# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5423ae66-445e-4e76-b630-ebd5167f2721
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Die brasilianische Staatsangehörige A, geboren 1957, reiste am 25. August 2007 in die Schweiz ein und heiratete am 24. November 2007 den Schweizer Bürger D, geboren 1959. Die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann wurde ihr zuletzt bis am 23. November 2017 verlängert.
Am 4. September 2008 reiste die voreheliche Tochter von A, geboren 1997, von Brasilien in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Mutter und dem Stiefvater. Mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde Zürich vom 23. August 2012 wurde die Tochter fremdplatziert, wobei die elterliche Sorge bei der Mutter belassen wurde.
B.
A und der Ehemann mussten ab dem 1. April 2012 mit Sozialhilfe in Höhe von Fr. 539'487.- (Stand am 6. Juni 2017) unterstützt werden. In diesem Betrag sind auch die früheren Fremdbetreuungskosten für die Tochter mitenthalten. A wurde am 6. Dezember 2012 wegen ihrer Sozialhilfeabhängigkeit gemahnt und mit Verfügungen vom 23. Juli 2014 und vom 5. April 2016 verwarnt. Ein Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung wurde am 2. August 2017, wie schon am 6. Dezember 2012, abgelehnt. Beschwerdefähige Entscheide wurden nicht verlangt.
C.
Am 25. August 2017 widerrief das Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligung von A.
II.
Dagegen erhob A am 28. September 2017 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion und beantragte die ersatzlose Aufhebung der angefochtenen Verfügung. A bezog im April 2018 letztmals Sozialhilfe. Seit dem 1. September 2017 hatte A bei der E GmbH in F eine Teilzeitstelle als Allrounderin innegehabt. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 28. Mai 2018 wurde festgehalten, dass die Eheleute seit dem 1. Mai 2018 getrennt lebten. Die Teilzeitstelle bei der E GmbH wurde A aus wirtschaftlichen Gründen am 19. Juli 2018 per Ende September 2018 gekündigt.
Die Sicherheitsdirektion wies den Rekurs am 11. Dezember 2018 ab.
III.
Am 31. Januar 2019 ging eine Beschwerde von A beim Verwaltungsgericht ein. Beantragt wird die Aufhebung des Rekursentscheids vom 11. Dezember 2018 und es sei ihr eine Niederlassungsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern, subeventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, alles unter entsprechender Kosten- und Entschädigungsfolge.
Mit Präsidialverfügung vom 31. Januar 2019 wurde A eine Kaution auferlegt, die am 25. Februar 2019 einbezahlt wurde. Am 8. Februar 2019 verzichtete die Sicherheitsdirektion auf eine Vernehmlassung. Eine Beschwerdeantwort wurde nicht erstattet. Am 2. März 2019 reichte A eine Leistungsabrechnung der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich vom 4. Februar 2019 sowie ein Schreiben der Ausgleichskasse des Kantons Zürich vom 29. Januar 2019 bezüglich ihrer Anmeldung für einen Vorbezug der Altersrente ab Mai 2019, die in Bearbeitung sei, ins Recht. Es folgten keine weiteren Eingaben.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht können Rechtsverletzungen, einschliesslich Ermessensmissbrauch, Ermessensüberschreitung und Ermessensunterschreitung, und die unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).
1.2