# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7fbbd8a1-65e2-4afb-9906-463bfed530ef
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Die Komitatstaatsanwaltschaft in Zagreb führt gegen B. ein Strafverfahren
wegen Vertrauensmissbrauchs im Geschäftsverkehr.
In diesem Zusammenhang sind die kroatischen Behörden mit Rechtshilfeer-
suchen vom 3. November 2017 an die Schweiz gelangt und haben um Her-
ausgabe der Bankunterlagen der A. AG betreffend das Konto 1 sowie um
Sperre der auf diesem Konto liegenden Vermögenswerte im Umfang von
EUR 1.25 Mio. ersucht (Verfahrensakten Urk. 2).
B. Mit Eintretens- und Zwischenverfügung vom 8. November 2017 trat die
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich auf das Rechtshilfeersuchen ein
und ordnete unter anderem die Sperre der auf obgenanntem Konto bei der
Bank C. liegenden Vermögenswerte im Umfang von EUR 1.25 Mio. sowie
die Aktenedition der dieses Konto betreffenden Unterlagen an (Verfahrens-
akten Urk. 6). Die Bankakten wurden der Staatsanwaltschaft I des Kantons
Zürich am 21. November 2017 übermittelt (Verfahrensakten Urk. 14/1).
C. Die A. AG erklärte mit Eingabe vom 14. März 2018 der vereinfachten Aus-
führung des Rechtshilfeverfahrens gemäss Art. 80c IRSG nicht zuzustim-
men (Verfahrensakten Urk. 18/18).
D. Mit Schlussverfügung vom 22. März 2018 verfügte die Staatsanwaltschaft I
des Kantons Zürich die Aufrechterhaltung der Kontosperre und die Heraus-
gabe der dieses Konto betreffenden Bankunterlagen (Verfahrensakten
Urk. 19).
Dagegen gelangt die A. AG mit Beschwerde vom 25. April 2018 an die Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts und beantragt die Aufhebung der
Schlussverfügung vom 22. März 2018 und die Verweigerung der Rechtshilfe
an Kroatien (act. 1).
E. Sowohl das Bundesamt für Justiz wie auch die Staatsanwaltschaft I des Kan-
tons Zürich verzichteten mit Eingaben je vom 30. Mai 2018 auf eine begrün-
dete Beschwerdeantwort und beantragten die Abweisung der Beschwerde
unter Kostenfolgen zulasten der A. AG (act. 10 und 11), was letzterer am
1. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wird.
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Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1.
1.1 Für die Rechtshilfe zwischen Kroatien und der Schweiz sind in erster Linie
das Europäische Übereinkommen vom 20. April 1959 über die Rechtshilfe in
Strafsachen (EUeR; SR 0.351.1) sowie das II. Zusatzprotokoll vom 8. No-
vember 2001 zum Europäischen Übereinkommen über die Rechtshilfe in
Strafsachen (SR 0.351.12; Zweites Zusatzprotokoll) massgebend. Überdies
gelangen die Bestimmungen der Art. 48 ff. des Übereinkommens vom
19. Juni 1990 zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen vom
14. Juni 1985 (Schengener Durchführungsübereinkommen, SDÜ; ABl. L 239
vom 22. September 2000, S. 19-62) zur Anwendung, wobei die zwischen
den Vertragsparteien geltenden weitergehenden Bestimmungen aufgrund
bilateraler Abkommen unberührt bleiben (Art. 48 Abs. 2 SDÜ). Ebenso zu
Anwendung kommt das Übereinkommen vom 8. November 1990 über Geld-
wäscherei sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen
aus Straftaten (Geldwäschereiübereinkommen, GwUe; SR 0.311.53).
1.2 Soweit diese Staatsverträge bestimmte Fragen weder ausdrücklich noch
stillschweigend regeln, bzw. das schweizerische Landesrecht geringere An-
forderungen an die Rechtshilfe stellt (sog. Günstigkeitsprinzip; BGE 142 IV
250 E. 3; 140 IV 123 E. 2; 136 IV 82 E. 3.1; 135 IV 212 E. 2.3; ZIMMERMANN,
La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 4. Aufl., 2014,
N. 229), sind das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale
Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die dazugehörige Verord-
nung vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11) anwendbar (Art. 1
Abs. 1 IRSG; BGE 143 IV 91 E. 1.3; BGE 136 IV 82 E. 3.2; 130 II 337 E. 1;
vgl. auch Art. 54 StPO). Vorbehalten bleibt die Wahrung der Menschenrechte
(BGE 139 II 65 E. 5.4 letzter Absatz; 135 IV 212 E. 2.3; 123 II 595 E. 7c;
ZIMMERMANN, a.a.O., N. 211 ff., 223 ff., 680 ff.).
Auf das vorliegende Beschwerdeverfahren sind zudem die Bestimmungen
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021; Art. 39 Abs. 2 lit. b
i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG; BGE 139 II 404 E. 6/8.2; ZIMMERMANN,
a.a.O., N. 273) anwendbar.
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2.
2.1 Die Schlussverfügung der ausführenden kantonalen Behörde unterliegt der