# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e8fa7a16-6189-4a66-aac0-e2a98eb0bf72
**Court:** SG_VB
**Chamber:** SG_VB_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Public
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

Sachverhalt
A.
Durch die Bauzone der zur Politischen Gemeinde Z._ gehörenden
Fraktion Y._ fliessen mehrere Bäche, darunter auch der M._- und
der N._bach, wobei letzterer auch Dorfbach genannt wird. Die bei-
den Bachläufe sind innerhalb der Bauzone grösstenteils eingedolt; sie
weisen kaum offene Gewässerabschnitte auf.
B.
a) Bereits im Generellen Entwässerungsplan 2005 (GEP) schlug
die E._ AG (im Folgenden: E._), dem Gemeinderat Z._ die
Erstellung eines Bachsanierungskonzepts vor, da sich u.a. der
N._bach und der M._bach in schlechtem Zustand befänden. Im
daraufhin von E._ erstellten Dringlichkeitsgutachten vom 9. Januar
2006 wurden vier Sanierungsvarianten vorgeschlagen. Der Gemein-
derat Z._ beschloss am 14. März 2006, mit der Sanierung der Bäche
zuzuwarten, bis das in Auftrag gegebene Bachsanierungskonzept
über das ganze Gemeindegebiet vorliegt, um in einer Gesamtschau
die langfristig richtigen Lösungen treffen zu können. Mit Schreiben des
Gemeinderates vom 15. Mai 2006 wurden die Anstösser des N._-
bachs über dessen Sanierungsbedürftigkeit und das weitere Vorgehen
informiert; auch wurde ihnen das Dringlichkeitsgutachten zugestellt.
b) Im anschliessend von der E._ erarbeiteten Generellen
Bachsanierungskonzept (GBK) vom 4. Januar 2010 wurde wiederum
auf den schlechten Zustand der Eindolungen sowie die hydraulische
Überbelastung des N._bachs und des M._bachs hingewiesen. In
den im GBK enthaltenen Teilkonzepten zum M._bach und
N._bach wurden die Sanierung von Eindolungen, teilweise
Offenlegungen und eine Bachzusammenführung der beiden Bäche als
sinnvollste Variante vorgeschlagen. Daneben wurden auch alternativ
geprüfte Varianten mit den jeweiligen Nachteilen und Vorteilen
aufgezeigt.
c) Am 10. Januar 2011 organisierte der Gemeinderat Z._ u.a. in
Y._ eine Informationsveranstaltung, an welcher ein Mitarbeiter der
E._ die Bevölkerung über Ziel und Zweck des GBK sowie
ortsbezogen über die Konzeptergebnisse und die vorgeschlagenen
Sanierungsmassnahmen informierte.
d) Die anschliessend am 18. Januar 2011 vom Gemeinderat eingesetzte "Arbeitsgruppe GBK" (im Folgenden: Begleitkommission GBK) lud im Dezember 2011 drei Ingenieurbüros ein, für die Projektierung, Ausschreibung und Realisierung des  Nr. 05.166 "Ausbau M._bach und N._bach in Y._" Angebote zu unterbreiten. Am 28. Februar 2012 erfolgte die Vergabe durch den Gemeinderat Z._ an die F._ AG (im Folgenden F._).
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 3/33
e) Mittels Inserat im damaligen amtlichen Publikationsorgan
(O._ Zeitung) vom 7. Juli 2012 wurde die Bevölkerung über den
Projektstart "Sanierung und Bachzusammenführung N._bach und
M._bach, Y._" und die in Y._ stattfindenden Höhenaufnahmen
im Gelände informiert.
f) Zwischen Oktober 2012 und Januar 2013 ging die Begleitkom-
mission GBK auf die – insbesondere von den vorgesehenen Bachöff-
nungen – betroffenen Grundeigentümer zu und führte vor Ort Projekt-
besprechungen mit ihnen durch. An diesen Besprechungen nahmen
nebst den jeweiligen Grundeigentümern auch G._ (Gemeinderat
Z._), H._ (Mitarbeiter der Bauverwaltung Z._), I._ (Amt für
Wasser und Energie [AWE] des Kantons St.Gallen) und J._ (F._)
teil. Anlässlich der Grundeigentümerbesuche wurden jeweils das Ge-
samtprojekt auf der Grundlage des GBK vorgestellt, der Projektstand
erläutert und die Anliegen der Grundeigentümer – u.a. zur künftigen
Linienführung der Bäche – aufgenommen.
g) An der Sitzung vom 19. März 2013 nahm der Gemeinderat
Z._ erstmals vom Projektstand des Hochwasserschutzprojekts
Kenntnis. An dieser Sitzung wurden auch die Mitglieder der "Schät-
zungskommission M._bach-N._bach" (im Folgenden Schät-
zungskommission) gewählt und ihnen der Auftrag erteilt, den Perime-
ter zu erarbeiten und dem Gemeinderat einen Vorschlag zum Erlass
des Beitragsplans zu unterbreiten.
h) Am 21. März 2013 wurde in der O._ Zeitung publiziert, dass
sich ein erster Entwurf des Hochwasserschutzprojekts zur Vernehm-
lassung beim Baudepartement des Kantons St.Gallen, AWE, befinde.
Ebenfalls wurde bereits die geplante Informationsveranstaltung vom
3. Juni 2013 angekündigt.
i) Am 1. Juni 2013 erfolgte in der O._ Zeitung die Einladung des
Gemeinderates Z._ zur öffentlichen Informationsveranstaltung vom
3. Juni 2013. An dieser informierte ein Mitarbeiter der F._ die Anwe-
senden über den Stand des Projekts, wobei die damals vorliegenden
Pläne öffentlich einsehbar waren. Dabei wurden verschiedene Voten
zum Projekt bzw. zu Teilaspekten des Projekts geäussert.
j) Die verschiedenen an der Informationsveranstaltung geäusser-
ten Fragen und Anregungen wurden vom Gemeinderat Z._ an-
schliessend nochmals geprüft und am 5. September 2013 im amtli-
chen Publikationsorgan beantwortet.
k) Im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutzprojekt wurden
verschiedene Anpassungen an bzw. Umlegungen von Wegen und
kleinen Strassen erforderlich. In Absprache mit der Begleitkommission
GBK übernahm deshalb F._ auch die Projektierung der Strassen-
bauvorhaben P._strasse Nr. 3573, Q._weg Nr. 3262 sowie
R._weg Nr. 4005. Die Pläne und Berichte von F._ zu den Stras-
senprojekten datieren allesamt vom 10. April 2015.
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 4/33
l) Aufgrund wiederholter Anfragen aus der Bevölkerung liess der
Gemeinderat Z._ eine digitale Version des GBK vom 4. Januar 2010
von der E._ erstellen und schaltete diese am 11. Juli 2016 auf der
Website der Politischen Gemeinde Z._ auf.
m) Im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutzprojekt musste
auch der Gewässerraum für die zu sanierenden Bäche ausgeschieden
werden. Dies erfolgte mit dem Baulinienplan "Ausbau M._-/
N._bach" (im Folgenden Baulinienplan), welcher am 15. August
2017 erlassen und vom 22. August bis 20. September 2017 öffentlich
aufgelegt wurde. Obwohl sowohl das Hochwasserschutzprojekt als
auch die Strassenprojekte zu diesem Zeitpunkt bereits vorlagen, er-
folgten weder ein gemeinsamer Erlassbeschluss noch eine gemein-
same öffentliche Auflage, weil der zum Hochwasserschutzprojekt ge-
hörende Beitragsplan zum damaligen Zeitpunkt noch fehlte. Das pro-
visorische Hochwasserschutzprojekt lag während der öffentlichen Auf-
lage des Baulinienplans zur Information bei.
aa) Mit Schreiben vom 17. September 2017 (Versanddatum
19. September 2017) erhob der S._, Y._, Einsprache gegen den
Baulinienplan. Mit Einspracheentscheid vom 18. Februar 2020 trat der
Gemeinderat Z._ mangels Einsprachelegitimation nicht auf die Ein-
sprache ein.
bb) Gegen den Baulinienplan erhoben auch B._, Y._, mit
Schreiben vom 20. September 2017 (Versanddatum: 21. September
2017) Einsprache und verlangten eine andere Linienführung des
Bachs auf ihrem Grundstück. Mit Einspracheentscheid vom 18. Feb-
ruar 2020 trat der Gemeinderat Z._ infolge verspäteter Ein-
spracheerhebung ebenfalls nicht auf die Einsprache ein.
C.
a) Am 5. März 2019 erliess der Gemeinderat Z._ folgende Pro-
jekte:
- Hochwasserschutzprojekt Nr. 05.166: Ausbau M._bach und N._bach, Y._ (Sanierung und Bachzusammenführung), inkl. Wirkungsanalyse nach Massnahmen und Rodungsgesuch
- Beitragsplan der Schätzungskommission  M._bach/N._bach, Y._ (Bericht der Schätzungskommission über die Festlegung der  und die Verteilung der Bau- und  am M._bach und N._bach, Y._ vom 19. Februar 2018; Grundeigentümer aktualisiert per 08.02.2019)
- Strassenprojekte inkl. Teilstrassenpläne P._strasse Nr. 3573 (Gemeindestrasse 3. Klasse), Q._weg Nr. 3262 (Gemeindeweg 3. Klasse) und R._weg Nr. 4005 (Gemeindeweg 1. Klasse), Y._
- Unterhaltsperimeter P._strasse Nr. 3573, Y._
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 5/33
b) Die genannten Projekt- und Beitragspläne lagen vom 26. März
bis 24. April 2019 öffentlich auf. Die Pläne und Berichte zum Hochwas-
serschutzprojekt samt Beitragsplan der Schätzungskommission wur-
den auch auf der Website der Politischen Gemeinde Z._ aufge-
schaltet. Der vom Gemeinderat Z._ am 15. August 2017 erlassene
und bereits vom 22. August bis 20. September 2017 öffentlich aufge-
legte Baulinienplan lag während der Auflagefrist zu Informationszwe-
cken ebenfalls bei den Projektunterlagen. Mit Schreiben vom 19. März
2019 erfolgte die persönliche Anzeige an die betroffenen Grundeigen-
tümer, und am 25. März 2019 wurde die öffentliche Auflage im Amts-
blatt des Kantons St.Gallen bekannt gemacht.
c) Während der Auflagefrist erhoben D._ und Mitbeteiligte ver-
schiedene Einsprachen gegen das Hochwasserschutzprojekt und teil-
weise auch gegen den Beitragsplan "Gewässerperimeter M._bach
und N._bach, Y._" (im Folgenden Beitragsplan) und die Strassen-
projekte.
d) B._ erhoben mit Schreiben vom 23. April 2019 Einsprache ge-
gen das Hochwasserschutzprojekt und rügten dabei die Breite der ge-
planten Bachböschung. In einer weiteren Einsprache vom 23. April
2019 gegen das Hochwasserschutzprojekt beantragten sie die Erstel-
lung eines Fussstegs über den Bach auf ihrem Grundstück Nr. 001.
Wiederum in einem separaten Schreiben vom 23. April 2019 beantrag-
ten sie den Rückzug und die Überarbeitung von Linienführung und
Kostenberechnung sowie die Optimierung der Projekte unter Einbezug
der Anstösser/Betroffenen. Mit Schreiben vom 24. April 2019 erhoben
sie abermals eine Einsprache gegen das Hochwasserschutzprojekt,
wobei sie die Unzulässigkeit der Enteignung rügten. In zwei separaten
Schreiben vom 23. April 2019 erhoben sie sodann Einsprache gegen
den Beitragsplan, und in zwei weiteren Schreiben vom 23. April 2019
erhoben sie zudem Einsprache gegen das Strassenprojekt
"P._strasse Nr. 3573" und gegen das Strassenprojekt "R._weg
Nr. 4005".
e) Mit Schreiben vom 23. April 2019 erhob A._, T._, vertreten
durch lic.iur. Jürg Bereuter, Rechtsanwalt, St.Gallen, Einsprache ge-
gen das Hochwasserschutzprojekt und den Baulinienplan zur Festle-
gung des Gewässerraums. Mit Schreiben ebenfalls vom 23. April 2019
erhob A._ durch seinen Rechtsvertreter auch Einsprache gegen das
Strassenprojekt "P._strasse Nr. 3573" sowie gegen den Unterhalts-
perimeter "P._strasse Nr. 3573". Mit einem weiteren Schreiben vom
23. April 2019 erhob A._ durch seinen Rechtsvertreter zudem Ein-
sprache gegen den Beitragsplan.
f) Mit Schreiben vom 24. April 2019 erhob C._, Z._, vertreten
durch lic.iur. Adrian Gmür, Rechtsanwalt, Wil, Einsprache gegen das
Hochwasserschutzprojekt. In der Einsprachebegründung vom 31. Mai
2019 rügte er u.a. die fehlende Notwendigkeit des Ausbauprojekts, ins-
besondere der Einleitung des N._bachs in den M._bach. Mit
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 6/33
Schreiben ebenfalls vom 24. April 2019 erhob C._ durch seinen
Rechtsvertreter auch Einsprache gegen den Beitragsplan.
g) Mit Beschluss vom 18. Februar 2020 wies der Gemeinderat
Z._ die Einsprache von A._ gegen das Hochwasserschutzprojekt
ab. Die Einsprache gegen den Teilstrassenplan und das Strassenpro-
jekt "P._strasse Nr. 3573" hiess der Gemeinderat Z._ gut und
stellte eine Anpassung des Strassenprojekts in Aussicht. Im Weiteren
sistierte er die Einsprache gegen den Unterhaltsperimeter
"P._strasse Nr. 3573" auf Antrag des Rechtsvertreters des Einspre-
chers bis zur Rechtskraft des Teilstrassenplans und des Strassenpro-
jekts. Auf die Einsprache gegen den Baulinienplan trat der Gemeinde-
rat Z._ nicht ein.
h) Die Einsprache von C._ gegen das Hochwasserschutzprojekt
wies der Gemeinderat Z._ mit Beschluss vom 18. Februar 2020 ab.
i) Mit Beschluss vom 18. Februar 2020 hiess der Gemeinderat
Z._ die Einsprache von B._ gegen das Hochwasserschutzprojekt
teilweise, nämlich in Bezug auf den Antrag auf Erstellung eines Fuss-
wegs entlang der Südwestgrenze von Grundstück Nr. 001 zu Grund-
stück Nr. 002, gut und wies sie im Übrigen ab. Über die Einsprache
gegen Zulässigkeit der Enteignung entschied der Gemeinderat Z._
nicht. Die Einsprache gegen das Strassenprojekt "R._weg Nr. 4005"
wies er ab und auf jene gegen das Strassenprojekt "P._strasse
Nr. 3573" trat er nicht ein.
j) Die Einsprachen von D._ und Mitbeteiligte gegen das Hoch-
wasserschutzprojekt und gegen die Strassenprojekte wurden vom Ge-
meinderat Z._ mit Beschluss vom 18. Februar 2020 abgewiesen,
soweit er darauf eintrat.
k) Mit verfahrensleitender Anordnung vom 18. März 2020 teilte die
Schätzungskommission den betroffenen Einsprechern mit, dass das
Perimeterverfahren bis zur Rechtskraft des Hochwasserschutzpro-
jekts sistiert werde.
D.
a) Gegen den Beschluss des Gemeinderates Z._ Nr. 105/2020
erhob A._ durch seinen Rechtsvertreter mit Schreiben vom 4. März
2020 Rekurs beim Baudepartement (Verfahren Nr. 20-1907; im Fol-
genden Rekurs 1). Mit Rekursergänzung vom 31. März 2020 werden
folgende Anträge gestellt:
1. Ziffer 1 des Beschlusses des Gemeinderates Z._
Nr. 105/2020 vom 18. Februar 2020 betreffend  Nr. 05.166, Ausbau M._bach und N._bach, sei aufzuheben, und die  sei an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 7/33
2. Ziffer 2 des Beschlusses des Gemeinderates Z._ Nr. 105/2020 vom 18. Februar 2020 betreffend  und Strassenprojekt P._strasse Nr. 3573, sei aufzuheben, und die Angelegenheit sei an die Vorinstanz zurückzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuerzuschlag, zu Lasten der Vorinstanz.
Zur Begründung wird in formeller Hinsicht geltend gemacht, ob und
wie ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt worden sei, sei nicht be-
kannt. Der Rekurrent habe lediglich an einer Informationsveranstal-
tung teilgenommen und sei im Gegensatz zu anderen Grundeigentü-
mern während der Projekterarbeitung nicht kontaktiert und einbezogen
worden. Der Rekurrent rügt ferner die ungenügende zeitliche und in-
haltliche Koordination des Hochwasserschutzprojekts mit dem Bauli-
nienplan zur Ausscheidung des Gewässerraums. Es sei sodann zwar
positiv zu würdigen, dass die Vorinstanz bereit sei, die neue
P._strasse bezüglich ihrer Linienführung anzupassen, wie das vom
Rekurrenten gefordert worden sei. Diese Anpassung hätte jedoch im
laufenden Verfahren erfolgen müssen und nicht auf einen späteren
Zeitpunkt, nach Rechtskraft des Teilstrassenplans und des Strassen-
projekts, verschoben werden dürfen.
b) Gegen den Beschluss des Gemeinderates Nr. 106/2020 erho-
ben am 6. März 2020 B._, vertreten durch lic.iur. Urs Pfister, Rechts-
anwalt, St.Gallen, Rekurs beim Baudepartement (Verfahren Nr. 20-
1963; im Folgenden Rekurs 2). Mit Rekursergänzung vom 29. Mai
2020 werden folgende Anträge gestellt:
1. Der Beschluss des Gemeinderates Z._ vom 5. März
2019, beinhaltend den Erlass des  Nr. 0.166, Ausbau M._bach und N._bach, Y._, sei aufzuheben.
Dementsprechend
- sei auf das Hochwasserschutzprojekt Nr. 05.166 zu verzichten;
- sei Ziff. 1 des Einspracheentscheids vom 18. Februar 2020 aufzuheben, soweit damit die Einsprache von B._ abgewiesen wurde;
- seien sämtliche mit dem  Nr. 05.166 zusammenhängenden Erlasse ebenfalls aufzuheben.
2. Eventualantrag (zu Ziff. 1)
Ziff. 1 des Einspracheentscheids vom 18. Februar 2020 sei aufzuheben, soweit damit die Einsprache von B._ abgewiesen wurde.
Die Angelegenheit sei im Sinn der nachfolgenden  an die Vorinstanz zur nochmaligen Prüfung zurückzuweisen.
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 8/33
3. Der Beitragsplan sei, soweit er aufgrund der  des Rechtsbegehrens Nr. 1 oder Nr. 2 nicht  aufzuheben und zur Überarbeitung  sei, im Sinn der nachfolgenden Ausführungen zu ändern.
4. Auf die Enteignung (dauernd; während der Bauphase) eines Teils der Parzellen Nr. 001 und Nr. 2390 für die Ausführung und Erstellung des  Nr. 05.166, Ausbau M._bach und N., Y._, sei zu verzichten;
Sofern die Rekursinstanz davon ausgeht, dass der Gemeinderat Z._ diesbezüglich einen  fällte, sei dieser aufzuheben.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens in der Hauptsache.
Zur Begründung wird in formeller Hinsicht ausgeführt, wesentliche
Teile des Gesamtprojekts seien nicht Gegenstand der gemeinsamen
öffentlichen Auflage gewesen, namentlich die Ausscheidung des defi-
nitiven Gewässerraums, die Aufhebung bestehender Gewässer sowie
das Rodungsgesuch, was in Widerspruch zu Art. 25a Abs. 2 Bst. b des
Bundesgesetzes über die Raumplanung (SR 700; abgekürzt RPG)
stehe. Sodann fehle sowohl in der persönlichen Anzeige als auch in
der Publikation ein Hinweis darauf, dass auch die Abtretung privater
Rechte Gegenstand des Auflageverfahrens sei, was Art. 25 Abs. 1 des
Wasserbaugesetzes (sGS 734.1; abgekürzt WBG) widerspreche. Fer-
ner würden die Rodungsbewilligung des Kantonsforstamtes, der Ein-
spracheentscheid des Gemeinderates über die Einsprache der Rekur-
renten gegen die Zulässigkeit der Enteignung sowie der Einsprache-
entscheid der Schätzungskommission über die Einsprache der Rekur-
renten gegen den Beitragsplan fehlen, womit kein Gesamtentscheid
im Sinn der kantonalen Vorschriften und von Art. 25a Abs. 2 Bst. d
RPG gefällt worden sei. Im Weiteren habe keine Möglichkeit bestan-
den, sich im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens zum Projekt und
insbesondere zur Linienführung des Gewässers zu äussern.
c) Gegen den Beschluss des Gemeinderates Nr. 107/2020 erhob
am 9. März 2020 C._ durch seinen Rechtsvertreter Rekurs beim
Baudepartement (Verfahren Nr. 20-1972; im Folgenden Rekurs 3). Es
werden folgende Anträge gestellt:
1. Der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 18. Feb-
ruar 2020 und der Beschluss des Gemeinderates über die Genehmigung des Hochwasserschutzprojekts Nr. 05.166: Ausbau M._bach und N._bach, Y._ (Sanierung und Bachzusammenführung) seien .
2. Eventualiter sei das Verfahren an die Vorinstanz .
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 9/33
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gemeinde Z._.
Zur Begründung wird geltend gemacht, das Projekt habe sich von An-
fang an auf die Zusammenlegung und den dadurch bedingten Ausbau
der beiden Bäche reduziert. Alle anderen Projektvarianten seien nicht
oder nur oberflächlich geprüft worden, obwohl das GBK der E._ aus
dem Jahr 2010 noch verschiedene mögliche Varianten enthalten
habe.
d) D._ und Mitbeteiligte erhoben am 9. März 2020 gemeinsam
und vertreten durch lic.iur. Titus Marty, Rechtsanwalt, Wil, Rekurs
beim Baudepartement (Verfahren Nr. 20-1973; im Folgenden Re-
kurs 4). Mit Rekursergänzung vom 29. Mai 2020 werden folgende An-
träge gestellt:
1. Es seien die folgenden Einspracheentscheide der
Vorinstanz vollumfänglich aufzuheben, soweit mit  auf die Einsprachen der Rekurrenten nicht  oder die Einsprachen abgewiesen wurden:
a. der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 18. Februar 2020 zur gemeinsamen Einsprache der Rekurrenten 1 – 9, Beschluss Nr. 104/2020,
b. der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 21. Februar 2020 zur individuellen Einsprache der Rekurrenten 1,
c. der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 18. Februar 2020 zur Einsprache des  10, Beschluss Nr. 103/2020,
d. der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 21. Februar 2020 zur Einsprache des  11,
e. der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 21. Februar 2020 zur Einsprache des  12,
f. der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 21. Februar 2020 zur Einsprache des  13.
2. Es sei der Beschluss des Gemeinderates vom 05. März 2019 über die Genehmigung des  Nr. 05.166: Ausbau M._bach und N._bach, Y._ (Sanierung und ) aufzuheben.
3. Es seien die beiden Angelegenheiten  und Strassenprojekte zur  im Sinne der Rekursbegründung und neuer  an die Vorinstanz zurückzuweisen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. MWST) zulasten der Vorinstanz.
Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 1/2021), Seite 10/33
Zur Begründung wird in formeller Hinsicht geltend gemacht, die zum
vorliegenden Projekt erfolgten Publikationen und persönlichen Anzei-
gen entsprächen nicht den Anforderungen von Art. 25 WBG. Mit der
persönlichen Anzeige der Planauflage müsse gleichzeitig auch die
Kenntnisgabe der Enteignungsbegehren und die ausdrückliche Be-
zeichnung der Anzeige als Einleitung des Enteignungsverfahrens er-

## Considerations