# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 955ef291-ca29-4c70-bd19-ab6a9d58e0a1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 9. März 2009 unterzeichnete A. einen Mitgliedervertrag für die Dauer von 12 Monaten, welcher ihn berechtigt, die Trainingsanlage des Z. zu benutzen. Gemäss Ziffer 10 des Mitgliedervertrages gelten ergänzend zum Mitgliedervertrag die Hausordnung sowie die Badgebestimmungen.
B. Mit dem am 17. März 2010 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 21000653 wurde A. vom Betreibungsamt Kreis Rhäzüns aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 540.- zu begleichen. Als Forderungsgrund wurde eine Busse beziehungsweise Mahngebühren wegen Missachtung der AGB’s des Z. angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde A. am 19. März 2010 zugestellt, welcher gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
C. Mit Schreiben vom 29. März 2010 gelangten die Vertreter des Z. an das Bezirksgericht Imboden und ersuchten um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag. Dabei führten sie insbesondere aus, die Schulden beträfen einen Vertragsbruch. Die AGB’s und Badgebestimmungen seien dahingehend verletzt worden, dass der Schuldner entgegen den Abmachungen, trotz Sperrung seines persönlichen Badge, sich mit einem Fremdbadge Einlass gewährt habe. Die Sperrung des Badge von A. basiere auf Sachbeschädigungsmeldungen, welche gemäss Indizien und Zeitpunkt unter anderem auf A. deuten würden.
D. A. machte von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, mit Eingabe vom 26. April 2010 Gebrauch. Er beantragte die Abweisung des Gesuchs um Rechtsöffnung unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchsteller. Im Wesentlichen machte er geltend, die AGB’s und Badgebestimmungen seien zu keinem Zeitpunkt Vertragsbestandteil geworden. Die Gesuchsteller hätten somit eine Forderung geltend gemacht, ohne hiefür einen Rechtsgrund zu haben. Darüber hinaus seien die von den Gesuchstellern vorgeworfenen Sachbeschädigungen völlig haltlos und eine reine Parteibehauptung. Aufgrund einer derart unbegründeten Vermutung eine Badgesperre zu verhängen, sei vielmehr ein Vertragsbruch der Gesuchsteller, sei doch das Jahresabonnement noch bis Anfangs April 2010 gültig gewesen. Es habe folglich immer eine gültige Zutrittsberechtigung gegeben. Daran ändere auch nichts, dass er daraufhin den Badge eines Kollegen benutzt habe. Gemäss der Bestimmung, auf welche sich die Gesuchsteller berufen würden, entstehe eine
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Kautionspflicht nur für denjenigen, der seinen Badge einem Dritten überlasse, aber nicht für den Dritten beziehungsweise ihn selbst.
E. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 27. April 2010 nahmen die Vertreter des Z., X. und Y., teil. A. verzichtete auf das persönliche Erscheinen.
F. Das Bezirksgerichtspräsidium Imboden verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 27. April 2010, mitgeteilt am 29. April 2010, wie folgt:
„1.Das Gesuch betreffend Rechtsöffnung in der Betreibungs-Nr. 21000653 des Betreibungsamtes Kreis Rhäzüns wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 120.00 gehen zulasten der Gesuchsteller und sind mittels des beiliegenden Einzahlungsscheines innert 30 Tagen dem Bezirksgericht Imboden zu überweisen.
Ausseramtlich haben die Gesuchsteller den Gesuchsgegner für seine Umtriebe mit Fr. 50.00 zu entschädigen.

## Considerations