# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2bbec25d-09c5-4322-ab97-e9a2ad21b6f1
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der im Jahre 1971 geborene
X._
arbeitete seit dem
1.
November 1999
bei der
Stadt
Y._
als Klärmeister
und war als solcher bei der Schwei
zerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle
versi
chert (Urk. 8
/1). Am
2
2.
Januar 2012 rutschte die Tochter des Versicherten beim Spielen mit ihrem Vater aus und prallte seitlich gegen dessen linkes Knie
(
Urk.
8/1).
Am
2.
Februar 2012 wurde ein MRI des linken Knies erstellt, die fach
ärztliche Erstbehandlung fand bei
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für ortho
pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, statt, wel
cher ein
en
Zustand nach direktem von lateral wirkenden Knietrauma links mit
Valgisations
-Aussenrotations-Mechanismus, eine beginnende medial und
femo
ro-
patellär
betonte
Gonarthrose
Knie links sowie
eine
Adipositas diagnostizierte (
Urk.
8/3).
Am 1
9.
September 2012 wurde am linken Knie des Versicherten eine
Arthroskopie mit Knorpelglättung und
Plicaresektion
durchgeführt
(
Urk.
8/16). Aus kreisärztlicher Sicht wurde diese Operation zunächst nicht als direkte
Un
fall
folge
betrachtet (Stellungnahme vom
1.
Oktober 2012,
Urk.
8/18), was zur form
losen Ablehnung der Leistungen betreffend die Operation vom 1
9.
September 2012
führte (
Urk.
8/21); dieser Entscheid wurde mit Verfügung vom 3
0.
Oktober
2012 bestätigt (
Urk.
8/24).
Dagegen
erhob sowohl der obliga
torische
Krankenver
siche
rer
als auch der damalige Vertreter des Versicherten Einsprache (
Urk.
8/28,
Urk.
8/37). Zur weiteren Anspruchsklärung wurde eine orthopädische Beurtei
lung
bei PD
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für orthopädi
sche Chirurgie,
Versiche
rungs
medizin
SUVA,
eingeholt (
Urk.
8/47). Mit Einspracheentscheid vom 3
0.
Septem
ber 2013 wurde in teilweiser Gutheissung der Einsprachen festge
stellt, dass
die Versicherungsleistungen per 2
8.
Dezember 2012 eingestellt wer
den (
Urk.
8/48 =
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob der
Vertreter des Versicherten am 2
4.
Oktober
2013 Beschwerde und beantragte, es seien
dem Beschwerdeführer auch über den 2
8.
Dezember
2012 hinaus die gesetzlichen
Versicherungsleistungen
auszurichten. Eventuali
ter
sei
en
bei einem radiologischen Gerichtsexperten ein MRI zu er
stellen sowie ein orthopädisches
Gerichtsgutachten einzuholen
;
subeventualiter
sei die Sache da
für an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Weiter seien dem Beschwer
de
führer die Gutachterkosten (
Dr.
Z._
) in der Höhe von
Fr.
250.-- zu er
set
zen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der
Beschwerdegeg
ne
rin
,
eventualiter zu Lasten zu
Staates
(
Urk.
1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
4.
Dezember
2013 beantragte
die
Beschwerdegeg
nerin
die
Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7
), was dem Vertreter des Beschw
er
de
führers mit Schreiben vom 1
1.
Dezember 2013 mitgeteilt wurde (
Urk.
9).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung
(
UVG
)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art.
6
des Bundesgesetz
es
über den
Allgemeinen Teil
des Sozialversicherungsrechts;
ATSG)
, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge
des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid
(
Art. 8
ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art.
18 Abs.
1
UVG
). Der Rentenanspruch entsteht, wenn
von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Ge
sundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn
fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art.
19 Abs.
1 UVG).
1.2
Die Leistungspflicht eines
Unfallversiche
rers
gemäss UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem
Un
fallereignis
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali
di
tät, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na
türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
den
sein der ein
getretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen
Weise be
ziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann.
Ent
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittel
bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereig
nis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Inte
grität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheit
liche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E.
3.1, 402 E.
4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung
ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
wal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob
lie
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen
Be
weis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög
l
ich
keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E.
3.1, 119 V 335 E.
1, 118 V 286 E. 1b, je mit
Hinweisen).
1.3
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (
Art.
11
der Verordnung über die Unfallversicherung;
UVV). Bei einem Rückfall
handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank
heit,
so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Ar
beits
unfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes
Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy
chische Verände
rung
en
bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid da
mit, dass auf die orthopädische Beurteilung von PD
Dr.
A._
vom 2
6.
September
2013
vollumfänglich abzustellen sei. Die festgestellte Patella
bi
partita
sei an
lage
bedingt und der Unfall habe hinsichtlich der vorbestehenden
Gonarthrose
bloss zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt. Weiter sei die Verlet
z
ung des inneren Seitenbands Grad I bis II spätestens am 2
7.
Dezember 2012 ab
geheilt gewesen, so dass ab diesem Zeitpunkt mit über
wiegender Wahrschein
lich
keit von einem
status
quo sine
vel
ante habe ausge
gangen werden können.
Bei dieser Sachlage seien keine weiteren Abklärungen nötig, was zur Einstell
ung
der
Versicherungsleistungen per 2
8.
Dezember 2012 führe (
Urk.
2).
In der Beschwerdeantwort vertrat sie die Ansicht, dass sich die Beurteilung durch
PD Dr.
A._
als einleuchtend, nachvollziehbar und schlüssig erweise. Dagegen könne auf die vom Beschwerdeführer vorgelegten Gutachten nicht abgestellt werden. Der behandelnde Dr.
Z._
stehe in einem Vertrauensverhältnis zum Beschwerdeführer, so dass er tendenziell zu dessen Gunsten urteile. Dem Gut
achten eines anonymen Erstellers komme von vornherein kein Beweiswert
zu. Sie, die Beschwerdegegnerin, habe den Sachverhalt umfassend abgeklärt und
das Gutachten
Z._
habe keine neuen Untersuchungsergebnisse zu Tage
geführt, weshalb sie die entsprechenden Kosten nicht zu übernehmen habe (Urk.
7).
2.2
Demgegenüber machte der Vertreter des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass
in Bezug auf die traumatisierte Patella
bipartita
der aktuelle Ge
sundheitszustand nicht ausreichend abgeklärt
worden
sei. Für eine aussagekräf
tige Beurteilung der Unfallkausalität und der Frage des Erreichens des
status
quo
sine
vel
ante müsse eine MRI-Verlaufsuntersuchung durchgeführt und die Er
geb
nisse mit denjenigen der Untersuchung vom
2.
Februar 2012 verglichen werden.
Falls die damals beschriebene Stufenbildung der traumatisierten Patella
bipartita
weiterhin bestehe, gehe diese mit einem unfallbedingten
Arthroserisiko
einher (
Urk.
1).
3.
3.1
Am
2.
Februar 2012 wurde ein MRI des linken Knies erstellt.
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH für Radiologie, stellte in seinem Bericht vom
8.
Februar 2012 ein
en
Status nach medialer Patella (
S
ub-)Luxation fest mit kräftiger Zerrung des
Re
tinaculum
patellae
laterale sowie eine traumatische Mobilisation des nicht fu
sio
nierten Knochenkerns in der
laterosuperioren
Patella bei vorbestehender Pa
tella
bipar
tita
mit einer kleinen Stufe im
patellären
Knorpel in diesem Bereich.
Weiter liege eine beginnende mediale
Gonarthrose
, eine gering
e
bis mässige De
genera
tion des medialen Meniskus ohne akute Rissbildung und eine beginnende
medi
albetonte
Femoropatellararthrose
vor. Zudem bestehe ein grosse
r
Gelenker
g
uss
ohne freie
Gelenkkörper (
Urk.
8/5).
3.2
In seinem Bericht vom 1
3.
Februar 2012 diagnostizierte
Dr.
Z._
einen Zustand nac
h direktem von lateral wirkendem
Knietrauma links mit
Valgisati
ons-Aussenrotations-Mechanismus
(Läsion des medialen Seitenbandes Grad I-II
Knie links, Verdacht auf vordere Kreuzbandinsuffizienz Knie links, traumati
sier
te
Patella
bipartita
Knie links, Gelenkerguss), eine beginnende medial und
femoro-patellär
betonte
Gonarthrose
Knie links (MRI-Befund vom
2.
Februar 2012) so
wie
eine
Adipositas.
Befundmässig habe eine
Druckdolenz
im
anteromedia
len
un
d medialen Gelenkspalt, ein
Valgusstressschmerz
medial, ein deutliches
retropa
telläres
Krepitieren
beidseits sowie eine
Druckdolenz
am proximalen Ansatz des medialen Seitenbandes sowie am
Patella
o
berpol
festgestellt werden können.
Die
geprüfte Flexion/Extension habe 120/0/0° betragen, ohne
Hyper
extensions
schmerz
.
In den drei Wochen seit dem Trauma habe sich die Situation langsam wieder gebessert. Limitierend seien aktuell Restbeschwerden bei Drehbewegungen so
wie beim
Knien
. Klinisch bestehe vor allem eine Läsion des medialen
Seiten
bandes
Grad I-II sowie eine
Druckdolenz
über dem Gelenkspalt. Die MRI-Un
tersuchung zeige neben dem vorbestehenden Zustand der Patella
bipartita
eine mögliche traumatische Mobilisation des separierten Ossifikationszentrums. Zu
sätzlich liessen sich degenerative Veränderungen des medialen und
femoropa
tellären
Knorpels sowie des medialen Meniskus nachweisen. Aufgrund des bis
herigen Heilungsverlaufs sei ein konservatives Vorgehen angezeigt (
Urk.
8/3
; vgl. auch Urk. 8/8
).
3.3
In seinem Bericht vom 2
1.
August 2012 hielt
Dr.
Z._
fest, dass aktuell sieben Monate nach dem Trauma weiterhin bewegungs- und
belastungsabhän
gige
mediale Kniegelenks
chmerzen bestehen würden.
Aufgrund der
therapiere
sistenten
Beschwerden sei die Indikation zur Arthroskopie gegeben (
Urk.
8/9).
Am 1
9.
September 2012 führte
Dr.
Z._
eine Arthroskopie mit
Knorpel
glättung
und
Plicaresektion
am linken Knie durch.
Arthroskopisch
habe sich eine
medial und
femoropatellär
betonte
Gonarthrose
gezeigt mit
Knorpelaltera
tionen
(
Urk.
8/16).
3.4
In seinem Bericht vom
9.
Oktober 2012 hielt
Dr.
Z._
fest, dass drei Wo
chen
nach der Arthroskopie
seit einer Woche vermehrt Belastungsschmerzen be
stehen würden. Die Arbeitsfähigkeit betrage weiterhin 0
%
(
Urk.
8/19).
Aus dem Verlaufsbericht vom 2
9.
Oktober 2012 ergibt sich ein im Wesentlichen unveränderter Zustand (
Urk.
8/26).
3.5
Dem Bericht von
Dr.
Z._
vom
3.
Dezember 2012 ist
zu
entnehmen, dass
befundmässig noch ein
Valgusstressschmerz
sowie eine
Druckdolenz
im media
len
distalen Kollateralband
habe
festgestellt werden können. Es bestehe weiterhin
ein leicht verzögerter aber komplikationsloser Verlauf. Aufgrund der
Belas
tungs
steigerung
sei der berufliche Wiedereinstieg per Januar 2013 geplant (
Urk.
8/40)
.
3.6
In seinem Bericht vom 2
7.
Dezember 2012 berichtete
Dr.
Z._
über ein
er
gussfreies
, voll bewegliches und reizloses linkes Knie. Es sei zu einer Verbes
serung des Beschwerdebildes mit Steigerung der Belastbarkeit gekommen, vor allem durch die mittlerweile erfolg
t
e Einlagenve
rsorgung mit lateraler Erhöh
ung. Aufgrund des erfreulichen Verlaufs sei die Wiederaufnahme der Arbeit zu 50
%
per
1.
Januar 2013 geplant (
Urk.
8/41).
Aus dem Bericht vom 2
5.
Februar 2013 ist weiter ersichtlich, dass mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100
%
per
4.
März 2013 gerechnet w
u
rd
e
(
Urk.
8/42).
3.7
In seiner orthopädischen Beurteilung vom 2
6.
September 2013 hielt
PD
Dr.
A._
fest, dass die Verletzung des inneren Seitenbandes mit überwiegender Wahr
schein
lichkeit spätestens am 2
7.
Dezember 2012 abgeheilt gewesen sei. Die Di
ag
nose einer Patella
bipartita
beschreibe einen anlagebedingten Zustand, wel
cher in den meisten Fällen keine Beschwerden verursache und als Zufallsbefund fest
gestellt werde.
Die im Bericht von
Dr.
Z._
beschriebene
Druck
schmerz
haftigkeit
am
Patella
o
berpol
bestehe in sämtlichen nachfolgenden Be
richten nicht
mehr. Eine strukturelle Verletzung sei kernspintomographisch und
arthros
ko
pisch
nicht nachzuweisen. Die mässig ausgeprägte Degeneration des
innen
seiti
gen
Gelenkkompartiments sei als Vorzustand zu werten. Aufgrund des Unfalls sei es ohne strukturelle Verletzung zu einer vorübergehenden Ver
schlechterung gekommen. Aufgrund der von
Dr.
Z._
am 2
7.
Dezember 2012 erhobenen klinischen Befunde sei von da an mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit von der Erreichung des Status quo sine
vel
ante auszugehen (
Urk.
8/47
S. 6
).
3.8
Dem vom Vertreter des Beschwerdeführers eingereichten anonymisierten Bericht
vom 1
0.
Oktober 2013 ist folgendes Fazit zu entnehmen: Da eine klinische Un
ter
suchung betreffend die traumatische Mobilisierung mit Stufenbildung des nicht fusionierten Knochenkerns der Patella fehle, sei dieser Bereich nicht ein
deutig abgeklärt. Es bleibe unklar, ob die nachgewiesene Stufe im Knorpel fort
bestehe und einer vorzeitigen, dann unfallbedingten
Arthrosebildung
Vorschub leiste (
Urk.
3/3).
In seinem Bericht vom 1
6.
Oktober 2013 äusserte sich
Dr.
Z._
dahinge
hend, dass die Frage, ob die damals beschriebene Stufenbildung der traumati
sier
ten Patella
bipartita
weiterhin bestehe, mittels einer MRI-Untersuchung ab
zuklären sei, da dies mit einem unfall
bedingten
Arthroserisiko
einher
gehe
(
Urk.
3/4).
4.
4.1
Was die
Arthroseproblematik
sowie die Verletzung des Seitenbandes betrifft, kann ohne weiteres auf die orthopädische Beurteilung von
PD
Dr.
A._
vom 2
6.
September 2013 abgestellt werden. Der von
Dr.
Z._
dokumentierte
Verlauf der Beschwerden zeigt dabei klar, dass insbesondere nach dem operati
ven
Eingriff und der Versorgung mit Einlagen eine stetige Verbesserung der Be
schwer
den erzielt werden konnte. Der
mit
Bericht vom 2
7.
Dezember 2012 fest
gehaltene Befund
eines reizlosen und voll beweglichen Knies
konnte zudem mit
Bericht vom 2
5.
Februar 2013 bestätigt werden. Entsprechend den Ausfüh
rung
en
von
PD
Dr.
A._
kann demnach
-
was die Aktivierung der
Gonarthrose
und die
Verletzung des Seitenbandes
betrifft – spätestens ab dem 2
7.
Dezember 2012 von
der Erreichung des Status quo sine
vel
ante ausgegangen werden. Nicht ent
schei
dend ist dabei, ob die von
Dr.
Z._
festgestellten Beschwerden nun eher
von
eine
r
Seitenbandläsion
bei aktivierter
Gonarthrose
herrührten (
Dr.
Z._
) oder ob eher von einer Zerrung des
Retinaculum
pa
tellae
late
ral
e auszugehen ist (
Dr.
B._
).
Dr.
Z._
bestätigte explizit die Aushei
lung der Unfallfolgen von Seiten der medialen Seitenbandläsion per 28. Dezem
ber 2012 (Urk. 3/4).
4.2
Was die Mobilisation des nicht fusionierten Knochenkerns im Bereich der Pa
tella
bipartita
betrifft, ist anzumerken, dass
Dr.
Z._
allein
a
m 1
3.
Februar 2012
über
eine
Dolenz
in diesem Bereich be
richtet.
Den
nachfolgenden Berichten ist
diesbezüglich nichts mehr zu entneh
men, so dass mit überwiegender Wahrschein
lichkeit davon auszugehen ist, dass die im MRI beschriebene Stufenbildung im
Knorpel
– sofern diese als
unfallbe
dingt
anerkannt würde – aktuell keine Be
schwer
den mehr verursacht. Dies wird im Grundsatz auch von der
beschwer
de
führenden
Partei nicht in Frage gestellt, weisen doch die im Verfahren einge
reichten
fachärztlichen
Berichte allein auf ein unfallbedingtes
Arthroserisiko
hin (
Urk.
3/3 f.). Vor diesem Hintergrund kann
aber
auf weitere Abklärungen
be
treffend
die Stufenbildung im Knorpel
im Be
reic
h der Patella
bipartita
, verzich
te
t werden. Darauf hinzuweisen ist, dass eine Kausalitätsprüfung allein im Hinblick auf eine
eingetretene gesund
heitliche Störung
zu erfolgen hat. Eine solche wäre
aber – wenn überhaupt - erst mittel- oder langfristig zu erwarten und im Rah
men
eines Verfahrens be
treffend Spätfolgen fundiert abzuklären.
Im jetzigen Zeit
punkt kann demgegen
über die Leistungspflicht des Unfallversicherers auch ohne
Verlaufs-MRI ab
schliessend beurteilt werden.
4.3
Zusammenfassend führt dies in Bestätigung des angefochtenen
Einspracheent
scheids
zur Abweisung der Beschwerde.
5.
Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Gutachtenskosten in der Höhe von
Fr. 250.--
(Urk.
1
S.
2) fallen unter den Begriff der Parteikosten im Sinne von
Art. 61
lit
. g ATSG. Da der Beschwerdeführer in diesem Verfahren unterliegt, hat
er keinen Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, zumal die medizinischen Angaben in den vom Beschwerdeführer eingeholten Gutachten in Bezug auf dieses Ver
fahren kaum sachdienlich und beachtlich waren (vgl. BGE
115 V 62 E. 5c; SVR 2011 IV Nr. 13 S. 35 E. 2 [Urteil des Bundesgerichts 9C_178/2010 vom 14. April
2010]). Gründe für ein ausnahmsweises Abweichen davon (
Kieser
, ATSG-Kom
men
tar, 2. Aufl., Art. 61
lit
. g
Rz
118) liegen nicht vor.