# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9dccdef3-b5c8-4467-bb16-0fd80ccc4711
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_005
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A.
A._ und B._ sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von C._ (geb. 2003). C._ lebt mit der sorgeberechtigen Mutter in U._, A._ in V._.
B.
B.a. Am 19. Juni 2015 - C._ und seine Mutter hatten damals ihren Wohnsitz in W._ - stellte A._ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Nordbünden (im Folgenden: KESB) den Antrag auf Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge über C._ sowie "Einrichtung von Informations- und Besuchsrechten, Abklärung der Lebensumstände".
B.b. Mit Entscheid vom 29. September 2015 wies die KESB den Antrag von A._ auf Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge ab. Zudem erteilte sie den Eltern zwecks erster Kontaktanbahnung zwischen Vater und Sohn Weisungen.
B.c. Die gegen diesen Entscheid von A._ erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 10. Juni 2016 dahingehend gut, dass es den angefochtenen Entscheid aufhob und die Sache zur Durchführung der Anhörung von C._ an die KESB zurückwies.
B.d. Nach Anhörung von C._ bestätigte die KESB am 22. September 2016 im Wesentlichen den Entscheid vom 29. September 2015 (Bst. B.b) und entschied wie folgt:
"1. Im Zusammenhang mit der elterlichen Sorge über C._ wird:
a. der Antrag von A._ (Vater) auf Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge abgelehnt (Art. 298b Abs. 2 ZGB);
b. festgehalten, dass B._ (Mutter) alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge über C._ ist.

## Considerations