# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c840f228-6fbc-4aea-b3dc-385fbdd2f76a
**Court:** BE_SRK
**Chamber:** BE_SRK_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** BE / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Tax

## Facts

hat die Steuerrekurskommission den Akten entnommen:
A. Die Ehegatten A._ (Rekurrent) und B._ (Rekurrentin; zusammen Rekurrenten) kauften im Jahr 2016 zwei Eigentumswohnungen sowie zwei
Autoeinstellhallenplätze in E._ zu einem Kaufpreis von CHF 1'036'000.--, wobei ein Teil
des Kaufpreises (CHF 500'000.--) in WIR-Geld zu tilgen war. Von ihrer gemeinsamen
Arbeitgeberin erwarben die Rekurrenten für CHF 325'000.-- WIR-Guthaben im Nominalwert von
CHF 500'000.--, was einem Einschlag auf dem Nominalwert von 35 % (CHF 175'000.--)
entsprach. Mit dem
WIR-Geld von CHF 500'000.-- wurde die Kaufpreisrestanz in gleicher Höhe für den
obgenannten Kauf getilgt. In der Steuererklärung pro 2016 deklarierten die Rekurrenten den
Einschlag von CHF 175'000.-- als nicht steuerbare Einkünfte.
B. Letztmals mit Einspracheentscheiden pro 2016 vom 12. März 2019 wurden die Rekurrenten für das Steuerjahr 2016 veranlagt. Hierbei wich die Steuerverwaltung des Kantons
Bern, _ (Steuerverwaltung), weiterhin von der Selbstschatzung der Rekurrenten ab, als
sie den Einschlag von CHF 175'000.-- als steuerbar erachtete. Als Begründung verwies sie auf
ihre Schreiben vom 12. Oktober 2018 und 27. November 2018, worin sie im Wesentlichen
festhielt, dass die Rekurrenten die WIR-Gelder mit einem Einschlag von 35 % erst nach
Abschluss des Liegenschaftskaufvertrags erworben hätten. In diesem Zeitpunkt habe bereits
festgestanden, dass die Rekurrenten die WIR-Gelder vollumfänglich für die Tilgung des
Kaufpreises einsetzen konnten. Entgegen den Auffassungen der Rekurrenten habe folglich kein
effektiver Abschlag in Kauf genommen werden müssen und es habe nie die Gefahr bestanden,
dass die Forderung auf WIR-Geld einem entsprechenden Wertverlust unterliegen könnte. Da
die Rekurrenten von ihrer Arbeitgeberin WIR-Gelder mit Einschlag von 35 % (bzw. für nur 65 %
des Nominalwerts) hätten erwerben können, diese jedoch mit dem Nominalwert für den Kauf
der Eigentumswohnungen sowie Autoeinstellhallenplätze hätten einsetzen können, habe ihnen
ihre Arbeitgeberin im Umfang des Einschlags einen geldwerten Vorteil zugewandt, der
steuerbares Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit darstelle.
C. Gegen die Einspracheentscheide pro 2016 haben die Rekurrenten, vertreten durch die C._ AG (Vertreterin), mit Eingabe vom 2. April 2019 bei der Steuerrekurskommission
des Kantons Bern (Steuerrekurskommission) unter Kosten- und Entschädigungsfolge Rekurs
und Beschwerde erhoben. Darin beantragt die Vertreterin, die angefochtenen
Einspracheentscheide seien aufzuheben, soweit ein steuerbares Einkommen von
CHF 175'000.-- aufgerechnet werde. Eventualiter sei die Höhe der genannten Aufrechnung zu
reduzieren. Zur Begründung führt sie im Wesentlichen aus, dass gemäss der Steuerverwaltung
der gesamte Einschlag von 35 % steuerbar sei, da das im Steuerjahr 2016 bezogene WIR-Geld
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für den Erwerb von Liegenschaften verwendet worden sei. Dieser Praxis der Steuerverwaltung
fehle jedoch die gesetzliche Grundlage, weshalb sich die Eingabe indirekt auch gegen diese
richte. Die Praxis nehme eine unzulässige Verknüpfung zwischen der steuerlichen Behandlung
des Erwerbs des WIR-Geldes und dem steuerlich unbeachtlichen privaten Verwendungszweck
vor. Es dürfe keine Rolle spielen, was mit den vom Arbeitgeber bezogenen WIR-Geldern
beschafft werde. Es bestehe keine gesetzliche Grundlage, die eine steuerliche
Ungleichbehandlung des WIR-Geld-Bezugs rechtfertigen würde, je nachdem ob der Erwerber
damit eine Liegenschaft oder einen anderen Vermögenswert kaufe. Der vermeintliche "Rabatt"
auf dem Bezug des WIR-Geldes, den die Rekurrenten von einem WIR-Teilnehmer für den Kauf
von Liegenschaften von einem anderen WIR-Teilnehmer erhalten hätten, sei systembedingt
und erkläre sich aus der beschränkten Verwendbarkeit des WIR-Geldes. Die Arbeitgeberin
habe den Verkauf zu diesen Konditionen nur vorgenommen, weil für sie das WIR-Guthaben
einen um CHF 175'000.-- tieferen Verkehrswert gehabt habe. Sie habe damit keine
Arbeitsleistung abgelten wollen. Eine Besteuerung des "Vermögensvorteils" als Einkommen
würde voraussetzen, dass der vorliegende Vermögenszugang aufgrund eines Einkommens aus
unselbstständiger Erwerbstätigkeit realisiert worden sei, was jedoch von den Rekurrenten
bestritten werde. Vielmehr liege ein Kapitalgewinn aus der Veräusserung von (beweglichem)
Privatvermögen vor. Sollte die Steuerrekurskommission wider Erwarten von einer
unselbstständigen Erwerbstätigkeit ausgehen, beantragen die Rekurrenten eine Aufrechnung
im Umfang von höchstens CHF 75'000.-- als steuerbare Gehaltsnebenleistung. Dies würde der
Differenz zwischen dem für das WIR-Geld bezahlten Kaufpreis von CHF 325'000.-- und dem
Betrag von CHF 400'000.-- (Nominalwert des gekauften WIR-Geldes abzüglich der von den
Steuerbehörden pauschal akzeptierten Reduktion von 20 %) entsprechen.
D. Mit Vernehmlassung vom 5. Juni 2019 hat die Steuerverwaltung die kostenfällige Abweisung des Rekurses und der Beschwerde beantragt. Sie bringt zusammengefasst vor,
dass vom Fehlen einer Gehaltsnebenleistung und somit dem Vorliegen eines steuerfreien,
privaten Kapitalgewinns nur ausgegangen werden könne, wenn die Arbeitgeberin WIR-
Guthaben nachweislich an alle Arbeitnehmer und an unabhängige Drittpersonen zu gleichen
Konditionen verkauft habe. Nicht nachgewiesen sei vorliegend, dass unabhängige
Drittpersonen zu gleichen Konditionen WIR-Guthaben erworben hätten. Ferner werde dem
Arbeitnehmer praxisgemäss kein Einschlag gewährt, wenn das WIR-Geld in Liegenschaften
investiert werde. Die Differenzierung nach Verwendungszweck mache insbesondere im
Zusammenhang mit Liegenschaften Sinn, da andernfalls eine steuerliche Bevorteilung
gegenüber Barzahlern resultieren würde. Lediglich der Fall, dass die Liegenschaft beim Barkauf
zu einem tieferen Kaufpreis hätte erworben werden können, würde allenfalls für die Gewährung
eines Abschlags beim Kauf des WIR-Geldes sprechen. Auf das Vorhandensein dieser
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Möglichkeit könne aber aufgrund der vorliegenden Unterlagen nicht geschlossen werden. Im
Gegenteil, die Rekurrenten hätten die WIR-Gelder erst nach Abschluss des Kaufvertrags von
der Arbeitgeberin erworben. Zu einem Zeitpunkt also, indem bereits festgestanden habe, dass
diese vollumfänglich für die Tilgung des Kaufpreises würden eingesetzt werden können. Es
habe daher von vornherein kein Risiko bestanden, dass ein effektiver Abschlag in Kauf
genommen werden müsste und es habe auch nie die Gefahr bestanden, dass die Forderung
auf WIR-Geld einem entsprechenden Wertverlust unterliegen könnte.
E. Mit Stellungnahme vom 12. August 2019 hält die Vertreterin an den gestellten Rechtsbegehren fest. Ferner hat sie ein Schreiben der Arbeitgeberin eingereicht, in der
bestätigt wird, dass die Arbeitgeberin im Geschäftsjahr 2016 WIR-Geld mit einem Einschlag von
durchschnittlich 33.5 % an Dritte verkauft habe.
F. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat sich nicht vernehmen lassen.
Auf den Inhalt der Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den
nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

## Considerations

Die Steuerrekurskommission zieht in Erwägung:
1. Einspracheentscheide der Steuerverwaltung betreffend die Einkommens- und Vermögensveranlagung können bei der Steuerrekurskommission durch Rekurs bzw.
Beschwerde angefochten werden (Art. 195 ff. des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG
661.11] und Art. 140 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte
Bundessteuer [DBG; SR 642.11] i.V.m. Art. 9 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den
Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Die Steuerrekurskommission ist
deshalb sachlich und örtlich zuständig. Die Rekurrenten sind im vorinstanzlichen Verfahren mit
ihren Anträgen nicht durchgedrungen. Sie sind daher beschwert und zur Anfechtung befugt (Art.
195 Abs. 2 StG und Art. 140 ff. DBG i.V.m. Art. 3 BStV i.V.m. Art. 86 und 65 des Gesetzes vom
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]). Auf die form- und
fristgerecht eingereichte Eingabe ist deshalb einzutreten.
Die vorliegende Streitsache wird von der Steuerrekurskommission in Dreierbesetzung beurteilt,
da der Streitwert über CHF 10'000.-- liegt (Art. 70 Abs. 3 und Abs. 4 Bst. c des Gesetzes vom
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG;
BSG 161.1]).
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2. Strittig ist, ob die Steuerverwaltung zu Recht eine Aufrechnung der Differenz vom Nominalwert des WIR-Geldes zum bezahlten Verkaufspreis in der Höhe von CHF 175'000.--
vorgenommen hat. Hierbei ist strittig, ob den Rekurrenten Einkommen zugeflossen ist oder ob
es sich bei den CHF 175'000.-- um einen steuerfreien Kapitalgewinn gehandelt hat.
3. WIR-Geld ist nicht Geld im Rechtssinn, sondern stellt eine Forderung besonderer Art dar (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl., 2016, N. 61 zu Art. 16
DBG). WIR-Gelder sind Zahlungsmittel, zu deren Annahme nur die Genossenschafter der
WIR-Bank (vormals Wirtschaftsring-Genossenschaft) für einen Teil ihrer Forderungen
verpflichtet sind. Die dem WIR-Geld anhaftenden Nachteile (beschränkte Verwendbarkeit,
Zinslosigkeit, schlechtere Vertragsbedingungen bei Bezahlung mit WIR-Geld [keine Rabatte,
kein Skonto usw.]) haben zur Folge, dass sein Verkehrswert unter dem Nennwert liegen kann.
Dieser Minderwert hängt freilich von der Art der Verwendung bzw. den konkreten
Verwendungsumständen und den Geschäftsbereichen ab (vgl. BGer 2A.602/2002 vom
23.7.2003, E. 3.1.2.1). Gleichwohl soll WIR-Geld nach den WIR-Geschäftsbedingungen volle
Kaufkraft besitzen (Peter Locher, Kommentar zum DBG, Bundesgesetz über die direkte
Bundessteuer, I. Teil, 2. Aufl., 2019, N. 42 zu Art. 16 DBG; vgl. auch
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 61 zu Art. 16 DBG). Beim Arbeitnehmer, der im
Zusammenhang mit seinem Arbeitsverhältnis WIR-Checks anstelle von Barlohn erhält, ist die
verminderte Kaufkraft zu berücksichtigen (Peter Locher, a.a.O., N. 42 zu Art. 16 DBG). Bei
WIR-Geld wird häufig ein Einschlag von ca. 20 bis 30 % gewährt bzw. im Umfang von 10 bis 20
% als "ohne weiteres realistisch" bezeichnet. Der wirkliche Einschlag bei WIR-Geld ist in jedem
Einzelfall unter Würdigung der Umstände festzulegen, wobei die für steuermindernde
Tatsachen substanziierungs- und beweispflichtige steuerpflichtige Person die entsprechenden
Umstände darzulegen hat (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 62 f. zu Art. 16 und N. 28
zu Art. 58 DBG).
3.1 Kann das WIR-Guthaben in dem wenn auch beschränkten so doch ansehnlichen  als Zahlungsmittel mit voller Kaufkraft eingesetzt und in Waren oder
Dienstleistungen umgesetzt werden, muss von einer gewissermassen vorsorglichen
Gewährung eines Einschlags grundsätzlich abgesehen werden (BVR 1981 S. 201 f.). Unter
gewissen Umständen kann ohne Willkür die Gleichwertigkeit der Abgeltung mit WIR-Anteilen
und der Bezahlung in Schweizerfranken angenommen werden. Dies gilt insbesondere dann,
wenn die Summe der erbrachten Leistungen (inkl. beträchtlichen WIR-Anteilen) exakt dem
verurkundeten Kaufpreis entspricht. Wird in den massgebenden Kaufverträgen nicht die
Zahlung mit WIR-Checks von einem bestimmten Nennwert vereinbart, sondern diejenige eines
gewissen Geldwerts "in WIR" mit unbestimmten Nominalbetrag, so muss nicht angenommen
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werden, dass der öffentlich beurkundete, frankenmässig bestimmte Kaufpreis nicht dem
"effektiven Wert" entspricht, d.h.
jenem Wert, den die Beteiligten den veräusserten Grundstücken beigemessen haben. Selbst
wenn der Kaufpreis aufgrund der entgegenzunehmenden WIR-Anteile höher festgesetzt worden
ist, so kann dies bloss dann berücksichtigt werden, wenn der effektive Wert der Liegenschaft als
Kaufpreis verurkundet und bei den Zahlungsmodalitäten der entsprechend höhere WIR-Anteil
ausgewiesen wird (BGer 2A.602/2002 vom 23.7.2003, E. 3.1.1; BGer vom 18.1.2000 in
StE 2002 B 44.11 Nr. 11 E. 2b).
3.2 Gemäss Praxis der Steuerverwaltung ergeben sich für den Arbeitnehmer (grundsätzlich) keine Steuerfolgen, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer WIR-Geld mit bis zu 20 %
Einschlag verkauft. Verkauft der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer WIR-Geld mit mehr als 20 %
Einschlag, gilt die Differenz zwischen Nominalwert abzüglich 20 % und bezahltem
Verkaufspreis als Gehaltsnebenleistung. Der Differenzbetrag stellt steuerbares Einkommen des
Arbeitnehmers dar und ist im Lohnausweis in Ziff. 14 zu deklarieren (Praxisfestlegung der
Steuerverwaltung einsehbar unter: <http://www.taxinfo.sv.fin.be.ch/taxinfo>, Rubriken "Themen
/ Einkommens- und Vermögenssteuern / Art. 34 StG / WIR-Geld" [nachfolgend TaxInfo],
Ziff. 4.2; abgerufen am 19.3.2020). Sofern WIR-Geld in Liegenschaften investiert werden soll,
sind die Mittel immer zum Nominalwert in den privaten Vermögensbereich des Anteileigners zu
überführen. Dem Arbeitnehmer wird beim Ankauf von WIR-Geld für Investitionen in
Liegenschaften kein Einschlag gewährt. Das gilt bei Erwerb von Immobilien mit WIR-Geld, der
Verwendung von WIR-Geld für steuerlich abzugsfähigen Liegenschaftsunterhalt und bei
wertvermehrenden Investitionen in private Liegenschaften (vgl. TaxInfo, Ziff. 5, mit Verweis auf
BGer 2A.602/2002 vom 23.7.2003). Die im Internet publizierte Praxis der Steuerverwaltung
richtet sich als Verwaltungsanweisung vorab an die Vollzugsorgane und ist für die Gerichte –
wie die Steuerrekurskommission es ist – nicht verbindlich. Die Gerichte berücksichtigen die
darin enthaltenen Anweisungen aber bei ihrer Entscheidung, sofern sie eine dem Einzelfall
angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen
zulassen.
4. Sowohl bei der direkten Bundessteuer, wie auch bei den kantonalen Steuern gilt bei der Einkommenssteuer der Grundsatz der Gesamtreineinkommenssteuer mit einer
Einkommensgeneralklausel, einem beispielhaften positiven Einkünftekatalog und einem
abschliessenden negativen Katalog steuerfreier Einkünfte (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
a.a.O., N. 1 zu Art. 16 DBG sowie BGer 2C_622/2011 vom 29.2.2012, E. 4). Für die kantonalen
Steuern ist die Generalklausel in Art. 19 Abs. 1 StG enthalten und für die direkte Bundessteuer
in Art. 16 Abs. 1 DBG. Danach unterliegen grundsätzlich alle wiederkehrenden und einmaligen
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Einkünfte der Einkommenssteuer. Die hauptsächlich steuerbaren Einkünfte werden
anschliessend in Art. 20 - 28 StG bzw. Art. 17 - 23 DBG genannt.
4.1 Nach Art. 20 Abs. 1 StG bzw. Art. 17 Abs. 1 DBG sind insbesondere alle Einkünfte aus privatrechtlichem oder öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis steuerbar, mit Einschluss der
Nebeneinkünfte wie Entschädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, Dienstalters-
und Jubiläumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen, geldwerte Vorteile aus
Mitarbeiterbeteiligungen und andere geldwerte Vorteile. Die beispielhafte Aufzählung der
Einkommensteile aus unselbstständiger Tätigkeit ist nicht abschliessend (vgl. Richner/Frei/Kauf-
mann/Meuter, a.a.O., N. 28 zu Art. 17 DBG). Der Begriff des Einkommens aus einer
(Erwerbs-)Tätigkeit ist weit zu interpretieren. Es handelt sich dabei nicht nur um Einkommen
aus vertraglich vereinbarter Gegenleistung im engeren Sinn. Ein Einkommen aus
Erwerbstätigkeit liegt auch dann vor, wenn zwischen der Leistung, die der Steuerpflichtige
erhält, und seiner Tätigkeit ein derartiger wirtschaftlicher Zusammenhang besteht, dass die
Leistung die Folge der Tätigkeit ist und der Steuerpflichtige die Leistung im Hinblick auf seine
Tätigkeit erhält (BGer 2C_357/2014 vom 23.5.2016, E. 2.2; BGer 2A.381/2006 vom 29.11.2006,
E. 2.1). Steuerbar sind daher sämtliche geldwerten Vorteile, welche ein Arbeitnehmer als
Gegenleistung für seine Tätigkeit erhält, die er gestützt auf ein Arbeitsverhältnis ausübt
(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 28 zu Art. 17 DBG).
4.2 Ferner unterliegen gemäss Art. 21 Abs. 1 StG bzw. Art. 18 Abs. 1 DBG der Einkommenssteuer alle wiederkehrenden und einmaligen Einkünfte aus einer selbstständigen
Erwerbstätigkeit. Dazu zählen auch alle Kapitalgewinne aus Veräusserung, Verwertung oder
buchmässiger Aufwertung von Geschäftsvermögen (vgl. Art. 21 Abs. 2 StG bzw. Art. 18 Abs. 2
DBG). Als Geschäftsvermögen gelten alle Vermögenswerte, die ganz oder vorwiegend der
selbstständigen Erwerbstätigkeit dienen. Immobilienhandel (bzw. Wertschriftenhandel) im Sinne
einer selbstständigen Erwerbstätigkeit liegt gemäss bundesgerichtlicher Praxis beispielsweise
dann vor, wenn die steuerpflichtige Person An- und Verkäufe von Liegenschaften (bzw.
Wertschriften) systematisch und mit der Absicht der Gewinnerzielung vornimmt. Erforderlich ist
die Entwicklung einer Tätigkeit, die in ihrer Gesamtheit auf Erwerb gerichtet ist (vgl.
entsprechende Indizien unter E. 4.5 hiernach; BGer 2C_784/2016 vom 13.4.2017, E. 4.2).
4.3 Ausnahmen vom Grundsatz der Gesamtreineinkommenssteuer müssen ausdrücklich im Gesetz genannt werden. Sie sind restriktiv auszulegen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,
a.a.O., N. 1 f. zu Art. 24 DBG). Die steuerfreien Einkünfte sind in Art. 29 StG resp. Art. 24 DBG
aufgelistet. Die Auflistung der nicht der Einkommenssteuer unterliegenden, von aussen
kommenden Wertzuflüsse ist daher abschliessend. Es ist somit eine Abgrenzung vorzunehmen
zwischen den der steuerpflichtigen Person von aussen zufliessenden Mitteln, welche als
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Einkommen zu versteuern sind, und denen, die andern oder gar keinen Steuern unterworfen
sind (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 1 zu Art. 24 DBG).
4.4 Des Weiteren sind bei der direkten Bundessteuer gemäss Art. 16 Abs. 3 DBG die Kapitalgewinne aus der Veräusserung von Privatvermögen steuerfrei. Bei den kantonalen
Steuern gilt dies nur bei beweglichem Vermögen (Art. 29 Bst. k StG). Kapital- bzw.
Vermögensgewinn ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erwerbspreis und dem Entgelt,
das beim Ausscheiden des Vermögensgegenstandes aus dem Vermögen der bisher
berechtigten Person erzielt wird (Peter Locher, a.a.O., N. 71 zu Art. 16 DBG). Er ist in erster
Linie ein Wertzuwachsgewinn. Im Weiteren ist er durch das Element der Veräusserung
gekennzeichnet. Unter Veräusserung einer Sache wird dabei die Übertragung des Eigentums
an dieser verstanden. Ein Kapital- bzw. Vermögensgewinn erfolgt dadurch, dass der Mehrwert
eines (obligatorischen oder dinglichen) Vermögensrechts beim Ausscheiden aus dem
Vermögen der bisher berechtigten Person durch dessen Umwandlung in ein (auch wirtschaftlich
betrachtet) anderes Vermögensrecht realisiert wird (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N.
151 f. zu Art. 16 DBG).
4.5 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts sind Veräusserungsgewinne steuerbar, wenn sie sich aus irgendeiner auf Erwerb (Verdienst) gerichteten Tätigkeit der
steuerpflichtigen Person ergeben. Dabei ist gleichgültig, ob diese im Haupt- oder Nebenberuf,
regelmässig oder einmalig ausgeübt wird. Auch Gewinne aus der Veräusserung von
Liegenschaften (oder Wertschriften) unterliegen der Einkommenssteuer, wenn sie im Rahmen
einer solchen Tätigkeit erzielt werden. Steuerfrei sind sie nur, wenn sie bei der blossen
Verwaltung des eigenen Privatvermögens oder einer zufällig sich bietenden Gelegenheit (ohne
eigentliche auf Verdienst gerichtete Tätigkeit) erlangt werden. Ob Veräusserungsgewinne nach
Art. 18 DBG (bzw. Art. 21 StG) zu besteuern sind, ist im Einzelfall stets nach den gesamten
Umständen zu beurteilen (BGer 2C_1048/2013 vom 25.8.2014, E. 2.2). Als Indizien für eine
selbstständige Erwerbstätigkeit (z.B. als Wertschriften- oder Liegenschaftenhändler) gelten die
systematische oder planmässige Art und Weise des Vorgehens (aktives, wertvermehrendes
Tätigwerden), die Häufigkeit der Geschäfte, die kurze Besitzdauer, der enge Zusammenhang
eines Geschäfts mit der beruflichen Tätigkeit der steuerpflichtigen Person, der Einsatz
spezifischer Fachkenntnisse oder erheblicher fremder Mittel zur Finanzierung der Geschäfte
sowie die Verwendung der erzielten Gewinne bzw. deren Wiederanlage in gleichartige
Vermögensgegenstände (Reich/Weidmann in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht,
Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., 2017, N. 49 zu Art. 16 DBG; vgl.
auch BGer 2C_389/2018 vom 9.5.2019, E. 2.2; BGer 2C_784/2016 vom 13.4.2017, E. 4.2;
BGer 2C_375/2015 vom 1.12.2015, E. 2.2; BGer 2C_1048/2013 vom 25.8.2014, E. 2.2). Jedes
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dieser Indizien kann zusammen mit anderen, im Einzelfall aber auch allein ausreichen, um eine
Erwerbstätigkeit anzunehmen (BGer 2C_1048/2013 vom 25.8.2014, E. 2.2 mit Hinweisen).
Dass einzelne typische Elemente einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Einzelfall nicht
erfüllt sind, kann durch andere
Elemente kompensiert werden, die besonders ausgeprägt vorliegen (BGer 2C_375/2015 vom
1.12.2015, E. 2.2; BGer 2C_1048/2013 vom 25.8.2014, E. 2.2).
5. Vorliegend ist unbestritten, dass die Rekurrenten von ihrer gemeinsamen Arbeitgeberin (D._ AG) für CHF 325'000.-- WIR-Geld von CHF 500'000.--, mit einem Einschlag von
35 % gegenüber dem Schweizerfranken, erworben haben. Auch ist unbestritten, dass die
Rekurrenten das WIR-Geld von CHF 500'000.-- ohne Einschlag für die Bezahlung der
Kaufpreisrestanz von CHF 500'000.-- verwendet und mit dem Kauf der Eigentumswohnungen
und Autoeinstellhallenplätze einen Gewinn von CHF 175'000.-- erzielt haben. Nach Ansicht der
Vertreterin unterliegt dieser Gewinn jedoch nicht der Einkommenssteuer, da weder Einkommen
aus unselbstständiger noch aus selbstständiger Erwerbstätigkeit vorliege. Es handle sich
vielmehr um steuerfreien Kapitalgewinn aus der Veräusserung von Privatvermögen
(vgl. Rekurs- und Beschwerdeschreiben vom 2.4.2019, S. 5).
5.1 Bezüglich eines Einkommens aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit führt die Vertreterin u.a. aus (vgl. Rekurs- und Beschwerdeschreiben vom 2.4.2019, S. 5), dass die Arbeitgeberin
den Verkauf zu diesen Konditionen nur vorgenommen habe, weil für sie das WIR-Guthaben
einen um CHF 175'000.-- tieferen Verkehrswert gehabt habe. Sie habe damit jedoch keine
Abgeltung für die Arbeitsleistung des Rekurrenten erbringen wollen. Als Beweise, dass der
WIR-Kaufpreis unter dem Nominalwert zu 65 % nicht im Arbeitsverhältnis gegründet habe, hat
die Vertreterin zwei Schreiben der Arbeitgeberin eingereicht. Aus dem Schreiben vom
1. September 2016 ergeht (vgl. Beilage 6 zum Rekurs- und Beschwerdeschreiben vom
2.4.2019), dass alle Mitarbeiter WIR-Geld zu einem Einschlag von 35 % haben beziehen
können. Im Schreiben vom 8. August 2019 (vgl. Beilage zur Stellungnahme der Vertreterin vom
12.8.2019) wird bestätigt, dass die Arbeitgeberin im Geschäftsjahr 2016 WIR-Geld mit
Einschlag an Dritte (maximal 35 %, minimal 30 % bzw. durchschnittlich 33.5 %) verkauft hat.
Auch für die Steuerrekurskommission fehlt es vorliegend an der für die Annahme einer
unselbstständigen Erwerbstätigkeit vorausgesetzten Kausalität zwischen der von der
Arbeitgeberin erbrachten Leistung und der Arbeitstätigkeit der Rekurrenten. Es ist jedenfalls
nicht ersichtlich, dass das von der Arbeitgeberin verkaufte WIR-Geld mit einem Einschlag von
35 % (oder einem Teil davon) Entgelt für die Arbeitstätigkeit der Rekurrenten gebildet hat und
unmittelbar als Folge des Arbeitsverhältnisses ausgerichtet worden ist. Dies muss jedoch nicht
weiter geprüft werden, da mit Blick auf das Folgegeschäft (Kauf der Liegenschaften) sich
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vielmehr die Frage stellt, ob beim Kauf von WIR-Geld zu 65 % es sich um eine private
Vermögensverwaltung oder um eine Geschäftstätigkeit bzw. selbstständige Erwerbstätigkeit
gehandelt hat.
5.2 Für die Abgrenzung der privaten Vermögensverwaltung von der selbstständigen Erwerbstätigkeit sind vorliegend am ehesten die Kriterien zum selbstständigen Wertschriften-
bzw.
Liegenschaftshandel heranzuziehen (vgl. E. 4.5 hiervor). Hierbei sprechen die nachfolgenden
Gründe nicht für eine blosse bzw. gewöhnliche Verwaltung eigenen, privaten Vermögens,
sondern für eine selbstständige Erwerbstätigkeit der Rekurrenten.
5.3 Von entscheidender Bedeutung ist die Vorgehensweise der Rekurrenten, die als planmässig zu bezeichnen ist. Sie kauften mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag mit werk-
vertraglichen Abreden vom 8. August 2016 (Urschrift Nr. _) die Eigentumswohnungen
E._ Gbbl. Nrn. _ und _ sowie die Autoeinstellhallenplätze
E._ Gbbl. Nrn. _ und _ zu einem Kaufpreis von CHF 1'036'000.--,
wobei ein Teil des Kaufpreises (CHF 500'000.--) bis am 15. Dezember 2016 (Verfalltag) in WIR-
Geld zu bezahlen war. Hierbei wurde vereinbart, dass die Restzahlung von CHF 500'000.-- in
Schweizerfranken zu leisten wäre, würde die Zahlung in WIR-Geld nicht bis zum Verfalltag
erfolgen. Nach dem Kaufabschluss erkundigte sich die Treuhänderin der Rekurrenten bei der
Steuerverwaltung, über die Steuerfolgen eines allfälligen Bezugs von WIR-Geld bei der
Arbeitgeberin (mit einem Einschlag von 35 %) als Arbeitnehmer und alternativ als F._
GmbH (vgl. E-Mails vom 22.8.2016 und 25.8.2016; Steuerdossier, pag. 102-104). Die
Steuerverwaltung verwies hierbei auf ihre Praxis zur steuerlichen Behandlung von WIR-Geld
(vgl. E. 3.2 hiervor) und wies insbesondere darauf hin, dass dem Arbeitnehmer beim Ankauf
von WIR-Geld für Investitionen in Liegenschaften kein Einschlag gewährt werden könne.
Danach erwarben die Rekurrenten für CHF 325'000.-- WIR-Guthaben im Nominalwert von
CHF 500'000.--. Mit diesem WIR-Geld wurde die vereinbarte Kaufpreisrestanz in gleicher Höhe
in Schweizerfranken für den obgenannten Kauf getilgt, indem die Arbeitgeberin das WIR-Geld
per 31. Oktober 2016 auf das WIR-Konto der Verkäuferin der Liegenschaften, der G._
AG mit Sitz in H._, überwies (vgl. Schreiben der D._ AG vom 1.9.2016;
Beilage 6 zum Rekurs- und Beschwerdeschreiben vom 2.4.2019). Die Rekurrenten und die
Verkäuferin der Liegenschaften sind somit unstreitig davon ausgegangen, dass die Teilzahlung
in WIR-Geld exakt der Kaufpreisrestanz entspreche, weshalb die Rekurrenten keine
Minderwerts-Einbusse hinnehmen mussten, sondern vielmehr einen Gewinn von CHF 175'000.-
- erzielten. Für eine selbstständige Erwerbstätigkeit spricht zudem die kurze Besitzdauer
zwischen Kauf (8.8.2016) und Verkauf (31.10.2016) des WIR-Geldes (in dieser Höhe).
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Insgesamt sind somit zwei für die Annahme eines einmaligen gewerbsmässigen Handels
massgebenden Indizien in ausgeprägter Weise erfüllt, weshalb vorliegend die
Gewinnstrebigkeit zu bejahen und von einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Sinne von
Art. 21 Abs. 1 StG bzw. Art. 18 Abs. 1 DBG auszugehen ist.
5.4 Da die Rekurrenten das WIR-Geld mit dem Wissen erwarben, dass sie dieses ohne Wertverlust und vollumfänglich für die Tilgung des Kaufpreises einsetzen konnten, haben sie in
Übereinstimmung mit der Steuerverwaltung (vgl. Vernehmlassung vom 5.6.2019, S. 4) mit dem
Kauf des WIR-Geldes effektiv keine Kaufpreiseinbusse hinnehmen müssen. Vielmehr haben sie
das WIR-Geld ohne Einschlag an den Kaufpreis – wie vereinbart – angerechnet bzw. mit voller
Kaufkraft eingesetzt. Der Verwendungszweck bestand denn auch von vornherein in der Tilgung
der Kaufpreisrestanz. Dementsprechend ist vorliegend aufgrund fehlenden Minderwerts zu
Recht kein Einschlag berücksichtigt worden und die Aufrechnung von CHF 175'000.-- ist zu
Recht erfolgt. Die Frage der Aufrechnung im Umfang von höchstens CHF 75'000.-- (Differenz
zwischen Nominalwert [CHF 500'000.--] abzüglich 20 % [CHF 100'000.--] und bezahltem
Verkaufspreis [CHF 325'000.--]) als Gehaltsnebenleistung (Eventualantrag) stellt sich nach dem
Gesagten nicht.
6. Nach dem Ausgeführten sind die angefochtenen Einspracheentscheide pro 2016 nicht zu beanstanden, weshalb der Rekurs und die Beschwerde abzuweisen sind.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Rekurrenten kostenpflichtig. Sie haben die gesamten Verfahrenskosten zu tragen einschliesslich allfälliger Auslagen für Gutachten
oder andere externe Kosten (Art. 144 Abs. 1 und 5 DBG sowie Art. 200 Abs. 1 StG i.V.m. Art. 1,
2, 53, 58 und 59 des Dekrets vom 24. März 2010 betreffend die Verfahrenskosten und die
Verwaltungsgebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft
[Verfahrenskostendekret, VKD; BSG 161.12]). Vorliegend sind die Verfahrenskosten in der
Höhe von CHF 3'000.-- damit den unterlegenen Rekurrenten aufzuerlegen und mit dem
geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen. Sind die Rekurrenten vertreten, so kann bei ganz-
oder teilweisem Obsiegen eine Parteikostenentschädigung gesprochen werden. Da die
Rekurrenten im vorliegenden Fall unterliegen, werden keine Parteikosten gesprochen (Art. 200
Abs. 4 StG sowie Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20.
Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR
172.021]).