# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 19434806-0926-54fd-b470-da6dbd4341e6
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1964,
ist
seit dem
5.
Februar 1986 als Maler
sowie
Mitglied der Geschäftsleitung für die
Y._
tätig (vgl.
Urk.
6/19
S. 2 f.
Ziff.
2.1,
Ziff.
2.7
).
Am 1
1.
Juni 2015 meldete er sich unter Hinweis auf eine Knieproblematik bei der Invalidenversicherung zum
Leis
tungsbezug
an (vgl.
Urk.
6/3 S. 6
Ziff.
6.2
-6.4
), worauf d
ie
Sozialversiche
rungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, die medizinische und erwerbliche Situation (
Urk.
6/12-13,
Urk.
6/16-17,
Urk.
6/19,
Urk.
6/21,
Urk.
6/24) ab
klärte.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/27,
Urk.
6/32) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom
7.
Januar 2016 (
Urk.
6/35 =
Urk.
2) einen Rentenanspruch des Versicherten.
2.
Der Versicherte erhob am
5.
Februar 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom
7.
Januar 2016 (
Urk.
2) und beantragte,
die Angelegenheit
sei
erneut zu prüfen
und
es sei
ihm eine Invalidenrente zuzusprechen
(
Urk.
1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
4.
März 2016 (
Urk.
5) die Ab
weisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2
1.
März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
7).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich
tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unt
erbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG
in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines
Einkommensver
gl
eichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini
schen Be
handlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine
ihr
zumut
bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
In
va
lideneinkommen
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er
zie
len könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Validen
ei
n
kommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er
folgen, dass die b
eiden hypothetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der
Ein
kommensdifferenz
der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge
gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig
keiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be
urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.
5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt
nis
der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün
det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) da
von aus, dass der Beschwerdeführer seit dem 2
2.
September 2014 in der bis
he
rigen Tätigkeit
erheblich eingeschränkt sei. N
ach Ablauf der Wartezeit sei er
gestützt auf den A
bklärungsbericht der
Z._
in
der im Umfang von 70
%
ausgeübten Tätigkeit als Maler
zu 40
%
und
in der im Umfang von 10
%
ausgeübten Tätig
keit als Gipser
zu 100
%
eingeschränkt. Für die administrativen Tätig
keiten im Umfang
von
20
%
bestehe keine Einschränkung. Daraus ergebe sich
für die bisherige Tätigkeit
eine medizinisch-theoretische Arbeitsfä
higkeit von 62
%
. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ihm
hingegen
ganztags zu
mutbar.
Die
als Folge des erlittenen Schlaganfalls
zusätzlich beklagten reaktiven Symptome seien fachärztlich nicht bestätigt.
Nach Vornahme eines
Pro
zentvergleichs
resultiere ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 38
%
(S. 2).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt
(
Urk.
1)
,
es liege
eindeutig eine Teilerwerbsunfähigkeit
von
weit über 40
%
vor.
Er beantrage deshalb
die
nochmalige Überprüfung unter Einbezug der im
Jahr
2014 erfolgten Knieoperation sowie der
im Januar 2015 erlittenen
Streifung
.
Seine
innere Unruhe,
seine
Interessenlosigkeit sowie
seine
Depression und
sehr niedrige Belastbarkeit seien reaktive Symptome bei Status nach
einem
Schlaganfall.
2.3
Strittig und zu prüfen ist der Renten
anspruch des Beschwerdeführers.
3.
3.1
Dem
Austrittsbericht der
A._
vom
2.
September
2013 (
Urk.
6/2
/13)
lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 3
0.
bis 3
1.
August 2013 stationär hospitalisiert gewesen sei und eine
mediale Gon
arthrose beidseits bei Genua
vara
sowie eine mediale Meniskusläsion des lin
ken Kniegelenks, eine verdickte
Plica
mediopatellaris
sowie
störende
Osteo
phyten
vorlägen
. Am 3
0.
August 2013 sei d
eshalb
eine
Kniearthroskopie (
KAS
)
links, eine
Teilmeniskektomie
medial, ein
Knorpeldébridement
des
me
diale
n
Femurkondylus
, eine
Osteophytenr
esektion
des zentralen Komparti
ments sowie
eine Resektion
der
Plica
mediopatellaris
mit dem
Ar
t
hrocare
durchgeführt
worden
(vgl. auch
den
Operationsbericht vom 3
0.
August 2013,
Urk.
6/2/12).
3.2
Am 2
3.
September 2014
wurde der Beschwerdeführer in der
B._
infolge
der diagnostizierten invalidisierenden
Varus
-G
onarthrose links sowie de
r
Varus
-G
onarthrose rechts bei
Status
nach Voro
peration
erneut operiert. Dabei wurde
eine
Kniearthrotomie
links mit offener
Patellazurich
tung
,
peripatellärer
Denervation
,
Synovektomie
und Teilresektion des Hoffa sowie mit medialer Kapselbandrel
e
ase
,
Restmeniskektomie
und Implantation einer
tibialen
und
femoralen
Komponente durchgeführt
(
vgl.
Operationsbe
richt
vom 2
3.
September 2014,
Urk.
6/2/5-6
S. 1).
3.3
Dem Austrittsbericht vom
9.
Februar 2015 (
Urk.
6/24; vgl. auch den provi
so
rischen Austrittsbericht vom
3.
Februar 2015,
Urk.
6/2/9-10
) des
C._
ist zu entnehmen, dass
sich
der Beschwerdeführer
infolge vor
über
geh
ender Armschwäche und hängendem Mundwinkel rechts
notfall
mässig
selbst vorgestellt habe. Er sei
vom 3
1.
Januar bis
4.
Februar 2015
zur Ab
klärung
hospitalisiert gewesen
, wobei
ein
z
erebrovaskulärer
Insult
habe
di
a
g
nostiziert werden können. Eine z
erebrale Blutung
habe
mittels
Computer
to
mographie (CT) des Schädels ausgeschlossen werden
können
. In der
Mag
net
resonanz
-
to
mographie
(MRI) hätten sich kleine Ischämien
occ
ipital
,
insulär
sowie im
Gyrus
pre
centralis
links gezeigt. Der
Wert nach der National Insti
tutes
of
Health
Stroke
Scale
(
NIHSS
)
habe drei Punkte betragen, wobei im Verlauf jedoch eine rasche
Regredienz
auf einen Punkt erfolgt sei. A
uf eine
Lyse
therapie
sei deshalb verzichtet worden
. Die weitere Diagnostik mit Tele
metrie,
Echokardiographie und Duplexsonografie sei unauffällig gewesen. Das durc
h
geführte
transösophageale
Echo habe
schliesslich
ein offenes
Foramen
ovale bei
positivem
Bubbles
-Test bestätigt (S. 1
).
3.4
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma
tologie des Bewegungsapparates,
B._
, informierte mit Bericht vom 2
0.
April 2015 (
Urk.
6/12/11) darüber, dass es hinsichtlich des lin
ken Kniegelenks deutlich besser gehe. Die Beweglichkeit habe sich noch ein
mal verbessert und die Beschwerden seien eher rückläufig,
allerdings
wech
selnd,
dies
je nach Belastung. Der Beschwerdeführer sei jedenfalls noch nicht voll belastbar. Er sei ausserdem durch die Arthrose des rechten Knie
gelenks behindert. Die Prognose
hinsichtlich des
linke
n
Kniegelenk
s
sei relativ güns
tig, derzeit
jedoch noch nicht definit
iv beurteilbar. Dies könne erst
ein Jahr nach dem Gelenkersatz, somit im Sommer 2015
,
erfolgen. Andere Faktoren seien derzeit nicht ursächlich für die Arbeitsunfähigkeit.
3.5
Am
6.
Juli 2015 berichteten die Ärzte de
s
Z._
zuhanden der zuständigen Krankentaggeldversicherung
über die erfolgte Untersuchung des Beschwer
de
führers mittels funktionsorientierter medizinischer Abklärung
(
Urk.
6/17/2-21).
Diese habe
ein strukturiertes Interview, eine klinische Untersuchung, eine
angepasste Form der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungs
fähigkeit (EFL) sowie
eine
Beurteilung der vorliegenden
bildgeben
den
Unter
s
uchungen und Akten umfasst
.
Dabei
habe folgende Diagnose
mit Auswir
kung
auf die Arbeitsfähigkeit
gestellt werden
können
(S. 1):
Status nach medialem Schlittengelenk links am 2
3.
September 2014 mit/bei:
offener
Patellazurichtung
,
peripatellärer
Denervation
,
Synovekto
mie
, Teilresektion des Hoffa
medialer Kapselbandrelease am
Tibiakopf
,
Restmeniskektomie
mässiger
Femoropatellararthrose
Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachteten
die Ärzte
– gekür
z
t aufgeführt – eine mediale Gonar
throse rechts
,
derzeit ohne klinische Auswir
kungen,
bei
Varusstellung
, ein
en Status nach
zerebrovaskulärem
Insult sowie ein offenes
Foramen
ovale bei positivem
Bubble
s
-T
est (S. 1 f.).
Anlässlich der aktuellen klinischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer
über
bel
astungsabhängige Knieschmerzen g
eklagt
, vor allem
bei
längere
m St
ehen und Gehen
.
Treppensteigen und Besteige
n von Leitern würden die Schmerzsymptomatik verstärken. Das Schmerzmaximum trete
beim
Hocken oder Knien auf. Aus objektiver Sicht handle es sich
um eine degenerative Er
krankung des linken Kniegelenks,
welche
durch Einbringen einer
Schlitten
endoprothese
medi
al operativ versorgt worden sei, wobei
eine
verzögerte
Re
habilitation
zu verzeichnen sei
. Dies sei durch die
von
Dr.
D._
erhobenen
klinischen und radiologischen Befunde sowie dem aktuellen Befund bestätigt worden.
Derzeit sei die Beweglichkeit des Kniegelenks
bei Streckung 0 und
Beugung 130
° ausreichend. Das Taubheitsgefühl oberhalb der Patella sei durc
h
die
Denervation
erklärbar. Es finde sich noch eine leichte muskuläre Schwäch
e der Oberschenkelmuskulatur mit leichter Atrophie, die sich durch
die
länger bestehende Schmerzsymptomatik präoperativ gebildet habe (S. 2 f.
Ziff.
2).
Bei der
EFL
habe der Beschwerdeführer eine zuverlässige
Leistungsbereit
schaft
und Konsistenz gezeigt.
Dabei seien
Defizite beim Heben vom Boden bis
zur
Taillenhöhe,
auch über
Kopf,
sowie beim
Treppensteigen
,
vor allem mit Ge
wicht
en
,
feststellbar gewesen
.
I
m Verlauf
sei es
zu ei
ner Instabilität im linken
Knie sowie
zu einer Verlangsamung und
einem
Hinken gekommen. Eine sichere Belastbarkeit habe
d
er
Beschwerdeführer
im leichten bis knapp mittel
schweren Bereich
gezeigt,
d
ies
für eine beschränkte Zeit
(S. 3
Ziff.
2)
.
Die arbeitsbezogene relevante Problematik bestehe in einer verminderten Belastungstoleranz des linken Knies mit mangelnder muskulärer
Stabilisie
rungs
fähigkeit
bei Gewichtsbelastungen sowie reduzierter Belastbarkeit beim Beugen oder Kauern. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer leicht
en bis mittelschweren Tätigkeit.
Das Hantieren von Lasten sei aktuell selten bis
höchstens
20 kg möglich. Kniebeugen seien
lediglich
manchmal möglich.
Die Tätigkeit als Maler im Umfang von
70
%
sei ihm mit einer Leistungsminderung von 40
%
zumutbar, was einem Leistungsvermögen von 42
%
auf den ganzen Tag bezogen entspreche.
Die Gipser
arbeiten im Umfang von 10
%
könne er nicht mehr ausführen. E
r
arbeite meistens alleine
und
sei
nicht in der Lage
, die Arbeitsvorbereitungen -
insbesondere das Hantieren der schweren M
aterialien -
durc
hzuführen. Die Bürotätigkeiten im Umfang von
20
%
s
eien i
h
m vollumfänglich zumutbar. Somit ergebe sich in der bis
herigen Tätigkeit eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 62
%
(42
%
+ 0
%
+
20
%
) respektive eine Arbeitsunfähigkeit von 38
%
.
Eine behinderungsangepasste leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit seltenem Han
tieren von
Lasten
bis zu 20 kg sei ihm ganztags zumutbar (S.
3
f.
Ziff.
3.1-
3.3
,
Ziff.
6.1-6.2
).
Eine namhafte Verbesserung sei eher unwahr
scheinlich.
Dem Beschwerdeführer werde e
ine medizinische Trainingstherapie zum Auf
bau und zur Kräftigung der Beinm
uskulatur
empfohlen,
wodurch
eine Stei
gerung der Stabilität zu erwarten sei (S. 4 f.
Ziff.
4-5,
Ziff.
6.3-6.4).
3.6
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab mit Bericht vom 1
4.
August 2015 (
Urk.
6/21) an, dass der Beschwerdeführer an ei
ner
zerebrovaskulären
Insuffizienz (CVI)
sowie an einer Arthrose des linken Knies als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit leide (S. 1
Ziff.
1.1
). Die Prognose hinsichtlich der
CVI sei stabil, diejenige bezüglich des linken Knies sei derzeit noc
h offen, wobei eventuell eine erneute O
peration notwendig werde
(S. 2
Ziff.
1.4).
Hinsichtlich der verbliebenen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit verwies
Dr.
E._
schliesslich
auf den Bericht des
Z._
sowie den Bericht von
Dr.
D._
(S. 2
Ziff.
1.6).
3.7
Mit Stellungnahme vom 1
2.
September 2015 kam med.
pract
.
F._
, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztli
cher Dienst (RAD), zum Schluss,
dass der Beschwerdeführer an einem Status nach medialer
Schlitten
prothese
des
linken Knies als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkei
t leide. Die mediale Gonarthrose ohne klinische Auswirkungen sowie der Status nach
zerebrovaskulärem
Insult seien ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit.
Das Anforderungsprofil in der bisherigen Tätigkeit übersteige überwiegend wahrscheinlich mindestens teilweise die funktionelle Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers. Es seien ihm leichte, gelegentlich auch mittelschwere
,
sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar, wobei kauernde Posi
t
io
nen nur selten einzunehmen
seien
und
ihm
nur gelegentlich wied
erholtes Kniebeugen und Treppen
steigen mit Last
en
zumutbar sei
. In der bi
sherigen Tätigkeit als Maler/Gi
p
s
er sei er
unter
Verweis au
f den Abklärungsbericht des
Z._
zu 62
%
arbeitsfähig. In einer be
hinderungsangepassten Tätigkeit
sei er
hingegen
zu 100
%
arbeitsfähig. Eine wesentliche Verbesserung der Arbeits
fähigkeit sei überwiegend wahrscheinlich nicht zu
erwarten (vgl.
Urk.
6/25 S.
4
).
3.8
Dr.
D._
bestätigte mit Arztzeugnis vom
2.
Dezember 2015 (
Urk.
6/31), dass der Beschwerdeführer
infolge der
Kniearthrose
sowie der
Knie-Arthro
plastik
in der bisherigen Tätigkeit nicht
mehr
zu 100
%
arbeiten könne. Ge
wichte über 5 kg seien nicht
mehr zumutbar
und auch in hockender Position sei eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht mehr angezeigt. Der Beschwerdefüh
rer b
enötige
hinsichtlich der verbliebenen Zumutbarkeit
eine entsprechende Beurteilung durch einen Fachspezialisten
.
4.
4.1
Der Beschwerdeführer leidet
gemäss
der medizinischen Akten
lage
in diag
nostischer Hinsicht
nach einhelliger Ansicht sämtlicher Ärzte
im Wesent
li
chen
an einer beidseitigen
medialen
Varus
-Gonarthrose linksbeton
t bei einem
Status nach medialem
Schlitten
gelenk
des linken Knies sowie
an
einem Status nach
z
erebrovaskulärem
Insult
und
an
einem offenen
Foramen
ovale
. Die Knieproblematik links
, welche bereits einer zweimaligen operati
ven Sanie
rung bedurfte,
steht dabe
i eindeutig im Vordergrund
(vgl.
Urk.
6/2/5-6
S. 1;
Urk.
6/2/9-10 S. 1;
Urk.
6/2/12;
Urk.
6/2/13;
Urk.
6/12/11;
Urk.
6/17/2-2
1 S. 1 f.;
Urk.
6/21 S. 1;
Urk.
6/24 S. 1;
Urk.
6/25 S. 4;
Urk.
6/31).
4.2
Zur Beurteilung der Auswirkungen
der gesundheitlichen Leiden des Be
schwer
deführers auf die Arbeitsfähigkeit veranlasste die zuständige
Kran
ken
taggeldversicherung
eine funktionsorientierte
medizinische Abklärung durch
das
Z._
(vorstehend E.
3.5). Das Gutachten
des
Z._
wurde
dabei
in Kennt
nis der
Vorakten
erstattet (vgl.
Urk.
6/17/2-21 S. 6 f.) und berücksich
tigte die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers in angemessener Weise
, wobei dieser
im Wesentlichen
belastungs
abhängige Knieschmerzen beklagte
(vgl.
Urk.
6/17/2-21
S.
2;
S.
7 f.). Sodann erfolgte eine ausführliche rheuma
tologische Befundaufnahme, wobei insbesondere eine leichte
Va
russtellung
beidseits sowie eine unterschiedlich ausgeprägte Muskulatur an den unteren Extremitäten, vor allem am Oberschenkel links, erkannt werden k
onnte
. Die postoperative Narbe über dem linken Kniegelenk sei reizlos ge
wesen. Die Beweglichkeit des recht
en Kniegelenks sei voll gewesen.
Auf der linken Seite seien
sodann
eine Extension von 0 und eine Flexion von 130 ° festzuhalten. Es sei weder ein Schmerz noch ein Druckschmerz feststellbar gewesen
. Ausser
dem habe ein leichtes Hinken links beobachtet werden können, welches jedoch kaum zu sehen sei
(vgl.
Urk.
6/17/2-21 S. 8 f.)
.
Zwar erfolgte trotz des aktenkundigen Status nach
zerebrovaskulärem
Insult und einem offenen
Foramen
ovale keine
diesbe
zügliche
fachspezifische
Untersuchung. Die Ärzte des
Z._
hatten hiervon allerdings Kenntnis und massen diesen Diagnosen
– ebenso wie der medialen Gonarthrose rechts -
n
achvollziehbar keine Auswirkung
auf die Arbeitsfä
higkeit bei,
zumal
sich hierfür
nach Lage der Akten
auch
keine Anhalts
punkte ergeben
.
So liegt insbesondere
keine
begründete anderweitige Stel
lungnahme vor
(vgl. nachstehend E. 4.
4
)
und
der
Beschwerdeführer
beklagte
anlässlich der
Untersuchung durch die Ärzte des
Z._
im Wesentlichen
auch
Knieschmerzen
(vgl.
Urk.
6/17/2-21 S. 2; S. 7 f.).
Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammen
hänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszu
stand
und Arbeitsfähigkei
t werden ausführlich begründet,
dies insbesondere
anhand der
durchgeführten
ausführlichen arbeitsbezogenen EFL. Deren Er
ge
b
nisse sind aufgrund der zuverlässigen Leistungsbereitschaft des Be
schwerde
führers, der guten Konsistenz und des Umstandes, dass keine
Selbstli
mitie
rung
festgestellt werden konnte,
für die Beurteilung
verwendbar
. Funktionell konnte dabei eine mangelnde muskuläre Stabilisierungsfähigkeit im linken Knie bei Gewichtsbelastungen sowie eine reduzierte Belastbarkeit des linken Knies beim Beugen der Knie oder
beim
Kauern
beobachtet
werden (vgl.
Urk.
6/17/2-21 S. 10 unten).
Die für die bisherige Tätigkeit
jeweils
einge
räumte
n
Leistungsminderung
en
in den einzelnen Aufgabenbereichen als Maler,
Gipser sowie für die Bürotätigkeiten erscheinen gestützt auf die erho
benen Befunde, d
i
e
beobachteten
funktionellen Einschränkungen sowie d
i
e
Ergebnisse der EFL nachvollziehbar und plausibel. So sei dem Beschwerde
führer die Tätigkeit als Maler im Umfang von 70
%
noch mit einer
Leis
tungsminderung
von 40
%
zumutbar, was einem Leistungsvermögen von 42
%
auf den ganzen Tag bezogen entspreche. Die Gipserarbeiten im Umfang von 10
%
könne er nicht mehr ausführen, wog
eg
en ihm die Bürotätigkeiten im Umfang von 20
%
vollumfänglich zumutbar seien. Somit ergebe sich in der bisherigen Tätigkeit eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit von 62
%
respektive eine Arbeitsunfähigkeit von 38
%
. Eine
behinderungsange
passte
leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit seltenem Hantieren von Lasten bis zu 20 kg sei ihm hingegen ganztags zumutbar (S.
3 f.
Ziff.
3.1-3.3,
Ziff.
6.1-6.2).
Darauf ist – in Beachtung der praxisgemässen Kriterien an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage (vorstehend E. 1.5) - abzustellen.
4.3
Sodann lassen sich den Akten auch keine d
ieser Einschätzung des
Z._
grund
legend widersprechenden
medizinische
n Berichte
entnehmen.
Auch
die Beurteilung durch
Dr.
D._
steht
im Wesentlichen im Einklang
mit der Einschätzung durch die Ärzte des
Z._
. So führte
Dr.
D._
aus, dass
der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit nich
t mehr vollständig arbeits
fähig
und hinsichtlich der verbliebenen Zumutbarkeit eine entsprechende Beurteilung durch einen Fachspezialisten vorzunehmen sei (vgl.
Urk.
6/31).
Eine solche
Zumutbarkeitsbeurteilung
erfolgte
gerade
durch die Ärzte des
Z._
.
Den durch
Dr.
D._
ausgestellten Arztzeugnissen ist sodann für die Zeit von April bis Ende Juni 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit zu
ent
nehmen (
vgl.
Urk.
6/2/2-4
), wobei allerdings keine Unterscheidung zwischen den ausgeübten Tätigkeiten als Maler sowie als Gipser und
für die
Aufgaben im
Büro vorgenommen wurde.
Dr.
E._
verwies seinerseits schliesslich bezüglich der Beurteilung der verblieben
en Arbeitsfähigkeit
auf die jeweili
gen Einschätzungen des
Z._
sowie von
Dr.
D._
(vgl.
Urk.
6/21 S.
2
Ziff.
1.6).
Ferner ist auch auf die Angaben im Fragebogen für
Arbeitgebende
vom August 2015 hinzuweisen, wonach ein Lohn von 70
%
der Arbeitsleis
tung des Beschwerdeführers entspreche beziehungsweise ein Soziallohnanteil von 30
%
ausgerichtet werde (vgl.
Urk.
6/19 S. 3
Ziff.
2.10), was mit der von den Ärzten des
Z._
festgelegten Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätig
keit von 38
%
vereinbar ist.
4.4
Hinsichtlich des Status nach
zerebrovaskulärem
Insult und dem festgestellten offenen
Foramen
ovale gilt es
zu erwähnen
, dass sich die
Ärzte des
G._
zwar nicht explizit zu möglichen Auswirkung
en derselben
geäussert haben
. Allerdings ergibt sich aus d
em
Bericht, dass es sich lediglich um einen leich
ten Schlaganfall gehandelt habe, wobei der NIHSS-Wert zunächst drei Punkte betragen habe und im Verlauf eine rasche
Regredienz
auf einen Punk
t erfolgt sei, weshalb
auf eine
Lysetherapie
verzichtet worden
sei
. Eine zerebrale Blutung habe ausgeschlossen werden können, wogegen sich kleine Ischämien
occipital
,
insulär
und im
Gyrus
precentralis
links gezeigt hätten (vgl.
Urk.
6/24 S. 1).
Sodann reihte
Dr.
E._
die diagnostizierte CVI
zwar
unter die Diagnosen mit Auswirkung
en
auf die Arbeitsfähigkeit ein, begrün
dete dies a
llerdings nicht näher und verwies bezüglich der Beurteilung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit
auch
lediglich
auf die Einschätzung
en des
Z._
sowie
–
den
nur die orthopädischen Befunde berücksichtigenden –
Dr.
D._
(vgl.
Urk.
6/21 S.
1
f.
Ziff.
1.1,
Ziff.
1.6).
Soweit
der Beschwer
deführer geltend
macht, dass seine innerliche Unruhe, seine Interessenlosig
keit, seine De
pressi
on und sehr niedrige Belastbarkeit reaktive Symptome bei Status nach
einem Schlaganfall seien (
Urk.
1), lassen sich den vorliegenden medi
zini
sc
hen Akten
keine
rlei
Anhaltspunkte
auf diesbezügliche psychische Beschwer
den
zufolge
des Schlaganfalles entnehmen
, weshalb die
Beschwer
degegnerin
auch
auf weitere Abklärungen verzichtet konnte, zumal es im
Rahmen der
Mit
wirkungspflicht
auch
dem
Beschwerdeführer frei gestanden
wäre
, entspre
chen
de diesbezügliche substantiierte Arztberichte einzureic
hen.
4.
5
Nach dem Gesagten ist
demzufolge
festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die beweiskr
äftige Beurteilung der Ärzte des
Z._
aufgrund der linksseitigen Knieprob
lematik bei Status nach medialem
Schlitten
gelenk
in der bisherigen im Umfang von 70
%
ausgeübten Tätigkeit als Maler zu 40
%
arbeitsunfähig
, in der
im Umfang von 1
0
%
ausgeübten
Tätigkeit als Gipser
vollständig arbeitsunfähig sowie hinsichtlich der zu 20
%
ausgeübten Bü
ro
tätigkeiten vollständig arbeitsfähig ist. Insgesamt ergibt sich für die bishe
rige Tätigkeit somit eine
medizinisch-theoretische
Arbeitsunfähigkeit von 38
%
.
Eine behinderungsangepasste leichte bis mittelschwere Tätigkeit mit seltenem Hantieren von Lasten bis zu 20 kg ist
ihm hingegen ganztags zu
mutbar.
5.
5.1
Es bleiben damit die erwerblichen Auswirkungen der verbleibenden Ein
schrän
kungen zu prüfen, wobei der Beschwerdeführer
aufgrund der
Erwerbs
biographie
unbestrittenermassen
als zu 100
%
Erwerbstätiger gilt.
Sodann ist er z
war
Mitglied der Geschäftsleitung und
Mitinhaber der
Y._
,
steht
zu dieser
allerdings
ebenfalls in einem Anstellungsverhältnis
und erhält
einen monatlichen Lohn, weshalb er als
Unselbständigerwerbender
im Sinne von
Art.
10 ATSG
zu qualifizieren ist (vgl.
6/1;
Urk.
6/10 S.
2;
Urk.
6/19 S. 3 f.;
Urk.
6/22
; vgl. auch
www.
y._
.ch
).
Somit ist ein Einkommensvergleich nach
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG
vorzunehmen (vorstehend E. 1.3).
Ein Rentenanspruch entsteht gemäss
Art.
29
Abs.
1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. An
gesichts der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin am 1
1.
Juni 2015 (
Urk.
6/3) würde ein allfälliger Rentenanspruch frühestens ab dem
1.
Dezem
ber 2015 bestehen. Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grund
sätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des hypothetischen
Ren
tenbe
ginns
, mithin auf das Jahr 2015, abzustellen
, wobei allfällige
renten
wirksame
Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berück
sichtigen sind
(BGE 129 V 222
E. 4.1-4.2;
128 V 174
;
Urteil
e
des Bundes
gerichts
9C_526/2015 vom 11. September
2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3).
5.2
Die Beschwerdegegnerin erachtete den Beschwerdeführer
-
im Hinblick auf eine
mögliche
berufliche Umstellung
-
am bisherigen Arbeitsplatz derzeit als optimal eingegliedert. Er sei seit bald 30 Jahren für diese Firma tätig, erziele ein hohes Einkommen als zusätzliches Mitglied der Geschäftsleitun
g und sei bereits 51 Jahre alt. Daher sei auf die Einschränkung in der bisherigen Tätig
keit abzustellen (vgl.
Urk.
2 S. 2;
Urk.
6/25 S. 5 unten). D
ieser Einschätzung
kann gefolgt werden
,
w
eshalb
für die Bestimmung
sowohl des Validen- als
auch des Invalideneinkommens auf das bisher erzielte Einkommen abzustel
le
n
ist.
Somit kann ausnahmsweise von der ärztlich geschätzten
Ar
beits
(
un
)
fähi
g
keit
ohne
Weiteres
auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen und damit ein Prozentvergleich vorgenommen werden (Urteil des Bundes
gerichts 8C_450/2014 vom 2
4.
Juli 2014 E.
7.3). Da
lediglich
bei
Ta
bellen
löhnen
ein allfälliger leidensbedingter Abzug vorzunehmen
wäre
(vgl. Urteil des
Bundesgerichts 8C_241/2011 vom 2
1.
November 2011 E.
3.2), kann der
vorliegend
effektiv
erzielte Lohn
nicht gekürzt werden. Die attes
tierte Arbei
ts
un
fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit von 38
%
entspricht
so
mit
einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 38
%
(vorstehend E. 1.2)
.
5.3
Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass selbst bei der Zumutbarkeit einer beruflichen Umstellung und
demzufolge
beim Abstellen auf die medizi
nisch attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit seltenem Hantieren von Lasten bis zu 20 kg (vorstehend E. 4.5) kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resul
tieren würde. So hätte der Beschwerdeführer bei guter Gesundheit in der bis
herigen Tätigkeit im massgebenden Jahr 2015
Fr.
84‘500.-- pro Jahr verdient (vgl. Arbeitgeberfragebogen vom 1
7.
August 2015,
Urk.
6/19 S. 4
Ziff.
2.11)
, was
dem hypothetischen
Valideneinkommen
entspricht (
vgl.
BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1
).
Für die Bestimmung des
hypo
thetischen
Invalideneinkommens wäre demgegenüber auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohn
strukturerhebung
(LSE) abzustellen
(
vgl.
BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2;
129 V 472 E
. 4.2.1;
126 V 75 E. 3b/
aa
).
Der Zentralwert für mit einfa
chen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art beschäftig
t
e Männer in
sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors betrug
im Jahr 2014
Fr.
5‘
312
.
--
(LSE 2014
, TA1
_tirage_skill_level
, Total, Kompetenzniveau 1). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr
2015 von 41
.7
Stunden sowie der Nominallohnentwicklung bei den Männern
im Jahr 2015 von 0.3
%
angepasst, ergibt dies ein hypothetisches
Invalidenein
kommen
von
rund
Fr.
66‘
652
.--
für das Jahr 2015 bei der
100%igen Arbeits
fähigkeit (
Fr.
5‘
312.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.003
).
Gründe für einen
Abzug vom
Tabel
lenlohn
(vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75)
sind, insbesondere
bei der vorlie
genden
Anwendung des
tiefsten Kompetenzniveau
s
bei
einer
voll
schichtigen
Arbeitsfähigkeit
,
nicht
ersichtlich
(vgl. insbesondere Urteil des Bundesge
richts 9C_455/2013 vom
4.
Oktober 2013 E. 4.1-4.2 hinsichtlich
der
lange
n
Betriebszugehörigkeit und
des
Lebensalter
s
im tiefsten
Kompe
tenz
niveau
)
. Wird das
Valideneinkommen
von
Fr.
84‘500.-- dem
Invalidenein
kommen
von
Fr.
66‘
652
.-- gegenübergestellt, resultiert ei
ne Erwerbseinbusse von
Fr.
17‘848
.-- und somit ein ebenfalls nicht rentenbegründender
Invalidi
täts
grad
von 21
%
.
Selbst wenn man vom höchsten, in den letzten Jahren bei der
Y._
erzielten (Validen-)Einkommen aus dem Jahre 2011 in der Höhe
von Fr.
104‘700.-- (vgl. Auszug aus dem individuellen Konto; Urk. 6/13/1) aus
ginge, resultierte kein Rentenanspruch.
Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu
legen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer auf
zuerlegen.