# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a33a907f-3b6d-4b1d-b69c-51a6d43fb377
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 12
I. Sachverhalt
A. Am 10. Juli 2014 meldete X._ beim Vermittleramt A._ eine Klage betreffend Verletzung der Persönlichkeit gegen Y._ an. Da Y._ der Schlichtungsverhandlung vom 4. September 2014 fernblieb, stellte der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung aus.
B. Am 9. November 2014 reichte X._ seine Klage beim Bezirksgericht Plessur mit den folgenden Rechtsbegehren ein:
"1. Es sei festzustellen, dass X._ durch die im Schreiben an das Hochbauamt der Stadt O.1_ gemachten Äusserungen, er habe Wortbruch begangen und sei ein Querulant, in der Person verletzt wurde.
2. Das Urteil soll Dr. B._ und den Personen und Stellen mitgeteilt werden, welche den Brief vom 12. September 2012 zur Kenntnis erhalten haben.
3. Das Gericht bekräftigt die Geltung des mit der Beklagten abgeschlossenen Vergleichs vom 25. Oktober 2010.
4. Als Genugtuung wird eine in das Ermessen des Richters gestellte Summe beantragt.
5. Unter Kostenfolge zu Lasten der Beklagten. Ausdrücklich ist der beim Vermittleramt geleistete Kostenvorschuss mit zu erstatten (Beilage 8)."
C. Mit prozessleitender Verfügung vom 18. Februar 2015 wurde X._ vom Vorsitzenden des erstinstanzlichen Zivilgerichts am Bezirksgericht Plessur verpflichtet, eine Sicherheit für die Parteientschädigung im Sinne von Art. 99 Abs. 1 lit. c ZPO im Umfang von Fr. 5'000.00 auf das Konto des Bezirksgerichts Plessur zu leisten oder eine auf denselben Betrag lautende Garantieerklärung einzureichen.
D. In ihrer Klageantwort vom 4. Juni 2015 beantragte Y._ die Abweisung der Klage, soweit darauf eingetreten werden könne, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von X._.
E. Am 31. August 2015 reichte X._ seine Replik ein. Y._ verzichtete mit Schreiben vom 22. September 2015 auf die Eingabe einer Duplik.
F. Am 1. Dezember 2015 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Plessur statt.
G. Mit Entscheid vom 1. Dezember 2015, mitgeteilt am 7. Januar 2016, erkannte das Bezirksgericht Plessur wie folgt:
Seite 3 — 12
"1. Auf Ziff. 1 und 3 der klägerischen Rechtsbegehren wird nicht eingetreten.
2. Ziff. 2 und 4 der klägerischen Rechtsbegehren werden abgewiesen.
3. a)Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 5'000.00 (Entscheidgebühr) gehen zu Lasten von X._ und werden mit dem geleisteten Vorschuss verrechnet. X._ werden CHF 500.00 durch das Gericht zurückerstattet, sobald der vorliegende Entscheid vollstreckbar geworden ist.
b)X._ hat Y._ eine Parteientschädigung in Höhe von CHF 5'073.10 (17 Stunden à CHF 250.00 zzgl. CHF 447.30 Barauslagen zzgl. 8% MwSt.) zu bezahlen. Die Parteientschädigung wird Y._ aus der von X._ geleisteten Sicherheitsleistung durch das Gericht erstattet, sobald der vorliegende Entscheid vollstreckbar geworden ist. Den Fehlbetrag von CHF 73.10 hat X._ direkt Y._ zu bezahlen.

## Considerations