# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7d693270-d88a-4ea1-bce1-a591e0961045
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 9
I. Sachverhalt
A. Nachdem X._ von den L.1_ Behörden am 13. Juni 2016 in die Schweiz ausgeliefert wurde, eröffnete ihm die Staatsanwaltschaft Graubünden am 14. Juni 2016 die Festnahme wegen gewerbs- und bandenmässigem Diebstahl etc. (STA act. _). In der Folge ordnete das kantonale Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft bis längstens 12. September 2016 an (STA act. 3.16). Am 9. September 2016 wurde er in den vorzeitigen Strafvollzug versetzt (STA act. 3.28). Mit Verfügung vom 14. Juni 2016 wurde Rechtsanwalt A._ zum amtlichen Verteidiger von X._ ernannt (STA act. 4.1).
B. Mit Schreiben vom 28. Dezember 2016 stellte X._ bei der Staatsanwaltschaft Graubünden ein Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung, weil RA A._ sich nicht für seinen Prozess interessiere, ihn nie besuche und ihm die Anklageschrift nicht zugestellt habe. Überdies wolle er von einem italienischsprechenden Anwalt vertreten sein (act. IV. 1). Diese Eingabe leitete der Staatsanwalt an das Bezirksgericht Imboden (seit 1. Januar 2017 Regionalgericht Imboden) weiter (act. IV. 2), zumal mit Einreichung der Anklageschrift durch den Staatsanwalt am 18. November 2016 die Verfahrensleitung an das Regionalgericht Imboden übergegangen und dieses zur Behandlung des Gesuchs zuständig war (Art. 328 StPO).
C. Die vorsitzende Richterin des Regionalgerichts Imboden verfügte am 11. Januar 2017, gleichentags mitgeteilt, folgendes (act. IV./5):
„1. Das Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung wird abgewiesen.
2. Die Kosten bleiben bei der Prozedur.

## Considerations