# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 14d6dcad-61d5-5438-8067-f148ab842dbf
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_011
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. A._, Staatsangehöriger der Bundesrepulik Deutschland, geboren 1973, verheiratet, wohnhaft in B._, arbeitete seit dem 31. August 2017 als Geschäftsführer bei der C._ SA, mit Sitz in B._. Er war im Rahmen dieser Anstellung bei der  National-Versicherungs-Gesellschaft AG (heute: Helvetia Schweizerische  AG; nachfolgend: Helvetia) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie  versichert.
Gemäss Unfallmeldung stürzte er am 11. Juni 2018 in der Freizeit und zog sich einen Riss der rechten Schulter zu. In einem Fragebogen der Helvetia gab er an, er habe in einem Mineralfreibad eine schnelle Bewegung mit dem rechten Arm gemacht. Am 4. Juli 2018 musste er sich einer Arthroskopie der rechten Schulter unterziehen. Nachdem ihn die Helvetia darüber informiert hatte, dass sie ihre Leistungspflicht verneinen werde, erklärte A._, er habe im Mineralfreibad eine Wasserrutsche mit dem Sohn zwischen seinen Beinen benutzt, als er das Gleichgewicht verloren habe und schräg ins Wasser eingetaucht sei. Er habe versucht, seinen Sohn weiter zu halten, damit dieser nicht vollständig ins Wasser falle. Am 7. November 2018 musste er sich einer Revisionsoperation unterziehen.
Mit Verfügung vom 9. November 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 28. August 2019, verneinte die Helvetia ihre Leistungspflicht. Beim Ereignis vom 11. Juni 2018 handle es sich weder um einen Unfall noch liege eine unfallähnliche Körperschädigung vor.
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt A._, vertreten durch Rechtsanwalt Armin Sahli, am 17. September 2019 Beschwerde an das Kantonsgericht Freiburg und stellt den Antrag, der Einspracheentscheid vom 28. August 2019 sei aufzuheben und festzustellen, die am 11. Juni 2018 erlittenen Schulterverletzungen seien Unfallfolgen und die Helvetia sei anzuweisen, die gesetzlichen Unfall-Leistungen zu übernehmen, eventualiter sei die Angelegenheit für weitere medizinische Abklärungen an die Helvetia zurückzuweisen. Zur Begründung bringt er vor, die Aktenführung sowie die medizinischen Abklärungen der Helvetia seien mangelhaft. Zudem liege ein Unfall vor, die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors müsse bejaht werden.
Die Helvetia bestätigt in ihren Bemerkungen vom 18. Oktober 2019 ihre Ausführungen im  und beantragt die Abweisung der Beschwerde.

## Considerations

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung massgebend, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.
Erwägungen
1.
Die Beschwerde vom 17. September 2019 gegen den Einspracheentscheid der Helvetia vom 28. August 2019 ist fristgerecht durch einen ordentlich bevollmächtigten Rechtsvertreter bei der sachlich und örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwürdiges Interesse, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob die Helvetia aus dem Ereignis vom 11. Juni 2018 leistungspflichtig ist.
Auf die Beschwerde ist einzutreten.
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2.
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten.
Der hier zu beurteilende Vorfall hat sich am 11. Juni 2018 ereignet, weshalb die seit 1. Januar 2017 in Kraft stehenden Normen Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
3.
3.1. Nach Art. 6 UVG werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen,  und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.
Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des  (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 UVG zur  kommt, gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines  äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der , geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.
3.2. Das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit bezieht sich nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist. Der äussere Faktor ist zentrales Begriffscharakteristikum eines jeden Unfallereignisses; er ist Gegenstück zur – den Krankheitsbegriff konstituierenden – inneren Ursache. Die Bezeichnung der massgebenden Genese wird aber erst durch die weiter erforderliche Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors ermöglicht. Das Begriffsmerkmal der  wurde entwickelt, um die "tausendfältigen kleinen und kleinsten Insulte des täglichen Lebens, die als solche gänzlich unkontrollierbar sind und deshalb nur beim Hinzutreten von etwas Besonderem Berücksichtigung finden sollen", aus dem Unfallbegriff auszuscheiden. Das Merkmal des Ungewöhnlichen macht den alltäglichen Vorgang zum einmaligen Vorfall. Einwirkungen, die aus alltäglichen Vorgängen resultieren, taugen in aller Regel nicht als Ursache einer . Liegt der Grund somit allein im Innern des Körpers, ist Krankheit gegeben. Daran ändert die blosse Auslösung des Gesundheitsschadens durch einen äusseren Faktor nichts; Unfall setzt vielmehr begrifflich voraus, dass das exogene Element so ungewöhnlich ist, dass eine  Verursachung ausser Betracht fällt (Urteil BGer 8C_842/2018 vom 6. Mai 2019 mit  unter anderem auf BGE 142 V 219 E. 4.3.1 sowie BGE 134 V 72 E. 4).
Das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors kann in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den  Ablauf einer Körperbewegung gleichsam «programmwidrig» beeinflusst hat. Dies trifft beispielsweise dann zu, wenn die versicherte Person stolpert, ausgleitet oder an einem  anstösst, oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (Urteil BGer 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 4.2 mit Hinweisen).
Der mangelnde Nachweis eines Unfalls lässt sich in der Regel nicht durch medizinische  ersetzen (Urteil BGer 8C_186/2011 vom 26. Juli 2011 mit Hinweis).
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3.3. Der Unfallversicherer haftet für einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht. Das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges ist eine Tatfrage und muss daher mit dem im  üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden (Urteil BGer 8C_408/2019 vom 26. August 2019 E. 3.1 f. mit Hinweisen). Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). Ferner kommt die Formel "post hoc, ergo propter hoc", wonach eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, wenn sie nach diesem aufgetreten ist, nicht zur Anwendung (BGE 119 V 335 E. 2b/bb).
3.4. Entsprechend der Regelung von Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Versicherung ihre  auch bei folgenden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind: Knochenbrüche (Bst. a), Verrenkungen von Gelenken (Bst. b), Meniskusrisse (Bst. c), Muskelrisse (Bst. d), Muskelzerrungen (Bst. e), Sehnenrisse (Bst. f),  (Bst. g) sowie Trommelfellverletzungen (Bst. h).
Nicht zu den Listenverletzungen gehört eine Verletzung am Labrum glenoidale. Wie das  im Fall eines Risses der Hüftgelenkpfannenlippe eingehend erörtert hat, zählt ein solcher Defekt nicht zu den in Art. 9 Abs. 2 UVV [heute Art. 6 Abs. 2 UVG] abschliessend aufgezählten Listenverletzungen. Es wurde in jenem Fall geltend gemacht, dass das Labrum acetabulare der Hüfte (dessen Riss dort zu beurteilen war) ebenso wie auch das Labrum glenoidale der Schulter hätten die gleiche Funktion wie der in Art. 9 Abs. 2 lit. c UVV genannte Meniskus. Das  hat insbesondere unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte der Bestimmung erkannt, dass unter Bst. c nur eine entsprechende Verletzung am Knie zu subsumieren sei und eine  Ausdehnung des Begriffs des Meniskus auf andere Körperstellen von vergleichbarer Natur und mit gleicher Funktion ausser Betracht falle (Urteil BGer 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014).
Obwohl die Anwendung von Art. 6 Abs. 2 UVG neu keinen äusseren Faktor und damit kein  sinnfälliges Ereignis oder eine allgemein gesteigerte Gefahrenlage mehr voraussetzt, bedarf es zwecks zeitlicher Abgrenzung der Versicherungsdeckung des zuständigen  eines initial erinnerlichen und benennbaren Ereignisses (Urteil BGer 8C_819/2019 vom 26. Februar 2020 E. 5.1 mit Hinweis auf das zur Publikation vorgesehene Urteil BGer 8C_22/2019 vom 24. September 2019).
Der Unfallversicherer steht bei Vorliegen einer Listenverletzung grundsätzlich in der Pflicht,  zu erbringen, solange er nicht den Nachweis für eine vorwiegende Bedingtheit durch Abnützung oder Erkrankung erbringt. Dies setzt voraus, dass er im Rahmen seiner  (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG) nach Eingang der Meldung einer Listenverletzung die  der Verletzung genau abklärt. Lässt sich dabei kein initiales Ereignis erheben oder lediglich ein solches ganz untergeordneter resp. harmloser Art, so vereinfacht dies zwangsläufig in aller Regel den Entlastungsbeweis des Unfallversicherers. Denn bei der in erster Linie von  Fachpersonen zu beurteilenden Abgrenzungsfrage ist das gesamte Ursachenspektrum der in Frage stehenden Körperschädigung zu berücksichtigen. Nebst dem Vorzustand sind somit auch die Umstände des erstmaligen Auftretens der Beschwerden näher zu beleuchten. Die  Indizien, die für oder gegen Abnützung oder Erkrankung sprechen, müssen aus medizinischer Sicht gewichtet werden. Damit der Entlastungsbeweis gelingt, hat der Unfallversicherer gestützt auf beweiskräftige ärztliche Einschätzungen – mit dem Beweisgrad der überwiegenden  – nachzuweisen, dass die fragliche Listenverletzung vorwiegend, d. h. im gesamten Ursachenspektrum zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist. Besteht
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das Ursachenspektrum einzig aus Elementen, die für Abnützung oder Erkrankung sprechen, so folgt daraus unweigerlich, dass der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers erbracht ist und sich weitere Abklärungen erübrigen (Urteil BGer 8C_8C_267/2019 vom 30. Oktober 2019 E. 6 mit Hinweis auf das vorerwähnte zur Publikation vorgesehene Urteil BGer 8C_22/2019).
3.5. Gemäss Rechtsprechung und Lehre muss die Verwaltung und im Beschwerdefall der  einen Sachverhalt erst dann als gegeben ansehen, wenn sie von seiner Wirklichkeit überzeugt sind. Im Bereich des Sozialversicherungsrechts stützt sich der Richter – mit Ausnahme von anders lautenden Gesetzesbestimmungen – auf diejenigen Tatsachen, die zumindest mit dem im  üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sind. Dass eine Tatsache bloss eine mögliche Hypothese darstellt, genügt dementsprechend nicht. Unter allen möglichen Tatbestandselementen muss der Richter diejenigen berücksichtigen, die ihm als die wahrscheinlichsten scheinen (BGE 126 V 353 E. 5b).
Zu beachten ist die Beweismaxime, wonach die sogenannten spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Wenn die versicherte Person ihre Darstellung im Lauf der Zeit wechselt, kommt den Angaben, die sie kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu, als jenen, die sie nach einer Ablehnungsverfügung des Versicherers getan hat (Urteil BGer 8C_358/2016 vom 28. September 2016 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 121 V 45). Sofern der  die tatsächlichen Verhältnisse mittels Frageblättern detailliert erhoben und damit seine Verpflichtung zur richtigen und vollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts erfüllt hat, überzeugt es rechtsprechungsgemäss nicht, wenn die versicherte Person den  Sachverhalt erst nach der abschlägigen Verfügung darlegt. Zudem ist der  nicht gehalten, die versicherte Person im Nachgang zu umfassenden Erhebungen zur weiteren Substantiierung des gemeldeten Geschehnisses aufzufordern (Urteil BGer 8C_436/2009 vom 22. Oktober 2009 E. 6.2 mit Hinweisen, bestätigt in Urteil BGer 8C_696/2013 vom 14. November 2013 E. 6.2 in fine und 6.3).
Ferner besteht im Sozialversicherungsrecht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung oder der Richter im Zweifelsfall zugunsten des Versicherten zu entscheiden hätte. Vielmehr haben die Versicherten die für die Beurteilung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des ihnen Zumutbaren zu erbringen, andernfalls sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben (BGE 126 V 319 E. 5a; ARV 1990 Nr. 12 S. 67).
3.6. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der  der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass  mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Auch Gutachten, welche der Unfallversicherer während des Administrativverfahrens von seinen eigenen Ärzten einholt, sind beweistauglich, solange ihre  nicht durch konkrete Indizien erschüttert wird. Ebenso sind ärztliche Beurteilungen aufgrund der Akten nicht an sich unzuverlässig, wenn genügend Unterlagen von persönlichen  vorhanden sind (BGE 125 V 351 E. 3 mit Hinweisen).
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Auch unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte besteht kein förmlicher Anspruch auf versicherungsexterne Begutachtung. Eine solche ist indessen aber anzuordnen, wenn auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen bestehen (BGE 135 V 465 E. 4).
4.
Es ist streitig, ob die Helvetia aus dem Ereignis vom 11. Juni 2018 leistungspflichtig ist.
4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Aktenführung müsse als äusserst mangelhaft bezeichnet werden. So fehle der erste Bericht von Dr. med. D._, Facharzt für Chirurgie, vom 14. August 2018. Ferner befänden sich die Arztberichte "gefühlt in 10-facher Ausführung wieder" und es sei praktisch unmöglich, sich eine Übersicht zu verschaffen. Auch die  medizinischen Abklärungen seien mangelhaft. Beim beratenden Arzt der Helvetia Dr. med. E._ handle es sich um einen Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und nicht um einen Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, weshalb bereits vor diesem Hintergrund dessen Bericht nicht als schlüssig betrachtet werden könne. Ferner gingen sowohl Dr. med. D._ als auch Dr. med. E._ von einem Vorzustand aus. Er habe zwar im Kindesalter eine Schulterverletzung erlitten, jedoch an der linken Schulter. Er habe vor dem Ereignis keine Schulterbeschwerden gehabt. Zudem habe er nie schwere Arbeiten verrichtet, die einen degenerativen Zustand (mannigfache Mikrotraumen) erklären könnten. Die Berichte dieser beiden Ärzte könnten die Beurteilung des behandelnden Orthopäden Dr. med. F._, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nicht widerlegen. Es sei deshalb eine neutrale Begutachtung durch einen ausgewiesenen  anzuordnen.
Weiter sei die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors und damit der Unfallbegriff zu bejahen. Er habe beim Benutzen der Wasserrutsche das Gleichgewicht verloren und sei schräg ins Wasser eingetaucht und habe reflexartig seinen Sohn, der auf der Rutsche zwischen seinen Beinen war, mit dem rechten Arm nach oben gehoben, damit dieser nicht vollständig eintauche. Diese programmwidrige Bewegung habe den Sehnenabriss (SLAP-Läsion) verursacht. Da somit ein Unfall vorliege, erübrige sich die Beantwortung der Frage ob eine Listenverletzung vorliege.
Zudem könne ihm nicht vorgeworfen werden, dass eine detaillierte Beschreibung des Sachverhalts erst nach dem Erhalt der Verfügung vom 9. November 2018 erfolgte. Der Fragebogen habe nur sehr wenig Platz geboten, um den Vorfall zu schildern. Auch habe er nicht gewusst, wie in der Schweiz die Unterscheidung zwischen Unfall und Krankheit erfolge, weshalb er keine  gehabt habe, den Vorgang detaillierter zu schildern.
4.2. Als Vorbemerkung ist festzuhalten, dass die Kritik hinsichtlich der Akten nicht gehört werden kann. Diese sind vollständig und enthalten ebenfalls den Erstbericht von Dr. med. D._ vom 14. August 2018 (UV-Akten M7), bei welchem es sich einzig um einen  handelt. Es ist zwar richtig, dass die Arztberichte mehrmals vorhanden sind, da die Helvetia bei der Korrespondenz jeweils alle Beilagen anfügte, wie beispielsweise, als am 4. Dezember 2018 (UV-Akten K27, mit Beilagen K27.1–K27.20) die Akten zum ersten Mal dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zugestellt wurden, wobei bereits damals der Kurzbericht D._ vom 14. August 2018 enthalten war. Aufgrund dieser Vorgehensweise war das Dossier bei der zweiten Aktenedition durch den Rechtsvertreter um einiges umfangreicher. Da seit der ersten Aktenedition nur wenige neue Unterlagen dazukamen, ist es dennoch möglich, eine Übersicht über die Akten zu haben und der Rechtsvertreter vermochte seine Beschwerde denn auch umfassend zu begründen.
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4.3. Hinsichtlich der Frage, ob ein Unfall vorliegt und damit, ob die Voraussetzung eines  äusseren Faktors erfüllt ist, liegen unterschiedliche Beschreibungen des Ereignisses vom 11. Juni 2018 vor. In der vom Arbeitgeber ausgefüllten Unfallmeldung vom 19. Juni 2018 ( UM) wurde vermerkt, der Beschwerdeführer sei in der Freizeit gestürzt und als Verletzung wurde ein Riss der rechten Schulter angegeben (Unfallort Freiburg). Der behandelnde Orthopäde erwähnte am 28. Juni 2018 (UV-Akten M3) ein Ungleichgewicht im Schwimmbad mit einer - und Rotationsbewegung und hält später auch einen Sturz fest. Im Fragebogen der Helvetia, ausgefüllt durch den Beschwerdeführer am 23. Juli 2018 (UV-Akten M2.2), erklärte dieser, der Unfall habe sich in G._ im Mineralfreibad ereignet. Er habe eine schnelle Bewegung mit dem rechten Arm gemacht und die Beschwerden hätten sich sofort bemerkbar gemacht. Sein  Sohn sei beteiligt gewesen. Die Frage, ob er bereits vor dem Ereignis wegen ähnlicher Beschwerden in Behandlung gewesen sei, bejahte er unter Hinweis auf seinen behandelnden Orthopäden. Am 6. August 2018 (UV-Akten M6) notierte dieser hinsichtlich des Ereignisses eine forcierte Abduktionsbewegung. Erst nachdem die Helvetia den Beschwerdeführer am 22. August 2018 (UV-Akten K17) über die Leistungsablehnung und über die Möglichkeit, eine Verfügung zu verlangen, informiert hatte, teilte dieser mit E-Mail vom 20. September 2018 (UV-Akten K20) eine ausführliche Darstellung des Sachverhaltes mit. Die Verletzung in der rechten Schulter sei  als Unfall zu sehen. Er habe im Mineralfreibad zusammen mit seinen Kindern eine  benutzt, wobei seine Tochter (6 Jahre) alleine und sein Sohn (damals noch 2 Jahre) zwischen seinen Beinen gerutscht sei. Beim sechsten- oder siebten Mal seien sein Sohn und er leider etwas schräg von der Rutsche ins Wasserbecken (ca. 80 cm Wassertiefe) eingetaucht. Er habe versucht, ihn weiter zu halten, damit er nicht völlig unter Wasser gehe. Leider habe er durch den Schwung der Rutsche und den Umstand, dass er mit den Händen seinen Sohn gehalten habe, das Gleichgewicht verloren. Er und sein Sohn seien untergetaucht und er habe dabei seinen Sonnenhut und -brille verloren und in der rechten Schulter habe sich ein stechender Schmerz bemerkbar gemacht. Somit seien alle Elemente eines Unfalles gegeben. Das Schultergelenk sei ausgekugelt und die Bänder des Schultergelenkes verletzt worden. Sein behandelnder Orthopäde bestätige den Unfall.
Gemäss der vorne dargestellten Beweismaxime sind die sogenannten spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuverlässiger als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können. Deshalb kommt vorliegend den Angaben des Beschwerdeführers kurz nach dem Ereignis vom 11. Juni 2018 grösseres Gewicht zu als jenen, die er nach Kenntnis der Leistungsablehnung durch die Helvetia in der E-Mail vom 20. September 2018 machte. Somit ist davon auszugehen, dass er im Mineralfreibad einzig eine schnelle Bewegung mit dem Arm gemacht hat. Bei diesem Sachverhalt ist das Vorliegen eines aussergewöhnlichen äusseren Faktors im Sinne der dargestellten Rechtsprechung klar zu verneinen.
Das Argument, auf dem Fragebogen sei nur wenig Platz vorgesehen gewesen, um den  darzustellen, kann nicht gehört werden. So ergibt sich bereits aus der Fragestellung "Wo, wann und wie hat sich der Unfall zugetragen? Genaue Schilderung mit Angabe über Unfallort, Zeit, Ursache und Unfallhergang", dass eine exakte Schilderung des Ereignisses erwartet wird. Zwar war der hierfür vorgesehene Platz knapp, jedoch hätte der Beschwerdeführer ohne weiteres auf der Rückseite oder einem Zusatzblatt seine Ausführungen erweitern können. Mit der Abgabe des Fragebogens kam die Helvetia, wie dargestellt, ihrer Abklärungspflicht nach und sie war nicht gehalten, erneut beim Beschwerdeführer hinsichtlich des Sachverhalts nachzufragen. Ebenso kann nicht gehört werden, der Beschwerdeführer sei sich nicht bewusst gewesen, wie in der
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Schweiz die Abgrenzung zwischen Krankheit und Unfall getroffen werde, da er schon einen  mit der Suva hatte (Dossier 605 2016 206).
Ferner hat der Beschwerdeführer offenbar seinen behandelnden Orthopäden nicht ausführlich über den Unfallhergang informiert. Dieser gab in seinen Berichten jeweils auch einen Sturz an, ohne dies weiter zu präzisieren. Zudem wurde im Bericht zum MRI der rechten Schulter vom 15. Juni 2018 (UV-Akten M1) an den behandelnden Orthopäden bei der Indikation notiert, der Unfall-Mechanismus sei unbekannt.
Doch selbst wenn der letzten Version des Ereignisses vom 11. Juni 2018 gefolgt würde, ändert sich im Ergebnis nichts. So stellt das "ein bisschen schräg" ins Wasser eintauchen bei einer Wasserrutsche nichts Aussergewöhnliches bzw. Programmwidriges dar. Vielmehr ist das  als sportlicher Zeitvertreib zu sehen, welcher der Vergnügung dient, und der einen gewissen, durchaus gewollten Verlust der Kontrolle über die zu Beginn eingenommene  mit sich bringt, wobei eine nicht ganz planmässig verlaufene Rutschpartie nicht  ist (Urteil Sozialversicherungsgericht Zürich UV.2018.00075 vom 22. März 2019 E. 4.3). Auch der Versuch, dabei seinen Sohn in die Höhe zu halten, damit dieser nicht eintaucht, sprengt nicht den Rahmen dieser Freizeitbeschäftigung. Zumal der Beschwerdeführer ansonsten nicht  hinsichtlich des Bewegungsablaufs festhielt. Die Helvetia hat deshalb zu Recht das Vorliegen eines aussergewöhnlichen äusseren Faktors und damit eines Unfalls verneint.
5.
Es stellt sich weiter die Frage, ob eine sog. Listenverletzung vorliegt.
5.1. Im vorgenannten MRI-Bericht wurde eine Luxation der rechten Schulter im Alter von zwei Jahren erwähnt. Es bestehe ein Status nach vermuteter Luxation der rechten Schulter mit inverser Hill-Sachs-Läsion sowie einem Ödem am postero-inferioren Rand des Glenoids mit einer  Verletzung des Labrums. Ebenso liege ein Riss in der Bicepssehne intraartikulär vor.
Am 28. Juni 2018 (UV-Akten M3) hielt der behandelnde Orthopäde fest, die Erstbehandlung habe am 14. Juni 2018 stattgefunden. Der Beschwerdeführer habe einen antero-lateralen Schmerz, vor allem nachts. Die aktive und passive Mobilität sei komplett erhalten. Es liege eine SLAP-Läsion der rechten Schulter vor. Bei dieser Diagnose nahm der behandelnde Orthopäde am 4. Juli 2018 ( M4) eine Arthroskopie sowie Fixierung der SLAP-Läsion vor. Es liege eine anteriore Läsion des Labrums sowie Arthrose im Glenoid vor. Die Rotatorenmanschette sei intakt. In seinem  vom 7. November 2018 (UV-Akten M9.1) diagnostizierte er ein Rezidiv der SLAP- der rechten Schulter. Am 22. November 2018 (UV-Akten M9) notierte er ohne weitere , er denke, die SLAP-Läsion könne nur traumatischer Natur sein.
5.2. In seinem Kurzbericht vom 14. August 2018 (UV-Akten M7) hielt der beratende Arzt der Helvetia, Dr. med. D._, fest, bei der Hill-Sachs Verletzung handle es sich um eine Fraktur und die Verletzung des Labrums sei keine Listenverletzung. Die Schädigung sei vorbestehend. In seiner umfassenden Beurteilung vom 23. Oktober 2018 (UV-Akten M8) erklärte er, die Beurteilung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG ergebe einen Listenfall, nämlich eine Hill-Sachs-Fraktur, diese sei aber vorbestehend nach Luxation der Schulter im Kindesalter. Die Labrum-Verletzung sei kein . Die Arthrose im Bereich des Schultergelenkes (minimale Dekonfiguration des Humeruskopfes) sei ebenfalls vorbestehend. Während des Einspracheverfahrens nahm er am 5. Juni 2019 ( M12) erneut Stellung und bestätigte seine Ansicht. Es handle sich um einen Listenfall (-Fraktur), die zurückzuführen sei auf die Luxation im Jahre 1975, die effektiv die rechte Schulter betroffen habe. Die Labrumverletzung sei kein Listenfall. Die Schultergelenksarthrose sei
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vorbestehend. Der Beschwerdeführer gebe am 20. September 2018 an, das Schultergelenk sei ausgekugelt gewesen und die Bänder verletzt worden. Bei der Untersuchung durch den  Orthopäden elf Tage nach dem Ereignis habe dieser keine Anzeichen für einen -Läsion gefunden und die passive und aktive Schultermobilisation sei komplett gewesen. Diese Aussage sei nicht vereinbar mit einer klinischen Schulterluxation nach Reposition. Die Leistungspflicht sei zu verneinen, weil alles was vorliege vorbestehend sei.
Da sich Dr. med. D._ nicht zur SLAP-Läsion geäussert hatte (vgl. UV-Akten K42), wurde das Dossier Dr. med. E._ vorgelegt. Dieser hielt am 7. August 2019 (UV-Akten M13) fest, die Beurteilung von Dr. med. D._ sei unkorrekt. Bei der Hill-Sachs-Läsion handle es sich um eine leichte Eindellung bildgebend mit Knochenödem. Dies entspreche keiner Fraktur, weshalb keine Fraktur i. S. v. Art. 6 Abs. 2 UVG vorliege. Ferner sei eine Schulterluxation aufgrund der  und der Klinik nur möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich. Die SLAP-Läsion entspreche keinem Listenschaden. Für eine traumatische SLAP-Läsion benötige es zwingend eine Schulterluxation. Da diese nicht bewiesen sei, liege keine traumatische SLAP-Läsion vor. Die Behauptung des Rechtsvertreters, wonach SLAP-Läsionen in der Regel durch Unfälle verursacht würden, sei falsch und entspreche nicht der gutachterlichen Literatur. SLAP-Läsionen würden spontan infolge krankhafter Gewebsveränderungen durch chronische Überlastungen oder , meist durch rezidivierende Mikrotraumen, entstehen. Es sei von einem Vorzustand auszugehen, der lediglich durch das Ereignis symptomatisch geworden sei. Die Operationen, die dazu dienten, einen degenerativen Schaden zu sanieren, seien als unfallfremd zu qualifizieren. Auch die Berichte des behandelnden Orthopäden würden keinen Listenschaden belegen. Vielmehr ergebe sich aus diesen, dass keine Schulterluxation vorgelegen hat, sondern eine SLAP-Läsion, die als degenerativ zu qualifizieren sei.
5.3. Zwar ist Dr. med. E._ Allgemeinmediziner und nicht Facharzt der Orthopädie, dennoch genügt dieses Argument allein nicht, um seinem Bericht den Beweiswert abzusprechen. So hatte er Kenntnis der vollständigen Akten (vgl. UV-Akten K43–K43.27) und er begründet seine Sichtweise ausführlich und nachvollziehbar unter Berücksichtigung der medizinischen Lehre, weshalb seinen Ausführungen gefolgt werden kann (in diesem Sinne Urteil BGer 8C_68/2019 vom 22. Juli 2019 E. 4.2.2). Weitergehende Abklärungen, wie vom Beschwerdeführer beantragt,  sich daher.
Es ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich der Beschwerdeführer beim Ereignis vom 11. Juni 2018 eine Schulterluxation zugezogen hat. Im MRI-Bericht wurde einzig ein "probable status après luxation" notiert und der behandelnde Orthopäde hat in keinem seiner Berichte eine Schulterluxation notiert, weshalb es nicht zu kritisieren ist, dass Dr. med. E._ festhielt, eine Schulterluxation sei nur möglich.
Insoweit der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, gemäss Dr. med. E._ benötige es für eine SLAP-Läsion, die auch er anerkenne, eine Schulterluxation, weshalb eine solche vorgelegen habe, kann er nicht gehört werden. Einzig für eine traumatische SLAP-Läsion benötigt es eine Schulterluxation, nicht aber für eine degenerativ bedingte SLAP-Läsion, von welcher gemäss den überzeugenden Ausführungen von Dr. med. E._ hier auszugehen ist. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben nie einer schweren Arbeit nachgegangen ist, genügt nicht um auf Mikrotraumen zurückzuführende degenerative Schäden auszuschliessen, zumal er zum Zeitpunkt des Ereignisses vom 11. Juni 2018 bereits beinahe 45 Jahre alt war. Die gegenteilige Ansicht des behandelnden Orthopäden in seinem vorerwähnten Bericht vom 22. November 2018, wonach die SLAP-Läsion nur traumatischer Natur sein könne, wird von diesem nicht begründet. Darauf kann deshalb nicht abgestützt werden kann. Zudem hat Dr. med.
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E._ richtig erkannt, dass eine SLAP-Läsion nicht zu den Listenverletzungen gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG gehört, wie es auch der dargestellten höchstrichterlichen Rechtsprechung entspricht.
Bei der Hill-Sachs-Läsion handelt es sich gemäss Dr. med. E._ um eine leichte Eindellung mit Knochenödem und damit nicht um eine Fraktur, wie fälschlicherweise von Dr. med. D._ festgehalten wurde, weshalb auch diesbezüglich Dr. med. E._ zu Recht eine Listenverletzung verneint hat. Ferner wurde auch diese Diagnose nur im MRI-Bericht aber zu keinem Zeitpunkt vom behandelnden Orthopäden gestellt.
6.
Zusammenfassend hat die Helvetia zu Recht ihre Leistungspflicht für das Ereignis vom 11. Juni 2018 verneint, da weder ein Unfall noch eine Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. Der Einspracheentscheid vom 28. August 2019 ist zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.
Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden keine Gerichtskosten erhoben.
Der mit seinen Anträgen unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf .