# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2ff35a4f-81b8-4bb5-bce5-5a386b6f1633
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1975 geborene
X._
war seit 2010 als Reinigungsmitarbeiterin
tätig
.
A
m
28. Juni 2013 (Eingangsdatum der IV-Stelle)
meldete sie sich
unter Hin
weis auf
eine Verre
n
kung des Ellbogens rechts und schwerer Nervenschädigung infolge eines Unfalls im September 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). In der Folge zog die IV-Stelle die Akten der Suva bei (Urk. 6/8 und 14) und tätigte medizinische Ab
klärungen (Urk. 6/10 f.)
.
Im Auftrag der Suva wurde
X._
am 24. August 2015 kreisärztlich untersucht (Ber
icht vom 28. August
2015
,
Urk. 6
/
22/4-13
)
.
Mit Vorbescheid vom 7. Oktober 2015 stellte die IV-Stelle
X._
die Zusprechung einer vom 1. Dezember 2013 bis 1. Oktober 2015 befristeten ganzen Rente in Aussicht (Urk. 6/26). Dagegen liess
X._
Einwand erheben (Urk. 6/31 und 36). Nachdem die IV-Stelle erneut die Akten d
er Suva bei
ge
zog
en hatte (Urk. 6/48)
, veranlasste sie eine Abklärung im Haushalt von
X._
an Ort und Stelle (Abklärungsbericht vom 31. Juli 2018, Urk. 6/55).
Im Auftrag der Suva wurde
X._
am 6. Dezember 2017 nochmals
kreisärztlich untersucht (Bericht vom 13. Dezember
20
17, Urk. 6/48/12-
29
).
Nach erneutem
Vorbescheidverfahren (Urk. 6/60, 61, 63 und 66) sprach die IV-Stelle
X._
mit Verfügung 14. März 2019 (Urk. 2) eine vom 1. Dezember 2013 bis 31. Oktober 2015 befristete ganze Rente zu
.
2.
Dagegen erhob
X._
mit Eingabe vom 1. Mai 2019 (Urk. 1) Be
schwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, es sei ihr
unter Aufhebung
der
Verfügung vom 14. März 2019 eine vom 1. Dezember 2013 bis 31. März 2018 befristete ganze
R
ente und ab 1. April 2018 eine unbefristete Dreiviertelsrente zuzusprechen. Eventualiter sei eine vom 1. Dezember 2013 bis 31. März 2018 befristete ganze
Rente
zuzusprechen und der ab 1. April 2018 bestehende Invaliditätsgrad zu bestimmen.
Subeventualiter
sei die Sache an die
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese weitergehende Abklärung
en
vor
nehme. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 6. Juni
2019 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 11. Juni 2019 (Urk. 7) zur Kenntnis gebracht wurde. Zugleich wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Mit Replik vom 6. August 2019 (Urk. 8) hielt die Beschwerdeführer
in an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom
14. August 2019 verzichtete die Beschwerdegegnerin ausdrücklich auf
eine
weitere
Stellungnahme (Urk. 10).
Am
14. November 2019
reichte die Beschwerdeführerin eine weitere Stellungnahme
(Urk. 12)
sowie
die Ho
norarnote der Rechtsvertreterin
(Urk. 13)
ins Recht.
Die gege
n den
Einspracheentscheid
der Suva vom 2. November 2018 erhobene Beschwerde, welche Gegenstand des Verfahrens UV.2018.00286 bildet, wurde mit
Urteil heutigen Datums abgewiesen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
me
in
en Teil des Sozialversicherungsrechts
,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(
IVG
)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
B
ei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
ben
bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im
Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).
Nach der bis 3
1.
Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur
Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 14
6; vgl.
Art.
27 und 27
bis
IVV in der seit dem
1.
Januar 2018 geltenden Fassung und
Übergangsbestimmung zur Änderung der
Verordnung über die Invaliden
ver
siche
rung
[IVV]
, in Kraft seit
1.
Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Er
werbs
tä
tigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermitt
elt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbs
bereich
ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vor
ge
nom
m
en
wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die
ver
sicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würd
e. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Berei
chen er
mittelten und gewichteten
Teilinvaliditäten
(BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E.
3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).
1
.4
Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass
gabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch
Rz
. 3081 ff. des Kreisschreibens über Inva
lidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar
2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestim
mung
der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar.
Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge
ben
den Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Be
teiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen.
Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass
gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver
sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts
I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2
).
1.5
Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt
nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nach
vollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Be
richten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver
ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab
klärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid,
die Beschwerde
führerin sei
nach ihrem Unfall im September 2012 voll arbeitsunfähig gewesen. Seit September 2015 sei
ihr
eine angepasste leichte Tätigkeit ganztags zu
mutbar. Die Abklärungen bei der Beschwerdeführerin vor Ort hätten sodann erge
ben, dass sie zu mindestens 80 % einer ausserhäuslichen Tätigkeit nachgegangen sei und die restlichen 20 % damit auf den Haushaltsbereich entfallen würden, wobei diesbezüglich von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 32 % auszugehen sei. Unter Anwendung der gemischt
en Bemessungs
metho
de resultiere ein Invaliditätsgrad von 86 %
. Ab September 2015 liege ein Inva
liditätsgrad von
13
%
vor.
Somit stehe der Beschwerdeführerin
eine
befristete ganze Rente
zu
(Urk. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass
der Einschränkung
infolge funktioneller
Einhändigkeit
bei den einzelnen Haushalts
verrichtungen ungenügend Rechnung getragen worden sei. Im Bereich Haushalt sei von einem Invaliditätsgrad von 46.5 % auszugehen. Aufgrund der Ein
schrän
kungen am rechten Arm sei der Beschwerdeführerin auch lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit zumutbar.
In Anwendung einer Parallelisierung und der gemischten Bemessungsmethode
habe die Beschwerde
führerin ab 1. April 2018 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente.
Im Übrigen habe die Beschwerdegegnerin die ganze Rente bis 31. März 2018 auszurichten, da die Suva
aufgrund einer vollen Arbeitsunfähigkeit Taggelder bis 31. März
2018
aus
gerichtet habe (Urk. 1).
2.3
Mit Beschwerdeantwort
vom 6. Juni 2019 (Urk. 5)
führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass die Beschwerdeführerin gegenüber der kreisärztlichen Ein
schätzung der Arbeitsfähigkeit keine begründeten Einwände vorgebracht habe, wesha
lb ihr
V
orbringen
nicht zu überzeugen vermöge.
Auch zum Abklärungs
be
richt habe die Beschwerdeführerin keine konkreten Gründe vorgebracht, wes
halb davon abzuweichen wäre. Aus dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom Dezember 2017 g
ehe
hervor, dass es seit der Untersuchung im August 2015 zu keinerlei Veränderungen gekommen sei. Deshalb könne bereits ab August 2015 von einer
zumutbaren
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus
gegan
gen werden. Dementsprechend habe die Invaliditätsbemessung per Novem
ber 2015 – drei Monate nach der kreisärztlichen Untersuchung im August 2015 - und per Januar 2018 – Verordnungsänderung bezüglich gemischter Methode – zu erfol
gen (Urk. 5).
2.4
In ihrer Replik vom 6. August 2019 (Urk. 8) wandte die Beschwerdeführerin ein, die Beschwerdegegnerin habe ohne eigene Abklärungen vorzunehmen auf d
ie im Auftrag der Suva erfolgte kreisärztliche
Untersuchung abgestellt. Vorliegend sei von einer 50%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen
.
B
ei kor
rek
ter Bestimmung des Invalideneinkommens und in Anwendung der gemischten Methode habe die Beschwerdeführerin
ab 1. April 2018
einen Anspruch auf eine unbefristete
Dreiviertelsrente.
Im Übrigen anerkannte die Beschwerdeführerin ausdrücklich, dass von einer Parallelisierung abzusehen sei.
3
.
3.1
Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid in erster Linie auf den
im Auftrag
der Suva erstatteten
kreisärztlichen Untersuchungsbericht von
pract. med.
Y._
, Facharzt für C
hirurgie, vom 13. Dezember 201
7.
Diesem Bericht sind
folgende Diagnosen zu entnehmen
(Urk. 6/48/27
):
-
Status nach traumatischer Ellbogenluxation rechts vom 8.09.2012 mit:
-
im Röntgen vollständige Reposition mit stationären Stellungs
verhält
nissen, im Verlauf Bildung von Verkalkungen sowie Darstellung einer
ossären
Schuppe am
Epicondylus
radialis
-
Status nach
Arthrotomie
/
Adhäsiolyse
/
Exzision
heterotoper
Ossifika
tionen am rechten Ellbogen am 3.05.2013 bei initial Ellbogensteife
-
k
ombinierter schwerer
axonaler
und
demyelinisierender
Schädigung im
Nervus
ulnaris
im
Sulcus
nervi
ulnaris
mit
initial schwerem senso
motorischen Ausfalldefizit
-
Status nach
Neurolyse
und subkutaner Vorverlagerung
Nervus
ulnaris
rechts im Verlauf
-
im Verlauf elektro-neurologisch
er
Besserung der
Ulnarisbefunde
, kein Leitungsblock mehr nachweisbar,
Medianusneurographie
normal, nor
male Neurographie des
Nervus
cutaneus
und des
Nervus
brachii
late
ra
lis
medialis
-
Verdacht auf Entwicklung eines
myofaszialen
Schmerz- und Verspan
nungssyndroms im Verlauf, Differentialdiagnose: CRPS
-
MRI Ellbogen 2015 rechts: Unauffällige
Bizepssehne
, tiefe Knorpel
fissur an der
Trochlea
, ansonsten unauffällige Knorpelüberzüge. Statio
näre
Tendoperiostosen
am distalen
Humerus
. Stationäres Ödem im distalen
Musculus
brachialis
-
MRI Hand/Handgelenk rechts 2015: Normalbefund
Die Beschwerdeführerin habe davon berichtet, dass die
Einschränkung unver
än
dert sei, die
Schmerzen
aber,
im Vergleich
zu
vor zwei Jahren trotz sämtlicher Therapieversuche zugenommen hätten. Zuhause mache sie Übungen und gehe viel spazieren. Sie könne allerdings nicht mehr Autofahren, Fahr
radfahren oder Schwimmen (Urk. 6/48/21
). Die Grundpflege sei nach wie vor teilweise einge
schränkt und ihr Ehemann müsse ihr bei der Verrichtung alltäglicher Aktivitäten zur Hand gehen (
Urk. 6/48/22
).
Der Kreisarzt hielt fest, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor keinerlei Be
wegungen im Bereich der rechten Schulter, des Ellbogens, des Unterarms, des Hand
gelenks und der rechten Hand durchführe. Die pas
sive Mobilisation habe wegen der
angegebenen starken Schmerzen kaum beziehungsweise nicht durch
geführt werden können. Sämtliche neurologischen Untersuchungen im Bereich des Unterarms und der Hand hätten aufgrund der Schmerzen nicht durchgeführt werden können. Die Bewegungseinschränkungen und Schmerzäusserungen im ge
zeigten Ausmass seien nicht nachvollziehbar. Das völlige Versagen im grob- und feinmotorischen Bereich könne kaum erklärt werden. Das Aufschreien und Zurückziehen der Hand bei nur feinster Berührungen seien nicht verständlich, sowie auch die Verweigerung, Tests und Übungen überhaupt zu versuchen. Die Beschwerdeführerin habe sich faktisch als funktionelle
Einhänderin
links
(rechte Seite geschädigt)
präsentiert (
Urk. 6/48/27
).
Hinsichtlich des Vorliegens eines CRPS verwies der Kreisa
rzt auf die Beurteilung von PD Dr
.
Z._
von der Universitätsklinik
A._
vom 20. Juni 201
7.
Aus dieser Beurteilung gehe hervor, dass in den Berichten des Schmerzambulatoriums zwar die Diagnose eines CRPS festgehalten werde, allerdings nicht hervorgehe, aufgrund
welcher konkreten Symptome und Befunde sich diese Diagnose herlei
ten liesse. Der Kreisarzt hielt fest, dass auch jetzt die Budapester Kriterien für ein CRPS nicht vollständig erfüllt seien (
Urk. 6/48/28
).
Zwischen der kreisärztlichen Untersuchung vom 24. August 2015 und heute sei es bezüglich Präsentation von Einschränkungen und Schmerzen zu keinerlei Ver
änderungen gekommen. Daher sei nach wie vor mit überwiegender Wahrschein
lichkeit nicht davon auszugehen, dass durch weitere ärztliche Behandlungen
und/oder Therapien noch eine Verb
esserung erreicht werden könnte
(Urk. 6/48/28
).
Weiter
führte der Kreisarzt aus,
die Beschwerdeführerin
sei
in ihrer angestammten Tätigkeit
nicht mehr
arbeit
sfähig
, da die Anforderungen an die Kraft und den repetitiven Einsatz des Ellbogens und des Handgelenks im Speziellen zu hoch seien. Zumutbar sei eine ganztags nur leichte Arbeit. Das Hantieren mit Werk
zeugen könne nicht durchgeführt werden. Die längerdauernde Haltung bezüglich Stehen und
/
oder
Gehen, sowie Sitzen sei frei wählbar. Die Fortbewegung sei nicht kompromittiert. Arbeiten, welche ein Gleichgewicht und/oder Balancieren oder das Besteigen von Leitern erforder
t
e
n
sowie beidhändige Arbeiten dürften nicht durchgeführt werden. Die rechte Hand könne nicht als Arbeitshand eingesetzt werden und es sei daher von einer funktionellen
Einhändigkeit
links auszugehen. Zudem bestehe eine zeitliche Einschränkung im Umfang von 15 % (
Urk. 6/48/28
).
3.2
Am 31. Juli
2018 berichtete die Abklärungsperson über die am 24. Juli 2018 durchgeführte Haushaltsabklärung (Urk. 6/55). Zu Beginn und Ausmass der Beschwerden fügte sie als Diagnose eine Ellbogenluxationsfraktur rechts im Septem
ber 2012 an (
Urk. 6/55/1
). Die
Beschwerdeführerin
habe sodann erzählt
,
dass
die Situation unverändert
sei und
sie
immer Schmerzen habe, welche
bei schlechtem Wetter sogar
verstärkt seien
. Mit der rechten Hand könne sie fast gar nichts mehr machen. Wenn sie eine Jeans tragen wolle, müsse ihr Ehemann beim Öffnen und Schliessen des Knopfes helfen,
was
bei Hosen mi
t
weicherem Stoff
besser gehe
.
Hinzu komme, dass
sie ausgeprägte Rechtshänderin sei und ihre linke H
and deshalb nur bedingt einsetz
en könne. Sie habe linksseitig wenig Kraft und habe schon ziemlich viel Geschirr (Teller) fallen lassen. Im Haushalt helfe ihr Ehemann
. Die Ehefrauen zwei seiner Freunde würden alle zwei Monate kommen und die Wohnung gründlich putzen. Zurzeit helfe auch noch ihre Schwieger
mutter, welche gerade zu Besuch sei (Urk. 6/55/2).
Zur Qualifikation führte die Abklärungsperson aus, die Beschwerdeführerin habe in ihrer Heimat die Berufsschule besucht und
sei gelernte Schneiderin
. Vom 2
1.
Juli 2010 bis 30. November 2015 sei sie als Reinigungsmitarbeiterin bei der
B._
AG zu 80 % tätig gewesen
(Urk. 6/55/2)
.
Ihr Ehemann arbeite seit 25. Juli 2018 wieder zu 100 %, obwohl er Rückenprobleme habe. Zuvor sei er aus wirtschaftlichen Gründen für vier Monate arbeitslos gewesen. Weiter habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie bei guter Gesundheit
unverändert
zu 80 %
arbeiten würde
(Urk. 6/55/3).
Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin als
zu 80 % als erwerbstätig und
zu 20 % im Haushalt
tätig
. Zur Begründung führte sie aus, dass gemäss dem Vertrag die Beschwerdeführerin
und
analog zu ihren Angaben
,
wo
nach
sie
a
n zwei Stellen tätig gewesen sei (10 beziehungsweise 30 St
unden pro Woche),
die 10 Wochenstunden umfassende Stelle aus IV-fremden Gründen auf
gegeben habe. Es sei daher nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit zu 80 % erwerbstätig wäre (Urk. 6/55/3).
Zum Bereich «Ernährung»
habe die Beschwerdeführerin unter anderem erzählt, das
Gemüse müsse
von einer anderen Person
gerüstet werden, das Hantieren mit Töpfen sei nicht mehr möglich, sowie auch etwas aus dem Ofen heraus zu neh
men. Sie könne beispielsweise ein Rührei zubereiten, dieses jedoch nicht auf einem Teller anrichten. Das Decken des Tisches sei erschwert und sie habe wiederholt Teller fallen lasse
n
, weshalb dies nun ihr Ehemann übernehme. Das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers sei ebenfalls nur bedingt möglich, da sie nur leichte Geschirrteile hinein
stellen
und herausnehmen könne. Die
Abklä
rungsperson
hielt
fest, dass auch wenn die Beschwerdeführerin ausgeprägte Recht
shänderin sei, es nicht nachvollzogen werden
könne
, weshalb sie keinen Teller mit der linken Hand zu halten vermöge. Im Rahmen der Schaden
min
de
rungspflicht könne auch zugemutet werden, auf fertig gerüstetes Gem
üse zurück
zugrei
fen, sowie gelegentlich Fertigprodukte zu verwenden. Dem Ehemann sei die Hilfe bei den Abwascharbeiten und
der
Einräumung des Geschirrs zuzumuten. Es resultiere eine
der
E
inschränkung von 11.25
% (Urk. 6/55/.
Zum Bereich «Wohnungspflege»
habe die Beschwerdeführerin davon berichtet, dass alle zwei Monate
die
Ehefrauen von
zwei
Bekannten die Wohnung reinigen würden. Punktuell vermöge die Beschwerdeführerin mit dem Handstaubsauger kleine Flächen des Bodens zu saugen, dies
sei allerdings
nur maximal eine Minute lang möglich. Putzarbeiten seien generell schwierig. Ihr Ehemann würde staub
sa
u
gen, den Boden feucht aufnehmen und die Reinigung von Bad und WC über
nehmen. Er entsorge auch den Kehricht. Das Giessen der Pflanzen sei nur minimal möglich, weil die
Beschwerdeführerin mit der linken Hand nicht schwer heben könne. Die
Abklärungsperson
merkte an
,
dass
dem Ehemann das Entsorgen des Kehrichts, die Pf
lanzenpflege sowie das Beziehen
des Ehebettes zugemutet
werden
könne
. Der Beschwerdeführerin seien leichte Reinigungsarbeiten mit der linken Hand zuzumuten. Im Handel gebe es zudem ein grosses Sortiment an Reini
gungs
sprays, welche die Beschwerdeführerin mit der linken Hand bedienen könne. Die E
inschränkung belaufe sich auf 14
% (Urk. 6/55/5 f.).
Zum Bereich «Einkauf sowie weitere Besorgungen» habe die Beschwerdeführerin
ausgeführt,
dass
sie
Grosseinkäufe gemeinsam mit ihrem Ehemann einmal in der Woche erledigen würde.
Dabei übernehme i
hr Ehemann das Trage
n, Ein- und A
usladen der Einkäufe. Leichte Einkäufe (maximal 2 Kilogramm) vermöge sie selber zu
tät
igen.
Ihr Ehemann erledige auch die administrativen
Angele
gen
heiten, wobei sie dies
auch selbst
tu
n könnte, vorausgesetzt sie müss
e nichts schreiben.
Die Abklärungsperson verneinte eine Einschränkung in diesem Bereich und merkte an, dem Ehemann könne die Hilfe in diesem Bereich zugemutet werden (Urk. 6/55/6).
Zum Bereich «Wäsche und Kleiderpflege»
habe die Beschwerdeführerin erzählt, dass wöchentlich drei bis fünf Ladungen Wäsche gewaschen würden. Dabei bringe ihr Ehemann die Wäsche in den Waschraum
und
hole sie
zurück in die Wohnung. Er
übernehme auch
das Auf- und Abhängen
der
Wäsche, bügle und falte diese zusammen.
Kleine Wäschestücke vermöge die Beschwerdeführerin an einem Windelständer in der Wohnung auf- und abzuhängen. Der Tumbler würde lediglich für Socken verwendet. Flickarbeiten oder auch Schuhe putzen sei
en
für die Beschwerdeführerin
nicht mehr
möglich
. Die
Abklärungsperson
führte
weiter
aus
, der Beschwerdeführer
i
n sei
es
zumutbar
,
einfache Wäschestücke, wie Unter
wäsche, Hand- und Küchentücher, Putzlappen und dergleichen zusammen
zu
legen. Auch sei es zumutbar, dass der Tumbler vermehrt als lediglich für Socken
eingesetzt werde
. Es resultiere eine Einschränkung von 7 % (Urk. 6/55/6).
Zusammenfassend liege
im Bereich Haushalt insgesamt
eine Einschränkung von 32.25 % vor (Urk. 6/55/6).
4.
4.1
Im angefochtenen Entscheid stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den kreis
ärztlichen Untersuchungsbericht vom 13. Dezember 2017 zu Händen der Unfall
versicherung. Dieser basiert auf fachärztlicher Untersuchung und wurde in Kenntnis
der
und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie unter Berück
sichtigung der geklagten Beschwerden erstattet. Der Kreisarzt legte die medizi
nischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine
Schlussfolgerung nachvollziehbar. Der kreisärztliche Untersuchungsbericht erf
üllt demnach alle rechtsprechungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medi
zinische Entscheidungsgrundlage, weshalb diesem grundsätzlich voller Beweis
wert zukommt
(vgl. E. 1.5
)
.
4.2
Die
Beschwerdeführerin
brachte vor,
sie sei zu 50 % arbeitsunfähig (vgl. Urk. 1 S
. 9). Auf welche fachärztlichen Angaben sich die
se
Annahme stützt, legt
e
die Beschwerdeführerin
allerdings
nicht konkret und substantiiert dar. Sie verw
i
e
s
auf spezialärztliche Berichte des Universitätsspitals
C._
und der Universi
täts
klinik
A._
ohne Nennung der Aktenfundstelle oder des Datums der Berichte.
Primär ist es ärztliche Aufgabe, anhand der objektiven Befunderhebung die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit zu bestimmen (Urteil des
B
undesgerichts 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E.
4.1.2 und 4.2.2).
In den Akten lässt
sich allerdings keine von der kreisärztlichen Beurteilung abweichende medizinische Einschätzung der Leistungsfähigkeit
finden
.
Die medizinische Akten
lage dokumentiert
,
dass sich anlässlich der elektrodiagnostischen Untersu
chung vom 27. August 2013 am Universitätsspital
C._
, welche drei Monate nach
der Operation im Mai 2013 stattgefunden hatte
, eine deutliche Befundver
besserung nicht nur klinisch, sondern auch elektrodiagnostisch gezeigt hat
te
(Urk. 6/14/53)
. Da die Beschwerdeführerin in der Folge über
unverändert an
hal
tende
Schmerzen im rechten Arm klagte, erfolgte im Sommer 2015 ein stationärer Aufenthalt in der Rehaklinik
D._
, auch zur psychologischen Abklärung (vgl. kreisärztlicher Untersuchungsbericht vom 7. Mai 2015, Urk. 6/17/8). Dem Aus
trittsbericht der Rehaklinik
D._
vom 22. Juli 2015 lässt sich
sodann
entneh
men, dass ein CRPS nicht
habe
nachgewiesen werden k
önnen.
Aus der Biografie der Beschwerdeführerin
hätten
sich
jedoch
Umstände
präsentiert
(Eltern in jungen Jahren verloren,
psychisch kranker erster Ehemann
, starker und bisher unerfüllter Kinderwunsch in zweiter Ehe), welche sich ungünstig
auf den Genesungsprozess auswirken würden, so
dass nach langer Leidensgeschicht
e mit gescheiterten
Be
hand
lungsversuchen von einer chronischen Schmerzstörung mit som
atischen und
psychischen Faktor
e
n
auszugehen sei
(Urk. 6/19/3). Weiter wird im Bericht fest
gehalten, dass diese psychische Störung keine arbeitsrelevante Leistungsminde
rung begründe (Urk. 6/19/2). Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung am 6. Dezember 2017 konnte der Kreisarzt die von der
Beschwerdeführerin geklagten Schmerzen im Ellenbogen/Arm nicht in diesem Ausmass
erklär
en.
Die Diagnose eines CRPS verneinte auch er unter Hinweis auf die Einschätzung von PD Dr.
Z._
nachvollziehbar.
Dennoch berücksichtigte der Kreisarzt eine funk
tion
elle
Einhändigkeit
im Rahmen des
Zumutbarkeitsprofils und attestierte eine zeitliche Einschränkung im Umfang von 15 % (E. 3.1). Anhaltspunkte
für
andere
(
psychische
)
Beschwerden
,
welche nicht bereits im Rahmen der Einschränkung der Leistungsfähigkeit und
im entsprechenden
Zumutbarkeitsprofil infolge der
funktionellen
Einhändigkeit
Berücksichtigung fanden und eine darüberhinaus
gehende arbeitsrelevante Einschränkung zu begründen vermögen, liegen nicht vor.
Nach dem Gesagten
überzeugt die kreisärztliche Einschätzung der Arbeitsfähig
keit der Beschwerdeführerin
.
Die Beschwerdeführerin vermag auch
aus dem
von ihr
genann
ten Urteil des Bun
desgerichts 8C_819/2010 vom
7.
April 2011
nichts zu ihren Gunsten abzuleiten
(Urk. 12)
. Das Bundesgericht hielt in der Erwägung 6.4.
1.
Folgendes fest:
Die faktische
Einhändigkeit
[...]
, stellen zwar praxisgemäss Tatbestände einer erheb
lich erschwerten Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit dar, doch hat die Recht
spre
chung wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten (vgl. dazu SVR 2008 IV Nr. 62 S.
203, 9C_830/2007 E. 5.1; Urteil 9C_95/2007 vom 2
9.
August 2007 E. 4.3 mit Hin
weisen) für Personen, welche funktionell als Einarmige zu betrachten sind und über
dies nur noch leichte Arbeit verrichten können, zu finden sind (Urteil 8C_1050/2009 vom 2
8.
April 2010 E. 3.4 mit zahlreichen Hinweisen)
.
Anhalt
punkte, dass bei einer funktionellen
Einhändigkeit
grundsätzlich von einer Ar
beits
unfähigkeit in einem bestimmten Umfang auszugehen wäre, sind diesem
Urteil jedenfalls nicht zu entnehmen.
Die Beschwerdeführerin verkennt schliesslich
auch,
dass die Beschwerdegegnerin
dem Umstand der funktionellen
Einhändig
keit
ausser im Belastungsprofil
zusätzlich mit einem leidensbedingten Abzug von
10
%
vom Tabellenlohn
Rechnung trug (vgl. Urk. 2 S. 5
), was gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung
angemessen erscheint
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2008 vom 1
7.
Septem
ber 2008 E.
3.3.2).
Schliesslich wäre einem – vorliegend aber nicht
ausgewiesenen – CRPS mittels Belastungsprofil (funktionelle
Einarmigkeit
) hin
reichend
Rechnung getragen.
4.3
Damit
erweisen sich die von der Beschwerdeführerin gegenüber dem kreis
ärzt
lichen Untersuchungsbericht erhobenen Einwände als nicht stichhaltig. Vielmehr sind die praxisgemässen Kriterien für eine beweiskräftige Entscheidungs
grund
lage erfüllt (vorstehen E. 4.1), weshalb darauf abzustellen ist. An dieser Aus
gangs
lage vermag
auch der Umstand,
dass die Beschwerdegegnerin keine eigene medizinische Untersuchung der Beschwerdeführerin in Auftrag gegeben hat, nichts zu ändern. Im Übrigen
ist mit Blick auf die umfassenden Abklärungen
davon auszugehen, dass weitergehende medizinische Abklärungen den vorlie
genden Sachverhalt nicht erhellen würden (
antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen
)
.
Zusammenfasse
nd bleibt festzuhalten, dass der
Beschwerdeführerin infolge
der
Beschwerdesymptomatik
am rechten Arm
ihre bisherige
Tätigkeit als Reinigungs
mitarbeit
erin nicht
mehr zumutbar ist
. Gestützt auf die beweiskräftige kreis
ärzt
liche Beurteilung ist sie indessen
seit August 2015
(E. 3.1)
in einer angepassten Tätigkeit in Beachtung des Zumutbarkeitsprofils und unter Berücksichtigung einer zeitlichen Einschränkung im Umfang von 85 %
arbeits
fähig.
5.
5.1
Die Beschwerdeführerin
machte
sodann
geltend
, dass
vorliegend von einer höheren
Ei
nschränkung im Haushaltsbereich auszugehen sei.
Hingegen ist d
ie Statusfrage,
das heisst die Qualifizierung d
er Beschwerdeführerin als zu 80 % erwerbstätig und zu 20
% im Haushalt beschäftigt,
unstrittig und aufgrund der Akten
lage ausgewiesen (vgl. Urk. 6/55
).
5.2
Nach der Rechtsprechung stellt der durch die IV-Stelle eingeholte Bericht über die Abklärung vor Ort eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage zur Ermittlung des Invaliditätsgrades von im Haushalt tätigen Versicherten dar. Für den Beweiswert eines entsprechenden Berichtes ist analog auf die Rechtsprechung zur Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 352 E. 3a und b, BGE 122 V 160 E. 1c) zurückzugreifen. Sind die entsprechenden Kriterien (
vgl. vorstehend E. 1.5)
erfüllt, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift
diesfalls
in das Ermessen der Abklärungsperson nur ein, wenn klar feststellbare Fehl
einschätzungen oder Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Abklärungsresultate (zum Beispiel infolge von Widersprüchlichkeiten) vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt steht als das im Beschwerdefall zuständige Gericht.
5.3
Die zuständige Abklärungsperson führte zur Beurteilung der Beeinträchtigungen im Haushaltsbereich am 24. Juli 2018 eine Abklärung an Ort und Stelle durch.
Sie
stellte
dabei unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin ge
klagten Leiden und
Behinderungen sowie der Familien- und der Wohnverhält
nisse, der technischen Einrichtungen und der örtlichen Lage eine Einschränkung der Beschwerdeführer
in im Haushaltsbereich von 32.25
% fest
.
Der von der Abklärungsperson verfasste Bericht vom
31. Juli 2018
(vgl.
vor
stehend
E. 3.2
)
be
schreibt
die einzelnen Haushaltsbereiche und deren prozen
tuale
Gewichtung
,
die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festge
stellten Einschränkungen in diesen Bereichen
umfassend
. Ebenfalls berück
sichtigt
wurde die Mitwirkungspflicht des Ehemannes der Beschwerdeführerin. Der Abklä
rungsbericht ist sodann schlüssig und in nachvollziehbarer Weise be
gründet. Es sind vorliegend keine besonderen Umstände gegeben, welche den Abklärungs
bericht als mangelhaft oder ungeeignet erscheinen liessen; vielmehr entspricht dieser den an ihn gestellten Anforderungen, so dass für die
Ent
scheid
findung
darauf abgestellt werden kann.
5.4
Sow
e
it
die Beschwerdeführerin vorbringt, dass die Einschränkung im Haus
halts
bereich im Abklärungsbericht mit 32.25 %
zu tief ausgefallen sei und der
Um
stand
einer funktionellen
Einhändigkeit
nicht genügend berücksichtigt worden sei (vgl. Urk. 1 S. 8), kann ihr nicht gefolgt werden.
So stellt der auf der Basis von Erhebungen an Ort und Stelle verfasst
e
Abklä
rungsbericht vom 3
1.
Juli 2018 (Urk. 6/55) grundsätzlich die geeignete und ge
nügende Vorkehr zur Ermittlung der entsprechenden Einschränkung im Haushalt dar.
Dagegen vermag die pauschale Aussage der Beschwerdeführerin, wonach in den einzelnen Bereichen von einer höheren Einschränkung auszugehen sei, ohne allerdings hierfür konkrete Anhaltspunkte zu nennen, den vorliegenden Abklä
rungsber
icht nicht in Zweifel zu ziehen,
zumal d
er Bericht vor Ort von einer qualifizierten Person in Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse und der sich aus den medizinischen Diagnosen ergebenden Beeinträchtigungen erho
ben wurde.
Die Beschwerdeführerin verkennt zudem, dass bei der Besorgung des eigenen Haushalts in der Regel mehr Spielraum und Flexibilität für die Einteilung sowie Ausführung der Arbeit besteht, als im Rahmen eines – hinsichtlich des Tätig
keits
profils ähnlich ausgestalteten – Anstellungsverhältnisses. Kann die Versi
cherte wegen ihrer Beeinträchtigung gewisse Haushaltsarbeiten nur mehr müh
sam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit entsprechend gliedern, wobei sie in üblichem Umfang die Mithilfe von Fami
lien
angehörigen in Anspruch zu nehmen hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_440/2011 vom 1
1.
Juli
2011 E. 4.2). Dass die Beschwerdeführerin gewisse Arbeiten nicht mehr eigenständig erledigen kann, wurde von der Abklä
rungs
person entsprechend bei der Einschränkung berücksichtigt.
5.5
Zusammenfassend bestehen somit keine Anhaltspunkte für Fehleinschätzungen der Abklärungsperson, welche
eine gerichtliche Ermessenskorrektur der vor Ort erhobenen gesundheitsbedingten Beeinträchtigungen rechtfertig
t
en,
weshalb
auf den Abklärungsbericht vom
31. Juli
2018 abgestellt werden
kann
. Es ist daher von einer Einschränkung von 32.25 % im Haushaltsbereich auszugehen
.
6.
6.1
Da eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeits
fähigkeit besteht (E.
4.3 und 5.5
), ist
deren erwerbliche Auswirkung zu prüfen
(E. 1.3).
In diesem Zusammenhang machte die Beschwerdeführerin
insbesondere
geltend, dass die befristete ganze Rente der Invalidenversicherung nicht bloss bis Ende Oktober
2015
, sondern länger zuzusprechen
sei
(Urk. 1 S. 12).
6.2
Da die Beschwerdeführerin ihren Leistungsanspruch erstmals
am 28. Juni 2013
(Eingangsdatum)
geltend machte
(Urk. 6/3; vgl.
Art.
29 Abs. 1 und 3 IVG)
, konnte ein Renten
anspruch
der Beschwerdeführerin
frühestens im Dezember 2013 ent
stehen
(Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs.
1 IVG)
, weshalb bei der Invaliditätsbemessung die Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt massgebend sind.
Das Wartejahr war zu diesem Zeitpunkt erfüllt (E. 1.2).
Die vorliegend
angefochtene Verfügung
ist
am 14. März 2019 und somit nach Inkrafttreten der Änderung von Art. 27
bis
Abs. 2-4 IVV
ergangen,
wobei ein Sach
verhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verord
nungsbestimmungen am
1.
Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal
rechtlic
hen Regeln für die Zeit bis 31.
Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungs
be
stim
mungen abzustellen (
E. 1.3
)
.
6.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt
erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).
6.4
6.4.1
Gemäss
den Angaben des Ar
beitgebers vom 13. Juni
2013 betrug der Stunden
lohn im Jahr 2013 insgesamt Fr. 22.40 (Urk. 6/1/2)
, was bei einem
80
%-Pensum
einem
jährlichen
Einkommen
von Fr. 39’137
.-- (Fr. 22.40 x 42 Stunden x 52 Wochen
x 0.8
)
entspricht
.
Da die Beschwerdeführerin im Jahr 2013 keiner Ar
beits
tätigkeit mehr nachgehen konnte, betrug die Einschränkung im Erwerbs
bereich 100 %
(E. 4.3
)
. Bei einem Beschäftigungsgrad
von
80 % und einer 100%ig
en Einschränkung ergibt sich im Bereich Erwerb ein Teilinvaliditätsgrad von 80 %
(100 % x 0.8)
. Im Aufgabenbe
reich, wo sich die Beschwerdefüh
rerin die Tätigkeiten über den ganzen Tag verteilt frei einteilen konnte, ergab sich ge
mäss Haushalts
abklä
rungsbericht eine Einschränkung von 32.25 % (vgl. E. 5.5). Bei der Gewichtung des Bereichs Haushalt mit 20 % ergibt sich ein Teilin
va
lidi
tätsgrad von gerundet 6 % (20 % x 32.25 %). Zusammengerechnet resultiert so
mit ein Gesamtinvaliditätsgrad von gerundet 86 %.
Das
s
die
Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2013 eine ganze
(befristete)
Rente zugesprochen hat, ist damit nicht zu beanstanden und wurde von der Beschwerdeführerin
im Übrigen
auch nicht gerügt.
6
.4
.2
Im August 2015 betrug das
Valideneinkommen
bei einem
80
%-Pensum
unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2015
(I
ndexstand
2’648 [2013] auf 2’686 [2015]; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Loh
n
index, Landesindex der Konsumentenpreise, T 39, Entwicklung der Nominal
löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2018, Nominallöhne Frauen)
Fr. 39’699
.-- (
Fr. 39’137.
--
:
2'648 x 2'686
).
6.5
Zur Bemessung des Invalideneinkommens sind die Tabellenlöhne
der Schweize
rischen Lohnstrukturerhebung (LSE
)
2014
heranzuziehen.
Da die Beschwerde
füh
rerin in ihrem angestammten Beruf als Reinigungsmitarbeiterin nicht über eine langjährige Berufserfahrung verfügt
,
ist auf das standardisierte monatl
iche
Ein
kommen für weibliche Hilfsarbeitskräfte (LSE 2014, TOTAL in Tabelle TA1) im Kompetenzniveau 1 von Fr. 4'300.-- abzustellen.
Dieses monatliche Einkommen ist unter Berücksichtigung der durchschnit
tlichen Arbeitszeit im Jahr 2015
von 41,7 Stunden
pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stunden pro Woche, 2004-2017, A-S 01-96) sowie der Nominall
ohnentwicklung bis ins Jahr 2015
(Indexstand
2’673 [2014] auf 2’686 [2015]; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Lo
hn
index, Landesindex der Konsumentenpreise, T 39, Entwicklung der Nomi
nal
l
öhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2018, Nominallöhne Frauen) auf e
in Jahreseinkommen bei einem 80
%igen Arbeitspensum hochzu
rech
nen.
Dies führt
zu einem Invalideneinkommen von
Fr. 43’244
.-- (
Fr.
4‘300.--
x
12 :
40 x 41,7 : 2’673 x 2'686 x 0.8
).
Selbst wenn der Beschwerdeführerin ein leidensbedingter Abzug im Umfang von 20 %, wie sie beansprucht (vgl. Urk. 1
S. 10), gewährt
würde, ergäbe sich ein I
nvalideneinkommen von Fr. 34’595
.-- (
Fr. 43’244
.--
x 0.8
), was i
m Bereich Erwerb
zu
einer Erwerbseinbusse von Fr.
5’104
.-- (
Fr. 39’699.--
minus
Fr. 34’595.--
)
führte. Dies würde
e
inem Teilinva
liditätsgrad von
rund
13
%
respektive von gew
ichtet 10.3 %
entsprechen
. Mit dem Teilinvaliditätsgrad im Bereich Haushalt von 6 % ergäbe sich
somit auch unter
Berücksichtigung des von der Beschwerdeführerin geltend gemachten
lei
dens
bedingten Abzugs von 20 %
ein rentenausschliessend
er Gesamtinvaliditäts
grad von 16
%.
6.
6
Nach Art. 88
a
Abs. 1 Satz
1 IVV ist namentlich eine Verbesserung der Erwerbs
fähigkeit für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraus
sicht
lich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussicht
lich weiterhin andauern wird (Satz 2).
Das Bundesgericht wende
t in der Regel den zweiten Satz
an und gewährt oder bestätigt die bisherige höhere Rente drei Monate über die Veränderung des Gesundheitszustandes h
inaus (
Urteil
des Bun
des
gerichts 8C_36/2019 vom 30. April 2019 E. 5 mit weiteren Hinweisen
).
Ge
mäss dem beweiskräftigen kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 13. Dezem
ber 2017 blieb die gesundheitliche Verfassung der Beschwerdeführerin seit der Untersuchung im August 2015 unverändert (E. 3.1), was die Beschwerdeführerin im Übrigen anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung am 6. Dezember 2017 ebenfalls bestätigte (Urk. 6/48/28). Infolgedessen ist nicht weiter zu bestanden, dass die Beschwerdegegnerin bereits ab diesem Zeitpunkt von einer zumutbaren leidensangepassten Arbeits
fäh
igkeit im Umfang von 85
% ausging
(vgl. E. 4.3)
und die zugesprochene ganze Rente per
31. Okto
ber 2015 befristete.
6.7
Es
bleibt darauf hinzuweisen, dass
im gegenseitigen Verhältnis zwischen Inva
liden- und Unfallversicherung keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig besteht. Die IV-Stellen und die Unfallversicherer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzunehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Übernahme des Invaliditätsgrades des je
weils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1).
Im vorliegenden Verfahren wurde der Invaliditätsgrad anhand der gemischten Methode errechnet.
Im Bereich der Unfallversicherung wird d
iese Berechn
ungs
methode
nicht angewendet
. Dies und die Tatsache, dass im Verfahren betreffend die Unfallversicherung ein anderer Zeitpunkt zur
Bestimmung des
Validen- und Invalideneinkommen
s
massgebend war, erklären, weshalb im Verfahren UV.2018.00286 ein anderer Invaliditätsgrad resultierte.
6.8
Im Übrigen resultiert
e
auch nach der ab 1. Januar 2018 in Kraft getretenen neuen
Invaliditätsbemessungsmethode ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad.
Nach
dieser Methode ist das Einkommen auf ein vollzeitliches Pensum hochzurechnen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (Bundesamt für Statistik, T
39 Entwicklung der Nominallöhne 2010-2018, Frauen, Stand 2015: 2’686, Stand 2018: 2
’
732) ergibt sich ein
Validene
inkommen
(Stand 2018) von Fr. 50'47
4.-- (Fr. 39'699.
-- :
80 x 100 : 2'686 x 2
’
732).
Zur Bemessung des Invalideneinkommens ist das standardisierte monatliche Ein
kommen von
Fr.
4’363.-- für weibliche Hilfskräfte gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE 2016, TOTAL in der Tabelle TA1, Kompetenz
niveau 1, Frauen) heranzuziehen
. Das stan
dardisierte monatliche Einkommen von
Fr.
4’363.-- ist unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit im Jahr 201
8
von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab
tei
lungen, Q 8) sowie der Nominallohnentwicklung (Stand 2016: 2
'
709, Stand 2018: 2
’
732) auf ein J
ahreseinkommen von
Fr.
55'045.--
hochzurechnen (
Fr.
4’363.-- x
12 :
40 x 41,7 : 2
’
709 x 2
’
732). Unter Berücksichtigung de
r
eing
eschränkten Arbeits
fähigkeit auf 85 %
und einem von der Beschwerdeführerin geltend ge
machten leidensbedingten Abzug von 20 %
beträgt das anzurechnende Invali
deneinkom
men somit Fr. 37
'
430
.--
für das Jahr 201
8.
Wird
das
Valideneinkommen
von Fr. 50'47
4.-- dem Invalideneinkommen gegen
übergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr. 13'044
.--, w
as einem Inva
liditätsgrad von 25.84
% entspricht. Bei einer Qualifikation von 80 % im Er
werbs
bereich ergibt dies einen
Teilinvaliditätsgrad von rund 21
%. Mit dem Teilin
va
liditätsgrad i
m Bereich Haushalt von 6 % ergäbe
sich
auch unter Berück
sich
tigung eines leidensbedingten Abzugs von 20 % a
b
dem 1. Januar 2018
ein rentenausschliessend
er Gesamtinvaliditätsgrad von 27
%.
6.
9
Damit erweist sich die Zu
sprechung
einer vom 1. Dezember 2013 bis 31. Oktober 2015 befristeten ganze Rente als rechtens.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
7.
Die Kost
en des Verfahrens sind auf
Fr.
1’0
00.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerde
führerin zu tragen (Art. 69 Abs.
1
bis
IVG).