# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2072b635-05cd-5d7f-9ba5-476c2a0c5975
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1962 geborene
X._
absolvierte in
seinem Heimatland
eine praktische Lehre als Ofenbauer und reiste 1984 in die Schweiz ein
(
Urk.
8/16).
Er
war zuletzt von 1990 bis 1997 als Küchenangestellter im
Y._
tätig
(
Urk.
8/19).
Am 2
7.
Februar 1997 (Eingangsdatum) meldete er sich erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/1).
Im Rahmen der medizinischen Abklärungen wurde ein multidisziplinäres Gutachten bei der
Z._
,
A._
,
eingeholt (
Gutachten vom 1
8.
Mai 1998,
Urk.
8/23
). Gestützt darauf sprach die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Verfügung
en
vom
15.
Dezember 1998
eine vom
1.
Juni 1997 bis 2
8.
Februar 1998 befristete
ganze
und
vo
m
1.
März bis
31.
Oktober 1998 eine befristete halbe Rente zu
(
Urk.
8/35,
Urk.
8/36
).
D
er
Ver
sicherte zog mit Eingabe vom 4.
Juni 1999 die
dagegen
beim hiesigen Gericht
erhobene Beschwerde (
Prozessnummer: IV.1999.00065
, Urk.
8/43
)
zurück
(
Urk.
8/56
)
, worauf
der
Prozess als durch Rückzug der Beschwerde erledigt ab
ge
schrieb
en wurde
(
Urk.
8/57).
A
m
2
9.
Januar 2001 liess er
durch
med.
pract
.
B._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie
,
erneut ein Leistungsgesuch stellen (
Urk.
8/62)
. Im Rahmen der medizinisch-erwerbli
chen Abklärungen wurden unter anderem Berichte der behandelnden Ärzte ein
geholt (
Urk.
8/69).
Gestützt darauf wurde
dem Versicherten
mit Verfügung
en
vom 1
0.
Mai 2002
vo
m
1.
Februar bis
31.
Oktober 2000
eine halbe Rente
und ab
1.
November 2000 eine ganze Rente der Invalidenversicherung
zugesprochen (Urk.
8/75 [Verfügungsteil 2], Urk.
8/83
).
Mit Mitteilung vom 7.
Juni 2007 bestätigte die IV-Stelle
im Rahmen des von ihr im März 2007 eingeleiteten Revisionsverfahrens
den Anspruch des Versicherten auf eine ganze Invaliden
rente (Urk. 8/109)
.
2.
Im August 2013 eröffnete die IV-Stelle
erneut
ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 8/133). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen V
erhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/134) bei und
holte ein polydisziplinäres Gutachten ein
. Die nach dem Zufallsprinzip ausge
wählte Abklärungsstelle
C._
erstattete ihr Gutachten am 10. Juli 2014 (Urk. 8/144).
Am 1
1.
November 2014 wurden Eingliederungsmassnahmen in die Wege geleitet. Am 2
8.
November 2014 wurden diese jedoch abgeschlossen, da sich der Versicherte aus subjektiven Gründen nicht in der Lage fühlte, Ein
gliederungsmassnahmen und Stellensuche anzugehen (
Urk.
8/152 und Urk. 8/156).
In der Folge
hob
die IV-Stelle – nach durchgeführtem
Vorbescheid
verfa
hren
(
Vorbescheid vom 1.
Dezember 2014,
Urk.
8
/
159; Einwand vom
7.
Januar 2015,
Urk.
8/160
;
Einwandergänzung
vom
5.
Februar 2015,
Urk.
8/165
) – mit Verfügung vom 1
7
. Ju
l
i 201
5
die bisherige ganze Rente mit Wirkung per
31.
August
2014
auf
und entzog einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Urk. 2 [=
8
/
167
]).
3
.
Gegen diese Verfügung legte d
er
Versicherte mit Eingabe vom
9
.
September
2015 Beschwerde (Urk. 1) ein und beantragte, die angefochtene Verfügung sei
ersatzlos
aufzu
heben
(
Urk.
1)
.
Mit Beschwerdeantwort vom
19
.
Oktober
2015 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was de
m
Beschwerdeführer am
21
.
Oktober
2015 mitgeteilt wurde (Urk. 9).
Mit Ein
gabe vom
8.
März 2016 (
Urk.
10) legte der Beschwerdeführer einen Bericht der behandelnden Neurologin/Neuropsychologin, ein Merkblatt zur kognitiven Testung in der Hausarztpraxis sowie einen
Wikipedia-Auszug
zum Mini-Men
tal-Status-Test (
MMST
)
auf (Urk.
11/1-3), was der Beschwerdegegnerin am 1
1.
März
2016
zur Kenntnis gebracht wurde
(
Urk.
12)
.
4.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revi
sionsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E
.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit
Hinweisen).
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
1.3.1
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3.2
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein
zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie
erwiesener
massen
therapieresistent sind (statt vieler:
BGE 140 V 193
E.
3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut
angehbar
sind - gesetzlich ver
langten Konstellation ist den no
rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs.
2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (
BGE 141 V 281
E. 3.7.1 bis 3.7.3
). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht
auszuschliessen
sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und sta
tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach
haltig ausgeschöpft wurden (
BGE 140 V 193
E. 3.3
;
BGE
137 V 64
E.
5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun
desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E.
4.1).
1.4
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
tels
rente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG
.
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.6
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest
zustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erle
digen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
–
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
–
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE
134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die IV-Stelle erwog im angefochtenen Entscheid,
es sei
eine massgebende Verbes
serung des
Gesundheitszustand
s
des Beschwerdeführers
seit der Begut
achtung anfangs 2014
eingetreten.
Dem Beschwerdeführe
r sei die Ausübung einer an das
Belastungsprofil angepassten Tätigkeit
vollumfänglich
zumutbar.
Beim Einkommensvergleich sei sowohl beim Validen- als auch beim
Invaliden
einkommen
auf die Löhne der LSE-Tabellen für Hilfsarbeiter abzustellen
, woraus sich
– unter Berücksichtigung eines 10%igen Leidensabzugs –
ein
Inva
liditätsgrad
von 10
%
ergebe
(
Urk.
1)
.
2.2
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, d
em
Gutachten der
C._
mangle es an Beweiswert, da
die Ärzte der
C._
–
so auch der begutachtende
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Neurologie
–
vor
eingenommen seien. Dies ergebe
sich aus einer Einladung vom
2.
Juni 2014, welche an eine Vielzahl
von
Versicherer
n
versandt worden sei
. Die Vorau
s
setzungen für die Herabsetzung respektive
Aufhebung der Invalidenrente
seien nicht gegeben, da die Gutachter lediglich den gleichgebliebenen Zustand
von 2001 heute anders beurteilen würden.
A
us der Annahme, es liege
keine
psychi
sche
Störung
vor, könne nicht auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands geschlossen werde
n. Die Gutachter hätten es zudem unterlassen, einen Bericht des behandelnden Psychiaters beizuziehen, weshalb
das Gutachten nicht als umfassend erachtet werden dürfe
(
Urk.
1)
.
2.3
In der Beschwerdeantwort führte die
Beschwerdegegnerin
aus, aus dem vom Beschwerdeführer eingereichten Schreiben der
C._
ergebe sich
keine Befan
genheit der
C._
(
Urk.
7)
.
2.4
Mit Eingabe vom
8.
März 2016 brachte der Beschwerdeführer sodann vor, der behandelnde Psychiater habe zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
des Beschwer
deführers
eine neuropsychologische Standortbestimmung veranlasst. Die Untersuchenden
seien
zum Schluss
gekommen
, dass der Beschwerdeführer nicht ü
ber eine auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbare Arbeitsfähigkeit
ver
füge
. Aufgrund der Ergebnisse des
Mini-Mental-Status-Testes (
MMST
)
, welche sich mit den Feststellungen des Instituts für Rechtsmedizin der
H
._
deckten, sei auf eine
leichte Demenz zu schliessen.
Die Gutachter hätten keine
neurolo
psychologische
Testung durchgeführt
, weshalb das Gutachten sich auch diesbezüglich als untauglich erweise (
Urk.
10).
3.
3.1
Die
Verfügung vom 1
5.
Dezember 1998 (
Urk.
8/35-36; vgl. Sachverhalt Ziffer 1)
basierte in medizinischer Hinsicht auf dem
von der Beschwerdegegnerin einge
holten Gutachten der
Z._
, Chefarzt PD
Dr.
F._
, vom 1
8.
Mai
199
8.
Darin wurde
als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Status nach Verletzung des
Nervus
medianus
und
ulnaris
links 1981 mit senso
motorischer teilweiser Pa
rese der linken Hand angeführt
(
Urk.
8/23/11). Auf
grund der psychiatrischen Untersuchungsbefunde und der alltäglichen Aktivi
täten
könne
weder das Vorliegen einer psychischen Störung von Krankheitswert noch eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer Hilfsarbeitertätigkeit erkannt werden. Jedoch sollte dieser erhöhten Sensibilität des Beschwerdeführers bei der Stellensuche Rechnung getragen werden
.
Der jetzigen unbefriedigenden Situa
tion könnte mit einer entsprechenden Medikation begegnet werden, welche noch lange nicht ausgeschöpft sei. Zur Besserung der Symptomatik resp. der Gesamtsituation eigne sich eine Psychotherapie durchaus. Eine
Persönlichkeits
störung
liege aufgrund de
r Vorgeschichte nicht vor (Urk.
8/23/10). Der Beschwerdeführer könnte wie bisher als Küchenbursche für alle Hilfsarbeiten in der Küche, in einem Restaurationsbetrieb oder im Reinigungsdienst eingesetzt werden. Ihm seien lediglich gewisse Feinarbeiten, bei welchen die linke Hand benötigt werde, nicht möglich (Urk.
8/23/13).
3.2
3.2.1
Im Zeitpunkt der Verfügung vom 1
0.
Mai 2002 präsentierte sich die medizini
sche Aktenlage wie folgt:
3.2.2
Im Bericht von med.
pract
.
B._
an die Beschwerd
egegnerin vom 14. No
vember 200
1
wurden die folgenden Diagnosen aufgeführt (Urk. 8/69/6):
neuropsycholog
ische
Defizite (visuell-konst
ru
ktiv, fig
urales
Gedächtnis, Frontalhirnf
unktion
) perinatal
Anpassungsstörung
m
ittel
schwere Depression
chronif
i
zierte
Migräne
Med.
pract
.
B._
führte aus, der Beschwerdeführer hab
e einen Mangel an geisti
ger Flexibilität (mangelnde Ideenproduktion) und eine massive Tendenz zu Perseveration. Diese Auffälligkeiten und der Verdacht auf Vorliegen eines orga
nischen Psychosyndroms (ICD 10 F07.2) nach Schädel-Hirn-Trauma (Unfall 1994) mit
der
vom Beschwerdeführer geschilderte
n
Symptomatik wie Kopfweh, Schwindel, verminderte Konzentration, erhöhte Erschöpfbarkeit,
Schlafprob
le
me
, Einbusse in der Gedächtnisleistung und Aggressivität hätten sie veran
lasst, im Herbst 2001 eine Untersuchung in der
G._
,
H._
, zu veranlass
en. Dort seien ihre Untersuchungen bestätigt worden.
Es sei eine
ausgeprägte rechtshemisphärische,
temporo
-parietale und frontale
Min
der
funk
t
ion
gefunden worden, welche unter anderem
die Symptome vermin
derter Gedächtnisleistung und Perseveration gut erkläre. Die Einschränkungen
bestünden
aber (gemäss Bericht) nicht
erst seit dem
Unfall, sondern wohl schon perinatal. Zusätzlich zu diesen Befunden sei der
Beschwerdeführer
während einer
Hospitalisation
in der
I._
,
H._
, im Frühjahr 1999 testdiagnostisch untersucht worden,
wobei
auch dort erhebliche kognitive Beeinträchtigungen festgestellt worden
seien
.
Eine Möglichkeit
zur Erklärung der zunehmenden Verschlechterung sei
, dass der
Beschwerdeführer
bei den vorbestehenden neurologischen Defiziten und damit verbundener mangelnder Anpassungsfähigkeit
,
nachfolgende Schädigungen durch Verkehrsunfall und Arbe
i
tsplatzverlust schlechter oder gar nicht mehr
zu
bewältigen
vermocht habe
.
Zur Diagnose
führte die Fachärztin aus, ei
ne Abgrenzung gegenüber
einer
depressive
n
Symptomatik
sei
sehr schwierig. Im Jan
uar 20
01
habe
er ein mitte
l
schwer depressives Zustandsbild mit Schuldge
füh
l
en, Hilflosigkeit, Schlafstörungen
und
Gereiztheit
gezeigt
. Der
Beschwer
deführer
sei
längere Zeit mit antidepressiver Medikation behandelt
worden
,
sei
aber
in dieser Zeit
nicht symptomfrei
gewesen
(
Urk.
8/69/4 f.)
.
Zur Arbeitsfähigkeit führte med.
pract
.
B._
aus, gemäss der Einschätzung der
G._
sei beim Beschwerdeführer eine Teilarbeitsfähigkeit für unqualifizierte Arbeit ohne körperliche und psychische Belastung gegeben. Aus ihrer Erfahrung wirke der
Beschwerdeführer
im Ersteindruck besser und gesünder als er sei. Zu Beginn habe sie geglaubt, dass eine berufliche Mass
nahme möglich sei. Bei genauerer und längerer Beurteilung komme sie zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zu 100
%
arbeitsunfähig sei. Die Arbeitsfä
higkeit sei auf längere Sicht vermutlich nicht zu verbessern. Der
Gesundheits
schaden
bestehe vermutlich schon länger. Ein Teil des Gesundheitsschadens scheine perinatal begründet.
Eine p
sychiatrisch stützende Therapie könnte die Probleme etwas mildern (
Urk.
8/69/5).
3.
2
.
3
Dem
von med.
pract
.
B._
beigelegten
Bericht der
Neurologischen Klinik und
Poliklinik
des
E._
vom 1
3.
September 2001 zuhanden der behandelnden Psychiaterin können folgende Diagnosen entnommen werden (
Urk.
8/69/7):
St
atus nach
Verkehrsunfall 1994
distale Läsion von
N
ervus
medianus
und
N
ervus
ulnaris
links
n
europsychologische Defizite (visuell-konstruktiv, figurales Gedächtnis, Frontalhirnfunktionen)
D
ifferentialdiagnose
: posttraumatisch, perinatal
chronifizierte
Migräne
a
namnestisch Anpassungsstörung und depressive Reaktion
Eine
Arbeitsfähigkeit
sei nur für unqualifizierte Hilfsarbeiten ohne starke kör
perli
che und psychische Belastung und ohne Beanspruchung des linken Armes gegeben. Falls dies nicht schon geschehen sei, werde aufgrund des bis
herigen Verlaufes eine (erneute) IV-Anmeldung wohl unumgänglich sein (
Urk.
8/69/7).
3.
2
.
4
Gestützt auf die Beurteilung der behandelnden Psychiaterin wurde dem Beschwer
deführer eine vom
1.
Februar bis 3
1.
Oktober 2000 befristete halbe Rente und mit Wirkung ab
1.
November 2000 eine unbefristete ganze Invali
denrente zugesprochen (Urk. 8/83/1,
Urk.
8/83/5, Urk. 8/75 [Verfügungsteil 2])
.
3.3
Im
–
von der Beschwerdegegnerin anlässlich des im März 2007 eingeleiteten
Revisionsverfahren eingeholten
–
Verlaufsbericht vom 1
1.
Mai 2007
(Urk.
8/107/1-4) hielt
Dr.
J._
(wohl bezugnehmend auf ihren Bericht vom 9. Juni 1997,
Urk.
8/6/1-5)
fest, die Diagnose habe sich nicht geändert. Es bestehe eine ängstlich-agitierte depressive Entwicklung mit auffälliger
Unfall
neigung
. Als weitere Diagnosen lägen ein Status nach mehreren Unfällen, ein Status nach Verletzung des
Nervus
medianus
und
Nervus
ulnaris
links sowie ein Sehnenscheidenganglion und
Narbenneurinom
des
Nervus
medianus
links vor. Aufgrund des gesamten klinischen Bildes sei eine Erwerbstätigkeit nicht zumut
bar. Die sozialpsychiatrische Betreuung sei durch Psychiater (
Dr.
K._
und med.
pract
.
B._
) nicht durchführbar gewesen. Die Prognose sei quo ad
resti
tutionem
wohl infaust. Eine Behandelbarkeit und medizinische Beeinflussung sei bei diesem Leiden kaum möglich.
3.
4
Im
–
anlässlich des
im August 2013 eingeleiteten
Revisionsverfahrens eingehol
ten –
polydisziplinären
C._
-Gutachten vom 1
0.
Juli 2014 wurde folgende Diagnose
mit Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit
in der letzten (überwiegend stehenden) Tätigkeit
aufgeführt (Urk. 8/144/40
):
Senk-Spreizfuss beidseits, Status nach
Hallux
-Korrektur Operation rechts
Sodann wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig
keit festgehalten (
Urk.
8/144/41):
Übergewicht (BMI 28)
Benigne P
r
ostatahypertrophie
Defekt nach distaler Läsion des
Nervus
medianus
und des
Nervus
ulnaris
links
Benzodiazepin-Fehlgebrauch
mögliche
chronifizierte
leichtgradige depressive Störung (ICD-10 F32.8)
Im Rahmen der poly
dis
ziplinären Konsensbeurteilung wurde festgehalten, in Zusammenfassung aller Teilgutachten, der dabei erhobenen Anamnesen und Befunde sowie der Aktendaten kämen die Gutachter gemeinsam zum Schluss, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer wechselbelastend oder über
wiegend sitzend ausgeübten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätig
keit ohne Führen von Kraftfahrzeugen sei
auf
100 % zu schätzen (Pensum und Rendement 100
%
); dies per sofort geltend. Die zuletzt ausgeübte, gekündigte, übe
r
wiegend stehende Tätigkeit als Küchenhilfe
sei
zumindest derzeit wenig geeignet und aufgrund der eingeschränkten Stehfähigkeit nur mit einem redu
zierten Rendement von circa 50
%
als leistbar anzusehen (Arbeitsfähigkeit 50
%
, Pensum 100
%
, Rendement 50
%
)
.
Nach einer Gewichtsreduktion k
ö
nn
e gegebenenfalls
auch diese Einschränkung entfallen. Medizinisch-theoretisch
würden
aufgrund des Defektsyndroms der nicht-dominanten linken Hand Arbeiten mit höheren Anforderung
en
an einen beidhändigen kräftigen und geschickten Einsatz aus
fallen
(der
Beschwerdeführer habe
in seiner ange
stammten Tätigkeit jahrelang auch mit der defektverheilten linken Hand
voll
schichtig
gearbeitet, d
ie genannte Einschränkung greife
hier also nicht
)
.
Psy
chiatrischerseits
sei
es im Vergleich zu den aktenkundigen und die bisher attestierte Arbeitsunfähigkeit begründenden Vorbefunden angesichts des
gut
achterlichen
Befunds zu einer Besserung gekommen, namentlich
sei
keine nam
hafte Depre
ssivität mehr zu erheben, was unter anderem
auch der derzeitigen Psychotherapie zugerechnet werden k
ö
nn
e
. Zudem besteh
e
hier ein wes
entliches und bislang nicht fokussiertes Besserungspotential in Form einer Benzodiaze
pin-Entwöhnung.
Die derzeitige Medikation sei
leitlinienwidrig, potentiell
suc
ht
induzierend
und geeignet, die reklamierte Symptomatik zumindest anteilig wesentlich
mitzubegründen
.
Die Mitarbeit des
Beschwerdeführers
bei einer kontrollierten Benzodiazepin-Entwöhnung und
–
wenn im Ansch
l
uss überhaupt noch notwendig
–
gegebenenfalls
antidepressiven Medikation
sei
medizinisch gut zumutbar und steh
e
in seinem Gesun
dheitsinteresse. Die Wiederaufnahme einer Arbeit sei
auch aus therapeutischen Gründen wünschenswert (Stabi
lisierung von Tagesstruktur, Selbstwertgefühl und sozialer Teilhabe)
.
Eine soma
toforme Schmerzstörung
sei
hier nicht zu diagnostizieren, da ein dysfunk
tional verarbeiteter seelischer Konflikt allenfalls spekulativ
sei
und im klini
schen Gesamteindruck a
uch gar keine namhafte Schmerzbeeinträchtigung imponier
t habe
. Auffällig in der gesamten aktuellen klinischen Präsentation
seien
deutliche Aspekte einer bewusstseinsnahen demonstrativen Darbietung von Beschwerden mit einer insgesamt inkonsistenten Beschwerdedarstellung mit vagen und ausweichenden Angaben zu den tatsächlichen Alltagsaktivitäten und mit einer mangelhaften Mitarbeitsbereitschaft (zum Beispiel in der
Testpsy
chologie
), was in der Gesamtbewertung kritisch zu berücksichtigen
sei
.
Die aktenkundige rezente Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus dem Jahr 2013
durch
Dr.
med.
L._
, Facharzt FMH für
Allgemeine Medizin,
vom
1
0.
Oktober 2013 sei
angesichts des jetzigen psychiatrischen Befunds nicht mehr haltbar, zumal auch
–
entgegen den zitierten Ein
l
assungen
–
nunmehr wieder eine Psychotherapie erfolg
e
, sich die negative Prog
nose also nicht bewahrheitet habe
. Hinsichtlich der somatischen Aspekte berücksichtig
e
Dr.
L._
zudem nicht die Möglichkeit angepasster Tätigkeiten. Die therapeutische Option einer Benzodiazepin- Entwöhnung w
e
rd
e
ebenfalls nicht erkannt
(
Urk.
8/144/38–40)
.
4.
4.1
Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob eine Änderung
im
anspruchserhebli
chen
tatsächlichen Sachverhalt eingetreten ist. In diesem Zusammenhang stellt sich zunächst die Frage nach der massgebenden zeitlichen Vergleichsbasis
(vgl. E. 1.1). Der Mitteilung vom
7.
Juni 2007 (
Urk.
8/109), mit welcher der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine ganze Rente bestätigt wurde, ging – bloss – der
Beizug
des Verlaufsberichtes von
Dr.
J._
vom 11.
Mai 2007 voraus (Urk. 8/107/1-4 und
Urk.
8/108). Wie bereits in ihrem Bericht an die
Beschwer
degegnerin
vom
9.
Juni 1997 (
Urk.
8/6/1-5) diagno
stizierte sie darin insbeson
dere eine ängstlich-agitierte depressive Entwicklung, wobei sie – im Gegensatz zu damals sowie abweichend von der Beurteilung im Gutachten der
Z._
vom 18. Mai 1998 (vgl. E. 3.1)
–
zum Schluss kam, das Leiden sei nicht behan
delbar. Auf diese – befundmässig nicht untermauerte und nicht begründete
–
Beurteilung hätte die Beschwerdegegnerin nicht ohne Weiteres abstellen dürfen. Zeitliche Vergleichsbasis bildet demnach die Verfügung vom 1
0.
Mai 2002, wo
bei sich allerdings auch hier die Frage stellt, ob dieser Verfügung eine
rechts
konforme
Abklärung des medizinischen Sachverhalt vorausging (vgl. Stellung
nahme von RAD-Arzt
Dr.
med.
M._
, FMH Psychiatrie und Psychothe
rapie, vom 1
5.
November 2013, Urk. 8/158/4; vgl. E. 4.4). Diese Frage kann jedoch offen bleiben. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, kann – ent
gegen der Auffassung des Beschwerdeführers
–
aufgrund der vorliegenden Akten ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass bezüglich der laut Bericht von med.
pract
.
B._
vom 1
4.
November 2001 (vgl. E. 3.2.2) damals bestehenden (invalidisierenden) mittelgradigen Depression eine massgebliche Besserung eingetreten ist (vgl. E. 4.3). Da darin eine
Änderung in den
tatsächli
chen Verhältnissen zu erblicken ist
, welche geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen
, mithin ein Revisionsgrund im Sinne von
Art.
17 ATSG zu bejahen ist,
ist der Invaliditätsgrad
ohnehin
auf
grund eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhaltes neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (BGE 140 V 9).
4.2
4.2.1
Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Auffassung, wonach sich der Gesundheits
zu
stand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung im August 2014 ver
bessert habe und ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100
%
zum
utbar sei, auf das Gutachten der
C._
vom 1
0.
Juli 2014 (
Urk.
8/144).
4.
2
.
2
Der Beschwerdeführer rügte zunächst,
dem Gutachten der
C._
mangle es an Beweiswert, da die
C._
voreingenommen sei, was sich aus einem Schreiben dieser Gutachterstelle zuhanden einer Vielzahl von Versicherern ergebe, worin ausgeführt werde, eine Studie habe ergeben, dass zwei Drittel aller Begutachte
ten zu Unrecht Arbeitsunfähigkeiten attestiert würde
(vgl.
Urk.
3)
Dazu
ist
festzuhalten, dass eine solche allgemein gehaltene Kritik nicht geeignet ist, den Beweiswert des vorliegenden Gutachtens,
der
C._
an welche der Begutachtungsauftrag gestützt auf die anwendbaren Verordnungsbestimmungen nach dem Zufalls
prinzip vergeben worden war (Urk. 8/137–141),
in Zweifel zu ziehen.
Es sind vorliegend
keine konkreten Hinweise für eine Befangenheit der
beteiligten Gutachter
ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen ni
cht
durchdringt
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_
714/2010 vom
9.
Februar 2011 E.
2.1).
4.2.3
Das Gutachten der
C._
vom 1
0.
Juli 2014 basiert auf umfassenden
Untersu
chungen (internistisch, neurologisch, orthopädisch, psychiatrisch, neuropsy
chologisch). Die Gutachter tätigten
sorgfältige, umfassende
Abklärungen, berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Einschätzun
gen in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
. Sie legten die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation ein
leuchtend dar und begründeten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar.
Das Gutachten erfüllt daher grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anfor
de
rungen an eine beweiskräftige ärztliche Stellungnahme
(vgl. E. 1.6)
.
4.2.4
Vorwegzunehmen ist, dass
wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolge
run
gen – gegebenenfalls nebst standardisierten Tests – die klinische Unter
suchung mit
Anamneseerhebung, Symptomerfassung und
Verhaltensbe
obach
tung
bildet (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis).
Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Ex
per
tin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu
,
und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanamnestische Angaben eingeholt oder
Zusatz
untersuchungen
angeordnet werden (Urteile des Bun
desgerichts 8C_660/2013 vom 15.
Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2
und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3
).
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann daher aus dem Umstand, dass vom psychiatrischen Gutachter kein Bericht des behandelnden Psychiaters beigezogen wurde, nicht schon auf eine fehlende Beweiskraft der Expertise geschlossen werden.
4.3
4.3.1
Der psychiatrische Gutachter der
C._
führte im psychiatrischen
Teilgutach
ten
aus, dass sich im hiesigen Befund eine allenfalls
geringgradig
depressiv alterierte Stimmung zeige, eher wirke die Stimmung
dysphorisch
. Eine namhafte Antriebshemmung sei nicht evident. Der anamnestisch reklamierte Freud- und Interesseverlust lasse sich bei vagen und inkonsistenten Angaben nicht schlüs
sig nachzeichnen. Die Hauptkriterien einer depressiven Episode seien also allen
falls als möglicherweise erfüllt anzusehen, die Ausprägung sei angesichts der, trotz vagen Angaben aufscheinenden Aktivitäten (unter anderem Urlaubs
reisen, Spaziergänge) als allenfalls leichtgradig zu klassifizieren. Differentialdi
agnostisch sei angesichts des langjährigen Benzodiazepin-Fehlgebrauchs auch eine Genese der Beschwerden in diesem Kontext zu erwägen. Vorrangig sei hier also eine schrittweise Benzodiazepin-Entwöhnung. Soweit im Anschluss depressive Symptome fortbestünden, könnten diese leitliniengerecht behandelt werden, das diesbezügliche Potential sei bei Weitem nicht ausgeschöpft (
Urk.
8/44/33). Der hiesige Befund weise
–
im Gegensatz zu den
Vorakten
–
keine namhafte Depressivität mehr aus, so dass von einer inzwischen eingetre
tenen Besserung auszugehen sei. (
Urk.
8/144/34). Dementsprechend nannte der psychiatrische Gutachter als Diagnosen einen Benzodiazepin-Fehlgebrauch sowie eine mögliche,
chronifizierte
, leichtgradige depressive Störung (ICD-10 F32.8; vgl.
Urk.
8/144/33). Er kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht zumindest in einer dem B
ildungsstand entsprechenden, geistig einfachen Tätigkeit ohne Nachtarbeit a
b sofort zu 100
%
arbeitsfähig sei
(
Urk.
8/144/34)
.
4.3.2
Die Beurteilung des psychiatrischen Gutachters erscheint aufgrund der von ihm erhobenen klinischen Befunde überzeugend. Es kann daher als erstellt gelten, dass im Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung (April 2014) kein die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigendes depressives Leiden mehr bestand und dem
nach – entgegen der Prognose von med.
pract
.
B._
in ihrem Bericht vom 1
4.
November 2001 (
Urk.
8/69/5) – insoweit eine massgebliche Verbesserung des psychischen Zustandsbildes des Beschwerdeführers eingetreten ist
(vgl. E.
4.1).
4.3.3
Diese Schlussfolgerung wird durch den vom Beschwerdeführer im
Rahmen des
Vorbescheidverfahrens
eingereichten Bericht
des – ihn offenbar (erst) seit Februar 2014 behandelnden
–
Dr.
med.
N._
, FMH Psychiatrie und Psycho
therapie,
vom
3.
Februar 2015 (
Urk.
8/164)
nicht in Frage gestellt.
Darin wird im Unterschied zu den gutachterlichen Feststellungen die Diagnose einer mittel
gradigen depressiven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung
(ICD-10 F33.1)
gestellt und der Hinweis angebracht, dass sich der Beschwerdeführer nach der Begutachtung durch die
C._
Sorgen über die Resultate und die Folgen für seine Rente gemacht habe. Auf den
Aufhebungs
entscheid
habe er sodann psychisch sehr negativ reagiert. Sein psychischer Zustand habe sich
seither
zunehmend verschlechtert (
Urk.
8/164/2 f.).
Wie
Dr.
N._
selber ausführt, handelt es sich bei der von ihm geltend gemachten Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands um eine
Reaktion
auf den Bescheid der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der
angekündigten
Aufhe
bung der Rente. Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine vorüber
gehende Verschlechterung handelt, welche invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebend ist (
Urk.
8/164/2).
Dies gilt umso mehr, als der psychiatrische Gutachter ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass bei adäquater Behandlung ein stabiler Zustand zu erwarten sei (Urk. 8/144/34; vgl. E. 1.3.2).
Abgesehen davon
ist gegenüber
B
erichten von behandelnden Psychiatern
ohnehin Zurück
haltung geboten, ist doch deren primärer Auftrag
die Behandlung, nicht die o
bjektive Begutachtung (statt vieler
: Urteil
des Bundesgerichts
9C_753/2013 vom 1
2.
Februar 2014 E. 4.4)
.
Im Übrigen hat
Dr.
N._
dem Beschwerdeführer
–
im Gegensatz
zu med.
pract
.
B._
in ihrem Bericht vom 1
4.
November 2001 (vgl.
Urk.
8/69/5-6
)
–
auf
grund der (mittelgradigen) depressiven Symptomatik sowie der kognitiven und somatischen Beschwerden –
nurmehr
eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit in ange
stammter Tätigkeit als Küchenhilfe und aufgrund der depressiven und kogniti
ven Beschwerden in einer angepassten Tätigkeit (leichtgradige Arbeit ohne Wechselschicht, ohne hohe Konzentrationsanforderungen)
nurmehr
eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert.
Selbst
nach Auffassung des behandelnden Psychi
aters hat sich demnach
–
entgegen der Prognose von med.
pract
.
B._
in ihrem Ber
icht
vom 1
4.
November 2011 (
Urk.
8/69/5)
–
jedenfalls die Arbeitsfä
higkeit des Beschwerdeführers verbessert
(vgl. E. 4.1)
.
4.4
4.4.1
Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, das
C._
-Gutachten sei man
gels Durchführung einer neuropsychologischen Testung nicht beweiskräftig, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden.
4.4.2
Gemäss Aktenlage hatte RAD-Arzt
Dr.
M._
in seiner Stellungnahme vom 15. November 2013 unter Hinweis darauf, dass med.
pract
.
B._
in ihrem Bericht vom 1
4.
November 2001 das psychische Zustandsbild des Beschwerde
führers als organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma 1994 gedeutet hätte, das MRI des Gehirns (2
4.
September 2001,
Urk.
8/69/9) aber normal und die neuropsychologische Untersuchung im
E._
(1
0.
September 2001,
Urk.
8/69/8) nicht beschwerdevalidiert gewesen seien, eine polydisziplinäre Begutachtung, namentlich auch im Fachgebiet Neuropsychologie, empfohlen (
Urk.
8/158/3-4). Der Beschwerdeführer wurde daher am 1
9.
März 2014 in der
C._
von einer Neuropsychologin zur neuropsychologischen Anamnese sowie den aktuellen Beschwerden befragt. Ausserdem wurde von ihr ein (voll
ständiger) Psychostatus erhoben. Von der Durchführung des kognitiven Screenings resp. von neuropsychologischen Leistungstests sah die Neuropsy
chologin jedoch ab, weil nach ihrer Beurteilung der Beschwerdeführer die dafür erforderliche Anstrengungsbereitschaft nicht aufgebracht habe und deshalb keine validen auswertbare Testergebnisse zu erwarten gewesen wären (
Urk.
8/144/35-38). Es besteht kein Grund, diese – vom Beschwerdeführer nicht kommentierte
–
Beurteilung der neuropsychologischen Gutachterin in Frage zu stellen.
4.4.3
Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht sind neuropsychologische Defizite nur relevant, wenn sie nachvollziehbar und überzeugend durch ein medizi
nisch-diagnostisch fassbares Leiden mit Krankheitswert erklärbar sind, das mit Blick auf Schweregrad, Dauer und Intensität zugleich als eine die Arbeitsfähig
keit beeinträchtigende Krankheit im gesetzlichen Sinn gelten kann (Urteil des Bundesgerichtes 9C_231/2016 vom 1. Juni 2016 E. 2.2.2 mit Hinweis).
Es wurde bereits dargelegt, dass vom psychiatrischen Gutachter der
C._
anlässlich der Exploration vom
3.
April 2014 kein solches psychisches Leiden mehr erhoben werden konnte. Hinweise für relevante neurologische Störungen ergaben sich sodann anlässlich der Begutachtung in der
C._
ebenfalls nicht. So fand sich laut dem neurologischen Gutachter im Rahmen der – ebenfalls nach der neuropsychologischen
–
durchgeführten klinischen Untersuchung vom 25. März 2014 abgesehen von einem sensomotorischen Defekt nach distaler Läsion des
Nervus
medianus
und des
Nervus
ulnaris
links eine regelrechter Befund ohne Anhalt für eine behinderungsrelevante Läsion. Namentlich waren laut neurologischem Gutachter keine ausreichenden Anhaltspunkte für mnesti
sche Störungen vorhanden, folgte der Beschwerdeführer dem Gespräch kon
zentriert und aufmerksam, war der Gedankengang formal geordnet und kohä
rent und lagen keine inhaltlichen Denkstörungen vor. Hinsichtlich der neuropsychologischen Funktionen hielt er sodann ausdrücklich fest, dass keine Hinweise für eine Störung von Sprache, Rechnen, Schreiben, Handlungsplanung und –
ausführung
, räumlichem Vorstellungsvermögen und Orientierung, Links-Rechtsorientierung, Körperschema sowie Wahrnehmung visueller, taktiler oder akustischer Reize vorlägen (
Urk.
8/144/15-20).
Im Übrigen kann festgehalten werden, dass gemäss den Feststellungen der Gut
achter die Beschwerdedarstellung durch den Beschwerdeführer inkonsistent gewesen sei und er
–
nebst einer mangelhaften Mitwirkungsbereitschaft
–
eine bewusstseinsnahe und demonstrative Darbietung von Beschwerden gezeigt habe
.
4.4.4
Unter diesen Umständen bestand aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht kein Anlass für eingehendere neuropsychologische Abklärungen, weshalb aus dem Nichtdurchführen einer neuropsychologischen Testung nicht auf eine fehlende Beweiskraft der Expertise geschlossen werden kann. Der vom Beschwerdeführer im Rahmen des
Vorbescheidverfahrens
eingereichte Bericht des Instituts für Rechtsmedizin,
O._
, vom 2
8.
Januar 2015 (Urk. 8/164/4-8) ändert daran nichts. Es ergeben sich nämlich – auch – aus diesem Bericht keine objektiven Hinweise auf das Vorliegen eines medizinisch-diagnostisch fassbaren Leidens mit Krankheitswert, insbesondere auch nicht auf ein relevantes psychisches Leiden, wurde darin doch unter anderem bemerkt, dass der Beschwerdeführer keine Psychopharmaka einnehme (Urk. 8/164/7; vgl. E. 1.3.2).
4.
4
.
5
Hinsichtlich des im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nachträglich eingereich
ten Berichts der behandelnden Neuropsycholog
innen
vom 1
8.
Januar 2016 ist festzuhalten, dass
der Erlass des angefochtenen Ent
scheids
rechtsprechungsge
mäss
die Grenze der richterlichen
Überprüfungsbe
fugnis
bildet (vgl. etwa BGE 129 V 356 E. 1, 129 V 169 E. 1, 129 V 4 E. 1.2, je mit Hinweisen). Daher sind nur diejenigen tatsächlichen Umstände zu berücksichti
gen, die sich bis zu jenem Zeitpunkt ereignet haben.
Der Bericht vom 18.
Januar 2016
wurde
rund ein halbe
s
Jahr nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung
verfasst.
Schon des
halb sind die darin beschriebenen aktuellen
neuropsychologische
n
Ein
schränkungen und insbesondere auch
der
erhobene
–
blosse
–
Verdacht einer leichten Demenz
für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde unbeachtlich.
Selbst wenn der Bericht zu beachten wäre, wäre ihm die Nachvollziehbarkeit abzusprechen, da die behandelnden Neuropsycholog
innen
das
Gutachten der
C._
nicht berücksichtigen
und insbesondere keinen Bezug
auf die gut
achterlich festgestellte
mangelhafte Mitwirkungsbereitschaft und d
ie
bewusst
seinsnahe
und demonstrative Darbietung der Beschwerden nahmen, was sich zweifellos aufgedrängt hätte.
4.
5
Die im
internistischen, orthopädischen und neu
rologischen Teilg
utachten
der
C._
vorgenommenen fachspezifischen Einschätzungen
erscheinen überzeu
gend und
geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. Es kann daher als überwiegend wahrscheinlich erstellt gelten, dass
der Beschwerdeführer
nunmehr in der angestammten Tätigkeit als Küchenmitarbeiter zu 50
%
und in einer den Leiden angepassten Tätigkeit im Umfang von 100 % arbeitsfähig ist.
5.
5.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwer
de
führers in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
5.2
Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak
ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk
tur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraus
setzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichts
punkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Mög
lichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein
renten
ausschliessendes
Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S.
321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Kon
kre
tisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind
praxis
gemäss
nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat viel
mehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des
Invaliditäts
grades
gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzu
stellen, ob eine invalide Person unter den konkreten
Arbeitsmarkt
verhältnissen
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr ver
bliebene Arbeits
kraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits
plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I
273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1
3.
März 2000 und U 176/98 vom 1
7.
April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte
Nischenar
beitsplätze
, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2
9.
August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2
2.
April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).
Das A
nforderungsprofil
präsentiert sich
vorliegend
folgendermassen:
wechsel
be
lastend
e
oder überwiegend sitzend
e
, körperlich leicht
e
bis mittel
schwere Tätigkeit, ohne Führen von Kraftfahrzeugen (Pensum und Rendement 100
%
,
Urk.
8/144/38
)
.
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers darf vor
liegend angenommen werden, dass auf dem hypothetischen Arbeitsmarkt genü
gend Tätigkeiten existieren, welche d
ies
em
Anforderungsprofil
entsprechen.
Es gibt
namentlich
in Industrie und Gewerbe Hilfsarbeiten, die den obigen Anfor
derungen zu genügen vermögen, zu denken ist dabei an Kontroll- und
Überwa
chungsarbeiten
.
5.3
5.3.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog
.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz
ielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Ein
kommensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.3.2
Die Beschwerdegegnerin hat
in der angefochtenen Verfügung
das
Validenein
kommen
201
4 unter Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer
über keine Berufsausbildung verfügt und seit Jahren nicht mehr gearbeitet hat, aufgrund des Tabellenlohnes der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE
) 2010
für Hilfsarb
eiten (TA1 Ziffer 2-96) mit Fr.
62‘794.80 beziffert. Das Invalidenei
nkommen hat sie ausgehend vom
gleichen Tabellenlohn sowie unter Gewährung
eines Abzuges von 10
%
auf Fr.
56‘515.30 (= 0,9 x
Fr.
62‘
794.80) veranschlagt, womit
sich ein Invaliditätsgrad von 10
%
ergab
(
Urk.
2)
.
Die Berechnung des Invalideneinkommens ist nicht zu beanstanden. Mit dem gewährten Abzug von 10
%
wurde den bestehenden qualitativen Beeinträchti
gungen in einer angepassten Tätigkeit angemessen Rechnung getragen. Weitere Abzugsgründe (vgl. BGE 126 V 75) sind nicht ersichtlich.
Auch die Ermittlung des
Valideneinkommens
erscheint korrekt. Zwar rechtfer
tigt e
ntgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin die Tatsache allein, dass die Erwerbsaufgabe bereits vor einiger Zeit erfolgte, nicht, für die Ermittlung des
Valideneinkommens
anstelle des vom Beschwerdeführer zuletzt erzielten Verdienstes Tabellenlöhne heranzuziehen (Urteil des Bundesgerichtes I 809/05 vom 12. Juni 2006 E. 3.1).
Da gemäss Aktenlage das Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem Küchenchef im
Y._
sehr gespannt war (vgl.
Urk.
8/22/20 und
Urk.
8/22/22), erscheint aber ein Wechsel in eine andere Hilfsarbeit wahrscheinlicher als die Weiterausübung der bisheri
gen Tätigkeit.
Im Übrigen würde auch dann kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resul
tieren, wenn das
Valideneinkommen
ausgehend vom zuletzt (seit
1.
Januar 1996) im
Y._
erzielten Einkommen von
Fr.
54‘694.90 (=
Fr.
4‘207.30 x 13
[
Urk.
8/17]
)
berechnet würde. U
nter Berücksichtigung der Nominalentwicklung für
Männer (1996: 1811
P
unkte; 2014: 2‘220 Punkte [vgl.
Bundesamt für Statistik, Nominallohnentwicklung, T 39])
ergäbe sich
ein mutmassliches
Valideneinkommen
2014 von
Fr.
67‘047.3
0.
Die
Erwerbseinbusse
würde sich demnach auf
Fr.
10‘532.--, der Invaliditätsgrad auf 16
%
belaufen.
5.4
Dass die
–
aufgrund der Rentenbezugsdauer von über 15 Jahren
–
angezeigten Eingliederungsmassnahmen
–
mangels des erforderlichen subjektiven
Ein
gliede
rungs
willens
des Beschwerdeführer
–
abgeschlossen wurden (vgl. Sach
verhalt Ziffer 2), ist nicht zu beanstanden und wurde von ihm auch nicht in Frage gestellt.
5.
5
Nach dem Gesagten ist die
angefochtene Verfügung
, mit welcher die bisher ausge
richtete ganze Invalidenrente per Ende August 2015 aufgehoben wurde,
nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6.
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche
rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61
lit
. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge
legt. Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr.
7
00.-- als ange
messen. Ausgangsgemäss ist diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.