# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4d7b8c84-b52f-5a14-a54e-d1399356a8af
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1986, war zuletzt arbei
tslos und in dieser Eigenschaft bei der Suva gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) unfall
versichert, als er am 28. Februar 2016 bei sich zu Hause im Treppenhaus stürzte (Unfallmeldung vom 26. Mai 2016, Urk. 10/6). Nach notfallmässiger Überwei
sung durch den erstbehandelnden Hausarzt diagnostizierten die Ärzte des Kan
tonsspitals
A._
eine subkapitale metakarpale III Fraktur (Urk. 10/16/2), w
elche am 4. März 2016 operiert wurde (Urk. 10/3-5, Urk. 10/16/3-4). Am 20. April 2016 erfolgte die Entfernung des
Osteosynthese
materials
(Urk. 10/16/5-7, Urk. 10/17).
Die Suva erbrachte in der Folge die ge
setzlichen Leistungen (
Urk. 10/21-24)
.
Nach kreisärztlicher Untersuchung vom 11. November 2016 (Urk. 10/82) ver
neinte die Suva mit Verfügung vom 18. November 2016 eine weitergehende Leistungspflicht und schloss den Fall per 5. Dezember 2016 ab (Urk. 10/83). Die am 6. Januar 2017 dagegen erhobene (Urk. 10/103) und am 20. März 2017 ergänzte Einsprache (Urk. 10/118) wies die Suva mit
Einspracheentscheid
vom 25. April 2017 (Urk. 10/123 = Urk. 2) ab.
2.
Der Versicherte erhob am 29. Mai 2017 Beschwerde gegen den
Einsprache
entscheid
vom 25. April 2017 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei die Suva zu verpflichten, ihm auch über den 5. Dezember 2016 hinaus UVG-Leistungen zu erbringen. Beim Fallabschluss sei ihm eine entsprechende Rente von mindestens 10 % und eine angemessene Integritätsentschädigung von mindestens 5 % zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zwecks ergänzender Ab
klärung des medizinischen und erwerblichen Sachverhalts sowie der Kausalitäts
frage an die Suva zurückzuweisen, um anschliessend neu über einen allfälligen Anspruch auf weitere Leistungen des UVG zu entscheiden (Urk. 1 S. 2).
Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. September 2017 (Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde, soweit überhaupt darauf einzutreten sei. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 12. September 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Am 7. November 2017 reichte der Beschwerdeführer eine weitere Stellungnahme und medizinische Unterlagen ein (Urk. 12, Urk. 13/1-2), welche der Beschwerde
gegnerin am 30. November 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 14).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September
2015 beziehungsweise am 9. Novem
ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver
sicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem
ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit
punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
28. Februar 2016
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber
gehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs
massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf
BGE
134 V 109, vgl. auch Urteil 8C
_
454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).
Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits
fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige)
Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG er
hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender gering
fügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).
Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu wer
den, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheitliche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vor
liegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts
be
messung der Suva gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfall
ver
sicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgericht 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.5).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver
lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb
liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt
, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/
ee
, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen
Einspracheentscheid
(Urk. 2) davon aus, dass die Folgen des Unfalls vom 28. Februar 2016 (subkapitale meta
karpale III Fraktur rechts) spätestens im Einstellungszeitpunkt vom 5. Dezember 2016 abgeheilt gewesen seien. Die danach beklagten Beschwerden und Ein
schrän
kungen seien mangels Adäquanz nicht auf den Unfall zurückzuführen,
weshalb die Einstellung der Versicherungsleistungen per 5. Dezember 2016 korr
ekt gewesen sei. Im Weiteren liege kein Rückfall zum Unfall vom 23. April 2015 vor (S. 13 Mitte).
2.2
Dagegen stellte sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf den Standpunkt (Urk. 1), er sei seit dem Unfallereignis vom 28. Februar 2016 in seinem ange
stammten Beruf als Autolackierer zu 100 % arbeitsunfähig. Ebenso aktenkundig sei die fortgesetzte analgetische Therapie. Er mache geltend, dass die persi
stie
renden Beschwerden in der rechten Hand entgegen der Ansicht der Kreisärzte unfallbedingt seien (S. 9 Ziff. 4). Der Beschwerdegegnerin gelinge der Nachweis des vollständigen Wegfallens jeglicher ursächlicher Bedeutung der weiterhin persistierenden Beschwerden in der rechten Hand im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 28. Februar 2016 mit ihrer medizinischen Beurteilung nicht. Aus diesem Grund habe er weiterhin Anspruch auf die entsprechenden gesetz
li
chen Leistungen bis zum Erreichen des Endzustandes. Bei Fallabschluss sei über
dies die Rentenfrage und der Anspruch auf eine angemessene Integrations
ent
schädigung von mindestens 5 % zu prüfen (S. 9 f. Ziff. 5). Schliesslich werde geltend gemacht, dass der Fallabschluss zu früh erfolgt sei. Von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung sei ein Verbesserungspotential der organischen Be
schwerden der rechten Hand, welche auf das Unfallereignis zurückzuführen seien, zumindest nicht ausgeschlossen. Gestützt auf die medizinischen Akten liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein organisch nachweisbarer Befund vor. Bei dieser Fallkonstellation sei die adäquate Kausalität zu bejahen (S. 10 Ziff. 6).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leistungs
einstellung per
5.
Dezember 201
6
hinausgehende Leistungspflicht der Beschwer
de
gegnerin besteht und dabei insbesondere das Vorliegen eines Kausalzu
samme
n
hanges zwischen dem Unfallereignis vom
28. Februar 2016
und den nach dem
5. Dezember 2016
noch bestehenden
Beschwerden der rechten Hand
.
3.
3.1
Nach notfallmässiger Überweisung durch den Hausarzt nannten die Ärzte des A._ im Bericht vom 29. Februar 2016 (Urk. 10/16/2 = Urk. 10/40) als Diagnose eine subkapitale metakarpale III Fraktur an der rechten dominanten Hand nach Sturz am Vortag. Dazu führten sie aus, seither bestünden zunehmende Schmerzen und eine Schwellung. Bereits vor einem Jahr habe der Beschwerdeführer eine Fraktur am Os metakarpale V erlitten, welche konservativ behandelt worden sei.
3.2
Im Operationsbericht vom 8. März 2016 (Urk. 10/16/3-4 = Urk. 10/42) berich
te
ten die Ärzte des A._ von der am 4. März 2016 durchgeführten Operation. Die Ärzte führten unter anderem aus, der Beschwerdeführer sei am 28. Februar 2016 gestürzt und habe sich eine subkapitale metakarpale III-Fraktur an der rechten Hand zugezogen. In Folge der starken Abkippung sei sie die Indikation zur Ope
ration gestellt worden.
3.3
Im Bericht vom 17. April 2016 über eine notfallmässige Selbstvorstellung (Urk. 10/
4 = Urk. 10/37) wurde ausgeführt, es zeige sich postoperativ ein erfreu
licher Verlauf. In der Verlaufskontrolle am 6. April 2016 sei eine radiologische Kontrolle erfolgt, wobei sich eine anatomische Lage der Fraktur mit regelrechter Lage der Spickdrähte gezeigt habe. Die Entfernung der Spickdrähte sei für den 20. April 2016 geplant. Der Beschwerdeführer
berichte
über eine Schwellung im Bereich des gesamten Handrückens seit gestern Morgen. Heute sei es zudem zu Schmerzen gekommen. Bei unveränderter, regelrechter Lage der Fraktur könne die Entfernung der Spickdrähte wie geplant am 20. April 2016 durchgeführt werden (S. 1).
3.4
Im Austrittsbericht vom 21. April 2016 (Urk. 10/5 = Urk. 10/16/5-7 = Urk. 10/39) berichteten die Ärzte über die am 20. April 2016 durchgeführte Entfernung des
Osteosynthesematerials
(vgl. Operationsbericht, Urk. 10/17/2-3) mit komplika
tions
losem intraoperativem Verlauf. Postoperativ hätten opiatpflichtige Schmerze
n bestanden, weshalb die stationäre Aufnahme zur
Analgetikatherapie
notwendig
geworden sei. Am ersten postoperativen Tag habe sich ein Rückgang der Schm
erz
symptomatik gezeigt, so dass der Beschwerdeführer in gutem Allgemeinzustand und trockenen Wunderverhältnissen habe nach Hause entlassen werden können.
3.5
Dr.
B._
,
A._
, nannte im Bericht vom 27. Juli 2016 (Urk. 10/38/2-3)
als Diagnose eine unklare, belastungsabhängige Schmerzsymptomatik und eingeschränkte Dorsalextension des rechten Handgelenks bei Status nach ge
schlos
sener Reposition und
endomedullärer
Schienung einer subkapitalen Os metakarpale III-Fraktur der rechten Hand (April 2016). Dazu führte sie unter anderem aus, es sei bei subjektiv angegebener Schmerzsymptomatik bei belas
tenden Tätigkeiten der rechten Hand
sowie eingeschränkter Dorsalextension zu einer Hausarztzuweisung gekommen. Eine extern durchgeführte Physiotherapie habe zu keiner Besserung geführt. Der Beschwerdeführer sei aktuell arbeitslos und arbeitssuchend als Autolackierer. Er fühle sich aktuell noch nicht arbeitsfähig (S. 1). Dr. B._ führte weiter aus, am ehesten handle es sich um ein postope
rativ aufgetretenes Weichteilgranulom. Zum Ausschluss eines Strecksehnen
scheiden-Ganglions sei der Beschwerdeführer noch für eine sonographische Untersuchung angemeldet. Ihrer Ansicht nach handle es sich vor allem um eine Fokussierung auf den Schmerz und den palpablen Weichteilknoten, so dass die Durchführung einer temporären analgetischen Therapie empfohlen werde, um einen etablierten Schmerzkreislauf zu durchbrechen (S. 2).
3.6
Dr. C._, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 8. August 2016 (Urk. 10/36/2-3) über den bisherigen Verlauf und nannte als Diagnosen eine subkapitale Fraktur Os metakarpale III Hand rechts vom 28. Februar 2016, eine geschlossene Reposition und
endomedulläre
Schienung Os metakarpale III Hand rechts am 20. April 2016 sowie eine
Osteosynthese
mate
rialentfernung
MC III rechts am 20. April 2016.
3.7
Dr. D._, Facharzt für Chirurgie, A._, nannte im Bericht vom 22. August 2016 (Urk. 10/51) als Diagnosen belastungsabhängige Schmerzen Handgelenk rechts bei Status nach geschlossener Reposition und
endomedullärer
Schienung einer subkapitalen Os metakarpale III-Fraktur und sonographisch Verdacht auf Partialruptur der Sehne des
Musculus
extensor
digitorum
II ohne vollständige Kontinuitätsunterbrechung. Dazu führte er aus, subjektiv gebe der Beschwerdeführer eine deutliche Besserung der beklagten Schmerzsymptomatik an. Vor allem das Bewegungsausmass habe sich noch weiter verbessert. Die ein
geleitete Ergotherapie mit Ultraschall und Mobilisationsmassnahmen tue dem Beschwerdeführer sehr gut und habe die Beschwerden deutlich gelindert (S. 1). Die klinischen Untersuchungsbefunde und der Sonographie-Befund würden immer noch nicht die subjektiv ausgeprägte, einschränkende Schmerzsympto
ma
tik unter Belastung erklären. Der Beschwerdeführer gebe an, er habe in den letzten Tagen mehrfach einen Arbeitsversuch unternommen und spätestens nach zwei Tagen mit einer ausgeprägten Schwellung und Schmerzen im Bereich der rechten Hand die Tätigkeit wieder abbrechen müssen. Der Beschwerdeführer sei durchaus gewillt zu arbeiten, jedoch habe er in seiner angestammten Tätigkeit als Auto
lackierer unter diesen Umständen keine Möglichkeit, eine neue Anstellung zu finden. Er habe dem Beschwerdeführer nochmals erklärt, dass es klinisch und sono
graphisch kein Korrelat für die Intensität der subjektiv beklagten
Be
schwer
den gebe und dass er der Suva empfehlen werde, ihn für eine kreisärztliche Untersuchung aufzubieten, um die weitere Arbeitsfähigkeit sowie allenfalls die vorhandenen Möglichkeiten einer beruflichen Umorientierung mit Hilfe der Inva
lidenversicherung zu besprechen (S. 2).
3.8
Im Bericht über die ambulante Ergotherapie vom 25. Juli bis 26. September 2016 im A._ (Urk. 10/79 = Urk. 3/3) führte der behandelnde Ergotherapeut unter anderem aus, zu Beginn der Therapie habe eine Verhärtung im Bereich der Narbe am Handgelenk ertastet werden können. Diese habe mit Narbenmassage und Ultra
schall reduziert werden können. Das Krafttraining habe immer wieder unter
brochen werden müssen, da dorsal des Handgelenkes eine Schwellung und Schmerzen aufgetreten seien. Trotz des Versuchs, die Schmerzen zuerst mit Medi
kamenten zu beheben, habe der erneute vorsichtige Kraftaufbau keine Verände
rung bezüglich Ausdauer und Einsatz der Hand bei Belastung ergeben. Es bestehe eine leichte Einschränkung der Beweglichkeit im Handgelenk, die jedoch nicht funktionsentscheidend sei. Die Handkraft rechts betrage 35 kg, jedoch mit Schmerzen und sei daher für den Handeinsatz nicht massgebend. Durch die Schmerzen im Handgelenk sei die Aktivität in jedem Bereich (Arbeit, Freizeit und Selbstversorgung) stark eingeschränkt und die Gewohnheiten seien nur bedingt ausführbar. Zurzeit sei kein Therapiepotential vorhanden.
3.9
In der kreisärztlichen Beurteilung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 10/61) führte Dr. E._, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, im Wesentlichen aus, der Fall schildere die unkomplizierte Behandlung einer operativ versorgten MC-III-Basisfraktur rechts. Die klinischen Befunde nach der operativen Revision seien bis dato bland und würden keinerlei
Erklärung für die subjektive Beschwerdesymptomatik des Beschwerdeführers zeigen
. Aus den medizinischen Angaben könne eine Symptomausweitung nicht sicher ausgeschlossen werden. Die Klinik stelle Arbeitsfähigkeit fest, sodass auch aus versicherungsmedizinischer Sicht ab dem 17. August 2016 volle Arbeits
fähig
keit bestehen sollte (S. 2).
3.10
Dr. C._ (vorstehend E. 3.6) führte im Bericht vom 3. November 2016 (Urk. 10/72) aus, es bestünden noch belastungsabhängige Schmerzen im rechten Handgelenk. Eine Prognose könne er nicht abgeben. Besondere Umstände wie frühere Erkrankungen, Unfälle oder soziale Umstände, welche den Heilungs
ver
lauf beeinflussen würden, bestünden nicht (S. 1 Ziff. 2). Bei anhaltenden Be
schwerden empfehle er eine weitere Kontrolle beim Vertrauensarzt der Versiche
rung (S. 2 Ziff. 5).
3.11
Dr. D._ (vorstehend E. 3.7) berichtete am 8. November 2016 (Urk. 10/92) von einer erneuten Selbstvorstellung des Beschwerdeführers bei unveränderten Beschwerden mit vor allem belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich des rechten Handgelenks. Der Beschwerdeführer gebe an, aktuell in einem Arbeitstraining zu sein und dort seine möglichen Einsatzmöglichkeiten für eine künftige berufliche Tätigkeit auszuloten. Unverändert bestünden belastungsab
hängige Schmerzen. Es bestünden klinisch unveränderte Untersuchungsbefunde zur Konsultation vom 20. Juli 2016. Da die Arbeitsfähigkeit mit den im Zeugnis vom 28. September 2016 genannten Einschränkungen nicht habe umgesetzt werden können, bestehe für die angestammte Tätigkeit (Autolackierer) weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 1). Da die Ergotherapie aktuell wieder sistiert worden sei, da die Kostenübernahme unklar gewesen sei, sei es zu einer merk
lichen Verschlechterung der klinischen Beschwerdesymptomatik gekommen. Aus diesem Grund werde die Fortsetzung der ergotherapeutischen Behandlung unbe
dingt weiter empfohlen, da dadurch bislang die grössten Fortschritte hinsichtlich Bewegungsausmass und Schmerzreduktion hätten erreicht werden können. Von
handchirurgischer Seite seien die weiterführenden Therapiemöglichkeiten limitiert
.
Es seien keine weiteren handchirurgischen Verlaufskontrollen mehr geplant (S. 2).
3.12
Dr. F._, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannte im Bericht über die kreisärztliche Untersuchung
vom 17. November 2016 (Urk. 10/82) als Diagnosen belastungsabhängige Schmer
zen
im rechten Handgelenk. Dazu führte er aus, ein objektiver Befund
für die beklagten Beschwerden
lasse
sich nicht finden. Sowohl bei der Untersuchung, als auch beim An- und Auskleiden
zeige
sich eine deutliche Selbstlimitierung und Befundausweitung. Die
sonografisch
gestellte Verdachtsdiagnose auf eine Partial
ruptur der Extensor
indicis
-Sehne
lasse
sich klinisch
nicht bestätigen, und korre
liere auch nicht mit den
beschriebenen Beschwerden des
Beschwerdeführers
, welcher vornehmlich eine Kraftminderung für Faustschluss und Dorsalextension
des 3. Fingers nach repetitiven Tätigkeiten beschreibe. Diese Beschwerden können
klinisch und radiologisch nicht als unfallkausal gewertet werden.
Der
Beschwer
de
führer werde
noch einmal explizit zum Unfallhergang befragt. Er könne sich nicht mehr genau erinnern, da er sich in einer
«schwierigen Phase»
befunden habe
. Er besch
reibe,
im Treppenhaus auf der nassen Treppe ausgerutscht, gestürzt und hierbei auf die rechte Faust gefallen zu sein. Bei einem solchen
Patho
mechanismus
würden
Aspekte auf
fallen
, die gewisse Zweifel am beschriebenen Unfallgeschehen aufkommen
liessen
: Die
spinomedullären
Reflexe
würden
bei einem gesunden Menschen in der Regel zur Reaktion der
Extensorenmuskulatur
und damit eher zur Dorsalextension der Hand
führen
. Ferner
entstünden
bei der
artigen direkten Anpralltraumata der Mittelhand- und Fingerknochen eher
diso
zierte
Mehrfragmentfrakturen
. Eine Sturzprotektion über die dorsalextendie
rte Hand oder den Unterarm führe
dagegen zu den entsprechend typischen Ver
letzungsmustern. Bei der Gelegenheit
werde
auch nochmal über das Entstehen der älteren Metakarpale V-Fraktur gefragt, auch hier könne der
Beschwerdeführer
sich nicht sicher erinnern. Ferner
habe
noch eine Kontusion des Metakarpale IV vor
gelegen
, welche zu einer Spaltung des A
1
-Ringbandes
Dig
IV
geführt habe, welche i
n
der
Kindheit bei einer Metakarpale I-Fraktur beim Fussballspielen auf
getreten
sei
.
Aus kreisärztlicher Sicht
sei
die Behan
dlung abgeschlossen und es liege
ab dem 1
1. November
2016 der Status quo sine bei radiologisch nachgewiesener Vor
schä
digung vor. Eine Integritätsentschädigung nach Tabelle 2 UVG, Revision 2000,
sei
nicht gerechtfertigt. Zur Behandlung des nicht unfallkausalen Schmerz
syndroms der rechten Hand
werde
von kreisärztlicher Seite eine entsprechende Ergotherapie zu Lasten der Krankenkasse empfohlen.
Der Beschwerdeführer sei a
uf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für eine angepa
sste Tätigkeit zu 100 % arbeits
fähig. Bei unfallfremdem, ubiquitärem Schmerzsyn
drom der rechten Hand sollte
n
repetitive Bewegungen, Faustschluss-Bewegungen sowie das Führen von Maschinen mit der rechten Hand vermieden werden
(S. 5)
.
3.13
Dr. G._, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, führte im Be
richt vom 22. November 2016 (Urk. 10/89 = Urk. 10/119) unter anderem aus, in den ihm vorliegenden Unterlagen werde der exakte Abkippwinkel des
Meta
karpaleköpfchens
nicht angegeben. Im Operationsbericht werde lediglich eine starke Abkippung erwähnt. Er habe im seitlichen präoperativen Röntgenbild vom 29. Februar 2016 eine Abkippung von 29° gemessen. Dies stelle seines Erachtens keine Indikation für einen chirurgischen Eingriff dar (S. 1). Bei seiner Ultraschall
untersuchung habe er im Operationsgebiet eine Knochenspitze gefunden, welche einen mechanischen Konflikt mit den Strecksehnen des Zeigefingers habe. Die Strecksehnen seien dort verdickt und von viel Synovialflüssigkeit umgeben. Die Synovialflüssigkeit reiche bis zum Handgelenk zurück. Entzündliche Gefässe, welche auf ein akutes Geschehen hinweisen würden, habe er keine gesehen. Die vorstehende Knochenspitze verursache eine bewegungs- und belastungsab
hän
gige Irritation der Strecksehnen zum Zeigefinger und habe
möglicherweise bereits zu einer partiellen Strecksehnenruptur geführt. Er empfehle eine chirurgische Sanierung (S. 2).
3.14
Dr. F._ (vorstehend E. 3.12) führte in der Stellungnahme vom 2. Dezember 2016 (Urk. 10/98/2) zum Bericht von Dr. G._ aus, ihm sei nicht klar, welche Knochenzacke bei einer distalen MC II Fraktur am proximalen Ansatz an der Strecksehne scheuern soll, dies werde auch nicht erklärt. Er würde empfehlen, dass Dr. G._ den Patienten selbst operiere. An seiner Stellungnahme vom 17. November 2016 ändere sich nichts.
3.15
Dr.
D._
(vorstehend E. 3.7) führte im Bericht vom 5. Januar 2017 (Urk. 10/106
) aus, der Beschwerdeführer
stell
e
sich erneut in
der
Sprechstunde v
or mit unver
änderten belastungs
abhängigen Schmerzen im Bereich der MC
III
-Basis. Im Rahmen
der
sonographischen Untersuchung vom 2
7. Juli
2016
habe keine
Knochen
spitze diagnostiziert werden
können
, welche einen mechanischen Kon
flikt
mit den Strecksehnen verursache
. Bezüglich der Zweitbeurteilung durch
Dr. G._
, welcher im Röntgenbild eine Abkippung von 29° ausgemessen habe und diesbezüglich eine Operationsindikation als nicht gegeben angesehen
habe
, habe
er
etwas Mühe, dieser Beurteilung so zu folgen, da es sich dabei nicht um eine vollständige Beurteilung de
r gesamten klinischen und radio
logischen Be
funde präoperativ hand
le
. Präoperativ
habe
ein deutlicher Rotationsfehler
bestan
den
, welcher so stark ausgeprägt
gewesen sei
, dass selbst bei einer Abkippung von weniger als 29° die Indikation zur Reposition und operativen Versorgung des fehlrotierten Knochens gegeben
gewesen sei
.
Nichtsdestotrotz denke
er
, dass die vorliegenden Beschwerden vor allem im Hinblick darauf, ob es sich bei den Beschwerden um eine Unfallfolge
handle
oder nicht, weiter abgeklärt werden sollte. Da die Ultraschalluntersuchung eine extrem untersucherabhängige Unter
suchung
sei
, empfehle
er
zur Bilanzierung, ob es sich um einen Knochen
vor
sprung im Lager der genannten Strecksehnen
handle
, eine CT-Untersuchung der rechten Hand durchzuführen, für welche
er
den
Beschwerdeführer
angemeldet habe.
Er plane
eine klinische Verlaufskontrolle gemeinsam mit Frau
Dr. B._
, Leitende Ärztin Handchirurgie
, A._
, zur Besprechung der CT-Befunde und des weiteren Procederes. Sollte sich die durch
Dr. G._
diagnostizierte vorstehende Knochenspitze als morphologisches Ko
rr
elat bestätigen, wären die Beschwerden als Unfallfolge anzusehen, da dies mit überwiegender Wahrscheinlich
keit
im Rahmen der operativen Versorgung entstanden
sei (S. 2).
3.16
Dr.
B._
(vorstehend E. 3.5) führte im Bericht vom 23. Januar 2017 (Urk. 10/111
; Bildgebung, Urk. 10/112) aus, der Beschwerdeführer stelle sich heute zur Besprechung des CT der rechten Hand vor (S. 1). Die sonographisch gesehene Knochenschuppe im
Bereich der MC-III-Basis lasse sich nachvollziehen, diese entspreche jedoch beim Betrachten der Nachbarschnitte dem ehemaligen Kanal zur Einbringung der
Kirschnerdrähte
. Eine dislozierte Schuppe zeige sich somit im CT nicht. Auffallend sei jedoch im Bereich der
dorsoradialen
Basis des MC-III eine anlagebedingte Ausziehung nach proximal, welche bei Handge
lenks
extension unter Belastung mit der distalen Karpalreihe in Kontakt kommen könnte. Dies könnte für die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden im Sinne einer Analogie zu eine
Carpal
Bossing
ursächlich sein. Aufgrund der vorliegenden Befunde stehe keine operative Therapie zur Verfügung, um die Schmerzsymptomatik suffizient zu lindern. Auch finde sich bei
im
Ultraschall gesehener Partialruptur der EDC-II-Sehne kein Hinweis auf ein Hygrom. Zu
sätzlich sei vermutlich von einer lokalen Narbenbildung nach Frakturversorgung und direkt darüber verlaufender Strecksehnen auszugehen.
3.17
Dr. G._ (vorstehend E. 3.13) führte im Schreiben vom 14. Februar 2017 (Mail, Urk. 10/116/2-3 = Urk. 10/117) an Dr. C._ im Wesentlichen aus, in seinem vorgängigen Schreiben habe er die Indikation zur Operation in Frage
gestellt. Dieser Aussage habe Dr.
D._
entschieden widersprochen und be
haupte
, dass präoperativ ein erheblicher Rotationsfehler bestanden habe. Wäre dies der Fall gewesen, so wäre selbstverständlich die Operation angezeigt ge
wesen. In den ihm bisher vorliegenden Unterlagen werde jedoch ein Rota
tions
fehler ausdrück
lich verneint (S. 1). Wenn nun Dr. D._ behaupte, dass ein erheblicher Rota
tions
fehler bestanden habe, dann bedürfe dies dringend der Klärung von Seiten der Handchirurgie des A._ (S. 2 oben).
3.18
Dr. H._, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili
ta
tion, führte in der kreisärztlichen Stellungnahme vom 3. April 2017 (Urk. 10/120) im Wesentlichen aus, die Ausführungen der Ärzte des A._ seien begründet nach
vollziehbar und würden die bisherigen versicherungsmedizinischen Beurteilung
en bestätigen. Insbesondere das CT schliesse eine Fehlbehandlung oder bleibende Schädigung im Bereich des nun vollständig verheilten Metakarpale III aus. Die Handgelenksschmerzen seien nicht unfallkausal, da keine pathophysiologische Beziehung der verheilten Metakarpale III Fraktur zum Handgelenk bestehe und
im Bereich des Handgelenkes auch keine Auffälligkeiten beschrieben worden seien
. Es gebe lediglich eine versicherungsmedizinische Aussage, welche zu ändern sei und das sei die Feststellung, dass hier ein Status quo sine anzunehmen sei. Korrekterweise hätte man einen medizinischen Endzustand definieren müssen, da nach der operierten Situation strenggenommen selbst bei optimalem Heilverlauf geringe strukturelle Veränderungen vorhanden seien.
3.19
In der Stellungnahme vom 11. April 2017 führte Dr.
H._
(vorstehend E. 3.18
) zu weiteren Fragen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 10/121) im Wesentlichen aus (Urk. 10/122), die
Beschwerden
seien
auch nicht auf den Unfall vom 2
3. April
2015 zurückzuführen, es lieg
e
kein Rückfall vor, die subkapitale Fraktur des Metakarpale V
sei
allenfalls in ganz diskreter Fehlstellung verheilt, dies
sei
funktionell nicht bedeutend und
habe
auch bei klinischen Untersuchungen, sei es im
A._
oder durch den Kreisarzt
Dr. F._,
keinen Befund ergeben, welcher einer relevanten Funktionsstörung zuzuordnen wäre. Es
gebe
hier keine struk
turellen Veränderungen als Unfallfolge, welche eine permanente Schwellungs
neigun
g im Handrücken erklären würden (S. 1 Ziff. 1).
Beim
Beschwerdeführer seien
k
einerlei erhebliche und bleibende unfallbedingte Schädigungen erkennbar. Solche
seien
mittels CT an der rechten Hand und den klinischen Untersuchungen sowohl im
A._
als auch
aufgrund
der Kreisarztuntersuchung von
Dr. F._
ausgeschlossen worden. Es bestünden keine funktionellen Einschränkungen, welche
in irgendeiner Form relevant
seien
.
Man
müsste hier die Integritäts
schadentabelle
1
heranziehen, wo es um Funktionsstörungen im Bereich der oberen Extremitäten
gehe
. Unfallbedingt
fänden
sich jedoch keine funktionellen Einschränkungen, welche in irgendeine Rubrik dieser Tabelle einzuordnen wären
(S. 1 Ziff. 2). Bei Funktionsstörungen an den oberen Extremitäten finde sich auf Seite 1/2 der Integritätsschadentabelle nichts, womit ein Integritätsschaden beim Beschwerdeführer korrelieren könnte (S. 2 oben).
Dem Bericht von
Dr. B._
vom 2
3. Januar
2017
sei
der Satz zu finden «Zusätzlich ist vermutlich von einer lokalen Narbenbildung nach Frakturversorgung und direkt darüber verlaufenden Strecksehnen auszu
geh
en.» Dieser Satz
werde
im Konjunktiv unter «Beurteilung und Prozedere» als mögliche Ursache für Beschwerden angegeben. Natürlich
sei
es so, dass es nach jedem Eingriff eine lokale Narbenbildung
gebe
. Eine solche Narbenbildung
sei
wesentlicher Teil des natürlichen Heilverlaufes, es
gebe
- auch bei einem operativen Eingriff - keinen Heilverlauf mit Verletzung des Weichteil
gewebes
bei dem
nicht ein gewisse
s Mass an Narbenbildung entstehe
, dies
sei
unerlässlich. Eine ausbleibende Narbenheilung würde eine persistierende offene Wunde bedeuten, welche sich in kürzester Ze
it infizieren
und d
adurch erhebliche Probleme verursachen würde
.
Hier
handle es sich um eine Spekulation
, um irgend
eine Erklärung für verbleibende Schmerzen zu haben, welche sich nicht in den bildgebenden und k
linischen Befunden widerspiegelten
.
Es
gebe
nach solchen Eingriffen manchmal erhebliche Narbenprobleme, diese
würden
die Gleitfähigkeit der Sehnen im Gleitlager
behindern
und einen operativen Eingriff
erfordern
. Dann würden
aber auch klinische Befunde vor
liegen
, welche dies bestätigen
würden
. Dann
müsse
solch überschüssiges Narbengewebe auch wieder entfernt
werden und das Gleitlager der Sehnen wiederhergestellt werden. Dem
sei
aber in vorliegendem Fall nicht so.
Dr. B._
gebe
explizit an, dass keine solche Mass
nahme infrage komm
e
.
Bei entsprechender Weichteilverletzung, wie sie auch die beim Beschwerdeführer durchgeführte Operation darstelle, bestehe immer ein ge
wisses Mass an Narbenbildung und seien Narbenresiduen vorhanden. Dies allein
begründe aber keine Funktionsstörung, keine bleibenden Beschwerden und keine
n Integritätsschaden. Wenn beim Beschwerdeführer eine Situation mit relevanter und dadurch funktionsbehindernder Narbenbildung vorliegen würde, würde sei
tens der Handchirurgie sicherlich ein weiterer Eingriff durchgeführt werden (S. 3 oben).
Was zu diesem Fall noch
auffalle sei, dass zwar häufig eine
«
Schwellung über dem Handgelenk
» angegeben werde,
die klinischen Befunde
müssten
aber,
sofern
eine Schwellung angegeben werde, eine Schwellung über dem gesamten Hand
rücken zeigen.
Entsprechend den möglichen Ursachen hierfür
sei
auch an eine artifizielle Störung zu denken, da entsprechend der objektivierbaren Verände
rungen infolge des Unfallereignisses - bzw. Fehlen solche
r
objektivierbaren Ver
änderungen - eine plausible medizinische Erklärung für das „permanent existie
rende Handrückenödem" ansonsten nicht
bestehe (S. 3 unten)
.
4.
4.1
In medizinischer Hinsicht ist aufgrund der Aktenlage erstellt, dass sich der Be
schwerdeführer aufgrund eines Sturzes im Treppenhaus am 28. Februar 2016 eine Fraktur des rechten Mittelhandknochens zugezogen hat (vorstehend E. 3.1), welche am 4. März 2016 operiert wurde (vorstehend E. 3.2). Bei zunächst post
operativ erfreulichem Verlauf beklagte der Beschwerdeführer auch nach der Ent
fernung des
Osteosynthesematerials
am 20. April 2016 (vorstehend E. 3.3-4) trotz unveränderter, regelrechter Lage der Fraktur weiterhin belastungsabhängige Schmerzen, welche zu weitergehenden Abklärungen im A._ führten.
So führte Dr. D._ im Bericht vom 22. August 2016 unter anderem aus, dass die klinischen Untersuchungs- und Sonographie-Befunde die subjektiv ausge
prägte, einschränkende Schmerzsymptomatik unter Belastung nicht erklären würden und es klinisch und sonographisch kein Korrelat für die Intensität der subjektiv beklagten Beschwerden gebe (vgl. vorstehend E. 3.7). Am 8. November 2016 führte Dr. D._ weiter aus, es bestünden klinisch unveränderte Unter
suchungsbefunde. Von handchirurgischer Seite seien die weiterführenden Thera
piemöglichkeiten limitiert und
es seien keine weiteren Verlaufskontrollen mehr
geplant (vgl. vorstehend E. 3.11). Schliesslich erfolgte aufgrund der von Dr.
G._
erwähnten Knochenspitze (vgl. vorstehend E. 3.13), eine CT-Abklärung im A._, wobei sich keine dislozierte Knochenschuppe zeigte (vgl. vorstehend E. 3.16).
4.2
Vor diesem Hintergrund hielten die Kreisärzte nachvollziehbar fest, dass die klinischen Befunde keine Erklärung für die subjektive Beschwerdesymptomatik zeigen würden (vgl. vorstehend E. 3.9). Ein objektiver Befund für die beklagten Beschwerden lasse sich nicht finden. Sowohl bei der Untersuchung als auch beim An- und Auskleiden habe der Beschwerdeführer eine deutliche Selbstlimitierung und Befundausweitung gezeigt. Die sonographisch gestellte Verdachtsdiagnose auf eine Partialruptur der Extensor
indicis
-Sehne lasse sich klinisch nicht bestätigen und korreliere auch nicht mit den beschriebenen Beschwerden. Die Beschwerden könnten klinisch und radiologisch nicht als unfallkausal gewertet werden. Aus kreisärztlicher Sicht sei die Behandlung abgeschlossen (vgl. vorsteh
end E. 3.12). Schliesslich kam Kreisarzt Dr. H._ zum Schluss, dass die Aus
führungen der Ärzte des A._ begründet und nachvollziehbar seien und die bisherigen versicherungsmedizinischen Beurteilungen bestätigen würden.
Insbe
-sondere das CT vom Januar 2017 (vgl. vorstehend E. 3.16) würde eine Fehlbe
handlung oder bleibende Schädigung im Bereich des nun vollständig verheilten Metakarpale III ausschliessen. Die Handgelenksschmerzen seien nicht unfall
kau
sal, da keine pathophysiologische Beziehung der verheilten Metakarpale III Fraktur zum Handgelenk bestehe und im Bereich des Handgelenks keine Auf
fälligkeiten beschrieben worden seien (vgl. vorstehend E. 3.18). Es gebe keine strukturellen Veränderungen als Unfallfolge, welche eine permanente Schwel
lungs
neigung im Handrücken erklären würden. Es seien beim Beschwerdeführer keinerlei erhebliche und bleibende unfallbedingte Schädigung erkennbar. Weiter bestünden keine funktionellen Einschränkungen, welche in irgendeiner Form relevant seien (vgl. vorstehend E. 3.19).
Gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen erachtete die Beschwerdegegnerin die Folgen des Unfalls vom 28. Februar 2016 spätestens im Einstellungszeitpunkt vom 5. Dezember 2016 als abgeheilt und die danach geklagten Beschwerden und Einschränkungen seien mangels Adäquanz nicht auf den Unfall zurückzuführen (vgl. Urk. 2 S. 13 Mitte).
4.3
Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt, der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt, da von chirurgischen Sanierungsmassnahmen der rechten Hand, wie sie Dr. G._ vorschlage, ein Verbesserungspotential zumindest nicht ausge
schlossen sei (vgl. Urk. 1 S. 6), kann ihm angesichts der vorliegenden medi
zini
schen Aktenlage
nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer bezieht sich dabei wohl auf den Bericht von Dr. G._ vom 22. November 2016, in welchem dieser sich auf eine in der Ultraschalluntersuchung gefundene Knochenspitze bezieht, welche einen mechanischen Konflikt mit den Strecksehnen des Zeige
fingers habe und eine bewegungs- und belastungsabhängige Irritation verur
sache, weshalb von ihm eine chirurgische Sanierung empfohlen werde (vgl. vorstehend E. 3.13). Der Beschwerdeführer lässt dabei jedoch ausser Acht, dass aufgrund der Beur
teilung von Dr. G._ und zur Überprüfung eines morphologischen Korrelats weitere bildgebende Abklärungen vorgenommen wurden. So führte Dr. D._ des A._ im Bericht vom 5. Januar 2017 mit Bezugnahme auf eine am 27. Juli 2016 durchgeführte sonographische Untersuchung zunächst aus, dass keine Knochenspitze diagnostiziert werden könne, welche einen mechanischen Konflikt mit den Strecksehnen verursache (vorstehend E. 3.15). Ob dieser Bericht Dr. G._ bei seiner Beurteilung vorlag, lässt sich anhand der Akten nicht beur
teilen. Angesichts seiner Ausführungen ohne Bezugnahme auf die sonogra
phische Untersuchung vom 27. Juli 2016 ist dies jedoch nicht anzunehmen. Auf
grund des Berichts von Dr. G._ wurde zur weiteren Klärung, ob ein Knochen
vorsprung im Lager der genannten Strecksehne vorhanden sei, und mit dem Hin
weis darauf, dass Ultraschalluntersuchungen extrem untersucherab
hängig seien, eine CT-Untersuchung veranlasst. Dr. B._, A._, führte im Bericht vom 23. Januar 2017 hierzu aus, dass sich keine dislozierte Schuppe im CT zeige. Die sonographisch gesehene Knochenschuppe lasse sich nachvollziehen, diese entspreche jedoch beim Betrachten der Nachbarschnitte dem ehemaligen Kanal zur Einbringung der
Kirschnerdrähte
. Dr. B._ führte weiter aus, dass auf
grund der vorliegenden Befunde keine operative Therapie zur Verfügung stehe, um die Schmerzsymptomatik suffizient zu lindern (vorstehend E. 3.16).
Dass vorliegend noch ein Verbesserungspotential vorhanden sei, wie dies der Beschwerdeführer vorbringt, ergibt sich nach dem Gesagten nicht. Es werden keine Therapieoptionen vorgeschlagen, die eine namhafte Verbesserung der Be
schwerdesituation erwarten lassen (vgl. vorstehend E. 1.2). Damit steht fest, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung der medizinische Endzustand erreicht war. Der Fallabschluss und damit die Adäquanzprüfung erfolgten demnach nicht ver
früht.
4.4
Strittig ist schliesslich das Fortbestehen eines Kausalzusammenhangs zwischen den geklagten Beschwerden und Einschränkungen und dem Unfallereignis vom 28. Februar 2016.
Soweit der Beschwerdeführer die Ansicht vertritt, dass auf die kreisärztliche Beurteilung von Dr. H._ nicht abgestellt werden könne, so kann ihm nicht gefolgt werden. Anhaltspunkte, dass Dr. H._ nicht alle Akten, insbesondere diejenigen von Dr. G._, vorgelegen haben sollten, wie dies der Beschwerde
führer vorbringt, sind vorliegend keine ersichtlich. Sowohl zur Knochenspitze als auch zur fehlenden Operationsindikation nahm bereits Dr. D._, A._, Stellung und hielt hinsichtlich letzterem fest, dass er mit der Beurteilung von Dr. G._ Mühe habe, da es sich dabei nicht um eine vollständige Beurteilung der gesamten
klinischen und radiologischen Befunde präoperativ handle (vgl. vorstehend E.
3.15).
An der Beurteilung durch Dr. G._ kommen bereits schon aus diesem Grund Zweifel auf. Hinsichtlich der von Dr. G._ erwähnten Knochenspitze wurde schliesslich zusätzlich eine weiterführende bildgebende Untersuchung (CT) vorgenommen, welche von den Ärzten des A._ durchgeführt und gewürdigt (vgl. vorstehend E. 3.15-6) und schliesslich auch von Kreisarzt Dr. H._ berück
sichtigt wurde. So hielt Dr. H._ hierzu fest, dass das CT eine Fehlbehandlung oder bleibende Schädigung im Bereich des nun vollständig verheilten Meta
kar
pale ausschliesse (vgl. vorstehend E. 3.19).
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sind die Berichte der Kreisärzte für die streitigen Belange umfassend und berücksichtigen die beklagten Beschwerden und die
Vorakten
, insbesondere auch die eingehenden Untersuchungen der Ärzte des A._. Die kreisärztlichen Stellungnahmen erweisen sich folglich als in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Darlegung der medi
zinischen Situation einleuchtend, und die Kreisärzte begründen ihre Schlussfolge
rungen überzeugend und nachvollziehbar. Dr. H._ legte in seinen Beurtei
lungen insbesondere nachvollziehbar dar, dass keine bleibende Schädigung im Bereich der aktuell vollständig verheilten Metakarpale III vorliege und dass keine Fehlbehandlung erfolgt sei. Im Weiteren hielt Dr. H._ fest, dass und weshalb die Handgelenksschmerzen nicht unfallkausal seien. Sodann führte Dr. H._ nachvollziehbar aus, dass bei entsprechender Weichteilverletzung, wie sie auch die beim Beschwerdeführer durchgeführte Operation darstelle, immer ein gewisses Mass an Narbenbildung bestehe und Narbenresiduen vorhanden seien. Dies alleine begründe aber keine Funktionsstörung, keine bleibenden Beschwerden und keinen Integritätsschaden. Wenn beim Beschwerdeführer eine Situation mit relevanter und dadurch funktionsbehindernder Narbenbildung vorliegen würde, würde seitens der Handchirurgie sicherlich ein weiterer Eingriff durchgeführt werden (vgl. vorstehend E. 3.19).
Dieser Beurteilung entgegenstehende ärztliche Beurteilungen liegen keine vor. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers liess sich auch der sonographische Verdacht einer Partialruptur der EDC-II-Sehne nicht bestätigen. So wurde diese bereits von Dr. D._ im Bericht vom 22. August 2016 (vgl. vorstehend E. 3.7) erwähnt und in seiner Beurteilung, dass klinisch und sonographisch kein Korrelat für die Intensität der subjektiv beklagten Beschwerden vorhanden sei, berück
sichtigt. Hierzu hielt sodann Kreisarzt Dr. F._ fest, dass sich die sono
gra
phisch gestellte Verdachtsdiagnose klinisch nicht bestätigen lasse und auch nicht mit den beschriebenen Beschwerden des Beschwerdeführers, welcher vornehmlich eine Kraftminderung für Faustschluss und Dorsalextension des 3. Fingers nach repetitiven Tätigkeiten beschreibe, korreliere (vgl. vorstehend E. 3.12). Dass im Bericht von Dr. B._ vom 23. Januar 2017 eine Partialruptur der EDC-II-Sehne anerkannt worden wäre, ergibt sich entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht. Auch in diesem Bericht wird nach wie vor ein Verdacht auf eine Parital
ruptur der EDC-II-Sehne ohne vollständige Kontinuitätsunterbrechung gestellt (vgl. vorstehend E. 3.16).
Sodann kann der Beschwerdeführer auch aus dem Emailverkehr vom 14. Februar 2017 von Dr. G._ und Dr. C._ nichts zu seinen Gunsten ableiten. So ist nicht ersichtlich, inwiefern die darin von Dr. G._ aufgegriffene Thematik der Operationsindikation etwas zur anspruchsrelevanten Fragestellung bzw. zur Leistungseinstellung beiträgt. So äussert er sich darin lediglich dazu, ob ein anderes therapeutisches Vorgehen angezeigter gewesen wäre. Dabei handelt es sich um eine medizinische Frage, die zur Beurteilung der Rechtsfrage des Vor
liegens eines Endzustands sowie der Unfallkausalität vorliegend nichts beiträgt.
4.5
Dass die Beschwerdegegnerin im
Einspracheentscheid
vom 25. April 2017 davon ausging, dass die geklagten Beschwerden und Einschränkungen nicht (mehr) durch einen hinreichend objektivierbaren organischen Befund erklärt werden können (Urk. 2 S. 11 unten), und hernach eine spezifische Adäquanzprüfung vor
nahm, ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. Die Beschwerdegegnerin erachtete dabei keines der massgebenden adäquanzrelevanten Kriterien (BGE 134 V 109 E. 10.3) als erfüllt, was mit Blick auf die medizinischen Akten ebenfalls nicht zu beanstanden ist und im Einzelnen vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten wurde. Entsprechend stellte die Beschwerdegegnerin fest, dass die fest
gestellten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden in keinem adäquat-kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 28. Februar 2016 stehen würden (Urk. 2 S. 13 oben).
Entgegen der vom Versicherten vertretenen Auf
fassung ist in antizipierter Beweiswürdigung von weiteren
medizinischen Abklä
rungen abzusehen, da davon keine
entscheidrelevanten
neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.
Bei fehlenden funktionellen Einschränkungen verneinte die Be
schwerdegegnerin gestützt auf die Ausführungen von Dr. H._ (vgl. vor
steh
end E. 3.19) zudem einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung zu Recht.
4.6
Nach dem
Gesagten erweist sich der
Einspracheentscheid
vom
25. April 2017
(
Urk.
2) und damit die Leistungseinstellung per
5. Dezember 2016
als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.