# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 947d9113-f346-4e05-aa7d-4b135311ece9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1954 geborene
X._
arbeitete bis zum 31. August 2001 als Hausangestellte Küche beim
Y._
(Urk. 8/9). Am 17. Dezember 2001 meldete
sie
sich unter Hinweis auf eine Herzerkrankung seit 1998 bei der Inva
lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1). Nachdem die
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, erwerbliche (Urk. 8/9, Urk. 8/10) sowie medizinische (Urk. 8/7) Abklärungen getätigt, Akten der
Beamtenversi
cherungskasse
des Kantons Zürich (BVK)
bei
gezogen (Urk. 8/11) und die Versi
cherte durch das
Z._
(Gutachten vom 2. September 2005, Urk. 8/50) hatte begutachten lassen, verneinte sie mit Ver
fügung vom 9. November 2005 den Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung
gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 34 %
(Urk. 8/53).
Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
1.2
Unter Hinweis auf eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes liess sich die Versicherte am 15. Februar 2011 durch Milosav Milovanovic
erneut
zum
Renten
bezug anmelden (Urk. 8/66).
Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbliche (Urk. 8/68) sowie medizinische (Urk. 8/72, Urk. 8/75) Abklärungen und holte das Gutachten des
A._
vom 13. Februar 2012 ein (Urk. 8/83). Im Rahmen des
Vorbescheidverfahrens
(Vorbescheid vom 29. Februar 2012, Urk. 8/89; Einwand vom 3. April 2012, Urk. 8/93; Begründung vom 6. April 2012, Urk. 8/98) reichte die Versicherte den Arztbericht von Prof. Dr. phil.
B._
, Neuropsychologin, und Dr. med.
C._
, FMH Neurologie, vom 2. April 2012 (Urk. 8/100)
ein
, zu welchem das
A._
am 18. September 2012 Stellung nahm (Urk. 8/103). Mit Verfügung vom 6. Dezember 2012 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren
bei einem Invaliditätsgrad von 24 %
ab (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
X._
durch Milosav Milovanovic unter Beilage
diverser
Arztberichte (Urk. 3/
1-3)
am 4. Januar 2013 Beschwerde
mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr sei eine ganze Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Februar 2012
beantragte
die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 5. Juni 2013 reichte die Beschwerdeführerin einen weiteren Arztbericht ins Recht (Urk. 10, Urk. 11).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die
Entscheidfin
dung
erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV
), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von
Art.
17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht
auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
erwog
im Wesentlichen
, der Beschwerdeführerin sei gestützt auf das Gutachten des
A._
die angestammte Tätigkeit als
Küchenan
gestellte
weiterhin nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit sei sie jedoch unverändert zu 70 % arbeitsfähig. Aufgrund der langen Abwesenheit vom ersten Arbeitsmarkt könne das
Valideneinkommen
per 2011 nicht gestützt auf
die Lohnangaben von 20
0
1 mittels
der Nominallohnentwicklung hochge
rechnet werden, da das Resultat nicht der normalen Lohnentwicklung der betroffenen Branche entspreche. Daher seien die Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen. In der angestammten Tätigkeit als Küchenhilfe könnte die Beschwerdeführerin im Jahr 2011
ein Jahreseinkommen von Fr. 49‘144.30 erzielen. Der Lohn für Hilfsarbeiten in einem 70 %-Pensum betrage im Jahr 2011 Fr
.
37‘315.6
0.
Daraus resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 24 % (Urk. 2 S. 2).
2.2
Dem hielt die Beschwerdeführerin zusammengefasst entgegen,
laut
den
behan
delnde
n
Ärzte
n
sei sie nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Beim Gutachten des
A._
handle es sich um einen versicherungsfreundlichen Bericht. Sie sei nicht ausgebildet, psychisch und somatisch krank sowie fast 59 Jahre alt, weshalb sie Anspruch auf einen Leidensabzug von 20 % habe (Urk. 1 S. 3 f.).
2.3
Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren zu Recht abgewiesen hat. Die Beschwerdegegnerin trat auf die Neuanmeldung vom 15. Februar 2011 ein, nahm in der Folge Abklärungen vor und verneinte den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Rentenanspruch mit Verfügung vom 6. Dezember 2012 (Urk. 2). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist daher bei der Beurteilung des Rentenanspruchs analog zur Rentenrevision zu prüfen, ob seit Erlass der
V
erfügung vom 9. November 2005 (Urk. 8/53) eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, einen
Rentenanspruch zu begründen (BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinweisen; AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen).
3.
3.1
Der ursprüngliche Rentenentscheid vom 9. November 2005 (Urk. 8/53) erging gestützt auf folgende Berichte und Gutachten:
3.1.1
Dr. med.
D._
, Spezialarzt für Innere Medizin FMH,
berichtete am 19. Juli 2000 zuhanden der BVK
(Urk. 8/11/8-14)
, die Beschwerdeführerin leide aktuell unter einer entwickelten
hypertensiven
hypertrophen Kardiopathie (Hochdruck Herz), deren Ursache vermutlich die während Jahren schon
vorbe
stehende
, erst kürzlich entdeckte schwere arterielle Hypertonie sei.
Aufgrund der Beschwerden sei die Beschwerdeführerin mit ärztlichem Zeugnis vom 28. April 2000 zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Im aktuell durchgeführten vertrauensärztlichen Untersuch
hätten
sich die oben erwähnten Sachverhalte
bestätigt
.
Der
Beschwerdeführerin
könne
eine zeitlich befristete 50%ige
Teilar
beitsunfähigkeit
zugestanden werden. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe noch keine Invalidität. Der weitere Verlauf werde zeigen, inwieweit die Beschwerde
führerin wieder 100 % arbeitsfähig werde
. Ein Nachuntersuch sollte im Januar 2001 durchgeführt werden
(Urk. 8/11/13
-14
).
3.1.2
Dem Bericht des
E._
, Kardiologie, Medizinische Klinik, vom 24. Januar 2001 (Urk. 8/7/5-6) sind die Diagnosen arterielle Hypertonie mit
hypertensiver
Herzkrankheit, atypische
Thoraxbeschwerden
und Adipositas zu entnehmen. Die BD-Einstellung bei arterieller Hypertonie mit bekannten Organschäden wurde als noch ungenügend beschrieben, eine kochsalzarme Diät sowie eine Gewichtsreduktion als unabdingbar erachtet
und
eine regelmässige körperliche Betätigung im aeroben Bereich empfohlen. A
ngaben zur Arbeitsfä
higkeit sind
dem Bericht keine zu entnehmen.
3.1.3
Im Gutachten vom 12. März 2001 (Urk. 8/11/1-7) hielt Dr.
D._
(1) eine
hyper
tensive
hypertrophe Kardiopathie, normale linksventrikuläre systolische Globalfunktion, diastolische Dysfunktion, (2) intermittierend auftretende Beschwerden, aktuell
aspektmässig
funktioneller Natur, (3) DD (Differenzial
diagnose) eine
muskuloskeletale
, dyspeptische,
vasospastische
Symptomatik, (4) massives Übergewicht, Bewegungsmangel, (5) ein leichtes chronisches
Lum
bovertebralsyndrom
sowie (6) eine leichte depressive Reaktion mit begleitenden
somatoformen
/psychovegetativen Beschwerden fest (Urk. 8/11/6).
Seit der Untersuchung vom Juli 2000 habe sich im weiteren Verlauf
eher ein entwickel
tes Krankheitsbild gezeigt. Die Beschwerdeführerin habe zeitweise gar nicht mehr gearbeitet. Sicher erwähnenswert in diesem Zusammenhang sei das wenig gesundheitsbewusste Verhalten der Beschwerdeführerin. Die ihr dringend emp
fohlene Gewi
chtsreduktion sei nicht erfolgt.
Es entstehe der Eindruck, dass die Beschwerdeführerin sich bezüglich ihrer Gesundheitssituation in einer lethargi
schen Gleichgültigkeit befinde und wenig Interesse an ihrer Genesung und Wie
dererlangu
ng der Arbeitsfähigkeit zeige. Aufgrund des gesamthaft unerfreuli
chen Verlaufes müsse davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin zukünftig als zu 50 % Teilinvalide einzuschätzen sei. Mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit könne nicht gerechnet werden. Ein Nachuntersuch in zwei Jahren sei zu empfehlen (Urk. 8/11/6-7).
3.1.4
Dr. med.
F._
, Allgemeine Medizin FMH, vermerkte im Bericht vom 4. Februar 2002 (Urk. 8/7/1-4) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä
higkeit nebst der bekannten Herzkrankheit Lumbalgien und erachtete eine halbtägige behinderungsangepasste Tätigkeit bei guter Prognose als zumutbar.
3.1.5
Im Gutachten des
Z._
vom 2. September 2005 (Urk. 8/50) sind als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine
hypertensive
Kadiopathie
mit/bei leichter konzentrischer linksventrikulärer Hypertrophie bei erhaltener Pumpfunktion (EF > 60 %), diastolischer Relaxationsstörung, minimer
Mitra
linsuffizienz
, unauffälligem Ruhe- und Belastungs-EKG, kardiovaskulären Risi
kofaktoren: essentielle Hypertonie, Adipositas, und als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (1) ein panvertebrales, thorakal betontes
Schmerzsyn
drom
mit/bei leichter
Fehlform
und vorwiegend Fehlhaltung der Wirbelsäule ohne wesentliche degenerative Veränderungen, muskulärer
Haltungsinsuffizi
enz
, (2) eine essentielle arterielle Hypertonie mit/bei
hypertensiver
Retino
-,
Kar
dio
- und
Nephropathie
sowie (3) eine Adipositas Grad II nach WHO (World
Health
Organisation) (BMI = 36 kg/m
2
)
festgehalten (Urk. 8/50/13). Aus rein internistischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für eine körperlich leichte, nicht anstrengende Tätigkeit nicht wesentlich eingeschränkt. Es bestehe eine mindes
tens 70%ige Arbeitsfähigkeit. Aufgrund der objektivierbaren Befunde sei die Beschwerdeführerin aus rheumatologischer Sicht für alters- und
habitusange
passte
Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht erg
ä
ben
sich aufgrund der Exploration keine Hinweise für ein psychisches Leiden und demzufolge auch keine zusätzliche Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/50/15). In ihrer angestammten Tätigkeit als Küchenhilfe sei die Beschwerdeführerin nicht mehr einsetzbar. Hingegen sei ihr in einer körperlich leichten,
habitus
- und altersangepassten Tätigkeit ein ganztägiger Einsatz bei leicht reduzierter Leistung zumutbar, was einer 70%igen Arbeitsfähigk
eit ent
spre
che (Urk. 8/50/16).
3.2
Grundlage für die angefochtene Verfügung vom 6. Dezember 2012 (Urk. 2) bil
den folgende Berichte und Gutachten:
3.2.1
Der behandelnde Neurologe, Dr. med.
G._
, Neurologie FMH, führte im Bericht vom 8. April 2011 (Urk. 8/72) ein grosses atypisches
Konvexitätsmenin
geom
links zentral, Tumorexstirpation 18. Februar 2011, postoperative Nach
blutung und
intraparenchymale
Blutung hinter der Resektionshöhle mit leich
tem motorischem
Hemisyndrom
rechts Arm-betont und fokaler symptomati
scher Epilepsie, ein
Panvertebralsyndrom
bei degenerativer Erkrankung der Wirbelsäule, eine
Gonarthrose
beidseits, eine
hypertensive
Herzerkrankung, eine anhaltende ängstliche Depression sowie eine Adipositas auf (Urk. 8/72/1). Aus rein neurologischer Sicht bestehe bei Status nach operiertem grossem atypi
schem
Konvexitätsmeningeom
links frontal mit medikamentös gut kontrollierter fokaler Epilepsie und leichter sensibler Funktionsstörung am rechten Arm eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 20 bis 30 %. Daneben bestehe sicher eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl aus orthopädi
scher Sicht wie auch kardiologischer und psychiatrischer Sicht. Dazu könne er hier nicht Stellung beziehen (Urk. 8/72/4).
3.2.2
Der behandelnde Arzt des
H._
, Klinik für Neurochirur
gie, nannte am 19. Juli 2011 (Urk. 8/75) die bereit
s bekannten Diagnosen (Urk. 8/75
/1) und berichtete, hinsichtlich des
Meningeoms
und der postoperativen Einblutung finde sich aktuell ein sehr erfreulicher Verlauf ohne Tumorrest oder
-
r
ezidiv und lediglich in den für Restblutbestandteile empfindli
chen Sequenzen nachweisbare Blutungsresiduen. Epileptische Ereignisse seien nicht aufgetreten. Betreffend die Frage der Arbeitsfähigkeit bleibe festzuhalten, dass vor allem die genannten Nebendiagnosen und der reduzierte
Allgemeinzu
stand
derzeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bedingten. Er erachte es für zweifelhaft, dass die Beschwerdeführerin in den nächsten Monaten eine wesent
liche Verbesserung erfahre, die sie in die Lage versetzte, sich schrittweise wieder in die Arbeitswelt einzugliedern. Zusätzlich bleibe offen, ob eine Karpaltunnel-Symptomatik oder eine degenerative Wirbelsäulenerkrankung im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) für die persistierenden und vorbekannten Beschwerden vor allem des rechten Armes und
der Hand verantwortlich seien.
Weiterhin sei eine kardiologische Kontrolle bzw.
Reevaluation
der Medikation anzuraten, da die Beschwerdeführerin über eine rasche Erschöpfbarkeit und über Beinödeme klage (Urk. 8/75/2). Im Bericht vom 8. Februar 2012 (Urk. 8/82) vermerkte der behandelnde Arzt des
H._
aktuell im Vordergrund stehende persistierende
Hypästhesien
vor allem an den Fingerkuppen D1 bis D3 rechts. Besonders von der begleitenden Tochter berichtet, sei
en
eine erhebliche Schlafneigung und Merkfähigkeitsstörungen im alltäglichen Leben vorhanden. Neben ihren bekannten Schmerzproblemen der Knie und der Wirbelsäule
stünden
die persis
tierenden Hyper- und
Dysästhesien
entlang der Fingerkuppen im Vordergrund.
3.2.3
Im Gutachten des
A._
vom 13. Februar 2012 (Urk. 8/83)
sind unter Diagno
sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein atypisches
Konvexitätsmenin
geom
links, Status nach Komplettresektion am 18. Februar 2011 mit/bei fokaler Epilepsie, unter antikonvulsiver Therapie anfallsfrei, und unter Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) eine arteri
elle Hypertonie, unter Thera
pie
normale Blutdruckwerte, (2) eine leichte diastolische Dysfunktion als Resi
duum einer im Übrigen vollständig
regredienten
hypertensiven
Kardiopathie, (3) eine leichte residuale Sensibilitätsstörung in der Daumenbeugeseite nach Exstir
pation eines atypischen
Konvexitätsmeningeoms
links, (4) leichte degenerative, lumbal betonte
Veränderungen der Wirbelsäule bei Kleinwuchs und schwerer Adipositas, (5) eine mögliche Meniskusläsion medial am Knie links sowie (6) eine
Dekonditionierung
festgehalten (Urk. 8/83/17-18).
Die Beschwerdeführerin sei für eine körperlich leichte, wechselbelast
e
nde Tätigkeit voll arbeitsfähig. Langfristig sehr feinmotorische und repetitiv anfordernde Tätigkeiten für die rechte Hand seien zu vermeiden. Wegen der Knieproblematik links, die aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit therapeutisch
angehbar
sei, seien
kniebelas
tende
Tätigkeiten links ebenfalls zu vermeiden (Urk. 8/83/20).
3.2.4
Dres
.
B._
und
C._
berichteten am 2. April 2012 (Urk. 8/100), im
verhal
tensneurologischen
Status fänden sich eine Stimmungslabilität mit gesteigerter Reizbarkeit und depressiven Symptomen, eine linksseitige
Extremitätendyspra
xie
, ein vermindertes verbales Konzeptdenken, Perseverationsfehler in der visu
ellen Modalität sowie eine verbal betonte Lernschwäche. Diese Befunde seien
lokalisatorisch
hinweisend auf Minderfunktionen bilateraler temporaler Areale mit linkshemisphärischer Betonung, gut vereinbar mit
residuellen
Auswirkun
gen des
Konvexitätsmeningeoms
. Aufgrund der neuropsy
chologischen Befunde, das heisse
ohne Berücksichtigung der übrigen somatischen Symptome, schätz
t
en sie die Arbeitsfähigkeit in einer einfachen, angeleiteten Tätigkeit auf maxi
mal 50 %.
3.2.5
In der Stellungnahme des
A._
vom 18. September 2012 zum Bericht
von
Dres
.
B._
und
C._
(Urk. 8/103) erachteten die Gutachter neuropsycho
logische Störungen aufgrund des exstirpierten
Meningeoms
als ausserordentlich unwahrscheinlich. Das
Meningeom
sei erfolgreich entfernt worden, die neurolo
gischen Störungen seien weitestgehend verschwunden, die Beschwerdeführerin sei anfallsfrei und auch die postoperative Nachblutung sei unerheblich. Eine
lokalisatorische
Zuweisung der subjektiven Beschwerden der Beschwerdeführe
rin und der Ergebnisse der
von
Dr.
C._
durchgeführten
neuropsychologi
schen Untersuchung, welche voll von der Kooperation der Probandin abhängig sei, sei aus neurologischer Perspektive nicht möglich. Zudem sei nicht einzuse
hen, warum nach einer totalen Entfernung eines
Konvexitätsmeningeoms
ohne Beschädigung des Hirnparenchyms temporale Areale auf beiden Seiten irritiert sein sollten. Zusammenfassend seien die im neuropsychologischen Bericht
vom
4.
April 2012
erwähnten Defizite aufgrund ihrer neurologischen und psychiat
rischen gutachterlichen Befunde nicht nachvollziehbar. Weder im Rahmen des neurologischen noch des psychiatrischen Gutachtens hätten sich Hinweise für neuropsychologische Auffälligkeiten ergeben. Es sei daher davon auszugehen, dass die Beurteilung im neuropsychologischen Bericht stark von subjektiven Befunden der Beschwerdeführerin und einer gewissen Selbstlimitierung geprägt gewesen sei.
4.
4.1
Das Gutachten des
A._
vom 13. Februar 2012 basiert auf neurologischen psy
chiatrischen, orthopädischen und kardiologischen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
(Anam
nese) abgegeben. Die Gutachter haben detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und ihrem Verhalten auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die me
dizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. Dem Gut
achten des
A._
kommt somit grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. Erwägung 1.4).
4.2
In somatischer Hinsicht sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, welche eine Ver
schlechterung des Gesundheitszustande
s
nahe legt
en.
4.2.1
Richtig ist zwar, dass die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich an einem Gehirn
tumor erkrankte. Gemäss Gutachter Dr. med.
I._
, Facharzt für Neurologie,
blieb
jedoch d
as
i
m November 2010 diagnostizierte und im Februar 2011 operierte
Meningeom
links parietal weitgehend
ohne bleibende Beein
trächtigungen
. Insbesondere seien die fokalen Anfälle unter antikonvulsiver Therapie mit
Keppra
nicht mehr aufgetreten. Ebenfalls remittiert seien die Sprechstörungen. Die motorischen Funktionsstörungen der rechten Hand wür
den zwar anamnestisch noch sehr diskret bei längerer Belastung beschrieben, in der klinisch-neurologischen Untersuchung seien sie aber nicht mehr erkennbar. Entsprechend sei aus neurologischer Sicht für nicht langfristig sehr
feinmoto
risch
und repetitiv anfordernde Tätigkeiten der rechten Hand eine volle Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Anlässlich der gutachterlichen neurologischen Untersuchung könnten we
der im Bereiche der Halswirbel- n
och der
Lendenwir
belsäule
radikuläre
Ausfälle festgestellt werden. Entsprechend seien auch von dieser Seite keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Die beschriebenen Schwindelzustände könnten neurologisch ebenfalls nicht erklärt werden. Es bestünden k
eine Hinweise für eine zentral-
vestibuläre
oder eine peripher-
vestibuläre
Schädigung. Viel wahrscheinlicher scheine, dass die leich
ten Schwindelgefühle und Ermüdbarkeit nach längerer Gehstrecke Folge einer allgemeinen
Dekonditionierung
seien
(Urk. 8/83/19). Diese Beurteilung stimmt mit derjenigen von Dr.
G._
vom 8. April 2011 überein. Dieser vermerkte eine medikamentös gut kontrollierte fokale Epilepsie sowie eine leichte sensible Funktionsstörung am rechten Arm und attestierte der Beschwerdeführerin eine aus neurologischer Sicht zu ca. 20 bis 30 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.2.1).
Insbesondere die motorischen Funktionsstörungen scheinen im Verlaufe
regredient
, beschrieb doch der behandelnde Arzt des
H._
am 8. Februar 2012 lediglich noch
Hypästhesien
vor allem an den Fingerkuppen und nicht mehr am ganzen Arm (vgl. E. 3.2.2) und konnte Dr.
I._
keine motorischen Funktionsstörungen mehr erkennen, weshalb die von ihm beschriebene 100%ige Arbeitsfähigkeit in
insbesondere auch
handangepas
ster Tätigkeit einleuchte
t
, zumal der behandelnde Arzt des
H._
bereits im Bericht vom 19. Juli 2011 darauf hinwies, dass vor allem die aufgeführten
Nebendiag
nosen
und der reduzierte Allgemeinzustand eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bewirkten (vgl. E. 3.2.2). Der Einwand der Beschwerdeführerin, sie sei gestützt auf die Einschätzung von
Dres
.
B._
und
C._
aus rein neuropsychologi
scher Hinsicht zu 50 % arbeitsunfähig, vermag hingegen nicht zu überzeugen. Vorab ist festzuhalten, dass
Dres
.
B._
und
C._
weder im Bericht vom 2. April 2012 (vgl. E. 3.2.4) noch im
beschwerdeweise eingereichten Bericht vom 13. Dezember 2012 (Urk. 3/3) begründeten, weshalb die Arbeitsfähigkeit gestützt auf die von ihnen erhobenen neuropsychologischen Befunde nicht bloss in qualitativer, sondern in quantitativer Hinsicht zu 50 % eingeschränkt ist. Weiter ersahen weder Dr.
G._
noch der behandelnde Arzt des
H._
Anzei
chen neuropsychologischer Defizite.
Auch die Beschwerdeführerin selber machte zu keiner Zeit entsprechende Angaben. So berichtete
sie
gegenüb
er Dr.
I._
, Schreiben und Rechnen seien überhaupt kein Problem
und die räumliche sowie
zeitliche Orientierung sei im Wesentlichen adäquat. Bezüglich Konzentration müsse sie sich schon seit langem etwas anstrengen. Im Alltag sei dies aber nicht problematisch. Bezüglich des Gedächtnisses bestehe eine „nor
male Vergesslichkeit“, sie schreibe sich Dinge teilweise auch auf. Im Allt
ag komme sie da
mit gut zurecht (Urk. 8/83/10).
4.2.2
Gutachter Dr. med.
J._
, Facharzt für Allgemeine Chirurgie und Trauma
tologie FMH, hielt bezüglich der geklagten Rücken- und Knieschmerzen fest, aufgrund der Aktenlage habe das subjektiv und anamnestisch geltend gemachte Beschwerdebild gegenüber einem in einer vertrauensärztlichen Abklärung von 2001 festgehaltenen leichten, chronischen
Lumbovertebralsyn
drom
zu einem panvertebral, thorakal betonten Schmerzsyndrom ohne wesent
liche fassbare Veränderungen mutiert. Diesbezügliche im heutigen orthopädi
schen Status erhobene Befunde ergäben mit an Sicherheit grenzender
Wahr
scheinlichkeit die subjekt
iven Beschwerden einer hochgradig adipösen Versi
cherten mit einem Ge
w
icht von ca. 80 Kilogramm bei 147 Zentimeter Körper
grösse.
Aufgrund des heutigen orthopädischen Status habe sich dieser Umstand nicht signifikant verändert. Ein Krankheitswert der offensichtlichen Einschrän
kungen liege mit Ausnahme der jetzt aktuell, möglicherweise vorübergehend vorliegenden, belastungsabhängigen Problematik des linken Kniegelenkes
nicht vor
. Hier könne es sich um eine beha
ndelbare Meniskusläsion handeln.
Die in einigen Akten und Diagnoselisten erwähnte
Gonarthrose
beidseits sei radiolo
gisch an keinem Ort bildgebend dokumentiert und die angegeben
en Beschwer
den aufgrund des akt
u
e
llen klinischen B
e
fundes eher übergewichts- und
belas
tungsbedingt
. Nicht ohne Verdacht auf Widersprüche
habe
sich d
ie
orthopädi
sche Untersuchung
gestaltet
, indem die Versicherte trotz ihrer ungü
nstigen mechanischen Ausgangsla
ge die Socken zügig habe an- und ausziehen können (Urk. 8/83/36-37). Damit lässt sich anhand der geklagten Rückenschmerzen keine Verschlechterung herleiten, zumal Dr.
J._
einen mit dem
Vorgut
achter
Dr.
D._
vergleichbaren Zustand ersah. Damit übereinstimmend hielt auch der
rheumatologische Gutachter des
Z._
die Beschwerdeführerin auf
grund der objektivierbaren Befunde in alters- und
habitusangepassten
Tätigkei
ten für uneingeschränkt arbeitsfähig (Urk. 8/50/15). Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin nahm Dr.
J._
Stellung zur andernorts diagnosti
zierten
Gonarthrose
und beurteilte diesbezügliche Beschwerden als ein
belas
tungsabhängiges
Meniskusleiden mit
lediglich
vorübergehendem Charakter.
4.2.3
Im Vergleich zum Vorgutachten des
Z._
waren die durch den Kardiologen, Dr. med.
K._
, Che
f
arzt Kardiologie,
L._
,
M._
,
erhobenen Befunde
normal. Ins
be
sondere liessen sich die in früheren Berichten festgestell
ten Veränderungen am Herz als Folge einer
hypertensiven
Kardiopathie nicht mehr feststellen. Offensichtlich sei
es
unter konsequenter
an
tihypertensiver
Therapie zu
e
iner
Regr
e
dienz
der in früheren Berichten beschrieben
en
Verän
derungen am Herz gekommen,
so
dass die Beschwerdeführerin aus kardiologi
scher Sicht normal arbeitsfähig sei
(Urk. 8/83/19)
.
4.3
In psychiatrischer Hinsicht sprechen die schlüssigen gutachterl
ich
en Ausführun
gen da
für
, dass keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht. So hielt Dr. med.
N._
, Facharzt für Ps
ychiatrie und Psychotherapie FMH, fest, die Beschwerdefü
hrerin
klage im Untersuchungsgespräch
hauptsächlich
über körperliche Probleme wie Kraftlosigkeit, Konzentrationsstörungen und Vergess
lichkeit. Die im
Bericht
der Neurochirurgie des
H._
da
r
gestellte, anhaltende ängstliche Depression könne nicht nachvollzogen werden. Die Beschwerdefüh
rerin zeige die für eine
Dysthymia
typischen Symptome nicht. Im
Untersu
chungsgespräch
könne kein verminderter Antrieb oder Aktivität
fest
gestellt werden. Die Beschwerdeführerin zeige keine ausgeprägten Schlafstörungen. Ein Verlust des Selbs
t
vertrauens oder ein Gefühl de
r Unzulänglichkeit liege
nicht
vor
. Konzentrationsschwierigkeiten und sozialer Rückzug bestünden auch nicht. Die Beschwerdeführerin zeige keinen Verlust an angenehmen Aktivitäten. Sie sei eher traurig, gewisse Aktivitäten nicht mehr
ausüben
zu können. Sie mache auch gerne die ergotherapeutischen Spiele. Eine verminderte Gesprächigkeit zeige sich gar nicht. Ein Pessimismus im Hinblick auf die Zukunft oder Grübeln in der Vergangenheit sei
en nicht erkennbar. Sie zeige weder ein
erkennbares Unvermögen, mit den Routineanforderungen des täglichen Lebens fertig zu werden
, noch eine Neigung zum W
einen
. Ei
n Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung bestehe auch nicht (Urk. 8/83/30).
Dies
e
Beurteilung stimmt mit den erhobenen psychopathologischen Befunden (Urk. 8/83/29) überein und ist daher nachvollziehbar. Damit ist auch aus
psychiatrischer Hinsicht kein verschlechterter Gesundheitszustand ausgewiesen. Bereits im Vorgutachten des
Z._
konnte die psych
iat
rische Gut
a
chterin keine Hinweise für ein psychisches Leiden und demzufolge auch keine Einschränkung der Arbeitsfäh
i
gkeit ersehen (Urk. 8/50/15). Nichts zu ihren Gunsten vermag die Beschwerdeführer
in aus den Berichten von
Dres
. m
ed.
O._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe
rapie, (Urk. 3/1) und
P._
, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 3. Juni 2013 (Urk. 11) ableiten. Vorab ist festz
uhalten, dass die Beschwerdeführ
erin gegenüber den Gutachtern
weder
über psychische Beschwerden klagte
noch von einer
aktuelle
n
psychiatrische
n
Behandlung berichtete.
Keinem der beiden Berichte
ist
weiter
zu entnehmen, wie lange und mit welcher Häufigkeit sich die Beschwerdeführe
rin
in Behandlung befand. Dr.
O._
vermerkte eine
Behandlungsaufnahme am 5. März 2004 mit län
geren Behandlungsunterbrüchen, was auf keine wesentliche psychische Ver
schlechterung seit der Erstverfügung vom 9. November 20
05
h
inweist. Diesem Bericht ist im Ü
brigen auch keine Einschätzung der Arbeitsfäh
i
gkeit zu entneh
men. Die
Beurteilung
von Dr
.
P._
, wonach die B
eschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen des metabolischen Syndroms leidet, bei ihr eine depressive Antriebs- und Stimmungslage vorherrscht und sie eine andau
er
nde reduzierte Fähigkeit zeigt, die Alltag
saktivitä
ten zu erled
igen, w
obei mit einer Besserung der Arbeitsfähigkeit nicht zu rechnen ist, steht zudem in Widerspruch zu den von der Beschwerdeführerin gegenüber
den Gut
achtern getätigten Auss
a
g
en. So beschrieb sie sich als Frohnatur (Urk. 8/83/9) und zählte Alltagsaktivitäten wie Spazieren, Zub
e
reitung von Mittagessen, Durchführung von Besuchen und Einkaufsbummel, Empfang von Besuchen, Fernsehschauen (Urk. 8/83/10), Stricken und Lesen (Urk. 8/83/33)
auf
.
Insofern vermögen auch die nachgereichten Arztberichte nichts an der gutachterlichen Einschätzung
zu
ändern.
4.4
Zusammengefasst
ist aufgrund der überzeugenden Feststellungen im Gutachten
des
A._
davon aus
zugehen, dass sich der Gesundheits
zustand de
r
Beschwer
deführerin nicht erheblich verschlechtert hat und es ihr bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 131 V 49
Erw
. 1.2 S. 50 mit Hinweisen) und in
Nachach
tung
des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der
Schadenmin
derungs
pflicht
zuzumuten ist, weiterhin zu mindestens 70 % einer ihren körperlichen Beschwerden angepassten Tätigkeit nachzu
gehen.
Weitere Beweiserhebungen erscheinen daher unnötig (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_468/ 2007 vom 6. Dezember 2006 E. 5.2.2 mit Hinweisen)
.
4.5
Eine massgebliche Änderung des wirtschaftlichen Sachverhaltes ist nicht ersicht
lich und wird seitens der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht.
5.
Ein Einkommensvergleich kann vorliegend unterbleiben, da die
revisions
rechtli
che
Voraussetzung einer nachgewiesenen Änderung der tatsächlichen Verhält
nisse seit der erstmaligen Rentenprüfung nicht gegeben ist.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und ermessensweise auf Fr. 600.-- anzusetzen.
Ausgangsgemäss
sind sie der Beschwerdeführerin aufzu
erlegen.