# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e38fcb68-3b4d-4e1a-82c1-2deff410a928
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Hinwil vom 12. April 2018 (EE170104-E)
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Rechtsbegehren:
A. Der Gesuchstellerin (Urk. 17 S. 1 f.; Prot. S. 20 sinngemäss):
1. Es sei festzustellen, dass die Parteien bereits getrennt leben. 2. Die eheliche Liegenschaft an der C._-strasse ... in D._
sei samt Hausrat und Mobiliar der GSin zur Benützung .
Eventualiter im Falle einer Zuteilung der Liegenschaft an den GG sei der GSin eine Auszugsfrist von mindestens 8 Monaten ab  für die Suche einer eigenen Wohnung  und der GG sei zu verpflichten, der GSin auf erstes  alle ihre Möbel und persönlichen Effekten herauszugeben.
3. Der GG sei zu verpflichten, der GSin monatlich im voraus auf den Monatsersten zahlbare Unterhaltsbeiträge von Fr. 3'800.– ( Wohnkosten gemäss Absatz 2 / 3) zu bezahlen, zahlbar mit Wirkung ab 29. November 2017 während der weiteren Dauer des Getrenntlebens.
Der GG sei mit Wirkung ab 29. November 2017 (unter  bereits geleisteter Zahlungen) zusätzlich zu verpflichten, sämtliche Kosten der ehelichen Liegenschaft zu bezahlen,  - Hypothekarzinse und allfällige obligatorische Amortisationen - sämtliche Nebenkosten (wie Heizkosten/Wasser/Abwasser/
Kehricht/EWZ/Cablecom/Kaminfeger/Service Heizgeräte/ Gebäude- und Gebäudesachversicherung/allfällige Abgaben)
- Unterhalt inkl. Gartenunterhalt und Reparaturen. Eventualiter: Falls die Kosten für die eheliche Liegenschaft nicht
vom GG direkt bezahlt werden, sei der GG zu verpflichten, der GSin dafür zusätzlich zum Unterhaltsbeitrag gemäss Ziffer 3  1 monatlich im voraus auf den Monatsersten einen  von Fr. 1'500.– zu bezahlen, zahlbar mit Wirkung ab 29. November 2017 während der weiteren Dauer des .
Subeventualiter: falls die eheliche Liegenschaft dem GG  würde, sei der GG zu verpflichten, der GSin mit Wirkung ab 29. November 2017 monatlich im voraus zahlbare  von Fr. 5'400.–/Mt. zu bezahlen.
4. Der GG sei zusätzlich zu verpflichten, der GSin zhd. des  D._ den Betrag von Fr. 2'259.90 für AHV- 2017 der GSin zu bezahlen.
5. Es sei bezgl. den Vermögenswerten im ZKB-Steuerdepot ... des GG im Umfang von Fr. 700'000.– und bezgl. dem Grundstück GRB ..., Kat. Nr. ..., Plan Nr. ... in der Gemeinde D._,
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C._-strasse ..., D._ gestützt auf Art. 178 ZGB per sofort – bereits als vorsorgliche Massnahme – eine  anzuordnen und dem GG sei zu verbieten, ohne  der GSin über das genannte Steuerdepot im Umfang von Fr. 700'000.– zu verfügen und das genannte Grundstück zu verkaufen, weiter zu belasten oder zu verschenken.
Das Grundbuchamt D._ sei anzuweisen, die  am genannten Grundstück per sofort im Grundbuch anzumerken und die Verfügungsbeschränkung sei dem Beistand des GG durch das Gericht mitzuteilen.
6. Der GG sei zu verpflichten, der GSin für Prozess- und  einen Prozesskostenvorschuss von einstweilen Fr. 7'000.– zu bezahlen. Eventualiter sei der GSin mit Wirkung ab 20.12.2017 die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und in meiner Person eine unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen.
7. Es sei zwischen den Parteien die Gütertrennung per 12. April 2018 anzuordnen.
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen /zzgl. MWSt zu Lasten des GG.
B. Des Gesuchsgegners (Urk. 20 S. 1):
" 1. Die Anträge der Gesuchstellerin seien abzuweisen. 2. Es sei den Parteien das Getrenntleben zu bewilligen und festzustellen,
dass die Parteien spätestens seit dem 29.11.2017 getrennt leben. 3. Es sei die eheliche Liegenschaft, C._-strasse ..., D._, für die
Dauer des Getrenntlebens dem Gesuchsgegner zur alleinigen  samt Hausrat und Mobiliar zuzuweisen. Die Gesuchstellerin sei unter Androhung von Strafe zu verpflichten, die Liegenschaft bis  30. Juni 2018 zu verlassen unter Aushändigung sämtlicher Schlüssel.
4. Es sei die Gesuchstellerin zu verpflichten über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse im In- und Ausland Auskunft zu erteilen ( von Kontoauszügen der letzten 2 Jahre bis heute).
5. Es sei der Gesuchstellerin kein Unterhalt zuzusprechen. Eventualiter sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin nach ihrem Auszug aus der Liegenschaft für max. sechs Monate monatlich CHF 2'000.– Unterhalt zu bezahlen.
6. Es sei die Gütertrennung anzuordnen. 7. Es seien die Verfahrenskosten den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen
und es sei keine Prozessentschädigung zuzusprechen."
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Urteil und Verfügung des Einzelgerichts am Bezirksgericht Hinwil vom 12. April 2018:
(Urk. 38 S. 38 ff.)
Es wird verfügt:
1. Auf das Begehren Ziffer 1 der Gesuchstellerin wird nicht eingetreten.
2. Auf das Begehren Ziffer 4 der Gesuchstellerin wird nicht eingetreten.
3. Auf das Begehren Ziffer 5 der Gesuchstellerin wird nicht eingetreten.
4. Auf das Begehren Ziffer 3 des Gesuchsgegners wird in Bezug auf die  Vollstreckungsmassnahme (Busse nach Art. 292 im ) nicht eingetreten.
5. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin einen  von Fr. 7'000.– zu bezahlen.
6. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem .

## Considerations