# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f1af35cf-5b96-4558-905a-2587517f335f
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
X._
, geboren 1978, bezog ab Juni 2009 Sozialhilfe (
Urk.
12/2b
im Verfahren ZL.2014.00092
).
Mit Verfügung vom
12
.
Dezember
201
4 berechnete d
as Amt für Zusatz
leistungen zur AHV/IV der Stadt
Z._
(im Folgenden Durchführungss
telle) die Höhe der Ergänzungsleistungen der Versicherten
infolge Erhöhung
der Invali
denrente
per Januar 2015
neu
und setzte sie auf
Fr.
1‘550.-- pro Monat fest
.
Nachdem die Versicherte der Durchführungsstelle Auszüge der auf ihren Namen lautenden Konten per 3
1.
Dezember 2014 einreichte, wurde mit Verfügung vom 2
2.
Januar 2014 die Höhe der Ergänzungsleistungen rückwirkend per Januar 2015 und gestützt auf die eingereichten Kontoauszüge angepasst
und auf
Fr.
1‘832.-- pro Monat festgesetzt
.
Gegen die Verfügung vom 1
2.
Dezember 2014
erhob die Versicherte am 2
6
.
Januar
201
5 und gegen die Verfügung vom 2
2.
Januar 2015 am 2
8.
Januar 2015 Einsprache
, welche die Durchführungsstelle
auf Grund des engen sachli
chen und zeitlichen Zusammenhangs vereinigte und
mit
Einspracheentscheid
vom
1
3.
Februar
201
5
abwies
(
Urk.
2).
2.
Die Versicherte erhob am 18
.
März
201
5
Beschwerde gegen den
Einsprache
ent
scheid
vom
1
3
.
Februar
201
5
(Urk.
2) und beantragte
,
dieser sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten,
eine
neue Verfügung zu erlassen, in
welcher
die in der Begründung gerügten Fehler korrigiert werden (S.
1
Ziff.
1), eventuell sei die Sache zu ergänzender Abklärung und neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 1
Ziff.
2).
Die Durchführungsstelle
beantr
agte mit Beschwerdeantwort vom
1
7
.
April
201
5
(Urk.
9
) die
Abweisung
der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2
1
.
April
201
5
zur Kenntnis gebracht wurde (Urk.
10
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus
setzungen nach
Art.
4-6 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatz
leis
tun
g
en zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 15 und
20
Abs.
1 des Gesetzes des Kantons Zürich über die Zusatzleistungen zur Alters
, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, ZLG).
Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkann
ten
Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art.
9
Abs. 1 ELG), wobei
die anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen von Ehegatten zusam
men
zurechnen sind (Art. 9 Abs. 2 ELG).
1.2
Die anerkannten Ausgaben für zu Hause lebende Personen umfassen unter ande
rem einen Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf, den Mietzins, einen jährlichen Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung so
wie die Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes (Art. 10 Abs. 1 und 3 ELG).
1.3
D
ie anrechenbaren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt.
Als Ein
nahmen
angerechnet werden nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie einen Freibetrag von Fr. 1'000.-- (Alleinstehende) beziehungsweise von Fr. 1'500.-- (Ehepaare und Per
sonen mit Kindern) übersteigen (
lit
. a), ein Prozentsatz des Vermögens (
lit
. c), die Renten (
lit
. d) sowie auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (
lit
. g).
1.4
Zweck der Ergänzungsleistungen ist eine angemessene Deckung des
Existenzbe
darfs
. Bedürftigen Rentenbezügerinnen und -bezügern soll ein
regelmässiges
Mindesteinkommen gesichert werden. Die Einkommensgrenzen haben dabei eine doppelte Funktion einer
Bedarfslimite
und eines garantierten Mindestein
kommens. Deshalb sind bei der Anspruchsberechnung nur tatsächlich verein
nahmte Einkünfte und vorhandene Vermögenswerte zu berücksichtigen, über die der Leistungsansprecher ungeschmälert verfügen kann. Dies gilt indes nicht, wenn die versicherte Person auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat.
2.
2.1
Vorweg bleibt anzumerken, dass
in diese
m
Verfahren wie im Verfahren ZL.2014.00092 zwar die gleichen Parteien beteiligt sind, sich aber aus
prozess
ökonomischen
Gründen im Übrigen keine Vereinigung der Verfahren
aufdrängt.
2.2
Strittig und zu prüfen sind die folgenden, von der Beschwerdeführerin im Einzel
nen gerügten Positionen der Berechnung der Zusatzleistungen.
2.3
Die Beschwerdeführerin beanstandete beschwerdeweise (
Urk.
1 S. 2
ff.
Ziff.
3) die Anrechnung ihres Miet
zins
kautionskonto im Betrag von
Fr.
2‘395.-- (vgl.
Urk.
12/10
im Verfahren ZL.201
4
.
00092
).
Wie bereits im Verfahren ZL.2014.00092 ausgeführt, kann d
er Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach die Anrechnung rec
htmässig sei,
nicht gefolgt werden.
So ist die Mietzinskaution beziehungsweise das Mietzinsdepot in Art. 257e des Obli
gationenrechts (OR) geregelt. Nach dieser Bestimmung hat – wurde zwi
schen Mieter und Vermieter die Leistung einer Sicherheit in Geld oder Wert
pa
pieren vereinbart – der Vermieter das Geld auf einem Konto anzulegen, das auf den Namen des Mieters lautet (Art. 257e Abs. 1 OR). Die Bank darf die Sicher
heit nur mit Zustimmung beider Parteien oder gestützt auf einen rechts
kräftigen Zahlungsbefehl oder auf ein rechtskräftiges Gerichtsurteil herausge
ben. Hat der Vermieter innert einem Jahr nach Beendigung des Mietverhält
nisses keinen Anspruch gegenüber dem Mieter rechtlich geltend gemacht, so kann dieser von der Bank die Rückerstattung der Sicherheit verlangen (Art. 257 Abs. 3 OR). Zivilrechtlich bleibt die Kaution einschliesslich Zins im Eigentum des Mieters. Das Recht, das mittels der Hinterlegung zugunsten des Vermieters am Spargut
haben begründet wird, ist als gesetzliches Pfandrecht aufzufassen (
SVIT-Kom
mentar, Das schweizerische Mietrecht
, 3. Auflage
,
Zürich
2008
,
Art. 257e N 17).
2.4
Mietzinsdepots werden zwar im Steuerrecht dem steuerbaren Vermögen zuge
rech
net. Da die Ergänzungsleistungen jedoch die Sicherstellung der laufen
den Lebensbedürfnisse bezwecken, stellen nach der hierzu ergangenen
höchst
ri
cher
lichen
Rechtsprechung nur jene Aktiven anrechenbares Vermögen dar, über welche die versicherte Person ungeschmälert verfügen kann (Urteil des Bundes
gerichts P 68/06 vom 7. August 2008, E. 5.1;
Carigiet
/Koch, a.a.O.,
S. 162 mit Hinweis
). Aufgrund der dargelegten gesetzlichen Regelung kann die Beschwer
deführerin zumindest während der Dauer des Mietverhältnisses nicht frei über das Mietzinskautionskonto verfügen. Deshalb darf ihr dieses auch nicht als Vermögen angerechnet werden.
Die Beschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen.
3.
3.1
D
ie Anrechnung des nicht bezogenen Freizügigkeitskapitals an das Vermögen in der Berechnung der Zusatzleistungen
wurde von der Beschwerdeführerin wiederum
nicht
in Frage gestellt. Sie
beantragte jedoch die Anrechnung des Kapitals reduziert um die die fiktive Steuerlast
;
insbesondere die direkte Bun
dessteuer sei nicht abgezogen worden
(
Urk.
1 S.
4
ff.
Ziff.
4).
Diesbezüglich gilt ebenfalls das
bereits im Verfahren ZL.2014.00092 Ausge
führte, wonach
Freizügigkeitsguthaben der beruflichen Vorsorge
nach der
Rechtsprechung
bei der Berechnung des EL-Anspr
uchs als Vermögen entspre
chend
Art.
11
Abs.
1
lit
. c ELG
zu berücksichtigen
sind
, wenn sie bezogen wer
den können. Gemäss
Art.
16
Abs.
2 der Verordnung vom
3.
Oktober 1994 über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und
Invalidenvor
sorge
(Freizügigkeitsverordnung, FZV) kann die versicherte Person die vorzei
tige Auszahlung der Altersleistung (von Freizügigkeitspolicen und
Freizügig
keitskonten
) verlangen, wenn sie (bei fehlender anderweitiger Versicherung des Invaliditätsrisikos) eine
v
olle (ganze) Rente der Eidgenössischen Invalidenversi
cherung bezieht. Demzufolge ist der EL-berechtigten Person das
Freizügigkeits
kapital
, welches sie gestützt auf
Art.
16
Abs.
2 FZV beziehen könnte, in dem Zeitpunkt, in dem sie Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet, als Vermögen anzurechnen (Urteil P 56/05 vom 2
9.
Mai 2006 E. 3, in: SVR 2007 EL Nr. 3 S. 5; 9C_612/2012 vom 2
8.
November 2012 E. 3.3; Erwin
Carigiet
/Uwe Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV,
2.
Aufl. 2009, S. 164).
3.2
Dass die Bestimmung des
Art.
11
Abs.
1
lit
. c ELG
die Anrechnung eines Teils des Rein
vermögens als Einnahme anordnet,
heisst
nichts anderes, als dass vom rohen Vermögen di
e Schulden des EL-Ansprechers
abzuziehen sind, bevor der Vermögensverzehrbetrag ermittelt wird (Ralph
Jöhl
, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, SBVR/Band XIV,
2.
Aufl. 2007, S. 1793
Rz
. 220;
Carigiet
/Koch, a.a.O., S. 166). In diesem Sinne sieht auch
Rz
2107 der Wegleitung über die
Ergän
zungsleistungen
zur AHV und IV (WEL; in der ab
1.
Januar 2010 gültigen Fas
sung) vor, dass vom rohen Vermögen die nachgewiesenen Schulden abzuziehen sind (vgl. auch Urs Müller, Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung,
2.
Aufl. 2006,
Art.
3c
Rz
. 358;
Cari
giet
/Koch, a.a.O., S. 166). Als Schulden fallen neben
Hypothekar
schulden
, Kleinkrediten bei Banken und Darlehen zwischen Privaten (
Carigiet
/Koch, a.a.O., S. 166) auch Steuerschulden (dazu Urteil 8C_140/2008 vom 2
5.
Februar 2009 E.
7.3 [Zusammenfassung in SZS 2009 S. 406]) in Betracht. Dabei genügt es für die Berücksichtigung einer Schuld, dass sie tatsächlich entstanden ist; ihre Fälligkeit ist nicht vorausgesetzt. Im Gegensatz dazu können ungewisse Schul
den oder Schulden, deren Höhe noch nicht feststeht, nicht abgezogen werden (
Jöhl
, a.a.O., S. 1793
Rz
. 220).
3.3
Da der mögliche
Bezug des Freizügigkeitskontos für dessen Berücksichtigung in der EL-Berechnung au
sreicht,
der Bezug mithin fingiert wird, sind die Steuern, die dieser Bezug - fiktiv - auslösen würde (vgl. dazu auch Isabelle Vetter-Schreiber, Berufliche Vorsorge,
3.
Aufl. 2013,
N.
4 zu
Art.
84 BVG) und welche den der Vorsorgenehmerin
zufliessenden
Betrag entsprechend mindern würden, ebenso zu berücksichtigen. Mit anderen Worten darf nur der (fiktive) Nettobe
trag als hypothetisches Vermögen (hypothetisches Reinvermögen) angerechnet
werden. Andernfalls würde die von der Rechtsprechung mit der Anrechnung des Freizügigkeitskontos ab dem möglichen Bezug bezweckte Gleichstellung zwi
schen Vorsorgenehmern, die auf den Bezug des Guthabens verzichten, und den effektiven Bezügern solcher Guthaben (vgl. Urteil P 56/05 vom 2
9.
Mai 2006 E.
3.3; vgl. auch Hans Michael Riemer, Berührungspunkte zwischen beruflicher Vorsorge und ELG sowie kantonalen Sozialhilfegesetzen bzw. SKOS-Richtlinien, in: SZS 2001 S. 331 ff., 333) in ihr Gegenteil verkehrt: Die Anrechnung eines (fiktiven) Bruttobetrages hätte eine unzulässige Schlechterstellung des auf einen Bezug verzichtenden EL-Bezügers gegenüber einem das Freizügigkeitskonto beziehenden EL-Bezüger, bei welchem die Steuern, da bereits angefallen, berücksichtigt würden, zur Folge
(vgl. zum Ganzen das Urteil des Bundesge
richts 9C_848/2013 vom
9.
April 2014)
.
3.4
Wird das auf dem Freizügigkeitskonto
befindliche
Guthaben im Rahmen der Ermittlung der anrechenbaren Einnahmen nach
Art.
11
Abs.
1
lit
. c ELG ab dem Jahr 2013 mit
Fr.
32
'
903
.
64 (Stand am 3
1.
Dezember 2014
) berücksichtigt, sind davon die Steuern, die bei einem Bezug im Jahr 201
3
angefa
llen wären, zu berücksichtigen.
Die Beschwerdeführerin rügte
bezüglich der
von der Beschwerdegegnerin berech
neten Staats- und Gemeindesteuern, welche
der Bezug des
Freizügig
keitsguthabens
von
Fr.
32
'
903
.
64
im Jahr
2013
ausgelöst hätte,
lediglich die Rundung von
Fr.
1‘506.80 auf
Fr.
1‘
506.--. Weiter machte die Beschwerde
führerin geltend, dass die beim Be
z
ug anfallende direkte Bundessteuer ebenfalls zu berücksichtigen sei.
Die Beschwerdegegnerin
, an welche die Sache zurückzuweisen ist, wird den Anspruch alsdann unter Berücksichtigung
auch
der
direkten Bundessteuer
, die bei einem Bezug im Jahr 201
3
angefallen wäre, neu zu berechnen haben.
Bezüglich der Rundung der berechneten Staats- und Gemeindesteuern bleibt anzumerken, dass der Berechnung mit gerundeten
vollen
Zahlen
nichts entge
gensteht, zumal die Beschwerdegegnerin
dies bei sämtlichen Zahlen so hand
habt, womit auch keine Ungleichheit zu Lasten der Beschwerdeführerin besteht.
Die Beschwerde ist nach dem Gesagten in diesem Punkt
teilweise
gutzuheissen
.
4
.
4
.1
Die Beschwerdeführerin beantragte die
Zusprache
einer Parteientschädigung für das
Einspracheverfahren
(Urk. 1 S.
8 f.
Ziff.
6
).
In der Begründung nahm sie zudem - teilweise sinngemäss - Bezug auf einen möglichen Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung. Im
Einsprachever
fahren
wurde
-
soweit aus den Akten ersichtlich -
ein Antrag auf
Parteient
schädi
gung
, nicht aber ein Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung gestellt, womit darüber auch kein Entscheid der Vorinstanz und folglich diesbezüglich kein
Anfechtungsob
jekt
vorliegt.
4
.2
Wie die Beschwerdeführerin selber richtig anführte, werden gemäss Art. 52 Abs. 3
Satz 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversi
cherungs
rechts
(ATSG) im
Einspracheverfahren
in der Regel keine
Parteient
schädigungen
ausgerichtet.
Gemäss der Lehre wird mit der Wendung „in der Regel“ ermöglicht, ausnahms
weise dann eine Parteientschädigung zuzusprechen, wenn einer Partei die un
ent
geltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde und sie im
Einspracheverfahren
obsiegt (Ueli
Kieser
, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009,
Rz
43 zu Art. 52 ATSG).
Beide - kumulativ verlangten - Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt, wo
mit der geltend gemachte Anspruch zu verneinen ist.
5.
Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Der angefochtene
Einspracheentscheid
ist aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Zusatz
leistungen unter Berück
sichtigung der in den Erwägungen gemachten Aus
führungen neu berechne und hernach neu verfüge. Bezüglich der weiteren Vor
bringen der Beschwerdeführerin zum Nettozinsertrag auf dem Vermögen (
Urk.
1 S. 6 ff.
Ziff.
5) bleibt festzuhalten, dass dieses Begehren weder nachvollziehbar begründet noch substantiiert wurde. Diesbezüglich erübrigen sich daher Weite
rungen.
6
.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung auszurichten (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
145.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) sowie unter Berück
sichtigung der Bedeutung der Streitsache sowie der Schwierigkeit des Prozesses wird diese auf Fr.
75
0.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwert
steuer) festgelegt.