# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2005f990-de58-4d62-a69c-2eb23dd5f9f3
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1959 geborene
X._
meldete sich am
24. Juni 2011 (Urk. 8/3) unter Hinweis auf einen Hörschaden seit Geburt bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an
, woraufhin
ihm
die IV-Stelle am 24. Juli 2012 Kostengutsprache für zwei Hör
geräte erteilte (Urk. 8/11)
.
Unter Hinweis auf Knie- und Rückenbeschwerden sowie Herzprobleme meldete sich der Versicherte am
30
. Juli 2018 (Urk. 8/1
8
) bei der IV-Stelle zum Bezug einer Invalidenrente an.
Die IV-Stelle holte Arztberichte ein (Urk. 8/29, 8/30
und
8/31)
und wies mit Verfügung vom
23. April 2019
(Urk. 8/
38
; Vorbescheid vom 20. Dezember 2018 [Urk. 8/33]; Einwand vom 1. Februar 2019 [Urk. 8/34])
das Leistungsbegehren
aufgrund einer vollen Arbeitsfähigkeit vor Ablauf des Warte
jahres
ab.
1.2
Mit Schreiben vom 4. Mai 2020 (Urk. 8/41
und 8/42
)
und unter Beilage diverser Arztberichte (Urk. 8/40)
meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Ver
schlechterung seines Gesundheitszustandes
(Knie-, Rücken-, Herz-, Nasen- und Ohrenbeschwerden)
erneut bei der IV-Stelle zum Bezug einer Invalidenrente an
.
Die IV-Stelle prüfte in der Folge die Arztberichte (Urk. 8/
43 S. 2
)
und stellte dem Versicherten mit
Vorbescheid vom
29. Mai 2020
(
Urk. 8/44
)
in Aussicht,
mangels neuer Erkenntnisse
seit der letzten Verfügung
auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten
.
Gegen den Vorbescheid erhob der
Versicherte
am
4. Juni
2020
(
Urk. 8/
45
)
sowie
am
6. Juli 2020
(
Urk. 8/
49
)
Einwände.
Mit
Verfügung vom
21. Juli 2020
(Urk. 2 [= Urk.
8/
53
])
trat
die IV-Stelle auf das
Leistungsbegehren
nicht ein
.
2.
Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 10. September 2020 (Urk. 1)
und unter Beilage von
diversen Arztberichten (
Urk. 3/1-10
)
Beschwerde und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Ausrichtung einer Invalidenrente. Eventualiter beantragte er die
Vornahme
weiterer Abklärungen und eine an
schliessende Neubeurteilung,
subeventualiter
die Durch
führung beruflicher Mass
nahmen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be
schwerde
gegnerin.
Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom
15. Oktober 2020
(Urk.
7
) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am
19. Oktober 2020
zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk. 9
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 87 Abs. 2
der Verordnung über die Invalidenversicherung
(
IVV
)
muss mit einem Revisionsgesuch und gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV mit einer Neu
anmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchs
relevant verändert hat. Der versicherten Person kommt ausnahmsweise eine Beweis
führungslast zu (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Die
Eintretensvoraussetzung
des Glaubhaftmachens soll verhindern, dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, mithin keine Veränderung des Sach
verhalts darlegenden Rentengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1).
Ist die Änderung nicht glaubhaft gemacht, wird auf das Revisionsgesuch oder die erneute Anmeldung nicht eingetreten (BGE 133 V 64 E. 5.2.5). Dabei wird die Verwaltung unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der
Eintretensfrage
durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn d
ie Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs.
3 IVV
Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der
Eintretensfrage
, wenn die Verwaltung auf die Neu
anmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 71 E. 2.2 mit Hinweisen).
1.2
Die
vorliegende
Beschwerde richtet sich gegen den vorinstanzlichen
Nichtein
tretensentscheid
. Das Sozialversicherungsgericht hat daher zu prüfen, ob die Vor
instanz
mangels Glaubhaftmachens einer
wesentlichen Veränderung des Gesund
heitszustandes
zu Recht auf
das bei ihr gestellte Leistungsbegehren
nicht ein
getreten ist. Dagegen kann auf
die
in der Beschwerde gestellten materiellen
An
träge
nicht eingetreten werden (BGE 132 V 74 E. 1.1 mit Hinweis).
2.
2.1
Die IV-Stelle stellte sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) auf den Stand
punkt,
auf das neue Gesuch des Beschwerdeführers vom 6. Mai 2020 könne nicht
eingetreten werden, da sich im Anschluss an die Prüfung der beigelegten medizinischen Unterlagen ergeben habe, dass
ihm
eine
leichte
körperlich
e
Tätig
keit weiterhin zumutbar sei und sich folglich keine neuen Erkenntnisse seit der l
etzten Verfügung ergeben hätten.
Auch nach Prüfung des Einwandes werde an diesem Entscheid festgehalten, da d
ie gesundheitliche Situation aufgrund der Aktenlage beurteilt und der Bericht von
Dr. med.
Z._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie,
berücksichtigt worden
sei
(Urk. 2)
.
In ihrer Vernehmlassung vom 15. Oktober 2020 (Urk. 7)
hielt die IV-Stelle ergänzend fest,
der Beschwerdeführer lege zu Recht dar, dass bei ihm eine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung mit Auswirkungen auf seine ange
stammte Arbeitstätigkeit bestehe; dessen ungeachtet sei es ihm jedoch möglich und zumutbar, einer körperlich leichten und wechselbelastenden angepassten Tätigkeit nachzugehen. Diese Schlussfolgerung beruhe nicht auf der alleinigen oder willkürlichen Entscheidung der Sachbearbeiterin, sondern auf den Arzt
berichten von Dr.
Z._
und
Dr. med.
A._
,
Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie
.
Darüber hinaus liege nach bundesgerichtlicher Recht
sprechung der abschliessende Entscheid über den
Beizug
des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) bei der IV-Stelle, was sich bereits aus Art. 59 Abs. 2
bis
Satz 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
ergebe.
Gestützt auf Art. 28 Abs. 3
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
ver
sicherungsrechts (ATSG)
könne sich die IV-Stelle auch auf Berichte der be
handelnden Ärzte oder auf Gutachten Sachverständiger stützen, weshalb das Ab
stellen auf die bereits vorhandenen Arztberichte korrekt und rechtens
gewesen
sei.
Schliesslich bestehe auch keine Notwendigkeit für berufliche Massnahmen, zumal der Beschwerdeführer einer körperlich leichten wechselbelastenden Tätig
keit nachgehen könne.
Eine Veränderung des Gesundheitszustandes sei folglich nicht glaubhaft gemacht worden, weshalb die Abweisung der Beschwerde be
antragt werde.
2.2
Der Beschwerdeführer argumentierte
in seiner Beschwerde (Urk. 1),
i
m Anschluss an sein im Juli 2018 gestelltes – und von der
Beschwerdegegnerin
mit Verfügung vom 23. April 2019
abgelehntes – Gesuch habe er nach erheblicher Ver
schlechterung seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ein erneutes Gesuch zur Überprüfung seiner Leistungsansprüche gestellt.
Bei ihm bestünden mehrere verschiedene gesundheitliche Beschwerden, welche
seine
Arbeitsfähigkeit nach
haltig beeinträchtigten.
In den Arztberichten werde sowohl auf seine Knie-Problematik, einschliesslich eines angedachten Prothesenwechsels, als auch auf die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die massive De
generation im Bereich der Wirbelsäule hingewiesen
,
infolge derer
er in an
dauernder
multidisziplinärer
fach
ärztlicher Behandlung stehe
.
Eine Integration in den Arbeitsprozess sei fraglich,
der
medizinische
Sachverhalt
in einer um
fassenden Begutachtung
ab
zuklären.
Aus den Akten sei
zudem
ersichtlich, dass die medizinischen Berichte
in Ver
letzung von Art. 43 Abs. 1
ATSG
keiner ärztlichen Prüfung unterzogen, sondern lediglich vom zuständigen Sachbearbeiter ohne medizinische Fachkenntnisse ausgewertet worden seien
, welch
em
aus offensichtlichen Gründen die Eignung
dafür
abgesprochen werde
.
Auch die Feststellung, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit weiterhin zumutbar sei,
sei offenbar ohne Hinzuziehen
medizinischer Fachkenntnisse getroffen worden. D
ie Beschwerdegegnerin
verkenne indes
, dass sich die ärztlich bestätigte volle Arbeitsfähigkeit in der Stellung
nahme vom 26. November 2018 ausschliesslich auf die Knie-Proble
matik, nicht jedoch auf die weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen be
zogen habe, welche fachlich nicht weiter abgeklärt worden seien. Offenbar sei nicht einmal eine versicherungsmedizinische Stellungnahme seitens der Be
schwerde
gegnerin
eingeholt
worden.
Zur Beurteilung der verwertbaren Arbeits
fähigkeit bedürfe
es
jedoch einer ärztlichen Begutachtung, auch da die letzte Stellungnahme vom 3. April 2020 eindeutig zum Schluss komme, die bestehende erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung des Beschwerdeführers habe mass
geblichen Einfluss auf seine Arbeitsfähigkeit
(Urk. 1)
.
3.
3.1
Die rentenablehnende Verfügung vom 23. April 2019 (Urk. 8/38)
begründete die IV-Stelle im Wesentlichen gestützt auf
die folgenden
medizinischen Unterlagen
:
3.2
Im Austrittsbericht des Kantonsspitals
B._
vom 19. Mai 2017 (Urk. 8/30 S. 1-4)
führten
Dr. med.
C._
sowie Dr. med.
D._
folgende Diagnosen auf:
-
Rezidivierende
Lumboischialgien
-
Aktuell: Verdacht auf tiefthorakale aktive
Spondylarthrose
, unter medikamentöser Therapie sistierte linksbetonte
Lumboischialgie
-
MR LWS 8. Februar 2011: nach kaudal geschlagene
rezessal
links gelegene Diskushernie L4/5 mit hochgradiger
Rezessalstenose
links und Kompression Nervenwurzel L5 links, mittelgrosse paramediane links gelegene Diskushernie L5/S1 mit mässiger
Rezessalstenose
, Verdacht auf Nervenwurzelreizung S1
rezessal
links, Spondylosen
thora
k
olumbal
-
Differentialdiagnose:
Lumbospondylogen
/
Insertionstendinose
/
Piri
formis
-S
yndrom
-
MR LWS 1. November 2016: Osteochondrose L2/3 mit
rezessal
links gelegener Diskushernie, nach kaudal geschlagen,
Rezessalstenose
links,
persistierende Diskushernie L4/5 mit Reststenose
rezessal
links,
rezessal
links gelegene Diskushernie L5/S1 mit
Rezessalstenose
links, mehr
segmentale
Spondylarthrosen
-
BV-gesteuerte EDA L2/3 vom 27. Januar 2017
-
Zunehmend symptomatische Gonarthrose rechts Januar 2017
-
Diagnostische Arthroskopie rechts und Öffnen der
Valgisations
-Osteotomie rechts (8 Grad) am 20. September 2010 bei
meniskopriver
Varusgonarthrose
bei Status nach
Meniskektomie
medial Kniegelenk rechts am 20. September 2010
-
Status nach vorderer Kreuzbandersatzplastik rechts und mehreren Knie
gelenkseingriffen rechts
-
Koronare 2- bis 3-Gefässerkrankung
-
Koronarangiographie am 1. Dezember 2016: RIVA-Verschluss proximal, RCX-Stenose proximal 50 %, RCA mit exzentrischer Plaque; linksventrikuläre Auswurffraktion 54 %, Hypokinese
antero
septal
/apikal
Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer
habe in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden können.
3.3
Dr.
Z._
hielt im ärztlichen Zwischenbericht vom 6. März 2018 (Urk. 8/30 S. 5-6) fest, der Verlauf drei Monate nach der Knie
Hemi
-T
otalprothese
n-
Implantation rechts sei zufriedenstellend
, per 1. April 2018 sei eine leichte Arbeitsaufnahme zu 50 % möglich, ab 1. Mai 2018 wohl wieder zu 100 %; in seiner aktuellen Tätigkeit könne der Beschwerdeführer aufgrund der Kniebelastung zurzeit
jedoch
nicht ar
beiten.
3.4
Dr.
A._
führte in seinem Arztbericht vom 14. November 2018 (Urk. 8/29) die
selben Diagnosen wie die Ärzte des
B._
auf
,
ergänzte diese um
die
Hemi
-Total
prothesen-Implantation
am Knie
rechts vom 28. November 2017,
und attestierte dem Beschwerdeführer aus orthopädisch-rheumatologischer Sicht eine volle Arbeits
fähigkeit in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit.
3.5
Im Arztbericht zuhanden der IV-Stelle vom 26. November 2018 (Urk. 8/31) hielt Dr.
Z._
schliesslich fest, aus seiner Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig in einer leichteren Tätigkeit in Wechselposition (rein auf das Knie be
zogen).
3.6
Da der Beschwerdeführer folglich ab 8. Mai 2018 – vor Ablauf des Wartejahres – in einer
angepassten
Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war, verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch.
4.
4.1
Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 23. April 2019 kamen die folgenden
medi
zinischen Unterlagen
neu
zu den Akten:
4.2
Dr. med.
E._
hielt im Sprechstundenbericht vom 28. August 2019 (Urk. 8/40 S. 5-6) fest, der Beschwerdeführer leide an Knieschmerzen rechts, an einem chronischen
lumbospondylogenen
Schmerzsyndrom sowie an einer koro
naren Herzkrankheit. Ein orthopädisches Vorgehen werde mit Sicherheit keinen Einfluss mehr auf die belastungsabhängigen Kniebeschwerden mehr haben.
4.
3
Dr.
Z._
führte
in seinem Arztbericht vom
3. April 2020 (Urk. 8/40 S. 3-4)
aus
,
eine Konversion der
Hemi
-T
otalprothese
zu einer
Totalprothese
sei im Moment nicht notwendig,
mittelfristig werde
eine solche jedoch
notwendig werden. Knie
belastende Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer auch wegen der
zurzeit ziem
lich
massiv bestehenden
Lumboischialgien
nicht mehr zumutbar
, die Knie
beschwerden würden durch die tieflumbal ausgelöste Problematik stark mit
bestimmt
.
Zusätzlich bestehe eine koronare Herzkrankheit.
4.
4
Dr.
A._
attestierte dem Beschwerdeführer am
20. April
2020 (Urk. 8/40 S. 1) eine volle Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte wechselbelastende
Tätigkeiten
.
5.
5.1
Ein Vergleich der vorstehend aufgeführten medizinischen Unterlagen (vgl. E. 3 und 4) lässt auf keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers schliessen.
Dieser
litt
vielmehr
bereits im Zeitpunkt der Ver
fügung vom 23. April 2019 an Knie-,
rezidivierenden
Rücken- und Herz
beschwerden
, welche
allesamt
der IV-Stelle bekannt waren
, was im Übrigen auch
auf
seine
n
Hörschaden
zutrifft
(vgl.
vorstehend
E. 1.1 des Sachverhalts)
.
5.2
Dr.
Z._
führte in seinem Bericht vom 3. April 2020 (vgl. vorstehend E. 4.3)
in Übereinstimmung mit seinem Bericht vom 26. November 2018 (vgl. vorstehend E. 3.5)
denn auch
erneut
aus, dem Beschwerdeführer seien keine kniebelastenden Tätig
keiten mehr zumutbar
;
ergänzend
hielt er
fest, dass eine Konversion der Knie
prothese zurzeit nicht notwendig sei
und die Kniebeschwerden
aktuell
durch die
– bereits bekannten –
Rückenbeschwerden mitbestimmt seien
.
Ebenso attestierte
Dr.
A._
dem Beschwerdeführer sowohl am 14. November 2018 (vgl. vorstehend E. 3.4) als auch am 4. April 2020 (vgl. vorstehend E. 4.4) eine volle Arbeits
fähigkeit in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit.
Weiter
vermag auch die allfällige Chronifizierung des
lumbospondylogenen
Schmerz
syndrom
s
(vgl. vorstehend E. 4.2) keine relevante Gesundheits
ver
änderung darzustellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_288/2008 vom 16. Mai 2008 E. 5).
S
chliesslich
legt
e
der Beschwerdeführer nicht
überzeugend
dar, inwiefern sich seine Herzbeschwerden
seit
dem Jahr
2019 verschlechtert haben sollten
, was
gleicher
massen
für die nicht näher belegten Nasenbeschwerden gilt
.
5.3
Nach dem Gesagten ist
bei dieser Sachlage
nicht glaubhaft gemacht, dass sich seit Erlass der renten
ablehnenden Verfügung vom 23. April 2019 (Urk. 8/38) eine
anspruchs
relevante Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes ergeben hat.
An diesem Ergebnis
hätte
auch
eine
Beurteilung
des medizinischen Sachverhalts
durch den RAD nichts
geändert
,
zu
dessen
Beizug
die
IV-Stelle
im Übrigen
vor
liegend
nicht verpflichtet
war
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_858/2014 vom 3. September 2015 E. 3.3
, insb
esondere
E. 3.3.1
)
.
Die IV-Stelle ist folglich zu Recht nicht auf das Leistungsbegehren eingetreten
, weshalb d
ie Beschwerde abzu
weisen
ist
.
6
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).