# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 11eabe11-4056-413f-94f8-5cbaf4f253c9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1973, arbeitete seit dem 22. Februar 2008
als Koch
im
Y._
und war dadurch bei der Schweizerische
n
National-Versicherungs-Gesellschaf
t (heute
:
Helvetia Schweizerische Versiche
rungsgesellschaft AG; nachfolgend: Helvetia
) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als
er am 2
9.
April 2008 von einem Auto angefahren wurde und diverse Verletzungen erlitt (Unfallmel
dung
UVG
vom
6
.
Mai 2008, Urk.
9/UM1
und
Urk.
9/K11
).
Die erstbehandelnden Ärzte
des
Notfallzentrums des
Z._
diagnostizierte
n
im
Bericht vom 3
0.
April 2008 (1) eine
Radius
schaftfraktur
links,
(2) eine Schulterkontusion rechts und (3) eine Riss-/Quetsch
wunde
linkes
Mittelgesicht
(
Urk.
9/M1).
Die
Helvetia
trat auf den Schaden ein und
richtete
Heilbehandlungs
-
und Taggeldleistungen
aus
. In der Folge
h
olte
sie
von Dr.
med.
A._
,
Facharzt für Neurologie,
die Stellungnahme vom
11.
S
eptember 2009
ein
(
Urk.
9/M33)
. M
it
Verfügung vom 2
6.
November 2009
hielt die
Helvetia
f
est, dass sie für die Behandlung der Kopfschmerzen des Versicherten und die damit verbundene Arbeitsunfähigkeit keine Leis
tungen erbringen könne, da die
Kopfschmerzen nicht mit überwie
gender Wahrscheinlichkeit in kausalem Zusammenhang zum Unfall vom 2
9.
April 2008 stehen würden (
Urk.
9/K20)
.
Dagegen erhob der Versicherte
am 7.
Dezember 2009 (
Urk.
9/K27) bzw.
1
0.
Februar 2010 (Urk.
9/K39) Einsprache.
Am 2
4.
März 2010
erstattete
Dr.
med. B._
, FMH
Chirurgie, von der
C._
im Auftrag d
er
Helvetia
eine medizi
nische
B
eurteilung
(
Urk.
9/M46).
Mit Verfügung vom 1
9.
April 20
10
sprach die
Helvetia
dem Versicherten
aufgrund einer
Integritätseinbusse
von 5 % eine Integritätsentschädigung zu
,
stellte
die Taggeldleistungen
per 28.
Februar 2010 ein und
verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente
(
Urk.
9/K44). Dage
gen erhob der Versicherte am
2
0.
Mai 2010
Einsprache
(Urk.
9/K48)
.
Daraufhin gab die
Helvetia
bei
Dr.
A._
eine neurologische Beurteilung in Auftrag (Bericht vom 1
2.
August 2010,
Urk.
9/M50) und
zog
das von der
Sozialversi
cherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle,
bei der MEDAS
D._
veranlasste
inter
diszip
linäre Gutachten
vom
1
4.
März 2011
(Urk. 9/M56)
bei
.
1.2
Die IV-Stelle verneinte m
it Verfü
gung vom
5.
April 2012
einen Anspruch des Versicherten auf berufliche
Massnahmen
und
auf
eine Invalidenrente
, wogegen dieser am
1
5.
Mai 2012 beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde erhob
(vgl. Prozess Nr. IV.2012.00545)
.
Am 1
9.
Dezember
2012 teilte die
Helvetia
dem Versicherten mit, dass die beiden
Einspracheverfa
hren
sistiert würden
, bis im
an
hängigen invalidenvers
icherungsrechtlichen
Beschwerdev
erfahren
ein Entscheid
ergangen sei
(
Urk.
9/K58).
Mit Urteil vom 3
0.
September 2013 wies das
Sozialversicherungsgericht die Beschwerde des Versicherten
gegen die Verfügung
der IV-Stelle
vom
5.
April 2012 ab
. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
1.3
Mit
E
ntscheid vom
6.
Dezember 2013
vereinigte die
Helvetia
die beiden genann
ten
Einspracheverfahren
und wies die Einsprachen des Versich
erten vom
7. Dezember 2009
und
vom
2
0.
Mai 2010 ab (
Urk.
2).
2.
Gegen diesen Entscheid
erhob
X._
am 2
0.
Januar 2014
Beschwerde
und
beantragte, es seien ihm die Leistungen aus der obligatori
schen Unfallversicherung zu gewähren; namentlich sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten,
ihm
eine Rente und eine angemessene
Integritätsentschädi
gung
, zuzüglich Zinsen, auszurichten. Eventuell sei
ein gerichtliches Gutachten auf dem Fachgebiet Neurologie
und/
oder weiterer
Disziplinen
anzuberaumen.
In prozessualer Hinsicht
beantragte
der Beschwerdeführer die
Bewilligung der un
entgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1).
Die
Beschwerde
gegnerin
schloss mit Beschwerdeantwort vom
2
0.
Februar 2014 auf
Abweisung der Beschwerde (Urk.
8), was dem Beschwerdeführer am
4.
März 2014 angezeigt wurde (Urk.
12).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art. 6
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden die Versicherungsleistungen
- soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt -
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Be
rufskrankheiten gewährt
.
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit einge
treten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich
keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Gemäss
Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die
zweck
mässige
Behandlung der Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil
weise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
, ATSG
), so steht ihr nach Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu.
Ist der Versicherte infolge des Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (
Art.
8 ATSG), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente
(
Art.
18
Abs.
1 UVG)
.
Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versi
cherten mehr erwartet werden kann und allfällige
Eingliederungsmassnahmen
der Invaliden
versicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe
handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes
sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau
ernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer
Kapitalleis
tung
gewährt.
1.4
Für die Bestimmung des Inva
liditätsgrades wird gemäss Art.
16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum
Erwerbseinkom
men
, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125
V
351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Wie eingangs erwähnt, diagnostizierte
n die
erstbehandelnde
n
Ärzte
des
Notfall
zentrums
des
Z._
im Bericht vom 3
0.
April 2008 (1) eine
Radiusschaftfraktur
links, (2) eine Schulterkontusion rechts und (3) eine Riss-/Quetschwunde
linkes
Mittelgesicht (
Urk.
9/M1).
Sie
gab
en
an, dass d
er Beschwerdeführer
berichtet habe, er sei
vor ca. einer Stunde als Fussgänger von einem Auto auf der Hauptstrasse bei
E._
von hinten erfasst worden. Das Auto sei mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen (
geschätzt über
50
km/h). Der Fahrer habe Fahrerflucht begangen. Der Beschwerdeführer habe sich mehrfach überschlagen
und
sich anschliessend
mit dem linken Arm aufgef
angen. Er sei n
icht bewusst
los gewesen, es hätten
keine Amnesie und
keine Übelkeit bestanden,
und er habe auch nicht erbrechen müssen
. Im Weiteren notierten die Ärzte des
Notfall
zentrums
des
Z._
ein Glasgow
Coma
Scale
(GCS) von
15
und
stellten
ober
flächliche Haut
abschürfungen im l
inken Mittelgesicht fest
(
Urk.
9/M1).
2.2
Die Ärzte
der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des
Z._
gaben im
Operati
onsbericht
vom
8.
Mai 2008 an, dass
die vom Beschwerdeführer am 29.
April 2008 erlittene dislozierte
Radiusschaftfraktur
links initial unter
Bild
wandlerkontrolle
repon
iert worden sei. In der Folge hätten sich
aber
keine
stabilen Verhältnisse gezeigt, weshalb
am
2.
Mai 2008
nach
abschwellenden Massnahmen
eine
Plattenosteosynth
ese
durchgeführt worden sei (
Urk.
9/M2).
2.3
Dr.
med.
F._
, FMH Allgemeine Medizin, diagnostizierte in sei
nem ärztlichen Zwischenbericht vom
2
7.
Mai 2009
ein
Schmerzsyndrom im Bereich der distalen linken oberen Extremität
.
Er erklärte
, dass beim B
eschwer
deführer nach wie vor belastungsabhängige
Schmerz
en
im Bereich
des distalen Handgelenks und über dem Handrücken bestehen würde
n
. Diese Schmerzen würden im
Ruhe
zustand
auftreten und durch
die
Aktivierung der Hand massiv verstärkt.
Weiter bestehe auch
nach wie vor eine deutliche Hypästhesie
im Fin
ger IV volar und dorsal
(
Urk.
9/M26).
2
.4
Dr.
med.
G._
, FMH Neurologie,
hielt
im Bericht vom
5.
August 2009
als Diagnose
im Zusammenhang mit dem Unfall vom 2
9.
April 2008 ein posttraumatisches Kopfweh, als Migräne ohne Aura zu qualifizieren
, fest
. Sie erklärte, es sei offen, ob am 2
9.
April 2008 eine Amnesie bestanden habe bzw. eine leichte Commotio cerebri durchgemacht worden sei. Sicherheitshalber
habe sie ein Schädel-CT veranlasst
, vordergründig zum Ausschluss eines die Migräne
triggernden
kleinen subduralen Hämatoms.
Dieses habe keine
Hinweise hierfür
gezeigt.
Der
Befund sei normal. Es sei somit
nicht von
symptomatischem Kopf
weh auszugehen
(
Urk.
9/M27
).
2.5
Dr.
A._
erklärte
in seiner Stellung
nahme vom 1
1.
September 2009
, dass die vom Beschwerd
eführer geklagten Kopfschmerzen
unter Beachtung der Kri
terien der
„
International
Headache
Society
“
(IHS
)
keine mindestens wahr
scheinliche Unfallfo
lge seien (
Urk.
9/M33).
2.6
Die Ärzte de
r Klinik für Orthopädie und Trauma
tologie des
Z._
berichtete
n
am 2
2.
Oktober 2009
, dass
tags zuvor
die
Osteosynthesematerialent
fernung
des Radius links vorgenommen worden sei (
Urk.
9/M36).
2.7
Dr. med.
H._
, Assistenzarzt des
I._
,
diagnostizierte
in seinem Bericht vom
2
3.
November 2009
(1) ein post
traumatisches Kopfweh,
am ehesten
als Migräne ohne Aura
zu klassifizieren
,
nach Unfall vom 2
9.
April 2008
, und (2) einen Verdacht auf einen
Medika
m
entenübergebrauchs-Kopfschmerz
.
Dr.
H._
führte aus, dass der Beschwerdeführer berichtet habe, seit dem Unfallgeschehen vom 2
9.
April 2008 regelmässiges, wiederkehrendes stärkstes Kopfweh zu haben. Er beschreibe den Schmerz als chronisch (vier Mal pro Woche), pochend und pulsierend mit höchster Intensität (bis zu 10/10). Die mittlere Dauer betrage etwa zwei Tage (
Urk.
9/M40
/1
).
2.8
Dr.
B._
von der
C._
erklärte
in seiner Beurteilung vom 2
4.
März 2010
, dass
der Beschwerdeführer seinen Beruf als Koch
trotz der
Unfallfolgen
nach wie vor ausüben könne
(objektiv könne keine Arbeitsunfähigkeit postuliert werden)
.
Er
brauche keine spezielle Behandlung mehr. Die invalidisierenden
Restbeschwerden der linken Hand, die teils nicht objektivierbar seien, seien funktionell zu vergleichen mit einer mässigen Arthrose im Handgelenk. Dies ergebe gemäss der SUVA-Tabelle 5.2 ei
nen Integritätsschaden von 5
%
. Zu bemerken sei noch, dass deutliche Zeichen für eine Ausweitung der Symptome, eine Inkonsistenz und eine Selbstlimitierung bestehen würden (
Urk.
9/M46/8
)
.
2
.9
Dr.
A._
hielt
in seiner
neurologischen B
eu
rteilung vom 1
2.
August 2010 (erneut) fest
, dass es sich bei den vom Beschwerdeführer geklagten Kopf
schmerzen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um posttraumatische Kopfschmerzen im Sinne der Kriterien der
IHS
handle. Die Kopfschmerzen seien auch nicht überwiegend wahrscheinlich auf
einen
Medikamentenübergebrauch zurückzuführen (
Urk.
9/M50/4).
2
.10
Die
Ärzte der MEDAS
D._
gaben
in ihrer inter
disziplinären Expertise vom 14.
März 2011
an,
dass die Einschränkungen des Beschwerdeführers
– die chro
nischen Weichteilschmerzen am linken Vorderarm -
rheumatologischer Natur seien. Die neurologische Pathologie und die Psyche würden keine
Leistungs
minderung
rechtfertigen. Aus rheumatologischer Sicht könne er als Koch seit dem
1.
August 2008 ganztags mit einer 10%igen
Leis
tungseinbusse
tätig sein. Zuvor sei er in der Periode vom 2
9.
April bis 3
1.
Juli 2008 zu 0 % arbeitsfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit habe die Arbeitsfähigkeit ab dem
1.
August 2008
100 % betragen
(Urk. 9/M56/21-24
).
3.
3.1
Zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin eine Leistungspflicht für die vom Beschwerdeführer geklagten Kopfschmerzen
zu Recht verneinte (vgl.
Ver
fügung der Beschwerdegegnerin vom 2
6.
November 2009,
Urk.
9/K20
).
3.2
3.2.1
Dr.
A._
kam
in seiner Stellungnahme vom 1
1.
September 2009
, auf die sich die Beschwerdegegnerin
in der
angefochtenen Verfügung vom 26.
November 2009
im Wesentlichen
stützte,
zum Schluss
, dass die vom Beschwerdeführer geklagten Kopfschmerzen unter Beachtung der Kriterien der IHS
keine mindestens wahrscheinliche Unfallfolge seien (
vgl. E. 2.5
).
In der neurologische
n
Beurteilung vom 1
2.
August 2010
(vgl. E. 2.9)
erläuterte
Dr.
A._
, dass
Kopfschmerzen ein Symptom seien, über dessen Vorhan
densein sich nur der Betroffene äussern könne. Es gebe keine zuverlässigen kli
nischen oder labortechnischen Befunde, die Kopfschmerzen nachweisen oder während eines Kopfweh-freien Intervalls den latenten Zustand aufzeigen könnten. Die Diagnose von Kopfschmerzen erfolge daher anhand von Kriterien, die vor allem
die Schmerzart, die Häufigkeit, die Dauer und den zeitlichen Zusammenhang zu den Auslösern berücksichtigen würden.
Grundsätzlich gebe es zwei Arten von Kopfschmerzen, nämlich solche, für die keine Ursache eruiert werden könne – sie würden als primäre Kopfschmerzen bezeichnet –
,
und sol
che, die eine nachweisebare Ursache hätten – sie würden als sekundäre Kopf
schmerzen bezeichnet. Span
n
ungstyp-Kopfschmerzen und klassische Migränen seien Beispiele typischer primärer Kopfschmerzen, während Kopfschmerzen nach einer Hirnblutung den sekundären Kopfschmerzen zugerechnet würden.
Die Bezeichnung einer Ursache sei dabei an international anerkannte Kriterien gebunden, die im Jahr 2004 von der IHS publiziert worden seien (vgl.
Cepha
lagia
2004, 24; 1: 1-154).
Weiter führte
Dr.
A._
aus, dass de
r
Beschwerdeführer
zwar sowohl im Rahmen der Untersuchung v
om
3.
August 2009 bei
Dr.
G._
als auch bei der Untersuchung im
I._
vom 2
3.
November 2009 berichtet
habe
,
unter Kopfschmerzen zu leiden
, weshalb das Kriterium A
(Kopfschmerz
, keine typischen Charakteristika
bekannt
)
für die Diagnose chro
nisch posttraumatischer Kopfschmerzen
nach einem leichten Schädelhirntrauma
(
vgl.
Cephalagia
2004, S. 59
f., Klassifizierungscode 5.2.2)
erfüllt sei. Sodann
seien auch das Kriterium B1 (kein Bewusstseinsverlust oder Bewusstseinsverlust < 30 Minuten Dauer) sowie das Kriterium B2 (GCS
≥
13) erf
ü
llt. Sichere
Zeichen
oder Symptome
einer Commotio c
erebri
hätten aber nicht
bestanden (Kriterium B3). Dies gehe aus dem Bericht des Notfallzentrums des
Z._
vom 3
0.
April 2008 hervor, worin
die Rede davon
sei, dass keine
Bewusstlosigkeit, keine
Amnesie, keine Übelkeit und kein Erbrechen
vorgelegen
hätten.
Zudem sei ins
besondere
das Kriterium C (der K
opfschmerz tritt innerhalb von sieben
Tagen nach dem Kopftrauma auf) nicht erfüllt. Die Diagnose eines posttraumatischen Kopfschmerzes nach leichtem S
chädelhirntrauma erfordere jedoch
die Erfüllung aller Kriterien (A, B und C
; alle posttraumatischen Kopfschmerzen hätten im Übrigen eine maximale Latenz des Beginns von sieben Tagen nach dem Unfall
).
Dr.
G._
und Dr.
H._
vom
I._
hätten auf
grund ihrer Anamnesen die Diagnose eines posttraumatischen Kopfschmerzes (Migräne ohne Aura) gestellt. Beiden Schilderungen sei
en
ein kurzes Intervall (unmittelbar nach dem Unfall) und eine hohe Intensität
der Kopfschmerzen
gemeinsam. Im Bericht des
I._
würden die Kopf
schmerzen mit bis zu 10/10 angegeben,
sie seien
also von nicht zu übertreffen
der Stärke. Solche Schmerzen – besonders wenn es sich um Kopfschmerzen handle – würden erfahrungsgemäss zu medizinischen Konsultationen führen. Im medizinischen Dossier und auch in den
Inspektorenberichten
fänden si
ch indes
keine Hinweise auf Kopfschmerzen, geschweige denn auf solche von maximal vorstellbarer Intensität
während der
ersten Monate nach dem Unfall, im Gegenteil.
Dem
Inspektorenbericht
über die Befragung vom
4.
Juli 2008, also von drei Monaten nach dem Unfall
,
sei zu entnehmen, dass die
Beinbe
schwerden
rechts verschwunden und die Schürfungen im Gesicht folgenlos ver
heilt seien (praktisch keine Narben sichtbar). Im Bericht über die Besprechung vom
8.
Oktober 2008 (sechs Monate nach dem Unfall) würden ebenfalls keine Kopfschmerze
n genannt. Dass die Schmerzmedikamente, die dem Beschwerde
führer bereits seit
Beginn der Heilung verschrieben worden seien,
die Kopf
schmerzen gedämpft hätten, sei möglich. Allerdings liesse sich dann die Anam
nese massiver Kopfschmerzen seit dem Unfall nicht aufrechterhal
ten. Auch die oberhalb zitierte A
ussage
des Beschwerdeführers, die Gesichtsverletzung sei folgenlos verheilt, lasse sich
damit
nicht in Übereinstimmung bringen.
Es handle sich
vorliegend
somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um posttraumatische Kopfschmerzen im Sinne der Kriterien der IHS
.
Im Weiteren
seien die Kopfschmerzen auch nicht überwiegend wahrscheinlich auf den
Medi
kamenten
über
gebrauch
zurückzuführen. So habe der Beschwerdeführer vom
3.
bis zum
8.
Februar 2010 im Spital
J._
einen stationären
Medika
mentenentzug
absolviert, bei dem sich zwar laut dem
betreffenden
Bericht vom 1
2.
Februar 2010 eine deutliche Besserung ergeben habe. Allerdings sei dann im Bericht zum Eintrittsgespräch des sich nahtlos daran anschliessenden
Reha
bilitationsaufenthaltes
in
K._
das Symptom Kopfschmerzen wiederum als erstes aufgeführt worden. Bei der Entlassung einen Monat später habe man zudem ernüchtert festgestellt, dass das Ziel der Schmerzreduktion nicht erreicht worden sei
(
Urk.
9/M50).
3.2.2
Diese Beurteilung von
Dr.
A._
, die er in Kenntnis der
Vorakten
abgab,
erscheint ohne
Weiteres
nachvollziehbar
.
Obwohl der Beschwerdeführer nach dem Unfallereignis vom 2
9.
April 2008 im Zusammenhang mit der
Radius
schaftfraktur
von
verschiede
nen Ärzten
behandelt worden war
(vgl. Urk.
9/M2
-M26), wurde von ärztliche
r Seite erst im Bericht von Dr.
G._
vom
9.
August 2009 – das heisst weit mehr als ein Jahr nach dem Unfallereignis vom 2
9.
April 2008 –
erstmals
erwähnt, dass der Beschwerdeführer unter
Kopfschmerzen leide (vgl. E. 2.4).
3.3
Es ist demnach
nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin
die
Leistungs
pflicht
für die vom Beschwerdeführer geklagten Kopfschmerzen
man
gels eines überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zum Unfall vom 2
9.
April 2008
verneinte.
4.
4.1
Im Weiteren ist zu prüfen
, ob
die
Beschwerdegegnerin
dem Beschwerdeführer zu Recht eine Integritätsentschädigung aufgrund
einer
Integritätseinbusse
von 5
% zusprach, die Taggeldleistungen p
er 2
8.
Februar 2010
einstellte
und einen Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte
(
vgl. Verfügung der
Beschwerde
gegnerin
vom 1
9.
April 2010,
Urk.
9/K44).
4.2
4.2.1
Dr.
B._
erklärte
in seiner medizinischen Beurteilung vom 2
4.
März 2010
, auf die sich die
Beschwerdegegnerin
in der Verfügung vom 1
9.
April 2010
stützte,
dass er den Beschwerdeführer
am 1
2.
November 2009 und am 2
1.
Januar 2010
untersucht habe.
Die
Radiusfraktur links
sei
klinisch und radiologisch konsol
i
diert.
Schonungszeichen
ge
be es keine. Der Beschwerdeführer klage über neu
ropathische Schmerzen am Vorderarmrücken, die aber
keinem
Dermatom
zuge
ordnet werden könnten
. Die Handschwielen seien beidseits gleich. Subjektiv bestehe eine Hyposensib
ilität im mittleren
Zeigfinger
an
teil
und im gesamten
4.
u
nd
5.
Finger links. Weiter liege eine verminderte Sensibilität an der
ulnaren
Hand und an der
ulnaren
Seit
e
des linken Vorderarmes vor. Die Beweglichkeit im linken Handgelenk sei eingeschränkt.
Dr.
B._
kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer keine spezielle Behandlung mehr brauche (
Urk.
9
/M46/8).
Diese
Einschätzung
, die
Dr.
B._
in Kenntnis der
Vorakten
abgab,
ist einleuch
tend
und findet in den vorliegenden medizinischen Akten ihre Stütze.
Auch
d
ie Ärzte der MEDAS
D._
hielten
im interdisziplinären Gutachten vom 1
4.
März 2011 fest, dass die Radiusfraktur links
radiologisch
korrekt abgeheilt sei; in sämtlichen neurologischen Kontrollen habe kein Korrelat für den Schmerz gefunden werden können
(
Urk.
9/M59/24-25
).
4.2.2
Es ist somit nicht zu beanstanden, d
ass
die Beschwerdegegnerin die
Taggeldleis
tungen
per 2
8.
Februar 2010 einstellte
(vgl. E. 1.3
).
4.3
4.3.1
Hinsichtlich der Frage der Integritätsentschädigung führte
Dr.
B._
in seiner medizinischen Beurteilung vom 2
4.
März 2010 aus, dass die invalidisierenden Restbeschwerden der linken Hand, die teils nicht objektivierbar seien, funktio
nell zu vergleichen seien mit einer mässigen Arthrose im Handgelenk. Dies ergebe gemäss SUVA-Tabelle 5.2 einen Integritätsschaden von 5
%
(vgl. E.
2.8)
.
Auch diese Darlegungen sind plausibel, und anderslautende ärztliche
Beurteilun
gen liegen nicht vor.
4.3.2
Dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer
aufgrund einer
Integritäts
einbusse
von 5 % eine Integritätsentschädigung zu
sprach, erweist sich damit ebenfalls als korrekt.
4.4
4.4.1
Was die
verbleibende
Arbeitsfähigkeit anbelangt,
kamen die Ärzte der MEDAS
D._
, die den Beschwerdeführer in internistischer, rheumatologischer, neurolo
gischer und psychiatrischer Hinsicht
eingehend
untersucht hatte
n
, in ihrer Expertise vom 1
4.
März 2011 zum
Schluss,
dass
die
Einschränkungen
des Beschwerdeführers
– die chronischen Weichteilschmerzen am linken Vorderarm - rheumatologischer Natur seien. Die neurologische Pathologie und die Psyche würden keine Leistungsminderung rechtfertigen. Aus rheumatologischer Sicht könne er als Koch seit dem
1.
August 2008 ganztags mit einer 10%igen
Leis
tungseinbusse
tätig sein. Zuvor sei er in der Periode vom 2
9.
April bis
zum
31.
Juli 2008 zu 0 % arbeitsfähig gewesen. In einer angepassten Tätigkeit habe die Arbeitsfähigkeit ab dem
1.
August 2008 100 % betragen
(
vgl.
E. 2.10
).
Wie das Sozialversicherungsgericht bereits im
invalidenversicherungsrechtli
chen
Verfahren des Beschwerdeführers feststellte (vgl. Urteil vom 3
0.
September 2013 E. 3), ist diese
Einschätzung der
Ärzte der MEDAS
D._
angesichts der genannten Befunde und
der
Erläuterungen dazu
ohne Weiteres
nachvollziehbar
– und im Übrigen
tendenziell eher
grosszügig
. Denn
Dr.
B._
, der den Be
schwerdeführer
am 12.
November 2009 und am 21.
Januar 2010 ebenfalls ein
gehend untersucht hatte, war
in seiner medizinischen Beurteilung vom 2
4.
März 2010 zum Sc
hluss gekommen
, dass der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit als Koch überhaupt nich
t eingeschränkt sei (vgl. E. 2.8
).
4.4.2
Ausgehend von der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Ärzte der MEDAS
D._
ist z
ur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einsch
ränkung der Arbeitsfähigkeit
daher
nun
per März 2010
ein
Einkommens
vergleich
vorzunehmen (vgl. E.
1.3
und E.
1.4
).
A
ufseiten des
Valideneinkommens
ist
dabei
auf den Lohn abzustellen, den der Beschwerdeführer zuletzt als Koch bei
m
Y._
erzielte. Wie
sich
dem Arbeitsvertrag vom 2
2.
Februar 2008
(Urk. 9/K11)
entnehmen lässt, belief sich
sein
Einkommen im Jahr 2008 auf brutto
Fr.
4‘750.-- pro Monat
bzw. auf
brutto Fr.
61‘750.-- pro Jahr
(
Fr.
4‘750.-- x 13)
.
Unter Berücksichtigung
der Nominallohnentwicklung für Männer bis ins Jahr 2010
(vgl. Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, Konsumentenp
reise und Reallöhne, 1976 – 2014
, T39) resultiert demnach ein
mutmassliches
jährliche
s
Va
lidenein
kommen
von Fr. 63‘488.10
(Fr. 61‘750
.--
x 1,021
x 1,007
).
Da der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, ist sein Invalideneinkommen anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2010) zu bestimmen (vgl. BGE 126 V 76 E. 3b
; der im Urteil des
Sozialversicherungsge
richts
vom 3
0.
September 2013
E. 4.2
vorgenommene Einkommensvergleich – damals ging es um die Frage, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Umschulung
gemäss
Art.
17 des Bundesgesetzes über
die Invalidenversicherung hat -
ist insofern zu präzisieren, als aufseiten des Invalideneinkommens nicht darauf abzustellen ist, welches Einkommen der Beschwerdeführer in einem 90%-Pensum in seiner angestammten Tätigkeit als Koch, sondern welches Ein
kommen er
in einem 100%-Pensum
in einer angepassten Tätigkeit
erzielen könnte
). Aus der LSE 2010
e
rgibt sich für Arbeitnehmer
des
Anforderungsni
veaus
4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor ei
n
Bruttomo
natslohn
von Fr. 4‘901.-- (Tabelle TA1 S. 26
). Bei einer betriebsüblichen wöchen
tlichen Arbeitszeit im Jahr 2010
von 41,6 Stunden für alle Branchen (vgl. Bundesamt für Statistik, Statistik der betriebsü
blichen Arbeitszeit, 1990 - 2014
)
resultiert daher
ein hypothetisc
her Jahreslohn von Fr.
61‘164.50
(Fr
. 4‘901
.-
- : 40 x 41,6 x 12
).
Die Gewährung eines sogenannten
Leidensab
zugs
(vgl. dazu BGE 126 V 75)
erscheint u
nter Berücksichtigung sämtlicher persönlicher und beruflicher Umstände nicht gerechtfertigt
.
So war
der
Be
-
schwerdeführer
im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids vom
6.
Dezember 2013 erst
40-jährig
,
und es steht ihm
angesichts der
geringfügigen
körperlichen
Einschränkungen – selbst
die ange
stamm
te Tätigkeit als Koch ist ihm nach wie vor
in einem 90%-Pensum zumutbar – noch ein
weites Spektrum an leichten oder
mittelschweren Hilfs
arbeitertätigkeiten offen
.
Ferner ist auch zu berücksichtigen
, dass seine
Restarbeitsfähigkeit von den Ärzten der MEDAS
D._
eher
grosszügig
bemessen wurde (vgl.
E. 4.4.1
),
weshalb kein Grund besteht, einen (zusätzlichen) leidensbedingten Abzug vorzunehmen.
4.4.3
Bei einem
Valideneinkommen
von Fr. 63‘488
.10
und einem
Invaliden
einkom
men
von Fr. 61‘164.50
resultiert eine
E
rwerbseinbusse
von Fr. 2‘323.6
0
und damit ein Invaliditätsgrad von
aufgerundet 4
% (Fr.
2‘323.60 : Fr. 63‘488.10
).
Auch ein Anspruch auf eine Invalidenrente wurde von der Beschwerdegegnerin damit zu Recht verneint
(vgl. E. 1.3
)
.
Die Beschwerde erweist sich demzufolge als
unbegründet und ist abzuweisen.
5
.
5
.1
Da d
er
Beschwerdeführer bedürftig ist
(
Urk.
11
), der
vorliegende Prozess nicht als von vornherein
aussichtslos bezeichnet werden
kann
und die anwaltliche Vertretung des
Beschwerdeführer
s geboten war, ist
ihm Rechtsanwalt Martin Hablützel
antragsgemäss
als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. Rechtsanwalt Hablützel machte mit seiner Honorarnote vom
1
3.
Mai 2015
(Urk.
14
) einen Aufwand von
9,2
Stunden und Barauslagen von
Fr.
69.--
gel
tend. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 200.-- resultiert so eine Entschädigung von Fr.
2‘061.70
(inkl. Barauslagen und
MWSt
).
Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung erweist sich als obsolet, da das vorliegende Verfahren kostenlos ist (
Art.
61
lit
. a ATSG).
5
.2
Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das
Sozialversiche
rungsgericht
,
GSVGer
).
Das Gericht
beschliesst
:
In Bewilligung des Gesuches vom 2
0.
Januar 2014 wird dem Beschwerdeführer Rechts
anwalt Martin Hablützel, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,
und
erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Martin Hablüt
zel,
Zürich,
wird mit
Fr.
2‘061.70
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) aus der Gerichts
kasse entschädigt.
Der Beschwerdeführer
wird
auf
§
16
Abs. 4
GSVGer
hinge
wiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
Rechtsanwalt Martin Hablützel
Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG
Bundesamt für Gesundheit
sowie an:
Gerichtskasse
5.