# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2073fcae-ecc6-481e-b6f8-f2f4ab41af40
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. am 17. Februar 2016 bei der Bundesanwaltschaft gegen die Bundesver-
waltungsrichter B. und C. Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs einreichte
(act. 1.1);
- die Bundesanwaltschaft am 22. März 2016 die Nichtanhandnahme der ob-
genannten Strafanzeige verfügte (act. 1.1);
- A. dagegen am 11. April 2016 Beschwerde bei diesem Gericht erhebt und
sinngemäss die Durchführung eines Strafverfahrens gegen die von ihm An-
gezeigten beantragt (act. 1);
- die Beschwerdekammer mit Schreiben vom 19. April 2016 von der Bundes-
anwaltschaft zunächst die Zustellung der Verfahrensakten verlangte (act. 2);
diese am 25. April 2016 hierorts eingingen (act. 3);
- der Beschwerdeführer am 10. Mai 2016 aufgefordert wurde, bis 23. Mai 2016
einen Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- zu leisten, unter Hinweis darauf,
dass im Säumnisfalle auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (act. 4);
- der Beschwerdeführer innert Frist (und bis dato) den verlangten Kostenvor-
schuss nicht geleistet hat;
- er jedoch mit Schreiben vom 23. Mai 2016 an die Beschwerdekammer ge-
langt ist und darin im Wesentlichen ausführt, die Anwendung von
Art. 383 StPO sei in casu problematisch, weshalb von einer Kostenvor-
schusspflicht abzusehen sei (act. 5);

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die Be-
schwerde nach den Vorschriften der Art. 393 ff. StPO an die Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322
Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- die Verfahrensleitung der Rechtsmittelinstanz die Privatklägerschaft ver-
pflichten kann, innert einer Frist für allfällige Kosten und Entschädigungen
Sicherheit zu leisten, wobei Art. 136 StPO vorbehalten bleibt (Art. 383
Abs. 1 StPO);
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- ausser Art. 136 StPO das Gesetz keine andere Ausnahme vorsieht, sodass
auf die Erläuterungen des Beschwerdeführers nicht weiter eingetreten wer-
den kann (vgl. Art. 190 BV);
- falls die Sicherheit nicht fristgerecht geleistet wird, die Rechtsmittelinstanz
auf das Rechtsmittel nicht eintritt (Art. 383 Abs. 2 StPO);
- die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Betrag
spätestens am letzten Tag der Frist zu Gunsten der Behörde der Schweize-
rischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz
belastet worden ist (Art. 91 Abs. 5 StPO);
- der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht bezahlt und mit Schreiben
vom 23. Mai 2016 auch nicht (weder explizit noch sinngemäss) um Gewäh-
rung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 136 StPO ersucht
hat;
- der Beschwerdeführer damit die ihm zur Leistung des Kostenvorschusses
anberaumte Frist unbenutzt verstreichen liess, weshalb auf die Beschwerde
androhungsgemäss nicht einzutreten ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichts-
kosten zu tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO);
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 200.-- festzusetzen ist (Art. 73 StBOG i.V.m.
Art. 5 und 8 Abs. 1 BStKR).
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