# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4d931079-1a3d-52f2-8f54-377bc42cbb6c
**Court:** BE_VB
**Chamber:** BE_VB_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** BE / Espace_Mittelland
**Law Area:** Public
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

I. Sachverhalt
1. Die Beschwerdeführenden reichten am 8. Juni 2017 bei der Stadt Biel ein Baugesuch
ein für den Umbau der Fenster auf der Ostfassade und die Verschiebung der
Sichtschutzmauer (Teil A) sowie den Umbau der Fenster auf der Südfassade im Erd- und
Obergeschoss (Teil B) ihrer Liegenschaft. Dabei handelt es sich um eine Projektänderung
zur Baubewilligung Nr. 23433, ausgestellt von der Stadt Biel am 19. Oktober 2015. Das
Bauvorhaben betrifft die Parzelle Biel/Bienne Grundbuchblatt Nr. C._. Die Parzelle
liegt in der Bauzone 2 und in der Mischzone A. Gegen das Bauvorhaben gingen keine
Einsprachen ein. Mit Bauentscheid vom 16. Oktober 2017 erteilte die Stadt Biel die
Baubewilligung für den Teil A unter Auflagen und den Bauabschlag für den Teil B.
RA Nr. 110/2017/146 2
2. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden am 16. November 2017 Beschwerde
bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE) ein. Sie stellen
folgende Anträge: "1. Der Bauabschlag für Teil B (...) sei aufzuheben und es sei (...) ein Bauentscheid
mit Baubewilligung für Teil B zu erteilen. 2. Es seien die Entscheidungsgrundlagen für den Bauabschlag durch die Stadt Biel
zu editieren, namentlich das Protokoll der internen Koordinationssitzung vom 29.8.2017 mit der kantonalen Denkmalpflege (...) und den Beschwerdeführern herauszugeben.
3. Es sei den Beschwerdeführern gemäss Art. 10d des Baugesetzes der Nachweis zu erbringen, dass eine Inventarisierung von GB Biel Nr. C._ ins kantonale Bauinventar des Kantons Bern richtig ist, und falls nein, sei die Unterschutzstellung (...) als ungültig zu erklären und die in Ziff. 3.5 "Denkmalpflege" des Anhangs auferlegten Auflagen und Bedingungen wegzulassen.
4. Es seien die den Beschwerdeführern im Gesamtbauentscheid (...) in Ziff. 3.5 "Denkmalpflege" auferlegten Auflagen und Bedingungen, soweit den Beschwerdeführern zu Recht auferlegt, ausdrücklich nur solange zu gelten, als die Liegenschaft GB Biel Nr. C._ im Bauinventar des Kantons Bern explizit aufgeführt wird.
5. Es sei darauf zu verzichten, die Fassadenoberflächen des Gebäudes zu erhalten und das Verbot aufzuheben, die Oberfläche zu streichen.
6. Es seien die Kosten gemäss Ziff. 4.3 des Gesamtbauentscheids, insbesondere der geltend gemachte ausserordentliche Aufwand nach Ermessen der Rechtsmittelbehörde nach unten anzupassen, sollte sich aufgrund des Beschwerdeentscheids herausstellen, dass die Baubewilligungsbehörde und/oder die städtische Denkmalpflege ihr Ermessen nicht pflichtgemäss ausgeübt haben und/oder ihr Verwaltungshandeln in der anstehenden Sache nicht pflichtgemäss ausgeführt haben.
7. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens seien der Stadt Biel aufzuerlegen."
3. Das Rechtsamt, welches die Beschwerdeverfahren für die BVE leitet1, führte den
Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Neben der Stadt Biel gab es auch der
Denkmalpflege des Kantons Bern (KDP) Gelegenheit zur Stellungnahme. Die KDP nahm
mit Eingabe vom 14. Dezember 2017 kommentarlos von der Beschwerde Kenntnis. Die
Stadt Biel beantragt in ihrer Stellungnahme vom 22. Dezember 2017 die Abweisung der
Beschwerde. Nach Zustellung dieser beiden Eingaben sowie einer Telefonnotiz des
Rechtsamts vom 27. Februar 2018 reichten die Beschwerdeführenden eine zusätzliche
Stellungnahme vom 10. März 2018 ein. Auf die Rechtsschriften und Vorakten wird, soweit
für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (OrV BVE; BSG 152.221.191)
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## Considerations

II. Erwägungen
1. Eintreten
Bauentscheide können nach Art. 40 BauG2 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit
Baubeschwerde bei der BVE angefochten werden. Die BVE ist somit für die Beurteilung
der Beschwerde zuständig. Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die
Baugesuchsteller, die Einsprecherinnen, die Einsprecher und die zuständige
Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführenden, deren Baugesuch
teilweise unter Auflagen bewilligt und teilweise abgewiesen wurde, sind durch den
vorinstanzlichen Bauentscheid soweit die Auflagen und den Bauabschlag betreffend
beschwert und daher zur Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht
eingereichte Beschwerde wird eingetreten.
2. Verfahrensantrag
a) Die Beschwerdeführenden beantragen, es seien ihnen die Entscheidungsgrundlagen
für den Bauabschlag durch die Stadt Biel herauszugeben, namentlich das Protokoll der
internen Koordinationssitzung vom 29.8.2017 mit der kantonalen Denkmalpflege.
b) Die Entscheidungsgrundlagen des vorinstanzlichen Entscheids finden sich in den
eingeholten Vorakten. Ein Protokoll der internen Koordinationssitzung vom 29. August
2017 mit der kantonalen Denkmalpflege existiert gemäss Auskunft der städtischen
Denkmalpflege nicht3 und kann deshalb den Beschwerdeführenden von der BVE nicht
herausgegeben werden. Im Übrigen wurden die Beschwerdeführenden mit Verfügung vom
28. Februar 2018 auf die Möglichkeit der Akteneinsicht hingewiesen.
3. Verfahrensfehler
2 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721) 3 Vgl. Telefonnotiz des Rechtsamts vom 27. Februar 2018
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a) Die Beschwerdeführenden rügen, die Vorinstanz habe ihnen vor der Erteilung des
Bauabschlags für den Teil B nicht Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, wie das
Art. 24 Abs. 1 BewD4 verlange. Auch sonst sei das vorinstanzliche Verfahren rechts- und
verfassungswidrig durchgeführt worden.
b) Kommt die Baubewilligungsbehörde zum Schluss, dass das Bauvorhaben nicht
bewilligt werden kann, teilt sie dies den Gesuchstellenden mit und gibt ihnen unter
Ansetzung einer Frist Gelegenheit zur Stellungnahme. Halten die Gesuchstellenden am
eingereichten Gesuch fest, weist die Baubewilligungsbehörde das Gesuch ohne
Bekanntmachung ab, sofern sie ihre Beurteilung nicht geändert hat (Art. 24 BewD).
Vorliegend informierte die Abteilung Stadtplanung der Stadt Biel die Beschwerdeführenden
mit E-Mail vom 9. August 2017 über die Stellungnahme der Fachstelle Denkmalpflege der
Stadt Biel. Daraus geht hervor, dass der Teil B des Baugesuchs aus Sicht der
Denkmalpflege nicht bewilligungsfähig ist. Indem die Verfahrensleiterin die
Beschwerdeführenden aufforderte, die Ausführungsdetails sowie die Anpassungen der
Projektänderung direkt mit der städtischen Denkmalpflege zu besprechen und
anschliessend die korrigierten Pläne einzureichen, gab diese implizit zu verstehen, dass
die Baubewilligungsbehörde die Einschätzung der Denkmalpflege teilte. Nachdem sich die
Beschwerdeführenden und die Instruktionsbehörde sowohl schriftlich als auch mündlich
weiter ausgetauscht hatten, teilten die Beschwerdeführenden der Abteilung Stadtplanung
mit E-Mail vom 14. September 2017 mit, sie würden am grossen Fenster im Erdgeschoss
der Südfassade als zentralem Element des Baugesuchs Teil B festhalten. Sie gaben weiter
ihrer Hoffnung Ausdruck, dass gemäss Art. 35 Abs. 2 BewD abweichend von den Amts-
und Fachberichten zu ihren Gunsten entschieden werde. Im Falle eines negativen
Bescheids würden sie sich vorbehalten, diesen anzufechten.
Daraus geht unmissverständlich hervor, dass die Beschwerdeführenden auch nach
Rücksprache mit der verfahrensleitenden Abteilung Stadtplanung der Stadt Biel
unverändert an ihrem Baugesuch Teil B festhielten und einen anfechtbaren Entscheid
erwarteten. Dass die Vorinstanz unter diesen Umständen den Beschwerdeführenden nicht
noch einmal mitgeteilt hat, das Bauvorhaben Teil B könne nicht bewilligt werden, und dass
sie ihnen nicht noch einmal Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt hat, ist nicht zu
4 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1)
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beanstanden. Die Beschwerdeführenden hatten zwischen der E-Mail vom 9. August 2017
und der E-Mail vom 14. September 2017 ausreichend Gelegenheit, zum drohenden
Bauabschlag Stellung zu nehmen. Sinn und Zweck von Art. 24 Abs. 1 BewD war damit
erfüllt. Da die Beschwerdeführenden an ihrem Baugesuch Teil B festhielten und die
Vorinstanz ihre Beurteilung offenbar nicht geändert hatte, war die Vorinstanz gemäss
Art. 24 Abs. 2 BewD gehalten, das Gesuch abzuweisen. Insoweit ist der Teilbauabschlag
vom 16. Oktober 2017 nicht zu beanstanden, diese Rüge ist unbegründet. Daran vermag
auch die E-Mail vom 9. Oktober 2017 nichts zu ändern, mit welcher die Vorinstanz den
Beschwerdeführenden mitteilte, der Bauentscheid sei in Bearbeitung und werde noch vom
Rechtsdienst kontrolliert. Damit beantwortete die Vorinstanz eine E-Mail vom 8. Oktober
2017, in welcher die Beschwerdeführenden erneut einen Entscheid gefordert hatten.5
c) Auch der in diesem Zusammenhang geäusserte Vorwurf der Beschwerdeführenden,
die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, ist unbegründet. Der
Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG6 gibt den Parteien das Recht, sich
zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen,
mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher
Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern. Es
ist nicht erkennbar, welchen Aspekt dieses Anspruchs die Vorinstanz verletzt haben sollte.
Insbesondere konnten sich die Beschwerdeführenden ausreichend zur Sache äussern.
Zudem ist der Teilbauabschlag im Zusammenspiel mit dem Mitbericht der städtischen
Denkmalpflege, der sich der E-Mail vom 8. August 2017 entnehmen lässt, auch
ausreichend begründet. Die Vorinstanz hat die Überlegungen genannt, von denen sie sich
hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Die Vorinstanz musste dabei nicht
auf jedes Argument der Beschwerdeführenden eingehen; es genügte, dass sie sich mit den
wesentlichen Gesichtspunkten auseinandergesetzt hat. Wie die Beschwerde belegt, waren
die Beschwerdeführenden denn auch in der Lage, den Teilbauabschlag sachgerecht
anzufechten.7
d) Inwiefern das Vorgehen und das Verfahren der Vorinstanz einer Rechtspraxis der
BVE widersprechen sollten, ist nicht nachvollziehbar. Insbesondere vermag eine solche
5 Siehe Beschwerdebeilage 14 6 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 7 Vgl. dazu Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 52 N. 5 f.
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Praxis nichts daran zu ändern, dass letztlich jedes Baudenkmal individuell zu beurteilen
und jeder bauliche Eingriff an einem solchen Objekt konkret auf seine Verträglichkeit mit
den Vorschriften der Denkmalpflege zu prüfen ist. Eine solche Prüfung hat hier
stattgefunden. Dass die Beschwerdeführenden mit dem vorinstanzlichen Ergebnis dieser
Prüfung nicht einverstanden sind, betrifft eine materielle Frage und vermag die
Rechtmässigkeit des vorinstanzlichen Verfahrens nicht in Zweifel zu ziehen. Ob der
angefochtene Bauentscheid auch inhaltlich zu überzeugen vermag, wird später zu prüfen
sein.
e) Was die angebliche Weigerung der städtischen Denkmalpflege bzw. der Vorinstanz
betrifft, auf ihre ursprüngliche Einschätzung zurückzukommen, so gilt es zunächst zu
berücksichtigen, dass bereits im ersten Baubewilligungsverfahren, welches mit der
Baubewilligung vom 19. Oktober 2015 abgeschlossen wurde, ein Austausch mit der
Fachstelle Denkmalpflege der Stadt Biel stattfand. Bereits damals hatte die Denkmalpflege
gemäss Darstellung der Stadt Biel signalisiert, dass eine Umgestaltung der Südfassade im
Sinne des nun zu beurteilenden Baugesuchs Teil B aus ihrer Sicht nicht möglich sei. Dem
entspricht auch die Textstelle in der Baubewilligung vom 19. Oktober 2015, wonach die
Südfront an den ursprünglichen Zustand angenähert werde – das aktuelle Baugesuch Teil
B widerspricht einer solchen Annäherung. Somit sind die Äusserungen und das Verhalten
der städtischen Denkmalpflege im vorliegenden Verfahren auch unter Berücksichtigung
dieser Vorgeschichte zu beurteilen. Im Übrigen ergibt sich nicht zuletzt aus der E-Mail der
Beschwerdeführenden vom 14. September 2017, dass sich die Vorinstanz durchaus mit
den Einwendungen der Beschwerdeführenden auseinandergesetzt und diese angehört hat.
Dass dies am Ergebnis letztlich nichts geändert hat, ist formell nicht zu beanstanden. Die
Beschwerdeführenden hatten lediglich Anspruch darauf, sich äussern zu können und
gehört zu werden. Einen Anspruch darauf, mit einer Parteistellungnahme auch inhaltlich
etwas zu erreichen, kann offensichtlich nicht bestehen. Ob die Parteistellungnahme der
Beschwerdeführenden zu einer anderen Beurteilung hätte führen müssen, ist eine
materielle Frage, die später zu prüfen sein wird. Auch Art. 35 Abs. 2 BewD verpflichtet die
Baubewilligungsbehörde nicht, von den Amts- und Fachberichten abzuweichen. Im Übrigen
ist die Vorinstanz hier tatsächlich teilweise vom Fachbericht der städtischen Denkmalpflege
abgewichen, indem sie das neue Fenster an der Ostfassade entgegen der kritischen
Haltung der städtischen Denkmalpflege bewilligt hat.
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Auch im Zusammenhang mit der angesprochenen Vorgeschichte zu beurteilen ist der
Vorwurf der Beschwerdeführenden, die städtische Denkmalpflege habe an der
Besprechung vor Ort vom 29. August 2017 nicht teilgenommen. Die städtische
Denkmalpflege war zuvor schon mehrfach vor Ort und hatte sich bereits ein persönliches
Bild gemacht, zumal auch die Gestaltung der Südfassade schon im ersten
Baubewilligungsverfahren ein Thema war. Der Vorwurf ist daher unbegründet.
f) Die KDP hat im vorinstanzlichen Verfahren keine förmliche Stellungnahme
abgegeben und wurde durch die städtische Denkmalpflege lediglich informell beigezogen.
Dies ist nicht zu beanstanden, im Rahmen der Meinungsbildung ist ein informeller
Austausch unter Fachstellen zulässig. Auch im Beschwerdeverfahren hat die KDP in ihrer
Eingabe vom 14. Dezember 2017 mit Verweis auf die ausschliessliche Zuständigkeit der
städtischen Denkmalpflege lediglich kommentarlos von der Beschwerde Kenntnis
genommen. Die KDP spielt somit im vorliegenden Verfahren keine Rolle, weshalb ihr
Verhalten nicht weiter geprüft werden muss.
g) Die Kritik der Beschwerdeführenden, die denkmalpflegerischen Rechtsgrundlagen
seien im angefochtenen Entscheid zu wenig genannt worden, ist insofern berechtigt, als
insbesondere Art. 10b BauG und dabei insbesondere die Absätze 1, 3 und 4 im
angefochtenen Entscheid nicht genannt werden. Allerdings ergibt sich aus der
Beschwerde, dass den Beschwerdeführenden die Denkmalschutzbestimmungen des
Baugesetzes bekannt sind. So berufen sie sich auf die fehlende positive Rechtswirkung
des Bauinventars aus Art. 10d Abs. 2 BauG. Zudem schreiben sie in ihrer Beschwerde
unter anderem, Änderungen und Anpassungen an die heutigen Bedürfnisse seien auch bei
erhaltenswerten Häusern möglich, womit sie auf Art. 10b BauG Bezug nehmen. Die
Beschwerdeführenden haben aus der Nichtnennung dieser Bestimmungen somit keinen
Nachteil erlitten.
Soweit die Beschwerdeführenden kritisieren, aus der Stellungnahme der städtischen
Denkmalpflege sei nicht einmal ersichtlich, auf welchen Schutzgrad sich die Beurteilung
stütze, ist zu beachten, dass die Beschwerdeführenden schon in ihrem ersten Baugesuch
aus dem Jahr 2015 selbst deklariert haben, dass es sich beim Gebäude um ein
erhaltenswertes Objekt handelt. Diese Kritik der Beschwerdeführenden ist somit
unbegründet. Unter den Beteiligten war und ist unbestritten, dass das Gebäude im
Bauinventar als erhaltenswertes Objekt eingetragen ist. Auch wenn dies von der
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städtischen Denkmalpflege nicht explizit erwähnt wird, kann selbstverständlich davon
ausgegangen werden, dass sie bei ihrer Beurteilung von diesem Schutzstatus
ausgegangen ist.
h) Insgesamt lässt sich somit feststellen, dass das vorinstanzliche Verfahren formell
nicht zu beanstanden ist. Weder die Fachstelle Denkmalpflege noch die
Baubewilligungsbehörde der Stadt Biel haben ihre Kompetenzen überschritten. Soweit sich
die Beschwerdeführenden in ihrer Stellungnahme vom 10. März 2018 bezüglich der
Korrektheit des Verfahrens auf die von der Stadt Biel in Ziff. 3.4.1 ihrer Stellungnahme vom
22. Dezember 2017 erwähnte "Transparenz" beziehen, liegt ein Missverständnis vor. Die
Stadt Biel hat damit die strittigen Fensteröffnungen im Erdgeschoss und deren Sicht-
Transparenz angesprochen. Diese Aussage der Stadt Biel steht somit nicht im
Zusammenhang mit Transparenz im Verfahren.
4. Inventareintrag
a) Die Beschwerdeführenden beantragen, ihnen sei der Nachweis gemäss Art. 10d
BauG zu erbringen, dass die Inventarisierung ihrer Liegenschaft im kantonale Bauinventar
richtig sei. Falls dieser Nachweis nicht erbracht werden könne, sei die Unterschutzstellung
als ungültig zu erklären und seien die in Anhang 1, Ziff. 3.5, des angefochtenen Entscheids
auferlegten Auflagen und Bedingungen der Denkmalpflege wegzulassen.
Gemäss den Beschwerdeführenden ist es fraglich, ob das Objekt im Zeitpunkt des
Baubewilligungsverfahrens erhaltenswert sei oder ob es im besten Fall nicht erst
erhaltenswert werde, wenn behördlich genehmigte Bausünden früherer Zeiten rückgängig
gemacht würden. Weiter verweisen sie darauf, dass die schützens- und erhaltenswerten
Baudenkmäler im Bauinventar auf sieben Prozent des Gesamtgebäudebestands des
Kantons Bern limitiert seien, wobei die Umsetzung bis am 9. Juni 2021 zu erfolgen habe.
b) Gemäss Bauinventar der Stadt Biel handelt es sich bei der Liegenschaft
D._weg 41 um ein erhaltenswertes Baudenkmal. Der gemeinsame Kurzbeschrieb
mit der ebenfalls erhaltenswerten Liegenschaft D._weg 43 lautet wie folgt: "2
Einfamilienhäuser, erb. 1928; Gartenpavillon bei Nr. 43 von 1946, Gartenhalle bei Nr. 41
von 1959. Nahezu identische Gebäude unter schwach geneigtem Satteldach mit
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aufgebogener Untersicht. In der Gesamterscheinung kristallin wirkende Häuser von straffer
Achsensymmetrie, akzentuiert durch die Knickbogenöffnung im Giebel. Betont die S-Front
mehr die Horizontale (Querrechteckfenster, enge Fensterabstände, Terrasse bei Nr. 43),
ist an der eingezogenen, durch die Aufreihung der Öffnungen spannungsvoll komponierten
Eingangsfront die Vertikale hervorgehoben. Einfache Fenster- u. Türeinfassungen in
Kunststein. Nr. 41 zeigt im Giebelfeld naturalistische Appliken. Grosszügiger Ziergarten;
Schmiedeeisentore mit sparsamer Zier in Art-déco-Anklängen. Stilistisch eigenwillige
Einfamilienhäuser der Zwischenkriegszeit in romantisch-traditionalistischer Grundhaltung,
durchsetzt mit Elementen der Neuen Sachlichkeit."
Das Bauinventar der Stadt Biel wurde mit Verfügung des Amts für Kultur des Kantons Bern
vom 14. Oktober 2003 in Kraft gesetzt, es handelt sich somit um ein Inventar gemäss
Art. 10d Abs. 1 Bst. a BauG. Eine grundeigentümerverbindliche Überführung des
Bauinventars in die Nutzungsplanung hat nicht stattgefunden: Gemäss Stellungnahme der
Stadt Biel vom 22. Dezember 2017 ist das Bauinventar verwaltungsanweisend und bindet
die Eigentümer und Eigentümerinnen eines aufgenommenen Objekts nicht. Da die
Liegenschaft der Beschwerdeführenden somit nicht grundeigentümerverbindlich geschützt
ist, hat der Eintrag im Bauinventar lediglich negative, nicht aber positive Rechtswirkung.
Die negative Rechtswirkung des Inventars bedeutet, dass im Baubewilligungsverfahren
keine Baudenkmäler als schützenswert oder erhaltenswert bezeichnet werden können, die
nicht im Bauinventar enthalten sind (Art. 10e Abs. 1 BauG und Art. 13c Abs. 3 BauV8). Die
fehlende positive Rechtswirkung des Inventars bedeutet, dass mit einem Inventareintrag
nicht entschieden ist, dass die Objekte auch zu Recht im Inventar enthalten sind. Deshalb
kann im Baubewilligungsverfahren der Nachweis verlangt werden, dass ein Inventar richtig
ist, d.h. die Schutzwürdigkeit eines Schutzobjekts kann im Baubewilligungsverfahren
bestritten werden (Art. 10d Abs. 2 BauG und Art. 13c Abs. 2 BauV). Dies deshalb, weil im
Rahmen des Verfahrens zum Erlass des Bauinventars lediglich geltend gemacht werden
kann, das Inventar sei unvollständig (Art. 13a Abs. 4 BauV).
c) Vorliegend ist allerdings fraglich, ob auf diese Rüge noch eingetreten werden kann.
Die Beschwerdeführenden haben die Unterschutzstellung ihrer Liegenschaft im ersten
Baubewilligungsverfahren Nr. 23433 im Jahr 2015 nicht bestritten. Insbesondere haben sie
auch die denkmalpflegerischen Nebenbestimmungen der Baubewilligung vom 19. Oktober
8 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1)
RA Nr. 110/2017/146 10
2015 akzeptiert, welche gestützt auf die Inventarisierung als erhaltenswertes Baudenkmal
verfügt wurden. Auch wenn die Denkmalqualität im damaligen Verfahren nicht ausdrücklich
Thema war, so wurde diese Qualität mit den entsprechenden Nebenbestimmungen
dennoch implizit bestätigt. Das Baubewilligungsverfahren aus dem Jahr 2015 hätte somit
Anlass und Gelegenheit geboten, die Denkmalqualität der Liegenschaft zu bestreiten. Und
selbst in Kenntnis des negativen Fachberichts der städtischen Denkmalpflege im aktuellen
Baubewilligungsverfahren haben die Beschwerdeführenden vor der Vorinstanz die
Denkmalqualität nicht bestritten. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Rüge in diesem
Baubeschwerdeverfahren zu spät kommt.
d) Ungeachtet der Frage, ob auf diese Rüge eingetreten werden kann, ist sie jedenfalls
in der Sache unbegründet. Baudenkmäler sind herausragende Objekte und Ensembles von
kulturellem, historischem oder ästhetischem Wert. Dazu gehören namentlich Ortsbilder,
Baugruppen, Bauten, Gärten, Anlagen, innere Bauteile, Raumstrukturen und feste
Ausstattungen. Baudenkmäler sind erhaltenswert, wenn sie wegen ihrer ansprechenden
architektonischen Qualität oder ihrer charakteristischen Eigenschaften geschont werden
sollen (Art. 10a Abs. 1 und 3 BauG). Die Stadt Biel hat im Beschwerdeverfahren
überzeugend dargelegt, dass die Liegenschaft der Beschwerdeführenden einem
zeittypischen Phänomen folgend zwischen einem traditionellen Formenvokabular und
Elementen des Neuen Bauens laviert. Als eindeutiges Beispiel dieser ambivalenten
Architektur handelt es sich bei der Liegenschaft der Beschwerdeführenden um einen
wertvollen architekturhistorischen Zeugen, der geschont werden soll, und deshalb um ein
erhaltenswertes Baudenkmal.
Daran vermögen auch die von den Beschwerdeführenden in Ziff. II.3 der Beschwerde
genannten bestehenden "Bausünden" nichts zu ändern. Abgesehen davon, dass die im
Kurzbeschrieb des Bauinventars erwähnten Elemente davon kaum betroffen sind, wurde
durch diese "Bausünden" die historische Bausubstanz grundsätzlich nicht
unwiederbringlich vernichtet. Vielmehr handelt es sich dabei grösstenteils um reversible
Anhängsel. So können insbesondere der separate Zugang zum 1. Stock vom E._
her, die angebaute Gartenhalle und die Storenkästen wieder entfernt werden, ohne dabei
die Substanz des Baudenkmals zu beschädigen. Demzufolge kann der Denkmalwert durch
das Rückgängigmachen von bestehenden "Bausünden" zwar erhöht werden. Auch im
aktuellen Zustand mit den bestehenden "Bausünden" handelt es sich jedoch um ein
erhaltenswertes Baudenkmal, zumal die heute vorhandenen "Bausünden" gemäss
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Stellungnahme der Stadt Biel vom 22. Dezember 2017 zum Zeitpunkt der
Erstinventarisierung bereits vorhanden gewesen sein dürften.
e) Nichts zu ihren Gunsten abzuleiten vermögen die Beschwerdeführenden mit ihrem
Hinweis auf den Umstand, dass der Bestand der Baudenkmäler im Bauinventar bis am
31. März 2022 auf sieben Prozent des Gesamtgebäudebestands des Kantons Bern limitiert
werden muss (Art. 10d Abs. 2a i.V.m. Art. T3-1 Abs. 1 BauG). Eine Entlassung aus dem
Bauinventar aufgrund der neuen Bestimmung in Art. 10d Abs. 2a BauG kommt nur im
Rahmen der damit verbundenen Nachführung des Inventars, nicht aber losgelöst davon in
einem Baubewilligungsverfahren in Frage. Im Übrigen geht die städtische Denkmalpflege
gemäss Stellungnahme der Stadt Biel vom 22. Dezember 2017 ohnehin nicht davon aus,
dass die Liegenschaft der Beschwerdeführenden im Rahmen der Nachführung aus dem
Inventar entlassen wird. Die von den Beschwerdeführenden in ihrer Stellungnahme vom
10. März 2018 geäusserte Kritik an dieser Einschätzung der städtischen Denkmalpflege ist
unbegründet. Es handelt sich dabei nur um eine Prognose aufgrund der aktuellen
Beurteilung und nicht um ein abschliessendes Urteil. Weshalb die städtische
Denkmalpflege als im vorliegenden Beschwerdeverfahren zuständige Fachstelle keine
solche Prognose abgeben dürfte, ist nicht erkennbar.
Demzufolge erweist sich diese Rüge als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden
kann. Bei der Liegenschaft der Beschwerdeführenden handelt es sich um ein
erhaltenswertes Baudenkmal, das zu Recht im Bauinventar enthalten ist.
5. Baugesuch Teil B
a) Zum Bauabschlag für das Baugesuch Teil B (Umbau der Fenster auf der Südfassade
im Erd- und Obergeschoss) machen die Beschwerdeführenden geltend, gemäss Praxis der
BVE gelte es sogenannte Brutalo-Renovationen und Verunstaltungsumbauten zu
verhindern, die Bausünden hinterlassen würden. Dazu würden die beantragten
Änderungen nicht führen. Änderungen und Anpassungen an die heutigen Bedürfnisse
seien auch bei erhaltenswerten Häusern möglich. Dies umso mehr, wenn gleichzeitig
störende Renovationen wieder in den ursprünglichen originalen Zustand versetzt würden.
Entgegen der genannten Praxis der BVE habe die Vorinstanz einen davon abweichenden
Massstab angewendet und dadurch ihre Kompetenzen überschritten. In der Beurteilung
RA Nr. 110/2017/146 12
der Vorinstanz fehle eine Güterabwägung, wie weit die Beibehaltung des aktuellen
Zustands der Südfassade den Gewinn an Wohnqualität für die Beschwerdeführenden
überwiege. Das beantragte Fenster im Erdgeschoss würde viel mehr Licht einlassen und
ihnen einen ungehinderten Blick in den Garten erlauben, was das Wohlbefinden im Wohn-
und Esszimmer enorm steigern würde. Zudem würde auch der finstere Gang vom
zusätzlichen Licht profitieren.
Die vorhandene Aussentreppe im Erdgeschoss und die grosse Fensterfront im
Obergeschoss würden schon heute den beantragten Zusammenschluss der Fenstertüren
im Erdgeschoss zu einer einzigen Fensterfront präjudizieren. Es scheine, dass der
ursprüngliche Architekt gerne ein grosses Fenster im Erdgeschoss eingebaut hätte, um
damit die Treppe, das Fenster im Erdgeschoss und die Loggia im Obergeschoss auf eine
Linie zu bringen. Offenbar habe er damals aus (energie)technischen Gründen davon
absehen müssen. Somit seien ursprünglich nicht aus ästhetischen, sondern
wärmetechnischen Gründen kleine Fenster gemacht worden. Solche seien grundsätzlich
nichts Typisches für die damalige Zeitepoche, sondern seien aus funktionellen Gründen
gewählt worden. Mit der heute zur Verfügung stehenden Technik liessen sich Probleme
anders lösen, was es erlaube, heute wohnhygienischen Gründen mehr Gewicht
einzuräumen. Damit habe sich die Denkmalpflege nicht auseinandergesetzt und sie habe
keine entsprechende Güterabwägung vorgenommen. Weshalb das von der Denkmalpflege
erwähnte "grosse Loch" im Erdgeschoss das Erscheinungsbild deutlich entfremden solle,
sei mit Blick auf die Treppe und das Fenster im Obergeschoss nicht nachvollziehbar. Da
der betroffene Teil der Südfassade von der Strasse her kaum einsehbar sei, sei die
Umgestaltung der Südfassade kaum öffentlichkeitswirksam.
Im Übrigen mache die geplante Neueinteilung des Fensters im Obergeschoss nicht nur zur
Abstimmung mit der geplanten darunterliegenden grossen Öffnung Sinn, sondern auch aus
technischen Gründen. Bereits drei Fensterbauer hätten für den Bau eines Fensters im
Sinne der Einteilung gemäss Baubewilligung vom 19. Oktober 2015 eine Absage erteilt.
Die Fensterflügel würden bei diesen Abmessungen zu schwer für die Scharniere.
b) Gemäss Art. 10b BauG können Baudenkmäler nach den Bedürfnissen des heutigen
Lebens und Wohnens für bisherige oder passende neue Zwecke genutzt und unter
Berücksichtigung ihres Wertes verändert werden (Abs. 1). Erhaltenswerte Baudenkmäler
sind in ihrem äusseren Bestand und mit ihren bedeutenden Raumstrukturen zu bewahren
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(Abs. 3). Im Baubewilligungsverfahren sind die zur Abwehr von Gefährdungen
erforderlichen Bedingungen und Auflagen festzusetzen; es können Projektänderungen
verlangt, soweit nötig Baubeschränkungen oder der Bauabschlag verfügt werden (Abs. 4).
Aus diesen gesetzlichen Vorgaben lässt sich ableiten, dass Veränderungen und
Ergänzungen bei erhaltenswerten Baudenkmälern dann zulässig sind, wenn sie sich gut in
die erhaltenswerte Baustruktur und Bausubstanz einfügen. Es geht darum, so genannte
„Brutalo-Renovationen“ und Verunstaltungsumbauten, die Bausünden hinterlassen, zu
vermeiden.9
Umstritten ist vorliegend primär die Neugestaltung der beiden bestehenden Fenstertüren
im Erdgeschoss der Südfassade zu einer einzigen grossen Fensterfront mit zwei seitlichen
Türflügeln und dem damit verbundenen Verzicht auf Fensterläden bei diesen Fenstertüren.
Die städtische Denkmalpflege begründet ihre ablehnende Haltung gegen diese Änderung
in ihrem Fachbericht damit, dass die neue Konfiguration der mittleren Öffnung im
Erdgeschoss an der Südfassade zu einer erheblichen Durchlöcherung der Fassade führe
und das Erscheinungsbild deutlich vom ursprünglichen Entwurf entfremde. Das grosse
Loch einerseits und das Fehlen der Fensterläden andererseits führten zu einer grossen
Beeinträchtigung des Baudenkmals.
Diese Fachmeinung überzeugt. Bis auf die Fenster ist die Südfassade hinsichtlich
Bausubstanz in aussagekräftigem und damit denkmalrelevantem Mass überliefert. Davon
zeugen auch die vorhandenen Bilder.10 Insbesondere sind auch die umstrittenen
Fensteröffnungen in der Mittelachse der Südfassade in ihrem Öffnungslicht und
einschliesslich ihrer feinen Kunststeinfassung original überliefert. Den Plänen der
ursprünglichen Baubewilligung vom 18. Mai 1928 lässt sich entnehmen, dass der Architekt
bezüglich der in der Mittelachse angeordneten Öffnungen der Südfassade im Erd- und
Obergeschoss bewusst ein deutlich unterscheidbares gestalterisches Verhalten gewählt
hat.11 Dies ist heute noch an den schmalen, aus der Bauzeit stammenden
Öffnungseinfassungen aus Kunststein ablesbar. Im Erdgeschoss handelt es sich eindeutig
um zwei Einzelfenster mit entsprechend gemauerter Mittelpartie, im Obergeschoss
erstreckt sich die Umrahmung der ursprünglichen Loggia bis zu den Aussenkanten der
9 Nathalie Guex, Betrachtungen zum Thema Denkmalpflege und Baubewilligungsverfahren, Ziff. 3.1, in  4/2006 S. 94 ff. mit Verwies auf den zugehörigen Vortrag 10 Vgl. insbesondere die Beschwerdebeilagen 4a und 4d 11 Diese Pläne finden sich in der Beilage zur Telefonnotiz des Rechtsamts vom 27. Februar 2018
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beiden mittigen Erdgeschoss-Fenstern. Da gerade diese ambivalente Architektur mit den
unterschiedlichen Öffnungen in der Mittelachse im Erd- und Obergeschoss zeittypisch und
damit für den Denkmalwert von wesentlicher Bedeutung ist, fügt sich die vorgesehene
grosse Fensteröffnung im Erdgeschoss nicht gut in die Südfassade ein. Ein wesentliches
Merkmal der repräsentativen Südfassade würde zerstört und diese erheblich verunstaltet.
c) An der überzeugenden Fachmeinung vermag auch der Umstand nichts zu ändern,
dass in der Stellungnahme der Stadt Biel vom 22. Dezember 2017 ein Missverständnis
betreffend die von den Beschwerdeführenden genannte "vorhandene Treppe" vorliegt.
Zwar war damit entgegen der Vermutung der Stadt Biel von den Beschwerdeführenden
nicht die an die Nordfassade angelehnte Treppe östlich des Windfangs, sondern die
dreistufige Aussentreppe im Erdgeschoss der Südfassade angesprochen. Mit Blick auf die
eben gemachten Ausführungen betreffend ambivalenter Architektur ist es aber nicht richtig,
dass die vorhandene Aussentreppe im Erdgeschoss und die grosse Fensterfront im
Obergeschoss schon heute den beantragten Zusammenschluss der Fenstertüren im
Erdgeschoss der Südfassade zu einer einzigen Fensterfront präjudizieren. Die zwei
Fenstertüren inklusive den zugehörigen Fensterläden ergeben mit der vorhandenen
Aussentreppe ein deutlich stimmigeres Bild als ein Zusammenschluss der beiden
Fenstertüren zu einer einzigen grossen Fensteröffnung. Dies auch im Zusammenspiel mit
der mittigen grossen Fensteröffnung im Obergeschoss.12 Den Plänen der ursprünglichen
Baubewilligung vom 18. Mai 1928 lässt sich denn auch entnehmen, dass die breite
Aussentreppe bewusst mit den zwei Fenstertüren im Erdgeschoss und der grossen
Öffnung im Obergeschoss kombiniert wurde.
Auch die übrigen Einwände der Beschwerdeführenden vermögen nicht zu überzeugen. So
vermag der Umstand, dass die Südfassade von der Strasse her anscheinend nur teilweise
einsehbar ist, am öffentlichen Interesse am Erhalt der für den Denkmalwert wichtigen
Südfassade nichts zu ändern. Aus den Schutzbestimmungen in Art. 10a f. BauG lässt sich
herauslesen, dass sich das Interesse des Denkmalschutzes nicht auf öffentlich einsehbare
Objekte beschränkt.13
12 Vgl. die Darstellung der Südfassade im Plan "4.300_ansichten" vom 06.03.2015 mit der Darstellung der Südfassade im Plan "FASSADEN" vom 22.06.2017" 13 Vgl. auch VGE 22620 vom 5. Dezember 2006 E. 6.4
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Soweit die Beschwerdeführenden eine Steigerung des Wohlbefindens im Wohn- und
Esszimmer aufgrund eines ungehinderten Blicks in den Garten geltend machen, ist dieses
Anliegen zwar nachvollziehbar. Da bereits die bestehenden zwei Fenstertüren einen
ansprechenden Blick in den Garten erlauben, wie die vorhandenen Fotos belegen,14
werden die Bedürfnisse des heutigen Lebens und Wohnens dadurch aber nicht
übermässig eingeschränkt. Eine Interessenabwägung führt daher zum Ergebnis, dass das
Anliegen der Beschwerdeführenden nach freier Sicht in den Garten die erhebliche
Beeinträchtigung des Baudenkmals durch die grosse Fensteröffnung im Erdgeschoss nicht
zu rechtfertigen vermag. Dies gilt umso mehr, als die Wohnhygiene gerade keine
Verbindung der beiden Fenstertüren zu einer einzigen grossen Fensteröffnung erfordert.
Die wohnhygienischen Vorschriften der Bauverordnung in Art. 64 Abs. 1 BauV, wonach die
Fensterfläche mindestens einen Zehntel der Bodenfläche betragen und zu jeder Zeit zu
einem genügend grossen Teil geöffnet werden können soll, sind mit den bestehenden zwei
Fenstertüren problemlos eingehalten. Nichts Neues beinhaltet das Argument der
Beschwerdeführenden in ihrer Stellungnahme vom 10. März 2018, wonach der
Zusammenschluss der Fenstertüren im Erdgeschoss zu einer einzigen Fensterfront einem
Bedürfnis entsprungen sei, eine "Einheit Garten / Haus" herzustellen. Damit wird letztlich
wiederum das nachvollziehbare Bedürfnis der Beschwerdeführenden auf ungehinderten
Blick in den Garten angesprochen. Einer besseren Integration des sanierten Gartens in das
Umbauprojekt bzw. der Herstellung einer "Einheit Garten / Haus" dient der
Zusammenschluss der beiden Fenstertüren aus denkmalpflegerischer Sicht jedoch nicht.
Insofern spielt der Denkmalwert des Gartens in diesem Zusammenhang keine Rolle.
Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, ihnen sei anzurechnen, dass sie
bestehende störende Renovationen wieder in den ursprünglichen Originalzustand
versetzen würden, ist zu bedenken, dass dies bereits im Baubewilligungsverfahren im Jahr
2015 berücksichtigt wurde: In jener Baubewilligung wurden den Beschwerdeführenden
unter Entgegenkommen Seitens der Denkmalpflege der Bau von Dachlukarnen bewilligt.
Dies ausdrücklich unter Anrechnung der Wiederherstellung von bestehenden
Abweichungen vom Originalzustand. Somit können sich die Beschwerdeführenden im
vorliegenden Verfahren nicht erneut darauf berufen, da diese Beseitigung von
"Bausünden" bereits berücksichtig wurde. Dies gilt ganz besonderes hinsichtlich der
Gestaltung der Südfassade, da die Annäherung dieser Fassade an den ursprünglichen
14 Siehe Beschwerdebeilage 12
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Zustand in der Baubewilligung für die Lukarnen explizit als Kompensationsmassnahme
genannt wurde und das aktuelle Baugesuch Teil B dieser Annäherung widerspricht.
Schliesslich geht auch das Argument der Beschwerdeführenden, die bestehenden
Lösungen seien nicht aus ästhetischen, sondern technischen Überlegungen gewählt
worden und diese seien deshalb nicht schutzwürdig, ins Leere. Es verkennt, dass
Denkmalschutz nicht nur ästhetische, sondern auch kulturelle und historische Werte
schützt (vgl. Art. 10a Abs. 1 BauG). Architektonische Lösungen resultieren seit jeher aus
technischen und ästhetischen Rahmenbedingungen und sind insofern stets ein Produkt
ihrer Zeit. Von kulturellem Wert sind insbesondere auch technische Lösungen einer
bestimmten Zeit, weshalb auch sie vom Schutz umfasst sind. Die nachgesuchte grosse
Fensteröffnung im Erdgeschoss ist daher aus Gründen des Denkmalschutzes nicht
bewilligungsfähig. Daran vermag auch die mit Stellungnahme vom 10. März 2018 von den
Beschwerdeführenden eingereichte Zustimmung des Grundeigentümers der
Nachbarliegenschaft D._weg 43 nichts zu ändern.
d) Das Baugesuch Teil B umfasst neben der grossen Fensteröffnung im Erdgeschoss
auch eine Neueinteilung des Mittelfensters im Obergeschoss. Diese ist auf die grosse
Fensteröffnung im Erdgeschoss ausgerichtet und abgestimmt. Insofern handelt es sich bei
diesen beiden Fenstergestaltungen um ein voneinander abhängiges Bauvorhaben, das nur
als ganzes beurteilt werden kann. Da die die grosse Fensteröffnung im Erdgeschoss nicht
bewilligungsfähig ist, hat die Vorinstanz dementsprechend zu Recht für den ganzen Teil B
des Baugesuchs inklusive der Neueinteilung des Mittelfensters im Obergeschoss den
Bauabschlag erteilt.
Zwar machen die Beschwerdeführenden geltend, die geplante Neueinteilung des Fensters
im Obergeschoss mache nicht nur zur Abstimmung mit der geplanten darunterliegenden
grossen Öffnung Sinn, sondern auch aus technischen Gründen. Technische Gründe
können aber allenfalls ein Abweichen von der Einteilung gemäss Baubewilligung vom
19. Oktober 2015 nötig machen. Die Einteilung gemäss aktuellem Baugesuch lässt sich
aber nicht mit technischen Gegebenheiten begründen, die gewählte Einteilung ergibt sich
eindeutig aus der Ausrichtung auf die grosse Fensteröffnung im Erdgeschoss. Soweit
technische Gründe eine andere Einteilung des Mittelfensters im Obergeschoss nötig
machen sollten, muss dies daher in Abstimmung mit der Gestaltung der beiden
Fenstertüren im Erdgeschoss gemäss Baubewilligung vom 19. Oktober 2015 erfolgen. Die
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Beschwerde erweist sich somit auch bezüglich des Bauabschlags für die Neueinteilung des
Mittelfensters im Obergeschoss als unbegründet. Ob die geltend gemachten technischen
Gründe glaubhaft sind, muss unter diesen Umständen nicht geprüft werden. Der
Bauabschlag für das Baugesuch Teil B ist zu bestätigen.
6. Fassadenbehandlung
a) Die Beschwerdeführenden verlangen die Aufhebung der Auflage, wonach die
Fassadenoberfläche erhalten werden müsse und die Oberfläche nur gereinigt und
keinesfalls gestrichen werden dürfe. Es sei selbstverständlich, dass die Farbe und
Materialisierung passend zum Haus gewählt würden. Dies müsse aber zeitgemäss und
kostenmässig realistisch sein. Der ursprünglich gewählte Verputz sei nach damaligem
technischem Stand als bester Schutz und nicht aus ästhetischen Gründen gewählt worden.
Er sei nichts Typisches und damit Schützenswertes aus der damaligen Zeitepoche,
sondern aus funktionellen Gründen gewählt worden. Die Bedürfnisse von heute seien
anders und die technischen Möglichkeiten, sie zu befriedigen, ebenfalls.
b) Die Stadt Biel verweist in diesem Zusammenhang in ihrer Stellungnahme vom
22. Dezember 2017 darauf, dass das Putzkleid Denkmalwert haben könne, sofern es noch
original erhalten sei. Kratzputze seien eingefärbte, also nicht gestrichene Putze. Sie wiesen
mineralische Zuschläge auf, die bei Sonneneinstrahlung wie Diamantsplitter glitzerten.
Ausserdem zeichneten sich diese Verputzarten durch eine aussergewöhnlich gute
Langlebigkeit und Nachhaltigkeit aus. In der Regel müssten Kratzputze nur gereinigt
werden. Die Herstellung von Kratzputzen sei ein Zeugnis hoher handwerklicher Putzkunst.
Die spezielle Eigenschaft des Glitterns und damit ein Teil der Denkmalwürdigkeit gehe
durch einen unüberlegten Farbanstrich unwiederbringlich verloren. Bereits anlässlich des
ersten Augenscheins sei von der städtischen Denkmalpflege ein grosses Augenmerk auf
die Fassadenoberfläche gelegt worden. In der Aktennotiz vom 5. Februar 2015 sei
festgehalten worden, dass in jedem Fall vor Interventionen Abklärungen durch einen
Restaurator zu machen seien. In diesem Sinn wurde in der ersten Baubewilligung vom
19. Oktober 2015 als Kompensationsmassnahme für die Lukarnen erwähnt, dass
Untersuchungen von Putz und Farbe gemacht und diese wiederhergestellt würden.
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Aus diesen Ausführungen ist ersichtlich, dass es sich bei der Fassadenoberfläche um ein
Element handelt, das zum Denkmalwert des Gebäudes beiträgt. Wie bereits oben in
Erwägung 5.c ausgeführt, verkennen die Beschwerdeführenden mit ihrem Verweis auf den
damaligen technischen Stand, dass auch technische Lösungen einer bestimmten Zeit von
kulturellem Wert sind, weshalb auch sie vom Schutz umfasst sind. Abgesehen davon ergibt
sich aus der Stellungnahme der Stadt Biel, dass Kratzputze nicht bloss aus technischen,
sondern auch aus ästhetischen Gründen verwendet wurden, und ein Zeugnis hoher
handwerklicher Putzkunst darstellen. Inwiefern eine Reinigung anstelle eines Neuanstrichs
nicht zeitgemäss und kostenmässig unrealistisch wäre, wird von den
Beschwerdeführenden nicht näher begründet. Demzufolge erweist sich diese Rüge als
unbegründet und an der fraglichen Auflage wird festgehalten.
c) Soweit sich die Beschwerdeführenden in ihrer Stellungnahme vom 10. März 2018 im
Zusammenhang mit den Fassadenoberflächen auf die Aussage der Stadt Biel in Ziff. 3.4.1
der Stellungnahme vom 22. Dezember 2017 beziehen, wonach "die Fassaden hinsichtlich
Bausubstanz in aussagekräftigem, denkmalrelevantem Masse überliefert" seien, so wurde
diese Aussage von der Stadt Biel im Zusammenhang mit den strittigen Fensteröffnungen
gemacht und bezieht sich daher nicht speziell auf den umstrittenen Kratzputz. Zum
Kratzputz äussert sich die Stadt Biel in Ziff. 3.4.4 ihrer Stellungnahme vom 22. Dezember
2017. Darin ist sie auf die entsprechenden Argumente der Beschwerdeführenden auf Seite
20 f. der Beschwerde eingegangen. Dass sich die Stadt Biel dabei nicht mit Aussagen aus
Beschwerdebeilagen auseinandergesetzt hat, ist nicht zu beanstanden. Die Begründung
muss sich aus der Beschwerde selber ergeben. Dabei haben die Beschwerdeführenden in
ihrer Beschwerde im Zusammenhang mit dem Kratzputz auch nicht auf
Beschwerdebeilagen verwiesen.
7. Bedingung der Nebenbestimmungen der Denkmalpflege
a) Für den Fall, dass ihnen die Auflagen und Bedingungen in Ziff. 3.5 "Denkmalpflege"
im Anhang 1 des Bauentscheids zur Recht auferlegt worden sind, beantragen die
Beschwerdeführenden, es sei ausdrücklich festzuhalten, dass diese Auflagen und
Bedingungen nur solange gültig seien, als ihre Liegenschaft im Bauinventar des Kantons
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Bern explizit aufgeführt werde. Eine Begründung zu diesem Antrag findet sich in der
Beschwerde keine.
b) Dass Auflagen der Denkmalpflege in alten Baubewilligungen ihre Gültigkeit verlieren,
sobald ein Baudenkmal aus dem Inventar entlassen wird, und für bauliche Veränderungen
wieder die gewöhnlichen Spielregeln bezüglich Baubewilligungspflicht und -fähigkeit gelten,
dürfte ohnehin gelten. Insofern ist die geforderte Resolutivbedingung nicht notwendig.
Soweit alte Auflagen ihre Gültigkeit bei Entlassung aus dem Bauinventar nicht verlieren
würden, wäre nicht erkennbar, weshalb hier etwas anderes gelten sollte. Auch die
Beschwerdeführenden bringen diesbezüglich nichts vor. Somit besteht so oder so kein
Grund, die Nebenbestimmungen der Denkmalpflege unter die geforderte
Resolutivbedingung zu stellen. Im Übrigen ist auch nicht erkennbar, welches aktuelle
Interesse die Beschwerdeführenden an diesem Antrag haben. Die Beschwerde wird daher
in diesem Punkt abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
8. Vorinstanzliche Kosten
a) Die Beschwerdeführenden machen geltend, die Vorinstanz habe die beantragte
Änderung nach einem willkürlich ausgelegten Prüfungsverfahren beurteilt. Dadurch habe
die Baubewilligungsbehörde ihre Kompetenz und ihren Auftrag überschritten und
zusätzliche Kosten verursacht. Daher seien die Kosten des angefochtenen Entscheids,
insbesondere der geltend gemachte ausserordentliche Aufwand, nach Ermessen der
Rechtsmittelbehörde nach unten anzupassen, sollte sich aufgrund des
Beschwerdeentscheids herausstellen, dass die Behörden der Stadt Biel ihr Ermessen oder
ihr Verwaltungshandeln nicht pflichtgemäss ausgeübt hätten.
b) Dieser Beschwerdeentscheid hat gezeigt, dass die Behörden der Stadt Biel ihr
Ermessen nicht überschritten und sich pflichtgemäss verhalten haben. Somit sind die von
den Beschwerdeführenden selber formulierten Voraussetzungen für eine Herabsetzung der
vorinstanzlichen Kosten nicht erfüllt. Diese Rüge erweist sich daher als unbegründet. Da
auch sämtliche anderen Rügen unbegründet sind, wird die Beschwerde abgewiesen und
der angefochtene Bauentscheid bestätigt.
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9. Kosten im Beschwerdeverfahren
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegen die Beschwerdeführenden. Sie haben die
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden bestimmt auf eine
Pauschalgebühr von Fr. 1'000.-- (Art. 103 Abs. 2 VRPG im Verbindung mit Art. 19 Abs. 1
GebV15). Parteikosten werden keine gesprochen (Art. 104 Abs. 1 und 2 VRPG).