# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b7605113-bf9d-4dae-b1cc-78159faa5677
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A.1. X. und Y. sind Eltern von zwei Söhnen und stehen in einer Auseinandersetzung um das Besuchsrecht und die elterliche Sorge. Am 7. Mai 2009 erliess die Vormundschaftsbehörde Suot Tasna in diesem Zusammenhang einen Beschluss, gegen den X. am 28. Mai 2009 Beschwerde beim Bezirksgerichtsausschuss Inn erhob. In seiner Eingabe stellte X. gleichzeitig auch den Antrag, es sei ihm für das Verfahren die unentgeltlichen Rechtspflege zu gewähren.
2. Mit Schreiben vom 5. Juni 2009 ersuchte der Bezirksgerichtspräsident Inn den Rechtsvertreter von X., das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege näher zu begründen und die gemachten  zu belegen.
3. In seiner Eingabe vom 29. Juni 2009 machte der Rechtsvertreter des Gesuchstellers für seinen Mandanten einen prozessualen Notbedarf von Fr. 9'002.-- geltend, wobei folgende Positionen aufgeführt wurden: Grundbetrag Fr. 1'000.--, Wohnung Fr. 2'050.--, Strom Fr. 110.--,  (38.--), Internetanschluss 50.--, Krankenkasse Fr. 247.--, Franchise, Selbstbehalt und weitere Arztkosten Fr. 200.--, Versicherungen Fr. 67.--, Telefone Fr. 200.--, Abzahlung der Steuerschulden 2007 und 2008 Fr. 1'200.--, laufende Steuern Fr. 600, auswärtige Verpflegung Fr. 250.--, Autoleasing Fr. 590.--, weitere Autokosten (Steuern und Versicherungen) Fr. 300.--, Ausübung des Besuchsrechts Fr. 200.--, Tierhaltung Fr. 250.--, Unterhaltsbeiträge Fr. 1'650.--. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, der  wohne mit seiner Lebenspartnerin zusammen. Diese verdiene als  Coiffeuse monatlich netto rund Fr. 2'200.--. X. müsse deshalb für den Hauptteil der Lebenshaltungskosten aufkommen. Da er zudem daheim ein Büro habe, übernehme er Fr. 2'050.-- der Wohnkosten von Fr. 3'500.--. Der Gesuchsteller stehe in regelmässiger ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung. Er habe chronische Paradontitis. Für die Steuern der Jahre 2007 und 2008 müsse er monatlich eine Abzahlungsleistung von Fr. 1'200.-- erbringen. Der Gesuchsteller sei als Aussendienstmitarbeiter in der  häufig in der Schweiz unterwegs. Dazu benötige er das Auto, das er  habe. Für das Leasing zahle er Fr. 590.-- und für die übrigen Kosten (Steuern und Versicherungen) Fr. 300.--. Aufgrund der grossen Entfernung zwischen seinem Wohnort und jenem der Kinder fielen ihm Reiskosten von monatlich Fr. 300.-- für die Ausübung seines Besuchsrechts an. Die Unter-
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haltsbeiträge an seine Kinder A. und B. in Höhe von Fr. 1'650.-- seien gerichtsnotorisch. Sein Bedarf - so der Gesuchsteller - übersteige sein  Einkommen von Fr. 6'552.-- bei weitem.
4. Mit Schreiben vom 13. Juli 2009 verzichtete das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht Graubünden namens des Kantons Graubünden als allfälligem Kostenträger auf die Einreichung einer Stellungnahme.
5. Am 22. Juli 2009 verlangte der Bezirksgerichtspräsident Inn vom Gesuchsteller verschiedene weitere Auskünfte und Belege ein. Innert erstreckter Frist kam X. dieser Aufforderung nach.
B.1. Am 14. September 2009 wies der Bezirksgerichtspräsident Inn das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in Form einer  ab. Der Rechtsvertreter des Gesuchstellers beantragte mit Schreiben vom 16. September 2009 fristgemäss die Zustellung der  Verfügung. Daraufhin erliess der Bezirksgerichtspräsident folgenden, am 14. September 2009 erlassenen und begründet am 5. Oktober 2009  Entscheid:
1. Das Gesuch des Gesuchstellers um Bewilligung der  Prozessführung mit Rechtsvertretung durch Rechtsanwalt lic. iur. Hanspeter Zgraggen, Badenerstrasse 15, Postfach 3075, 8021 Zürich, wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Bezirksgerichtspräsidiums Inn von.
- eine Gerichtsgebühr von CHF 500.00
- Schreibgebühren von CHF 96.00
- Barauslagen von CHF 30.00
total somit von CHF 626.00
gehen zulasten des Gesuchstellers.

## Considerations