# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f3194db3-c44e-5d4a-a532-860ef50a77f9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
,
geboren
1962
,
arbeitete als Spengler, als er am 4. Juni 2002 einen Autounfall erlitt
(
Urk.
7/5
und 7/10/131-142
)
.
Im August 2003 meldete er sich
bei der Sozialversicherun
gsanstalt des Kantons Zürich, IV
-Stelle
,
zum Leistungsbezug an
(vgl.
Urk.
7
/12 und
7
/29/1)
. Diese
sprach ihm mit
Verfügung vom
26
.
November 2004
wegen einer somatoformen Schmerzstörung und einer mittelgradigen depressiven Episode
ab dem 4. Juni 2003 eine ganze Invaliden
rente zu (
Urk.
7/37;
vgl. das Feststellungs
blatt für den Beschluss vom 14.
September 2004,
Urk.
7/29
)
.
Der
Rentenanspruch
wurde
wiederholt von Amtes wegen überprüft und
anschliessend
jeweils
die Weiterausrichtung der ganzen Rente angeordnet
(vgl. Urk.
7/
57-63
und 7/68
-75
).
Am 28. Februar 2013 leitete die IV-Stelle
gestützt auf
lit
. a Abs. 1 der
per 1. Januar 2012 in Kraft getretenen
Schlussbestimmungen der Ände
rung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 18. März 2011
(6. IV-Revision, erstes
Massnahmen
paket
; nachfolgend
SchlB
IVG 6. IV-Revision
)
eine
Überprüfung des Rentenan
spruches ein
(
Urk.
7/89). M
it Verfügung vom 28. Oktober 2014 hob sie die Invalidenrente gestützt auf die erwähnte Bestimmung auf
und stellte die Leis
tung auf Ende des der Zustellung
der Verfügung
folgenden Monats ein
(Urk.
7/136).
Die dagegen e
rhobene Beschwerde (Urk.
7
/146/3-14) wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2014.01251 vom 26. Februar 2
016 ab (
Urk.
7
/213). Dieser Entscheid ist rechtskräftig.
1.2
Als Massnahme zur Wiedereingliederung sprach die
IV-Stelle
dem Versicherten gestützt auf
lit
. a Abs. 2
SchlB
IV
G
6. IV-Revis
i
on rückwirkend die
Ü
bernahme der Kosten für Beratung und Begleitung inkl. Bewerbungstechnikkurs
beim Regi
onalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV)
vom 1.
Februar bis zum 6. März 2015 zu (
Schriftliche Mitteilung vom 25.
Februar 2015;
Urk.
7
/159).
Überdies ordnete sie mit Verfügung vom 25. Februar 2015 rückwirkend ab 1. Februar 2015 die Weiterausrichtung der ganzen Invaliden
rente für die Dauer der Massn
a
h
men zur Wiedereingliederung, längstens bis
zum
30. November 2016
,
an (
Urk.
7
/161).
In der Folge
erteilte
die IV-Stelle
Kostengutsprache
n
für eine Potentialabkl
ärung bei der
Y._
vom 16.
März bis zum 17. April 2015 (
Schriftliche Mitteilung
vom
11. März 2015; Urk. 7/166) und fü
r ein Aufbautraining durch die
Y._
vom 5. Mai bis zum 31. Juli 2015 (
Schriftliche Mitteilung vom 27. April 2015;
Urk.
7/180), das
vom 10.
August bis zum 6. November 2015 verlängert
wurde
(
Schriftliche Mitteilung vom 28. Juli 2012;
Urk.
7/190). Mit Vorbescheid vom 25. November 2015 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten den Abbruch der Wiedereingliederungsmassnahmen und die Einstellung der
Weiterausrich
tung
der Invalidenrente per 30. November 2015 an (
Urk.
7/202). Dagegen liess er mit Eingabe vom 1
2.
Januar 2016 Einwand erheben (
Urk.
7/206) und
ein
Arztzeugnis einreiche
n, das
ihm
ab dem 18. November 2015
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit bescheinigte
(Urk.
7/205). Am 17.
Februar 2016 wurde der Einwand erg
änzend begründet (
Urk.
7/208) und
am 2
2.
Februar 2016
wurde
ein Bericht von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für Psychi
atrie und Psychotherapie, vom 15. Februar 2016 eingereicht (
Urk.
7/209 und 7/210). Mit Verfügung vom 7. März 2016 ordnete die IV-Stelle wie angekündigt den Abbruch der Wiedereingliederungsmassnahmen und die Einstellung der Weiterausrichtung der ganze
n
Invalidenrente per 30. November 2015 an (Urk. 7/212).
2.
Gegen die Verfügung vom
7. März 2016
lies
s d
e
r
Versicherte
, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Ehrenzeller,
mit Eingabe vom
22
.
April
201
6
(Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe
ben und es sei
en die W
iedereingliederungsmassnahmen im Sinne der Erwägun
gen unter Weiterausrichtung der bisherigen
Invalidenrente
fortzuführen
; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen
zu Lasten der
Beschwer
degegnerin
(Urk. 1
S. 2).
Ferner wurde um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung ersucht (
Urk.
1 S. 2).
Die IV-Stelle schloss am 26.
Mai 2016
auf Abwei
sung der Beschwerde (Urk.
6
).
Mit V
erfügung vom 1. Juni 2016 (Urk.
11)
wurde dem Beschwerdeführer
die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Daniel Ehrenzeller als unentgeltlicher Rechtsvertreter
ernannt
.
Mit derselben Verfügung wurde ihnen auch die Beschwerdeantwort zugestellt
mit dem Hin
weis
auf die Möglichkeit
,
eine Honorarnote einzureichen, ansonsten das Gericht die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters nach Ermessen fest
-
setzen werde.
Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforder
lich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wird eine Rente, die bei einem
pathogenetisch
-ätiologisch unklaren
syndroma
len
Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage ge
sprochen wurde, gestützt auf
lit
. a Abs. 1
SchlB
IVG 6. IV-Revision aufgehoben, so hat der Bezüger Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliede
rung nach Art. 8a
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
. Ein Anspruch auf eine
Übergang
sleistung nach Art.
32 Abs. 1
lit
. c IVG entsteht dadurch nicht (
lit
. a Abs. 2
SchlB
IVG 6. IV-Revision). Werden Massnahmen zur Wiederein
gliede
rung nach Art. 8a IVG durchgeführt, so wird die Rente bis zum Abschluss der Massnahmen weiter ausgerichtet, längstens aber während zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Aufhebung (
lit
. a Abs. 3
SchlB
IVG 6. IV-Revision).
1.2
Gemäss Art. 8a Abs. 1 IVG besteht ein Anspruch auf Massnahmen zur Wieder
eingliederung, sofern die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert werden kann und die Massnahmen geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu verbessern (Art. 8a Abs. 1
lit
. a und b IVG).
Dabei ist der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten. In diesem Sinne ist insbesondere von Bedeutung, dass die fragliche Massnahme
eingliederungs
wirksam
ist, was
eine
subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraus
setzt
(vgl.
das Urteil des Bundesgerichts 8C_664/2013 vom 23. März 2014 E. 2 mit Hinweisen).
Massgebend ist der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen).
Bei der
Beurteilung des Eingliederungswillens beziehungsweise der subjektiven Eingliederungsfähigkeit sind insbesondere die gegenüber der Verwaltung und den medizinischen Experten gemachten Aussagen betreffend
Krankheitsüber
zeugung
und Arbeitsmotivation zu berücksichtigen. Ebenfalls von Belang sein könne
n
die im
Vorbescheidverfahren
und vor dem kantonalen
Versicherungs
gericht
gemachten Ausführungen bzw. gestellten Anträge (
vgl. das
U
rteil des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2 mit Hinweisen).
2.
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin
den Abbruch der Wieder
-
ein
gliederungsmassnahmen
und die Einstellung der Weiterausrichtung der ganzen Invalidenrente per 30. November 2015
verfügen
durfte
,
weil
die erforderliche (subjektive und objektive) Eingliederungsfähi
gkeit nicht
mehr vor
handen war
(
Urk.
1 und
2).
3.
3.1
Zum massgeblichen Sachverhalt ist vorab zu bemerken
, dass die
am 28. Oktober 2014 (
Urk.
7/136)
gestützt auf
lit
.
a Abs.
1
SchlB
IVG 6. IV-Revision verfügte Einstellung der Invalidenrente per Ende November 2014
in medizinischer Hin
sicht
auf dem
interdisziplinären Gutachten der
MEDAS F._
vom 29. November 2013 (
Urk.
7/108)
beruhte (vgl.
Urk.
7/113
,
7/135 und 7/213).
Darin wurde als einzige Diagnose mit Relevanz auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches
cervica
les
und
cervico-cephales
Schmerzsyndrom mit degenerativen Veränderunge
n
ohne
radikuläre
Zeichen bei Status nach HWS-Schleudertrauma der Ka
tegorie II
vo
m
4. Juni 200
2
festgehalten
(
Urk.
7/108/18). Seit dem 14. April 2003 sei der
Versicherte
in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Spengler
,
wie auch in jeder anderen mittel
schweren wechselseitigen Tätigkeit, bei der keine schweren Las
ten über 30 kg
zu heben
oder
zu tragen
, keine monotonen Kopfhaltungen
ein
zunehmen
und keine
Ü
berkopfarbeiten
zu verrichten seien
, wieder zu 100
%
arbeitsfähig
(Urk.
7/108/19).
Damit
stand auch die objektive Eingliederungs
-
fä
higkeit
fest
.
Seinen Eingliederungswillen liess der
Beschwerdeführer
am 25.
November 2014 bekunden (
Urk.
7/143/1).
3.2
Im Rahmen der Beratung und Begleitung inkl. Bewerbungstechnikkurs
beim RAV
vom 1. Februar bis zum 6. März 2015 wurden
die
Eingliederungsfähigkeit aus praktischer Sicht abgeklärt und der Eingliederungswille erhoben (
Urk.
7/162 und 7/172).
Darauf wurde
vom 16. März bis zum 17.
April 2015 eine
Potential
abklärung
bei der
Y._
durchgeführt
mit dem Zweck, die
Eingliederungs
fähigkeit
des Versicherten
weiter abzuklären
,
seine
Arbeitsmotivation, Leis
tungsfähigkeit und Belastbarkeit in Bezug auf das Arbeitspensum
zu ermitteln und Erkenntnisse zur zukünftigen Arbeitsausrichtung und zur Weiterführung der Eingliederungs
massnahme zu gewinnen (
Urk.
7/174
).
Gemäss dem Abschlussbericht der
Y._
vom 23. April 2015 (
Urk.
7/178) startete der Beschwerdeführer mit einer
Präsenzzeit von drei Stunden
, die
i
h
n an seine Belastbarkeitsgrenze zu bringen
schien. B
ereits nach zwei Stunden
habe er
davon
berichtet
, müde zu sein
. Dennoch
sei
er stets pünktlich
erschie
nen
,
habe sich
ans Pausenmanagement und an die übrigen Rahmenbe
din
gun
gen gehalten u
nd ha
b
e keine Absenzen
gehabt
. Obwohl die gesundheitli
chen Einschränkungen nicht im Zentrum gestanden hätten, habe er mehrmals berichtet, an Schwindel, Kopfschmerzen, Schmerzen im Bein und
Erschöpfungs
erscheinungen
zu leiden. An einem Tag sei er deshalb auch bereits nach einer Stunde
wieder
nach Hause gegangen
(
Urk.
7/178/1).
Er habe sich interessiert und motiviert für Aufgaben gezeigt
. D
ie berichtete Freude am Training sei spürbar gewesen. Das Arbeitsverhalten
sei
als
engagi
ert, motiviert und strukturiert
zu beurteilen
, wobei ein verlangsamtes Arbeitstempo aufgefallen sei. Der
Versicherte
habe sich freundlich und angepasst verhalten (
Urk.
7/178/1).
Seine
Deutsch- und Computerkenntnisse
seien gering
. Aufgrund seines beruflichen Hintergrundes habe
er
mehrheitlich Aufgaben in der Holz
werkstatt wahrgenommen, die insgesamt gut verlaufen seien. Vor allem auf
grund der hohen Lärmbelastung habe er noch nicht mehr als zwei Stunden täg
lich in der Werkstatt verbringen können.
Man habe ihn
dort
als
motiviert, freundlich und introvertiert
erlebt
.
Qualitativ habe er Ergebnisse im durch
schnittlichen Bereich erzielt. Die Bearbeitungszeit habe überdurchschnittlich lange gedauert. Eine
handwerkliche Aufgabe (mit grösseren Werkzeugen gestalten)
,
die
W
erkzeugeinsatz und –
steuerung
me
ss
e
,
habe er
aufgrund von Konzentrationsschwierigkeiten durch die Vibration und den Lärm
abbrechen müssen. Darüber sei er sehr enttäuscht gewesen
(Urk.
7/178/2)
.
Zusammenfassend wurde festgehalten, dass eine grundsätzliche
Eingliederungs
fähigkeit
gegeben sei. Die Fähigkeit werde durch die aktuell noch ger
inge Leis
tungsfähigkeit, die Lä
r
m
empfindlichkeit, das geringe Arbeitstempo und die geringen Deutschkenntnisse eingeschränkt. Zusätzlich erschwerend seien die lange Abwesenheit vom Arbeitsmarkt, das fortgeschrittene Alter und wenig in Frage kommende Stellenprofile. Als positiv zu beurteilen sei die Motivation
,
weiterzumachen und die Leistung zu steigern.
Der Versicherte
verfüge zudem über
ein freundliches Wesen (
Urk.
7/
178/2).
Es w
erde
ein weiterführendes Belastbarkeitstraining empfohlen (
Urk.
7/178/3)
und man habe
beim
Standort
gespräch
vom 20
.
April 2015 beschlossen, dass er nach einer zweiwöchigen Ferienabsenz am 5. Mai 2015 mit dem Aufbautraining beginnen werde (
Urk.
7/178/4)
.
3.3
Das Aufbautraining vom 5. Mai bis zum 31. Juli 2015 hatte zum Ziel, den Beschwerdeführer an den Arbeitsprozess zu
gewöhnen, eine Optimierung von Arbeitsphase und aktiver Erh
ol
ung zu erreichen und die Schmerzüberwindung im Helfersystem zu besprechen und in der täglichen Arbeit
umzusetzen
. Zu Beginn sollten vier Stunden an fünf Tagen pro Woche geleistet
und
später
wenn möglich das Pensum gesteigert
werden
. Es wurde eine stabile 50%ige Arbeitsfä
higkeit nach drei Monaten angestrebt
(Urk. 7/182).
Im Zwischenbericht vom 23. Juli 2015 (
Urk.
7/187) wurde der Verlauf bis zum 16. Juli 2015 beschrieben. Der
Versicherte
habe sich schrittweise an den Arbeitsprozess gewöhnen können. Er benötige noch vermehrt Pausen zur akti
ven Erholung. Er könne diese an der frischen Luft gut nützen und sei
danach
wieder leistungsfähig.
Weiterhin sei er
auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Werde
es ihm während der Arbeit schwindlig oder versp
üre
er Schmerzen, gehe
er an die frische Luft oder entlaste seinen Nacken
durch das
Aufstützen des Kopfes. Weitere Massnahmen zur Schmerzüber
windung seien in der Physiothe
rapie erarbeitet worden, würden
aber im Training
von ihm
nicht aktiv angewendet.
Es sei ihm gelungen, die vierstündige Präsenzzeit stabil wahrzunehmen. Er habe zwei kra
nkheitsbedingte
Absenzen und keine unbe
gründeten Fehlzeiten gehabt. Die Arbeitsqualität sei insgesamt gut, nur das Arbeitstempo sei noch etwas reduziert. Je nach Gesundheitszustand würden noch vermehrt Pausen benötigt (Urk. 7/187/1).
Der
Versicherte
sei stets pünktlich ersch
i
e
nen und habe sich an die Trainings
zeiten gehalten. Zwischenzeitlich habe er das Training etwa fünf Minuten früher verlassen wollen, um den Zug nicht zu verpassen. Nach einem klärenden Gespräch bezüglich der Rahmenbedingungen habe er das pünktliche Verlassen des Trainings um 12:00 Uhr einhalten können. Bei Bedarf habe er zusätzlich zu den s
tündliche
n
Pausen von 10 Minuten
weitere
Unterbrüche
benötigt
,
um zur
Entspannung kurz an die frische Luft
zu gehen. Nach anfänglichen Schwierig
keiten habe er sich gut an die vierstündige Präsenzzeit
gewöhnt
.
Nachdem er zu Beginn des Aufbautrainings die Präsenzzeit am Morgen wahrgenommen ha
b
e, sei sie aufgrund eines kleineren Teams und d
er
dadurch geringer
en
Lärmemis
sion
zwischenzeitlich auf den Nachmittag verschoben worden. Dies sei jedoch wieder rückgängig gemacht worden, da
d
er
Versicherte
so
am Morgen das Haus mit seiner Frau
zusammen
verlassen könne und den Morgen nicht alleine ver
bringen müsse (
Urk.
7
/187/2).
Die ihm übertragenen Aufgaben habe
d
er
Versicherte
sehr zuverlässig und genau erledigt,
aber
jeweils etwas mehr Zeit dafür benötigt. Nach einer Ein
führung habe er im Lager selbständig Wartungsarbeiten übernommen und in einem reduzierten Arbeitstempo gewissenhaft und strukturiert gearbeitet. Es habe ihm Freude bereitet, einer ihm bekannten abwechslungsreichen Tätigkeit nachzugehen. Er habe auch Computertipps gerne angenommen und sich Neues detailliert aufgeschrieben.
Den internen Deutschkurs
besuche er nach wie vor
wöchentlich.
Der Versicherte habe
über Schlafschwierigkeiten,
einen
Kraftver
lust
un
d nächtliche Schweissausbrüche
geklagt
. G
esundheitliche Beschwerde
n hätten
während des Training
s jedoch
nicht im Vordergrund
gestanden. Er habe weiterhin regelmässig die Physiotherapie besucht, was die Schmerzen kurzfris
tig etwas gelindert habe. Die Therapeutin habe
berichtet, dass sie ihm bereits viele verschiedene
Ü
bungen zur Schmerzbekämpfung gezeigt habe, die er jedoch nicht anwende
(
Urk.
7/187/2)
.
Zur Stabilisierung und Steigerung der Arbeitsfähigkeit respektive der Präsenz und zum Fortsetzen der Suche nach einer beruflichen Anschlusslösung habe man beim Standortgespräch am 23. Juli 2015 beschlossen, das Aufbautraining um weitere drei Monate zu verlängern (
Urk.
7/187/2).
3.4
Für die Zeit vom 20. August bis zum 6. November 2015 wurden eine stabile Leistungsfähigkeit für ein Arbeitspensum von 50
%
, die Prüfung und Einleitung eines Ergo- respektive Mentaltrainings, die Umsetzung der Balance zwischen Arbeit und aktiver Erholung und ein Arbeitsversuch ab dem 15. November 2015 mit anfänglich einem 50%igen Pensum als Ziele vereinbart. Ferner sollte die Präsenzzeit von fünf Stunden an fünf Tagen pr
o Woche auf sechs Stunden an fünf Tagen pro Woche gesteigert werden (
Urk.
7/191).
Dem
Abschlussbericht der
Y._
vom 19. November 2015
(
Urk.
7/201)
ist zu entnehmen, dass nicht
sämtliche Ziele des
ersten Teil
s
des Aufbaut
rainings erreicht werden konnten. Bis Ende Juli 2015 hatten sich die Verhältnisse im Vergleich zu den im Zwischenbericht
vom 23. Juli 2015
beschriebenen nicht wesentlich verändert
(vgl.
Urk.
7/187 und 7/201/1)
.
Von den für den
zweiten Teil formulierten Ziele
n
habe
keines
erreicht werden können
(
Urk.
7/201/1).
Die Steigerung von vier
auf fünf Stunden pro Tag, die Anfang
August realisiert worden sei, habe dem
Versicherten
sehr zu schaffen gemacht. Er habe das Trai
ning in der Folge mehrmals bereits nach vier S
tunden verlassen müssen. Anfang
Oktober sei eine weitere Stundensteigerung geplant gewesen, worauf es ihm während vier Wochen nie gelungen sei, an einem Tag sechs Stunden anwesend zu sein (
Urk.
7/201/2).
In Bezug auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden habe der
Versicherte
vermehrt
von
Schlafschwierigkeiten, nächtliche
n
Schweissausbrüche
n
, Schwin
del, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Magenprobleme
n
und
Ü
belkeit berich
tet. Auch der zum Teil hohe Lärmpegel in der
W
erkstatt habe ihm zu
schaffen gemacht. Während gesundheitliche Themen zu Beginn des Aufbautrainings noch mehr im Hintergrund gestanden hätten, seien sie im Verlauf des Aufbau
trainings immer mehr in den Vordergrund gerückt. Einmal habe der
Versicherte
einen derart starken Schwindel verspürt, dass er nicht mehr alleine habe gehen können und die Notärztin habe kommen müssen Sie habe vom Innenohr aus
gelöste Gleichgewichtsprobleme festgestellt. Auch psychisch sei es ihm schein
bar häufig nicht gut gegangen.
Er habe während der Gespräche mehrmals zu weinen begonnen und erklärt, dass er keine Freude mehr am Leben habe (
Urk.
7/201/2).
Die ihm übertragenen Aufgaben habe er zuverlässig und genau erledigt, jedoch jeweils etwas mehr Zeit dafür benötigt. Er
sei stets freundlich gewesen und
als
sensibler Mann wahrgenommen worden. Er habe selbständig und genau gear
beitet
. Überdies habe er
Engagement gezeigt (
Urk.
7/201/2).
Obwohl ein Arbeitseinsatz auf Anfang November habe gefunden werden kön
nen, sei im Standortgespräch vom 9. November 2015 entschieden worden, dass es aufgrund der noch reduzierten Arbeitsfähigkeit und der Verschlechterung des Gesundheitszustands zu keiner Weiterführung in Form eines
Arbeitsver
suchs
komme. Der
Versicherte
befinde sich weiterhin in therapeutischer Behandlung (
Urk.
7/201/2).
In Gesprächen zur beruflichen Orientierung sei deutlich geworden, dass
er
gerne
selbständig im Freien eine wechselbelastendende Tätigkeit ausüben würde, bei der man jedoch wenig Lärm ausgesetzt sei. Spezifisch habe er von einer Tätigkeit als
Plakatierer
, Hauswart ode
r Kurierfahrer gesprochen (Urk.
7/201/2). Ab Mitte Juli
2015
habe er aktiv am Bewerbungsprozess teilge
nommen. Am 25. August
2015
habe er sich bei einer Hauswartungsfirma in
A._
für einen
A
rbeitsversuch als
Hilfs
h
ausabwart
vorstellen können. Er habe darauf am 7. September
2015
eine Sch
n
upperwoche antreten können, die er aufgrund von Erschöpfungserscheinungen nach drei Tagen habe abbrechen müssen. Am 1. Oktober
2015
hätten ein Vorstellungsgespräch und ei
n anschliessender S
chnuppertag in einem Ersatzteillager im Bereich Kommis
sio
nierung stattgefunden. Aufgrund der körperlichen Einschränkungen (nicht zu schwer heben und keine steilen Leitern hochgehen) und der gering
en Vor
kenntnisse im Umgang mit C
omputern sei
d
er
Versicherte
nur für einen Arbeitsschritt geeignet gewesen, so dass man sich gegen eine Zusammenarbeit mit ihm entschieden habe. Nachdem er am 5. Oktober
2015
ein Vorstellungs
gesprä
ch in einem Alterszentrum in
B._
geführt habe, habe man ihn zu einem Schnuppervormittag am 1
2.
Oktober
2015
eingeladen. Obwohl man mit seiner Leistung zufrieden gewesen sei, habe er sich die körperliche Arbeit (Laub wischen, Staubsaugen) aufgrund seiner
Nacken
schmerzen
nicht zugetraut. Am 8. Oktober
2015
habe er einen weiteren Schnuppertag im Bereich Hauswartung in einem
anderen
Alterszentrum absolviert. Auch
dort
habe er ein positives Feedback erhalten und man habe sich an e
iner Zusammenarbeit interessiert gezeigt. Er habe sich zwar auch einen Arbeitseinsatz vorstellen können,
er habe aber noch die S
chnuppertage in einem
weiteren Alterszentrum am 21. und 22.
Oktober abwarten wollen, da dieses geografisch näher an seinem Wohnort gelegen sei. Schliesslich habe man
dort
einen Arbeitsversuch ab dem
16. November
2015
vereinbart. Im Standortgespräch
vom 9. November 2015
sei dann jedoch entschieden worden, dass es aufgrund der reduzierten Arbeitsfä
higkeit und der Verschlechterung des Gesundheitszustands zu keiner Weiter
führung in Form eines Arbeitsversuches komme
(
Urk.
7/201/3).
Faktoren, die aktuell eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verunmög
lichten seien körperliche Schmerzen, eine reduzierte Belastbarkeit und das
niedrige
Wohlbefinden, welche während der Integration verstärkt zu beobach
ten gewesen seien. Aktuell könne eine höhere Präsenzzeit als fünf Stunden pro Tag nicht empfohlen werden. Aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen sei aus der Sicht der
Y._
zurzeit keine relevante Leistungsfähigkeit hin
sichtlich des ersten Arbeitsmarktes gegeben.
Der Versicherte verfüge über
gute Basiskompetenzen. Er sei stets pünktlich erschienen, habe sich an die Arbeits
pläne und Strukturen gehalten
und ein angepasstes und höflich
es Verhalten gezeigt. Seine
Mitwirkungsbereit
schaft
sei gut vorhanden (
Urk.
7/201/3).
Zusammenfassend wurde festgehalten, dass
die Ziele betreffend Präsenz und Leistungsfähigkeit im ersten Teil des Aufbautrainings noch teilweise hätten erreicht werden können,
während sie
im zweiten Teil aufgrund des verschlech
terten Gesundheitszustands nicht mehr erreicht worden
seien
. Obwohl ein Arbeitseinsatz
platz
habe gefunden werden können, sei im Standortgespräch vom 9.
November
2015 entschieden worden, dass es aufgrund der noch redu
zierten Arbeitsfähigkeit und der Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu keiner Weiterführung in Form eines Arbeitsversuchs komme.
Zurzeit stünden Massnahmen zur Stabilisierung des psychischen und körperlichen Gesundheits
zustands im Vordergrund, weshalb die Aufnahme der Ergotherapie und ein ärztlicher Gesundheitscheck empfohlen worden seien (
Urk.
7/201/4).
3.5
Aus dem Verlaufsprotokoll der Eingliederungsbe
ratung geht sodann hervor, dass beim
Gespräch vom 9. November
2015 von Seiten der
Y._
die Auf
fassung vertreten wurde, die Ziele gemäss der Zielvereinbarung vom 28. Juli 2015 seien nicht erreicht worden. Der Versicherte habe im Verlauf des Trainings vermehrt über Kopfschmerzen, Schwindel und Lärmempfindlichkeit geklagt (
Urk.
7/203/7).
Der Versicherte
selbst
habe während des Gesprächs davon berichtet,
dass ihm
die
ab August 2015 erfolgte
Steigerung der
Präsenzzeit von vier
auf
fünf
Stun
den
zu schaffen gemacht habe. Er habe einige Male das Training bereits nach vier Stunden verlassen müssen. Während des Trainings habe sich sein Gesund
heitszustand verschlechtert. Er benötige immer mehr Medikamente, die seine Konzentrationsfähigkeit zusätzlich verringerten und zu einer erhöhten Müdig
keit führten (
Urk.
7/203/7
)
.
Die Eingliederungsberatung zog in Betracht, dass die
Y._
diverse
Schnup
pertage
bei Arbeitgebern des ersten Arbeitsmarkts organisiert habe, die der Versicherte unter anderem wegen Erschöpfungserscheinungen, zunehmen
der
Schmerzen oder
eines
zu langen
Arbeitsweg
s
abgebrochen oder abgesagt habe.
Aufgrund der
vom
Versicherten subjektiv empfundenen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes seien Wiedereingliederungsmassnahmen aktuell nicht sinnvoll und zielführend. Im gegenseitigen Einvernehmen würden die Massnahmen zur
Wiedereingliederung im Rahmen von
lit
. a Abs. 2
SchlB
IVG 6. IV-Revision
per 30. November 2011 abgebrochen und die Weiterausrichtung der Rente ebenfalls per 30. November 2015 eingestellt (Urk. 7/203/7).
3.6
Dr.
med. C._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, attestierte dem Beschwerdeführer ab dem
18. November 2015
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit
(
Urk.
7/205).
3.7
Aus dem im
Einwandverfahren
eingereichten Bericht von
Dr.
Z._
vom 15.
Februar 2016 (
Urk.
7/210) geht hervor, dass der Beschwerdeführer im November 2014 die ambulante psychiatrische Behandlung wieder a
ufgenommen hatte
, nachdem er mit dem Entscheid konfrontiert worden war, dass seine Rente gestrichen werde (Urk. 7/210/1).
Dr.
Z._
vertrat die Auffassung, dass der Versicherte für die Eingliederungs
massnahmen 2015 ein tadelloses Engagement gezeigt habe. Ab April 2015
sei eine Präsenz von fünf Stunden pro Tag verlangt
worden
, die den Angaben des Versicherten und Frau
D._
von der
Y._
zufolge kaum je habe durchge
halten werden können; dies aufgrund der Schmerzen im Bewegungsapparat, der Ermüdbarkeit, der Kraftlosigkeit
,
der depressiven Stimmungslage und einer psy
chischen Durchlässigkeit. Von einer Belastbarkeit, die für den ersten Arbeits
markt ausreichen würde, könne nicht die Rede sein. Trotz gutem Willen des Patienten habe der Mitarbeiter der Invalidenver
sicherung erheblichen Druck gemacht und gefordert, der Versicherte müsse endlich einer
Schmerzverarbei
tungstherapie
zugeführt werden und mit seinen Schmerzen umgehen können. Die entsprechenden Programme existierten am
E._
aber längst nicht mehr
(Urk.
7/210/2).
Aus psychiatrischer Sicht gebe es beim Versicherten keinerlei Anzeichen für eine Aggravation oder Simulation. Vielmehr gehöre er zu jenen Betroffenen, die unter einer somatoformen Schmerzstörung litten und in allen Lebensbereichen schwer betroffen seien. Der Inhalt des Gutachtens,
das
zur Streichung der Rente geführt habe, sei
Dr.
Z._
nicht bekannt. Er komme aufgrund des klinischen Verlaufes
jedoch
zur Beurteilung, dass beim Versicherten keine Arbeitsfähigkeit für die freie Wirtschaft vorliege (
Urk.
7/210/2).
4.
4.1
Es ist insoweit unbestritten und ergibt sich aus den Akten, dass die Eingliede
rungsmassnahmen
trotz anfänglicher Anlaufschwierigkeiten
zunächst
erfolgs
versprechend
verliefen
(vgl.
Urk.
1 S. 3
, 2 S. 2, 7/162, 7/178 und 7/187
)
.
Der
Beschwerdeführer
erschien stets pünktlich, erledigte seine Aufgaben zuverlässig und
zeigte sich engagiert
(
Urk.
7/187/1
,
7/201/2
und 7/201/3
). Zu Recht wird jedoch auch
von keiner Seite in
Abrede gestellt, dass er keines der vom 20. Au
gust bis zum 6. Nov
ember 2015 zu erreichenden Ziel
e erreichte (
vgl.
Urk.
7/191
,
7/201/1
und 7/203/7
).
4.2
Dabei fällt
auf, dass der Beschwerdeführer die in der Physiotherapie erlernten Massnahmen zur Schmerzüb
erwindung nicht anwendete (Urk.
7/187/1
, 7/187/2
und
7/201/1
).
Obwohl er die Möglichkeit erhalten hatte, die Präsenzzeit am Nachmittag zu leisten, wenn jeweils weniger Personen anwesend und
die von ihm als belastend empfundenen
Lärmemissionen
(
Urk.
7/201/2)
geringer
waren, verzichtete er wegen seiner privaten Bedürfnisse darauf
(
Urk.
7/187/2
und 7/201/1
).
Dies steht im Widerspruch zum ansonsten (vordergründig) kooperati
ven Verhalten des Beschwerdeführers und lässt erhebliche Zweifel an dessen Eingliederungswillen aufkommen.
4.3
Der Beschwerdeführer selbst hatte erklärt, dass er sich eine Tätigkeit als Haus
wart vorstellen könne (
Urk.
7/201/2). Eine
solche
entspricht vollumfänglich dem
im
Gutachten der
MEDAS F._
vom 29. November 2013 umschriebenen
Anfor
derungsprofil
einer zumutbaren Tätigkeit (
Urk.
7/108/19).
Trotzdem brach der Beschwer
deführer den am 7. September 201
5 begonnenen Arbeitsversuch als
Hilfshausabwart
bereits nach drei Tagen wegen Erschöpfungserscheinungen ab (
Urk.
7/201/3
; vgl. auch
Urk.
1 S. 4 und 7/208/2).
Die ihm zugesagte Tätigkeit im Alterszentrum
B._
, bei der er Laub wischen und Staub
saugen
, mit
hin ebenfalls Hauswartungsaufgaben übernehmen
soll
te
, trat der Beschwerde
führer nach dem Schnuppervormittag vom 5. Oktober 2015 nicht an, da er sie sich wegen seiner Nackenschmerzen nicht zutrau
t
e (
Urk.
7/201/3
; vgl. auch
Urk.
7/208/2
).
Als er nach einem weiteren
Schnupper
tag
am 8. Oktober 2015 im Bereich Hauswartung erneut einen Arbeitseinsatz angeboten erhalten hatte, konnte er sich
wiederum
zu
keiner Zusage entschliessen,
sondern zog es vor
, am 21. und am 2
2.
Oktober 2015 an einem geographisch bevorzugten Standort weitere Schnuppertage zu
absolvieren (Urk. 7/201/3).
Mit dem geschilderten Verhalten hat der Beschwerdeführer eindrücklich demonstriert, dass es ihm nicht ernsthaft daran gelegen sein kann, einen Arbeitseinsatz zu leisten.
Soweit der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren geltend machen lässt, er habe in der Nähe einen Arbeitseinsatz leisten wollen, um über Mittag nach Hause gehen zu können (
Urk.
1 S. 4), ist zu bemerken, dass dies medizinisch nicht indiziert war.
4.4
Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer im weiteren Verlauf des Aufbautrainings zunehmend über gesundheitliche Beschwerden berichtete (
Urk.
7/201/2 und 7/203/7; vgl. auch
Urk.
7/206/1 und
7/210/2), die – mit Ausnahme des Schwindels am 31. August 2015 (vgl. Urk. 7/203/5) – auf keinem ärztlich diagnostizierten Leiden beruhen.
Es war
insbesondere
auch nie davon die Rede, dass der Beschwerdeführer sich aus gesundheitlichen Gründen über Mittag hinlegen muss (vgl.
Urk.
1 S. 3
und 4
).
Ab Oktober 2015 kam es
auch
zu wiederholten Absenzen. So fehlte der Beschwerdeführer am 13. Oktober 2015 wegen einer Erkältung, am 16. Oktober 2015 wegen Kopfschmerzen und Schwindel und am 28. Oktober 2015 wegen Schmerzen in den Hüften, den Fin
gern und den Muskeln (
Urk.
7/201/4).
4.5
Aufgrund der ges
childerten Umstände ist
mit überwiegend
er
Wahrscheinlich
keit
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bereits seit Sommer 2015 nicht mehr über die erforderliche subjektive Eingliederungsfähigkeit verfügt.
Daran vermag auch nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer mit der Beschwerde
schrift
geltend machen
lässt, er habe sich
darauf gefreut, am 16.
November 2015 einen Arbeitsversuch anzutreten (
Urk.
1 S. 3)
,
und
er habe
nie behauptet, dass er sich subjektiv nicht in der Lage fühle, die Wiederein
gliederung weiter anzugehen (
Urk.
1 S. 5).
Es ist der Beschwerdegegnerin daher beizupflichten, dass
weitere
Wiedereingliederungsmassnahmen weder sinnvoll noch zielführend sind (vgl. Urk. 7/203/7).
Dementsprechend ist auch nicht
zu beanstanden, dass sie die Wiedereingliederungsmassnahmen
per 30. November 2015 abgebrochen
und die Weiterausrichtung der ganz
en Rente per 30.
November 2015
eingestellt
hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
4.6
Lediglich der Vollständigkeit bleibt festzuhalten, dass es keine Rolle spielt, ob der Beschwerdeführer
bereits
bis
zum 9. November 2015 (
Urk.
7/203/7) oder erst später
(
d.h.
ab dem 18. November 2015; vgl.
Urk.
1 S. 3
und 4 f.
sowie
7/206/1)
eine Verschlechterung seines
Gesundheitszustands geltend machte.
Selbst wenn die objektive Eingliederungsfähigkeit
inzwischen
nicht mehr vorhanden wäre,
wie es im
Einwandverfahren
geltend gemacht wurde (
Urk.
7/208/2),
würde sich der Abbruch der Wiedereingliederungsmassnahmen per 30. November 2015 und die Einstellung der Weiterausrichtung der ganzen Rente per 30. November 2015 als korrekt erweisen.
Im Falle einer nach dem
Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom
28. Oktober 2014 eingetretenen Verschlechterung des Gesund
heitszustands hätte sich der Beschwerdeführer neu zum Rentenbezug anzumel
den.
5.
5.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Entspre
chend dem Ausgang de
s Verfahrens sind die Kosten dem
un
terliegenden Beschwerde
führer
aufzuerlegen
, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung (Urk. 11) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
5.2
Überdies ist dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine Entschädigung aus der Gerichtskasse auszurichten.
Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht.
Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Prozesses und der getätigten Bemühungen erscheint ein Betrag von
Fr.
1‘500.--
(inkl.
Baraus
lagen
und Mehrwertsteuer)
als
angemessen.