# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f6ecfc29-66cc-5842-8a0b-268a6252a468
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Die A._ AG ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz im Kanton Baselland.
Per 30. Juni 2016 hat die A._ AG eine im Kanton Freiburg liegende Immobilie verkauft. Der Gewinn aus diesem Geschäft belief sich auf CHF 861'429.64.
Für die Steuerperiode 2016 wies die Gesellschaft einen steuerbaren Reingewinn von CHF 9'568'396.- und einen Nettobeteiligungsertrag von CHF 9'845'194.- aus. Im steuerbaren Gewinn einbegriffen war insbesondere ein objektmässig zugewiesener Ertrag von CHF 749'685.- zu Gunsten des Kantons Freiburg aus dem erwähnten Liegenschaftsgeschäft.
B. Die Veranlagung der Kantonssteuer 2016 wurde der A._ AG am 8. März 2018 zugestellt. Sie basiert auf einen im Kanton Freiburg steuerbaren Reingewinn von 749'600.-, der zum Satz von 8.5 % besteuert wird. Beteiligungsabzug wurde keiner zugelassen. Die kantonale Gewinnsteuer belief sich auf CHF 63'716.-.
Am 5. April 2018 erhob die Steuerpflichtige Einsprache gegen diese Veranlagung und beantragte einen Beteiligungsabzug von mehr als 100 % und somit eine Herabsetzung der Steuer auf Null. Sie vertrat die Ansicht, dass der gesamtschweizerische Beteiligungsabzug von 102.893 % auch für den Liegenschaftskanton gelten müsse. Sie berief sich insbesondere auf das  und legte dar, dass eine Besteuerung des Gewinns aus der Veräusserung der , wie in der Veranlagung vorgenommen, dazu führe, dass sie stärker besteuert werde, als wenn sie nur im Kanton Freiburg steuerpflichtig wäre. Die Veranlagung verletze zudem den Grundsatz der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit.
Mit Entscheid vom 12. Juni 2018 wies die Kantonale Steuerverwaltung die Einsprache ab. Sie stellte sich auf den Standpunkt, wenn ein Teil des Gewinns objektmässig ausgeschieden werde, so sei dieser Gewinn vom Beteiligungsabzug auszunehmen.
C. Mit Eingabe vom 5. Juli 2018 erhebt die Steuerpflichtige Beschwerde gegen den  vom 12. Juni 2018. Sie beantragt unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Gewährung des Beteiligungsabzugs und die Herabsetzung der Gewinnsteuer auf Null. Sie beharrt auf der in der Einsprache vorgetragenen Argumentation.
Der mit Verfügung vom 10. Juli 2018 festgesetzte Kostenvorschuss von CHF 3'000.- wurde fristgerecht bezahlt.
Mit Eingabe vom 5. September 2018 schliesst die Kantonale Steuerverwaltung auf Abweisung der Beschwerde. Sie vertritt die Ansicht, sofern lediglich Anlageliegenschaften ausserhalb des  gehalten würden, sei der objektmässig zugewiesene Gewinnanteil von der Ermittlung des Beteiligungsabzugs auszunehmen, da er keine Beteiligungserträge enthalte. Das  sei zudem nicht missachtet worden, denn wäre die Steuerpflichtige ausschliesslich im Kanton Freiburg steuerpflichtig gewesen, wäre der Liegenschaftsgewinn zum ordentlichen Tarif besteuert worden.
Die Beschwerdeführerin hat keine Gegenbemerkungen eingereicht.
Kantonsgericht KG Seite 3 von 7

## Considerations

Erwägungen
1.