# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f1a6b5b6-5b14-45e6-b1f9-ba01f5ec205d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1958,
verheiratet und
Mutter von drei in den Jahren 1987, 1989 und 1991 geborenen Kinder
n
(
Urk. 7/1/1,
Urk. 7/3/2)
,
ist
ausgebil
dete
Familienhelferin
(Urk. 7/2/3)
und übte diesen Beruf
von 1978 bis 1986
aus
(Urk. 7/1/1
,
Urk.
7/3/4
).
Ab
199
0
war
sie
vorwiegend
ehrenamtlich
in der Kirche, im Frauenverein,
in
der Schule und bei
der
Spitex
tätig
(Urk. 7/1, Urk. 7/2/12-16
,
Urk. 7/18/3)
.
V
on Mai 2005 bis Mai 2012
war
sie
im Vorstand
der Spitex
Y._
tätig und leitete
das Ressort Personal (Urk. 7/2/13).
Hierfür bezog sie eine geringfügige Entschädigung (
Urk.
7/8/1,
Urk.
7/8/3).
Seit dem 1.
Juni 2012 ist sie zu 50
% arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 7/2/1-2, Urk.
7/10/2).
Am 2
5
.
Februar 2013 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug)
(Urk.
7/8) und
Arztberichte ein
(Urk. 7/9, Urk. 7/10, Urk. 7/12, Urk. 7/15
)
. Ebenfalls liess sie Abklärungen zu Beruf und Haushalt durchführen und einen diesbezüglichen Bericht erstellen (Urk. 7/16, Urk. 7/17, Urk. 7/18). Mit Vorbe
scheid vom 8.
Mai 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe
, weswegen sie das Leistungsbegehren abweisen werde
(Urk. 7/24).
Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch den Rechtsdienst Integration Handicap
(Urk. 7/27/1), mit Eingaben vom 5. Juni 2014 sowie vom 9. Juli 2014 Einwand erheben (Urk. 7/26, Urk. 7/30).
Am
13. August 2014
verfügte die IV
Stelle im angekündigten Sinn
(Urk. 7/32 = Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom 13. August 2014
(Urk. 2)
liess die Versicherte am 18. August 2014
Beschwerde erheben
und
beantragen d
ie Verfügung sei aufzu
heben und
ihr
sei eine
Invalidenr
ente auszurichten
(Urk. 1
S. 2
)
.
Mit der Beschwerde liess die
Beschwerdeführerin einen weiteren Arztbericht
, welcher vom
14. April 2010
datiert,
ein
reichen (Urk. 3)
.
Mit Beschwerdeantwort vom 29. September 2014 schloss die IV-Stelle auf Abwei
sung der Beschwerde
(Urk. 6)
, was de
r
Beschwerdeführer
in
am 2.
Oktober 2014 mitgeteilt wurde (Urk. 8).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen ein
zugehen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bun
desgesetzes über die I
n
validenversicherung;
IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreivier
telsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung).
1.3
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (
Art.
17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des
Art.
28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit
Art.
16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich,
Betätigungs
ver
gleich
, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein
trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä
tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne
Gesundheitsscha
den
, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
Verord
nung über die Invalidenversicherung;
IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial
versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hinweisen).
Ob die Beschwerdeführerin als ganztägig oder zeitweilig Erwerbstätige zu betrachten ist, beurteilt sich
praxisgemäss
nicht danach, ob sie vor ihrer Heirat erwerbstätig war oder nicht. Diese Tatsache kann allenfalls ein Indiz darstellen. Entscheidend ist vielmehr jene Tätigkeit, welche die Versicherte ausüben würde, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
BGE 117 V 194 E. 3b
).
Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl.
Art.
27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun
gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1
5.
Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).
Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben
bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl.
BGE 133 V 504 E. 3.3 in
fine
).
1.4
Die von einer quali
fi
zierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass
gabe des
Art.
69
Abs.
2 IVV; vgl. auch
Rz
. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesund
heitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86).
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi
cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren
zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält
nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein
trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher
ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom
6.
April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E.
6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
1.
5
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
vertritt
den Standpunkt,
die Beschwerdeführerin sei seit März 2013 in ihrer Arbeits- beziehungsweise Leistungsfähigkeit erheblich eingeschränkt, weshalb
der Beginn des Wartejahres
im
März 2013 festzusetzen
sei
.
Z
ur Ermittlung des Invaliditätsgrades
sei
auf die gemischte Methode und somit auch auf die zuletzt ausgeübte Teilzeitarbeit bei der Spitex
Y._
abzustellen.
Sodann führte
die Beschwerdegegnerin
aus
, die Beschwerdeführerin
könne
ohne Einschränkung weiterhin
zu 12,5 % die Vorstandstätigkeit ausüben. Die restlichen 87,5
%
entfielen in den
Aufgabenbereich
. Im
Aufgabenbereich
bestehe gemäss Abklärung eine Einschränkung von 19 %, was einen
Invalidi
tätsgrad
im Haushalt von 16,63 % und einen
gerundeten
Gesamtinvaliditätsgrad
von 17 % ergebe.
Aufgrund dieser Bemessung sei ein im Sinne der Invaliden
versicherung
relevanter Gesundheitsschaden
nicht ausgewiesen (Urk. 2
).
2.2
Die Beschwerdeführerin liess ausführen, sie sei mit der Einstufung als zu 12,5
% erwerbstätig und zu 87,5
%
im Haushalt tätig
nicht einverstanden. Ohne die gesundheitliche Beeinträchtigung würde sie
seit dem Jahr 2009
einer Erwerbs
tätigkeit
im Umfang von 100
% nachgehen
(Urk. 1 S.
3)
.
Somit sei sie als voll erwerbstätige Person zu qualifizieren (Urk. 1 S.
9).
Ebenfalls sei sie nicht ein
verstanden mit der Festlegung des Beginn
s
des Wartejahres
im
März 201
3.
Gestützt auf die Ausführungen von Dr.
med.
Z._
, Allgemein
e
Medizin FMH
,
und
Dr. med.
A._
, Fachärztin für Neurologie FMH
,
sei bereits seit dem Jahr 2009 beziehungsweise spätestens seit Juni 2012 eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen (Urk. 1 S. 3).
Unter Berücksichtigung dieser Umstände habe sie Anspruch auf die Ausrichtung einer Rente (Urk. 1 S.
9).
3.
3.1
Dem
Arztbericht
von Dr. med.
B._
, Facharzt für Neurologie FMH, vom 14. April 2010 ist als Diagnose ein beginnendes Parkinson-Syndrom auf der linken Seite, Höhn und
Yahr
im Stadium I, mit einem Ruhetremor der li
n
ken Hand seit ungefähr eineinhalb Jahren, zu entnehmen. Das Webster Rating
Scale
betrage 4/3
0.
Es wurde ein typischer intermittierender sechs Hertz Ruhetremor der linken Hand, ein diskreter Rigor und eine diskrete Hypokinese der linken oberen Extremität, die beim Gehen diskret weniger mitschwinge, festgestellt (Urk. 3 S. 3).
3.2
Auch Dr.
A._
berichtete am 9. Juli 2012 von einem leichten links betonten Parkinsonsyndrom vom Äquivalenz-Typ, Höhn und
Yahr
im Stadium I-II, Webster Rating
S
cale
7/30, mit einem Symptombeginn in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 (Urk. 7/10/6).
Der Befund
ergab ebenfalls einen leichten, intermit
tierenden Ruhetremor der linken Hand
und ein
en kaum feststellbaren
Rigor.
In
den Gelenken bestünden keine Paresen.
Die
Bradykinese
sei links betont, ins
besondere im Bereich der Finger. Die Koordination sei normal. Der spontane Gang finde mit aufgehobenem Mitschwingen des linken Armes statt. Im Übri
gen sei er unauffällig (Urk. 7/10/7).
3.3
In den weiteren Arztberichten vom 5. März 2013, vom 11. Juli 2013 und vom 14. Januar 2014 nannte Dr.
A._
dieselbe Diagnose. Die Erstkonsultation bei ihr habe am 16. Mai 2011 stattgefunden. Vorher sei die Beschwerdeführerin bei Dr.
B._
in Behandlung gewesen (Urk. 7/9/5). Die letzte Konsultation habe am 10. Juli 2013 stattgefunden. Zwischenzeitlich habe eine leichte Ver
schlechterung der Parkinson-Symptome mit Zunahme der
Bradykinese
im Fin
ger- und Fussspiel linksbetont und zunehmenden krampfartigen Schmerzen
beim Gehen
stattgefunden (Urk. 7/12/5, Urk. 7/15/5). Die Krankheit habe im Jahre 2008 schleichend begonnen. Zunächst habe die Beschwerdeführerin einen herabgesetzten Geruchssinn gehabt. Dann seien ein Ruhe-Zittern im Bereich der linken Hand und eine linksbetonte Steifigkeit in den Extremitäten aufgetreten. Der Verlauf sei seither schleichend progredient (Urk. 7/9/5). Sie erachte die Beschwerdeführerin aus neurologischer Sicht in ihrem angestammten Beruf mit einer verminderten Belastbarkeit für maximal 40 % arbeitsfähig (Urk. 7/9/6).
3.4
Dem Arztbericht von Dr.
Z._
ist als Diagnose ebenfalls ein leichtes, links betontes Parkinsonsyndrom vom Äquivalenz-Typ, Höhn und
Yahr
im Stadium I-II,
mit
Erstdiagnose Mitte 2008, zu entnehmen. Die Beschwerdeführerin sei seit dem Jahr 2008 bei ihm in Behandlung, wobei die letzte Konsultation am 13. Februar 2013 stattgefunden habe (Urk. 7/10/1). Zur Arbeitsfähigkeit wird festgehalten, die Beschwerdeführerin könne nur teilweise die bisherigen Tätig
keiten ausführen. Seit dem 1. Juni 2012 sei sie zu 50 % arbeitsunfähig. Sie sei aktiv im Haushalt. Infolge der Schmerzen und dem Zittern im linken Arm, könne sie die Gegenstände nicht halten, beziehungsweise fielen ihr Teller und Gläser aus der Hand. Auch sei sie müde (Urk. 7/10/2). Insbesondere sei die Ein
satzfähigkeit seit dem Sommer 2012 sehr reduziert (Urk. 7/10/3).
3.
5
Im Haushaltsbericht vom
3. März 2014
(Urk. 7/1
8
) hielt die Abklärungsperson fest, die Beschwerdeführerin habe
erklärt
, dass
sie ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Familienarbeit mit Erziehung und Betreuung der Kinder und Haushalt aufgegeben habe. Sie habe verschiedene gemeinnützige Tätigkeiten ausgeführt. Die Arbeit für den Frauenverein habe sie nicht krankheitsbedingt aufgegeben
und jene
in der Primarschule sei befristet gewesen. Die
Tätigkeit
für die Kirchgemeinde laufe noch weiter
.
E
s handle sich um Freiwilligenarbeit und der Aufwand betrage etwa 20 Stunden im Jahr. Die
Vorstandstätigkeit bei
der Spitex, welche
entl
ö
hnt
worden sei, habe sie aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen. Die Sitzungen
hätten
immer am Abend
statt
gefunden
und dann sei sie
krankheitsbedingt
sehr müde
gewesen
(
Urk. 7/18/2
).
Sie
sei
der Meinung, dass sie nach der Kinderzeit sicher wieder zu 100 % im angestammten Beruf arbeiten würde, wenn sie gesund wäre. Diese Tätigkeit hätte sie im Jahr 2009 aufgenommen, als ihre jüngste Tochter 18 Jahre alt geworden sei. Ihre Tätigkeit zuvor sei zu 100
% Mutter und Familienfrau gewesen, bis die Kinder selbständig geworden seien.
Sie habe
für die von ihr geleistete Sozialzeit bei der reformierten Kirchgemeinde ungefähr 100 Stunden im Jahr auf
gewendet
. Zur
zeit
seien
es noch 20 Stunden
im Jahr
. Für den Frauenverein
habe
der jährliche Aufwand ungefähr 14 Stunden und für die Primarschule 90 Stunden
betragen
.
Die Sozialzeit für die Spitex
Y._
habe jährlich
ungefähr 250 Stunden
betragen,
wobei sie mit ungefähr Fr. 1‘000.-- pro Jahr entschädigt
worden sei
.
Als Haus
pflegerin würde man auf einen hypothetischen Verdienst von ungefähr Fr.
75‘000.-- im Jahr kommen, was einem 100%igen Pensum entsprechen würde
(
Urk. 7/18/
3).
Die Abklärungsperson ging davon aus, dass die
Beschwerdeführerin
der bezahl
ten Arbeit bei der Spitex weiterhin im gleichen Umfang nachgegangen wäre wie bisher, wenn sie gesund gewesen wäre. Dabei komme man auf ein Pensum von ungefähr
10
-1
5
% in der Woche (vier bis fünf Stunden). Allerdings
habe
die
Beschwerdeführerin
gemäss
IK-Auszügen lediglich einen symbolischen Lohn von
ungefähr
Fr.
1‘000.-- im Jahr
generiert
.
Insgesamt sei
die Beschwer
deführerin als zu 12,5 % erwerbstätig und
als
zu 87,5 % im Haushalt tätig
zu
qualifizier
en
(Urk. 7/18/3)
.
Im Einzelnen wurden im Rahmen der Haushaltsabklärung folgende Ein
schränkun
gen/Behinderungen festgestellt (
Urk. 7/18/
5-7):
-
Haushaltführung (Planung, Organisation, Arbeitseinteilung, Kontrolle):
Es bestehe eine
Einschränkung von 0 % bei einer Gewichtung von
5
%, mithin
resultiere
eine Behinderung von
0
%.
-
Ernährung (Rüsten
,
Kochen, Anrichten, Reinigungsarbeiten, Küche, Vorrat Kontrolle):
Es bestehe eine
Einschränkung von
1
0 % bei einer Gewichtung von
25
%,
was
mithin eine Behinderung von
2,5
%
ergebe
.
Sporadisch helfen der Ehemann und der zu Hause lebende Sohn mit, was als zumutbare
Mitwirkungs
pflicht
betrachtet werden könne und bei der Bemessung der Einschränkung angemessen berücksichtigt worden sei.
-
Wohnungspflege (Abstauben, Staubsaugen, Bodenpflege, Fenster putzen, Betten):
Hierbei betrage
die
Einschränkung
2
0 % bei einer Gewichtung von 20 %
.
Somit
bestehe
eine Behinderung von
4
%.
Als Einschränkung sei hier das Staubsaugen und das Reinigen der Fenster anerkannt. Die Mitwirkung des Ehe
mannes und des zu Hause lebenden Sohnes
sei jedoch zu berücksichtigen
.
-
Einkauf und weitere Besorgungen (gewöhnlicher Einkauf, Post, Bank, Versiche
rungen, Amtsstellen):
Es bestehe
k
eine Einschränkung bei einer Gewichtung von 5
%, wodurch
keine
Behinderung resultier
e
.
Die Beschwerde
führerin erledige ihre gewöhnlichen Einkäufe mit einem
Einkaufstrolley
, der
grosse
Räder
habe
. Auch die administrativen Angelegenheiten könne sie selber erledigen.
-
Wäsche und Kleiderpflege (Waschen, Aufhängen, Bügeln, Flicken
, Schuhe putzen):
Es bestehe keine Einschränkung bei einer Gewichtung von 20 %. Die
Beschwerdeführerin
habe
ungefähr sechs Waschgänge in der Woche. Sie fülle die Maschine, räume sie aus und hänge die Wäsche über die Leine. Sie lege die Wäsche zusammen und räume sie in die Schränke. Lediglich für das Tragen der Wäschezaine brauche sie Hilfe. Das Tragen der Wäschezaine in den Keller und wieder hoch falle unter die zumutbare Mitwirkungspflicht des Ehemannes und des Sohnes.
-
Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen:
Die Betreuung entfalle, da
d
ie Kinder erwachsen seien.
-
Verschiedenes (
Krankenpflege, Pflanzen- und Gartenpflege, Haustierhaltung, anfertigen von Kleidern, gemeinnützige Tätigkeiten, Weiterbildung, künstleri
sches Schaffen
):
Hierbei
betrage die Einschränkung 50 %, wobei die durch
schnittliche Gewichtung 25 % betrage. Im Sommer betrage der Aufwand 40 % und im Winter 10 %. Die Behinderung betrage im Somme 20 % und im Winter 5 %,
was zu einer durchschnittlichen Behinderung von 12,5 % führe.
Den
300
m
2
grossen
Garten bearbeite
die Beschwerdeführerin
mit ihrem Ehemann zusammen. Die Sträucher schneide
ihr
Ehemann auf ihre Anweisung hin. Den Rasen müsse er mähen. Die Blumen seien ihre Domäne. Im Garten brauche sie für die schweren Arbeiten die Hilfe ihres Mannes. Den Gemüsegarten habe sie
aufgrund ihrer Erkrankung
aufgeben müssen. Sie seien im Sommer Selbstver
sorger gewesen. Schnee
schaufeln
könne
sie nicht mehr so gründlich, wie vor
der
Erkrankung. Früher habe sie Kleider für sich und ihre Kinder genäht. Das könne sie heute nicht mehr, weil sie den Faden nicht mehr einfädeln könne. Letztere Tätigkeit habe sie während ungefähr zwei Stunden ausgeführt. Ihr Hobby, das Töpfern,
pflege sie weiterhin
.
Es
lenke sie von ihren Schmerzen ab und ersetze ihr die Ergotherapie. Bei dieser Arbeit habe sie keinerlei Ein
schränkung
en
. Die gemeinnützigen Arbeiten bei der Kirchgemeinde könne sie weiterhin im Umfang von insgesamt etwa 20 Stunden
im Jahr
erbringen.
Die anderen gemeinnützigen Arbeiten habe sie schon früher aufgegeben und danach nicht ersetzt. Die
Tätigkeit für die Spitex
habe sie aufgeben müsse
n
.
Total ergebe sich daraus eine Einschränkung im
Haushaltsbereich von
19
% und angesichts einer
87,5%
igen Haushaltstätigkeit ein entsprechender
Teilinvalidi
tätsgrad
von
16,63
% (
Urk. 7/18/7
).
4.
D
en Arztberichten ist übereinstimmend als Diagnose
ein
links betontes
Parkin
sonsyndrom
vom Äquivalenz-Typ zu entnehmen (Urk. 3 S. 3, Urk. 7/9/5, Urk. 7/10/1, Urk. 7/10/6,
Urk. 7/12/5, Urk. 7/15/5).
Dabei wird einheitlich von einem
Symptombeginn in der zweiten Hälfte des Jahres 2008
ausgegangen
(
Urk. 3 S. 3,
Urk. 7/9/5
,
Urk. 7/10/1
,
Urk. 7/10/6)
.
Währenddem
Dr.
B._
in
seinem Arztbericht
vom 14. April 2010
noch von einem Stadium I auf der
Höhn
und
Yahr
Skala und einem Betrag auf der
Webster Rating
Scale
von
4/30
aus
ging (
Urk. 3 S. 3
), berichtete
Dr.
A._
in ihrem Bericht vom
9. Juli 2012
von einem Stadium I-II auf der Höhn und
Yahr
Skala und einem Betrag auf der
Webster Rating
S
cale
von
7/30
(
Urk. 7/10/6)
. In den weiteren Arztberichten zeichnete sich wiederum eine
leichte Verschlechterung der Parkinson-Symp
tome mit Zunahme der
Bradykinese
im Finger- und Fussspiel linksbetont und zunehmenden krampfartigen Schmerzen
beim Gehen ab
(Urk. 7/12/5, Urk. 7/15/5)
. Es ist somit von einem schleichend progredienten Verlauf auszu
gehen (Urk. 7/9/5).
Dr.
Z._
attestierte der Beschwerdeführerin seit dem 1. Juni 2012 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/10/2)
und
Dr.
A._
ging
in ihrem Arztbericht vo
m
5. März 2013
von
eine
r
maximal 40%ige
n
Arbeitsfähigkeit
im
angestammten Beruf mit einer verminderten Belastbarkeit
aus
(Urk. 7/9/6).
Da sich den
ü
brigen ärztlichen Berichten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit entnehmen lassen, ist frühestens ab Juni 2012 von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszuge
hen (vgl. E. 5.4).
5
.
5
.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali
denrente hat. Dabei ist vor allem umstritten, ob sie von der Beschwerdegegnerin zu Recht als Teilzeiterwerbstätige qualifiziert wurde.
Zur Beantwortung dieser Frage ist
das hypothetische Pensum, in welchem
die
Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden erwerbstätig gewesen wäre (Art. 27
bis
IVV), zu eruieren (E.
1.
3
).
Abzustellen
ist auf die
Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der
Ver
waltungsverfügung
entwickelt haben (BGE
141 V 15 E. 3.1
).
5
.
2
Hinsichtlich
der Statusfrage
liess
die Beschwerdeführerin ausführen, dass sie
ohne gesundheitliche Beeinträchtigung seit dem Jahr 2009 im Umfang von 100 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde
(Urk. 1 S. 3, Urk. 7/1/2,
Urk. 7/17/2,
Urk. 7/18/3, Urk. 7/26/2, Urk. 7/30/2,). Dazu
sei
auf die Aussagen der ersten Stunde sowie die konsistenten Ausführungen ab
zu
stellen
(Urk. 1 S
.
9, Urk. 7/30/6)
.
Die Beschwerdegegnerin hingegen stützte sich auf die Ausführungen des
Abklä
rungsdienstes
, welcher in seinem Bericht festhielt, dass die
Angaben
der
Beschwerdeführerin
nicht nachvollziehbar seien.
Die entgeltliche Tätigkeit der letzten Jahre entspreche einem Pensum von 10-15
%
. Die
ü
brigen unentgeltli
chen Engagements könnten nicht als Erwerbstätigkeit anerkannt werden.
Arbeitsbemühungen habe die Beschwerdeführerin nicht unternommen. Deswe
gen
hielt es die Beschwerdegegnerin für nicht möglich
, die Versicherte zu 100
% oder zu einem anderen hohen Pensum
als
erwerbs
tätig
zu qualifizieren, zumal auch die Restarbeitsfähigkeit von ungefähr 40 % nicht ausgenutzt wor
den sei. Die Beschwerdeführerin
wäre
ab
dem Jahr
2007, als ihre jüngste Toch
ter 16 Jahre alt geworden sei, in der Lage gewesen, sich mindestens um eine teilzeitlic
he Erwerbstätigkeit zu bemühen. Dazu
verwies sie
auf die
SKOS-Empfehlung
(Urk. 7/18/3)
.
5
.
3
Vorab ist festzuhalten, dass auf die Aussagen der ersten Stunde
nur dann abzu
stellen ist, wenn die späteren Ausführungen von den früheren abweichen
(vgl. BGE 121 V 45 E. 1a)
. Dies ist
hier
nicht der Fall, d
a die Beschwerdeführerin
während des gesamten Verfahrens stets dieselben A
usführungen
machte
. Somit kommt dieser Beweisgrundsatz nicht zur Anwendung. Ausgangspunkt der Überprüfung des Status bilden aber
dennoch
die
Ausführungen
der Beschwer
deführerin
.
5
.
4
Die Kinder der Beschwerdeführerin wurden in den Jahren 1987, 1989 und 1991 geboren. Mithin war das jüngste Kind im Jahr 2007 16 Jahre alt und im Jahr 2009 18
-
jährig.
Deshalb
war der Betreuungsbedarf der Kinder in den letzten Jahren vor
Eintritt des Gesundheitsschadens aufgrund des Alters der Kinder nicht mehr beziehungsweise nur noch in geringem
Ausmass
vorhanden
(vgl.
Urteil des Bundesgerichts
5A_6/2009 vom 30. April 2009
E. 2.2
)
.
Aufgrund
der eingereichten Arztberichte
ist
eine
Arbeitsfähigkeit zwischen 40 % und 50 %
von
Juni 2012 bis ins Jahr 2014 ausgewiesen (
Urk. 7/9/6, Urk. 7/10/2, Urk. 7/15/5
; vgl. auch vorstehende E. 4
)
.
Die Beschwerdeführerin lässt in der Beschwerde
auf den
Arztbericht
von
Dr.
A._
vom
5. März 2013
verweisen, worin
festgehalten wird
,
sie
sei für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Familienhelferin seit 2009 bis heute zu 80-100 % arbeitsunfähig
(Urk. 1 S. 7, Urk. 7/9/6).
Di
es
widerspricht
den weiteren
im selben Arztbericht gemachten Angaben
,
gemäss
denen
eine 40%ige Arbeitsfähigkeit
im angestammten Beruf mit einer verminderten Belastbarkeit
besteht
(Urk. 7/9/6).
Auch ist die
Angabe
einer vollen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf
im Zusammenhang mit den restlichen Akten nicht nachvollziehbar, weshalb ihr nicht gefolgt werden kann.
Die medizinischen Abklärungen sowie die
attestierte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit
wird von der Beschwerdeführerin
überdies
nicht in Frage gestellt
.
Sie geht von einer Einsatzfähigkeit von 40
%
als Familienhelferin aus (
Urk.
1 S. 7
Ziff.
4).
Die Ausführung der Beschwerdeführerin, aufgrund der ersten Symptome im Jahr 2008 habe sie ab dem Jahr 2009 nicht wie ursprüng
lich geplant Bewerbungsbemühungen unternommen, sondern vorerst auf eine Verbesserung ihre
s
Gesundheitszustandes gehofft (Urk. 1 S. 8),
ist
für eine gewisse Phase
nachvollziehbar
.
Angesichts der langen Zeit, welche seit dem Symptombeginn vergangen ist,
ist
das Argument
für die
gesamte
Zeit
bis zum
Verfügungserlass
aber nicht
überzeugend
.
Die
Beschwerdeführerin hätte zwi
schen 2007
/2009
und 201
4
genügend Zeit gehabt, um ihr Pensum zu erhöhen
, zumindest im Rahmen der von ihr anerkannten Restarbeitsfähigkeit. Stattdessen
gab
sie
im Mai 2012 ihr geringes Pensum im Vorstand der Spitex auf (Urk. 7/2/13). Suchbemühungen
sind keine
ersichtlich.
Unerklärlich ist deshalb, weshalb sie ihre Ressourcen bis heute nicht genutzt
oder dies aktiv versucht hat
.
Die A
ngabe
der Beschwerdeführerin, dass sie im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, kann
anhand
ihrer
Erwerbsbiographie nicht nachvollzogen werden.
Die von ihr in den Jahren 1990 bis
2014
ausgeübten gemeinnützigen Tätigkeiten
ohne Erwerb
,
fallen
gemäss
Art.
27 IVV
in den Aufgabenbereich und sind
Teil
der
Position „Verschiedenes“ (BGE
130 V 360 E. 3.3.2 und E. 3.3.4)
.
Eine Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall von 100 % seit dem Jahr 2009 – wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht – kann nicht
angenommen
werden.
Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist
davon auszugehen, dass
sie
als Gesunde
keine Vollzeit
erwerbstätigkeit
, sondern
weiterhin
eine
Teilzeiterwerbs
tätigkeit
im Umfang des bei der Spitex
Y._
ausgeübten Pensums
nebst dem Haushalt
ausüben würde
, wie dies im Abklärungsbericht zutreffend festgestellt worden ist.
Die Beschwerdeführerin ist mithin zu Recht als zu 12,5 % Erwerbstätige und zu 87,5 % im Haushalt Tätige qualifiziert worden.
5
.
5
Die von der Abklärungsperson durchgeführte Haushaltsabklärung ergab einen Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 17 %.
Dabei wurden die von der Beschwerdeführerin geklagten Gesundheitsbeeinträchtigungen, die Familien- und Wohnverhältnisse und die örtliche Lage sowie der Umstand, dass es ihrem Ehemann und dem zu Hause lebenden Sohn in gewissem Umfang zumutbar ist, bei der Hausarbeit mitzuhelfen, berücksichtigt.
Der Bericht befasst sich einlässlich mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualer Gewichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festgestellten Einschränkungen in diesen Bereichen, so dass er den erwähnten, von der Rechtsprechung geforderten Kriterien entspricht (vgl. E. 1.4)
. Im Erwerbsbe
reich
vermöchte die Beschwerdeführerin mit den ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen auch
künftig
e
in den bisherigen Einkünften
vergleichbares Einkommen zu erzielen. Sie erleidet somit gesundheitsbedingt keine
Erwerbseinbusse
.
Angesichts eines Invaliditätsgrades von 0 % im Erwerbs- und eines
Invaliditäts
grades
von 16,63 % im Haushaltsbereich ergibt sich ein
rentenausschliessender
Gesamtinvaliditätsgrad von gerundet 17 %.
Da somit kein Rentenanspruch ent
steht, erübrigen sich weitere Ausführungen zum Beginn des Wartejahres.
Des
halb erweist sich die angefochtene Verfügung
vom 13. August 2014
als korrekt und die Beschwerde ist daher abzuweisen.
6.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).
Sie sind auf Fr.
800.-- festzulegen.
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unter
liegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.