# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 09c0f4d3-1894-4eaa-9239-24f02ef33090
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A.1. Mit Eingabe vom 25. November 2010 gelangte A. an die Schlichtungsbehörde in Mietsachen des Bezirks Surselva und machte gegen B. eine Forderungsklage aus Mietvertrag geltend. Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 1. Februar 2011 konnte zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden. Das entsprechende Protokoll wurde den Parteien alsdann am 9. Februar 2011 zugestellt und ging bei A. am 11. Februar 2011 ein.
2. In der Folge prosequierte A. die entsprechende Klage mit Prozesseingabe vom 14. März 2011 an das Bezirksgericht Surselva mit folgendem Rechtsbegehren:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger Fr. 53'935.65 zu bezahlen, zuzüglich Zinsen zu 5 % seit dem 01. Oktober 2009.
2. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich ordentlicher MWST) zu Lasten des Beklagten.“
B. stellte in seiner Prozessantwort vom 13. Mai 2011 Antrag auf vollumfängliche Abweisung der Klage, soweit darauf überhaupt einzutreten sei.
3. Mit Schreiben an das Bezirksgericht Surselva vom 7. Juni 2011 zog A. die Klage unter Vorbehalt der Wiedereinbringung zurück.
4. Mit Verfügung vom 8. Juni 2011 setzte das Bezirksgericht Surselva dem Rechtsvertreter von B. mit Blick auf den zu erlassenden Abschreibungsentscheid Frist bis zum 29. Juni 2011 zur Einreichung einer detaillierten Honorarnote.
5. Am 28. Juni 2011 reichte der Rechtsvertreter von B. zuhanden des Bezirksgerichts Surselva seine Honorarnote über den Betrag von Fr. 6'369.25 (inkl. Spesen und MWSt) sowie die Honorarvereinbarung ein.
6. A. liess sich mit Eingabe vom 11. Juli 2011 zur Honorarnote der Gegenpartei vernehmen und beanstandete diese in Bezug auf die Notwendigkeit in mehreren Punkten. Im Wesentlichen waren davon der geltend gemachte Interessenwertzuschlag, der zeitliche Aufwand für die Ausfertigung der Prozessantwort, die erhobene Mehrwertsteuer von 8 % für im Jahr 2010 erfolgte Leistungen sowie zwei Telefonate betroffen. Schliesslich wurde auch Kritik am Vorgehen der Vorinstanz geübt und dafür gehalten, beim Entscheid über die Kostenverteilung sei zu seinen Gunsten zu berücksichtigen, dass die rechtzeitige Prosequierung der Klage eine von Amtes wegen zu beachtende
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Prozessvoraussetzung darstelle. Die Gegenpartei hätte somit gar nicht zur Einreichung der Prozessantwort aufgefordert werden dürfen, da das Bezirksgericht Surselva die Klage in Anwendung von Art. 83 ZPO-GR hätte abschreiben müssen. Dies hätte zweifelsohne auch geringere Gerichtskosten nach sich gezogen.
B. Mit Abschreibungsentscheid vom 12. Juli 2011, mitgeteilt gleichentags, erkannte das Bezirksgericht Surselva wie folgt:
„1. Das Verfahren wird infolge Rückzug der Klage als erledigt abgeschrieben.
2. Die Kosten des Bezirksgerichtes Surselva von Fr. 1'200.00 gehen zu Lasten des Klägers und werden mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet.
Der Kläger hat den Beklagten ausserdem ausseramtlich mit Fr. 6'366.00 zu entschädigen.

## Considerations