# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e59de5bd-eb1a-5a79-97df-72d181b1046a
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. A._, geb. 1956, und B._, geb. 1961, heirateten 1993. Ihrer Ehe entsprossen die Söhne C._, geb. 1995, und D._, geb. 1997.
Die Parteien trennten sich per 1. Juli 2012. Mit Entscheid des Präsidenten des Zivilgerichts des Sensebezirks (nachfolgend: der Präsident) vom 16. Januar 2014 wurde die von den Parteien am 5. Dezember 2013 abgeschlossene Vereinbarung betreffend Eheschutzmassnahmen genehmigt.
B. Am 10. Oktober 2016 reichte A._ die Scheidungsklage ein.
Daraufhin stellte B._ am 13. Januar 2017 ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen, welches mit Entscheid des Präsidenten vom 26. Januar 2017 abgewiesen wurde.
Die Parteien tätigten zahlreiche Eingaben und es fanden mehrere Verhandlungen statt (26. Januar 2017, 17. April 2018 und 19. September 2019).
Am 12. Dezember 2019 entschied das Zivilgericht des Sensebezirks das Folgende:
1. Die im 1993 vor dem Zivilstandsamt E._ geschlossen Ehe der Parteien wird durch Scheidung aufgelöst (Art. 114 ZGB).
2. A._ wird verpflichtet, B._ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 2‘400.00 bis und mit Dezember 2021 und ab 1. Januar 2022 von CHF 1‘035.00 bis und mit Januar 2025 zu bezahlen.
Dieser Unterhaltsbeitrag ist jeweils am Ersten jeden Monats zahlbar und ab Fälligkeit zu 5% verzinslich.
Er wird überdies der Teuerung angepasst und zu diesem Zweck an den Landesindex der  des BFS gebunden. Die Anpassung erfolgt jeweils im Januar jeden Jahres aufgrund des Indexstandes des Monats November des Vorjahres. Die Anpassung erfolgt nur in dem Rahmen als auch das Einkommen von A._ der Teuerung angepasst wird, wofür dieser beweispflichtig ist.
3. Die güterrechtliche Auseinandersetzung wird wie folgt vorgenommen:
3.1 A._ übernimmt unter Übernahme der darauf lastenden Schuld den hälftigen  von B._ an der Liegenschaft Art. fff GB G._ und wird damit Alleineigentümer der Liegenschaft.
3.2 A._ wird verpflichtet, B._ eine aktuelle Bestätigung der UBS AG vorzulegen, wonach sie aus der Solidarhaft der bestehenden Hypothekarverträge zu Lasten der ehelichen Liegenschaft in G._ entlassen wird.
3.3 A._ wird verpflichtet, B._ die für die Liegenschaft Art. fff GB G._ benutzte Hypothek, lastend auf der Liegenschaft H._, im Betrag von CHF 89‘850.00 innerhalb von 30 Tagen nach Rechtskraft des Scheidungsurteils zu erstatten
3.4 A._ wird verpflichtet, den Vorbezug von B._ von CHF 20‘000.00 an deren Pensionskasse, die I._ spätestens beim Eintrag des Eigentumsübergangs gemäss Ziffer 3.1 zurückzuerstatten.
3.5 Die Erhebung der Grundstückgewinnsteuer wird gemäss Art. 43 lit. b. DStG aufgeschoben.
Kantonsgericht KG Seite 3 von 20
3.6 Die Grundbuchbeamte des Sensebezirks wird angewiesen, den Eigentumsübergang gemäss Ziff. 3.1 hievor nach Rechtskraft [d]es Scheidungsurteils im Grundbuch einzutragen. Die Kosten und Gebühren des Eigentumsüberganges werden dem Übernehmer auferlegt.
3.7 A._ wird verpflichtet, B._ einen güterrechtlichen Ausgleichsbetrag von CHF 177‘582.90 zu bezahlen. Von diesem Betrag sind CHF 96‘067.40 auf ein Säule 3A-Konto oder an die Pensionskasse von B._ zu überweisen.
3.8 Im Übrigen wird festgestellt, dass sich die Parteien über die Aufteilung des Hausrates per Saldo aller Ansprüche geeinigt haben.
4. Die während der Ehe gehäuften Austrittsleistungen der Parteien werden hälftig geteilt.
Die J._, wird angewiesen, vom Vorsorgekonto von A._ (SV-Nr. kkk) den Betrag von CHF 491‘792.55) auf das Vorsorgekonto von B._ (Anschluss Nr. lll/Versicherten Nr. mmm) bei der I._ zu überweisen. Der Betrag von CHF 491‘792.55 ist ab dem 11. Oktober 2016 in der vom Reglement bestimmten Höhe oder in der nach den Vorschriften des BVG bestimmten Höhe zu verzinsen.
5. Die übrigen Rechtsbegehren werden abgewiesen.
6. Die dem Staat geschuldeten Gerichtskosten von CHF 8‘000.00 (Entscheidgebühr inkl. Auslagen) werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und unter Berücksichtigung der geleisteten  entsprechend bezogen.
Es werden keine Parteientschädigungen gesprochen.
C. Gegen diesen Entscheid erhob A._ am 3. Februar 2020 Berufung. Er stellt folgende Rechtsbegehren:
1. Der Entscheid des Gerichts des Sensebezirks BGSEN vom 12. Dezember 2019 sei aufzuheben.
2. Die im 1993 vor dem Zivilstandsamt in E._ geschlossene Ehe sei gestützt auf Art. 114 ZGB gerichtlich zu scheiden.
3. Es sei festzustellen, dass keine nachehelichen Unterhaltspflichten nach Art. 125 ZGB bestehen.
4. Die Ehegatten seien güterrechtlich wie folgt auseinander zu setzen:
a. Der hälftige Miteigentumsanteil der Ehefrau an der Liegenschaft in G._ Gbbl. Nr. fff sei dem Ehemann zu übertragen, wobei eine Ausgleichszahlung an die Ehefrau in der Höhe von CHF 28'075.00 festzulegen ist. Das Grundbuchamt des Sensebezirks sei anzuweisen, A._ als Alleineigentümer des Grundstücks Nr. fff in der Gemeinde G._ einzutragen. Zudem sei der Ehemann zu verpflichten, den Hypothekarbetrag von CHF 89'850.00 auf der Wohnung H._ abzulösen und N._ die Darlehensschuld von CHF 17'000.00 zurück zu bezahlen.
b. Das nachehelich geäufnete Guthaben der Säule 3a-Konten sei hälftig zu teilen und die O._ sei anzuweisen, den Betrag von CHF 79'055.50 auf ein von der Ehefrau zu bezeichnendes Konto zu überweisen.

## Considerations