# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 546dfdc9-8201-45a2-83f4-f9be5f13ba55
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Am 3. Juni 2010 konsultierte A in der Stadt Zürich eine Ärztin. Von dieser erhielt sie eine Arzneimittel-Musterpackung, die sie allerdings kurze Zeit später in den Müll warf, weil das auf der Verpackung aufgedruckte Verfalldatum überschritten war. Mit Faxschreiben vom 9. September 2010 ersuchte sie die Heilmittelkontrolle des Kantons Zürich um Auskunft, wie sie die am 3. Juni 2010 erfolgte ärztliche Abgabe eines abgelaufenen Arzneimittels zur Anzeige bringen könne und was die Heilmittelkontrolle in dieser Sache zu unternehmen gedenke. Am 24. September 2010 liess die Heilmittelkontrolle in der Gemeinschaftspraxis der betreffenden Ärztin eine Inspektion durchführen und erliess am 10. Oktober 2010 eine Verfügung. A teilte sie mit Schreiben vom 8. Oktober 2010 mit, dass die Ärztin darauf hingewiesen worden sei, dass die Abgabe verfallener Arzneimittel unstatthaft sei und zu unvorhergesehenen Komplikationen führen könne; sie habe dies zur Kenntnis genommen und werde sich künftig an die gesetzlichen Vorgaben halten.
Mit Faxschreiben vom 12. Oktober 2010 ersuchte A die Heilmittelkontrolle, in Bezug auf ihre Eingabe vom 9. September 2010 eine anfechtbare Verfügung zu erlassen und ihr eine Kopie der Korrespondenz mit der Ärztin zuzustellen; dasselbe Begehren stellte sie am 26. Oktober 2010 auch gegenüber der Gesundheitsdirektion. Mit Schreiben vom 4. November 2010 teilte die Heilmittelkontrolle A mit, dass die erforderlichen Massnahmen getroffen worden seien, um die Abgabe verfallener Arzneimittel zu unterbinden. Eine Kopie der mit der Ärztin erfolgten Korrespondenz könne ihr aber nicht zugestellt werden, denn die mit dem Vollzug beauftragten Personen unterstünden der Schweigepflicht und die gesammelten Daten seien von der zuständigen Behörde vertraulich zu behandeln.
II.
Am 12. November 2010 erhob A bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich Rechtsverweigerungsbeschwerde. Sie machte geltend, die auf ihre Anzeige hin gegenüber der Ärztin ergangene Verfügung vom 10. Oktober 2010 müsse auch ihr zugestellt werden, damit sie deren Anfechtung in Erwägung ziehen könne. Am 10. Dezember 2010 ersuchte die Gesundheitsdirektion die Heilmittelkontrolle um Stellungnahme zur Rechtsverweigerungsbeschwerde. Am gleichen Tag teilte sie A mit, dass Informationen über die weiteren Verfahrensschritte folgen würden, sobald die Stellungnahme der Heilmittelkontrolle zur Eingabe vom 12. November 2010 erfolgt sei.
III.

## Considerations