# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e391919b-7b77-4070-a3e3-a55b160e90c0
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 13
I. Sachverhalt
A. Im Rahmen eines Verfahrens betreffend Abänderung von Eheschutzmassnahmen ersuchte Y. am 19. Januar 2012 beim Bezirksgericht Imboden um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Ernennung eines (unentgeltlichen) Rechtsvertreters. Gleichzeitig stellte sie den Antrag, es sei X. als Gesuchsgegner zu verpflichten, ihr eine Bevorschussung der Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von Fr. 5‘500.-- zu leisten. Mit Entscheid vom 19. März 2012 wies die Einzelrichterin am Bezirksgericht Imboden das Gesuch von Y. um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab. Gleichentags erliess sie eine prozessleitende Verfügung, mit welcher sie das Verfahren betreffend Abänderung der Eheschutzmassnahmen und jenes betreffend Bevorschussung der Gerichts- und Anwaltskosten vereinigte.
B. Mit Verfügung vom 20. August 2012 forderte die Einzelrichterin am Bezirksgericht Imboden Y. zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 3‘000.-- bis 10. September 2012 auf und erteilte ihr für den Fall, dass X. zur Bevorschussung der Gerichts- und Anwaltskosten zu verpflichten sei, ein Rückgriffsrecht. Gleichzeitig wies die Einzelrichterin darauf hin, dass das Gericht auf die Klage nicht eintrete, sofern der Kostenvorschuss nicht innert Frist geleistet werde. Eine dagegen von Y. am 3. September 2012 erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 8. März 2013 teilweise gut und wies die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zurück (ZK1 12 53).
C. Bereits am 13. November 2012 reichte Y. beim Bezirksgericht Plessur die Scheidungsklage ein. Mit Schreiben vom 29. November 2012 ersuchte sie das Bezirksgericht Plessur um Erlass vorsorglicher Massnahmen, wobei sie das folgende Rechtsbegehren stellte:
„1. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, für das Scheidungsverfahren den Gerichtskostenvorschuss auch haftend für die Gesuchstellerin zu leisten und dieser einen ersten Anwaltskostenvorschuss von CHF 5‘000.00 zu bezahlen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWSt zulasten des Gesuchsgegners.“
Gleichentags reichte Y. ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ein.
Seite 3 — 13
D. Mit Entscheid vom 16. Januar 2013, mitgeteilt am 25. Januar 2013, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur wie folgt:
„1. Das von Y. eingereichte Gesuch betreffend unentgeltliche Rechtspflege (Proz. Nr. 135-2012-943) wird abgewiesen.
2.a) X. wird verpflichtet, den Gerichtskostenvorschuss in der Höhe von CHF 5‘500.00 für das hängige Scheidungsverfahren (Proz. 115-), solidarisch haftend für beide Parteien, innert 20 Tagen an das Bezirksgericht Plessur zu bezahlen.
b) X. wird verpflichtet, Y. den Anwaltskostenvorschuss für das hängige Scheidungsverfahren (Proz. Nr. 115-2012-106), in der Höhe von CHF 5‘000.00 innert 20 Tagen zu bezahlen.
3.a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 500.00 (Entscheidgebühr) gehen zu Lasten von X. und sind dem Bezirksgericht innert 30 Tagen mit beiliegendem Einzahlungsschein zu bezahlen.
b) X. hat Y. mit CHF 500.00 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations