# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 463616cf-bfa4-4ef1-abe7-b04d6f6cf839
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

hat sich ergeben: _
Seite 2 — 9
Sachverhalt
A. Gemäss Erhebungsbericht der Kantonspolizei von Graubünden vom 11. November 2008 verbrannte X. am 10. November 2008 im Gebiet A. in B. Grünabfälle in Form von Lärchen- und Thujaästen auf einem Feuer. Da diese Äste noch grün waren, kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Anlässlich seiner polizeilichen Einvernahme vom 11. November 2008 gab X. zu Protokoll, er sei der Meinung gewesen, dass das Verbrennen von Ästen legal sei.
B. Mit Kompetenzentscheid vom 9. Dezember 2008 überwies die Staatsanwaltschaft Graubünden die Strafsache zur Beurteilung an das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement (EKUD).
C. In der Folge wurde X. die Gelegenheit eingeräumt, zum erhobenen Vorwurf des widerrechtlichen Verbrennens von Abfällen bis zum 31. Dezember 2008 schriftlich Stellung zu nehmen, wovon X. jedoch gemäss Aussage der Vorinstanz keinen Gebrauch machte.
D. Mit Strafverfügung vom 27. Januar 2009, mitgeteilt am 30. Januar 2009, erkannte das EKUD wie folgt:
„1. X. ist schuldig der vorsätzlichen Widerhandlung gegen Art. 61 Abs. 1 lit. f USG.
2. Dafür wird er mit einer Busse von Fr. 100.-- bestraft.
3. Die Verfahrenskosten, bestehend aus:
- Staatsgebühr Fr. 100.00 - Ausfertigungs- und Mitteilungsgebühren Fr. 115.00 - Untersuchungsgebühren Kantonspolizei Fr. 158.00 Total Fr. 373.00
gehen zu Lasten von X..
4. Busse und Verfahrenskosten im Gesamtbetrag von Fr. 473.-- sind innert 30 Tagen seit der Zustellung der Strafverfügung gemäss beiliegender Rechnung der Finanzverwaltung des Kantons Graubünden zu überweisen.

## Considerations