# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9efe23ca-5225-418c-83dd-4a89f277dadd
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1958 geborene
X._
war seit 4. Dezember 1979 in der Lingerie des von
der
Y._
-Stiftung betriebenen Alterszentrums beschäftigt (Urk. 6/15). Auf
grund
zunächst unklarer Schmerzen und Kraftlosigkeit in den Extremitäten wurde ihr ab 22. September 2008 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert (Urk. 6/5, 6/14). In der Folge meldete sich die Versicherte am 25. Mai 2009 bei der Sozial
versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 6/4). Zur Abklärung der medizi
nischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV
Stelle zunächst die Akten des
Krankentag
geldversicherers
(Urk. 6/14) sowie einen Auszug aus dem individu
ellen Konto
(Urk. 6/11) bei und holte einen Bericht der Arbeitgeberin ein (Urk. 6/15). So
dann
wurden Berichte der behandelnden Ärzte eingeholt (Urk. 6/16, 6/19, 6/20). Am 15. Juli 2010 fand ein Untersuch im Regionalen Ärztlichen Dienst der Inva
li
denversicherung (RAD) statt (Urk. 6/26, 6/27). In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass die Versicherte ihre berufliche Tä
tigkeit am bisherigen Arbeits
platz zu Beginn des Monats Januar 2010 wieder mit einem Pensum von 100 % aufgenommen hat
te
(Urk. 6/27 S. 2 f.). Gestützt auf die Ergebnisse des RAD-Untersuchs sprach die IV
Stelle der Versicherten nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
mit Verfügung vom 17. März 2011 mit Wirkung ab 1. Novem
ber
2009 bis 31. März 2010 eine ganze Rente und ab 1. April 2010 eine
Vier
tels
rente
der Invalidenversicherung zu (Urk. 6/38 [Verfü
gungsteil 2], 6/43).
1.2
Mit Bericht vom 5. Februar 2013 wandte sich Dr. med.
Z._
, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, an die IV
Stelle und stellte namens und
auftrags
der Versicherten ein Gesuch um Erhöhung der aktuell ausgerichteten Invalidenrente, da sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe und sie seit 20. Dezember 2011 aufgrund einer depressiven Erkrankung vollständig arbeits
unfähig sei (Urk. 6/53 S. 1). In der Folge zog die IV
Stelle einen aktuellen Aus
zug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/55) sowie ein
en
im Auftrag des
Kran
kentaggeldversicherers
von med.
pract
.
A._
, Fachärztin für Psychiat
rie un
d Psychotherapie FMH, erstellten
Bericht vom 2. August 2012 (Urk. 6/56) bei. Sodann holte sie Berichte des
Spitals B._
(Urk. 6/58) sowie einen Bericht des Dr. med.
C._
, Praktischer Arzt FMH, vom 7. Mai 2013 ein (Urk. 6/61 samt beigelegten Berichten über Klinikaufenthalte und
spezial
ärztliche
Behandlungen). Daraufhin wurde eine polydisziplinäre medizinische Abklärung angeordnet; die Abklärungsstelle
D._
, an welche der Begutachtungsauftrag mittels Zufallsprinzip zu
ge
teilt
worden war (Urk. 6/65), erstattete ihr Gutachten am 6. Januar 2014 (Urk. 6/71). Aufgrund einer telefonischen Mitteilung wurde
am 24. Februar 2014 bekannt, dass die IV
Stelle des Kantons
E._
der im Auftrag des
Tag
geldversicherers
tätig gewesenen med.
pract
.
A._
irrtümlicherweise Akten einer anderen, gleich
namigen Person herausgegeben hat (Urk. 6/72). Entspre
chend wurden die
D._
-Gutachter am 24. Februar 2014 angefragt, ob sich an ihrer Einschätzung etwas ändere, wenn sie davon ausgingen, dass der psychiat
rische Konsiliar
bericht von med.
pract
.
A._
möglicherweise auf falschen
Vorakten
beruhe (Urk. 6/73). Die Abklärungsstelle teilte mit Schreiben vom 3. März 2014 mit, die
Schlussfolgerungen des Gutachtens vom 6. Januar 2014 seien nicht auf die Beur
teilung
von
med.
pract
.
A._
abgestützt worden, weshalb sich an ihrer gutachter
lichen Einschätzung nichts ändere (Urk. 6/74). Mit Vor
bescheid vom 27. März 2014 wurde der Versicherten in Aussicht gestellt, dass die bisher ausgerichtete
Invalidenrente zufolge einer anspruchsbeeinflussenden Verbesserung des Gesund
heits
zustandes eingestellt werde (Urk. 6/78). Am 7. April 2014 liess die Ver
si
cherte dagegen Einwand erheben (Urk. 6/81) und mit Eingabe vom 26. Mai 2014
ergänzend begründen (Urk. 6/84). Mit Verfü
gung vom 28. Mai 2014 wurde die der Versicherten bisher ausgerichtete Invali
denrente per Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats, das heisst per Ende Juni 2014, aufgehoben (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 30. Juni 2014 Beschwerde und
beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr ab De
zem
ber 2011 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei ihr weiter
hin mindestens eine
Viertelsrente
auszurichten, subeventuell sei die Sache zur er
gänzenden medizinischen Abklärung an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom 2
6.
August
201
4
beantragte die IV-Stelle Abwei
sung der Beschwerde (
Urk.
5). Am 2
8.
August
201
4
wurde das Doppel der
Be
schwerdeantwort
de
r
Beschwerdeführer
in
zugestellt (
Urk.
7
).
Mit Eingabe vom 7. August 2015 (Urk. 8) liess die Beschwerdeführerin einen Bericht des Dr. med.
F._
, Facharzt FMH für Rheumatologie, Manuelle Medizin SAMM, vom 17. Juli 2014 (Urk. 9) auflegen.
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
des
B
undesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[ATSG
]
)
. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten
an
spruc
h zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent
lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wen
n
sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund
heits
zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich ge
bliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts
9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August
2003 E. 2.2.3).
Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir
kung
en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts
kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit
rechtskon
for
mer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung be
ruht
(BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundes
ge
richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
übe
r
die Invalidenversicherung
[IVG
]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
träch
ti
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sach
te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil
weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den aus
ge
glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorlie
gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heit
lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son
bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver
werten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend ob
jek
tiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung
einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen
Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hin
weisen).
1.4
1.4.1
Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende
somatoforme
Schmerz
störung
oder eine vergleichbare Störung ohne erkennbare organische Ursache begründet als solche
noch keine Invalidität. Nach der bisherigen Recht
sprechung bestand eine Vermutung, dass die
somatoforme
Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind.
Danach konnten bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügte. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien
(BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3).
1.4.2
Mit
BGE 141 V 281
hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa
che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u
nd an
schliessende Urteile) ange
passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti
gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss.
An die Stelle des bishe
rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender
somato
former
Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete
n im Regelfall beachtliche Stan
dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka
tego
rien Schweregrad und Konsis
tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Der Prüfungsraster ist rechtlich
er Natur.
Die
Anerkennung eines
rentenbegrün
den
den
Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w
enn die funktionellen Auswirkun
gen
der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzel
fall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zu
min
dest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e
s da
ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi
e vor die materiell beweisbelas
tete versi
cherte Person zu tragen (E. 6).
Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen
Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht in BGE
141 V 281
wie folgt:
Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)
Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –
resistenz
(E. 4.3.1.2)
Komorbiditäten
(E. 4.3.1.3)
Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res
sourcen; E. 4.3.2)
Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)
Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)
gleichmässige Einschränkung des
Aktivitätenniveaus
in allen ver
gleich
baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener
Lei
dens
druck
(E. 4.4.2).
1.
5
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhal
ten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.6
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.
7
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem
sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des
strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S.
188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Un
tersu
chun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gege
be
nenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Dar
legung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex
perte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklar
heiten,
welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nen
falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S.
24 f.).
2.
2.1
Die IV
Stelle erwog im angefochtenen Entscheid, die gutachterlichen Abklärun
gen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin leicht verbessert habe. Die Polymyositis sei sicher seit November 2013 abgeheilt. Die angestammte Tätigkeit als
Lingeriemitarbeiterin
sei der Beschwerdeführerin
dennoch weiterhin nicht mehr zumutbar. In einer behinderungsangepassten kör
perlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit bestehe allerdings seit No
vember 2013 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Entsprechend betrage das
Invaliden
einkom
men
unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 15 % auf dem massgebenden Tabellenlohn für von weiblichen Arbeitskräften ver
richtete
Hilfs
ar
beiten
Fr. 36'941.4
5.
Bei einem mit der angestammten Tätigkeit erzielbaren
Ein
kommen von Fr. 57'337.70 resultiere nunmehr ein
rentenaus
schliessender
Invaliditätsgrad von 36 %, weshalb künftig kein Rentenanspruch mehr bestehe (Urk. 2).
2.2
Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, auf das
D._
-Gutachten könne von vornherein nicht abgestellt werden, da es sich auf einen Bericht der med.
pract
.
A._
abstütze, welcher auf
Vorakten
einer anderen Person beruhe. Es treffe sodann nicht zu, dass sich ihr somatischer Gesundheitszustand ver
bessert habe. Es handle sich bloss um eine optimistischere Beurteilung durch die
D._
-Gutachter. Zudem hätten die im Dezember 2011 aufgetretenen psychischen Beschwerden entgegen der gutachterlichen Einschätzung einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Gestützt auf die Beurteilung der behandelnden Ärzte stehe fest,
dass sich die tatsächlichen Verhältnisse sogar verschlechtert hätten. Entspre
chend
sei ihr ab Dezember 2011 eine ganze Rente zuzusprechen; mindestens habe sie aber Anspruch darauf, dass die bisherige
Viertelsrente
weiterhin aus
gerichtet werde (Urk. 1).
3.
3.1
3.1.1
Es ist zu prüfen, ob ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben ist. Die Frage, ob im Spektrum der anspruchserheblichen Tatsachen eine zur An
passung des Rentenanspruchs führende Veränderung eingetreten sei, ist im Ver
gleich mit den Verhältnissen zur Zeit der letzten rechtskräftigen Verfügung zu
beurteilen, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (E. 1.1). Referenzzeitpunkt ist demnach hier die
Verfügung
vom
1
7.
März 2011
, mit welcher de
r Beschwerdeführerin
für den
Zeit
raum zwischen 1. November 2009 und 3
1.
März 2010
eine ganze Invali
denrente
und ab 1. April 2010 eine
Viertelsrente
zugesprochen
worden war
(Urk. 6/38 [Verfügungsteil 2],
Urk.
6/43)
.
3.1.2
Dr. med.
G._
, Praktischer Arzt FMH, Vertrauensarzt SGV, Zerti
fizierter Gutachter SIM,
RAD,
untersuchte die Beschwerdeführerin am 15. Juli 201
0.
Im darüber verfassten Bericht führte er aus, die Versicherte klage seit Sommer 2008 über vermehrte Arthralgien in beiden Schultergelenken und über eine zunehmende Müdigkeit und Schwäche der Oberschenkelmuskulatur. Im Rahmen einer stationären Abklärung im Oktober/November 2008 sei eine nicht
klassifizierbare Polymyositis (DD:
Dermatomyositis
, undifferenzierte Kollage
nose/
Overlap
,
Kleingefässvaskulitis
) diagnostiziert worden. Beeinträchtigungen
bei der beruflichen Tätigkeit resultierten zusätzlich aufgrund eines
Carpal
tunnelsyndroms
beidseits und einer
Rhizarthrose
rechts; diesbezüglich seien
opera
tive Eingriffe empfohlen respektive vorgesehen. Die Versicherte sei bis Ende
2009 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und habe danach ihre Tätigkeit wieder mit einem vollen Pensum aufgenommen. Dies schaffe sie indes nur mit grösster Anstrengung und zeitweiser Hilfeleistungen durch Arbeitskolleginnen. Nach versicherungsmedizinischer Einschätzung gehe diese Leistung über das Zumut
bare hinaus. Realistisch gesehen könne von einer auf 60 % reduzierten Ar
beits
fähigkeit sowohl für die bisherige als auch für eine adaptierte Tätigkeit ausge
gangen werden (Urk. 6/27 S. 1 - 3).
3.1.3
Gestützt auf die Ergebnisse des RAD-Untersuchs vom 15. Juli 2010 sprach die IV
Stelle der Beschwerdeführerin für die Zeit nach Ablauf des Wartejahres ab 1. November 2009 bis 31. März 2010 (drei Monate nach Wiederaufnahme einer
beruflichen Tätigkeit infolge zumindest teilweiser Wiederherstellung der Ar
beits
fähigkeit) eine ganze Rente und ab 1. April 2010 eine
Viertelsrente
der In
vali
denversicherung zu (Urk. 6/38 [Verfügungsteil 2], Urk. 6/43).
3.2
Die Gutachter der Abklärungsstelle
D._
(Dr. med.
H._
, Facharzt FMH Allgemeine Innere Medizin, Dr.
med.
I._
, Facharzt FMH Neurologie, PD Dr. med.
J._
, Facharzt FMH Endokrinologie, Dr. med.
K._
, Fachärztin für Rheuma
tologie, Dr. med.
L._
, Facharzt FMH Psychiatrie und Psy
cho
the
rapie) erstatteten ihre polydisziplinäre Expertise am 6. Januar 2014 (Urk. 6/71).
Sie führten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 6/71 S. 31 des Gutachtens):
1.
Chronisches
zervikospondylogenes
Schmerzsyndrom (ICD-10 M53.1)
Dysbalancen
der Schultergürtelmuskulatur
klinisch keine Hinweise für
radikuläre
Symptomatik
radiologisch
Spondylosis
deformans
C5 bis C7
2.
Chronisches
thorako-lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5)
Beckentiefstand rechts von 1 cm mit rechtskonvexer lumbaler und linkskonvexer thorakaler Seitausbiegung
myostatische
Insuffizienz mit den entsprechenden
muskuloligamentä
ren
Überlastungsreaktionen
ISG-Funktionsstörung rechts
klinisch keine Hinweise für
radikuläre
Symptomatik
radiologisch beginnende
Osteochondrose
L5/S1
kein Nachweis einer Diskushernie (MRI 3/13)
3.
Funktions- und Belastungsdefizit der Hände bei
Rhizarthrose
beidseits, rechtsbetont (ICD-10 M18.9)
4.
Hypermobilitätssyndrom (ICD-10 M35.7)
5.
Leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0, F32.1)
Sodann wurden folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest
gehalten (Urk. 6/71 S. 31 f. des Gutachtens):
1.
Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
2.
Polymyositis, Erstdiagnose November 2008 (ICD-10 M33.2)
proximal betonte Myositis der Oberschenkel und des Schultergürtels 2008
bis August 2012 Basistherapie mit
Imurek
, bis März 2013 in Behand
lung mit Steroiden
aktuell klinisch und labortechnisch keine Krankheitsaktivität
vollständige Rückbildung der entzündlichen Veränderungen der
Ober
schenkelmuskulatur
(MRI 05/11)
3.
Chronische
Autoimmunthyreoditis
Hashimoto (Erstdiagnose ca. 1998) (ICD-10 E03.9)
subklinische Hypothyreose unter T4-Substitution
4.
Nebennierenrinden-
Inzidentalom
links (ø 8 mm, Erstdiagnose 2008) (ICD-10 D44.1)
keine Hinweise auf Hormon produzierendes Nebennierenrinden-Ade
nom
5.
Arterielle Hypertonie (ICD-10 I10)
medikamentös behandelt
Im Zusammenhang mit dem interdisziplinären Konsens über die Konklusion des Gutachtens wurde ausgeführt, aus rheumatologischer
Sicht könn
t
e
n
ein chroni
sches
zervikospondylogenes
und
thorakolumbospondylogenes
Schmerzsyndrom, e
in Funktions- und Belastungsdefizit der Hände bei
Rhizarthrose
beidseits,
rechts
betont
, ein Hypermobilitätssyndrom sowie auch eine Polymyositis festge
stellt
werden
, wobei betreffend
Polymyositis
klinisch und labortechnisch keine
Kran
k
heitsaktivität
mehr dokumentiert werden könne.
Aus Sicht des Bewe
gungs
appa
rates bestehe für körperlich mittelschwere
und
schwere Tätigkeiten wie auch für die angestammte Tätigkeit als
Wäscherei
mitarbeiterin eine volle Arbeitsun
fähig
keit. Für leichte, adaptierte und wechselbelastende Tätigkeiten
bestehe
jedoch eine volle Arbeitsfähigkeit, wobei die Einnahme von
wirbelsäu
lenbelastenden
Zwangshaltungen, Überkopfarbeiten und besondere Belastungen der Hände beid
seits vermieden werden sollte
n
.
Aus neurologischer Sicht könne ein
Ganz
kör
per
schmerzsyndrom
, wahrscheinlich multifaktoriell bedingt, festge
stellt werden.
Aus
neurologisch
er Sicht
bestehe
eine volle Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere und überwiegend mittelschwere Tätigkeiten.
Für eine kör
perlich leichte und intermittierend mittelschwere, adaptierte Tätigkeit unter Wechselbelastung bestehe dagegen eine volle Arbeitsfähigkeit, wobei das Heben und Tragen von Lasten über 5 kg vermieden werden sollte. Aus psychiatrischer Sicht könne eine
leichte bis mittelgradige depressive Episode festgestellt wer
den, die zu einer Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 % führe. Aus psy
chiatrischer Sicht könne
der Explorandin zugemutet werden, einer ihren kör
perlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit zu 80 % nachzugehen,
voll
schichtig
realisierbar mit der Möglichkeit zu vermehrten Pausen. Aus
allge
meininternistischer
wie auch aus
endokrinologischer
Sicht liessen sich keine zusätzlichen Befunde und Diagnosen finden, welche zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen würden. Zusammenfassend bestehe für die angestammte Tätigkeit als Wäscherei-Mitar
bei
terin wie auch für jede mittelschwere und schwere Tätigkeit eine volle Arbeits
unfähigkeit. Für eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit unter
Wech
sel
be
las
tung
bestehe dagegen eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 %,
voll
schich
tig
realisierbar, mit erhöhtem
Pausenbe
darf
(Urk. 6/71 S. 32 f. des Gutach
tens).
Die Gutachter hielten weiter fest, aufgrund der anamnestischen Angaben, ihrer Untersuchungsbefunde, der ihnen vorliegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten sei davon auszugehen, dass aus rheumatolo
gi
scher Sicht aufgrund der im September 2008 akut aufgetretenen Polymyositis bis
einschliesslich März 2009 eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Seit März
2009 seien der Explorandin körperlich schwere und mittelschwere Tätig
keiten nicht mehr zumutbar. Aufgrund der progredienten
Rhizarthrose
beidseits sei die Tätigkeit als Wäscherei-Mitarbeiterin im Laufe der Jahre im absoluten Grenzbereich gelegen. Aufgrund der degenerativen Veränderungen im Zervikal- und Lumbalbereich und an den Händen bestehe für diese Tätigkeit seit Novem
ber 2011 ebenfalls eine volle Arbeitsunfähigkeit. Hinweise darauf, dass die Ar
beitsfähigkeit für leichte, optimal adaptierte Tätigkeiten seit möglicherweise Mai 2011, wahrscheinlich November 2011, relevant eingeschränkt gewesen wäre, fänden sich aus rheumatologischer Sicht keine. Somit könne vom bereits ge
nannten Arbeits- und Leistungsprofil aus rheumatologischer Sicht ab November 2011 ausgegangen werden, was mit Sicherheit ab November 2013 zu bestätigen sei. Aus neurologischer Sicht könne vom genannten Arbeits- und
Leistungspro
fil
ab mindestens dem Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung ausgegangen wer
den beziehungsweise könne der rheumatologischen Verlaufsbeurteilung gefolgt werden. Aus allgemeininternistischer sowie aus
endokrinologischer
Sicht könne keine Arbeitsunfähigkeit im Verlauf bestätigt werden. Aus psychiatrischer Sicht könne vom oben erwähnten Arbeits- und Leistungsprofil von 80 % ab dem Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung ausgegangen werden. Der Zeit
punkt einer Verbesserung könne aufgrund der Aktenlage nicht konklusiv fest
gelegt werden (Urk. 6/71 S. 33 des Gutachtens).
Zur Frage der Arbeitsfähigkeit im Haushalt führten die Gutachter aus, die Explorandin sei bis zu ihrer Krankschreibung zu 100 % als
Wäschereimitarbei
terin
tätig gewesen. Sie habe angegeben, im Haushalt grosse Hilfe von ihrer Tochter zu erhalten. Aus medizinisch-theoretischer Sicht bestehe für Tätigkeiten im Haushalt bei freier Zeiteinteilung und in gewohnter Umgebung eine Ein
schränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 20 % (Urk. 6/71 S. 33 des Gutachtens).
Es bestehe eine Diskrepanz - so die Gutachter weiter - zwischen ihrer Beurtei
lung und der Selbsteinschätzung der Explorandin, welche sich aufgrund ihrer Beschwerden nicht mehr arbeitsfähig fühle. Eine schwere somatische oder psy
chiatrische Erkrankung, welche eine Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit
be
gründen würde, habe nicht dokument
iert werden können. Aufgrund de
r
Medi
kamentenspiegel
könne die antidepressive Medikation durchaus intensi
vie
rt werden. Aus interdisziplinärer Sicht könne nicht begründet werden, weshalb der Explorandin eine leichte, körperlich angepasste Tätigkeit unter
Wechselbelas
tung
in einem Pensum von 80 % nicht mehr zugemutet werden könnte. Aus psychiatrischer Sicht sollte die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung
weitergeführt werden, zudem werde empfohlen, die regelmässige Medikamen
ten-
Einnahme zu kontrollieren. Die Schlafhygiene sollte beachtet, auf die re
gel
mässige Benzodiazepin-Einnahme verzichtet werden. Des Weiteren empfehle sic
h der regelmässige Einsatz eines sedierenden und schmerzmodulierenden Antide
pressivums. Aus rheumatologischer Sicht könne ein moderates Ausdau
ertrai
nin
g zur Kräftigung der Muskulatur und zur Dehnung und
Detonisierung
der ver
kürzten Muskelgruppen empfohlen werden, ebenso regelmässige ambu
lante rheu
matologische Kontrollen. Aus
endokrinologischer
Sicht könne bei Vorliegen einer latenten Hypothyreose die Steigerung der
Euthyrox
-Dosis auf 100 μg emp
fohlen werden wie auch eine
endokrinologische
Abklärung zum Ausschluss einer hormonellen Aktivität bei Nebennierenrinden-Adenom, zum Ausschluss einer Grössenprogredienz eine CT-Verlaufskontrolle. Aus
allge
meininternis
ti
scher
Sicht könne eine Ernährungsberatung empfohlen werden wie auch eine regelmässige Kontrolle der arteriellen Hypertonie, gegebenenfalls mittels Durch
führung einer 24-Stunden-Blutdruck-Untersuchung. Auf berufli
cher Ebene sei eine rasche Reintegration in den Arbeitsprozess anzustreben. Aufgrund der ausgeprägten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung sei es nicht möglich, erfolgversprechende berufliche Massnahmen vorzuschlagen (Urk. 6/71 S. 33 f. des Gutachtens).
Schliesslich hielten die Gutachter zusammenfassend fest, bei der Explorandin könne eine volle Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als Wäsche
rei-Mitarbeiterin wie auch für jede körperlich mittelschwere und schwere Tätig
keit festgestellt werden. Für eine körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit bestehe eine vollschichtig realisierbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 %. Zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit seien medizinische Massnahmen zu empfehlen. Berufliche Massnahmen könnten aufgrund fehlender Erfolgsaussichten keine vorgeschlagen werden (Urk. 6/71 S. 34 des Gutachtens).
4.
4.1
4.1.1
Die Beschwerdeführerin rügte
zunächst
, der psychiatrische Gutachter
habe
sich
in seinem Teilgutachten auf den ärztlichen Bericht von med.
pract
.
A._
ab
gestützt, obschon dieser auf
Vorakten
einer anderen Person beruhe.
4.1.2
Med.
pract
.
A._
merkte in ihrem Bericht vom 2. August 2012 zuhanden des Taggeldversicherers an, dass sich in dem ihr zugestellten Dossier ein Bericht der IV
Stelle
E._
vom 30. September 2011 befunden habe, welcher eine
namen
s
gleiche
andere Versicherte betroffen habe. Den entsprechenden Bericht habe sie deshalb nicht verwenden können (Urk. 6/56 S. 3). Damit geht das Vorbringen, die
konsiliarpsychiatrische
Beurteilung der med.
pract
.
A._
beruhe auf
Vorak
ten
einer
anderen Person, aber fehl. Im Ü
brigen übersieht die Beschwer
deführerin, dass die Schlussfolgerungen des
D._
-Gutachtens nicht auf die
Beurtei
lung der med.
pract
.
A._
abgestützt worden sind (Urk. 6/74). Nur schon
des
halb erweist sich die Rüge als unbegründet.
4.2
4.2.1
Entgegen der in der Beschwerde weiter vertretenen Auffassung vermag das
poly
disziplinäre
D._
-Gutachten vom 6. Januar 2014 (Urk. 6/71) zu überzeugen. Es beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen (Urk. 6/71 S. 9-12, 13-15, 17-21, 24-27 und 30 des Gutachtens), berücksichtigt die geklagten Be
schwerden (Urk. 6/71 S. 9-11, 13-16, 17-19, 25 und 33 f. des Gutachtens) und ist in Kenntnis der relevanten
Vorakten
abgegeben worden (Urk. 6/71 S. 3-9 des
Gutachtens sowie Urk. 6/71 S. 37-52 [von den Gutachtern zusätzlich beigezo
gene
medizinische Unterlagen]). Die Gutachter legten in nachvollziehbarer Weise dar, wie sich die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerde
führerin im
Verlauf darstellten und begründeten ihre aktuelle Einschätzung der Arbeits
fähig
keit schlüssig (Urk. 6/71 S. 12, 15-17, 21-24 und 27-34 des Gut
achtens). Mit den Beurteilungen der behandelnden Ärzte setzten sie sich schliesslich hinrei
chend auseinander (Urk. 6/71 S. 12, 16 f., 24, 29, 31 und 34 des Gutachtens), nament
lich wurde im psychiatrischen Teilgutachten einleuch
tend dargetan, weshalb auf die Arbeitsunfähigkeitseinschätzungen des behan
delnden Psychia
ters Dr.
Z._
und der Ärzte der
Klinik M._
nicht abgestellt werden kann (Urk. 6/71 S. 17 des Gutachtens). In diesem Zu
sammenhang ist im
Übrigen
daran zu erinnern, dass das Gericht der Erfah
rungstatsache, dass Haus
ärzte und behandelnde Fachärzte mitunter im Hinblick auf ihre
auftragsrecht
liche
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aus
sagen, Rechnung tragen soll und darf (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
4.2.2
Zum Verlauf der Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht wurde im rheu
matologischen Teilgutachten festgehalten, aufgrund der im September 2008 akut
aufgetretenen Polymyositis habe bis März 2009 eine 100%ige Arbeitsunfä
hig
keit bestanden. Kernspintomografisch habe sich im März 2009 eine deutliche Rückbildung der entzündlichen Muskelveränderungen bei gleichzeitiger Norma
lisierung der Laborwerte gezeigt. Einschränkungen von Seiten der Polymyositis
be
stünden mit Sicherheit seit Mai 2011 nicht mehr. Damals hätten sich
kern
spin
tomografisch
keine entzündlichen Veränderungen im Bereich der
Ober
schenkel
muskulatur
mehr feststellen lassen. Auch nach Absetzen der medika
mentösen Behandlung mit
Imurek
und Steroiden sei die Erkrankung seither in Remission.
Aus rheumatologischer Sicht gebe es keine Hinweise dafür, dass die Arbeits
fähi
g
keit für leichte, optimal adaptierte Tätigkeiten seit Mai 2011 län
gerfristig rele
vant eingeschränkt gewesen sein sollte. Auch der behandelnde Rheumatologe gebe in seinem Bericht vom 16. Oktober 2013 an, dass seit zwölf Monaten keine
Hinweise für eine Aktivität der Polymyositis bestünden. Er habe zudem aus rheu
matologischer Sicht leichte Tätigkeiten mit Wechselbelastung bei
Autoim
mun
er
krankung
für möglich gehalten, was sich mit der Auffassung des Gutachters decke (Urk. 6/71 S. 23 f. des Gutachtens). Damit trifft es aber nicht zu, dass sich
der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin aus rheu
matologischer Sicht seit
der
Zusprache
der abgestuften Rente nicht verbessert haben sollte, wie in der Beschwerde geltend gemacht wird; es steht vielmehr fest, dass sich die entzünd
lichen Muskelveränderungen bereits im Jahr 2009 zurückbildeten und seit Mai 2011 keine Einschränkungen von Seiten der
Po
lymyositis
mehr bestehen. Ent
spre
chend kann nicht die Rede
davon
sein, dass es sich "lediglich um eine opti
mistischere Beurteilung des Sachverhalts" durch die Gutachter handeln würde
(vgl. Urk. 1 S. 4). Es kann
gegenteils
festgestellt wer
den, dass die Gutachter sämt
lichen somatischen Beeinträchtigungen, namentlich den Beschwerden am Bewe
gungsapparat, äusserst sorgfältig nachgegangen sind und deren Auswirkungen auf
die Arbeitsfähigkeit bei ihrer Beurteilung mit nachvollziehbarer Begründung berücksichtigt haben.
4.2.3
Auch wenn unbestritten ist, dass die psychische Beeinträchtigung der Arbeits
fähigkeit erst nach der
Zusprache
der abgestuften Rente gegen Ende des Jahres 2011 auftrat, geht die Argumentation in der Beschwerde, damit sei ohne
W
ei
te
res eine Verminderung der Restarbeitsfähigkeit verbunden, fehl. Wie bereits er
wähnt, hat sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in somati
scher Hinsicht verbessert, was sich auch in einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit in einer den somatischen Restleiden angepassten Tätigkeit niederschlug. Der be
gut
achtende Psychiater, welcher die Beschwerdeführerin am 25. November 2013 explorierte, diagnostizierte eine leichte bis mittelgradige depressive Episode
(ICD-10 F32.0, F32.1) sowie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und
psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Er hielt dafür, dass aus psychiatri
scher
Sicht eine durch die leichte bis mittelgradige depressive Episode bedingte
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % bestehe. Die Schmerzstörung wirke
sich sodann nicht zusätzlich einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit aus; es sei
der Explorandin zumutbar, einer den körperlichen Einschränkungen an
gepass
ten
Tätigkeit im Umfang von 80 % nachzugehen (Urk. 6/71 S. 15 f. des Gutachtens). Insgesamt resultiert daher eine höhere Arbeits- respektive Er
werbsfähigkeit als im massgebenden Vergleichszeitpunkt der
Rentenzusprache
.
Dass die diagnostizierte chronische Schmerzstörung keinen Einfluss auf die Ar
beitsfähigkeit hätte, begründete der psychiatrische Konsiliarius im Wesentlichen
damit, dass die Foerster-Kriterien, welche eine Überwindung der Folgen der
Schmerz
störung
ausnahmsweise unzumutbar machten, nicht erfüllt seien (Urk. 6/71
S. 16 des Gutachtens). An diesem Ergebnis ändert sich selbst dann nichts, wenn die jüngste bundesgerichtliche Rechtsprechung zu den psychoso
matischen Leiden (vorne E. 1.4.2) berücksichtigt wird (zur Anwendung dieser Rechtsprechung auf laufende Verfahren vgl. BGE 141 V 281 E. 8). Unter dem
Aspekt "funktioneller Schweregrad" ist festzuhalten, dass die
diagnoserelevan
ten
Befunde und Symptome nicht besonders ausgeprägt erscheinen. Die
Be
hand
lungsmöglichkeiten
sind sodann nicht ausgeschöpft; die Gutachter hielten dies
bezüglich fest, dass mit geeigneten Therapiemassnahmen in mehreren Dis
zi
plinen eine Verbesserung des Gesundheitszustandes erreicht werden könnte (Urk. 6/71
S. 34 des Gutachtens). Was den Indikator "
Komorbiditäten
" betrifft, so besteht nach den gutachterlichen Ausführungen eine leicht- bis mittelgradige depressive Episode, welche die Arbeits- und Leistungsfähigkeit im Ausmass von 20 % zu beeinträchtigen vermag. Eine körperliche Komorbidität ist sodann auf
grund der Einschätzungen der somatischen Experten ebenfalls gegeben; indes ver
mögen diese Befunde die Arbeitsfähigkeit in einer leichten,
wechselbelasten
den
Tätigkeit nicht einzuschränken. Weder die behandelnden Ärzte noch die Gut
achter berichteten von einer auffälligen Persönlichkeitsstruktur; die grund
legen
den psychischen Funktionen sind nach den Ergebnissen der psychiatri
schen
Begutachtung weitgehend intakt (vgl. die erhobenen Befunde, Urk. 6/71 S. 15 de
s Gutachtens), so dass keine wesentlichen funktionellen Einschränkun
gen ersicht
lich sind. Hinsichtlich des Komplexes "Sozialer Kontext" ist zunächst auf die Arbeitslosigkeit des Ehemannes als einen das Beschwerdebild mitbe
stimmenden
invaliditätsfremden psychosozialen Belastungsfaktor hinzuweisen (Urk. 6/71 S. 10
und 14 des Gutachtens). Auch die Lebensgestaltung der Be
schwerde
führerin lässt auf durchaus vorhandene Ressourcen (Kontakte zu An
gehörigen, Freunden und Nachbarinnen, Lesen von Zeitungen, Magazinen und Büchern, Urk. 6/71 S. 10 und 14 des Gutachtens) schliessen. Zum Aspekt der Konsistenz
ist zu erwähnen, dass die Selbsteinschätzung der Beschwerdeführe
rin durch psy
chiatrische Befunde nicht hinreichend objektiviert werden konnte. Der begut
ach
tende Psychiater führte in diesem Zusammenhang aus, die Explo
randin habe
sich im Untersuchungsgespräch durchaus konzentrieren können, obschon sie
Kon
zentrationsstörungen
mit Vergesslichkeit angegeben habe. Die Schlafstö
rung
en in der Nacht könnten auch durch den Umstand verstärkt sein, dass sie sich am Tag hinlege. Einfache Haushaltsarbeiten erledige sie durchaus. Bei körperlich anspruchsvollen Arbeiten sei sie indes auf Hilfe angewiesen. Sie ermüde sodann rascher. Mehrmals am Tag nehme sie aber ein Benzodiazepin ein, wo
durch die affektive Symptomatik verstärkt werden könne. Sie nehme ausserdem täglich Analgetika ein. Aufgrund der Medikamentenspiegel könne die
antide
pressive
Medikation durchaus intensiviert werden. Autoreisen zusam
men mit dem Ehemann in das Heimatland seien ihr trotz subjektiv starken Beschwerden mit Schmerzen möglich (Urk. 6/71 S. 16 des Gutachtens).
Unter Berücksichtigung der nunmehr beachtlichen Standardindikatoren sind er
hebliche funktionelle Auswirkungen der Schmerzstörung respektive der in diesem
Zusammenhang geklagten Beschwerden nicht schlüssig nachweisbar. Die diag
nos
tizierte chronische Schmerzstörung hat somit auch nach der neuen Recht
sprechung keine relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Gestützt auf die überzeugend begründete Beurteilung der Gutachter ist daher erstellt, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgrund der leicht- bis mit
telgradigen depressiven Episode lediglich im Ausmass von 20 % eingeschränkt ist und ihr eine den körperlichen Leiden angepasste leichte Tätigkeit im Umfang von 80 % vollschichtig zumutbar ist.
4.2.4
Dem im Beschwerdeverfahren aufgelegten Bericht des Dr.
F._
vom 17. Juli 2014 (Urk. 9) kann nichts entnommen werden, was dem Gesagten widerspre
chen
würde, zumal Dr.
F._
weder Hinweise für eine erneute Aktivität der
Poly
myositis
fand
,
noch eine Arbeitsunfähigkeit attestierte.
4.2.5
Damit steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass sich die Arbeitsfähigkeit im Ver
gleich zum Zeitpunkt der
Zusprache
der Rente gesamthaft betrachtet verbessert hat.
5
5
.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
)
, in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE
130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5
.
2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü
hest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wick
lung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre.
Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134
V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge
glichenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Fest
setzung des
Validenlohnes
Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstruk
tur
er
hebung
(LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2 mit Hinweisen).
5
.3
5
.3.1
F
ür die Bemessung des
Valideneinkommens
ist vorliegend
auf
das Einkommen bei der
letz
t
en Arbeitgeberin, der
Y._
-Stiftung, abzustellen.
Da die Herabset
zung oder Aufhebung der Renten nach Art. 88
bis
Abs. 2
lit
. a
der
Verordnung
über die Invalidenversicherung
(IVV)
grundsätzlich frühestens vom ersten Tag
des
zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an erfolgt
und die rentenaufhebende Verfügung vom
2
8.
Mai
2014 datiert
, ist die Bemessung des Invaliditätsgrades für das Jahr 2014 vorzunehmen.
Das Einkommen der Be
schwerdeführerin hätte im Jahr 2009
im Gesundheitsfall Fr.
55
‘
640
.
--
betragen
(Urk. 6/
15 S. 3
).
Angepasst an die Nominallohnentwicklung ergibt sich im Jahr 2014 somit ein
Valideneinkommen
von
Fr.
58‘278
.--
(Indexstand 2552 [2009] auf 2673 [2014]; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lohnindex, T 39: Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2014).
5
.3.2
Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist mit der IV-Stelle auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. Es ist von einem monatlichen Einkommen von
weiblichen Hilfskräften von Fr.
4‘225.--
(LSE 2010, S. 26, Tabelle TA1, Wirtschaftsabteilungen Total,
Anfor
de
rungsniveau
4) auszugehen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Ar
beits
zeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden pr
o Woche (Die Volkswirtschaft, 3/
4-2015, S. 88, Tabelle B 9.2) sowie der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr
2014 (Indexstand 2
579
[20
10
] auf 2673 [2014], vgl. die Volkswirtschaft
3/4-2015,
S. 89, Tabelle B 10.3) ergibt sich bei einem zumutbaren Arbeitspensum von 80
%
ein Jahreseinkommen von Fr.
43‘825
.
--
(
Fr.
4‘225.
--
: 40 x 41.7 x 12 : 2
579
x 2673 x 0.8). Der von der IV-Stelle vorgenommene leidensbedingte Ab
zug von 15
%
ist nicht zu beanstanden. Demnach beträgt das
Invalidenein
kommen
Fr.
37‘251
.--
(
Fr.
43
‘
825
.
--
x 85
%
).
5
.3.3
Wird das
Valideneinkommen
von
Fr.
58‘278.--
dem Invalideneinkommen ge
mäss
LSE von
Fr. 37‘
251
.
--
gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr.
2
1
‘
027
.--
, was einem Invaliditätsgrad von
gerundet
36
%
(zur Run
dung: BGE
130 V 121 E. 3.2)
entspricht.
5
.4
Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit
welcher die bisher aus
gerichtete Invalidenrente aufgehoben wurde
, nicht zu beanstanden
.
Die
Be
schwer
de ist daher abzuweisen
.
6
.
Die Kosten d
es Verfahrens sind auf
Fr.
700
.
--
festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).