# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5ba22c6d-e5dc-4c85-81fb-4d7226271cc1
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1965 geborene
X._
, welcher 1993 das Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaften an der
Y._
abgeschlossen (vgl. 7/41/1-2) und hernach während mehrerer Jahre an einem Doktorat gearbeitet hatte (vgl. Bestätigung der
Z._
vom 3.
Dezember 2013, Urk.
7/42/3), war
in einem Pensum von sechs bis acht Lekti
onen pro Woche als Lehrbeauftragter bei der
Berufsfachschule
A._
(Arbeitgeberbericht vom
2.
Juli 2012,
Urk.
7/10) und als Kursleiter Deutsch in einem Pensum von 2,31 Stunden pro Woche bei der
B._
(Arbeitgeber
ber
icht vom 1
8.
September 2012,
Urk.
7/14)
tätig
, als er sich
am
7.
Juni 2012
wegen einer paranoiden Schizophrenie
bei der
Sozialversiche
rungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an
meldete
(
Urk.
7/2). Nach Durchführung eines Standortgesprächs (vgl. Protokoll vom 1
5.
Juni 2012,
Urk.
7/6) teilte d
ie IV-Stelle
X._
am 20.
Juni 2012 mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (
Urk.
7/7). In der Folge liess die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Kon
to erstellen (IK-Auszug vom 21.
Juni 2012,
Urk.
7/8) und holte
Arbeitgeber
berichte
der Berufsfachschule
A._
(
Urk.
7/10
) und der
B._
(
Urk.
7/14) sowie einen Arztbericht
von
Dr.
med.
C._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, (Bericht vom
9.
August 2012,
Urk.
7/13) ein.
Am 11.
Dezember 2012 wurde
X._
von
Dr.
med.
D._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle untersucht (Beri
cht vom 2
0.
Dezember 2012, Urk.
7/16). Am 1
6.
April 2013 nahm die IV-Stelle bei
X._
eine Haushaltsabklärung vor (Abklärungsbericht vom 3
0.
April 2013,
Urk.
7/25). Nachdem die IV-Stelle einen neuen Auszug aus dem individuellen Konto hatte erstellen lassen (IK-Auszug vom 1
1.
Juli 2013,
Urk.
7/22)
,
stellte sie mit Vorbescheid vom 1
9.
Juli 2013 in Aussicht
,
X._
mit Wirkung ab 1.
Dezember 2012 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen (
Urk.
7/29). Dagegen erhob
X._
am 7.
August 2013 Einwand (
Urk.
7/32). Die IV-
Stelle erliess daraufhin am 20.
November 2013 einen neuen Vorbescheid, mit welchem sie erneut die
Zusprache
einer halben Invalidenrente mit Wirkung ab
1.
Dezember 2012 in Aussicht stellte (
Urk.
7/38
). Hieran hielt sie, nachdem
X._
dagegen am 1
4.
Dezember 2013
wiederum
Einwand erhoben hatte (
Urk.
7/43), mit Verfügung vom 2
3.
April 2014 fest (
Urk.
2).
2.
Am 1
2.
Mai 2014 liess
X._
gegen die Verfügung vom 2
3.
April 2014
Beschwerde erheben und beantrag
en, es sei ihm mindestens eine
Dreiviertels
rente
zuzusprechen, wobei insbesondere das
Valideneinkommen
neu zu berech
nen sei (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort
vom 1
3.
Juni 2014 die Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6).
Nachdem der
Beschwerdeführer mit Replik vom 1
1.
August 2014 an seinem Antrag fest
ge
halten hatte
(
Urk.
10)
, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Erstatten einer Duplik (vgl. Eingabe vom
9.
September 2014,
Urk.
14), was dem Beschwerdeführer am 1
7.
September 2014 zu
r Kenntnis gebracht wurde (Urk.
15).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Beschwerdegegnerin
ging in der angefochtenen Verfügung vom 2
3.
April 2014 davon aus, dass der Beschwerdeführer seit
Mai 200
0
in der Arbeitsfähig
keit erheblich eingeschränkt
ist
und dass er im Dezember 2012, das heisst dem Zeitpunkt des Rentenbeginns, die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sprachlehrer noch in einem Pensum von 50
%
ausüben
kann
.
Das
Valideneinkommen
des Beschwerdeführers berechnete sie gestützt auf die Tätigkeit als Sprachlehrer.
Zur Begründung
ihrer Annahme
, dass der Beschwerdeführer auch im
Gesund
heitsfall
als Sprachlehrer tätig gewesen wäre, erklärte sie, d
er Beschwerdeführer habe neben der Tätigkeit als Hausmann/Vater von 2000 bis
2003 ein Studium an der
E._
ab
s
olviert und seither
gross
mehrheitlich
in diesem Berufsfeld gearbeitet. Eine Anstellung als Sprachwis
senschaft
l
er im Gesundheitsfall sei selbst mit einem Doktorat, welches mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Gesundheitsfall erreicht worden wäre, nicht überwiegend wahrscheinlich (
Urk.
2
und
Urk.
6
)
.
1.2
Der Beschwerdeführer lässt zur Begründung seiner Beschwerde ausführen, das
Valideneinkommen
sei
auf mindestens Fr. 139‘992.-- festzusetzen
. Er sei wäh
rend seines Doktorstudiums an
der
Z._
erkrankt, nachdem er bereits ein Lizen
tiat an der
Y._
als Sprachwissenschaftler erlangt gehabt und als Assistent gearbeitet habe. Er sei im Zeitpunkt,
auf welchen
die Beschwerdegegnerin d
en Beginn des
Wartejahr
es
(
Mai
2000)
festgesetzt habe,
nach wie vor an der
Z._
immatrikuliert gewesen.
Es sei daher davon auszugehen, dass er im
Gesund
heitsfall
sein Doktorat erfolgreich abgeschlossen hätte.
An der
Y._
betrage ein voller Assistentenlohn heute etwa
Fr. 90‘000.--.
Die Annahme der Beschwerdegegnerin, dass er heute im Gesundheitsfall nach
20
Jahren Erwerbstätigkeit und Weiterbildung praktisch fast gleich viel verdienen
würde
wie mit 28 Jahren
,
erscheine nicht wahrscheinlich.
Er hätte ohne Erkran
kung mindestens eine weiterführende Ausbildung, beispielsweise als
Berufs
schullehrer
,
in Angriff genommen oder eine akademische Karriere angestrebt. Beim
Valideneinkommen
sei deshalb auf das Durchschnitts
-
einkommen eines Doktoranden abzustellen, welches mindestens so hoch sei, wie das Durch
sch
nittseinkommen von einem lizenz
ierten Universitätsabgänger, was er sei.
Hieraus ergebe sich
im Vergleich zu
dem von der Beschwerdegegnerin errech
neten
Invalideneinkommen von
Fr. 49‘380.
--
Anspruch auf eine
Dreivier
-
tels
rente
(
Urk.
1).
2.
Die Pa
rteien gehen nach dem Gesagten übereinstimmend davon aus, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des hypothetischen Rentenbeginns, das heisst sechs Monate nach der Anmeldung zum Leistungsbezug (
Urk.
7/2, vgl.
Art.
29
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG
; BGE 138
V
475
), die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sprachlehrer aufgrund seiner Erkran
kung an einer paranoiden Schizo
phrenie
mit leichtem Residuum
(vgl.
Urk.
7/1
3
und
Urk.
7/16) noch in einem Pensum von 50
%
ausüben kann. Dies ist nicht zu beanstanden, attestierten doch sowohl
der behandelnde
Psychiater
Dr.
C._
(
Urk.
7/12) wie auch
Dr.
D._
vom RAD
dem Beschwerdeführer
für die Tätigkeit als Sprachlehrer eine 50%ige Arbeitsfähigkeit.
3.
3.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16
des Bun
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (
ATSG
)
in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines
Einkommensver
gleichs
zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut
bare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invali
deneinkommen
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
3.2
Bei der Festsetzung des
Valideneinkommens
ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berück
sichtigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist allerdings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend
höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prüfungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen berufli
chen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksich
tigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b,
U
110/92; Urteil des Bundesgerichts 9C_787/2010 vom 24. November 2010
E.
4.2 mit Hinweisen).
4.
4.1
Der Beschwerdeführer schloss 1993 das Studium der
A
llgemeinen Sprachwissen
schaft
(im Nebenfach: Ethnologie und Sinologie)
an der
Y._
ab (
Urk.
7/42/1-2). In der Folge war
er
Assistent
am Seminar für A
llgemeine Sprachwissenschaft
der
Y._
(vgl.
Urk.
7/16/4).
Im März 1995 begann er ein Doktorat an der
Z._
(
Urk.
7/42/3
). 1996 wurde der Beschwerdeführer
in
F._
erstmals ärztlich wegen einer s
chiz
o
phr
e
nen Erkrankung behandelt
(vgl. Bericht de
s
G._
,
Urk.
7/31
).
Er
war dabei mehrere Tage hos
pitalisiert.
Einige
Wochen nach der Entlassung aus der Klinik setzte
er
die Psychopharmamedikation wegen Muskelspasmen ab. Er kehrte
für fünf Monate
in die Schweiz zurück und unterzog
sich
einer ambulanten
Gesprächspsycho
therapie
. 1997 und 1998 hielt er sich erneut in
F._
auf
(
Urk.
7/13/4
; vgl. auch Auszug aus dem Personenregister der Stadt
H._
,
Urk.
7/33/1
)
.
Im Dezember 1998 wurde der Beschwerdeführer Vater einer Tochter (Familien
büchlein,
Urk.
7/33/5).
In der Folge lebte er mit seiner Frau und seiner Tochter in der Schweiz und betreute seine Tochter (vgl.
Urk.
7/13/4 und
Urk.
7/16/4).
Im Rahmen der Haushal
t
s
abklärung erklärte der Beschwerdeführer hierzu, er habe sein Dok
t
orandenstudium in
F._
abgebrochen, da er keine
Stipendien mehr bekommen habe.
Er habe jedoch die Absicht gehabt, sein
Doktoranden
studium
in der Schweiz zu beenden und sich um die Betreuung seiner Tochter zu kümmern (
Urk.
7/25/2).
Am
5.
Mai 2000 wandte sich der Beschwerdeführer wegen psychischer Probleme ans
Spital I._
,
in welchem
er bis am
8.
Mai 2000 hospitalisiert war. In der Folge
hielt er sich bis zum
5.
Juni 2000
stationär
in der Klinik
J._
auf
,
wo die
Diagnose einer paranoiden Schizo
phrenie
gestellt wurde
(
Urk.
7/13).
Im Austrittsbericht der Klinik
J._
ist betreffend
Hospitalisationsverlauf
vermerkt, dass der Beschwerdeführer seine ambitiösen Ziele geändert habe. Er wolle im nächsten Jahr zwar noch seine Dissertation fertigstellen, dann aber nicht mehr wissenschaftlich arbeiten, son
dern sich in einem Büro Arbeit suchen (
Urk.
7/13/5). Nach Austritt aus der Kli
nik
J._
war
der Beschwerdeführer
beim Psychiater
Dr.
K._
in Behandlung (vgl.
Urk.
7/13
/2
).
Im
gleichen Jahr begann
er
ein Studium an der
E._
und erwarb ein Diplom als Sprachlehrer für Deutsch und Englisch
. Im Jahr 2001 begann er zudem bei verschiedenen Arbeitgebern als Deutsch und
Eng
lischleh
r
er
zu arbeiten
(
Urk.
7/16
/3-4
).
Diese Tätigkeit übte er in der Folge in
wechselndem
Pensum aus und arbeitete von 2005 bis 2007 zusätzlich als Sicherheitsbeauftragter bei
L._
, daneben betreute er seine Tochter und seinen i
m Jahr 2002
geborenen Sohn
(
Urk.
7/16/4;
Urk.
7/33/5)
.
4.2
Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer bis zur erneuten Mani
festation der paranoiden Schizophrenie im Jahr 2000 beabsichtigte, sein Do
ktorat abzuschliessen und hernach wissenschaftlich zu arbeiten. Wie aus dem Bericht der Klinik
J._
vom 2
0.
Juni 2000 hervorgeht, änderte er im Ver
lauf der
Hospitalisation
zwar nicht sein Ziel
,
die Dissertation fertigzustellen, jedoch gab er die Absicht auf, wissenschaftlich tätig zu sei.
Welche konkrete Tätigkeit der Beschwerdeführer
, welcher neben Englisch
über
eine Spezialisie
rung
für
(seltene) Papua-Sprachen
verfügt
(vgl.
Urk.
7/13/2),
nach einem allfäl
ligen Abschluss
seiner Doktorarbeit
tatsächlich ausgeübt
hätte
,
lässt sich nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestimmen
. Es steht jedoch fest, dass der Beschwerdeführer – unabhängig davon, ob er sein Doktorat beendet hätte oder nicht – über einen Universitätsabschluss verfügt. Nachdem
er
vor seiner Erkran
kung nie irgendwelche Bestrebungen für eine Tätigkeit, welche keinen
Univer
sitätsabschluss
erfordert, getätigt hat, kann mit überwiegender Wahrscheinlich
keit davon ausgegangen werden, dass
er
im Gesundheitsfall eine Tätigkeit aus
geübt hätte, welche einen Universitätsabschluss
voraussetzt
. Das
Validenein
kommen
ist daher gestützt auf das Einkommen zu berechnen, welches Männer, welche über einen Un
i
versitätsabschluss verfügen, im Median verdienten. Gemäss der Tabelle TA11 des Bundesamtes für Statistik
(
Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und
Quartilbereich
]
nach Ausbildung, beruflicher Stellung u
nd Geschlecht, Privater Sektor)
belief sich dieses im Jahr 2012 pro Monat
(40
Stunden Woche) auf Fr. 11‘109.--, was bei einer betriebsüblichen Jahreszeit im Jahr 2012 von
41,7 Stunden (vgl. Statistik betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen
[NOGA 2008]
, in Stunden pro Woche des Bundesamtes für Statistik, Total)
bei dem vom Beschwerdeführer mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit ausgeübten 100%-Pensum
(vgl.
Urk.
7/25)
ein Einkommen von
Fr.
138‘973.60 (Fr. 11‘109.
--
x 12 : 40 x 41,7) ergibt
.
4.3
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung von einem
Invali
deneinkommen
von Fr. 49‘3
80.50 aus (
Urk.
2).
Dieser Wert entspricht denn auch etwa dem vom Beschwerdeführer in den Jahren 2009 bis 2011 erzielten Einkommen (2009: Fr. 49‘281.--; 2010:
Fr. 51‘133.--; 2011:
Fr. 54‘454.--; vgl.
Urk.
7/22). Es kann offen bleiben, ob es dem Beschwerde
führer, welcher nach seiner Erkrankung noch das Studium an der
E._
, einer höheren Fachschule, absolvierte,
nicht
m
öglich wäre,
den gemäss der Tabelle TA11
(Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert und
Quartilbereich
]
nach Ausbil
dung, beruflicher Stellung und Geschlecht, Privater Sektor)
von Männern mit Fachhochschulabschluss im Jahr 2012 im Median erzielt Verdienst von
Fr. 5
4
‘
205
.
85
(
Fr.
8‘666
.--
x 12 : 40 x 41,7 x 0,5)
zu erzielen,
ergibt der
Ein
kommensvergleich
doch so oder anders Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
([Fr. 138‘973.60 - Fr. 49‘380.50] : Fr. 138‘973.60 = 64,4
7
%
; [Fr. 138‘973.60 -
Fr. 54‘205.85] : Fr. 138‘973.60 = 61
%
).
Die Beschwerde erweist sich somit als begründet und ist
gutzuheissen
.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v
om Streitwert festzulegen (Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
500.-- anzusetzen. Sie sind
ausgangsgemäss
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende
beschwerdeführende
Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem
Mass
des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
). Vorliegend erscheint eine
Prozessentschädi
gung
von
Fr.
1’
6
00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.