# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ebb6d131-713f-4d5e-b363-f3ac24289528
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A, geboren 1985, reiste am 22. Juni 2003 in die Schweiz ein, wo er gleichentags um Gewährung von Asyl ersuchte. Mit rechtskräftigem Urteil vom 11. November 2004 wies das Bundesamt für Migration das Gesuch von A ab und verfügte dessen Wegweisung. Seit dem 30. Juli 2015 befindet sich A in der Notunterkunft (NUK) C, wo ihm Nothilfe gewährt wird. Seit dem 1. Februar 2017 sieht das "Merkblatt für die Ausrichtung von Nothilfeleistungen in den kantonalen Notunterkünften" (fortan Merkblatt) des Kantonalen Sozialamts, tägliche Anwesenheitskontrollen, jeweils am Vormittag und am Abend, vor. Wer nicht anwesend ist, erhält für den betreffenden Tag keine Geldzahlung. Dies wurde A zudem mündlich von einem Mitarbeiter der D AG mitgeteilt.
B.
Am 8. März 2017 beantragte A beim Kantonalen Sozialamt, die Leitung der Notunterkunft sei anzuweisen, ihm die finanzielle Nothilfe ab sofort dreimal wöchentlich am Montag, Mittwoch und Freitag zu je Fr. 20.- zu leisten. Eventualiter sei festzustellen, dass die über die in Ziffer 1 hiervor erwähnten hinausgehenden Einschränkungen des Anspruchs auf finanzielle Nothilfe rechtswidrig seien. Subeventualiter sei A eine anfechtbare Verfügung bezüglich allfällige über die in Ziffer 1 hiervor erwähnten hinausgehenden Einschränkungen des Anspruchs auf finanzielle Nothilfe zu eröffnen. Sodann sei ihm Einsicht in die vollständigen Akten sowie die unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu gewähren. Mit Verfügung vom 21. März 2017 wies das Kantonale Sozialamt das Gesuch von A ab.
II.
Dagegen erhob A am 21. April 2017 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich und stellte unter anderem ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen, wobei das Kantonale Sozialamt und die D AG ohne Verzug anzuweisen seien, dem Rekurrenten für die Dauer des Rekursverfahrens die finanzielle Nothilfe dreimal wöchentlich am Montag, Mittwoch und Freitag zu je Fr. 20.- zu leisten. Mit Schreiben vom 6. Juni 2017 wies die Sicherheitsdirektion die Anträge auf Erlass vorsorglicher Massnahmen ab. Der Entscheid in der Hauptsache ist noch ausstehend.
III.
Dagegen gelangte A am 10. Juli 2017 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung des Zwischenentscheids vom 6. Juni 2017. Es sei festzustellen, dass die vorliegende Beschwerde aufschiebende Wirkung habe. Das Kantonale Sozialamt und die D AG seien anzuweisen, dem Beschwerdeführer die finanzielle Nothilfe dreimal wöchentlich jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr zu je Fr. 20.- unabhängig von weiteren Präsenzpflichten zu leisten. Eventualiter seien das Kantonale Sozialamt und die D AG im Sinn von vorsorglichen Massnahmen anzuweisen, dem Beschwerdeführer die finanzielle Nothilfe dreimal wöchentlich jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr zu je Fr. 20.- unabhängig von weiteren Präsenzpflichten zu leisten. Sodann sei ihm eine angemessene Prozessentschädigung zulasten der Staatskasse zuzusprechen und für das vorliegende Beschwerdeverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.
Die Sicherheitsdirektion übermittelte am 18. Juli 2017 die Akten und verzichtete gleichzeitig auf Vernehmlassung. Am 2. August 2017 reichte das Kantonale Sozialamt die Beschwerdeantwort ein und beantragte, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen, sollte auf sie eingetreten und auf eine positive Anordnung erkannt werden. Eventualiter sei festzustellen, dass die aufschiebende Wirkung nur den Auszahlungsmodus (Montag, Mittwoch, Freitag) beschlage; unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers. A replizierte am 28. August 2017. Das Kantonale Sozialamt reichte am 7. September 2017 die Duplik ein. Mit Eingaben vom 22. September 2017 und 12. Oktober 2017 liessen sich die Parteien erneut vernehmen. Am 27. Oktober 2017 verzichtete A auf eine weitere Vernehmlassung. Auf telefonische Aufforderung hin reichte der Rechtsvertreter von A am 29. November 2017 seine Honorarnote ein.

## Considerations

Der Einzelrichter erwägt:
1.
1.1