# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 07b9f82d-8aa6-4bdb-8b40-e37fc927bbd7
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Der in Russland wohnhafte A (nachfolgend der Pflichtige) ist als Eigentümer eines Mehrfamilienhauses an der C-Strasse 01 in der Stadt D in der Schweiz beschränkt steuerpflichtig. Er wurde vom kantonalen Steueramt am 15. September 2017 nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt, nachdem er trotz öffentlicher Aufforderung für die Steuerperioden 2010 sowie 2012 bis 2015 keine Steuererklärungen eingereicht hatte. Dabei schätzte es den Pflichtigen für die Staats- und Gemeindesteuern der strittigen Steuerperioden jeweils mit einem steuerbaren Vermögen von Fr. ... und einem satzbestimmenden Vermögen von Fr. ... ein. Das steuerbare Einkommen setzte es jeweils auf Fr. ... fest.
Die dagegen erhobenen Einsprachen wies das kantonale Steueramt am 30. November 2018 ab.
II.
Den hiergegen erhobenen Rekurs wies das Steuerrekursgericht am 27. August 2019 ab, soweit es darauf eintrat.
III.
Mit Beschwerde vom 10. Oktober 2019 (Datum Poststempel) beantragte der Pflichtige, dass für die Jahre 2010, 2012–2015 sowie "eventualiter auch für 2016" der Vermögenssteuerwert auf Fr. ... festzusetzen sei. Als "Alternative" sei die Sache zur "Neubearbeitung" an das Steuerrekursgericht zurückzuweisen.
Mit Präsidialverfügung vom 15. Oktober 2019 setzte das Verwaltungsgericht dem Pflichtigen aufgrund seines ausländischen Wohnsitzes Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses an. Überdies forderte es ihn dazu auf, einen als "Beilage 11" bezeichneten Bundesgerichtsentscheid nachzureichen, ansonsten aufgrund der vorhandenen Akten entschieden würde.
Hierauf leistete der Pflichtige fristgerecht die ihm auferlegte Kaution und reichte mit Postaufgabe vom 1. November 2019 ohne weitere Kommentierung den Ausdruck eines Bundesgerichtsentscheids (BGr, 21. August 2007, 2A.36/2007) sowie weitere (bereits vorinstanzlich eingereichte) Unterlagen nach.
Während das Steuerrekursgericht auf Vernehmlassung verzichtete und das Steueramt der Stadt D sich nicht vernehmen liess, beantragte das kantonale Steueramt die Abweisung der Beschwerde.
Mit Eingabe vom 26. November 2019 nahm der Pflichtige zur Beschwerdeantwort des kantonalen Steueramts Stellung, wobei er an seiner bisherigen Rechtsauffassung festhielt.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Streitgegenstand ist die im Rechtsmittelbegehren enthaltene Rechtsfolgebehauptung im Rahmen des Umfangs der angefochtenen Verfügung. Prozessthema kann nur sein, was auch Gegenstand der vorinstanzlichen Verfügung war beziehungsweise nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein sollen. Auf Begehren, über welche die Vorinstanz weder entschieden hat noch hätte entscheiden sollen, ist nicht einzutreten (vgl. VGr, 12. September 2012, VB.2012.00394, E. 1.2 mit Hinweisen).
1.2
Während das Einspracheverfahren bezüglich der Steuerperioden 2010 und 2012–2015 am 30. November 2018 abgeschlossen wurde, ist hinsichtlich der Steuerperiode 2016 am 30. November 2018 erst eine mittels Einsprache anfechtbare Ermessenseinschätzung erlassen und publiziert worden. Gegenstand des vorliegenden Entscheids bilden demnach allein die Staats- und Gemeindesteuern 2010 und 2012–2015, während sich das Steuerrekursgericht im angefochtenen Entscheid weder mit der Steuerperiode 2016 befasste noch befassen musste (vgl. auch die Rekursantwort des kantonalen Steueramts vom 26. Juni 2019). Auf die Beschwerde ist damit nicht einzutreten, soweit der Pflichtige "eventualiter" auch für die Steuerperiode 2016 eine Festsetzung des Vermögenssteuerwerts auf Fr. ... beantragt. Aus demselben Grund musste sich das Steuerrekursgericht im vorliegenden Verfahren auch nicht mit einem Schreiben des Pflichtigen vom 8. August 2019 auseinandersetzen, welches sich auf die Steuerperiode 2016 bezog. Auch wenn hinsichtlich der Steuerperiode 2016 ein Nichteintretensentscheid zu fällen ist, ist die entsprechende Steuerperiode in das Rubrum dieses Entscheids aufzunehmen.
2.
2.1
Der Pflichtige rügt vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da ihm Verfügungen und Entscheide mittels Publikation im Amtsblatt zugestellt worden seien, obwohl er fristgerecht eine Schweizer Zustelladresse bekanntgegeben habe, nachdem er mit Schreiben vom 25. März 2019 hierzu aufgefordert worden sei.
2.2