# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a69537d4-d171-5cec-9bfb-c37543b15a15
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1957 geborene
X._
arbeitete seit 1986 in der Stiftung
Y._
als Betriebsleiter Baubetrieb und Unterrichtserteilung Berufsschule bei einem 100%-Pensum (
Urk.
7/17 und
Urk.
7/28). Am
1.
Juli 2010 wurde der Versicherte durch die Krankentaggeldversicherung
atupri
Krankenkasse bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung gemeldet (
Urk.
7/7). Auf deren Aufforderung hin meldete sich
X._
am
8.
Dezember 2012 (Eingangsdatum) bei
ihr
zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/15 und
Urk.
7/17). In der Folge tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen
(
Urk.
7/22-25,
Urk.
7/28 und
Urk.
7/30). Mit Vorbe
scheid vom
1
1.
März 2011 (
Urk.
7/36) stellte
sie
dem Versicherten die Abwei
sung seines Rentenbegehrens in Aussicht, wogegen er am 2
2.
März 2011 Ein
wand erhob (
Urk.
7/43). Daraufhin tätigte die IV-Stelle weitere medizinische Abklärungen (
Urk.
7/45 =
Urk.
7/50,
Urk.
7/55-56,
Urk.
7/59 und
Urk.
7/62)
.
Mit Vorbescheid vom 2
2.
November 2012 stellte
sie
X._
die Zusprechung einer befristeten ganzen Rente
vom
1.
Juni bis 3
0.
September 2011
und einer (unbefristeten)
Viertelsrente
ab
1.
Oktober 2011
in Aussicht (
Urk.
7/77). Dagegen erhob der Versicherte am 2
4.
Dezember 2012 (
Urk.
7/84) und die BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich als Pensionskasse am 1
5.
Januar 2013 (
Urk.
7/87) Einwand. Mit Vorbescheid vom 1
4.
November 2013 stellte die IV-Stelle
X._
wiederum die Abweisung seines
Renten
begehrens
in Aussicht (
Urk.
7/90). Gegen den Vorbescheid erhob der Versicherte am 1
3.
Dezember 2013 Einwand (
Urk.
7/96). Mit Verfügung vom 2
1.
Januar 2014 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch von
X._
(
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 1
4.
Februar 2014 Beschwerde und bean
tragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 2
1.
Januar 2014 ab Juni 2011
mindestens
eine halbe Rente zuzusprechen, unter Kosten- und
Entschädi
gungsfolgen
zu Lasten der Beschwerdegegnerin (
Urk.
1). Die
Beschwerdegegne
rin
schloss mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
März 2014 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6, unter Beilage ihrer Akten,
Urk.
7/1-101), was dem Beschwerdeführer am 2
0.
März 2014 mitgeteilt wurde (
Urk.
8).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör
perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen
Ge
sundheitsschadens
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv be
stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er
werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beein
trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so
weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkom
mensvergleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (
Urk.
2) davon aus, dass beim Beschwerdeführer kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor
liege. Vielmehr würden im Krankheitsgeschehen invaliditätsfremde psychosozi
ale Belastungsfaktoren überwiegen.
2.2
Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass ein
invalidenversiche
rungsrechtlich
relevanter Gesundheitsschaden gestützt auf die vorliegenden ärztlichen sowie gutachterlichen Berichte genügend ausgewiesen sei (
Urk.
1).
3.
3.1
Dr.
med.
Z._
, Allgemeine Medizin FMH, stellte in seinem Bericht vom 2
8.
Dezember 2010 (
Urk.
7/23) zuhanden der Beschwerdegegnerin als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine depressive Episode im Rahmen einer Burnout-Situation, bestehend seit 1
2.
April 201
0.
Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Gastritis und ein rezidivierendes
lumbospondylogenes
/
lumboradikuläres
Syndrom (bestehend seit Jahren). Von Mitte Mai bis Ende Juni 2010 habe sich der Beschwerdeführer im
A._
in der stationären psychiatrischen Kur befunden. Der Beschwerdeführer sei im Rahmen starker beruflicher Belastung zunehmend in einen depressiven Zustand mit Schlafstörung, Antriebslosigkeit, Konzentrationslosigkeit,
Deperso
nalisierung
usw. geraten. Unter medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung habe sich die Situation im Verlauf der Monate stabilisiert, insbe
sondere weil er sich von der angestammten Tätigkeit losgelöst und auch neue berufliche Pläne entwickelt habe. Der Beschwerdeführer sei vom 1
2.
April bis 2
6.
August 2010 zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen und sei seit dem 2
7.
August 2010 zu 30
%
arbeitsfähig. Die Belastung am bisherigen Arbeitsplatz sei zu stark gewesen und habe zur psychischen Erkrankung geführt. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. In einer neuen Tätig
keit werde er ein volles Pensum leisten können.
3.2
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) hielt in seiner Stellungnahme vom 1
0.
März 2011 (
Urk.
7/35/2) fest, dass der Beschwerdeführer medizinisch an einer depres
siven Episode im Rahmen eines Burnout leide. Eine eigenständige
komorbide
Störung werde dabei nicht ausgewiesen. Daher sei der Beschwerdeführer aus versicherungsmedizinischer Sicht in seiner bisherigen Tätigkeit als zu 100
%
arbeitsfähig anzusehen, da die Depression bei Burnout keinen
Gesundheitsscha
den
im Sinne des IVG darstelle.
3.3
Dr.
med.
C._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Kin
der- und Jugendpsychiater und Vertrauenspsychiater, nannte in seinem Gut
achten vom
1.
März 2011 (
Urk.
7/45) zuhanden der BVK als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, derzeit mittelgradig ausgeprägt mit körperli
cher Symptomatik (ICD-10: F 33.11). Die berufliche Doppelbelastung, sowie zuletzt Schwierigkeiten am Arbe
itsplatz hätten in zunehmender W
eise innerhalb der letzten 10 Jahre zu körperlichen und insbesondere zu psychischen Sympto
men geführt. Vor 10 Jahren habe der Beschwerdeführer erstmals an einer depressiven Episode mit Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfungsgefühl gelitten. Die jetzige depressive Phase manifestiere sich ebenfalls mit Magenbeschwerden, wobei endoskopisch kein pathologischer Befund festgestellt worden sei. Zusätzlich leide der Beschwerdeführer an
Panik
attacken
, Ängsten, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Appetitmangel und
Stim
mungsverminderung
. Inwieweit die nach 21 Jahren
im Jahre 2004
geschiedene Ehe Folge oder Ursache der depressiven Störung gewesen sei, bleibe aus derzei
tiger Sicht rein spekulativ. Die psychischen Symptome seien aus psychiatrischer Sicht Ausdruck einer zunehmenden Belastungsunfähigkeit und eines
Ausge
branntseins
im Sinne einer Burnout-Symptomatik zu deuten. Die derzeitige psy
chologische Behandlung sei tragend und stützend, wobei eine entsprechende medikamentöse Therapie indiziert zu sein scheine und eine solche Therapie
ide
alerweise
von einem psychiatrischen Facharzt initiiert und überwacht werden sollte.
Aus rein psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer derzeit für psychisch und körperlich leichte und überschaubare Tätigkeiten zu 50
%
arbeitsfähig, wie beispielsweise Lehrlingsbetreuung und -überwachung. Die derzeitige
Teilar
beitsunfähigkeit
sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Folge des psy
chischen Leidens und sei mehrheitlich nicht durch
medizinalfremde
Gründe zu erklären. Unter den zuvor genannten therapeutischen Massnahmen wäre es durchaus denkbar, dass der Beschwerdeführer an einer neuen Arbeitsstelle und unter nicht allzu belastenden Umständen in einigen Monaten wieder voll arbeitsfähig sein könnte. Sinnvoll und unterstützend wären
berufswiederein
gliedernde
Massnahmen der IV. Sollte sich in 3 bis 5 Monaten keine wesentliche Besserung der Symptomatik einstellen und sollte der Beschwerdeführer nicht weiter beruflich eingegliedert sein und konsolidiert haben, wäre eine psychiat
rische
Reevaluation
sinnvoll.
3.4
RAD-Arzt
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera
pie FMH, hält in seiner Stellungnahme vom
9.
Juni 2011 (
Urk.
7/75/2-3) fest, dass der Beschwerdeführer aufgrund des zwischenzeitlich eingegangenen Gutachtens von
Dr.
C._
in bisheriger Tätigkeit seit 2
7.
August 2010 zu 70
%
arbeitsunfähig und seither für eine angepasste Tätig
keit zu 50
%
arbeitsfähig zu beurteilen sei. Bei der vorliegenden Diagnose einer mittelgradig ausgeprägten depressiven Störung (nach einem Burnout) erfordere eine angepasste Tätigkeit Folgendes: keine Anforderungen an Flexibilität und Berücksichtigung der erhöhten Ermüdbarkeit, wobei Letzteres mit einer 50%igen-Anstellung beachtet werde. Die Prognose erscheine unter einer psy
chiatrischen Behandlung bezüglich Steigerung der Arbeitsfähigkeit in ange
passter Tätigkeit günstig. Es liege ein IV-relevanter Gesundheitsschaden mit einer ICD-10: F 33.11-Diagnose vor, der zu einer Einschränkung der Arbeitsfä
higkeit führe.
3.5
Dr.
med.
E._
, Facharzt FMH für
Psychiatrie und Psychotherapie
,
stellte
in seine
r Beurteilung
vom 1
4.
Juli 2011 (
Urk.
7/30) zuhanden der
Kran
kentaggeldversicherung
atupri
fest, dass keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeige sich eine (anamnestisch rezidivierende) depressive Störung, gegenwärtig remittiert. Fach
ärztlich zu klären seien persistierende Rückenbeschwerden bei rechts-medialer Diskushernie L3/4, einem Status nach
Hemilaminektomie
L5/S1 (1981) und einem Status nach Mikrodiskektomie L4/5 links (2004).
Die depressive Störung sei unter Psychotherapie und antidepressiver Medikation abgeklungen und schränke die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus psy
chiatrischer Sicht nicht ein. Wie üblich werde aus psychiatrischer Sicht emp
fohlen, nach längere
r
Arbeitsunfähigkeit und der damit einhergehenden
Dekon
ditionierung
der Arbeitsfähigkeit beginnend mit circa 50
%
schrittweise über etwa 2 Monate auf das gewünschte Pensum zu steigern. Die Prognose sei gut. Die depressive Störung sei abgeklungen. Der Versicherte habe bereits auf Okto
ber 2010 auf eigene Initiative und Kosten eine ihm zusagende Ausbildung begonnen.
3.6
Dr.
med.
F._
, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation beson
ders Rheumatologie,
stellte im rheumatologischen Gutachten
vom 1
8.
Oktober 2010 (
Urk.
7/62/4-9) zuhanden der Krankentaggeldversicherung
atupri
folgende Diagnose
n
:
-
Lumbospondylogenes
Syndrom rechts bei
-
Diskushernie L4/L4 rechts
mediolateral
Verlagerung der Wurzel L4 rechts
praeforaminal
Degenerative Veränderungen in Form von
Spondylarthrose
,
keine
foraminale
Einengung (
MRI vom 1
3.
Mai 2011)
-
Status nach Mikrodiskektomie L4/5 rechts (2
0.
Oktober 2004)
-
Status nach
Hemilaminektomie
L5/S1 rechts (Februar 1981)
Seit den operativen Eingriffen 1981 und 2004 habe der Beschwerdeführer einen intermittierenden Verlauf. Der rechte Fuss fühle sich permanent wie einge
schlafen an, er habe jedoch keine Schmerzen im rechten Bein. Die Kreuzschmer
zen seien belastungsabhängig und klängen wieder ab. Im klinischen Untersuch fänden sich beim Beschwerdeführer eine reizlose Narbe lumbal, mit Ausnahme eines nicht auslösbaren ASR links, keine sensomotorischen Ausfälle. Er zeige ein diskretes Schonhinken links. Die Oberschenkelmuskulatur sei generell ver
kürzt. Der Zehen- und Fersengang sei problemlos möglich gewesen.
Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100
%
arbeitsfähig für Arbeiten mit wechselbelastender (sitzend, stehend, gehend) Tätigkeit. Heben von Lasten über 12 Kilogramm sollte nicht durchgeführt werden. Der Beschwer
deführer sei als Polier zu 100
%
arbeitsunfähig.
3.7
Dr.
med.
G._
, Facharzt Allgemeinmedizin, hielt in seiner RAD-Stellung
nahme vom 1
7.
September 2012
(
Urk.
7/75/4)
fest, dass gestützt auf das psychi
atrische Gutachten von
Dr.
E._
vom 1
4.
Juli 2011 (vgl. E. 3.5) und das rheumatologische Gutachten von
Dr.
F._
vom 1
8.
Oktober 2011 (vgl. E. 3.6) seit Juli 2011 wieder eine 100%ige Restarbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ausgewiesen sei. Für die Zeit davor gälten folgende
Arbeitsunfähig
keitszeiten
: für die bisherige Tätigkeit 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1
2.
April bis 2
6.
August 2010 und 70%ige Arbeitsunfähigkeit vom 2
7.
August 2010 bis 3
0.
Juni 2011 sowie seit dem
1.
Juli 2011 wiederum 100%ige Arbeits
unfähigkeit, für die angepasste Tätigkeit 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 2
7.
August 2010 bis 3
0.
Juni 2011 und vom
1.
Juli 2011 0%ige Arbeitsunfähig
keit. Die depressive Störung sei somit abgeklungen, neu dazugekommen seien lediglich Einschränkungen am Rücken im Sinne einer Diskushernie. Im Hinblick auf die Rest-Arbeitsfähigkeit sei folgendes Belastungsprofil zu berücksichtigen: körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit, in ruhiger und geordneter Umgebung ohne Kundenkontakt.
4.
4.1
Aus den dargelegten medizinischen Berichten ist ersichtlich, dass
sich
der Beschwerdeführer im April 2010
aufgrund
einer psychosozialen Ausnahmesitu
ation in psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung begab.
Fachpsychiat
rischerseits
wurde zum damaligen Zeitpunkt die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung (nach einem Burnout) gestellt, wobei die Depressivität unter angemessener psychotherapeutischer Behandlung (Gesprächstherapie inklusive antidepressiver Medikation) wieder abklang. So hielt
Dr.
Z._
bereits am 2
8.
Dezember 2010 fest, dass sich die Situation im Verlauf der Monate sta
bilisiert habe, insbesondere da sich der Beschwerdeführer von der angestamm
ten Tätigkeit losgelöst und auch neue berufliche Pläne entwickelt habe (vgl.
E.
3.1). Gemäss Bericht von
Dr.
C._
vom
1.
März 2011
war dem Beschwerde
führer angesichts der rezidivierenden depressiven (mittelgradigen) Störung aus psychiatrischer Sicht eine körperlich leichte und überschaubare Tätigkeit zu 50
%
zumutbar (vgl. E. 3.3). Auch RAD-Arzt
Dr.
D._
teilte diese Einschät
zung der Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten und hielt übereinstimmend mit
Dr.
C._
fest, dass die Prognose günstig sei (vgl.
E.
3.4). In seinem Bericht vom 1
4.
Juli 2011 stellte
Dr.
E._
die Remission der depressiven Störung als weitere zu erwartende Entwicklung des Burnouts fest, weshalb seit Juli 2011 aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr attestiert wurde (vgl. E. 3.5). Angesichts der ausserdem bestehenden Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers erweiterte
Dr.
F._
das bisherige Anforderungsprofil aus rheumatologischer Sicht, nämlich dass dem Beschwer
deführer nur wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben von Lasten über
12
Kilogramm zumutbar sind (vgl. E. 3.6). RAD-Arzt
Dr.
G._
kam in seiner Stel
lungnahme nachvollziehbarerweise zum Schluss, dass auf die ärztlichen Beur
teilungen hinsichtlich der Diagnosen und der Rest-Arbeitsfähigkeit abgestellt werden kann.
4.2
Angesichts der überzeugenden Feststellungen der Ärzte und Gutachter, welche weitestgehend übereinstimmen, sowie des nachvollziehbaren
Krankheitsverlau
fes
(Burnout mit Übergang zur depressiven Störung, Stabilisierung unter ange
messener psychotherapeutischer Therapie bis zur vollständigen Remission) ist - entsprechend dem zusammenfassenden Überblick von RAD-Arzt
Dr.
G._
(vgl. E. 3.7) - von f
olgenden Arbeitsunfähigkeit
en auszugehen: für die bisherige Tätigkeit 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom
12.
April bis 2
6.
August 2010 und 70%ige Arbeitsunfähigkeit vom 2
7.
August 2010 bis 3
0.
Juni 2011 sowie seit dem
1.
Juli 2011 wiederum 100%ige Arbeitsunfähigkeit, für die angepasste Tätigkeit 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 2
7.
August 2010 bis 3
0.
Juni 2011 und vom
1.
Juli 2011 0%ige Arbeitsunfähigkeit. Dabei ist bei der
leidensange
passten
Tätigkeit folgendes Belastungsprofil zu berücksichtigen: körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit, in ruhiger und geordneter Umgebung ohne Kundenkontakt.
4.3
4.3.1
Wenn die Beschwerdegegnerin nun vorbringt, dass die angestammte Tätigkeit als Betriebsleiter Baubetrieb und Unterrichtserteilung Berufsschule dem ärztli
cherseits umzeichneten Anforderungsprofil entspreche und
dem Beschwerde
führer
diese weiterhin zumutbar sei (vgl.
Urk.
2 S. 3), widerspricht sie einerseits allen ärztlichen Beurteilungen
. So erklärte
Dr.
Z._
, dass die bisherige Tätigkeit dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar sei, da die bisherige Belastung zu stark gewesen sei und zur psychische
n
Erkrankung geführt habe (vgl. E. 3.1). Und auch
Dr.
C._
sah den Beschwerdeführer in einer neuen und nicht zu belastenden Arbeitsstelle wieder voll arbeitsfähig (vgl. E. 3.3). Zudem fällt auch aus rheumatologischen Gründen die Ausübung der bisherigen Teil-Tätigkeit als Betriebsleiter Baubetrieb ausser Betracht, da bloss wechselbelastende Tätigkeiten ohne Heben von Lasten über 12 Kilogramm durchgeführt werden sollten. A
ndererseits
verkennt sie
, dass der Beschwerdeführer
eben diese berufliche Tätigkeit, welche aus der Doppelbelastung der Führung eines Baubetriebes und der Ausbildung von anspruchsvollen Jugendlichen bestand,
aus gesundheitli
chen Gründen aufge
ge
ben hat, da diese
eben
aufgrund ihrer Ausgestaltung zur psychischen Überforderung geführt hatte.
4.3.2
Auch die Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach die depressive Stö
rung bloss eine Reaktion auf eine Überlastung und unbefriedigende Situation am Arbeitsplatz zurückzuführen sei (
Urk.
2 S. 2f.), vermag angesichts der schlüssigen psychiatrischen Diagnosen
und der weiteren damit zusammenhän
genden Schlussfolgerungen
ni
cht zu überzeugen. So hielt Dr.
C._
fest, dass die Teil-Arbeitsunfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Folge des psychischen Leidens und mehrheitlich nicht durch
medizinalfremde
Gründe zu erklären sei (vgl. E. 3.3). Au
ch RAD-Arzt Dr.
D._
bejahte das Vorliegen eines IV-relevanten Gesundheitsschadens (vgl. E. 3.4). Deshalb ist nicht weiter darauf einzugehen.
5.
5.1
Im Weiteren ist zu prüfen, wie sich die
verminderte
Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129
V
222). Der Beschwerdeführer meldete sich am
8.
Dezember 2010 bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/17), womit die sechsmonatige Frist gemäss
Art.
29
Abs.
1 IVG im
Juni
2011 endete und der frühestmögliche Rentenbeginn im Jahr 2011 liegt.
5.2
5.2.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validenein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkom
mensentwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah
rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge
setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
5.2.2
Als
Valideneinkommen
ist dem Einkommensvergleich der Jahreslohn, welchen der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall im Jahr 2011 bei der Stiftung
Y._
erzielt hätte zugrunde zu legen. Gemäss Arbeitgeberauskunft vom 2
8.
Januar 2011 (
Urk.
7/28) hätte der Beschwerdeführer ab
1.
Januar 2011
Fr.
114‘297.-- verdient. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin kann auf diesen präzise angegeben Jahreslohn 2011 abgestellt werden, da die
Lohn
entwicklung
der Jahre 2007 bis 2009 gemäss IK-Auszug (
Urk.
7/24) einer durchaus üblichen Lohnsteigerung entspricht und keineswegs als „schwankend“ zu betrachten ist.
5.3
5.3.1
Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung
zumutbarerweise
noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b/
aa
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 850/05 vom 21. August 2006 E. 4.2).
5.3.2
Der Beschwerdeführer ist gemäss dem in den Akten liegenden Arbeitsvertrag seit
1.
Juli 2012 unbefristet als Mitarbeiter bei der
H._
bei einem 60%-Pensum angestellt (
Urk.
7/70). Der vereinbarte Lohn beläuft sich auf monatlich
Fr.
3‘599.55, zuzüglich Anteil am 1
3.
Monatslohn. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers (
Urk.
7/73/7) bein
halte diese Tätigkeit handwerkliche Arbeiten mit hirnverletzten Jugendlichen in einem Heim. Damit entspricht sie dem unter Erwägung 4.2 festgestellten medi
zinisch-theoretischen Anforderungsprofil, zumal es sich um eine körperlich leichte und
wechselbelastende Tätigkeit, in ruhiger und geordneter Umgebung ohne Kundenkontakt im eigentlichen Sinne handelt.
Mit dieser Tätigkeit schöpft der Beschwerdeführer zwar seine
Restarbeitsfähig
keit
pensenmässig
nicht aus; jedoch fehlt es an Hinweisen, welche dagegen sprächen, den tatsächlich erzielten Lohn auf das Entgelt bei voll ausgeschöpf
tem Pensum umzurechnen (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_720/
2012
vom 1
1.
Februar 2013 E. 2.3.2). Der Beschwerdeführer befindet sich bei der Stadt
I._
in einem unbefristeten Anstellungsverhältnis, was auf stabile Ver
hältnisse schliessen lässt. Die Höhe des Lohnes lässt keine
Soziallohnkompo
nente
erkennen. Hinweise, die gegen eine Ausweitung des Pensums auf 100
%
sprächen, sind nicht erkennbar.
Damit rechtfertigt es sich, auf das tatsächlich erzielte und auf ein volles Pensum umgerechnete Einkommen abzustellen, was z
u einem Jahreseinkommen von Fr.
77‘990.--
(
Fr.
3‘599.55 x 13 : 60 x 100) führt.
Ein
Rückgriff auf die Schwei
zerische Lohnstrukturerhebung (LSE) erübrigt sich
damit
.
5.3.3
Da vorliegend zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf den tatsächlich erzielten Verdienst und nicht auf die Tabellenlöhne gemäss LSE abgestellt wird,
steht ein leidensbedingter Abzug nicht zur Diskussion
(vgl.
Urk.
1 S. 6).
5.4
5.4.1
Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen bei Ablauf der Wartezeit (April 2011), als der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 50
%
arbeitsfähig war, ergibt eine Erwerbs
einbusse von
Fr.
75‘302.-- (Fr.
114‘297.-- -
Fr.
38‘995.-- [entspricht
Fr.
77‘990.-- x 0.5]) und führt somit zu einem Invaliditätsgrad von
gerundet
6
6
%
, weshalb ein Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
besteht.
5.4.2
Da sich ab Juli 2011 der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers insoweit gebessert hat, dass ihm nun eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100
%
zumut
bar ist, ist dem
Valideneinkommen
von
Fr.
114‘297.-- das Invalideneinkommen von
Fr.
77‘990.-- gegenüberzustellen, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 31
%
führt.
5.5
Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine vom
1.
Juni bis 3
0.
September 2011 (Verbesserung ab Juli 2011 zuzüglich drei Monate gestützt auf
Art.
88a
Abs.
1
der
Verordnung über die Invalidenversi
cherung
[
IVV
]
) befriste
te
Dreiviertelsrente
hat. Ab 1.
Oktober 2011 entfällt ein Rentenanspruch.
Entsprechend ist
in teilweiser Gutheissung der
Beschwerde die angefochtene Verfügung insoweit
abzuändern
,
als festgestellt wird,
dass der Beschwerdeführer
vom
1.
Juni bis 3
0.
September 2011 Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
hat. Im Übrigen (Rentenanspruch ab Oktober 2011) ist die Beschwerde abzuweisen.
6.
6.1
Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG), sind auf
Fr.
600.-- anzuset
zen. Da der Beschwerdeführer zu einem kleineren Teil obsiegt, sind ihm die Gerichtskosten zu zwei Dritteln und der Beschwerdegegnerin zu einem Drittel aufzuerlegen.
6.2
Gestützt auf
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34
Abs.
1 und 3 des Geset
zes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von
Fr.
1‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen erscheint
,
der
aus
gangsgemäss
um zwei Drittel zu reduzieren ist.