# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bff296d9-99b2-484d-ba8e-084d51e928b6
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1973, arbeitete
von
Oktober 2000
bis zur Kündigung per 31. Oktober 2008
bei der
Fluggesellschaft Y._
als Flugbegleiterin. Am 4. August 2008 meldete sie sich wegen Rückenproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/5).
Nach medizinischen (Urk. 8/17-18) und erwerbli
chen (Urk. 8/12) Abklärungen teilte die IV-Stelle Zürich der Versicherten mittels Vorbescheid vom 18. März 2009 mit, es bestehe kein Anspruch auf berufliche Massnahmen, da ab 1. November 2008 keine Arbeitsunfähigkeit mehr ausge
wiesen sei (Urk. 8/27).
Auf Einwand der Versicherten unter Beilage weiterer Arztberichte
hin
(Urk. 8/
29-30) liess die IV
Stelle bei
med.
pract
.
Z._
, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin
FMH
, das
Gutachten
vom 24. März 2010 erstellen (Urk. 8/43).
Die
folgende
erneute Abklärung beruf
licher Massnahmen führt
e
zu keinem Ergebnis (vgl. Verlaufsprotokoll Berufs
beratung vom 23. August 2010, Urk. 8/54), worauf die IV-Stelle
den Anspruch auf
berufliche Massnahmen wie angekündigt abwies (Verfügung vom 24.
August 2010, Urk. 8/55).
Den ersten, rentenabweisenden Vorbescheid vom 1. September 2010 (Urk. 8/58) überprüfte die IV-Stelle auf Einwand hin und teilte der Versicherten mit einem weiteren Vorbescheid vom 19. April 2011 (Urk. 8/69) mit, sie habe nunmehr
vom 1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2008
Anspruch auf eine befristete
ganze Rente
. Danach könne für eine angepasste
Tätigkeit
wieder eine 80%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werden, was zu einem nicht mehr rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 34 % führe (Urk. 8/70).
Die
dagegen erhobenen Einwendungen
lehnte die IV-Stelle ab
(vgl. Feststellungsblatt
vom 29. August 2011
,
Urk. 8/82) und
entschied entsprechend dem Vorbescheid (Verfügung vom 30. Mai 2012, Urk. 2).
2.
Hiergegen liess
X._
mit Eingabe vom 4. Juli 2012 Beschwerde erheben und beantragen, es sei ab dem 1. Januar 20
09 mindestens eine
Viertelsrente
auszurichten, eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzu
nehmen (Urk. 1).
Mit Beschwerdeantwort vom
22. August 2012 (Urk. 7) ersuchte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis darauf, dass das Invalideneinkommen korrekterweise höher angesetzt werden müsste, um Abweisung der Beschwerde
(Urk. 7; der Beschwerdeführerin zugestellt am 27. August 2012, Urk. 9)
.
Mit Eingaben vom 20. September 2012 (Urk. 10/1) und vom 8. Oktober 2012 (Urk. 10/3) reichte die Beschwerdeführerin weiter
e
medizinische Unterlagen ein (Urk. 10/2 und Urk. 10/4).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfol
genden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ATSG]
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchti
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil
weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a
der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5)
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderli
chen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berück
sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person aus
einandersetzt
was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräu
mende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
Strittig und zu prüfen ist, ob die Aufhebung der ganzen Rente per 31. Dezember 2008 zu Recht erfolgte.
2.1
Nach den vorliegenden medizinischen Unterlagen musste sich die Beschwerde
führerin am
20. Mai 2005 einer ersten Rückenoperation mit Entfernung einer Diskushernie L4/5 unterziehen. Im Januar 2006 konnte sie ihre Arbeit als Flug
begleiterin wieder uneingeschränkt aufnehmen (Urk. 8/22-24 und Urk. 8/12/4).
Eine zweite gleichartig
e
Operation mit Entfernung einer Diskushernie L5/S1 fand am 28. Mai 2008 statt (Austrittsbericht der Klinik
A._
vom 2. Juni 2008
(Urk. 8/17/8).
Im Beric
ht der Klinik
A._
vom 3.
September 2008 (Urk. 8/18/7) zuhanden der Beschwerdegegnerin heisst es, die Beschwerdesymptomatik habe sich nach der Operation weitgehend zurückgebildet, es zeige sich noch ein
residueller
Rückenschmerz aber kein Beinschmerz oder neurolo
gisches Defizit. Da es sich bereits um das zweite ähnliche Ereignis handle, sei die längerfristige Prognose eher ungünstig und eine berufliche Umstellung höchst
wahrscheinlich nötig. Die Ärzte attestierten für die bisherige Tätigkeit
eine Arbeitsfähigkeit von 50 %
bis 30. September 2008
und danach wieder eine solche von 100 %.
Der Neurologe Dr.
B._
von der nämlichen Klinik berichtet
e über seine Untersuchung vom 29
. Oktober
2008
, die seit August 2008 beste
hende rechtsseitige
Lumboischialgie
sei aktuell fast vollständig abgeklungen. Im neurologischen Befund zeige sich als Residuum ein nicht auslösbarer ASR (Achillessehnenreflex) links und eine leicht
e
Hypalgesie
am Unterschenkel rechts, anamnestisch bestehend seit 2005.
Da die Beschwerde
n
fast voll
ständig abgeklungen seien, seien
momentan keine weitere
n diagnostischen bzw. thera
peutischen Schritte notwendig (Urk. 8/29/9).
Dr. med.
C._
vo
n der medizinischen Einrichtung D._
verwies in seinem Formularbericht vom 5. September 2008 u.a. auf die bereits
vorliegenden
Berichte und erwähnte weiter, dass die Gefahr einer Verschlechterung gegeben sei. Er attestierte in behinderungsangepasster Tätig
keit ein
e
100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/1-6).
2.2
Med.
pract
.
Z._
erhob anlässlich seiner Begutachtung am 3. Februar 2010 eine einlässliche Anamnese und befragte die Beschwerdeführerin zu ihren aktu
ellen Beschwerden. Sie habe berichtet,
nach der zweiten Operation (Mai 2008) sei es ihr anfangs gut gegangen und sie habe wieder versucht zu arbeiten. Nachdem ein neuer Rückfall aufgetreten sei, habe man ihr per Ende Oktober gekündigt. Seither habe sie wiederholt schmerzhafte Exazerbationen der bekannten Beschwerden erlebt. Die Schmerzen (aktuell im Bereich der unteren
Lendenwirbelsäule [
LWS
]
mit positivem Husten- und Niesschmerz
)
nähmen bei Kälte und langdauernden gleichen Belastungen (stehen über 15 Minuten oder sitzen während zwei bis drei Stunden) sowie Belastungen mit Heben und Tragen zu. Gehen und Treppensteigen berei
teten
kein
grösseren Probleme. M
omentan habe sie eine schmerzarme Phase, doch könne sich das schon bei einer "blöden Bewegung" plötzlich ändern (Urk. 8/43/7-8).
Aufgrund seiner klinischen Untersuchung und
der
beigezogenen
radiologisch-fachärztlichen
Befundungen
diagnostizierte der Experte ein rezidivierendes
lumbospondylogenes
Syndrom beidseits, rechtsbetont (ICD-10 M54.4) bei Status nach mikrochirurgischer
Fenest
r
ation
L4/5 rechts wegen voluminöser Diskushernie im gleichen Segment und subtotaler
Nukleotomi
e
im Mai 2005
;
Sta
tus nach mikrochirurgischer
Fenest
r
ation
L5/S1 links mit
Diskushernienentfernung
im M
ai 2008;
residuelles
ASR-Defizi
t links und Hypästhesie L5 rechts
. Aktuell sei die Beschwerdeführerin
oligosymptomatisch
bis beschwerdefrei
, fer
ner sei
anamnestisch
eine
Blasen-Darmstörung möglich (Urk. 8/43/12).
Aus arbeitsmedizinischer Sicht bestehe eine verminderte Belastbarkeit der LWS für Tätigkeiten mit schwerem Heben und Tragen,
mit
la
ngdauerndem Stehen oder Sitzen,
mit Wirbelsäulenbelastung durch
arbeiten
im Überkopfbereich,
mit
langda
uernd vorgeneigte
r
Körperhaltung und repetitiv rumpfrotierende
n
Stere
o
typen. Aufgrund dieses Belastungsprofils sei die bisherige Arbeit als Flugbe
gleiterin nicht mehr zumutbar.
Diesbezüglich
erscheine die Einschätzung der operierenden Ärzte der Klinik
A._
(ab Oktober 2008 wieder 100 % arbeitsfähig als Flugbegleiterin, vgl. Urk. 8/18/7) aus jetziger Sicht als zu opti
mistisch.
In einer adaptierten Tätigkeit sei indessen mittelfristig von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Bis zur
vollständigen
Reintegration in den Arbeitsprozess erscheine eine
um etwa
20 %
verminderte Belastbarkeit für die Dauer von b
is zu drei Monaten vertretbar (Urk. 8/43/13).
2.3
Die dargelegte Entwicklung nach der zweiten
Diskushernienoperation
im Mai 2008 zeigt eine klare gesundheitliche Verbesserung auf. Rund vier Monate nach der Operation bestanden lediglich noch
residuelle
Rückenschmerzen und weitere
Therapien
wurden
nicht meh
r als notwendig erachtet
.
Nicht nur die Fachärzte der Klinik
A._
, sondern a
uch der Hausarzt, Dr.
C._
,
war der Mei
nung,
etwa im September 2008 wäre eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wieder möglich gewesen. Dieser Einschätzung schloss sich explizit auch der Gutachter
med.
pract
.
Z._
an, der zudem ein differenziertes Belastungsprofil erstellte.
Auch wenn
medizinischerseits
eine eher ungünstige Langfristprognose abgegeben wurde
, ist zumindest
bis zum Gutachtenszeitpunkt anfangs 2010 von einer Arbeitsfähigkeit von 100 %
in einer der Rückenproblematik angepassten Tätigkeit
auszugehen.
Nichts an dieser Beurt
eilung zu ändern vermag das von
Dr.
E._
von der Klinik
A._
ausgestellte
Arbeitsunfähigkeitzeugnis
vom 9. Oktober 2008 (Urk. 8/29/7), worauf sich die Beschwer
deführerin beruft (vgl. Urk. 1 S. 4 unten).
Dieses Zeugnis, worin Dr.
E._
der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 1. Oktober 2008 attestiert, steht im klaren Widerspruch zu dem von demselben Arzt mitunter
zeichneten Bericht vom 3. September 2008 (Urk. 8/18/7) und ist wohl im Zusammenhang mit der per Ende Oktober 2008 erfolgten Kündigung der Arbeitsstelle zu sehen.
Zu d
em von der Beschwerdeführerin weiter
erwähnten
Bericht (vgl. Urk. 1 S.
7
)
von Dr. med.
C._
, vom 27. Mai 2011 (Urk. 3/9
=
Urk.
8/76) nahm RAD-Arzt Dr. med
. F._
, Facharzt für Orthopädie und
Traumatologie
, am 15. Juni 2011
bereits im
Vorbescheidverfahren
Stellung (Urk. 8/82).
Laut dem RAD-Arzt kann aus der
dokumentierten geringen Zunahme der Bandscheibenhernie keine versicherungsmedizinisch relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes abgeleitet werden.
Es bleibt somit dabei, dass bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung
(
30. Mai 2012)
,
welche rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildet (BGE
132 V 215 E. 3.1.1
), von einem seit Oktober 2008 im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand und dem
im Gutachten vom
24.
März 2010 (Urk. 8/43)
festgelegten Belastungsprofil auszugehen ist.
Die nach
träglich eingereichten neueren medizinischen Unterlagen (Urk. 10
/2 und
Urk.
10/4
) stammen aus der Zeit nach Erlass der angefochtenen Verfügung und sind
daher
im vorliegenden Verfahren nicht mehr zu berücksichtigen.
3.
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Einschränkungen ab Oktober 2008.
3.1
Die Beschwerdegegnerin
zählte zu dem vom Arbeitgeber angegebenen
Monats
lohn von Fr. 3
'
860.-- (vgl. Urk. 8/12/3)
die
Kommissionen aus dem Bordverkauf
und den Leistungsbonus des Jahres 2007 (vgl. Lohnabrechnungen,
Urk. 8/12/22
27) hinzu
und gelangte für das Jahr 2009
zu einem
Valideneinkommen
von Fr.
54'066.80
(Urk. 8/
84/3
).
Demgegenüber macht d
ie Beschwer
deführerin insbesondere
geltend
, auch die "Deplacement-Spesen" von durch
schnittlich Fr. 837
.
50 pro Monat
gehörten
zum Grundgehalt und
damit
zum
Valideneinkommen
. Dieses sei somit auf mindestens Fr. 65'000.-- zu veran
schlage
n
(Urk. 1 S. 8 f.).
Wie es sich damit verhält, muss aus nachfolgenden Gründen nicht abschliessend geprüft werden.
3.2
Die Beschwerdegegnerin ging von einer dauerhaften Arbeitsfähigkeit von 80 % aus und nahm beim Invalideneinkommen gemäss den Tabellen der Schweizeri
schen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2008 einen invaliditätsbedingten Abzug von 15 % vor (vgl. dazu
BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wie si
e in ihrer Beschwerdeantwort
(Urk. 7)
richtig feststellte, war dieses Vorgehen nich
t korrekt. Sowohl der Gut
achter
wie die Ärzte der Klinik
A._
als auch
der Hausarzt attestierten für eine angepasste Tätigkeit grundsätzlich eine volle Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 2.3).
Der Gutachter hielt in
der
Reintegrationsphase für die Dauer von längs
tens drei Monaten
wegen eines erhöhten Pausenbedarfs
eine verminderte
Belastbarkeit von 20 % für vertretbar (vgl. Urk. 8/43/13).
Ab Januar 2009 fiele diese Reduktion
also
wieder weg. Für diese drei Monate kann aber zur invaliditätsbedingt verminderten Belastbarkeit von 20 % nicht
auch noch
ein behinderungsbedingter
Abzug
vorgenommen werden
,
würden doch damit
die gesund
heitlichen Einschränkungen doppelt berücksichtigt. Mit einer Reduktion
um
20
bzw. 15 % auf dem Tabellenlohn gemäss LSE 2008, aufgerechnet auf das
Jahr 2009 von Fr.
52'228.-- (vgl. Urk. 84/2)
ergeben sich Invalideneinkommen von Fr. 41'782.-- (80 % von Fr. 52'228.-- bzw. Fr. 44'394.-- (85 % von Fr. 52'228.--). Verglichen mit dem (von der Beschwerdeführerin geltend gemach
ten)
Valideneinkommen
von Fr. 65'000.--
würden
Erwerbseinbussen von Fr. 23'218.-- bzw. Fr. 20'606.-- und damit
nicht rentenbegründende Invaliditätsgrade von 35.7 %
bzw.
31.7
%
resultieren
.
Hinzu kommt, dass die Beschwerdegegnerin mit dem Tabellenlohn von Hilfsarbeiterinnen im Anforderungsniveau 4 gemäss LSE (einfache und repetitive Tätigkeiten) gerechnet hat, was angesichts der Ausbil
dung (Matura) und
langjährigen
Berufs
erfahrung der Beschwerdeführerin als äusserst grosszügig zu beurteilen ist.
Mit der Beschwerdegegnerin ist deshalb davon
aus
zugehen
, dass unter Berücksichtigung
des effektiven Ausbildungsniveaus
noch ein weit tieferer, sicher nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde (vgl. Urk. 7). Die Rentenaufhebung per Ende 2008 ist somit zu Recht erfolgt, was zur Abweisung der Beschwerde führt.