# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 67eeca94-bd7f-47af-8186-908a50b6af30
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Mit Verfügung vom 5. März 2018 schrieb das Baudepartement den Rekurs von B._
gegen den Gemeinderat Z._ betreffend Baubewilligung zufolge Gegenstandslosigkeit
ab. Da die Gegenstandslosigkeit des Rekurses von A._ zu vertreten sei, weil sie das
Baugesuch zurückgezogen habe, werde sie gegenüber B._ entschädigungspflichtig.
Die ausseramtliche Entschädigung werde ermessensweise auf CHF 3'250 (zuzüglich
Mehrwertsteuer) festgesetzt.
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B. Gegen die Verfügung des Baudepartements (Vorinstanz) vom 5. März 2018 erhob
A._ (Beschwerdeführerin) am 17. März 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit
dem Rechtsbegehren, es sei die zugesprochene ausseramtliche Parteientschädigung
von CHF 3'250 und damit Ziff. 4 der angefochtenen Verfügung aufzuheben.
Die Vorinstanz schloss in ihrer Vernehmlassung vom 7. Mai 2018 auf Abweisung der
Beschwerde und verwies zur Begründung auf die angefochtene Verfügung mit weiteren
Hinweisen. Der Rechtsvertreter von B._ (Beschwerdegegner) ersuchte in seiner
Eingabe vom 23. August 2018 ebenfalls um Abweisung der Beschwerde, unter Kosten-
und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Er legte sein
Leistungsjournal für den Zeitraum vom 10. Juli 2017 bis 19. Februar 2018 bei. Die
politische Gemeinde Z._ (Beschwerdebeteiligte) verzichtete stillschweigend auf eine
Vernehmlassung. Mit Eingabe vom 31. August 2018 hielt die Beschwerdeführerin an
ihrem Antrag fest.
Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge sowie die

## Considerations

Akten wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die
Beschwerdeführerin ist zur Ergreifung des Rechtsmittels berechtigt (Art. 64 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 17. März 2018 wurde
rechtzeitig eingereicht und entspricht formal und inhaltlich den gesetzlichen
Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf
die Beschwerde ist einzutreten.
2. Strittig ist einzig der Kostenspruch der Vorinstanz. Die Beschwerdeführerin macht
einerseits geltend, dass kein Rechtsvertreter für das Verfahren nötig gewesen wäre und
anderseits, dass die zugesprochene ausseramtliche Parteientschädigung zu hoch sei.
Sie führt dazu aus, dass die Zusammenstellung der Leistungen des Rechtsvertreters
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der Beschwerdegegner zeigen würde, dass lediglich 1.5 Stunden für die Rechtsschrift/
Anpassung des Rekurses notwendig gewesen seien. Zudem seien die
Beschwerdegegner bereits mit Verfügung vom 12. September 2017 ausseramtlich
entschädigt worden. Mit der in der angefochtenen Verfügung zugesprochenen
ausseramtlichen Parteientschädigung würden sie für denselben Aufwand doppelt
entschädigt. Die Rekursschrift sei identisch mit jener Eingabe im Rekursverfahren,
welches mit Verfügung vom 12. September 2017 abgeschlossen worden sei.
3. Vorliegend hatte die Vorinstanz den von den Beschwerdegegnern erhobenen Rekurs
vom 17. Juli 2017 gegen den Rekursentscheid der Beschwerdebeteiligten vom 6. Juli
2017 als gegenstandslos abgeschrieben (nachfolgend: 1. Verfahren) und den
Beschwerdegegnern mit Schreiben vom 17. September 2017 eine ausseramtliche
Entschädigung zulasten der Beschwerdebeteiligten in der Höhe von CHF 1'500
zugesprochen. Die Gegenstandslosigkeit war durch die Beschwerdebeteiligte
verursacht worden, da diese den angefochtenen Rekursentscheid mit Entscheid vom 8.
September 2017 aufgrund eines formellen Fehlers (Nichtbeachtung eines
Ausstandsgrunds) widerrufen hatte. Streitgegenstand dieses Verfahrens war die erteilte
Baubewilligung für das Baugesuch der Beschwerdeführerin für ein Mehrfamilienhaus
mit Tiefgarage auf der Parzelle Nr. 2540 in Neuhaus.
Im erneuten Entscheid vom 8. September 2017 wies die Beschwerdebeteiligte den
Rekurs der Beschwerdegegner aus materieller Sicht ab, und die Erteilung der
Baubewilligung wurde bestätigt. Dagegen reichten die Beschwerdegegner am 25.
September 2017 erneut Rekurs bei der Vorinstanz ein (nachfolgend: 2. Verfahren). In
diesem Verfahren wurde am 25. Januar 2018 ein Augenschein durchgeführt. Nach dem
Augenschein wurde allen beteiligten Parteien die Möglichkeit einer Stellungnahme
eingeräumt. Die Beschwerdeführerin zog das Baugesuch mit Schreiben vom
15. Februar 2018 schliesslich zurück. Daher schrieb die Vorinstanz am 5. März 2018
auch dieses Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab. Gleichzeitig entschied sie über
die ausseramtliche Entschädigung und verpflichtete die Beschwerdeführerin, die
Beschwerdegegner mit CHF 3'250 zu entschädigen. Ihren Entscheid begründete sie
damit, dass die Beschwerdeführerin die Gegenstandslosigkeit zu vertreten habe und
sich im Verfahren keine einfach zu beantwortenden tatsächlichen und rechtlichen
Fragen gestellt hätten.
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4.
4.1. Auch in der internen Verwaltungsrechtspflege kann die Abschreibung eines
Rekurses mit Kostenfolgen verbunden sein (VerwGE B 2015/309 vom 26. April 2017 E.
4.1, www.gerichte.sg.ch, vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem
Verwaltungsrechtspflegegesetz, St. Gallen 2004, S. 100 f.). Nach Art. 98 VRP wird
die ausseramtliche Entschädigung den am Verfahren Beteiligten nach Obsiegen und
Unterliegen auferlegt (vgl. auch Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 95 Abs. 1 lit. b und
Art. 106 Abs. 1 Satz 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, SR 272, ZPO).
Inwiefern ein Beteiligter obsiegt, ist aufgrund der gestellten Anträge zu beurteilen (vgl.
VerwGE B 2011/88 vom 18. Oktober 2011 E. 2.2.2, www.gerichte.sg.ch). Bei einer
Abschreibung infolge Gegenstandslosigkeit (Art. 242 ZPO) gilt die Grundregel, dass
derjenige als unterlegener Beteiligter zu betrachten ist, der die Gegenstandslosigkeit
verursacht hat, falls der Grund für das Gegenstandsloswerden des Prozesses dem
Verhalten einer Partei zuzuschreiben ist (vgl. Art. 98 VRP in Verbindung mit Art. 107
Abs. 1 lit. e ZPO, VerwGE B 2015/74 vom 28. März 2017 E. 6.2, www.gerichte.sg.ch,
R. Hirt, a.a.O., S. 101). Im Fall eines Rückzugs des Baugesuchs im Laufe des
Rechtsmittelverfahrens sind die Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Cavelti/
Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 773).
Vorliegend verursachte die Beschwerdeführerin die Gegenstandlosigkeit des
Rekursverfahrens, da sie nach dem Augenschein ihr Baugesuch zurückzog. Damit gilt
die Beschwerdeführerin als unterliegende Partei.
4.2. Gemäss Art. 98 Abs. 2 VRP besteht im Rekursverfahren kein unbedingter
Anspruch auf ausseramtliche Entschädigung, sondern nur soweit eine Entschädigung
aufgrund der Sach- und Rechtslage als notwendig und angemessen erscheint. Die
Frage der Notwendigkeit einer rechtskundigen Vertretung im Rekursverfahren beurteilt
sich im Wesentlichen nach den gleichen Grundsätzen, die das Bundesgericht zur Frage
der Bestellung eines unentgeltlichen Vertreters entwickelt hat. Danach ist eine
Vertretung im Rekursverfahren notwendig, wenn es sich um eine in tatsächlicher oder
rechtlicher Hinsicht komplexe Streitsache handelt, die Prozessführung die Fähigkeiten
des Vertretenen übersteigt und die Streitsache für ihn eine erhebliche Bedeutung hat
(Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 845 und R. Hirt, a.a.O., S. 162). Ist die Frage der
Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung zu bejahen, so hat der Betroffene
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grundsätzlich Anspruch auf eine volle ausseramtliche Entschädigung. Ausnahmsweise
ist es gestützt auf den Begriff der "Angemessenheit" nach Art. 98 Abs. 2 VRP zulässig,
den Entschädigungsanspruch herabzusetzen (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 848).
4.3. Den Behörden kommt bei der Verlegung und Bemessung von amtlichen und
ausseramtlichen Kosten ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Die
Ermessenskontrolle ist dem Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren verwehrt
(Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP, vgl. VerwGE B 2013/178 vom 12. Februar 2014 E. 2.2, siehe
auch VerwGE B 2014/70 vom 27. November 2015 E. 2.4, www.gerichte.sg.ch). Das
Verwaltungsgericht ist daher nur zur Rechtskontrolle befugt und kann einen
Kostenspruch der Vorinstanz nur aufheben, wenn er auf einer Über- oder
Unterschreitung bzw. einem Missbrauch des Ermessens beruht (vgl. auch Cavelti/
Vögeli, a.a.O., Rz. 848).
4.4. Unbestritten ist, dass die Streitsache für die Beschwerdegegner eine erhebliche
Bedeutung hatte und die im Rekursverfahren aufgeworfenen tatsächlichen und
rechtlichen Fragen nicht als einfach qualifiziert werden konnten. In diesem Fall
hervorzuheben ist, dass die Beschwerdegegner bereits im 1. Verfahren vor der
Vorinstanz anwaltlich vertreten waren und ihnen mit Schreiben vom 12. September
2017 eine ausseramtliche Entschädigung zulasten der Beschwerdebeteiligten
zugesprochen wurde. In der Konsequenz blieben die Beschwerdegegner auch im 2.
Verfahren vor der Vorinstanz anwaltlich vertreten bzw. sie konnten davon ausgehen,
dass die anwaltliche Vertretung weiterhin notwendig war. Dieser Umstand spricht
ebenfalls für die Erforderlichkeit der Vertretung. Die Beschwerdeführerin weist darauf
hin, dass die Vorinstanz grundsätzlich Begehren auf ausseramtliche Entschädigungen
abweise mit der Begründung, dass die Eingaben den üblichen, einem Privaten
zumutbaren Umfang nicht überschreiten würden. Dazu legte sie einen Auszug aus
einem Schreiben der Vorinstanz bei. Gemäss diesem Schreiben war die Abweisung auf
ausseramtliche Parteientschädigung allerdings auf die mangelnde anwaltliche
Vertretung der Partei zurückzuführen. Damit wäre der Partei lediglich eine
Umtriebsentschädigung zugestanden, welche nicht begründet wurde. Dieser Fall
unterscheidet sich somit wesentlich vom vorliegenden. Unter Berücksichtigung der
vorliegenden Umstände bejahte die Vorinstanz daher zu Recht die Notwendigkeit einer
rechtskundigen Vertretung.
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4.5. Die Höhe der ausseramtlichen Entschädigung im Verwaltungs- und
Verwaltungsrechtpflegeverfahren bestimmt sich in erster Linie nach der Pauschale
gemäss Art. 22 der Honorarordnung (sGS 963.75, HonO) in Verbindung mit Art. 19
HonO. Zu prüfen bleibt damit vorliegend, ob die von der Vorinstanz zugesprochene
ausseramtliche Parteientschädigung in der Höhe von CHF 3'250 angemessen ist. Die
Vorinstanz setzte die Höhe der ausseramtlichen Entschädigung ermessensweise fest,
da der Rechtsvertreter der Beschwerdegegner keine Kostennote eingereicht hatte. Zur
Einreichung einer Kostennote besteht denn auch keine Pflicht, und der berufsmässige
Vertreter muss sein Entschädigungsbegehren auch nicht näher substantiieren (R. Hirt,
a.a.O., S. 208). Wird auf die Einreichung einer Kostennote verzichtet, so werden die
Parteikosten gestützt auf Art. 6 HonO nach Ermessen festgesetzt. Nach Art. 22 Abs. 1
lit. a HonO beträgt das Honorar in der Verwaltungsrechtspflege vor
Verwaltungsbehörden pauschal CHF 500 bis CHF 6'000. Innerhalb dieser Pauschale
wird das Grundhonorar nach den besonderen Umständen, namentlich nach Art und
Umfang der Bemühungen, der Schwierigkeit des Falles und den wirtschaftlichen
Verhältnissen der Beteiligten bemessen (Art. 19 HonO). Die Vorinstanz begründete die
von ihr zugesprochene ausseramtliche Parteientschädigung einerseits mit ihrer Praxis
bei durchschnittlichen Rekursverfahren und andererseits damit, dass dem
Rechtsvertreter mit der erneuten Prüfung des Rekursentscheids, der Besprechung mit
den Beschwerdegegnern und dem Augenschein zusätzliche Aufwendungen entstanden
seien. Damit übte sie bei der Festsetzung der ausseramtlichen Parteientschädigung
pflichtgemäss ihr Ermessen aus.
4.6. Mit der Vernehmlassung im Beschwerdeverfahren liess der Rechtsvertreter der
Beschwerdegegner dem Gericht die Zusammenstellung seiner erbrachten Leistungen
im Zeitraum vom 10. Juli 2017 bis 19. Februar 2018 zukommen. Gemäss der
Kostennote beliefen sich die Aufwendungen für das 2. Verfahren – Aktenstudium,
Besprechungen, Rechtsschrift und Augenschein ab dem 11. September 2017 – auf
7,58 Stunden. Offengelassen werden kann, ob es sich bei der im Beschwerdeverfahren
eingereichten Kostennote um ein (unechtes) Novum handelt, welches im vorliegenden
Verfahren berücksichtigt werden könnte oder müsste (vgl. Art. 61 Abs. 3 VRP und
Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 636 ff). Denn selbst wenn der Vorinstanz die erst im
Beschwerdeverfahren eingereichte Kostennote bekannt gewesen wäre, kann ihr kein
Ermessensmissbrauch vorgeworfen werden. Der vom Rechtsvertreter betriebene
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Aufwand, wie er in der Honorarnote zum Ausdruck kommt, stellt lediglich eines von
verschiedenen Bemessungskriterien dar (VerwGE B 2016/38 vom 12. März 2018 E. 8.3;
GVP 2015 Nr. 68 E. 4.2.1, www.gerichte.sg.ch). Zu berücksichtigen sind innerhalb des
gesetzten Rahmens nach Art. 22 Abs. 1 lit. a HonO auch Art und Umfang der
notwendigen Bemühungen, die Schwierigkeit des Falles sowie die wirtschaftlichen
Verhältnisse der Beteiligten (vgl. Art. 19 HonO). In den vorliegenden Rekursverfahren
zeigt sich, dass die zugesprochene pauschale Parteientschädigung im 1. Verfahren
tiefer als der vom Rechtsvertreter ausgewiesene Aufwand, in der angefochtenen
Verfügung im Gegensatz dazu höher ist. Aufgrund der verschiedenen
Bemessungskriterien liegt es in der Natur der Sache, dass eine pauschal
zugesprochene Parteientschädigung nicht immer dem eigentlichen Aufwand des
Rechtsvertreters entspricht und sowohl nach unten als auch nach oben abweichen
kann. Die Vorinstanz bemass die pauschale ausseramtliche Parteientschädigung im 2.
Verfahren damit weder willkürlich noch unverhältnismässig hoch, sondern im Rahmen
ihres pflichtgemässen Ermessens unter Berücksichtigung von Art. 19 und Art. 22 Abs.
1 lit. a HonO. Die Beschwerde erweist sich folglich als unbegründet und ist
abzuweisen.
5.
5.1. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten der
Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von
CHF 1‘500 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12,
GKV). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1‘500 zu verrechnen.
5.2. Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegner für die ausseramtlichen Kosten
des Beschwerdeverfahrens zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98
Abs. 1 VRP). Das Honorar in der Verwaltungsrechtspflege wird auf der Grundlage von
Honorarpauschalen nach Ermessen festgesetzt, wenn keine Kostennote vorliegt (Art. 6
und 19 HonO). Nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO beträgt das Honorar vor
Verwaltungsgericht pauschal CHF 1'500 bis CHF 15'000. Vom Honorar nach der HonO
kann abgewichen werden, soweit es in einem krassen Missverhältnis zu den
Bemühungen des Rechtsanwalts steht (Art. 3 HonO). Der Rechtsvertreter beschränkte
seine Ausführungen im Beschwerdeverfahren auf wenige Sätze, weshalb aufgrund des
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geringen Aufwands das Unterschreiten des Mindestbetrags vor Verwaltungsgericht
gemäss Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO und damit die Zusprache einer Entschädigung von
lediglich CH 750 für das Beschwerdeverfahren als angemessen erscheint. Hinzu
kommen pauschale Barauslagen in Höhe von CHF 30 (vier Prozent von CHF 750,
Art. 28 Abs. 1 HonO) sowie die Mehrwertsteuer von 7,7% (Art. 29 HonO). Dass der
Beschwerdeführer die Entschädigung nicht zuzüglich Mehrwertsteuer beantragt hat,
schadet nicht, da der Antrag noch vor Inkrafttreten der revidierten Honorarordnung am
1. Januar 2019 gestellt wurde.