# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b65f57e7-628d-4560-842a-87005a49c84a
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a. Der Gemeinderat Y. genehmigte mit Beschluss vom 13. August 2013 das Projekt
Ausbau der Gemeindestrasse 2. Klasse (Nr. 124) - A.-X. - Abschnitt B.-X. mit
Aufhebung und Verlegung des Wanderweges (act. 10/2 Ziff. 1) sowie den
dazugehörigen Teilstrassenplan für das Teilstück zwischen den Weilern B. und X. auf
der Strasse A.-X. (Gemeindestrasse zweiter Klasse) und den Gemeindeweg 3. Klasse
(Nr. 756) - X.-C.-D.-wald (act. G 10/2 Ziff. 3). Das Teilstück zwischen B. und X. verfügt
über keinen Hartbelag. Es ist im Teilplan Fuss-, Rad- und Wanderweg der politischen
Gemeinde Y. vom 12. August 1999/27. November 2008 als Wanderweg ohne
Hartbelag und als Radweg verzeichnet.
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b. Die Bauverwaltung Y. reichte den Teilstrassenplan (act. G 10/5) dem
Baudepartement des Kantons St. Gallen, Tiefbauamt, am 1. Oktober 2013 zur
Genehmigung ein (act. G 10/1). Dieses holte beim Amt für Natur, Jagd und Fischerei
(ANJF) eine Stellungnahme mit dem Antrag auf Nichtgenehmigung des Plans ein und
legte diese der Gemeinde Y. am 7. November 2013 vor (act. G 10/6). Hierauf
unterbreitete die Gemeinde mit Schreiben vom 13. Dezember 2013 folgende
Lösungsvorschläge: a) Verlegung des Wanderweges gemäss Projekt und Signalisation
Bikerstrecke weiterhin über Gemeindestrasse B.-X.; b) Verzicht auf
Wanderwegverlegung (act. G 10/8). Hierzu äusserte sich das ANJF im Bericht vom
28. Februar 2014 (act. G 10/11). Nach Eingang einer weiteren Stellungnahme der
Gemeinde Y. vom 18. März 2014 (act. G 10/13) verfügte das Tiefbauamt am 13. Juni
2014 die Nichtgenehmigung des Teilstrassenplans „Strassenausbau und
Wanderwegumlegung X.“ (act. G 2).
B.
a. Gegen diese Verfügung erhob Rechtsanwalt lic. iur. Alex Keller, St. Gallen, für die
Gemeinde Y. mit Eingabe vom 26. Juni 2014 Beschwerde (act. G 1). In der
Beschwerdeergänzung vom 29. August 2014 (act. G 5) beantragte er, die Verfügung sei
aufzuheben (Ziff. 1) und die Vorinstanz sei anzuweisen, den Teilstrassenplan
„Strassenausbau und Wanderwegumlegung X.“ zu genehmigen (Ziff. 2); eventuell sei
die Vorinstanz anzuweisen, den Teilstrassenplan in Bezug auf die Hartbelegung und die
teilweise Verbreiterung der Gemeindestrasse zweiter Klasse und ohne die
Wanderwegumlegung zu genehmigen (Ziff. 3); unter Kostenfolge (Ziff. 4).
b. In der Vernehmlassung vom 8. Oktober 2014 beantragte die Vorinstanz Abweisung
der Beschwerde unter Kostenfolge, soweit darauf eingetreten werden könne. Zur
Begründung verwies sie auf den angefochtenen Entscheid und machte ergänzende
Ausführungen (act. G 9).
c. Mit Eingabe (Replik) vom 28. Oktober 2014 bestätigte die Beschwerdeführerin ihren
Standpunkt und stellte zusätzlich den Antrag auf Durchführung eines Augenscheins
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(act. G 12). Die Vorinstanz hielt in der Eingabe (Duplik) vom 10. November 2014 an
ihrem Antrag und ihren Ausführungen fest. Für den Fall der Durchführung eines
Augenscheins ersuchte sie darum, auch den Leiter des Amtes für Natur, Jagd und
Fischerei (ANJF) sowie den zuständigen Sachbearbeiter des ANJF einzuladen (act. G
15).
d. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden

## Considerations

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
1.1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 46 des
Strassengesetzes, sGS 732.1, StrG, in Verbindung mit Art. 59bis Abs. 1 des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Sodann entsprechen die
Beschwerdeeingabe vom 26. Juni 2014 und ihre Ergänzung vom 29. August 2014
zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit
Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). - Gegenstand eines
Beschwerdeverfahrens bildet unter anderem die Ein- oder Umteilung von
Gemeindestrassen (vgl. Art. 45 Abs. 1 lit. c StrG). Der Rechtsschutz richtet sich im
Übrigen nach den Vorschriften des VRP (Art. 46 StrG). Aufgrund von Art. 64 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 VRP ist die Rechtsmittelbefugnis der Gemeinde
vorliegend zu bejahen. Auf die Beschwerde ist damit - mit dem nachstehenden
Vorbehalt - einzutreten.
1.2. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet die
Nichtgenehmigungsverfügung der betreffend den von der Beschwerdeführerin im
Planverfahren gemäss Art. 39 ff. des Strassengesetzes (sGS 732.1; StrG) erlassenen
Teilstrassenplan. Die Beschwerdeführerin stellt den Eventualantrag, die Vorinstanz sei
anzuweisen, den Teilstrassenplan in Bezug auf die Hartbelegung und die teilweise
Verbreiterung der Gemeindestrasse zweiter Klasse und ohne die Wanderwegumlegung
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zu genehmigen (act. G 5 Ziff. 3). Nachdem jedoch der Erlass eines Teilstrassenplans für
Gemeindestrassen nach dem Planverfahren in die Zuständigkeit der politischen
Gemeinde fällt (vgl. Art. 11 Abs. 1 und 39 Abs. 2 StrG; G. Germann, Kurzkommentar
zum St. Gallischen Strassengesetz vom 12. Juni 1988, Rz. 3 zu Art. 39), kann
Gegenstand des vorinstanzlichen Genehmigungsverfahrens nur bilden, was zuvor
Gegenstand eines kommunalen Planverfahrens gebildet hatte. Das Vorbringen der
Beschwerdeführerin, dass die Hartbelegung und teilweise Verbreiterung der
Gemeindestrasse unabhängig von der Wanderwegverlegung beurteilt werden könnten
(act. G 12 S. 2 Ziff. 2), trifft - wie sich nachstehend (E. 3.2) ergeben wird - nicht zu; die
beiden Teilaspekte sind vielmehr sachlich voneinander abhängig. Damit kann auf den
erwähnten Antrag - wie die Vorinstanz zu Recht festhält (act. G 9) - nicht eingetreten
werden.
2.
2.1. Streitig ist vorliegend, ob bzw. inwiefern der von der Beschwerdeführerin
aufgelegte Teilstrassenplan „Strassenausbau und Wanderwegumlegung X.“ mit den zur
Anwendung kommenden einschlägigen Normen der Wanderweggesetzgebung
vereinbar ist. Das Strassenprojekt mit Teilstrassenplan sieht vor, ein Teilstück der
Verbindung B.-X. mit einem Hartbelag zu versehen und den Wanderweg ohne
Hartbelag auf die im Weiler B. nach Südosten abzweigende Gemeindestrasse 3. Klasse
sowie den daran anschliessenden Weg 3. Klasse umzulegen. - Müssen Fuss- oder
Wanderwegnetze oder Teile davon aufgehoben werden, so ist, unter Berücksichtigung
der örtlichen Verhältnisse, für angemessenen Ersatz durch vorhandene oder neu zu
schaffende Wege zu sorgen (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Fuss- und
Wanderwege (FWG; SR 704). Fuss- und Wanderwege sind insbesondere zu ersetzen,
wenn sie auf einer grösseren Wegstrecke mit Belägen versehen werden, die für die
Fussgänger ungeeignet sind (Art. 7 Abs. 2 lit. d FWG). Bei der Planung von Fuss- und
Wanderwegen sind nach Art. 9 FWG unter anderem die Anliegen des Natur- und
Heimatschutzes zu berücksichtigen. Zweck des Bundesgesetzes über den Natur- und
Heimatschutz (NHG; SR 451) bildet unter anderem der Schutz der einheimischen Tier-
und Pflanzenwelt sowie ihrer biologischen Vielfalt und ihres natürlichen Lebensraums
(Art. 1 lit. d NHG). Besonders zu schützen sind unter anderem seltene
Waldgesellschaften, Hecken, Feldgehölze, Trockenrasen und weitere Standorte, die
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eine ausgleichende Funktion im Naturhaushalt erfüllen oder besonders günstige
Voraussetzungen für Lebensgemeinschaften aufweisen (Art. 18 NHG). Beim Bau von
Wanderwegen ist dementsprechend darauf zu achten, dass Flächen mit
trittempfindlichen Pflanzengesellschaften oder störungsempfindlichen
Tierartengemieden bzw. die Wege so gestaltet werden, dass die Störung minimiert wird
(Handbuch Wanderwegnetzplanung, herausgegeben 2014 vom Bundesamt für
Strassen Astra, S. 56; vgl. auch Handbuch «Bau und Unterhalt von Wanderwegen»,
Astra, Schweizer Wanderwege, 2009). Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Jagdgesetzes des
Kantons St. Gallen (sGS 853.1) sorgt der Staat für Schutz, Aufbau und Verbesserung
der Lebensräume der wildlebenden Säugetiere und Vögel (lit. a) und den Schutz
wildlebender Tierarten (lit. c). Nach Art. 39 Abs. 1 des Jagdgesetzes stellt die
zuständige Behörde den Schutz von Lebensraum und Lebensgemeinschaft sicher
durch Berücksichtigung des Zwecks dieses Gesetzes in Richt-, Regional- und
Ortsplanung sowie in anderen Planungen (lit. a), Bedingungen und Auflagen in
Bewilligungen für Eingriffe in den Lebensraum (lit. b), Beschränkung von Nutzungen
des Lebensraumes, wenn diese Tiere erheblich stören oder Pflanzen erheblich
schädigen (lit. c) und Schutzmassnahmen (lit. d).
2.2. Das ANJF legte in der Stellungnahme vom 28. Februar 2014 dar, nach einer
Begehung mit Gemeindevertretern und einer Sitzung mit der Vorinstanz sei eine
Einigung noch ausstehend, da sich die öffentlichen Interessen widersprechen würden.
Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin (act. G 10/8) werde nicht nur ein
bestehender Weg als Wanderweg markiert, sondern ein neuer Wanderweg angelegt.
Ein durchgehender Weg bestehe aktuell nicht. Die geplante Verlegung führe über die
bestehende Gemeindestrasse 3. Klasse Nr. 300 und den bestehenden Gemeindeweg
2. Klasse Nr. 755 (recte: 3. Klasse). Die aktuellen Verhältnisse vor Ort würden jedoch
zwei „Sackgassen“ zeigen, deren Mittelstück nicht aus einem erkennbaren Weg
bestehe, sondern frei über eine Weide führe. Die ganze Strecke werde momentan kaum
als durchgängiger Weg genutzt, und auch von Bikern und Läufern werde die Strecke
nicht begangen, da ein Weidetor die freie Durchgängigkeit einschränke. Durch die
Gewährleistung der Durchgängigkeit, die einer neuen Erschliessung des Gebiets
gleichkomme, würde die Beunruhigung stark zunehmen. Der geplante Wanderweg
führe im ersten Teil durch einen schattigen Wald. Dieser sei Einstandsgebiet und
Rückzugsort für Wildtiere, biete jedoch kaum Äsung. Für die Nahrungsaufnahme
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optimale Gegebenheiten seien auf den umliegenden Weiden gegeben. Der Waldrand
sei gebuchtet und die Weiden immer wieder von strukturierenden Busch- und
Baumgruppen durchsetzt. Die Kombination dieser Lebensraumbedingungen stelle ein
bevorzugtes Habitat für Wildtiere dar. Solche störungsarmen, reich strukturierten
Lebensrauminseln würden immer seltener, da die Zerschneidung und Beunruhigung
der Landschaft immer stärker zunehme. Der neue Wanderweg würde vor allem von
ortsunkundigen Wanderern genutzt, welche den Wegweisern folgen würden.
Ortskundige Wanderer würden zum überwiegenden Teil die bisherige Wegführung auf
der neu asphaltierten Strasse wählen, wie die Beschwerdeführerin schreibe (act. G
10/8). Durch die geringe Nutzung würden Wildtiere grösserem Stress ausgesetzt, da
die sporadische Nutzung die Störungen unvorhersehbar mache und somit eine
Gewöhnung des Wildes ausschliesse. Als grösstes Problem erscheine jedoch die
Nutzung durch Läufer und Biker. Diese stelle aufgrund der hohen Mobilität und
geringen Lautstärke den grössten Stressfaktor für Wildtiere dar. Die
Beschwerdeführerin biete an, die Bikerroute weiterhin über die Gemeindestrasse X.-B.
zu signalisieren. Dies würde an der Nutzung der neuen Wegstrecke durch Biker und
Läufer kaum etwas ändern. Biker und Läufer seien auch in der Dämmerung noch
unterwegs. Wildtiere würden jedoch gerade die Dämmerung nutzen, um aus den
Deckung auszutreten und Nahrung aufzunehmen. Das Auftauchen der Biker und Läufer
geschehe oft unvermittelt und sei für das Wild deshalb mit grossem Schrecken
verbunden. Durch die Wanderwegverlegung würden also unerwünschte und
störungsreiche Aktivitäten im momentan ruhigen Wildlebensraum gefördert. Die
Verlegung des Wanderwegs gemäss Projekt, mit Signalisation der Bikerstrecke
weiterhin über die Gemeindestrasse B.-X., sei für das ANJF somit keine gangbare
Möglichkeit. Ein Anspruch darauf, dass mit Ersatzstrecken andere öffentliche
Interessen (im Sinn von Art. 9 FWG) geschädigt werden dürften, bestehe nicht. Das
Bedürfnis der Wildtiere nach Ruhe sei stärker zu gewichten als die Lösung des
Wanderwegkonfliktes auf Kosten eines anderen öffentlichen Interesses, zumal der
gesamte untere Streckenteil, der auch als Wanderweg signalisiert sei, mit einem
Hartbelag versehen sei. Die Ersatzpflicht nach Art. 7 FWG sei nicht erfüllbar, da kein
angemessener Ersatz vorliege (act. G 10/11).
2.3. Im angefochtenen Entscheid kam die Vorinstanz unter Verweis auf die
vorerwähnte Stellungnahme des ANJF zum Schluss, die Wanderwegverlegung führe
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zweifelsohne zu einer intensiveren Nutzung des bestehenden Weges dritter Klasse
durch Fussgänger, Läufer und Biker. Zwar solle der Radweg nicht auf die neue
Linienführung verlegt werden, so dass insbesondere Ortsunkundige diese Route nicht
mit dem Fahrrad befahren dürften. Hingegen würden ortskundige Biker den Weg
nutzen, zumal der Fahrradverkehr auf öffentlichen Wegen grundsätzlich nicht verboten
sei. Diese Nutzung stelle aufgrund der hohen Mobilität und geringen, aber plötzlich
auftretenden Lautstärke einen grossen Stressfaktor für Wildtiere dar. Für Biker und
Läufer sei der neu geplante Wegabschnitt attraktiv und dürfte deshalb rege genutzt
werden. Die Signalisation der Bikerroute weiterhin über die Gemeindestrasse B.-X.
würde an der Nutzung der neuen Wegstrecke durch Biker und Läufer kaum etwas
ändern, zumal davon auszugehen sei, dass diese auch in der Dämmerung noch
unterwegs sein werden. Wildtiere würden jedoch gerade die Dämmerung nutzen, um
aus der Deckung auszutreten und Nahrung aufzunehmen (act. G 2).
3.
3.1. Die Beschwerdeführerin beantragt in der Replik einen Augenschein (act. G 12
S. 1). Beweisanträge sind grundsätzlich innert der Nachfrist gemäss Art. 50 Abs. 2 in
Verbindung mit Art. 64 VRP zu stellen (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit
im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 612), weshalb vorliegend auf den Antrag auf
Durchführung eines Augenscheins wegen Verspätung nicht eingetreten werden kann.
Für den Fall des Eintretens wäre der Antrag abzuweisen. Der Augenschein ist die
unmittelbare sinnliche Wahrnehmung von Tatsachen durch die entscheidende Instanz.
Er dient dem besseren Verständnis des Sachverhalts. Ob ein Augenschein
durchzuführen ist, liegt im pflichtgemässen Ermessen der urteilenden Instanz.
Unbestrittene Tatsachen brauchen nicht durch einen Augenschein überprüft zu
werden, sofern eine Nachprüfung nicht durch öffentliche Interessen geboten ist
(Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 966). Die tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich im
vorliegenden Fall hinreichend aus den Plänen, den Fotografien, dem Geoportal
(www.geoportal.ch) und aus den übrigen Verfahrensakten. Die Vorinstanz stellt sich im
angefochtenen Entscheid - im Gegensatz zum ANJF - auch nicht auf den Standpunkt,
dass die Wegverbindung zwischen den Gebäuden Nr. 000 und 001 nicht bestehe (vgl.
act. G 2 S. 3 Ziff. 4 und nachstehend E. 3.3), weshalb ein diesbezüglicher
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Klärungsbedarf nicht vorliegt. Auf einen Augenschein ist daher auf jeden Fall zu
verzichten.
3.2. Die Beschwerdeführerin stellt in Abrede, dass das Strassenteilstück von 750
m, welches mit einem Hartbelag versehen werden soll, als „grössere Wegstrecke“ im
Sinn von Art. 7 Abs. 2 lit. d FWG einzustufen ist (act. G 5 S. 4). In den bisher von
Gerichten entschiedenen Fällen standen Wegstrecken mit einer Länge von 100 bis 700
Metern zur Diskusson, für welche eine Asphaltierung von bestehenden Wanderwegen
verweigert wurde (vgl. BVR 1991, 222, BVR 1992, 226 sowie die weiteren, auf
www.wandern.ch/de/wanderwege/behoerden-und-gerichtsentscheide publizierten
Entscheide). Auch wenn sich diese Entscheide nicht explizit zur Frage der „grösseren
Wegstrecke“ im Sinn von Art. 7 Abs. 2 lit. d FWG äusserten, so liessen sie doch bei
zum Teil wesentlich kürzeren Strecken, als sie vorliegend zur Diskussion steht, eine
Befestigung nicht zu. Vor diesem Hintergrund macht die - mit Hinweis auf die
Vereinfachung der Schneeräumung im Winter, die Staubentwicklung im Sommer und
die hohen Unterhaltskosten - geplante Hartbelegung der immerhin rund 750 m langen
Strecke B.-X. (bisheriger Wanderweg) eine Verlegung des Wanderwegs im Sinn von
Art. 7 Abs. 2 lit. d FWG erforderlich. Inwiefern die Gesamtlänge des Wanderwegs von
rund 8 km am Vorliegen einer „grösseren Wegstrecke“ im Sinn von Art. 7 Abs. 2 lit. d
FWG etwas zu ändern vermöchte, ist nicht ersichtlich und wird von der
Beschwerdeführerin auch nicht begründet. Sodann sind die örtlichen Verhältnisse
gemäss Art. 7 Abs. 1 FWG beim Entscheid über den Wanderwegersatz zwar zu
berücksichtigen, erlauben jedoch für sich allein keinen Verzicht auf einen
Wanderwegersatz. Vielmehr ist auf die Befestigung des bestehenden Wanderwegs zu
verzichten, soweit kein geeigneter Wanderwegersatz zur Verfügung steht (dazu
nachstehende E. 3.5).
3.3. Fest steht, dass die im Teilstrassenplan vorgesehene Verlegungsstrecke des
Wanderwegs auf bereits klassierten Gemeindewegen und -strassen verläuft (act. G 2 S.
3 Ziff. 4). Auf einem Zwischenstück führt die streitige Verlegungsroute des
Wanderwegs durch Weideland; diese ist nicht zu jeder Jahreszeit als Wanderweg
erkennbar. Der Grenzzaun zwischen zwei Weideflächen ist mit einem Tor versehen. Die
Wegbenützung ist jedoch rechtlich gewährleistet, auch wenn der Weg nicht (immer)
erkennbar ist (vgl. dazu Germann, a.a.O., Rz. 4 zu Art. 9 StrG). Unbestritten ist sodann,
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dass dieser Weg zur Zeit kaum begangen wird (vgl. act. G 5 S. 3 Ziff. IV.c.). Bei der
Klärung der streitigen Angelegenheit sind neben den Naturschutzinteressen
(ungestörtes Leben von Wildtieren; vgl. vorstehende E. 2.1) auch die Interessen der
Benützer des Wanderwegs sowie diejenigen an einer Hartbelegung der Strecke B.-X. in
die Abwägung miteinzubeziehen (vgl. Art. 9 FWG). Die Vorinstanz legte im
angefochtenen Entscheid dar, im Fall der Nichtgenehmigung der Wanderwegverlegung
könnte der heutige Wanderweg nicht mit einem Hartbelag versehen werden. Die
Beschwerdeführerin mache nicht geltend, dass bei Verzicht auf eine Hartbelegung das
umliegende Gebiet nicht hinreichend erschlossen wäre. Zwar seien Staubimmissionen
lästig, jedoch lägen nur wenige Wohnhäuser an dem betreffenden Strassenteilstück.
Zwar sei eine Erschliessungsstrasse mit Hartbelegung für die Anwohner bequemer und
im dicht besiedelten Gebiet durchaus auch Standard, aber gerade in landwirtschaftlich
oder überwiegend landwirtschaftlich genutzten Gebieten - wie vorliegend - sei eine
Strasse ohne Hartbelegung sicher nicht unüblich. Eine Abwägung der angeführten
Interessen ergebe, dass der Schutz und der Erhalt des natürlichen Lebensraums für
Wildtiere die Interessen an einer bequemeren Erschliessungsstrasse überwiegen.
Daran vermöge auch das fiskalische Interesse an einem möglichst kostengünstigen
Unterhalt nichts zu ändern. Völlig ausser Acht lasse die Beschwerdeführerin die
Erstellungskosten für die Hartbelegung (act. G 2 S. 4 f.).
3.4. Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, dass die Strecke auch
nach der Wanderwegverlegung weder von Wanderern noch von Bikern oder Läufern
sehr viel stärker beansprucht werde als bis anhin. Der Ersatzwanderweg führe durch
das Gebiet E., das an den D.-wald angrenze. Dieses Gebiet sei jedoch nirgends als
besonders wertvoll oder als besonders gefährdet ausgewiesen. Der Ersatzwanderweg
führe durch ein naturnahes Gebiet, das sich nicht durch ein besonderes
Schutzbedürfnis auszeichne. Der Ersatzweg weise mehr Steigung auf und sei deutlich
länger als die bestehende Gemeindestrasse zweiter Klasse. Die Kennzeichnung als
Wanderweg werde deshalb nicht dazu führen, dass der Ersatzwanderweg
wahrnehmbar stärker frequentiert werde. Es könne davon ausgegangen werden, dass
nur wenige ortsunkundige Wanderer diesen Weg nutzen werden. Im heutigen Zustand
sei der Weg nicht für den Fahrradverkehr geeignet. Die Kennzeichnung des
Gemeindewegs als Wanderweg werde deshalb nicht dazu führen, dass der
Ersatzwanderweg durch ortskundige Biker wahrnehmbar stärker frequentiert werde.
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Warum Biker und Läufer auf dem Ersatzwanderweg anders als auf dem bestehenden
Gemeindeweg auch in der Dämmerung unterwegs sein sollten, sei nicht
nachvollziehbar. Diejenigen Wanderer, die einen möglichst naturnahen Belag
bevorzugten, würden allerdings die Wanderwegverlegung schätzen (act. G 5 S. 3 f.;
act. G 12 S. 3). In der Gemeinde Y. seien zahlreiche Wanderwege mit einem Hartbelag
versehen. Warum die vorgesehene Hartbelegung unzulässig sein solle, sei nicht
ersichtlich. Die Vorinstanz berücksichtige bei ihrer Interessenabwägung einzig die
Beeinträchtigung des Lebensraumes durch ein von ihr behauptetes kollektives
Fehlverhalten von Läufern und Bikern. Unberücksichtigt geblieben sei das Interesse am
Ausbau der Gemeindestrasse zweiter Klasse wie auch das Interesse von Wanderern an
einem naturnahen Weg durch eine schöne Landschaft. Werde von einer
bestimmungsgemässen Nutzung des geplanten Wanderweges ausgegangen und
würden die erwähnten Interessen mitberücksichtigt, spreche nichts gegen die
Genehmigung des Teilstrassenplans (act. G 12 S. 2-4).
3.5.
3.5.1. Die im Bericht des ANJF (vorstehende E. 2.2) ausführlich und nachvollziehbar
begründeten Gegebenheiten des Wild- und Naturschutzes stehen einer Bewilligung
des geplanten Wanderwegersatzes im Gebiet E. und D.-wald insofern entgegen, als
davon auszugehen ist, dass die geplante Wanderwegverlegung selbst im Fall einer nur
sporadischen Nutzung durch Wanderer und Läufer - eine solche nimmt auch die
Beschwerdeführerin an (act. G 5 S. 3, G 12 S. 3) - sowie Biker den bisher kaum
frequentierten Wildlebensraum stören würde. Entgegen der Darstellung der
Beschwerdeführerin gehen weder die Vorinstanz noch das ANJF von einer erheblich
erweiterten Nutzung durch ortsansässige Läufer oder von „Massen von Läufern“ (act.
G 12 S. 3 Ziff. 4./12.) aus, sondern von einer sporadischen, für Wildtiere unvorsehbaren
zusätzlichen Nutzung. Die von der Beschwerdeführerin angeführte Wegsteigung dürfte
dabei für Läufer und Wanderer keinen Hinderungsgrund für die Wegbenützung
darstellen. Eine Störung im erwähnten Sinn ergäbe sich somit auch unabhängig von
einer Nutzung des Wegs durch Biker. Die von den Verfahrensbeteiligten kontrovers
diskutierte Frage, ob bzw. inwiefern mit einer Wegnutzung durch Biker zu rechnen und
ob diese - mit Blick auf Art. 43 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG; SR 741.01;
„Wege, die sich für den Verkehr mit Motorfahrzeugen oder Fahrrädern nicht eignen
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oder offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, dürfen mit
solchen Fahrzeugen nicht befahren werden“) - überhaupt zulässig wäre (vgl. act. G 9 S.
4, G 12 S. 3), braucht damit nicht geklärt zu werden.
3.5.2. Die Vorinstanz weist überdies darauf hin, dass der D.-wald teilweise in einem
Landschaftsschutzgebiet und im Grenzbereich zum Gebiet Nr. 0002 (F.-G., Quellgebiet
von H. und I.) des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von
nationaler Bedeutung (BLN) liege. Die Streckenführung tangiere neben dem BLN-
Gebiet teilweise auch ein Landschaftsschutzgebiet (S3: J.-K.-L.-M.) sowie ein feuchtes
Naturschutzgebiet (N29a: X./C./N.) gemäss Schutzverordnung der Gemeinde Y.
(genehmigt am 11. September 1990). Nach deren Art. 8 dürften in
Landschaftsschutzgebieten der Bau und Ausbau von Anlagen, welche eine Förderung
des Gebietes als Erholungsraum bezwecken, nicht bewilligt werden. Der
Strassenabschnitt im Landschaftsschutzgebiet ende momentan als Sackgasse. Werde
die Strecke durchgängig gemacht, werde die Nutzung des Gebietes als Erholungsraum
klar gefördert, was den Vorgaben der Schutzverordnung (Art. 8) widerspreche. Auch
wenn der Weg nicht für Läufer und Biker geplant sei, so sei für diese ein topographisch
anspruchsvoller Weg ungleich attraktiver als ein ebener Weg. Da sich Läufer und Biker
lautlos und rasch bewegen würden, werde das Wild überrascht, und es bleibe ihm
kaum Zeit für ein Ausweichen. Die Fluchtreaktion werde dadurch massiv verstärkt, was
den Tieren Äsungszeit stehle und im Winter an die Substanz gehe (act. G 9 S. 3 f.).
Die Beschwerdeführerin stellt nicht in Abrede, dass die Wanderwegverlegung an einem
kommunalen Schutzobjekt vorbeiführen und im Bereich des D.-waldes ein rund 16‘000
ha grosses BLN-Gebiet berühren würde (act. G 12 S. 3 Ziff. 5./14., anders noch in act.
G 5 S. 3; act. G 13.2). Ihre Auffassung, dass die Wegverlegung nicht zu einer
zusätzlichen Belastung in dem im ANJF-Bericht geschilderten Sinn führen sollte,
vermag sie nicht zu begründen. Hinzu kommt, dass der Wanderwegausbau mit Art. 8
der Schutzverordnung, gemäss welchem der Ausbau von Verkehrseinrichtungen zur
Förderung des Gebietes als Erholungsraum nicht bewilligt werden darf, nicht im
Einklang stünde.
3.5.3. Was die geplante Befestigung des Abschnittes B.-X. der Gemeindestrasse 2.
Klasse betrifft, ist zum einen festzuhalten, dass dieser Strassenabschnitt im aktuellen
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Ausbaustandard unbestritten eine zureichende Zufahrt zu den anliegenden Häusern -
drei landwirtschaftlich und zwei nichtlandwirtschaftlich genutzte Wohnhäuser (vgl. act.
G 5 S. 2 Ziff. III./6.) - gewährleistet. Die Anwohner der fünf Liegenschaften können
selbst dazu beitragen, übermässige Staubentwicklungen und Verschmutzungen von
Fahrzeugen (act. G 5 S. 2 unten und S. 4) zu verhindern, indem sie den Weg mit
angepasst tiefer Geschwindigkeit befahren. Das Interesse an der Staubfreimachung zur
Komfortsteigerung für die Anwohner vermag in diesem Sinn die im Bericht des ANJF
geschilderten Interessen nicht aufzuwiegen. Bei der Interessenabwägung zu
berücksichtigen sind sodann die mit Fr. 258‘000.-- veranschlagten Erstellungskosten
der Hartbelegung (act. G 10/2; eine Sanierung der bestehenden Strasse, ohne
Hartbelegung, ist nicht dokumentiert). Die Erstellungskosten relativieren das Argument
der laufenden Unterhaltskosten für eine nicht befestigte Strasse (vgl. act. G 5 S. 4),
zumal die Beschwerdeführerin nicht im Rahmen von konkreten Zahlen dartut, inwiefern
jeweils aussergewöhnliche Aufwendungen für deren Unterhalt anfallen sollten. Hinzu
kommt, dass auch eine befestigte Strasse einen laufenden Unterhalt benötigt. Fraglich
erscheint, ob nach einer Strassenbefestigung im Gesamtergebnis, d.h. unter Einbezug
einer über einen angemessenen Zeitraum verteilten Investitionskostenabschreibung
sowie der Unterhaltskosten für die befestigte Strasse, tatsächlich Einsparungen im
Unterhalt resultieren würden. Die Frage kann jedoch offen bleiben, denn mangels
anderslautender konkreter Hinweise ist davon auszugehen, dass der Unterhalt der
Gemeindestrasse in der bestehenden Form sich in vertretbarem Rahmen hält. Lässt
sich aber die Strasse, welche als Zufahrt und Wanderweg dient, mit vertretbarem
Aufwand unterhalten und ist der angebotene Ersatz mit den Interessen des Natur- und
Wildschutzes (Erhalt eines störungsarmen und gut strukturierten Wildlebensraums)
sowie mit der erwähnten Schutzverordnung nicht vereinbar, ist auf eine Befestigung zu
verzichten.
3.5.4. Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrem Vorbringen, dass in der Gemeinde Y.
zahlreiche Wanderwege mit einem Hartbelag versehen seien (act. G 12 S. 2 Ziff. 2.6.
mit Hinweis auf act. G 13.1), sinngemäss eine Gleichbehandlung (im Unrecht)
beansprucht, ist festzuhalten, dass der Grundsatz der Gesetzmässigkeit der
Verwaltung dem Rechtsgleichheitsgebot bzw. dem Anspruch auf Gleichbehandlung im
Unrecht in der Regel vorgeht. Wenn eine Behörde in einem Fall eine vom Gesetz
abweichende Entscheidung getroffen hat, resultiert daraus grundsätzlich kein
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Anspruch, in einer vergleichbaren Situation ebenfalls abweichend von der Norm
behandelt zu werden (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, Zürich
2010, 6. Auflage, Rz. 518 mit zahlreichen Hinweisen). Dieser Anspruch besteht solange
nicht, als es sich nur um einzelne abweichende Fälle handelt und es die Behörden nicht
ablehnen, die geübte gesetzwidrige Praxis aufzugeben (statt vieler vgl. BGE 123 II 248
E. 3c). Vorliegend ist zu beachten, dass Art. 7 FWG seit 1. Januar 1987 in Kraft steht.
Nicht aus den Akten ersichtlich ist, ob die von der Beschwerdeführerin angeführten
zahlreichen Wanderwege unter dem Geltungsbereich dieses Gesetzes bzw. zu Recht
oder zu Unrecht mit einem Hartbelag versehen wurden. Damit kann auch nicht von
einer gesetzwidrigen Praxis der zuständigen Genehmigungsbehörde (Vorinstanz) im
erwähnten Sinn ausgegangen werden. Offen bleiben kann bei diesem Sachverhalt die
Frage, ob sich die Beschwerdeführerin (als Gemeinde) überhaupt auf den Grundsatz
der Gleichbehandlung im Unrecht berufen könnte.
3.6. Aufgrund der geschilderten und in den Akten aufgeführten Umstände hat als
dargetan zu gelten, dass die Vorinstanz die in Betracht kommenden Interessen
zureichend prüfte. Eine unsorgfältige Interessenabwägung, die eine Rechtsverletzung
darstellen würde und durch das Verwaltungsgericht korrigiert werden könnte bzw.
müsste (vgl. Art. 61 Abs. 3 VRP), liegt nicht vor. Bei fehlendem Nachweis einer
Ermessensüberschreitung bzw. eines Ermessensmissbrauchs lässt sich der
angefochtene Entscheid, mit welchem der Schutz des Lebensraums von Wildtieren
stärker gewichtet wurde als die Interessen an der Realisierung einer
Strassenbefestigung, nicht beanstanden.
4.
4.1. (...).
4.2. (...).