# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bb53f3ef-3092-4478-ab31-0726bf5438dd
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1968 geborene
X._
, gelernter Automechaniker, erlitt im Jahr 1988 bei einem Verkehrsunfall ein Polytrauma (mit Acetabulumfraktur rechts, kleiner Impressionsfraktur am Femurkopf, offener Patellafraktur rechts sowie dislozierter medialer Malleolarfraktur rechts
)
.
Wegen zunehmender Hüftbe
schwerden wurde
im Jahr
1999 eine offene chirurgische Hüftluxation mit Tro
chanter-Osteotomie rechts durchgeführt
.
Am 26. Dezember 2002 erlitt
X._
einen weiteren Unfall, bei dem er sich eine Kontusion des Gesässes und der rechten Hüfte zuzog.
Während er für die Folgen des ersten Unfalles von der dafür zuständigen Suva weiterhin eine Invalidenrente des Unfallversicherers be
zieht (vgl. dazu das Urteil des hiesigen Gerichts vom 25. Januar 2016 Proz. Nr. UV2014.00268; Urk. 7/178), wurden die Leistungen aus der Unfallversicherung mit Bezug auf den zweiten Unfall von der dafür zuständigen Balser Versiche
rung AG per 1. Februar 2006 eingestellt.
1.2
Von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, bezog X._ für die gesundheitlichen Folgen des ersten Unfalles eine halbe Invali
denrente ab 1. Juli 2000. Diese wurde im Jahr 2004 zufolge eines unter 40 % gesunkenen Invaliditätsgrades wieder aufgehoben.
Auf eine weitere, unter Hinweis auf die Folgen des zweiten Unfalles am 17. Januar 2005 eingereichte Anmeldung zum Leistungsbezug trat die IV-Stelle mangels Glaubhaftmachung einer anspruchsrelevanten wesentlichen Tatsachen
änderung nicht ein, was mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 31. Oktober 2006 (Proz. Nr. IV.2005.00620; Urk. 7/133) bestätigt wurde.
Am 18. März 2014 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von Leistun
gen der Invalidenversicherung (Urk. 7/147). Nach Durchführung des Vorbe
scheidverfahrens (Urk. 7/150 ff.) und Abwartens des Ausgangs des gerichtlichen Verfahrens betreffend Revision der unfallversicherungsrechtlichen Invaliden
rente (Proz. Nr. UV.2014.00268) trat die Verwaltung mit Verfügung vom 18. Mai 2016 auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob X._ am 20. Juni 2016 Beschwerde mit dem Rechtsbe
gehren um Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Zusprechung einer mindestens halben Invalidenrente ab dem 30. April 2014, eventualiter um An
ordnung eines Gerichtsgutachtens beziehungsweise Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2. August 2016 schloss die Verwaltung auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber der Beschwerdeführer am 23. August 2016 orientiert wurde (Urk. 8).

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 die
ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2).
1.2
Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten (BGE 109 V 108 E. 2b).
1.3
Mit
Art.
87
Abs.
3 in Verbindung mit
Abs.
2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige
rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände
rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach
verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen
spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver
ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).
1.4
Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des
Art.
87
Abs.
2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa
chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) er
stellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän
derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva
lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom
5.
Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom
7.
April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2
8.
Februar 2012 E. 3.3.2).
1.5
Erfolgte nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prü
fung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechts
konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerbli
chen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3).
2.
Der Versicherte lässt die Aufhebung des Nichteintretensentscheides vom 18. Mai 2016 und die Zusprechung mindestens einer halben Invalidenrente und eventu
aliter die Anordnung eines Gerichtsgutachtens bzw. die Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung beantragen. Setzt sich eine Beschwerdeschrift gegen ei
nen Nichteintretensentscheid lediglich mit der materiellen Seite auseinander, weist sie keine sachbezogene Begründung auf (vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134, vgl. etwa auch in BGE 136 III 102 nicht publizierte E. 2.1). Immerhin ist der vorliegenden Beschwerdebegründung, in deren Lichte der Antrag auszulegen ist, zu entnehmen, dass sich der Versicherte sinngemäss auf den Standpunkt stellt, der Nichteintretensentscheid der IV-Stelle sei angesichts der verschlechterten gesundheitlichen Situation zu Unrecht ergangen. Insoweit ist auf die Be
schwerde einzutreten.
3.
3.1
Referenzzeitpunkt (vgl. BGE 130 V 71 E. 3.2.3) für die Prüfung des Glaubhaftma
chens einer anspruchsrelevanten Veränderung des Gesundheitszu
standes bildet
entgegen der vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) in seiner Stellungnahme vom 2. Juni 2014 geäusserten Meinung (Urk. 7/149 S. 3-5)
nicht die mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 31. Oktober 2006 bestätigte auf die erste Neuanmeldung nicht eintretende Verfügung vom 8. Februar 2005 (Urk. 7/115); denn diese stellt keine auf
rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs
beruhende Verneinung des Leistungsanspruchs dar. Der Vergleich hat mit dem (die
nach Abklärungen in medizinsicher und erwerblicher Hinsicht erlassene
, rentenauf
hebende Verfügung vom 2. November 2004 [Urk. 7/102] bestätigenden) Ein
spracheentscheid vom 12. Januar 2005 (Urk. 7/112) zu erfolgen.
Die Renten
auf
heb
ung beruhte auf
den Berichten von Dr. med. Y._, Facharzt für physika
lische Medizin, spez. Rheumaerkrankungen, vom 18. Februar, 10. September und 12. Oktober 2004 (Urk. 7/95, Urk. 7/98, Urk. 7/99), wonach der Beschwer
deführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ohne konstantes Sitzen oder Stehen und ohne stereotype Betätigung der Beinmuskulatur rechts, ohne langandauerndes Gehen oder Treppensteigen sowie ohne häufiges Heben und Tragen von Lasten über 10 kg zu 100 % arbeitsfähig war (Urk. 7/100 S. 4, Urk. 7/102 S. 2). Dabei wurde von folgenden Diagnosen ausgegangen (Urk. 7/100 S. 1):
-
Posttraumatische Coxarthrose rechts bei Status nach
O
steosynthese einer Acetabu
lumfraktur (1988)
-
Posttraumatische Periarthrosis coxae rechts und Insertionstendopathie des rech
ten Sitzbeines (26.12.02)
3
.
2
Im Rahmen der Neuanmeldung legte der Beschwerdeführer
das vom Unfallversi
cherer im Rahmen einer Rentenrevision eingeholte
Gutachten des
Z._,
vom 18. Dezember 2013
(Urk. 7/143/4-25) ins Recht. Darin wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig
keit gestellt (S. 17):
Zustand nach Verkehrsunfall vom 11.07.1988 mit:
1.
Fortgeschrittene sekundäre posttraumatische Coxarthrose rechts mit/bei (M16.5)
-
Status nach Osteosynthese einer mehrfragmentären Acetabulum
-
hinterwand
fraktur und
kleiner Impressionsfraktur
am Femur
kopf rechts am 11.08.1988 bei dorsaler Hüftluxation
rechts
-
Status nach chiru
rgischer Hüftluxation mit Trochanterosteotomie rechts am 26.08.1999
mit Metall
entfernung, Neurolyse
N.
ischiadicus, Labrumteilre
sektion, Osteophytektomie
und Offsetkorrektur
-
Status nach Trochanterschrauben-Entfernung rechts am 17.03.2000 bei Bursi
tis trochanterica
-
Klinisch Vd.a.
l
eichte persistierende Irritation d
es Nervus ischiadicus rechts i.
R. posttraumatischen
Ve
rn
arbungen der posterioren Weichteile (hintere Hüftkapsel und kurze
Aussenrotatoren), e
l
ektrophysiologisch keine Neuro
pathie des Nervus ischiadicus
-
Status nach Sitzbeinkontusion am 26
.
12.2002 mit protrahiertem Verlauf bzw. Re-Traumatisierung der poster
ioren Weichteil
e
2.
Beginnende bikompartimentelle Gonarthrose rechts mi
t/
bei (M17.3)
-
Status nach D
é
bridement und sekundärem Wundverschluss einer whs.
II
°ig offenen Patellalängsfraktur
rechts am 11.07.1988, konservativ behandelt
-
Status nach operativer Entfernung eines ossären Fragmentes von der Pa
tell
a
am
01.12.1989
-
Status nach Kniearthroskopie mit medialer Meniskusentfernung 2012
3.
Beginnende mediale OSG-Arthrose rechts mit/bei (M19.1-7)
-
Status nach O
steosynthese einer medialen Mall
eolarfraktur rech
ts am 1
1.07.1988
-
Status nach Meta
llentfernung am 01.12.1
989
D
ie Situation
habe sich
deutlich verschlechtert. Klinisch
seien
die Beschwerden in der Hüfte
im Vordergrund, auch wenn insge
samt die belastungs- und positi
onsabhängigen Beschwerden sich weder qualitativ noch quantitativ gross ver
ändert
hätten. Es bestehe
aber einerseits klar eine symptomatische Coxarthrose, auch wenn
die Be
weglichkeit in der Hüfte noch relativ gut
sei
. Andererseits
lä
gen
periarth
ropathische, am ehesten muskulä
re
I
rritatio
nen durch Vernarbun
gen der post
erioren Weichteile vor. Zwischenzeitlich
sei
es sogar zu einer neu
ro
l
ogisch messbaren Schädigung des Nervus ischiadicus gekommen. Diese Ver
änderungen
seien
aber wieder regredient. Zweitens
hätten
sich die rechtseitigen Knieschmerzen in dem Sinn verschlechtert, dass radiologisch eine Zunahme der Arthrose zu vermerken
sei
. Lediglich im rechten
Fuss seien
di
e Beschwerden minimal (S. 21).
Mit Bezug auf das Zumutbarkeitsprofil seien q
ualitativ keine Limiten gegeben, wo
hl aber quantitativ. Hier spiele
der Zeitfaktor eine wesentliche Rolle. Dem
nach soll
te
längeres Sitzen von mehr als zwei Stunden vermieden werden. Ebenfalls
sei
lä
nge
res Gehen (Gehstrecken von mehr als
1⁄2 km
) zu vermeiden. Auch
seien
das Tragen von Lasten
über
10-15
kg und repeti
tive Schl
äge auf das Hüftgelenk (Sprin
gen aus Höhe, Treppensteigen) zu vermeiden. Funktionen,
die ein
vermehrtes Flexionsausmass in
der Hüfte erforderten
(regelmässiges Trep
pensteigen),
seien
ebenfalls nicht zu empfehlen. Stehen, Gehen und Sitzen
seien
zeitlich und
l
eistungsmässig beschränkt zumutbar
.
Beim Liegen
seien
keine Li
miten vorhanden.
I
n seinem momentanen Beruf
könne
und
wolle d
er Explorand
unter Einhaltung der zeitlichen Limiten beziehungsweise
Pausen, welche er ge
mäss
eigenen Aussagen gut im Griff habe,
weiterhin arbei
ten. Das beinhalte mehrma
lige Pausen während längere
r
Autofahrten. Zugemutet
würden
leichte b
is mittelschwere Tätigkeiten sowie Wechselbelastungen.
L
ängeres Sitzen sowie Zwangshaltungen mit Stossbewegungen
sollten vermieden werden
. Grundsätz
lich
sei
eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vo
l
lumfänglich zu
mutbar. Bei
gleichbleibender Belastung
(nur Sitzen, nur Stehen)
sei
hingegen eine zeitliche Limite im Sinne von halbtägiger Arbeit gegeben
(S. 21 f.)
.
Aufgrund der fortgeschrittenen posttraumatischen Coxarthrose
dürfte
mit einer Zunahme der Beschwerden bis hin zu immobilisierenden Schmerzen gerechnet werden. Aufgrund
des Alters würden bei diesem Ex
ploranden sicherlich alle konservativen Therapieoptionen der Coxarthrose ausgeschöpft. Sollten diese aber nicht mehr s
uffizient sein und die Arbeitsfä
higkeit weiter eingeschränkt werden, sollte über einen Hüftgelenk
sersatz diskutiert werden. Dies
könnte al
lenfalls die Arbeitsfähigkeit positiv beeinflussen
(S. 22).
3.3
Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 25. Januar 2016 (Proz. Nr. UV.2014.00268, E. 3.3) betreffend die Revision der unfallversicherungsrechtlichen Invalidenrente wurde festgestellt, dass das Gutachten des Z._ vom 18. Dezember 2013
eine relevante Verschlechterung der
(
unfallbedingten
)
Beschwerden aus
weise
. Die Verschlechterung äusser
e
sich im Rahmen des nach wie vor zumutbaren vollen Arbeitspensums durch eine zeitlich und leistungsmässig zusätzlich ein
geschränkte Zumutbarkeit von sitzend (bis maximal zwei Stunden) und gehend (bis maximal 500 m) auszuübenden Tätigkeiten.
Eine wesentliche Veränderung
des ges
undheitlichen Zustandes seit dem
rentenablehneden Entscheid
vom
12. Januar 2005 (Urk. 7/102) ist damit glaubhaft dargetan.
Ob auch
mit Bezug auf die
erst im Beschwerdeverfahren geltend gemachten (Urk. 1 S. 5 f.)
Handgelenks- und Kniebeschwerden
Anhaltspunkte für eine Verschlechterung der gesundheitlichen Situation gegeben sind, kann bei diesem Ergebnis offen bleiben, da die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Anspruchs
prüfung ohnehin eine umfassende Abklärung vornehmen
wird
.
Dabei
wird
un
ter anderem auch der
Bericht des
A._
vom 7. Januar 2016 (Urk. 7/176/3-
11)
über die am 16./17. November 2015 im Auftrag der Basler Versicherung AG durchgeführte Funktionsorientierte Medizinische Abklärung (FOMA)
zu berücksichtigen sein. Laut diesem Bericht ist der Beschwerdeführer
in der Ausübung der Tätigkeit als Chauffeur
durch die
Beschwerden und Funktionseinschränkungen im Bereich des rechten Handgelenks und des rechten Knies zwar nicht
eingeschränkt
(S. 3). Jedoch entspricht diese Tätigkeit nicht vollumfänglich dem Anforderungsprofil einer insbesondere den Hüftbeschwerden optimal angepassten Tätigkeit
.
Zusammenfassend ist eine Sachverhaltsänderung glaubwürdig dargetan, weshalb die Sache in Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird, zur materiellen Beurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen ist.
4.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
800
.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr.
1‘900
.-- (inklusive Bar
auslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer).