# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1881bfed-db83-45d0-8aa5-190e94045944
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Mit Präsidialentscheid vom 25. September 2017 der Sozialbehörde B wurde die laufende Unterstützung für A von monatlich Fr. 2'194.55 weitergeführt. A wurde aufgefordert, den nächsten Besprechungstermin vom 9. Oktober 2017 pünktlich wahrzunehmen und die vierteljährlich vom Sozialdienst festgelegten Kontrolltermine einzuhalten, ansonsten sein Grundbedarf bis 30 % gekürzt würde. Nachdem A dem Termin vom 9. Oktober 2017 unentschuldigt ferngeblieben war und kein Arztzeugnis eingereicht hatte, kürzte die Sozialbehörde B mit Präsidialentscheid vom 16. Oktober 2017 den Grundbedarf von A um 10 % bzw. Fr. 98.60 ab 1. November 2017 für einstweilen drei Monate bis 31. Januar 2018 und forderte A abermals auf, den nächsten Besprechungstermin vom 6. November 2017 pünktlich wahrzunehmen und die vierteljährlich vom Sozialdienst festgelegten Kontrolltermine einzuhalten, ansonsten sein Grundbedarf noch weiter bis 30 % gekürzt würde. Einem allfälligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.
II.
Mit Eingaben vom 20. Oktober 2017 bzw. 8. November 2017 erhob A Rekurs gegen die Entscheide vom 25. September 2017 und vom 16. Oktober 2017. Ausserdem reichte A am 17. November 2017 eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Sozialbehörde B ein.
Mit Beschluss vom 28. Februar 2018 wies der Bezirksrat C die vereinigten Rekurse ab, soweit er darauf eintrat, und gab der Aufsichtsbeschwerde keine Folge. Verfahrenskosten wurden keine erhoben. Weiter wurden keine Parteientschädigungen zugesprochen und die Gesuche von A um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung abgewiesen.
III.
Am 4. April 2018 gelangte A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte – neben zahlreichen anderen Anträgen – die Aufhebung des Beschlusses des Bezirksrats C vom 28. Februar 2018 sowie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Die Kürzung des Grundbedarfs sei sofort aufzuheben und die Sozialbehörde B sofort anzuweisen, ihm die Gelder nachzuzahlen. Ferner ersuchte A um eine angemessene "Verfahrens- und Parteientschädigung" in der Höhe von Fr. 1'500.- sowie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständung, wobei ihm der Rechtsvertreter "quasi vorprozessual" zu bestellen sei, damit er noch Einfluss auf das Verfahren nehmen und seine Interessen durchsetzen könne. Schliesslich stellte er Antrag auf Erlass bzw. vollständiger Elimination von Kostenforderungen, sollte sich das "Gebührenproblem" nicht auf ordentlichem Gerichtsweg lösen bzw. eliminieren lassen.
Mit Präsidialverfügung vom 19. April 2018 trat das Verwaltungsgericht auf den Antrag, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, nicht ein und erliess keine vorsorglichen Massnahmen (im Hinblick auf die Nachzahlung der anscheinend bereits gekürzten wirtschaftlichen Hilfe). Weiter wies es die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung sowie um Sistierung ab. Das Bundesgericht trat auf die gegen diesen Zwischenentscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 5. Juni 2018 (8C_408/2018) nicht ein.
Der Bezirksrat C verzichtete am 3. Mai 2018 unter Verweis auf die Begründung des angefochtenen Entscheids auf eine Vernehmlassung. Die Sozialbehörde der Stadt B beantragte am 17. Mai 2018, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Am 5. Juni 2018 reichte A eine "Replik Vernehmlassung inklusive Beschwerde" ein. Am 1. Oktober 2018 überbrachte A dem Verwaltungsgericht eine "dringende Anfrage".
Die Einzelrichterin

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zuständig. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde grundsätzlich einzutreten.
1.2
Bei Streitigkeiten über periodisch wiederkehrende Leistungen, namentlich im Bereich der Sozialhilfe, ist der Streitwert in der Regel der Summe dieser periodischen Leistungen während der Dauer von zwölf Monaten gleichzusetzen (Kaspar Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], §
65a N. 17; VGr, 15. September 2017, VB.2017.00282, E. 1.2). Der Beschwerdeführer verlangt den Verzicht auf die einstweilen auf drei Monate befristete Kürzung des Grundbedarfs um 10 % bzw. um Fr. 98.60 pro Monat, Internetkosten von Fr. 59.-/Monat, eine Integrationszulage von Fr. 300.-/Monat, weitere Kosten (wie die Hausratversicherung von Fr. 130.-/Jahr) sowie eine Umtriebsentschädigung von Fr. 1'500.-. Angesichts des unter Fr. 20'000.- liegenden Streitwerts fällt die Streitigkeit in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 38b Abs. 1 lit. c VRG).
1.3