# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0340007a-5b8d-4873-b8df-0bf0182c94d1
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- mit Rechtshilfeersuchen vom 19. September 2016 und dazugehörigen Be-
schlüssen des Amtsgerichts München vom 30. August 2016 und 5. Septem-
ber 2016 (Verfahrensakten RHI 16 198 09, Ordner 1, Reg. 1, Bel. 1 und 5)
der Leitende Oberstaatsanwalt München unter anderem darum ersuchte, et-
waiges Vermögen der Beschuldigten A. und B. zu ermitteln und bis zu einer
Höhe von EUR 1‘139‘551.93 resp. EUR 307‘227.51 zu sperren (Verfahrens-
akten Ordner 1, Reg. 1, Bel. 1; Reg. 8, Bel. 1; Reg. 9, Bel. 1);
- mit Eintretens- und Zwischenverfügung der Oberstaatsanwaltschaft Luzern
vom 21. November 2016 dem Rechtshilfeersuchen Folge geleistet und unter
anderem die Sperre der Vermögenswerte, die auf B. und/oder A. lauten oder
an welchen sie zumindest wirtschaftlich berechtigt erscheinen, bis zu einer
Höhe von EUR 1‘139‘551.93 resp. EUR 307‘227.51 angeordnet wurde (Ver-
fahrensakten Ordner 2, Reg. 3, Bel. 1; Reg. 4, Bel. 1);
- mit Eintretens- und Zwischenverfügung der Oberstaatsanwaltschaft Luzern
vom 17. November 2016 das Grundstück Nr. 13085, Grundbuch Kriens,
Stockwerkeigentum, Miteigentum an Grundstück Nr. 5536, Sonderrecht an
der 3 1/2-Zimmer-Terrassenwohnung, W 1.2, sowie das Grundstück
Nr. 52437, Grundbuch Kriens, Miteigentum an Grundstück Nr. 13083, Benüt-
zungsrecht an Autoeinstellplatz Nr. 5 mit einer Grundbuchsperre belegt wur-
den (Verfahrensakten Ordner 2, Reg. 2, Bel. 10);
- B., ab dem 4. Januar 2017 vertreten durch Rechtsanwalt Jörg E. Wilhelm
sowie A., ab dem 4. Januar 2017 vertreten durch Rechtsanwalt Johann Beh-
rens, dagegen mit Beschwerden, beide vom 5. Dezember 2016, an die Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangten (RR.2016.301, act. 1
und RR.2016.302, act. 1);
- sowohl die Oberstaatsanwaltschaft Luzern als auch das das Bundesamt für
Justiz mit Schreiben vom 9. Februar 2017 bzw. 13. Februar 2017 beantra-
gen, die Beschwerden seien abzuweisen (RR.2016.301, act. 8, 9, 9.1 und
RR.2016.302, act. 8, 9, 9.1);
- beide Beschwerdeführer mit Schreiben vom 28. Januar 2017 ihre Beschwer-
den vom 4. Januar 2017 zurückziehen (RR.2016.301, act. 11 und
RR.2016.302, act. 11).
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## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die Beschwerdeverfahren RR.2016.301 und RR.2016.302 in den wesentli-
chen Punkten identisch sind, weshalb es sich rechtfertigt, diese in einem ein-
zigen Entscheid zu erledigen;
- die Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerden als erledigt
abzuschreiben sind;
- die Gesuche um aufschiebende Wirkung (RP.2016.70 und RP.2016.69) da-
mit als gegenstandlos abzuschreiben sind;
- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als
unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten
zu tragen hat (s. zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2016.89 vom
30. Dezember 2016);
- für die Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. Au-
gust 2010 des Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Entschä-
digungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur Anwendung
gelangt (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG) die Gerichts-
gebühr vorliegend auf Fr. 800.-- anzusetzen ist; die Gerichtskosten den Be-
schwerdeführern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen sind.
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