# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 91b6881b-8e8b-4230-ba27-b1ed4ee9d996
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. am 20. April 2018 im vereinfachten Verfahren und unter Einhaltung des
Spezialitätsgrundsatzes an Deutschland ausgeliefert wurde (act. 1.2);
- das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Schweiz am
21. Februar 2019 nachträglich um Auslieferung von A. für den ihm im Haft-
befehl des Amtsgerichts Paderborn vom 6. September 2018 zur Last geleg-
ten schweren Diebstahl ersuchte (act. 1.2);
- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend «BJ») die Auslieferung von A. für den
Tatvorwurf des schweren Diebstahls am 11. März 2019 bewilligte (act. 1.2);
- A., vertreten durch die in Deutschland niedergelassene Rechtsanwältin Julia
Schlindwein, gegen den Entscheid des BJ vom 11. März 2019 bei der Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit Faxeingabe vom 19. April
2019 Beschwerde erheben liess und deren Begründung einem gesonderten
Schriftsatz vorbehielt (act. 1);
- A. seine Beschwerde vom 19. April 2019 mit Faxeingabe vom 3. Mai 2019
begründete (act. 3).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- eine Beschwerdeschrift unter anderem die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel zu enthalten hat (Art. 12 Abs. 1 IRSG i.V.m. Art. 52
Abs. 1 VwVG);
- schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tage der Frist der Behörde ein-
gereicht oder zu deren Handen der schweizerischen Post oder einer schwei-
zerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wer-
den müssen (Art. 21 Abs. 1 VwVG);
- die lediglich per Fax eingereichte Beschwerde vom 19. April 2019 und deren
Begründung vom 3. Mai 2019 den Anforderungen von Art. 21 Abs. 1 VwVG
nicht genügen, weshalb auf die Beschwerde bereits aus diesem Grund nicht
einzutreten ist;
- bei diesem Ergebnis nicht mehr zu prüfen ist, ob die Beschwerde fristgerecht
erhoben worden ist;
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- der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens grundsätzlich die
Verfahrenskosten zu tragen hat (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2
lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG); es sich vorliegend rechtfertigt, auf die
Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG
i.V.m. Art. 63 Abs. 1 Satz 3 VwVG);
- der vorliegende Entscheid dem im Ausland ansässigen Beschwerdeführer
mangels eines Zustelldomizils in der Schweiz auf dem diplomatischen Wege
zu eröffnen ist (vgl. Art. 80m Abs. 1 lit. b IRSG i.V.m. Art. 9 IRSV).
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