# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 234f46c3-202a-4b74-9393-c410ae8631d5
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. X. wurde am 8. Mai 1960 in Tuttlingen (Deutschland) geboren und wuchs zusammen mit seiner Schwester bei seinen Eltern auf. Er besuchte die Grundschule und danach die Fachhochschule und liess sich zum staatlich geprüften Betriebswirt ausbilden. Sein jetziger Arbeitgeber ist die A. GmbH in Tuttlingen, wo er als Geschäftsführer angestellt ist. X. erzielt gemäss eigenen Angaben ein monatliches Bruttoeinkommen von ca. 16'000.00 Euro und ein monatliches Nettoeinkommen von ca. 8'000.00 Euro. Gemäss Polizeiprotokoll vom 6. März 2005 beläuft sich sein Vermögen auf Fr. 3'000'000.00 und seine Schulden auf Fr. 2'100'000.00. X. ist verheiratet und hat drei Kinder aus erster Ehe.
Im Schweizerischen Zentralstrafregister und im SVG-Massnahmenregister (ADMAS) ist X. nicht eingetragen und hinsichtlich seines Leumundes ergibt sich aus den Akten nichts Negatives.
B. Anfangs März 2005 weilte X. zusammen mit seiner Ehefrau in der Schweiz. Er wohnte in B. an der C.. Am Abend des 5. März 2005 hatten er und seine Ehefrau Kundenbesuch der Eheleute D. aus Amerika. Zum Abendessen besuchten sie das Hotel E. in B.. Dabei sei auch – durch ihn zurückhaltend – getrunken worden. Das Trinkende (in Form eines vom Gastwirt nach Bezahlen der Rechnung offerierten Grappa) gab X. mit ca. 00.20 Uhr plus/minus 5 – 10 Minuten an. Am 6. März 2005 um 00.35 Uhr wurde X. auf der Heimfahrt vom Hotel E. zu seiner Wohnung in F. in B. auf der Lenzerheidestrasse bei der Abzweigung nach F. von der Polizei angehalten und kontrolliert. Die um 00.42 Uhr und 00.44 Uhr durchgeführten Atem-Alkoholproben ergaben Werte von 0.52 und 0.53 Promille. X. verzichtete auf die Abnahme einer Blutprobe und unterzeichnete das Polizeiprotokoll vom 6. März 2005.
C. Gemäss Kompetenzentscheid der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 17. März 2005 fiel der Übertretungstatbestand des Fahrens in fahrunfähigem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 Satz 1 SVG in Betracht. Mit Durchführung der Untersuchung wurde das Kreispräsidium Alvaschein beauftragt. Mit Strafmandat des Kreispräsidenten Alvaschein vom 4. Juli 2005 wurde X. wegen Fahrens in fahrunfähigem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 Satz 1 SVG zu einer Busse von Fr. 300.00 verurteilt.
D. Gegen diesen Entscheid liess X. am 18. Juli 2005 Einsprache erheben, worauf die Sache gestützt auf Art. 175 Abs. 1 StPO dem Bezirksgerichtspräsidenten Albula überwiesen wurde. Mit Anklageverfügung des
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Bezirksgerichtspräsidenten Albula vom 5. April 2006 wurde X. wegen Verletzung von Art. 91 Abs. 1 Satz 1 SVG in Anklagezustand versetzt.
E. Am 25. Oktober 2006 fand vor dem Bezirksgerichtsausschuss Albula die mündliche Hauptverhandlung statt. Der Angeklagte nahm an der Verhandlung nicht teil, liess sich jedoch durch seinen Rechtsvertreter vertreten. Mit Urteil vom 25. Oktober 2006, mitgeteilt am 07. Dezember 2006, erkannte der Bezirksgerichtsausschuss Albula wie folgt:
„1. X. ist schuldig des Fahrens in fahrunfähigem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 Satz 1 SVG.
2. Dafür wird er mit einer Busse von Fr. 300.-- bestraft.
Das Depositum in Höhe von Fr. 800.-- (Empfangsschein 70511 A) wird angerechnet.
3. Die Kosten des Verfahrens bestehend aus:
Kosten Kantonspolizei Fr. 100.00
Kompetenzentscheid Staatsanwaltschaft Fr. 50.00
Gebühren Kreisamt Fr. 150.00
Kosten der Ergänzung der Untersuchung Fr. 400.00
Gerichtsgebühren Fr. 2'000.00
Insgesamt Fr. 2'700.00
gehen zulasten des Verurteilten und sind innert 30 Tagen mittels beiliegenden Einzahlungsscheins zu bezahlen.

## Considerations