# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5cc2d146-e6b4-4515-b693-97648c6f3c33
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Forderung
Berufung gegen ein Urteil des Arbeitsgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 9. Januar 2013 (AN090315-L)
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Rechtsbegehren (insbes. Urk. 17 und 36 f.):
" 1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger
CHF 2'135.00, zuzüglich 5% Zins seit 1. April 2009, CHF 10'673.00, zuzüglich 5% Zins seit 1. Mai 2009, CHF 10'673.00, zuzüglich 5% Zins seit 1. Juni 2009, CHF 4'447.00, zuzüglich 5% Zins seit 1. Juni 2009,
abzüglich Sozialleistungen zu bezahlen.
2. Es sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger folgende Unterlagen für das Jahr 2008 der Firmen A._ AG und C._ AG
Bilanz per 31. Dezember 2008 Erfolgsrechnung für 2008 Geschäftsbericht für 2008 Revisionsbericht der Revisionsstelle (D._ Wirtschaftsprüfung und - beratung)
herauszugeben und es sei dem Kläger Gelegenheit zu geben, nach Vorlage dieser Akten seine Forderung auf Beteiligung am Cashflow zu beziffern.
3. Es sei die Beklagte zu verpflichten, das Arbeitszeugnis gemäss  von act. 37 abzuändern.
4. Es sei die Widerklage vom 2. Juni 2009 vollumfänglich abzuweisen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten und Widerklägerin."
Widerklagebegehren (Urk. 11 und 20):
" 1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.
2. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten CHF 22'862 zuzüglich Zins zu 5% ab 2. Juni 2009 zu bezahlen.
3. Es sei dem Kläger zu verbieten, bis am 31. Mai 2011 auf dem Gebiet der Stadt Zürich und angrenzenden Gemeinden weder auf eigenen Namen ein mit der Beklagten konkurrenzierendes Geschäft zu  oder sich in einem solchen zu betätigen.
4. Der Antrag gemäss Ziff. 3 sei als vorsorgliche Massnahme im Sinn von § 110 ZPO bereits für die Dauer des Prozesses anzuordnen.
5. Die Verbote gemäss Ziff. 3 und 4 seien unter Androhung der  im Sinn von Art. 292 StGB zu erlassen.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Klägers."
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Beschluss und Urteil des Arbeitsgerichts Zürich vom 9. Januar 2013:
Beschluss 1. Der Prozess bezüglich Ziffer 2 des klägerischen Rechtsbegehrens wird
als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
3. [Berufung].
Urteil 1. In Gutheissung der Hauptklage gemäss Ziffer 1 des klägerischen
Rechtsbegehrens wird die Beklagte und Widerklägerin verpflichtet, dem Kläger und Widerbeklagten Fr. 1'946.– netto, zuzüglich 5% Zins seit 1. April 2009, Fr. 9'732.70 netto, zuzüglich 5% Zins seit 1. Mai 2009, Fr. 9'732.70 netto, zuzüglich 5% Zins seit 1. Juni 2009, Fr. 4'086.80 netto, zuzüglich 5% Zins seit 1. Juni 2009, zu bezahlen.
2. Die Widerklage wird vollumfänglich abgewiesen.
3. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger ein korrigiertes  mit folgendem Wortlaut aus- und zuzustellen:
Arbeitszeugnis
Herr B._, geb. tt.mm.1963, von Zürich, wohnhaft in E._, war vom 1. Januar 1989 bis 31. Mai 2009 als Geschäftsführer unserer Firma angestellt. Für die Zeit vom 1. August 1986 bis Ende 1988 arbeitete Herr B._ in  Funktionen für andere Tochterfirmen der F._ Holding AG, zu der auch die A._ AG gehört.
Bei der A._ AG handelt es sich um ein Zürcher Taxibetrieb mit zurzeit 35 Fahrzeugen und dem zugehörigen Fahrdienst- und Büropersonal.
Als Geschäftsführer der A._ AG oblagen Herr B._ insbesondere  Hauptaufgaben:
• Operative Gesamtleitung des Unternehmens, inklusive der C._ AG
• Umsetzung der Vorgaben des Verwaltungsrats
• Interne und externe Kommunikation, soweit nicht dem VR vorbehalten
• Personelle Führung der Mitarbeiter
• Personalrekrutierung, -bewertung und -entwicklung
• Sicherstellen des Bestandes an Fahrdienstmitarbeiterlnnen
• Sicherstellen der Erreichbarkeit der Firma
• Qualitätssicherung
• Weiterentwicklung der A._ AG und der C._ AG
• Umsetzung der Firmenpolitik der F._ Holding AG
Wir haben Herrn B._ als pflichtbewusst, speditiv und zuverlässig kennen und schätzen gelernt. Er hat seine Aufgaben als Geschäftsführer zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt. Besonders geschätzt haben wir seine Loyalität und seine Offenheit für Neues. Herr B._ behielt auch in schwierigen  den Überblick und verstand es gut, für manche Probleme eine Lösung herbeizuführen.
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In persönlicher Hinsicht kann Herrn B._ ein gutes Zeugnis ausgestellt werden. Er war sowohl bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als auch bei  und Branchenkollegen aufgrund seiner Teamfähigkeit und seiner  und ausgeglichenen Art geachtet und beliebt.
Wir danken Herrn B._ für sein Wirken in den vergangenen 22 Jahren und wünschen ihm für seine weitere berufliche Tätigkeit viel Befriedigung und alles Gute.

## Considerations