# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** da6e7dd3-e4c4-4556-bb93-da3c818c3996
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. C._, geboren am E._ 1963, und A._, geboren am F._ 1960, haben am G._ 2004 vor dem Zivilstandsamt H._ geheiratet. Die Ehe der Parteien ist kinderlos geblieben. Per August 2012 trennten sich die Ehegatten. In der Folge überwies A._ an C._ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 4'500.00 und zwar bis und mit August 2013. Danach stellte er die Zahlungen ein und kündigte die Zusatzkarte zur MasterCard.
B. Am 4. September 2013 leitete C._ beim Einzelrichter in Zivilsachen am Bezirksgericht Landquart (ab dem 1. Januar 2017 Regionalgericht Landquart) ein Eheschutzverfahren ein. Darin stellte sie unter anderem ein Gesuch um Anordnung von superprovisorischen beziehungsweise vorsorglichen Massnahmen. Mit prozessleitender Verfügung vom 6. September 2013 wurde A._ im Sinne einer superprovisorischen Massnahme verpflichtet, an C._ ab dem 1. September 2013 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 4'500.00 zu bezahlen. Das Verfahren endete mit Eheschutzentscheid vom 3. Oktober 2014, mitgeteilt am 17. Oktober 2014, mit dem der Einzelrichter in Zivilsachen am Bezirksgericht Landquart davon Vormerk nahm, dass die Parteien die eheliche Gemeinschaft per 1. August 2012 aufgehoben haben und seit diesem Datum zum Getrenntleben berechtigt sind. Weiter verpflichtete der Einzelrichter A._, an C._ rückwirkend ab dem 1. September 2013 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 4'500.00 zu bezahlen (Eheschutzverfahren, Proz. Nr. 135-2013-270). In einem zweiten Eheschutzverfahren ordnete der Einzelrichter in Zivilsachen am Bezirksgericht Landquart mit Entscheid vom 2. Oktober 2014 beziehungsweis mit Berichtigungsentscheid vom 13. Oktober 2014 die Gütertrennung mit Wirkung ab dem 1. September 2013 an (Eheschutzverfahren, Proz. Nr. 135-2013-397).
C. Mit Eingabe vom 5. August 2014 erhob A._ beim Bezirksgericht Landquart eine Scheidungsklage im Sinne von Art. 114 ZGB und beantragte was folgt:
1. Die Ehe der Parteien sei zu scheiden.
2. Regelung der Nebenfolgen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
D. Nach Durchführung der Einigungsverhandlung vom 2. Oktober 2014 setzte das Bezirksgericht Landquart mit Verfügung selbigen Tages A._ Frist zur
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schriftlichen Klagebegründung an. Mit begründeter Scheidungsklage vom 28. Oktober 2014 stellte A._ folgende Rechtsbegehren:
1. Die Ehe der Parteien sei zu scheiden.
2. Die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der  seien hälftig aufzuteilen.
3. Güterrechtliche Auseinandersetzung:
Die Ehefrau sei zu verpflichten, dem Ehemanne einen Betrag von mindestens CHF 70'000.00, nebst 5% Zins seit 05.08.2014 zu bezahlen.
Wir behalten uns vor, das Rechtsbegehren noch zu rektifizieren.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
E. Am 23. Dezember 2014 erstattete C._ Klageantwort mit folgenden Rechtsbegehren:
1. Die Klage des Klägers sei abzuweisen, soweit nachstehend nicht gleichlautende Rechtsbegehren gestellt werden.
2. Die Ehe sei zu scheiden.
3. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten monatlich CHF 6'500 jeweils im Voraus auf Anfang Monat bis zu ihrer ordentlichen Pensionierung zu bezahlen.
4. Güterrecht: Der Beklagten ist nach Edition der vom Kläger zu editierenden Unterlagen die Möglichkeit einzuräumen, die Forderung aus Güterrecht zu beziffern. Bis dahin wird eine Forderung aus Güterrecht von maximal CHF 125'000 geltend gemacht.
5. Die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der  seien hälftig aufzuteilen.
6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Gesuchsgegners.
F. Mit Klagereplik vom 20. Februar 2015 hielt A._ an seinen Rechtsbegehren in der begründeten Klage vom 28. Oktober 2014 fest. Zudem beantragte er die kostenfällige Abweisung der darüber hinausgehenden Anträge von C._. Insbesondere sei ihr Antrag auf nachehelichen Unterhalt abzuweisen.
G. Mit Klageduplik vom 21. April 2015 hielt C._ ihrerseits an ihren Rechtsbegehren in der Klageantwort vom 23. Dezember 2014 fest.
H. A._ nahm sodann mit Eingabe vom 12. Mai 2015 zu den Ausführungen in der Klageduplik vom 21. April 2015 Stellung.
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I. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 18. November 2015 reduzierte A._ sein Rechtsbegehren betreffend die güterrechtliche Auseinandersetzung von CHF 70'000.00 nebst Zins auf CHF 30'588.00. C._ reduzierte ihrerseits ihre beantragten Unterhaltsbeiträge von CHF 6'500.00 auf CHF 4'500.00.
J.a. Anlässlich der Beratung vom 18. November 2015 beschloss das Bezirksgericht Landquart, die seitens A._ eingereichte Beilage 24 in Bezug auf den Hauptinhalt mündlich übersetzen zu lassen. Diese mündliche Übersetzung wurde am 20. November 2015 in Anwesenheit des Vorsitzenden sowie des Aktuars durch einen Übersetzer unter Hinweis auf die Verpflichtung zur wahrheitsgemässen Übersetzung unter Strafandrohung im Sinne von Art. 307 Abs. 1 StGB vorgenommen und protokolliert. Aufgrund des Ergebnisses der mündlichen Übersetzung beschloss das Bezirksgericht Landquart am 25. November 2015, unter Vorbehalt der zu erwartenden Stellungnahmen der Parteien, von der Einholung einer schriftlichen Übersetzung abzusehen.
J.b. Mit Schreiben vom 26. November 2015 stellte das Bezirksgericht Landquart den Parteien das Protokoll der mündlichen Übersetzung zu. Gleichzeitig setzte es den Parteien eine zehntägige Frist zur Einreichung einer Stellungnahme an.
J.c. Die Parteien reichten mit Eingaben je vom 3. Dezember 2015 ihre Stellungnahmen ein, wobei keine der Parteien einen Antrag auf schriftliche Übersetzung der Beilage 24 stellte. Am 18. Dezember 2015 beschloss das Bezirksgericht Landquart, auf eine schriftliche Übersetzung zu verzichten.
K. Mit Entscheid vom 18. November 2015 / 25. November 2015 / 18. Dezember 2015, mitgeteilt am 21. Januar 2016, erkannte das Bezirksgericht Landquart was folgt:
1. Die am G._ 2004 vor dem Zivilstandsamt H._ geschlossene Ehe zwischen C._ geb. C._ und A._ wird gestützt auf Art. 114 ZGB gerichtlich geschieden.
2. A._ wird gerichtlich verpflichtet, an C._ einen monatlichen, je auf den ersten des Monats zahlbaren nachehelichen Unterhaltsbeitrag von CHF 4'500.00 zu bezahlen. Diese Unterhaltspflicht erlischt am Ende jenes Monats, in welchem C._ das gesetzliche AHV-Alter erreicht, vollständig.
3. A._ wird gerichtlich verpflichtet, an C._ eine güterrechtliche Ausgleichszahlung von CHF 25'574.35 zu leisten. Mit dem Vollzug dieser Zahlung sind die Parteien in güterrechtlicher Hinsicht per Saldo aller gegenseitigen Ansprüche vollständig auseinandergesetzt.
4. Die während der Ehe angesparten Guthaben der beruflichen Vorsorge werden zwischen den Parteien je hälftig geteilt. Zur
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Ermittlung der zu teilenden Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge bei Rechtskraft des Entscheides wird die Streitsache unter Mitteilung der notwendigen Angaben dem Verwaltungsgericht von Graubünden überwiesen (Art. 281 Abs. 3 ZPO).
5. a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 8'000.00 sind zu drei Achteln von C._ (CHF 3'000.00) und zu fünf Achteln von A._ (CHF 5'000.00) zu tragen. Beide Kostenanteile werden mit dem von A._ geleisteten Kostenvorschuss von CHF 8'000.00 verrechnet.
b) C._ hat ihren mit dem vom Kläger geleisteten Kostenvorschuss verrechneten Gerichtskostenanteil von CHF 3'000.00 an A._ zu erstatten.
c) A._ wird gerichtlich verpflichtet, an C._ eine reduzierte ausseramtliche Entschädigung von CHF 9'000.00 zu bezahlen.

## Considerations