# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a12f7691-a173-5b72-bafd-e6799c926cfb
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ a) Das Untersuchungsamt Uznach sprach X.Y. mit Strafbescheid vom 26. Juli 2006
des Fahrens trotz Führerausweisentzugs schuldig und verurteilte ihn zu einer
Gefängnisstrafe von zwei Monaten und einer Busse von Fr. 300.--. Die Verurteilung
erwuchs in Rechtskraft. Am 13. Oktober 2006 ersuchte X.Y. das Justiz- und
Polizeidepartement um die Bewilligung zum Vollzug der Freiheitsstrafe in Form von
gemeinnütziger Arbeit. Das Justiz- und Polizeidepartement erteilte am 17. Oktober
2006 die entsprechende Bewilligung und hielt fest, es seien 244 Stunden
gemeinnützige Arbeit zu leisten. Der Beginn der Arbeitsleistung erfolgte am 6.
November 2006.
b) X.Y. war am 15. September 2004 vom Bezirksgericht Zürich und am 18. Januar 2005
von der Staatsanwaltschaft Zürich wegen Fahrens trotz Führerausweisentzugs zu
Haftstrafen von 60 bzw. 30 Tagen verurteilt worden. Der Strafvollzugsdienst des
Kantons Zürich lud X.Y. mit Verfügung vom 24. April 2006 zur Verbüssung der beiden
Freiheitsstrafen auf den 17. Mai 2006 vor. Dagegen erhob X.Y. Rekurs, der von der
Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich mit Entscheid vom 22. August
2006 abgewiesen wurde. Gegen den Rekursentscheid erhob X.Y. staatsrechtliche
Beschwerde. Auf diese trat das Bundesgericht mit Urteil vom 12. Oktober 2006 nicht
ein. Am 3. November 2006 übertrug das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich die
Vollzugs- und Entscheidungskompetenzen für die im Kanton Zürich ausgesprochenen
Freiheitsstrafen dem Kanton St. Gallen zum gemeinsamen Vollzug.
c) Am 10. November 2006 setzte das Justiz- und Polizeidepartement X.Y. über die
Abtretung der beiden im Kanton Zürich ausgesprochenen Strafen in Kenntnis. Es
kündigte an, die Bewilligung zum Strafvollzug in Form gemeinnütziger Arbeit werde
widerrufen, und gab X.Y. Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen. X.Y. beantragte mit
Eingabe seines Rechtsvertreters vom 29. November 2006, von einem Widerruf der
Bewilligung der gemeinnützigen Arbeit sei abzusehen.
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d) Mit Verfügung vom 5. Dezember 2006 widerrief das Justiz- und Polizeidepartement
die Bewilligung zum Strafvollzug in Form der gemeinnützigen Arbeit und ordnete den
Vollzug der Reststrafe von 114 Tagen an. Zur Begründung hielt es fest, X.Y. habe
rechtskräftige Freiheitsstrafen von insgesamt mehr als drei Monaten Dauer zu
verbüssen. Damit sei eine Verbüssung in Form der gemeinnützigen Arbeit nach Art. 3a
der Verordnung 3 zum Schweizerischen Strafgesetzbuch (AS 1985, S. 1941, 1990 S.
519 und 1995 S. 5273) und Art. 21 der Strafprozessverordnung (sGS 962.11, abgekürzt
StPV) nicht möglich. Nach Art. 2 Abs. 3 und Art. 3 Abs. 1 und 4 der Verordnung 1 zum
Schweizerischen Strafgesetzbuch (AS 1973, S. 1841) seien Gefängnis- und Haftstrafen
gemeinsam zu vollziehen. Damit erfülle X.Y. die Voraussetzungen für den Vollzug in der
Form der gemeinnützigen Arbeit nicht mehr. Die geleisteten 147,42 Stunden würden
praxisgemäss angerechnet, weshalb der Einwand unzutreffend sei, die Strafen
müssten doppelt verbüsst werden.
e) Mit Eingabe vom 20. Dezember 2006 erhob X.Y. Rekurs bei der Regierung und
beantragte, die Verfügung vom 5. Dezember 2006 sei aufzuheben und es sei ihm
weiterhin zu ermöglichen, die Strafe in Form der gemeinnützigen Arbeit zu absolvieren,
bis die zweimonatige Gefängnisstrafe vom 26. Juli 2006 abgegolten sei, und es sei
festzustellen, dass er lediglich noch etwas weniger als 100 Stunden Arbeit zu leisten
habe; ausserdem sei zu verfügen, dass er die restliche Strafzeit von 114 Tagen nicht im
geschlossenen Vollzug anzutreten habe.
Die Regierung wies den Rekurs an ihrer Sitzung vom 27. Februar 2007 ab. Sie erwog,
am 1. Januar 2007 sei der revidierte Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches in Kraft
getreten. Nach Ziff. 1 Abs. 3 der Schlussbestimmungen der Aenderungen vom 13.
Dezember 2002 und 24. März 2006 seien die Bestimmungen des neuen Rechts über
den Vollzug der Freiheitsstrafen auch auf Täter anwendbar, die nach bisherigem Recht
verurteilt worden seien. Die Bestimmungen über die gemeinnützige Arbeit seien von
dieser Spezialregelung ausgenommen. Für diese gelte Art. 388 nStGB, wonach Urteile,
die in Anwendung des bisherigen Rechts ausgesprochen worden seien, nach
bisherigem Recht vollzogen würden. Da die drei Urteile während der Geltung des
bisherigen Rechts ausgefällt worden seien, seien sie nach bisherigem Recht zu
vollziehen. Der Rekurrent erfülle die Voraussetzungen für die Vollzugsform der
gemeinnützigen Arbeit nicht mehr, weshalb die Bewilligung zum entsprechenden
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Strafvollzug zwingend zu widerrufen sei. Selbst nach Abzug der Strafdauer, die der
Betroffene in Form der gemeinnützigen Arbeit absolviert habe, übersteige der Strafrest
von 114 Tagen noch immer die Dauer von drei Monaten. Somit seien auch im heutigen
Zeitpunkt die Voraussetzungen für den Strafvollzug in Form der gemeinnützigen Arbeit
nicht erfüllt.
Der Entscheid der Regierung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
f) Das Justiz- und Polizeidepartement forderte X.Y. am 27. März 2007 zum Strafantritt
auf den 25. April 2007 auf. Mit Eingabe vom 20. April 2007 ersuchte der Verurteilte um
Bewilligung eines Strafaufschubs bis Ende Oktober 2007. Zur Begründung brachte er
vor, er habe für die Monate Mai, Juni und Oktober 2007 bereits verschiedene Verträge
für Auftritte als Musiker und Alleinunterhalter abgeschlossen. Seine finanzielle Lage
lasse einen Verzicht auf diesen Verdienst nicht zu.
Mit Verfügung vom 27. April 2007 schob das Justiz- und Polizeidepartement den
Vollzug der zu verbüssenden Reststrafe von 114 Tagen bis längstens 2. Juli 2007 auf.
Ein weiterer Aufschub wurde ausgeschlossen (Ziff. 1). X.Y. wurde aufgefordert, die
Reststrafe am 2. Juli 2007 anzutreten (Ziff. 2). Die Entscheidgebühr von Fr. 300.--
wurde X.Y. auferlegt (Ziff. 3).
B./ Mit Eingabe vom 14. Mai 2007 erhob X.Y. Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit
den Anträgen, die Verfügung vom 27. April 2007 sei aufzuheben und es sei der
Strafantritt auf frühestens November 2007 anzusetzen (Ziff. 1), es sei ihm zu gestatten,
die Reststrafe von 114 Tagen in der Form von Sozialarbeit, allenfalls in der Form der
Halbgefangenschaft zu verbüssen (Ziff. 2) und es sei der Beschwerde die
aufschiebende Wirkung zu erteilen (Ziff. 3), unter Kosten- und Entschädigungsfolge
(Ziff. 4). Zur Begründung machte er geltend, das Justiz- und Polizeidepartement habe
erfreulicherweise auf seine vertraglichen Vereinbarungen als Musiker Rücksicht
genommen. Weil jedoch der Strafantritt auf den 2. Juli 2007 angesetzt worden sei,
würde er wiederum einige vertragliche Verpflichtungen verletzen. Wenn er die
vereinbarten Verträge nicht einhalte, werde er schadenersatzpflichtig. Mit seinem
Verschiebungsgesuch vom 20. April 2007 habe er damit rechnen können, dass er
frühestens Ende Oktober oder zu einem späteren Zeitpunkt zum Strafantritt
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aufgefordert werde. Deshalb habe er mit dem Verschiebungsgesuch nicht alle Verträge
eingereicht. Ab 1. November 2007 habe er bislang keine Engagementverträge
abgeschlossen, und ab dieser Zeit könnte er die Strafe antreten. Er habe seine Strafe
mit Sozialarbeit bereits abzusitzen begonnen. Er möchte den Rest der Strafe in Form
gemeinnütziger Arbeit verbüssen, weil diese Form der Strafverbüssung sowohl für den
Staat wie auch für ihn persönlich sehr viel sinnvoller sei, als in einer geschlossenen
Anstalt 114 Tage abzusitzen. Falls dies jedoch aus irgendeinem für ihn nicht
verständlichen Grund nicht möglich sei, so möge man ihm wenigstens gestatten, die
Strafe in Form der Halbgefangenschaft zu verbüssen, damit er sich nicht weiter
verschulde und seinen Verpflichtungen nachkommen könne. Auf die weiteren
Vorbringen in der Beschwerde wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden
Erwägungen eingegangen.
Der Präsident des Verwaltungsgerichts entschied mit Verfügung vom 15. Mai 2007
über das Begehren um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Er erwog, bei
ablehnenden Entscheidungen komme die aufschiebende Wirkung nicht zum Tragen.
Das Begehren des Beschwerdeführers sei als Gesuch um Anordnung einer
vorsorglichen Massnahme zu behandeln. Ueberwiegende öffentliche Interessen, die
gegen einen Aufschub während des Verfahrens sprächen, lägen nicht vor. Daher sei als
vorsorgliche Massnahme der Vollzug der Reststrafe bis nach dem 2. Juli 2007
aufzuschieben, und es sei im Entscheid des Gerichts über den Strafantritt zu befinden.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 30. Mai 2007, die Beschwerde
sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Sie verwies zur Begründung auf die
angefochtene Verfügung und hielt ergänzend fest, Gegenstand der Verfügung bilde
einzig der Zeitpunkt des Strafantritts. Ueber die Möglichkeit, die verbleibende
Reststrafe in einer besonderen Form zu vollziehen, sei bereits rechtskräftig entschieden
worden, weshalb auf das Begehren gemäss Ziff. 2 der Beschwerde nicht einzutreten
sei.
Der Beschwerdeführer erhielt Gelegenheit, zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung
zu nehmen. Er liess sich aber nicht mehr vernehmen.
Die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten werden, soweit wesentlich, in den
nachstehenden Erwägungen dargelegt und gewürdigt.
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## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist grundsätzlich zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeschrift vom 14. Mai 2007
wurde rechtzeitig eingereicht und genügt formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).
Insoweit ist auf die Beschwerde einzutreten.
Ueber Ziff. 3 des Rechtsbegehrens wurde mit der Präsidialverfügung vom 15. Mai 2007
entschieden. In Ziff. 2 beantragt der Beschwerdeführer, es sei ihm die Verbüssung der
Reststrafe in Form von gemeinnütziger Arbeit oder Halbgefangenschaft zu gestatten.
Die Form der Strafverbüssung ist aber nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung
des Justiz- und Polizeidepartements vom 27. April 2007. Diese hat ausschliesslich den
Strafaufschub zum Gegenstand. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2006 hatte das
Justiz- und Polizeidepartement die Bewilligung zum Strafvollzug in Form der
gemeinnützigen Arbeit widerrufen und den Vollzug der Reststrafe angeordnet. Die
Regierung wies den vom Beschwerdeführer gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs
mit Entscheid vom 27. Februar 2007 ab. Der Rekursentscheid ist rechtskräftig. Der
Widerruf der Bewilligung zum Vollzug in Form der gemeinnützigen Arbeit und die
Anordnung der Verbüssung der Reststrafe im Normalvollzug kann somit im
vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht mehr geprüft werden. Auf Ziff. 2 des
Rechtsbegehrens des Beschwerdeführers kann daher nicht eingetreten werden.
2. Nach Art. 287 lit. e des Strafprozessgesetzes (sGS 962.1, abgekürzt StP) bewilligt
das Justiz- und Polizeidepartement auf begründetes Gesuch einen Strafaufschub um
höchstens ein Jahr, wenn der Verurteilte für sich oder seine Familie schwerwiegende
Nachteile glaubhaft macht.
2.1. Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, ist jede Strafverbüssung mit
Einschränkungen im persönlichen und beruflichen Bereich verbunden, die zwangsläufig
hingenommen werden müssen. Namentlich wirtschaftliche Nachteile und Einbussen
sind von allen Verurteilten in Kauf zu nehmen und treffen diese denn auch in der Regel
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in mehr oder weniger belastender Weise (vgl. R. Surber, Das Recht der
Strafvollstreckung, Diss. Zürich 1998, S. 318). Die Vorinstanz bewilligte dem
Beschwerdeführer einen Aufschub des auf den 25. April 2007 angesetzten Strafantritts
um rund zwei Monate, nämlich bis 2. Juli 2007. Sie anerkannte, dass er berufliche
Verpflichtungen eingegangen war, die sich mit einem Strafantritt Ende April 2007 nicht
ein Einklang bringen liessen, und dass ihm erheblicher Schaden entstünde, wenn er die
abgeschlossenen Verträge nicht einhalten könnte.
2.2. Im Verschiebungsgesuch vom 20. April 2007 reichte der Beschwerdeführer
verschiedene Verträge ein, die er überwiegend im Januar 2007 abgeschlossen hatte
und Engagements in der Zeit von April bis Juni sowie im Oktober 2007 betrafen. Diesen
Verpflichtungen trug die Vorinstanz Rechnung, indem sie den Strafantritt auf den 2. Juli
2007 ansetzte, womit der Beschwerdeführer nicht nur die für April bis Juni
eingegangenen Verpflichtungen, sondern - unter Berücksichtigung einer vorzeitigen
bedingten Entlassung - auch jene im Oktober 2007 hätte erfüllen können. Damit trug
die Vorinstanz den beruflichen Verpflichtungen des Beschwerdeführers umfassend
Rechnung und setzte den Strafantritt auf einen Zeitpunkt fest, der die nachgewiesenen
Engagements nicht beeinträchtigte. Unter diesen Umständen kann der Vorinstanz
keine Rechtsverletzung bzw. kein Ermessensmissbrauch vorgeworfen werden.
2.3. Mit der Beschwerde reichte der Verurteilte weitere Verträge über Engagements als
Musiker ein. Diese hatte er zum Teil abgeschlossen, nachdem er am 27. März 2007
zum Strafantritt auf den 25. April 2007 aufgefordert worden war. Namentlich ging er die
am 5. bzw. 3. Mai 2007 abgeschlossenen Verpflichtungen mit der Y.-
Messeorganisation AG für Auftritte am 1. und 8. September 2007 bzw. mit H. für einen
Auftritt am 22. September 2007 zu einem Zeitpunkt ein, als er von der Verfügung vom
27. April 2007 Kenntnis hatte. Nach der Aufforderung vom 27. März 2007 musste er
aber damit rechnen, dass er relativ kurzfristig zum Strafantritt aufgeboten werden
konnte. Der Beschwerdeführer hat in seinem Verschiebungsgesuch vom 20. April 2007
die per Juli, August und September eingegangenen Engagementverträge nicht
eingereicht. Die Vorinstanz konnte daher über jene Verpflichtungen gar nicht im Bilde
sein. Es kann ihr deshalb kein rechtswidriges Handeln vorgehalten werden; vielmehr
hat sie wie erwähnt den ausgewiesenen Verpflichtungen vollumfänglich Rechnung
getragen. Insbesondere vermögen die nachträglich eingegangenen Verpflichtungen
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keine Fehlerhaftigkeit der Verfügung vom 27. April 2007 zu begründen. Der
Beschwerdeführer musste aufgrund der früheren Vollzugsverfahren wissen, dass ein
Aufschub nur in Ausnahmefällen und nicht wegen üblicher beruflicher oder persönlicher
Verpflichtungen gewährt würde. Der Besonderheit seiner Tätigkeit als Musiker wurde
jedenfalls hinreichend Rechnung getragen.
2.4. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass in der Gewährung eines Strafaufschubs bis
zum 2. Juli 2007 keine Rechtsverletzung bzw. kein Ermessensmissbrauch zu erblicken
ist. Folglich ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen. Die Strafe ist innert
dreissig Tagen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides anzutreten. Die
Vorinstanz wird eine neue Vorladung mit den Angaben über Datum, Zeitpunkt und Ort
des Strafantritts erlassen.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens zulasten des Beschwerdeführers (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 1'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).