# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5b3ab6cb-828b-4af9-9af4-ed8471b4af1d
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ X.Y., geb. 1985, ist serbischer Staatsangehöriger und wurde in der Schweiz
geboren. Nach einem Wegzug nach Serbien im Jahr 1997 kehrte er 2001 im Rahmen
des Familiennachzugs zu seinen Eltern in die Schweiz zurück. Er lebte in der Folge in
den Kantonen Zürich und St. Gallen und erhielt die Niederlassungsbewilligung. Aus der
im Jahr 2004 geschlossenen Ehe mit der Landsfrau K.Y. ging der Sohn F., geb. 2005,
hervor. Die Ehe wurde am 1. Februar 2010 geschieden. Der Sohn lebt bei seiner
Mutter, welche auch die elterliche Sorge innehat. Am 18. August 2010 heiratete X.Y.
die Landsfrau A.Y., geb. 1988.
In den Jahren ab 2004 war X.Y. immer wieder strafrechtlich verurteilt worden. Gemäss
Entscheid der Jugendanwaltschaft Zürich vom 27. Januar 2004 war eine Verurteilung
wegen mehrfachen Diebstahls, Entwendung zum Gebrauch sowie Fahrens ohne
Führerausweis und ohne Haftpflichtversicherung zu einer Einschliessungsstrafe von 3
Tagen bedingt erfolgt (act. G 10/63 Blatt 425). Am 24. Oktober 2005 wurde er wegen
Diebstahls und Fahrens ohne Führerausweis zu einer Gefängnisstrafe von 21 Tagen
(bedingt) und einer Busse verurteilt (act. G 10/14 Blätter 23-25). Am 1. Dezember 2005
erfolgte eine Verurteilung wegen falscher Anschuldigung, vorsätzlicher Verletzung der
Verkehrsregeln und Fahrens ohne Führerausweis zu 30 Tagen Gefängnis (bedingt)
sowie Busse (act. G 10/16 Blätter 27-31), am 19. Juni 2006 eine solche wegen
Übertretung der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum
Strassenverkehr zu einer Busse und am 30. November 2006 eine solche wegen
Übertretung der Verordnung über die Strassenverkehrsregeln zu einer Busse (act. G
10/1 Blatt 3). Am 25. November 2005 und 14. Februar 2006 verwarnte das
Migrationsamt des Kantons Zürich X.Y. und stellte ihm für den Fall der erneuten
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Straffälligkeit fremdenpolizeiliche Massnahmen in Aussicht (act. G 10/15 und 17 Blätter
26, 32). Hierauf ergingen weitere Verurteilungen zu Bussen: Am 17. April 2007 wegen
vorsätzlicher Beschäftigung eines Ausländers ohne Bewilligung (act. G 10/19 Blatt 40f),
am 29. Mai 2007 wegen vorsätzlicher Beschäftigung eines Ausländers ohne
Bewilligung und Auftrag zum Inverkehrbringen von Fahrzeugen mit Übergewicht (act. G
10/2 Blatt 8), am 23. Oktober 2008 wegen Übertretung der Verordnung über die
Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr, am 11. Dezember
2008 wegen Übertretung der Verordnung über die Strassenverkehrsregeln (act. G
10/58 Blatt 222), am 14. Januar 2009 wegen mehrfacher Übertretung des
Transportgesetzes (act. G 10/42 Blatt 169f) und am 28. Januar 2009 wegen
Nichttragens der Sicherheitsgurte (act. G 10/52 Blatt 195). Am 29. September 2009
wurde X.Y. wegen mehrfachen Betrugs, Widerhandlung gegen das Bundesgesetz zum
Schutz öffentlicher Wappen und anderer öffentlicher Zeichen und gegen die allgemeine
Polizeiverordnung zu einer Geldstrafe verurteilt (act. G 10/59 Blätter 226-230). Gemäss
Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 7. Dezember 2009 erfolgte eine
Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten sowie einer Geldstrafe und einer
Busse wegen banden- und gewerbsmässigen Diebstahls und Versuchs dazu,
Hausfriedensbruchs, geringfügigen betrügerischen Missbrauchs einer
Datenverarbeitungsanlage, Beschäftigung eines Ausländers ohne Bewilligung, Fahrens
in fahruntüchtigem Zustand, Fahrens ohne Führerausweis, ohne Fahrzeugausweis,
ohne Kontrollschilder und ohne Haftpflichtversicherung sowie wegen grober Verletzung
der Verkehrsregeln. Der Vollzug der Geldstrafe sowie der Freiheitsstrafe im Umfang von
14 Monaten wurde aufgeschoben und die Probezeit auf drei Jahre festgesetzt. Die
bedingte Vollzug der Gefängnisstrafen vom 24. Oktober und 1. Dezember 2005 wurde
widerrufen und der Vollzug angeordnet (act. G 10/62 Blätter 372-422; vgl. auch G
10/66 Blätter 456-511).
A.Y. war am 28. Mai 2010 unter anderem wegen mehrfachen Betrugs zu einer
bedingten Geldstrafe und einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt worden (act. G 11/17
Blätter 112-116).
Am 29. Juli 2010 gewährte das Ausländeramt (heute Migrationsamt) des Kantons St.
Gallen X.Y. das rechtliche Gehör betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung.
Das Widerrufsverfahren wurde in der Folge eingestellt, da X.Y. inzwischen im Kanton
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Zürich ein Gesuch um Kantonswechsel gestellt hatte. Das Migrationsamt wies darauf
hin, dass das Verfahren wieder aufgenommen werde, sollte der Kantonswechsel nicht
bewilligt werden (act. G 10/82 Blatt 590). Am 24. August 2010 (act. G 10/84 Blatt 593)
und erneut (nach einer Rückweisung durch die Rekursinstanz) am 15. August 2011
(act. G 10/90 Blätter 604-609) wies das Migrationsamt des Kantons Zürich das Gesuch
von X.Y. um Kantonswechsel sowie das Gesuch um Familiennachzug für A.Y.
verfügungsweise ab. In den nachfolgenden Rechtsmittelverfahren wurde diese
Verfügung bestätigt (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Mai
2012; act. G 10/131 Blätter 780-800).
B./ Mit Verfügung vom 18. September 2012 wies das Migrationsamt des Kantons St.
Gallen das Gesuch von A.Y. um Bewilligung eines vorübergehenden Aufenthalts
während der Dauer des Gesuchverfahrens ab. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies
das Sicherheits- und Justizdepartement mit Entscheid vom 22. November 2012 ab.
Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen bestätigte diesen Entscheid mit
Präsidial-Urteil vom 18. Dezember 2012 (B 2012/255). A.Y. wurde in der Folge
ausgeschafft (act. G 11/64 Blätter 304-309). Das Bundesamt für Migration verfügte
gegen sie am 4. Februar 2013 ein Einreiseverbot bis 7. Februar 2016 (act. G 11/59 Blatt
288f). Mit Verfügung vom 14. Dezember 2012 hatte das Migrationsamt die
Niederlassungsbewilligung von X.Y. widerrufen und ihm eine Ausreisefrist bis 28.
Februar 2013 angesetzt. Gleichzeitig wurde sein Gesuch um Nachzug von A.Y.
abgewiesen (act. G 10/166 Blätter 883-892). Den gegen diese Verfügung erhobenen
Rekurs vom 31. Dezember 2012 (act. G 9/1) wies das Sicherheits- und
Justizdepartement mit Entscheid vom 4. März 2013 ab (act. G 2).
C./ Gegen diesen Entscheid liessen X.Y. und A.Y. mit Eingabe vom 19. März 2013
Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid sei aufzuheben und es
sei bezüglich des Beschwerdeführers vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung
abzusehen sowie der Familiennachzug zugunsten der Beschwerdeführerin zu
bewilligen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdegegners (act. G 1). In der
Beschwerdeergänzung vom 11. April 2013 liessen die Beschwerdeführer diesen Antrag
bestätigen und begründen (act. G 6).
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In der Vernehmlassung vom 22. April 2013 beantragte die Vorinstanz Abweisung der
Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im angefochtenen
Entscheid (act. G 8). Am 13. und 22. Mai sowie 28. Juni 2013 stellte die Vorinstanz dem
Verwaltungsgericht verschiedene Unterlagen betreffend die Beschwerdeführer zu (act.
G 13, 15 und 17).

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
2. Die Beschwerde richtet sich gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung des
Beschwerdeführers sowie die Ablehnung des Gesuchs um Familiennachzug der
Beschwerdeführerin. Was den Verfahrensantrag 1 der Beschwerdeführer betrifft,
wonach "zufolge der aufschiebenden Wirkung des Rekurses ... der Aufenthalt des
Beschwerdeführers in der Schweiz während der Dauer des Beschwerdeführers zu
gestatten und das Migrationsamt St. Gallen ... anzuweisen (sei), vorderhand von
jeglichen Fernhaltemassnahmen abzusehen" (act. G 6 S. 1), ist festzuhalten, dass die
Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung hat (Art. 64 in Verbindung
mit Art. 51 Abs. 1 VRP) und die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid einer allfälligen
Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzog.
Nach Art. 63 Abs. 1 lit. a und b des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und
Ausländer (SR 142.20, abgekürzt AuG) kann die Niederlassungsbewilligung unter
anderem widerrufen werden, wenn die Voraussetzungen nach Art. 62 lit. b AuG erfüllt
sind oder wenn in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und
Ordnung in der Schweiz verstossen oder diese gefährdet wurde. Ein Verstoss gegen
die öffentliche Ordnung liegt insbesondere bei einer Missachtung von gesetzlichen
Vorschriften und behördlichen Verfügungen und bei mutwilliger Nichterfüllung der
öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Verpflichtungen vor (Art. 80 Abs. 1 lit. a und
b der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit; SR 142.201).
Gemäss Art. 62 Ingress und lit. b AuG kann die zuständige Behörde Bewilligungen
widerrufen, wenn der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitstrafe verurteilt wurde.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist diese Voraussetzung erfüllt, wenn
eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr ausgesprochen wurde (BGE 135 II 377
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E. 4.1). Ob die Strafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde, spielt
keine Rolle (vgl. BGer 2C_453/2011 vom 28. November 2011 E. 2.2.1 mit Hinweis).
2.1. Das Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 7. Dezember 2009
bestätigte eine Verurteilung des Beschwerdeführers zu einer Freiheitsstrafe von 24
Monaten sowie einer Geldstrafe und einer Busse wegen banden- und
gewerbsmässigen Diebstahls und Versuchs dazu, Hausfriedensbruchs, geringfügigen
betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, Beschäftigung eines
Ausländers ohne Bewilligung, Fahrens in fahruntüchtigem Zustand, Fahrens ohne
Führerausweis, ohne Fahrzeugausweis, ohne Kontrollschilder und ohne
Haftpflichtversicherung sowie wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln. Der Vollzug
der Geldstrafe sowie der Freiheitsstrafe im Umfang von 14 Monaten wurde
aufgeschoben und die Probezeit auf drei Jahre festgesetzt. Der bedingte Vollzug der
Gefängnisstrafen vom 24. Oktober und 1. Dezember 2005 wurde widerrufen und der
Vollzug angeordnet (act. G 10/62 Blätter 372-422; vgl. auch G 10/66 Blätter 456-511).
Die Voraussetzungen von Art. 62 Ingress und lit. b AuG sind damit erfüllt und der
Widerruf der Niederlassungsbewilligung erweist sich grundsätzlich als rechtmässig.
2.2. Sowohl Art. 63 Abs. 2 - der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer spricht sich
sinngemäss für die Anwendbarkeit dieser Bestimmung aus (vgl. dazu Darlegungen in
act. G 6 S. 6f) - als auch Art. 62 Ingress und lit. b AuG sind als "Kann-"Bestimmungen
formuliert und räumen der zuständigen Behörde einen gewissen Ermessensspielraum
ein. Zu prüfen ist dementsprechend die Verhältnismässigkeit der Massnahme. Eine
Interessenabwägung aufgrund des Landesrechts (Art. 96 Abs. 1 AuG) ist in jedem Fall,
eine solche aufgrund des Völkerrechts (Art. 8 Ziff. 2 der Europäischen Konvention zum
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten; SR 0.101, abgekürzt EMRK)
immerhin dann vorzunehmen, wenn die betroffene Person das Recht auf Achtung des
Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann
(vgl. BGer 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Gemäss Art. 96 Abs. 1 AuG
berücksichtigt die zuständige Behörde bei der Ermessensausübung die öffentlichen
Interessen und die persönlichen Verhältnisse sowie den Grad der Integration der
Ausländerinnen und Ausländer. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens
bei Straftaten, die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und
seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.3 mit
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Hinweisen). An die Schwere des Verschuldens sind umso strengere Anforderungen zu
stellen, je länger der Betroffene in der Schweiz gelebt hat. Indessen schloss die
bundesgerichtliche Rechtsprechung selbst bei einer Person, die in der Schweiz
geboren und ihr ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hatte (Ausländer
der "zweiten Generation"), bei Gewalt-, Sexual- und Betäubungsmitteldelikten und
wiederholter Straffälligkeit eine Wegweisung nicht aus (vgl. BGE 122 II 433 E. 2c; 130 II
176 E. 4.4.2; BGer 2C_318/2010 vom 16. September 2010 E. 3.3.1 und BGer
2C_695/2012 vom 28. Januar 2013 E. 2.2). Neben dem strafrechtlichen Verschulden
sind insbesondere die Art und Schwere der Straftat(en), die durch die Straftat
verletzten Rechtsgüter, die Art und Umstände der Tatbegehung (einfache oder
mehrfache Delinquenz) sowie das Verhalten nach der Tat zu berücksichtigen. Dem
strafrechtlichen Resozialisierungsgedanken ist zwar im Rahmen der umfassenden
Interessenabwägung Rechnung zu tragen. Die Prognose über das Wohlverhalten ist
jedoch nicht ausschlaggebend, weil aus der Sicht der Ausländerbehörden das
Interesse der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Vordergrund steht. Aus
ausländerrechtlicher Sicht ist das Risiko eines Rückfalls umso weniger hinzunehmen, je
schwerer die Tat wiegt, welche die ausländische Person verübt hat (vgl. S. Hunziker, in:
Caroni/Gächter/Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz über die Ausländerinnen und
Ausländer, Stämpflis Handkommentar, Bern 2010, N 12 zu Art. 63 AuG mit Hinweisen
auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung). Was das Interesse an der Fernhaltung
betrifft, darf bei ausländischen Personen, die nicht unter das Abkommen vom 21. Juni
1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der
Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten anderseits über die Freizügigkeit
(FZA; SR 0.142.112.681) fallen, im Rahmen der Interessenabwägung auch
generalpräventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden (vgl. BGer
2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).
2.3. Im angefochtenen Entscheid kam die Vorinstanz unter anderem zum Schluss, der
Beschwerdeführer habe relativ kurze Zeit nach seiner Wiedereinreise in die Schweiz mit
strafbaren Handlungen begonnen und in der Folge eine grosse Zahl von Vermögens-
und Strassenverkehrsdelikten begangen. Weder Vorstrafen, Probezeiten und
Untersuchungshaft noch die fremdenpolizeilichen Verwarnungen hätten ihn von
weiteren Delikten abgehalten. Eine grundlegende Verhaltensänderung sei nicht in Sicht.
Eine neuerliche Anklage sei hängig. Aufgrund des langjährigen Verhaltensmusters
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müsse damit gerechnet werden, dass er auch in Zukunft die öffentliche Sicherheit und
Ordnung verletzen oder diese zumindest gefährden werde (act. G 2 S. 13f). Der
Beschwerdeführer lässt unter anderem einwenden, sein Wegzug aus der Schweiz im
Jahr 1997 sei von seinem Vater beschlossen worden und gegen seinen Willen erfolgt.
In Serbien habe er keine richtige Schulbildung genossen und sei sozial isoliert
gewesen. Er habe eine Kindheitsdepression erlitten und sei in schlechter
gesundheitlicher Verfassung auf Drängen von Verwandten hin im Sommer 2001 wieder
in die Schweiz geholt worden. Als damals 15 1⁄2 Jähriger sei er von seinem Vater aus
der Familie ausgeschlossen und dem eigenen Schicksal überlassen worden. Dank
seines Durchhaltevermögens und der Hilfe einer rumänischen Familie sei es auch in
schweren Zeiten immer wieder weiter gegangen. Die Pubertät sei jedoch durch die
misslichen äusseren Umstände stark belastet gewesen. Er rede
deutschschweizerischen Dialekt akzentfrei und habe sein gesamtes persönliches und
berufliches Umfeld in der Schweiz. Das Fehlverhalten, welches zur Freiheitsstrafe von
24 Monaten geführt habe, liege mittlerweile sechs Jahre zurück. Seit der Verbüssung
der Freiheitsstrafe gehe er einem geregelten Leben nach. Er und die
Beschwerdeführerin würden mit dem von ihm erzielten Einkommen seit längerer Zeit in
geregelten Verhältnissen leben. Im Fall einer Bewilligungserteilung an die
Beschwerdeführerin werde auch diese eine Arbeitsstelle finden und ein zusätzliches
Einkommen erzielen können, so dass bestehende Schulden des Beschwerdeführers
abbezahlt werden könnten. Vom Beschwerdeführer gehe keine Gefährdung der
öffentlichen Sicherheit aus. Die Vorinstanz habe bei der Interessenabwägung die für
den Beschwerdeführer sprechenden Umstände zu wenig stark gewichtet und deshalb
in Überschreitung des Ermessens die Niederlassungsbewilligung widerrufen. Gegen
den Widerruf spreche insbesondere, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz den
leiblichen Sohn F. habe, zu dem er eine gelebte Beziehung unterhalte. Die
Beschwerdeführerin habe einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung,
da sie mit einem in der Schweiz niedergelassenen Ausländer verheiratet sei und mit
diesem zusammenlebe. Der Beschwerdeführer bereue heute seine frühere Delinquenz
ausserordentlich stark. Er habe in den letzten Jahren den Tatbeweis erbracht, dass er
gewillt und fähig sei, ein geordnetes Leben zu führen und sich an die Gesetze und
Gepflogenheiten der Schweiz zu halten. Die frühere Delinquenz sei als altersabhängige
Phase zu betrachten. Beiden Beschwerdeführern sei eine gute Legalprognose zu
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stellen. Aufgrund des langdauernden Aufenthaltes in der Schweiz und der
traumatischen Episode in jugendlichen Jahren in Serbien sei davon auszugehen, dass
der Beschwerdeführer im Heimatland völlig desintegriert sei. Als Angehöriger der Roma
spreche er nicht genügend serbisch, um sich sprachlich zurechtfinden zu können.
Umso weniger könne er Hoffnung darauf haben, in Serbien innert nützlicher Frist eine
Erwerbstätigkeit zu finden. Beide Beschwerdeführer hätten keine Verwandten in
Serbien, an welche sie sich wenden könnten und auch keine wirtschaftlichen
Ressourcen, auf welche sie zurückgreifen könnten. Eine solche Wegweisung sei nicht
zumutbar (act. G 6 S. 3-10).
2.4. Ausgangspunkt und Massstab der fremdenpolizeilichen Güterabwägung ist die
Schwere des Verschuldens, das sich nach dem Wortlaut des Gesetzes in einer
längeren Freiheitsstrafe niederschlagen soll. Die Administrativbehörde hat sich dabei
mit den Erwägungen des Strafrichters auseinanderzusetzen, um zu einer eigenen
Gefahrenprognose zu gelangen (Nägeli/Schoch in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser,
Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, Rz. 22.188). Entsprechend den Feststellungen
im Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 7. Dezember 2009 verübte der
Beschwerdeführer neben diversen Strassenverkehrsdelikten im Jahr 2007 zusammen
mit weiteren Personen unter anderem zahlreiche Metalldiebstähle mit einem
Deliktsbetrag von ca. 150'000.-- Franken. Das Obergericht qualifizierte die Deliktsserie
als banden- und gewerbsmässig. Entlastende Komponenten bezüglich Verschulden
und Werdegang des Beschwerdeführers erachtete es als nicht gegeben. Straferhöhend
berücksichtigte es, dass der Beschwerdeführer vorbestraft war und während laufender
Probezeiten, Strafuntersuchungen und trotz Untersuchungshaft erneut straffällig wurde
(act. G 10/62 Blätter 389-394). Noch während des vorerwähnten Strafverfahrens, im
Dezember 2008 und April 2009, forderte der Beschwerdeführer zusammen mit zwei
Mittätern - darunter seine heutige Ehefrau - Passanten auf der Strasse auf, Geld für die
Hilfsorganisationen "Kinder in Not" sowie "Roma Leben - Roma Life - Roma Vivere" zu
spenden und hielt ihnen fingierte Spendenblätter der Hilfsorganisation mit dem
Wappen der Eidgenossenschaft vor. Das gespendete Geld (rund tausend Franken)
verwendeten sie für eigene Zwecke. Der Beschwerdeführer wurde diesbezüglich von
der Staatsanwaltschaft Zürich am 29. September 2009 unter anderem wegen
mehrfachen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt (act. G 10/59 Blätter 226-230).
Danach erging laut Strafbescheid des Untersuchungsamtes Gossau vom 7. Oktober
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2010 eine weitere Verurteilung wegen Betrugs, Urkundenfälschung, Vergehens gegen
das Bundesgesetz über den Umweltschutz und Übertretung der
Verkehrsregelnverordnung zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe und einer Busse (act.
G 10/88 Blätter 598-601). Sodann wurde der Beschwerdeführer am 30. Dezember 2010
wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt (act. G 10/89 Blatt 602f). Die im
erwähnten Urteil des Obergerichts Zürich bestätigte Strafe sowie weitere Strafen
verbüsste er (soweit unbedingt ausgesprochen) vom 28. März 2011 bis 25. Februar
2012 in Halbgefangenschaft (act. G 10/125 Blätter 751-753). Am 12. Juni 2012 wurde
gegen ihn wegen Fahrens trotz Verweigerung des Führerausweises und Führens eines
Motorfahrzeugs ohne Versicherungsschutz Anklage erhoben (act. G 10/95 Blatt 636).
Das Obergericht des Kantons Aargau bestätigte in diesem Zusammenhang am 21.
Februar 2013 die Verurteilung zu einer Geldstrafe (act. G 1 Beilage 3).
Das Strafmass im erwähnten obergerichtlichen Urteil lag mit 2 Jahren weit über der
Grenze für eine längerfristige Freiheitsstrafe im Sinn von Art. 62 Ingress und lit. b AuG.
In der geschilderten Situation bedarf es besonderer Umstände, um die
Aufrechterhaltung einer Niederlassungsbewilligung dennoch zu rechtfertigen
(sogenannte Reneja-Praxis, vgl. BGer 2C_817/2012 vom 19. Februar 2013 E. 2.1.2,
2C_1029/2011 vom 10. April 2012 E. 3.3.3; BGE 135 II 377 E. 4.4, 120 Ib 6 E. 4b, 110
Ib 201). Im ausländerrechtlichen Verfahren besteht regelmässig kein Raum, die
Beurteilung des Strafrichters in Bezug auf das Verschulden zu relativieren (BGer
2C_888/2012 vom 14. März 2013 E. 4.2.3). Unter Berücksichtigung der dargelegten
Umstände wiegt das öffentliche Interesse am Entzug der Niederlassungsbewilligung
des Beschwerdeführers insgesamt schwer, zumal konkrete Anhaltspunkte für eine
Verhaltensänderung nicht erkennbar sind.
2.5. Den öffentlichen Interessen sind im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung die
privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz
gegenüberzustellen (vgl. BGer 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 3.3). Er verbrachte
die ersten 12 Lebensjahre in der Schweiz. Nach einem Wegzug nach Serbien kehrte er
2001 im Alter von 16 Jahren in die Schweiz zurück. Im Zeitpunkt des Erlasses des
angefochtenen Entscheides hielt sich der Beschwerdeführer somit rund 12 Jahre in der
Schweiz auf. Er ist mit einer Landsmännin verheiratet (vgl. vorstehend unter A.), welche
ihrerseits am 28. Mai 2010 wegen mehrfachen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt
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worden war (act. G 11/17 Blätter 112-116). Von August 2004 bis Mai 2007 sowie in der
Zeit von Januar bis August 2012 wurde der Beschwerdeführer bzw. seine Familie von
der Fürsorgebehörde unterstützt (act. G 10/5 Blatt 13 und G 10/148f Blatt 845f).
Gemäss Registerauszügen des Betreibungsamtes St. Gallen wurden gegen ihn in den
Jahren 2008 bis 2010 Betreibungen von insgesamt Fr. 101'136.58 angehoben und bis
5. Oktober 2012 Verlustscheine im Betrag von Fr. 74'674.95 ausgestellt (act. G 10/146
Blätter 835-843). In den Jahren 2010 bis 2012 wurde der Beschwerdeführer in
Winterthur für Forderungen von insgesamt Fr. 47'465.65 betrieben (act. G 10/147 Blatt
844). Diese Umstände machen deutlich, dass er nach der Wiedereinreise seinen
finanziellen Verpflichtungen soweit ersichtlich nicht über längere Zeit hatte
nachkommen können.
Für seinen im Jahr 2005 geborenen Sohn aus erster Ehe ist der Beschwerdeführer
nicht Inhaber der elterlichen Sorge. Sein Besuchsrecht gegenüber dem in der Schweiz
anwesenheitsberechtigten Sohn verschafft ihm nach ständiger Praxis noch keinen
Anspruch auf dauernde Anwesenheit. Den Anforderungen von Art. 8 EMRK ist Genüge
getan, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her
ausgeübt werden kann. In ausländerrechtlicher Hinsicht hat das Bundesgericht daraus
die Konsequenz gezogen, dass die Aufenthaltsbewilligung nur dann erteilt oder
erneuert werden muss, wenn einerseits zwischen dem Ausländer und dessen in der
Schweiz ansässigem Kind in wirtschaftlicher und affektiver Sicht eine besonders enge
Beziehung besteht, die sich wegen der Distanz zwischen der Schweiz und dem Land,
in das der Ausländer bei Verweigerung der Bewilligung auszureisen hätte, praktisch
nicht aufrechterhalten liesse, und wenn andererseits das Verhalten des Ausländers
weitgehend tadellos ist (BGE 2C_787/2010 vom 16. Juni 2011, E. 3.2.1). Nach der im
Jahr 2012 präzisierten Rechtsprechung ist bei nicht sorgeberechtigten ausländischen
Elternteilen eines hier aufenthaltsberechtigten Kindes das Erfordernis der besonderen
Intensität der affektiven Beziehung dann erfüllt, wenn der persönliche Kontakt im
Rahmen eines nach heutigem Massstab üblichen Besuchsrechts kontinuierlich und
reibungslos ausgeübt wird. Das formelle Ausmass des Besuchsrechts ist mit anderen
Worten nur insoweit massgeblich, als dieses auch tatsächlich wahrgenommen wird.
Nach wie vor bleibt es erforderlich, dass auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine
besonders intensive Beziehung zwischen dem Kind und dem nicht sorgeberechtigten
Elternteil besteht und dass letzterer sich tadellos verhalten hat (vgl. BGer
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2C_1112/2012 vom 14. Juni 2013 E. 2.5, zur Publikation vorgesehen; BGer
2C_345/2013 vom 22. Oktober 2013, E. 3.3.6). Den Akten lässt sich entnehmen, dass
der Beschwerdeführer regelmässig Kontakt zum Kind und zur Kindsmutter pflegt und
er sich mit seinem Sohn gut versteht (act. G 10/121 Blatt 734). Unter diesen
unwidersprochen gebliebenen Umständen ist von einer tatsächlich gelebten, engen
affektiven Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn auszugehen.
Die weitere Frage, ob mit Blick auf die von ihm geltend gemachte finanzielle
Unterstützung auch von einer in wirtschaftlicher Hinsicht besonders intensiven
Beziehung gesprochen werden kann, braucht insofern nicht abschliessend beantwortet
zu werden, als von einem tadellosen Verhalten des Beschwerdeführers in der Schweiz
im Sinn der erwähnten Rechtsprechung nicht ausgegangen werden kann. Die
Beziehung zu seinem Sohn aus erster Ehe genügt für sich allein nicht für einen
Anspruch auf Bewilligungserteilung.
Im Weiteren stehen die vom Beschwerdeführer geltend gemachten psychischen
Probleme (act. G 6 S. 5 und S. 9) mit ärztlich bestätigter depressiver Störung während
eines Gefängnisaufenthalts bzw. wegen einer drohenden Gefängnisstrafe (act. G 1
Beilage 4) einer Wegweisung nicht entgegen (vgl. BGer 2C_494/2007 vom 17.
Dezember 2007, E. 6.3), zumal im ärztlichen Attest vom 14. Dezember 2012 lediglich
bescheinigt wurde, dass ein (in diesem Verfahren nicht zur Diskussion stehender)
unbedingter Strafvollzug eine erhebliche psychische Belastung darstellen würde (act. G
1 Beilage 4). Die in diesem Zusammenhang beantragte fachärztliche Begutachtung
(act. G 6 S. 9) vermöchte keine weiteren, für dieses Verfahren wesentliche Erkenntnisse
zu liefern. Dies gilt angesichts der umfassenden Dokumentation des Sachverhalts in
den Akten auch hinsichtlich des Antrags der persönlichen Befragung/Anhörung des
Beschwerdeführers (act. G 1 S. 4f). Eine Rückkehr nach Serbien ist dem
Beschwerdeführer insofern zuzumuten, als er rund vier Jahre dort verbrachte (vgl. act
G 10/66 Blatt 478) und mit der Sprache und den dortigen Verhältnissen einigermassen
vertraut sein dürfte. Auch verfügt seine Ehefrau (Beschwerdeführerin) über dieselbe
Staatsangehörigkeit und denselben kulturellen Hintergrund. Es ist anzuerkennen, dass
der Beschwerdeführer unter wirtschaftlichen und persönlichen Schwierigkeiten ein
Beziehungsnetz wird aufbauen müssen. Indessen ist aufgrund seines Umfeldes, in
welchem er sich in der Schweiz bewegte, davon auszugehen, dass er auch mit den
Gepflogenheiten der serbischen Kultur vertraut ist. Unter diesen Umständen ist der
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Widerruf der Niederlassungsbewilligung auch mit dem Anspruch auf Achtung des
Familienlebens nach Art. 13 BV und Art. 8 Ziff. 1 der EMRK vereinbar. Der
Beschwerdeführer wird die Beziehung zu seinem Sohn zumindest mit den gängigen
Kommunikationsmitteln und mit gegenseitigen Besuchen weiterhin aufrecht erhalten
können. Persönliche Besuche werden selbst in der Schweiz möglich sein, weil mit
Inkrafttreten des Ausländergesetzes per 1. Januar 2008 das Instrument der
Ausweisung mit Ausnahme der sogenannten politischen Ausweisung gemäss Art. 68
AuG abgeschafft wurde. Anders als die altrechtliche Ausweisung stellt ein
Bewilligungswiderruf keine Fernhaltemassnahme mehr dar. Ein allfälliges Einreiseverbot
müsste vielmehr zusätzlich vom zuständigen Bundesamt verfügt werden (Art. 67 AuG).
Allein durch die hier streitige Massnahme werden Reisen in die Schweiz zu
Besuchszwecken bei Erfüllung der gesetzlichen Einreisevoraussetzungen nicht
verunmöglicht (BGE 2C_650/2010 vom 10. Februar 2011 E. 4.2).
2.6. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Vorinstanz keine Ermessensverletzung
bzw. willkürliche Ermessensausübung vorgeworfen werden kann, wenn sie vorliegend
das öffentliche Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung schwerer
gewichtete als das private Interesse am Belassen der Niederlassungsbewilligung des
Beschwerdeführers. Weitere Gründe dafür, dass die Vorinstanz die Wegweisung zu
Unrecht als verhältnismässig erachtet hat, lassen sich den Akten und den Eingaben
des Beschwerdeführers nicht entnehmen. Bei fehlendem Nachweis einer
Ermessensüberschreitung bzw. eines Ermessensmissbrauchs und einer Verletzung des
Verhältnismässigkeitsgrundsatzes lässt sich der angefochtene Entscheid nicht
beanstanden. Unter diesen Umständen ist die Frage des Nachzuges der
Beschwerdeführerin in die Schweiz nicht mehr zu prüfen. Ihr Vorbringen, sie sei
seinerzeit von Serbien nach Deutschland geflüchtet und müsse im Fall einer
erzwungenen Rückkehr nach Serbien befürchten, wieder mit grossen Problemen
belastet bzw. "konkret verfolgt" zu werden (act. G 6 S. 10), kann insofern nicht
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, als damit ein allfälliger (im
vorinstanzlichen Entscheid nicht zur Diskussion stehender) Flüchtlingsstatus geltend
gemacht wird. Im Übrigen ist festzuhalten, dass am 4. Februar 2013 eine Ausschaffung
der Beschwerdeführerin nach Serbien angeordnet wurde (act. G 11/63 Blätter
305-309). Die Beschwerde ist bei diesem Sachverhalt abzuweisen, soweit darauf
einzutreten ist.
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3. (...).