# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 61ec6ba5-2ead-4bc7-b9d2-b3f5d14b028f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A.1. Mit Verfügung vom 22. Januar 2008 bewilligte der Bezirksgerichtspräsident Imboden B. im Verfahren betreffend Forderung gegen C., Z., D., Y., und E., X., mit Wirkung ab dem 2. Januar 2008 die unentgeltliche Prozessführung mit Rechtsvertretung durch Rechtsanwalt lic. iur. A..
2. Die entsprechende Forderungsklage von B. hiess das Bezirksgericht Imboden mit Urteil vom 16. Juni 2009 teilweise gut. Dagegen erhoben sowohl B. als auch die Beklagten Berufung beim Kantonsgericht von Graubünden. Mit Urteil vom 16. Februar 2010 wurden die Berufung von B. abgewiesen, diejenige von C., D. und E. gutgeheissen und das vorinstanzliche Urteil aufgehoben. Die anschliessende Beschwerde von B. wies das Schweizerische Bundesgericht mit Urteil vom 17. Januar 2011 ebenfalls ab, soweit es darauf eintrat.
Sämtliche Gerichtskosten wurden B. auferlegt, der darüber hinaus verpflichtet wurde, C., D. und E. aussergerichtlich zu entschädigen.
3. Am 3. September 2009 reichte Rechtsanwalt A. zuhanden des Bezirksgerichts Imboden eine detaillierte Honorarnote im Betrag von Fr. 9'202.81 (inkl. MWSt) ein. Der Kanton Graubünden als kostentragendes Gemeinwesen, vertreten durch das Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht Graubünden, vertrat in seiner Vernehmlassung vom 14. September 2009 die Auffassung, dass die Aufwendungen, die vor dem 2. Januar 2008 in Rechnung gestellt worden seien, gestrichen werden müssten. Sodann sei der Stundenansatz von Fr. 200.-- erst ab dem 1. April 2009 gültig und könne deshalb nicht für die gesamten Aufwendungen geltend gemacht werden.
4. Am 7. Februar 2011 reichte Rechtsanwalt A. erneut eine detaillierte Honorarnote ein, diesmal in Höhe von Fr. 9'260.20. Der Grund für die Erhöhung der Honorarnote um rund Fr. 57.-- liegt im Schreiben an das Bezirksgericht Imboden vom 7. Februar 2011 begründet. Da keine weiteren Änderungen in der Honorarnote festzustellen waren, wurde diese dem Kanton Graubünden nicht erneut zur Vernehmlassung zugestellt.
B. Mit Verfügung vom 21. Februar 2011, mitgeteilt am 7. März 2011, entschied die Einzelrichterin am Bezirksgericht Imboden wie folgt:
„1. Die Entschädigung von Herrn Rechtsanwalt lic. iur. A., W., als Rechtsbeistand von B. im Verfahren betreffend Forderung gegen C.,
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Z., D., Y., und E., X. (Proz.Nr. _) wird mit Fr. 6’659.55, inkl. Mehrwertsteuer, festgesetzt.
2. Der Kanton Graubünden wird angewiesen, das Honorar von Herrn Rechtsanwalt lic. iur. A., W., mit beiliegendem Einzahlungsschein innert 30 Tagen seit Mitteilung dieser Verfügung zu bezahlen.

## Considerations