# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6b15b60c-e461-4655-b633-59ed762b8f21
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Eingabe vom 19. Juni 2014, beim Bezirksgericht Maloja eingegangen am 23. Juni 2014, reichte Z._ gegen X._ (Gesuchsgegner 1) und die Y._ (Gesuchsgegnerin 2) ein Gesuch um Erlass provisorischer bzw. superprovisorischer Massnahmen mit folgenden Rechtsbegehren ein:
"Sicherungsmassnahmen
1. Es sei die Schweizer Registrierungsstelle für Domainnamen A._, _strasse, O.1_ (Fax _), anzuweisen, die Domainnamen <Y.1_> und <Y.2_> zu blockieren und deren Registrierung zu sichern, insbesondere (a) die Übertragung dieser Domainnamen auf einen neuen Halter zu sperren, (b) keine Änderungen der Domainname-Server zuzulassen, welche den Betrieb der Webseite und/oder des Online-Shops "Y._" des Gesuchstellers unter www.Y.1_ resp. www.Y.2_ stören könnten, und (c) im Falle der Nichtbezahlung von Rechnungen durch den aktuell eingetragenen Rechnungsadressaten dem Gesuchsteller die Möglichkeit zu geben, offene Rechnungen direkt zu bezahlen.
2. Es sei B._, _strasse, O.2_(Fax _), anzuweisen, den Vertrag im Zusammenhang mit den Hosting-Dienstleistungen der B._ für die Webseite und/oder den Online-Shop www.Y.2_ zu blockieren und den Bestand des Vertrages zu sichern, insbesondere (a) keinerlei Weisungen der Gesuchsgegner 1 und 2 zu befolgen, welche den Bestand dieses Vertrages gefährden, (b) keinerlei Weisungen der Gesuchsgegner 1 oder 2 zu befolgen, welche den Betrieb der Webseite und/oder des Online-Shops "Y._" des Gesuchstellers unter www.Y.1_ resp. www.Y.2_ stören könnten, und (c) im Falle der Nichtbezahlung von Rechnungen durch den aktuell eingetragenen Rechnungsadressaten dem Gesuchsteller die Möglichkeit zu geben, offene Rechnungen direkt zu bezahlen.
3. Es sei der Gesuchsgegnerin 2 zu verbieten, über die Domainnamen <Y.1_> und <Y.2_> zu verfügen, insbesondere diese Domainnamen auf einen Dritten zu übertragen oder zu löschen.
4. Es sei der Gesuchsgegnerin 2 zu verbieten, über die Schweizer Marke Nr. _"Y._ (fig.)" zu verfügen, insbesondere diese Marke auf einen Dritten zu übertragen oder zu löschen.
5. Die Verfügungsbeschränkung über die Schweizer Marke Nr. _ "Y._ (fig.)" gemäss Ziff. 4 sei dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum zwecks Eintragung im Schweizer Markenregister gemäss Art. 30 lit. b MSchV mitzuteilen.
Regelungsmassnahmen / Leistungsmassnahmen
6. Es sei B._, _strasse, O.2_(Fax _), anzuweisen [eventualiter gegen angemessene Entschädigung vorab zu Lasten des Gesuchstellers], (a) unverzüglich sämtliche Passwörter im Zusammenhang mit den Hosting-Dienstleistungen der B._ für die Webseite und/oder den Online-Shop "Y._" des Gesuchstellers unter www.Y.1_ resp. www.Y.2_ zurückzusetzen und
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ausschliesslich dem Gesuchsteller die neuen Passwörter mitzuteilen, sowie (b) dem Gesuchsteller unverzüglich sämtliche weiteren benutzerrelevanten Informationen im Zusammenhang mit den  der B._ für die Webseite und/oder den  "Y._" des Gesuchstellers unter www.Y.1_ resp. www.Y.2_ mitzuteilen, insbesondere die Bezeichnungen für "Benutzernamen" und "Hostpoint ID" und Informationen zu sämtlichen Webmail- und E-Mail-Accounts.
7. Es sei der Gesuchsgegner 1 anzuweisen, dem Gesuchsteller unverzüglich sämtliche betriebsrelevanten Verträge, insbesondere den Hostingvertrag für die Webseite www.Y.2_, sowie sämtliche betriebsrelevanten Hilfsmittel, insbesondere das Geschäftstelefon mit Nr. _, und sämtliche betriebsrelevante geschäftliche Korrespondenz im Zusammenhang mit dem Geschäftsbereich "Y._" des Gesuchstellers herauszugeben und/oder den Zugang hierzu zu gewähren, insbesondere über dessen Geschäftscomputer.
8. Es sei B._, _strasse, O.2_(Fax _), anzuweisen, die derzeitigen und früheren Verträge im Zusammenhang mit den  der B._ für die Webseite und/oder den  www.Y.2_ resp. www.Y.1_ zu edieren.
9. Es sei den Gesuchsgegnern 1 und 2 zu verbieten, unter der Bezeichnung "Y._" oder "Y._" in Alleinstellung oder kombiniert mit beschreibenden Zusätzen, insbesondere "The Y._", "Y._", "Y._ O.3_", in der Schweiz ein  oder einen Whisky-Shop zu betreiben.
10. Die Verbote und Anweisungen gemäss Ziff. 1-4 und 6-9 vorstehend seien mit der Androhung der Überweisung des Gesuchsgegners 1 resp. der Organe der Gesuchsgegnerin 2 an den Strafrichter zur Bestrafung mit Busse wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung im Sinne von Art. 292 StGB zu verbinden.
11. Die anbegehrten vorsorglichen Massnahmen (Massnahmebegehren ) seien im Sinne von Art. 265 ZPO wegen dringender Gefahr sofort und ohne Anhörung der Gesuchsgegner (superprovisorisch) anzuordnen.
12. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen unter solidarischer Haftung zu Lasten der Gesuchsgegner.
Streitwert: CHF 50'000"
Der Gesuchsteller begründete sein Gesuch im Wesentlichen damit, dass er seit dem 16. Juni 2014 wegen rechtswidrigen Verhaltens seines leitenden Angestellten, X._, keine Kontrolle mehr über seinen Online-Shop "Y._" habe, welcher von ihm seit 13 Jahren über die Webseite www.Y.1_ resp. www.Y.2_ angeboten werde. Die Webseite sei zwar noch online, könne von ihm aber nicht mehr angepasst werden und könnte vom Gesuchsgegner 1 jederzeit verändert oder abgestellt werden. Ausserdem könnten die Bestellungen über E-Mail, was 90% des Umsatzes mit Endkonsumenten ausmache, von den
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neu zuständigen Mitarbeitern des Geschäftsbereichs "Y._" des Gesuchstellers nicht mehr abgerufen werden, weil die Gesuchsgegner den Zugang zu den E-Mail-Accounts durch Änderung und Verheimlichung von relevanten Passwörtern widerrechtlich verhindern würden. Dadurch werde der Online-Shop "Y._" vom Gesuchsgegner 1 faktisch stillgelegt. Der Grund hierfür liege darin, dass der langjährige Geschäftsführer von "Y._", X._, mit seinem seit 2001 bestehenden Anstellungsverhältnis nicht mehr zufrieden gewesen sei und eine Partnerschaft mit dem Gesuchsteller für den Geschäftsbereich "Y._" angestrebt habe. Entsprechende Gespräche seien im Mai 2014 geführt worden, er (der Gesuchsteller) sei mit den Vorstellungen des Gesuchsgegners 1 aber nicht einverstanden gewesen. Daraufhin hätten der Gesuchsgegner 1 und der einzige weitere Mitarbeiter des Geschäftsbereichs "Y._" des Gesuchstellers, C._, am 26. Mai 2014 gleichzeitig ihr Arbeitsverhältnis gekündigt; der Gesuchsgegner 1 per 30. November 2014, C._ per 31. Juli 2014. Der Gesuchsteller machte weiter geltend, der Gesuchsgegner 1 habe dieses Ausstiegsszenario für den Fall, dass er einer Partnerschaft mit ihm nicht zustimmen würde, offenbar schon seit längerer Zeit geplant. So habe er die beiden Domain-Namen <Y.1_> und <Y.2_> des Gesuchstellers am 18. März 2014 in schädigender Absicht und vorsätzlich gegen die Interessen seines Arbeitgebers auf die vom Gesuchsgegner 1 kontrollierte Gesuchsgegnerin 2 übertragen. Am 5. Mai 2014 habe der Gesuchsgegner 1 auch die Schweizer Marke Nr. _ "Y._ (fig.)", welche der Gesuchsteller bereits seit 13 Jahren für seinen Online-Shop "Y._" verwende, auf die Gesuchsgegnerin 2 übertragen. Und schliesslich habe der Gesuchsgegner 1 auch die Kontrolle über den Hostingvertrag für den Betrieb der Webseite und des dazugehörenden Online-Shops "Y._" des Gesuchstellers unter www.Y.1_ resp. www.Y.2_ übernommen. Der Gesuchsgegner 1 sei weiterhin ein Arbeitnehmer des Gesuchstellers, weigere sich aber, dessen Anweisungen und Aufforderungen Folge zu leisten. Es bleibe dem Gesuchsteller deshalb keine andere Wahl, als die Gerichte zu bemühen, damit er die Kontrolle über seinen Geschäftsbereich "Y._" zurück erhalte.
B. Mit Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht Maloja vom 24. Juni 2014, mitgeteilt gleichentags, wurde das Gesuch um Erlass superprovisorischer Massnahmen gutgeheissen und den Gesuchsgegnern die Gelegenheit eingeräumt, innert zehn Tagen seit Mitteilung eine Stellungnahme abzugeben, andernfalls die superprovisorische Massnahme ohne weiteres als ordentliche vorsorgliche Massnahme gelte.
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C. Mit Stellungnahme vom 10. Juli 2014 machten die Gesuchsgegner im Wesentlichen geltend, der Gesuchsteller habe mit dem Gesuchsgegner 1 am 27. August 2001 einen Arbeitsvertrag geschlossen, in welchem die Funktion des Gesuchsgegners 1 mit "Geschäftsführer" bezeichnet worden sei. Knapp drei Monate später hätten sie einen neuen, den ersten ersetzenden Arbeitsvertrag als "Kellner" abgeschlossen. Dieser sei bis heute nicht ersetzt worden und demnach immer noch gültig. Bei Arbeitsantritt des Gesuchsgegners 1 seien eine Whiskybar im Hotel Waldhaus am See und eine Internetplattform, auf welcher eine pdf-Datei mit der Preisliste der zum Verkauf stehenden Whiskys ersichtlich gewesen sei, bestehend gewesen; mehr sei nicht vorhanden gewesen. Das, was die Y._ allerdings heute ausmache, sei in der Folge vom Gesuchsgegner 1 in all den Jahren durch harte Arbeit aufgebaut worden. Der Gesuchsgegner 1 habe sich darauf eingelassen, bis zum Jahr 2014 mit der Fixierung der Zusammenarbeit abzuwarten, woraufhin ihm anlässlich eines Gesprächs am 17. Februar 2014 in harscher, grenzwertiger Art und Weise vorgeworfen worden sei, diverse Verstösse gegen das Arbeitsgesetz getätigt zu haben. Ihm sei mit Polizei gedroht worden und unter Androhung weiteren Übels habe man versucht, ihn zur Übertragung sämtlicher, sich in seinem Besitz und Eigentum befindlichen Rechte zu bewegen; dasselbe habe man mit den angeblichen Rechten der Gesuchsgegnerin 2 versucht. Da es nach dem Treffen vom 13. Mai 2014, an welchem der Gesuchsteller, der Gesuchsgegner 1 sowie E._, einziges Mitglied des Verwaltungsrats der Gesuchsgegnerin 2, teilgenommen hätten, zu keiner Einigung gekommen sei, habe der Gesuchsgegner 1 am 26. Mai 2014 per 30. November 2014 gekündigt. Gleichentags habe auch der einzige Mitarbeiter des Gesuchstellers, C._, seinen Arbeitsvertrag mit dem Gesuchsteller gekündigt. Per 27. Mai 2014 habe zudem die Gesuchsgegnerin 2 sämtliche dem Gesuchsteller gewährten Nutzungsrechte an den Domains Y.1_ und Y.2_ sowie am geschützten Logo der Marke "Y._" gekündigt.
Die Gesuchgegner machten weiter geltend, der Gesuchsteller habe den Gesuchsgegner 1 stets im Glauben gehalten, eine Zusammenarbeit anzustreben. Dass er, der Gesuchsgegner 1, als Geschäftsführer angestellt sei, sei weder dem Arbeitsvertrag vom 24. November 2001 noch den beiden Ergänzungen zu diesem Vertrag noch dem Handelsregisterauszug des Gesuchstellers zu entnehmen. Die Idee für den Online-Shop stamme einzig und allein vom Gesuchsgegner 1. Der Gesuchsgegner 1 sei überzeugt davon gewesen, dass der Handel mit Whisky über das Internet erfolgsversprechend sei, und habe hierfür auf die Unterstützung eines guten Bekannten zurückgreifen können, welcher einen zu dieser Zeit
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neuwertigen und innovativen Webshop inklusive Anbindung an das Warenwirtschaftssystem für den Abgleich des Artikelstamms erstellt habe. Den Wert dieser Arbeiten schätze der Bekannte selbst auf Fr. 50'000.-- bis Fr. 70'000.-- . Diesen Webshop habe dieser allein für den Gesuchsgegner 1 erstellt; er habe dafür auch nie eine entsprechende Gegenleistung erhalten und auch keine Rechnungen gestellt. Ebenfalls frei von jeglichen Gegenleistungen habe D._ das bis heute bestehende Logo von Y._ mit dem Adler entwickelt. Es sei insofern der Gesuchsgegner 1 allein gewesen, der den Webshop, so wie er heute bestehe, und auch das Logo und die Marke "Y._" mit dem Adler in Zusammenarbeit mit Freunden entwickelt habe bzw. habe entwickeln lassen. Der Gesuchsgegner 1 habe als Berechtigter der Webseite diese dem Gesuchsteller zur Verfügung gestellt und daher auch selber die Anmeldung für das Hosting vorgenommen. Er habe eben nicht für die Einzelunternehmung des Gesuchstellers, sondern für sich selbst den Vertrag abgeschlossen. Y._ sei der Gesuchsgegner 1 und umgekehrt. Es sei eben gerade nicht so, dass er gewusst habe, dass er für die Einzelfirma des Gesuchstellers gehandelt habe, vielmehr habe er für das gemeinsame Projekt gehandelt, welches ihm über Jahre hinweg vorgegaukelt worden sei.
D. In der Replik vom 12. August 2014 bestritt der Gesuchsteller die Ausführungen der Gesuchsgegner in der Stellungnahme vom 10. Juli 2014. Weiter machte er geltend, die eingereichten Unterlagen würden eindeutig beweisen, dass das Unternehmen "Y._" mit dem entsprechenden Online-Shop www.Y.1_ ihm gehöre und dass es Aufgabe des angestellten Geschäftsführers von "Y._" gewesen sei, sich um sämtliche Aspekte dieses Geschäftsbereichs zu kümmern. Doch selbst wenn man den Behauptungen der Gesuchsgegner wider Erwarten Folge leisten sollte, würde selbst dies nichts daran ändern, dass die vorliegenden provisorischen Massnahmen gerechtfertigt und weiterhin notwendig seien, um die Geschäftstätigkeit von "Y._" mit dem Online-Shop www.Y.1_ zu gewährleisten. Zum einen sei der Gesuchsgegner 1 noch bis am 30. November 2014 Angestellter des Gesuchstellers und dürfe sicherlich keine geschäftsschädigende Tätigkeit zu "Y._" aufbauen oder unterstützen. Zum anderen hätte selbst das behauptete Versprechen des Gesuchstellers an den Gesuchsgegner 1 im Hinblick auf eine künftige partnerschaftliche Tätigkeit nicht zur Folge, dass der Geschäftsbereich "Y._" und der Online-Shop www.Y.1_ dem Gesuchsgegner 1 gehörten.
E. Mit Duplik vom 25. August 2014 entgegneten die Gesuchsgegner, der Gesuchsgegner 1 sei bei der Einzelfirma Z._ als Kellner angestellt worden.
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Nebenbei habe er aber an der Partnerschaft mit dem Gesuchsteller gearbeitet und dementsprechend auch einen Mehreinsatz, d.h. über die 100%-ige Anstellung hinaus, erbracht, dies im Hinblick auf eine klare Fixierung der mündlich gelebten Partnerschaft. Als er, genauso wie C._, habe feststellen müssen, dass sie von Z._ hintergangen worden seien, hätten sie sich natürlich Gedanken um ihre Zukunft gemacht und dementsprechend auch versucht, ihre Zukunft vorzubereiten. Dies sei keinem Arbeitnehmer gesetzlich verboten, umso weniger, da der Gesuchsgegner 1 mit Datum vom 26. Mai 2014 seine Kündigung ausgesprochen habe. Dass eine solche Vorbereitung der späteren Tätigkeit im Rahmen der Gesetze erfolgen müsse, sei klar. Inwiefern der Gesuchsgegner 1 konkret gegen solche Pflichten verstossen haben soll, werde in keiner Art und Weise nachgewiesen.
F. Mit Entscheid vom 30. September 2014, mitgeteilt am 1. Oktober 2014, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja wie folgt:
"1. Das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen wird gutgeheissen und es wird Folgendes angeordnet.
1. Die Anweisung an die Schweizer Registrierungsstelle für Domainnamen A._, _strasse, Postfach, O.1_, gemäss Ziff. 1.1 des Entscheides betreffend superprovisorische Massnahmen vom 24. Juni 2014 wird bestätigt und einstweilen aufrechterhalten.
2. Die Anweisung an die B._, _strasse, O.2_, gemäss Ziff. 1.2 des Entscheides betreffend superprovisorische Massnahmen vom 24. Juni 2014 wird bestätigt und einstweilen aufrechterhalten.
3. Der Gesuchsgegnerin 2 wird weiterhin verboten, über die Domainnamen <Y.1_> und <Y.2_> zu verfügen, insbesondere diese Domainnamen auf einen Dritten zu übertragen oder zu löschen.
4. Der Gesuchsgegnerin 2 wird weiterhin verboten, über die Schweizer Marke Nr. _ "Y._ (fig.)" zu verfügen, insbesondere diese Marke auf einen Dritten zu übertragen oder zu löschen.
5. Es wird Vormerk genommen, dass die Verfügungsbeschränkung gemäss Ziff. 1.5 des Entscheides betreffend superprovisorische Massnahmen vom 24. Juni 2014 gemäss Ziff. 1.4 dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum zwecks Eintragung im Schweizer Markenregister gemäss Art. 30 lit. b MSchV mitgeteilt wurde.
6. Die Anweisungen an die B._, _strasse, O.2_, gemäss Ziff. 1.6 des Entscheides betreffend superprovisorische Massnahmen vom 24. Juni 2014 wird bestätigt und einstweilen aufrechterhalten.
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7. Die Anweisung an den Gesuchsgegner 1 gemäss Ziff. 1.7 des Entscheides betreffend superprovisorische Massnahmen vom 24. Juni 2014 wird bestätigt und einstweilen aufrechterhalten.
8. Es wird Vormerk genommen, dass die Edition durch die B._, _strasse, O.2_, gemäss Ziff. 1.8 des Entscheides betreffend superprovisorische Massnahmen vom 24. Juni 2014 erfolgt ist.
9. Den Gesuchsgegnern 1 und 2 wird weiterhin verboten, unter der Bezeichnung "Y._" oder "Y._" in Alleinstellung oder kombiniert mit beschreibenden Zusätzen, insbesondere "Y._", "Y._", "Y._ O.3_", in der Schweiz ein  oder einen Whisky-Shop zu betreiben.
2. Die Anordnungen gemäss Ziffer 1.3, 1.4, 1.7 und 1.9 hiervor ergehen unter Strafandrohung nach Art. 292 StGB, wonach mit Busse bestraft wird, wer der von einer zuständigen Behörde unter Hinweis auf diese Strafandrohung an ihn erlassenen Verfügung nicht Folge leistet.
3. Dem Gesuchsteller wird gestützt auf Art. 263 ZPO eine Frist von drei Monaten zur Einreichung der Klage angesetzt. Bei ungenutztem Ablauf dieser Frist würden die angeordneten Massnahmen ohne weiteres dahinfallen.
4. Die Gerichtskosten von CHF 5'000.- werden den Gesuchsgegnern solidarisch auferlegt. Sie werden mit dem vom Gesuchsteller geleisteten Vorschuss verrechnet, unter Erteilung des Rückgriffrechts auf die Gesuchsgegner. Den Betrag von CHF 3'000.- haben die Beklagten innert 30 Tagen auf das PC Konto 70-5978-5 des Bezirksgerichts Maloja zu überweisen.
Die Gesuchsgegner werden solidarisch verpflichtet, den Gesuchsteller mit CHF 5'000.- (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen (vgl. Art. 105 Abs. 2 ZPO).

## Considerations