# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 71aadce9-0196-47dc-9fbf-ba276315575c
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A ist Logopädin. Soweit sie in dieser Funktion eine sonderpädagogische Massnahme im Sinn von §§ 28 ff. des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vom 14. März 2011 (KJHG, LS 852.1) durchführt, wird sie für ihre Tätigkeit nach § 22 der Verordnung vom 7. Dezember 2011 über die sonderpädagogischen Massnahmen im Vor- und Nachschulbereich (SPMV, LS 852.12) durch das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) entschädigt.
B.
Nachdem das AJB erfahren hatte, dass A in der Vergangenheit vom Leistungsempfänger versäumte Therapiestunden sowie Aufwand für die Korrektur von Maturaarbeiten in Rechnung gestellt habe, welcher Aufwand nicht entschädigungsfähig sei, forderte es sie mit Schreiben vom 28. März und 29. Mai 2018 auf, sämtliche "unrechtmässig in Rechnung gestellten Leistungen der letzten zwölf Monate einzeln aufzulisten, sowie eine Einschätzung abzugeben, ob auch in den Jahren zuvor ungefähr von diesem jährlichen Umfang nicht konform abgerechneter Leistungen ausgegangen werden" könne. Am 26. Juli 2018 schrieb es ihr, eine zwischenzeitlich eingereichte "Checkliste" betreffend in den Jahren 2016 und 2017 zugunsten von C erbrachten Leistungen weise diverse Leistungen aus, die nicht als verrechenbar gälten oder deren Verrechenbarkeit nicht eindeutig beurteilt werden könne. Von den insgesamt in Rechnung gestellten Leistungen in der Höhe von F. 6'133.41 könnten nur solche im Umfang von Fr. 485.38 der effektiven therapeutischen Arbeit mit dem Jugendlichen zugeordnet werden. Die Angaben bezüglich der für C erbrachten Leistungen seien deshalb zu präzisieren. Weil die Abrechnung für die Jahre 2016 und 2017 diverse Positionen enthalte, welche dem AJB nicht hätten in Rechnung gestellt werden dürfen, müsse davon ausgegangen werden, dass auch in den Jahren zuvor zu Unrecht Leistungen in Rechnung gestellt worden seien. Das AJB forderte A deshalb (weiter) auf, eine detaillierte Aufstellung der für C seit 26. August 2013 erbrachten Leistungen einzureichen. Um prüfen zu können, ob auch in weiteren Fällen zu Unrecht Leistungen in Rechnung gestellt worden seien, wurde A sodann aufgefordert, dem AJB detaillierte und die gesamte Therapiedauer umfassende Leistungsabrechnungen der Jugendlichen D und E einzureichen.

## Considerations