# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 62e7b477-c2cb-4e3e-bf0f-fe2a71b6494e
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1968,
verheiratet mit
Y._
,
bezieht eine
Rente der Invalidenversicherung
für sich
sowie eine Kinderrente für seine
Tochter
Z._
.
Rückwirkend p
er
1.
Mai 2018 wurde die bisherige halbe
R
ente auf eine ganze erhöht
(vgl.
Antrag auf
Verrechnung
von Nachzahlungen der AHV/IV vom 1
1.
Oktober 2019,
Urk.
9/10/19,
Urk.
9/12/21,
Urk.
9/
18/65
)
.
Mit Verfügung
en
vom
2.
und 2
5.
Oktober 2019
berechnete die
Stadt Winterthur, Zusatzleistungen zur AHV/IV (nachfolgend: Durchführungsstelle),
den Anspruch des Versicherten
auf Zusatzleistungen
vom
1.
Mai bis am 3
1.
Juli 2018 sowie ab August 2018 (
Urk.
9/10
/2-18
,
Urk.
9/12
/2-20
)
infolge
d
er Erhöhung des Invaliditätsgrades
rückwirkend
neu
und forderte
Fr.
3’221
.--
(
Urk.
9/1
1
)
beziehungsweise
Fr.
18'153.--
(
Urk.
9/13)
an
im betreffenden Zeitraum zu viel ausbezahlte
n
L
eistungen
(
Fr.
1'926.-- und
Fr.
3'037.-- an Ergänzungsleistungen,
Fr.
275.-- und
Fr.
458.-- an Gemeindezuschüssen,
Fr.
128.-- an Beihilfen sowie
Fr.
1'020.-- und
Fr.
14'530.-- an Prämienverbilligungen)
zurück
.
Davon verrechnete sie
Fr.
2'201.-- und
Fr.
3'623.-- mit den Rentennachzahlungen der Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) und hielt bezüglich der zu viel bezahlten Prämienverbilligungen von
Fr.
1'020.-- und
Fr.
14'530.-- fest, diese würden von der SVA Zürich zurückgefordert (
Urk.
9/11/2,
Urk.
9/13/2).
Gegen diese Verfü
gungen erhob der Versicherte am
4.
November 2019 Einsprache (
Urk.
9/9).
Mit
Verfügung
vom
2
5.
November 2019 b
erechnete die D
urchführungsstelle sodann den Anspruch des Versicherten
auf Zusatzleistungen
ab seinem Auszug aus der ehelichen Wohnung per November 201
9 neu (
Urk.
16
/1
/2-6
), wogegen
dieser
am 1
9.
Dezember 2019 Einsprache erhob (
Urk.
9/7
/1-3
).
Nachdem der
Versicherte
per November 2020 wieder zurück in die eheliche Wohnung gezogen war
(
Urk.
9/5/6 ff.
)
, berechnete die Durchführungsstelle
den Anspruch ab diesem Zeitpunkt
mit Verfügung vom 2
8.
Oktober 2020 (
Urk.
9/5
/2-6
), die sie
mit
am 2
9.
Oktober 2020
erlassener Verfügung
korrigierte (
Urk.
9/4
/2-6
)
,
unter Verweigerung von Gemeindezuschüssen
wiederum neu und forderte
mit
weiterer
Verfügung vom 2
9.
Oktober
2020 zu
viel ausgerichtete
Gemeindezu
schüsse
in der Höhe von
Fr.
102.-- zurück (
Urk.
9/3
/1-3
). Gegen diese Verfügun
g
en
erhob der Versicherte am 2
6.
November 2020 Einsprache (
Urk.
9/2).
Mit
Einspracheentscheid
vom 1
2.
März 2021 wies die Durchführungsstelle die Einsprachen des Versicherten vollumfänglich ab (
Urk.
9/1 =
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz,
Winterthur,
am 2
6.
April 2021 Beschwerde mit den Anträgen
, der
Einspracheentscheid
vom 1
2.
März 2021 sei aufzuheben,
die Verfügungen betreffend Zusatzleistungen zur AHV/IV vom
2.
und 2
5.
Oktober sowie vom 2
5.
November 2019 seien zu ändern und es seien ihm höhere Ergänzungsleistun
gen und auch für die Zeit vom
1.
Mai bis 3
1.
Juli 2018 und vom
1.
August 2018 bis 3
1.
Oktober 2019 Zusatzleistungen zuzusprechen. Zudem sei die geforderte Rückerstattung aufzuheben oder zu reduzieren. In formeller Hinsicht stellte er sodann ein Gesuch um
Gewährung der
unentgeltliche
n
Prozessführung
und Einsetzung von Rechtsanwältin Stephanie Schwarz
als unentgeltliche Rechtsver
treterin (
Urk.
1
S. 2
). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom
9.
Juni 2021
sinngemäss
auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
8). Hiervon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1
8.
Juni 2021 Kenntnis
gegeben
. Mit der gleichen Verfüg
ung wurde
ihm
Rechtsanwältin Stephanie Schwarz als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt (
Urk.
10).
Auf Ersuchen des Gerichts (vgl.
Urk.
14
)
reichte
die Beschwer
degegnerin am 1
0.
Mai 2022
weitere Unterlagen ein
(
Urk.
15,
Urk.
16
/
1
-11
)
.
wobei nur
ein Teil der Unterlagen, nämlich
Urk.
1
6/1-6
,
die hier zu beurteilende Angelegenheit
betreffen
.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am
1.
Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) sowie der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlasse
nen- und Invalidenversicherung (ELV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer ü
bergangsrechtlicher Regelungen
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Anspruch auf Zusatzleistungen ab Mai 2018
bis Dezember 2020
Gegenstand des Verfahrens bildet (vgl.
Urk.
2) und eine Verfügung oder ein
Einspracheentscheid
über Ergänzungsleistungen in zeitlicher Hinsicht lediglich für das Kalenderjahr Rechtsbeständigkeit entfaltet (Urteil des Bundesgerichts 9C_541/2019 vom
7.
Oktober 2019 E. 4.1 mit Hinweisen), sind die bis 3
1.
Dezember 2020 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall anzuwenden und in dieser Fassung zu zitieren.
Dies gilt auch für die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die auf den
1.
Januar 2021 eine Änderung erfahren haben.
1.2
Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus
setzungen nach
Art.
4-6 ELG erfüllen, Zusatzleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (
Art.
2
Abs.
1 ELG; §
§
1, 13 und 20
Abs.
1 des Gesetzes des Kantons Zürich über die Zusatzleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung; ZLG). Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art.
9
Abs.
1 ELG).
Die anerkannten Ausgaben sowie die anrechen
baren Einnahmen von nicht
getrennt lebenden
Ehegatten werden zusammen
gerechnet (
Art.
9
Abs.
2 ELG).
Die anrechenbaren Einnahmen von Personen, welche zu Hause leben, werden nach
Art.
11
Abs.
1 ELG ermittelt. Als Einnahmen anzurechnen sind unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie einen jährlichen Freibetrag von
Fr.
1‘000.-- (Alleinstehende) beziehungsweise von
Fr.
1‘500.-- (Ehepaare und Personen mit Kindern) übersteigen (
lit
. a), Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (
lit
. b), einen Prozent
satz des Vermögens (
lit
. c), die Renten (
lit
. d), die Familienzulagen (
lit
. f) sowie auch Einkünfte und Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist (
lit
. g).
Bei zu Hause lebenden Personen werden als Ausgabe unter anderem der Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten bis zu einem jährlichen Höchstbetrag bei alleinstehenden Personen von
Fr.
13'200.--
und bei Ehepaaren und Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen
,
Fr.
15'000.--
anerkannt (
Art.
10
Abs.
1
lit
. b
Ziff.
1
und 2
ELG).
1.3
Unrechtmässig bezogene Leistungen sind gemäss
Art.
1
Abs.
1 ELG in Verbin
dung mit
Art.
25
Abs.
1
ATSG
zurückzuerstatten (Satz 1). Gemäss
Art.
25
Abs.
2 ATSG erlischt der Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf von
einem
Jahr, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung.
Die Unrechtmässigkeit des Bezugs von Ergänzungsleistungen ergibt sich dadurch, dass die Berechnungsgrundlagen rückwirkend angepasst werden und aus der Neuberechnung ein tieferer Anspruch resultiert als ursprünglich ausgerichtet
(
Carigiet
/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV,
3.
Auflage, Zürich 2021,
S. 134 N 346).
Die Pflicht zur Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen besteht unabhängig von einem allfälligen Verschulden. Selbst ein der Verwaltung zuzu
rechnender Fehler ändert nichts an der Rückerstattungspflicht (Urs Müller, Recht
sprechung des Bundesgerichts zum ELG,
3.
Auflage 2015,
A
nhang 1
Art.
25 ATSG
Rz
8
mit Hinweis
). Bei der Neuberechnung der Ergänzungsleistungen zur Ermitt
lung des Rückerstattungsbetrages ist von den Verhältnissen auszugehen, wie sie im Rückerstattungszeitraum tatsächlich bestanden haben. Namentlich sind alle anspruchsrelevanten Tatsachenänderungen zu berücksichtigen (BGE 138 V 298 E. 5, 126 V 23 E. 4b, 42 E. 2b, 122 V 19 E. 5; Urteil des Bundesgerichts P 63/02 vom
8.
Mai 2003 E. 3.3). Ob ein Leistungsbezug unrechtmässig ist, beurteilt sich nach der Sach- und Rechtslage, die zur Zeit der Ausrichtung der zurückzufor
dernden Leistung bestand (Müller, a.a.O.,
A
nhang 1
Art.
25 ATSG
Rz
10
).
1.4
Die Rückforderung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision massgeben
den Voraussetzungen zulässig (BGE 126 V 23 E. 4b, 46 E. 2b, je mit Hinweisen). Mit der Wiedererwägung kann die Verwaltung auf eine formell rechtskräftige Verfügung, die nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (
Art.
53
Abs.
2 ATSG). Sodann ist die Verwaltung im Rahmen einer prozessualen Revision verpflichtet, auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückzukommen, wenn neue Tatsachen oder neue Beweismittel entdeckt wurden, die geeignet sind, zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen. Unter diesen Voraussetzungen können zu Unrecht bezogene Ergänzungs
leistungen zurückgefordert werden (vgl. auch Müller, a.a.O.,
Anh
ang 1
Art.
25 ATSG
Rz
5
sowie
Kieser
, ATSG-Kommentar,
4.
Auflage, 2020,
Art.
53
Rz
19 ff.
und
Rz
45 ff.
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen
Einspracheentscheid
aus, mit der rückwirkenden Zusprechung einer höheren Invalidenrente, neu basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100
%
,
bestehe eine nachträgliche Unri
chtigkeit der zugrunde
liegenden Berechnungen und folglich der bereits bezogenen Zusatzleis
tungen. Die rückwirkend höheren Invalidenleistungen würden erhebliche neue Tatsachen darstellen, die zu einer anderen Berechnungsgrundlage führen würden.
Es sei damit geboten
gewesen
, im Rahmen der prozessualen Revision nach
Art.
53
Abs.
1
ATSG
auf die rechtskräftigen Verfügungen für die Zeit vom
1.
Mai 2018 bis 3
1.
Oktober 2019 zurückzukommen, diese neu zu beurteilen und die zu viel ausbezahlten Leistungen zurückzufordern. Nachträglich
ausbezahlte Invaliden
leistungen
seien dabei
direkt mit der Rückforderung der Ergänzungsleistungen
zu verrechnen
, wenn sie den gleichen Zeitraum beträfen. Insofern habe sie mit der Rückforderung in der Höhe von
Fr.
5'824.-- eine Überentschädigung in der Zeit
spanne vom
1.
Mai 2018 bis 3
1.
Oktober 2019 korrekterweise verhindert (
Urk.
2 S. 3).
Der Mietzins in der Ergänzungsleistungsberechnung vom 2
5.
November 2019 liege zugegebenermassen unter dem maximal anrechenbaren Betrag von
Fr.
1'100.--. Aus dem Mietvertrag gehe jedoch klar hervor, dass es sich beim Mietobjekt
an der
A._-Strasse
um ein möbliertes Zimmer handle. Nach gängiger Praxis, die vom kantonalen Sozialamt des Kantons Zürich bestätigt worden sei, werde hierfür ein Abzug von 20
%
der Grundmiete - in diesem Fall
von
Fr.
196.-- pro Monat - berücksichti
gt. Sie stütze sich hierbei
darauf, was im Vertrag stehe. Wenn die Möbel grösstenteils dem Beschwerdefüh
rer gehören würden, so hätte er den Mietvertrag dahingehen
d abändern lassen können, dass
dieser als
Mietobjekt nicht
ein
mö
bliertes Zimmer
erwähne
. Zudem lägen keine Belege für die Beschaffung von Möbeln vor (
Urk.
2 S. 3).
Per
1.
November 2020 sei der Beschwerdeführer wieder in die Familienwohnung an der
B._-Strasse
gezogen. Daher sei mit Verfügung vom 2
9.
Oktober 2020 die Neuberechnung der Zusatzleistungen erfolgt. Dabei sei die Ausrichtung der Gemeindezuschüsse nach
Art.
14 der Verordnung über den Vollzug der Zusatzleistungen und die Gewährung von Gemeindezuschüssen der Stadt Winterthur (VVO-ZLG) verweigert worden, da deren Ausrichtung insbeson
dere dann abgelehnt werde, wenn der Ergänzungsleistungsbezüger in einem Mehrpersonenhaushalt lebe. An der
B._-Strasse
würden neben dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau auch die beiden erwachsenen Kinder
Z._
und
C._
leben
, welche nicht in die
Berechnung der Ergänzungsleistungen einbezogen seien. Daher sei von einem Mehrpersonenhaushalt auszugehen und die Gemeindezuschüsse seien berechtigterweise verweigert worden
.
Aus den im
Einspracheverfahren
eingereichten Unterlagen sei ersichtlich, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers Krankentaggelder beziehe und sich bei der Invalidenver
sicherung zum Leistungsbezug angemeldet habe.
Damit die Neuberechnung ab
1.
November 2020 vorgenommen werden könne, seien sämtliche, bis dato vorhandenen Krankentaggeldabrechnungen der Ehefrau des Beschwerdeführers noch nachzureichen
(
Urk.
2 S. 4).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor,
wie aus dem in den Akten liegenden Mietvertrag hervorgehe, hätten die Mietkosten in der Zeit
,
in der er von seiner Frau getrennt gelebt habe (von November 2019 bis Oktober 2020) monatlich
Fr.
980.-- betragen und
hätten
damit unter dem zu berücksichtigenden Maximal
betrag von
Fr.
1'100.-- gelegen. Im
angefochtene
Entscheid werde unter Hinweis auf eine kantonale Verwaltungspraxis ausgeführt, dass bei der Miete von möblierten Zimmern die Miete nicht in vollem Umfang berücksichtigt werde. Der Hinweis im Mietvertrag, dass ein möbliertes Zimmer gemietet werde, sei jedoch falsch, denn ausser dem Bet
tgestell und dem Fernsehg
erät habe er
sämtliche Möbel mitbringen müssen, was vom Vermieter bestätigt werden könne. Ein möbliertes Zimmer
könne
wohl im Sinne der erwähnten Praxis nur dann ange
nommen werden, wenn darin gelebt werden könne
,
ohne dass vor dem Einzug eigene Anschaffungen unabdingbar seien. Um eine
Änderung
der Benennung im Mietvertrag habe er sich erfolglos bemüht. Die fehlende Bereitschaft der Verwal
tung dürfe ihm nicht zum Nachteil gereichen (
Urk.
1 S. 4).
Zu beachten sei zudem, dass das Leben in möblierten Zimmern nicht
-
wie in der kantonalen Weisung angenommen
-
zu tieferen Wohnkosten führe, sondern höhere Auslagen zur Folge habe, da es dem Bewohner ohne Küche nicht möglich sei zu kochen und so auf auswärtiges Essen zurückgegriffen werden müsse, was teurer sei. Die Weisung führe daher zu einer unzulässigen Diskriminierung von Versicherten, die allein ein möbliertes Zimmer mieten könnten. Der Hinweis, dass der Abzug gerechtfertigt sei, da im Mietzins auch die
Miete für die Möbel und das Fernsehg
erät enthalten seien, rechtfertige einen Abzug von 20
%
keineswegs, sondern sei völlig unverhältnismässig (
Urk.
1 S. 5).
Sodann fehle eine rechtliche Grundlage für die lediglich reduzierte
Übernahme
der Mietkosten bei der Miete von möblierten Zimmern. Die Praxis, die nur zwischen
Mietwohnungen
und möblierten Zimmern unterscheide, lasse keine jedem Einzelfall gerecht werdende Sachbeurteilung zu, da sämtliche Mieter von möblierten Zimmer
n ohne gesetzliche Grundlage
an
ders a
ls andere Mieter behan
delt würden
. Eine Bindung des Gerichts an die kantonale Praxis sei entsprechend bereits im Grundsatz zu
verneinen
. Zusätzlich dürf
t
en einschränkende
materiell
rechtliche
Regelungen ohnehin nicht in Form eines Kreisschreibens (oder wie vorliegend unter Hinweis auf eine Praxis des kantonalen Sozialamtes) eingeführt werden. Die
materiellrechtl
iche
Regelung in
Art.
10
Abs.
1
lit
. b
ELG
,
wonach der Mietzins bis zu einem Maximalbetrag im Monat in der Berechnung der Zusatz
leistungen zu berücksichtigen sei, werde jedoch erheblich geändert, wenn fü
r
Mieter von möblierten Zimmern nur ein um 20
%
reduzierter Mietzins als Ausgabe berücksichtigt werde (
Urk.
1 S. 6).
Die wirtschaftliche Situation der Ehefrau habe sich im Jahr 2020 aus verschiede
nen Gründen mehrfach verändert. Der
Einspracheentscheid
sei diesbezüglich ergangen
,
ohne im
Einspracheverfahren
Abklärungen zu treffen und das Ergebnis abzuwarten
,
und
sei daher
entsprechend verfrüht. Die erst im
Einspracheverfah
ren
angeforderten Unterlagen seien am 2
3.
März 2021 der Beschwerdegegnerin eingereicht worden und es sei davon auszugehen, dass diesbezüglich erneut ein pendente
lite
Entscheid erfolgen werde, der allenfalls auch im Rahmen dieses Verfahrens
mitzuprüfen
sei (
Urk.
1 S. 7).
3.
3.1
3.1.1
Die Sozialversicherungsanstalt Zürich, Ausgleichskasse, meldete der Beschwerde
gegnerin am 3
0.
September beziehungsweise 1
1.
Oktober 2019 die rückwirkend ab M
ai 2018
wirksame
Erhöhung der
halben
Invalidenrente des Beschwerdefüh
rers auf eine ganze Rente
, samt Erhöhung der Kinderrente,
und
über
die ihm daher zustehende Nachzahlung
von
Fr.
27'455.--
für
den
Zeitraum
von Mai 2018 bis
und mit
Oktober 2019
(
Urk.
9/10/19
f.
).
Dementsprechend berechnete die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf Zusatzleistungen des Beschwerdeführers ab Mai 2018 neu und rechnete statt der bish
erigen halben Invalidenrente des
Beschwerdeführer
s
und der halben
K
inderrente
für die
Tochter
Z._
in der Höhe von
Fr.
11'172.-- und
von
Fr.
4
’
464.--
b
e
z
iehungs
w
eise
ab Januar 2019
Fr.
11
'
268
.--
und
von
Fr.
4'512.-- (vgl. Verfügung vom 2
8.
Juni 2019
betreffend den Zeitraum
ab Oktober 2017
[
Urk.
9/18
/6 ff.]
und Verfügung vom
9.
September 2019 betreffend den Zeitraum ab August 2019
[
Urk.
9/15
ff.]
)
,
neu die
nunmehr
ganze Rente und
die höhere
Kinderrente von
Fr.
22'332
.--
und
von
Fr.
8'928
.--
beziehungsweise ab
1.
Januar 2019
von
Fr.
22'524.-- und
von
Fr.
9'012.-- als Einnahmen der Familie an (
Verfügungen vom
2.
und 2
5.
Oktober 2019;
Urk.
9/10
/5 ff.
,
Urk.
9/12
/13
f
.
)
. I
nwiefern
die
Beschwerdegegnerin
dabei nicht
korrekt
vorgegangen
sein sollte
,
ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerde
führer auch nicht dargelegt.
3.1.2
Somit ist richtigerweise bei der Berechnung des Anspruchs des Beschwerdeführers auf Zusatzleistungen ab Mai 2018 auf der Einnahmenseite die ganze Invaliden
rente
anstelle der bisherigen halben Rente
und
die
höhere
Kinderrente
zur Anrechnung gelangt
.
Die
zunächst am 2
8.
Juni und
9.
September 2019
betreffend
d
en
Zeitraum ab Ma
i 2018 erlassen
en Verfügung
en
basierten auf einer Tatsachengrundlage, die sich nachträglich durch die auch rückwirkend relevante
Anpassung
der Invalidenrente veränderte. Aufgrund dieser neuen Tatsachen war die Beschwerdegegnerin im Sinne von
Art.
53
Abs.
1 ATSG
verpflichtet
,
auf die betreffenden
Leistungs
entscheide zurückzukommen
. Die Voraussetzungen einer
prozessualen Revision
waren mithin
erfüllt (
vgl. vorstehende
E. 1.4
), weshalb der Beschwerdeführer
grundsätzlich zur Rückers
tattung verpflichtet ist (
vgl. vorstehende
E. 1.3
).
Anlass, die
von der Beschwerdegegnerin mit Verfügungen vom
2.
und
2
5.
Okto
ber 2019
errechneten
Rückforderungsbeträge
von
Fr.
3’221.--
für den Zeitraum von
1.
Mai 2018 bis 3
1.
Juli 2018 (
Urk.
9/11
/1-2
)
beziehungsweise
von
Fr.
18'153.--
für den Zeitraum vom
1.
August 2018 bis am 3
1.
Oktober 2019 (
jeweils inklusive zu viel bezahlte Prämienverbilligungen;
Urk.
9/
13
/2-3
)
in Frage zu stellen
, besteht nicht, nachdem sich diese
anhand der
Leistungsverfügungen
vom
2.
und 2
5.
Oktober 2019 (
Urk.
9/10,
Urk.
9/12
) und im Abgleich mit den
vorangehenden
mit Verfügungen vom
2
8.
Juni 2019
und
9.
September 2019 erfolgten
Berechnungen, wo jeweils
die halbe statt die ganze Invaliden- bezie
hungsweise Kinderrente
zur Anrechnung kam (
Urk.
9/
15,
Urk.
9/18
), ohne Weiteres nachvoll
ziehen und verifizieren lässt. Der
Beschwerdeführer
bestreitet den Rückforderungsbet
rag in seiner Höhe denn auch
nicht
weiter
.
Die Rückfor
derung zu viel erbrachter Leistungen für den Zeitraum von Mai 2018 bis Oktober 2019 erfolgte somit zu Recht.
Insoweit ist die Beschwerde daher abzuweisen.
3.2
3.2.1
Die
Anspruchsberechnung
ab
November 2019 bis 3
1.
Oktober 2020
bezieht sich unbestrittenermassen
auf den
Beschwerdeführer alleine
, da dieser während diesem Zeitraum von seiner Ehefrau getrennt in eine
m
laut Mietvertrag
möblier
ten Zimmer
an der
A._-Strasse
lebte. Dies hat zur Folge, dass bei der Bemessung des anzurechnenden Mietzinse
s
Art.
10
Abs.
1
lit
. b
Ziff.
1 ELG Anwendung findet. Der maximal anerkannte Mietzins pro Jahr beträgt in diesem Fall
Fr.
13'200.--.
Mit der im angefochtenen
Einspracheentscheid
bestätigten Verfügung vom 2
5.
November 2019 ging die Beschwerdegegnerin vom im Mietvertrag vom
8.
November 2019 festgehaltenen monatlichen Mietzins von
Fr.
980.-- aus und
berücksichtigte
indes nur
80
%
(
Fr.
787.--)
davon
als
anrechenbare
Ausgaben
des Beschwerdeführers in
der
Berechnung der Zusatzleistungen
, das heisst
Fr.
9'408.-- pro Jahr (
Urk.
16/1/5
-6
). Dies begründete sie damit, dass
gemäss einer vom kantonalen Sozialamt bestätigten Praxis
bei der Miete von möblierten Zimmern ein Abzug von 20
%
,
das heisst
in diesem Fall
von
monatlich
Fr.
196
.--
vorzunehmen
sei
, da gemäss
Art.
10
Abs.
1
lit
. b ELG
nur Mietkosten für die Wohnung und damit verbundene Nebenkosten berücksichtigt werden könn
t
en, nicht jedoch Kosten für die Miete von Möbeln oder Fernsehgeräten
(
Urk.
2 S. 3).
Der Beschwerde
führer
hält einerseits dagegen
, sein Zimmer sei lediglich mit einem Fernsehgerät und einem Bettgeste
ll
eingerichtet
gewesen, so dass nicht von einem möblierten Zimmer ausgegangen werden kö
nne
,
und
er
bestreitet anderer
seits
die Zulässigkeit eines solchen Abzuges
im Allgemeinen
(
Urk.
1 S.
3 ff.
).
3.2.2
Der
Trennungsvereinbarung vom 2
0.
F
ebruar 2019 zwischen dem Beschwerde
führer und seiner Ehefrau ist
b
ezüglich der ehelichen Wohnung
zu entnehmen
, dass der Beschwerdeführer die
se
der Ehefrau und der Tochter zur B
enützung überlasse
n
und die Wohnung so rasch wie möglich
verlassen werde
, wobei das Mobiliar und der Hausrat in der ehelichen Wohnung verbleiben
würden
(
Urk.
16
/3).
Gemäss Mietvertrag vom
8.
November 2019 mietete der Beschwerdeführer
in der Folge
ab
1
1.
November 2019 ein möbliertes Zimmer (Bett komplett, Tisch und Stuhl, Schrank, TV komplett mit Kommode, Nachttisch etc.) zu einem monat
lichen
Mietzins von
Fr.
980.-- (
Urk.
16
/2
,
Urk.
16/5
).
3.2.3
Rechtsprechung und Doktrin
machen
einen Abzug unter der Ausgabenposition "Mietzins einer Wohnung und damit zusammenhängende Nebenkosten"
- ungeachtet der für die Mehrkosten geltend gemachten Gründe - immer von der konkreten Wohnsituation abhängig; sie dienen der Gewährleistung der existen
ziellen Wohnbedürfnisse und hängen eng mit dem Gebrauch des Mietobjekts Wohnung zusammen
(Urteil des Bundesgerichts 9C
_
69
/
2013 vom
9.
August 2013 E. 8)
.
Fraglich ist somit, ob die Miete des Zimmers inklusive Möbel - wobei vom Beschwerdeführer bestritten wurde, dass das Zimmer tatsächlich
in dem
im Mi
etvertrag festgehaltenen Umfang
möbliert war
(
Urk.
1 S. 4)
- alleine der Deckung des existentiellen Wohnbedürfnis
ses des Beschwerdeführers
dient
e
.
Zwar mag es zutreffen, dass die Miete von Möbel
stücke
n
oder eines
Fernseh
geräte
s
nicht
in jedem Fall
der Gewährleistung der existentiellen Wohnbedürf
nisse dient und somit aus dem Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf gemäss
Art.
10
Abs.
1
lit
. a ELG zu deck
en wäre
. Indessen ist vorliegend zu beachten, dass der Beschwerdeführer die Möbel nicht zusätzlich zu einer Wohnung mietete, sondern
bewusst eine
möbliert
e 1-Zimmerwohnung
gemietet hat
.
Er
war gemäss Trennungsvereinbarung vom 2
0.
Februar 2019 gehalten, so schnell wie möglich aus der ehelichen Wohnung auszuziehen
,
und es erwies sich gemäss seinen Angaben
fü
r ihn als IV-Rentner
als schwierig, überhaupt eine Wohngelegenheit zu finden (
Urk.
9/7/2).
I
m Zeitpunkt seines Auszuges
standen dem Beschwerde
führer überdies keine
Möbel
und keine Hausratsgegenstände zur Verfügung
, da diese gemäss der Trennungsvereinbarung in der ehelichen Wohnung
zu verbl
e
i
ben
hatten (
Urk.
16/3).
In dem Sinne handelt es sich bei der Miete
von Wohnung und
Möbel
n
um eine
Einheit
,
mit
hin um eine existenzielle Notwendigkeit
.
In der
S
ituation war es dem Beschwerdeführer nicht zumutbar,
vor der Miete eines neuen
(unmöblierten)
Domizils
Hausrat
und Mobiliar
neu
anzuschaffen
und aus dem Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf zu finanzieren.
U
nter diesen
Gesichtspunkten war
die Miete eines möblierten Zimmers zumindest vorüber
gehend
die sachlich gebotene und
zweckmässig
st
e Lösung
,
weswegen
sich ein Abzug von 20
%
für die Miete der Möbel
als
nicht angemessen
erweist
.
Folglich steht der Anrechnung des gesamten Mietzinses für das möblierte Zimmer in der Höhe von
Fr.
980.--
monatlich
nichts entgegen, zumal auch die maximale Ober
grenze (Fr. 1‘100.-- pro Monat, vgl. Art. 10 Abs. 1
lit
. b Ziff. 1 ELG) nicht ausge
schöpft wird.
Bei diesem Ergebnis erübrigen sich weitere Ausführungen zum
effektiven
Umfang der Möblierung des gemieteten Zimmers, von der vom Beschwerdeführer beantragten diesbezüglichen schriftlichen Anfrage beim Vermieter beziehungs
weise Befragung des Beschwerdeführers (
Urk.
1 S. 4) ist daher abzusehen.
3.3
Der Beschwerdeführer zog unbestrittenermassen per
1.
November 2020 zurück
zu seiner Ehefrau
in die eheliche Wohnung
(
Urk.
9/5/6 ff.)
, so dass ab diesem Zeitpunkt wiederum eine gemeinsame Anspruchsberechnung
für die Ehegatten
vorzunehmen ist.
Auf diesen Umstand wies die Beschwerdegegnerin im ange
fochtenen
Einspracheentscheid
richtigerweise hin. Des Weiteren führte d
ie Beschwerdegegnerin
i
m angefochtenen
Einspracheentscheid
betreffend den Zeitraum ab November 2020
aus, aus den Akten gehe hervor, dass die Ehefrau sich bei der IV-Ste
lle gemeldet habe und derzeit ein
Krankentaggeld beziehe. Damit die Neuberechnung der Zusatzleistungen vorgenommen werden könne, seien sämtliche vorhandenen K
rankent
a
g
geldabrechnungen noch nachzureichen
(
Urk.
2 S. 4)
.
Somit erachtete sie für die korrekte Bemessung des Anspruchs auf Zusatzleistungen weitere Abklärungen zur gesundheitlichen und finanziellen Situati
on der Ehefrau für erforderlich. D
em ist angesichts des Umstandes, dass der Anspruch der Ehega
t
ten ab November 2020 wiederum gemeinsam zu bemessen ist und allenfalls ein
(
E
rwerbs-)E
inkommen der Ehefrau auf der Einnahmenseite in
die Berechnung einzufliessen hätte
, beizupflichten.
Am 2
6.
November 2020 reichte der Beschwerdeführer zwar Unterlagen betreffend die Erwerbs- und Gesundheitsverhältnisse der Ehefrau zu den Akten (
Urk.
9/2/5-17), welche die Beschwerdegegnerin indes nicht als hinreichend erachtete. Sie wies i
n der Folge
die gegen die Verfügung vom 2
9.
Oktober 2020 erhobene Einsprache vollumfänglich ab
,
ohne den Eingang der angeforderten Unterlagen abzuwarten
(
Urk.
2 S.
4
)
und somit ohne dass ihr die für eine korrekte
Berechnung des Zusatzleistungsanspruchs der Ehegatten
erforderlichen Unterlagen vorgelegen hätten
.
Der Beschwerdeführer beziehungsweise dessen Ehefrau hat die angeforderten Unterlagen gemäss eigenen Angaben am 2
3.
März 2021 der Beschwerdegegnerin eingereicht (
Urk.
1 S. 7). Die Beschwerdegegneri
n wird somit
zunächst
das Ergeb
nis dieser Abklärungen zu würdigen
sowie allfällige zusätzlich notwendige Abklärungen zu den gesundheitlichen und finanziellen Verhältnissen der Ehefrau zu tätigen
und hernach neu darüber zu entscheiden haben, ob und in welcher Höhe der
Beschwerdeführer
und seine Ehefrau ab November 2020 Anspruch auf Zusatzleistungen haben.
3.
4
Nach dem Dargelegten ist die Beschwe
rde dahingehend gutzuheissen
,
dass der
Einspracheentscheid
vom 1
2.
März 2021
aufzuheben und die
Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese den Anspruch auf Zusatz
leistungen des Beschwerdeführers im Sinne der vorstehenden Erwägungen ab
1.
November 2019 neu berechne.
Betreffend die Rückforderung
infolge der Erhöhung der Invaliden- und der Kinderrente
ist die Beschwerde abzuweisen.
4
.
Mit Verfügung vom 1
8.
Juni 2021 (
Urk.
10) wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtsvertretung für das vorliegende Verfahren gewährt. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Stephanie Schwarz, reichte
am
1
8.
Februar 2022 eine Honorarnote
über
Fr.
1'423.65 (
inkl. Baraus
lagen und Mehrwertsteuer;
Urk.
13) ein. Der
zu Grunde liegende
Aufwand erweist sich als
der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (vgl.
§
34
Abs.
3
des Gesetzes über das Sozi
alversicherungsgericht;
GSVGer
)
angemes
sen
und die Honorarberechnung erfolgte unter Ber
ücksichtigung des praxis
gemäss zu entschädigenden
Stundenansatzes von
Fr.
220.--
.
Das Honorar von
Rechtsanwältin Stephanie Schwarz ist daher
auf
Fr.
1'423.65 (inklusive Baraus
lagen und Mehrwertsteuer)
fest
zu
setzen
, wobei die Beschwerdegegnerin ausgangsgemäss zu verpflichten ist,
der Vertreterin
hiervon
rund
zwei Drittel
,
also
Fr.
1'000.--
als reduzierte Prozessentschädigung zu bezahlen. Im weiter
gehenden Umfang von
Fr.
423.65
ist die Vertreterin sodann
aus der Gerichtskasse
zu
entschädig
en
.
Der Beschwerdeführer wird auf
§
16
Abs.
4
GSVGer
aufmerksam gemacht
, wonach er
zur Nachzahlung
der Kosten
verpflichtet
ist
, sobald
er
dazu in der Lage ist
.