonte Lern- und Ge
dächt
nis
störungen sowie leichte Defizite im Bereich der Aufmerk
samkeit und Kon
zentration
(Differentialdiagnose im Rah
men des ADS [
Dr.
med.
C._
]
).
Dr.
A._
führte unter anderem aus, die Beschwerdeführerin habe ADS-be
dingt einige De
fizite. Es falle ihr schwer, sich örtlich genau zu orientieren. Neu
es
sei für sie schwierig und es falle ihr schwer, die Zeit abzuschätzen. Sie könne ih
r
Leistungsniveau nicht über längere Zeit konstant halten. Die Be
schwerde
führ
e
rin
sei auch von Ängsten geplagt. Sie habe auch eine per
sönlich
keits- und depressi
ons
bedingte innere Ambivalenz, so dass sie nicht genau sa
gen könne, welcher Weg ihr nun als der richtige erscheine. Vieles mache ihr Angst. Das Grund
gefühl des Positiven, eine innere Gelassenheit und Zuversicht (Urvertrauen) kenn
e
sie nicht, alles sei ein Leidensweg und phasenweise eine Qual. Berufsbereiche, die
mit Zahlen zu tun hätten, könne sie sich nicht vor
stellen, da sie die Zahlen
grund
funktionen nie verinnerlichen und damit
nie
habe operieren können. Sie
habe generell Bildungsdefizite. Manches gehe zwar ins Kurz
zeitgedächtnis, könne
sich aber im Langzeitgedächtnis nicht festsetzen. Anderes werde von ihr zwar durchlebt, aber im subjektiven Ich nicht aufge
nommen. Oft ergebe sich so ein
Gefühl der Identitätslosigkeit. Unter Druck ent
stünden oft Blockaden,
so
dass ihr
einfache Dinge nicht mehr in den Sinn k
ä
m
en.
Das gebe ihr, seit sie ein Kind sei, das Gefühl „dumm“ zu sein.
Bezüglich Arbeit/Ausbildung müsse darauf geachtet werden, dass die Be
schwer
de
führerin nebst dem Wunsch, etwas Neues zu lernen, auch massivste Ängste vor der Doppelbelastung als alleinerziehende Mutter habe. Das Kon
zentrations-
und Auffassungsvermögen und die Belastbarkeit seien abhängig von der ADS und
dem Schweregrad
der Depression (sehr wechselnd)
einge
schränkt.
3.
3
Im psychiatrisch-psychotherapeutischen Gutachten vom
3.
Juni 2013 (Urk. 13/17)
äusserte
Dr.
Z._
den Verdacht auf eine kombinierte (selbst
un
si
chere, neuras
the
nische, narzisstische, ängstlich-depressive) Persönlich
keits
stö
rung (ICD-10 F61.0)
und eine hyperkinetische Störung (ADS; ICD-10 F90
; S. 10
).
Dr.
Z._
führte aus (S. 11), am 3
0.
Mai 2013 seien die objektiven psy
cho
pa
tho
logischen Befunde gering ausgeprägt gewesen. Der Antrieb sei leicht gestei
gert gewesen. In der Interaktion
habe
die Beschwerdeführerin nar
zisstisch und sthenisch
gewirkt
. Sie habe sehr flüssig bis weitschweifig sowie mässig struk
tu
riert berichtet. Zeitangaben seien nur ungenau gemacht worden. Mit Hilfe der MADRS
habe er
kein depressives Syndrom objektivier
en können
.
Die bei der Be
schwer
de
führerin vorliegende leicht ausgeprägte Persönlich
keits
störung (ICD-10 F61.0) habe einen relevanten (krankheitsbedingten) Einfluss auf
die Arbeits
fähig
keit
und vermindere die
se
auf dem ersten aus
ge
glichenen Arbeits
markt um 30
%
(von 100
%
). Dabei stünden Defizite bei der
An
passung an
Regeln, der Flexibilität/Umstellungsfähigkeit, der Kontakt
fähig
keit zu Dritten (hier insbesondere die Kommunikationskompetenz) und der Gruppen
fähigkeit im
Vorder
grund. Für Tätigkeiten im Haushalt und für Arbei
ten als Fami
lienfrau (inklusive Kinderbetreuung) könne aus rein psy
chiatrisch-psycho
the
rapeutischer Sicht keine relevante (>20
%
von 100
%
) Arbeits
unfä
higkeit angenommen wer
den
. Medizinisch-theoretisch sei die Prognose ei
ner Persönlich
keitsstörung chro
nisch stabil. Von dieser Einschätzung könne ab Ende der Schul
zeit aus
ge
gangen werden
(S. 12, vgl. dazu auch S. 15
Ziff.
9.2)
.
Die zusätzliche Diagnose einer hyperkinetischen Störung (ICD-10 F90)
sei
in den
Akten postuliert
worden
.
Es
liege zumindest der Verdacht auf ein solches Stö
rungsbild
vor (sub
jektive Angaben und Hinweise auf entsprechende leichte neu
ro
psy
cho
logische Defizite), was
auch
therapeutisch relevant sei (vgl. erfolg
rei
cher
Ein
satz von Ritalin). Die Arbeits
fähigkeit
sei bei angemessener Therapie durch
jene Störung aber nicht relevant (>20
%
von 100
%
) ein
ge
schränkt. Zu
dem seien
die mit der hyperkinetischen Störung verbundenen Defizite nicht mit überwie
gen
der Wahrscheinlichkeit aus
reichend von
den durch ihre Per
sön
lich
keits
stö
rung begründbaren Defiziten
abzu
grenzen. Beide Defizit
bereiche würden sich
(fast vollständig) über
schneiden. Somit könne auch im „un
behandelten Zustand“
nicht mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit eine zu
sätz
liche zu der oben ge
nannten 30%igen Arbeits
unfähigkeit durch die hyperkinetische Störung ange
nommen werden
(S.
12 f.)
.
Bei seiner ärztlichen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit habe er auch krank
heits
fremde Gesichtspunkte (wie beispielsweise fehlende Berufsbildung, Lebens
alter, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, persönliche Berufs
wün
sche, fi
nan
zielle Sorgen, Trennung vom Ehemann, Konflikte mit dem Ehe
mann, un
kla
re Wohnsituation, Krankheit der Tochter etc.) mitbedacht und von krank
heits
bedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt. Jene krank
heits
fremden Ge
sichts
punkte besässen vor allem therapeutische Relevanz und gingen nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumut
bar
keit einer allfälligen Tätig
keit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie erklärten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Diskrepanz zwischen der subjektiven und der objektiven Einschätzung der Arbeits
un
fähig
keit. Sie behinderten auch (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) die medizinisch zumutbare Willens
an
strengung zur Überwindung der Defizite
(S. 14)
.
Die bisherige Tätigkeit im Haushalt und als Familienfrau sei gut angepas
st und für diesen Tätigkeitsber
e
ich
lasse sich aus rein psychiatrisch-psycho
therapeuti
scher Sicht keine relevante Arbeitsunfähigkeit begründen (S. 15 Ziff. 9.2).
3.
4
Im Bericht vom 26. Dezember 2013 (Urk. 6, vgl. auch Urk. 9) berichtete Dr.
A._
,
der Lebenslauf der Be
schwerde
führerin sei in der typischen Art ei
nes
ADHS-Kindes unkonventionell, eigenwillig und in einem gewissen Sinn un
an
ge
passt ver
laufen. Das sei nicht so gewesen, weil sie sich nicht habe integ
rieren
wollen, sondern weil es ihr aufgrund ihrer gesundheitlichen Störungen nicht an
ders mög
lich gewesen sei.
Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der unzuverlässigen finanziellen Unter
stützung ihres Mannes gezwungen, ein
Teileinkommen zu erzielen. Zuerst habe sie in einem Lebensmittelladen in
E._
als Verkäuferin zu 50 % gearbeitet. Ob
wohl sie sich bemüht habe, ihre Arbeit gut zu machen, sei sie ADHS-bedingt und auch wegen ihrer Dyskalkulie in eine Stresssituation geraten, was schliess
lich zu einem Nervenzusammenbruch (Weinen, Kopfweh, Erbrechen) geführt habe.
Die Chefin habe sie auch gemobbt und ihr dann gekündigt. Seit zwei Mo
naten arbeite
sie
nun
-
neben der
Kinderb
etreuung
-
in der Pizzeria
F._
im Ein
kaufszentrum
G._
im Service in einem 50%-Pensum. Da sie auf das Geld angewiesen sei, lasse
sie sich
aus
nutzen. Sie ertrage das al
les, weil sie erkannt habe, dass sie nicht ein Leben lang vor der ADHS-Thematik
davon laufen könne. Auch bei dieser Tätigkeit müsse sie Geld ein
ziehen, wes
halb
sie ADHS-bedingt, aber auch wegen ihrer Dys
kalkulie schwer be
nach
teiligt sei.
Sie sei aufgrund ihres Gesundheitsschadens mit Krankheitswert auf dem ersten Arbeits
markt nicht vermittelbar, müsse aber aus existenziellen Gründen arbeiten
und werde so vom Staat gezwungen
,
sich ausnützen zu lassen. Die Abklärung der
ADHS-Symptomatik sei vor über zehn Jahren in
H._
erfolgt und die Ab
klä
rungs
resultate seien leider nicht mehr verfügbar. Med. prakt.
B._
habe nun nach erneuter Abklärung die bekannte ADHS seit der Kindheit be
stä
tigt.
Er behandle die Beschwerdeführerin seit einem Jahr mit Ritalin. Die Be
schwer
de
führerin erlebe sich darunter geordneter und etwas besser, müsse aber bei ihren
Arbeitseinsätzen feststellen, dass ihre Arbeitsleistung trotz vollstem Einsatz im ersten Arbeitsmarkt nicht genüge. Hinzu kämen die Konsequenzen ihrer Dyskal
kulie. Sie könne sich im Zahlenraum einfach nicht schnell genug und korrekt bewegen, so dass ihr immer wieder Fehler passierten.
Die Beschwerdeführerin sei eine Frau, die ver
suche, für sich und ihre Kinder
das
Bestmögliche herauszuholen. Sie kämpfe trotz der Widerwärtigkeiten von Schei
dung und negativem IV-Antrag. Ohne Unterstützung der Invaliden
ver
si
cherung
komme die Beschwerdeführerin nicht auf einen grünen Zweig. Bei der Be
schwe
r
deführerin liege eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Stö
rung vor.
3.
5
Am
6.
März 2014 (
Urk.
15
, Urk. 7
)
führte
med. prakt.
B._
zu Händen
von
Dr.
A._
betreffend die ADHS-Abklärung, welche er vor wenigen Wo
che
n
durch
ge
führt habe,
aus, die Unter
suchung beinhalte eine Anam
nese
erhe
bung, die Er
fas
sung der früheren und aktuellen Symptomatik/Probleme, ein Res
sour
cen
inventar und Be
wältigungs
strategien sowie eine test
psy
cholo
gische Unter
suchung mittels Hom
burger ADHS-Skalen für Er
wachsene (HASE). Die
Di
agnose einer einfachen Aktivitäts- und Auf
merk
samkeitsstörung (ICD-10 F90.0; adulte Form) könne er be
stätigen. Daneben habe es anam
nestisch aber auch starke Hin
weise auf das Vor
liegen einer Dys
kalkulie gegeben.
In der test
psy
cholo
gi
schen Untersuchung habe die Beschwerdeführerin in den Be
reichen Kon
zen
trations
störung, Hyper
aktivität/innere Unruhe sowie Im
pulsivität einen ho
hen Score gezeigt. Auf
fällige Werte lägen ausserdem in den Be
reichen Stress
in
to
leranz, affektive Labilität und Desorganisation. Das be
deute, dass die Be
schwer
de
führerin täglich und trotz Bemühungen Probleme habe, sich zu orga
nisieren und ihre Zeit richtig einzuteilen. Ferner sei sie extrem chaotisch, sehr rasch ablenkbar, ver
lege häufig wichtige Gegenstände wie Dokumente, Schlüs
sel etc. Ein
fache Rechen
aufgaben (Addition und Sub
traktion) bereiteten ihr Schwierig
keiten. Sie habe auch Mühe mit dem Ver
ständ
nis der schriftlichen Korrespon
denz (zum Beispiel zuletzt Schriftverkehr mit der Sozial
ver
sicherungs
an
stalt Zürich, Ein
haltung des zeitlichen Rahmens für die Ein
reichung der Do
kumen
tation etc.). Kürz
lich habe die Beschwerdeführerin wegen der oben be
schrie
be
nen Problematik ihre 50%ige Anstellung als Be
dienung in einem Res
taurant wäh
rend der Probezeit verloren.
Das Ausmass der vorliegenden ADHS-Symptomatik habe trotz einer adäquaten
psy
chiatrischen Behandlung eine invaliden
ver
sicherungs
rechtlich relevante Aus
prägung. Das Funktionsniveau der Be
schwer
de
führerin sei durch die vor
lie
gende
Störung deutlich herabgesetzt. Sie sei auf die Unterstützung der IV-Stelle ange
wiesen.
4.
Die Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin
konnte anlässlich ihrer Haus
hal
t
abklärung am 1
4.
August 2013
(
Ab
klärungs
be
richt zur beeinträchtigten Ar
beits
fähigkeit in Beruf und Haushalt vom
22.
August 2013
[
Urk. 13/24
]
)
im Haus
halts
bereich keine Ein
schränkung
feststellen
.
5.
5.1
Aus den vorliegenden medizinischen Akten geht hervor, dass bei der Be
schwer
de
führerin psychische Beeinträchtigungen be
stehen. Für die Frage, ob be
zie
hungs
weise inwieweit die Beschwerdeführerin deswegen in ihrem Leistungs
ver
mögen einge
schränkt ist, kann auf das Gut
achten vom 3. Juni 2013 (E. 3.
3
hie
vor) abgestellt wer
den. Es entspricht den praxisgemässen An
forderungen an eine
beweiskräftige medizinische Ent
scheidungsgrundlage
(E. 1.
5
hievor
).
Das
vor
lie
gende
Gutachten basiert auf allseiti
gen Untersuchungen in psychiat
ri
sch
er Hin
sicht
,
be
rück
sichtigt
die geklagten Beschwerden
und setzt sich mit diesen sowie
mit dem Verhalten der Be
schwerde
führe
rin auseinander. Auch wurde es in Kennt
nis
und in Auseinan
dersetzung mit den
wesentlichen Vor
akten erstattet
(Urk. 13/17 S.
2 und S.
7
Ziff.
3)
und
leuchtet in der Dar
legung der medi
zi
ni
schen
Zusammenhänge ein. Die Schluss
fol
gerung, wonach die Be
schwerde
füh
rerin auf dem ersten ausgeglichenen Arbeitsmarkt in ihrer Ar
beits
fähigkeit um 30
%
(von 100
%
)
eingeschränkt
und im Haushalt und als Familien
frau keine
relevante Arbeitsunfähigkeit
gegeben ist
,
wurde
nach
voll
zieh
bar begründet.
Ferner
sind seine Ausführungen,
wonach
die
durch die
Persön
lichkeitsstörung
um 30 %
verminderte Arbeitsfähigkeit
durch die hyperkineti
sche Störung nicht
noch zusätzlich ein
geschränkt wird
, weil sich die Defizit
be
reich
e
der beiden Krank
heiten fast vo
ll
ständig über
schneiden
, über
zeu
gend
.
Zudem wies er auch darauf hin, dass er bei seiner ärztlichen Ein
schätzung der Arbeitsfähigkeit auch
krankheitsfremde Ge
sichtspunkte bei seiner Beurtei
lung bedacht und von krank
heit
sbedingten objektivierbaren Be
fun
den abge
grenzt hat (E. 3.4 hievor).
5.2
Was die Berichte vom 1
7.
Dezember 2013 (Urk. 7) res
pektive vom
6.
März 2014
(Urk. 15) anbelangt
, worin med. prakt.
B._
die Diagnose einer einfa
chen
Aktivitäts- und Auf
merk
sam
keitsstörung
stellte
, so ist festzuhalten
,
dass die
se
Berichte
nicht
im
Wider
spruch
zum psychiatrischen Gutachten vom
3.
Juni 2013
(E. 3.
3
hievor)
stehen,
zog
Dr.
Z._
die von med. prakt.
B._
genannte
Diagnose – wenn auch nur im Form einer Verdachtsdiagnose – und die damit ein
her
gehenden Defizite in seine Beurteilung
mitein
. Ins
be
sondere hat er in diesem
Zusam
men
hang festgehalten
, dass die hyper
kinetische Störung selbst
in
„
unbehandeltem Zustand
“
die
bereits durch die Persön
lich
keits
störung vermin
derte Arbeitsunfä
higkeit von 30
%
nicht mehr zusätzlich er
höhe.
Ausserdem ist anzufügen, dass med. prakt.
I._
keine konkreten An
ga
ben zur Arbeitsfähigkeit
machte
und einzig
ausgeführt hat
, dass die ADHS-Pro
blematik trotz adäquater psychiatrischer Behandlung eine invaliden
ver
si
che
rungsrechtlich relevante Ausprägung erlangt habe (E.
3.5 hievor). Dass die Be
schwer
deführerin durch ihr Kran
kheitsbild
insgesamt in ihrer Arbeits
fähig
keit
be
einträchtigt ist, bestätigte auch
Dr.
Z._
in seinem psy
chi
atrischen Gut
achten
.
5.3
Hinsichtlich der Berichte
von Dr.
A._
vom 1
2.
November 2012 respektive vom
7.
Januar 2013 (E.
3.2 hievor)
ist festzuhalten, dass
darin zwar diverse
Be
funde
genannt
werden
,
aber k
eine
Angaben zur
Arbeitsfähigkeit
gemacht werden
. Viel
mehr ist
aufgrund
de
r
Aus
führungen, dass bei der Arbeit/Ausbildung darauf ge
achtet werden müsse
, dass
die Beschwerdeführerin auch massivste Ängste vor der Doppelbelastung als allein
erziehende Mutter habe, zu schliessen, dass die Beschwerdeführerin nicht a priori nicht mehr arbeitsfähig sein soll.
Demgegenüber führte er – wenn auch nach Erlass der Verfügung vom 2. Dezem
ber 2013 – am 2
6.
Dezember 2013 (E.
3.4
hievor) aus,
dass die Be
schwer
de
führerin
aufgrund ihres Gesundheitsschadens mit Krankheitswert,
ins
be
sondere aufg
rund ihrer ADHS und Dyskalkulie, auf dem ersten Arbeits
markt nicht mehr vermittelbar sei und ihre Arbeitsleistung trotz vollem Einsatz im ersten Arbeits
markt nicht genüge und eine invaliden
versicherungsrechtlich rele
vante Störung vorliege. Diesbezüglich gilt festzuhalten, dass es zwar nach
voll
zieh
bar ist, dass die Beschwerdeführerin in den zuletzt ausgeübten Tätig
keiten als Ve
rkäuferin
und als Servicekraft
aufgrund ihrer funktionellen Defizite in mass
geblicher Weise
eingeschränkt
war
. Weshalb ihr aber auch
eine ihren funktionellen Defiziten angepasste Tätigkeit
und
gegebenenfalls in einem redu
zierten Leistungspensum
nicht
mehr zumutbar sein soll, leuchtet nicht ein
und wurde auch nicht be
gründet
.
Inso
fern vermag auch dieser Bericht an der Beurteilung von
Dr.
Z._
nichts
zu ändern.
5.4
Schliesslich nahm auch
Dr.
C._
in ihrem Bericht vom 1
0.
August 2012 (E. 3.1
hievor)
keine
Stellung zu einer möglichen Arbeitsunfähigkeit.
5.5
Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass auf das
psychiatrische
Gut
achten
von
Dr.
Z._
abgestellt werden kann und der medizinische Sach
ver
halt als dahingehend er
stellt zu
b
e
tr
achten ist,
als
die
Be
schwerde
führerin
auf dem ersten ausgeglichenen Arbeitsmarkt in ihrer Arbeits
fähigkeit um 30
%
(von 100
%
) eingeschränkt und im Haushalt und als Familien
frau keine relevante Ar
beits
unfähigkeit begründet
ist.
Die gegenteilige Meinung der Beschwerde
geg
ne
rin
,
wonach lediglich Verdachtsdiagnosen gestellt worden seien und keine Ein
schränkung in der Arbeitsfähigkeit vorliege (Urk.
2 und Urk. 12), vermag nicht zu
überzeugen. Denn Dr.
Z._
legte anhand der erhobenen Befunde die konkre
ten
Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit dar. Unter welche exakte Diagnose dies gefasst wird, ist sekundär. Immerhin bestätigte der Gutachter eine psycho
pathologische Einschränkung explizit.
6.
6.1
Zu prüfen bleibt, wie sich
die gesundheitliche Beeinträchtigung
im
Erwerbs
-
res
pektive Aufgabenbereich auswirkt.
Die Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin ging davon aus (vgl. dazu Urk.
13/24)
, dass die Beschwer
deführerin ohne Gesundheitsschaden b
is zum 31.
Juli 2013 zu 100
%
im Haushaltsbereich tätig und ab
1.
August 2013 zu 50
% erwerbstätig und zu 50
%
im Haushalt tätig gewesen wäre. Diese Qualifi
ka
tion blieb seitens der Beschwer
de
führerin unbestritten und
ist aufgrund der plausiblen
Angaben anlässlich der Haushalt
abklärung vom 22.
August 2013 (Urk. 13/24 S. 3) ausgewiesen. Darauf kann verwiesen werden.
Angesichts des Umstandes, dass
die Beschwerdeführerin aufgrund der
mit Ab
klärung in Haushalt und Beruf übereinstimmenden
Einschätzung von
Dr.
Z._
im Aufgabenbereich durch ihre gesundheitliche Beeinträchtigung nicht ein
ge
schränkt ist
(vgl. dazu auch E.
4
und E.
5.5 hievor),
resultiert bis zum 31. Juli 2013 ein Invaliditätsgrad von 0
%
.
6
.2
Da
die Beschwerdeführerin
ab dem
1.
August 2013
als Teil
erwerbs
tätige zu be
trachten
ist, findet
ab diesem Zeitpunkt
die gemischte Methode der In
validitäts
bemessung Anwendung
(E. 1.3
hievor
).
Mit Blick darauf
, dass
die Beschwerdeführerin nur
zu 50
%
erwerbstätig wäre und ihr
einzig
eine
30%ige Arbeits
un
fähig
keit (bezogen auf ein 100
%
-Pensum)
attestiert w
orden ist, resultiert bei einer noch massgeblichen Arbeitsfähigkeit
von 70
%
hinsichtlich ihres noch theoretisch möglichen Pensum
s
von 50
%
keine
Erwerbseinbusse
. Weil auch keine
Einschränkung im Aufgabenbereich
vorliegt
,
ist auch ab dem
1.
August 2013
von einem Ge
samt
invali
ditäts
grad
von
0
%
aus
zu
gehen.
7.
Damit erweist sich die rentenabweisende Verfügung der Beschwerdegegnerin vom
2.
Dezember 2013 (Urk. 2)
im Ergebnis
als rechtens, was zur Abweisung der Be
schwer
de führt.
8
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von
Leistungen der Invalidenversicherung geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die
Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit
wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr.
7
00.
-- fest
zu
setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie
von der
unterlie
genden Beschwerdeführer
in
zu tragen.