# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5a59cc10-084a-44a0-a122-8cdab4970667
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Entscheid vom 30. Mai 2012 betreffend vorsorgliche Massnahmen während des Scheidungsverfahrens verpflichtete der Einzelrichter des Bezirksgerichts E._ im summarischen Verfahren X._ seiner Ehefrau Y._ an den Unterhalt der beiden Kinder A._ und B._ ab 1. April 2012 einen monatlich und monatlich im Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von je Fr. 1‘500.- (zuzüglich erhältlicher Kinder- und Ausbildungszulagen) zu bezahlen. Zudem wurde er verpflichtet, Y._ ab 1. April 2012 bis zu ihrem Auszug aus der Liegenschaft C._, längstens bis 31. Dezember 2012, Fr. 3‘700.- (zuzüglich direkt zu begleichende Hypothekarzinsen für die Liegenschaft C._) an ihren persönlichen Unterhalt zu bezahlen. Ab dem Auszug von Y._ aus der Liegenschaft am 1. Januar 2013 wurde er verpflichtet, Fr. 5‘500.- an ihren persönlichen Unterhalt zu bezahlen.
B. Die gegen diesen Entscheid am 11. Juni 2012 erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons D._ mit Entscheid vom 8. August 2012 ab.
C. Mit Zahlungsbefehl Nr. 2130195 des Betreibungsamtes Oberengadin/Bergell vom 24. Januar 2013 wurde X._ aufgefordert, Y._ den offenen Unterhaltsbeitrag in der Höhe von Fr. 44‘700.- für die Monate April bis Dezember 2012 gemäss Ziffer 5. und 6. des Entscheides des Einzelrichters im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts E._ vom 30. Mai 2012 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Juli 2012 zu bezahlen. Im Weiteren seien gemäss Ziffer 12. zusätzlich noch Fr. 1‘000.- Gerichtskosten nebst Zins zu 5% seit dem 1. Juli 2012 geschuldet. Schliesslich sei der Unterhaltsbeitrag für den Januar 2013 in der Höhe von Fr. 6‘100.- gemäss Ziffer 5. und 6. des Entscheides vom 30. Mai 2012 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Januar 2013 noch offen. Der Zahlungsbefehl wurde dem Rechtsvertreter von X._ am 11. Februar 2013 zugestellt. Dieser erhob noch am gleichen Tag Rechtsvorschlag.
D. Mit Gesuch vom 26. Februar 2013 gelangte Y._ an das Bezirksgericht Maloja und ersuchte um definitive Rechtsöffnung für die in Betreibung gesetzten Unterhaltsbeiträge für die Monate April 2012 bis Dezember 2012 in der Höhe von Fr. 44‘700.-, zuzüglich Gerichtskosten von Fr. 1'000.- und für den Unterhaltsbeitrag für den Monat Januar 2013 in der Höhe von Fr. 5‘500.-, zuzüglich Kinderzulagen von Fr. 600.-, total somit für Fr. 51‘800.- zuzüglich Zins
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gemäss Zahlungsbefehl, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (Proz. Nr. -46).
E. Mit am 1. Mai 2013 ausgestelltem Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 2131640 wurde X._ vom Betreibungsamt Oberengadin/Bergell sodann aufgefordert, den offenen Unterhaltsbeitrag in der Höhe von Fr. 14‘600.- für die Monate Januar 2013 bis April 2013 nebst Zins zu 5% seit dem 15. Februar 2013 gemäss Ziffer 5. und 6. des Entscheides des Einzelrichters im summarischen Verfahren des Bezirksgerichts E._ vom 30. Mai 2012 zu bezahlen. Der Zahlungsbefehl wurde dem Rechtsvertreter von X._ am 6. Mai 2013 zugestellt, welcher gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
F. Mit Gesuch vom 22. Mai 2013 gelangte Y._ an das Bezirksgericht Maloja und ersuchte um definitive Rechtsöffnung für die in Betreibung gesetzten Unterhaltsbeiträge für die Monate Februar 2013 bis April 2013 in der Höhe von Fr. 16‘500.-, zuzüglich Kinderzulagen in der Höhe von Fr. 1‘800.-, abzüglich bereits geleisteter Zahlungen von Fr. 3‘700.-, somit insgesamt für Fr. 14‘600.- nebst Zins zu 5% seit dem 15. Mai 2013, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (Proz. Nr. 335-2013-100).
G. In seiner Stellungnahme vom 24. Juni 2013 beantragte X._ die vollumfängliche Abweisung des Gesuches vom 22. Mai 2013, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von Y._. Er habe mittels Dauerauftrag Unterhaltszahlungen geleistet und zwar in der Höhe von Fr. 3‘000.- jeweils am 1. und 6. Februar 2013, am 1. März 2013 (2x Fr. 3‘000.-) und am 2. April 2013 (2x Fr. 3‘000.-). Gesamthaft habe er für die Monate Februar, März und April 2013 somit Fr. 18‘000.- an Unterhalt bezahlt. Aufgrund der Weigerung seiner Ehefrau habe er für die im Miteigentum stehende Eigentumswohnung in Pontresina Zins- und Amortisationszahlungen leisten müssen, damit die Eigentümerschaft gegenüber der Bank nicht in Verzug gerate. Ebenso habe er weitere Kosten wie Liegenschaftssteuern, Nebenkosten und die Prämien für die Lebensversicherung für die beiden Söhne B._ und A._ bezahlt. Es sei klar, dass sich Y._ an diesen Kosten hälftig zu beteiligen habe. Damit sei ausgeführt, dass er mehr bezahle, als was ihm richterlich auferlegt worden sei. Er komme damit seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Familie vollumfänglich nach.
H. Mit Schreiben betreffend das Rechtsöffnungsverfahren mit der Proz. Nr. 335-2013-46 vom 28. Juni 2013 bezog sich der Rechtsvertreter von Y._ auf die Eingabe des Gesuchsgegners vom 24. Juni 2013 im Rechtsöffnungsverfahren
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mit der Proz. Nr. 335-2013-100 und führte unter anderem aus, dass gemäss Art. 125 Ziff. 2 OR ein Verrechnungsverbot bestehe. Dieses Schreiben wurde dem Gesuchsgegner am 12. Juli 2013 vom Bezirksgericht Maloja zur Kenntnisnahme zugestellt.
I. Das Bezirksgerichtspräsidium Maloja erkannte mit gleichentags mitgeteiltem Rechtsöffnungsentscheid vom 2. August 2013 in der Proz. Nr. -100 wie folgt:
„1. Das Gesuch wird teilweise gutgeheissen und der Gesuchstellerin wird in der Betreibung Nr. 2131640 des Betreibungsamtes Oberengadin/Bergell (Zahlungsbefehl vom 1. Mai 2013) für den Betrag von CHF 8‘700.-, zuzüglich 5 % Verzugszins seit 15. Mai 2013, definitive Rechtsöffnung erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 500.- werden zu 2/5 der Gesuchstellerin und zu 3/5 dem Gesuchsgegner auferlegt. Sie sind innert 30 Tagen auf das  70-5978-5 des Bezirksgerichtes Maloja zu überweisen.
Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, die Gesuchstellerin mit CHF 500.- ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations