# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9826d244-c436-4c41-a62b-f1d6b1c4f1c2
**Court:** BL_SG
**Chamber:** BL_SG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** BL / Northwestern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Tax

## Facts

Sachverhalt:
1. Mit Veranlagungsverfügung der direkten Bundessteuer 2013 vom 23. Juli 2015 wurde
die Pflichtige zu einem steuerbaren Einkommen in Höhe von Fr. 72‘000.00 amtlich veranlagt.
2. Gegen diese Veranlagung erhob der Sohn der Pflichtigen mit Schreiben vom 21. August
2015 Einsprache. Zur Begründung führte er aus, dass es der Pflichtigen aus gesundheitlichen
Gründen zurzeit nicht möglich sei, sich um ihre administrativen Angelegenheiten zu kümmern.
Gegenwärtig würde er die Steuererklärung 2013 aufarbeiten und die Steuerverwaltung sobald
wie möglich betreffend allfällige Korrekturen informieren.
3. Mit Einsprache-Entscheid vom 22. September 2015 trat die Steuerverwaltung auf die
Einsprache nicht ein. Zur Begründung führte sie aus, die Einsprache des Sohnes der Pflichtigen
sei zwar rechtzeitig im Namen und Auftrag der Pflichtigen ergangen, doch sei die Einsprache
ohne Begründung erfolgt. Dem Erfordernis der Begründung sei gemäss bundesgerichtlicher
Rechtsprechung genüge getan, wenn sämtliche Beweismittel innert dieser Frist beigebracht

## Considerations