# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b19e7bbc-5ddd-4d76-842d-088d1ea460fd
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

I. Sachverhalt
A. Die X._ gelangte mit Eingabe vom 14. Februar 2020 an das Regionalgericht Plessur und stellte gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziffer 2 SchKG ein Arrestbegehren gegen Y._ für eine Forderung von total CHF 189'003.70, bestehend aus einem rückerstattungspflichtigen Betrag von CHF 188'133.70 aus wirtschaftlicher Sozialhilfe gemäss Verfügung vom 13. Dezember 2019 und zu Unrecht bezogener Sozialhilfe im Betrag von CHF 870.00 gemäss Rückzahlungsvereinbarung vom 22. November 2017. Als Arrestgegenstände nannte sie zwei auf den Ledigennamen der Schuldnerin lautende Bankkonten (Konto Nr. _ und _) bei der B.1_, O.1_, sowie die im Konkurs Nr. _ beschlagnahmte Barschaft von CHF 100'000.00. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, per 7. November 2019 sei eine Kapitalleistung von CHF 406'166.10 auf die genannten Bankkonten ausbezahlt worden. In einem persönlichen Gespräch vom 11. Dezember 2019 habe sich Frau Y._ nicht bereit gezeigt, die ausstehenden Forderungen zu begleichen, und habe vorgebracht, sie habe einen grossen Teil der erhaltenen Kapitalleistung bereits ausgegeben. Die X._ habe ihre Ausstände mittels Forderungseingabe beim Konkursamt der Region Plessur angemeldet und Akteneinsicht verlangt. Gemäss Protokoll des Konkursamtes Plessur vom 12./13. Dezember 2019 habe Frau Y._ nach der Konkurseröffnung Barbezüge im Betrag von CHF 150'000.00 getätigt und diese Summe beiseiteschaffen wollen.
Das Arrestgesuch der X._ erfolgte, nachdem der am 4. Dezember 2019 ergangene Konkursentscheid des Einzelrichters am Regionalgericht Plessur in Gutheissung einer Beschwerde von Y._ durch das Kantonsgericht von Graubünden mit Entscheid vom 7. Februar 2020 gestützt auf Art. 174 Abs. 2 SchKG aufgehoben worden war (KSK 19 106).
B. Mit Entscheid vom 17. Februar 2020 wies der Einzelrichter am Regionalgericht Plessur das Arrestgesuch der X._ betreffend die Hauptforderung über CHF 188'133.70 ab, während er für die Nebenforderung über CHF 870.00 einen Arrestbefehl ausstellte. Die Kosten für den abweisenden Entscheid in Höhe von CHF 200.00 auferlegte er der X._.
C. Dagegen erhob die X._ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 20. Februar 2020 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden und beantragte, was folgt:
1. Der Entscheid des Regionalgerichts Plessur vom 17. Februar 2020 (Proz.Nr. 335-2020-41) sei aufzuheben und das Arrestgesuch vom 14.
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Februar 2020 über den Forderungsbetrag von Fr. 188'133.70 sei zu bewilligen.
2. Der Arrest gemäss Ziffer 1 sei superprovisorisch anzuordnen.
3. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge.
D. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Eine Beschwerdeantwort war aufgrund der Natur des Arrestverfahrens als Sicherungsmassnahme nicht einzuholen.
E. Auf die weiteren Ausführungen in der Beschwerde sowie im angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
II. Erwägungen
1.1. Gegen erstinstanzliche Endentscheide in Arrestsachen ist infolge des Ausschlusses der Berufung nur die Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO zulässig (Art. 319 lit. a ZPO i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 6 ZPO). Dies gilt somit auch für das Rechtsmittel des Gläubigers gegen den ablehnenden Entscheid über sein Arrestbegehren (Peter Reetz/Stefanie Theiler, in: /Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 34 zu Art. 309 ZPO; Urteil des Bundesgerichts 5A_508/2012 vom 28. August 2012 [= Pra 2013 Nr. 56] E. 3). Als Beschwerdegründe können unrichtige Rechtsanwendung oder offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Da über Arrestgesuche im summarischen Verfahren entschieden wird (Art. 251 lit. a ZPO), beträgt die Beschwerdefrist 10 Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Die Beschwerde ist schriftlich und begründet, unter Beilage des angefochtenen Entscheides, einzureichen (Art. 321 Abs. 1 u. 3 ZPO). Dabei hat die Beschwerde führende Partei darzulegen, an welchen Mängeln der vorinstanzliche Entscheid leidet. Neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren unzulässig (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Zwar bleiben besondere Bestimmungen des Gesetzes vorbehalten (Abs. 2). So können namentlich in einer Beschwerde gegen den Arresteinspracheentscheid gemäss Art. 278 Abs. 3 SchKG neue Tatsachen geltend gemacht werden. Für die Beschwerde des Gläubigers gegen die Nichtgewährung des Arrestes gilt das jedoch nicht (vgl. Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich PS110148 vom 5. Oktober 2011 E. II./3). Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden (Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO; BR 320.100]), wobei die Beurteilung in die Zuständigkeit der Schuldbetreibungs- und
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Konkurskammer fällt, wenn es um Streitsachen auf dem Gebiet des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts geht, für welche das summarische Verfahren gilt (Art. 8 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]).
1.2. Die gegen den Entscheid des Einzelrichters am Regionalgericht Plessur vom 17. Februar 2020 erhobene Beschwerde vom 20. Februar 2020 erweist sich als zulässig und wurde fristgerecht eingereicht. Sie entspricht überdies den  von Art. 321 ZPO, weshalb darauf einzutreten ist. Aufgrund des Novenverbotes unberücksichtigt bleiben müssen indessen sämtliche Vorbringen tatsächlicher Natur, die nicht bereits im erstinstanzlichen Arrestgesuch enthalten waren. Dasselbe gilt für die mit der Beschwerde eingereichten Urkunden, soweit sie sich nicht schon bei den vorinstanzlichen Akten befinden. Nicht zu berücksichtigen sind demnach insbesondere die Beschwerdebeilagen 3 und 4 und die damit zusammenhängenden Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach Y._ die Rückerstattungsverfügung vom 13. Dezember 2019 zwar beim Stadtrat angefochten habe und das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei, der Beschwerde jedoch keine aufschiebende Wirkung zuerkannt worden sei.
2. Der Arrest wird vom Richter auf einseitiges Gesuch des Gläubigers bewilligt, ohne dass der Schuldner in diesem Verfahrensstadium Gelegenheit zur Stellungnahme erhält. Der Zweck des Arrestes besteht allein darin, den Erfolg einer schon eingeleiteten oder erst noch bevorstehenden Vollstreckung, in der die Voraussetzungen einer provisorischen oder definitiven Pfändung oder der Aufnahme eines Güterverzeichnisses noch nicht gegeben sind, durch sofortige Beschränkung der Verfügungsbefugnis des Schuldners zu sichern. Der Arrest stellt mithin eine Sicherungsmassnahme zum Schutz gefährdeter Gläubigerrechte dar, die nur einen Sinn hat, wenn sie überfallartig erfolgt. Es entspricht daher der Natur der Sache, dass der Schuldner vor Erlass eines Arrestbefehls nicht angehört wird. Dessen Rechte bleiben zum einen dadurch gewahrt, dass er die Arrestbewilligung mittels Einsprache anfechten kann (Art. 278 Abs. 1 SchKG) und der Richter nach Anhörung beider Parteien erneut über die Aufrechterhaltung des Arrestes zu entscheiden hat (Art. 278 Abs. 2 SchKG). Zum andern wird durch die kurzen Fristen, innert welcher der Gläubiger den Arrest durch Betreibung oder allenfalls Klage prosequieren muss (Art. 279 SchKG), gewährleistet, dass die Beschlagnahme der schuldnerischen Vermögensstücke nicht länger aufrechterhalten wird, als es mit dem Sicherungszweck des Arrestes vereinbar ist (BGE 133 III 589 E. 1, 107 III 33 E. 3). Aus der Einseitigkeit des (erstinstanzlichen) Arrestbewilligungsverfahrens folgt, dass der Schuldner auch vor zweiter Instanz
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nicht am Verfahren zu beteiligen ist (Dominik Vock/Danièle Meister-Müller, SchKG-Klagen nach der Schweizerischen ZPO, 2. Aufl., Zürich 2018, S. 318; Urteil des Bundesgerichts 5A_508/2012 vom 28. August 2012 [= Pra 2013 Nr. 56] E. 4). Der Beschwerdegegnerin war daher weder Frist zur Einreichung einer Beschwerdeantwort anzusetzen noch ist ihr vor dem Vollzug des anzuordnenden Arrestes Mitteilung vom vorliegenden Entscheid zu machen.
3.1. Der Arrest wird vom Gericht am Betreibungsort oder am Ort, wo die Vermögensgegenstände sich befinden, bewilligt, wenn der Gläubiger glaubhaft macht, dass seine Forderung besteht, ein Arrestgrund vorliegt und Vermögensgegenstände vorhanden sind, die dem Schuldner gehören (Art. 272 Abs. 1 SchKG). Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache dann, wenn das Gericht sie aufgrund einer plausiblen Darlegung des Gläubigers für wahrscheinlich hält. Es sind an die Wahrscheinlichkeit keine überhöhten Anforderungen zu stellen. Der Wahrscheinlichkeitsbeweis ist dann erbracht, wenn das Gericht aufgrund der ihm vorgelegten Elemente den Eindruck gewinnt, dass der behauptete Sachverhalt wirklich vorliegt, ohne ausschliessen zu müssen, dass es sich auch anders verhalten könnte (Jolanta Kren Kostkiewicz, SchKG-Kommentar, 19. Aufl., Zürich 2016, N 3 zu Art. 272 SchKG m.w.H.).
3.2. Das Glaubhaftmachen der Forderung betrifft in erster Linie die Darlegung der Wahrscheinlichkeit ihrer Existenz. Diese umfasst den Bestand der Forderung sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht. Das Glaubhaftmachen des Bestandes erfolgt in der Regel durch die Darlegung der tatbeständlichen Umstände ihrer Entstehung. Ein Hinweis auf den Rechtsgrund kann hilfreich sein, ist aber nicht erforderlich (iura novit curia). Darüber hinaus gehört zum Glaubhaftmachen der Forderung die Darlegung ihrer Fälligkeit, sofern diese Voraussetzung nicht gemäss Art. 271 Abs. 2 SchKG ausnahmsweise entfällt (Walter A. Stoffel, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, Art. 159-352 SchKG, 2. Aufl., Basel 2010, N 8 f. zu Art. 272 SchKG). Die rechtliche Prüfung des Bestandes der Arrestforderung ist summarisch, d.h. weder endgültig noch restlos (BGE 138 III 232 E. 4.1.1 m.w.H.).
3.3. Das Glaubhaftmachen eines Arrestgrundes bezieht sich auf die sechs in Art. 271 Abs. 1 SchKG abschliessend aufgezählten Arrestvoraussetzungen. Es genügt, die tatbeständlichen Voraussetzungen glaubhaft zu machen, die für einen der Arrestgründe konstitutiv sind. Der Gläubiger hat im Rahmen seiner Substantiierungspflicht den Arrestgrund zu bezeichnen, den er für gegeben erachten (Walter A. Stoffel, a.a.O., N 10 zu Art. 272 SchKG). Der Arrestgrund des
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Beiseiteschaffens von Vermögenswerten (Art. 271 Abs. 1 Ziffer 2 SchKG) beruht auf dem subjektiven Element der "Absicht, sich der Erfüllung seiner Verbindlichkeiten zu entziehen". Im Arrestbewilligungsverfahren geht es in erster Linie um die Darlegung der äusseren Umstände, welche auf diese Absicht schliessen lassen (vgl. Walter A. Stoffel, a.a.O., N 13 zu Art. 272 SchKG).
3.4. Glaubhaft zu machen ist schliesslich auch das Vorhandensein von Vermögenswerten, die dem Schuldner gehören. Im Gegensatz zur Pfändung ist es beim Arrest Sache des Gläubigers, die mit Beschlag zu belegenden Gegenstände zu bezeichnen. Das Betreibungsamt muss nicht von Amtes wegen nach verarrestierbaren Vermögenswerten des Schuldners suchen, und der Schuldner hat keine Verpflichtung, die entsprechenden Hinweise zu geben (BGE 130 III 579). Das Gesetz verlangt auch für die Existenz von Vermögenswerten einen Wahrscheinlichkeitsbeweis, nicht einen vollen Beweis. Erforderlich ist damit die unmissverständliche Bezeichnung der Gegenstände und die Glaubhaftmachung von deren Existenz (Walter A. Stoffel, a.a.O., N 27 zu Art. 272 SchKG). Da mit dem Arrest eine spätere Vollstreckung gesichert werden soll, muss es sich bei den Arrestgegenständen um pfändbare Vermögensstücke im Sinne von Art. 92 ff. SchKG handeln. Dazu gehören nebst körperlichen Gegenständen (Immobilien, Mobilien, Wertschriften) auch Forderungen, namentlich etwa auf den Namen des Schuldners lautende Bankguthaben. Ein Arrest kann auch Vermögensstücke des Schuldners erfassen, die sich im Besitz des Betreibungsamtes befinden (Walter A. Stoffel, a.a.O., N 46 zu Art. 271 SchKG). Die Bestimmungen von Art. 92-94 SchKG über Vermögenswerde, die einer Pfändung nicht oder nur beschränkt zugänglich sind, finden grundsätzlich auch bei der Arrestbewilligung Anwendung. Allerdings fehlt in den meisten Arrestverfahren der Überblick auf die Vermögenslage des Schuldners. Es ist daher in der Regel nur möglich, einer in der Natur der Vermögenswerte liegenden Unpfändbarkeit (Art. 92 und 94 SchKG) Rechnung zu tragen. Die Vorschriften über die beschränkte Pfändbarkeit (Art. 93 SchKG) können dagegen im Bewilligungsverfahren und im (ersten) Vollzugsstadium praktisch noch kaum Berücksichtigung finden. Der Schuldner kann sich aber jederzeit auf sie berufen und dem Betreibungsamt die entsprechenden zusätzlichen Informationen liefern (Walter A. Stoffel, a.a.O., N 47 zu Art. 271 SchKG).
4.1. Der Vorderrichter erachtete im angefochtenen Entscheid sowohl das Vorliegen des von der Beschwerdeführerin angegebenen Arrestgrundes von Art. 271 Abs. 1 Ziffer 2 SchKG als auch das Vorhandensein der im Gesuch bezeichneten Arrestgegenstände als glaubhaft gemacht.
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4.1.1. In Bezug auf die genannten Voraussetzungen stützte sich der Vorderrichter in erster Linie auf das Protokoll des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Plessur vom 12./13. Dezember 2019 (RG act. II/1). Aus diesem Protokoll geht hervor, dass die Beschwerdegegnerin nach der Konkurseröffnung vom 4. Dezember 2019 einen Betrag von CHF 150'000.00 von einem auf sie lautenden Konto bei der B.2_ in bar bezogen und sie es bei ihrer konkursamtlichen Einvernahme vom 6. Dezember 2019 unterlassen hat, das betreffende Konto bzw. das ab diesem Konto bezogene Bargeld anzugeben; in der Folge konnte am 13. Dezember 2019 lediglich noch ein Betrag von CHF 100'000.00 in der Wohnung der Beschwerdegegnerin sichergestellt werden, während die restlichen CHF 50'000.00 nach ihren eigenen Angaben bereits ausgegeben worden sein sollen. Dass die Beschwerdegegnerin während einem laufenden Zwangsvollstreckungsverfahren Vermögen beiseitegeschafft (oder dies zumindest versucht) hat, ist damit erstellt. Ebenso liegt auf der Hand, dass ein solches Verhalten auf eine Absicht hindeutet, sich der Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten zu entziehen. Die vorinstanzliche Beurteilung, wonach der geltend gemachte Arrestgrund vorliege, erweist sich damit zweifellos als zutreffend.
4.1.2. Nichts Anderes gilt mit Bezug auf die Arrestgegenstände (zwei Konti bei der B.1_ sowie die auf das Postkonto des Betreibungsamts überwiesene Barschaft von CHF 100'000.00), deren Existenz durch das erwähnte Protokoll sowie das per 13. Dezember 2019 aufgenommene Inventar im Konkurs Nr. _ (RG act. II/2) hinreichend dokumentiert ist. Dass die genannten Vermögenswerte gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin (vgl. act. A.1, S. 2) aus einer Kapitalleistung der Pensionskasse des verstorbenen Ehemannes der Beschwerdegegnerin herrühren, welche möglicherweise nur beschränkt pfändbar ist (vgl. dazu BGE 115 III 45 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 5A_338/2019 vom 23. September 2019 E. 6), steht einer Arrestbewilligung nicht entgegen. Ausgeschlossen ist eine Arrestlegung  wie bereits dargelegt  nur auf Vermögenswerten, die unter den abschliessenden Katalog von Art. 92 SchKG fallen, was für eine nach Eintritt des Vorsorgefalls ausgerichtete Leistung aus der beruflichen Vorsorge nicht zutrifft. Die Anwendung von Art. 93 SchKG setzt dagegen einen Einblick in die finanziellen Verhältnisse des Schuldners voraus, welcher dem Gläubiger naturgemäss nicht möglich ist. Diesbezüglich kann von ihm daher keine Glaubhaftmachung der Pfändbarkeit verlangt werden. Vielmehr wird es Aufgabe des Betreibungsamtes sein, die Frage der Pfändbarkeit der Arrestobjekte von Amtes wegen zu prüfen (vgl. auch Denise Weingart, Arrestabwehr  Die Stellung des Schuldners und des Dritten im Arrestverfahren, Bern 2015, Rz. 107).
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## Considerations