# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8f7f860e-6b26-4a0b-9550-8b36b815b31d
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend mehrfachen Diebstahl etc. (Rückweisung des Schweizerischen Bundesgerichts)
Berufung gegen die Urteile des Bezirksgerichts Dietikon vom 28. Januar 2016 (DG140037 und DG140038); Urteile des Obergerichts des Kantons , II. Strafkammer, vom 6. Dezember 2016 (SB160334 und SB160335);  des Schweizerischen Bundesgerichts vom 25. Oktober 2017 (6B_191/2017, 6B_191/2017)
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Anklage:
Die Anklageschriften der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis je vom 25. Septem-
ber 2014 sind diesem Urteil beigeheftet (Urk 25; Urk. 76/24).
Urteil der Vorinstanz vom 28. Januar 2016 (Beschuldigter 1, A._):
(Urk. 47)
1. Der Beschuldigte ist schuldig
- des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB,
- der mehrfachen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses im
Sinne von Art. 321ter Abs. 1 StGB.
2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu
Fr. 50.00, wovon 36 Tagessätze als durch Anrechnung von 36 Tagen Poli-
zeiverhaft und Untersuchungshaft geleistet gelten.
3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre
festgesetzt.
4. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 17. April
2013 beschlagnahmte Barschaft von Fr. 838.85 (eingebucht bei der Be-
zirksgerichtskasse Dietikon) wird eingezogen und zur teilweisen Deckung
der Verfahrenskosten verwendet.
5. Die Privatklägerin C._ AG wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf
den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
6. Die Privatklägerin D._ wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den
Weg des Zivilprozesses verwiesen.
7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
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Fr. 1'500.– ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 350.– Auslagen Vorverfahren;
Fr. 450.– Kosten Kantonspolizei;
Fr. 1'600.– Gebühr Strafuntersuchung.
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
8. Rechtsanwalt lic. iur. X._ wird für seine Aufwendungen als amtlicher
Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse mit Fr. 19'207.00 (inkl.
Barauslagen und 8 % MwSt.) entschädigt.
9. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge-
nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten
auferlegt.
10. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-
nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4
StPO.
Urteil der Vorinstanz vom 28. Januar 2016 (Beschuldigter 2, B._):
(Urk. 76/47)
1. Der Beschuldigte ist schuldig
- der Anstiftung zum mehrfachen Diebstahl im Sinne von Art. 24 Abs. 1
StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 1 StGB,
- der Anstiftung zur mehrfachen Verletzung des Post- und Fernmeldege-
heimnisses im Sinne von Art. 24 Abs. 1 StGB in Verbindung mit
Art. 321ter Abs. 1 StGB,
- der mehrfachen Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.
2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu
Fr. 50.00, teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft
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Zürich-Sihl vom 6. November 2012, wovon 36 Tagessätze als durch An-
rechnung von 36 Tagen Polizeiverhaft und Untersuchungshaft geleistet gel-
ten.
3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre
festgesetzt.
4. Der bedingte Vollzug bezüglich der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft
Zürich-Sihl vom 6. November 2012 ausgefällten Geldstrafe von 20 Tages-
sätzen zu Fr. 70.00 (Geschäfts-Nr. E-4/2012/4092) wird widerrufen; die Stra-
fe wird vollzogen.
5. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 19. Juni
2014 beschlagnahmte Buchgeld in Höhe von Fr. 8'764.00 (eingebucht bei
der Bezirksgerichtskasse Dietikon) wird eingezogen und zur Deckung der
Verfahrenskosten (ausgenommen die Kosten der amtlichen Verteidigung)
und der mit heutigem Urteil widerrufenen Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu
Fr. 70.00 gemäss Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom
6. November 2012 verwendet. Ein allfälliger Restbetrag wird nach Eintritt der
Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen an den Beschuldigten überwie-
sen.
6. Die mit Verfügungen der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 17. April
2013 und 19. Juni 2014 beschlagnahmte Barschaft (lagernd bei der Bezirks-
gerichtskasse Dietikon) bestehend aus:
- EUR 3'815.00;
- Fr. 10'780.00;
- USD 325.00;
- 50er Note, Währung unbekannt;
wird nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils dem Beschuldigten auf erstes
Verlangen herausgegeben.
7. Die nachfolgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis
vom 19. Juni 2014 beschlagnahmten Gegenstände (lagernd bei der Be-
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zirksgerichtskasse Dietikon bzw. bei den Akten) werden dem Beschuldigten
nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen herausgege-
ben:
- div. Quittungen in Minigrip-Säcklein;
- div. Zettel in Minigrip-Säcklein;
- div. Losquittungen "D._" in Minigrip-Säcklein;
- A-4 Zettel "E._";
- Zettel Statistik D._ vom 7. April 2013 bis 11. April 2013;
- Rechnung D._ Nr. ...;
- blauer Ordner D._.
8. Die Privatklägerin C._ AG wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf
den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
9. Die Privatklägerin D._ wird mit ihrem Schadenersatzbegehren auf den
Weg des Zivilprozesses verwiesen.
10. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 1'500.00 ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 350.00 Auslagen Vorverfahren;
Fr. 1'598.20 Entschädigung vormalige amtliche Verteidigung;
Fr. 450.00 Kosten Kantonspolizei;
Fr. 1'600.00 Gebühr Strafuntersuchung.
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
11. Rechtsanwalt lic. iur. Y._ wird für seine Aufwendungen als amtlicher
Verteidiger des Beschuldigten aus der Gerichtskasse mit Fr. 19'436.60 (inkl.
Barauslagen und 8 % MwSt.) entschädigt.
12. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausge-
nommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten
auferlegt.
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13. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-
nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4
StPO.
Berufungsanträge im ersten Berufungsverfahren (Beschuldigter 1, A._):
a) Der Verteidigung des Beschuldigten 1:
(Urk. 48 S. 3 f.)
1. Die Dispositiv-Ziff. 1 bis und mit 6. sowie 9. des im Verfahren mit der
Geschäfts-Nr. DG140038-M/U vor Bezirksgericht Dietikon ergangenen
Urteils vom 28.01.2016 (angefochtenes Urteil) seien aufzuheben.
2. Der Beschuldigte sei von den Vorwürfen des mehrfachen Diebstahls
i.S.v. Art. 139 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und der mehrfachen Verletzung des
Post- und Fernmeldegeheimnis i.S.v. Art. 321ter Abs. 1 StGB von
Schuld und Strafe freizusprechen.
3. Die mit Verfügung der Anklägerin vom 17.04.2013 verfügte und mit an-
gefochtenem Urteil (Ziff. VIII.) bestätigte Beschlagnahme einer Bar-
schaft in der Höhe von CHF 838.85 sei aufzuheben und dem Beschul-
digten auszuhändigen.
4. Es seien die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens sowie des vorlie-
genden Berufungsverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen und es
sei der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten für dessen Bemü-
hungen und Auslagen im Zusammenhang mit dem vorliegenden Beru-
fungsverfahren eine angemessene Entschädigung zzgl. MwSt. zulas-
ten derselben zuzusprechen.
b) Der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis:
(Urk. 52, schriftlich)
Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils.
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Gesuch um Dispensation von der Teilnahme an der Hauptverhandlung.
Berufungsanträge im ersten Berufungsverfahren (Beschuldigter 2, B._):
a) Der Verteidigung des Beschuldigten 2:
(Urk. 76/59 S. 1)
1. Es sei der Beschuldigte von den Vorwürfen
- der Anstiftung zum mehrfachen Diebstahl im Sinne von Art. 24
Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziffer 1 StGB,
- der Anstiftung zur mehrfachen Verletzung des Post- und Fern-
meldegeheimnisses im Sinne von Art. 24 Abs. 1 in Verbindung
mit Art. 312ter Abs. 1 StGB
- sowie der mehrfachen Hehlerei im Sinne von Art. 160 Ziff. 1
Abs. 1 StGB
von Schuld und Strafe vollumfänglich freizusprechen.
2. Es sei der Beschuldigte für die erlittene Unbill (Haft) sowie für die wirtschaft-
liche Einbusse angemessen zu entschädigen.
3. Es seien dem Beschuldigten sämtliche beschlagnahmten Vermögenswerte
herauszugeben.
4. Es seien die Zivilforderungen vollumfänglich abzuweisen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates.
b) der Staatsanwaltschaft:
(Urk. 76/51, schriftlich)
Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils.
Gesuch um Dispensation von der Teilnahme an der Hauptverhandlung
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Beschluss und Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. Dezember 2016 (Beschuldigter 1, A._):
(Urk. 60)

## Considerations