# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7f3406d2-689e-41e8-adfe-764c85d857f0
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1965,
meldete sich a
m 31. Januar 2005
bei der Invaliden
versicherung
zu
m Bezug von Leistungen
an
(Urk. 6/3
).
Die Sozialversi
cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
tätigte Abklärungen
und sprach dem Versicherten m
it Verfügungen vom 10. September 2009
ab
Juli 2005
– ba
sierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % –
eine ganze Rente sowie
von
März bis August 2006
– basierend auf einem Invaliditätsgrad von 51 % –
eine halbe Rente
zu (
Urk. 6/125
). Die dagegen vom Versicherten erhobene Be
schwer
de hiess das
hiesige
Gericht mit Urteil vom 1
3.
August 2010 im Verfah
ren Nr.
IV.2009.00528 in dem Sinne gut, dass es die Verfügungen aufhob und die Sache zu ergänzenden Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies (
Urk.
6/
156
).
1.2
Die IV-Stelle holte in der Folge
Arztberichte (
Urk.
6/174-177,
Urk.
6/190,
Urk.
6/192) sowie
ein
am
8.
Februar 2011 erstattetes psychiatrisches
und ein
am 1
9.
Oktober 2011 erstattetes orthopädisches
Gutachten ein (
Urk.
6/
187/1-67
,
Urk.
6/
203
).
Mit
Vorbescheid
vom 2
5.
Januar 2012 stellte sie dem Versicherten die Zusprache einer bis Mai 2007 befristeten Rente in Aussicht (
Urk.
6/212), wogegen dieser am 2
7.
Februar 2012
Einwände
erhob
(
Urk.
6/221)
, worauf die IV-Stelle eine ergänzende gutachterliche Stellungnahme (
Urk.
6/225) einholte.
Mit Verfügung
en
vom
5.
Juli 2012 sprach die IV-Stelle dem Versicherten
von Juli 2005 bis Mai 2006 eine ganze Rente (
Urk.
6/244) und ab Juni 2006
eine halbe Rente (
Urk.
6/
253
=
Urk.
2)
zu
.
2.
Gegen die Verfügung vom
5.
Juli 2012 (
Urk.
2) erhob die Gemeinschaftsstiftung BVG für Temporärarbeit am
4.
September 2012 Beschwerde (
Urk.
1) und bean
tragte, diese sei mit der Feststellung aufzuheben, dass der Versicherte keinen Rentenanspruch habe (S. 2 oben
Ziff.
1). Eventuell sei sie aufzuheben, soweit mit ihr über den 3
1.
Mai 2007 hinaus eine halbe Rente zugesprochen werde, subeventuell sei ein psychiatrisches Gutachten anzuordnen (S. 2 oben
Ziff.
2-3).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1
8.
Oktober 2012 (
Urk.
5) die Gutheissung der Beschwerde.
Mit Eingabe
vom
1.
Februar 2013 (
Urk.
13) beantragte der zum Prozess beigela
dene Versicherte, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen (S. 2 oben
Ziff.
1-2).
Am 1
9.
April 2013 nahm die Beschwerdeführerin zu den Vertretungsverhält
nissen Stellung (
Urk.
18), was den Verfahrensbeteiligten am
3.
Mai 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
20).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.3
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialver
sicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gut
achten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der Begründung der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2 Verfügungsteil 2)
davon aus, aus versicherungsmedizinischer psychiat
rischer Sicht könne eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
für die zeitweise mittel
gradig ausgeprägten depressiven Episoden angenommen werden, nicht aber während den leichten depressiven Phasen; da es sich um einen langen und schwankenden Verlauf handle, der von psychosozialen und somatischen Belas
tungsfaktoren abhänge, könne versicherungsmedizinisch eine Längsschnittbe
urteilung einer Arbeitsunfähigkeit von 50
%
akzeptiert werden (S. 3 unten). Ab 2
5.
Juli 2004 könne von einer Arbeitsunfähigkeit von 100
%
in bisheriger wie auch in angepasster Tätigkeit ausgegangen werden; ab März 2006 könne von einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
in angepasster Tätigkeit ausgegangen werden (S. 4 oben). Der Invaliditätsgrad betrage 100
%
von Juli 2005 bis Mai 2006 und 55
%
ab Juni 2006 (S. 4 Mitte).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber in ihrer Beschwerde (
Urk.
1) gel
tend, bereits im Rückweisungsurteil des hiesigen Gerichts vom 1
3.
August 2010 sei verbindlich festgehalten worden, dass in somatischer Hinsicht
ab Februar 2005 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszuge
hen sei (S. 6
Ziff.
2.6.4); eventuell könnte unter Berücksichtigung des 2011 erstatteten orthopädischen Gutachtens
ein Anspruch auf
eine ganze Rente bis Ende Mai 2006 (Verbesserung per
1.
März 2006 plus 3 Monate) und
auf
eine halbe Rente von Juni 2006 bis Mai 2007
bejaht werden (S. 6
Ziff.
2.6.6).
In psychischer Hinsicht sei der von der Beschwerdegegnerin (erst nach ergan
genem Vorbescheid) eingenommene Standpunkt, es könne gestützt auf die Berich
te von behandelnder Seite im Sinne einer Längsschnittbeurteilung von einer Arbeitsunfähigkeit von 50
%
ausgegangen werden, nicht nachvollziehbar (S. 6 f.
Ziff.
2.7).
2.3
Der beigeladene Versicherte beantragte in seiner Stellungnahme (
Urk.
13) Nicht
eintreten auf die Beschwerde (S. 2 oben
Ziff.
1), eventuell sei diese abzuweisen (S. 2 oben
Ziff.
2). Zur Begründung führte er an, die Beschwerde sei von nicht vertretungsbefugten Personen unterzeichnet (S. 2
Ziff.
1.1)
, und es sei nicht erstellt, dass die
O._
AG befugt sei, die Gemeinschaftsstiftung BVG für Temporärarbeit zu vertreten (S. 2 f.
Ziff.
1.2). Schliesslich sei die Beschwerde
führerin nicht beschwerdelegitimiert, da es am Nachweis fehle, dass sie vom gleichen Invaliditätsbegriff ausgehe wie die Eidgenössische Invalidenversiche
rung (S. 3
Ziff.
2).
Sodann könne auf das eingeholte orthopädische Gutachten - aus näher darge
legten Gründen - nicht abgestellt werden (S. 5 ff.
Ziff.
3)
, und auch nicht auf das eingeholte psychiatrische Gutachten (S
.
8 ff.).
3.
3.1
In Würdigung
der
vervollständigten
Akten (
Urk.
14/1,
Urk.
19/1-2) erweisen sich die vom Beigeladenen formulierten Zweifel an der Richtigkeit der Vertre
tungsverhältnisse (
Urk.
13 S. 2 f.
Ziff.
1) als unbegründet. Dieser hat sich denn dazu au
ch nicht mehr vernehmen lassen.
3.2
Der Entscheid der In
validenversicherung bindet die Vorsorgee
inrichtung im Um
fang der obligatorischen Vorsorge; diese gilt deshalb als vom Entscheid berührt (BGE 132 V 1 E. 3.2), woraus sich - entgegen der Vorbringen des Bei
geladenen (
Urk.
13 S. 3
Ziff.
2) - ihre Beschwerdelegitimation im Sinne von
Art.
89
Abs.
1 lit. b und c des
Bundesgesetz
es
über das Bundesgericht (BGG)
ergibt. Da die Beschwerdeberechtigung vor den Vorinstanzen nicht enger sein darf als vor Bundesgericht, ist mithin die Legitimation auch für das vorliegende Verfahren gegeben.
3.3
Die formellen Rügen des Beigeladenen erweisen sich als nicht stichhaltig. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
4.
4.
1
Im Rückweisungsurteil vom 1
3.
August 2010
wurden im W
esentlichen die fol
gende
n
medizinischen Akten gewürdigt:
Bericht über ein
psychosomatisches Konsilium vom 21. Dezember 2004 (Urk. 6/15/10-13),
Austrittsbericht
der
Y._
vom 9. Februar 2005 nach stationärem
Aufenthalt vom 15. Dezember 2004 bis 2. Februar 2005 (Urk. 6/15/2-9),
Gutachten der Ärzte des
Z._
vom 28. März 2008 (Urk. 6/60)
plus ergänzende Stellungnahmen (
Urk.
6/75,
Urk.
6/86)
,
Bericht der Ärzte des
A._
vom 1. September 2008 (Urk. 6/73/7-14)
und vom 1
6.
Oktober 2009
(
Urk.
6/156 S. 8 ff. E. 4).
Zusammenfassend wurde im genannten Urteil (
Urk.
6/156) ausgeführt, eine (un
fallkausale) physisch bedingte Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit habe
spätestens im Zeitpunkt der kreisärztlichen Abschlussun
tersuchung im Februar 2006 nicht mehr bestanden
und spätestens im
Juli 2005 habe sich ein Schmerzsyndrom entwickelt, für welches kein entsprechen
des organisches Kor
relat bestanden habe (
S. 14 E. 5.1
).
Sodann wurde ausgeführt, i
n der diagnosti
schen Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes des
Versicherten
wichen die beteiligten Ärzte teilweise voneinander ab
:
Gemäss
Bericht über die Rehabilitation in
der Y._
von Dezember 2004 bis Februar 2005
habe
im dama
ligen Zeitpunkt ein depressives Syndrom im Ausmass einer Major-Depression, leicht- bis mittelgradig, vor
gelegen, d
ie behandelnden Ärzte des
A._
hätten
im September 2008 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom sowie im Oktober 2009 eine anhaltende depressive Stö
rung mit wechselhafter, leicht- bis mittelgradiger Ausprägung bei zugrunde liegender Schmerzsymptomatik
diagnostiziert
;
d
er psychiatrische Gutachter des
Z._
habe
demgegenüber im März 2008 fest
gehalten
, die Kriterien für die Diag
nose einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode seien beim
Versi
cherten
nicht erfüllt
(S. 14 f. E. 5.2)
.
Das
Z._
-Gutachten, in welchem ausgeführt wurde, eine Depression habe sich weder im Längs- noch im Querschnitt diagnostisch bestätigen lassen, wurde insbesondere deshalb als mangelhaft eingestuft, weil der Beschwerdeführer an
lässlich der psychiatrischen Untersuchung schwer intoxikiert gewesen war
; es sei deshalb nicht geeignet, die im Raum stehende Diagnose einer Depression zu entkräften.
Dies führte zum Schluss, dass der psychische Gesundheitszustand des
Versicherten
nicht genügend abgeklärt sei (S. 15 f. E. 5.3).
4.
2
Die Ärzte des
A._
nannten im Bericht vom 2
0.
September 2010 (
Urk.
6/177/6-10) als Diagnosen eine anhaltende depressive Störung mit wechselhafter leichtgradiger bis mittelgradiger Ausprägung (ICD-10 F32.1) bei zugrundeliegender Schmerzproblematik und einen Status nach Dis
torsionstrauma am linken Fuss im Juli 2004 und nachfolgender Entwicklung eines Morbus Sudeck (
Ziff.
1.1). Sie attestierten eine seit 2008 bestehende volle Arbeitsunfähigkeit (
Ziff.
1.6) und führten bezogen auf die bisherige Tätigkeit aus, der Versicherte sei aufgrund einer stark verminderten Belastbarkeit dauer
haft nicht arbeitsfähig
. In behinderungsangepasster Tätigkeit sei von einem maximalen Arbeitspensum von 50
%
auszugehen
(
Ziff.
1.7).
4.
3
Im Bericht der
B._
vom
6.
Oktober 2010 (
Urk.
6/175) wurde eine antalgische Fehlhaltung des linken Fusses nach Unfall vom 2
5.
Juli 2004 festgehalten und ausgeführt, der Patient sei aktuell als Installateur zu 100
%
arbeitsunfähig geschrieben. Aufgrund des chronischen Schmerzsyndroms sei die Prognose ungewiss. Der Patient scheine von einer orthopädischen Schuhversorgung durchaus zu profitieren (S. 2
Ziff.
2.4). Im Bericht vom 1
1.
Oktober 2010 (
Urk.
7/176) wurden vergleichbare Angaben gemacht.
Ab diesem Zeitpunkt erfolgten keine Konsultationen mehr (vgl.
Urk.
6/190
Ziff.
1.2 und S. 2 Mitte).
4.
4
Dr.
med.
C._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, er
stattete am 2
8.
Februar 2011 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (
Urk.
6/187/1-67). Er stützte sich auf die ihm überlassenen (S. 1 ff.) und von ihm zusätzlich eingeholte
n
(S. 5 oben; vgl.
Urk.
6/187/76-102) Akten (S. 11 ff.), die Angaben des
Versicherten
(S. 6 ff.) und die anlässlich der Untersuchung vom 1
7.
Januar 2011 (S. 5) erhobenen Befunde.
Der Gutachter kam zum Schluss, dass keine psychiatrischen Diagnosen mit Aus
wirkung auf die aktuelle Arbeitsfähigkeit zu stellen seien (S. 61
Ziff.
4.1)
,
und nannte als psychiatrische Diagnose ohne
Auswirkungen
auf die aktuelle Arbeitsfähigkeit (S. 61
Ziff.
4.2) eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0).
Er führte aus, im Untersuchungszeitpunkt bestünden weiterhin depressive Beschwerden.
P
sychosoziale Belastungen
(organisch bedinge Fussschmerzen, Arbeitsstellenverlust infolge längerfristiger 100%iger Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit, langfristige Arbeitslosigkeit, kranke Ehefrau, Eheprob
leme, finanzielle Schwierigkeiten, Verlust der Funktion als Familienernährer, Kampf um finanzielle Unterstützung, fehlende Tagesstruktur, ungewisse Zu
kunft) seien als auslösende und unterhaltende Faktoren der leichten bis mittel
gradigen depressiven Episode zu verstehen (S. 62 Mitte). Seit dem Unfall von 2004 habe der Ausprägungsgrad der depressiven Episode vorübergehend ein mittelgradiges Ausmass angenommen, was zu einer vorübergehenden Arbeits
unfähigkeit von 30
%
geführt habe; die leichte depressive Episode rechtfertige keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 62 unten).
Die Angaben des
Versicherten
betreffend Medikamenteneinnahme seien zu rela
tivieren, da die Blutspiegelbestimmung vom 1
7.
Januar 2011 eine Nichtein
nahme des betreffenden Medikaments zeige (S. 62 f.).
4.
5
Dr.
med.
Dr.
rer. pol.
D._
, Facharzt für Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, führte am
1.
April 2011 aus, auf das Gutachten
C._
könne abgestellt werden; eine leichte de
pressive Episode sei mit einer Arbeitsfähigkeits-Einschränkung nicht vereinbar (
Urk.
6/210 S. 4 f.).
4.6
Dr.
med.
E._
, Allgemeine Innere Medizin FMH, führte in seinem Bericht vom 1
7.
Juni 2011 (
Urk.
6/192) aus, dass er den
Versicherten
seit Mai 2005 behandle (
Ziff.
1.2) und nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
1.1):
antalgische Fehlstellung Fuss links nach Unfall vom 2
5.
Juli 2004
OSG-Distorsion Grad III
Lisfrancverletzung links
Morbus Sudeck des linken Fusses mit Regredienz
depressives Syndrom im Ausmass einer Major Depression leicht bis mittel
gradig, F32.11
klinisch-elektrophysiologisch Nachweis einer axonalen Polyneuropathie
Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
seit dem 2
5.
Juli 2004 (
Ziff.
1.6) und bezeichnete eine Wiederaufnahme der Arbeit als aus psychischen und körperlichen Gründen nicht mehr möglich (
Ziff.
1.7).
4.
7
Am 1
9.
Oktober 2011 erstattete
Dr.
med.
F._
, Orthopädische Chi
rurgie FMH, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (
Urk.
6/203). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten, die Angaben des
Versicherten
(S. 2) und die von ihm am 1
1.
Oktober 2011 erhobenen Befunde (S. 3 ff.).
Der Gutachter nannte folgende Diagnosen (S. 5 f.
Ziff.
V):
antalgische Fehlstellung des linken Fusses (Status nach Unfall vom 2
5.
April 2004) mit OSG-Distorsion Grad III
Status nach Lisfrancverletzung links
MRI vom 1
6.
August 2004: nicht dislozierte Fissur Metatarsale II und IV parallel zur proximalen Gelenksfläche mit Marködem
konservative Behandlung im Unterschenkel-Gehgips (Entfernung am 2
0.
September 2004)
im Verlauf Morbus Sudeck
(CRPS I) mit deutlicher Re
gredienz
MRI vom 2
9.
Dezember 2004: regrediente Veränderungen mit posttrau
matischem Restzustand
Szintigraphie vom 3
0.
Dezember 2004: keine Zeichen mehr für Morbus Su
deck
depressives Syndrom
In Beantwortung der ihm gestellten Fragen führte der Gutachter aus, im bishe
rigen Arbeitsverhältnis sei der
Versicherte
seit dem 2
5.
Juli 2004 zu 100
%
arbeitsunfähig (S. 7
Ziff.
2). In - näher umschriebener - angepasster Tätigkeit bestehe ab
1.
März 2006 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (S. 7 f.
Ziff.
3). Ab
1.
März 2007 bestehe in angepasster Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S.
8
Ziff.
4).
Am
8.
März 2011 beantwortete
Dr.
F._
Zusatzfragen (
Urk.
6/225).
4.8
Dr.
D._
(vorstehend E. 4.5) und
Dr.
med.
G._
, Fachärztin für Psy
chiatrie und Psychotherapie, RAD, nahmen am 1
2.
und 2
4.
April 2012 Stellung (
Urk.
6/213 S. 5), nachdem der psychiatrische Gutachter
Dr.
C._
die ihm un
terbreiteten Ergänzungsfragen aus gesundheitlichen Gründen nicht beantwortet hatte (vgl.
Urk.
6/
229).
Sie führten unter anderem aus, tatsächlich sei die Aussage von
Dr.
C._
in Bezug auf eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit von 30
%
während der mit
telgradigen Ausprägung der depressiven Symptomatik nicht genügend herge
leitet. Aus versicherungsmedizinischer-theoretischer Sicht sollte in Bezug auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eine von den Ärzten des
A._
vom 2
0.
Oktober 2010 attestierte 50%ige Einschränkung während der mittelgradig ausgeprägten depressiven Episode als plausibel akzeptiert werden (S. 5 Mitte).
5.
5.1
Der Beigeladene stellte sich auf den Standpunkt, dass in somatischer Hinsicht nicht auf das Gutachten
F._
(vorstehend E. 4.6) abzustellen sei. Aus wel
chem Beweggrund er dies tat, ist nicht ohne weiteres einsichtig; würde ihm nämlich gefolgt, so hätte es in somatischer Hinsicht mit den Feststellungen im Rückweisungsurteil von 2010 sein Bewenden, wonach spätestens im Februar 2006 keine physisch bedingte Arbeitsunfähigkeit mehr bestanden habe (vorste
hend E. 4.1), womit der Beschwerdeführer deutlich schlechter gestellt wäre als beim Abstellen auf die Angaben im Gutachten
F._
.
Im vorliegenden Verfahren gilt die Untersuchungs- und nicht die zivilprozessu
ale Verhandlungsmaxime. Es ist deshalb davon abzusehen, den Beigeladenen zu seinem Schaden auf dem genannten Standpunkt zu behaften.
Ebenfalls in Nachachtung der Untersuchungsmaxime sprechen die Ausführun
gen im Rückweisungsurteil nicht gegen das Abstellen auf das Gutachten
F._
.
Sie erfolgtem dem damaligen Akten- und Kenntnisstand entsprechend
,
der nunmehr um die Darlegungen im Gutachten
F._
erweitert ist und bezogen auf die - infolge Zeitablaufs ohnehin erschwert beurteilbare - Periode von März 2006 bis März 2007 verlässlichere Aussagen ermöglicht.
Gestützt auf das Gutachten
F._
(vorstehend E. 4.6) und mit der Beschwer
de
gegnerin ist somit der medizinische Sachverhalt in somatischer Hinsicht als dahingehend erstellt festzuhalten, dass in angepasster Tätigkeit ab März 2006 eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
und ab März 2007 eine solche von 100
%
be
stand.
5.2
In psychiatrischer Hinsicht wurde gemäss Rückweisungsurteil der Sachverhalt als weiter abklärungsbedürftig erachtet, weil auf das damals vorliegende
Z._
-Gutachten nicht abgestellt werden könne. Insbesondere wurde diese
s
nicht als geeignet erachtet, die im Raum stehende Frage einer Depression zu beantworten (vorstehend E. 4.1).
Nunmehr kann gestützt auf das Gutachten
C._
sachverhaltsmässig als erstellt gelten, dass der Beschwerdeführer seit 2004 an depressiven Episoden wechsel
hafter - teils leichter, teils mittlerer - Ausprägung leidet. Im Zeitpunkt der Begutachtung war eine leichtgradige Ausprägung festzustellen, weshalb der Gutachter keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellte (vorste
hend E. 4.4).
5.3
Die (ärztliche) Beurteilung, dass eine leichtgradig ausgeprägte Depression keine Arbeitsunfähigkeit begründet, stimmt mit der diesbezüglichen konstanten Rechtsprechung überein (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts I 152/05 vom 2
3.
Mai 2006 E. 3.3, 8C_80/2011 vom 1
4.
Juni 2011 E. 6.3.1, 9C_176/2011 vom 2
9.
Juni 2011 E. 4.3, 9C_808/2011 vom 1
9.
März 2012 E. 3.2).
Mithin ist davon auszugehen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung keine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit zu attestieren war.
5.4
Die intermittierend aufgetretenen mittelgradig ausgeprägten depressiven Episo
den erachtete der Gutachter - ohne nähere Begründung - als geeignet, eine Ar
beitsunfähigkeit von 30
%
zu begründen (vorstehend E. 4.4)
. Hingegen sprach sich
die Psychiaterin des RAD dafür aus, diesbezüglich
der
Beurteilung der
Ärzte des
A._
zu folgen, weshalb sie eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
annahm (vorstehend E. 4.7).
Gegen die Übernahme der von behandelnder Seite - ohne nähere zeitliche Zuord
nung - postulierte
n
Arbeitsunfähigkeit von 50
%
spricht, dass bereits
im
Rückweisungsurteil von 2010
nicht auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gemäss
A._
abgestellt wurde, da dem Unterschied zwischen therapeutischem und gutachterlichem Auftrag Rechnung zu tragen ist (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).
Das allfällige Ausmass einer mit den mittelgradig ausgeprägten Episoden verbun
denen Arbeitsunfähigkeit kann aber aus folgendem Grund offen bleiben: In den (vom Gutachter beigezogenen) Unterlagen des
A._
(
Urk.
6/187/81-102) finden sich vom Ersteintritt am 1
0.
März 2005 an folgende Hinweis
e
auf eine mittelgradige Ausprägung
(oder deren Fehlen)
:
A
m 1
0.
März 2005 (S. 1
Ziff.
6)
, am
9.
Dezember 2008 (S. 11 unten) und am 1
8.
August 2009 (S. 13
Ziff.
6)
wurde die entsprechende Diagnose
gestellt. Ak
t
enkundig sind sodann ein Wert von 47 Punkten auf dem Beck Depressions-Inventar am
9.
Juni 2008 (S. 10 oben), ein solcher von 19 Punkten auf der Hamilton Depressions
skala (HAMD) am
3.
März 2010 (S. 17 unten) und von 29 Punkten am
7.
Oktober 2010 (S. 19 unten). Berichtet
wurde
ferner
auch über zwei Ausland
aufenthalte des Beschwerdeführers, von zwei Wochen im August 2006 (S. 86 oben) und von mehreren Wochen im August 2010 (S. 19 oben).
Die Fähigkeit des Beschwerdeführers, ferienhalber für mehrere Wochen ins Ausland zu reisen (wie auch der Wert von 19 Punkten auf der HAMD), lassen den Schluss zu, dass zu diesen Zeitpunkten keine mittelgradig ausgeprägte Depression vorlag. Somit verbleiben nur einzelne Punkte auf der Zeitachse (März 2005, Juni 2008, Dezember 2008, August 2009, Oktober 2010), für
welche
Hinweise auf eine mittelgradige Ausprägung belegt sind, die sich zudem mit gegenteiligen Hin
weisen abwechselten.
Vor diesem Hintergrund ist der Nachweis, dass mit überwiegender Wahrschein
lichkeit eine
während längerer Zeit anhaltende
mittelgradige Ausprägung bestanden hat, nicht erbracht. Diese Beweislosigkeit geht zu Lasten des Be
schwerdeführers.
5.5
Somit ist d
er medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass in psychi
a
trischer Hinsicht - wie (auch) von den Ärzten des
A._
diagnostiziert - eine depressive Störung mit wechselhafter leichtgradiger bis mittelgradiger Ausprägung besteht, ohne dass sich daraus auf eine anspruchs
relevante Arbeitsunfähigkeit schliessen liesse, da dies bei leichtgradiger Aus
prägung rechtsprechungsgemäss nicht anginge und da es bezüglich der mittel
gradigen Ausprägung am rechtsgenüglichen Nachweis dafür fehlt, dass eine solche nicht nur punktuell, sondern (
zeitweilig
) auch anhaltend bestanden hätte, so dass offen bleiben kann, wie deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein
zustufen wäre.
Vor diesem Hintergrund erübrigen sich ferner Ausführungen zu den vom Beige
ladenen am Gutachten
C._
kritisierten Punkten.
5.6
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass in somatischer Hinsicht
in angepasster Tätigkeit ab März 2006 eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
und ab März 2007 eine solche von 100
%
bestand
(vorstehend E. 5.1) und dass in psychischer Hinsicht
die diagnostizierte leicht- bis mittelgradig ausgeprägte Depression keine Ar
beitsunfähigkeit begründet (vorstehend E. 5.2).
Mithin
erweist sich zwar
die Zusprache einer ganzen Rente bis Mai 2006 und einer halben Rente ab Juni 2006 als richtig, hingegen die unbefristete und da
mit auch ab Juni 2007 geltende Zusprache ei
ner halben Rente als unzutreffend.
Die zugesprochene halbe Rente ist vielmehr auf den 3
1.
Mai 2007 (März 2007 plus 3 Monate) zu befristen.
Somit ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die angefochtene Verfü
gung dahin abzuändern, dass ab
1.
Juni 200
7
kein Renten
anspruch mehr be
steht.
6.
6.1
Die Beschwerdeführerin obsiegt teilweise, indem
der Rentenanspruch
d
es Beige
ladenen zwar nicht
zu
verneinen, aber doch zu befristen ist. Im entsprechenden Umfang unterliegen die Beschwerdegegnerin hinsichtlich der von ihr erlassenen Verfügung und der Beigeladene. Im komplementären Umfang obsiegen Be
schwerdegegnerin und Beigeladener.
6.2
Soweit Beigeladene aktiv am Verfahren teilnehmen, trifft sie auch eine allfällige Kostenpflicht (Melchior Volz, in: Zünd / Pfiffner Rauber, Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer,
2.
Auflage, Zürich 2009, N
33 zu
§
14 GSVGer). Umgekehrt haben sie, soweit obsiegend und anwaltlich vertreten, Anspruch auf Prozessentschädigung (Volz, a.a.O., N 34 zu
§
14 GSVGer).
6.3
Im Verfahren der Verwal
tun
gsgerichtsbeschwerde darf obsiegenden Behörden oder mit öf
fent
lichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Re
gel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In An
wen
du
ng dieser Be
stimmung hat das Bundesgericht der SUVA und den privaten UVG
Versiche
rern so
wie
von Sonderfällen abgesehen
den Krankenkassen keine Partei
entschä
digungen zugesprochen, weil sie als Orga
nisa
tionen mit öffentlichrechtlichen Aufgaben zu qua
lifizieren sind (BGE 112 V 356 E. 6 mit Hinweisen). Das hat grund
sätzlich auch für die Trägerinnen oder Versicherer der berufli
chen Vor
sorge gemäss BVG zu gelten (BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7, 117 V 349 E. 8 mit Hinweis).
6.4
Die Verfahrenskosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Inva
lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf
Fr.
900.-- festzusetzen und zu gleichen Teilen der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin und dem Beigeladenen aufzuerlegen.
6.5
Gemäss Rechtsprechung (vorstehend E. 6.3) hat die Beschwerdeführerin trotz teilweisen Obsiegens keinen Anspruch auf Prozessentschädigung, womit ihr entsprechender Antrag (
Urk.
1 S. 2 oben
Ziff.
4) abzuweisen ist.
6.6
Dem teilweise obsiegenden Beigeladenen steht eine reduzierte Prozessentschä
digung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von
Fr.
200.-
-
(zuzüglich Mehrwertsteuer) auf die Hälfte von
Fr.
2‘400.--, mithin
Fr.
1‘200.-- (inklusive Auslagenersatz und Mehrwertsteuer)
,
zu bemessen und
je zur Hälfte
von der
Beschwerdeführerin und der
Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist.
Das Gericht
erkennt:
1.
In teilweiser Gutheissung der
Beschwerde
wird
die angefochtene Verfügung vom
5.
Juli 2012 dahin
abge
ändert, dass ab
1.
Juni 2007 kein Rentenanspruch mehr be
steht.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
900
.-- werden
den Parteien sowie dem Beigeladenen je zu einem Drittel
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
den
Kostenpflichti
gen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Der Beschwerdeführerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.
4.
Die
Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin we
rd
en
verpflichtet,
dem Beigeladenen
je
eine
reduzierte
Prozessentschädigung von
Fr.
6
00
.-- (inkl. Baraus
lagen und MWSt) zu bezahlen.
5.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Gemeinschaftsstiftung BVG für Temporärarbeit
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Rechtsanwalt Stephan Kübler
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
6.