# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 84a4dead-79d7-4338-80c5-7d788c582b82
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 4. September 2008 erliess das Amtsgericht Hagen, Bundesrepublik Deutschland, auf Veranlassung der Y. GmbH (Gesuchstellerin) gegen X. (Gesuchsgegner) einen Mahnbescheid nach § 688 ff. der deutschen Zivilprozessordnung (DZPO). Dadurch wurde X. zu Schadenersatz in der Höhe von EUR 6'670.02 wegen vorsätzlich unerlaubter Handlung sowie zu Schadenersatz aus Unfall in der Höhe von EUR 100.20 verurteilt. Die Kosten des Verfahrens von EUR 246.75 sowie die vorgerichtlichen Kosten von insgesamt EUR 518.50 (Mahnkosten von EUR 11.00 und Anwaltsvergütung von EUR 507.50) zuzüglich 5% Zins über den jeweiligen Basiszinssatz aus EUR 6'670.02 seit dem 24. Dezember 2006 gingen zu Lasten von X.. Dieser Mahnbescheid wurde ihm am 25. Oktober 2008 mittels Gerichtsurkunde an seinen Wohnsitz in Dietikon zugestellt. X. erhob dagegen keinen Widerspruch gemäss § 694 DZPO.
B. Nach Ablauf der Widerspruchsfrist stellte das Amtsgericht Hagen am 10. Februar 2009 auf Antrag der Y. GmbH den Vollstreckungsbescheid im Sinne von § 699 DZPO aus. Dieser Vollstreckungsbescheid wurde mangels Benennung einer Zustelladresse in Deutschland zur Post gegeben und galt ab dem 25. Februar 2009 als zugestellt. Infolge unterlassenen Einspruchs gemäss § 700 DZPO erklärte das Amtsgericht Hagen den Vollstreckungsbescheid am 5. März 2009 für vollstreckbar.
C. In der Folge leitete die Y. GmbH am 4. Mai 2009 beim Betreibungsamt der Gemeinde St. Peter-Pagig die Betreibung Nr._ gegen X. ein. Gemäss Zahlungsbefehl vom 5. Mai 2009, zugestellt am 14. Mai 2009, machte sie eine Forderung von CHF 10'330.45 nebst Zins von 9% seit dem 24. Dezember 2006 und Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 662.60 nebst Zins zu 9% seit 10. Februar 2009 sowie vorgerichtliche Kosten von CHF 791.15 geltend. Gegen den Zahlungsbefehl erhob der Gesuchsgegner am 23. Mai 2009 Rechtsvorschlag.
D. Daraufhin wandte sich die Y. GmbH mit Gesuch um definitive Rechtsöffnung vom 22. Juni 2009 mit folgendem Antrag an das Bezirksgerichtspräsidium Plessur:
„1. Es sei für das Gebiet der Schweiz vorfrageweise zu anerkennen und für vollstreckbar zu erklären:
 Vollstreckungsbescheid zum Mahnentscheid vom 4. September 2008 des Amtsgerichts Hagen, Deutschland, vom 10. Februar 2009 (Geschäftsnummer_).
2. Es sei in der Betreibung Nr._ des Betreibungsamtes Schanfigg, Arosa, für die Beträge von:
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 CHF 10'330.45 nebst Zinsen in der Höhe von 5 Prozentpunkten über dem deutschen Basiszinssatz seit dem 24. Dezember 2006:
 CHF 662.60 nebst Zinsen in der Höhe von 5 Prozentpunkten über dem deutschen Basiszinssatz seit dem 10. Februar 2009;
 und CHF 791.15
definitive Rechtsöffnung zu erteilen.
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Gesuchsgegners.“
E. An der Rechtsöffnungsverhandlung von 5. August 2009 nahm ausschliesslich die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin teil. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 5. August 2009, mitgeteilt am 17. August 2009, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Plessur wie folgt:
„1. Dem Rechtsöffnungsbegehren wird teilweise stattgegeben, und es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung-Nr._ des Betreibungsamtes Schanfigg für den Betrag von CHF 11'784.20 erteilt. Weiter wird die Rechtsöffnung für Verzugszinsen auf CHF 10'177.15 (= EUR 6'670.02) erteilt zu:
- 6.95% seit 24. Dezember 2006 bis zum 31. Dezember 2006
- 7.70% vom 1. Januar 2007 bis 30. Juni 2007
- 8.19% vom 1. Juli 2007 bis 31. Dezember 2007
- 8.32% vom 1. Januar 2008 bis 30. Juni 2008
- 8.19% vom 1. Juli 2008 bis 31. Dezember 2008
- 6.62% vom 1. Januar 2009 bis 30. Juni 2009
- 5.12% vom 1. Juli 2009,
sowie Zins auf CHF 662.60 (= EUR 434.25) zu:
- 6.62% seit 10. Februar 2009 bis 30. Juni 2009,
- 5.12% vom 1. Juli 2009.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 400.00 gehen zulasten des Gesuchsgegners. Sie werden bei der Gesuchstellerin unter Regresserteilung auf den Gesuchsgegner erhoben und werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
Aussergerichtlich hat der Gesuchsgegner die Gesuchstellerin für ihre Umtriebe mit CHF 1'800.15 zu entschädigen.

## Considerations