# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 37320915-0c9b-4fe2-9791-dfaa76e8a27e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 2. August 2006 schlossen die Y._AG und X._, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der A._GmbH, für den Betrieb der B._ Bar in O.1_ einen auf fünf Jahre befristeten Getränkelieferungsvertrag mit Darlehen ab. Der Beklagte unterzeichnete diesen Vertrag sowohl als Vertreter der A._GmbH wie als solidarisch haftende Privatperson. Mit dem Vertrag verpflichtete sich X._, im Offenausschrank exklusiv Y._ oder C._ Biere anzubieten und im Übrigen, mit Ausnahme von drei im Ausland hergestellten Bieren, ausschliesslich Desperados sowie D._ und andere Y._-Produkte in Flaschen zu offerieren. Ausserdem übernahm er die Verpflichtung, C._ Aqua anzubieten. Die Vertragsdauer wurde vom 1. September 2006 bis zum 31. August 2011 festgesetzt.
Mit Schreiben vom 31. Dezember 2009 teilte die Y._AG X._ mit, sie habe festgestellt, er habe gegen den Getränkelieferungsvertrag verstossen, indem er in der B._ Bar Biere der Brauerei E._ anbiete. Aufgrund dessen kündigte die Y._AG den Getränkelieferungsvertrag rückwirkend auf den 30. November 2009 und forderte X._ auf, den ausstehenden Betrag aus dem Darlehensvertrag sowie eine Schadenersatzforderung von CHF 33’525.00 innert 10 Tagen zu bezahlen.
B. Da sich die Parteien in der Folge nicht einigen konnten, liess die Y._AG die Streitsache am 6. März 2012 beim Vermittleramt des Bezirks Plessur anmelden. Nach erfolglos verlaufener Schlichtungsverhandlung vom 17. April 2012 stellte der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung mit folgenden Rechtsbegehren aus:
“Rechtsbegehren der klagenden Partei:
1. Der Gesuchsgegner sei zu verurteilen, der Gesuchstellerin den Betrag von Fr. 33’525.--, zuzüglich 5% Zins seit dem 20. Februar 2010 zu bezahlen.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchsgegners.
Rechtsbegehren der beklagten Partei:
1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.”
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Mit Prozesseingabe vom 17. Juli 2012 prosequierte die Klägerin die Streitsache an das Bezirksgericht Plessur. Dabei hielt sie am anlässlich der Schlichtungsverhandlung gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Klageantwort vom 5. September 2012 liess X._ die kostenfällige Abweisung der Klage beantragen. Replik und Duplik datieren vom 20. November 2012 beziehungsweise 7. Januar 2013.
C. Mit Entscheid vom 28. Februar 2013, mitgeteilt am 21. August 2013, erkannte das Bezirksgericht Plessur:
“1. Die Klage wird abgewiesen.
2.a)Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 6’200.00 (Entscheidgebühr) gehen zu Lasten der Y._AG und werden mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet.
b) Die Y._AG hat X._ mit CHF 8’544.95 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations