# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 97a6b9bf-8f8a-4e33-9a62-469aafa5bff4
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. Auf den Parzellen Nr. I._ und Nr. M._ in D._ war der Bau eines Resorts mit Anbindung an das bestehende und sich im Eigentum der A._ SA befindende N._ geplant. Hierfür sollte die Parzelle Nr. I._ in die Parzelle neu Nr. I._ und in die Parzelle neu Nr. L._ aufgeteilt werden. Die B._ SA als Käuferin und die A._ SA als Verkäuferin schlossen am 21. August 2009 einen Kaufvertrag über die zu bildende Parzelle neu Nr. I._ in D._ ab. Am gleichen Tag unterzeichneten C._ und die A._ SA einen Kaufrechtsvertrag über die Parzellen neu Nr. L._ und Nr. M._. Dies gemäss der B._ SA, weil die Abwicklung ursprünglich über ihn vorgesehen gewesen sei. In der Folge schloss die A._ SA am 2. Oktober 2009 mit der B._ SA einen Kaufrechtsvertrag mit gleichem Inhalt über dieselben Parzellen ab. Die B._ SA wie auch C._ übten in der Folge das Kaufrecht innert Frist nicht aus und verlangten die geleistete Anzahlung von CHF 200'000.00 zurück.
B. Die B._ SA und C._ erhoben am 4. August 2014 Klage bei der Schlichtungsbehörde des Bezirks Maloja, wobei sie das folgende Rechtsbegehren stellten:
1. Es sei die beklagte Partei zu verpflichten, an die klagende Partei 1 (Herrn C._) den Betrag von CHF 200'000.00 zuzüglich Zins 5% seit 25. August 2009 zu bezahlen.
oder alternativ
2. Es sei die beklagte Partei zu verpflichten, an die klagende Partei 2 (B._ SA) den Betrag von CHF 200'000.- zuzüglich Zins 5% seit 25. August 2009 zu bezahlen.
3. Es sei in der Betreibung Nr. E._ des Betreibungsamtes Oberengadin vom 13. August 2013 für den Betrag von CHF 200'000.- nebst Zins 5% seit 25. August 2009 oder in der Betreibung Nr. F._ des Betreibungsamtes Oberengadin vom 13. August 2013 für den Betrag von CHF 200'000.- nebst Zins 5% seit 25. August 2009 Rechtsöffnung zu erteilen.
4. Unter vollständiger Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der beklagten Partei.
C. Nachdem die A._ SA der Vermittlungsverhandlung vom 22. Januar 2015 fernblieb, reichten die B._ SA und C._ am 26. Mai 2015 beim Regionalgericht Maloja Klage ein. Nach Durchführung eines doppelten Schriftenwechsels sowie einer mündlichen Hauptverhandlung erkannte das Regionalgericht Maloja mit Entscheid vom 29. Mai 2018, ohne Begründung mitgeteilt am 3. Juli 2018, mit schriftlicher Begründung mitgeteilt am 13. September 2018, was folgt:
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1. Die Klage wird gutgeheissen und die Beklagte verpflichtet, dem Kläger 1 CHF 200'000.-, zuzüglich Zins 5% seit 25. August 2009, zu bezahlen.
2. Dem Kläger 1 wird in der Betreibung Nr. G._ des Betreibungsamtes Oberengadin vom 13. August 2013 für den Betrag von CHF 200'00.-, zuzüglich Zins 5% seit 25. August 2009, definitive Rechtsöffnung erteilt.
3. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 8'000.- sowie die Kosten der Schlichtungsbehörde von CHF 600.- werden der Beklagten auferlegt. Sie werden mit dem klägerischerseits geleisteten Vorschuss verrechnet, unter Erteilung des Regressrechts auf die Beklagte.
4. Die Beklagte wird verpflichtet, den Kläger 1 ausseramtlich mit CHF 40'045.- (inkl. Barauslagen, MwSt. und Interessenwertzuschlag) zu entschädigen.

## Considerations