# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0cdcaf01-16ce-4117-882b-d11c8358e9ab
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._, Gläubigerin, liess X._, Schuldner, durch das Betreibungsamt Davos-Klosters unter der Betreibungsnummer _ einen Zahlungsbefehl über eine Forderung von CHF 22'000.-- nebst Zins von 5% seit dem 02. März 2015 ausstellen. Als Forderungsgrund wird auf dem Zahlungsbefehl aufgeführt: "Unterhaltszahlungen von monatlich Fr. 500.00 für die Zeit nach Eintritt ins , d.h. vom 01. Juni 2011, bis und mit 28. Februar 2015 gemäss Ziffer 6 der Vereinbarung vom 24.02.2000" (vorinstanzliche Akten, act. 1.5).
B. Der am 03. März 2015 ausgestellte Zahlungsbefehl wurde dem Schuldner am 05. März 2015 zugestellt; dieser erhob gleichentags Rechtsvorschlag ( Akten, act. 1.5).
C. Y._ beantragte dem Bezirksgericht Prättigau/Davos mit Eingabe vom 22. Juni 2015 (Proz.Nr. 335-15-103) daraufhin was folgt (vorinstanzliche Akten, act. 1):
"1. Der Rechtsvorschlag von X._ in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Davos-Klosters vom 05.03.2015 sei aufzuheben und es sei der Gesuchstellerin für den Betrag von CHF 22'000.00 nebst Zins zu 5% seit dem 02.03.2015 die provisorische Rechtsöffnung zu erteilen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich 8% MwSt.) zu Lasten von X._."
D. Innert der ihm für eine Stellungnahme angesetzten Frist äusserte sich X._ einzig zum Betreibungsbegehren Nr. _, welches eine andere Forderung aus der Vereinbarung vom 24. Februar 2000 betraf und Gegenstand eines separaten Rechtsöffnungsverfahrens (Proz.Nr. 335-15-104) bildete. Dabei machte er geltend, Y._ seit dem Juli 1999 bis am Februar 2011 anstelle von CHF 1'500.-- (gemäss Gerichtsurteil) immer monatlich CHF 2'000.-- überwiesen zu haben, was in 128 Monaten total CHF 64'000.-- ergebe. In der Betreibung sei dieser Fakt nicht berücksichtigt worden. Zudem wies er darauf hin, dass Y._ gemäss der genannten Vereinbarung die Stube im Hausteil Ost per Ende Mai 2000 an ihn hätte abtreten müssen, was sie bis heute nicht getan habe. Den geschätzten Wertverlust der Wohnung ohne Stube bezifferte er auf CHF 1'000.-- pro Monat (vorinstanzliche Akten, act. 4) .
E. Mit Replik vom 14. August 2015 nahm Y._ zu den Ausführungen des Schuldners Stellung, wobei sie ausdrücklich auf beide Rechtsöffnungsverfahren
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Bezug nahm. Ihre bisherigen Rechtsbegehren blieben unverändert ( Akten, act. 6).
F. Mit Duplik vom 3. September 2015 nahm X._ erstmals auf die Betreibung Nr. _ Bezug und hielt fest, dass aufgrund des Kantonsgerichtsurteils vom 9. Februar 1999 klar sei, dass er die CHF 500.-- bis Lebensende nicht bezahlen müsse, weshalb er auf diese Forderung auch nicht eingegangen sei. Des Weiteren vertiefte er seine Ausführungen zum aus seiner Sicht zuviel bezahlten Unterhalt und zur unterbliebenen Rückgabe der Stube (vorinstanzliche Akten, act. 8).
G. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 29. September 2015, mitgeteilt am 01. Oktober 2015, hat der Einzelrichter in SchKG-Sachen des Bezirksgerichts Prättigau/Davos wie folgt entschieden (act. E.1):
"1. Es wird die provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Davos-Klosters für den Betrag von CHF 22'000.00 nebst Zins zu 5% seit dem 02. März 2015 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens von CHF 400.00 gehen zu Lasten von X._. Sie werden vom von Y._ geleisteten Kostenvorschuss erhoben. X._ hat Y._ diese CHF 400.00 zu ersetzen.
3. X._ hat Y._ für ihre Umtriebe eine Parteientschädigung von CHF 1'500.00 zu bezahlen.

## Considerations