# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 53689f52-f981-47f1-b9e0-d0718ae355de
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a. Die Bau- und Umweltkommission der Stadt Rapperswil-Jona erteilte X.Y. und A.Y.
am 8. Juni 2010 die Bewilligung für den Bau eines Zweifamilienhauses. Am 28. August
2012 stellte ihnen die Bauverwaltung Rapperswil-Jona Kanalisations-
Anschlussgebühren von Fr. 29'332.80 (Grundstücksflächen-Beitrag von Fr. 4'060.--
und Gebäudebeitrag von Fr. 23'100.-- zuzüglich Mehrwertsteuer) in Rechnung (act. G
11/8/10 Beilage 3). Die gegen diese Rechnung erhobene Einsprache hiess der Stadtrat
Jona-Rapperswil mit Entscheid vom 15. Oktober 2012 teilweise gut, indem er den
Gebäudebeitrag bestätigte, den Grundstücksflächen-Beitrag jedoch aufhob und die
Sache zu neuer Rechnungstellung an die Bauverwaltung zurückwies (act. G 11/8/6-10).
Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft.
b. Am 6. November 2012 erliess die Bauverwaltung eine entsprechend dem
Einspracheentscheid korrigierte Rechnung über Fr. 24'948.-- (Gebäudebeitrag von Fr.
23'100.-- zuzüglich Mehrwertsteuer). Auf die gegen diese Rechnung von X.Y. und A.Y.
erhobene Einsprache trat der Stadtrat mit Entscheid vom 10. Dezember 2012 nicht ein
mit der Begründung, dass die Rechnung auf dem in Rechtskraft erwachsenen
Entscheid vom 15. Oktober 2012 basiere; eine Nichtigkeit des letzteren liege nicht vor.
Ein Anspruch auf Wiedererwägung bestehe ebenfalls nicht (act. G 11/8/1-5). Den
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gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs vom 11. Januar 2013 wies die
Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 19. Juni 2013
ab, soweit sie darauf eintrat (act. G 2).
B.
a. Gegen diesen Entscheid erhob X.Y. mit Eingabe vom 28. Juni 2013 Beschwerde mit
den (sinngemässen) Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben und die
Beschwerdegegnerin sei anzuhalten, mit einer schriftlichen Erklärung auf eine
Anschlussgebühr zu verzichten (act. G 1). Im Nachgang zum Schreiben des
Verwaltungsgerichts vom 2. Juli 2013, in welchem der Beschwerdeführer zur Leistung
eines Kostenvorschusses sowie zur Einreichung einer Beschwerdeergänzung und einer
Vollmacht des Sohnes aufgefordert wurde (act. G 5), ersuchte dieser mit Eingabe vom
9. August 2013 um Befreiung von der Leistung eines Kostenvorschusses und stellte die
Nachreichung der Vollmacht des Sohnes in Aussicht (act. G 6). Mit Eingabe vom 13.
September 2013 ergänzte er die Beschwerde (act. G 8).
b. Mit Verfügung vom 1. Oktober 2013 wies der Verwaltungsgerichtspräsident das
Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab (act. G 12).
c. In der Vernehmlassung vom 26. November 2013 beantragte die Vorinstanz
Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Ausführungen im
angefochtenen Entscheid (act. G 16). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine
Vernehmlassung (act. G 18).
d. Auf die Darlegungen der Parteien in den Eingaben des vorliegenden Verfahrens wird,

## Considerations

soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs.
1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 64 in Verbindung mit Art.
45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 28. Juni 2013 mit Ergänzung vom 13.
September 2013 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen
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Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich (mit den nachstehend sowie in E. 2.3
ausgeführten Einschränkungen) einzutreten
Aus der Beschwerdeeingabe vom 28. Juni 2013 geht nicht klar hervor, ob der
Beschwerdeführer auch für seinen Sohn Beschwerde erheben wollte (vgl. act. G 1).
Nachdem ihm im Schreiben vom 2. Juli 2013 eine Frist zur Nachreichung einer
Vollmacht des Sohnes angesetzt und er darauf hingewiesen worden war, dass bei
unbenütztem Fristablauf lediglich von der Beschwerdeerhebung durch ihn allein
ausgegangen werde (vgl. Art. 10 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 58 Abs. 1 VRP), reichte
der Beschwerdeführer keine entsprechende Vollmacht des Sohnes nach. Daher kann
auf die Beschwerde, sofern sie auch für den Sohn erhoben worden war, nicht
eingetreten werden.
2.
2.1. Die Beschwerdegegnerin hiess im Entscheid vom 15. Oktober 2012 die gegen
die Rechnung vom 28. August 2012 erhobene Einsprache in dem Sinn teilweise gut,
dass sie die Rechnung hinsichtlich des Flächenbeitrages von Fr. 4'060.-- aufhob, die
Einsprache im Übrigen - d.h. mit Bezug auf den Gebäudebeitrag von Fr. 23'100.-- -
jedoch abwies und die Angelegenheit zu neuer Rechnungstellung an die
Bauverwaltung zurückwies (act. G 11/8/6). Die Auferlegung des Gebäudebeitrags
begründete die Beschwerdegegnerin ausführlich und nachvollziehbar (act. G 11/8/6