# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 19a1b70f-65a9-4c69-b842-510a13887d32
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend einfache Körperverletzung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, Einzelgericht, vom 2. Dezember 2019 (GG190019)
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Nachdem der Beschuldigte am 12. Dezember 2019 (Datum Poststempel)
zusammen mit seiner Berufungsanmeldung – mithin vor Erhalt des begründeten
Entscheides der Vorinstanz und entgegen der gesetzlichen Vorgabe in Art. 399
Abs. 3 StPO – eine Berufungserklärung einreichte (Urk. 37),
da die Berufungserklärung darüber hinaus keine Anträge enthielt, inwiefern das
erstinstanzliche Urteil abgeändert werden sollte (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO),
da dem Beschuldigten deshalb mit Präsidialverfügung vom 2. April 2020 eine Frist
von 20 Tagen ab Zustellung der Verfügung angesetzt wurde, um schriftlich im
Doppel die Berufungserklärung zu verdeutlichen und insbesondere anzugeben,
ob das erstinstanzliche Urteil ganz oder in welchen Teilen angefochten wird und
welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils verlangt werden,
da der Beschuldigte darauf hingewiesen wurde, dass, wenn er innert Nachfrist
keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Berufungserklärung einreicht,
nicht auf seine Berufung eingetreten wird (Art. 385 Abs. 2 StPO),
da der Beschuldigte, der als Berufungskläger mit einer Zustellung rechnen
musste, die eingeschriebene Postsendung nicht abgeholt hat (Urk. 45/2, vgl. auch
Urk. 46),
da die Zustellung damit gestützt auf Art. 85 Abs. 4 lit. a StPO am 14. April 2020
als erfolgt gilt (vgl. Urk. 45/2) und die 20-tägige Frist zur Einreichung der
verdeutlichten Berufungserklärung am 4. Mai 2020 unbenützt ablief, weshalb
androhungsgemäss auf die Berufung des Beschuldigten nicht einzutreten ist,
da die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres
Obsiegens oder Unterliegens tragen, wobei auch die Partei als unterliegend gilt,
auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird (Art. 428 Abs. 1 StPO),
da somit dem Beschuldigten die Kosten des Berufungsverfahrens aufzuerlegen
sind,
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## Considerations