# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f2fbe93f-667a-47da-9145-ff7c929ef41d
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit öffentlich beurkundetem „Kaufvertrag“ vom 11. September 2008 erwarben C._ und X._ von der Baugesellschaft „Y._“, bestehend aus der A._ Generalunternehmung AG und B._ im Wesentlichen die Stockwerkeigentumseinheit Nr. _ (5 1/2-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss mit Abstellraum auf dem Balkon und Keller) des Stammgrundstücks Nr. _ im Grundbuch der Gemeinde O.1_, Miteigentumsanteile an der zum Stammgrundstück gehörenden Autoeinstellhalle mit ausschliesslichem Benützungsrecht an den Einstellplätzen Nrn. PP 1 und 2 sowie das Benützungsrecht an den Parkplätzen Nrn. PP 8 und 9 im Freien auf Parzelle _ in O.1_. Mit gleichem Vertrag verpflichtete sich die Baugesellschaft „Y._“ zur schlüsselfertigen Erstellung der Überbauung, zu welcher das Kaufsobjekt gehörte. Als Kaufpreis vereinbarten die Parteien die Summe von Fr. 2’750'000.--, die unter Vorbehalt von Mehr- und Minderkosten infolge von Sonderwünschen der Käuferschaft „definitiv“ sein sollte.
B. Nachdem sich die Parteien über die Fragen des Zustandekommens und der Folgen verschiedener Bestellungsänderungen nicht einigen konnten, liess die Baugesellschaft „Y._“ am 24. Januar 2011 beim Vermittleramt Plessur ein Schlichtungsgesuch gegen C._ und X._ einreichen. Nach erfolgloser Schlichtungsverhandlung bezog sie am 9. März 2011 die Klagebewilligung mit folgenden klägerischen Rechtsbegehren:
„1. Der Beklagte 1 und die Beklagte 2 seien unter deren solidarischen Haftbarkeit zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 59'784.10 nebst Zins zu 5 % seit 08.12.2010 zu bezahlen.
2.a) Es sei der Klägerin in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberentfelden vom 20.12.2010 gegen den Beklagten 1 zum Betrage von Fr. 59'784.10 nebst Zins zu 5 % seit 08.12.2010 sowie zum Betrage von Fr. 100.-- (Kosten des Zahlungsbefehls) die definitive Rechtsöffnung zu erteilen.
b) Es sei der Klägerin in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberentfelden vom 20.12.2010 gegen die Beklagte 2 zum Betrage von Fr. 59'784.10 nebst Zins zu 5 % seit 08.12.2010 sowie zum Betrage von Fr. 100.-- (Kosten des Zahlungsbefehls) die definitive Rechtsöffnung zu erteilen.
3. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten der Beklagten 1 und 2 unter deren solidarischen Haftbarkeit.“
C._ und X._ beantragten die kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Klage.
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C. Mit Klage vom 7. Juni 2011 prosequierte die Baugesellschaft „Y._“ die Streitsache an das Bezirksgericht Plessur, wobei sie an ihren anlässlich der Schlichtungsverhandlung formulierten Rechtsbegehren festhielt. Ebenso hielten C._ und X._ in der Klageantwort vom 29. September 2011 an ihren vor dem Vermittleramt Plessur gestellten Rechtsbegehren fest. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels bestätigten die Parteien ihre Positionen.
D. Nach Durchführung des Beweisverfahrens erkannte das Bezirksgericht Plessur mit Entscheid vom 28. Mai 2013, mitgeteilt am 27. September 2013, wie folgt:
„1. Die Klage wird gutgeheissen [recte: teilweise gutgeheissen] und C._ [recte: C._] und X._ werden solidarisch verpflichtet, der Baugesellschaft Y._, _strasse, O.2_, CHF 59'784.10 zuzüglich 5 % Zins seit dem 6. Januar 2011 zu bezahlen.
2.a) Der Baugesellschaft Y._ wird in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberentfelden vom 20. Dezember 2010 gegen C._ [recte: C._] zum Betrag von Fr. 59'784.10 nebst Zins zu 5 % seit 6. Januar 2011 die definitive Rechtsöffnung erteilt.
b) Der Baugesellschaft Y._ wird in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Oberentfelden vom 20. Dezember 2010 gegen X._ zum Betrag von Fr. 59'784.10 nebst Zins zu 5 % seit 6. Januar 2011 die definitive Rechtsöffnung erteilt.
3.a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 18'057.00 (Entscheidgebühr CHF 17'000.00, Pauschale Schlichtungsverfahren CHF 400.00,  der Beweisführung CHF 657.00) gehen unter solidarischer Haftung zu Lasten von C._ [recte: C._] und X._ und werden mit den geleisteten Vorschüssen verrechnet. Den Fehlbetrag in Höhe von CHF 4'607.00 haben C._ [recte: C._] und X._ dem Bezirksgericht Plessur innert 30 Tagen mit beiliegendem Einzahlungsschein zu bezahlen.
b) C._ [recte: C._] und X._ haben die Baugesellschaft Y._ mit CHF 23'267.50 (inkl. Barauslagen und MwSt.] aussergerichtlich zu entschädigen und ihr den geleisteten Gerichtskostenvorschuss in Höhe von CHF 13'050.00 zu ersetzen.

## Considerations