# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 662c6b52-5f37-5923-ba27-bb1ccbfab87e
**Court:** BE_VB
**Chamber:** BE_VB_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** BE / Espace_Mittelland
**Law Area:** Public
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdegegner reichten am 8. Mai 2014 bei der Gemeinde Mühleberg ein
Baugesuch und ein Ausnahmegesuch ein für den Neubau eines Einfamilienhauses mit
Garage und Swimmingpool auf der Parzelle Mühleberg Grundbuchblatt Nr. F._.
2
Die Parzelle liegt teils in der Wohnzone W2 und teils in der Grünzone. Gegen das
Bauvorhaben erhoben unter anderen die Beschwerdeführenden Einsprache. Mit Entscheid
vom 27. Oktober 2014 erteilte die Gemeinde Mühleberg die Baubewilligung und die
Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Abstands zur Grünzone.
2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 24. November 2014 Beschwerde
bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie beantragen
die Erteilung des Bauabschlags und damit die Aufhebung des Entscheides vom
27. Oktober 2014. Sie machen insbesondere geltend, es hätte keine Ausnahme zur
Unterschreitung des Abstands zur Grünzone erteilt werden dürfen. Zudem bringen sie vor,
die Vorinstanz sei ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen und sie bemängeln die
Dachform, die Einordnung und Gestaltung des Bauvorhabens sowie den Standort der
Wärmepumpe.
3. Das Rechtsamt, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, führte den
Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Die Beschwerdegegner beantragen die
Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Mühleberg verzichtete auf eine Stellungnahme
und verwies auf ihren Bauentscheid vom 27. Oktober 2014. Auf die Rechtsschriften wird,
soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

II. Erwägungen
1. Sachurteilsvoraussetzungen
Bauentscheide können nach Art. 40 BauG2 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit
Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit für die Beurteilung
der Beschwerde zuständig. Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchsteller, die
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191) 2 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721)
3
Einsprecher im Rahmen ihrer Einsprachegründe und die zuständige Gemeindebehörde
(Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden sind unmittelbare Nachbarn der
Bauparzelle und ihre Einsprache wurde abgewiesen. Damit sind sie durch den
vorinstanzlichen Bauentscheid formell und materiell beschwert und daher zur
Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist
einzutreten.
2. Begründungspflicht
a) Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Vorinstanz setze sich im
angefochtenen Entscheid nicht ausreichend mit ihrer Einsprache auseinander, da sie sich
nicht zu ihrem Vorbringen äussere, es würden ausschliesslich subjektive Gründe für die
Ausnahme zur Unterschreitung des Abstands zur Grünzone vorgebracht.
b) Eine Verfügung muss die Tatsachen, Rechtssätze und Gründe enthalten, auf die sie
sich stützt (Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG3). Die Begründung muss so abgefasst sein, dass
die Betroffenen den Entscheid sachgerecht anfechten können. Deshalb muss die Behörde
mindestens kurz die Überlegungen nennen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf
die sie ihren Entscheid stützt. Sie muss sich dabei nicht ausdrücklich mit jeder Behauptung
zum Sachverhalt und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr kann sie
sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken.4
c) Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die Einsprachepunkte einzeln abgehandelt und
sich mit der Frage der Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Abstands zur
Grünzone unter dem Titel "Ausnahmegesuch zur Unterschreitung Zonengrenze zur
Grünzone" auf rund einer A4-Seite auseinandergesetzt und sich zu den aus ihrer Sicht
gegebenen besonderen Verhältnissen geäussert. Der Bauentscheid und die Ausnahme für
das Unterschreiten des Abstands zur Grünzone sind damit ausreichend begründet. Es liegt
keine Verletzung der Begründungspflicht vor. Ob die Begründung auch zutreffend ist, ist
eine Frage der materiellen Überprüfung (siehe dazu Erwägung 4).
3 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (BSG 155.21) 4 BGE 134 I 83 E. 4.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 52 N. 6 ff.
4
3. Planungspflicht
a) Die Beschwerdeführenden rügen, das Gebiet, in dem die Bauparzelle liegt, sei erst
kürzlich der Wohnzone W2 zugewiesen worden und anschliessend parzelliert worden. Die
Planung und den Bau der Detailerschliessungsanlagen habe die Gemeinde einer privaten
Bauträgerschaft übertragen und sie habe es damit verpasst, die Erschliessung mittels
Überbauungsordnung zu regeln und auf diese Weise Einfluss auf die Parzellierung zu
nehmen. Es könne nicht sein, dass sich daraus ergebende Mängel im Nachhinein mit
Ausnahmebewilligungen geheilt würden.
b) Die Bewilligung von Bauvorhaben auf dem Ausnahmeweg ist nicht zulässig, wenn
das Vorhaben nach der gesetzlichen Ordnung eine besondere planungsrechtliche
Regelung voraussetzt. Dieser sogenannte Vorrang der Planung gilt nach Art. 19 f. BauG
bei "besonderen Bauten und Anlagen". Solche Bauvorhaben, die wesentlich von der
baurechtlichen Grundordnung der Gemeinde abweichen, dürfen nur aufgrund einer
Überbauungsordnung bewilligt werden (Art. 19 Abs. 1 BauG).5
c) Das vorliegende Bauvorhaben besteht aus einem Einfamilienhaus mit Garage und
Swimmingpool. Ein Vorhaben dieser Grössenordnung unterliegt nicht dem Vorrang der
Planung, auch wenn es einer Ausnahmebewilligung bedarf. Für das Vorhaben wurde
lediglich eine Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Abstands zur Grünzone
erteilt. Inwiefern die Übertragung von Bau und Planung der Detailerschliessung mittels
eines Erschliessungsvertrags auf eine private Bauträgerschaft eine Planungspflicht zur
Folge haben sollte, ist nicht erkennbar. Dass der Bau von Erschliessungsanlagen nicht in
jedem Fall einer Überbauungsordnung bedarf, lässt sich indirekt aus Art. 108a Abs. 1
BauG herauslesen: "Liegt eine Überbauungsordnung vor oder ist keine nötig,...". Die
Möglichkeit einer vertraglichen Übertragung der Planung und Erstellung von
Erschliessungsanlagen auf die interessierten Grundeigentümer ist im Übrigen in Art. 109
BauG explizit vorgesehen. Diese Rüge ist unbegründet.6
5 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, 4. Aufl., Band I, Bern 2013, Vorbemerkungen zu den Art. 26–31 N. 1a mit Hinweisen auf die Rechtsprechung 6 BDE 110/2014/105 vom 11.12.2014 E. 3
5
4. Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des Abstands von der Grünzone
a) Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht eine
Ausnahmebewilligung für die Unterschreitung des Abstands zur Grünzone erteilt. Mit der
Ortsplanung sei die Bauparzelle 2008 in die Bauzone eingezont und der Umfang der
Grünzone festgelegt worden. Es dürfe nicht sein, dass auf dem Weg von Ausnahmen die
geltenden und zwingenden öffentlichen Bau- und Zonenvorschriften umgangen würden.
Wichtige Gründe nach Art. 26 BauG seien nicht gegeben. Eine Ausnahme könne nicht
erteilt werden, da nebst der Rechtsbeständigkeit der Planung, welche zwingend zu
beachten sei, kein öffentliches Interesse auszumachen sei.
Die Beschwerdegegner bringen vor, die Unterschreitung des Abstands zur Grünzone
vermindere niemandem zusätzlich die Aussicht oder die Besonnung. Den
Beschwerdeführenden gehe es nur ums Prinzip mit dem Hintergrund, eine möglichst ideale
Nutzung der Parzelle zu verhindern oder erneut Verzögerungen des Baubeginnes zu
erreichen. Es habe auf die Nachbarn keine negativen Auswirkungen, wenn das
Bauvorhaben näher an die Grünzone gebaut werde. Allfällige Nachteile würden auch nicht
vorgebracht. Zudem sei das Einfamilienhaus auf diese Weise besser in der Parzelle
platziert. Bei einer Einhaltung des Abstandes zur Grünzone entstünde ein deplatziertes
Bild. Zudem wäre dies für die Beschwerdeführenden nachteiliger, da zusätzlich Aussicht
und Sonnenstunden auf deren Gartenterrasse genommen würde.
b) Nach Art. 15 Abs. 1 GBR7 haben sämtliche Bauten und Anlagen gegenüber der
Zonengrenze zur Landwirtschaftszone und zur Grünzone einen Abstand einzuhalten,
welcher der halben Gebäudehöhe der angrenzenden Fassadenseite, jedoch mindestens 5
m entspricht. Der Abstand des Bauvorhabens zur Grünzone beträgt lediglich 1 m, womit
der vorgeschriebene Abstand um 4 m unterschritten ist. Das Bauvorhaben kann nur
bewilligt werden, wenn dafür eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann.
c) Laut Art. 26 BauG können Ausnahmen von einzelnen Bauvorschriften bewilligt
werden, wenn besondere Verhältnisse es rechtfertigen und wenn keine öffentlichen
Interessen beeinträchtigt werden. Ausnahmen dürfen überdies keine wesentlichen
7 Baureglement der Gemeinde Mühleberg vom 24. Februar 2008
6
nachbarlichen Interessen verletzen, es sei denn, die Beeinträchtigung könne durch
Entschädigung vollwertig ausgeglichen werden. Diese Voraussetzungen müssen kumulativ
erfüllt sein.
Eine Ausnahmebewilligung soll die gesetzliche Regelung, die im Interesse der
Rechtssicherheit sowie der Rechtsgleichheit die tatsächlichen Verhältnisse generalisierend
erfasst, einzelfallgerecht verfeinern. Ausnahmegründe beziehen sich deshalb auf den
Zweck, den Umfang oder die Gestaltung eines Bauvorhabens, wenn diese in den
geltenden Vorschriften nicht genügend berücksichtigt sind. Sie müssen mit den
Besonderheiten des Baugrundstücks oder des Bauvorhabens zusammenhängen. Unter
Umständen können aber auch Besonderheiten, die sich aus den subjektiven Verhältnissen
der bauwilligen Personen ergeben, eine Ausnahme begründen. Rein finanzielle Interessen,
der Wunsch nach einer Ideallösung oder intensives Ausnützungsstreben rechtfertigen aber
keine Ausnahmebewilligung. Es geht vielmehr darum, ausgesprochene Unbilligkeiten und
Unzweckmässigkeiten zu vermeiden, die die strikte Anwendung der Vorschrift für die
Bauwilligen zur Folge hätte. Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass der Ausnahmegrund
keine absolute Grösse ist. Ob ein Sachverhalt als Ausnahmegrund genügen kann, hängt
von drei Komponenten ab: vom Interesse des Bauherrn an der Ausnahme, von der
Bedeutung der Vorschrift, von der abgewichen werden soll, und von Art und Mass der
verlangten Abweichung.8
d) Im Baubewilligungsverfahren haben die Beschwerdegegner eine Voranfrage mit zwei
Varianten eingereicht. Während eine Variante dem eingereichten Projekt entsprach, sah
die andere Variante vor, dass das Gebäude den Abstand zur Grünzone einhält und der
Swimmingpool in der Grünzone angelegt wird. Die Gemeinde befürwortete aufgrund der
besseren Anordnung in Bezug auf die Parzellenform die erste Variante und stellte die
erforderliche Ausnahmebewilligung in Aussicht.9 In der Folge begründeten die
Beschwerdegegner ihr Ausnahmegesuch vom 3. Mai 2014 mit der besseren Anordnung
und Einpassung des neuen Gebäudes in die bestehende Siedlungsstruktur.10 Im
angefochtenen Bauentscheid führte die Gemeinde aus, dass eine sinnvolle Bebauung der
Parzelle mit Einhaltung des Abstands zur Grünzone kaum mehr gegeben sei. Zudem hätte
8 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 26–27 N. 4 9 Vorakten, pag. 95 10 Vorakten, pag. 94
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die Einhaltung des reglementarischen Zonenabstands zur Folge, dass die Liegenschaft der
Beschwerdeführenden stärker beschattet würde. Der Sinn des in Art. 15 GBR
vorgeschriebenen Abstands zur Grünzone liege darin, Konfliktpotential zwischen Bau- und
Landwirtschaftszone zu vermeiden. Da das Bauvorhaben jedoch nirgends an die
bestehende Landwirtschaftszone grenze, bestehe kein Konfliktpotential.
Die von den Beschwerdegegnern und der Gemeinde genannten Ausnahmegründe, die
"bessere Anordnung" und die "sinnvolle Bebauung" stellen vorliegend keine besonderen
Verhältnisse im Sinn von Art. 26 BauG dar. Zwar kann eine ästhetisch bessere Lösung ein
Ausnahmegrund sein, wenn ohne Ausnahme keine befriedigende Gestaltung erreicht
werden kann.11 Dies ist allerdings bei Neubauten kaum je der Fall und wird auch nicht
geltend gemacht. Die Gemeinde hielt in ihrer Beurteilung der Voranfrage nur fest, eine der
beiden vorgeschlagenen Varianten sei in Bezug auf die Parzellenform schlechter
angeordnet. Dass eine befriedigende Gestaltung bei Einhaltung des Zonenabstandes nicht
möglich sei, wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht erkennbar. Auch ist nicht
ersichtlich, dass die Bauparzelle bei Verweigerung der Ausnahme zur Unterschreitung des
Abstands von der Grünzone gar nicht oder nicht mehr sinnvoll überbaut werden könnte.
Vielmehr haben die Beschwerdegegner mit ihrer Voranfrage selbst eine Variante
aufgezeigt, mit der das Gebäude den Abstand zur Grünzone einhält. Zwar ist fraglich, ob
der bei dieser Variante in der Grünzone geplante Swimmingpool bewilligungsfähig wäre.
Diese Variante zeigt aber, dass zumindest ein Wohnhaus ohne Weiteres unter Einhaltung
des Abstands von der Grünzone errichtet werden könnte und dass das Baugrundstück
dafür genügend gross ist. Dass das Bauvorhaben allenfalls redimensioniert bzw. auf den
Swimmingpool verzichtet werden müsste, ist hinzunehmen. Die Ausnahmebewilligung
nach Art. 26 BauG steht nicht dafür zur Verfügung, eine Ideallösung zu verwirklichen,
sondern nur um Besonderheiten des Bauvorhabens oder des Baugrundstücks gerecht zu
werden und ausgesprochene Unbilligkeiten und Unzweckmässigkeiten zu vermeiden.
Weder sind Besonderheiten des Bauvorhabens oder des Baugrundstücks gegeben noch
liegen solche Unbilligkeiten oder Unzweckmässigkeiten vor. Unerheblich ist auch, ob sich
eine reglementskonforme Überbauung des Grundstücks nachteilig auf die Nachbarschaft
auswirken würde. Art. 26 BauG besagt lediglich, dass eine erteilte Ausnahme die
Nachbarschaft nicht beeinträchtigen darf und dass allfällige Nachteile auszugleichen sind.
Zudem ist die Abweichung vom Erlaubten erheblich, wird doch der geltende Abstand zur
11 Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 26–27 N. 5
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Grünzone von 5 m um 4 m unterschritten. Unerheblich ist sodann, ob die Grünzone im
Eigentum der Gemeinde oder von Privaten steht, ebenso wie die Frage, ob die
Ausscheidung einer Grünzone an dieser Stelle sinnvoll war. Diese Frage musste im
Verfahren der Ortsplanung beantwortet werden und kann im Baubewilligungsverfahren
nicht mehr überprüft werden.12
e) Die Gemeinde hat die Ausnahme zur Unterschreitung des Abstands von der
Grünzone damit zu Unrecht erteilt. Die Ausnahme ist zu verweigern und dem Bauvorhaben
ist der Bauabschlag zu erteilen. Auf die Prüfung der weiteren Rügen der
Beschwerdeführenden kann daher verzichtet werden.
5. Kosten
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdegegner. Sie haben die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf eine
Pauschalgebühr von Fr. 1'200.00 (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1
GebV13). Die Kosten des erstinstanzlichen Baubewilligungsverfahrens bleiben den
Beschwerdegegnern zur Bezahlung auferlegt (Art. 52 Abs. 1 BewD14). Parteikosten werden
keine gesprochen (Art. 104 Abs. 1 VRPG).