# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 34e5d2b5-8c5c-485a-9ff5-df688fd5ba1e
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A. und K. B. sind Miteigentümer der Grundstücke Nrn. 0000 mit Wohnhaus und
0000 mit Unterstand an der C-strasse 2b in Z., wo sie auch wohnen. A. B. ist Halter
des Rüden "X.", eines Deutschen Wachtelhundes, der auf das Stöbern und Apportieren
von Wild spezialisiert ist.
Am 14. Juli 2009 beschwerte sich S. bei der Politischen Gemeinde Z. darüber, ihr
kleiner Hund "J." sei am 9. Juli 2009 auf der Höhe der Liegenschaft C-strasse 2b von
"X." gebissen worden, als er von ihrem Sohn auf dem unmittelbar an diese
Liegenschaft angrenzenden öffentlichen Weg an der Leine spazieren geführt worden
sei. "X." sei aus dem Verborgenen (hinter der Buchenhecke) aufgetaucht, als "J." dort
geschnüffelt habe. Ihr Hund habe folgende Verletzungen erlitten: Zahnverlust,
Zahnfleischverletzung und Bruch im äusseren Zeh des linken Vorderfusses. "J." habe
tierärztlich behandelt werden müssen (Röntgenuntersuchung, Antibiotika,
Schmerzmittel). Nach dem Vorfall habe A. B. seinen Hund zurückgerufen, ohne sich
indessen darum zu kümmern, ob Mensch oder Tier zu Schaden gekommen seien. Im
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weiteren wies S. darauf hin, es sei nicht das erste Mal gewesen, dass sich "X." nicht
angeleint auf dem nicht eingezäunten Grundstück aufgehalten habe.
Nachdem A. B., vertreten durch die CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG,
am 13. August 2009 Stellung genommen hatte, äusserte sich S. am 9. September 2009
und reichte Bestätigungen verschiedener Personen ein, wonach A. B. "X." bei
Spaziergängen oft nicht an der Leine führt und wonach der Hund, wenn er sich nicht im
Zwinger befindet, unbegleitet auf dem öffentlichen Weg und auf der angrenzenden
Wiese angetroffen worden ist. Am 25. September 2009 ordnete der Gemeinderat Z.
gegenüber A. B. an, der Hund "X." sei ausserhalb des eigenen Grundstücks und
innerhalb der Bauzonen und in unmittelbar an die Bauzonen angrenzenden Gebieten/
Wegen an der Leine zu führen (Ziff. 4.1). Sodann verpflichtete er A. B., das Grundstück
an der C-strasse 2b so einzuzäunen, dass der Hund das Grundstück nicht selbständig
verlassen und Hunde von aussen nicht eindringen könnten (Ziff. 4.2). Einem allfälligen
Rekurs gegen diesen Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.
B./ Am 12. Oktober 2009 erhob A. B., vertreten durch die CAP Rechtsschutz-
Versicherungsgesellschaft AG, gegen den Entscheid des Gemeinderates Z. vom
25. September 2009 Rekurs beim Gesundheitsdepartement. Er beantragte, der
angefochtene Entscheid sei aufzuheben (Ziff. 1) und die Angelegenheit sei zur
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 2). Sodann sei dem Rekurs
aufschiebende Wirkung zu erteilen (Ziff. 3). Er rügte, der Sachverhalt sei zu wenig
abgeklärt und sein rechtliches Gehör sei verletzt worden. Sodann seien die
angeordneten Massnahmen unverhältnismässig.
Am 16. November 2009 wies das Gesundheitsdepartement das Gesuch von A. B. um
Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bezüglich Ziff. 4.1 des angefochtenen
Entscheids ab und hiess es bezüglich Ziff. 4.2 gut. Am 4. März 2010 wies das
Gesundheitsdepartement den Rekurs ab und passte Ziff. 4.2 des angefochtenen
Entscheids insofern an, als A. B. angewiesen wurde, sein Grundstück an der C-strasse
2b, Z., bis Ende Mai 2010 so einzuzäunen, dass der Hund "X." das Grundstück nicht
selbständig verlassen könne.
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C./ Am 22. März 2010 erhob A. B., vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. F. G., R.,
Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Er stellte das Rechtsbegehren, der Entscheid
des Gesundheitsdepartements vom 4. März 2010 sei aufzuheben und der
Beschwerdeführer sei gestützt auf Art. 9 Abs. 2 lit. c des Hundesgesetzes (sGS 456.1,
abgekürzt HG) anzuweisen, den Hund "X." ausserhalb des Zwingers und innerhalb der
Bauzonen und unmittelbar an die Bauzonen angrenzenden Gebieten und Wegen an der
Leine zu führen. Das Gesundheitsdepartement nahm am 30. April 2010 Stellung und
beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Politische Gemeinde Z. liess sich am
7. Mai 2010 vernehmen und hielt ebenfalls dafür, der Beschwerde sei keine Folge zu
geben. Sie reichte eine Stellungnahme von S. vom 20. Februar 2010 ein, wonach "X."
immer wieder unangeleint im Quartier unterwegs sei und wonach er sich teilweise auch
ohne Begleitung auf dem öffentlichen Weg und der angrenzenden Wiese aufhalte.
Ebenfalls zu den Akten gegeben wurde ein mail von L. vom 24. Februar 2010, mit
welchem sich diese darüber beklagt, "X." werde das ganze Jahr über im Zwinger
gehalten, wo er tagelang heule. A. B. machte am 4. Juni 2010 von der Möglichkeit
Gebrauch, sich zu neuen tatsächlichen und rechtlichen Argumenten zu äussern. Er
legte eine Bestätigung von Personen bei, wonach "X." ein gutmütiger Hund sei, dem es
nichts ausmache, im Zwinger zu leben und wonach er seit einigen Monaten im Quartier
und unmittelbar daran angrenzend an der Leine geführt werde.
Am 16. Juni 2010 reichte die Politische Gemeinde Z. die Stellungnahme einer
Hundehalterin vom 6. Juni 2010 ein, die sich über das Verhalten von A. B. beim
Spazieren mit "X." beklagt. Dieser machte am 9. Juli 2010 von der Möglichkeit
Gebrauch, sich dazu zu äussern und hielt insbesondere fest, aus dem mail gehe
hervor, dass er seinen Hund an der Leine führe.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die Sachurteilsvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen:
1.1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist unter Vorbehalt von Ziff. 1.2. hienach zur Beschwerde legitimiert
(Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Sodann erfüllt die
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Beschwerdeeingabe vom 22. März 2010 zeitlich, formal und inhaltlich die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).
1.2. Nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP ist zur Beschwerde
berechtigt, wer an der Änderung oder Aufhebung der Verfügung ein eigenes
schutzwürdiges Interesse dartut.
Der Beschwerdeführer beantragt, der Entscheid der Vorinstanz vom 4. März 2010 sei
aufzuheben und er sei anzuweisen, "X." ausserhalb des Zwingers und innerhalb der
Bauzonen und in unmittelbar an die Bauzonen angrenzenden Gebieten und Wegen an
der Leine zu führen. Mit diesem Entscheid wurde der Rekurs des Beschwerdeführers
aber auch bezüglich der Anordnung der Beschwerdegegnerin vom 25. September
2009 abgewiesen, wonach die Leinenpflicht für den Hund ausserhalb des
Grundstücks des Beschwerdeführers und innerhalb der Bauzonen und in unmittelbar
an die Bauzonen angrenzenden Gebieten und Wegen besteht. Mit dem
Rechtsbegehren im Rahmen des Beschwerdeverfahrens bringt der Beschwerdeführer
zum Ausdruck, dass er die Recht- und Verhältnismässigkeit dieser Massnahme nicht in
Frage stellt. Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten, soweit die Leinenpflicht,
wie sie von der Beschwerdegegnerin angeordnet und von der Rekursinstanz bestätigt
worden ist, zur Diskussion steht.
1.3. Der Zwinger mit Hundehütte befindet sich gemäss Angaben des
Beschwerdeführers auf dem Grundstück Nr. 1497, im Bereich eines gedeckten
Autounterstands für drei Fahrzeuge. Bezüglich der Leinenpflicht verlangt er mit der
Beschwerde somit eine weitergehende Anordnung, als diejenige, zu der er verpflichtet
worden ist. Das Verwaltungsgericht darf die angefochtene Verfügung oder den
angefochtenen Entscheid aber nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers abändern
(Art. 63 VRP; vgl. dazu auch Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St.
Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 648).
1.4. Auf die Beschwerde ist im Sinn der Erwägungen einzutreten.
2. Nicht Gegenstand des Verfahrens ist die Frage, ob der Beschwerdeführer "X."
entsprechend den Vorgaben der Tierschutzgesetzgebung hält (vgl. Tierschutzgesetz,
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SR 455, Tierschutzverordnung SR 455.1 und Vollzugsverordnung zur
Bundesgesetzgebung über den Tierschutz, sGS 645.1).
3. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer am 25. September 2009
gestützt auf Art. 9 Abs. 2 lit. f HG verpflichtet, das Grundstück an der C-strasse 2b bis
Ende des Jahres 2009 so einzuzäunen, dass es der Hund "X." nicht selbständig
verlassen kann und keine fremden Hunde von aussen eindringen können (Ziff. 4.2.). Die
Vorinstanz hat den dagegen erhobenen Rekurs abgewiesen und die Frist neu auf Ende
Mai 2010 festgesetzt.
Aus Sicht des Beschwerdeführers ist diese Anordnung untauglich, unnötig und
unverhältnismässig. Er stellt zwar nicht in Abrede, dass er den Hund "ausnahmsweise
auf dem Grundstück frei herumlaufen" lasse, allerdings nur, wenn er sich in
unmittelbarer Nähe aufhalte und "X." jederzeit zu sich rufen könne. Der
Beschwerdeführer stellt sich indessen auf den Standpunkt, der Hund befinde sich das
ganze Jahr über mehrheitlich im grossen Zwinger mit Hundehütte. "X." werde dreimal
am Tag während mindestens einer Stunde spazieren geführt. Sodann verbringe er
seine Freizeit mit dem Hund in verschiedenen ihm zugeteilten Jagdrevieren. "X." habe
somit sehr viel Auslauf, weshalb er im Zwinger meistens schlafe.
3.1. Gemäss Art. 6 HG sind Hunde so zu halten, dass sie Menschen und Tiere nicht
gefährden oder belästigen und fremdes Eigentum nicht beschädigen. Kommt der
Hundehalter seinen unter anderem im Art. 6 HG statuierten Pflichten nicht nach, ordnet
die politische Gemeinde die erforderlichen Massnahmen an (Art. 9 Abs. 1 HG). Sie kann
gemäss Art. 9 Abs. 2 HG insbesondere verfügen, dass der Hund ausserhalb der
Wohnung an der Leine zu führen sei (lit. d) und dass der Hund ausserhalb der
Wohnung einen Maulkorb zu tragen hat (lit. d). Weiter kann sie bauliche Massnahmen
verlangen, welche Dritte vor Angriffen des Hundes schützen (lit. f). Dazu gehören in
erster Linie Umzäunungen (Botschaft und Entwurf der Regierung vom 5. März 2002
zum Nachtragsgesetz zum Hundegesetz, ABl 2002, S. 594). Eine hundepolizeiliche
Verfügung wird meistens aufgrund eines Vorfalls (z.B. Angriff eines Hundes,
Bissverletzung) erlassen, der auf eine pflichtwidrige Hundehaltung schliessen lässt (ABl
2002, S. 593). Dabei ist nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 der
Bundesverfassung, SR 101) vorzugehen.
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3.2. Wie ausgeführt, bestreitet der Beschwerdeführer nicht, dass er "X." auf dem nicht
umzäunten Grundstück frei herumlaufen lässt. Wie in der Rekursschrift vom
12. Oktober 2009 festgehalten wird, grenzt das Grundstück mit einer Hecke
unmittelbar an einen öffentlichen Weg. Im weiteren wird dort ausgeführt, "X." sei am 9.
Juli 2009 auf den Rüden aufmerksam geworden, der auf der anderen Seite der Hecke
(auf dem öffentlichen Weg) an der Leine geführt worden sei. Der Hund des
Beschwerdeführers sei durch die Hecke auf den Spazierweg geschlüpft, wo es zu einer
Beschnupperung bzw. zu einem "gewöhnlichen Hundegeplänkel" gekommen sei. Er
könne sich einzig vorstellen, dass "X." gegenüber dem kleinen Hund von S. seine
Position habe verteidigen wollen und deshalb nach ihm geschnappt habe.
Es entspricht allgemeiner Lebenserfahrung, dass Hunde ihr "Revier" gegenüber
anderen Hunden verteidigen. Der Beschwerdeführer kommt seiner Sorgfaltspflicht als
Hundehalter deshalb nicht nach, wenn er es seinem Hund ermöglicht, sich vom
privaten Grundstück zu entfernen und sein Revier gegebenenfalls auf dem unmittelbar
angrenzenden öffentlichen Weg gegenüber anderen Hunden, insbesondere gegenüber
anderen Rüden, die dort an der Leine spazieren geführt werden, zu verteidigen. Dabei
spielt es keine Rolle, ob sich "X." nur selten ausserhalb seines Zwingers frei bewegen
kann, wie der Beschwerdeführer behauptet, oder ob dies häufig der Fall ist.
Unerheblich ist ebenfalls, wie schwer die Verletzungen sind, die der andere Hund
gegebenenfalls erleidet. An dieser Beurteilung ändert nichts, dass "X."
unbestrittenermassen ein friedliches Wesen hat und dass der Beschwerdeführer
geltend macht, sein Hund habe noch nie einen Menschen angegriffen und
verschiedene Jagdprüfungen bestanden, was einen gefestigten Charakter und
unbedingten Gehorsam voraussetze. Fest steht, dass es dem Beschwerdeführer am
9. Juli 2009 nicht gelungen ist, seinen Hund davon abzuhalten, auf den Spazierweg zu
gelangen. Eine Anordnung, wonach sich "X." nur in umzäunten Bereichen der Parzellen
Nrn. 1442 und 1497 frei bewegen darf, ist deshalb grundsätzlich sachgerecht, zumal
eine Umzäunung "X." daran hindert, die Grundstücke eigenmächtig zu verlassen.
3.3. Zu prüfen ist weiter, ob die Anordnung, wonach der Beschwerdeführer seinen
Hund durch bauliche Massnahmen daran hindern muss, die Grundstücke Nrn. 1442
und 1497 aus eigenem Antrieb zu verlassen, verhältnismässig ist.
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Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit fordert, dass die Verwaltungsmassnahmen zur
Verwirklichung des im öffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und notwendig
sind. Sie hat zu unterbleiben, wenn eine gleich geeignete, mildere Massnahme für den
angestrebten Erfolg ausreichen würde (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines
Verwaltungsrecht, 5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 591 ff.).
Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens erklärt sich der Beschwerdeführer bereit, sich
zu verpflichten, "X." ausserhalb des Zwingers an der Leine zu führen. Er hält
ausdrücklich fest, er verzichte in Zukunft darauf, seinen Hund "auf dem eigenen
Grundstück" frei herumlaufen zu lassen. Mit diesem Vorgehen kann ebenfalls
gewährleistet werden, dass der Hund des Beschwerdeführers die Grundstücke
Nrn. 0000 und 0000 nicht aus eigenem Antrieb verlässt. Die Anordnung, wonach dies
mit einer Umzäunung verhindert werden muss, erweist sich unter diesem
Gesichtspunkt deshalb als unverhältnismässig. Der Beschwerdeführer wird aber auf
seiner Zusicherung behaftet. Für den Fall, dass sich "X." auch künftig ausserhalb der
Grundstücke Nrn. 0000 und 0000 frei bewegen sollte, hat der Beschwerdeführer damit
zu rechnen, dass er erneut zur Umzäunung von Flächen verpflichtet wird, auf denen
sich sein Hund auf den Grundstücken Nrn. 0000 und 0000 frei bewegen darf.
4. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde gutzuheissen ist, soweit darauf
eingetreten werden kann. Der angefochtene Entscheid vom 4. März 2010 und der
Entscheid des Gemeinderats der Beschwerdegegnerin vom 25. September 2009
werden aufgehoben, soweit sie die Pflicht zur Umzäunung betreffen. Der
Beschwerdeführer wird auf seiner Zusicherung behaftet, dass er "X." auf den
Grundstücken Nrn. 0000 und 0000 nicht frei herumlaufen lässt bzw. dass er ihn
ausserhalb des Zwingers und innerhalb der Bauzonen sowie in unmittelbar an die
Bauzonen angrenzenden Gebieten und Wegen an der Leine führt.
Nach Art. 95 Abs. 1 VRP erfolgt die Verlegung der amtlichen Kosten nach Obsiegen
und Unterliegen. Nach Art. 95 Abs. 2 VRP gilt das Verursacherprinzip, wenn Begehren,
Tatsachen oder Beweismittel nachträglich vorgebracht werden, wenn deren
rechtzeitige Geltendmachung dem Betroffenen möglich und zumutbar gewesen wäre.
Der Beschwerdeführer hat im Rahmen des Beschwerdeverfahrens erstmals geltend
gemacht, er sei bereit, "X." ausserhalb des Zwingers an der Leine zu führen bzw.
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seinen Hund nicht mehr frei auf den nicht eingezäunten Grundstücken herumlaufen zu
lassen. Es ist deshalb gerechtfertigt, dem Beschwerdeführer die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens trotz seines teilweisen Obsiegens aufzuerlegen. Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Art. 13, Ziff. 622 Gerichtskostentarif,
sGS 941.12). Sie wird mit dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.
Ausseramtliche Kosten sind aus demselben Grund nicht zu entschädigen (Cavelti/
Vögeli, a.a.O., Rz. 832).
Demnach hat das Verwaltungsgericht