# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b26dca73-7721-4723-a5c9-6dd9f6b83a23
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 12. Juni 2014 klagten X._ und Y._ beim Bezirksgericht Landquart (mittlerweile Regionalgericht Landquart) gegen A._, B._ sowie C._ und C.1_ auf Feststellung der Parzellengrenzen der Liegenschaften _weg 16, 18, 20 und 22 in O.1_ (Proz. Nr. _).
B. Mit prozessleitender Verfügung vom 18. September 2014 beschränkte das Bezirksgericht Landquart das Verfahren auf Antrag der Beklagten auf die Frage des Vorliegens der Prozessvoraussetzungen, namentlich der nicht bereits rechtskräftig beurteilten Sache im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO. Ein gleichzeitig angeordneter zweiter Schriftenwechsel wurde mit der Duplik vom 16. Januar 2015 abgeschlossen.
C. Am 02. November 2016 ersuchten A._, B._ sowie C._ und C.1_ das Bezirksgericht Landquart um vorsorgliche Beweisführung im Zusammenhang mit einer geltend gemachten Besitzesstörung (Proz. Nr. _). Nach Einholung einer Gesuchsantwort gab der Einzelrichter am Regionalgericht Landquart dem Begehren mit Entscheid vom 10. Juli 2017 statt.
D. Am 25. Juli 2017 erhoben X._ und Y._ Beschwerde wegen Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung beim Kantonsgericht von Graubünden, da die Frage der Prozessvoraussetzungen bis dahin noch nicht entschieden worden war. Das Begehren lautete wie folgt:
1. Es sei vom Kantonsgericht als Aufsichtsinstanz über das Regionalgericht Landquart festzustellen, dass die Nichtanhandnahme des Verfahrens beziehungsweise die Weigerung des Erlasses einer prozessleitenden Verfügung im Verfahren Proz. Nr. _ betr. der am 12. Juni 2014 von den Beschwerdeführern erhobenen Grenzfeststellungsklage einer formellen wie materiellen Rechtsverweigerung gleichkommt.
2. Es sei das Regionalgericht Landquart anzuweisen, das Verfahren Proz. Nr. _ unverzüglich an die Hand zu nehmen und es sei dem Regionalgericht eine Frist anzusetzen, binnen welcher ein prozessleitender Entscheid über das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen im genannten Verfahren, insbesondere zur Frage der res iudicata, zu erlassen sei.
3. Es sei das Regionalgericht Landquart anzuweisen, das hängige Verfahren gegen die Beschwerdeführer betr. vorsorglicher Beweisführung (Proz. Nr. _) einstweilen zu sistieren, bis ein rechtskräftiger prozessleitender Entscheid über das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen im genannten Verfahren Proz. Nr. _ vorliegt.
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4. Eventualiter sei das Verfahren betr. vorsorglicher Beweisführung (Proz. Nr. _) vom Kantonsgericht selber zu sistieren, bis ein rechtskräftiger prozessleitender Entscheid über das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen im Verfahren Proz. Nr. _ vorliegt.
5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zzgl. ges. MwSt auf der den Beschwerdeführern zuzusprechenden Parteientschädigung zu Lasten der Gerichtskasse.
formeller Antrag:
6. Es seien die Akten der vorinstanzlichen Streitverfahren (Proz. Nrn. _ und _) von Amtes wegen beizuziehen.
E. Das Regionalgericht stellte in der Beschwerdeantwort vom 28. August 2017 das folgende Begehren:
1. Auf die Beschwerde des X._ sei nicht einzutreten.
2. Die Beschwerde der Y._ sei, soweit darauf einzutreten sei, abzuweisen.
3. Unter Kostenfolge gemäss Gesetz.
F. Mit Entscheid vom 17. Januar 2018 erkannte das Kantonsgericht von Graubünden auf Abweisung der Beschwerde mit folgendem Dispositiv:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.

## Considerations