# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e05c3836-5962-4935-ae0d-b209ace8b872
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Forderung
Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 14. Juli 2015 (CG150018-L)
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Nach Einsicht in die Eingabe der Klägerin persönlich an das Obergericht des Kan-
tons Zürich vom 19. Oktober 2015, worin sie mitteilt, dass sie von verschiedenen
Stellen keine Hilfe erhalten habe (Urk. 1),
unter Hinweis auf das Schreiben des Obergerichts an die Klägerin persönlich vom
21. Oktober 2015, worin ihr dargelegt wurde, dass diese Eingabe offensichtlich
kein Rechtsmittel gegen einen Entscheid eines Bezirksgerichts oder Friedensrich-
teramtes darstellen würde (Urk. 4),
da die Klägerin persönlich mit Eingabe vom 25. Oktober 2015 die Durchführung
eines Rechtsmittelverfahrens verlangte (Urk. 5),
da der Klägerin mit Beschluss der Vorinstanz vom 14. Juli 2015 in Anwendung
von Art. 69 Abs. 1 ZPO eine notwendige Vertretung in der Person von Rechtsan-
walt Dr. X._ bestellt wurde (Vi-Urk. 25 = Urk. 2), wogegen nur die Beschwer-
de offen stand, weshalb dieser Beschluss rechtskräftig ist (Art. 325 Abs. 1 ZPO),
da der Klägerin demnach im vorliegenden Prozess die Postulationsfähigkeit (Pro-
zessführungsbefugnis) fehlt, d.h. die Fähigkeit, durch eigenes Handeln rechtsgül-
tig prozessuale Handlungen vorzunehmen (Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.],
DIKE-Kommentar, N 17 zu Art. 67 ZPO), was zur Folge hat, dass von der Partei
selber – ohne die notwendige Vertretung – vorgenommene Prozesshandlungen
grundsätzlich nichtig, d.h. vom Gericht nicht zu beachten sind (Tenchio, BS-Kom-
mentar, 2.A. 2013, N 21 zu Art. 69 ZPO; Brunner/Gasser/Schwander, a.a.O., N 8
zu Art. 69 ZPO),
da daher dem notwendigem Vertreter der Klägerin mit Verfügung vom 29. Okto-
ber 2015 Frist angesetzt wurde, um mitzuteilen, ob er die Eingabe der Klägerin
persönlich vom 19. Oktober 2015 als Beschwerde genehmige (Urk. 7),
da der notwendige Vertreter der Klägerin mit Eingabe vom 12. November 2015
erklärte, die Eingabe der Klägerin vom 19. Oktober 2015 als Beschwerde nicht zu
genehmigen (Urk. 8),
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da daher die Eingabe der Klägerin vom 19. Oktober 2015 unbeachtlich ist, wes-
halb das Beschwerdeverfahren dementsprechend abzuschreiben ist,
mit dem Hinweis an die Klägerin persönlich, dass aus der Nichtgenehmigung ih-
res notwendigen Vertreters für sie kein Nachteil resultiert, da ihre Eingabe als Be-
schwerde ohnehin keinen Erfolg gehabt hätte, wie ihr schon im Schreiben vom
21. Oktober 2015 erklärt wurde (Urk. 4),
da umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,
da für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind
(Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO),

## Considerations