# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fbf87cf8-c1d4-4d43-bd63-31b8bac305e1
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1960,
bezog ab
1.
Februar 2008 eine ganze Rente der Invaliden
versicherung, die mit Verfügung
der Sozialversicherungs
an
stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
vom
6.
Dezember 2012 im Rahmen einer Rentenrevision
per Ende Januar 2013
aufgehoben wurde
(
vgl.
Urk.
10/154
S. 2
)
.
Darü
ber hinaus erhielt die Rentenbezügerin
durch das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich (AZL
; nachfolgend: Durchführungsstelle
)
Zusatzleis
tun
gen zu
r Invalidenrente
ausgerichtet, wobei d
ie
se
Leistungen
mit Verfügung
der Durch
führungsstelle
vom
8.
Januar 2013 wegen
Aufhebung
der Invaliden
rente
per
1.
Februar 2013
eingestellt wurden (Urk.
10/V27).
Dagegen liess
X._
am 2
4.
Januar 2013 Einsprache erheben (vgl.
Urk.
10/152).
In der Folge sprach ihr die Durchführungsstelle
mit Verfügung vom
5.
Februar
2013
für den laufenden Monat weitere
Zusatzleistungen im Betrag von
Fr.
2'436.--
zu
(
Urk.
10/
V
28).
1.2
Gegen die Aufhebung der Invalidenrente hatte
X._
beim
Sozialversicherungs
gericht des Kantons Zürich
Beschwerde
erhoben
. M
it Urteil
IV
.2013.00030
vom 1
1.
Juni 2013
hob
die
ses die
Verfügung
der IV-Stelle
vom
6.
Dezember 2012
auf
und
wies
die Sache
zur Neubeurteilung
nach Einholung eines Gutachtens
zurück
(
Urk.
10/154).
Nach erneuter Abklärung der Verhältnisse
sprach die IV-Stelle
X._
mit Verfügung vom 2
8.
Januar 2016 rückwirkend ab
1.
Februar 2013 eine Viertelsrente
zu
. Die
Sozialen Dienste der
Stadt Zürich
, die
X._
zwischenzeitlich
Unterstüt
zungs
leistungen
ausgerichtet hatten,
meldete
n
die
se
am 2
3.
März 2016
bei
der Durchführungsstelle
zum
erneuten
Bezug von Zusatzleistungen an
(vgl.
Urk.
2
/1 S. 1 f.
).
1.3
Die
Durchführungsstelle
leitete
in der Folge
das Verfahren zur Abklärung des
Leistungsanspruch
s
von
X._
ein
und ersuchte diese um die Edition der hie
rfür benötigten Unterlagen. S
chriftliche Aufforderungen
hierzu
blieben indessen un
beantwortet
(
Urk.
10/166
-168
).
Mit Verfügung vom 2
7.
September 2016 stellte das AZL die Abklärungen unter Hinweis auf
Art.
43
Abs.
4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche
rungs
rechts (ATSG) ein
(
Urk.
10/V29).
Gegen die
se
Verfügung erhob
X._
am 2
6.
Oktober 2016 Einspra
che und beantragte, es seien ihr bis Ende Februar 2016 Ergänzungsleistungen auszurichten (
Urk.
10/177).
In der Folge reichten
X._
und
ergänzend auch
das zu
ständige Sozialzentrum der Sozialen Dienste der Stadt Zürich Unterlagen zu
r Dar
legung der
wirtschaftli
chen Verhältnisse
der Gesuchstellerin ein (Urk.
10/179
ff.). Am
5.
September 2019 erliess die Durchführungsstelle den Einspracheentscheid
(
Urk.
2/1
=
Urk.
10/V30
),
mit dem
sie die
Einsprache teilweise guthiess u
nd
X._
mit separa
ter, gleichentags erlassener Verfügung
(
Urk.
2/
3
=
Urk.
10/
V
31)
Ergänzungsleis
tungen
wie folgt zu
sprach
:
je
Fr.
536.--
für die Mon
ate März
bis und mit Dezember 2013,
je
Fr.
468.--
für die Monate Januar
bis und mit März 2014 und
Fr.
436.--
für den
April 2
01
4.
Für die Zeit ab Mai 2014 bis und mit Februar 2016 verneinte
die Durchführungsstelle
einen Zusatzleis
tungsan
spruch zufolge Einnahmenüber
schusses. Sodann stellte die Durchfüh
rungs
stelle fest, für die Zeit ab März 2016
habe
die
Gesuchstellerin auf Ergän
zungslei
stungen verzichtet
.
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom
5.
September 2019 erhob
X._
am
9.
Oktober 2019 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es
sei
der Anspruch auf Ergänzungsleis
tungen ent
sprechend ihren Anträgen neu zu berechnen (
Urk.
1
S. 2
). Die Durch
führungs
stelle erststattete die Beschwerdeantwort am
3.
Dezember 2019 und beantragte die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne
von kleineren Korrekturen gemäss den
Ausführungen in der Vernehmlassung (
Urk.
8). In der Replik vom 1
7.
Februar 2020 hielt
X._
an ihrem R
e
chts
begehren fest (
Urk.
14).
Die Durch
führungsstelle verzichtete am
5.
März 20
2
0 auf eine Duplik (
Urk.
20). Dies wurde der Beschwerdeführerin am
1
2.
März 2020 mitgeteilt (Urk.
21).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1
.1
Das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) und die Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV) sind per
1.
Januar 2021 einer umfassenden Revision unterzogen worden (EL-Reform; Änderungen des ELG vom 2
2.
März 2019 und Änderungen der ELV vom 2
9.
Januar 2020). Damit einhergehend wurden per
1.
Januar 2021 auch Änderungen im Zusatz
leis
tungsgesetz (ZLG) und in der Zusatzleistungsverordnung (ZLV) des Kantons Zürich vorgenommen. In Bezug auf
alle
diese Änderungen gilt der übergangs
rechtliche Grundsatz, wonach der Beurteilung jene Rechtsnormen zugrunde zu legen sind, die in Kraft
standen
, als sich der Sachverhalt verwirklicht hat, der zu den materiellen Rechtsfolgen geführt hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E.
4b, je mit Hinweisen).
Rechtsprechungsgemäss bildet der angefochtene Entscheid die
zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen; Urteil des
Bundesgerichts P 35/04 vom 2
4.
Januar 2005 E. 1)
. Die Beschwerdegegnerin hat mit dem Einspracheentscheid vom
5.
September
2019 und der gleichzeitig erlassenen Verfügung
den Anspruch auf Ergänzungsleistungen
für die Zeit ab März
2013 bis
Ende Februar
2016
geregelt
(
Urk.
2/1 S. 1,
Urk.
2/
3
S.
1 f.). Die Beurteilung der Beschwerde
hat
daher
gestützt auf den dargelegten übergang
s
rechtlichen Grundsatz nach den Gesetzes- und Verordnungsb
estimmungen
zu erfolgen
, wie sie bis Ende 2020 in Kraft
standen
. Nachfolgend werden daher, soweit nichts Anderes vermerkt ist,
die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen in der Fassung
vor dem Inkrafttreten der EL-Reform per Anfang 2021 zitiert.
1
.2
Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den
Art.
4 bis
Art.
6 ELG erfüllen, Zusatzleistungen zur Deckung ihres Existenz
bedarfs (
Art.
2
Abs.
1 ELG; §
§
1, 13, 15 und 20 ZLG). Zweck der Ergänzungs
leis
tungen ist eine angemessene Deckung des Existenzbedarfs. Bedürftigen Rentnern der Alters- und Hinterlassenen- sowie der Invalidenversicherung soll ein regel
mässiges Mindesteinkommen gesichert werden. Die Einkommensgrenzen haben dabei die doppelte Funktion einer
Bedarfslimite
und eines garantierten Mindest
einkommens. Deshalb sind bei der Anspruchsberechnung - vorbehältlich
Art.
11
Abs.
1 lit. g ELG - nur tatsächlich vereinnahmte Einkünfte und vorhandene Ver
mögenswerte zu berücksichtigen, über die der Leistungsansprecher oder die
Leis
tungsansprecherin
ungeschmälert verfügen kann (BGE 127 V 248 E.
4a, 122 V
19 E. 5a).
1
.3
Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (
Art.
9
Abs.
1 ELG). Die anrechenbaren Ausgaben werden nach
Art.
10 ELG, die Einnahmen nach
Art.
11 ELG ermittelt.
Als Einnahmen angerechnet werden unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei allein
stehenden Personen jährlich
Fr.
1‘000.-- übersteigen (
Art.
11
Abs.
1 lit. a ELG). Ebenfalls angerechnet werden Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (
Art.
11
Abs.
1 lit. b ELG).
Ausserdem ist ein Fünfzehntel, bei Alters
rentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei alleinstehenden Personen
Fr.
37‘500.-- übersteigt, als Einnahme anzurechnen.
1
.4
Beim Vermögensverzehr nach
Art.
11
Abs.
1 lit. c ELG handelt es sich um einen fiktiven Vermögensverbrauch. Unabhängig vom effektiven Vermögensverbrauch ist immer der gesetzlich vorgesehene Bruchteil des Vermögens anzurechnen. Die Anrechnung eines Vermögenswertes im Rahmen von
Art.
11
Abs.
1 lit. c ELG beruht auf der Fiktion, dass
dieser
jederzeit in liquides Vermögen umgewandelt werden und als solches verzehrt werden kann. Die zeitliche Verzögerung, die mit einer Umwandlung eines konkreten Vermögenswertes in liquides Vermögen ver
bunden
wäre, wird ignoriert. Ist indessen die Umwandlung in liquide Mittel nicht möglich oder der Zugriff darauf verwehrt, entfällt die Anrechnung (
Jöhl
/
Usinger
-Egger, Ergänzungsleistungen zur AHV/ IV, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV,
3.
Aufl. 2016, S. 1842 ff. Rz 160 ff.; Urteil des Bundesgerichts 9C_447/2016 vom
1.
März 2017 E. 4.1).
1
.5
Bei der Bestimmung des Reinvermögens nach
Art.
11
Abs.
1 lit. c ELG sind recht
sprechungsgemäss die Schulden des
Ansprechers oder
Bezügers
von Ergänzungs
leis
tungen
vom rohen Vermögen abzuziehen. Dazu zählen unter anderem Hypo
thekarschulden, Kleinkredite bei Banken und Darlehen zwischen Privaten sowie
Steuerschulden (BGE 142 V 311 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Schuld muss tat
säch
lich entstanden sein, ihre Fälligkeit ist nicht vorausgesetzt. Ungewisse Schul
den oder Schulden, deren Höhe noch nicht feststeht, kön
nen nicht abgezogen werden (BGE
140 V 201 E. 4.2). Die Schuld muss einwandfrei belegt sein (Urteil des Bundes
ge
richts 9C_806/2010 vom 3
1.
Mai 2011 E
. 4.2, in: SVR 2011 EL Nr. 9 S.
27; zum Ganzen: BGE 142 V 311 E. 3.1).
1
.6
Nach
Art.
17 ELV ist das anrechenbare Vermögen nach den Grundsätzen der Gesetzgebung über die direkte kantonale Steuer für die Bewertung des Vermögens im Wohnsitzkanton zu bemessen (
Abs.
1). Dienen Grundstücke dem Bezüger
, der Bezügerin
oder einer Person, die in der EL-Berechnung eingeschlossen ist, nicht zu eigenen Wohnzwecken, so sind diese zum Verkehrswert einzusetzen (
Abs.
4).
Nach der Rechtsprechung ist unter dem Verkehrswert der Verkaufswert (Markt
preis) zu verstehen, den eine Liegenschaft im normalen Geschäftsverkehr besitzt (Urteil des Bundesgerichts 8C_849/2008 vom 1
6.
Juni 2009 E 6.4.3 mit Hin
wei
sen).
Die Kantone können anstelle des Verkehrswertes einheitlich den für die inter
kan
tonale Steuerausscheidung massgebenden Repartitionswert anwenden (
Abs.
6).
Der Kanton Zürich hat von dieser Befugnis indessen keinen Gebrauch gemacht (vgl. Weisungen des Kantonalen Sozialamtes zum Vollzug der Zusatzleistungen zur AHV/IV vom 2
7.
März 2013, Stand
1.
Januar 2021, S. 12; einsehbar im Inter
net)
.
1.7
Die Ergänzungsleistungen werden grundsätzlich jährlich ausgerichtet (
Art.
3
Abs.
1 lit
. a ELG). Basis ist das Kalenderjahr. Zeitlich massgebend sind in der Regel die während des vorausgegangenen Ka
lenderjahres erzielten anrechenba
ren Einnah
men sowie das am
1.
Januar des Bezugsj
ahres vorhandene Vermögen (Art.
23
Abs.
1 ELV). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann eine Verfügung über Ergänzungsleistungen in zeitlicher Hinsicht Rechtsbeständigkeit nur für das Kalenderjahr entfalten. Im Rahmen der jährlichen Überprüfung können deshalb
die Grundlagen der Berechnung der Ergänzungsleistungen ohne Bindung an früher
berücksichtigte Berechnungsfaktoren von Jahr zu Jahr neu festgelegt werden (BGE
139 V 570 E. 3.1, 128 V 39 E. 3b; Urteil des Bundesgerichts 9C_333/2014 vom 2
2.
August 2014 E. 4.2).
Die jährliche Ergänzungsleistung ist
gemäss
Art.
25
Abs.
1 lit. c ELV
zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben
, namentlich bei Eintritt einer voraussichtlich längere Zeit dauernden Verminderung oder Erhöhung der vom ELG anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen sowie des Vermögens; massgebend sind die neuen, auf ein Jahr umgerechneten dauernden Ausgaben und Einnahmen und das bei Eintritt der Veränderung vorhandene Vermögen; macht die Änderung weniger als 120 Franken im Jahr aus, so kann auf eine Anpassung verzichtet werden
.
2
.
2
.1
2
.1.1
Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid aus,
zu
prüfen sei der
Leistungsanspruc
h für die Zeit ab März 2013 bis
Ende Februar 201
6.
Für die Zeit hernach
habe die Beschwerdeführerin auf den Bezug
von
Leis
tungen verzichtet.
D
as
Abklärungsv
erfahren
habe zunächst
nicht abge
schlossen werden können
, da die Beschwerdeführerin nicht erreichbar gewesen sei und
die zur Abklärung erforderlichen
Unterlagen und Belege nicht
zur Verfügung ge
stan
den hätten
.
Mit Verfügung vom 2
7.
September 2016 sei
daher das
Abklä
rungs
v
erfahren
eingestellt
worden.
In der dagegen erhobenen Einsprache sei erst
mals gemeldet worden, dass die Beschwerdeführerin über Vermögenswerte ver
füge.
Zum einen
betreffe dies
eine Wohnung
und eine dazugehörige Garage
in
Y._
/D
.
Bei
dieser
Wohnung handle es sich um eine hypothekarisch nicht belastete Woh
nung in einer Altersresidenz. Die W
ohnung, die
vermietet
sei, weise einen
Verkehrswert von
Fr.
135'000.-
-
auf
, wovon eine
Unterhalts
kos
ten
pauschale
in Abzug zu bringen sei.
Des Weiteren
habe
die Beschwerdeführerin
von ihrer Mut
ter
eine
in
Z._
(AG)
gelegene
Liegenschaft geerbt. E
s handle
sich um ein 3-Familien
h
a
us
,
dessen
Verkehrswert
trotz des bestehenden Renova
tionsbedarfs
mit
Fr.
1'042'000.--
zu beziffern sei
.
Gemäss Nachlassinventar habe die Mutter der Beschwerdeführerin
zudem
ein Wertschriften- und Barvermögen
in der Höhe von
Fr.
42'967.--
hinterlassen
.
Davon in Abzug zu bringen seien die Todesfall -und Nachlasskosten
von Fr.
11'607--. Das anrechenbare bewegliche Vermögen betrage somit
Fr.
35'574.--
.
Nicht
angerechnet werden
könnten
Schul
den gegen
über den Sozialen Diensten der Stadt Zürich, da diese im relevanten Zeitraum noch nicht geltend gemacht worden seien. Als Passiven könnten hin
gegen Aus
stände gegenüber dem Rechtsvertreter anerkannt werden. Diesbe
züg
lich
zu berücksichtigen sei ein
Betrag in der Höhe von
insgesamt
Fr.
50'000.--. Ins Gewicht falle sodann, dass die Beschwerdeführerin nur
eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen erhalten, sich
aber
nie darum bemüht habe, einer wirtschaftlich einträglichen Teilerwerbstätigkeit nachzugehen.
Ihre
künst
lerisch
e
Tätigkeit allein
habe zu keinem
Einkommen
geführt
. Damit sei sie ihrer Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen. In Übereinstimmung mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen sei ihr daher ein hypothetisches Min
desteinkommen anzurechnen (
Urk.
2
/1
S.
1 ff.
).
2
.1.2
In der Beschwerdeantwort vom
3.
Dezember 2019 ergänzte die Beschwerde
geg
n
erin,
die
betreffend
Bewertung der Liegenschaften in
Y._
und in
Z._
vorge
brachten Einwände seien nicht stichhaltig und rechtfertigten keine abweichende Beurteilung. Auch die hinsichtlich des Zeitpunktes der Anrechnung des Nachlas
ses der Mutter der Beschwerdeführerin vorgebrachten Argumente seien nicht stichhaltig. Massgebend sei der Todeszeitpunkt und nicht
die
spätere effektive Übertragung des Nachlass
es
. An der Anrechnung eines hypothetischen Min
desterwerbseinkommens sei festzuhalten. Ein solches sei bei Teilinvaliden von Gesetzes wegen vorgesehen (
Urk.
8 S. 1 ff.
).
Auf die Einreichung einer Duplik verzichtete die Beschwerdegegnerin (
Urk.
20).
2
.2
2
.2.1
Die Beschwerdeführerin führte in der Beschwerdeschrift vom
9.
Oktober 2019 aus,
bezüglich des Wertes der Alterswohnung in
Y._
sei zu beachten,
dass ausge
hend vom seinerzeitigen Kaufpreis und unter Berücksichtigung der Wertentwick
lung auf dem Wohnungsmarkt für das erste Quartal des Jahres 2016 von einem Preis von
umgerechnet
Fr.
103'284.-- auszugehen sei.
Durch den Kurs
verlust des Euro sei eine Erhöhung des Wertes nicht zwingend. Erhebliche Preis
steigerungen würden sodann auch durch die vorhandene Mietpreisbindung ver
hindert. Der Mietpreis für die Wohnung könne vom Vermieter nicht geändert
werden und es müsse zwingend ein Betreuungsvertrag abgeschlossen werden. Auc
h die N
eben
kosten seien klar definiert und höher als von der B
eschwerde
gegnerin angenom
men
. Dem Wert der Wohnung hätten
sodann
die durch die Steuerunterlagen belegten Schulden
, insbesondere
auch diejenigen beim Sozial
amt,
gegenüberge
standen, wobei nach Abzug des Freibetrages für die Jahre 2013 bis 2015
k
ein anrechenbares Vermögen resultiere
. In den genannten Jahren sei auch kein Ein
kommen realisiert worden
. Da
s
geerbte
Vermögen sei im Übrigen
teilweise
zur Finanzie
rung von Renovationsarbeiten
der
ebenfalls geerbten
Lie
genschaft in
Z._
verwendet worden. Schulden hätten keine zurückbezahlt werden können
(
Urk.
1 S. 3 f.
R
z 4 ff.,
S
.
4 Rz 10 ff.
u. S. 9 Rz 31
ff.
).
Den Nachlass der am 1
9.
April 2014 verstorbenen Mutter betreffend sei zu be
rück
sichtigten, dass die Übertragung der Erbschaft erst am 1
1.
März 2016 statt
gefunden habe.
Zuvor habe eine Erbengemeinschaft mit
der
Schwester bestanden, wobei ein
öffentliches Inventar verlangt worden sei,
um eine allfällige Über
schul
dung der Erbschaft zu prüfen
.
In dieser Phase hätten die Vermögenswerte weder genutzt noch verbraucht werden können. Dies sei erst mit der effektiven Über
tra
gung im Jahr 2016 der Fall gewesen. Anrechenbar sei
das
g
eerbte Vermögen
somit erstmals im Jahr 2017 (
Urk.
1 S. 4 f.
Rz 10-12
u. S. 9
Rz
30
).
Die Liegenschaft in
Z._
weise einen dringenden und
erhebliche
n
Renova
tions
bedarf auf
. Der schlechte Zustand der Liegenschaft habe sich bereits auf die Ver
mietbarkeit der Wohnungen ausgewirkt.
Der
erhebliche Renovationsbedarf habe einen entscheidenden Einfluss auf den Verkehrswert der Liegenschaft. Die Beschwerde
gegn
erin habe dies nicht ausreichend berücksichtigt. Der von ihr her
angezogene Wert sei zu hoch
.
Überhöht seien auch d
ie von der Beschwerde
geg
nerin
in der Anspruchsberechnung berücksichtigten
Mieteinnahmen. Es müsse
tatsächlich
von einem deutlich tieferen Ertrag ausgegangen werden
(
Urk.
1 S. 5 ff.
Rz 16 ff.).
Die Herabsetzung der Invalidenrente sei nicht auf eine Genesung zurückzuführen, sondern auf die geänderte
rechtliche
Beurteilung der Folgen von
Schleudertrau
mata. Aufgrund des
effektiv aber
nach wie vor bestehenden Störungsbildes sei eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt
weiterhin
nicht realisierbar. Die Arbeitsfähigkeit sei erheblich einschränkt. Aufgrund dessen könne die Anrech
nung eines
hypothetische
n
Einkommen
s nicht akzeptiert werden
.
Dieses
stehe im Übrigen
auch nicht in Relation zu den
vor den Unfällen tatsächlich erzielten Ein
künften (
Urk.
1 S. 10 Rz 34 ff
.
).
2
.2.2
In der Replik vom 1
7.
Februar 2020
wandte
die Beschwerde
führerin ergänzend ein,
betreffend die Wohnung in
Y._
sei nicht ein hypothetischer, son
dern der tat
sächliche Ertrag anzurechnen.
Zum Zeitpunkt der Anrechnung der Erbschaft sei daran zu erinnern, dass zunächst ein öffentliches Inventar ange
ordnet
worden sei
. Juristisch gesehen liege in diesem Fall noch keine ange
n
om
mene Erbschaft vor. Das öffentliche Inventar sei erst am 1
9.
Januar 2016 als
angenommen erklärt und der Erbschein sei am
1.
Februar 2016 ausgestellt worden
. Wenn schon eine andere Anrechnung der Liegenschaft in
Z._
massgeblich sein solle, sei der amt
liche Wert gemäss öffentlichem
Inventar
zu berücksichtigen, das heisst
Fr.
858'000.--. Der Erwerb und die Verwaltung der Liegenschaft seien Herausfor
derungen gewesen und hätten einen grossen Einsatz erfordert. Hinzu sei ein Um
zug gekommen und die jahrelange Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Es sei vom Sozialamt ein Bericht über die Bemühungen um Arbeit einzuholen. Dieser Bericht habe sich auch zu den tatsächlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu äussern
(
Urk.
14 S.
2 f.
).
3
.
3
.1
Im Einspracheverfahren
beurteilte
die Beschwerdegegnerin die Anspruchsbe
rech
tigung der Beschwerdeführerin für die Zeit ab März 2013 bis Ende Februar 2016
mit dem Hinweis, für die Zeit hernach habe die Beschwerdeführerin auf Leis
tun
gen verzichtet
(
Urk.
2/3 S. 1)
.
Tatsächlich beantragte die Beschwerdeführerin mit ihrer Einsprache vom 2
6.
Oktober 2016 die Zusprechung von Zusatz
leis
tun
gen
nur
bis Ende Februar 2016 (
Urk.
10/177 S. 1). Darauf kam die Be
schwerde
führerin im Beschwerdeverfahren nicht zurück.
Dieser Zeitraum ist
so
mit
auch
im Beschwerdeverfahren massgebend
und es sind di
e in dieser Periode massgebli
chen
Leistungsvoraussetzungen zu prüfen
. Zunächst einzugehen ist
dabei
auf den strittigen Zeitpunkt des Erwerbs des Nachlasses der Mutter der Beschwerde
füh
re
rin. Diese macht geltend, massgebend sei nicht der Tod der Mutter
am 1
9.
April 2014
, sondern der Zeitpunkt
der
Ausstellung des Erbscheins am
1.
Februar 2016 respektive
die effektive
Übertragung der geerbten Vermögenswerte
am 1
1.
März 2016, nachdem zuvor ein öffentliches Inventar verlangt und dieses per Gerichts
entscheid vom 1
9.
Januar 2015 als angenommen erklärt worden sei
. Die
Konto
guthaben
sei
en
gar erst
per 2
5.
Mai 2016
freigegeben worden
. Die Erbschaft sei zunächst nur bedingt, das heisst unter dem Vorbehalt einer allfälligen Aus
schla
gung angenommen worden, weswegen sie (die Beschwerdeführerin) im ergän
zungs
leistungs
rechtlichen Sinn zunächst noch nicht darüber habe verfügen kön
nen
(
Urk.
1
S. 4 f. Rz 10-12
u. 14
,
Urk.
14 S. 3 Rz 6 ff.
).
3.2
Da Ergänzungsleistungen die Deckung der laufen
den Lebensbedürfnisse be
zwe
cken
,
dürfen nur tatsächlich vereinnahmte Einkünfte und vorhandene Ver
mö
genswerte berücksichtigt werden, über die der Leistungsansprecher unge
schmä
lert verfügen kann (Urteil des Bu
ndesgerichts 9C_447/2016 vom 1.
März 2016 E.
4.2.1 mit weiteren Hinweisen). Der Anteil an einer unverteilten Erbschaft ist bei der Berechnung der Ergänzungsleistung
als Vermögen zu berücksichtigen,
und zwar ab dem Zeitpunkt des Erwerbs der Erbschaft mit dem Tode des Erb
lassers (
Art.
560
Abs.
1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches; ZGB). Damit soll eine rechtsmissbräuchliche Inanspruchnahme von Ergänzungsleistungen verhin
dert werden.
Würde man auf den Zeitpunkt der Erbteilung abstellen, könnten die
Bezüger und Bezügerinnen von Ergänzungsleistungen
versucht sein, die Erbtei
lung möglichst lange hinauszuzögern, um weiter
L
eistungen beziehen zu kö
nnen (
vgl. Carigiet/Koch, Ergänzungsleistunge
n zur AHV/IV, 3.
Aufl., Zürich 2021
, S.
232
Rz 593). Zudem liegt dieser Rechtsprechung die Überlegung zu Grunde, dass die Erbschaftsgegenstände bis zur Teilung der Erbschaft zwar im Gesamt
eigentum der Miterben stehen, den Erben aber eine Anwartschaftsquote im Sinne des Anspruchs jedes Gesamteigentümers auf das ihm in der Erbteilung zustehende Liquidations-
und Teilungsergebnis zukommt. Über den so verstandenen Erban
teil kann jeder Erbe gemäss der ausdrücklichen Regelung in
Art.
635 ZGB indi
vi
duell verfügen, beispielsweise durch Abtretung und Verpfändung (ZAK 1992 S.
326
f.), und zwar auch dann ohne öffentliche Beurkundung, wenn vom Ver
äusserungsvertrag Grundstücke betroffen sind (vgl. Schaufelberger/Keller Lüscher in: Basler Kommentar Zivilgesetzbuch II,
6.
Auflage, Basel 2019,
Art.
635 Rz
8
ff.). Schwierigkeiten bei der Realisie
rung rechtfertigen noch kein Abs
ehen
von dieser Regel (Urteile des Bundesgerichts 9C_999/2009 vom
7.
Juni 2010 E. 1
.1 sowie P 8/02 vom 1
2.
Juli 2002 E. 3b).
Vielmehr wird verlangt, dass sämtliche rechtlichen Möglichkeiten zur Durchsetzung der Erbansprüche wahrgenommen werden
(Urteil des Bundesgerichts 9C
_
1067/2009 vom 1
2.
April 2010 E. 3b).
3.3
Im Lichte der dargestellten Grundsätze
ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das geerbte Vermögen bezogen auf den Todeszeitpunkt der Mutter der Besc
hwerdeführerin als Erblasserin (1
9.
April 2014;
Urk.
15/23
) in der Anspruchsberechnung berücksichtigt hat
. Die Erben erwerben d
ie Erbschaft als Ganzes mit dem Tode des Erblassers kraft Gesetzes
(
Art.
560 ZGB).
Dies gilt auch bei Annahme der Erbschaft unter öffentlichem Inventar (
Art.
589
Abs.
2 ZG
?
)
, weshalb es sich nicht rechtfertigt, einen anderen Anrechnungszeitpunkt anzu
nehmen.
Gleiches
gilt
auch
trotz der vorübergehenden Einschränkung der
Ver
-
füg
barkeit
auf notwendige Verwaltungs
handlungen (
Art.
585
Abs.
1 ZGB)
, da rechtsprechungs
ge
mäss blosse Schwierigkeiten bei der Realis
ierung
kein anderes Vorgehen rechtfertigen.
Zu berücksichtigen ist i
ndessen
, dass die
Beschwerdeführerin bis zur Ausschla
gung der Erbschaft durch ihre Schwester (neben der Beschwerdeführerin die ein
zige gesetzliche Erbin; vgl.
Urk.
15/22 S. 3) rechtlich
(noch)
nicht über den gesamten Nachlass verfügen
konnte
, sondern nur über die ihr in der gegebenen
Konstellation von Gesetzes wegen zustehende Anwartschaftsquote (
Art.
635
Abs.
2 ZGB), das heisst über die Hälfte des Nachlasses, abzüglich des testamentarischen Vermächtnisses von
Fr.
20'000.-- an den Enkel der Erblasserin (
Urk.
15/22 S. 3). Ab Ausschlagung der Erbschaft durch die Schwester per 1
7.
Dezember 2014 stand
der Beschwerdeführerin
sodann
als einzige
verbliebene Erbin (
Urk.
15/23
; Art. 572
ZGB
) -
unter Vorbehalt der Annahme der Erbschaft nach Errichtung eines öffent
lichen Inventars (vgl.
Art.
588 ZGB)
-
der gesamte Nachlass zu
.
4.
4.1
Zum hypothetischen E
rwerbse
inkommen,
zu dessen Festlegung
sich die Be
schwer
degegnerin auf
Art.
14a
ELV abstützte (
Urk.
2/1
S. 4
Ziff.
7
), wendet die Beschwerde
führerin ein, die Herabsetzung der Invalidenrente s
ei nicht auf eine
gesundheitliche Besserung, sondern auf eine gewandelte Praxis
hinsichtlich der
Folgen von Schleudertraumata
zurückzuführen. Die medizinischen Auswirkun
gen der Unfälle bestünden
tatsächlich aber
fort.
D
ie Anrechnung des Mindest
ein
kommens gemäss
Art.
14a
Abs.
2 ELV
sei daher
unangemessen, auch in Relation zum Erwerbseinkommen vor den erlittenen Unfällen.
Gemäss
Ziff.
3424.06 der
Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL
; richtig:
Ziff.
3424.04 gemäss der am
1.
Januar 2013 in Kraft gewesen Fassung der WEL
)
könne die gesetzliche Vermutung des mindestens erzielbaren Einkommens durch objektive oder auch subjektive Gründe, welche die Realisie
rung eines Einkom
mens verhinderten
oder erschwer
t
en
,
umgestossen werden.
Die Arbeitsbemü
hun
gen seit 2006 hätten keinen Erfolg gehabt, was durch eine Edition der Akten des RAV respektive durch einen bei der Sozialhilfebehörde einzuholenden Bericht belegt werden könne (
Urk.
1 S. 10 f.
Rz 34 ff.
,
Urk.
14 S.
4
Rz 14 f.
).
4.2
Die Beschwerdeführerin bezog ab
1.
Februar 2008 eine ganze Rente der Inva
li
den
versicherung, die mit Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom
6.
Dezember 2012 gestützt auf lit. a der Schlussbe
stim
mung der IVG-Revision 6a
per Ende Januar 2013 aufgehoben wurde (vgl.
Urk.
10/154 S. 2).
Die von der Beschwerdeführerin
dagegen erhobene Beschwerde hiess das
Sozialversicherungsgericht mit Urteil vom 1
1.
Juni 2013
in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zu
rückwies (Urk
.
10/154
S. 9
).
Anstelle einer Aufhebung verfügte die IV-Stelle
in der Folge
gestützt auf die Ergebnisse
einer ärztlichen Begutachtung (vgl.
Urk.
10/
155
)
eine Herabsetzung der Rente.
Unbestrittenermassen
bezieht die Be
schwerdeführerin
s
eit Februar 2013
nunmehr
eine Viertel
s
rente der Invaliden
ver
sicherung
(vgl.
Urk.
10/164). Es liegt somit eine Teilinvalidität vor.
Grundsätzlich gilt, dass Teilinvalide ihre Restarbeitsfähigkeit zu verwerten haben
.
Dies hat gemäss
Art.
14a ELV
zur Folge, dass bei der Anspruchsbeurteilung ein Erwerbseinkommen zu berücksichtigen ist. Gemäss
Art.
14a
Abs.
1 ELV ist das tatsächlich erzielte Einkommen massgebend, wobei gemäss
Art.
14a
Abs.
2 lit. a ELV bei Inva
liden bis zum Erreichen des 60.
Altersjahrs und einem Invaliditäts
grad zwischen 40 und 50
%
mindestens der um einen Drittel erhöhte Höchst
be
trag für den Lebensbedarf von Alleinstehenden entsprechend
Art.
10
Abs.
1 lit. a
Ziff.
1 ELG anzurechnen ist.
Im anspruchserheblichen Zeitraum ab März 2013 bis und mit Februar 2016 hatte die
am 2
4.
Juli 1960
geborene Beschwerde
füh
rerin
(vgl.
Urk.
10/157)
die massgebliche Altersgrenze von 60 J
ahren noch nicht erreicht
und sie hat, was unbestritten ist, in dieser Zeit auch
kein Erwerbsein
kom
men generiert
(vgl. U
rk. 1
S.
10 f. Rz 34 ff.,
Urk.
14 S. 4 Rz 14 f.)
, sondern viel
mehr Sozialhilfeleistungen bezogen (vgl.
Urk.
10/196).
4.3
Art.
14a
Abs.
2 ELV stellt eine gesetzliche Vermutung dar, wonach die teilinva
lide Person die festgelegten Grenzbeträge grundsätzlich erzielen kann. Die Ver
mutung kann durch den Nachweis von objektiven und subjektiven invaliditäts
fremden Gründen, welche die Realisierung eines Einkommens verhindern oder erschweren, umgestossen werde
n (
Ziff.
3424.04 WEL
;
Carigiet/Koch, a.a.O., S.
215 Rz 543 mit Hinweisen
). Ferner bestehen gesetzliche
Tatbestände, bei deren Vorliegen auf die Anrechnung eines Einkommens zu verzichten ist
(
Art.
14a
Abs.
3 ELV).
Diese sind vorliegend unbestrittenermassen nicht einschlägig. Damit kommt ein Verzicht auf die Anrechnung eines Erwerbseinkommens nur in Betracht, sofern dessen Reali
sierung
effektiv
nicht möglich war.
4.4
Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe sich vergeblich um Arbeitsstellen bemüht
und
habe Sozialhilfe beanspruchen müssen
. Gleichzeitig
beantragt
sie
den Beizug von Akten
des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums
und
die Ein
holung
eines Amtsberichts der Sozialhilfebehörde. Letztere habe sich darin auch
über die Vermittlungsfähigkeit auf dem Arb
eitsmarkt zu äussern (
Urk.
1 S.
11 Rz
38,
Urk.
14 S. 4 Rz 15)
.
Konkrete Darlegungen
zu den
behaupteten
Arbeitsbe
mühungen f
ehlen
allerdings
,
ebenso
auch
A
ngaben dazu, welches Regionale Arbeitsvermittlungszentrum in die S
tellensuche involviert war. Zwar gilt im Sozialversicherungsverfahren der Untersuchungsgrundsatz. Dieser
wird indes durch die Mitwirkungspflichten der Partei
en beschränkt (BGE 125 V 193 E.
2 S.
195). Dazu geh
ört in erster Linie die Substantii
erungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen Tatsachenbehauptungen und -
bestreitungen
in den Rechts
schriften enthalten sein müssen
. Mithin hat d
ie v
ersicherte
Person
bei der Fest
stellung des Sachverhalts trotz Geltung des Untersuchungsgrundsatzes mitzuw
ir
ken (Urteil
e
des Bundesgerichts 9C_709/2011 vom
8.
Juni 2012 E. 3.5.1,
B 61/00 vom 2
6.
September 2001 E. 1a/
bb
).
Unterbleibt dies, ist v
on weiteren Beweis
mas
s
nahmen bezüglich Arbeitsbemühungen abzusehen.
Es wurde
weder die be
hauptete Stellensuche konkretisiert noch hat die Beschwerdeführerin angegeben, welches Regionale Arbeitsvermittlungs
zentrum involviert gewesen ist oder wann sie zur Arbeitsvermittlung angemeldet war. Sofern dies der Fall war und die Beschwerdeführerin gar Arbeitslosenentschädigung bezogen haben sollte und somit vermittlungsfähig war,
stünde
dies im Widerspruch zu
ihrer Behauptung,
einer Erwerbstätigkeit stünden
gesundheitliche
Gründe
im Wege (
Urk.
1 S. 10 Rz
35).
Diesem Beweisantrag ist daher nicht stattzugeben.
Zudem ist nicht substantiiert dargetan, dass die Beschwerdeführerin vom Sozial
amt zur Arbeitssuche aufgefordert worden wäre.
I
nwiefern
dessen
Amtsbericht
zu
den
Umst
änden
der
erfolglosen
Suche
Aufschluss
geben könnte
, ist daher nicht ersichtlich
.
Es
ist
demnach
nicht anzunehmen, dass der Beizug von
Unterlagen
des
Sozialamtes
an diesem Ergebnis
etwas ändern würde, weshalb in antizi
pi
erter Beweiswürdigung
(BGE 144 V 361 E. 6.5, 136
I 229 E.
5.3, je mit Hinweisen)
davon abzusehen ist.
Zusammenfassend liegen somit keine Gründe vor, die die gesetzliche Vermutung, die Beschwerdeführerin sei in der hier massgeblichen Zeit in der Lage gewesen, das gesetzliche Mindesteinkommen gemäss
Art.
14a
Abs.
2 lit. a ELV
- welches in masslicher Hinsicht zu Recht unbestritten blieb -
zu erzielen, zu wiederleg
en vermöcht
en.
5.
5.1
5.1.1
Dienen Liegenschaften und Grundstücke weder der Person, die Ergänzungs
leis
tungen bezieht, noch einer Person, die in die Berechnung der Ergänzungs
leis
tun
gen eingeschlossen ist, zu eigenen Wohnzwecken, so sind diese zum aktuellen Verkehrswer
t (Marktwert) einzusetzen (
vorstehende E. 1.6; vgl. auch
Ziff.
3444.0
2 WEL in der am
1.
Januar 2013 in Kraft stehenden Fassung
). Von diesem Grun
d
satz ging die Beschwerdegegner
in
richtigerweise
aus. Sie
schätzte
den Verkehrs
wert
der
Liegenschaft
an der
A._
in
Y._
/D
(1 1⁄2
-Zimmer-
Wohnung mit Garage;
Urk.
10/184/3,
Urk.
10/181/
0/
25 f.) mittels
eine
r
Ertrags
wertberechnung. Sie ermittelte den
Quotienten aus
den jährliche
n
Miete
rträge
n
und einem Ka
pita
lisierungszinsfuss von 6
%
und errechnete
auf diese Weise einen Liegenschafts
wert von € 110'00
0.-- respektive umgerechnet Fr.
135'000.-- (
Urk.
2
/1
S. 2
Ziff.
2). Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, der Wert der
im Jahr 2011 für €
94'000.-- erworbenen
Liegenschaft belaufe
sich ausgehend von der Grösse
der
Wohnung
mit
dazugehöriger Garage und
unter Berücksichtigung der Entwicklung der Bodenpreise
bezogen auf das erste Quartal des Jahres 2016
effektiv
auf
Fr.
103'284.6
2.
Da es
sich
bei der Wohnung um eine solche in einer Seniorenresidenz mit Mietpreisbindung handle
,
könne nicht von einem Renditeobjekt gesprochen werden
(
Urk.
1 S.
3 f. Rz. 4 ff.,
Urk.
14 S. 2 Rz
3-5).
In der Beschwerdeantwort
entgegnete
die Beschwerde
geg
nerin,
eine Schät
zung anhand statistischer Angaben zu den Bodenpreisen sei zu wenig objektbe
zogen und somit nicht zielführend. Eventualiter könne sie einen Verkehrswert von Fr. 114'000.-- anerkennen (
Urk.
8 S. 2
). Die Beschwerdefüh
rerin blieb in der Replik bei ihre
n Standpunkten (
Urk.
14 S. 2 Rz
3).
5.1.2
Die
Beschwerdeführerin weist zutreffend da
rauf hin, die Wohnung sei für €
94'000.-- erworben worden (
Urk.
1 S. 3 Rz 4). Dies ergibt sich indirekt aus der öffentlichen
Urkunde des Notariates I
Y._
vom 1
3.
Juli 2011 betreffend den Erwerb der Wohnung in
Y._
durch die Beschwerde
führerin
im Rahmen der Teilung des
Nachlass
es
von
B._
, geb.
C._
, die am 1
2.
Oktober 2010 verstorben war.
Erbinnen von
B._
waren neben der Beschwerdeführerin deren Schwester,
D._
-
Mamone
(geb
oren am
1
8.
Juli
1961) und deren Mutter,
E._
(geb
oren am
2.
September 1926,
verstorben am
1
9.
April 2014
), wobei letztere das Erbe aus
schlug. In der Folge teilten die Beschwerdeführerin und
ihre
Schwester als ver
bliebene Erbinnen den Nachlass. Dabei übernahm die Beschwerdeführerin die Wohnung
in
Y._
zu alleinigem Eigentum und leistete ihrer Schwester aus dem übrigen Nachlass eine Ausgleichszahlung in
der Höhe von € 47'000.-- (Urk.
10/184/3 S. 2 f.).
5.1.3
Es liegt nahe, dass die
vertraglich vereinbarte
Ausgleichszahlung der Hälfte des Liegenschaftswertes
entsprach
, da sich der Nachlass nach der Ausschlagung
durch die Mutter der Beschwerdeführerin
zu gleichen Teilen
auf letztere und deren
Schwerster verteilte. Gleichzeitig dokumentiert die Zahlung auch, von welchem Wert die Erbinnen - und damit auch die Beschwerdeführerin - seinerzeit
insge
samt
ausgegangen waren
, nämlich
von € 94'000.-- für die Wohnung samt Garage (Urk.
10/184
/
3/S.
2)
.
Es liegen keine Anhaltspunkte für eine abweichende An
nahme vor und ebenso wenig dafür, der dem Teilungsvertrag zu Grunde
gelegte
Liegenschaftswert entspreche nicht dem tatsächlich
realisierbaren.
5.1.4
Die Verkehrswertberechnung der Beschwerdeführerin
gestützt auf die
Richtwerte
des Grundstückmarktberichts 2014 der Stadt
Y._
und auf eine Statistik zur Grundstückpreisentwicklung für Wohnung
en
in der fraglichen Ge
meinde
(
Urk.
3/20-21
) spiegelt die Durchschnittspreise der gesamten
R
egion und
ist damit, wie die
Beschwerdegegnerin
richtigerweise zu Bedenken gibt
(Urk.
8 S.
2
)
,
nicht hinreichend
objektspezifisch.
Dieser Methode ist daher nicht der Vor
zug zu geben.
Nachvollziehbar
ist
sodann
der
Einwand der Beschwerdeführerin, es handle sich aufgrund der Besonderheiten
der Liegenschaft
(Seniorenwohnung mit Mitpreisbindung
; vgl.
Urk.
10/
18
1/0/23 f
.
)
nicht um ein
Rendite
objekt (vgl. Urk.
1 S. 3 Rz 5)
.
Dieser Umstand
spricht gegen den von der Beschwerdegegnerin gewählten Ansatz
mittels Ertragswertberechnung.
In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin
sodann
auch
aus
,
es rechtfertige sich, von einem
Wert von
Fr.
114'000.-- auszugehen (
Urk.
8 S. 2). Dies entspricht den € 94'000.--
umgerechnet in C
HF per Ende 2011 (Kurs 1,2175). D
a nichts darauf hindeutet, dass
dem öffentlich beurkundeten Teilungsvertrag vom 1
3.
Juli 2011
nicht der
tatsächliche Verkehrswert der Wohnung in
Y._
zu Grunde
gelegt wurde
, ist vom Betrag
von € 94'000.-- respektive Fr.
114'000.-- auszugehen.
An
gaben, die auf eine hypothekarische Belastung der Liegenschaft hinweisen
würde
n,
sind
den
Steuererklärungen der Beschwerdeführerin
nicht zu entnehmen
(vgl.
etwa
Urk.
10/176/8 S. 10,
Urk.
10/180 S. 6).
5.2
5.2.1
Die Beschwerdegegnerin
legte
der Anspruchsberechnung
hinsichtlich der
Liegen
schaft
an der
F._
in
Z._
(3-Familienhaus
mit Umschwung
;
Urk.
10/183/4
)
einen
Verkehrswert von
Fr.
1'042’000
.--
unter Abzug der Hypo
thekarschulden
in der Höhe von
Fr.
740'000.--
zu G
runde. Sie
hielt dazu fest,
gemäss
der bei den Akten liegenden
Immobilienbewertung
des Immo-Beratungs
zentrums
G._
vom
4.
Dezember 2014
(
von der Beschwerdeführerin ediert;
vgl.
Urk.
3/9 =
Urk.
10/183/4)
könne
nach einer Renovation des Gebäudes und bei voller Ver
m
ietung mit einem Ertrag von Fr.
65'980.-- pro Jahr gerechnet werden.
Dies ent
spreche einem Verkehrswert von
Fr.
1'288'600.--. Belastet sei die Liegenschaft mit einer Hypothek in der Höhe von
Fr.
740'000.--. Es s
ei
notorisch
, dass Mehr
familienhäuser in Privatbesitz nur im Umfang von 70
%
ihres Wertes hypothe
karisch belastet werden könnten, wenn keine weiteren massgeblichen Vermö
genswerte vorhanden seien. Der Steuerwert der Liegenschaft habe
im Jahr 2014 Fr.
858'000.-- betragen. E
s könne somit davon ausgegangen werden, dass
der Wert der
Liegenschaft
gemäss Praxis des Amtes für Zusatzleistungen
auch unter Berücksichtigung des Investitionsbedarfs
mit
Fr.
1'042'000.-- beziffert
werden könne
.
Der im Rahmen der Immobilienbewertung aus dem Jahr 2014 ermittelte Verkehrswert sei nicht schlüssig, da dieser tiefer als der Steuerwert sei.
Insbeson
dere die Berücksichtigung von zeitbedingter Entwertung und Investi
tions
bedarf führe zu einem unhaltbaren Ergebnis.
Der Investitionsbedarf sei mit
Fr.
230'000.-- bis
Fr.
300'000.-- beziffert worden, ohne dass dies näher begründet worden sei.
Sei
kein verwertbares Gutachten vorhanden, eigne sich die Mittel
wertmethode zur Wertbestimmung. Hier belaufe sich der Mittelwert zwischen Steuer- und Gebäudeversicherungswert auf
Fr.
1'321'000.--. Der der Anspruchs
berechnung effektiv zur Grunde gelegte Wert von
Fr.
1'042'000.--
erweise sich
vor diesem Hintergrund für die Beschwerdeführerin als vorteilhaft
(
Urk.
2
/1
S. 2 f.,
Urk.
8 S.
3).
Die Beschwerdeführerin vertritt demgegenüber die Auffassung, der Verkehrswert
sei
gemäss dem Gutachten des Immo-Beratungs
zentrums
G._
vom 4.
Dezember 2014 mit
Fr.
690'000.-- zu beziffern. Kenne man die Liegenschaft und werde berücksichtigt, in welchem Zustand sie sich befinde, sei die Expertise nachvoll
ziehbar. Wenn die Beschwerdeführerin und ihre Schwester als Erbinnen vom Wert ausgegangen wären, den die Beschwerde
gegn
erin der Liegenschaft zu
messe, so hätten sie kaum das öffentliche Inventar verlangt, sondern das betref
fende Objekt unverzüglich verkauft. Allerdings sei die Immobilie aber kaum verkäuflich. Es
bestehe ein erheblicher und ausgewiesener Inves
titionsbedarf, der sich auf
Fr.
717'000.-- belaufe.
Die bisher erfolgten Teilsanierungen seien not
wendig gewesen, um eine Weitervermietung der Wohnung
en
zu ermöglichen. Fin
anziert worden seien sie aus den
Mieteinnahmen und dem Erbe, weswegen letzteres nicht zur Bestreitung des Lebensunterhalt
es habe verwendet werden können. Für den Fall, dass nicht vom Wert gemäs
s Expertise in der Höhe von Fr.
690'000.-- aus
zugehen sei, sei de
r amtliche Wert entsprechend dem öffent
lichen Inventar
in der Höhe von
Fr.
858'000.-- heranzuziehen
(
Urk.
1 S. 5
f
f
. Rz 16 ff.,
Urk.
14 S.
3
Rz
11
).
5.2.2
Da die Liegenschaft in
Z._
von der Beschwerdeführerin nicht selber genutzt wird, sondern alle Wohnung
en
des 3-Familienhauses vermietet sind,
ist für die Anspruchsberechnung wie bei der Liegenschaft in
Y._
der Ver
kehrs
wert mass
gebend (vorstehende E. 1.6; vgl. auch
Ziff.
3444.0
2
WEL
). Es
liegt
eine professi
onelle Immobilienbewertung dur
ch den Experten
G._
, Immo-Beratungs
zentrum,
H._
,
vom
4.
Dezember 2014 (
Urk.
10/183/4)
und somit aus dem Jahr des Anfalls des Nachlasses vor. Für den nach erfolgter Reno
vation des Gebäudes bei
voller Vermietung
erzielbaren
Ertrag von
Fr.
65'980.-- pro Jahr erachtet die Beschwerde
gegn
erin die Expertise als schlüssig, nicht hin
gegen hinsichtlich der Verkehrswertschätzung (
Urk.
2/1 S.
3
Ziff.
4).
Soweit
sie
anhand des Mietertrages mittels der Ertragswertmethode (ohne Offenlegung des Kapitalisierungszins
satzes) einen Verkehrswert
von
Fr.
1'288'600.--
ermittelte, ist das Vorgehen zwar grundsätzlich zulässig
,
da bezüglic
h
der anzuwendenden Be
wertungsmethoden
rechtsprechungsgemäss
kein Numerus clausus gilt (Urteil des Bundesgerichts 9C_550/2017 vom
6.
Dezember 2017 E. 3.2.1), doch wären dies
falls die tatsäch
lichen Mieterträge der nicht renovierten Liegenschaft heran
zu
ziehen
und nicht
die
erst
nach erfolgter Renovation
realisierbare
n
.
5.2.3
Die Beschwerdegegnerin skizzierte im Einspracheentscheid einen Bewertungs
an
satz ausgehend von der hypothekarischen Belastung (
Urk.
2/1 S. 3
Ziff.
4).
Aus
gewiesen
ist
, dass die Liegenschaft in
Z._
eine hypothekarische Belastung von
Fr.
740'000.--
aufweist (
Urk.
10/183/5 S. 8).
A
ktenkundig ist aber weder, auf wel
chen
Zeit
punkt
die
Begründung der
hypothekarische
n
Belastung zurückgeht, noch ob sie tatsächlich in Anwendung der von der Beschwerdegegnerin als noto
risch bezeichneten Regel erfolgte, die Belastung dürfe bei Mehrfamilienhäusern in Privatbesitz nicht mehr als 70
%
des Wertes der Liegenschaft
betragen. Eine zuverlässige Verkehrswertermittlung ist dergestalt nicht möglich.
5.2.4
Im Einspracheentscheid
bezeichnete die Beschwerdegegnerin nicht,
mit welcher Methode
sie
ausgehend vom
Steuerwert
den für sie ma
ssgebenden Verkehrswert
von
nunmehr
Fr.
1'042'000.-- errechnete
(vgl. auch
Urk.
9/2)
.
In der Beschwer
deantwort ergänzte sie, sie habe den Repartitionswert gemäss
Art.
17
Abs.
6 ELV ermittelt (
Urk.
8 S. 3). Die genannte Verordnungsbestimmung gestattet es den Kantonen,
anstelle des Verkehrswertes einheitlich den für die interkantonale Steuerausscheidung massgebenden Repartitionswert an
zu
wenden
. Der Kanton Zürich hat von dieser Möglichkeit bislang
jedoch
keinen Gebrauch gemacht (vgl. Weisungen des Kantonalen Sozialamtes zum Vollzug der Zusatzleistungen zur AHV/IV vom 2
7.
März 2013, Stand
1.
Januar 2021, S. 12
Ziff.
2.2.1).
5.2.5
Die Beschwerde
gegn
erin
verwies sodann auf die Mittelwertmethode zur Bestim
mung des Verkehrswertes (
Urk.
8 S. 3). Mit der
Mittelwertmethode (
vgl. dazu
Urteil
e
des Bundesgerichts
9C_550/2017 vom
6.
Dezember
2017 E.
3.3,
8C_849/2008 vom 1
6.
Juni 2009 E. 6.3.4 und
P 50/00 vom
8.
Februar 2001 E. 2b
)
wird auf das Mittel zwischen Steuerwert und Gebäud
eversicherungswert abge
stellt. Letzterer beläuft sich hier auf
Fr.
1'784'000.-- (Aargauische Gebäudever
sicherung,
Police Nr. .....
vom 1
9.
November 2011;
Urk.
10/183/4 S. 18). Unter Hinzurechnung des Steuerwertes von
Fr.
858'000.-- im Jahr 2014 (
Urk.
10/183/5 S.
5
; zum Steuerwert 2015 vgl.
Urk.
3/19
) ergibt sich ein
Mittelw
ert von
Fr.
1'321'000.--.
Nach Abzug des gemäss Immobilienbewertung vom
4.
Dezember 2014 erforderlichen Investitionsbedarfs von
Fr.
300'000.-- (oberer Schätzungs
bereich;
Urk.
10/183/4 S. 3) verbleiben
Fr.
1'021'000.--. Dieser Betrag ist ver
gleichbar mit dem von der Beschwerde
gegn
erin genannten Wert von Fr.
1'042'000.--.
Allerdings rechtfertigt sich die Anwendung der Mittelwertmethode n
icht in jedem Fall
.
Liegt
- was hier der Fall ist -
eine konkrete und aktuelle Schätzung
vor,
ist dieser g
rundsätzlich
der Vorzug zu geben (Urteil des Bundesgerichts 9C_801/2018 vom 1
8.
Juni 2019 E. 5.2-3).
Ungeeignet ist die Methode
sodann
bei einer erheb
lichen Differenz von Steuerwert und Versicherungswert (Urteil des Bundesge
richt
s
9C_801/2018 vom 2
8.
Juni 2019 E. 4), was hier
ebenfalls
zutrifft
.
5.2.6
Der I
mmobilienexperte
G._
ermittelte in seinem
Gutachten vom 4.
Dezember 2014 einen Verkehrswert von
Fr.
690'000.-- (
Urk.
10/18
3/4 S. 11). Die Beschwer
degegnerin wendet zum einen ein, der in der Expertise
auf Fr.
230'000.-- bis
Fr.
300'000.-- bezifferte Renovationsbedarf sei nicht hin
rei
chend begründet wor
den
(
Urk.
2/1 S. 3 oben). Diesbezüglich
ist zu bemerken, dass es sich explizit nur um eine approximative Schätzung handelt, die
im Übrigen
ausgehend von der detaillierten Beschreibung des Gebäudezustandes und
insbe
sondere
der beste
hen
den Mängel (
Urk.
10/183/4 S. 5
ff.) durchaus nachvoll
zieh
bar ist.
5.2.7
Sodann
vertritt die Beschwerdegegnerin die Auffassung, die
gleichzeitige
Berück
sichtigung von Renovationsbedarf und zeitbedingter Entwertung führe zu einem
unhaltbaren Ergebnis (
Urk.
2/1 S. 3 oben). Der Gutachter
zog von dem
anhand des nicht entwerteten
Realwert
s
(
Fr.
1'293’999.--) und
anhand des nicht ent
wer
teten
Ertragswert
s
(
Fr.
1'288’672.--)
errechneten
Mittelwert von Fr.
1'292'336.--
einen mit
Fr.
265'000.-- bezifferten Investitionsbedarf für Reno
vationen und die mit
Fr.
334'100.-- bezifferte technische Entwertung ab. Auf diese Weise bezifferte er nach der Real- und Ertragswertmethode
(vgl.
Urk.
10/183/4 S. 9 f.)
den Ver
kehrswert auf
Fr.
690'000.-- (
Urk.
10/183/4 S.
11). Weswegen vom Mittelwert nicht die nötigen Investitionen einerseits und die technische Entwertung ande
rerseits in Abzug zu br
ingen sind, leuchtet nicht ein.
Beide G
rössen - sowohl der Investitionsbedarf als auch die technische Entwertung -
wirken sich
bei
eine
m
Verkauf der Liegenschaft auf den Verkehrswert ohne Weiteres und unmittelbar aus, weswegen das Vorgehen des Exp
erten nicht zu beanstanden ist (vgl. dazu auch Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG,
3.
Aufl., Zürich 2015,
Art.
11 Rz 377).
Entgegen der Auffassung der Be
schwerdegegnerin legte der Experte seiner Berechnung auch nicht einen pau
scha
len Bodenpreis von «ca.
Fr.
270.--
»
zu Grunde (vgl.
Urk.
2/1 S. 3 oben), son
dern auf die jeweilige Fläche
n
nutzung bezogene Ansätze (Urk.
10/183/4 S. 9).
5.2.8
Die Beschwerdegegnerin wandte
im Weiteren
ein,
der
im Gutachten
ermittelte Verkehrswert liege unter dem Steuerwert (
Urk.
8 S. 3).
Häufig liegt
zwar der Steuerwert
unter dem Verkehrswert. Massgegend ist indessen nicht eine schema
tische B
etrachtungsweise. Vielmehr setzt
die Festlegung des
Verkehrswert
es
rechtsprechungsgemäss
eine k
on
krete und aktuelle
S
chätzung voraus
(vgl. Urteil des Bundesgerichts
8C_849/2008
vom 1
6.
Juni 2009 E. 6.3.4).
Diejenige
von
G._
genügt diesen Anforderungen.
Wie bereits
gesagt
wurde, ermittelte der Gutachter eine erhebliche technische Ent
wertung und demzufolge einen
ent
spre
chend hohen Investitionsbedarf.
Auch
auf
weitere
verkehrswertrelevante Fakto
ren
wurde
verwiesen,
namentlich auf
die besondere Architektur des Objek
tes,
welcher
der Experte einen
zusätzlich
wertmindernden Ei
nfluss zumass (
Urk.
10/183/4 S.
12).
Es besteht somit
insgesamt
kein Anlass
,
von der Verkehrs
wertschätzung gemäss Gutachten vom
4.
Dezember 2014 abzuweichen. Wird von
dem ermittelten Wert von
Fr.
690'000.--
die hypothekarische Belastung in der Höhe von
Fr.
740'000.-- abgezogen, so verbleibt betreffend die Liegenschaft in
Z._
kein für die Anspruchsberechnung relevantes Vermögen.
5.3
5.3.1
Im
Einspracheentscheid
führte die Beschwerdegegnerin aus, dem
Gebäude
unter
halt
sei
im Rahmen der anerkannten Ausgaben mit einer Pauschale von 20
%
des Ertrages Rechnung zu tragen (
Urk.
2/1 S. 2
Ziff.
2). Die Beschwerdeführerin macht
hingegen
geltend, die Pauschale sei nicht gerechtfertigt. Die effektiven Auslagen
für die Liegenschaft in
Y._
lägen bei über 38
%
des Bruttoertrages (
Urk.
1 S. 4 Rz 9).
5.3.2
Das Vorgehen der Beschwerde
gegnerin, das heisst ein pauschaler Abzug in der Höhe von 20
%
des
Bruttoe
rtrages,
st
eht in Übereinstimmung mit Art.
16 ELV. Dort ist explizit die Anwendung von Pauscha
len vorgesehen.
Die
Verord
nungs
bestimmung
und der darin
vorgesehene Pauschalabzug
sind
gesetzeskonform. Im Kanton
Zürich
ist
eine Pauschale von 20
%
zu berücksichtigen (Carigiet/Koch, a.a.O., S. 239 Rz
614 u.
Fn
762;
Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG,
3.
Aufl.,
Zürich 2015,
Art.
10 Rz 240
; vgl. auch die Verfügung der Finanz
direktion über die Pauschalierung der Kosten für den Unterhalt und die Ver
wal
tung von Liegenschaften des Privatvermögens vom
7.
September 2002
).
5.3.3
Konkret hat die Beschwerdegegnerin ab März 2013
für die Liegenschaft
in
Y._
einen Aufwand von
Fr.
1'350.-- jäh
rlich eingesetzt (
Urk.
2/3 S. 4
ff.).
Der
Brutto
ertrag betrug in den dokumentierten Jah
ren 2013
-2015 jeweils etwas über € 7'900.--
(vgl.
Urk.
10/181/0/2,
Urk.
10/181/0/5
,
Urk.
10/181/0/9). 20
%
davon
sind
€
1'580.--.
Umgerechnet in Schweizerfranken
(Kurs 1,2276 per Anfang März 2013)
entspricht dies Fr.
1'940.--. Die Beschwerdegegnerin hat somit für den Gebäudeunterhalt einen zu geringen Betrag berücksichtigt. Auch in diesem Punkt erweist sich die Beschwerde als begründet.
6.
6.1
Die Beschwerdegegnerin hielt im Einspracheentscheid fest, gemäss dem Nach
lass
inventar habe die Mutter der Beschwerdeführerin neben der Liegenschaft auch Wertschriften und Barvermögen
im Umfang von
Fr.
42'967.--
hinterlassen.
Davon in Abzug zu bringen seien Todesfall- respektive Nachlasskosten in der Höhe von
Fr.
11'607.--. Die verbleibenden
Fr.
35'574.-- seien als Vermögen an
zu
rechnen
(
Urk.
2
/1
S. 3
Ziff.
5).
6.2
Gemäss öffentliche
m
Inventar vom 2
0.
August 2015 hinterliess die Mutter der Beschwerdeführerin nebst den Liegenschaften bewegliches Vermögen in der Höhe von
Fr.
42'967.--
(
Urk.
10/183/5 S. 5 f.)
.
Davon ging die Beschwerdegegnerin richtigerweise aus. Richtigerweise brachte sie von dieser Summe die todes
fal
l
bedingten Kosten in Abzug. Diese
sind in der Höhe von
Fr.
11'608
.-- ebenfalls durch das öffentliche Inventar ausgewiesen (
Urk.
10/183/5 S. 10).
Im Ergebnis ergibt sich aber ein Saldo von
Fr.
31'359
.-- und nicht
von
Fr.
35'574.--.
6.3
Zusätzliche Abzüge macht die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit Aus
lagen für Renovationen in der geerbten Liegenschaft in
Z._
geltend, zu deren
Finanzierung
nicht nur die Mieterträge, sondern auch das geerbte Vermögen
habe herangezogen
werden müssen (
Urk.
1 S. 6 Rz 20). Konkret
nennt die Be
schwer
deführerin
verschiedene Renovationen in verschiedener Höhe in den Jahren 2017 und 2018 (
Urk.
1 S. 6 f. Rz 20-23
; vgl. auch
Urk.
3/12-13
).
Selbige fallen indessen
in den hier
nicht mehr relevanten
Zeitraum ab März 2016, weswegen sie für die Anspruchsberechnung nicht vom Vermögen in Abzug gebracht werden können.
7.
7
.1
7
.1.1
Im Einspracheverfahren machte die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Steuererklärung 2014 (vgl.
Urk.
10/176/8) geltend, sie habe Schulden in der Höhe von
Fr.
174'184.-- (
Urk.
10/177 S. 2). In der Beschwerdeschrift führte sie aus, die Schulden seien ausgewiesen. Die Schulden beim Sozialamt seien rückwirkend geltend gemacht worden. Ebenso seien Honorare für die Rechtsvertretung unbe
glichen. Auch diese Betref
f
nisse seien als Schulden zu berücksichtigen
(
Urk.
1 S. 9
Rz. 31 ff.).
7
.1.2
Die Beschwerdegegnerin
führte
dazu
aus,
zwar sei
die Fälligkeit der Schulden nicht erforderlich, ab
er
ungewisse Schulden oder Schulden, deren Höhe nicht feststehe, könn
t
en nicht vom Vermögen in Abzug gebracht werden.
In den Akten befinde sich ein Kontoa
uszug der Sozialen Dienste der Stadt Zürich, wonach zu Lasten der Beschwerdeführerin ein Unterstützungssaldo in der Höhe von
Fr.
93'200.-- resultiere. Allerdings bedeute dieser Auszug nicht, dass d
ie
Sozialen Dienste diesen Betrag auch zurückforderten.
Verzichte ein Gläubiger auf die Geltendmachung seiner Forderung
,
könne diese nicht als vermögensmindernd berücksichtigt werden. Mas
sgeblich seien somit allein die
Schulden im Zusam
menhang mit unbezahlt gebliebenen
Anwaltshonoraren
. D
iese seien mit
Fr.
57'607.--
beziffert worden
.
Davon abzuziehen seien die
bereits 2009
aufge
führten
Forderungen in der Höhe von
Fr.
13'802.
--
.
Insgesamt und unter allen Titeln könnten
somit
Schulden in der Höhe von
Fr.
50'000.-- anerkannt werden
. 2010 habe die Beschwerdeführerin sodann Freizügigkeitskapital bezogen, womit
sie hätte Schulden zurückzahlen können, was aber nicht erfolgt sei
(
Urk.
2/1 S. 3
f
.
Ziff.
6
,
Urk.
8 S. 4
).
7
.2
Schulden können abgezogen werden, soweit sie im massgebenden Zeitpunkt tat
sächlich und nicht bloss möglicherweise bestehen und ihr Rechts- und Ent
ste
hungsgrund erfüllt ist; Fälligkeit ist nicht vorausgesetzt. Es können lediglich Schulden berücksichtigt werden, welche die wirtschaftliche Substanz des Ver
mö
gens belasten. Das trifft zu, wenn der Schuldner ernsthaft damit zu rechnen hat, dass er
sie begleichen muss (BGE 142 V 311 E. 3.3
mit Hinweisen
).
Nament
lich sind auch
Sozialhilfeschuld
en anzurechnen, dies mit Blick auf den
Grundsatz, dass die Unterstützung der öffentlichen Sozialhilfe stets - auch im Verhältnis zu den Ergänzungsleistungen - subsidiär
ist
(
§
2
Abs.
2 des Sozialhilfegesetzes in der ab
1.
Januar 2013 in Kraft stehenden Fassung)
. Dabei kann es keinen Unter
schied machen, ob die Sozialhilfes
chuld vorbestehend ist oder aktuell
Leistungen
zur Auszahlung gelangen
. Massgebend ist mit Blick auf das Rechtsmiss
brauchs
verbot, dass die Gelder rechtmässig bezogen wurden, w
as hier ausser Diskussion steht (Urteil des Bundesgerichts 9C_365/2018 vom 1
2.
September 2018 E. 5.5).
7
.3
7.3.1
Mit Blick auf die genannten Grundsätze besteht kein Anlass, nicht die
mit Verweis auf das Schuldenverzeichnis der Steuererklärung 2014 geltend gemachten Schul
den zu berücksichtigen, soweit diese ausgewiesen sind. In erster Linie
sind
im
Schuldenverzeichnis Ausstände gegenüber den Sozialen Diensten der Stadt Zürich
in der Höhe von
Fr.
83'506.-- aufgeführt
und des Weiteren unbezahlt gebliebene Anwaltshonorare in der Höhe von
Fr.
57’607.--
(
Urk.
10/176/8)
.
Gemäss Konto
auszug vom 2
6.
August 2018
ist
der Saldo zu Lasten der Beschwerdeführerin
auf
grund der bezogenen Leistungen, soweit er für die Berechnung des Anspruchs ins Gewicht fällt, das heisst bis Ende 2015,
auf
Fr.
89'148.-- angewachsen
(
Urk.
10/196 S. 11).
7.3.2
Die offenen Anwaltshonorare bestritt die Beschwerdegegnerin
im Grundsatz
nicht
.
Eine Unterscheidung von Honorarschulden aus der Zeit vor der hier massgeb
li
chen Anmeldung zum Leistungsbezug und solchen aus der Zeit nach dieser An
meldung ist unerheblich. Massgegend ist allein, dass
d
ie
Forderungen
tatsächlich und nicht bloss möglicherweise bestehen und ihr Rechts- und Entstehungsgrund
ausgewiesen
ist
, was hier unbestritten ist. Unmassgeblich ist
in diesem Zusam
menhang
sodann, ob vorhandene
oder zugeflossene
Geldmittel
, insbesondere eine Freizügigkeitsleistung,
zur Tilgung von Schulden
hätten herangezogen werden können
.
7.3.3
Die weiteren im Schuldenverzeichnis zur Steuererklärung 2014 aufgeführten Schulden
(vgl.
Urk.
10/176/8)
sind nicht belegt und haben hier ausser Betracht zu fallen. Zusammenfassend ergibt sich, dass für die Anspruchsberechnung
die bezogen auf die jeweiligen Bezugsjahre entfallenden
Schulden
im Zusammen
hang mit der bezogenen Sozialhilfe und den offenen
H
onora
ren
für Leistungen von Rechtsanwalt Pederg
n
ana
zu berücksichtigen sind
.
8
.
8.1
Zusammenfassend ergibt sich Folgendes:
Begründet ist die Beschwerde hinsichtlich Bewertung der Liegenschaften
in
Y._
und
Z._
. Der jeweilige Verkehrswert ist in beiden Fällen
von den Festlegungen im Einspracheverfahren abweichend
nach dem
v
orstehend Ausgeführten
zu bestimmen
.
Der jeweilige Verkeh
r
swert
fällt mit
Fr.
114’000
.-- für die Wohnung an der
A._
in
Y._
und mit
Fr.
690’000
.-- für das Mehrfamilienhaus an der
F._
in
Z._
tiefer aus.
Von letzterem ist die hypothekarische Belastung von
Fr.
740'000.-- in Abzug zu bringen
, was zur Folge hat, dass betreffend die Liegenschaft in
Z._
kein anrechenbares Vermögen resultiert (vorstehende E.
5.1-2).
8.2
Einer Korrektur zu Gunsten der Beschwerdeführerin bedarf es sodann hinsichtlich der Auslagen für den Gebäudeunterhalt der Liegenschaft in
Y._
(vorste
hende E. 5.3).
8.3
B
egründet ist d
ie Beschwerde
ferner
hinsichtlich
der
Schulden. Vom Vermögen in Abzug zu bringen sind
nicht nur
die
offenen Honorare
für
Rechtsanwalt Peder
gnana, sondern auch die
bezogenen und der Rückzahlung unterliegenden Unter
stützungsleistungen
der
Sozialen Dienste der Stadt Z
ürich (vorstehende E.
7
).
8.4
U
nbegründet ist die Beschwerde hingegen
hinsichtlich
Anrechnung
eines
Min
dest
erwerbseinkommens bei Teilinvaliden im Sinne von
Art.
14a
Abs.
2 lit. a ELV (vorstehende E. 4)
, hinsichtlich der Bewertung des von der Mutter geerbten be
weg
lichen Vermögens (vorstehende E. 6)
und
grundsätzlich
auch
hinsichtlich des Zeitpunkts der Anrechnung der Erbschaft der am
1
9.
April 2014
verstorbenen Mutter der Beschwerdeführerin (vorstehende E.
3
).
Zu berücksichtigen
ist hierbei allerdings
, dass
der
Beschwerdeführerin
erst mit der Ausschlagung der Erbschaft durch die Schwester per 1
7.
Dezember 2014 (
Urk.
15/23) als einzige verbliebene Erbin die Anwartschaft über den gesamten Nachlass,
das heisst
unter Vorbehalt der Annahme derselben unter öffentlichem Inventar
,
zu
fiel
. Zuvor bestand eine Anwartschaft nur
im Umfang der
Hälfte des Nachlasses
(vgl. vorstehende E. 3.3).
8.5
Ausgehend von den geprüften bemessungsrelevanten Faktoren ist der Anspruch der Beschwerdeführerin ab März 2013 bis und mit Februar 2016
im Sinne der Erwägungen
in Anwendung der in vorstehender E. 1.7 genannten Grundsätze neu zu berechnen. Hierzu ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen
und die Beschwerde in diesem Sinne teilweise gutzuheissen
.
9.
9.1
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens
hat die anwaltlich vertretene Be
schwer
deführerin gestützt auf
Art.
61 lit. g ATSG Anspruch auf eine Prozessent
schädigung. Diese ist gemäss
§
34
Abs.
1 und 3 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (GSVGer) unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsach
e und der Schwierigkeit des Prozesses festzusetzen.
Mit Honorarnote vom 1
7.
Februar 2020 macht der Rechtsvertreter der Beschwer
deführerin, Rechtsanwalt
Dr.
Pedergnana, St. Gallen, eine Entschädigung von
Fr.
3'098.55 (einschliesslich Mehrwertsteuer und Auslagenersatz) geltend (
Urk.
16).
9.2
Der ausgewiesene Aufwand von insgesamt 12.05 Stunden ist nicht zu bean
stan
den, ebenso wenig die Auslagen in der Höhe von
Fr.
112.5
9.
Berechnungsbasis ist ein Stundenansatz von
Fr.
250.--. Das Sozialversicherungsgericht geht praxis
ge
mäss von einem Stundenansatz von
Fr.
220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer)
aus.
So berechnet ergibt sich eine Entschädigung von
Fr.
2'976.-- (
[
12,05 h x
Fr.
220.--
+
Fr.
112.
6
0
] x
10
7.7
%
).
D
as teilweise Unterliegen der Beschwerde
führerin rechtfertigt eine Kürzung um einen Drittel. Somit hat die Beschwer
de
führerin An
spruch auf eine Prozessentschädigung in der Höhe von
Fr.
1'984.-- (
Mehrwert
steuer und Barauslagen
inbegriffen
).