# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7da2f4fa-3553-45d7-afac-d3ecd2d0e7a4
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

über ein zusätzliches Element bei der Sachverhaltsfeststellung und Entscheidfindung verfügt (vgl. BGE ebenda),
– dass die Anhörung von A._ somit nachzuholen ist,
– dass es der KESB Nordbünden frei steht, die Anhörung selbst durchzuführen oder durch eine beauftragte Drittperson in geeigneter Weise durchführen zu lassen,
– dass die Anhörung des Kindes ein formeller Aspekt und im Übrigen offen ist, ob und wie sich deren Ergebnis auf den materiellen Entscheid auswirken wird,
– dass somit weitere Ausführungen zur Sache selbst zu unterbleiben haben (vgl. BGE 5A_2/2016 E. 3.),
– dass der Entscheid der KESB Nordbünden vom 29. September 2015 somit aufzuheben ist und die Sache zur Durchführung der Kindesanhörung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist,
– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens unter den gegebenen Umständen beim Kanton Graubünden verbleiben,
– dass die KESB Nordbünden verpflichtet wird, dem Beschwerdeführer eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu entrichten (Art. 108 ZPO),
– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,
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entschieden:
1. Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass der Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden vom 29. September 2015 aufgehoben und die Sache zur Durchführung der Kindesanhörung an die KESB Nordbünden zurückgewiesen wird.
2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'200.00 verbleiben beim Kanton Graubünden.
3. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden wird verpflichtet, X._ für das Beschwerdeverfahren eine Umtriebsentschädigung von CHF 300.00 zu bezahlen.
4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
5. Mitteilung an:

## Considerations