# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** aa8fcc96-8b8d-4e67-8d26-92a86560896d
**Court:** BL_SG
**Chamber:** BL_SG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** BL / Northwestern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Tax

## Facts

keit des Steuerpflichtigen oder seines Vertreters wesentliche Sachverhaltselemente im or-
dentlichen Veranlagungs- oder Rechtsmittelverfahren nicht vorgebracht worden sind oder
wenn der Steuerpflichtige bei Prüfung der ihm eröffneten Veranlagung - allenfalls unter Bei-
zug eines Sachverständigen - den Sachverhalts- oder Rechtsirrtum der Behörde sofort hätte
entdecken können (vgl. Zweifel/Casanova, a.a.O., § 26 Rz. 54),
- dass die Rekurrentin gegen die Veranlagungsverfügung der Staatssteuer 2013 vom 17.
April 2014 erst mit Schreiben vom 10. März 2015 also rund 10 Monate zu spät und damit
weit nach Ablauf der Rechtsmittelfrist, Einsprache erhoben hat, was dazu geführt hat, dass
die Veranlagung in Rechtskraft erwachsen ist,
- dass die Gutgläubigkeit der Rekurrentin und die Tatsache, dass der Veranlagungsbehörde
allenfalls ein Fehler unterlaufen ist, keine Revisionsgründe darstellen,
- dass in casu offensichtlich keine neuen Beweismittel entdeckt worden sind bzw. die Steuer-
verwaltung keine Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt gewesen
sind oder bekannt sein mussten, ausser acht gelassen hat; die Rekurrentin demnach keine
Gründe vorzubringen vermag, die eine Revision rechtfertigen würden und es ihr im Zeit-
punkt des Erhalts der Veranlagung und damit innerhalb der noch laufenden Rechtsmittelfrist
zumutbar gewesen wäre die Veranlagung zu überprüfen und allfällige Mängel zu rügen, was
sie unterlasen hat und was nun zur Konsequenz hat, dass die Pflichtige sich entgegenhalten
Seite 5
lassen muss, dass eine Revision ausgeschlossen ist, wenn dabei Dinge vorgebracht wer-
den, welche schon im ordentlichen Verfahren hätten vorgebracht werden können,
- dass der Rekurs somit abzuweisen ist,
- dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Pflichtigen Verfahrenskosten in Höhe
von Fr. 800.-- aufzuerlegen sind (§ 130 StG i.V.m. § 20 Abs. 1 und 3 VPO) und ihre keine
Parteientschädigung auszurichten ist,
Seite 6

## Considerations