# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** cf5afcf1-1779-4724-80a9-7da6e455f19e
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Nachdem der Bundesanwaltschaft am 6. August 2007 von der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) insgesamt drei Verdachtsmeldungen der Bank B. übermittelt wurden, eröffnete diese am 7. August 2007 gegen C. ein  Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der  Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 2 StGB ( 1 und 2). Mit Verfügung vom selben Tage beschlagnahmte sie u. a. die unter der Kundenbeziehung Nr. 1 bei der Bank B. liegenden Vermögenswerte der A. Ltd., hinsichtlich derer C. zeichnungsberechtigt ist (act. 1.3).
B. Mit Schreiben vom 4. Juni 2009 gelangte die A. Ltd. an die  und beantragte, es sei die mit Verfügung vom 7. August 2007  Vermögensbeschlagnahme betreffend ihrer Vermögenswerte bei der Bank B., geführt unter der Stammnummer 1, umgehend aufzuheben. Daneben verlangte sie Auskunft über die Informationen bzw. Einsicht in die Akten des Verfahrens, die sich auf die beschlagnahmten Vermögenswerte der A. Ltd. beziehen, insbesondere Informationen bzw. Akten, auf welche sich die Bundesanwaltschaft stützt, um die Vermögensbeschlagnahme  aufrecht zu erhalten (act. 1.4). Mit Verfügung vom 16. Juli 2009 wies die Bundesanwaltschaft den Antrag auf Aufhebung der Beschlagnahme ab (act. 1.2, Ziff. 1 des Dispositivs). Den Antrag auf Akteneinsicht wies sie „zurzeit“ ab (act. 1.2, Ziff. 2 des Dispositivs).
C. Hiergegen gelangte die A. Ltd. mit Beschwerde vom 22. Juli 2009 an die
I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts und beantragte was folgt (act. 1):
1. Es sei Ziffer 1 der Verfügung der Bundesanwaltschaft vom 16. Juli 2009 aufzuheben
und es sei die mit Verfügung vom 7. August 2007 angeordnete Vermögensbeschlag-
nahme betreffend die Vermögenswerte der A. Ltd. bei der Bank B., geführt unter der
Stammnummer 1, aufzuheben bzw. deren umgehende Aufhebung (zumindest teilwei-
se) anzuordnen.
2. Eventualiter sei die Bundesanwaltschaft anzuweisen, das Ermittlungsverfahren zu
beschleunigen und innert einer angemessenen Frist abzuschliessen und nach Ab-
schluss desselben erneut über die Aufhebung der Vermögensbeschlagnahme zu ent-
scheiden.
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3. Es sei Ziffer 2 der Verfügung der Bundesanwaltschaft vom 16. Juli 2009 aufzuheben
und es sei die Bundesanwaltschaft anzuweisen, dem Vertreter der A. Ltd. umgehend
Einsicht in die Akten zu gewähren, die sich auf die Vermögenswerte der A. Ltd. bei
der Bank B., geführt unter der Stammnummer 1, beziehen, insbesondere bezüglich
Informationen bzw. Akten, auf welche sich die Bundesanwaltschaft stützt, um die
Vermögensbeschlagnahme weiter aufrecht zu erhalten.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Staates.
In ihrer Beschwerdeantwort vom 27. August 2009 schloss die  auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (act. 9).
Die A. Ltd. hielt im Rahmen ihrer Replik vom 21. September 2009 an den bereits gestellten Rechtsbegehren fest (act. 13).
Die Replik wurde der Bundesanwaltschaft am 23. September 2009 zur Kenntnis gebracht (act. 14).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird,  erforderlich, in den folgenden rechtlichen Erwägungen Bezug .

## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gegen Amtshandlungen und wegen Säumnis der Bundesanwaltschaft ist
die Beschwerde nach den Vorschriften der Art. 214 ff. BStP an die I.  des Bundesstrafgerichts zulässig (Art. 105bis Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. a SGG und Art. 9 Abs. 2 des Reglements vom 20. Juni 2006 für das Bundesstrafgericht; SR 173.710). Die Beschwerde steht den Parteien und einem jeden zu, der durch eine Verfügung oder durch die Säumnis einen ungerechtfertigten Nachteil erleidet (Art. 214 Abs. 2 BStP). Ist die Beschwerde gegen eine Amtshandlung gerichtet, so ist sie innert fünf Tagen, nachdem der Beschwerdeführer von der  Kenntnis erhalten hat, schriftlich der I. Beschwerdekammer  (Art. 216 und 217 BStP).
1.2 Die Beschwerdeführerin ist, obschon sie im Bundesstrafverfahren nicht
Partei im Sinne des Art. 34 BStP ist, durch den Entscheid, mit welchem die von ihr anbegehrte Aufhebung der Beschlagnahme ihrer Vermögenswerte
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sowie die verlangte Akteneinsicht abgelehnt wurden, ohne weiteres  und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Entscheid des  BK_B 199/04 vom 19. Januar 2005, E. 2). Auf ihre im  frist- und formgerechte Beschwerde ist daher einzutreten.
2. 2.1 Gemäss Art. 65 Abs. 1 BStP können Gegenstände und Vermögenswerte,
die voraussichtlich der Einziehung unterliegen, beschlagnahmt werden. Der Einziehung unterliegen u. a. Vermögenswerte, die durch eine Straftat  worden sind oder dazu bestimmt waren, eine Straftat zu veranlassen oder zu belohnen (Art. 70 Abs. 1 StGB). Im Gegensatz zur endgültigen  Einziehung stellt die Beschlagnahme lediglich eine von Bundesrechts wegen vorgeschriebene provisorische „konservatorische“ prozessuale Massnahme zur vorläufigen Sicherstellung der allenfalls  Vermögenswerte dar (SCHMID, Handbuch des  Strafprozessrechts, Zürich/St. Gallen 2009, N. 1115; TRECHSEL/ JEAN-RICHARD, in: Trechsel et al [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch – Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2008, Vor Art. 69 StGB N. 4). Sie greift dem Entscheid über die endgültige Einziehung nicht vor (TPF 2005 84 E. 3.2.1 S. 87 m.w.H.; BAUMANN, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafrecht I, 2. Aufl., Basel 2007, Art. 72 StGB N. 20; /SCHWERI/HARTMANN, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl.,  2005, S. 344 f. N. 18).
Für die Einziehungsbeschlagnahme bedarf es eines hinreichenden,  begründeten konkreten Verdachts (BGE 122 IV 91 E. 4 S. 95; TPF 2005 84 E. 3.1.2; SCHMID, a.a.O., N. 1115), wonach die betroffenen  durch eine Straftat erlangt worden sind oder dazu bestimmt waren, eine Straftat zu veranlassen oder zu belohnen. Der „hinreichende“  setzt – in Abgrenzung zum „dringenden“ – nicht voraus, dass  und Indizien bereits für eine erhebliche oder hohe Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung sprechen; allerdings muss er sich im Verlaufe der  Ermittlungen weiter verdichten. Die Verdachtslage unterliegt mit  Worten einer umso strengeren Prüfung, „je weiter das Verfahren  ist“ (vgl. hierzu anschaulich BAUMANN, a.a.O., Art. 72 StGB N. 21). Bei der Beurteilung der Rechtmässigkeit und Angemessenheit einer Beschlagnahme hat die I. Beschwerdekammer diesbezüglich jedoch keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender  vorzunehmen. Diese bleibt dem für die Fällung des  Einziehungsentscheides zuständigen Sachrichter vorbehalten
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(vgl. hierzu KELLER, Strafverfahren des Bundes, in AJP/PJA 2/2007, S. 197 ff., 211 m.w.H.).
Die Beschlagnahme hat schliesslich im öffentlichen Interesse zu liegen und den Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu wahren (TPF 2005 84 E. 3.2.2; PIQUEREZ, Traité de procédure pénale suisse, 2. Aufl., Genf/Zürich/Basel 2006, N. 914 und 930; HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., S. 341 N. 3; vgl. zum Ganzen nebst anderen auch Entscheide des Bundesstrafgerichts BB.2009.33 vom 30. September 2009, E. 2.2; BB.2008.79 vom 2.  2008, E. 3, 3.1 und 3.2; jeweils m.w.H.).
2.2 Die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme der eingangs erwähnten Ver-
mögenswerte wird durch die Beschwerdegegnerin zusammenfassend  gerechtfertigt, es bestehe der Verdacht, wonach diese aus  Handlungen von C. zum Nachteil der Zentralbank der Republik  (nachfolgend „Zentralbank“) herrührten.
Die Vorwürfe hinsichtlich der Vortat basieren auf der  des von den Strafverfolgungsbehörden der Republik Mazedonien an die Schweiz übermittelten Rechtshilfeersuchens vom 28. September 2007 (Beschwerdeantwortbeilage 5). Dazu ist anzumerken, dass die vorliegende deutsche Fassung dieses Ersuchens als Arbeitsgrundlage grösstenteils  erscheint, sind dem Ersuchen doch über weite Strecken kaum oder nur schwer verständliche Sätze zu entnehmen. Anhand der besser , ebenfalls vorliegenden englischen Fassung lässt sich der  der mazedonischen Strafuntersuchung zusammengefasst wie folgt umschreiben:
Die Strafverfolgungsbehörden der Republik Mazedonien führen aus, dass D. im Zeitraum von Mai 1999 bis September 2002 in seiner Stellung als  Vorsitzender der Zentralbank, zumeist angestiftet durch C., durch , mit einer Reihe von bankenrechtlichen Regulierungen nicht zu vereinbarenden, Transaktionen einen Schaden von USD 22'068'209.--  habe. So soll D. u. a. am 16. Juli und am 30. Juli 1999 ohne jegliche legale Grundlage Zahlungsanweisungen zu Gunsten der E. GmbH, bei  Besitzer und Geschäftsführer es sich um C. handelte, ausgestellt , mit welchen dieser je USD 5'000'000.-- aus den Mitteln der  überwiesen worden seien (Beschwerdeantwortbeilage 5, S. 3). Weiter hätten die beiden Beschuldigten im Namen der Zentralbank bzw. der E. GmbH am 9. September 1999 einen Vertrag geschlossen, mit welchem sich die Zentralbank verpflichtet habe, der E. GmbH aus ihren  einen Betrag von USD 40'000'000.-- zur Verfügung zu stellen,
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damit diese mazedonische Obligationen für maximal 50% des  von USD 80'000'000.-- erwerbe, um sie in der Folge auf Verlangen der Zentralbank in deren Eigentum zu übertragen. Die E. GmbH sei jedoch ihrer Verpflichtung nur teilweise nachgekommen, so dass sie gegenüber der Zentralbank nach einer Reihe von verschiedenen Finanztransaktionen eine Restschuld von letztlich USD 17'949'946.-- aufgewiesen habe. Diese Restschuld sei in der Folge durch eine interne, unbegründete und ohne  Beleg ausgeführte interne Umbuchung „beglichen“ worden, mittels derer der entsprechende Betrag einem Konto der Bank F. bei der  belastet worden sei (vgl. hierzu Beschwerdeantwortbeilage 5, S. 8). Durch diese von D. nach Anstiftung durch C. vorgenommenen Geschäfte sei der Zentralbank insgesamt ein Schaden von USD 22'068'209.--  (Beschwerdeantwortbeilage 5, S. 8).
Weiter wird C. vorgeworfen, die ihm aus diesen Geschäften zugeflossenen Gelder durch eine Reihe von Finanztransaktionen letztlich auf das nunmehr beschlagnahmte Konto der Beschwerdeführerin verschoben zu haben, an welchem er einzelzeichnungsberechtigt sei und daher auch die Möglichkeit zum Zugriff auf die entsprechenden Vermögenswerte habe (vgl. hierzu die von der Bank B. eingereichten Kontounterlagen;  2).
Hinsichtlich dieser Verschiebung der inkriminierten Vermögenswerte auf das Konto der Beschwerdeführerin ist es den hiesigen  offenbar noch nicht gelungen, den entsprechenden direkten  zu erbringen (Beschwerdeantwortbeilage 8, S. 10 unten; act. 9, S. 5). Es liegen diesbezüglich in den Akten aber belastende Momente vor (Memo Kontoüberprüfung A. Ltd., 1, vom 28. November 2006, wonach die Gelder auf dem Konto der Beschwerdeführerin aus erwirtschafteten Gewinnen der E. GmbH stammten [Beschwerdeantwortbeilage 9]; entsprechende  des Zeugen G. anlässlich seiner Einvernahme vom 16. November 2007 [Beschwerdeantwortbeilage 10; S. 4 Z. 44; S. 9 Z. 30 ff.]. Eine weitere Verbindung zwischen der umschriebenen Vortat und den nun  Vermögenswerten ergibt sich auch aus dem von den  Behörden umschriebenen Sachverhalt, wonach aus erwirkten  entgegen deren eigentlich vorgesehenen Bestimmung finanzielle Mittel der mit C. „kapitalisch verbundenen“ H. zugeflossen seien, worauf diese Obligationen im Nominalwert von USD 13'776'000.-- erworben habe ( 5, S. 4). Die hiesigen Ermittlungen haben , dass diese H. ebenfalls an gewissen Finanztransaktionen im Vorfeld der Überweisung von Geldern auf das nun beschlagnahmte Konto beteiligt war (vgl. hierzu im Detail Beschwerdeantwortbeilage 8, S. 4 ff.).
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Anhand der der I. Beschwerdekammer vorliegenden Akten besteht  der hinreichende Verdacht, wonach es sich bei den beschlagnahmten Vermögenswerten um Gelder handelt, welche aus zum Nachteil der  verübten Delikten herrühren, so dass nach wie vor ein öffentliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Beschlagnahme besteht.
2.3 Die Verhältnismässigkeit einer Beschlagnahme bestimmt sich zu einem er-
heblichen Teil gestützt auf deren Dauer. Diesbezüglich erhebt die  gegenüber der Beschwerdegegnerin den Vorwurf, es sei dieser innerhalb von zwei Jahren nicht gelungen, die zu Beginn  Verdachtsmomente genügend zu erhärten, bzw. die Untersuchung schreite nicht genügend schnell voran. Die Beschwerdegegnerin erwidert diese Vorwürfe lediglich mit pauschalen Entgegnungen (act. 9, S. 7, Ziff. 10). Die Berechtigung der von der Beschwerdeführerin erhobenen Vorwürfe hinsichtlich ungenügendem Fortschreiten der Untersuchung  sich durch die I. Beschwerdekammer nur dann einigermassen fundiert beurteilen, wenn ihr wenigstens ein vollständiges (sofern notwendig  anonymisiertes) Aktenverzeichnis eingereicht würde (vgl. hierzu die Weisung 08/2007 der I. Beschwerdekammer vom 19. November 2007). Den heute vorliegenden Akten kann jedoch bereits entnommen werden, dass der Beschwerdegegnerin seit Vorliegen des Berichts der  vom 18. März 2009 bewusst sein muss, dass zur  hinsichtlich der Herkunft der Vermögenswerte eine via Rechtshilfe in Deutschland vorzunehmende Bankenedition unabdingbar ist ( 8, S. 11). Dass die für die Führung des gegen C.  gerichtspolizeilichen Ermittlungsverfahrens verantwortliche  diesbezüglich zumindest bis 27. August 2009 (vgl. act. 9, S. 5 Ziff. 4) offenbar kein entsprechendes Ersuchen gestellt hat, erscheint auch angesichts des Umfangs der beschlagnahmten Vermögenswerte nicht nur aus Sicht der betroffenen Beschwerdeführerin unverständlich. Die  ist daher gehalten, unverzüglich das notwendige Rechtshilfeersuchen zu stellen und das Verfahren in der Folge so rasch als möglich zu einem Abschluss zu bringen oder dieses – wie offenbar von ihr vorgesehen – an die mazedonischen Strafverfolgungsbehörden abzutreten. Eine weitere Aufrechterhaltung der Beschlagnahme lässt sich andernfalls vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit nicht mehr länger .
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3. 3.1 Die Beschwerdeführerin ist nicht Partei des vorliegenden Ermittlungsver-
fahrens (Art. 34 BStP), sondern lediglich eine durch eine  beschwerte Drittperson. Das Recht auf Akteneinsicht gemäss Art. 103 Abs. 2 i.V.m. Art. 116 BStP steht gemäss dem Wortlaut des  (nebst der Bundesanwaltschaft nach Eröffnung der ) bloss dem Beschuldigten zu. Die Praxis gesteht aber auch  die einer Partei zustehenden Verfahrensrechte zu, soweit sie von Zwangsmassnahmen betroffen sind. Dies beinhaltet im sie tangierenden Bereich auch das Recht auf Akteneinsicht (Entscheid des  BK_B 199/04 vom 19. Januar 2005, E. 4.2; PIQUEREZ, a.a.O., N. 538; vgl. künftig auch Art. 105 Abs. 1 lit. f i.V.m. Art. 105 Abs. 2 der  Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007, wonach dem durch  beschwerten Dritten die zur Wahrung seiner Interessen erforderlichen Verfahrensrechte einer Partei zustehen, soweit dieser in  Rechten unmittelbar betroffen ist).
3.2 Gemäss Art. 103 Abs. 2 i.V.m. Art. 116 BStP gewährt die Bundesanwalt-
schaft dem Verteidiger und dem Beschuldigten (und somit im oben  Rahmen auch dem durch eine Zwangsmassnahme betroffenen Dritten) Einsicht in die Untersuchungsakten, soweit dadurch der Zweck der  nicht gefährdet wird. Das Recht auf Akteneinsicht, bei dem es sich um einen elementaren Bestandteil des rechtlichen Gehörs handelt, ist  nicht absolut (HAUSER/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., S. 256 ff. N. 12 und 18; Entscheid des Bundesstrafgerichts BB.2006.55 vom 21. Dezember 2006, E. 3.1 m.w.H.).
Einschränkungen mit Blick auf den Zweck der Untersuchung können sich zunächst aufgrund des Bestehens einer Kollusionsgefahr ergeben (/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., S. 258 f. N. 18; Entscheid des  BB.2005.10 vom 1. Juni 2005, E. 2.3). Eine solche ist unter anderem anzunehmen, wenn aufgrund konkreter Tatsachen bzw.  Aktivitäten zu befürchten ist, der Verfahrensbeteiligte werde  auf seine Aktenkenntnis sachliche Beweismittel verschwinden lassen, andere zu wahrheitswidrigen Aussagen veranlassen oder die Abklärung des Sachverhaltes in anderer Weise gefährden (HAUSER/SCHWERI/, a.a.O., S. 259 N. 18). In der Regel ist eine derartige Kollusionsgefahr vor der ersten einlässlichen Einvernahme, oder solange die wichtigsten Zeugen nicht einvernommen sind, nicht auszuschliessen (/SCHWERI/HARTMANN, a.a.O., S. 259 N. 18). Der  steht bei der Gewährung der Akteneinsicht ein gewisser  zu (vgl. hierzu Entscheid des Bundesstrafgerichts BB.2008.30
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vom 20. Juni 2008, E. 4.2). Ein Aktenverzeichnis (wenn auch teilweise anonymisiert; vgl. oben E. 2.3), welches der betroffenen Person einzig als Grundlage einer gezielten Akteneinsicht dienen kann, ist jedoch  zur Verfügung zu stellen (Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2008.4 vom 3. Juni 2008, E. 2.2 und 2.3).
3.3 Soweit die Beschwerdegegnerin im Verlaufe des Beschwerdeverfahrens
der Beschwerdeführerin nunmehr Einsicht in einzelne Verfahrensakten  hat, ist die Beschwerde als gegenstandslos von der  abzuschreiben. Zu prüfen bleibt einzig, ob sich die von der  verfügte Verweigerung einer darüber hinausgehenden Akteneinsicht rechtfertigt.
Eine umfangreichere Akteneinsicht wird von der Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die nach wie vor bestehende Kollusionsgefahr abgelehnt.  C. habe im Rahmen des hängigen Ermittlungsverfahrens  noch nicht befragt werden können. Dazu sei auf Grund der engen  Beziehungen zwischen dem Beschuldigten und einem seiner Söhne als wirtschaftlich Berechtigter an den beschlagnahmten Vermögenswerten zu befürchten, dass der Beschuldigte auf Umwegen an Informationen , was den Erfolg des Ermittlungsverfahrens in der Schweiz sowie des Verfahrens in Mazedonien gefährden könne.
Die Argumentation der Beschwerdegegnerin ist – trotz der bislang nur  gewährten Akteneinsicht – grundsätzlich nicht zu beanstanden, zumal sich den eingereichten Akten Anhaltspunkte für die vorhandene  der Verfahrensbeteiligten entnehmen lassen. So hat der Sohn des Beschuldigten als wirtschaftlich Berechtigter an den beschlagnahmten Vermögenswerten mit dem Zeugen G. im Hinblick auf dessen Einvernahme Kontakt aufgenommen (Beschwerdeantwortbeilage 10, S. 2 Z. 31 ff.). Nachdem der Beschuldigte noch nicht zum Sachverhalt hat befragt werden können, besteht auch die abstrakte Kollusionsgefahr, wonach dieser  ihm vorgängig zugespielter Informationen sein Aussageverhalten anpassen und so den Erfolg der Ermittlungen gefährden könnte. Die „“ erfolgte Abweisung des Gesuchs um Akteneinsicht ist daher – gerade auch in Anbetracht des der Beschwerdegegnerin hierbei zuzugestehenden Ermessensspielraums – grundsätzlich nicht zu beanstanden, einzig mit Ausnahme der auch im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens nicht erfolgten Abgabe eines (sofern notwendig teilweise anonymisierten) Aktenverzeichnisses. Diesbezüglich stossend erscheint aber auch hier die Tatsache, dass der Beschuldigte C. seit Eröffnung des hiesigen  noch nicht zur Sache befragt worden ist bzw. Bemühun-
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gen zur Durchführung einer solchen Einvernahme auf dem Rechtshilfeweg weder aktenkundig sind noch von der Beschwerdegegnerin behauptet . Immerhin befindet sich dieser nicht auf der Flucht, sondern offenbar seit geraumer Zeit in Mazedonien in Haft. Diesbezüglich ist die  anzuhalten, umgehend eine rechtshilfeweise Befragung des Beschuldigten zu beantragen, sollte sie das Verfahren nicht ohnehin  den Strafverfolgungsbehörden der Republik Mazedonien abtreten.
4. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde, soweit mittlerweile nicht
gegenstandslos geworden, als teilweise begründet. Im Rahmen der  Gutheissung ist die Beschwerdegegnerin anzuweisen, der  das (sofern notwendig teilweise anonymisierte) Aktenverzeichnis zur Verfügung zu stellen. Im Übrigen erweist sich die Beschwerde als  und ist abzuweisen.
5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die teilweise unterliegende Be-
schwerdeführerin einen Anteil an den Gerichtskosten zu tragen (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG). Die so reduzierte Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt (Art. 245 Abs. 2 BStP und Art. 3 des  vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem ; SR 173.711.32), unter Anrechnung des geleisteten  in der Höhe von Fr. 1'500.--. Die Bundesstrafgerichtskasse ist anzuweisen, der Beschwerdeführerin Fr. 500.-- zurückzuerstatten.  des teilweisen Obsiegens der Beschwerdeführerin ist die  zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine reduzierte  von Fr. 500.-- (inkl. MwSt.) zu bezahlen.
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