# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** be6692d3-6213-4206-bd8e-5ba6002fd659
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Mit Schreiben datiert vom 20. Juli 2017 (Eingangsstempel: 11. September 2017) bzw. 7. September 2017 (in den Akten findet sich ein  Schreiben datiert vom 7. September 2017) erstattete Rechtsanwalt C. (nachfolgend «RA C.») für A. bei der Bundesanwaltschaft (nachfolgend «BA») Strafanzeige gegen die seinerzeitigen Organe der D. SA E., F. und G. wegen falscher Anschuldigung gemäss Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. Er führte dabei namentlich aus, die Anzeige werde gegenüber der BA erhoben, weil die Staatanwaltschaft des Kantons Zug (nachfolgend «StA ZG») zu  gegeben habe, dass sie in Angelegenheiten A. nicht unabhängig  parteiisch handle. Strafanzeigen des Anzeigeerstatters bei der StA ZG seien nicht bearbeitet oder mit fadenscheinigen Begründungen eingestellt worden. Die Strafanzeigen gegen A. würden dagegen mit grosser Verve  (Vorakten, act. 2/2, 12/1).
Am 14. August 2020 teilte die BA RA C. mit, dass die verzögerte Bearbeitung der Strafanzeige einem bedauerlichen internen Fehler zuzuschreiben sei, eine Bundeszuständigkeit nicht in Frage komme und sie deshalb seine Eingabe retourniere, damit er darüber entscheiden könne, ob er die Anzeige bei der zuständigen Stelle im Kanton Zug einreichen möchte (Vorakten, act. 12/10).
Am 24. August 2020 teilte RA C. der BA mit, dass A. eine rechtsmittelfähige Entscheidung für zwingend erforderlich halte. Er suche um eine förmliche Einstellungsverfügung nach (Vorakten, act. 12/11).
Am 27. August 2020 leitete die BA die Strafanzeige, soweit bei der BA noch vorhanden, an die StA ZG weiter, mit der Begründung, Art. 39 StPO  die Strafbehörden, einen Fall an die zuständige Behörde , sofern dies nötig sei. Aufgrund des Schreibens des RA C. vom 24.  2020 sei dies vorliegend der Fall (Vorakten, act. 12/12).
Mit Verfügung vom 7. September 2020 übernahm die StA ZG das Verfahren von der BA (Vorakten, act. 12/13).
Am 10. September 2020 gelangte RA C. unter Bezugnahme auf das  der BA vom 14. August 2020 und sein Schreiben vom 24. August 2020 noch einmal an die BA (Vorakten, act. 12/14).
Mit Schreiben vom 16. November 2020 teilte RA C. der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (nachfolgend «AB-BA») unter Beilage eines Schreibens der StA ZG vom 19. Oktober 2020 an RA C. mit, dass er die
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Anlagen zur Strafanzeige wunschgemäss an die StA ZG versandt habe (Vorakten, act. 18/2).
Mit E-Mail vom 15. Dezember 2020 teilte A. B., a.o. Staatsanwalt des , mit, dass die StA ZG am 2. Dezember 2020 die Strafanzeige vom 20. Juli 2017 bzw. 7. September 2017 nicht anhand genommen habe, was er fristgerecht beim Obergericht des Kantons Zug angefochten habe (, act. 20/1).
B. Am 25. Mai 2020 erstattete RA C. für A. bei der AB-BA Strafanzeige gegen H. wegen Begünstigung gemäss Art. 305 StGB durch Unterlassen von  bei der Wahrnehmung seiner Amtsgeschäfte.
Am 19. Januar 2021 verfügte B., die Strafsache (Strafanzeige [vom 25. Mai 2020]) werde nicht anhand genommen.
C. Mit Beschwerde vom 25. Januar 2021 (Ankunft an der Grenzstelle im  [Schweiz] und Übergabe an die Inlandsortierung: 27. Januar 2021) gelangte A. persönlich gegen die Nichtanhandnahmeverfügung vom 19. Januar 2020 [recte: 2021] und gegen den «Beschluss des  Bundesanwaltes I. eine Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft für die Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung im Zusammenhang mit dem Verdacht der Geldwäscherei zu verneinen» an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts (act. 1).
D. Am 19. Februar 2021 wurde B. gebeten, seine Verfahrensakten einzureichen (act. 2). Mit Schreiben vom 22. Februar 2021 teilte B. mit, die  seien am 8. Februar 2021 an die AB-BA zurückgeleitet worden. Er werde veranlassen, dass diese Unterlagen fristgerecht dem Bundesstrafgericht übermittelt würden (act. 3). Die AB-BA reichte die Verfahrensakten mit Schreiben vom 24. Februar 2021 ein (act. 4).
E. Mit Eingabe vom 2. März 2021 machte A. weitere Ausführungen und reichte weitere Dokumente ein (act. 5).
Es wurde kein Schriftenwechsel durchgeführt (vgl. Art. 390 Abs. 2 StPO im Umkehrschluss).
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Auf die Ausführungen von A. und die eingereichten Akten wird, soweit , in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug genommen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft ist die