# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 15f7db7a-95ff-4e86-8c5c-8c40c234dfae
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A bezog vom 1. Juli 2010 bis 31. März 2012 Sozialhilfeleistungen von der Gemeinde B, wobei die Auszahlungen über den Zweckverband Sozialdienst des Bezirks H abgewickelt wurden. Am 11. April 2011 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich A rückwirkend ab 1. Juli 2010 eine ganze Invalidenversicherungsrente zu. In der Folge kam die Gemeinde B zum Schluss, dass nach Verrechnung der an A ausbezahlten IV-Renten noch eine offene Sozialhilfeschuld von Fr. 24'708.45 bestehe. Mit Verfügung vom 3. Mai 2012 ordnete die Gemeinde unter anderem an, die vom 1. Juli 2010 bis zum 31. März 2012 an A ausgerichteten Sozialhilfeleistungen würden im Umfang von Fr. 24'708.45 zurückgefordert, wobei das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV diesen Betrag direkt an die Gemeinde B zu überweisen habe. Im Mai bzw. Juni 2012 gewährte das Amt für Zusatzleistungen A rückwirkend ab Juli 2010 monatliche Ergänzungsleistungen und Beihilfen (vgl. hinten I.J und II.A). Zwischen Mai 2012 und Oktober 2013 zahlte das Amt Ergänzungsleistungen und Beihilfen im Umfang von Fr. 21'991.60 an die Gemeinde B aus.
B.
Der Bezirksrat H hiess einen Rekurs, den A gegen die Verfügung der Gemeinde B vom 3. Mai 2012 erhoben hatte, mit Dispositivziffer III des Beschlusses SO.2012.22 vom 5. Februar 2013 teilweise gut, und reduzierte den Rückforderungsbetrag von Fr. 24'708.45 auf Fr. 24'592.55.
C.
Am 28. Januar 2016 hiess das Verwaltungsgericht Zürich die Beschwerde, die A gegen den Beschluss des Bezirksrats H vom 5. Februar 2013 erhoben hatte, mit Urteil VB.2013.00227 teilweise gut. Das Gericht hob
Dispositivziffer
III des Bezirksratsbeschlusses vom 5. Februar 2013 auf, stellte fest, dass die von der Gemeinde B vorgenommene Verrechnung der von ihr geleisteten wirtschaftlichen Hilfe für den Zeitraum vom 1. Juli 2010 bis 31. März 2012 mit Nachzahlungen und Rentenzahlungen der Invalidenversicherung und mit Zusatzleistungen zur AHV/IV im Betrag von insgesamt Fr. 45'562.80 zu Recht erfolgt sei, und verpflichtete A, der Gemeinde B für die genannte Periode Rückzahlungen im Betrag von Fr. 2'258.50 zu leisten; im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (
Dispositivziffer
1). Sodann verpflichtete das Verwaltungsgericht die Gemeinde B, A eine Parteientschädigung von Fr. 2'700.- (inkl. Mehrwertsteuer) für das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (
Dispositivziffer
5). Schliesslich wurde der unentgeltliche Rechtsbeistand von A für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 6'116.60 (inkl. Mehrwertsteuer) entschädigt, wobei festgehalten wurde, dass die Parteientschädigung gemäss
Dispositivziffer
5 anzurechnen sei (
Dispositivziffer
6).
D.
Gegen
Dispositivziffer
5 und 6 des Entscheids VB.2013.00227 des Verwaltungsgerichts vom 28. Januar 2016 erhob A Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und verlangte die Zusprechung einer Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 6'116.60. Das Bundesgericht wies die Beschwerde ab (BGr, 24. August 2016, 8C_210/2016, E. 7.6).
E.
Unter Berufung auf den Entscheid VB.2013.00227 des Verwaltungsgerichts vom 28. Januar 2016 gelangte A am 12. Mai 2016 erneut an die Gemeinde B. Sie beantragte, 1. ihr sei die Rückzahlung im Umfang von Fr. 2'258.50 zu erlassen, die das Verwaltungsgericht in
Dispositivziffer
1 des Urteils VB.2013.00227 angeordnet habe, 2. die Gemeinde B müsse ihr Leistungen im Umfang von Fr. 19'733.10 zurückerstatten, und 3. der Betrag von Fr. 6'126.- sei ihr zu erlassen bzw. an sie zurückzuzahlen.
F.
Am 28. August 2017 verfügte die Sozialbehörde B, sie trete nicht ein auf das Begehren As vom 16. Mai 2016 bezüglich Zurückzahlung von Fr. 19'733.10 (
Dispositivziffer
1) und bezüglich Erlass von Fr. 6'126.- (
Dispositivziffer
2). Das Gesuch um Erlass des Rückzahlungsbetrags von Fr. 2'258.50 wies die Sozialbehörde ab (
Dispositivziffer
3).
G.
Gegen die Verfügung der Sozialbehörde B vom 28. August 2017 erhob A am 11. Oktober 2017 Rekurs beim Bezirksrat H. Sie beantragte unter anderem, 1. die
Dispositivziffern
1–5 dieser Verfügung seien aufzuheben, 2. die [Rückzahlung der] rechtmässig bezogenen Wirtschaftshilfe von Juli 2010 bis Mai 2012 in der Höhe von Fr. 67'178.25 sei ihr zu erlassen, 3. ihr seien Fr. 22'334.05 auszubezahlen aufgrund der Reduktion der Rückerstattungsforderung durch das Verwaltungsgericht im Urteil VB.2013.00227.
H.
Am 19. Februar 2019 entschied der Bezirksrat H, der Rekurs von A gegen den Beschluss der Sozialbehörde vom 28. August 2017 werde abgewiesen (in Bezug auf
Dispositivziffer
3), soweit darauf eingetreten werde.
I.
Am 21. März 2019 erhob A beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Bezirksratsentscheid vom 19. Februar 2019. Sie beantragte unter anderem, der Bezirksratsbeschluss vom 19. Februar 2019 sei aufzuheben. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde am 1. Juli 2021 – unter Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung – ab (Urteil VB.2019.00194). Auf ein dagegen gerichtetes Rechtsmittel von A trat das Bundesgericht nicht ein (BGr, 23. September 2021, 8C_563/2021).
J.
Parallel zum dargelegten sozialhilferechtlichen Verfahren lief in Bezug auf A auch ein sozialversicherungsrechtliches Verfahren (vgl. auch vorn I.A). Das Amt für Zusatzleistungen gewährte A am 10. Mai 2012 (Verfügung) bzw. am 7. Juni 2012 (Einspracheentscheid) rückwirkend ab Juli 2010 monatliche Ergänzungsleistungen und Beihilfen. Gegen den Einspracheentscheid des Amts für Zusatzleistungen vom 7. Juni 2012 erhob A Beschwerde, die das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich am 2. Oktober 2013 abwies. A führte daraufhin Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Das Gericht hiess die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur Neuberechnung der Ergänzungsleistungen an das Amt für Zusatzleistungen zurück (BGr, 9. April 2014, 9C_884/2013). In der Folge setzte das Amt für Zusatzleistungen die Ergänzungsleistungen neu fest. Daraus resultierte unter Berücksichtigung der bereits ausgerichteten Leistungen eine Nachzahlung an A von Fr. 3'047.- (Verfügung vom 12. Mai 2014 und Einspracheentscheid vom 25. November 2014). Rund zwei Jahre später – am 7. Mai 2016 – forderte A unter Berufung auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts VB.2013.00227 vom 28. Januar 2016 eine Revision bzw. Neuberechnung der Ergänzungsleistungen durch die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich. Nach erfolgloser Anrufung der innerkantonalen Rechtsmittelinstanzen erhob A Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, das die Beschwerde teilweise guthiess und die Sache an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich zurückwies (BGr, 1. Juli 2019, 9C_279/2019, E. 2.2). Im zweiten Rechtsgang wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Beschwerde von A erneut ab. Dagegen wehrte sich A erfolglos beim Bundesgericht (BGr, 5. Mai 2020, 9C_711/2019, E. 4.4).
II.
A.
Im Zeitraum zwischen 2010 und 2012 hatte die Sozialbehörde B gegenüber A nicht nur die eingangs erwähnte Verfügung vom 3. Mai 2012 erlassen (vgl. vorn I.A.), sondern diverse weitere Verfügungen, die in erster Linie die Frage der Übernahme von krankheitsbedingten Kosten sowie von Umzugskosten und Fahrspesen betrafen. Gegen vier Verfügungen – jene vom 3. Mai 2012, zwei Verfügungen vom 20. April 2011 sowie eine Verfügung vom 11. Juli 2011 – erhob A Rekurs. Am 5. Februar 2013 hiess der Bezirksrat H diese Rekurse teilweise gut und wies die Verfahren grossmehrheitlich zur ergänzenden Untersuchung und zur neuen Entscheidfindung an die Sozialbehörde B zurück. Der Bezirksrat hob dabei unter anderem auch
Dispositivziffer
2 der Verfügung vom 3. Mai 2012 auf, worin die Sozialbehörde angeordnet hatte, dass sie A ab 1. April 2012 keine weiteren Sozialhilfeleistungen mehr ausrichte – weder rückwirkend noch für die Zukunft. Die Gemeinde B focht die vier Rekursentscheide beim Verwaltungsgericht an. Am 22. September 2016 wies das Verwaltungsgericht zwei der Beschwerden ab und trat auf die beiden anderen Beschwerden nicht ein (VGr, 22. September 2016, VB.2013.00181–184). Das Verwaltungsgericht begründete sein Urteil in erster Linie damit, dass der Umstand, dass A Ergänzungsleistungen bezogen habe, nicht ausschliesse, dass sie einen sozialhilferechtlichen Anspruch auf Übernahme von krankheits- und behinderungsbedingten Kosten geltend machen könne – insbesondere im Zusammenhang mit komplementär- und alternativmedizinischen Leistungen (vgl. VGr, 22. September 2016, VB.2013.00181–184, E. 3.5).
B.
Vor dem Hintergrund des Verwaltungsgerichtsurteils VB.2013.00181–184 vom 22. September 2016 reichte A der Sozialbehörde am 6. Januar 2017 eine Eingabe ein, in der sie die nach ihrer Auffassung noch ausstehenden Sozialhilfeansprüche auflistete. Am 6. Februar 2017 forderte die Sozialbehörde B den Rechtsvertreter von A dazu auf, eine detaillierte Aufstellung sämtlicher Leistungen einzureichen, deren Übernahme A bis zum heutigen Tage unter dem Titel "Sozialhilfe" beanspruche und die noch nicht ausgerichtet worden seien, unter Angabe des jeweiligen Leistungszeitraums mit den entsprechenden Ausgabebelegen. In der Folge reichte Rechtsanwalt E der Sozialbehörde B am 12. Juni 2017 eine Auflistung der sozialhilferechtlichen Leistungen ein, die A gegenüber der Gemeinde B im Zeitraum 2010–2012 geltend machte.
C.
Mit Verfügung vom 26. April 2019 gewährte die Sozialbehörde B A für den Zeitraum vom 1. Juli 2010 bis Ende März 2012 zusätzliche Sozialhilfeleistungen in der Höhe von Fr. 13'108.65 (
Dispositivziffer
4), und zwar in erster Linie für krankheitsbedingte Kosten sowie – in geringfügigem Umfang – für weitere Kosten (AHV-Beiträge von Fr. 124.60, Wohnnebenkosten von Fr. 325.10 und Fahrspesen von Fr. 154.45). Soweit A weitere bzw. höhere Leistungen verlangt hatte, wies die Sozialbehörde die Anträge ab – unter Vorbehalt des Zeitraums von April bis Mai 2012: diesbezüglich beschloss die Sozialbehörde, das Verfahren weiterzuführen (
Dispositivziffer
1 und 5). Ferner auferlegte die Sozialbehörde A eine Frist von 30 Tagen, um die für die Ausrichtung der IV-Rente an sie zuständige Ausgleichskasse und das Amt für Zusatzleistungen gegenüber der Sozialbehörde B schriftlich vom Amtsgeheimnis zu befreien und diese Stellen zu ermächtigen, über die in den Monaten April und Mai 2012 ausgerichteten Leistungen unter Beilage von Belegkopien umfassend Auskunft zu geben (
Dispositivziffer
2). Schliesslich ersuchte die Gemeinde B den unentgeltlichen Rechtsbeistand von A, innert 30 Tagen seine Aufwendungen für das Verfahren bis zum heutigen Zeitpunkt in Rechnung zu stellen (
Dispositivziffer
6).
D.
Gestützt auf
Dispositivziffer
6 der Verfügung der Gemeinde B vom 26. April 2019 stellte Rechtsanwalt E der Gemeinde B am 3. Juni 2019 eine Honorarrechnung in der Höhe von Fr. 6'294.10 zu. Am 12. August 2019 überwies die Gemeinde B diesen Betrag an E. Am 27. Januar 2021 ersuchte A die Gemeinde B um Erlass der Anwaltskosten von Fr. 6'294.10.
E.
Mit Schreiben vom 13. Oktober 2021 forderte A die Gemeinde B dazu auf, ihr innert fünf Tagen den Betrag von Fr. 2'258.50 zu überweisen. Zur Begründung führte sie aus, es handle sich um eine Restschuld im Zusammenhang mit der Parteientschädigung, die ihr das Verwaltungsgericht im Jahr 2016 – im Rahmen des Urteils VB.2013.00277 – zugesprochen habe. Gleichentags überwies A der Gemeinde B den Betrag von Fr. 2'258.50. Am 3. November 2021 überwies die Gemeinde den Betrag zurück an A.
III.
[VB.2022.00180]
A.
Am 4. Juni 2019 erhob A beim Bezirksrat H Rekurs gegen den Beschluss der Gemeinde B vom 26. April 2019. Sie beantragte, 1.
Dispositivziffer
5 des Beschlusses vom 26. April 2019 sei aufzuheben; die Kosten für die Hausrat- und Haftpflichtversicherung, der Mieterverbandsbeitrag und die Integrationszulage seien ihr im vollen Umfang zuzusprechen; 2. die sofortige Auszahlung von Fr. 13'108.65 sei zu veranlassen; dem Rekurs sei insoweit die aufschiebende Wirkung zu entziehen; 3. die zurückgestellten versicherungsvertragsrechtlichen Kosten von Fr. 555.- bzw. Fr. 352.-, die
Dispositivziffer
1 betreffen würden, seien einzeln nachzuweisen oder zusammen mit den gutgeheissenen Kosten auszuzahlen; die aufschiebende Wirkung des Rekurses sei auch in diesem Punkt aufzuheben; 4. ihr sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren; 5. ihr sei eine unentgeltliche Rechtsvertretung zu bestellen. Am 5. Juni 2019 reichte A dem Bezirksrat H eine weitere Eingabe sowie weitere Beilagen ein.
B.
Am 19. Juni 2019 wies der Bezirksrat H den Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung des Rekurses vom 4. Juni 2019 ab. Am 26. Juni 2019 bewilligte der Bezirksrat das Gesuch von A um unentgeltliche Rechtsvertretung und lud sie dazu ein, den Namen einer Vertreterin oder eines Vertreters zu nennen. Am 15. Juli 2019 verzichtete A auf die Nennung einer Rechtsvertretung.
C.
Mit Beschluss SO.2019.21 vom 15. Februar 2022 entschied der Bezirksrat, I. der Rekurs vom A vom 4. Juni 2019 gegen den Beschluss der Sozialbehörde B vom 26. April 2019 werde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werde; II. es würden keine Verfahrenskosten erhoben; III. A werde keine Parteientschädigung zugesprochen.
D.
Am 27. März 2022 erhob A beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksrats SO.2019.21 vom 15. Februar 2022. Sie stellte die Anträge, 1. der angefochtene Beschluss sei aufzuheben; 2. das Verwaltungsgericht habe die Auszahlung von Sozialhilfeleistungen im Umfang von Fr. 14'007.42 anzuordnen; 3. es sei festzustellen, dass die Gemeinde B die abgewiesenen Anträge zur Kostenübernahme gemäss Rekursantrag 1 neu zu prüfen oder zu zahlen habe (Streitwert: Fr. 8'030.23); 4. ihr sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren; 5. "Antrag Parteientschädigung"; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gemeinde B. Aufgrund dieser Beschwerde eröffnete das Verwaltungsgericht ein Verfahren mit der Geschäftsnummer VB.2022.00180.
E.
Am 28. März 2022 reichte A dem Verwaltungsgericht eine Ersatz-CD für eine zuvor eingereichte defekte CD ein. Am 13. April 2022 verzichtete der Bezirksrat H auf eine Stellungnahme zur Beschwerde. Am 14. April 2022 reichte die Gemeinde B dem Verwaltungsgericht eine Beschwerdeantwort ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Am 17. Mai 2022 reichte A eine weitere Stellungnahme ein. Am 18. Juli 2022 ersuchte sie um Zustellung des Protokollhefts im Verfahren VB.2022.00180.
IV.
[VB.2022.00160]
A.
Am 8. November 2021 erhob A beim Bezirksrat H eine als " Rechtsverzögerungsbeschwerde" bezeichnete Eingabe. Darin beantragte sie, 1. die Sozialbehörde B sei zu verpflichten, ihr eine Abrechnung und den aktuellen Saldo aus ihrer Sozialhilfe-Einzelfallrechnung auszuhändigen; 2. ihr sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren; 3. ihr sei eine Parteientschädigung mindestens im Umfang ihres Rekursverfahrensaufwands zulasten der Gemeinde B zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gemeinde B.
B.
Am 20. November 2021 erhob A beim Bezirksrat H eine zweite als " Rechtsverzögerungsbeschwerde" bezeichnete Eingabe. Darin ersuchte sie den Bezirksrat, 1. die Gemeinde sei dazu zu verpflichten, eine rekursfähige Verfügung zu erlassen in Bezug auf den von ihr im Januar 2021 geforderten Erlass von Rechtsanwaltskosten in der Höhe von Fr. 6'294.10. Eventualiter stellte sie (2.) das Begehren, der Bezirksrat selber habe eine solche Verfügung zu erlassen bzw. (6.) habe die Gemeinde B zu verpflichten, die Anwaltskosten definitiv zu erlassen. Ferner ersuchte sie (3.) um unentgeltliche Prozessführung und (4.) um Zusprechung einer Parteientschädigung; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gemeinde B.
C.
Am 12. Dezember 2021 erhob A beim Bezirksrat H eine dritte als " Rechtsverzögerungsbeschwerde" bezeichnete Eingabe. Darin beantragte sie, 1. die Gemeinde B sei zu verpflichten, ihr die noch nicht ausbezahlten Sozialhilfeleistungen in der Höhe von
Fr. 21'969.05
zu entrichten; 2. eventualiter habe der Bezirksrat die Auszahlung dieser Leistungen selber zu beschliessen; 3. die Gemeinde B habe ihr eine Parteientschädigung – mindestens in der Höhe des Rekursverfahrensaufwands – auszuzahlen; 4. ihr sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gemeinde B. Mit Rekursvernehmlassung vom 17. Dezember 2021 beantragte die Gemeinde B, der Rekurs sei abzuweisen, unter Kostenfolgen zulasten von A.
D.
Am 15. Februar 2022 beschloss der Bezirksrat, I. die Rekurse wegen Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung vom 8. November 2021, vom 20. November 2021 und vom 12. Dezember 2021 würden zu einem Rekursverfahren mit der Geschäftsnummer GE.2021.19 vereinigt; II. auf den Antrag As auf Auszahlung von Sozialhilfeleistungen in der Höhe von Fr. 21'969.05 werde nicht eingetreten; III. die Rekursvernehmlassung der Sozialbehörde B vom 17. Dezember 2021 werde A zugestellt zur Einreichung einer freiwilligen Stellungnahme innert 30 Tagen.
E.
Am 15. März 2022 erhob A beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksrats GE.2021.19 vom 15. Februar 2022. Sie stellte die Anträge, 1. ihr seien die aktuellen Saldi aus der Einzelfallrechnung der Sozialbehörde zuzustellen, und zwar inkl. separat gebuchte AHV-Leistungen, Krankenkassenprämie KVG, Individuelle Prämienverbilligung, Sozialhilfeausgaben und Rückzahlungen von Klient und Sozialversicherungen für diese Positionen; 2. es sei ein rekursfähiger Beschluss zu fällen betreffend Erlass der Rückzahlung von Anwaltskosten von Fr. 6'294.10; 3.
Dispositivziffer
II des angefochtenen Beschlusses sei aufzuheben und die Gemeinde B sei zu verpflichten, die Sozialhilfeanträge von A weiterhin entgegenzunehmen; 4. die unentgeltliche Prozessführung sei zu gewähren; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gemeinde B. Aufgrund dieser Beschwerde eröffnete das Verwaltungsgericht ein Verfahren mit der Geschäftsnummer VB.2022.00160.
F.
Am 23. März 2022 reichte der Bezirksrat eine Stellungnahme zur Beschwerde von A ein. Am 24. März 2022 liess A dem Verwaltungsgericht eine weitere Eingabe zukommen. Am 14. April 2022 reichte die Gemeinde B eine Beschwerdeantwort ein, ohne einen formellen Antrag zu stellen. A reichte in der Folge noch weitere Eingaben ein, nämlich am 13. Mai 2022, am 9. Juni 2022, am 24. Juni 2022 und am 4. Juli 2022. Die Gemeinde B reichte dem Verwaltungsgericht am 21. Juni 2022 weitere Aktenstücke ein. Am 18. Juli 2022 ersuchte A um Zustellung des Protokollhefts im Verfahren VB.2022.00160.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
Formelle Fragen (VB.2022.00160 und VB.2022.00180)
1.1
Das Verwaltungsgericht ist funktionell und sachlich zuständig für die Behandlung der Beschwerde gegen den Beschluss SO.2019.21 des Bezirksrats H vom 15. Februar 2022 (§ 41 Abs. 1 i.V.m. § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]; Beschwerdeverfahren VB.2022.00180) sowie der Beschwerde gegen den Beschluss GE.2021.19 des Bezirksrats H vom 15. Februar 2022 betreffend Rechtsverzögerung/-verweigerung (§ 41 Abs. 1 i.V.m. § 19 Abs. 1 lit. a und b VRG; Beschwerdeverfahren VB.2022.00160).
1.2
Nach § 71 VRG i.V.m. Art. 125 lit. c der Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (SR 272) kann das Gericht aus prozessökonomischen Gründen selbständig eingereichte Rechtsvorkehren vereinigen (vgl. VGr, 9. Dezember 2021, VB.2021.00650–652, E. 2). Im vorliegenden Fall betreffen die beiden Beschwerdeverfahren VB.2022.00160 und VB.2022.00180 die gleiche Rechtsmittelklägerin und die gleiche, bereits mehr als zehn Jahre andauernde Prozessgeschichte. Ferner stellen sich teilweise identische oder ähnliche Rechtsfragen, sodass die beiden Verfahren zu vereinigen sind.
1.3