# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bfcdf4c9-9641-43fa-b31b-c6e940d84892
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit dem am 11. August 2009 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 2009305 wurde A. vom Betreibungsamt Sur Tasna aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 231.35 nebst Zins zu 8% seit dem 3. Januar 2009 zu begleichen. Als Forderungsgrund wurden nebst dem Arbeitsrapport vom 27. November 2008 die Rechnung vom 4. Dezember 2008, die Zahlungserinnerung vom 6. Februar 2009, die erste Mahnung vom 13. März 2009 sowie eine zweite Mahnungen vom 6. Juni 2009, welche allerdings nicht abgeholt wurde, angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde A. am 17. August 2009 zugestellt, welcher gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
B. Mit Schreiben vom 14. September 2009 gelangte die B. an das Bezirksgericht Inn und ersuchte um Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
C. Sowohl die B. wie auch A. machten von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, Gebrauch. Der Vertreter der B., C., führte in seiner Eingabe vom 20. Oktober 2009 aus, A. habe weder auf die Rechnung, noch auf die Zahlungserinnerung, noch auf die Mahnungen reagiert. Das Unternehmen sei zwar bestrebt, ihren Kunden entgegenzukommen und auch gegenüber Abzahlungsvorschlägen sei man grundsätzlich nicht abgeneigt, die Anfrage müsse aber vom Kunden kommen. A. machte in seiner Eingabe vom 1. November 2009 im Wesentlichen geltend, die B. habe die ihnen aufgetragenen Arbeiten am Toyota Landcruiser nicht zu seiner Zufriedenheit beziehungsweise überhaupt nicht ausgeführt, weshalb er sein Auto an eine offizielle Toyotagarage nach Visp gebracht habe, welche die gewünschten Arbeiten zu seiner vollsten Zufriedenheit erledigt hätte. Er sehe keinen Grund, für nicht erledigte Arbeiten auch noch etwas bezahlen zu müssen. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 3. November 2009 nahmen keine der beiden Parteien teil.
D. Das Bezirksgerichtspräsidium Inn verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 3. November 2009 in Sachen der B. gegen A., mitgeteilt am 30. November 2009, wie folgt:
„1. In Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuches in der Betreibung Nr. 2009305 des BA Sur Tasna wird der von A. erhobene Rechtsvorschlag beseitigt und der Gesuchstellerin die provisorische Rechtsöffnung erteilt für den Betrag von Fr. 231.35 nebst Zins zu 5% seit 03.01.2009.
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2. Die Gebühren des Bezirksamtes Inn im Betrage von Fr. 150.00 werden bei der Gesuchstellerin erhoben unter der Einräumung des vollen Regressrechts gegenüber dem Gesuchsgegner. Sie sind innert 30 Tagen auf das Konto des Bezirksgerichtes Inn zu überweisen.
3. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine ausseramtliche Entschädigung über Fr. 50.00 zu bezahlen.

## Considerations