# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7c437d01-23a8-4c6c-a03f-595faf004691
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend mehrfache Veruntreuung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht, vom 9. März 2018 (GG170071)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Privatklägers vom
19. März 2018 (Urk. 80),
in der Erwägung,
dass das begründete Urteil des Bezirksgerichts Winterthur, Einzelgericht,
vom 9. März 2018 dem Privatkläger am 23. Juli 2018 zugestellt wurde (Urk. 84),
dass Art. 399 Abs. 3 StPO eine gesetzliche Frist von 20 Tagen ab Zu-
stellung des begründeten Urteils zur Einreichung der Berufungserklärung vorsieht,
dass die genannte Frist für den Privatkläger somit am 13. August 2018
verstrichen ist,
dass in der Rechtsmittelbelehrung des Urteils des Bezirksgerichts Winterthur
auf die Frist von 20 Tagen zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung
beim Obergericht des Kantons Zürich korrekt hingewiesen worden ist (Urk. 85
Dispositiv-Ziffer 9),
dass die fristgemässe Einreichung der Berufungserklärung eine Gültigkeits-
voraussetzung für das Eintreten auf die Berufung darstellt (vgl. BGE 138 IV 157),
dass praxisgemäss bei Nichteinreichen einer Berufungserklärung auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR 110/2011 Nr. 69),
dass der Privatkläger infolge des Nichteintretens im Rechtsmittelverfahren
als unterliegend gilt und damit kostenpflichtig wird,
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO sowie Art. 428
Abs. 1 StPO
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## Considerations