# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 13872be8-37d0-4b93-a11b-aaa01e616657
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. und B. Ltd mit gemeinsamer Eingabe vom 15. Juli 2019 bei der Beschwer-
dekammer des Bundesstrafgerichts «Beschwerde gemäss Art. 80e IRSG
gegen die Zwischenverfügung der Bundesanwaltschaft vom 4. Juli 2019 in
Verfahren-Nr. RH.19.0085» und «Revision in Verfahren RH.18.0249 gemäss
Art. 66 VwVG» gegen die Schlussverfügung der Bundesanwaltschaft vom
9. Januar 2019 erhoben (act. 1);
- die Beschwerdekammer A. und B. Ltd mit Schreiben vom 18. Juli 2019 auf-
forderte, bis 29. Juli 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– zu leisten
und die Eingabe vom 15. Juli 2019 an die gesetzlichen Anforderungen an-
zupassen (act. 3); die Beschwerdekammer diese Frist am 23. Juli 2019 letzt-
mals bis 16. August 2019 erstreckte (act. 4);
- A. und B. Ltd mit Eingabe vom 16. August 2019 erklärten, dass sie die «Be-
schwerde und Revision vom 15. Juli 2019» zurückziehen (act. 5).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- sich das Verfahren vor der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in
internationalen Rechtshilfeangelegenheiten grundsätzlich nach dem Bun-
desgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwal-
tungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021) sowie den Bestimmungen der
einschlägigen Rechtshilfeerlasse richtet (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37
Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die Organisation
der Strafbehörden des Bundes [Strafbehördenorganisationsgesetz, StBOG;
SR 173.71]);
- das Verfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde bzw. des Revisionsge-
suchs abzuschreiben ist (vgl. KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfah-
rensrecht, 2. Aufl. 2015, N. 1653; vgl. auch zuletzt u.a. Entscheid des Bun-
desstrafgerichts RR.2019.98 vom 6. Juni 2019 mit Hinweis);
- die Verfahrenskosten, bestehend aus Spruchgebühr, Schreibgebühren und
Barauslagen, in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt werden
(Art. 63 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 VwVG);
- die Beschwerdeführer/Gesuchsteller einzig erklärten, dass sie die Be-
schwerde bzw. das Revisionsgesuch zurückziehen (act. 5);
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- unter diesen Umständen die Beschwerdeführer/Gesuchsteller als unterlie-
gende Partei im Sinne von Art. 63 Abs. 1 VwVG anzusehen sind (vgl. zuletzt
u.a. Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2018.7 vom 8. März 2018 mit
Hinweisen), weshalb ihnen die Verfahrenskosten zu gleichen Teilen und un-
ter solidarischer Haftung aufzuerlegen sind;
- der Rückzug am Anfang des Verfahrens, innerhalb der Frist zur Leistung des
Kostenvorschusses und der Frist zur Anpassung der Eingabe vom
15. Juli 2019 und noch vor allfälliger Einleitung des Schriftenwechsels
(vgl. Art. 57 Abs. 1 VwVG) erfolgte;
- unter diesen Umständen die Gerichtsgebühr auf Fr. 1'000.– festzusetzen ist
(vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG, Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 des
Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten,
Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR;
SR 173.713.162]);
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