# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0e3bb007-5a3a-41be-aee6-3efe0d6f987c
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1956
geborene
X._
,
seit 2003
als
Verkäuferin in der Bäcke
rei/Konditorei
Y._
angestellt
und dadurch bei der
Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG
(nachfolgend: Mobiliar)
obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert
,
rutschte
a
m 7
.
Juni 2018
bei der Arbeit
auf
dem nassen
Fussboden aus
,
stürzte und
schlug
mit dem Steiss
bein und K
opf
auf
(
vgl.
Urk.
7/Sch2
,
Urk.
7/M7
). Die
Versicherte
wies sich
glei
chentags
Tags der Notfallstation des
Z._
zu
, wo die
erstbehandelnden Ärzte
beim computertomographischen Ausschluss frischer
ossärer
Läsionen und intrakranieller Blutungen eine
Contusio
Capitis
und Os
coc
cygis
diagnostizierten
. Zudem wurde der Versicherten,
welche
unter Abgabe einer Bedarfsanalgesie selben Tags wieder entlassen werden konnte,
eine 100%ige
Arbeitsunfähigkeit attestiert
(
Urk.
7/M
3
ff.
).
Die Mobil
i
ar
anerkannte den Scha
denfall und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen
(
Urk.
7/K2)
.
Bei
linksseitigen
zerviko
brachialen
Beschwerden
wurde im
Juli 2018 ein MRI der HWS und BWS durchgeführt
. Diese
s
brachte mehrsegmentale
osteochondrotische
Veränderungen im Bereich zur Darstellung
(
Urk.
7/M
10).
Am 8.
August 2018 gab
Dr.
med. A._
, Facharzt FMH für Chirurgie eine vertrauensärztliche Stellung
nahme ab (
Urk.
7/M11). Gestützt darauf stellte
die Mobiliar
die bisher ausgerich
teten Leistung
en
bei Erreichen des
Status quo ante
vel
sine
mit Verfügu
ng vom 2
0.
September 2018 per 1
7.
Juli 2018 ein (
Urk.
7/K18).
Dagegen erhob die Versi
cherte a
m 2
8.
September
2018
Einsprache (
Urk.
7/K26,
Urk.
7/K30,
Urk.
7/K33)
.
Bei Klagen über Kreuzschmerzen wurde
am 2
8.
September 2018
ein MRI der LWS durchgefü
hrt; es
zeigten sich verschiedentlich degenerative Veränderungen
mit Irritationen der Facettengelenke
(
Urk.
7/M15).
Im
November 2018
wurde
unter ander
em eine chronische
Zervikalgie
und
Lumbago
diagnostiziert
(
Urk.
7/M20).
Die
Mobiliar
veranlasste
das Akten
gutachten vo
n
Dr.
A._
vom 22.
November 2018 (
Urk.
7/M
21-
32) und hielt
gestützt darauf
mit
Einspracheentscheid
vom 24.
Januar 2019
an der Leistungsaufhebung per 17
. Juli 2018 fest
(
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 2
5.
Februar 2019 Einsprache und bean
tragte, es seien ihr in Aufhebung des angefochtenen Entscheids nach Massgabe von
Art.
36
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (
UVG
)
weiterhin Leistungen auszurichten. Eventualiter
sei
eine unabhängige, neutrale Abklärung durch einen Rückenspezialisten zu veranlassen (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwerdean
t
wort vom 2
6.
März
2019 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was der Beschwerdeführerin am 2
8.
März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geändert
en Bestimmungen des UVG
und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Der hier zu beurteilende Sachverhalt hat sich am
7.
Juni
2018 ereignet, weshalb die ab dem 1. Januar 2017 gültigen Normen auf den vorliegenden Fall Anwen
dung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
UV170040
Gegenstand der Unfallversicherung, Gesetzestext, gültig ab 1.1.2017
08.2018
Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch
bei folgenden
Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche (
lit
. a), Verrenkungen von Gelenken (
lit
. b), Meniskusrisse (
lit
. c), Muskelrisse (
lit
. d), Muskelzerrungen (
lit
. e), Sehnenrisse (
lit
. f), Bandläsionen (
lit
. g) und Trommelfellverletzungen (
lit
. h). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers
gemäss
UVG setzt voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung
entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die
blosse
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen
).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausa
lität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.4
UV170060
Kausalzusammenhang natürlich, Vorzustand krankhaft, Beweiswürdigung
01.2015
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa
chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor
zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs
aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76). Diese Beweisgrund
sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des Status quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine
vel
ante noch nicht wieder
erreicht
ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos
tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.
5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anam
nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen
hänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun
gen des Experten begründet und nachvollziehbar sind. Ausschlaggebend für den Beweis
wert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Den Berichten versiche
rungs
in
terner Ärztinnen und Ärzten kommt
rechtsprechungsgemäss
zwar nicht der
selbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts (ATSG) eingeholten Gut
achten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten, sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Rich
tig
keit ihrer Schlussfolgerungen beste
hen (Urteil des Bundesgerichts 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 4.7).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid hielt die Beschwerdegegnerin
gestützt auf die Fest
stellungen von
Dr.
A._
fest,
anlässlich der notfallmässigen Erstuntersuchung seien Prellungen am Hinterkopf und im Bereich des Steissbeins festgestellt wor
den. Seitens der Wirbelsäule seien indes keine Path
o
logien
befundet
worden. Ins
besondere sei die HWS frei beweglich und die gesamte Wirbelsäule druck- und klopfindolent gewesen. Bei dieser Sachlage sei es ausgeschlossen, dass die mit mehrwöchiger Latenz diagnostizierte
n
zervikoradikulären
Beschwerden und
Lumboischialgien
unfallbedingt verursacht oder aktiviert worden seien. Vielmehr seien unfallbedingte Schäden
bei den bildgebend nachgewiesenen degenerativ bedingten mehrsegmentalen Schäden im Bereich der HWS und LWS jedenfalls seit dem 1
7.
Juli 2018
zu verneinen (
Urk.
2, vgl. auch
Urk.
6).
2.2
Dagegen wandte die Beschwerd
eführerin ein, vorliegend handle
es sich
mit Blick auf die Korrelation von
Alter,
Krankheit und Unfall
um einen klassischen Anwendungsfall
von
Art.
36 UVG; die Beschwerdeführerin sei schon vor dem Unfall angeschlagen gewesen, habe aber voll gearbeitet.
Es sei
zudem zu berück
sichtigen, dass die Beschwerdeführerin im Oktober 2015 einen Beinbruch erlitten habe und dieser «beim Sturz auf das Gesäss resp. die neue Verletzung mitgehol
fen» habe.
Wegen dieser
«
Angeschlagenheit
»
habe sie leichter und nachhaltiger verletzt werden können.
Gerade im Lichte des Sinngehaltes von
Art.
36 UVG erscheine die Dauer der ausgerichteten Leistungen
zu kurz
. Darauf habe die Beschwerdeführerin bereits wiederholt hingewiesen.
Indem die Beschwerdegeg
nerin mit keinem Wort darauf eingegangen sei, liege eine krasse Gehörsverwei
gerung vor.
Bei all
e
dem
bedürf
e es einer neutralen Expertise (
Urk.
1).
3.
3.1
Vorab ist anzumerken, dass die Beschwerdeführerin offenbar
aufgrund
einer
am
8.
Oktober 2009
erlittenen leichten HWS-
Distorsion
und
leichte
n
linksseitige
n
Schulterprellung
sowie
infolge
der am
2.
Oktober 2016
zugezogenen
OSG-Subluxationsfraktur
links
Versi
cherungsleistungen
der
Mobiliar
erhalten
hatte
(
vgl.
Urk.
2
,
Urk. 6 S. 3
,
Urk.
7/Sch1 =
Urk.
7/M1
, vgl. demgegenüber
Urk.
1 S. 4, wonach sich das
letz
tgenannte Ereignis am
2.
Oktober 2015 ereignet
e
).
3.2
Im Austrittsbericht vom
7.
Juni
2018 hielten die beurteilenden Not
fall
ä
rzte des
Z._
f
olgende Diagnosen fest
(
Urk.
7/M8
):
-
Con
tusio
Capitis
vom 0
7.
Juni
2018
-
Kont
usi
on Os
coccygis
ED 0
7.
Juni
2018
-
Status nach
persisitierenden
Beschwerden nach OSME bei verheilter OSG-Subluxationsfraktur
rechts vom 0
2.
Oktober
2015 mit/bei:
-
OSME lateraler
Ma
lleolus
rechts vom 0
6.
Februar
2017
-
ORIF rechts am 1
3.
Oktober
2015 mit 8 Loch-Drittelrohrplattenosteo
synthese der distalen
Fibulafraktur
+ 5 Loch-Drittelrohrplattenosteo
synthese der distalen intraartikulären
Tibiafraktur
(
Pilon
-Fraktur), 3 ml
Allograft
Croutons Knochenanlagerung
-
Pes
plano-
valgus
beidseits, rechtsbetont
-
Insuffizienz des
Musculus
tibialis
posterior
rechtsbetont
-
Osteopenie
-
Aktuelle Therapie: Calcium und Vitamin D
-
Chronisch venöse Insuffi
zienz, Stadium Hach 3, ED 2
8.
März
2017
Die Beschwerdeführerin habe sich selbst zugewiesen, nachdem sie nach eigenen Angaben
auf nassem Boden ausgerutscht und auf
da
s
Steissbein
sowie
den
Kopf gestürzt sei.
Sie habe
Kopfschmerzen sowie Schmerzen am Steissbein und eine Muskelverspannung am Nacken
berichtet.
Weitere Verletzungen
habe
die Beschwerdeführerin
verneint
. Auch sei sie anlässlich des Sturzes nicht
bewusstlos geworden
; sie habe indes
«ein
wenig Ü
belkeit gehabt
», ohne
Erbrechen
.
In objek
tiver Hinsicht
ergab
s
ich im Wesentlichen
ein
okzipales
Hämatom, ohne offene Verletzung. Der Kopf war frei beweglich
, ohne
Kalottenklopfschmerz
. Der Bereich der/
des Wirbelsäule
/Rückens
präsentierte
sich mit intaktem Integument
,
ohne Prellmarken oder Hämatome, ohne K
lopf-
und Druckschmerzen, ohne
Gibbus
und ohne
tastbaren Dellen.
Im Beckenbereich bestand kein Kompressionsschmerz. Die
Prüfung der
Extremitäten
ergab ein intaktes
Integumentum
und erwies sich als
warm, nicht ödematös
e
und grobkursorisch unauffällig. Die
Motorik
wurde als allseits symmetrisch und die
Sensibilität
als
allseits intakt
taxiert, ohne
Varikosis
.
C
omputertomographisch
ergaben
sich
zudem
keinerlei Hinweise für frische
ossäre
Läsionen oder intrakranielle Blutung
en
; die HWS zeigte eine normale Weite
in den Zwischenwirbelräumen und keine
perivertebralen
Weichteilschwellungen
(
Urk.
7/M3
f
f
.
)
.
3.2
Anlässlich der hausärztlichen Konsultation vom
9.
Juni 2018
habe
die Beschwer
deführerin starke
Kopf- und Steissbeinschmerzen
beklagt
.
Im
Neurostatus
erga
ben sich
k
einerlei Auffälligkeiten
(
Urk.
7/M2).
3.3
Im weiteren Verlauf
habe
die Beschwerdeführerin Schulter-Nackenschmerzen
berichtet
. Diese seien nach dem Sturz schleichend aufgetreten. Zudem habe sie eine Sensibilitätsstörung am Arm und ein diffuses Kribbeln in der Hand berichtet. Klinisch zeigten sich im Bereich der HWS leicht
e
Bewegungseinschränkungen
mit
teilweise
Endphasenschmerz
und
Druckdolenzen
(vgl. Bericht von
Dr.
B._
, Fachchiropraktiker, vom 2
1.
August 2018
Urk.
7/M13). Zur daraufhin durchge
führten MRI Untersuchung der HWS und oberen BWS vom 1
7.
Juli 2018 hielt der beurteilende Radiologe folgende
Befundung
fest (
Urk.
7/M
10
):
-
Links ausladende
Protrusion
C6/C7 mit
foraminaler
Komponente links und mittelschwerer bis schwerer
Foraminalstenose
links was eine
R
adi
kulopathie
C7 links erklärt
-
K
leine dorsale
Spondylophyten
und
flache
Protrusion
C5/C6
-
Leichte Spinalkanalstenose C5/
C6 und leicht bis m
ä
ssig C6/C7
-
Keine Myelopathie
-
M
ä
ssige
Foraminalstenose
C6/C7 rechts so etwas geringer C5/C6 rechts. Übrige
Fo
ramina
geringer oder nicht eng
-
Leichte bis m
ä
ssige, aktivierte Facettenarthrose C7
/TM links sowie Th1/Th2 rechts
-
Konkavität der Deckplatte BWK 3 ohne frische Fraktu
r bei Fehlen einer
B
one
bruise
-
Übrige
Wirbelkörper bezüglich Höhe erhalten ohne
Bon
e
bruise
, k
ein Weichteilhämatom
3.4
Das am 2
8.
September 2018 durchgeführte MRI der LWS
wurde
alsdann
wie folgt beurteilt
(
Urk.
7/M15):
-
Beginnende degenerative Veränderungen im Sinne von Spondylose und
Chondrose
. Leichte
bis m
ä
ssige, linksbetonte
Spondyl
arthrosen
LWK2/3 bis
LWK4/5 mit deutlich aktiviertem
Zustand links auf Höhe LWK2/3 und Zeichen einer
Reizung (intraartiku
l
äre Flüssi
gke
it ohne Knochenmarks
ödem) LWK 3/4 und LWK 4/
5
-
Disco-
ossär
-
ligamentäre
Einengung des
Foramen
LWK3/4 links. Beein
trächtigung möglich. M
ä
ssige
Recessusstenose
beidseits, rechtsbetont. Beeinträchtigung der
Nervenwurzel L4 rechts mög
l
ich
-
Disco-
ossär
-
ligamentäre
, bilatera
l
e
Foramen
- und
Rezessussten
ose
LWK4/5 mit vermutlich Beein
trächtigung sowohl der
intraforaminal
als auch
recessal
verlau
fenden Nervenwurzeln beidseits
-
Diskusprotrusion
LWK 5/SWK 1 mit vermutlich Irritation der
foraminal
und
recessal
verl
aufenden Nervenwurzeln links
-
Beginnende degenerative Veränderungen der ISG beidseits mit diskreten Signalveränderungen im unteren Ab
schnitt, DD mechanisch reaktiv
-
Streckhaltung.
Spondyl
olyse
LWK 5 links ohne
Li
sthese
3.5
Dr.
med. C._
, Fach
arzt
FMH für Neurochirur
gie, stellte im Bericht vom 15.
November 2018 folgende Diagnosen (
Urk.
7/M20):
-
chronische
Cervikalg
i
e
-
Zustand nach Halswirbelsäulentrauma mit Kontusi
on der Lenden
wirbel
säule (07.06.2018)
-
Bandscheibenprotrusion
C6/7
-
Foramenstenosen
beidseits, in Li
nksbetonung
-
Chronische Lumbago
-
Bandscheibenprotrusi
onen
L4/
5
und L5/S1
-
Spondylolyse
L5 links
-
Spondylarthrosen
L2/3, L3/4 und L4/
5
-
Protrusion
bis Vorfall
Th10-Th11
-
Zustand nach
Bruch un
d Operation am rechten Sprunggel
enk (vor drei Jahren)
Die Beschwerdeführerin habe berichtet, am
7.
Juni 2018 bei der Arbeit auf den Rücken und Hinterkopf gefallen zu sein. Sie sei benommen gewesen und man habe ihr beim Aufstehen helfen müssen. Danach hätten sich Kreuzschmerzen ein
gestellt; zuvor habe sie nur geringe Rückenschmerzen gehabt. Wegen diesen sei sie in hausärztlicher Behandlung gewesen.
Beim seitlichen Armanheben auf Schulterhöhe
stellten sich
zudem
zunehmende
Nackenschmerzen
ein
. Die zuvor schmerzhaften Ausstrahlungen in den linken Arm und dortigen Kribbelparästhe
sien bestünden nicht mehr
(
Urk.
7/M20)
.
In objektiver Hinsicht notierte
Dr.
C._
im Wesentlichen Bewegungseinschränkungen mit Endphasen
schm
erz im Bereich der HWS und LWS und
empfahl Weiterführung der physika
lischen Therapien (
Urk.
7/M19).
3.6
Dr.
A._
hielt mit
Aktenbeurteilung v
om 2
2.
November 2018 fest
,
im Rahmen der notfallmässigen Erstuntersuchung hätten sich keinerlei Hinweise für eine Bandscheibenproblematik oder Neurokompression ergeben. Die Beschwerdefüh
rerin habe vor allem Kopfschmerzen ohne Hinweise für
radikuläre
Ausstrahlun
gen beklagt.
Klinisch
habe sich ein
Hämatom am Hinterkopf
gezeigt
. Pathologien von Seiten der Wirbelsäule
seien nicht festgestellt worden. Im Gegenteil sei die HWS
frei
beweglich
und
di
e gesamte Wirbelsäule nicht
druck- oder
klopfemp
findlich
gewesen
. Ein Beckenkom
pressionsschmerz
habe ebenso wenig bestan
den
.
Vor diesem Hintergrund
sei es
ausgeschlossen, dass di
e mehrwöchig später beklagten
zervikoradikulären
Beschwerden wie auch die
Lumboischialgien
unfallbedingt verur
sa
cht oder aktiviert worden seien
.
Entsprechend sei davon auszugehen
, dass es
im Zuge des Sturzes vom
6.
Juni 2018
lediglich zur Kontu
sion des Kopfes u
nd des Steissbeins gekommen sei,
ohne relevante strukturelle Au
swirkungen. Bei der Beschwerdeführerin
lägen
sowohl zervikal
als
auch lum
bal erhebliche, mehrsegmentale
osteochondrotische
Veränderungen vor. Zervikal sei
es mit dem dorsalen Kopfanprall
zwar
zu einem Abknickmechanismus der Hals
wirbelsäule gekommen. Dieser habe
indes weder zu
strukturellen Sch
äden der Bewegungssegmente gefü
hrt
noch
hätten sich
im gleichentags durchgeführ
ten CT
oder
sechs
Wochen nach dem Sturz durchgeführten MRI Hämatome der Weichteile
nachweisen lassen
. Insofern
sei
es korrekt,
jedenfalls seit der MRI-Untersuchung
vom
Status
quo ante
vel
sine auszugehen
. Die Annahme der
Chi
ropraktoren
,
wonach
es unfallbedingt zu einem
zervikoradikulären
Schme
rzsyn
drom
,
mithin zu
ein
em
Schmerzsyndrom aufgrund des irritierten
Nervus
ischi
adicus
,
gekommen sei, lasse
sich
aufgrund der Echtzeitdokumente, wonach es aufgrund des Sturzes vom
7.
Juni 2018
weder zu einer Irritation des
Nervus
ischiadicus
noch zu einem Bandscheibenvorfall gekommen
sei
, nicht halten.
Die radiologisch festgestellte „Aktivierung"
decke sich nicht mit dem
initialen
klini
schen Befund.
Komme hinzu, dass die Beschwerdeführerin in den ersten Monaten nach dem Unfall
überhaupt nicht wegen lumbaler Schmerzen behandelt worden
sei
; e
rst nach über
dre
i
Monaten
sei ein
MRI der lumbalen Lendenwirbelsäule
veranlasst worden
. Wie zervikal zeigten sich
auch hier mehrsegmentale, degene
rativ bedingte Veränderungen mit ausgeprägten
osteochondrotischen
Schäden und
eine
Hypertrophie der Ligamenta
flava
. Bei derartigen erheblichen degene
rativ bedingten Schäden der Bewegungssegmente
sei
es nic
ht selten, dass es auch zu Gelenkergüssen komme
. Bei der
Beschwerdeführerin bestünden
Knorpelschä
den der Facettengelenke. Unfallunabhängig
könne
es
bei derartigen Knorpelv
er
lusten mit bereits reaktiven Veränderungen der stabilisierenden Bänder zu
Reiz
ergüssen der Gelenke kommen; dies beziehe
sich auf jedes Gelenk.
Vorliegend sei es
nach dem Ereignis nicht zu fris
chen Gelenkergüssen gekommen
. Akut aufge
tretene Gelenkergüsse hätten zwangsläufig zu schmerzbedingten Einschränkun
gen der Flexion/ Extension geführt. Die sagittal ausgerichteten Gelenkflächen der Lendenwirbel hätten
sofort
schmerzhaft reagiert und es wär
e reaktiv sofort zu muskulären Blockieru
ngen gekommen.
Auch dies sei vorliegend nicht der Fall
gewesen
. Die Tatsache, dass die
Beschwerdeführerin
initial
ausschliesslich wegen zervikaler Beschwerden behandelt und die LWS nicht mitbehandelt
worden
sei, beweise,
dass es nicht zu frischen, unfallbedingten Schäden der Lendenwirbel
säule gekommen
sei
.
Vielmehr bestünden
ausgeprägte degenerative Veränderun
gen mit Irritation der Facettengelenke sowohl zervikal, am
zervikothorakalen
Übergang,
als
auch lumbal.
Derartige Befunde
l
iessen
sich
nicht
mit einem Sturz auf
das Steissbein
sowie
A
ufprall des Kopfes erklären. Insbesondere fehle hierfür jegliche initiale Klinik
.
Mit anderen Worten sei das
zervikoradikuläre
Schmerzsyndrom nicht unfallbedingt.
Unter Berücksichtigung des gesamten Ver
laufes, der Echtzeitdokumentation, den initialen Schmerzen und der Tatsache, dass bildgebend keine
unfallbedingt
en
strukturellen Schäden
aus
gewiesen wer
den konnten,
sei seit dem 1
7.
Juli 2018
[Datum HWS MRI]
von einem
Status quo ante
auszugehen
(Urk.
7/M21ff.
)
.
4.
4.1
Aufgrund der Akten ist erstellt und
un
bestritten, dass die Beschwerdeführerin beim Ereignis vom
7.
Juni 2018 e
ine Kontusion des Schädels und des Steissbeins
erlitt
en hat
, ohne intrakranielle Blutun
gen, frische
ossäre
Läsionen
oder
Weich
teilhämatome/-schwellungen
im Bereich der HWS
(vgl. E. 3.1).
Zu prüfen
bleibt
, ob
im Zeitpunkt der Leistungseinstellung
organisch objektiv ausgewiesene Unfall
folgen vorla
gen. Nach der Rechtsprechung kann von orga
nisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1 mit Hinweisen).
4.2
Vorliegend brachten d
ie weiterführenden bildgebenden Untersuchungen der HWS
, BWS
und LWS
Mitte Juli und Ende September 2018
unbestrittenermassen erhebliche degenerative Veränderungen
mit Irritation der Facettengelenke sowohl zervikal, am
zervikothorakalen
Übergang, als auch lumbal
zur Darstellung
, dem
gegenüber keine
traumabedingten
Befunde
,
namentlich
Bone
bruises
der Wirbel
körper und/oder
Weichteilhämatome/-schwellungen
; in
klinischer Hinsicht
wur
den
ausschliesslich
Schmerzen und
Druckdolenzen
sowie Bewe
gungseinschrän
kungen festgehalten
,
welche für sich allein allerdings kein klar fassbares organi
sches Korrelat eines Beschwerdebildes zu begründen vermögen (vgl. etwa Urteil U 9/05 des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 3. August¬ 2005 E. 4; Urteile des Bundesgerichts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. 3).
Daran
ändert auch
das von
Dr.
B._
diagnostizierte
akute
zervikoradikuläre
Schmerzsyn
drom C7 links bei Status nach Sturz
nichts. Insbesondere
vermag eine «Status nach»-Diagnose keine Unfallkausalität
zu
begründen;
UV170570
Post hoc ergo propter hoc
08.2018
d
ie
Argumentation nach der Formel «
post
hoc ergo
propter
hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkausalität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
, Urteil des Bundes
gerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).
Kommt hinzu, dass es sich
bei
Dr.
B._
nicht um einen (Fach-)Arzt
handelt
.
Sodann hat
Dr.
C._
die
von ihm
diagnostizierte
Cervikalgie
und Lumbago
weder aufgrund der klinischen noch apparativen/bildgebenden Abklärungen auf eine beim
fraglichen
S
turz
erlittene organische Gesundheitsschädigung zurück
geführt.
Inwiefern die
2015
resp. 2016 (vgl. E. 3.1)
erlittene
«Beinfraktur
beim Sturz auf das Gesäss resp. die neue Verletzung mitgeholfen hat» (vgl.
Urk.
1 S. 4) ist nicht nachvollziehbar und hat die
Beschwerdeführerin
weder
begründet
noch
medizinisch
unterlegt
.
Der Vollständigkeit halber
bleibt in diesem Kontext
darauf hinzuweisen,
dass auch
Rückfälle und
/oder
Spätfolgen
nur
in
soweit
eine Leistungspflicht der Unfallver
sicherung auslösen,
als
zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in
fine
).
4.3
Dr.
A._
setzte
sich
einlässlich
mit den medizinischen
Vorakten
und den Ergeb
nissen der bildgebenden Untersuchungen auseinander
und begründete
seine
Schlussfolgerungen
aufschlussreich und nachvollziehbar
.
Hervorzuheben ist auch, dass
dabei
die
strittige
Kausalitätsfrage
im Vordergrund
stand
.
Indem Dr.
A._
das
Erreichen des Status quo sine
vel
ante
per 1
7.
Juli 2018
bejahte, entfiel
die
(
Teil
-)
U
rsächlichkeit für d
ie noch bestehenden Beschwerden und
erübrigten sich
sinnigerweise
auch
Weiterungen im Zusammenhang mit
Art.
36 UVG
, welche
die
–
vorliegend nicht zur Frage stehende -
Kürzung bestehender
Versicherungsleistungen
zum Inhalt hat
.
Mit anderen Worten
ändert
Art.
36
UVG
nichts am Erfordernis des (adäquaten) Kausalzusammenhangs (
Rumo
-Juno/Hol
zer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 2012,
4.
Auflage
,
Art.
36 UVG, S. 190 f
.)
und hat
Dr.
A._
unter Hinweis auf die
sowohl initial als auch im weiteren Verlauf
fehlenden klinischen und
/oder
bildgebenden
Hinweise
auf
traumabedingte
Verletzungen der
W
irbelsäule
, einen unfallbeding
ten
Bandscheibenvorfall
resp.
eine
unfallbedingte Irritation des
Nervus
ischiadi
cus
sowie
die
erheblichen mehrsegmentalen
degenerativen Veränderungen
zervi
kal und lumbal
hinreichend
plausibilisiert, weshalb eine Unfallkausalität
der
im Zeitpunkt der Leistungseinstellung
noch bestehenden Beschwerden
zu verneinen
ist
.
Alsdann
hat er
einleuchtend
begründet
, weshalb
vorliegend
nicht von einer
unfallbedingten Aktivierung resp.
vorübergehenden Verschlimmerung
der
vorbe
stehenden degenerativen Schäden
auszugehen ist.
Insbesondere korrelierten die bildgebend festgestellten zervikalen und lumbalen
Irritationen der Facettenge
lenke
nicht mit
dem initialen klinischen Bild, h
ätte doch
eine unfallbedingte Aktivierung
aufgrund der akuten Weichteilschädigung und der prellungsbedingt möglichen Hämatome
zwangsläufig
unmittelbar
zu schmerzhaften Bew
e
gungs
einschränkungen
und
Druckdolenzen
führen müssen
. Insbesondere wäre die Rump
fflexion bei
einer
unfallbedingten Aktivierung und
frischen Facettenge
lenksergüssen hochgradig schmerzbedingt eingeschränkt gewesen.
Nach Resorp
tion der Hämatome und Ödeme wäre alsdann innerhalb weniger Tage ein Abklin
gen der Symptome zu erwarten gewesen.
Vorliegend sei
die HWS
initial
indes
frei beweglich und die gesamte Wirbelsäule klopf- und druckindolent
gewesen
.
Die erst über vier Monate nach dem Unfall dokumentierte stark eingeschränkte HWS-Beweglichkeit und
Druckdolenz
über den Facettengelenken der mittleren lumba
len Wirbelsäule
sowie
die
hochgradig eingeschränkte Flexion liessen sich
damit
pathophysiologisch nicht auf den Sturz zurückführen.
Damit
ist im Übrigen auch gesagt, dass
die
beschwerdeweise geltend gemachte
Korrelation vo
n Krankheit und Unfall
(
Urk.
1 S. 2f.)
nicht greift
.
Dass das
vorgerückte Alter
(Urk.
1 S. 2 und 5)
für sich allein genommen
unfallfremd und
folglich
bei der Kausalitätsprüfung unberücksichtigt
bleiben muss
, versteht
sich
von selbst.
Soweit die Beschwerdeführerin
endlich
eine Verletzung des rechtlichen Gehörs
postuliert
(
Urk.
1 S. 2 f.)
, kann ihr nicht gefolgt werden.
Insbesondere
vermochte sie
den Entscheid sachgerecht anzufechten und konnte sie ihr Anliegen vor einer Beschwerdeinstanz, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei über
prüft, vortragen (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/
aa
S. 437).
M
it
ihren übrigen Vorbringen
, insbesondere solche
rein
appellatorische
r
Natur, ist die Beschwerdeführerin
nicht zu hören.
4.
4
In Würdigung der (hinreichend aufschlussreichen) medizinischen Aktenlage ist das Vorliegen organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen zum Zeitpunkt
Leis
tungseinstellung per 1
7.
Juli 2018
zu verneinen und es liegen keine Anhalts
punkte dafür vor, dass weitere Abklärungen andere Erkenntnisse erbrächten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen).
Der angefochtene
Einspracheentscheid
vom
2
4.
Januar 2019
(Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.