# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bc64ead7-664a-4892-a983-98a17041aecb
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
ist
Vereinspräsident
mit Einzelunterschrift
des
im Dezember 2017 gegründeten
Vereins Y._
(vgl. Vereinss
tatuten,
Urk.
5/
1/3 ff.
)
.
Die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse,
erfasste
den Verein
ab
1.
Februar 2020 als
beitragspflichtigen
Arbeitgeber
(Urk.
5/3/1
), wobei
X._
in der Anmeldung vom
1
1.
Mai 2020
(Eingangsdatum)
einen Monatslohn von F
r.
6'000.
--
für einen Arbeitnehmer deklarierte (
Urk.
5/1/1)
.
Am 1
5.
Juli 2020
meldete
der Verein
X._
mit dem Anmeldeformular „
Veranstaltungsbranche (AG und GmbH)“
bei der Ausgleichs
kasse
zum Bezug
einer
Erwerbsausfallentschädigung
gestützt auf die Verordnung über
Massnahmen
bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem
Coronavirus
(Covid-
19-Verordnung Erwerbsausfall) an
(
Urk.
5/6). Die Ausgleichskasse lehnte dieses Begehren m
it Verfügung vom
23.
Oktober 2020
ab, weil
der Verein nicht im Handelsregister eingetragen
sei
und
X._
weder
2019
noch im ersten Quartal 2020
ein AHV-pflichtiges Einkomme
n bezogen
habe
(
Urk.
5/23
). Diese Verfügung blieb unangefochten.
Am
2
2.
Januar 2021 und 3
0.
April 2021 (Eingangsdaten
)
meldete
der Verein
X._
mit dem Anmeldeformular „AG und GmbH – Veranstaltungsverbot“
bei der Ausgleichskasse
zum Bezug einer Corona-Erwerbsausfallentschädigung
für den Zeitraum vom 1
7.
September 2020 bis März 2021
an
(Urk.
5/30 ff.,
Urk.
5/50 ff.
). Mit
Verfügung vom
5.
Mai
2021
verneinte die Ausgleichskasse
einen Anspruch von
X._
auf eine
Corona-Erwerbsersatzentschädigung und begründete dies damit,
d
er
Verein habe seit der
Anstellung
von
X._
im Februar 2020
weder einen Lohn ausbezahlt noch bei der Ausgleichskasse abgerechnet
(Urk. 5/68
).
Die
am
3.
Juni 2021
dagegen erhobene
Einsprache (Urk.
5/71 f.
).
wies die
Ausgleichskasse mit
Einspracheentscheid
vom
1
3.
Juli 2021
ab (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
1
1.
August 2021
(Urk. 1) Beschwerde und beantragte (
sinngemäss
),
es
sei ihm
in Aufhebung des angefochtenen Entscheids vom 1
3.
Juli
2021 eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom
1
0.
September 2021
schloss
die Beschwer
de
gegnerin
auf
Abweisung der Beschwerde (Urk.
4
), was dem Beschwerdeführer am
1
6.
September 2021
zur
Kenntnis gebracht wurde (Urk. 6
).
Mit Nachtrag vom 2
2.
Oktober 2021 (Eingangsdatum)
machte
der Beschwerdeführer
ergänzende Ausführungen
zur Beschwerde
(
Urk.
7).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 185 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) kann der Bundesrat Verord
nungen und Verfügungen erlassen, um eingetretenen oder unmittelbar drohenden schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusseren Sicherheit zu begegnen. Solche Verordnungen sind zu befristen (und zwar auf [maximal] sechs Monate, vgl. Art. 7d Abs. 2
lit
. a des Regierungs- und Verwal
tun
gsorganisationsgesetzes, RVOG).
Gestützt auf dieses Notverordnungsrecht erliess der Bundesrat - nebst anderen Verordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die sich teilweise (auch) auf das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (
Epidemiengesetz
,
EpG
) stützen - am 20. März 2020 die Covid-19-Ver
ordnung Erwerbsausfall. Die Verordnung wurde rückwirkend per 17. März 2020 in Kraft gesetzt und
erfuhr mehrere Änderungen.
Mit dem Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie vom 25. September 2020 (Covid-19-Gesetz) wurde rückwir
kend per 17. September 2020 eine gesetzliche Grundlage für die Covid-19-Ver
ord
nung Erwerbsausfall geschaffen (Art. 15 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 3 Covid-19-Gesetz).
1.2
1.2.1
In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze
massgebend
, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Weiter stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).
1.2.2
D
er angefochtene Entscheid
betrifft
die Erwerbsersatzentschädigung für den Zeit
raum vom 1
7.
September 2020 bis
März 2021
(
Urk. 5/30 ff.,
Urk.
5/50 ff.)
.
Damit ist die Änderung der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall vom 4. Novem
ber 2020, vom Bundesrat rückwirkend per 17. September 2020 in Kraft gesetzt, anwendbar.
1.3
Nach dem seit dem 17. September 2020 gültigen Art. 2 Abs. 3 der Covid-19-Ver
ordnung Erwerbsausfall
sind
Selb
ständigerwerbende
im Sinne von Artikel 12 ATSG
und Personen nach Artikel 31 Absatz 3 Buchstaben b und c
des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent
schädi
gung (AVIG)
unter der Voraussetzung von Absatz 1
bis
Buchstabe c anspruchs
be
rechtigt, wenn sie:
-
a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen
zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unterbrechen müssen; und
-
b. einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden.
1.
4
Unter
Art.
31
Abs.
3 Buchstaben b und c AVIG fallen mitarbeitende Ehegatten des Arbeitgebers und Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten.
1.5
Bei Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung wird
gemäss
Rz
1069.1
des Kreis
schreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über die Entschä
di
gung bei Massnahmen zur Bekämpfung des
Coronavirus
- Corona-Erwerbs
er
satz
(
KS CE,
in der ab 4. November 2020 geltenden Fassung) für die Ermittlung des
massgebenden
durchschnittlichen Einkommens (vor Beginn des ersten Ent
schä
digungsanspruchs) auf das für das Jahr 2019 deklarierte AHV-pflichtige Ein
kom
men abgestellt. Wurde das Einkommen in weniger als einem Jahr erzielt,
er
folgt die Umrechnung des Einkom
mens auf den Tag entsprechend dieser Erwerbsdauer
(
Rz
. 1069.1 i
n Verbindung mit
Rz
. 1067 KS CE
)
. Wurde die Erwerbstätigkeit im Jahr 2020 aufgenommen, so wird für die Bemessung der Entschädigung auf das durchschnittliche Einkommen des Jahres 2020
gemäss
den Lohnabrechnungen abgestützt, bei einer Aufnahme der Erwerbstätigkeit im Jahr 2021 auf das Jahr 2021. Wurde das Einkommen in weniger als einem Jahr erzielt, so gilt
Rz
1067 KS CE
sinngemäss
(
Rz
1069.2 KS CE).
1.6
Bei einem Kreisschreiben handelt es sich um eine von der Aufsichtsbehörde für richtig befundene Auslegung von Gesetz und Verordnung. Die Weisung ist ihrer Natur nach keine Rechtsnorm, sondern eine im Interesse der gleichmässigen Ge
setzesanwendung abgegebene Meinungsäusserung der sachlich zuständigen Auf
sichtsbehörde. Solche Verwaltungsweisungen sind wohl für die Durchfüh
rungs
organe, nicht aber für die Gerichtsinstanzen verbindlich (BGE 118 V 206 E. 4c, vgl. auch 123 II 16 E. 7, 119 V 255 E. 3a mit Hinweisen). Das Gericht soll sie bei seiner Entscheidung mitberücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Be
stimmungen
zulassen. Es weicht anderseits insoweit von den Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 123 V 70 E. 4a mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit
,
der Beschwerdeführer habe
seit
Beginn
s
einer Anstellung beim Verein
auf einen Lohn verzichtet
. Da ein b
eitragspflichtiger Lohn die Bemessungsgrundlage eines all
fälligen Lohnausfalls bilde, seien die Anspruchsvoraussetzungen für den Leis
tungsbezug nicht erfüllt (
Urk.
2).
2.2
Der Beschwerdeführer
machte demgegenüber geltend
, er habe die Auszahlung des eigenen Monatslohns zum Wohle des Vereins und zwecks Liquiditätssicherung aufgeschoben. Diese Zeit habe er mit seinem Ersparten überbrückt. Die ausste
henden Lohnzahlungen hätten zu einem späteren Zeitpunkt nachgezahlt werden sollen. Dieses Verhalten sei durchaus lobenswert und als „noble Geste“ zu wür
digen. Jedoch habe sich genau dieses wohlgemeinte Verhalten im Nachhinein als
„Killerfaktor“ herausgestellt. A
m
1.
Februar 2020
habe er sich
korrekt bei der Ausgleichskasse als Arbeitnehmer angemeldet. Zudem hätten die SVA-Abgaben aufgrund des angemeldeten
Jahreslohns berechnet werden können.
Gemäss
Bundesamt für Sozialversicherungen (
BSV
)
bilde der korrekt angemeldete Jahreslohn
(
Fr.
72‘000.--)
Grundlage für die Berechnung des entgangenen Monatslohns
(
Fr.
6‘000.--).
Schliesslich
sei auch wichtig zu erwähnen, das für
„
den
Arbeitnehmer
“
aufgrund ausbleibender Corona-Erwerbsersatzent
schädi
gung
weder
Soziallei
stungen noch Beiträge an die Arbeitslosenversicherung
hätten ge
leistet werden können (
Urk.
1).
3.
3.1
Vorab festzuhalten ist, dass grundsätzlich nur natürliche Personen im Sinne von Art. 15 des Covid-19 Gesetzes und Art. 2 der Covid-19-Verordnung Erwerbs
ausfall anspruchsberechtigt sind, wobei der Arbeitgeber bei Lohnfortzahlung
gemäss
Art. 7 Abs. 2 der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall die Entschädigung geltend machen kann (was primär bei Entschädigungen nach Art. 2 Abs. 1
bis
oder Abs. 2 der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall der Fall sein dürfte).
In Frage steht vorliegend somit einzig der Anspruch
des Beschwerdeführers
auf eine Erwerbsausfallentschädigung, was soweit unbestritten ist.
3.2
Der Beschwerdeführer tätigte
seine Anmeldung
en
vo
m Januar und April 2021
für den Zeitraum vom 1
7.
September 2020 bis und März 2021
jeweils
unter Berufung auf das
Veranstaltungsverbot mit dem Formular
„AG und GmbH – Veran
stal
tungsverbot“
(Urk.
5/30 ff.,
Urk.
5/50 ff
.) und machte damit
sinngemäss einen
Anspruch aufgrund eines Erwerbsunterbruchs
als arbeitgeberähnliche Person
gemäss Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall
in der rückwirkend ab 17. September 2020 gültigen Fassung
(vgl. E. 1.3
)
geltend
.
3.3
Ob der nicht im Handelsregister eingetragene Verein überhaupt Arbeitgeber sein und der Beschwerdeführer in seiner Funktion eine arbeitgeberähnliche Stellung bekle
iden könnte (vgl.
Bundesgerichtsurteil
8C_907/2015
vom 22. Februar 2016
E. 3.2 und Art. 61 Abs
.
2 Ziff. 17 GB
)
kann mangels Relevanz für das Beur
tei
lungsergebnis offengelassen werden
, wie nachfolgend zu zeigen sein wird
.
3.4
Im Formular «AHV-Beitragspflicht: Fragebogen für juristische Personen» vom
7
. Mai 2020 gab
d
er
Beschwerdeführer
an, dass
der Verein
ab
1.
Februar
2020 eine AHV-pflichtige Lohnsumme in der Höhe vom Fr.
6'000.--
(monatlich) an
einen Angestellten
ausrichten werde (Urk.
5/1/1); er selbst sei
der
einzige
Lohn
empfänger
(vgl.
Urk.
5/11).
Davon ausgehend
erhob die Beschwerdegegnerin
Akontobeiträge
(vgl. Art 35
Abs.
1
der Verordnung über die Alters- und
Hinter
lassenenversicherung
[AHVV]) für die AHV/IV/EO- und FAK-Beiträge sowie die Verwaltungskosten
gestützt a
uf ein voraussichtlich beitragspflichti
ges
Einkom
men in der Höhe von Fr.
6'000.--
für die Monate Februar bis und mit Dezember 2020
(
Urk.
5/2,
Urk.
5/4
,
Urk.
5/10,
Urk.
5/24
;
vgl. die Schlussabrechnung vom 2
5.
Februar 2021
sowie
Urk.
5/46
).
Zwischenzeitlich teilte d
er
Beschwerdeführer
am 2
1.
Oktober 2020
mit, er habe bis dato keinen Lohn bezogen; die Lohn
aus
zahlung sei bis Ende 2020 sistiert worden (
vgl.
Urk.
5/15
).
M
it
E-Mail
vom
19.
Januar 2021
reichte der Beschwerdeführer
die
Lohndekl
aration 2020 ein
, wonach
der Verein
im Jahr
2020
keine beitragspflichtigen Löhne ausbezahlt
hat
(
Urk.
5/27
f
f.)
.
Im Rahmen
seiner
Anmeldung
en
zum Bezug einer Erwerbsaus
fall
entschädigung
vom
2
2.
Januar
und 30.
April
2021
gab
der Beschwerdefüh
rer
an
,
er habe
aufgrund der Massnahmen zur Bek
ämpfung der Covid-19-Epidemie vom 1
7.
September bis 3
1.
Oktober 2020
einen Erwerbsausfall in Höhe von
Fr.
9'000.
--
und
von
November
2020
bis März 2021
einen Erwerbsausfall von
jeweils
Fr.
6'000.--
erlitten
(Urk.
5/
30/3,
Urk.
5/
31/3,
Urk.
5/32/3
,
Urk.
5/50/3,
Urk.
5/51/3
,
Urk.
5/53/3,
Urk.
5/54/3,
Urk.
5/55/3
; vgl. demgegenüber
Urk.
5/52/3, wonach der Beschwerdeführer angab, er habe im November 2020 keinen Lohn
ausfall erlitten
).
In den
Begleitschreiben
zu den Anmeldungen
hielt er
jeweils
fest,
mangels «EO» sei es dem Verein nicht möglich gewesen, 2020 einen Lohn aus
zuzahlen
(Urk.
5/34
,
Urk.
5/60
)
.
3.5
Da die Erwerbstätigkeit im Jahr 2020 aufgenommen wurde
(vgl.
Urk.
5/15,
Urk.
5/17), wird für die Bemess
ung der Entschädigung das durchschnittliche Ein
kommen des Jahres 2020 gemäss den Lohnabrechnung
en berücksichtigt (vgl. E.
1.4
).
Wie aufgrund der dar
gelegten Akten, insbesondere der
eigenen Angaben
des Beschwerdeführers
und der Lohndeklaration 2020
erhellt, hat letzterer
im Jahr 2020 keinen beitragspflichtigen Lohn
erhalten
und
kann er
infolge dessen
vom 1
7.
September
2020 bis
März 2021
auch
keinen Lohnausfall erlitten
haben
.
Daran ändern
auch
d
ie Veranlagung
und/oder Leistung
von
Akonto
beiträge
n
nichts (
Urk.
5/2,
Urk.
5/4,
Urk.
5/10,
Urk.
5/24;
vgl.
auch
die Schlussabrechnung vom 25.
Februar 2021 sowie
Urk.
5/46
, won
ach
erstmals
am 25.
Februar 2021 Lohn
bei
träge
ge
leistet
wurden
).
4.
Der angefochtene Entscheid, mit dem ein Anspruch
des Beschwerdeführers
auf eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung für
den Zeitraum
vom 1
7.
September
2020 bis
März 2021
verneint wurde, erweist sich damit als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.