# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c306eaf1-06d6-47ac-8196-088ae5f0c306
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. X.Y. wurde für die Kantons- und Gemeindesteuer 2011 am 14. August 2011
mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 64'900.--, bestehend aus AHV-Renten- und
Ergänzungsleistungen sowie Einkünften aus selbständiger Tätigkeit als Maler, ohne
steuerbares Vermögen, veranlagt (act. G 5/10/Ix). Am 4. Dezember 2012 stellte er ein
Gesuch um Erlass für ausstehende Kantons- und Gemeindesteuern 2011 von Fr.
10'860.85 zuzüglich Zinsen. Zur Begründung legte er dar, er habe als Einkommen nur
die AHV-Rente mit Ergänzungsleistungen und daher immer als Maler arbeiten müssen.
2011 habe er noch Arbeit gehabt. Nun habe er jedoch seit langer Zeit keine Arbeit mehr
erledigen können (act. G 5/10/Ih). Das Kantonale Steueramt wies das Erlassgesuch mit
Verfügung vom 21. Januar 2013 ab. Zur Begründung hielt es fest, dass sich aufgrund
der erzielten Einkünfte eine frei verfügbare Quote von Fr. 55'200.-- für 2012 und für
2011 eine solche von Fr. 48'900.-- ergebe. Unter Berücksichtigung aller Zahlungen an
die Steuerrückstände wären die Bildung von angemessenen Rücklagen respektive die
fristgerechte Bezahlung der Steuerforderung möglich und zumutbar gewesen (act. G
5/10/Id). Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs vom 8. Februar 2013 (act. G
5/1) wies die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom
26. August 2013 ab (act. G 2).
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/13
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
B. Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt lic. iur. Martin Imthurn für X.Y.
Beschwerde mit den Rechtsbegehren, der Entscheid sei aufzuheben und es sei das
Gesuch vom 4. Dezember 2012 um Erlass der Steuerschuld von Fr. 10'937.70 für die
Kantons- und Gemeindesteuern 2011 gutzuheissen; unter Kosten- und
Entschädigungsfolge. Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu
gewähren (act. G 1)
Die Vorinstanz und der Beschwerdegegner beantragten in den Vernehmlassungen vom
20. September und 10. Oktober 2013 Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung
verwiesen sie auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid (act. G 4 und 7).
Mit Replik vom 22. Oktober 2013 bestätigte der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers seinen Standpunkt, wobei er anmerkte, dass er den
Beschwerdeführer aus Gefälligkeit bzw. unentgeltlich vertrete (act. G 9).
Auf die Darlegungen der Parteien in den erwähnten Eingaben wird, soweit für den

## Considerations