# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1c971c44-1fea-478c-8a6c-88c097a421be
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A ist Eigentümer des Grundstücks Kat.-Nr. 01 im Weiler D in E. Dieses Grundstück liegt in der kantonalen Landwirtschaftszone sowie im Schutzgebiet des Gewässers G (Schutzzone III B). Es ist mit einem Wohnhaus, Assek.-Nr. 02, mit dem ehemals landwirtschaftlich genutzten Schopfgebäude, Assek.-Nr. 03, sowie einer Doppelgarage, Assek.-Nr. 04, überbaut. In den Jahren 1989 bis 1992 baute A das Schopfgebäude ohne baurechtliche Bewilligung in ein eigenständiges Wohnhaus um. Am 28. Januar 1994 verweigerte ihm die Direktion der öffentlichen Bauten hierfür die nachträglichen Bewilligungen und wies den Gemeinderat F an, die hinsichtlich des nicht bewilligten Schopfumbaus zu treffenden Massnahmen unverzüglich festzulegen. Letztinstanzlich wies das Bundesgericht am 29. März 1996 die von A erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab und hielt den Gemeinderat F an, die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips anzuordnen.
B.
Der Gemeinderat F beschloss am 7. November 1996, aufgrund der allfälligen Schaffung einer peripheren Bau- bzw. Weilerzone D mit dem definitiven Entscheid über die zu treffenden Anordnungen bezüglich des Schopfumbaus bis spätestens 31. Dezember 1998 zuzuwarten. Mit Verfügung Nr. 900/2000 der Baudirektion des Kantons Zürich (nachfolgend Baudirektion) wurde die Revision der kommunalen Nutzungsplanung, welche unter anderem auch die Einzonungen in Bau- und Kernzonen umfasste, genehmigt. Eine Einzonung des Weilers D war nicht vorgesehen .
C.
Im Jahr 2004 stellte A ein Baugesuch zur Erstellung eines gedeckten Sitzplatzes und eines Ersatzbaus für die Doppelgarage auf dem fraglichen Grundstück. Da das der Baudirektion unterstellte Amt für Raumordnung und Vermessung zum Schluss kam, auf dem Grundstück seien widerrechtliche Bauten und Nutzungen vorhanden, so insbesondere eine rechtswidrige Wohnnutzung der Scheune, wurde das Bewilligungsverfahren am 18. Mai 2004 bis zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands sistiert. Anlässlich eines Augenscheins vom 19. Juli 2006 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 01 stellten Vertreter der Gemeinde F und der Baudirektion fest, dass der Schopf weiterhin als Wohnhaus genutzt werde und dass ein Rückbau offensichtlich nie stattgefunden habe. Des Weiteren bestand westlich des Schopf-Wohnhauses ein Holzlager, welches so ausgebaut worden war, dass es als Gebäude genutzt werden konnte. Dafür lag keine Bewilligung vor. Am 18. September 2007 kündigte das Amt für Raumordnung und Vermessung an, dass die Gemeinde F für die Herstellung des rechtmässigen Zustands beim Gebäude Assek.-Nr. 03 verantwortlich sei. Hierfür sei die Entfernung der Küche, der sanitären Einrichtungen und der Heizung sowie der dem Wohnen dienenden Infrastruktur notwendig. Die Nutzung zum Wohnen und zum Aufenthalt dürfe nicht ermöglicht werden. Ebenso sei eine Beseitigung aller Fenster notwendig. Das eingeleitete Bewilligungsverfahren für die Erstellung eines gedeckten Sitzplatzes und eines Ersatzbaus für die Doppelgarage werde wegen der auf dem fraglichen Grundstück nach wie vor herrschenden rechtswidrigen Zustände abgeschrieben.
D.

## Considerations