# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 098ffbab-f0eb-492c-b501-d27db5af1e7c
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. B._, geboren am _ 1959, und A._, geboren am _ 1959, heirateten am_ 1986 in C._. Aus dieser Ehe ist der gemeinsame inzwischen volljährige Sohn D._, geboren am _ 1993, hervorgegangen. Seit dem _ 2012 leben die Parteien getrennt.
B. Mit Eingabe vom 13. Juni 2012 beantragte B._ beim Bezirksgericht Prättigau/Davos (heute: Regionalgericht Prättigau/Davos) den Erlass von Eheschutzmassnahmen. Mit Entscheid vom 11. Februar 2013, mitgeteilt am 12. Februar 2013 (Proz. Nr. 135-2012-238), genehmigte der Einzelrichter am Bezirksgericht Prättigau/Davos die von den Parteien eingereichte Trennungsvereinbarung vom 7. Februar 2013, deren Gültigkeit die Parteien bis spätestens zum 31. Dezember 2013 befristet hatten.
C. Am 26. Mai 2015 reichten die Parteien beim Bezirksgericht Prättigau/Davos ein gemeinsames Scheidungsbegehren ein. Anlässlich der Anhörung vom 6. August 2015 bestätigten beide Parteien ihren Scheidungswillen und beantragten die Beurteilung der streitigen Nebenfolgen der Scheidung durch das Gericht. Nach Zuweisung der Klägerrolle an B._ reichte diese am 31. März 2016 die Klagebegründung sowie ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen ein. Das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen betraf die Zuweisung der ehelichen Wohnung an B._ sowie die (rückwirkendefdie ) Zusprechung von ehelichem Unterhalt. Die Klageantwort von A._ datiert vom 30. Mai 2016.
D. Der Entscheid des Einzelrichters in Zivilsachen am Bezirksgericht Prättigau/Davos betreffend vorsorgliche Massnahmen erging am 11. Juli 2016, mitgeteilt am 2. August 2016 (Proz. Nr. 135-2016-122). Gegen diesen Entscheid erklärte A._ mit Eingabe vom 15. August 2016 Berufung betreffend die Festsetzung des ehelichen Unterhalts an das Kantonsgericht von Graubünden. Am 22. August 2016 wurde das Ehescheidungsverfahren vom Präsidenten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos auf Antrag der Parteien einstweilen sistiert. Mit Urteil vom 25. April 2017, mitgeteilt am 5. Mai 2017 (ZK1 16 122), wurde die Berufung von A._ teilweise gutgeheissen und dieser bis zum Abschluss des Scheidungsverfahrens zur Leistung ehelicher Unterhaltsbeiträge von monatlich CHF 1'500.00 an B._ verpflichtet.
E. In der Folge versuchten die Parteien sich aussergerichtlich über die Scheidungsnebenfolgen zu einigen. Nach dem Scheitern dieser Bemühungen wurde die einstweilige Sistierung des Scheidungsverfahrens aufgehoben und
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letzteres mit der Replik von B._ vom 25. September 2017 fortgeführt. Die Duplik von A._ datiert vom 17. November 2017. B._ machte von ihrem Replikrecht Gebrauch und reichte eine weitere Eingabe datiert vom 6. Januar 2018 ein. Diese wurde mit Beweisverfügung vom 5. Februar 2018 ab Randziffer 2 für unbeachtlich erklärt. Die Hauptverhandlung fand am 24. Mai 2018 statt. Mit Entscheid vom 24. Mai 2018, mitgeteilt am 21. August 2018 (Proz. Nr. 115-) erkannte das Regionalgericht Prättigau/Davos wie folgt:
1. [Scheidungspunkt]
2. [Güterrecht]
3. A._ wird verpflichtet, an den Unterhalt von B._ monatlich CHF 2'360.00 zu bezahlen.
Die Unterhaltspflicht beginnt mit Rechtskraft dieser  und dauert bis zu dem Zeitpunkt, an dem A._ das ordentliche Pensionsalter erreicht hat, was de lege lata am _ 2024 der Fall sein wird.
Die Unterhaltspflicht ist auf den Ersten eines jeden Monats im Voraus durch Zahlung an B._ zu erfüllen.
4. [Vorsorgeteilung]
5. Die Gerichtskosten von CHF 10'500.00 gehen zu einem Drittel (= CHF 3'500.00) zu Lasten von B._ und zu zwei Dritteln (= CHF 7'000.00) zu Lasten von A._. Sie werden mit den geleisteten Kostenvorschüssen verrechnet.
6. A._ wird verpflichtet, B._ aussergerichtlich mit CHF 7'088.00 zu entschädigen.

## Considerations