# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2085f70c-046c-4467-ad7c-1f2ce7cbf7dc
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2002
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. A. Nach Rückweisung der Sache durch das Zürcher Obergericht stellte das Bezirksgericht Zürich die gegen A geführte Strafuntersuchung betreffend Raub und weitere Delikte am 29. März 2000 infolge fehlender Zurechnungsfähigkeit ein und ordnete erneut eine stationäre Massnahme im Sinn von Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 des Strafgesetzbuches (StGB) an. Bereits am 21. Dezember 1998 war A in die Kantonale Psychiatrische Klinik X eingetreten. Mit Verfügung vom 18. Februar 2000 entliess der Sonderdienst des kantonalen Justizvollzugs A gestützt auf Art. 43 Ziff. 4 StGB probeweise aus dem stationären Massnahmenvollzug auf den Zeitpunkt, in welchem der Übertrittstermin in das Wohnheim M in Y bekannt werde; damit verbunden wurde unter anderem eine Schutzaufsicht sowie eine Probezeit von unbestimmter Dauer.
B. Mit Verfügung vom 18. Februar 2002 widerrief der Sonderdienst des Justizvollzugs die probeweise Entlassung von A und ordnete dessen Rückversetzung in den stationären Massnahmenvollzug an. Zudem wurde A in ein noch zu bestimmendes Bezirksgefängnis eingewiesen. Gestützt auf § 25 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) wurde einem allfälligen Rekurs die aufschiebende Wirkung entzogen. Zur Begründung der Verfügung schilderte der Sonderdienst die seit der Entlassung eingetretene Entwicklung; nachdem A sukzessive alle Unterstützung verloren habe, müsse angenommen werden, dass er dringend Hilfe brauche. Da der Kontakt der Behörden zu A abgebrochen war, wurde er zudem zur Verhaftung ausgeschrieben.
II. Durch seinen Rechtsvertreter gelangte A am 27. Februar 2002 mit Rekurs an die Direktion der Justiz und des Inneren mit dem Antrag um Aufhebung der Verfügung vom 18. Februar 2002. Insbesondere sei die Einweisung in ein Bezirksgefängnis unverzüglich aufzuheben. In prozessualer Hinsicht verlangte er, dem Rekurs unverzüglich die aufschiebende Wirkung zu gewähren. Die Direktion erliess am 5. März 2002 eine Zwischenverfügung, mit welcher sie die Anträge auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und auf Aufhebung der vorsorglichen Einweisung in ein Bezirksgefängnis abwies.

## Considerations