# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c4ee1d43-ab4c-5f26-8454-f2836ec708de
**Court:** SG_KG
**Chamber:** SG_KG_002
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Daraus folgt, dass der erstinstanzliche Entscheid insoweit, als der Sachverhalt
betroffen ist, nachfolgend nur, aber immerhin - im Rahmen der vorgebrachten Rügen -
im Hinblick auf die Frage zu überprüfen ist, ob die Vorinstanz diesen aufgrund der ihr
vorliegenden Aktenlage - die sie gemäss Prozessvergleich vom 21. Mai 2012 auf
Geheiss der Parteien gerade nicht zu ergänzen hatte - unrichtig festgestellt hat.
Publikationsplattform St.Galler Gerichte Entscheid Kantonsgericht, 18.02.2014 Art. 308 ff., Art. 310, Art. 317 Abs. 1 ZPO. Vereinbaren die Parteien in einem Prozessvergleich, dass das Beweisverfahren abgebrochen und die erste Instanz angewiesen werde, aufgrund der bestehenden Aktenlage zu entscheiden, ist es ihnen verwehrt, das Beweisverfahren in einem allfälligen Berufungsverfahren fortzusetzen. Insbesondere sind sie im Berufungsverfahren mit Tatsachenbehauptungen und Beweismitteln ausgeschlossen, auf deren Geltendmachung sie erstinstanzlich mit dem Prozessvergleich bewusst verzichteten, und können sie der Vorinstanz nicht vorwerfen, der Sachverhalt hätte sich aufgrund weiterer Beweisabnahmen anders dargestellt und sie habe diesen daher unrichtig festgestellt (Kantonsgericht, III. Zivilkammer, 18. Februar 2014, BO.2012.74).
Publikationsplattform St.Galler Gerichte
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2021-09-19T11:40:49+0200 "9001 St.Gallen" Publikationsplattform Kanton St.Gallen

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