# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3800602b-bed2-5ca5-be16-56ca30e8cf8f
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Am 23. September 2019 reichten die Steuerpflichtigen die Steuererklärung 2018 ein und machten unter anderem unter Code 4.310 (Unterhaltskosten Privatliegenschaften) einen Abzug von CHF 98'938.- geltend. Das steuerbare Einkommen belief sich auf CHF 107'406.- und das  Vermögen auf CHF 8'691'075.-.
Mit Veranlagungsanzeige vom 21. Mai 2020 wurden die Steuerpflichtigen ordentlich veranlagt. Die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg (nachfolgend: Steuerverwaltung) anerkannte unter Code 4.310 einen Abzug von lediglich CHF 9'135.- und setzte das steuerbare Einkommen auf CHF 197'211.- (Kanton; geschuldete Steuer: CHF 21'247.50) bzw. CHF 187'271.- (Bund;  Steuer: CHF 10'898.-) und das steuerbare Vermögen auf CHF 10'186'075.- (geschuldete Steuer: CHF 33'613.80) fest. In ihren Bemerkungen wies sie darauf hin, dass der Wintergarten keinen Eingang in den Mietwert finde, weshalb keine effektiven Unterhaltskosten geltend gemacht werden können; der Pauschalabzug werde indes gewährt.
B. Gegen die Veranlagungsverfügung vom 21. Mai 2020 erhoben die Steuerpflichtigen am 22. Juni 2020 Einsprache, mit welcher sie beantragten, die Kosten für die Sanierung des  im Betrag von CHF 94'394.- seien zum Abzug zuzulassen. Die Steuerpflichtigen  die Einsprache damit, dass der Wintergarten beim Erwerb der Liegenschaft im Jahr 2011 auf dem Fragebogen für die Bewertung der Miet- und Steuerwerte unter Ziffer 3.2 als "Gedeckte Terrasse / gedeckter Balkon" aufgeführt worden sei. Die Wohnfläche des Wintergartens sei somit im Eigenmietwert von CHF 45'672.- enthalten und seit der Steuerperiode 2011 versteuert worden. Entsprechend seien die gesamten Kosten für den Umbau des Wintergartens in der Höhe von CHF 94'394.- zum Abzug zuzulassen.
Mit Einspracheentscheid vom 21. Dezember 2020 wies die Steuerverwaltung die Einsprache mit der Begründung ab, dass der Wintergarten im Vergleich zur gedeckten Terrasse eine verbesserte Nutzung ermögliche und den Wohnraum erweitere. Liegenschaftskosten, die durch bauliche  im Anschluss an einen weitgehenden Abbruch entstehen, seien wertvermehrende und damit vom Einkommen nicht abzugsfähige Herstellungskosten.
C. Gegen diesen Einspracheentscheid erhoben die Steuerpflichtigen, vertreten durch die CORE Treuhand AG, am 25. Januar 2021 Beschwerde ans Kantonsgericht Freiburg. Sie beantragen, dass der Einspracheentscheid der Steuerverwaltung vom 21. Dezember 2020 aufzuheben, die Kosten für den Umbau des Wintergartens im Umfang von CHF 94'394.- zum Abzug zuzulassen und das steuerbare Einkommen entsprechend tiefer anzusetzen sei. Im Wesentlichen machen sie geltend, die streitigen Kosten würden werterhaltende Aufwendungen darstellen.
Der mit Verfügung vom 27. Januar 2021 auf CHF 1'500.- angesetzte Kostenvorschuss wurde am 2. Februar 2021 geleistet.
In ihren Bemerkungen vom 31. März 2021 schliesst die Vorinstanz auf Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Am 12. Mai 2021 reichten die Beschwerdeführer Gegenbemerkungen zu den Akten.
Kantonsgericht KG Seite 3 von 7

## Considerations

D. Auf die weiteren Elemente des Sachverhalts wird, soweit für die Entscheidfindung wesentlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen eingegangen.
Erwägungen
Prozessuales
1.