# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9fc799e3-3d87-4957-9dda-35b14e92e7a9
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 21. März 2017 (EE160099-F)
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Rechtsbegehren des Gesuchstellers im Eheschutzgesuch:
(Urk. 1 S. 2 sinngemäss)
"1. Es sei den Parteien das Getrenntleben zu bewilligen.
2. Der gemeinsame Sohn C._, geboren am tt.mm.2015, sei unter die Ob-
hut der Gesuchsgegnerin zu stellen.
3. Der gemeinsame Sohn C._ sei, sofern und sobald die Gesuchsgegne-
rin den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Sohnes nach Tschechien zu  beabsichtigt, unter die Obhut des Gesuchstellers zu stellen.
4. Die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, die eheliche Wohnung an der
D._-Strasse ... in E._ bis spätestens 31. Januar 2017 zu .
5. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, für den gemeinsamen Sohn C._
monatliche Unterhaltsbeiträge in der Höhe von Fr. 500.– zu bezahlen.
6. Es sei dem Gesuchsteller ein gerichtsübliches Besuchsrecht einzuräumen.
7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgeg-
nerin."
Rechtsbegehren der Gesuchsgegnerin in der Gesuchsantwort: (Urk. 6 S. 1 f.)
"1. Es sei den Parteien das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit zu bewilligen.
2. Es sei die Obhut über den gemeinsamen noch minderjährigen Sohn
C._, geboren am tt.mm.2015, der Gesuchsgegnerin zuzuteilen.
3. Es sei dem Gesuchsteller ein angemessenes Besuchsrecht einzuräumen,
welches sich aufgrund des Alters des Sohnes auf Besuche am Nachmittag zu beschränken hat.
Der Gesuchsteller sei zudem zu verpflichten, den Sohn jeweils abzuholen
und zurückzubringen.
4. Es sei die eheliche Liegenschaft an der D._-Strasse ... in E._ samt
Hausrat und Mobiliar für die Dauer des Getrenntlebens der  und dem Sohn C._ zur alleinigen Benutzung zuzuweisen.
Es sei dem Gesuchsteller eine angemessene, jedoch kurze Auszugsfrist .
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, die bestehenden Steuerforderun-
gen zu begleichen.
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6. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin angemesse-
ne, noch zu beziffernde monatliche Unterhaltsbeiträge für sich und den Sohn C._ zu bezahlen, zahlbar im Voraus, jeweils auf den ersten eines jeden Monats.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Gesuchstel-
lers."
Prozessualer Antrag der Gesuchsgegnerin in der Gesuchsantwort: (Urk. 6 S. 2)
"Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin einen  von einstweilen Fr. 3'500.– zu leisten.
Eventualiter sei der Gesuchsgegnerin die unentgeltliche Rechtspflege zu  und es sei ihr in der Person des Unterzeichnenden ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen."
Anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 17. Januar 2017 ergänzte und präzisierte Rechtsbegehren des Gesuchstellers:
(Urk. 19 S. 1 f.)
"1. Den Parteien sei das Getrenntleben zu bewilligen.
2. Das Kind C._, geb. tt.mm.2015, sei für die Dauer des Getrenntlebens
unter die elterliche Obhut der Gesuchsgegnerin zu stellen.
3. Der Gesuchsteller sei berechtigt zu erklären, den Sohn C._ jeden Mitt-
wochnachmittag von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr und jeden Samstag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr zu betreuen.
Zudem sei der Gesuchsteller berechtigt zu erklären, den Sohn C._ am
25. Dezember von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr sowie am 1. Januar von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Ostersonntag von 10 Uhr bis 20 Uhr und in ungeraden Jahren am Geburtstag von C._ (tt.mm) von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr zu betreuen.
Die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, C._ jeweils zum Gesuchstel-
ler zu bringen und der Gesuchsteller sei zu verpflichten, C._ wieder zur Gesuchsgegnerin zurück zu bringen.
4. Auf die Zusprechung von Kinderunterhaltsbeiträgen sei zu verzichten.
5. Sollte die eheliche Wohnung der Gesuchsgegnerin zur alleinigen Benutzung
zugewiesen werden, sei die Gesuchsgegnerin zu verpflichten, dem  monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 1'700.– für ihn persönlich sowie einen monatlichen "Mietzins" eventualiter Unterhaltsbeitrag von Fr. 465.– zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus auf den ersten eines jeden Monats.
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6. Sollte der Gesuchsteller zur Bezahlung von Kinderunterhaltsbeiträgen ver-
pflichtet werden, so ist die Gesuchsgegnerin zu verpflichten, dem  einen monatlichen Unterhaltsbeitrag für ihn persönlich in der Höhe des Kinderunterhalts zu bezahlen.
7. Die eheliche Wohnung an der D._-Strasse ... in E._ sei dem Ge-
suchsteller samt Hausrat für die Dauer des Getrenntlebens zur alleinigen Benutzung zuzuweisen.
Die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, die eheliche Wohnung bis spätes-
tens 1. März 2017 zu verlassen.
8. Der Antrag der Gesuchsgegnerin auf Zusprechung eines Prozesskostenvor-
schusses sei abzuweisen.
9. Auf den Antrag der Gesuchsgegnerin betreffend Begleichung der offenen
Steuerforderungen durch den Gesuchsteller sei nicht einzutreten,  sei der Antrag abzuweisen.
10. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8 % MwSt.) zulasten
der Gesuchsgegnerin."
Anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 17. Januar 2017 ergänzte und präzisierte Rechtsbegehren der Gesuchsgegnerin:
(Urk. 21 S. 1)
"1. Es sei den Parteien das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit zu bewilligen.
2. Es sei die Obhut über den gemeinsamen noch minderjährigen Sohn
C._, geboren am tt.mm.2015, der Gesuchsgegnerin zuzuteilen.
3. Es sei dem Gesuchsteller ein angemessenes Besuchsrecht einzuräumen,
welches sich aufgrund des Alters des Sohnes auf Besuche am Nachmittag zu beschränken hat.
Der Gesuchsteller sei zudem zu verpflichten, den Sohn jeweils abzuholen
und zurückzubringen.
4. Es sei die eheliche Liegenschaft an der D._-Strasse ... in E._ samt
Hausrat und Mobiliar für die Dauer des Getrenntlebens der  und dem Sohn C._ zur alleinigen Benutzung zuzuweisen, und zwar so, wie die Liegenschaft bis anhin genutzt wurde (inkl. Keller, Garage und Trockenraum).
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, ab Wegfall des Erwerbsersatzein-
kommens oder einer Reduktion auf weniger als 80 % des derzeitigen  der Gesuchsgegnerin einen Unterhalt von
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Fr. 1'200.– an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des  Sohnes zu leisten.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Gesuchstel-
lers."
Anlässlich der mündlichen Verhandlung wiederholter prozessualer  der Gesuchsgegnerin:
(Urk. 6 S. 2)
"Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin einen  von einstweilen Fr. 3'500.– zu leisten.
Eventualiter sei der Gesuchsgegnerin die unentgeltliche Rechtspflege zu
gewähren und es sei ihr in der Person des Unterzeichnenden ein  Rechtsbeistand zu bestellen."
Urteil und Verfügung des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Horgen vom 21. März 2017:
(Urk. 46 S. 72 ff.)
Es wird verfügt:
"1. Auf das mit Gesuchsantwort gestellte Rechtsbegehren Nr. 5 der Gesuchs-
gegnerin, der Gesuchsteller sei zu verpflichten, die bestehenden  zu begleichen, wird nicht eingetreten.
2. (Schriftliche Mitteilung)
3. (Beschwerde)"
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