# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 72a0032c-19e6-4492-9038-3b62e0ee04c1
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Die BVG- und Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich (BVS) ist die kantonale Aufsichtsbehörde unter anderem über Vorsorgeeinrichtungen und Personalfürsorgestiftungen. Am 5. Oktober 2021 beschloss der Verwaltungsrat der BVS eine Änderung des Gebührenreglements BVS vom 10. Oktober 2012 (GebR-BVS, LS 833.15). Diese wurde dem Regierungsrat zur Genehmigung unterbreitet und sollte per 1. Januar 2022 in Kraft treten, wobei darüber erneut entschieden würde, sollte die Genehmigung verweigert oder ein Rechtsmittel ergriffen werden. Der Beschluss wurde am 15. Oktober 2021 im Amtsblatt publiziert.
II.
A.
Mit Beschwerde vom 15. November 2021 liess die Stiftung A dem Verwaltungsgericht insbesondere beantragen, unter Entschädigungsfolge seien § 2 Abs. 3 und § 2a Abs. 4 des geänderten GebR-BVS aufzuheben.
Mit Beschwerdeantwort vom 16. Dezember 2021 beantragte die BVS, unter Entschädigungsfolge sei die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit einem weiteren gegen die Änderung des Gebührenreglements BVS angestrengten Verfahren. Mit Replik vom 31. Januar 2022 hielt die Stiftung A an ihren Anträgen fest. Ebensolches tat die BVS mit Duplik vom 23. Februar 2022. Dazu nahm die Stiftung A am 21. März 2022 Stellung, woraufhin sich die BVS am 30. März 2022 erneut äusserte.
B.
Mit Verfügung vom 21. April 2022 sistierte der Vorsitzende das Beschwerdeverfahren, bis der Regierungsrat über die Genehmigung der Änderung vom 5. Oktober 2021 des Gebührenreglements BVS beschlossen hat; gleichzeitig lud er den Regierungsrat ein, zeitnah darüber zu befinden und seinen Beschluss dem Verwaltungsgericht einzureichen.
C.
Mit Eingabe vom 30. Mai 2022 liess die Stiftung A das Verwaltungsgericht ersuchen, ihr im Fall einer Nichtgenehmigung der Änderung vom 5. Oktober 2021 durch den Regierungsrat Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen. Am 16. Juni 2022 informierte die BVS das Verwaltungsgericht, dass ihr Verwaltungsrat beabsichtige, den Beschluss vom 5. Oktober 2021 wiedererwägungsweise aufzuheben. Gleichzeitig ersuchte sie dieses um seine "Einschätzung zur Zulässigkeit des aufgezeigten Vorgehens im jetzigen Verfahrensstadium". Mit Schreiben vom 20. Juni 2022 wies das Verwaltungsgericht die BVS darauf hin, dass es Parteien nicht zu deren prozessualem Verhalten berät und keine Zusicherungen bezüglich der rechtlichen Konsequenzen eines bestimmten Vorgehens abgibt.
D.
Am 6. Juli 2022 hob der Verwaltungsrat der BVS die Änderung vom 5. Oktober 2021 des Gebührenreglements BVS vor deren Inkrafttreten wieder auf; der Beschluss wurde am 15. Juli 2022 im Amtsblatt publiziert. In der Folge hob der Vorsitzende die Sistierung des Beschwerdeverfahrens mit Verfügung vom 29. August 2022 auf und setzte den Parteien eine Frist von zehn Tagen an, um zur beabsichtigten Abschreibung des Verfahrens und zur Nebenfolgeregelung eines allfälligen Abschreibungsbeschlusses Stellung zu nehmen. Dies tat die BVS mit Eingabe vom 7. September 2022 und die Stiftung A mit solcher vom 12. September 2022. Die BVS nahm am 21. September 2022 erneut Stellung.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
Die Beschwerdegegnerin hob den angefochtenen Änderungsbeschluss vom 5. Oktober 2021 am 6. Juli 2022 wieder auf. Damit fiel das Anfechtungsobjekt während des laufenden Beschwerdeverfahrens dahin. Folglich ist die Beschwerde als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Das fällt in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 38b Abs. 1 lit. b VRG; vgl. Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 38a N. 11, § 38b N. 7).
2.
2.1