# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0966b8f2-76c5-452d-a723-b16bb983823f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A.1. Y._, geboren am _ 1957, und X._, geboren am _ 1965, heirateten am _ 2009 vor dem Zivilstandsamt O.1_ in L.1_. Aus der Ehe gingen keine gemeinsamen Kinder hervor, jedoch haben beide zwei Kinder aus früheren Partnerschaften. Am 15. Dezember 2014 schlossen die Eheleute einen Ehe- und Erbvertrag ab, in welchem sie in Abänderung des bisherigen ordentlichen Güterstandes den Güterstand der allgemeinen Gütergemeinschaft gemäss Art. 221 f. ZGB vereinbarten. Zum Gesamtgut der Ehegatten gehört unter anderem die eheliche Wohnung in O.2_, die zuvor im Alleineigentum des Ehemannes stand. Dabei handelt es sich um eine 51⁄2-, die einen amtlich geschätzten Verkehrswert von CHF 1'348'000.00 aufweist und mit einer Hypothek von rund CHF 760'000.00 belastet ist.
2. Zu Beginn der Ehe arbeitete Y._ als Investmentbanker bei der A._, deren Teilhaber er war. Im Jahre 2010 zog er sich aus der A._ zurück, um sich selbständig zu machen. Im folgenden Jahr erkrankte er an Krebs, was ihn zur Aufgabe seines angestammten Berufes zwang. Heute ist er als Fotograf tätig und hat bereits mehrere Fotobildbände veröffentlicht. X._ verfügt über eine Ausbildung als medizinische Praxisassistentin und arbeitete bis zur Erkrankung ihres Mannes als selbständig erwerbender Business Coach, gab diese Tätigkeit in der Folge jedoch auf, um sich hauptsächlich der Pflege ihres Ehemannes zu widmen. Seit dem Jahr 2013 bietet sie auf ihrem Gebiet als Coach wieder Beratungen und Workshops an und bildet sich regelmässig weiter.
3. Schon bei der Heirat war Y._ Alleinaktionär der C._, welcher er einen Grossteil seines Vermögens in Form eines Darlehens übergeben hat. Per Ende 2009 hatte sein Darlehenskonto bei der C._ ein Guthaben von USD 4'169'200.00 aufgewiesen. Durch die Einbringung des Erlöses aus dem Verkauf seiner Beteiligung an der A._ und aus dem Verkauf zweier Ferraris war das Guthaben bis Ende 2010 sodann auf rund USD 6'186'000.00 angestiegen. Seither nahm es als Folge regelmässiger Bezüge und Teilrückzahlungen trotz der Zinsgutschriften von 1% p.a. sowie der jährlichen Gutschrift eines Honorars für seine Beratungstätigkeit zugunsten der C._ kontinuierlich ab und belief sich per Ende September 2015 noch auf knapp USD 4'815'000.00. Im Wertschriftenverzeichnis zur Steuererklärung 2013 war die Darlehensforderung auf CHF 4'919'080.00 (USD 5'530'784.83) beziffert worden. Das gesamte Wertschriftenvermögen, unter Einschluss der verschiedenen Konti bei der
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D._ und der E._ sowie des mit CHF 2'472'532.00 deklarierten Werts der C._-Aktien, belief sich per Ende 2013 auf rund CHF 8'120'000.00.
B.1. Am 29. September 2015 reichte Y._ beim Bezirksgericht Maloja ein Gesuch um Erlass von Eheschutzmassnahmen gemäss Art. 171 ff. ZGB ein. Darin beantragte er, es sei festzustellen, dass die Parteien berechtigt seien, den gemeinsamen Haushalt aufzulösen, und dass sie seit 4. Juli 2015 getrennt leben würden. Ferner sei ihm für die Dauer des Getrenntlebens die Wohnung in O.2_ und seiner Ehefrau diejenige in O.3_ zur alleinigen Benützung zuzuweisen. Er erklärte sich sodann bereit, seiner Ehefrau mit Wirkung ab 1. Oktober 2015 Unterhaltszahlungen von CHF 4'200.00 pro Monat zu bezahlen. Parallel zur Einleitung des Eheschutzverfahrens veranlasste Y._ die Saldierung der beiden gemeinsamen Konti bei der D._ sowie die Aufhebung der Bank- und Kreditkarten der Ehefrau. Über diese beiden Konti, welche mit regelmässigen Überweisungen der C._ gespiesen wurden, waren bisher die Lebenshaltungskosten der Ehegatten finanziert worden.
2. Mit Stellungnahme vom 5. Oktober 2015 verlangte X._ gestützt auf Art. 265 in Verbindung mit Art. 271 ZPO sowie Art. 178 und Art. 227 ZGB, es seien sämtliche von Y._ bei Banken und Vermögensverwaltungen gehaltenen Vermögenswerte superprovisorisch in der Weise sicherzustellen, dass unter Gewährleistung der ordentlichen Bewirtschaftung dieser Vermögenswerte im Rahmen der Vermögensverwaltung darüber nur mit ihrer vorgängigen, schriftlichen Zustimmung verfügt werden dürfe. Sodann sei Y._ superprovisorisch zu befehlen, dem Bezirksgericht Maloja das Aktienzertifikat der C._ auszuhändigen. Im Weiteren sei Y._ zu verpflichten, ihr monatlich CHF 25'000.00 zu bezahlen, sowie eine Liste sämtlicher Bankbeziehungen nebst vollständigen und detaillierten Kontoauszügen für den Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 30. September 2015 sowie sämtlichen Buchführungs- und Buchhaltungsunterlagen der besagten Investmentfirma und weiterer Gesellschaften, die er beherrsche oder an denen er beteiligt sei, beizubringen. Schliesslich sei er zu verpflichten, ihr einen Parteikostenvorschuss von CHF 20'000.00 unter Einräumung dessen Nachbezifferung zu bezahlen.
3. Mit Entscheid vom 12. Oktober 2015 ordnete der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja die beantragten Verfügungsbeschränkungen über sämtliche von Y._ gehaltenen Vermögenswerte bei der D._, der E._, der F._ und der G._ superprovisorisch an und verpflichtete ihn zudem, das Aktienzertifikat der C._ beim Bezirksgericht Maloja zu hinterlegen.
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4. Mit Eingabe vom 16. Oktober 2015 beantragte Y._, die E._ sei zu ermächtigen, zulasten des auf die C._ lautenden Kontos monatliche Daueraufträge in Höhe von CHF 15‘000.00 und CHF 10‘650.00 auf zwei auf seinen Namen lautende Konti der D._ zu überweisen, und die D._ sei zu ermächtigen, die zulasten der bei ihr geführten Konti erteilten Daueraufträge und Belastungen gemäss Lastschriftenverfahren weiterhin auszuführen. Sodann sei ihm zu gestatten, über die beiden letztgenannten Konti bei der D._ allein zu verfügen. Schliesslich seien weitere Mittel mit sofortiger Wirkung freizustellen, da es sich dabei um Kindesvermögen handle. Mit prozessleitender Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Maloja vom 19. Oktober 2015 wurde diesen Anträgen einstweilen insoweit entsprochen, als der E._ die einmalige Ausführung der Daueraufträge im Monat Oktober gestattet, die D._ zur Ausführung der bestehenden Daueraufträge und Belastungen im Lastschriftverfahren ermächtigt und dem Gesuchsteller die alleinige Verfügungsbefugnis über seine beiden Konti bei der D._ eingeräumt wurde.
5. Mit Stellungnahme vom 22. Oktober 2015 stellte Y._ die Anträge, es seien die superprovisorisch erlassenen Verfügungen gemäss Entscheid vom 12. Oktober 2015 ersatzlos aufzuheben, so dass der Zustand mit Bezug auf das Gesamtgut der Parteien wieder hergestellt werde, wie er vor Erlass der angefochtenen Verfügung bestanden habe. Entsprechend sei auch die Verfügung betreffend Hinterlegung des Aktienzertifikats der C._ aufzuheben. Sodann sei zwischen den Parteien die Gütertrennung im Sinne von Art. 176 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB anzuordnen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht seien die Parteien sofort zu einer Eheschutzverhandlung vorzuladen.
6. Am 23. Oktober 2015 beantragte X._, das Rechtsbegehren der Gegenpartei, wonach festzustellen sei, dass die Parteien berechtigt seien, den gemeinsamen Haushalt vorübergehend aufzulösen, sei insoweit gutzuheissen, als eine solche Feststellung die Tatsache des Getrenntlebens für die Zeit ab dem 1. Oktober 2015 umfasse, im Übrigen sei es jedoch abzuweisen. Des Weiteren sei die E._ superprovisorisch anzuweisen, ihr zulasten des Kontos der C._ monatlich CHF 25'000.00 zu überweisen. Ebenfalls superprovisorisch sei die E._ anzuweisen, zulasten des Kontos besagter Gesellschaft CHF 25'000.00 auf das Klientenkonto ihres Anwalts zu überweisen. Für den Fall, dass diesen Anträgen nicht entsprochen werden sollte, beantragte sie den Widerruf der mit Verfügung vom 19. Oktober 2015 erteilten Ermächtigungen und die Abweisung der gegnerischen Anträge vom 16. Oktober 2015, soweit sie den Betrag von CHF 10‘000.00 pro Monat übersteigen, dies unter gleichzeitiger superprovisorischer
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Anweisung der E._, ihr selber rückwirkend ab 1. Oktober 2015 monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 15‘000.00 zu überweisen. Ebenfalls eventualiter liess sie weitere Anträge in Zusammenhang mit der Nutzung der ehelichen Wohnung durch Y._ und der Rückabwicklung bzw. der Beendigung von das Gesamtgut belastenden Rechtsgeschäften des Ehemannes (Kauf eines Porsches, Miete eines Fotostudios in O.2_, Miete einer Zweitwohnung und eines Lagerraumes in O.4_) stellen. Zudem ergänzte sie ihr mit Eingabe vom 5. Oktober 2015 gestelltes Auskunftsbegehren dahingehend, als auch die E._, die F._ und die G._ anzuweisen seien, ihr über deren Tätigkeiten als Depot/Konto führende Bank respektive Vermögensverwalter, Treuhänder und Berater in Zusammenhang mit der Bewirtschaftung des über die C._ gehaltenen ehelichen Gesamtgutes vollständig Rechenschaft abzulegen, und überdies die D._ anzuweisen sei, ihr während der ganzen Dauer des gerichtlich genehmigten Getrenntlebens unaufgefordert die monatlichen Kontoauszüge, Quartals- und Endjahresberichte der beiden auf Y._ lautenden Konti zuzustellen.
7. Mit prozessleitender Verfügung von 27. Oktober 2015 lehnte der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja den seitens von X._ beantragten Erlass superprovisorischer Massnahmen ab und hielt fest, dass sich die Parteien anlässlich der anzusetzenden Verhandlung zur Sache äussern könnten. Auf die von X._ hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 5. November 2015, mitgeteilt am 6. November 2015, nicht ein (ZK1 15 155).
8. Mit Eingabe vom 30. Oktober 2015 stellte X._ Antrag auf Bescheinigung der Vollstreckbarkeit von Ziffer 2 des Dispositivs des Entscheids des Einzelrichters am Bezirksgericht Maloja vom 12. Oktober 2015. Zugleich sei Y._ das Aktienzertifikat der C._ unverzüglich polizeilich wegzunehmen, eventuell seien geeignete Zwangsmassnahmen zur Vollstreckung des erwähnten Entscheids anzuordnen. Am 11. November 2015 beantragte Y._, auf dieses Vollstreckungsgesuch sei nicht einzutreten, eventuell zurzeit nicht einzutreten, subeventuell sei es abzuweisen.
9. Am 9. November 2015 fand die Eheschutzverhandlung statt, zu der mit prozessleitender Verfügung vom 28. Oktober 2015 vorgeladen worden war. Die Parteien hielten im Wesentlichen an ihren zuvor schriftlich gestellten Anträgen fest. Im Rahmen der Parteivorträge äusserte sich der Rechtsvertreter von X._ unter anderem zur ehelichen Lebenshaltung. Vor der Trennung hätten die Ehegatten im Durchschnitt CHF 50‘000.00 pro Monat für den Lebensunterhalt
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verbraucht, was auf extrem gute Verhältnisse hindeute. Den dem bisherigen Standard entsprechenden Bedarf der Parteien (ohne Steuern) bezifferte er auf rund CHF 17‘000.00 (Ehemann) respektive CHF 16‘000.00 (Ehefrau). Die Hälfte des Überschusses betrage CHF 12‘000.00, weshalb sich für die Ehefrau (bei fortbestehender Gütergemeinschaft) ein Anspruch von CHF 28‘000.00 (vor Steuern) ergeben würde. Einzelne Positionen des geltend gemachten Bedarfs wurden mit neuen Urkunden belegt. Der Rechtsvertreter von Y._ bestritt einen monatlichen Verbrauch von CHF 50‘000.00. Für die Lebenshaltungskosten der Ehegatten seien monatlich CHF 19‘000.00 aufgewendet worden. Den nach der einstufig-konkreten Methode zu bemessenden Bedarf der Ehefrau (samt Steuern) bezifferte er auf CHF 7‘900.00. Die Ehefrau habe allerdings auch eigenes Einkommen und könne aufgrund ihrer Ausbildung als medizinische Praxisassistentin CHF 4‘500.00 pro Monat verdienen. Zur Begründung des Antrages auf Anordnung der Gütertrennung verwies der Rechtsvertreter von Y._ auf die in der Eingabe vom 22. Oktober 2015 geschilderten Umstände der Trennung, womit die Voraussetzungen von Art. 176 Abs. 1 Ziffer 3 ZGB gegeben seien. Der Rechtsvertreter von X._ stellte sich dagegen unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung auf den Standpunkt, dass die Gütertrennung nicht schon im Eheschutzverfahren anzuordnen sei, sondern erst mit der Scheidung Geltung haben soll. Sinngemäss sprach er sich damit für eine Abweisung des entsprechenden Antrages aus. Der Rechtsvertreter von Y._ wiederum beantragte die Abweisung des Antrages der Ehefrau auf Zusprechung eines Anwaltskostenvorschusses in Höhe von CHF 25‘000.00.
10. Mit Eingabe vom 16. November 2015 äusserte sich X._ zu einzelnen Vorbringen, welche Y._ respektive dessen Rechtsvertreter an der Eheschutzverhandlung gemacht hat. Unter anderem verlangte sie, dass der Ehemann über die Höhe der während seiner Anstellung bei der A._ bezogenen Boni Auskunft zu erteilen habe. Zudem machte sie geltend, dass bei Fehlen eines monatlichen Vermögensertrages von CHF 50‘000.00, an dem sie zur Hälfte partizipiere, dem Ehemann trotz seiner krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit ein hypothetisches Einkommen von mindestens CHF 250‘000.00 anzurechnen sei, da er es anscheinend unterlassen habe, seine Ansprüche auf eine Invalidenrente oder einen entsprechenden Kapitalbezug gegenüber seiner Pensionskasse geltend zu machen.
11. Mit Entscheid vom 18. November 2015, mitgeteilt am 19. November 2015, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja was folgt:
"1. Es wird einstweilen festgestellt, dass die Parteien seit 23. Juli 2015 getrennt leben und dazu berechtigt sind.
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2. Die Wohnung in O.2_ an der _ wird dem Gesuchsteller und die Wohnung in O.3_ im _ der Gesuchsgegnerin zur alleinigen Benützung zugewiesen.
3. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin Unterhaltsbeiträge von monatlich CHF 9'400.- zu entrichten, zahlbar jeweils im Voraus ab 1. Oktober 2015.
4. Die gegenüber der D._, O.4_ und O.5_, der E._, O.4_, der F._, O.4_, sowie der E._, O.6_, am 12. Oktober 2015 angeordneten Verfügungsbeschränkungen resp. Sicherstellungsverfügungen werden mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
5. Die dem Gesuchsteller mit Entscheid vom 12. Oktober 2015 auferlegte Verpflichtung zur Hinterlegung des Aktienzertifikates der C._, wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Es wird vorgemerkt, dass der Gesuchsteller erklärt hat, über das Aktienzertifikat der C._, nicht zu verfügen, solange es zum Gesamtgut gemäss Gütergemeinschaftsvertrag gehört.
6. Es wird vorgemerkt, dass sich der Gesuchsteller zur detaillierten Auskunftserteilung über das eheliche Gesamtvermögen bereit erklärt hat.
7. Der Antrag der Gesuchsgegnerin, den Gesuchsteller zur Leistung eines Anwaltskostenvorschusses zu verpflichten, wird abgewiesen.
8. Die weiteren Anträge der Gesuchsgegnerin werden vollumfänglich abgewiesen.
9. Zwischen den Parteien wird per 22. Oktober 2015 die Gütertrennung angeordnet.
10. Die Eingabe der Gesuchsgegnerin vom 16. November 2016 wird aus dem Recht gewiesen.
11. Die Gerichtskosten von CHF 6'000.- werden zu neun Zehnteln der Gesuchsgegnerin und zu einem Zehntel dem Gesuchsteller auferlegt. Sie sind dem Gericht innert 30 Tagen mit den beiliegenden Einzahlungsscheinen zu bezahlen.
Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, den Gesuchsteller ausseramtlich mit CHF 6'000.- zu entschädigen.

## Considerations