# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bc4e5158-2265-455b-8b08-0e115457a2b9
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 2. Mai 2012 stellte die Y. ein Gesuch an den Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts auf der Parzelle Nr. _ des Grundbuchs N. im Betrag von CHF 140‘791.20 zuzüglich 5% Zins seit dem 30. April 2012. Eigentümerin des Grundstücks ist die Z., welche die Parzelle von der X. käuflicherweise erworben hatte.
Die dem Bauhandwerkerpfandrecht zugrundeliegende Forderung besteht gegenüber der früheren Grundeigentümerin X. aus Werkvertrag (Erstellung der Steuerung und Regulierung der Heizung). Letzte Vollendungsarbeiten des in Auftrag gegebenen Werkes fanden gemäss Angaben der Gesuchstellerin am 18. Januar 2012 statt.
B. Am 3. Mai 2012, mitgeteilt am 4. Mai 2012, erliess der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja die Verfügung, das Grundbuchamt Oberengadin werde im Sinne einer superprovisorischen Massnahme angewiesen, zu Gunsten der Y. ein Bauhandwerkerpfandrecht auf der Parzelle _ des Grundbuchs N. für den Betrag von CHF 140‘791.20 zuzüglich 5% Zins seit dem 30. April 2012 vorläufig einzutragen. Er stellte der Z. als Grundeigentümerin und Gesuchsgegnerin Frist bis zum 14. Mai 2012 zur Einreichung einer allfälligen Stellungnahme zum Gesuch.
C. Mit Schreiben vom 7. Juni 2012 ersuchte die X. das „Bezirksgerichtspräsidium“ Maloja um Einräumung einer Möglichkeit zur Stellungnahme, da sie als Schuldnerin der Forderung ebenfalls direkt in die Angelegenheit involviert sei. Dem Ersuchen wurde am 8. Juni 2012 umgehend stattgegeben und Frist bis zum 28. Juni 2012 zur Einreichung einer Stellungnahme „im Sinne von Art. 253 ZPO“ angesetzt. Am 18. Juni 2012 reichte die X. ihre Stellungnahme ein und beantragte, das Gesuch um vorläufige Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts sei abzuweisen und das superprovisorisch eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht sei aus dem Grundbuch N. zu löschen. Sie begründete dies mit dem Vorbringen, die von der Y. am 18. Januar 2012 vorgenommenen Arbeiten seien gar keine Vollendungsarbeiten im Rechtssinne und somit auch keine pfandrechtsberechtigten Tätigkeiten gewesen. Damit sei das Gesuch der Y. um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts aber ausserhalb der in Art. 839 Abs. 2 ZGB vorgeschriebenen viermonatigen Frist nach Arbeitsvollendung des Werkunternehmers erfolgt.
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D. Mit Stellungnahme vom 20. Juli 2012 zur vorangegangenen Stellungnahme der X. beantragte die Y., auf die Anträge der X. in deren Stellungnahme sei nicht einzutreten, eventualiter seien sie abzuweisen, da die X. als nurmehr ehemalige Grundeigentümerin der Parzelle Nr. _ des Grundbuchs N. gar nicht legitimiert sei, am Verfahren teilzunehmen, sie verfüge nämlich weder über Parteistellung noch Sachlegitimation.
Die Grundeigentümerin der Parzelle, die Z., hatte auf das Einreichen einer Stellungnahme verzichtet.

## Considerations