# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 82fef213-cfea-4fc5-8cf6-392d76a6647b
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2003
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1. S._, geboren 1957, meldete sich am 4. Oktober 2000 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Rente) an (Urk. 9/23 Ziff. 7.8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 9/10-12), einen Arbeitgeberbericht (Urk. 9/22) und Akten des Unfallversicherers (Urk. 9/17) ein, veranlasste einen Zusammenzug der individuellen Konti (Urk. 9/21) und liess die beruflichen Möglichkeiten (Urk. 9/15-16) sowie die Einschränkungen im Haushalt (Urk. 9/13) abklären. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/2) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren mit Verfügung vom 12. März 2002 (Urk. 9/1 = Urk. 2) ab.
2. Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch TCL Treuhand, Consulting, Liegenschaften AG, Zürich, mit Eingabe vom 8. April 2002 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der Verfügung und die Ausrichtung einer Invalidenrente aufgrund einer Invalidität von 100 %, eventualiter eine ergänzende medizinische Abklärung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Juni 2002 hielt die IV-Stelle an ihrem abweisenden Entscheid fest (Urk. 8). Am 16. Juli 2002 wurde zu einer Verhandlung vorgeladen (Urk. 10). Die Versicherte, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Ernst Huber, Zürich, ersuchte am 24. August 2002 (Urk. 14), um Verschiebung und am 28. August 2002 (Urk. 16/1) um Verzicht auf Durchführung der Verhandlung, worauf am 12. September 2002 ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde (Urk. 16/2). Am 28. September 2002 reichte die Versicherte ein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung ein (Urk. 18). Mit Gerichtsverfügung vom 24. Januar 2003 wurde Rechtsanwalt Huber als unentgeltlicher Rechtsbeistand für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 26). Nach Eingang der Replik vom 18. Februar 2003 (Urk. 28) und nachdem die IV-Stelle auf die Einreichung einer Duplik verzichtet hatte, wurde der Schriftenwechsel mit Verfügung vom 6. Mai 2003 (Urk. 31) als geschlossen erklärt.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Invalidenversicherungsbereich geändert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die neuen Bestimmungen nicht anwendbar.
2.
2.1 Die Verwaltung hat die massgebliche Gesetzesbestimmung über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) in der angefochtenen Verfügung zutreffend dargelegt, weshalb darauf verwiesen werden kann (Urk. 2 S. 1).
Zu ergänzen ist, dass bei erwerbstätigen Versicherten der Invaliditätsgrad gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen ist. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V Erw. 2a und b).
Bei nichterwerbstätigen Versicherten im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG ist - im Gegensatz zur Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen - ein Betätigungsvergleich vorzunehmen und für die Bemessung der Invalidität darauf abzustellen, in welchem Masse sie behindert sind, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 26
bis
und Art. 27 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV); spezifische Methode; BGE 104 V 136 Erw. 2a; ZAK 1992 S. 128 Erw. 1b mit Hinweisen). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gilt die übliche Tätigkeit im Haushalt sowie die Erziehung der Kinder (Art. 27 Abs. 2 IVV in der seit 1. Januar 2001 gültigen Fassung).
Nach Art. 27
bis
Abs. 1 IVV (in der seit 1. Januar 2001 gültigen Fassung) wird bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 28 Abs. 2 IVG festgelegt. Waren sie daneben in einem Aufgabenbereich nach Art. 5 Abs. 1 IVG tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 27 IVV festgelegt. In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit beziehungsweise der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im andern Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Demnach ist einerseits die Invalidität im Aufgabenbereich gemäss Art. 5 Abs. 1 IVG nach dem Betätigungsvergleich (Art. 27 IVV) und anderseits die Invalidität im erwerblichen Bereich nach dem Einkommensvergleich (Art. 28 IVG) zu ermitteln und danach die Gesamtinvalidität nach Massgabe der zeitlichen Beanspruchung in den genannten beiden Bereichen zu berechnen.
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis zu Art. 27
bis
IVV entspricht der Anteil der Erwerbstätigkeit dem zeitlichen Umfang der von der versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeübten Beschäftigung im Verhältnis zu der im betreffenden Beruf üblichen (Normal-)Arbeitszeit. Wird der so erhaltene Wert mit ‘a’ bezeichnet, so ergibt sich der Anteil des Aufgabenbereichs nach Art. 5 Abs. 1 IVG aus der Differenz 1-a (BGE 125 V 149 Erw. 2b; ZAK 1992 S. 128 Erw. 1b mit Hinweisen). Die Gesamtinvalidität entspricht der Summe der mit den jeweiligen Anteilen gewichteten (erwerbs- und nichterwerbsbezogenen) Invaliditätsgrade. Im Weitern sind bei der Bemessung der Invalidität im erwerblichen Bereich die Vergleichsgrössen Validen- und Invalideneinkommen im zeitlichen Rahmen der ohne Gesundheitsschaden (voraussichtlich dauernd) ausgeübten Teilerwerbstätigkeit zu bestimmen (BGE 125 V 150 Erw. 2b mit Hinweisen).
2.2 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (Art. 41 IVG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt der Art. 4 und 5 IVG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode (Art. 28 Abs. 2 und 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 f. IVV). Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist - was je zur Anwendung einer andern Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) führt -, ergibt sich aus der Prüfung, was die versicherte Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 125 V 150 Erw. 2c mit Hinweisen; AHI 1997 S. 288 ff. Erw. 2b, 1996 S. 197 f. Erw. 1c je mit Hinweisen).
2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc).
2.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).
3. Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.
3.1 Unbestritten ist, dass der Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode zu ermitteln ist und dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden zu 43 % einer Erwerbstätigkeit nachginge und zu 57 % im Haushalt beschäftigt wäre (Abklärungsbericht vom 26. September 2001, Urk. 9/13 Ziff. 2.5 und Replik Urk. 28). Differenzen bestehen indessen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich sowie der Einsatzfähigkeit im Haushalt.
3.2 Die medizinische Situation stellt sich wie folgt dar:
3.2.1 Dr. med. A._, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, spez. Rheumatologie, stellte in seinem Bericht vom 21. April 1999 zuhanden der behandelnden Ärztin, med. pract. B._, folgende Diagnosen (Urk. 9/11/4 S. 1):
"- Anhaltendes Lumbospondylogenes Syndrom rechts
- seit Trauma LWS (Sturz) im Dezember 1998
- instabiler Osteochondrose L4/5, Retrolisthesis L5 um 7 mm
- wahrscheinliche Spondylolyse L4
- vorgestreckte Hyperlordose LWS, Haltungsschwäche
- Coxa vara mit linksbetont beginnender Coxarthrose
- Status nach rheumatischem Fieber mit Polyarthritis 1984
- Adipositas permagna".
Er führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit ihrem Sturz im Dezember 1998 auf den Rücken anhaltend von belastungsabhängigen Kreuz- und Gesässschmerzen rechts geplagt werde, welche in den lateralen Oberschenkel rechts ausstrahlen würden. Bei enorm vorgestreckter Lendenlordose mit tief liegendem Scheitel und enormer lumbaler Beweglichkeit finde sich auf den mitgebrachten Röntgenbildern eine instabile Osteochondrose L4/5 mit Retrolisthesis, nach ventral abgekipptem Lendenwirbelkörper (LWK) 4 zu LWK 5 und darüber ventral klaffendem Bandscheibenraum L3/4. Die Schmerzauslösung passiere dann, wenn sie ihre Lendenwirbelsäule nicht mehr zu stabilisieren wisse oder diese überbelastet sei wie in Vorhaltungen, repetierendem Aufrichten, längerem Stehen und bei der Arbeit in der Metzgerei. Morgens hingegen sei sie weitgehend beschwerdefrei. Radikuläre Defizite bestünden nicht, intermittierender Nachweis einer ISG-Blockierung rechts (stets gut mobilisierbar). Das ausladende Abdomen ziehe die überbewegliche LWS vermehrt nach ventral. Therapeutisch sei mit insgesamt 7 Physiotherapie-Sitzungen versucht worden, eine verbesserte Stabilisierung und Kräftigung der LWS zu erreichen nebst gutem Umgang damit und mit Ergonomie (Urk. 9/11/4 S. 2).
3.2.2. Dr. med. C._, Oberarzt, und Dr. med. D._, Assistenzarzt, Spital E._, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, stellten in ihrem Bericht vom 3. November 1999 über die vom 13.-29. Oktober 1999 erfolgte Hospitalisation der Beschwerdeführerin folgende Diagnosen:
"
- Lumbospondylogenes Syndrom rechts bei
- Instabilität L4/5 bei Retrolisthesis L5 Grad I und Osteochondrose L4/5
- LWS-Trauma 12/98
- St. n. rheumatischem Fieber mit Polyarthritis 1984
- Adipositas permagna
- Minime Aorteninsuffizienz".
Sie hielten fest, dass die persistierenden, chronischen Schmerzen der Beschwerdeführerin im Bereich des lumbosakralen Übergangs mit pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung in beide Beine, vor allem rechts, klinisch und radiologisch mit der traumatisch bedingten Exazerbation eines chronischen lumbospondylogenen Syndrom rechts bei bekannter Retrolisthesis L5 gegenüber L4 und Osteochondrose L4/5 zu beurteilen seien.
Sie attestierten der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 13. Oktober bis 7. November 1999 (Urk. 9/11/3 S. 1).
3.2.3 Dr. med. F._, Oberarzt, Leiter Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. G._, Assistenzarzt, Spital H._, diagnostizierten am 18. Juli 2000 Lumboischialgie mit foraminaler Stenose L4/5 beidseits, Diskushernie L4/5, Retrolithesis L5, Osteochondrose L4/5 und als Nebendiagnose Adipositas permagna. Sie stellten fest, dass die Beschwerdeführerin nach einem Sturz im Dezember 1998 auf den Rücken unter Lumboischialgien mit pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung in das rechte Bein leide. Zwischenzeitlich sei nach einer Hospitalisation auf der Rheumaklinik des E._ eine Schmerzreduktion eingetreten. Seit über einem Jahr hätten die Beschwerden aber wieder zugenommen. Angesichts des massiven Übergewichts der Beschwerdeführerin sei das Risiko für eine etwaige Operation aktuell sicherlich zu hoch. Ausserdem lehne die Beschwerdeführerin momentan eine Operation ab. Aus diesem Grund sei die konservative Therapie mit Physiotherapie und Schmerzmitteln fortzuführen. Empfohlen werde eine Gewichtsreduktion, eventuell sogar die Durchführung eines Gastric-Banding (Urk. 9/11/2 S. 1-2).
3.2.4 med. pract. B._, die die Beschwerdeführerin seit deren Sturz vom Dezember 1998 behandelt, stellte in ihrem Bericht vom 25. Juni 2001 folgende Diagnosen (Urk. 9/11/1 Ziff. 3):
"- Lumbospondylogenes Syndrom rechts bei
- Discushernie L4/5
- Instabilität L4/5 bei Retrolisthesis L5
- LWS-Trauma 12/98
- Adipositas permagna".
Sie attestierte der Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Köchin/Küchenhilfe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 14. September 1999 (Urk. 9/11/1 Ziff. 1-5). Die Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich betrage bis heute 0 % und auf längere Sicht ebenfalls 0 %. Im Haushaltbereich attestierte die behandelnde Ärztin der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. Auf längere Sicht könne noch keine Beurteilung vorgenommen werden (Urk. 9/11/1 Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin könne keine Lasten heben oder tragen. Sie könne nicht längere Zeit stehen oder gehen (Urk. 9/11/1 Ziff. 1.7).
3.2.5 Dr. med. I._, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, der zuhanden des Unfallversicherers und ergänzend für die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin spezialärztlich untersuchte und begutachtete stellte in seinem Gutachten vom 10. November 2001 folgende Diagnosen (Urk. 9/10 S. 7):
"Vorbestehend
- Status nach Rheumatischem Fieber mit Polyarthritis 1984
- Coxa vara mit linksbetont beginnender Coxarthrose
- Anhaltendes lumbo-spondylogenes Syndrom rechts mit instabiler Osteochondrose L4/L5, Retrolisthesis L5 und Spondylolyse L4
- Massivste Adipositas (BMI = 53)
Sturz in Italien auf das rechte Knie mit indirektem Schlag in den Rücken mit
- Vorübergehender Traumatisierung der vorbestehenden Wirbelsäulensituation
- Status quo sine ein Jahr nach Trauma erreicht."
Dr. I._ führte in seinem Gutachten aus, dass die heute 44-jährige Köchin aus Süditalien seit Jahren an einer schwersten Adipositas bei Status nach Rheumatischem Fieber mit Polyarthritis im Jahre 1984 mit anhaltendem lumbospondylogenem Syndrom bei instabiler Osteochondrose L4/L5, Retrolistesis L5, Spondylolyse L4 und massiver Hyperlordose der LWS mit Haltungsschwäche leide. Am 1. Dezember 1998 sei sie in Italien auf das rechte Knie gestürzt mit indirektem Schlag in den Rücken mit anschliessender Erstversorgung in einem Spital in Italien. Nach Rückkehr in die Schweiz habe sie die Hausärztin aufgesucht und sei anschliessend rheumatologisch abgeklärt und betreut worden, wobei zunächst selbstverständlich noch Traumafolgen angenommen worden seien bei der bekannten vorbestehenden Situation mit schwersten degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule und massivster Adipositas. Mit der Zeit habe eine gewisse Besserung der Beschwerden verzeichnet werden können, insbesondere auch nach einem stationären Aufenthalt in der Universitäts-Rheumaklinik Zürich. Dann aber seien wieder verstärkt Beschwerden aufgetreten und die Beschwerdeführerin habe ihre Arbeit vollständig niedergelegt. Es habe eine konsiliarische Zuweisung an die Orthopädische Universitätsklinik Balgrist mit der Fragestellung einer allfälligen Operation stattgefunden. Angesichts des massiven Übergewichts sei von Seiten der Orthopäden definitiv von einer Operation abgeraten worden, dies im Einverständnis mit der Beschwerdeführerin, die ebenfalls eine Operation abgelehnt habe. Es sei eine Fortsetzung der physikalischen Therapie, nötigenfalls mit Gastric-Banding, empfohlen worden. Die Therapie sei dann im Januar 2001 abgeschlossen worden. Die Beschwerdeführerin erhalte noch monatlich Kortisoninjektionen von der Hausärztin und behelfe sich täglich mit Analgetika und Antirheumatika.
Die Beschwerdeführerin habe bei ihrer Befragung belastungsabhängige Kreuzschmerzen angegeben, vor allem im Stehen und im Gehen. Im Liegen und im Sitzen bestehe Schmerzfreiheit. Bei der Untersuchung sei als Hauptproblem ein BMI von 53 mit Hyperlordose der LWS und etwas Druckdolenz paralumbal rechts im Bereich von L3 und L4 gefunden worden. Die Wirbelsäulenbeweglichkeit sei etwa zu einem Drittel eingeschränkt (Urk. 9/10 S. 8).
Dr. I._ attestierte der Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Köchin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/10 S. 13). Die gesamte Restarbeitsfähigkeit in einer für alle orthopädischen Leiden angepasste Tätigkeit betrage maximal 33 1/3 %. Zumutbar sei lediglich eine leichte Tätigkeit mit Wechselbelastung (teilweise sitzend, teilweise stehend, teilweise gehend) mit regelmässigen Sitzmöglichkeiten und regelmässigen Pausen (Urk. 9/10 S. 14).
3.3 In Würdigung der medizinischen Berichte ist vorab festzuhalten, dass diese bezüglich Diagnose und insbesondere bezüglich der Frage, ob und wenn ja, in welchem Ausmass eine Arbeitsunfähigkeit besteht, ein klares Bild abgeben.
Dr. A._, die Ärzte des Spital E._, sowie Dr. F._ und Dr. G._ machten in ihren Berichten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im hier massgebenden Zeitpunkt, weshalb diese für die Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht herangezogen werden können.
Fest steht, dass die Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit als Köchin nicht mehr ausüben kann, liegen doch diesbezüglich übereinstimmende Einschätzungen der behandelnden Ärztin und des Gutachters Dr. I._ vor (Urk. 9/11/1 Ziff. 1-5, Urk. 9/10 S. 13).
Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit liegen ebenfalls übereinstimmende Einschätzungen vor. Die behandelnde Ärztin kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin keine Lasten heben oder tragen und nicht längere Zeit stehen oder gehen könne (Urk. 9/11/1 Ziff. 1.7). Dr. I._ hielt fest, dass der Beschwerdeführerin lediglich eine leichte Tätigkeit mit Wechselbelastung (teilweise sitzend, teilweise stehend, teilweise gehend) mit regelmässigen Sitzmöglichkeiten und regelmässigen Pausen zumutbar sei (Urk. 9/10 S. 14).
Was den Umfang der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit anbelangt, liegen unterschiedliche Einschätzungen vor. Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid auf das Gutachten von Dr. I._, das der Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 33 1/3 % attestierte (vgl. Urk. 9/10 S. 14). Demgegenüber attestierte die behandelnde Ärztin der Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich bis heute und auf längere Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/11/1 Ziff. 1.1). Vom ihm zukommenden Beweiswert her ist das Gutachten von Dr. I._ stärker zu gewichten. Es basiert auf eingehenden und umfassenden Untersuchungen der Beschwerdeführerin, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend, und die Schlussfolgerungen sind begründet. Dagegen ist die Einschätzung von med. pract. B._ nicht gutachterlicher Natur, sondern aus Sicht der behandelnden Ärztin und enthält keine wesentlichen Gesichtpunkte, welche vom Gutachter nicht ebenfalls schon berücksichtigt worden sind. Zweifel an der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit durch die behandelnde Ärztin sind auch deshalb angebracht, weil sie einerseits im Erwerbsbereich als Köchin/Küchenhilfe eine völlige Arbeitsunfähigkeit attestierte, demgegenüber die Arbeitsfähigkeit im Haushaltbereich von 80 % angab. Der Haushalt der Beschwerdeführerin besteht aus fünf Personen, nämlich der Beschwerdeführerin, dem Ehemann und drei Söhnen, die alle die Mahlzeiten mehrheitlich zu Hause einnehmen, die von der Beschwerdeführerin zubereitet werden (Urk. 9/13 Ziff. 4 und 6.2). Die Zumutbarkeitsbeurteilung vom 25. Juni 2001 genügt nicht, die - in sich schlüssigen - fachärztlichen Ergebnisse des Gutachters in Zweifel zu ziehen.
Damit rechtfertigen sich keine Zweifel daran, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Verfügungserlasses in einer ihrem Leiden angepassten Tätigkeit zu 33 1/3 % arbeitsfähig war.
Für ergänzende medizinische Abklärungen, wie sie die Beschwerdeführerin beantragt, besteht somit keine Veranlassung. Insbesondere erübrigt sich auch eine Abklärung allfälliger psychischer Leiden; aus den medizinischen Akten gibt es keine Hinweise für ein psychisches Leiden.
3.4 Zu prüfen ist, wie sich die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
3.4.1 Bei der Ermittlung des ohne Invalidität von einer versicherten Person erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) ist entscheidend, was sie im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Gesunde verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b).
Die Beschwerdegegnerin bemass den Invaliditätsgrad gestützt auf ein Valideneinkommen von Fr. 24'125.-- (Urk. 2). Gemäss den Angaben der letzten Arbeitgeberin der Beschwerdeführerin, der J._ vom 17. Oktober 2000 (Urk. 9/22 Ziff. 16), würde die Beschwerdeführerin im Jahr 2000 Fr. 25.-- pro Stunde verdienen, was bei dem von der Beschwerdegegnerin angenommenen Einsatz der Beschwerdeführerin von rund 43 % oder 18 Stunden pro Woche (Abklärungsbericht vom 26. September 2001, Urk. 9/13, S. 2 Ziff. 2.2) einem Monatslohn von Fr. 1'800.--, beziehungsweise einem Jahressalär von Fr. 23'400.-- (13 x Fr. 1'800.--) entspricht. Der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2002 angepasst (im Jahr 2001 von 2,5 % und im Jahr 2002 von 1,8 %; vgl. Die Volkswirtschaft 5/2003 Tabelle B10.2 S. 83) resultiert ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 24'417.--.
3.4.2 Das Invalideneinkommen für eine der Behinderung angepassten Tätigkeit bezeichnete die IV-Stelle mit Fr. 19'313.--. Zur Ermittlung desselben stützte sie sich auf die Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP). Die IV-Berufsberatung evaluierte anhand der genannten Dokumentation eine Tätigkeit als Mitarbeiterin Demontage (DAP Nr. 6909), eine Tätigkeit als Verpackerin (DAP Nr. 1101) sowie eine Tätigkeit als Federnkontrolleurin (DAP Nr. 4305). Die detaillierten Arbeitsplatzbeschriebe erhellen (vgl. Urk. 9/15/2-4), dass diese Tätigkeiten dem oben erwähnten Zumutbarkeitsprofil grundsätzlich entsprechen. Aus den der Beschwerdeführerin folglich zumutbaren Verweistätigkeiten gemäss DAP Nr. 6909, DAP Nr. 1101 und DAP Nr. 4305 resultiert ein Durchschnittseinkommen von Fr. 44'913.--. Bei der attestierten Restarbeitsfähigkeit von 1/3 ergibt sich per 2002 ein Invalideneinkommen von Fr. 14'971.--.
3.4.3 Der ermittelte Wert für das hypothetische Invalideneinkommen ist im Sinne einer Plausibilitätskontrolle mit den statistisch ermittelten Werten der Lohnstrukturerhebung 2000 (LSE) des Bundesamtes für Statistik vorzunehmen. Auszugehen ist dabei von den Tabellen der Zentralwerte des standardisierten monatlichen Bruttolohnes gemäss LSE (AHI-Praxis 6/1998 S. 291).
Der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten beschäftigten Frauen betrug im Jahr 2000 im privaten Sektor Fr. 3'658.00 pro Monat bei 40 Arbeitsstunden pro Woche (LSE 2000, Tabelle TA1 S. 31), was unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung von 2,5 % im Jahr 2001 und von 1,8 % im Jahr 2002 (vgl. Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 83) und bei der Annahme einer betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 84) einen Monatslohn von rund Fr. 3'979.15 oder einen Jahreslohn von Fr. 47'750.-- (Fr. 3'979.15 x 12) und bei der attestierten Restarbeitsfähigkeit von 1/3 einen solchen von Fr. 15'917.-- ergibt.
Im weiteren ist zu beachten, dass die für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogenen Tabellenlöhne herabgesetzt werden können, um persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) Rechnung zu tragen. Dabei ist anhand der gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu prüfen, ob und in welchem Ausmass das hypothetische Einkommen zusätzlich reduziert werden muss (BGE 126 V 75, 124 V 323 Erw. 3b/bb; AHI 1998 S. 177 Erw. 3a; RKUV 1998 Nr. U 304 S. 373). Die Beschwerdeführerin kann gemäss Gutachten eine leichte Tätigkeit mit Wechselbelastung (teilweise sitzend, teilweise stehend, teilweise gehend) mit regelmässigen Sitzmöglichkeiten und regelmässigen Pausen ausüben (Urk. 9/10 S. 14), so dass sie auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit einem Mitbewerber oder einer Mitbewerberin ohne physische Einschränkungen benachteiligt ist, was sich auf das Lohnniveau auswirkt. Kaum ins Gewicht fällt das streitige Merkmal des Beschäftigungsgrades, zumal teilzeiterwerbstätige Frauen mehr als vollzeitbeschäftigte Frauen verdienen, vor allem bei einem Beschäftigungsgrad zwischen 50 % und 89 % (vgl. Tabelle 9 der LSE 2000, S. 24). Ebenso wenig rechtfertigt das Merkmal des Alters eine Herabsetzung, ist die Beschwerdeführerin doch erst 46 Jahre alt. Im vorliegenden Fall trägt somit eine Herabsetzung um insgesamt 5 % angemessen Rechnung, was ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 15'121.-- (Fr. 15'917.-- x 0,95) ergibt.
Da selbst das aufgrund der Tabellenlöhne ermittelte Invalideneinkommen mit Fr. 15'121.-- etwas höher liegt als das aufgrund der DAP-Tätigkeiten ermittelte von Fr. 14'971.-- kann zu Gunsten der Beschwerdeführerin von einem Invalideneinkommen von Fr. 14'971.-- ausgegangen werden.
3.4.4 Aus der Gegenüberstellung des Invalideneinkommens von Fr. 14'971.-- und des Valideneinkommens von Fr. 24'417.-- ergibt sich eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von 38,69 %, was beim Erwerbspensum von 43 % einem Teilinvaliditätsgrad von 16,64 % entspricht.
4.
4.1 Betreffend die Invalidität im Haushaltsbereich, die sich nach dem Betätigungsvergleich ermittelt, ist festzuhalten, dass den ärztlichen Schätzungen der Arbeitsfähigkeit gegenüber den Abklärungen der Invalidenversicherung im Haushalt kein genereller Vorrang zukommt. So wenig wie bei der Bemessungsmethode des Einkommensvergleichs nach Art. 28 Abs. 2 IVG kann beim Betätigungsvergleich nach Art. 27 IVV auf eine medizinisch-theoretische Schätzung der Invalidität abgestellt werden. Massgebend ist die Unmöglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen, was unter Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse im Einzelfall festzustellen ist. Der von der Invalidenversicherung nach den Verwaltungsweisungen des Bundesamtes für Sozialversicherung (Kreisschreiben über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung des Bundesamtes für Sozialversicherung, KSIH, Randziffer (Rz) 3090 ff.) eingeholte Abklärungsbericht im Haushalt stellt eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage für die Invaliditätsbemessung im Haushalt dar (AHI Praxis 1997 S. 291 Erw. 4a, ZAK 1986 S. 232 ff.). Nach der Rechtsprechung bedarf es des Beizuges eines Arztes, der sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, nur in Ausnahmefällen, insbesondere bei unglaubwürdigen Angaben der Versicherten, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen.
4.2 Am 26. September 2001 wurde eine Abklärung an Ort und Stelle durchgeführt (Urk. 9/13). Die Abklärungsperson hat dabei unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin geklagten Leiden und Behinderungen sowie der Familiengrösse, Wohnverhältnisse, technischen Einrichtungen, Hilfsmittel und der örtlichen Lage die Einschränkung im Haushalt auf total 9,05 % eingeschätzt (vgl. Abklärungsbericht vom 26. September 2001, Urk. 9/13 S. 5 Ziff. 8). Hierbei hat sie die Beschwerdeführerin wiederholt auf ihre Schadenminderungspflicht aufmerksam gemacht. Denn auch eine im Haushalt tätige Person muss von sich das ihr Zumutbare zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit beitragen (beispielsweise zweckmässige Arbeitsweise, Anschaffung geeigneter Haushalteinrichtungen und -maschinen). Sie hat ihre Arbeit entsprechend einzuteilen und die Mithilfe von Familienangehörigen, soweit dies den üblichen Umfang nicht überschreitet, in Anspruch zu nehmen. Unterbleiben solche Vorkehren zur Schadenminderung, so wird die daraus resultierende Leistungseinbusse im hauswirtschaftlichen Bereich bei der Invaliditätsbemessung nicht berücksichtigt (Rz 3098 KSIH).
Es besteht kein Anlass, an der Objektivität des Abklärungsdienstes zu zweifeln. Die Ergebnisse sind im genannten Bericht plausibel dargestellt. Die festgestellten Einschränkungen sind einlässlich und nachvollziehbar begründet und lassen keine Widersprüche erkennen. Nicht zu übersehen ist in diesem Zusammenhang, dass die mit der Abklärung betrauten Personen ein reiches Erfahrungswissen besitzen. Die Ausführungen von med. pract. B._ sind demgegenüber eher allgemein und abstrakt gehalten. Sie setzen sich auch nicht mit den Einzelheiten der Beurteilungen des Abklärungsdienstes auseinander. Der Hausarztbericht weckt keine ernsthaften Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Berichtes des Abklärungsdienstes, weshalb ohne weiteres auf diesen abgestellt werden kann.
4.3 Gemäss Abklärungsbericht wurde die Beschwerdeführerin fast in allen Bereichen (ausser in der Haushaltsführung und unter Verschiedenes) als mehr oder minder stark eingeschränkt betrachtet. So ergab sich im Bereich Ernährung eine Einschränkung von 10 %, im Bereich Wohnungspflege von 15 %, im Bereich Einkauf und weitere Besorgungen von 10 %, im Bereich Wäsche und Kleiderpflege von 10 % und im Bereich Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen von 5 %, was den aktenkundigen gesundheitlichen Störungen der Beschwerdeführerin angemessen Rechnung trägt. Die Beschwerdeführerin wurde zu den anfallenden Aufgaben ausführlich befragt. Als Dolmetscherin half die Freundin des Sohnes. Die festgestellte Invalidität von gesamthaft 9,05 % im Haushalt erscheint aufgrund der Akten nachvollziehbar.
Beim Haushaltspensum von 57 % entspricht dies einem Teilinvaliditätsgrad von 5,16 %.
5. Bei einem Teilinvaliditätsgrad von 16,64 % beim Erwerb beziehungsweise 5,16 % bei der Haushaltstätigkeit ergibt sich gesamthaft ein Invaliditätsgrad von 21,8 %. Dabei wird die rentenerhebliche Mindestinvalidität von 40 % bei weitem nicht erreicht.
Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung vom 12. März 2002 als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist.
6. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin machte mit Honorarnote vom 14. Juni 2003 einen Aufwand von 11 Stunden und Spesen von Fr. 118.-- geltend (Urk. ), so dass er beim praxisgemässen Ansatz von Fr. 200.-- zuzüglich Mehrwertsteuer mit Fr. 2'494.-- (Honorar und Auslagenersatz inklusive Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist.