# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a43a0c7e-7e44-4da7-b8b1-d6edc9c41927
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1961, meldete sich am 1
6.
September 2008
unter Hin
weis auf ein Schleudertrauma,
lumbo
sak
rale
Beschwerden mit Au
s
strahlungen in
die Beine, Füsse und Arme sowie Tinnitus bei der Invalidenversicherung zum
Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü
rich,
IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 1
6.
April 2010 den Anspruch auf Leis
tungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/49).
Die dagegen erhobene Beschwerde vom 1
9.
Mai 2010 (
Urk.
7/57/3-7) wurde vom
hiesigen Gericht mit Verfügung vom 1
3.
Oktober 2010 infolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben (
Urk.
7/67
/1-3
).
1.2
Der Versicherte meldete sich am 2
7.
September 2011 unter Hinweis auf Schulter-, Nacken-, Rücken- und Beinschmerzen erneut zum Leistungsbezug an
(
Urk.
7/80). Nach Einholung eines Untersuchungsberichts (
Urk.
7/97) beim Regi
o
nalen Ärztlichen Dienst (RAD) verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 1
6.
Oktober 2012
einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (
Urk.
7/112).
1.3
Der Versicherte meldete sich daraufhin am 1
2.
Dezember 2012 erneut bei der
IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/118).
Nach durchgeführtem
Vorbe
scheid
verfahren
(
Urk.
7/129
;
Urk.
7/130
)
holte
die IV-Stelle beim
Y._
ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am
2
6.
Mai
2014
erstattet wurde (Urk.
7/146
), und verneinte mit
Verfügung vom
1.
Juli 2014
den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung
(Urk.
7/148
= Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am
1
4.
Juli 2014
Beschwerde
gegen die Verfügung vom
1.
Juli 2014
(
Urk.
2) und beantragte
sinngemäss
,
diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen
(
Urk.
1
/1
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
6.
Oktober 2014
(
Urk.
6
)
die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am
3.
Novem
ber 2014
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetzes übe
r
die Invalidenversicherung IVG
). Erwerbsunfähig
keit ist der durch Beeinträch
ti
gung
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil
weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus
ge
glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorlie
gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit
li
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die
Zu
kunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG)
. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei
gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in
seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
des
gerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003
E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir
kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar.
Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände
rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materi
ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.3
Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht die analoge Anwendbarkeit der
in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtsprechung auf das
Neuanmel
dungs
verfahren
nur so weit, als auch hier von Amtes wegen zu prüfen ist, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prü
fung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Ent
wicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzu
stellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende
Nichtein
tretensver
füg
ungen
aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summari
schen
Begründ
ungsaufwandes
der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten
Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten
Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechtskonformer
Sachverhaltsabklä
rung
, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkom
mensvergleichs
(bei Anhalts
p
unkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesund
heits
zustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E.
2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (
Urk.
2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen, insbesondere das
Y._
-Gutachten vom 2
6.
Mai
2014 (
Urk.
7/146), davon aus, dass sich aus medizinischer Sicht keine Veränderung der Arbeitsfähigkeit ergeben habe und dem Beschwerdeführer eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100
%
zumutbar sei.
2.2
Der Beschwerdeführer bestritt beschwerdeweise (
Urk.
1/1) die von der
Beschwer
degegnerin
angenommene Arbeitsfähigkeit und machte geltend, er
sei mit dem Entscheid nicht einverstanden. Er leide an einer Diskushernie und habe in bei
den Armen eine Sehneninfektion. Ausserdem sei die Sehne der rechten Schulter kaputt und er müsse beide Knie operieren, da in beiden Knien der Meniskus ge
brochen sei.
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob und allenfalls in welchem Ausmass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der Verfügung vom 1
6.
Oktober 2012 (
Urk.
7/112) verändert haben.
3.
Der anspruchsverneinenden Verfügung vom 1
6.
Oktober 2012 (Urk. 7/112) lag im
Wesentlichen der Untersuchungsbericht des RAD vom
3.
April 2012
(
Urk.
7/97)
zugrunde
.
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Arbeitsmedizin und für Allge
meine Innere Medizin, und
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Ortho
pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannten darin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 Mitte):
s
chmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der
Halswirbel
säule
(HWS)
bei
Status nach Diskushernie C4/
5
s
chmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der
Lendenwir
belsäule
(
LWS
)
bei
Bandscheibenprotrusionen
L2/3, L4/5 und L5/1,
subligamentäre
Dis
kushernie
L3/4 mit klinisch neuroorthopädisch nicht nachweisbarer Kompression der Nervenwurzel L4 links,
Osteochondrosen
L2/3 bis L4/5 (MRI LWS
vom 2
0.
März
2008, MRI LWS
vom
7.
Dezember
2010, MRI
LWS 1
9.
Juli
2011
)
Dazu führten sie aus, in der bisherigen Tätigkeit bestehe aus heutiger Sicht seit 1
5.
Februar 2008 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. In angepasster körperlich leichter wechselbelastender Tätigkeit, ohne regelmässige Hebe- und
Tragebe
las
tungen
über 10 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges
Treppen
steigen, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tätig
keiten (B
ücken, Arbeiten in Armvorhalte)
sei ab
dem
selben Datum eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben. Die geltend gemachte Verschlechterung
sei schub-, behandlungs- und
rekonvaleszenzbedingt
und lasse sich heute nicht mehr nachweisen (S. 9 oben).
4.
Die Beschwerdegegnerin stützte ihre anspruchsverneinende Verfügung vom
1.
Juli
2014 im Wesentlichen auf das
Y._
-Gutachten vom 2
6.
Mai
2014 (
Urk.
7/146)
, worin
Dr.
med.
B._
, Facharzt für Allgemeine Innere
Medizin,
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traum
atologie des Bewegungsapparates,
Dr.
med.
D._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie
Dr.
med.
E._
, Facharzt für
Oto
-
Rhino
-Laryngologie
, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit aufführten (S. 35 f.):
c
hronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne
radikuläre
Sympto
matik
v
ollständige Ruptur der
Supraspinatussehne
Schulter rechts
a
namnestisch und bildgebend Zeichen eines
subakromialen
Impinge
ments
Schulter links, aktuell wenig auffälliger klinischer Befund
s
ymptomatische late
rale Meniskusläsion Knie links
s
ymptomatische laterale Meniskusläsion Knie rechts
c
hronische Instabili
tät der Extensor
carpi
ulnaris
-
Sehne links
Schal
l
empfindung
s
schwerhörigkeit beidseits
Tinnitus beidseits
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 36):
l
eichte depressive Episode
(
ICD- 10 F32.0)
c
hronische Schm
erzstörung
mit somatischen und psychischen Faktoren
(I
CD- 10 F45.41
)
l
eichtgradige
arterielle Hypertonie
a
namnestisch Status nach Tuberkulose zirka 1991/ 1992
Die Gutachter führten dazu zusammenfassend aus, aus polydisziplinärer Sicht
bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit für die bis anhin ausgeübte wie auch für alle weiteren körperlich belastenden Tätigkeiten. Dagegen bestehe für eine kör
per
lich leichte bis höchstens mittelschwere, adaptierte Tätigkeit unter
Wechsel
belastung
, wobei das Heben und Tragen von Lasten von 10 kg, ausnahmsweise
von 15 kg, wie auch länger dauernde Zwangshaltungen des Rumpfes oder der un
t
eren Extremitäten oder Bewegungen der Arme oberhalb der Horizontalen
vermieden werden sollte
n
, eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100
%
(S.
37).
Die
Schallempfindungsschwerhörigkeit wie auch de
r
Tinnitus
führe eben
falls zu
qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit
. Folglich sollten
Tä
tigkeiten, welche ein normales Gehör voraussetzen, wie auch Tätigkeiten unter
erhöhtem
Störlärm
dem Beschwerdeführer nicht zugemutet werden (S. 37 un
ten)
.
Aus psychiatrischer Sicht
lasse sich keine Diagnose mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit stellen und
entsprechend bestehe diesbezüglich
keine Ein
schrän
kung der Arbeitsfähigkeit (vgl. S. 21 Mitte).
Weiter
bestehe eine Diskrepanz zwischen der polydisziplinären Beurteilung und der Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers, welcher sich aufgrund seiner Be
schwerden für nicht mehr arbeitsfähig halte. Aus polydisziplinärer Sicht be
stehe
aufgrund der vorliegenden strukturellen Alterationen am Bewegungsap
parat eine
Arbeitsunfähigkeit für körperlich belastende Tätigkeiten. Eine schwere soma
ti
sche oder psychiatrische Erkrankung, welche eine Arbeitsunfä
higkeit für eine
körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit begründe, könne jedoch nicht fest
gestellt werden (S. 38)
.
5.
5.1
Zur
Beantwortung der Frage,
ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerde
führers im relevanten Zeitraum (vgl. E.
2.3) in einer für den Anspruch erhebli
chen
Weise verändert respektive verschlechtert hat
, kann auf das
Y._
-Gutach
ten vom
2
6.
Mai
2014
abgestellt werden (vgl. E.
4
)
.
Dieses Gutachten entspricht den erfor
derlichen Kriterien
für
den Beweiswert einer Expertise (vgl. E.
1.
4
).
Der
Beschwer
de
führer wurde
seiner
geltend gemachten Beschwerden entsprechend umfassend
abgeklärt, das Gutachten beruht auf
allgemeininternistischen, psy
chiatrischen, ortho
pädischen und
otorhinolaryngologischen
Untersuchungen, berücksichtigt die
geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der
Vorakten
abgegeben. So
dann sind die Darlegungen der medizinischen Zusammenhänge und die Beurtei
lung der medizinischen Situation einleuchtend und die Schluss
folgerungen in der Expertise begründet. Die
Y._
-Gutachter
kamen in ihrer
Ge
samtbeurteilung
zum nachvollziehbaren Schluss, dass
für körperlich leichte bis höchstens mittel
schwere, adaptierte Tätigkeiten
(vgl. vorstehend E.
4)
weiterhin
eine
Ar
beits
- und
Leistungsfähigkeit von 100
%
bestehe.
5.
2
Soweit der Beschwerdeführer
sinngemäss
einwendet,
dass
die
Diskushernie, die
Sehneninfektion in beiden Armen, die kaputte Sehne in der rechten Schulter und
die Meniskusprobleme in beiden Knien im Gutachten nicht gebührend be
rück
sich
tigt
worden
seien
, verkennt er, dass das Gutachten in Kenntnis der und in
Auseinandersetzung mit den
Vorakten
erstellt wurde und die geklagten Be
schwer
den sowie die von den behandelnden Ärzten erhobenen Befunde
be
rück
sichtigte. Dem Beschwerdeführer ist zudem entgegenzuhalten, dass es pri
mär eine
ärztliche Aufgabe ist, anhand der objektiven Befunderhebung die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit zu bestimmen (Urteil des
Bundesgerichts 8C_7/2014 vom 10. Juli 2014 E.
4.1.2 und 4.2.2) und dabei
seine
rein subjektive Einschätzung
betreffend seine
Arbeitsfähigkeit nicht relevant ist.
Es liegen
keine ob
jektiv feststellbaren Gesichtspunkte
vor,
welche Zweifel am Gut
achten begründen würden. Weiter finden sich keine konkreten Anhalts
punkte, die ge
gen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen und im Rahmen der
Begutach
tung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind.
5.
3
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass
sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht in einer für den Anspruch erheblichen Weise ver
schlechtert hat und auch in erwerblicher Hinsicht
keine wesentliche Änderung
ein
getreten ist, welche den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu
beeinflussen vermag.
Bei dieser Schlussfolgerung bleibt es
im Übrigen
auch unter
dem Gesichtspunkt der unlängst ergangenen Änderung der Rechtspre
chung (vgl
.
Entscheid des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015
).
Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
6.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
5
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzu
erlegen.