# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b4969f49-ffa0-423a-905b-f55827c1d501
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_006
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Die Polizei traf bei einer Barkontrolle in Basel-Stadt acht Brasilianerinnen und eine Bulgarin an, die überwiegend nicht in der Schweiz angemeldet waren und in den Zimmern über der Bar logierten. Die Frauen betrieben in der Bar die Animation und in den darüber liegenden Zimmern die Prostitution.
Der Strafgerichtspräsident Basel-Stadt verurteilte am 19. Februar 2009 X._ wegen mehrfacher Widerhandlung gegen fremdenpolizeiliche Vorschriften und wegen mehrfachen Arbeitenlassens ohne Bewilligung im Wiederholungsfall zu einer Busse von Fr. 30'000.-- und zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 80.-- mit bedingtem Vollzug bei einer Probezeit von 4 Jahren.
Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt verurteilte ihn auf seine Berufung hin am 3. Dezember 2010 wegen mehrfachen Arbeitenlassens ohne Bewilligung im Wiederholungsfall zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 80.-- mit bedingtem Vollzug bei einer Probezeit von 4 Jahren sowie zu einer Busse von Fr. 29'500.--, in Anwendung von Art. 23 Abs. 4 und 5 ANAG.
B. Das Bundesgericht hiess am 26. Juli 2011 eine Beschwerde in Strafsachen von X._ teilweise gut, hob das Urteil vom 3. Dezember 2010 auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück. Es stellte fest, die vorgeworfenen Handlungen hätten vor Inkrafttreten des AuG am 1. Januar 2008 stattgefunden. Die Vorinstanz hätte daher nach dem Grundsatz der lex mitior von Art. 126 Abs. 4 AuG (SR 142.20) prüfen müssen, ob das ANAG oder das AuG milder und entsprechend auf die Sache anzuwenden sei (Urteil 6B_115/2011 vom 26. Juli 2011 E. 3.5).
Bei der Neubeurteilung am 3. Oktober 2011 bestätigte das Appellationsgericht sein Strafurteil vom 3. Dezember 2010 im Schuld- und Strafpunkt, gestützt (wiederum) auf Art. 23 Abs. 4 und 5 ANAG.
C. X._ erhebt Beschwerde in Strafsachen mit den Anträgen, das Urteil vom 3. Oktober 2011 aufzuheben, die Sache zu neuer Bestimmung des Strafmasses an die Vorinstanz zurückzuweisen und der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

## Considerations

Erwägungen:
1. Auf den Verfahrensantrag, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, ist mangels Begründung nicht einzutreten.
2. In der Beschwerde ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Genügt die Beschwerdeschrift diesen Begründungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten (BGE 134 II 244 E. 2.1). Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten gerügt wird. Auf bloss appellatorische Kritik ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 I 49 E. 1.4.1; 136 II 101 E. 3, 489 E. 2.8; 134 II 244 E. 2.2).
Der Beschwerdeführer behauptet, die vorinstanzlich angenommene hypothetische Strafe unter Anwendung des AuG erweise sich als unverhältnismässig und viel zu hoch. Die Vorinstanz verstosse gegen die Begründungspflicht (Art. 32 BV) und das Verhältnismässigkeitsgebot (Art. 5 Abs. 2 StGB; recte: Art. 5 Abs. 2 BV) sowie gegen Art. 2 Abs. 2 und Art. 47 StGB.
Der Beschwerdeführer begnügt sich mit der Angabe von als verletzt behaupteten Normen und dem Vorwurf einer unverhältnismässigen Strafe bei der Beurteilung gemäss dem AuG. Er fordert, "bei der erneuten (hypothetisch-konkreten) Strafzumessung seien die persönlichen Merkmale und die verschuldensrelevanten Aspekte von Tat und Täter gemäss der bundesrechtlichen Vorschrift von Art. 47 StGB angemessen einfliessen zu lassen und bei der Sanktionsausfällung gebührend zu berücksichtigen". Welche Merkmale und Aspekte das sein sollten, legt er nicht dar. Er setzt sich mit der vorinstanzlichen Begründung nicht auseinander.
3. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer hat die Kosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).