# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bf427f49-ef9b-5f37-ae69-ed6171cc771d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der
1984 geborene
X._
ist seit dem 1. September 2009 als Verkaufs
-
be
rater
bei der
Y._
angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesell
schaft AG (nachfolgend: Helvetia) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit
Unfallmeldung vom 23. Dezember 2015 liess er der Helvetia mitteilen, dass er sich am 5. Mai 2014 beim Einstellen eines Deckenstrahlers im
Uh
renshop
im
Z._
verletzt habe (
Urk.
7/UM). Am 10. Januar 2015 (richtig: 2016) er
gänzte er seine Angaben dahingehend, dass
er
dabei
kurz
zeitig das Gleichgewicht verloren habe. Beim dadurch bedingten Festhalten und Ausbalancieren sei seine rechte Schulter lädiert worden
(Urk.
7/M8).
Mit Verfügung vom 4. April 2016
lehnte die Unfallversicherung – unter Hinweis auf das Fehlen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem
Un
fallereignis
und den geklagten Schulterbeschwerden – ihre Leistungs
-
pflicht
für die ab 3. August 2015 stattgehabten medizinischen Behandlungen ab (
Urk.
7/K6).
Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom
29. April 2016 (Urk. 7/K8) wies die Helvetia mit Entscheid vom
20. September 2016 ab (Urk. 7/K15 =
Urk.
2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 20. September 2016 erhob
X._
am 18. Oktober 2016 Beschwerde und beantragte, es sei ein Kausalzusam
menhang zwischen den Schulterbeschwerden und dem Unfallereignis und damit eine Leistungspflicht der Unfallversicherung zu bejahen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. November 2016 schloss die Helvetia auf Ab
weisung der Beschwerde (
Urk.
6 S. 2). Mit Gerichtsverfügung vom 29. No
vember 2016 wurde dem Beschwerdeführer das Doppel der
Beschwerdeant
wort
zugestellt (
Urk.
8).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach
verhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än
derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs
krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
5. Mai 2014
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
2.
2.1
Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann
Körperschädigun
gen
, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbe
ziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (
Abs.
3).
2.2
Ein Unfall ist gemäss Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi
gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli
chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy
chischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).
2.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, In
va
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren
Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es ge
nügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im
Sozialversicherungs
recht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Be
gründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
2.4
Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Ge
richt
dürfen
eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht – unter Hinweis auf die Beurteilung ihres beratenden Arztes
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für Chirurgie, vom
7.
März 2016 – mit der Begründung, die
Schulterb
eschwerden stünden in keinem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis
(
Urk.
2 S. 7 f. und
Urk.
6 S. 4 ff.)
.
Nachdem sie im Rah
men des
Einspracheverfahrens
noch offen gelassen hatte,
ob das Vorliegen eines Unfallereignisses überhaupt glaub
haft gemacht worden sei und ob dann
das beschriebene Ereignis den Unfallbegriff
überhaupt
erfülle
(Urk.
2
S. 7 f.), verneinte sie in der
Beschwerdean
twort
die beiden Punkte explizit (
Urk.
6
S. 3 f. und
S. 6 f.).
3.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt,
die Beurteilung von
Dr.
A._
weise Fehler und falsche Behauptungen auf, wes
halb darauf nicht abgestellt werden könne. Vielmehr sei das Unfallereignis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ursächlich für die
Schulterbeschwer
den
, weshalb der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen sei (
Urk.
1 S. 1 ff.).
4.
4.1
PD
Dr.
med.
B._
, Chefarzt Orthopädie der
C._
, führte in seine
r
Aktennotiz
vom
6.
Januar 2015 über die Abklärung der
voroperier
ten
linken Schulter des Beschwerdeführers
(vgl.
Urk.
7/M4 und
Urk.
7/M8
S. 2)
an, Letzterer gebe auch im Bereich der rechten Schulter
im Verlauf des
Supraspinatus
beziehungsweise beim
Acromioclaviculargelenk
(AC-Gelenk) nach einer Hyperabduktion beziehungsweise Flexion lang bestehende Schmerzen an. Wahrscheinlich sei das AC-Gelenk alteriert. Aktuell seien keine therapeutischen Massnahmen erforderlich (
Urk.
7/M1).
4.2
Dr.
med.
D._
, Oberarzt Orthopädie der
C._
, hielt
am
3.
August 2015 fest, der Beschwerdefüh
r
er habe ihn mit starken
Schul
terschmerzen
im Bereich der rechten Schulter aufgesucht, die in den letzten Wochen deutlich an Intensität zugenommen hätten. Die Nächte seien gemäss den Aussagen des Versicherten sehr schmerzhaft. Tagsüber seien
Greifbewe
gungen
im Sinne einer ventralen Flexion in Kombination mit Rotations- und Abduktionsbewegungen ebenfalls schmerzhaft. Die Schmerzen würden den Beschwerdeführer zermürben. Er habe – so Dr.
D._
– die Beschwer
den im Sinne einer
Bizepssehnenläsion
/
SLAP (
superiores
Labrum von
ante
rior
nach
posterior
)-Läsion
beziehung
sweise differentialdiagnostisch als
R
o
tatorenmanschettenpartialruptur
Pars
supraspinata
aufgefasst. Es sei eine MRI-Untersuchung der rechten Schulter vorgesehen (
Urk.
7/M2).
4.3
De
r
Aktennotiz
von
PD
Dr.
B._
vom 1
8.
August 2015 kann entnommen werden, dass das MRI diverse Pathologien im Bereich Bizeps- beziehungs
weise
Supraspinatussehneninsertion
, wahrscheinlich auch im
Poulie
,
und des Labrum
glenoidale
, das
anterior
und möglicherweise auch im
superioren
Verlauf lädiert ist, zeigt.
Der nämliche Arzt gab an, d
ies entspreche einer SLAP-Läsion. Die Symptomatik sei deutlich gebessert. Einzig die Abduk
tion/Flexion und die Aussenrotation würden dem Versicherten Beschwerden
bereiten. Angesichts der MRI-Bilder bestehe der Verdacht auf einen
Subsca
pularissehnensplit
. Betreffend
das
weitere Prozedere gab
PD
Dr.
B._
an, aus beruflichen Gründen sei der Beschwerdeführer momentan nicht ab
kömmlich. Es
sei
deshalb in den nächsten vier Wochen
die „Natural
History
“ abzuwarten. Zwischenzeitlich sei die Besprechung der MRI-Untersuchung mit dem Radiologen geplant. Seinerseits sei einzig eine
arthroskopische
Revision empfohlen (
Urk.
7/M3).
4.4
Die bei den
C._
tätigen Radiologen
Dres
. med.
E._
, Chefarzt, und
F._
, Leitender Arzt, berichteten am 2
4.
August 2015 über das am 1
8.
August 2015 durchgeführte
Arthro
-MRI der rechten Schulter. Sie schilderten einen unklaren, nur sehr fraglich relevanten kleinen Befund am
Oberrand
der
Subscapularissehne
(
„
nur Fettbürzel? Ausgefranster Band- be
ziehungsweise Sehnenanteil
?“
).
Ansonsten
zeige
sich eine unauffällige Schulterdarstellung, insbesondere keine zusätzlichen
Rotatorenmanschetten
-Befunde sowie ein unauffälliger Verlauf der langen
Bizepssehne
. Eine
SLAP-Läsion sei nicht erkennbar (
Urk.
7/M4).
4.5
PD
Dr.
B._
führte in seiner Aktennotiz vom 1
5.
September 2015 aus, es bestünden nur ab und zu wenige Schmerzen. Ein invasives Vorgehen sei nicht indiziert. Bezüglich
das weitere
Prozedere verwies er auf eine Therapie zur Kräftigung der
Rotatorenmanschette
und der
Rezentrierung
des
Hume
ruskopfes
. Weitere Konsultationstermine seien keine vereinbart worden (
Urk.
7/M5).
4.6
Zwei Tage
später
überwies der nämliche Arzt den Beschwerdeführer an den ebenfalls bei den
C._
tätigen Rheumatologen Prof.
Dr.
med.
G._
.
PD
Dr.
B._
gab an, betreffend die Schulter seien keine spezifischen Probleme mehr anstehend. Der Versicherte berichte aber über eine regelmässig auftretende morgendliche generalisierte Steifigkeit.
Seine Schilderungen würden im weiteren Sinn den Beschwerden wie bei einer Fib
romyalgie entsprechen (
Urk.
7/M7.1).
4.7
Dr.
A._
hielt in seiner Aktenbeurteilung vom
7.
März 2016
fest,
das
Arthro
-MRI sei unauffällig gewesen und es hätten sich auch keine Läsionen gemäss Artikel 9
der Verordnung über die Unfallversicherung (
UVV
)
gefun
den, nämlich keine
Knochenbrüche, keine Verrenkungen der Gelenke, keine Meniskusrisse, keine Muskelrisse, keine Muskelzerrungen, keine Sehnenrisse und keine Bandläsionen.
Folglich
sei dem Beschwerdeführer auch keine spe
zielle Therapie vorgeschlagen worden.
PD
Dr.
B._
habe wegen der An
gabe von morgendlicher genereller Steifigkeit eine Bindegewebsaffektion im Sinne
einer Fibromyalgie vermutet und den Beschwerdeführer an einen Rheumatologen verwiesen. Versicherungsmedizinisch sei ein Kausalzusam
menhang der jetzigen Beschwerden an der rechten Schulter mit dem Ereignis vom
5.
Mai 2014 höchstens als möglich zu taxieren (
Urk.
7/M10).
5.
5.1
Der Beschwerdegegnerin ist insoweit zuzustimmen (
Urk.
2 S.
7 und
Urk.
6 S. 3 f.), dass
fraglich ist, ob der geschilderte Vorgang den Unfallbegriff erfüllt (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 1
0.
April 2014 E. 6.2) und ob – gegebenenfalls – dieser überhaupt eine (leistungs
begründ
ende) Körperschädigung nach sich gezogen hatte. Wie es sich damit genau verhält, kann dann offen bleiben, wenn mangels eines überwiegend wahrscheinlichen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den geklagten
Schulterbe
schwerden
und dem Ereignis vom Mai 2014 ohnehin keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin bestünde.
Hiezu
ergibt sich was folgt.
5.2
Aus den Akten geht hervor, dass
sich der Beschwerdeführer
aufgrund der rechtsseitigen Schulterbeschwerden
erst
mals
15
Monate nach dem fraglichen Geschehnis
– das er der Beschwerdegegnerin
wiederum
mehr als eineinhalb Jahre
danach
meldete –
in ärztliche Behandlung begab
(
Urk.
7/UM und U
rk.
7/M2)
.
Fest steht
aufgrund de
r
durch die R
adiologen
Dres
.
E._
und
F._
(vgl.
Urk.
1 S. 5)
– und damit de
n
Spezialisten zur Interpretation der Ergebnisse der bildgebenden Verfahren –
wiedergegebenen
Result
ate
der
Arthro
-MRI-Untersuchung vom 18. August 2015 sodann, dass
sich die Schulter
nebst einem unklaren, nur sehr fraglich relevanten kleinen Befund
am
Oberrand
der
Subs
c
apularissehne
unauffällig darstellt
e
(
Urk.
7/M4).
Die vom Chefarzt der Orthopädie der
C._
PD Dr.
B._
ge
äusserte Vermutung einer SLAP-Läsion respektive eines
Subscapularisseh
nensplit
s
(
Urk.
7/M3) konnte durch die beiden Fachärzte nicht bestätigt wer
den (vgl.
Urk.
7/M4).
5.3
Angesichts der Tatsache, dass die durchgeführte bildgebende Untersuchung keine Anhaltspunkte für eine (unfallbedingte) strukturelle Verletzung im Be
reich der rechten Schulter
gab
und eine solche auch deshalb wenig wahr
scheinlich erscheint, weil der Beschwerdeführer
nach dem Vorgang vom Mai 2014 noch bis am
3.
August 2015
– die Konsultation
am
6.
Januar 2015 er
folgte aufgrund von Beschwerden der linken Schulter (
Urk.
7/M1)
–
und da
mit während über 15 Monaten keine Beschwerden verspürte, die ihn zu einer Arztkonsultation verlasst oder ihn in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt hätten
(vgl.
Urk.
7/M8)
, ist eine unfallbedingte Grundlage für die geklagten
Beschwerden
mit Blick auf den massgebenden Beweisgrad
(E.
2.3 f.
hievor
)
nicht
nachgewiesen.
Hinzu kommt, dass selbst der behandelnde
PD
Dr.
B._
die Gesundheitsstörung auf einen krankhaften Ursprung zu
rückführte (
Urk.
7/M6) und als Ursache der Beschwerden
zudem
eine Fibro
myalgie – eine Krankheit
– in Betracht zog
(Urk. 7/M7.1).
Etwas Gegenteiliges
läss
t sich auch aus dem Umstand
, dass
die MRI-Untersu
chung ein
intraossäres
Ganglion im
Humeruskopf
am
Infraspinatus
-Ansatz zeigte (
Urk.
7/M4) und
der Beschwerdeführer vor dem Ereignis vom Mai 2014 an keinem
solchen
im Bereich der rechten Schulter litt (
Urk.
1 S.
6), nicht herleiten.
Hiezu
ist darauf hinzuweisen, dass die Argumentation nach der Formel „
post
hoc ergo
propter
hoc
“, nach deren Bedeutung eine gesund
heitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, beweisrechtlich nicht zulässig ist und zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nicht zu genügen vermag (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
, Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).
Ein Ganglion ist
zudem
nur möglicherweise
traumatischer Ge
nese.
5.4
Vor diesem Hintergrund
braucht
auf die Kritik des Beschwerdeführers an den Ausführungen und Schlussfolgerungen von
Dr.
A._
in seiner Stellung
nahme vom
7.
März 2016 nicht weiter eingegangen zu werden. Zu ergänzen bleibt einzig, dass PD
Dr.
B._
zwar anfänglich – und ohne gesicherte Diagnosestellung – eine
arthroskopische
Revision empfahl (Urk. 7/M3)
, eine Indikation für ein invasives Vorgehen aber zu
einem späteren Zeitpunkt –
nachdem ihm die Beurteilung des
Arthro
-MRIs durch die Fachärzte für Radi
ologie vorgelegen hatte – verneinte (
Urk.
7/M5).
Die Verordnung
für Physi
otherapie
vom 1
5.
September 2015
(
Urk.
7/M6) dürfte er sodann auf Wunsch des Beschwerdeführe
rs ausgestellt haben (vgl. Urk.
7/K5 S. 5).
6.
Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin ihre
Leistungspflicht für die ab August
2015 behandelten rechtsseitigen Schulterbeschwerden – mangels eines überwiegend wahrscheinlichen natürlichen Kausalzusammenhangs
zum Ereignis vom Mai 2014 – zu Recht verneint. Die Beschwerde ist demnach ab
zuweisen.