# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 56774ebf-371c-416b-a08b-659419d1e71d
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2003
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. X. wurde am 19. März 1951 in R. geboren und wuchs zusammen mit zwei jüngeren Geschwistern bei seinen Eltern in C. auf. Er besuchte vier Jahre die Primar- und fünf Jahre die Sekundarschule. Anschliessend absolvierte er eine vierjährige Lehre als Bauspengler und Sanitärinstallateur. Es folgten zwei Jahre an der Handelsschule in P., welche er mit dem Handels- und Wirtschaftsdiplom erfolgreich abschloss. In einer einjährigen Ausbildung liess er sich anschliessend an der Textilfachschule in A. zum Textilkaufmann ausbilden. Dann besuchte er die Marketingschule in S.. Von 1975 bis 1987 arbeitete X. bei der Firma B. in C. als Aussendienstmitarbeiter und selbständiger Textilagent und von 1988 bis 1995 war er bei der Firma D. AG in E. tätig. Diese Arbeitsstelle verlor er aufgrund von zwei Vorfällen wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand. Danach arbeitete er ungefähr ein Jahr lang temporär. Im Jahre 1995 begann er eine Ausbildung zum eidg. dipl. Sportmanager an der Universität T., welche er im Jahre 1997 abschloss. Seit dem Jahre 1997 arbeitet X. bei der Firma F. AG in Worb als Verkaufsleiter. Sein monatliches Bruttoeinkommen belief sich dort auf Fr. 5'000.--. Die Liegenschaft in C. war mit einer Hypothek von Fr. 400'000.-- belastet. Den Akten des Amtsstatthalteramtes Sursee kann entnommen werden, dass sein Haus in der Zwischenzeit versteigert worden sei und dass er selbst Fr. 3'100.-- netto verdiene, allerdings nicht bei der Firma F. AG.
Am 26. Juli 1978 heiratete X. G.. Aus dieser Ehe gingen die zwei Kinder H. und I. hervor. Sein Sohn ist bereits selbständig, die Tochter steht zur Zeit in einer Ausbildung in Interlaken, die bis im Jahre 2003 andauern wird. Gemäss Leumundsbericht vom 3. Juli 2001 ist X. mit drei Eintragungen im Betreibungsregister des Betreibungsamts Wangen a.A. im Gesamtbetrag von Fr. 7'152.75 verzeichnet. Über seine Lebensweise ist gemäss Leumundsbericht nichts Nachteiliges bekannt.
Der Gerichtspräsident I Aarwangen verurteilte X. am 14. Juli 1993 wegen vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu 14 Tagen Gefängnis bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren und Fr. 2'600.-- Busse. Dieser Eintrag im Schweizerischen Zentralstrafregister ist mittlerweile gelöscht worden. X. ist im Schweizerischen Zentralstrafregister mit zwei Eintragungen verzeichnet: Am 18. Mai 1994 wurde X. vom Gerichtspräsidenten II Aarwangen erneut wegen vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand etc. mit 30 Tagen Gefängnis unbedingt bestraft. Gleichzeitig wurde die Probezeit der Verurteilung vom 14. Juli 1993 um ein Jahr verlängert. Sodann wurde X. am 18. Juli 2003 vom
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Amtsstatthalteramt Sursee wegen vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit einem Monat Gefängnis und einer Busse von Fr. 900.-- bestraft.
B. X. wurde mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 30. Juli 2001 wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 SVG in Anklagezustand versetzt.
Dem vorliegenden Verfahren liegt gemäss Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 30. Juli 2001 folgender Sachverhalt zu Grunde:
"Am 15. März 2001 fuhr X. nach J., da er eine Einladung zu einer Geburtstagsparty auf dem K. erhalten hatte. Diese Party begann um ca. 20.00 Uhr und dauert bis ca. 06.00 Uhr am 16. März 2001. X. trank anlässlich der genannten Feier eine unbekannte Menge Weisswein. Nach seiner Rückkehr ins Hotel in J. um ca. 06.00 Uhr legte er sich bis um ca. 12.00 Uhr schlafen. Um ca. 16.00 Uhr begab er sich wiederum auf das K. in die L., wo die offizielle Verabschiedung der Geburtstagsgäste stattfand. Dort konsumierte er zwei Gläser Weisswein. In der Folge kehrte er zurück ins Hotel J.erhof nach J.. Um ca. 19.30 Uhr fuhr X. mit dem Firmenwagen seiner Arbeitgeberin, einem Opel Astra F20, N., auf der Kantonsstrasse nach O. und anschliessend über die Autobahn A13 in Richtung P.. Auf der Autobahn A13, Nordspur, Höhe Rossriet, Maienfeld, wurde er durch die Polizei angehalten und kontrolliert. Die in der Folge durchgeführte Blutprobe ergab gemäss Bericht des Institutes für Rechtsmedizin der Universität St. Gallen einen Mindestblutalkoholgehalt von 1.87 Gewichtspromille. Der Führerausweis wurde X. auf der Stelle abgenommen."
C. Mit Urteil vom 24. Oktober 2001, mitgeteilt am 7. November 2001, erkannte der Bezirksgerichtsausschuss Landquart:
"1. X. wird schuldig gesprochen des vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 SVG.
2. Dafür wird er mit vier Monaten Gefängnis bestraft.
3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und X. eine Probezeit von fünf Jahren angesetzt.
4. Die Verfahrenskosten, bestehend aus:
- Untersuchungskosten der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden Fr. 1'369.90 Gerichtsgebühren Fr. 1'500.00
Total somit Fr. 2'869.90
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werden dem Verurteilten auferlegt. Sie sind innert 30 Tagen zahlbar auf das Konto der Bezirksamtes O., PC 70-2866-6.

## Considerations