# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6c936375-7d1f-4ecb-a405-bc85c4594911
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

I. Sachverhalt
A.a. Die C._ ist eine auf den Y._ inkorporierte Gesellschaft.
A.b. Bei A._ handelt es sich um einen Z._ Geschäftsmann mit Wohnsitz in AA._.
A.c. R._ ist ein Rechtsanwalt und Notar in B._. Zu A._ unterhält er eine langjährige Mandats- und Geschäftsbeziehung. Soweit hier interessierend ist er Alleinaktionär der T._ sowie Verwaltungsrat der U._, der V._, der X._ und der W._. Zudem ist er Stiftungsrat der Familienstiftung AB._. Bei Letzterer handelt es sich um eine Familienstiftung nach liechtensteinischem Recht. Alleinbegünstigter ist A._.
A.d. Die T._ hält als Aktionärin Beteiligungen von 20 % (400 Namenaktien) an der U._, 20 % (20 Namenaktien) an der V._, 10 % (100 Namenaktien) an der X._ und 50% (100 Namenaktien) an der W._. Die übrigen Beteiligungen (Namenaktien) an den Immobiliengesellschaften lauten auf die Familienstiftung AB._.
B.a. Mit Aktienkaufvertrag vom 25. Januar 2004 verpflichtete sich A._ der AC._ 4'500 Aktien der AD._ zu einem Kaufpreis von USD 21 Mio. zu übereignen (RG act. 1/10). Mit Ergänzung Nr. 1 vom 7. Oktober 2004 zum Aktienkaufvertrag wurde die Anzahl der zu übereignenden Aktien auf 4'950 und der Kaufpreis auf USD 48.4 Mio. erhöht (RG act. 1/11). Im "Protokoll über die abschliessenden Verrechnungen" zwischen der AC._ als Käuferin und A._ als Verkäufer bestätigen die Parteien, dass der Kaufpreis über CHF 48'412'834.67 bezahlt worden sei und die Käuferin ihre Verpflichtungen aus dem Aktienkaufvertrag inkl. Ergänzung somit vollständig erfüllt habe (RG act. 1/12).
B.b. Mit Vertrag vom 7. Juli 2010 zwischen der AC._ (Gläubigerin), A._ (Schuldner), vertreten durch AE._, sowie der C._ (neue Gläubigerin) wurde der Aktienkaufvertrag (RG act. 1/10-11) wieder aufgehoben. Gleichzeitig zedierte die AC._ ihre Rechte im Zusammenhang mit dem Aktienkaufvertrag (namentlich die Rückforderung des Kaufpreises) an die C._. A._ verpflichtete sich sodann im Rahmen der Rückabwicklung des Aktienkaufvertrages zur Bezahlung eines Betrages von CHF 241 Mio. zzgl. Zins zu 0.1 % pro Tag bis zum 7. Juli 2016 an die C._, wobei im Rückzahlungsbetrag die aufgelaufenen Zinsen enthalten seien. Zudem enthielt der
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Aufhebungsvertrag die folgende Schiedsklausel (RG act. 1/6-7 [deutsche Übersetzung]):
Alle Streitigkeiten, Meinungsverschiedenheiten und/oder Forderungen, die zwischen den Personen entstehen, die diesen Vertrag unterzeichnet haben, durch ihn verbunden sind, einschliesslich Streitigkeiten, die die Erfüllung, die Verletzung, das Erlöschen oder die Ungültigkeit dieses Vertrags betreffen, werden beigelegt
- durch das ständige Schiedsgericht "Arbitragegericht "AF._"", das auf der Grundlage des Protokolls Nr. 4 vom 22. März 2010 der allgemeinen Gesellschafterversammlung der Vereinigung "Internationale Vereinigung professioneller Teilnehmer an Lotterietätigkeiten" eingerichtet wurde und sich zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Vertrags unter folgender Adresse befindet: AG._, ul. AH._. (im Weiteren – Gericht);
- gemäss der Geschäftsordnung (Reglement) des Gerichts, die zum Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung gültig ist und unter der Adresse des Gerichts, die zum Zeitpunkt der Verhandlung besteht,
- durch den Einzelrichter, der vom Gerichtsvorsitzenden ernannt wurde,
- ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung, auf der Grundlage von schriftlichen Unterlagen,
- das Gerichtsurteil wird in Z._ Sprache gefällt, ist endgültig und nicht anfechtbar.
B.c. Mit Garantieversprechen vom 25. September 2010 sicherte A._ der C._ zu, seinen Verpflichtungen aus dem Auflösungsvertrag vom 7. Juli 2010 bis zum 7. Juli 2016 nachzukommen (RG act. 80/34).
B.d. Nachdem A._ der C._ die Zahlung von CHF 241 Mio. zzgl. Zins gemäss Aufhebungsvertrag nicht leistete, leitete die C._ am 16. August 2016 gemäss der Schiedsklausel des Aufhebungsvertrags ein Schiedsverfahren gegen A._ ein.
B.e. Mit Schiedsurteil des Z._ Arbitragegerichts "AF._" vom 28. November 2016 gab der Einzelschiedsrichter AI._ der Klage der C._ gegen A._ statt. Der Einzelschiedsrichter verurteilte A._ zur Zahlung von CHF 241 Mio. zzgl. Zins zu 0.1 % pro Tag seit dem 8. Juli 2016 (RG act. 1/14-15).
C. Mit Arrestgesuch vom 28. Juni 2019 leitete die C._ (fortan Arrestgläubigerin) beim Regionalgericht Prättigau/Davos ein Arrestverfahren gegen A._ (fortan Arrestschuldner) ein. Mit Entscheid vom 10. Juli 2019 entsprach der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos dem Arrestgesuch teilweise und beauftragte das Lead-Betreibungsamt Prättigau/Davos mit dem
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Arrestvollzug (RG act. 6-7). Das Betreibungsamt vollzog den Arrestbefehl vollumfänglich (RG act. 53/16).
D. Soweit vorliegend interessierend erhoben mit Eingabe vom 26. Juli 2019 R._, die T._, die U._, die V._, die X._ und die W._ (fortan Betroffene 1 bis 6), mit Eingabe vom 12. August 2019 der Arrestschuldner sowie mit Eingabe vom 19. August 2019 die Familienstiftung AB._ (fortan auch Betroffene 7) unbegründete Einsprachen gegen den Arrestbefehl vom 10. Juli 2019. Dabei stellten sie die folgenden Rechtsbegehren:
Betroffene 1 bis 6 (RG act. 18; RG act. 21; RG act. 24)
1. Der Arrestbefehl vom 10.07.2019 sowie dessen Vollzug seien vollumfänglich aufzuheben, und das Betreibungsamt sei anzuweisen, die verarrestierten Vermögenswerte freizugeben.
2. Die Arrestgläubigerin sei unverzüglich nach Eingang der vorliegenden Einsprache beim Gericht und damit für die gesamte Dauer des Einspracheverfahrens sowie für die Dauer der Aufrechterhaltung des Arrestbefehls zur Leistung einer Arrestkaution in der Höhe von gesamthaft CHF 49'000'000.00 zu verpflichten.
3. Eventualiter sei die Höhe der zu leistenden Arrestkaution vom Richter zu bestimmen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zu Lasten der Arrestgläubigerin.
Arrestschuldner (RG act. 38)
1. Der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 10. Juli 2019 (Arrest Nr. 201900005 [recte wohl: 201900004]) sei aufzuheben.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zu Lasten der Arrestgläubigerin.
Betroffene 7 (RG act. 41)
1. Der Arrestbefehl vom 10.07.2019 sowie dessen Vollzug seien vollumfänglich aufzuheben, und das Betreibungsamt sei anzuweisen, die verarrestierten Vermögenswerte freizugeben.
2. Die Arrestgläubigerin sei unverzüglich nach Eingang der vorliegenden Einsprache beim Gericht und damit für die gesamte Dauer des Einspracheverfahrens sowie für die Dauer der Aufrechterhaltung des Arrestbefehls zur Leistung einer Arrestkaution in der Höhe von gesamthaft CHF 48'200'000.00 zu verpflichten.
3. Eventualiter sei die Höhe der zu leistenden Arrestkaution vom Richter zu bestimmen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zu Lasten der Arrestgläubigerin.
E.a. Mit Eingaben vom 12. August 2019 reichte die Arrestgläubigerin ihre Stellungnahmen zu den von den Betroffenen 1 bis 6 beantragten Arrestkautionen ein, dies mit folgendem Rechtsbegehren (RG act. 34-35):
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1. Es sei der Antrag der Einsprecher [Betroffene 1-6] zur Leistung einer Arrestkaution/Sicherheitsleistung gemäss Ziffern 2 und 3 des Rechtsbegehrens der Arresteinsprache vom 26. Juli 2019 vollumfänglich abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Einsprecher.
E.b. Mit Eingabe vom 3. September 2019 reichte die Arrestgläubigerin ihre Stellungnahme zu der von der Betroffenen 7 beantragten Arrestkaution mit folgendem Rechtsbegehren ein:
1. Es sei festzustellen, dass die Einsprache vom 19. August 2019 und allfäIlige andere Prozesshandlungen der (Rechts-)Vertreter der Einsprecherin [Betroffene 7] mangels gültiger Bevollmächtigung der (angeblichen) (Rechts-)Vertreter unwirksam sei.
2. Auf die Einsprache und das Gesuch um Leistung einer Arrestkaution sei damit nicht einzutreten.
3. Sofern das Gericht die Einsprache vom 19. August 2019 wider Erwarten nicht als unwirksam erachtet, sei der Antrag der Einsprecherin zur Leistung einer Arrestkaution/Sicherheitsleistung gemäss Ziffern 2 und 3 des Rechtsbegehrens der Einsprache vom 19. August 2019 vollumfänglich abzuweisen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Einsprecherin.
F.a. Mit Verfügung vom 11./18. September 2019 entliess das Betreibungsamt Prättigau/Davos die Arrestpositionen Nummern 22(2) bis 33 gemäss Arrestvollzugsurkunde (RG act. 51; RG act. 53/16-18; entsprechend Ziff. 9-12 des Arrestbefehls [RG act. 6]), die nicht auf den Namen des Arrestschuldners lauten, mangels Klageeinreichung der Arrestgläubigerin gemäss Art. 108 SchKG innert hierfür angesetzter Frist aus dem Arrest.
F.b. Nach Wegfall des Arrestbeschlages stellte die Arrestgläubigerin mit Eingabe vom 12. September 2019 beim Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos erneut ein Arrestgesuch gegen den Arrestschuldner, basierend auf derselben Arrestforderung und demselben Arrestgrund. Daraufhin erliess der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos am 16. September 2019 in einem neuen Verfahren einen neuen Arrestbefehl, woraufhin die soeben genannten Arrestpositionen erneut arrestiert wurden (Proz. Nr. 335-2019-121). Gleichzeitig verpflichtete der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos die Arrestgläubigerin mittels separat ausgefälltem Entscheid zur Leistung einer Arrestkaution von CHF 12 Mio. mittels Bestellung einer Garantie einer in der Schweiz niedergelassenen Bank oder eines zum Geschäftsbetrieb in der Schweiz zugelassenen Versicherungsunternehmens (Proz. Nr. 335-2019-121). Im Verfahren Proz. Nr. 335-2019-121 erging ein separater Endentscheid.
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G. Mit Eingaben vom 30. September 2019 erstatteten der Arrestschuldner, die Betroffenen 1 bis 6 sowie die Betroffene 7 ihre Einsprachebegründungen. Sie stellten die folgenden Rechtsbegehren:
Betroffene 7 (RG act. 52)
1. Gemäss Einsprache vom 19.08.2019 [RG act. 41].
2. Namentlich sei der Arrest auf sämtlichen weder wirtschaftlich noch rechtlich im Eigentum des Arrestschuldners stehenden Vermögenswerten aufzuheben, an denen die Einsprecherin gemäss nachfolgender Begründung eigene Rechte geltend macht, insbesondere (Nummerierung gemäss angefochtenem ArrestbefehI, die vollständige Bezeichnung der Vermögenswerte findet sich dort):
[Wiedergabe Ziff. 1.1.2, 3 und 4 des Arrestbefehls]
3. In Übereinstimmung mit der Einsprache vom 19.08.2019 soIl die Arrestgläubigerin zur Zahlung einer Kaution in Höhe von CHF 48'200'000 verpflichtet werden.
4. Sollte das Gericht den Anträgen gemäss Ziff. 1 und 2 wider Erwarten nicht stattgeben, ist das Betreibungsamt Prättigau/Davos anzuweisen, der Gläubigerin und dem Schuldner im Sinne von Art. 108 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 [SchKG] Frist zu setzen zur Erhebung der Widerspruchsklage.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Arrestgläubigerin. Die Arrestgläubigerin sei zu verpflichten, zu Gunsten der Einsprecher Sicherheit für eine Parteientschädigung im Umfang von CHF 40'000 zu leisten.
Arrestschuldner (RG act. 53)
1. Der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 10. Juli 2019 (Arrest Nr. 201900005 [recte wohl: 201900004]) sei aufzuheben.
2. Eventualiter sei der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 10. Juli 2019 nur unter der Bedingung aufrechtzuerhalten, dass die Arrestgläubigerin beim Regionalgericht Prättigau/Davos eine Arrestkaution von CHF 26'000'000 leistet.
3. Die Anträge der Dritteinsprecher vom 26. Juli bzw. 19. August 2019 auf Auferlegung einer Arrestkaution seien gutzuheissen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zu Lasten der Arrestgläubigerin.
Betroffene 1 bis 6 (RG act. 54)
1. Gemäss Einsprache vom 26. Juli 2019, Ziff. I.1.-4. [RG act. 18, 21, 24]
2. Namentlich sei der Arrest auf sämtlichen weder wirtschaftlich noch rechtlich im Eigentum des ArrestschuIdners stehenden Vermögenswerten aufzuheben, an denen die Einsprecher gemäss nachfolgender Begründung eigene Rechte geltend machen, insbesondere (Nummerierung gemäss angefochtenem Arrestbefehl, die vollständige Bezeichnung der Vermögenswerte findet sich dort):
[Wiedergabe Ziff. 1.3.2, 1.3.3, 2, 2.6, 2.7, 5-8, 13, 13.1 und 13.2 des Arrestbefehls]
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3. In Abweichung zur Einsprache sei die Arrestgläubigerin zur Zahlung einer Kaution von CHF 72'000'000 zu verpflichten.
4. Sollte das Gericht den Anträgen gemäss Ziff. 1 und 2 wider Erwarten nicht stattgeben, ist das Betreibungsamt Prättigau/Davos anzuweisen, der Gläubigerin und dem Schuldner im Sinne von Art. 108 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 [SchKG] Frist zu setzen zur Erhebung der Widerspruchsklage.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Arrestgläubigerin. Die Arrestgläubigerin sei zu verpflichten, zu Gunsten der Einsprecher Sicherheit für eine Parteientschädigung im Umfang von CHF 100'000 zu leisten.
H. Mit Eingaben vom 11. November 2019 reichte der Arrestschuldner seine Stellungnahmen zu den Einsprachen der Betroffenen 1 bis 6 und der Betroffenen 7 ein. Er beantragte die Gutheissung der Einsprachen unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Arrestgläubigerin (RG act. 73-74).
I.a. Mit Eingabe vom 6. Dezember 2019 reichte die Arrestgläubigerin ihre Stellungnahme zur Einsprache der Betroffenen 7 ein, dies mit folgendem Rechtsbegehren (RG act. 78):
1. Es sei die Arresteinsprache der Dritteinsprecherin [Betroffene 7] im Verfahren 335-2019-88 / Arrest Nr. F._ vom 19. August 2019 bzw. 30. September 2019 vollumfänglich abzuweisen.
2. Es sei der Arrestbefehl vom 10. Juli 2019 an das Betreibungsamt Prättigau/Davos (Verfahren 335-2019-88 / Arrest Nr. F._) vollumfänglich zu bestätigen und aufrechtzuerhalten.
3. Es sei das Sicherstellungsgesuch der Dritteinsprecherin vollumfänglich abzuweisen.
4. Es sei der Antrag der Dritteinsprecherin auf Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung abzuweisen.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Dritteinsprecherin.
I.b. Mit Eingabe vom 11. Dezember 2019 reichte die Arrestgläubigerin ihre Stellungnahme zur Einsprache der Betroffenen 1 bis 6 ein, dies mit folgendem Rechtsbegehren (RG act. 79):
1. Es sei die Arresteinsprache der Dritteinsprecher [Betroffene 1-6] im Verfahren 335-2019-88 / Arrest Nr. F._ vom 26. Juli 2019 bzw. 30. September 2019 vollumfänglich abzuweisen.
2. Es sei der Arrestbefehl vom 10. Juli 2019 an das Betreibungsamt Prättigau/Davos (Verfahren 335-2019-88 / Arrest Nr. F._) vollumfänglich zu bestätigen und aufrechtzuerhalten.
3. Es sei der Antrag um Auferlegung einer Arrestkaution vollumfänglich abzuweisen.
4. Es sei der Antrag der Dritteinsprecher auf Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung abzuweisen.
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5. Es sei der Antrag der Dritteinsprecher auf Zuteilung der Klägerrolle an die Arrestgläubigerin im Widerspruchsverfahren abzuweisen, soweit dieser zu behandeln ist.
6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Dritteinsprecher , aIle unter solidarischer Haftung.
I.c. Mit Eingabe vom 11. Dezember 2019 reichte die Arrestgläubigerin ihre Stellungnahme zur Einsprache des Arrestschuldners ein, dies mit folgendem Rechtsbegehren (RG act. 80):
1. Es sei die Arresteinsprache des Arrestschuldners im Verfahren 335- / Arrest Nr. F._ vom 7. September 2019 bzw. 30. September 2019 vollumfänglich abzuweisen.
2. Es sei der Arrestbefehl vom 10. Juli 2019 an das Betreibungsamt Prättigau/Davos (Verfahren 335-2019-88 / Arrest Nr. F._) vollumfänglich zu bestätigen und aufrechtzuerhalten.
3. Es sei der Antrag um Auferlegung einer Arrestkaution des Arrestschuldners gemäss Rechtsbegehren Ziff. 2 des Arrestschuldners vollumfänglich abzuweisen.
4. Es sei der Antrag des Arrestschuldners um Gutheissung der Kautionierungsgesuche der Dritteinsprecher [Betroffene 1-6 und Betroffene 7] im Verfahren 335-2019-88 gemäss seinem Rechtsbegehren Ziff. 3 abzuweisen.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Arrestschuldners.
J. Mit Zustellung dieser Stellungnahmen (RG act. 78-80) an den Arrestschuldner, an die Betroffenen 1 bis 6 und an die Betroffene 7 erklärte der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos den Aktenschluss (RG act. 81).
K. Mit Schreiben vom 20. Dezember 2019 wehrte sich der Arrestschuldner gegen den verfügten Aktenschluss und beantragte, ihm sei – da sich auch die Arrestgläubigerin zweimal habe äussern dürfen – eine Frist zur Stellungnahme zu den Eingaben der Arrestgläubigerin vom 6. Dezember 2019 und 11. Dezember 2019 anzusetzen (RG act. 82). Diesem Begehren entsprach der Einzelrichter nicht. Stattdessen setzte er dem Arrestschuldner eine Frist an, um sein Replikrecht auszuüben (RG act. 83). Am 17. Januar 2020 reichte der Arrestschuldner alsdann eine weitere Eingabe ins Recht und bezeichnete sie als Duplik. Entsprechend brachte er mit dieser Rechtsschrift unbeschränkt Noven vor (RG act. 85). Zudem stellte er einen neuen Verfahrensantrag, wonach diverse Beilagen des Arrestgesuchs vom 28. Juni 2019 gemäss Art. 152 Abs. 2 ZPO (widerrechtlich erlangte Beweismittel) als unbeachtlich zu erklären und bei der Entscheidfindung nicht zu berücksichtigten seien (RG act. 85).
L. Mit Eingabe vom 14. Februar 2020 machte die Arrestgläubigerin von ihrem Replikrecht Gebrauch (RG act. 89).
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M. Am 2. März 2020 machte der Arrestschuldner von seinem Replikrecht Gebrauch (RG act. 92).
N. Mit Entscheid vom 5. März 2020, mitgeteilt am gleichen Tag, erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos wie folgt:
1. Hinsichtlich folgender Positionen wird zur Sicherstellung der fälligen Arrestforderung von CHF 241'000'000.00, zuzüglich Zins zu 18 % pro Jahr seit 8. Juli 2016, der C._ gegen A._ am Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 10. Juli 2019 festgehalten:
1. sämtliche Ansprüche, Forderungen, Konto- oder Kontokorrentguthaben, Barschaften in in- und ausländischer Währung, Wertrechte, Edelmetalle, Edelsteine, Festgeldanlagen und Kreditlinien sowie sämtliche Herausgabeansprüche aus Depotverträgen und Treuhandverhältnissen, inkl. zukünftiger Erträgnisse aus solchen Vermögenswerten, gegenüber den folgenden Bankinstituten:
[Position 17 der Arrestvollzugsurkunde:]
1.1. AJ._, rue G._, AK._ insbesondere
1.1.1. Kto.-Nr._ lautend auf den Arrestschuldner;
1.1.2. sämtliche auf den Namen der Familienstiftung AB._ (andere Schreibweise AB._ Familienstiftung), c/o AL._, AM._, lautenden Konten und Wertschriftendepots, insbesondere mit Depotnummer _ bzw. Kto.-Nr. mit IBAN CH _;
[Position 18 der ArrestvolIzugsurkunde:]
1.2. AN._, H._strasse 43, AO._, insbesondere Kto.-Nr. mit IBAN _, lautend auf den Arrestschuldner;
[Teile von Positionen 19 und 20 der Arrestvollzugsurkunde:]
1.3. AP._ und AQ._, AO._, insbesondere
1.3.1. die Bank- und Kreditkartenkonten mit folgenden Stamm- bzw. Kto.-Nrn. _ (bzw. Unter-Kto.-Nrn. _ und _); _ und mit IBAN CH _, lautend auf den Arrestschuldner;
1.3.2. auf den Namen von Rechtsanwalt R._, Masanserstrasse 35, lautende Klientengelderkonten, insbesondere mit folgenden Stamm- bzw. Kto.-Nrn.: _ (bzw. Unter-Kto.-Nrn. _ [...];
1.3.4. auf den Namen von Frau AR._, geboren _ 1961, von AS._, (bzw. in anderer Schreibweise AR._ oder – in kyrillischer Schrift – AR._), wohnhaft I._strasse 29, 7252 AA._, Iautende Konten, insbesondere Kto.-Nrn. mit IBAN _, CH_, CH_; CH_; sowie
[Position 21 der Arrestvollzugsurkunde:]
1.4. AT._, J._strasse 59, AO._, insbesondere auf den Namen von Frau AR._, geboren _ 1961, von
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AS._, (bzw. in anderer Schreibweise AR._ oder – in kyrillischer Schrift – AR._), wohnhaft I._strasse 29, AA._, lautende Konten, insbesondere Kto.-Nr. _;
2. sämtliche Ansprüche und Forderungen, welche dem Arrestschuldner [...] gegenüber de[r] folgenden [...] Gesellschaft [...] zustehen:
[Position 2 der Arrestvollzugsurkunde:]
2.1. U._, Masanserstrasse 35, insbesondere die Forderungen auf Rückzahlung von Darlehen in der Höhe von
2.1.1. CHF 18'000'000, zzgl. Zins von CHF 720'000 p.a. seit 4. Mai 2004; und
2.1.2. CHF 2'100'000, zzgl. Zins zu 4.5 % p.a. seit 14. September 2005;
[Position 5 der Arrestvollzugsurkunde:]
2.5. Hotel AU._, K._strasse 1, AA._, insbesondere die Forderung auf Rückzahlung von Darlehen in Höhe von CHF 4'750'000, zzgl. Zins zu 4.5 % p.a. seit 30. September 2003, mit samt den Grundpfandverschreibungen über CHF 4'750'000 vom _ 1983 an den im Grundbuchamt AA._ eingetragenen Grundstücken im Alleineigentum von AV._, L._strasse 11, AW._, , mit den Hauptbuchblatt-Nummern: S 51 485; 51 486; 51 493; 51 497; 51 499; 51 500; 51 501; 51 505; 51 508; 51 509; 51 513; 51 514; 51 515; 51 519; 51 522; 51 527; 51533; 51 537 je Miteigentum an Hauptbuchblatt und Parzelle _; Hauptbuchblatt und Parzelle _;_; _, _; _; _; _ Miteigentum an Hauptbuchblatt 51 265 je Miteigentum an Hauptbuchblatt und Parzelle _;
[Position 10 der Arrestvollzugsurkunde:]
3. sämtliche Aktien(zertifikate) (formell) lautend auf die Familienstiftung "AB._", c/o AL._, Postfach _, AM._, deponiert bei Rechtsanwalt R._, insbesondere
3.1. 1'600 Namenaktien zu CHF 1'000 der U._, Masanserstrasse 35, AX._;
3.2. 100 Namenaktien zu CHF 1'000 der W._, Masanserstrasse 35, AX._;
3.3. 930 (recte: 900) Namenaktien zu CHF 1'000 der X._, Masanserstrasse 35, AX._; sowie
[Position 11 der Arrestvollzugsurkunde:]
4. sämtliche Forderungen, Dividenden- und sonstige Ausschüttungsansprüche, die sich aus der (formellen) Aktionärsstellung der Familienstiftung AB._, c/o AL._, Postfach _, AM._, ergeben, insbesondere aus den 80 Namenaktien zu CHF 1'000 der V._, Masanserstrasse 35, AX._;
[Teil von Position 16 der Arrestvollzugsurkunde:]
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13. sämtliche (Herausgabe-)Ansprüche und Forderungen des Arrestschuldners auf Vermögenswerte und Aktientitel [...] aufgrund alleiniger Begünstigtenstellung, welche dem Arrestschuldner gegenüber den folgenden Personen [...] zustehen:
Rechtsanwalt R._, Masanserstrasse 35, AX._, insbesondere auf
13.1. Herausgabe von Aktienzertifikaten [der Familienstiftung "AB._" (andere Schreibweise AB._ Familienstiftung)] an den unter Ziff. 3 [...] aufgeführten Gesellschaften [U._, W._, X._];
2. Hinsichtlich folgender Positionen wird der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 10. Juli 2019 in teilweiser Gutheissung der Einsprachen aufgehoben:
1. sämtliche Ansprüche, Forderungen, Konto- oder Kontokorrentguthaben, Barschaften in in- und ausländischer Währung, Wertrechte, Edelmetalle, Edelsteine, Festgeldanlagen und Kreditlinien sowie sämtliche Herausgabeansprüche aus Depotverträgen und Treuhandverhältnissen, inkl. zukünftiger Erträgnisse aus solchen Vermögenswerten, gegenüber den folgenden Bankinstituten:
1.3 AP._ und AQ._, K._strasse 45 AO._, insbesondere
[Teile von Positionen 19 und 20 der Arrestvollzugsurkunde:]
1.3.2. auf den Namen von Rechtsanwalt R._, Masanserstrasse 35, AX._, lautende Klientengelderkonten, insbesondere mit folgenden [...] Unter-Kto.-Nrn. _, _ und _;
1.3.3. auf den Namen der U._, Masanserstrasse 35, AX._ lautende Konten, insbesondere Kto.-Nr. _; sowie
2. sämtliche Ansprüche und Forderungen, welche dem Arrestschuldner (direkt oder indirekt) gegenüber den folgenden Personen bzw. Gesellschaften zustehen:
[Position 3 der Arrestvollzugsurkunde:]
2.6. AY._, AZ._, (Nummer HRA _), insbesondere die formell auf die V._, Masanserstrasse 35, AX._, , lautenden folgenden Forderungen auf Rückzahlung von Darlehen in Höhe von
2.6.1. EUR 32'000'000 (entsprechend CHF 35'572'200 per Wechselkurs am 28. Juni 2019) zzgl. Zins zu 0.5 % p.a. seit dem 6. November 2015;
2.6.2. EUR 10'000'000 (entsprechend CHF 11'116'300 per Wechselkurs am 28. Juni 2019) zzgl. Zins zu 0.5 % p.a. seit dem 8. März 2018; und
2.6.3. EUR 3'500'000 (entsprechend CHF 3'890'710 per Wechselkurs am 28. Juni 2019) zzgl. 3 % p.a. Zins ab dem 25. Oktober 2018;
[Position 7 der Arrestvollzugsurkunde:]
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2.7. AY._, AZ._ (Nummer _, insbesondere die formell auf die V._, Masanserstrasse 35, AX._, , lautenden folgenden Forderungen auf Rückzahlung von Darlehen in Höhe von
2.7.1. EUR 32'000'000 (entsprechend CHF 35'572'200 per Wechselkurs am 28. Juni 2019) zzgl. Zins zu 0.5 % p.a. seit dem 6. November 2015;
2.7.2. EUR 10'000'000 (entsprechend CHF 11'116'300 per Wechselkurs am 28. Juni 2019) zzgl. Zins zu 0.5 % p.a. seit dem 8. März 2018; und
2.7.3. EUR 3’500’000 (entsprechend CHF 3'890'710 per Wechselkurs am 28. Juni 2019) zzgl. 3 % p.a. Zins ab dem 25. Oktober 2018;
[Position 12 der Arrestvollzugsurkunde:]
5. sämtliche Aktien(zertifikate) (formell) lautend auf die T._, Masanserstrasse 35, AX._ an den folgenden Gesellschaften, deponiert bei Rechtsanwalt R._, Masanserstrasse 35, AX._:
5.1. 400 Namenaktien zu CHF 1'000 der U._, Masanserstrasse 35, AX._;
5.2. 100 Namenaktien zu CHF 1'000 der W._, Masanserstrasse 35, AX._;
5.3. 70 (recte: 100) Namenaktien zu CHF 1'000 der X._, Masanserstrasse 35, AX._; sowie
[Position 13 der Arrestvollzugsurkunde:]
6. sämtliche Forderungen, insbesondere Dividenden- und sonstige Ausschüttungsansprüche der T._, Masanserstrasse 35, AX._ (CHE-_), die sich aus der (formellen) Aktionärsstellung der T._ an der V._, Masanserstrasse 35, AX._ ergeben, insbesondere im Umfang von 20 Namenaktien zu CHF 1'000;
[Position 14 der Arrestvollzugsurkunde:]
7. sämtliche Forderungen und sonstige Ausschüttungsansprüche der V._, Masanserstrasse 35, AX._, (CHE-_), die sich aus der (formellen) Kommanditistenstellung der V._ gegenüber den folgenden Gesellschaften ergeben:
7.1. AY._, AZ._, (Nummer HRA _) und
7.2. AY._, AZ._, (Nummer HRA _);
[Position 15 der Arrestvollzugsurkunde:]
8. sämtliche Forderungen und sonstige Ausschüttungsansprüche der X._, Masanserstrasse 35, AX._, die sich aus der (formellen) Kommanditistenstellung der X._, Masanserstrasse 35, AX._ an der M._, An, AZ._, (Nummer HRA _) ergeben;
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13. sämtliche (Herausgabe-)Ansprüche und Forderungen des Arrestschuldners auf Vermögenswerte und Aktientitel aus Treuhandverhältnissen und/oder aufgrund alleiniger Begünstigtenstellung, welche dem Arrestschuldner gegenüber den folgenden Personen bzw. Stiftungen zustehen:
Rechtsanwalt R._, Masanserstrasse 35, AX._, insbesondere auf
[Teile von Position 16 der Arrestvollzugsurkunde:]
13.1. Herausgabe von Aktienzertifikaten [der T._] an den unter [...] Ziff. 5 aufgeführten Gesellschaften [U._, W._, X._];
[Position 22/1 der Arrestvollzugsurkunde:]
13.2. Dividenden- und sonstige (Ausschüttungs-)ansprüche, die sich aus der (formellen) Aktionärsstellung von Rechtsanwalt R._ aus den 100 Namenaktien an der T._ Masanserstrasse 35, AX._ ergeben.
3. Die Spruchgebühr von CHF 1'999.95 geht im Umfange von je CHF 666.65 zu Lasten der C._, des A._ und der Familienstiftung "AB._". Die ganzen CHF 1'999.95 werden indes bei der C._ erhoben und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. A._ und die Familienstiftung "AB._" werden verpflichtet, der C._ die auf sie je entfallenden CHF 666.65 zu bezahlen.
4. A._ wird verpflichtet, der C._ eine Parteientschädigung von CHF 33'279.30 (inkl. Spesen und MWST) zu bezahlen.
5. Die Familienstiftung "AB._" wird verpflichtet, der C._ eine Parteientschädigung von CHF 6'655.85 (inkI. Spesen und MWST) zu bezahlen.
6. Die C._ wird verpflichtet, R._, der T._, der U._, der V._, der W._, der X._ eine Parteientschädigung von insgesamt CHF 17'039.00 (inkl. Spesen und MWST) zu bezahlen.

## Considerations