# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7a5ab53c-9456-5064-a6cb-58d495a36db9
**Court:** BE_VB
**Chamber:** BE_VB_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** BE / Espace_Mittelland
**Law Area:** Public
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdegegner reichten am 28. Januar 2014 bei der Gemeinde Büren an der
Aare ein Baugesuch ein für den Neubau eines Einfamilienhauses auf Parzelle Büren an
der Aare Grundbuchblatt Nr. D._. Die Parzelle liegt in der Wohnzone W2. Gegen
das Bauvorhaben gingen keine Einsprachen ein. Mit Gesamtentscheid vom 21. April 2015
erteilte die Gemeinde Büren an der Aare die Baubewilligung.
2
2. Während der Bauausführung stellte die Gemeinde fest, dass die Dämmung entgegen
der Baubewilligung auch um den als unbewohnte Nebenbaute mit einem reduzierten
Grenzabstand von 2.00 m bewilligten Gebäudeteil auf der Nordwestseite gezogen worden
war. Bei einer Kontrolle vor Ort stellte sie zudem fest, dass im Hinblick auf eine mögliche
Umnutzung als Wellness-Raum Wasseranschlüsse und Abwasserleitungen eingebaut
worden waren. Aus diesen Gründen forderte sie die Beschwerdegegner auf, eine den
neuen Gegebenheiten angepasste Projektänderung inklusive den erforderlichen
Näherbaurechten zum Bauvorhaben einzureichen. Der Beschwerdeführer verweigerte die
Einräumung eines Näherbaurechts. Mit Schreiben vom 13. März 2015 forderte er die
Gemeinde zudem auf, einen Baustopp sowie den Rückbau mittels Entfernung der
Aussenisolation am angebauten Gebäudeteil zu verfügen.
In der Wiederherstellungsverfügung vom 21. April 2015 verzichtete die Gemeinde auf die
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands unter der Voraussetzung, dass der
minimale Grenzabstand von 2.00 m gegenüber den Nachbarparzellen Nr. E._ und
F._ eingehalten sei. Sie verlangte eine Bestätigung eines Geometers, welche
aufzeige, dass der Grenzabstand beim ausgeführten Projekt eingehalten sei. In diesem
Fall könnten Dämmschicht und Fassaden-Steinverkleidung belassen werden. Die
Nebenräume dürften gemäss Bauentscheid lediglich als unbewohnte Nebenbauten
(Abstellraum/Keller/Technikraum) genutzt werden. Für den Fall, dass der minimale
Grenzabstand unterschritten werde, kündigte die Gemeinde die Wiederherstellung des
rechtmässigen Zustands an.
3. Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer am 11. Mai 2015 Beschwerde bei
der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) eingereicht. Darin
beantragt er, der Anbau sei auf das bewilligte Nebengebäude zurückzubauen.
4. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, führte den
Schriftenwechsel durch und edierte die Vorakten. Die Beschwerdegegner stellen in ihrer
Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2015 keinen förmlichen Antrag, führen jedoch
sinngemäss aus, dass die Beschwerde unbegründet sei. Mit Stellungnahme vom 5. Juni
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191)
3
2015 beantragt die Gemeinde die Abweisung der Beschwerde. Auf die Rechtsschriften
wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

## Considerations

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
a) Angefochten ist eine baupolizeiliche Verfügung nach Art. 46 BauG2. Gemäss Art. 49
Abs. 1 BauG können baupolizeiliche Verfügungen nach Art. 45 bis 48 BauG innert 30
Tagen seit Eröffnung mit Beschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit
zur Beurteilung der Beschwerde zuständig.
b) Zur Beschwerde befugt ist, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat
oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, wer durch die angefochtene Verfügung
besonders berührt ist und wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder
Änderung der Verfügung hat (Art. 65 Abs. 1 VRPG). Der Beschwerdeführer, dessen Antrag
auf Wiederherstellung des bewilligten Zustandes nicht entsprochen wurde, ist als Anzeiger
durch die angefochtene Verfügung beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an der
Aufhebung oder Änderung der Verfügung. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. Auf
seine form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist unter Vorbehalt der
nachfolgenden Erwägungen einzutreten.
c) Die Beschwerde ist nur im Rahmen des Streitgegenstands zulässig. Dieser wird
durch den Gegenstand des angefochtenen Entscheids und durch die Parteibegehren
bestimmt, wobei der angefochtene Entscheid den möglichen Streitgegenstand begrenzt.3
Zukünftige Sachverhalte können nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden.
Soweit der Beschwerdeführer verlangt, dass jegliche künftigen Abweichungen ohne
weitere Verhandlungen zum Rückbau auf das heute bestehende Gebäude führen sollen,
kann deshalb nicht auf die Beschwerde eingetreten werden.
2 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721) 3 BGE 133 II 181 E.3.3
4
d) Widerhandlungen gegen die Vorschriften des Bau- und Planungsrechts und die
gestützt darauf erlassenen Verfügungen sind gemäss Art. 50 BauG strafbar. Die
Zuständigkeit hierfür obliegt allerdings den Strafgerichten bzw. der Staatsanwaltschaft und
nicht der Baupolizeibehörde. Strafrechtliche Fragestellungen können deshalb in einem
Verwaltungsjustizverfahren nicht beurteilt werden. Soweit der Beschwerdeführer eine
Sanktionierung des Vorgehens der Beschwerdegegner verlangt, kann nicht auf die
Beschwerde eingetreten werden.
2. Wiederherstellungsverfügung
a) Die Organe der Baupolizei treffen im Rahmen ihrer Zuständigkeit alle Massnahmen,
die zur Durchführung dieses Gesetzes und der gestützt darauf erlassenen Vorschriften und
Verfügungen erforderlich sind (Art. 45 Abs. 2 BauG). Die Baupolizeibehörde hat darüber zu
wachen, dass bei der Ausführung von Bauvorhaben die gesetzlichen Vorschriften sowie
die Bestimmungen, Auflagen und Bedingungen der Baubewilligung eingehalten werden
(Art. 45 Abs. 2 Bst. a BauG und Art. 47 Abs. 1 BewD). Sie kontrolliert die Ausführung der
Bauvorhaben auf der Grundlage einer baupolizeilichen Selbstdeklaration der dafür
verantwortlichen Person (Art. 47 Abs. 2 BewD). Sie führt die vorgeschriebenen
Pflichtkontrollen (Schnurgerüstabnahme, Kontrolle des Abwasseranschlusses an das
öffentliche Netz und die Kontrolle der Versickerungsanlagen) vor Ort durch (Art. 47 Abs. 4
BewD). Die zuständige Baupolizeibehörde hat von Amtes wegen ein
Wiederherstellungsverfahren einzuleiten, sobald sie Kenntnis von wesentlichen
baurechtswidrigen Tatbeständen erhält. Sie hat dementsprechend einer baupolizeilichen
Anzeige nachzugehen, mit welcher sie auf solche Verhältnisse hingewiesen wird. Sie hat
mindestens zu prüfen, ob ein unrechtmässiger Zustand besteht und ob die
Wiederherstellung zu verfügen ist.4
Mit der Wiederherstellungsverfügung wird die Beseitigung eines widerrechtlich
herbeigeführten Sachverhalts angeordnet. Der Wiederherstellung des rechtmässigen
Zustandes kommt somit massgebendes Gewicht für den ordnungsgemässen Vollzug des
Bau- und Planungsrechts zu. Formell rechtswidrige Bauten, die nicht nachträglich
legalisiert werden können, müssen daher grundsätzlich beseitigt werden. Ausnahmsweise
4 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 N 2
5
kann ganz oder teilweise auf die Wiederherstellung verzichtet werden, wenn diese
unverhältnismässig wäre oder Gründe des Vertrauensschutzes entgegenstehen.5 Nach der
allgemeinen Formel des Bundesgerichts kann eine Wiederherstellung des rechtmässigen
Zustandes unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder
die Wiederherstellung nicht im öffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn die Bauherrschaft
in gutem Glauben angenommen hat, die von ihr erstellte Baute oder Anlage oder die
ausgeübte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im Einklang, und deren Belassen nicht
schwerwiegenden öffentlichen Interessen widerspricht.6
b) Es ist unbestritten, dass der in den bewilligten Plänen als "unbewohnte Nebenbaute"
bezeichnete Gebäudeteil auf der Nordwestseite ohne Isolation bewilligt wurde. Das ergibt
sich insbesondere aus dem energietechnischen Massnahmennachweis. Den Plänen, die
der Projektverfasser am 20. Januar 2015 einreichte, konnte die Gemeinde entnehmen,
dass der Dämmperimeter des Gebäudes in der Ausführung auch den Nebenbau umfasste.
Sie wies den Projektverfasser deshalb umgehend darauf hin, dass dies zur Folge habe,
dass der Nebenbau nun zum Hauptgebäude gehöre, was Auswirkungen auf Ausnutzung,
Grenzabstand und Nutzungsmöglichkeiten habe. Zudem führte sie am 2. Februar 2015
einen Augenschein durch und stellte fest, dass der Raum aussen isoliert worden und mit
zwei Bodenabläufen (statt einem) ausgerüstet worden war. Der Projektverfasser
begründete die Abweichungen hauptsächlich mit bauphysikalischen Gründen. Zudem
machte er geltend, die Räume seien unbeheizt, hätten keine Fenster und seien gegen die
beheizten Räume gedämmt. Die Gemeinde forderte den Projektverfasser daraufhin auf,
eine den neuen Gegebenheiten angepasste Projektänderung inklusive den erforderlichen
Näherbaurechten zum Bauvorhaben einzureichen. Da der Beschwerdeführer das
Näherbaurecht nicht erteilte und die Herstellung des rechtmässigen Zustands verlangte,
erliess die Gemeinde die vorliegend umstrittene Verfügung. Sie ist somit ihren Pflichten als
Baupolizeibehörde nachgekommen.
c) Voraussetzung für den Erlass einer Wiederherstellungsverfügung ist, dass ein
baurechtswidriger Zustand vorliegt. Es ist zwar unbestritten, dass das Projekt in
Abweichung von den bewilligten Plänen ausgeführt worden ist. Insbesondere wurde die
Nebenbaute isoliert. In ihrer Stellungnahmen zur Beschwerde begründet die Gemeinde
5 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 N. 8 6 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 46 N. 9; BGE 132 II 21 E. 6
6
den Verzicht auf die Anordnung von Wiederherstellungsmassnahmen damit, die fachlichen
Abklärungen hätten ergeben, dass ein Nebenbau isoliert werden könne. Aufgrund des
aktuellen Ausbaus sowie der Nutzung als Lager und Abstellraum liege keine baurechtliche
Überschreitung vor. Aufgrund der Nachmessungen des Geometers stehe fest, dass der
Nebenbau trotz der zusätzlichen Aussenisolation den minimalen Grenzabstand von 2.00 m
einhalte.
d) Für unbewohnte An- und Nebenbauten, die gewisse Höchstmasse nicht
überschreiten, gelten in der Regel geringere Grenz- und Gebäudeabstände. So genügt laut
Art. 15 Abs. 2 GBR7 für unbewohnte An- und Nebenbauten allseitig ein Grenzabstand von
2.00 m, sofern die grenzseitige Gebäudehöhe 3.00 m, die Grundfläche 40 m2 und die
grenzseitige Gebäudelänge 10.00 m nicht übersteigt und sofern die Bauten gegenüber
dem Nachbargrundstück gut eingegrünt werden. Unter Anbauten werden Bauten
verstanden, die sich an eine Fassade des Hauptgebäudes anlehnen, von diesem aber
durch eine Innenwand getrennt sind. Der Anbau muss als solcher deutlich erkennbar sein
und, da er nicht Bestandteil des Hauptgebäudes werden darf, beseitigt werden können,
ohne dass dieses dadurch konstruktiv verändert wird.8 Bei Nebenbauten oder (neu)
Kleinbauten handelt es sich um freistehende Gebäude, die in ihren Dimensionen die
zulässigen Masse nicht überschreiten und die nur Nebennutzflächen enthalten (vgl. dazu
Art. 3 BMBV9). Dazu gehören beispielsweise Garagen, Geräteschuppen, Garten- und
Gewächshäuser, Pavillons.
Gemäss den bewilligten Plänen wurde auf der Nordwestseite ein als "unbewohnte
Nebenbaute" bezeichneter Gebäudeteil bewilligt, der bloss den für unbewohnte An- und
Nebenbauten vorgeschriebenen Grenzabstand von 2.00 m einhält. Er enthält einerseits
einen Technikraum und andererseits einen Abstellraum/Keller. Der Technikraum ist
lediglich von aussen zugänglich, während der Abstellraum/Keller eine Verbindungstür zum
Hauptgebäude aufweist. Gemäss den Fassadenplänen weist der fragliche Gebäudeteil die
gleiche Fassadengestaltung auf wie das Hauptgebäude im Erdgeschoss, d.h. er ist mit
einer Steinverkleidung versehen, gehört also optisch zum Hauptgebäude. Vorliegend hätte
der fragliche Gebäudeteil nach dem oben Ausgeführten nicht vom privilegierten
Grenzabstand für An- und Nebenbauten profitieren dürfen, da der Technikraum mit
7 Baureglement der Einwohnergemeinde Büren an der Aare vom 19. Februar 1991 (GBR) 8 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 12 N. 10 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung 9 Verordnung vom 25. Mai 2011 über die Begriffe und Messweisen im Bauwesen (BMBV; BSG 721.3)
7
Heizung funktionell direkt mit dem Hauptgebäude zusammenhängt. Zudem ist er optisch
nicht als Anbau erkennbar und er lehnt sich nicht bloss an die Fassade des
Hauptgebäudes an. Er ist vielmehr ein Bestandteil davon und kann nicht ohne konstruktive
Veränderung der Hauptbaute abgetrennt werden. Es liegt somit gar keine An- oder
Nebenbaute im Sinn von Art. 15 Abs. 2 GBR vor. Das Einfamilienhaus der
Beschwerdegegner hätte daher nur mit einer Ausnahmebewilligung oder einem
Näherbaurecht mit einem Grenzabstand von bloss 2.00 m bewilligt werden dürfen. Die
Baubewilligung vom 11. April 2014 ist deshalb materiell rechtswidrig. Sie ist jedoch
unangefochten in Rechtskraft erwachsen und kann deshalb grundsätzlich nicht mehr in
Frage gestellt werden. Der westliche Gebäudeteil samt seiner Nutzung als Technikraum
und Keller/Abstellraum ist somit bewilligt und fällt unter die Besitzstandsgarantie von Art. 3
BauG.10 Er darf unterhalten, zeitgemäss erneuert und, soweit dadurch die Rechtswidrigkeit
nicht verstärkt ist, auch umgebaut oder erweitert werden (Art. 3 Abs. 2 BauG). Der
Einbezug des westlichen Gebäudeteils in den Dämmperimeter verändert die bewilligte
Situation nicht wesentlich. Dieser war bereits in seiner bewilligten Form optisch und
funktionell Bestandteil des Hauptgebäudes. Die beiden Räume sind und bleiben unbeheizt
und weisen keine Fenster auf. Der bewilligte Grenzabstand ist eingehalten. Die zusätzliche
Dämmung führt somit nicht zu einer Verstärkung der Rechtswidrigkeit der bewilligten
Baute. Hingegen würde wohl eine Änderung der bewilligten Nutzung (bspw. Umnutzung
des Kellers/Abstellraums in einen Wellnessraum) die Rechtswidrigkeit verstärken; sie
bedürfte daher wohl eines Näherbaurechts oder einer Ausnahmebewilligung.
Zusammenfassend steht fest, dass das Anbringen der Dämmung aufgrund von Art. 3
BauG zulässig ist. Die Gemeinde hat somit zu Recht auf die Wiederherstellung verzichtet.
Die Beschwerde ist deshalb unbegründet.
3. Kosten
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdeführer. Er hat die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf eine
Pauschalgebühr von Fr. 800.00 (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1
GebV11).
10 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Art. 3 N. 2c 11 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 154.21)
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Die Beschwerdegegner sind nicht berufsmässig vertreten. Parteikosten sind somit keine zu
sprechen (Art. 108 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 104 VRPG).