# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 464d041d-4da4-440f-9780-1490f537c226
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Vorliegendes Beschwerdeverfahren betrifft Forderungen der A. AG in Li-
quidation vom 22. Juli und 30. Oktober 2013, welche die Eidgenössische
Spielbankenkommission (nachfolgend auch "ESBK") mit Verfügung vom
26. Februar 2014 grossmehrheitlich ablehnte. Die A. AG in Liquidation for-
derte damit von der ESBK Schadenersatz gestützt auf Art. 100 Abs. 2–4
des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht
(VStrR; SR 313.0; Urk. Register 1). Dem waren mehrere längere Straf- und
Rechtsmittelverfahren gegen B. und die A. AG vorausgegangen:
B. Am 17. August 2000 eröffnete die ESBK nach einer Strafanzeige der
Stadtpolizei Winterthur gestützt auf das Bundesgesetz vom
18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankenge-
setz, SBG; SR 935.52) eine Strafuntersuchung u. a. gegen B. (vgl. Urk.
Register 4: Urteil des Bundesgerichts 2C_956/2011 vom 2. April 2012,
E. A).
C. Das Bezirksgericht Dielsdorf sprach B. in der Folge mit Urteil vom
22. November 2004 schuldig, das SBG und das Unterhaltungsgewerbege-
setz des Kantons Zürich (UGG) übertreten zu haben. Das Obergericht des
Kantons Zürich bestätigte mit Urteil vom 21. Oktober 2005 den Schuld-
spruch bezüglich SBG teilweise. Die Übertretung des UGG war absolut ver-
jährt. Diese Verurteilung von B. wurde vom Bundesgericht wegen Verlet-
zung des Anklagegrundsatzes aufgehoben (Urteil des Bundesge-
richts 6S.43/2006 vom 14. Dezember 2006, nicht in den übermittelten Urk.).
Das Zürcher Obergericht beschloss daraufhin am 11. April 2007, die Akten
zur Fortsetzung der Spielbankenkommission zu überweisen. Das Bundes-
gericht trat auf eine dagegen eingereichte Beschwerde nicht ein (Urteil des
Bundesgerichts 6B_205/2007 vom 27. Oktober 2007).
Die ESBK stellte B. am 25. April 2008 einen Strafbescheid aus wegen Or-
ganisierens und gewerbsmässigen Betreibens von Glücksspielen ausser-
halb konzessionierter Spielbanken (Art. 56 Abs. 1 lit. a SBG). Der angeru-
fene Einzelrichter in Strafsachen des Bezirks Dielsdorf trat am
14. November 2008 auf die Anklage infolge absoluter Verjährung nicht ein,
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates
(Urk. Register 6). Mit Beschluss vom 12. März 2010 reduzierte das Zürcher
Obergericht die Entschädigung (in Urk. Register 5).
D. Die Strafverfahren berührten auch die A. AG als Eigentümerin von einge-
zogenen Spielautomaten.
Für diese Gesellschaft war ab 18. Januar 2001 – infolge des Rücktritts des
einzigen Verwaltungsrates B. vom [...] (vgl. Schweizerisches Handelsamts-
blatt [SHAB] [...]) – ein von der Sozialbehörde der Gemeinde Regensdorf
eingesetzter Vertretungsbeistand tätig.
B. verkaufte am 3. Dezember 2002 seine Inhaberaktien der A. AG für
Fr. 361'620.-- an eine Gesellschaft, welche nach einem Namenswechsel in
der Folge als C. GmbH firmierte (Urk. Register 7: Urteil des Zürcher Ober-
gerichts vom 21. Oktober 2005, S. 85).
Die A. AG wurde am [...] im Handelsregister gelöscht. Die Sozialbehörde
genehmigte den Schlussbericht des Beistands am 21. August 2003 ([...];
Urk. Register 4: Urteil des Bundesgerichts 2C_956/2011 vom 2. April 2012,
E. A S. 2).
E. Mit dem in obiger Lit. C erwähnten Beschluss des Bezirksgerichts Dielsdorf
vom 22. November 2004 wurde eine Reihe von Spielautomaten der A. AG
zur Vernichtung (Ziff. 1 des Beschlusses) oder Verwertung (Ziff. 2 des Be-
schlusses) eingezogen. Ein Spielautomat wurde freigegeben (Ziff. 3 des
Beschlusses). Weitere Ziffern regelten die Einziehung der Kassainhalte der
Spielautomaten und der Inhalte der Kassen und Schliessfächer eines
Spielsalons. Das beschlagnahmte Stockgeld wurde freigegeben. Die ein-
gezogenen Vermögenswerte wurden dazu bestimmt, die Verfahrenskosten
oder die im gleichen Beschluss begründete Ersatzforderung des Staates
über Fr. 123'974.-- zu decken (in Urk. Register 8).
F. Gegen die Einziehungen gelangte die C. GmbH mit Rekurs ans Oberge-
richt des Kantons Zürich.
Der Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2005
trat auf den Rekurs nicht ein (S. 87), bestätigte die Anordnungen der Vorin-
stanz (S. 92 ff.) und ordnete an, dass der freigegebene Spielautomat spä-
testens 30 Tage nach Eintritt der Rechtskraft des Beschlusses abzuholen
sei, ansonsten die Lagerbehörde frei darüber verfügen könne (Ziff. 3 des
Beschlusses; in Urk. Register 7).
Zum Nichteintreten führte, dass die C. GmbH als Aktionärin der A. AG nicht
eigene Eigentumsrechte geltend machte, sondern diejenigen der A. AG,
ohne dazu aber als Vertreterin berechtigt gewesen zu sein (Ziff. 3 des Ur-
teils, S. 85 f.).
Die A. AG war freilich schon zuvor, wie oben in Lit. D erwähnt am [...], im
Handelsregister gelöscht worden. Die ESBK bezeichnete in ihrem Einzie-
hungsentscheid vom 25. Februar 2004 ausdrücklich die A. AG als Eigen-
tümerin sämtlicher beschlagnahmter Automaten. Der Entscheid lautete in-
des nur gegenüber der aufgrund ihres Aktienbesitzes wirtschaftlich berech-
tigten C. GmbH und wurde nur dieser und der Gemeinde Regensdorf eröff-
net (Urteil des Zürcher Obergerichts vom 21. Oktober 2005, S. 85). Der
Einziehungsbeschluss des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 22. Novem–
ber 2004 wurde der A. AG indes durch Veröffentlichung im Amtsblatt des
Kantons Zürich mitgeteilt (Urk. Register 8: Ziff. 9 des Dispositivs S. 67,
Ziff. 10 des Dispositivs S. 70), ebenso der Beschluss des Obergerichts des
Kantons Zürich vom 21. Oktober 2005 (Urk. Register 7: Ziff. 10 des Dispo-
sitivs S. 95).
G. Auch das Bundesgericht trat auf die Beschwerde der C. GmbH gegen die
Einziehungen nicht ein (vgl. das in Urk. Register 4 [Urteil des Bundesge-
richts 2C_956/2011 vom 2. April 2012, E. A S. 3] erwähnte Urteil des Bun-
desgerichts vom 29. März 2006). Damit gilt in Bezug auf die Einziehungen,
was das Zürcher Obergericht in seinem Urteil vom 21. Oktober 2005 an-
ordnete und bestätigte.
H. Am 14. Dezember 2009 – also nachdem der Einzelrichter in Strafsachen
des Bezirks Dielsdorf am 14. November 2008 auf die erneute Anklage nicht
eingetreten war – erwirkte B. beim Bezirksgericht Dielsdorf die Wiederein-
tragung der A. AG ins Handelsregister. Die Gesellschaft wurde am [...] un-
ter der Firma A. AG in Liquidation wieder ins Handelsregister eingetragen
und B. als Liquidator mit Einzelunterschrift eingesetzt (vgl. Urk. Register 4:
Urteil des Bundesgerichts vom 2. April 2012, E. A S. 4).
B. und die A. AG in Liquidation forderten am 3. Januar 2008 vom Bund
Schadenersatz. Das Schadenersatzbegehren wurde abgewiesen, in letzter
Instanz vom Bundesgericht mit Urteil vom 2. April 2012 (Urk. Register 4).
I. Nun gelangte die A. AG in Liquidation mit eingangs (obenstehende Lit. A)
erwähnten Eingaben an die ESBK. Am 26. Februar 2014 verfügte die
ESBK, der A. AG in Liquidation aus Billigkeit Fr. 8'000.-- zu bezahlen und
wies im Übrigen deren weitergehende Anträge ab, soweit sie darauf eintrat
(act. 1.12).
J. Dagegen erhob die A. AG in Liquidation am 31. März 2014 vorliegende Be-
schwerde, womit sie im Wesentlichen unter verschiedenen Titeln Schaden-
ersatz beantragt (act. 1 Anträge 2–6). Sie verlangt weiter eine öffentliche
Verhandlung (Antrag 1) und die unentgeltliche Prozessführung (Antrag 8).
Das Gericht zog am 4. April 2014 die Akten der Vorinstanz bei (act. 4). Am
28. Mai 2014 erhielt die ESBK vom Referenten Gelegenheit, sich zu vorläu-
figen gerichtlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen auszuspre-
chen (act. 6). Die Stellungnahme der ESBK datiert vom 16. Juni 2014
(act. 8). Am 30. Juni 2014 konnte sich die A. AG in Liquidation zur Eingabe
der ESBK äussern. Diese Eingabe wurde der ESBK am 2. Juli 2014 zur
Kenntnis zugestellt (act. 11).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-
weit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug ge-
nommen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1.
1.1 Gegen den Entscheid der Verwaltung über ein Entschädigungsbegehren
kann innert 30 Tagen seit der Eröffnung bei der Beschwerdekammer des
Bundesstrafgerichts Beschwerde geführt werden (Art. 100 Abs. 4 VStrR).
Die Verfahrensvorschriften von Art. 28 Abs. 2–5 VStrR gelten hierfür sinn-
gemäss. Zur Beschwerde berechtigt ist, wer durch die angefochtene Amts-
handlung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung
oder Änderung hat (Art. 28 Abs. 1 VStrR).
1.2 Zentral und daher in den folgenden Erwägungen zu klären ist, ob über-
haupt ein gültiger Beschwerdegegenstand vorliegt.
2.
2.1 Die Schadenersatzbegehren können inhaltlich deshalb nicht geprüft wer-
den, weil sie bereits rechtskräftig beurteilt sind:
2.2 Die Strafverfahren gegen B. sind seit langem rechtskräftig erledigt. Die
Entscheide des Einzelrichters in Strafsachen des Bezirkes Dielsdorf vom
14. November 2008 und der Beschluss des Zürcher Obergerichtes vom
12. März 2010 entschieden denn auch, welche Entschädigungen auszu-
richten sind. Daneben gibt es kein eingestelltes Strafverfahren und damit
auch keine erneut nach Art. 99 ff. VStrR prüfbare Entschädigungsfrage.
Auch über die Einziehungen zulasten der A. AG wurde schon vor Jahren
befunden. Da bereits rechtskräftig entschieden, bestand schon für die Ver-
fügung der ESBK vom 26. Februar 2014 kein Raum, um Entschädigungs-
forderungen materiell gutzuheissen oder abzuweisen (vgl. aber Ziff. 1 des
Verfügungs-Dispositivs). Selbst über eine Staatshaftung (die nicht in die
Zuständigkeit der Beschwerdekammer fiele) ist bereits endgültig entschie-
den.
2.3 Die Beschwerdeführerin wehrt sich weiter dagegen, dass Vermögenswerte
eingezogen wurden, obwohl B. gar nicht verurteilt worden ist (act. 1 S. 7 f.
Ziff. 8 und Ziff. 2, S. 10 Ziff. 9, S. 13). Auch daraus kann die Beschwerde-
führerin keine Ansprüche ableiten: Einziehungen sind nicht nur gegen ver-
urteilte Beschuldigte möglich, sondern auch gegenüber Dritten und bei-
spielsweise schon dann, wenn objektiv eine Straftat vorliegt. Auch wenn die
Strafverfolgung gegen einen Beschuldigten verjährt ist, können daher delik-
tisch verstrickte Vermögenswerte vom Staat eingezogen werden.
2.4 Aus der Beschwerde geht auch die Beanstandung hervor, dass gar keine
Überprüfung der Einziehung möglich gewesen sei (act. 1 S. 7 Ziff. 1, S. 9
Ziff. 7). Dies bezieht sich darauf, dass das Zürcher Obergericht am
21. Oktober 2005 – und später das Bundesgericht – auf die Beschwerde
der C. GmbH gegen die Einziehung nicht eingetreten ist.
Ein Rechtsmittel hätte indes von der berechtigten juristischen Person erho-
ben werden können. Die C. GmbH konnte vor Obergericht nur anstelle der
gelöschten A. AG keine Eigentumsrechte geltend machen. Die A. AG
selbst hätte ihre Eigentumsrechte geltend machen müssen. Ihr wäre das
trotz Löschung möglich gewesen: Die schliesslich nach revidierter Handels-
registerverordnung erfolgte Wiedereintragung hätte die C. GmbH – oder
vor dem Verkauf B. – entweder bereits zuvor veranlassen oder gar nach
dem inzwischen revidierten Art. 89 der alten Handelsregisterverordnung
(HRV) Einspruch erheben können gegen die Löschung von Amtes wegen
(vgl. RÜETSCHI, Art. 164 HRV N. 3, in: Siffert/Turin [Hrsg.], Handelsregister-
verordnung, Bern 2013). Auch dies gibt somit keinen Anspruch, der es er-
lauben würde, auf die Beschwerde einzutreten.
2.5 Zusammenfassend können bereits beurteilte Ansprüche nicht erneut ge-
prüft werden; auf die Beschwerde ist daher in diesem Punkt nicht einzutre-
ten.
3.
3.1 Antrag 7 der Beschwerde fordert eine Berechnung resp. Abrechnung durch
die ESBK. In der Tat besteht keine Klarheit über den Saldo der diversen
Einziehungs-, Herausgabe-, Verwertungs-, Ersatz- und Entschädigungsfor-
derungen. Die Beschwerdeführerin hat ein Interesse, den Saldo zu kennen,
selbst wenn er wohl zugunsten des Bundes lautet.
Die Vollstreckung der Einziehungen tragen die Gerichtsentscheide der
ESBK auf (Urteil des Zürcher Obergerichts vom 21. Oktober 2005, Ziff. 4
S. 94; Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 22. November 2004, Ziff. 4
S. 70). Diese Entscheide sprechen ferner Entschädigungen zu Lasten des
Bundes zu. Dazu nachvollziehbar abzurechnen, wäre an sich schon von
Amtes wegen geboten, zumal bei dem vorliegend nicht ganz gradlinigen
Verfahrensverlauf. Die erst im Laufe des Beschwerdeverfahrens durch die
ESBK nachgereichten Abrechnungselemente (act. 8 Ziff. 4) sind dazu un-
entbehrlich, wenngleich nicht ganz schlüssig.
3.2 Wie es sich damit genau verhält, ist hier jedoch nicht zu entscheiden. Ein-
mal könnte die Beschwerdekammer ohnehin nicht anstelle der ESBK (und
wie von dieser angeregt) erst- und letztinstanzlich eine Abrechnung vor-
nehmen. Hauptsächlich fehlt der Beschwerdekammer jedoch die sachliche
und funktionelle Zuständigkeit, um darüber zu entscheiden: Abrechnungen
sind idealtypische Vollstreckungshandlungen. Rechtsmittelinstanz gegen
Vollstreckungsverfügungen der Bundesverwaltung ist das Bundesverwal-
tungsgericht (vgl. Art. 5 Abs. 2 VwVG i. V. m. Art. 44 VwVG, Art. 31 und
33 lit. f des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwal-
tungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG; SR 173.32]). Die von der
ESBK angerufene Prozessökonomie kann keine sachliche und funktionelle
Zuständigkeit der Beschwerdekammer begründen. Antrag 7 ist daher zu-
ständigkeitshalber formell der ESBK zur Behandlung zuzuleiten.
3.3 Zusammenfassend kann die Beschwerdekammer mangels Zuständigkeit
die Abrechnung nicht vornehmen oder überprüfen. Auch in diesem Punkt
ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
4. Die Beschwerdeführerin verlangt eine mündliche öffentliche Verhandlung
(act. 1 Antrag 1). Eine solche ist im Beschwerdeverfahren nach VStrR nicht
vorgesehen, vorbehältlich eines Anspruches aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Von
einer ausdrücklich beantragten öffentlichen Verhandlung kann (unter ande-
rem) dann abgesehen werden, wenn sich ohne öffentliche Verhandlung mit
hinreichender Zuverlässigkeit erkennen lässt, dass eine Beschwerde offen-
sichtlich unbegründet oder unzulässig ist (BGE 136 I 279 E. 1; Urteil des
Bundesgerichts 9C_680/2013 vom 28. Februar 2014, E. 2.2). Dies ist vor-
liegend der Fall, ist doch auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Antrag
auf eine mündliche öffentliche Verhandlung ist daher abzuweisen.
5. Angesichts der unzutreffenden Rechtsmittelbelehrung (Beschwerde an die
Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts) und der schon von Amtes
wegen bestehenden Pflicht zur Abrechnung seitens der ESBK sind trotz
Nichteintretens auf die Beschwerde ausnahmsweise keine Kosten aufzuer-
legen (Art. 97 Abs. 1 VStrR i. V. m. Art. 425 StPO; DOMEISEN, a.a.O.,
Art. 425 N. 3).
Wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt, erweist sich die Be-
schwerde als aussichtslos. Für aussichtslose Verfahren besteht nach stän-
diger Rechtsprechung kein Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung.
Der entsprechende Antrag 8 der Beschwerdeführerin ist daher abzuweisen.