# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3091b25b-cd66-4286-af28-690b6a4f6d3a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1959 geborene
X._
ist gelernter Bierbrauer und arbeitete zuletzt von Dezember 2010 bis März 2014 als Anlagenführer und stellvertretender Schicht
leiter bei der
A._
AG (Urk. 6/7 und Urk. 6/14). Am 4. Februar 2015 (Eingangsdatum) meldete er sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
wegen Herzinsuffizienz
zur Früherfassung (Urk. 6/3).
Nach einem Gespräch (Urk. 6/5 und Urk. 6/8)
reichte der Versicherte der IV-Stelle am 4. März 2015 (Eingangsdatum) seine Anmeldung zum Leistungsbezug
ein (Urk. 6/9). Die
IV-Stelle
traf medizinische und erwerbliche Abklärungen
und sprach
X._
mit Mitteilung vom 3
0.
April 2015 die Kosten für ein Aufbau
training vom 18. Mai bis 13. November 2015 - inklusive Taggeld - zu (Urk. 6/21-22). Da die Zwischenziele nicht hätten erreicht werden können, wurde die Integ
rationsmassnahme Aufbautraining per 4. Oktober 2015 vorzeitig beendigt (Urk. 6/31
, vgl. auch Schlussbericht Aufbautraining vom 28. Oktober 2015, Urk. 6/33
).
Mit Vorbescheid vom 23. März 2016 stellte die IV-Stelle dem Versi
cherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/39, Urk. 6/42-43), wogegen er am 2. Mai respektive 8. Juni 2016 Einwand erhob (Urk. 6/44 und Urk. 6/51). Daraufhin stellte die IV-Stelle bei der neu behandeln
den Hausärztin
Dr.
B._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, und beim Spital
C._
Rückfragen (Urk. 6/52-53 und Urk. 6/55), welche diese am 25. November
2016
respektive
am
20. Januar 2017
beantworte
ten (Urk. 6/54
und
Urk. 6/58
).
Mit Eingabe vom 13. Februar 2017 nahm
X._
Stellung zu den neu getätigten Abklärungen (Urk. 6/57, Urk. 6/60-61). Mit Verfügung vom 27. März 2017 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
X._
am 3.
Mai 2017 Beschwerde und beantragte sinnge
mäss, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 27
. März 2017 eine
volle respektive angepasste Invalidenrente zuzusprechen, eventuell habe eine interdis
ziplinäre Gesamtbeurteilung seiner gesundheitlichen Situation zu erfolgen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom
1. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-66), was dem Beschwerdeführer am 6. Juni 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 7).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird -
soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
I
nvalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG).
Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG
)
.
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel
che Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, dass
der Beschwerdeführer
gemäss
den medizinischen Abklärungen in der Ausübung
seiner
angestammten Tätigkeit eingeschränkt sei. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei jedoch von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Weitere medizinische Abklärungen würden sich nicht aufdrängen. Unter Zugrundelegung einer vollen Erwerbstätig
keit bestehe damit ein
rentenausschliessender
Invaliditätsgrad von 3
% (Urk. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer
ist demgegenüber der Ansicht, dass sein Gesundheitszu
stand nicht umfassend abgeklärt worden sei, weshalb sich eine interdisziplinäre (insbesondere rheumatologische) Begutachtung aufdränge. Erst gestützt darauf könne seine Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit beurteilt werden. Es
bestehe
jedenfalls ein
Anspruch auf
eine
Rente der Invalidenversicherung
(Urk. 1).
3.
3.1
Im Bericht
der Abteilung für Endokrinologie
des Spitals
C._
vom 22. April 2015 (Urk. 6/19) zuhanden der Beschwerdegegnerin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt:
-
Diabetes mellitus Typ 2 (seit 2001)
-
Diabetes assoziierte Folgeschäden: Mikroalbuminurie, koronare
Herzerkrankung
-
Koronare
Zweigefässerkrankung
(seit 2009)
-
Status nach lateralem Myokardinfarkt am 14. August 2009
-
Status nach akutem STEMI am 25. August 2012
-
schwer eingeschränkte systolische linksventrikuläre Funktion von
30-35 %
Der Beschwerdeführer habe vom 29. Juli 2014 bis 17. März 2015 im Diabetes-Rehabilitationsprogramm
DiaFit
teilgenommen. Dabei habe er seinen HbA1c von 10.2 % auf 8.3 % reduzieren können. Bezüglich des Diabetes mellitus Typ 2 bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Möglicherweise habe der Beschwerdeführer andere Diagnosen, welche eine Arbeitsunfähigkeit bewirkten.
3.2
Dr.
D._
, Allgemeine Medizin FMH, welcher den Beschwerdeführer seit 2009 hausärztlich betreute, nannte in seinem Bericht vom 2
7.
Mai 2015 (Urk. 6/27) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswir
kung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Koronare Herzkrankheit
-
Status nach Myokardinfarkt (2009 und 2012)
-
insulinabhängiger Diabetes mellitus (seit 2001)
-
Status nach Nikotinabusus
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben eine Adipositas und eine
Dys
lipidämie
.
Ursächlich für die Erkrankung seien diverse Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes,
Hyperlipidämie
). Der Beschwerdeführer sei zwischen 2009 und 2014 mehrfach im Spital
C._
hospitalisiert gewesen. Er sei erheblich körperlich eingeschränkt und übergewichtig. Zudem leide er an Anstrengungs
dyspnoe. Die Prognose sei
mässig
gut und abhängig von konsequenter Therapie. Der Beschwerdeführerin sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Lagerist seit dem 1. Oktober 2014 zu 100
% arbeitsunfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit (administrative Arbeiten mit leichtem Bewegungsprofil) sei ihm wäh
rend 8 Stunden pro Tag zumutbar.
3.3
Im Bericht der Abteilung für
Kardiologie
des Spita
ls
C._
vom
2.
Februar 2016 (U
rk. 6/37) zuhanden
der
Beschwerdegegnerin wurden folgende Diagnosen
auf
geführt
:
-
Koronare Dreigefäss
erkra
nkung
-
Status nach lateralem Myokardinfarkt (14. August 2009)
-
Status nach PCI (DES) einer proximalen RIVA-Stenose, PTCA einer
subtotalen ersten
Diagonalaststenose (1
4.
August 2009),
residuelle
70%ige proximale PLA/RCX-Sten
ose, Verschluss proximaler RIVP
links
-
Status nach akutem STEMI (25. August 2012)
-
Status
nach
PCI (
DES x2) eines mittleren RIVA-Verschlusses
(25.
August 2012)
-
schwer eingeschränkte systolische linksventrikuläre Funktion,
EF 30 % (Echokardiografie im September 2015)
-
cvRF
: Diabetes mellitus Typ 2, Nikotinabusus,
Dyslipidämie
-
aktuell: unauffällige Fahrradgeometrie bei weit
unterdurchsc
h
nittlicher Belastbarkeit (66 % der SAK)
-
Diabetes
mellitus Typ 2 (Erstdiagnose 2001)
-
aktuell ungenügende Stoffwechselkontrolle bei schwer zu
motivierendem Patienten, HbA1c 9.1 %
Beim Beschwerdeführer bestehe eine komplexe koronare
Dreigefässerkankung
mit einer schwer eingeschränkten systolischen linksventrikulären Funktion (EF 30 %) sowie einer deutlich unterdurchschnittlichen körperlichen Leistungsfä
higkeit. Folglich sei er für körperliche Arbeiten nicht mehr qualifiziert. Sitzende Tätigkeiten sollten theoretisch möglich sein, wobei dies angesichts der Gesamtsi
tuation
als
wenig realistisch einzuschätzen sei. Es müsse leider davon ausgegan
gen werden, dass es in absehbarer Zeit nicht zu einer wesentlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit kommen werde.
3.4
In der Stellungnahme
von
Dr.
E._
, Facharzt
für Innere Medizin
,
vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD),
vom
2
2.
Februar
2016 wurden, gestützt auf
die vorliegenden Berichte (vgl. E. 3.1-3),
die
bisher
aufge
führten Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
zusam
mengefasst
(Urk. 6/
41 S. 4
).
Die bish
erige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer seit dem 1. Oktober 2014 nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit
gemäss
Belastungsprofil (leichte und überwiegend sitzende Tätigkeiten ohne Stressexposition)
bestehe seit jeher und weiterhin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.
3.5
Im Rahmen
des
Einwandverfahrens
reichte der Beschwerdeführer einen Bericht der Abteilung für Radiologie des Spitals
C._
vom 1
3.
August 2015 (Urk. 6/50) ein. Die radiologische Untersuchung der LWS ergab Folgendes:
-
Leichte
Osteochondrose
am
thoracolumbalen
Übergang sowie tieflumbal
-
Nach
caudal
zunehmende, mässige Facettengelenksarthrosen; beginnendes
Morbus
Baastrup
-Phänomen bei leichter
Hyperlordosestellung
-
Kein Frakturhinweis
-
Kein Hinweis auf Wirbelkörper-
Listhese
3.6
Die
Dr.
D._
als behandelnde Hausärztin des Beschwerdeführers nachfolgende
Dr.
B._
nahm am 2
5.
November 2015 Stellung zur Rückfrage der Beschwer
degegnerin bezügl
ich Rückenproblematik (Urk. 6/52 und Urk. 6/54) und führte aus, dass ihr eine CD der MRI-Untersuchung vom 13. August 2015 vorliege, worin folgende Diagnosen gestellt worden seien:
-
Rezidivierend
e
lumbale Rückenschmerzen bei
Hyperlordosestellung
-
Beginnendes Morbus
Baastrup
-Phänomen
-
Degenerative
Veränderungen
am
thoracolumbalen
Übergang
bezie
hungsweise
auf Höhe LWK 5/SWK 1
-
Leichte ISG-Arthrose
-
Mässige Facettengelenksarthrosen
thoracolumbal
3.7
Im Bericht der Abteilung für Kardiologie des Spitals
C._
vom 2
0.
Januar 2017 (Urk. 6/58) wurden die von der Beschwerdegegnerin gestellten Rückfragen zum Bericht vom 2. Februar 2016 (vgl. E.
3.3 und Urk. 6/53), nämlich ob für eine herz
adaptierte (rein sitzende) Tätigkeit seit jeher eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden habe, dahingehend beantwortet, dass dies aus rein kardiologischer Sicht nur the
oretisch gegeben gewesen sei. Zum Zeitpunkt der letzten Untersuchung im Sep
tember 2015 wäre angesichts der Gesamtsituation mit schwer eingeschränkter linksventrikulärer Funktion, weit ungenügender Stoffwechselkontrolle und zunehmender depressiver Entwicklung bereits eine sitzende Tätigkeit zu 50 % ein grosser Erfolg gewesen.
3.8
RAD-Arzt
Dr.
E._
führte in seiner Stellungnahme vom 1. Februar 2017 aus, dass nach der am 13. August 2015 erfolgten LWS-Untersuchung keine weiter
führende rheumatologische Diagnostik und Behandlung stattgefunden habe. Des
halb bleibe es aus kardiologischer Sicht bei der schon getroffenen Einschätzung vom 22. Februar 2016 (vgl. E. 3.4).
3.9
Dr.
B._
korrigierte in ihrem Bericht vom 2. Mai 2017 (Urk. 6/64) die zuvor am 25. Januar 2017 gemachten Angaben bezüglich des Vorhandense
i
ns einer MRI-Untersuchung beim Beschwerdeführer (vgl. E. 3.6) und führte aus, dass lediglich eine Röntgen- und keine MRI-Untersuchung
am 13. August 2015 im Spital
C._
durchgeführt worden sei. Für die beim Beschwerdeführer vorliegende Rückenproblematik wäre aber eine MRI-Untersuchung erforderlich.
4.
4.1
Die ärztlichen Berichte stimmen bezüglich Befunderhebung und Diagnosestellung im Wesentlichen überein.
Es ist unbestritten, dass der
Beschwerdeführer in seiner ange
stammten Tätigkeit als
Anlagenführer
aufg
rund seiner gesundheitlichen
Be
schwerden
(Herzbeschwerden)
seit
Oktober
2014 grundsätzlich vollstän
dig arbeitsunfähig ist (vorsteh
end E. 3.1 ff.)
. Fraglich ist, wie es sich mit der Arbeits
fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit verhält.
4.2
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers
ist gestützt auf die aufliegenden Akten von einer ungeschmälerten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus
zugehen.
Bezüglich des seit 2001 bestehende Diabetes mellitus Typ 2 besteht
gemäss
endokrinologischer
Einschätzung keine Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3.1), wobei sich der Beschwerdeführer nur ungenügend um die entsprechende Stoff
wechselkontrolle kümmert (vgl. E. 3.3).
Bereits
Dr.
D._
, welcher den Beschwer
deführer seit 2009 hausärztlich betreute und somit die Beschwerden gesamthaft beurteilen konnte, erachtete administrative Arbeiten mit leichtem Bewegungspro
fil als ganztags zumutbar (vgl. E. 3.2). Dem im
Einwandverfahren
eingereichten Bericht der Abteilung für Radiologie vom 13. August 2015 sind
leichtgradige
Befunde an der LWS zu entnehmen (E. 3.5-6). Ob sich die Befunde aus einer Röntgen- oder aus einer MRI-Untersuchung ergaben, wie die neu behandelnde Hausärztin
Dr.
B._
am 2. Mai 2017 rügte (vgl. E. 3.9), spielt denn keine
Rolle
.
So
lassen
sich dem Bericht von
Dr.
B._
- im Nachgang zur gestellten Rück
frage bezüglich der Rückenproblematik (Urk. 6/52) -
keinerlei Hinweise dafür fin
den, dass aufgrund der geschilderten Problematik eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten bestünde.
Die Ärztin
verzich
tete denn auch darauf, eine Arbeitsun
fähigkeit zu attestieren (E. 3.6 und E. 3.9
).
Fe
st steht
nämlich
, dass trotz diesen
LWS-Befund
en
keine weiterführende Diag
nostik und Behandlung stattfand, weshalb anzunehmen ist, dass sich der Beschwerdeführer dadurch auch subjektiv nicht in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt fühlt
e bzw. fühlt
.
Dass RAD-Arzt Dr.
E._
eine vollschichtige Tätigkeit bei angepasster Arbeit (
leichte und überwiegend sitzende Tätigkeiten ohne Stressexposition
) als zumutbar erachtete (E. 3.4), ist vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden.
Dass die Abteilung für Kardiologie des Spitals
C._
- auf entsprechende Rückfrage der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/53) - in ihrem Bericht vom 20. Januar 2017 (vgl. E. 3.7) darauf verwies, dass die ursprünglich attestierte volle Arbeitsfähigkeit für eine herzadaptierte Tätigkeit
(vgl. E. 3.3)
nur theore
tisch bestanden habe und angesichts der Gesamtsituation wohl nur
von
eine
r
50%ige
n
Arbeitsfähigkeit
auszugehen sei
, über
zeugt nicht.
Es stimmt zwar, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers diverse medizinische Aspekte beschlägt, doch weder aus kardiologischer oder
endokrinologischer
noch aus rheumatologischer Sicht besteht eine Einschränkung, welche einer leidensange
passten (leichten, sitzenden) Tätigkeit entgegenstehen würde.
Die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers wurde damit in einer Gesamtschau
ausreichend
berücksichtigt.
4.3
Hieran vermögen auch die
vom
Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerde
verfahren
vorgebrachten Einwände (Urk. 1 und Urk. 3/2-7)
nichts zu ändern.
So
ist darauf hinzuweisen, dass Grenze des richterlichen Beurteilungszeitraums die angefochtene Verfügung vom
2
7.
März 2017
ist und seither
allenfalls
neu einge
tretene Tatsachen Gegenstand einer neuen Verfügung bilden sollen (BGE 121 V 362).
4.
4
Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass der Beschwer
deführer in seiner angestammten Tätigkeit als
Anlagenführer
seit
Oktober
2014 grundsätzlich vollständig arbeitsunfähig und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit
(leichte und überwiegend sitzende Tätigkeiten ohne Stressexposition)
seit
jeher
zu 100 % arbeitsfähig ist.
5.
Die von der Beschwerdegegnerin für die Invaliditätsbemessung verwendeten Bemessungsfaktoren werden weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht beanstandet und es besteht angesichts des klar rentenausschliessenden Invalidi
tätsgrades auch kein Anlass für eine nähere Prüfung von Amtes wegen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
6.
Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), sind auf Fr. 600.-- anzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.