# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3bda2d57-6ba8-4ccc-b882-236c1d6640a8
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass
- die Bundesanwaltschaft gegen A. und eine Mitbeschuldigte ein gerichtspoli-
zeiliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäscherei (Art. 305bis StGB) führt;
- die Bundesanwaltschaft im Rahmen dieses Verfahrens bei der Bank B. AG
mit Verfügung vom 15. August 2008 sämtliche feststellbaren  der beiden Beschuldigten, für welche diese Inhaber, wirtschaftlich  oder zeichnungsberechtigt waren, insbesondere die Vermögenswerte aus der Kundenbeziehung mit der Kontonummer 1 und der Depotnummer 2,  auf die C. Inc., beschlagnahmte (act. 1.2);
- die Beschlagnahme mit Verfügungen vom 8. und 22. September 2008
teilweise aufgehoben wurde, um aus ermittlungstaktischen Gründen die  der Kreditkartenabrechnungen auf dem Konto 1 zu ermöglichen (act. 1.3; act. 1.4);
- das seit dem 15. August 2008 verfügte Mitteilungsverbot (act. 1.2) inkl. Ver-
längerung (act. 1.5) bis am 31. Juli 2009 dauerte;
- die Bundesanwaltschaft am 5. August 2009 verfügte, dass die seit dem 15. August 2008 bestehende Vermögensbeschlagnahme aufrecht erhalten und auf die bestehenden Kreditkarten ausgedehnt wird bzw. diese ebenfalls gesperrt werden (act. 1.1);
- A. gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 11. August 2009 Beschwerde bei
der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob und beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 5. August 2009 sei aufzuheben, die Angelegenheit sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen und diese sei anzuweisen, die mit der angefochtenen Verfügung weitergeführte bzw.  Beschlagnahme von Vermögenswerten des Beschwerdeführers rechtsgenügend zu begründen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (act. 1);
- A. mit Schreiben vom 12. August 2009 aufgefordert wurde, bis am 24. August
2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- zu leisten (act. 2);
- er am 24. August 2009 vorab per Fax und mit Eingabe vom 25. August 2009 (Poststempel) die Beschwerde endgültig und unwiderruflich zurückzog (act. 6).
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## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass
- die unter dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz, OG) entwickelte Praxis zum Rückzug nun unter dem Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) weiterzuführen ist (Entscheid des Bundesstrafgerichts BP.2008.39 vom 10. September 2008);
- dementsprechend gemäss Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 62 ff. und Art. 71
BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP die Rückzugserklärung (Abstand) das  Verfahren beendet (zur Anwendbarkeit des Bundesgesetzes vom 4.  1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273] vgl. Urteil des Bundesgerichts 1S.15/2005 vom 24. Mai 2005 E. 2.2);
- das Verfahren demzufolge als erledigt abzuschreiben ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer als unterliegende
Partei gilt (SEILER, Bundesgerichtsgesetz (BGG), Bern 2007, Art. 66 BGG N. 20) und daher die Kosten zu tragen hat (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG);
- die reduzierte Gerichtsgebühr auf Fr. 300.-- festzusetzen ist (Art. 66 Abs. 2
BGG; Art. 245 Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht, SR 173.711.32);
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