# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 63681d3d-badb-4d0a-ba01-d6dabab97b3e
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Dr. iur. Dr. phil. A (geboren 1944) habilitierte im Jahr 1981 an der Philo
sophischen Fakultät der Universität Zürich und wurde noch im selben Jahr zum Privatdozenten für "F, besonders rechtliche und politische Institutionen von H," ernannt.
1989 wurde er als Professor für F an die Universität B in C berufen, war aber weiterhin (auch) als Privatdozent an der Universität Zürich tätig.
Nach Vollendung des 65. Altersjahrs richtete die Philosophische Fakultät A keine Privatdozentenentschädigung mehr aus, weshalb er dort – wie er sagt – ab 2012 keine Lehrveranstaltungen mehr abhielt.
Am 5. April 2017 ersuchte A bei der Prodekanin Laufbahn der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich um Ernennung zum Titularprofessor. Gestützt auf einen entsprechenden Antrag der Laufbahnkommission der Fakultät und einer ablehnenden Stellungnahme des G-Instituts beschloss die Fakultätsversammlung im Folgenden am 19. Mai 2017, das Gesuch von A nicht zu unterstützen, und beantragte der Erweiterten Universitätsleitung dessen Ablehnung. Hierüber wurde A am 21. Juni 2017 in Kenntnis gesetzt und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt.
Nach Eingang der Stellungnahme von A beschloss die Fakultätsversammlung der Philosophischen Fakultät am 29. September 2017, an ihrem Entscheid vom 19. Mai 2017 festzuhalten. Dies wurde A am 20. Oktober 2017 eröffnet und ihm gleichzeitig mitgeteilt, dass "der Antrag der Fakultät" inzwischen an die Erweiterte Universitätsleitung übermittelt worden sei.
Am 22. März 2018 teilte der Rechtsdienst der Universität Zürich der Philosophischen Fakultät mit, dass die Prüfung der Voraussetzungen für eine Ernennung von A zum Titularprofessor sowie der (abschlägige) Entscheid über dessen Gesuch allein in ihrer Zuständigkeit liege, worauf der Dekan der Philosophischen Fakultät dieses mit Verfügung vom 28. Juni 2018 abwies.
II.
Hiergegen rekurrierte A am 21./25. Juli 2018 bei der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen, welche das Rechtsmittel mit Beschluss vom 14. März 2019 abwies.
III.
Am 11./12. April 2019 erhob A Beschwerde beim Verwaltungsgericht und stellte folgende Anträge:
"Der 'Beschluss' der BG vom 14.3.2019 ist wegen gravierender formaler und anderer Mängel etc. zurückzuweisen.
Mein Rekurs vom 25.7.2018 (Datum des Poststempels) ist gutzuheissen und die 'Verfügung' vom 28. 6. 2018 des Dekans der PhF [Philosophischen Fakultät], da nicht von der zuständigen Instanz erlassen, für nichtig zu erklären.
Die negativen Beschlüsse der Fakultätsversammlung der PhF vom 19.5.2017 und 29.9.2017 über meinen Antrag auf Ernennung zum Titularprofessor sind, da durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen herbeigeführt, aufzuheben.
Die Kostenfolge ist entsprechend zu regeln."
Die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen mit Vernehmlassung vom 24./29. April 2019 und die Philosophische Fakultät mit Beschwerdeantwort vom 9./10. Mai 2019 schlossen je auf Abweisung des Rechtsmittels; die Fakultät verlangte zudem eine Parteientschädigung.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
Das Verwaltungsgericht ist für Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen zuständig (§ 46 Abs. 2 und 5 des Universitätsgesetzes vom 15. März 1998 [UniG, LS 415.11] und § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und 19a Abs. 1 sowie §§ 42–44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]).
Gegenstand einer verwaltungsgerichtlichen Beschwerde kann nur sein, was auch Gegenstand des Rekursverfahrens war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein sollen (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 52 N. 11, § 20a N. 9 ff.; Martin Bertschi, Kommentar VRG, Vorbemerkungen zu §§ 19–28a N. 45 ff.). Soweit der Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht (neu) die Aufhebung der Beschlüsse der Fakultätsleitung vom 19. Mai und vom 29. September 2017 verlangt, liegt dieses Begehren somit ausserhalb des Streitgegenstands und ist darauf nicht einzutreten.
Generell erscheint zweifelhaft, ob der Beschwerdeführer überhaupt legitimiert ist, die Ausgangsverfügung anzufechten, setzte solches doch voraus, dass er einen (aktuellen) praktischen Nutzen aus der nachgesuchten Ernennung zum Titularprofessor zu ziehen vermöchte, was hier jedenfalls nicht ins Auge springt, zumal die
akademische und personalrechtliche Stellung einer Privatdozentin oder eines Privatdozenten durch die Verleihung des Titels "Titularprofessorin" bzw. "Titularprofessor" keine Änderung erfährt
. Wie es sich damit verhält, kann jedoch offenbleiben, da sich die Beschwerde – wie sich sogleich zeigt – bei materieller Behandlung ohnehin als unbegründet erweist und deshalb abzuweisen ist.
2.
2.1