# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b2f2e221-27e9-4bde-a5b3-d02dae340ca7
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._, geboren am _ 1965, von O.1_, und Y._, geboren am _ 1966, von O.2_, heirateten am _ 2003 in O.3_. Aus dieser Ehe gingen die Zwillinge A._ und B._, beide geboren am _ 2004, hervor.
B. Mit Eingabe vom 17. Mai 2017 (Datum Eingang: 19. Mai 2017) leitete X._ beim Einzelrichter am Regionalgericht Plessur ein Eheschutzverfahren ein. Sie stellte folgende Rechtsbegehren:
1. Den Parteien sei das Getrenntleben zu bewilligen und es sei festzustellen, dass sie seit 5. Dezember 2016 getrennt leben.
2. Die eheliche Wohnung an der _strasse in O.2_ sei der Gesuchstellerin zur Benützung zuzuweisen.
3. Die Kinder A._ und B._, beide geboren am _ 2004, seien unter der elterlichen Obhut der Mutter zu belassen.
4. Dem Vater sei folgendes Verkehrsrecht einzuräumen:
a) Besuchsrecht an jedem 2. Wochenende von Freitagabend bis Sonntagabend, sobald der Vater eine eigene Wohnung hat, bis dahin an jedem 2. Wochenende jeweils am Samstag und Sonntag tagsüber;
b) Besuche unter der Woche: am Dienstagabend A._ jeweils nach der Schule bis 20 Uhr, am Donnerstag B._ jeweils nach der Schule bis 20 Uhr;
c) Ferienrecht während drei Wochen pro Jahr, auszuüben während den Schulferien der Kinder.
5. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin ab 1. Dezember 2016 monatlich und monatlich im Voraus CHF 3'672.00 zuzüglich Kinderzulagen zu bezahlen, nämlich:
a) an den Unterhalt der Kinder A._ und B._ monatlich und monatlich im Voraus je CHF 1'410.00 zuzüglich Kinderzulagen, wovon je CHF 360.00 bis zum vollendeten 16. Altersjahr als Betreuungsunterhalt;
b) für die Gesuchstellerin persönlich CHF 852.00.
6. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin gegen Vorlage der jeweiligen Rechnung die Hälfte der für A._ anfallenden, von Versicherungen nicht gedeckten Kosten für die kieferorthopädische Behandlung zu erstatten.
7. Die Gesuchstellerin behält sich vor, den Antrag betreffend Unterhalt nach Abschluss des Beweisverfahrens zu modifizieren.
8. Der Gesuchsgegner sei gestützt auf Art. 170 ZGB zu verpflichten, Auskunft über sein Einkommen, sein Vermögen und seine Schulden zu erteilen und die notwendigen Urkunden wie folgt vorzulegen:
- Lohnausweise 2014-2016 - Belege über Wertschriftenerträge einschliesslich Bezüge von
Dividenden 2014-2016 und Privatbezüge 2014-2016 von der C._
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- Jahresrechnungen der C._ 2014-2016 - Lohnabrechnungen der C._ an die für die Gesellschaft zuständige
Ausgleichskasse für die Jahre 2014-2016.
9. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer zulasten des Gesuchsgegners.
C. Y._ reichte seine schriftliche Stellungnahme vom 22. Juni 2017 mit folgenden Rechtsbegehren ein:
1. Es sei festzustellen, dass die Parteien seit dem 5. Dezember 2016 getrennt sind.
2. Die eheliche Wohnung sei für die Dauer der Trennung der Gesuchstellerin zuzuweisen.
3. Die gemeinsamen Kinder A._ und B._, beide geboren am _ 2004, seien in der gemeinsamen Obhut der Parteien zu belassen und es sei zu bestimmen, dass die Obhut alternierend ausgeübt wird, wobei der Gesuchsgegner A._ und B._ zu folgenden Zeiten betreut:
- An jedem Mittwoch, von 12.00 Uhr (Schulschluss), bis zum kommenden Freitagmorgen, 08.00 Uhr (Schulbeginn); eventualiter an jedem Sonntag, von 18.00 Uhr, bis zum kommenden Mittwoch, 08.00 Uhr (Schulbeginn)
- An jedem zweiten Wochenende von Freitag, 18.00 Uhr, bis am Sonntag, 18.00 Uhr
- Während vier zusätzlichen Ferienwochen (28 Tage) pro Jahr - An zusätzlichen Feiertagen (Weihnachten/Neujahr/Ostern/Pfings-
ten/Auffahrt) jeweils alternierend durch den Vater respektive die Mutter
4.1 Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin an den Unterhalt der gemeinsamen Kinder A._ und B._ sowie an den Unterhalt der Gesuchstellerin folgende monatliche und monatlich im Voraus zu bezahlende Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:
05.12.2016 – 31.05.2017
- An den Unterhalt von A._ CHF 1'211.00 - An den Unterhalt von B._ CHF 1'220.00 - An den Unterhalt der Gesuchstellerin CHF 579.00
01.06.2017 – 30.06.2018
- An den Unterhalt von A._ CHF 911.00 (zzgl. Kinderzulagen ab 01.01.2018)
- An den Unterhalt von B._ CHF 919.00 (zzgl. Kinderzulagen ab 01.01.2018)
- An den Unterhalt der Gesuchstellerin CHF 79.00
ab 01.07.2018
- An den Unterhalt von A._ CHF 746.00 (zzgl. Kinderzulagen)
- An den Unterhalt von B._ CHF 752.00
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(zzgl. Kinderzulagen) - An den Unterhalt der Gesuchstellerin CHF 0.00
4.2 Der Gesuchsgegner sei zu berechtigen, von den zu bezahlenden Unterhaltsbeiträgen die erbrachten Unterhaltszahlungen, die exakt zu beweisen und beziffern sind, in Abzug zu bringen.
4.3 Die Parteien seien zu verpflichten, sich an ausserordentlichen Kosten der gemeinsamen Kinder A._ und B._ je hälftig zu beteiligen.
5. Sämtliche über die vorstehenden Anträge hinausgehenden Begehren der Gesuchstellerin seien abzuweisen.
6. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchstellerin.
D. Der Einzelrichter am Regionalgericht Plessur hörte A._ und B._ am 28. Juni 2017 an. Mit Schreiben vom 29. Juni 2017 wurden die Parteien über das Ergebnis der Kinderanhörung in Kenntnis gesetzt.
E. Am 12. Oktober 2017 fand eine erste mündliche Verhandlung statt.
F. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2017 ersuchten die Parteien den Einzelrichter aufgrund von Vergleichsgesprächen, mit der in Aussicht gestellten zweiten Kinderanhörung zuzuwarten. In der Folge sistierte der Einzelrichter das Verfahren mit prozessleitender Verfügung vom 31. Oktober 2017 bis Ende November 2017. Mit Schreiben vom 29. November 2017 ersuchte X._ um Wiederaufnahme des Verfahrens, da eine Einigung der Parteien nicht absehbar sei.
G. Am 8. Dezember 2017 fand eine zweite Kinderanhörung statt. Dieser wohnte nebst dem Einzelrichter und dem Aktuar lic. phil. D._ bei. Mit Schreiben vom 11. Dezember 2017 wurden die Parteien über das Ergebnis der Kinderanhörung informiert.
H. Die zweite mündliche Verhandlung fand am 20. März 2018 statt. Anlässlich der Verhandlung stellten die Parteien die folgenden Rechtsbegehren:
Rechtsbegehren X._:
1. Den Parteien sei das Getrenntleben zu bewilligen und es sei festzustellen, dass sie seit 5. Dezember 2016 getrennt leben.
2. Die eheliche Wohnung an der _strasse in O.2_ sei der Gesuchstellerin zur Benützung zuzuweisen.
3. Die Eltern üben die Obhut über die Kinder A._ und B._ beide geboren am _ 2004, wie folgt alternierend aus, wobei der Hauptwohnsitz der Kinder bei der Mutter ist:
a) Der Vater betreut die Kinder jede zweite Woche von Mittwoch 19 Uhr bis Sonntag 19 Uhr sowie während 4 Wochen der Schulferien.
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b) Die Eltern teilen die Feiertage wie folgt auf: In den geraden Kalenderjahren sind die Kinder von Gründonnerstag 18 Uhr bis Ostermontag 19 Uhr sowie an einem der Weihnachtstage (25. oder 26. Dezember) beim Vater und am 24. Dezember sowie über Pfingsten bei der Mutter, in den ungeraden Kalenderjahren sind die Kinder von Gründonnerstag 18 Uhr bis Ostermontag 19 Uhr sowie am 25./26. Dezember bei der Mutter und am 24. Dezember sowie an Pfingsten beim Vater.
c) Während der übrigen Zeit werden die Kinder von der Mutter betreut.
4. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin monatlich und monatlich im Voraus die folgenden Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:
a) Für die Zeit vom 01.12.2016 bis 30.06.2017 monatlich CHF 3'459.00 zuzüglich Familienzulagen (davon CHF 568.00 für die Gesuchstellerin, CHF 1'292.00 Barunterhalt für A._, CHF 1'346.00 Barunterhalt für B._, je CHF 126.00 Betreuungsunterhalt für A._ und B._);
b) Für den Monat Juli 2017 CHF 2'392.00 zuzüglich Familienzulagen (davon CHF 35.00 für die Gesuchstellerin, CHF 1'025.00 Barunterhalt für A._, CHF 1'079.00 Barunterhalt für B._, je CHF 126.00 Betreuungsunterhalt für A._ und B._);
c) Für die Monate August bis und mit Dezember 2017 CHF 2'218.00 zuzüglich Familienzulagen (davon CHF 1'082.00 Barunterhalt für A._ und CHF 1'136.00 Barunterhalt für B._);
d) Ab Januar 2018 CHF 2'024.00 zuzüglich Familienzulagen (davon CHF 985.00 Barunterhalt für A._ und CHF 1'039.00 für B._).
Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin vom Gewinn aus der Vermietung der Wohnung an der _strasse zwei Drittel zu überweisen und ihr per Ende Kalenderjahr eine Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben (bestehend aus den Hypothekarzinsen sowie Stockwerkeigentümerbeiträgen) vorzulegen.
5. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin gegen Vorlage der jeweiligen Rechnung die Hälfte der für A._ anfallenden, von Versicherungen nicht gedeckten Kosten für die kieferorthopädische Behandlung, sowie der die besonderen Krankheitskosten gemäss Bedarfsberechnung von A._ von CHF 40.00 bzw. von B._ von CHF 98.00 durchschnittlich pro Monat übersteigenden Beträge und die Hälfte der Schulkosten von A._ an der Kantonsschule (Bücher, Schulgebühre, Projektwochen) zu erstatten.
6. Der Gesuchsgegner ist zu berechtigen, die von ihm bereits erbrachten Unterhaltsleistungen von monatlich CHF 1'600.00 seit Dezember 2016 sowie den im Dezember 2017 geleisteten Akontobetrag von CHF 10'000.00 von den ausstehenden Unterhaltsbeiträgen in Abzug zu bringen.
7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer zulasten des Gesuchsgegners.
Rechtsbegehren Y._:
1. Es sei festzustellen, dass die Parteien seit dem 05.12.2016 getrennt sind.
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2. Die eheliche Wohnung sei für die Dauer der Trennung der Gesuchstellerin zuzuweisen.
3. Die gemeinsamen Kinder A._ und B._, beide geboren am _ 2004, seien in der gemeinsamen Obhut der Parteien zu belassen und es sei zu bestimmen, dass die Obhut alternierend ausgeübt wird, wobei der Gesuchsgegner A._ und B._ zu folgenden Zeiten betreut:
A._ und B._
- In jeder zweiten Woche von Mittwoch, 19.00 Uhr, bis zum darauffolgenden Sonntag, 19.00 Uhr,
- Während vier zusätzlichen Ferienwochen (28 Tage) pro Jahr
- An zusätzlichen Feiertagen (Weihnachten/Neujahr/Ostern/Pfings- ten/Auffahrt) jeweils alternierend durch den Vater respektive die Mutter
B._
- Zusätzlich in jeder zweiten, auf die oben geregelte folgende Woche, von Mittwoch 19.00 Uhr bis zum darauffolgenden Samstag, 11.00 Uhr
4.1 Die Unterhaltspflicht der Parteien ab 01.01.2018 gegenüber den gemeinsamen Kindern A._ und B._ sei vom Gericht gesetzesgemäss festzulegen, und zwar anhand der aktualisierten Bedarfs- und Einkommenszahlen der Parteien und der anzuordnenden Betreuungsquote.
4.2 Für die Vergangenheit bis Ende 2017 sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin an den Unterhalt der gemeinsamen Kinder A._ und B._ sowie an den Unterhalt der Gesuchstellerin folgende monatliche und monatlich im Voraus zu bezahlende Unterhaltsbeiträge zusätzlich Kinderzulagen ab 01.01.2018 und Kinderzulagen für Dezember 2016 zu bezahlen:
05.12.2016 – 31.05.2017
- An den Unterhalt von A._ CHF 1'086.00 - An den Unterhalt von B._ CHF 1'092.00 - An den Unterhalt der Gesuchstellerin CHF 708.00
01.06.2017 – 31.07.2017
- an den Unterhalt von A._ CHF 783.00 (zzgl. Kinderzulagen ab 01.01.2018)
- an den Unterhalt von B._ CHF 790.00 (zzgl. Kinderzulagen ab 01.01.2018)
- an den Unterhalt der Gesuchstellerin CHF 208.00
ab 01.08.2017
- An den Unterhalt von A._ CHF 594.00 (zzgl. Kinderzulagen)
- An den Unterhalt von B._ CHF 600.00 (zzgl. Kinderzulagen)
- An den Unterhalt der Gesuchstellerin CHF 398.00
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4.3 Der Gesuchsgegner sei zu berechtigen, von den zu bezahlenden Unterhaltsbeiträgen die erbrachten Unterhaltszahlungen für die Monate Dezember 2016 bis März 2018 von total CHF 35'600.00 in Abzug zu bringen und es sei festzustellen, dass der Gesuchsgegner die Kinderzulagen von CHF 5'218.00 für das Jahr 2017 bereits bezahlt hat.
4.4 Die Parteien seien zu verpflichten, sich an ausserordentlichen Kosten der gemeinsamen Kinder A._ und B._ je hälftig zu beteiligen.
5. Sämtliche über die vorstehenden Anträge hinausgehenden Begehren der Gesuchstellerin seien abzuweisen.
6. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchstellerin.
I. Nach Durchführung der zweiten Verhandlung erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Plessur mit Entscheid vom 20. März 2018, mitgeteilt am 17. April 2018 im Dispositiv und am 5. Juni 2018 in begründeter Form, sowie mit Berichtigungsentscheid zum Entscheid vom 20. März 2018, mitgeteilt am 17. April 2018, wie folgt:
1. X._ und Y._ werden für berechtigt erklärt, getrennt voneinander zu leben. Von der übereinstimmenden Erklärung, wonach die Ehegatten seit dem 5. Dezember 2016 getrennt leben, wird Vormerk genommen.
2. Die eheliche Wohnung an der _strasse in O.2_ wird für die Dauer des Getrenntlebens X._ und den Kindern zur Benützung zugeteilt.
3. Es wird die alternierende Obhut betreffend A._ und B._ angeordnet. Der Wohnsitz der Kinder befindet sich am Wohnsitz von X._.
4. Y._ betreut seine Kinder jede zweite Woche von Mittwoch, 19:00 Uhr, bis zum unmittelbar darauffolgenden Sonntag, 19:00 Uhr, und während 4 Wochen pro Jahr in den Schulferien der Kinder. Nach Ende des Masterstudienganges von X._ (2018) betreut Y._ seine Kinder jede zweite Woche von Freitag, 19:00 Uhr, bis zum unmittelbar darauf folgenden Dienstag, 19:00 Uhr. Die übrige Zeit verbringen die Kinder bei X._.
Die Feiertage werden jährlich alternierend wie folgt geregelt, wobei diese Reglung der allgemeinen Ferienregelung vorgeht: Auffahrt/Pfingsten 2018 verbringen die Kinder beim Vater, den 24. Dezember 2018 bei der Mutter, den 25. Dezember 2018 beim Vater, den 31. Dezember/1. Januar 2018/2019 bei der Mutter, Ostern 2019 (Gründonnerstag bis Ostermontag) beim Vater. Die Übergabe der Kinder erfolgt jeweils am Vortag um 19:00 Uhr resp. am Folgetag um 08:00 Uhr, falls Folgetag ein Werktag/Schultag der Kinder ist, oder um 11:00 Uhr, in den übrigen Fällen.
5. Ziffer 5 des Dispositivs des Entscheids des Regionalgerichts Plessur vom 20. März 2018, mitgeteilt am 17. April 2018, wird folgendermassen korrigiert (Korrekturen kursiv gedruckt):
Y._ wird verpflichtet, X._ mit Wirkung ab 5. Dezember 2016 an ihren Unterhalt sowie an den Unterhalt von A._ und B._ (jeweils Barunterhalt) für die Dauer des Getrenntlebens monatlich im Voraus
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jeweils auf den Ersten eines jeden Monats folgende Beträge zuzüglich allfällig vertraglich geregelter und gesetzlicher Kinder- und Ausbildungszulagen, zu bezahlen:
vom 5. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017
- an den Unterhalt von A._ CHF 988.00 - an den Unterhalt von B._ CHF 994.00 - an den Unterhalt von X._ CHF 568.00
vom 1. Juni 2017 bis 31. Juli 2017
- an den Unterhalt von A._ CHF 980.00 - an den Unterhalt von B._ CHF 986.00 - an den Unterhalt von X._ für Juni 2017 CHF 242.00 - an den Unterhalt von X._ für Juli 2017 CHF 35.00
vom 1. August 2017 bis 31. Dezember 2017
- an den Unterhalt von A._ CHF 588.00 - an den Unterhalt von B._ CHF 592.00
ab 1. Januar 2018
- an den Unterhalt von A._ CHF 527.00 - an den Unterhalt von B._ CHF 530.00
Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Februar 2018 von 101.1 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie sind jährlich auf den 1. Januar jedes Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2019, dem Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres wie folgt anzupassen:
Neuer UB = alter UB x neuer Index alter Index
Weist Y._ nach, dass sich sein Einkommen nicht im Umfang der Teuerung erhöht hat, werden die Unterhaltsbeiträge nur proportional zur tatsächlichen Einkommenssteigerung angepasst. Bei unverändertem Einkommen entfällt eine Anpassung.
6. Y._ ist berechtigt, von den zu bezahlenden Unterhaltsbeiträgen die erbrachten Unterhaltszahlungen für die Monate Dezember 2016 bis März 2018 von insgesamt CHF 35'600.00, die Kosten für das Skifahren der Kinder von monatlich je CHF 60.00 seit Dezember 2016 sowie die Kinderzulagen für das Jahr 2017 in Höhe von CHF 5'218.00 in Abzug zu bringen.
7. Auf Ziffer 5 des Rechtsbegehrens von X._, wonach sich Y._ an den ausserordentlichen Ausgaben der Kinder hälftig zu beteiligen habe, wird nicht eingetreten.
8. Im Übrigen werden die Anträge abgewiesen.
9. [Kosten- und Entschädigungsfolgen]

## Considerations