# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 29a07f6b-7c12-4e79-a191-1b2b760edead
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 24. Februar 2010 verstarb D. sel., geboren am _, zuletzt wohnhaft an der _strasse _, _. In seiner letztwilligen Verfügung vom 29. Januar 2010 hatte er den gesetzlichen Erben – seinen drei Kindern A., B. und C. – den jeweiligen erbrechtlichen Pflichtteil zugesprochen und verfügt, sie hätten nur ein Anrecht auf Auszahlung ihres Erbteils in Geldform. Gleichzeitig vermachte er seine Wohnung an der _strasse _, _, samt Mobiliar seinem Bruder, X., und ernannte diesen zum Willensvollstrecker.
B. Die amtliche Eröffnung des Testaments von D. sel. erfolgte am 4. März 2010. Der Kreispräsident des Kreises _ stellte gleichentags fest, X. habe das Mandat des Willensvollstreckers angenommen und stellte diesem einen Willensvollstreckerausweis aus.
C. Am 9. Februar 2012 reichten A., B. und C. eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Willensvollstrecker beim Bezirksgericht Plessur ein. Sie beantragten darin:
„1. Der Beschwerdegegner sei anzuweisen, zu Handen der Erbengemeinschaft im Nachlass D. sel. innert 30 Tagen nach Rechtskraft des anbegehrten Entscheids einen ordnungsgemässen Rechenschaftsbericht zu erstellen;
2. Der Beschwerdegegner sei dazu anzuhalten, zu Handen der Erbengemeinschaft im Nachlass D. sel. innert 30 Tagen nach Rechtskraft des anbegehrten Entscheids eine ordnungsgemässe Aufstellung der Aktiven und Passiven des Nachlasses zu erstellen.
3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdegegners.“
Zur Begründung führten sie aus, die von X. erhaltenen Unterlagen, seine Amtsführung als Willensvollstrecker sowie das Inventar des Nachlasses litten an verschiedenen Mängeln und Unzulänglichkeiten, so dass sie nicht geeignet seien, die Tätigkeit des X. als Willensvollstrecker einer angemessenen Kontrolle zu unterziehen. X. stellte das Begehren, die Beschwerde sei abzuweisen.
D. Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Plessur entschied am 2. Mai 2012, mitgeteilt am 24. Mai 2012:
„1. Die Beschwerde wird gutgeheissen.
2. X. wird verpflichtet, in der Nachlasssache des D. sel. zu Handen der Erbengemeinschaft innert 30 Tagen seit Vollstreckbarkeit des vorliegenden Entscheides eine ordnungsgemässe Aufstellung der Aktiven und Passiven des Nachlasses sowie einen ordnungsgemässen Rechenschaftsbericht zu erstellen.
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3. [Kosten]

## Considerations