# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3e319d7f-97f6-47d6-b5ce-c45907d5736a
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend «ESBK») unter der Verfahrensnummer 62-2017-111 eine Strafuntersuchung gegen A.  wegen Verdachts der Durchführung, Organisation oder  von Spielbankenspielen ohne die dafür nötige Konzession  Art. 130 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS; SR 935.51) führt (act. 1);
- die Kantonspolizei Zürich am 25. Oktober 2019 im Restaurant B. in Z.  der ESBK einen Automaten «Kryptowährung/Bitcoin» sicherstellte (act. 1.1, 1.3, 1.4, 1.5);
- A., Geschäftsführer des Restaurants B., am 30. Oktober 2019 Einsprache gegen die Durchsuchung des sichergestellten Automaten erhob, worauf  durch die Kantonspolizei Zürich versiegelt wurde (act. 1.1, 1.2, 1.5);
- die ESBK mit Gesuch vom 6. Dezember 2019 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangt und unter Kostenfolge um Ermächtigung , den am 25. Oktober 2019 zuhanden der ESBK sichergestellten  «Kryptowährung/Bitcoin» zu entsiegeln und zu durchsuchen (act. 1);
- A. mit Gesuchsantwort vom 13. Januar 2020 beantragen lässt, es sei auf das Gesuch vom 6. Dezember 2019 nicht einzutreten, weil er nicht Inhaber des Automaten sei; er gleichzeitig in seinen juristischen Ausführungen erklärt, dass er sich der Entsiegelung und Durchsuchung des Automaten nicht  (act. 6); die Gesuchsantwort der ESBK mit Schreiben vom 15.  2020 zur Kenntnis gebracht wurde (act. 7).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
- am 1. Januar 2019 das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS; SR 935.51) in Kraft getreten ist; nach Art. 134 Abs. 1 BGS bei  im Zusammenhang mit Spielbankenspielen das Bundesgesetz vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0)  ist; verfolgende Behörde im Sinne von Art. 20 Abs. 1 VStrR wie schon unter altem Recht das Sekretariat der ESBK ist (Art. 134 Abs. 2, Art. 104 Abs. 5 BGS); das Sekretariat die ESBK vor eidgenössischen und kantonalen Gerichten vertritt (Art. 104 Abs. 5 BGS);
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- die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts über die Zulässigkeit der Durchsuchung von Papieren und Datenträgern zu entscheiden hat (Art. 50 Abs. 3 VStrR);
- Gegenstand des Ersuchens die Entsiegelung eines in Räumlichkeiten des Gesuchsgegners sichergestellten Automaten bildet; der Gesuchsgegner  dessen Inhaber und somit zur erhobenen Einsprache legitimiert ist;
- de facto seine Erklärung vom 13. Januar 2020 nur als Rückzug der  interpretierbar ist;
- mit dem Rückzug der gegen die Durchsuchung gerichteten Einsprache das vorliegende Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt  ist (statt vieler: Beschluss des Bundesstrafgerichts BE.2018.18 vom 23. Januar 2019);
- unter den vorliegenden Umständen keine Gerichtskosten zu erheben sind (vgl. Art. 66 Abs. 2 BGG analog [vgl. hierzu TPF 2011 25 E. 3]);
- der in ihrem amtlichen Wirkungskreis handelnden Gesuchstellerin keine  zuzusprechen ist (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG analog);
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