# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 45e9fcc1-c864-4acd-94d7-a30497a61e3f
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1945 geborene
X._
arbeitete bei der
Y._
(vormals:
Z._
)
als Elektro-Techniker und war damit bei der Schweizerischen
Unfallversi
cherungsanstalt
(SUVA)
gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 3.
Februar 2001 als Fahrer eines Personenwagens in eine Auffahrkollision verwi
ckelt wurde (
Urk.
8/1 und
Urk.
8/47). Die erstbehandelnde Ärztin,
A._
, diagnostizierte am Unfalltag eine leichte Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) und eine Prellung des dritten Fingers der linken Hand
(Bericht vom 20.
Februar 2001 [
Urk.
8/3]). Die SUVA
erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen.
Drei Wochen nach dem Unfall konnte der
Versicherte seine Arbeit wieder voll aufnehmen (
Urk.
8/4 u
nd
Urk.
8/9) und
die medizinische
Behand
lung endete am 6. September 2001 (
Urk.
8/13).
1.2
Auf Rückfallmeldung vom 18. Januar 2002 (
Urk.
8/10) hin wurde die Behand
lung wegen zunehmender Beschwerden wieder aufgenommen. SUVA-Kreisarzt
B._
, Facharzt FMH für Chirurgie, untersuchte
X._
am 1. April 2004 (Bericht vom
2.
April 2004 [Urk. 8
/27
]
). Am 9. November 2004 fand im
C._
, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin
,
eine Abklärung statt
(Bericht vom 11. November 2004 [
Urk.
8/61])
und der Versicherte wurde dort
weiterbehandelt (Urk. 8/
68,
8
/73-75,
8/
82,
8
/84,
8
/87,
8/90 und
8
/92-94). Am 16. Februar 2005 verfass
te die Arbeitsgruppe für Unfallme
chanik eine biomechanische Kurzbeurteilung (Urk.
8
/71).
Mit
Ver
fügung
vom 19. Januar 2007 (Urk.
8/
95)
stellte die SUVA
ihre Leistungen per 31. Januar 2007 ein, wobei einer allfälligen Einsprache die aufschiebende Wirkung entzogen wurde.
X._
erhob am 19. Februar 2007 Einsprache (
Urk.
8/107). Mit Zwischenentscheid vom
19. März 2007
lehnte die SUVA das
Gesuch des Versicherten um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache ab (Urk.
8
/111). Die
hiegegen
erhobene
Beschwerde wies das hiesige
Gericht
mit Urteil vom 2. Mai 2007
ab
(Urk.
8
/115) ab. Mit
Einspracheentschei
d
vom 18. Oktober 2007
bestätigte die SUVA die verfügte Leistungseinstellung
per 31. Januar 2007
und entzog einer allfälligen Beschwerde erneut die auf
schiebende Wirkung
(
Urk.
8/117)
.
Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Entscheid vom 30. Oktober 2009 ab, soweit es darauf eintrat (8/127). Das Gesuch des Versicherten um Wiederher
stellung der aufschiebenden Wirkung und um Bestellung eines rechtskundigen Vertreters
war
zuvor mit Verfügung vom 2
2.
Februar 2008 abgewiesen
worden
(
Urk.
8/126).
Auf Beschwerde von
X._
hin (Urk.
8/128) hob das Bun
desgericht den Entscheid vom
30. Oktob
er 2009 mit Urteil vom 10. März 2010 auf und wies die Sache an das hiesige Gericht zurück, damit es über die Beschwerde
gegen den
Einspracheentscheid
der SUVA vom
18. Oktob
er 2007 neu entscheide (Urk.
8/133).
1.3
Mit Beschluss vom 14. April 2010 entschied das hiesige Gericht,
auf das
vom Versicherten in den Eingaben vom 24., 25. und 26. März 2010
erneut
gestellte Gesuch
um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht
einzutreten (
Urk.
8/134). Mit Urteil vom 25. Juni 2010 hob es den
Ein
spracheentscheid
der SUVA vom 18. Oktober 2007 auf und wies die Sache an die Unfallversicherung zurück, damit diese weitere Abklärungen
treffe
hinsicht
lich der Fragen, ob die degenerativen Erscheinungen durch den Unfall rich
tunggebend verschlimmert worden seien und somit nach wie vor von or
ganisch bedingten, keine Adäquanzprüfung erfordernden Beschwerden auszu
gehen sei
,
oder ob sich die Beschwerden ausschliesslich mit den vorbestehenden degene
rativen Veränderungen erklären liessen und deren natürliche Unfallkausalität somit vollständig dahingefallen sei, und hernach über ihre Leistungspflicht neu verfüge
(
Urk.
8/135).
Auf die dagegen vom Versicherten erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Entscheid vom 9. September 2010 nicht ein (
Urk.
8/139).
1.4
Am 11. Oktober 2010 teilte die SUVA dem Versicherten
mit, für die im Urteil des hiesigen Gerichts vom 25. Juni 2010 geforderten medizinischen Abklärun
gen sei die Einholung eines orthopädischen Gutachtens bei
D._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparates, erforderlich. Gleichzeitig stellte sie
X._
den vorgesehenen Fragenkatalog zu (
Urk.
8/156).
Mit Beschluss vom 28. Oktober 2010 trat das hiesige Gericht auf das Gesuch des Beschwerdeführers
vom 28. September 2010
um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung
nicht ein, da eine
Neubeur
teilung
des Entzugs der aufschiebenden Wirkung im nunmehr wieder laufenden Verwaltungsverfahren zu erfolgen habe (
Urk.
8/158). Auf daraufhin gestelltes Gesuch des Versicherten lehnte die SUVA mit Zwischenentscheid vom 2
2.
No
vember 2010 die Wiederherstellung der auf
schiebenden Wirkung ein weiteres Mal ab (
Urk.
8/165), was vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 25. Februar 2011 bestätigt wurde (
Urk.
8/177). Gleichentags hielt die Unfallversi
cherung an
einer Begutachtung durch
D._
fest und machte den Versi
cherten auf die Folgen der Nichtmitwirkung gemäss Art. 43
Abs.
3 des Bundes
gesetzes über den
All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) auf
merksam
(
Urk.
8/166).
Am 18. April 2011 bot
D._
den Versicherten auf den
7. Mai 2011
zur Begutachtung auf (Urk.
8/182).
Zwei Wochen später gab er den
Gut
achtens
auftrag
a
ngesichts des
„un
kooperativen
“
Verhaltens des Versi
cherten
wieder zurück (Schreiben vom
2.
Mai 2011 [
Urk.
8/188]).
In der Folge holte die SUVA eine versicherungsmedizinische Beurteilung bei
E._
, Facharzt FMH für
Chirurgie, ein (Bericht vom 1
2.
Dezember 2011 [
Urk.
8/207]). Mit Verfügung vom 27. Dezember 2011 stellte die Unfallversicherung ihre Leistungen per 31. Januar 2007 ein (
Urk.
8/208). Die dagegen erhobene Einspra
che vom 2. Januar 2012 (
Urk.
8/211) wies sie mit Entscheid vom 16. Februar
2012 ab (
Urk.
8/219 =
Urk.
2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 16. Februar 2012 (
Urk.
2) erhob der Versi
cherte mit Eingabe vom
11. März 2012 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die SUVA sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheid
s
zu verpflichten, nach ergänzenden Abklärungen die gesetzlichen Leistungen auch über den 31.
Januar 2007 hinaus zu erbringen. Zudem ersuchte er um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (
Urk.
1). Am 23. März 201
2
legte
X._
ein an das
C._
adressiertes Schreiben auf (
Urk.
6 und
Urk.
6a). Mit Beschwerdeantwort vom
23. April 2012 schloss die SUVA auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7). Am 26. April 2012 wurde dem Beschwer
deführer das Doppel der Beschwerdeantwort zugestellt. Ferner wurde der Beschwerdegegnerin Kenntnis von der Eingabe des Beschwerdeführers vom 23. März 2012 gegeben (
Urk.
9). Am 9. Mai 2012 legte der Beschwerdeführer ein weiteres Schreiben an das
C._
ins Recht (
Urk.
10).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss
Bundesgesetz
über die Un
fall
versicherung
(
UVG
)
setzt zunächst voraus, dass zwischen dem
Unfaller
eignis
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürli
cher Kausal
zusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausal
zusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetre
tene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise bezie
hungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
salzusam
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al
leinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereig
nis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die V
erwaltung beziehungsweise im Be
schwerdefall das Gericht im Rah
men der ihm obliegenden Beweis
würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.
2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/
aa
). Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu
sammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S.
76).
1.
3
Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun
gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit,
Visusstörungen
, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal
zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto
nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli
chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesund
heitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).
1.4
Die
Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un
fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtspre
chung des Bundesge
richts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Stö
rungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beein
trächtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne
Weiteres
zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Krite
rien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.
Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier:
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un
falls;
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;
fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;
erhebliche Beschwerden;
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.
Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun
desgericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des ad
äquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehl
entwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beur
teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit
Schleuder
trauma
der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen
Beschwerden auf eine Differenzie
rung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent
scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als orga
nischer und/oder psy
chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109 ff.; RKUV 2001 Nr. U 442 S.
544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/
aa
und 367 E. 6a).
1.5
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungsrecht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S.
572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre weitere Leistungspflicht im Zusammen
hang mit dem Unfall vom 3. Februar 2001 unter Hinweis auf die
versiche
rungs
medizinische
Beurteilung durch
E._
mit der Begründung, dass das Unfallereignis die degenerativen Veränderungen im Bereich der HWS lediglich vorübergehend verschlimmert h
abe
und dass beim Fallabschluss per 31. Januar 2007 der Status quo sine erreicht gewesen sei. Beschwerden, die auf organisch-strukturellen Unfallfolgen beruhen würden, lägen daher keine vor.
Ein adäqua
ter Kausalzusammenhang zwis
chen
den jetzt noch geklagten
Beschwerden und de
m Unfall sei gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung
zu verneinen
(
Urk.
2)
2.2
Der Beschwerde
führer
stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt,
auf den
versicherungsmedizinischen
Bericht von
E._
könne nicht abgestellt wer
den, da die Beschwerdegegnerin befangen sei.
Zudem habe sich der betreffende Arzt einzig auf statistische Werte berufen
und ihn nie untersucht
.
Des Weiteren
sei zur Klärung seines Leistungsanspruchs eine
erneute biomechanische
Unfall
beurteilung
erforderlich
. Die Beschwerdegegnerin habe es daher verpasst, eine umfassende (fachärztliche) Beurteilung einzuholen.
Eine Verletzung seiner
Mit
wirkungspflichten
könne ihm zudem nicht vorgeworfen werden,
da er die
Gut
achtertermine
jeweils wahrgenommen oder zeitig vertagt
habe
.
Er leide seit dem Unfallereignis unter einem wellenförmigen Verlauf der Beschwerden, die im Tagesverlauf zunehmen und in der kalten Jahresze
it intensiver auftreten wür
den (
Urk.
1).
3.
In seiner Aktenbeurteilung vom 1
2.
Dezember 2011 hielt
E._
fest
(Urk. 8/207),
das Unfallereignis vom 3. März 2001
habe beim Beschwerdeführer
keine objektivierbare strukturelle Läsion am Bewegungsapparat der
Halswirbel
säule
und der peripheren Nerven der oberen Gliedmass
en verursacht (S. 6). Mehrfach sei in den Unterlagen dokumentiert, dass die
initialen
Aufnahmen der Halswirbelsäule
(HWS)
aus den Jahren 2001 und 2002 degenerative Verände
rungen im Bereich
der Halswirbelsäule zeig
en
würden.
Auf den
ihm vorliegen
den Aufnahmen vom 13. August
2010 seien
ausgeprägte degenerative Verän
derungen, insbesondere in den Segmenten C3/C4, C4/C5, C5/C6 und C6/C7 mit einer
Spondylarthrose
, einer Verschmälerung der
Zwischen
wirbelräume
, Spon
dylosen und
osteophytären
Ausziehungen, vor allem ventral
, ersichtlich. Zwi
schen dem 3. und dem 4. Halswirbelkörper bestehe eine Knickkyphose mit einer beginnenden knöchernen Überbrückung ventral in Form einer Knochenspange. Die Röntgenaufnahmen würden daher keine Veränderungen, die als Folge einer
-
bisher noch unbekannten - knöchernen oder
ligamentären
Verletzung im Bereich der Halswirbelsäule interpretiert werden könnten
, zeigen (S. 6 f.).
Zum Zeitpunkt der erwähnten Röntgenuntersuchung sei der Beschwerdeführer 65 Jahre alt gewesen. Degenerative Veränderungen der HWS
würden
gemäss epidemiologischen Untersuchungen in dieser Altersgruppe bei vier von fünf Männern nachgewiesen werden. Es handle sich um eine in der Bevölkerung überaus häufige Erscheinung, welche
r
allerdings – auch dies
würden epidemio
logische Untersuchungen belegen – nicht unbedingt Krankheitswert zukommen
müsse. In den Unterlagen sei
im Jahr 2002
dokumentiert, dass die Veränderun
gen der HWS die Segmente C3/C4 und C4/C5 betreffen würden. Wenn jetzt das
n
ach kaudal
anschliessen
de
Segment C5/C6 und – in geringerem Umfang – auch das Segment C6/C7 betroffen sei
en
, so sei dies als das natürliche Voran
schreiten der degenerativen Veränderung an der HWS zu interpretieren. Hierzu sei anzumerken, dass sich die Verteilung der Segment-Degenerationen an der HWS folgendermassen darstelle: Am häufigsten von einer Degeneration betrof
fen sei das Segment C5/C6, gefolgt von C6/C7
und C4/C5
. Die Tatsache, dass die degenerativen Veränderungen des Beschwerdeführers mittlerweile mehrere Seg
mente umfassen würden, sei ein klares Argument gegen eine traumatische Verursachung dieser Degenerationen (S. 9).
Zusammenfassend führte der SUVA-Arzt aus, mit überwiegender Wahrschein
lich
keit habe das Unfallereignis vom 3. Februar 2001 die degenera
tiven Verän
de
rungen an der HWS des Beschwerdeführers lediglich vorüberge
hend ver
schlimmert und weder eine dauernde noch eine richtunggebende Ver
schlimme
rung dieser vorbestehenden Veränderungen verursacht.
Somatische, objektivier
bare und bildgebend ausgewiesene Folgen des Unfallereignisses seien zum Zeit
punkt der – einzig noch physisch verfügbaren –
projektionsradiogra
phischen
Abklärung der HWS am 18. August 2010 nicht vorgelegen. Im Lichte der in der Zwischenzeit gewonnenen und der medizinischen Fachwelt in Form von Publi
kationen zur Verfügung gestellten neuen medizinischen Erkenntnisse über den
Lang
zeitverlauf
nach Schleudertrauma müsse im vorliegenden Fall ex
post
davon ausgegangen werden, dass bereits im Zeitpunkt der ersten
Rückfall
meldung
am 18. Januar 2002 der Status quo sine erreich
t
gewesen sei. Insofern sei die versicherungsmedizinische Beurteilung, wie sie Kreisarzt
B._
am 1. April 2004 dokumentiert habe, vollumfänglich zu bestätigen (S. 10).
4.
4.1
Nach Art. 43
Abs.
1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren der versi
cherten Person, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein, wobei mündlich erteilte Auskünfte schriftlich festzuhalten sind. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Art. 43
Abs.
2 ATSG). Kommt die versicherte Person, die Leistungen beansprucht, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unent
schuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger aufgrund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss die versicherte Person vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfol
gen hinweisen und ihr eine angemessene Bedenkzeit einräumen (Art. 43
Abs.
3 ATSG; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 4).
4.2
Das Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 2
2.
November 2010 (
Urk.
8/166), mit dem sie an der beabsichtigten Begutachtung festhielt und den Beschwerde
führer unter Ansetzung einer
Bedenkfrist
auf die Folgen einer Verletzung der Mitwirkungspflicht hinwies, genügt den gesetzlichen Anforderungen an ein Mahn- und
Bedenkzeitverfahren
.
Die
Beschwerdegegnerin
machte den Be
schwer
deführer unmissverständlich auf die nachteiligen Folgen eines mögli
chen Widerstandes gegen eine Begutachtung aufmerksam und versetzte ihn so in die Lage, in Kenntn
is aller wesentlichen Faktoren
eine Entscheidung zu tref
fen.
Die
eingeräumte Bedenkzeit von 15 Tagen erweist sich angesichts der Gegeben
heiten als angemessen.
Was das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe seine Mitwirkungspflicht nicht verletzt (
Urk.
1 S. 2), betrifft, finden sich in
den Akten diverse – durch das
Verhalten des Versicherten
verursachte – Erschwernisse im Vorfeld der geplan
ten Begutachtung
durch
D._
. Seine verschiedenen, wenig zielführenden Vernehmlassungen
entha
lten beleidigende und abwertende Aussagen zur Person
und
zur
Fachkompetenz
des vorgesehenen Gutachters
und führten mithin
zu unnötigen
Aufwendungen und
Verzögerungen (Urk.
8/159
-160
,
8/162-163, 8/168-169, 8/171,
8/178
,
8/184 und
8/189)
.
Angesichts dieser Umstände
erstaunt
es
wenig, dass der
Beschwerdeführer mit Schreiben vom 1
9.
April 2011
seine Teilnahme an einer Begutachtung durch
D._
verweigerte („Obiger Termin ankert damit
def
. ohne Wirkung!“ [
Urk.
8/184 S.
1])
.
In Übereinstim
mung damit liess er die
durch den Experten mit Schreiben vom 18.
April 2011 (
Urk.
8/182) angesetzte Frist zur Terminbestätigung ungenutzt verstreichen (
Urk.
8/188; vgl.
Urk.
8/181)
.
S
achliche Gründe
, wieso
e
r
den
vorgesehene
n
Untersuchungstermin nicht
wahrnehmen könne
, führte er
sodann
keine an
.
Er beliess es vielmehr bei absurden Terminvorschlägen und
untauglichen
Anre
gungen zum weiteren Vorgehen (Urk. 8/184). Anzufügen bleibt, dass angesichts des
Begutachtungsgebiets
keine fachlichen Gründe
gegen die
Ausübung
des G
utacht
ens
auftrags
durch
D._
sprechen
und
auch
keine vernünftigen Ablehnungsgründe vorgebracht wurden
.
Nach dem Gesagten war die Beschwerdegegnerin befugt, gemäss Art. 43
Abs.
3 ATSG vorzugehen und einen Entscheid aufgrund der Akten zu fällen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_770/2008 vom 2
1.
April 2009 E. 5.4)
,
z
umal
D._
seinen Gutachtensauftrag am
2.
Mai 2011 wieder zurück gab (Urk.
8/188).
5.
5.1
Der SUVA-Arzt
E._
legte in seiner Beurteilung vom 1
2.
Dezember 2011 (
Urk.
8/207)
in Kenntnis der medizinischen
Vorakten
nachvollziehbar dar,
dass das Unfallereignis
vom
3.
Februar 2001
keine objektivierbaren strukturellen Läsionen verursacht hat.
Dies ist auch aus
den Arztberichten der
erstbehandeln
den
Mediziner zu schliessen, wurden doch die nach dem Unfall röntgenologisch festgestellten degenerativen HWS-Veränderungen als unfallfremde Faktoren bezeichnet (vgl.
Urk.
8/3,
8/11 und 8/21). Er führte
gestützt auf epidemiologi
sche Daten und klinische Studien
schlüssig
aus, das
s das
Unfallereignis vom 3.
Februar 2001
die degenerativen Veränderungen an der HWS des Beschwer
deführers mit überwiegender Wahrscheinlichkeit lediglich vor
übergehend – und
nicht dauernd respektive richtunggebend – verschlimmert
habe
(S. 10).
Seine Expertise vermag folglich inhaltlich zu überzeugen, weshalb keine Zweifel an der Zuverlässigkeit seiner ärztlichen Feststellungen bestehen. Seine Einschät
zung lässt sich zudem ohne
Weiteres
mit der kreisärztlichen Beurteilung von
B._
vom
2.
April 2004 (
Urk.
8/27)
und
dem in der biomechanischen
Kurz
beurteilung
der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik vom 1
6.
Februar 2005 gezo
genen Fazit (
Urk.
8/71)
vereinbaren
.
5.2
Nicht zu beanstanden ist,
dass der SUVA-Arzt seine Beurteilung
einzig auf die am 1
3.
August 2010 angefertigten
Röntgenbilder
abgab.
Zum Unfallereignis
zeitnä
here B
ilder waren weder bei den erstbehandelnden Ärzten noch beim Beschwerdeführer zu beschaffen
(
Urk.
8/172-173, 8/192, 8/194, 8/196 und 8/198)
und die Ergebnisse
dieser
Bildgebungen waren in den
E._
vor
liegenden medizi
nischen Berichten dokumentiert (vgl.
Urk.
8/
207 S.
5 f.).
Von einer
zum jetzigen Zeitpunkt durchgeführte
n
Gesamtbegutachtung
wären zudem
keine besseren Erkenntnisse
zu erwarten
,
da
seit der Erstellung der vor
handenen Röntgenbilder weitere drei Jahre vergangen sind und
zusätzliche
Ursachen
Grund für (mögliche)
zwischenzeitlich
aufgetretene
Gesundheitsschä
den
sein könnten. Im konkreten Fall erweist sich daher die im Jahr 2011 erstellte Aktenbeurteilung als ausreichend.
5.3
Bei dem
vom Beschwerdeführer vorgebrachten Hinweis, er sei vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen (
Urk.
1 S. 6), handelt es sich um einen unzulässigen „
post
hoc ergo
propter
hoc“-Schluss. Dabei wird eine Schädigung bereits des
halb als durch einen Unfall verursacht erachtet, weil sie nach diesem aufgetre
ten ist. Dies genügt indes rechtsprechungsgemäss nicht für die Annahme einer natürlichen Kausalität (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
).
5.4
Nach dem Gesagten ist gestützt auf die schlüssige und in sich w
iderspruchsfreie Beurteilung von
E._
davon auszugehen, dass das Unfallereignis vom 3. Februar 2001 mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit keine objektivierbaren strukturellen Läsionen an der Wirbelsäule zur Folge hatte, sondern einzig zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des degenerativen Vorzustandes führte.
Dass diesbezüglich ein Jahr nach dem Unfallereignis der
status
quo sine wieder erreicht war (Urk. 8/207 S.
10), erscheint durchaus
als
nachvollziehbar
, kam es doch – nebst der Prellung des dritten Fingers der linken Hand – lediglich zu einer
leichten HWS-Distorsion (
Urk.
8/2-3)
.
E
s entspricht
denn
auch einer
medizinischen Erfahrungstatsache, dass eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten ist (Urteil des
Bundesgerichts 8C_396/2011 vom 2
1.
September 2011 E. 3.2 mit weiteren Hin
weisen).
Betreffend die organisch bedingten Beschwerden hat die SUVA eine über den 3
1.
Januar 2007 hinaus bestehende Leistungspflicht daher zu Recht verneint.
6.
6.1
Soweit
die zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung geklagten somatischen Beschwerden noch mit einer HWS-Distorsion zu erklären und damit keinem organisch nachweisbaren unfallbedingten Substrat zuzuordnen sind, ist die Adäquanz zu verneinen
(vgl.
nachstehend sowie
BGE 134 V 109
und E. 1.4
).
6.2
Vorab ist nicht
zu beanstanden
, dass die Beschwerdegegnerin den Fall per
Ende Januar 2007 abschloss. Zu diesem Zeitpunkt konnte von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet
werden
(vgl. Urteil des hiesigen Gerichts vom 2
5.
Juni 2010 E. 5.2 in Sachen der Parteien [
Urk.
8/135]).
Anzufügen bleibt, dass
für die Leistungseinstellung nicht ent
scheidend ist, dass die Beschwerden (vollständig) abgeklungen sind
(vgl. BGE 134 V 109 E. 4.1
)
.
6.3
Rechtsprechungsgemäss wird eine
einfache Auffahrkollision
auf e
in haltendes Fahrzeug regelmässig
als mittelschwerer Unfall
im Grenzbereich zu
einem
leichten Unf
all
betrachtet (Urteile des Bun
desgerichts 8C_1020/2008 vom 8.
April 2009 E. 5.1 und
8C_714/2009 vom 1
4.
April 2010 E
. 6.2
mit weiteren Hinweisen).
Vorliegend sind aufgrund des Unfallhergangs (
Urk.
8/47) keine Gründe ersichtlich, um vom Regelfall abzuweichen.
Zur Bejahung der Adäquanz müssen daher vier der nachfolgend zu prüfenden Kriterien (oder eines der Kri
terien ausgeprägt
)
erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2013 vom 2
5.
September 2013 E. 3.3).
Besonders
dramatische
Begleitumstände lagen bei der Kollision keine vor und der Vorfall war auch nicht von besonderer Eindrücklichkeit. Der Umstand allein, dass der Personenwagen, in welche
m
sich der Beschwerdeführer befand, durch die Wucht des Aufpralls in ein weiteres Fahrzeug hineingeschoben wurde, lässt dieses Kriterium noch nicht als erfüllt erscheinen (Urteil des Bundesgerichts 8C_1020/2008 vom
8.
April 2009 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen).
Der Beschwerdeführer erlitt sodann keine schweren Verletzungen oder solche besonderer Art.
Eine fortgesetzt belastende ärztliche Behandlung ist in den Akten nicht ersicht
lich. Insgesamt zeigt sich zwar, dass immer wieder Konsultationen dokumentiert
sind.
Diese
waren aber während der gesamten Zeitspanne weder andauernd noch von nennenswerter Intensität.
Das Kriterium der erheblichen Beschwerden kann gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte als erfüllt betrachtet werden.
Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätten, gibt es keine.
Aus der ärztlichen Behandlung und den erheblichen Beschwerden darf nicht auf einen schwierigen Heilungsverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf
hiezu
besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben. Die Einnahme vieler Medikamente und die Durchführung verschiedener Therapien
genügen nicht zur Bejahung dieses Kriteriums. Gleiches gilt für den Umstand, dass trotz regelmässiger Therapien weder eine
Beschwer
defreiheit
noch eine (vollständige) Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätig
keit erreicht werden konnte (Urteil des Bundesgerichts 8C_1020/2008 vom
8.
April 2009 E. 5.7 mit weiteren Hinweisen). Das Kriterium ist vorliegend somit ebenfalls zu verneinen.
Von einer langandauernden unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit
trotz ausge
wiese
ner Anstrengungen
kann sodann nicht ausgegangen werden.
6.4
Da mithin weder ein einzelnes Beurteilungskriterium in besonders ausgeprägter Weise noch mehrere der massgebenden Beurteilungskriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sind,
fehlt es an der
Adäquanz eines Kausalzusam
menhangs zwischen dem Unfallereignis vom
3.
Februar 2001 und den über den 3
1.
Januar 2007 hinaus geklagten Beschwerden. Die Leistungseinstellung der Beschwerdegegnerin ist
damit
auch in Bezug auf die nicht objektivierbaren Gesundheitsstörungen zu Recht erfolgt.
7.
Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern weitere Abklärungen
neue, für die Beurteilung des vorliegenden Falls entscheidende Erkenntnisse liefern könnten, sodass darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 122 V 162 E. 1d
; vgl.
auch
E. 5.2
).
8.
Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die vom Beschwerdeführer über den Zeit
punkt der Leistungseinstellung der Beschwerdegegnerin hinaus geklagte Symp
tomatik
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in
einem adäquaten Kau
salzusammenhang zum Verkehrsunfall vom
3.
Februar 2001 steht. Es ist des
halb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 3
1.
Januar 2007 einstellte, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
Mit dem heutigen Entscheid in der Sache wird die Behandlung eines allfälligen prozessualen Antrags auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde hinfällig.