# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d5b7d837-4bec-48b0-ad97-3fc7bc0356bf
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Vollstreckungsbescheid vom 21. Dezember 2006 erkannte das Amtsgericht Stuttgart aufgrund des am 29. November 2006 erlassenen und am 1. Dezember 2006 zugestellten Mahnbescheids, dass Y. der X. € 11'959.48 zuzüglich Zinsen seit dem 30. November 2006 zu bezahlen hat. Weil der Vollstreckungsbescheid Y. in Deutschland nicht zugestellt werden konnte, wurde mit Beschluss vom 15. Februar 2010 die Neuzustellung an folgende Adresse bewilligt: _ Der Beschluss weist eine Rechtskraftsbescheinigung und eine Zustellungsklausel auf. Mit Stempel der Geschäftsstelle wird bestätigt, dass die Zustellung des Vollstreckungsbescheids gemäss dem Haager Abkommen am 8. März 2010 an den Schuldner erfolgt sei.
B. Da Y. die Forderung nicht freiwillig beglich, leitete die X. gegen ihn die Betreibung über einen Betrag von Fr. 13'451.30 nebst Zins von 5.12 % seit dem 15. Oktober 2009 beim Betreibungsamt Domleschg ein. Der Schuldner erhob mit Schreiben vom 19. November 2009 Rechtsvorschlag gegen den Zahlungsbefehl Nr. _ vom 3. November 2009, zugestellt am 11. November 2009.
C. Mit Eingabe vom 12. April 2010 reichte die Gläubigerin ihr Begehren um Aufhebung des Rechtsvorschlags für den in Betreibung gesetzten Betrag beim Betreibungsamt Domleschg ein, welches die Unterlagen mit Schreiben vom 15. April 2010 an das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein weiterleitete.
D. Zur Rechtsöffnungsverhandlung am 12. Mai 2010 erschienen die Parteien nicht. Mit Verfügung vom 9. Juni 2010 wurde der Gesuchstellerin bis zum 30. Juni 2010 Frist gesetzt, um die Zustellung des Vollstreckungsbescheids an den Gesuchsgegner nachzuweisen und die Berechnung der Forderung in Schweizer Franken zu substanziieren. Innert erstreckter Frist reichten die Rechtsvertreter der Gesuchstellerin am 5. Juli 2010 eine Bescheinigung vom 28. Juni 2010 nach Art. 54 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVVO) sowie Unterlagen zur Umrechnung der Forderung in Schweizer Franken ein.
E. Y. hielt mit Schreiben vom 7. August 2010 fest, dass er die Forderung der X. nicht anerkennen werde. Er sei nicht in der Lage, den geforderten Betrag aufzubringen. Dies habe er im Briefverkehr mit der Gesuchstellerin immer wieder betont.
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F. Mit Entscheid vom 18. August 2010, mitgeteilt am 20. August 2010, erkannte die Bezirksgerichtsvizepräsidentin Hinterrhein wie folgt:
„1. Das Rechtsöffnungsgesuch in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Domleschg wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Verfahrens im Betrage von Fr. 400.00 gehen zulasten der Gläubigerin. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet und sind damit getilgt.

## Considerations