# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b1609d15-2df9-4dfc-aac4-4d94dc625c80
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2008 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Graubünden X. wegen Verstosses gegen Art. 4a Abs. 1 lit. a VRV den Führerausweis für die Dauer von drei Monaten. Dieser Verfügung lag der Sachverhalt zu Grunde, dass X. am 19. August 2008, um 09:52 Uhr, als Lenker des Personenwagens A. auf der B.-Strasse in C., FL, in Richtung D. die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nach Abzug der Toleranz um 33 km/h überschritten hatte. Das Strassenverkehrsamt qualifizierte diese Geschwindigkeitsüberschreitung gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung als schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. a SVG und entzog X. gestützt auf Art. 16c Abs. 2 lit. a SVG den Führerausweis für die Mindestdauer von drei Monaten. Der Genannte deponierte seinen Führerausweis am 13. Dezember 2008 beim Strassenverkehrsamt Graubünden.
B. Am 12. Januar 2009 erhob X. gegen die Verfügung des Strassenverkehrsamtes Graubünden beim Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit des Kantons Graubünden Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung aufzuheben. Dabei machte er geltend, es sei unter den gegebenen Umständen nicht von einer schweren, sondern lediglich von einer mittelschweren Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften auszugehen. Dass er die Busse, die er im Fürstentum Liechtenstein für diese Zuwiderhandlung erhalten habe, schon bezahlt habe, sei ohne Bedeutung, da das liechtensteinische Bussenverfahren ein anderes Verfahren sei. Zudem werde im Fürstentum Liechtenstein der Führerausweis bei einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 33 km/h innerorts bei gutem Leumund lediglich für zwei Monate entzogen. Es dürfe nicht sein, dass für ihn ein anderer Massstab gelte.
Das Strassenverkehrsamt Graubünden beantragte in seiner Stellungnahme vom 23. Januar 2009 unter Hinweis auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung und auf die Verfahrensakten die Abweisung der Beschwerde, unter Kostenfolge zu Lasten von X..
Bereits am 15. Januar 2009 hatte das Strassenverkehrsamt X. aufgrund der Anordnung des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Vollzugsvorkehrungen bis zum Entscheid über die Beschwerde zu unterlassen, den Führerausweis zurückerstattet. Gleichzeitig wurde ihm mitgeteilt, dass ihm die Frist vom 13. Dezember 2008 bis zum 15. Januar 2009, während welcher der
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Führerausweis bei der Administrativbehörde hinterlegt war, an die Entzugsdauer angerechnet werde.
C. Mit Verfügung vom 9. Juli 2009, mitgeteilt am 16. Juli 2009, erkannte das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit Graubünden, wie folgt:
"1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. X. hat den Führerausweis innert 20 Tagen seit Mitteilung dieses Entscheides beim Strassenverkehrsamt des Kantons Graubünden, Abteilung Strafen und Massnahmen, Kalchbühlstrasse 18, 7000 Chur, zu deponieren. Die Frist vom 13. Dezember 2008 bis zum 15. Januar 2009, während welcher der Führerausweis beim Strassenverkehrsamt hinterlegt war, wird auf die Entzugsdauer angerechnet.
3. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus einer Staatsgebühr von Fr. 720.--, Gebühren für Ausfertigungen und Mitteilungen von Fr. 226.--, total Fr. 946.--, sind innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides mit beiliegendem Einzahlungsschein zu überweisen.
Die Kosten für das vorinstanzliche Verfahren sind ebenfalls innert 30 Tagen zu begleichen.

## Considerations