# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ebad62ba-87ab-4032-abff-23293873dd05
**Court:** ZH_HG
**Chamber:** ZH_HG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Rechtsschutz in klaren Fällen
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Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Am 18. September 2014 ging ein Faxschreiben ein, in welchem namens der
Klägerin Begehren gestellt wurden (act. 1).
2. Faxschreiben sind nicht erlaubt (Art. 130 ZPO).
3. Am 19. September 2014 wurde die gleiche Eingabe postalisch nachgereicht
(act. 2). Vermutlich wurde sie von B._ unterzeichnet.
4. Es werden die Anträge gestellt, es sei der Beklagte anzuweisen, die Anmel-
dung vom 15. August 2014 im Geschäft 36403/2014 unverzüglich und ohne Vor-
behalte zu publizieren, es sei das Ausscheiden von B._ (Geschäftsführer)
und der C._ AG (Gesellschafterin) zu publizieren, es sei der Domizilverlust
der Klägerin zu publizieren und es seien allfällige Kosten "dieser vorsorglichen
Massnahme" D._ zu belasten und subsidiär zu Lasten des Handelsregisters
zu nehmen.
5. Offenbar hat Herr B._ die erwähnten Änderungen im Register anbegehrt
und das Amt ist ihm nicht gefolgt.
6. Es ist nicht klar, ob die Klägerin eine Klage gegen das Handelsregisteramt an-
hängig machen will, allenfalls in Form eines Begehrens betreffend Rechtsschutz
in klaren Fällen (Art. 257 ZPO, vgl. act. 2 S. 2), verbunden mit einem Massnah-
mebegehren, oder ob es um ein Rechtsmittel gegen das Verhalten des Beklagten
gehen soll.
7. Das Handelsregisteramt ist eine Verwaltungsbehörde. Gegen diese kann
grundsätzlich kein Zivilprozess geführt werden. Das Gesetz sieht nur eine Be-
schwerdemöglichkeit vor (Art. 929 OR). Hierfür haben die Kantone ein oberes Ge-
richt als Beschwerdeinstanz zu bezeichnen (Art. 165 HRegV). Das Handelsgericht
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oder sein Einzelgericht wurden vom Kanton Zürich nicht als Beschwerdeinstanz
bezeichnet (§§ 44 f. GOG).
8. Soweit sich die Klägerin auf Rechtsschutz in klaren Fällen beruft (Art. 257 ZPO
i.V. mit § 45 lit. d ZPO), übersieht sie, dass die letztgenannte Bestimmung die
Einschränkung macht "im Zuständigkeitsbereich des Handelsgerichtes". Wie er-
wähnt, ist das Handelsgericht weder für Klagen noch Beschwerden gegen das
Handelsregisteramt sachlich zuständig.
9. Auf das klägerische Begehren ist nicht einzutreten (Art. 59 ZPO). Anzumerken
bleibt, dass gemäss aktuellem Handelsregisterauszug (Abruf 2. Oktober 2014)
der Domizilverlust und das Ausscheiden von Herrn B._ am 24. September
2014 eingetragen wurden. Die Zustellung erfolgt an die in act. 2 genannte
Zustelladresse.
10. Ausgangsgemäss wird die Klägerin kostenpflichtig (Art. 106 ZPO).
11. Der Streitwert dürfte höchstens CHF 5'000 erreichen.
Der Einzelrichter verfügt:
1. Auf das klägerische Begehren wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von CHF 200 wird der Klägerin auferlegt.
3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten mit einem Doppel
von act. 2.
4. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht,
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-
schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art.
113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert
beträgt höchstens CHF 5'000.
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## Considerations