# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 944de551-50f0-4102-b383-32f9bb64c1fe
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1966, arbeitet seit
1.
Oktober 1988 als Polizist bei
der der
Polizei
Y._
und ist in dieser Eigenschaft bei der Unfallver
si
cherung der Stadt Zürich (UVZ) gegen die Folgen von Unfällen ver
sichert
. Am
7.
März 2010 rutsch
t
e
der Versicherte
bei sich zu Hause auf der Treppe aus (Urk.
9/G1).
Wegen Knieproblemen links begab
er
sich am 1
1.
März 2010 zu
Dr.
med.
Z._
, FMH Praktische Ärztin,
in die
Klinik A._
(
Urk.
9/M4
S. 1
,
Urk.
13 S. 1
)
, welche die MR-Untersuchung des linken Knies in der Neuroradiologie
O._
vom 1
5.
März 2010 (
Urk.
9/M2) veran
lasste. Am
2
2.
April 2010 erfolgte eine konsiliarische Beurteilung durch
Dr.
med.
B._
,
Facharzt
FMH
für orthopädische Chirurgie
(Urk. 9/M4 S.
1
,
Urk.
13 S. 1
).
Dies
er diagnostizierte eine vordere
Kreuzbandruptur und ei
nen Meniskusriss im linken Kniegelenk (
Urk.
9/M4
S. 1
,
Urk.
13 S. 1
) und ope
rierte
den Versicherten
am 26. April 2010
am linken Knie
(Urk. 9/M3). Vom 2
3.
Mai bis
3.
Juni 2010 war
der Versicherte
wegen einer mittelgradigen de
pressiven Episode
in der
Klinik C._
hospita
lisiert (Urk.
9/M5).
Der Versicherte wurde am 24.
Janu
ar 2011 durch Dr. med.
D._
,
Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH,
Co-Chefarzt
Zentrum E._
, untersucht, welcher einen Verdacht auf
ein
mediopatellares Plicasyndrom am rechten Knie und ein retro
pa
telläres Schmerzsyndrom rechts diagnostizierte (Urk.
9/
M15).
Am 3.
Mai 2011
fand die Jahreskontrolle nach der vorderen Kreuzband-Plastik
links vom 2
6.
April
2011 statt
. Bei dieser Unter
such
ung zeigte der Versicherte Dr.
B._
auch das rechte Knie.
Dr.
B._
emp
fahl be
züg
lich der Knieprobleme rechts eine Einla
gen
versorgung sowie ein auf
bauendes Krafttraining (Urk. 9/M8
,
Urk.
13 S.
3
).
Hin
sichtlich des linken Knies wurde die Behandlung bei
Dr.
B._
abgeschlossen (
Urk.
9/M8,
Urk.
13 S. 3) und die UVZ stellte ihre Leistungen formlos ein.
1.2
X._
begab sich wegen Beschwerden im rechten Knie am 11. Dezember 2012 wieder zu
Dr.
B._
(
Urk.
9/M9
S. 2,
Urk.
13 S. 3
).
Am sel
ben Tag fand in der
Klinik A._
eine MRI-Untersuchung des rechten
Knies statt (
Urk.
9/M10).
Am 2
1.
Dezember 2012 meldete der Versicherte der UVZ
eine Schädigung des Knies rechts als
Rückfall
zum Unfall vom 7. März 2010
(Urk. 9/
G18
).
Die UVZ legte das Dossier am
8.
Januar 2013 ihrem beraten
den Arzt
Dr.
med.
F._
, FMH für orthopädische Chirurgie,
zur Beur
teilung vor (Urk.
9/M11). Am
9.
Januar 2013 wurde der Versicherte von Dr.
B._
am rech
ten Knie operiert (
Urk.
9/M12).
Mit Schreiben vom 1
5.
Januar 2013 lehnte die UVZ ihre Leistungspflicht hinsichtlich der geltend gemachten Kniebe
schwer
den rechts mangels Kausalzusammenhang zum Unfall vom 7. März 2010 ab (
Urk.
9/G19).
Dagegen
erhob
der Versicherte am
2
8.
Januar 2013
Einwände
(
Urk.
9/G22).
Am 1
3.
März 2013 nahm Dr.
F._
erneut Stel
lung (Urk. 9/M16).
Die UVZ verfügte am
9.
April
2013 entsprechend ihrem Schreiben vom 1
5.
Ja
nu
ar 2013 (
Urk.
9/G26), wogegen
X._
am
6.
Mai 2013 Ein
sprache
erhob
(
Urk.
9/
J3).
Die UVZ holte die Beur
teilung von
Dr.
F._
vo
m
2
4
. Okto
ber
2013 (Urk. 9/M19) ein
.
Mit Einsprache
ent
scheid vom
8.
Januar
2014
wies
sie
die
Ein
sprache des Versicherten
ab
(
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am
4.
Februar 2014 Beschwerde und be
an
tragte, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom
8.
Januar 2014
sei die Be
schwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetz
lichen Leistungen betreffend den
Gesundheitsschaden am rechten Knie auszurichten, insbesondere Heilungs
kosten und Taggelder. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen. Eventualiter sei ein gerichtliches medizi
nisches Gutachten anzuordnen (
Urk.
1 S. 2).
Die Beschwerdegegnerin beantragte m
it Bes
chwerdeantwort vom 5. März 2014
Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7).
Sie reichte mit Eingabe vom 1
9.
März 2014 (
Urk.
8) ihre Akten (
Urk.
9/G1-G40, Urk. 9/M1-M19,
Urk.
9/T1-T
5
,
Urk.
9/J1-J13) ein.
Mit Verfügung vom 2
6.
März 2014 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um
Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels abgewiesen und ihm das
Dop
pel
der Beschwerdeant
wort vom
5.
März 2014 (
Urk.
7) zur Kenntnisnahme zu
ge
stellt
(
Urk.
1
0).
Der Beschwerdeführer reichte m
it Eingabe vom
7. Mai
2014 (Urk.
12
) seine
von
den Ärzten der
Klinik A._
festgehalte
ne
Krankengeschichte
(
Urk.
13)
ein, worüber die Beschwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1
3.
Mai 2014
in Kenntnis gesetzt wurde (
Urk.
14).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungs
leistungen bei
Be
rufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten ge
währt (
Abs.
1). Der
Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind,
in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem einge
tretenen Schaden (Krankheit,
Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausal
zusam
menhang besteht. Ursachen im Sinne
des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um
schreibung ist für die Bejahung des na
tür
lichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der ver
sicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an
dern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigen
den Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung
ein natürlicher Kausalzusam
menhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialver
sicherungsrecht üblichen Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammen
hangs genügt für die Begründung eines Leistungs
an
spruches nicht (BGE 129 V 177 E.
3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E.
1b, je mit
Hinweisen).
1.3
Die Leistungs
pflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzu
sammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä
quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d
as
heisst
rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausali
tät; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.4
Bei den unfallähnlichen Körpe
rschädigungen im Sinne von Art.
9
Abs.
2
der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV)
entfällt im Vergleich zu den ei
gentlichen Unfällen nach
Art.
4 ATSG einzig das Tat
be
standselement der Un
gewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hingegen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Körpers lie
gender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger
–
eben unfallähnlicher
–
Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schä
digende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 327 E. 3.1, 3.3.1; 129 V
466 E. 2.2, 4.1; 123 V 43 E. 2b).
Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Fak
tors ist ein gesteigertes Schä
di
gungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbar
keit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die phy
siologische Bean
spruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und
Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2013
vom 14.
November 2013 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E.
3.3.1, 129 V 466 E.
4.2.2, 4.3). Ein äusserer
Faktor mit erheblichem Schädi
gungspotenzial liegt nach der Rechtsprechung vor,
wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physio
logisch normalen und psycholo
gisch beherrschten Bean
spruchung des Körpers, insbeson
dere seiner Gliedmas
sen,
verbunden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014
vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E. 3.3.1). Erfüllt ist das
Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage,
die nach un
fallme
dizi
ni
scher Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen füh
ren
können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belas
tenden Bewegungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrol
lierbar ge
worde
nen Positions
ände
rung (vgl. BGE 129 V 466 E.
4.2.3, Urteil des Bundes
gerichts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3).
Der Zweck des Instituts der unfallähnlichen Körperschädigung besteht nicht darin, krankhafte oder degenerative Körperschäden von der obligatorischen Un
fallversi
cherung auszuschliessen, sondern darin, die oft schwierige Abgrenzung zwischen Unfall und Krankheit zugunsten der Versicherten zu vermeiden. Die sozialen Unfallversicherer haben somit ein Risiko zu übernehmen, das nach der geltenden begrifflichen Abgrenzung von Unfällen und Krankheiten den letzte
ren zuzuordnen wäre. Hinzu kommt, dass es für die Bejahung des natür
lichen Kausalzusammen
hangs praxisgemäss genügt, wenn das schädigende Geschehen
eine Teilursache bildet. Ein degenerativer oder pathologischer Vorzustand schliesst
daher eine unfallähnliche Körperschädigung nicht aus, sofern ein un
fallähnliches Ereignis den vorbestehenden Gesundheitsschaden verschlimmert
oder manifest werden lässt. Bei den in
Art.
9
Abs.
2 lit. a bis h UVV abschlies
send erwähnten Verletzungen muss aber eine schädigende, äussere Einwirkung wenigstens im Sinne eines Auslösungsfaktors zu den (vor- oder überwiegend) krankhaften oder degenerativen Ursachen hinzutreten, damit eine unfallähnli
che Körperschädigung vorliegt (vgl. BGE 123 V 43 E. 2b mit Hinweisen, insbes. auf BGE 116 V 155 E. 6c, 117 V 360 E. 4a, 114 V 301 E. 3c; RKUV 1988 Nr. U 57 S. 373 E. 4b).
Schmerzen als Symptome einer Schädigung nach
Art.
9
Abs.
2 UVV fallen als massgebender äusserer Faktor nicht in Betracht, wenn sie bei einer alltäglichen Lebensverrichtung auftreten, ohne dass ein davon unterscheidbares äusseres Moment mitspielen würde. Wer also etwa beim blossen Aufstehen, Absitzen, Ab
liegen, bei Bewegungen im Raum, Handreichungen und so weiter einen ein
schiessenden Schmerz verspürt, kann allein deswegen noch keine unfallähn
liche Körperschädigung geltend machen. Ein äusserer Faktor ist nicht gegeben, wenn die versicherte Person einzig das erstmalige Auftreten von Schmerzen angibt, aber keine gleichzeitig mitwirkende äussere Komponente zu benennen vermag.
Auch ist das Erfordernis eines äusseren schädigenden Faktors nicht erfüllt, wenn
das Auftreten von Schmerzen bloss mit einem von der versicherten Per
son
beschriebenen gewöhnlichen Bewegungsablauf einhergeht. Verlangt wird viel
mehr ein Geschehen, welchem ein gesteigertes Gefährdungs
potenzial inne
wohnt,
was zutrifft, wenn die als Schmerzauslöser angegebene Betätigung im Rahmen
einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vor
genommen wird, wie dies bei vielen
sportlichen Aktivitäten der Fall ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 129 V 466 E. 4.2.1, 4.2.2).
1.5
1.5
.1
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist ent
scheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be
rück
sichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Ex
pertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E.
1c).
1.5
.2
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine In
dizien gegen ihre Zu
ver
lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der be
fragte Arzt oder die be
fragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Ver
sicherungsträger steht, läss
t nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es b
e
darf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilich
keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf
die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche
rungs
rech
t zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
ach
terin aller
dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E.
1c).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund der geltend ge
machten Beschwerden im rechten Knie leistungspflichtig ist.
2.2
Mit angefochtenem Einspracheentscheid vom
8.
Januar 2014 erwog die Be
schwer
degegnerin, dass bei der Erstuntersuchung nach dem Treppensturz vom
7.
März 2010 keine Anzeichen von (äusseren bzw. inneren) Verletzungen des rechten Knies bestanden
hätten
.
Aus den damaligen Akten gehe nicht hervor, dass der Beschwerdeführer entsprechende Angaben gemacht hätte.
Das MRI vom 1
1.
Dezember 2012 habe kein
en
Meniskusriss gezeigt. Auch habe
Dr.
B._
beim operativen Eingriff vom
9.
Januar 2013 keine Men
is
kusläsion feststellen können.
Dr.
F._
habe darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer ent
sprechende Beschwerden bemerkt hätte, wäre beim Unfall vom
7.
März 2010 der Meniskus am rechten Knie tatsächlich ge
rissen. In den medizinischen Akten finde sich erst am 2
4.
Januar 2011, mithin mehr als 10 Monate später, ein erster Hinweis auf Probleme im rechten Knie.
Dr.
F._
schätze die heute geltend gemachten Beschwerden als nur möglicherweise unfallkausal ein. Mangels über
wiegender Wahrscheinlich
keit einer initial vorgelegenen Meniskusläsion sei auf die Frage einer allfälligen un
fallähnlichen Körperschädigung nicht weiter einzugehen (
Urk.
2 S. 6).
2.3
Demgegenüber
bringt
der Beschwerdeführer im Wesentlichen
vor
, er sei seit der Operation am linken Knie vom 2
6.
April 201
0 bis zur Diagnosestellung im Z
entrum
E._
am 2
4.
Januar 2011 nicht mehr in seinem Be
ruf als Polizist tätig gewesen, da er aufgrund einer schweren Depression in drei verschiedenen Spitälern hospitalisiert und 100
%
arbeitsun
fähig gewesen sei. Die Beschwerden
im rechten Knie
hätten erst dann ein Ausmass angenom
men, welches zu weiteren Abklärungen geführt h
abe
, als er in der Klinik
G._
an den sportlichen Aktivitäten hätte teilnehmen sollen und dabei gemerkt habe, dass das Knie versage (
Urk.
1 S.
5).
Dr.
B._
habe ausgesagt, dass es sich bei
der später aufgetretenen Meniskus
läsion des rechten Knies ebenfalls um eine Un
fallfolge handle. Zudem seien aufgrund der langen Prob
lematik des linken Knies die Beschwerden am rechten Knie erst ein Jahr später aufgetreten
(
Urk.
1 S. 8)
.
Dr.
F._
erachte die Kausalität als über
wiegend wahrscheinlich gegeben,
unter de
r Bedingung, dass
der Beschwerde
führer be
reits von Anfang an nach dem
Unfallereignis vom
7.
März 2010 über Schmer
zen am rechten Knie geklagt habe
(
Urk.
1 S.
7-
8).
Er (der Beschwerde
führer) habe bereits bei der Erst
konsul
t
at
ion bei
Dr.
B._
im Juni 2010 auf die Schmer
zen
im
rechten Kn
ie
hingewiesen (
Urk.
1 S.
8-9).
Selbst wenn der Meniskusriss nicht dem Un
fallereignis vom
7
.
März 2010 zugeordnet werden könnte, so sei aufgrund von
Art.
9
Abs.
2 UVV
der Meniskusriss als unfallähn
liche Körper
schädigung dennoch
durch die
Be
schwerde
gegnerin
versichert (
Urk.
1 S. 10).
3.
3.1
Dr.
B._
diagnostizierte
am 22. April 2010
eine vorderer Kreuzbandruptur und einen Meniskusriss im linken Kniegelenk
. Er denke, dass durch die rezi
divieren
den Shifts und Subluxationen der Meniskus jetzt kaputt gegangen sei. Der Me
niskus benötige sicher eine rasche chirurgische Sanierung
(Urk. 9/M4 S.
1
,
Urk.
13 S. 1
)
.
3.
2
Dr.
D._
führte in seinem Bericht vom 2
7.
Januar 2011 als Diagnosen einen
Verdacht auf
ein
mediopatellares Plicasyndrom am rechten Knie und ein retro
patel
läres Schmerzsyndrom rechts
an
(Urk.
9/
M15).
3.
3
Am 3. Mai 2011
untersuchte
Dr.
B._
bei der
Jahresko
ntrolle nach
der Opera
tion des linken Knies
vom 2
6.
April 201
0 (
Urk.
9/M3)
auch das rechte Knie des Be
schwerdeführers
.
Die Bandstabilität war in allen Ebenen gut. Es bestanden keine Meniskuszeichen, einzig eine leichte Irritation der Synovia.
Im Einbein
stand
stellte er
aber eine deutliche Insuffizenz vom Fuss her sowie eine mediale
Ein
knickung und Dreh-/Rotationsbelastung
fest
(
Urk.
9/
M8
,
Urk.
13
S. 3
).
3.
4
Am 1
1.
Dezember 2012 erhob
Dr.
B._
beim rechten Kniegelenk eine deutliche Reizsynovitis mit gesc
hwollener Plica mediopatellaris
und
diskrete mediale Menis
kuszeichen. Die Bandstabilität war in allen Ebenen gut. Die Rönt
genun
tersuchung zeigte eine unauffällige Knochensituation (
Urk.
9/
M9 S.
2
,
Urk.
13 S. 3).
3.5
Die
von
Dr.
med.
H._
befundete MRI-Untersuchung
des rechten Knie
gelenks
in der
Klinik A._
vom 1
1.
Dezember 2012
zeigte
eine etwas pro
minente synoviale Plica superomedial der Patella, leichtgradig signalgestört.
Der
retro
patelläre und troch
le
äre Knorpel sei
en
normal, insbesondere medial. Es finde
sich ein wenig über das physiologische Mass hinausgehender Kniege
lenkser
guss, ein Ödem entlang der meniskokapsulären Fixation des medialen Menis
kus
korpus und posteromedial zudem ein lineäres Signal im Meniskus in diesem Be
reich, schräg
an die Meniskusunterfläche ziehend. Der Knorpel, die Kreuz
bänder und das laterale Kompartiment seien normal (
Urk.
9/
M10).
3.6
Am 1
7.
Dezember 2012 stellte
Dr.
B._
die Diagnose „Rechtes Kniegelenk ältere
med. Meniskusläsion symptomatisch“. Das MRI habe die Verdachtsdiagnose
einer
medialen Meniskusläsion bestätigt. Die Beschwerden seien typischerweise im me
dialen Gelenkspalt, wo auch im Hinterhornbereich der Unterflächenriss deut
lich zu sehen sei, obwohl die Untersuchung ohne Kontrast
mittel gemacht worden sei (
Urk.
9/
M9
S. 2,
Urk.
13 S. 3
).
3.
7
Bei der von
Dr.
B._
am
9.
Januar 2013 durchgeführten Kniearthroskopie
zeig
ten
sich
gemäss dessen Operationsbericht
hinsichtlich des Femoropatellar
ge
lenks sowie des zentralen und lateralen Kompartiment
s
unauffällige, gute
be
zieh
ungs
weise
normale Befunde. Beim medialen Kompartiment zeigte sich ein guter Knorpel Femurkondylus und Tibiaplateau. Der mediale Meniskus
war
as
pekt
mässig als Ganz
es erhalten und erst bei der ge
nauen Palpation
fand
sich die im M
RI bestätigte Meniskuserweichung ganz im Hinterhorn, vor allem un
terflächen
mässig
(
Urk.
9/M12).
3.8
In seiner
Beurteilung vom 24. Oktober 2013
führte Dr.
F._
unter anderem
zum MRI vom 1
1.
Dezember 2012 aus, eine wirkliche Rissbildung könne drei Jahre
nach dem Unfall nicht mehr beurteilt werden. Aus medizinischer Sicht sei zu sagen, dass weder eine klassische radiäre Ruptur noch eine lappenförmige Ruptur vorgefunden werde. Allerdings könne nicht ausgeschlossen werden, dass von Anfang an eine Unterflächenruptur vorgelegen habe, welche jedoch nicht wei
ter abgeklärt worden sei, weil man sich als erstes auf die vordere Kreuz
band
ruptur links „gestürzt“ habe und anschliessend durch das massive Burnout (des Beschwerdeführers) in den weiteren medizinischen A
bklärungen behindert worden sei. In der Retrospektive müsse aufgrund der Lokalisation d
i
e Frage auf
geworfen werden, ob es sich damals um eine inkomplette Korbhenkel
ruptur gehandelt habe. Diese könne natürlich aufgrund der Lokali
sation am Rande des durchbluteten Meniskusgewebes gelegen haben und damit könnte eine gewisse Hei
lung/Vernarbung in diesen drei Jahren stattge
funden haben
, welche anläss
lich des Arthros
kopieberichts vom 9. Ja
nuar 2013 als Menis
kuserweichung be
schrieben worden sei. Narbengewebe sei weicher als hyalines Bindegewebe. Rein von der Beschreibung des Operateurs, dass
„
prima vista
“
ein unauffälliger medialer Meniskus vorgelegen habe, könne ausgesagt werden, dass eine klassi
sche Meniskusruptur, welche eine unfallähnliche Körper
schä
di
gung darstellen
würde, mit einer radiären Ruptur oder einer voll
ständigen Korbhenkelruptur nicht
vorgelegen haben könne
(Urk. 9/M19
S. 3).
4.
4.1
Zu prüfen ist, ob die Kniebeschwerden rechts überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 7. März 2010 zurückzuführen
sind
.
Der behandelnde Arzt Dr.
B._
schrieb a
m 1
8.
Dezember 2012,
das
s
d
er Beschwerdeführer beim Un
fall, bei welchem das Kreuzband auf der linken Seite „kaputt gegangen“ sei
, auch
das rechte Knie so verdreht
habe
, dass er seither Beschwerden habe. We
gen
der langen Problematik auf der linken Seite, habe der Beschwerdeführer die Be
schwerden rechts immer unterdrückt und jetzt bei aufbauender Belastung bemerke er den altbekannten Schmerz immer noch gleich (
Urk.
9/
M9 S.
2
, Urk. 13 S. 3-4
).
Es ist jedoch
w
eder der Unfallmeldung vom
1
6.
April 2010 (Urk.
9/G1)
noch den echtzeitlichen medizinischen Akten zu ent
nehmen, dass
sich
der Beschwerdeführer
beim Treppensturz vom
7.
März 2010
das rechte Knie
ver
dreht
hatte
oder
dieses Knie
sonstwie beteiligt war.
Gemäss den Einträgen der Ärztinnen und Ärzte der
Klinik A._
erfolgten die
ab 1
1.
März 2010 durchgeführte
n
Untersuchungen und Behandlungen sowie der operativen Ein
griff vom
2
6.
April 2010
wegen der Beschwerden im linken Knie
(
Urk. 9/M3,
Urk. 9/M4 S. 1-2,
Urk.
9/M7,
Urk.
13 S. 1-2)
.
Sie erwähnten nicht, dass der Be
schwerdeführer da
mals schon über Schm
erzen im rechten Knie geklagt hä
tte. Befunde, welche dafür sprechen würden, dass das rechte Knie beim Unfall vom
7. März 2010 verletzt worden wäre
,
sind
von
den
Ärztinnen und Ärzte der
Klinik A._
damals
nicht dokumentiert
worden
.
Das rechte Knie wurde
in der
Klinik A._
erstmals am
3
.
Mai
2011
von
Dr.
B._
untersucht (Urk. 9/M8,
Urk.
13 S.
3).
Dr.
F._
h
ie
lt in seiner Stellungnahme vom
8.
Januar 2013 fest, dass
von Anfang an Be
schwerden rechts dokumentiert sein müssten, sollte am
Unfalltag tatsächlich auch eine Meniskusruptur rechts statt
gefunden haben. Auch
eine vordere Kreuzbandplastik links könne einen Menis
kusschmerz rechts nicht übertönen (
Urk.
9/
M11).
Es kommt hinzu, dass der Be
schwerdeführer
bei der Un
tersuchung
durch
Dr.
D._
am
2
4.
Januar 2011 an
gab,
die
Beschwerden im rechten Knie
bestünden
ohne erinnerliches Trauma
(
Urk.
9/M15).
Davon, dass der Beschwerdeführer vergessen hätte, anlässlich dieser Konsultation auf das Ereignis vom 7. März 2010 als mögliche Ursache hinzuweisen, ist nicht aus
zu
gehen, setzte er doch gleichzeitig Dr.
D._
von der im April 2010 durch
ge
führten Kreuzbandersatzplastik am linken Kniegelenk in Kenntnis (Urk. 9/M15).
Gegen das Argument von
Dr.
B._
, wonach der Beschwerdeführer wegen der
Knie
problematik links die Schmerzen rechts unterdrückt habe, spricht
ferner
auch, dass dieser erst
im November 2012 und damit
rund ein
ein
halb J
ahre nach
dem die Behandlung am linken Knie abgeschlossen w
ar
, wegen des rechten
Knies wieder bei
Dr.
B._
vorstellig wurde (
Urk.
9/
M9 S. 2,
Urk.
13 S.
3-4). Hin
sicht
lich des Hergangs des Unfalls und des seitherigen Verlaufs der Knie
schmerzen rechts stellte
Dr.
B._
auf die subjektiven Angaben des Beschwer
deführers ab. Er führt
e
keinen medi
zinischen Befund an, welcher für eine Unfallkausalität dieser Knieschmer
zen sprechen würde
.
Es kommt hinzu, dass bei behandelnden Spezialärzten wie auch bei Hausärzten der Erfahrungs
tatsache Rechnung zu tragen ist, dass diese im Hin
blick auf ihre auftrags
rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E.
3b/cc; Urteil des Bun
des
gerichts U 202/01 vom
7.
Dezember 2001 E.
2b/bb mit Hinweis).
Auch die
nachträgliche
Aussage des Beschwerde
führers, wonach er gegenüber Dr.
B._
bei der Erst
konsultation im Juni 2010 (richtig: 2
2.
April 2010, vgl.
Urk.
13 S. 1) explizit er
wähnt habe, dass er nach dem Unfallereignis vom
7.
März 2010 in beiden Kniegelenken starke Schmerzen verspürt habe (
Urk.
3 S. 1), vermag
an der diesbezüglich fehlenden echtzeit
li
chen Dokumentation
nichts zu ändern.
Ebenso wenig ergäbe sich aber ein ande
res Ergebnis (E. 4.3) würde, wie vom Beschwerdeführer beantragt (Urk.
1 S.
5), Dr.
B._
zu den Schmerzangaben des Beschwerdeführers unmittelbar nach dem Unfallereignis befragt, ergibt sich doch aus dem Eintrag in der Kranken
ge
schich
te, dass anlässlich der Untersuchung vom 3. Mai 2011 keinerlei Menis
kus
zeichen zu erheben waren (Urk. 13 S. 3).
4.2
Unter Umständen kann auch der medizinische Befund einen Beweis dafür bil
den, dass eine Schädigung auf eine ungewöhnliche äussere Einwirkung zurück
zuführen ist. Der mangelnde Nachweis eines Unfalls lässt sich aber selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Diese dienen aber mitunter als Indi
zien im
Be
weise für oder gegen das Vorliegen eines Unfalles (RKUV 1990 U
86 S.
51 E.
2)
.
Am 1
1.
Dezember 2012 fand in der
Klinik A._
eine MRI-Untersu
chung des rechten Kniegelenks statt (
Urk.
9/M10) und
Dr.
B._
führte am
9.
Januar 2013 eine Kniearthroskopie durch (
Urk.
9/M12).
Dr.
F._
w
ie
s
da
rauf hin, dass der Radiolog
e im MRI-Bericht vom 1
1.
Dezember 2012 nicht von einem Einriss gesprochen
habe
(
Urk.
9/M19 S. 5).
Dr.
B._
nannte
im Opera
tionsbericht vom
9.
Januar 2013
eine Meniskuserweichung ganz im Hinter
horn,
vor allem unterflächenmässig
,
sowie eine
alte
Verletzung (
Urk.
9/M12).
Dr.
F._
führte
in seiner Beurteilung vom 2
4.
Oktober 2013
aus, dass die Meniskuserweichung durch Heilung beziehungsweise
Vernarbung
einer inkom
pletten Korbhenkelruptur am Rande des durchbluteten Menis
kusge
webes ent
stan
den sein könnte
(E.
3.8)
. Damit spekuliert
Dr.
F._
aber nur hinsichtlich der Ursache dieser Meniskus
er
weichung. Dass der Beschwerde
führer am
7.
März 2010 eine solche Ruptur erlitten hätte, ist den medizinischen Akten nicht zu ent
nehmen
.
Dr.
F._
selbst h
ie
lt fest, das
s
die
Frage, ob die Be
schwerden im rechten Knie mit überwiegender Wahr
schein
lichkeit auf den Un
fall vom
7.
März
2010 zurückzuführen sei,
medizinisc
h nicht beantwortet wer
den könn
e
(
Urk.
9/M
19
S.
4)
. Im Übrigen begründet
e
Dr.
B._
die Unfall
kausa
lität der Knie
beschwerden vielmehr aufgrund des Verlaufs seit dem Unfall
vom
7.
März 2010
,
worauf – wie festgehalten (E.
4.1) – aber
nicht abgestellt werden kann. Auf
grund
der
über zweieinhalb Jahre nach dem Unfall vom
7.
März 2010 festgestellten
Meniskusläsion
im rechten Knie
kann mithin nicht auf
eine
Unfallkausalität geschlossen werden
.
Auch die Tatsache, dass Dr.
B._
von einer älteren Menis
kusläsion (Urk. 9/M9 S. 2,
Urk.
13 S. 3) beziehungsweise einer alten Verletzung (
Urk.
9/M12) spr
ach
, lässt noch keine Rückschlüsse auf die Unfallkausalität zu.
Die
Rechtsfigur „post hoc, ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem aufgetreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Un
fallversiche
rungsrecht, 2.
Auflage, Bern 1989, S. 460, Anm. 1205), genügt rechtsprechungsgemäss für
die Annahme eines Kausal
zu
sammen
hangs nicht (BGE 119 V 335 E.
2b/bb).
Von
zusätzlichen medizinischen Unter
suchungen
beziehungsweise Abklärungen
sind keine weitere
n
Aufschlüsse hinsichtlich Unfallkausalität zu erwarten, zumal etwa
Dr.
F._
darauf
hingewiesen hat, dass drei Jahre nach dem Unfall eine Rissbildung nicht mehr beurteilt werden könne (
Urk.
9/M19 S. 3).
Schliesslich ist auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach das Plica-Syndrom des rechten Knies auf die Überbeanspruchung des rechten Kniegelenks
infolge Schonung des linken Knies zurückzuführen sei, von
Dr.
F._
mit über
zeugender Begründung widerlegt worden (
Urk.
9/M19 S. 5).
4.3
Da der Nachweis eines Kausal
zusammenhanges zwischen den geltend ge
mach
ten Kniebeschwerden rechts und dem
Sturz
vom 7. März 20
10
nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit gelingt, hat der Be
schwerde
führer die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 115 V 133 E. 8a
mit Hin
weisen
).
5.
Im Sinne einer Eventualbegründung bringt der Beschwerdeführer vor, dass – falls
die Kausalität zum Unfallereignis vom
7.
März 2010
nicht be
wiesen wer
den könnte – die Beschwerdegegnerin aufgrund des Vorliegens einer unfallähn
li
chen Körperschädigung leistungspflichtig wäre
(
Urk.
1 S. 10). Wie festgehal
ten, fallen
Schmerzen als Symptome einer Sc
hädigung nach
Art.
9 Abs.
2 UVV
als massgebender äusserer Faktor nicht in Betracht, wenn sie bei einer alltägli
chen Lebensverrichtung auftreten, ohne dass ein davon unter
scheidbares äusseres Moment mitspielen würde
(E.
1.4)
.
Bei der Untersuchung durch Dr.
D._
konnte sich der Beschwerdeführer nicht an ein auslösendes „Trauma“ erinnern und bei der
Konsultation
bei
Dr.
B._
gab er an, dass die Schmerzen bei Belastung auf
treten. Mangels äusseren Faktors ist eine unfallähnliche Kör
perschädigung damit
zu verneinen. Es braucht somit nicht mehr geprüft zu werden, ob die von
Dr.
B._
erhobene Meniskuserweichung
(
Urk.
9/M12)
, wie vom Beschwerde
füh
rer vorgebracht (
Urk.
1 S. 10), überhaupt als Meniskus
riss im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 lit. c UVV
zu qualifizieren wäre
.
6
.
Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 17. Januar 2014 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.