# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8b83afe3-20fa-4dc5-ba58-61c3a1127140
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._ wurde am _ 1970 in O.1_ geboren. Am _ 1994 heiratete sie vor dem Zivilstandsamt O.2_ den am _ 1969 in O.3_ geborenen X._, Bürger von O.4_ und O.5_. Die Parteien haben vier gemeinsame Kinder: A._, geboren am _ 1995, B._, geboren am _ 1997, C._, geboren am _ 2000, und D._, geboren am _ 2007.
B. Am 5. Oktober 2010 reichten die Parteien beim Bezirksgerichtspräsidium Imboden ein gemeinsames Scheidungsbegehren und eine von beiden Ehegatten unterzeichnete Ehescheidungskonvention ein. Mit Urteil des Bezirksgerichtspräsidiums Imboden vom 17. Dezember 2010 wurde die Ehe der Parteien geschieden und die Ehescheidungskonvention genehmigt. Die rechtskräftig genehmigte Ehescheidungskonvention sieht betreffend Unterhaltszahlungen folgende Regelungen vor:
"[Ziff. 1-2]
3. Unterhaltsregelung für A._, B._, C._ und D._
3.1. X._ verpflichtet sich zur Bezahlung von monatlichen Unterhaltsbeiträgen für jedes der Kinder von monatlich Fr. 2'000.00 zuzüglich gesetzlicher und/oder vertraglicher Kinderzulagen.
3.2. Die Unterhaltspflicht gemäss Ziff. 3.1. hiervon beginnt am 01.10.2010 und hat auch Gültigkeit für die Dauer des Ehescheidungsverfahrens.
3.3. Die Unterhaltspflicht gemäss Ziff. 3.1. hiervon dauert bis zur Mündigkeit der Kinder. Art. 277 Abs. 2 ZGB bleibt vorbehalten.
3.4. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3.1. hiervon sind jeweils zahlbar pränumerando am 1. eines jeden Monats für den betreffenden Monat an Y._.
3.5. Die Höhe der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3.1. hiervon wird an den Index für Konsumentenpreise gebunden (Basis Dezember 2005, Stand August 2010, Stand 103.4 Punkte). Sie werden jährlich am 1. Januar, erstmals per 1. Januar 2012, dem veränderten Indexstand auf der Basis des Indexes per Dezember des Vorjahres gemäss der nachstehenden Formel angepasst:
Neuer UB = Unterhaltsbetrag x neuer Index 103.4
3.6. Kosten für ausserordentliche Aufwendungen betreffend A._, B._, C._ und D._ (z.B. Zahnarztkosten wie Zahnspangen und Dergleichen oder anderen medizinische Eingriffe und andere medizinisch begründete Kosten, ausserordentliche Schulungsaufwendungen etc.) sind in den monatlichen
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Unterhaltsbeiträgen nicht enthalten. Für den Fall, dass solche ausserordentliche Kosten anfallen, sind diese von den Eheleuten anteilsmässig je zu 50% zu übernehmen.
3.7. Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge gehen die Eheleute von einem Jahresnettoeinkommen von X._ von Fr. 848'000.00 aus. Den Bedarf eines jeden Kindes beziffern die Eheleute mit monatlich Fr. 2'000.00 zuzüglich Kinderzulagen.
4. Unterhaltsregelung für Y._
4.1. X._ verpflichtet sich zur Bezahlung einer monatlichen pränumerando zu bezahlenden Rente an Y._ von Fr. 9'500.00.
4.2. Die Unterhaltspflicht gemäss Ziff. 4.1. hiervon beginnt am 01.10.2010 und hat auch Gültigkeit für die Dauer des Ehescheidungsverfahrens.
4.3. Die Unterhaltspflicht gemäss Ziff. 4.1. hiervon dauert 20 Jahre seit Rechtskraft des Scheidungsurteils. Danach erlischt die Unterhaltspflicht ohne weiteres.
4.4. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 4.1. hiervon sind jeweils zahlbar pränumerando am 1. eines jeden Monats für den betreffenden Monat an Y._.
4.5. Die Höhe der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 4.1. hiervon wird an den Index für Konsumentenpreise gebunden (Basis Dezember 2005, Stand August 2010, Stand 103.4 Punkte). Sie werden jährlich am 1. Januar, erstmals per 1. Januar 2012, dem veränderten Indexstand auf der Basis des Indexes des Dezember des Vorjahres gemäss der nachstehenden Formel angepasst:
Neuer UB = Unterhaltsbetrag x neuer Index 103.4
4.6. Bei der Festsetzung der Ehegattenunterhaltsrente gemäss Ziff. 4.1. vorstehend gehen die Eheleute von einem Jahresnettoeinkommen von X._ von Fr. 848'000.00 aus. Y._ ist nicht erwerbstätig. Den gebührenden Bedarf von Y._ bezeichnen die Parteien mit monatlich Fr. 9'500.00.
4.7. Die Parteien sind über Voraussetzungen der Abänderungen des Unterhaltsbeitrages (Art. 129 ZGB) sowie der Erlöschung des Unterhaltsbeitrages (Art. 130 ZGB) gemäss Ziff. 4.1. vorstehend im Klaren.
[Ziff. 5-10]."
C. Am 21. September 2012 liess X._ beim Bezirksgericht Landquart (seit 1. Januar 2017: Regionalgericht Landquart) eine Klage betreffend Abänderung der Unterhaltsbeiträge einreichen, wobei folgende Rechtsbegehren gestellt wurden:
"1. Ziff. 3 des Entscheid-Dispositivs des Scheidungsurteils vom 17.12.2010 (Proz. Nr. 130-2010-110, Bezirksgericht Imboden) sei
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aufzuheben und die Kinder-Unterhaltspflicht sei neu wie folgt zu regeln:
X._ sei zu verpflichten, an den Unterhalt seiner Kinder A._, geb. _ 1995, B._, geb. _ 1997, C._, geb. _ 2000, und D._, geb. _ 2007, monatlich, im Voraus zahlbare Unterhaltsbeiträge zzgl. allfälliger Kinderzulagen bis zur Mündigkeit des jeweiligen Kindes - unter Vorbehalt von Art. 277 Abs. 2 ZGB - wie folgt zu bezahlen:
ab 01.09.2012 bis 31.12.2014 CHF 1'850.00
ab 01.01.2015 bis 30.06.2015 CHF 1'700.00
ab 01.07.2015 bis 31.12.2016 CHF 1'600.00
ab 01.01.2017 bis 30.04.2017 CHF 1'500.00
ab 01.05.2015 [recte wohl: 01.05.2017] CHF 1'400.00
2. Ziff. 4 des Entscheid-Dispositivs des Scheidungsurteils vom 17.12.2010 (Proz. Nr. 130-2010-110, Bezirksgericht Imboden) sei aufzuheben und die Ehegatten-Unterhaltspflicht sei wie folgt neu zu regeln:
X._ sei zu verpflichten, Y._ monatlich im Voraus zahlbare Unterhaltsbeiträge wie folgt zu entrichten:
ab 01.09.2012 bis 31.12.2014 CHF 6'700.00
ab 01.01.2015 bis 30.06.2015 CHF 5'850.00
ab 01.07.2015 bis 31.12.2016 CHF 4'800.00
ab 01.01.2017 bis 30.04.2017 CHF 3'650.00
ab 01.05.2017 bis 31.12.2018 CHF 2'300.00
ab 01.01.2019 bis 30.06.2020 CHF 750.00
Mit der letzten Zahlung Juni 2020 sei die Unterhaltspflicht des Klägers definitiv für beendet zu erklären.
3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge, diese zzgl. jeweils geltende MWST, zu Lasten der Beklagten."
D. Am 19. November 2012 fand vor dem Bezirksgericht Landquart eine Einigungsverhandlung statt. Nachdem diese erfolglos verlaufen war, wurde noch am Tag der Einigungsverhandlung Y._ Frist zur Einreichung der Klageantwort angesetzt.
E. In ihrer Klageantwort vom 28. Januar 2013 beantragte Y._ die Abweisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von X._.
F. Am 8. März 2013 fand vor dem Bezirksgericht Landquart eine Instruktionsverhandlung statt, an der ein gerichtlicher Vergleich ausgearbeitet
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wurde. Y._ unterzeichnete diesen noch anlässlich der Verhandlung. Mit Schreiben vom 13. März 2013 liess X._ mitteilen, dass er den Vergleich ablehne. Daraufhin erliess der Bezirksgerichtspräsident am 5./12. April 2013 die Beweisverfügung.
G. Die Hauptverhandlung fand am 24. Juni 2015 statt. An den in den Rechtsschriften gestellten Anträgen wurde unverändert festgehalten. Mit Entscheid vom 24. Juni 2015, mitgeteilt am 30. September 2015, entschied das Bezirksgericht Landquart, was folgt:
"1. Die Klage wird vollumfänglich abgewiesen.
2. a)Die Kosten des Verfahrens vor Bezirksgericht Landquart von CHF 7'500.00 werden dem Kläger auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe verrechnet.
b)Der Kläger wird darüber hinaus gerichtlich verpflichtet, der Beklagten eine ausseramtliche Entschädigung in Höhe von CHF 17'432.05 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.

## Considerations