# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f9bc7297-3643-4143-b866-259d855673d1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

I. Sachverhalt
A. X._ steht in Verdacht, in der Zeitspanne zwischen dem _ 2017 und dem _ 2019 diverse Delikte begangen zu haben. Ihm werden insbesondere Diebstähle, Hausfriedensbrüche, eine falsche Anschuldigung, Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz und weitere Delikte vorgeworfen. Am 12. September 2019 wurde er in Polizei- und in der Folge in Untersuchungshaft genommen und am 30. September 2019 in den Vollzug einer Ersatzmassnahme entlassen.
B. Mit Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Graubünden vom 28. Oktober 2019 wurde die angeordnete Ersatzmassnahme widerrufen und X._ in Untersuchungshaft zurückversetzt. Er wurde gleichentags festgenommen und nach einer fürsorgerischen Unterbringung in der Klinik A._ wieder in die Justizvollzugsanstalt B._ überführt, wo er sich zurzeit befindet.
C. Am 4. Dezember 2019 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden, die bis zum 11. Dezember 2019 angeordnete Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten zu verlängern. Es würden bislang 37 Polizeirapporte vorliegen, 2 seien noch ausstehend. Das Verfahren sei weit fortgeschritten. Der Beschuldigte sei abschliessend befragt worden. Am 14. November 2019 sei bereits die Parteimitteilung erlassen worden und es sei geplant, demnächst Anklage zu erheben. Als Haftgründe wurden Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO und Wiederholungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO angegeben.
D. In seiner Stellungnahme vom 9. Dezember 2019 liess X._ die Abweisung des Haftverlängerungsgesuchs beantragen. Eventualiter sei die Haft lediglich für maximal einen Monat zu verlängern.
F. Mit Entscheid vom 9. Dezember 2019, gleichentags mitgeteilt, erkannte der Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts wie folgt:
1. Gegen X._ wird wegen Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO und wegen Wiederholungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. c StPO die Untersuchungshaft bis zum 10.03.2020 verlängert.
2. Die beschuldigte Person kann jederzeit ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft stellen. Dieses ist bei der
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Staatsanwaltschaft mündlich zu Protokoll zu geben oder schriftlich zu stellen und kurz zu begründen.
3. Die Verfahrenskosten von CHF 350.00 bleiben bei der Prozedur. Sie werden vorschussweise von der Staatsanwaltschaft Graubünden zu Lasten des Kantons übernommen.

## Considerations