# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c902bb2c-2f09-4d41-93c8-773df6c129bb
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. C._ verstarb am _ 2017 im Alter von 93 Jahren. Sie hinterliess ihren Bruder D._ als einzigen gesetzlichen Erben. Am 14. August 2017 eröffnete der Einzelrichter am Regionalgericht Maloja die letztwilligen Verfügungen von C._ vom 23. Mai 2011, 3. Januar 2013, 18. Dezember 2013 und 31. Juli 2014. In der letztwilligen Verfügung vom 18. Dezember 2013 hatte C._ ihren Neffen A._, Sohn von D._, als Alleinerben eingesetzt. Mit letztwilliger Verfügung vom 31. Juli 2014 hob sie die bisherigen letztwilligen Verfügungen auf, schloss ihre gesetzlichen Erben von der Erbfolge aus und setzte neu ihren Hausarzt und Nachbaren B._ als Alleinerben ein. Zugleich, mit Schenkungsvertrag vom 31. Juli 2014, schenkte sie B._ ihre in F._ gelegene Eigentumswohnung.
B. Am 13. Februar 2018, nach erfolglos gebliebenem Schlichtungsversuch vor der Schlichtungsbehörde der Region Maloja, erhoben D._ und A._ gegen B._ beim Regionalgericht Maloja Klage mit folgendem Rechtsbegehren:
1. Die öffentliche letztwillige Verfügung vom 31. Juli 2014 von C._, geb. _ 1923, von K._ und F._, gestorben _ 2017 in E._, wohnhaft gewesen in F._, Via G._, beurkundet durch Notar H._ am 31. Juli 2014, sei ungültig zu erklären.
2. Der Schenkungsvertrag vom 31. Juli 2014 mit Überschreibung der StWE Nr. I._ und Miteigentumsanteil Nr. J._, Grundbuch F._, an Dr. med. B._ sei nichtig zu erklären.
3. Es sei festzustellen, dass der Kläger 2 aufgrund der öffentlichen letztwilligen Verfügung vom 18. Dezember 2013 von C._ von der Erblasserin als Alleinerbe am Nachlass von C._ sel. eingesetzt worden ist.
4. Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beklagten.
In der Klageantwort vom 17. April 2018 beantragte B._ die kostenfällige Abweisung der Klage, sofern darauf einzutreten sei. Zugleich erhob er  mit folgenden Anträgen:
1. Für den Fall, dass die Klage gutgeheissen werden sollte, sei die öffentliche letztwillige Verfügung von C._, geboren am _ 1923, von K._ und F._, gestorben am _ 2017 in E._, wohnhaft gewesen in F._, Via G._, beurkundet durch Notar L._ am 18. Dezember 2013, für ungültig zu erklären.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MwSt. zulasten der Eventual-Widerbeklagten.
Nach weiteren Stellungnahmen (Replik und Widerklageantwort der Kläger vom 4. Juni 2018; Noveneingabe der Kläger vom 12. Juni 2018; Widerklagereplik und
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Stellungnahme des Beklagten vom 23. August 2018; Widerklage-Duplik und Stellungnahme der Kläger vom 26. September 2018; Stellungnahmen des Beklagten vom 5. Oktober 2018) fand am 20. August 2019 die Hauptverhandlung statt. Noch am gleichen Tag fällte das Regionalgericht den folgenden Entscheid:
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Widerklage wird zufolge Gegenstandlosigkeit als erledigt abgeschrieben.
3. Die Gerichtskosten von CHF 10'000.- werden den Klägern auferlegt und mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet.
Wird keine schriftliche Begründung des Entscheids verlangt, reduzieren sich die Gerichtskosten auf CHF 5'000.-.
Die Kläger werden unter solidarischer Haftbarkeit eines jeden für den gesamten Betrag verpflichtet, den Beklagten ausseramtlich mit CHF 51'831.85 zu entschädigen.

## Considerations