# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1d619778-3176-41e7-9e1e-7fb78ce0c67b
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Die Baudirektion setzte am 16. August 1999 das Projekt zur Erstellung eines Gehwegs entlang der L-Strasse zwischen M-Strasse und N-Strasse in der Gemeinde X fest. Im vorangehenden Festsetzungsverfahren war im Hinblick auf die untergeordnete Bedeutung des Projekts auf ein Mitwirkungs- und ein Einspracheverfahren nach § 13 Abs. 1 und § 17 Abs. 5 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrassG) verzichtet worden. Gemäss dem Projekt hat A für seine Grundstücke Kat.-Nr. 01 und Kat.-Nr. 02 Gehwegbeiträge von Fr. 1'965.- und Fr. 12'145.- zu leisten. In der ihm gestützt auf § 23 des Abtretungsgesetzes vom 30. November 1879 (AbtrG) zugestellten persönlichen Anzeige bestätigte er am 3. Februar 2000 unterschriftlich, dass er mit einem Anstösserbeitrag von Fr. 12'145.- betreffend die Parzelle Kat.-Nr. 02 einverstanden sei. Den Akten lässt sich nicht entnehmen, ob er eine entsprechende Verpflichtungserklärung bezüglich des für das Grundstück Kat.-Nr. 01 geforderten Beitrags von Fr. 1'965.- unterzeichnete. Die beiden Beiträge wurden A erstmals am 6. März 2001 in Rechnung gestellt.
In der Folge bezahlte A diese Rechnungen nicht. Aus Gründen, die aus den Akten nicht ersichtlich sind, kam die Baudirektion erst im Jahre 2005 auf die Angelegenheit zurück. Nachdem A am 23./24. März 2005 telefonisch Einwendungen erhoben hatte, forderte ihn die Baudirektion am 20. Juni 2005 auf, die geschuldeten Trottoirbeiträge von Fr. 14'110.- zu zahlen, und stellte sie ihm am 13. Juli 2005 Einzahlungsscheine für sieben monatliche Ratenzahlungen zu. Am 15. September 2005 teilte A der Baudirektion mit, er sei nicht in der Lage, den ganzen Betrag auf einmal zu bezahlen. Daraufhin leitete die Baudirektion Betreibung ein, worauf A gegen den am 3. Oktober 2005 ausgestellten Zahlungsbefehl am 5. Oktober 2005 Rechtsvorschlag erhob. Am 19. Oktober 2005 leistete er eine Teilzahlung von Fr. 1'000.-.
II.
Mit Eingabe vom 10. Februar 2006 ersuchte die Baudirektion das Statthalteramt X um Anordnung des Schätzungsverfahrens, unter Hinweis darauf, dass der Staat Zürich als Beitragsgläubiger mangels Vorliegens einer rechtskräftigen Verfügung sowie wegen der öffentlichrechtlichen Natur der Forderung weder definitive noch provisorische Rechtsöffnung erlangen könne. Zuhanden der Schätzungskommission I, welcher die Akten am 15. Februar 2006 überwiesen wurden, beantragte die Baudirektion, A sei als Beklagter zu verpflichten, dem Staat als Kläger offene Trottoirbeiträge im Umfang von Fr. 13'110.- zuzüglich Verzugszinsen seit Rechnungsstellung zu zahlen; der vom Beklagten im Betreibungsverfahren Nr. 03 des Betreibungsamts X erhobene Rechtsvorschlag sei zu beseitigen.

## Considerations