# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 877849e7-83eb-4f7f-bd8e-77895b61304c
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die russischen Behörden seit dem 12. August 2019 gegen B. ein Strafver-
fahren wegen Geldwäscherei führen;
- das Ermittlungskomitee Russlands in diesem Zusammenhang mit Rechtshil-
feersuchen vom 15. September 2020 an die Schweiz gelangte und unter an-
derem um Herausgabe von Bankunterlagen ersuchte (act. 1.3);
- mit Schlussverfügung vom 1. Oktober 2021 die Staatsanwaltschaft III des
Kantons Zürich als ausführende Behörde dem russischen Rechtshilfeersu-
chen vom 15. September 2020 entsprach und unter anderem die Heraus-
gabe der darin genannten Unterlagen betreffend die auf A. lautende Bank-
beziehung verfügte (act. 1.1);
- A. dagegen am 11. November 2021 bei der Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts Beschwerde erheben liess (act. 1);
- A. mit Schreiben vom 15. November 2021 eingeladen wurde, bis zum
26. November 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- zu leisten und
ihr dabei mitgeteilt wurde, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht ein-
getreten werde (act. 3);
- der Eingang des angeforderten Kostenvorschusses bis dato nicht verzeich-
net wurde (act. 4).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die Schlussverfügung der ausführenden kantonalen Behörde der Be-
schwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts unterliegt
(Art. 80e Abs. 1 IRSG);
- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die
Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37
Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (Art. 12
Abs. 1 IRSG);
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- in Anwendung von Art. 63 Abs. 4 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG die
Beschwerdekammer der Beschwerdeführerin mit Einschreiben vom 15. No-
vember 2021 eine Frist bis zum 26. November 2021 zur Leistung eines Kos-
tenvorschusses in der Höhe von Fr. 5'000.-- ansetzte (act. 3);
- die Frist für die Zahlung eines Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Be-
trag rechtzeitig zu Gunsten des Bundesstrafgerichts der Schweizerischen
Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet
worden ist (Art. 21 Abs. 3 VwVG);
- die Beschwerdeführerin mit Einladung zur Leistung des Kostenvorschusses
darauf hingewiesen wurde, dass bei nicht fristgemässer Leistung des Kos-
tenvorschusses auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 3);
- der angeforderte Kostenvorschuss von der Beschwerdeführerin innert der
angesetzten Frist nicht geleistet wurde (act. 4);
- auf die Beschwerde deshalb androhungsgemäss nicht einzutreten ist
(Art. 63 Abs. 4 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG);
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdefüh-
rerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG);
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 500.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG
i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. b des Reglements des Bun-
desstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).
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