# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1e5b9520-f83c-4ae2-9b16-488254fc5735
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. mit Strafanzeige vom 7. September 2021 an die Bundesanwaltschaft ge-
langte und darum ersuchte, es sei gegen die Staatsanwaltschaft des Kan-
tons Luzern, das Bezirksgericht Luzern, das Kantonsgericht Luzern, das Be-
treibungsamt der Stadt Luzern das Bundesgericht und das «LUKS» zu er-
mitteln unter anderem wegen «Betrügereien», «Vetternwirtschaft» und «ille-
galer Eintreibung von Geldern»;
- A. zudem ausführt, das Bundesgericht habe seine Akten unterschlagen und
es habe sich «auf die Seite Massiver Willkür» gestellt (Verfahrensakten, nicht
paginiert);
- die Bundesanwaltschaft mit Verfügung vom 3. März 2022 die Strafanzeige
nicht anhand genommen hat (act. 1.1);
- dagegen A. mit Beschwerde vom 7. März 2022 an die Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts gelangt ist und sinngemäss die Aufhebung der
Nichthandnahmeverfügung beantragt hat (act. 1);
- auf die Durchführung eines Schriftenwechsels im vorliegenden Verfahren
verzichtet wird (Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft bei
der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhoben wer-
den kann (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO für die Eröffnung einer Untersuchung ein
hinreichender Tatverdacht verlangt wird, welcher sich aus den Informationen
und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus eigenen Feststel-
lung der Staatsanwaltschaft ergeben kann;
- die Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft vorliegend lediglich in Bezug auf
die Vorwürfe gegen die Mitglieder des Bundesgerichts gegeben wäre
(Art. 23 Abs. 1 lit. j StPO);
- die Bundesanwaltschaft in ihrer Nichtanhandnahmeverfügung festhielt, dass
der Hintergrund der Anzeige das Urteil des Bundesgerichts 5A_661/2021
vom 26. August 2021 der II. zivilrechtlichen Abteilung sei, mit welchem das
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Bundesgericht auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen
Entscheid des Kantonsgerichts Luzern als obere Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs vom 10. August 2021 nicht eingetreten sei;
insofern sich die Anzeige gegen Behördenmitglieder des Kantons Luzern
richte, sich gemäss den eingereichten Unterlagen die zuständigen Strafver-
folgungsbehörden bereits mit der Sache befasst hätten, weshalb auf eine
Weiterleitung an die kantonalen Strafbehörden gestützt auf Art. 302 Abs. 1
StPO verzichtet werde; soweit Bundeszuständigkeit vorliege, die Eröffnung
eines Strafverfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts eindeutig nicht
erfüllt sei;
- gemäss Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO für die Eröffnung einer Untersuchung ein
hinreichender Tatverdacht verlangt wird, welcher sich aus den Informationen
und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus eigenen Feststel-
lung der Staatsanwaltschaft ergeben kann;
- soweit Bundeszuständigkeit vorliegt, der Beschwerdeführer mit keinem Wort
darlegt, inwiefern die Beschwerdegegnerin zu Unrecht die Nichtanhand-
nahme der Strafsache verfügt haben soll;
- der Strafanzeige des Beschwerdeführers auch kein konkreter Sachverhalt
entnommen werden kann, der in irgendeiner Art und Weise einen hinreichen-
den Tatverdacht gegen den im bundesgerichtlichen Verfahren 5A_661/2021
amtenden Bundesrichter und gegen den im selbigen Verfahren tätigen Ge-
richtsschreiber begründen könnte;
- die Beschwerdegegnerin zu Recht keine Strafuntersuchung eröffnet hat;
- vor diesem Hintergrund offenbleiben kann, ob der Beschwerdeführer über-
haupt ein rechtlich gestütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung
des angefochtenen Entscheides hat und damit zur Beschwerdeerhebung le-
gitimiert ist;
- unter diesen Umständen schliesslich auch davon abgesehen werden kann,
die im Übrigen nicht unterzeichnete Beschwerde dem Beschwerdeführer zur
eigenhändigen Unterzeichnung zurückzusenden (Art. 110 Abs. 1 und 3
StPO);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtkosten dem Beschwerdefüh-
rer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO) und die Gerichtsgebühr auf
Fr. 200.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1
BStKR).
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