# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d0f0ebb2-a6ca-4ae4-96a9-dc8e9149a740
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Beschluss vom 26. Januar 2010, mitgeteilt am 29. Januar 2010, ordnete die Vormundschaftsbehörde des Kreises Chur für Y., geboren am 8. Februar 1994, eine Beistandschaft in Erziehungsangelegenheiten nach Art. 308 Abs. 1 ZGB an und ernannte F. zum Beistand. Die Mutter von Y. ist X., welche seit Juni 2007 vom Vater Z. geschieden ist und seitdem bis zur Mündigkeit von Y. alleinige Inhaberin der elterlichen Sorge war.
B. Die Vormundschaftsbehörde des Kreises Chur hob mit Beschluss vom 23. Oktober 2012, mitgeteilt am 2. November 2012, infolge Mündigkeit die für Y. geführte Beistandschaft in Erziehungsangelegenheiten auf. Für die Tätigkeit des Beistandes F. während der Berichtsperiode wurde zugunsten der Amtsvormundschaft Chur eine Entschädigung von Fr. 600.-- und für den Beschluss der Vormundschaftsbehörde des Kreises Chur eine Gebühr von Fr. 305.-- festgesetzt. Diese Kosten von insgesamt Fr. 905.-- wurden der Mutter von Y., X., auferlegt.
C. Am 7. November 2012 reichte X. Beschwerde beim Bezirksgericht Plessur ein und beantragte einerseits die Reduzierung der Schlussrechnung der Vormundschaftsbehörde des Kreises Chur von Fr. 905.-- auf Fr. 300.-- und andererseits, dass ihre Tochter Y. als Verantwortliche für die Schlussrechnung festzulegen sei.
D. Mit Stellungnahme vom 19. November 2012 beantragte die Vormundschaftsbehörde des Kreises Chur die Abweisung der Beschwerde, sofern darauf eingetreten werden könne.
E. Gleichentags reichte X. ein weiteres Schreiben ein und formulierte ihre Anträge neu. Das Begehren auf Reduzierung der Schlussrechnung liess sie fallen. Neu beantragte X., dass die Kosten der gesamten Kindesschutzmassnahme auf die Mutter und den Vater von Y. (allenfalls einkommensbezogen) aufzuteilen und bereits geleistete Anteile zu berücksichtigen seien.
F. Mit Verfügung vom 20. November 2012 schrieb das Bezirksgericht Plessur die Beschwerde betreffend Reduktion der Kosten infolge Rückzug ab.
G. Am 29. November 2012 erklärte X., dass sie ihr Schreiben vom 19. November 2012 nicht innert Frist eingereicht habe und somit ad acta gelegt werden könne. Damit basiere ihre Beschwerde einzig auf ihrem Schreiben vom 7.
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November 2012. Zudem präzisierte sie, dass sie mit ihrem Antrag 2 klären lassen wolle, ob sich auch der Vater von Y. an den Kosten für die Kindesschutzmassnahmen zu beteiligen habe.
H. Am 18. Dezember 2012 fand sodann die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Plessur statt. Mit Entscheid vom 18. Dezember 2012, mitgeteilt am 10. Januar 2013 erkannte das Bezirksgericht Plessur als erstinstanzliche Aufsichtsbehörde in Vormundschaftssachen wie folgt:
„1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Auf den Antrag betreffend von der Vormundschaftsbehörde gelebte Kostentransparenz wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 600.00 (Entscheidgebühr) gehen zu Lasten von X. und sind dem Bezirksgericht Plessur innert 30 Tagen mit beiliegendem Einzahlungsschein zu bezahlen.

## Considerations