# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 73d67469-5ac5-4645-a20a-02748eccd892
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die französischen Behörden mit Ausschreibung im Schengener Informati-
onssystem vom 26. Dezember 2013 um Fahndung und Verhaftung zwecks
Auslieferung des israelischen Staatsangehörigen A. ersuchten (act. 6.1);
- A. am 27. Februar 2014 am Flughafen Zürich angehalten wurde und das
Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") gleichentags die provisorische
Auslieferungshaft gegen ihn anordnete (act. 6.2);
- am 28. Februar 2014 A. erklärte, mit einer vereinfachten Auslieferung nicht
einverstanden zu sein (act. 6.3);
- das BJ am 3. März 2014 die Auslieferungshaft gegen den Obgenannten
verfügte (act. 6.4); dagegen keine Beschwerde erhoben wurde;
- mit Note innerhalb erstreckter Frist vom 28. März 2014, ergänzt am
31. März 2014, die französischen Behörden das formelle Auslieferungser-
suchen übermittelten (act. 1.2);
- am 9. April 2014 A. erneut erklärte, mit einer vereinfachten Auslieferung
nicht einverstanden zu sein (act. 6.12);
- A., vertreten durch Rechtsanwalt Guido Urbach, mit Schreiben vom 5. Mai
2014 Stellung zum französischen Auslieferungsersuchen nahm (act. 6.15);
- das BJ mit Entscheid vom 11. Juli 2014 die Auslieferung von A. bewilligte
(act. 1.2);
- A., vertreten durch die Rechtsanwälte Ulrich Kohli und Guido E. Urbach,
am 13. August 2014 Beschwerde bei diesem Gericht gegen den Ausliefe-
rungsentscheid vom 11. Juli 2014 erhebt (act. 1);
- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 17. September 2014 seine Be-
schwerde vom 13. August 2014 zurückzieht (act. 8).
- 3 -

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt
abzuschreiben ist;
- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich
als unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten
zu tragen hat (s. zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2013.276
vom 27. März 2014);
- für die Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. Au-
gust 2010 des Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur An-
wendung gelangt (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG)
und die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 500.-- anzusetzen ist, unter An-
rechnung des entsprechenden Betrags aus dem geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 3'000.--;
- die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, den Restbetrag von
Fr. 2'500.-- dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.
- 4 -