# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 81a1cd3a-9396-5fbb-9316-8b6c5a4010c4
**Court:** ZH_BRK
**Chamber:** ZH_BRK_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
A. Mit Beschluss vom [...] erteilte die Baubehörde X der Y AG die  Bewilligung für eine Mobilfunk-Antennenanlage auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1 in X.
Gleichzeitig wurde die raumplanungs- und landschaftsschutzrechtliche rechtliche Bewilligung der Baudirektion Kanton Zürich vom [...] für das Bauvorhaben eröffnet.
B. Gegen diese Entscheide erhoben M. F.-M. und weitere Rekurrentschaften mit gemeinsamer Eingabe vom 11. Dezember 2019 rechtzeitig Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons Zürich und beantragten deren  sowie die Sistierung des Bewilligungs- bzw. Rekursverfahrens.
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C. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2019 wurde vom Rekurseingang  genommen und das Vernehmlassungsverfahren eröffnet. M. F.-M. wurde eingeladen, dem Baurekursgericht Vertretungsvollmachten für die in der Rekurseingabe von ihr als "Einwohner der Aussenwachten I., T. und E." bezeichneten Personen im Einzelnen nachzuweisen, ansonsten davon ausgegangen würde, M. F.-M. haben nur im eigenen Namen rekurriert.
D. Mit Eingabe vom 12. Januar 2020 legte M. F.-M. Vertretungsvollmachten von 33 Rekurrierenden ins Recht.
E. Mit Eingaben vom 13. und 15. Januar 2020 beantragten die Baudirektion Kanton Zürich sowie die kommunale Vorinstanz die Abweisung des , soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zulasten der .
Die private Rekursgegnerin beantragte mit Eingabe vom 13. Januar 2020 ebenfalls die Abweisung des Rekurses, soweit darauf einzutreten sei; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Rekurrierenden.
F. Mit Verfügung vom 16. Januar 2020 wurde das Sistierungsbegehren  und den Rekurrierenden Frist zur Replik anberaumt. M. F.-M. wurde eingeladen, den Nachweis zu erbringen, dass die Rekurrierenden 21, 23 und 27 an der angegebenen Adresse in einem auf Dauer angelegten  wohnen; dies unter der Androhung, dass widrigenfalls auf den Rekurs dieser Rekurrierenden nicht eingetreten würde.
G. Mit Replik vom 4. Februar 2020 bzw. Duplik vom 28. Februar 2020 und vom 5. März 2020 hielten die privaten Parteien sowie die kommunale  an ihren Anträgen fest. Die Baudirektion verzichtete stillschweigend auf die Erstattung einer Duplik.
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H. Auf die Vorbringen der Parteien wird, soweit für den Entscheid erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen.

## Considerations

Es kommt in Betracht:
1.1. Die Rekurrierenden 21, 23 und 27 haben den Nachweis, dass sie an der angegebenen Adresse in einem auf Dauer angelegten Mietverhältnis , entgegen der Aufforderung in der Verfügung vom 16. Januar 2020 nicht erbracht. Androhungsgemäss ist auf den Rekurs, soweit dieser von den Rekurrierenden 21, 23 und 27 erhoben wurde, demnach nicht .
1.2. Die übrigen Rekurrierenden sind Eigentümer von Liegenschaften, die sich im gemäss bundesgerichtlicher Definition rechtsmittelberechtigten Umkreis der strittigen Kommunikationsanlage – der hier knapp 1'290 m beträgt (act. 18.8, S. 5) – befinden. Sie sind damit mehr als irgendwelche Dritte oder die Allgemeinheit in ihren eigenen Interessen betroffen sowie aufgrund ihren Rügen im Sinne von § 338a des Planungs- und Baugesetzes (PBG) rechtsmittellegitimiert. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist insoweit auf den Rekurs einzutreten.
2. Aufgrund eines Kanzleifehlers wurde die Rekurrentin C. B. mit der  vom 13. Dezember 2019 nicht ins Rubrum aufgenommen. Ihr erwuchsen daraus indes keine Rechtsnachteile, da sie von M. F.-M.  wird und mithin ihre Rechte im laufenden Rekursverfahren gewahrt werden konnten. Das Rubrum ist deshalb ohne Weiterungen zu korrigieren.
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3. Das Baugrundstück Kat.-Nr. 1 ist der kommunalen Freihaltezone Fk sowie – mit einem kleinen Teil im südöstlichen Bereich – der Waldzone W  Bau- und Zonenordnung von X (BZO) zugewiesen und mit einem Hochspannungsmast in Stahlfachwerkbauweise überstellt. An diesem Mast soll nach den Plänen der privaten Rekursgegnerin eine  erstellt werden. Die einzelnen Antennenmodule sollen auf den Frequenzbändern 700-900, 1'400-2'600 und 3'400-3'800 MHz und in den Azimuten (Abweichung in Grad von Nord) von 60°, 220° und 320° .
4.1. Die Rekurrierenden rügen diverse Verstösse gegen immissionsrechtliche Vorschriften. Bevor im Einzelnen auf die Rügen eingegangen wird, ist  grundlegend folgendes festzuhalten:
Der Schutz der Umwelt vor nichtionisierender elektromagnetischer  wird im Umweltschutzgesetz (USG) sowie in der bundesrätlichen  zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung vom 23. Dezember 1999 (NISV) geregelt. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) konkretisierte die NISV mit Vollzugsempfehlungen (Mobilfunk- und WLL-Basisstationen, Vollzugsempfehlung zur NISV, BUWAL/BAFU, Bern 2003 [ NISV]).
Die NISV regelt die Begrenzung von nieder- und hochfrequenten , welche durch den Betrieb ortsfester Anlagen wie z.B. -Basisstationen erzeugt werden (Art. 2 Abs. 1 lit. a NISV). Es wurden, wie im genannten Bundesgesetz vorgeschrieben, Immissionsgrenzwerte und in Umsetzung des gesetzlichen Vorsorgeprinzips zudem  festgelegt. Der NISV liegt das Konzept der technologieunabhängigen Festlegung von Immissions- und Anlagegrenzwerten zugrunde. Es wird nicht nach der Technologie bzw. dem Funkdienst unterschieden, sondern es gelten je nach Sendeleistung der Anlage und Frequenz unterschiedliche Grenzwerte (vgl. Benjamin Wittwer, Bewilligungen von Mobilfunkanlagen, 2. Aufl., Zürich 2008, S. 55). Die entsprechenden Grenzwerte sind damit von allen Mobilfunkanlagen mit einer Gesamtstrahlungsleistung von über 6 WERP – und vorliegend mithin von sämtlichen geplanten Antennen –  einzuhalten (Anhang 1 Ziffer 61 NISV).
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Für die Beurteilung der Einhaltung der Grenzwerte gilt gemäss Anhang 1 Ziffer 63 NISV als massgebender Betriebszustand der maximale - und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung. In der seit 1. Juni 2019 geltenden Fassung der NISV wurde diese Bestimmung dahingehend ergänzt, dass bei adaptiven Antennen die Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme berücksichtigt wird. Sendeantennen sind in diesem Sinne adaptiv, wenn ihre Senderichtung oder ihr  automatisch in kurzen zeitlichen Abständen angepasst werden ( 1 Ziffer 62 Abs. 6 NISV).
4.2. Die Immissionsgrenzwerte (IGW) gelten an allen Orten, wo sich Menschen normalerweise aufhalten können. Dies jedoch nicht permanent, sondern jeweils nur für kürzere Dauer (OKA; Art. 13 Abs. 1 NISV). Das gilt  für Passanten auf Strassen oder bei einem Aufenthalt in . Die Immissionsgrenzwerte basieren auf den Empfehlungen bzw. Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie weiterer .
Die Anlagegrenzwerte (AGW) gehen erheblich über den Schutzumfang der Immissionsgrenzwerte hinaus. Sie verlangen in Konkretisierung der  von Art. 4 Abs. 1 NISV über die vorsorgliche  an Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN), welche in Art. 3 Abs. 3 NISV definiert werden, durchschnittlich um den Faktor 10 tiefere elektrische Feldstärken. Als OMEN gelten nach dieser Bestimmung insbesondere Räume in Gebäuden, in denen sich Menschen regelmässig während  Zeit aufhalten (Wohn- und Schlafräume, permanente Arbeitsplätze etc.) oder raumplanungsrechtlich festgesetzte Kinderspielplätze. Die  bewegen sich frequenzabhängig im Bereich zwischen 4 und 6 V/m. Für die hier in Frage stehenden Basisstationen, die in den  Frequenzbereichen 700-900, 1'400-2'600 und 3'400-3'800 MHz senden sollen, gilt gemäss Ziffer 64 lit. c Anhang 1 NISV ein maximal zulässiger Anlagegrenzwert von 5 V/m.
5.1. Die Rekurrierenden bringen vor, dass auf planerischer Ebene nicht  sei, welche Strahlenbelastung schlussendlich resultiere. Dies deshalb, weil für ein funktionsfähiges 5G-Netz in der Gemeinde und in den
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Aussenwachten zusätzliche Antennen bzw. solche mit höheren Frequenzen installiert werden müssten oder die Sendeleistung der geplanten  erhöht werden müsse. Aus den Gesuchsakten sei weder eine Gesamtplanung noch ein Endausbau des 5G-Netzes erkennbar. Um die Gesamtbelastung aufgrund der zukünftigen Nutzung beurteilen zu , müsse die Netzplanung bekannt sein. Wie bei  müsse der Netzplan auch für Mobilfunk-Antennenanlagen publiziert werden. Nach dem Bundesgericht seien Standorte für Mobilfunk- nicht von einer umfassenden Planungs- und Koordinationspflicht der Infrastruktur ausgenommen.
5.2. Die Rekurrierenden verkennen, dass für die Errichtung von  keine Pflicht für das Einreichen eines Netzplans besteht. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann auch kein Sach- oder Richtplan mit konkreten räumlichen (und zeitlichen) Vorgaben verlangt werden (BGr 1C_685/2013 vom 6. März 2015, E. 2.4). Insofern kann auch keine "Gesamtplanung" verlangt werden. Der rekurrentische Analogieschluss vom Stromleitungsnetzbau zu Mobilfunk-Antennenanlagen geht deshalb fehl, weil in Übereinstimmung mit der privaten Rekursgegnerin kein  für die Errichtung oder Änderung von  vorgesehen ist. Auch aus BGE 133 II 321 vermögen die  nichts für ihren Standpunkt abzuleiten (s. Rekurs S. 3). Die  in diesem Entscheid, wonach sämtliche Anlagen der Infrastruktur Bestandteil einer umfassenden Planungs- und Koordinationspflicht seien, wovon auch Antennenstandorte für die Mobiltelefonie nicht ausgenommen seien, bezog sich nicht auf die Richt- oder Sachplanung. Sie erfolgten  im Zusammenhang mit dem Planungsgrundsatz, dass im ordentlichen Baubewilligungsverfahren ein Bezug zu den Zonenflächen, auf welchen die fragliche Baute oder Anlage erstellt werden soll, zu verlangen ist (E. 4.3.1). Daraus kann indes nicht gefolgert werden, es bestehe die Pflicht zu einem Sach- oder Richtplan bzw. zur Einreichung eines Netzplans durch .
5.3. Auch die rekurrentischen Vorbringen, dass die zukünftigen Auswirkungen auf das Orts- und Landschaftsbild nicht abschätzbar seien und auch  die gesamte Netzplanung offenzulegen sei, überzeugt nicht. Zu beur-
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teilen ist vorliegend einzig, ob das geplante Bauvorhaben der privaten  den einschlägigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften . Ob allfällige künftige Mobilfunk-Antennenanlagen – soweit  unter Berücksichtigung sämtlicher im jeweiligen Beurteilungszeitpunkt allenfalls vorbestehender Anlagen – mit dem Orts- und Landschaftsbild zu vereinbaren sein werden, ist nicht im vorliegenden Verfahren zu klären.
5.4. Sodann wird dem rekurrentischen Anliegen, dass die Gesamtbelastung aufgrund zukünftiger Nutzung beurteilbar sein müsse, in Übereinstimmung mit den Ausführungen der privaten Rekursgegnerin bereits durch die NISV Rechnung getragen.
Dies insofern, als die im Vergleich zu den Immissionsgrenzwerten erheblich tiefer angesetzten Anlagegrenzwerte der vorsorglichen  dienen und bei deren Festlegung gerade berücksichtigt wurde, dass sie sich nur auf die von einer Anlage allein erzeugte Strahlung beziehen, die Strahlung von mehreren Anlagen sich aber durchaus überlagern kann. Deshalb musste sichergestellt werden, dass auch bei einer Kumulation der Strahlungen der Immissionsgrenzwert nicht überschritten wird, aber auch die Möglichkeit offengehalten werden, dass auch zukünftig noch neue,  Anlagen erstellt und betrieben werden (s. BUWAL, Erläuternder Bericht zur Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung [NISV] vom 23. Dezember 1999, S. 7).
Das Zusammenwirken mehrerer Mobilfunk-Antennenanlagen wird ferner von der NISV explizit geregelt. Für die Anwendbarkeit der Grenzwerte ist entscheidend, ob die Antennen zusammen als eine Anlage zu beurteilen sind oder nicht (erweiterter Anlagebegriff). Der Begriff der dabei zu  massgeblichen Anlage findet sich in Ziff. 62 Abs. 1-4  1 NISV. Danach umfasst eine Antennengruppe alle Sendeantennen, die am selben Mast oder an oder auf demselben Gebäude angebracht sind (Abs. 1). Antennengruppen, die aus einem engen räumlichen  senden, gelten – ungeachtet des funktionellen Zusammenhangs – als eine Anlage, unabhängig davon, in welcher Reihenfolge sie erstellt oder geändert werden (Abs. 2). Aus einem räumlichen Zusammenhang senden zwei Antennengruppen, wenn sich von jeder der beiden Antennengruppen mindestens eine Sendeantenne im Perimeter der anderen Antennengruppe befindet (Abs. 3). Schliesslich ist festgelegt, wie sich der massgebliche Pe-
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rimeter einer Sendeantenne berechnet (Abs. 4). Diese Regelung hat das Bundesgericht als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (s. BGr 1C_576/2016 vom 27. Oktober 2017, E. 3. sowie insbesondere E. 3.6.4). Insofern wurde den rekurrentischen Bedenken im  Rechnung getragen.
Diese Vorschriften sind bei einem fortlaufenden Ausbau der Mobilfunknetze – soweit die Voraussetzungen gegeben sind – zu beachten. Indes wird erst in den entsprechenden Bewilligungsverfahren zu den in Zukunft allenfalls geplanten Mobilfunk-Antennenanlagen zu prüfen sein, ob auch diese die Vorschriften der NISV – und damit auch diejenigen über die Erfassung von Antennengruppen – einhalten. Heute bestehen weder Antennenanlagen noch eine konkrete Planung über weitere Anlagen, die im Rahmen der  der vorliegend strittigen Anlage nach Massgabe der vorstehenden Bestimmungen hätten berücksichtigt werden müssen. Die rekurrentischen Vorbringen, dass sich inskünftig die Perimeter von heute noch nicht konkret geplanten Antennenanlagen dereinst überschneiden werden, sind  und vorliegend nicht massgebend.
6.1. Die Rekurrierenden machen sinngemäss geltend, dass die geplante -Antennenanlage am gewählten Standort nicht zonenkonform sei. Sie widerspreche dem Zweck der Nutzungszone. Es sei kein Bezug der  Anlage zum Standort erkennbar. Infrastrukturanlagen könnten  von Bauzonen nur als zonenkonform beurteilt werden, wenn sich ein unmittelbarer Bezug zum Ort erkennen lasse. Dem eingereichten Gesuch könne nicht entnommen werden, welche Bauzonen in den Aussenwachten I., T. und E. mit der geplanten Anlage versorgt werden sollen.
6.2.1. Die geplante Mobilfunk-Antennenanlage soll in der (kommunalen)  – und entgegen den rekurrentischen Vorbringen nicht in einer  – erstellt werden.
Gemäss § 40 Abs. 1 PBG dürfen in der Freihaltezone nur solche  Bauten und Anlagen erstellt werden, die der Bewirtschaftung oder unmittelbaren Bewerbung der Freiflächen dienen und die den Zonenzweck
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nicht schmälern. Für andere Bauten und Anlagen gilt Art. 24 des  (RPG).
Da die geplante Mobilfunk-Antennenanlage nicht der Bewirtschaftung oder unmittelbaren Bewerbung der Freiflächen dient, wurde diese von der  zu Recht in Übereinstimmung mit der Bestimmung von Art. 24 RPG geprüft. Nach dieser Bestimmung können (Ausnahme-)Bewilligungen erteilt werden, Bauten und Anlagen zu realisieren oder ihren Zweck zu ändern, wenn der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert (lit. a) und keine überwiegenden Interessen  (lit. b).
6.2.2. Eine Baute oder Anlage ist im Sinne des Gesetzes dann standortgebunden, wenn sie aus technischen oder betrieblichen Gründen oder wegen der  auf einen Standort ausserhalb der Bauzonen  ist. Die Standortgebundenheit kann eine positive oder eine negative sein.
Positiv standortgebunden ist eine Baute oder Anlage dann, wenn sie aus technischen oder betrieblichen Gründen oder aber aus Gründen der  auf einen bestimmten Standort ausserhalb der  angewiesen ist. Dies trifft z.B. auf Energie- oder , auf Bergrestaurants oder auch auf bestimmte  zu.
Negative Standortgebundenheit liegt vor, wenn eine Baute oder Anlage auf Grund der von ihr ausgehenden Auswirkungen oder Gefahren nicht in einer Bauzone realisiert werden kann (z.B. ein Schiessstand, eine Abfalldeponie oder ein Tierheim). Können die Auswirkungen gestützt auf das  in einem Masse begrenzt werden, dass das Vorhaben in einer Bauzone realisiert werden kann, fällt die Annahme der negativen  ausser Betracht (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Band I, 3. Aufl., Zürich 1999, Rz. 709 ff. und dortige Hinweise auf die Rechtsprechung).
6.2.3. Ausreichend ist eine relative Standortgebundenheit. Es ist also nicht – im Sinne einer absoluten Standortgebundenheit – erforderlich, dass überhaupt
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kein anderer Standort in Betracht fällt. Es müssen jedoch besonders  und objektive Gründe vorliegen, die den vorgesehenen Standort  andern Standorten innerhalb einer Bauzone als wesentlich  erscheinen lassen (u.a. BGE 141 II 245, E. 7.6.1.).
Kommunikationsanlagen wie Mobilfunk-Basisstationen können auf einen Standort ausserhalb der Bauzonen angewiesen sein, wenn eine Deckungs- oder Kapazitätslücke aus funktechnischen Gründen mit einem oder  Standorten innerhalb der Bauzonen nicht in genügender Weise  werden kann oder es bei einem Standort innerhalb der Bauzonen zu  nicht vertretbaren Störung der in anderen Funkzellen des Netzes  Frequenzen kommen würde. Ferner kann sich eine  dann ergeben, wenn mit einer Basisstation auch oder vor allem Gebiete ausserhalb der Bauzonen mobilfunkmässig abgedeckt werden müssen. Zu denken ist etwa an Verkehrsträger im privaten oder  Verkehr (Strassen, Eisenbahnlinien), nicht eingezonte Weiler oder touristische Anlagen (wie etwa Skigebiete), welche Orte grundsätzlich ebenfalls einen Anspruch auf eine einwandfreie Mobilfunkversorgung .
Nicht ausreichend sind dagegen wirtschaftliche Vorteile des gewählten Standorts (geringere Landerwerbskosten, voraussichtlich geringere Zahl von Einsprachen) oder zivilrechtliche Gründe, wie z.B. die Weigerung von anderen Eigentümern, einer Antenne auf ihren Grundstücken innerhalb der Bauzonen zuzustimmen (u.a. BGr 1C_14/2008 vom 25. Februar 2009, E. 4.1, mit zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung).
6.2.4. Unter besonderen, im nachstehenden Sinne qualifizierten Umständen kann sich allerdings ein Standort ausserhalb der Bauzonen im Vergleich zu  Standort innerhalb der Bauzonen aufgrund einer Gesamtsicht unter Beachtung aller massgebenden Interessen als derart vorteilhaft erweisen, dass er ausnahmsweise in weiteren als den vorne genannten Fällen als standortgebunden im Sinne von Art. 24 lit. a RPG anerkannt werden kann. Im Unterschied zu anderen Bauten und Anlagen (wie Strassen, , Deponien, Materialgewinnungsanlagen, Sportanlagen usw.) können Funkantennen aufgrund ihrer Eigenschaft als in der Regel vergleichsweise klein dimensionierte technische Infrastruktureinrichtung realisiert werden, ohne dafür zwingend neues, unüberbautes Nichtbauzonenland in Anspruch
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nehmen zu müssen. Dies ist im Wesentlichen dann der Fall, wenn sie auf früher erstellten Gebäuden oder Infrastruktureinrichtungen realisiert werden können. Diesem Umstand ist bei der im Rahmen der Standortevaluation vorzunehmenden Interessenabwägung gebührend Rechnung zu tragen (BGr 1C_345/2008 vom 29. Januar 2009, E. 2.3).
Als Standorte für Kommunikationsanlagen ausserhalb der Bauzonen  also nicht mehr nur solche in Frage kommen, welche für eine  Abdeckung für die Mobiltelefonie oder für andere Funkdienste aus technischen Gründen unentbehrlich sind. Vielmehr können sich im Lichte der vorzunehmenden Interessenabwägung auch Standorte auf  Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen gegenüber  innerhalb der Bauzonen als wesentlich geeigneter erweisen (BGr 1C_200/2012 vom 17. Dezember 2012, E. 4.2). Zwingende  für eine derartige erweiterte ausnahmsweise Bejahung der Standortgebundenheit sind, dass die Kommunikationsanlage ausserhalb der Bauzonen keine erhebliche Zweckentfremdung von Nichtbauzonenland bewirkt und nicht störend in Erscheinung tritt. Solches trifft grundsätzlich nur für Örtlichkeiten zu, an denen sich bereits zonenkonforme oder  Bauten und Anlagen befinden (BGE 141 II 245, E. 7.6.2.; BGr 1C_405/2012 vom 24. April 2012, E. 3.1). Zu denken ist etwa an Hochspannungsmasten, bestehende Funkmasten, Verkehrsanlagen, , weitere vergleichbare Infrastrukturanlagen sowie landwirtschaftliche Gebäuden und Anlagen.
Selbst bei dieser erweiterten, speziell auf die eigenen Verhältnisse der Kommunikationstechnik zugeschnittenen Bejahung der  darf eine Ausnahmebewilligung für eine Antennenanlage nur dann  werden, wenn als zusätzliche Voraussetzung gewährleistet ist, dass dem Vorhaben keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. In die  sind im Rahmen der Standortfrage auch allenfalls  Alternativlösungen innerhalb und ausserhalb der Bauzonen . Nur wenn sich im Rahmen eines solchen Vergleichs ein Standort ausserhalb der Bauzonen als deutlich geeigneter erweist, kann die  bejaht werden. Beim Standortvergleich sind nicht nur  Aspekte, sondern auch solche wie etwa des  zu gewichten (BGr 1C_200/2012 vom 17. Dezember 2012, E. 4.2.).
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6.3. Im Rahmen ihrer Beurteilung der geplanten Mobilfunk-Antennenanlage  die Baudirektion hinsichtlich der Lage in der Freihaltezone , dass sich der geplante Standort am bestehenden  auf dem Baugrundstück zwischen der Bauzone I. und dem  T. auf einer Erhöhung ([...]) des Moränenzugs befinde. Nach Prüfung von Alternativstandorten in der Bauzone und auf bestehenden  von zwei anderen Mobilfunkgesellschaften, die sich jeweils 1'500 m weit entfernt befinden würden, sei der geplante Standort als der  eruiert worden. Im Technischen Bericht vom 14. Juni 2019 sei plausibel dargelegt worden, dass funktechnische Aspekte wie auch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur für den gewählten Standort sprechen würden. Dieser überwiege somit gegenüber den Alternativstandorten durch seine topografische Lage, Distanz zu den Zielgebieten und durch bessere  und/oder Kapazität. Überwiegende Interessen stünden keine .
In der erwähnten Standortbegründung wird im Wesentlichen ausgeführt, dass der vorgesehene Standort aus topografischen Gründen gewählt  sei. Die strittige Anlage werde integraler Bestandteil des  der privaten Rekursgegnerin bilden und sei auf die Nachbarstandorte abgestimmt. Das zu versorgende Gebiet bestehe aus den kleinen  I., E., G. und einigen kleineren Weilern. Es umfasse auch einen  Teil der Landwirtschaftszone, sowie einen Teil der Bauzone. Auf den allesamt gut befahrenen Verbindungsstrassen zwischen den Ortschaften, sowie auf den Haupt- und Nebenstrassen in Richtung X, K., W. und R. sei eine bessere Versorgung mit Mobilfunkdienstleistungen notwendig. Auf diesen Strecken soll für ausreichend Signalstärke, Verfügbarkeit sowie auch Kapazität für die Nutzung von Mobilfunkdiensten gesorgt werden.  könne beispielsweise während der Autofahrt ein Gespräch nicht von der einen Antenne an eine andere "übergeben" werden und die  werde unterbrochen. Die geplante Anlage diene der Behebung dieses Problems. In dem zu versorgenden Gebiet bestehe mithin eine . Aufgrund der topografischen Lage des geplanten Standorts, welcher mit Mobilfunk-Systemen der neuesten Technologie ausgestattet werden solle, werde das bestehende Funknetz optimal ergänzt. Die  könne geschlossen und Verbindungsunterbrüche eliminiert werden. Die Versorgung durch Mobilfunkdienste auf der Frequenz 1'800 MHz könne auf einen durchgehend guten Pegel gebracht werden.
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Von den bestehenden Mobilfunkstandorten aus, sei dies aus  Gründen nicht möglich. Der Standort ermögliche in diesem  eine unterbrechungsfreie Versorgung von X in die südöstlich gelegenen Ortschaften. Da die geplante Mobilfunk-Antennenanlage neben dem Gebiet ausserhalb der Bauzone auch einen Anteil an Bauzonengebiet versorgen solle, seien verschiedene Standorte innerhalb der Bauzone  worden. Indes könne mit keinem der geprüften Alternativstandorte  der Bauzone die bestehende Versorgungs- und Kapazitätslücke beseitigt werden. Der ausserhalb der Bauzone erzielbare  sei so wichtig, dass die geplante Mobilfunk-Antennenanlage zwingend ausserhalb der Bauzone erstellt werden müsse. Aufgrund der  Aspekte und des Umstandes, dass die Mobilfunk-Antennenanlage an einem bestehenden Hochspannungsmast errichtet werden könne,  sich der geplante Standort gegenüber einem Standort bzw. mehreren Standorten innerhalb der Bauzone als derart vorteilhaft, dass er als  im Sinn des Art. 24 lit. a RPG anzuerkennen sei. In der für  Mitbenützung ausschlaggebenden Umgebung des geplanten Standortes stehe keine Mobilfunk-Antennenanlage zur Mitbenützung zur Verfügung.
6.4. Diese Ausführungen der Baudirektion sowie der privaten Rekursgegnerin zur Standortgebundenheit überzeugen. Die Versorgungskarten in der  Standortbegründung zeigen auf, dass die zurzeit mangelhafte Netzabdeckung in der Landwirtschaftszone, im Siedlungsgebiet G., E. und I. sowie auf den Verbindungsstrassen [...] sowie [...] mit der strittigen  sendetechnisch behoben werden kann (act. 18.7, S. 6 f.). Für die Standortgebundenheit spricht gemäss den vorstehenden Darlegungen , dass vorliegend nicht nur Siedlungsgebiet, sondern auch ein grosses Gebiet ausserhalb der Bauzone, nämlich das Landwirtschaftsgebiet samt den genannten, dieses Gebiet durchkreuzenden Verbindungsstrassen,  abgedeckt werden sollen. Es besteht ein genügend enger funktionaler Zusammenhang zwischen dem Standort und dem zu  Gebiet.
Sodann sind auch die Ausführungen in der Standortbegründung, wonach keine vergleichbaren mobilfunktechnischen Alternativen innerhalb einer Bauzone bestehen, welche die Versorgungslücken gleichermassen  könnten, nachvollziehbar und überzeugend. Der geplante Standort  auch deshalb als besser geeignet als ein solcher innerhalb einer
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weiter entfernten Bauzone, weil für die auf dem bereits bestehenden  vorgesehene strittige Mobilfunk-Antennenanlage – obwohl in der Landwirtschaftszone liegend – kein neues unüberbautes  in Anspruch genommen werden muss und daher keine (weitere) Zweckentfremdung von Nichtbauzonenland stattfindet. Die neuen damit einhergehenden diesbezüglichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt sind deshalb äusserst gering. Unter diesen Umständen ist auch kein anderer Standort ausserhalb der Bauzone erkennbar, der besser geeignet wäre als der vorliegend vorgesehene.
Angesichts der nachvollziehbaren Standortbegründung mit einer  Prüfung von Alternativstandorten (auch solche innerhalb von ) ist nicht nachvollziehbar, dass die Rekurrierenden vorbringen, es sei "offensichtlich" keine Standortevaluation gemacht worden.
6.5. Überwiegende Interessen im Sinne von Art. 24 lit. b RPG, welche der  Ausnahmebewilligung entgegenstehen, sind nicht ersichtlich und die Rekurrierenden bringen nicht substantiiert vor, was in diesem Sinne gegen den gewählten Standort sprechen könnte.
Auch wenn das Vorhaben gemäss dem Inventar der Natur- und  von überkommunaler Bedeutung von X im Objekt Nr. 1 (Moränenzug I. – E.) liegt, steht dieser Umstand einer  nicht per se entgegen. Dabei handelt es sich um ein geologisches bzw. geomorphologisches Objekt, dessen Ziel die ungeschmälerte  des den Maximalbestand des würmeeiszeitlichen  dokumentierenden Moränenwalles ist. Verboten sind  beeinträchtigende Geländeveränderungen sowie – im  I. – den wesentlichen Charakter des Moränenzugs beeinträchtigende Bauten (s. Inventar der Natur- und Landschaftsschutzobjekte von  Bedeutung von X [...]).
Die geplanten Antennenmodule sollen an einem bestehenden, rund 40 m hohen und 14,6 m ausladenden Hochspannungsmast in  auf einer Höhe von ca. 25 m angebracht werden. Sie sollen sehr nahe am Mast, d.h. ohne diesen seitlich erheblich zu überragen, installiert und zudem diesem farblich angepasst werden. Geländeveränderungen werden mit dem strittigen Bauvorhaben mithin keine vorgenommen. Die
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geplante Anlage tritt im Verhältnis zum dominanten Mast zudem äusserst untergeordnet in Erscheinung und wird deshalb kaum auffallen. Es ist schlichtweg nicht erkennbar, inwiefern die geplante Anlage im Widerspruch zur Umgebung sowie zum vorgenannten Schutzziel des betroffenen  bzw. geomorphologischen Objekts treten könnte. Eine  des wesentlichen Charakters des Moränenzugs hat die geplante Baute nicht zur Folge. Die Rekurrierenden zeigen denn auch nicht  auf, inwiefern das Objekt beeinträchtigt werden könnte.
Den Anliegen des Natur- und Landschaftsschutzes wurde entgegen den sinngemässen Vorbringen der Rekurrierenden gebührend Rechnung . Angesichts der unsubstantiierten Vorbringen der Rekurrierenden ist ferner nicht erkennbar, inwiefern die geplante Anlage gegen Anliegen eines geschützten Ortsbildes verstossen soll.