# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 54aad9fb-3f69-4880-83d1-6d60851d5946
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Die Y._ (vormals: A._) projektierte in O.1_ das Y._, welches durch die "X._ betrieben wird. Die A._ schloss mit der Z._ am 25. Februar 2005 eine Preiszusicherungsvereinbarung ab mit dem Zweck, den Gästen des Hotels einen Bergbahnpass zu einem fixen und ermässigten, aber indexierten Preis abgeben zu können, so dass im Hotel keine Logiernächte ohne Bergbahnpass verkauft werden.
B. Mit Eingabe vom 29. Juni 2018 ersuchten die Y._ und die "X._ das Regionalgericht Plessur um Erlass vorsorglicher Massnahmen gegenüber der Z._, wobei sie das folgende Rechtsbegehren stellten:
1. Die Gesuchsgegnerin sei (unter impliziter Feststellung des Weiterbestands der Preiszusicherungsvereinbarung vom 25. Februar 2015) zunächst superprovisorisch und dann vorsorglich zu verurteilen, den Gesuchstellerinnen
a) die Preise der Berechtigungskarten für die Sommersaison 2018 und die Wintersaison 2018/2019 umgehend bekannt zu geben;
b) zwei voll funktionstüchtige Kartenausgabegeräte (Hersteller: B._, Modellbezeichnung: C._; oder adäquates Produkt) auf ihre Kosten zur Verfügung zu stellen und wieder in Betrieb zu nehmen.
2. Die Massnahmen unter Ziffer 1 hiervor sind unter Androhung von Strafmassnahmen anzuordnen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegnerin.
C. Anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 5. Juli 2018 stellte die Z._ das folgende Rechtsbegehren:
1. Das Gesuch der Gesuchstellerinnen 1 und 2 sei, sowohl superprovisorisch als auch vorsorglich, abzuweisen.
2. Eventualiter seien die Gesuchstellerinnen zu verpflichten, eine Sicherheitsleistung von Fr. 800'000.00 zu leisten, subeventualiter von jeweils Fr. 400'000.00 pro Wintersaison, zahlbar jeweils per 30. November.
Den Gesuchstellerinnen sei Frist zur Einreichung der Klage anzusetzen.
3. Ebenfalls eventualiter sei den Gesuchstellerinnen unter Androhung von Strafmassnahmen zu verbieten, die aus den Kartenausgabegeräten generierten Berechtigungskarten an Nichthotelgäste weiterzugeben.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchstellerinnen.
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Die Y._ und die X._ konkretisierten ihr Rechtsbegehren dahingehend, als die Preise gemäss Preiszusicherungsvereinbarung vom 25. Februar 2005 bekanntzugeben seien.
D. Mit Entscheid vom 5. Juli 2018, mitgeteilt am 11. Juli 2018, erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Plessur wie folgt:
1. Auf das Gesuch wird nicht eingetreten.
2.a) Die Gerichtskosten von CHF 2'000.00 gehen solidarisch zu Lasten der Y._ und der X._. Der Beitrag ist dem Kanton Graubünden zu bezahlen.
b) Die Y._ und die X._ haben der Z._ unter solidarischer Haftung eine Parteientschädigung von CHF 5'214.90 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.

## Considerations