# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2184fe77-93c5-4066-9434-0ca857d105cc
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_010
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Public Administration

## Facts

– dass sich die Finanzkontrolle am 2. Mai 2014 dieser Auffassung anschloss und ausführte, sie habe in ihrer Stellungnahme vom 1. Mai 2014 nicht explizit auf diesen Umstand hingewiesen, weil sie der Justizaufsichtskammer den speziellen Sachverhalt und die Hintergründe habe erläutern wollen,
– dass gemäss Art. 23 Abs. 1 der Bezirksgerichtsverordnung (BR 173.500) die Bezirksgerichte über Mehrausgaben für Personal- und Verwaltungsaufwendungen bis Fr. 3'000.-- oder, wenn dies mehr ausmacht, bis zwei Prozent je Budgetkredit ohne besonderes Verfahren verfügen (Toleranzgrenze),
– dass die vom Bezirksgericht X._ anbegehrten Nachtragskredite von Fr. 13'000.-- und Fr. 1'000.-- noch innerhalb der Toleranzgrenzen der Konten Nr. 3010 und Nr. 3050 liegen,
– dass demzufolge auf das vom Bezirksgericht X._ gestellte Nachtragskreditgesuch nicht eingetreten werden kann,
– dass dieser Beschluss in sinngemässer Anwendung von Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes (BR 173.000) zufolge offensichtlicher Unzulässigkeit des Gesuchs in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,
– dass praxisgemäss die Kosten dieses Beschlusses von Fr. 400.-- auf die Staatskasse zu nehmen sind,
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erkannt:
1. Auf das Nachtragskreditgesuch des Bezirksgerichts X._ vom 28. April 2014 wird nicht eingetreten.
2. Die Kosten dieses Beschlusses von Fr. 400.-- gehen zu Lasten des Kantons Graubünden.
3. Mitteilung an:

## Considerations