# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 97cb0659-d9b8-4f35-8149-ec462fe67121
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 15. November 2007 schlossen die X. AG (nachfolgend X.) und die A.- GmbH mit der Y. (nachfolgend Y.) einen Vorvertrag zum Abschluss von zwei Kaufverträgen über die Liegenschaft Nr. 1269, Grundbuch B., mit der sich darauf befindenden Chesa C. einschliesslich Hotelinventar und Mobiliar sowie über das dazugehörige Restaurantinventar. In der Folge kamen die Kaufverträge jedoch nicht zustande.
B. Da sich die Parteien über die Rückabwicklung des Vorvertrags nicht einigen konnten, meldete die Y. am 4. April 2008 beim Kreispräsidenten Oberengadin eine Klage gegen X. zur Vermittlung an. Gemäss Leitschein stellten die Parteien an der Sühneverhandlung vom 29. August 2008 die folgenden Anträge:
„Klägerisches Rechtsbegehren
1. Es sei die Beklagte zu verurteilen, der Klägerin den Betrag von Fr. 7'001'659.50 nebst Zins zu 5% seit dem 26. März 2008 zu bezahlen.
2. Unter vollumfänglicher amtlicher und ausseramtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% MwSt zu Lasten der Beklagten.“
Beklagtisches Rechtsbegehren
1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.
2. Unter vollumfänglicher amtlicher und ausseramtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% MwSt zu Lasten der Klägerin.
C. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung unterbreitete die Y. die Streitsache mit Eingabe vom 30. September 2008 dem Bezirksgericht Maloja, wobei sie an ihrem Rechtsbegehren gemäss Leitschein festhielt. Die X. beantragte in ihrer Prozessantwort vom 13. November 2008 die Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.
C. Nach Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung, an welcher die Rechtsvertreter beider Parteien teilnahmen, erkannte das Bezirksgericht Maloja mit Urteil vom 15. September 2009, mitgeteilt am 8. Dezember 2009, wie folgt:
„1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte verpflichtet, der Klägerin den Betrag von CHF 5'151'075.25, zuzüglich Zins von 4.45% auf den Betrag von CHF 395'712.50 für die Zeit vom 2. November 2007 bis 19. März 2008, zuzüglich Zins von 4.45% auf den Betrag von CHF 4'590'265.-- für die Zeit vom 16. November 2007 bis 19. März 2008, zuzüglich Zins von 4.45% auf den Betrag von CHF 106’486.20 vom 27. November 2007 bis 19. März 2008, zuzüglich Zins von 2.875% auf den Betrag von CHF 40'342.40 für die Zeit vom 15.
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November 2007 bis 19. März 2008, zuzüglich Zins von 5% auf den Betrag von CHF 5'151'075.25 seit 4. April 2008, zu zahlen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 10'000.--, einem Streitwertzuschlag von CHF 40'000.-- und Schreibgebühren von CHF 500.--, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.-- werden zu einem Viertel der Klägerin und zu drei Vierteln der Beklagten auferlegt.
3. Die Beklagte wird verpflichtet, die Klägerin mit CHF 32'050.05, zuzüglich MwSt, ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations