# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a9e324d5-2a02-424a-bdc8-29eb597de1f3
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1955, arbeitete
seit
1.
Juni 1996
als Funktionär bei der Gewerkschaft
Y._
und war in dieser Eigen
schaft bei der
Mutuel
Assurances
SA
(nach
folgend:
Mutuel
)
gegen die Fol
gen von Unfällen versichert, als er am 2
9.
Februar 2000 auf einer Bau
stelle auf einer Montagetreppe ausrutsch
t
e und sich
am
rechten Fuss verletzte
(
Urk.
7/1,
Urk.
7/
4
)
.
Die Erstbehandlung erfolgte im
S
pital Z
._
, wo eine laterale
Malleolarfraktur
festgestellt wurde
, die am
3.
März 2000 operativ versorgt wurde
(
Urk.
7/4)
.
Die
Mutuel
übernahm die Kosten der Heilbe
handlung und richt
ete für den infolge attestierter
Arbeitsunfähigkeit entstandenen Erwerbsausfall Taggelder aus. Die weitere Be
handlung erfolgte durch
Dr.
med. A._
, Allge
meinmedizin FMH, welcher dem Versicherten ab dem
7.
August 2
000 wieder eine 100%ige Arbeits
fähigkeit attestierte (
Urk.
7/6). Nach
den
Untersuchungen
des Versicherten
vom Januar 2001 d
iagnostizierten die Ärzte des Spitals
Z
._
eine
Algodystrophie
und schrieben
X._
ab dem 3
0.
Januar 2001 zu 50
%
arbeitsunfähig (
Urk.
7/8).
Der Versicherte begab sich
zur Behandlung
in d
ie
Klinik B
._
(Urk. 7/15, Urk. 7/17
,
Urk.
7/22
)
und besuchte die Physio
therapie (
in
s
bes.
Urk.
7/21).
Im Zuge ihrer Abklärungen ver
anlasste die
Mutuel
das Gut
achten von
Dr.
med. C._
, Oberarzt Stellvertreter, Orthopädie/Fusschirurgie, und
Dr.
med. D._
, Leitender Arzt Fusschirurgie in der Klinik
E._
, vom
8.
März 2004 (
Urk.
7/55).
Unter Hinweis auf dieses Gutachten teilte die
Mutuel
dem Versicherten
am
23. April 2004 mit, dass die Arbeitsunfähigkeit ab dem
7.
August 2000 auf unfallfremde Umstände zurückzuführen sei, welche keine weitere
n
Recht
e auf Leistungen aus der Unfall
versicherung begründe. Den Antrag von
X._
auf Ausrichtung einer Integritätsentschädigung leite sie der
Ll
o
y
d’s
Underwriters
London
(nachfolgend:
Ll
o
y
d’s
)
weiter, mit welcher sie eine
n Zusammenarbeitsvertrag
betreffend
die
Ausrichtung von langfristigen Unfallversicherungsleistungen ab
gesch
l
ossen ha
be
(
Urk.
7/58)
. Mit Schreiben vom 2
0.
Mai 2004 teilte die
Mutuel
dem Versicherten mit, dass sie die im Zusammenhang mit dem Unfall vom 2
9.
Februa
r 2000
stehenden Heilungskosten weiterhin übernehme (
Urk.
7/61).
Am 1
0.
Mai 2005
wurde
in der Klinik
E._
eine neurologische und
elektro
physiologische
Untersuchung
durchgeführt
(
Urk.
7/81).
Dr.
med.
F._
, FMH für orthopädische Chirurgie, entfernte
bei der Operation
vom 2
7.
Oktober 2005 das
Osteosynthe
se
material
im rechten Fuss (
Urk.
7/88).
Die
Mutuel
übernahm die Kosten für die Entfernung des
Osteosynthesematerials
und erbrachte wegen der Arbeitsunfähigkeit nach der Operation Unfalltaggelder (Urk. 7/67).
Der Vertrauensarzt der
Mutuel
,
Dr.
med. G._
, Facharzt FMH für Chirurgie,
untersuchte
X._
am
1.
Dezember 2005 und 1
2.
Januar 2006 (
Urk.
7/102).
Gestützt auf de
ssen
Bericht vom 2
5.
Januar 2006 (
Urk.
7/102) verneinte die
Lloyd’s
m
it Ver
fügung vom 27. März 2006 einen Anspruch von
X._
auf eine Invalidenrente, sprach
ihm
jedoch
aufgrund
eine
r Inte
gritätseinbusse von 10
%
eine
Integritätsentschädigung von
Fr.
10‘680.--
zu
(
Urk. 7
/10
8
).
Die
Mutuel
verfügte am 18. April 2006, dass dem Versicherten aufgrund der
von
Dr.
F._
attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100
%
vom 27. Oktober 2005 bis 1
5.
Januar 2006 sowie von 50
%
vom 1
5.
bis 2
2.
Januar 2006
Taggelder nachbezahlt würde
n
(Urk. 7/110)
.
Diese Verfügung
en
erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.
1.2
In der Folge
ersetzte
d
ie
Mutuel
dem Versicherten die Transportspesen im
Zu
sammenhang mit der
Osteosynthesematerial
-Entfernung (Urk. 7/111,
Urk. 7/114) und übernahm die Kosten für Physiotherapie (Urk. 7/112) sowie eine Blutkö
r
peruntersuchung (
Urk.
7/118).
Sie bezahlte
sodann
die Kosten für die
Unter
suchung des Versicherten
bei
Dr.
F._
vom
7.
März 2007 und
ver
ordnete
Phy
sio
therapie (
Urk.
7/122) sowie bis zum 2
0.
Mai 2008 die Kosten für ein Medika
ment (
Urk.
7/131)
.
Z
ur Prüfung
der
Unfallkausalität
der aktuellen Be
handlung
erstattete
Dr. med.
H._
, Ortho
pädische Chirurgie FMH,
das Gutachten
vom
13
.
Mai 2009
(Urk. 7/140).
Gestützt
auf diese
s
Gutachten
teilte die
Mutuel
dem Versicherten mit Schreiben vom 1
5.
Juni 2009 mit, dass sie
die Kosten für die
laufende
Physio
therapiebehandlung
weiter übernehme
(
Urk.
7/143). M
it Verfügung vom 9. De
zember 2011
stellte sie ihre Leistungen
per 31. De
zember 2011 ein (Urk. 7/1
47). Dagegen erhob der Versicherte
am 6. Januar 2012 Einsprache (Urk. 7/150), welche er mit Eingabe vom 1
6.
Februar 2012 er
gänzend begründen liess (
Urk.
7/151).
Mit Entscheid vom 1
3.
August 2012 wies die
Mutuel
die Einsprache von
X._
ab (
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 14. September 2012 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheids
vom 13. Au
gust 2012 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die Behandlungs
kosten weiter
hin
zu übernehmen (Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2012 beantragte die Beschwerde
gegnerin Abweisung der Beschwer
de (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-154).
Dem Beschwerdeführer wurde mit Mitteilung vom 2
3.
Oktober 2012 das Doppel der Beschwerdeantwort (
Urk.
6) zugestellt (
Urk.
8).
M
it Eingabe vom 1
9.
November 2012
nahm der Beschwerdeführer zur Beschwerdeantwort Stellung (Replik,
Urk.
11). Die Beschwerdegegnerin nahm
dazu
mit Duplik vom 1
4.
Dezember 2012 Stellung (
Urk.
14),
was
dem Beschwer
de
führer mit Mitteilung vom 1
7.
Dezember 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
15).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 10 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über die Unfallversicherung (UVG)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfall
folgen, nämlich auf die ambulante Behandlung durch den Arzt, den Zahnarzt oder auf deren Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson sowie im wei
teren durch den
Chiropraktor
(
lit
. a), die vom Arzt oder Zahnarzt verordneten Arzneimittel und Analysen (
lit
. b), die Behandlung, Ver
pflegung und Unterkunft in der allgemeinen Abteilung eines Spitals (
lit
. c), die ärztlich verordneten Nach- und Badekuren (
lit
. d) und die der Heilung dien
lichen Mittel und Gegen
stände (
lit
. e).
1.2
Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine nam
hafte Verbesserung ihres Gesundheits
zustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu und sind allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invali
denversicherung abgeschlossen, geht die Unfallversicherung zur Berentung über, wenn der Unfall eine Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG hinter
lässt (Art. 19 Abs. 1 UVG e
contrario
; BGE 116 V 41 E. 2c).
Die Integritätsentschädigung wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG).
1.
3
Gemäss Art 21 Abs. 1
lit
. c UVG werden dem Bezüger einer Invalidenrente der Unfallversicherung nach deren Festsetzung die Pflegeleistungen und
Kostenver
gütungen
(Art. 10 bis 13 UVG) gewährt, wenn er zur Erhaltung seiner verblei
benden Erwerbsfähigkeit dauernd der Behandlung und Pflege bedarf.
1.
4
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (
Art.
11 der Verordnung über die Unfallversicherung, UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank
heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer)
Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheits
bild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rück
sichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex
pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin wegen der Folgen des Un
falls vom 29. Februar 2000 über den 31. Dezember 2011 hinaus
Heilbehandlung
zu erbringen hat
.
2.2
Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 13. August 2012 (
Urk.
2) fest, die Erbringung von Leistungen durch sie
nach
Erstattung des
Gutachten
s
von
Dr.
H._
vom 1
3.
Mai 2009
, sei so zu erklären, dass der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt noch in physiotherapeutischer Behandlung
gewesen sei
und dies benötigt habe. Aufgrund der neuen bundes
gericht
lichen Rechtsprechung zu
Art.
21
Abs.
1
lit
. c UVG
seien die Leistungen per 31. Dezember 2011 eingestellt worden.
Art.
21
Abs.
1
lit
. c UVG
beziehe sich auf Personen, die eine Rente beziehen, aber noch erwerbstätig seien, bei denen also ein Invaliditätsgrad zwischen 10 und 100 % vorliege. Dem Beschwerde
führer sei nie eine Rente zugesprochen worden und somit bestehe kein An
spruch auf Heilbehandlung gemäss 21
Abs.
1
lit
. c UVG
(Urk. 2 S. 6)
.
Die Beschwerdegegnerin bringt überdies vor, die
Lloyd
‘
s
habe
mit V
erfügung vom 2
7.
März 2007 den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint. Gestützt auf die medizinischen Unterlagen habe die
Lloyd’s
festgestellt, dass keine dauerhafte unfallkausale Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe und dass ab dem
1.
Januar 2006 die volle Arbeitsfähigkeit wieder her
ge
stellt
gewesen
sei. Eine namhafte Besserung des Gesundheits
zustandes des Beschwerdeführers habe nicht mehr in Aussicht gestanden (
Urk.
6
S.
2 f.
).
In seinem Gutachten vom 1
3.
Mai 2009 halte
Dr.
H._
dafür, dass durch eine weitere medizinische Behandlung keine nam
hafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu errei
chen sei. Er habe zur Aufrechterhaltung der bestehenden Verhältnisse mittels physiotherapeu
tischer Vorkehren geraten (
Urk.
6 S. 3).
Die Leistungen seien
nicht als Rückfall übernommen worden, sondern um eine Ver
schlechterung des Gesundheits
zu
standes zu verhindern
. Die empfohlenen thera
peutischen Vor
kehren hätten in erster Linie dazu dienen sollen, die Schmerzen zu lindern und eine Stabili
sierung des Erreichten zu bewirken (
Urk.
14 S. 2).
2.3
Der Beschwerdeführer
stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt
,
die Beschwerdegegnerin habe mit ihrem Schreiben vom 1
5.
Juni
200
9 gestützt auf
das Gutachten von
Dr.
H._
vom 13. Mai 2009
zugesichert, dass sie die Kosten der Physiotherapie bis auf weiteres übernehmen werde. Gestützt auf diese
s
Gut
achten
von
Dr.
H._
könnten die Leistungen nicht eingestellt werden, denn diese Beurteilung könne nicht gleichzeitig der Anspruchsbegründung und der Anspruchsaufhebung dienen.
Von
Dr.
H._
sei erfragt worden, ob der Kausal
zusammenhang gegeben sei und ob eine Verbesserung des Gesund
heitszustan
des zu erwarten gewesen sei
(
Urk.
1 S. 6). Es sei nicht zutreffend, dass die Beschwerdegegnerin die Be
handlungskosten gestützt auf
Art.
21
Abs.
1
lit
. c UVG erbracht habe, weshalb diese nicht unter Hinweis auf eine neue Rechtspre
chung zu
Art.
21 UVG eingestellt werden könnten (
Urk.
1 S. 7
, Urk. 11 S. 2
).
Gemäss
Art.
24
Abs.
2 UVG werde die Integritätsentschädigung mit der Invali
denrente festgesetzt, mithin in Ver
bindung mit
Art.
19
Abs.
1 UVG, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Be
handlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden könne. Falls kein R
entenanspruch bestehe, werde die
Integritätsentschädigung gemäss
Art.
24
Abs.
2 UVG bei der Beendigung der ärztlichen Behand
lung gewährt. Bei „Nichtrentenfällen“ sei daher gemäss dem klaren Wortlaut von
Art.
24
Abs.
2 UVG die Beendigung der ärztlichen Behandlung abzuwarten
und die Behandlung nicht bereits dann ein
zustellen, wenn keine namhafte Bes
serung im Hinblick auf das Wiederer
langen der Erwerbsfähigkeit im Sinne von
Art.
19
Abs.
1 UVG mehr zu erwarten sei. Bereits aus dem Gutachten der Klinik
E._
vom
8.
März 2004 sei ersicht
lich, dass beim Beschwerdeführer als Folg
e der posttrau
matischen Arthrose jederzeit eine
Verschlechterung der Situation am oberen Sprunggelenk
eintreten könne.
Derartige Rückfälle gingen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Dement
sprechend habe sie nach Zuspre
chung der Integritätsentschädigung Behand
lungskosten übernommen und mit ihrem Schreiben „bis auf weiteres“ zugesi
chert. Diese Behandlung dau
e
re noch an
(
Urk.
1 S. 8
,
Urk.
11 S. 2
).
3.
3.1
Nach dem Unfall vom
2
9.
Februar 2000
erfolgte die Erstbehandlung im
S
pital
Z
._
. Dessen Ärzte diagnostizierten eine
l
aterale
Malleolarfraktur
Typ Weber C rechts, welche sie am
3.
März 2000 mittels Osteosynthese operativ versorgten
. Sie attestier
ten dem Beschwerdeführer ab Entlas
sung aus dem Spital
am
1
0.
März 2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis voraus
sichtlich Ende April 2000
(
Urk.
7/4).
Bei der Operation am
2
7.
Oktober 2005
nahm
Dr.
F._
die Entfernung des
Osteosynthesematerials
vor
, wobei dies allerdings nicht vollständig erfolgte, da d
er
Rest einer Schraube im Knochen be
lassen werden musste, weil sonst das Risiko einer Fraktur g
eg
eben gewesen wäre (
Urk.
7/88).
3.2
Die Beschwerdegegnerin gab bei
Dr.
G._
eine Be
ur
teilung bezüglich der
operativen Entfernung des
Osteosynthese
m
aterials
vom
2
7.
Oktober 2005 in Auftrag (
Urk.
7/102
S.
1
).
Dr.
G._
führte in seiner Beurteilung vom 25. Januar 2006 aus,
dass
die
Osteosynthesematerial
-Entfernung lediglich mit Belassen einer halben Schraube habe fertig gestellt werden können. Durch die Schwierigkeit der eingemauerten Schraube habe sich eine Verzögerung im Heilungsverlauf, insbesondere be
züglich der Wundheilung, ergeben, so dass der Beschwerdeführer während zwei
er
Monate die Arbeit nicht habe aufnehmen können.
Die partiell belassene Schraube, die nun vollständig von Knochen überdeckt sei, scheine keinen rele
vanten objektivierbaren Einfluss zu haben.
Bei nun abgeheilten Ver
hältnissen seien die subjektiven Beschwerden im rechten Unterschenkel wenig besser ge
genüber dem präoperativen Zustand und gemäss den Aussagen des Be
schwerdeführers werde er seine Arbeit ab Mitte Januar (2006) zu 50
%
beginnen, um dann eine Woche später wieder zu 100
%
zu arbeiten
. Von Seiten des Fusses bestehe momentan (1
2.
Januar 2006) keine Arbeitsunfähigkeit mehr, zumal der Be
schwerdeführer zu 40
%
mit Büroarbeiten beschäftigt sei und zu 60
%
Kontroll
funktionen auf den Baustellen habe
(Urk. 7/102 S. 8).
Dr.
G._
bezifferte
die
Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers wie folgt: 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis Ende November 2005, 50%ige Arbeitsfähigkeit bis
1.
Dezember 2005, 100%ige Arbeitsfähigkeit ab
1.
Januar 2006 (
Urk.
7/102 S. 9).
3.3
Bezugnehmend auf den Bericht von
Dr.
G._
vom 2
5.
Januar 2006 führte
Dr.
F._
am
7.
Februar 2006 aus, dass der Beschwerdeführer vom 2
7.
Oktober 2005 bis 1
5.
Januar 2006 zu 100
%
und vom 1
5.
bis 2
2.
Januar 2006 zu 50
%
arbeitsunfähig gewesen sei. Erst im Verlaufe des Dezembers 2005 hätten sich
blande
Wundverhältnisse präsentiert. Bestehend seien die Schwellung des Un
terschenkels und des
oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, Belastungsschmerzen und ein hinkender Gang
(
Urk.
7/105).
Am
9.
Mai 2006 berichtete
Dr.
F._
, die Behandlung sei per
1.
März 2006 abgeschlossen worden (
Urk.
7/112).
Bei der Konsultation vom
7.
März 2007 erhob
Dr.
F._
eine Verspannung der Waden- und
Peron
e
almuskulatur
mit block
iertem proximalem
Tibio-fibular
ge
lenk
rechtsseitig.
Dr.
F._
erklärte die Behandlung für vorläufig abge
schlossen
(
Urk.
7/12
1
)
,
verschrieb dem Beschwerdeführer jedoch Physiotherapie
(
Urk.
7/122).
Zur Abklärung der Frage, ob es im rechten Sprunggelenk zu einer Arthrose ge
kommen sei, veranlasste
Dr.
F._
im Medizinisch Radiologischen Institut
die MRI-Untersuchung vom
4.
September 2007, bei welcher sich nur sehr dis
krete Knorpelschäden im OSG und ansonsten ein nahezu regelrechter Zustand post
traumatisch und postoperativ mit Status nach Zerrung des Ligamentum
fibulo
talare
anterius
und vermutlich auch des medialen Bandapparates zeigte (
Bericht des Medizinisch Radiologischen Instituts vom 4. September 2007, Urk.
7/123)
.
Im Bericht vom 2
7.
Dezember 2007 hielt
Dr.
F._
fest,
dass sie der Be
schwerdeführer
am 3
1.
August 2007 wegen verstärkter Schmerzen im rechten Bein, speziell im Fuss rechts, Kältegefühl und Schmerzen nach Belastungen über eine Stunde
konsultiert habe.
Als objektiven Befund habe sie eine etwas gerö
tete Narbe im distalen Bereich, eine diskrete Schwellung daselbst, eine
Hypä
esthesie
im Bereich des dorsalen und distalen ersten Strahls rechts erhoben. Die Motorik sei seitengleich gewesen, aber das Bein habe nur kurze Zeit in gestreckter Haltung gehoben werden können (
Urk.
7/125).
3.
4
In seiner Stellungnahme vom 2
7.
Februar 2008 zur Schmerztherapie des Be
schwerdeführers gelangte
Dr.
G._
zum Schluss, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes mit einer Therapie mit dem Medikament
Celebrex
nicht erwartet werden könne (
Urk.
7/127 S. 2).
3.5
Dr.
F._
berichtete am
9.
März 2009
,
sie habe bei der Untersuchung des Be
schwerdeführers vom
3.
Septem
ber 2008 eine Verspannung des
Musculus
gast
rocnemius
lateralis
et
medialis
et
rechts sowie auslösbare Wadenschmerzen bei Dorsalflexion des Fusses
sowie bei der Kontrolle vom 2
8.
Januar 2009 eine Irri
tation des
Nervus
fibularis
fest
gestellt
.
Nach der Kontrolle vom 2
8.
Januar 2009 verordnete
Dr.
F._
Magnesiocard
und Lockerungsmassnahmen
. Als medizi
nische Gründe für die
Phyisotherapieverordnung
ga
b
Dr.
F._
schmerz
hafte Muskel
verspannungen und eine Behinderung des Abrollens des Fusses an. Mit Physiotherapie solle eine gelockerte schmerzfreie Wade und Fussmuskulatur erreicht werden (
Urk.
7/133 S. 1).
3.
6
Zur Abklärung der Kausalität zwischen der aktuellen Behandlung und dem Unfall vom 2
9.
Februar 2000 gab die Beschwerdegegnerin bei
Dr.
H._
das Gutachten vom 1
3.
März 2009 in Auftrag.
Dr.
H._
untersuchte den
Be
schwer
deführer am 1
3.
Mai 200
9.
Er
führte
in seinem Gutachten von
1
3.
Mai 2009
aus, dass bezüglich des OSG im jetzigen Stadium keine Beteili
gung unfallfremder Faktoren festzustellen sei. Die nicht objektivierbare Kälte-/Wärmeempfindung, welche nach den Angaben des Beschwerdeführers sogar als
„schmerzhaft“ empfunden werden könne, habe allenfalls eine psy
chische/psychosomatische Komponente (
Urk.
7/140 S. 2). Aufgrund der länger
fristigen Schonung der rechten unteren Extremität habe sich im weiteren Verlauf eine Verkürzung der
ischiok
r
u
ralen
Muskulatur eingestellt, so dass physiothera
peutisch geführte Dehnungsübungen sowie
Propriozeptions
- und Koordinationstraining sicherlich sinnvoll seien. Diesbezüglich stehe die von
Dr.
F._
verordnete Physiotherapie noch in einem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis. Von dieser Therapie sei eine Verbesserung des Abrollvorganges und somit eine physiologischere Be
nutzung des OSGs mit der damit verbundenen verminderten Knorpelabnutzung zu erwarten. Von der Einnahme des Medi
kaments
Brufen
sei
hingegen
keine Verbes
serung des Gesundheitszustandes zu erwarten, lediglich eine Verbes
se
rung/Reduktion der Schmerzsymptomatik, mit welcher eine Er
weiterung des Aktionsradius des Beschwerdeführers erreicht werden könne
(
Urk.
7/140 S. 2).
Der Gesundheitszustand sei nun gut neun Jahre nach dem Unfallereignis als stabilisiert anzusehen, wobei die Abnützung eines traumatisch vorgeschädigten Gelenks in der
Regel schneller fortschreite als dies bei einem gesunden Gelenk der Fall sei. Bezüglich der weiteren Behandlung hat
Dr.
H._
die Weiterführung der Physiotherapie, insbesondere Dehnungsübungen der
ischiocuralen
Musku
latur, sowie Beinachsentraining zur Ver
bes
serung der Koordination und
Propriozeption
vorgeschlagen (
Urk.
7/141 S. 3).
4
.
4.1
Mit Schreiben vom 2
3.
April 2004 wies die Beschwerdegegnerin den Be
schwerde
führer darauf hin, dass die Arbeits
un
fähigkeit nach dem
7.
August 2000 auf unfallfremde Umstände zurückzuführen sei und somit kein weiterer An
spruch auf Leistungen der Unfallversicherung bestehe. D
i
e Ange
legenheit sei abgeschlossen und das Dossier werde zur Prüfung der Integritätsentschädigung der
Lloyd’s
übergeben (Urk. 7/58). In der Folge anerkannte
die Beschwerdegegnerin
indes ihre Leitungspflicht
namentlich
im Zusammenhang mit der
Osteosynthesematerial
-Entfernung vom 27. Oktober 2005
und erbrachte wiederum Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. Sie
legte den Fall ihrem beraten
d
en Arzt Dr.
G._
vor, welcher
in seiner Beurteilung vom 25. Januar 2006
zum Schluss gelangte, dass die Folgen des operativen Eingriffs vom 27. Oktober 2005 abgeheilt und der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2006 wieder zu 100 % arbeitsfähig sei
(E.
3.2
)
.
Nachdem wieder eine 100%ige Arbeitsfähig
keit des Beschwerdeführers bestand, mithin von einer weiteren ärztlichen Behandlung diesbezüglich keine namhafte Besserung mehr zu erwarten war
,
und auch keine Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung
hängig
waren
(vgl. die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kanton Zürich, IV-Stelle, vom 26. August 2004 betreffend Invalidenrente, Urk. 7/96)
, konnte
di
e Beschwerde
gegnerin
davon ausge
hen
, dass der Endzustand
im Sinne von
Art.
19
Abs.
1
UVG per
1.
Januar 200
6 erreicht
war
.
Gestützt auf die Beurteilung von Dr.
G._
vom 25. Januar 2006
verneinte die
Lloyd‘s
mit
rechtskräftiger
Verfügung vom 27. März 2007
einen
Rentenanspruch des Beschwerdeführers
(
Urk.
7/108)
.
Mit dem Fallabschluss
bzw. mit Beginn einer allfälligen Rente
fallen grundsätzlich auch die vom Unfallversicherer zu er
bringende Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (
Art.
19
Abs.
1 Satz 2 UVG).
Auf Drängen des Be
schwer
deführers (
Urk. 7/109
)
setzte
die Beschwerdegegnerin
allerdings
im Nachhinein
mit
ihrer
Verfügung vom
1
8.
April
2006 den Taggeldanspruch des Be
schwer
deführers bezüglich dessen Arbeitsunfähigkeit im Zu
sammenhang mit der
Osteosynthesematerial
-Entfernung vom 27. Oktober 2005 neu fest und sprach dem Beschwerdeführer gestützt auf die von
Dr.
F._
at
testierte Arbeitsun
fähigkeit von 100
%
vom 2
7.
Oktober 2005 bis 1
5.
Januar 2006 sowie von 50
%
vom 1
5.
bis 2
2.
Januar 2006 ein Taggeld zu (
Urk.
7/110).
Nach dem Gesagten erfolgte der Fallabschluss
daher
spätestens per 22. Januar 200
6.
Aus seine
m
Verweis auf Art. 24
Abs.
2 UVG kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Einerseits liegt an sich gar keine Abweichung von der in Art. 24 Abs. 2 UVG enthaltenen Gleichzeitigkeitsregel
, wonach die Integritätsentschädigung mit d
er
Rente festgesetzt wird,
vor, da die
Lloyd’s
mit Verfügung vom 2
7.
März 2007 sowohl zur Rentenfrage als auch zur Integritätsentschädigung Stellung genommen hat (vgl. RKUV
1990 Nr. U 90 S.
105 f. E. 5c). Anderseits ist der Integritätsschaden in de
r Regel erst bei Behandlungsab
schluss hinsichtlich der Dauerhaftigkeit und Erheblichkeit feststell- und beurteilbar (RKUV 1988 Nr. U 50 S. 285 E. 1b).
Aus der
Zusprache
der Integritätsentschädigung
durch
die
Lloyd’s
mit Verfügung vom 27. März 2007 (Urk. 7/108)
ist daher auch zu schliessen
, dass die
unfallbedingte
Behandlung
damals an sich
abge
schlossen
war
.
4.
2
4.2.1
Die Beschwerdegegnerin übernahm indes auch in der Folge die Kosten für Heil
behand
lung
.
Ist einerseits der Abschluss der vorübergehenden Leistungen erfolgt, weil von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG mehr erwartet werden konnte, und sind andererseits die Voraussetzungen von Art. 21 Abs. 1 UVG nicht erfüllt, hat
die obligatorische Krankenpflegeversicherung für notwendige Heilbehandlung aufzukommen (BGE 134 V 109 4.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_191/2011 vom 16. September 2011 E. 5.1).
Vorbehalten bleibt einzig der Anspruch auf weitere Heilbehandlung aufgrund von Art. 11 UVV in Verbindung mit Art. 10 UVG (Rück
fall und Spät
folgen [Urteil des Bundesgerichts 8C_191/2011 vom 16. Sep
tember 2011 E. 5.3]
)
. Während die Beschwerdegegnerin vorbringt, die Voraus
setzung
en
für eine Heilbehandlung gestützt auf Art. 21 Abs. 1
lit
. c UVG seien nicht erfüllt, stellt sich der Beschwerde
führer im Wesentlichen auf den Stand
punkt, dass
die Beschwerdegegnerin
die Heilbehandlung auf
grund eines Rück
falles erbracht
und auch weiterhin zu leisten habe (E. 2.2 bis 2.3).
Weil
d
er
Beschwerde
führer
keine Rente der Unfallversicherung bezieht (
Urk.
7/108), hat er gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung keinen An
spruch auf Übernahme der Heilbehandlungskosten nach
Art.
21
Abs.
1
lit
. c UVG (Urteil des Bundes
gerichts 8C_81/2013 vom 1
6.
April 2013 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).
Dem Be
schwerdeführer
ist
entgegen
zu
halten, dass
er der
Beschwerdegegnerin nie ein
en
Rück
fall gemeldet
hat
. Den Akten ist vielmehr zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin die Heilbehandlung über den Fallabschluss per Januar 2006
hinaus
praktisch nahtlos
weiter
leistete
,
ohne sich dazu zu äussern, nach welcher Norm sie ihre Leistungen erbringe
(
insbes. Urk. 7/111-112, Urk. 7/114, Urk. 7/118, Urk. 7/122, Urk. 7/131
).
Wie es sich damit verhä
lt
bzw. ob angesichts des Fallabschlusses im Januar 2006 überhaupt je ein Anspruch auf diese Leistungen bestanden hätte
,
braucht jedoch nicht weiter geprüft zu werden
.
Selbst wenn mit dem Be
schwerdeführer davon auszugehen wäre, dass die Beschwerde
gegne
rin
ihre Leistungen
aufgrund eines Rückfalls
erbracht h
ä
tte
bzw.
diese einen Rückfall gar ausdrücklich aner
kannt h
ä
tte, würde die gestützt darauf erfolgte
Zusprache
von Heilbehandlung nur so lange Rechtskraftwirkung entfalten, wie von der Fort
setzung der Be
handlung noch eine namhafte Ver
besserung des Gesund
heitszustandes erwartet werden könn
t
e (Urteil des Bundes
gerichts 8C_403/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 3.3 mit Hin
weis).
4.2.2
Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes im genannten Sinne zu verstehen ist, bestimmt sich namentlich auf Grund der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, wobei die durch wei
tere Heilbehandlung zu erwartende Besse
rung ins Gewicht fallen muss. Unbe
deutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 mit Hinweisen; Urteil
des Bundesgerichts
U 291/06 vom
4.
März 2008 E. 4.2). Nicht darunter zu zählen sind etwa die Einnahme vieler Medikamente und die Durchführung verschiede
ner Therapien wie auch die Tat
sache, dass trotz regelmässiger Therapien weder eine Beschwerdefreiheit noch
eine (voll
ständige) Arbeitsfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit erreicht wer
den konnten (Urteil
des Bundesgerichts
8C_870/2008 vom 2
4.
März 2009 E.
5.2.3 mit Hinweisen).
4.2.3
Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt.
Aus den Be
richten von Dr.
F._
ergibt sich, dass sie vom Beschwerdeführer auch nach dem Januar 2006 wegen Schmerzen im rechten Fuss in unregelmässigen Ab
ständen konsul
tiert wurde, wobei sie jeweils keine Arbeitsunfähig
keit attestiert hat (E.
3.4). Bereits bei der bildgebenden Untersuchung vom 4. September 2007 zeigte sich ein nahezu regelrechter Zustand posttraumatisch und postoperativ (E. 3.4).
Dr.
H._
beur
teilte den Gesundheit
szustand
des Beschwerdeführers als stabil (E.
3.
6
)
.
Er
begründet
e
die Notwendigkeit der Physiotherapie mit
der Verkür
zung der
ischiokruralen
Muskulatur
und
der zu erreichenden Verbesserung des Abrollvorganges und somit
der
physiolo
gischere
n
Benutzung des OSGs und der damit verbundenen verminderten Knorpelabnutzung (E. 3.5), jedoch nicht damit, dass dadurch die Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers wiederher
ge
stellt oder gesteigert werden könne.
Obschon Dr.
H._
die damalige Physio
the
rapie als
unfallkausal ansah und bezüglich der weiteren Behandlung auch eine Weiterführung der Physio
therapie vor
ge
schlagen hatte, kann nicht davon ge
sprochen werden, dass damit eine namhafte Besserung des Gesund
heits
zustan
des im Sinne der bundesgerichtlichen Recht
sprechung (E. 4.2.2) erreicht werden könnte,
zumal
beim Beschwerdeführer seit
2
2.
Januar 2006 keine Arbeitsun
fä
higkeit in der ange
stammten Tätigkeit mehr
dokumentiert ist
und bei der Untersuchung durch Dr.
H._
vom 13. Mai 2009 der Barfussgang des Beschwer
deführers unauffällig und der Zehenspitzen- und Fersengang pro
b
lemlos möglich war
en
(Urk. 7/140 S. 2).
Mithin wurde dem Beschwerdeführer
bereits vor Beginn dieser Physio
therapie eine 100%ige Arbeits
fähigkeit in seiner Tätigkeit als Gewerkschafts
funktionär attestiert.
Mit der ab Januar 2009 verord
neten Physiotherapie sollte lediglich noch eine gelockerte, schmerzfreie Wade und Fussmuskulatur erreicht werden (E. 3.5).
Weit
ere Behandlungsvorschläge wurden von Dr.
H._
nicht gemacht und er hielt ausdrücklich fest, dass von der Einnahme des Medikaments
Brufen
keine Verbesserung des Gesundheits
zustan
des zu erwarten sei (Urk. 7/140 S. 2 und 3).
Ein weiterer Anspruch auf Heilbe
handlung bestand nach dem Gesagten nicht mehr, a
uch wenn die Beschwerdegegnerin ihrer Leistungen aufgrund eines ihr gemeldeten Rückfalls erbracht hätte
.
Dies gilt ungeachtet dessen, dass sie mit Schreiben vom 15. Juni 2009 (Urk. 7/143) bezüglich der Übernahme der damaligen Phys
iotherapiebehandlung ihre Leistungspflicht
ausdrücklich anerkannte
(E. 2.4.1)
.
Da somit weder nach
Art.
21
Abs.
1
lit
. c UVG noch nach
Art.
10 UVG
i.V.m
.
Art.
11 UVV ein Anspruch auf Heilbehandlung bestand,
erweist sich
die
Leistungseinstellung der Beschwerdegegnerin per 31. Dezember 2011
als rechtens
.
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.