# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 39d286bf-596a-4bdd-8ec1-a581788d4020
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A.1. X._ und A._ sind die unverheirateten Eltern des am _ 2013 geborenen Y._. A._ anerkannte seine Vaterschaft am 10. September 2013 vor dem Zivilstandsamt O.1_.
2. Kurz nach der Geburt von Y._ wurde mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Nordbünden vom 7. Mai 2013 eine Erziehungsbeistandschaft gestützt auf Art. 308 Abs. 1 ZGB errichtet. Mit der Mandatsführung wurde B._, Berufsbeistandschaft Plessur, beauftragt. Die Errichtung der Beistandschaft erfolgte vor dem Hintergrund, dass sowohl bei der Mutter X._ als auch beim Vater A._ eine langjährige Suchterkrankung bestand und sich beide in einem Methadon-Programm befanden. Zudem wurde der Mutter die Weisung erteilt, sich einer sozialpädagogischen Familienbegleitung zu unterziehen.
3. X._ war zunächst alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge, bis den Eltern mit Entscheid der KESB Nordbünden vom 30. Januar 2014 antragsgemäss die gemeinsame elterliche Sorge für Y._ erteilt wurde (Art. 298a Abs. 1 ZGB).
B. Im Frühling 2015 trennten sich die Eltern. X._ zog anfangs Mai 2015 mit Y._ zu ihrer Mutter C._ nach O.2_.
C.1. Am 18. Juni 2015 leitete die KESB Dietikon der KESB Nordbünden eine Gefährdungsmeldung des Universitätsspitals O.3_ betreffend Y._ weiter. X._ sei für kurze Zeit stationär im Universitätsspital behandelt worden. Dabei hätten die Pflegefachpersonen festgestellt, dass Y._ während sieben Stunden im Kinderwagen angeschnallt gewesen sei, ohne Aufmerksamkeit von seiner Mutter zu erhalten, welche sich gemeinsam mit ihrem neuen Freund auffällig verhalten und „sehr stoned“ gewirkt habe.
2. Mit Entscheid der KESB Nordbünden vom 22. Juni 2015 wurde X._ und A._ das Aufenthaltsbestimmungsrecht über Y._ gestützt auf Art. 445 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit Art. 310 Abs. 1 ZGB vorsorglich entzogen. Y._ wurde per sofort bei seiner Grossmutter C._ behördlich untergebracht mit der Begründung, dass weder die Mutter noch der Vater in der Lage seien, Y._ eine stabile und verlässliche Betreuungssituation zu bieten, und beide unter Suchtproblemen leiden würden.
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3. Gegen diesen Entscheid erhob A._ am 3. Juli 2015 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden.
D.1. Gemäss Rapport des kommunalen Polizeikorps des Kantons O.3_ vom 8. Juli 2015, am 13. Juli 2015 bei der KESB Nordbünden eingegangen, wurde X._ mit ihrem Freund D._ am 25. Juni 2015 alkoholisiert aufgegriffen. Sie seien Passanten aufgefallen, weil sie in Anwesenheit eines Kleinkindes Alkohol konsumiert und sich sexualisiert verhalten hätten. X._ bestätigte, dass sie mit ihrem Freund vor dem Coop in O.2_ „herumgehängt“ und Alkohol getrunken habe. Y._ sei dabei gewesen, er habe allerdings die ganze Zeit geschlafen.
2. Mit superprovisorischer Verfügung vom 13. Juli 2015 ordnete die KESB Nordbünden an, dass Y._ unverzüglich bei den Grosseltern väterlicherseits, E._ und F._, in O.1_ unterzubringen sei. Die Anhörung der Kindseltern fand am 21. Juli 2015 statt. Mit vorsorglichem Entscheid vom 21. Juli 2015 wurde die superprovisorische Anordnung und Unterbringung von Y._ bei den Grosseltern väterlicherseits bestätigt, wobei die Unterbringung bis zum Vorliegen des vollstreckbaren Endentscheids befristet wurde. Der Beiständin wurde die Aufgabe zugewiesen, die Eltern bei der Ausübung des persönlichen Verkehrs zu unterstützen.
E. X._ trat am 14. Juli 2015 zwecks stationären Entzugs in die Klinik G._ ein und nahm am 11. August 2015 eine Suchttherapie in der sozialtherapeutischen Einrichtung H._ in O.4_ auf. Der Verlaufsbericht der verantwortlichen Betreuerin I._ vom 10. September 2015 lautete positiv und es wurde ihrerseits eine Umplatzierung von Y._ zu seiner Mutter in den H._ empfohlen.
F. Mit Entscheid vom 9. Oktober 2015 (ZK1 15 88) wies das Kantonsgericht von Graubünden die am 3. Juli 2015 von A._ erhobene Beschwerde gegen den vorsorglichen Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und die behördliche Unterbringung ab. Ferner wurde die KESB Nordbünden angewiesen, so rasch als möglich einen neuen Entscheid über den künftigen Aufenthalt von Y._ zu fällen.
G. Mitte Oktober 2015 brach X._ ihre Therapie im H._ ab und verliess die Institution, so dass die in Aussicht gestellte Zusammenführung von Mutter und Kind im H._ nicht stattfinden konnte. Am 5. November 2015 trat
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X._ in die Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) O.3_ ein mit der Absicht, im Anschluss erneut eine Langzeittherapie im H._ aufzunehmen.
H. Da es trotz Mitwirkung der Beiständin nicht gelang, hinsichtlich der Besuchs- und Ferienregelung für Dezember 2015 und Januar 2016 mit den Eltern und Grosseltern eine einvernehmliche Lösung zu finden, legte die KESB Nordbünden den persönlichen Verkehr mit Entscheid vom 3. Dezember 2015 verbindlich fest. Die dagegen an das Kantonsgericht von Graubünden geführte Beschwerde von X._ und C._ wurde mit Verfügung vom 15. Januar 2016 (ZK1 15 175) infolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
I. Mit verfahrensleitender Verfügung des instruierenden Mitglieds der KESB Nordbünden vom 15. Dezember 2015 wurde für Y._ zwecks Vertretung im Verfahren betreffend behördliche Unterbringung eine Verfahrensbeistandschaft errichtet (Art. 314abis Abs. 1 ZGB) und als Verfahrensbeiständin Rechtsanwältin lic. iur. Nadine Küng ernannt.
J. Am 2. Februar 2016 trat X._ erneut in die sozialtherapeutische Einrichtung H._ in O.4_ ein. Gemäss Arztbericht der PUK vom 3. Februar 2016 sei es zu Konsumrückfällen, einmal mit Kokain, zweimal mit Alkohol, gekommen. Ärztlich verordnet als Opioidsubstitution seien Methadon und Diazepam. Die Patientin zeige sich motiviert, den Benzodiazepinabbau möglichst vollständig abzuschliessen. Hinsichtlich der Fortsetzung der stationären Behandlung im H._ habe sie sich zunächst ambivalent und dann zunehmend positiv gezeigt. Die Situation mit Y._ belaste sie, ihr Wunsch nach engerem Kontakt sowie nach Verantwortungsübernahme für ihr Kind sei ein zentraler motivationaler Faktor für die angestrebte Verhaltensänderung. Im Verlaufsbericht des H._ vom 23. Februar 2016 wird ausgeführt, dass sich X._ trotz schwieriger Umstände - sie sei ungeplant schwanger geworden - sehr motiviert für die stationäre Therapie zeige. Sie scheine stabil und wolle die zweite Chance im H._ für sich und ihren Sohn wirklich nutzen. Eine Umplatzierung des Sohnes in den H._ könne empfohlen werden, da die Institution einen optimalen Rahmen biete, um die Mutter-Kind-Beziehung zu festigen und X._ in ihrer Mutterrolle zu stärken.
K. Die Erziehungsbeiständin B._ erstellte am 15. Februar 2016 einen Zwischenbericht. Darin hielt sie fest, dass eine allgemeine Regelung zum persönlichen Verkehr nicht habe ausgearbeitet werden können, sondern die
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Kontakte jeweils in Absprache mit den Parteien erfolgt seien. Diese würden, abgesehen von kleineren Diskussionen bei den Übergaben, gut verlaufen. Beide Elternteile würden sich zurzeit bemühen, um die Obhut über Y._ zu erhalten.
L. Laut Bericht des behandelnden Hausarztes Dr. med. J._ vom 24. Februar 2016 seien im Verlaufe der Jahre 2014 und 2015 bei A._ zehn Urinproben durchgeführt worden, welche allesamt negativ ausgefallen seien. Einzig in Bezug auf Benzodiazepine sei regelmässig ein positiver Befund bedingt durch die Medikation von Valium vorgelegen. Im Herbst 2016 sei eine antivirale Therapie des chronischen Leberleidens von A._ geplant. Seit Mai 2014 befinde er sich zudem in regelmässiger Psychotherapie.
M.1. Anlässlich der Behördensitzung vom 25. Februar 2016 sprachen beide Elternteile sowie die Verfahrensbeiständin von Y._ persönlich vor. Mit gleichentags gefälltem Endentscheid der KESB Nordbünden, mitgeteilt am 3. März 2016, wurde Y._ unter die Obhut des Vaters gestellt. Es wurde festgehalten, dass die verfügten vorsorglichen Anordnungen des Entscheids vom 21. Juli 2015 dahinfallen würden. Gleichzeitig wurde A._ angewiesen, während eines Jahres aktiv an einer sozialpädagogischen Familienbegleitung (SPF) mitzuwirken sowie bis Ende August 2016 vier Urinproben bei seinem Hausarzt abzugeben. Der Mutter wurde während ihres Therapieaufenthaltes im H._ ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende von Freitagabend bis Montagmittag, mindestens ein wöchentlicher Telefonkontakt sowie vier Wochen Ferien im Jahr eingeräumt. Zudem wurde die Erziehungsbeistandschaft dahingehend erweitert, dass die Beiständin die Mutter bei der Ausübung des persönlichen Verkehrs zu unterstützen und ihr auf Verlangen Auskunft über die Entwicklung von Y._ zu erteilen hat.
2. Gegen diesen Entscheid liess X._ am 4. April 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden einreichen. Mit selbstverfasstem Schreiben vom 26. Mai 2016 (Poststempel) zog sie die Beschwerde zurück und entzog ihrem damaligen Rechtsvertreter gleichzeitig das Mandat. Infolgedessen wurde die Beschwerde mit Verfügung vom 13. Juni 2016 (ZK1 16 70) abgeschrieben.
N.1. Anlässlich des Erstgesprächs vom 17. März 2016 im Rahmen der angeordneten Familienbegleitung, durchgeführt durch die KJBE O.1_, gab A._ zu verstehen, dass er mit der täglichen Betreuung von Y._ überfordert sei, und kritisierte sowohl die Unterstützung durch die Grosseltern als
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auch durch die Kita. Die Folgetermine wurden vom Vater teils nicht wahrgenommen, teils wollte er sie nicht bei sich zu Hause durchführen.
2. X._ trat am 4. Mai 2016 infolge eines erneuten Konsums von Benzodiazepinen kurzzeitig wieder in die PUK O.3_ ein. Am 4. Juli 2016 erfolgte die Rückkehr in den H._.
O.1. Aufgrund diverser Meldungen seitens der Beiständin und des Hausarztes von A._ eröffnete die KESB Nordbünden erneut ein Verfahren betreffend Obhutszuteilung. Der Vater zeigte sich mit der Betreuung von Y._ klar überfordert und auch die Grosseltern väterlicherseits erklärten, dass sie an ihre Grenzen stossen und Entlastung benötigen würden. Am 3. Juli 2016 wurde A._ mit seinem Sohn am Bahnhof in O.1_ polizeilich aufgegriffen, da er aufgrund seines „verladenen“ Zustands aufgefallen sei. Er konsumierte Dormicum und Valium. In der Folge wurde Y._ mit Einverständnis des Vaters als Übergangslösung wieder vollumfänglich von den Grosseltern E._/F._ betreut unter Wahrnehmung der Besuchskontakte der Eltern.
2. Mit verfahrensleitender Verfügung des instruierenden Behördenmitglieds vom 7. Juli 2016 wurde Rechtsanwältin lic. iur. Nadine Küng wiederum als Verfahrensbeiständin für Y._ ernannt.
3. In ihrem Zwischenbericht vom 11. Juli 2016 führte die Erziehungsbeiständin B._ aus, dass die Grosseltern E._/F._ auch nach der Obhutszuteilung an den Vater weiterhin einen grossen Betreuungsanteil geleistet hätten. Seit Mitte April besuche Y._ während zweieinhalb Tagen pro Woche die Kita. Erst ab Mitte Mai habe Y._ dann gänzlich beim Vater gelebt, was diesen überfordert und dazu geführt habe, dass Y._ ab anfangs Juni wieder durch die Grosseltern betreut worden sei. Der Vater erscheine unzuverlässig und halte sich nicht an Absprachen und Termine. Die Beiständin kam zum Schluss, dass keine konstante und zuverlässige Betreuung durch den Vater gewährleistet sei. Unter den aktuellen Bedingungen könne Y._ nicht beim Vater leben und daher sei die Obhutszuteilung zu überprüfen.
4. Gemäss Verlaufsbericht der sozialpädagogischen Familienbegleitung vom 13. Juli 2016 werde das Wohlergehen von Y._ durch die instabile Befindlichkeit des Kindsvaters gefährdet. Dieser sei oft kaum in der Lage, die Bedürfnisse seines Sohnes wahrzunehmen und adäquat darauf zu reagieren. Der Vater sei körperlich und mental an seine Grenzen gestossen. Seine physische und psychische Gesundheit hätten sich, allenfalls auch bedingt durch das
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Suchtverhalten, alarmierend verschlechtert. Da auch die Grosseltern nach eigenen Aussagen mit einer Vollzeitbetreuung von Y._ überfordert seien, werde eine Unterbringung in einer Pflegefamilie in O.1_ empfohlen.
5. Mit Eingabe vom 15. Juli 2016 liess der damalige Rechtsvertreter von X._ beantragen, dass Y._ unter die Obhut der Mutter mit Aufenthaltsort H._ zu stellen und dem Vater und den Grosseltern ein angemessenes Besuchsrecht einzuräumen sei.
P.1. An der Behördensitzung vom 18. Juli 2016 nahmen beide Elternteile sowie die Verfahrensbeiständin von Y._ persönlich teil. Diese stellte den Antrag, dass Y._ behördlich im H._, eventualiter in einer Pflegefamilie, unterzubringen sei. Mit Entscheid vom 18. Juli 2016, mitgeteilt am 25. Juli 2016, entzog die KESB Nordbünden beiden Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht (Dispositivziffer 1a) und Y._ wurde vorsorglich bei den Grosseltern väterlicherseits, E._ und F._, behördlich untergebracht, wobei die Unterbringung wiederum bis zum Vorliegen des vollstreckbaren Endentscheids befristet wurde (Dispositivziffer 1b). Da die Lebenssituation beider Elternteile instabil sei und die Familienangehörigen (Grosseltern väterlicherseits und Grossmutter mütterlicherseits) nicht für eine langfristige und umfassende Betreuung von Y._ zur Verfügung stehen würden, sei eine Fremdplatzierung vorzunehmen. Bis die Behörde eine geeignete Pflegefamilie gefunden habe, werde Y._ einstweilen bei den Grosseltern E._/F._, welche ihn seit rund einem Jahr mehrheitlich betreut hätten, untergebracht.
2. Gegen diesen Entscheid liess X._, nunmehr vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Ingrid Indermaur, am 24. August 2016 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden führen, wobei sie folgende Anträge stellte:
„1. Diese Beschwerde sei gutzuheissen und Ziffer 1 des Entscheides der KESB Nordbünden vom 18. Juli 2016 sei aufzuheben.
2. Y._ sei in die elterliche Obhut seiner Mutter, X._ zu geben.
3. Dem Vater A._ sei ein angemessenes Umgangsrecht einzuräumen.
4. Eventualiter sei den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht über Y._ zu entziehen, wobei Y._ im H._, _strasse 40, O.4_, unterzubringen und dort in die elterliche Obhut seiner Mutter zu geben sei.
5. Subeventualiter sei der Entscheid der KESB Nordbünden vom 18. Juli 2016 aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.“
In prozessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin ferner, dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und dem Antrag gemäss Ziffer 2 bereits vorsorglich für die Dauer des Verfahrens zu entsprechen sei. Sie stellte zudem den Beweisantrag, dass sowohl die im H._ zuständige Betreuerin L._ als auch sie persönlich zu befragen sei. Zudem sei ein Gutachten zur Frage der Erziehungsfähigkeit der Eltern in Auftrag zu geben.
3. Mit Beschwerdeantwort vom 29. September 2016 stellte die KESB Nordbünden den Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne, unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolgen.
Q. X._ gebar am 31. August 2016 eine Tochter.
R.1. Zwischenzeitlich wurde die Suche nach einer Pflegefamilie für Y._ fortgesetzt. Im Weiteren legte die Verfahrensbeiständin lic. iur. Nadine Küng ihr Mandat nieder. Am 6. September 2016 wurde sowohl die Mutter als auch der Vater getrennt von der KESB zur geplanten definitiven Unterbringung angehört und nebst der Platzierung in einer Pflegefamilie wurde eine Unterbringung in einem institutionellen Rahmen thematisiert. Mit Eingabe vom 20. September 2016 nahm die Mutter nochmals schriftlich durch ihre Rechtsvertreterin zur Unterbringung Stellung. Am 22. September 2016, mitgeteilt am 5. Oktober 2016, erliess die KESB Nordbünden als Kollegialbehörde folgenden Entscheid:
„1. Im Zusammenhang mit dem Aufenthalt von Y._ wird:
a. der mit Entscheid vom 18. Juli 2016 angeordnete Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts von X._ (Mutter) und A._ (Vater) über Y._ bestätigt;
b. Y._ im Sinne der Erwägungen per 26. September 2016 zur persönlichen Betreuung im Kinderhaus K._ (O.3_) behördlich untergebracht (Art. 310 Abs. 1 ZGB).
2. (Mandatsführungsentschädigung Verfahrensbeiständin)
3. (Verfahrenskosten)

## Considerations