# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 130898f4-c8bd-4153-ad64-20159f887920
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Persönlichkeitsverletzung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung, vom 1. November 2010 (CG090047)
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Rechtsbegehren:
„1. Es sei festzustellen, dass der Beklagte die Persönlichkeitsrechte des  wie folgt verletzt hat:
a) In den E-Mails vom 5. Februar 2007, 09:38 Uhr (Beilage 1) an den Kläger und an D._ mit cc an E._ (I._), E1._ (I._), E2._ (I._) und vom 5. Februar 2007, 10:03 Uhr (Beilage 2) an G._ (C._), G1._ (C._), G2._ (C._) mit cc an den Kläger, beide E-Mails jeweils mit der Anlage „DRAFT_Letter_H._..._February5_200712[1].pdf“ (Beilage 3), insbesondere mit der Aussage in der Anlage:
(i) „With fraudulent intention and with the active support of Dr. B._ he created and masterminded a „body of lies and deceptions.“;
b) In den E-Mails vom 5. März 2007, 13:24 Uhr (Beilage 4) an D._ mit cc an den Kläger, E._ (I._), E1._ (I._), E2._ (I._), E3._ (I._), E4._ (I._) und vom 5. März 2007, 15:39 Uhr (Beilage 5) an G1._ (C._), G2._ (C._) mit cc an den Kläger, insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Because of the active support of Dr. B._ you were able to „trick“ me, I._, I1._ and others (and, I assume also the H1._ Administration), and commit large-scale fraudulent and criminal actions – making us believe when we presented I2._ AG as the future project manager that we dealt with a successful ... entrepreneur [aus Staat K._].“;
(ii) „And my lawyers are very pleased that we can prove that the establishment of I2._AG itself was part of a fraud/embezzlement (corruption?)-scheme  by you and Dr. B._! These criminal actions also support my case  my claims against you and I2._AG, it shows that Dr. B._ and you are a (quite) successful team – with literally year long experience – in taking advantage of other person’s assets (tangible and intangible), know-how, contacts, services, etc. without paying.“;
c) In den E-Mails vom 2. April 2007, 16:03 Uhr (Beilage 6) an E3._ (I._) mit cc an den Kläger, D._, G4._ (C._), E._ (I._), E2._ (I._), E1._ (I._) und vom 3. April 2007, 14:53 Uhr (Beilage 7) an den Kläger mit cc an G1._ (C._), G._ (C._), G2._ (C._), G4._ (C._), D._, beide E-Mails jeweils mit der Anlage „._ _I2._AG _2April_07[1].pdf“ (Beilage 8), insbesondere mit den Aussagen in der Anlage:
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(i) „Whereas D._ is aware of the fact that these funds are a result of his criminal actions, Dr. B._ must have, if he was not aware of it, at least assumed that the funds used to set up I2._AG, its K1._ [Stadt in K._] office (i.e. its K1._ permanent establishment) and its ... subsidiary [aus Staat K._] are a result of criminal actions committed by D._.“;
(ii) „Dr. B._ and his law firm C._ assisted him so he could take advantage of the reputation of this well-established law firm and the Swiss finance place in L._ [Stadt in der Schweiz]. The purpose of this international corporate  is to commit not only fraud towards business partners and tax authorities, but also embezzlement, money-laundering, and violation of .... capital [aus Staat K._] transfer regulations.”;
d) In der E-Mail vom 18. Juni 2007, 12:08 Uhr (Beilage 9) an E3._ (I._) mit cc an E._ (I._), E1._ (I._), E2._ (I._), D._, den Kläger, G1._ (C._), G4._ (C._) mit der Anlage „I2._ _DRAFT_Letter _H._15Juni2007[1].pdf“ (Beilage 10), insbesondere mit der  in der Anlage:
(i) „I2._ AG’s only board member Dr. B._ also supported D._’s  to pay illegal bribes. On May XX, 2006, Dr. B._ told me that “paying  in K._ is normal, and that he would organize an offshore structure for covering this up” (May X, 17:XX by phone).”;
e) In der E-Mail vom 22. Juni 2007, 17:28 Uhr (Beilage 11) an den Kläger mit cc an G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), E6._ (I3._), E7._ (I3._), Sekretariat I3._, E8._ (I4._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Die Fakten- und Dokumentenlage deuten jedoch klar darauf hin, dass Sie und C._ [Kanzlei] in Bezug auf die bei Ihnen domizilierte und von Ihnen als  Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene I2._AG in strafbare Handlungen involviert sind. Dabei geht es mit grosser Wahrscheinlichkeit primär um gewerbsmässigen Betrug (Art. 146 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 StGB), Veruntreuung (Art. 138 StGB), unwahre Angaben gegenüber  (Art. 153 StGB), Geldwäscherei (Art. 305bis StGB), unlauterer Wettbewerb (Art. 23 UWG) sowie Bestechung fremder Amtsträger (Art. 322septies StGB).“;
(ii) „[...], dass Sie und C._ aktiv im internationalen Offshore-Geschäft zu  Ihrer vorwiegend ... Klienten [aus Staat K._] involviert sind. In diesem Zusammenhang ist es denn auch bereits zu massiven Schädigungen anderer Parteien gekommen (z.B. mittels Gesellschaftskonstrukten im ... besetzten Teil
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U._s, u.a.); nicht wenige Geldinstitute lehnen zudem aufgrund der  solcher Konstrukte die Zusammenarbeit mit Ihnen bzw. Ihren Klienten ab.“;
(iii) „Dass ihm [D._] in diesem Betrugs- und Veruntreuungskonstrukt die von Ihnen als einziger Verwaltungsrat vertretene I2._AG zentral unterstützte – u.a. um Geldtransfers in die Schweiz auf das Privatkonto des Alleinaktionärs zu rechtfertigen -, ist offensichtlich.“;
f) In den E-Mails vom 2. Juli 2007, 12:06 Uhr (Beilage 12) an den Kläger mit cc an G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), E6._ (I3._), E7._ (I3._), Sekretariat I3._ und vom 2. Juli 2007, 12:27 Uhr (Beilage 13) an den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), G2._ (C._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Ihre neue Strategie ist wohl, es auf eine Strafuntersuchung ankommen zu , um dann Ihren Klienten fallen zu lassen. Es wird für Sie und Ihre Kanzlei  zu spät sein, den Standpunkt einzunehmen, dass Sie von Herrn D._’s Straftaten – Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung, falsche Angaben  den Handelsregisterbehörden, Geldwäscherei, etc. – nichts wussten.  sind Sie und Ihre Kanzlei ebenfalls darin aktiv involviert, insbesondere  Ihrer Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._AG und Ihrer  als Domizilgeberin.”;
(ii) „Spätestens seit November 2006 wissen Sie um die strafbaren Handlungen Ihres Klienten, seit Ende 2006 wissen Sie oder müssen Sie aufgrund der Ihnen von mir zugestellten Dokumente wie auch aufgrund des Schreibens von I2._ (N1._) [Stadt in N._] ... annehmen, dass die von Ihnen als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene Schweizer Gesellschaft I2._AG eine zentrale Rolle in einem gewerbsmässigen Betrugs- und -Konstrukt spielt. Sie haben jedoch bis anhin alles unternommen, um diese in ihren widerrechtlichen Handlungen zu unterstützen und den  Zustand aufrecht zu erhalten.”;
g) In der E-Mail vom 6. Juli 2007, 10:32 Uhr (Beilage 14) an E9._ (I5._) mit cc an den Kläger, G1._ (C._), G4._ (C._), G._ (C._), E10._ (I5._), E11._ (I5._), E12._ (I5._), E13._ (I5._), insbesondere mit der Aussage:
(i) „Warum unterstützt er [B._] D._ aktiv in dessen unlauteren ?”;
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h) In der E-Mail vom 24. November 2007, 19:51 Uhr (Beilage 15) an das Sekretariat I3._ mit cc an E6._ (I3._), den Kläger, G4._ (C._), G3._ (C._), G2._ (C._),  mit der Aussage:
(i) „Neben der Beteiligung an anderen strafbaren Handlungen (u.a. Betrug, , Urkundenfälschung, Geldwäscherei) hat sich die Schweizer I2._ AG mit betrügerischen Mitteln für das Projektmanagement eines  in K._ positioniert [...]. Diesbezüglich gibt es auch klare Indizien, die auf umfangreiche Schmiergeldzahlungen bzw. Offerierung von  hinweisen. Der Grossteil der Handlungen wurde dabei von der I2._AG unter der Oberleitung von Dr. B._ koordiniert. Diese Schweizer  trat in der Schweiz, in S._, in R._ [Staaten in Europa] und in K._ als Organisatorin des vorgenannten Projektmanagements bzw. des  Infrastrukturprojekts auf. Dr. B._ und einzelne Anwälte aus seiner Kanzlei waren dabei aktiv involviert; Dr. B._ hat dies auch bereits schriftlich zugestanden. In diesem Zusammenhang kam es zu verschiedenen  gegenüber der Verwaltung des H1._ H2._ [Verwaltungsbezirk in K._], dem ehemaligen Arbeitgeber (I2._ ) des Hauptaktionärs der I2._AG, gegenüber diversen Banken sowie gegenüber Geschäftspartnern in der Schweiz, in R._, in S._. und in K._ (teilweise vollendeter /teilweise versuchter Betrug.“;
i) In der E-Mail vom 13. Dezember 2007, 13:36 Uhr (Beilage 16) an E5._ (I6._) mit cc an E3._ (I._), E._ (I._), E4._ (I._), den Kläger, E9._ (I5._), D._,  mit der Aussage:
(i) „In this respect, I kindly ask you to pay attention of potential money laundering issues surrounding Mr D._’s banking relations with your institution. In , I kindly ask you to pay attention to the following questions: [...] How did Dr. B._ in his function as the only board member with sole signatory power  the establishment of the Swiss company I2._AG and its business ?”;
j) In den E-Mails vom 18. Dezember 2007, 16:12 Uhr (Beilage 17) an E5._ (I6._) mit cc an den Kläger, G1._ (C._), E3._ (I._), E4._ (I._), E._ (I._), E9._ (I5._) und vom 18. Dezember 2007, 17:06 Uhr (Beilage 18) an G4._ (C._), G3._ (C._), G2._ (C._), E13._ (I5._), E11._ (I5._), insbesondere mit den Aussagen:
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(i) „D._ established with the active support of Dr. B._ and his law firm C._ an elaborate fraud/embezzlement scheme consisting of up to ten  in different jurisdiction (in particular in K._, Switzerland and on the T._).”;
(ii) „In case of your client D._’s I2._AG you will be shown that Dr. B._ has been a long time aware of the fact that this company was incorporated for the sole purpose of committing illegal actions against D._’s employer I2._ ... (N1._).”;
(iii) „Dr. B._ as a specialist for ... issues [aus Staat K._] is fully aware of these kind of dangers as well. In the case of I2._AG/D._, however, he and his Swiss law firm have supported/facilitated such illegal actions.”;
(iv) „In addition, documents will be sent to you which show that Dr. B._, with whom many Swiss banks have a longstanding business relationship, is not  to the truth and any professional compliance standards.”;
k) In den E-Mails vom 12. Januar 2008, 18:43 Uhr (Beilage 19) an E14._ (I1._), E15._ (I1._), E16._ (I1._) mit cc an den Kläger, D._, E13._ (I5._), E9._ (I5._), E._ (I._), E1._ (I._), E2._ (I._), E3._ (I._) und vom 13. Januar 2008, 13:25 Uhr (Beilage 20) an G._ (C._), G1._ (C._), G2._ (C._) mit cc an den Kläger und G4._ (C._), insbesondere mit den :
(i) „However, in this case the main focus has to be Dr. B._ and his law firm C._. Being such a specialist for ... legal issues [aus K._], there is no way that Dr. B._ did not notice in all these years that D._ was a full-time employee of the ... [aus Staat N._] I2._ Group. However, if he was  he and his law firm C._ are actively involved in this fraud/embezzlement/moneylaundering scheme.”;
(ii) „The whole negotiation between I1._ and the Swiss company I2._AG was based on en elaborate fraud-scheme – pure and simple. [...], respectively D._ and Dr. B._ used us to successfully position itself/themselves as the project manager for the Project. Therefore, I2._AG and its management – including Dr. B._ – also committed fraud in O._ [Stadt ausserhalb der Schweiz].”;
l) In der E-Mail vom 23. Januar 2008, 19:47 Uhr (Beilage 21) an E9._ (I5._) mit cc an den Kläger, E13._ (I5._), E11._ (I5._), E12._ (I5._), G4._ (C._) und G1._ (C._), insbesondere mit der Aussage:
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(i) „[...]; zweitens, Sie sollten dadurch erkennen (wenn Sie es noch nicht bereits seit längerem erkannt haben), dass Dr. B._ es mit der Wahrheit und der  Berufsethik nicht so ernst nimmt.”;
m) In der E-Mail vom 8. Mai 2008, 12:27 Uhr (Beilage 22) an E17._ (I7._) mit cc an den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), E5._ (I6._), die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei, die  des Schweizerischen Anwaltsverbandes (SRO SAV), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Dr. B._ ist in der Funktion als einziger Verwaltungsrat einer Schweizer , welche von einem ... Staatsbürger [aus Staat K._] kontrolliert wird, in illegale Handlungen verwickelt.”;
(ii) „In vorliegendem Fall handle ich als eine Person, die durch das widerrechtliche Verhalten von Dr. B._ selbst in ihrem Vermögen geschädigt wurde.”;
n) In den E-Mails vom 26. Mai 2008, 15:55 Uhr (Beilage 23) an den  mit cc an G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), E9._ (I5._), E13._ (I5._), E17._ (I7._), E5._ (I6._), E6._ (I3._), das Sekretariat I3._, die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei, E._ (I._), E1._ (I._), E2._ (I._), E4._ (I._), E3._ (I._), F._ (Eidg. Finanzverwaltung EFV) und vom 26. Mai 2008, 16:26 Uhr (Beilage 24) an die Kontrollstelle für die Bekämpfung der Geldwäscherei, F._ (EFV), E6._ (I3._), das Sekretariat I3._, die SRO SAV mit cc an E17._ (I7._), E5._ (I6._), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), E9._ (I5._), E13._ (I5._), E4._ (I._), beide E-Mails jeweils mit der Anlage „Schreiben B._ 26 Mai 08.pdf“ (Beilage 25), insbesondere mit den Aussagen in der Anlage:
(i) „Bekanntlich wurde ich neben weiteren Personen und Unternehmen mittels der von Ihnen gegründeten und vertretenen I2._AG durch Betrug finanziell .”;
(ii) „Sie und Ihre Kanzlei haben eine illegale Konkurrenzstruktur aufgebaut, welche es D._ ermöglichte, seinen langjährigen ... Arbeitgeber [aus N._] im Vermögen zu schädigen (insbesondere Veruntreuung und Betrug) sowie den  “I2._ ” zu usurpieren (unlauterer Wettbewerb).”;
(iii) „Sie unterstützen D._’s illegale Handlungen nicht nur als Mitglied des ...  (I3._), sondern auch und insbesondere in Ihrer Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG.”;
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o) In der E-Mail vom 5. Juni 2008, 13:10 Uhr (Beilage 26) an den Kläger mit cc an E5._ (I6._), E17._ (I7._), G1._ (C._), G4._ (C._), G._ (C._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Wenn Sie und Ihre Kanzlei seit Jahren für Ihre ... Klienten [aus K._] und Kunden von Schweizer Banken Strukturen (onshore und offshore, etc) errichten, um – unter anderem oder insbesondere – Gelder am ... Fiskus [aus K._] vorbei und unter Verletzung der Kapitalexportbestimmungen der K._ in die Schweiz zu transferieren, ist mir das egal. Das geht mich nichts an! Mir ist auch egal, wenn zwischen Ihnen und den Schweizer Banken diesbezüglich eine  Symbiose entstanden ist. [...]. Nicht egal ist mir aber, wenn ich von einem kriminellen ... [Person aus K._], der über eine langjährige  zur I6._ verfügt(e), mit Hilfe einer Schweizer Aktiengesellschaft und  ... Anwalt und seiner Kanzlei durch Betrug finanziell geschädigt werde!”;
p) In der E-Mail vom 9. Juni 2008, 17:41 Uhr (Beilage 27) an E6._ (I3._) mit cc an E18._ (I3._), E19._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._) mit der Anlage „Brief_I3._ 15Mai_2007_ DrB._.pdf“ (Beilage 28), insbesondere mit der  in der Anlage:
(i) „Im Gegenteil, gewisse Handlungen bzw. Unterlassungen von Dr. B._  vielmehr darauf hin, dass er seinen Klienten und Direktor bei dessen illegalen Handlungen – zumindest passiv – gewähren liess bzw. lässt. Nach meiner  sprechen jedoch bestimmte Tatsachen auch für eine aktive  bei den strafbaren Handlungen.”;
q) In der E-Mail vom 12. Juni 2008, 11:20 Uhr (Beilage 29) an E5._ (I6._), E17._ (I7._) mit cc an F1._ (EBK), F2._ (EBK), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), E6._ (I3._), E19._ (I3._), E18._ (I3._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Vorliegend informiere ich Sie über diese Diskussionen, da erster Banker am  des Gesprächs sagte, dass man an Dr. B._ “nicht herankomme” und dass dieser “gedeckt” werde und “gute Freunde” bei den Banken habe.”;
(ii) „[...], dass ich nur in Bezug auf Geschehnisse rund um die Schweizer  I2._ AG, Dr. B._ und seiner ... Rechtsanwaltskanzlei C._ [...] vorwerfe, unter Umständen selbst in kriminellen Handlungen involviert zu sein oder solche (aktiv oder durch Unterlassung) zu unterstützen.”;
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r) In der E-Mail vom 13. Juni 2008, 11:01 Uhr (Beilage 30) an E13._ (I5._), E12._ (I5._), E11._ (I5._), E9._ (I5._) mit cc an F3._ (Schweizer Treuhand-Kammer), F2._ (EBK), F1._ (EBK), die Kontrollstelle Geldwäscherei,  mit der Aussage:
(i) „Seit März 2007 habe ich Sie mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass die I2._ AG und ihr ... Alleinaktionär [aus K._] und im ... Handelsregister eingetragene Direktor, D._, aktiv in umfangreiche illegale Handlungen  seien. Dabei habe ich Sie auch mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass der einzige Verwaltungsrat der I2._ AG, Dr. B._, unter Umständen diese Handlungen aktiv unterstützt bzw. deckt.”;
s) In der E-Mail vom 18. Juni 2008, 12:20 Uhr (Beilage 31) an E6._ (I3._), E19._ (I3._), E7._ (I3._) mit cc an E18._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G4._ (C._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Sie werden dann erkennen, dass Dr. B._ und seine Kanzlei C._ aktiv in umfangreiche illegale Handlungen involviert sind.”;
(ii) „Für den Fall, dass Dr. B._ in einem wohl unumgänglichen künftigen  behauptet, dass er von den illegalen Handlungen seines langjährigen ... Klienten D._ [aus K._] nichts wusste, möchte ich darauf hinweisen, dass er spätestens seit mindestens 16 Monaten davon Bescheid weiss und  im Verwaltungsrat dieser Gesellschaft weiterhin Einsitz nahm. Mit dieser Handlung hat er aber auch illegale Handlungen in K._ unterstützt und , [...]. In K._ verliess sich Dr. B._ auf die fiktive  seines Klienten und die Bezahlung von Schmiergeldern als prozessuale .”;
t) In der E-Mail vom 24. Juni 2008, 13:50 Uhr (Beilage 32) an F1._ (EBK), F2._ (EBK) mit cc an E17._ (I7._), E5._ (I6._), E6._ (I3._), E19._ (I3._), E18._ (I3._), den Kläger, insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Wie sein ... Klient D._ [aus K._], ist heute auch der ... Rechtsanwalt Dr. B._ nicht bereit, seine Verantwortung zu übernehmen – vielmehr unterstützt er mit seiner Einsitznahme im Verwaltungsrat der I2._ AG weiterhin die strafbaren Handlungen seines Klienten.”;
(ii) „[...] bereits mit ausführlichem Schreiben vom 15. Mai 2007 auf die Involvierung von Dr. B._ in illegale Handlungen hingewiesen [...].”;
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u) In der E-Mail vom 24. Juni 2008, 15:46 Uhr (Beilage 33) an den , G1._ (C._), die Kontrollstelle Geldwäscherei, G4._ (C._), E13._ (I5._), E9._ (I5._), E3._ (I._), E._ (I._), E2._ (I._), E17._ (I7._), E5._ (I6._), E19._ (I3._), E6._ (I3._), E18._ (I3._), F1._ (EBK), F2._ (EBK), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Anlass zu diesem kurzen von mir initiierten Telefongespräch war, dass ich Herrn E6._ sowie die Präsidentin des Standesgerichts in einem längeren  vom 15. Mai 2007 (Kopie an Dr. B._) auf die Involvierung von Dr. B._ in illegale Handlungen hingewiesen habe.“;
(ii) „Ich ging davon aus, dass es den I3._ interessiert, wenn ein Mitglied in  Handlungen eines Klienten verwickelt ist und diese unterstützt, [...].“;
(iii) „[...], dass das verantwortungslose Verhalten von Dr. B._ nicht nur gefährlich für seinen langjährigen Klienten ist [...], sondern auch – und insbesondere – für eine ausländische Rechtsanwaltskanzlei im Allgemeinen und für einzelne  Berufskollegen im Besonderen, die durch das grobfahrlässige und/oder vorsätzliche Verhalten von Dr. B._ in eine gefährliche Situation gebracht worden sind.”;
v) In den E-Mails vom 3. Juli 2008, 21:11 Uhr (Beilage 34) und vom 9. Juli 2008, 09:36 Uhr (Beilage 35) jeweils an den Governor H._ mit cc an [...@...], [...@...], [...@...], den Kläger, D._, E5._ (I6._), E20._ (I6._), E17._ (I7._), E21._ (I7._), die Kontrollstelle Geldwäscherei, F1._ (EBK), F2._ (EBK), E._ (I._), E1._ (I._), E2._ (I._), E3._ (I._) und vom 9. Juli 2008, 14:40 Uhr (Beilage 36) an E22._ (I8._) mit cc an E23._ (I8._), E24._ (I8._), E17._ (I7._), E5._ (I6._), den Kläger,  bei allen E-Mails mit der Anlage „Letter Governor H._ H1._ 3 July 2008.pdf“ (Beilage 37), insbesondere mit den  in der Anlage:
(i) „In his illegal actions, D._ was actively supported since 2003 by the Swiss lawyer Dr. B._ and his law firm C._ (see www.....ch), [...].”;
(ii) „The Swiss lawyer Dr. B._ can be qualified as the mastermind behind D._’s illegal Swiss-... company [K._] structure which fraudulently  in a public tender procedure organized by the H2._ Administration of H1._.”;
(iii) „Because of Dr. B._’s and his law firm’s active involvement in D._’s and I2._ AG’s numerous illegal actions, we informed the persons responsible for compliance with I7._ and I6._ AG in L._, kindly asking them to re-
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view all past and present business relationships of their financial institutions with Dr. B._ and his law firm.”;
(iv) „We believe that the ... [K._] authorities should be involved by your H2._ Administration recommending to opening a formal criminal investigation against [...], against Dr. B._ and [...].”;
w) In der E-Mail vom 9. Juli 2008, 14:40 Uhr (Beilage 36) an E22._ (I8._) mit cc an E23._ (I8._), E24._ (I8._), E17._ (I7._), E5._ (I6._), den Kläger, insbesondere mit der Aussage:
(i) „For this, I forward to you our recent letter to the ... [K._] authorities, in  to Governor H._ of the H1._ H2._ of 3 July 2008 as his  became a victim of this Swiss-... [K._] fraud scheme established by Dr. B._.”;
(ii) „It is just because of our case “I2._ AG” and Dr. B._’s involvement in its illegal actions and the way he is associating with these illegal actions, as well as “other” circumstances, that everything he is involved with “does not feel right”. Therefore, it will be in the interest of all – public authorities, banks, auditors – to review everything he is involved with.”;
x) In der E-Mail vom 10. Juli 2008, 21:31 Uhr (Beilage 38) an den Kläger mit cc an G5._ (C._), G6._ (C._), G7._ (C._), G8._ (C._), G2._ (C._), G9._ (C._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Hinter dem Rücken von ehrlichen und erfolgreichen Geschäftsleuten illegale  errichten (weil Sie den Hals von VR-Mandaten nicht voll  bekommen; [...]), seinen langjährigen Klienten verraten, durch eigene  ausländische Berufskollegen in den Dreck reiten, unseriöse Geschäfte im Verborgenen machen – schön gedeckt durch das Bank- und Anwaltsgeheimnis, das können Sie, aber ein Telefon entgegennehmen, dazu trauen Sie sich nicht.”;
(ii) „Wissen Ihre Angestellten eigentlich mit wem sie es da zu tun haben? Haben sie noch nicht durch die gutbürgerliche Fassade des Dr. B._ hindurchgeblickt? Erkennen Ihre angestellten Anwälte nicht, was für Geschäfte Sie (auch noch) ? Warum Sie soviele VR-Mandate haben?”;
(iii) „Nahezu jeder Banker im ... [K._] Business weiss, was Ihre “Spezialitäten” und “Qualitäten” sind, und kann von Ihnen interessante Geschichten erzählen. Oder züchten Sie die nächste Generation von “Spezialisten” heran?”;
(iv) „[...], denn wie länger Sie in dieser Struktur I2._ AG / ... I2._ AG  und diese von Ihrer Kanzlei aktiv unterstützt wird (inklusive ), desto tiefer “sinken” sie in den Straftatbestand der Geldwäscherei hinein.”;
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y) In der E-Mail vom 14. Juli 2008, 09:46 Uhr (Beilage 39) an den Kläger mit cc an E6._ (I3._), E19._ (I3._), E7._ (I3._), insbesondere mit der Aussage:
(i) „Die Delikte, in welche die I2._ AG und ihre Organe (D._, Dr. B._ & Revisionsstelle, d.h. insb. E9._) aber auch Ihre Kanzlei C._ verwickelt sind, fallen gemäss Auskunft des stellvertretenden Staatsanwalts auch in die  der ... Staatsanwaltschaft.”;
z) In der E-Mail vom 15. Juli 2008, 19:51 Uhr (Beilage 40) an den Kläger mit cc an G1._ (C._), G._ (C._), E9._ (I5._), E13._ (I5._), insbesondere mit der Aussage:
(i) „Wenn das korrekt ist, sind Sie ein richtiger “Schlingel” bzw. noch schlimmer als ich gedacht habe. Helfen kriminellen ... [Personen aus K._] andere zu , und selbst profitieren Sie davon im Übermass.”;
aa) Mit der Verbreitung des Entwurfs der Strafanzeige als Anlage (Beilage 41) in der E-Mail vom 22. Juli 2008, 21:59 Uhr (Beilage 42) an den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), E13._ (I5._), E9._ (I5._), E11._ (I5._), E12._ (I5._), insbesondere mit den Anträgen auf Seite 2 und den  Aussagen in der Anlage:
(i) „Es besteht der dringende Verdacht, dass Dr. B._ aufgrund seiner Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG und für deren Geschäftsführung Verantwortlicher sich der Gehilfenschaft oder gar Mittäterschaft zu strafbaren Handlungen schuldig gemacht hat.“;
(ii) „Die Handlungen und Unterlassungen des Dr. B._ wie auch der  I5._ AG (bzw. deren Organe: Geschäftsleitung und Verwaltungsrat) könne auch den Straftatbestand der Geldwäscherei erfüllen.“;
(iii) „Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass Dr. B._ vorliegend Gehilfe oder gar Mittäter strafbarer Handlungen ist (z.B. Betrug, Veruntreuung, unlauterer Wettbewerb, Geldwäscherei, Bestechung fremder Amtsträger).“;
(iv) „Dr. B._ nimmt seine zwingenden und unübertragbaren Pflichten als einziger Verwaltungsrat offensichtlich nicht wahr.“;
(v) „Dr. B._ unterstützt somit D._ aktiv in dessen strafbaren Handlungen. Er qualifiziert sich als Mittäter dieser strafbaren Handlungen oder zumindest macht er sich der Gehilfenschaft nach Art. 26 StGB in Verbindung mit den obgenannten Straftatbeständen (insbesondere Betrug, Veruntreuung und unlauterer  sowie Geldwäscherei) strafbar.“;
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(vi) „Auf die Handlungen des Dr. B._ und seiner Kanzlei C._ könnte auch der Straftatbestand der Geldwäscherei zur Anwendung kommen. Sowohl heute als auch bereits früher bestanden genügend Anhaltspunkte für Dr. B._, dass er zumindest annehmen musste bzw. muss, dass die unter der Verfügungsgewalt von D._ stehenden Vermögenswerte aus einem Verbrechen herrühren  [...].“;
(vii) „In seinem Schreiben vom 30. November 2006 droht mir Dr. B._ mit einer unbegründeten Strafanzeige wegen Verletzung des Anwaltsgeheimnisses [...]; er weiss, dass ich für D._ und seine I2._ AG nicht als Rechtsanwalt tätig war. Dr. B._ nimmt aufgrund seiner Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG selbst Parteistellung ein. Sein Verhalten erfüllt den Straftatbestand der Nötigung.“;
(viii) „Der Fall I2._ AG zeigt zudem deutlich auf, wie Dr. B._ – der immerhin auch als registrierter Finanzintermediär agiert – und seine Geschäftspartner (z.B. I5._ AG) ohne zögern eine illegale Parallelstruktur eines ... [K._]  aktiv unterstützen.“;
bb) In der E-Mail vom 13. August 2008, 12:30 Uhr (Beilage 43) an E6._ (I3._) mit cc an E7._ (I3._), E18._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Es geht dabei auch darum, dass Dr. B._ als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG der Staatsanwaltschaft erklären soll, warum er an seinem  bis heute festhält und somit den Aktionär/Direktor dieser  aktiv in dessen illegalen Handlungen unterstützt.”;
(ii) „Ich möchte jedoch versuchen, eine europaweite Untersuchung gegen Dr. B._ und dessen Kanzlei wegen möglicher organisierter und planmässiger Geldwäscherei auszulösen [...].”;
(iii) „Mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 2’418’000 im Jahr 2006 verdient Ihr ... Kollege Dr. B._ zwar sehr gut (Dr. B._ sollte eigentlich bei der  Auflistung der bestverdienenden Schweizer Anwälte in der Bilanz mit dabei ist!), doch lässt sein versteuertes Vermögen bzw. seine steuerliche Ausscheidung bei der kantonalen Vermögenssteuer nicht auf das Eigentum an der  schliessen.”;
cc) In der E-Mail vom 21. August 2008, 13:31 Uhr (Beilage 44) an den Kläger mit cc an G1._ (C._), E17._ (I7._), E21._ (I7._), E5._ (I6._), E20._ (I6._), F1._ (EBK), die Kontrollstelle Geldwäscherei, F4._ (EFV), E25._ [...@...], E26._ [...r@...], [...@...], [L._@...], [...@...], insbesondere mit den Aussagen:
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(i) „Darin wurde unter anderem aufgezeigt, dass Sie und Ihre Anwaltskanzlei C._ (www...ch) diverse illegale Handlungen dieser Schweizer  und des dahinter stehenden ... Aktionärs D._ [aus K._] seit  Jahren unterstützen. Sie sind insbesondere der geistige Vater einer  Parallelstruktur, welche Sie als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift kontrollieren [...]. Im Vordergrund stehen dabei Betrug und Veruntreuung  dem langjährigen ... Arbeitgeber [aus N._] von D._ [...] sowie  verbundene mögliche Aspekte von Geldwäscherei; umfangreiche  Handlungen gegenüber der K._ [...], systematischer Steuerbetrug und Steuerhinterziehung, Verletzung ... Kapitalexportbestimmungen [aus K._] sowie Betrug gegen meine Person und andere Geschäftspartner der I2._ AG.”;
(ii) „Zudem müssen auch andere von Ihnen vertretene Strukturen analysiert werden, um zu erkennen, ob (i) nicht D._ dahinter steht; (ii) ob es sich bei den  Handlungen im Umfeld der I2._ AG um einen Einzelfall handelt, oder ob (iii) die Unterstützung illegaler Handlungen ein fester Bestandteil Ihres () Dienstleistungsangebotes ist.”;
(iii) „Gemäss der rechtskräftigen Steuerveranlagung für die Kantons- und  erzielten Sie und Ihre Ehefrau J._ (nicht erwerbstätig) im Jahr 2004 ein steuerbares Einkommen von CHF 1’550’800, im Jahr 2005 ein steuerbares Einkommen von CHF 2’103’700 und im Jahr 2006 ein steuerbares Einkommen von CHF 2’418’200. Zusätzlich deklarierten Sie im Jahr 2004 ein steuerbares Vermögen von CHF 4’250’000 und im Jahr 2006 ein steuerbares Vermögen von CHF 5’431’000. [...].”;
dd) In der E-Mail vom 1. September 2008, 10:09 Uhr (Beilage 45) an E3._ (I._), E._ (I._), E2._ (I._), E1._ (I._), E4._ (I._), insbesondere mit der Aussage:
(i) „I will now file criminal charges against I2._ AG, Dr. B._ and D._. In doing this, I intend to trigger a large scale anti-money laundering investigation against him (he is what he is, presumably one of the leading money launderer for ... [K._] money coming to Switzerland). [...]. If the ... [K._] authorities consider that E1._ is somehow involved in D._’s respectively Dr. B._/I2._ AG’s illegal actions, [...].”;
ee) In der E-Mail vom 25. November 2008, 19:36 Uhr (Beilage 46) an den Kläger mit cc an E17._ (I7._), E5._ (I6._), F1._ (EBK), F5._ (EBK), F4._ (EFV), G1._ (C._), G._ (C._), die Kontrollstelle Geldwäscherei, insbesondere mit der Aussage:
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(i) „Mit grossem Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass gegen Ihre  wie auch gegen von Ihnen und Dr. G1._ (sowie Dr. G._) errichtete und mit Einzelunterschrift vertretene Strukturen in der Europäischen Union (EU) bereits Untersuchungen wegen Geldwäscherei seit nunmehr beinahe zwei Jahre laufen.”;
ff) In der E-Mail vom 28. November 2008, 17:09 Uhr (Beilage 47) an E6._ (I3._), E7._ (I3._) mit cc an E18._ (I3._), E19._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G2._ (C._), G9._ (C._), G5._ (C._), G6._ (C._), G7._ (C._), G10._ (C._), G11._ (C._), G12._ (C._), insbesondere mit den Aussagen:
(i) „In der Zwischenzeit wurde nun bei der Staatsanwaltschaft III eine Strafanzeige u.a. gegen Dr. B._ wegen Betrug und Verdacht auf Geldwäscherei .”;
(ii) „[...], dass in Q._ [Staat] seit etwa zwei Jahren bereits Untersuchungen  Geldwäscherei gegen Strukturen von Dr. B._ und Dr. G1._ laufen. Dabei handelt es sich insbesondere um die beiden von Dr. B._ und Dr. G1._ vertretenen Aktiengesellschaften I9._ AG und I10._ AG.”;
(iii) „Wir müssen heute davon ausgehen, dass gewisse von Dr. B._ und Dr. G1._ vertretene Strukturen in Verbindung mit dem organisierten Verbrechen in Osteuropa und K._ stehen.”;
gg) In der E-Mail vom 3. Dezember 2008, 13:33 Uhr (Beilage 48) an E6._ (I3._), E7._ (I3._) mit cc an E18._ (I3._), E19._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), G2._ (C._), G5._ (C._), G6._ (C._), G7._ (C._), G10._ (C._), G11._ (C._), G12._ (C._), insbesondere mit der Aussage:
(i) „Seit nunmehr zwei Jahren wird in K._ wie auch in Q._ gegen  von Dr. B._ wegen Verdachts auf Geldwäscherei untersucht. In der Schweiz bemerkt(e) man wohl nichts oder will man nichts bemerken! Auch die angestellten Kollegen und Kolleginnen haben wohl nichts bemerkt. Zunehmend nehmen wir die Aussage eines Bankers in leitender Funktion deshalb ernst, dass “Dr. B._ gedeckt wird".”;
hh) In der E-Mail vom 22. Dezember 2008, 17:21 Uhr (Beilage 49) an E27._ (I11._) und E28._ (I12._ AG) mit cc an die
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Kontrollstelle Geldwäscherei, F1._ (EBK), F4._ (EFV), E20._ (I6._), E21._ (I7._), E17._ (I7._), E29._ (I6._), den Kläger, G1._ (C._) unter anderem mit den Anlagen „Schreiben E27._156a.pdf“ (Beilage 50) und „Schreiben E28._156b.pdf“ (Beilage 51), insbesondere mit der Aussage in der E-Mail:
(i) „Da wir aus Bankenkreisen den Hinweis erhalten haben, dass Dr. B._ „“ werde, beabsichtigen wir ausländische Bankaufsichtsbehörden sowie  ebenfalls zu informieren.”;
mit den Aussagen in den beiden relevanten Anlagen:
(ii) „Ich erlaube mir deshalb, Sie darüber zu informieren, dass ich als geschädigte Partei gegen Dr. B._ und andere Personen eine Strafanzeige bei der  III, Abteilung Wirtschaftsdelikte, in Zürich eingereicht habe. Dabei geht es insbesondere um betrügerische Handlungen im Rahmen einer illegalen schweizerisch-... [aus K._] Parallelstruktur.”;
(iii) „Bereits zu Beginn dieser (noch) summarischen Überprüfung mussten wir , dass gegen Dr. B._ im Ausland bereits wegen Verdachts auf  untersucht wird.“;
(iv) „Bei unseren Abklärungen betreffend Dr. B._ und dessen geschäftlichen  wurden wir unter anderem darauf hingewiesen, dass dieser ...  und bei der SRO SAV SNV registrierte Finanzintermediär angeblich dafür bekannt sei, dass er „alles macht“. In diesem Zusammenhang wurde auch , dass er „das dreckige ....-Geld aus K._ holt“ und dass „der  wird“ und man deshalb (angeblich) „nicht an ihn ran komm".“;
ii) In der E-Mail vom 5. Februar 2009, 14:33 Uhr (Beilage 52) an E30._ (I3._) und E7._ (I3._) mit cc an E18._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), M1._ (Rechtsanwalt), insbesondere mit der Aussage:
(i) „Denn es könnte im Interesse des I3._ sein, zu erfahren, dass Dr. B._ in einem offiziellen Bericht eines EU-Mitgliedstaates explizit als Verdächtiger bzw. Angeschuldigter aufgeführt ist.”;
jj) In der E-Mail vom 5. Februar 2009, 17:40 Uhr (Beilage 53) an M1._ mit cc an E30._ (I3._), E7._ (I3._), E18._ (I3._), den Kläger, G1._ (C._), G._ (C._), und vom 22. Februar 2009, 22.59 Uhr (Beilage 53A) an E29._ (I6._), E5._ (I6._), E21._ (I7._), E17._ (I7._) mit cc anM1._, den Kläger, G1._,
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C._, E30._ (I3._) und E7._ (I3._) insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Unter Würdigung der Dr. B._ vorgeworfenen Involvierung in illegale  im Zusammenhang mit I2._ AG und der Tatsache, dass Dr. B._ und einige von ihm mit Einzelunterschrift vertretene Schweizer Gesellschaften  im Ausland in Untersuchung wegen Verdachts auf Geldwäscherei involviert sind, möchte ich mir erlauben, Ihnen von einem Banker in O._ gemachten Aussagen zu Dr. B._ und dessen Geschäften zukommen zu lassen.”;
(ii) „Warum fragst du? Hat er dich gefickt? Da bist Du nicht der Erste!“ [Lachen] [: Ich haben in P._ [Stadt ausserhalb der Schweiz] einen Schweizer Vermögensverwalter entdeckt, der auch schon von Dr. B._ „gefickt“ wurde. Mit einer „U._-Struktur“!]“;
(iii) „An den kommst Du nicht ran, der wird gedeckt.“;
(iv) „Der holt das dreckige ...-Geld [aus K._] in die Schweiz.“;
(v) „Aber Achtung, der hat so richtige ...-Schweine [aus K._] als Klienten.“;
(vi) „Früher hat er viel mit [X Bank] gemacht, aber [den] Tussis in der Compliance ist es wohl im Höschen zu heiss geworden.“;
(vii) „Das weiss doch ich nicht, ob der immer weiss, was er macht. Der ist aber sicher eine geldgeile ***** und fragt nicht. Aber so dämlich kann man ja nicht sein. Du musst aber wissen, die ... [Personen aus K._], das sind Schweine. Die ...s [Frauenname] kannst Du wenigstens toll ficken [lachen], aber die ...s [] sind richtige Manipulatorenschweine. Und bei B._ hat es ganz  Typen.“;
(viii) „Selbst der mit Dr. B._ befreundete ehemalige Head of ... [aus K._] Desk der I7._, E27._, teilte mir in den Räumlichkeiten von I11._ mit, dass da „schon einmal etwas war mit B._ und wohl einer gehen musste“ (er sagte dies in Gegenwart von einem mit mir befreundeten Rechtsanwalt, mit dem ich bei C1._ gearbeitet habe.). Fragen Sie Ihren Klienten, weshalb () bei der I7._ einer wegen ihm gehen musste?“;
(ix) „[...], bin ich doch der Meinung, dass ein Compliance-Review sämtlicher  mit Dr. B._ sich im öffentlichen Interesse und zum Schutz der Integrität des Schweizer Finanzplatzes aufdrängt.“.
kk) In der E-Mail vom 22. Februar 2009, 22.59 Uhr (Beilage 53A) und der Verbreitung der Ergänzung zur Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft vom 16. Januar 2009 als Anlage (Beilage 53B) an E29._ (I6._), E5._ (I6._), E21._ (I7._), E17._ (I7._) mit cc an M1._, den Kläger, G1._, C._, E30._ (I3._) und E7._ (I3._) insbesondere mit den Aussagen:
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(i) „Denn bekanntlich ist Dr. B._ ein Rechtsanwalt, „der alles macht“;
(ii) „Es gibt jedoch sehr wohl Schweizer Banken, die mit Dr. B._ und seiner Kanzlei explizit eine Zusammenarbeit ablehnen“.
ll) In der E-Mail vom 24. Februar 2009, 11:44 Uhr an M2._ mit cc an den Kläger, E30._ (I3._), E21._ (I7._), E17._ (I7._), E29._ (I6._), E5._ (I6._), E31._ (I13._), M1._ (Beilage 53C) insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Tatbestände des Steuerbetrugs und der Steuerhinterziehung könnten sich bei nicht wenigen der B._’schen (Wurstel)Strukturen unter Umständen nur als „zusätzliches Beigemüse“ erweisen.“
mm) In der E-Mail vom 3. März 2009, 17.18 Uhr an E17._ (I7._) mit cc an E21._ (I7._), E5._ (I6._), E29._ (I6._), den Kläger, M2._, M1._, Staatsanwalt M3._ (Beilage 53D) unter anderem mit den Anlagen „Schreiben an I7._ 3.3.09.pdf“ (Beilage 53E) insbesondere mit den Aussagen:
(i) „Es gibt klare Anzeichen, dass dieser langjährige Geschäftspartner der I7._ deren Compliance manipulieren könnte.“
(ii) „Wie schon mehrfach hervorgehoben, wurde uns von Seiten von Bankern , dass man an Dr. B._ angeblich nicht rankomme, da dieser gedeckt werde.“
(iii) „Dr. B._ versucht(e) mit der erhöhten Glaubwürdigkeit von M2._ und mit Hilfe unwahrer Behauptungen unlauter Ihre Compliance zu manipulieren bzw. zu seinen Gunsten zu beeinflussen.“
nn) In der E-Mail vom 9. März 2009, 16.38 Uhr an Staatsanwalt M3._ mit cc an E17._ (I7._), E21._ (I7._), den Kläger, M2._, M1._, (Beilage 53F) und mit der weitergeleiteten E-Mail vom 9. März 2009, 10.46 Uhr an Ms. E32._ und Ms. E33._ von der I14._ mit cc an E17._ (I7._), E21._ (I7._), E34._ (I7._) und E35._ (I7._)  mit den Aussagen:
(i) „Da Dr. B._ nicht nur Strukturen kontrolliert, welche einen Bezug zur USA und der Europäischen Union haben, sondern es auch Anzeichen für eine Nähe zu „organisierten Verbrechensstrukturen aus Osteuropa“ gibt (so verfügt z.B. die Gruppe von Personen im „I15._ Fall“ über einen direkten Bezug zum ... Ponzi Schema der 1990er Jahre in K._ und zu ...-... Betrugsstrukturen,  welche bereits in R._ ermittelt wurde und gegen Beteiligte mit internatio-
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nalem Haftbefehl gefahndet wird), gehen wir davon aus, dass die ausländischen Behörden sich für unser Anliegen interessieren.“
oo) In der E-Mail vom 13. März 2009, 18.11 Uhr an den Kläger mit cc an RA G._ (C._), RA G2._ (C._), RA G1._ (C._), G5._ (C._), RA G9._ (C._), G11._ (C._), G12._ (C._), G10._ (C._), G13._ (C._) und G14._ (C._) (Beilage 53G)
(i) „Natürlich ist es einfacher, für Geld illegale Handlungen "im Dunkeln" für ... [ aus K._] zu begehen oder zu unterstützen, doch manchmal muss auch ein ... Rechtsanwalt wie Sie lernen, zu seinen Taten zu stehen und  zu übernehmen“.
(ii) „Aufgrund Ihres kleinbürgerlichen Herkommens und Ihrer Persönlichkeit können wir heute gut nachvollziehen, dass Sie einmal „gewonnenes“ bzw. „ergaunertes“ Geld nicht wieder „weggeben“ wollen“.
(iii) „Selbst die Herren Dr. G._ und Dr. G2._ äusserten sich angeblich  verwundert über die Höhe Ihres Einkommens gegenüber Berufskollegen. Wir schliessen daraus, dass Ihr Einkommen, wie angenommen, sich nicht nur aus Einkommen aus „Rechtsberatung“ der Kanzlei C._ zusammensetzt, sondern zu grossen Teilen auch aus Kommissionen von den Banken, d.h. Retrozessionen von bis zu 50% aller bei den Banken generierten Kommissionen und/oder sog. Finders Fee von etwa zwischen 0.2 bis 0.8% der verschobenen Gelder (und/oder für besondere Dienstleistungen)“.
pp) In der E-Mail vom 9. März 2009, 21.27 Uhr an Ms. E33._ (I14._) und Ms. E32._ (I14._) mit cc an E17._ (I7._), E21._ (I7._), E34._ (I7._) und E35._ (I7._) und Staatsanwalt M3._ (Beilage 53H) und mit der  E-Mail vom 16. März 2009, 13.53 Uhr an Herrn F6._ (N._ Botschaft in der Schweiz) mit cc an Staatsanwalt M3._ und mit der weitergeleiteten E-mail vom 16. März 2009, 14.09 Uhr an den Kläger, RA M1._, RA M2._ und den Unterzeichnenden:
(i) “Dr. B._ is not only facilitating the transfer of billions of USD out of K._ and other ... countries (as well as ... countries), but he is also actively supporting cross-border fraud and corruption (in particular, attention should be paid to trust structures connected to him), embezzlement, tax fraud and money-laundering”.
(ii) “I am pleased to inform you, that the prosecutor in Zurich, Mr. M3._ of the Prosecution III, finally informed me today, that he would start to  criminal charges I filed against Dr. B._, the Swiss company I2._ AG and his ... [aus K._] client D._ in September 2008”.
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2. Es sei dem Beklagten unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB im Fall der Widerhandlung zu verbieten, wörtlich oder sinngemäss zu  oder in irgendeiner Form die folgenden Aussagen direkt oder  weiterzuverbreiten (mit Ausnahme an von ihm mandatierte und zur  in der Schweiz zugelassene Anwälte sowie an die Adresse von Gerichten oder der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich):
a) Der Kläger habe kriminell gehandelt oder kriminelle Handlungen , gefördert oder geduldet oder sei in kriminelle Handlungen , insbesondere in gewerbsmässigen Betrug, Steuerbetrug, , Urkundenfälschung, Veruntreuung, unwahre Angaben gegenüber Handelsregisterbehörden, Geldwäscherei, unlauterer  sowie Bestechung fremder Amtsträger oder der Kläger sei sich bewusst gewesen, dass Klienten oder Gesellschaften bei denen der Kläger Organfunktionen wahrnimmt, kriminell gehandelt oder kriminelle Handlungen unterstützt, gefördert oder geduldet haben oder in  Handlungen verstrickt gewesen seien und davon profitiert hätten;
b) Der Kläger habe widerrechtlich oder illegal gehandelt, widerrechtliche oder illegale Handlungen unterstützt, gefördert, geduldet oder gedeckt oder er sei in widerrechtliche oder illegale Handlungen verstrickt oder involviert;
c) Der Kläger habe Gelder am ... [aus K._] Fiskus vorbei und unter Verletzung der Kapitalexportbestimmungen der K._ in die Schweiz transferiert;
d) Der Kläger habe für D._ eine Struktur für den Zweck von  oder widerrechtlichen Handlungen (insbesondere Betrug und/oder Veruntreuung) aufgebaut oder D._ im Aufbau einer solchen  unterstützt;
e) Die vom Kläger oder von einem seiner Partner vertretenen Strukturen würden mit dem organisierten Verbrechen in Osteuropa oder K._ in Verbindung stehen;
f) Der Kläger habe den Beklagten angelogen und er nehme es mit der Wahrheit und der Einhaltung der anwaltlichen Berufsethik nicht so ernst;
g) Der Kläger habe die Bezahlung von Schmiergeld aktiv unterstützt oder selbst Schmiergeld bezahlt oder bezahlen lassen oder die Bezahlung koordiniert;
h) Der Kläger habe wörtlich oder sinngemäss gesagt, es sei in K._ normal, Schmiergelder zu bezahlen und dass er eine Struktur schaffen würde, um solche Schmiergeldzahlungen zu verschleiern;
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i) Durch die Tätigkeit des Klägers seien natürliche oder juristische  (insbesondere auch der Beklagte) geschädigt worden (z.B. mittels Gesellschaftskonstrukten im ... besetzten Teil U._s);
j) Geldinstitute würden die Zusammenarbeit mit dem Kläger ablehnen  hätten dies in der Vergangenheit getan;
k) An den Kläger komme man nicht heran und er werde gedeckt;
l) Der Kläger sei Eigentümer eines Hauses in Südfrankreich;
m) Er habe eine Strafanzeige gegen den Kläger eingereicht oder es werde in der Schweiz oder im Ausland ein Strafverfahren gegen den Kläger geführt oder sei geführt worden;
n) Es laufe gegen den Kläger, einen Kanzleipartner von ihm oder eine von den vorgenannten errichtete Gesellschaft in der Europäischen Union oder in anderen Ländern eine Untersuchung wegen Geldwäscherei;
o) Der Kläger hole dreckiges ...-Geld in die Schweiz, habe ...-Schweine als Klienten, er sei geldgeil und unter seinen Klienten habe es ganz  Typen;
p) Ein Mitarbeiter der I7._ habe die Bank wegen dem Kläger  müssen;
q) Der Kläger sei ein Anwalt, „der alles mache“;
r) Der Kläger manipuliere die Compliance der I7._ oder anderer ;
s) Der Kläger und/oder die Rechtsanwaltskanzlei C._ erhalte von Banken Zahlungen als Kommissionen, Retrozessionen, Finder Fees oder ähnlichem.
3. Es sei dem Beklagten unter Androhung der Bestrafung nach Art. 292 StGB im Fall der Widerhandlung zu verbieten (mit Ausnahme an von ihm  und zur Berufsausübung in der Schweiz zugelassene Anwälte sowie an die Adresse von Gerichten und Strafuntersuchungsbehörden) in  Form,
a) die vom Beklagten bei Behörden im In- oder Ausland, insbesondere auch bei der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, gegen den  und Dritte eingereichte Strafanzeige (einschliesslich alle , Korrespondenzen im Zusammenhang mit und Entwürfen für diese Strafanzeige) oder andere Akten, Verfügungen oder Protokolle aus dem Strafverfahren weiterzugeben oder Dritten direkt oder indirekt  zu machen;
b) die Einkommenszahlen des Klägers Dritten direkt oder indirekt  zu machen;
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4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.“
Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. November 2010:
1. In Gutheissung von Rechtsbegehren 1 wird festgestellt, dass der Beklagte
mit folgenden Äusserungen in verschiedenen E-Mails, die er zwischen dem
Januar 2007 und dem April 2009 zuhanden diverser Personen aus Anwalt-
schaft, aus Wirtschaft sowie an Behörden im In- und Ausland versandte, die
Persönlichkeit des Klägers widerrechtlich verletzt hat:
a) With fraudulent intention and with the active support of Dr. B._ he
created and masterminded a „body of lies and deceptions.“
b) (1) „Because of the active support of Dr. B._ you were able to „trick“
me, I._, I1._ and others (and, I assume also the H1._
Administration), and commit large-scale fraudulent and criminal actions –
making us believe when we presented I2._ AG as the future project
manager that we dealt with a successful ... [aus K._] entrepreneur.“
(2) „And my lawyers are very pleased that we can prove that the estab-
lishment of I2._ AG itself was part of a fraud/embezzlement (corrup-
tion?)-scheme organized by you and Dr. B._! These criminal ac-
tions also support my case regarding my claims against you and
I2._ AG, it shows that Dr. B._ and you are a (quite) successful
team – with literally year long experience – in taking advantage of other
person’s assets (tangible and intangible), know-how, contacts, services,
etc. without paying.“
c) (1) „Whereas D._ is aware of the fact that these funds are a result
of his criminal actions, Dr. B._ must have, if he was not aware of it,
at least assumed that the funds used to set up I2._ AG, its
K1._ office (i.e. its K1._ permanent establishment) and its ...
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[aus K._] subsidiary are a result of criminal actions committed by
D._.“
(2) „Dr. B._ and his law firm C._ assisted him so he could take
advantage of the reputation of this well-established law firm and the
Swiss finance place in L._. The purpose of this international corpo-
rate structure is to commit not only fraud towards business partners and
tax authorities, but also embezzlement, money-laundering, and violation
of ... [aus K._] capital transfer regulations.”
d) „I2._ AG’s only board member Dr. B._ also supported
D._’s intention to pay illegal bribes. On May XX, 2006, Dr. B._
told me that “paying bribes in K._ is normal, and that he would or-
ganize an offshore structure for covering this up” (May X, 17:XX by pho-
ne).”
e) (1) „Die Fakten- und Dokumentenlage deuten jedoch klar darauf hin,
dass Sie und C._ in Bezug auf die bei Ihnen domizilierte und von
Ihnen als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene
I2._ AG in strafbare Handlungen involviert sind. Dabei geht es mit
grosser Wahrscheinlichkeit primär um gewerbsmässigen Betrug (Art.
146 StGB), Urkundenfälschung (Art. 251 StGB), Veruntreuung (Art. 138
StGB), unwahre Angaben gegenüber Handelsregisterbehörden (Art. 153
StGB), Geldwäscherei (Art. 305bis StGB), unlauterer Wettbewerb (Art.
23 UWG) sowie Bestechung fremder Amtsträger (Art. 322septies
StGB).“
(2) „[...], dass Sie und C._ aktiv im internationalen Offshore-
Geschäft zu Gunsten Ihrer vorwiegend ... [aus K._] Klienten invol-
viert sind. In diesem Zusammenhang ist es denn auch bereits zu massi-
ven Schädigungen anderer Parteien gekommen (z.B. mittels Gesell-
schaftskonstrukten im ... besetzten Teil U._s, u.a.); nicht wenige
Geldinstitute lehnen zudem aufgrund der Intransparenz solcher Kon-
strukte die Zusammenarbeit mit Ihnen bzw. Ihren Klienten ab.“
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(3) „Dass ihm [D._] in diesem Betrugs- und Veruntreuungskonstrukt
die von Ihnen als einziger Verwaltungsrat vertretene I2._ AG zent-
ral unterstützte – u.a. um Geldtransfers in die Schweiz auf das Privat-
konto des Alleinaktionärs zu rechtfertigen -, ist offensichtlich.“
f) (1)„Ihre neue Strategie ist wohl, es auf eine Strafuntersuchung ankom-
men zu lassen, um dann Ihren Klienten fallen zu lassen. Es wird für Sie
und Ihre Kanzlei jedoch zu spät sein, den Standpunkt einzunehmen,
dass Sie von Herrn D._’s Straftaten – Betrug, Veruntreuung, Ur-
kundenfälschung, falsche Angaben gegenüber den Handelsregisterbe-
hörden, Geldwäscherei, etc. – nichts wussten. Vielmehr sind Sie und Ih-
re Kanzlei ebenfalls darin aktiv involviert, insbesondere aufgrund Ihrer
Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG und Ihrer Kanzlei
als Domizilgeberin.”
(2) „Spätestens seit November 2006 wissen Sie um die strafbaren Hand-
lungen Ihres Klienten, seit Ende 2006 wissen Sie oder müssen Sie auf-
grund der Ihnen von mir zugestellten Dokumente wie auch aufgrund des
Schreibens von I2._ (N1._) ... annehmen, dass die von Ihnen
als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift vertretene Schweizer
Gesellschaft I2._ AG eine zentrale Rolle in einem gewerbsmässi-
gen Betrugs- und Geldwäscherei-Konstrukt spielt. Sie haben jedoch bis
anhin alles unternommen, um diese in ihren widerrechtlichen Handlun-
gen zu unterstützen und den widerrechtlichen Zustand aufrecht zu erhal-
ten.”
g) „Warum unterstützt er [B._] D._ aktiv in dessen unlauteren
Machenschaften?”
h) „Neben der Beteiligung an anderen strafbaren Handlungen (u.a. Betrug,
Veruntreuung, Urkundenfälschung, Geldwäscherei) hat sich die Schwei-
zer I2._ AG mit betrügerischen Mitteln für das Projektmanagement
eines Infrastrukturprojektes in der K._ positioniert [...]. Diesbezüg-
lich gibt es auch klare Indizien, die auf umfangreiche Schmiergeldzah-
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lungen bzw. Offerierung von Schmiergeldzahlungen hinweisen. Der
Grossteil der Handlungen wurde dabei von der I2._ AG unter der
Oberleitung von Dr. B._ koordiniert. Diese Schweizer Aktiengesell-
schaft trat in der Schweiz, in S._, in R._ und in K._ als
Organisatorin des vorgenannten Projektmanagements bzw. des besag-
ten Infrastrukturprojekts auf. Dr. B._ und einzelne Anwälte aus sei-
ner Kanzlei waren dabei aktiv involviert; Dr. B._ hat dies auch be-
reits schriftlich zugestanden. In diesem Zusammenhang kam es zu ver-
schiedenen Betrugshandlungen gegenüber der Verwaltung des
H1._ H2._, dem ehemaligen Arbeitgeber (I2._ ) des
Hauptaktionärs der I2._ AG, gegenüber diversen Banken sowie ge-
genüber Geschäftspartnern in der Schweiz, in R._, in S._ und
in K._ (teilweise vollendeter Betrug/teilweise versuchter Betrug.“
i) „In this respect, I kindly ask you to pay attention of potential money lau-
ndering issues surrounding Mr D._’s banking relations with your in-
stitution. In particular, I kindly ask you to pay attention to the following
questions: [...] How did Dr. B._ in his function as the only board
member with sole signatory power justify the establishment of the Swiss
company I2._ AG and its business purpose?”
j) (1) „D._ established with the active support of Dr. B._ and his
law firm C._ an elaborate fraud/embezzlement scheme consisting
of up to ten companies in different jurisdiction (in particular in K._,
Switzerland and on the T._).”
(2) „In case of your client D._’s I2._ AG you will be shown that
Dr. B._ has been a long time aware of the fact that this company
was incorporated for the sole purpose of committing illegal actions
against D._’s employer I2._ ... (N1._).”
(3) „Dr. B._ as a specialist for ... [aus K._] issues is fully aware
of these kind of dangers as well. In the case of I2._ AG/D._,
- 26 -
however, he and his Swiss law firm have supported/facilitated such ille-
gal actions.”
(4) „In addition, documents will be sent to you which show that Dr.
B._, with whom many Swiss banks have a longstanding business
relationship, is not committed to the truth and any professional compli-
ance standards.”
k) (1) „However, in this case the main focus has to be Dr. B._ and his
law firm C._. Being such a specialist for ... [aus K._] legal
issues, there is no way that Dr. B._ did not notice in all these years
that D._ was a full-time employee of the ... [aus N._] I2._
Group. However, if he was aware he and his law firm C._ are ac-
tively involved in this fraud/embezzlement/money-laundering scheme.”
(2) „The whole negotiation between I1._ and the Swiss company
I2._ AG was based on en elaborate fraud-scheme – pure and simp-
le. [...], respectively D._ and Dr. B._ used us to successfully
position itself/themselves as the project manager for the Project. There-
fore, I2._ AG and its management – including Dr. B._ – also
committed fraud in O._.”
l) „[...]; zweitens, Sie sollten dadurch erkennen (wenn Sie es noch nicht
bereits seit längerem erkannt haben), dass Dr. B._ es mit der
Wahrheit und der anwaltlichen Berufsethik nicht so ernst nimmt.”
m) (1) „Dr. B._ ist in der Funktion als einziger Verwaltungsrat einer
Schweizer Aktiengesellschaft, welche von einem ... [aus K._]
Staatsbürger kontrolliert wird, in illegale Handlungen verwickelt.”
(2) „In vorliegendem Fall handle ich als eine Person, die durch das wi-
derrechtliche Verhalten von Dr. B._ selbst in ihrem Vermögen ge-
schädigt wurde.”
- 27 -
n) (1) „Bekanntlich wurde ich neben weiteren Personen und Unternehmen
mittels der von Ihnen gegründeten und vertretenen I2._ AG durch
Betrug finanziell geschädigt.”
(2) „Sie und Ihre Kanzlei haben eine illegale Konkurrenzstruktur aufge-
baut, welche es D._ ermöglichte, seinen langjährigen ... [aus
N._] Arbeitgeber im Vermögen zu schädigen (insbesondere Verun-
treuung und Betrug) sowie den Gesellschaftsnamen “I2._ ” zu
usurpieren (unlauterer Wettbewerb).”
(3) „Sie unterstützen D._’s illegale Handlungen nicht nur als Mit-
glied des ... Anwaltsverbands (I3._), sondern auch und insbesonde-
re in Ihrer Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG.”
o) „Wenn Sie und Ihre Kanzlei seit Jahren für Ihre ... [aus K._] Klien-
ten und Kunden von Schweizer Banken Strukturen (onshore und offsho-
re, etc) errichten, um – unter anderem oder insbesondere – Gelder am
... [aus K._] Fiskus vorbei und unter Verletzung der Kapitalexport-
bestimmungen der K._ in die Schweiz zu transferieren, ist mir das
egal. Das geht mich nichts an! Mir ist auch egal, wenn zwischen Ihnen
und den Schweizer Banken diesbezüglich eine florierende Symbiose
entstanden ist. [...]. Nicht egal ist mir aber, wenn ich von einem kriminel-
len ... [Personen aus K._], der über eine langjährige Geschäftsbe-
ziehung zur I6._ verfügt(e), mit Hilfe einer Schweizer Aktiengesell-
schaft und einem ... Anwalt und seiner Kanzlei durch Betrug finanziell
geschädigt werde!”
p) „Im Gegenteil, gewisse Handlungen bzw. Unterlassungen von Dr.
B._ deuten vielmehr darauf hin, dass er seinen Klienten und Direk-
tor bei dessen illegalen Handlungen – zumindest passiv – gewähren
liess bzw. lässt. Nach meiner Einschätzung sprechen jedoch bestimmte
Tatsachen auch für eine aktive Unterstützung bei den strafbaren Hand-
lungen.”
- 28 -
q) (1) „Vorliegend informiere ich Sie über diese Diskussionen, da erster
Banker am Ende des Gesprächs sagte, dass man an Dr. B._ “nicht
herankomme” und dass dieser “gedeckt” werde und “gute Freunde” bei
den Banken habe.”
(2) „[...], dass ich nur in Bezug auf Geschehnisse rund um die Schweizer
Aktiengesellschaft I2._ AG, Dr. B._ und seiner ... Rechtsan-
waltskanzlei C._ [...] vorwerfe, unter Umständen selbst in kriminel-
len Handlungen involviert zu sein oder solche (aktiv oder durch Unter-
lassung) zu unterstützen.”
r) „Seit März 2007 habe ich Sie mehrfach darauf aufmerksam gemacht,
dass die I2._ AG und ihr ... [aus K._] Alleinaktionär und im ...
Handelsregister eingetragene Direktor, D._, aktiv in umfangreiche
illegale Handlungen verwickelt seien. Dabei habe ich Sie auch mehrfach
darauf aufmerksam gemacht, dass der einzige Verwaltungsrat der
I2._ AG, Dr. B._, unter Umständen diese Handlungen aktiv un-
terstützt bzw. deckt.”
s) (1) „Sie werden dann erkennen, dass Dr. B._ und seine Kanzlei
C._ aktiv in umfangreiche illegale Handlungen involviert sind.”
(2) „Für den Fall, dass Dr. B._ in einem wohl unumgänglichen künf-
tigen Strafverfahren behauptet, dass er von den illegalen Handlungen
seines langjährigen ... [aus K._] Klienten D._ nichts wusste,
möchte ich darauf hinweisen, dass er spätestens seit mindestens 16
Monaten davon Bescheid weiss und dennoch im Verwaltungsrat dieser
Gesellschaft weiterhin Einsitz nahm. Mit dieser Handlung hat er aber
auch illegale Handlungen in K._ unterstützt und gedeckt, [...]. In
K._ verliess sich Dr. B._ auf die fiktive Wohnsitzregistrierung
seines Klienten und die Bezahlung von Schmiergeldern als prozessuale
Abwehrstrategie.”
- 29 -
t) (1) „Wie sein ... [aus K._] Klient D._, ist heute auch der ...
Rechtsanwalt Dr. B._ nicht bereit, seine Verantwortung zu über-
nehmen – vielmehr unterstützt er mit seiner Einsitznahme im Verwal-
tungsrat der I2._ AG weiterhin die strafbaren Handlungen seines
Klienten.”
(2) „[...] bereits mit ausführlichem Schreiben vom 15. Mai 2007 auf die
Involvierung von Dr. B._ in illegale Handlungen hingewiesen [...].”
u) (1) „Anlass zu diesem kurzen von mir initiierten Telefongespräch war,
dass ich Herrn E6._ sowie die Präsidentin des Standesgerichts in
einem längeren Schreiben vom 15. Mai 2007 (Kopie an Dr. B._) auf
die Involvierung von Dr. B._ in illegale Handlungen hingewiesen
habe.“
(2) „Ich ging davon aus, dass es den I3._ interessiert, wenn ein
Mitglied in illegale Handlungen eines Klienten verwickelt ist und diese
unterstützt, [...].“
(3) „[...], dass das verantwortungslose Verhalten von Dr. B._ nicht
nur gefährlich für seinen langjährigen Klienten ist [...], sondern auch –
und insbesondere – für eine ausländische Rechtsanwaltskanzlei im All-
gemeinen und für einzelne ausländische Berufskollegen im Besonderen,
die durch das grobfahrlässige und/oder vorsätzliche Verhalten von Dr.
B._ in eine gefährliche Situation gebracht worden sind.”
v) (1) „In his illegal actions, D._ was actively supported since 2003 by
the Swiss lawyer Dr. B._ and his law firm C._ (see www.....ch),
[...].”
(2) „The Swiss lawyer Dr. B._ can be qualified as the mastermind
behind D._’s illegal Swiss-... [aus K._] company structure
which fraudulently participated in a public tender procedure organized by
the H2._ Administration of H1._.”
- 30 -
(3) „Because of Dr. B._’s and his law firm’s active involvement in
D._’s and I2._ AG’s numerous illegal actions, we informed the
persons responsible for compliance with I7._ and I6._ AG in
L._, kindly asking them to review all past and present business rela-
tionships of their financial institutions with Dr. B._ and his law firm.”
(4) „We believe that the ... [aus K._] authorities should be involved
by your H2._ Administration recommending to opening a formal
criminal investigation against [...], against Dr. B._ and [...].”
w) (1) „For this, I forward to you our recent letter to the ... [aus K._] au-
thorities, in particular to Governor H._ of the H1._ H2._ of
3 July 2008 as his administration became a victim of this Swiss-... [aus
K._] fraud scheme established by Dr. B._.”
(2) „It is just because of our case “I2._ AG” and Dr. B._’s invol-
vement in its illegal actions and the way he is associating with these ille-
gal actions, as well as “other” circumstances, that everything he is invol-
ved with “does not feel right”. Therefore, it will be in the interest of all –
public authorities, banks, auditors – to review everything he is involved
with.”
x) (1) „Hinter dem Rücken von ehrlichen und erfolgreichen Geschäftsleuten
illegale Gesellschaftskonstrukte errichten (weil Sie den Hals von VR-
Mandaten nicht voll genug bekommen; [...]), seinen langjährigen Klien-
ten verraten, durch eigene Unfähigkeit ausländische Berufskollegen in
den Dreck reiten, unseriöse Geschäfte im Verborgenen machen – schön
gedeckt durch das Bank- und Anwaltsgeheimnis, das können Sie, aber
ein Telefon entgegennehmen, dazu trauen Sie sich nicht.”
(2) „Wissen Ihre Angestellten eigentlich mit wem sie es da zu tun ha-
ben? Haben sie noch nicht durch die gutbürgerliche Fassade des Dr.
B._ hindurchgeblickt? Erkennen Ihre angestellten Anwälte nicht,
- 31 -
was für Geschäfte Sie (auch noch) machen? Warum Sie soviele VR-
Mandate haben?”
(3) „Nahezu jeder Banker im ... [aus K._] Business weiss, was Ihre
“Spezialitäten” und “Qualitäten” sind, und kann von Ihnen interessante
Geschichten erzählen. Oder züchten Sie die nächste Generation von
“Spezialisten” heran?”
(4) „[...], denn wie länger Sie in dieser Struktur I2._ AG / ...
I2._ AG drinsitzen und diese von Ihrer Kanzlei aktiv unterstützt wird
(inklusive Domizilgewährung), desto tiefer “sinken” sie in den Straftatbe-
stand der Geldwäscherei hinein.”
y) „Die Delikte, in welche die I2._ AG und ihre Organe (D._, Dr.
B._ & Revisionsstelle, d.h. insb. E9._) aber auch Ihre Kanzlei
C._ verwickelt sind, fallen gemäss Auskunft des stellvertretenden
Staatsanwalts auch in die Zuständigkeit der ... Staatsanwaltschaft.”
z) „Wenn das korrekt ist, sind Sie ein richtiger “Schlingel” bzw. noch
schlimmer als ich gedacht habe. Helfen kriminellen ... [Personen aus
K._] andere zu betrügen, und selbst profitieren Sie davon im Über-
mass.”
aa) (1) „Es besteht der dringende Verdacht, dass Dr. B._ aufgrund sei-
ner Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG und für deren
Geschäftsführung Verantwortlicher sich der Gehilfenschaft oder gar Mit-
täterschaft zu strafbaren Handlungen schuldig gemacht hat.“
(2) „Die Handlungen und Unterlassungen des Dr. B._ wie auch der
Revisionsstelle I5._ AG (bzw. deren Organe: Geschäftsleitung und
Verwaltungsrat) könne auch den Straftatbestand der Geldwäscherei er-
füllen.“
(3) „Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass Dr. B._ vorliegend
Gehilfe oder gar Mittäter strafbarer Handlungen ist (z.B. Betrug, Verun-
- 32 -
treuung, unlauterer Wettbewerb, Geldwäscherei, Bestechung fremder
Amtsträger).“
(4) „Dr. B._ nimmt seine zwingenden und unübertragbaren Pflichten
als einziger Verwaltungsrat offensichtlich nicht wahr.“
(5) „Dr. B._ unterstützt somit D._ aktiv in dessen strafbaren
Handlungen. Er qualifiziert sich als Mittäter dieser strafbaren Handlun-
gen oder zumindest macht er sich der Gehilfenschaft nach Art. 26 StGB
in Verbindung mit den obgenannten Straftatbeständen (insbesondere
Betrug, Veruntreuung und unlauterer Wettbewerb sowie Geldwäscherei)
strafbar.“
(6) „Auf die Handlungen des Dr. B._ und seiner Kanzlei C._
könnte auch der Straftatbestand der Geldwäscherei zur Anwendung
kommen. Sowohl heute als auch bereits früher bestanden genügend
Anhaltspunkte für Dr. B._, dass er zumindest annehmen musste
bzw. muss, dass die unter der Verfügungsgewalt von D._ stehen-
den Vermögenswerte aus einem Verbrechen herrühren könnten [...].“
(7) „In seinem Schreiben vom 30. November 2006 droht mir Dr. B._
mit einer unbegründeten Strafanzeige wegen Verletzung des Anwalts-
geheimnisses [...]; er weiss, dass ich für D._ und seine I2._
AG nicht als Rechtsanwalt tätig war. Dr. B._ nimmt aufgrund seiner
Funktion als einziger Verwaltungsrat der I2._ AG selbst Parteistel-
lung ein. Sein Verhalten erfüllt den Straftatbestand der Nötigung.“
(8) „Der Fall I2._ AG zeigt zudem deutlich auf, wie Dr. B._ –
der immerhin auch als registrierter Finanzintermediär agiert – und seine
Geschäftspartner (z.B. I5._ AG) ohne zögern eine illegale Parallel-
struktur eines ... [aus K._] Kriminellen aktiv unterstützen.“
bb) (1) „Es geht dabei auch darum, dass Dr. B._ als einziger Verwal-
tungsrat der I2._ AG der Staatsanwaltschaft erklären soll, warum er
- 33 -
an seinem Verwaltungsratsmandat bis heute festhält und somit den Ak-
tionär/Direktor dieser Gesellschaft aktiv in dessen illegalen Handlungen
unterstützt.”
(2) „Ich möchte jedoch versuchen, eine europaweite Untersuchung ge-
gen Dr. B._ und dessen Kanzlei wegen möglicher organisierter und
planmässiger Geldwäscherei auszulösen [...].”
(3) „Mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 2’418’000 im Jahr 2006
verdient Ihr ... Kollege Dr. B._ zwar sehr gut (Dr. B._ sollte ei-
gentlich bei der nächsten Auflistung der bestverdienenden Schweizer
Anwälte in der Bilanz mit dabei ist!), doch lässt sein versteuertes Ver-
mögen bzw. seine steuerliche Ausscheidung bei der kantonalen Vermö-
genssteuer nicht auf das Eigentum an der Luxusliegenschaft schlies-
sen.”
cc) (1) „Darin wurde unter anderem aufgezeigt, dass Sie und Ihre Anwalts-
kanzlei C._ (www.....ch) diverse illegale Handlungen dieser
Schweizer Aktiengesellschaft und des dahinter stehenden ... [aus
K._] Aktionärs D._ seit mehreren Jahren unterstützen. Sie sind
insbesondere der geistige Vater einer illegalen Parallelstruktur, welche
Sie als einziger Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift kontrollieren [...].
Im Vordergrund stehen dabei Betrug und Veruntreuung gegenüber dem
langjährigen ... [aus N._] Arbeitgeber von D._ [...] sowie damit
verbundene mögliche Aspekte von Geldwäscherei; umfangreiche betrü-
gerische Handlungen gegenüber der K._ [...], systematischer Steu-
erbetrug und Steuerhinterziehung, Verletzung ... [aus K._] Kapital-
exportbestimmungen sowie Betrug gegen meine Person und andere
Geschäftspartner der I2._ AG.”
(2) „Zudem müssen auch andere von Ihnen vertretene Strukturen analy-
siert werden, um zu erkennen, ob (i) nicht D._ dahinter steht; (ii) ob
es sich bei den illegalen Handlungen im Umfeld der I2._ AG um ei-
nen Einzelfall handelt, oder ob (iii) die Unterstützung illegaler Handlun-
- 34 -
gen ein fester Bestandteil Ihres (umfangreichen) Dienstleistungsangebo-
tes ist.”
(3) „Gemäss der rechtskräftigen Steuerveranlagung für die Kantons- und
Gemeindesteuern erzielten Sie und Ihre Ehefrau J._ (nicht erwerbs-
tätig) im Jahr 2004 ein steuerbares Einkommen von CHF 1’550’800, im
Jahr 2005 ein steuerbares Einkommen von CHF 2’103’700 und im Jahr
2006 ein steuerbares Einkommen von CHF 2’418’200. Zusätzlich dekla-
rierten Sie im Jahr 2004 ein steuerbares Vermögen von CHF 4’250’000
und im Jahr 2006 ein steuerbares Vermögen von CHF 5’431’000. [...].”
dd) „I will now file criminal charges against I2._ AG, Dr. B._ and
D._. In doing this, I intend to trigger a large scale anti-money lau-
ndering investigation against him (he is what he is, presumably one of
the leading money launderer for ... [aus K._] money coming to
Switzerland). [...]. If the ... [aus K._] authorities consider that
E1._ is somehow involved in D._’s respectively Dr.
B._/I2._ AG’s illegal actions, [...].”
ee) „Mit grossem Interesse habe ich zur Kenntnis genommen, dass gegen
Ihre Person wie auch gegen von Ihnen und Dr. G1._ (sowie Dr.
G._) errichtete und mit Einzelunterschrift vertretene Strukturen in
der Europäischen Union (EU) bereits Untersuchungen wegen Geldwä-
scherei seit nunmehr beinahe zwei Jahre laufen.”
ff) (1) „In der Zwischenzeit wurde nun bei der Staatsanwaltschaft III eine
Strafanzeige u.a. gegen Dr. B._ wegen Betrug und Verdacht auf
Geldwäscherei eingereicht.”
(2) „[...], dass in Q._ seit etwa zwei Jahren bereits Untersuchungen
wegen Geldwäscherei gegen Strukturen von Dr. B._ und Dr.
G1._ laufen. Dabei handelt es sich insbesondere um die beiden
von Dr. B._ und Dr. G1._ vertretenen Aktiengesellschaften
I9._ AG und I10._ AG.”
- 35 -
(3) „Wir müssen heute davon ausgehen, dass gewisse von Dr. B._
und Dr. G1._ vertretene Strukturen in Verbindung mit dem organi-
sierten Verbrechen in Osteuropa und K._ stehen.”
gg) „Seit nunmehr zwei Jahren wird in K._ wie auch in Q._ gegen
Strukturen von Dr. B._ wegen Verdachts auf Geldwäscherei unter-
sucht. In der Schweiz bemerkt(e) man wohl nichts oder will man nichts
bemerken! Auch die angestellten Kollegen und Kolleginnen haben wohl
nichts bemerkt. Zunehmend nehmen wir die Aussage eines Bankers in
leitender Funktion deshalb ernst, dass “Dr. B._ gedeckt wird”.”
hh) (1) „Da wir aus Bankenkreisen den Hinweis erhalten haben, dass Dr.
B._ „gedeckt“ werde, beabsichtigen wir ausländische Bankauf-
sichtsbehörden sowie Strafuntersuchungsbehörden ebenfalls zu infor-
mieren.”
(2) „Ich erlaube mir deshalb, Sie darüber zu informieren, dass ich als ge-
schädigte Partei gegen Dr. B._ und andere Personen eine Strafan-
zeige bei der Staatsanwaltschaft III, Abteilung Wirtschaftsdelikte, in Zü-
rich eingereicht habe. Dabei geht es insbesondere um betrügerische
Handlungen im Rahmen einer illegalen schweizerisch-... [aus K._]
Parallelstruktur.”
(3) „Bereits zu Beginn dieser (noch) summarischen Überprüfung muss-
ten wir feststellen, dass gegen Dr. B._ im Ausland bereits wegen
Verdachts auf Geldwäscherei untersucht wird.“
(4) „Bei unseren Abklärungen betreffend Dr. B._ und dessen ge-
schäftlichen Verrichtungen wurden wir unter anderem darauf hingewie-
sen, dass dieser ... Rechtsanwalt und bei der SRO SAV SNV registrierte
Finanzintermediär angeblich dafür bekannt sei, dass er „alles macht“. In
diesem Zusammenhang wurde auch hervorgehoben, dass er „das dre-
ckige ...-Geld aus K._ holt“ und dass „der gedeckt wird“ und man
deshalb (angeblich) „nicht an ihn ran kommt“.“
- 36 -
ii) „Denn es könnte im Interesse des I3._ sein, zu erfahren, dass Dr.
B._ in einem offiziellen Bericht eines EU-Mitgliedstaates explizit als
Verdächtiger bzw. Angeschuldigter aufgeführt ist.”
jj) (1) „Unter Würdigung der Dr. B._ vorgeworfenen Involvierung in il-
legale Handlungen im Zusammenhang mit I2._ AG und der Tatsa-
che, dass Dr. B._ und einige von ihm mit Einzelunterschrift vertre-
tene Schweizer Gesellschaften bereits im Ausland in Untersuchung we-
gen Verdachts auf Geldwäscherei involviert sind, möchte ich mir erlau-
ben, Ihnen von einem Banker in O._ gemachten Aussagen zu Dr.
B._ und dessen Geschäften zukommen zu lassen.”
(2) „Warum fragst du? Hat er dich gefickt? Da bist Du nicht der Erste!“
[Lachen] [Bemerkung: Ich haben in P._ einen Schweizer Vermö-
gensverwalter entdeckt, der auch schon von Dr. B._ „gefickt“ wur-
de. Mit einer „U._-Struktur“!]“
(3) „An den kommst Du nicht ran, der wird gedeckt.“
(4) „Der holt das dreckige ...-Geld [aus K._] in die Schweiz.“
(5) „Aber Achtung, der hat so richtige ...-Schweine [aus K._] als Kli-
enten.“
(6) „Früher hat er viel mit [X Bank] gemacht, aber [den] Tussis in der
Compliance ist es wohl im Höschen zu heiss geworden.“
(7) „Das weiss doch ich nicht, ob der immer weiss, was er macht. Der ist
aber sicher eine geldgeile ***** und fragt nicht. Aber so dämlich kann
man ja nicht sein. Du musst aber wissen, die ... [Personen aus K._],
das sind Schweine. Die ...s [Frauenname] kannst Du wenigstens toll fi-
cken [lachen], aber die ...s [Männername] sind richtige Manipulatoren-
schweine. Und bei B._ hat es ganz gefährliche Typen.“
- 37 -
(8) „Selbst der mit Dr. B._ befreundete ehemalige Head of ... [aus
K._] Desk der I7._, E27._, teilte mir in den Räumlichkei-
ten von I11._ mit, dass da „schon einmal etwas war mit B._
und wohl einer gehen musste“ (er sagte dies in Gegenwart von einem
mit mir befreundeten Rechtsanwalt, mit dem ich bei C1._ gearbeitet
habe.). Fragen Sie Ihren Klienten, weshalb (sogar) bei der I7._ ei-
ner wegen ihm gehen musste?“
(9) „[...], bin ich doch der Meinung, dass ein Compliance-Review sämtli-
cher Geschäftsbeziehungen mit Dr. B._ sich im öffentlichen Inte-
resse und zum Schutz der Integrität des Schweizer Finanzplatzes auf-
drängt.“
kk) (1) „Denn bekanntlich ist Dr. B._ ein Rechtsanwalt, „der alles
macht.“
(2) „Es gibt jedoch sehr wohl Schweizer Banken, die mit Dr. B._
und seiner Kanzlei explizit eine Zusammenarbeit ablehnen“.
ll) „Tatbestände des Steuerbetrugs und der Steuerhinterziehung könnten
sich bei nicht wenigen der B._’schen (Wurstel)Strukturen unter Um-
ständen nur als „zusätzliches Beigemüse“ erweisen.“
mm) (1) „Es gibt klare Anzeichen, dass dieser langjährige Geschäftspartner
der I7._ deren Compliance manipulieren könnte.“
(2) „Wie schon mehrfach hervorgehoben, wurde uns von Seiten von
Bankern mitgeteilt, dass man an Dr. B._ angeblich nicht rankomme,
da dieser gedeckt werde.“
(3) „Dr. B._ versucht(e) mit der erhöhten Glaubwürdigkeit von
M2._ und mit Hilfe unwahrer Behauptungen unlauter Ihre Compli-
ance zu manipulieren bzw. zu seinen Gunsten zu beeinflussen.“
- 38 -
nn) „Da Dr. B._ nicht nur Strukturen kontrolliert, welche einen Bezug
zur USA und der Europäischen Union haben, sondern es auch Anzei-
chen für eine Nähe zu „organisierten Verbrechensstrukturen aus Osteu-
ropa“ gibt (so verfügt z.B. die Gruppe von Personen im „I15._ Fall“
über einen direkten Bezug zum ... Ponzi Schema der 1990er Jahre in
K._ und zu ...-... Betrugsstrukturen, gegen welche bereits in
R._ ermittelt wurde und gegen Beteiligte mit internationalem Haft-
befehl gefahndet wird), gehen wir davon aus, dass die ausländischen
Behörden sich für unser Anliegen interessieren.“
oo) (1) „Natürlich ist es einfacher, für Geld illegale Handlungen "im Dunkeln"
für ... [Personen aus K._] zu begehen oder zu unterstützen, doch
manchmal muss auch ein ... Rechtsanwalt wie Sie lernen, zu seinen Ta-
ten zu stehen und Verantwortung zu übernehmen“.
(2) „Aufgrund Ihres kleinbürgerlichen Herkommens und Ihrer Persönlich-
keit können wir heute gut nachvollziehen, dass Sie einmal „gewonne-
nes“ bzw. „ergaunertes“ Geld nicht wieder „weggeben“ wollen“.
(3) „Selbst die Herren Dr. G._ und Dr. G2._ äusserten sich an-
geblich mehrfach verwundert über die Höhe Ihres Einkommens gegen-
über Berufskollegen. Wir schliessen daraus, dass Ihr Einkommen, wie
angenommen, sich nicht nur aus Einkommen aus „Rechtsberatung“ der
Kanzlei C._ zusammensetzt, sondern zu grossen Teilen auch aus
Kommissionen von den Banken, d.h. Retrozessionen von bis zu 50% al-
ler bei den Banken generierten Kommissionen und/oder sog. Finders
Fee von etwa zwischen 0.2 bis 0.8% der verschobenen Gelder
(und/oder für besondere Dienstleistungen)“.
pp) (1) “Dr. B._ is not only facilitating the transfer of billions of USD out
of the K._ and other ... countries (as well as ... countries), but he is
also actively supporting cross-border fraud and corruption (in particular,
attention should be paid to trust structures connected to him), embe-
zzlement, tax fraud and money-laundering”.
- 39 -
(2) “I am pleased to inform you, that the prosecutor in Zurich, Mr.
M3._ of the Prosecution III, finally informed me today, that he would
start to investigate criminal charges I filed against Dr. B._, the
Swiss company I2._ AG and his ... [aus K._] client D._ in
September 2008”.
2. Dem Beklagten wird verboten, ausserhalb von derzeit hängigen und  künftigen Strafuntersuchungen, Strafprozessen und Zivilprozessen so-
wie ausserhalb von Gesprächen, welche dem anwaltlichen Berufsgeheimnis
unterliegen, schriftlich oder mündlich, ausdrücklich oder sinngemäss Dritten
gegenüber zu äussern
a) der Kläger habe kriminell gehandelt oder kriminelle Handlungen unter-
stützt, gefördert oder geduldet oder sei in kriminelle Handlungen ver-
strickt, insbesondere in gewerbsmässigen Betrug, Steuerbetrug, Steuer-
hinterziehung, Urkundenfälschung, Veruntreuung, unwahre Angaben
gegenüber Handelsregisterbehörden, Geldwäscherei, unlauterer Wett-
bewerb sowie Bestechung fremder Amtsträger oder der Kläger sei sich
bewusst gewesen, dass Klienten oder Gesellschaften, bei denen der
Kläger Organfunktionen wahrnimmt, kriminell gehandelt oder kriminelle
Handlungen unterstützt, gefördert oder geduldet haben oder in kriminelle
Handlungen verstrickt gewesen seien und davon profitiert hätten;
b) der Kläger habe widerrechtlich oder illegal gehandelt, widerrechtliche
oder illegale Handlungen unterstützt, gefördert, geduldet oder gedeckt
oder er sei in widerrechtliche oder illegale Handlungen verstrickt oder in-
volviert;
c) der Kläger habe Gelder am ... [aus K._] Fiskus vorbei und unter
Verletzung der Kapitalexportbestimmungen der K._ in die Schweiz
transferiert;
d) der Kläger habe für D._ eine Struktur für den Zweck von kriminellen
oder widerrechtlichen Handlungen (insbesondere Betrug und/oder Ver-
- 40 -
untreuung) aufgebaut oder D._ im Aufbau einer solchen Struktur
unterstützt;
e) die vom Kläger oder von einem seiner Partner vertretenen Strukturen
würden mit dem organisierten Verbrechen in Osteuropa oder K._ in
Verbindung stehen;
f) der Kläger habe den Beklagten angelogen und er nehme es mit der
Wahrheit und der Einhaltung der anwaltlichen Berufsethik nicht so ernst;
g) der Kläger habe die Bezahlung von Schmiergeld aktiv unterstützt oder
selbst Schmiergeld bezahlt oder bezahlen lassen oder die Bezahlung
koordiniert;
h) der Kläger habe wörtlich oder sinngemäss gesagt, es sei in K._
normal, Schmiergelder zu bezahlen und dass er eine Struktur schaffen
würde, um solche Schmiergeldzahlungen zu verschleiern;
i) durch die Tätigkeit des Klägers seien natürliche oder juristische Perso-
nen (insbesondere auch der Beklagte) geschädigt worden (z. B. mittels
Gesellschaftskonstrukten im ... besetzten Teil U._s);
j) Geldinstitute würden die Zusammenarbeit mit dem Kläger ablehnen oder
hätten dies in der Vergangenheit getan;
k) an den Kläger komme man nicht heran und er werde gedeckt;
I) der Kläger sei Eigentümer eines Hauses in Südfrankreich;
m) er habe eine Strafanzeige gegen den Kläger eingereicht oder es werde
in der Schweiz oder im Ausland ein Strafverfahren gegen den Kläger ge-
führt oder sei geführt worden;
n) es laufe gegen den Kläger, einen Kanzleipartner von ihm oder eine von
den vorgenannten errichtete Gesellschaft in der Europäischen Union
oder in anderen Ländern eine Untersuchung wegen Geldwäscherei;
o) der Kläger hole dreckiges ...-Geld in die Schweiz, habe ...-Schweine als
Klienten, er sei geldgeil und unter seinen Klienten habe es ganz gefähr-
liche Typen;
- 41 -
p) ein Mitarbeiter der I7._ habe die Bank wegen dem Kläger verlassen
müssen;
q) der Kläger sei ein Anwalt, "der alles mache";
r) der Kläger manipuliere die Compliance der I7._ oder anderer Ban-
ken;
s) der Kläger und/oder die Rechtsanwaltskanzlei C._ erhalte von Ban-
ken Zahlungen als Kommissionen, Retrozessionen, Finder Fees oder
ähnlichem.
3. Dem Beklagten wird verboten, ausserhalb von derzeit hängigen und  künftigen Strafuntersuchungen, Strafprozessen und Zivilprozessen so-
wie ausserhalb von Gesprächen, welche dem anwaltlichen Berufsgeheimnis
unterliegen, Dritten von ihm bei Behörden im In- oder Ausland gegen den
Kläger und/oder allfällige Dritte eingereichte Strafanzeigen und/oder andere
Akten, Verfügungen oder Protokolle aus damit zusammenhängenden Straf-
verfahren weiterzugeben oder direkt oder indirekt zugänglich zu machen.
Von diesem Verbot sind insbesondere die bei der Staatsanwaltschaft III
des Kantons Zürich gegen den Kläger und Dritte eingereichte Strafanzeige
erfasst (einschliesslich alle Ergänzungen, Korrespondenzen im Zusammen-
hang mit und Entwürfen für diese Strafanzeige) sowie die Akten, Verfügun-
gen und Protokolle des damit zusammenhängenden Verfahrens.
4. Dem Beklagten wird verboten, ausserhalb von derzeit hängigen und  künftigen Strafuntersuchungen, Strafprozessen und Zivilprozessen so-
wie ausserhalb von Gesprächen, welche dem anwaltlichen Berufsgeheimnis
unterliegen, Dritten die Einkommenszahlen des Klägers direkt oder indirekt
zugänglich zu machen.
5. Die Verbote gemäss den vorstehenden Ziffern 2-4 dieses Urteils ergehen unter Androhung der Bestrafung gemäss Art. 292 StGB im Falle der Nichtbefolgung.
- 42 -
Art. 292 StGB lautet wie folgt:
„Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen:
Wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen Beamten
unter Hinweis auf die Strafandrohung dieses Artikels an ihn erlassenen Ver-
fügungen nicht Folge leistet, wird mit Busse bestraft.“
6. Die Gerichtsgebühr (Pauschalgebühr) wird auf Fr. 26'000.- festgesetzt.
Weitere Barauslagen bleiben vorbehalten.
7. Die Gerichtsgebühr wird dem Beklagten auferlegt und wie folgt bezogen:
a) Im Umfang von Fr. 25'000.- wird die vom Kläger geleistete Kaution in An-
spruch genommen.
b) Der Restbetrag von Fr. 1'000.- wird direkt vom Beklagten bezogen.
8. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger die unter Inanspruchnahme der
Kaution gemäss Ziffer 7a) bezogenen Fr. 25'000.- zu ersetzen.
9. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger eine Prozessentschädigung von
Fr. 42'000.- (Mehrwertsteuer darin inbegriffen) zu bezahlen.
10. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger für Rekonstruktionsaufwand
Fr. 392.75 (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.
11. Schriftliche Mitteilung an die Parteien je als Gerichtsurkunde.
12. Eine Berufung gegen dieses Urteil kann innert 10 Tagen von der Zustellung
an schriftlich und im Doppel beim Bezirksgericht Zürich, Postfach, 8026 Zü-
rich, erklärt werden.
Berufungsanträge:
des Beklagten und Berufungsklägers (Urk. 92 S. 2):
"1. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 1. November 2010 sei aufzuhe-
ben und die Klage abzuweisen.
- 43 -
2. Eventualiter sei die vom Bezirksgericht festgesetzte Gerichtsgebühr von
Fr. 26'000.- auf Fr. 13'000.-, subeventualiter in einem angemessenen , zu reduzieren; und die vom Bezirksgericht auf Fr. 42'000.- festgesetzte Parteientschädigung auf Fr. 21'000.-, subeventualiter in einem  Umfang zu reduzieren.
3. Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Appellaten."

## Considerations

Erwägungen:
1. Hintergrund des Verfahrens
1. Der Kläger und Berufungsbeklagte (nachfolgend: der Kläger) ist als Rechts-
anwalt und Partner der Anwaltskanzlei C._ in L._ tätig. Der Kläger
vertritt seit Jahren den ... [aus K._] Staatsangehörigen D._ und
dessen Unternehmung I2._ AG mit Sitz in L._ (nachfolgend:
I2._ ). Zudem ist er Verwaltungsrat einer Vielzahl von Unternehmen,
darunter auch der I2._ .
2. Der Beklagte und Berufungskläger (nachfolgend: der Beklagte) ist Inhaber
eines schweizerischen Anwaltspatentes. Er ist bzw. war tätig als Verwal-
tungsrat und/oder Sekretär mehrerer Unternehmen.
3. Seit 2006 führt der Beklagte gegen den Kläger eine Mail-Kampagne. In zahl-
reichen Mails wirft der Beklagte dem Kläger gegenüber ausgewählten Ad-
ressaten (darunter etwa Mitarbeitern der klägerischen Kanzlei, Mitgliedern
des ... Anwaltsverbands sowie Mitarbeitern diverser Banken und Behörden)
illegales bzw. strafbares Verhalten in diversen Schattierungen vor. Die ge-
gen den Kläger gerichtete Mail-Kampagne ist vor dem Hintergrund einer an-
geblichen Geschäftsbeziehung zwischen dem Beklagten einerseits sowie
D._ und/oder der I2._ andererseits zu sehen. Der Beklagte geht
davon aus, dass ihm aus dieser Geschäftsbeziehung finanzielle Ansprüche
zustehen. Da er keine Möglichkeit sah, die ihm angeblich gegenüber
D._ und/oder der I2._ zustehenden Forderungen geltend zu ma-
chen, entschied er sich, den Kläger in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat
- 44 -
der I2._ ins Visier zu nehmen. Demgegenüber verzichtete der Beklagte
darauf, auf dem Rechtsweg ernsthafte Schritte zur Durchsetzung seiner an-
geblichen Forderungen gegenüber D._ und/oder der I2._ zu unter-
nehmen.
4. Mit seiner Klage vom 20. März 2009 (Urk. 1) beantragt der Kläger einerseits
die Feststellung der Verletzung seiner Persönlichkeit (Rechtsbegehren
Ziff. 1) und andererseits ein Verbot der beanstandeten Äusserungen
(Rechtsbegehren Ziff. 2). Überdies beantragt er das Verbot von Äusserun-
gen betreffend die seitens des Beklagten erhobenen Strafanzeigen (Rechts-
begehren Ziff. 3a) sowie betreffend seine Einkommenslage (Rechtsbegeh-
ren Ziff. 3b).
2. Prozessgeschichte
1. Am 24. März 2009 machte der Kläger das Verfahren durch Einreichung der
Klage mit dem obgenannten Rechtsbegehren beim Bezirksgericht Zürich
rechtshängig (Urk. 1; vgl. oben S. 2 ff.).
2. Nach Durchführung des Hauptverfahrens fällte das Bezirksgericht Zürich am
1. November 2010 das obgenannte Urteil (Urk. 87; vgl. oben S. 22 ff.).
3. Gegen dieses Urteil erklärte der Beklagte am 24. November 2010 rechtzeitig
Berufung (Urk. 88). Mit nicht datierter Eingabe, die innert erstreckter Frist
rechtzeitig am 31. März 2011 bei der Post aufgegeben wurde, erstattete der
Beklagte die Berufungsbegründung mit den obgenannten Anträgen (Urk. 92;
vgl. oben S. 42). Mit Eingabe vom 8. Juni 2011 teilte der Kläger mit, dass er
auf eine Berufungsantwort verzichte (Urk. 95). Mit Verfügung vom 15. Juni
2011 wurde der Beklagte über den Verzicht des Klägers auf Erstattung einer
Berufungsantwort in Kenntnis gesetzt und der Schriftenwechsel für abge-
schlossen erklärt (Urk. 96).
4. Im Parallelverfahren LB110005 orientierte der Beklagte mit Eingabe vom
27. Oktober 2011 über einen Entscheid der III. Strafkammer des Oberge-
richts, mit welchem eine Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zü-
- 45 -
rich bezüglich eines Strafverfahrens gegen den Kläger teilweise aufgehoben
wurde (Urk. 73 und 74 im Verfahren LB110005).
5. Da der Beklagte ausdrücklich auf der gesetzlich vorgesehenen öffentlichen
Urteilsberatung (§ 135 Abs. 1 GVG/ZH) bestand (Urk. 98), wurden die Par-
teien am 16. November 2011 zu einer öffentlichen Urteilsberatung vorgela-
den (Urk. 99), zu welcher heute aber niemand – insbesondere nicht der Be-
klagte – erschienen ist (Prot. II S. 6).
3. Prozessuales
1. Am 1. Januar 2011 ist die eidgenössische Zivilprozessordnung in Kraft ge-
treten. Für Rechtsmittelverfahren, die vor diesem Zeitpunkt eingeleitet wur-
den, ist das bisherige Recht weiterhin anwendbar (Art. 404 ZPO). Das Beru-
fungsverfahren untersteht daher den Verfahrensvorschriften der bisherigen
kantonalzürcherischen Zivilprozessordnung.
2. In seiner Berufungsschrift stellte der Beklagte zwar Anträge (Urk. 92 S. 2),
verwies aber zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich auf seine
tatsächlichen und rechtlichen Ausführungen vor erster Instanz (Urk. 92 S. 3
Rz. 4).
a) Gemäss § 264 Abs. 2 ZPO/ZH wird auf die Berufung nicht eingetreten,
wenn weder die Berufungserklärung noch die Berufungsschrift be-
stimmte Anträge enthält (Satz 1). Wenn die Begründung unterbleibt,
wird auf Grund der Akten entscheiden (Satz 2). Ebenfalls auf Grund
der Akten wird entschieden, wenn zur Begründung seitens des Beru-
fungsklägers lediglich auf die im erstinstanzlichen Verfahren gemach-
ten Vorbringen verwiesen und seitens des Berufungsbeklagten keine
Berufungsantwort erstattet wird (Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar
zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Zürich 1997, N 4 zu
§ 264 ZPO).
b) Da die Berufungsschrift wie gesagt Anträge enthält, zur Begründung
aber lediglich auf die Ausführungen im erstinstanzlichen Verfahren
- 46 -
verwiesen wird und keine Berufungsantwort erstattet wurde, ist der
Entscheid aufgrund der Akten zu fällen.
3. Gemäss § 161 GVG/ZH kann das Gericht in Rechtsmittelentscheiden auf die
Sachdarstellung und die Entscheidgründe der Vorinstanz verweisen, soweit
es ihnen beipflichtet. Da die erstinstanzliche Begründung aufgrund des Ver-
weises zum Bestandteil des Rechtsmittelentscheides wird, ist ein Verweis
auf die Begründung des zu bestätigenden Entscheides zulässig, sofern der
erstinstanzliche Entscheid den Anforderungen von Art. 112 BGG entspricht
(BGE 119 II 479 E. 1d S. 480 f. [damals noch Art. 51 OG]; vgl. auch BGE
126 III 353 E. 1 S. 355). Da der angefochtene Entscheid sehr ausführlich
und sorgfältig begründet wurde, rechtfertigt es sich, weitgehend darauf zu
verweisen.
4. Materielles
1. Einleitend bejahte die Vorinstanz ihre - internationale und örtliche - Zustän-
digkeit zur Beurteilung der Klage. Weiter ging die Vorinstanz von der An-
wendbarkeit von Schweizer Recht aus. Diese zutreffenden Erwägungen sind
unangefochten geblieben, weshalb darauf verwiesen werden kann (§ 161
GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 57 S. 8 f. Rz. 1 f.).
2. Die Vorinstanz umschrieb sodann zutreffend den Begriff der widerrechtli-
chen Persönlichkeitsverletzung (Art. 28 ZGB) und die dagegen zur Verfü-
gung stehenden Rechtsbehelfe der Unterlassungs- (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 1
ZGB) und Feststellungsklage (Art. 28a Abs. 1 Ziff. 3 ZGB), so dass auch da-
rauf verwiesen werden kann (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 33-
38).
3. Hinsichtlich des Sachverhaltes hielt die Vorinstanz alsdann ebenfalls zutref-
fend fest, dass der Beklagte unbestritten Urheber der streitgegenständlichen
Mails und Äusserungen sei und dass auch deren Inhalt und Adressaten un-
bestritten seien. Zwecks Vermeidung unnötiger Wiederholungen kann auch
- 47 -
darauf verwiesen werden (§ 161 ZPO mit Hinweis auf Urk. 87 S. 38-40 so-
wie S. 41-44).
4. Die Vorinstanz gruppierte die zahlreichen Unterlassungsbegehren (Rechts-
begehren Ziff. 2) und ordnete ihnen jeweils die entsprechenden Feststel-
lungsbegehren (Rechtsbegehren Ziff. 1) zu. Dazu ist Folgendes zu bemer-
ken:
a) Mit dem Rechtsbegehren Ziff. 2a wird vom Beklagten im Wesentlichen
verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten gegenüber zu be-
haupten, der Kläger habe kriminelle bzw. illegale Handlungen began-
gen und/oder habe andere Personen bei dergleichen kriminellen bzw.
illegalen Handlungen unterstützt bzw. gefördert. Der Kläger ordnete
dem Rechtsbegehren 2a verschiedene Äusserungen des Beklagten zu,
welche Gegenstand der Feststellungsbegehren Ziff. 1e (i), 1h (i), 1p (i),
1q (ii), 1r (i), 1s (i und ii), 1t (i), 1v (i-iii), 1x (iv), 1y (i), 1z (i), 1cc (i), 1ll
(i) und 1pp (i) sind (vgl. Urk. 87 S. 41 Rz. 1). Ferner hielt die Vorinstanz
fest, dass dem Rechtsbegehren 2a auch die Feststellungsbegehren
Ziff. 1a (i), 1b (ii), 1c (i), 1f (i und ii), 1k (ii), 1o (i), 1aa (i-iii und v-vii),
1bb (ii) zuzuordnen seien (vgl. Urk. 87 S. 63 Rz. 1.5).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 41-44 Rz. 1.1).
− Sodann hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass die vom Beklagten
verbreiteten Tatsachenbehauptungen (bzw. gemischten Werturteile)
das berufliche Ansehen und die Ehrenhaftigkeit des Klägers stark her-
absetzten und deshalb je einzeln und erst recht in ihrer Gesamtheit als
persönlichkeitsverletzend zu qualifizieren seien. Zur Vermeidung von
- 48 -
Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen verwiesen werden
(§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 44-49 Rz. 1.2).
− Schliesslich hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass die Persönlich-
keitsverletzung als widerrechtlich einzustufen sei. Da auch der Beklag-
te nicht behaupte, der Kläger sei bezüglich der ihm vorgeworfenen
strafbaren Handlungen verurteilt worden, seien die vom Beklagten er-
hobenen Vorwürfe unwahr. Im Übrigen könne sich der Beklagte auf
keine privaten bzw. öffentlichen Interessen stützen, welche eine Per-
sönlichkeitsverletzung rechtfertigten. Auch auf diese Erwägungen kann
verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 49-63
Rz. 1.3 und 1.4). Der Vollständigkeit halber ist zu ergänzen, dass daran
auch der Hinweis des Beklagten auf einen Entscheid der III. Strafkam-
mer des Obergerichts vom 6. September 2011, mit welchem eine Ein-
stellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich bezüglich eines
Strafverfahrens gegen den Kläger teilweise aufgehoben wurde, nichts
ändert. Einerseits berief sich der Beklagte nur im Parallelverfahren auf
den erwähnten Entscheid (Urk. 73 und 74 im Verfahren LB110005),
weshalb der Hinweis im vorliegenden Verfahren nicht zu beachten ist.
Andererseits würde sich selbst dann, wenn der Hinweis zu beachten
wäre, an der Widerrechtlichkeit nichts ändern, weil ein gegen den Klä-
ger gerichtetes hängiges Strafverfahren den Beklagten nicht berechti-
gen würde, von strafbaren Handlungen des Klägers zu sprechen, wie
schon die Vorinstanz ausführlich und zutreffend festgehalten hat (ins-
bes. Urk. 87 S. 50 ff. Rz. 1.3.2).
− Schliesslich hielt die Vorinstanz auch zutreffend fest, dass sich die be-
reits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin störend auswirk-
ten und dass überdies weitere künftige Persönlichkeitsverletzungen
drohten, weshalb sowohl die unter diesem Punkt zu prüfenden Fest-
stellungsbegehren gemäss Ziff. 1 (vgl. die Aufzählung lit. a a.E.) als
auch das Unterlassungsbegehren gemäss Ziff. 2a gutzuheissen seien.
Auch darauf ist zu verweisen (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
- 49 -
S. 63-67 Rz. 1.5 [Feststellungsbegehren] und Rz. 1.6 [Unterlassungs-
begehren]).
b) Mit den Rechtsbegehren Ziff. 2b und 2c wird vom Beklagten im We-
sentlichen verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten gegen-
über zu behaupten, der Kläger habe widerrechtlich oder illegal gehan-
delt, widerrechtliche oder illegale Handlungen unterstützt, gefördert,
geduldet oder gedeckt oder sei in solche Handlungen verstrickt bzw.
involviert, namentlich etwa in systematischen Steuerbetrug, bzw. er
habe Gelder am ... [aus K._] Fiskus vorbei und unter Verletzung
von Kapitalexportbestimmungen in die Schweiz transferiert. Der Kläger
ordnete den Rechtsbegehren 2b und 2c verschiedene Äusserungen
des Beklagten zu, welche Gegenstand der Feststellungsbegehren
Ziff. 1c (ii), 1f (ii), 1i (i), 1j (ii), 1m (i), 1n (iii), 1o (i), 1p (i), 1r (i), 1s (i und
ii), 1t (ii), 1u (i und ii), 1v (i und ii), 1w (ii), 1bb (i), 1cc (i) und 1jj (i) sind
(vgl. Urk. 87 S. 67 f. Rz. 2). Ferner hielt die Vorinstanz fest, dass die
gleichartigen Vorwürfe auch die Äusserungen in den Feststellungsbe-
gehren Ziff. 1b (i), 1g (i), 1j (iii), 1cc (ii) und 1oo (i) beträfen (vgl. Urk. 87
S. 73 Rz. 2.4.1).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 68 f. Rz. 2.1).
− Sodann hielt die Vorinstanz unter Hinweis auf ihre Ausführungen zum
Rechtsbegehren 2a zutreffend fest, dass die vom Beklagten verbreite-
ten Tatsachenbehauptungen (bzw. gemischten Werturteile) das berufli-
che Ansehen und die Ehrenhaftigkeit des Klägers stark herabsetzten
und deshalb als persönlichkeitsverletzend zu qualifizieren seien. Zur
- 50 -
Vermeidung von Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen
verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 70 f.
Rz. 2.2).
− Zutreffend hielt die Vorinstanz fest, dass die Persönlichkeitsverletzun-
gen widerrechtlich seien, weil sich die Äusserungen als unwahr bzw.
unrichtig erwiesen und weil keine privaten oder öffentliche Interessen
solche Äusserungen rechtfertigten. Auch darauf kann verwiesen wer-
den (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 71 f. Rz. 2.3). Im Übri-
gen wurde bereits erwähnt, dass sich die persönlichkeitsverletzenden
Äusserungen auch nicht durch den - im Parallelverfahren LB110005
vorgebrachten - Hinweis auf den Entscheid der III. Strafkammer des
Obergerichts vom 6. September 2011 rechtfertigen lassen (vgl. oben,
lit. a).
− Da sich die bereits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin stö-
rend auswirkten und überdies weitere künftige Persönlichkeitsverlet-
zungen drohten, ging die Vorinstanz zutreffend davon aus, das sowohl
die unter diesem Punkt zu prüfenden Feststellungsbegehren gemäss
Ziff. 1 (vgl. die Aufzählung lit. b a.E.) als auch das Unterlassungsbe-
gehren gemäss Ziff. 2a gutzuheissen sind. Auch auf diese Erwägungen
kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 73 f. Rz. 2.4.2).
c) Mit den Rechtsbegehren Ziff. 2d/e sowie Ziff. 2g/h wird vom Beklagten
im Wesentlichen verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten
gegenüber zu behaupten, der Kläger habe Strukturen aufgebaut zum
Zweck krimineller bzw. widerrechtlicher Handlungen, darunter auch
Schmiergeldzahlungen, er habe auch den Aufbau solcher Strukturen
unterstützt und Schmiergelder bezahlt usw. sowie der Kläger vertrete
Strukturen, die mit dem organisierten Verbrechen in Osteuropa usw. in
Verbindung stünden. Der Kläger ordnete den Rechtsbegehren
Ziff. 2d/e sowie Ziff. 2g/h verschiedene Äusserungen des Beklagten zu,
- 51 -
welche Gegenstand der Feststellungsbegehren Ziff. 1a (i), 1b (ii), 1d (i),
1h (i), 1j (ii), 1v (ii), 1w (ii), 1x (i), 1ff (iii) und 1nn (i) sind. Zudem beträ-
fen die Unterlassungsbegehren Ziff. 2d/e und Ziff. 2g/h auch die Äusse-
rungen gemäss den Feststellungsbegehren 1c (i und ii), 1e (ii und iii),
1i (i), 1j (i), 1k (i), 1n (ii), 1w (i), 1x (iv), 1aa (viii), 1cc (ii), 1ee (i), 1ff (ii)
und 1ll (i) (vgl. Urk. 87 S. 74 Rz. 3).
− Auch diesbezüglich hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass der jewei-
lige Wortlaut der beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den di-
versen Mails und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. An-
hänge sowie die Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis
der jeweiligen E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen sei-
en. Auf diese Darstellung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit
Hinweis auf Urk. 87 S. 75 Rz. 3.1).
− Sodann hielt die Vorinstanz unter Hinweis auf ihre Ausführungen zum
Rechtsbegehren 2a zutreffend fest, dass die vom Beklagten verbreite-
ten Tatsachenbehauptungen (bzw. gemischten Werturteile) das berufli-
che Ansehen und die Ehrenhaftigkeit des Klägers stark herabsetzten
und deshalb als persönlichkeitsverletzend zu qualifizieren seien. Zur
Vermeidung von Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen
verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 75-77
Rz. 3.2).
− Schliesslich hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass die Persönlich-
keitsverletzung als widerrechtlich einzustufen sei. Da der Beklagte
nicht behaupte, gegen den Kläger liege ein rechtskräftiges Strafurteil
oder ein Urteil vor, worin dem Kläger Schmiergeldzahlungen oder Kon-
takte zu irgendwelchen kriminellen Strukturen vorgeworfen würden,
seien seine Darstellungen unwahr. Ohnehin könne sich der Beklagte
auf keine privaten bzw. öffentlichen Interessen stützen, welche eine
Persönlichkeitsverletzung rechtfertigten. Auch auf diese Erwägungen
kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
- 52 -
S. 78 f. Rz. 2.3). Im Übrigen wurde bereits erwähnt, dass das im Paral-
lelverfahren LB110005 eingereichte Urteil der III. Strafkammer des
Obergerichts vom 6. September 2011 an der Widerrechtlichkeit des
Vorgehens des Beklagten nichts ändert (vgl. oben, lit. a).
− Da weitere künftige Persönlichkeitsverletzungen drohten und da sich
überdies die bereits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin
störend auswirkten, seien sowohl die Unterlassungsbegehren gemäss
Ziff. 2d/e und Ziff. 2g/h als auch die zugehörigen Feststellungsbegeh-
ren gemäss Ziff. 1 (vgl. dazu die exakte Aufzählung oben, lit. c a.A.)
gutzuheissen. Auch diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägun-
gen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf
Urk. 87 S. 77 f. Rz. 3.4).
d) Mit dem Rechtsbegehren Ziff. 2i wird vom Beklagten im Wesentlichen
verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten gegenüber zu be-
haupten, durch die Tätigkeit des Klägers - namentlich durch Gesell-
schaftskonstrukte in U._ - seien Personen geschädigt worden, vor
allem der Beklagte. Der Kläger ordnete dem Rechtsbegehren Ziff. 2i
verschiedene Äusserungen des Beklagten zu, welche Gegenstand der
Feststellungsbegehren Ziff. 1e (ii), 1m (ii), 1n (i), 1o (i), und 1hh (ii) sind
(vgl. Urk. 87 S. 80 Rz. 4).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 80 f. Rz. 4.1).
− Sodann hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass der an die Adresse
des Klägers gerichtete Vorwurf des vermögensschädigenden Verhal-
tens unmittelbar oder mittelbar den Vorwurf des strafbaren Verhaltens
- 53 -
impliziere. Dadurch werde der Kläger in seinem beruflichen Ansehen
und seiner Ehrenhaftigkeit herabgesetzt und in seiner Persönlichkeit
verletzt. Auch darauf kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hin-
weis auf Urk. 87 S. 81-85 Rz. 4.2-4.4).
− Zutreffend hielt die Vorinstanz auch fest, dass diese Persönlichkeits-
verletzung als widerrechtlich einzustufen sei. Da der Beklagte nicht be-
haupte, gegen den Kläger liege ein rechtskräftiges Strafurteil oder ein
vergleichbarer Entscheid vor, welcher festhalte, dass der Kläger illega-
le oder strafbare Handlungen begangen habe, seien seine Äusserun-
gen als unwahr einzustufen. Abgesehen davon könne sich der Beklag-
te auf keine privaten bzw. öffentlichen Interessen berufen, welche eine
Persönlichkeitsverletzung rechtfertigten. Auch auf diese Erwägungen
kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 85-
88 Rz. 4.5).
− Da weitere künftige Persönlichkeitsverletzungen drohten und da sich
überdies die bereits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin
störend auswirkten, seien sowohl das Unterlassungsbegehren gemäss
Ziff. 2i als auch die zugehörigen Feststellungsbegehren gemäss Ziff. 1
(vgl. dazu die exakte Aufzählung oben, lit. d a.A.) gutzuheissen. Auch
diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz
verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 89
Rz. 4.6).
e) Mit dem Rechtsbegehren Ziff. 2o wird vom Beklagten im Wesentlichen
verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten gegenüber zu be-
haupten, der Kläger hole dreckiges ...-Geld in die Schweiz, sei geldgeil,
habe ...-Schweine bzw. ganz gefährliche Typen als Klienten. Der Klä-
ger ordnete dem Rechtsbegehren Ziff. 2o verschiedene Äusserungen
des Beklagten zu, welche Gegenstand der Feststellungsbegehren Ziff.
1z (i), 1hh (iv) sowie 1jj (iv, v und vii) sind, wobei der Verweis des Klä-
- 54 -
gers auf das Feststellungsbegehren Ziff. 1mm ein offenkundiger Ver-
schrieb sei (vgl. Urk. 87 S. 89 Rz. 5).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 89 f. Rz. 5.1).
− Sodann hielt die Vorinstanz - im Wesentlich unter Verweis auf ihre bis-
herigen Erwägungen - fest, dass die hier in Frage stehenden Äusse-
rungen persönlichkeitsverletzenden Charakter hätten. Zur Vermeidung
von Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen verwiesen wer-
den (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 90 f. Rz. 5.2).
− Desgleichen kann auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wer-
den, soweit diese die Persönlichkeitsverletzungen - im Wesentlichen
mit den bereits genannten Argumenten - als widerrechtlich einstuft
(§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 92 Rz. 5.3).
− Aus diesen Gründen hiess die Vorinstanz das Unterlassungsbegehren
gemäss Ziff. 2o und die damit in Zusammenhang stehenden Feststel-
lungsbegehren gemäss Ziff. 1 (vgl. dazu die exakte Aufzählung oben,
lit. e a.A.) gut, wobei auch diesbezüglich auf die zutreffenden Erwä-
gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis
auf Urk. 87 S. 93 Rz. 5.4).
f) Mit den Rechtsbegehren Ziff. 2m und 2n wird vom Beklagten im We-
sentlichen verlangt, er habe es künftig zu unterlassen, Dritten gegen-
über zu verbreiten, er habe gegen den Kläger eine Strafanzeige erho-
ben oder es würden gegen den Kläger in der Schweiz bzw. im Ausland
ein oder mehrere Strafverfahren geführt oder es liefen gegen den Klä-
- 55 -
ger bzw. mit diesem verbundene Personen in der EU oder anderen
Ländern Untersuchungen wegen Geldwäscherei. Die Vorinstanz ordne-
te den Rechtsbegehren Ziff. 2m und 2n - teilweise in Abweichung der
Angaben des Klägers - die Äusserungen des Beklagten zu, welche
Gegenstand der Feststellungsbegehren Ziff. 1dd (i), 1ee (i), 1ff (i und
ii), 1hh (i-iii), 1ii (i) und 1jj (i) und 1pp (ii) sind; am Rande gehörte dazu
auch die Äusserungen gemäss Feststellungsbegehren Ziff. 1v (iv) und
1y (i) (vgl. Urk. 87 S. 93 f. Rz. 6).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 94 Rz. 6.1).
− Sodann hielt die Vorinstanz zutreffend fest, dass es dem Beklagten mit
seinen hier in Frage stehenden Äusserungen nur darum gehe, den
Kläger in seinem beruflichen Umfeld anzuschwärzen und zu diskredi-
tieren, weshalb sein Vorgehen als persönlichkeitsverletzend zu qualifi-
zieren sei und keine Rechtfertigungsgründe für ein solches Verhalten
erkennbar seien. Zur Vermeidung von Wiederholungen kann auch auf
diese Erwägungen verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf
Urk. 87 S. 94-100 Rz. 6.2 [betr. Persönlichkeitsverletzung] und
S. 100 f. Rz. 6.3 [betr. fehlende Rechtfertigungsgründe]).
− Da weitere künftige Persönlichkeitsverletzungen drohten und da sich
überdies die bereits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin
störend auswirkten, seien sowohl die Unterlassungsbegehren gemäss
Ziff. 2m und 2n als auch die zugehörigen Feststellungsbegehren ge-
mäss Ziff. 1 (vgl. dazu die exakte Aufzählung oben, lit. f a.A.) gutzu-
heissen. Auch diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen
- 56 -
der Vorinstanz verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf
Urk. 87 S. 101 f. Rz. 6.4).
g) Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, beziehen sich die Unterlas-
sungsbegehren gemäss Ziff. 2j, 2p, 2r und 2s auf Äusserungen des
Beklagten, welche den beruflichen Verkehr des Klägers zu Banken be-
treffen. Der Kläger ordnete diesen Unterlassungsbegehren verschiede-
ne Äusserungen des Beklagten zu, welche Gegenstand der Feststel-
lungsbegehren Ziff. 1e (ii), 1kk (ii), 1mm (i), 1jj (viii) und 1oo (iii) sind.
Ferner hielt die Vorinstanz fest, dass thematisch zu den hier zu behan-
delnden Unterlassungsbegehren auch die Feststellungsbegehren Ziff.
1v (iv), 1hh (i), 1jj (ix) und 1mm (ii) gehörten (vgl. Urk. 87 S. 102 Rz. 7).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 103 Rz. 7.2).
− Zutreffend hielt die Vorinstanz sodann fest, dass es dem Beklagten un-
ter Berücksichtigung von Inhalt, Stil und Kontext seiner Äusserungen
lediglich darum gegangen sei, den Kläger bei den Adressaten der Mails
anzuschwärzen, herabzusetzen und zu verunglimpfen, weshalb diese
als erheblich persönlichkeitsverletzend zu bewerten seien. Überdies
seien keine Rechtfertigungsgründe für sein Vorgehen zu erkennen. Zur
Vermeidung von Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen
verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 103-105
Rz. 7.3 [betr. Persönlichkeitsverletzung] und S. 105 f. Rz. 7.4 [betr. feh-
lende Rechtfertigungsgründe]).
− Da weitere künftige Persönlichkeitsverletzungen drohten und da sich
überdies die bereits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin
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störend auswirkten, seien sowohl die Unterlassungsbegehren gemäss
Ziff. 2j, 2p, 2r und 2s als auch die zugehörigen Feststellungsbegehren
gemäss Ziff. 1 (vgl. dazu die exakte Aufzählung oben, lit. g a.A.) gutzu-
heissen. Auch darauf ist zu verweisen (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf
Urk. 87 S. 107 Rz. 7.5).
h) Die Rechtsbegehren Ziff. 2f, 2k, 2l und 2q haben im Wesentlichen zum
Ziel, dem Beklagte zu verbieten, Dritten gegenüber zu äussern, der
Kläger nehme es mit der Wahrheit und Berufsethik nicht so ernst, der
Kläger sei ein Anwalt, der alles mache, an den man nicht heran komme
und der gedeckt werde. Der Kläger ordnete den Rechtsbegehren
Ziff. 2f, 2k, 2l und 2q verschiedene Äusserungen des Beklagten zu,
welche Gegenstand der Feststellungsbegehren Ziff. 1j (iv), 1l (i), 1q (i),
1bb (iii), 1gg (i), 1hh (i und iv), 1jj (iii), 1kk (i) und 1ll (iii) sind. Zudem
fielen der Sache nach auch weitere Äusserungen - auf die zum Teil
schon eingegangen worden sei - unter die hier zu behandelnden Unter-
lassungsbegehren, nämlich die Äusserungen gemäss Feststellungsbe-
gehren Ziff. 1u (iii), 1v (iv), 1x (ii und iii), 1aa (iv), 1cc (iii), 1jj (vii), 1mm
(ii und iii) und 1oo (ii). Auf die entsprechenden Ausführungen der Vo-
rinstanz ist zu verweisen (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 107 f. Rz. 8).
− Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, sind der jeweilige Wortlaut der
beanstandeten Äusserungen des Beklagten in den diversen E-Mails
und Anhängen, der übrige Text dieser E-Mails bzw. Anhänge sowie die
Urheberschaft des Beklagten und der Adressatenkreis der jeweiligen
E-Mails unbestritten und durch Akten ausgewiesen. Auf diese Darstel-
lung kann verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87
S. 109 Rz. 8.1).
− Auch in diesem Zusammenhang hielt die Vorinstanz zutreffend fest,
dass es dem Beklagten nur um eine massive Herabsetzung und An-
schwärzung des Klägers in beruflicher und persönlicher Hinsicht bei
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den Adressaten der Mails gegangen sei, weshalb diese Äusserungen
einen persönlichkeitsverletzenden Charakter hätten; überdies seien
keine Rechtfertigungsgründe für sein Vorgehen zu erkennen. Zur Ver-
meidung von Wiederholungen kann auch auf diese Erwägungen ver-
wiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 109-116
Rz. 8.3 [betr. Persönlichkeitsverletzung] und S. 116-118. Rz. 8.4 [betr.
fehlende Rechtfertigungsgründe]).
− Da weitere künftige Persönlichkeitsverletzungen drohten und da sich
überdies die bereits erfolgten Persönlichkeitsverletzungen weiterhin
störend auswirkten, seien sowohl die Unterlassungsbegehren gemäss
Ziff. 2f, 2k, 2l und 2q als auch die zugehörigen Feststellungsbegehren
gemäss Ziff. 1 (vgl. dazu die exakte Aufzählung oben, lit. h a.A.) gutzu-
heissen. Auch diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen
der Vorinstanz verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf
Urk. 87 S. 118 Rz. 8.4).
5. Nachdem sich ergeben hat, dass die Klage in Bezug auf die Feststellungs-
begehren Ziff. 1 und die Unterlassungsbegehren Ziff. 2 vollumfänglich gut-
zuheissen ist, ist im Folgenden noch auf das Rechtsbegehren Ziff. 3 einzu-
gehen.
a) Der Kläger beantragt mit dem Rechtsbegehren Ziff. 3 die Unterlassung
weiterer Kundgaben bzw. deren Verbot, und zwar einerseits bezogen
auf Strafanzeigen, welche der Beklagte gegen den Kläger deponierte
(Rechtsbegehren Ziff. 3a), sowie andererseits bezogen auf Äusserun-
gen zu seine Einkommensverhältnissen (Rechtsbegehren Ziff. 3b).
b) Die Vorinstanz geht zutreffend davon aus, in sachlicher Hinsicht sei er-
stellt, dass der Beklagte seine Strafanzeige Dritten zugestellt habe, die
weder von der Anzeige betroffen noch am damit zusammenhängenden
Strafverfahren beteiligt seien. Erstellt sei ferner, dass der Beklagte die
Steuerdaten des Klägers verbreitet habe. Zur Vermeidung unnötiger
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Wiederholungen ist auf die Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen
(§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 119-121 Rz. 2).
c) Sodann hielt die Vorinstanz fest, dass die beanstandete Kundgabe
persönlichkeitsverletzend sei, dass diese Verletzung widerrechtlich sei
und dass die Gefahr einer weiteren Kundgabe drohe, weshalb die Un-
terlassungsklage gemäss Rechtsbegehren Ziff. 3 gutzuheissen sei. Zur
Vermeidung von Wiederholungen kann auch auf diese Begründung
verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH mit Hinweis auf Urk. 87 S. 121-123
Rz. 3).
6. Aus diesen Gründen hiess die Vorinstanz die Klage zu Recht vollumfänglich
gut.
5. Kosten- und Entschädigungsfolgen
1. Beim vorliegenden Verfahren, in welchem Anträge bezüglich Feststellung
und Unterlassung von Persönlichkeitsverletzungen - jedoch keine geldwer-
ten Anträge - gestellt werden, liegt eine nicht vermögensrechtliche Streitig-
keit vor (BGE 127 III 481 E. 1a S. 483, 110 II 411 E. 1 S. 413 [zu Art. 44
aOG]).
2. Für die Festsetzung der Kosten- und Entschädigungsfolgen gelangen so-
wohl im erstinstanzlichen Verfahren als auch im Berufungsverfahren die
Verordnung des Obergerichts über die Gerichtsgebühren vom 4. April 2007
(GebVO OG) und die Verordnung des Obergerichts über die Anwaltsgebüh-
ren vom 21. Juni 2006 (AnwGebV) zur Anwendung, weil das Verfahren wie
erläutert dem bisherigen kantonalen Prozessrecht untersteht (§ 23 GebVO
OG vom 8. September 2010 und § 25 AnwGebVO vom 8. September 2010).
3. In angefochtenen Urteil wurde die Gerichtsgebühr für das erstinstanzliche
Verfahren auf Fr. 26'000.00 festgesetzt und der Beklagte verpflichtet, dem
Kläger eine Prozessentschädigung von Fr. 42'000.00 (Mehrwertsteuer darin
inbegriffen) zu bezahlen. Diesbezüglich beantragt der Beklagte im Beru-
fungsverfahren, die vom Bezirksgericht festgesetzte Gerichtsgebühr sei
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eventualiter (für den Fall der Abweisung der Berufung) auf Fr. 13'000.00 und
subeventualiter in einem angemessenen Umfang zu reduzieren. Ferner sei
die vom Bezirksgericht festgesetzte Parteientschädigung eventualiter (für
den Fall der Abweisung der Berufung) auf Fr. 21'000.00 und subeventualiter
in einem angemessenen Umfang zu reduzieren (Urk. 92, Rechtsbegehren
Ziff. 2).
a) Nachdem sich ergeben hat, dass der Kläger im erstinstanzlichen Ver-
fahren vollständig obsiegt, sind die gesamten Kosten dem Beklagten
aufzuerlegen (§ 64 Abs. 2 ZPO/ZH). Ferner ist der Beklagte zu ver-
pflichten, den Kläger für seine prozessualen Umtriebe zu entschädigen
(§ 68 Abs. 1 ZPO/ZH).
b) Bei einer nicht vermögensrechtlichen Streitigkeit wie im vorliegenden
Fall wird die Gerichtsgebühr auf Grund des tatsächlichen Streitinteres-
ses, des Zeitaufwandes des Gerichts und der Schwierigkeit des Falls
festgesetzt, wobei die Gebühr in der Regel Fr. 300.00 bis Fr. 13'000.00
beträgt (§ 4 Abs. 3 GebVO OG). Diese Grundgebühr kann in beson-
ders aufwändigen Verfahren bis auf das Doppelte erhöht werden (§ 9
Ziff. 1 GebVO OG). In Bezug auf die Prozessentschädigung ist vorge-
sehen, dass die Grundgebühr nach der Verantwortung, der Schwierig-
keit des Falls und dem notwendigen Zeitaufwand festzusetzen ist und
in der Regel Fr. 1'400.00 bis Fr. 16'000.00 beträgt (§ 3 Abs. 5 AnwGe-
bVO). Die Grundgebühr ist mit der Erstattung der Klagebegründung
bzw. Klageantwort verdient, wobei für weitere Bemühungen Zuschläge
festzusetzen sind (§ 6 AnwGebVO).
c) Im Zusammenhang mit der Festsetzung der Gerichtsgebühr hielt die
Vorinstanz zutreffend fest, dass eine Klage zu beurteilen war, in deren
Zentrum gewichtige persönliche und berufliche Interessen des Klägers
standen und deren Rechtsbegehren sich auf gut 24 Seiten erstreckte,
was völlig unüblich sei. Umgekehrt seien rechtlich keine grösseren
Schwierigkeiten gegeben, weshalb es sich rechtfertige, den Rahmen
- 61 -
von § 4 Abs. 3 GebVO OG auszuschöpfen - ohne diesen jedoch zu
überschreiten - und die Gebühr auf Fr. 13'000.00 festzusetzen. Aller-
dings sei von einem besonders aufwändigen Verfahren auszugehen
(aussergewöhnlich umfangreichen Rechtsbegehren, vorsorgliche Mas-
snahmen, Abklärung von Wohnsitzfragen, Befragung nach § 55
ZPO/ZH im Rahmen einer Referentenaudienz), weshalb die Grundge-
bühr in Anwendung von § 9 Ziff. 1 GebVO OG zu verdoppeln sei. Ins-
gesamt seien die Gerichtskosten im Sinn einer gesamthaften (Pau-
schal-)Gebühr auf Fr. 26'000.00 festzusetzen.
Diese Begründung ist überzeugend. Es liegt auf der Hand, dass der
Kläger durch das Vorgehen des Beklagten in seinem persönlichen und
beruflichen Ansehen stark tangiert wird, so dass auch unter Berück-
sichtigung der weiten Verbreitung der Persönlichkeitsverletzungen von
einem hohen Streitinteresse des Klägers auszugehen ist. Offensichtlich
ist auch, dass das Verfahren aussergewöhnlich umfangreich war. Ins-
gesamt ist die vom Bezirksgericht festgesetzte Gerichtsgebühr nicht zu
beanstanden.
d) Bezüglich der Bemessung der Prozessentschädigung ging die Vo-
rinstanz von den erwähnten gewichtigen Streitinteressen und dem Um-
fang der Streitsache aus. Bei der Festlegung der Grundgebühr recht-
fertige es sich, nicht bloss den Rahmen gemäss § 3 Abs. 3 AnwGebV
voll auszuschöpfen, sondern den Maximalbetrag der Grundgebühr ge-
stützt auf § 7 AnwGebV um 1⁄2 zu erhöhen. Dies führe zu einer Grund-
gebühr von Fr. 24'000.00. In Anwendung von § 6 AnwGebV seien so-
dann Zuschläge für die vom Kläger wegen Wohnsitzabklärungen ge-
forderte Eingabe, für die Replikschrift, die Referentenaudienz (mit Ver-
handlung gemäss § 55 ZPO/ZH) und die Stellungnahme nach Duplik in
der Bemessung zu berücksichtigen. Da der Aufwand in diesem Bereich
allerdings geringer ausgefallen sei als derjenige, der durch die Grund-
gebühr abzugelten sei (§ 6 Abs. 1 [vor lit. a] AnwGebV), rechtfertige
sich ein gesamthafter Zuschlag von 75 %, weshalb der Beklagte zu
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verpflichten sei, dem Kläger eine Prozessentschädigung von insgesamt
Fr. 42'000.- zu bezahlen (Mehrwertsteuer inbegriffen).
Dazu ist zu bemerken, dass der Rahmen der Grundgebühr gemäss § 3
(recte) Abs. 5 AnwGebV zwar voll auszuschöpfen ist, alsdann jedoch
die Grundgebühr nur massvoll - gemäss (recte) § 3 Abs. 6 AnwGebV -
überschritten werden darf. Dies führt zu einer Grundgebühr von
Fr. 20'000.00, die anschliessend unter Berücksichtigung der Zuschläge
um 75 % zu erhöhen ist. Insgesamt ist der Beklagte daher zu verpflich-
ten, dem Kläger eine Prozessentschädigung für das erstinstanzliche
Verfahren von insgesamt Fr. 35'000.00 zu bezahlen.
e) Somit ist die erstinstanzliche Regelung der Kostenfolgen zu bestätigen;
hingegen sind die Entschädigungsfolgen geringfügig anzupassen. So-
dann ist auch der Bezug der Kosten aus der vom Kläger geleisteten
Kaution unter Einräumung eines Rückgriffs im Sinn von § 67 Abs. 3
ZPO auf den Beklagten zu bestätigen.
4. Für das Berufungsverfahren ist die Gerichtsgebühr grundsätzlich nach den
für die Vorinstanz geltenden Regeln festzusetzen (§ 13 GebVO OG). Die
Grundgebühr ist daher ebenfalls auf Fr. 13'000.00 festzusetzen. Hingegen
ist von einem Zuschlag abzusehen. Zwar musste sich auch das Obergericht
mit einem umfangreichen Urteil und den erstinstanzlichen Akten auseinan-
dersetzen, doch konnte im Berufungsverfahren mangels konkreter Bean-
standungen des Beklagten weitgehend auf das sehr sorgfältig erarbeitete
erstinstanzliche Urteil verwiesen werden. Entsprechend dem Ausgang des
Verfahrens sind die Kosten dem Beklagten aufzuerlegen. Insbesondere än-
dert an dieser Kostenauflage der Umstand nichts, dass die Entschädigungs-
folgen des erstinstanzlichen Verfahrens geringfügig angepasst wurden.
Im Berufungsverfahren hat der Kläger zwar auf eine Berufungsantwort ver-
zichtet. Dennoch rechtfertigt es sich, ihm für die mit dem Berufungsverfahren
an sich zusammenhängenden Umtriebe eine Prozessentschädigung von
Fr. 500.– zuzusprechen.
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