# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 50fa674e-6dd1-4417-b761-c1d723d7577b
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

– dass mit der Beschwerde eine unrichtige Rechtsanwendung (Art. 320 lit. a ZPO) sowie die offensichtlich unrichtige, d.h. willkürliche Feststellung des Sachverhalts (Art. 320 lit. b ZPO) gerügt werden können,
– dass die Beschwerde gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO zu begründen ist und diese Vorschrift in Lehre und Rechtsprechung dahingehend verstanden wird, dass der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift im Einzelnen darzulegen hat, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet und auf welche Beschwerdegründe er sich beruft (Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2016, N 15 zu Art. 321 ZPO),
– dass daher, wird die unrichtige Rechtsanwendung nach Art. 320 lit. a ZPO gerügt, anzugeben ist, welche Norm nicht richtig angewandt wurde und inwiefern dies der Fall sein soll, wohingegen die blosse Bezeichnung des angefochtenen Entscheides als "rechtswidrig" oder "falsch" nicht genügt (Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, Bern 2012, N 18 zu Art. 321 ZPO),
– dass bei Rügen bezüglich des offensichtlich unrichtig festgestellten Sachverhaltes nach Art. 320 lit. b ZPO dargetan werden muss, welche  Feststellungen tatsachenwidrig sind und aus welchem Akten- und Beweismaterial sich dies ergibt (Sterchi, a.a.O., N 19 zu Art. 321 ZPO),
– dass bei der Konkretisierung der inhaltlichen Anforderungen an die Beschwerdebegründung zwar zu berücksichtigen ist, ob die Partei anwaltlich vertreten ist oder nicht, und bei einer nicht anwaltlich vertretenen Partei  unter Vorbehalt querulatorischer und rechtsmissbräuchlicher Eingaben  eine grosszügigere Haltung der Rechtsmittelinstanz angebracht erscheint (vgl. Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., N 15 zu Art. 321)
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– dass aber auch bei einer Laienbeschwerde erwartet werden darf, dass aus der Begründung ersichtlich ist, was der Beschwerdeführer genau beanstandet (Sterchi, a.a.O., N 18 zu Art. 321 ZPO),
– dass die Beschwerde sodann zwar nicht zwingend ein konkretes Begehren zu enthalten hat, aus der Rechtsschrift aber klar hervorgehen muss, dass die Überprüfung des erstinstanzlichen Entscheides verlangt und welches Ziel mit der Beschwerde angestrebt wird, wobei bloss allgemein gehaltene Kritik oder Äusserungen wie "ich werde das Urteil niemals anerkennen" nicht genügt (Sterchi, a.a.O., N 15 f. zu Art. 321 ZPO),
– dass eine ungenügende Begründung der Beschwerde zur Folge hat, dass auf diese nicht einzutreten ist, und die Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung der Beschwerde (Art. 132 ZPO) bei einem derartigen Mangel nicht in Frage kommt (vgl. zum Ganzen auch Urteil des Bundesgerichts 5D_65/2014 vom 9. September 2014 E. 5.4.1 mit weiteren Hinweisen),
– dass vorliegend der Beschwerdeführer in seiner an das Kantonsgericht gerichteten Eingabe zwar eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts rügt, er zur Begründung dieser Rüge aber einzig ausführt, dass seine behandelnden Ärzte beweisen könnten, dass er diverse Pflichtmedikamente dringend brauche, und er dem Gericht die Belege zu seinem Einkommen gleich nach Erhalt zustellen werde,
– dass er des Weiteren darlegt, dass er sehr bescheiden lebe und bereit sei, sobald als möglich (ab ca. Ende März 2017) monatlich CHF 100.-- über seine Bank per Dauerauftrag zu bezahlen,
– dass eine eigentliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid in der Beschwerdeschrift vollständig fehlt und diese auch kein konkretes Rechtsbegehren enthält, wenngleich daraus zumindest sinngemäss geschlossen werden kann, dass der Beschwerdeführer eine Aufhebung des Rechtsöffnungsentscheides anstrebt,
– dass unter diesen Umständen fraglich erscheint, ob die Beschwerdeschrift den vorstehend dargelegten Anforderungen an die Beschwerdebegründung genügt und auf die Beschwerde einzutreten ist, diese Frage indessen offengelassen werden kann, da die Beschwerde  wie nachfolgend dargelegt wird  ohnehin abzuweisen ist,
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– dass sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde  was seine gesundheitliche Situation anbelangt  auf Tatsachen beruft, die der Vorderrichterin bei Ausfällung des angefochtenen Entscheides nicht bekannt waren, zumal der Beschwerdeführer erstmals in seinem Begehren um schriftliche Entscheidbegründung auf seine körperlichen Einschränkungen hingewiesen hat,
– dass neue Tatsachen und Beweismittel im Beschwerdeverfahren jedoch von vornherein ausgeschlossen sind (Art. 326 ZPO),
– dass im Übrigen auch eine gesundheitlich bedingte Zahlungsunfähigkeit die Erteilung der Rechtsöffnung nicht zu verhindern vermöchte, weshalb der Vorderrichterin keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden kann, wenn sie sich mit dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht weiter befasste,
– dass gemäss Art. 82 SchKG provisorische Rechtsöffnung zu erteilen ist, wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch Unterschrift bestätigten Schuldanerkennung beruht, sofern der Betriebene nicht Einwendungen sofort glaubhaft macht, welche die Schuldanerkennung entkräften,
– dass die Vorderrichterin zu Recht festgestellt hat, dass der von der Beschwerdegegnerin vorgelegte Konkursverlustschein als Schuldanerkennung gilt, womit ein gesetzeskonformer Rechtsöffnungstitel gemäss Art. 82 SchKG vorliegt,
– dass die Vorderrichterin ebenfalls zutreffend erwogen hat, dass die aus diesem Verlustschein hervorgehende Forderung vom Beschwerdeführer sowohl dem Grundsatz als auch der Höhe nach nicht bestritten wurde,
– dass der Beschwerdeführer – wie bereits erwähnt – einzig geltend macht, er sei finanziell und gesundheitlich angeschlagen und könne deshalb erst ab zirka Mitte März 2017 mit CHF 100.-- pro Monat für die in Betreibung gesetzte Forderung aufkommen,
– dass er damit offensichtlich den Einwand fehlender Leistungsfähigkeit erneuert, welchen die Vorderrichterin mit zutreffender Begründung verworfen hat,
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– dass der Rechtsöffnungsrichter lediglich entscheidet, ob für die in Betreibung gesetzte Forderung ein Vollstreckungstitel vorliegt, der die hemmende Wirkung des Rechtsvorschlages zu beseitigen vermag, er aber nicht zu prüfen hat, ob der Schuldner die Schuld tilgen kann oder nicht,
– dass eine allfällige Leistungsunfähigkeit respektive das Fehlen pfändbarer Vermögenswerte oder Einkünfte (Art. 92 f. SchKG) vielmehr erst anlässlich einer allfälligen Pfändung zu berücksichtigen ist und durch die genannten  gewährleistet wird, dass dem Schuldner die zur Sicherung seiner Existenz notwendigen Mittel (unter Einschluss allfälliger Gesundheitskosten) erhalten bleiben,
– dass einem Schuldner, der gestützt auf einen Konkursverlustschein erneut betrieben wird, gemäss Art. 265 Abs. 2 SchKG zwar die Möglichkeit offensteht, die Betreibung durch die Einrede fehlenden neuen Vermögens abzuwenden, diese Einrede indessen durch einen entsprechend begründeten Rechtsvorschlag zu erheben ist und sie andernfalls verwirkt (Art. 75 Abs. 2 SchKG),
– dass der Beschwerdeführer auf diese Rechtslage bereits im Zahlungsbefehl hingewiesen wurde, er seinen Rechtsvorschlag aber nachgewiesenermassen nicht weiter begründet hat, weshalb die Vorderrichterin wiederum zu Recht erwogen hat, dass die Einrede mangelnden neuen Vermögens im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren nicht mehr vorgebracht werden kann,
– dass die Vorinstanz schliesslich auch zutreffend erkannt hat, der Beschwerdeführer habe sich im vorliegenden Fall nicht auf die Einrede der Verjährung berufen können,
– dass der angefochtene Entscheid somit insgesamt nicht zu beanstanden ist und die Vorderrichterin gestützt auf die Aktenlage vielmehr völlig zu Recht provisorische Rechtsöffnung erteilt hat und der Beschwerdeführer allenfalls mit der Gläubigerin klären muss, ob ihm entgegen gekommen werden kann oder nicht,
– dass sich die Beschwerde nach dem Gesagten als offensichtlich unbegründet erweist und sie folglich abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,
– dass die Vorsitzende im konkreten Fall in einzelrichterlicher Kompetenz entscheiden kann (Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes in
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Verbindung mit Art. 11 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts; Art. 7 Abs. 2 lit. b des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung),
– dass bei diesem Verfahrensausgang die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten von X._ gehen (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
– dass die Gebühr in Anwendung von Art. 48 in Verbindung mit Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum SchKG auf CHF 400.-- festgesetzt wird,
– dass aufgrund der klaren Sach- und Rechtslage keine Beschwerdeantwort eingeholt wurde und der Beschwerdegegnerin somit keine Parteientschädigung zuzusprechen ist,
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erkannt:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.-- gehen zu Lasten von X._ und werden mit dem von ihm in derselben Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.-- betreffende Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und 90 ff. und 113 ff. BGG.
4. Mitteilung an:

## Considerations