# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 103b695a-1bb7-5cd9-9231-56c84a4bd65c
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1960, bezog mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2010 eine ganze Invalidenrente der Eidge
nös
sischen Invalidenversicherung (Urk. 11/68, Urk. 11/7
6
).
Im Rahmen der im März 2013 eingeleiteten
Rentenrevision
stellte
die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
eine wesentliche Ver
besserung der Erwerbsfähigkeit fest, setzte
die bis
herige ganze Rente der Ver
sicherten mit Ver
fü
gung vom 2. März 2016
aufgrund der Meldepflichtverletzung
rückwirkend per 1. Januar 2013 auf eine
Viertelsrente
herab und hob diese per 1. Januar 2014 auf (Urk. 11/
119
). Mit Verfügung vom 31. März 2016 forderte sie von der Versicherten zudem in den Jahren 2013 bis 2015 zu viel ausbezahlte Renten in der Höhe von Fr. 52‘964.-- zurück (Urk. 11/
120
). Dagegen erhob die Versicherte am 1. April 2016 beim Sozialver
si
cherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde (Urk. 11/
121
/3-4).
Mit Urteil vom 21. März 2017 wies das Sozial
ver
sicherungsgericht die Beschwerde ab (Urk. 11/
124
). Auf die dagegen von
X._
am 3. Mai 2017 erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 7. Juni 2017 nicht ein (Urk. 11/
126
).
1.2
Am
14
.
Februar 2018
(Eingang)
meldete sich
X._
unter Hinweis auf seit Jahren
be
stehende Gesundheitsstörungen (schwere Depression, Angststörung und Rückenleiden)
erneut
bei
der
IV-Stelle
zum Leistungsbezug an
(
Urk.
11/140,
Urk.
11
/14
2
).
Alsdann reichte die Versicherte a
uf Aufforderung der
IV-Stelle hin
diverse Berichte von behandelnden und untersuchenden Ärzten ein (Urk. 11/142, Urk. 11/144). Daraufhin trat
d
ie
IV-Stelle
auf das Leistungs
begehren ein. Im Zuge ihrer
Abklärungen
holte
sie insbesondere das psychiatrische Gutachten von
Dr.
med.
Y._
, Psychiatrie und Psycho
therapie
FMH, vom
2.
Juni 2019 (
Urk.
11/175) ein
.
Mit Vorbescheid
vom 16. August 2019 (Urk. 11/183)
kündigte
sie
der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens vom 1
4.
Februar 2018 an. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass gemäss ihren Ab
klärungen eine Leistungseinschränkung von 20
%
vorliegen würde, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (
Urk.
11/183
/2
).
Da
ge
gen liess die Versicherte am 1
2.
September 2019 durch die Sozialberatung der Stadt
Z._
Einwand erheben und um Akteneinsicht ersuchen (
Urk.
11/186). In der Folge ging bei der IV-Stelle innert der
angesetzten Frist jedoch keine
Ein
wandbegründung
ein (vgl.
Urk.
11/187 f.).
Mit Verfügung vom 1
5.
November 2019 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten vom 1
4.
Februar 2018 wie vorbeschieden ab
(Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
13. Dezember 2019
Beschwerde (Urk. 1).
Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom
26
.
Februar
20
20
Abweisung der Beschwerde (Urk. 10
, unter Beilage der IV-Akten
,
Urk.
11/1-191
), was der Beschwerdeführerin am
27
.
Februar
20
20
zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 1
2
).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
1.1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundes
gesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs
möglich
keiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.1.2
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines aner
kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE
145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E.
2.1, 130 V 396
E. 5.3 und E.
6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass
bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE
145 V 215 E. 5.3.2,
1
43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E.
3.7, 13
9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.1.3
Gemäss BGE 143 V 418
E. 7.2
sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkran
kungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unter
ziehen (vgl.
auch
BGE 143 V 409 E. 4.5.1).
Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abge
sehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweis
verfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärzt
licher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemesse
n werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E.
7.1).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG
)
.
1.3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades
verweigert, so wird nach Art.
87 Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung
(
IVV
)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn
die Voraussetzungen gemäss Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.
Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass
die Vorbringen
der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten.
Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver
sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be
i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE
117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva
lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im
Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc
h dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E.
2b
).
1.
4
1.
4
.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anam
nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der einge
reichten oder in Auftrag gegebenen Stellung
nahme als Bericht oder Gutach
ten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
1.
4
.2
Den von Versicherung
strägern im Verfahren nach Art.
44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezial
ärzte (sogenannte Administrativgutachten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper
tise sprechen (BGE 135 V 465 E.
4.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_823/2018 vom
11. Juni 2019 E.
2 mit Hinweisen).
1.4.3
In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist auf die Erfah
rungs
tatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftrags
rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patien
tin
nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).
Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von
Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Beg
ut
achtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichts
gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen
beziehungsweise
Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abwei
chende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige
-
und nicht rein subjektiver Interpretation ent
springende
-
Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen, u.a. auf SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]).
2.
2.1
Vor der
Zusprache
d
er ganzen Invalidenrente mit Verfügung vom
1
1.
August 2011
(Urk. 11/68, Urk. 11/76)
hielt
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Psychia
trie und Psychotherapie
sowie Neurologie,
vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD),
in seinen Stellungnahmen vom 26.
Juli
und 6. Dezember
2010
(
Urk.
11/57/3-5) fest, dass den
von der
Beschwerde
gegnerin
beigezogenen Berichten und Gutachten (Arztbericht
B._
vom 2
3.
Juni 2010, Arztbericht von
Dr.
med.
C._
vom 6.
April 2010, Gutachten von
Dr.
med.
D._
,
FMH Psychiatrie [und Psychotherapie], vom
1
4.
Juni 2010 und dessen Bericht vom
2.
November 2010, jeweils zuhanden der Pensionskasse Stadt Zürich)
gefolgt werden könne. Bei der Beschwerdeführerin
würden
folgende
Diag
nosen mit Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit vorliegen
: Schwere post
trau
matische Belastungsstörung (ICD-10:
F
43.1)
, rezidivierende depressive Stö
rung,
gegenwärtig (anhaltende) schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10
: F33.2). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich im Ver
gleich zu der letzten medizinischen Begutachtung vom 1
4.
Juni 2010 noch
ver
schlech
tert. Die Prognose
sei
schlecht. Bei der Beschwerdeführerin sei
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der
bisherigen und in einer
angepassten Tätigkeit ausge
wiesen (
Urk.
11/57/5).
2.2
Im Zuge der mit Fragebogen vom
2
6.
März 2013 eingeleiteten Rentenrevision (
Urk.
11/82/2)
holte die Beschwerdegegnerin unter anderem das Gutachten
der
E._
vom 2. Juni 2014
(
Urk.
11/98) ein. Darin
stellten
Dr. med.
F._
, Oberärztin
E._
, und Dr. med.
G._
, Assistenzärztin
E._
,
die
folgende Diagnosen
mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk.
11
/9
8
/14):
-
Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) mit Angststö
rung, Sozio- und Agoraphobie, Dissoziation, Depression und Suizi
da
lität, Schlaf
störungen und Alpträumen, Übererregbarkeit, sexuellen Störungen, somatischen Symptomen und Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung
-
Verdacht auf andauernde Persönlichkeitsänderung nach extremer Belas
tung (ICD-10: F62.0)
Die Gutachterinnen hielten fest, dass die bereits von andern Gutachtern fest
gestellten Symptome mit extremer Schlaflosigkeit, permanenten Ängsten, Suizid
gedanken, Überforderung,
«
keine Kraft haben
»
, Energielosigkeit, die Ver
gangen
heit mit all ihren Schrecken zu erleben, Appetitlosigkeit, der Un
fähigkeit den Haushalt zu bewältigen, grosse Mühe mit dem Alltag zu haben und Zukunfts
sorgen sowie Hoffnungslosigkeit weiterhin bestehen würden (Urk.
11
/9
8
/19). Seit dem Beginn der IV-Berentung hätten
sich keine wesentlichen Unterschiede er
geben. Bei
chronifizierter
Erkrankung sei von de
r Ent
wicklung einer andauern
den Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung im weiteren Verlauf auszugehen.
Die Beschwerdeführerin könne keine Tätigkeit mit körperlicher Belastung aus
führen. Sie benötige aufgrund ihrer starken Ängste eine grosse Autonomie.
Rea
listisch sei eine Arbeitsfähigkeit in flexiblem Pensum von maximal 20
%
.
Aktuell sei
aber
nur eine
Arbeit in einem geschützten Rahmen
denkbar (Urk.
11
/98/20)
.
2.3
2.3.1
Bezüglich der Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom
14. Februar
2018 (Urk. 11/140, Urk. 11/142) finden sich die folgenden
entscheidrelevanten
medizi
nischen
Berichte und Gutachten bei den Akten:
2.3.2
Gemäss dem ärztlich
en Attest von Dr. med. (RO)
H._
, Innere Medizin FMH, vom 3
0.
August 2017 bestehen bei der Beschwerdeführerin folgende Er
krankungen
(
Urk.
11/127)
:
-
Inkomplette Paraplegie
sub
C2
-
L5-Syndrom
bei
Foramenstenose
L4/5 beidseits
-
Chronisches Schmerzsyndrom
Dr.
H._
führte dazu aus, dass bei der Beschwerdeführerin ein in der Inten
sität wechselndes Beschwerdebild vorliegen würde. Es sei eine
Chronifizierung
des Leidens eingetreten. Es bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im zuvor ausgeübten
Beruf (
Urk.
11/127).
Dr.
H._
attestierte der Beschwerdeführerin
am
7.
März 2018
sodann
vom 19. März bis 16. April 2018 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 11/144/1).
2.3.3
Bei der von Dr. med. I._
, FMH Radiologie und Neuroradiologie,
befundeten
MRT-Untersuchung der Lendenwirbelsäulen (LWS) und der
Iliosakral
gelenke
(ISG) im
J._
vom 5. April 2017 zeigten sich deutliche
Rezessusstenosen
L4/5 beidseits, linksbetont mit möglicher Komprimierung der Wurzel L5, mässige
Rezessusstenosen
und
Foraminal
stenosen
beidseits linksbetont L5/S1 mit Tangierung der Wurzel S1 re
spek
tive L5 durch die oben genannten degenerativen
Veränderungen (Urk. 11/144/27).
2.3.4
Dr. med.
K._
, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, führte in seinem Bericht vom 1. März 2018 die folgenden Diagnosen auf (Urk. 11/144/3):
-
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10: F33.2)
-
Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10: F62
.0)
-
Schädlicher Gebrauch von Benzodiazepinen, Differentialdiagnose (DD:) Abhängigkeit (iatrogen)
Dazu hielt er unter anderem fest, dass die Beschwerdeführerin an einer komplexen
Traumafolgestörung
(infolge andauernde Persönlichkeitsänderung) mit be
glei
tender rezidivierender depressiver Störung leide. Aktuell befinde sie sich in einem
schwergradigen
depressiven Zustandsbild mit häufigen suizidalen Krisen (Urk. 11/144/3).
2.3.5
Med.
pract
.
L._
, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, hielt in seinem Bericht vom 12. März 2018 fest, dass die Beschwerdeführerin an invali
disierenden
Lumboischialgie
-Beschwerden links mit Taubheitsgefühl und Kraft
minderung am linken Bein
leide, die trotz oraler Analgesie und Physiotherapie in der letzten Zeit nicht besser, sondern eher schlechter würden. Die Beschwerde
führerin leide seit Jahren an Rückenbeschwerden
«
bei bekannter schwerer LWS-Degenerativen
»
sowie Diskushernie L5/S1 rechts vom März 2013 (Urk. 11/144/2).
2.3.6
Dr.
Y._
stellte in seinem Gutachten vom 2. Juni 2019 die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/175/21):
-
Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)
-
Chronifizierte
leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0)
Als Diagnose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine «akten
anamnestisch posttraumatische Belastungsstörung, teilremittiert (ICD-10: F43.1» an (Urk. 11/175/21).
Dazu führte Dr.
Y._
unter anderem
aus, das
s
bei der Beschwerdeführerin in der Vergangenheit eine Schmerzstörung diagnostiziert worden sei. Auch wenn sich die Schmerzen letztlich in der Unter
suchungss
ituation nicht per se hätten objek
tivieren lassen, sei ihr Vorhandensein plausibel und nachvollziehbar. Unter der Annahme, dass sich die beschriebenen
Schmerzen nicht vollumfänglich durch somatische Befunde erklären
liessen
, sei
bei ihr
unter Berücksichtigung der ungewollten Flucht in die Schweiz sowie der ungewollten Ehe
eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung zu diag
nostizieren. Begleitend sei es über die Jahre hinweg zur Entwicklung ängst
lich-depressiver Beschwerden gekommen. Dies
bezüg
lich habe die Beschwerde
führerin über ein mehr oder weniger konstantes Zustandsbild
berichtet
. Eine wesentliche Verschlechterung sei nicht
klar ange
geben worden
(Urk. 11/175/21)
.
Hinsichtlich
Kon
sistenz und Plausibilität
müsse aber festgehalten werden
, dass die Angaben der
Beschwerde
führerin als einge
schränkt valide betrachtet werden müssten, teil
weise bedingt durch eine sehr dramatische Darstellung («ich nehme alle zehn Minuten Medi
kamente»).
A
uch die Beurteilung der Angaben der Beschwerde
führerin in den Akten (Befund, Diag
nose, Funktionsfähigkeit respektive Arbeits
fähigkeit)
müsse
mit grosser Vorsicht betrachtet werden, da sich diesbezüglich er
heb
liche Diskre
panzen und Inkonsi
stenzen finden lassen würden (Urk. 11/175/25).
Sodann sei die gesamte Erschei
nung der Beschwerdeführerin bei der aktuellen Untersuchung schwer mit dem Vor
liegen einer schweren depressiven Symptomatik zu verein
baren gewesen.
Auch die Angaben in den kardiologischen Akten, wonach die Beschwerdeführerin
in den Jahren
2016 und 2017 kosmetische Eingriffe im Iran durchgeführt oder zumindest geplant habe, sei angesichts der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin eine durchwegs schwere depressive Symptomatik geltend gemacht habe, schwer mit einer ausgeprägten Interesselosigkeit zu vereinbaren
(Urk.
11/175/26).
Weiter sei aufgefallen, dass die Beschwerdeführerin nur sehr rudimentäre An
gaben zu ver
schiedenen Bereichen des Alltags (soziale Anamnese, Tagesablauf etc.) ge
macht habe. Dies wirke angesichts der früheren Diskussion im Rahmen der Begutach
tung durch die
E._
etwas auffällig und lasse an eine möglicherweise selektive Darstellung denken. Trotz der letztlich sehr rudimentären Angaben seien auch hier inkon
sistent wirkende Aussagen, vor allem bezüglich Aktivitäten mit Freundinnen, festgestellt worden. Bezüglich der Behandlung sei sodann aufge
fallen, dass auf der einen Seite sehr massive Beschwerden angegeben würden, die seit vielen Jahren bestünden, sich jedoch im Längsverlauf im Vergleich dazu relativ beschei
dene Behandlungsbemühungen verzeichnen lassen würden. Bis
lang sei es nie zu einer stationären oder teilstationären Behandlung in einer psychiatrischen Klinik gekommen, was mit dem Vorliegen schwer krankhafter Zustände schwer zu vereinbaren sei. Immerhin spreche die mehr oder weniger
regelmässige Behand
lung für einen gewissen Leidensdruck (Urk. 11/175/26).
Unter
Berück
sichtigung
dieser Inkonsistenzen
sei hier
am ehesten von einem leichten depr
es
siven Zu
standsbild auszugehen. Nachdem sich keine klaren Episoden ab
zeichnen liessen, sei hier eine
chronifizierte
leichte depressive Episode aufzu
führen
(Urk. 11/175/21)
.
Werde der Längsverlauf betrachtet, so Dr.
Y._
weiter, sei es der Beschwerde
führerin nicht gelungen, ihre tatsächlichen Schwierigkeiten sowie eine Verän
derung der Symptomatik und der vorliegenden Beeinträchtigungen im Vergleich zu 2016 klar darzustellen. Damit l
a
sse sich streng genommen keine klare Ver
schlechterung seit jenem Zeitpunkt objektivieren (Urk. 11/175/27).
Bezüglich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hielt Dr.
Y._
schliess
lich
fest, dass i
n einer Gesamtschau von einer 20%igen Arbeitsun
fähigkeit in jeglicher Tätigkeit seit 2016 auszugehen
sei
(Urk. 11/175/28).
3.
3.
1
Wie festgehalten (E. 2.1) erfolgte die
Z
usprache
der ganzen Invalidenrente
mit Verfügung vom
1
1.
August 2011
(Urk. 11/76)
, weil die damaligen Abklärungen der Beschwerdegegnerin
gemäss RAD
ergaben, dass die Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht
ab 1
2.
Dezember 2009 für jede Tätigkeit
zu 100
%
arbeits
unfähig
war
, weswegen beim Einkommensvergleich ein Invaliditätsgrad von 100
%
resultierte
(
Urk.
11/56,
Urk.
11/57/5).
Gemäss
dem
im
Rentenrevision
s
ver
fahren
eingeholten Gutachten
der
E._
vom 2. Juni 2014
waren
bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes
der Beschwerde
führerin
seit Beginn der IV-Berentung keine wesentlichen Unter
schiede
festzustellen
. Die Gutachterinnen atte
stierten der Beschwerde
führerin
damals
eine Arbeitsfähigkeit
von maximal 20
%
in einer angepassten Tätigkeit
(Urk.
11
/98/20).
Den von ihr in der Folge
beigezogenen IK-Auszügen vom 23. Januar und 12. November 2015 (Urk.
11/100
, Urk.
11
/10
3
) entnahm die
Beschwerdegegnerin
jedoch
, dass die
Beschwerd
e
füh
rerin
in den Jahren 2013 respektive 2014 durch diverse Tätigkeiten als Reini
gungsmitarbeiterin und Hau
s
ha
ltshilfe Einkommen von Fr. 32‘976.
--
bezie
hungs
weise Fr. 36‘259.-- erzielt hatte (vgl. Urk.
11
/10
7
/3).
Die
Beschwerde
geg
nerin hielt dazu fest, dass ein wirtschaftlicher Revisionsgrund gegeben sei und nahm eine
umfassende Prüfung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin
vor (
Urk.
11/107/2).
Alsdann setzte
die Beschwerdegegnerin die bisherige ganze Rente
der Beschwerdeführerin
m
it Verfügung vom 2. März 2016
rückwirkend per 1. Januar
2013 auf eine
Viertels
rente
herab und
hob
die
Viertelsrente
pe
r 1. Januar 2014 auf
(Urk. 11/119).
Bei ihrem
Ein
kom
mensvergleich
2014
(
Validen
einkommen
:
Fr.
56'686.05; Invaliden
einkom
men:
Fr.
36'259.--)
resultierte ein Invaliditätsgrad von 36
%
, womit kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr bestand
(
Urk.
11/107/5
; vgl. E. 1.2 vorstehend
). Die von der Beschwerdeführerin
gegen
die Verfügung vom 2. März 2016
am 3. Mai 2017
erhobene Beschwerde wies
das Sozialversicherungsgericht mit rechtskräftigem Urteil vom 21. März 2017 ab (Urk. 11/124).
3.2
3.2.1
Zu prü
fen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und/oder dessen erwerbliche Auswirkung
en
seit
d
er
Verfügung vom 2. März 2016
(Urk. 11/119)
derart we
sentlich verändert haben, dass sie erneut Anspruch auf eine Invalidenrente hat.
3.2.2
In psychischer Hinsicht ist festzuhalten
, dass das Gutachten
von
Dr.
Y._
vom 2. Juni 2019
die von der Rechtsprechung aufgestellten Anforderungen
an den Beweiswert einer medizinischen Expertise
erfüllt (
E.
1.4.1
).
Gemäss
der Stellung
nahme von
D
r.
K._
vom
1.
März 2018
leidet die
Beschwerdeführerin
an einer komplexen
Traumafolgestörung
(infolge andauernde
r
Persönlich
keitsänderung) mit begleitender rezidivierender depressiver Störung
, wobei im Bericht keine Befunde aufgeführt
und die Diagnosen nicht näher begründet wurden
(Urk. 11/144/3).
Zu
den von
Dr.
K._
gestellten
Diagnose
n
hielt
Dr.
Y._
in seinem Gutachten
vom 2. Juni 2019
folgendes fest: S
oweit
sich eruieren l
a
sse, sei es während der Ehe der Beschwerdeführerin zu potenziell traumatisierenden Situationen gekommen. Unter dieser Annahme wäre das Vorliegen einer post
traum
a
tischen Belastungs
störung möglich. In den Akten seien entsprechende Symptome von verschiedenen Seiten erwähnt worden, so dass letztlich das Vor
liegen einer posttraumatischen Belastungsstörung (in der Vergangenheit) glaub
haft sei. Bei
seiner
Untersuchung habe die Beschwerdeführerin diese Problematik
aber
nur am Rande erwähnt. Sie habe vielmehr die Schmerzen und die Depres
sionen in den Vordergrund gestellt. Auf offene Fragen
habe
sie sich kaum über entsprechende Symptome beklagt. Die Schilderungen über diese Ereignisse hätten ebenfalls recht unauffällig
gewirkt
, das heisse ohne zu viel oder zu wenig Emotionen. Die Beschwerdeführerin habe kein typisches Bild einer posttrauma
tischen Belastungsstörung vermitteln können. Ihre Schilderungen hätten viel
mehr den Anschein erweckt, dass sie sich über schlimme Erlebnisse beklage. Damit habe eine posttraumatische Belastungs
störung zum Zeitpunkt der Unter
suchung nicht klar objektiviert werden können, weshalb er formal eine Teilremis
sion dieser Störung aufgeführt habe. Zur in den Akten ebenfalls aufgeführten Diagnose
einer
andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sei sodann festzuhalten, dass
diese
die Persönlichkeit der Beschwerdeführerin nicht korrekt abbilden würde. So sei sie nach der Trennung fähig gewesen, soziale Kon
takte zu verschiedenen Leuten aufrechtzuerhalten. Sie zeige eine gute Funk
tionsfähigkeit. Eine Persönlichkeitsänderung sei auch weniger gut mit der Tat
sache vereinbar, dass die Beschwerdeführerin in der Lage gewesen
sei
, sich selbst Anstellungen in Privathaushalten zu suchen und mit den Kunden soweit zu interagieren, dass diese
Anstellungen zumindest teilweise fortgeführt worden sei
en
. Angesichts der beiden Phasen seit der Trennung, in denen die Beschwer
deführerin eine höhere Arbeitsfähigkeit aufgewiesen habe, sei nicht wirklich von einer erheblichen Funktionsstörung durch eine allfällige nach der Ehe veränderte Persönlichkeit auszugehen (Urk. 11/175/22). In der Unter
suchung habe sich weder eine feindliche noch eine misstrauische Haltung fest
stellen lassen. Ebenso habe die Beschwerdeführerin auch keine gesteigerte Wach
samkeit und Reizbar
keit gezeigt, was zugegebenermassen möglicherweise mit einem vor
gängigen Konsum der Medikamente
Xanax
® und
Temesta
® zusammen
hängen könnte. Ein wesentliches Gefühl der Entfremdung und Veränderungen seien von der Be
schwerdeführerin ebenso nicht angegeben worden. In der Gesamt
schau könne das Vorliegen einer
solchen
Persönlichkeitsänderung somit nicht bestätigt werden (Urk. 11/175/23).
Damit hat
Dr.
Y._
das Vorliegen einer post
traum
a
tischen
Be
lastungsstörung sowie
einer
andauernden Persönlichkeits
änderung nach Extrem
be
lastung
mit einer sc
hlüssigen und nachvollziehbaren Begründung ausge
schlos
sen.
Seinem Gutachten vom
2. Juni 2019 (Urk.
11/175) kommt voller Beweiswert zu.
Mit
Dr.
Y._
ist somit davon auszugehen
, dass
die Beschwerde
führerin
seit 2016 in jeglicher
Tätigkeit
nur
zu
20
%
arbeitsu
nfähig
ist
(Urk. 11/175/28).
3.
3
Zur von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Verschlechterung ihres soma
tischen Gesundheitszustandes ist
sodann
folgendes
festzuhalten
:
Das Sozial
ver
s
i
che
rungsgericht erwog mit
Urteil vom 21. März 2017
hinsichtlich der von der
Beschwerdeführerin
gelten
d
gemachten
Wirbelsäulenschmerzen, dass sie ge
mäss den Anga
ben ihres ehemaligen Haus
arztes, welcher sie bis 2010 behan
delte,
schon damals an einem
zervicoze
phalen
Syndrom
und einem
lumbo
spondy
loge
nen
Schmerzsyndrom ge
litten ha
be
(vgl.
Urk. 11/98
/1
1). Trotz dieser Beschwerden sei
es der Beschwerde
führerin jedoch offensichtlich ohne weiteres möglich
ge
wesen
, in den Jahren 2010 bis 2014
ein Erwerbsein
kommen zu erzielen
(E. 4.
2
jenes Urteils
,
Urk.
11/124/10
)
. Durch
die
mit der Neuan
meldung
aufgelegten Arztberichte werden zwar degenerative Veränderungen
der LWS
dokumentiert (Bericht von
Dr.
I._
vom
5.
April 2017,
Urk. 11/144/27),
indessen kann allein aus den
bildgebenden B
efunden
-
ohne entsprechende klinische Befunde
-
noch
keine erhebliche Verschlechterung abgeleitet werden
(
vgl. auch
Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 1
9.
Mai 2016 E. 4.2 mit Hinweisen
).
Zudem
führte med.
pract
.
L._
im Bericht vom 1
2.
März 2018
aus,
dass
die
«
LWS-Degenerativen
»
und die Diskushernie L5/S1
bereits seit Jahren bestünden
(
Urk.
11/144/2).
Dies spricht mithin gegen eine wesentliche
und
dauernde
Ver
schlechterung der LWS-Befunde seit der Verfügung vom 2. März
2016
(
Urk. 11/119)
.
Das
soeben
Gesagte gilt auch für das
ärztliche
Attest von Dr.
H._
vom 30. August 2017
weil sie von einer
Chronifizierung
des Leidens
der Beschwerde
führerin
sprach
, was impliziert, dass dieses
Leiden
sc
hon längere Zeit bestehen mü
ss
te.
Zu
deren
Zeugnis vom
7.
März 2018 ist festzuhalten, dass nicht ersichtlich ist,
weshalb sie der Beschwerdeführerin für die Zukunft (1
9.
März
bis 1
6.
April 2018)
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert hat.
Auch den übrigen medizinischen Akten ist keine wesentliche Verschlechterung des Gesund
heitszustandes
in somatischer Hinsicht
seit der Verfügung vom 2. März 2016 zu entnehmen.
3.4
Aufgrund des Gutachtens von
Dr.
Y._
vom 2. Juni 2019
ist mit dem erforder
lichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Be
schwerdeführerin seit dem Jahr 2016
in jeglicher Tätigkeit
nur
zu 20
%
arbeitsun
fähig ist (Urk. 11/175/28).
Damit wäre die Beschwerdeführerin grundsätzlich weiterhin in der Lage
,
ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen.
Dies
bezüglich ist daher
keine wesentliche Verschlechterung
der Erwerbsfähigkeit
der Beschwerdeführerin seit der
Verfügung vom 2. März 2016 (Urk. 11/119)
ausge
wiesen. Gleiches gilt für die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten somatischen
Beschwer
den.
4.
Demnach erweist sich die angefochtene Verfügung vom 1
5.
November 2019 (
Urk.
2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
5.
Das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Die Kosten sind auf Fr.
600
.-- festzu
setzen und
ausgangsgemäss
der unterliegenden Beschwerde
führerin
aufzu
er
legen.