# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8d6d9092-4558-4a4a-9f3d-635fb87087a7
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend vorsätzliche einfache Körperverletzung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Abteilung, vom 7. September 2018 (DG180001)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Privatklägers A._ vom
24. September 2018 (Urk. 45),
in der Erwägung,
dass das begründete Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht, vom
7. September 2018 dem Privatkläger A._ am 14. Mai 2019 zugestellt wurde
(Urk. 48/2),
dass Art. 399 Abs. 3 StPO eine gesetzliche Frist von 20 Tagen ab Zu-
stellung des begründeten Urteils zur Einreichung der Berufungserklärung vorsieht,
dass die genannte Frist für den Privatkläger A._ somit am 3. Juni 2019
verstrichen ist,
dass in der Rechtsmittelbelehrung des Urteils des Bezirksgerichtes Meilen
auf die Frist von 20 Tagen zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung
beim Obergericht des Kantons Zürich korrekt hingewiesen worden ist (Urk. 49
Dispositiv-Ziffer 21),
dass die fristgemässe Einreichung der Berufungserklärung eine Gültigkeits-
voraussetzung für das Eintreten auf die Berufung darstellt (vgl. BGE 138 IV 157),
dass praxisgemäss bei Nichteinreichen einer Berufungserklärung auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR 110/2011 Nr. 69),
dass der Privatkläger A._ infolge des Nichteintretens im Rechts-
mittelverfahren als unterliegend gilt und damit kostenpflichtig wird,
dass dem amtlichen Verteidiger im Berufungsverfahren Aufwendungen von
einer Stunde angefallen sind (Urk. 52),
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unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO sowie Art. 428
Abs. 1 StPO

## Considerations