# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 479366c2-ed48-48b0-b8fb-758fe04f97da
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_002
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Gutachten von Dr. med. E._ sei nicht schlüssig und nicht nachvollziehbar. Zunächst basiere dessen Beurteilung auf einem falschen Sachverhalt. Weiter habe Dr. med. E._ wesentliche Befunde nicht erhoben (Kinn-Sternum Abstand) und die zahlreichen Myogelosen ignoriert. Dr. med. E._ gehe zu Unrecht und ohne nachvollziehbare Begründung davon aus, dass die unfallbedingten Beschwerden spätestens nach einem Jahr abgeklungen sein müssten. Sodann könne Dr. med. E._ die Terminierung nicht eindeutig vornehmen. Seiner Meinung nach hätten nicht-organische Faktoren zur Persistenz der Beschwerden geführt. Er sei aber nicht in der Lage zu beschreiben, um welche nicht-organischen Faktoren es sich dabei handeln sollte. Somit sei das Gutachten von Dr. med. E._ nicht geeignet, die natürliche Kausalität der geklagten Beschwerden in Frage zu stellen. Sollte sich das Gericht der Beurteilung durch das AEH, der Klinik Valens sowie des Hausarztes nicht anschliessen können, werde ein gerichtliches medizinisches Gutachten zur Frage der natürlichen Kausalität der heute geklagten Beschwerden beantragt.
 Obwohl die Adäquanz vorliegend der natürlichen Kausalität entspreche, wären die Adäquanzkriterien auch bei besonderer Adäquanzprüfung
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gegeben. Es sei von einem mittelschweren Unfall im mittleren Bereich auszugehen. Von den zu prüfenden Adäquanzkriterien seien fünf (Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; fortgesetzte spezifische, belastende ärztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) gegeben. Zudem sei das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit in besonders ausgeprägtem Masse gegeben. Auch nach Prüfung der besonderen Adäquanzkriterien sei die B._ AG zu verpflichten, die Leistungen nach UVG ab dem 1. Dezember 2013 zu bestimmen.
6. Die B._ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer
Vernehmlassung vom 13. Oktober 2014 (Poststempel) auf Abweisung der
Beschwerde.
 Das Gutachten von Dr. med. E._ entspreche den Anforderungen der Rechtsprechung an ein Gutachten vollumfänglich, weshalb für die Beurteilung der natürlichen Kausalität beziehungsweise der Leistungspflicht darauf abgestellt werden könne und keine weiteren medizinischen Begutachtungen notwendig seien. Dr. med. E._ begründe nachvollziehbar, dass vorliegend eine nicht-organische Schmerzursache im Vordergrund stehe.
 Das Gutachten des AEH vom 24. Juli 2012 bejahe die natürliche Kausalität nur vorübergehend, indem ausgeführt werde, dass von einem Erreichen des Status quo ante und sine in drei bis sechs Monaten auszugehen sei. Damit werde von einer vorübergehenden Verschlimmerung ausgegangen und ein Zeitpunkt prognostiziert, welcher zu prüfen sei, was mit dem Gutachten von Dr. med. E._ getan worden sei. Im Gutachten von Dr. med. E._ sei der im Gutachten des AEH prognostizierte Zeitpunkt dann bestätigt worden. Folglich gingen die Gutachten AEH und Dr. med. E._ übereinstimmend von einer vorübergehenden Verschlimmerung mit einem Status quo sine vel ante aus und widersprächen sich nicht. Demgegenüber äussere sich das IV-Gutachten der Klinik Valens vom 29. August 2013 nicht zur unfallbedingten natürlichen Kausalität. Die Vorwürfe gegen das Gutachten von Dr. med. E._ seien unberechtigt.
 Die Beschwerden des Beschwerdeführers seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf das Unfallereignis vom 24. November 2011 zurückzuführen. Die natürliche Kausalität und damit einhergehend die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus UVG sei weggefallen. Aber selbst wenn die natürliche Kausalität bejaht würde, sei die Adäquanz der nicht objektivierbaren Beschwerden zu verneinen.
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7. Nach Abschluss des Schriftenwechsels edierten die am 16. Oktober 2014
von der Instruktionsrichterin dazu aufgeforderte Schweizerische
Unfallversicherungsanstalt (SUVA) sowie die IV-Stelle die den
Beschwerdeführer betreffenden Akten. Die Parteien verzichteten sowohl
auf Akteneinsicht als auch auf eine weitere Stellungnahme.
8. Mit prozessleitender Verfügung vom 19. März 2015 lud die zuständige
Instruktionsrichterin die Verfahrensparteien unter Bekanntgabe der
Zusammensetzung des Verwaltungsgerichtes des Kantons Graubünden
für Mittwoch, 27. Mai 2015, zu einer mündlichen Verhandlung ein. An
dieser nahm der Beschwerdeführer in Begleitung seines Rechtsvertreters
teil, während die Beschwerdegegnerin vorgängig auf eine Teilnahme
verzichtet hatte. Der Beschwerdeführer erneuerte in seinem vorab
eingereichten Parteivortrag seine bisherigen Anträge und vertiefte seine
diesbezügliche Argumentation. Anschliessend befragte die Vorsitzende
den Beschwerdeführer formlos zu seiner aktuellen gesundheitlichen
Verfassung. Daraufhin reichte der Rechtsvertreter des
Beschwerdeführers seine Honorarnote ein.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und
anlässlich der mündlichen Verhandlung vom 27. Mai 2015 sowie auf den
angefochtenen Einspracheentscheid vom 28. August 2014 wird, soweit
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung
(UVG; SR 832.20) i.V.m. Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 Abs. 1 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen
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Einspracheentscheide Beschwerde beim Versicherungsgericht
desjenigen Kantons erhoben werden, in dem die versicherte Person zur
Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Vorliegend hat der
Beschwerdeführer Wohnsitz in Graubünden, weshalb die örtliche
Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes des Kantons Graubünden
gegeben ist. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes ergibt
sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100), wonach das
Verwaltungsgericht als kantonales Versicherungsgericht Beschwerden
gegen Einspracheentscheide und Verfügungen in
Sozialversicherungssachen beurteilt, die gemäss Bundesrecht der
Beschwerde unterliegen. Der Einspracheentscheid vom 28. August 2014,
mit welchem die Beschwerdegegnerin die Einsprache des heutigen
Beschwerdeführers vom 29. April 2014 abgewiesen und gleichzeitig ihre
Verfügung vom 1. April 2014 bestätigt hat, stellt demnach ein taugliches
Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht dar. Als
formeller und materieller Adressat des angefochtenen
Einspracheentscheids ist der Beschwerdeführer berührt und weist ein
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung auf (vgl. Art. 59 ATSG).
Auf die zudem frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit
einzutreten.
b) Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob der Beschwerdeführer aufgrund
des am 24. November 2011 erlittenen Unfallereignisses auch über den
30. November 2013 hinaus Anspruch auf Leistungen aus der
obligatorischen Unfallversicherung hat. Die Beantwortung dieser Frage
hängt insbesondere davon ab, ob der natürliche und der adäquate
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 24. November
2011 und den geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers ab dem
1. Dezember 2013 noch gegeben sind.
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2. a) Nachfolgend ist in beweisrechtlicher Hinsicht zunächst auf den
beschwerdeführerischen Beweisantrag, wonach der Hausarzt Dr. med.
D._, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, vom streitberufenen
Gericht als Zeuge zu befragen ist, einzugehen.
b) Im Verwaltungsbeschwerdeverfahren bestimmt in erster Linie die
zuständige Verwaltungsbehörde beziehungsweise im
verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren das angerufene Gericht,
welche Beweismittel zur Ermittlung oder Bestätigung des Sachverhalts
heranzuziehen und welche Beweismittel zu verwerfen sind. Als Ausfluss
des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101)
besitzen Verfahrensbeteiligte das Recht, an der Sachverhaltsabklärung
mitzuwirken und besonders neue Beweisanträge zu stellen. Allerdings
sind Beweise im Rahmen des verfassungsmässigen Anspruchs auf
rechtliches Gehör nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die
Entscheidung der Streitsache erheblich sind und somit zur Erhärtung der
behaupteten Tatsache beitragen. Ein Beweismittel ist namentlich dann
erheblich, wenn es den Entscheid der Behörde zu beeinflussen vermag.
Auf die Einholung weiterer Beweismittel darf dann verzichtet werden,
wenn der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, nicht
rechtserheblich ist, wenn bereits Feststehendes bewiesen werden soll,
wenn zum Voraus gewiss ist, dass der offerierte Beweis keine
wesentliche Aufklärung herbeizuführen vermag oder falls die verfügende
Behörde den Sachverhalt aufgrund eigener Sachkunde ausreichend
würdigen kann (sog. antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu Praxis
6/2003 Nr. 113 E.2.2; BGE 134 I 140 E.5.3, 127 I 54 E.2b, 124 I 241 E.2,
124 V 90 E.4b, 122 V 157 E.1d).
c) Vorliegend kann von der beantragten Einvernahme von Dr. med. D._
als Zeuge abgesehen werden. Einerseits hat sich Dr. med. D._
bereits in mehreren bei den Akten liegenden Berichten ausführlich zum
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Gesundheitszustand des Beschwerdeführers geäussert (vgl. die
entsprechenden Arztberichte von Dr. med. D._ vom 31. Januar 2005
[beschwerdeführerische Beilage [Bf-act.] 19], 23. März 2011 [Bf-act. 23],
29. November 2011 [Bf-act. 5], 14. Dezember 2011 [Bf-act. 6],
13. Februar 2012 [Bf-act. 7], 19. Oktober 2012 [Bf-act. 11], 28. Januar
2013 [Bf-act. 12], 7. Februar 2013 [beschwerdegegnerische Beilagen [Bg-
act.] 36 S. 2 f.], 18. September 2014 [Bf-act. 15]). Anderseits ist
vorliegend auch der Vorzustand aktenmässig ausführlich dokumentiert.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht ersichtlich, welche neuen
Erkenntnisse mittels eines Zeugnisses von Dr. med. D._ noch
erlangt werden könnten. Dementsprechend ist der beschwerdeführerische
Beweisantrag auf Einvernahme von Dr. med. D._ als Zeuge in
Anwendung der antizipierten Beweiswürdigung abzuweisen.
d) Demgegenüber wurden die beschwerdeführerischen Beweisanträge auf
Edition der den Beschwerdeführer betreffenden SUVA- und IV-Akten vom
streitberufenen Gericht gutgeheissen, verlangte die Instruktionsrichterin
doch mit prozessleitender Verfügung vom 16. Oktober 2014 die
erwähnten Akten bei der SUVA beziehungsweise der IV-Stelle zur
Edition.
3. In materieller Hinsicht ist anschliessend zu prüfen, ob die von der
Beschwerdegegnerin verfügte Leistungseinstellung per 30. November
2013 für die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden rechtens ist.
a) Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden, soweit das Gesetz nichts anderes
bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen,
Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt. In diesen Fällen hat
der Versicherte in Form von kurzfristigen Versicherungsleistungen
Anspruch auf zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG)
und Taggelder, welche den durch die gesundheitliche Beeinträchtigung
erlittenen Erwerbsausfall ausgleichen sollen (Art. 15 und 16 UVG). Ist der
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Versicherte infolge des Unfalls zu 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so kann er
eine Invalidenrente beanspruchen (Art. 18 Abs. 1 UVG), wenn von der
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des
Gesundheitszustands des Versicherten zu erwarten ist und allfällige
Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen
sind (Art. 19 UVG). Nach der Festsetzung der Renten werden dem
Bezüger die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen unter den in Art. 21
UVG festgelegten Voraussetzungen weiter gewährt. Diese
Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt jedoch voraus, dass
zwischen dem Unfallereignis (Art. 4 ATSG, Art. 7, 8 UVG) und der
gesundheitlichen Schädigung ein natürlicher und adäquater
Kausalzusammenhang besteht (Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 177 E.3).
Dabei müssen die beiden Erfordernisse des natürlichen und adäquaten
Kausalzusammenhangs kumulativ erfüllt sein. Scheitert der geltend
gemachte Anspruch an einer dieser Voraussetzungen, entfällt die
Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Bereich der organisch
ausgewiesenen Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche
Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang
ergebenden Leistungspflicht allerdings praktisch keine Rolle, weil sich
hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE
134 V 109 E.2.1, 117 V 359 E.6).
b) Wird durch ein Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder
überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des
Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und
adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also
Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen
beruht. Dies trifft dann zu, wenn der (krankhafte) Gesundheitszustand
erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (status quo
ante), oder wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines
krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher oder später eingestellt
hätte (status quo sine; Urteil des Bundesgerichtes 8C_84/2010 vom
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1. Juni 2010 E.2.1 mit Hinweisen). Der Beweis des Wegfalls des
natürlichen Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis
unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum,
vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein
Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei
voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen
des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also
dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichtes 8C_79/2011 vom 9. März
2011 E.2.2 mit Hinweisen). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung
von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem
im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des
Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende
Tatfrage handelt, liegt die Beweislast nicht bei der versicherten Person,
sondern beim Unfallversicherer (RUMO-JUNGO/HOLZER, in:
MURER/STAUFFER [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung,
4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, Art. 6 S. 54 f.; Urteil des
Bundesgerichtes 8C_79/2011 vom 9. März 2011 E.2.2 mit Hinweisen).
Dabei ist zu beachten, dass die Parteien im Sozialversicherungsprozess
eine Beweislast nur insofern tragen, als im Falle der Beweislosigkeit der
Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen
gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 117 V 261 E.3b).
Bevor sich aber überhaupt die Frage der Beweislast stellt, ist der
Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig und
vollständig zu klären (Urteil des Bundesgerichtes 8C_354/2007 vom
4. August 2008 E.2.2).
c) Unbestritten und durch die Akten ausgewiesen ist vorliegend, dass der
Beschwerdeführer am 24. November 2011 vorsätzlich von einem
Personenwagen angefahren und dabei zur Seite geschleudert wurde (vgl.
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Unfallmeldung UVG vom 12. Dezember 2011 [Bg-act. 1] sowie die bei
den Akten liegenden Strafakten [Bf-act. 1 - 4]). Anlässlich der
Erstbehandlung am selben Tag beim Hausarzt Dr. med. D._ wurden
neben Schürfungen an beiden Knien Mehrfachprellungen an Kopf,
Schulter rechts, Rippen vorne links sowie am Gesicht und am rechten
Fuss diagnostiziert (vgl. Arztbericht von Dr. med. D._ vom
29. November 2011 [Bf-act. 5]). Aufgrund der erlittenen Verletzungen war
der Beschwerdeführer ab dem 24. November 2011 bis zum 12. Februar
2012 zu 100 % arbeitsunfähig, bevor Dr. med. D._ ab dem
13. Februar 2012 wieder eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestierte (vgl.
Arztbericht von Dr. med. D._ vom 13. Februar 2012 [Bf-act. 7]). Die
Beschwerdegegnerin erbrachte Taggeldleistungen bis am 30. November
2013. Unbestritten ist des Weiteren, dass vorliegend von einem
Endzustand im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG auszugehen ist. Streitig und
zu prüfen ist nachfolgend somit der beschwerdeführerische
Rentenanspruch ab dem 1. Dezember 2013 sowie der Anspruch des
Beschwerdeführers auf eine Integritätsentschädigung. Dabei ist
insbesondere umstritten, ob zwischen den über den 30. November 2013
hinaus geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom
24. November 2011 ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht.
Hinsichtlich der geklagten Beschwerden ist sodann zu beachten, dass
hier nur die gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit
der HWS zu beurteilen sind. Denn in psychiatrischer Hinsicht liegen beim
Beschwerdeführer unstrittig keine Leiden mit Krankheitswert vor (vgl.
psychiatrisches Gutachten von Dr. med. F._, Psychiatrie und
Psychotherapie FMH, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, vom
20. Juni 2012 [Bg-act. 19], psychiatrisches Gutachten von Dr. med.
G._, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zertifizierter
medizinischer Gutachter SIM, vom 9. September 2013 [Bg-act. 61],
psychiatrisches Teilgutachten von Dr. med. H._, Psychiatrie und
Psychotherapie FMH, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, vom
21. August 2013 zuhanden der IV-Stelle [Bf-act. 13]). Ist der natürliche
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Kausalzusammenhang zwischen den über den 30. November 2013
hinaus geklagten Beschwerden im Zusammenhang mit der HWS und
dem Unfallereignis vom 24. November 2011 zu bejahen, so wird in einem
weiteren Schritt zu untersuchen sein, ob ein adäquater
Kausalzusammenhang zwischen den fraglichen Beschwerden und dem
interessierenden Unfallereignis besteht.
4. a) Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht
zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser
Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige
oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist. Es genügt,
dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt
hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne
dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (RUMO-
JUNGO/HOLZER, in: MURER/STAUFFER [Hrsg.], a.a.O., Art. 6 S. 53; BGE
129 V 177 E.3.1 mit Hinweisen, 126 V 353 E.6b).
b) Ob zwischen einem Unfall und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen
eines Versicherten ein solcher natürlicher Kausalzusammenhang besteht,
ist eine Tatfrage, über welche die Verwaltung und das im Beschwerdefall
angerufene Gericht in freier Beweiswürdigung nach dem im
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden
Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines
Sachzusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungsanspruchs noch nicht. Vielmehr hat das Gericht jener
Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen
Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste erachtet (RUMO-
JUNGO/HOLZER, in: MURER/STAUFFER [Hrsg.], a.a.O., Art. 6 S. 54; BGE
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129 V 177 E.3.1, 126 V 353 E.5b, 119 V 335 E.1, 118 V 286 E.1b). Der
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit lässt sich nicht in
absolute Prozentzahlen fassen, sondern stellt eine relative Grösse dar.
Dabei ist es die Aufgabe der zuständigen Behörden im Einzelfall zu
bestimmen, welche sich der in Betracht fallenden Geschehensabläufe
unter den gegebenen Umständen als am wahrscheinlichsten erweist
(ALIOTTA, in: STEIGER-SACKMANN/MOSIMANN [Hrsg.], Recht der Sozialen
Sicherheit, Basel 2014, Rz. 18.3).
c) Um die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen
dem schädigenden Unfallereignis und den geklagten gesundheitlichen
Beeinträchtigungen beurteilen zu können, sind die zuständigen Behörden
auf Unterlagen angewiesen, die ihnen vorab von Ärzten zur Verfügung zu
stellen sind. Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen
Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien
Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und
Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu
würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Gericht
alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten.
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht
auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswerts
eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation
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einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind
(BGE 134 V 231 E.5.1). Ausschlaggebend für den Beweiswert ist
grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen
Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E.3a,
122 V 157 E.1c mit Hinweisen). Dennoch hat es die Rechtsprechung mit
dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in
Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten
Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. Den im Rahmen des
Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. In
Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll das Gericht der
Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im
Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen
eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E.3a mit
Hinweisen).
5. a) Die Beschwerdegegnerin hat zur Beurteilung des natürlichen
Kausalzusammenhangs ein interdisziplinäres Gutachten beim Zentrum für
Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene (AEH) sowie ein
rheumatologisches Gutachten bei Dr. med. E._, Facharzt
Rheumatologie und Innere Medizin FMH, in Auftrag gegeben. Daneben
hat sie etliche Arztberichte sowie weitere ärztliche Stellungnahmen
eingeholt. Unter Hinweis auf das erwähnte rheumatologische Gutachten
von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013 (Bg-act. 61) stellt sich die
Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass die vom
Beschwerdeführer geklagten Beschwerden nicht mehr auf das
Unfallereignis vom 24. November 2011 zurückzuführen seien
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beziehungsweise die natürliche Kausalität und somit die Leistungspflicht
aus UVG weggefallen sei.
b) Demgegenüber ist der Beschwerdeführer der Ansicht, dass die
Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit jederzeit reproduzierbar und
damit objektivierbar seien, weshalb für die Beurteilung der
Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin einzig die natürliche Kausalität
massgebend sei. Die Adäquanz entspreche der natürlichen Kausalität.
Das Unfallereignis vom 24. November 2011 habe zur einer
richtungsweisenden Verschlimmerung eines Vorzustands geführt. Das
rheumatologische Gutachten von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013 sei
nicht geeignet, die natürliche Kausalität der geklagten Beschwerden in
Frage zu stellen. Vielmehr sei auf das Gutachten des Zentrums für
Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (AEH) vom 24. Juli 2012
(Bg-act. 19), das internistisch-rheumatologische Teilgutachten der Klinik
Valens vom 29. August 2013 (Bf-act. 14) sowie die Beurteilungen des
Hausarztes Dr. med. D._ vom 29. November 2011 (Bf-act. 5),
14. Dezember 2011 (Bf-act. 6), 13. Februar 2012 (Bf-act. 7), 19. Oktober
2012 (Bf-act. 11), 28. Januar 2013 (Bf-act. 12) und 18. September 2014
(Bf-act. 15) abzustellen.
c) Nachfolgend ist somit zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin bei der
Prüfung des natürlichen Kausalzusammenhangs zu Recht auf das
rheumatologische Gutachten von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013
abgestellt hat oder ob die übrige medizinische Aktenlage dieses zu
erschüttern vermag, sodass davon abzuweichen ist und/oder allenfalls
weitere medizinische Abklärungen angezeigt sind.
6. a) In Würdigung sämtlicher bei den Akten liegenden medizinischen
Gutachten sowie der übrigen Abklärungs- und Arztberichte ist das Gericht
zur Auffassung gelangt, dass vorliegend auf das rheumatologische
Gutachten von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013 abgestellt werden
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kann. Hinsichtlich der hier strittigen HWS-Beschwerden führt Dr. med.
E._ im erwähnten Gutachten nachvollziehbar und schlüssig aus,
dass die seit dem Unfallereignis vom 24. November 2011 persistierenden
Nackenschmerzen und insbesondere die fixierte Fehlstellung des Kopfes
in Inklination sowie Rotation und Seitneigung nach rechts aufgrund der
objektivierbaren strukturellen Befunde schwierig nachvollziehbar seien.
Eine ossär/artikulär bedingte Bewegungseinschränkung sei aufgrund des
weitgehend normalen MRI-Befundes vom 11. Mai 2012 mit lediglich
minimalen degenerativen Veränderungen und ohne strukturelle
traumatische Pathologien praktisch auszuschliessen, so dass in erster
Linie eine ausgeprägte muskuläre Fixierung vorliegen könnte. Dagegen
spreche allerdings der seitengleiche und normale, nicht erhöhte
Muskeltonus der seitlichen Hals- und Schultergürtelmuskulatur. Aufgrund
der massiven Diskrepanz zwischen subjektiv empfundener
Schmerzintensität, der demonstrierten Fehlhaltung der HWS und der
beinahe vollständigen Bewegungsblockade einerseits sowie den praktisch
normalen radiologischen Befunden anderseits müsse bezüglich der
cervikalen Symptomatik eine wesentliche nicht-organische Komponente
postuliert werden. Dafür sprächen auch die Befunde in der EFL anlässlich
der Begutachtung am AEH, wo in verschiedenen Tests eine
Selbstlimitierung habe beobachtet werden können und auch sonst ein
zum Teil auffälliges Verhalten während verschiedener Test beschrieben
worden sei (vgl. rheumatologisches Gutachten von Dr. med. E._ vom
7. Juli 2013 [Bg-act. 61] S. 11). Diese Beurteilung der HWS-Beschwerden
sowie auch die von Dr. med. E._ daraus gezogene
Schlussfolgerung, wonach eine natürliche Kausalität zwischen den
persistierenden Schmerzen, der Fehlhaltung und den
Bewegungseinschränkungen der HWS und dem Unfallereignis vom
24. November 2011 nach mehr als eineinhalb Jahren unwahrscheinlich
beziehungsweise höchstens noch möglicherweise gegeben sei (vgl.
rheumatologisches Gutachten von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013
[Bg-act. 61] S. 12), ist in keiner Weise zu beanstanden. Überdies ist das
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Gutachten umfassend, beruht auf umfassenden rheumatologischen
Untersuchungen, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten
Beschwerden, stützt sich auf die Wiedergabe der vollständigen
medizinischen Vorakten sowie eine ausführliche Anamnese und ist in der
Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend. Des
Weiteren sind die Schlussfolgerungen des Gutachters nachvollziehbar
und überzeugend begründet. Da überdies keine Anhaltspunkte für
Falschannahmen oder Unregelmässigkeiten bei der Beschaffung
und/oder Auswertung der medizinischen Fakten bestehen, kommt dem
Gutachten voller Beweiswert zu. Daran vermag die Tatsache, dass − wie
der Beschwerdeführer zu Recht ausführt − die Einschränkung der HWS-
Beweglichkeit von verschiedenen Ärzten gemessen wurde, nichts zu
ändern. Denn aufgrund der Diskrepanz zwischen der demonstrierten
Fehlhaltung der HWS beziehungsweise der beinahe vollständigen
Bewegungsblockade und den weitgehend normalen radiologischen
Befunden vom 11. Mai 2012 (vgl. zur MRI-Abklärung der HWS vom
11. Mai 2012 im Diagnosezentrum Belmont Chur das AEH-Gutachten
vom 24. Juli 2012 [Bg-act. 19] S. 9) ist mit Dr. med. E._ davon
auszugehen, dass bezüglich der cervikalen Symptomatik nicht-organische
Komponenten im Vordergrund stehen.
Wie nachfolgend dargestellt erweisen sich die vom Beschwerdeführer
gegen das Gutachten vorgebrachten Einwendungen weder als stichhaltig
noch vermögen sie die eindeutigen und nachvollziehbaren Ergebnisse
des Gutachters Dr. med. E._ in Zweifel zu ziehen.
aa) Der Beschwerdeführer verweist in seiner Beschwerdeschrift vom
25. September 2014 zunächst auf zwei in den Jahren 2004 und 2005
erlittene Unfälle. Den bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen
(vgl. Arztberichte von Dr. med. D._ vom 31. Januar 2005 [Bf-act. 19]
sowie vom 23. März 2011 [Bf-act. 23]; Berichte des SUVA-Kreisarztes
Dr. med. I._, Facharzt Orthopädische Chirurgie FMH, vom 21. April
- 19 -
2006 [Bf-act. 20] und 30. Juli 2009 [Bf-act. 21]; Arztbericht von Dr. med.
K._ vom Kantonsspital Graubünden vom 14. September 2011 [Bf-
act. 24] sowie die edierten SUVA-Akten) lässt sich entnehmen, dass der
Beschwerdeführer am 24. August 2004 beim Reiten verunfallte und dabei
eine Muskelzerrung im Bereich der paravertebralen HWS-Muskulatur
links und im Bereich der linken Scapulamuskulatur erlitten hatte. Überdies
stürzte der Beschwerdeführer am 12. Januar 2005 auf einem vereisten
Weg und litt danach an Nackenschmerzen und
Bewegungseinschränkungen, wobei in Bezug auf das Unfallereignis vom
12. Januar 2005 der status quo ante per Ende Januar 2005 wieder
erreicht war. Die Schulterverletzung vom 24. August 2004 führte zu einer
Frozen Shoulder. Aufgrund der Schulterbeschwerden wurden am 23. Mai
2007 operativ eine Acromioplastik und eine offene Mobilisation
durchgeführt. Mit rechtskräftiger Verfügung vom 4. Dezember 2009
(edierte SUVA-act. 100) sprach die SUVA, in deren Leistungspflicht das
Unfallereignis vom 24. August 2004 fiel, dem heutigen Beschwerdeführer
auf der Basis einer Integritätseinbusse von 20 % für die dauerhaften
Unfallfolgen an der linken Schulter eine Integritätsentschädigung zu.
Gleichzeitig verneinte die SUVA einen Rentenanspruch, weil aufgrund der
medizinischen Beurteilung davon auszugehen sei, dass dem
Beschwerdeführer trotz Unfallfolgen an der linken Schulter die aktuelle
und auch die angestammte Tätigkeit wieder in vollem zeitlichen und
leistungsmässigen Umfang zumutbar sei. Nach einer nochmaligen
abschliessenden Prüfung des Rentenanspruchs hielt die SUVA mit
Verfügung vom 8. Oktober 2014 an ihrer Verfügung vom 4. Dezember
2009 fest. Darin führte sie aus, dass sich die reinen Unfallfolgen an der
linken Schulter aufgrund der zwischenzeitlich durchgeführten
medizinischen Abklärungen seit der Verfügung vom 4. Dezember 2009
nicht wesentlich verändert hätten. Die angestammte Tätigkeit als
Aussendienstmitarbeiter sei dem Beschwerdeführer heute aufgrund der
reinen Unfallfolgen an der linken Schulter (herrührend aus dem
versicherten Unfallereignis vom 24. August 2004) weiterhin vollumfänglich
- 20 -
zumutbar. Demzufolge könnte auch wiederum dasselbe Einkommen
erzielt werden.
Dr. med. E._ führt im rheumatologischen Gutachten vom 7. Juli 2013
hinsichtlich der aus dem Unfallereignis vom 24. August 2004
herrührenden Beschwerden an der linken Schulter folgendes aus (vgl. Bg-
act. 61 S. 11):
"Auch die aktuellen klinischen Untersuchungsbefunde an der linken Schulter können aus somatischer Sicht nicht eindeutig einem strukturellen Korrelat zugeordnet werden: Entsprechend den früheren MRI sind die Rotatorenmanschetten-Tests alle unauffällig. Es besteht eine isolierte Bewegungseinschränkung in Flexion und Abduktion, die gleichzeitig im Vergleich zur gesunden Gegenseite nicht eingeschränkte Rotation in Neutralstellung spricht allerdings gegen das Vorliegen einer Frozen Shoulder. Es findet sich eine starke Druckdolenz über dem AC-Gelenk links, welche korrespondiert mit dem beschriebenen MRI-Befund einer AC-Gelenksarthrose. Allerdings ist die massive Schmerzhaftigkeit über dem Gelenk bei bereits geringer Berührung somatisch wiederum nur schwierig einzuordnen. Diese AC-Gelenksarthrose für sich allein kann die ausgeprägte Bewegungseinschränkung der linken Schulter nicht erklären."
Im AEH-Gutachten vom 24. Juli 2012 wird hinsichtlich der Beschwerden
an der linken Schulter was folgt ausgeführt (vgl. Bg-act. 19 S. 18 f.):
"Die Schulterbeschwerden links können rein anatomisch-strukturell nicht objektiviert werden. Es hat sich diesbezüglich seit der letzten Beurteilung der Schulthess-Klinik im Dez. 2010 keine neue Tatsache ergeben. Eine gewisse Restschmerzhaftigkeit und Funktionseinschränkung der Schulter links ist als Folge des SUVA-Unfalls vom 24.8.2004 jedoch nachvollziehbar." [...] Die Körperschädigung vom 24.8.2004 ist in Bezug auf die Schulter links die einzige Ursache. In Bezug auf die derzeit beklagten Nackenschmerzen ist der Unfall vom 24.8.2004 nicht Ursache. Von der Schulter sind gewisse Ausstrahlungen und gewisse Muskelverspannungen suva-unfallbedingt im linksseitigen HWS- /Trapeziusbereich nachvollziehbar. Die jetzt gezeigte Schmerzhaftigkeit der HWS im engeren Sinne (subjektiv gegenüber früher erhöht) und gezeigte  steht mit dem Ereignis vom 24.8.2004 nicht in Zusammenhang."
Dr. med. E._ und die Gutachter des AEH sind sich folglich insofern
einig, als für die geklagten Schulterbeschwerden links einzig das
Unfallereignis vom 24. August 2004 ursächlich war. Sodann begründen
die Gutachter schlüssig und nachvollziehbar, dass die
- 21 -
Schulterbeschwerden links strukturell nicht objektivierbar seien, was im
Übrigen bereits anlässlich einer Abklärung in der Schulthess Klinik im
November beziehungsweise Dezember 2010 festgestellt wurde (vgl.
AEH-Gutachten vom 24. Juli 2012 [Bg-act. 19] S. 6 f.). Seither haben sich
keine neuen Tatsachen ergeben. Vor diesem Hintergrund ist ohne
Weiteres davon auszugehen, dass für die Schulterbeschwerden links
einzig das Unfallereignis vom 24. August 2004 ursächlich war und
dementsprechend zwischen dem Unfallereignis vom 24. November 2011
und den Schulterbeschwerden links keine natürliche Kausalität besteht.
Gegenteiliges wird vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren −
soweit ersichtlich − denn auch nicht mehr behauptet.
bb) Weiter rügt der Beschwerdeführer, dass das Unfallereignis vom
24. November 2011 entgegen der Auffassung von Dr. med. E._ zu
einer richtungsweisenden Verschlimmerung eines Vorzustands geführt
habe. Die Gutachter des AEH hätten sich anlässlich der Begutachtung
eingehend mit dem Vorzustand des Beschwerdeführers
auseinandergesetzt und ausgeführt, dass sich dessen
Gesundheitszustand nach dem Unfallereignis vom 24. November 2011
ganz anders präsentiere und der status quo sine vel ante nicht erreicht
sei. Die verstärkten HWS-Schmerzen und insbesondere die HWS-
Fehlhaltung seien im Sinne einer Verschlimmerung eines Vorzustands zu
werten.
Wie nachfolgend dargestellt erweist sich dieser Einwand als unbegründet.
Zwar wird im AEH-Gutachten vom 24. Juli 2012 in der Tat ausgeführt,
dass die jetzt geklagten, verstärkten HWS-Schmerzen und die gezeigte
HWS-Fehlhaltung nach dem Ereignis vom 24. November 2011 im Sinne
einer Verschlimmerung eines degenerativen HWS-Vorzustands zu werten
seien und dass der status quo sine vel ante nicht erreicht sei (vgl. AEH-
Gutachten vom 24. Juli 2012 [Bg-act. 19] S. 19 Ziff. 6.1). Weiter unten
präzisieren die AEH-Gutachter indes, dass mit den im Gutachten
- 22 -
beschriebenen medizinischen Massnahmen (Akupunktur, Physiotherapie,
infiltrative Massnahmen; vgl. AEH-Gutachten vom 24. Juli 2012 [Bg-
act. 19] S. 18 Ziff. 6.2) von einem Erreichen des status quo ante und sine
in drei bis sechs Monaten auszugehen sei (vgl. AEH-Gutachten vom
24. Juli 2012 [Bg-act. 19] S. 19 Ziff. 6.3). Damit gehen die Gutachter des
AEH zwar von einer vorübergehenden Verschlimmerung aus,
prognostizieren aber gleichzeitig einen Zeitpunkt (drei bis sechs Monate
nach Begutachtung), in welchem zu prüfen ist, ob der status quo sine vel
ante in der Tat erreicht ist. Diese Prüfung erfolgte − wenn auch erst rund
ein Jahr nach der AEH-Begutachtung − mit der rheumatologischen
Untersuchung des Beschwerdeführers durch Dr. med. E._ vom
25. Juni 2013. Im entsprechenden rheumatologischen Gutachten vom
7. Juli 2013 bestätigte dieser den im AEH-Gutachten prognostizierten
Zeitpunkt. Dabei stützte sich Dr. med. E._ unter anderem auf die
MRI-Abklärung der HWS vom 11. Mai 2012 im Diagnosezentrum Belmont
Chur, wo sich lediglich minimale degenerative Veränderungen und vor
allem keinerlei posttraumatischen strukturellen Veränderungen
nachweisen liessen. Erläuternd führte Dr. med. E._ aus, dass er die
Kausalität der persistierenden Schmerzen, der Fehlhaltung sowie der
Bewegungseinschränkung der HWS zum Unfallereignis vom
24. November 2011 nach nunmehr mehr als eineinhalb Jahren für
unwahrscheinlich beziehungsweise höchstens noch möglicherweise
gegeben erachte, da eine somatisch-medizinische Erklärung für das
Beschwerdebild fehle (vgl. rheumatologisches Gutachten von Dr. med.
E._ vom 7. Juli 2013 [Bg-act. 61] S. 12). Folglich gehen aber die
AEH-Gutachter und Dr. med. E._ übereinstimmend von einer
vorübergehenden Verschlechterung der HWS-Beschwerden mit einem
status quo sine vel ante spätestens im Zeitpunkt der rheumatologischen
Untersuchung des Beschwerdeführers durch Dr. med. E._ vom
25. Juni 2013 aus und widersprechen sich nicht. Eine richtungsweisende
Verschlimmerung der vorbestehenden Beschwerden durch das
Unfallereignis vom 24. November 2011 lässt jedenfalls weder dem AEH-
- 23 -
Gutachten vom 24. Juli 2012 noch dem rheumatologischen Gutachten
von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013 entnehmen.
cc) Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, dass auch das
internistisch-rheumatologische Teilgutachten der Klinik Valens vom
29. August 2013 zum Schluss gekommen sei, dass das Unfallereignis
vom 24. November 2011 zu einer Verstärkung des chronischen
zervikozephalen und zervikospondylogenen Syndroms links betont
geführt habe. Ausserdem hätten die Gutachter festgestellt, dass seit dem
Unfallereignis vom 24. November 2011 eine ausgeprägte Torticollis
bestehe. Die Klinik Valens beschreibe die seit dem Unfallereignis
bestehenden Einschränkungen und qualifiziere diese als Folge des
Unfalls vom 24. November 2011.
Diesbezüglich gilt es zunächst festzuhalten, dass im erwähnten
Teilgutachten der Klinik Valens vom 29. August 2013 zwar festgehalten
ist, dass die vom Beschwerdeführer angegebenen Nackenschmerzen mit
Ausstrahlung in den Kopf und in den linken Arm mit ausgeprägter
Torticollis, Kopfschiefhaltung mit Seitneigung und Rotation nach rechts
sowie Inklination einem chronischen zervikozephalen und
zervikospondylogenen Syndrom linksbetont entsprächen und diese
Beschwerden seit dem Unfallereignis vom 24. November 2011 verstärkt
seien (vgl. internistisch-rheumatologisches Teilgutachten der Klinik
Valens vom 29. August 2013 [Bf-act. 14] S. 20). Das zuhanden der IV-
Stelle verfasste Gutachten der Klinik Valens, welches die
gesundheitlichen Beschwerden gesamthaft und nicht nur unfallbedingt
berücksichtigt, äussert sich jedoch weder zur hier entscheidenden Frage
nach der unfallbedingten natürlichen Kausalität noch zur Frage des status
quo sine vel ante. Dies wurde von der Klinik Valens mit Schreiben vom
23. April 2013 (Bg-act. 46) auch ausdrücklich so bestätigt. Im erwähnten
Teilgutachten der Klinik Valens wird denn auch bloss in der Diagnoseliste
(vgl. internistisch-rheumatologisches Teilgutachten der Klinik Valens vom
- 24 -
29. August 2013 [Bf-act. 14] S. 22) und in der zusammenfassenden
Beurteilung (vgl. internistisch-rheumatologisches Teilgutachten der Klinik
Valens vom 29. August 2013 [Bf-act. 14] S. 20) die subjektiv vom
Beschwerdeführer empfundene Zunahme der chronisch rezidivierenden
Nackenschmerzen mit Ausstrahlung beschrieben. Hinsichtlich der im
internistisch-rheumatologischen Teilgutachten der Klinik Valens vom
29. August 2013 erwähnten Torticollis, welche angeblich seit dem
Unfallereignis vom 24. November 2011 bestehe, gilt es sodann
festzuhalten, dass eine Torticollis vom Hausarzt Dr. med. D._ bereits
in den Jahren 1998 beziehungsweise 2001 festgestellt wurde (vgl.
Arztbericht von Dr. med. D._ vom 31. Juli 2012 [edierte IV-act. 42]
S. 2) und dementsprechend wohl nicht auf das Unfallereignis vom
24. November 2011 zurückzuführen ist. Im Übrigen könnte aufgrund der
medizinischen Aktenlage bezüglich der Torticollis ohnehin nicht von
objektivierbaren Beschwerden im Sinne der Rechtsprechung
ausgegangen werden, zumal im MRI vom 11. Mai 2012 keine traumatisch
bedingte Veränderung der HWS festgestellt werden konnte (vgl.
rheumatologisches Gutachten von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013
[Bg-act. 61] S. 11 sowie dessen Stellungnahme vom 28. März 2014 zum
Einwand vom 20. Januar 2014 [Bg-act. 81 S. 3]). Vor diesem Hintergrund
kann im vorliegenden Beschwerdeverfahren, wo einzig Fragen
unfallversicherungsrechtlicher Art zu beantworten sind, nicht auf das
zuhanden der IV-Stelle verfasste internistisch-rheumatologische
Teilgutachten der Klinik Valens vom 29. August 2013 abgestellt werden.
dd) Ebenfalls vermag die unterschiedlichen Beurteilung der Unfallkausalität
beziehungsweise des status quo sine vel ante durch den behandelnden
Hausarzt Dr. med. D._ keine Zweifel an der nachvollziehbaren und
schlüssigen Beurteilung der AEH-Gutachter und Dr. med. E._
hervorzurufen. Denn es entspricht einer medizinischen
Erfahrungstatsache, dass Beurteilungen des Hausarztes im Hinblick auf
seine auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifel eher zugunsten
- 25 -
der Patienten ausfallen (BGE 135 V 465 E.4.5, 125 V 353 E.3b/cc). Dies
entbindet das streitberufene Gericht indes nicht davon, auch die Berichte
des Hausarztes Dr. med. D._ zu würdigen. Aus dessen
Beurteilungen geht indes nichts wesentlich anderes hervor als aus dem
AEH-Gutachten vom 24. Juli 2012 sowie dem rheumatologische
Gutachten von Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013. Insbesondere
stimmen die von Dr. med. D._ gestellten Diagnosen weitegehend mit
denen der AEH-Gutachter sowie von Dr. med. E._ überein (vgl.
etwa. den Arztbericht von Dr. med. D._ vom 28. Januar 2013 [Bg-
act. 34, Bf-act. 12]). Dr. med. D._ ist indessen der Ansicht, dass der
Endzustand mit deutlicher Diskrepanz zum status quo sine vel ante
erreicht sei. Dieser Auffassung stehen aber − wie gesehen − zwei
Gutachtermeinungen, mithin diejenige der AEH-Gutachter sowie von
Dr. med. E._, entgegen, wonach keine Unfallkausalität mehr bestehe
und der status quo sine vel ante erreicht sei. Diese gehen den
Beurteilungen des Hausarztes Dr. med. D._ vor. Dafür sprechen
neben der vorstehend erwähnten Erfahrungstatsache, dass Hausärzte im
Zweifelsfall eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, insbesondere auch
das Spezialwissen und die Facherfahrung der Gutachter (vgl. auch Urteile
des Bundesgerichtes 9C_4/2015 vom 5. Mai 2015 E.3.2, 8C_260/2011
vom 25. Juli 2011 E.5.2 zur Divergenz zwischen Behandlungs- und
Abklärungsauftrag).
ee) Ferner rügt der Beschwerdeführer, dass die Beurteilung von Dr. med.
E._ auf einem falschen Sachverhalt basiere. So sei der
Beschwerdeführer nicht von einem rückwärtsfahrenden, sondern von
einem rasant vorwärtsfahrenden Personenwagen erfasst worden. Hinzu
komme, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfall nicht, wie von
Dr. med. E._ angenommen, lediglich 50 % gearbeitet habe. Vielmehr
sei der Beschwerdeführer vor dem Unfallereignis vom 24. November
2011 in einem vollen Pensum tätig gewesen.
- 26 -
Wie nachfolgend dargestellt zielen auch diese Rügen ins Leere.
Bezüglich des genauen Unfallmechanismus ging Dr. med. E._ von
der Unfallmeldung UVG vom 12. Dezember 2011 (vgl. Bg-act. 1) aus, wo
ausgeführt wurde, dass der Beschwerdeführer beim "rückwärtsfahren"
angefahren wurde. Wie Dr. med. E._ in seiner Stellungnahme vom
28. März 2014 zum beschwerdeführerischen Einwand vom 20. Januar
2014 [Bg-act. 81 S. 2] indes zu Recht ausführt, ist für die Beurteilung der
natürlichen Kausalität der jetzt noch bestehenden Beschwerden der
genaue Unfallmechanismus ohnehin nicht entscheidend. Entscheidender
sind vielmehr die beim Unfallereignis vom 24. November 2011 erlittenen
strukturellen Verletzungen, welche im rheumatologisches Gutachten von
Dr. med. E._ vom 7. Juli 2013 ausführlich beschrieben sind. Was die
Arbeitstätigkeit vor dem Unfallereignis vom 24. November 2011 betrifft,
könnte es in der Tat zutreffen, dass der Beschwerdeführer damals in
einem vollen Pensum arbeitstätig war. Jedenfalls geht aus der
eingereichten Lohnabrechnung des Beschwerdeführers (Bf-act. 10)
hervor, dass er − jedenfalls im Oktober 2011 − 100 % erwerbstätig war
beziehungsweise zumindest entsprechend entschädigt wurde. Weitere
Unterlagen, welche die allfällige 100%ige Erwerbstätigkeit des
Beschwerdeführers vor dem Unfallereignis vom 24. November 2011
untermauern könnten, wurden vom Beschwerdeführer indes nicht
eingereicht. Weil Dr. med. E._ die Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers in einer adaptierten, körperlich leichten bis
gelegentlich mittelschweren und wechselbelastenden Tätigkeit aufgrund
der objektivierbaren strukturellen Befunde an der HWS und am linken
Schultergelenk, welche bis auf eine AC-Gelenksarthrose weitgehend
unauffällig sind, aber ohnehin ohne Einschränkungen als gegeben
erachtet (vgl. rheumatologisches Gutachten von Dr. med. E._ vom
7. Juli 2013 [Bg-act. 61] S. 14), vermag die Tatsache, dass Dr. med.
E._ allenfalls fälschlicherweise davon ausgegangen ist, dass der
Beschwerdeführer vor dem Unfallereignis vom 24. November 2011 bloss
in einem 50%-Pensum erwerbstätig gewesen ist, seine
- 27 -
Schlussfolgerungen nicht in Zweifel zu ziehen. Denn wenn Dr. med.
E._ den Beschwerdeführer ohne Einschränkungen als arbeitsfähig
erachtet, ist es gleichzeitig auch ausgeschlossen, dass sich seine
Aussage, wonach der Status quo ante (= Gesundheitszustand, wie er
unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat) rund eineinhalb Jahre nach
dem Unfallereignis vom 24. November 2011 erreicht sei, lediglich auf die
allenfalls fälschlicherweise angenommene 50%ige Arbeitsfähigkeit
bezogen hat. Wäre dies der Fall, so hätte sich Dr. med. E._ überdies
in seiner Stellungnahme vom 28. März 2014 zum
beschwerdeführerischen Einwand vom 20. Januar 2014 (vgl. Bg-act. 81)
sicherlich nochmals dazu geäussert, was er aber nicht getan hat. Vor
diesem Hintergrund ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass Dr. med.
E._ den status quo ante rund eineinhalb Jahre nach dem
Unfallereignis vom 24. November 2011 auch in Bezug auf eine 100%ige
Erwerbstätigkeit als erreicht betrachtet.
ff) Im Rahmen der Kritik am rheumatologischen Gutachten von Dr. med.
E._ vom 7. Juli 2013 bringt der Beschwerdeführer des Weiteren vor,
dass es unverständlich sei, dass Dr. med. E._ den Kinn-Sternum
Abstand nicht erhoben habe. Die Reklination der HWS sei praktisch
vollständig eingeschränkt gewesen, was Dr. med. E._ hätte auffallen
müssen. Unverständlich sei des Weiteren, dass Dr. med. E._ die
zahlreichen Myogelosen ignoriert und in seinem Untersuchungsbefund
nicht erwähnt habe. In der Klinik Valens seien nämlich kurze Zeit später
Myogelosen im Bereich des M. trapezius, des M. sternocleidomastoideus,
der M. scaleni, des M. levator scapulae und der M. rhomboideii erhoben
worden.
Wie nachstehend dargestellt erweisen sich auch diese Rügen als
unbegründet. Zwar trifft es zu, dass Dr. med. E._ den Kinn-Sternum
Abstand nicht erhoben hat, im Gegensatz zur Untersuchung vom 19. Juli
2013 in der Klinik Valens, wo ein Kinn-Sternum Abstand von 8/5 cm
- 28 -
gemessen wurde (vgl. internistisch-rheumatologisches Teilgutachten der
Klinik Valens vom 29. August 2013 [Bf-act. 14] S. 14). Dies begründet
Dr. med. E._ in seiner Stellungnahme vom 28. März 2014 zum
Einwand vom 20. Januar 2014 (Bg-act. 81 S. 2) wie folgt: Er habe in
seinem Gutachten die Fehlstellung des Kopfes im Raum in Winkelgraden
beschrieben. Aus dieser Stellung sei lediglich eine Rotation nach rechts
möglich. Die anderen Bewegungen, insbesondere auch die Inklination
und Extension, seien vollständig blockiert. Ohne jegliche Bewegung
mache eine Distanzmessung keinen Sinn. Wenn am 19. Juli 2013 in der
Klinik Valens ein Kinn-Sternum Abstand von 8/5 cm beschrieben werde,
bedeute dies, dass dannzumal eine geringe Extensions-
/Inklinationsbewegung von 3 cm möglich gewesen sei. Dies könne
entweder im Sinne einer leichten Verbesserung der Beweglichkeit oder
als inkonstantes aktives Gegenhalten gegen die Bewegungsprüfung
interpretiert werden. Folglich vermag aber Dr. med. E._
nachvollziehbar und überzeugend zu begründen, warum er anlässlich
seiner Begutachtung auf die Erhebung des Kinn-Sternum Abstands
verzichtet hat. Ebenfalls unbegründet ist die beschwerdeführerische Kritik,
wonach Dr. med. E._ im Gegensatz zu den Gutachtern der Klinik
Valens die zahlreichen Myogelosen ignoriert und in seinem
Untersuchungsbefund nicht erwähnt habe. Denn einerseits verweist
Dr. med. E._ im rheumatologischen Gutachten vom 7. Juli 2013 (Bg-
act. 61 S. 9) auf die diffuse tendomyotische Druckdolenz im ganzen
Schultergürtelbereich links unter Angabe der betroffenen Muskeln (M.
trapezius descendens, Ansatz des M. levator scapulae, M. infra- und
supraspinatus, paravertebrale cervikale Muskulatur und suboccipitale
Muskelansätze). Einen muskulären Hypertonus konnte Dr. med. E._
aber beidseits ausschliessen. Anderseits werden aber auch im Befund
des AEH-Gutachtens vom 24. Juli 2012 keine Myogelosen festgehalten.
Beschrieben werden im AEH-Gutachten lediglich im Schultergürtel ein
Hypertonus im M. trapezius rechts sowie eine schmerzhafte Palpation der
Muskulatur (vgl. Bg-act. 19 S. 12). Vor diesem Hintergrund kann keine
- 29 -
Rede davon sein, dass Dr. med. E._ zahlreiche Myogelosen ignoriert
beziehungsweise in seinem Untersuchungsbefund nicht erwähnt habe.
gg) Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, dass Dr. med. E._ nicht
nachvollziehbar begründet habe, warum die unfallbedingten Beschwerden
spätestens nach einem Jahr abgeklungen sein sollten. Ebenfalls könne
Dr. med. E._ die Terminierung nicht eindeutig vornehmen. Seiner
Meinung nach hätten nicht-organische Faktoren zur Persistenz der
Beschwerden geführt. Er sei aber nicht in der Lage zu beschreiben, um
welche nicht-organischen Faktoren es sich handeln sollte.
Wie nachfolgend dargestellt sind auch diese Rügen unbegründet. In
seinem rheumatologischen Gutachten vom 7. Juli 2013 (Bg-act. 61
S. 11 ff.) führt Dr. med. E._ was folgt aus:
Die seit dem Unfallereignis vom 24. November 2011 persistierenden Nackenschmerzen und insbesondere die fixierte Fehlstellung des Kopfes in Inklination sowie Rotation und Seitneigung nach rechts seien aufgrund der objektivierbaren strukturellen Befunde schwierig nachvollziehbar. Eine ossär/artikulär bedingte Bewegungseinschränkung sei aufgrund des weitgehend normalen MRI-Befundes vom 11. Mai 2012 mit lediglich minimalen degenerativen Veränderungen und ohne strukturelle traumatische Pathologien praktisch auszuschliessen, so dass in erster Linie eine ausgeprägte muskuläre Fixierung vorliegen könnte. Dagegen spreche dann allerdings der seitengleiche und normale, nicht erhöhte Muskeltonus der seitlichen Hals und Schultergürtelmuskulatur (bei konstanter muskulärer Fixierung in der Schiefhaltung wäre ein Hypertonus im Schultergürtel rechts und des M. sternocleidomastoideus links zu erwarten). Aufgrund der massiven Diskrepanz zwischen subjektiv empfundener Schmerzintensität, demonstrierter Fehlstellung der HWS und praktisch vollständiger Bewegungsblockade einerseits und den praktisch normalen radiologischen Befunden müsse auch bezüglich der cervikalen Symptomatik eine wesentliche nicht-organische Komponente postuliert werden. Für eine wesentliche nicht-organische Komponente im gesamten Beschwerdekomplex sprächen auch die Befunde in der EFL anlässlich der Begutachtung am AEH, wo in verschiedenen Tests eine Selbstlimitierung habe beobachtet werden können und auch sonst ein zum Teil auffälliges Verhalten während verschiedener Tests beschrieben worden sei. Die leicht schmerzhafte Einschränkung der BWS-Beweglichkeit sei prinzipiell durch die Wirbelsäulenform mit fixierter Hyperkyphose erklärbar, möglicherweise bestünden hier auch gewisse degenerative Veränderungen. Die Beschwerden an der BWS seien jedoch mit Sicherheit als unfallfremd einzustufen. Schliesslich bestünden unklare Beschwerden auch im Bereich der rechten Hüfte. Die Beweglichkeit der Hüftgelenke sei in allen Richtungen seitengleich normal, was prinzipiell gegen eine bestehende Coxarthrose spreche. Die isoliert schmerzhafte
- 30 -
Innenrotation wäre allenfalls mit einer beginnenden Coxarthrose vereinbar. Auffällig sei hier das ausgeprägte Schonhinken rechts beim Eintritt beziehungsweise Verlassen des Untersuchungszimmers, zumal bei der klinischen Untersuchung zwischenzeitlich ein praktisches hinkfreies Gangbild habe beobachtet werden können. Zusammenfassend seien die verschiedenen Beschwerden und Einschränkungen am Bewegungsapparat aus rheumatologischer Sicht nicht oder nur zu einem geringen Teil strukturell nachvollziehbar. Auch eine neurologische Untersuchung durch Dr. med. L._ in Chur werde in den Akten als unauffällig beschrieben. Eine nicht-organische Schmerzursache müsse hier weit im Vordergrund stehen. Eine gewisse bewusstseinsnahe Verdeutlichungstendenz sei aufgrund der aktuellen Befunde und auch dem im Gutachten Valens beschriebenen auffälligen Verhalten während der EFL denkbar, eindeutige Anhaltspunkte dafür könnten jedoch nicht nachgewiesen werden. Anlässlich der MRI-Abklärung der HWS vom 11. Mai 2012 hätten sich lediglich minimale degenerative Veränderungen nachweisen lassen, weshalb die Kausalität der persistierenden Schmerzen, Fehlhaltung und Bewegungseinschränkung der HWS zum Unfallereignis vom 24. November 2011 nach nunmehr mehr als eineinhalb Jahren für unwahrscheinlich beziehungsweise höchstens noch möglicherweise gegeben zu betrachten sei, da eine somatisch-medizinische Erklärung für das Beschwerdebild fehle. Durch den Unfall vom 24. November 2011 sei keine richtunggebende Verschlimmerung einer vorbestehenden Gesundheitsschädigung verursacht worden. Vorbestehend sei die Einschränkung der Schultergelenksbeweglichkeit seit einem Reitunfall 2004 gewesen, diese sei durch das Ereignis vom 24. November 2011 nicht verschlimmert worden. An der HWS bestünden aufgrund des beschriebenen MRI-Befundes lediglich sehr geringe degenerative Veränderungen, welche durch das Unfallereignis vom 24. November 2011 zwar vorübergehend hätten symptomatisch werden konnten. Unfallbedingt langanhaltende Schmerzen und die massive Fehlstellung seien somatisch strukturell allerdings nicht plausibel. Zum jetzigen Zeitpunkt könne eine überwiegende Unfallkausalität nicht mehr gegeben sein. Eine genaue Terminierung des Übergangs von vorwiegend unfallbedingten zu vorwiegend  verursachten Beschwerden sei aufgrund der schwierigen  Zuordnung nicht eindeutig zu machen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit dürften aber spätestens ein Jahr nach dem Unfallereignis die unfallbedingten Beschwerden vollständig abgeklungen sein und in erster Linie die zu postulierenden nicht-organischen Faktoren zur Persistenz der Beschwerden geführt haben. Aus rheumatologischer Sicht könne keine erfolgsversprechende, somatisch orientierte Behandlungsmöglichkeit empfohlen werden. Aufgrund der objektivierbaren strukturellen Befunde an der HWS und am linken Schultergelenk, welche bis auf eine AC-Gelenkarthrose weitgehend unauffällig seien, sei eine medizinisch-theoretisch erhaltene Arbeitsfähigkeit für adaptierte, körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeiten als gegeben zu erachten. Eine unfallbedingte Einschränkung der körperlichen Integrität bestehe nicht.
Dass Dr. med. E._ die Terminierung nicht auf den Tag genau
festlegen kann, liegt auf der Hand, kann doch eine Terminierung des
Übergangs von vorwiegend unfallbedingten zu vorwiegend nicht-
- 31 -
organisch verursachten Beschwerden nie exakt auf einen Tag genau
vorgenommen werden. Dr. med. E._ begründet aber schlüssig und
nachvollziehbar, dass mit grosser Wahrscheinlichkeit spätestens ein Jahr
nach dem Unfallereignis vom 24. November 2011 die unfallbedingten
Beschwerden vollständig abgeklungen sein dürften und in erster Linie die
zu postulierenden nicht-organischen Faktoren zur Persistenz der
Beschwerden geführt hätten. Ebenso schlüssig und nachvollziehbar
begründet Dr. med. E._ − entgegen den beschwerdeführerischen
Ausführungen −, dass die verschiedenen Beschwerden und
Einschränkungen am Bewegungsapparat aus rheumatologischer Sicht
nicht oder nur zu einem geringen Teil strukturell nachvollziehbar seien
und dementsprechend eine nicht-organische Schmerzursache im
Vordergrund stehe. Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass
der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs gemäss
ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtes nicht durch den
Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden muss. Ebenso wenig
geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu
verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder die
versicherte Person nun bei voller Gesundheit ist. Entscheidend ist
vielmehr, ob die unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre
kausale Bedeutung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit verloren haben
(vgl. dazu vorstehend E.3b). Dies ist vorliegend mit Dr. med. E._ zu
bejahen.
b) Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen lässt sich demnach
festhalten, dass die vom Beschwerdeführer gegen das Gutachten
vorgebrachten Rügen und Einwände unbegründet sind und das
vollständige und überzeugende Gutachten von Dr. med. E._ vom
7. Juli 2013 nicht in Zweifel zu ziehen vermögen. Dem Gutachten kommt
voller Beweiswert zu. Mit Dr. med. E._ ist folglich davon auszugehen,
dass der status quo sine vel ante rund eineinhalb Jahre nach dem
Unfallereignis vom 24. November 2011 eingetreten ist und ein natürlicher
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Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den
persistierenden Schmerzen, der Fehlhaltung und den
Bewegungseinschränkung der HWS mit überwiegender
Wahrscheinlichkeit nicht mehr gegeben ist. Da die Leistungspflicht des
Unfallversicherers voraussetzt, dass zwischen dem Unfallereignis und der
gesundheitlichen Schädigung sowohl ein natürlicher als auch ein
adäquater Kausalzusammenhang besteht (vgl. dazu vorstehend E.3) und
es vorliegend − wie soeben dargestellt − bereits am natürlichen
Kausalzusammenhang fehlt, ist die Adäquanzprüfung hinfällig geworden.
Festzuhalten bleibt bezüglich der Adäquanzprüfung lediglich, dass die
vom Beschwerdeführer bezüglich der nicht objektivierbaren Unfallfolgen
vorgenommene Adäquanzprüfung weder inhaltlich noch im Ergebnis zu
überzeugen vermag. Da es vorliegend aber − wie gesehen − ohnehin
bereits an der natürlichen Kausalität mangelt, erübrigen sich weitere
diesbezügliche Ausführungen. Ebenfalls kann bei diesem Ergebnis in
Anwendung der antizipierten Beweiswürdigung (vgl. vorstehend E.2b) auf
weitere medizinische Abklärungen beziehungsweise auf die Einholung
des vom Beschwerdeführer beantragten gerichtlichen Gutachtens zur
Unfallkausalität der Beschwerden verzichtet werden. Die Einstellung der
Versicherungsleistungen per 30. November 2013 erfolgte somit zu Recht.
7. Nur am Rande sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass ein Anspruch des
Beschwerdeführers auf eine Integritätsentschädigung nach Art. 24 Abs. 1
UVG ebenfalls zu verneinen ist, da eine erhebliche und dauerhafte
Schädigung der körperlichen Integrität aufgrund der medizinischen Akten
nicht ausgewiesen ist. Dementsprechend hielt Dr. med. E._ im
rheumatologischen Gutachten vom 7. Juli 2013 (Bg-act. 61 S. 14) explizit
fest, dass aus rheumatologischer Sicht aufgrund der objektivierbaren
strukturellen Befunde keine unfallbedingte Einschränkung der
körperlichen Integrität bezogen auf das Unfallereignis vom 24. November
2011 bestehe. Gegenteiliges wird vom Beschwerdeführer auch nicht
vorgebracht.
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8. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 28. August 2014 erweist sich
somit in jeder Beziehung als rechtens, was zu seiner Bestätigung und zur
Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde vom 25. September
2014 führt.
Gerichtskosten werden nicht erhoben, da das kantonale
Beschwerdeverfahren nach Art. 61 lit. a ATSG grundsätzlich kostenlos ist.
Eine aussergerichtliche Entschädigung steht der Beschwerdegegnerin
nicht zu (Umkehrschluss aus Art. 61 lit. g ATSG).