# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0b60943e-2823-47fa-b896-e6caae0f77cd
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1960 geborene
und
als Hilfsarbeiter
erwerbstätig gewesene
X._
meldete sich am 26. Juli 2010 unter Hinweis auf eine Hörverminderung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an und ersuchte insbesondere um Abgabe eines Hörgerätes (Urk. 7/1).
Mit Ver
fügung
vom 3. Oktober 2011 (Urk. 7/33)
erteilte die IV-Stelle entsprechende Kostengutsprache.
1.2
Inzwischen
ersuchte
die Hausärztin des Versicherten,
Dr. med.
Z._
, prak
tische Ärztin, am 21. März 2011 um Prüfung des Rentenanspruchs mit der Be
gründung, dass
der Versicherte
wegen einer Tumorerkran
kung des Gehirns un
ter Fazialis- sowie
Glossopharyngeusparese
, Ataxie und chronischen
Cephalgien
leide (Urk. 7/7). Daraufhin tätigte die IV-Stelle Abklärungen in medizinischer und
erwerblicher Hinsicht.
Am
24. August 2011
teilte sie dem Versicherten mit, dass infolge 100%iger Arbeitsunfähigkeit seit November 2010
keine berufliche
n
Ein
gliederungsmassnahmen möglich
seien
und stellte die Prüfung des Renten
an
spruches nach Ablauf der Wartezeit in Aussicht
(Urk. 7/22).
Mit Vorbescheid vom
25. Juli 2012 (Urk. 7/51) stellte sie sodann die
Zusprache
einer halben In
vali
den
rente in Aussicht. Nach Eingang der Stellungnahme des Versicherten vom
3. September 2012 (Urk. 7/57) holte sie aktuelle Berichte der behandelnden Ärzte
ein und liess den Versicherten in der MEDAS
A._
AG
bidisziplinär
(
orthopädisch-neurologisch
)
begut
ach
ten
(Gutachten vom 3. Oktober 2013, Urk. 7/74
/1-18
). Am 25. Oktober 2013 nahm der Versicherte zum Gutachten Stellung (Urk. 7/76). Mit erneutem Vor
bescheid
vom 21. November 2013 (Urk. 7/79)
stellte die IV-Stelle die Ablehnung
des
Leis
tungsbegehrens
in Aussicht. Nach Eingang der Stellungnahme des Versi
cher
ten
vom 3. Januar 2014 (Urk. 7/83) verfügte sie am 27. Januar 2014 im an
gekün
dig
ten Sinne (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
28. Februar 2014
Beschwerde
(Urk. 1)
mit dem Rechtsbegehren um
Zusprechung einer ganzen Rente vom 1. November 2011 bis 31. Juli 2013
sowie um
Durchführung einer
Evaluation der
f
unktionellen Leistungsfähigkeit (EFL)
zwecks
Klärung des Anspruchs ab 1. August 201
3.
Mit
Be
schwerdeantwort
vom 22. April 2014 (Urk. 6)
schloss die Verwaltung auf
Ab
weisung der Beschwerde
, worüber der Beschwerdeführer am 19. Mai 2014 orien
tiert wurde (Urk. 8)
.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG) Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
IVG
).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
),
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mens
ver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der
Invaliditäts
grad
bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
2.
Die Beschwerdegegnerin verneint den Rentenanspruch des Beschwerdeführers mit
der Begründung, dass ihm gemäss dem eingeholten Gutachten seit mindes
tens Juli 2011 die vollzeitliche Ausübung einer angepassten Tätigkeit zumutbar sei (Urk. 2 S. 2).
Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass
das
Gutachten die vom Bundesgericht
festgelegten
B
eweisanforderungen nicht erfüll
e
und namentlich eine den echtzeitlichen Arztberichten widersprechende rückwir
kende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht überzeuge
(Urk. 1).
3.
3.1
Vom 16. Dezember 2010 bis 11. Januar 2011 war der Beschwerdeführer in der
B._
zur stationären neurologischen Rehabilitation nach der
am 9.
Dezember
2010 erfolgten
Tumorextirpation
hospitalisiert.
Im
Bericht
vom 7. Januar 2011
(Urk. 7/8)
wurden folgende
Diagnosen
gestellt
:
1.
Schwannom
im Kleinhirnbrückenwinkel links,
Erstdiagnose im November 20
10
-
klinisch:
-
initial Schwindelbeschwerden (insbes. unter körperlicher Belastung), Hypakusis links, leichte Kopfschmerzen
-
postoperativ: ausg
eprägte periphere Paresen des
Nervus
facialis
und
glossopharyngeus
links
-
aktuell: Fazialis-
und
Glossopharyngeusparese
links, leichte
Gangu
n
sicherheit
, peripher-
vestibulä
rer
Ausfall links
-
therapeutisch: Status nach
subtotaler
Tumorextirpation
am 9. Dezember 2010
-
histiologisch
: WHO Grad I
2.
Diabetes mellitus (E
rstdiagnose
zirka 2006)
-
unter
OAD [
orale
m
Antidiabetikum
]
-
vorübergehend zusätzlich NSS
[Nachspritzschema]
bei Bedarf
-
HbA1c 7.2 % (am 4. Januar 20
11)
Laut Bericht präsentierte der Beschwerdeführer
bei Eintritt
eine
hochgradige periphere
Fazialisparese
links mit fehlendem Augenschluss
,
leichter
Dysarthrie
, leichter Gangunsicherheit sowie einem peripher-
vestibulären
Ausfall links
.
3.2
Zu den bereits erwähnten Diagnosen stellte die Hausärztin
Dr.
Z._
im Be
richt vom 25./28
. März 2011 (Urk. 7/10
/1-4
)
die
Diagnosen
einer Ataxie so
wie von chronischen
Cephalgien
.
Es bestünden
dauerhafte neurologische Funk
tions
störungen
.
Als Arbeiter im Gleisbau sei der Beschwerdeführer seit 2. November 2010 zu 100 % arbeit
s
un
fähig.
Dabei wirkten sich der massive Schwindel, die chronischen
Cephalgien
sowie die Lähmungen
des
Nervus
facia
lis
und
glosso
pharyngeus
links einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit
aus
.
3.3
Dem
Bericht
des
C._
, Neurochirurgische Klinik, vom 29. Juni
2011 (Urk. 7/20)
lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine
vermehrte Nervosität angegeben hatte.
Die Ärzte führten aus, e
s bestünden kein
e Gleichgewichtsstö
rungen. Das Gangbild sei unauffällig und der Finger-Nase-Versuch normal. So
dann lägen eine vollständige Ertaubung links sowie eine
Fazialisparese
links und eine
Glossopharyngeusparese
links vor. Eine am 28. Mär
z
2011 zur Kon
trolle durchgeführte Magnetresonanztomographie
(MRI)
zeige einen minimalen Resttu
mor entlang dem
Nervus
fac
ialis
. Für die ange
stammte Tätigkeit sei der Beschwerdeführer vom 19. November 2010 bis zur letzten Untersuchung am 28. März 2011 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend
sei eine ange
passte leichte, hauptsächlich sitzende
Tätigkeit ohne feinmotorische Arbeiten
zu 20 % zumutbar.
3.4
In
einem am 7. November 2011 (Urk. 7/39
/
2
)
ausgestellten ärztlichen
Zeugnis
attestierte
Dr.
Z._
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
vom Dezember 2010 bis 12. Dezember 201
1.
Im Schreiben vom 26. J
anuar
2012 (Urk. 7/40) schätzte sie
sodann
die Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit auf 50 % ein. Nicht geeignet seien
schwere körperliche Tätigkeiten, Schichtarbeiten, Arbeiten mit Sturzgefahr oder mit hohen Anforderungen an das Gleichgewicht-, Seh- und Hörvermögen oder
unter Zeit- und Leistungsdruck.
3.5
Der Operateur
Prof.
Dr. med.
D._
,
damals
Klinikdirekt
o
r
a.i
.
im
C._
, Klinik für Neurochirurgie
,
wiederholte im Bericht
vom 8. Januar 2012
(Urk. 7/41)
über die zwei Tage zuvor durchgeführte Kontrolluntersuchung die bisherigen Diagnosen und stellte eine deutliche
Besserung
der
Fazialisparese
fest.
Weiter führte er aus, das linke Auge könne noch nicht komplett geschlos
sen
werden, weshalb der Beschwerdeführer nachts einen Uhrglasverband trage. Wei
ter
hin bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Im MRI vom 7. Dezember 2011 zeige sich kein Nachweis des minimalen Resttumors entlang dem
Nervus
facialis
links.
3.6
In den
Bericht
en
vom 14. Juni 2012 (Urk. 7/47/1-4)
und
28. September 2012 (Urk. 7/59)
wiederholte
n
Dr.
Z._
und
Prof. Dr.
D._
ihre früheren An
gaben.
Zu den bereits gestellten Diagnosen fügte Dr.
Z._
diejenige eines degenerativen Syndroms der Lendenwirbelsäule hinzu.
3.7
Dr. med.
Z._
, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, stellte
im Be
richt vom 15. März 2013
(Urk. 7/61) folgende
Diagnosen:
-
Impingementsyndrom
linke Schulter mit leichter Schultersteife
-
Rezidivierendes LWS-Syndrom bei degenerativen Veränderungen und Band
scheibenschäden L3-L4 mit mässiger Funktionseinschränkung
-
Epikondylitis
radialis
links
-
Status nach
Vestibularisschwannoms
-Operation mit postoperativer
Fazialis
parese
links
Sodann gab Dr.
Z._
an, der Beschwerdeführer klage über
Bewegungs- und
Belastungsschmerzen im Bereich der linken Schulter, des linken Ellenbo
gens und der
Lendenw
irbelsäule
. Nach physikalischer Therapie habe sich eine
leichte Besserung der Schulter und Ellenbogenbeschwerden
ergeben. Die Symptomatik an der Lendenwirbelsäule sei unverändert. Auf
Dauer
sei
mit einer Einschrän
kung der Funktion und
der
Belastbarkeit der linken Schulter und der
Lenden
wirbelsäule
zu rechnen
.
3.8
Prof. Dr.
D._
, inzwischen
an der Klinik
E._
tätig,
führte im
Bericht
vom 23. April 2013 (Urk. 7/63
/5
)
aus, aufgrund der
geklagten
multiplen Be
schwerden im Bereich der linken Schulter und
der
Ellenbeuge sowie der
Lum
boischialgie
rechts scheine ihm
die
Fortsetzung einer körperlich fordernden Ar
beit nicht möglich. Die Folgen der Operation des
Vestibularisschwannoms
links vom 9. Dezember 2010 schienen ihm diesbezüglich wenig wegweisend. Gestützt
darauf empfahl
der Neurochirurg
die
Einhol
ung einer Einschätzung der Ar
beits
fähigkeit
durch den
behandelnden Orthopäden Dr.
Z._
. Für den Beschwer
deführer könnte er sich nur leichte Arbeiten, beispielsweise als Lagerist, vor
stellen.
3.9
Im
bidisziplinären
A._
-
Gutachten vom 3. Oktober 2013 (Urk. 7/74
/1-18
)
wur
den folgende
Diagnosen mit Ausw
irkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (S. 14):
1.
Status nach Ex
s
tirpation eines
Vestibularis-Schwannoms
(09.12.2010)
2.
Impingement
der linken Schulter, klinisch
Supraspinatustendinose
, diskrete SLAP
[
superior
labrum
anterior
posterior
]
Typ I
3.
Lumbalgien bei degenerativen Veränderungen der
Lendenwirbelsäule
, ohne neu
rologische Ausfälle
4.
Klinisch muskuläre Insuffizienz, vor allem der Rückenstrecker
Brust
/Lendenwirbelsäule
Folgenden weiteren Diagnosen massen die Gutachter keine
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
bei (S. 15)
:
5.
Diabetes mellitus, Typ 2
6.
Status nach Appendektomie 1988
Weiter führten die Gutachter aus, der Beschwerdeführer habe Kopfschmerzen auf der linken Seite, das schlechte Hörvermögen und die verminderte Reaktion der Gesichtsmuskulatur links, speziell die Lähmung am Auge und am Mund, als Hauptbeschwerden angegeben.
Er
liege nie auf der linken Seite, weil er dann Rückenweh bekomme
. Weiterhin leide er an einem Diabetes mellitus, der mit Tabletten behandelt sei
(S. 10
)
.
Die neurologische
Hauptg
utachterin
hielt fest
, dass die Behandlung des links
seitigen
Vestibularis-Schwannoms
gut gelungen sei.
Der minime
Resttu
mor
, der
2011 letztmals kernspintomographisch untersucht und nachgewiesen worden sei,
habe sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht verändert, da ein klinisch guter Verlauf bestehe, indem eine Rückbildung der
Fazialisparese
be
stehe, die zwar
noch nicht vollständig, jedoch befriedigend sei. Auch die Hypästhesie im Gesicht
habe sich etwas gebessert, der
Kornealreflex
sei links nachweisbar. Auch sei es nicht mehr zu
synkopalen
Anfällen gekommen und die Gangunsicherheit sei ver
schwunden. Die geklagten Kopfschmerzen links seien ätiologisch schwierig
zu deuten, benötigten aber offensichtlich bei fehlen
dem wirksamem
Spiegel von
Irfen
keiner regelmässigen Behandlung. Der Tinni
tus sei leider nicht behan
del
bar und ohne Krankheitswert (S. 13).
In der
konsiliarischen
orthopädischen Untersuchung zeige sich eine leicht ein
geschränkte Beweglichkeit, vor allem der Lendenwirbelsäule. Auffallend sei eine schlecht ausgebildete
Rückenmuskulatur
(Rückenstrecker). Es bestehe mit einer
linkskonvexen Skoliose
thorakolumbal
eine Fehlstellung von Brust- und
Len
den
wirbelsäule
. Die linke Schulter zeige eine
Impingement-Supraspinatussehne
bei sonst normaler Beweglichkeit. Radiologisch zeigten sich in den Bildern der
Len
denwirbelsäule
vom März 2013 leichte degenerative Veränderungen, vor al
lem
vom 4. Lendenwirbelkörper. Ein zusätzlich veranlasstes
Arthro
-MRI des lin
ken
Schultergelenkes vom 13. September 2013 zeige ein
subacromiales
Impin
ge
ment
,
diskrete degenerative Verän
derungen des
acromioclavikulären
Gelenks,
eine Bursitis
subacromialis
und
Tendinose
der
Supraspinatussehne
, möglichst dis
krete Zeichen einer vorderen Instabilität, klinisch jedoch nicht nachweisbar
(
S. 14; vgl. auch das orthopädisch-/
traumatologische
Teilgutachten,
Urk. 7/74/19-25
S. 23).
Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten von neurologischer Seite her aufgrund der durchge
führten Untersuchungen nicht eingeschränkt sei. Die heute noch sichtbaren Aus
fälle seien hauptsächlich das Gesicht betreffend, nicht kosmetisch entstel
lend, sowie das Gehör der linken Seite betreffend. Die geklagte Unsicherheit be
zieh
ungsweise Ataxie sei nicht mehr nachweisbar. Nicht möglich seien Tätig
keiten, wo ein genaues beidseitiges Hören notwendig sei. Auch das Besteigen von Lei
tern und Gerüsten
sei
bei möglicherweise noch nicht ganz kompensier
tem
Nervus
vestibularis
-Ausfall nicht zumutbar.
Vom orthopädischen Stand
punkt aus besteh
e bei Wirbelsäulen- und Schulterproblemen eine Einschrän
kung
von
100 % bei den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten. Hingegen bestehe eine volle Arbeits
fähig
keit für körperlich leichtere Arbeiten. Dies begründe sich in der Einschränkung beziehungsweise Insuffizienz der Rückenmuskulatur sowie in der mangelhaften Funktionsfähigkeit der linken Schulter. Daraus ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für leichte bis passager mittelschwere eher sit
zende Tätigkeiten mit Gewichtslimit von 15 kg, ohne repetitiven Arbeiten
für die linke Schulter,
ohne andauernde
Arbeiten in
Ü
bers
chulterhöhe mit dem linken Arm, ohne Notwen
dig
keit eines genauen beidseitigen Hörens sowie des Besteigens von Leitern oder Gerüsten (S. 15).
Mit Bezug auf den retrospektiven Verlauf der Arbeitsfähigkeit führten die Gut
achter aus, der Beschwerdeführer sei ab Beginn der Rückensymptomatik zirka zwei
Jahre zuvor im erwähnten Rahmen arbeitsfähig. Die Schulterbefunde stün
den seit zirka sechs Monaten ebenfalls einer schwer belastenden Tätigkeit ent
gegen. Eine Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeiten mehr als sechs Monate nach erfolgreicher Operation eines gutartigen Tumors des
Kleinhirnbrücken
winkels
sei aus neurologischer Sicht nicht nachvollziehbar (S. 16).
Von neu
ro
logi
scher/neurochirurgischer Seite sei der Beschwerdeführer von November 2010
bis Ende Juni 2011 voll arbeitsunfähig gewesen. Probleme von orthopädischer Seite hätten in den Akten erst im Juni 2012 und Januar 2013 eine Erwähnung gefun
den. Zu einer Arbeitsfähigkeit werde allerdings nicht Stellung genommen. Die Krankschreibung nach Juli 2011 und im Jahre 2012 könne ohne weitere Akten nicht mit Sicherheit nachvollzogen werden
(S. 17).
4.
4.1
Das
bidisziplinäre
A._
-
Gutachten
vom 3. Oktober 2013
erfüllt sämtliche von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine beweiskräftige medizini
sche Entscheidungsgrundlage (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a): Es be
ruht
auf einer eingehenden
neurologischen und orthopä
disch
/
traumatologischen
Untersuchung, ist in Kenntnis der
Vorakten
(Anam
nese) abgegeben worden
(Urk.
7
/
74/1-18
S.
4
ff.), berücksichtigt die geklagten Beschwerden, setzt sich mit
diesen, den früheren ärztlichen Stellungnahmen
und
den erhobenen Befunden
auseinander
und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge sowie
grundsätzlich auch
in Be
zug auf die gezogenen Schluss
folgerungen ein.
So legten die Gutachter in umfassender Weise die Defizite des Beschwerde
füh
rers dar und schlossen darauf nachvollziehbar auf die entsprechenden Ein
schrän
kungen in der Arbeitsfähigkeit. Insbesondere leuchtet auch ein, dass aus neurologischer Sicht eine Einschränkung
nurmehr
darin besteht, als das Gesicht sowie das linke Gehör (sowie nicht ausschliessbar das Gleichgewicht) betroffen ist, und Arbeiten mit Erfordernis beidseitigen Hörens sowie auf Leitern und Ge
rüsten nicht mehr zumutbar sind. Weiter nachvollziehbar ist eine Ein
schrän
kun
g für schwerere Arbeiten bei mangelnder Funktionsfähigkeit der linken Schulter.
Sodann überzeugt die Einschätzung, dass eine entsprechend angepasste Tätig
keit
vollzeitlich zumutbar ist (Urk. 7/74/15).
4.2
Mit Bezug auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit vermag das Gutachten die nach Prof. Dr.
D._
Stellungnahme vom
23. April 2013 (Urk. 7/63) verbliebene Lücke zu schliessen. Die Attestierung ei
ner
100%igen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit aus neurologi
scher Sicht steht im Einklang mit der Einschätzung von Prof. Dr.
D._
, dass die Folgen der Operation des
Vestibularischwannoms
links vom 9. Dezember 2010 wenig wegweisend seien.
In seinen früheren Berichten nahm der
Neuro
chirurge
zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nie Stellung, was darauf zurück
zuführen ist, dass der Beschwerdeführer vor der Operation bereits ein Jahr lang arbeitslos war
(vgl. Urk. 7/41, ferner Urk. 7/4 und Urk. 7/17).
Weiter
vermag
die
Einschätzung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in
leidensange
passter
Tätigkeit durch die
Hausärztin Dr.
Z._
(Urk. 7/40) die Beweiskraft des
bidisziplinären
Gutachtens nicht zu erschüttern.
Insbesondere fehlt ihrem
Attest jegliche Begründung für die bloss eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer
Tätigkeit, welche ja gerade Rücksicht auf die vorhandenen Defizite nimmt. So verwies sie beispielsweise weder auf einen vermehrten Pausenbedarf noch eine überdurchschnittliche Ermüdung noch eine nicht ganztägige Belastbarkeit ein
zelner Körperregionen. Es ist nicht erkennbar, aufgrund welcher körperlichen Ein
schränkungen eine angepasste Tätigkeit nicht mehr vollzeitlich möglich sein soll.
Einerseits liegt es in der Natur der Sache, dass einer
Arbeitsfähig
keits
ein
schätzung
notwendigerweise ein erheblicher Beurteilungs- und
Ermessensspiel
raum
inhärent ist. Andererseits ist es wegen der unterschiedlichen Natur von
Behandlungsauftrag des therapeu
tisch tätigen (Fach-)Arztes und
Begutachtungs
auftrag
des amtlich bestellten medizinischen Experten rechtsprechungsgemäss nicht geboten, ein Administra
tiv- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan
deln
den Ärzte zu anderen Einschät
zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine klärende Ergän
zung des medizinischen Dossiers oder direkt eine a
bweichende Beurteilung auf
drängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht
rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutach
tung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.4). Solches liegt hier nicht vor, be
rücksichtigten die beiden Gutachter doch sämtliche vom Be
schwerdeführer an
lässlich der Untersuchungen geklagten Beschwerden sowie di
e von den behan
delnden Ärzten erhobenen Befunde.
4.3
Dass dem Beschwerdeführer eine körperlich schwere Tätigkeit
wie die mehrere Jahre lang ausgeübte Tätigkeit als Gleisbauer (Urk. 7/74/1-18 S. 11)
nicht mehr zumutbar ist,
ist unter
sämtlichen
sich dazu äussernden Ärzten
unbe
stritten.
Dies gilt auch für die zuletzt ausgeübte, nach Angaben der
Arbeit
ge
be
rin
(Urk. 7/17) als mittelschwer
einzustufende Tätigkeit als
Giessereimit
ar
bei
ter
.
4.4
Nicht gefolgt werde
n
kann
schliesslich
der Einwendung, der untersuchende
Or
tho
päde
habe das Gutachten
nicht unterzeichnet (Urk. 1 S. 5)
, denn sowohl das
beigelegte Teilgutachten (Urk. 7/74/19-25) als auch das Hauptgutachten (Urk. 7/74/1-18
)
wurde
von dem mit der orthopädischen Untersuchung beauf
tragten (Urk. 7/70 ff.) Dr. med.
F._
, Facharzt für Chirurgie, speziell Allge
meine Chirurgie und Tr
aumatologie, unterzeichnet
.
Darüber hinaus wurden die Schlussfolgerungen des
orthopädisch/
traumatologische
n
Teilgutachtens zwar in
gekürzter Version
,
jedoch unter Wahrung ihres Kerngehaltes
ins
Hau
p
t
gut
ach
ten
über
nommen
.
Konkrete Anhaltspunkte für eine einseitige inhaltliche Abände
rung
der Konsiliarberichte sind nicht ersichtlich. Unter diesen Umständen würde die Unterzeichnung des Gutachtens durch
den
das orthopä
disch/
traumatologische
Teilgutachten
ebenfalls
unterzeichnenden Dr. med.
G._
, Facharzt für
Ortho
pädie und Traumatologie,
eine
blosse
Formalität darstellen, weshalb der Ver
zicht darauf die Beweiskraft des Gutachtens nicht in Frage zu stellen ver
mag
.
4.
5
Aus diesen Gründen
ist
mit der Beschwerdegegnerin
davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer die
zuletzt ausgeübten
Tätigkeit
en
nicht mehr vollum
fänglich zumutbar
sind
.
F
ür eine leidensangepasste Tätigkeit
besteht d
agegen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
.
4.6
4.6.1
Der Beschwerdeführer bemängelte weiter, die
A._
-Gutachter hätten die von den Fachärzten ab Juli 2011 attestierte Arbeitsunfähigkeit rückwirkend als falsch erachtet und im September 2013 behauptet, dass sechs Monate nach einer erfolgreichen Operation eines gutartigen Tumors keine Arbeitsunfähigkeit mehr nachvollziehbar sei. Dies sei weder seriös noch beweiskräftig (Urk. 1 S. 3).
4.6.2
Bei unbestrittenem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Rahmen der
Tumor
be
hand
lung
im November 2010 ist eine allfällige weitergehende Arbeitsun
fähig
keit ab November 2011 (allfälliger Rentenbeginn) bis zur Untersuchung im
A._
im September 2013 fraglich. Hierzu ergibt sich, dass die Spezialisten des
A._
von einer Arbeitsunfähigkeit ab Operationsdatum ausgingen und diese bis sechs Monate postoperativ (beziehungsweise per Mitte 2011) terminierten (Urk. 7/74/17). Eine explizite Begründung hierfür findet sich tatsächlich nicht.
4.6.3
Indessen ist festzuhalten, dass sich der Zustand im September 2013 nicht wesent
lich anders präsentierte als im November 2011. Aufgrund der medizinischen Akten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer nach der Operation an Gesichts
lähmungen mit fehlendem Augenschluss links, Sprechstörungen,
Gangunsicher
heit
sowie Schwindel litt (E. 3.1). In der Folge trat dann eine wesentliche Ver
besserungen der Situation ein. Die im März 2011 erfolgte MRI-Untersuchung zeigte
nurmehr
einen minimalen Resttumor entlang des
Nervus
facialis
und eine angepasste Tätigkeit wurde wieder als teilweise zumutbar erachtet (E. 3.3).
In der MRI-Untersuchung vom Dezember 2011 zeigte sich dann kein Nachweis des Resttumors mehr (E. 3.5). In dieser Zeit hatte sich die
Fazialisparese
deutlich gebessert und klagte der Beschwerdeführer im Wesentlichen über den nach wie vor bestehenden Tinnitus im linken Ohr samt vermindertem Hörvermögen,
ein Taubheitsgefühl im Bereich der Operationsnarbe sowie einen unvollstän
di
ge
n Augenschluss. Soweit die Befunde über die im September 2013 vorliegen
den hinausgingen, ist eine Relevanz in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit nicht zu er
sehen: Weder ein Taubheitsgefühl im Bereich der Operationsnarbe noch der feh
lende Augenschluss stehen einer Arbeitsfähigkeit entgegen. Solches wurde von
keinem Arzt erwähnt. Sodann beschränkte sich die medizinische Behandlung auf
Verlaufskontrollen sowie Physiotherapie (Urk. 7/41).
Die von der Hausärztin erwähnten Konzentrationsstörungen (Urk. 7/38/1) waren
sodann nicht derart gravierend, dass sich weitere Abklärungen aufgedrängt hätten
und wurde
n
von den übrigen Ärzten nicht bemerkt (Urk. 7/38/7-8, Urk.
7/41, Urk.
7/59 und Urk.
7/61) beziehungsweise lediglich auf dem
Formu
lar
bericht
erwähnt, ohne indes hieraus eine Einschränkung in zeitlicher Hinsicht für angepasste Tätigkeiten zu formulieren (Urk. 7/63/4).
4.6.4
In diesem Sinne sind die echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitsatteste der
Haus
ärztin
Dr.
Z._
zu relativieren, zumal ihnen jegliche Begründung für eine derart massive zeitliche Einschränkung fehlt. Damit ist - nachdem die Heilung der neurologisch bedingten Ausfälle im ersten Jahr postoperativ stattgefunden hat - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass bereits ab November 2011 die von den
A._
-Gutachtern (in Kenntnis der Vorberichte) beschriebene Arbeitsfähigkeit eingetreten war.
4.7
Zum Vorhalt des Beschwerdeführers, er sei seitens der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Prüfung beruflicher Massnahmen im März 2012 als vollumfänglich arbeitsunfähig erachtet worden (Urk.
1 S.
5) ist darauf hinzuweisen, dass das
Verschieben
von beruflichen
Abklärungsmassnahmen
nicht auf eine invaliden
versicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit (auch in angepassten Tätig
keiten) schliessen lässt (
Urteil des Bundesgerichts 9C_619/2014 vom 31. März 2015 E. 5.1
). Der erwähnte Umstand lässt an der Schlüssigkeit der Einschätzung der
A._
-Gutachter keine Zweifel aufkommen.
5
.
5.1
In
Bezug auf die
verbleibenden Verdienstmöglichkeiten des
Beschwerdeführer
s
ist von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auszu
gehen.
Der Begriff des aus
geglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversi
cherung von jenem der Ar
beitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der da
für verlangten beruflichen und intellektuellen Voraus
setzungen wie auch hin
sicht
lich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Ge
sichtspunkten bestimmt sich
im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglich
keit hat, ihre restliche Erwerbs
fähigkeit zu verwerten, und ob sie ein
renten
ausschliessendes
Einkommen zu er
zielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E.
4b; ZAK 1991 S.
321 E.
3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2).
Der ausgeglichene Arbeits
markt umfasst auch sogenannte
Nischenarbeits
plätze
, also Stellen- und
Arbeits
angebote
, bei welchen Behinderte mit einem so
zialen Entgegenkommen von
seiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2
9.
August 2007 E. 4.3 und
9C_98/2014 vom 2
2.
April 2014 E. 3.1
, je mit Hinweisen).
Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass dem 54-jährigen Beschwer
deführer trotz seines Alters, seiner
eingeschränkten
Sprachkenntnisse und seiner körperlichen Einschränkungen (vgl. Urk. 1 S. 6)
auf dem als ausgeglichen unter
stellten Ar
beitsmarkt noch ein relativ breiter Fächer möglicher
angepassten Hilfs
t
ätigkei
ten offen
ste
ht
, der auch Stellen umfasst, bei welchen mit einem ge
wissen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers gerechnet werden kann
.
5.2
Die
Beschwerdegegnerin
ermittelte die beiden Vergleichseinkommen anhand des
statistischen Lohn
s
für Hilfstätigkeiten gemäss
der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung
(LSE)
2010
und passte ihn der
Nomi
nallohnentwicklung
bis ins Jahre 2012 an.
Dieses Vorgehen
ist
– angesichts der Stellenlosigkeit des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsun
fähigkeit (Urk. 7/44/1) -
nicht
zu bean
standen und wurde vom
Beschwerde
füh
rer denn auch nicht gerügt.
Selbst unter Vornahme
des vom Beschwerdeführer geltend gemachten
leidensbedingten Ab
zuges von 15 %
(Urk. 1 S. 6)
würde kein 40 % übersteigendes Invaliditätsgrad resultieren, weshalb d
ie rentenablehnende Verfügung vom
27. Januar 2014
zu Recht
erging
.
6
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
800
.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).