# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a4b83e88-c9e3-4502-897c-8fd5bcda3f2a
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Urteil vom 17. Dezember 2009, mitgeteilt am 21. Dezember 2009, verpflichtete das Obergericht des Kantons Zürich die Z. X. unter anderem CHF 980’000.– zuzüglich Zins zu 5% seit dem 1. Juli 2003 zu bezahlen. Das Urteil ist in Rechtskraft erwachsen.
B. Mit dem am 2. Dezember 2010 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der  xxxx wurde die Z. vom Betreibungsamt Kreis A. aufgefordert, die Forderung von CHF 48'641.60 zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Juli 2003 zu begleichen. Als Forderungsurkunde wurde das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 17. Dezember 2010 (recte: 2009) genannt. Der Zahlungsbefehl wurde am 9. Dezember 2010 zugestellt. Dagegen erhob Rechtsanwalt Dr. iur. D. im Auftrag der Z. gleichentags Rechtsvorschlag.
C. Mit Gesuch vom 17. Dezember 2010 gelangte X. an das Bezirksgericht B. und beantragte was folgt:
1. Es sei dem Kläger in der Betreibungs-Nr. xxxx des Betreibungsamtes Kreis A. definitive Rechtsöffnung zu erteilen über CHF 48'641.60 nebst 5% Zins seit 1. Juli 2003
2. Es sei ferner Rechtsöffnung zu erteilen für die Zahlungsbefehlskosten von CHF 100.00, für die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens sowie für die beantragte Verfahrensentschädigung (zuzüglich 8% MwSt.). Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
Es wurde ausgeführt, es sei fraglich, ob Dr. iur. D. gültig Rechtsvorschlag erhoben habe, da er im Handelsregister nicht als Unterschriftsberechtigter eingetragen sei. In materieller Hinsicht wurde gerügt, die Gegenpartei habe von der als Vorsorge geschuldeten Austrittsleistung von CHF 980'000.– zu Unrecht Arbeitnehmerbeiträge der 1. Säule in der Höhe von CHF 48'641.60 in Abzug gebracht. Die Gegenpartei sei durch Ziff. 3 des obergerichtlichen Urteilsdispositivs verpflichtet worden, CHF 980'000.– ohne jeden Abzug samt Zins zu bezahlen.
D. Mit Eingabe vom 24. Januar 2011 machte der Rechtsvertreter der Z. von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, Gebrauch. Er verlangte die vollumfängliche Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchstellers. Zur Begründung führte er aus, Dr. iur. D. sei als Vertreter der Z. legitimiert gewesen, Rechtsvorschlag zu erheben. In materieller Hinsicht wurde dargelegt, beim Betrag von CHF 980'000.– handle es sich unbestrittenermassen um eine Abgangsentschädigung. Dies ergebe sich aus dem obergerichtlichen Urteil vom 17. Dezember 2009 sowie aus
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der Austrittsvereinbarung vom 25. September 2002, welche ausdrücklich festhalte, dass es sich um einen Brutto-Betrag handle. Die Abgangsentschädigung gehöre zum massgebenden Lohn, weshalb die Z. von Gesetzes wegen verpflichtet gewesen sei, auf der Abgangsentschädigung die Arbeitnehmerbeiträge an die AHV abzuführen.
E. In der Replik vom 25. Januar 2011 hielt der Rechtsvertreter von X. fest, dass es im Rechtsöffnungsverfahren nicht um die Frage der AHV-Abgabepflicht gehe. Die Z. habe kein einziges Mal beantragt, von den CHF 980'000.– seien noch Sozialversicherungsbeiträge in Abzug zu bringen. Bei dem von der Z. Vorgebrachten handle es sich um eine Urteilskritik; eine solche sei nie in einem Rechtsöffnungsverfahren vorzutragen. Dafür würden ordentliche und ausserordentliche Rechtsmittel zur Verfügung stehen. Zudem hätte die Gegenpartei die Möglichkeit gehabt, das Gericht um Erläuterung des Urteils anzugehen oder eine Revision des Urteils anzustreben. Der Schuldnerin würden daher nur die Einwendungen nach Art. 81 Abs. 1 und 2 SchKG zur Verfügung stehen.
F. In der Duplik vom 25. Januar 2011 wurde ausgeführt, es sei davon Vormerk zu nehmen, dass X. nicht bestreite, die Z. habe die Arbeitnehmerbeiträge sowie die Arbeitgeberbeiträge auf die Abgangsentschädigung an die zuständige Ausgleichskasse des Kantons Graubünden bezahlt.
G. An der mündlichen Rechtsöffnungsverhandlung vom 26. Januar 2011 erschien keine der Parteien.
H. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 26. Januar 2011, mitgeteilt am 28.  2011, erkannte der Einzelrichter SchKG des Bezirksgerichts B. wie folgt:
1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibungs-Nr. xxxx des Betreibungsamtes A. für den Betrag von CHF 48'641.60 nebst Zins zu 5% seit 1.7.2003 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von CHF 400.00 gehen zulasten der gesuchsgenerischen Partei. Sie werden bei der gesuchstellenden Partei unter Regresserteilung auf die gesuchsgegnerische Partei erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto _ des Bezirksgerichts B. zu überweisen.
3. Ausseramtlich hat die gesuchsgegnerische Partei die gesuchstellende Partei für ihre Umtriebe mit CHF 1'000.00 zuzüglich 8% Mehrwertsteuer zu entschädigen.

## Considerations