# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 111c3389-909b-4bc9-8d9a-ae2f6c3567ed
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Der Gemeinderat Aesch erteilte A mit Beschluss vom 25. Juni 2012 die baurechtliche Bewilligung für den Teilabbruch des Anbaus und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands eines Schopfs (Assek.-Nr. 01) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 02 an der B-Strasse 03 in 8904 Aesch sowie mit Beschluss vom 5. März 2013 (nachträglich) eine solche für die dazugehörigen Umgebungsgestaltungen.
Die Grundbuchvermessung nachführend, nahm die C AG, nach Abschluss der Bauarbeiten im März 2013 im Auftrag der Gemeinde Aesch die baulichen Veränderungen auf und fakturierte A hierfür (nämlich "Bereitstellen der Nachführungsgrundlagen, Feldaufnahmen, berechnen der Punktkoordinaten, nachführen aller Pläne und Verzeichnisse der amtlichen Vermessung, Mutationsakten für das Grundbuchamt erstellen") am 31. März 2013 total Fr. 482.20.
Nach erfolgloser Mahnung und Betreibungseinleitung durch die C AG stellte die Gemeindeverwaltung Aesch A am 26. Juni 2014 Rechnung über die Vermessungskosten in Höhe von Fr. 482.20. Die von A hiergegen erhobene Einsprache wies der Gemeinderat Aesch mit Beschluss vom 6. Oktober 2014 ab.
II.
Gegen den Gemeinderatsbeschluss vom 6. Oktober 2014 gelangte A unter dem
30. Oktober 2014 an den Bezirksrat Dietikon und beantragte unter Entschädigungsfolge die Reduktion der Forderung auf Fr. 267.42. Der Bezirksrat wies den Rekurs mit Beschluss vom 20. Mai 2015 ab.
III.
Am 17. Juni 2015 führte A Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte die Neubeurteilung des Rekursentscheids unter Entschädigungsfolge zulasten der Gemeinde Aesch. Letztere verzichtete am 30. Juni/3. Juli 2015 ausdrücklich auf Beschwerdebeantwortung. Der Bezirksrat Dietikon beantragte am 13./14. Juli 2015 – unter Hinweis auf die Begründung des angefochtenen Entscheids auf eine Vernehmlassung verzichtend – die Abweisung der Beschwerde.
Die Einzelrichterin

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Aufgrund des Streitwerts und da kein Fall von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt, fällt die Streitigkeit in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 VRG).
1.2
Finanzielle Forderungen des Gemeinwesens in Form blosser Rechnungen stellen grundsätzlich lediglich Zahlungsaufforderungen dar und gehören nicht zu den anfechtbaren Verwaltungsakten (Jürg Bosshart/Martin Bertschi
in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 19 N. 7; René Wiederkehr/Paul Richli, Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, Bd. I, Bern 2012, Rz. 2324). Anders verhält es sich nur, wenn eine Rechnung alle Elemente einer Verfügung enthält.
Mithin muss eine einseitige, hoheitliche, verbindliche und erzwingbare Anordnung einer Behörde an die Adresse einer bestimmten Person vorliegen (Ulrich Häfelin/Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. A., Zürich etc. 2016, Rz. 855 ff.). Die Rechnung vom
26. Juni 2014