# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e253cf26-2faf-42bc-913a-2e7b7cedda91
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Scheidungsurteil vom 2. September 2008, mitgeteilt am 12. November 2008, genehmigte das Bezirksgericht Hinterrhein die Ehescheidungskonvention vom 1./2. September 2008 von A. und X.. In dieser verpflichtete sich X., für den gemeinsamen Sohn Z. einen monatlichen, im Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'000.― bis zum 31. August 2008, respektive von Fr. 700.― vom 1. September 2008 bis 31. August 2009, respektive einen noch zu vereinbarenden Betrag für das nachfolgende Lehrjahr zu leisten. Z. wurde während des Scheidungsverfahrens, nämlich am 10. Dezember 2007, mündig. Gegen das Scheidungsurteil erhob X. Berufung an das Kantonsgericht Graubünden, ohne jedoch die fragliche Regelung des Mündigenunterhalts anzufechten.
B. Z. stellte am 1. Juli 2009 ein schriftliches Gesuch um Bevorschussung der Alimente an die Y.. Diese bewilligte mit Verfügung vom 13. Juli 2009 die Bevorschussung der Alimente ab dem 1. Juni 2009. Die Gemeinde bevorschusste in der Folge die Unterhaltsbeiträge bis zum 31. August 2009. X. liess daraufhin am 16. Juli 2009 durch seinen Rechtsvertreter verlauten, er lehne bereits heute jegliche Regressansprüche ab. Es fehle im vorliegenden Fall an einem Rechtsgrund, denn Z. habe am 8. April 2009 seine Lehre bei der Firma B. in D. abgebrochen, wodurch der Vater ihm keine weiteren Unterhaltsbeiträge mehr schulde. Es bestehe kein Anspruch auf Bevorschussung. Z. könne ohne Weiteres einer Arbeitsbeschäftigung nachgehen und so für seinen Unterhalt selbst aufkommen. Die Verfügung der Y. hat X. nicht angefochten.
C. Mit Zahlungsbefehl Nr. 09-079 betrieb die Y. X. über den Betrag von Fr. 2'100.― für die Unterhaltsbevorschussung der Monate Juni 2009 bis August 2009. Gegen den am 27. August 2009 zugestellten Zahlungsbefehl erhob X. am 28. August 2009 Rechtsvorschlag. Daraufhin reichte die Y. am 1.September 2009 ein Gesuch um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag beim Bezirksgericht Hinterrhein ein. Das Bezirksgerichtspräsidium erkannte mit Urteil vom 16. September 2009, mitgeteilt am 30. September 2009, was folgt:
„1. In der Betreibung Nr. 09-079 des Betreibungsamtes E. wird für den Betrag von CHF 2'100.00 nebst Verzugszins zu 5% seit dem 11. August 2009 die definitive Rechtsöffnung erteilt.
2. Die Kosten des Verfahrens im Betrage von CHF 250.00 gehen zulasten des Schuldners. Die Gläubigerin hat Anspruch auf Rückerstattung des von ihr geleisteten Kostenvorschusses von CHF 250.00 durch den Schuldner.
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Aussergerichtlich entschädigt der Schuldner die Gläubigerin mit CHF 300.00.

## Considerations