# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 27b46e96-a954-4d7c-a7a4-14110664e310
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- das Bayerische Staatsministerium der Justiz die Schweiz mit Schreiben
vom 28. April 2014 um Auslieferung des deutschen Staatsangehörigen A.
ersuchte;
- die Auslieferung gestützt auf den Haftbefehl des Amtsgerichts Ebersberg
vom 30. September 2013 in Verbindung mit dem Beschluss des Amtsge-
richts Ebersberg vom 13. Oktober 2011 in einem Strafverfahren wegen
Verstosses gegen das Tierschutzgesetz verlangt wird sowie zur Vollstre-
ckung einer Freiheitsstrafe von 294 Tagen aus dem Beschluss des Amts-
gerichts München vom 2. Dezember 2011 in Verbindung mit dem Urteil
desselben Gerichts vom 2. August 2007 und dem Urteil des Amtsgerichts
Böblingen vom 23. Juli 2007 (vgl. act. 3.1);
- A. seit 2001 wiederholt Wirbeltiere, wie Fische und Reptilien, unter unwür-
digen und erbärmlichen Umständen gehalten und ihnen dadurch länger
anhaltende Leiden zugefügt haben soll (act. 1.3);
- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") mit Entscheid vom
26. Juni 2014 die Auslieferung von A. an Deutschland für die dem Ausliefe-
rungsersuchen des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz vom 28. Ap-
ril 2014 zugrunde liegenden Straftaten bewilligte (act. 3.1);
- A. dagegen mit Beschwerde vom 28. Juli 2014 an die Beschwerdekammer
des Bundesstrafgerichts gelangte; diese die Beschwerde mit Entscheid
RR.2014.222 vom 12. November 2014 abwies (act. 3.2) und auf die dage-
gen erhobene Beschwerde vom 24. November 2014 (act. 3.4) das Bun-
desgericht mit Urteil 1C_566/2014 vom 23. Dezember 2014 nicht eintrat
(RR.2014.222 act. 29);
- das BJ am 17. November 2014 einen Auslieferungshaftbefehl gegen A. er-
liess, und dieser am 2. Dezember 2014 an seinem Wohnort in Z. (Schweiz)
festgenommen wurde (act. 3.6);
- gegen den Auslieferungshaftbefehl A. mit Eingabe vom 12. Dezember 2014
bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde einreich-
te und beantragte, es sei der Auslieferungshaftbefehl vom 17. Novem-
ber 2014 aufzuheben und es sei auf die Auslieferung zu verzichten; even-
tualiter sei der Auslieferungshaftbefehl aufzuheben, und es sei eine mildere
Massnahme anzuordnen, und zwar eine Schriftensperre und/oder eine
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Meldepflicht und/oder eine Kaution und/oder ein elektronisches "Monito-
ring" (act. 1);
- das BJ mit Beschwerdeantwort vom 22. Dezember 2014 die kostenfällige
Abweisung der Beschwerde beantragte (act. 3);
- A. mit Eingabe vom 29. Dezember 2014 den Rückzug der Beschwerde
vom 12. Dezember 2014 erklärt (act. 4).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt
abzuschreiben ist;
- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich
als unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 39 Abs 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten
zu tragen hat (zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2014.232 vom
19. September 2014);
- für die Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. Au-
gust 2010 des Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur An-
wendung gelangt (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG)
und die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 800.-- anzusetzen ist.
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