# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 49ea7eec-a036-569f-8d27-1f242fe342ac
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1962 geborene
X._
, Mutter dreier 1982, 1987 und 1992 geborener Kinder, war zuletzt bis Ende Juni 2013 als Unterhaltsreinigerin
(ca. 10 Wochenstunden)
bei der
Y._
AG angestellt; letzter effektiver Arbeitstag war der 2
6.
September 2012 (
Urk.
7/9).
Im
September 2012
erlitt
die Versicherte
einen Treppensturz
(
Urk.
7/15/
158
), woraufhin sie sich mit
Datum vom
9.
April 2013 unter Hinweis auf Kniebeschwerden bei der Eidge
nössischen Invalidenversicherung
zum Leistungsbezug anmeldete
(
Urk.
7/2).
Nach ersten Abklärungen teilte die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
der Versicherten am
1
9.
Juni
2013 mit, zurzeit seien keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich (
Urk.
7/12). Im Hinblick auf die Rentenprüfung
zog
die IV-Stelle
die Akten der Unfallversicherung (
Urk.
7/15/1-163,
Urk.
7/18/1-190) bei und tätigte
zusätzliche
medizinische und erwerbliche Abklärungen. Ausserdem
beauftragte sie ihren
Abklärungs
dienst
mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit de
r
Versi
cherten im Haushalt (Abklärungsbericht vom
2.
Februar 2015,
Urk.
7/26
).
Mit Vorbescheid vom
2.
Februar 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten
befristet vom
1.
Oktober 2013 bis 3
0.
September 2014 eine ganze Rente in Aussicht
(
Urk.
7/31)
.
Nachdem die Versicherte
dagegen Einwand erhoben hatte (Urk.7/33, mit ergänzenden
Einwandbegründung
vom 2
1.
Mai 2015,
Urk.
7/38) veranlasste die IV-Stelle das
rhe
umatologische Gutachten
von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für Rheumatologie
und Innere Medizin
,
vom 27. November 2015
(
Urk.
7/48/1-18). Nach
Beizug
einer inter
nen Stellungnahme (
Urk.
7/54/4 ff.) sprach die IV-Stelle der Versicherten wie vorbeschieden mit Verfügung vom 2
3.
Februar 2016
befristet für die Periode vom 1.
Oktober 2013
bis 30.
September 2014
eine ganze Rente zu. Dies gestützt auf einen nach der gemischten Methode bemessenen
Gesamtinvali
di
tätsgrad
von 8
3 %. Darüber hinaus verneinte sie einen Rentenanspruch (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin
am 1
1
.
April 2016
Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und
es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen
(Urk. 1 S. 1).
Ausserdem legte die Beschwerdeführerin
den Bericht von
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie
und Rheumatologie
,
vom 1
6.
März 2016
auf (
Urk.
3).
Mit Beschwerdeantwort vom
23
.
Mai 2016
schloss die Beschwer
-
degegnerin
auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
6
). was der Beschwerde
-
führerin am 2
5
.
Mai
201
6
zur Kenntnis gebracht wurde (Urk.
8
).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit
(Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)
.
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein
(Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset
zes über die Invalidenversicherung, IVG)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines
Einkommensver
gleichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini
schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog
. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz
ielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Validen
einkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegat
tin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der
Invaliditätsbemes
sung
).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versi
cherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im
Erwerbs
bereich
ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).
1.
5
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a
der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenan
spruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der
Rentenzu
sprechung
oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten geblie
benen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125
V
413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Renten
anspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.
6
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten
Betreuungsauf
wandes
oder des Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7
E.
3c/
aa
mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten
seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.
7
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf
gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.
8
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli
chen, seit September 2012 (Beginn der einjährigen Wartezeit) sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit zu 100
%
eingeschränkt. Die Abklärungen hätten ergeben, dass
letztere
im Gesundheitsfall weiterhin zu 30
%
erwerbstätig wäre. Die restlichen 70
%
entfielen auf den Aufg
abenbe
reich.
Nach Ablauf der Wartezeit
sei
die Beschwerdeführerin im
Aufgaben
bereich
zu 75.20
% eingeschränkt
gewesen
.
Der darauf gestützt
nach Mass
gabe der gemischten Methode
ermittelte Einkommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 83
%
.
Im
Juni
2014
sei es
zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes gekommen. Ab diesem Zeitpunkt
habe die Einschrän
kung im Haushalt noch 37.60
%
betragen und sei
es
der Beschwerdeführerin zuzumuten,
einer leidensangepassten
Erwerbstätigkeit
im Umfang
von 30
%
nachzugehen.
Daraus resultiere b
ei
einem erwerblichen Teilinvaliditätsgrad von 0 % unter Berücksichtigung der Teilinvalidität im Haushalt von
26.32
% ein rentenausschliessender Gesamtinv
aliditätsgrad
von 26
%
.
D
ie ab 1.
Okto
-
ber
2013
zuzusprechende Rente
sei daher p
er 1.
Oktober 2014
(drei
monatige Frist) aufzuheben (Urk. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin wandte dagegen im Wesentlichen ein,
das rheumatolo
gische Gutachten von
Dr.
Z._
stützte sich auf den
Aus
trittsbericht
der Rehaklinik
B._
vom 2
0.
September 2012, welcher auf einem standardisierten
Zumutbarkeitsprofil
beruhe und zudem veraltet sei
(
Urk.
1 S. 3
f.
)
.
Ausserdem gehöre die Beurteilung in den orthopädischen Kompetenzbereich. Die Beschwerdegegnerin habe
de
n
Beizug
eines Orthopä
den allerdings
verweigert.
Zudem habe
Dr.
Z._
die Diagnosen im
myofaszialen
Bereich ignoriert.
Es sei daher ein neues Gutachten in die Wege zu leiten (
Urk.
1 S. 4).
Schliesslich herrsche
angesichts des
noch ausstehen
den Entscheid
es
des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Sachen „Di
Trizio
“ Unklarheit betreffend die Anwendung der gemischten Invaliditätsbemessungsmethode. Das Verfahren sei sinnvollerweise, ohne, dass diesbezüglich formell ein Antrag gestellt werde, bis zu
r
Rechtskraft des Entscheides zu sistieren (
Urk.
1 S. 5).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die ab 1.
Oktober 2013
zugesprochene ganze Invalidenrente zu Recht
per 3
0.
September
2
014
ein
gestellt hat, mithin, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zu diesem Zeitpunkt in rentenausschliessender Weise verbessert und diese Besserung ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich wei
terhin andauern wird (vgl. E. 1.5, E. 1.6).
3.
Die medizinische Aktenlage betreffend den Zeitraum vor der Begutachtung wurde im
rheumatologischen Gutachten vom 2
7.
November 2015 im Wesentlichen
zitiert (Urk.
7/48
/1-7
,
Urk.
7/48/13
). Auf die betreffenden Ausführungen wird verwiesen.
Sodann
stellte
Dr.
Z._
folgende Diag
nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/12/18):
Chronische Knieschmerzen links
Status nach Treppensturz am 20.09.2012 und zweimaliger
arthrosko
pischer
Tei
l
meniskektomie
me
d
ial und lateral
Mässiggradige
trikompartimentale
Arthrose
Schmerzchronifizierung
mit funktioneller, nicht-
nozizeptiver
Kompo
nente sowie ausgeprägten
myofascialen
Befunden im linken Bein
Lumbovertebralsyndrom
bei geringer
Diskopathie
L4/5 und L5/S1
Cervikospondylogenes
Syndrom bzw.
myotendinotisches
Schulter-Arm-Syndrom rechts bei geringen degenerativen Veränderungen C4 bis C6
Ohne Auswirkungen
auf die Arbeitsfähigkeit hielt
Dr.
Z._
eine a
nam
nestisch substituierte Hypothyreose
fest (
Urk.
7/48/12).
Die
Beschwerdeführerin habe
anhalt
ende Schmerzen im linken Kniegel
enk
,
vor allem bei
m
Anlaufen und bei längerem Gehen
beschrieben. I
hre m
axi
male Gehstrecke
be
trage
30 Minuten. Insbesondere das Aufwärts- oder Abwärtsgehen und das Treppengehen würden ihr Mühe bereiten. In Ruhe bzw. im Sitzen würden keine Schmerzen bestehen, diese
würden
erst beim Aufstehen auf
treten
. Jedoch verspür
e
sie bei längerem Sitzen ein Ameisen
laufen im ganzen linken Bein.
Daneben bestünden
belastungsabhängige Beschwerden am rechten Ellbogen, welche durch regelmässige Injektionen behandelt würden,
sowie
belastungsabhängige Nackenschmerzen und Lum
balgien
(
Urk.
7/48/14)
.
Klinisch habe das
linke Kniegelenk eine mä
ssige
synoviale
Schwellun
g
supra
patellär
und eine sehr diffuse
periartikuläre
Druckdol
enz
gezeigt
. Die Beweglichkeit
sei
nur leicht eingeschränkt mit einem Flexionsdefizit von 10° und einem Extensionsdefizit von 5° gegenüber der reizlosen und schmerz
freien Gegenseite. Die
Umfange
im Ober- und Unterschenkel
seien seiten
gl
eich, jedoch besteh
e
inspektorisch
doch eine gewisse Atrophie des für die
Patell
astabilisierung
massgeblichen
Musculus
vastus
medialis
. Zusätzlich
hätten
sich ausgedehnte
myotendinotische
Befunde im Becken und Ober
schenkel links als Ausdruck
einer muskulären
Dysbalance
infolge der nun mehrjährigen Fehlbelastung
gezeigt. Radiol
ogisch
bestehe aufgrund der
aktu
ellen konventionellen Aufnahmen eine
mässiggradige
trikompartimentale
Gonarthrose links, welche sicher einen wesentlichen
Teil der
Kniebeschwer
den
erklärten
. Zusätzlich dürfte mittlerweile
auch
eine
Schmerzchronifizie
rung
mit einer nicht-
nozizeptiven
Ko
mponente eingesetzt haben. Dafür
wür
den
insbesondere die ausgeprägte und diffuse
periartikuläre
Druckdolenz
bei Palpation mit bereits sehr geringem Druck
sowie
die diffuse Hypästhesie im ganzen linken Bein, welche sich nicht einer zentralen oder peripheren
neu
ralen Struktur zuordnen liessen
, sprechen
. Auch die lumbal
u
nd
cervikal
beklagten
Beschwerden
seien
mit den radiologischen Befunden von eher dis
kreten degenerativen Veränderungen sowohl an HWS wie auc
h BWS nur teilweise zu erklären. A
uch hier dürften nicht-organische Faktoren und die allgemeine
Dekonditionierung
mit muskulärer
Dysbalance
eine gewisse Rolle spielen, wofür einerseits die somatisch kaum zu erklärende starke
Dolenz
der
gesamten Brust- und Lendenwirbelsäule ohne jeglichen paravertebralen Hypertonus, aber auch die ausgeprägten
myofascialen
Befunde im Bereich des rechten Schulte
rgürtels und Ellbogens sprechen würde
n (
Urk.
7/48/14f.
).
Die
Beschwerdeführerin sei
für vorwiegend stehend/gehend durchzuführende Tätigkeiten seit September 2012 und auch weiterhin
zu
100
%
arbeitsunfä
hig. Zusä
tzliche Einschränkungen bestünden
angesichts der degenerativen Wirbelsäulenbeschwerden auch für das Heben, Tragen und Hantieren von Lasten bzw. für repetitiv-monotone Tätigkeiten mit dem rechten Arm. Ihre angestammte Tätigkeit als Reinigungsangestellte
sei
der Beschwerdeführerin daher
seit September 2012
dauerhaft
nicht mehr
zumutbar.
Demgegenüber sei die Beschwerdeführerin
seit Abschluss der ambulanten Rehabilitation am
4.
Juni 201
4
in
einer körperlich leichten, vorwiegend sitzenden
,
wechselbe
lastenden
Tätigkeit, ohne uniform-repetitive Belastung des rechten Armes bzw. der rechten Hand und ohne repetitives Heben oder Tragen von Lasten über 5 kg bzw. Einzellasten über
10 kg zu 100
% arbeitsfähig
.
D
abei
sei
ihr Stehen an Ort maximal
bis zu 15 Minuten und
Gehen bis maximal 20 Minu
ten zumutbar. Gehen auf unebenem Boden, Knie
n und Arbeiten in der Hocke seien zu vermeiden. K
urze
s
Treppen
steigen
sei
der Beschwerdeführerin
nur
gelegentlich
zumutbar
. Zwar könne davon ausgegangen werden, dass
die
beklagten Rücken
beschwerden
nach
Abschluss der ambulanten Rehabilita
tio
n zugenommen hätten. Jedenfalls seien
die
myotendinotisch
en
Beschwer
den im Schultergürtel
und im rechten Arm
im Austrittsbericht
noch nicht beschrieben. Bezüglich Arbeitsfähigkeit wirk
t
en sich diese
Beschwerden
hin
sichtlich repetitiver Belastungen des rechten Armes und der rech
ten Hand aus, was allerdings
einer rein qualitativen Einschränk
ung der Arbeitsfähig
keit entspreche und die
Arbeitsfähigkeit in
der näher umschriebenen ange
passten Tätigkeit nicht
weiter
einschränke
(
Urk.
7/48/15
f.
)
.
4.
4.1
Das
rheumatologische
Gutachten
vom 2
7.
November 2015
erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
und den beklagten Beschwer
den sowie gestützt auf die klinischen
und radiologischen
Untersuchungen vom
6
.
und 9
.
November
201
5
. Es leuchtet in der Darlegung der medizini
schen Situation und Zusammenhänge ein und liefert nachv
ollziehbare Schlussfolgerungen.
Das Gutachten erfüllt damit die an eine beweistaugliche Entscheidungsgrundlage gestellten Anforderungen
(vgl. E. 1.8
)
.
An der insoweit beweiskräftigen
B
eurteilung von
Dr.
Z._
vermögen die beschwerd
eweise erneut geltend gemachten
chronifizierten
Schmerzen im linken Knie, in der Wirbelsäule und an den Handgelenken sowie die einge
schränkte Gehfähigkeit
keine Zweifel zu
weck
en
(vgl.
Urk.
1 S. 3). Hat doch
Dr.
Z._
diesen Beschwerdebilder
n
im Rahmen
seiner
Einschätzung adäquat Rechnung getragen und
uniform-repetitive Belastung
en
des rech
ten Armes bzw. der rechten Hand,
repetitives Heben oder Tragen von Lasten über 5 kg bzw. Einzellasten über
10 kg,
Stehen an Ort länger als 15 Minuten bzw. Gehen über
20 Minuten
und auf unebenem Boden
sowie schliesslich auch
Knien und Arbeiten in der Hocke
ausdrücklich
aus dem medizinisch zumut
baren Belastungsprofil ausgeschlossen (vgl. E. 3)
.
Inwiefern die aus Sicht
von
Dr.
A._
indizierte Versorgung mit einer Knietotalprothese (
Urk.
3) die Arbei
tsfähigkeitsbeurteilung von Dr.
Z._
in Frage zu stellen ver
möchte, ist nicht ersichtlich und hat die Beschwerdeführerin denn auch nicht dargetan.
Der sowohl im Vorbescheid- als auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren platzierte Einwand, wonach „die Zumutbarkeitsansätze in der Rehaklinik
B._
bei jedem Patienten standardisiert abgefasst“ würden, ist nicht stichhaltig. Der Austrittstrittbericht vom 3
0.
Juni 2014 (
Urk.
7/19) liefert hierfür keine Anhaltspunkte. Im Gegenteil erhellt
daraus
,
dass sich
die Beur
teilung der Zumutbarkeit
auch auf medizinisch-theoretische Überlegungen unter Berücksichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm
stützt
(
Urk.
7/19/2).
Entgegen der Beschwerdeführerin bestand
auch
kein Anlass zu
orthopädi
schen
Weiterungen.
Zunächst sind die
zur Beurteilung des
Gesundheitsscha
dens
notwendigen
Fachdisziplinen in erster Linie von Medizinern zu bezeichnen, das
heisst
auch vom Regionalen Ärztlichen Dienst als beratende Stelle der IV-Stellen (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG, Art. 49 IVV), und es ist Sache der beauftragten Gutachter, allenfalls weitere notwendige Fachdisziplinen beizu
ziehen oder die Auftraggeberin auf die ihrer Meinung nach zutreffenden Fachdisziplinen hinzuweisen, was unter Umständen zu einer Rückgabe des Auftrags führen kann (vgl. BGE 139 V 349 E. 3.3 in
fine
S. 352). Vorliegend befand RAD-Ä
rzt
in
med
.
prakt.
C._
,
es würden keine Anhaltspunkte vorliegen, die es veranlassten
,
einen Orthopäden hinzuzuziehen
(Urk. 7/54/3
)
.
Dr.
Z._
hielt ausserdem
fest,
die
im Bereich des linken Knies sowie
lumbal
und
cervikal
beklagten Beschwerden seien
aufgrund der „
mässiggra
dige
n
“ resp. „eher diskreten“ radiologischen Befunde
somatisch
nur teilweise
erklärbar
.
Vielmehr seien diesbezüglich nicht-organische Faktoren sowie
die allgemeine
Dekonditionierung
der Beschwerdeführerin
mit muskulärer
Dys
balance
in Erwägung zu ziehen
(
Urk.
7/48/15)
.
Damit im Einklang
führten
Dr.
med.
D._
, Fachärztin FMH für Chirurgie
und
Vertrauensärz
tin
der Unfallversicherung, mit Bericht vom 2
6.
März 2014 (
Urk.
7/15/8)
sowie
der
beurteilende
Facharzt der Rehaklinik
B._
im Austrittsbericht zuhanden der Unfallversicherung vom 3
0.
Juni 2014
übereinstimmend
aus
,
das
Ausmass
der demonstrierten physikalischen Einschränkungen
und beklagten Beschwerden
sei unter Berücksichtigung der objektiv
ierbaren pathologischen Befunde
anlässlich der klinischen und bildgebenden Abklä
rungen
aus somatisch-funktioneller Sicht nur
unzureichend nachvollziehbar. In diesem Zusammenhang erwähnenswert sind ferner die ärztlichen Hinweise auf eine
mässige
Symptomausweitung mit
d
er überlagernden
Tendenz zu einem Schmerzfixierungs- u
nd Schonverhalten (
Urk. Urk.
7/19/2ff.
).
Bei de
n
im Vordergrund stehenden und von Dr.
Z._
gewürdigten
diffusen,
myotendinotischen
Schmerzen
(
Urk.
7/48/15
, vgl. E.
3
)
waren von einer zusätzlichen orthopädischen Untersuchung keine
entscheidrelevanten
Erkenntnisse zu erwarten. Dass vorliegend eine fachorthopädische Abklärung medizinisch indiziert gewesen sein soll, ergibt sich im Übrigen auch weder implizit noch explizit aus den Ausführungen von Dr.
Z._
.
Der in diesem Zusammenhang in der Beschwerde platzierte Hinweis auf BGE 141
V
281
(
Urk.
1 S. 4)
, wo
mit
das Bundesgericht die bisherige Rechtsprechung zu den
somatoformen
Schmerzstörungen revidierte, geht
vorliegend
bereits mangels Diagnose einer
somatoformen
Schmerzstörung ins Leere.
Der Voll
ständigkeit halber ist
schliesslich
festzuhalten, dass die im Austrittsbericht der Rehaklinik
B._
erwähnten
psychischen S
törungen
nach
ärztlicher Einschätzung keine arbeitsrelevante
Leistungsverminderung
zeitigen
(
Urk.
7/19/3).
Dass die Beschwerdeführer
in an psychischen
,
abklärungsbe
dürftigen
Problemen leid
et
,
hat sie
im Übrigen
auch selbst nicht geltend gemacht.
4.2
Zusammenfassend ist mit dem im Sozialver
sicherungsrecht massgebenden Be
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt,
dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in erheblicher Weise verbessert hat und ihr jedenfalls
seit
Abschluss
der ambulanten Rehabilitation a
nfangs Juni 201
4
eine
– weiter oben näher umschriebene (vgl. E. 3
in
fi
n
e
) -
ange
passte Verweistätigkeit
zu
100
% zu
zumuten
ist.
5.
5.1
Unbestritten ist
sodann
, dass zur Ermittlung des Invaliditätsgrades die
Bemes
sungsfaktoren
"Anteil Erwerbstätigkeit" 70 % bzw. "Anteil Haus
haltstätigkeit" 30 % betragen
und
die Beschwerdeführerin
im Haushalt
ab
Sept
ember 2013
(Ablauf Wartejahr)
zu 75.2
0
%
und
ab
Juni 2
0
14
(Abschluss der Rehabilitation in der Rehaklinik
B._
)
zu
37.60
%
eingeschränkt war
(vgl. Abklärungsbericht vom
2.
Februar 2015,
Urk.
7/26)
.
5.2
Der Bericht ist von einer qualifizierten Person in Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse verfasst worden sowi
e begründet, plausibel und ange
messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er den an ihn gestellten Anforderungen entspricht.
Der
Richter
greift
in das Ermessen der Abklärungsperson nur ein, wenn
klar feststellbare Fehlein
schät
zungen oder Anhaltspunkte für die Unrichtigkei
t der
Abklärungsresul
tate
(bei
spielsweise infolge von Widersprüchlichkeiten
) vorliegen.
Das gebie
tet insbe
sondere der Umstand, dass die fachlich kompetente
Abklärungsper
son
näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (
BGE 128 V 94 E. 4).
Die vorliegend erfüllten
Beweiswürdigungskri
terien
gelten nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt, sondern analog
auch für jenen Teil eines Abklä
rungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts 8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).
5.3
Die Invalidität bestimmt sich demnach grundsätzlich dadurch, dass im
Erwerbs
bereich
ein Einkommens- und im Haushaltsbereich ein
Betätigun
gs
vergleich
vorgenommen wird
, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten
Teilinvalidi
täten
ergibt (vgl. BGE 130 V 396 E. 3.3).
Entsprechend
kommt zur Bemes
sung des Invaliditätsgrad
es die gemischte Methode
zur Anwendung
(E. 1.5
)
.
Daran ändert freilich auch das
– gänzlich anders gelagerte -
Urteil der zwei
ten Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 2. Februar 2016 (7186/09)
nichts, wonach
die Anwendung der gemischten Invaliditätsbemessungsmethode bei einer Versicherten, welche ohne gesund
heitliche Einschränkungen nach der Geburt ihrer Kindern nur noch
teilzeit
lich
erwerbstätig gewesen wäre und deshalb im Rentenrevisionsverfahren ihren Anspruch auf eine Invalidenrente verlor,
Art.
14 EMRK (Diskriminie
rungsverbot) in Verbindung mit
Art.
8 EMRK (Recht auf Achtung des Privat-
und Familienlebens)
verletzte
.
Insbesondere wurde die gemischte Methode
mit
EGMR-Urteil vom
2.
Februar 2016
nicht grundsätzlich in Frage gestellt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 25. April 2016 E. 5.1 f.)
und
kommt diese
in
anderen Konstellationen
, namentlich
auch
im Rahmen einer
erstmalige
n
Rentenzusprache
an eine während des ganzen
massgebenden
Beurteilungszeitraums als teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich zu qualifi
zierende versicherte Person
,
weiterhin
zur Anwendung
(vgl.
Urteil des
Bun
desgericht
s
9F_8/2016
vom
20. Dezember
2016
E. 4.4,
in diesem Sinne auch Urteil 8C_633/2015 vom 1
2.
Februar 2016 E. 4.3).
5.4
5.4.1
Da die Beschwerdeführerin ihre
letzte Arbeitsstelle aus leidensbedingten Grün
den verlor
(vgl.
Urk.
7/9/1)
, ist auf
das Einkommen bei der letzten Arbeitgeberin abzustellen
, mithin
auf den letzten Jahreslohn
vor Eintritt der gesu
ndheitlichen Beeinträchtigung
(
Fr.
14‘409.-- im Jahre 2011
, vgl. IK-Aus
zug vom 1
9.
September 2014,
Urk.
7/24
)
. Unter Berücksichtigung
der
Nomi
nallohnentwicklung
(vgl. Bundesamt für Statistik, Arbeitsmarktindikatoren 2016, T 35 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976–2015, Frauen)
resultiert bis ins massgebliche
Jahr
2014 (Eintritt Gesundheitsverbesserung
) ein Jahreseinkommen
von
rund
Fr.
14‘
790.8
0
(
Fr.
14‘409.
--
:
Indexstand
2604 [2011
] auf 26
73
[201
4
])
.
5.4.2
Die
Beschwerdeführerin
hat
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neu
e Erwerbstätigkeit aufgenommen
, womit
z
ur Ermittlung des
Invalidenein
kommens
die
Tabe
llenlöhne gemäss den vom Bundes
amt für Statistik perio
disch herausgegebenen Lohnstruk
turerhebungen (LSE) heranzuziehen
sind
(BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl
. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1)
.
Da
die Beschwerdeführerin über keine Berufsausbildung verfügt
ist
mit der
I
V-Stelle
auf das standardisierte monatliche Einkommen für Hilfstätigkeiten (LSE 2012, S. 34, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Frauen) von Fr. 4‘112.-- abzustellen. U
nter Berücksichtigung der durch
schnittlichen Ar
-
beitszeit
im Jahr 201
2
von 41,7 Stunden pro Woche
(vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen (NOGA 2008), in Stunden pro Woche, 1990-2015, A-S)
sowie der
Nominallohnent
-
wicklung
(
vgl. Bundesamt für Statistik, Arbeitsmarktindikatoren 2016, T 35 Entwick
lung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976–2015, Frauen)
ergibt sich
für ein
Arbeitspensum von
3
0 %
für das Jahr 201
4
ein Jahreseinkommen von
rund
Fr.
15‘
684.70
(Fr. 4‘112.--
: 40 x 41.
7 x 12
x 0.3
: 2630
x 2673).
5.4.3
Nach Abschluss
der
ambulanten Rehabilitation
in der Rehaklinik
B._
wurde
der Beschwerdeführerin ab
anfangs
Juni 2014 im Sinne einer rele
vant
en Verbesserung eine 100
%ige Arbeitsfähigkeit
in einer adaptierten Verweistätigkeit
attestiert.
Aus
der
Gegenüberstellung des
Valideneinkom
men
s
von rund
Fr. 14‘790.80
(vgl. E. 5.4.1)
und
des
Invalideneinkommen
s
gemäss LSE
von rund
Fr.
15‘684.70
(vgl. E. 5.4.2)
resultiert
keine
Erwerbs
einbusse
,
was
einem erwerblichen Teilinvaliditätsgra
d von 0 % entspricht
.
Im Haus
haltsbereich
erg
i
b
t
sich
aufgrund
der 37.60%igen Einschränkung
e
in Teilinvaliditätsgrad
von
26
.30
%
(37.60
%
x 0.7).
Bei einem
G
esamtinvalidi
tätsgrad
von rund 26
%
besteht
kein Rentenanspruch
.
5.5
Der angefochtene Entscheid erweist sich auch hinsichtlich des Zeitpunkts der Rentenaufhebung (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV, E. 1
.6
) als richtig. Da auch der un
angefochtene Rentenbeginn zu keiner gerichtlichen Korrektur Anlass gibt, ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
600
.-- festzulegen und
ausgangsge
mäss
von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).