# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** dc1c819d-2308-5b8e-8bce-72aaae35769f
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_011
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

dass der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen ist, dass mit einer Beschwerde grundsätzlich nur eine Verletzung des Rechts einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie eine unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden kann (Art. 77 VRG);
dass im Bereich der Sozialversicherungen eine Beschwerde ausserdem wegen Unangemessenheit geführt werden kann (Art. 78 Abs. 2 lit. a VRG), was bedeutet, dass die beschwerdeführende Person rügen kann, die von der Verwaltungsbehörde innerhalb ihres Ermessensspielraums vorgenommene Beurteilung sei nicht richtig, also unangemessen;
dass auch das Kantonsgericht das Recht von Amtes wegen anzuwenden hat (Art. 10 Abs. 1 VRG) und es dabei verpflichtet ist, Bundesgesetze anzuwenden (Art. 190 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV; SR 101]);
dass aufgrund der vorliegenden Akten weder eine Rechtsverletzung noch eine unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ersichtlich ist und der Beschwerdeführer im Übrigen auch gar nicht behauptet, die der konkreten Berechnung zugrunde liegenden Beträge würden nicht der tatsächlichen Situation entsprechen;
Kantonsgericht KG
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dass der Vorinstanz bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen keinerlei Ermessensspielraum zukommt, da sowohl die anerkannten Ausgaben wie auch die anrechenbaren Einnahmen in ihrer Höhe gesetzlich festgelegt sind und keine Abweichungen zulassen;
dass, soweit geltend gemacht wird, es sei bei der Berechnung der Ergänzungsleistung zusätzlich ein Freibetrag in der Höhe des durch die anerkannten Ausgaben nicht gedeckten Mietzinses in Abzug zu bringen, diese abschliessende Auflistung der anerkannten Ausgaben umgangen würde, würde doch damit der maximal zulässige Mietzins erhöht;
dass, soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei der gesetzlich vorgesehene Einkommensfreibetrag in der Höhe von CHF 1‘000.- auf mindestens die Mietzinsdifferenz (konkret auf CHF 6‘360.-) zu erhöhen, seine Beschwerde aus den genannten Gründen offensichtlich unbegründet ist;
dass damit zusammenfassend festzuhalten ist, dass die Beschwerde vom 14. November 2014 abzuweisen ist, soweit darauf überhaupt einzutreten ist;
dass das kantonale Verfahren grundsätzlich kostenlos ist und nur im Fall von mutwilliger oder leichtsinniger Prozessführung Kosten auferlegt werden können (Art. 61 lit. a ATSG);
dass es sich vorliegend diesbezüglich um einen Grenzfall handelt und nur aufgrund der  des Beschwerdeführers von der Kostenerhebung abgesehen wird;
dass der mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Vorinstanz in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen wird, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt (KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, 2015, Art. 61 N. 200);

## Considerations