# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e9533306-1718-5899-8ca5-234b8418cdf4
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. B._ betreibt eine im Verkauf und Ankauf von Immobilien spezialisierte . A._ ihrerseits ist Eigentümerin einer 3.5-Zimmer-Wohnung in Bern. Am 22. Juni 2015 haben B._ und A._ über diese Wohnung einen Maklervertrag abgeschlossen. Dieser sieht insbesondere Folgendes vor:
"3. Die Vermittlungsprovision beträgt 3 % des erzielten Verkaufspreises (exkl. 8.0 % MwSt). Die Vermittlungsprovision ist geschuldet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung durch den Beauftragten zustande gekommen ist. Fällig und geschuldet ist die Provision am Tag der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages.
4. Weist der Beauftragte einen abschlusswilligen und zahlungsfähigen Kaufinteressenten nach, der Auftraggeber aber das Geschäft mit diesem aus irgend einem Grunde nicht mehr tätigen will, ist die ganze Provision gemäss Ziffer 3 geschuldet.
9. Dem Verkauf der 3.5-Zimmer-Eigentumswohnung wird die Auftraggeberin nur zustimmen, wenn im Gegenzug ein entsprechendes Objekt (Wohnung oder Haus) ihren Vorstellungen  erworben werden kann."
Am 27. August 2015 haben A._ und C._ eine Reservationsvereinbarung unterzeichnet, welche insbesondere vorsieht, dass der Antritt des Kaufobjekts durch die Käuferin und die Übergabe auf den 1. Dezember 2015 erfolgen. In der Folge weigerte sich A._ allerdings, ihre Wohnung zu verkaufen. Am 16. November 2015 kündigte sie zudem den Maklervertrag. B._ verlangte daraufhin die Bezahlung eines Maklerhonorars von CHF 25'596.-.
B. Mit Eingabe vom 24. Mai 2016 beim Präsidenten des Zivilgerichts des Seebezirks beantragte B._ unter Kosten- und Entschädigungsfolge, dass A._ verurteilt werde, ihm einen Betrag von CHF 25'594.- nebst Zins zu 5 % ab dem 14. Dezember 2015 zu bezahlen. Die Beklagte schloss auf Abweisung der Klage.
Anlässlich der Verhandlung vom 8. Februar 2017 wurden die Parteien und die Zeugin C._ einvernommen, das Beweisverfahren abgeschlossen und die Parteivorträge gehalten. Mit Entscheid des Gerichtspräsidenten vom 1. September 2017 wurde A._ verpflichtet, B._ einen Betrag von CHF 25'594.- nebst Zins zu 5 % seit dem 24. März 2016 zu bezahlen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
C. Am 16. Oktober 2017 erhob A._ Berufung gegen den Entscheid vom 1. September 2017. Sie beantragt die Aufhebung des Entscheids und die Abweisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolge für beide Instanzen.
B._ reichte seine Antwort am 5. Dezember 2017 ein. Er schliesst auf Abweisung der Berufung und Bestätigung des angefochtenen Entscheids, unter Kosten- und .
Kantonsgericht KG Seite 3 von 8

## Considerations

Erwägungen
1.