# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d843fe08-c103-4951-a36c-bf580fd6e4b0
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
A._
, geboren 1959,
war
von 1996
bis
zur Geschäftsaufgabe
Ende
2007
Geschäftsführer
der
Firma
B._
Gmbh
(
Urk.
6/21
,
Urk.
6/131/
1
)
. A
m
5.
März 2008
meldete sich der Versicherte
bei der Inva
liden
versicherung zum Leistungsbezug an
(
Urk.
6/15)
.
Nach Durchfüh
rung von be
ruf
lichen Massnahmen, darunter eine
r
Umschulung zum Umweltberater (
vgl.
Urk.
6/126
,
Urk.
6/147 S. 1
),
sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit
Verfügungen vom 3
1.
Oktober 2012 (
Urk.
6/151,
Urk.
6/161,
Urk.
6/166
) eine halbe Rente ab Oktober 2011 und eine
Viertelsrente
ab November 2011 zu.
1.2
Mit erneuter Anmeldung vom
2
7.
Februar 2013
(
Urk.
6/176)
ersuchte der Ver
sicherte sinngemäss um Erhöhung der Invalidenrente aufgrund einer
V
er
schlechte
rung seines Gesundheitszustands
.
Mit V
orbescheid vom 3
1.
Juli 2013 (
Urk.
6/183) stellte die IV-Stelle
das Nichteintreten auf das
neue Leistungs
be
gehren in Aussicht. Nachdem der Versicherte dagegen am
9.
September 2013 Einwände erhoben hatte (
Urk.
6/193), holte die IV-Stelle unter andere
m ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 2
2.
Januar 2015 erstattet (
Urk.
6/211)
und am 1
0.
Februar 2015 ergänzt (
Urk.
6/213)
wurde
.
Am 1
0.
Juli 2015 nahm de
r
Versicherte Stellung dazu (
Urk.
6/220). Mit Verfügung vom
3
1.
März 2016 (
Urk.
6/230
=
Urk.
2)
wies die IV-Stelle das Gesuch um Erhöhung der Inva
liden
rente ab.
2.
2.1
Der
Versicherte
erhob am
2.
Mai 2016
Beschwerde
gegen die Verfügung vom 3
1.
März 2016
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei
ihm
ab dem
1.
April 2013 eine ganze Invalidenrente auszurichte
n
(
Urk.
1 S. 2
oben
).
Die IV-Stelle beantr
agte mit Beschwerdeantwort vom 3
1.
Mai 2016
(
Urk.
5
) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
am
7.
Juni 2016 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
7
).
2.2
Am 2
4.
Oktober 2016
teilte die Beschwerdegegnerin
dem Gericht
mit, dass der
Beschwerdeführer am
6.
Oktober 2016 verstorben ist
(
Urk.
8).
Mit Verfügung vom
3
1.
Oktober 2016
(
Urk.
10
) wurde der Prozess sistiert
und der Rechtsver
tre
ter
des verstorbenen Beschwerdeführers
aufgefordert, das Gericht über den
Erb
schafts
antritt
mit Erbbesch
einigung in Kenntnis zu setzen.
Am 2
0.
Februar 2017 reichte Rechtsanwalt Reto
Zanotelli
den Erbschein des Be
zir
k
sgerichts
D._
vom
6.
Februar 2017 (
Urk.
13/2) ein, aus welchem her
vor
geht, dass der verstorbene Beschwerdeführer
seine Ehefrau,
X._
, sowie die Kinder
Y._
und
Z._
als gese
tz
liche Erben hinterlassen hat. Gleichzeitig teilte er mit, dass die Erben das Beschwerdeverfahren fortführen wollen (
Urk.
12)
.
Mit Verfügung vom
7.
März 2017 (
Urk.
14) wurde
die Sistierung des Verfahrens aufgehoben und
vom Eintritt von
X._
,
Y._
und
Z._
in den Prozess
Vormerk
genommen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
blei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb
s
un
fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
wind
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbe
zügers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung
der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heit
s
zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisions
grund
im Sin
ne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar.
Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einsprache
ent
scheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
be
messung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9
C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.
1 mit Hinweisen).
1.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
verneinte einen Anspruch
des Versicherten
auf eine höhere Invalidenrente mit der Begründung
,
die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass
sich
sein
Gesundheitszustand nicht wesentlich verschlech
tert habe und ihm eine behinderungsangepasste Tätigkeit wie zum Beispiel die Tätigkeit als Umweltberater weiterhin zu 100
%
zumutbar sei, womit er weiter
hin Anspruch auf eine
Viertelsrente
habe (
Urk.
2 S. 2 unten, S. 3 oben).
2.2
Der
Versicherte m
achte
in seiner Beschwerde (
Urk.
1)
demgegenüber geltend,
durch die Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte und das von der
Beschwer
de
gegnerin
eingeholte
Gutachten
sei beweiskräftig erstellt, dass ein anfangs des Jahres 2013 eingetretenes depressives Rezidiv die anhaltende Verschlechterung
seines
Gesundheitszustands bewirkt
habe (S. 8 Mitte).
E
ine ab Januar 2013 eingetretene Veränderung der Auswirkungen der Gesundheitsschädigung auf
s
e
ine
Arbeitsfähigkeit
sei
ausgewiesen. Ab diesem Zeitpunkt sei er dauerhaft zu 50
%
eingeschränkt, weshalb die bisherige
Viertelsrente
ab dem
1.
April 2013 auf eine ganze Rente zu erhöhen sei
(S. 11
Ziff.
14).
2.3
Strittig und zu prüfen ist,
ob
sich der Gesundheitszustand
des
Versicherten
seit Erlass der rentenzusprechenden Verfügungen vom Oktober 2012
bis zum Erlass der
vorliegend
angefochtenen Ver
fügung vom März 2016 anspruchsrelevant
ver
schlechtert
hat.
3.
3.1
Die Ärzte des
E._
berichteten am
2
1.
April 2008
(
Urk.
6/27)
, den
Versicherten
seit 1
8.
Februar 2008 zu behandeln (
Ziff.
3.1). A
ls Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit
nannten sie
eine - mutmasslich schon seit mehreren Jahren besteh
ende - bipolare affektive Störung, derzeit remittiert (ICD-10 F31.7), wobei die aktuelle Erkrankungsphase im September 2007 begonnen habe
(
Ziff.
1.1)
.
In der angestammten Tätigkeit als Event-Manager attestierten sie dem
Versicherten
eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
seit 1
0.
September 2007 bis auf
Weiteres
(
Ziff.
2). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei dem
Versicherten
ab sofort im Umfang von 10 bis 15 Stunden pro Woche zumutbar
(
Ziff.
5.2).
3.2
Am
9.
Mai 2008 (
Urk.
6/33/7-13)
berichteten die Ärzte der
F._
, der
Versicherte
habe vom 1
0.
September 2007 bis 2
9.
Januar 2008
zunächst
stationär und hernach ambulant (vgl.
Ziff.
3.7) in ihrer
Behandlung gestanden (
Ziff.
3.1). Sie
nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsf
ähigkeit (
Ziff.
1.1):
-
bipolare Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psycho
tischen Symptomen (ICD-10 F31.5), bestehend seit 2007
-
Verdacht auf paranoide Per
s
önlichkeitsstörung (ICD-10
F60.0)
Für die Zeit vom 1
0.
September 2007
bis 1
7.
Februar 2008 attestierten die Ärzte der
F._
dem Versicherten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit eine volle Arbeits
unfähigkeit (
Ziff.
2
).
3.
3
In ihrem Bericht vom
2
5.
Februar 2012 (
Urk.
6/141)
nannten die Ärzte als Diag
nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine bipolare affektive Störung,
derzeit weitgehend remittiert (ICD-10 F31.7). Sie führten aus,
seit Januar 2011
be
stehe ein stabiler, ausgeglichener Zustand. Ab und zu träten leichte de
pressi
ve Verstimmungen jedoch kein
e hypomanische Phasen mehr auf
(
Ziff.
1.4).
In der bisherigen Tätigkeit als Eventmanager sei der
Versicherte
vom
1.
März 2008 bis 3
0.
September
2011 zu 100
%
und vom
1.
bis 3
1.
Oktober
2011 zu 80
%
arbeits
unfähig gewesen (
Ziff.
1.6). Seit dem
1.
November 2011 (
Ziff.
1.6) bezieh
ungsweise seit Januar 2012 (
Ziff.
1.7) sei der
Versicherte
zu 100
%
arbeitsfähig geschrieben. Zurzeit bestehe noch eine um bis zu 20
%
verminderte Belast
bar
keit und Leistungsfähigkeit. Eine
behinderungsangepasste Tätigkeit sei seit dem
1.
November 2011 auf dem freien Arbeitsmarkt in einem Pensum von 100
%
zumutbar (
Ziff.
1.7).
3.4
Gemäss Feststellungsblatt vom 3
1.
Mai 2012 (
Urk.
6/143) führte der Arzt
des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) am
2.
April 2012 aus, aufgrund der vor
liegenden Befunde habe sich der Gesundheitszustand gebessert und seien die beruflichen
Massnahmen
erfolgreich gewesen. Die von den behandelnden Psy
chia
tern berichteten Arbeitsfähigkeiten könnten übernommen werden. In der früheren Tätigkeit als Geschäftsführer bestehe seit dem 1
0.
September 2007 dauerhaft eine volle Arbeitsunfähigkeit. In
angepasster
,
umgeschulter
Tätigkeit
(
Umweltberater
)
habe ab
1.
Oktober 2011 eine Arbeitsf
ähigkeit von 80
%
be
standen und sei ab
1.
November 2011 von einer vollen Arbeitsfähigkeit aus
zu
gehen (S. 5 unten).
Von dieser
80%igen beziehungsweise vollen Arbeitsfähigkeit in
einer
ange
passten
Tätigkeit
ausgehend ermittelte die Beschwerdegegnerin für die Zeit ab
1.
Okto
ber 2011 (Ende der Umschulung, vgl.
Urk.
6/126) einen eine halbe Rente begrün
denden Invaliditätsgrad von 57
%
und für die Zeit ab
1.
November 2011 einen eine
Viertelsrente
begründenden Invaliditätsgrad von 46
%
(
Urk.
6/143 S. 6 f.)
und verfügte am
3
1.
Oktober 2012 entsprechend (
Urk.
6/151,
Urk.
6/161,
Urk.
6/166
).
4.
4.1
Im Rahmen eines Reintegrationsprogramms des Regionalen
Arbeitsvermit
tlungs
zentrums
(RAV) nahm der
Versicherte
am
7.
Januar 2013 eine Tätigkeit zu 50
%
in der Grafikabteilung des
G._
auf (
Urk.
6/180-181).
Mit
Zeugnis
vom 2
2.
Februar 2013
(
Urk.
6/175)
attestierten die Ärzte des
E._
dem Versicherten
für die Zeit vom
7.
Januar bis 3
1.
März 2013 e
ine Arbeits
un
fähigkeit von 50
%
.
4.2
Am 2
0.
März 2013 (
Urk.
6/178) berichteten die Ärzte des
E._
, der
Versicherte
leide an einer bipolaren Störung seit dem frühen Erwachsenenalter. Aktuell sei das Zustandsbild von einer leicht deprimierten Stimmung, Existenzängsten und Schlafstörungen geprägt, weshalb die Medikation angepasst worden sei (S. 1 unten). Es liege eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit infolge der psychischen Ein
schrän
kungen im Sinne einer eingeschränkten Flexibilität,
Umstellungs
fähig
keit
, Belastbarkeit und Durchhaltefähig
k
e
i
t vor. Mit einem 50
%
-Pensum komme der
Versicherte
an sein
e Belastungsgrenze. Eine
Pensums
erhöhung
würde womög
lich den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen beziehungsweise den Ausbruch einer Manie oder schweren Depression begünstigen (S. 2).
4.3
Am
2.
September 2013 (
Urk.
6/191) berichteten die Ärzte des
E._
, im Ver
gleich zu ihrer Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vom 2
5.
Februar 2012 (vorstehend E. 3.
3
) sei seit dem
7.
Januar 2013 eine Änderung des Gesundheitszustands mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten. Es lägen neue
,
wesentlich veränderte Befunde vor, die eine Diagnoseveränderung ergäben. Die bipolare Störung sei nicht remittiert, wie im Befund vom 2
5.
Februar
2012 dargestellt, sondern es sei
die Diagnose einer bipolaren affektiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F31.3)
,
zu stellen. Das Zustandsbild habe sich deutlich verschlechtert und
sei
von ausgeprägten Schlafstörungen, deprimierter Stimmung, Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen sowie formalen Denkstörungen im Sinne von Grübeln und Gedankendrängen geprägt. Die Erhaltungsmedikation habe optimiert und die Frequenz der
Thera
piesitzungen
erhöht werden müssen
(S. 1). Der
Versicherte
habe nur mit äusse
r
ster Mühe seine Umschulung zum Umweltberater absolvieren können. Es liege - aus den bereits im Bericht vom 2
0.
März 2013 (vorstehend E. 4.2) genannten Gründen - eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vor.
4.4
In ihrem
a
m 3
0.
Mai 2014
eingegangenen
Bericht
(
Urk.
6/199)
bestätigten
die Ärzte des
E._
die bereits genannte (geänderte
, vgl. vorstehend E. 4.3
) Diag
nose (
Ziff.
1.1)
und attestierten dem Beschwerdeführer
eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
seit mindestens November 2012 und bis auf
Weiteres
(
Ziff.
1.5). Sie führten aus, aufgrund der Schwere der Symptome sei nicht davon auszugehen,
dass die Arbeitsfähigkeit in den nächsten Jahren weiter gesteigert werden könne (
Ziff.
1.4 am Ende).
4.5
Am
2
2.
Januar 2015 erstattete
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Psy
chia
trie und Psychotherapie, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
6/211
)
. Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (S.
2 f
f
.
Ziff.
2), die Angaben
des
Versicherten
(S. 8 ff.
Ziff.
3)
und
die anlässlich der Untersuchung vom 1
3.
Januar 2015 erhobenen Befunde (S. 11 f.
Ziff.
4;
vgl
. S. 1 unten).
Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 12
Ziff.
5.1) nannte
Dr.
H._
eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig unter intensiver psychopharmakologischer Behandlung in Remission (ICD-10 F31.7).
Als
anam
nestische
Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeit
sfähigkeit nannte der Gut
ach
ter
einen
sc
hädlichen Gebrauch von Alkohol sowie eine
Aufmerksamkeits-Def
i
zit-Hyperaktivitäts-Störung (AD
HS) im Kindes- und Jugendalter (ICD-10 F90.0)
.
In
seiner Beurteilung führte
Dr.
H._
aus, zum aktuellen Zeitpunkt lasse sich aufgrund der gegenwärtig remittierten bipolaren affektiven Störung keine Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise eingeschränkte medizinische Zumutbarkeit
in der
vom Versicherten
derzeit
ausgeübten
Tätigkeit als Haustechniker
(vgl. S. 10
Ziff.
3.4)
begründen.
Bei der manisch-depressiven Erkrankung, die als gesichert gelten könne, handle es sich um eine Störung mit hoher Rückfallgefahr und
erfahrungsgemäss erheblichen Einschränkungen des
Funktionsvermögens in sä
mt
lichen Lebensbereichen sowie mitunter beträchtlichen psychosozialen Aus
wirkungen. Ein im Hinblick auf die versicherungsmedizinische Beurteilung ent
scheidender Faktor sei die Länge der Rezidiv-freien Intervalle sowie die recht
zeitige Erfassung und Therapierbarkeit der Episoden und deren Auswirkungen. Diesbezüglich zeige sich beim
Versicherten
unter intensiver
psychophar
mako
logisch-psychotherapeutischer
Behandlung zwar eine seit 2007 in Remission befindliche manisch-depressive Erkrankung, wenn auch mit einem depressiven Rezidiv Anfang 201
3.
Eine erhebliche Einschränkung der psychophysischen Leis
tungsfähigkeit und damit auch der Arbeitsfähigkeit in der aktuellen beruf
lichen Tätigkeit lasse sich entsprechend weniger durch die Häufigkeit der bis
herigen Rezidive, sondern vielmehr durch die Auswirkungen der umfangreichen Psychopharmaka-Medikation begründen. Die berufliche Leistungsfähigkeit des
Versicherten
sei infolge Einnahme - näher genannter - Psychopharmaka zwei
fellos limitiert. Gleichwohl habe die Rezidiv-Häufigkeit anscheinend in Grenzen gehalten werden können. Die aktuelle medikamentöse Behandlung könne somit überwiegend wahrscheinlich als adäquat angesehe
n werden (S. 14).
Aus psychiatrischer Sicht sei eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätigkeiten anzunehmen (S. 16
Ziff.
6.2), dies seit der ab Anfang
2013 zu beobachtenden Verschlechterung des Gesundheitszustands
, welche zu einer Anpassung der Psychopharmaka-Therapie geführt habe
(S. 16
Ziff.
6.4).
Bei längerdauernder Remission der bipolaren affektiven Störung könne gege
benenfalls eine Reduktion der Psychopharmaka-Therapie versucht und eine Steige
rung des Arbeitspensums bis auf 100
%
möglich werden. Diesbezüglich müsse der weitere Krankheitsverlauf abgewartet werden (S. 17
Ziff.
6.5).
4.6
M
it Schreiben vom
5.
Februar 2015
(
Urk.
6/122) fragte die Beschwerdegegnerin i
m Auftrag ihres RAD
(
vgl.
Urk.
6/224 S. 6 Mitte
)
bei
Dr.
H._
nach,
welche
„
Auswirkungen der umfangreichen Psychopharmaka-Medikation
“
er fest
gestellt
habe (
Urk.
6/212).
Am 1
0.
Februar 2015
antwortete
Dr.
H._
, der psychopathologische Befund
habe sich tatsächlich weitgehend unauffällig gezeigt. Allerdings sei dabei zu beachten, dass diese Beobachtungen einem nur geringen, zweistündigen
Zeit
fenster
entsprungen seien. Daher habe er mehr Gewicht auf die Angaben des
Versicherten
zum Tagesablauf und zum Aktivitätsniveau sowie die Beurtei
l
ungen der Voruntersucher und die
glaubwürdigen Beschwerdeschilderungen des
Versicherten
gelegt. Gesamthaft betrachtet ergebe sich dabei ein konsi
sten
tes Abbild des derzeit reduzierten Leistungsvermögens. Es erscheine ihm als Gutachter plausibel, dass sich vor allem aus der umfangreichen Medikation temporäre Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit ergäben, die nach einer Verringerung der Medikation rückläufig sein könnten (
Urk.
6/213 unten).
4.7
In seiner Stellungnahme vom 1
6.
Februar 2015 (
Urk.
6/224 S. 6
f.) führte med.
pract
.
I._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
RAD,
aus, die Schlussfolgerungen des Gutachtens vermöchten nicht zu überzeugen. Der Gutachter bestätige auf Nachfrage, dass sich der psychopathologische Befund tatsächlich weitgehend unauffällig zeige. Die von ihm postulierten gravierenden und invalidisierenden Nebenwirkungen der Medikation liessen sich im Befund objektiv nicht feststellen. Das Abstützen auf die subjektiven Angaben zum Tagesablauf und zu den Beschwerden reiche nicht zur objektiven Feststellung von Funktionsdefiziten aus. Darüber hinaus spreche der Gutachter auch nur von temporären
und nicht von anhaltenden Beeinträchtigungen durch die Medika
tion
. Wenn auch den Schlussfolgerungen und Wertungen nicht gefolgt werden könne, so bleibe doch die gutachterliche Feststellung des Befundes verwertbar
(S. 6 unten)
. Gestützt auf den weiterhin unauffälligen Befund im Gutachten von
Dr.
H._
könne festgestellt werden, dass sich der Gesundheitszustand des
Versicherten
seit Juli 2013 nicht wesentlich verschlechtert habe
(S. 7 Mitte)
.
4.8
Am
2.
Juli 2015 berichteten die Ärzte des
E._
zu
Handen
des Rechtsvertreters des
Versicherten
(
Urk.
6/220
/4-5
).
Sie führten unter anderem
aus,
seit Dezember
2014 fänden halbstündige monatliche Konsultationen statt, da der Zustand
des Versicherten
auf mittlerem Niveau weitgehend stabil sei. Der Versicherte sei zufrieden mit seiner Medikation, welche ihn erstmals seit Jahren rückfallfrei halte. Gleichzeitig fühle er sich aber weiterhin konstant durch eine Reihe von
Symptomen in seiner Leistungs- und Funktionsfähigkeit eingeschränkt, was aber
als Residualsyndrom seiner Erschöpfungsdepression zu sehen sei (S. 1 oben).
L
aut Einschätzung des Arbeitgebers befinde sich der
Versicherte
mit einem Pensum von 50
%
am oberen Limit seiner Leistungsf
ähigkeit. Zwischen den Arbeits
tagen benötige er stets einen Erholungstag, um die geforderte Leistung zu erbringen. Bei gelegentlicher zusätzlicher Inanspruchnahme breche seine Leis
tung stark ein. Seine Ehefrau berichte allgemein von starker Tagesmüdigkeit und
Hypersomnie
. An freien Tagen und am Wochenende müsse der
Versicherte
viel schlafen und
nach der Arbeit müsse er sich
stets zwei Stunden hinlegen. Dieser Zustand bestehe seit etwa dem Jahr 2007 (S. 1
unten, S. 2 oben).
Aus ihrer Sicht
bestehe eine maximale Arbeitsfähigkeit von 50
%
, welche es im Rahmen der Behandlung zu erhalten gelte
. Eine massgebliche Verbesserung der Funktionsdefizite durch
eine
leichte
Reduktion der antidepressiven Medikation
scheine wenig wahrscheinlich. Insgesamt liessen sich die langjährigen Beschwer
den und die massive Müdigkeit, welche bereits vor Gabe der - näher genannten - Medikamente bestanden habe, nicht ausreichend durch die Medikation erklären. Es sei auch nicht zu erwarten, dass sich durch die Modifikation und Reduktion der Substanzen das Befinden bessere. Es sei vielmehr riskant, ange
sichts der endlich erreichten Stabilisierung des Gesundheitszustandes massgeb
liche Veränderungen an der Medikation vorzunehmen, da ein Rückfall damit wahrscheinlicher werde (S. 2 unten).
4.9
In einer weiteren Stellungnahme vom 1
1.
Februar 20
1
6 führte RAD-Arzt med.
pract
.
I._
aus,
der von den Ärzten des
E._
erhobene Befund enthalte leider
auch subjektive Angaben des Versicherten, zu denen keine
objektive
Befunde vorlägen. Sodann hätten die Ärzte
des
E._
den
Versicherten
im Bericht vom 2
0.
März 2013 (vorstehend E. 4.2) als zu 50
%
arbeitsfähig eingeschätzt, ebenso im aktuellen Bericht vom
2.
Juli 2015 (vorstehend E. 4.8). Demnach habe sich die Arbeitsfähigkeit seit 2013 nicht wesentlich verändert.
5.
5.1
Fest steht, dass der Versicherte an einer bipolaren affe
ktiven Störung litt, im Rahmen welcher
Ende 2007
eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen auftrat (vorstehend E.
3.2)
.
Nach einem stationären Aufenthalt
in
der
F._
stand der Versicherte ab Februar 2008 bei den Ärzten des
E._
in ambulanter Behandlung (vorstehend E.
3.1).
Die Behandlung beinhaltete eine psychiatrisch-psychotherapeutische Betreuung sowie eine Pharmakotherapie (
Urk.
6/27
Ziff.
3.7,
Urk.
6/141
Ziff.
1.5,
Urk.
6/199
Ziff.
1.5)
. Im Februar 2012 bezeichneten die Ärzte des
E._
die Störung als weitgehend remittiert (vor
stehend E.
3.3). Gestützt auf die Beurteilung der Ärzte des
E._
ging die Beschwerdegegnerin i
m Zeitpunkt der
Rentenzusprache
im Oktober 2012
davon aus, dass der Versicherte seine
angestammte Tätigkeit nicht mehr
habe
ausüben
k
önnen
, ihm aber eine leidensangepasste Tätigkeit ab November 2011 zu 100
%
zumutbar
gewesen
sei (vorstehend E. 3.4).
5.2
Im Januar 2015 wurde der Versicherte durch
Dr.
H._
psychiatrisch
be
gut
achtet (vorstehend E. 4.5).
Der Gutachter bestätigte die Diagnose einer bipo
laren affektiven Störung, wobei er diese als unter intensiver
psychophar
mako
logischer
Behandlung remittiert bezeichnete. Aufgrund der Auswirkungen der P
sychopharmaka-Medikation
attestierte
Dr.
H._
dem Versicherten eine um 50
%
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit
für jegliche Tätigkeiten
und ging von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands aus, dies seit Anfang 2013, als die
Medikation aufgrund
der
beobachtbaren Verschlechterung habe angepass
t werden müssen.
5.3
Die Beweiswertigkeit des Gutachtens wurde vom Versicherten nicht und von der Beschwerdegegnerin insofern in Frage gestellt, als sie
- den Einwänden ihres RAD (vorstehend E. 4.7, E. 4.9) folgend -
die Schlussfolgerungen
betreffend
die Ver
schlechterung
des Gesundheitszustands und die
Arbeitsfähigkeit als nicht überzeugend beurteilte.
5.4
Gemäss
Dr.
H._
bef
and
sich
die manisch
-depressive E
rkrankung des Ver
sicherten - mit Ausnahme eines depressiven Rezidivs Anfang 2013 - unter der verabreichten Medikation seit 2007 in Remission
(vorstehend E. 4.5)
.
Anläss
lich der Begutachtung erhob der Gutachter de
nn auch
einen weitgehend
unauf
fälligen Befund (
Urk.
6/211 S. 11 f.
Ziff.
4), was er in seiner ergänzenden Stellungnahme vom Februar 2015 (vorstehend E. 4.6) explizit bestätigte.
Dem
entsprechend verneinte
Dr.
H._
das Vorliegen
eine
r
auf die
(remittierte)
bipolare affektive Störung zurückzuführende
n
Arbeitsunfähigkeit.
Insofern hat
sich der Gesundheitszustand des Versicherten
im Vergleich zum Zeitpunkt
der
Rentenzusprache
im Oktober 2012, als ebenfalls vom Vorliegen einer remit
tierten bipolaren affektiven Störung
und einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit
ausgegangen wurde
(vgl. vorstehend E. 5.1)
,
nicht wesentlich verschlechtert
.
5.5
Das
Anfang 2013
aufgetretene depressive Rezidiv, welches gemäss Bericht der Ärzte des
E._
vom September 2013
(vorstehend E. 4.3)
einer
mittelgradigen depressiven Episode
entsprach,
vermag
ebenfalls
keine
invalidenver
siche
rungs
rechtlich
relevante Verschlechterung zu begründen. Denn n
ach der Rech
tspre
chung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störung
en
, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als inva
lidi
sierende Krankheiten in Betracht, wenn sie
erwiesenermassen
therapieresi
stent
sind (statt vieler:
BGE 140 V 193
E.
3.3 mit Hinweis)
.
Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allge
meinen therapeutisch gut
angehbar
sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine
objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (
BGE 141 V 28
1
E. 3.7.1 bis 3.7.3
). Davon ist im Falle des Versicherten nicht auszugehen, konnte
doch mittels Optimierung der
Erhaltungsmedikation und
Erhöhung der Frequenz
der Therapiesitzungen (vgl. vorstehend E. 4.3) offensichtlich ein Therapieerfolg erzielt werden und war die Störung im Zeitpunkt der Begutachtung durch
Dr.
H._
im Januar 2015
wiederum remittiert. Dem Bericht der Ärzte des
E._
vom Juli 2015
(vorstehend E. 4.8)
ist
denn auch
zu entnehmen, dass der Ver
s
iche
rte
ab Dezember 2014
nurmehr
einmal
monatlich ein
e halbstündige Konsultation in Anspruch nahm
,
da
sein Zustand auf mittlerem Niveau weit
gehend stabil war.
5.6
Dr.
H._
begründete
die von ihm postulierte Verschlechterung des Gesund
heitszustands und der Arbeitsfähigkeit mit den Auswirkungen der umfang
reichen Psychopharmaka-Medikation
. Dabei stellte er
im Wesentlichen
auf die Angaben des Versicherten
zu seinem Tagesablauf, seinem Aktivitätsniveau und seinen Beschwerden sowie
die Beurteilungen der Voruntersucher ab
, nachdem sich der objektive Befund anlässlich der Begutachtung weitgehend unauffällig dargestellt hatte
(vgl. vorstehend E. 4.6)
.
Der Versicherte wies
zutreffend darauf hin
(
Urk.
1 S. 10 f.
Ziff.
13)
,
dass
die Beschreibung des Tagesablaufs und des Aktivitätsniveaus
und insbesondere
eine Stellungnahme zur V
alidität der berichteten, nicht direkt beobachteten
Be
schwer
den gemäss
den von der
Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
(
SGPP
) herausgegebenen
Qualitätsleitlini
en für psychiatrische Gut
achten
zum obligaten Bestandteil eines
versicherungs
psychiatrischen Gut
ach
tens zählen
.
Die
Beurteilung durch
Dr.
H._
, wonach die Beschwerde
schilderungen des Versicherten glaubwürdig und konsistent gewesen seien
(vor
stehend E.
4.6)
,
ist
denn
auch
nicht in Zweifel zu ziehen.
Angesichts des unauf
fälligen psychopathologischen Befundes
hat
aber
auch der
Einwand des RAD-Psychiat
ers, wonach allein gestützt auf die subjektiven Angaben des Versicher
ten nicht auf das Vorliegen objektiv bestehender Funktionsdefizite geschlossen werden kann
(vorstehend E. 4.7)
,
seine
Berechtigung
.
Abgesehen davon fällt auf, dass
Dr.
H._
seine ergänzende Stellungnahme vom
Februar 2015 (vorstehend E. 4.6)
dezidiert
zurückhaltend
formulierte, indem er
ausführte, es erschiene ihm plausibel, dass sich vor allem aus der umfangreichen Medikation
temporäre Beeinträchtigungen
der
Arbeitsfähigkeit ergäben, die nach einer Ver
ringerung der Medikation rückläufig sein könnten.
Dies ist umso bedeutsamer, als die behandelnden Ärzte des
E._
im Bericht vom Juli 2015
(vorstehend E.4.8)
- entgegen der gutachterlichen Beurteilung -
die Auffassung vertraten, dass sich die langjährigen Beschwerden und die massive Müdigkeit des
Versi
cher
ten n
icht ausreichend durch die Medikation e
rklären l
ie
s
sen.
Von
entscheidwesentlicher
Bedeutung ist schliesslich aber insbesondere
auch
, dass
die Ärzte des
E._
die Beschwerden des Versicherten
als
langjährig
be
zeich
neten
und nicht zuletzt die Ehefrau des Versicherten
angab, dass d
er Zustand des Versicherten mit allgemein starker Tagesmüdigkeit und
Hyper
som
nie
bereits seit etwa dem Jahr 2007 bestehe
(vorstehend E. 4.8).
D
ies zeigt, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten
,
auch was die von ihm anläss
lich der Begutachtung vordergründig beklagte (vgl.
Urk.
6/211 S. 22
Ziff.
3.7) und vom Gutachter auf die Medikation zurückgeführte Müdigkeit und Energielosig
keit
betrifft
,
seit Ergehen der rentenzusprechenden Verfügungen vom Oktober
2012
nicht wesentlich verändert
hat.
Ein- und Durchschlafstörungen, eine rasche
Ermüd
bar
keit sowie eine verlängerte Erholungszeit hatten die Ärzte des
E._
denn auch schon in ihrem Bericht vom Februar 2012 (vorstehend E. 3.3) beschrieben (
Urk.
6/141
Ziff.
1.4,
Ziff.
1.7).
5.7
Zusammenfassend
ist eine Verschlechterung des Gesundheitszustands
im mass
geblichen Zeitraum
nicht ausgewiesen
, weshalb es bei der im Oktober 2012 zuge
sprochenen
Viertelsrente
bleibt.
Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtens
, weshalb
die
dage
gen erhobene Beschwerde
abzuweisen ist
.
6.
Die Verfahrenskosten
gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Inva
lidenversicherung (
IVG
)
sind ermessensweise auf Fr.
7
00.-- festzusetzen und
ausgangsgemäss
d
em Beschwerdeführer
aufzuerlegen.