# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 69a1f64b-325a-4972-b117-401b1ea5ff0d
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Pfändung (Beschwerde über das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon)
Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 6. September 2017 (CB170029)
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Beschwerdeanträge vor dem Bezirksgericht Meilen (act. 1 S. 2):
"1. Es sei Nr. 1 und Nr. 27 bis Nr. 51 zu korrigieren
2. Es seien die Grundstückgewinnsteuern zu berücksichtigen. 3. Es seinen allfällige Verwertungsbegehren zu sistieren, bis die Feststel-
lung der Pfandrechte auf die Miet- und Pachtzinse der Liegenschaften B._-Strasse ..., ... Zürich und C._-Strasse ..., D._  gutgeheissen oder abgewiesen sind.
4. Es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu gewähren."
Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 6. September 2017 (act. 10 = act. 13 = act. 15):
"1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die aufschiebende Wirkung fällt mit diesem Entscheid dahin.
3. Es werden keine Kosten erhoben. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. [5.-6. Mitteilung, Rechtsmittel]"
Beschwerdeanträge vor dem Obergericht des Kantons Zürich (act. 14 S. 2):
"1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 6. September 2017 (Geschäfts-Nr.: CB170029-G) aufzuheben und es sei die Sache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz .
2. Es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzugestehen"
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## Considerations

Erwägungen:
1.
1.1 Der Beschwerdeführer A._ und seine Ehefrau E._ sind Schuldner
in mehreren Betreibungen des Betreibungsamts Küsnacht-Zollikon-Zumikon. Am
26. bzw. 29. September 2017 gingen drei Beschwerden der Eheleute AE._
bei der Kammer ein: Die vorliegende Beschwerde von A._ gegen Pfändung
Nr. 1, eine Beschwerde von E._ gegen Pfändung Nr. 2 (Schuldnerin
E._, vgl. Geschäfts-Nr. PS170220) und eine weitere Beschwerde von
A._ gegen Pfändung Nr. 3 (vgl. Geschäfts-Nr. PS170222). Die Verfahren
sind aufgrund der verschiedenen Parteien und Gegenparteien getrennt zu führen.
Gewisse Querverweise sind aber unumgänglich, da in den Beschwerden wieder-
holt auf die anderen Pfändungen Bezug genommen wird.
1.2 Am 5. April 2017 vollzog das Betreibungsamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon
(nachfolgend Betreibungsamt) die Pfändung Nr. 1 gegenüber A._ (act. 2/1
S. 1). Mit der Pfändungsurkunde vom 8. Juni 2017 (act. 2/1) wurden ihm die ge-
pfändeten Gegenstände und Forderungen mitgeteilt. Dagegen erhob A._ mit
Eingabe vom 26. Juni 2017 die eingangs angeführte Beschwerde an das Bezirks-
gericht Meilen als untere kantonale Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter
(act. 1). A._ wird nachfolgend als Schuldner bezeichnet, die Beschwerde-
gegner, die als Gläubiger an der vom Verfahren betroffenen Pfändung teilnehmen
(vgl. act. 2/1), als Gläubiger.
1.3 Das Bezirksgericht Meilen erliess am 6. September 2017 das eingangs an-
geführte Urteil (act. 10 = act. 13 = act. 15). Das Urteil wurde dem Schuldner am
15. September 2017 zugestellt (act. 11/1).
1.4 Mit Eingabe vom 25. September 2017 (Datum Poststempel) erhob der
Schuldner Beschwerde gegen das Urteil vom 6. September 2017. Er stellte die
eingangs angeführten Beschwerdeanträge (act. 14).
1.5 Die Akten des erstinstanzlichen Verfahrens wurden beigezogen (act. 1-11).
Es wurde davon abgesehen, den Gläubigern Frist zur Beantwortung der Be-
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schwerde anzusetzen (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Das Verfahren ist spruchreif. Aller-
dings ist den Gläubigern noch je ein Doppel bzw. eine Kopie von act. 14 zuzustel-
len.
2.
2.1 Das Verfahren der Beschwerde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen
richtet sich nach den Bestimmungen von Art. 20a Abs. 2 SchKG. Soweit das
SchKG keine Bestimmungen enthält, regeln die Kantone das Verfahren (Art. 20a
Abs. 3 SchKG). Im Kanton Zürich wird in § 84 i.V.m. § 85 GOG für das Verfahren
des Weiterzugs an die obere kantonale Aufsichtsbehörde auf das Beschwerde-
verfahren nach Art. 319 ff. ZPO verwiesen, welches dementsprechend als kanto-
nales Recht anzuwenden ist (vgl. dazu JENT-SØRENSEN, Das kantonale Verfahren
nach Art. 20a Abs. 3 SchKG: ein Relikt und die Möglichkeit einer Vereinheitli-
chung, BlSchK 2013 S. 89 ff., S. 103 f.).
2.2 Mit Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG können Verfügungen der Betrei-
bungs- und Konkursämter (sowie der atypischen Organe des Zwangsvollstre-
ckungsverfahrens nach SchKG) angefochten werden (BSK SchKG I-COMETTA/
MÖCKLI, 2. Aufl. 2010, Art. 17 N 15). Die Beschwerde dient einzig vollstreckungs-
rechtlichen Zielen. Sie muss einen praktischen Verfahrenszweck oder, mit ande-
ren Worten, einen praktischen Zweck der Vollstreckung, verfolgen. Zur blossen
Feststellung einer Pflichtwidrigkeit ist die Beschwerde unzulässig. Im Übrigen ist
auf ein Rechtsmittel allgemein nur dann einzutreten, wenn der Rechtsmittelkläger
durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist und damit ein schutzwürdiges
Interesse an dessen Abänderung hat (vgl. OGer ZH PS160227 vom 2. Dezember
2016, E. 2.3; COMETTA/MÖCKLI, a.a.O., Art. 17 N 7; KUKO SchKG-DIETH/WOHL,
2. Aufl. 2015, Art. 17 N 10).
2.3 Die Beschwerde ist innert der 10tägigen Beschwerdefrist nach Art. 17 Abs. 2
bzw. Art. 18 Abs. 1 SchKG zu erheben. Die Frist ist als gesetzliche Frist nach
Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 144 Abs. 1 ZPO nicht erstreckbar (BSK SchKG I-CO-
METTA/MÖCKLI, 2. Aufl. 2010, Art. 17 N 50 und Art. 18 N 14). Die vorliegende Be-
schwerde wurde rechtzeitig erhoben.
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2.4 Die Beschwerde führende Partei hat Beschwerdeanträge zu stellen (vgl.
JENT-SØRENSEN, a.a.O., S. 104). Wenn – wie hier – die Beschwerdeinstanz in der
Sache neu entscheiden kann (das Rechtsmittel somit nicht nur kassatorische,
sondern auch reformatorische Wirkung haben kann), ist ein blosser Rückwei-
sungsantrag ungenügend (vgl. OGer ZH RB160034 vom 15. Dezember 2016,
E. 2.2; vgl. auch IVO W. HUNGERBÜHLER/MANUEL BUCHER, DIKE-Komm-ZPO,
2. Aufl. 2016, Art. 321 N 19).
Der eingangs angeführte ausdrückliche Beschwerdeantrag des Schuldners (vgl.
act. 14 S. 2) erfüllt diese Anforderungen an sich nicht. Insbesondere bei Laien
genügt es aber, wenn sich der Antrag in der Sache sinngemäss aus der Be-
schwerdebegründung ergibt. Das ist vorliegend der Fall, da der Schuldner mit
seinen Ausführungen sinngemäss an seinen vor Vorinstanz gestellten Anträgen
festhält bzw. diese erneut stellt. Insoweit steht einem Eintreten auf die Beschwer-
de daher nichts entgegen.
2.5 Die Beschwerde führende Partei hat sich in der Begründung ihres Rechts-
mittels mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheides einlässlich ausei-
nander zu setzen. Auch juristische Laien haben wenigstens rudimentär anzuge-
ben, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid nach ihrer Auffassung lei-
det (ZK ZPO-FREIBURGHAUS/AFHELDT, 3. Aufl. 2016, Art. 321 N 15; vgl. ferner
JENT-SØRENSEN, a.a.O., S. 104, sowie OGer ZH PS160079 vom 26. Mai 2016,
E. II./3.1).
2.6 Vor der Kammer als oberer Aufsichtsbehörde gilt auch die Bestimmung von
Art. 326 ZPO. Danach sind im vorliegenden Verfahren neue Tatsachenbehaup-
tungen und Beweismittel sowie neue Anträge nicht mehr zulässig (vgl. dazu JENT-
SØRENSEN, a.a.O., S. 103 f.). Davon ausgenommen sind Tatsachen und Beweis-
mittel, zu deren Vorbringen erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass gab und die
daher auch vor Bundesgericht noch zu hören wären (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG und
THOMAS ALEXANDER STEININGER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 326 N. 2;
vgl. auch OGer ZH PF160020 vom 15. August 2016, E. 3.4). Die gemäss der Be-
stimmung vorausgesetzte kausale Beziehung zwischen dem angefochtenen Ent-
scheid und dem neuen Vorbringen ist so zu verstehen, dass die entsprechenden
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Tatsachen aufgrund des Umstands, dass (und wie) die Vorinstanz entschieden
hat, für die Rechtsverfolgung neu bedeutsam werden (vgl. BSK BGG-MEYER/DOR-
MANN, 2. Aufl. 2011, Art. 99 N 44; SPÜHLER/AEMISEGGER/DOLGE/VOCK, BGG-
Komm., 2. Aufl. 2013, Art. 99 N 2).
3.
3.1 Korrektur der gepfändeten Forderung (Position Nr. 1):
3.1.1 Das Betreibungsamt pfändete gemäss der erwähnten Pfändungsurkunde
vom 8. Juni 2017 als Position Nr. 1 eine Forderung des Schuldners gegenüber
der Firma AE._F._ AG in Liquidation im Betrag von Fr. 2 Mio. herrüh-
rend aus einem Darlehensvertrag vom 4. Dezember 2007 und schätzte die Positi-
on mit Fr. 1.00 (act. 2/1).
3.1.2 Der Schuldner machte vor der Vorinstanz geltend, der Darlehensvertrag ha-
be auf Fr. 8 Mio. gelautet. Davon hätten er und seine Ehefrau zusammen Fr. 6
Mio. gewährt, während weitere Fr. 2 Mio. aus einem Erbe der Ehefrau stammten.
Seine Forderung betrage daher Fr. 3 Mio. (act. 1 S. 3).
3.1.3 Die Vorinstanz erwog, das Betreibungsamt habe die Position Nr. 1 lediglich
mit einem symbolischen Wert von Fr. 1.00 geschätzt und damit von der Pfändung
ausgenommen. Die Angabe des Forderungsbetrags habe abgesehen von der
Identifikation der Forderung keine Bedeutung. Der Schuldner erleide durch den
erwähnten Forderungsbeschrieb keinen Nachteil. Er verfolge mit der Beschwerde
insoweit kein schutzwürdiges Interesse (act. 13 S. 6). Im Sinne einer Eventualbe-
gründung erwog die Vorinstanz, dass das Betreibungsamt vom Anteil des Schuld-
ners von Fr. 3 Mio. einen Teilbetrag von Fr. 1 Mio. bereits am 22. April 2016 in ei-
ner früheren Pfändung gegen den Schuldner gepfändet habe (act. 13 S. 6 f.).
3.1.4 Der Schuldner hält der Argumentation der Vorinstanz entgegen, dass der
von der Vorinstanz erwähnte Teilbetrag von Fr. 1 Mio. seiner Meinung nach ein
anderes Guthaben darstelle. Die Ausführungen der Vorinstanz dazu seien daher
nicht richtig. Unter Verweis auf das Pfändungsprotokoll (act. 6/3) macht der
Schuldner zudem geltend, es sei ein weiterer Anteil seines Guthaben von
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Fr. 500'000.00 nicht in die Pfändungsurkunde übertragen worden. Ihm sei dieser
Fehler entgangen, er habe das Protokoll zwar unterzeichnen müssen, habe aber
keine Kopie davon erhalten (act. 14 S. 2 f.).
3.1.5 Würdigung:
3.1.5.1 Der Schuldner hält der Begründung der Vorinstanz, wonach er mit seinem
Antrag auf Anpassung des Betrags der nur pro Memoria aufgeführten Darlehens-
forderung kein schützenswertes Interesse verfolge, beschwerdeweise nichts ent-
gegen. Er macht insoweit nur geltend, die vorinstanzliche Eventualbegründung sei
falsch. Darauf einzugehen erübrigt sich. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass
der Schuldner mit diesem Antrag kein schutzwürdiges Interesse bzw. keinen voll-
streckungsrechtlichen Zweck verfolgt. Die Vorinstanz ist insoweit zu Recht nicht
auf die Beschwerde eingetreten. Da es danach auch vor Obergericht an der Be-
schwerdevoraussetzung des schützenswerten Interesses fehlt, ist auch auf die
vorliegende Beschwerde insoweit nicht einzutreten.
Sodann ist auch insofern nicht auf die Beschwerde einzutreten, als der Beschwer-
deführer vor Obergericht neu den Antrag stellt, eine Darlehensposition bzw. ein
"Anteil am Guthaben" von Fr. 500'000.00 (dessen Übertragung vom Pfändungs-
protokoll auf die Pfändungsurkunde vergessen worden sei) sei in der Pfändungs-
urkunde zusätzlich zu vermerken. Inhaltliches Thema der Beschwerde an die obe-
re Aufsichtsbehörde kann (Nichtigkeitsgründe vorbehalten) nur das sein, was be-
reits vor unterer Aufsichtsbehörde Verfahrensgegenstand war. Neue Anträge sind
vor der oberen Aufsichtsbehörde nach Art. 326 ZPO ausgeschlossen (vgl. auch
vorne Ziff. 2.6).
3.1.5.2 Der Vollständigkeit halber ist hinzuzufügen, dass auch ein Hinwegsehen
über die Frage des schutzwürdigen Interesses zu keinem für den Schuldner güns-
tigen Ergebnis führt: Der Schuldner macht geltend, die Angaben in der Pfän-
dungsurkunde seien falsch. Danach wäre es an ihm, den Zusammenhang seiner
verschiedenen Forderungen im Einzelnen aufzuzeigen. Das fragliche Pfändungs-
protokoll vom 22. April 2016 (act. 6/3) nennt drei Darlehensforderungen des
Schuldners gegenüber der AE._F._ AG über Fr. 8 Mio., Fr. 4 Mio. und
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Fr. 1 Mio., wobei letzte Position aufgrund der Nachlassstundung blockiert sei.
Denkbar ist, dass die erste Position von Fr. 8 Mio. dem Total des erwähnten Dar-
lehens vom 4. Dezember 2007 entspricht. Wie sich diese Forderung zur weiteren
Position über Fr. 4 Mio. verhält, und was es mit dem infolge Nachlassstundung
blockierten Betrag von Fr. 1 Mio. auf sich hat, wird vom Schuldner nicht verdeut-
licht und ist nicht ersichtlich. Vor diesem unklaren Hintergrund kann der Schuldner
mit der blossen Behauptung, seine Forderung aus dem Darlehensvertrag vom
4. Dezember 2007 betrage nicht Fr. 2 Mio., sondern Fr. 3 Mio., keine Anpassung
der Pfändungsurkunde bewirken.
3.2 Berücksichtigung der Grundstückgewinnsteuer (Position Nr. 3):
3.2.1 Das Betreibungsamt pfändete gemäss Pfändungsurkunde vom 8. Juni 2017
in der Pfändung Nr. 1 als Position Nr. 3 den hälftigen Miteigentumsanteil des
Schuldners an der Liegenschaft G._-Strasse ... in ... (act. 2/1 Position Nr. 3).
3.2.2 Der Schuldner machte vor der Vorinstanz zum gepfändeten Miteigentums-
anteil geltend, vom Bruttoerlös sei vorerst die Grundstückgewinnsteuer zu bezah-
len. Diese belaufe sich gemäss seiner Berechnung auf rund Fr. 529'000.00. Wenn
die Liegenschaft in der Pfändungsurkunde schon geschätzt werde, sei auch auf
diesen Betrag hinzuweisen (act. 1 S. 3 f.).
3.2.3 Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf die Vernehmlassung des Betrei-
bungsamts in der Beschwerde gegen Pfändung Nr. 3 (act. 6/2), dass eine Beziffe-
rung der Grundstückgewinnsteuer im jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation wäre.
Der Inhalt der Pfändungsurkunde bestimme sich nach Zweckmässigkeitsüberle-
gungen. Der Schuldner habe nicht ausgeführt, weshalb die Nennung der ge-
schätzten Grundstückgewinnsteuer in der Pfändungsurkunde für ihn erforderlich
oder zweckmässig wäre. Er verdeutliche somit kein schützenswertes Interesse
daran, und er sei durch die Nichterwähnung der Grundstückgewinnsteuer nicht
beschwert. Daher sei auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten (vgl. act. 13
S. 9 f.).
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3.2.4 Der Schuldner macht vor Obergericht zu seinem Interesse am Vermerk der
Grundstückgewinnsteuer in der Pfändungsurkunde neu geltend, (u.a.) die Liegen-
schaft ... sei infolge grosszügiger Sicherstellung der Forderung der Personalfür-
sorgestiftung der AE._F._ AG in der Höhe des Verkehrswerts belastet.
Wie viel bei einer Verwertung für die Gläubiger abfalle, sei offen. Jedenfalls sei
aber zuerst die Grundstückgewinnsteuer zu bezahlen. Für Gläubiger und Schuld-
ner sei es allenfalls vorteilhaft, statt zu verwerten einen Vergleich abzuschliessen,
damit nicht vorab (mit der Grundstückgewinnsteuer) eine neue Schuld getilgt wer-
den müsse. Um kein falsches Bild zu vermitteln, sei es unumgänglich, die grossen
Kosten in der Pfändungsurkunde aufzuzeigen. Daher hätten die Gläubiger und die
Ersteigerer ein schutzwürdiges Interesse. Er selber, so der Schuldner weiter, ha-
be ein Interesse an der entsprechenden Ergänzung, weil ihm im Falle der Verwer-
tung ohne Deckung der Grundstückgewinnsteuer ein Schaden verbleibe, da mit
der Grundstückgewinnsteuer eine neue Schuld entstehe und er nicht mehr über
die Liegenschaft verfüge. Er habe daher ein schutzwürdiges Interesse daran,
dass die Gläubiger keine Verwertung einleiten würden, die ihnen nichts bringe
(act. 14 S. 4 f.).
3.2.5 Würdigung:
3.2.5.1 Die aufgezeigte Schilderung des Schuldners vor Obergericht (soeben
Ziff. 3.2.4) ist neu und daher nicht zu hören, zumal der Schuldner bereits im erst-
instanzlichen Verfahren gehalten war, sein schutzwürdiges Interesse an der Er-
hebung der Beschwerde darzutun. Das Novum wurde daher nicht erst durch den
angefochtenen Entscheid veranlasst (vgl. vorne Ziff. 2.6). Aus der Optik, dass der
Schuldner es unterliess, rechtzeitig ein eigenes Interesse an der Berücksichtigung
der Grundstückgewinnsteuer darzutun, fehlt es nach wie vor an der Eintretensvor-
aussetzung des schutzwürdigen Interesses, und es ist auf die Beschwerde inso-
weit auch vor Obergericht nicht einzutreten. Im Übrigen ist auch fraglich, ob das
neu geltend gemachte Interesse des Schuldners an der Vermeidung der Entste-
hung einer neuen Schuld einen praktischen Zweck der Vollstreckung im eingangs
dargelegten Sinn darstellt (vgl. vorne Ziff. 2.2).
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3.2.5.2 Wenn der Vollständigkeit halber auf die Argumentation des Schuldners
eingegangen wird, ist das Folgende festzuhalten: Es kann angenommen werden,
dass den betreibenden Gläubigern bekannt ist, wie sich die Grundstückgewinn-
steuer berechnet (nach dem erzielten Verwertungserlös). Solange dieser nicht
bekannt ist, bleibt eine Angabe in der Pfändungsurkunde Spekulation. Das hat die
Vorinstanz richtig festgehalten. Dass gestützt auf eine solche Angabe höhere
Chancen auf eine Einigung des Schuldners mit den Gläubigern bestünden, ist da-
her nicht anzunehmen. Dem Schuldner ist es ohnehin unbenommen, mit den
Gläubigerin über die Höhe der erwarteten Grundstückgewinnsteuer, die vorab
vom Verwertungserlös der Liegenschaft(en) zu bezahlen sein wird, zu diskutieren
und dabei die Frage zu behandeln, ob Verwertungsbegehren sinnvoll sind oder ob
eine andere Lösung gefunden werden kann. Eine Angabe des Betreibungsamts
über die mögliche Höhe der Grundstückgewinnsteuern ist in diesem Zusammen-
hang kaum von Belang.
In der Sache trifft es zwar zu, dass das Betreibungsamt sich bei der Frage, ob
sich die Pfändung einer hoch belasteten Liegenschaft mit Blick auf den erzielba-
ren Verwertungserlös lohnt, auch die allenfalls vorab aus dem Verwertungserlös
zu bezahlende Grundstückgewinnsteuer zu berücksichtigen hat. Das Betrei-
bungsamt hat hierbei indes ein erhebliches Ermessen. Es kann sinnvoll sein,
wenn das Betreibungsamt seine entsprechenden Einschätzungen den Beteiligten
offen legt. Das kann zum Beispiel in der Pfändungsurkunde geschehen (vgl.
ZOPFI, Kurzkommentar VZG, hrsg. von der Konferenz der Betreibungs- und Kon-
kursbeamten der Schweiz, Art. 8 N 3). Auch daraus kann allerdings nicht abgelei-
tet werden, dass der Schuldner ein schützenswertes Interesse an der Angabe der
Grundstückgewinnsteuer in der Pfändungsurkunde hätte. Der angefochtene Ent-
scheid ist auch aus dieser Optik nicht zu beanstanden.
3.3 Korrektur der gepfändeten Liquidationsanteile (Positionen Nr. 27-51):
3.3.1 Das Betreibungsamt pfändete gemäss der erwähnten Pfändungsurkunde
vom 8. Juni 2017 als Positionen Nr. 27-51 die Liquidationsanteile an Rotweinen
am Wohnort des Schuldners. Den Anteilen folgt in der Pfändungsurkunde der
Vermerk "weitere Eigentümerin: E._" (act. 2/1).
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3.3.2 Der Schuldner machte vor der Vorinstanz geltend, diese Positionen befän-
den sich gemäss Pfändungsurkunde Nr. 3 vom 16. Dezember 2016 im Eigentum
seiner Ehefrau E._. Es sei keine Klage auf Aberkennung des Anspruchs er-
hoben worden. E._ habe ihr Eigentum weiter genutzt und die angegebenen
Stückzahlen stimmten dementsprechend nicht mehr. Die Eigentumsansprache sei
anzupassen und die Stückzahlen seien wegzulassen (act. 1 S. 4).
3.3.3 Die Vorinstanz erwog, in der beigezogenen Pfändungsurkunde Nr. 3 werde
zu den Weinen vorgemerkt, dass E._ eine Eigentumsansprache erhoben ha-
be. Dass keine Aberkennungsklage erhoben worden sei, habe das Betreibungs-
amt insoweit anerkannt, als es E._ als "weitere Eigentümerin" aufführe. Dem
Vorbringen, die Weine stünden im Alleineigentum der Ehefrau, sei indes nicht zu
folgen, weil das geltend gemachte bessere Recht auch Miteigentum sein könne,
was zwischen Ehegatten vermutet werde und im vorliegenden Fall dadurch bestä-
tigt werde, dass der Schuldner A._ seinerseits in der Pfändung Nr. 2 gegen
E._ zu denselben Weinen eine Drittansprache erhoben habe. Das sei wider-
sprüchlich und nicht zu schützen. Dass die angegebenen Stückzahlen nicht mehr
stimmten, weil E._ "ihr" Eigentum weiter genutzt habe, könne nicht zu einer
Anpassung der Pfändungsurkunde führen. Daher sei die Beschwerde insoweit
abzuweisen (act. 13 S. 7 f.).
3.3.4 In der Beschwerde an das Obergericht macht der Schuldner geltend, er ver-
halte sich nicht widersprüchlich. Die Angaben zur Eigentumsansprache in der an-
gefochtenen Pfändungsurkunde seien falsch, weil die Positionen gemäss Pfän-
dung Nr. 3 im alleinigen Eigentum von E._ stünden. Sodann sei auch die Ei-
gentumsansprache in der Pfändung Nr. 2 falsch, was in einer Beschwerdeergän-
zung zur Beschwerde der Ehefrau gegen diese Pfändung richtig gestellt worden
sei. Das Betreibungsamt habe den Fehler korrigiert und in einer Pfändungsurkun-
de vom 17. August 2017 gegen E._ keine Eigentumsansprache von ihm, so
der Schuldner A._, mehr vermerkt. Die Vorinstanz befasse sich nicht mit sei-
nen Korrekturen zu den Widersprüchen in den Pfändungsurkunden. Der Hinweis
auf die Miteigentumsvermutung sei unbehelflich, da das Betreibungsamt keinen
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solchen Beweis angefordert habe und nicht darauf hingewiesen habe (act. 14 S. 3
f.).
3.3.5 Würdigung
3.3.5.1 Der Schuldner verkennt den eigenständigen Charakter jedes einzelnen
Betreibungsverfahrens. Er geht daher fehl, wenn er aus dem Umstand, dass in
verschiedenen Pfändungen zu verschiedenen Betreibungen verschiedene Anga-
ben zu den Weinflaschen vermerkt sind, einen Anspruch auf Anpassung bzw.
Vereinheitlichung der Angaben ableitet. Eine Drittansprache in einer Pfändung
bezieht sich auf diese Pfändung, und die Anerkennung einer solchen Ansprache
durch das Unterlassen einer Aberkennungsklage gilt nur für die betreffende Be-
treibung (vgl. Art. 108 Abs. 3 SchKG).
Der Umstand, dass in der früheren Pfändung Nr. 3 gegen den Schuldner keine
Aberkennungsklage gegen die (unbeschränkte) Drittansprache von E._ am
Weinkeller erhoben wurde, führt nur dazu, dass die entsprechenden Vermögens-
werte in jener Pfändung nicht zu verwerten waren bzw. sind. Für die vom vorlie-
genden Verfahren betroffene Pfändung Nr. 1 (die für andere Betreibungen vollzo-
gen wurde) erlaubt das keine Rückschlüsse. Insbesondere hat das zu Pfändung
Nr. 3 Gesagte alleine keine Anpassung der Pfändungsurkunde Nr. 1 mit Blick auf
die Drittansprache zur Folge (die nach dem Schuldner auch in Pfändung Nr. 1
unbeschränkt einzutragen ist und nicht im Sinne einer Berücksichtigung als "wei-
tere Eigentümerin"). Eine Anpassung könnte allenfalls dann in Frage kommen,
wenn die Angaben in Pfändung Nr. 1 effektiv falsch wären, d.h., wenn die Ehefrau
in Pfändung Nr. 1 tatsächlich eine unbeschränkte Eigentumsansprache erhoben
hätte. Das wäre indes zu begründen, was mit dem blossen Hinweis auf die Anga-
be in einer früheren Pfändungsurkunde nicht geschieht, da die frühere Pfän-
dungsurkunde nach dem Gesagten nicht über die zugrundeliegenden Betreibun-
gen hinauswirkt.
Dasselbe gilt auch für den Hinweis des Schuldners auf eine neuere Pfändung
Nr. 4 gegenüber E._ (act. 16/4 und act. 14 S. 3 f.). Der Umstand, dass der
Schuldner dort offenbar keine Drittansprache hinsichtlich der Weine (mehr) erhob,
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sagt über die früheren Pfändungen nichts aus. Auch aus diesem Vorbringen – das
an sich als unzulässiges Novum ohnehin nicht zu hören ist – kann der Schuldner
somit nichts für sich ableiten.
Der Schuldner verdeutlicht nebenbei bemerkt nicht, weshalb er seinen entspre-
chenden Standpunkt anpasste (vgl. zu den früheren Pfändungen gegen beide
Ehegatten act. 5/1 und act. 6/1, woraus sich ergibt, dass zunächst E._ in der
Pfändung gegen den Schuldner eine unbeschränkte Eigentumsansprache hin-
sichtlich der Weine erhob, worauf der Schuldner in der Pfändung gegen E._
umgekehrt dasselbe geltend machte). Insoweit hat die Vorinstanz zu Recht ein
widersprüchliches Verhalten erkannt.
3.3.5.2 Der Schuldner machte wie erwähnt vor der Vorinstanz in der Beschwerde
gegen die Pfändungsurkunde Nr. 1 vom 8. Juni 2017 geltend, die angegebenen
Stückzahlen stimmten nicht mehr, weil E._ ihr Eigentum weiter genutzt habe
(act. 1 S. 4). Die Vorinstanz hat dazu zu Recht festgehalten, dass die Weiternut-
zung des Eigentums nach der Pfändung des Liquidationsanteils nicht zu einer
Anpassung der Stückzahlen gemäss Pfändungsurkunde führen kann. Dass ein
Liquidationsanteil des Schuldners an der Gesamtheit des Weinvorrats gepfändet
wurde (und nicht etwa einzelne, dem z.B. hälftigen Anteil des Schuldners ent-
sprechende Positionen) gepfändet wurde, blieb unangefochten. Dass E._
"ihr Eigentum" nach dem Pfändungsvollzug weiter nutzte, vermochte am Umfang
des gepfändeten Liquidationsanteils des Schuldners am gemeinschaftlichen Ver-
mögen per Datum des Pfändungsvollzugs nichts zu ändern.
Grundsätzlich kann bei der Verwertung nur das verwertet werden, was (vom
Pfandgut) im Zeitpunkt der Verwertung effektiv vorhanden ist. Je nach Verwer-
tungsart ist denkbar, dass der zwischenzeitliche Verbrauch bei der Verwertung
zulasten des Liquidationsanteils von E._ berücksichtigt wird, oder dass der
gesamte Bestand liquidiert wird und der hälftige Liquidationsanteil der Verwertung
und Verteilung zugeführt wird. Welche Konsequenzen der zwischenzeitliche Ver-
brauch allenfalls nach sich ziehen wird, ist hier nicht zu beurteilen.
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3.3.5.3 Der Schuldner weist in der Beschwerde an die Kammer neu darauf hin,
dass der Weinbestand am 18. Mai 2016 bei der Pfändung ihm gegenüber aufge-
nommen worden sei und später (konkret auf die Pfändung gegenüber E._
bezogen) nicht gezählt worden sei (act. 14 S. 3 unten). An sich ist darauf bereits
aus novenrechtlichen Gründen (vgl. vorne Ziff. 2.6) nicht einzugehen. Allenfalls
könnte man vor diesem Hintergrund die Rüge des Schuldners so verstehen, dass
die geltend gemachte Veränderung der Stückzahlen auf die Angaben in den
früheren Pfändungsurkunden Nr. 3 und Nr. 2 (gegen E._) bezogen ist, da der
in den Pfändungsurkunden vermerkte Weinbestand seither unverändert geblieben
ist (act. 2/1, 5/1, 6/1). Dann wäre zwar davon auszugehen, dass die Weinsamm-
lung bei diesen früheren Pfändungen nicht vom Pfändungsbeschlag umfasst war
(da einmal die Drittansprache von E._ und einmal diejenige des Schuldners
in der Pfändung je gegen den anderen Ehegatten anerkannt wurde; vgl. soeben
3.3.5.1 a.E.). A._ und E._ durften daher zwischen jenen Pfändungsvoll-
zügen und dem Vollzug der hier angefochtenen Pfändung Nr. 1 ihr Eigentum
(Weinkeller) an sich unbeschränkt nutzen. Mit Blick auf den wie erwähnt unverän-
dert angegebenen Weinbestand würde sich allerdings fragen, weshalb die
Schuldner anlässlich der jeweiligen Pfändungsvollzüge (jeweils an ihrem Wohnort
und im Beisein von A._) keine entsprechenden Angaben zum zwischenzeitli-
chen Verbrauch machten (bzw. machen liessen).
Schliesslich – und das wäre letztlich entscheidend – wäre der vor Vorinstanz ge-
stellte Antrag auf "Korrektur" des Weinbestands zu unbestimmt, und es wäre am
Schuldner, die Korrektur konkret und bestimmt aufzuzeigen. Ohne eine solche
substantiierte Angabe des Schuldners ist das Amt – das die Pfändung im Beisein
der Schuldner bzw. von A._ entsprechend vollzog – nicht gehalten, die in der
Pfändungsurkunde festgehaltenen Bestände neu zu zählen, um zu eruieren, ob
beim Vollzug der Pfändung überholte Angaben aufgenommen wurden.
3.3.5.4 Insgesamt hat die Vorinstanz den Antrag auf Korrektur der dem Weinvor-
rat entsprechenden Positionen zu Recht abgewiesen. Die Beschwerde ist inso-
weit abzuweisen.
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3.4 Sistierung der Verwertung:
3.4.1 Der Schuldner machte vor Vorinstanz im Zusammenhang mit hängigen Be-
treibungen auf Pfandverwertung bezüglich dreier privater Liegenschaften in Zürich
und D._ geltend, die Verwertungsbegehren (recte: die Verwertung) im Pfän-
dungsverfahren sei(en) zu sistieren. In den Pfandverwertungsverfahren seien
Feststellungsklagen der Gläubigerin Personalvorsorgestiftung der
AE._F._ AG (PVS) hängig, mit welchen sie die Zinssperre nach Art. 806
Abs. 1 ZGB bewirkt habe. Die Gläubigerin PVS verschleppe diese Klagen (act. 1
S. 3 f.).
Nach den Bestimmungen der VZG kommt es zu entsprechenden Feststellungs-
klagen, wenn der Pfandeigentümer die Einrede erhoben hat, dass das Pfandrecht
sich nicht auf die Miet- (und Pacht-) Zinsen erstrecke (Art. 93 Abs. 2 VZG). In die-
sem Fall hat die Erhebung der Feststellungsklage eine Mietzinssperre zur Folge
(Art. 93 Abs. 4 VZG).
Weiter machte der Schuldner vor Vorinstanz geltend, die Miet- bzw. Pachtzinsen
würden entgegen der "Anmerkung" des Betreibungsamts zur Liegenschaft an der
B._-Strasse in Zürich (act. 2/1) nur dann der Grundpfandgläubigerin zu-
stehen, wenn diese mit den Feststellungsklagen obsiege. Die Mietzinssperre
könnte sich, so der Schuldner, zu Gunsten der Personalvorsorgestiftung der
AE._F._ AG auswirken oder zugunsten der Pfandgläubiger, je nach
dem, ob die Personalvorsorgestiftung der AE._F._ AG mit den Feststel-
lungsklagen obsiege. Daher liege es im Interesse der Pfandgläubiger, allfällige
Verwertungsbegehren bis zum Abschluss der Verfahren zur Feststellung der
Pfandrechte an den Miet- bzw. Pachtzinsen zu sistieren (act. 1 S. 4 f., insb. S. 5
Ziff. 4).
3.4.2 Die Vorinstanz erwog dazu, die Liegenschaft B._-Strasse in Zürich sei
mit der angefochtenen Pfändung nicht gepfändet worden. Soweit sich die Be-
schwerde auf die entsprechende Anmerkung des Betreibungsamts beziehe, sei
darauf nicht einzutreten. Dasselbe gelte, soweit der Schuldner die Gläubigerin
Personalvorsorgestiftung der AE._F._ AG kritisiere. Im Übrigen mache
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der Schuldner Interessen der Pfandgläubiger geltend und somit weder eigene In-
teressen noch solche der an der Pfändung teilnehmenden Gläubiger. Auch daher
sei auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten. Dem Schuldner werde es zu
gegebener Zeit offen stehen, einen allfälligen Zuschlag in der Verwertung anzu-
fechten, und ferner könne er beim Betreibungsamt gestützt auf Art. 143a SchKG
i.V.m. Art. 123 SchKG einen Verwertungsaufschub verlangen. Schliesslich, so die
Vorinstanz weiter, sei der Sistierungsantrag auch in der Sache unbegründet, weil
im Pfändungsverfahren die Mietzinsen von Gesetzes wegen als mit gepfändet
gölten und das Pfändungsverfahren vom Pfandverwertungsverfahren unabhängig
sei, weshalb es ungeachtet der Frage, ob ein Entscheid über die Ausdehnung der
Pfandhaft vorliege, seinen Fortgang nehmen müsse (act. 13 S. 12 f.).
3.4.3 Der Schuldner macht beschwerdeweise vor Obergericht geltend, es liege im
Interesse der an der Pfändung teilnehmenden Gläubiger, allfällige Verwertungs-
begehren bis zum Abschluss der Verfahren zur Feststellung der Pfandrechte an
den Miet- und Pachtzinsen zu sistieren. Wenn der Feststellungsklage kein Erfolg
beschieden sei, gingen die Mietzinsen (von ca. Fr. 1 Mio.) an ihn, den Schuldner,
und von ihm an die Pfändungsgläubiger. Sein eigenes Interesse an der Sistie-
rung, so der Schuldner, bestehe darin, dass er in diesem Fall die Pfändungsgläu-
biger wenigstens teilweise befriedigen könne (act. 14 S. 5).
3.4.4 Würdigung
3.4.4.1 Die aufgezeigte Schilderung des Schuldners vor Obergericht (soeben
Ziff. 3.4.3) ist neu und daher nicht zu hören (vgl. vorne Ziff. 2.6). Vor der Vorin-
stanz argumentierte der Schuldner nur mit Interessen von Pfandgläubigern, zu-
gunsten welcher sich die Mietzinssperre je nach Ausgang der Verfahre über die
Feststellungsklagen der Personalvorsorgestiftung der AE._F._ AG auch
auswirken könnte (act. 1 S. 5 Ziff. 4).
Auch wenn der Schuldner bereits vor Vorinstanz nicht die Interessen weiterer
Pfandgläubiger, sondern diejenigen der Pfändungsgläubiger in der angefochtenen
Pfändung meinte (das liegt insoweit nahe, als andere Pfandgläubiger als die Per-
sonalvorsorgestiftung der AE._F._ AG soweit ersichtlich nicht zur Dis-
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kussion stehen), ändert das nichts daran, dass er vor der Vorinstanz kein eigenes
Interesse an der Sistierung dargetan hat.
Aus der Optik, dass der Schuldner es unterliess, rechtzeitig ein eigenes Interesse
an der Berücksichtigung der Grundstückgewinnsteuer darzutun, fehlt es nach wie
vor an der Eintretensvoraussetzung des schutzwürdigen Interesses, und es ist auf
die Beschwerde insoweit auch vor Obergericht nicht einzutreten.
3.4.4.2 Wird das Argument der Vollständigkeit halber doch geprüft, ist das Fol-
gende festzuhalten: Der Umstand alleine, dass dem Schuldner aus einem hängi-
gen Verfahren allenfalls weitere Mittel zufliessen könnten – und das Interesse des
Schuldners, die Gläubiger lieber aus solchen Mitteln als aus dem Erlös der ver-
werteten Liegenschaft zu befriedigen – rechtfertigt keine Sistierung der Verwer-
tung. Die Interessen der Gläubiger verlangen das auch nicht, da sie, wenn sie in
der Verwertung zu Verlust kommen, in den Genuss der Rechte aus Verlustschein
gemäss Art. 149 SchKG kommen. Damit wird ihnen der Zugriff auf neue Mittel
des Schuldners ermöglicht. Das gilt auch hier. Sollten dem Schuldner nach Ab-
schluss der Verwertung und Verteilung in der vorliegenden Pfändung die Mietzin-
sen zukommen, die aktuell aufgrund der Mietzinssperre nach Art. 93 VZG den be-
treibenden Pfandgläubigern vorbehalten sind, so können die Pfändungsgläubiger
– falls sie zu Verlust gekommen sind – gestützt auf ihre Verlustscheine gegen den
Schuldner vorgehen. Für eine Sistierung gibt es keine Veranlassung. Die Vor-
instanz hat im Übrigen zu Recht auf die Möglichkeit eines Verwertungsaufschubs
hingewiesen (vgl. vorne Ziff. 3.4.2). Daran ist der Vollständigkeit halber zu erin-
nern.
3.5 Beschwerdeergänzung vom 30. August 2017:
3.5.1 Der Schuldner ergänzte seine Beschwerde gegen die Pfändungsurkunde
vom 8. Juni 2017 mit Eingabe an die Vorinstanz vom 30. August 2017 (act. 9). Die
Vorinstanz ging darauf nicht ein, weil die Beschwerde insoweit nicht innert Frist
erhoben worden sei (act. 13 S. 13).
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3.5.2 Der Schuldner macht mit Beschwerde vor Obergericht geltend, er habe als
Laie erstmals in der Pfändungsurkunde vom 17. August 2017 (Schuldnerin:
E._) von der Bestimmung von Art. 92 Abs. 2 SchKG erfahren, nach welcher
Gegenstände nicht gepfändet werden dürften, wenn anzunehmen sei, dass der
Überschuss des Erlöses über die Kosten so gering wäre, dass eine Wegnahme
sich nicht rechtfertige. Dass die Vorinstanz auf diesen Hinweis in der Beschwer-
deergänzung nicht eintrete, erstaune, da es sich nicht um eine Anfechtung hand-
le, sondern um einen Hinweis auf das Gesetz, das es so oder so zu beachte gel-
te. Der Schuldner kommt in diesem Zusammenhang auf die bereits thematisierte
Grundstückgewinnsteuer zurück und hält fest, dass diese zu den Kosten gehöre,
dass aber vorliegend Art. 92 Abs. 2 SchKG unabhängig von den Grundstückge-
winnsteuern erfüllt sei (act. 14 S. 5 f.).
3.5.3 Würdigung:
Dass die Vorinstanz auf die Thematik einer Entlassung von gepfändeten Gegen-
ständen aus der Pfändung gestützt auf Art. 92 Abs. 2 SchKG nicht einging, wel-
che der Schuldner erstmals mit Eingabe vom 30. August 2017 und damit nach
Ablauf der Beschwerdefrist vorgebracht hatte, ist nicht zu beanstanden. Der
Schuldner verkennt mit seinem Hinweis darauf, das Gesetz sei so oder so zu be-
achten, dass fehlerhafte Verfügungen in der Regel lediglich anfechtbar sind in
dem Sinne, dass sie rechtsverbindlich sind und nur innert der gesetzlichen Be-
schwerdefrist weitergezogen werden können (vgl. BSK SchKG-COMETTA/MÖCKLI,
2. Aufl. 2010, Art. 22 N 4). Die Beschwerde ist dabei, wie eingangs angeführt, ab-
schliessend unter Wahrung der Rechtsmittelfrist zu begründen (vgl. oben
Ziff. 2.3). In späteren Eingaben weitere Teile einer Verfügung anzufechten
und/oder weitere Beschwerdegründe nachzuschieben, ist nicht zulässig. Nur
Nichtigkeitsgründe können unabhängig von der rechtzeitigen Anfechtung einer
Verfügung geltend gemacht werden, weil sie ohnehin von Amtes wegen festzu-
stellen sind (Art. 22 SchKG). Dass vorliegend von einem Fall von Nichtigkeit aus-
zugehen wäre, wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich (es ist da-
zu nebenbei auf das bereits zum Ermessen des Betreibungsamts Gesagte zu
- 19 -
verweisen, vgl. vorne Ziff. 3.2.5.2). Die Beschwerde ist daher insoweit abzuwei-
sen.
3.6 Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetre-
ten wird. Der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird damit gegen-
standslos. Darauf ist nicht weiter einzugehen.
4.
Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und
Konkurssachen ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG), und es
werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
Ohnehin wäre den Gläubigern mangels eines ihnen entstandenen Aufwandes im
Beschwerdeverfahren keine Entschädigung zuzusprechen.