# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fcbcb572-3380-579e-8aee-febb29c76485
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_004
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

Sachverhalt
A. Am 13. März 2013 entschied das Friedensgericht des Seebezirks (das Friedensgericht), dass die am 30. April 2012 über A._ errichtete kombinierte Beistandschaft in eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 i.V. mit Art. 395 ZGB und eine Mitwirkungsbeistandschaft übergeht. Es bestätigte B._ von der Berufsbeistandschaft Murten und Umgebung in seinem Amt als Beistand und umschrieb dessen Aufgabenbereiche (act. 66).
Nachdem das Friedensgericht A._ und dessen Beistand am 11. September 2014 angehört hatte, entschied es am gleichen Tag, dass die am 13. März 2013 über erstere errichtete Beistandschaft in eine umfassende Beistandschaft nach Art. 398 ZGB übergeht. B._ wurde in seinem Amt als Beistand von A._ bestätigt (act. 116). Dieser Entscheid wurde dem Anwalt von A._ erst mit einem vom 14. Januar 2015 datierten Schreiben zugestellt (act. 124). Das Zustellungsdatum lässt sich aufgrund der Akten der Vorinstanz nicht feststellen.
Nachdem der Anwalt von A._ am 16. Januar 2015 um schriftliche Urteilsbegründung ersucht hatte, wurde ihm der begründete Entscheid vom 11. September 2014 zu einem aufgrund der vorinstanzlichen Akten wiederum nicht feststellbaren Zeitpunkt zugestellt.
B. Mit Eingabe vom 19. März 2015 erhebt A._ Beschwerde gegen den Entscheid vom 11. September 2014. Er stellt unter Kosten- und Entschädigungsfolge folgende Anträge:
„1. Der Entscheid des Friedensgerichts des Sensebezirks vom 11. September 2014 sei aufzuheben.
2. Es sei eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung im Sinne von Art. 394 i.V.m. Art. 305 ZGB zu errichten.
Diese Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung umfasst folgende Aufgabenbereiche:
a) A._ beim Erledigen der administrativen Aufgaben zu vertreten, insbesondere beim Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken und sonstigen Institutionen und Privatpersonen;
b) A._ beim Erledigen der finanziellen Angelegenheiten zu vertreten, insbesondere seine Invalidenrente sowie sein Vermögen zu verwalten.
3. Es sei eine Mitwirkungsbeistandschaft im Sinne von Art. 396 ZGB anzuordnen.
Die Mitwirkungsbeistandschaft sei auf folgende Handlungen zu beschränken:
- Abschluss von Kauf- und Mietverträgen (ausgenommen Konsumgüter zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs)
- Gewährung von Darlehen.
4. Es sei die Mutter des Beschwerdeführers, C._, als Beiständin zu ernennen.
Die Friedensrichterin schliesst auf Abweisung der Beschwerde.
Kantonsgericht KG Seite 3 von 7

## Considerations

Erwägungen
1. a) Das Kantonsgericht bzw. dessen Kindes- und Erwachsenenschutzhof (Art. 14 Abs. 1 Bst. d des Reglements für das Kantonsgericht vom 22. November 2012 betreffend seine Organisation und seine Arbeitsweise [RKG]) ist zuständig für die Beschwerden gegen Entscheide, die von der Schutzbehörde oder deren Präsidentin oder Präsidenten getroffen wurden (Art. 8 des Gesetzes vom 15. Juni 2012 über den Kindes- und Erwachsenenschutz [KESG]).