# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8a1cdb19-da50-4b58-b166-c1765ee04c03
**Court:** ZH_HG
**Chamber:** ZH_HG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Organisationsmangel
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Rechtsbegehren (sinngemäss): (act. 1)
"Infolge Mängeln in der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen  der Gesuchsgegnerin seien die erforderlichen Massnahmen zu ergreifen; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge."
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Der Beklagten fehlt eine Geschäftsführung. Damit besteht ein Organisations-
mangel.
2. Unter anderem Gläubiger können beim Gericht ein Begehren im Sinne von
Art. 819 OR in Verbindung mit Art. 731b OR stellen.
3. Das hat Herr A._ am 6. Oktober 2017 getan (act. 1).
4. Ihm wurde Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt (act. 3).
5. Da kein Vorschuss einging, erfolgte am 2. November 2017 eine Nachfristanset-
zung (act. 7).
6. Erneut blieb der Gesuchsteller bzw. Kläger säumig.
7. Damit ist auf das klägerische Begehren nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 2 lit. f
ZPO in Verbindung mit Art. 59 Abs. 1 ZPO).
8. Ausgangsgemäss wird der Kläger kostenpflichtig (Art. 106 ZPO). Der Streitwert
beträgt mindestens CHF 30'000.
9. Da die Beklagte kein gültiges Domizil besitzt und durch den Entscheid nicht be-
schwert wird, erfolgt die Mitteilung an sie durch Hinterlage bei den Akten.
10. Der Entscheid ist dem Handelsregisteramt zur Kenntnis und als Hinweis auf
den bestehenden Organisationsmangel zuzustellen.
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Der Einzelrichter verfügt:
1. Die Frist zur Beantwortung des klägerischen Begehrens wird der Beklagten
abgenommen.
2. Auf das klägerische Begehren wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtsgebühr von CHF 500 wird dem Kläger auferlegt.
4. Entschädigungen werden keine zugesprochen.
5. Schriftliche Mitteilung an den Kläger, an die Beklagte durch Hinterlage bei
den Akten, und im Sinne von Ziff. 10 der Erwägungen an das Handelsregis-
teramt des Kantons Zürich.
6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht,
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-
schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder
Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42
und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-
wert beträgt mindestens CHF 30'000.

## Considerations