# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ad8e1d4a-e73f-4844-95d6-d7a9ffbd31d2
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._ schloss am 16. November 2015 mit der X._ einen bis zum 31. März 2016 befristeten Arbeitsvertrag / Saisonvertrag für Vollzeit- oder Teilzeitmitarbeitende als Serviceangestellte / Allrounderin zu einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 4'116.55 ab. Vertragsbeginn war der 15. Dezember 2015.
B. Am 20. Januar 2016 kündigte die X._ das Arbeitsverhältnis mit Y._ auf den 30. Januar 2016 und stellte Y._ frei.
C. Am 4. Februar 2016 stellte das Betreibungsamt A._ einen Zahlungsbefehl gegen die X._ aus, worin Letztere aufgefordert wurde, Y._ innert 20 Tagen Fr. 11'731.95 zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. Februar 2016 sowie die Betreibungskosten in der Höhe von Fr. 103.30 zu bezahlen. Als Forderungsgrund wurde "Lohnforderung" angegeben. Gegen diesen am 5. Februar 2016 zugestellten Zahlungsbefehl erhob die X._ am gleichen Tag Rechtsvorschlag.
D. Die Klage von Y._ gegen die X._ wurde am 7. März 2016 beim Vermittleramt des Bezirks Plessur zur Schlichtung angemeldet. Die Parteien konnten sich anlässlich der Schlichtungsverhandlung nicht einigen, weshalb der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung ausstellte. Diese enthält folgende Rechtsbegehren:
"Rechtsbegehren der klagenden Partei:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin Fr. 11'731.95 bzw. netto mindestens Fr. 10'350.50 zuzüglich 5% Zins seit 31. Januar 2016 zu bezahlen.
2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes A._ sei aufzuheben und es sei der Klägerin in diesem Umfang Rechtsöffnung zu erteilen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten."
E. In der Klage vom 15. August 2016 wurde das Rechtsbegehren in dem Sinne reduziert, als die Klägerin beantragte, es sei ihr im Umfang von Fr. 10'087.30 zuzüglich der Kosten des Zahlungsbefehls von Fr. 103.30 Rechtsöffnung zu erteilen.
F. Die X._ verzichtete mit Eingabe vom 6. September 2016 auf eine schriftliche Stellungnahme.
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G. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Plessur fand am 30. November 2016 statt. Am 1. Dezember 2016 wurde den Parteien der Entscheid ohne schriftliche Begründung mitgeteilt, woraufhin die X._ am 5. Dezember 2016 um Ausfertigung eines begründeten Entscheids ersuchte. Das Dispositiv des schriftlich begründeten Entscheids vom 20. Januar 2017 lautete wie folgt:
"1. Der beklagtische Antrag auf Einvernahme von B._ wird abgewiesen.
2. Die X._ wird verpflichtet, Y._ CHF 10'732.00 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 1. Februar 2016 zu bezahlen.
3. Der Rechtsvorschlag der X._ vom 5. Februar 2016 in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes A._ wird aufgehoben und es wird Y._ für den Betrag von CHF 10'732.00 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 1. Februar 2016 definitive Rechtsöffnung erteilt.
4. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
5. a)Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 2'850.00 (Entscheidgebühr CHF 2'500.00, Pauschale Schlichtungsverhandlung CHF 350.00) gehen im Umfang von CHF 2'500.00 zu Lasten der Gerichtskasse und im Umfang von CHF 350.00 zu Lasten der Kasse des Vermittleramtes Plessur.
b)Die X._ hat Y._ eine Parteientschädigung in Höhe von CHF 2'570.40 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.
6. a)Gegen diesen Entscheid kann zivilrechtliche Berufung geführt werden (Art. 308 ff. ZPO). Diese ist beim Kantonsgericht von Graubünden, Poststrasse 14, Postfach 370, 7001 Chur, innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich und begründet einzureichen. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen (Art. 311 ZPO i.V.m. Art. 7 EGzZPO).

## Considerations