# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1680c7df-b2be-5948-bb81-cc41ac4fb9fb
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Am
24. Mai 2013 gewährte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin die unentgeltliche
Rechtsverbeiständung
(Urk. 3).
Mit Verfügung vom
2. Juli 2014 zog sie
diese Zusage
zurück und wies das Gesuch um unentgeltlichen Rechts
beistand ab (Urk. 2).
2.
Dag
egen erhob die Beschwerdeführerin am 3. September 2014 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass sie im
Einspracheverfahren
gegen die Verfügung vom 9. Januar 2013 Anspruch auf unentgeltliche
Rechtsverbeiständung
habe (Urk. 1).
3.
Mit Beschwerdeantwort vom 2. Oktober 2014 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie hiermit die Verfügung vom 2. Juli 2014 zurückziehe und das Gesuch um unentgeltlichen Rechtsbeistand im
Einspracheverfahren
gegen die Verfü
gung vom 9. Januar 2013
bewillige
. Ferner ersuchte sie um Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit (Urk. 9).
Der Einzelrichter

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Die Mitteilung
in der Beschwerdeantwort, dass die angefochtene Verfügung
zurückgezogen werde,
stellt keinen
an die
Beschwerdeführerin adressierten
Wiedererwägungsentscheid
dar
, weshalb die Abschreibung des Verfahrens zu
folge Gegenstandslosigkeit ausser Betracht fällt. Indessen ist die Mitteilung der Beschwerdegegnerin sinngemäss als Antrag auf Gutheissung der Beschwerde zu behandeln.
2.
Da somit übereinstimmende Parteianträge vorliegen und kein offensichtlicher Widerspruch zur Rechts- und Sachlage besteht, ist die Beschwerde gutzuheissen und die Verfügung vom 2. Juli 2014 mit der Feststellung aufzuheben, dass die Beschwerdeführerin im
Einspracheverfahren
gegen die Verfügung vom 9. Januar 2013 Anspruch auf unentgeltliche
Rechtsverbeiständung
hat.
3.
Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin gestützt auf § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht Anspruch auf eine
Prozessent
schädigung
. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf
Fr. 1‘100.--
(inkl. Mehrwertsteuer und
Bar
auslagen
) festzusetzen.