# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 33b28416-906d-4929-b711-8656a38079e1
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend rechtswidriger Aufenthalt (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichtes)
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, Einzelgericht, vom 12. Oktober 2018 (GB180008); Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 26. Februar 2020 (SB190063); Urteil des  Bundesgerichtes vom 1. November 2021 (6B_427/2020)
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Anklage:
Der Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 9. Mai 2018 ist die-
sem Urteil beigeheftet (Urk. 6).
Urteil der Vorinstanz:
1. Die Beschuldigte ist schuldig des rechtswidrigen Aufenthalts im Sinne von
Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG.
2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten, wo-
von 2 Tage durch Haft erstanden sind.
3. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 1'800.00 ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 1'000.00 Gebühr Anklagebehörde Fr. 736.00 Auslagen (Gutachten Hafterstehungsfähigkeit) Fr. 2'901.00 amtliche Verteidigung RA Dr. iur. X._
Weiter (recte: Weitere) Kosten bleiben vorbehalten. Verlangt keine der Par-
teien eine Begründung, ermässigt sich die Entscheidgebühr um einen Drittel.
4. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausser die-
jenigen der amtlichen Verteidigung sowie der Auslagen von Fr. 736.– für die
medizinische Abklärung der Hafterstehungsfähigkeit, werden der Beschul-
digten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sowie der Auslagen
für die medizinische Abklärung der Hafterstehungsfähigkeit werden auf die
Staatskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss
Art. 135 Abs. 4 StPO.
5. Der amtliche Verteidiger RA Dr. iur. X._ wird für seine Bemühungen
und Auslagen mit Fr. 3'114.– (inkl. Mehrwertsteuer) aus der Staatskasse
entschädigt.
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Berufungsanträge im ersten Berufungsverfahren:
a) Der amtlichen Verteidigung:
(Urk. 47 S. 1)
1. Das Strafverfahren gegen Frau A2._ sei einzustellen;
2. Eventualiter sei Frau A2._ von Schuld und Strafe freizusprechen;
3. Frau A2._ sei für die unschuldig erstandene Haft eine angemes-
sene Genugtuung in der Höhe von CHF 400.00 zu entrichten;
4. Es sei die Beschwerde vom 8. Februar 2019 gegen die vorinstanzliche
Festlegung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Geschäfts-
Nr.: UP190005-O) antragsgemäss gutzuheissen;
5. Es seien sämtliche Verfahrenskosten für die Untersuchung und für bei-
de Gerichtsinstanzen inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung
auf die Staatskasse zu nehmen;
6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 7.7% MwSt.) zu Lasten
des Staates.
b) Der Vertreterin der Staatsanwaltschaft:
(Urk. 36, schriftlich)
Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils.
Beschluss und Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 26. Februar 2020:
(Urk. 56)

## Considerations