# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f691400c-56d6-43e9-9a4c-9c0076dd5d58
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Abänderung Unterhalt (Fristerstreckung, Kostenvorschuss)
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im vereinfachten  am Bezirksgericht Winterthur vom 6. Juli 2016 (FK160023-K)
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Nach Einsicht in die Beschwerdeschrift des Klägers 2 vom 29. August 2016
(gleichentags überbracht), mit welcher dieser die vorinstanzliche Verfügung vom
6. Juli 2016 anficht (Urk. 1),
in der Erwägung,
dass die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 6. Juli 2016 dem Klä-
ger 2 am 15. Juli 2016 zugestellt worden ist (Urk. 6/12),
dass die 10-tägige Beschwerdefrist dementsprechend am Donnerstag, den
25. August 2016, abgelaufen ist (Art. 142 Abs. 1 i.V.m. Art. 143 Abs. 1, Art. 144
Abs. 1, Art. 145 Abs. 1 lit. b ZPO und Art. 321 Abs. 2 ZPO),
dass der Kläger 2 die gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 6. Juli 2016
erhobene Beschwerde erst am 29. August 2016 dem Gericht überbracht hat
(Urk. 1),
dass Eingaben zur Einhaltung der Frist spätestens am letzten Tag der Frist
beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post über-
geben werden müssen (Art. 143 ZPO),
dass dementsprechend die Beschwerde verspätet ist,
dass der Kläger 2 jedoch eine unvollständige Rechtsmittelbelehrung rügt
(Urk. 1 S. 2, 11),
dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung kein Rechtsmittel ge-
gen die prozessleitenden Anordnungen der teilweisen Fristerstreckung zum Leis-
ten des Kostenvorschusses sowie zum Einreichen einer Prozessführungsbefugnis
für den Kläger 1 genannt hat (Urk. 2 S. 3),
dass der Kläger 2 hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, da pro-
zessleitende Entscheide, zu welchen die vorgenannten Anordnungen in Disposi-
tivziffer 1 und 2 der angefochtenen Verfügung zählen, nicht mit einer Rechtsmit-
telbelehrung versehen sein müssen (Reetz in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuen-
berger, ZPO Komm., 3. A., Vorbemerkungen zu den Art 308-318 N 23 mit Ver-
weis auf OGer ZH PP130011-O vom 28.06.2013, E. 6, S. 6 f.),
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dass demgemäss auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht einzutreten
ist,
dass die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren in Anwendung von
§ 12 Abs. 1 und 2 GebV OG in Verbindung mit § 4 Abs. 1 und 2 und § 10 GebV
OG auf Fr. 500.– festzusetzen ist,
dass die Kosten ausgangsgemäss dem Kläger 2 aufzuerlegen sind (Art. 106
Abs. 1 ZPO) und dem Kläger 1 sowie der Beklagten mangels relevanter Umtriebe
keine Entschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO),

## Considerations