# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 43130e4c-8b51-44a6-9599-d0d870b919cd
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
A. Gestützt auf den Konkursverlustschein des Konkursamtes des Bezirks Hinterrhein vom 9. Dezember 2005 leitete die Z. AG als Vertreterin der Y. AG ein
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Betreibungsverfahren gegen X. für eine Forderung von Fr. 3'261.75 ein. Gegen den am 26. März 2009 zugestellten Zahlungsbefehl Nr. _ des Betreibungsamtes Thusis erhob X. Rechtsvorschlag „auf den ganzen Betrag“.
B. Mit Schreiben vom 17. April 2009 gelangte die Z. AG an das Bezirksgericht Hinterrhein und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
C. Am 3. Mai 2009 teilte X. mit, er habe Rechtsvorschlag erhoben, weil er kein neues Vermögen habe. Sein derzeitiger Verdienst sei so gering, dass er nicht einmal seine Lebenskosten decken könne.
D. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 6. Mai 2009 waren weder der Schuldner noch die Gläubigerin resp. deren Vertreterin anwesend. Das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 6. Mai 2009, mitgeteilt gleichentags, was folgt:
„1. In der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Thusis wird für den Betrag von CHF 3'261.75 provisorische Rechtsöffnung erteilt.
2. (Kosten).
3. Gegen diesen Entscheid kann innert zehn Tagen beim Kantonsgericht Graubünden Beschwerde erhoben werden.
4. (Mitteilung).“
Das Bezirksgerichtspräsidium führte aus, X. habe die Begründung, er habe kein neues Vermögen, nicht gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut im Rechtsvorschlag, sondern erst im Rechtsöffnungsverfahren vorgebracht. Dies sei jedoch verspätet, weshalb die Einrede nach Art. 75 Abs. 2 SchKG verwirkt und nicht zu hören sei. Der Konkursverlustschein des Konkursamtes des Bezirks Hinterrhein vom 9. Dezember 2005 stelle eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 SchKG dar. Da X. keine Einwendungen, die die Schuldanerkennung zu entkräften vermögen, sofort glaubhaft gemacht habe, werde antragsgemäss provisorische Rechtsöffnung erteilt.
E. Gegen diesen Entscheid erhob X. am 25. Mai 2009 (Poststempel) Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden mit dem sinngemässen Begehren, das vorinstanzliche Urteil sei aufzuheben. Zur Begründung brachte er vor, er habe die Beschwerde nicht früher einreichen können, da er bis zum 23. Mai 2009 im Ausland gewesen sei. Eine Vertrauensperson habe die Post in der Zeit zwischen dem 13. und 16. Mai 2009 abgeholt, er selbst habe den Brief jedoch erst nach seiner Rückkehr erhalten und sehe sich berechtigt, gegen den Entscheid Beschwerde einzureichen. Weiter führte er aus, müsste aus dem Zahlungsbefehl
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hervorgehen, dass es sich um eine Betreibung aufgrund eines Konkursverlustscheines handle. Da dies im vorliegenden Fall nicht ersichtlich gewesen sei, sei es ihm nicht möglich gewesen, den Rechtsvorschlag „da kein neues Vermögen vorhanden ist“ anzubringen.
F. Ein Vernehmlassungsverfahren wurde nicht durchgeführt.

## Considerations

Der Vorsitzende zieht in Erwägung:
1. Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidiums in Rechtsöffnungssachen (Art. 15 Abs. 1 Ziff. 2 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100]) kann gemäss Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden (ZPO; BR 320.000) in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziff. 2 und Art. 24 GVV zum SchKG innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Rechtsöffnungsbeschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden erhoben werden. Für das Beschwerdeverfahren in Rechtsöffnungssachen gelten die Bestimmungen der Zivilprozessordnung (Art. 24 GVV zum SchKG, Art. 236 Abs. 3 ZPO). Die Beschwerde hat schriftlich zu erfolgen, wobei mit kurzer Begründung anzugeben ist, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden.
Wie sich aus den nachfolgenden Ausführungen ergeben wird, ist die Beschwerde offensichtlich verspätet, weshalb der Vorsitzende auf sie nicht eintritt (Art. 236 Abs. 2 ZPO).
2. Das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein teilte den Rechtsöffnungsentscheid dem Beschwerdeführer am 6. Mai 2009 per Einschreiben mit. Gemäss Track & Trace der Post wurde der Entscheid bereits am darauffolgenden Tag, also am 7. Mai 2009, am Postschalter zugestellt. Der Einwand des Beschwerdeführers, er habe den Rechtsöffnungsentscheid erst nach seiner Rückkehr in die Schweiz am 23. Mai 2009 erhalten, vermag vor diesem Hintergrund nicht zu überzeugen. Die zehntägige Beschwerdefrist begann somit am 8. Mai 2009 zu laufen (Art. 59 Abs. 3 ZPO). Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen staatlich anerkannten Feiertag, gilt als letzter Tag der Frist der nächstfolgende Werktag (Art. 59 Abs. 4 ZPO). Folglich lief die Beschwerdefrist am Montag den 18. Mai 2009 ab (zur Fristberechnung vgl. auch Art. 31 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG; SR 281.1]). Der Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Hinterrhein ist unter Ziff. 3
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