# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0a4c9602-77b0-480c-bfb3-8a562d01b4e6
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Mit Eingabe vom 31. August 2009 (act. 1) reicht A. gegen die Verfügung des Eidgenössischen Untersuchungsrichteramtes vom 18. August 2009 Beschwerde in dem Sinne ein, als er Einsicht auch in denjenigen Teil der Akten beantragt, welcher gemäss der angefochtenen Verfügung abgedeckt bzw. den Beschuldigten nicht geöffnet wird.
B. A. beantragt in seiner Eingabe die Erteilung der aufschiebenden Wirkung in dem Sinne, als die in der angefochtenen Verfügung angesetzte Frist bis zum 31. Oktober 2009 zum Stellen von Beweisanträgen und zur Nennung möglicher Experten bis zum Vorliegen eines Beschwerdeentscheides  und dannzumal neu Frist anzusetzen sei.

## Considerations

Der Präsident der I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Die Gewährung des Suspensiveffektes hängt in der Regel von den  Umständen und einer Abwägung der widerstreitenden Interessen ab (vgl. BGE 107 Ia 269 E. 1 S. 270). Der Vollzug der angefochtenen  darf nicht aufgeschoben werden, wenn damit der Zweck der  bzw. der mit der Massnahme angestrebte Zweck gefährdet oder vereitelt würde (vgl. GUIDON/WÜTHRICH, Zur Praxis bei Beschwerden gegen das Bundesstrafgericht, plädoyer 4/2005, S. 34 ff., 39 f.; BÖSCH, Die  des Schweizerischen Bundesgerichts [Aufgaben und ], Diss. Zürich 1978, S. 87).
2. Der angefochtenen Verfügung ist zu entnehmen, dass den Beschuldigten
sämtliche Akten geöffnet werden, soweit diese nicht Geschäftsgeheimnisse der Privatklägerin enthalten. Für diesen – wohl überwiegenden – Teil der Akten ist die Fristansetzung gemäss der angefochtenen Verfügung .
3. Die Beweisführung betreffend die Verletzung von Fabrikations- oder Ge-
schäftsgeheimnissen ist naturgemäss schwierig, steht doch dabei das  des Geschädigten dem Akteneinsichtsrecht des  und dem Prinzip der Öffentlichkeit des Strafverfahrens  entgegen. Eine Möglichkeit, diesen Interessen bei der Beweisführung angemessen Rechnung zu tragen, ist die Zuhilfenahme eines Experten als
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Gerichtssachverständigen, der zur Geheimhaltung verpflichtet ist, soweit er nicht mündliche oder schriftliche Aussagen zuhanden des Gerichts abgibt.
4. Es ist davon auszugehen, dass der wissenschaftlich-technische Bereich, in
welchem sich die von der Privatklägerin behauptete Geheimnisverletzung abspielte, in den Akten, welche gemäss der angefochtenen Verfügung sämtlichen Parteien zur Einsicht offen stehen, genügend spezifiziert ist, damit aufgrund dieser Akten allein ein entsprechender Sachverständiger benannt werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, wie es der  implizit behauptet, so wird das Beweisverfahren zu modifizieren bzw. zu erweitern sein.
5. Festzuhalten ist, dass der Beschuldigte bis zum Schluss des Beweisverfah-
rens Beweismassnahmen beantragen kann (Art. 157 Abs. 2 BStP), dieser also keinen Rechtsverlust erleidet, wenn er der Aufforderung zur  etc. des Untersuchungsrichters gemäss der angefochtenen  keine Folge leistet.
6. Die Kosten der vorliegenden Verfügung bleiben bei der Hauptsache.
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