# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 40cf2932-d5a5-4fd7-a0e5-79dc7e658349
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend versuchte schwere Körperverletzung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Strafgericht, vom 5. Oktober 2017 (DG170021)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 26. Juni
2017 (Urk. 17) ist diesem Urteil beigeheftet.
Urteil der Vorinstanz:
1. Der Beschuldigte, A._, ist schuldig
- der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB
in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB;
- des Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB;
- der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB.
2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 32 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis
und mit heute 42 Tage durch vorübergehende Festnahme sowie Haft er-
standen sind).
3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 26 Monaten aufgescho-
ben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (6 Monate, abzüg-
lich 42 Tage, die durch vorübergehende Festnahme sowie Haft erstanden
sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
4. Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a StGB für die Dauer von
5 Jahren des Landes verwiesen.
5. Es wird die Ausschreibung der Landesverweisung (Einreise- und Aufent-
haltsverweigerung) im Schengener Informationssystem angeordnet.
6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger (B._) Scha-
denersatz in der Höhe von Fr. 50.– zuzüglich 5 % Zins ab 2. März 2017 zu
bezahlen.
7. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 4'000.–.
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8. Die weiteren Kosten betragen:
Fr. 724.10 Auslagen Untersuchung (Gutachten)
Fr. 2'000.– Gebühr gemäss § 4 Abs. 1 lit. d GebV StrV
9. Die Entscheidgebühr und die weiteren Kosten werden dem Beschuldigten
auferlegt.
10. Rechtsanwalt Dr. iur. X._ wird für seine Bemühungen als amtlicher
Verteidiger des Beschuldigten mit Fr. 17'000.– (inklusive Barauslagen und
Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt.
Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-
nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung beim Beschuldigten ge-
mäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
Berufungsanträge:
a) Der Verteidigung des Beschuldigten:
(Urk. 27 S. 2 f.; Urk. 36 S. 2; Urk. 46 S. 2 sinngemäss)
1. Das Urteil der Vorinstanz wird vollumfänglich angefochten.
2. Das Urteil der Vorinstanz sei im Sinne der nachfolgenden vor Vo-
rinstanz gestellten Anträge, Eventual- oder Subeventualanträge abzu-
ändern:
Anträge:
1.1 Der Beschuldigte sei von den Vorwürfen der versuchten  Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB in Verbindung mit Art. 22. Abs. 1 StGB und der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB freizusprechen.
1.2 Dem Beschuldigten sei für die erstandene Haft eine Genugtuung von Fr. 4'000.– zuzusprechen.
1.3 Der Beschuldigte sei des geringfügigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 172ter Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen.
1.4 Der Beschuldigte sei mit einer Busse von Fr. 500.– zu bestrafen.
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1.5 Der Beschuldigte sei zu verpflichten, dem Privatkläger Fr. 50.– zu bezahlen.
1.6 Von der Anordnung einer Landesverweisung sei abzusehen. 1.7 Die Verfahrenskosten seien zu drei Vierteln auf die Staatskasse
zu nehmen.
Eventualanträge:
2.1 Der Beschuldigte sei der einfachen Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 StGB und des geringfügigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 172ter Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen.
2.2 Der Beschuldigte sei mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 30.– zu bestrafen, unter Anrechnung der erstandenen Haft von 40 Tagen.
2.3 Der Vollzug der Geldstrafe sei aufzuschieben und die Probezeit sei auf 2 Jahre festzusetzen.
2.4 Der Beschuldigte sei zu verpflichten, dem Privatkläger B._ Fr. 50.– zu bezahlen.
2.5 Von der Anordnung einer Landesverweisung sei abzusehen. 2.6 Die Verfahrenskosten seien dem Beschuldigten aufzuerlegen.
Subeventualanträge:
3.1 Der Beschuldigte sei vom Vorwurf der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB freizusprechen.
3.2 Im Falle eines Schuldspruchs wegen versuchter schwerer  im Sinne von Art. 122 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB und des geringfügigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 172ter Abs. 1 StGB sei der Beschuldigte mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.– und einer Busse von Fr. 500.– zu bestrafen, unter  der erstandenen Haft von 40 Tagen.
3.3 Der Vollzug der Geldstrafe sei aufzuschieben und die Probezeit sei auf 2 Jahre festzusetzen.
3.4 Der Beschuldigte sei zu verpflichten, dem Privatkläger B._ Fr. 50.– zu bezahlen.
3.5 Von der Anordnung einer Landesverweisung sei abzusehen.
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b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich:
(Urk. 47 S. 1)
1. Bestrafung des Beschuldigten mit 36 Monaten Freiheitsstrafe
2. Vollzug von 12 Monaten Freiheitsstrafe
3. Gewährung des bedingten Vollzuges der restlichen 24 Monate Frei-
heitsstrafe bei einer Probezeit von zwei Jahren
4. Bestätigung des Urteils der Vorinstanz in den weiteren Punkten
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## Considerations

Erwägungen:
I.
Mit Urteil vom 5. Oktober 2017 sprach das Bezirksgericht Uster den Be-
schuldigten schuldig der versuchten schweren Körperverletzung, des Raubes und
der Nötigung und bestrafte ihn mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 32 Mo-
naten, wobei der zu vollziehende Strafanteil auf sechs Monate festgelegt wurde.
Das Gericht verwies den Beschuldigten sodann für fünf Jahre des Landes und
ordnete die entsprechende Ausschreibung im Schengener Informationssystem an
(Urk. 35).
Gegen dieses Urteil liess der Beschuldigte am 9. Oktober 2017 Berufung
anmelden (Urk. 31). Am 23. November 2017 ging seine Berufungserklärung ein
(Urk. 36). Demnach ficht der Beschuldigte das Urteil vollumfänglich an und ver-
weist auf seine vor Vorinstanz gestellten Anträge. Beweisanträge wurden keine
gestellt.
Die Staatsanwaltschaft erhob mit Eingang vom 7. Dezember 2017 An-
schlussberufung (Urk. 39). Diese wurde auf die Bemessung der Strafe be-
schränkt. Beantragt wurde eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten mit
einem zu vollziehenden Strafanteil von 12 Monaten bei einer Probezeit für den
Strafrest von zwei Jahren.
Als unangefochten erweisen sich der zufolge Anerkennung des Beschuldig-
ten gefasste Entscheid des Bezirksgerichtes im Zivilpunkt (Dispositivziffer 6) und
die Kostenaufstellung (Ziff. 8) sowie der vorinstanzliche Entscheid über die Ent-
schädigung der Verteidigung (Ziff. 10 Absatz 1 und Satz 1 von Absatz 2). Dass
diese Punkte bereits in Rechtskraft erwachsen sind, ist vorab festzustellen.
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II. Sachverhalt
A. Dossier 1
1. Schuldfähigkeit
Die Verteidigung des Beschuldigten machte sowohl vor Vorinstanz als auch
im Berufungsverfahren geltend, es sei mangels Abklärung des Blutalkoholwertes
beim Beschuldigten und seines Intoxikationsgrades durch Kokain bzw. Cannabis
"in dubio pro reo" von seiner vollständigen Schuldunfähigkeit beim Vorfall vom
13. Mai 2017 auszugehen (Urk. 27 S. 4 ff.; Urk. 46 S. 2 ff.). Die Vorinstanz hat
sich ausführlich und zutreffend mit dieser Frage auseinandergesetzt (Urk. 35 S. 5-
11); sie ist in überzeugender Weise zum Schluss gekommen, dass die Schuldfä-
higkeit des Beschuldigten bei der Begehung der Handlung aus Dossier 1 zwar
vermindert, jedoch nicht vollständig aufgehoben war. Lediglich ergänzend ist da-
rauf hinzuweisen, dass entgegen der Auffassung der Verteidigung auch ausge-
schlossen werden kann, dass eine die Schuldfähigkeit aufhebende, durch eine
Mischintoxikation hervorgerufene Enthemmung zur Tat führte (Urk. 46 S. 3 ff.).
Das inkriminierte Verhalten des Beschuldigten stellt keine eigentliche Kurz-
schlusshandlung dar. Als der Beschuldigte zum Angriff auf den Geschädigten an-
setzte, lag zwischen ihnen räumlich eine erhebliche Distanz. Anschliessend
musste er rennend eine längere Strecke zurücklegen, um sich in einem weiteren
Schritt überhaupt auf den Geschädigten stürzen zu können. Von einer aufgeho-
benen Steuerungsfähigkeit aufgrund einer allfälligen Mischintoxikation kann vor
diesem Hintergrund nicht die Rede sein. Im Übrigen ist den diesbezüglichen zu-
treffenden Erwägungen der Vorinstanz nichts beizufügen.
2. Sachverhalt
Der Beschuldigte ist, was den Vorgang aus Dossier 1 angeht, weitestgehend
geständig. Er wollte seine Attacke auf den Geschädigten C._ lediglich nicht
als Überraschungsangriff gelten lassen. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz
ist jedoch festzuhalten, dass sich aus den Videobildern klar ergibt, dass der An-
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griff des Beschuldigten für den Geschädigten überraschend gekommen ist und er
deshalb nicht verhindern konnte, vom Beschuldigten aufs Tramgeleise bugsiert
und alsdann mit Faustschlägen und einem Fusstritt eingedeckt zu werden. Der
Anklagesachverhalt von Dossier 1 erweist sich folglich als vollumfänglich erstellt.
B. Dossier 2
Auch in diesem Anklagepunkt ist der Beschuldigte grösstenteils geständig.
Gemäss seinen Aussagen vor Vorinstanz sowie in der Berufungsverhandlung will
er gegenüber dem Privatkläger jedoch nicht, wie es in der Anklageschrift steht,
handgreiflich geworden sein und ihn nicht gepackt oder berührt haben (vgl. Prot. I
S. 11; Prot. II S. 22 f.). Auch hierzu sind die Erwägungen der Vorinstanz ausführ-
lich und überzeugend (Urk. 35 S. 14-16), sodass darauf verwiesen werden kann.
Demnach ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte gegenüber dem Privat-
kläger in dem Sinne handgreiflich geworden ist, als er ihn beim Eindringen in des-
sen Räumlichkeit zurückgestossen hat, wobei aber darüber hinausgehende
Handgreiflichkeiten und ein Packen an Armen und Schultern des Privatklägers
nicht erstellt sind. Mit dieser Einschränkung ist der Anklagesachverhalt bezüglich
Dossier 2 als erstellt zu betrachten.
III. Rechtliche Würdigung
1. Versuchte schwere Körperverletzung
Die Vorinstanz hat in Gutheissung des Antrags der Staatsanwaltschaft auf
versuchte schwere Körperverletzung erkannt. Dabei hat sie in ihrem Urteil vorweg
die allgemeinen Voraussetzungen dieses Straftatbestandes zutreffend dargelegt
(Urk. 35 S. 17-19).
Auf den konkreten Fall bezogen hat sie in objektiver Hinsicht aufgrund der
hohen Anzahl an Faustschlägen gegen den Kopf des Opfers auf ein erheblich
grösseres Verletzungsrisiko als bei einem einzelnen Faustschlag und aufgrund
des zusätzlichen Fusstritts ebenfalls gegen den Kopf des Geschädigten auf weite-
re akute Gefahren geschlossen, wie etwa eine schwere Hirnerschütterung, die
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Entstehung von Blutgerinnseln im Kopf, Verletzungen aufgrund des Aufprallens
des Kopfes auf den Strassenasphalt oder das unkontrollierte Wippen des Kopfes
mit daraus resultierenden Rückenmarks- oder Gehirnverletzungen. Letztlich sei
es dem Zufall zu verdanken, dass der Geschädigte keine schweren Verletzungen
davongetragen habe.
Auf der subjektiven Seite hielt die Vorinstanz fest, dass der Beschuldigte,
wenn er auch nicht mit (direktem) Vorsatz auf schwere Körperverletzung gehan-
delt habe, so doch realisiert haben müsse, dass der Geschädigte alkoholisiert und
überrascht war, auf den Angriff nicht reagierte und den Schlägen wehrlos ausge-
setzt war. Wer wie der Beschuldigte handle, dem dränge sich − so die Vorinstanz
− der Eintritt einer schweren Körperverletzung auf und er nehme diese Folgen
somit in Kauf. Dies gelte insbesondere für den Fusstritt gegen den Kopf des re-
gungslos am Boden liegenden Geschädigten. Da die Verletzlichkeit des Kopfes
und des Gehirns allgemein bekannt sei, habe auch der Beschuldigte darum ge-
wusst. Er habe demnach eventualvorsätzlich den Tatbestand der versuchten
schweren Körperverletzung erfüllt.
Diese Erwägungen überzeugen. Der zur Vollendung des Tatbestands der
schweren Körperverletzung gehörende Erfolg trat vorliegend jedoch nicht ein, da
der Geschädigte lediglich Blutergüsse und Hautabschürfungen im Kopfbereich
sowie eine Blutansammlung unter der Sehnenplatte des Schädels an der Stirn
links erlitten hat. Den Erwägungen der Vorinstanz entsprechend rechtfertigt auch
ein vorgängig provokantes Verhalten des Geschädigten die Attacke des Beschul-
digten in keiner Weise. Die Verurteilung wegen versuchter schwerer Körperverlet-
zung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB ist
folglich zu bestätigen.
2. Raub
Die rechtliche Qualifikation der Vorinstanz ist auch hinsichtlich des Raubtat-
bestandes zutreffend. Das überraschende Eindringen zweier Personen, eine da-
von maskiert, in die privaten Räumlichkeiten eines Privatklägers sowie das Aus-
fragen des Inhabers nach Wertgegenständen und Betäubungsmitteln stellen ohne
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Zweifel eine konkludente Androhung einer gegenwärtigen Gefahr für Leib und Le-
ben des Opfers dar, weshalb die Tat als Raub einzustufen ist. Dass der Betroffe-
ne den Raubüberfall passiv über sich hat ergehen lassen, macht die Situation
entgegen der Annahme der Verteidigung nicht zu einem blossen "Entreissdieb-
stahl". Die Art und Weise des Auftretens der Eindringlinge stellte konkludent eine
Gewaltandrohung dar, die geeignet war, ein Opfer widerstandsunfähig zu ma-
chen. Auch wenn die beiden Mittäter primär auf Marihuana aus waren, so nahmen
sie im Rahmen der geschaffenen Situation auch weitere Gegenstände und das
gefundene Geld an sich, was einen Diebstahl darstellt. Wie die Vorinstanz richtig
darauf hinwies, spielt beim Raubtatbestand keine Rolle, dass sich die Tat auf ei-
nen geringen Vermögenswert bezieht. Der Beschuldigte ist deshalb wegen einfa-
chen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zu verurteilen.
3. Nötigung
Was die weggenommenen Betäubungsmittel angeht, so ist der Vorinstanz
zu folgen, wonach vom Rechtsgut des Nötigungstatbestandes her, welcher die
Freiheit der Willensschliessung und -betätigung schützt, auch die mittels Andro-
hung ernstlicher Nachteile ermöglichte Wegnahme wertloser oder nicht verkehrs-
fähiger Dinge wie Drogen strafbar ist. Der Beschuldigte wusste vorliegend, dass
sich der Privatkläger nur wegen der situationellen Gefahr für Leib und Leben nicht
gegen die Wegnahme des Marihuanas zur Wehr setzte. Folglich hat der Beschul-
digte mit seinem Tun sowohl den objektiven wie auch den subjektiven Tatbestand
der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB erfüllt.
IV. Strafe und Vollzug
1. Die allgemeinen Grundsätze der Strafzumessung hat die Vorinstanz rich-
tig wiedergegeben, sodass vorweg darauf verwiesen werden kann (Urk. 35
S. 27 f.).
2. Die Vorinstanz hat sodann vorliegend die versuchte schwere Körperver-
letzung zu Recht als die gravierendste Tat angesehen und dafür vorweg eine Ein-
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satzstrafe festgesetzt, wenngleich die Strafandrohung für Raub die gleiche ist. In
diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Strafandrohungen für
schwere Körperverletzung und Raub im Zuge der Revision des Sanktionenrechts
per 1. Januar 2018 dahingehend geändert wurden, dass der ordentliche Straf-
rahmen für beide Delikte neu Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren be-
trägt (AS 2016 1249). In Anbetracht dessen, dass die Bestrafung des Beschuldig-
ten nach neuem Recht aber zur Ausfällung derselben Strafe und mithin nicht zu
einer milderen Bestrafung führen würde, kommt vorliegend das alte Recht zur
Anwendung (vgl. auch nachfolgend E. IV.4). Zur objektiven Tatkomponente der
versuchten schweren Körperverletzung hat die Vorinstanz insbesondere auf die
massiv angewandte Gewalt mit einem mehrfachen und hartnäckigen Zuschlagen
und einem wuchtigen Fusstritt, stets an den Kopf des Opfers, hingewiesen. Die
Tatschwere mindernd berücksichtigt hat sie aber, dass der Beschuldigte kein
schweres Schuhwerk getragen hat und vom Zufall profitieren konnte, dass keine
lebensbedrohlichen oder anderen schweren Körperverletzungen resultierten. Un-
ter Einbezug der effektiv entstandenen Tatfolgen, die lediglich einen Versuch ei-
ner schweren Körperverletzung annehmen liessen, mithin unter Einbezug dieser
verschuldensunabhängigen Tatkomponente, erweist sich das objektive Tatver-
schulden als mittelschwer. Die Einsatzstrafe ist vor diesem Hintergrund auf etwa
3 1⁄2 bis 4 Jahre festzusetzen.
Bei der subjektiven Tatschwere hat das Bezirksgericht einmal auf eine ge-
wisse Provokation durch den Geschädigten hingewiesen und sodann auf die Be-
einträchtigung der Steuerungsfähigkeit des Beschuldigten zufolge seines Alkohol-
konsums und allenfalls auch des Gebrauchs von Cannabis und Kokain, welche in
Übereinstimmung mit der Vorinstanz als deutlich einzustufen ist. Zu Recht hat die
Vorinstanz daraus abgeleitet, dass die Hemmschwelle für den Beschuldigten
nach der durchzechten Nacht erheblich herabgesetzt war, was eine deutliche
Verschuldensminderung bewirkte. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass der Be-
schuldigte in Bezug auf das Hervorrufen einer schweren Körperverletzung mit
Eventualvorsatz handelte. Insgesamt relativiert die subjektive Tatschwere die ob-
jektive Schwere des Delikts aufgrund dieser Umstände deutlich, weshalb das Tat-
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verschulden als noch leicht zu bewerten ist und eine Reduktion der Einsatzstrafe
auf rund 2 1⁄2 Jahre angemessen erscheint.
Weiter ist der Auffassung der Vorinstanz zu folgen, wonach die persönlichen
Verhältnisse des Beschuldigten − im vorinstanzlichen Urteil ausreichend aufge-
führt (vgl. S. 30) − und seine Vorstrafenlosigkeit als neutral zu werten sind. Dass
er sich zumindest nach der Sichtung des belastenden Videomaterials vollumfäng-
lich geständig und alsdann auch reuig zeigte, lässt die Strafe wiederum mindern.
Nicht zu übersehen ist jedoch, dass die Tat aus Anklagedossier 1 begangen wur-
de, als der Beschuldigte sich bereits wegen des Delikts aus Anklagedossier 2 in
Strafuntersuchung befand und der Beschuldigte, wie durch die Staatsanwaltschaft
zurecht bemerkt (Urk. 47 S. 2 f.; Prot. II S. 28), hinsichtlich seiner Tat noch heute
Bagatellisierungstendenzen zeigt. Die strafmindernde Wirkung des Geständnis-
ses und die straferhöhende Wirkung der Begehung des Delikts während laufender
Strafuntersuchung heben sich daher gegenseitig auf.
3. Was die beiden zusätzlich zu sanktionierenden Delikte, Raub und Nöti-
gung, angeht, so hat die Vorinstanz diese Tatbestände wegen des engen Zu-
sammenhangs zusammen behandelt, was sich sachlich vertreten lässt. Mit der
Vorinstanz ist festzuhalten, dass der Beschuldigte (und sein Mittäter) beim Raub
keine Gewalt angewendet, sondern solche nur konkludent angedroht hat. Auch
der Deliktsbetrag blieb sehr gering. Richtig ist, dass die Beeinträchtigung der
Freiheit des Privatklägers und dessen Eigentums sich in engen Grenzen hielt. Al-
lerdings wies die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass Raubtaten, die in privaten
Räumen des Opfers begangen werden, von diesen weit schlimmer empfunden
werden und dementsprechend auch das Verschulden der Täter schwerer wiegt,
als bei Taten im öffentlichen Raum.
Auf der subjektiven Seite ist zu beachten, dass der Beschuldigte bei diesen
Straftaten aus rein egoistischen Gründen gehandelt hat. Insgesamt hat die Vor-
instanz den Raub und die Nötigung aus Sicht von deren Tatschwere her noch als
leichten Fall betrachtet. Dies erscheint angesichts der manifestierten kriminellen
Energie − erinnert sei an die Begehung der Tat zu zweit und an den Umstand,
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dass einer der Täter maskiert war − als allzu wohlwollend. Dies ist beim Straf-
mass zu korrigieren.
Für die persönlichen Verhältnisse und das Vorleben des Beschuldigten ist
auf das beim Hauptdelikt Angeführte zu verweisen. Erneut zu berücksichtigen ist
hier das vollumfängliche Geständnis des Beschuldigten, was sich strafmindernd
auswirkt. Gesamthaft zeigte sich im Vorgehen des Beschuldigten (und seines
Komplizen) jedoch eine bedenkliche Unverfrorenheit, sodass eine blosse Geld-
strafe als nicht zweckmässig erscheint. Wenn die Vorinstanz die für die versuchte
schwere Körperverletzung festgelegte Einsatzstrafe aufgrund des zusätzlichen
Raubes und der Nötigung lediglich um weitere vier Monate erhöhen wollte, so ist
dies aber klarerweise zu mild ausgefallen. Darauf hat auch die Staatsanwaltschaft
mit ihrer Anschlussberufung hingewiesen. Angesichts der Mindeststrafe für Raub
und des Umstands, dass die Vorgehensweise des Beschuldigten (und seines Mit-
täters) keinesfalls als Bagatelle abgetan werden darf, ist eine asperierte Erhöhung
der Einsatzstrafe um 6 Monate jedenfalls tatadäquat.
4. Im Ergebnis ist der Beschuldigte für die begangenen Delikte zu 36 Mona-
ten Freiheitsstrafe zu verurteilen. Daran sind unter Verweis auf die Begründung
der Vorinstanz (S. 35 f.) 42 Tage Haft anzurechnen.
5. Der Beschuldigte ist Ersttäter und zeigte sich grundsätzlich einsichtig. Es
spricht deshalb nichts gegen die Annahmen einer günstigen Prognose und damit
gegen die Ausfällung einer teilbedingten Strafe. Diese Rechtswohltat ist dem Be-
schuldigten zu gewähren. Unter dem Gesichtspunkt der Spezialprävention er-
schien es der Vorinstanz als genügend, den zu vollziehenden Strafanteil wie auch
die Probezeit für den übrigen Strafrest auf das gesetzliche Minimum festzulegen.
Wie die Staatsanwaltschaft zurecht vorbrachte (Urk. 47 S. 3), würde die Festset-
zung des zu vollziehenden Strafanteils auf das gesetzliche Minimum dem Tatver-
schulden der durch den Beschuldigten begangenen Delikte, welches gerade nicht
am untersten Rand anzusiedeln ist, nicht gerecht werden. Um diesem Rechnung
zu tragen, ist der zu vollziehende Teil der Freiheitsstrafe daher auf 9 Monate fest-
zusetzen. Die weiteren 27 Monate Freiheitsstrafe sind unter Ansetzung einer Pro-
bezeit von 2 Jahren aufzuschieben.
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V. Obligatorische Landesverweisung
Der am 1. Oktober 2016 in Kraft getretene Art. 66a StGB sieht vor, dass
Ausländer, die eine Katalogtat gemäss Abs. 1 dieser Bestimmung begangen ha-
ben, vom Gericht unabhängig von der Höhe der Strafe für fünf bis 15 Jahre aus
der Schweiz verwiesen werden. Der Beschuldigte wird vorliegend wegen zweier
Katalogtaten verurteilt, weshalb sich die Frage nach einer Landesverweisung
stellt.
Die Vorinstanz hat sich einlässlich und zutreffend mit der Härtefallklausel
gemäss Abs. 2 von Art. 66a StGB auseinandergesetzt und ist zum Schluss ge-
kommen, dass beim Beschuldigten zwar ein schwerer persönlicher Härtefall vor-
liege, dass jedoch die öffentlichen Interessen an seinem zeitweiligen Verlassen
der Schweiz gegenüber den privaten Interessen des Beschuldigten am Verbleib
im Land überwiegen würden.
Der Beschuldigte wurde in der Schweiz geboren, ging hier zur Schule und
absolvierte auch eine Lehre als Metallbauschlosser in der Schweiz. Heute wohnt
er zusammen mit seinen beiden Geschwistern bei seinem Vater in .... Ausser fe-
rienhalber hat er sich dagegen noch nie für längere Zeit in Serbien aufgehalten.
Dass die Vorinstanz vor diesem Hintergrund zum Schluss gelangte, beim Be-
schuldigten liege ein schwerer persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2
StGB vor, ist nicht zu beanstanden und wird auch seitens der Staatsanwaltschaft
nicht in Abrede gestellt (Urk. 47 S. 3).
Demgegenüber kann der Vorinstanz nicht gefolgt werden, wenn sie die öf-
fentlichen Interessen an einer Landesverweisung des Beschuldigten höher ge-
wichtet als seine persönlichen Interessen am Verbleib in der Schweiz. Zwar ist die
Schwere der durch ihn begangenen Delikte keineswegs zu bagatellisieren. Zu be-
rücksichtigen ist jedoch, dass er insbesondere die versuchte schwere Körperver-
letzung im Zustand einer deutlich verminderten Schuldfähigkeit beging und zum
Tatzeitpunkt mithin ausserordentliche Umstände vorlagen. Zudem wurde bereits
erwogen, dass dem Beschuldigten – in Übereinstimmung mit der Vorinstanz – ei-
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ne günstige Legalprognose zuzubilligen ist (vgl. E. IV.5), weshalb eben gerade –
entgegen der Auffassung der Vorinstanz (Urk. 35 S. 39) – keine von ihm ausge-
hende erhebliche Gefahr vorliegt. Es ist daher auch nicht zu erwarten, dass er in
der Schweiz weitere Delikte begehen wird. Vor diesem Hintergrund vermögen die
öffentlichen Interessen an einer Verweisung des Beschuldigten des Landes seine
starken persönlichen Interessen daran, sein gewohntes Umfeld nicht verlassen zu
müssen, nicht zu überwiegen. Von der Anordnung einer Landesverweisung ist
daher abzusehen.
VI. Kosten- und Entschädigungsfolgen
Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die vorinstanzliche Kostenauflage
samt des Vorbehalts der Nachforderung der Anwaltsentschädigung zu bestätigen
(Ziff. 9 und 10, Abs. 2, 2. Satz des Urteilsdispositivs).
Die Kosten des Berufungsverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ih-
res Obsiegens oder Unterliegens. Während die Staatsanwaltschaft mit ihrer An-
schlussberufung grösstenteils durchdringt, unterliegt der Beschuldigte mit seiner
Berufung weitestgehend. Er obsiegt einzig hinsichtlich dem beantragten Absehen
von der Anordnung einer Landesverweisung. Die Verfahrenskosten sind dem Be-
schuldigten daher zu drei Vierteln aufzuerlegen und im Übrigen auf die Staats-
kasse zu nehmen. Was die Kosten der amtlichen Verteidigung im Berufungsver-
fahren angeht, so sind diese auf die Gerichtskasse zu nehmen unter Vorbehalt
der Nachforderung im Umfang von drei Vierteln beim Beschuldigten gemäss
Art. 135 Abs. 4 StPO.
Beschluss:
1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Strafgericht,
vom 5. Oktober 2017 hinsichtlich der Dispositivziffern 6 (Zivilpunkt), 8 (Kos-
tenfestsetzung) und 10, Absatz 1 und Satz 1 von Absatz 2 (Anwaltsentschä-
digung) in Rechtskraft erwachsen ist.
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2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
Urteil:
1. Der Beschuldigte A._ ist schuldig
− der versuchten schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 StGB
in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB,
− des Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und
− der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB.
2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 42 Ta-
ge durch Haft erstanden sind.
3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 27 Monaten aufgescho-
ben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (9 Monate abzüg-
lich 42 Tage Haft) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
4. Von einer Landesverweisung wird abgesehen.
5. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 9) wird samt dem Vorbehalt der
Nachforderung der Anwaltsentschädigung (Ziff. 10, Absatz 2, 2. Satz) bestä-
tigt.
6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 3'000.– ; die weiteren Kosten betragen:
Fr. 8'500.– amtliche Verteidigung
7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtli-
chen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu drei Vierteln auferlegt und
im Übrigen samt den Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichts-
kasse genommen; vorbehalten bleibt die Nachforderung der Anwaltsent-
schädigung beim Beschuldigten im Umfang von drei Vierteln.
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8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des  (übergeben)
− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich (übergeben) − das Migrationsamt des Kantons Zürich (versandt, vorab per Fax) − den Privatkläger B._ (versandt)
(Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) - wird dem Privatkläger nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen.)
sowie in vollständiger Ausfertigung an
− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich − den Privatkläger B._ (falls verlangt)
und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-
ger Rechtsmittel an
− die Vorinstanz − den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und
Vollzugsdienste − das Migrationsamt des Kantons Zürich − die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A − die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und
Vernichtung des ED-Materials" zwecks Löschung des DNA-Profils.
11. Rechtsmittel:
Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung
des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-
richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.
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Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen
richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-
gesetzes.
Zur Beachtung:
Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam
gemacht:
Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vor-
erst nicht bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss
er/sie die Geldstrafe definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte
Freiheitsstrafe.
Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden
(Art. 46 Abs. 1 bzw. Abs. 4 StGB),
- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht,
- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.
Obergericht des Kantons Zürich II. Strafkammer