# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4317b4db-5d07-4761-96ff-f1dfb93c5173
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 1997
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I. A, Primarlehrerin in B, stellte am 25. Februar 1995 mittels Formular den Antrag um Bezug des nach 20 Dienstjahren fälligen Dienstaltersgeschenks in Form von Urlaub. In ihrem Begleitschreiben an die Primarschulpflege B ersuchte sie um Gewährung eines daran anschliessenden zweimonatigen unbezahlten Urlaubs.
Die Primarschulpflege B beschloss am 14. März 1995, "das Datum zum Bezug des Dienstaltersgeschenkes bzw. die Anschlussdaten für den unbezahlten Urlaub", das heisst "die gesamte Abwesenheit vom 27.11.95 - 16.2.1996" zu bewilligen, und überwies ihren Beschluss am 10. Mai 1995 der Erziehungsdirektion.
Die Erziehungsdirektion verfügte am 7. Juni 1995 die "Beurlaubung vom Schuldienst 27. November 1995 bis 16. Februar 1996", und zwar "
besoldet 27.11.95 - 09.01.96
/
sistiert 10.01.96 - 29.02.96 (inkl. Ferienanteil)
".
II. Mit Schreiben vom 12. März 1996 teilte A der Erziehungsdirektion mit, sie habe zurückkommend von ihrem Urlaub festgestellt, dass sie im Januar 1996 eine drastisch gekürzte und im Februar 1996 gar keine Lohnzahlung erhalten habe. In der Verfügung über ihren unbezahlten Urlaub finde sie zwar den Hinweis, dass ihre Besoldung bis 29. Februar 1996 "sistiert, d.h. nach Duden, vorläufig eingestellt" werde. Sie habe dabei angenommen, dass sie nach genauer Abrechnung den ihr zustehenden Anteil für den Monat Februar (zwei Wochen Ferien) auf ihr Konto überwiesen erhalte. In den Richtlinien für die Gewährung von Urlaub habe sie keinen Hinweis gefunden, dass ein Ferienanteil von der Erziehungdirektion zurückbehalten werde. Die Formulierung der Urlaubsverfügung und die der Richtlinien seien missverständlich. Sie widersprächen den Usanzen aus früheren Zeiten derart, dass eine deutliche Sprache am Platz gewesen wäre.

## Considerations