# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 74ff95bd-ac80-4560-aa43-68f91db2a606
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. B._, geboren am _ 1968, und A._, geboren am _ 1962, haben am _ 2005 geheiratet. Sie sind Eltern der Kinder C._, geboren am _ 1998, D._, geboren am _ 2001, und E._, geboren am _ 2006. Seit Mitte 2011 leben die Ehegatten getrennt, wobei die Kinder in der Obhut der Mutter verblieben.
B. Dem vorliegenden Verfahren gingen ein Eheschutzverfahren (Proz. Nr. 135-2012-33) sowie ein Berufungsverfahren betreffend Eheschutz voraus, das durch einen gerichtlich genehmigten Vergleich abgeschlossen wurde (ZK1 12 64 und ZK1 12 65). Dieser wiederum wurde mit Bezug auf den vereinbarten Kindes- und Ehegattenunterhalt in einem Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen im Scheidungsverfahren (Proz. Nr. 135-2015-240) bzw. dem darauffolgenden Berufungsverfahren (ZK1 16 62) ein erstes Mal abgeändert. Im Rahmen eines weiteren Massnahmeverfahrens (Proz. Nr. 135-2017-172) wurde der Kindes- und Ehegattenunterhalt mit Wirkung ab 1. Oktober 2017 nochmals angepasst, wobei der betreffende Entscheid noch vor Abschluss des ersten Abänderungsverfahrens vor Berufungsinstanz (ZK1 16 62) rechtskräftig geworden ist.
C. In dem von A._ vor den erwähnten Abänderungsverfahren mittels Scheidungsklage eingeleiteten Scheidungsverfahren erkannte das Regionalgericht Viamala mit Entscheid vom 15. Februar 2018 (Proz. Nr. 115-2013-18) wie folgt:
1. [Scheidungspunkt]
2. [Elterliche Sorge]
3.a.aa Der Sohn D._ steht unter der alternierenden Obhut von Vater und Mutter. Er lebt unter der Woche von Montag-Mittwoch beim Vater, Donnerstag-Freitag bei der Mutter und an den Wochenenden (Samstag/Sonntag) je abwechselnd beim Vater und bei der Mutter. Eine andere, unter den Eltern einvernehmliche oder unter Beizug der Beistandsperson angeordnete Strukturierung der alternierenden Obhut bleibt vorbehalten.
bb. D._ hat seinen Wohnsitz am Wohnsitz der Mutter.
cc. Die Eltern sind, nach vorheriger Absprache unter sich und mit D._, berechtigt, die D._ zur Verfügung stehende Ferienzeit je hälftig mit ihm zu verbringen, sofern und soweit D._ dies wünscht.
b.aa. Die Tochter E._ steht unter der alleinigen Obhut der Mutter, bei welcher sie auch ihren Wohnsitz hat.
bb. A._ hat in Bezug auf E._ ein Besuchsrecht an einem Wochentag mit Übernachtung bei ihm sowie jedes 2. Wochenende von Samstagmorgen bis Montagmorgen und ein Ferienrecht von 3 Wochen pro Jahr während der Schulferien.
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c. Jeder Elternteil übernimmt die Kosten, die während der Ausübung seines Besuchs- und Ferienrechts anfallen, selber.
4. Die zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde wird angewiesen, für D._ und für E._ eine Beistandschaft mit besonderen Befugnissen im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB unter hälftiger Kostenteilung der Eltern und mit folgenden Aufgaben der Beistandsperson zu errichten:
 die Eltern bei der Umsetzung der alternierenden Obhut (D._), des Besuchsrechts (E._) und des Ferienrechts (D._ und E._) angemessen zu beraten, zu unterstützen und zu begleiten;
 den Kindern als Ansprechperson hinsichtlich Durchführung der alternierenden Obhut (D._), Besuchsrecht (E._) und Ferienrecht (D._ und E._) zur Verfügung zu stehen, sie zu beraten sowie allenfalls zwischen ihnen und den Eltern zu vermitteln;
 im Konfliktfall im Rahmen der bestehenden Regelung über die alternierende Obhut (D._) und den persönlichen Verkehr (väterliches Besuchs- und Ferienrecht betreffend E._; mütterliches Ferienrecht betreffend D._) konkrete Lösungen und Modalitäten zu vermitteln und festzulegen;
 bei Hinweisen auf massgebliche Veränderungen in den Lebensumständen der Kinder und/oder der Eltern die KESB mit Berichten zu informieren und dieser geeignete Anpassungen/Aufhebungen von Massnahmen zu beantragen.
5.a. Der wirtschaftliche Unterhalt von D._ von CHF 2'057.00 pro Monat (Bedarf CHF 1'680.00 [Grundbetrag CHF 600.00, Wohnkostenanteil CHF 868.00, Krankenkasse CHF 110.00, BüGA CHF 102.00]; Anteil am elterlichen Einkommensüberschuss CHF 377.00) bis zum Lehrabschluss (voraussichtlich 30.06.2020) wird von den Parteien wie folgt getragen:
 Vater und Mutter kommen in der Zeit ihrer Obhut auf eigene Kosten für die durch den Kindergrundbetrag zu deckenden Bedürfnisse (Nahrung, Kleidung/Wäsche, Körperpflege, Kulturelles etc.) auf und leisten die Wohnung in natura;
 Der Vater bezahlt das BüGA (CHF 102.00/Mt. (bei Jahresabonnement));
 Die Mutter bezahlt die Krankenkassenprämie (CHF 110.00/Mt.);
 Der Vater zahlt der Mutter an den Barunterhalt von D._ CHF 329.00/Mt. zuzüglich die Ausbildungszulage von CHF 270.00;
 Im Übrigen steht diese Verteilung der Unterhaltslast für D._ auf der Grundlage, dass D._ aus seinem Lehrlingslohn CHF 500.00/Mt. an die Mutter leistet.
b. A._ ist verpflichtet, an den Unterhalt von E._ folgende Unterhaltsbeiträge (zuzüglich gesetzliche und/oder vertragliche Kinder- und/oder Ausbildungszulagen, soweit er sie bezieht) zu bezahlen:
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(pro Monat in CHF auf ganze Franken gerundet)
Barunterhalt 
Total
ab Vollstreckbarkeit Scheidungsurteil bis 30.06.2020 (Abschluss Lehre D._)
1 1'367
1 1'223
2 2'590
01.07.2020 bis 31.07.2022 (Abschluss Lehre D._ bis E._ 16 Jahre alt/Lehranfang)
1 1'625
1 1'596
3 3'221
01.08.2022 bis Lehrabschluss E._ (bei 4 Jahren Lehre bis 30.06.2026)
1 1'600
0 0
1 1'600
c. Weitere Ansprüche der Kinder über ihre Volljährigkeit hinaus gegen die Eltern gemäss Art. 277 Abs. 2 ZGB bleiben Vorbehalten.
d. Das beklagtische Leistungsbegehren auf Übernahme aufgelaufener, hälftiger Skisportkosten von E._ über CHF 1'853.00 durch den Kläger wird abgewiesen.
e. Das beklagtische Feststellungsbegehren, es seien sämtliche durch den Skisport von E._ künftig entstehenden ausserordentlichen Kosten von den Parteien hälftig zu tragen, wird abgewiesen. Die Geltendmachung von Ansprüchen auf Deckung ausserordentlicher Bedürfnisse der Kinder im Sinne von Art. 286 Abs. 3 ZGB bleibt vorbehalten.
f. Die Kinderunterhaltsbeiträge sind jeweils monatlich vorschüssig auf den ersten Arbeitstag eines jeden Monats an die Mutter zu bezahlen. Diese Zahlungsmodalitäten gelten über die Volljährigkeit des Kindes hinaus, solange es im Haushalt der Mutter lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Vater stellt beziehungsweise selbst keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.
g. Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung künftiger AHV/ für E._ fallen vollumfänglich der Mutter zu. Es ist Sache der Parteien, die betroffenen Ausgleichskassen über diese Regelung zu informieren.
6. A._ ist verpflichtet, B._ folgenden nachehelichen Unterhalt gemäss Art. 125 ZGB, zahlbar monatlich vorschüssig je auf den ersten Arbeitstag eines jeden Monats, zu leisten:
 ab Vollstreckbarkeit des Scheidungsurteils bis 30.06.2020 (voraussichtlicher Abschluss Lehre D._) CHF 1'823.00;
 ab 01.07.2020 bis 31.07.2022 (Abschluss Lehre D._ bis E._ 16 Jahre alt/Lehranfang) CHF 2'196.00;
 ab 01.08.2022 bis Lehrabschluss E._ (bei 4 Jahren Lehre bis 30.06.2026) CHF 1'883.00;
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 ab Lehrabschluss E._ (bei 4 Jahren Lehre ab 01.07.2026) bis _2027 (Eintritt von A._ ins ordentliche AHV- Pensionsalter) CHF 2'026.00.
7. [Indexklausel]
8. Die Kinderunterhaltsbeiträge und der nacheheliche Unterhalt basieren auf folgenden Einkommens-, Bedarfs-, Vermögens- und Unterhaltsdeckungsverhältnissen (netto pro Monat in CHF, auf ganze Franken gerundet):
a. bis 30.06.2020
Einkommen (netto, inkl. 13. Monatslohn)
Bedarf (ohne Betreuungsunterhalt) Manko
A._ Pensum 100% 10'500
Grundbetrag 1350, Hypothekarzinsen 504, Wohnnebenkosten 600, abzüglich Wohnanteil D._ -368, Krankenkasse 273, Arbeitsweg 540, auswärtige Verpflegung 200, Hausratversicherung 50, Steuern 896 [Einkommen (EK) roh 143846, EK steuerbar 60576, Vermögen steuerbar 227000, Tarif alleinstehend]
Überschussanteil 755
0
B._ Pensum 60% 1'800
Grundbetrag 1350, Wohnung 1850, Wohnnebenkosten 150 abzüglich Wohnanteil D._/E._ -1000, Krankenkasse 332, Arbeitsweg 520, auswärtige Verpflegung 50, Hausratversicherung 50, Steuern 191 [EK roh 84576, EK steuerbar 45789, Vermögen steuerbar 0; Elterntarif], Aufbau Altersvorsorge 600
Überschussanteil 755
0
D._ AZ 270
Lehrlingslohn 1'095/1'500/ 2'185; abzugebender Lehrlingslohna nteil 500
Grundbetrag 600, je zur Hälfte bei Vater und Mutter, Wohnanteil bei Vater 368, Wohnanteil bei Mutter 500, Krankenkasse 110, BüGA 102
Überschussanteil 377, je 189 bei Vater und Mutter
0
E._ KiZ 220 Grundbetrag 600, Wohnanteil bei Mutter 500, Krankenkasse 110
Überschussanteil 377 bei Mutter
0
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b. ab 01.07.2020 bis 31.07.2022
Einkommen (netto, inkl. 13. Monatslohn)
Bedarf (ohne Betreuungsunterhalt) Manko
A._ Pensum 100% 10'500
Grundbetrag 1200, Hypothekarzinsen 504, Wohnnebenkosten 600, Krankenkasse 273, Arbeitsweg 540, auswärtige Verpflegung 200, Hausratversicherung 50, Steuern 781 [EK roh 140606, EK steuerbar 52704, Vermögen steuerbar 227000; Tarif alleinstehend];
Überschussanteil 937
0
B._ Pensum 60% 1'800
Grundbetrag 1350, Wohnung 1850, Wohnnebenkosten 150, abzüglich Wohnanteil E._ –667, Krankenkasse 332, Arbeitsweg 520, auswärtige Verpflegung 50, Hausratversicherung 50, Steuern 419 [EK roh 89208, EK steuerbar 59421, Vermögen steuerbar 0; Elterntarif], Aufbau Altersvorsorge 600
Überschussanteil 937
0
E._ KiZ 220 Grundbetrag 600, Wohnanteil bei Mutter 667, Krankenkasse 110
Überschussanteil 468 bei der Mutter
0
c. ab 01.08.2022 bis Lehrabschluss E._
Einkommen (netto, inkl. 13. Monatslohn)
Bedarf (ohne Betreuungsunterhalt) Manko
A._ Pensum 100% 10'500
Grundbetrag 1200, Hypothekarzinsen 504, Wohnnebenkosten 600, Krankenkasse 273, Arbeitsweg 540, auswärtige Verpflegung 200, Hausratversicherung 50, Steuern 1217 [EK roh 141206, EK steuerbar 76524, Vermögen steuerbar 227000; Tarif alleinstehend]
Überschussanteil rechnerisch 1784, erhöht auf 2433
0
B._ Pensum 100% 3'400
Grundbetrag 1350, Wohnung 1850, Wohnnebenkosten 150 abzüglich Wohnanteil E._ -667, Krankenkasse 332, Arbeitsweg 520, auswärtige
0
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Verpflegung 50, Hausratversicherung 50, Steuern 515 [EK roh 85188, EK steuerbar 64182, Vermögen steuerbar 0; Elterntarif]
Überschussanteil rechnerisch 1784, plafoniert auf den zuletzt gelebten Standard von 1133
E._ AZ 270, abzugebender Lehrlingslohna nteil 500
Grundbetrag 600, Wohnanteil bei Mutter 667, Krankenkasse 110, BüGA 102
Überschussanteil 891 bei Mutter
0
d. ab Lehrabschluss E._ bis _ 2027
Einkommen (netto, inkl. 13. Monatslohn)
Bedarf (ohne Betreuungsunterhalt) Manko
A._ Pensum 100% 10'500
Grundbetrag 1200, Hypothekarzinsen 504, Wohnnebenkosten 600, Krankenkasse 273, Arbeitsweg 540, auswärtige Verpflegung 200, Hausratversicherung 50, Steuern 1806 [EK roh 141206, EK steuerbar 97176, Vermögen steuerbar 227000; Tarif alleinstehend]
Überschussanteil rechnerisch 2217, erhöht auf 3299
0
B._ Pensum 100% 3'400
Grundbetrag 1200, Wohnung 1200, Wohnnebenkosten 100, Krankenkasse 332, Arbeitsweg 520, auswärtige Verpflegung 200, Hausratversicherung 50, Steuern 671 [EK roh 64563, EK steuerbar 52530, Vermögen steuerbar 0; Tarif alleinstehend]
Überschussanteil rechnerisch 2217, plafoniert auf den zuletzt gelebten Standard von 1133
0
e. Vermögen:
 A._: CHF 288'000 (Reinvermögen Steuererklärung 2016 CHF 353'000, abzüglich güterrechtlicher Ausgleichsanspruch der Beklagten gemäss Dispositivziffer 11.c);
 B._: CHF 118'000 (Reinvermögen Steuerveranlagung 2016 CHF 54'000, zuzüglich güterrechtlicher Ausgleichsanspruch gemäss Dispositivziffer 11.c);
 D._: CHF 0;
 E._: CHF 0.
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9. Das beklagtische Begehren betreffend Nachzahlung von ausstehenden Unterhaltsbeiträgen wird abgewiesen.
10. [Vorsorgeausgleich]
11.a. Die Parteien behalten die derzeit auf sie lautenden Guthaben und Konten.
b. Die Liegenschaften Grundbuch F._, G._ "N._, Plan H._, Parz. I._, 134 m2 Grundstückfläche, Einfamilienhaus Vers.-Nr. J._ und Plan H._, Parz. K._, 165 m2 Grundstückfläche, Holzschopf Vers. Nr. L._, verbleiben im Alleineigentum von A._.
c. A._ ist verpflichtet, B._ eine güterrechtliche Ausgleichszahlung von CHF 64'591.00 (CHF 55'035.85 Anteil Investition und Amortisation in die Liegenschaft in G._ abzüglich Minderwertanteil; CHF 9'555.05 Ausgleich Kontenguthaben) zu leisten.
d. Das hälftige Miteigentum der Parteien an der Liegenschaft Grundbuch M._, Plan 11, Parzelle O._, "P._", 739 m2 Grundstücksfläche mit Gebäude Nr. Q._, wird aufgelöst. Das Grundstück ist als Ganzes durch das Betreibungsamt Albula nach den Vorschriften des SchKG und der Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangsverwertung von Grundstücken (Art. 651 Abs. 2 ZGB; Art. 78a VZG), öffentlich zu versteigern. Art. 73e Abs. 3 VZG ist nicht anwendbar; einigen sich die Parteien vor der öffentlichen Versteigerung auf eine andere Verwertungsart (Zuweisung an einen Miteigentümer unter Auskauf des anderen, Freihandverkauf, Versteigerung unter den Parteien) geht Letztere vor. Vom Nettoerlös einer Versteigerung (Bruttoerlös abzüglich Versteigerungskosten, Hypothekarschulden, Grundstückgewinnsteuern, andere Kosten und Lasten gemäss Art. 649 ZGB) ist A._ vorab der Betrag von CHF 63'000.00 auszuzahlen. Ein Rest ist hälftig unter A._ und B._ zu teilen. Insoweit der Nettoerlös den Vorabanspruch von A._ von CHF 63'000.00 nicht deckt, geht dies güterrechtlich zu seinen Lasten.
e. Aus dem ehelichen Mobiliar übernimmt A._ das Arvenmöbel aus dem Ferienhaus in M._ sowie, nach freier Wahl von B._, eines der beiden Alejandro-Bilder zu Alleineigentum. Im Übrigen behalten die Parteien an Fahrnis/Mobiliar, was sich derzeit in ihrem Besitz befindet.
12.a. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 17'430.60 (Entscheidgebühr Hauptverfahren CHF 10'000.00; Entscheidgebühr vorsorgliches Massnahmeverfahren Proz. Nr. 135-2015-240 CHF 3’000.00; Kosten Kindesvertretung CHF 4'430.60) gehen je zur Hälfte zu Lasten der Parteien. Der auf B._ entfallende Teil von CHF 8'715.30 wird gestützt auf die ihr gewährte unentgeltliche Rechtspflege (Proz. Nr. 135-2015-241) zu Lasten des Kantons Graubünden auf die Gerichtskasse genommen. Die Pflicht von B._ zur Nachzahlung im Sinne von Art. 123 ZPO bleibt vorbehalten. Der auf A._ entfallende Teil von CHF 8'715.30 wird aus seinen Kostenvorschüssen von CHF 5'000.00 bezogen und wird im Rest (CHF 3'715.30) von ihm nachgefordert.
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b. Die Parteientschädigungen des Hauptverfahrens und des vorsorglichen Massnahmeverfahrens Proz. Nr. 135-2015-240 werden wettgeschlagen.
c. Rechtsanwältin lic. iur Susanna Mazzetta, Chur, wird gestützt auf die B._ gewährte unentgeltliche Rechtspflege (Proz. Nr. -241) zu Lasten des Kantons mit CHF 14'552.40 (inklusive Barauslagen und MWST) aus der Gerichtskasse entschädigt. Die Pflicht von B._ zur Nachzahlung bleibt vorbehalten (Art. 122 Abs. 3 ZPO, Art. 123 ZPO).

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