# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f1219ed9-49a5-45a7-97df-6a5fcc8f322e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 14
I. Sachverhalt
A. Auf Gesuch von Y._ erliess der Einzelrichter des Bezirksgerichts Inn am 19. August 2014 einen Entscheid betreffend Eheschutzmassnahmen, welchen er den Parteien am 21. August 2014 ohne Begründung und am 24. September 2014 mit Begründung mitteilte. Mit Bezug auf den Unterhalt der Ehefrau erkannte er darin wie folgt:
"[...]
3. Der Ehemann wird verpflichtet, der Ehefrau – unter Anrechnung der bisher geleisteten Unterhaltsbeiträge – einen monatlichen vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von CHF 2'095.00 rückwirkend ab 1. Juni 2014 zu leisten.
[...]"
Dieser Entscheid erwuchs in der Folge unangefochten in Rechtskraft.
B. Gestützt auf diesen Eheschutzentscheid leitete Y._ gegen ihren Ehemann X._ die Betreibung ein, worauf das Betreibungsamt Inn am 6. November 2014 den Zahlungsbefehl Nr. _ für eine Forderung von CHF 10'475.– nebst 5% Zins seit dem 20. Juni 2014 ausstellte. Als Grund der Forderung wurde darin folgendes angegeben:
"5 Monate Unterhaltszahlungen, monatlich CHF 2'095.00, rückwirkend ab 01.06.2014 gemäss Gerichtsentscheid vom 19.08.2014 und Rechtskraftentscheid, zzgl. Betreibungskosten"
C. Gegen diesen ihm am 12. November 2014 zugestellten Zahlungsbefehl erhob X._ gleichentags Rechtsvorschlag.
D. Mit Eingabe vom 27. November 2014 ersuchte Y._ das Bezirksgericht Inn um Aufhebung des Rechtsvorschlages und um Rechtsöffnung. Zur Begründung legte sie den Zahlungsbefehl vom 6. November 2014 und den Entscheid des Bezirksgerichts Inn vom 19. August 2014 ohne schriftliche Begründung ins Recht.
E. X._ beantragte mit Schreiben vom 6. Dezember 2014 sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass die Gesuchstellerin ihm über CHF 90'000.00 schulde. Die Alimentenzahlungen stünden in keinem Verhältnis zu diesen Schulden. Zudem führte er an, er habe keine flüssigen Mittel zur Bezahlung der Unterhaltsbeiträge.
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F. Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Inn erliess in der Folge am 16. Dezember 2014 folgenden Entscheid, welcher gleichentags mitgeteilt wurde:
"1. In teilweiser Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuches in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Inn wird der von der gesuchsgegnerischen Partei erhobene Rechtsvorschlag beseitigt und der gesuchstellenden Partei die definitive Rechtsöffnung erteilt für die Beträge von CHF 2'095.00 nebst Verzugszins von 5% seit 1. Juni 2014, CHF 2'095.00 nebst Verzugszins von 5% seit 1. Juli 2014, CHF 2'095.00 nebst Verzugszins von 5% seit 1. August 2014, CHF 2'095.00 nebst Verzugszins von 5% seit 1. September 2014 und CHF 2'095.00 nebst Verzugszins von 5% seit 1. Oktober 2014.
2. Die Gebühren des Bezirksgerichts Inn im Betrage von CHF 300.00 gehen zu Lasten der gesuchsgegnerischen Partei. Sie werden bei der gesuchstellenden Partei erhoben, unter der Einräumung des vollen Regressrechtes gegenüber der gesuchsgegnerischen Partei. Sie werden mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

## Considerations