# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 816e7253-1b66-4713-882a-6b09d7c8e5dc
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. X._, geboren am _ 1989, rief am 7. September 2019 aufgrund des Gefühls Fremdkörper in den Ohren zu haben und des Hörens von Stimmen von Menschen, welche vor ihrem Fenster gestanden haben sollen, die Polizei, welche anschliessend den Rettungsdienst verständigte. Der Rettungsdienst brachte X._ in das Regionalspital A._ in O.1_, wo ihr korkartige Gegenstände aus den Gehörgängen entfernt wurden. Mit Verfügung vom 7. September 2019 ordnete der Notfalldienst des Regionalspitals A._ eine fürsorgerische Unterbringung für X._ für sechs Wochen an und überwies sie in die Klinik B._ in O.2_. Die Anordnung erfolgte gestützt auf Art. 429 ZGB infolge "paranoider Schizophrenie mit Wahnvorstellungen und Halluzinationen".
B. Am 12. September 2019 ordneten Dr. med. C._, Chefarzt Akutpsychiatrie/Rehabilitation, und Dr. med. D._, Oberarzt, beide von der Klinik B._ für X._ eine Behandlung ohne Zustimmung nach Art. 434 ZGB an.
C. Mit Eingabe ebenfalls vom 12. September 2019 (Poststempel) erhob X._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) Beschwerde sowohl gegen die fürsorgerische Unterbringung, als auch gegen die Behandlung ohne Zustimmung.
D. Mit Schreiben vom 13. September 2019 ersuchte der Vorsitzende der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden die Klinik B._ unter Fristansetzung bis zum 16. September 2019 um einen kurzen Bericht zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin, zur Art der Behandlung und insbesondere darüber, inwiefern die Voraussetzungen für eine weitere fürsorgerische Unterbringung und Behandlung ohne Zustimmung aus ärztlicher Sicht gegeben seien. Weiter forderte er die wesentlichen Klinikakten über die Patientin an.
E. Am 16. September 2019 reichte die Klinik B._ den angeforderten Bericht ein. Im Bericht wird ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei ihnen mit einer Psychose aus dem Spital A._ per fürsorgerische Unterbringung zugewiesen worden und es habe bei ihr eine massive Psychose mit dem Gefühl Fremdkörper anal, vaginal und in den Ohren implantiert bekommen zu haben, imponiert. Des Weiteren fühle sich die Patientin überwacht und verfolgt. Sie zeige sich komplett krankheits- und behandlungsuneinsichtig und möchte sich nur durch Ruhe und "Natur" behandeln lassen. Bei anhaltender psychotischer Symptomatik sei am
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## Considerations