# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 981eade6-17d7-4244-8d15-f4c3abc91fd5
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Y._, Jg. 1976, ungarische Staatsangehörige, hielt sich seit 11. Dezember 2015 ohne
Wohnsitz und Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz als Touristin auf. Am
19. Dezember 2015 begab sie sich mit dem Taxi von C._ in die Notaufnahme des
Spitals D._, nachdem bei ihr zuvor Geburtswehen eingesetzt hatten. Von dort wurde
sie an das Spital B._ überwiesen, wo sie am gleichen Tag ihre Tochter Z._ gebar. Der
Spitalverwaltung hatte sie eine ungarische Krankenversicherungskarte vorgelegt. Der
Austritt aus dem Spital erfolgte am 23. Dezember 2015. Mit Schreiben vom 23.
Dezember 2015 ersuchte das Spital B._ die Sozialen Dienste der Gemeinde C._ um
Kostenübernahme für den stationären Aufenthalt von Y._ und ihrer Tochter für den
Zeitraum vom 19. bis 23. Dezember 2015. Dies mit dem Hinweis, dass die ungarische
Krankenversicherung die Kostenübernahme abgelehnt habe und Y._ nicht in der Lage
sei, für die Kosten aufzukommen. Der von Y._ genannte Arbeitgeber habe ein
Anstellungsverhältnis dementiert. Mit Verfügung vom 1. Februar 2016 wiesen die
Sozialen Dienste C._ das Gesuch um Kostenübernahme ab mit der Begründung, dass
die örtliche Zuständigkeit nicht bei der Gemeinde C._, sondern bei der Gemeinde D._
liege. Für die Tochter sei ab dem Zeitpunkt der Geburt am 19. Dezember 2015 die
Stadt A._ zuständig (act. G 7/11/10).
A.a.
Gegen diese Verfügung erhob das Spital B._ durch seinen Rechtsvertreter beim
Gemeinderat C._ mit Eingabe vom 12. Februar 2016 Rekurs (act. G 7/11/9). Das
Sozialamt der Stadt D._ gab am 16. Februar 2016 seinerseits bekannt, dass das
Gesuch des Spitals B._ um Übernahme der Kosten des stationären Aufenthalts
mangels örtlicher Zuständigkeit abgelehnt werde. Der Notfall (Einsetzen der Wehen)
habe sich in C._ ereignet (act. G 7/11/8). Die Sozialen Dienste A._ teilten am 14. März
2016 ebenfalls mit, dass dem Gesuch des Spitals B._ um Übernahme der Kosten des
stationären Aufenthalts nicht entsprochen werde. Örtlich zuständig sei die Gemeinde
D._, da die Zuweisung ins Spital B._ von D._ aus erfolgt sei (act. G 7/11/1). Mit
Beschluss vom 6. Juni 2016 wies der Gemeinderat C._ den Rekurs des Spitals B._
ab mit der Begründung, die örtliche Zuständigkeit für die Mutter des Kindes liege bei
der Stadt D._, da von dort aus die ärztliche Zuweisung erfolgt sei. Für das
neugeborene Kind wiederum sei die Stadt A._ zuständig (act. G 7/11/7). Den gegen
diesen Beschluss vom Spital B._ erhobenen Rekurs (act. G 7/1 und 7/9) hiess das
A.b.
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B.
Departement des Innern (DI) mit Entscheid vom 7. August 2017 gut, soweit es darauf
eintrat. Es hob den angefochtenen Beschluss auf und wies die Angelegenheit an die
Sozialen Dienste C._ zurück (act. G 7/25).
Die gegen diesen Entscheid von der Gemeinde C._ erhobene Beschwerde vom
28. August 2017 hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid B 2017/179 vom 22.
Oktober 2018 teilweise gut. Es hob den Rekursentscheid vom 7. August 2017 auf und
wies die Angelegenheit zum Entscheid über die Leistungspflicht für den
Spitalaufenthalt von Mutter und Kind an das DI zurück. Mit Entscheid vom 12. April
2019 hiess das DI seinerseits den Rekurs vom 28. Juni/14. September 2016 insoweit
gut, als es den Beschluss des Gemeinderats C._ vom 6. Juni 2016 aufhob (Ziff. 1) und
feststellte, dass der unterstützungsrechtliche Aufenthaltsort der Mutter Y._ sich vom
19. bis 23. Dezember 2015 in der politischen Gemeinde C._ befunden habe. Diese
werde daher verpflichtet, für die Kosten deren Aufenthalts im Spital B._ vom 19. bis
23. Dezember 2015 gemäss Gesuch vom 23. Dezember 2015 subsidiär aufzukommen
(Ziff. 2a). Im Weiteren stellte es fest, dass der unterstützungsrechtliche Aufenthaltsort
des neugeborenen Kindes Z._ sich vom 19. bis 23. Dezember 2015 in der politischen
Gemeinde A._ befunden habe. Diese werde daher verpflichtet, für die Kosten von
dessen Aufenthalt im Spital B._ vom 19. bis 23. Dezember 2015 gemäss Gesuch vom
23. Dezember 2015 subsidiär aufzukommen (Ziff. 2b). Die amtlichen Kosten von
CHF 1'500 würden im Betrag von CHF 1'000 der Politischen Gemeinde C._ und im
Betrag von CHF 500 der Politischen Gemeinde A._ auferlegt (Ziff. 3). Das Spital B._
werde von der Politischen Gemeinde C._ ausseramtlich mit CHF 1'000, zuzüglich
Barauslagen und Mehrwertsteuer, und von der Politischen Gemeinde A._ mit CHF
500, zuzüglich Barauslagen und Mehrwertsteuer entschädigt (Ziff. 4). Die Begehren der
Politischen Gemeinden A._ und D._ um Zusprechung einer ausseramtlichen
Entschädigung würden abgewiesen (Ziff. 5 und 6).
A.c.
Gegen diesen Entscheid erhob die Politische Gemeinde A._ (Beschwerdeführerin 1)
mit Eingabe vom 9. Mai 2019 Beschwerde beim Verwaltungsgericht (B 2019/98) mit
den Anträgen, der Entscheid sei teilweise aufzuheben, namentlich die Ziffern 2b, 3 und
4 (Ziff. 1). Die Ziffer 2b sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass der
unterstützungsrechtliche Aufenthaltsort von Z._ vom 19. bis 23. Dezember 2015 in der
Politischen Gemeinde C._ gelegen habe und diese für die Kosten des Aufenthalts von
Z._ im Spital B._ subsidiär aufzukommen habe (Ziff. 2). Die Ziffern 3 und 4 seien
B.a.
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zudem dahingehend abzuändern, dass der Politischen Gemeinde A._ keine Kosten
bzw. Parteientschädigung auferlegt würden (Ziff. 3). Unter Kosten- und
Entschädigungsfolgen (Ziff. 4; act. G 1 [B 2019/98]).
Die Politische Gemeinde C._ (Beschwerdeführerin 2) erhob gegen den Entscheid vom
12. April 2019 am 10. Mai 2019 Beschwerde beim Verwaltungsgericht (B 2019/100) mit
den Rechtsbegehren, es seien die Ziffern 1, 2a, 3 und 4 aufzuheben (Ziff. 1). Es sei
festzustellen, dass sich der unterstützungsrechtliche Aufenthaltsort von Y._ im
vorliegend massgeblichen Zeitraum in D._ befunden habe (Ziff. 2). Unter Kosten- und
Entschädigungsfolge (Ziff. 3; act. G 1 [B 2019/100]).
In den Vernehmlassungen vom 5. Juni 2019 (B 2019/98 und B 2019/100) stellte die
Vorinstanz den Antrag auf Abweisung beider Beschwerden. Zur Begründung verwies
sie auf den angefochtenen Entscheid (act. G 6 [B 2019/98 f.]). Die Beschwerdegegnerin
1 beantragte in den Vernehmlassungen vom 1. Juli 2019 (act. G 9 [B 2019/98] und G 11
[B 2019/100]) Abweisung der Beschwerden B 2019/98 f. (Ziff. 1). Im Verfahren B
2019/98 seien eventualiter die Beschwerdeführerin 2 und/oder die
Beschwerdegegnerin 3 zu verpflichten, für die Kosten von Z._ im Spital B._
(Aufenthalt vom 19. bis 23. Dezember 2015) subsidiär aufzukommen (Ziff. 2). Im
Verfahren B 2019/100 sei eventualiter die Beschwerdegegnerin 3 und/oder die
Beschwerdegegnerin 4 zu verpflichten, für die Kosten des Aufenthalts von Y._ im
Spital B._ subsidiär aufzukommen (Ziff. 2). Unter Kosten- und Entschädigungsfolge
(Ziff. 3). Die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 verzichteten im Verfahren B 2019/98
stillschweigend auf eine Vernehmlassung (act. G 11 [B 2019/98]). Die
Beschwerdegegnerin 2 verzichtete im Verfahren B 2019/100 mit Schreiben vom 18.
Juni 2019 auf eine Vernehmlassung (act. G 9 [B 2019/100]).
B.b.
Die Beschwerdeführerin 1 verzichtete im Verfahren B 2019/98 auf eine weitere
Stellungnahme (act. G 12 [B 2019/98]). Die Beschwerdeführerin 2 bestätigte in der
Stellungnahme vom 24. Juni 2019 ihren Standpunkt, wobei sie sich sinngemäss zur
Beschwerdeeingabe im Verfahren B 2019/98 äusserte (act. G 10 [B 2019/100]). Am 23.
August 2019 nahm die Beschwerdeführerin 2 noch einmal in beiden Verfahren Stellung
(act. G 14 [B 2019/100]).
B.c.
Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben der vorliegenden
B.d.
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## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die Beschwerdeverfahren B 2019/98 und B 2019/100 betreffen den gleichen
Streitgegenstand und basieren auf denselben Akten. Es rechtfertigt sich daher, die
zwei Beschwerden in einem einzigen Entscheid zu behandeln und die beiden
Beschwerdeverfahren zu vereinigen. Die sachliche Zuständigkeit des
Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP).
Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59 Abs. 1
VRP und Art. 34 des Bundesgesetzes über die Zuständigkeit für die Unterstützung
Bedürftiger, SR 851.1, ZUG; vgl. auch GVP 2006 Nr. 24). Sodann sind beide
Beschwerdeführerinnen als politische Gemeinden zur Beschwerde legitimiert (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Weiter entsprechen ihre Beschwerdeeingaben vom
9. Mai 2019 (act. G 1 [B 2019/98]) und vom 10. Mai 2019 (act. G 1 [B 2019/100])
zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit
Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf beide Beschwerden ist somit einzutreten.
2.
Verfahren wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
bis
Im Rückweisungsentscheid B 2017/179 vom 18. Oktober 2018 führte das
Verwaltungsgericht aus, nach Art. 33 Abs. 1 des Gesundheitsgesetzes (sGS 311.1, GG)
müssten Spitäler auf der Spitalliste ihres Kantons im Rahmen ihres Leistungsauftrags
und ihrer Kapazitäten über die Nothilfe hinaus Personen aufnehmen, deren Behandlung
unaufschiebbar sei. Der Beschwerdegegner 1 sei mit Blick auf diese gesetzliche
Verpflichtung berechtigt gewesen, in eigenem Namen ein Kostenerstattungsgesuch zu
stellen. Die Gemeinden wiederum seien aufgrund von Art. 3 Abs. 2 des
Sozialhilfegesetzes (sGS 381.1, SHG) i.V.m. Art. 21 ZUG zur Unterstützung einer in Not
geratenen Person mit Aufenthalt in der Gemeinde verpflichtet. Bereits von daher
bestehe auch ein Anknüpfungspunkt für die Übernahme der Kosten durch die
Aufenthaltsgemeinde. Wenn eine in Not geratene, behandlungsbedürftige Person - wie
vorliegend - bei der Aufenthaltsgemeinde kein Gesuch um Kostengutsprache für die
medizinische Behandlung stelle, so komme dem Beschwerdegegner 1 (B 2019/98 f.)
nicht nur die Befugnis zur Stellung eines Kostenerstattungsgesuchs zu, sondern auch
2.1.
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die Rechtsmittelbefugnis gegen einen ablehnenden Entscheid. Würde dies gegenteilig
gehandhabt, hätte in einer solchen Konstellation - entgegen der Regelung von Art. 3
Abs. 2 SHG i.V.m. Art. 21 ZUG - ungedeckte medizinische Behandlungskosten immer
der Leistungserbringer selbst zu tragen. Überdies wären bei medizinischen Notfällen
von Personen ohne Versicherungsschutz immer die Spitalgemeinden die Kostenträger.
Letzteres läge nicht im Sinn der vorerwähnten Regelungen und liesse sich zudem mit
der Zuständigkeitsregelung von Art. 11 Abs. 2 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG nicht ohne
Weiteres in Einklang bringen. Die Vorinstanz sei daher zu Recht auf den Rekurs des
Beschwerdegegners 1 eingetreten, zumal dieser als Adressat des Beschlusses vom
6. Juni 2016 an der Änderung oder Aufhebung des Beschlusses ein eigenes
schutzwürdiges Interesse gehabt habe (Art. 45 Abs. 1 VRP; VerwGE B 2017/179 a.a.O.,
E. 3.1).
Im Weiteren bestätigte das Verwaltungsgericht im erwähnten VerwGE B 2017/179 mit
Hinweis auf die Rechtsprechung (so insbesondere: VerwGE B 2008/95 vom 22. Januar
2009, E. 3.2; www.gerichte.sg.ch; VerwGE B 2006/4 vom 8. Juni 2006 [=GVP 2006 Nr.
24], E. 1), dass die Beschwerdegegnerin 2 als erstangerufene Gemeinde dem Gesuch
des Beschwerdegegners 1 hätte entsprechen und einstweilen (ohne Anerkennung einer
Rechtspflicht) Leistungen für den zur Diskussion stehenden Spitalaufenthalt hätte
erbringen müssen. Die Beschwerdegegnerin 2 habe das Gesuch um Kostenübernahme
im Beschluss vom 1. Februar 2016 nach ausführlicher Begründung abgewiesen (act. G
7/11/10). Es sei von einem Entscheid in der Sache auszugehen, zumal es sich bei
verfügungsweise einlässlich geprüften und verneinten Zuständigkeit gerade um den
materiellen Streitpunkt gehandelt habe. Der Umstand, dass sich - wie vorliegend -
keines der in Betracht kommenden Gemeinwesen als zuständig erachtet habe, dürfe
sich weder zulasten der betroffenen Personen noch zulasten von Stellen, welche
gesetzlich verpflichtet seien, gegenüber diesen Personen Leistungen zu erbringen,
auswirken. Für Leistungserbringer, welche der Aufnahmepflicht nach Art. 33 Abs. 1
GesG unterliegen würden, sei es nicht zumutbar, bei allen in Betracht kommenden
Gemeinwesen um Kostenersatz zu ersuchen und (mehrere) entsprechende
Rechtsmittelverfahren zu führen. Wie dargelegt habe daher die erstangerufene
Gemeinde ein Gesuch um Kostengutsprache entgegenzunehmen und zu prüfen bzw.
einstweilen (ohne Anerkennung einer Rechtspflicht) Unterstützung zu leisten (vgl.
VerwGE B 2008/95 a.a.O., E. 3.2; www.gerichte.sg.ch; GVP 2006 Nr. 24 E. 1; vgl. auch
Art. 3 Abs. 3 VRP). Der Beschluss der Beschwerdeführerin 2 vom 1. Februar 2016 (act.
G 7/11/10) lasse diese Gegebenheiten ausser Acht. Er leide zudem insofern an einem
formellen Mangel, als er nicht an die von der Beschwerdeführerin 1 als zuständig
erachtete Beschwerdegegnerin 3 zugestellt worden sei. Deren Leistungspflicht hätte
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überdies im Dispositiv verfügt werden müssen. Von daher wäre an sich ein formeller
Anlass gegeben, die Sache - wie von der Vorinstanz entschieden - an die
Beschwerdeführerin 2 zur formell korrekten Verfügung der Leistungspflicht gegenüber
der Beschwerdegegnerin 3 zurückzuweisen. Zu beachten sei indes, dass die
Angelegenheit inhaltlich liquid bzw. materiell spruchreif sei und sich sämtliche
Verfahrensbeteiligten schon im Verwaltungsverfahren sowie erneut im Rekursverfahren
und im Beschwerdeverfahren zur materiellen Leistungspflicht umfassend geäussert
hätten (vgl. act. G 7/11/1, 7/11/7, 7/11/8 und 7/11/10). Im Verwaltungs- und im
Rekursverfahren sei bekannt gewesen, welche Gemeinde die Beschwerdegegnerin 2
als erstattungspflichtig erachte. Sodann seien sich - im Sinn von Art. 27 SHG sowie Art.
3 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 3 VRP - mehrere politische Gemeinden gegenübergestanden,
welche jeweils ihre Zuständigkeit verneint hätten. Von daher erweise sich das
Vorbringen der Vorinstanz, dass es (noch) nicht in ihrer Zuständigkeit liege, die
kostenpflichtige Gemeinde zu bestimmen, als unzutreffend. Eine Rückweisung der
Sache an die Beschwerdeführerin 2 zur Neuverfügung hätte in dieser Situation, in
welcher sämtliche Gegebenheiten zu Tage liegen würden und die Verfahrensbeteiligten
ihren Standpunkt dargelegt hätten, einen Verfahrensleerlauf und eine nicht
gerechtfertigte weitere Verzögerung zur Folge (vgl. BGE 137 I 195, E. 2.3.2). Der
vorinstanzliche Rückweisungsentscheid lasse sich aus diesem Grund nicht
aufrechterhalten. Durch die Vorinstanz sei in materieller Hinsicht zu klären, wer für die
Kosten des Spitalaufenthalts von Y._ und Z._ vom 19. bis 23. Dezember 2015
aufzukommen habe. Zu prüfen sei mithin, welches Gemeinwesen als
Aufenthaltsgemeinde von Y._ und ihrer Tochter im Sinn von Art. 21 Abs. 1 ZUG i.V.m.
Art. 24 Abs. 1 SHG zu gelten habe (VerwGE B 2017/179 a.a.O., E. 3.2).
Nach Art. 3 Abs. 2 SHG richten sich Zuständigkeit, Unterstützungswohnsitz und
Verfahren nach dem ZUG. Gemäss Art. 24 Abs. 1 SHG richten sich die Kostentragung
der aufgrund des Aufenthalts zuständigen politischen Gemeinde und die
Kostenersatzpflicht der aufgrund des Unterstützungswohnsitzes zuständigen
politischen Gemeinde ebenfalls sachgemäss nach dem ZUG. Bedarf ein Ausländer, der
sich in der Schweiz aufhält, hier aber keinen Wohnsitz hat, sofortiger Hilfe, so ist nach
Art. 21 Abs. 1 ZUG der Aufenthaltskanton unterstützungspflichtig. In sachgemässer
Anwendung von Art. 21 ZUG ist demgemäss innerhalb des Kantons die
Aufenthaltsgemeinde zuständig (VerwGE B 2017/179 a.a.O., E. 2.1).
Vorliegend blieb unbestritten, dass sich Y._ seit dem 11. Dezember 2015 in der
Schweiz als Touristin aufgehalten hatte; über eine ausländerrechtliche
2.2.
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Anwesenheitsbewilligung bzw. einen Wohnsitz verfügte sie nicht. Nicht streitig ist auch,
dass die Geburtswehen von Y._ (im Sinn eines medizinischen Notfalls) während ihres
Aufenthalts in C._ am 19. Dezember 2015 eingesetzt hatten und sie von dort per Taxi
in das Spital D._ gefahren wurde (vgl. act. G 7/11/1, 7/11/7, 7/11/8 und 7/11/10). Nicht
aktenmässig belegt ist, wie lange und zu welchem Zweck sich Y._ zuvor in C._
aufgehalten hatte. Von einem engen Bezug zu dieser Gemeinde kann aufgrund der
Akten nicht ausgegangen werden. Eine besondere Beziehungsnähe von Y._ (vgl. dazu
W. Thomet, Kommentar zum Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die
Unterstützung Bedürftiger, 2. Aufl. 1994, Rz. 168 [vor den dort angeführten Beispielen])
ist sodann auch im Fall der Politischen Gemeinden D._ und A._ nicht ersichtlich.
Dieses Kriterium hilft daher für die Klärung der Frage der unterstützungsrechtlichen
Aufenthaltsgemeinde nicht weiter. Indes kann auch eine nur kurze bzw. zufällige
Ortsanwesenheit einen Aufenthaltsort im Sinn von Art. 11 Abs. 1 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs.
2 SHG begründen; im Zweifel ist die Zuständigkeit des tatsächlichen Aufenthaltsorts zu
bejahen (vgl. Thomet, a.a.O., Rz. 168 f.). Der Aufenthalt von Y._ in C._ begründete
somit grundsätzlich einen Unterstützungsanspruch gegenüber der
Aufenthaltsgemeinde. Streitig und zu klären ist jedoch, ob der unterstützungsrechtliche
Aufenthalt von Y._ in C._ (im Sinn von Art. 11 Abs. 1 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG)
mit dem gesundheitlich bedingten, notfallmässigen Verlassen des Gemeindegebiets
am 19. Dezember 2015 dahinfiel.
Im angefochtenen Entscheid führte die Vorinstanz unter Hinweis auf BGer 2A.55/2000
vom 27. Oktober 2000, E. 5a, und BGer 8C_852/2008 vom 25. Februar 2009, E. 3.3,
aus, dass eine Änderung der unterstützungsrechtlichen Zuständigkeit bei einer in der
Schweiz nicht ansässigen ausländischen Person nur zurückhaltend anzunehmen sei.
Art. 11 Abs. 2 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG sei mangels ärztlicher oder behördlicher
Anordnung aus der Gemeinde C._ nicht anwendbar. Es könne nicht Wille des
Gesetzgebers gewesen sein, dass der bisherige Aufenthaltsort aufgegeben werde,
wenn sich eine Person zur Behandlung eines medizinischen Notfalls in eine andere
Gemeinde begebe, weil am Ort des Eintritts des Notfalls die medizinische Leistung
nicht erbracht werden könne. Dies würde dem vom Gesetzgeber beabsichtigten
Schutz der Spitalstandortgemeinden bzw. -kantone widersprechen (Verweis auf BGer
8C_530/2014 vom 7. November 2014, E. 3.2). Anzuknüpfen sei vielmehr an den
Aufenthaltsort der Person im Zeitpunkt des Notfalleintritts, nicht an den Ort des
Leistungserbringers. Y._ habe sich einzig deshalb nach D._ begeben, weil es in C._
kein Spital gebe und D._ am schnellsten zu erreichen gewesen sei. Grund für den
Ortswechsel sei der Notfall (Einsetzen der Geburtswehen) gewesen. Daher habe ihr
2.3.
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3.
unterstützungsrechtlicher Aufenthaltsort in C._ nicht zur Gemeinde D._ gewechselt
(act. G 2 S. 8 f.).
Hinsichtlich der Überweisung von Y._ vom Spital D._ an das Spital B._ hielt die
Vorinstanz fest, Art. 11 Abs. 2 ZUG setze voraus, dass am Ort, von dem aus die
ärztliche oder behördliche Zuweisung erfolgt sei, ein Aufenthalt begründet worden sei
und dass dieser Aufenthaltsort aufrechterhalten werde (VerwGE B 2012/12 vom 13.
November 2012, E. 2.4.2). Weil D._ nicht zur Aufenthaltsgemeinde von Y._ geworden
sei, habe in D._ auch kein Aufenthaltsort im Sinn von Art. 11 Abs. 2 ZUG i.V.m. Art. 3
Abs. 2 SHG aufrechterhalten werden können. Diese Bestimmung komme daher im
vorliegenden Fall nicht zur Anwendung. Ebenso wenig habe Y._ in der Politischen
Gemeinde A._ einen neuen unterstützungsrechtlichen Aufenthalt begründet, sondern
vielmehr denjenigen in C._ beibehalten. Es sei unbedeutend, dass sie nach der Geburt
der Tochter nicht wieder nach C._ zurückgekehrt sei. Die Gemeinde C._ sei somit
nach Art. 21 Abs. 1 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG unterstützungsrechtliche
Aufenthaltsgemeinde von Y._ Entsprechend habe sie für die Kosten des
Spitalaufenthalts von Y._ subsidiär aufzukommen. Es stehe dieser aber frei zu
versuchen, die Kosten bei Y._ oder allfälligen weiteren Kostenträgern (Versicherungen)
geltend zu machen (act. G 2 S. 9).
Eine Regelung, wonach ein minderjähriges Kind den unterstützungsrechtlichen
Aufenthaltsort der Eltern teile, wie es im Fall eines Unterstützungswohnsitzes in der
Schweiz vorgesehen sei (Art. 7 Abs. 1 ZUG), kenne das ZUG nicht. Eine analoge
Anwendung dieser (Wohnsitz-)Bestimmung auf den Aufenthalt erscheine (aus
gesetzessystematischer Sicht) als nicht sachgerecht. Z._ sei in der Politischen
Gemeinde A._ geboren und in keiner anderen Gemeinde anwesend gewesen (Art. 11
Abs. 1 ZUG). Entsprechend sei sein unterstützungsrechtlicher Aufenthaltsort vom 19.
bis 23. Dezember 2015 gestützt auf Art. 21 Abs. 1 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG die
Politische Gemeinde A._ gewesen, welche daher für die Kosten des Spitalaufenthalts
von Z._ subsidiär aufzukommen habe. Es stehe dieser aber frei zu versuchen, die
Kosten bei Y._ oder allfälligen weiteren Kostenträgern (Versicherungen) geltend zu
machen (act. G 2 S. 10).
Die Beschwerdeführerin 2 stellt sich auf den Standpunkt, dass der Standort der Klinik
als Aufenthaltsort nach Art. 11 Abs. 1 ZUG gelte, wenn eine hilfsbedürftige Person von
3.1.
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sich aus in eine Klinik in einer anderen Gemeinde eintrete. Der Aufenthalt von Y._
werde nicht perpetuiert, weil die Geburtswehen in C._ eingetreten seien. Art. 11 Abs. 2
ZUG komme nicht zur Anwendung. Wenn der Gesetzgeber gewollt hätte, dass
sämtliche medizinischen Notfälle, d.h. nicht nur die ärztlich bzw. behördlich
überwiesenen, von Art. 11 Abs. 2 ZUG erfasst werden sollten, hätte er diese
Gesetzesnorm entsprechend formulieren müssen. Der Wortlaut lasse aber keinen
Interpretationsspielraum zu. Y._ und Z._ hätten sich im massgeblichen Zeitraum vom
19. bis 23. Dezember 2015 nicht in der Politischen Gemeinde C._ (im Sinn von Art. 11
Abs. 1 ZUG) aufgehalten. Y._ habe von sich aus das Spital in D._ aufgesucht und sei
dorthin weder ärztlich noch behördlich zugewiesen worden. Mit dem Verlassen des
Gemeindegebiets von C._ habe sie ihren allfälligen Aufenthalt in dieser Gemeinde
beendet. Art. 9 Abs. 3 ZUG, wonach der Unterstützungswohnsitz einer Person mit dem
Eintritt in ein Spital nicht beendigt werden könne, gelte für den Aufenthaltsort nach Art.
11 ZUG nicht (BGer 2A.345/2002 vom 9. Mai 2003, E. 3.4). Ab dem selbständigen
Eintritt von Y._ in die Notaufnahme des Spitals D._ am 19. November 2015 gelte D._
als Aufenthaltsort von Y._ Die Zuweisung an das Spital B._ wiederum sei mit
Krankentransport erfolgt. Ab jenem Zeitpunkt sei D._ als Aufenthaltsgemeinde nach
Art. 11 Abs. 2 und 12 Abs. 2 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG für die Unterstützung
während des Aufenthalts im Spital B._ örtlich zuständig gewesen. Eine örtliche
Zuständigkeit der Politischen Gemeinde C._ sei daher offensichtlich nicht gegeben
gewesen. Abgesehen davon sei auch nicht bekannt, ob und wie lange sich Y._ vor
ihrem Spitaleintritt in C._ aufgehalten habe. Der E._ jedenfalls bestreite die Angabe
von Y._, dort tätig gewesen zu sein. Y._ könne sich im Übrigen seit ihrer Einreise
durchaus anderswo oder gar an wechselnden Orten aufgehalten haben (act. G 1 [B
2019/100]).
Vorweg ist festzuhalten, dass der von der Beschwerdeführerin 2 angeführte
hypothetische Sachverhalt (Fahrt zuerst in die Nachbargemeinde mit anschliessender
ärztlicher Überweisung nach D._; act. G 1 [B 2019/100] S. 6 f.) vorliegend nicht zur
Diskussion steht und von daher auch nicht weiter zu untersuchen ist. Zu beurteilen ist
einzig der oben in E. 2.2 zweiter Absatz geschilderte, im Wesentlichen unbestritten
gebliebene Sachverhalt, wobei - mit der Beschwerdeführerin 2 (act. G 1 [B 2019/100]
S. 7 oben) - festzuhalten ist, dass Art. 11 Abs. 2 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG mangels
ärztlicher Anordnung in C._ nicht zur Anwendung kommt. Hingegen begründete die
Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ihre Schlussfolgerung, der
unterstützungsrechtlicher Aufenthaltsort von Y._ im Zeitraum vom 19. bis 23.
Dezember 2015 sei nach Art. 21 Abs. 1 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG die Gemeinde
3.2.
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4.
C._ gewesen, weshalb die Beschwerdeführerin 2 für die Kosten des Spitalaufenthalts
von Y._ subsidiär aufzukommen habe, nachvollziehbar. Insbesondere knüpfte die
Vorinstanz zu Recht an den Aufenthaltsort von Y._ im Zeitpunkt des Notfalleintritts an
und nicht an den Ort der medizinischen Einrichtung. Dies umso mehr, als Y._ am 19.
Dezember 2015 nach Eintritt des Notfalls (Einsetzen der Geburtswehen) einzig deshalb
zum nächstliegenden Spital nach D._ gefahren war, weil es in C._ keine solche
Einrichtung gab. Dieser Umstand bewirkte nun offenkundig keinen geänderten
Aufenthaltsort, umso weniger, als ein willkürliches Umherziehen oder ständiges
Wechseln des Aufenthaltsortes (vgl. Thomet a.a.O., Rz. 169 i.V.m Rz. 231 f.)
augenscheinlich nicht Ursache des geschilderten Ortswechsels von Y._ gebildet hatte.
Der von der Beschwerdeführerin 2 angeführte BGer 2A.345/2002 vom 9. Mai 2003 (act.
G 1 [B 2019/100] S. 7 oben]) ist nicht einschlägig, weil ihm insofern eine andere
Situation zugrunde lag, als dort eine drogenabhängige Person von sich aus bzw.
freiwillig (und damit nicht notfallbedingt wie Y._) in einem andern als dem damaligen
Aufenthaltskanton um Hilfe nachgesucht hatte (vgl. BGer 2A.345/2002 a.a.O. E. 3.4).
Unter den dargelegten Umständen begründete - selbst wenn Art. 9 Abs. 3 ZUG für den
Aufenthaltsort nach Art. 11 ZUG nicht zur Anwendung kommt, wie die
Beschwerdeführerin 2 mit Hinweis auf BGer 2A.345/2002 a.a.O, E. 3.4, geltend macht -
Y._ in D._ keinen neuen Aufenthaltsort. Damit konnte dort - gemäss der zutreffenden
Folgerung der Vorinstanz bei Überweisung von Y._ an das Spital B._ - auch kein
Aufenthaltsort im Sinn von Art. 11 Abs. 2 ZUG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 SHG
aufrechterhalten werden. Ebensowenig begründete Y._ damit in der Politischen
Gemeinde A._ einen neuen unterstützungsrechtlichen Aufenthalt, sondern behielt
vielmehr denjenigen in C._ bei, weil dem erneuten Aufenthaltsortswechsel ebenfalls
der in C._ eingetretene Notfall zugrunde lag. Die Dispositivziffern 1 und 2a des
angefochtenen Entscheids (act. G 2) sind von daher zu bestätigen.
Die Beschwerdeführerin 1 vertritt den Standpunkt, dass sich der
unterstützungsrechtliche Aufenthalt von Z._ vom 19. bis 23. Dezember 2015 in der
Politischen Gemeinde C._ befunden habe, weshalb diese Gemeinde für die Kosten
des Aufenthalts von Z._ im Spital B._ aufzukommen habe. Entgegen der Auffassung
der Vorinstanz sei Art. 7 ZUG analog auf den unterstützungsrechtlichen Aufenthaltsort
eines Kindes sehr wohl anwendbar. Es sei sodann auch die Absicht der Mutter (Y._)
gewesen, ihr Kind nach dem Spitalaufenthalt wieder nach C._ zu ihr zu nehmen. In
4.1.
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analoger Anwendung von Art. 7 ZUG befinde sich der unterstützungsrechtliche
Aufenthaltsort von Z._ ebenfalls in C._. Um den Standortschutz (der
Spitalgemeinden) zu gewährleisten müsse Z._ den unterstützungsrechtlichen
Aufenthaltsort von ihrer Mutter ableiten. Es wäre stossend, dass die
Beschwerdeführerin 1 nur deswegen für die Kostentragung zuständig sei, weil ihr Spital
eine Geburtenabteilung habe (act. G 1 [B 2019/98]). Die Beschwerdegegnerin 1 hält
dem entgegen, dass es ihr nicht länger zumutbar sei, der Frage nachzugehen, welches
Gemeinwesen für die Kostendeckung aufzukommen habe bzw. weitere
Rechtsmittelverfahren in dieser Sache zu führen. Unbestritten sei, dass eine der drei
Gemeinden für die Behandlungskosten von Z._ aufzukommen habe. Die
Zahlungspflicht sei verbindlich festzulegen. Eine Rückweisung an die Vorinstanz sei
bereits daher nicht angezeigt (act. G 9 [B 2019/98]).
Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass keine gesetzliche Regelung besteht, wonach
ein minderjähriges Kind den unterstützungsrechtlichen Aufenthaltsort der Eltern teilt,
wie sie Art. 7 Abs. 1 ZUG für den Fall des Bestehens eines Unterstützungswohnsitzes
vorsieht. Eine analoge Anwendung von Art. 7 Abs. 1 ZUG auf den streitigen Fall eines
neugeborenen Kindes verneinte die Vorinstanz auf die gesetzessystematische
Einordnung dieser Norm bei den Wohnsitz-Bestimmungen. In dem in diesem
Zusammenhang von der Beschwerdeführerin 1 angeführten BGer 8C_285/2017 (= BGE
143 V 451) vom 21. November 2017 ging es demgegenüber um den
Unterstützungswohnsitz eines in einem ausserkantonalen Heim untergebrachten
Kindes. Das Bundesgericht stellte darin unter anderem fest, dass entgegen Art. 4 lit. d
der interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE; SR 380.311.1) sich
der Unterstützungswohnsitz eines dauernd fremdplatzierten Kindes nach Art. 7 Abs. 3
lit. c ZUG bestimme und nicht nach dem infolge Verweises in Art. 4 lit. d IVSE als
interkantonales Recht geltenden Art. 25 ZGB (BGE 143 V 451 E. 9.4).
Vorliegend handelt es sich insofern um einen vom erwähnten BGE abweichenden,
singulären Sachverhalt, als der Aufenthaltsort von Z._ und von deren Mutter Y._ nach
ihrem Austritt aus dem Spital B._ nicht bekannt war. Beide wiesen zu keinem
Zeitpunkt einen Wohnsitz in der Schweiz auf. Der streitige Sachverhalt lässt sich
insbesondere nicht (analog) unter Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG - diese Bestimmung statuiert
einen eigenen Unterstützungswohnsitz des Kindes nach Art. 7 Abs. 1 ZUG, wenn das
Kind dauernd nicht bei einem Elternteil wohnt - subsumieren. In keiner Form belegt ist
sodann das Vorbringen der Beschwerdeführerin 1, wonach es die Absicht von Y._
gewesen sei, ihr neugeborenes Kind nach dem Spitalaufenthalt "nach C._ zu ihr" (act.
4.2.
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5.
G 1 [B 2019/98] S. 3) zu nehmen. So ist bereits ein Aufenthalt der Mutter Y._ in C._
nach dem Spitalaustritt nicht dargetan; ein solcher wird von dieser Gemeinde vielmehr
ausdrücklich in Abrede gestellt (act. G 10 [B 2019/100] E. 1.2). Die speziellen
Verhältnisse machen den vorinstanzlichen Verzicht auf eine analoge Anwendung der
Wohnsitz-Regelung von Art. 7 Abs. 1 ZUG für die Bestimmung des Aufenthaltsorts von
Y._ und Z._ nachvollziehbar bzw. lassen ihn ohne weiteres als sachgerecht
erscheinen. Da es sodann an einem CH-Wohnsitz der Mutter Y._ fehlte, käme zudem
auch nach Art. 25 Abs. 1 letzter Satz ZGB (in Verbindung mit Art. 4 lit. d IVSE) der
Aufenthaltsort des Kindes Z._ im Zeitraum des Spitalaufenthalts (in der Politischen
Gemeinde A._) zum Tragen. Der von der Beschwerdeführerin 1 angeführte
Standortschutz (act. G 1 [B 2019/98] S. 3), soweit ein solcher im vorliegenden
Sachverhalt überhaupt bestehen sollte (vgl. BGE 135 III 49 E. 6.3 und 6.4 am Schluss),
dürfte in der gegebenen - wohl eher äusserst seltenen - Konstellation kostenseitig nur
eine untergeordnete Bedeutung haben. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz im
angefochtenen Entscheid, wonach der unterstützungsrechtliche Aufenthaltsort von
Z._ im Zeitraum vom 19. bis 23. Dezember 2015 nach Art. 21 Abs. 1 ZUG i.V.m. Art. 3
Abs. 2 SHG die Gemeinde A._ gewesen sei, weshalb die Beschwerdeführerin 1 für die
Kosten des Spitalaufenthalts von Z._ subsidiär aufzukommen habe, erweist sich von
daher als korrekt.
Die Beschwerden B 2019/98 und B 2019/100 sind damit beide abzuweisen. Dem
Verfahrensausgang entsprechend gehen die amtlichen Kosten der
Beschwerdeverfahren zu gleichen Teilen zulasten der beiden Beschwerdeführerinnen
(Art. 95 Abs. 1 VRP); auf die Erhebung der Kosten wird nicht verzichtet (Art. 95 Abs. 3
VRP). Angemessen erscheint eine Entscheidgebühr von je CHF 2'000 (Art. 7 Ziff. 222
der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der von den Beschwerdeführerinnen 1
und 2 geleistete Kostenvorschuss von je CHF 2000 wird verrechnet.
5.1.
Bei diesem Verfahrensausgang entfällt ein Anspruch der Beschwerdeführerinnen 1 und
2 auf ausseramtliche Entschädigung. Vorinstanz und Beschwerdegegnerinnen 2 und 3
haben ebenfalls keinen Anspruch auf ausseramtliche Entschädigung (Art. 98 Abs. 1
VRP in Verbindung mit Art. 98 VRP; Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 829). Hingegen hat der
Beschwerdegegner 1 Anspruch auf Entschädigung für seine Aufwände in den beiden
Beschwerdeverfahren zulasten der Beschwerdeführerinnen 1 und 2. Das
Verwaltungsgericht spricht bei Fehlen einer Kostennote praxisgemäss
5.2.
bis
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