# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9d888d47-91a1-4412-bba8-fff4fb98c5a6
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1957,
ohne
erlernten Beruf
(
vgl.
Urk. 13/8
, Urk. 13/52),
arbeitete zuletzt in einem Pensum zu 100 % als selbständiger Gip
ser (Urk. 13/8 S. 4).
Am 30. September 2013 stürzte der Versicherte und zog sich eine Schulterver
letzung zu
(Urk. 13/
21/4
).
Mit Verfügung der
Suva
vom 21. Mai 2
014
(Urk. 13/
25/13
-
14
) wurden die bis dahin erbrachten Versicherungsleistungen
(Taggeld und Heilungskosten)
per
31. Dezember 2013 eingestellt
.
1.2
Am 12. Juni 2014 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung
unter Hinweis auf Schulterschmerzen
zum Leistungsbezug an
(Urk. 13/8).
Die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle,
tätigte Abklärungen in erwerblicher
und medizinischer
Hinsicht, zog wiederholt die Akten der Suva bei und führte eine Abklärung vor Ort durch (Urk. 13/52).
Mit
Mitteilung
vom 12.
März
2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassennahmen möglich seien und ein allfälliger Ren
tenanspruch geprüft werde (Urk. 13
/
48
).
Mit Vorbescheid vom 22. Juni 2015 (Urk. 13/55) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht.
Nach Einwand vom 22. Juli 2016 (Urk. 13/59)
und neuem Vorbe
scheid (Urk. 13/65; Urk. 13/77) wurde dem Versicherten mit Verfügung vom 26. Juli 2016 (Urk. 2)
eine ganze Invalidenrente für die Zeit vom 1. Dezember 2014 bis zum 31. Juli 2015 zugesprochen.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 15. August 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit dem Antrag, es sei ihm in Abänderung der Verfügung der IV-Stelle vom 26. Juli 2016 ab 1. August 2015 weiterhin eine ganze Invalidenrente zuzuspre
chen. Eventualiter sei ihm mit Wirkung
ab
1. August 2015 noch eine Dreivier
tels-, eventuell eine Viertelsrente zuzusprechen. Subeventualiter sei das Verfah
ren an die IV-Stelle zwecks Durchführung ergänzender Abklärungen und Ge
währung von beruflichen Massnahmen zurückzuweisen. Zudem sei ihm für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und ihm Petra Oehmke,
Z._
am Albis, als unentgeltlich
e Rechtsvertreterin beizuge
ben (S. 2).
Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 13. September 2016 (Urk.
12
) die Abweisung der Beschwerde
, was dem Beschwerdeführer
mit Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 14)
zur Kenntnis gebracht wurde.
Mit Eingaben vom 12. Februar (Urk. 15) und vom 16. Februar 2018 (Urk. 17) reichte der Beschwerdeführer weitere Unterlagen nach (Urk. 16 und Urk. 18), welche der Beschwerdegegnerin am 21. Februar 2018 (Urk. 19) zur Kenntnis zu
gestellt wurden.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
Bundesgesetz über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
Bundesgesetz über die In
validenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli
chenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG)
.
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren
te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung
).
1.3
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana
log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen)
Art.
88a
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264
E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273
E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi
cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un
bestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfas
sen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin
weisen).
1.4
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Ver
minderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabset
zung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin an
dauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozial
versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
ging
in der angefochtenen Verfügung vom 26. Juli 2016 (Urk. 2)
davon aus
, dass
seit dem Unfallereignis im September 2013 von einer 100
%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in jeglicher Tätigkeit auszugehen sei
;
für die Zeit vom 1. Dezember 2014 bis zum 31. Juli 2015
stehe
ihm eine befristete
,
ganze Invaliden
rente
zu.
Ihm sei
jedoch
spätestens ab
dem 23. April 2015
(
Konsultation
in
der Universitätsklinik
C._)
eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar
.
Nach dem 31. Juli 2015 resultiere ein nicht rentenanspruchsrelevanter Invaliditätsgrad von 33 % basie
rend auf einem Valideneinkommen von Fr. 88'682.83 und einem Invalidenein
kommen von Fr. 59'601.70,
womit
ihm ab dem 1. August 2015 keine
Invaliden
rente
mehr zustehe
.
2.2
Der
Besc
hwerdeführer
stellt
e
sich demgegenüber
in seiner Beschwerde vom 15. August 2016 (Urk. 1)
im Wesent
lichen auf den Standpunkt, dass ihm auch für die Zeit nach dem 31. Juli 2015 eine Invalidenrente zustehe. Aufgrund der Arztberichte bleibe diffus, ob und in welchem Umfang er in angepasster Tätig
keit theoretisch noch arbeitsfähig wäre,
weshalb das Verfahren an die IV-Stelle zwecks Einholung eines einlässlichen orthopädischen und rheumatologischen, eventuell polydisziplinären Gutachtens zurückzuweisen sei.
Die Frage könne aber auch offen bleiben; da er zwischenzeitlich im 59. Altersjahr stehe, sei eine Wiedereingliederung in jedwelche anderweitige Tätigkeit, geschweige denn in eine Bürotätigkeit, schlicht aussichtslos und nicht zumutbar. Falls eine Zumut
barkeit dennoch bejaht würde, wären aber zumindest vorgängig berufliche Wie
dereingliederungsmassnahmen der IV-Stelle Voraussetzung und es sei fraglich, ob sich diese in Anbetracht seines fortgeschrittenen Alters noch wirklich lohn
ten (S. 6). Darüber hinaus bestritt er die massgebenden Vergleichseinkommen (S. 7-8).
Weiter
benötige er für die Suche einer Arbeit in einem gänzlich neuen Bereich Unterstützung (S. 9).
Mit Eingabe vom 12. Februar 2018 (Urk. 15) teilte der Beschwerdeführer dem Gericht mit, dass sich sein Gesundheitszustand (Diskusextrusion mit Kompressi
on der Wurzel L2) verschlechtert habe, so dass er bei der Beschwerdegegnerin vorsorglich ein Revisionsgesuch gestellt habe. Am 16. Februar 2018 machte er unter Hinweis auf die beiliegenden Arztberichte zudem geltend, neben den Schulterproblemen seien weitere - schon vor Entscheiderlass bestehende - ge
sundheitliche Beeinträchtigungen (multisegmentale, degenerative Veränderun
gen der Halswirbelsäule [HWS], ein Lungenemphysem und Veränderungen am Rücken) belegt. Diese seien auch zu berücksichtigen (Urk. 17).
2.3
Umstritten ist vorliegend, ob dem Beschwerdeführer
auch über den 31. Juli 2015 hinaus eine Invalidenrente
zusteht
. Dabei ist ausgewiesen, dass er bezüglich seiner angestammten Tätigkeit als Gipser/Maler seit 30. September 2013 zu 100 % arbeitsunfähig ist (vgl. Urk. 13/106 S. 4) und dass ihm vom
1. Dezember 2014 bis zum 31. Juli 2015
aufgrund einer 100%igen Ar
beitsunfähigkeit in jeglicher
Tätigkeit (Urk.
13/83/2-3, Urk.
13/105 S. 1)
eine ganze Invalidenrente zusteht. Dies steht im Einklang mit der Rechts- und Ak
tenlage, womit lediglich zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer auch für die Zeit ab dem 1. August 2015 Anspruch auf eine Invalidenrente hat.
3.
3.1
Dr. med. Y._, Belegarzt Traumatologie, Spital Z._, nannte in seinem Be
richt vom 17. März 2014 (Urk. 13/16/6-7)
folgende Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
:
-
Therapieresistentes posttraumatisches Impingment-Syndrom der rechten Schulter bei
kompletter Ruptur der Supraspinatussehne, subtotale
r
Ruptur der Subscapularissehne, V
erdacht auf
Teilruptur der Infraspi
natussehne, Ruptur der langen Bizepssehne und mässige
r
AC-Gelenksarthrose an der rechten
Schulter
-
Schulterschmerzen auch links (seit Mai 2014)
Die medizinisch begründete Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Gipser betrage 0 % seit dem 30. September 2013 und auch weiterhin. Auch mit einer Schulterprothese könne der Beschwerdeführer wahrscheinlich nicht mehr als Gipser arbeiten. Zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit finden sich keine Aussagen.
3.2
Dr. med.
A._
, Oberarzt Schulterchirurgie, und Dr. med.
B._
, Assis
tenzarzt, Universitätsklinik
C._
, Or
t
hopädie
(
Schulter/Ellbogen
)
,
nannten
in ihrem Sprechstundenbericht
vom 1. Oktober 2014 (Urk. 13/35/
6-7)
folgende Di
agnosen:
-
Cuff tear Arthropathie rechts mit:
-
Totaler Supraspinatusruptur, Teilruptur Infraspinatus und Subscapula
rissehne, Ruptur der langen Bizepssehne und mässige
r
AC-Gelenksarthrose rechts
Zur Arbeitsfäh
igkeit äusserten sie sich nicht, ebenso wenig wie Dr. med. D._, Facharzt für Chirurgie FMH, Kreisarzt der Suva, in seiner ärztlichen Beurteilung vom 25. September 2014 (Urk. 13/32/99-103)
3.3
Dr. med.
F._
, Facharzt für Orthopädie, Chirurgie und Traumatologie, regional
ärztlicher Dienst (RAD), stellte
gestützt auf die Akten
in seiner Stellungnahme vom 14. März 2015 (Urk. 13/5
4 S.
4) folgende Diagnosen mit
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Cuff tear-Arthropathie rechts mit beginnender Omarthrose bei/mit:
-
Totaler Supraspinatusruptur, Teilruptur der Infraspinatus
-
und Sub
scapulrissehne, Ruptur der langen Bizepssehne und mässige ACG-Gelenksarthrose
-
Cuff tear-Arthropathie mit beginnender Omarthrose links
Er führte aus, dass die akten
kundige, seit 30. September 2013
bestehende 100
%ige Arbeitsunfähigkeit für die bisherige/zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Gipser nachvollziehbar sei. Diese sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dauerhaft. Dasselbe gelte auch für alle anderen schweren und mittelschweren Tätigkeiten sowie überhaupt alle Arbeiten in Schulterhöhe oder darüber. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab dem 1. Januar 2014 uneingeschränkt möglich. Bezüglich eines Belastungsprofils führte er aus, dass körperlich leichte Arbeiten, nie über Kopf und nur selten in Schulterhöhe, ohne Heben und Tragen von Lasten > 10 kg bis zur Nabelhöhe sowie von Lasten > 2-3 kg oberhalb der Nabel- bis zur Schulterhöhe zumutbar seien.
3.4
Dr. med.
E._
,
Assistenzärztin
Orthopädie, Universitätsklinik
C._
,
Ortho
pädie
(
Schulter/Ellbogen
),
bestätigte am
28
.
September 2015
(Urk. 13/
61/1
-
4
)
die seitens der Ärzte der Universitätsklinik C._ bereits gestellten Diagnosen (vorstehend E. 3.2). Als Datum der letzten Kontrolle wurde der 23. April 2015 angegeben.
Zur Arbeitsfähigkeit
legte sie dar, dass die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar sei. Auch nach einer Implantation einer inversen Schulterprothese sei die Rückkehr in den angestammten Beruf nicht sicher. Schonende Tätigkeiten ohne Belastung und ohne wiederholte körperferne Be
wegungen der rechten oberen Extremitäten seien ab sofort möglich. Sie be
schrieb sodann die zumutbaren Tätigkeiten näher (S. 3 f.). Diese Angaben gälten ab sofort (S. 4).
3.5
Dr.
F._ vom RAD hielt in seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 5. Oktober 2015
(Urk. 13/
83 S. 2 f.
)
unter Berücksichtigung des
Berichts der Universitätsklinik C._
vom
28
.
September 2015
(
E. 3.4
)
fest, dass sich hin
sichtlich der Arbeitsunfähigkeitsbewertung der bisherigen Tätigkeit (Maler und Gipser) nichts geändert habe. Diese sei ohne jeden Zweifel weiterhin und auf Dauer 100 %. Es sei eine leichte Änderung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus dem Bericht der Universitätsklinik C._ her
auszulesen, diese bestehe zu 100 % erst seit dem Zeitpunkt der letzten Konsulta
tion am 23. April 2015. Bezüglich des Belastungsprofils ergebe sich keine Ände
rung.
3.6
PD
Dr. med.
G.
_
,
Assistenzarzt
Orthopädie, Universitätsklinik
C._
,
Ortho
pädie
(
Schulter/E
llbogen),
stellte in
seinem
Bericht
vom
25
.
Februar 2016
(Urk. 13/
84/6-9)
folgende Diagnosen
(S. 1)
:
-
Rotatorenmanschettenruptur rechts
-
Supraspinatusruptur
-
Subscapul
a
ris
ruptur
-
Totalruptur der
la
ngen Bicepssehne mit Muskelbauchbildung
-
Rotatorenmanschettenruptur
links
-
Supraspinatus- und
Subscapul
a
ris
ruptur links
-
Ruptur der
la
ngen Bicepssehne
-
Beginnende Accetabularisierung, Acromion mit einer Zyste
-
Deutliche Atrophie des Supraspinatus
Zur Arbeitsfähigkeit
führte er aus, dass aus medizinischer Sicht die bisherige Tätigkeit als Gipser zu 100 % nicht mehr zumutbar sei (vgl. dazu auch Bericht des Hausarztes Dr. med. H._ vom 12. Mai 2016, Urk. 13/101/1-4). Der Pati
ent müsste eine Bürotätigkeit ausüben (S. 2).
3.7
Das in der Universitätsklinik C._ auf Veranlassung des Hausarztes angefer
tigte MRI der HWS vom 7. Dezember 2015 zeigte laut Bericht vom Folgetag als Hauptbefund eine schwere Spinalkanalstenose und eine schwere bilaterale Fo
ramenstenose C6/C7 und Kompression der C7-Wurzel (Urk. 18/1).
Der Bericht des Spitals Z._ an Dr. H._ über das CT des Thorax vom 17. März 2016 brachte ein deutliches Lungenemphysem zu Tage (Urk. 18/2).
Aus dem MRI der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 6. Juli 2017 ersah der Radiolo
ge Diskusextrusionen mit Kompression der Wurzeln L2 und L4 sowie eine Ein
engung der Neuroforamina mit Kompression und Tangieren der Wurzel L5 (Urk. 18/3).
4.
4.1
Unstreitig und ausgewiesenermassen leidet der Beschwerdeführer an Beschwer
den wegen Rotatorenmanschettenrupturen beziehungsweise Arthrose sowohl an der rechten wie auch an der linken Schulter. Die befassten Ärzte gehen überein
stimmend davon aus, dass der Beschwerdeführer infolge dieser Beeinträchti
gungen in der angestammten Tätigkeit als Gipser
dauerhaft nicht mehr arbeits
fähig ist.
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit äusser
ten sich Dr. F._ sowie die Ärzte der Universitätsklinik C._. Übereinstim
mend bescheinigten sie nach einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ab 23. April 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer Verweistätigkeit (vor
stehend E. 3.4-6), was sie nachvollziehbar begründeten. Aufgrund der erhobe
nen Befunde formulierten die Fachärzte der Universitätsklinik C._ detail
lierte Zumutbarkeitsprofile, welche den geklagten Beeinträchtigungen an den Schultern Rechnung tragen und die vom RAD-Arzt gestützt wurden. Abwei
chende Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit liegen nicht in den Akten.
Daran ändern auch die im Verfahren nachgereichten Arztberichte (vorstehend E. 3.7) nichts. Wenn diesen - neben den Schulterbeschwerden - auch Befunde an der HWS beziehungsweise ein Lungenemphysem zu entnehmen sind, beste
hen keine Anhaltspunkte, dass entsprechende Beschwerden die Arbeitsfähigkeit in einem weiteren Umfang beeinträchtigen könnten. Insbesondere ist diesbezüg
lich dem Bericht des Hausarztes Dr. H._ vom 12. Mai 2016, der in Kenntnis der bildgebenden Abklärungen der HWS und des Thorax erging, nichts zu ent
nehmen. In anamnestischer Hinsicht erwähnte Dr. H._ unverändert die Schulterschmerzen (Urk. 13/101/2).
Das MRI vom 6. Juli 2017 wurde erst nach Verfügungserlass durchgeführt. Soll
te sich daraus eine gesundheitliche Verschlechterung ergeben, wäre das in ei
nem Revisionsverfahren geltend zu machen, wie der Beschwerdeführer selbst anführte (Urk. 15).
4.2
Der Beschwerdeführer brachte vor, dass die ärztlichen Berichte der Universitäts
klinik C._ keine Schlüsse auf den Grad respektive das Ausmass seiner Ar
beitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit zulassen würden (vgl. Urk. 1 S. 6).
Diese Argumentation geht fehl. So lassen sich aus den beiden bezüglich der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit deckungsgleichen ärztlichen Berichte der Universitätsklinik C._ vom 28. September 2014 (E. 3.4) und vom 25. Februar 2016 (E. 3.6) sehr wohl exakte Schlüsse bezüglich Umfang einer angepassten Tätigkeit des Beschwerdeführers ziehen. In den Berichten wird im Detail angegeben, welche Tätigkeiten ihm zumutbar (
rein sitzende, rein stehen
de, wechselbelastende und vorwiegend im Gehen ausg
eübte Tätigkeiten,
Bü
cken, Kauern, Knien, Rotation
im
Sitzen/Stehen, Treppen steigen
) und welche ihm unzumutbar (Über-Kopf-Arbeiten, Heben/Tragen, auf Leitern/Gerüst stei
gen; Urk. 13/61/3-4) sind.
Damit ist erstellt, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit seit 23. April 2015 (letzter Konsultationszeitpunkt in der Universitätsklinik C._ vor dem ärztlichen Bericht vom 28. September 2015 [E. 3.4]) voll arbeitsfähig ist.
5.
5.1
Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass eine Wiedereingliederung in eine Verweistätigket aufgrund seiner 33-jährigen Tätigkeit auf dem Bau und seinem fortgeschrittenen Alter aussichtslos und ihm schlicht nicht zumutbar sei (Urk. 1 S. 6).
5.2
Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarer Weise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussich
ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen
sind (
Urteil des Bundesge
richts 9C_918/2008 vom 2
8.
Mai 2009 E. 4.2
.1).
Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zu
mutbar ist
.
Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (beispielsweise Art und Beschaffenheit des Gesundheitsscha
dens und seiner Folgen; absehbarer Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Bega
bungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbar
keit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich;
vgl. Urteil des Bun
desgerichts 8
C_
910
/20
15
vom
19
.
Mai
2
01
6 E. 4.2.
2 mit Hinweisen).
Fehlt es
an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente be
gründet
(BGE 138 V
457 E. 3.1).
5.3
Die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit steht fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfest
stellung erlauben
(BGE 138 V 457 E. 3.4)
. Im
vorliegenden
Fall
sind dies die Be
richte der
Ärzte der Universitätsklinik
C._ vom 28. September 2015 (E. 3.4) und vom 25. Februar 2016 (E. 3.6), in welchen sie in Übereinstimmung mit dem RAD-Arzt Dr. F._ (E. 3.5)
eine
Verbesserung
des Gesundheitszustandes ab 23. April
2015
mit
eine
r
Arbeitsfähigkeit von 100
%
in einer Verweistätigkeit
bescheinigten (vgl. E. 4).
D
emnach
ist jedenfalls der 25. Februar
201
6 das mass
gebliche Datum für
die
Beurteilung der
Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers.
Über die Einzelfirma des Beschwerdeführers wurde am 3. Juni 2014 der Konkurs eröffnet (Urk. 1 S. 3, Urk. 3/9). Unter diesen Umständen ist die Zumutbarkeit ei
nes Wechsels
in eine unselbstständige Erwerbstätigkeit
ohne Weiteres zu beja
hen (vgl. dazu
Urteil des Bun
desgerichts 9C_356/2014 vom 14.
November 2014 E.
3.1).
5.4
Männliche
Hilfsarbeiter und gelernte Arbeiter, die wegen der Behinderung ihre angestammte manuelle Tätigkeit nicht mehr ausüben können, werden in der Regel für Handlanger- und andere körperliche Tätigkeiten eingestellt. Der diesen Versicherten offenstehende Arbeitsmarkt ist allerdings nicht ausschliesslich auf solche Tätigkeiten beschränkt. In Industrie u
nd Gewerbe werden Arbeiten, wel
che physische Kraft erfordern, in zunehm
endem Masse durch Maschinen ver
richtet, während den körperlich weniger belastenden Bedienu
ngs- und Überwa
chungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch in diesen Bereichen stehen somit männlichen Hilfsarbeitern Stellen offen, ebenso im Dienstleistungssektor (
Meyer/Reichmuth
, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,
3.
Auflage, Zürich/Basel/Genf 201
4, N 142 zu Art. 28a mit Hinwei
sen).
Im Zusammenhang mit der Frage, ob eine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausge
glichenen Arbeitsmarkt noch verwertbar ist, erachtete das Bundesgericht etwa einen 60-jährigen Versicherten, welcher mehrheitlich als Wirker in der Textilin
dustrie tätig gewesen war, als zwar nicht leicht vermittelbar. Es sah aber mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Mög
lichkeiten, eine Stelle zu finden, zumal Hilfsarbeiten auf dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden, und der Versicherte zwar eingeschränkt (weiterhin zumutbar waren leichte und mittelschwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlossenen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines Vollpensums arbeitsfähig war (Urteil des
Bundesgerichts I 376/05 vom 5. August 2005 insbesondere E.
4.2). Bejaht wurde vom Bundesgericht auch die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eines (ebenfalls) 60-jährigen Versicherten mit einer aufgrund verschiedener psychi
scher und physischer Limitierungen (es bestanden unter anderem rheumatologi
sche und kardiale Probleme) um 30
% eingeschränkten Leistungsfähigkeit (Ur
teil des
Bundesgerichts I 304/06 vom 22.
Januar 2007 E.
4.1 und 4.2). Schliess
lich erachtete das Bundesgericht die Chancen eines 60 Jahre alten Versicherten, der für körperlich leichte Arbeiten, die abwechslungsweise sitzend oder stehend ausgeführt werden können, ohne regelmässiges Heben oder Tragen von Gewich
ten über 10 kg, ohne häufige Arbeiten über der Horizontalen und ohne regel
mässige Kraftanwendung des linken Arms bei voller Stundenprä
senz im Um
fang von 80
% arbeitsfähig war, auf eine Anstellung als intakt (Urteil des Bun
desgerichts 9C_918/2008 vom 2
8.
Mai 2009 E. 4.3).
Dagegen
erkannte das Bundesgericht bei einem 60 Jahre alten Versicherten, welcher in seiner über 20 Jahre dauernden Tätigkeit als Hotelportier meist mit
telschwere bis schwere Arbeiten ausgeführt hatte und behinderungsbedingt nur noch teils stehend, teils sitzend tätig sein konnte, wobei nur noch Gewichte bis 5 kg zumutbar und ihm wegen seiner Krankheit sowohl Schichtdienste als auch das Führen von Fahrzeugen und Maschinen nicht mehr möglich war, er würde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt keinen Arbeitgeber mehr finden (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2).
5.5
Am
25
.
Februar 2016
war der
am 31. August 1957 geborene
Beschwerdeführer
noch nicht 59-jährig
und hatte damit noch eine Aktivitätsdauer von über
sechs
Jahren vor sich gehabt. Er verfügt über keinen erlernten Beruf (vgl. Urk. 13/8 S. 4)
,
arbeitete bei verschiedenen Arbeitgebern und war seit 2001 selbständig als Gipser/Maler tätig (vgl. Urk. 1 S. 3, Urk. 13/45). Damit verfügt der Beschwerdeführer zwar über einen geringen Ausbildungsstand, aber über eine langjährige Berufserfahrung mit
- im Unterschied zu dem im erwähnten Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vor dem Recht stehenden Versicherten -
wechselnden Arbeitgebern und der Erfahrung einer mehrjährigen Selbständig
keit. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen, welche ihm Über-Kopf-Arbeiten, das Heben/Tragen sowie auf Leitern/Gerüste steigen unzumutbar ma
chen,
steht ihm weiterhin ein vergleichsweise breites Spektrum an im Umfang von 100 % auszuübenden Hilfstätigkeiten offen
(vorstehend E. 3.3).
Eine Gesamtwürdigung der für die Zumutbarkeitsfrage im vorliegenden Fall massgebenden, objektiven und subjektiven Umstände ergibt somit, dass die dem Beschwerdeführer verbliebene Einsatzfähigkeit mit Einschränkungen auch bei den behinderungsgerechten, eingeschränkten Tätigkeiten auf dem ausgegliche
nen Arbeitsmarkt mit Blick auf sein fortgeschrittenes Alter realistischerweise noch nachgefragt wird und ihm deren Verwertung auch gestützt auf die Selbst
eingliederungspflicht zugemutet werden kann. Da seine Resterwerbsfähigkeit wirtschaftlich noch verwertbar ist, liegt keine vollständige Invalidität im Sinne von
Art.
8
Abs.
1 ATSG vor.
6.
6.1
Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicher
te Person im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen wür
de. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfol
gen. Da die bisherige Tätigkeit erfahrungsgemäss fortgesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, der vor Eintritt der Gesundheitsschädi
gung erzielt wurde. Dieses Gehalt ist wenn nötig der Teuerung und der realen Einkommensentwickl
ung anzupassen (BGE 135 V 58 E.
3.1
S. 59). Angesichts der in Art. 25 Abs.
1
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
vorgese
henen Gleichstellung der invalidenversicherungsrechtlich massgebenden hypo
thetischen Vergleichseinkommen mit den nach AHV-Recht beitragspflichtigen Erwerbseinkommen kann das Valideneinkommen
grundsätzlich
aufgrund der Einträge im Individuellen Konto der AHV (IK) bestimmt werden.
Dies gilt na
mentlich für Selbs
tändigerwerbende. Weist das bis Eintritt der Invalidität erziel
te Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erziel
ten Durchschnittsverdienst abzustellen (
vgl.
Urteil des Bundesgericht 8C_626/2011 vom 29. März 2012 E. 3 mit Hinweisen).
6.2
Vorliegend stellte die Beschwerdegegnerin nicht auf die IK-Auszüge (Urk. 13/45) ab. Sie begründete dies mit der Unzuverlässigkeit der dortigen An
gaben, welche nur auf Schätzungen beruhten. Es seien keine Buchhaltungsab
schlüsse vorhanden und in den letzten Jahren habe der Beschwerdeführer keine Steuererklärungen ausgefüllt. Dieser habe ihr gegenüber angegeben, brutto un
gefähr Fr. 8'000.--, ohne jegliche Abzüge, verdient zu haben bei einem Stun
denansatz von Fr. 54.--. Wie viele Stunden er tatsächlich gearbeitet hatte, habe er nicht sagen können. Die Beschwerdegegnerin zog daher für die Berechnung des Valideneinkommens die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge
gebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heran (Urk. 13/52/5-6).
Der Beschwerdegegnerin ist beizupflichten, dass der IK-Auszug keine zuverläs
sige Auskunft betreffend die Einkommen gibt, wurden doch die Buchungen in verschiedenen Jahren auch wieder gänzlich storniert (vgl. auch Urk. 13/52/5). Die Einträge bilden mangels Steuerdeklarationen jedenfalls nicht die tatsächli
chen Einkommensverhältnisse ab, weshalb entgegen den Vorbringen des Be
schwerdeführers (Urk. 1 S. 7 f.) nicht auf den IK-Auszug abgestellt werden kann. Es fehlen auch aussagekräftige Buchhaltungsunterlagen und die Angaben des Beschwerdeführers über seine Einkommensverhältnisse wie auch die gear
beiteten Stunden blieben vage, so dass die Einkommen anhand der LSE zu be
stimmen sind.
Basierend auf
den anlässlich der Abklärung vor Ort unter Mitwirkung des
Be
schwerdeführer
s ermittelten Aufgaben in seinem Betrieb (Urk. 13/52/4)
ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dieser habe im Umfang von 90 % Arbeiten auf dem Bau und im Umfang von 10 % administrative Arbeiten sowie Akquisitio
nen ausgeführt (Urk. 13/83/4). Gestützt auf die LSE 2012 legte sie für die Arbei
ten auf dem Bau einen Monatslohn von Fr. 7'204.-- fest (
Tabelle TA1, Ziffer 41-43, Niveau 3, Männer
) und
für
die übrigen Tätigkeiten einen solchen von Fr. 5'491.
(Tabelle T17,
Berufshauptgruppe Ziffer 43 Bürokräfte Finanz- und Rechnungswesen, Statistik und Materialwirtschaft [entsprechend Kompetenzni
veau 2]
,
Lebensalter Total;
vgl.
Urk.
13/
83). Daraus resultierte zunächst ein Va
lideneinkommen von Fr. 84'392.-- (Urk.
13/106
), das verfügungsweise unter Be
rücksichtigung der
Nominallohnentwicklung sowie d
er
betriebsübliche
n
Ar
beitszeit
(Urk. 13/106/2-3) auf Fr.
88'682.83
erhöht wurde (Urk.
2 S.
5
).
Der Beschwerdeführer ist serbischer Staatsangehöriger (Urk. 13/1/8), so dass er nicht ohne Weiteres eine Anstellung im öffentlichen Sektor bekleiden kann. Auf die Tabelle T17 (
Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen, Le
bensalter und Geschlecht, privater und öffentlicher Sektor [Bund, Kantone, Be
zirke, Gemeinden, Kör
perschaften, Kirchen] zusammen) ist daher nicht abzustel
len.
Zudem liegt sämtlichen Tätigkeiten ab Kompetenzniveau 2 ein höheres Fachwissen zu Grunde, was sich erfahrungsgemäss in vermehrten administrati
ven Arbeiten niederschlägt. Mithin verringern sich die rein handwerklichen Tä
tigkeiten mit steigendem Kompetenzniveau, weshalb für die administrativen Aufgaben in der Einzelunternehmung des Beschwerdeführers keine gesonderte Einkommensermittlung erforderlich ist.
Es rechtfertigt sich vielmehr, die recht
sprechungsgemäss grundsätzlich anwendbare Tabelle TA1 der LSE 2012 (
BGE 142 V 178 E. 2.5.7) zu verwenden.
Diese weist für das Baugewerbe (Ziffer 41-43) im Kompetenzniveau 3 - wobei mit Blick auf das Ergebnis letztlich offen bleiben kann, ob dies angesichts der fehlenden Berufsausbildung des Beschwerdeführers und allein aufgrund seiner Erfahrung als Selbständigerwerbender zutreffend ist – im Jahr 2012 einen Mo
natslohn von Fr. 7’204.-- aus. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwick
lung
vo
m
Indexstand 2188 im Jahr 2012 auf 222
6
im Jahr 201
5
(
Bundesamt für Statistik,
Tabelle T39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne)
sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.5 Stunden im Baugewerbe (Tabelle
T
03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt
schaftsabteilungen)
resultiert somit ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 91'248.-- (Fr. 7'204.-- x 12 : 2188 x 2226 : 40 x 41.5).
6.3
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung pri
mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi
cherte Person konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich, weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätig
keit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung die Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Bemessung des Invalideneinkommens auf die LSE 2012 ab (Tabelle TA1, Ziffer 5-96, Lohn [Zentralwert] für Hilfsarbei
ten/Kompetenzniveau 1), was
unbestritten blieb (vgl. Urk. 1). Unter Berücksich
tigung der
Nominallohnentwicklung
vom Indexstand 2188 im Jahr 2012 auf 2226 im Jahr 2015 sowie der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 in allen Wirtschaftsabteilungen (
Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen
) ergibt sich ein Einkommen im Jahr 2015 von Fr. 66'309.-- (Fr. 5'210.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2188 x 2226).
Unter Berücksichtigung des Alters in Kombination mit einer Umstellung in ein Arbeitsverhältnis mit der Möglichkeit, nur leichte körperliche Arbeiten auszu
führen, gewährte die Beschwerdegegnerin zusätzlich einen leidensbedingten Abzug auf den Tabellenlohn von 10 %, sodass ein massgebendes Invalidenein
kommen von Fr. 59'678.-- resultierte. Der Beschwerdeführer stellte sich in sei
ner Beschwerde auf den Standpunkt, dass aufgrund gesundheitlicher Einschrän
kung und des fortgeschrittenen Alters ein Leidensabzug von 20 % angemessen wäre (vgl. Urk. 1 S. 8).
Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Ein triftiger Grund ist nicht ersichtlich, weshalb vorliegend von einem leidensbedingten Abzug von 10 % auszugehen ist. Dazu ist anzumerken, dass die
gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin kör
perlich schwere Arbeit zu verrichten, nicht automatisch zu einer Verminderung des hypothetischen Invalidenlohns
führt
. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei einge
schränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbeding
ten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 2
2.
März 2017 E. 3.4.2 unter
Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4.
Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 1
8.
September 2012 E. 5.2).
Zu
dem ist auszuführen, dass bezüglich des Faktors fortgeschrittenes Alter
insbe
sondere im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausgeg
lichenen Arbeitsmarkt (Art.
16 ATSG),
ein solches
sich
nicht zwingend lohnsenkend aus
wirken muss
, denn
Hilfsarbeiten werden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017
vom 25.
August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 2
2.
März 2017 E. 3.4.3).
Nach dem Gesagten ist von einem Invalideneinkommen von Fr. 59'678.-- aus
zugehen.
6.4
Nach den
vorgehenden
Ausführungen steht dem Valideneinkommen von Fr.
91'248.--
ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 59'6
78.--
gegenüber.
Die Einkommenseinbusse von Fr.
31'570.-- (Fr.
91'248.
-- ./. Fr.
59'678.--) fü
hrt ab 23.
April
2015 zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 35
%.
Dementsprechend
ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes
des
Be
schwerdeführer
s
ab dem
23
.
April
2015
nachgewiesen und ihm steht folglich
nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen
Ver
änderung
, mithin ab dem 1. August 2015,
keine Invalidenrente
mehr
zu (
vgl.
BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I
569/06 vom 20. November 2006 E.
3.3
). Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.
7.
Der Beschwerdeführer beantragte in seiner Beschwerde vom 15. August 2016 (Urk. 1) auch die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Ge
währung von beruflichen Massnahmen. In der angefochtenen Verfügung vom 26. Juli 2016 werden berufliche Massnahmen nicht behandelt und bilden somit vorliegend auch nicht Streitgegenstand, weshalb auf den diesbezüglichen An
trag des Beschwerdeführers nicht einzutreten ist.
8.
8.1
Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilli
gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän
dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).
Bedürftig ist eine Person, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1).
Massgebend sind die wirtschaftlichen Ver
hältnisse im Zeitpunkt, in dem das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (§ 28 lit. a
des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [
GSVGer
]
i.V.m. Art. 119
der Schweizerischen Zivilprozessordnung [
ZPO
]
) eingereicht wird (BGE 120 Ia 179 E. 3a), oder
-
bei seither eingetretenen Veränderungen – auch in demjeni
gen der Entscheidfindung (BGE 108 V 265 E. 4).
Bei der Beurteilung der Bedürf
tigkeit ist das Einkommen beider Ehegatten zu berücksichtigen (BGE 115 Ia 193 E. 3a, 108 Ia 9 E. 3).
Im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechtspflege gilt ein durch die um
fassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränkter Untersuchungsgrundsatz. Der Gesuchsteller hat zur Erfüllung seiner Mitwirkungsobliegenheit zunächst seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und zu belegen. Die mit dem Gesuch befasste Behörde hat danach weder den Sachverhalt von sich aus nach jeder Richtung hin abzuklären, noch unbesehen alles, was behauptet wird, von Amtes wegen zu überprüfen. Sie muss den Sachverhalt nur dort (wei
ter) abklären, wo noch Unsicherheiten und Unklarheiten bestehen, sei es, dass sie von einer Partei auf solche hingewiesen wird, sei es, dass sie solche selbst feststellt (Urteil des Bundesgerichts 4A_274/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 2.3).
Bei einer anwaltlich vertretenen Partei ist das Gericht nach
§ 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art.
97
ZPO
demgegenüber nicht verpflichtet, eine Nachfrist anzusetzen, um ein unvollständiges oder unklares Gesuch zu verbessern (
vgl.
Urteil
des Bundesgerichts
4D_69/2016 vom 28.
November
2016
E. 5.4.3 mit Hinweisen
).
8.2
Mit Verfügung vom
22. August 2016 (Urk. 5)
wurde
der Beschwerdeführer
aus
drücklich aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftig
keit vollständig ausgefüllt und unter Beilage sämtlicher Belege zur aktuellen fi
nanziellen Situation – wobei diesbezüglich ein Hinweis auf Ziff. 12 des Formu
lars erfolgte – einzureichen unter der Androhung, dass bei ungenügender Sub
stantiierung oder fehlenden oder ungenügenden Belegen zur finanziellen Situa
tion davon ausgegangen werde, dass keine prozessuale Bedürftigkeit bestehe.
8.3
Aus dem vom Beschwerdeführer am 29. August 2016 unterzeichneten „Formu
lar zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit“ (Urk. 8) und den eingereich
ten Unterlagen (Urk. 3, Urk. 9, Urk. 11) sowie den im Parallelverfahren der Ehe
frau des Beschwerdeführers (Prozessnummer IV.2017.00297) eingereichten Un
terlagen ergibt sich folgendes Bild der wirtschaftlichen Verhältnisse:
Die Einkommensverhältnisse
des Beschwerdeführers
haben sich im Verlaufe des Verfahrens
insofern verändert, als der Beschwerdeführer und seine Frau zeiten
weise Sozialhilfe und später Krankentaggelder
von monatlich
Fr.
3'376.50
be
zogen
. Zwar hat die
Rechtsvertreterin dem Gericht mit Eingabe vom 16.
Februar 2018
mitgeteilt
, der Krankentaggeldanspruch laufe im April 2018 aus. Entspre
chende Belege hat si
e
jedoch nicht nachgereicht, weshalb von unveränderten Verhältnissen auszugehen ist
(vgl. zum Ganzen Prozess IV.2017.00297, Urteil E. 8.3).
Es ist daher im Folgenden auf die aktenmässig ausgewiesenen
wirtschaftli
chen Verhältnisse zum Entscheidzeitpunkt abzustellen.
Der
Beschwerdeführer und
seine
Ehefrau
verfügen lediglich über
das
Kranken
-
taggeld
der Ehefrau
. Die
ses betrugt zuletzt für den Monat Dezember 2017 Fr. 3'489.
--
(
IV.2017.00297
Urk. 31/2).
Die Auslagen belaufen sich auf Fr. 1‘700.-- für den Grundbetrag der Ehegatten, Fr.
1’425
.-- für
Miete
(inkl. Nebenkosten; Urk.
9/1d
),
Fr. 677.50
für die obligato
rischen KVG-Krankenkassenprämien beider Ehegatten (
IV.2017.00297
Urk. 23),
sowie
geschätzten
Fr. 187.-- Steuern (basierend auf einem monatl
ichen Ein
kommen durch die Krankentaggelder der Ehefrau von Fr. 3'489.--
).
Nicht zu be
rücksichtigen sind die geltend gemachten ungedeckten Gesundheitskosten von Fr. 180.-- (Urk. 1 S. 4), da sie nicht belegt sind. Die geltend gemachten Kosten PTT/Billag von Fr. 150.
-- wie auch Prämien von Privatversicherungen (Urk. 9/1a)
sind im Grundbetrag enthalten und ebenfalls nicht zusätzlich zu berücksichti
gen
.
Daraus ergibt sich ein Existenzminimum (inkl. Steuern) von Fr.
3'990.--
(vgl. zum Ganzen auch das Kreisschreiben der Verwaltungs
-
kommission des Obergerichts des Kantons Zürich an die Bezirksgerichte und die Betreibungsäm
ter über Richtlinien für die Berechnung des betreibungs
-
rechtlichen Existenzmi
nimums vom 16. September 2009).
Unter Berücksichtigung eines gerichtsüblichen Freibetrages für ein Ehepaar
à Fr. 600.-- resultiert grundsätzlich eine monatliche Unterdeckung von Fr.
1'101.--
(Fr. 3'489.-- Einkommen abzüglich der Auslagen von Fr.
3'990.--
und abzüg
lich des Freibetrages von Fr. 600.--). Dabei nicht eingerechnet ist jedoch eine Kostenbeteiligung des erwachsenen Sohnes, welcher bei den Ehegatten lebt (Urk. 8).
Belege zum
Einkommen des
im gleichen Haushalt lebenden volljähri
gen Sohn
es
fehlen vollständig. Hiervon wäre rechtsprechungsgemäss
ein Haus
haltsbeitrag in der Höhe eines Drittels des Nettoeinkommens anzurechnen (Ur
teil des Bundesgerichts 9C_866/2014 vom 31. März 2015 E. 3.3). Es ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer bei einer ordentlichen Beteiligung des Sohnes in Form eines rechtsprechungsgemässen Haushaltsbeitrages in der Lage wäre, die anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten – allenfalls in Raten
zahlungen – innert einem Jahr selbst zu begleichen. Die finanzielle Bedürftig
keit ist folglich nicht ausgewiesen respektive ist d
er Beschwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht im Zusammenhang mit der Darstellung der Einnahmen und Ausgaben sowie des Vermögens unzureichend nachgekommen.
8.4
Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung
mangels
hinreichender
Substantiierung
der
Bedürf
tigkeit nicht stattgegeben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5).
9.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs.
1
bis
IVG). Sie sind auf Fr. 800
.-- festzusetzen und ent
sprechend dem Verfahrensausgang vollumfänglich dem Beschwerdeführer auf
zuerlegen
.