# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8b458368-0be7-4b6d-af7b-4d141ca292f6
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die Ortsgemeinde Altenrhein ist Eigentümerin des Grundstücks Nr. 446, Grundbuch
Thal. Ein Teil der Parzelle liegt zwischen dem Alten Rhein und der Rheinhofstrasse und
ist nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde Thal vom 22. Dezember 1998
grösstenteils der Intensiverholungszone Tourismus aber auch der Grünzone Freihaltung
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zugeordnet. Dort befindet sich eine unbefestigte, eingekieste Parkierfläche für rund 30
Motorfahrzeuge, die früher hauptsächlich den Besuchern des Restaurants "Paradiesli"
zur Verfügung stand. Die Fläche wird mit Motorfahrzeugen vom bestehenden Kreisel an
der Rheinhofstrasse aus angefahren. Abstellplätze sind nicht markiert. Es wird
üblicherweise in zwei Reihen parkiert. Die Parkplatzreihe entlang dem Alten Rhein
befindet sich mehrheitlich innerhalb des Gewässerabstands und liegt teils in der
Grünzone Freihaltung.
B./ Am 27. August 2008 reichte die Ortsgemeinde Altenrhein dem Gemeinderat Thal ein
Baugesuch für die Neuordnung und Neuerschliessung der Parkplätze ein. Nach den
Planunterlagen ist vorgesehen, neu alle 30 Parkplätze entlang der Rheinhofstrasse
(ausserhalb des Gewässerabstands) anzuordnen. Sodann sollen sie nicht direkt ab
dem Kreisel an der Rheinhofstrasse, sondern erst hinter der nordwestlich des Kreisels
gelegenen Abschrankung über das Grundstück Nr. 99, das sich im Eigentum des
Rheinunternehmens befindet, erschlossen werden.
Innert der Auflagefrist, am 18. September 2008, erhob X. Z., vertreten durch
Rechtsanwalt B. A., St. Gallen, gegen das Baugesuch Einsprache mit dem Begehren,
es sei ihm nicht zu entsprechen. Am 21. September 2009 - Versand 8. Februar 2010 -
erteilte der Gemeinderat Thal die Baubewilligung für das Erstellen von 30 Parkplätzen
mit Bedingungen und Auflagen (Ziff. 1) und erklärte die Teilverfügung des Amtes für
Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) vom 6. Januar 2010 (Zustimmung zur
Ausnahmebewilligung betreffend Unterschreitung des Gewässerabstands) zum
integrierenden Bestandteil der Baubewilligung (Ziff. 2). Sodann wies er die Einsprache

## Considerations

von X. Z. im Sinn der Erwägungen ab (Ziff. 3). Das AREG hatte die Zustimmung zur
Ausnahmebewilligung betreffend Unterschreitung des gesetzlichen Gewässerabstands
der Parkplatzzufahrt im Sinn der Erwägungen und unter Vorbehalt der Ausführung des
durchgehenden Hochwasserschutzes erteilt und angeordnet, die bestehenden
Parkplätze im Gewässerabstand und in der Grünzone Freihaltung seien aufzuheben.
C./ Am 22. Februar 2010 erhob X. Z., wiederum vertreten durch Rechtsanwalt B. A.,
St. Gallen, gegen den Entscheid des Gemeinderats Thal Rekurs beim Baudepartment.
Sie beantragten, der angefochtene Entscheid vom 21. September 2009 und die
Verfügung des AREG vom 6. Januar 2010 seien aufzuheben und dem Baugesuch sei
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nicht zu entsprechen. In der Folge nahmen der Gemeinderat Thal, der Verwaltungsrat
der Ortsgemeinde Altenrhein, das kantonale Tiefbauamt (TBA), Abteilung
Rheinunternehmen, und das AREG Stellung und beantragten ausdrücklich oder
sinngemäss, der Rekurs sei abzuweisen. Am 10. September 2010 wies das
Baudepartement den Rekurs von X. Z. ab, soweit es darauf eintrat. Das
Baudepartement trat auf den Rekurs nicht ein, soweit X. Z. Ausführungen zur Recht
bzw. Unrechtmässigkeit des seit rund 35 Jahren bestehenden Autoabstellplatzes
gemacht hatten. Sodann wurde der Rekurs zufolge Fehlens der engen räumlichen
Beziehung des Grundstücks des Rekurrenten zur Parkierungsanlage nicht an die Hand
genommen, soweit damit die Verletzung von Gewässer, Strassen und
Waldabstandsvorschriften gerügt worden war. Im weiteren wurde der Rekurs
abgewiesen, soweit damit geltend gemacht worden war, die Planunterlagen seien
mangelhaft, das Bauvorhaben hätte eine Visierung erfordert und es führe zu einer
wesentlichen Mehrbelastung der Rheinhofstrasse. Schliesslich erachtete das
Baudepartement den Rekurs als unbegründet, soweit X. Z. gerügt hatte, die
Rheinhofstrasse sei keine hinreichende strassenmässige Erschliessung für das stark
frequentierte Naherholungsgebiet Rheinspitz.
D./ Am 28. September 2010 erhob X. Z., wiederum vertreten durch Rechtsanwalt B. A.,
St. Gallen, gegen den Rekursentscheid des Baudepartements vom 10. September
2010 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie stellten die Rechtsbegehren, der
angefochtene Entscheid sei aufzuheben und dem Baugesuch sei nicht zu entsprechen.
Mit der Beschwerde wird geltend gemacht, die Vorinstanz habe die Rekurslegitimation
bezüglich der Verletzung von Gewässer und Waldabstandsvorschriften zu Unrecht
verneint und sie habe den Sachverhalt unrichtig bzw. unvollständig festgestellt und
kantonales Recht verletzt. Die Beschwerde wird damit begründet, das Baugesuch sei
mangelhaft, Visiere und Querschnittpläne seien nicht vorhanden, der Gewässer und der
Waldabstand seien verletzt, der Baulinienplan lasse eine weitere Unterschreitung des
Gewässerabstands nicht zu, die 30 neuen Parkplätze führten zu einer wesentlichen
Mehrbelastung der Rheinhofstrasse und das gesamte Gebiet sei nicht hinreichend
erschlossen und dürfe nicht mit zusätzlichem Verkehr belastet werden. Das
Baudepartement nahm am 18. November 2010 Stellung und beantragte, die
Beschwerde sei abzuweisen. Der Gemeinderat Thal hielt am 2. Dezember 2010
ebenfalls dafür, der Beschwerde sei keine Folge zu geben und schloss sich der
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Argumentation des Baudepartementes an. Auch der Verwaltungsrat der Ortsgemeinde
Altenrhein verwies gleichentags auf die Stellungnahme des Baudepartements und
beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. X. Z. machte am 6. Januar 2011 von der
Möglichkeit Gebrauch, sich zu neuen tatsächlichen und rechtlichen Argumenten zu
äussern.
Das Verwaltungsgericht hat einen Augenschein an Ort und Stelle durchgeführt. Die
Verfahrensbeteiligten wurden dazu eingeladen und erhielten Gelegenheit zur
Stellungnahme.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Sodann
ist X. Z. zur Beschwerde legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1
VRP). Im weiteren wurden die Beschwerdeeingabe vom 28. September 2010 und ihre
Ergänzung vom 5. November 2010 innert Frist eingereicht und sie entsprechen den
gesetzlichen Anforderungen auch in sachlicher und inhaltlicher Hinsicht (Art. 64 Abs. 1
in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP).
Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Der Beschwerdeführer beantragt, das Beschwerdeverfahren sei zu sistieren, bis
rechtskräftig feststehe, ob und wenn ja in welchem Umfang das Restaurant
"Paradiesli" in Zukunft betrieben werden könne. Er begründet den Antrag damit, das
Bauvorhaben diene dazu, sicherzustellen, dass Parkplätze für die Besucher dieses
gastgewerblichen Betriebs vorhanden seien. Je nachdem ob und wenn ja wie er
weitergeführt werde, gehe der Bedarf nach zusätzlichen Parkplätzen zurück oder
entfalle gänzlich.
Die Sistierung bedeutet eine Abweichung vom Grundsatz einer möglichst
beförderlichen Fortführung und Erledigung des Verfahrens. Sie bedarf daher einer
Rechtfertigung. Eine Sistierung des Verfahrens ist anzuordnen, wenn sie gesetzlich
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vorgeschrieben ist oder wenn ein anderes Verfahren anhängig ist, dessen Ausgang von
präjudizieller Bedeutung ist (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St.
Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 1093 mit Hinweis).
Das Verwaltungsgericht hat am 16. November 2010 (B 2010/21) eine Beschwerde der
W. AG abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte. Danach geniessen der
Kiosk, die Gartenwirtschaft innerhalb des Gewässerabstands, der Wintergarten und die
Getränkebox des Restaurants "Paradiesli" keinen Bestandesschutz und sind nicht
bewilligungsfähig. Sodann erweist sich die Pflicht zum Rückbau als verhältnismässig.
Soweit der Kiosk Streitgegenstand war, ist das Urteil des Verwaltungsgerichts
Gegenstand eines Beschwerdeverfahrens vor Bundesgericht. Fest steht sodann, dass
die W. AG das Baugesuch Nr. 2009.0026, das im Wesentlichen die Umplazierung eines
Teils der Gartenwirtschaft des Restaurants "Paradiesli" und der zugehörigen Bauten
und Anlagen zum Gegenstand hatte, zurückgezogen hat. Nicht in Frage gestellt wird,
dass die Beschwerdegegnerin die als Parkplatz genutzte Fläche bis anhin der
Betreiberin des Restaurants "Paradiesli" vermietet hatte. Geplant ist aber, dass auch
die 30 Parkplätze, die Gegenstand dieses Verfahrens sind, über das Barrieresystem
bewirtschaftet werden. Sie sind nicht mehr nur einer bestimmten Besuchergruppe, den
Gästen des Restaurants "Paradiesli", vorbehalten bzw. sie sind allen Personen
zugänglich, die gewillt sind, ihr Motorfahrzeug gegen Entgelt im Bereich des
Rheinspitzes abzustellen. Es besteht deshalb kein Anlass, das Beschwerdeverfahren
entsprechend dem Antrag der Beschwerdeführer zu sistieren.
3. Der Beschwerdeführer beantragt, es seien Expertisen zu erstellen und es sei eine
Amtsauskunft der Beschwerdebeteiligten einzuholen.
Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet, dass rechtzeitig und formrichtig
angebotene Beweismittel abzunehmen sind, es sei denn, diese betreffen eine nicht
erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, über die streitige Tatsache
Beweis zu erbringen (BGE 124 I 200 E. 2; 117 Ia 268 E. 4b).
Im vorliegenden Fall ergeben sich die rechtserheblichen Tatsachen aufgrund des
Augenscheins und aufgrund der Akten, weshalb auf die Abnahme der beantragten
Beweise verzichtet werden kann.
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4. Der Beschwerdeführer rügt, die Planunterlagen, die dem Verfahren zugrunde liegen
würden, seien mangelhaft, weshalb eine Verletzung von Art. 80 Abs. 2 des
Baugesetzes (sGS 731.1, abgekürzt BauG) vorliege. Sodann wären die erheblichen
Terrainveränderungen, die mit dem Projekt verbunden seien, gemäss Art. 50 des
Baureglements der Politischen Gemeinde Thal (abgekürzt BauR) im Schnitt
aufzuzeichnen gewesen, mit Angabe der Höhe des gewachsenen Bodens, des neuen
Terrainverlaufs von Grenze zu Grenze, einschliesslich der Übergänge zu den
Nachbargrundstücken sowie des kotierten Niveaupunktes, dies alles unter
Berücksichtigung des notwendigen Hochwasserschutzes und der Entwässerung der
Parkplätze.
4.1. Nach Art. 80 Abs. 2 BauG muss das Baugesuch die für die baupolizeiliche
Beurteilung notwendigen Unterlagen, wie Situationsplan, Grundriss, Ansichten,
Schnitte und Kanalisationspläne, enthalten. Die zuständige Gemeindebehörde ist
berechtigt, in besonderen Fällen ergänzende Unterlagen zu verlangen (Art. 80 Abs. 3
BauG). Nach Art. 50 Abs. 1 lit. d BauR hat das Baugesuch Schnitt und Fassadenpläne
im Massstab 1:100 oder 1:50 mit Angabe der Höhen und des gewachsenen Bodens,
des neuen Terrainverlaufs von Grenze zu Grenze einschliesslich der Übergänge zu den
Nachbargrundstücken sowie des kotierten Niveaupunktes zu enthalten.
4.2. Das Baugesuch wurde auf dem Baugesuchsformular (G1) eingereicht. Beigelegt
wurde ein Projektbeschrieb, aus dem hervorgeht, dass der Parkplatz Teil eines
Gesamtkonzeptes ist. Wie die anderen Parkplätze am Rheinspitz soll er bewirtschaftet
werden und es sollen keine zusätzlichen Parkplätze entstehen. Sodann geht aus dem
Beschrieb hervor, dass die Fläche, die bisher zum Abstellen von Motorfahrzeugen
genutzt wurde, um rund 200 m verringert werden soll. Zum Gesuch gehört auch ein
Situationsplan 1:500, der vom Gemeinderat Thal am 21. September 2009 genehmigt
worden ist. Daraus ist folgendes ersichtlich: Verlauf der Zonengrenze,
Gewässerabstandslinie "gem. Wälli", Anordnung und Anzahl der Parkplätze,
Rangierfläche, Lage der Zufahrt, zurückzubauende Parkierflächen, bestehende, zu
fällende und neu zu pflanzende Bäume. Sodann zeigt der Situationsplan genau auf,
welcher Teil der Erschliessung der Abstellplätze innerhalb des Gewässerabstands zu
liegen kommen soll. Schliesslich ist nicht ersichtlich, inwiefern mit dem Projekt
erhebliche Terrainveränderungen verbunden sein sollten. Das Gesuch mit seinen
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Beilagen enthält somit alle notwendigen Angaben, die aus Sicht der Beschwerdeführer
erforderlich waren, um das Projekt in Frage zu stellen. Der Einwand der
Beschwerdeführer, die Gesuchsunterlagen seien unvollständig, erweist sich somit als
unbegründet.
5. Der Beschwerdeführer rügt, das Bauvorhaben hätte visiert werden müssen bzw. es
liege eine Verletzung von Art. 81 BauG vor.
Vor Einreichung des Baugesuches sind Visiere aufzustellen, welche Stellung und
Ausmass der Baute oder Anlage bezeichnen (Art. 81 Abs. 1 BauG). Somit besteht
grundsätzlich die Pflicht, Visiere aufzustellen, auch dann wenn, wie im vorliegenden
Fall, ein Parkplatz mit Abstellflächen zur Diskussion steht. Insofern erweist sich die
Rüge als begründet. Die Beschwerdeführer haben indessen darauf verzichtet, näher
darzulegen, inwieweit ihnen dadurch, dass auf die Veranschaulichung der Pläne mit
Pflöcken verzichtet worden ist, ein Nachteil erwachsen sein soll. Ein solcher ist zudem
nicht ersichtlich, zumal am fraglichen Standort seit Jahren eine weit ausgedehntere
Parkierungsfläche bestand und die neue Anlage ohne ins Gewicht fallende bauliche
Massnahmen verwirklicht werden kann. In Betracht fällt weiter, dass das Gesuch mit
seinen Beilagen, wie ausgeführt, (vgl. Ziff. 4. hievor), aussagekräftig genug ist, um den
Beschwerdeführern zu ermöglichen, das Projekt unter dem Gesichtspunkt eigener
schutzwürdiger Interessen in Frage zu stellen.
6. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Rekursinstanz habe ihnen zu
Unrecht die Legitimation abgesprochen, Rügen im Zusammenhang damit zu erheben,
dass das Bauvorhaben den Gewässerabstand verletze. Sodann halten sie dafür, die
Vorinstanz hätte auf ihre Rüge eintreten müssen, das Vorhaben sei nicht
bewilligungsfähig, weil der umstrittene Parkplatz den gesetzlichen Waldabstand von
15 m verletze (vgl. Art. 17 Waldgesetz, SR 921.0, Art. 58 BauG), und weil sich auf dem
Grundstück Nr. 446 Bäume in einer Waldschutzzone befinden würden. Die
Beschwerdeführer beantragen, diese Rügen seien im Rahmen des
Beschwerdeverfahrens zu prüfen.
Was die Unterschreitung des Gewässerabstands anbetrifft, verweisen die
Beschwerdeführer darauf, nach gefestigter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts
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sei die Legitimation des Nachbarn zur Anfechtung von Ausnahmebewilligungen für
Bauten und Anlagen auf benachbarten Grundstücken ohne weiteres gegeben,
unabhängig davon, worauf sich die Ausnahmebewilligung materiell beziehe. Daran
vermöge nichts zu ändern, dass der Parkplatz möglicherweise auch ohne
Unterschreitung des Gewässerabstands erschlossen werden könnte, zumal die
Parkfläche wesentlich kleiner sei, wenn der Gewässerabstand eingehalten werde.
6.1. Im angefochtenen Entscheid wird dem Beschwerdeführer die Legitimation
bezüglich Rügen im Zusammenhang mit dem Gewässerabstand zum einen mit der
Begründung abgesprochen, der Parkplatz könnte ohne Unterschreitung des
Gewässerabstands direkt vom Kreisel aus erschlossen werden bzw. die
Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Gewässerabstands sei für die Erteilung
der angefochtenen Baubewilligung nicht notwendig. Zum anderen führt die Vorinstanz
aus, beim Beschwerdeführer handle es sich nicht um einen "Nachbarn", weil sein
Grundstück knapp 170 m südlich der Stelle liege, an der die geplante neue Zufahrt zum
Parkplatz der Beschwerdegegnerin liege. Im Sinn einer Alternativbegründung wird im
angefochtenen Entscheid ausgeführt, die Anordnung der umstrittenen Zufahrt, die
teilweise innerhalb des Gewässerabstands erstellt werden solle, liege im öffentlichen
Interesse, weil es nur so möglich sei, den geplanten Parkplatz in das bestehende
Parkleitsystem einzubinden und auch diese Parkplätze zu bewirtschaften. Eine
zusätzliche Schrankenanlage für den umstrittenen Parkplatz bzw. die direkte
Anbindung der Anlage an den Kreisel sei auch aus Sicht des TBA wenig zweckmässig
und aus Gründen der Verkehrssicherheit abzulehnen. Sodann hat die Vorinstanz
argumentiert, auch bezüglich der Rüge, es würden Waldabstands und
Baumschutzvorschriften verletzt, fehle es dem Beschwerdeführer an der engen
räumlichen Beziehung zum Grundstück Nr. 446, abgesehen davon, dass nicht
ersichtlich sei, inwieweit sie damit eigene schutzwürdige Interessen verfolgen würden.
6.2. Die Beschwerdebefugnis des Nachbarn wird bejaht, wenn räumlich eine enge
Beziehung zum Baugrundstück gegeben ist und der Nachbar durch die umstrittene
Baute oder Anlage unmittelbar und in höherem Mass als die Allgemeinheit in eigenen
Interessen beeinträchtigt wird. Das schutzwürdige Interesse besteht dabei im
praktischen Nutzen, den ein erfolgreich geführtes Rechtsmittel dem Betroffenen in
seiner rechtlichen oder tatsächlichen Situation einträgt bzw. in der Abwendung
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materieller, ideeller oder sonstiger Nachteile, die ein Bestand der angefochtenen
Verfügung oder des Entscheids mit sich bringen würde (vgl. BGE 133 II 252 E. 1.3.1,
VerwGE vom 11. Mai 2010 i.S. Erbengemeinschaft G. sel., in: www.gerichte.sg.ch mit
Hinweis auf GVP 1996 Nr. 59, 1993 Nr. 49, Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 386 ff. und
VerwGE vom 3. Dezember 2009 i.S. H.). Dabei muss der Einsprecher im Einzelnen
dartun, inwieweit die allfällige Erteilung der Baubewilligung konkrete eigene rechtliche
oder tatsächliche Interessen intensiver beeinträchtigt als die Interessen irgendwelcher
Dritter (vgl. dazu BGE 133 II 251 E. 1.1). Nach verwaltungsgerichtlicher
Rechtsprechung ist die Legitimation des Nachbarn zur Anfechtung von
Ausnahmebewilligungen für Bauten und Anlagen auf benachbarten Grundstücken ohne
weiteres gegeben, unabhängig davon, worauf sich die Ausnahmebewilligung materiell
bezieht (VerwGE vom 14. Mai 2009 i.S. Politische Gemeinde St. Gallen, in:
www.gerichte.sg.ch mit Hinweis auf GVP 1998 Nr. 27 mit Hinweisen; vgl. auch B. Heer,
St. Gallisches Bau und Planungsrecht, Bern 2003, Rz. 900).
6.3. Unbestritten geblieben ist, dass sich das mit einem Einfamilienhaus überbaute
Grundstück des Beschwerdeführers, das an der Rheinhofstrasse liegt, nicht in
unmittelbarer Nachbarschaft der Parzelle Nr. 466 befindet. Abgesehen davon, dass
keine direkte Sichtverbindung besteht, beträgt die Distanz zwischen dem Grundstück
des Beschwerdeführers und dem südlichen Ende des geplanten Parkplatzes rund
80 m. Dazwischen liegen drei andere, ebenfalls überbaute Parzellen. Nicht in Frage
gestellt wird weiter, dass das Grundstück der Beschwerdeführer knapp 170 m südlich
der Stelle liegt, an der die geplante neue Zufahrt zum Parkplatz den Gewässerabstand
von 25 m (Art. 59 Abs. 1 und 3 BauG) unterschreitet. Sodann steht fest, dass der
umstrittene Parkplatz ohne Unterschreitung des Gewässerabstands vom bestehenden
Kreisel aus oder direkt ab der Rheinhofstrasse erschlossen werden könnte. Möglich ist
deshalb, dass die Tatsache, dass die Erschliessung des Parkplatzes im Bereich des
Gewässerabstands erfolgen soll, zur Folge hat, dass zusätzliche Abstellplätze erstellt
werden können, die letztlich zu einer wesentlichen Mehrbelastung der Rheinhofstrasse
führen. Auch die Verletzung von Waldabstands oder Baumschutzvorschriften kann
bewirken, dass mehr Parkierungsfläche zur Verfügung steht, die den Ausschlag dafür
gibt, dass eine wesentliche Mehrbelastung der Erschliessungsstrasse entsteht. Die
Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz hätte ihnen die Legitimation, Rügen im
Zusammenhang damit zu erheben, dass das Projekt auch im Bereich des
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Gewässerabstands zu liegen komme und Waldabstands bzw. Baumschutzvorschriften
verletze, nicht absprechen dürfen, erweist sich somit als berechtigt. Entsprechend dem
Antrag des Beschwerdeführers sind die Einwände im Rahmen des
Beschwerdeverfahrens materiell zu prüfen.
6.4. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, auf dem Situationsplan
1:500, Beilage des Baugesuchs, sei die Gewässerabstandslinie falsch eingezeichnet
worden. Bei korrekter Ermittlung des Gewässerabstands von 25 m zeige sich, dass die
gesamte Rangierfläche und die sechs im östlichen Bereich der Parkierfläche liegenden
Abstellplätze im Bereich des Gewässerabstands liegen würden, weshalb diese
Anlageteile nicht bewilligungsfähig seien. Dies gelte umso mehr, als die strittige Fläche
im hochwassergefährdeten Gebiet liege und nicht feststehe, wie der
Hochwasserschutz gewährleistet werden solle. Die Beschwerdeführer berufen sich auf
das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 16. November 2010 i.S. W. AG betreffend
Baubewilligungen für das Restaurant "Paradiesli" und die Anordnung von
Rückbaumassnahmen (B 2010/21) und halten fest, daraus ergebe sich zweifelsfrei,
dass der Gewässerabstand von 25 m in etwa mit dem Verlauf der Ostfassade der
Liegenschaft "Paradiesli" übereinstimme. Der Plan, den sie ins Recht legen würden,
zeige auf, in welch gravierender Weise die geplante Parkieranlage den
Gewässerabstand verletze.
Zutreffend ist, dass das Verwaltungsgericht im erwähnten Urteil festgestellt hat, nach
den Ausführungen im angefochtenen Entscheid stimme der Gewässerabstand von
25 m auf dem Grundstück Nr. 2035 nahezu mit dem Verlauf der Ostfassade des
Gebäudes "Paradiesli" überein und diese Aussage, die nicht in Frage gestellt worden
sei, entspreche einem Umgebungsplan vom 20. April 2009 (Gewässerabstand "gem.
Wälli"). Der am 21. September 2009 vom Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten
genehmigte Situationsplan 1:500, der Grundlage des Baugesuchs für den Parkplatz ist,
bestätigt diese Annahme. Daraus kann indessen nicht geschlossen werden, die
Gewässerabstandslinie "gem. Wälli" sei auf diesem Plan im Bereich des strittigen
Parkplatzes falsch eingezeichnet worden bzw. in Tat und Wahrheit würden zusätzliche
Teile der Anlage den Gewässerabstand unterschreiten. Aus der Stellungnahme der
Vorinstanz vom 18. November 2010 ergibt sich, dass die Gewässerabstandslinie von
25 m vom TBA, Abteilung Gewässer, Sektion Wasserbau, der Beschwerdegegnerin
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vorgegeben worden ist, wobei das TBA auf den neuen, seit der Renaturierung des
Alten Rheins bestehenden Uferverlauf abgestellt habe. Sodann wird festgehalten,
anlässlich der Zustimmung des AREG zur Ausnahmebewilligung habe das TBA den
Verlauf der Gewässerabstandslinie von 25 m noch einmal überprüft und für richtig
befunden. Dementsprechend ergibt sich aus den Erwägungen zur Verfügung des
AREG vom 6. Januar 2010, dass das TBA, Sektion Wasserbau, keine Einwendungen
gegen das Vorhaben hat, vorausgesetzt der Hochwasserschutz des Parkplatzes ist
gewährleistet. Die Zustimmung zur Ausnahmebewilligung betreffend Unterschreitung
des gesetzlichen Gewässerabstandes wurde demzufolge unter dem Vorbehalt erteilt,
dass der Hochwasserschutz durchgehend gewährleistet wird und dass die heute
bestehenden Abstellplätze im Bereich des Gewässerabstands und der Grünzone
Freihaltung aufgehoben werden, wobei der Situationsplan 1:500 vom 6. Juli 2009
massgebend erklärt worden ist. Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführer nicht
näher begründen, warum die von ihnen am 5. November 2010 und am 6. Januar 2011
eingereichten Pläne im Gegensatz zum am 21. September 2009 genehmigten
Situationsplan 1:500 den "korrekten" Gewässerabstand wiedergeben sollen, bestehen
somit keine Anhaltspunkte, dass die Gewässerabstandslinie falsch eingezeichnet
worden sein könnte. Die Rüge, nicht nur die Zufahrt, sondern weitere Teile des
Vorhabens, so auch Abstellplätze für Motorfahrzeuge, würden den Gewässerabstand
nicht respektieren, erweist sich deshalb als unbegründet.
6.5. Unbestritten geblieben ist, dass das im Rahmen der Ortsplanungsrevision
durchgeführte Waldfeststellungsverfahren ergeben hat, dass es sich bei den Bäumen
auf dem Grundstück Nr. 446 nicht um Wald im Rechtssinn handelt. Sodann haben die
Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens darauf verzichtet, näher zu
begründen, warum und wo ein besonderer Baumschutz bestehen sollte, der dem
Vorhaben entgegenstehen könnte. Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, die
Baubewilligung für den Parkplatz könne nicht erteilt werden, weil ein Waldabstand
nicht eingehalten bzw. einer Baumschutzzone nicht Rechnung getragen werde, erweist
sich die Beschwerde somit ebenfalls als unbegründet.
7. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, das Bauvorhaben sei mit Art. 14bis
BauR nicht vereinbar, weil es zu einer erheblichen Mehrbelastung der Rheinhofstrasse
führe. Er begründet dies damit, auf dem Marinagelände würden sich heute bereits 354
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Parkplätze befinden, die gemäss Campingverordnung um weitere 150 Parkplätze
erweitert werden könnten. Mit Ausnahme von 70 Parkplätzen, die den Besuchern des
Restaurants Rheinspitz dienen würden, seien diese Parkplätze Besuchern von nicht
öffentlich zugänglichen Anlagen vorbehalten. Bis zum Jahr 1998 seien in diesem Gebiet
gemäss Schutzzonenplan rund 70 bis 80 Parkplätze vorhanden gewesen, die gemäss
Auskunft der Beschwerdebeteiligten aber nie bewilligt worden seien. Im
Zusammenhang mit dem Baugesuch Nr. 2007.0056 (Neubau Hafengebäude mit
Restaurant Rheinspitz/Projektänderung Parkierungsanlage auf dem Grundstück
Nr. 764) seien die erwähnten 354 Parkplätze bewilligt worden, was einer erheblichen
Erweiterung der nicht bewilligten Anlage mit 70 bis 80 Abstellflächen gleichkomme. Die
Frage, ob durch die neue Nutzung eine wesentliche Mehrbelastung der bestehenden
Erschliessung entstehe, sei deshalb nicht anhand der 354 Parkplätze zu beurteilen,
sondern anhand der 70 bis 80 ursprünglich geduldeten Abstellflächen. Dies ergebe
eine Zunahme an Parkplätzen von 37 Prozent, was mit Sicherheit zu einer wesentlichen
Mehrbelastung der bestehenden Erschliessung führe. Selbst wenn man die 354
Parkplätze als Massstab nehme, müsse die Zunahme an Abstellfeldern angesichts der
gesamten aktuellen Verkehrssituation als erheblich bezeichnet werden. Hinzu komme,
dass das Parkleitsystem, dessen Erstellung im Rahmen des Rekursverfahrens
vereinbart worden sei, nicht geeignet sei, Mehrverkehr zu verhindern, weil jedermann
hoffe, bis er am Rheinspitz sei, sei wieder ein Parkplatz frei. Die Verkehrssituation auf
der Rheinhofstrasse sei an Spitzentagen unerträglich. Im Zusammenhang mit einer
Mehrbelastung sei zum einen zu berücksichtigen, dass mit zusätzlichen Parkplätzen
zusätzliche Verkehrsimmissionen entstehen würden, und zum andern, dass der Betrieb
des Restaurants "Paradiesli" zusätzliche Immissionen generieren werde.
7.1. Nach Art. 14bis Abs. 1 BauR ist in der Intensiverholungszone Tourismus die
Nutzung im Sinn von Art. 28octies BauG auf Betriebe im Zusammenhang mit
touristischen Nutzungen beschränkt. Zulässig sind nur Bauten und Anlagen für Hotels
und Restaurants, Rad, Wander und Wassersport, Freizeitvergnügungen und
dergleichen. Dabei darf aus neuen Nutzungen keine wesentliche Mehrbelastung der
bestehenden Erschliessung entstehen.
7.2. Das Naherholungsgebiet Rheinspitz mit dem Marina Hafen, dem Hafen am
Rheinspitz, dem Restaurant Rheinspitz und dem Marina Rheinhof Camping wird durch
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die Rheinhofstrasse erschlossen. Es handelt sich um eine rund 900 m lange
Gemeindestrasse zweiter Klasse, die beim Restaurant "Schiffli" von der Dorfstrasse in
Altenrhein abzweigt. Die Strasse dient zudem einem Landwirtschaftsbetrieb sowie
einigen Wohn und Ferienhäusern am Alten Rhein.
Der Verein Marina Rheinhof und das Rheinunternehmen hatten beim Gemeinderat der
Beschwerdebeteiligten ein Gesuch um Erteilung einer Baubewilligung für den Abbruch
des damals noch vorhandenen Selbstbedienungsrestaurants, den Neubau eines
Hafengebäudes mit Restaurant und die Neuordnung der bestehenden Parkplätze
gestellt (Baugesuch Nr. 2007.0056). Mit Beschluss des Gemeinderats der
Beschwerdebeteiligten vom 2. Juli 2007, ergänzt durch den Beschluss vom 11. Februar
2008, der einen Teil der im Rahmen des von den Beschwerdeführern eingeleiteten
Rekursverfahrens ausgehandelten Verständigung beinhaltete, wurde die
Baubewilligung dafür erteilt. Was die "Parkierung" anbetrifft, hat der Gemeinderat der
Beschwerdebeteiligten am 11. Februar 2008 folgendes angeordnet: die der Marina
Rheinhof zur Verfügung stehenden 226 Parkplätze auf dem Grundstück Nr. 764 sind ab
Inbetriebnahme des Restaurants Rheinspitz über eine Schranke (mit manuellem oder
elektronischem Schlüsselsystem) so zu bewirtschaften, dass diese Plätze
ausschliesslich den Vereinsmitgliedern der Marina Rheinhof zur Verfügung stehen.
Diese 226 Parkplätze dürfen nie für den Restaurantbetrieb im Hafengebäude
(Restaurant Rheinspitz) öffentlich zugänglich gemacht werden (Ziff. 1 lit. a). Die Marina
Rheinhof hat mit der Inbetriebnahme des Restaurants Rheinspitz auf eigene Kosten im
Bereich der Strassenkreuzung beim Restaurant "Schiffli", Dorfstrasse 33, Altenrhein,
ein Parkleitsystem anzubringen, das jederzeit und ausschliesslich über den
Belegungsstand der 70 Parkplätze auf dem Grundstück Nr. 764 Auskunft gibt, die dem
Restaurant Rheinspitz zur Verfügung stehen. In dieses Parkleitsystem dürfen zu einem
späteren Zeitpunkt höchstens die Parkplätze der Ortsgemeinde Altenrhein einbezogen
werden, die heute auf dem südöstlich der bewilligten Wendeanlage liegenden
Grundstück Nr. 446 bereits bestehen (Ziff. 1 lit. b). Der Marina Rheinhof ist es nicht
gestattet, die Nutzung auch nur einzelner ihrer Parkplätze auf dem Grundstück Nr. 764
für den Betrieb des Restaurants "Paradiesli" abzutreten (Ziff. 1 lit. c). Dieser Beschluss
ist auch dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer mit eingeschriebener Post
zugestellt worden und in Rechtskraft erwachsen. Zählt man zu den 296 Parkplätzen die
58 Abstellfelder, die sich auf dem Parkplatz des Rheinunternehmens (für den Hafen
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Rheinspitz) befinden, hinzu, stehen insgesamt 354 bewirtschaftete Parkplätze zur
Verfügung.
7.3. Es ergibt sich somit, dass die 354 bewirtschafteten und über die Rheinhofstrasse
erschlossenen Parkplätze ordnungsgemäss und rechtskräftig bewilligt worden sind,
nachdem die Vorinstanz den in diesem Zusammenhang erhobenen Rekurs des
Beschwerdeführers am 14. Februar 2008 abgeschrieben hatte. Demzufolge ist es
sachgerecht, davon auszugehen, die neuerliche Bewilligung eines Parkplatzes mit 30
Parkfeldern, die ebenfalls bewirtschaftet und dem Parkleitsystem angeschlossen
werden, bewirke keine wesentliche Mehrbelastung der Rheinhofstrasse, zumal diese
nicht nur das Naherholungsgebiet, sondern auch die Parkplätze von Wohn und
Ferienhäusern erschliesst. Sodann hat der Gemeinderat der Beschwerdebeteiligten
dem Verein Marina Rheinhof mit dem erwähnten Beschluss vom 11. Februar 2008
bezüglich des gastgewerblichen Betriebs "Restaurant Rheinspitz" verschiedene
Auflagen gemacht, die geeignet sind, das Verkehrsaufkommen zu verringern. So ist ab
23.00 Uhr jegliche Aussenbewirtschaftung für Restaurant und Kiosk untersagt und es
ist dem Verein Marina Rheinhof nicht gestattet, im Restaurant Rheinspitz einen
Nachtclub oder eine Discothek einzurichten oder dort einzelne Discothekenanlässe
durchzuführen. Sodann sind je Jahr nur sechs Sonntagskonzerte im Freien zulässig.
In Betracht fällt weiter, dass der heute vorhandene Parkplatz, der sich zum Teil im
Bereich des Gewässerabstands befindet, unbestrittenermassen seit rund 35 Jahren
besteht. Weil die Erschliessung seit jeher über die Rheinhofstrasse erfolgt ist, liegt
keine "neue Nutzung" im Sinn von Art. 14bis Abs. 1 BauR vor, auch wenn die
Parkierungsfläche nie bewilligt worden ist und der Beschwerdeführer geltend macht,
sie sei illegal betrieben worden und geniesse keine Bestandesgarantie. Bei dieser
Sachlage kann offen bleiben, ob die Vorinstanz mit Recht davon ausgeht, der Anspruch
der Behörden auf Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands sei verwirkt, weil die
Frist von 30 Jahren verstrichen sei (vgl. BGE 136 II 359 f. E. 7.1, 100II 21 f. E. 6.3 je mit
Hinweisen; vgl. auch VerwGE vom 16. November 2010 i.S. Würth Immobilien AG E. 6.2.
mit Hinweisen).
Hinzu kommt, dass die neue Situierung, vor allem aber die Bewirtschaftung des
Parkplatzes und sein Anschluss an das Parkleitsystem bezüglich der Belastung der
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Erschliessung über die Rheinhofstrasse wenn überhaupt, nur zu einer geringfügigen
Mehrbelastung der Rheinhofstrasse führt. Der Beschwerdeführer stellt zwar in Abrede,
dass das Verkehrsleitsystem als Ganzes, dessen Anordnung im Rahmen des
erwähnten, von ihnen anhängig gemachten Rekursverfahrens ihrem Antrag
entsprechend erstellt worden ist und das sie unter anderem zum Rückzug des
Rekurses bewogen hat, seinen Zweck zu erfüllen vermöge und unnötige Suchfahrten
verhindere. Er bezeichnet es als "ungenügend". Diese Annahme widerspricht den
Ausführungen des AREG vom 6. Januar 2010, wonach mit dem Parkleitsystem mittels
Anzeige im Dorf Altenrhein unnötige Zufahrten und Suchverkehr am Rheinspitz
vermieden oder zumindest stark reduziert werden können. Das AREG hat die
Zustimmung zur Ausnahmebewilligung betreffend Unterschreitung des
Gewässerabstands erteilt, weil mit dem Verkehrskonzept und den damit verbundenen
Massnahmen eine Verbesserung bezüglich der Anforderungen der Energiepolitik und
des Verkehrs erzielt werden kann. Auch wenn keine Studien bezüglich der Effizienz des
Verkehrsleitsystems in Bezug auf die Parkplätze im Bereich des Naherholungsgebiets
Rheinspitz vorliegen, ist somit davon anzugehen, dass es dazu beiträgt,
Verkehrsimmissionen, die je nach Jahreszeit und Witterung stark variieren, zu
verringern.
Zu bedenken ist sodann, dass der Beschwerdeführer der Neuordnung des Parkplatzes
mit insgesamt 354 Parkplätzen im Jahr 2008 im Rahmen des von ihnen eingeleiteten
Rekursverfahrens zustimmte, obschon die Anlage über die Rheinhofstrasse
erschlossen wird, und obschon der Beschwerdeführer heute behaupten, das
Baugesuch Nr. 2007.0056 habe nicht nur eine Neuanordnung bestehender Parkplätze,
sondern eine massive und erhebliche Erhöhung der Zahl der Parkfelder von 70 bis 80
nicht bewilligten Parkplätzen auf 354 Parkplätze beinhaltet. Soweit ersichtlich, hat der
Beschwerdeführer damals darauf verzichtet, geltend zu machen, das Bauvorhaben
führe zu einer wesentlichen Mehrbelastung der bestehenden Erschliessung bzw. es sei
mit Art. 14bis Abs. 1 BauR nicht vereinbar. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass
der heute umstrittene Parkplatz insofern Gegenstand des im Rahmen des
Rekursverfahrens ergangenen und in Rechtskraft erwachsenen Beschlusses des
Gemeinderats der Beschwerdebeteiligten vom 11. Februar 2008 ist, als dort
festgehalten wird, in das vom Verein Marina Rheinhof zu erstellende Parkleitsystem
dürften zu einem späteren Zeitpunkt höchstens die Parkplätze der Ortsgemeinde
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Altenrhein einbezogen werden, die heute auf dem südöstlich der bewilligten
Wendeanlage liegenden Grundstück Nr. 446 bestehen würden.
7.4. Die Rüge, das Bauvorhaben sei mit Art. 14bis Abs. 1 BauR unvereinbar, erweist
sich somit als unbegründet.
8. Der Beschwerdeführer rügt auch, das Projekt verletze Art. 49 Abs. 1 BauG, weil die
Erschliessung mangelhaft sei. Er begründet dies damit, die Rheinhofstrasse sei
ursprünglich gebaut worden, um Wohnhäuser zu erschliessen. In der Folge sei eine
ganze Reihe verkehrsauslösender Objekte erstellt worden, ohne dass die Erschliessung
angepasst worden wäre, weshalb sie heute absolut ungenügend sei. Die neue
Verkehrsregelung, der Kreisel und der Fussweg entlang des alten Rheins, welcher in
eine Sackgasse münde, würden die Verkehrsproblematik nicht lösen. Sodann werde
die signalisierte Höchstgeschwindigkeit "Tempo 30" nicht eingehalten und das "wilde
Parkieren", auch auf Einfahrten von Privathäusern, könne nicht unterbunden werden.
Weiter sei die Zufahrt von Feuerwehr, Polizei und Sanität während der Hochsaison, zu
stark frequentierten Zeiten, nicht gewährleistet. Eine korrekte Erschliessung des
Naherholungsgebiets setze eine Verbreiterung der Rheinhofstrasse und die Erstellung
eines Trottoirs voraus. Andernfalls sei der Verkehr an Tagen mit hohen Frequenzen
wirksam zu beschränken, beispielsweise dadurch, dass beim Restaurant "Schiffli" in
Thal eine Schranke erstellt werde. Schliesslich sei der Lastwagen und Carverkehr
sowie der Verkehr von mehrtonnenschweren Schiffstransportern auf nicht
strassenzugelassenen Anhängern, der im Frühling und im Herbst stattfinde, zu
beschränken.
8.1. Nach Art. 49 Abs. 1 BauG dürfen Bauten und Anlagen nur auf erschlossenem Land
errichtet und geändert werden. Nach Art. 49 Abs. 2 lit. a BauG ist Land u.a.
erschlossen, wenn es über hinreichende Zu und Wegfahrten verfügt. Eine Zufahrt ist
dann als hinreichend zu betrachten, wenn sie tatsächlich so beschaffen ist, dass sie
bau- und verkehrstechnisch der bestehenden und der geplanten Überbauung genügt,
den zu erwartenden Fahrzeugen und Fussgängern sicheren Weg bietet und von den
öffentlichen Diensten (namentlich Feuerwehr, Sanität, Kehrichtabfuhr und
Schneeräumung) ungehindert benützt werden kann. In Betracht zu ziehen sind die
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örtlichen Gegebenheiten sowie die Anlage und die Zweckbestimmung der Gebäude,
denen die Zufahrt zu dienen hat (Heer, a.a.O., Rz. 513 mit zahlreichen Hinweisen).
8.2. Strittig ist, ob die 30 Parkplätze auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerin mit
der Rheinhofstrasse über eine hinreichende Zu und Wegfahrt verfügen. Wie ausgeführt,
führen 30 bewirtschaftete Parkplätze auf dem Grundstück Nr. 446 der
Beschwerdegegnerin, die dem Parkleitsystem angeschlossen sind, nicht zu einer
wesentlichen Mehrbelastung der Rheinhofstrasse, zumal in diesem Bereich seit über 30
Jahren parkiert wird und zumal am Rheinspitz vor kurzem eine Anlage mit 354
bewirtschafteten und dem Parkleitsystem angeschlossenen Parkplätzen bewilligt
worden ist (Ziff. 7.3. hievor). Wenn überhaupt, resultiert aus dem Vorhaben deshalb nur
eine geringfügige Mehrbelastung der Erschliessungsstrasse, die kaum wahrnehmbar ist
und nicht zur Folge hat, dass die Zufahrt von Sanität und Feuerwehr an Tagen mit
Hochbetrieb im Naherholungsgebiet nicht mehr gewährleistet ist. Wie sich anlässlich
des Augenscheins des Verwaltungsgerichts bestätigt hat, weist die Rheinhofstrasse
zwar keinen hohen Ausbaustandard auf und die Fahrbahnbreite beträgt teilweise nur
3 m. Unbestritten geblieben ist indessen, dass sie seit Jahrzehnten unverändert
dasselbe Baugebiet erschliesst, wo sich gemäss Angaben des Beschwerdeführers der
Privathafen und der Campingplatz des Vereines Marina Rheinhof, der Hafen der
Rheinunternehmung, das Restaurant, das Verwaltungs- bzw. Werkgebäude des
Vereines Marina Rheinhof und die 354 Parkplätze befinden. Nicht in Frage gestellt wird
ebenfalls, dass im Gebiet Rheinspitz keine zusätzlichen verkehrsgenerierenden
Baumöglichkeiten mehr bestehen. Wie ausgeführt, ist im Jahr 2008 ein Verkehrsregime
errichtet worden, indem die Parkplätze neu zugeordnet, bewirtschaftet und einem
Parkleitsystem unterstellt worden sind, in das die 30 umstrittenen Parkplätze integriert
werden sollen. Obschon der Beschwerdeführer mit der Rekurseingabe vom 6. August
2007 die Einrichtung eines Verkehrsleitsystems beantragt hatten, stellt er nun in
Abrede, dass damit eine Verringerung des Such und Parkverkehrs erzielt werden
konnte. Wie unter Ziff. 7.3 ausgeführt, ist aber davon auszugehen, dass diese und
andere Massnahmen zu einer Verringerung der je nach Jahreszeit und Witterung stark
schwankenden Verkehrsbelastung geführt haben. Fest steht sodann, dass die
Verkehrssicherheit, insbesondere auch diejenige der schwächeren Verkehrsteilnehmer,
auf der Rheinhofstrasse dadurch verbessert worden ist, dass "Tempo 30" gilt. Auch
wenn die Behauptung des Beschwerdeführers zutreffen sollte, die
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Geschwindigkeitsbeschränkung werde vielfach nicht respektiert und es werde "wild
parkiert", wäre dies kein Grund, anzunehmen, die 30 Parkplätze auf dem Grundstück
Nr. 446 der Beschwerdegegnerin seien strassenmässig nicht hinreichend erschlossen.
Nach den Ausführungen im angefochtenen Entscheid ist die Beschwerdebeteiligte
sodann seit Jahren bemüht, die entlang des Alten Rheins spazierenden Fussgänger
von der Rheinhofstrasse auf den in diesem Abschnitt noch zu erstellenden
Hochwasserdamm umzuleiten, was von den Anrainern aber abgelehnt werde, weil sie
keinen Fussgängerverkehr zwischen ihren Grundstücken und dem Alten Rhein
wünschten. Anlässlich des Augenscheins des Verwaltungsgerichts ist diese Aussage
von Seiten des Beschwerdeführers zwar insofern bestritten worden, als er sich auf den
Standpunkt stellte, gemäss Richtplan solle der Fuss und Wanderweg entlang der
Rheinhofstrasse verlaufen. Aus der Richtplankarte "Revision Verkehrsrichtplan
Altenrhein" vom 8. Januar 2007, die von der Vorinstanz am 24. Juni 2008 zur Kenntnis
genommen worden ist, ergibt sich indessen zweifelsfrei, dass der Fuss und
Wanderweg entlang des Alten Rheins verlaufen soll. In Betracht fällt schliesslich auch
in diesem Zusammenhang, dass der Beschwerdeführer den Rekurs betreffend die
Neuordnung des Parkplatzes mit 354 Parkfeldern, der ebenfalls über die
Rheinhofstrasse erschlossen wird, im Jahr 2008 zurückgezogen hat, nachdem gewisse
von ihm geforderte Auflagen erfüllt worden waren. Dieses Vorgehen des
Beschwerdeführers steht mit seiner Argumentation nicht in Einklang, die Erschliessung
des Parkplatzes, der seit Jahren illegal betrieben werde, über die Rheinhofstrasse
genüge nicht mehr, weil er neu gestaltet, bewirtschaftet und dem Parkleitsystem
angeschlossen werden solle.
8.3. Zusammenfassend ergibt sich, dass dem Beschwerdeführer auch nicht gefolgt
werden kann, soweit er argumentieret, das Vorhaben könne nicht bewilligt werden, weil
es an einer hinreichenden Zu und Wegfahrt fehle. Somit ist die Beschwerde auch in
diesem Punkt abzuweisen.
9. Der Beschwerdeführer stellt weiter in Abrede, dass die Voraussetzungen für die
Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinn von Art. 77 Abs. 1 lit. c BauG erfüllt seien.
Seiner Meinung nach liegen zusätzliche Parkplätze nicht im öffentlichen, sondern
lediglich im privaten Interesse des Betreibers des Restaurants "Paradiesli".
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9.1. Nach Art. 77 Abs. 1 lit. c BauG mit der Marginalie "Ausnahmebewilligungen" kann
die zuständige Gemeindebehörde von den Vorschriften dieses Gesetzes, des
Baureglementes sowie von Zonen, Überbauungs- und Gestaltungsplänen abweichende
Bewilligungen erteilen, wenn eine den öffentlichen Interessen, namentlich den
Anforderungen der Energiepolitik, des Verkehrs, der Hygiene, der Feuersicherheit, der
architektonischen und ortsplanerischen Gestaltung besser entsprechende Überbauung
erzielt werden kann. Baubewilligungen, durch die eine Abweichung von den
Vorschriften dieses Gesetzes bewilligt wird, bedürfen der Zustimmung der zuständigen
Stelle des Staates (Art. 77 Abs. 2 BauG). Eine Ausnahmebewilligung darf nicht erteilt
werden, wenn die gestützt darauf bewilligten Bauten und Anlagen mit dem öffentlichen
Wohl nicht vereinbar wären oder wesentliche Interessen von Nachbarn beeinträchtigt
würden. Der Zweck der Zone darf weder vereitelt noch gefährdet werden.
9.2. Wie ausgeführt (vgl. Ziff. 7.3 hievor) wird mit der Bewilligung des Parkplatzes mit
30 Abstellplätzen keine "neue Nutzung" im Sinn von Art. 14bis Abs. 1 BauR ermöglicht,
abgesehen davon, dass die Neugestaltung und Bewirtschaftung der seit über 30
Jahren bestehenden Anlage zu keiner wesentlichen Mehrbelastung, sondern zu einer
Entlastung der Rheinhofstrasse führt. Sodann verfügt die Parkierungsanlage über eine
hinreichende Zu und Wegfahrt (Ziff. 8 hievor). Die Tatsache, dass möglicherweise
zusätzlich einige wenige Parkfelder erstellt werden können, weil die Erschliessung des
Parkplatzes im Bereich des Gewässerabstands erfolgen soll, führt deshalb nicht dazu,
dass die Erschliessung der Anlage über die Rheinhofstrasse den gesetzlichen
Anforderungen nicht mehr entspricht. Das dadurch generierte Verkehrsaufkommen ist
nicht spürbar. Hinzu kommt, dass die Unterschreitung des Gewässerabstands zu
diesem Zweck nicht nur aus Sicht der Vorinstanz, sondern insbesondere auch aus
Sicht des AREG und des TBA im öffentlichen Interesse liegt, namentlich in demjenigen
der Energiepolitik und des Verkehrs. Wie ausgeführt (vgl. Ziff. 7.3. hievor) ermöglicht
die vorgesehene Erschliessung, dass der Parkplatz an das Bewirtschaftungs- und
Parkleitsystem angeschlossen werden kann, wodurch unnötige Zufahrten zum
Naherholungsgebiet Rheinspitz verhindert werden können. Dies wiederum hat zur
Folge, dass die Beeinträchtigung von Anwohnern, Fussgängern und Velofahrern durch
derartige Fahrten nicht mehr besteht oder doch verringert wird. Aus der Stellungnahme
des AREG vom 6. Mai 2010 geht zudem hervor, dass die geplante Anbindung des
Parkplatzes an den bestehenden Kreisel aus Sicht des TBA aus Gründen der
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Verkehrssicherheit anzustreben ist bzw. dass bei einer zusätzlichen Ein und Ausfahrt
die Begreifbarkeit der Verkehrsanlage nicht mehr gegeben wäre, weshalb das richtige
Verhalten aller Verkehrsteilnehmer nicht mehr unterstützt würde. Nach den wörtlich
wiedergegebenen Ausführungen des TBA würden die Konfliktpunkte im Fall einer
zusätzlichen Ein und Ausfahrt im Bereich des Kreisels viel zu nahe beieinander liegen
und der Vorteil des Kreiselverkehrs würde aufgehoben. In Betracht fällt weiter, dass die
Beschwerdegegnerin die als Parkplatz genutzte Fläche bis anhin der Betreiberin des
"Paradiesli" vermietet hatte und dass die 30 Parkplätze, die Gegenstand des
Verfahrens sind, aber nicht mehr den Gästen dieses gastgewerblichen Betriebs
vorbehalten sein sollen.
9.3. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Rüge des Beschwerdeführers, es
liege nicht im öffentlichen Interesse, die Zufahrt zum Parkplatz im Bereich des
Gewässerabstands zu verwirklichen, unbegründet ist.
10. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde teilweise bezüglich der
Legitimation gutzuheissen ist, im übrigen ist sie abzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt der Beschwerdeführer zu einem Fünftel.
Entsprechend sind die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens dem
Beschwerdeführern zu vier Fünfteln und der Beschwerdegegnerin zu einem Fünftel
aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 5'000.-- ist
angemessen (Art. 7, Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der
Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- wird an die Entscheidgebühr von Fr. 4'000.--
angerechnet, die auf den Beschwerdeführer entfällt. Der Rest von Fr. 1'000.--, wird bei
X. Z., Altenrhein, erhoben.
Was die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 2'500.-- anbetrifft, hat der
Beschwerdeführer ebenfalls vier Fünftel bzw. Fr. 2'000.-- und die Beschwerdegegnerin
Fr. 500.-- zu tragen.
Weil der Beschwerdeführer nicht mehrheitlich obsiegt, hat er keinen Anspruch auf eine
ausseramtliche Entschädigung (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98bis VRP; vgl.
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auch R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem
Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 182 f.).
Demnach hat das Verwaltungsgericht