# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a5e53f09-1447-43e9-a068-d81b84acaed6
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Urteil vom 22. Mai 2002 verurteilte das Bezirksgericht Plessur X._ wegen sexueller Nötigung gemäss Art. 189 Abs. 1 StGB, unvollendeten Versuchs dazu gemäss Art. 189 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 StGB, mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern gemäss Art. 187 Ziff. 1 StGB, mehrfachen unvollendeten Versuchs dazu gemäss Art. 187 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 21 StGB, Fahrens ohne Versicherungsschutz gemäss Art. 96 Ziff. 2 Abs. 1 SVG, Missbrauchs von Ausweisen und Schildern gemäss Art. 97 Ziff. 1 SVG, Fahrens ohne Führerausweis gemäss Art. 95 Ziff. 1 Abs. 1 SVG und Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 27 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG, teilweise als Zusatzstrafe zu den Entscheiden der Jugendanwaltschaft vom 7. September 1999 und 19. Dezember 2000, zu 22 Monaten Gefängnis unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Der Vollzug der Strafe wurde aufgeschoben und X._ gestützt auf Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in eine Heilanstalt eingewiesen.
B. X._ befand sich vom 18. Oktober 2001 bis am 18. Dezember 2002 in Untersuchungs- und Sicherheitshaft in der Justizvollzugsanstalt (JVA) A._. Anschliessend wurde die stationäre Massnahme im Therapiezentrum "B._" vollzogen. Nach Inkrafttreten des revidierten Strafgesetzbuches am 1. Januar 2007 verlängerte das Bezirksgericht Plessur am 15. Mai 2008 die angeordnete therapeutische Massnahme bis zum 18. Dezember 2012. Am 31. August 2009 wurde X._ in die forensisch-psychiatrische Station C._ in O.1_ versetzt. Seit dem 1. Oktober 2010 hält er sich in der offenen  Station D._ in O.1_ auf. Mit Beschluss vom 1. Mai 2012, bestätigt durch den Beschluss des Kantonsgerichts von Graubünden vom 6. September 2012 (SK2 12 19), erfolgte eine weitere Verlängerung der stationären Massnahme bis zum 18. Dezember 2017. Das Amt für Justizvollzug (AJV) bestätigte die Weiterführung der Massnahme zuletzt mit Verfügung vom 18. April 2013. Mit Verfügung vom 16. April 2014 lehnte das AJV eine bedingte Entlassung aus dem stationären Massnahmenvollzug ab.
C. Mit Verfügung vom 26. August 2014 erkannte das Amt für Justizvollzug Graubünden wie folgt:
"1. Die gegenüber X._ im Sinne von Art. 59 StGB angeordnete stationäre Massnahme wird infolge Aussichtslosigkeit aufgehoben.
2. Dem Bezirksgericht Plessur wird beantragt, nach Eintreten der Rechtskraft gegenüber X._ die Verwahrung anzuordnen.
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3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

## Considerations