# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4a8ff59c-95fc-4171-9475-c71b8257d231
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2001
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

I. Gemäss Art. 65 Abs. 1 des am 1. Januar 1996 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18. März 1994 (KVG; SR 832.10) gewähren die Kantone den Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Prämienverbilligungen. Gestützt auf Art. 66 Abs. 1 KVG gewährt der Bund den Kantonen jährliche Beiträge zur Verbilligung der Prämien. Gemäss Art. 7 Abs. 1 der Verordnung über die Beiträge des Bundes zur Prämienverbilligung in der Krankenversicherung vom 12. April 1995 (BeitragsV; SR 832.112.4) erstreckt sich die Abrechnung über die  Kantonsbeiträge jeweils auf ein Kalenderjahr und ist dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) spätestens bis 30. Juni des folgenden Jahres einzureichen. Im kantonalen Recht wurde die Prämienverbilligung in der auf 1. Januar 1996 in Kraft getretenen Einführungsverordnung zum Krankenversicherungsgesetz vom 6. Dezember 1995 (EV KVG) geregelt, welche Regelung nunmehr durch das Einführungsgesetz zum Krankenversicherungsgesetz vom 13. Juni 1999 (EG KVG) und die Verordnung zum EG KVG vom 28. Juni 2000 (EV EG KVG), beide in Kraft getreten am 1. Januar 2001, abgelöst worden ist.
Seit Inkrafttreten des KVG am 1. Januar 1996 machte der Kanton Zürich beim Bund die Bundesbeiträge für die Prämienverbilligungen nach § 3 EV KVG (an Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen mit steuerrechtlichem Aufenthalt oder Wohnsitz und zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton) sowie für die – ebenfalls zulasten des Gesamtbetrags der Prämienverbilligung gehenden - Prämienübernahmen nach § 8 Abs. 2 EV KVG (hinsichtlich der von den Versicherern geltend gemachten Prämienausstände, die nachweislich auf dem Betreibungsweg nicht einbringlich waren) geltend. Im Jahr 1999 erfolgte Abklärungen der Gesundheitsdirektion beim BSV ergaben, dass für die Prämienübernahmen der Gemeinden gemäss § 8 Abs. 1 EV KVG (hinsichtlich der durch die Prämienverbilligung nicht gedeckten Prämien von Sozialhilfeempfängern) ebenfalls Bundesbeiträge geltend gemacht werden können. Dabei erklärte sich das BVS damit einverstanden, dass diese Beiträge auch rückwirkend für die Jahre 1996 – 1998 zusammen mit der Abrechnung 1999 geltend gemacht werden könnten. Um die bundesrechtliche Eingabefrist bis 30. Juni 2000 gemäss Art. 7 Abs. 1 BeitragsV einzuhalten, setzte die Gesundheitsdirektion den Gemeinde- und Stadtverwaltungen mit Schreiben vom 31. Januar 2000 und Ergänzung vom 2. Februar 2000 Frist bis 29. Februar 2000 zur Einreichung der ausgefüllten Formulare an. Insgesamt 140 Gemeinden kamen dieser Aufforderung fristgemäss nach. Acht Gemeinden erklärten, keine Leistungen nach § 8 Abs. 1 EV KVG erbracht zu haben, während die übrigen Gemeinden, worunter die heutige Beschwerdeführerin, trotz mit einer Nachfrist verbundenen Mahnung keine Ansprüche geltend machten. In der Folge reichte die Gesundheitsdirektion dem BSV die Abrechnungsunterlagen betreffend die Prämienverbilligungen 1999 und die von den Gemeinden rückwirkend für 1996 – 1998 geltend gemachten Beträge betreffend die Prämienübernahmen nach § 8 Abs. 1 EV KVG ein. Mit Schreiben vom 12. Oktober 2000 an die Gesundheitsdirektion anerkannte das BSV die geltend gemachten Beträge grösstenteils als beitragsberechtigt; für die gestützt auf § 8 Abs. 1 EV KVG geltend gemachten Aufwendungen der Gemeinden in den Jahren 1996 – 1999 von Fr. 79'659'666.60 ergaben sich so insgesamt Bundesbeiträge von Fr. 39'533'500.-, die dem Kanton Zürich anfangs 2001 überwiesen wurden.
Über die Verteilung dieser Bundesbeiträge unter die Gemeinden fasste der Regierungsrat am 21. März 2001 Beschluss. Gemäss dem in den Erwägungen enthaltenen Verteilschlüssel geht die Gemeinde X leer aus.

## Considerations