# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a95be69c-63ee-47ba-b0ee-d7e5dba9d909
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Das Betreibungsamt Imboden stellte am 30. September 2014 unter der Betreibungs-Nr. _ einen Zahlungsbefehl mit X._ als Schuldner und dem Kanton Graubünden als Gläubiger über eine Forderung von Fr. 10'101'912.05 nebst Zins zu 5% seit dem 14. April 2014 sowie über eine Forderung von Fr. 6'633'450.45 aus. Als Forderungsurkunde bzw. Grund der Forderung war auf dem Zahlungsbefehl angegeben:
"1. Ersatzforderung gemäss Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Ref. SK1 14 19, in Rechtskraft erwachsen am 14.04.2014, mitgeteilt am 06.08.2014
2. Verzugszins bis 14.04.2014."
Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob X._ am 16. Oktober 2014 Rechtsvorschlag.
B. Mit Eingabe vom 4. November 2014 ersuchte der Kanton Graubünden den Rechtsöffnungsrichter des Bezirksgerichts Imboden um Erteilung der Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 10'101'912.05 nebst Zins zu 5% seit dem 14. April 2014 sowie für den Betrag von Fr. 6'633'450.45.
Zur Begründung des Gesuchs machte der Kanton Graubünden geltend, X._ habe gegen die im Urteil verfügte Ersatzforderung innert der gesetzten Frist keine rechtsgültige Einsprache erhoben, womit die Ersatzforderung in Rechtskraft erwachsen sei.
C. Mit Stellungnahme vom 5. Dezember 2014 beantragte X._ die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs, soweit darauf einzutreten sei. Im Wesentlichen machte er geltend, dass das der Betreibung zugrunde liegende Urteil beim Bundesgericht angefochten worden und damit noch nicht rechtskräftig sei. Selbst wenn von einem rechtskräftigen Urteil auszugehen sei, fehle es an einer Begründung des Rechtsöffnungsgesuchs. Im Strafurteil (Dispositiv-Ziffer 6) sei der Einzug von Vermögenswerten statuiert worden, welche zur Deckung der Ersatzforderung verwendet würden. Eine Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag würde damit zu einer doppelten Begleichung der Schuld führen. Es werde daher die Einrede der Tilgung durch die bereits verfügte Einziehung und Verwendung erhoben. Was den in Betreibung gesetzten Betrag betreffend die Verzugszinsen angehe, sei zu beachten, dass für die Ersatzforderung des Kantons gemäss Urteil des Kantonsgerichts kein Verzugszins geschuldet sei.
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Damit fehle es an einem rechtskräftigen Urteil betreffend den Verzugszins, weshalb keine Rechtsöffnung erteilt werden könne.
D. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Imboden erkannte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 8. Dezember 2014, mitgeteilt am 19. Dezember 2014, was folgt:
"1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibungsnr. _ des Betreibungsamtes Imboden für den Betrag von CHF 10'101'912.05 nebst Zins zu 5% seit 14. April 2014 zuzüglich CHF 6'633'450.45 Verzugszins bis 14. April 2014 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 2'000.00 gehen zulasten des Schuldners und gesuchsgegnerischen Partei. Sie werden beim Gläubiger und gesuchstellenden Partei unter Regresserteilung auf den Schuldner und gesuchsgegnerischen Partei erhoben.
Es wird keine aussergerichtliche Entschädigung zugesprochen.

## Considerations