# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b0f6096a-5126-4b20-83d1-a01085ddb96b
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1974, schloss 1993
eine
Lehre
als
Köchin ab (
Urk.
8/2
Ziff.
5.3
). In
der Folge
war sie
bei verschiedenen Arbeitgebern als sol
che tätig (vgl.
Urk.
8/56/1 f. und
Urk.
8/56/5 ff.), zuletzt
von
Juli 2007
bis
Au
gust
2011
im Kinderheim
Z._
, wobei der letzte Arbeitstag am 1
9.
März 2011
war
(
Urk.
8/17
Ziff.
2.1-3,
Urk.
8/56/5 f.).
Unter Hinweis auf eine
in den letzten Jahren verstärkte
Verlangsamung und
ungenügende Arbeitsleistung bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
so
wi
e eine Lern- und Gedächtnisschwäche
meldete sich
die Versicherte
am 2
8.
Juni
2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/2
Ziff.
6.2
-3
).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizi
nisch
e und erwerbliche Situation ab.
Am 2
2.
November 2011
(
Urk.
8/25)
und am 1
6.
Februar 2012
(
Urk.
8/31)
erteilte sie Kostengut
sprache für ein
Arbeits
training
in der Stiftung
A._
vom 2
1.
November 2011 bis 3
1.
August 2012
,
welches
mit Mitteilung vom
4.
September 2012
(
Urk.
8/44) abgebrochen wurde
, nachdem sich die Versicherte
im August 2012
in stationäre psychiatrische Be
handlung
hatte
begeben
müssen
(vgl.
Urk.
8/41 und
Urk.
8/45/6 f.
).
Am
9.
Okto
ber 2012
teilte
die
IV-Stelle den Abschluss der
Ein
gli
ederungsmassnahmen mit
(
Urk.
8/46)
.
In der Folge holte
die IV-Stelle
einen aktuellen ärztlichen Bericht (
Urk.
8/51)
und ein
neuropsychologisches Gutachten ein, das am 2
5.
Mai 2013 erstattet wur
de (
Urk.
8/54).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/60,
Urk.
8/67)
sprach
sie
der Versicherten
mit Verfügung vom
3
0.
Oktober 2013 (
Urk.
8/74 und
Urk.
8/83 =
Urk.
2)
bei einem Invaliditätsgrad von
52
%
eine
halbe aus
ser
o
r
dentliche
Rente ab
1.
August 2012
(nach Ablauf des IV-Taggel
des)
zu.
2.
Die Versicherte erhob am
2.
Dezember 2013
Beschwerde gegen die Verfügung vom
3
0.
Oktober 2013
(
Urk.
2) und beantragte,
es sei
ihr
ab
1.
August
2012 eine halbe ordentliche Invalidenr
ente
zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 2
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
3.
Januar 2014 (
Urk.
7) die
Abweisung der Beschwerde.
Mit Gerichtsverfügung vom 1
7.
April 2014 (
Urk.
13)
wurde
n
die Vorsorgestiftung
Y._
zum Prozess beigela
den, der Beschwerdeführerin
antragsgemäss (vgl.
Urk.
1
S.
2
) die unentgeltliche
Prozess
füh
rung
un
d Rechtsvertretung bewilligt
und ihr
d
ie Be
schwerdeantwort zuge
stellt.
Mit Eingabe vom 2
8.
April 2014 (
Urk.
14) verzichtete die Beigeladene auf eine Stellungnahme. Dies wurde den Parteien am 2
9.
April 2014 zur Kenntnis ge
bracht (
Urk.
16).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung haben gemäss
Art.
6
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
schweizerische und aus
ländische Staatsangehörige sowie Staatenlose nach den Voraussetzungen der nachfolgenden Bestimmungen des IVG. Artikel 39 IVG (
Bezügerkreis
von aus
serordentlic
hen Renten) bleibt vorbehalten.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
IVG
). Erwerbs
unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy
chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
windbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
Bei erwerbstätigen Versicherten wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades
das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
A
r
beitsmarktlage
erzielen könnte
, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre
(
Art.
16 ATSG).
1.4
D
er Rentenanspruch
entsteht
frühestens nach Ablauf von sechs Monaten
nach Geltendmachung des Leistu
ngsanspruchs nach Artikel
29
Abs.
1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 1
8.
Altersjahres folgt
(
Art.
29
Abs.
1 IVG)
. Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Tag
geld nach
Art.
22 IVG beanspruchen kann (
Art.
29
Abs.
2 IVG).
1.5
Gemäss
Art.
36
Abs.
1 IVG haben Versicherte, die bei Eintritt der Invalidität wäh
rend mindestens
drei Jahren
Beiträge geleistet haben, Anspruch auf eine ordentliche Ren
te. Die Versicherten sind beitragspflichtig, solange sie eine Er
werbstätigkeit ausüben (
Art.
3
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hin
terlassenenversicherung
, AHVG
).
Für die Berechnung der ordentli
chen Renten
sind die Bestimmungen des A
H
VG sinngemäss anwendbar (
Art.
36
Abs.
2 IVG).
Die (ordentlichen) Invalidenrenten entsprechen den Altersrenten der Alters- und
Hinterlassenenversicherung
(
Art.
37
Abs.
1 IVG).
1.6
Nach
Art.
4
Abs.
2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruches auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat. Dieser Zeitpunkt ist objektiv aufgrund des Gesundheits
zustandes festzustellen; zufällige externe Faktoren sind unerheblich (AHI 2003 S. 209 E. 2a). Er beurteilt sich auch nicht nach dem Zeitpunkt, in dem eine An
meldung eingereicht oder von dem an eine Leistung gefordert wird und stimmt nicht notwendigerweise mit dem Zeitpunkt überein, in welchem die versicherte Person erstmals Kenntnis davon bekommt, dass der Gesundheitsschaden An
spruch auf Versicherungsleistungen geben kann (BGE 126 V 5 E. 2b mit Hin
weisen; AHI 2002 S.
147 E. 3a). Aus
Art.
4
Abs.
2 IVG ergibt sich, dass der Ein
tritt der Invalidität für die einzelnen Leistungen der Invalidenversicherung au
to
nom zu bestimmen ist (so genannte leistungsspezifische Invalidität).
Dabei sind die rechtlichen Vorgaben zu berücksichtigen, die sich aus
Art.
4
Abs.
1 IVG (in Verbindung mit
Art.
8 ATSG) ergeben.
Im Falle einer Rente gilt die Invalidität in dem Zeitpunkt als eingetreten,
in dem der Anspruch nach Art. 28 Abs. 1 IVG
entsteht, das heisst frühestens wenn die versicherte Person während eines Jahres
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeits
un
fähig gewesen war
und weiterhin zu mindestens 40 % invalid ist
(
lit
. b
und c; BGE 127 V 294 E. 4b/
bb
, 119 V 98 E
. 4a
;
Rz
.
1030
des
Kreisschreiben
s
über Inva
lidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung
, KSIH
).
Der Versiche
rungsfall kann nicht eintreten, solange die versicherte Person ein Taggeld für
die Wartezeit bezieht (Art. 18 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die Invali
den
versicherung, IVV), beziehungsweise solange sie sich Eingliederungsmass
nahmen
unterzieht und ein Rentenanspruch nach Art. 29 Abs. 2 IVG ausgeschlossen ist (
Rz
. 1031 KSIH).
1.
7
Der Anspruch von Schweizer Bürgern auf aus
serordentliche Renten richtet sich nach den Bestimmungen
des AHVG (
Art.
39
Abs.
1 IVG). Der Anspruch auf eine ausserordentliche Invalidenrente ist nur zu prüfen, wenn mangels dreijähriger
Mindestbeitragsdauer keine ordentliche Rente geltend gemacht werden kann
(vgl.
Art.
6
Abs.
1 IVG;
Meyer/
Reichmuth
,
Recht
sprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auf
lage
,
Zürich/Basel/Genf 2014,
Art.
39 N 1).
2.
2.
1
Die Beschwerdegegnerin
ging davon aus
,
die Beschwerdeführerin
sei
seit dem berufsfähigen Alter (1
8.
Geburtstag) in ihrer A
rbeitsfähigkeit
erheblich einge
schränkt
.
Aus ärztlicher Sicht sei ihr d
ie Ausübung ihrer angestammten Tätig
keit als Köchin in der freien Wirtschaft nicht mehr zumutbar.
Die Ausübung e
i
ne
r
leichte
n
, einfache
n
und
gut vorstrukturierte
n
Tätigkeit ohne Zeit- und T
er
mindruck und
bei
ausreichend
er
Fremdkontrolle
sei ihr in einem Pensum von
60
%
zumutbar
.
Bei der Gegenüberstellung
des von der Beschwerdeführerin
als Köchin
zuletzt
erzielten (Validen-)Einkommens und des gestützt auf statistische Tabellenlöhne zu ermittelnden Invalideneinkommens resultiere ein
Invaliditäts
grad
von 52
%
(
Urk.
2 Verfügungsteil 2 S. 1 unten, S. 2 oben).
Gemäss den me
dizinischen Unterlagen leide
die Beschwerdeführerin
an neuropsychologischen
Defiziten, welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf vorbestehende früh
kindliche Hirnfunktionsstörungen zurückzuführen seien. Auch
die
Erwerbs
bio
gra
phie
deute d
a
rauf hin, dass der Invaliditätsfall im Zeitpunkt des Errei
chens des 1
8.
Altersjahres bereits bestanden habe. Daher sei mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit davon auszugehen, dass der Versicherungsfall bereits in der Kind
heit eingetreten sei, weshalb kein Anspruch auf eine ordentliche Rente be
stehe (
Urk.
7
Ziff.
2).
2.2
Die
Beschwerdeführerin
machte
in ihrer Beschwerde (
Urk.
1)
demgegenüber gel
tend,
trotz
einer seit Geburt bestehenden
hirnorganischen
Störung
und den
dar
aus
resultierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen
sei es ihr
möglich ge
wesen
, die Primar- und Oberschule zu absolvieren und anschliessend eine Lehre
als
Köchi
n abzuschliessen
.
Aufgrund der hirnorganischen Störung sei sie in der
Folge jedoch nicht in der Lage gewesen,
v
ollzeitlich
einer Erwerbstätigkeit
nach
zugehen
und habe a
us gesundheitlichen Gründen lediglich in einem Pen
sum von
80
%
gearbeitet.
Es sei somit zutreffend, d
ass unter anderem ein
Ge
burtslei
den
vorliege. Später seien jedoch zusätzlich depressive Episoden und Erschöpfungs
zustände dazugekommen. Der Invaliditätsfall sei dennoch nicht im 1
8.
Alters
jahr
eingetreten. Während der letzten rund
18 Jahre habe sie vielmehr ein
ren
ten
ausschlie
ssendes
Invalid
eneinkommen
erzielt
. Deshalb sei ihr eine halbe
ordent
liche
Rente zuzusprechen
(
S. 3). Sollte die Beschwerdegegnerin wi
der Erwarten daran festhalten, dass sie an einem invalidisierenden
Geburtsge
brechen
leide, werde eventualiter beantragt, ihr eine
ganze
Invalidenrente aus
zurichten
, da die Beschwerdegegnerin - ausgehend davon, dass sie (die Be
schwerdeführerin) in der freien Wirtschaft seit dem berufsfähigen Alter zu 100
%
arbeitsunfähig sei - zur Ermittlung des Invalideneinkommens nicht sta
tistische Tabellenlöhne
hätte
heranziehen dürfen
sondern auf die an einem ge
schützten Arbeitsplatz erziel
baren Hilfsarbeiterlöhne hätte abstellen müssen, womit ein Invali
ditätsgrad von 73
%
resultiere (
Urk.
1 S. 4
Ziff.
3).
2.3
Strittig
und zu prüfen ist
, ob die Beschwerdeführerin ab
1.
August 2012 statt der
ihr
zugesprochenen halben ausserordentlichen Rente Anspruch auf eine halbe
ordentliche Rente der Invalidenversicherung hat und die
Rente
somit nach Mass
gabe von
Art.
36 f.
IVG und nicht nach Massgabe von
Art.
40 IVG
zu
b
e
rech
nen
ist
(vgl. vorstehend E. 1.
4 und E. 1.6
)
.
3.
3.1
Zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich den medizinischen Akten im Wesentlichen Folgendes entnehmen:
3.2
Am 1
8.
April 2011
(
Urk.
8/8/1-2)
berichtete
die
damalige
Hausärztin,
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, aufgrund von
Leistungsproblemen am Arbeitsplatz sei es bei der Beschwerdeführerin seit Herbs
t 2010 zunehmend zu Schlafstörungen und einer Depressivität gekommen (
Ziff.
1 und
Ziff.
5). Seit dem 2
2.
März 2011 sei sie in der bisher ausgeübten Tä
tigkeit
als Köchin
zu 100
%
arbeitsunfähig (
Ziff.
8).
Eine entsprechende Arbeits
un
fäh
ig
keit bescheinigte
Dr.
B._
bis 3
1.
August 2011 (
Urk.
8/1/1-3, vgl. auch
Urk.
8/19
Ziff.
1.6)
.
3.
3
Am 1
1.
Juli 2011 berichtete
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für Neurologie, über die Untersuchungen der Beschwerdeführerin vom
8.
Juni und
4.
Juli 2011
(
Urk.
8/18/7-9). Sie führte aus, die bei der Beschwerdeführerin zu erhebenden Befunde entsprächen vorbestehenden, frühkindlich erworbenen
Teilleistungs
schwä
chen
als Folge einer frühkindlichen zerebralen Entwicklungsstörung un
klarer ätio
logischer Zuordnung (Differentialdiagnose: traumatisch bedingt nach
Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter, Differentialdiagnose: genetisch/hereditär). Im Zusammenhang mit Stress und Belastungsfaktoren sei es im Rahmen bishe
riger beruflicher Tätigkeiten zur Dekompensation und zur Zunahme der Lang
samkeit sowie zu einer zusätzlichen Fehleranfälligkeit im Sinne einer kogn
itiven
Dekompensation gekommen (S. 3 Mitte).
Von den neuropsychologischen Befun
den
her und auch aufgrund des bisherigen
Erwerbsverlaufs
sei von einer 50%igen Leistung bei einem 80%igen Zeitpensum auszugehen. Die Beschwer
de
führerin sollte insbesondere von leitenden Funktionen dispensiert werden und Arbeiten mit strukturierten respektive routinierten Arbeitsabläufen ausführen können (S. 3 unten).
3
.4
Dr.
med.
D._
, Facharz
t für Allgemeine Innere Medizin
, bei wel
chem die Beschwerdeführerin sei
t März 2011 in Behandlung steht, berichtete am
2.
August 2011 (
Urk.
8/18/1-4
) und
nannte gleichlautende Diagnosen wie
Dr.
C._
sowie zusätzlich einen Status nach multipler sexueller Traumati
sierung in der Jugendzeit und einen Status nach rezidivierend depressiven Epi
soden oder Erschöpfungszuständen (
Ziff.
1.1).
Er
führte aus, die Beschwerde
füh
rerin habe bereits einmal während der Kochlehre, dann alle fünf Monate bis zwei
Jahre wegen zu langsamem Arbeiten die Stelle gewechselt, weil sie die Belas
tungen als Hauptverantwortliche nicht zu tragen vermocht
e
und Probleme mit Vorgesetzten gehabt habe. Seit dreieinhalb Jahren arbeite sie in einem Kin
der
heim der
Y._
, wobei sie seit einem Wechsel der Heimleitung vor knapp einem Jahr oft Kritik wegen ungenügender Leistung erhalten habe. Sie sei zu
nehmend depressiv geworden und habe an Schlafstörungen gelitten. Vor weni
gen Wochen sei ihr Arbeitspensum von 80
%
auf 70
%
reduziert und im März 2011 s
ei sie krankgeschrieben worden
(
Ziff.
1.4).
In der bisherigen sowie einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe seit 1
5.
Juli 2011 eine Ar
beitsfähig
keit von 50
%
bei einem Zeitpensum von 80
%
(
Ziff.
1.6-7).
3
.5
Am 2
1.
Dezember 2012 berichtete
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Psy
chia
trie und Psychotherapie (
Urk.
8/51), bei welchem die Beschwerdeführerin seit 2
9.
Juni 2012 in
B
ehandlung steht (
Ziff.
1.2). Als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine
leichtgradig
depressive Episode bei einer
rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.1), eine frühkindlich erwor
bene
Teilleistungsschwäche (ICD-10 F07.8) sowie eine ab
hängige
Persönlichkeits
stö
rung
(
ICD-10 F60.7
;
Ziff.
1.1). Er führte aus, die
Ar
beitsabklärung
im Rahmen des IV-Verfahrens hätte zu einer Überforderung sowie Zunahme der depressiven
Symptomatik und schliesslich zum Abbruch der Massnahme un
d zu einer statio
nären
Hospitalisation
vom 2
0.
August bis 1
8.
Oktober 2012 (vgl.
Ziff.
1.3) ge
führt. Als Köchin sei die Beschwerdeführerin seit 1
8.
Oktober 2012 bis auf weiteres zu 100
%
arbeitsunfähig. In welchem Umfang eine
behinderungs
an
gepasste
Tätigkeit zumutbar sei, sei unklar. Die Beschwerdeführerin sei noch deut
lich reduziert. Im Anschluss an die Tagesklinik benötige sie einen geschütz
ten Arbeitsplatz mit ta
gesstrukturierenden Mass
nahmen
(
Ziff.
1.6-7).
3
.6
Am 2
7.
Mai 2013 erstattete
Dr.
phil.
F._
, Fachpsychologe für Neuro
psychologie FSP, ein neuropsychologisches Gutachten im Auftrag der
Be
schwerdegegnerin
(
Urk.
8/54)
. Als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Ar
beits
fähigkeit nannte er multiple, leicht bis mittelschwer ausgeprägte neuropsy
cho
logische Defizite bei einer diskret unterdurchschnittlichen intellektuellen Leis
tungsfähigkeit (WIE: IQ 87, PR19), entsprechend einer Lernbehinderung, welche sehr wahrscheinlich auf vorbestehende frühkindliche Hirnfunktionsstö
rungen
(fraglich auf eine kongenitale Hirnschädigung beziehungsweise ein Schädel-Hirn-
Trauma im Kleinkindesalter) zurückzuführen seien, sowie sonstige organische
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen aufgrund einer Krankheit, Schädi
gung
oder Funktionsstörung des Gehirns, ICD-10 F07.8 (S. 12
Ziff.
5.1.1).
Dr.
F._
gelangte zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh
rerin als Köchin aus rein neuropsychologischer Sicht in zeitlicher Hinsicht nicht einge
schränkt sei und
sie zu 100
%
arbeiten könne, wobei die
Arbeitsleistung
i
n qualitativer Hinsicht
etw
a 60
%
betrage
.
Die Durchsicht der Arbeitszeugnisse
ergebe, dass die Beschwerdeführerin wahrscheinlich sehr selten, wenn über
haupt,
zu 100
%
gearbeitet habe, sehr häufig seien es 80
%
gewesen. Sie sei sich des
halb nicht gewohnt, ein 100
%
-Pensum zu erfüllen. Wahrscheinlich habe sie auf
grund ihrer neuropsychologischen Defizite einen Mehraufwand leisten müs
sen, was sie zusätzliche Energie gekostet und was mehr Erholung erfordert habe
(S.
12
Ziff.
5.1.2). In einer anderen als der erlernten Tätigkeit als Köchin sei die Arbeitsfähigkeit geringer (S. 12
Ziff.
5.1.3). Die Arbeitsfähigkeit sei seit Auf
nahme der Berufstätigkeit eingeschränkt (S. 12
Ziff.
4). Eine Wiedereingliede
rung in die freie Wirtschaft sei möglich. Die festgestellten neuropsychologi
schen
Defizite sollten - in näher dargelegter Weise - aber unbedingt berück
sichtigt werden (S. 13).
3
.7
In ihrer Stellungnahme vom 1
8.
Juni 2013 (
Urk.
8/58/4 f.)
gelangte
Dr.
med.
G._
, Fachärztin für Arbeitsmedizin und Allgemeinmedizin, Regi
onaler ärztlicher Dienst (RAD),
zum Schluss, auf das Gutachten von
Dr.
F._
könne abgestellt werden. I
n der bisherigen Tätigkeit als Köchin bestehe bei einer Präsenzzeit von 100
%
eine 40%ige Einschränkung, allerdings vorderhand nicht in der freien Wirtschaft beziehungsweise nur in einem Nischenarbeitsplatz mit beschützter Umgebung, dies seit dem berufsfähigen Alter (1
8.
Geburtstag). Das Gleiche gelte für eine angepasste Tätigkeit im Sinne einer Tätigkeit im ge
schützten
Rahmen / in beschützter Umgebung beziehungsweise einem
Nischen
arbeitsplatz
in der freien Wirtschaft.
In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom
3.
Juli 2013 (
Urk.
8/58/5 oben) führte
Dr.
G._
aus, es könne davon ausgegangen werden, dass es sich bei den bisherigen Stellen der Beschwerdeführerin um Nischenarbeitsplätze mit wohl
wollender Atmosphäre gehandelt habe, trotz hohem Lohn. Zukünftig werde die Beschwerdeführerin nicht mehr in die freie Wirtschaft eingegliedert werden können, da ihr die Flexibilität zur Umstellung in eine Tätigkeit der freien Wirt
schaft fehle und die Umsetzung nicht gelingen werde und sie zudem dem Leis
tungsdruck der freien Wirtschaft nicht gewachsen sei. Aus medizinischer Sicht
könne ab Verlust der letzten Stelle von einer 100%ige
n
Arbeitsunfähigkeit in der
bisherigen Tätigkeit als Köchin in der freien Wirtschaft ausgegangen wer
den. Für optimal leidensangepasste Tätigkeiten könne folgendes Tätigkeitsprofil er
stellt werden:
D
as Lerntempo sei vermindert und die Lernfähigkeit für kom
ple
xe
res Material nicht gegeben. Wesentliche motorische Einschränkungen bestün
den nicht. Zumutbar seien leichte, einfache und gut vorstrukturierte Tätigkeiten ohne Zeit- und Termindruck bei ausreichender Fremdkontrolle.
4.
4.1
St
reitig und zu prüfen ist, ob die
Beschwerdeführer
in
seit
Vollendung des achtzehnten Altersjahrs
während wenigstens eines Jahr
es durchschnittlich min
destens 4
0 % arbeits
unfähig war (
Art. 28 Abs. 1
lit
. b IVG) und somit die mass
gebliche Inv
alidität bereits vor - der unbestrittenen - Erfüllung der drei
Bei
trags
jahre
eintrat, was
der
Entstehung des Anspruchs auf eine ordentliche Rente
entgegenstünde
(Art. 36 Abs. 1 IVG)
.
4.
2
Zum
beruflich-erwerblichen Werdegang
der Beschwerdeführerin lässt sich den Akten entnehmen, dass
sie
im Anschluss an die obligato
rische Schulzeit eine Lehre als Köchin begann, welche sie nach dreijähriger Lehrzeit, während wel
cher sie die Lehrstelle einmal wechselte, im Jahr 1993 abschloss (
Urk.
8/56/3 oben,
Urk.
8
/56/19-21)
. Zwischen 1993 und August 2011 war
die Beschwerde
führerin
- mit wenigen kurzen Unterbrüchen, während wel
cher sie im Ausland weilte (Dezember 1994 bis März 1995) beziehungsweise auf Stellensuche war (April 1998, April bis August 2005, Dezember 2005 bis Januar 2006
) - bei ver
schiedenen Arbeitgebern,
mehrheitlich
Pensio
nen/Heime
n
, als Köchin tätig
(
Urk.
8/56/
1 f.).
Gemäss
den aktenkundigen Ar
beitszeugnissen (
Urk.
8/56/5 ff.) handelte es sich
zumeist
um
Teilzeitanstellun
gen
in einem Pensum von 80
%
. Bei geringeren
Arbeitspensen
bezog die Be
schwerdeführerin daneben
Arbeits
lo
senentschädigung
(vgl.
Urk.
8/15). Auch an der letzten Arbeitsstelle
im Kinder
heim
Z._
übte die Beschwerdefüh
rerin ab Juli 2007 ein 80
%
-Pensum aus. Per
1.
Februar
2011 wurde
das Pen
sum auf 70
%
reduziert (
Urk.
8/56/5).
4.3
Zwar besteht Einigkeit darüber
, dass die Beschwerdeführerin bereits als Kind in ihrer Gesundheit beeinträchtigt war.
Gemäss IV-Anmeldung vom 28. Juni 2011 waren aber bis zu jenem Zeitpunkt noch keine Leistungen der Invalidenver
sicherung erbracht worden (Urk. 8/2 Ziff. 4.3). Dass ein leistungsspezifischer Ver
sicherungsfall bereits in der Kindheit eingetreten wäre, kann auch den Akten nicht entnommen werden.
Was die Frage des Eintritts des rentenspezifischen Ver
sicherungsfalls betrifft, ist ausschlaggebend, dass
keine echtzeitlichen medi
z
i
nischen Unterlagen vor
liegen
, aus denen auf eine
länger
dauernde erhebliche
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrem angestamm
ten Beruf als Köchin
in den Jahren unmittelbar
nach Vollendung des acht
zehnten Lebensjahres geschlossen werden könnte. Vielmehr hat mit Blick auf die dargelegte Erwerbsbiographie sowie
auf
die Höhe des
von der Beschwer
de
führer
in
in diesen Anstellungen
während Jahren
erzielten Lohnes
(vgl.
Auszug aus dem individuellen Konto,
Urk.
8/15), welcher sich bei
ihrer letzten Stelle
im Kinderheim
Z._
im Jahr 2008 auf
Fr.
50‘877
.--
, im Jahr 2009 auf
Fr.
52‘768
.--
und im Jahr 2010 auf
Fr.
53‘003
.--
belief (
Urk.
8/17
Ziff.
2.12),
m
it überwiegender Wahrscheinlich
k
e
i
t
als erstellt
zu
gelten
, dass
sie
vor dem Jahr
2011
k
eine
rent
en
anspruchsbegründende Erwerbseinbusse (vgl. vorstehend
E.
1.3)
erlitt
en hatte
, womit auch die (rentenspezifische) Invalidität
beziehungsweise der
Versicherungsfall Invalidenrente
nicht
eintreten konnte
(vgl. vorstehend E. 1.6).
4.4
A
llein a
ufgrund des
Umstand
s
, dass
die
Neuropsychologen die bei der Beschwer
defüh
rerin zu erhebenden Teilleistungsschwächen beziehungswe
i
se neuropsycho
lo
gi
schen Defizite mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf vorbestehende früh
kindliche Hirnfunktionsstörungen zurückführten und daher davon ausgingen, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin
bereits
seit Aufnahme der Be
rufstätigkeit eingeschränkt war (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.6)
,
kann
entge
gen
der Auffassung d
er Beschwerdegegnerin nicht geschlossen werden
, dass
der
Ver
sicherungsfall
bereits in der Kindheit eingetreten ist
, steht d
em
n
ach dem Ge
sagten
(vorstehend E. 4.
3
)
doch
b
ereits
entgegen, dass der
Gesundheitsscha
den
bis ins Jahr 2011 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wirtschaftli
che Auswirkungen im Sinne einer rentenbegründenden Erwerbseinbusse zei
tigte.
4.5
D
ie Beschwerdeführerin
meldete
sich
am
2
8.
Juni 2011 zum Bezug von Leistun
gen der Invalidenversicherung an
(
Urk.
8/2)
. W
ährend des Arbeitstrainings in der Stiftung
A._
wurden ihr
bis 3
1.
Juli 2012 Taggelder ausgerichtet (vgl.
Urk.
8
/28-29,
Urk.
8
/33,
Urk.
8
/44 und
Urk.
8
/73)
. Ein
Rentenanspruch
konnte so
mit
frühestens ab
1.
August 2012
entstehen
(vgl.
Art.
29
Abs.
1 und
Abs.
2 IVG)
,
sofern
die
Anspruchsv
oraussetzungen gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG
erfüllt
waren.
Davon ging die Beschwerdegegnerin offensichtlich aus, sprach sie der Be
schwer
deführerin doch ab
1.
August 2012 eine
halbe Rente zu. Dies ist mit Blick auf
die ab 2
2.
März 2011 von den Ärzten attestierten Arbeitsunfähigkeiten (vgl. vor
stehend E.
3.1 ff.) sowie den von der Beschwerdegegnerin durchgeführten
Ein
kommensvergleich
(
Urk.
8/57,
Urk.
8/69) nicht zu beanstanden.
Damit ergibt sich, dass die (rentenspezifische) Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
2 in Verbindung mit
Art.
28 ff.
IVG
(vgl. vorstehend E. 1.6)
per
1.
August 2012
eingetreten ist. Nachdem die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt wäh
rend
mehr als
dre
i Jahren Beiträge geleistet hat
te
(vgl.
Urk.
8/15,
Urk.
8/17
Ziff.
2.1 und
Urk.
8/56/1 f.
),
hat sie Anspruch auf eine or
dentliche Inva
liden
rente und
es
besteht kein Raum für die
Ausrichtung
einer aus
serordentlichen Invali
denrente (vgl. vorstehend E. 1.7
)
4.6
Was die
Rügen
der Beschwerdeführerin
betreffend die Ermittlung des
Invaliden
einkommens
anbelangt, so
wurden
diese
nur eventualiter
vorgebracht,
für den Fall, dass keine ordentliche
Rente gesprochen werden sollte
. Dies ist
nach dem Gesagten jedoch nicht der Fall
.
Abgesehen davon
ist
davon auszugehen
, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt (
Art.
16
ATSG)
Stellen bereit hält,
an welchen
den neuropsychologischen Defi
z
i
ten in der
von
Dr.
F._
umschrieben
en
Art und Weise (
Urk.
8/54/13) Rech
nung
getragen werden kann, da der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch
soge
nannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Be
hinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers
rech
nen können, umfasst (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2
9.
August
2007 E. 4.3 und
9C_98/2014 vom 2
2.
April 2014 E. 3.1
, je mit Hinweisen)
.
Deshalb ist - in Übereinstimmung mit der Einschätzung durch
Dr.
F._
(vgl. vorstehend E.
3.6) - nicht davon auszugehen, dass die Be
schwer
deführerin die ihr
verbleibende Erwerbsfähigkeit nur noch an einem ge
schützten Arbeitsplatz verwerten kann.
4.7
Zusammen
fassend
ist
festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ab
1.
August 2012 Anspruch auf eine halbe ordentliche Rente der Invalidenversicherung hat.
In diesem Punkt ist d
ie angefochtene Verfügung vom 3
0.
Oktober 2013
(
Urk.
2)
in Gutheissung der Beschwerde
a
bzuändern
. Zur Berechnung
die Rente nach Massgabe von
Art.
36 f. IVG
ist
die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück
zuw
e
i
sen.
5.
5.1
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind
auf
Fr.
700.-- anzuset
zen und ausgangsgemäss der
Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Person Anspruch auf Ersatz der P
arteikosten. Mit Kostennote vom 2
0.
Februar 2015 (
Urk.
18)
machte d
i
e
unentgeltliche
Rechtsvertreter
in
ei
nen Aufwand von
neun
Stunden und Barauslagen von
Fr.
110.--
geltend
.
Dies erscheint
als angemessen. Demnach ist die Prozessentschädigung
beim massge
blichen Stundenansatz von
Fr.
200.-- für Aufwände bis zum 3
1.
Dezember 2014
und
Fr.
220.-- für Aufwände ab
1.
Januar 2015
(
jeweils
zuzüglich Mehrwert
steuer
)
auf
Fr.
2‘068.20
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer)
zu Lasten der Beschwerdegegnerin festzulegen.