# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7b36a45b-cfe8-47ce-964a-caf422f6a574
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1949 geborene
X._
arbeitete seit 1
5
. März 20
10
bis
Ende
Januar 201
1
(Urk. 7/2
, Urk. 7/18, Urk. 7/45
)
als
Taxifahrer bei
Z._
in
A._
und war dadurch bei der Schwei
ze
rischen Unfallversi
cherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Un
fall
folgen versichert. Am 2
0.
Ja
nuar 2011 erlitt er als Taxifahrer einen Auf
fahr
unfall, in dessen Folge
er sich
ein
e
Halswirbelsäulen (HWS)-Distorsion
zuzog
(
Urk.
7
/1
2
).
Der behan
delnde
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH für Innere Medizin, attestierte ab 2
0.
Januar 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
und ab
2.
Februar 2011
eine solche
von 50
%
. Ab
dem 2.
Februar 2011 nahm der Versicherte
unter der Firma
C._
eine selbständige Erwerbstätigkeit als
Taxifahrer auf (Urk. 7/1
, Urk. 7/3
,
Urk. 7/15
).
Mit
Mitteilung
vom 2.
November 2011 (Urk. 7/108) stellte die SUVA die Versicherungsleistungen
formlos
per 1
5.
November 2012 (Urk. 7/108)
ein. Am 2
0.
November 2012 (Urk. 7/109) erhob der Versicherte Einwand und er
suchte um Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung.
Mit Ver
fügung vom
2
9.
Januar 2013 (Urk. 7/11
1
)
bestätigte
die SUVA die
Ein
stellung der Ver
sicherungs
leistungen per 1
5.
November 201
2.
Als Begründung wurde angeführt
, dass die noch geklagten Beschwerden organisch nicht
hinreichend nach
weisbar seien
und das
s die Adäquanz zu verneinen sei
.
Im Übrigen wurden die Voraussetzungen für die Ausrichtung einer Invalidenrente und einer Integri
tätsentschädigung verneint.
Die dagegen
erhobene Ein
sprache (Urk.
7
/
114
) wies sie mit Entscheid vom
7
.
März
201
3
(Urk. 2) ab.
2.
Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe
vom
3
.
April
2013 (Urk. 1)
Beschwerde und beantragte
sinngemäss
,
der Entscheid sei aufzuheben und die SUVA zu verpflichten, ihm weitere Leistungen wie
eine
„Integrationsentschädi
gung“ (richtig wohl: Integritätsentschädigung) und
eine
Genugtuung sowie sämtliche Behandlungskosten einer Cranio-Sakral-Therapie zu erbringen, eventua
liter sei er interdisziplinär zu begutachten und vorab sei über die auf
schiebende Wir
kung der Beschwerde zu entscheiden, unter Kosten- und Ent
schädigungsfolgen zu
lasten der
Beschwerdegegnerin.
Die SUVA ersuchte in ihrer
Be
schwerdeantwort vom
1
0.
Mai 2013 (Urk. 6)
um A
bweisung der Beschwerde
. Mit Beschluss vom
7.
Juni 2013 (Urk. 8) wies das hiesige Sozial
ver
sicherungs
gericht das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wir
kung der Beschwerde ab und
brachte dem Beschwerdeführer zugleich die Beschwerde
antwor
t vom 10.
Mai 2013 zur Kenntnis.
Am 2
2.
Januar 2014 (Urk. 1
1) machte der Beschwerdeführer
eine weitere Ein
gabe und legte ferner weitere medizinische Berichte (Urk. 12/1-2) auf. Am 5. Februar 2014 (Urk. 15) nahm die S
UVA
dazu Stellung und erneuerte zugleich
ihr beschwerdeweise gestelltes Rechtsbegehr
en auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer
am 2
5.
Februar 2014 (Urk. 16)
zur Kenntnis gebracht wurde
.
3.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
10
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art.
6
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts [ATSG]
), so steht ihr gemäss
Art.
16
Abs.
1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art.
8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (
Art.
18
Abs.
1
UVG
).
1.2
1.2.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei
nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E.
4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereig
nis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammen
hang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie
gen
den Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich
keit eines Zusammen
hangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.2.2
Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun
gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal
zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu betonen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli
chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).
1.3
1.3.1
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.3.2
Die
Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un
fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtspre
chung des Bundesge
richts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Stö
rungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beein
trächtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne
Weiteres
zu verneinen und
bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Krite
rien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.
Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier:
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un
falls;
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;
fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;
erhebliche Beschwerden;
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.
Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun
desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des ad
äquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehl
entwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beur
teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzie
rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent
scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als orga
nischer und/oder psy
chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfall
versicherung aus dem Verkehrsunfall vom
2
0.
Januar 2011
über den
15. November 2012
hinaus.
2.2
Die
Beschwerdegegnerin hielt in ihrem Einstellungsentscheid dafür
(Urk. 2 S. 8
Ziff.
5)
,
dass
die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden nicht auf einem objektivierbaren organischen Substrat beruh
t
en, welches beim Unfall vom 20.
Januar 2011 gesetzt worden wäre
und zwischen den nicht organischen nachweisbaren Beschwerden des Beschwerdeführers und dem Un
fall vom 20. Januar 2011 kein adäquater Kausalzusammenhang bestehe.
2.3
Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen
(
Urk.
1
S. 2 f.
, vgl. dazu auch Urk. 11
)
,
die heutigen noch bestehenden und ärzt
lich beschriebenen Schmerzen und der schmerzbegleitende Schwank
schwin
del seien überwiegend wahrschein
lich natürlich
und adäquat kausale
Unfallfolgen des am 20. Januar 2011 erlitte
nen Autounfalles
.
3.
3.1
Im Dokumentationsbogen für Erstkonsul
tation nach einem
c
ranio-zervikalem Be
schleunigungstrauma hielt
Dr.
med.
D._
, Assistenzärztin Chirurgie
,
E._
, am 2
0
.
Januar
2011 (Urk. 7/34
, vgl. auch Urk. 7/12, Urk. 7/27
)
fest, dass der Beschwerdeführer spontan über Kopf
schmer
zen (ein paar Minuten) und Nacken
schmerzen geklagt habe
. Als Befunde erhob sie
Schmerzen
bei ausge
führten Bewegungen der HWS, Druckschmerzen und Stauchungsschmerz ohne Ausstrahlung. Ferner nannte sie thorakolumbale Druck- und Klopf
schmerzen. Auf
grund einer Computertomographie der HWS hätten sich keine Hin
weise auf frische ossäre Läsionen finden lassen. Ferner wies sie auf mässige degenerative Ver
änderungern in C3/4 und C6/7, eine Steilstellung sowie eine Atlanto
den
talarthrose hin.
Dr.
D._
nannte als vorläufige Diagnose in Anlehnung an die Quebec Task Force (QTF)-Klassifikation Nackenbeschwerden mit Schmerz, Stei
fig
keitsgefühl oder nur Schmerzhaftigkeit, keine somatis
che
n
Be
funde, normale Beweglichk
eit,
1.
Grades, und attestierte eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit voraussichtlich vom 2
0.
bis 2
6.
Januar 201
1.
3.2
Die am Unfalltag erstbehandelnden Ärzte des
E._
schilderten
weiter
in ihrem Bericht vom 2
1.
Januar 2011 (Urk. 7/12) geklagte Schmerzen in der HWS und am Kopf. Bei Fehlen von Anhaltspunkten für ossäre Läsionen in der Computer
tomo
graphie der HWS vom 2
0.
Januar 2011 diagnostizierten sie eine HWS-Distorsion und attestierten dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit vom 2
0.
bis 2
6.
Januar 201
1.
Am 2
1.
Januar 2011 entliessen sie den Beschwerdeführer in einem guten Allgemeinzustand nach Hause.
3.3
Die Ärzte der
F._
verwiesen anlässlich des ambulanten Assess
ments vom 1
5.
März 2011 (Urk. 7/35) auf Kopf- und Nackenschmerzen, inter
mittierendes Verschwommensehen („gelegentlich weisse Flecken im Gesichts
feld“), insbesondere bei Übermüdung, Lärmempfindlichkeit und inter
mittierende Drehschwindelattac
ken sowie Ein- und Durchschlafs
t
ö
rungen.
Sie hielten fest,
die vor kurzem begonnene ambulante Physiotherapie (bisher zweimalig durchgeführt à jeweils circa 40 Minuten
vorwiegend in Form klassi
scher Massagen), warme Duschen
a
l
s lokale Wärmebehandlung und die Zu
hause gemäss physiotherapeutischer Anleitung durchgeführten aktiven Bewegungs
übungen sowie regelmässige Spaziergänge
seien
vom Beschwerde
führer als wenig hilfreich empfunden
worden
;
laut Angaben des Be
schwerde
führers sei
der Gesundheitszustand im Vergleich zur Situation nach dem Unfall unverän
dert. An
läss
lich des Assessments
sei
für aktive und passive Therapiemass
nahmen ein guter Zugang gefunden w
or
den und der Beschwerdeführer
habe
eine gute Leistungs
bereitschaft gezeigt. Die minimale Performance sei erreicht worden.
Unter den genannten Therapi
eempfehlungen (
Intensivierung der ambulanten Physiotherapie [zwei bis dreimal pro Woche] mit Betonung aktiver Bewe
gungstherapie,
vgl. dazu S. 3) und
im Hinblick auf den bisherigen Verlauf und die heutigen Resultate sei von einer schritt
weisen Steigerung der Arbeitsfähig
keit auszugehen. Unter Berück
sichtigung der gemachten Empfehlungen sei
die Prognose gut
(S. 4).
3.
4
Am 2
3.
Mai 2011 wurde der Versicherte von
Dr.
m
e
d.
G._
, Facharzt FMH für Neurologie
, untersucht.
Als Diagnosen nannte er in seinem Bericht vom 3
0.
Mai 2011 (Urk. 7/51) eine HWS-Distorsion QTF I-II bei einer Personenwagen-Heck
auffahrkollision am 2
0.
Januar 2011, einer HWS-Computertomographie vom 2
0.
Januar 2011 ohne ossäre Läsionen sowie einem persistierenden cerviko-cephale
n
Syndrom und
Span
nungs
kopfschmerzen. Klinisch-neurologisch seien die
Befunde
unauffällig
gewesen
.
Ins
besondere
hätten
keine Hinweise für eine
c
ervikale Radikulopathie oder Myo
pathie
bestanden
. Die persistierenden Kopf
schmerzen mit Übelkeit und Schwindelgefühl
hätten
am ehesten al
s Span
nungstypkopfschmerzen
imponiert
.
Im Bericht vom
2
0.
Juni 2012 (Urk. 7/98) über die aktuelle Schwindelepisode ab dem 1
0.
Mai 2012 mit initial heftigem Drehschwindel
(
wahrscheinlich durch rasche Kopf
bewegunge
n provoziert
)
hielt
Dr.
G._
fest, dass diese einem benig
n
e
m
paroxysmalem Lagerungsschwindel (BPLS) am ehesten des linken
posterioren Bogenganges entspreche. Einen direkten Zusammenhang mit der am 2
0.
Januar 2011 erlittenen HWS-Distorsion QTF I-II verneinte er; indirekt sei eine Verstärkung durch die posttraumatisch aufgetretenen
C
ervikalgien und die vermehrte Ä
ngstlichkeit b
is
heute möglich.
3.
5
Im Bericht vom 1
5.
März 2013 (Urk. 3
, Urk. 7/100
)
führte
Dr.
med.
H._
, Facharzt FMH für Neurologie, gestützt auf die Untersuchung vom 1
4.
März 2013 aus, dass das am 2
0.
Januar 2011 erlittene Beschleunigungstrauma der HWS noch immer ein dafür typisches cerviko-
c
ephales Beschwerdebild mit den relevanten Befunden einer eingeschränkten Beweglichkeit der HWS, palpato
risch verdickter, druck
dolenter und teilweise tonisierter Nacken- und Schulter
muskulatur, zeige. Diese Be
funde würden zwangslos die noch vorhandenen Beschwerden erklären und ver
lan
g
ten nach einer entsprechenden Behandlung
(S. 3)
.
Neurologische Ausfälle
schloss er aus
(S. 2).
Die geschilderten Be
schwer
den und erhobenen Befunde seien mit überwiegender Wahr
schein
lich
keit als Folge des Unfalles vom 2
0.
Januar 2011
als natürlich kausal
anzusehen
(S. 4).
3.6
Am
8.
August 2013 (Urk. 12/2, vgl. dazu auch Urk. 12/1) diagnostizierten Prof.
Dr.
med.
I._
, Leitender Arzt, und
Dr.
med.
J._
, Assistenzärztin, Inter
disziplinäres Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
,
K._
, als Hau
p
tdiagnosen einen Verdacht auf einen benignen paro
xysmalen Lagerungsschwindel (Erstmanifestation am 2
0.
Januar 2011), ätiologisch am ehesten posttraumatisch nach einem Be
schleunigungs
trauma, anam
nestisch kurzzeitige lagerungsabhängige Drehschwindelepisoden mit Kopf
schmerzen und klinisch einem diskreten Downbeat-Nystagmus in Hall
pike rechts=links und chronische Kopfschmerzen wahrscheinlich vom Span
nungs
typ (Erst
manifestation am 2
0.
Januar 2011).
Die paroxysmalen lagerungs
ab
hängi
gen Drehschwindelepisoden ohne weitere fo
kal-neurologischen Defizite sei
en einem (
posttraumatischen ?
) benignen paroxysmalen Lagerungs
schwin
del zuzu
ordnen. In der heutigen klinischen Untersuchung habe allerdings kein typischer Lagerungsnystagmus ausgelöst werden können (nur ein diskreter Down
beat-Nystagmus) und der Beschwerdeführer habe den beklagten Schwin
del nicht verspürt. Der diskrete Downbeat-Nystagmus ohne weitere zere
belläre Defizite sei als ein Nebenbefund ohne Krankheitswert zu interpretieren.
3.7
Das am
7.
Juni 2011 (Urk. 7/54) von der Zürich Versicherungsgesellschaft AG er
stattete unfalltechnische Gutachten ergab für das Fahrzeug des Beschwerde
führers
(Toyota)
beim Heckanstoss durch den Peugeot
L._
eine über
wiegend wahrscheinliche kollisions
bedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v,
Ge
schwin
dig
keits
zu
nahme)
von 8,8
bis
12,1 km/h (
Ziff.
1 S. 1).
4.
4
.1
Nach Art. 19 Abs. 1 UVG und der dazu ergangenen Rechtsprechung hat der Unfall
versicherer den Fall (unter Einstellung von Heilbehandlung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritäts
ent
schä
di
gung) abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) ab
geschlossen sind (BGE 134 V 109 E. 4.1).
Was unter einer namhaften Besse
rung des Gesundheitszustandes
in diesem
Sinne zu verstehen ist, bestimmt
sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstel
lung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3).
4.2
Aufgrund der medizinischen Aktenlage is
t davon auszugehen, dass am 15.
November 2012 die Folgen des Unfalles vom 2
0.
Januar 2011 längst soweit ab
ge
heilt waren, als dass von einer weiteren ärztlichen Behandlung keine nam
hafte Besserung des Ge
sund
heitszustandes im Sinne der dargelegten Recht
spre
chung mehr erwartet werden konnte,
zumal der Beschwerdeführer aus eigenem Antrieb – während er noch Taggelder von der SUVA erhielt – seine Arbeit als selbständiger Taxifahrer
per Anfang Februar 2011 wieder
aufgenommen hat (Urk. 7/
45/4
). Ausserdem wurde ihm auch aus medizinischer Sicht ab
April 201
2
wieder
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert
(vgl.
Urk. 7/95, Urk. 7/98, Urk. 7/100-101).
4.3
Erweist sich nach dem Dargelegten der Fallabschluss per
1
5.
November 2012
nicht als verfrüht, ist die Frage zu beantworten, ob zwischen den vom Beschwerde
führer darüber hinaus anhaltend geklagten Be
schwer
den
und dem Unfallereignis vom 20. Januar 2011 noch ein rechtsgenüglicher (natürlicher und adäquater) Kausal
zusammenhang besteht (E. 1.2 und E. 1.3).
5.
5.1
Vorweg ist
zu prüfen, ob zwischen den Beschwerden und dem Unfall vom 20. Januar 2011 ein natürlicher Kausalzusammenhang vorliegt (vgl. dazu auch E. 1.2).
5.2
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist ein natürlicher Kausal
zusammen
hang in der Regel anzunehmen, wenn ein Schleudertrau
ma der HWS diagnostiziert wurde
und ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Kon
zentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visus
störungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderungen usw.
vorliegt (BGE 117 V 360 E. 4b
, vgl. dazu auch E. 1.2
).
Das höchste Gericht führte in seiner Rechtsprechung sodann aus, dass im Hin
blick auf die in der medizinischen Wissenschaft gesicherten Erkenntnisse nach Schleudertrauma die Zurechnung eines solchen zu einem Unfall zu verneinen sei, wenn die Latenzzeit von Beschwerden und medizinischen Befunden in der Halsregion nicht binnen 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall auftre
ten (Urteil des
damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts,
EVG
,
U
264/97 vom 12. August 1999). Hierbei genügt es, wenn die versicherte Person an Nackenschmerzen leidet, und weitere praxisgemässe Beschwerden erst mit der Zeit hinzukommen. Diesfalls ist vom Vorliegen einer HWS-Distorsion aus
zugehen (vgl. hiezu Urteil des EVG U 336/06 vom 30. Juli 2007 E. 5.1).
5.3
Vorliegend steht fest, dass der Beschwerdeführer bereits anlässlich der Erstun
tersuchung im
E._
am
Unfall
tag über Kopf- und Nackenschmerz
en geklagt hat (Urk. 7/34, vgl. dazu auch Urk. 7/12). Einschlägige Beschwerden im Sinne eines entspre
chend bunten
Beschwerdeb
ildes gesellten sich dann im Ver
lauf hinzu,
klagte der Beschwerdeführer in der Folge unter anderem auch über Übelkeit (Urk. 7/3), intermittierendes Verschwommensehen („gelegentlich weisse Flecken im Gesichts
feld“), Lärmempfi
ndlichkeit und intermittierende
Dreh
schwindel
attacken sowie Ein- und Durchschlafstörungen (Urk. 7/
35
).
5.4
Damit ergibt sich,
dass beim Beschwerdeführer innerhalb der rechtsprechungs
gemäss geforderten Zeit Nackenschmerzen aufgetreten
sind und er später auch über weitere einschlägige Beschwerden beklagte. Damit ist - bei der entspre
chend ärztlicherseits gestellten Diagnose einer HWS-Distorsion - die natürliche Kausalität zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 20. Januar 2011 ohne
Weiteres
gegeben.
6
.
6
.1
6
.1.1
Im Rahmen der Prüfung der Adäquanz ist vorweg festzuhalten, dass die vom Be
schwerdeführer geklagten Beschwerden nicht einem organisch nachweisbaren un
fall
bedingten Substrat zuzuordnen sind.
So
fanden sich
namentlich auf der im An
schluss an den Unfall
am 2
1.
Januar 2011
gefertigten Computer
tomo
gra
phie keine
Hinweise für frische
ossäre Läsionen
(E. 3.1
-2
)
. Auch anlässlich der Erst
untersuchung zeigten sich bei
erhobenen Kopfschmerzen,
Schmerzen bei der Be
weglichkeit der HWS, Stauchungsschmerz sowie Druck- und Klopf
schmerz
bei
m
thorakolumbalen Übergang
(
E. 3.1
), Druckdolenz über der HWS (C2/3) sowie über
dem
Os occipitale rechts (
Urk.
7/12
)
keine organisch nach
weisbare
n
Ver
letzungen
.
Bei der Erst
be
handlung im
E._
wurden auch explizit neuro
logisch
e Ausfälle aus
geschlossen (
E. 3.1-2
)
, was
Dr.
H._
in seinem Bericht
vom 1
5.
März 2013
(Urk. 3 S. 2)
bestätigte
.
Die Ärzte der
F._
erhoben ebenfalls einen unauffälligen Neuro
status
(
E. 3.3
).
Ferner führte auch
Dr.
G._
in seinem Bericht vom 23.
Mai 2011 (E. 3.4) aus, dass die Befunde
klinisch-neurologisch
unauffällig
seien
, und ins
besondere keine Hin
weise für eine cervikale Radiculopathie oder Myopathie vor
gelegen
hätten
.
In objektiver Hinsicht
wurden
in Bezug auf den Nacken während des ge
samten Behandlungsverlaufs einzig Druckdolenzen und Be
wegungs
ein
schränkungen, mässige degenerative Veränderungen in C3/4 und C6/7, eine Steilstellung sowie eine Atlantodentalarthrose dokumentiert.
So schilderte auch der behandelnde
Dr.
H._
in seinem
Bericht vom 1
5.
März 2
013 (Urk. 3)
ein für das am 2
0.
Januar 2011 erlittene Beschleunigungstrauma der HWS typisches cerviko-zephales Beschwerdebild mit den relevanten Befunden einer eingeschränkten Beweglichkeit der HWS mit
palpatorisch verdickter, druckdolenter und teilweise tonisierter Nacken- und Schultermuskulatur und damit keine organisch nach
weisbare Befunde.
Bei dieser Akten
lage und dem Fehlen von relevanten objekti
vierbaren Befunden kann keine
unfall
bedingte hinreichende
organische Begründung für die
vom
Beschwerde
führer
geklagten Beschwerden gefunden werden.
A
ufgrund der über
einstimmenden ärztlichen Beurteilungen und Ergebnisse der spezial
ärzt
lichen und bildgebenden Abklärungen
steht somit fest,
dass die vom
Beschwerdeführer
noch ge
klagten Beschwerden nicht auf einem objektivierba
ren organischen Sub
strat im Sinne einer bildgebenden oder allenfalls anderswie klar nach
weis
baren strukturellen Veränderung beruhen, die beim Unfall vom 20. Januar 2011 ge
setzt worden wäre
. Dass die vom Beschwerdeführer noch geklagten Beschwerden nicht organisch nachweisbar sind, wurde denn auch von Kreisarzt
Dr.
med.
M._
bestätigt (Urk. 7/106).
6
.1.2
Hinzuweisen bleibt sodann auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach grund
sätzlich auf den medizinischen Erfahrungssatz abzustellen ist, dass der organische Zustand des Rückens nach Verletzungen wie Prellung, Verstauchung oder Zerrung in der Regel sechs Monate bzw. spätestens nach einem Jahr (bei de
generativen Veränderungen) nach dem Unfall wieder soweit hergestellt ist, wie er auch dann wäre, wenn sich der Unfall niemals ereignet hätte (Status quo sine, vgl. Urteil des
EVG
U 207/06 vom 29. November 2006 E. 2.2).
6
.1.3
Zusammenfassend steht damit fest,
dass
die vom Beschwerdeführer geklag
ten Be
schwerden organisch und namentlich bildgebend nicht nachweis
bar sind. Dies machte der Beschwerdeführer denn auch gar nicht geltend.
6.
2
6.
2
.1
Bei der Adäquanzprüfung ist die Schwere des Unfalls aufgrund des augen
fäl
ligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beur
teilen (BGE 134 V 109 E. 10.1). Die Beschwerdegegnerin hat das Unfall
ereignis vom 2
0.
Januar 2011
den leichten Unfällen zugerechnet (Urk. 2 S. 7), während der Be
schwerde
führer das Ereignis
nicht mehr als leicht
quali
fizierte
.
6.
2
.2
Dem
Polizeirapport der Kantonspolizei Zürich vom
2.
Februar 2011 (Urk. 7/26)
ist zu entnehmen, dass der
Beschwerdeführer am 2
0.
Januar 2011
mit seinem Taxi von
A._
nach
N._
unterwegs
war
und mit circa 20 km/h auf der
O._
strasse
fuhr
. Vor der Einmündung in die
N._
strasse bremste er frühzeitig, weil die Strasse verschneit und vereist war (vgl. dazu S. 6).
Die hinter dem Beschwerdeführer fahrende Personen
wagenlenkerin, welche mit circa 20
bis 30 km/h
fuhr
, bremste ebenfalls, rutschte aber weiter und fuhr auf
den Per
sonen
wagen des Beschwerdeführers auf. Gemäss
Unfallanalyse der Zürich Ver
sicherung vom
7.
Juni 2011 (E. 3.7
, Urk. 7/54
) wurde
n
dabei
zum einen
die Stos
s
fänger
verkleidung, das Heckble
ch und die Heckklappe
des Personenwagens des Be
schwerdeführers und
zum anderen der Stossfänger, Träger, Kühlergrill, der rechte Kotflügel und der rechte Scheinwerfer des Personenwagens der auf
fahrenden Personenwagenlenkerin beschädigt (S. 7-8). Die
Unfallanalyse ergab für das Fahrzeug des Be
schwer
de
führers beim Heckanstoss eine über
wiegend wahrscheinliche kollisions
bedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v, Geschwindigkeits
z
unahme) von 8,8
bis
12,1 km/h (
Ziff.
1 S. 1).
Unter Berücksichtigung der beim Heckanstoss überwiegend wahrscheinlichen kollisions
bedingten Geschwindigkeitsänderung von 8,8 bis 12,1 km/h und auf
grund der fotomässig belegten Schäden an den beiden Unfallautos ist
– ent
spre
chend der Praxis in vergleichbaren Fällen (vgl. etwa Urteile des Bundes
gerichts 8C_327/2008 vom 1
6.
Februar 2009 E. 4, 8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 9, 8C_655/2008 vom 9. Oktober 2008 E. 3 und 8C_252/2007 vom 1
6.
Mai 2008 E. 6.2) –
von einem mittelschweren Unfall im Grenz
bereich zu den leich
ten
Ereignissen auszugehen. Nichts anderes ergibt sich unter Berücksichtigung des Einwandes des Beschwerdeführers, er sei v
om Auf
prall überrascht und hef
tig nach v
orn und zurück geworfen worden mit Auf
prallen des Hinterkopfes auf der Nackenstütze und
des
Um
standes, dass er durch das überraschende Unfall
geschehen ein
en
Schock erlitten habe.
6.
2
.3
Damit wäre d
ie Adäquanz
vorliegend nur
zu bejahen, wenn ein einzelnes
praxis
mässiges Kriterium
in besonders ausgeprägter Weise erfüllt wäre oder min
destens vier der zu berücksicht
igenden Kriterien gegeben wären.
6.
3
6.
3
.1
Der Unfall vom 2
0.
Januar 2011 hat sich nicht unter besonders dramatischen Begleitumständen ereignet und ist nicht von besonderer Eindrücklichkeit.
6.
3
.2
Der Beschwerdeführer erlitt sodann keine schweren Verletzungen oder solche be
sonderer
Art.
Im Gegenteil waren den bildgebenden Untersuchungen keine frischen
ossären
Läsionen zu entnehmen;
die organischen Beschwerden beschränkten sich
unter anderem
auf
Nacken- und Kopfschmerzen, Druckdo
lenzen, inter
mittierendes Verschwommensehen, insbesondere bei Über
müdung, Lärm
empfind
lichkeit, Schwindel, Ein- und Durchschlafstörungen sowie Schmer
zen bei ausgeführten Bewegungen der HWS.
So erhoben d
ie erstbehandelnden Ärzte de
s
E._
denn
auch keine somatischen Befunde (E. 3.1).
6.
3
.3
Weiter
liegt keine
fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung
bis zum Fallabschluss am 1
5.
November 2012 vor.
Dieses Kriterium bedingt, ge
samt
haft betrachtet, eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planmässigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete ärztli
che Behandlung von unge
wöhnlich langer Dauer. Blosse ärztliche Verlaufskontrollen und Abklärungs
massnahmen sowie manualtherapeutische und medikamentöse Behand
lungen vermögen das Kriterium nicht zu erfüllen
(Urteil des Bundes
gerichts 8C_62/2013
vom 11. September 2013 E. 8.3).
Nachdem der Beschwer
de
führer im Wesentlichen lediglich medikamentös und physiotherapeutisch be
han
delt
worden war
(Urk. 7/12, Urk. 7/27
, Urk. 7/32, Urk. 7/35,
Urk. 7/44 S. 3 f., Urk. 7/52, Urk. 7/61, Urk. 7/67
, Urk. 7/70, Urk. 7/77, Urk. 7/81, Urk. 7/87, Urk. 7/90-91, Urk. 7/95-96, Urk. 7/98, Urk. 7/100-101
)
, ist
auch dieses
Krite
rium nicht erfüllt.
Abgesehen davon gilt eine Behandlungs
be
dürftig
keit in Form von medikamentöser Schmerz- und Physiotherapie während zwei bis drei Jahren nach einer HWS-Distorsion durchaus als üblich (vgl. Urteil des
Bundes
gerichts
8C_402/2007 vom 2
3.
April 2008 E. 5.2).
6.
3
.4
Adäquanzrelevant können nur in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fall
abschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundesgerichts 8C_62/2013 vom 11. September 2013 E. 8
.4). Der Beschwerdeführer
leidet
hauptsächlich
unter Kopf- und Nacken
schmerzen
sowie Schwindel
(Urk. 1 S. 2)
. Daneben berichtet
e er
über diverse andere
Leiden
. Aufgrund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer
schon ab Februar 2011 wieder eine
vollzeitige
Erwerbstätigkeit ausü
ben konnte (vgl. dazu etwa Einspracheentscheid
betreffend Rückforderung von Taggeldern
vom 1
7.
November 2011
[Urk. 7/80])
, er
wieder Auto f
ährt
(
Urk.
7/44 S. 6) und
täglich morgendliche
Trainingsübungen wie Liegestützen macht (Urk. 7/35 S. 5
,
Urk.
7/44 S. 3
),
erscheinen
diese
Beschwerden
nicht
als solche
erheblicher
Art.
6.
3
.5
Hinweise auf eine die Unfallfolgen verschlimmernde ärztliche Fehlbehandlung fehlen in den medizinischen Akten.
6.
3
.6
Ohne
Weiteres
zu verneinen ist sodann das Kriterium des schwierigen Heilungs
ver
laufs und der erheblichen Komplikationen. Hiefür bedürfte es besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben. Dass Beschwerden trotz der durchgeführten Behandlungen persistieren, genügt ebenso wenig (vgl. hiezu etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_1015/2008 vom 6. April 2009 E. 5.4.3) wie der Umstand, dass die versicherte Person unter verschiedenartigen Symptomen leidet, die sich im Rahmen umfassender medizinischer Unter
suchungen keinem organisch nachweisbaren Substrat zuordnen lassen, handelt es sich dabei doch gerade um ein für eine Schleudertrauma-Verletzung charakteristisches Phäno
men (vgl. BGE 117 V 359 E. 4b).
6.
3.
7
Schliesslich ist auch das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz aus
ge
wiesener Anstrengungen nicht erfüllt, zumal der Versicherte in seiner ange
stammten Tätigkeit als Taxifahrer bereits ab dem
2.
Februar 2011 wieder voll arbeitsfähig war und auf diesen Zeitpunkt hin seine selbständige Tätigkeit als Taxi
fahrer aufnehmen konnte (vgl.
dazu etwa den
in Rechtskraft erwachsenen
Ein
sprache
entscheid
betreffend Rückforderung von Taggeldern
vom 17.
No
vember 2011
[Urk. 7/80]
).
Ergänzend bleibt an
zu
merken, dass auch die
Ärzte der
F._
von einer schrittweisen Steigerung der Arbeitsfähigkeit ausgingen (E. 3.3).
Ferner attestierte
Dr.
B._
dem Beschwerdeführer ab dem
2.
Februar 2011 eine Arbeits
fähigkeit von 50
%
(Urk. 7/77), ab dem 1
0.
Januar 2012 von 80
%
(Urk. 7/87) und ab dem
1.
April 2012
eine solche
von 100
%
(Urk. 7/95).
6.
3
.8
Zusammenfassend steht
damit
fest
, dass die
praxisgemässen Kriterien
alle
samt nicht erfüllt sind, weshalb
die Adäquanz
zwischen den nicht organisch nach
weisbaren Beschwerden des
Beschwerdeführers und dem Unfall vom 20.
Januar 2011
ohne Weiteres zu verneinen ist
.
6.
4
Von weiteren Abklärungen (vgl. den entsprechenden Antrag des Be
schwer
defüh
rers auf eine interdisziplinäre Begutachtung, Urk. 1 S. 1) sind angesichts des eindeutigen medizinischen Sachverhalts - namentlich dem voll
ständigen
Fehlen jeglicher objektivierba
rer Befunde im Nackenbereich -
keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist.
6.
5
Auch die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen hieran nichts zu ändern.
Insbesondere kann er nichts aus den eingereichten medizinischen Berichten vom
8.
August 2013 (
E. 3.6)
und 3
0.
Oktober 2013 (Urk. 12/1) des Inter
disziplinären Zentrums für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen des
K._
ableiten,
da darin
auch
keine
organisch nachweisbare Befunde ge
schildert
werden
.
6
.
6
Damit steht fest, dass die vom Beschwerdeführer über den 15. November 2012 hinaus geklagten Beschwerden nicht adäquat kausal zum Unfallereignis vom 20. Januar 2011 sind. Die Beschwerdegegnerin hat demgemäss zu Recht
die Versicherungsleistungen per 15. November 2012 eingestellt
.
Aufgrund des Gesagten besteht
auch kein Raum für die
beantragte
Zusprache einer Inte
gri
täts
entschädigung.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.