# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d81d0bcd-426d-4b7c-bf23-4843dd653847
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._ und X._ erhoben am 22. Oktober 2014 Klage beim Bezirksgericht Maloja gegen die Hilfskonkursmasse von Z._ mit den Anträgen, die auf ihrem Grundstück Nr. _ im Grundbuch der Gemeinde O.1_ lastenden Kapitalgrundpfandverschreibungen über Fr. 2'500'000 und Fr. 500'000.00 ersatzlos zu streichen.
B. Nachdem das Verfahren am 21. November 2014 bis auf weiteres sistiert wurde, reichte die Hilfskonkursmasse von Z._ am 6. Juli 2015 ihre Klageantwort ein und beantragte die vollumfängliche Abweisung der Klage vom 22. Oktober 2014, soweit auf diese überhaupt einzutreten sei.
C. Am 31. Mai 2016 teilte der Rechtsvertreter der Hilfskonkursmasse von Z._ dem Bezirksgericht Maloja mit, dass Y._ und X._ die von der Hilfskonkursmasse von Z._ gegenüber Frau A._ in Betreibung gesetzte Forderung im Februar 2016 bezahlt und die eingetragenen Grundpfänder hätten löschen lassen. Damit werde der Prozess gegenstandslos, wobei die Gegenstandslosigkeit alleine von den Klägern verursacht worden sei, weshalb diesen die Gerichtskosten vollumfänglich aufzuerlegen seien; ferner sei der Beklagten für den bisherigen Aufwand in dieser Angelegenheit eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen.
D. Mit Eingabe vom 2. Juni 2016 teilte der Rechtsvertreter der Kläger dem Bezirksgericht Maloja mit, dass die Pfandrechte untergegangen seien. Der Untergang der Pfandrechte sei von der Beklagten verursacht worden, weshalb sie die damit zusammenhängenden Folgen zu tragen habe. Das Grundstück Nr. _ im Grundbuch der Gemeinde O.1_ sei mit einem Drittpfand belastet gewesen, das heisse, die Kläger seien nie Schuldner gewesen. Schuldnerin sei Frau A._, Gläubigerin die Beklagte gewesen. Die Beklagte habe die Schuldnerin betrieben. Zur Abwendung der Versteigerung hätten sich die Kläger als Drittpfandeigentümer veranlasst gesehen, den gesamten Forderungsbetrag zu leisten. Damit habe die Versteigerung abgesetzt werden können und die Kläger hätten ihr Eigentum am Grundstück Nr. _ im Grundbuch der Gemeinde O.1_ bewahren können. Gemäss Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO werde jene Partei kosten- und entschädigungspflichtig, bei der die Gründe eingetreten seien, die zur Gegenstandslosigkeit geführt hätten. Da die Beklagte die Betreibung bis zur Verwertung ohne Not und ohne Nutzen vorangetrieben habe, womit die Kläger als Drittpfandeigentümer zum Erhalt ihres Eigentums gezwungen worden seien, das
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Pfand durch Zahlung der Forderung abzulösen, sei die Grundpfandverschreibung mit der Bezahlung untergegangen. Die Kläger hätten einzig aufgrund des von der Beklagten aufgesetzten Drucks bezahlt. Daher sei die Beklagte zu verpflichten, die Gerichtskosten zu übernehmen und die Kläger voll zu entschädigen.
E. Die Hilfskonkursmasse von Z._ hielt in ihrer Eingabe vom 24. Juni 2016 fest, dass es der Beklagten sicherlich nicht zum Vorwurf gemacht werden könne, dass sie im vorliegenden Fall die Betreibung eingeleitet und nach Beseitigung des Rechtsvorschlages das Verwertungsbegehren gestellt habe. Es rechtfertige sich daher, die Prozesskosten vollumfänglich den Klägern aufzuerlegen und die Beklagte angemessen zu entschädigen.
F. Mit gleichentags mitgeteiltem Abschreibungsentscheid vom 16. August 2016 erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja wie folgt:
"1. Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von CHF 8'000.- werden den Klägern auferlegt und mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet.
Die Kläger werden verpflichtet, die Beklagte ausseramtlich mit CHF 37'017.25 zu entschädigen.

## Considerations