# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f7557246-f6ca-4647-b3ef-4a4bd3791e62
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Forderung
Berufung gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Dietikon vom 21. Juni 2014; Proz. CG140010
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Rechtsbegehren: (act. 1 und 2 sinngemäss)
Es sei der Eintrag im Grundbuch gemäss Anzeige des Grundbuchamtes Schlieren im Sinne von Art. 969 ZGB vom 7. Januar 2014 zu Gunsten der Beklagten zu löschen.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
Beschluss des Bezirksgerichtes Dietikon vom 21. Juni 2014:
1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.
2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten werden dem Kläger auferlegt und mit dem bereits geleisteten
Vorschuss verrechnet. Der allfällige Fehlbetrag wird vom Kläger nachgefordert.
4. Der Beklagten wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5./6. Mitteilung/Rechtsmittel
Berufungsanträge:
des Berufungsklägers (sinngemäss, vgl. act. 25 S. 2-3):
1. Der Grundbucheintrag gemäss Anzeige vom 7. Januar 2014 des Grundbuchamtes
Schlieren zu Gunsten der Beklagten sei im Sinne von Art. 975 ZGB zu löschen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
2. Die Kaution von Fr. 25'550.- sei vom Kläger in monatlichen Raten à Fr. 1'100.- zu bezahlen.
3. Das Scheidungsurteil sei durch ein Vermögensinventar zu ergänzen. Dieses  soll zum einen die "behaupteten" Eigenmittel des Klägers im  von Fr. 240'000.- sowie zum anderen den hälftigen Besitz der Parteien an der gemeinsamen Liegenschaft durch einen gerichtlich festgestellten Betrag .
4. Die Beklagte soll dem Kläger seine Eigenmittel zurückerstatten.
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## Considerations

Erwägungen:
I. (Übersicht zum Sachverhalt/Prozessgeschichte)
1. - 1.1 Die Parteien waren einst verheiratet. Die Ehe wurde mit Urteil vom 22. Dezember 2005 des Bezirksgerichtes Zürich rechtskräftig geschieden. In Dis-
positiv-Ziffer 9 Bstb. a des Scheidungsurteils wurde vorgemerkt, dass B._ die
dazumal je hälftig im Miteigentum der Eheleute stehende Liegenschaft C._-
strasse ..., ... (Grundregister Blätter ...,
Katasternummern ..., ..., ... und ...) mit sämtlichen Belastungen zu
Alleineigentum übernimmt.
Zu dieser Übernahme (bzw. zur dazu erforderlichen Übertragung des Mitei-
gentumsanteils durch A._) kam es in der Folge nicht. Mit Verfügung vom 8.
Juni 2012 erläuterte und ergänzte daher das Bezirksgericht Zürich die Dispositiv-
Ziffer 9 Bstb. a des Scheidungsurteils und verpflichtete A._, seinen hälftigen
Miteigentumsanteil an der Liegenschaft C._-strasse ..., ... auf die Beklagte
zu übertragen und die dafür notwendigen Unterschriften auf erstes Verlangen von
B._ zu leisten, beispielsweise beim Grundbuchamt und Notariat. Diese Ver-
fügung erwuchs ebenfalls in Rechtskraft.
1.2 A._ leistete auch danach die für die Übertragung seines  auf B._ notwendigen Unterschriften nicht. Auf Ersuchen von B._
wies deshalb das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz, im Verfahren
EZ130045-L mit Urteil vom 5. Dezember 2013 das zuständige Grundbuchamt
Schlieren an, den hälftigen Miteigentumsanteil von A._ mit Eigentumsantritt
per 1. Januar 2006 auf B._ zu übertragen, auf deren Kosten, mit sämtlichen
Lasten und unter Übernahme sämtlicher Grundpfandschulden bei der Migros
Bank AG, ... [Adresse] (vgl. act. 18/17, dort Dispositiv-Ziffer 1). Zugleich wurde
vorgemerkt, dass die Gesuchstellerin B._ nach erfolgter Übertragung des
Miteigentumsanteils von A._ auf sie die im Scheidungsurteil vorgesehene gü-
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terrechtliche Ausgleichszahlung an diesen leistet (vgl. a.a.O., Dispositiv-Ziffer 2).
Auch dieses Urteil erwuchs in Rechtskraft (vgl. act. 18/22 und act. 29).
Am 7. Januar 2014 zeigte das Grundbuchamt Schlieren A._ gestützt
auf Art. 976 ZGB an, dessen hälftiger Miteigentumsanteil an der Liegenschaft
C._-strasse ... sei rückwirkend per 1. Januar 2006 auf B._ übertragen
worden. Letztere sei nunmehr Alleineigentümerin des Grundstücks (vgl. act. 3/1).
Der Anzeige war der Hinweis angefügt, wer durch ungerechtfertigte oder unrichti-
ge Einträge in seinen dinglichen Rechten verletzt sei, könne gestützt auf Art. 975
Abs. 1 ZGB auf deren Löschung oder Abänderung klagen (vgl. a.a.O.).
2. - 2.1 A._ nahm den Hinweis in der Anzeige des Grundbuchamtes  offensichtlich zum Anlass, eine Klage auf Löschung der Übertragung seines
hälftigen Miteigentumsanteils anzuheben: Sein entsprechendes Schlichtungsge-
such ging jedenfalls schon am 28. Januar 2014 beim Friedensrichteramt Bir-
mensdorf ein (vgl. act. 1). Die Schlichtung scheiterte am 6. März 2014 und es
wurde A._ als klagender Partei die Klagebewilligung ausgestellt. Mit einer
Klageschrift, die vom 10. April 2014 datiert und bereits am 9. April 2014 der Post
übergeben worden war (vgl. act. 2 S. 1), gelangte A._ (fortan: der Kläger) an
das Bezirksgericht Dietikon. Im Einklang mit seinem Schlichtungsgesuch verlang-
te er, dass der Eintrag vom 7. Januar 2014, der die Übertragung seines Miteigen-
tumsanteils an B._ (fortan: die Beklagte) zum Gegenstand hat, wieder ge-
löscht werde (act. 2 S. 1).
2.2 Das Bezirksgericht forderte den Kläger mit Beschluss vom 22. April 2014 zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 25'550.- auf. Der Berechnung
des Vorschusses lagen die Angaben des Klägers zum Wert seines Miteigen-
tumsanteils in der Klageschrift zugrunde (vgl. act. 4 S. 2 und dazu act. 2 S. 1 so-
wie act. 3/2). Zudem erfolgte eine Aufklärung zu den mutmasslichen Prozesskos-
ten und über die Möglichkeit unentgeltlicher Rechtspflege (vgl. a.a.O.). Der Kläger
ersuchte in der Folge sowohl das Bezirksgericht als auch das Obergericht des
Kantons Zürich auf dem Weg der Beschwerde um Bewilligung einer Zahlung des
Vorschusses in monatlichen Raten zu Fr. 1'000.- und überwies der Bezirksge-
richtkasse eine erste Rate (vgl. act. 6, act. 8, act. 11). Das Obergericht trat auf
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das Anliegen des Klägers am 15. Mai 2014 nicht ein (act. 11). Das Bezirksgericht
wies das Gesuch des Klägers am 28. Mai 2014 ab und setzte dem Kläger eine
Nachfrist zur Leistung des noch offenen Kostenvorschusses an, unter korrekter
Belehrung des Rechtsmittels (vgl. act. 12).
In der Folge leistete der Kläger einerseits weitere Anzahlungen und erneuer-
te anderseits sein Gesuch um Ratenzahlung (vgl. act. 14, act. 21 und act. 15 so-
wie act. 19). Eine Beschwerde gegen die Anordnungen des Bezirksgerichtes vom
28. Mai 2014 erhob er hingegen nicht und leistete ebenso wenig den gesamten
noch offenen Kostenvorschuss. Am 21. Juni 2014 erliess das Bezirksgericht den
angefochtenen Beschluss (act. 22 [= act. 26 = act. 28]), dessen Dispositiv in den
wesentlichen Punkten diesen Erwägungen vorangestellt ist.
3. Mit Schriftsatz vom 11. August 2014 erhob der Kläger Berufung gegen den  vom 21. Juni 2014 (vgl. act. 25 ff.). Er stellte dabei vier Berufungsanträge,
die diesen Erwägungen vorangestellt sind. Die Berufung erweist sich – wie noch
zu zeigen sein wird – sogleich als spruchreif i.S. des Art. 312 Abs. 1, zweiter Satz-
teil, ZPO. Weiterungen des Verfahrens erübrigen sich daher (und es kann na-
mentlich von der Einforderung eines Kostenvorschusses abgesehen werden). Der
Beklagten sind lediglich zusammen mit diesem Entscheid noch die Doppel der
Klageschrift (act. 25) und der Beilagen dazu (act. 27/1-4) zuzustellen.
II. (Zur Berufung im Einzelnen)
1. - 1.1 Mit der Berufung sind die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes durch die Vorinstanz sowie eine unrichtige Rechtsanwendung der Vorinstanz zu rügen
(Art. 310 ZPO). Das Berufungsverfahren stellt nämlich kein neues Verfahren dar,
in dem losgelöst vom erstinstanzlichen Verfahren alles und jedes zu überprüfen
wäre, sondern grundsätzlich die Fortsetzung des Prozesses aufgrund des vor der
ersten Instanz vorgetragenen Sachverhaltes. Sein Gegenstand wird daher eben-
so grundsätzlich durch den angefochtenen Entscheid und die Rechtsbegehren
bestimmt, über die dieser zu befinden hatte. Eine Änderung der Rechtsbegehren
im Berufungsverfahren (sog. Klageänderung) ist – im Sinne einer Ausnahme vom
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Grundsatz – nur noch in den Schranken von Art. 317 Abs. 2 ZPO zulässig. Ver-
langt wird dabei zum einen, dass mit dem im Berufungsverfahren geänderten
bzw. neuen Rechtsbegehren ein Anspruch geltend gemacht wird, der einerseits
mit dem bisher geltend gemachten Anspruch in einem sachlichen Zusammen-
hang steht und anderseits (auch erstinstanzlich) in der gleichen Verfahrensart be-
urteilt werden kann. Zum anderen wird verlangt, dass sich der neue Anspruch auf
Tatsachen und Beweismittel bezieht, die trotz zumutbarer Sorgfalt im erstinstanz-
lichen Verfahren noch nicht hatten vorgebracht werden können (vgl. dazu etwa:
REETZ/HILBER, in: Kommentar zur Schweizerischen ZPO, 2. A., Zürich 2013, Art.
317 N 86).
1.2 Gegenstand des angefochtenen Beschlusses vom 21. Juni 2014 ist ein  auf die Klage, welche die Löschung jenes Eintrages im Grundbuch ver-
langt, der die Übertragung des Miteigentumsanteils des Klägers an die Beklagte
rückwirkend auf den 1. Januar 2006 zum Gegenstand hat. Im Berufungsverfahren
verlangt der Kläger mit seinem Antrag 1 weiterhin dasselbe. Insofern liegt keine
Klageänderung i.S. des Art. 317 Abs. 2 ZPO vor und erweist sich die Berufung als
zulässig.
Der Kläger stellt indessen noch weitere Anträge, so die Anträge 3 und 4. Mit
diesen wird die punktuelle Abänderung bzw. Revision des Scheidungsurteils vom
22. Dezember 2005 des Bezirksgerichtes Zürich beantragt. Diese zwei Anträge
beziehen sich weder auf den angefochtenen Beschluss als solchen noch stehen
sie in einem erkennbaren sachlichen Zusammenhang mit dem Rechtsbegehren,
das Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war. Bereits deshalb sind diese
Anträge im Berufungsverfahren unbeachtlich. Die Anträge hätten sodann, soweit
es sich um zulässige Anträge auf Abänderung des Scheidungsurteils handeln
würde (vgl. dazu die Art. 129 und 134 ZGB), vom Bezirksgericht Dietikon nicht im
gleichen Verfahren behandelt werden können wie das diesem einzig vorgelegte
Rechtsbegehren auf Löschung des Grundbucheintrages (sondern es hätten die
Anträge vom Scheidungsgericht – Einzelgericht – behandelt werden müssen, so-
weit das überhaupt möglich gewesen wäre; vgl. Art. 284 ZPO i.V.m. Art. 129 und
Art. 134 ZGB sowie § 24 GOG). Soweit die Anträge eine Revision des Schei-
dungsurteils bezwecken, sind sie ebenfalls nicht im Berufungsverfahren zu be-
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handeln, sondern im Revisionsverfahren gemäss den Art. 328 ff. ZPO vor der In-
stanz, welche als letzte in der Sache entschieden hat. Die Anträge 3 und 4 erwei-
sen sich daher im Berufungsverfahren insgesamt als offensichtlich unzulässig im
Sinn des Art. 312 Abs. 1 ZPO, weshalb auf die Berufung insoweit nicht einzutre-
ten ist. Die Prüfung der übrigen Voraussetzungen des Art. 317 Abs. 2 ZPO erüb-
rigt sich.
2. Mit seinem Berufungsantrag 2 verlangt der Kläger die Bewilligung seines  um Zahlung "der Kaution" von Fr. 25'500.- in monatlichen Raten von je-
weils Fr. 1'100.-.
2.1 Ob der Kläger mit seinem Antrag 2 – gewissermassen vorauseilend – um  der ratenweisen Zahlung eines im Berufungsverfahren anzusetzenden
Prozesskostenvorschusses ersucht oder aber ob er sich nur gegen das Verfahren
des Bezirksgerichtes wehrt, soweit ihm in diesem ein Vorschuss auferlegt wurde,
oder ob er sich nur (oder auch) gegen den Beschluss vom 21. Juni 2014 wendet,
in dem die Nichtleistung des noch offenen Vorschusses festgestellt wurde, ist un-
klar (vgl. act. 25). Immerhin: Soweit der Kläger Ratenzahlung für einen im Beru-
fungsverfahren fälligen Kostenvorschuss beantragen wollte, erwiese sich sein vor-
auseilender Antrag als gegenstandslos (vgl. vorn Ziff. I/3). Weiteres dazu erübrigt
sich deshalb.
2.2 Wie unter Ziff. I/2.2 dargelegt, hat das Bezirksgericht ein dem Antrag 2  Gesuch des Klägers um Ratenzahlung bereits mit Beschluss vom
28. Mai 2014 in der Sache abgewiesen (vgl. act. 12, dort insbesondere S. 2 f.
[E. 2-4]). Es verwies dabei auf die analog anzuwendenden Bestimmungen der Art.
117 ff. ZPO zur unentgeltlichen Rechtspflege, belehrte das Rechtsmittel der Be-
schwerde korrekt und setzte eine Nachfrist zur Zahlung des damals noch offenen
Vorschusses an, verbunden mit dem Hinweis, bei Säumnis werde auf die Klage
nicht eingetreten (vgl. act. 12 S. 3). In dem Gegenstand des Berufungsverfahrens
bildenden Beschluss vom 21. Juni 2014 ist das Bezirksgericht darauf nicht mehr
zurückgekommen, sondern es hat im Wesentlichen festgestellt (vgl. act. 22 S. 3
[E. 3.3]), der Kläger habe den Vorschuss innert Nachfrist nicht bezahlt (was im
vorliegenden Verfahren vom Kläger aufgrund der Akten richtigerweise nicht be-
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stritten wird; vgl. auch vorn Ziff. I/2.2). Weiter erwog das Bezirksgericht, es sei
daher auf die Klage nicht einzutreten, wie das dem Kläger für den Fall der Nicht-
leistung des Vorschusses innert Nachfrist am 28. Mai 2014 angezeigt worden war
(vgl. act. 22 S. 3 [E. 3.3]).
Der Kläger hat den Beschluss vom 28. Mai 2014, der von der Sache her ein
prozessleitender Entscheid i.S. des Art. 319 Bstb. b Ziff. 1 ZPO i.V.m. Art. 103
und 121 ZPO ist, unangefochten gelassen (vgl. vorn Ziff. I/2.2). Soweit der Kläger
mit seinem Antrag 2 im Rahmen der Berufung die Abweisung seines Gesuches
um Ratenzahlung durch das Bezirksgericht am 28. Mai 2014 gleichwohl wieder
aufgreifen will – was eben unklar ist (vgl. act. 25 S. 3) –, bleibt dafür im Beru-
fungsverfahren jedenfalls kein Raum mehr (vgl. OGerZH PP120005 vom 14. März
2012 [= ZR 111/2012 Nr. 28]; siehe ferner präzisierend OGerZH LC130031 vom
24. Juli 2013). Auf die Berufung ist daher, will der Kläger mit seinem Antrag 2 auf
den Beschluss vom 28. Mai 2014 zurückkommen, nicht einzutreten.
3. - 3.1 Im angefochtenen Beschluss vom 21. Juni 2014 hat sich das  hingegen mit einem erneuten, nach der Eröffnung des Beschlusses vom
28. Mai 2014 gestellten Gesuch des Klägers um Ratenzahlung befasst. Es erwog
dazu im Wesentlichen (vgl. act. 22 S. 2 f.), das erneute, innert Nachfrist einge-
reichte – und später noch ergänzte – Gesuch habe die mit Beschluss vom 28. Mai
2014 angesetzte Frist nicht mehr zu unterbrechen vermocht. Denn sei ein fristge-
recht gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen worden, so
könne die gesuchstellende Partei grundsätzlich, nämlich zumindest bei unverän-
derten Verhältnissen, nicht erneut ein Gesuch stellen. Ansonsten hätte – wie das
Bundesgericht festgehalten habe – die Ansetzung von Fristen keinen Sinn mehr.
Analoges habe sachgemäss ebenso bei Gesuchen um Bewilligung der Ratenzah-
lung für Prozesskostenvorschüsse zu gelten und damit auch im Fall des Klägers
bzw. dessen erneuten Gesuches. Es habe somit sein Bewenden beim Entscheid
vom 28. Mai 2014.
Zusätzlich erwog das Bezirksgericht im Beschluss vom 21. Juni 2014 im
Wesentlichen (vgl. act. 22 S. 3 f.), die Sache selbst sei unabhängig von der Frage
der Vorschusspflicht spruchreif: Sowohl das Scheidungsurteil, das die Übertra-
gung des Eigentumsanteils des Klägers auf die Beklagte vorsehe, als auch das
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Vollstreckungsurteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 5. Dezember 2013, mit dem
die Übertragung des Eigentumsanteils des Klägers auf die Beklagte angeordnet
worden sei, seien in Rechtskraft erwachsen und daher nicht mehr überprüfbar.
Auf die Klage sei ebenso deshalb nicht einzutreten.
3.2 - 3.2.1 Die zusätzliche Begründung des Bezirksgerichtes, weshalb es auf die Klage nicht eintrete, trägt den angefochtenen Entscheid allein, also unabhängig
davon, ob das Bezirksgericht dem Gesuch des Klägers um Ratenzahlung ent-
sprochen hätte oder ob es gar gänzlich davon abgesehen hätte, vom Kläger einen
Prozesskostenvorschuss einzuverlangen (letzteres hat es am 21. Juni 2014 im
Ergebnis zudem gerade getan). Die zusätzliche Begründung des Bezirksgerichtes
erweist sich sachlich sodann als zutreffend, weshalb hier zur Vermeidung von
Wiederholungen vollumfänglich darauf verwiesen werden kann. Lediglich zur Er-
gänzung bzw. Verdeutlichung ist dem noch Nachstehendes beizufügen.
3.2.2 Auf eine Klage ist dann nicht einzutreten, wenn sie einen Sachverhalt zum Gegenstand hat, über den ein Gericht bereits früher rechtskräftig entschieden hat.
Es liegt in diesem Fall nämlich eine bereits beurteilte Sache, eine sog. res iudica-
ta i.S. des Art. 59 Abs. 2 Bstb. e ZPO vor und es fehlt einer Partei, welche diese
Sache gleichwohl wieder aufgreifen will, insoweit an einem rechtlich schützens-
werten Interesse. Das hat jedes Gericht von Amtes wegen zu prüfen, wenn eine
Klage erhoben wird (vgl. Art. 60 ZPO). Denn der Zweck eines Urteils liegt in der
definitiven Regelung von strittigen Fragen; das schliesst es folgerichtig aus, die
einmal definitiv entschiedene Frage erneut oder gar immer wieder aufgreifen zu
können.
Mit seiner Klage vor dem Bezirksgericht wollte der Kläger gerade das errei-
chen, nämlich die bereits im Scheidungsurteil im Jahre 2005 definitiv (rechtskräf-
tig) getroffene Regelung der Übertragung seines Miteigentumsanteils an der Lie-
genschaft C._-strasse ... in ... auf die Beklagte neu aufgreifen und rückgän-
gig machen. Darauf konnte und kann mit einer neuen Klage nicht mehr zurückge-
kommen werden. Das hat bereits das Bezirksgericht Zürich mit der – ebenfalls in
Rechtskraft erwachsenen – Verfügung vom 8. Juni 2012 in der Sache beachtet.
Im rechtskräftig gewordenen Urteil vom 5. Dezember 2013 des Bezirksgerichtes
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Zürich, Einzelgericht Audienz, wurde schliesslich die im Scheidungsurteil ge-
troffenen Regelung ebenfalls nicht mehr aufgegriffen, sondern es wurde vielmehr
einzig der Vollzug dieser Regelung angeordnet. Ebenso darauf kann und darf
heute nicht mehr zurückgekommen werden, was das Bezirksgericht richtig er-
kannte.
Das alles übersieht der Kläger offensichtlich, wie er offensichtlich übergeht
(vgl. act. 25 S. 3), dass er durch die am 5. Dezember 2013 gerichtlich angeordne-
te Übertragung des Miteigentumsanteils in seinen dinglichen Rechten nicht ver-
letzt wurde: Von dem Augenblick, in dem das Scheidungsurteil in Rechtskraft er-
wachsen war, hatte er nämlich keinen Anspruch mehr auf einen Miteigentumsan-
teil an der Liegenschaft und kein Recht darauf, noch als Miteigentümer im Grund-
buch eingetragen zu sein. Hingegen hatte er die Pflicht, bei der Übertragung des
Miteigentumsanteils auf die Beklagte mitzuwirken. Nur folgerichtig legt der Kläger
in der Berufung nicht dar, in welchen dinglichen Rechten er durch den Vollzug des
Scheidungsurteils, den diesem entsprechenden Grundbucheintrag und das dar-
aus folgende Nichteintreten auf seine Klage genau verletzt sein soll (vgl. a.a.O.).
Seine Berufung bleibt insoweit gar offensichtlich unbegründet.
3.2.3 Die Berufung erweist sich somit, soweit auf sie überhaupt eingetreten  kann, insgesamt als offenkundig unbegründet und ist abzuweisen.
3.3 Beim eben gezeichneten Ergebnis erübrigen sich grundsätzlich Weiterungen. Es erübrigt sich namentlich eine nähere Auseinandersetzung mit der Frage, ob
das Bezirksgericht wegen des Ausbleibens des Prozesskostenvorschusses zu
Unrecht auf die Klage nicht eintrat bzw. das erneute Gesuch des Klägers um Ra-
tenzahlungen hätte bewilligen sollen. Denn darauf kommt es, wie gezeigt, nicht
mehr an, nachdem auf die Sache selbst schon aus anderen Gründen nicht einzu-
treten war.
Lediglich der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass ebenfalls kein An-
lass bestanden hätte, das erneute Gesuch des Klägers um Ratenzahlung zu be-
willigen. Bei diesem Gesuch hätte es sich letztlich um ein sog. Wiedererwägungs-
gesuch gehandelt. Dieses wäre – worauf das Bezirksgericht selbst im Verlauf sei-
nes Verfahrens richtig hinwies – analog den Grundsätzen zur unentgeltlichen
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Rechtspflege i.S. der Art. 117 ff. ZPO zu behandeln gewesen. Es hätte dem Ge-
such dabei schon deshalb nicht entsprochen werden können, weil die Klage
selbst von vornherein aussichtslos i.S. des Art. 117 lit. b ZPO war und bereits in-
soweit – im Vergleich zum Entscheid vom 28. Mai 2014 – keine im Massgeblichen
veränderten Verhältnisse vorgelegen hätten. Zusätzlich hätte es weiterhin an ei-
ner glaubhaft dargelegten Prozessarmut i.S. des Art. 117 lit. a ZPO gefehlt, wies
der Kläger doch in seinem erneuten Gesuch dem Bezirksgericht gegenüber für
das Jahr 2012 ein steuerbares Vermögen von Fr. 195'000.- aus (vgl. act. 16/2),
ohne näher und plausibel darzulegen, es sei ihm dieses Vermögen mittlerweile
entschwunden usw. (vgl. act. 15, ferner act. 19). Gemäss Urteil des Bezirksge-
richtes Zürich, Einzelgericht Audienz, vom 5. Dezember 2013 stand dem Kläger
zudem (oder allenfalls statt des Vermögens gemäss Steuerausweis aus dem Jahr
2012) per Übertragung des Miteigentumsanteils im Januar 2014 eine Ausgleichs-
zahlung von Fr. 100'000.- zu. Dazu äusserte sich der Kläger in seinem erneuten
Gesuch ebenfalls nicht fassbar (vgl. act. 15, ferner act. 19).
III. (Kosten- und Entschädigungsfolge)
Die Berufung ist, wie gesehen, abzuweisen, soweit auf sie überhaupt eingetreten
werden kann. Diesem Ausgang entsprechend sind die Prozesskosten zu verlegen
(vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO).
Der Kläger beanstandet mit der Berufung die Kostenfestsetzung des Be-
zirksgerichtes im angefochtenen Beschluss nicht. Die erstinstanzliche Regelung
der Kosten- und Entschädigungsfolgen, die im Übrigen sachgemäss erfolgte, ist
daher ohne Weiterungen zu bestätigen.
Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist gestützt auf § 12 Abs. 1
i.V.m. § 4 Abs. 1 GebV OG zu bemessen, ausgehend von einem Streitwert von
Fr. 740'000.- (entsprechend dem einst vom Bezirksgericht gestützt auf die kläge-
rischen Angaben ermittelten Wert [vgl. vorn Ziff. I/2.2 mit Verweisen], den der
Kläger in der Folge nie als unzutreffend bezeichnet hat). Sie ist zudem gestützt
auf § 4 Abs. 2 GebV OG erheblich zu reduzieren und auf Fr. 3'000.- festzusetzen,
was dem Aufwand (u.a. Kollegium als Spruchkörper) angemessen Rechnung
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trägt. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens (die sich auf die Entscheidge-
bühr beschränken) sind dem Kläger als Berufungskläger aufzuerlegen. Parteient-
schädigungen sind für das Berufungsverfahren keine zuzusprechen: Dem Kläger
und Berufungskläger nicht, weil er vollständig unterliegt, der Beklagten und Beru-
fungsbeklagten nicht, weil ihr keine wesentlichen, zu entschädigenden Umtriebe
entstanden sind.