# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7f767ace-1578-4164-bc5a-a692dc8ff43e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. B. und C. sind Eigentümer einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Via Z. in Y. (Parzelle Nr._ des Grundbuches der Gemeinde Y.). Ausserdem waren sie als Nachfolger der X. AG Berechtigte aus einem selbständigen und dauernden Baurecht (Parzelle Nr._ des Grundbuches der Gemeinde Y.) auf Errichtung einer Parkplatzanlage auf dem belasteten, ebenfalls an der Via Z. befindlichen Grundstück (Parzelle Nr._ des Grundbuches der Gemeinde Y.). Bis zur Begründung von  und der anschliessenden Überbauung mit einem Wohn- und Geschäftshaus samt einer sechsstöckigen Tiefgarage war die A. Alleineigentümerin der Parzelle Nr._.
B. Am 20. Juni 2003 unterzeichneten B. und C. auf der einen Seite sowie der heutige Verwaltungsrat der A. auf der anderen Seite einen  zur Aufhebung des Baurechts Parzelle Nr._. Die Parteien einigten sich u.a. auf eine Beschränkung der Bauhöhe auf Parzelle Nr._. Nachdem der Verwaltungsrat der A. sämtliche Aktien von B. und C. gekauft hatte,  die Prozessparteien das Baurecht, Parzelle Nr._, auf. In der Folge liess die A. auf Parzelle Nr._ ein Wohn- und Geschäftshaus mit einer sechsstöckigen Tiefgarage errichten.
C. Am 13. Juni 2006 machten B. und C. beim Kreispräsidenten E. als Vermittler eine gegen die A. gerichtete Klage anhängig. Nachdem die Beklagte offenbar einen ersten Termin nicht wahrgenommen hatte, fand am 1. September 2006 die zweite Sühneverhandlung statt. Laut dem  Leitschein stellten die Parteien hierbei folgende Anträge:
Klägerisches Rechtsbegehren
„1. Es sei die Beklagte unter der Strafandrohung von Art. 292 StGB zu verpflichten, die bereits errichteten  auf dem Gebäude der Parzelle Nr._ (Grundbuch Y.) innert angemessener und richterlich anzusetzender Frist zu entfernen, soweit sie die vereinbarte privatrechtliche Baubeschränkung ( auf 1827.998 müM) verletzen.
2. Das Grundbuchamt E. sei anzuweisen, folgende Dienstbarkeit einzutragen:
Im Grundbuch Y. Höherbaubeschränkung
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Zulasten Grundstück Parzelle Nr._
Zugunsten Grundstück Parzelle Nr._
Inhalt: Baubeschränkung auf Höhe von maximal 8.5 Meter
Ab Höhenkontrollpunkt von 1819.498 müM
gemäss Grundbuchplan G. vom 19. Juni 2003
3. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten,  von CHF 300‘000.00, evtl. nach richterlichem , zuzüglich 5% Zins ab heutigem Datum zu .
4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.“
Beklagtisches Rechtsbegehren
„1. Die Klage sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerschaft.“
D. Mit Prozesseingabe vom 31. Oktober 2006 unterbreiteten B. und C. die Streitsache dem Bezirksgericht D., wobei sie an ihren Rechtsbegehren gemäss Leitschein festhielten. In ihrer Prozessantwort vom 12. Dezember 2006 bestätigte auch die A. ihre an der Sühneverhandlung gestellten Anträge.
E. Anlässlich der im Anschluss an einen Augenschein durchgeführten erstinstanzlichen Hauptverhandlung zogen B. und C. ihr Begehren auf Eintragung einer Grunddienstbarkeit (Ziff. 2 der Klage) vorbehaltlos zurück.
F. Mit Urteil vom 3. Juli 2007, mitgeteilt am 12. Juli 2007, erkannte das Bezirksgericht D.:
„1. Die Klage wird gutgeheissen und die Beklagte wird , die Dachaufbauten auf der Chesa F., Parzelle Nr._, GB Y., innert vier Monaten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils so zu gestalten, dass sie die Höhenkote von 1827.998 m.ü.M. nicht überschreiten.
Diese Verpflichtung erfolgt unter Hinweis auf Art. 292 StGB, wonach mit Busse bestraft wird, wer einer von  zuständigen Behörde an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer  von CHF 10‘000.00, einem Streitwertzuschlag von
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CHF 5‘000.00 und Schreibgebühren von CHF 500.00,  die vermittleramtlichen Kosten von CHF 220.00  zu einem Viertel den Klägern und zu drei Vierteln der Beklagen auferlegt.
3. Die Beklagte wird verpflichtet, die Kläger mit CHF 11‘261.95 ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations