# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f6dc47a6-52c4-457c-a797-905fdb3aeada
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_003
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Beschwerdegegnerin den rechtserheblichen Sachverhalt nicht
hinreichend festgestellt, da sie nicht auf eine polydisziplinäre
Begutachtung hätte verzichten dürfen.
8. Mit Vernehmlassung vom 22. Mai 2014 beantragte die
Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und verwies vorweg
auf ihre Begründung in der angefochtenen Verfügung. Ergänzend führte
sie aus, dass einzig der Rentenanspruch des Beschwerdeführers
Gegenstand der angefochtenen Verfügung sei. Bezüglich der ärztlichen
Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit aus pneumologischer Sicht stelle
sie auf die Arztberichte von Dr. med. D._ von der Zürcher
Höhenklinik ab. Demzufolge sei eine achtstündige Arbeitsfähigkeit
möglich, sofern es sich um leichte bis mittelschwere Arbeit ohne
inhalative Noxen handle. Des Weiteren sei eine relevante Herzkrankheit
kathetertechnisch ausgeschlossen worden. Die Herzbeschwerden seien
demnach auf den ungenügend kontrollierten Blutdruck zurückzuführen,
was nicht zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in adaptierten
Tätigkeiten führe. Die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht sei
abgeklärt worden. Der Beschwerdeführer verfüge in einer
behinderungsgeeigneten Tätigkeit über eine vollständige Arbeitsfähigkeit.
9. Der Beschwerdeführer verzichtete mit Schreiben vom 2. Juni 2014 auf
eine Replik, hielt allerdings fest, sämtliche tatsächlichen und rechtlichen
Ausführungen in der Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2014 zu bestreiten,
sofern und soweit diese nicht mit den Darlegungen in der Beschwerde
übereinstimmten.
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10. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und in
der angefochtenen Verfügung sowie auf die im Recht liegenden
Beweismittel wird, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ist die
Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 25. März 2014. Das
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden ist aufgrund von Art. 69
Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG;
SR 831.20) i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) zur Beurteilung der
erhobenen Beschwerde sachlich und örtlich zuständig. Als
Verfügungsadressat ist der Beschwerdeführer beschwert und damit zur
Beschwerde legitimiert. Auf die fristgerecht eingereichte Beschwerde ist
somit einzutreten. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die
Beschwerdegegnerin den Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ verletzt
sowie ob sie zu Recht ihre Leistungspflicht verneint hat.
2. a) Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung des Grundsatzes
„Eingliederung vor Rente“ geltend. Die Beschwerdegegnerin hätte nach
Ansicht des Beschwerdeführers begründet zu den beantragten
Eingliederungsmassnahmen Stellung beziehen und darlegen müssen,
weshalb beim Beschwerdeführer keine berufliche
Eingliederungsmassnahme in Frage komme.
b) Die im vorliegenden Verfahren angefochtene Verfügung vom 25. März
2014 (beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 52) betrifft nur den
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Anspruch auf eine Invalidenrente, so dass die vorgebrachte Rüge nicht
Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist. Zudem verlangt die
vom Beschwerdeführer geforderte Priorität von
Eingliederungsmassnahmen vor Rentenanspruch nur dann zwingend die
vorgängige Prüfung der Umschulungsfrage, wenn die versicherte Person
eingliederungsfähig ist und ohne allfällige berufliche Massnahmen eine
rentenbegründende Invalidität besteht (Urteil des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts I 151/05 vom 9. August 2005 E.1 mit Hinweisen).
Da im vorliegenden Fall – wie sich nachfolgend zeigen wird – auch ohne
berufliche Eingliederungsmassnahmen kein Rentenanspruch besteht, ist
das Vorgehen nicht zu beanstanden.
3. a) Sodann macht der Beschwerdeführer geltend, die Beschwerdegegnerin
habe ihre Leistungspflicht zu Unrecht verneint. Er führt aus, dass aus den
ärztlichen Unterlagen hervorgehe, dass er an COPD Gold II, an einer
koronaren Herzkrankheit, an einem schwergradigen obstruktiven
Schlafapnoesyndrom sowie an einem lumbospondylogenen Syndrom und
an einer arterieller Hypertonie leide. Es bestünden Unklarheiten bezüglich
der funktionellen Auswirkungen der Diagnosen auf die Leistungsfähigkeit.
Hierzu macht er geltend, dass nicht nur das Lumbovertebralsyndrom das
funktionelle Leistungsvermögen beeinträchtige, sondern vor allem auch
die eingeschränkte Lungenfunktion sowie die weiteren medizinischen
Diagnosen. Die Beschwerdegegnerin habe hinsichtlich der
pneumologischen Situation zwar auf die Berichte der Dres. med. D._
und E._ verwiesen, diesen aber keine invaliditätserhöhende
Bedeutung zugemessen. In diesen Berichten sei explizit festgehalten,
dass die COPD das funktionelle Leistungsvermögen im erwerblichen
Bereich einschränke. Daher sei es nicht nachvollziehbar, weshalb die
pneumologische Situation nicht zu einer Erhöhung des Invaliditätsgrades
führe. Der Beschwerdeführer rügt weiter, dass, wenn man entgegen der
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angefochtenen Verfügung auch die pneumologische Situation und die
Herzbeschwerden berücksichtige, sich der Invaliditätsgrad auf
mindestens 50 % erhöhe. In Anbetracht dieser Ungereimtheiten habe er
die Beschwerdegegnerin um eine neutrale polydisziplinäre Begutachtung
ersucht. Der rechtserhebliche Sachverhalt sei in Missachtung des
Untersuchungsgrundsatzes nicht hinreichend festgestellt worden. Daher
ersuche er das Gericht, ein diesbezügliches Gutachten in Auftrag zu
geben, eventualiter um Rückweisung zur ergänzenden
Sachverhaltsabklärung.
b) Die Beschwerdegegnerin gab ihrerseits an, sie habe sich bezüglich der
Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit aus pneumologischer Sicht auf die
Arztberichte von Dr. med. D._ von der Zürcher Höhenklinik
abgestützt. Demzufolge sei eine achtstündige Arbeitsfähigkeit möglich,
sofern es sich um leichte bis mittelschwere Arbeit ohne inhalative Noxen
handle. Der RAD halte gestützt darauf sowie auf weitere pneumologische
Arztberichte fest, dass aus pneumologischer Sicht eine adaptierte
Tätigkeit als zumutbar erscheine. Mit Stellungnahme vom 24. September
2013 habe der RAD mit Verweis auf einen Bericht der Kardiologie des
Kantonsspitals Chur vom 21. Mai 2013 zudem festgestellt, dass eine
relevante Herzkrankheit kathetertechnisch ausgeschlossen werden
könne. Die Herzbeschwerden seien demnach auf den ungenügend
kontrollierten Blutdruck zurückzuführen, was nicht zu einer
Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten führe. Des
Weiteren sei die Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht abgeklärt
worden, so dass sich eine polydisziplinäre Begutachtung als nicht
notwendig erweise und der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend
festgestellt worden sei. Demnach verfüge der Beschwerdeführer in einer
behinderungsgerechten Tätigkeit über eine vollständige Arbeitsfähigkeit.
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4. Eine IV-Rente kann nur gewährt werden, wenn eine Invalidität vorliegt.
Als Invalidität gilt gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 IVG die
durch einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden
verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde, ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen,
Krankheit oder Unfall. Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG hat ein Versicherter
Anspruch auf eine ganze IV-Rente, wenn er mindestens 70 % invalid, auf
eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens 60 % invalid, auf eine halbe
Rente, wenn er mindestens 50 % invalid oder auf eine Viertelsrente, wenn
er mindestens 40 % invalid ist. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der
Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG aufgrund eines
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird zunächst das
Erwerbseinkommen bestimmt, welches die versicherte Person nach
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte
(sog. Invalideneinkommen). Dieses wird sodann in Beziehung gesetzt
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid
geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat
in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander
gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E.3.4.2 m.w.H).
5. Die Beschwerdegegnerin hat das Valideneinkommen des
Beschwerdeführers für das Jahr 2013 auf Fr. 80'600.-- festgelegt (Bg-
act. 52 S. 2). Dies ist korrekt und wird vom Beschwerdeführer auch nicht
bestritten.
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6. Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist entscheidend, in
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten einem Versicherten
noch eine Erwerbstätigkeit zugemutet werden kann. Zur Beantwortung
dieser Fragen sind die Sozialversicherungsträger und
Sozialversicherungsgerichte auf Unterlagen angewiesen, die von Ärzten
und anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Auftrag der Ärzte
bzw. Fachleute ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind ärztliche
Auskünfte eine wichtige Grundlage zur Beurteilung der Frage, welche
Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugemutet werden können
(BGE 132 V 93 E.4; BGE 125 V 256 E.4). Der Beweiswert eines
ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind.
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten
oder in Auftrag gegebenen Stellungnahmen der Berichte oder Gutachten,
sondern deren Inhalt (BGE 125 V 351 E.3; AHI-Praxis 2/2001 S. 113 f.
E.3a).
7. a) Zunächst ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus
pneumologischer Sicht zu würdigen. Unbestrittenermassen leidet der
Beschwerdeführer an einer COPD Gold II sowie an einem obstruktiven
Schlafapnoesyndrom. Strittig ist allerdings die Auswirkung dieser
Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. Dr. med.
E._ (FMH für Pneumologie) führte in seinen Arztberichten vom
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8. April 2013 (Bg-act. 18 S. 3 f.) sowie 19. Juli 2013 (Bg-act. 29 S. 3 f.)
aus, dass er eine Rückkehr in den angestammten Beruf als Koch für
unmöglich halte. Theoretisch sei eine leichte Arbeit ohne Rauch-, Dampf-
oder Russexposition möglich, bei der die Leistungsfähigkeit des
Beschwerdeführers ebenfalls eingeschränkt wäre. Wichtig sei, dass der
Beschwerdeführer sein Arbeitstempo selbst bestimmen könne. Bezüglich
des leichten obstruktiven Schlafapnoesyndroms habe der Patient nun
eine regelmässige CPAP-Maskenbeatmung. Im Austrittsbericht der
Zürcher Höhenklinik vom 24. April 2013 (Bg-act. 29 S. 5 ff.) sowie im IV-
Bericht vom 16. Mai 2013 (Bg-act. 26 S. 1 ff.) bestätigten Dr. med.
D._ und Dr. med. F._ die vorgenannten Diagnosen und hielten
weiter fest, dass sie eine Überweisung an das Kantonsspital Graubünden
für einen ambulanten kardiologischen Termin veranlasst hätten. Mit
Schreiben vom 9. August 2013 (Bg-act. 34) beantwortete Dr. med.
D._ zudem die von der IV-Stelle des Kantons Graubünden gestellten
spezifischen Fragen (Bg-act. 53 S. 7). Dr. med. D._ führte dabei aus,
dass die Belastungsdyspnoe im Rahmen der COPD den Patienten bei
körperlicher Belastung einschränke. Er halte eine achtstündige Arbeit aus
pneumologischer Sicht für möglich, sofern er sich nur um leichte bis
mittelschwere Arbeit handle. Die Arbeit in einer Küche sei dem Patienten
aber nicht zumutbar (Bg-act. 34). In seinem Abschlussbericht vom
6. Januar 2014 (Bg-act. 53 S. 11) bejahte der RAD-Arzt, Dr. med.
G._, aufgrund der Aktenlage die Zumutbarkeit einer Arbeitsfähigkeit
in adaptierter Tätigkeit seitens der pneumologischen Situation.
Übereinstimmend gehen sämtliche Ärzte davon aus, dass dem
Beschwerdeführer eine Tätigkeit in seinem angestammten Beruf als Koch
nicht mehr zumutbar ist. Eine adaptierte Tätigkeit wird hingegen
übereinstimmend als zumutbar beurteilt. Der Beschwerdeführer rügt
indessen, dass die Beschwerdegegnerin den Arztberichten von Dres.
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med. D._ und E._ keine invaliditätserhöhende Bedeutung
zugemessen habe. Eine solche ist zunächst aus den Arztberichten von
Dr. med. D._ nicht ersichtlich. Wie vorstehend festgehalten, erachtet
Dr. med. D._ vielmehr eine achtstündige Arbeit für zumutbar, sofern
es sich um leichte bis mittelschwere Arbeit handelt. Eine Einschränkung
aufgrund der Belastungsdyspnoe wird nur bei körperlicher Belastung
bestätigt. Dr. med. E._ erwähnt in seinem zweiten Arztbericht vom
19. Juli 2013 anders als in seinem Bericht vom 8. April 2013 zusätzlich
zwar, dass die Leistungsfähigkeit bei einer leichten Arbeit ebenfalls
eingeschränkt sei. Diese Aussage von Dr. med. E._ steht hingegen
isoliert da und steht im Widerspruch zum eigenen, kurze Zeit vorher
verfassten Bericht, wo diese Einschränkung nicht erwähnt ist. Diese
Aussage findet keine Stütze in anderen auch eigenen Arztberichten und
zudem wird die geltend gemachte Einschränkung auch nicht quantifiziert.
Nach Ansicht des Gerichts ist aufgrund der ärztlichen Beurteilungen
widerspruchsfrei, nachvollziehbar und schlüssig erstellt, dass der
Beschwerdeführer aus pneumologischer Sicht in seiner Arbeitsfähigkeit in
einer leidensadaptierten Tätigkeit nicht eingeschränkt ist.
b) Hinsichtlich der kardiologischen Situation wird seitens des
Beschwerdeführers eine koronare Herzkrankheit sowie eine arterielle
Hypertonie geltend gemacht. Das funktionelle Leistungsvermögen sei
auch durch die Herzbeschwerden beeinträchtigt. Die durch PD Dr. med.
H._ am 21. Mai 2013 im Kantonsspital Graubünden durchgeführte
ambulante Linksherzkatheteruntersuchung kam zum Ergebnis, dass eine
signifikant-stenosierende KHK ausgeschlossen werden könne. Es würden
sich lediglich Veränderungen im Sinne einer diskreten nicht-
stenosierenden Koronarsklerose finden. Die Beschwerden dürften folglich
am ehesten Folge der hypertensiven Herzkrankheit respektive des aktuell
noch ungenügend kontrollierten Blutdrucks sein (Bg-act. 35 S. 15).
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Dr. med. B._ hat in seinem Bericht vom 22. August 2013 (Bg-act. 35
S. 1) die arterielle Hypertonie als Diagnose ohne Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit eingeordnet.
Das Gericht sieht aufgrund dieser Arztberichte keine Anhaltspunkte, dass
die geltend gemachten Herzbeschwerden einen Einfluss auf die
Arbeitsfähigkeit haben könnten. Auch aus kardiologischer Sicht erweist
sich daher eine volle Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit als zumutbar.
c) Schliesslich wurde die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auch aus
rheumatologischer Sicht abgeklärt. Um das vom Beschwerdeführer
geltend gemachte lumbospondylogene Syndrom und dessen
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, erfolgte eine
rheumatologische Abklärung durch die RAD-Ärztin I._. Im ärztlichen
Bericht der rheumatologischen RAD-Abklärung vom 18. Dezember 2013
(Bg-act. 43 S. 5) hält die RAD-Ärztin I._ fest, dass die zuletzt
ausgeübte Tätigkeit aufgrund der Lendenwirbelsäulen- und
Halswirbelsäulenproblematik dem Beschwerdeführer auf Dauer nicht
mehr zugemutet werden könne. Es bestünden allerdings keine solch
schwerwiegenden funktionellen Einschränkungen, die dem
Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer
leidensadaptierten Tätigkeit verunmöglichen würden. Er könne leichte,
nur gelegentlich mittelschwere, körperliche Tätigkeiten im
Wechselrythmus ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als
7,5 kg, unter Vermeidung von Zwangshaltungen, sowohl für die
Halswirbelsäule als auch für die Lendenwirbelsäule, ausüben.
Auch aus rheumatologischer Sicht ist somit keine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit ersichtlich. Auch diesbezüglich
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sieht das Gericht keine Anhaltspunkte, um am vorliegenden Arztbericht zu
zweifeln. Vielmehr erscheint dieser als nachvollziehbar und schlüssig.
d) Zusammenfassend ergibt sich, dass nach weitgehend
übereinstimmenden medizinischen Feststellungen der Beschwerdeführer
in einer adaptierten Tätigkeit voll arbeitsfähig ist. Der Sachverhalt wurde
damit genügend abgeklärt, weshalb sich die beantragte Rückweisung zur
nochmaligen Beurteilung sowie die Anordnung eines polydisziplinären
Gutachtens erübrigt. Im Folgenden ist nun das Invalideneinkommen des
Beschwerdeführers anhand einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in
adaptierter Tätigkeit zu berechnen.
8. a) Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person
konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben,
namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des
Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare
neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der
Rechtsprechung entweder die LSE-Tabellenlöhne oder die sog. DAP-
Zahlen (DAP = Dokumentation von Arbeitsplätzen seitens der SUVA)
herangezogen werden (BGE 135 V 297 E.5.2, 129 V 472 E.4.2.1, je mit
weiteren Hinweisen). Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage
von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende
Ausgangswert allenfalls durch einen sogenannten Leidensabzug zu
kürzen, mit dem weiteren persönlichen und beruflichen Merkmalen der
versicherten Person, die Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben
(wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität,
Aufenthaltskategorie oder Beschäftigungsgrad) Rechnung getragen
werden kann. Dieser Leidensabzug soll nicht automatisch, sondern nur
bei konkreten Anhaltspunkten für das Vorliegen eines oder mehrerer
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Merkmale, gewährt werden. Der Einfluss aller Merkmale auf das
Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall ist bei
der Bestimmung des Leidensabzugs massgebend, wobei der Abzug vom
statistischen Lohn auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE
134 V 322 E.5.2).
b) Im vorliegenden Fall ist die Beschwerdegegnerin von einer vollständigen
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer körperlich leichten,
wechselbelastenden Tätigkeit ohne Exposition von Rauch, Dampf und
massiven Temperaturwechseln ausgegangen. Gemäss Tabelle TA 1 der
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Jahres 2010 (LSE 2010) sei
bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden für einfache und
repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor bei
Männern von einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 4'901.-- auszugehen.
Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.6
Wochenstunden sowie einer Nominalentwicklung von je 1 % in den
Jahren 2011 bis 2013 ergebe dies ein jährliches Gehalt von Fr. 63'017.80
(Fr. 4'901.-- : 40 x 41.6 x 12 x 1.01 x 1.01 x 1.01). Diese Ausführungen
der Beschwerdegegnerin (Bg-act. 52 S. 2 f.) sind korrekt und nicht zu
beanstanden.
c) Vom derart ermittelten jährlichen Gehalt hat die Beschwerdegegnerin
sodann einen Leidensabzug von 5 % aufgrund der nur noch zumutbaren
leichten Tätigkeit in Abzug gebracht, so dass letztlich ein anrechenbares
Invalideneinkommen von Fr. 59'866.95 resultierte (Bg-act. 52 S. 2 f.). Die
Höhe dieses Leidensabzuges kritisiert der Beschwerdeführer als zu tief
angesetzt. Es sei ihm wahrscheinlich nicht möglich, die noch vorhandene
Resterwerbsfähigkeit in Anbetracht des fortgeschrittenen Alters, des
komplexen Beschwerdebildes und der vorhandenen Tagesschläfrigkeit
auf dem konkreten Arbeitsmarkt vollumfänglich zu verwerten. Wie von der
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Beschwerdegegnerin korrekt festgehalten, würde sich indessen auch der
vom Beschwerdeführer geforderte Leidensabzug von 15 % nicht
rentenbegründend auswirken. Setzt man nämlich das unter
Berücksichtigung eines 5%igen Leidensabzugs berechnete
Invalideneinkommen von Fr. 59'866.95 in Relation zum
Valideneinkommen von Fr. 80'600.--, resultiert daraus eine
Erwerbseinbusse von Fr. 20'733.05 und ein IV-Grad von gerundet 26 %.
Da bei einem vom Beschwerdeführer geforderten Leidensabzug von 15 %
das Invalideneinkommen Fr. 53'565.15 (Fr. 63'017.80 x 0.85) betrüge und
der Invaliditätsgrad folglich gerundet 34 % ergäbe, kann eine
abschliessende Beurteilung des zustehenden Leidensabzuges
unterbleiben. Auch bei einem Leidensabzug, in der Höhe wie ihn der
Beschwerdeführer verlangt, bestünde demnach kein rentenbegründender
Invaliditätsgrad.
9. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht
davon ausgegangen ist, dass der Beschwerdeführer in einer adaptierten
Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen kann. Die
Beschwerde ist folglich abzuweisen.
10. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei
Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen
vor dem kantonalen Verwaltungsgericht kostenpflichtig. Diese Kosten
werden nach Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im
Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend setzt das
Gericht die vom unterliegenden Beschwerdeführer zu tragenden Kosten
auf Fr. 500.-- fest.