# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 48e8407b-a31a-4e55-99c5-938b87522b01
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Mit Verfügung vom 10. März 2015 eröffnete die Bundesanwaltschaft unter der Verfahrensnummer SV.15.0088 eine Strafuntersuchung gegen  Täterschaft wegen des Verdachts der ungetreuen  und weiterer Delikte. Der verdachtsbegründende Sachverhalt habe sich unter anderem aus einer Strafanzeige der Fédération Internationale de Football Association (nachfolgend «FIFA») vom 18. November 2014 , in welcher mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der Vergabe von FIFA-Weltmeisterschaften beschrieben werden (vgl. act. 1.4, S. 1). Die FIFA erklärte mit Schreiben vom 14. August 2015, dass sie durch allfällige  Handlungen im Zusammenhang mit den Vergabeprozessen von  geschädigt worden sein könnte. Sie ersuchte daher im Verfahren SV.15.0088 um Zulassung als Privatklägerin. Mit Antwort vom 14. September 2015 anerkannte die Bundesanwaltschaft die entsprechende Parteistellung der FIFA (vgl. act. 1.4, S. 5).
B. Die Leitung der Strafuntersuchung SV.15.0088 oblag zu Beginn C. Mitte/Ende Februar 2016 habe er diese faktisch an D. übergeben, sei aber im Geschäftsverwaltungssystem der Bundesanwaltschaft noch bis 3. Mai 2016 als Verfahrensleiter eingetragen gewesen (vgl. act. 19, S. 2).
C. Am 26. Februar 2016 wurde E. zum neuen Präsidenten der FIFA gewählt (vgl. act. 3.1, S. 2). In der Folge kam es am 22. März 2016 und am 22. April 2016 zu zwei persönlichen Treffen zwischen E. und dem Bundesanwalt B. Zu diesen Treffen besteht weder Protokoll noch Gesprächsnotiz (vgl. act. 5). Hierzu ergingen zu Beginn des Monats November 2018 erste Presseartikel (vgl. act. 1.12; 1.27). B. nahm am 21. November 2018 vor den Medien zu diesen beiden Treffen Stellung (vgl. act. 1.13–1.18).
Am 16. Juni 2017 kam es offenbar zu einem dritten persönlichen Treffen zwischen E. und B. (vgl. act. 14.4, S. 9, Ziff. 3.23). Auch hierzu besteht weder Protokoll noch Gesprächsnotiz. Diesbezüglich erschienen erste  Mitte April 2019 (siehe u.a. act. 14.1–14.3; 14.5–14.7). Die  nahm diesbezüglich den Medien gegenüber schriftlich Stellung. Dabei führte sie aus, sie sei auf Nachfrage des a.o. Staatsanwaltes des  Wallis auf Hinweise gestossen, welche auf ein weiteres Treffen  B. und E. im Juni 2017 schliessen lassen (act. 12.1).
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D. Am 13. Februar 2018 verfügte die Bundesanwaltschaft Folgendes (act. 1.4):
1. Die Ermittlungen bezüglich der Diaspora-Zahlung werden vom Verfahren SV.15.0088 ab-
getrennt und unter einer neu zu eröffnenden Verfahrensnummer [SV.18.0165] wegen Ver-
dachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB) fortgesetzt.
2. Das unter einer neuen Nummer fortgesetzte Verfahren wird gegen F. sowie gegen A. we-
gen Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 158 StGB), ausgedehnt.
3. Das unter einer neuen Nummer fortgesetzte Verfahren wird in Bezug auf A. zusätzlich we-
gen Verdachts der Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) ausgedehnt.
4. Die FIFA behält in dem unter einer neuen Nummer fortgesetzten Verfahren ihre Stellung
als Privatklägerin im Sinne von Art. 118 StPO bei.
(...)
Am 21. Juni 2018 erliess die Bundesanwaltschaft die folgende  (act. 1.5):
1. Die Strafuntersuchung gegen A. wird in Bezug auf den Verdacht der unrichtigen Verbu-
chung von Bonusvereinbarungen im Zeitraum 2010 bis 2015 auf den Vorwurf der Urkunden-
fälschung gemäss Art. 251 StGB ausgedehnt.
2. Die Untersuchung zum Vorwurf der Urkundenfälschung gemäss vorstehender Ziff. 1 wird
mit dem bestehenden Verfahren SV.18-0165 vereinigt.
(...)
E. Aufgrund einer von B. am 9. Oktober 2018 erstellten Gesprächs- und  über ein von ihm am 28. September 2018 mit G., Mitglied der  über die Bundesanwaltschaft (nachfolgend «AB-BA»), geführtes Gespräch, ernannte die AB-BA am 12. Oktober 2018 gestützt auf Art. 67 Abs. 1 StBOG einen ausserordentlichen Staatsanwalt des Bundes zur  dieser Gesprächs- und Aktennotiz als Strafanzeige und gegebenenfalls zur Durchführung einer Strafuntersuchung. Der Anfangsverdacht gemäss der erwähnten Gesprächs- und Aktennotiz richtete sich gegen den Leitenden Staatsanwalt des Bundes C., welchem strafrechtlich relevante  und Äusserungen in dem von der Bundesanwaltschaft geführten Strafverfahrenskomplex Weltfussball im Kontakt mit H. in dessen Funktionen als Leiter Rechtsdienst und stellvertretender Generalsekretär der FIFA zur Last gelegt wurden (act. 7.2, S. 1 f.). C. wurde in der Folge von  B. suspendiert (vgl. zwei Presseartikel vom 9. bzw. 16. November 2018; act. 1.7, 1.8). Die entsprechende Strafuntersuchung wurde vom  Staatsanwalt des Bundes I. mit Verfügung vom 9. November 2018 eingestellt (act. 7.1, 7.2). Darüber wurde in der Folge auch in den Medien berichtet (vgl. zwei Presseartikel vom 21. November 2018; act. 1.2, 1.3). Das
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Arbeitsverhältnis zwischen C. und der Bundesanwaltschaft wurde im  an die eingestellte Strafuntersuchung aufgelöst (vgl. hierzu act. 1.13–1.18; 1.25).
F. Am 23. November 2018 reichte A. sowohl bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts als auch bei der Bundesanwaltschaft ein  mit den folgenden Rechtsbegehren ein (act. 1):
1. Die Bundesanwaltschaft und der ausserordentliche Staatsanwalt I. seien zu verpflichten,
das gesamte Verfahrensdossier, einschliesslich sämtlicher Unterlagen und Protokolle betref-
fend die Strafuntersuchung gegen C. im Zusammenhang mit dem Verfahrenskomplex Welt-
fussball herauszugeben und sei der Beizug dieser Akten zum vorliegenden Ausstandsverfah-
ren zu verfügen;
2. Die Bundesanwaltschaft sei zu verpflichten, Besprechungen zwischen der Bundesanwalt-
schaft und der Privatklägerin (vertreten durch Organe und/oder Mitarbeiter der FIFA und/oder
durch deren Vertreter der Anwaltskanzleien J. und/oder K. und/oder vertreten oder verbei-
ständet durch L.), an welchen der Beschuldigte nicht anwesend war, herauszugeben und es
sei der Beizug dieser Akten zum vorliegenden Ausstandsverfahren zu verfügen;
3. Die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft sei zu verpflichten, sämtliche Unterlagen
und Protokolle betreffend (i) ihre Untersuchungen und Abklärungen über die Treffen von E.
mit Bundesanwalt B. vom 22. März 2016 und 22. April 2016 sowie (ii) die Abklärungen und
Untersuchungen über die gegen den Leitenden Staatsanwalt C. erhobenen Vorwürfe im Zu-
sammenhang mit seinen Kontakten zur FIFA/H. herauszugeben und es sei der Beizug dieser
Akten zum vorliegenden Ausstandsverfahren zu verfügen.
4. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis und der vom Büro der Staatsanwaltschaft ein-
gesetzte ausserordentliche Staatsanwalt seien zu verpflichten, das gesamte Verfahrensdos-
sier, einschliesslich sämtlicher Unterlagen und Protokolle betreffend die Strafuntersuchung
gegen Oberstaatsanwalt L. herauszugeben und es sei der Beizug dieser Akten zum vorlie-
genden Ausstandsverfahren zu verfügen.
5. Es sei festzustellen, dass Bundesanwalt B. sowie sämtliche Personen, welche bei der Bun-
desanwaltschaft und der Bundeskriminalpolizei Mitglieder der sogenannten FIFA Taskforce
sind und/oder für die FIFA Taskforce arbeiten und/oder im Verfahren SV.18.0165 involviert
sind, insbesondere: B., Bundesanwalt; C., ehemaliger Leitender Staatsanwalt des Bundes;
D., Staatsanwalt des Bundes; M., Staatsanwalt des Bundes; N., Assistenz-Staatsanwalt des
Bundes; O., Assistenz-Staatsanwältin des Bundes; P., Assistenz-Staatsanwältin des Bundes;
Q., Assistenz-Staatsanwältin des Bundes; R., Bundespolizei; S., Bundespolizei; T., Bundes-
polizei; AA., Bundespolizei; BB., Bundespolizei; CC., Bundespolizei; DD., Bundespolizei; EE.,
Bundespolizei; FF., Bundespolizei; GG., Bundespolizei; HH., Bundespolizei; II., Senior Fo-
rensic Financial Analyst; JJ., Senior Forensic Financial Analyst; KK., Senior Forensic Finan-
cial Analyst; LL., Senior Forensic Financial Analyst; MM., Jurist; NN., Rechtspraktikant; im
Verfahrenskomplex Weltfussball, insbesondere im Verfahren SV.18.0165 befangen sind;
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6. Es sei anzuordnen, dass Bundesanwalt B. sowie sämtliche Personen, welche bei der Bun-
desanwaltschaft und der Bundeskriminalpolizei Mitglieder der sogenannten FIFA Taskforce
sind und/oder für die FIFA Taskforce arbeiten, insbesondere: B., Bundesanwalt; C., ehemali-
ger Leitender Staatsanwalt des Bundes; D., Staatsanwalt des Bundes; M., Staatsanwalt des
Bundes; N., Assistenz-Staatsanwalt des Bundes; O., Assistenz-Staatsanwältin des Bundes;
P., Assistenz-Staatsanwältin des Bundes; Q., Assistenz-Staatsanwältin des Bundes; R., Bun-
despolizei; S., Bundespolizei; T., Bundespolizei; AA., Bundespolizei; BB., Bundespolizei; CC.,
Bundespolizei; DD., Bundespolizei; EE., Bundespolizei; FF., Bundespolizei; GG., Bundespo-
lizei; HH., Bundespolizei; II., Senior Forensic Financial Analyst; JJ., Senior Forensic Financial
Analyst; KK., Senior Forensic Financial Analyst; LL., Senior Forensic Financial Analyst; MM.,
Jurist; NN., Rechtspraktikant; für das Strafverfahren im Verfahrenskomplex Weltfussball, ins-
besondere im Verfahren SV.18.0165 in den Ausstand zu treten haben;
7. Es sei ein von der Bundesanwaltschaft unabhängiger, ausserordentlicher Staatsanwalt im
Strafverfahren SV.18.0165 einzusetzen.
8. Es seien sämtliche Verfahrenshandlungen, einschliesslich die Verfügung vom 13. Feb-
ruar 2018 (Verfahrenstrennung und Ausdehnung) und die Ausdehnungsverfügung vom
21. Juni 2018, aufzuheben und gegebenenfalls (sollte der ausserordentliche Staatsanwalt wi-
der Erwarten ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten eröffnen) zu wiederholen;
9. Es sei dem Beschuldigten eine angemessene Entschädigung für die Kosten dieses Ver-
fahrens zuzusprechen.
G. Nachdem die Beschwerdekammer die Bundesanwaltschaft, vertreten durch B., aufgefordert hatte, zum Ausstandsgesuch Stellung zu nehmen (act. 2), reichte A. am 4. Dezember 2018 einen weiteren Presseartikel als Novum ein (act. 3, 3.1).
Am 10. Dezember 2018 nahm B. zum Ausstandsgesuch Stellung. Er  dessen kostenpflichtige Abweisung (act. 5). Zusammen mit dieser  die Bundesanwaltschaft der Beschwerdekammer die  von OO. (act. 5.1), D. (act. 5.2), M. (act. 5.3), N. (act. 5.4), Q. (act. 5.5), KK. (act. 5.6) und LL. (act. 5.7). Sie alle verneinen das Vorliegen von  in ihrer jeweiligen Person. Sofern sie einen entsprechenden Antrag stellen, schliessen sie auf kostenfällige Abweisung des Gesuchs.
Mit Replik vom 27. Dezember 2018 hält A. an den Rechtsbegehren in seinem Ausstandsgesuch fest (act. 7). Die Replik wurde der Bundesanwaltschaft, vertreten durch B., am 3. Januar 2019 zur Kenntnis gebracht (act. 8).
H. Mit Schreiben vom 28. März 2019 ersuchte die Beschwerdekammer die  mit zuletzt bis 6. Mai 2019 erstreckter Frist um Einreichung
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bestimmter, im Rahmen der ergangenen Stellungnahmen angeführter  sowie um Beantwortung einer Reihe von Fragen (act. 9). Mitte  2019 berichteten verschiedene Medien, es sei im Juni 2017 zu einem  persönlichen Treffen zwischen B. und E. gekommen (vgl. act. 14.1). Die Bundesanwaltschaft liess den Medien diesbezüglich eine Stellungnahme  (act. 12.1). Darüber orientierte D. als derzeitiger Leiter des Verfahrens Nr. SV.18.0165 die Beschwerdekammer mit Schreiben vom 16. April 2019 (act. 12). Diese Eingabe wurde A. am 17. April 2019 zur Kenntnis gebracht (act. 13). Dieser liess der Beschwerdekammer am selben Tag und mit Blick auf die in den Tagen zuvor erschienenen Medienberichte seinerseits eine weitere Stellungnahme zugehen (act. 14), welche er mit weiterer Eingabe vom 25. April 2019 korrigierte bzw. ergänzte (act. 17). Am 6. Mai 2019 erging die von der Beschwerdekammer verlangte Stellungnahme der . Darin wiederholte der derzeitige Verfahrensleiter D. seinen  um Abweisung des Ausstandsgesuchs unter Kostenauflage zulasten des Gesuchstellers (act. 19). A. nahm hierzu mit Eingabe vom 14. Mai 2019 nochmals Stellung (act. 24). Diese Eingabe wurde der Bundesanwaltschaft am 15. Mai 2019 zur Kenntnis gebracht (act. 26). Am 21. Mai 2019 liess der Vertreter von A. der Beschwerdekammer die Kostennote für seine  im vorliegenden Verfahren zugehen (act. 27).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug .

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbehörde tätigen Person ver-
langen, so hat sie der Verfahrensleitung ohne Verzug ein entsprechendes Gesuch zu stellen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis hat; die den Ausstand begründenden Tatsachen sind dabei glaubhaft zu machen. Die  Person nimmt zum Gesuch Stellung (Art. 58 StPO). Wird ein  nach Art. 56 lit. a oder f StPO geltend gemacht oder widersetzt sich eine in einer Strafbehörde tätige Person einem Ausstandsgesuch einer Partei, das sich auf Art. 56 lit. b–e StPO abstützt, so entscheidet ohne  Beweisverfahren und endgültig die Staatsanwaltschaft, wenn die  betroffen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. a StPO) und die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts, wenn die Bundesanwaltschaft betroffen ist (Art. 59
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Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG). Der Entscheid ergeht  und ist zu begründen (Art. 59 Abs. 2 StPO). Bis zum Entscheid übt die betroffene Person ihr Amt weiter aus (Art. 59 Abs. 3 StPO).
1.2 Sofern sich das Gesuch auch gegen verschiedene Mitglieder der  richtet, kann die Beschwerdekammer darauf mangels  nicht eintreten. Zuständig zur Beurteilung der entsprechenden  ist die Bundesanwaltschaft (Art. 59 Abs. 1 lit. a StPO).  im Sinne von Art. 58 Abs. 2 StPO bei der Beschwerdekammer eingereicht haben die in den Rechtsbegehren des Gesuchstellers genannten Mitarbeitenden der Bundesanwaltschaft, welche zum Zeitpunkt der  des Gesuchs immer noch bei dieser tätig waren. Die in den  ebenfalls genannten C., O., P., II., JJ., MM. und NN. sind bis zu diesem Zeitpunkt aus der Bundesanwaltschaft ausgeschieden (vgl. act. 5.1, S. 1 f.). Von ihnen liegt dementsprechend keine Stellungnahme vor.
1.3 1.3.1 Pauschale Ausstandsgesuche gegen eine Behörde als Ganzes sind grund-
sätzlich nicht zulässig. Rekusationsersuchen haben sich auf einzelne  der Behörde zu beziehen, und der Gesuchsteller hat eine persönliche Befangenheit der betreffenden Personen aufgrund von Tatsachen konkret glaubhaft zu machen (Art. 58 Abs. 1 StPO). Ein formal gegen eine  gerichtetes Ersuchen kann daher in aller Regel nur  werden, wenn im Ausstandsbegehren Befangenheitsgründe gegen alle Einzelmitglieder ausreichend substanziiert werden. Das Gesetz (vgl. Art. 56–60 StPO) spricht denn auch (ausschliesslich und konsequent) von Ausstandsgesuchen gegenüber «einer in einer Strafbehörde tätigen » (Urteil des Bundesgerichts 1B_97/2017 vom 7. Juni 2017 E. 3.2 m.w.H.).
1.3.2 Das Gesuch richtet sich in erster Linie gegen Bundesanwalt B. sowie gegen C. als ehemaligen Leitenden Staatsanwalt des Bundes. Die übrigen  betreffend wird deren angebliche Befangenheit vom  überwiegend aus dem Umstand abgeleitet, dass diese unter der  der beiden Erstgenannten standen. Insofern erweist sich das vorliegende Ausstandsgesuch – entgegen der vereinzelt geäusserten Kritik (siehe act. 5, S. 1; act. 5.1, S. 2) – als hinreichend substanziiert. Ob die  gemachten Ausstandsgründe inhaltlich zu überzeugen vermögen, ist im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen zu beurteilen.
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1.4 1.4.1 Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbehörde tätigen Person ver-
langen, so hat sie gemäss Art. 58 Abs. 1 StPO der Verfahrensleitung «ohne Verzug» ein entsprechendes Gesuch zu stellen, sobald sie vom  Kenntnis hat. Nach der Rechtsprechung muss der Gesuchsteller den Ausstand in den nächsten Tagen nach Kenntnis des Ausstandsgrunds . Andernfalls verwirkt er den Anspruch (BGE 143 V 66 E. 4.3 S. 69 m.w.H.). Ein sechs bis sieben Tage nach Kenntnis des Ausstandsgrunds  Ausstandsgesuch ist rechtzeitig. Wartet der Gesuchsteller damit zwei Wochen zu, ist es dagegen verspätet (Urteil des Bundesgerichts 1B_47/2019 vom 20. Februar 2019 E. 3.3 mit Hinweis). Bei der Annahme der Verwirkung des Rechts, den Ausstand zu verlangen, ist Zurückhaltung geboten (Urteil des Bundesgerichts 1B_418/2014 vom 15. Mai 2015 E. 4.5 mit Hinweis; vgl. zum Ganzen das Urteil des Bundesgerichts 1B_22/2019 vom 17. April 2019 E. 3.2).
1.4.2 Der Gesuchsteller stellte sein Gesuch am 23. November 2018 nach  verschiedener Presseartikel vom 21. November 2018, in welchen hauptsächlich über den Abschluss des gegen den vormaligen  C. gerichteten Strafverfahrens berichtet worden ist (act. 1, Rz. 6; act. 1.2, 1.3). Die Kritik des Gesuchstellers richtet sich in erster Linie gegen die , Gegenstand der Medienberichterstattung bildenden,  und nicht protokollierten Treffen zwischen Bundesanwalt B. bzw. C. und verschiedenen Vertretern der FIFA. In seiner Stellungnahme wirft der  Verfahrensleiter D. diesbezüglich die Frage auf, ob der Gesuchsteller nicht bereits zuvor, im Rahmen seiner damaligen Tätigkeit für die FIFA,  von diesen Treffen gewusst habe und ob sein Ausstandsgesuch daher nicht als verspätet anzusehen sei. So habe der Gesuchsteller zum Zeitpunkt der ersten beiden Treffen zwischen B. und E. die zweithöchste Funktion in der FIFA-Hierarchie bekleidet (act. 5.2, Rz. 11). Ausserdem habe der  als damaliger Vorgesetzter von H. mindestens bis Mitte Mai 2016 davon Kenntnis gehabt, dass C. mit H. direkte «verfahrensbezogene » gepflegt habe (act. 5.2, Rz. 19). Diesbezüglich ersuchte die  die Bundesanwaltschaft um Vorlage von Aktenstücken, welche auf entsprechende Kenntnisse des Gesuchstellers hindeuten bzw. solche belegen würden (act. 9). Gemäss den hierzu ergangenen  der Bundesanwaltschaft gibt es keine direkten aktenkundigen Hinweise, wonach der Gesuchsteller von den Treffen zwischen B. und E. Kenntnis  habe (act. 19, S. 4). Die weiteren Ausführungen der  zu diesem Punkt (act. 19, S. 5) enthalten lediglich Mutmassungen. Diese stellen jedoch keine genügende Grundlage für die Annahme einer  des Rechts, den Ausstand zu verlangen, dar. Der in einer Aktennotiz
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festgehaltenen Aussage, wonach der Gesuchsteller von  Kontakten zwischen C. und H. gewusst habe, ist weiter auch angefügt, dass er indes nicht gewusst habe, dass C. und H. SMS-Nachrichten , sich zu Abendessen verabredet und sich geduzt hätten (act. 19,  1). Den weiteren hierzu durch die Bundesanwaltschaft präsentierten  (act. 19, Beilagen 15–19) kann ebenfalls nichts entnommen , was eine frühere Kenntnis des Gesuchstellers zu Art und Inhalt der  zwischen C. und H. sowie des Umstands, dass diese nicht protokolliert worden sind, belegen könnte. Das Ausstandsgesuch kann aufgrund der  Akten nicht als verspätet angesehen werden.
1.5 1.5.1 Gemäss Art. 59 Abs. 1 StPO entscheidet die Beschwerdekammer über das
Ausstandsgesuch «ohne weiteres Beweisverfahren». Diese Bestimmung schliesst jedoch eine weitere Erhebung von Beweisen durch die  – gerade in Fällen, in welchen sich das Ersuchen auf Art. 56 lit. a (persönliches Interesse in der Sache) oder auf Art. 56 lit. f StPO (andere Gründe wie Freundschaft oder Feindschaft mit einer Partei oder deren Rechtsbeistand) stützt – unter Vorbehalt des in Strafsachen zu beachtenden Beschleunigungsgebotes nicht aus (Urteile des Bundesgerichts 1B_178/2019 vom 15. Mai 2019 E. 4.1; 1B_227/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 4.1 mit Hinweis).
1.5.2 Gestützt auf diese Rechtsprechung hat die Beschwerdekammer vorliegend die Bundesanwaltschaft um die Vorlage sachdienlicher Unterlagen und um die Beantwortung einer Reihe konkreter Fragen ersucht (act. 9). Die weiteren Anträge des Gesuchstellers auf Beizug verschiedener Akten (siehe  Ziffer 1–4) haben sich durch die Vorlage weiterer Unterlagen durch ihn selber weitgehend erledigt bzw. erwiesen sich zur Beurteilung des  nicht als notwendig.
2. 2.1 Gemäss Art. 56 lit. f StPO tritt eine in einer Strafbehörde tätige Person in den
Ausstand, wenn sie aus anderen Gründen, insbesondere wegen  oder Feindschaft mit einer Partei oder deren Rechtsbeistand,  sein könnte. Bei dieser Bestimmung handelt es sich um eine , welche alle Ausstandsgründe erfasst, die in Art. 56 lit. a–e StPO nicht ausdrücklich vorgesehen sind. Sie entspricht Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Abs. 1 EMRK. Danach hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem unparteiischen, unvoreingenommenen und unbefangenen
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Richter ohne Einwirken sachfremder Umstände entschieden wird. Die  nimmt Voreingenommenheit und Befangenheit an, wenn  vorliegen, die bei objektiver Betrachtung geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des Richters zu erwecken. Solche Umstände können  in einem bestimmten Verhalten des Richters begründet sein. Dabei ist nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abzustellen. Das  in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise  erscheinen. Es genügt, wenn Umstände vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit . Für die Ablehnung ist nicht erforderlich, dass der Richter tatsächlich befangen ist (BGE 144 I 234 E. 5.2 S. 236 f.; 141 IV 178 E. 3.2.1; 140 I 326 E. 5.1 S. 328; 138 IV 142 E. 2.1 S. 144 f.; je mit Hinweisen). Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit kann auch in gewissen äusseren  funktioneller und organisatorischer Natur begründet sein (Urteil des Bundesgerichts 1B_457/2018 vom 28. Dezember 2018 E. 2).
Nach der Rechtsprechung vermögen besondere Gegebenheiten hinsichtlich des Verhältnisses zwischen einem Richter und einer Partei bzw. deren  den objektiven Anschein der Befangenheit des Ersteren zu begründen und daher dessen Ausstand zu gebieten. In solchen Situationen kann die Voreingenommenheit des Richters indessen nur bei Vorliegen spezieller Umstände angenommen werden. Erforderlich ist, dass die Intensität und Qualität der beanstandeten Beziehung vom Mass des sozial Üblichen , wie zum Beispiel beim Vorliegen von Kameraderie (Urteil des  1B_408/2016 vom 7. Februar 2017 E. 2.1 m.w.H.). Blosse  oder kollegiale Kontakte sind, soweit anderweitige auf eine  hindeutende Indizien fehlen, kein Grund zur Annahme eines  im Sinne von Art. 56 lit. f StPO (vgl. hierzu das Urteil des  6B_851/2018 vom 7. Dezember 2018 E. 4.2.2 m.w.H.). Anlass zu Misstrauen in die Unparteilichkeit einer Person, namentlich des Richters, entsteht aber dann, wenn sie die zur Verhandlung stehende Angelegenheit ausserhalb des Verfahrens mit einer Partei vorbesprochen oder ihr gar  erteilt hat (BOOG, Basler Kommentar, 2. Aufl. 2014, Art. 56 StPO N. 51 m.w.H.).
2.2 Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Abs. 1 EMRK sind bei der Ablehnung eines Staatsanwalts nur anwendbar, wenn er ausnahmsweise in richterlicher Funktion tätig wird, wie das bei Erlass eines Strafbefehls zutrifft. Amtet er jedoch als Strafuntersuchungsbehörde, beurteilt sich die Ausstandspflicht nach Art. 29 Abs. 1 BV. Wohl darf der Gehalt von Art. 30 Abs. 1 BV nicht unbesehen auf nicht richterliche Behörden bzw. auf Art. 29 Abs. 1 BV  werden. Hinsichtlich der Unparteilichkeit des Staatsanwalts im Sinne
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von Unabhängigkeit und Unbefangenheit kommt Art. 29 Abs. 1 BV allerdings ein mit Art. 30 Abs. 1 BV weitgehend übereinstimmender Gehalt zu. Auch ein Staatsanwalt kann abgelehnt werden, wenn Umstände vorliegen, die  geeignet sind, den Anschein der Befangenheit zu erwecken. Das gilt allerdings nur für das Vorverfahren. Gemäss Art. 61 lit. a StPO leitet die Staatsanwaltschaft das Verfahren bis zur Anklageerhebung. Die  gewährleistet insoweit eine gesetzmässige und geordnete  des Verfahrens (Art. 62 Abs. 1 StPO). Sie untersucht die  und entlastenden Umstände mit gleicher Sorgfalt (Art. 6 Abs. 2 StPO). Zwar verfügt sie bei ihren Ermittlungen über eine gewisse Freiheit. Sie ist jedoch zu Zurückhaltung verpflichtet. Sie hat sich jeden unlauteren  zu enthalten und sowohl die belastenden als auch die entlastenden Umstände zu untersuchen. Sie darf keine Partei zum Nachteil einer anderen bevorteilen (BGE 141 IV 178 E. 3.2.2 S. 179 f. m.w.H.).
3. 3.1 Da der Gesuchsteller den Anschein der Befangenheit des aktuellen Verfah-
rensleiters und weiterer Mitglieder der Bundesanwaltschaft im Wesentlichen auch unter Hinweis auf deren hierarchische Unterordnung unter  B. sowie unter den ehemaligen Leitenden Staatsanwalt des Bundes C. begründet, ist einleitend die allgemeine Organisation der  sowie die Rolle der einzelnen Akteure einer näheren Betrachtung zu unterziehen.
3.2 3.2.1 Die Bundesanwaltschaft ist die Staatsanwaltschaft des Bundes (Art. 7
StBOG). Als solche ist sie für die gleichmässige Durchsetzung des  Strafanspruchs verantwortlich (Art. 16 Abs. 1 StPO). Sie leitet das , verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt  Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO).
3.2.2 Der Bundesanwalt oder die Bundesanwältin führt die Bundesanwaltschaft (Art. 9 Abs. 1 StBOG). Er oder sie ist gemäss Art. 9 Abs. 2 StBOG  verantwortlich für die fachgerechte und wirksame Strafverfolgung in  der Bundesgerichtsbarkeit (lit. a), den Aufbau und den Betrieb einer zweckmässigen Organisation (lit. b) und den wirksamen Einsatz von  sowie von Finanz- und Sachmitteln (lit. c). Er oder sie regelt die  und Verwaltung der Bundesanwaltschaft in einem Reglement (Art. 9 Abs. 2 StBOG). Gemäss Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 11.  2012 über die Organisation und Verwaltung der Bundesanwaltschaft
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(nachfolgend «Reglement»; SR 173.712.22) leitet er oder sie die  fachlich, personell und organisatorisch im Rahmen der  Vorgaben.
3.2.3 Die Leitenden Staatsanwälte und Staatsanwältinnen führen je eine Einheit der Bundesanwaltschaft (Art. 11 StBOG). In den operativen Einheiten haben sie gemäss Art. 6 Abs. 1 des Reglements namentlich folgende : Sie kontrollieren die in ihrer jeweiligen operativen Einheit geführten Verfahren, um eine einheitliche Praxis und eine effiziente Verfahrensführung sicherzustellen (lit. a). Sie beraten die ihnen unterstellten Verfahrensleiter und –leiterinnen und greifen soweit erforderlich korrigierend in die von diesen geführten Verfahren ein (lit. b). Sie sind verantwortlich für die Umsetzung der vom Bundesanwalt oder von der Bundesanwältin definierten strategischen Ausrichtung der Bundesanwaltschaft (lit. c). Sie bilden die Schnittstelle zum Bundesanwalt oder zur Bundesanwältin und zur Geschäftsleitung und  diese über die in ihrer operativen Einheit geführten Verfahren (lit. d).
3.2.4 Die Staatsanwälte und Staatsanwältinnen sind je einer Einheit der  oder direkt dem Bundesanwalt oder der Bundesanwältin  (Art. 12 StBOG). Diese Bestimmung nennt jene Personen, die  die einzelnen Verfahren führen (Botschaft vom 10.  2008 zum Bundesgesetz über die Organisation der Strafbehörden des Bundes [nachfolgend «Botschaft], BBl 2008 8154). Sie führen ihre Verfahren zwar selbstständig und in eigener Verantwortung. Im Interesse der  Ziele Qualitätssicherung und Effizienzoptimierung kann und soll von hierarchisch vorgesetzter Stelle jedoch mittels Weisung in die  der Staatsanwälte eingegriffen werden (siehe hierzu  E. 3.2.5). Ein Verfahrensleiter der Bundesanwaltschaft geniesst somit intern keine völlige Unabhängigkeit bei der Führung seiner Verfahren (vgl. hierzu LAUBER/MEDVED, Die Bundesanwaltschaft – Unabhängigkeit, Aufsicht und Weisung, forumpoenale Sonderheft 2018, S. 361 ff., 364).
3.2.5 Gemäss Art. 13 Abs. 1 lit. a StBOG kann der Bundesanwalt oder die  gegenüber allen Mitarbeitenden der Bundesanwaltschaft  erlassen. Die Leitenden Staatsanwälte und Staatsanwältinnen  entsprechende Weisungsbefugnis gegenüber den ihnen unterstellten Mitarbeitenden (Art. 13 Abs. 1 lit. b StBOG; Art. 6 Abs. 2 des Reglements). Zulässig sind auch Weisungen im Einzelfall über die Einleitung, die  oder den Abschluss eines Verfahrens sowie über die Vertretung der Anklage und die Ergreifung von Rechtsmitteln (Art. 13 Abs. 2 StBOG). Kraft dieser Weisungsbefugnisse können der Bundesanwalt oder die Bundesan-
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wältin und die Leitenden Staatsanwälte und Staatsanwältinnen auch  Verfahren an sich ziehen und selber führen oder auch nur einzelne Verfahrenshandlungen selber vornehmen (Botschaft, a.a.O.). Art. 13 Abs. 2 StBOG stellt sicher, dass die Verantwortungsträger in der  in allen Phasen Einfluss auf den Gang eines konkreten Verfahrens nehmen können (Botschaft, a.a.O.). Einstellungs-, Nichtanhandnahme- und Sistierungsverfügungen bedürfen der Genehmigung durch den Leitenden Staatsanwalt oder die Leitende Staatsanwältin, wenn sie von einem  oder einer Staatsanwältin erlassen wurden bzw. durch den  oder die Bundesanwältin, wenn sie von einem Leitenden  oder einer Leitenden Staatsanwältin erlassen wurden (Art. 14 StBOG).
3.3 Die Parteien können den Ausstand «einer in einer Strafbehörde tätigen » verlangen (Art. 58 Abs. 1 StPO). Das betrifft in erster Linie diejenigen Personen, welche einen direkten Einfluss auf das konkrete Verfahren . Ein Ausstandsgesuch kann daher grundsätzlich nur gegen die am Strafverfahren mitwirkenden Personen gestellt werden, in erster Linie somit gegen den Verfahrensleiter oder die Verfahrensleiterin und gegen die unter deren Verantwortung stehenden Personen. Letztgenannte fallen jedoch dann ausser Betracht, wenn sich deren Mitwirkung am Verfahren nur als marginal erweist (vgl. hierzu den Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2018.195 vom 3. April 2019 E. 1.5 mit Hinweis). Massgebliche Kriterien für die Anwendbarkeit der Ausstandsbestimmungen auf Hilfspersonen  deren Nähe zum Verfahren sein sowie die Möglichkeit, einen eigenen in der Sache sich auswirkenden Beitrag zu leisten. Es geht darum, ob die  auch nur indirekten Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens hat (, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, Art. 56 StPO N. 7 m.w.H.; siehe auch MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit Commentaire, 2. Aufl. 2016, Art. 56 StPO N. 2).
3.4 Analoge Überlegungen müssen auch gelten für die dem Verfahrensleiter bzw. der Verfahrensleiterin hierarchisch übergeordneten Personen wie  für den Bundesanwalt und den Leitenden Staatsanwalt des Bundes. Sie können nur dann Adressaten eines Ausstandsgesuchs einer Partei sein, wenn sie im konkreten, diese Partei betreffenden Strafverfahren tatsächlich mitgewirkt haben bzw. auf dieses Einfluss genommen haben, sei dies  durch Erlass konkreter Weisungen an die verfahrensleitende Person oder aber indem sie einzelne Verfahrenshandlungen selber . Allein die allgemein geltende, im konkreten Fall aber nicht ausgeübte Weisungsbefugnis gegenüber einer verfahrensleitenden Person schafft demnach keine Möglichkeit, gegen den Bundesanwalt bzw. gegen den  Staatsanwalt des Bundes ein Ausstandsbegehren zu stellen. Eine
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allfällige Befangenheit der Führungsverantwortlichen wirkt sich demnach nicht zwingend auch auf die in den einzelnen Verfahren ermittelnden  sowie auf die diesen unterstellten Personen aus, wie dies der  geltend macht (siehe bspw. act. 1, Rz. 72). Wie es sich im  Fall in Bezug auf die einzelnen Vertreter der Bundesanwaltschaft verhält, ist im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen zu prüfen.
4. 4.1 Der Gesuchsteller macht geltend, Bundesanwalt B. sei befangen. Dies be-
gründet er hauptsächlich mit dessen verschiedenen persönlichen Treffen mit E., dem Präsidenten der Privatklägerin, sowie den diesbezüglichen  (namentlich die später gegenüber den Medien kommunizierten , die fehlende Protokollierung der Gespräche, der Ort der ). Der Gesuchsteller erkennt in der Vorgehensweise von Bundesanwalt B. eine schwerwiegende Ungleichbehandlung gegenüber den an den Treffen nicht anwesenden Parteien (siehe act. 1, Rz. 39 ff.; act. 3; act. 7, Rz. 21 ff.; act. 14, Rz. 28 f.).
4.2 In seiner Stellungnahme vom 10. Dezember 2018 führte Bundesanwalt B. zu diesen Treffen Folgendes aus (act. 5):
Es ist richtig, dass im Jahre 2016 zwei bilaterale Koordinationstreffen auf Führungsebene
zwischen der Bundesanwaltschaft und der FIFA stattgefunden haben:
• Auf Ersuchen der FIFA fand nach der Wahl vom 26. Februar 2016 von E. zum neuen
FIFA-Präsidenten am 22. März 2016 im Hotel PP. in Z. ein erstes Koordinationstref-
fen statt. Dieses Treffen diente der allgemeinen Einordnung und Standortbestim-
mung mit dem neuen FIFA-Präsidenten. Erörtert wurde in diesem etwa einstündigen
Treffen die Stellung der FIFA als Anzeigeerstatterin und Privatklägerin (Geschä-
digte) sowie generell die Bereitschaft der FIFA, in den von der Bundesanwaltschaft
in diesem Komplex geführten Strafverfahren weiterhin zu kooperieren. Verfahrens-
bezogene Inhalte wurden nicht diskutiert.
Anwesend waren nebst dem Bundesanwalt und dem FIFA-Präsidenten auch QQ.,
Informationschef der Bundesanwaltschaft, und – auf Wunsch und Einladung des
FIFA-Präsidenten – L., Oberstaatsanwalt im Kanton Wallis. Über das Treffen besteht
keine Gesprächsnotiz.
• Auf der Grundlage dieser Standortbestimmung fand am 22. April 2016 im Restaurant
RR. in Y. ein zweites und abschliessendes Koordinationstreffen statt. Das einstün-
dige Treffen diente der Klärung verfahrensbezogener Fragen, d.h. die Konkretisie-
rung der Kooperation der FIFA im Interesse der Sachverhaltsabklärungen der Bun-
desanwaltschaft. In diesem Sinne unterstützte die FIFA denn auch die Bundesan-
waltschaft namentlich bei der Vornahme von Beweiserhebungen am Sitz der FIFA
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(Editionen von Unterlagen und Informationen; Organisation der Herausgabe elektro-
nischer Unterlagen; Durchsuchung von Büroräumlichkeiten).
Anwesend waren an der Standortbestimmung vom 22. April 2016 nebst dem Bun-
desanwalt und dem FIFA-Präsidenten auch der damalige Chefjurist der FIFA, H.,
und der Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität der Bundesanwaltschaft, C. Über
das Treffen besteht keine Gesprächsnotiz.
Ich halte fest, dass solche Koordinationstreffen auf Führungsebene in komplexen Grossver-
fahren sinnvoll und notwendig sind. Besonders wenn grössere juristische Personen involviert
sind, die im Rahmen der Strafuntersuchung kooperieren und zur Aufklärung des strafrelevan-
ten Sachverhalts beitragen wollen, werden entsprechende Koordinationstreffen durchgeführt
im Interesse einer bestmöglichen, effektiven und effizienten Beweissicherung und Sachver-
haltsabklärung. Als Bundesanwalt bin ich schliesslich u.a. verantwortlich für die fachgerechte
und wirksame Strafverfolgung in Fällen der Bundesgerichtsbarkeit (Art. 9 Abs. 2 lit. a StBOG).
Prozessual dienen solche Koordinationstreffen der Realisierung des Untersuchungsgrund-
satzes und des Verfolgungszwangs. Auch bedeutet eine im strafprozessualen Rahmen koor-
dinierte Verfahrensführung in der Regel einen Effizienzgewinn, womit dem Beschleunigungs-
gebot Genüge getan wird. Ferner wird mit solchen koordinierenden Kontakten dem in allen
rechtsstaatlichen Verfahren geltenden, verfassungsmässigen Verhältnismässigkeitsprinzip
Rechnung getragen. Können z.B. mit einer kooperations- und unterstützungsbereiten juristi-
schen Person Beweiserhebungen koordiniert werden, können dadurch unnötige Beeinträch-
tigungen ihres laufenden Betriebs vermieden und die Durchführung von Zwangsmassnahmen
verhältnismässig und sachgerecht gestaltet werden.
Übergeordnete Koordinationstreffen wie jene mit der FIFA-Leitung beeinträchtigen die unab-
hängige, allein dem Recht verpflichtete und unparteiische Verfahrensführung der Bundesan-
waltschaft nicht. Abgesehen davon, dass ich selber nicht Verfahrensleiter im Verfahrenskom-
plex Fussball bin, kann die unabhängige und unparteiische Verfahrensführung auch nicht al-
lein aufgrund des hierarchischen Aufbaus der Bundesanwaltschaft und der vom Gesetzgeber
festgelegten internen Weisungsbefugnisse in Zweifel gezogen werden (...).
Diesen letzten Abschnitt bzw. die Weisungsbefugnis innerhalb der  betreffend führte der aktuelle Verfahrensleiter D. in seiner  vom 4. Dezember 2018 aus, in der operativen Planung und Durchführung der Verfahren handle er selbstständig und in eigener . Die Rolle seiner Vorgesetzten konzentriere sich hauptsächlich auf die Steuerung von übergeordneten Verfahrensrisiken, auf die  Prioritätensetzung oder auf strategische Ressourcenentscheide. Der Abteilungsleiter, der Bundesanwalt und dessen Stellvertreter würden keinen unmittelbaren Einfluss auf das operative Tagesgeschäft nehmen.  B. oder dessen Stellvertreter hätten ihm bei der Führung der  nie Instruktionen, Weisungen oder Empfehlungen abgegeben. Umso weniger würden sie Einfluss auf das operative Tagesgeschäft in den einzelnen Verfahren nehmen (act. 5.2, Rz. 5–9). Der in den beiden Verfahren
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SV.15.0088 und SV.18.0165 mitwirkende Assistenz-Staatsanwalt N. brachte hierzu vor, seiner Erfahrung zufolge sei die Initiative in der Führung der  immer von den jeweiligen Verfahrensleitern und nicht vom  oder vom Leitenden Staatsanwalt des Bundes gekommen. Die  hätten sich auch nie einer durch die Verfahrensleitung getroffenen  widersetzt. Er selber habe weder vom Bundesanwalt noch vom Leitenden Staatsanwalt des Bundes C. je eine Instruktion erhalten, die seiner eigenen Empfehlung widersprochen hätte (act. 5.4, Rz. 6 f., 21 f.). Die im Verfahren SV.18.0165 mitwirkende Assistenz-Staatsanwältin Q. berichtet , bezüglich dieses Verfahrens sowie auch allen weiteren Verfahren des Fussball-Untersuchungskomplexes hätten in regelmässigen Abständen – teilweise in Anwesenheit des Bundesanwalts und des vormaligen Leiters der Abteilung Wirtschaftskriminalität, C. – Risikobeurteilungen und  stattgefunden. Bei dieser Gelegenheit seien jeweils aufgrund der aktuellen Beweislage, den neusten Entwicklungen und der sich konkret stellenden Rechtsfragen die vorläufigen Erfolgsaussichten sowie die weitere Vorgehensweise und Strategie diskutiert worden. Die Anweisungen und , welche der Bundesanwalt oder der vormalige Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität ihr bzw. der Taskforce erteilt hätten, seien ihres  stets durch objektive und vernünftige Gründe gerechtfertigt gewesen (act. 5.5, S. 2 f.).
Gerade den Inhalt dieser letzten Stellungnahme betreffend fragte die  am 28. März 2019 bei der Bundesanwaltschaft nach, ob es zu den erwähnten Diskussionen, an welchen Bundesanwalt B. und C. mitgewirkt haben sollen, schriftliche Aufzeichnungen gebe, welche das  SV.18.0165 (mit-)betreffen würden. Zudem fragte sie, welcher Art und welchen Inhalts die von Q. erwähnten, von Bundesanwalt B. und C. erteilten Weisungen gewesen seien und ob diese allenfalls in Schriftform vorlägen (act. 9).
Der aktuelle Verfahrensleiter D. nahm diesbezüglich mit Eingabe vom 6. Mai 2019 Stellung und führte aus, was folgt (act. 19):
Die Bundesanwaltschaft führt über 25 Verfahren, die einen Bezug zur FIFA aufweisen. Um
eine koordinierte, zielgerichtete und möglichst effiziente Führung dieser Verfahren zu gewähr-
leisten, hat sie diese Untersuchungen in einer Taskforce zusammengefasst. Die übergeord-
nete Strategie dieser Taskforce wird seit deren Einsetzung in 2015 üblicherweise zweimal
jährlich einer Beurteilung unterzogen. Bei dieser Beurteilung sind der Taskforce-Leiter, die
verfahrensleitenden Staatsanwälte und Assistenz-Staatsanwälte sowie die hauptverantwort-
lichen Finanzanalysten, in der Regel aber auch das Führungskader der Bundesanwaltschaft,
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bestehend aus dem Bundesanwalt, dem stellvertretenden Bundesanwalt SS. und dem Abtei-
lungsleiter (bis November 2018 C.) anwesend. (...)
Die organisatorische und fachliche Vorbereitung und Durchführung einer solchen Gesamtbe-
urteilung obliegt dem Taskforce-Leiter und den einzelnen Verfahrensleitern. Als Grundlage
dienen u.a. Präsentationen der aktuellen Beweislage, der bestehenden Risiken und der wich-
tigsten rechtlichen Fragestellungen. Ausgehend von diesen Informationen unterbreiten die
Verfahrensleiter dem Führungskader Vorschläge für die künftige strategische Ausrichtung
und die allgemeine Vorgehensweise. Im Vordergrund stehen dabei Themen wie
• Abstimmen der einzelnen Verfahrensziele im Einklang mit der gemeinsamen Ermitt-
lungsstrategie der FIFA-Taskforce
• Koordination der Untersuchungshandlungen unter besonderer Berücksichtigung des
passiven Rechtshilfevollzugs
• Bestimmen von gemeinsamen Standards bei der Verfahrensadministration
• Steuerung des Ressourceneinsatzes
• Lösen von technischen Schnittstellenproblemen bei der Datenaufbereitung
• Festlegen der gemeinsamen Sprachregelung bei Mitteilungen an die Medien etc.
Ein schriftliches Beschlussprotokoll wurde bei diesen Gesamtbeurteilungen bislang nicht an-
gefertigt. Vielmehr war es den Verfahrensleitern überlassen, wie sie die allgemeinen Ergeb-
nisse der Gesamtbeurteilung auf die einzelnen Verfahren herunterbrechen wollten. Ihnen kam
die Aufgabe zu, die konkreten Verfahrensschritte auszuarbeiten und zu vollziehen. Das Füh-
rungskader, namentlich der Abteilungsleiter, war in dieses Stadium der Verfahrensleitung nur
noch insofern eingebunden, als es die nach Art. 14 StBOG aufgeführten Verfügungen zu ge-
nehmigen galt.
Der vorbeschriebene Ablauf der Gesamtbeurteilungen in der FIFA-Taskforce erfuhr bislang
nur einmal eine Abweichung: Nachdem der Unterzeichnete an der letzten Gesamtbeurteilung
vom 28. Februar 2019 die aktuelle Beweislage und eine Übersicht über die faktischen und
rechtlichen Risiken im Verfahren SV.18.0165 präsentierte, wünschte Bundesanwalt B. eine
schriftliche Zusammenfassung der Präsentation. Auf der Grundlage dieser Zusammenfas-
sung erhielt der Unterzeichnete am 10. April 2018 einen Entscheid des Stellvertretenden Bun-
desanwalts SS., wonach dieses Verfahren nicht mehr anklageführend weiter ermittelt, son-
dern eingestellt werden solle. Dies war gemäss Wissen des Unterzeichneten die bislang ein-
zige direkte Intervention des Führungskaders in ein operatives Verfahren.
Schriftliche Aufzeichnungen zu den an den Gesamtbeurteilungen geführten Diskussionen lie-
gen dem Unterzeichneten indessen nicht vor. Ihm ist es daher nicht möglich, zu diesem Punkt
weiterführende Unterlagen einzureichen.
Wie vorstehend (...) ausgeführt, wirkten Bundesanwalt B. und C. mit an der Erarbeitung von
Gesamtbeurteilungen des von der FIFA-Taskforce bearbeiteten Untersuchungskomplexes.
Im Rahmen dieser Gesamtbeurteilungen erteilten Bundesanwalt B. und C. grundsätzliche Di-
rektiven oder Empfehlungen, wie die obgenannten Themen zu behandeln seien, ohne aber
dass dem Unterzeichneten schriftliche Unterlagen dazu bekannt wären. In der Folge oblag es
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wie erwähnt den Verfahrensleitern, die konkreten Schlussfolgerungen für die Verfahren zu
ziehen und die im Einzelfall gebotenen Massnahmen umzusetzen. (...)
4.3 Allein diesen Ausführungen zufolge ist davon auszugehen, dass es zu zwei
Treffen zwischen Bundesanwalt B. und dem Präsidenten der FIFA, welche ihrerseits die Stellung als Privatklägerin innehat, gekommen ist. Das zweite dieser Treffen hat gemäss Bundesanwalt B. «der Klärung  Fragen» gedient. Offenbar ist es in der Folge noch zu einem dritten solchen Treffen gekommen, wobei sich der Gesprächsinhalt anlässlich  dritten Treffens offenbar nicht mehr eruieren lässt. Soweit Bundesanwalt B. in seiner Stellungnahme zu solchen Treffen generell ausführt, diese lägen im Interesse einer bestmöglichen, effektiven und effizienten  und Sachverhaltsabklärung bzw. einer verhältnismässigen und  Ausgestaltung von Zwangsmassnahmen, muss auch angenommen, dass sich das an solchen Treffen Erörterte in irgendeiner Form auch im  Verfahren niederschlägt, andernfalls wären gerade diese  genannten Zwecke ja nicht zu erreichen. Gerade diesbezüglich klingt es wiederum überraschend, dass der aktuelle Verfahrensleiter und zwischen Frühjahr 2016 und August 2018 auch als Leiter der Taskforce amtierende D. festhält, er habe von den Treffen zwischen B. und E. erst im Anschluss an eine Medienanfrage vom 8. Oktober 2018 erfahren und habe bis heute keine Kenntnisse über deren konkreten Inhalt (act. 5.2, Rz. 8; vgl. auch act. 12 zum erst später bekannt gewordenen dritten Treffen). D. hält diesbezüglich sogar noch fest, in den von ihm geführten Verfahren der FIFA-Taskforce habe es weder im Frühjahr 2016 noch insbesondere in 2017 einen spezifischen  gegeben, den die Verfahrensleitung nicht selber hätte  können (act. 19, S. 7). Im konkreten Fall lässt sich die Annahme einer zumindest mittelbaren Auswirkung der genannten Gespräche auf das  Strafverfahren aufgrund dieser sich diametral widersprechenden  von Seiten verschiedener Vertreter der Bundesanwaltschaft nicht widerlegen, auch weil der Inhalt dieser Treffen nie schriftlich festgehalten und aktenkundig gemacht wurde. Der Zweck und vor allem der konkrete  dieser Treffen bleiben nach wie vor unklar. Auch die nachträglich  Schilderungen des Inhalts der entsprechenden Gespräche (sofern überhaupt eruierbar) blieben sehr allgemein und wenig konkret.
Der Stellungnahme von D. vom 6. Mai 2019 kann entnommen werden, dass anlässlich der geschilderten Gesamtbeurteilungen dem Führungskader (und damit auch Bundesanwalt B.) Vorschläge für die künftige strategische  und die allgemeine Vorgehensweise unterbreitet würden. Dieser Formulierung kann entnommen werden, dass das Führungskader  Entscheidungen also massgeblich mitbestimmt. Geht es dabei u.a.
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auch um Abstimmung von Verfahrenszielen oder um Koordination von , ist auch hier zu vermuten, dass sich Entscheide des Führungskaders zumindest mittelbar auch im konkreten Verfahren . Auch diesbezüglich lässt sich diese Annahme nicht widerlegen, nachdem das an diesen Gesamtbeurteilungen Besprochene nirgends schriftlich festgehalten worden ist. Schliesslich hat das Führungskader dem Leiter des hier interessierenden Verfahrens am 10. April 2018 offenbar die konkrete Anweisung erteilt, dieses Verfahren einzustellen. Spätestens damit liegt eine konkrete und für den Ausgang des Verfahrens wesentliche  des Führungskaders vor. Angesichts dieser Umstände und des  Ausgeführten (siehe E. 3.4) sind im vorliegenden Fall daher auch die gegen Bundesanwalt B. geltend gemachten Ausstandsgründe zu beurteilen.
4.4 Bundesanwalt B. gab an, sich zwei Mal mit dem Präsidenten der  getroffen zu haben. Zumindest das zweite dieser Treffen soll auch der «Klärung verfahrensbezogener Fragen» gedient haben. Obwohl ein solcher Verfahrensbezug eingeräumt wird, bestehen zu den Treffen – entgegen den Vorschriften in Art. 77 StPO – offenbar keine Gesprächsnotizen. Diese  führt dazu, dass der Inhalt dieser Gespräche insbesondere auch für die anderen Parteien des Verfahrens jeglicher Kontrolle entzogen ist. Ihnen gegenüber fehlt es an jeglicher Transparenz. Auch die nachträglich zu diesen Treffen abgegebenen Erklärungen blieben knapp und allgemein. Aufgrund des Ablaufs der Geschehnisse entsteht auch der Anschein, dass ohne entsprechende Medienberichterstattung diese Treffen zwischen  B. und E. den anderen Parteien überhaupt nicht zur Kenntnis  wären. Mit dem Gebot, alle Verfahrensbeteiligten gleich und gerecht zu behandeln und ihnen das rechtliche Gehör zu gewähren (Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO), lässt sich die von Bundesanwalt B. im konkreten Verfahren gewählte Vorgehensweise nicht vereinbaren. Des Weiteren spielt es zwar nur eine  Rolle, aber auch der für die für die «Klärung  Fragen» gewählte Ort der Treffen (Restaurant, Hotel) ausserhalb der Räumlichkeiten der Bundesanwaltschaft ist zumindest unüblich. Mit seiner Vorgehensweise begründete der Bundesanwalt B. ab 22. März 2016 und damit ab dem ersten Treffen mit E. Umstände, welche bei objektiver  geeignet sind, Misstrauen in dessen Unparteilichkeit zu erwecken. Es ist hier daran zu erinnern, dass es für eine Ablehnung nicht erforderlich ist, dass die betroffene Person tatsächlich befangen ist. Die hier vorliegenden Umstände vermögen aber bei objektiver Betrachtung den Anschein der  zu erwecken. Das Ausstandsbegehren des Gesuchstellers gegen B. erweist sich damit für den Zeitraum ab 22. März 2016 als begründet. In diesem Umfang ist es gutzuheissen.
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5. 5.1 Soweit sich das Ausstandsbegehren gegen C. richtet, wird zu dessen Be-
gründung auf die engen Kontakte zwischen C. und H. als Leiter Rechtsdienst und stellvertretender Generalsekretär der FIFA verwiesen (siehe  act. 1, Rz. 13 ff.; act. 3; act. 7, Rz. 2 ff.). C. ist mittlerweile nicht mehr für die Bundesanwaltschaft tätig, leitete jedoch zu Beginn die  SV.15.0088, von welcher die gegen den Gesuchsteller geführte  am 13. Februar 2018 abgetrennt worden ist. Mitte/Ende  2016 habe C. die Verfahrensleitung faktisch an D. übergeben, sei aber im Geschäftsverwaltungssystem der Bundesanwaltschaft noch bis 3. Mai 2016 als Verfahrensleiter eingetragen gewesen (vgl. act. 19, S. 2). In der Folge nahm C. die Stellung des Leiters der Abteilung Wirtschaftskriminalität ein. Als solcher nahm er bis zu seinem Ausscheiden aus der  im Rahmen der FIFA-Taskforce an den oben erwähnten  teil (siehe oben E. 4.2). Mit Blick auf eine allfällige Anwendung von Art. 60 Abs. 1 StPO sind die gegen C. geltend gemachten  daher zu prüfen, auch wenn dieser mittlerweile nicht mehr für die Bundesanwaltschaft tätig ist.
5.2 Zu den gerügten Kontakten zwischen C. und H. hielt der ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes I. in der das C. betreffende Strafverfahren  Einstellungsverfügung vom 9. November 2018 zusammenfassend u.a. Folgendes fest (act. 7.2, S. 11 f.):
Eine Durchsicht des – soweit ersichtlich – gesamten SMS-Verkehrs, wie er mittels Ausdruck
der im Smartphone von C. gespeicherten Informationen sichergestellt werden konnte, ergibt,
dass C. und H. in den vergangenen Jahren einen für das Verhältnis zwischen Staatsanwalt-
schaft, in concreto die Bundesanwaltschaft, und dem Vertreter einer Privatklägerschaft selbst
in einem grossen Verfahrenskomplex wie dem vorliegenden, sehr regen und vor allem auf
einer zusehends auf persönlicheren Ebene stattgefundenen Kontakt pflegten. Dabei war es
vor allem H., der immer wieder um Besprechungen mit C. nachsuchte, welcher diesem An-
sinnen bereitwillig entsprach, selbst in jenen Fällen, in denen H. ankündigte, dass er «nicht
viel Neues» zu berichten habe. Dem SMS-Verkehr zwischen C. und H. lässt sich zudem ent-
nehmen, dass die beruflich gepflegten Kontakte auch offensichtlich jenen Rahmen erheblich
überschritten, der durch die gesetzlichen Prozessformen vorgegeben ist. Schliesslich lässt
sich dem aktenkundigen SMS-Verkehr eine offenkundig unklare, unpräzise Trennung zwi-
schen beruflicher Aufgabenerfüllung und der Pflege eines privat-persönlichen Kontakts sei-
tens C. entnehmen (vgl. Ausdrucke des SMS-Verkehrs zwischen C. und H. im Zeitraum vom
05.01.2016 – 20.08.2018).
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In Würdigung dieser Ermittlungs- und Untersuchungsergebnisse kann C. im vorliegenden Zu-
sammenhang kein tatbeständliches Vorgehen im Sinne von Art. 322quater StGB (sich beste-
chen lassen) bzw. Art. 322sexies StGB (Vorteilsannahme) zur Last gelegt werden. Zwar beste-
hen doch erhebliche Anhaltspunkte dafür, dass C. im Rahmen seiner amtlichen Tätigkeit als
Leitender Staatsanwalt des Bundes – entgegen seiner Bestreitung – die für diese Tätigkeit
gemäss Art. 6 Abs. 2 StPO und vor allem Art. 56 StPO erforderliche Distanz, Objektivität und
Neutralität und Unparteilichkeit gegenüber den Verfahrensbeteiligten (...) des hier in Frage
stehenden Verfahrenskomplexes Weltfussball vermissen liess. Hierfür sprechen die Gesamt-
umstände des zwischen ihm als strukturell Verantwortlicher «für sämtliche Verfahren im Be-
reich Wirtschaftsdelikte» innerhalb der Bundesanwaltschaft – und damit auch für den Verfah-
renskomplex Weltfussball – und H., einem Mitarbeiter und Vertreter einer Privatklägerschaft,
nämlich der FIFA, gepflegten Kontakte, wie sie in der Häufigkeit und vor allem in der Diktion
der aktenkundigen SMS-Nachrichten, aber auch in den privaten Gesprächen anlässlich
zweier Nachtessen und vor allem aber auch in dem an H. zugesandten, sibyllinisch formulier-
ten SMS vom 20. August 2018 zum Ausdruck gelangen. (...)
5.3 Angesichts des vorstehend Ausgeführten sind auch auf Seiten von C. Um-
stände zu bejahen, welche bei objektiver Betrachtung geeignet sind,  in dessen Unparteilichkeit zu erwecken. Zur Begründung kann  auf die Einstellungsverfügung verwiesen werden. Wie eingangs erwähnt, liegt von C. diesbezüglich keine Stellungnahme vor. Den Medien gegenüber liess jedoch dessen Anwalt verlauten, die Frage einer angeblich fehlenden Distanz sei gar nicht Gegenstand der Untersuchung gewesen. Es sei eine Einschätzung des Sonderstaatsanwalts, welche dieser in die  habe einfliessen lassen, ohne dass sich C. je dazu habe äussern  (vgl. act. 1.3, S. 2). Hierzu ist erneut festzuhalten, dass zur Bejahung eines Ausstandsbegehrens nicht erforderlich ist, dass die abgelehnte Person tatsächlich befangen ist. Es genügen Umstände, welche bei objektiver  den Anschein der Befangenheit zu erwecken vermögen. Das ist hier für den Zeitraum ab dem 5. Januar 2016 offensichtlich der Fall. Sofern die offenbar zahlreichen Gespräche zwischen C. und H. die vorliegende  zum Gegenstand hatten, so existieren auch hierzu weder  noch Protokolle (act. 5.2, Rz. 12 ff., insbesondere Rz. 17). In diesem Punkt gelten die bereits zu Bundesanwalt B. gemachten  entsprechend auch bezüglich der Frage nach der Befangenheit von C. (E. 4.4). Soweit sich das Ausstandsbegehren gegen C. richtet, erweist es sich nach dem Gesagten für den Zeitraum ab 5. Januar 2016 als begründet. In diesem Umfang ist es gutzuheissen.
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6. 6.1 Hinsichtlich der Person des aktuellen Verfahrensleiters D. bringt der Gesuch-
steller vor, die Befangenheit seiner Vorgesetzten habe sich aufgrund des hierarchischen Aufbaus der Bundesanwaltschaft auch auf diesen übertragen (siehe act. 1, Rz. 71 ff.). Dieser Argumentation kann jedoch nicht gefolgt  (siehe bereits oben E. 3.4). Sofern der Gesuchsteller zur Begründung seines Ausstandsbegehrens einzelne von D. vorgenommene  kritisiert (so z.B. in act. 1, Rz. 56 ff.), ist er damit im vorliegenden Verfahren nicht zu hören. Fehlerhafte Verfügungen und  des Staatsanwalts begründen für sich keinen Anschein der . Anders verhält es sich, wenn besonders krasse oder  Irrtümer vorliegen, die eine schwere Verletzung der Amtspflichten  (BGE 141 IV 178 E. 3.2.3 m.w.H.). Das ist die vom Gesuchsteller konkret gerügten Punkte betreffend offensichtlich nicht der Fall. Er selber räumt auch ein, diese bislang als «blosse Kanzleifehler» erachtet zu haben (act. 1, Rz. 56). Sofern konkrete Verfahrensfehler eines Staatsanwalts  werden, sind in erster Linie die entsprechenden Rechtsmittel zu  (Urteil des Bundesgerichts 6B_411/2015 vom 9. September 2015 E. 4.2).
6.2 Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens bemerkenswert sind jedoch die Ausführungen von D. zu den Kontakten zwischen C. und H. und deren Bezug zum konkreten Strafverfahren (act. 5.2, Rz. 12 ff.):
Dem Unterzeichneten war ab Mitte 2016 bekannt, dass sich C. und H. von Sommer 2016 bis
Frühjahr 2018 zu mehreren Besprechungen trafen. H. war zu diesem Zeitpunkt Deputy Se-
cretary General (Administration) sowie Chief Legal & Integrity Officer der FIFA. Gemäss
Kenntnis des Unterzeichneten trug H. die primäre Verantwortung, dass die FIFA den Beweis-
erhebungsmassnahmen der Bundesanwaltschaft vollständig und rechtmässig nachkam.
Gemäss dem Verständnis des Unterzeichneten sollten die Besprechungen von C. vor allem
dazu dienen, organisatorische und verfahrensökonomische Anliegen der Bundesanwaltschaft
zu adressieren. Dementsprechend wollte man auf der nicht-operativen Führungsebene der
Bundesanwaltschaft erreichen, dass
• die bei der FIFA einverlangten Unterlagen und Daten möglichst rasch von der Bun-
desanwaltschaft ausgewertet werden konnten, mitunter die Bundesanwaltschaft von
möglichen Problemen oder Verzögerungen auf Seiten der FIFA frühzeitig Kenntnis
erhielt
• die Bundesanwaltschaft über interne Untersuchungen der FIFA in Kenntnis gesetzt
wurde, damit sie frühzeitig Risiken eines drohenden strafprozessualen Beweisver-
lustes erkennen konnte
• die Bundesanwaltschaft den Standpunkt der FIFA in Bezug auf Erklärungen im Sinne
von Art. 118 StPO in Erfahrung bringen konnte
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• die Bundesanwaltschaft von anstehenden Medienmitteilungen der FIFA zu laufen-
den Untersuchungen informiert wurde, um die eigene Kommunikationsstrategie vor-
zubereiten.
In diesem Sinne hat C. den Unterzeichneten vor den Treffen mit H. jeweils ersucht, ihm allfäl-
lige Anliegen aus der FIFA-Taskforce mitzuteilen, damit er diese mit H. aufnehmen könne.
Dies tat der Unterzeichnete, soweit ihm dies dem übergeordneten Zweck der Strafuntersu-
chung, mithin der Wahrheitserforschung und der Verfahrensbeschleunigung, dienlich er-
schien. Anschliessend erhielt der Unterzeichnete eine stichwortartige Rückmeldung von C.
zum Ergebnis der Besprechung.
Nach Ansicht des Unterzeichneten sollten die Kontakte zur FIFA bewusst auf einer Stufe er-
folgen, die von der operativen Verfahrensleitung getrennt war. Für den Unterzeichneten wa-
ren die behandelten Traktanden und die anschliessend erhaltenen Rückmeldungen denn
auch weitgehend abstrakter Natur. Keine der vom Unterzeichneten veranlassten Ermittlungs-
massnahmen in den Verfahren SV.15.0088 und SV.18.0165 geht auf Inhalte zurück, die C.
mit H. besprochen hätte.
(...) Die Besprechungen zwischen C. und H. hatten somit für die Untersuchung im Verfahren
SV.18.0165 keinen thematischen Zusammenhang. Für die Prüfung des Tatvorwurfs oder der
Verwertbarkeit der Beweise und damit für die Wahrnehmung der Verteidigungsrechte sind die
Gespräche irrelevant. Sie fallen nicht unter die Dokumentationspflicht nach Art. 100 StPO.
Der Unterzeichnete sah deswegen von einer Orientierung der Verfahrensparteien über diese
Kontakte ab.
Der Unterzeichnete hat H. selber nie zu einer Besprechung getroffen. Auch hat er C. nie zu
einer dieser Besprechungen begleitet. Er hatte keine Kenntnis über die genaue Uhrzeit, den
Ort, den Ablauf, die Dauer und den konkreten Inhalt der Gespräche. (...)
6.3 Dem Ausgeführten zufolge wusste somit D. nicht nur von mehreren Treffen
zwischen C. und H., er benutzte diesen «Kanal» zur Privatklägerin  regelmässig auch selber, um bei dieser allfällige Anliegen aus der FIFA-Taskforce zu deponieren. Art und genauer Inhalt dieser Anliegen werden konkret nicht genannt. Aufgrund der unterlassenen Dokumentation dieser Kontakte lässt sich dies nicht rekonstruieren und es besteht auch in diesem Punkt ein hohes Mass an Unklarheit und – insbesondere gegenüber den anderen Verfahrensparteien – völlige Intransparenz. Dasselbe gilt auch für die stichwortartigen Rückmeldungen («weitgehend abstrakter Natur») zum Ergebnis dieser Treffen. Die von D. erwähnten, mit diesen «informellen» Besprechungen verfolgten Ziele und Zwecke deuten jedoch auf einen  Bezug zwischen den Gesprächen und dem vorliegenden  hin. Die beabsichtigte rasche Auswertung von Unterlagen und Daten, vor allem aber auch die erhoffte Kenntnisnahme von internen Untersuchungen der FIFA (zwecks frühzeitiger Erkennung von Risiken eines drohenden  Beweisverlusts) stehen in engem Bezug zur Erhebung von  im konkreten Verfahren. Allfällige Erklärungen im Sinne von Art. 118
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StPO sind ebenfalls in Zusammenhang mit einer konkreten  zu sehen. Die meisten der von D. formulierten, im Rahmen der  zwischen C. und H. verfolgten Anliegen ergeben sich allesamt  aus der Durchführung von konkreten Strafverfahren durch die . Bekräftigt wird der Zusammenhang mit konkreten Verfahren auch durch die Aussage von D., er sei jeweils so vorgegangen, wenn es der Wahrheitsfindung und der Verfahrensbeschleunigung dienlich gewesen sei. Sollten die Kontakte tatsächlich – wie von D. geltend gemacht – keinen  Zusammenhang zu einzelnen Strafverfahren aufgewiesen haben, dann drängt sich die Frage auf, zu welchem Zweck diese Kontakte überhaupt gepflegt und unterhalten worden sind. Es vermag auch nicht zu überzeugen, Kontakte mit der Privatklägerschaft bzw. mit deren im Strafverfahren  (auch) ihre eigenen Interessen verfolgenden Repräsentanten bewusst durch nicht operativ tätige Vertreter der Bundesanwaltschaft zu unterhalten, Letzteren für entsprechende Besprechungen dann aber konkrete Anliegen einzelner Verfahrensleiter bzw. der Taskforce mitzugeben, und das  ausserhalb der von der StPO vorgesehenen Regeln, vor allem ohne Protokollierung dieser Vorgänge. Mit dem Gebot, alle Verfahrensbeteiligten gleich und gerecht zu behandeln und ihnen das rechtliche Gehör zu  (Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO), lässt sich diese Vorgehensweise nicht . Damit begründete auch Verfahrensleiter D. Umstände, welche bei  Betrachtung geeignet sind, Misstrauen in dessen Unparteilichkeit zu erwecken. Ein entsprechender Anschein nach objektiver Betrachtung  sich diesbezüglich als genügend. In zeitlicher Hinsicht betrifft dies den Zeitraum ab dem 22. April 2016, dem Zeitpunkt, in welchem sich C. und H. gemeinsam mit B. und E. getroffen haben (act. 5, S. 2). Medienberichten zufolge sei zu diesem Zeitpunkt der Wunsch angemeldet worden, dass der nichtoperative Austausch im Verfahrenskomplex Weltfussball künftig  C. und H. erfolgen solle (act. 3.1, S. 4). Das Ausstandsbegehren des Gesuchstellers gegen D. erweist sich damit für den Zeitraum ab 22. April 2016 als begründet. In diesem Umfang ist es gutzuheissen.
6.4 D. weist schliesslich auf einen Umstand hin, welcher dokumentiere, dass der Gesuchsteller selber derartige Gespräche einerseits für sachdienlich,  in Bezug auf eine allfällige Befangenheit der Behördenmitglieder für unbedenklich halte: Nachdem die FIFA den Gesuchsteller am 23. Mai 2016 entlassen habe, habe dessen Rechtsvertreter am selben Tage um eine  Unterredung mit C. ersucht, welche am 24. Mai 2016 stattgefunden habe. Gemäss dem Wissen von D., welcher nicht an der Besprechung  habe, hätten sich C. und der Gesuchsteller alsdann über  Punkte und allgemeine Anliegen unterhalten. Konkrete untersu-
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chungsbezogene Themen seien aber, soweit bekannt, nicht  gewesen (act. 5.2, Rz. 20). Sofern D. dem Gesuchsteller damit ein widersprüchliches Verhalten zum Vorwurf machen wollte (so etwa in act. 5.2, Rz. 21; vgl. auch act. 5.4, Rz. 16), muss vorliegend auf mehrere Unterschiede zu den Treffen zwischen den Vertretern der  und der FIFA hingewiesen werden. Erstens war der Gesuchsteller zum fraglichen Zeitpunkt noch gar nicht Beschuldigter und damit nicht Partei im vorliegenden Verfahren. Zudem erfolgte die Kontaktnahme durch den Vertreter des Gesuchstellers transparent per E-Mail an mehrere  des Bundes. Die E-Mail wurde durch die Bundesanwaltschaft in die Akten integriert (Akten SV.18.0165, pag. 16.002-0148). Weiter findet sich in den Akten, eine – wenn auch später durch den Vertreter des Gesuchstellers vorgetragene – Zusammenfassung des Gesprächsinhalts in den Akten (Akten SV.18.0165, pag. 13.002-0020). D. gab weiter an, dass er auch  mit Vertretern von Verfahrensparteien zur Erörterung technischer oder administrativer Aspekte (Abwicklung von Akteneditionen, spontane  durch die Parteien, Koordination von Einvernahmeterminen, Modalitäten der Akteneinsicht etc.) stets in den Akten festhalte (act. 5.2, Rz. 22 mit Hinweis auf die Akten). Mehr als anderes manifestieren gerade diese Punkte die unterschiedliche Handhabung der Kontakte zwischen der Bundesanwaltschaft und Vertretern der FIFA im Vergleich zu den übrigen Parteien wie dem Gesuchsteller. Zu dessen Lasten lässt sich diesbezüglich aus den vorliegenden Akten demnach nichts ableiten.
7. 7.1 Nachfolgend ist in aller Kürze auf die weiteren vom Ausstandsgesuch erfass-
ten und immer noch für die Bundesanwaltschaft tätigen Mitarbeitenden .
7.2 Bei N. und Q. handelt es sich um einen Assistenz-Staatsanwalt bzw. – Staatsanwältin des Bundes. Beide haben bisher im gegen den Gesuchsteller gerichteten Strafverfahren mitgewirkt (act. 5.4, Rz. 3; act. 5.5, S. 1 f.). Beide haben angegeben, von den Vieraugengesprächen zwischen C. und H.  zu haben (act. 5.4, Rz. 12 ff.; act. 5.5, S. 2). Im Gegensatz zum  D. bestehen in den Akten jedoch keinerlei Hinweise, wonach die beiden diese informellen Kontakte zur Förderung des Strafverfahrens, an welchem sie mitgewirkt haben, genutzt hätten. Insofern bestehen auf ihrer Seite keine hinreichenden Umstände, welche bei objektiver Betrachtung den Anschein einer Befangenheit zu erwecken vermögen. Ein solcher ergibt sich
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auch nicht allein durch deren hierarchische Unterstellung unter allenfalls  Vorgesetzte (siehe E. 3.4). In diesem Punkt ist das Gesuch .
7.3 Bei OO. handelt es sich um den neu eingesetzten Leiter der Taskforce FIFA (siehe act. 5.1, S. 1). Ihn betreffend bringt der Gesuchsteller sinngemäss einzig vor, die Befangenheit seiner Vorgesetzten habe sich auch auf ihn übertragen. Das alleine bildet wie bereits andernorts gesagt keinen  Ausstandsgrund (siehe E. 3.4). Das Gesuch ist OO. betreffend .
7.4 Die Mitwirkung des Staatsanwalts des Bundes M. am gegen den  geführten Strafverfahren beschränkte sich offenbar auf die  des eigentlichen Verfahrensleiters D. während dessen  (act. 5.3, S. 1) und ist damit lediglich von marginaler Bedeutung. Auf das gegen ihn gerichtete Ausstandsbegehren ist demnach nicht einzutreten (siehe oben E. 3.3).
7.5 Die beiden für die Bundesanwaltschaft tätigen Finanzanalysten (siehe deren Stellungnahmen: act. 5.6, 5.7) betreffend bringt der Gesuchsteller  einzig vor, die Befangenheit ihrer Vorgesetzten habe sich auch auf sie übertragen. Das alleine bildet jedoch wie bereits andernorts gesagt keinen hinreichenden Ausstandsgrund (siehe E. 3.4). In diesem Punkt ist das  daher abzuweisen.
7.6 Zu den anderen vom Ausstandsbegehren betroffenen, mittlerweile aber nicht mehr für die Bundesanwaltschaft tätigen Personen (ausser C.; siehe E. 1.2) bringt der Gesuchsteller nebst deren Eingliederung in die Hierarchie der Bundesanwaltschaft ebenfalls keine in der jeweiligen Person liegende  vor. Das Gesuch ist auch in diesem Punkt abzuweisen.
8. Nach dem Gesagten ist das gegen Bundesanwalt B. (für den Zeitraum ab
22. März 2016), gegen den ehemaligen Leitenden Staatsanwalt des Bundes C. (für den Zeitraum ab 5. Januar 2016) und gegen den Staatsanwalt des Bundes D. (für den Zeitraum ab 22. April 2016) gerichtete  gutzuheissen. Im Übrigen ist es abzuweisen, soweit darauf überhaupt einzutreten ist.
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9. Nicht einzutreten ist auf das eingangs erwähnte Rechtsbegehren Ziff. 8,  auf die Aufhebung und Wiederholung sämtlicher  abzielt. Der entsprechende Antrag ist gegebenenfalls innerhalb von fünf Tagen nach Kenntnisnahme des vorliegenden Entscheids an die  zu richten (Art. 60 Abs. 1 StPO).
10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Verfahrenskosten zu einem überwiegenden Teil zu Lasten des Bundes. Da der Gesuchsteller mit seinen Begehren jedoch nicht vollumfänglich obsiegt, ist ihm dennoch eine  Gerichtsgebühr aufzuerlegen (Art. 59 Abs. 4 StPO). Diese ist  auf Fr. 1'000.– (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und 8 Abs. 2 des  des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).
11. 11.1 Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Bundesanwaltschaft
dem Gesuchsteller eine Entschädigung für einen Teil seiner diesbezüglichen Aufwendungen auszurichten (Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO analog; siehe hierzu das Urteil des Bundesgerichts 6B_118/2016 vom 20. März 2017 E. 4.5.2 m.w.H.).
11.2 Grundlage zur Bemessung der Entschädigung bildet gestützt auf Art. 10 und 12 Abs. 1 BStKR und unter Vorbehalt der nachfolgenden Bemerkungen die vom Vertreter des Gesuchstellers eingereichte Kostennote (act. 27). In  werden einerseits alle für den Gesuchsteller im vorliegenden Verfahren eingereichten Eingaben aufgelistet und zudem der Arbeitsaufwand des  des Gesuchstellers und seiner Mitarbeitenden auf insgesamt 78  veranschlagt. Aus diesen beiden Zusammenstellungen wird jedoch nicht klar, welche Eingabe bzw. welche der geltend gemachten Leistungen bei welcher Person welchen zeitlichen Aufwand verursacht hat. Das ist deshalb von Relevanz, weil insbesondere der Inhalt der beiden Noveneingaben vom 17. April 2019 (20 Seiten; act. 14) und vom 25. April 2019 (7 Seiten; act. 17) für den Ausgang des Verfahrens nicht von zentraler Bedeutung war, weshalb diesbezüglich eine entsprechende Kürzung des geltend gemachten  vorzunehmen wäre, aber unklar bleibt, in welchem Umfang eine solche auszufallen hat. Weiter ist zu bemerken, dass der in der  erwähnte, zeitlich aber nicht näher bezifferte Aufwand für  mit Ausnahme der Klärung aussergewöhnlicher Rechtsfragen grund-
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sätzlich nicht entschädigungspflichtig ist (TPF 2016 145 E. 3.8 S. 154 f.;  des Bundesstrafgerichts BE.2017.5 vom 30. August 2017 E. 2.3.2; BB.2016.289 vom 7. März 2017 E. 4.2). Zu bemerken ist auch, dass sich der in Beschwerdeverfahren vor der Beschwerdekammer anzuwendende  in der Regel auf Fr. 230.– und nicht auf die geltend gemachten Fr. 300.– beläuft (vgl. hierzu den Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2012.8 vom 2. März 2012 E. 4.2). Vorliegend besteht kein Anlass, davon abzuweichen. Schliesslich liegen keine besonderen Verhältnisse vor, welche eine Vergütung der in der Kostennote enthaltenen Auslagenpauschale  würden (Art. 13 Abs. 4 BStKR).
11.3 Da der geltend gemachte Stundenaufwand nicht vollumfänglich  werden kann und sich aufgrund der eingereichten Kostennote die  Kürzungen nicht genau bestimmen lassen, ist die von der  dem Gesuchsteller für das vorliegende Verfahren  Parteientschädigung pauschal auf Fr. 10‘000.– festzusetzen (inkl. Auslagen und MwSt.). Dabei wird auch berücksichtigt, dass der  nicht mit allen seinen Rechtsbegehren obsiegt hat und entsprechend keine volle Parteientschädigung auszurichten ist.
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