# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f7919e78-9d31-4aff-948c-f7d03e66e679
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Auszug aus der Prozessgeschichte
A. Im Rahmen des laufenden Berufungsverfahrens CA.2021.18 bezog sich die N. AG mit Eingabe vom 15. August 2022 auf die Verfügungen der Vorsitzenden der Berufungskammer vom 7. Juni 2022, mit welcher eine Fristerstreckung bis zum 15. August 2022 gewährt worden sei, und vom 19. Juli 2022. Die N. AG  «erneut» und mit Verweis auf ihre «Eingabe vom 30. Mai 2022 die  des Verfahrens», bis über ihren Antrag auf Ausrichtung eines vorläufigen Betrags, eventualiter der Gewährung der amtlichen Verteidigung, subeventualiter der Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege höchstrichterlich entschieden worden sei (vgl. CAR pag. 3.103.052).
B. Mit Eingabe vom 29. August 2022 (CAR pag. 10.103.45 ff.) reichte die N. AG beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen gegen die prozessleitende Verfügung der Vorsitzenden der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts CA.2021.18 vom 19. Juli 2022 (CAR pag. 10.103.018 ff.) ein und stellte folgende Anträge:
1. Es sei die prozessleitende Verfügung der Berufungskammer des  vom 19. Juli 2022 (CA.2021.18) aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, die Anträge der Beschwerdeführerin gutzuheissen.
2. Eventualiter sei die prozessleitende Verfügung der Berufungskammer des  vom 19. Juli 2022 (CA.2021.18) aufzuheben und die Sache zur  an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts zurückzuweisen.
3. Subeventualiter sei die Anklageschrift zur Nachbesserung an die  zurückzuweisen.
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4. Es sei der Beschwerdeführerin die ab Mandatsübernahme integrale unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht unter Beiordnung des Unterzeichnenden als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu .
5. Es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (inkl. MwSt.). (CAR pag. 10.103.046).
C. Mit Eingangsanzeige vom 1. September 2022 (CAR pag. 10.103.043) orientierte das Bundesgericht die Berufungskammer über die erwähnte Beschwerde der N. AG vom 29. August 2022. Mit Verfügung vom 2. September 2022 setzte das  der Berufungskammer Frist bis 23. September 2022 zur Beantwortung der Beschwerde und des Gesuchs um aufschiebende Wirkung gemäss Art. 102 und 103 Bundesgerichtsgesetz (BGG; CAR pag. 10.103.044 ff.).

## Considerations

Die Berufungskammer erwägt:
1. Gemäss Art. 329 Abs. 2 i.V.m. Art. 379 StPO sistiert das Gericht ein Verfahren, wenn sich in dessen Verlauf ergibt, dass ein Urteil zurzeit nicht ergehen kann (zum Umfang des Verweises in Art. 379 StPO ZIEGLER/KELLER, Basler , 2. Aufl. 2014, Art. 379 StPO N. 4).
2. Mit ihrer Beschwerde in Strafsachen vom 29. August 2022 hat die N. AG Anträge gestellt, die zunächst eine höchstrichterliche Prüfung erfordern, bevor aus  Gründen eine Fortführung des Berufungsverfahrens sich als zweckmässig erweist. Dies betrifft vor allem die entsprechenden Anträge Ziffern 1 und 2 (vgl. oben Auszug aus der Prozessgeschichte lit. B), bzw. die hiermit u.a. angefochtenen Dispositivziffern 1 - 3 der prozessleitenden Verfügung der  der Berufungskammer CA.2021.18 vom 19. Juli 2022 (CAR pag. 10.103.039). Dabei geht es um die Frage, ob bzw. auf welche Art der  der N. AG für seine Tätigkeiten im vorliegenden Strafverfahren zu  sei (durch teilweise Freigabe der beschlagnahmten Vermögenswerte der N. AG / durch Anordnung der amtlichen Verteidigung / durch Bewilligung der  Rechtspflege, inkl. Beiordnung von RA Ertl als unentgeltlicher Rechtsbeistand der N. AG). Falls die Berufungskammer das Verfahren in der vorliegenden Konstellation ungeachtet dieser ungeklärten Thematik fortsetzen würde, bestünde die Gefahr, dass jene Verfahrenshandlungen der , welche während Rechtshängigkeit der Beschwerde in Strafsachen vom 29. August 2022 vorgenommen würden, nach dem insofern bevorstehenden  des Bundesgerichts allenfalls wiederholt werden müssten. In diesem Zusam-
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menhang ist zu erwähnen, dass die N. AG in ihrer Beschwerde zudem den  Ziffer 5 gestellt hat, wonach der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen sei.
Zusammenfassend drängt sich aus Gründen der Verfahrensökonomie eine  des Berufungsverfahrens bis zum Entscheid des Bundesgerichts über die Beschwerde der N. AG vom 29. August 2022 auf.
3. Das Verfahren bleibt auch während der Sistierung bei der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts hängig. Zurzeit sind keine weiteren Anordnungen angezeigt (vgl. Art. 329 Abs. 2 und 3 i.V.m. Art. 379 StPO).
4. Für diesen Beschluss sind keine Kosten zu erheben.