# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2285c887-92c0-4b03-a95c-83d6dc69102b
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. a) Bei der X._AG (früher A._ AG) handelt es sich um eine in der Immobilienbranche tätige Unternehmung. Einziges Mitglied des Verwaltungsrates ist B._. Sie ist einzelzeichnungsberechtigt.
b) Mit Kaufvertrag vom 21. Oktober 2009, im Grundbuch vollzogen am 10. November 2009, erwarb die A._ AG von Y._ und Z._ die Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der E._ in O.1_. Am 23. Februar 2010 rügte die A._ AG gegenüber den Verkäufern mehrere Mängel, unter anderem die ungenügende Beheizbarkeit und die fehlende Isolation der Fenstergläser in der Attika-Wohnung. Y._ und Z._ wiesen die Vorwürfe mit Schreiben vom 17. März 2010 weitgehend zurück. Die A._ AG liess die Mängel beheben. In der Folge konnten sich die Parteien nicht darüber einigen, wer die Kosten der Mängelbehebung zu tragen habe.
B. Mit Eingabe vom 13. September 2010 meldete die A._ AG ihre Klage bei der Schlichtungsbehörde des Bezirkes Maloja an. Gemäss Leitschein vom 1. Februar 2012 stellten die Parteien an der Sühneverhandlung vom 29. Oktober 2010 die folgenden Anträge:
„Klägerisches Rechtsbegehren
1. Die Beklagten seien solidarisch zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von CHF 800‘000.00 nebst 5% Verzugszins seit 21. Oktober 2009 zu bezahlen.
2. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
Beklagtisches Rechtsbegehren
1. Vollumfängliche Abweisung der Klage.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. MwSt. zulasten der Klägerin.“
Am 29. Dezember 2010 änderte die A._ AG ihre Firma in X._AG.
C. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung unterbreitete die X._AG mit Eingabe vom 14. Februar 2012 die Streitsache dem Bezirksgericht Maloja. Dabei reduzierte sie ihre Forderung auf Fr. 537‘981.30 nebst 5% Verzugszins ab 21. Oktober 2009. Am 2. April 2012 reichten Y._ und Z._ die Prozessantwort mit unverändertem Rechtsbegehren ein. Die Replik datiert vom 1. Juni 2012 und die Duplik vom 17. Juli 2012.
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D. Am 10. Dezember 2012 erliess der Bezirksgerichtspräsident Maloja die Beweisverfügung, in welcher er die von den Parteien mit den Rechtsschriften eingereichten Urkunden als relevant erklärte. Die beantragten Zeugen und Editionen liess er jedoch nur teilweise zu. Die Beweisverfügung blieb unangefochten.
E. Am 20. August 2013 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Maloja statt, welches mit Entscheid vom gleichen Tag, mitgeteilt am 17. Oktober 2013, wie folgt erkannte:
„1. Die Klage wird vollumfänglich abgewiesen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von 14‘000.-, einem reduzierten Streitwertzuschlag von CHF 10‘000.- und Schreibgebühren von CHF 1‘000.-, sowie und die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.- werden vollumfänglich der Klägerin auferlegt.
3. Die Klägerin wird verpflichtet, die Beklagte mit CHF 46‘489.20 inkl. Barauslagen, exkl. MwSt., aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations