# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 42fd1d1b-8b67-517c-9bef-895ce1dab776
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
,
Beschwerdeführerin
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Solothurn
,
Beschwerdegegnerin
betreffend
Rechtsöffnung (Betreibung Nr. 140284)
hat die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung, dass
:
der Amtsgerichtspräsident von Dorneck-Thierstein am 5. Februar 2020 in der gegen A._ geführten Betreibung Nr. 140286 definitive Rechtsöffnung erteilte,
A._ am 18. Februar 2020 (Postaufgabe) mit einer als Einsprache gegen dieses Urteil bezeichneten Eingabe an das Richteramt Dorneck-Thierstein gelangte und erklärte, die Schuld sei bezahlt, sie danke für die Einstellung des Verfahrens,
der Amtsgerichtspräsident von Dorneck-Thierstein diese Eingabe an die Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn weiterleitete,
die als Einsprache bezeichnete Eingabe als Beschwerde entgegen zu nehmen und zu behandeln ist, da A._ die Betreibung für erledigt erachtet,
auf die Beschwerde aber zufolge Verspätung nicht eingetreten werden kann, da die 10-tägige Beschwerdefrist bereits am 17. Februar 2020 abgelaufen ist (Zustellung begründetes Urteil mit Gerichtsurkunde am 6. Februar 2020; Eingabe am 18. Februar 2020 der Post übergeben),
neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO im Beschwerdeverfahren ohnehin ausgeschlossen sind, was auch dann gilt, wenn die neuen Beweismittel die Begleichung der in Betreibung gesetzten Forderung zu belegen vermögen,
die Bezahlung von CHF 6'709.85 zwar die Forderung von für CHF 6'442.75, die aufgelaufenen Zinsen von CHF 193.80 sowie Zahlungsbefehlskosten von CHF 73.30 decken, nicht aber den Zins zu 5% seit 09.08.2019 auf dem Betrag von CHF 6'382.75, für den ebenfalls Rechtsöffnung erteilt worden ist,
A._ bei diesem Ausgang die Gerichtskosten des obergerichtlichen Verfahrens mit einer Abschreibungsgebühr von CHF 250.00 zu bezahlen hat,
beschlossen
:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
A._ hat die Gerichtskosten des obergerichtlichen Verfahrens mit einer Abschreibungsgebühr von CHF 250.00 zu bezahlen.

## Considerations