# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** af5732d0-ff79-4747-9b3c-dbb574986fff
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Betrug
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung - Einzelgericht, vom 10. Juli 2013 (GG130101)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung der Privatklägerin vom 19. Juli 2013
(Urk. 43),
da das begründete Urteil des Einzelrichters des Bezirks Zürich,
10. Abteilung, vom 10. Juli 2013 (Urk. 47) der Privatklägerin am 10. September
2013 zugestellt wurde (Urk. 46/3),
da die Privatklägerin innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten
gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Urteils - mithin
bis zum 30. September 2013 - keine schriftliche Berufungserklärung einreichte
(vgl. Rechtsmittelbelehrung im begründeten Urteil: Urk. 47 Dispositiv Ziffer 6),
wobei die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine
Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR 110/2011 Nr. 69),
da ausgangsgemäss die Kosten des Berufungsverfahrens der Privatklägerin
aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO),
nachdem der Verteidiger der Beschuldigten erklärte, im Berufungsverfahren
keine Aufwendungen gehabt zu haben (Urk. 49),
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO

## Considerations