# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 32f90e8e-c27f-4772-b0d8-4d172bb09e5b
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2005
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Der deutsche Staatsangehörige A._ wird verdächtigt, in der Zeit von Februar 1991 bis Dezember 1992 in Polen in seiner Funktion als  der Firma B._ Ltd. und als Direktor der Firma C._ GmbH zusammen mit weiteren Personen verschiedenen Firmen absichtlich einen Vermögensschaden zugefügt zu haben, um sich damit persönlich zu bereichern. Die B._ Ltd. soll Waren im Wert von PLZ 739'242.12 an die Firma D._ Sàrl geliefert haben, wobei sich A._ das Entgelt für diese Waren angeeignet haben soll, statt es der B._ Ltd. zuzuführen. Der B._ Ltd. sei dabei ein Schaden von PLZ 739'242.12 entstanden. Weiter wird A._ verdächtigt, im  um die Zahlungsunfähigkeit der B._ Ltd. Rohmaterialien bezogen zu haben, wodurch zwei Unternehmen Verluste im Betrag von PLZ 639'431.99 entstanden seien. Ausserdem soll A._ in Verletzung seiner Pflichten und durch Missbrauch seiner Befugnisse über Eigentum der B._ Ltd. verfügt haben, um die Vollstreckung eines  und Sicherungsrechte von Gläubigern zu verhindern.  wird A._ vorgeworfen, sich am 2. November 1993 als  der E._ sowie als Direktor der C._ GmbH  im Wert von PLZ 15'256.10 zum Nachteil der B._ Ltd.  zu haben (vgl. Entscheid der Beschwerdekammer vom 2. März 2005, BH.2005.5).
Gestützt auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft in Krakau vom 30.  2002 wegen Veruntreuung etc. ersuchte Interpol Warschau am 19.  2004 um Inhaftnahme von A._ zwecks späterer Auslieferung.
Am 28. Januar 2005 wurde A._ in der Schweiz verhaftet und am  Tag in provisorische Auslieferungshaft versetzt. Nachdem er mit seiner vereinfachten Auslieferung nicht einverstanden war, erliess das Bundesamt für Justiz am 31. Januar 2005 einen Auslieferungshaftbefehl, der A._ am 1. Februar 2005 eröffnet wurde.
B. Eine erste Beschwerde gegen ein vom Bundesamt für Justiz abgelehntes Haftentlassungsgesuch hatte die Beschwerdekammer des  mit Entscheid vom 2. März 2005 kostenfällig abgewiesen (BH.2005.5). Jener Entscheid blieb unangefochten. Das Bundesamt für Justiz erliess am 11. April 2005 den Auslieferungsentscheid, wogegen der Beschwerdeführer am 12. Mai 2005 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhob (BK act. 1.4).
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C. Mit Eingabe vom 6. Mai 2005 wandte sich A._ erneut an das  für Justiz mit dem Ersuchen um Entlassung aus der , eventualiter gegen Leistung einer Kaution von Fr. 286'000.-- bzw. in gutscheinender Höhe. Subeventualiter ersuchte er um Versetzung in eine Klinik (BK act. 1.8). Mit als Zwischenverfügung bezeichnetem Entscheid vom 12. Mai 2005 wies das Bundesamt für Justiz das  kostenfällig ab (BK act. 1.2).
D. Gegen diesen Entscheid lässt A._ mit Eingabe vom 23. Mai 2005
wiederum Beschwerde führen und beantragt, es sei die angefochtene  aufzuheben und er sei unverzüglich aus der Auslieferungshaft zu entlassen. Eventualiter stellt er den Antrag, er sei gegen die Leistung einer Kaution von Fr. 286'000.-- bzw. in einer der erkennenden Behörde  scheinenden Höhe und verbunden mit weiteren Weisungen aus der Auslieferungshaft zu entlassen. Subeventualiter wurde Antrag auf  in eine Klinik gestellt (BK act. 1).
Das Bundesamt für Justiz trug in seiner Vernehmlassung vom 31. Mai 2005 auf kostenfällige Abweisung der Beschwerde an (BK act. 3).
In der Replik vom 2. Juni 2005 hält A._ an den Anträgen in der  vom 23. Mai 2005 fest (BK act. 4).
Auf die Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den  Erwägungen eingegangen.
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## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Für den Auslieferungsverkehr und die vorläufige Auslieferungshaft  der Schweiz und Polen sind primär das Europäische  vom 13. Dezember 1957 (EAÜ, SR 0.353.1) sowie das zu diesem Übereinkommen am 15. Oktober 1975 ergangene erste  (ZP, SR 0.353.11) und das am 17. März 1978 ergangene zweite  (2. ZP, SR 0.353.12) massgebend. Wo Übereinkommen und Zusatzprotokolle nichts anderes bestimmen, findet auf das Verfahren der Auslieferung und der vorläufigen Auslieferungshaft ausschliesslich das Recht des ersuchten Staates Anwendung (Art. 22 EAÜ), vorliegend also das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG, SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV, SR 351.11).
2. 2.1 Gemäss Art. 48 Abs. 2 IRSG bzw. Art. 28 Abs. 1 lit. e Strafgerichtsgesetz
(SGG; SR 173.71) kann gegen Auflieferungshaftbefehle und andere  nach Art. 47 IRSG Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhoben werden. Art. 50 Abs. 3 IRSG bestimmt, dass die Auslieferungshaft in jedem Stande des Verfahrens ausnahmsweise  werden kann, wenn dies nach den Umständen angezeigt . Der Verfolgte kann jederzeit ein Haftentlassungsgesuch . Entscheide über weitere Haftentlassungsgesuche unterliegen  der Beschwerde an die Beschwerdekammer (ZIMMERMANN, La  judiciaire internationale en matière pénale, 2. Aufl., 2004, 329 Nr. 289). Insofern sind die Voraussetzungen für ein Eintreten auf die  eingereichte Beschwerde gegeben.
Vor Beginn der Aufnahme der Tätigkeit durch das Bundesstrafgericht war
die Anklagekammer des Bundesgerichts zuständig, über Beschwerden  Auslieferungshaft zu befinden. Bei gleichzeitiger Hängigkeit der  gegen die Auslieferungshaft und der  gegen die Auslieferung selbst beurteilte nach bisheriger Praxis die I. Öffentlichrechtliche Abteilung des Bundesgerichts auch die , aus Gründen der Beschleunigung jeweils  (BGE 128 II 355, 359 E. 1.2; 117 IV 359, 360 f.). Diese spezifische Konstellation, dass nämlich zwei Kammern des gleichen Bundesgerichts mit der nämlichen Sache, wenn auch unter unterschiedlichen  und Kognition befasst sind (ZIMMERMANN, a.a.O., 331), besteht nach Auflösung der Anklagekammer des Bundesgerichts nicht mehr. Viel-
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mehr sind neu zwei Gerichte unterschiedlicher Stufe – das  und das Bundesgericht – mit den beiden unterschiedlichen Verfahren befasst. Es besteht damit kein Anlass, von der gesetzlichen  für Beschwerden gegen Auslieferungshaft abzuweichen, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.
2.2 Der Beschwerdeführer macht erstmals in der Beschwerdereplik die Befan-
genheit des beim Beschwerdegegner verfügenden Beamten F._  (BK act. 4, S. 5 f.). Der Beamte F._ habe sich beim Entscheid über das Haftentlassungsgesuch vom 6. Mai 2005 massgeblich auf seinen eigenen Auslieferungsentscheid vom 11. April 2005 gestützt. Befangenheit muss sogleich nach Entdecken des Befangenheitsgrundes gerügt werden (u. a. Entscheid des Bundesgerichts vom 22. Oktober 2004, 1P.339/2004 E. 2 unter Verweis auf BGE 126 III 249, 253 f. E. 3c, 121 I 225, 229 f. E. 3). Die vom Beschwerdeführer beanstandete Konstellation war diesem bereits bei Beschwerdeerhebung bekannt, die erstmals in der Replik  Rüge ist somit verspätet. Im Übrigen hielte sie auch einer inhaltlichen Überprüfung nicht stand.
3. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bildet die Verhaftung des
Beschuldigten während des ganzen Auslieferungsverfahrens die Regel (BGE 117 IV 359, 362 E. 2a; vgl. zum Ganzen Urteil der Anklagekammer 8G.8/2004 vom 9. Februar 2004 E. 1). Eine Aufhebung des  und eine Haftentlassung rechtfertigen sich nur ausnahmsweise. Dies ist der Fall, wenn der Beschuldigte sich voraussichtlich der  nicht entzieht und die Strafuntersuchung nicht gefährdet (Art. 47 Abs. 1 lit. a IRSG), wenn er den so genannten Alibibeweis erbringen und ohne Verzug nachweisen kann, dass er zur Zeit der Tat nicht am Tatort war (Art. 47 Abs. 1 lit. b IRSG), wenn er nicht hafterstehungsfähig ist oder  Gründe – z.B. enge und insbesondere familiäre Beziehungen zur Schweiz – vorliegen, die eine weniger einschneidende Massnahme  (Art. 47 Abs. 2 IRSG; Urteil 1A.170/1997 vom 10. Juni 1997 E. 3a; veröffentlicht in Pra 2000 Nr. 94 S. 569), oder wenn sich die Auslieferung als offensichtlich unzulässig erweist (Art. 51 Abs. 1 IRSG). Offensichtlich unzulässig kann ein Auslieferungsersuchen sein, wenn ohne jeden Zweifel und ohne weitere Abklärungen ein Ausschlussgrund vorliegt (vgl. BGE 111 IV 108, 110 E. 3a). Im Übrigen sind Vorbringen gegen die Auslieferung als solche oder gegen die Begründetheit des Auslieferungsbegehrens nicht im vorliegenden Beschwerdeverfahren, sondern im eigentlichen  zu prüfen. Diese Regelung soll es der Schweiz , ihren staatsvertraglichen Auslieferungspflichten nachzukommen. Die
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ausnahmsweise zu gewährende Haftentlassung ist deshalb an strengere Voraussetzungen gebunden als der Verzicht auf die gewöhnliche  in einem Strafverfahren oder die Entlassung aus einer solchen (vgl. BGE 111 IV 108, 110 E. 2).
4. 4.1 Wie schon in seiner ersten Beschwerde macht der Beschwerdeführer gel-
tend, die Auslieferung sei aufgrund bereits eingetretener Verjährung nicht zulässig und die Auslieferungshaft damit aufzuheben. Mit Bezug auf die rechtlichen Erwägungen kann vorerst auf den Entscheid der  vom 2. März 2005 (BH.2005.5, E. 2.2) verwiesen werden. Danach steht einem Rechtshilfeersuchen gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. c IRSG  eine absolute Verjährung nach schweizerischem Recht . Der Eintritt der absoluten Verjährung ist nur unter dem  Gesichtswinkel der Überprüfung der Auslieferung auf ihre  Unzulässigkeit zu prüfen.
Der Beschwerdeführer macht geltend, dass von den vier von den  Behörden erhobenen Vorwürfen diejenigen unter den Ziff. I, II und IV offenkundig absolut verjährt seien. Die letzte und für die Verjährung  Täterhandlung der Irreführung beim Tatvorwurf I sei auf März 1990 anzusetzen, womit auch bei Annahme des Tatbestands des Betrugs die absolute Verjährung bereits im März 2005 eingetreten sei. Die  III und IV seien ebenfalls absolut verjährt. Aufgrund der Darstellung und Subsumtion durch die polnischen Behörden wären diese nämlich am ehesten unter den schweizerischen Tatbestand der Verfügung über mit  belegte Vermögenswerte (Art. 169 StGB) zu subsumieren. Es  sich damit nach schweizerischem Recht um Vergehen. Die Sachverhalte seien bis spätestens im Jahr 1993 abgeschlossen gewesen, weshalb die absolute Verjährung (71⁄2 Jahre) längst eingetreten sei. Schliesslich bleibe nur mehr der als Betrug eingestufte Tatvorwurf II, bei welchem zwar die absolute Verjährung erst im Jahre 2006 eintrete. Indessen sei die relative Verjährung bereits eingetreten, weshalb eine Auslieferungshaft gestützt  darauf unverhältnismässig wäre.
Von offensichtlichem Eintritt der Verjährung kann nach wie vor nicht  werden. Zum einen räumt der Beschwerdeführer selbst ein, dass mindestens für den Tatvorwurf II – der sich bei der im  summarischen rechtlichen Prüfung unter den Betrug gemäss Art. 146 StGB subsumieren lässt – aufgrund der Tatzeitangabe im Gesuch (bis 17. September 1991) die absolute Verjährung noch nicht eingetreten ist.
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Sodann ist entgegen dem Beschwerdeführer die absolute Verjährung für die Tatvorwürfe I ebenfalls nicht (offensichtlich) erstellt. Der  schliesst aus der Darstellung zum Vorwurf I, wonach die  ab März 1990 erfolgt seien, darauf, die letzten  (Irreführung) müssten bis spätestens März 1990 erfolgt sein. Das ist nicht nachvollziehbar. Der recht rudimentären Tatdarstellung ist zu  (Übersetzung des Auslieferungsersuchens der  in Krakau vom 4./10. Februar 2005, BK act. 1.5, S. 1), dass die Betrügereien in vier Fällen mittels fiktiver Rechnungen getätigt worden sein sollen. Mit Bezug auf eine dieser Rechnungen wird ein relativ genaues  (17. – 19. Dezember 1992) genannt. Für eine weitere Rechnung wird das Jahr 1992 angegeben. Bezüglich der beiden übrigen Rechnungen  sich keine Zeitangaben. Wie der Beschwerdeführer aus diesen  und dem allgemein genannten Zeitraum (Februar 1990 – Dezember 1992) die Schlussfolgerung ziehen kann, die Irreführungen seien  im März 1990 abgeschlossen, ist unerfindlich. Wenngleich gemäss der Tatdarstellung im Auslieferungsersuchen der Beschwerdeführer die fiktiven Rechnungen nicht selber erstellte, sondern die Buchungen angeordnet  soll (vgl. BK act. 1.5, S. 1), diese somit als Vermögensdispositionen für die Frage der Verjährung irrelevant sind, stellt die angebliche Anordnung zur Vornahme der Buchungen sehr wohl eine Täterhandlung dar und kann diese bis kurz vor dem jeweiligen Rechnungsdatum geschehen sein. Eine offensichtliche Annahme einer Verjährung ist mit Bezug auf diesen  daher nicht anzunehmen. Wie es sich mit den übrigen Tatvorwürfen verhält, braucht nicht weiter geprüft zu werden.
4.2 Der Beschwerdeführer macht wirtschaftspolitische Gründe für die  und das Auslieferungsgesuch der polnischen Behörden geltend. Es gehe den polnischen Behörden nur darum, mit seiner Verhaftung sein  Unternehmen vom polnischen Markt des Autobahn- und  fernzuhalten. Es sei Ziel der polnischen Behörden, ihn mittels des Strafverfahrens und der Haft zu ruinieren, könne er doch seine Firma in Deutschland so nicht mehr weiterführen. Es sei dies eine häufige  in Polen. Auf diesen Einwand braucht insofern nicht weiter  zu werden, als die angeblichen politischen Beweggründe nicht offensichtlich im Sinne der Rechtsprechung sind (BGE 111 IV 108, 110 E. 3a). Sie sind im Auslieferungsverfahren zu prüfen.
4.3 Der Beschwerdeführer bestreitet erneut die Fluchtgefahr, namentlich im
Zusammenhang mit der von ihm angebotenen Kaution sowie der , weitere Auflagen auf sich zu nehmen. In diesem Zusammenhang wendet er sich gegen die Argumentation des Beschwerdegegners, mit dem
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Auslieferungsentscheid sei die Fluchtgefahr nochmals erhöht. Auf diesen Einwand braucht nicht näher eingegangen werden, kann doch mit Bezug auf die Fluchtgefahr ohne weiteres auf die nach wie vor vollumfänglich  Erwägungen des Entscheids vom 2. März 2005 (BH.2005.5 E. 2.4) verwiesen werden. Der Beschwerdeführer ist deutscher , in Deutschland ansässig und dort mit seinem Unternehmen tätig. Er ist für die dem Auslieferungsbegehren zugrunde liegenden Delikte in Deutschland weder verfolg- noch auslieferbar. Es ist deshalb mit einer sehr hohen Fluchtbereitschaft und ebenso hoher Fluchtmöglichkeit zu rechnen. Die angebotene Kaution vermag diese Fluchtgefahr nicht zu beseitigen, zumal die detaillierten Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers nicht bekannt sind. Zusätzliche Massnahmen, ja selbst eine zweimalige tägliche Meldepflicht mindern die Fluchtgefahr aufgrund der faktisch  offenen Grenzen zu Deutschland und der rasch zu realisierenden Möglichkeit eines Grenzübertritts nicht.
4.4. Der Beschwerdeführer lässt schliesslich vortragen, die Auslieferungshaft
sei aufgrund seines beeinträchtigten Gesundheitszustands nicht . Unverhältnismässig sei sie auch wegen des Risikos, dass seine Firma „C._ GmbH“ wegen seiner Abwesenheit existenziell gefährdet sei. Damit wäre er auch persönlich ruiniert und die rund einhundert  würden die Stelle verlieren.
Die berufliche Stellung des Beschwerdeführers ist nicht anders als  anderer, in Auslieferungshaft gesetzter Selbständigerwerbender oder Unternehmensleiter und muss hinter die Einhaltung der staatsvertraglichen Verpflichtungen der Schweiz zurücktreten. Mit Bezug auf seinen  beruft sich der Beschwerdeführer auf einen Bericht des  von Meilen vom 11. Mai 2005. Darin hält der mit der Beurteilung der Hafterstehungsfähigkeit beauftragte Bezirksarzt fest, aufgrund des  und des zunehmenden Risikos einer psychischen und  Dekompensation, die mittelfristig doch noch eine Hospitalisation  machen dürfte, sei ein rasch möglichster Verfahrensentscheid anzustreben (BK act. 1.7). Eine eigentliche Hafterstehungsunfähigkeit,  nach Art. 47 Abs. 2 IRSG zu einer anderen Massnahme als Haft führen würde, liegt dennoch nicht vor. Für eine Verlegung in eine Klinik, wie dies der Beschwerdeführer in seinem Subeventualbegehren verlangt, besteht vorderhand keine zwingende Notwendigkeit. Der eingeschränkten  und physischen Verfassung des Beschwerdeführers ist nicht durch Entlassung aus der Auslieferungshaft, sondern durch flankierende  Rechnung zu tragen. Der Beschwerdegegner ist die für die Haft und damit das gesundheitliche Wohlergehen des Beschwerdeführers ver-
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antwortliche Behörde. Ihr steht für einen sachgerechten Umgang mit  gesundheitlichen Problemen des Beschwerdeführers eine Palette von Begleitmassnahmen zur Verfügung (wie häufige Arztvisitationen,  im Gefängnis, Anpassung der konkreten Haftbedingungen, im  Fall: Verlegung in die Gefängnisabteilung eines Spitals). Darüber hat die Beschwerdekammer indessen nicht zu befinden. Schliesslich kann auch nicht gesagt werden, die heute rund viermonatige Haft sei von ihrer Dauer her offensichtlich unverhältnismässig.
Die Beschwerde ist daher (im Hauptantrag und in den Eventualanträgen) abzuweisen.
5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Kosten
zu tragen (Art. 48 Abs. 2 IRSG i.V.m. Art. 214 ff. sowie Art. 245 BStP und Art. 156 Abs. 1 OG). Es ist eine Gerichtsgebühr von Fr. 1’200.--  (Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die  vor dem Bundesstrafgericht, SR 173.711.32).
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