# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7f51716f-145c-5300-a802-63d6a6eba2cb
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1957
, war bei der
Y._
AG, Freienstein,
als
Leiter CNC-Drehen (
Urk.
9/12 S. 1)
tätig und über diese bei der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA)
gemäss dem Bundesgesetz über die Unfall
versicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähn
liche Körperschä
digun
gen und Berufs
krankheiten ver
sichert, als er an seinem Arbeits
platz
am 27. Mai 2011 bei der Entsorgung von Kehricht unter Schmerzen
im Bereich seiner rech
ten Schulter
litt
(
Urk.
9/1,
Urk.
9/12
).
Am 5. Oktober 2011 wurde der Versicherte an seiner rechten Schulter operiert (
Urk.
9/20).
Mit Schreiben vom
7. November 2011
(Urk.
9/31
) teilte die
SUVA
dem Versicherten mit, dass es sich beim Ereig
nis vom
27. Mai
2011 nicht um einen Unfall gehandelt habe
und auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege
, weshalb eine Leis
tungspflicht zu ver
neinen sei. Dagegen erhob
der Versicherte am 14. (Urk. 9/36) und 28. November 2011 (
Urk.
9/39)
Einwendungen. Mit Verfügung vom
3. April 2012
(Urk.
9/47
) stellt
e die
SUVA
fest, dass es sich beim Ereignis vom
27. Mai
2011 weder um einen Unfall noch bei dessen Folgen um eine unfallähnliche Körper
schä
di
gung handle und verneinte eine Leistungs
pflicht.
Dagegen
erhob
der Versicherte am
16. April
2012 (Urk.
9/48
) Einsprache. Mit
Entscheid
vom 11.
Dezember
2012 (Urk.
9/51
= Urk. 2) wies die
SUVA
die Ein
sprache des Versi
cherten ab.
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom 11.
Dezember
2012 (Urk. 2) erhob der Ver
-
si
cherte
am
24. Januar 2013
Be
schwerde und beantragte, dieser sei aufzuhe
ben, und es
sei die
SUVA
zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen aus
zurichten (Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom
1. März 2013
beantragte die
SUVA
die Abwei
sung der Beschwerde (Urk.
8
S. 2). Eine Kopie dieser Eingabe wurde dem Be
schwer
deführer am
8. April
2013 zugestellt (Urk.
10
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich
sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versi
cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe
handlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.2
Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungsrechts (ATSG)
die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör
per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).
1.3
Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Be
griffsmerkmal der Ungewöhnlich
keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le
bensbereich Alltäg
lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).
1.4
Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse
ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100
E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Er
-
fordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körper
-
bewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen un
-
koordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Pro
grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275,
Nr. U 523 S. 541 E. 3.1).
Ohne besonderes Vorkommnis ist bei einer Sportverletzung das Merkmal der Ungewöhnlichkeit und damit das Vorliegen eines Unfalls zu verneinen (BGE 130 V 117 E. 2.2; RKUV 2004 Nr. U 523 S. 541 E. 3.2).
1.5
Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, d.h. einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings je
weils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und berufliche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausseror
dentlicher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den pathologischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin
weisen).
2.
2.1
Streitig und zu prüfen ist vorerst die Frage, ob es sich beim Ereignis vom
27. Mai
2011 um einen Unfall im unfallversicherungsrechtlichen Sinne ge
handelt hat.
2.2
D
ie
Y._
AG schilderte das Ereignis i
n der Unfallmeldung vom
30. Mai 2011 folgendermassen
(Urk.
9
/1):
„
Wollte mit Schwung einen Abfallsack in den Container werfen und erhielt einen Stich in die Schulter“ und in der Unfallmel
dung vom 23. September 2011 wie folgt (
Urk.
9/12 S. 1): „Wollte mit Schwung einen Abfallsack in den Container werfen“.
2.3
Die
Ärzte der
Z._
Klinik
umschrieb
en
das Ereignis vom
27. Mai
2011 in ihrem Bericht vom
15. September 2011
folgendermassen (Urk.
9/8 S. 1
):
„
Damals beim Heben einer schweren Last über eine hohe Kante stechender Schmerz in der rechten Schulter und anschliessend Pseudoparalyse des rechten Armes
.“
2.4
In ihrem Operationsbericht vom 5. Oktober 2011 führten die Ärzte der Schult
-
hess Klinik
den folgenden Ereignishergang auf
(
Urk.
9/20 S. 1)
:
„
Am 27.05.2011, anlässlich dem Heben einer schweren Last, Misstritt über hohe Kante mit einschiessendem Schmerz Schulter rechts und sofortiger Pseudopa
ralyse
.“
2.5
Im Protokoll über ein Gespräch des Aussendienstmitarbeiters der Beschwer
-
degeg
nerin mit dem Beschwerdeführer an dessen Wohnort vom 18. Oktober 2011 ist folgende
Schilderung des
Ereignishergang
durch den Be
schwerdeführer
enthalten (
Urk.
9/25 S. 1):
„
Eine Arbeitskollegin hat betriebsintern das Büro zügeln müssen. Beim Auf
räu
men des Büros hat sie eine Vielzahl von Plastikteilchen, auch Papier und Sty
ropor in einen 60-Liter-Abfallsack eingefüllt. Dann hat sie mich angefragt, ob ich ihr helfen könne, den schätzungsweise 30-35 kg schweren Abfallsack i
n den Container zu entsorgen. Ich habe den Abfallsack kurz vor Feierabend zum Wochenende normal zum Container getragen, dann mit der linken Hand den Containerdeckel aufgestossen, bzw. aufgehalten und mit dem rechten
Arm/Hand den Abfallsack angehoben und mit viel Schwung in einer runden Bewegung in den Container befördert. Bei diesem Bewegungsablauf schoss mir ein intensiver Schmerz in meine rechte Schulter
.“
2.6
Der Beschwerdeführer schilderte den Hergang des Ereignisses vom
27. Mai
2011
in seinem Einspracheschreiben vom 28. November 2011
folgendermassen (Urk.
9/39 S. 1
):
„
Der Sack beinhaltete Abfall aus Plastik und wog schlussendlich 30-35 kg. Mit einer Hand hielt ich den Containerdeckel auf und versuchte dann so mit der anderen Hand den Abfallsack mit Schwung in den Container zu werfen. In dem Moment, als ich versuchte Schwung zu holen, verspürte ich einen derart un
heimlichen Schmerz in der Schulter, dass ich das Gleichgewicht verlor und ge
gen den Container anprallte. Der Container war in diesem Fall der Grund, wa
rum ich nicht zu Boden fiel.“
2
.7
Im Protokoll betreffend ein Gespräch des Aussendienstmitarbeiters der Be
-
schwer
degegnerin mit dem Beschwerdeführer an dessen Arbeitsort vom
2
8
. März 2012 ist folgende Schilderung des Ereignishergang durch den Be
-
schwerdeführer enthalten (
Urk.
9/
46
S. 1):
„
In dem Moment, als ich mit dem rechten Arm zum Schwung holen angesetzt habe, um den Abfallsack in den Container zu befördern, verspürte ich einen sehr heftigen Schmerz in meiner rechten Schulter, drehte mich um meine ei
gene Körperachse und verlor stehend die Balance, sodass ich schlussendlich mit meiner rechten Schulter/Oberkörperseite gegen den Container geprallt bin.“
2
.8
In der Beschwerdeschrift vom 24. Januar 2013 schilderte der Beschwerdeführer den Ereignishergang folgendermassen (
Urk.
1 S. 3):
„
So habe er nicht einfach, wie üblich, einen ein paar Kilogramm schweren Ab
fallsack in den dafür vorgesehenen Container geworfen, sondern einen über
mässig schweren (ca. 30-35 Kilogramm)
mit Schwung dahinein befördern wol
len. Dabei habe er einen starken Schmerz in der rechten Schulter verspürt und sei auch noch umgefallen
.“
3.
3.1
Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind nach der Rechtsprechung vom
Leistungsansprecher glaubhaft zu machen, ansonsten für den Unfallversi
cherer keine Leistungspflicht besteht (BGE 116 V 136 E. 4b; Urteile des Bundes
gerichts
U 117/02 vom 9. Mai 2003 E. 1 und U 491/06 vom 10. August 2007 E. 3.2.1). Führt die durch das Gericht vorzuneh
mende Beweiswürdigung zum Ergebnis, dass
das Vorliegen eines Unfalles nicht wenigstens mit Wahrschein
lichkeit er
stellt ist - die blosse Möglichkeit genügt nicht -, so hat der Unfall als unbe
wie
sen zu gelten, was sich zu Lasten der leis
tungsansprechenden Person auswirkt (Urteil des Bundesgerichts U 117/02 vom 9. Mai 2003, E. 1).
3.2
Die erwähnten Schilderungen des Ereignishergangs enthalten in Bezug auf die Einzelheiten des Ereignisablaufs teilweise Abweichungen.
Die erwähn
t
en Schil
derungen des Ereignisses vom 27. Mai 2011 stimmten jedoch insofern überein, als dass darin übereinstimmend
ein
Auftreten eines einschiessenden Schmerzes
in der rechten Schulter
beim Befördern eines ungefähr 30 bis 35 Kilogramm schwe
ren Kehrichtsackes in einen Kehrichtcon
tainer mit Schwung beziehungswe
ise
beim Schwung
H
olen beschrieben wurde. Erst nach dem Auftreten dieses in die rechte Schulter einschiessenden Schmerzes ist von einem Verlieren des Gleichge
wichts und anschliessenden Anprallen an den Container (vorstehende E.
2.6
), von einem Drehen um die eigene Körperachse mit Verlieren der Balance und an
schliessendem Anprallen der rechten Schulter beziehungsweise des rechten Ober
körpers gegen den Container (vorstehende E.
2.7
), von einem Umfallen (vorste
hende E.
2.8
) oder von einem Misstritt (vorstehende E.
2.4
) die Rede.
3.3
Da vorliegend indes davon auszugehen ist, dass sich die Verletzung der rechten Schulter zum Zeitpunkt des Auftretens des einschiessenden Schmerzes in der rechten Schulter zugetragen hat,
können die Einzelheiten und genauen Umstände des
nach diesem Zeitpunkt statt
gefundenen weiteren
Ereignisablauf
s
offen ge
lassen werden. Denn es steht auf Grund der erwähnten Schilderungen des E
reig
nishergangs
jedenfalls
fest, dass der Beschwerdeführer beim schwungvollen Be
fördern eines ungefähr 30 bis 35 Kilogramm schweren Kehrichtsackes in einen Kehrichtcontainer beziehungsweise beim
dafür notwendigen
Schwung
H
olen ei
nen e
inschiessenden Schmerz
im Bereich der rechten Schulter verspürte,
weshalb davon auszugehen ist,
dass sich
die
Verletzung der rechten Schulter
zu diesem Zeitpunkt ereignete. Zu diesem Zeitpunkt war der Beschwerdeführer gemäss der diesbezüglich übereinstimmenden Ereignis
sch
ilderungen indes weder gestürzt
noch gestolpert noch wollte er zu diesem Zeitpunkt einen Sturz abwehren.
3.4
Gestützt auf die erwähnten A
ussagen
des Beschwerdeführers
zu
m
Ereignis
hergang steht daher fest, dass der Beschwerdeführer am 27. Mai 2011
sich
beim schwungvollen Befördern eines ungefähr 30 bis 35 Kilogramm schweren Keh
richtsackes in einen Kehrichtcontainer beziehungsweise beim Schwung holen eine Verletzung seines rechten Schultergelenks zuzog,
ohne dass sich dabei etwas Unge
wöhnli
ches zu
getragen hätte. Insbesondere Beeinträchtigungen des natür
lichen Ab
laufs der
Körperbewegung durch etwas Programmwidriges oder Sinn
fälliges wie Ausglei
ten, Stolpern, reflexartiges Abwehren eines Sturzes sind daher nicht ausge
wie
sen.
3.
5
Etwas Ungewöhnliches lässt sich ferner auch nicht im Kraftaufwand erkennen, welcher
beim schwungvollen Heben des Kehrichtsackes
erfor
derlich war. Denn einerseits ist davon auszugehen, dass es sich dabei um eine Verrichtung han
delte, welche zum ge
wöhnlichen Arbeitsalltag des Beschwerdeführers gehörte. Andererseits handelte es sich hierbei schon deshalb nicht um ein ungewöhnli
ches Ereignis, weil
ein Kehrichtsack von einem Gewicht von 30 bis 35 Kilo
gramm ein zu geringes Gewicht aufweist,
um eine Überanstrengung anzu
neh
men. Denn eine den Unfallbegriff erfüllende Überanstren
gung wurde bisher bei Lasten von mehr als 100 Kilogramm bejaht (vgl. Urteile des Bundesgerichts
U 222/05 vom 21. März 2006 E. 3.2 und U 360/02 vom 9. Oktober 2003 E. 3.4).
3.6
Die Einwendungen des
Be
schwerdeführers
vermögen an d
iesem Ergebnis nichts zu ändern
.
Nach Gesagtem steht demnach fest, dass es dem Ereignis vom
27. Mai
201
1 an einem für den Unfallbegriff vorausgesetzten unge
wöhnlichen äusseren Faktor fehlt.
4.
4.1
Zu prüfen bleibt, ob unter dem Titel der unfallähnlichen Körperschädigung eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Ereignisses vom
27. Mai
2011 besteht.
4.2
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körper
schädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2
der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV)
Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, so
fern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzu
führen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleich
-
gestellt:
a.
Knochenbrüche;
b.
Verrenkungen von Gelenken;
c.
Meniskusrisse;
d.
Muskelrisse;
e.
Muskelzerrungen;
f.
Sehnenrisse;
g.
Bandläsionen;
h.
Trommelfellverletzungen.
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körper
schädigungen ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall
versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).
4.3
Bei den unfallähnlichen Körperschädigungen genügt es für die Begründung der
Leistungspflicht, wenn mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit sämtliche Merk
male
des Unfallbegriffs erfüllt sind.
Für das Vorliegen einer unfallähnlichen Körper
schädigung ist tatbestandsmässig ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger, eben unfallähnlicher Vorfall erforderlich. Wo ein sol
ches Ereignis mit Einwirkung auf den Körper nicht stattgefunden hat, und sei es auch nur als Auslöser eines in
Art.
9
Abs.
2 lit. a-h UVV aufgezähl
ten Gesund
heitsschadens, ist eine eindeutig krankheits- oder degenerativ be
dingte Gesund
heits
schädigung gegeben (Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2009 vom 12. No
vem
ber 2009 E. 6.1). Besondere Bedeutung kommt hierbei der Vo
raussetzung des
äusseren Ereignisses zu, das heisst eines ausserhalb des Körpers liegenden, ob
jek
tiv feststellbaren, sinnfälligen, eben unfallähnlichen Vorfalles (BGE 129 V 466
E. 2.2).
4.4
Der Auslösungsfaktor kann dabei alltäglich und diskret sein. Es muss sich in
dessen um ein plötzliches Ereignis handeln, wie eine heftige Bewegung oder das plötzliche Aufstehen aus der Hocke.
Beim Begriffsmerkmal der Plötzlichkeit im Rahmen der unfallähnli
chen Körperschädigungen kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der schädigenden Einwirkung an, sondern auf deren Einmaligkeit.
Keine unfallähnliche Körperschädigung liegt demgemäss vor, wenn eine Verlet
zung
im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV
ausschliesslich auf wiederholte, im täglichen Leben laufend auftretende Mikrotraumata zurückzuführen ist, wel
che eine allmähliche Abnützung bewirken und schliesslich zu einem behand
lungs
bedürftigen Gesundheitsschaden führen (Urteil 8C_65/2009 vom 31. Juli 2009
E.
2.2.1 mit weiteren Hinweisen).
Im Rahmen der beruflichen Tätig
keit gel
ten gewohnte, tägliche Vorgänge und übliche Abläufe als alltägliche Ver
rich
tungen, sofern es ihnen an einer gesteigerten Gefahrenlage mangelt (Urteil des Bundesgerichts 8C_319/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 3.4.2).
4.5
Kein unfallähnliches Ereignis liegt in all jenen Fällen vor, in denen der äussere Faktor mit dem (erstmaligen) Auftreten der für eine der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV enthaltenen Gesundheitsschäden typischen Schmerzen gleichgesetzt wird. Auch nicht erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädi
genden Faktors, wenn das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte Person zu be
schreiben in der Lage ist; denn für die Bejahung eines äusseren, auf den menschlichen Körper schädigend ein
wirkenden Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gestei
gertes Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum einschiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein gestei
gerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele sportliche Be
tätigungen zutreffen kann. Wer hingegen beim Auf
stehen, Absitzen, Abliegen,
der Bewegung im Raum, Handreichungen einen einschiessenden Schmerz erlei
det, welcher sich als Symptom einer Schädigung nach Art. 9 Abs. 2 UVV her
ausstellt, kann sich nicht auf das Vorliegen einer unfallähn
lichen Körperschädi
gung berufen (Urteil des Bundesgerichts U 184/06 vom 27. September 2006
E. 2).
4.6
Erfüllt ist demgegenüber das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, wie das plötzliche Aufstehen aus der Hocke, die heftige und/oder belastende Bewegung und die durch äussere Ein
flüsse unkontrollierbare Änderung der Körperlage (BGE 129 V 466 E. 2.2 und 4.2). Erforderlich und hinreichend für die Bejahung eines äusseren Faktors ist, dass diesem ein gesteigertes Schädigungspotenzial zukommt, sei es zufolge ei
ner allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Un
kontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führen
den Faktors
(BGE 129 V 466 E
. 4.3). Der Auslösungsfaktor kann dabei alltäg
lich und diskret sein. Es muss sich indessen um ein plötzliches Ereignis handeln, wie eine heftige Bewegung oder das plötzliche Aufstehen aus der Hocke. Dabei kommt es beim Begriffsmerkmal der Plötzlichkeit im Rahmen der unfallähnli
chen Kör
perschädigungen nicht in erster Linie auf die Dauer der schädigenden Einwir
kung an als vielmehr auf deren Einmaligkeit. Keine unfallähnliche Kör
perschä
digung liegt demgemäss vor, wenn eine Verletzung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV ausschliesslich auf wiederholte, im täglichen Leben laufend auf
tretende Mikrotraumata zurückzuführen ist, welche eine allmähliche Abnüt
zung bewirken und schliesslich zu einem behandlungsbedürftigen Gesund
heitsscha
den führen (Urteil
e des Bundesgerichts 8C_65/2009 vom 31. Juli 2009 E. 2.2.1 und U 368/05 vom 21. Dezember 2005 E
. 2).
4.7
Nach der Rechtsprechung wurden insbesondere die folgenden Vorfälle als aus
ser
halb des Körpers liegende, objektiv feststellbare, sinnfällige und unfall
ähnli
che Ereignisse qualifiziert: Die schädigende äussere Einwirkung kann in einer körpereigenen Bewegung bestehen, wie dem plötzlichen Aufstehen aus der Ho
cke (BGE 116 V 14
5 E
. 2c mit Hinweisen) oder einem Fehlschlag beim Fuss
ballspiel
(RKUV 1990 Nr. U 112 S. 375 E
. 3), im Aufheben oder Abstellen von Gewichten
von 40 bis 50 kg (BGE 116 V 145 E
. 4), im Umlagern eines Heizkör
pers von über 5 m Länge und einem Gewicht von über 100 kg von einem Wa
gen auf einen
Arbeitsbock (vgl. BGE 129 V 466 E
. 4.3), im Bruch eines Rücken
wirbels zufolge Kontraktionen bei einem epileptischen Anfall (SVR 1998 UV
Nr. 22 S. 81), im Verschieben eines schweren Wäschekorbes mit dem linken Fuss, Ausführung einer ruckartigen Bewegung und Verdrehung des rechten Knies (RKUV 2000 Nr. U 385 S. 267), in einem Sprung von einer Verpa
ckungskiste (RKUV 2001 Nr. U 435 S. 332), im Bemühen, balgende Hunde zu trennen, wo
rauf die versicherte Person auf unebenem Gelände ausrutschte und sich das Knie verdrehte (Urteil des
Bundesgerichts U 127/00 vom 27. Juni 2001
), im Stolpern, einer unkoordinierten Ausweichbewegung des Beines und daraufhin erfolgtem Anschlagen des linken Knies an einem Anhänger
wagen (Urteil des
Bundesgerichts
U 158/00
vom 27. Juni 2001
), im Misstritt beim Volleyballspiel mit einschiessendem Zwick im linken Knie (Urteil des
Bun
-
desgerichts
U 92/00
vom 27. Juni 2001
), in einem Sprung aus einer Höhe von 60 cm aus einem Bahngepäckwagen (Urteil
des Bundesgerichts
U 266/00
vom 21. September 2001
), im Erleiden einer Zerrung der Adduktorenmuskeln im Rahmen eines Fussballtrainings (Urteil
des Bundesgerichts
U 20/00
vom 10. Dezember 2001
), in einem brüsken Umdrehen beim Kochen in Richtung Küchenschrank mit ein
schiessenden Schmerzen im Knie (Urteil
des Bun
-
desgerichts
U 5/02
vom 21. Oktober 2002
)
, in einem heftigen und unbe
-
herrschten Schlagen mit der Ferse gegen den Boden im Rahmen eines Wut
-
anfalles (BGE 139 V 327),
und
in einem unerwarteten, reflexartigen Abstützen mit der rechten Schulter
um
den Sturz im Tram anlässlich eines Notstopps ab
-
zufangen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2012 vom 8. Januar 2013 E. 5.3)
.
4.8
Hingegen wurde nach der Rechtsprechung der äussere schädigende Faktor bei folgenden Vorfällen verneint: Bei vermehrter Arbeitsbelastung, welche zu kon
tinuierlicher Zunahme und Verschlechterung der Kniebeschwerden führte (Urteil des
Bundesgerichts
U 198/00
vom 30. August 2001
), bei wiederholten An
stren
gungen wie bei Arbeiten mit Hammer oder Bohrer, beim Auftreten von Schmer
zen „nachts bei Drehbewegungen und nach längerem Gehen" (Urteil des
Bun
desgerichts
U 458/00
vom 24. Oktober 2001
), beim Abladen eines 20 Kilogramm schweren Plastiksacks von der Ladebrücke mit ausgestrecktem Arm, beim Aus
packen von Waren aus einem Karton in gebückter Stellung, beim wie
derholten Entladen eines Palettes, beim Abdrehen des Oberkörpers nach hinten und Anhe
ben eines Armes im Sitzen, beim Einsteigen in die Badewanne und Anheben des Beines, beim Gehen, beim Wegwerfen eines Pfirsichsteines in ei
nen Abfalleimer, beim Aufstehen aus dem Bett, beim Weggehen mit Abdrehen nach dem Ver
schliessen einer Hau
stüre (BGE 129 V 466 E
. 4.3).
5.
5.1
Dr.
med.
A._
, Facharzt für Radiologie FMH, erwähnte im MRI-Bericht vom 18. August 2011 (
Urk.
9/30), dass eine MR-Arthrographie der rechten Schulter des Beschwerdeführers vom 17. Augus
t 2011
vollständige Ruptur
en
der
rechten
Supraspinatus-
und Infraspinatussehnen
mit deutlicher Retraktion der Sehnenstümpfe und bereits deutlicher Atrophie des Musculus infraspinatus er
geben habe.
5.2
Gemäss der medizinischen Aktenlage hat sich der Beschwerdeführer anlässlich des Ereignisses vom
27. Mai 2011 Rupturen der rechten Supraspinatus- und der Infraspinatussehnen beziehungsweise eine Ruptur der rechten Rotatoren
man
schette zugezogen. Bei diese
r
Verletzung handelt es sich daher um Sehnenrisse im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 lit. f UVV.
5.3
Gestützt auf die
Schilderungen des
Ereignishergang
s
steht daher fest, dass
sich die Sehnenrisse ereigneten, als der
Beschwerdeführer am 2
7.
Mai 2011
einen
30 bis 35
Kilogramm schweren Kehrichtsack
schwungvoll in einen Kehrichtcontainer werfen wollte beziehungsweise bei dem für das Einwerfen des Kehrichtsackes er
forderlichen Schwung Holens,
ohne dass sich dabei eine programmwidrige oder unkon
t
rollierte körpereigene Bewegung
wie ein Stolpern, ein brüskes oder ruck
artiges Abdrehen des Körpers ereignet hätte. Demnach ist davon auszugehen, dass der Versicherte anlässlich des fraglichen Ereignisses vom
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Mai 2011
keine Be
wegungen ausführte, welche nach unfallmedizinischer Erfahrung häu
fig zu kör
pereigenen Traumen führen können.
Die weiteren vom Beschwerde
führer geltend gemachten
Ereignisse
wie
ein
Verlieren des Gleichgewichts und anschliessende
s
Anprallen an den Kehrichtcontainer, um einen Sturz abzufangen, beziehungsweise ein Umfallen oder ein Misstritt (vorstehende E.
3.2
) haben sich nach dem Auftreten des einschiessenden Schmerzes und daher nach dem Erleiden der Sehnenrisse ereignet, weshalb
ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen diesen Ereignissen und den Sehnenrissen zu verneinen ist.
Ein gesteigertes Schä
digungspotenzial ist im Ereignis vom
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Mai 2011
,
welches
sich
in einem schwungvollen
Einwerfen eines
30 bis 35 Kilogramm schweren Kehrichtsackes in einen Kehrichtcontainer beziehungsweise
im
dafür erforderliche
n
Schwung Holen
erschöpfte
,
daher nicht zu erblicken.
5
.4
Ein gesteigertes Schädigungspotential im Hinblick auf
die
Sehnenriss
e
im Be
reich der rechen Schulter
des Beschwerdeführers
lässt sich auch nicht im Ge
wicht
des
angehobenen
Kehrichtsackes von 30 bis 35
Kilogramm erkennen. Denn einerseits ist davon auszugehen, dass der Versicherte
den Kehrichsack
in aufrechter Haltung und nicht in einer in ge
sundheitlicher Hinsicht ungünstigen Körperhaltung angehoben hat. Andererseits ist ein Gewicht von 30 bis
35
Kilo
gramm unter den gegebenen Umständen zu gering, um das Ereignis vom
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Mai 2011
als sinnfälligen und unfallähnli
chen Vorfall im Sinne der Recht
sprechung zu dem bei unfallähnlichen Körper
schädigungen vorausgesetzten äusseren Faktor zu qualifizieren.
5
.5
Etwas Anderes
lässt sich aus BGE 116 V 145
nicht
ableiten. Denn
diesem
Ent
scheid lag ein gänzlic
h anderer Sachverhalt zu Grunde. In diesem Fall zo
g
sich der Betroffene beim
Aufräumen von Gewich
ten von insgesamt 40 bis 50 Kilo
gramm vom Boden in gebückter Haltung
eine Tho
rako-Lumbalgie zu (BGE 116 V 145 E
. 4). Während als allgemein bekannt vorauszusetzen ist, dass das Heben von Gewichten in gebückter Haltung nach unfallmedizinischer Erfahrung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, insbesondere zu Rückenbe
schwerden führen kann,
ist
in
einem schwungvollen
Heben
eines Kehrichtsackes von 30 bis 35 Kilogramm Gewicht
mit dem rechten Arm
in aufrechter Haltung
kein gestei
gertes Gefährdungspotential in Bezug auf Sehnenrisse zu erkennen.
Im Gegen
satz zu dem BGE 116 V 145 zugrunde lie
genden Sachverhalt, welchem nach unfallmedizinischer Erfahrung in Bezug auf Rückenbeschwerden ein gesteiger
tes Gefahrenpotential zukam, ist in Bezug auf das vorliegend streitige Ereignis vom
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sowohl eine besondere Gefahrenlage als auch ein gesteigertes Gefahrenpotential zu verneinen.
5
.6
Dem Ereignis vom
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, bei welchem - abgesehen vom Auftreten von Schmerzen - nichts Ungewöhnliches festzustellen war, kommt daher nicht die Qualität eines für eine unfallähnlichen Körperschädigung vor
ausgesetzten äusseren Faktors im Sinne eines sinnfälligen und unfallähnlichen Vorfalls zu. Das Auftreten von Schmerzen
in der rechten Schulter
genügt nach der Recht
sprechung jedenfalls nicht für die Annahme eines äusseren Faktors. Das strei
tige Ereignis vom
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dürfte vielmehr mit alltäglichen Sach
verhalten zu vergleich
en sein, wie sie in BGE 129 V 466 E
. 4.3 als Beispiele für das Fehlen eines äusseren Faktors aufgeführt sind. So wurden in diesem Entscheid beispiel
haft Ereignisse wie etwa das Abladen eines 20 Kilogramm schweren Plastik
sacks von der Ladebrücke mit ausgestrecktem Arm, das Auspa
cken von Waren aus einem Karton in gebückter Stellung oder das wiederholte Entladen eines Palettes erwähnt, bei welchen ein äusserer Faktor zu verneinen war. Gleiches muss auch beim vorliegenden Ereignis vom
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Mai 2011
gel
ten.
6
.
Demzufolge fehlt es dem Ereignis vom
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an einem gemäss der Recht
sprechung für eine unfallähnliche Körperschädigung vorausgesetzten äusseren Faktor im Sinne eines ausserhalb des Körper
s
liegenden, objektiv fest
stellbaren, sinnfälligen Vorfalles. Mangels eines solchen äusseren Faktors
haben die Rupturen der rechten Supraspinatus- und der Infraspinatussehnen bezie
hungsweise eine Ruptur der rechten Rotatoren
manschette,
welche sich der Be
schwerdeführer am
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M
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2011
zuzog, als
eine
krankheits- oder degenerativ bedingte Gesundheitsschädigung zu gelten, für die keine Leis
tungspflicht des
Unfallversiche
rers besteht (vgl. BGE 129 V 466 E
. 2.2). Ein Leistungsanspruch
des Beschwerdeführers
für die Folgen des Ereignisses vom
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Mai 2011
ist da
her auch unter dem Titel der unfallähnlichen Körpe
rschä
digung nicht ausge
wiesen.
7
.
Da ein Leistungsanspruch des Beschwerdeführers für die Folgen des Ereignisses
vom
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Mai
2011 weder unter dem Titel des Unfalls noch unter dem
jenigen der unfallähnlichen Körperschädigung ausgewiesen ist, ist die ge
gen
den angefochte
nen Einspracheentscheid vom 11.
Dezember
2012 (Urk. 2) erho
bene Be
schwerde abzuweisen.