# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e5c3617d-2bdf-4f89-a9f1-28e23ee02562
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_002
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt:
1. A._ war zuletzt als Pflegehelfer tätig. Er meldete sich am 17. August
2021 erneut zum Bezug von Arbeitslosenversicherungstaggelder im
Umfang von 100 % ab diesem Datum an. Dies nachdem eine auf ein Jahr
befristete Stelle als Operationspfleger ab dem 1. August 2021 per
2. August 2021 wieder aufgelöst bzw. gar nicht angetreten worden war.
2. Anlässlich des Beratungsgespräches vom 23. August 2021 beim
zuständigen Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) wurde eine
bevorstehende Zuweisung in ein Einsatzprogramm besprochen und ein
entsprechendes Schreiben abgegeben. Gemäss Rückmeldung des
Einsatzprogrammes vom 27. August 2021 meldete sich A._ aber
nicht (telefonisch) innert zwei Arbeitstagen. Mit Verfügung vom
28. September 2021 wurde A._ erneut und diesmal für drei Tage in
der Anspruchsberechtigung eingestellt. Er hatte sich gemäss der
erwähnten Verfügung vor Beginn der Arbeitslosigkeit nicht genügend um
Arbeit bemüht.
3. Mit Verfügung vom 30. September 2021 verneinte die kantonale
Amtsstelle die Vermittlungsfähigkeit von A._ ab dem 24. August
2021. Zur Begründung wurde festgehalten, dass er sich ungenügend um
Arbeit bemüht, Weisungen des zuständigen RAV nicht befolgt und drei
arbeitsmarktliche Massnahmen nicht angetreten hatte. Diese Verfügung
konnte aufgrund einer von A._ selbst anlässlich der Online-
Anmeldung falsch erfassten Zustelladresse anscheinend nicht zugestellt
werden.
4. Mit Verfügung vom 8. Oktober 2021 forderte die Arbeitslosenkasse
Graubünden (ALK GR) in der Folge die zu Unrecht erbrachten Leistungen
in der Höhe von CHF 2'640.95 zurück. Die Verfügung war unter anderem

## Considerations