# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f70b60d4-b5f0-4dd8-840b-419fa38a93b3
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1972 geborene
X._
ist im Besitz des Fähigkeitszeugnisses als
Elektromonteur
(Urk. 3/8).
A
m 26. Mai 2011 gründete er die
Einzel
unter
nehmung
Z._
(Urk. 9/1/6).
Seit 1. Juli 2011 ist
d
er
Versicherte
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,
Aus
gleichskasse
,
in der
Branch
e
Dienstleistungen
als
selbständig erwer
bend im
Haupt
erwerb
anges
chlossen (Urk. 3/5
).
Zwischen Januar und August 2013
führte
X._
Elektroa
rbeiten für die
Y._
AG
aus
, wofür er ihr
monatlich
Rechnung
stellte
(Urk.
5/2
).
Auf
E
rsuchen der
Ausgleichskasse
klärte die SUVA
dessen
so
zialversiche
rungs
recht
liche
Stellung ab (Urk. 9/1/1)
.
Diese
teilte dem Versicherten und der
Aus
gleichs
kasse
am 11. Oktober 2013
mit, dass
X._
für seine Tätigkeit im
Elektrobe
reich
bei den Sozialversicherungen als unselbständig
E
rwerbend
er
gelte
(Urk. 9/2-3). Gegen diese Qualifikation wehrte sich der
Versicherte
am 17. Okto
ber 2013 (Urk. 9/5), worauf die
SUVA
am 31. Oktober 2013
verfügte
, dass der Versicherte seit 3. Juni 2013 für die
Y._
AG eine unselbständige Erwerbs
tätigkeit ausüb
e
und deshalb obligatorisch bei der
SUVA
gegen Unfall versichert
sei;
g
leichzeitig stellte sie der
Y._
AG eine
provisorische
Prä
mien
rechnung
für den Monat Juni 2013
zu (vgl. Urk. 9/7
).
Mit
Einspracheent
scheid
vom 15. Juli 2014 (Urk. 2)
wies sie sodann die
sowohl von der
Y._
AG als auch von
X._
erhobenen Einsprachen (Urk. 9/9-10) ab.
2.
Dagegen erhob
X._
mit Eingabe
vo
m 20. Juli 2014
und Ergänzung vom 21. Juli 2014
Beschwerde mit dem sinnge
mässen Rechtsbegehren um Auf
hebung des angefochtenen
Einspracheentscheid
s
und Einstufung
seines
Auf
trag
es
„
A._
“, den er für
die
Y._
AG ausgeführt hat
,
als selb
ständige Erwerbstätigkeit
(Urk. 1
, Urk.
4
).
Mit Beschwerdeantwort vom 3. Septem
ber 2014 schloss die Verwaltung auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Darüber wurde der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Septem
ber 2014 orientiert. Gleichzeitig wurde die
Y._
AG zum Prozess beige
laden
(Urk. 10)
. Diese verzichtete jedoch auf eine Stellungnahme, was den Parteien am 27. Oktober 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 12).
Die Einzelrichterin

## Considerations

zieht in Erwägung:
Der Beschwerdeführer war
im Jahr 2013 von der Kalenderwoche 4 bis zur Kalen
derwoche 35
für die
Y._
AG im Rahmen von diversen Einsätzen
als
Elektroinstallateur
tätig
(Urk.
5/2
).
Die
Beschwerdegegnerin hat
im angefoch
tenen
Einspracheentscheid
nur die im Juni 2013 für die
Y._
AG aus
geübte Tätigkeit
beitragsrechtlich
qualifiziert. Die
Frage, wie es sich
beitrags
rechtlich
mit den zuvor und danach in Rechnung gestellten Arbeiten verhält, bildet daher nicht Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren
.
Sofern der Beschwerdeführer
sozialversicherungsrecht
lich als unselbständig Erwer
bender zu gelten hat, was nachfolgend zu prüfen sein wird, würde die
entsprechende sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht den nämlichen Zeit
raum umfassen.
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beur
teilung der
Beschwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
2.
2.1
Gemäss Art. 1a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Nach Art. 10 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG) gelten als Arbeitnehmerin oder als Arbeitnehmer Per
sonen, die in unselbständiger Stellung Arbeit leisten und dafür massgebenden Lohn nach dem jeweiligen Einzelgesetz beziehen. Art. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) bestimmt, dass als Arbeitnehmer im Sinne von Art. 1a Abs. 1 UVG gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne der Bundesgesetzgebung über die Alters- und
Hin
ter
lassenenversicherung
(AHVG) ausübt. Somit ist der Begriff der selbständigen beziehungs
weise unselbständi
gen Erwerbstätigkeit im Bereich der Unfallversi
che
rung und im Bereich der Alters- und
Hinterlassenenversicherung
deckungs
gleich.
Ergänzend besti
mmt Art. 66 Abs. 1
lit
. b
UVG, dass
die Arbeitnehmer von Betrie
ben des Bau- und Installationsgewerbes sowie des Leitungsbaus
obligato
risch bei der
SUVA
versichert sind.
Darunter fallen unter anderem Betriebe, die Installationen technischer Art an oder in
B
auten erstellen, abändern, reparieren oder unterhalten (Art. 73
lit
.
d
der Verordnung über die Unfallversicherung
,
UVV).
Das
Versi
che
rungs
verhältnis
bei der
SUVA
wird in der obligatorischen Versicherung durch Gesetz begründet (Art. 59 Abs. 1 UVG).
2
.2
Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich unter anderem danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte
Erwerbs
ein
kommen
als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätig
keit zu qualifizieren ist (
Art.
5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und
Hin
terlassenenversicherung
, AHVG, sowie
Art.
6 ff. der Verordnung über die Al
ters- und
Hinterlassene
n
versicherung
, AHVV). Nach
Art.
5
Abs.
2 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf be
stimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit; als Einkommen aus selbstän
diger Er
werbstätigkeit gilt nach
Art.
9
Abs.
1 AHVG jedes Einkommen, das nicht Ent
gelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt.
2
.3
Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbststän
dige oder unselbst
ändige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der
Rechts
natur
des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind viel
mehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Quali
fi
kation zu bieten, ohne jedoch aussc
hlaggebend zu sein. Als unselb
ständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in
betriebswirtschaftlicher b
e
z
iehungs
w
eise
arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhän
gig
ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.
Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaft
lichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten Fall über
wiegen
(
Urteil
e
des Bundesgerichts
9C_246/2011
vom 22.
November 2011
E. 5.2 sowie
9C_799/2011
vom 26.
März 2012
E.
3.2).
Bei Personen, welche mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausüb
en, ist sodann jedes Erwerbsein
kommen gesondert auf seinen beitragsrechtlichen Charakter zu über
prüfen; dies sogar dann, wenn die verschiedenen Erwerbstätigkeiten für ein und dieselbe Firma ausgeübt wer
den
.
D
em Umstand, dass eine beitragspflichtige Person gleichzeitig e
iner Ausgleichskasse als selbs
tändig erwerbend angehört,
ist
für die Qualifikation eines Entgelts im vorliegenden Kontext keine Bedeu
tung beizumessen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_97/2013 vom 18. Juni 2013 E. 2.2 mit zahl
reichen Hinweisen).
2.
4
Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener
Geschäftsräumlich
keiten
sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE
119 V 161 E. 3b). Das
spezifische
Unternehmerrisiko
besteht
dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (
ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbs
tätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesell
schaften in eigenem Namen, ohne indessen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215).
Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Ausgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b).
Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits
vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom „Arbeitgeber“ abhängig und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben kann (Manfred Rehbinder, Schweize
ri
sches Arbeitsrecht, 13. Auflage, Bern 1997, S. 33 ff.). Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das
Angewiesensein
auf die Infra
struk
tur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten erschöpft sich
diesfalls
in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg (ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit – darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen
Arbeits
erfolg
ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines
Selbständigerwerbenden
zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b).
2
.5
Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML;
in der
ab 1. Januar 201
3 gültigen Fassung
) ist in unselbständiger Stel
lung erwerbstätig, wer kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher und
arbeitsorganisato
rischer
Hinsicht ab
hängig ist (
Rz
1013).
Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos
sind namentlich (
Rz
1014):
das Tätigen erheblicher Investitionen,
die Verlusttragung,
das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos,
die Unkostentragung,
das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung,
das Beschaffen von Aufträgen,
die Beschäftigung von Personal,
eigene Geschäftsräumlichkeiten.
Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive
arbeitsorganisatori
sche
Abhängigkeitsverhältnis
Unselbständigerwerbender
bei folgenden Merk
ma
len zum Ausdruck (
Rz
1015):
dem Weisungsrecht,
dem Unterordnungsverhältnis,
der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung,
des Konkurrenzverbots,
der Präsenzpflicht.
Personen, welchen ein Unternehmen oder Betrie
b Arbeiten als
Unterlieferantin
nen
oder -lieferante
n anvertraut
,
sind
Akkordantinnen
und Akkordanten
bezie
hungsweise
Subunternehmerinnen oder Subunternehmer (im
Folgenden nur noch als
Akkordan
tinn
en
oder Akkordanten bezeichnet).
Für
Akkordantinnen
und Akkordanten in Betrieben des Bau- und Installationsgewerbes oder bei Forstbetrieben sowie i
n allen übrigen Fällen von Art.
66 UVG (Zuständigkeits
bereich der
SUVA
) richtet sich die
AHV-mässige Wertung nach der Be
urteilung der
SUVA
. Im Allgemeinen sind
Ak
kordantinnen
und Akkordanten
Un
selb
ständigerwerbende
. Wird selbst
ändige Erwerbstä
tigkeit geltend gemacht, so klärt
die zuständige Agentur der
SUVA
die
Verhältnisse ab und entscheidet
(ZAK 1989 S. 24 E. 2.2.1-2)
.
2.6
Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Ent
schei
dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu
lassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von
Verwaltungs
weisungen
ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch in
terne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).
3.
3.
1
Strittig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der Prämienforderung durch die Beschwerdegegnerin und hierbei die Frage, ob
der Beschwerdeführer
bezüglich
der Entschädigung
, die er für die bei der
Beigeladenen
geleisteten Arbeiten erhalten hat, als
Selbständigerwerbender
oder aber
der Auffassung der
Be
schwer
degegnerin
folgend
als
Unselbst
ändigerwerbender
zu qualifizieren ist.
3.2
Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin
erfüllte der Beschwerdeführer bei der
Tätigkeit für die
Beigeladene
im Monat Juni 2013 die Merkmale für eine selb
ständige Erwerbstätigkeit nicht.
Wie sich aus den Arbeitsrapporte
n
ergebe, habe er während vier Wochen vollzeitlich für die
Y._
AG, ein im Bereich Elektro, Telematik und Netzwerk tätiges Unternehmen, auf einer Neubau-Bau
stelle
gearbeitet
. Die
Y._
AG habe ihren Kunden gegenüber eine Dienst
leistung erbracht und sei Empfänger
in
des Direktauftrages gewesen, für deren Ausführung sie den Beschwerdeführer als zusätzliche Arbeitskraft eingesetzt habe. Dieser sei nicht selbst vom Bauherrn mit den Arbeiten am Neubau beauf
tragt worden. Dabei sei er in die Arbeitsorganisation der
Y._
AG einge
gliedert worden und gegenüber diesem Betrieb wie ein Arbeitnehmer in eine
m
Unterordnungs- und Abhängigkeitsverhältnis gestanden. Bei dieser Tätigkeit habe er kein Unternehmerrisiko getragen. Dass er Inhaber einer Einzelfirma sei,
welche
Dienstleistungen erbringe, ändere nichts daran (Urk. 2 S. 3 f.).
3.3
Der Beschwerdeführer
entgegnet dem,
ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er als Einzelfirma nur im eingetragenen B
ranchenbereich tätig sein dürfe. Sonst hätte er den Auftrag nicht auf eigene Rechnung erfüllt, sondern sich direkt von der
Y._
AG einstellen lassen.
Der Verantwortliche
der
Y._
AG sei
ebenfalls
der Überzeugung gewesen, dass er (der Beschwerdeführer) sich als selbstän
diger Unternehmer vermitteln könne
.
Er habe die Elektrobranche als zweites Stammbein ausgewählt
, denn m
it seinen Qualifikationen könne er im
techni
schen wie im kaufmännischen Bereich tätig sein
(Urk. 1, Urk. 4, Urk. 9/10).
4.
4.1
Der beschwerdegegnerischen Beurteilung, wonach der
Beschwerdeführer im Monat Juni 2013
die Voraussetzungen für eine
selbständige Tätigkeit nicht er
füllte, ist beizupflichten.
D
en
bei den
Verwaltungsakten liegenden
Wochenrappor
ten
für den Monat Juni 2013 (Urk. 9/1/8-11)
lässt sich
entnehmen, dass der Beschwerde
führer vom
3.
bis zum 28. Juni
2013 von Montag bis Freitag jeweils mindestens acht Stunden
pro Tag und daneben noch an zwei Samstagen auf der Baustelle des
A._
Hotels gearbeitet hat (Urk. 9/1/8-11)
.
Das Material wie auch das
Know
How
wurde unstreitig seitens der
Y._
AG gestellt (Urk. 9/9/1), was genauso wie die regelmässigen Präsenzzeiten auf ein
weitgehendes Weisungsrecht hinsichtlich der Arbeitsausführung und des Arbeits
ergebnisses hindeutet. Der Auftrag wurde nicht vom Beschwerdeführer, sondern von der
Y._
AG beschafft, wie sich dem Hinweis auf die von ihr ge
troffenen Arbeitsvorbereitungen in der Einsprache (Urk. 9/9/1) entnehmen lässt. Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht geltend ge
macht, dass er für Unkosten im Zusammenhang mit dem Auftrag hätte auf
kommen oder die Haftung für allfällige Fehler hätte übernehmen müssen, denn
er handelte in Bezug auf den Bauherrn weder in eigenem Namen noch auf eigene
Rechnung.
Das
Unterordnungs
verhältnis
ist aufgrund der
Angaben der
Y._
AG in der Einsprache vom 8. November 2013 (Urk. 9/9)
zweifelsfrei belegt. Unbestrittener
massen
arbeitete der Beschwerde
führer
- wie andere temporäre
Angestellte
-
im Team und be
nutzte
die Werk
zeuge der Arbeitgeberin. In de
re
n Augen
war
er ei
n temporärer Mitarbeiter
, der sich über seine Einzelfirma verkauft habe.
Diese Umstände weisen auf die für den Arbeitsvertrag typische Leistung von Arbeit in einem
Unterordnungsver
hältnis
hin.
Schliesslich trug der Beschwerdeführer mit Bezug auf seine Tätigkeit für die
Y._
AG kein
spezifisches Unternehmerrisiko
.
Er
wurde mit einem fixen Stundenansatz
von Fr. 45.
entschädigt und trug damit kein grösseres
Inkasso
risiko
als ein Arbeitnehmer
(Urk. 5/2)
.
Im Monat März 2013 stellte er
darüber hinaus
13.5 Stunden als Ausfall
entschädigung wegen eines Baustopps in Rech
nung
(Urk. 5/2), was auf die im Arbeitsverhältnis bestehende
Lohnzah
lungs
pflicht
bei Arbeitgeberverzug hinausläuft.
Im Gegensatz dazu
treten die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Investiti
onen zur Erfüllung von Aufträgen im Elektrobereich, was allenfalls für
die
Selbständigkeit sprechen könnte
, in den Hintergrund.
So stellen
die nach eigenen Angaben
im Schreiben vom 17. Oktober 2013 an die
Beschwerdegeg
nerin
(Urk. 9/5)
getätigten Investitionen für ein
komplett eingerichtetes Büro
kaum
eine gewichtige Investition dar
und
die Anschaffung eines Wagens, der
nicht ausschliesslich oder zumindest vorwiegend beruflich genutzt wird, ist recht
sprechungsgemäss nicht als massgebliche, für ein Unternehmerrisiko sprechende Investition zu betrachten (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_377/2015 vom 22. Oktober 2015 E. 4.5).
Es mag zutreffen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des Aufbaus eines zweiten Stammbeines im Elektrobereich noch
Werk
zeug
e wie Messgeräte, Schraubenzieher, Bohrmaschinen, Akkugeräte und so weiter angeschafft hatte
(vgl.
Urk. 3/3 und
Urk.
9/1/4,
Urk. 9/5
, Urk. 9/10
)
. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine erhebliche
Ausgabe, welche f
ür sich allein
k
eine selbständige Erwerbstätig
keit zu beg
ründen
vermag
, zumal die Maschi
nen
b
ei
der hier zu prüfenden Tätigkeit nicht vom Beschwerdeführer ge
stellt werden mussten.
4.2
An diesem Ergebnis ändern die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts. So
weit
er unter Berufung auf den im Handelsregister eingetragenen, Ende 2013 geän
derten Zweck seiner Einzelunternehmung (Urk. 3/4) geltend machte, er habe nicht gewusst, dass er nur im eingetragenen Bereich tätig sein dürfe (Urk. 1), übersieht er, dass der Eintrag im Handelsregister keine Gewähr dafür bietet, dass eine Tätigkeit als
selbständigerwerbend
betrachtet wird. Denn ungeachtet des Eintrages wird jede einzelne Erwerbstätigkeit auf seinen beitragsrechtlichen Charakter hin überprüft (E.
2.3
hievor
), worauf der Beschwerdeführer von der Ausgleichskasse bereits am 8. Juli 2011 aufmerksam gemacht wurde (Urk. 3/5).
5
.
Zusammenfassend ist in Würdigung der k
onkreten Umstände nicht zu bean
standen, dass
die
Beschwerdegegnerin den
Beschwerdeführer
für
die im Juni 2013 für die
Y._
AG ausgeübte Tätigkeit
als
unselbständigerwerbend
qua
lifiziert
hat. Die entsprechende Prämien
rechnung, welche in
masslicher
Hinsicht nicht bestritten wird, ist somit zu Recht gestellt, was zur Abweisung der Be
schwerde führt.