# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8dbf344d-6703-523d-806e-5475d89bde9a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1969 geborene
X._
schloss ihr Studium als Zahnärztin am 2
6.
Oktober 1995 ab (
Urk.
2/1). Danach war sie
als
Assistenzzahnärztin
in wech
selnden
Arbeitspensen
zwischen 60
%
und 100
%
bei
Dr.
med.
dent
.
Y._
(
Urk.
2/16), der Klinik
Z._
in
A._
(
Urk.
2/2) und bei Dr.
med.
dent
.
B._
(
Urk.
2/39) arbeitstätig (
Urk.
1 S. 3).
Am 2
5.
Februar 1999 wurde
sie zur Doktorin der Zahnmedizin ernannt (
Urk.
2/5). Im August 1999 trat sie eine Stelle
mit
einem Arbeitspensum von 60
%
bei Dr.
med.
dent
.
C._
an (
Urk.
2/23
und
Urk.
12/9
).
Ab Januar 2000 war sie am gleichen Ort zu 80
%
tätig (
Urk.
2/7), wobei sie ihr Arbeitspensum später auf 70
%
reduzierte (Urk. 1
S.
3 und
Urk.
12/9).
Im Rahmen diese
s
Arbeitsverhältnisses war sie bei der
BVG-
Sammelstiftung Swiss Life
(nachfolgend: Swiss Life)
berufsvorsorge
ver
si
chert
(
Urk.
7/3; früher: BVG Sammelstiftung der Rentenanstalt [
Urk.
7/1]).
Die Auf
lö
sung des
betreffenden
Arbeitsverhältnisses erfolgte mit Wirkung per 3
1.
Januar 2011 (
Urk.
7/16).
Seit Juli 2007 ist die Versicherte
(
teilweise
)
arbeitsunfähig (
Urk.
12/2). Die IV-
Stelle des Kantons
D._
, bei der sich
X._
am 24.
Februar 2008
unte
r Hinweis auf psychische Beeinträchtigungen
zum Leistungsbezug angemeldet hatte (
Urk.
12/1), sprach ihr mit Verfügungen vom 3
0.
Juni 2009
für die Zeit vom 1. Juli
2008 bis am 31.
Januar 2009 eine
Vier
telsrente
und mit Wirkung ab 1. Februar 2009 eine ganze Rente der Invaliden
versicherung zu (
Urk.
12/57-59). Diese bestätigte die IV-Stelle anlässlich des von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahrens mit Mitteilung vom
19. Dezember
2014 (
Urk.
28/44).
1.2
Auf entsprechendes Gesuch der Versicherten
hin
bejahte die Swiss Life mit Schrei
ben vom 2
6.
August 2009 eine Leistungspflicht im überobligatorischen Be
reich, verneint
e
aber eine solch
e
– unter Hinweis darauf, dass die Erwerbs
un
fähigkeit zu einem Zeitpunkt eingetreten sei, als die Versicherte nicht bei ihr berufsvorsorgeversichert gewesen sei –
für
den obligatorischen Teil
(Urk.
2/17).
Nachdem
X._
mit Schreiben vom
3.
September 2009 auf ihrem
Leis
tungsanspruch
beharrt hatte (
Urk.
2/18), teilte die Versicherung am 15. Septem
ber 2009 die nochmalige Abklärung ihrer Leistungspflicht mit (Urk. 2/20) und holte bei
Dr.
med.
E._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
, einen Bericht zur Arbeitsfähigkeit der Versicherten
zwischen
1997 und 1998 ein
(
Urk.
2/19).
Auf Ersuchen von
X._
hin (Urk. 2/21)
begründete die Swiss
Life ihre ablehnende Haltung erneut und teilte gleichzeitig mit, dass sie sich vorbehalte, nebst dem ärztlichen Zeugnis von Dr.
E._
weitere Arztberichte einzuholen (
Urk.
2/24). Dies tat sie einen Tag später und gelangte an
Dr.
med.
F._
, Fachärztin FMH für Innere Medizin (Urk. 2/25). Mit Schreiben
vom 2
7.
Okto
ber 2009
anerkannte die Swiss Life
den
Leistungsan
spruch
der Ver
sicherten auch im Bereich der obligatorischen Versicherung (
Urk.
2/26).
1.3
Am 1
9.
Mai 2014 teilte die Swiss Life – auch unter Hinweis auf das in ihrem Auftrag von
Dr.
med.
G._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera
pie
, erstellte psychiatrisch
-psychotherapeutische Gutachten vom
1
8.
März 2014 (
Urk.
2/28) – mit,
eine Leistungspflicht sei auszuschliessen, weil bei der Ver
si
cher
ten bereits bei der Aufnahme in das Vorsorgewerk von Dr. med.
dent
.
C._
eine Arbeitsunfähigkeit von 40
%
bestanden habe. Gleichzeitig gab sie die Sistierung ihrer Leistungen mit Wirkung per
1.
J
uli 2014 und den Verzicht auf die
Rückforderung der
bis am 3
0.
Juni 2014 ausbezahlten
Renten
bekannt (Urk.
2/29
). Ihre leistungsablehnende Position erneuerte sie am
4.
und
9.
Juli 2014 (
Urk.
2/33 und
Urk.
2/35).
2.
Mit Eingabe vom 2
5
.
Juli 2014
erhob
X._
Klage gegen die
Swiss Life
mit
folgendem Rechtsbegehren (Urk.
1 S. 2):
„1.
Die Beklagte sei zu verpflichten, die per
1.
Juli 2014 ausgesprochene Sis
tierung
der der Klägerin
(Versicherten Nr.
H._
)
zustehenden vollen Invalidenrente aufzuheben und der Klägerin rückwirkend ab 1.
Juli 2014 wieder die volle Invalidenrente zu bezahlen.
2.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten
.
“
Die
Swiss Life
beantragte
mit Klageantwort vom
1
1.
September
2014
, die Klage sei abzuweisen; eventuell sei die Klage abzuweisen, sofern damit
überobligato
rische
Leistungen gefordert würden
(Urk.
6
S.
2). Na
chdem mit Verfügung vom 1
5.
September
2014 (Urk
. 8) die Akten der Invalidenversicherung
beigezogen
worden waren (Urk. 12
)
, hielten die Parteien
replicando
(
Urk.
16) und
dupli
cando
(
Urk.
20) an ihren Rechtsbegehren fest. Am 1
7.
Dezember 2014 bezifferte Rechts
anwalt Paul von Moos
seine Aufwendungen
(
Urk.
22) und reichte am 2
3.
Dezember 2014 eine Arbeitsbestätigung von
Dr.
med.
dent
.
C._
vom
1
7.
Dezember 2014 ein (Urk. 23-24).
Hiezu
nahm die Beklagte am
9.
Januar 2015
Stellung (
Urk.
29).
Zuvor
hatte die Klägerin eine Mitteilung der IV-Stelle
D._
betreffend unveränderte Invalidenrente aufgelegt (
Urk.
27 und
Urk.
28/44). Am
1.
Juni 2015 reichte sie zudem ein Schreiben der
Generali
Personenver
siche
rungen AG vom 2
2.
Mai 2015
mit dem Inhalt nach, dass
ihr
Erwerbsunfähig
keits
leistungen
bis am 29. Februar 2020 gewährt werden (
Urk.
31-32).
Die bei
den Eingaben wurden der Beklagten am 1
6.
Juni 2015 zur Kenntnisnahme zugestellt (
Urk.
33).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidenleistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden von derjeni
gen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, durch welche die ansprechende Person bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert war
(
Art.
23
lit
. a des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG]).
Dieser Grundsatz findet auch in
der weitergehenden Vorsorge Anwendung, wenn Reglement oder Statuten nichts
anderes vorsehen. Für die Bestimmung der Leistungszuständigkeit ist eine erhebliche und dauerhafte Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bis
herigen Beruf oder Aufgabenbereich massgebend. Diese muss mindestens 20
%
betragen (Urteil des Bundesgerichts 9C_115/2015 vom 1
2.
November 2015 E. 2.1).
1.2
Art.
23 BVG kommt
auch
die Funktion zu, die Haftung mehrerer
Vorsorge
einrich
tungen
gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Ar
beitsfähigkeit bereits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der In
validenver
siche
rung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invalidenleistungen nach
Art.
23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen
Vorsorge
einrichtung
, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Person im Zeitpunkt des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit angehörte.
Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitneh
mer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzu
kom
men hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Inva
lidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E.
4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen der
selbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eine
s engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Ein
tritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder ar
beitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbre
chung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für
kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und In
validität in
schematischer (analoger) Anwendung der Regeln von
Art.
88a
Abs.
1 der Ver
ordnung über die Invali
denversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate ge
dauert hat und voraussicht
lich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des
Ge
sundheitsschadens
, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die Beweg
gründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben (BGE 123 V 262 E.
lc
, 120 V 112 E. 2c/
aa
und 2c/
bb
mit Hinweisen).
1.3
Gemäss der seit
1.
Januar 2005 geltenden Fassung von
Art.
24
Abs.
1 BVG be
steht Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn der Versicherte im Sinne der IV zu mindestens 70
%
, auf eine
Dreiviertelsrente
, wenn er zu mindestens 60
%
, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte, und auf eine
Viertelsrente
, wenn er mindestens zu 40
%
invalid ist. Davor, also bis Ende 2004, hatte der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der IV mindestens zu zwei Dritteln, und auf ein halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte invalid war (
a
lt
Art
.
24
Abs.
1 BVG). Bei einem Invaliditätsgrad von unter 50
%
bestand kein Anspruch auf Invalidenleistungen (
a
lt
Art
.
23 BVG e
contra
rio
; Urteil des Bundesgerichts 9C_58/2015 vom 11. August 2015 E. 2.3).
1.4
Eine versicherte Person hat nur so lange Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge, als die Voraussetzungen für ihre Ausrichtung erfüllt sind. Sowohl bei der obligatorischen Vorsorge, bei der die Änderung oder Aufhebung einer Rente den gleichen materiellen Voraussetzungen unterstellt ist wie die Re
vision oder Wiedererwägung einer Rente der Invalidenversicherung, als auch in der weitergehenden Vorsorge muss der Leistungsanspruch grundsätzlich ange
passt werden, wenn er den gegenwärtigen tatsächlichen oder rechtlichen Ver
hältnissen objektiv nicht oder nicht mehr entspricht.
Auch wenn eine
Vorsorge
einrichtung
sich grundsätzlich an die Entscheidungen der
Invalidenversicherung hält,
ist es aus Gründen der Gleichbehandl
ung der Versicherten rechtens, wenn
sie ihre Leistungen anpasst, wenn sich im Nachhinein herausstell
t
, dass diese aufgrund von
offensichtlich unhaltbaren Kriterien gewährt worden sind
.
Ebenso wenig wie eine Vorsorgeeinrichtung an einen Entscheid der Invalidenversiche
rung gebunden ist,
wenn
dieser offensichtlich unhaltbar ist, besteht eine Bin
dungswirkung, wenn sie die offensichtliche Fehlerhaftigkeit des Entscheides, auf welchen sie sich abgestützt hatte, erst nachträglich erkennt. Dabei hat sich die Vorsorgeeinrichtung bei ihrem Entscheid an die verfassungsmässigen Schran
ken (wie Rechtsgleichheit, Willkürverbot und Verhältnismässigkeit) zu halten
(BGE 141 V 405 E. 3.6)
1.5
Eine rechtskräftig zugesprochene Rente der Invalidenversicherung kann im Rahmen eines Revisionsverfahrens oder einer Wiedererwägung der entsprechen
den Verfügung aufgehoben werden (vgl.
Art.
17
Abs.
1 und
Art.
53
Abs.
1 und 2
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
). Eine auf dem Entscheid der Invalidenversicherung beruhende Invali
denrente aus (obligatorischer) beruflicher Vorsorge ist unter den Voraussetz
ungen von
Art.
17
Abs.
1 ATSG revisionsweise anzupassen. Diese Regelungen
schliessen
indessen weitere Möglichkeiten der Aufhebung einer Rente aus be
ruflicher Vorsorge nicht aus. Insbesondere im Bereich der überobligatorischen Vorsorge und dort, wo die Vorsorgeeinrichtung den Rentenentscheid ohne Bin
dung an jenen der Invalidenversicherung getroffen hat, kann aus der bisherigen Ausrichtung einer Rente - welche weder mittels Verfügung zugesprochen noch gerichtlich überprüft (vgl.
Art.
73
Abs.
1 BVG) wurde - nicht auf einen An
spruch für die Zukunft geschlossen werden in dem Sinn, dass die Einstellung der Zahlungen lediglich nach einer wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl.
Art.
17
Abs.
1 ATSG) zulässig wäre. Dass in solchen Fällen andere Voraussetzungen erfüllt sein müssten, ist nicht ersichtlich. Es liegt namentlich keine Willkür (vgl.
Art.
9
der Bundesverfassung [
BV
]
) vor, wenn eine Vorsorgeeinrichtung von der früheren - befristeten - Anerkennung eines Ren
tenanspruchs in (gerichtlich zu überprüfender) besserer Erkenntnis der Sach- oder Rechtslage Abstand nimmt und in der Folge keine Leistungen mehr aus
richtet
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_889/2009 vom 2. Februar 2010 E. 2.2 mit Hinweisen)
.
2.
2.1
Die Klägerin
führte zur Klagebegründung aus, sie sei
trotz
Ausübung ihrer nach dem Studium zur Zahnärztin aufgenommenen teilzeitlichen Tätigkeit zu 100
%
arbeits- und erwerbsfähig gewesen. Ihre Teilzeitstellen hätten einerseits mit den jeweiligen Arbeitgebern zu tun gehabt und andererseits habe sie in dieser Zeit auch nicht immer zu 100
%
arbeiten wollen. Sie habe neben ihrer Erwerbstätig
keit ihre Doktorarbeit geschrieben, Zusatzausbildungen in ganzheitlicher Zahn
medizin absolviert und sich zur Lehrmeisterin ausbilden lassen. Zudem habe sie – trotz bestehender voller Arbeitsfähigkeit – Rücksicht auf ihre psychische Ge
sundheit nehmen wollen. Ihre Entscheidung, nicht vollzeitlich eine Erwerbstä
tigkeit auszuüben, habe in dieser Zeit auf ihrem freien Willen beruht. Aus medi
zinischer Sicht
sei sie mit Ausnahme der beiden Klinikaufenthalte trotz der
bestehenden psychischen Schwierigkeiten immer zu 100
%
arbeitsfähig gewesen
(
Urk.
1 S.
3
f. und Urk. 16 S.
2 ff.
).
Nachdem die Beklagte ihre Leistungspflicht bereits im Jahr 2009 eingehend geprüft und ihren Leistungsanspruch anerkannt habe, sei sie an diesen Entscheid gebunden. So würden keine Revisionsgründe und kein neuer Sachverhalt vorliegen. In einem solchen Fall verstosse die Ab
lehnung der Leistungspflicht gegen Treu und Glauben (
Urk.
1 S. 8 und
Urk.
16 S. 7 f.).
2.2
Die Beklagte stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt,
der von der Kläge
rin bei
Dr.
med.
dent
.
C._
ausgeübte reduzierte Beschäftigungsgrad sei auf die Folgen der psychischen Erkrankung zurückzuführen.
Dies werde durch von der Klägerin gemachte Aussagen gegenüber diversen Stellen und die Schluss
folgerungen von
Dr.
G._
belegt. Auch aufgrund des Austrittsberichts der Klinik
I._
vom 3
1.
August 1998 sei auf keine volle Arbeitsfähigkeit bei Klinikaustritt zu schliessen. Es sei demnach davon auszugehen, dass die Kläge
rin infolge einer Teilarbeitsunfähigkeit von mindestens 30
%
seit August 1998 nie voll gearbeitet habe. Unter diesen Umständen sei der zeitliche Zusammen
hang mit der Arbeitsunfähigkeit, die im April 1998 eingetreten sei, nicht unter
brochen. Demzufolge könne die Erhöhung der Arbeitsunfähigkeit im Juni 2003 beziehungsweise im Juli 2007 mangels Versicherteneigenschaft bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit keine Leistungspflicht begründen (
Urk.
6 S. 6 ff.
und
Urk.
20 S. 5
).
Sie habe zwar mit Schreiben vom
2.
November 2009 eine Leistungspflicht grundsätzlich anerkannt, aber erst mit Eingang des Gutachtens von
Dr.
G._
sei sie endgültig zum Schluss gekommen, dass die invalidisierende Arbeitsun
fähigkeit der Klägerin vor Aufnahme in das Vorsorgewerk ihres Arbeitsgebers
Dr.
med.
dent
.
C._
eingetreten sei. Ihr stehe es frei, ihre Leistungspflicht je
der
zeit zu überprüfen und die Leistungen entsprechend anzupassen oder aufzu
heben (
Urk.
6 S. 16 f.).
3.
3.1
Bereits
im Jahr 2009 hat
te
die Beklagte ihre Leistungspflicht (im obligatorischen Bereich) in Frage gestellt. Im Rahmen der damaligen Leistungsabklärung
for
derte sie die IV-Akten an (
Urk.
12/60) und holte bei den
Dres
.
E._
und
F._
einen Bericht zur Arbeitsfähigkeit der Klägerin
zwischen
1997 und 1998 res
pek
tive
im
Herbst
1999 ein (
Urk.
2/19 und
Urk.
2/25
)
.
In ihrem Schreiben vom 2
9.
September 2009 (
Urk.
2/24) gab sie an, ihre Leistungsablehnung stütze sich unter anderem auf folgende Unterlagen:
3.2
3.2.1
Nachdem er
die Klägerin vom 3
0.
April bis am 2
3.
Juli 1998 stat
ionär behandelt hatte, diagnostizierte
der an der
Klinik
I._
in
J._
tätige Psy
cho
loge
K._
in seinem Bericht vom 3
1.
August
1998
(
Urk.
2/4 und
Urk.
12/25)
eine Panikstörung vor dem Hintergrund von abhängigen und
his
trionischen
Persönlichkeitszügen (ICD-10 F41.0, Z73.1).
Die Klägerin habe ange
geben, seit circa vier Jahren unter depressiven Gefühlen, panikartigen Stim
mungen und Angstgefühlen zu leiden. Seit sieben Monaten sei es zu einer Zu
nahme dieser Zustände gekommen (S. 1). Z
ur Austrittssituation
hielt der Psy
chologe
K._
fest, obwohl das Symptomverhalten keinesfalls nachhaltig reduziert gewesen sei, habe die Klägerin angegeben,
sie habe
durch den
statio
nären
Aufenthalt in ihrem Verständnis der Angstabläufe als auch in den sub
jektiven Bewältigungsmöglichkeiten sowie im genannten interpersonellen Feld
positive Erfahrungen gemacht. Sie habe ihre Bereitschaft deklariert, die Psy
chotherapie fortsetzen zu wollen. Es
sei allerdings offen geblieben
in welcher Form. Sie habe angegeben, nach Austritt eine neue Anstellung in
L._
anzu
treten. Diese Abwicklung habe sich sehr autonom gestaltet (S. 7).
3.2.2
Vom
2.
Juni bis am 2
7.
Juli 2003 befand sich die Klägerin in der
tagesklini
schen
Rehabilitationsbehandlung
im
M._
.
Dr.
med.
N._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
d
ipl.
Psy
cho
lo
gin FH
O._
und
Dr.
phil.
P._
, Klinischer Psychologe und Su
pervisor, nannten am 2
5.
September 2003 (Urk. 2/8 und
Urk.
12/29) folgende Diagnosen (S. 1):
Generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)
Zwangsgedanken (ICD-10 F42.0)
Panikstörung (ICD-10 F41.0)
Mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)
Migräne (ICD-10 G43)
Medikamentenmissbrauch (ICD-10 F13.2)
Sie be
richteten, die Klägerin beklage
,
seit 1997 unter einer verstärkten generali
sierten Angststörung mit Depressionen zu leiden. Die Störung
liege
aber bereits seit der Kindheit
vor
(S. 1). Seit dem 2
2.
Mai 2003 bestehe eine 100%ige Ar
beitsunfähigkeit (S. 2). Sie hätten die Versiche
rte am 2
8.
Juli 2003 als zu 100
% arbeitsfähig und mittelgradig gebessert aus der tagesklinischen
Rehabilitations
behandlung
entlassen.
Die Depression und die Angstzustände hätten – bei gleichbleibendem Status der Zwangsgedanken – reduziert werden können. Auf
grund der Schwere der Problematik sei eine Weiterbehandlung indiziert (S. 5).
3.2.3
Die an der
Q._
,
R._
, tätigen Ärzte nannten in ihrem Bericht vom
5.
März 2009 (
Urk.
12/45/6-
10
) nachstehende Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1)
:
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)
Low-dose
Benzodiazepinabhängigkeit
(ICD-10 F13.25)
Generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)
Zwangshandlung mit Z
ä
hlzwang (ICD-10 F42.1)
Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit selbstunsicheren, zwanghaften und emotional-instabilen Anteilen (ICD-10 F61.0)
Migräne
Dem allergischen Asthma bronchiale, den diversen Allergien und der 2007 diag
nostizierten
Endometriose
massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig
keit bei
.
Nachdem die Klägerin
im Jahr
1996
– so die behandelnden Medi
ziner –
ihre erste Stelle angetreten habe, habe sie 1997 in eine ganzheitliche Praxis gewechselt. Sie sei dort Intrigen und hinterhältigem Geschwätz ausge
liefert gewesen, worauf Migräne und Gewichts
schwankungen aufgetreten seien
.
Sie attestierten seit Beginn der Behandlung am 10. November 2009 (rich
tig: 2008) bis am 2
8.
Februar 2009 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
. Ab
1.
März 2009
gingen sie
bis auf weiteres von einer 80%igen Arbeitsunfähigkeit aus (S. 2).
Die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei künftig für 20 Stunden in der Woche möglich (S. 5). Die Klägerin habe angegeben, sie leide seit Jahren an einer generalisierten Angststörung, Panikattacken und di
versen Phobien. Seit sie bei
Dr.
E._
in Behandlung sei
,
habe sie sukzessive ihren Aktionsradius trotz sozialer Phobie, Höhenangst, Flugangst, Klaustropho
bie, Verlustängste
n
und Prüfungsangst erweitern können. Sie leide an einem massiv reduzierten Selbstwertgefühl (S. 3).
3.2.4
In der Gesprächsnotiz der IV-Stelle
D._
vom 2
3.
September 2008 wird die Klägerin dahingehend zitiert, sie habe 1997 und 1998 in der
Z._
100
%
gearbeitet. 1998 sei sie erstmals krank g
eworden und
für drei Monate in der
psychiatrischen Klinik behandelt worden. Danach habe sie gemerkt, dass sie nicht
mehr 100
%
arbeiten könne. Darum habe sie die Stelle bei
Dr.
C._
in
S._
mit
einem Arbeitsp
ensum von 60
%
begonnen und
dabei versucht, ihr Pensum schritt
weise auf 80
%
zu erhöhen. Leider sei das nie gut gegangen. Auch ihren Nebenerwerb
(Unterricht geben in der
T._
Schule und der Be
rufsschule) habe sie nicht ausüben können. Sie habe gemerkt, dass sie damit überfordert gewesen sei (
Urk.
12/37).
3.3
Dem von der Beklagten eingeholten Arztbericht von
Dr.
E._
zur Frage der Arbeitsfähigkeit der Klägerin zwischen 1997 und 1998 vom 28. September 2009
kann entnommen werden, dass die Versicherte
während ihres Aufenthalts in der Klinik
I._
vom 3
0.
April bis am 2
3.
Juli 1998 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen ist. Danach sei sie – so
Dr.
E._
– in den Jahren 1998 und 1999 wieder voll arbeitsfähig gewesen. Aus dem vom betreffenden Arzt gleichentags erstellten Auszug aus der Krankengeschichte seit 1997 geht eine Arbeitsunfä
higkeit von 80
%
seit dem letzte
n Klinikaufenthalt
– gemeint war derjenige in der Klinik
Q._
in den Jahren 2008 und 2009 –
hervor (Urk.
2/19).
3.
4
Der Beklagten lagen zudem noch folgende Unterlagen vor:
3.4.1
Dr.
E._
führte
in seinem
Bericht vom
1
0.
April 2000
aus
, die Klägerin stehe seit 1
5.
Oktober 1997 in seiner Behandlung. Er diagnostizierte eine
Panikstö
rung
(ICD-10 F41.0) und hielt fest, im Verlauf sei es zu einer zunehmenden Stabilisierung gekommen. Die Panikstörung sei nie so ausgeprägt gewesen, dass anhaltend eine Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Es bestehe kein Risiko für eine vorzeitige Invalidität (
Urk.
7/6).
3.4.2
Dr.
med.
U._
, Oberarzt an der Klinik
Z._
in
A._
, verneinte am 19. Mai 2000 sowohl die Frage nach einer schon teilweise bestehenden Invali
dität wie auch nach einem erhöhten Risiko für eine vorzeitige Invalidität oder eine längere Krankheit (
Urk.
7/7).
3.4.3
In der von
der Beklagten bei
Dr.
med.
Dr.
phil.
V._
, Facharzt FMH für Psy
chiatrie und Psychotherapie,
in Auftrag gegebenen
versicherungspsychiat
risch-arbeitsprognostischen
Beurteilung vom 2
9.
März 2008 führte dieser an, die Klägerin stehe e
igenanamnestisch bereits seit über zehn Jahren in
fachpsy
chiatrischer
Behandlung bei regelmässiger Einnahme von Psychopharmaka. Das heutige 60%ige berufliche Funktionspensum (d.h. 40 % AUF bei 70
%
Beschäf
tigungsgrad) müsse vorderhand als Leistungsoptimum bezeichnet werden (
Urk.
7/15).
4.
4.1
Der Beklagten ist insoweit zuzustimmen, dass es einer Vorsorgeeinrichtung grundsätzlich möglich ist, auf eine
Leistungszusprache
zurückzukommen
(vgl.
hiezu
auch das Urteil des Bundesge
richts 9C_58/2015 vom 11. August 2015)
. Vor
liegend sind indes die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung der entspre
chenden Entscheidung nicht erfüllt.
So kann
aufgrund der
sich
im Zeit
punkt der ursprünglichen
Leistungszusprache
präsentierenden Aktenlage nicht
gesagt werden, dass die von der Beklagten am 2
7.
Oktober 2009 (Urk. 2/26) abschliessend bestätigte
An
sicht
, dass die nach
Art.
23 BVG massgebliche Arbeitsunfähigkeit in die
Versicherungszeit bei
ihr
gefallen
sei
, zweifellos un
rich
tig ist.
Der langjährige, die Klägerin seit 1997 behandelnde Psychiater
Dr.
E._
gab auf explizite Frage der
Versicherung
in seinem
Zeugnis
vom 2
8.
September 2009 an, d
ie Versicherte sei mit Ausnahme des Aufenthalts in der Klinik
I._
in den Jahren 1998 und 1999 voll arbeitsfähig gewesen (
Urk.
2/19). Dies stimmt mit der von ihm bereits am 10. April 2000 gemachten Angabe, wonach die Panikstörung bislang keine anhaltende
Arbeitsunfähigkeit bedingt habe
, überein (
Urk.
7/6).
Auch Dr.
U._
verneinte am 1
9.
Mai 2000 das Bestehen einer
(
teilweisen
)
Invalidität (
Urk.
7/7).
I
m
Austrittsb
ericht der Kli
nik
I._
vom 3
1.
August 1998 wird
der Klägerin
sodann
keine Arbeitsun
fähigkeit
attestiert.
Vor diesem Hintergrund kann aufgrund des Umstands, dass sich
ihr
Symptomverhalten während der stationären Behandlung nicht nach
haltig reduziert hat,
nicht
unbesehen auf eine
berufsvorsorgerechtlich
relevante Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden (
vgl.
Urk.
2/4 S. 7
), zumal
gesundheitlich angeschlagen zu sein mit der Annahme einer intakten Arbeitsfähigkeit durchaus
vereinbar ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_847/2009
vom 1
9.
März 2010
E. 4.2).
Aus dem Bericht des
M._
vom 2
5.
September 2003 geht
– auch wenn
einzig
von einer mittelgradigen Verbes
serung des Gesundheitszus
tands die Rede ist und die Para
noid-Depressivitäts-Skala (PDS) wie auch der Test zur Erfassung der Schwere einer Depression (TSD) auf eine leichte Verstärkung der Depression hinweisen
(
Urk.
2/8 S.
5
) –
hervor, dass
die Klägerin
nach Abschluss der tagesklinischen Rehabilitationsbehandlung als zu 100 % arbeitsfähig entlassen
wurde (
Urk.
2/8
S. 5
)
.
Die an der
Q._
tätigen Ärzte bescheinigten alsdann
– obwohl sie die re
zidivierende de
pressive Störung als seit mindestens zehn Jahren bestehend be
urteilten –
eine seit 1
0.
November 2008
vorhandene
Arbeitsunfähigkeit
(
E. 3.2.3
).
Sodann wird rechtsprechungsgemäss Validität vermutet (BGE 139 V 547 E. 8.1)
.
4.2
Angesichts der medizinischen Situation
vermögen die
offenbar
von der Klägerin
gemach
ten Aussagen
allein
(
Pensumsreduktion
von 90 % auf 70 % wegen psy
chischen Gründen seit 1999, Symptome vor 1997 nicht als Krankheit verstan
den;
Urk.
6
S. 6 f.)
keinen Wiedererwägungsgrund dar
zustellen
, zumal es für die
zweifellose Unrichtigkeit der
Leistungszusprache
nicht genügt, wenn eine andere
Lösung ebenfalls als vertretbar oder sogar zu
treffender erscheint
. Insbesondere wies
die Klägerin
den Inhalt der von der
Vaudoise
Versicherungen am 21. Janu
ar 2008 protokollierten
Besprechungsno
tiz
(krankheitsbedingtes
R
eduzieren des Arbeitspensums von 100 % auf 70 % seit 1995/1996)
– noch vor Einleitung der vorliegenden Streitsache –
wiederholt
zurück (
Urk.
2/13-14
und
Urk.
12/44).
Das
von der Beklagten
erst
im
Jahr
2014 bei
Dr.
G._
eingeholte Gutachten
kann sodann für die Prüfung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen
Leistungszusprache
nicht herangezogen wer
den.
4.3
Sofern die Beklagte angibt, die Akten der Invalidenversicherung hätten nur we
nige Angaben zur Frage des Eintritt
s
der berufsvorsorgerechtlich relevanten Ar
beitsunfähigkeit enthalten, weshalb sie erst mit Eingang des Gutachtens von
Dr.
G._
endgültig zum Schluss gekommen sei, dass die invalidisierende Ar
beitsunfähigkeit der Klägerin vor Beginn des Versicherungsverhältnisses
bei ihr
eingetreten sei (
Urk.
6 S. 16), ist darauf hinzuweisen,
dass die
Versicherung
selbst – wohl aufgrund dieses aus ihrer Sicht bestehenden Umstands – schon im September 2009 spezifische Abklärungen bei den behandelnden
Dres
.
E._
und
F._
vornahm (
Urk.
2/19 und
Urk.
2/25)
und die Sachverhaltsabklärungen selber ergänzte
.
4.4
Nach dem Gesagten war die im Jahr 2009 erfolgte
Leistungszusprache
– im obli
gatorischen und überobligatorischen Bereich –
durch
die Beklagte jedenfalls nicht
zweifellos unrichtig.
Unter diesen Umständen ist die von
ihr
mit Wir
kung per
1.
Juli 2014 ausgesprochene Sistierung der Rentenleistungen der Klä
gerin nicht zu schützen. Dies führt zur Gutheissung der Klage
.
5.
Ausgangsgemäss ist die Beklagte gestützt auf § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) zu verpflichten, der anwaltlich ver
tretenen Klägerin eine Prozessentschädigung zu entrichten. Ihr Rech
tsver
treter, Rechtsanwalt Paul von Moos, macht mit seiner Kostennote vom 17. Dezem
ber 2014 (
Urk.
22) Aufwendungen von 28 Stunden sowie Barauslagen von
Fr.
200.-- geltend, was der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses angemessen ist. Die Beklagte ist daher zu verpflichten, de
r
Kläge
r
in
bei Anwendung des
damaligen
gerichtsüblichen Stundenansatzes von
Fr.
200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer)
eine Prozessentschädigung
in der Höhe von Fr.
6‘264.-- (inklusive Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen
.