# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 29c94867-a7d9-4246-90ed-80b4c1bad20e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Mit Rechnungsverfügung vom 6. März 2008 hat die Gemeinde B. A. Anschlussgebühren für Wasser, ARA und Kanalisation in der Höhe von Fr. 12'472.-- in Rechnung gestellt. Da A. ihrer Zahlungspflicht nicht nachkam, erliess die Gemeinde B. am 17. Juli 2008 eine Pfandrechtsverfügung. Pfandgegenstand sind die im Eigentum der Schuldnerin stehenden Parzellen Nr. _ und Nr. _, eingetragen im Grundbuch der Gemeinde B.. Nach Eintritt der Rechtskraft erfolgte am 8. Oktober 2008 die definitive Vormerkung des gesetzlichen Pfandrechtes im Grundbuch.
B. Mit Zahlungsbefehl vom 6. Oktober 2008 wurde A. in der Betreibung auf Verwertung eines Grundpfandes Nr. _ des Betreibungsamtes Schanfigg für eine Forderung von Fr. 12'472.--, für verfallene Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 148.95, für Mahngebühren von Fr. 40.--, für die Kosten der Grundbucheintragung des Pfandrechtes in der Höhe von Fr. 114.50, für die Betreibungskosten von Fr. 100.-- und für die Requisition durch das Amtsgericht C. in der Höhe von Fr. 51.-- betrieben. Als Forderungsurkunde wurde die Rechnungsverfügung der Gemeindeverwaltung B. betreffend Anschlussgebühren für Wasser, ARA und Kanalisation vom 6. März 2008 inklusive der Rechtskraftbescheinigung vom 13. November 2008 eingereicht. Zudem wurden die Pfandrechtsverfügung vom 17. Juli 2008 und die Anordnung zur definitiven Eintragung des gesetzlichen Pfandrechtes vom 3. Oktober 2008 als Sicherung der Forderung angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde A. am 25. Oktober 2008 zugestellt, woraufhin diese am 31. Oktober 2008 Rechtsvorschlag erhob.
C. Die Gemeinde B. gelangte mit Schreiben vom 14. November 2008 an das Bezirksgericht Plessur und ersuchte um definitive Rechtsöffnung. In der Folge wurde die Gesuchsgegnerin mit Schreiben vom 19. November 2008 zur Stellungnahme aufgefordert. Die mündliche Rechtsöffnungsverhandlung wurde auf den 10. Dezember 2008 angesetzt und fand aufgrund einer Verschiebung schliesslich am 16. Dezember 2008 statt. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2008 reichte die Gesuchsgegnerin eine Stellungnahme ein und liess sich an der Rechtsöffnungsverhandlung durch D. vertreten. Mit Entscheid vom 16. Dezember 2008, mitgeteilt am 17. Dezember 2008, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Plessur wie folgt:
„1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Schanfigg für die Beträge von CHF 12'472.00, CHF 148.95, CHF 114.50 sowie die Verwertung des Pfandrechtes erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrag von CHF 400.00 gehen zulasten der Gesuchsgegnerin. Sie werden bei der Gesuchstellerin unter Regresserteilung auf die Gesuchsgegnerin erhoben und sind innert
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30 Tagen auf das PC-Konto 70-3596-3 des Bezirksgerichtes Plessur zu überweisen. Ausseramtlich hat die Gesuchsgegnerin die Gesuchstellerin für ihre Umtriebe mit CHF 150.00 zu entschädigen.

## Considerations