# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 92c3b940-a54e-4cf9-bd71-494a757ac2f1
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1986,
abgeschlossene KV-Lehre
,
arbeitete
zuletzt
vom
1. August 2012
bis 3
1.
Mai 2014
bei der
Y._
als Kaufmann
(Urk.
17/5/1
,
Urk.
17/12
, Urk.
17/18/10
).
Nach Anmeldung zur Früherfassung durch die berufliche Vorsorge
meldete sich der Versicherte
am 1
6.
Mai 2014 (Eingangsdatum)
unter Hinweis auf
ein
seit der Geburt bestehen
des ADHS sowie diverse körperliche und psychosomatische Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zu
m Bezug von Leis
tungen an (
Urk.
17/8).
Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Ver
hältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 17/17) sowie die Akten des Krankentaggel
dversicherers (Urk. 17/13, Urk.
17/26,
Urk.
17/28) bei und holte einen Arbeitgeberbericht (
Urk.
17/12) sowie
Bericht
e
der behandelnden
Ärzte
(Urk. 17/14
,
Urk.
17/27
)
ein
.
Am
8.
Juli 2015
bzw. am 2
1.
September
2015
erteilte die IV-Stelle dem Versicherten
unter Ausrichtung eines grossen Taggeldes
Kostengutsprache für ein Belastbarkeits
training
vom
6.
Juli bis 2. Oktober 2015
(
Urk.
17/40)
sowie für ein Aufbautrai
ning
vom
5.
Oktober 2015
bis am
4.
April 2016
bei der
Z._
(
Urk.
17/50)
.
Am 2
1.
April 2016 sprach die IV-Stelle
X._
einen Arbeitsversuch bei der
A._
vom
5.
April bis
5.
Juli 2016 unter gleichzeitiger Durch
führung eines Job-Coachings bei der
Z._
zu (Urk.
17/62).
Vom
6.
Juli bis
5.
Oktober 2016 war
X._
bei der
A._
als Sachbearbeiter Finanzbuchhaltung angestellt.
Am 1
3.
Oktober 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten erneut berufliche Eingliederungsmassnahmen
vom 1
7.
Oktober 2016 bis 1
6.
Januar 2017
in Form von Arbeitsverm
ittlung zu (Urk.
17/80).
Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom
3
.
August
2016 [Urk.
1
7/
76
])
sprach
die IV-Stelle
X._
mit Verfügung vom
5.
Januar
rückwirkend für den Zeitraum
1.
Dezember 2014 bis Juli 2015 eine ganze Inva
lidenrente und – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 47% - ab Juli 2016 (Abschluss der Taggeldzahlungen) eine Viertelsrente zu (
Urk.
2 =
Urk.
17/82 [Verfügungsteil 2],
Urk.
17/87). In dieser Verfügung wurde die Rente in
massli
cher
Hinsicht ab
1.
Januar 2017 festgesetzt, für den Zeitraum
1.
Dezember 2014 bis 3
1.
Juli 2015 sowie
1.
Juli 2016 bis 3
1.
Dezember 2016 verwies die IV-Stelle auf nachfolgende Verfügungen.
2.
Gegen diese Verfügung legte der Versicherte mit Eingabe vom 1
2.
Januar 2017 Beschwerde ein (
Urk.
1).
Nachdem dem Beschwerdeführer Frist zur Beschwerde
verbesserung angesetzt worden war (Urk. 6)
und die
behandelnde
Psychiaterin
des Beschwerdeführers
einen Verlaufsbericht zu den Akten
ge
reich
t hatte
(
Urk.
7-8)
,
beantragte
der Beschwerdeführer
mit Eingabe vom
3.
Februar 2017 die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die
Zusprache
einer halben Rente der Invalidenversicherung
(
Urk.
10
,
Urk.
11/1-3
)
.
Mit Beschwerdeantwort vom
2.
Mai 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwer
de (
Urk.
16)
, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom
3.
Mai
2017 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
18).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana
log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Verord
nung über die Invalidenversicherung (IVV) festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/
dd
mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstu
fung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Ren
te (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5).
1.2
1.2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[
ATSG
]
).
Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes
über die Invalidenversicherung [IVG]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach
te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
.2
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken.
Rechtsprechungsgemäss
ist bei psy
chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank
heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein
rentenausschliessendes
Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG;
BGE 139 V 547
E. 5;
131 V 49
E. 1.2;
130 V 352
E. 2.2.1).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach
ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich
bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag
nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti
vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).
Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma
tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli
che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis
verfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank
heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7).
Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):
Funktioneller Schweregrad
-
Gesundheitsschädigung
-
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde
-
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz
-
Komorbiditäten
-
Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen
-
sozialer Kontext
Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)
-
gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba
ren Lebensbereichen
-
behandlungs- und eingliederungs
anamnestisch
ausgewiesener Leidens
druck
Diese
Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern
der
äusserer
Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res
sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät
zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2
60/2017 vom 1. Dezember 2017 E.
4.2.3).
Die Anerkennung eines renten
begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus
wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe
lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V
281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsren
te
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, laut den medizini
sche Berichten sei der Beschwerdeführer seit dem 1
3.
Dezember 2013 vollstän
dig arbeitsunfähig gewesen.
Von
1.
Dezember 2014 bis 3
1.
Juli 2015
stehe ihm deshalb eine ganze IV-Rente zu. Der Gesundheitszustand habe sich in der Folge verbessert und berufliche Eingliederungsmassnahmen hätten durchgeführt wer
den können. Während dieser Zeit bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenren
te.
Seit dem
A
b
schluss
der b
erufliche
n
Eingliederung
smassnahmen könne
dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätig
keit zu 50
%
zugemutet werden.
Aus dem Vergleich der hypothetischen Einkommen ergebe sich ein IV-Grad von 47
%
, welcher zu einer Viertelsrente ab
1.
Juli 2016 berechtige (
Urk.
2).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen vor, sein Gesund
heitszustand habe sich verschlechtert
, was sich aus dem Bericht seiner behan
delnden Psychiaterin
vom 1
8.
Januar 2017
ergebe
. Insbesondere sei er nervös und habe Panikattack
en
. Da er auch finanzielle Probleme habe, würde ihm eine halbe IV-Rente
guttun
(
Urk.
1, Urk. 10).
3.
3.
1
Dr.
med.
B._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, führte im zu Händen der Beschwerdegegnerin erstellten Bericht vom 1
3.
Juni 2016 (Urk. 17/69) aus,
im
Dezember 2015
habe der Beschwerdeführer
aus eigener Ini
tiative und dank glücklicher Umstände eine 50%-Anstellung (
vier Stunden
v
ormittags) bei der
A._
gefunden
, die er am
5.
Januar
2016 an
getreten habe
. Ab
dem
5.
Juli
2016 w
e
rd
e
diese Stelle im kaufmännischen Bereich in eine reguläre, aber auf drei Monate befristete Anstellung umgewan
delt.
D
iese Anstellung
erfülle
seine Idealvorstellungen: Arbeit im kleinen Team mit wertschätzender Arbeitsatmosphäre, guter Einarbeitung, klaren Vor
l
agen, einem ergonomische
n
Arbeitsplatz und sozialen Rückzugsmöglichkeiten. Offen
bar ha
be der Beschwerdeführer
bis jetzt sein 50%-Arbeitspensum zufriedenstel
lend bewältigen können. Er erwähn
e
aber, dass unvorhergesehene Ereignisse (
zum Beispiel
unangek
ü
ndigte Teamsitzungen) seinen Arbeitsablauf in irritie
render Weise stör
t
en und er mit der gewohnten Stresssym
p
tomatik seines
beste
henden Krankheitsbildes reagiere
(
Urk.
17/69/1).
Es sei ein hoher emotionaler Anspannungszustand mit somatischen Symptomen
wie
Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen
,
Spannungskopfschmerzen
und
verkrampfter Körperhaltung festgestellt worden. Der Beschwerdeführer könne vor und wäh
rend des Arbeitsprozesse
s
keine Nahrung zu sich nehmen. Er habe ausgeprägte Konzentrationsschwierigkeiten und verzichte auf Erholungspausen, weil sie den Arbeitsfluss in irritierender Weise unterbrächen. Um seine Arbeitsleistung zu erreichen
,
brauche es einen stark erhöhten Energieaufwand, der folglich zu einer schnellen Erschöpfbarkeit führe. Sodann bestünden stark ausgeprägte soziale Ängste und Defizite. Aufgrund eines schwach ausgebildeten Einfüh
lungsvermögen könne der Beschwerdeführer nur begrenzt in den sozialen Kon
takt mit anderen treten, die geforderte Kommunikation im Team sei mit grossen Unsich
erheiten und Ängsten verbunden. Es habe sich ein deutliches Vermei
dungsverhalten im sozialen Bereich entwickelt (
Urk.
17/69/1-2
). Leider sei es nicht möglich, diese Einschränkungen/Defizite mit therapeutischen Mitteln aus
reichend zu bessern. Aufgrund der Persönlichkeitsst
örung würden diese Krank
heitsmerkmale weiterbestehen. Die Prognose zur Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei ungünstig
,
das heisse, die obere Belastungsgrenze bei der Arbeitsfähigkeit werde 50
%
nicht übersteigen können (
Urk.
17/69/
2).
3.2
Dem beschwerdeweise eingereichten Bericht von
Dr.
B._
vom 1
8.
Januar 2017 zu Händen der Beschwerdegegnerin
(
Urk.
8 =
Urk.
11/1 =
Urk.
17/107)
können folgende Diagnosen entnommen werden:
-
rezidivierende depressive Störung, zwischen mittelgradig und schwer schwankend mit somatischem Syndrom (seit Jugendalter) (ICD-10 F33.2)
-
kombinierte Persönlichkeitsstörung (seit Jugendalter) (ICD-10 F61.0)
-
Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperaktivität, seit Kindheit (Ritalin
-S
ubstitution seit 2010) (ICD-10 F90.0)
Die behandelnde Psychiaterin hielt fest, es sei ein Arbeitspensum von maximal 50
%
vereinbart worden, vormittags vier Stunden, angepasst an die krankheits
bedingten Einschränkungen mit direkter Auswirkung
auf die
Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
8 S. 1)
.
Unter Gabe des Medikaments „
Focalin
" habe der Beschwerdeführer zwar eine hohe Konzentrationsstärke im Arbeitsbereich für vier Stunden aufrechterhalten können, im Alltag habe er aber aufgrund der dadurch bedingten Einengung der Wahrnehmung in gravierender Weise die Übersicht verloren. Die Verträglichkeit des „
Focalins
" habe sich in letzter Zeit verschlechtert, Magenbeschwerden und Übelkeit hätten zugenommen, so dass der Versuch einer Dosisreduktion
habe vorgenommen werden müssen
. Die Arbeitsleistung werde dadurch vermutlich weiter abnehmen. Mit diesem verschlechterten Krankheitsbild sei es dem Beschwerdeführer nicht zumutbar, eine Anstellung über 50
%
auf dem freien Arbeitsmarkt zu erfüllen, was er aber aufgrund der zugesprochenen Viertelsren
te aus existentiellen Gründen machen müsste, um seine
n
Grundbedarf zu decken. Die Anstellung bei der
A._
sei beendet und habe den Beschwerdeführer, rückblickend gesehen, bereits an die Grenzen der Belastbar
keit geführt. Aus medizinisch-psychiatrischer Beurteilung habe sich der Invali
ditätsgrad des Beschwerdeführers auf über 50
%
erhöht. Es werde als dringend indiziert erachtet, eine neue Rentenbeurteilung vorzunehmen (
Urk.
8 S. 2).
3.3
Die für den Regionalen Ärztlichen Diens
t (RAD) tätige
Dr.
med.
C._
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in der Stellungnahme vom 2
9.
Juni 2016 fest, Persönlichkeitsstörungen seien tief verwurzelte, anhaltende Verhal
tensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigen würden.
Eine Behandlung von Persönlichkeitsstö
rungen sei schwierig und langwierig (über mehrere Jahre) und nicht unbedingt erfolgreich. Aufgrund des Krankheitsbildes und in Kenntnis
dessen
, dass vor allem Persönlichkeitsstörungen mit den hier angegeben
en
Anteilen wenig beeinflusst werden könnten, könne davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand nicht nachhaltig verbessern werde. Viele Symptome könn
ten durch eine adäquate multimodale Therapie verringert werden. Wichtig sei vor allem auch die psychiatrisch-psychotherapeutische und psychopharmakolo
gische Behandlung
komorbider
Störungen (depressive Episode, Panikattacken). Die depressiven Episoden seien am ehesten im Rahmen der Persönlichkeitsstö
rung zu sehen. Es sollte weiterhin eine regelmässige psychiatrisch-psychotherapeutische und psychopharmakologische Behandlung stattfinden. Der Beschwerdeführer befinde sich bereits in entsprechender Therapie. Aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen könnten die Diagnosen einer schweren kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) und eines ADHS (ICD-10 F90.0), beide Diagnosen mit erheblichen Auswirkungen auf die Arbeits
fähigkeit, plausibe
l
nachvollzogen werden. Ein Gesundheitsschaden mit dauer
hafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei ausgewiesen (
Urk.
17/79/5-6).
4.
4.1
Laut den
A
usführungen
von
Dr.
B._
und der Einschätzung von RAD-Ärztin
C._
war
der Beschwerdeführer
ab
dem 1
2.
Dezember 2013 in der bisherigen Tätigkeit zu 100
%
erwerbsunfähig
.
Diese Beurteilung ist weder strittig noch gibt sie Anlass zu Weiterungen.
Dass eine Verbesserung des Gesundheitszu
stands eingetreten ist und aufgrund
dessen Eingliederungsmassnahmen durch
geführt werden konnten
,
ist ebenfalls nicht umstritten.
4.2
Strittig und zu prüfen ist
hingegen
die Arbeitsfähigkeit ab
1.
Juli 201
6.
Vom 6.
Juli 2015 bis am
5.
Juli 2016
bezog der B
eschwerdeführer
noch
Taggelder
der Invalidenversicherung.
4.2.1
Aus den aktenkundigen medizinischen Berichten der behandelnden Psychiaterin
sowie der Einschätzung der RAD-Ärztin
C._
ergibt sich, dass dem Beschwer
deführer zufolge seiner psychischen Beeinträchtigungen (depressive Symptoma
tik, kombinierte Persönlichkeitsstörung, Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperak
tivität) eine Erwerbstätigkeit von maxi
mal 50
%
zugemutet werden kann, was nachvollziehbar und
nicht zu beanstanden ist. Diese Beurteilung der Arbeitsfä
higkeit entspricht sodann auch den Feststellungen
im Rahmen der Durchfüh
rung der Eingliederungsmassnahmen bei
der
Z._
(Bericht
vom
2
1.
Juni 2016
[
Urk.
17/72
]
)
.
Aus den Berichten der
Z._
geht
hervor,
dass
während des externen Arbeitseinsatzes
dem Beschwerdeführer
e
ine Präsenz von vier
Stunden täglich möglich gewesen sei. Eine weitere Steigerung des Pensums
wurde nicht empfohlen
, da sich der Beschwerdeführer momentan an seiner Belastbarkeitsgrenze befinde. Der Arbeitseinsatz habe viel Energie erfordert und der Beschwerdeführer habe die Regenerationsphasen an den Nachmittagen benötigt. Auch sozialer Kontakt könne für ihn noch sehr anstrengend sein. Zudem sei es ihm weiterhin nicht gelungen, auswärts Nahrung zu sich zu neh
men, was ebenso gegen eine
Pensumserhöhung
spreche (
Urk.
17/72/2).
Der Beschwerdeführer verzeichnete während der Durchführung der Eingliederungs
massnahmen keine massgeblichen Abwesenheiten (Urk.
17/72/
4).
Die
Leistungs
fähigkeit wurde auf 50
% geschätzt (verteilt auf fünf Tage pro Woche)
(
Urk.
17/72/2).
Nach
Beendigung des Einsatzes bei
der
A._
im Oktober 2016 wurde im Abschlussberichts des Coachings vom 1
0.
Januar 2017 festgehalten, der Beschwerdeführer
habe sich wieder auf Stellensuche für eine 50%-Stelle im Bereich Rechnungswesen begeben (
Urk.
17/92/1).
4.2.2
Der Beschwerdeführer macht
e beschwerdeweise
insbesondere eine Verschlechte
rung des Gesundheitszustands geltend
,
unter Hinweis auf den
neusten
Bericht der
behandelnden Psychiaterin
.
Dem Bericht ist hierzu zu entnehmen, dass sich der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers
auf über 50
%
erhöht habe.
Eine medizinische Verschlechterung legt
Dr.
B._
jedoch nicht
dar
und ist au
ch nicht au
s den Akten ersichtlich.
Vielmehr bestätigt
Dr.
B._
auch im Bericht vom 18.
Januar 2017 – ergo nach Beendigung des externen Arbeitseinsatzes bei der
A._
– dass die
se
Anstellung den Beschwerdeführer an die Grenzen
der Belastbarkeit gebracht hat und eine Tätigkeit
von mehr als (
”
über
”
)
50
%
nicht zumutbar wäre
; dies aufgrund der zugesprochenen Viertelsrente, da er eine höhere Rente brauche, um den Grundbedarf zu decken
(E. 3.2).
Somit
hält
Dr.
B._
an
ihrer früheren Einschätzung (E. 3.1)
fes
t
.
Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei aus finanziellen Gründen auf die Aus
richtung einer höheren Rente angewiesen, ist er damit
mangels invalidenversi
cherungsrechtlicher Relevanz
nicht zu hören.
Wenn ausgeführt wird, der Beschwerdeführer sei
zufolge seiner 50%igen Erwerbstätigkeit im Alltagsleben
dekompensiert
, so
ist
deswegen nicht auf eine
höhere Erwerbsunfähigkeit
zu schliessen
.
4.2.3
Zusammengefasst ist davon auszugehen, das
s der Beschwerdeführer
ab
12.
Dezember 2013 in der angestammten Tätigkeit zu 100
%
arbeitsunfähig ist.
Vor oder spätestens im Rahmen der Durchführung der beruflichen Eingliede
rungsmassnahmen ist von einer Verbesserung des Gesundheitszustands und einer
50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen.
5.
5.1
Nicht strittig ist die
Zusprache
einer befristeten ganzen Rente ab
1.
Dezember 201
4.
Zu diesem Zeitpunkt sind die
sechsmonatige Wartefrist seit der Anmel
dung zum Leistungsbezug gemäss
Art.
29
Abs.
1 IVG und
das erforderliche Wartejahr,
welches
im Dezember 2013
begann
(
Art.
28
Abs.
1 lit. b IVG)
, erfüllt
.
Während des Bezugs von Taggeldern während der Durchführung von Eingliede
rungsmassnahmen (in
casu
6.
J
uli 2015 bis
5.
Juli 2016) besteht sodann kein Anspruch auf Rentenzahlungen (vgl.
Art.
22
Abs.
5
bis
und
Art.
47
Abs.
1
bis
lit
. b
IVG).
Spätestens ab Juli 2016 kann angenommen werden, dass die Verbesse
rung des Gesundheitszustands voraussichtlich längere Zeit dauern wird
.
Es bleibt im Folgenden angesichts der
ab dem
1.
Juli 2016 bestehenden
50%igen Arbeitsfähigkeit in
einer Verweistätigkeit
die Bemessung des Invalidi
tätsgrades
seit
diesem Zeitpunkt vorzunehmen.
5.2
5.2.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom
mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
5.2.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen
einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü
hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi
cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk
turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück
sichtigen sind (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes
gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
5.2.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre
chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her
ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (
BGE
139
V
592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf
fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der
Beizug
der
Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermitt
lung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl.
BGE
142
V
178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
IVG
, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre
chung).
5.3
Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann für die Bemessung des Valideneinkommens nicht auf das zuletzt bei der
Y._
erzielte Ein
kommen abgestellt werden, da die Kündigung gemäss den Angaben des Arbeit
gebers aus Gründen der Umstrukturierung des Betriebs
und nicht aus gesund
heitlichen Gründen
erfolgt ist
bzw. es diese Stelle nicht mehr gibt
(
Urk.
17/12/1)
.
Vielmehr sind für die Bemessung des Valideneinkommens die
Tabellen der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik beizu
ziehen.
Dabei sind die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlich
t
en Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2).
Auf
der Basis der LSE 2014 ist von
einem monat
lichen Einkommen von männlichen
Bürokräften im Finanz- und Rechnungswe
sen
von
Fr.
5’327
.— (LSE 2014, Tabelle T
17
,
Ziff.
43
, Männer
, 30-49 Jahre
) aus
zugehen.
Angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.9 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02 03.01.04.01
,
Ziff.
77-82
) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für das Jahr 2016 (Bundesamtes für Statistik, T 39 Entwicklung der Nominallöhne 1976-2016; Männer; Stand 2014: 2220, Stand 2016:
2239
) ergibt dies ein Jahreseinkommen von
Fr.
67’533
.
--
(Fr.
5
‘
327
.-- x
1
2 :
40 x 41.
9
: 2
220
x 2
239
)
.
5.4
Da
die
zuletzt ausgeübte Tätigkeit
befristet war und der Beschwerdeführer diese
nicht mehr ausübt ist auch für die Berechnung des Invalideneinkommens auf die
LSE 2014
abzustellen. Es ist auf den
Zentralwert für männliche Hilfsarbeit
s
kräfte
abzustellen
(T17, Männer, 30-49 Jahre,
Ziff.
9)
. Es resultiert ein
Wert
von
Fr.
67‘
980
.-- pro
Jahr (
Fr.
5‘
388
.—x
12 :
40 x 41,7 : 2220 x 2239
).
Bei einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50
%
resultiert ein Invalideneinkommen von
Fr.
33’990
.--.
5.5
Wird das Valideneinkommen 2016 von Fr.
67’533
.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 33‘
990
.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr.
33’543
.--, was einem Invaliditätsgrad von
49,67,
gerundet
50
% (zur Run
dung: BGE 130 V 121 E. 3.2) entspricht
und einen Anspruch des Beschwerde
führers ab
1.
Juli 2016 auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung begrün
det
.
6.
Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung der Beschwerdegegnerin vom
5.
Januar 2017 (
Urk.
2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben, und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer ab
1.
Juli 2016 Anspruch auf eine hal
be Invalidenrente hat
.
Damit sind auch allfällige spätere Verfügungen zu den
Rentenbetreffnissen
Zeitraum 1. Juli bis 31. Dezember 2016 zu korrigieren.
7.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), auf Fr.
7
00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss de
r
Beschwerde
gegnerin
aufzuerlegen.