# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 005af545-64b0-4fa9-b69a-570e55f1ce22
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 7
I. Sachverhalt
A. Am 9. Dezember 2008/10. Dezember 2008 unterzeichneten die X. AG und A. sowie B. als Gesellschafter der Y. eine Vereinbarung, gemäss welcher die X. AG mit der Buchführung des Bergrestaurants der Y. beauftragt wurde. Vertragsbeginn war gemäss Vereinbarung der 1. Dezember 2008. Eine Kündigung war jederzeit auf Ende eines Monats möglich.
B. Am 26. Januar 2009/7. Februar 2009 wurde diese Vereinbarung durch eine neue Vereinbarung ersetzt, welche seitens der Y. nur noch von B., welcher Gesellschafter mit Einzelunterschrift ist, unterzeichnet wurde.
C. Mit Schreiben vom 24. April 2009 kündigte die Y. die Vereinbarung vom 26. Januar 2009/7. Februar 2009 mit der X. AG fristlos.
D. Mit dem am 1. Mai 2009 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer _ wurde B. vom Betreibungsamt Klosters aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 12'590.10 nebst Zins zu 5% seit dem 28. Januar 2009 zu begleichen. Als Forderungsgrund wurden die Verträge vom 9. Dezember 2008/10. Dezember 2008 und 26. Januar 2009/7. Februar 2009 angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde B. am 11. Mai 2009 zugestellt, der gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
E. Mit Schreiben vom 31. August 2009 gelangte die X. AG an das Bezirksgericht Prättigau/Davos und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
F. B. machte von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, keinen Gebrauch. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 22. September 2009 nahmen sowohl Rechtsanwalt Dr. iur. August W. Stolz als Vertreter des B. sowie Z. als Vertreter der X. AG teil. Der Vertreter der Gläubigerin verwies dabei im Wesentlichen auf die beiden Vereinbarungen vom 9. Dezember 2008/10. Dezember 2008 bzw. 26. Januar 2009/7. Februar 2009. Der Vertreter des Schuldners wies unter anderem darauf hin, dass B. gar nicht passivlegitimiert sei, da zwischen ihm als natürlicher Person und der Gläubigerin gar nie ein Vertragsverhältnis bestanden habe.
G. Das Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 22. September 2009 in Sachen X. AG gegen B., mitgeteilt am 16. Oktober 2009, wie folgt:
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„1. Das Gesuch betreffend Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Kreis Klosters wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 300.00 gehen zulasten der X. AG und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-3922-1 des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos zu überweisen.
3. Ausseramtlich hat die X. AG B. für seine Umtriebe mit pauschal Fr. 750.- (inkl. MwSt und Spesen) zu entschädigen.

## Considerations