# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8c4394cd-001c-43e8-969d-d154b43dd2e9
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 9. Februar 2012 wurde X. von der Kantonspolizei Graubünden wegen Verdachts auf Raub gemäss Art. 140 Ziff. 1 StGB vorläufig festgenommen. Mit Antrag vom 11. Februar 2012 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden gestützt auf Art. 224 Abs. 2 StPO den Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts um Anordnung der Untersuchungshaft. Als Haftgrund wurde Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs.1 lit. a StPO und Kollusions- /Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO geltend gemacht.
B. Da X. ausdrücklich auf eine mündliche Verhandlung verzichtete, führte der Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Graubünden ein schriftliches Verfahren durch. Mit Entscheid vom 13. Februar 2012 hiess er das Gesuch der Staatsanwaltschaft Graubünden gut und ordnete Untersuchungshaft bis längstens am 8. Mai 2012 an.
C. Am 4. Mai 2012 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden beim Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts um Verlängerung der angeordneten Untersuchungshaft im Sinne von Art. 227 StPO auf die vorläufige Dauer von 6 Monaten, das heisst bis am 8. November 2012. Der in Frage stehende Straftatbestand wurde auf mehrfachen Raub gemäss Art. 140 Ziff. 3 und 4 StGB ausgeweitet. Als Haftgrund wurde wiederum Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs.1 lit. a StPO und Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO angegeben. X. liess in seiner Stellungnahme vom 7. Mai 2012 die Abweisung des Haftverlängerungsgesuchs und die umgehende Entlassung aus der Untersuchungshaft beantragen. Eventualiter sei eine Ersatzmassnahme gemäss Art. 237 StPO anzuordnen und er sei unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Subeventualiter sei die Verlängerung der Untersuchungshaft für längstens 3 Monate anzuordnen.
D. Mit Entscheid vom 8. Mai 2012, gleichentags schriftlich mitgeteilt, erkannte der Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts wie folgt:
„1. Das Gesuch wird teilweise gutgeheissen und die Untersuchungshaft wegen Flucht- und Kollusionsgefahr um weitere drei Monate, d.h. bis zum 8. August 2012 verlängert.
2. Die beschuldigte Person kann jederzeit ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft stellen. Dieses ist bei der Staatsanwaltschaft mündlich zu Protokoll zu geben oder schriftlich zu stellen und kurz zu begründen.
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3. Die Verfahrenskosten von CHF 350.00 bleiben bei der Prozedur. Sie werden vorschussweise von der Staatsanwaltschaft Graubünden zu Lasten des Kantons übernommen und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-3596-3 des Bezirksgerichts Plessur zu überweisen.

## Considerations