# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4f07b5b2-21d2-4c9a-bd82-90e6c751a928
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A betreibt im Kanton E eine Klinik. Gemäss Spitalliste des Kantons E vom Jahr 2012 verfügt A über einen Leistungsauftrag auf dem Gebiet X, wobei ihr "für KVG-Patienten aus dem Kanton E" fünf Betten zugewiesen wurden. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich teilte A mit Schreiben vom 12. September 2013 mit, dass der Kanton Zürich für Spitaleintritte ab dem 1. Januar 2014 nur noch im Umfang von zwei Betten Finanzierungsbeiträge für Patienten mit Wohnsitz im Kanton Zürich leisten werde; für Spitaleintritte vom 1. Oktober 2013 bis am 31. Dezember 2013 würden überhaupt keine Beiträge für Patienten mit Wohnsitz im Kanton Zürich mehr übernommen, da bis Mitte August bereits Finanzierungsbeiträge für 2500 Pflegetage geleistet worden seien. Am 13. November 2013 verfügte die Gesundheitsdirektion Folgendes:
"I. Es wird festgestellt, dass A nur mit fünf Betten zulasten der OKP [Obligatorische Krankenpflegeversicherung] zugelassen ist. Dementsprechend beschränkt der Kanton Zürich die Finanzierungsbeiträge für Zürcher Patienten von A wie folgt:
a) Für Spitaleintritte im Rahmen der Spitalwahlfreiheit ab 1. Januar 2014 werden proportional zum bisherigen Zürcher Patientenanteil jährlich für (aufgerundet) zwei Plätze Finanzierungsbeiträge für Zürcher Allgemein-, Halbprivat- oder Privatversicherte geleistet (d.h. pro Jahr maximal 365x2=730 Pflegetage). In diesem Umfang sind für ausserkantonale Wahlbehandlungen nach Art. 41 Abs. 1bis KVG [Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung, SR 832.10], bei denen der Tarif der Klinik gleich hoch oder tiefer als der Zürcher Referenztarif ist, keine Gesuche um Kostenbeteiligung des Kantons Zürich erforderlich. Darüber hinaus werden im Umfang von maximal drei zusätzlichen Plätzen Finanzierungsbeiträge für Zürcher Patienten geleistet, soweit diese über die OKP zu Lasten des Wohnkantons abzurechnenden Plätze nicht durch Patienten aus andern Kantonen belegt sind und dies von der Klinik nachvollziehbar dargelegt wird. Für solche Belegungen sind vor Klinikeintritt sämtliche entsprechenden Nachweise einzureichen.
b) Für Spitaleintritte im Rahmen der Spitalwahlfreiheit ab 1. Oktober 2013 bis 31. Dezember 2013 werden keine Beiträge für Zürcher Patienten mehr übernommen und sämtliche Gesuche um Kostenübernahme abgelehnt."
Zuvor hatte der Regierungsrat des Kantons E eine neue Spitalliste verabschiedet, welche hinsichtlich A neu einen mengenmässig nicht beschränkten Leistungsauftrag auf dem Gebiet X vorsah, und die neue Spitalliste in Kraft gesetzt. Dagegen erhob der Kanton Zürich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Dieses wies ein Gesuch von A um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab.
B.

## Considerations