# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 74de11d2-191c-47c0-a40f-ba6be3c04765
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Am 1. Juli 2004 eröffnete Swissmedic als zuständiges Institut für die  gegen Unbekannt ein Verwaltungsstrafverfahren wegen  auf Widerhandlung gegen Art. 86 Abs. 1 lit. a und b des  vom 15. Dezember 2000 über Arzneimittel und Medizinprodukte (Heilmittelgesetz, HMG [SR 812.21]). Sie verdächtigte die unbekannte , dass sie, ohne über die gesetzlich benötigten Bewilligungen zu verfügen, das Präparat „D._“ (Kapseln) illegal einführe und mit ihm einen Versandhandel betreibe.
B. Die A._ AG betreibt gemäss Handelsregistereintrag unter anderem
Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln. Nachdem Swissmedic am 7.  2004 in den Räumlichkeiten der A._ AG eine Hausdurchsuchung durchgeführt und verschiedene Geschäftsunterlagen beschlagnahmt hatte, stellte sie am 30. Juli 2004 erneut einen Durchsuchungsbefehl aus, worin sie die Durchsuchung der Geschäftsräumlichkeiten bei der A._ AG und unmittelbar dazu gehörender umfriedeter Liegenschaften sowie die Durchsuchung von Papieren und Geschäftsunterlagen, insbesondere der Buchhaltung ab 2002, verfügte. Am selben Tag durchsuchte sie die  Räumlichkeiten und beschlagnahmte verschiedene , welche je zum Teil mit „C._“, mit „E._“, mit „F._“, mit „G._“ bzw. mit „H._“ beschriftet und zum Teil unbeschriftet waren.
C. Mit Eingabe vom 2. August 2004 führt die A._ AG Beschwerde und
beantragt, es sei der Durchsuchungsbefehl aufzuheben und/oder es seien ihr unverzüglich sämtliche am 30. Juli 2004 von Swissmedic  Gegenstände und Unterlagen gemäss Beschlagnahmeprotokoll an ihrem Domizil herauszugeben. Swissmedic stellt Antrag auf Abweisung der Beschwerde.
In einem zweiten Schriftenwechsel hält die A._ AG an ihrem Antrag vollumfänglich fest. Swissmedic ihrerseits verweist darauf, dass mit  vom 29. November 2004 nach durchgeführter Analyse bezüglich aller Getränke ausser denjenigen der Produkte-Linie „B._“ die  aufgehoben worden sei und dass Rückgabe der entsprechenden Gegenstände an den Ort der Beschlagnahme erfolge. Soweit sich die  gegen die Beschlagnahme der freigegebenen Getränke richte,
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sei sie daher gegenstandslos geworden, was Nichteintreten zur Folge . Im Übrigen sei die Beschwerde abzuweisen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Mit Eingabe der Beschwerde am 2. August 2004 wurde die dreitägige Be-
schwerdefrist seit Kenntnisnahme der Amtshandlung (Art. 28 Abs. 3 VStrR) gewahrt.
1.2 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer durch die angefochtene  berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 28 Abs. 1 VStrR). Die Beschwerdeführerin ist nicht Beschuldigte, da sich das Verwaltungsstrafverfahren nicht gegen sie richtet. Da sie aber von der Beschlagnahme direkt berührt ist und ein  Interesse an deren Aufhebung hat, ist auf die Beschwerde gegen diese Zwangsmassnahme einzutreten (Art. 28 Abs. 1 VStrR).
1.3 Anders verhält es sich mit der Beschwerde gegen die Durchsuchung. Diese Zwangsmassnahme ist längst durchgeführt und abgeschlossen. Soweit die Beschwerdeführerin die „Aufhebung des Durchsuchungsbefehls“ verlangt, ist deshalb schon mangels eines anfechtbaren Gegenstands auf die  nicht einzutreten (HAURI, Verwaltungsstrafrecht, Motive – , Bern 1998, Art. 28 Ziff. 1; Entscheid des  BK_B 075/04 vom 8. November 2004). Die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Überprüfung der gerügten Rechtsverletzung ohne  praktisches Interesse im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 118 IV 67, 69 E. 1 d) sind hier ebenfalls nicht erfüllt. Zwar ist die rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich,  fehlt es hier an der grundsätzlichen Bedeutung und am entsprechenden hinreichenden öffentlichen Interesse.
2. 2.1 Die Beschwerde nach Art. 28 Abs. 1 VStrR setzt gemäss bundesgerichtli-
cher Praxis ein aktuelles Rechtsschutzbedürfnis voraus (BGE 118 IV 67, 69 E. 1 c; 103 IV 115, 117 E. 1 a). Zur Beschwerdeführung ist nur befugt, wer durch den angefochtenen Entscheid (noch) zumindest teilweise betroffen und deshalb an dessen Änderung interessiert ist. Ein  fehlt, wenn (und soweit) der Beschwerdeführer durch den Entscheid nicht mehr beschwert ist, weil der Grund für eine Beschwerde während des Verfahrens dahingefallen ist (HAURI, a.a.O., Art. 28 Ziff. 1).
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Die Beschwerdegegnerin hat in ihrer Duplik vom 1. Dezember 2004 belegt, dass sie am 29. November 2004 alle Getränke ausser denen der  „B._“ aus der Beschlagnahme entlassen und die Rückgabe am Beschlagnahmeort veranlasst hat. Soweit sich die Beschwerde auf die  Getränke bezieht, ist sie mangels aktuellen Interesses als  zu betrachten.
2.2 Die Beschwerdeführerin stellt das Begehren, die beschlagnahmten Ge-
genstände und Unterlagen seien unverzüglich an sie an ihrem Domizil . Im Rahmen eines Verwaltungsstrafverfahrens hat die  unter anderem das Recht, Gegenstände, die als  von Bedeutung sein können, sowie Gegenstände und andere Vermögenswerte, welche voraussichtlich der Einziehung unterliegen, mit Beschlag zu belegen (Art. 46 Abs. 1 lit. a und b VStrR i. V. m. Art. 90 Abs. 1 HMG). Dabei verlangt Art. 45 VStrR, dass bei der Beschlagnahme mit der dem Betroffenen und seinem Eigentum gebührenden Schonung zu  sei. Damit ist die allgemeine Regel angesprochen, wonach die  wie alle Zwangsmassnahmen nur so weit angeordnet und  aufrecht erhalten werden darf, als sie verhältnismässig und im  auf ihren Zweck notwendig ist (SCHMID, Strafprozessrecht, 4. Auflage, Zürich 2004, § 46 N. 750).
2.3 Grundvoraussetzung für jedes Zwangsmittel bildet ein ausreichender Tat-
verdacht. Die Beschwerdegegnerin hat am 1. Juli 2004 ein  eröffnet wegen des Verdachts der Widerhandlungen gegen die Heilmittelgesetzgebung, insbesondere der illegalen Einfuhr  Arzneimittel. In ihren Rechtsschriften weist sie darauf hin, dass sich der Anfangsverdacht bestätigt habe. Es habe in zunächst , nun aber auf naturwissenschaftlicher Basis abgeschlossener Analyse festgestellt werden können, dass die D._-Kapseln einen nicht  Wirkstoff beinhalten. In der Stellungnahme zur Beschwerde erörtert die Beschwerdegegnerin zusätzlich, dass die auf den  deklarierten Arzneipflanzen Zimt und Ginseng in den Kapseln nicht enthalten seien. Für den analytisch in den D._-Kapseln festgestellten Wirkstoff („Sildenafil-Analogon“) sei weder die Qualität, noch die , noch die Sicherheit belegt. Der Wirkstoff Sildenafil, welcher auch im Arzneimittel Viagra enthalten sei, figuriere in der Stoffliste gemäss Art. 20 ff. der Verordnung vom 17. Oktober 2001 über die Arzneimittel (, VAM [SR 812.212.21]), welche in der Schweiz für die  aller Bestandteile von zugelassenen verwendungsfertigen Arzneimitteln massgebend sei.
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Eine erste Sichtung der am 7. Juli 2004 beschlagnahmten Unterlagen habe
ergeben, dass sich die Beschwerdeführerin unter anderem im  (Rubrik Firmendaten) als Inhaberin sämtlicher weltweiter - und Markenrechte für „D._® Original“ anpreise. Gemäss  Angaben halte sie „die weltweiten Produktionsrechte sowohl für D._® Kapseln (durch J._ AG) als auch des Pulvers zur  von B._®-Getränk und -Kapseln durch die A._ AG resp. I._ AG (in Gründung)“. Sodann fänden sich gemäss Angaben der Beschwerdegegnerin im Informationsprospekt Hinweise darauf, dass die Getränke denselben Inhalt haben wie die Kapseln. Zitat aus dem : „B._® wurde unter Verwendung der in D._®  aromatisierenden Kräuter in geringer Dosierung als  entwickelt.“ Daraus sowie aus den Analyseresultaten ergebe sich der Verdacht, dass auch die Getränke „B._“ das nicht auf der Etikette deklarierte und nicht zugelassene sog. Sildenafil-Analogon enthalten und „B._“ demnach als Arzneimittel zu qualifizieren sei. Weiter sei zu , dass auf den bei der Duchsuchung vom 7. Juli 2004 gefundenen Etiketten für „C._“ bei den deklarierten Inhaltsstoffen unter der Rubrik „B._ Extrakte“ unter anderem der Wirkstoff Radix angelicae sinensis aufgeführt sei. Dieser Stoff sei auf der Stoffliste aufgeführt und der  D zugeteilt und das „B._“-Getränk auch deshalb als  zu qualifizieren. Dasselbe gelte, weil der Informationsprospekt für die Getränke zudem diverse Heilsanpreisungen im Sinne von Art. 4 Abs. 1 lit. a HMG enthalte.
Gemäss eigenen Unterlagen rechnete die Beschwerdeführerin mit einer
Verkaufsmenge von 3'140'000 Dosen „B._“ für die Monate Juli bis September 2004. Die Beschwerdegegnerin nimmt an, dass die „B._“- Getränke offenbar im Ausland hergestellt worden seien. Daraus leitet sie neben dem Verdacht auf illegale Herstellung zusätzlich den Verdacht auf  Einfuhr ab.
2.4 Die Beschwerdeführerin ihrerseits macht geltend, bei den von der Be-
schwerdegegnerin als unzulässig bezeichneten „B._“-Dosen handle es sich um Warenmuster, was sich bereits an der Verpackung ( und Farbe der Dosen) erkennen lasse. Das Produkt sei erst in der Entwicklung. Die beschlagnahmten Dosen hätten an diverse potenzielle Vertragspartner in diversen Ländern als reine Warenmuster-Dosen gesandt werden sollen, damit das Produkt auf seine Verkehrsfähigkeit geprüft  könne. Aus technischen Gründen sei die Abfüllerin nicht in der Lage gewesen, eine Testabfüllung von weniger als 50'000 Dosen zu tätigen. Die
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grosse Anzahl an Warenmustern sei daher rein mit technischen Gründen erklärbar. Die Beschwerdeführerin habe weder im Zusammenhang mit den beschlagnahmten „D._“-Kapseln noch mit den beschlagnahmten „B._“-Dosen ein Produkt zum Vertrieb, für die Abgabe an  oder zum Verbrauch eingeführt oder damit Handel betrieben.
Gemäss Art. 86 Abs. 1 lit. b HMG wird mit Gefängnis oder Busse bis Fr. 200'000.– bestraft, wer die Gesundheit von Menschen gefährdet, indem er vorsätzlich Arzneimittel ohne Zulassung, ohne Bewilligung oder  anderer Bestimmungen dieses Gesetzes herstellt, in Verkehr bringt, verschreibt, einführt, ausführt oder damit im Ausland handelt.  strafbar macht sich nach Art. 86 Abs. 1 lit. c und e HMG, wer die  von Menschen gefährdet, indem er Heilmittel abgibt, ohne dazu berechtigt zu sein, beziehungsweise Medizinprodukte, die den  dieses Gesetzes nicht entsprechen, in Verkehr bringt. Mit Haft oder mit Busse bis zu Fr. 50'000.– wird bestraft, wer vorsätzlich Heilmittel oder  Hilfsstoffe herstellt, in Verkehr bringt, einführt, ausführt oder damit im Ausland handelt, die den Anforderungen, die in der Pharmakopöe aufgeführt sind, nicht entsprechen; ferner, wer gegen die Bestimmungen über die Werbung für Arzneimittel verstösst (Art. 87 Abs. 1 lit. a und b HMG).
Aus dem beschlagnahmten Informationsprospekt ergibt sich, dass gemäss eigenen Angaben der Hersteller zwischen den Produkten mit der  „D._“ und „B._“ ein Konnex besteht. Da nicht davon  ist, dass der Hersteller mit unwahren Angaben an die  treten wollte, ist die Beschwerdeführerin auf den Angaben im Prospekt zu behaften, solange sich aufgrund der behördlichen Untersuchung nichts anderes ergeben hat. Die vorliegenden Analysenergebnisse weisen klar darauf hin, dass „D._“-Produkte und „B._“-Produkte je  einen nicht deklarierten Wirkstoff enthalten und überdies deklarierte Arzneipflanzen nicht enthalten. Es besteht daher der konkrete Verdacht, dass die genannten „B._“-Produkte ohne Zulassung oder Bewilligung hergestellt oder eingeführt worden sind und dazu bestimmt waren, in  gebracht zu werden. Diesen Verdacht vermögen die Einwendungen der Beschwerdeführerin, wonach es sich bei der beschlagnahmten Ware um Warenmuster handle, nicht zu beseitigen. Musterpackungen dürfen nur in kleiner Anzahl und auf schriftliche Anforderung abgegeben werden, und zwar nur an zur Abgabe ermächtigte Fachpersonen respektive über diese (Art. 10 und 19 der Verordnung vom 17. Oktober 2001 über die , Arzmeimittel-Werbeverordnung, AWV [SR 812.212.5]). Zudem müssen Musterpackungen deutlich sichtbar und dauerhaft als solche  sein (Art. 10 Abs. 2 lit. a bzw. Art. 19 Abs. 1 AWV). Ob durch
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dieses Verhalten die Gesundheit von Menschen gefährdet wurde oder ob mangels dieses qualifizierenden Aspekts allenfalls nur der  des Art. 87 lit. a oder b HMG in Frage kommt, braucht hier und in dieser Phase des Verfahrens nicht entschieden zu werden. Unter diesen Umständen besteht ein ausreichender konkreter Tatverdacht für eine  Widerhandlung gegen Art. 86 Abs. 1 HMG.
2.5 Im angefochtenen Durchsuchungsbefehl (Ziffer 2) wurde die  von Geschäftsunterlagen zur Beweismittelsicherung angestrebt. Die Durchsuchung dient gemäss Art. 48 VStrR unter anderem zum Auffinden von Gegenständen zur Beschlagnahme.
Gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. a VStrR sind Gegenstände, die als Beweismittel
von Bedeutung sein können, mit Beschlag zu belegen. Dabei genügt die Möglichkeit, dass Gegenstände unmittelbar oder mittelbar für die Tat oder ihre Umstände Beweis erbringen können. Eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass das Beweisobjekt unmittelbar oder mittelbar mit der strafbaren  in Zusammenhang steht, reicht aus (HAUSER/SCHWERI,  Strafprozessrecht, 5. Aufl., § 69 N. 2). Vorliegend geht es aufgrund der Akten um den Tatverdacht der vollendeten strafbaren Einfuhr oder  und des vollendeten oder versuchten strafbaren In- von Arzneimitteln. Beschlagnahmt wurden Unterlagen, denen die Beweiseignung mit Bezug auf den Gegenstand der Untersuchung nicht  werden kann. Es kann diesbezüglich auf die  verwiesen werden. Geschäftsunterlagen sind grundsätzlich und hier konkret geeignet, als Beweismittel hinsichtlich des genannten Tatverdachts zu dienen. Insbesondere können sie Auskunft über Art und Umfang der strafbaren Tätigkeit geben. Eine weitere Konkretisierung der  ist in diesem Verfahrensstadium nicht erforderlich. Die  bietet auch unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit keine Probleme. Sollte die Beschwerdeführerin konkreten Bedarf bezüglich  Papiere haben, kann sie sich an die Beschwerdegegnerin wenden, um entsprechende Kopien erstellen zu lassen.
2.6 Des Weiteren kann die Durchsuchung dazu dienen, Gegenstände und an-
dere Vermögenswerte, welche voraussichtlich der Einziehung unterliegen, zu beschlagnahmen (Art. 46 Abs. 1 lit. b VStrR). Im Vordergrund steht im konkreten Fall die Beschlagnahme der „B._“-Produkte zum Zwecke einer allfälligen definitiven Sicherungseinziehung nach Art. 58 StGB.  sind Gegenstände einzuziehen, die zur Begehung einer strafbaren Handlung gedient haben oder bestimmt waren, oder die durch eine  Handlung hervorgebracht worden sind, wenn diese Gegenstände die  von Menschen, die Sittlichkeit oder die öffentliche Ordnung ge-
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fährden. Die Beschlagnahme als bloss provisorische prozessuale  präjudiziert den materiellen Einziehungsentscheid nicht. Insofern muss es für die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme zur Sicherung einer allfälligen Sicherungseinziehung genügen, wenn Gegenstände mit einiger Wahrscheinlichkeit die Sicherheit von Menschen beeinträchtigen können. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Quantitäten an  Ware seien darauf zurückzuführen, dass die Warenmuster nur in so grosser Mindestmenge hätten hergestellt werden können. Ob dies der Fall sei, wird im Strafverfahren zu klären und vom Sachrichter zu beurteilen sein. Bis dann besteht der offenkundige Verdacht, dass die  Produkte zum Vertrieb bestimmt waren. Da sie in der Schweiz nicht  sind, ist eine Gefahr für die Sicherheit Dritter beim Konsum  bei nicht ärztlich kontrolliertem Konsum solcher Produkte nicht auszuschliessen. Neben dem für die Sicherungseinziehung  Deliktskonnex ist – solange sich die Ware in der Hand des  befindet – damit auch von einer von der beschlagnahmten Ware  Gefährdung für die Sicherheit von Menschen im Sinne einer für die Sicherungsbeschlagnahme genügenden Wahrscheinlichkeit . Auch diesbezüglich ergeben sich unter dem Gesichtspunkt des  keine Einwendungen gegen eine  der Beschlagnahme bis zum sachrichterlichen Entscheid. Die  ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.
2.7 Da die Beschwerde aus den obgenannten Gründen ohnehin abzuweisen
ist, soweit darauf einzutreten ist, kann die Frage, ob eine Rückgabe  Gegenstände am Domizil der Beschwerdeführerin zu  habe, offen bleiben.
3. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt und der  unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses zur  auferlegt (Art. 3 des Reglements über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht [SR 173.711.32]; Art. 245 BStP und Art. 156 Abs. 1 OG i. V. m. Art. 25 Abs. 4 VStrR).
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