# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 55257d3c-612a-47f1-89cb-988f527d3f8a
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen  am Bezirksgericht Bülach vom 27. Januar 2020 (FE190178-C)
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Nach Einsicht in die Verfügung des Bezirksgerichts Bülach vom 27. Januar 2020,
mit welcher das Massnahmebegehren des Klägers gutgeheissen wurde (Urk. 2),
nach Einsicht in die hiergegen von der Beklagten am 11. Februar 2020 (Datum
Postaufgabe) erhobene Berufung (Urk. 1),
da die angefochtene Verfügung bislang erst in unbegründeter Form ergangen ist
(vgl. Urk. 2 S. 2; durch die Vorinstanz bestätigt, Prot. S. 2),
da gegen einen unbegründeten Entscheid kein Rechtsmittel erhoben werden
kann, sondern zuerst eine Begründung zu verlangen ist, und erst danach gegen
den in begründeter Ausfertigung ergangenen Entscheid das entsprechende
Rechtsmittel erhoben werden kann (vgl. Art. 239 Abs. 2 ZPO),
weshalb auf die Berufung der Beklagten nicht eingetreten werden kann,
da die Rechtsmittelbelehrung der (erst in unbegründeter Ausfertigung ergange-
nen) Verfügung unzutreffend ist, indem statt dem Hinweis, dass innert 10 Tagen
eine Begründung verlangt werden kann, die Berufung belehrt wird (Urk. 2 S. 2),
weshalb für das Berufungsverfahren der (nicht anwaltlich vertretenen) Beklagten
keine Kosten aufzuerlegen (vgl. Art. 107 Abs. 2 ZPO) und keine Parteientschädi-
gungen zuzusprechen sind (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO),
da die Berufung der Beklagten als Gesuch um Begründung der angefochtenen
Verfügung an die Vorinstanz weiterzuleiten ist,

## Considerations