# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 08f1ede9-07d6-4cea-bb31-f53085d3c627
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (nachfolgend: KESB) Nordbünden vom 11. Mai 2016, mitgeteilt am 17. Mai 2016, wurde für X._ eine Beistandschaft nach Erwachsenenschutzrecht errichtet. Es besteht eine Vertretungsbeistandschaft für die Bereiche umfassende Vermögensverwaltung, Versicherungen, öffentliche Verwaltung, Gesundheit und Wohnen. Mit der Mandatsführung ist Y._ von der Berufsbeistandschaft Plessur beauftragt.
B. Mit E-Mail vom 21. Februar 2018 teilte Y._ der KESB Nordbünden mit, dass X._ nach einer ausgeprägten Konsumphase unklarer Substanzen tags zuvor in die Klinik A._, eingetreten sei. Er beantragte, eine fürsorgerische Unterbringung von X._ durch die Behörde bzw. geeignete ambulante Massnahmen zu prüfen.
C. Am 27. Februar 2018 fand ein Telefongespräch zwischen der KESB Nordbünden und X._ statt. Anlässlich dieses Gesprächs erklärte sich X._ mit einer ambulanten Nachbetreuung einverstanden.
D. Mit E-Mail vom 06. März 2018 informierte B._, die KESB Nordbünden darüber, dass mit X._ eine Nachbetreuungsvereinbarung abgeschlossen worden sei. Die entsprechende Vereinbarung ging am 16. März 2018 bei der KESB Nordbünden ein.
E. Mit E-Mail vom 21. und 23. März 2018 orientierte Y._ die KESB Nordbünden über den Verlauf der Nachbetreuung von X._.
F. Mit Schreiben vom 23. März 2018 teilte die KESB Nordbünden X._ mit, der Behörde sei gemeldet worden, dass sie die Termine in der ambulanten Tagesklinik sowie bei Frau Dr. med. C._ nicht wahrgenommen habe. Daher werde nun geprüft, ob die ambulanten Massnahmen behördlich anzuordnen seien. Gleichzeitig wurde X._ zu einem gemeinsamen Gespräch am 28. März 2018 eingeladen.
G. Nachdem X._ der Einladung zum Gespräch keine Folge geleistet hatte, wurde sie von der KESB Nordbünden am 29. März 2018 zu der beabsichtigten behördlichen Anordnung einer ambulanten Nachbetreuung telefonisch angehört.
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H. Mit E-Mail vom 05. April 2018 leitete Y._ der KESB Nordbünden die Nachricht von D._, ambulante Tagesklinik _, weiter, wonach X._ die Therapien unentschuldigt nicht wahrgenommen habe.
I. Mit Entscheid der Kollegialbehörde vom 06. April 2018, mitgeteilt am 10. April 2018, erkannte die KESB Nordbünden wie folgt:
1. X._ wird zur Behandlung und persönlichen Betreuung in der Akutpsychiatrie der A._ (umfassend die Stationen D11, D21 und D22 der Klinik A._) bzw. im Suchtzentrum E._ in O.1_ untergebracht (Art. 426 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 428 Abs. 1 ZGB).
2. Die Kantonspolizei Graubünden wird beauftragt, X._ in ihrer Wohnung an der _strasse in O.2_ bzw. im Park._ in O.3_ aufzusuchen bzw. bei Nichtantreffen zur Fahndung auszuschreiben und sie nach dem Aufgreifen der Station D11 der A._, O.3_ zuzuführen.
3. Betreffend Entlassungskompetenz wird verfügt:
a. Zuständig für die Entlassung ist die KESB.
b. Die Leitung der Akutpsychiatrie der A._ wird aufgefordert, die KESB Nordbünden mit einem Verlaufsbericht unter Hinweis auf allfällige Vereinbarungen über die Nachbetreuung zu benachrichtigen, sobald sich abzeichnet, dass die Voraussetzungen für die Unterbringung demnächst nicht mehr erfüllt sein werden bzw. spätestens per 15. September 2018.
4. Betreffend Verfahrenskosten wird verfügt:
a. Die Kosten im Verfahren fürsorgerische Unterbringung werden auf Fr. 500.-- festgesetzt.
b. Auf die Erhebung dieser Kosten wird aufgrund der besonderen Umstände verzichtet.

## Considerations