# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 96057529-1884-47f9-bb19-cb3aac37106c
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
C lebt seit dem Jahr 2009 von ihrem Ehemann A getrennt. Die beiden gemeinsamen Söhne D (geb. 2006) und E (geb. 2008) sind aufgrund eines Obhutentzugs im Kinderheim F in Zürich untergebracht. Am 9. Februar 2012 stellte C bei der Stadtpolizei Zürich Strafantrag gegen A wegen mehrfacher Drohung und Stalking (Missbrauch einer Fernmeldeanlage etc.). Sie warf ihm vor, er verfolge und beobachte sie und die Kinder und habe ihr mit dem Tod sowie der Entführung der Kinder gedroht. Die Stadtpolizei verfügte darauf am 13. Februar 2012 gegenüber A einerseits ein 14-tägiges Betret-/Rayonverbot für die Regionen um den Wohn- und Arbeitsort der Beschwerdegegnerin, um das Kinderheim F sowie um den Kindergarten des älteren Sohnes und andererseits ein Kontaktverbot für 14 Tage zu C und den Kindern E und D.
II.
Am 17. Februar 2012 beantragte C beim Zwangsmassnahmengericht am Bezirksgericht Zürich die Verlängerung der Schutzmassnahmen um drei Monate. Nach Anhörung der Parteien verlängerte das Zwangsmassnahmengericht mit Verfügung vom 27. Februar 2012 die angeordneten Schutzmassnahmen in Bezug auf C und die Kinder D und E bis zum 28. Mai 2012.
III.
Mit Eingabe vom 5. März 2012 erhob A dagegen Beschwerde und beantragte die Aufhebung des Kontakt- und Rayonverbots gegenüber den Kindern sowie die Erteilung der aufschiebenden Wirkung; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Das Zwangsmassnahmengericht und die Stadtpolizei verzichteten am 8. bzw. 9. März 2012 auf Vernehmlassung. Die Beschwerdegegnerin liess sich innert bis am 19. März 2012 laufender Frist nicht vernehmen.
Die Einzelrichterin

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Gemäss § 43 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist die Beschwerde an das Verwaltungsgericht unzulässig gegen Entscheide der erstinstanzlichen Zivil- und Strafgerichte, ausgenommen Beschwerden betreffend Massnahmen nach §§ 3–14 des Gewaltschutzgesetzes vom 19. Juni 2006 (GSG). Deren Beurteilung fällt nach § 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 4 VRG in die einzelrichterliche Zuständigkeit. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.2
Da lediglich gegen die Verlängerung des Kontakt- und Rayonverbots gegenüber
den Kindern Beschwerde erhoben wurde, ist die Rechtmässigkeit der Schutzmassnahmen gegenüber der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht zu prüfen.
2.