# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0dcb177a-9da8-4e06-9ba5-6aef8723b0d4
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. Die Y._ ist Eigentümerin des Grundstücks Nr. _, Grundbuch der Gemeinde O.1_. Sie beauftragte die A._ mit dem Neu- und Umbau dieses Grundstücks. Letztere wiederum beauftragte die X._ als Subunternehmerin mit der Durchführung einer sprengtechnischen Felsabtragung. Diese Arbeiten stellte die X._ der A._ im September 2016 in Rechnung (erste Rechnung in Höhe von CHF 50'105.25, zweite Rechnung in Höhe von CHF 20'915.85). Nachdem die Zahlungen trotz Mahnung und Zahlungsversprechen ausgeblieben waren, betrieb die X._ die A._ mit Zahlungsbefehl vom 22. März 2017, wogegen die A._ Rechtsvorschlag erhob. Über die A._ (nachfolgend A._ in Liq.) wurde am 9. Juni 2017 der Konkurs eröffnet.
B. Mit Gesuch vom 9. Februar 2017 (Proz. Nr. 135-2017-38) beantragte die X._ (nachfolgend Klägerin), es sei zu ihren Gunsten ein Bauhandwerkerpfandrecht für einen Betrag von CHF 71'021.10 zuzüglich 6 % Verzugszins ab 23. Oktober 2016 auf einen Betrag von CHF 51'105.25 bzw. von 6 % Verzugszins ab 8. Dezember 2016 auf einen Betrag von CHF 20'915.85, zulasten des Grundstücks Nr. _, Grundbuch O.1_, vorzumerken. Das Grundbuchamt O.2_ sei bereits vorweg superprovisorisch, in der Folge vorläufig, anzuweisen, besagtes Bauhandwerkerpfandrecht vorzumerken. Mit Entscheid vom 10. Februar 2017 hiess der Einzelrichter am Regionalgericht Maloja das Gesuch um superprovisorische Vormerkung vom 9. Februar 2017 gut und wies das Grundbuchamt der Region Maloja zur vorläufigen Eintragung dieses Bauhandwerkerpfandrechts an. Am 10. März 2017 bestätigte er seinen Entscheid vom 10. Februar 2017 und setzte der Klägerin Frist bis zum 11. September 2017 an zur Einreichung der Klage auf Geltendmachung der Forderung und definitive Eintragung des Pfandrechts.
C. Mit Klage vom 21. August 2017 beantragte die Klägerin was folgt (RG act. I.1):
1. Zu Gunsten der Klägerin und zu Lasten des im Eigentum der Beklagten sich befindenden Grundstücks Nr. _, Grundbuch O.1_, sei ein Bauhandwerkerpfandrecht in Höhe von CHF 71'021.10 zzgl. 6 % Verzugszins auf CHF 50'105.25 seit 23.10.2016 sowie zzgl. 6 % Verzugszins auf CHF 20'915.85 seit 08.12.2016, unter Löschung der provisorischen Vormerkung, definitiv im Grundbuch O.1_ einzutragen und das Grundbuchamt der Region Maloja richterlich zum Vollzug des Eintrags zu beauftragen.
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2. Die Beklagte sei als pfandbelastete Grundeigentümerin richterlich zu verpflichten, die Pfandsumme in Höhe von CHF 71'021.10 zzgl. Verzugszins von 6 % auf CHF 50'105.25 seit 23.10.2016 sowie 6 % auf CHF 20'915.85 seit 08.12.2016 als Pfandforderung anzuerkennen und, soweit die Gläubigerin im Konkurs der A._ für die Pfandforderung nicht bezahlt wird, zur entsprechenden Zahlung an die Gläubigerin zu verpflichten.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge auch für das Vorverfahren 135-2017-38 zu Lasten der Beklagten.
4. In prozessualer Hinsicht sei gegebenenfalls das Verfahren in Bezug auf das Rechtsbegehren gemäss vorstehender Ziff. 2 bis zum Abschluss des Konkurses der A._ in Konkurs zu sistieren.
D. Mit Klageantwort vom 30. Oktober 2017 beantragte die Beklagte die Abweisung der Klage, soweit darauf einzutreten sei.
E. Mit Replik vom 27. November 2017 schränkte die Klägerin ihr Rechtsbegehren Nr. 2 dahingehend ein, dass sie die Forderungsklage gegen die Beklagte nicht weiter aufrechterhielt, sodass das Rechtsbegehren Nr. 2 fortan wie folgt lautete:
Die Beklagte sei als pfandbelastete Grundeigentümerin richterlich zu verpflichten, die Pfandsumme in Höhe von CHF 71'021.10 zzgl. Verzugszins von 6 % auf CHF 50'105.25 seit 23.10.2016 sowie 6 % auf CHF 20'915.85 seit 08.12.2016 als Pfandforderung anzuerkennen.
F. Die Beklagte hielt mit Duplik vom 28. Dezember 2017 an ihren Rechtsbegehren gemäss Klageantwort fest.
G. Am 13. November 2018 fand die Hauptverhandlung statt. Mit Entscheid gleichen Tages, den Parteien am 29. November 2018 ohne Begründung mitgeteilt, erkannte das Regionalgericht Maloja was folgt:
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 5'000.-- werden der Klägerin auferlegt. Sie werden mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
Die Klägerin wird verpflichtet, die Beklagte mit pauschal CHF 3'000.-- ausseramtlich zu entschädigen.
3. Das Grundbuchamt der Region Maloja wird angewiesen, die mit Entscheid vom 10. März 2017 im Verfahren Proz. Nr. 135-2017-38 angeordnete bzw. bestätigte Vormerkung der vorläufigen Eintragung
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eines Bauhandwerkerpfandrechts im Grundbuch O.1_ auf Grundstück Nr. _ für den Betrag von CHF 71'021.10, zuzüglich 6 % Verzugszins auf CHF 50'105.25 seit 23. Oktober 2016 sowie zuzüglich 6 % Verzugszins auf CHF 20'915.85 seit dem 8. Dezember 2016, zu löschen.

## Considerations