# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d6eee89c-5f72-4bd1-b507-6ab246bd05c8
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_005
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

habe den Sachverhalt jedenfalls nicht richtig abgeklärt und nicht einmal
den zugesicherten Augenschein durchgeführt.
8. Am 17. Februar 2014 teilten die Beschwerdeführer dem
Verwaltungsgericht mit, dass mit den Bauarbeiten begonnen worden sei
und dass – offenbar in Abweichung zum bewilligten Projekt – die
Konstruktion des Vordaches unter das Hauptdach eingebaut werde, was
sich aber noch nicht definitiv beurteilen lasse.
9. Mit Schreiben vom 28. Februar 2014 verzichteten die Eheleute B._
(nachfolgend Beschwerdegegner 1 und 2) auf eine Stellungnahme und
verwiesen auf die angefochtenen Entscheide.
10. In ihrer Vernehmlassung vom 3. März 2014 beantragte die Gemeinde
(nachfolgend Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Die
begonnenen Bauarbeiten seien von der Bauherrschaft auf mündliche
Aufforderung hin am 14. Februar 2014 eingestellt worden. In Bezug auf
den von den Beschwerdeführern befürchteten direkten Anschluss der
Windfangeindeckung an das bestehende Hauptdach führte die
Beschwerdegegnerin aus, dass weder der Wegfall eines Teils des
bestehenden Dachkännels noch eine damit in Verbindung stehende
teilweise Entwässerung des ostseitigen Hauptdaches je zur Diskussion
gestanden habe, geschweige den bewilligt worden sei; man sei stets von
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einer maximalen Fläche von 3.5 m2 ausgegangen. Andernfalls hätte der
Bau eines grösseren Versickerungsschachtes verfügt werden müssen.
Auf den genehmigten Eingabeplänen seien die bestehenden Dachkännel
zwar nicht vermerkt, was bei Baueingaben in dieser „Grössenordnung“
durchaus vorkomme und tolerierbar sei. Der Dachkännel könne jedoch
auch bei einem direkten Anschluss der Windfangeindeckung an das
Hauptdach ohne weiteres beibehalten werden. Die Dacheindeckung des
Windfangs erfahre optisch einen nahtlosen, einzig durch den
bestehenden Dachkännel unterbrochenen Übergang zum Hauptdach. Die
Fläche der zusätzlichen Windfangeindeckung betrage nicht wie bisher
stets festgehalten rund 3.5 m2, sondern – da ein Teil des zu erstellenden
Windfangs bereits vom bestehenden Vordach des Hauptdaches
überdeckt werde – lediglich rund 1.5 m2. Aufgrund der Geringfügigkeit des
Bauvorhabens sei kein Augenschein vor Ort notwendig gewesen.
11. Am 1. April 2014 hielten die Beschwerdeführer replicando an ihren
Anträgen fest. Das bisher Ausgeführte entspreche nicht dem Baugesuch
resp. der Baubewilligung. Aufgrund der Baugesuchunterlagen, der
Eingabepläne und insbesondere der Profilierung hätten sie davon
ausgehen müssen, dass das Dach des Windfangs – entgegen der nun
offenbar realisierten Konstruktion – nicht unter das eigentliche Hauptdach
geführt werde, sondern dass dieses in Abänderung des bestehenden
Kännelsystems an die bestehende Hauptdachfläche angeschlossen
werde. Auch habe die Bauherrschaft selber das Flächenmass auf 3.5 m2
beziffert. Zur Beurteilung der Versickerungstauglichkeit des fraglichen
Grundstücks sei ein Augenschein durchzuführen.
12. Mit Eingabe vom 19. Mai 2014 (Poststempel vom 20. Mai 2014) hielt die
Beschwerdegegnerin duplicando an ihren Anträgen fest. Dabei legte sie
dar, weshalb die Baukommission zu Recht stets davon ausgegangen sei,
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dass der besagte östliche Dachkännel im heutigen Zustand bestehen
bleibe und somit nur das Wasser des kleinen Windfangdaches zusätzlich
zu versickern sei.
13. Am 22. Mai 2014 reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer dem
Verwaltungsgericht seine Honorarnote ein.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften
sowie in den angefochtenen Entscheiden wird, soweit erforderlich, in den
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. a) Gemäss Art. 49 lit. a des kantonalen Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) beurteilt das
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden Beschwerden gegen
Entscheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer anderen Instanz
angefochten werden können oder nach kantonalem oder
eidgenössischem Recht endgültig sind. Die vorliegend angefochtenen
Entscheide sind weder endgültig noch können diese bei einer anderen
Instanz angefochten werden, weshalb sie taugliche Anfechtungsobjekte
für ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht darstellen. Da die
Beschwerde vom 7. Februar 2014 den an sie gestellten Frist- und
Formerfordernissen entspricht, ist auf diese einzutreten.
b) Anfechtungsobjekte des vorliegenden Verfahrens bilden einerseits der
kommunale Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 12.
Dezember 2013 betreffend das Baugesuch vom 29. August 2013 sowie
andererseits der entsprechende Baubescheid Nr. 2013-0066 vom 24.
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Oktober 2013, mit welchem dem Baugesuch der Beschwerdegegner 1
und 2 für die Erstellung eines Windfangs unter Auflage entsprochen
worden ist. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die
Beschwerdegegnerin den abschlägigen Einspracheentscheid und die
Baubewilligung zu Recht erlassen hat.
2. Vorweg bleibt festzuhalten, dass die um einen Tag verspätet eingereichte
Duplik der Beschwerdegegnerin mit Poststempel vom 20. Mai 2014
aufgrund des auch im Beschwerdeverfahren geltenden
Untersuchungsgrundsatzes vorliegend gleichwohl zu berücksichtigen ist
(Art. 11 VRG; vgl. dazu GRIFFEL, in: GRIFFEL [Hrsg.], Kommentar zum
Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl., Zürich 2014,
§ 26b Rz. 26 mit weiteren Hinweisen).
3. a) Bei der Beurteilung des Baugesuchs und insbesondere bei der
Anordnung der Auflage, dass zwecks ordnungsgemässem Versickern des
Meteorwassers eine kleine Schotterkiesversickerung zu erstellen sei,
scheinen sowohl die Baukommission (bei der Erteilung der
Baubewilligung) wie auch der Gemeindevorstand (bei der Überprüfung
der dagegen erhobenen Einsprache) von einer Dachfläche des
Windfangs von 3.5 m2 ausgegangen zu sein. In der Befürchtung, dass
das Dach des Windfangs unter Demontage des bestehenden
Dachkännels direkt an das bestehende Hauptdach angeschlossen werde,
erhoben die Beschwerdeführer gegen den negativen
Einspracheentscheid und die Baubewilligung die vorliegende
Beschwerde. Diesfalls hätten sich die entwässerungstechnischen
Verhältnisse nämlich insofern verändert, als nicht mehr bloss die Fläche
des Windfangs von 3.5 m2, sondern auch das Hauptdach, dessen
Meteorwasser bisher von der Kännelkonstruktion aufgefangen wurde,
teilweise über das neu zu erstellende Vordach direkt auf das Grundstück
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entwässert worden wäre (vgl. Beschwerde vom 7. Februar 2014 S. 6 f.
sowie beschwerdegegnerische Vernehmlassung vom 3. März 2014 S. 3).
Daher befürchteten die Beschwerdeführer, dass das Meteorwasser
diesfalls auf ihr Grundstück rinnen würde.
b) Wie sich aus den von der Beschwerdegegnerin ins Recht gelegten
Bildaufnahmen, welche den Stand der Bauarbeiten zum Zeitpunkt des am
14. Februar 2014 informell verfügten Baustopps dokumentieren, ergibt,
wird das Dach des Windfangs unter das eigentliche Hauptdach geführt
(vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 3 Bilder 5, 8 und 9).
Angesichts dieser Bildaufnahmen deutet alles darauf hin, dass der
bestehende Dachkännel des Hauptdaches auf der gesamten östlichen
Dachseite und damit auch im Bereich des neu zu erstellenden Vordaches
bestehen bleiben wird. Dies bestätigt die Beschwerdegegnerin denn auch
in ihrer Vernehmlassung vom 3. März 2014: Nach erfolgter Montage der
Dachlattung sowie der Dachziegel erfahre die Dacheindeckung des
Windfangs optisch einen nahtlosen, einzig durch den bestehenden
Dachkännel unterbrochenen Übergang zum Hauptdach, dessen
Meteorwasser nach wie vor via Dachkännel abgeleitet werden wird. Damit
haben sich die Befürchtungen der Beschwerdeführer, wonach künftig
auch das Hauptdach teilweise über das zu erstellende Vordach
entwässert werden soll, nicht bewahrheitet, was die Beschwerdeführer
implizit auch anerkennen. Jedenfalls versuchen sie mit ihrer seither
vorgebrachten Argumentation nur noch zu begründen, dass ihre
Befürchtungen und letzten Endes die Beschwerdeerhebung angesichts
der unklaren Baubewilligung, den Baueingabeplänen und der Profilierung
durchaus gerechtfertigt gewesen seien (vgl. Replik vom 1. April 2014 S. 2
ff. Ziff. 1-3). Ungeachtet der Frage, ob sich die Beschwerdeführer durch
die fehlenden oder unklaren Angaben in den Baugesuchunterlagen zu
Recht zur Beschwerdeerhebung veranlasst sahen, bleibt damit
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festzuhalten, dass die Windfangeindeckung nun auf eine Art und Weise
erstellt wird, wie die Beschwerdeführer sie zwecks Vermeidung des
Abflusses von Meteorwasser auf ihre Parzelle erwünscht hatten. Da die
Windfangeindeckung mit anderen Worten in ihrem Sinne erstellt wird,
erscheint es als nicht nachvollziehbar resp. grenzt es an
rechtsmissbräuchliches Verhalten, wenn die Beschwerdeführer in ihrer
Replik vorbringen, dass das, was bisher ausgeführt worden sei, mit der
am 24. Oktober 2013 erteilten Baubewilligung nicht vereinbar sei (vgl.
Replik vom 1. April 2014 S. 2 und 4).
4. a) Auch wenn die Windfangeindeckung nun im Sinne der Beschwerdeführer
realisiert wird, bleibt dennoch die Rechtmässigkeit der beanstandeten
Baubewilligung vom 24. Oktober 2013 – insbesondere in Bezug auf die
Versickerung des Meteorwassers – zu prüfen. Die Beschwerdeführer
rügen die am 24. Oktober 2013 erteilte Baubewilligung nämlich insofern
als rechtswidrig, als die Gemeinde bei deren Erteilung offensichtlich von
unzutreffenden tatsächlichen Verhältnissen ausgegangen sei. Aus den
Baugesuchunterlagen, den Eingabeplänen sowie der Profilierung gehe
hervor, dass das Dach des Windfangs direkt an die bestehende
Hauptdachfläche angeschlossen werde, wobei nicht ersichtlich sei, dass
die bisher bestehende Dachkännelfassung bestehen bleiben solle
Angesichts der dadurch entstehenden Verschärfung der
entwässerungstechnischen Verhältnisse genüge die mittels – im übrigen
sehr vage formulierten – Auflage angeordnete Erstellung einer kleinen
Schotterkiesversickerung nicht, um eine ordnungsgemässe Versickerung
der Meteorwassers zu gewährleisten. Damit habe die Gemeinde den
Sachverhalt in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nur
unzureichend abgeklärt und den Gehörsanspruch der Beschwerdeführer
insofern verletzt, als sie den zugesicherten Augenschein nicht
durchgeführt habe.
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b) Zunächst ist festzuhalten, dass sowohl die Baukommission wie auch der
Gemeindevorstand bei der Beurteilung des vorliegenden Bauvorhabens
davon ausgegangen waren, dass der Dachkännel im heutigen Umfang
bestehen bleibt und nur das Dachwasser der neu zu erstellenden
Windfangeindeckung zu versickern ist. So war denn auch stets nur von
einer maximalen Windfangdachfläche von 3.5 m2 die Rede. Da die
bestehenden Dachkännel des ostseitigen Hauptdaches in den am
24. Oktober 2013 genehmigten Eingabeplänen nicht vermerkt sind (vgl.
Bg-act. 4 S. 6 und 7), war aus den Baueingabeplänen zwar in der Tat
nicht ersichtlich, dass der bestehende Dachkännel des Hauptdaches
beibehalten werden soll. Hingegen ging aus diesen Unterlagen klar
hervor, dass der direkte Anschluss der Windfangdachkonstruktion an die
östliche Hauptdachhälfte vorgesehen war. Dennoch haben die
Beschwerdeführer die von ihnen befürchtete teilweise Demontage des
Hauptdachkännels und die daraus resultierenden
entwässerungstechnischen Probleme weder im zweistufigen
Einspracheverfahren gegenüber der Baukommission resp. dem
Gemeindevorstand noch anlässlich der ausführlichen Besprechung vom
27. September 2013 thematisiert. Da die am 4. Oktober 2013 von den
Beschwerdegegnern 1 und 2 signalisierte Bereitschaft, das Niveau des
Windfangdaches unterhalb des bestehenden Vordaches abzusenken,
seitens der Beschwerdegegnerin unkommentiert bliebt, durften die
Beschwerdeführer insbesondere nicht davon ausgehen, dass die
Baubewilligung eine entsprechende Änderung erfahren habe. Nachdem
die Beschwerdeführer diesen vermeintlichen Fehler erst im vorliegenden
Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht rügen, obwohl schon aus
den Baueingabeplänen ersichtlich war, dass ein direkter Anschluss des
Windfangdaches an das Hauptdach erfolgen würde, kann es der
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Baukommission und dem Gemeindevorstand nicht angelastet werden,
wenn diese in ihren Entscheiden diesbezüglich nichts ausgeführt haben.
c) Ausgehend von einer Dachfläche von 3.5 m2 erweist sich die
Baubewilligung vom 24. Oktober 2013 mit der angeordneten Erstellung
einer Schotterkiesversickerung im Hinblick auf Art. 11 Abs. 1 des
Reglements über die Abwasserbehandlung der Gemeinde als rechtens,
wobei auf die entsprechenden Ausführungen im angefochtenen
Einspracheentscheid vom 12. Dezember 2013 verwiesen werden kann.
Insbesondere ist die mittels Auflage angeordnete Erstellung einer kleinen
Schotterkiesversickerung entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer
(vgl. Beschwerde vom 7. Februar 2014 S. 8) nicht zu vage formuliert.
Diese liegt sowohl im Interesse als auch in der Gestaltungsfreiheit der
Beschwerdegegner 1 und 2 und würde, wie die Beschwerdegegnerin zu
Recht festhält, bei unkorrekter resp. unzweckmässiger Ausführung von
der Baukommission anlässlich der Bauabnahme beanstandet werden
(vgl. Duplik vom 19. Mai 2014 S. 3). An der Rechtmässigkeit der
Baubewilligung vermag auch die Tatsache, dass die Fläche der
Windfangeindeckung nun offenbar gar lediglich 1.5 m2 beträgt,
selbstredend nichts zu ändern. Dabei ist es irrelevant, ob das Abstellen
auf die seitens der Bauherrschaft vorgebrachte Flächenangabe von
3.5 m2 einem Überlegungsfehler oder einem Missverständnis entsprang.
Zudem ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin auf die
Terrainveränderungen in den Jahren 2006 und 2012, die Stellriemen
sowie die weiteren Anschuldigungen und nachbarrechtlichen
Auseinandersetzungen privatrechtlicher Natur zu Recht nicht näher
eingegangen ist.
d) In Bezug auf die gerügte Verletzung der Untersuchungspflicht und des
rechtlichen Gehörs ist festzuhalten, dass es sich bei der vorliegenden
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Streitsache angesichts der Dimensionierung des Windfangdachs von
1.5 m2 um einen Bagatellfall handelt. Insofern ist es nicht zu beanstanden,
dass die Beschwerdegegnerin von einem Augenschein – selbst wenn ein
solcher ursprünglich offenbar in Aussicht gestellt worden war –
abgesehen und ihre Entscheide auf die bestehenden Kenntnisse über die
örtlichen Verhältnisse sowie die generellen Entwässerungspläne der
Gemeinde abgestützt hat (vgl. dazu beschwerdegegnerische
Vernehmlassung vom 3. März 2014 S. 4 f. und Duplik vom 19. Mai 2014
S. 3 f.).
5. Aus ähnlichen Überlegungen erweisen sich der im Rahmen des
vorliegenden Beschwerdeverfahrens beantragte Augenschein sowie die
Expertise zwecks Klärung der zu erwartenden Wassermengen, der
Aufnahmefähigkeit des Bodens sowie zu den Dimensionen einer allenfalls
notwendigen Versickerungsanlage für die Beurteilung der
Rechtmässigkeit der angefochtenen Entscheide als überflüssig. Es ist
nämlich offensichtlich, dass die Versickerung von Meteorwasser, welches
auf einer Dachfläche von lediglich 1.5 m2 (oder selbst 3.5 m2) anfällt, mit
der von der Baukommission verfügten Auflage ohne weiteres möglich ist.
Zudem gehen die tatsächlichen Verhältnisse aus den ins Recht gelegten
Bildaufnahmen mit hinreichender Klarheit hervor.
6. a) Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sowohl der Baubescheid
Nr. 2013-0066 vom 24. Oktober 2013 als auch der abschlägige
Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 12. Dezember 2013
nicht zu beanstanden sind. Die unklare Situation betreffend die
Konstruktion der Windfangeindeckung kann der Beschwerdegegnerin
nicht angelastet werden, da die Beschwerdeführer eine entsprechende
Rüge erst im vorliegenden Verfahren vor Verwaltungsgericht und nicht
schon im zweistufigen Einspracheverfahren oder anlässlich der
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Besprechung vom 27. September 2013 vorgebracht haben. Damit ist die
vorliegende Beschwerde vollumfänglich abzuweisen.
b) Bei diesem Ausgang gehen die Verfahrenskosten von Fr. 1‘000.-- gestützt
auf Art. 73 Abs. 1 VRG zu Lasten der Beschwerdeführer. Da die
Beschwerdegegner 1 und 2 im vorliegenden Verfahren nicht anwaltlich
vertreten sind und die Beschwerdegegnerin lediglich in ihrem amtlichen
Wirkungskreis obsiegt hat (Art. 78 Abs. 2 VRG), wird den obsiegenden
Parteien für das vorliegende Verfahren keine aussergerichtliche
Entschädigung im Sinne von Art. 78 VRG zugesprochen.