# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a22d38dd-f697-450a-92c0-3801524a5d87
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_004
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt:
1. Am 27. Oktober 2020 und am 10. November 2020 beschloss der
Gemeindevorstand der Gemeinde I._ die Revision des
Quartierplanes K._ einzuleiten. Der aus dem Jahre 1985 stammende
Quartierplan soll dabei überprüft und an die aktuell geltende
Grundordnung, das übergeordnete Recht sowie die heutigen Bedürfnisse
angepasst werden. Ausserdem soll das Beizugsgebiet nach Osten
erweitert werden, was Folgen für die Erschliessungsanlagen hat. Im
Rahmen des Revisionsverfahrens soll auch die Ausparzellierung und
Übernahme der L._-Strasse durch die Gemeinde geprüft werden. Der
Einleitungsbeschluss wurde am 13. November 2020 im Bezirksamtsblatt
publiziert. Die Auflagefrist dauerte vom 13. November 2020 bis zum
14. Dezember 2020.
2. Am 14. Dezember 2020 erhoben A._, B._, C._, D._,
E._, die Erben J._ sowie M._, F._ und G._
(nachfolgend Einsprecher), vertreten durch die N._ Treuhand und
wiedervertreten durch Rechtsanwältin P._, gemeinsam Einsprache
gegen den Einleitungsbeschluss. Sie beantragten, die Beschlüsse des
Gemeindevorstandes vom 27. Oktober 2020 und 10. November 2020
betreffend die beabsichtigte Revision des Quartierplanes K._ mit
Ausdehnung des Beizugsgebiets seien aufzuheben und dass auf die
Abänderung des Quartierplanes mit Ausdehnung des Beizugsgebiets zu
verzichten sei. Dies unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge.
Dabei bestritten die Einsprecher die grundsätzliche Zulässigkeit der
beabsichtigten Ausdehnung des Quartierplangebietes (auf Parzellen
ausserhalb der Bauzone). Ausserdem erachteten sie die
Voraussetzungen für eine Quartierplanrevision nicht als gegeben und
stellten sich gegen die vorgesehene Ausparzellierung der Quartierstrasse
sowie deren Übernahme durch die Gemeinde. Schliesslich äusserten sie
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sich auch zu möglicherweise durch die revidierte Quartierplanung
entstehende Kosten.
3. Mit Beschluss vom 22. Juni 2021, mitgeteilt am 30. Juni 2021, wies der
Gemeindevorstand der Gemeinde I._ die Einsprache ab
(Dispositivziffer 1). Die Kosten des Einspracheverfahrens von insgesamt
CHF 700.-- (Entscheidgebühr von CHF 200.-- sowie
Rechtsberatungskosten im Betrag von CHF 500.--), auferlegte er den
Einsprechern (Dispositivziffer 2). Der Gemeindevorstand legte im
Beschluss vom 22. Juni 2021 verschiedene Gründe dar, weshalb der
Quartierplan K._ in Revision zu ziehen und dementsprechend das
Quartierplanverfahren mit dem vorgesehenen Beizugsgebiet einzuleiten
sei. Ausserdem entgegnete der Gemeindevorstand den weiteren
Vorbringen der Einsprecher.
4. Mit gleichlautenden Eingaben vom 23., 24. und 25. August 2021
(Postaufgabe) erhoben A._, B._, C._, D._, E._,
die Erben J._, F._, G._ sowie H._ (nachfolgend
Beschwerdeführer) beim Gemeindevorstand der Gemeinde I._
Einsprache gegen die Rechnung-Nr. Z.1._ "Einsprache betr.
Einleitung des Verfahrens betr. Revision des Quartierplans K._
Verfahrenskosten" vom 29. Juni 2021 über den Betrag von CHF 700.--.
5. Mit Schreiben vom 14. September 2021 leitete die Gemeinde I._
(nachfolgend Beschwerdegegnerin) die erwähnten Eingaben vom August
2021 an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden weiter, weil die
Rechtsmittel(eingaben) bei einer unzuständigen Behörde eingereicht
worden seien. Die Beschwerdegegnerin legte dem Schreiben auch ein
Exemplar des Beschlusses vom 22. Juni 2021 bei und hielt fest, dass
dieser, der Rechtsanwältin der Einsprecher zugestellte Entscheid, die

## Considerations