# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 98861f72-8a5d-4cc2-93e0-099250863db9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1970, war als
Montagearbeiter bei der
Y._
AG, tätig,
und über diese bei der Suva, Luzern, gemäss dem Bundes
gesetz über die Unfall
versicherung (UVG)
gegen Unfälle und
unfallähn
liche
Kör
perschä
digun
gen
ver
sichert
,
als er am 1
7.
November 2014 an seinem Arbeitsplatz mit dem Bauchnabel an einem Haltewinkel hängenblieb und in der Folge unter Schmerzen im Bereich des Bauches litt (
Urk.
8/1
=
Urk.
3/2
).
Mit Schreiben vom
4.
März 2015 (
Urk.
8/6) teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie zu den Versicherungs
leistungen für die Folgen des Unfalls vom 1
6.
(richtig: 17.) November 2014 noch nicht Stellung nehmen könne. Am
1
2.
Februar 2015 wurde der Besc
hwerdeführer wegen einer
Umbilik
alhernie
operativ behandelt (Urk.
8/12). Mit Schreiben vom 3
0.
Juni
2015 (
Urk.
8/15) verneinte die Suva eine Leistungspflicht für die Folgen der Bauchnabelbeschwerden des Versicherten. Mit Verfügung vom 2
9.
Juli
2015 (
Urk.
8/19) verneinte die Suva einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 1
6.
(richtig: 17.) November 2014 und den Bauchnabelbeschwerden des Versicherten und hielt an der Verneinung einer Leistungspflicht für die Folgen dieser Beschwerden fest.
Dagegen erhob der Versicherte am 2
1.
August
2015 Einsprache (
Urk.
8/22), welche er am
8.
September
2015 ergänzte (
Urk.
8/23 =
Urk.
3/3). Mit Entscheid vom 2
5.
September 2015 (Urk. 8/26 =
Urk.
2) wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
2
5.
September 2015 (Urk. 2) erhob der Versi
cherte
am
24
. Oktober 2015
(Poststempel)
Be
schwerde
(Urk. 1)
und bean
tragte
sinngemäss
, dieser sei aufzuhe
ben
und
es
seien
ihm
die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfallereignisses vom
1
7.
Februar 2015 zuzu
sprechen
.
Mit Beschwerdeantwort vom
3.
Dezember
2015 (Urk.
6
) beantragte die
Suva
die Abwei
sung der Beschwerde (S. 2
). Eine Kopie dieser Eingabe wurde dem Beschwerdeführer am 1
1.
Januar 2016 zugestellt (
Urk.
9).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss dem
Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG)
setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausal
zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausal
zusammen
hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der ein
getretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau
sal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittel
bare Ursache gesundheit
licher Störungen ist; es genügt, dass das schä
di
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die ein
ge
tretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber
die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im
Sozialversicherungs
recht
üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Be
gründung eines
Leistungs
–
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.2
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf
unfall
fremden
Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund
heitszustand,
wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der
jenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank
haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April
1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von
unfall
bedingten
Ursachen eines
Ge
sundheitsschadens
muss mit dem im Sozialver
sicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit
nachgewiesen sein (RKUV
2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänz
lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tat
frage handelt, liegt aber die entspre
chen
de Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na
türlicher Kausalzusammenhang ge
geben ist
–
nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b,
1992 Nr.
U 142 S. 76).
Diese
Beweis
grundsätze
gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spät
folgen und sind für sämtliche Leistungsarten
massge
bend
(
Urteil des Bun
des
ge
richts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
S
tatus quo sine
vel
ante entfällt eine
Teilursächlich
keit
für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
S
tatus quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa
llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch
Pflege
leistungen
und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die
Heil
behandlungskosten
nach Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20
13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.3
Treten im Anschluss an einen Unfall Beschwerden auf (die zuvor nicht bestan
den) und ist aber davon auszugehen, dass durch den Unfall lediglich ein (zuvor stummer) Vorzustand aktiviert, nicht aber verursacht worden ist, so hat der (aktuelle) Unfallversicherer nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammen
hang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG zu erbringen. Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante
entfällt eine
Teilur
sächlichkeit
für die noch bestehenden Beschwerden (Ur
teile
des Bundesgerichts 8C_816/2009 vom 21. Mai 2010 E. 4.3, 8C_181/2009 E. 5.4 f., 8C_326/2008 vom 24. Juni 2008 E.
3.2 und 4 sowie U 266/99 vom 14. März 2000 E. 1).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegenerin
ging im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 2
5.
September 2015 (
Urk.
2) davon aus, dass ein natürlicher Kausalzusam
menhang zwischen den durch eine Nabelhernie verursachten Beschwerden im Bereich des Bauchnabels des Beschwerdeführers und dem Unfallereignis vom 1
7.
November 2014 zu verneinen
sei, und dass deshalb eine
Leistungs
pflicht
für die Folgen der Beschwerden im Bereich des Bauchnabels zu ver
neinen sei. Auf Grund der medizinischen Aktenlage sei davon auszugehen, dass die
durch die
Nabelhernie
verursachten Beschwerden auf
Gewichtheben
zurückzuführen seien und
schon vor diesem Ereignis
erstmals aufgetreten seien
.
2.2
Der Beschwerdeführer brachte
hiegegen
vor, dass er am 1
7.
November 2014 an seinem Arbeitsplatz beim Hinuntersteigen von einem Tisch an einer
Auf
hängevorrichtung
eines Batteriekasten im Bauchnabelbereich hängen
ge
blie
b
en
sei
und dabei einen intensiven, stechenden Schmerz verspürt
habe
, ohne dass es
dabei
zu einer Blutung gekommen sei. Er habe anschliessend weiter gearbeitet und am Abend noch ein
Crossfit
-Training absolviert.
In der Nacht auf den 1
8.
November 2014 sei
er
jedoch
schmerzgeplagt aufgewacht und habe einen nach aussen gewölbten Bauchnabel festgestellt, weshalb er sich am darauffolgenden Tag in ärztliche Behandlung begeben habe (S.
1). Ob
wohl ihn bereits Monate vor der Operation vom 1
2.
Februar
2015 eine Schwellung im Bereich des Bauchnabels bei sportlichen Betätigungen behin
dert habe, sei sein Bauchnabel nach dem 1
7.
November 2014 im Vergleich zu vorher nicht mehr der Gleiche gewesen (S. 2).
3.
3.1
Im Folgenden ist
daher anhand des massgebenden medizinischen Sach
ver
halts zu prüfen, ob die
Beschwerden im Bereich des Bauchnabels des Be
schwerdeführers durch das versicherte Unfallereignis vom 1
7.
November 2014
verursacht wurden.
3.2
Die Ärzte des Stadtspitals
Z._
,
stellten im Operationsbericht
vom 1
2.
Februar 2015 (
Urk.
8/12) die Diagnose einer
symptomatischen
Umbilik
al
hernie
und erwähnten, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben seit einigen Monaten unter einer
bei körperlicher Aktivität schmerzhaften
Schwellung im Bereich
des Bauchn
abels gelitten habe.
Der Beschwerdeführer, welcher
Extremsport betreibe, führe den Nabelbruch auf Gewichtheben zu
rück. Trotz einer Bruchlücke von weniger als zwei Zentimetern sei beim Beschwerdeführer, welcher Extremsportler sei und schwere Gewichte hebe, am
3.
Februar 2015 eine operative Behandlung der
Umbili
k
alhernie
mittels
Netz
plastik
durchgeführt worden.
Mit Zeugnis vom
5.
Februar 2015 (
Urk.
8/4) attestierten die Ärzte des
Stadt
spitals
Z._
dem Beschwerdeführer für die Zeit vom
3.
bis 1
3.
Februar 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
.
3.3
Dr.
med.
A._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Praxis
B._
, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 1
8.
März 2015 (Eingangsdatum;
Urk.
8/13) eine Nabelhernie
und erwähnte
, dass der Beschwerdeführer seit einiger Zeit unter einem Nabelbruch im Sinne einer gut
reponierbare
n
Umbilikalhernie
leide,
und dass er deswegen
manch
mal unter stechenden Schmerzen im
Bereich des
Nabel
s
leide.
Diese Be
schwer
den seien
nicht durch einen Unfall verursacht
worden
.
Das
Bauch
mus
keltraining
,
welches der
Beschwerdeführer gegenwärtig
ausübe
, sei ge
eig
net,
den Heilungsverlauf ungünstig zu beeinflusse
n
.
Bei
persistierenden Beschwer
den
sei
ein
e
Operation indiziert.
3.4
Dr.
med.
C._
, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Trauma
tologie des Bewegungsapparates
, Kreisarzt der Beschwerdegegnerin, führte in seinem auf Grund der Akten verfassten Bericht vom 1
7.
Juli 2015 (
Urk.
8/18) aus, dass
Umbilikalhernien
bei Geburt entstünden
.
Dabei ver
schliesse sich die Öffnung der Bauchwand mit der Durchtrennung des Nabelstranges nicht vollständig
(S.
1)
. Kleine
Umbilikalhernien
tendierten über Jahre oder Jahrzeh
n
te
zu einer meist ganz langsamen Vergrösserung. Beim Beschwerdeführer sei anlässlich der Erstbehandlung vom 1
8.
November 2014
im Bereich des Nabels k
eine frische Verletzung, welche als unfallkausal zu werten wäre, festgestellt worden. Vielmehr sei
erwähnt
worden, dass der Be
schwerdeführer oft
ein
Bauchmuskeltraining absolviere. Sodann sei der Be
schwerdeführer auch im Operationsbericht (der Ärzte des Stadtspitals
Z._
) als Gewichtheber bezeichnet worden.
Auf Grund einer medizinischen Erfah
rungstatsache
komme es bei der Ausübung von
Kraftsport und ins
be
sondere
von
Gewichtheben
zu einer Erhö
hung des intraabdominalen Druck
s
. Dies könne zu
eine Vergrösserung
einer
Umbilikalhernie
und/oder Be
schwer
den
führen
. Mangels einer unfallkausalen Verletzung sei die Unfallkausalität der
Beschwerden im Bereich
des
Bauchnabels des
Beschwerdeführers
zu ver
nei
nen (S. 2).
4.
4.1
Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass sowohl die betei
ligten
Ärzte des Stadtspitals
Z._
(vorstehend E.
3.2
) als auch die
erst
behandelnde
Ärztin,
Dr.
A._
(vorstehend E.
3.3
)
, übereinstimmend davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer seit einiger Zeit vor dem Ereignis vom 1
8.
November 2014 beziehungsweise seit Monaten
unter einem Nabelbruch beziehungsweise unter einer dadurch verursachten Schwellung im Bereich des Nabels gelitten habe, welche bei körperlicher Aktivität geschmerzt habe. Währen
d
Dr.
A._
davon ausging, dass der Heilungsverlauf durch das vom Beschwerdeführer ausgeübte
Bauchmuskel
training
ungünstig beeinflusst werde,
stellten die Ärzte des Stadtspitals
Z._
fest, dass der Beschwerdefüh
rer selbst den Nabelbruch auf das von ihm praktizierte Gewichtheben zu
rück
geführt habe
.
Damit übereinstimmend vertrat
Dr.
C._
in seiner Stellungnahme
vom 1
7.
Juli 2015 (
vorstehend E.
3.4
)
die Ansicht
, dass
die Be
schwerden im Bereich des Nabels des Beschwerdeführers nicht durch das Unfallereignis vom 1
7.
November 2014 verursacht worden seien. Denn ei
ner
seits sei
anlässlich der
ärztlichen
Erstbehandlung vom 1
8.
November 2014
k
eine frische Verletzung
festgestellt worden. Andererseits
sei
auf Grund der Erfahrungstatsache, dass Kraftsport und Gewichtheben infolge einer damit verbundenen Erhöhung des intraabdominalen Druckes zu einer Vergrösse
rung einer angeborenen
Umbilik
alhernie
führen und Beschwerden verur
sachen könnten, davon auszugehen, dass die Beschwerden im Bereich des Nabels des Beschwerdeführers,
durch eine
Umbilikalhernie
verursacht worden seien, und dass diese ihrerseits
durch Bauchmuskeltraining beziehungsweise Gewichtheben verursacht worden sei.
4.2
4.2.1
Die Beurteilung
durch
Dr.
C._
vom 1
7.
Juli 2015 (vorstehend E.
3.4
) erfüllt die nach der Rechtspre
chung für eine beweiskräf
tige medizi
nische
Ent
scheidungs
grundlage
vor
aus
ge
setzten
K
ri
terien (vgl. vor
steh
end E.
1.4
).
Denn e
inerseits verfüg
t
er a
ls Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Trau
matologie des Bewegungs
apparates
über eine für die Beurteilung des strei
tigen
Leidens
angezeigte medizinische Weiter
bildung.
Andererseits berück
sichtigte er in seiner Beurteilung sämtliche medizinischen
Vorakten
und be
gründete seine Schlussfolgerungen in
nachvollziehbare
r
Weise
. Dabei scha
det nicht, dass es sich um
ein
Aktengutachten handelt, da auch reinen
Aktengut
achten
voller
Be
weiswert
zukommen kann, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesent
li
chen nur um die ärztliche Beurteilung eines an
sich feststehenden me
dizini
schen
Sachverhalts geht (Urteil
des Bun
desgerichts
8C_641/2011 vom 2
2.
Dezember 2011 E. 3.2.2 mit Hinweisen)
. Dies ist vor
liegend der Fall.
Einer
Ak
tenbeurteilung
stand daher
nichts entgegen.
4.2.2
In Bezug auf die Beurteilung durch
Dr.
C._
gilt es indes zu beachten, dass dieser
Kreisarzt
der Beschwerdegegnerin ist, und dass Berichten
versi
cherungs
interner
medizinischer Fachpersonen
rechtspre
chungsgemäss
zwar Beweiswert zukommt, dass diesen Berichten indes nicht dieselbe Beweiskraft wie
in
einem ge
richtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 des Bun
des
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom Versicherungsträ
ger in Auftrag gegebenen externen Gutachten zu
er
kannt wird, weshalb bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der
versiche
rungsinternen
ärztlichen Feststellungen ergän
zende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 135 V 471 E. 4.6).
4.
2
.3
Die Beurteilungen durch die behandelnden Ärzte des Stadtspitals
Z._
und durch
Dr.
A._
stehen vorliegend nicht im Widerspruch zur Beurteilung durch
Dr.
C._
. Während
Dr.
A._
in ihrer Beurteilung vom 1
8.
März 2015
(vorstehend E.
3.3
)
eine Unfallkausalität der
durch die Nabelhernie ver
ursachen Beschwerden ausdrücklich verneinte, verneinten die Ärzte des
Stad
t
spital
s
Z._
im Operationsbericht vom 1
2.
Februar 2015
(vorstehend E. 3.2) eine Unfallkausalität
zwar nicht ausdrücklich, erwähnten jedoch, dass der Beschwerdeführer
bereits
seit einigen Monaten eine schmerzhafte Schwellung im Bereich des Nabels festgestellt habe.
Die
Berichte
durch
die Ärzte des Stadtspitals
Z._
und durch
Dr.
A._
vermögen daher die nachvoll
zieh
bare Beurteilung
durch
Dr.
C._
nicht
in Zweifel zu ziehen.
5.
5.1
Vorliegend gilt es zudem zu berücksichtigen, dass nach der Rechtspre
chung (Urteil des Bundesgerichts 8C_601/2007 vom 1
0.
Januar 2008 E.
2.1 mit Hinweisen) Bauch- und Unterleibsbrüche, wozu unter anderem auch Nabel
brüche gehören, nach medizinischer Er
fahrungstatsache, ebenso wie die
Dis
kushernien
(vgl. Urteil des Bundesge
richts U 555/06 vom 1
0.
Dezember 2007 E.
4.2.2), in der Regel
krankheitsbe
dingte
Leiden und nur in seltenen Aus
nahmefällen Unfallfolge
n
darstellen
,
und
dass e
ine Hernie dann als
unfall
bedingt
betrachtet werden
kann
, wenn das Unfallereignis mit einer direkten, heftigen sowie bestimmten Einwirkung verbunden ist und die schwerwie
gen
den Symptome der Hernie unverzüglich und mit sofortiger, mindestens mehr
stündiger Arbeits
unfähigkeit auftreten.
5.2
Dass es
sich
beim Unfallereignis vom 1
7.
November 2014 um eine solche direkte, heftige und bestimmte Einwirkung im Sinne der erwähnten Recht
sprechung handelte, steht vorliegend indes nicht mit dem massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest. Vielmehr steht auf Grund der medizinischen Aktenlage fest, dass der Beschwerdeführer bereits während einer gewissen Zeit vor dem Unfallereignis vom 1
7.
November 2014 unter einer schmerzhaften Schwellung im Bereich des Bauchnabels bezie
h
ungsweise unter einer schmerzhaften
Umbilikalhernie
litt. Sodann
bestand unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 1
7.
November 2014 keine Arbeits
unfähigkeit. Eine solche bestand
nach dem Umfallereignis vielmehr
erstmals zum Zeitpunkt der Operation der Hernie am
3.
Februar 2015 (
Urk.
8/4).
5.3
Ge
stützt auf die nachvollziehbare
n
Beurteilung
en
durch
die behandelnden Ärzte und durch
Dr.
C._
vom 1
7.
Juli 2015
(vorstehend E.
3.4
)
ist
daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass
eine seit Ge
burt bestehende
Umbilikalhernie
beim Beschwerdeführer durch unfallfremde
Ur
sachen, insbesondere durch ein intensives Bauchmuskeltraining bezieh
ungs
weise Gewichtheben, bereits vor dem versicherten Unfallereignis symptoma
tisch beziehungsweise schmerzhaft wurde, und dass das Unfallereignis
vom
1
7.
November 2014,
bei welchem
der Beschwerdeführer mit seinem Bauch
nabel an einer Haltevorrichtung hängen
blieb
(vgl. Urk.
8/1)
,
lediglich wäh
rend
einer
kurzer Zeit
von wenigen Stunden
in geringem Umfang zu einer
die
vorübergehenden
Verschlim
merung
des
unfallfremden Vorzustandes im Bereich des Bauchnabels
führte
. Diese vorübergehende
Verschlimmerung des Vorzustandes
erforderte indes keine Heilbehandlung und hatte k
eine Arbeits
unfähigkeit zur Folge
. Der
Status quo
wurde diesbezüglich sodann
bereits
nach wenigen
Stunden
nach dem Unfallereignis
erreicht.
5.4
Die Vorbringen des Bes
chwerdeführers vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Dem Beschwerdeführer ist insbesondere nicht zu folgen, wenn er
beschwerdeweise
geltend machte, dass er zwar
bereits Monate
vor der Ope
ration vom
3.
Februar 2015 unter einer Schwellung im Bereich des Bauch
nabels
gelitten habe und
bei sportlichen Betätigungen
deshalb
behindert gewe
sen sei, dass er gegenüber seinen behandelnden Ärzten jedoch nie ange
geben habe, dass diese Verletzung auf das Gewichtheben und das
Bauch
training
zurückzuführen sei
(
Urk.
1 S. 2).
Denn einerseits widerspr
e
chen diese
be
schwerdeweise
getätigten Aussagen des Beschwerdeführers
der Aktenlage
. Andererseits kann
vorliegend schon deshalb
nicht
darauf abgestellt werden
,
weil
„Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuver
lässiger sind als spätere Schilderungen des Ereignisses, die bewusst oder un
be
wusst von Überlegungen
versicherungs
rechtlicher
oder anderer Art beein
flusst sein können (BGE 121 V 45 E.
2b S. 47; Urteil de
s Bundesgerichts 8C_735/2015 E.
4.3.2).
6.
Nach Gesagtem ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom
2
9.
Juli
2015 (
Urk.
8/19
) beziehungsweise mit dem diese bestätigenden
Einspracheentscheid
vom
2
5.
September 2015 (Urk. 2) einen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den
Beschwerden
im Bereich des Bauchnabels des Beschwerdeführers
und dem versicherten Unfall verneinte und
einen Anspruch des Beschwerdeführers auf
Versicherungsleistun
gen
für
die Folgen des Gesundheitsschadens im Bereich seines Bauchnabels ver
neinte
.
Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen.