# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5bb5c306-7c20-4531-957a-91dd051ac35f
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1958
geborene
X._
war
als Allrounder bei der
Y._
tätig
(Urk.
8/20)
. Am 2. April 2004 stürzte er beim Verlassen des Führerstandes einer Lokomotive von einer kippenden Leiter und zog sich
am linken Arm
eine Trümmerfraktur des Radius und eine Ellbogenluxationsfraktur zu
(Urk. 8/13/82
86)
. Für die Folgen dieses Unfalls erbrachte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die gesetzlichen Leistungen.
1.2
Am 23. Mai 2005 meldete sich der Versicherte bei der
Sozialversicherungs
an
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der
Invaliden
versicherung an (Urk.
8/9). Die IV-Stelle zog die Akten des Unfallversicherers bei und tätigte weitere medizinische und erwerbliche Abklärungen. Mit Verfü
gung vom 25. Januar 2006 sprach die SUVA dem Versicherten eine
Integritäts
entschädigung
von 40 % zu und stellte ihre Taggeldleistunge
n per 23. Januar 2006 ein (Urk.
8/31
). Mit Verfügung vom 2. Februar 2006 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für
eine
Abklärung der praktischen Arb
eits
fä
higkeit (Urk.
8/33)
.
Diese
Verfügung
wurde
am 2. März 2006 aufgehoben, da der Versicherte die berufliche Ma
ssnahme abgebrochen hatte (Urk.
8/46).
1.3
Mit Verfügung vom 11.
April 2006 sprach
die SUVA dem Versicherten eine I
nva
li
den
rente der Unfall
versicherung von 25 % ab dem 1. Februar 2006 zu (Urk.
8/52
). Die dagegen erhobene Einsprache des Versicherten wurde abge
wiesen
(Urk.
8/66
)
. Mit Urtei
l des hiesigen Gerichts vom 10.
Juni 2008 wurde d
er
Einsprachee
n
t
scheid
aufgehoben und die Sache
zur weiteren Abklärung an die SUVA zurückgewiesen
(Urk.
8/73). In der Folge
ordnete
die SUVA
eine polydisziplinäre Begutachtung an.
Das
rheumatologische Gutachten wurde am
5
. Januar 2010 und das
psychiatrische
Teilg
utachten
am 10.
Dezember 2009
erstattet (Urk.
8/82).
Die SUVA veranlasste sodann
eine weitere Begutachtung
durch die
Klinik für Unfallchirurgie des
Z._
. Das orthopä
disch-tra
umatische Gutachten wurde am 6.
Mai 2011 und das neu
rologische Teilgutachten am 13.
Juli 2011 erstatt
et (Urk. 8/93 S.
3-45)
.
M
it Verfügung vom 23.
November 2011
sprach
die SUVA
dem Versicherten eine Invalidenrente der Unfallversicherung
von 35
%
ab
dem
1.
Februar 2006
zu (Urk.
8/96),
was
unan
gefochten
blieb
.
1.4
Im Wesentlichen gestützt auf die von der SUVA veranlassten Abklärungen
und nach durchgefüh
rtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
8/101-102)
sprach
die IV
Stelle
dem Versicherten
mit Verfügung vom
8.
Mai 2012
ab 1. April 2005 eine bis 30. September 2005 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu
(Urk.
8/108
= Urk.
2
).
2.
Dagegen erhob der
Versicherte mit Eingabe vom 20.
August 2012 Beschwerde und beantragte,
in Aufhebung der Verfügung vom
8.
Mai 2012 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm über
Ende
September 2005 hinaus eine IV-Rente zuzusprechen
. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Bewilli
gung der unentgeltlichen Rechtspflege
(Urk.
1).
Mit Beschwerdeantwort vom 25.
September 2012 beantragte die Beschwerdegegnerin die
Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 16.
November 2012 zog der Beschwer
deführer sein Gesuch um Bewilligung der unentgeltl
ichen Rechtspflege zurück (Urk. 11). Am 20.
November
2012
wurde die Beschwerdeantwort dem Be
schwer
deführer zugestellt (Urk.
12).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge
hen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a
der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung
(
IVV
)
festzuse
tzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E.
6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände
rung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Ver
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des
Renten
beginns
mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E.
4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versi
cherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei
ben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat viel
mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit
raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbei
tsmarkt (Art. 7 Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.
3
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.
4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
1.
5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbei
tsunfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
6
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
liegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle,
dem Beschwerdeführer sei ab 29.
September 2005 eine angepasste Tätigkeit (einarmig / einhändig
verricht
bare
Tätigkeit mit der
rechten dominanten Hand) zu 100
% zumutbar. Aufgrund der gesetzlichen Koordination mit der Unfallversicherung stütze sie sich auf den von de
r SUVA in der Verfügung vom 23.
November 2
011 festgelegten
Invali
ditätsg
rad
von 35 %. Ab 1.
April 2005 bestehe ein Anspruch auf eine
ganze Invalidenrente und ab 1.
Oktober 2005 bestehe kein Anspruch mehr auf eine Invalidenrente, d
a der Invaliditätsgrad unter 40
% liege (Urk.
2).
2.2
Der Beschwerdeführer machte dagegen im Wesentlichen geltend, d
ie
Beschwer
de
gegneri
n
übersehe in ihrer Beurteilung
, dass die SUVA für ihren
Leistungs
entscheid
einzig die unfallbedingten physischen Auswirkungen auf die Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers zu berücksichtigen gehabt habe.
Er brachte weiter vor, d
ie
SUVA
habe nicht auf die Ergebnisse des Gutachtens der ortho
pädischen
A._
in den Bereichen Rheumatologie / Neuro
logie und Psychiatrie abstellen dürfen, weil die sachlichen Anforderungen an die involvierten medizinischen Fachbereiche nicht berücksichtigt worden seien.
Hinzu komme, dass das psychiatrische Gutachten keine Auskunft darüber gebe, ob aus diesem Fachbereich unfall- oder krankheitsbedingt eine Arbeits
unfähig
keit resultiere. Wie sich aus den Berichten des behandelnden Psychiaters Dr.
B._
ergebe, leide er
(der Beschwerdeführer)
an einer
chronifizierten
mittel
gra
digen depressiven Störung nach ICD-10: F 33.11 und werde erfolglos medi
kamentös behandelt. Der psychiatrischen Abklärung bei Dr.
C._
sei zu ent
nehmen, dass eine unzureichend abgeklärte
Angstproble
matik
vorliege
. Die gesundheitlichen Einschränkungen bestünden immer noch und beeinträchtigten ihn in
seiner Arbeitsfähigkeit (Urk. 1
).
3.
3.1
Am 5.
Januar 2010 erstattete
Dr. med
.
D._
,
Abteilung Physikalische Medi
zin und Rheumatologie der
A._
,
ein Gutachten, wel
ches sic
h auf die Akten, die Angaben des
Beschwerdefü
hrers
und
die Untersu
chung vom
12.
Mai 2009 stützt
sowie
Zusatzuntersuchungen (Labor,
bildge
bende
Abklärungen, neurologische Beurteilung) enthält (Urk. 8/82 S.
2 ff.).
Der
Gutacht
er stellte
folgende Diagnosen:
Chronisches Schmerzsyndrom linke obere Extremität
Status nach Ellbogenluxationsfraktur links und distaler, dislozierter intra
artikulärer Trümmerfraktur Radius links nach Sturz am 2. April 2004
Status nach geschlossener Reposition am 2. April 2004
Status nach
Ellbogenar
thr
otomie
,
Refixation
des
ulnaren
Kollateralban
des
an der
Ulna
mit
Mitek
Anker und
ulnoventrale
Kapselnaht
Status nach Osteosynthese distaler Radius am 8. April 2004
Status nach möglichem komplexen regionalen Schmerzsyndrom Typ 1
Omarthrose
links (konventionelles Röntgenbild vom 12. Mai 2009)
Dysthymia
mit
komorbider
Angstsymptomatik
Der
Gutachter führt
aus,
d
ie klinische Untersuchung sei aufgrund einer
schmerz
bedingten
Gegeninnervation von Seiten des Beschwerdeführers erschwert. Der linke Arm werde in dauernder Schonhaltung, die Langfinger in Krallenstellung gehalten.
Inspektorisch
hätten keine Verfärbungen, keine nen
nenswerte Schwellung, keine Hyperhidrose und keine trophischen Störungen festgehalten werden können. Es habe sich eine Hypästhesie am
ulnaren
Vorder
arm
bis zum Handgelenk
, eine Hyperalgesie vom distalen Vorderarm
in die gesamte Hand mit Maximum
Dig
. III und IV links gezeigt. Die Ästhesie sei
,
soweit beurteilbar
,
symmetrisch gewesen. Es habe sich eine Hyperalgesie an der gesamten linken Hand ab H
andgelenk, Maximum
Dig
. III und IV links
gezeigt
. Soweit beurteilbar habe keine nennenswerte
Allodynie
am linken Arm bestan
den. Im Verlauf der Untersuchung hätten sich keine vasomotorischen Verände
rungen gezeigt, insbesondere habe keine relevante Temperaturdiffer
e
nz zur Gegenseite bestanden. Es habe sich keine objektivierbare Hyperhidrose und keine nennenswerte Schwellung gezeigt. Aufgrund der Krallenstellung der Langfinger habe die Handinnenfläche nur bedingt untersucht werden können. Die Untersuchung der Motorik (Beweglichkeitsprüfung und Kraftmessung) habe kaum objektivierbare Resultate ergeben.
Eine Laboruntersuchung sei bis auf ein
en leicht erhöhten
TSH-Wert unauffällig gewesen.
In konventionellen Rönt
genbildern des Ellbogens und der linken Hand hätten sich
,
soweit beurteilbar
,
intakte Anker sowie
Osteosynthesematerial
in regelrechter Lage ohne
Lockerungs
zeichen
gezeigt. Im linken distalen
Radioulnargelenk
hätten sich
Osteophyten
gezeigt. Insgesamt bestünden keine Anhaltspunkte für entzündli
che Veränderungen. Ein Schulterstatus habe Hinweise für eine gewisse
Omarthrose
gezeigt. Ein
Thoraxröntgen
sei unauffällig gewesen.
Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung sei weder klinisch noch neurophysiologisch eine suffiziente Untersuchung möglich gewesen. Etwas suspekt
seien
bei fixier
ter Haltung von
Dig
. III über
Dig
. II die in diesem Bereich reizlosen
Hautver
hältnisse
erschienen
. Dies lasse gemäss Neurologen eine gewisse funktionelle Genese vermuten. Bezüglich neurogener Ursachen der Beschwerden könne nicht sicher Stellung genommen werden, da der Beschwerdeführer eine Unte
rsuchung nicht zugelassen habe
(Urk. 8/82 S. 28
f.)
.
Bei der sorgfältigen Rekonstruktion des vorlie
genden Falles, falle auf, dass
die Diagnose eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (
Complex
Regional
Pain
Syndrome, CRPS)
erstmals mit einer Latenz von zwei Monaten nach dem potentiell auslösenden Ereignis (Arbeitsunf
all vom 2.
April 2004
) festgehalten worden sei (Urk.
8/22). Aus dem Bericht gehe jedoch nicht hervor, auf welchen Symptomen oder Befunden diese Diagnose basiere und ob für die
Diagnose
stellung
bestimmte Diagnosekriterien verwendet worden seien. In der für die Beurteilung des Falles wichtigen Initialphase fehlten entsprechend klare anam
nestische Hinweise und vor allem auch objektivierte klinische Befunde, welche retrospektiv die Diagnose eines CRPS stützen würden. Erste mögliche CRPS Befunde seien erst sechs Monate nach dem Ereignis
anlässlich einer
kreisärztli
chen
Untersuchung bei der SUVA am 8.
September 2004 beschrieben worden. Diese Latenzzeit erscheine lange, da zwischen dem auslösenden Ereignis und dem Auftreten erster klinischer Symptome eine Latenzzeit von maximal sechs bis acht Wochen gefordert werde. Aufgrund des einzelnen Befundes in Form einer Hyperhidrose könne die Diagnose eines CRPS formal nicht gestellt werden. Im Verlauf seien die Meinungen auseinander
gegangen, ob kein CRPS vorgele
gen habe, ob
ein CRPS
1
oder
ein
CRPS
2 bestanden habe. In den
Austrittsbe
richten
der
E._
seien keine objektivierbaren Befunde festgehalten worden, welche die Diagnose eines CRPS hätten zu stützen vermögen. Die Untersuchungen in der
E._
seien sehr sorgfältig durchgeführt und sauber dokumentiert worden. Die Beurteilung der interdisziplinären
Schmerz
sprechstunde
des
F._
vom 13. April 2005 sei in sich widersprüchlich. Ei
n CRPS
2 liege definitionsgemäss nicht vor. Dazu müsste ein St
ammnerv substantiell geschädigt
worden sein. Klinisch neurologisch und in der (unvollständigen) elektrophys
iologischen Untersuchung vom 9.
März 2005 hätten sich keine entsprechenden Anhaltspunkte gezeigt
. Zum Ze
itpunkt der
Begutachtung am 12.
Mai 2009 sei kein CRPS vorgelegen. Der Gutachter kommt zum Schluss, dass ein chronisches Schmerzsyndrom der linken oberen Extre
mität vorliege. Aufgrund des rekonstruierten Verlaufs sei ein Zustand
nach durchgemachtem mildem CRPS
1 möglich
(
Urk. 8/82 S.
30 ff.).
Der Beschwerdeführer präsentiere sich als funktioneller
Einhänder
. Bis auf eine leichte, nicht unfallkausale
Omarthrose
bestünden
keine
st
rukturellen
Korrelate für die beklagten Beschwerden. Medizinisch theoretisch bestehe aus rheumato
logischer Sicht für eine leichte einarmige Tätigkeit ei
ne volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/82 S. 34
f.).
3.2
Am
10.
Dezember 2009
erstatte
te
Dr.
med.
C._
, Facharzt
FMH Psy
chiat
rie/Psychotherapie
ein psychiatrisches
Teilgutachten
, welches sich auf die Akten, die Angaben des Beschwerdeführers sowie auf die Untersuchung
en
vom
5. August 2009 und vom 18. September 2009
stützt (Urk.
8/82 S. 40
ff.
).
Der Gut
achter diagno
s
tizierte eine
Dysthymia
(F 34.1) mit
komorbider
Angst
symptomatik
(Urk. 8/82 S. 69).
Der Gutachter führte aus,
die Diagnose einer reaktiv mittelgradigen Depression
(ICD-10: F 32.11)
sei erstmalig zwei Jahre nach dem Unfallereignis vom behan
delnden Psychiater, Dr
.
B._
,
gestellt worden (Urk. 8/82 S.
60
). Folge man den Fo
rschungskriterien des ICD-10,
sei für die Diagnosestellung einer mittelgradi
gen Episode erforderlich, dass mindestens sechs Symptome der
Symptomgrup
pen
B und C vorgefunden würden, im Gegensatz dazu für das Vorli
e
gen einer leichten Episode nur mindestens deren vier. Folge man den diesbezüglichen Angaben von Dr
.
B._
in
seinem Bericht vom 16. Juni 2006, so sei
s
eine Zuord
nung zu einer mittelgradigen depressiven Episode nicht gesichert, hingegen seien die Kriterien für das Vorliegen einer leichten depressiven Episode erfüllt
(Urk. 8/82 S.
60 f.)
.
In einem Bericht im März 2007 habe Dr
.
B._
erwähnt
, dass der Beschwerde
führer an einer
chronifiziert
mittelgradigen depressiven Erkrankung leide, die gemäss den ICD-10-Kriterien von F 33.11 zugeordnet werden könne.
Dabei handle es sich um eine Störung, welche durch wiederholte depressive Episoden charakterisiert werde. Gemäss den Forschungskriterien werde gefordert, dass in der Anamnese des Betroffenen wenigstens eine depressive Episode mit einem Intervall von mindestens zwei Monaten ohne deutliche affektive Störung gefunden worden sei. Dieses
Kriterium sei durch die von
Dr.
B._
dargelegten
Befunde nicht erfüllt. Auch fänden sich in den Angaben des Beschwerdeführers keine Hinweise auf klar abgrenzbare depressive Episoden mit einem eindeutigen beschwerdefreien Intervall. Da die notwendigen Kriterien nicht erfüllt seien, sei die Diagnose nicht gesichert
(Urk. 8/82 S.
62
)
.
In den Akten finde sich keine eigentlich diagnostizierte Erkrankung aus dem Formenkreis der Angsterkrankungen, doch werde wiederholt darauf verwiesen, dass der Beschwerdeführer die vorgeschlagene
Schmerzk
atheterbehandlung
aufgrund von Ängsten vor möglichen Risiken abgelehnt habe. Zudem werde von Dr.
B._
erwähnt
, dass der Beschwerdeführer existentielle Ängste und Zukunftsängste entwickelt habe. Solche thematisch konzentriert
en
Ängste fän
den sich oft als
komorbide
Symptome im Rahmen einer depressiven Sympto
matik und stellten kein eigentliches selbständiges Krankheitsgeschehen dar. Eine eigentlich manifeste Angstproblematik habe beim Beschwerdeführer nicht vorgefunden werden könne
n (Urk. 8/82 S.
63).
Beim Beschwerdeführer zeige sich ein konstantes depressives Zustandsbild über einen längeren Zeitraum von mindestens zwei Jahren ohne eigentliche
n
phasi
schen
Verlauf
, so dass dieses wesentliche Kriterium für die Diagnose einer Erkrankung aus dem Formenkreis der anhaltenden affektiven Störunge
n (F 34) spreche
. Insbesondere beim Krankheitsbild der
Dysthymia
werde hervorgehoben, dass es sich um chronische depressive Verstimmungen handle, die nach Schweregrad oder Dauer der einzelnen Episoden nicht die Beschreibungen und Leitlinien einer leichten oder mittelgradigen depressiven Störung erfüllten. Die erwähnten Angstsymptome stünden als
komorbide
Symptomatik im Rahmen dieser depressiven Symptomatik
(Urk. 8/82 S.
6
8
f.)
.
In medizinisch-theoretischer Hinsicht müsse bei isolierter Betrachtung der vorge
fundenen psychopathologischen Symptome festgehalten werden, dass kei
nes davon für sich betrachtet so ausgeprägt sei, dass sich daraus eine Ein
schränkung der Arbeits
fähigkeit ableiten liesse (Urk. 8/82 S.
74).
3.3
Im orthopädisch-traumatischen Gutachten der Klinik für Unfallchirurgie des
Z._
stellten die Gutachter die Diagnose eines chronischen, posttraumatischen Schmerzsyndroms der linken oberen Extremität mit fokaler Dystonie im Sinne einer sogenannten fixierten Dystonie. Sie hielten weiter fest, aus orthopädisch-
traumatologischer
Sicht bleibe unklar, ob die zur Diagnose eines CRPS notwendigen Befunde in der früh-posttraumatischen/postoperativen Phase vorgelegen hätten oder nicht. Verschiedene aus neurologischer Si
cht möglicherweise zielführende
Untersuchungen im Bereich der Elektrodiagnostik hätten kooperationsbedingt nie durchgeführt werden können. Unter Berück
sichtigung sämtlicher klinisch
erhebbaren
Befunde entspreche das aktuell vor
liegende Beschwerdebild einem posttraumatisch aufgetretenen chronischen Schmerzsyndrom, welches am ehesten einer fokalen fixierten Dystonie entspre
che. Zum aktuellen Zeitpunkt liessen weder die klinischen noch die
bildgeben
den
Befunde die Diagnose eines CRPS zu.
Aus orthopädisch-
traumatologischer
Sicht könne dem Beschwerdeführer eine regelmässige einarmig-/einhändig
ver
richtbare
Tätigkeit mit seiner rechten dominanten Hand ohne Einsc
hränkung zugemutet werden (Urk. 8/93 S.
37 ff.).
4.
4.1
Der angefochtene Entscheid gründet
in
erster Linie auf
dem Gutachten
von Dr.
D._
vom
5. Januar 2010
und dem Teilgutachten
von Dr.
C._
vom 10.
Dezember 2009
.
Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung
vermag
das
Gutachten den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Grundlage zu genügen.
Daran ändert auch nichts, dass die SUVA
, welche
das Gutachten
in Auftrag gab,
einzig die
unfallbeding
ten
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu berück
sichtigen hatte (Urk. 1 S. 8).
Das Gutachten ist umfassend und d
en Gutachtern waren die relevanten medizinischen Akten bekannt
(Urk.
8/82 S.
3 ff
. und S. 41
ff.) und sie setzten sich mit dies
en hinreichend auseinander Urk. 8/82 S. 26 ff. und S. 60
ff.
).
Das Guta
chten beruht auf
allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden. Da das Gutachten in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen begründet sind, kann darauf abgestellt werden. Dies gilt auch in Bezug auf das psychiatrische Teilgutachten.
4.
2
Gestützt auf die Schlussfolgerungen von Dr
.
D._
, ist
der Beschwerdeführer aus rheumatologischer Sicht seit dem 29. September 2005 in einer angepassten Tätigkeit (leichte einarmige Tätigkeit) wieder zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/82 S. 34 f.
,
Urk. 8/83). Dies ergibt sich auch aus dem
Austrittsbericht
der
G._
vom 17. Oktober 2005 (Urk. 8/26 S. 18). Auch das
Gut
achten der Klinik für Unfallchirurgie des
Z._
kommt
zum selben Schluss
(Urk. 8/93 S. 39). Die psychiatrische Begutachtung ergab eben
falls keine Einschrän
kung der Arbeitsfähigkeit (Urk.
8/82 S. 74).
Der Beschwerdeführer bringt vor,
die SUVA
hätte
auf das Gutachten von Dr
.
D._
nicht
abstellen
dürfen (Urk. 1 S. 8), was
im vorliegenden Verfahren
jedoch nicht
relevant
ist
.
Es
kann
sowohl auf das Gutachten von Dr
.
D._
als auch auf dasjenige der Klinik für Unfallchirurgie
des
Z._
abgestellt
werden.
Diese
stimmen
ohnehin weitgehend überein. So kommen beide Gutachten zum Schluss, dass im Zeitpunkt der Begutachtung kein CR
PS vorlag
(Urk. 8/82 S. 33, Urk. 8/93 S.
38).
Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das psychiatrische Teilgutachten vermöge keine Auskunft darüber zu geben, ob aus diesem Fachbereich eine
Arbeitsunfähigkeit resultiere
(Urk. 1 S.
9), ist ihm entgegen zu halten, dass der Gutachter
ausführt
, in medizinisch-theoretischer Hinsicht müsse bei isolierter Betrachtung der vorgefundenen psychopathologischen Symptome festgehalten werden, dass keines davon für sich betrachtet so ausgeprägt sei, dass sich dar
aus ein
e
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ableiten liesse
(Urk. 8/82 S. 74). Im Übrigen ergibt sich bereits aus der Diagnose einer
Dysthymia
(F 34.1) mit
komorbider
Angstsymptomatik (Urk. 8/82 S. 69), dass keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
gegeben ist
, denn eine
Dysthymia
begründet aus
versiche
rungsmedizinischer
Sicht keine relevante längerfristige Arbeitsunfähigkeit.
Dem Einwand des Beschwerdeführers, es mangle an einer fachpsychiatrischen Abklärung
,
welche losgelöst von unfallkausalen Diskussionen Auskunft über die psychische Beeinträchtigung und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gebe
(Urk. 1 S.
9), kann somit nicht gefolgt werden. Das psychiatrische
Teilgut
achten
vom 10. Dezember 2009 ist eine genügende Grundlage für die Beurtei
lung des psychischen Gesundheits
zustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.
Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, gemäss den Berichten des behandel
n
den Psychiaters Dr.
B._
leide er an einer
chronifizierten
mittelgradi
gen depressiven Störung nach ICD-10: F33.11 und werde erfolglos medika
mentös behandelt (Urk. 1 S. 9).
Dr.
C._
hat sich in seinem Gutachten vom
10.
Dezember 2
009 eingehend mit der durch Dr.
B._
gestellten Diagnose ausei
nandergesetzt und hält diesbezüglich fest, dass
die von Dr.
B._
vorgenommene Zuordnung der Symptome zu einer mittelgradigen depressiven Episode nicht gesichert sei,
hingegen
bloss
die Kriterien für das Vorliegen einer leichten depressiven Episode erfüllt seien. Dass von einer leichten depressiven Episode ausgegangen worden sei, lasse sich auch daraus ableiten, dass von Beginn an eine niederfrequente Behandlung eingeleitet worden sei und die Medikation
mit 15
Milligramm
Remeron
über einen Zeitraum von drei Jahren nicht geändert worden sei. Angesichts des Umstandes, dass ein deutliches depressives Zustandsbild mit einem erheblichen subjektiven Leiden einhergehe, wäre ein intensiveres Behandlungsvorgehen und eine Optimierung der antidepressiven Medikation zu erwarten gewesen, zumal die Dosierungsrichtlinien für
Remeron
vorsähen, dass bei einem ungenügenden Ansprechen die Medikation auf die maximale D
osis von 45
Milligramm gesteigert werden könne. Gemäss den Angaben des Exploranden, nehme
dieser
Remeron
zur Verbesserung des Schla
fes, wobei anzumerken sei, dass Schlafstörungen, welche kein eindeutig
es Symptom einer unipolaren dep
r
e
ssiven Episode seien, keine Indikation für
Remeron
darstellten (U
rk.
8/82 S.
61).
Auch d
ie Rüge des Beschwerdeführers, es liege ein
e
unzureichend abgeklärte Angstproblematik vor,
ist nicht stichhaltig
. Dr
.
C._
fü
hrt
in seinem Gutach
ten vom 10.
Dezember 2009 in diesem Zusammenhang aus, dass
s
ich in den Akten keine eigentlich d
iagno
stizierte Erkrankung aus dem Fo
rmenkreis der Angsterkrankungen
finde, doch wi
ederholt darauf verwiesen werde
, dass der Explorand die vorgeschlagene
Schmerzkatheterbehandlung
aufgrund von Ängsten vor mögliche
n
Risiken abgelehnt habe. Auch von Dr
.
B._
wer
d
e erwähnt, dass der Beschwerdeführer existentielle Ängste und Zukunftsängste entwickelt habe. Solche thematisch konzentrierten Ängste fänden sich oft als
komorbide
Symptome im Rahmen einer depressiven Symptomatik und stellten kein
selbständiges Krankheits
geschehen dar. Eine e
igentlich manifeste
Angst
problematik
habe beim Beschwerdeführer nicht
vorgefunden werden können (Urk. 8/82 S.
63).
4.4
Zusammenfassend ist somit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer
nach Abschluss des unfallbedingten Heilungsprozesses
in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist.
Da der Heilungsprozess nach einem Unfall in der Regel zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes führt, erübrigen sich explizite und detaillierte Hinweise, inwiefern sich der Gesundheitszustand verbessert haben soll. In solchen Fällen genügt es, wenn der aktuelle Zustand nach Abschluss des Heilungsprozesses festgestellt wird und die rechtsanwendende Behörde durch Vergleich mit der im Zeitpunkt der
Rentenzusprache
bestehenden
Situation auf eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes schliessen kann, was vor
liegend der Fall ist.
5.
5.1
Da keine psychische Störung
mit Krankheitswert
besteht und nur Unfallfolgen vorliegen, kann die zutreffende Invaliditätsbemessung der SUVA herangez
ogen werden (Urk.
8/96).
Die SUVA ging von einem
Valideneinkommen
von Fr. 62‘800.-- und e
inem Invalideneinkommen von Fr.
41‘133.-- aus und ermittelte einen Invaliditätsgrad von 35 %
, was nicht zu beanstanden ist.
Der von der SUVA vorgenommene leidensbedingte Abzug
von 25 %
ist angesichts der unfallbedingten Einschränkungen
(einarmig-/einhändig auszuführende Tätigkeit)
angemessen.
Da erst ein I
n
validitätsgrad von 40 % Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung gibt, hat der Beschwerdeführer keinen Ansp
ruch auf Weiterausrichtung der
Rente.
5.2
Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin
dem Beschwerdeführer
lediglich eine befristete Rente zusprach.
Die Beschwerde
ist
daher abzuweisen.
6.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).