# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ea5f2bec-58e8-5cd5-8c61-d9832e240cf7
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Das Kantonsspital St. Gallen schrieb das Beschaffungsvorhaben Konsolidierung
Drucker (Planung, Beschaffung, Migration, Rollout und Betrieb der Drucker und
Multifunktionsgeräte im Spitalverbund St. Gallen) im Amtsblatt Nr. 39 vom 25.
September 2006 im offenen Verfahren aus. Innert der bis 3. November 2006 laufenden
Eingabefrist gingen insgesamt drei Offerten ein. Mit Verfügung vom 20. Dezember 2006
vergab das Kantonsspital St. Gallen den Zuschlag zum Preis von Fr. 6'413'847.-- (inkl.
MWSt, Projektkosten sowie Betriebskosten bei Leasing für 60 Monate) der Hewlett-
Packard (Schweiz) GmbH, Dübendorf.
B./ Mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 29. Dezember 2006 erhob die René Faigle
AG Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, die Zuschlagsverfügung sei
aufzuheben und der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, unter
Kosten- und Entschädigungsfolge. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung
vom 8. Januar 2007, die Beschwerde und das Begehren um aufschiebende Wirkung
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seien abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Beschwerdegegnerin
beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 8. Januar 2007, das Begehren um
aufschiebende Wirkung sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Mit Verfügung vom 10. Januar 2007 erteilte der Präsident des Verwaltungsgerichts der
Beschwerde die aufschiebende Wirkung.
Mit Eingabe vom 26. Februar 2007 beantragte die Beschwerdeführerin, die
Zuschlagsverfügung sei aufzuheben, der Zuschlag sei ihr zu erteilen, eventualiter sei
die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen und es sei der
Ausstand der an der Bewertung beteiligten Personen, insbesondere von X. und Y.,
anzuordnen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Die Beschwerdegegnerin beantragte in ihrer Stellungnahme vom 13. Februar 2007 die
kostenfällige Abweisung der Beschwerde.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 14. Februar 2007, die
Beschwerde und das Ausstandsbegehren seien abzuweisen und die aufschiebende
Wirkung sei umgehend aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
Am 15. Februar 2007 entschied der Präsident des Verwaltungsgerichts, dem Gesuch
um Wiedererwägung der aufschiebenden Wirkung nicht stattzugeben.
Die Beschwerdeführerin hielt in ihrer Stellungnahme vom 26. Februar 2007 zu den
Vernehmlassungen der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin an ihren Anträgen
fest.
Die von den Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge gemachten
Ausführungen werden, soweit wesentlich, in den folgenden Erwägungen dargelegt und
gewürdigt.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 2 Abs. 1 lit. a
und Art. 5 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung über das öffentliche
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Beschaffungswesen, sGS 841.1). Das Kantonsspital St. Gallen ist als Spitalverbund
eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt (Art. 2 Abs. 1 des Gesetzes über die
Spitalverbunde, sGS 320.2) und somit nach Art. 1 Abs. 1 lit. c des
Staatsverwaltungsgesetzes (sGS 140.1) Teil der Staatsverwaltung. Die
Beschwerdeführerin ist als nicht berücksichtigte Anbieterin zur Anfechtung des
Zuschlags legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 des Gesetzes über
die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die Beschwerdeschrift vom
29. Dezember 2006 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 15 Abs. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche
Beschaffungswesen, sGS 841.32, abgekürzt IVöB). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
2. Nach Art. 41 Abs. 1 der Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (sGS
841.11, abgekürzt VöB) sind Verfügungen des Auftraggebers kurz zu begründen. Nach
Art. 41 Abs. 3 VöB wird in der Zuschlagsverfügung kurz begründet, weshalb das
berücksichtigte Angebot mit Bezug auf die Zuschlagskriterien das wirtschaftlich
günstigste ist. Die Begründung enthält insbesondere den Preis des berücksichtigten
Angebots oder die tiefsten und höchsten Preise der in das Vergabeverfahren
einbezogenen Angebote.
2.1. Das Verwaltungsgericht hat die Anforderungen an die Begründung einer
Zuschlagsverfügung in zahlreichen Urteilen umschrieben und seine Praxis publiziert
(vgl. statt vieler GVP 2000 Nr. 24; VerwGE B 2006/25 vom
12. April 2006 i.S. S. AG, publ. in: www.gerichte.sg.ch). Eine Begründung ist
ungenügend, wenn sie lediglich die Aussage umfasst, ein bestimmtes Angebot sei das
wirtschaftlich günstigste. Die Auftraggeberin muss in der Begründung einer Verfügung -
zwar kurz, aber immerhin - darlegen, weshalb sie das Angebot einer bestimmten
Unternehmung als das wirtschaftlich günstigste qualifiziert. Die Anbieter müssen
aufgrund der Verfügung bzw. deren Begründung darüber in Kenntnis gesetzt werden,
aus welchen Motiven die Vergabebehörde ein Angebot als das wirtschaftlich günstigste
qualifiziert.
2.2. Die Zuschlagsverfügung enthält zwar die Ergebnisse der Bewertungen. Die
wesentlichen Tatsachen, auf die sich die Bewertungen stützen, werden allerdings in
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der Verfügung nicht erwähnt. Die Begründung, wonach besonders die Referenzen, die
Transparenz in der Preisgestaltung sowie die detaillierte und ausführliche Offerte mit
konkreten fundierten Lösungsvorschlägen für Projekt- wie Betriebsphase
hervorzuheben seien, ist letztlich eine Wiederholung der Ergebnisse der Bewertung. Die
wesentlichen Tatsachen, auf die sich diese Beurteilungen stützen, werden damit nicht
genannt. Es war daher nicht möglich, in der Beschwerde die einzelnen
Bewertungsergebnisse substantiiert anzufechten. Die Zuschlagsverfügung ist somit
mangels genügender Begründung formell fehlerhaft. Im Rahmen des zweifachen
Schriftenwechsels vor Verwaltungsgericht ist dieser Mangel indes geheilt worden. Die
Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung ausführlich zu den Rügen der
Beschwerdeführerin Stellung genommen und die angefochtenen Bewertungen
aktenmässig nachvollziehbar und übersichtlich dokumentiert. Von einer Aufhebung des
Zuschlags und einer Rückweisung an die Vorinstanz ist folglich abzusehen; dessen
ungeachtet ist aber die Mangelhaftigkeit der Zuschlagsverfügung bei der
Kostenauflage zu berücksichtigen (Art. 95 Abs. 2 VRP).
3.
3.1. Nach Art. 16 Abs. 1 IVöB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen,
einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie unrichtige oder
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden.
Dagegen kann Unangemessenheit nicht geltend gemacht werden (Art. 16 Abs. 2 IVöB).
Diese Vorschriften entsprechen den allgemeinen Grundsätzen des st. gallischen
Verfahrensrechts (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP; vgl. Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 650 ff.). Im
Beschwerdeverfahren gegen Verfügungen im Bereich des öffentlichen
Beschaffungswesens kann somit nur geprüft werden, ob die Vorinstanz ihr Ermessen
überschritten oder missbraucht hat und damit rechtswidrig handelte. Solange die
Behörde ihren Entscheid innerhalb des ihr zustehenden Ermessensspielraums getroffen
hat, ist dem Verwaltungsgericht eine Korrektur hingegen verwehrt, selbst wenn es
einen anderen Entscheid ebenfalls als zweckmässig oder sogar noch angemessener
erachtet. Die Behörde darf aber nicht willkürlich entscheiden, sondern ist an die in
Verfassung und Gesetz enthaltenen Rechtsgrundsätze gebunden. Im Streitfall bedeutet
dies, dass das Verwaltungsgericht den Entscheidungsspielraum der Vorinstanz zu
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respektieren hat, wenn diese beim Zuschlag von sachlichen und vernünftigen
Überlegungen ausging, die im Einklang mit Sinn und Zweck des Gesetzes stehen (vgl.
GVP 1999 Nr. 37 mit Hinweisen).
3.2. Die Vorinstanz führte als Zuschlagskriterien den Preis für das Projekt (Investitionen)
mit einem Gewicht von 10 %, den Preis für den Betrieb (Betrieb 14 %, Uebriges 1 %)
mit einem Gewicht von 15 %, das Angebot und die projektbezogenen Anforderungen
sowie die anbieterbezogenen Anforderungen mit einem Gewicht von je 10 % sowie die
lösungsspezifischen und die betriebsbezogenen Anforderungen mit einem Gewicht von
je 25 % und die Offertpräsentation mit einem Gewicht von 5 % an.
Die Beschwerdegegnerin erzielte eine Gesamtpunktzahl von 734 Punkten bzw. einen
Erfüllungsgrad der Kriterien von 60,6 % und die Beschwerdeführerin 498 Punkte und
einen Erfüllungsgrad von 56,4 %.
3.3. Das Angebot der Beschwerdeführerin für die Investitions- bzw. Projektkosten
betrug Fr. 318'640.-- und jenes der Beschwerdegegnerin Fr. 861'847.--. Für die
Betriebskosten machten die Anbieter Offerten für eine Leasing- sowie eine Mietlösung
für eine Dauer von 48 und von 60 Monaten. Im Angebot der Beschwerdeführerin
betrugen die jährlichen Leasingkosten für 48 Monate Fr. 863'619.-- und für 60 Monate
Fr. 705'021.--. Die Mietkosten betrugen für 48 Monate Fr. 845'619.-- und für 60
Monate Fr. 687'254.--. Die Beschwerdegegnerin offerierte Leasingkosten von Fr.
1'173'320.-- für 48 Monate und Fr. 1'110'278.-- für 60 Monate sowie Mietkosten von
Fr. 1'176'779.-- für 48 Monate und Fr. 1'118'817 für 60 Monate.
3.3.1. Nach den Ausschreibungsunterlagen wurden die Projektkosten dahingehend
bewertet, dass die Punktzahl dem arithmetischen Mittel aller offerierten Preise ohne
Berücksichtigung des höchsten und des niedrigsten Angebots entsprach. Alle
Angebote wurden aufgrund ihrer Differenz zu diesem Mittelwert beurteilt. Das höchste
Angebot wurde mit null Punkten bewertet und das niedrigste Angebot mit der
maximalen Punktzahl (Ausschreibung Ziff. 3.10.2.3). Das Angebot der
Beschwerdeführerin wurde bei den Projektkosten mit 5 Punkten und jenes der
Beschwerdegegnerin mit 0 Punkten bewertet. Bei den Betriebskosten wurde das
Angebot der Beschwerdegegnerin mit 5,75 Punkten (wovon 0,5 Punkte für die
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Bewertung der übrigen Betriebskosten) und jenes der Beschwerdeführerin mit 15
Punkten bewertet.
3.3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Betriebskosten seien abweichend
von der Ausschreibung bewertet worden. Die Beschwerdegegnerin habe die höchsten
Betriebskosten offeriert und sei damit um 5,25 Punkte zu hoch bewertet worden. Damit
sinke ihr Erfüllungsgrad auf 55,35 %, während jener in ihrem Angebot um einen
Prozentpunkt auf 56,4 % ansteige.
Die Vorinstanz wendet dagegen ein, bei der dritten Anbieterin habe der Preis für das
Verbrauchsmaterial nachgefragt werden müssen. Diese Kosten von Fr. 207'500.--
seien bei allen Varianten nicht offeriert worden, weshalb die Beträge gemäss
Offertöffnungsprotokoll entsprechend hätten erhöht worden müssen. Es habe ein
Missverständnis bei der Anbieterin vorgelegen. Dadurch seien die Betriebskosten bei
dieser Anbieterin höher geworden als jene der Beschwerdegegnerin.
3.3.3. Die Ausführungen in der vorinstanzlichen Vernehmlassung sind aufgrund der
Akten begründet und plausibel. Die dritte Anbieterin hielt gegenüber der Vorinstanz
ausdrücklich fest, dass ihr ein Missverständnis unterlaufen und die Offerte bezüglich
des Verbrauchsmaterials zu ergänzen sei. Dementsprechend wurden die im
Offertöffnungsprotokoll vermerkten Betriebskosten um jeweils Fr. 207'500.-- angepasst
bzw. erhöht. Aufgrund der Anerkennung der irrtümlichen Preisangabe durch die dritte
Anbieterin können die Ausführungen der Vorinstanz nicht als Schutzbehauptungen
qualifiziert werden. Unter Berücksichtigung dieser Anpassungen lag die
Beschwerdegegnerin bei den Betriebskosten auf dem zweiten Rang. Damit ist die
Bewertung mit 5,75 Punkten richtig.
Ob im Vorgehen der Vorinstanz eine Korrektur eines offensichtlichen Schreib- oder
Rechnungsfehlers im Sinn von Art. 31 Abs. 2 VöB zu erblicken ist, kann offen bleiben.
Fehlende Preisangaben dürfen zwar nicht generell von der Auftraggeberin ergänzt
werden (vgl. GVP 2001 Nr. 19). Nach Art. 31 Abs. 3 VöB können aber von einem
Anbieter Erläuterungen verlangt werden, wenn Angaben eines Angebots unklar sind. Im
vorliegenden Fall hat zudem die Anbieterin einer Erhöung ihres Preisangebots
ausdrücklich zugestimmt, was bedeutet, dass sie ihr ursprüngliches Angebot als
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unvollständig bzw. nicht verbindlich betrachtete. Die Beschwerdeführerin machte denn
auch zu Recht nicht geltend, die Korrektur der Offerte der dritten Anbieterin sei
grundsätzlich unzulässig gewesen. Uebrigens wurden auch bei der Beschwerdeführerin
Rückfragen vorgenommen, da gewisse Preisangaben versehentlich je Monat anstatt
pro Jahr angegeben wurden.
3.3.4. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erweisen sich die Einwendungen gegen
die Bewertung des Preises als unbegründet.
3.4. Weiter rügt die Beschwerdeführerin, die Bewertungspunkte beim Kriterium
"betriebsbezogene Anforderungen" seien zu ihren Ungunsten falsch addiert worden.
Die maximal erreichbare Punktzahl betrage 132 Punkte (statt 123). Sie erreiche daher
bei diesem Kriterium 65 Punkte bzw. einen Erfüllungsgrad von 49 % (statt 46 %) und
die Beschwerdegegnerin 94 Punkte bzw. einen Erfüllungsgrad von 71 % (statt 69 %).
Bei einer Gewichtung von 25 % erhöhe sich der Erfüllungsgrad des Angebots der
Beschwerdegegnerin um 0,5 Prozentpunkte und derjenige ihres Angebots um 0,75
Prozentpunkte. Damit erhöhe sich der Abstand der Erfüllungsgrade im Endergebnis um
weitere 0,25 Prozentpunkte.
Die Vorinstanz hält dazu fest, die Antwort auf die Frage A109 sei irrtümlich nicht
berücksichtigt worden. Alle Anbieter hätten aber bei dieser Frage die maximale
Punktzahl erreicht. Da sich der Fehler für alle Anbieter gleich auswirke, habe dies nur
minimale Anforderungen auf das Gesamtresultat. Die Beschwerdeführerin erreiche mit
der Berechnungskorrektur 57,3 % statt 56,4 % und die Beschwerdegegnerin 61,1 %
statt 60,6 Prozentpunkte. Auf die Rangfolge habe dies keine Auswirkung. Auch diese
Ausführungen der Vorinstanz sind plausibel begründet. Die Berichtigung der
Erfüllungsgrade ist bei der Gesamtbewertung zu berücksichtigen. Wie nachfolgend
darzulegen ist, ist die Differenz aber geringfügig, und sie vermag daher die Bewertung
nicht ausschlaggebend zu beeinflussen.
3.5. Die Beschwerdeführerin beanstandet die Bewertungen verschiedener
Unterkriterien, die nachfolgend zu prüfen sind.
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3.5.1. Die Beschwerdeführerin rügt, die Fragen A33 und A34 bei den
anbieterbezogenen Anforderungen seien genau gleich beantwortet worden, wobei aber
die Beschwerdegegnerin doppelt so viele Punkte wie sie erhalten habe. Die Vorinstanz
wendet dagegen ein, bei der Anforderung A33 habe die Beschwerdegegnerin in der
Offerte einen Beschrieb abgegeben und zusätzlich einen Vorschlag unterbreitet. Die
Anforderungen seien auf einer halben A4-Seite detailliert beschrieben. Gemäss
Bewertungsraster erhalte die Beschwerdegegnerin 2 Punkte, da sie eine
Stellungnahme abgebe. Die Beschwerdeführerin habe zwar Stellung genommen, aber
ohne Begründung, und dafür 1 Punkt erhalten. Der Bewertungs- raster sei der
Beschwerdeführerin bekannt gewesen. Es sei bekannt, dass in diesen vier Stufen die
Punkte verteilt würden und dass eine Antwort ohne Begründung weniger Punkte gebe
als eine Antwort mit Begründung. Je nach Detaillierungsgrad und Nachvollziehbarkeit
der Begründung könnten noch mehr Punkte erreicht werden. Bei der Anforderung A34
habe die Beschwerdegegnerin die Frage bejaht und die Anforderungen in der Offerte
umschrieben. Dafür habe sie 2 Punkte (gewichtet 4) erhalten. Die Beschwerdeführerin
habe nur die Frage bejaht. Somit habe sie 1 Punkt (gewichtet 2 Punkte) erhalten, da sie
Stellung genommen, aber keine Begründung vermerkt habe.
Die Ausführungen der Vorinstanz sind auch in diesem Punkt nachvollziehbar. Die
Antworten der Verfahrensbeteiligten waren entgegen den Einwendungen der
Beschwerdeführerin nicht identisch, da die Beschwerdegegnerin eine ergänzende
Stellungnahme abgab. Die bessere Bewertung des Angebots der Beschwerdegegnerin
ist unter diesen Umständen plausibel begründet. Ein Ermessensmissbrauch kann darin
nicht erblickt werden.
3.5.2. Beim Unterkriterium A35 wurde das Angebot der Beschwerdeführerin mit 2
Punkten und jenes der Beschwerdegegnerin mit 4 Punkten bewertet.
Die Beschwerdeführerin vermerkte, dass sie die Konventionalstrafe akzeptiere, sofern
die Verschuldung (gemeint wohl das Verschulden) nachweislich durch sie erfolge.
Grundsätzlich liegt die Beweislast für ein fehlendes Verschulden bei der Unmöglichkeit
der Leistung beim Schuldner (vgl. Felix Ehrat, in: Basler Kommentar zum
schweizerischen Privatrecht, OR I, 3. Aufl., Basel 2003, N 7 zu Art. 163). Die
Beschwerdeführerin akzeptierte somit die Konventionalstrafe nur unter der Bedingung,
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dass die Vorinstanz die Beweislast für die Unmöglichkeit der Leistungserbringung trägt.
Unter diesen Umständen ist die geringere Bewertung der Offerte der
Beschwerdeführerin gerechtfertigt.
3.5.3. Bei den Unterkriterien A37 und A38 wurden die Angebote der
Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin gleich bewertet. Die
Beschwerdeführerin beanstandet, die Beschwerdegegnerin habe die Fragen ohne
Begründung bejaht, was mit 1 Punkt zu bewerten gewesen wäre. Die
Beschwerdegegnerin habe aber 2 Punkte erhalten. Diese Rüge blieb unbestritten.
3.5.4. Beim Unterkriterium A41 rügt die Beschwerdeführerin, sie habe die
Anforderungen bejaht und auf ihre Offerte mit Angaben zum Unternehmen verwiesen.
Sie habe nur 3 Punkte erhalten. Die Beschwerdegegnerin habe dazu keine Antwort
gegeben, was gemäss Bewertungsraster zu 0 Punkten führen müsste; sie habe aber 9
Punkte erhalten.
Die Vorinstanz hält dazu fest, die Beschwerdegegnerin habe im Bewertungskatalog
keine explizite Antwort gegeben. Die Beschwerdeführerin verkenne, dass nicht der
Bewertungskatalog die Offerte darstelle. Dieser sei lediglich ein Instrument, welches
die Vergleichbarkeit und Auswertung vereinfache und unterstütze. Die
Beschwerdeführerin habe sich auf eine sehr kurze Beschreibung beschränkt. Sie
nehme mangelhaft Stellung; die Stellungnahme sei nicht nachvollziehbar und die
Firmensubstanz sowie die Beständigkeit nicht überzeugend. Die Grösse eines
Unternehmens und dessen Substanz könnten durchaus eine gewisse Sicherheit oder
Beständigkeit implizieren. Diese Eigenschaften seien bei Projekten der vorliegenden
Grössenordnung und im Lichte des 24-Stunden-Betriebs eines Zentrumsspitals nicht
unerheblich.
Die Beschwerdeführerin rügt die Bewertung als "fragwürdig". Inwiefern damit lediglich
eine fehlerhafte Ermessensausübung gerügt wird, kann offen bleiben. Es ist jedenfalls
nicht unzulässig, bei einem grösseren Projekt einen Anbieter besser zu bewerten, wenn
er, was vorliegend unbestritten ist, über eine Stellung als Marktführer verfügt. Die
Beschwerdeführerin verwies beim fraglichen Kriterium im wesentlichen auf ihre
Angaben in der Offerte. Die Vorinstanz nahm die Beurteilung der Beschwerdegegnerin
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ebenfalls aufgrund deren Offerte vor.
3.5.5. Weiter rügt die Beschwerdeführerin die Bewertung des Unterkriteriums A44. Sie
hätte aufgrund ihrer Referenzen 9 Punkte erhalten müssen, aber nur 6 Punkte erhalten.
Die Vorinstanz wendet dagegen ein, es seien vergleichbare Referenzen verlangt
worden, d.h. mindestens 600 Geräte in einem vergleichbaren Umfeld. Alle von der
Beschwerdeführerin angegebenen Referenzen seien telefonisch kontaktiert worden. Sie
hätten in keiner Art und Weise die Anforderungen der Vergleichbarkeit mit dem
Kantonsspital St. Gallen erfüllt. Die Referenzen der Beschwerdeführerin hätten sich auf
eine Anzahl von 15 bis maximal 120 Geräte beschränkt.
Auch diese Ausführungen der Vorinstanz sind sachlich begründet. Die
Beschwerdeführerin hat sich dazu in ihrer Stellungnahme zur vorinstanzlichen
Beschwerdevernehmlassung nicht geäussert. Die Bewertung der Offerte der
Beschwerdeführerin mit 6 Punkten ist aufgrund der fehlenden Vergleichbarkeit
gewisser Referenzen plausibel.
3.6. Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die
Einwendungen der Beschwerdeführerin gegen die Bewertung des Preises sowie gegen
die Bewertung der Anforderungen bzw. Unterkriterien A33 - A35, A41 und A44
unbegründet sind. Die Vorinstanz hat bei der Bewertung dieser streitigen Unterkriterien
den ihr zustehenden Ermessensspielraum nicht überschritten. Die nicht
nachvollziehbare Bewertung der Unterkriterien A37 und A38 sowie das Versehen bei
der Bewertung des Unterkriteriums A109 vermögen die bessere Bewertung der Offerte
der Beschwerdegegnerin gesamthaft betrachtet nicht in Frage zu stellen. Im
vorliegenden Fall wirkte sich aufgrund der relativ geringen Gewichtung des Preises die
grosse Preisdifferenz im Verhältnis zu den übrigen Zuschlagskriterien nur in einem
geringfügigen Mass aus.
Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde als unbegründet
abzuweisen.
3.7. Offen bleiben kann, ob die Beschwerdeführerin in der Eingabe vom 25. Januar
2006 ihr Rechtsbegehren in unzulässiger Weise erweitert hat und ob das
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Ausstandsbegehren verspätet gestellt wurde. Im übrigen vermöchte selbst eine
fehlerhafte Bewertung keine Befangenheit eines bei der Vorinstanz tätigen Mitarbeiters
zu begründen.
4. Da die Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde nicht durchgedrungen ist, sind ihr
grundsätzlich die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahren aufzuerlegen (Art. 95
Abs. 1 VRP). Indes ist, wie bereits vorstehend ausgeführt wurde, bei der
Kostenverlegung zu berücksichtigen, dass die Zuschlagsverfügung vom 20. Dezember
2006 mangelhaft begründet war (Art. 95 Abs. 2 VRP; vgl. R. Hirt, Die Regelung der
Kosten nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 90
f.). Dementsprechend ist auch die Vorinstanz nach dem Verursacherprinzip anteilig mit
Kosten zu belasten. Die Gebühr ist je zur Hälfte der Beschwerdeführerin und der
Vorinstanz aufzuerlegen. Eine vollumfängliche Kostenauflage zulasten der Vorinstanz
rechtfertigt sich nicht, da sich die Beschwerdeführerin aufgrund der Zustellung der
vorinstanzlichen Vernehmlassung über die Gründe für den Zuschlag ins Bild setzen
konnte und die Möglichkeit hatte, die Beschwerde zurückzuziehen. Eine
Entscheidgebühr von Fr. 5'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs,
sGS 941.12). Der Anteil der Beschwerdeführerin von Fr. 2'500.-- ist mit dem geleisteten
Kostenvorschuss von Fr. 7'000.-- zu verrechnen und der Rest von Fr. 4'500.-- der
Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. Da es sich bei der Vorinstanz um eine
selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt handelt, ist auf die Erhebung des Anteils der
Vorinstanz nicht zu verzichten. Im weiteren sind die Kosten der Verfügungen vom 10.
Januar und 15. Februar 2007 von gesamthaft Fr. 1'500.-- bei der Vorinstanz zu
erheben.
Die Beschwerdeführerin hat aufgrund der hälftigen Kostenauflage keinen Anspruch auf
eine ausseramtliche Entschädigung (Art. 98bis VRP; vgl. Hirt, a.a.O., S. 183 f.).
Die Beschwerdegegnerin hat obsiegt, weshalb sie Anspruch auf eine ausseramtliche
Entschädigung hat (Art. 98bis VRP). Sie bzw. deren Rechtsvertreter hat keine
Kostennote eingereicht, weshalb die Entschädigung ermessensweise festzusetzen ist
(Art. 6 und 19 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75,
abgekürzt HonO). Eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- zuzügl. MWSt erscheint
angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. c HonO). Die Entschädigung geht je zur Hälfte zulasten
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der Beschwerdeführerin und der Vorinstanz, welche solidarisch für den gesamten
Betrag haften.