# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d161d0a1-a493-4646-86ba-112d9df826d6
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A. K.-I., serbische Staatsangehörige, geboren am 10. September 1968, reiste am 5.
Februar 1989 in die Schweiz ein und besitzt seit dem Jahr 1999 die
Niederlassungsbewilligung. Sie ist mit dem serbischen Staatsangehörigen M. K.,
geboren am 13. Februar 1961, verheiratet, der hier ebenfalls niedergelassen ist. Am 1.
Juli 1990 wurde die Tochter B. K. geboren, am 28. September 1992 der Sohn B. K..
Beide Kinder erhielten im Jahr 1994 die Niederlassungsbewilligung. Im Jahr 1998
kehrten B. und B. K. in die Heimat zurück.
Am 6. Juli 2007 stellte A. K.-I. ein Gesuch um Familiennachzug von B. und B. K.. Das
Ausländeramt (heute: Migrationsamt) wies das Gesuch betreffend die damals siebzehn
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Jahre alte Tochter und den fast fünfzehn Jahre alten Sohn der Gesuchstellerin am
3. Oktober 2007 ab.
Am 23. Oktober 2009 stellte A. K.-I. das Gesuch um Familiennachzug von B. K., der
damals etwas mehr als siebzehn Jahre alt war. Das Ausländeramt wies das Gesuch am
21. Januar 2010 ab.
B./ Am 5. Februar 2010 erhob L. K.-I., vertreten durch die Beratungsstelle für
Ausländer, Zürich, gegen die Verfügung des Ausländeramtes vom 21. Januar 2010
Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement. Sie stellte das Rechtsbegehren, die
angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem Gesuch um Familiennachzug von B.
K. sei zu entsprechen. Am 19. November 2010 wies das Sicherheits- und
Justizdepartement den Rekurs ab. Der Entscheid wird im wesentlichen damit
begründet, es würden keine wichtigen familiären Gründe für einen nachträglichen
Familiennachzug von B. K. vorliegen.
C./ Am 2. Dezember 2010 erhob L. K.-I. gegen den Rekursentscheid vom 19.
November 2010 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie beantragte, der
angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Familiennachzugsgesuch für B. K. sei
gutzuheissen. Das Sicherheits- und Justizdepartement verzichtete am 29. Dezember
2010 auf eine Stellungnahme und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Sodann
ist L. K.-I. zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit
Art. 45 Abs. 1 VRP). Im weiteren erfüllt die Beschwerdeeingabe vom 2. Dezember 2010
die gesetzlichen Anforderungen in zeitlicher, sachlicher und inhaltlicher Hinsicht (Art. 64
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).
Auf die Beschwerde ist einzutreten.
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2. Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (SR 0.101, abgekürzt
EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (SR 101) gewährleisten das Recht auf
Achtung des Privat- und Familienlebens und haben dieselbe Tragweite (Spescha, in:
Spescha/Thür/Zünd/Bolzli, Kommentar zum Migra-tionsrecht, Zürich 2008, N 12 in Nr.
18 mit Hinweisen). Die Garantien verschaffen kein Recht auf Anwesenheit, können aber
verletzt sein, wenn einer Ausländerin oder einem Ausländer mit Familienangehörigen in
der Schweiz die Anwesenheit untersagt und damit das Familienleben vereitelt wird
(BGE 130 II 285 E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Der sich hier aufhaltende
Angehörige muss über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen. Dies trifft zu, wenn
die verwandte Person das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung
besitzt. Sodann ist der Anspruch auf Achtung des Familienlebens nicht absolut. Er
verpflichtet die Behörden nicht in jedem Fall, eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen
(BGE 126 II 342 E. 3a). Der Schutz des Familienlebens kann nur angerufen werden,
wenn die Beziehung tatsächlich gelebt wird (VerwGE vom 25. Januar 2005 i.S. D.H., in:
www.gerichte.sg.ch mit Hinweisen).
3. Nach Art. 43 Abs. 1 des Ausländergesetzes (SR 142.20, abgekürzt AuG) haben
ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit
Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen.
Die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann, der am Verfahren nicht teilnimmt, verfügen
über die Niederlassungsbewilligung. Sie hat deshalb grundsätzlich Anspruch darauf,
mit ihrem Sohn B. K., der zum Zeitpunkt, als sie das Gesuch um Familiennachzug
einreichte, noch nicht 18 Jahre alt war, in der Schweiz zusammenzuwohnen.
4. Das innerstaatliche Recht kennt Nachzugsfristen. Sodann soll der Nachzug von
Kindern möglichst bald vollzogen werden, um eine optimale und rasche Integration zu
fördern. In Umsetzung der früheren bundesgerichtlichen Praxis zum späten
Familiennachzug kurz vor Erreichung des Mündigkeits- bzw. Erwerbstätigkeitsalters
wird der Familiennachzug von Kindern ab zwölf Jahren erschwert (Uebersax/Rudin/
Hugi Yar/Geiser, Aus-länderrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 16.7 mit Hinweis). Der
Anspruch auf Familiennachzug muss nach Art. 47 Abs. 1 AuG innerhalb von fünf
Jahren geltend gemacht werden. Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf
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Monaten nachgezogen werden. Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von
Ausländerinnen und Ausländern nach Art. 47 Abs. 3 lit. b AuG mit der Erteilung der
Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des
Familienverhältnisses zu laufen.
B. K. war zum Zeitpunkt, als die Beschwerdeführerin das Gesuch um Familiennachzug
einreichte, gut siebzehn Jahre alt. Somit beträgt die Nachzugsfrist zwölf Monate. Nach
der übergangsrechtlichen Regelung von Art. 126 Abs. 3 AuG begannen die Fristen
nach Artikel 47 Abs. 1 AuG mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes am 1. Januar 2008
zu laufen, sofern vor diesem Zeitpunkt die Einreise erfolgt oder das Familienleben
entstanden ist. Die Regelung von Art. 126 Abs. 3 AuG soll bereits anwesenden,
niedergelassenen Ausländern ermöglichen, von der neuen Nachzugsregelung allenfalls
noch profitieren zu können, ansonsten ihr Anspruch unter Umständen bereits erloschen
wäre, bevor er überhaupt entstehen konnte (vgl. Urteile des
Bundesgerichts vom 17. März 2010 2C_606/2009 und vom 8. November 2010
2C_154/2010, in: www.bger.ch). Der Fristenlauf von Art. 47 Abs. 3 AuG wird damit
ausser Kraft gesetzt in Fällen, wo die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller bereits vor
dem 1. Januar 2008 im Besitz der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung war
oder zu denen das Familienverhältnis schon vor dem 1. Januar 2008 bestand
(Spescha, in: Spescha/Thür/Zünd/Bolzli, a.a.O., N 2 zu Art. 126 AuG). Dies trifft auf die
Beschwerdeführerin zu. Sie ist seit dem Jahr 1999 im Besitz der
Niederlassungsbewilligung. Unbestritten ist zudem, dass das Familienverhältnis mit B.
K. bereits lange bestand, als das AuG am 1. Januar 2008 in Vollzug trat. Die
Nachzugsfrist von zwölf Monaten für ihren Sohn endete somit am 31. Dezember 2008.
Weil die Beschwerdeführerin das Gesuch um Familiennachzug am 23. Oktober 2009
eingereicht hat, ist die Nachzugsfrist nicht eingehalten.
5. Zu prüfen war deshalb, ob wichtige familiäre Gründe ausgewiesen sind, die es
rechtfertigen, den Nachzug von B. K. gestützt auf die Ausnahmebestimmung von Art.
47 Abs. 4 AuG nachträglich zu bewilligen.
5.1. Ein nachträglicher Familiennachzug wird nach Art. 47 Abs. 4 AuG nur bewilligt,
wenn wichtige familiäre Gründe geltend gemacht werden. Der nachträgliche
Familiennachzug soll im Interesse einer guten Integration zurückhaltend angewendet
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werden. Er muss aber möglich sein, wenn das Kindeswohl es gebietet, wobei sich die
Gründe aus den konkreten Umständen des Einzelfalls ergeben müssen. So kann der
Wegfall der notwendigen Betreuung im Herkunftsland oder eine Behinderung des
Kindes den Nachzug erforderlich machen (Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, a.a.O.,
Rz. 16.11 mit Hinweisen und BFM, Familiennachzug, Version 1.7.09, Ziff. 6.10.4).
Leben die in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Ausländerinnen und Ausländer
viele Jahre getrennt von ihren Kindern, ist ein nachträglicher Familiennachzug nur dann
gerechtfertigt, wenn es das Kindeswohl gebietet, dass die Familiengemeinschaft
nachträglich in der Schweiz hergestellt wird. Dabei ist auch in Betracht zu ziehen, in
welchem Grad die nachzuziehenden Kinder in ihrem Heimatland integriert und wie im
Vergleich dazu die Integrationsmöglichkeiten bzw. -schwierigkeiten in der Schweiz
einzuschätzen sind. Sodann dürfen weder wirtschaftliche Gründe (wie bessere Berufs-
und Lebenschancen in der Schweiz) noch die politische Lage im Herkunftsland im
Vordergrund stehen (BFM, Familiennachzug, Version 1.7.09, mit Hinweisen auf die
bundesgerichtliche Praxis, insbesondere auch auf ein unveröffentlichtes Urteil des
Bundesgerichts vom 29. Oktober 1998 i.S. Y, 2A.92/1998).
5.2. Zur Begründung eines Härtefalls bringt die Beschwerdeführerin vor, die Betreuung
von B. K. in der Heimat sei nicht mehr gewährleistet. Sie begründet dies damit, die
Grosseltern seien nicht mehr in der Lage und nicht mehr gewillt, für das pubertierende
Kind zu sorgen und seine ältere Schwester, B.a K., studiere in einer anderen Ortschaft
und habe zu ihrem Bruder keinen Kontakt mehr. Weiter beruft sich die
Beschwerdeführerin darauf, B. K. habe zufolge seiner Trennung von den Eltern
psychische und schwerwiegende schulische Probleme, die im Fall seines Nachzugs in
die Schweiz behoben wären. Sodann sei nicht mit Integrationsschwierigkeiten zu
rechnen, weil ihr Sohn die deutsche Sprache beherrsche.
Entgegen der Angabe der Beschwerdeführerin ist B. K. nicht sechzehn, sondern
nunmehr über achtzehn Jahre alt. In Anbetracht des fortgeschrittenen Alters des Sohns
der Beschwerdeführerin war eine bis zu diesem Zeitpunkt fehlende
Familiengemeinschaft mit ihr bereits am 23. Oktober 2009, als das
Familiennachzugsgesuch eingereicht wurde, aus Gründen des Kindeswohls nicht mehr
erforderlich. B. K. wurde im Jahr 1992 in der Schweiz geboren und war im Besitz der
Niederlassungsbewilligung. Unbestritten geblieben ist, dass ihn die
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Beschwerdeführerin und ihr Ehemann im Jahr 1998, im Alter von rund sechs Jahren,
zusammen mit seiner Schwester in die Obhut der in der Heimat lebenden Grosseltern
mütterlicherseits gegeben haben. Gemäss Arztbericht vom 18. September 2009
(act. 127 der Beschwerdeführerin) lebt B. K. sogar seit seinem zweiten Lebensjahr bei
den Grosseltern. Fest steht somit, dass die Beschwerdeführerin seit Jahren freiwillig
von ihrem Sohn getrennt in der Schweiz lebt. B. K. ist zusammen mit seiner Schwester
ohne seine Eltern bei Verwandten in der Heimat aufgewachsen, hat dort die Schule
besucht und verfügt dort über ein Beziehungsnetz. Er hat die prägenden Jugendjahre
in der Heimat verlebt und ist dort verwurzelt. Die Beschwerdeführerin begründet die
Tatsache, dass sie mit dem Familiennachzugsgesuch für ihren Sohn bis ins Jahr 2007
bzw. 2009 zugewartet hat, einzig damit, sie habe bis zu diesem Zeitpunkt eine
Rückkehr in die Heimat erwogen, die aber wegen der schlechten wirtschaftlichen und
politischen Verhältnisse nicht erfolgt sei. Diese Begründung scheint wenig glaubwürdig,
zumal Angaben fehlen, warum es ihr und ihrem Ehemann aus objektiven Gründen nicht
möglich gewesen sein soll, B. K. in der Schweiz aufwachsen und die Schule besuchen
zu lassen. Gemäss dem erwähnten Arztbericht vom 18. September 2009 ist der Sohn
der Beschwerdeführerin in letzter Zeit sehr nervös, schläft schlecht, hat feuchte Hände,
kann sich nicht an einem Ort aufhalten und sagt, dass er die Nervosität im Magen
spüre und das Gefühl habe umzufallen, weil die Beine wackeln würden. Gemäss
Aussage der Ärztin führt B. K. diese Symptome darauf zurück, dass er alleine bei
Grossvater und Grossmutter leben müsse. Abgesehen davon, dass anzunehmen ist,
dass es der Sohn der Beschwerdeführerin vor-ziehen würde, bei der Mutter in der
Schweiz statt bei Verwandten in Serbien zu leben, ist der Arztbericht vor rund
eineinhalb Jahren erstellt worden. Unterlagen neueren Datums zum
Gesundheitszustand von B. K. fehlen. Sodann sind Beeinträchtigungen der
geschilderten Art bei Jugendlichen nicht ungewöhnlich und vorübergehender Natur,
weshalb ihnen, soweit noch vorhanden, mit gegenseitigen Besuchen in der Schweiz
und in Serbien begegnet werden kann. Sie gebieten es indessen nicht, die
Familiengemeinschaft in der Schweiz mit einem nach schweizerischem Recht heute
mündigen Kind nach rund dreizehn Jahren herzustellen. Weiter hat die
Beschwerdeführerin darauf verzichtet, nähere Angaben zu ihrer Behauptung zu
machen, die schulischen Leistungen ihres Sohnes hätten sich in letzter Zeit erheblich
verschlechtert. Offen ist deshalb, ob er zur Zeit in der Heimat überhaupt eine
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Ausbildung durchläuft. Aus einem aus dem Jahr 2007 stammenden Lebenslauf von B.
K. ergibt sich einzig, dass er in den Jahren 1999 bis 2007 in Serbien die Grundschule
besucht hat (act. 105 der Beschwerdeführerin). Sodann ist davon auszugehen, dass die
Integration von B. K. in der Schweiz zufolge seines fortgeschrittenen Alters mit
erheblichen Schwierigkeiten verbunden wäre. Die Beschwerdeführerin macht zwar
nicht geltend, ihr Sohn sei mit den hier herrschenden Verhältnissen vertraut, beruft sich
aber darauf, er spreche deutsch. Sie begründet diese Behauptung einzig damit, B. K.
habe als Kind hier gelebt. Auch diese Aussage erscheint wenig glaubwürdig, zumal der
Sohn der Beschwerdeführerin vor Jahren als Kleinkind kurze Zeit in der Schweiz
verbracht hat und deshalb nicht anzunehmen ist, er habe sich damals
Sprachkenntnisse angeeignet, die er heute noch abrufen könne. Hinzu kommt, dass
die Beschwerdeführerin in einem Schreiben vom 19. August 2007 ausgeführt hat, ihre
Kinder würden nach der Einreise in die Schweiz einen Deutschkurs für Fremdsprachige
besuchen (act. 109 der Beschwerdeführerin) und dass im Lebenslauf von B. K. aus
dem Jahr 2007 unter der Rubrik "Sprachen" nicht vermerkt wird, er verfüge über
Kenntnisse der deutschen Sprache.
6. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass sich der angefochtene Entscheid als
recht- und verhältnismässig erweist und mit den Vorgaben der EMRK in Einklang steht.
Das Gesuch um Familiennachzug von B. K. ist verspätet eingereicht worden ist und
wichtige familiäre Gründe, die die nachträgliche Herstellung der Familiengemeinschaft
in der Schweiz im Sinn eines Härtefalls rechtfertigen würden, liegen nicht vor. Vielmehr
ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ihren Sohn aus wirtschaftlichen
Gründen nachziehen will, mit dem Ziel, seine Lebenschancen zu verbessern.
Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Art. 7, Ziff. 222 der
Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Sie wird mit dem geleisteten
Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.
Ausseramtliche Entschädigungen werden nicht zugesprochen (Art. 98 Abs. 1 VRP in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).
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Demnach hat das Verwaltungsgericht