# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0bb73070-50b0-4e01-b7e2-fe12f45d51f2
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrags vom 15. Juli 2014 trat X._ (nachfolgend: Kläger) in ein bis zum 1. Oktober 2014 befristetes Arbeitsverhältnis mit seiner Arbeitgeberin Y._ (nachfolgend: Beklagte). Da nach klägerischer Ansicht die Beklagte im Zuge des Arbeitsverhältnisses gegen verschiedene vertragliche Pflichten verstossen hatte, leitete der Kläger das Verfahren mit Schlichtungsgesuch vom 2. September 2016 an das Vermittleramt des Bezirks Imboden (heute: Vermittleramt Imboden) ein.
B. Nach erfolglos verlaufener Schlichtungsverhandlung vom 12. Oktober 2016 reichte der Kläger am 29. Oktober 2016 Klage samt Klagebewilligung vom 13. Oktober 2016 gegen die Beklagte innert Frist an das Regionalgericht Imboden ein (vorinstanzliche Akten, act. I/1 bzw. act. I/2.1). In seinen Rechtsbegehren machte er sinngemäss eine Restlohnforderung in der Höhe von CHF 17'900.00 netto, eine Schadenersatzforderung von CHF 10'000.00 sowie die Rückerstattung der Fahrkosten von der Beklagten geltend.
C. Mit prozessleitender Verfügung vom 9. November 2016 wurde der Beklagten Frist zur Einreichung einer Klageantwort bis zum 30. November 2016 gesetzt. In der nämlichen Verfügung wurde der Kläger überdies verpflichtet, dem Regionalgericht Imboden innert derselben Frist ein Zustelldomizil in der Schweiz bekanntzugeben, woraufhin dieser per E-Mail vom 17. Januar 2017 eine solche mitteilte. Mit Klageantwort beantragte die Beklagte am 29. November 2017 innert Frist die kostenfällige Abweisung der Klage (vorinstanzliche Akten, act. I.3). Zudem stellte sie den Verfahrensantrag auf Verpflichtung des Klägers zur Leistung einer Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung in der Höhe von CHF 4'500.00.
C. Nach Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels erliess der Einzelrichter am 24. März 2017 die Beweisverfügung (vorinstanzliche Akten, act. I.18). Gleichentags lud er mittels separater Verfügung die Parteien zu einer Instruktionsverhandlung am Montag, 24. April 2017 vor. Anlässlich dieser Verhandlung kam keine gütliche Einigung zustande, woraufhin den Parteien das weitere Vorgehen in der Sache selbst vorgetragen wurde.
D. Mit Entscheid vom 3. Mai 2017 hiess der Einzelrichter in Zivilsachen das Gesuch der Beklagten um Sicherstellung der Parteientschädigung im Verfahren Proz. Nr. _ gut. Der Kläger wurde verpflichtet, dem Regionalgericht Imboden innert 10 Tagen seit Rechtskraft des Entscheides den Betrag von CHF 4'500.00. auf das Konto (Graubündner Kantonalbank, 7013 Domat/Ems, IBAN: CH53 0077 4000
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0382 5310 2, SWIFT/BIC: GRKBCH2270A, BC-Nr. 774, Kontoinhaber: Regionalgericht Imboden, Domat/Ems) zu überweisen. Daraufhin reichte der Kläger am 13. Mai 2017 Beschwerde gegen diesen Entscheid beim Kantonsgericht von Graubünden ein. Darauf trat der Einzelrichter am Kantonsgericht infolge Fristversäumnis nicht ein. Das Bundesgericht wies die anschliessend eingereichte Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid mit Urteil 4A_383/2017 vom 11. August 2018 als offensichtlich unzulässig ab.
E. Der Einzelrichter in Zivilsachen am Regionalgericht Imboden setzte mit Entscheid vom 24. August 2017 dem Kläger eine erneute Nachfrist bis zum 4. September 2017 zur Bezahlung der Sicherheitsleistung, verbunden mit der Androhung, dass das Gericht auf die Klage vom 29. Oktober 2016 nicht eintreten werde, falls die Sicherheitsleistung nicht innert der gesetzten Frist bezahlt werde und zusätzlich sei der Gegenpartei noch eine Parteientschädigung zu bezahlen.
F. Mit Gesuch vom 1. September 2017 beantragte der Kläger Befreiung seiner Person von der Sicherheitsleistung von CHF 4'500.00 sowie generell um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege. Die Beklagte stellte in ihrer Stellungnahme daraufhin den Antrag auf Nichteintreten.
G. In der Folge wies der Einzelrichter in Zivilsachen am Regionalgericht Imboden mit Entscheid vom 11. Oktober 2017 das Gesuch ab. Gleichzeitig wurde der Kläger verpflichtet, die strittige Sicherheitsleistung im Sinne einer Notfrist bis spätestens am 23. Oktober 2017 zu bezahlen. Überdies wurde der Kläger explizit auf Artikel 143 Abs. 3 ZPO hingewiesen, wonach die Frist für eine Zahlung an das Gericht dann eingehalten ist, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto belasten worden ist. Der Kläger wurde zudem auf die Rechtsfolgen hingewiesen, falls die Zahlung nicht innert der gesetzten Frist geleistet werden sollte. Die eingeschrieben aufgebenene Sendung wurde an das vom Kläger bekanntgebene Zustelldomizil in der Schweiz versandt.
H. Am 23. Oktober 2017 wurde dem Regionalgericht Imboden der dem Kläger eingeschrieben versandte Entscheid vom 11. Oktober 2017 retourniert. Gemäss Sendungsverlauf hat die Schweizerische Post in O.1_ diese eingeschrieben versandte Sendung dem Kläger am 12. Oktober 2017 zur Abholung mit Frist bis zum 19. Oktober 2017 (Abholungseinladung) gemeldet. Am 25. Oktober 2017 wurde dem Kläger der erwähnte Entscheid erneut mit "normaler" A-Post an das angebenene Zustelldomizil in O.1_ verschickt. In der Folge wurde weder die Sicherheitsleistung bezahlt, noch ein Gesuch um Wiederherstellung der Frist gestellt.
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I. Mit Abschreibungsentscheid vom 8. November 2017, mitgeteilt am 8. November 2017, erkannte der Einzelrichter in Zivilsachen beim Regionalgericht Imboden, was folgt (act. B.1):
1. Auf die Klage der Klägerin gegen die Beklagte wird zufolge Nichtleistung der Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung der Beklagten nicht eingetreten und das Verfahren wird als erledigt abgeschrieben.
2. a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 4'000.00 gehen zu Lasten des Kantons und werden auf die Gerichtskasse genommen.
b) Der Kläger hat der Beklagten mit CHF 5'416.40 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations