# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c7d30795-08c0-4887-9d9d-38155a8b2cea
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1976, ist von Beruf Verkäufer und war zuletzt bei der
Y._
im
Z._
angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 24. Februar 2002 erlitt er beim Fussballspielen eine Distor
sion des linken Knies und zog sich dabei e
ine vordere Kreuzbandruptur zu
(
Urk.
8/1 und
Urk.
8/3)
. Die SUVA gewährte Heilbehandlung sowie Taggeld und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom
6.
September 2005 ab dem 1.
September 2005 eine Invalidenrente zu (bei eine
m
Erwerbsunfähigkeits
grad von 100
%
, nebst einer Integritätsen
tschädigung von 30 % für die or
ganischen Beschwerden;
Urk.
8/96
).
1.2
Mit
Verfügung vom
6.
Dezember 2005
sprach
auch die
Sozialversicherungs
an
sta
lt
des Kantons Zürich, IV-Stell
e,
X._
eine ganze Invalidenrente
zu, dies
mit Wirkung ab 1. Februar 2003 (Urk.
8/107
).
Am
1
8.
Juni 2008
verfügte die SUVA
, dass die Rente nicht geändert und für die
verbliebene Beeinträchti
gung der
Psyche eine Integritätsentschädigung von 5
%
ausgerichtet werde (
Urk.
8/127).
1.3
Gestützt auf die Ergebnisse
zweier Gutachten, die von der IV-Stelle eingeholt
worden waren
(polydisziplinäres
A._
-Gutachten vom 3
1.
Oktober 200
8
,
Urk.
8/131
,
und
p
sychiatrisches Gutachten von
Dr.
med.
B._
, Facharzt
FMH
für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1
2.
Oktober 2009
,
Urk.
8/143)
,
sowie eine kreisärztliche orthopädische Untersuchung vom
9.
März 2010
(
Urk.
8/151)
reduzierte
die SUVA die Rente m
it Verfügung vom 1
0.
Juni 20
10
auf 20
%
(Urk. 8/164)
. Sie begründete diesen Entscheid damit,
das
s
keine
die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigenden, psychischen Beschwerden
mehr
vorliegen würden
. Der Versicherte erhob
dagegen
mit Erfolg Einsprache
.
Nach Einholung einer Aktenbeurteilung beim versicherungspsychiatrischen Dienst (
Urk.
8/175)
verfügte
die SUVA
am
8.
April 2011
, dass die bisherige Rente beibehalten
und die Verfügung vom 1
0.
Juni 2010 vollumfänglich zurückgenommen
werde
(Urk.
8/177)
.
1.
4
Mit
Verfügung vom 1
5.
Juni 2012
hob die IV-Stelle die Rente
auf Ende des der Zustellung folgenden Monats
hin
auf (
Urk.
8
/
185
). Die von
X._
hiege
gen
erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 1
6.
Juni 2014 in dem Sinne gut, als die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese nach Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente neu verfüge (Urk.
8
/
204/2-19
;
Prozess-Nr.
IV.2012.00764). Die IV-Stelle veranlasste
hierauf
eine polydisziplinäre Exper
tise, die am 17.
Februar 2015 vom
C._
erstattet wurde (Urk.
8
/
211
/5-69
)
,
und hielt m
it Verfü
gung vom 2
9.
Mai 2015
sinngemäss
an der Leistungseinstellung per Ende Juli 2012
fest (
Urk.
8/228)
.
Die
vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde
wies das hiesige Gericht mit heutigem Urteil ab (
Prozess-Nr.
IV.2015.00705).
1.5
Mit Verfügung vom
7.
Mai 2015 hob die SUVA die Rente per
1.
Juni 2015 auf (
Urk.
8/
223.1-3
), woran sie auf
Einsprache des Versicherten hin
(
Urk.
8/226 und
Urk.
8/236
)
mit Entscheid vom 1
3.
August 2015 festhielt (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X._
am 1
5.
September 2015 Beschwerde (
Urk.
1) mit dem Antrag, der
Einspracheentscheid
vom 1
3.
August 2015 (
Urk.
2) sei aufzu
heben und
es sei
ihm
„
die somatisch begründete UVG-Rente von 20
%
“
zu gewähren (S. 2).
Zudem beantragte er die Durchführung eines zweiten
Schrif
tenwechsels
(S. 4). Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 2
1.
Oktober 2015 auf Abweisung (
Urk.
7), was dem Beschwerdeführer zusammen mit dem Hinweis, das Gericht erachte die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels nicht als erforderlich
,
mit Verfügung vom
2.
November 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
9).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Nach
Art.
53
Abs.
2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
ver
sicherungsrechts
(ATSG) kann der Versicherungsträger durch
Wieder
erwägung
auf formell rechtskräftige Verfügungen oder
Einspracheentscheide
zurück
kommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Die erstgenannte Voraussetzung meint, dass kein vernünftiger Zweifel an der (von Beginn weg bestehenden) Unrichtigkeit der Verfügung
(gemeint ist
hiebei
immer auch ein allfälliger
Einspracheentscheid
)
möglich, also einzig dieser Schluss denkbar ist. Dieses Erfordernis ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprechung unvertretbar war, weil sie auf
grund falscher Rechtsregeln erfolgte oder weil massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Zweifellos unrichtig ist die Verfügung auch, wenn ihr ein unhaltbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde, insbeson
dere wenn eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu einem unvollständigen Sachverhalt führte (vgl.
Art.
43
Abs.
1 ATSG). Die Frage nach der zweifellosen Unrichtigkeit beurteilt sich nach der Rechtslage im Zeitpunkt des Verfügungserlasses, einschliesslich der damaligen Rechtspraxis.
Eine
Wieder
erwägung
einer prozentgenauen Invalidenrente bedingt sodann, dass die
Differenz des Invaliditätsgrades zu der als zweifellos umsichtig erkannten Verfügung mindestens 5 Prozentpunkte beträgt (BGE 140 V 77 E. 3.1).
1.2
Die Wiedererwägung ist jederzeit möglich (vgl.
Art.
53
Abs.
2
ATSG
), insbeson
dere auch
,
wenn die Voraussetzungen der Revision nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG nicht erfüllt sind.
Es
bestehen
keine zeitlichen Schranken für Wiederwägungen. So ist die Verwaltung namentlich auch nach über zehn Jahren seit
Verfügungs
erlass
befugt
, auf eine zweifellos unrichtige
Leistungszusprache
oder -
verwei
gerung
wiedererwägungsweise zurückzukommen
(BGE 140 V 514 E.
3.5). Sie prüft dabei den Rentenanspruch für die Zukunft frei (
BGE 140 V 514 E.
5).
Es ist wie bei einer materiellen Revision nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG auf der Grund
lage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der
Invaliditäts
grad
im Zeitpunkt der Verfügung oder des
Einspracheentscheides
zu ermitteln, woraus sich die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs ergeben (Urteil
des Bundesgerichts
9C_960/2008 vom
6.
März 2009 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.
3
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG). Invalidität ist die voraus
sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsun
fähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der
unfallbe
dingten
Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmass
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führt
e
in der Verfügung vom
7.
Mai 2015
und im
Ein
spracheentscheid
vom 1
3.
August 2015
aus, die adäquate Kausalität zwischen dem Unfall vom 2
4.
Februar 2002 und den psychischen Beschwerden hätte laut dem Urteil des Sozialversicherungsgerichtes des Kantons Zürich vom 1
6.
Juni 2014 kaum bejaht werden können. Die Verfügung vom
6.
September 2005 sei deshalb
zum damaligen Zeitpunkt
zweifellos unrichtig gewesen
. Für die
Ren
tenprüfung
seien somit allein die
erwerblichen Auswirkungen der
somatischen Unfallfolgen massgebend.
Diese seien bislang in keiner in Rechtskraft erwach
senen Verfügung separat beurteilt worden
. Laut
dem Gutachten vom 1
7.
Fe
bruar 2015
seien dem Beschwerdeführer
noch leichte bis mittelschwere, wechsel
belastende und dabei vorwieg
end sitzende Tätigkeit
en
zumutbar
. Die
unfall
bedingte
Erwerbseinbusse betrage 7.6
%
(
Urk.
2 und
Urk.
8/223.1-3)
.
In der Beschwerdeantwort vom 2
1.
Oktober 2015 fügte die Beschwerdegegnerin an, es würden keine konkreten Anhaltspunkte vorliegen, wonach der Beschwer
deführer bei guter Gesundheit einen beruflichen Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen realisiert hätte (
Urk.
7
Rz
.
11.1).
2.2
Der Beschwerdeführer hielt dem
im Wesentlichen
entgegen, mit Verfügung vom 1
0.
Juni 2010 sei eine verbleibende Erwerbseinbusse von 20
%
festgestellt wor
den
, diese habe sich seither nicht verändert
, weshalb
kein Anlass
bestehe
, an dieser
eigentlich rechtskräftig entschiedenen,
verbleibenden Erwerbseinbusse
etwas zu ändern. Betreffend die umstrittenen psychischen Unfallfolgen sei ein Verfahren gegen die
IV-Stelle
offen. Diese Frage tangiere aber die
verbleibende
Invalidität von 20
%
,
die
aus körperlich
en Einschränkungen resultiere,
nicht (
Urk.
1 S. 2 f. Ziff.
3
f.). Im Weiteren habe die Beschwerdegegnerin
bei der Vor
nahme des Einkommensvergleichs
den Untersuchungsgrundsatz
verletzt, indem sie sich
nicht
bei ihm erkundigt
habe,
was er heute tun würde, wenn er gesund geblieben wäre (S. 3
Ziff.
1
). Der Beschwerdeführer wies
zudem
auf Art.
24
Abs.
2
der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV)
hin und fügte an, er könnte heute im Gesundheitsfall im Betrieb seiner Ehefrau
mitarbeiten
und dabei mindestens Fr.
100‘000.-- verdienen (S. 3
Ziff.
2). Er bemängelte
auch
, dass kein leidensbedingter Abzug gewährt worden sei (S. 3
Ziff.
3).
Zudem wären nach Ansicht des Beschwerdeführers die Kinderzulagen zum
Validen
ein
kommen
hinzuzurechnen (S. 4
Ziff.
4). Er
erklärte sodann, er
ziehe nun in Betracht,
bei seiner
Ehefrau einzusteigen, weshalb sich deren Befragung zu den Möglichkeiten eines allfälligen Einsatzes in ihrem Unternehmen rechtfertige (S.
4
Ziff.
5)
.
3.
3.1
M
it rechtskräftigem Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 1
6.
Juni 2014
wurde festgestellt,
dass
die
Zusprache
einer ganzen Rente mit
Verfügung vom 6. September 200
5
zum einen bereits im Lichte der damals
geltenden
Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende
somatoforme
Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken vermögen,
zweifellos unrichtig war
.
Zum anderen ist der
Unfall des Beschwerdeführers
(Knieverletzung beim Fussballspielen) zu den leichten Unfällen zu zählen. Bei leichten Unfällen wird in der Regel
praxisgemäss
der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen ohne weiteres verneint, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter
Einbezug unfallmedizinischer
Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass
ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
, 115 V 133 E. 6a).
Die Berücksichtigung einzig der körperlichen Defi
zite hätte
– auch das ist erstellt –
zu einem deutlich tieferen Invaliditätsgrad geführt.
Auf die diesbezüglichen Erwägungen
im Urteil
kann verwiesen werden (
Prozess-Nr. IV.2012.00764,
Urk.
8/20
4
/
2
-19
E.
4
).
Die Verfügung vom
6.
September 2005 erweist sich somit betreffend die psychi
schen Beschwerden als offensichtlich unrichtig.
Die Berichtigung ist von erheb
licher Bedeutung
.
Folglich sind die
Wiedererwägung
svoraussetzungen
gemäss
Art.
53
Abs.
2 ATSG
erfüllt
.
Der revisionsweisen Bestätigung der Rente mit Verfügung vom 1
8.
Juni 2008 (
Urk.
8/127) lag derselbe Fehler zugrunde wie der ursprüng
lichen
Rentenzusprache
.
Keine Rechtswirkung
entfalten
konnte
sodann
die Verfügung der
Beschwerdegegnerin
vom 10.
Juni 2010
(
Urk.
8/164)
,
welche
im
Einspracheverfahren
durch
die
Verf
ügung vom 8.
April 2011 ersetzt wurde
(
Urk.
8/177;
vgl. der Einwand des Beschwerdeführers in
Urk.
1 S.
2
).
3.2
Anzufügen bleibt, dass
der Umstand, dass ein Rentenanspruch im Rahmen perio
disch durchgeführter Revisionsverfahren bestätigt wurde, der
wiedererwä
gungsweise
n
Aufhebung einer zweifellos unrichtigen Verfügung praxisgemäss nicht entgegen steht (Urteil
e des Bundesgerichts
I 859/05 vom 1
0.
Mai 2006 E.
2.2 sowie
9C_401/2014 vom 2
6.
November 2014 E. 4.1
).
Im Weiteren
erfolgte nach Lage der Akten auch die
Bestätigung der
Rentenzusprache
mit Verfügung vom 8. April 2011
(
Urk.
8/177)
in Unkenntnis
der der Verfügung vom
6. Sep
tember 200
5
zugrundeliegenden Mängel
.
Es wurde damals eine
vom 3
0.
März 2011 datierende
psychiatrische Aktenbeurteilung bei
Dr.
med.
D._
,
Fach
ärztin
für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
vom
v
ersicherun
gsme
dizi
nischen
Dienst der SUVA
ein
ge
holt
. Dr.
D._
hielt darin
fest
, dass die ursprüngliche Einschätzung, wonach aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeits
unfähigkeit bestanden habe, nicht klar unzutreffend
gewesen
und
seither
auch keine wesentliche Verbesserung eingetreten
sei
(
Urk.
8/175)
. Eine
versi
cherungsrechtliche
Würdigung dieser medizinischen Beurteilung un
terblieb indessen (erneut).
Dies führt zum Schluss, dass e
ine Neubeurteilung auch ohne wesentliche Verän
derung der gesundheitlichen Situation gestützt auf ein umfassendes medizini
sches Gutachten möglich
ist
.
4.
Die
C._
-Gutachter
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Rheumatologie FMH, Dr.
med.
F._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
,
sowie Dr.
med.
G._
, Facharzt für Innere Medizin FMH, stellten in ihrer Expertise vom 17. Februar
2015 (
Urk.
8
/
211/5-69
) folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 52):
1.
persistierende Knieschmerzen links mit/bei:
Status nach traumatischer vorderer Kreuzbandruptur beim Fussballspielen am 24.
Fe
bruar 2002
Status nach
arthroskopisch
assistierter vorderer Kreuzbandplastik mittels freiem Liga
men
tum
patellae
-Transplantat am 2
6.
April 2002
aktuell unklarer
residueller
Schmerzsymptomatik
2.
Periarthropathia
humeroscapularis
tendinotica
beidseits, rechtsbetont
Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
massen die
Gutachter
den nachfolgen
den Diagnosen zu (S. 52):
3.
i
nsulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 1 mit/bei:
Erstdiagnose
1992
aktuell unter intensivierter Basis-Bolus-
lnsulintherapie
mässig eingestellt
beginnender diabetischer
Nephrop
athie
mit Mikroalbuminurie
peripherer, rein sensibler Polyneuropathie
4.
e
ssentielle arterielle Hypertonie
5.
Hyperlipidämie
6.
p
sychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizier
ten Erkrankun
gen (ICD-10
F54)
7.
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig l
eichte Episode (ICD-10 F33.00)
Die Gutachter gaben an, im Rahmen der aktuellen psychiatrischen Exploration habe eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit ausgeschlossen werden können. Die Schmerzen stünden nicht im
Haupt
fokus
der Aufmerksamkeit des Beschwerdeführers. Vielmehr sei eine
Selbst
limitierung
erkennbar. Letztlich handle es sich um eine maladaptive
Schmerz
verarbeitung
, die diagnostisch am ehesten unter der Rubrik psycholo
gische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Krank
heiten (ICD-10 F54) zu kodieren sei. Des Weiteren liege noch eine leichte depressive Symptomatik vor. Die affektive Schwingungsfähigkeit sei leicht ein
geschränkt, der Beschwerdeführer sei im Affekt leicht deprimiert. Er sei inner
lich leicht angespannt und die Vitalgefühle seien leicht herabgesetzt. Hinweise für eine schwerer(e) ausgeprägte depressive Episode gebe es nicht. Der Versi
cherte könne noch Freude empfinden. Er habe sich sozial nicht zurückgezogen, besuche etwa das Training sowie die Fussballspiele seines Sohnes oder gehe in den Laden seiner Frau und helfe, zum Beispiel bei Übersetzungen. Insgesamt habe sich seit dem Jahr 2008 in psychischer Hinsicht an der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers nichts Wesentliches verändert. Es liege kein psychiatrisches Leiden vor, das eine langfristige Einschränkung der Arbeitsfä
higkeit mit sich bringen könne (S. 59 f.).
Im rheumatologischen Teilgutachten berichtete
Dr.
E._
von einem Versicher
ten in gutem Allgemeinzustand, wobei er ein ostentatives Hinken wahrnahm.
Dr.
E._
gab an, die massiven Knieschmerzen auf der linken Seite seien bei ordentlich guter Funktion nicht erklärbar.
Auffallend sei, dass bei dieser massi
ven Schonung der linken unteren Extremität keine muskuläre Atrophie im Bereich des
Quadrizeps
oder der Wade festzustellen sei. Auch den beidseits, rechts betont, und als extrem stark angegebenen Schulterschmerzen stehe nur ein mässig klinisch-pathologischer Befund gegenüber (S. 42 f.).
In ihrer Zusammenfassung gaben die
C._
-Gutachter an, der Beschwerdeführer sei unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde aus rheumatolo
gischer Sicht qualitativ in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Schwere kör
perliche sowie schulter- oder kniebelastende Tätigkeiten seien ihm nicht mehr zumutbar. Der Beschwerdeführer sei indes in einer vorwiegend sitzenden und wechselbelastenden leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne regelmässige Überkopfarbeiten und ohne dauerndes Arbeiten in stehender, gehender, knien
der oder kauernder Haltung zu 100
%
arbeitsfähig. Aus internistischer und psy
chiatrischer Sicht bestehe keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aufgrund des insulinpflichtigen Diabetes seien Schichtarbeiten sowie Tätigkei
ten als beruflicher LKW- oder Busfahrer nicht geeignet (S. 60).
Zur Frage nach dem zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit führten die Gutach
ter aus, retrospektiv könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen we
rden, dass das hier formulierte
Belastungsprofil, was die Einschränkungen von Seiten des linken Knies betreffe, seit 2002 bestehe. Ein ähnliches
Zumut
barkeitsprofil
sei bereits im Jahr 2004 vom SUVA-Kreisarzt Dr. med.
H._
formuliert und im Jahr 2010 vom SUVA-Orthopäden Dr. med.
I._
bestätigt worden (S. 60 f.). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als
Verkaufsbe
rater
in einem
Z._
eines Warenhauses sei der Beschwerdeführer seit dem Unfall im Jahr 2002 dauerhaft zu 100
%
eingeschränkt (S. 62).
Das
im Jahr 2008 vom
A._
-Orthopäden postulierte CRPS liege hingegen nicht vor. Die Einschränkungen von Seiten der Schultern bestünden aktenkundig seit Sommer 2012 und seien damals von den Orthopäden der
Klinik J._
als „
frozen
shoulder
“ gedeutet worden. Aus psychiatrischer Sicht bestehe spätestens seit der Begutachtung durch das
A._
im Jahr 2008 keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr (S. 61). Aufgrund der Berichtslage und der aktuellen Untersuchung sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2008 mehrheitlich unter einer leichten depressiven Symptomatik gelitten habe. Die Dauer der von Dr. med.
K._
im Bericht vom
4.
September 2012 diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode sei aufgrund der Aktenlage nicht einschätzbar (S. 62). Nicht nachvollziehbar seien die im selben Bericht
gestellten Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie einer
somatoformen
Schmerzstörung (S. 61).
5.
5.1
Die Exp
ertise des
C._
vom 1
7.
Februar
2015
beruht auf fachärztlichen Unter
su
chungen in den massgebenden Disziplinen, berücksichtigt die relevanten
Vor
akten
wie auch die geklagten Beschwerden und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Verhältnisse und in der Begründ
ung der Schlussfolgerungen ein. Damit liegt eine medizinische Entscheidungsgrundlage vor, welche die Anforde
rungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage voll
um
fänglich erfü
llt (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a).
5.2
Die Beweiswertigkeit des Gutachtens ist zwischen den Parteien denn auch
grund
sätzlich
unbestritten.
Mit dem
C._
-Gutachten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer
als Folge der beim Unfall
vom 2
4.
Februar 2002 erlittenen
Knieverletzung
in
seinen
möglichen Tätigkeitsfeldern eingeschränkt ist. Die zuletzt
verrichtete Arbeit
als
Verkaufsberater in einem
Z._
kann er nicht mehr ausüben.
Keine unfallbedingte Einschränkungen bestehen indes in Bezug auf w
echselbelastende
,
körperlich leichte bis mittelschwere
und
kniean
gepasste
Tätigkeiten
, die
ihm
in einem
10
0
%
-Pensum
zumutbar
sind
.
Keine Rolle spielen können im Bereich der Unfallversicherung die
nicht
unfallbeding
ten
Schulterbeschwerden sowie
auch
die E
inschränkungen, die sich aus dem
insulinpflichtigen Diabetes
ergeben
.
6.
6.1
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der
unfallbedingt
einge
schränkten
Leistungsfähigkeit
.
6.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
ein
kommens
entscheidend, was die versicherte
Person im Zeitpunkt des
früh
st
möglichen
Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
schein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkom
mens
entwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein
lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen)
.
Der Beschwerdeführer hätte nach den unbestritten gebliebenen Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin
Y._
vom 1
7.
März 2015 im Jahr 2015
Fr.
65‘303.-- verdient (
Fr.
4‘945.-- x 13 plus
Fr.
1‘018.--;
Urk.
8/218).
Da die Lohnangaben der ehemaligen Arbeitgeberin
über die Jahre
hinweg
teil
weise schwankten
(vgl. etwa
Urk.
8/149.2)
,
ist
für das
Valideneinkommen
zugunsten des Beschwerdeführers, der
eine zweijährige Ausbildung im Detail
handel abgeschlossen und im Unfallzeitpunkt offenbar bereits das dritte Lehr
jahr in Angriff genommen hatte (
Urk.
8/11),
auf den
Medianlohn im Detailhan
del bei Tätigkeiten, die Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen,
laut der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstrukturerhe
bung
(LSE)
abzustellen
(LSE
2010 Tabelle TA1 S
.
27
Ziff.
47)
.
Der dort ver
merkte Monatslohn im Betrag von
Fr.
5‘052.-- muss sodann auf zwölf Monate hochgerechnet sowie an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit ange
passt werden (hier rechtfertigt sich die
Annahme
, dass die wöchentliche
Arbeitszeit im Handel im Jahr 2015
wie in den Vorjahren 4
1,9
Stunden
beträgt;
für die vorangegangenen Jahre vgl.
Die Volkswirtschaft 3/4
-
2015,
A
ktuelle Wirts
chaftsdaten, S. 88 Tabelle B
9.2). Unter Berücksichtigung der bei Männern zwischen 2010 und 2015 stattgefundenen Nominallohnentwicklung (Indexstand 2010: 2150, Indexstand 2014: 2220;
vgl.
„
Entwicklung
der
Nominallöhne,
der
Konsumentenpreise
und
der
Reallöhne, Schweiz 1976-2014
“,
abrufbar unter
http://www.bfs.admin.ch
;
+ 0.8
%
für die Lohnentwicklung
bis
2015, vgl. Urk.
8/221
), resultiert
ein
Valideneinkomme
n
von
Fr. 6
6
‘
095
.
80
.
Nicht massgebend
sein
kann demgegenüber die
eher
als
vage
Möglichkeit
denn
als
überwiegend wahrscheinlich
e
Tatsache formulierte
Angabe des Beschwer
deführers
,
er „könnte“
bei guter Gesundheit
zum Beispiel im Betrieb seiner Ehe
frau als Verkäufer mitarbeiten und mindestens Fr.
100‘000.-- verdienen
(
Urk.
1
S. 3
Ziff.
2)
.
Nicht ersichtlich ist
deshalb
auch, inwiefern die
Beschwerdegegne
rin
ihren
Untersuchungsgrundsatz verletzt haben soll
, in dem sie nicht beim Beschwerdeführer nachfragte, was er
heute
im Gesundheitsfall tun würde, sondern
mangels konkreter Anhaltspunkte für einen beruflichen Aufstieg auf die von der Praxis aufgestellte Vermutung abstellte
.
Nicht zum
Valideneinkommen
hinzuzurechnen sind
sodann
die
Kinderzulagen
(Urteil des Bundesgerichts
8C_527/2012
vom 2
1.
November 2012 E. 4.1
).
Während
diese
zwar
in den versicherten Verdienst einzurechnen
sind
(Art. 22 Abs. 2
lit
. b
UVV
),
haben sie
beim
Valideneinkommen
–
gleichermassen wie beim Invalideneinkommen
–
ausser Acht zu bleiben (Urteil
des Bundesgerichts 8C_58/
2
010 vom
2
8. Juni
2
010 E. 3.
2
).
Soweit sich der Beschwerdeführer bei seinen Ausführungen auf
Art.
24
Abs.
2 UVV beruft, ist festzuhalten, dass
sich
diese
Bestimmung
(ebenfalls)
auf die Bemessung des (vorliegend nicht streiti
gen) versicherten Verdienstes und nicht auf die Ermittlung des
Valideneinkom
mens
bezieht und bereits aus diesem Grund keine Rolle spielen kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_71/2014 vom 1
2.
Juni 2014 E. 4.1).
6.3
Übt die
versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit
aus
, so können nach der Rechtsprechung
zur Festsetzung des Invalideneinkommens
entweder
Tabellen
löhne
gemäss
den
vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE)
oder DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei Erlass ihrer Verfügung vom 7. Mai 2015 (Urk. 8/22
3.1-3
) auf DAP-Zahlen aus den Jahren 2014 und 2015 und ermittelte so nach Anpassung an die
Lohnentwicklun
g einen in fünf möglichen DAP-Profilen durchschnittlich erzielbaren Verdienst von Fr. 60‘346.-- (vgl. Urk. 7/221).
Auf der zusammenfassenden Darstellung werden die Minimal-, Maximal- sowie Durchschnittslöhne der fünf ausgewählten DAP-Stellen einzeln und im Total aller dem Profil entsprechenden
fünf
Suchresultate gegenüberge
stellt. Auf derselben Zusammenfassung finden sich
Angaben über die Gesamt
zahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumen
tierten Arbeitsplätze (1
30
), über den
Minimal
- und den
Maximallohn
sowie über den Durchschnittslohn
,
der dem Behinderu
ngsprofil entsprechenden
verwende
ten
Gruppe (
Urk.
8/221). Mit diesen
Angaben wurde
n
die
in BGE 129 V 472 aufgestellten
Anforderungen
an auf die DAP gestützte Einkommensvergleiche
erfüllt.
Konkret
wird das DAP-Blatt für
eine sehr oft sitzend auszuführende leichte/
fein
motorische
Tätigkeit als Elektrokontrolleur (Endkontrolle der mon
tierten Glasfaserkabelstecker) in der Industrie herange
zogen
(DAP-Nummer
8080
, Monatslohn von
13 x
Fr. 4‘
510
.--, Urk.
8
/
221.
6-9). Im Weite
ren stützt sich die DAP-Auswahl auf ein Erfassungsblatt für eine
ebenfalls leichte/feinmotorische und sehr oft sitzend auszuführende Tätigkeit als
Produk
tionsmitarbeiter
„Kristallbearbeitung“ in der Industrie mit
der
Arbeitsplatz
be
schreibung „Kleinteile aufkleben, Positionierarbeiten, Bestückungsarbeiten, Schleif- und Polierarbeiten
“
, wobei lediglich Grundschule vorausgesetzt wird
(DAP-Nummer
3851
,
Lohnspanne zwischen
13 x
Fr.
4‘200.-- und
Fr.
4‘850.--
, Urk.
8
/
221.10-13
). Ebenfalls
heran
gezogen wurden bei dieser Auswahl eine
wahlweise sitzend oder stehend auszuführende
Stelle
am Förderband, an der die Modelbrote für die Verpackungsanlage aufgestellt werden müssen
(DAP-Num
mer
9970
, Lohnspanne zwischen
13 x
Fr. 4‘
304.--
und Fr. 4‘
760.--,
Urk.
8
/
221.14-17
) und eine
sitzende
Tätigkeit
als Qualitätskontrolleur von Backwaren
(DAP
Nummer
8326
,
Monatslohn von
13 x
Fr. 4‘
596
.--, Urk.
8/221.18-21
). Schliesslich wurde das DAP-Erfassungsblatt für die
als sehr leichte, wahlweise sitzend oder stehen
d
beschriebene Tätigkeit in der Montage im Bereich Klima, Lüftung und Heizung
herangezogen (DAP-Nummer
11305
, Lohnspanne zwischen
14 x
Fr.
4‘243.--
und Fr. 4‘
855
.
--
, Urk.
8
/
221.22-25
).
Die ausgewählten Arbeitsplätze entsprechen der unfallbedingten Beeinträchtigung
. Es
handelt
sich um leichte bis mittelschwere
Tätigkeiten, die mit den
Kniebe
schwerden
vereinbar und dem Beschwerdeführer somit allesamt zumutbar sind. Zudem ist bei
kein
er Tätigkeit
Schichtbetrieb nötig, weshalb
die zugezogenen Stellenprofile
auch mit dem insuli
npflichtigen Diabetes vereinbar wären.
Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist
nicht zu beanstanden
.
6.
4
Soweit der Beschwerdeführer
geltend macht
e
, es sei ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen,
da er praktisch nur noch sitzende Tätigkeiten mit kurzen
Geh
strecken
absolvieren könne, was bei Versicherten ohne Ausbildung den Lohn der Kategorie 4 herabsetze (
Urk.
1 S. 4
Ziff.
3), übersieht er
, dass das
Invaliden
einkommen
nicht mittels LSE-Löhnen, sondern anhand der DAP bestimmt wurde. Rechtsprechungsgemäss sind hie
r
bei keine leidensbedingten Abzüge zulässig (BGE 129 V 472 E.
4.2.3
).
Sind, wie vorliegend, die Voraussetzungen gemäss
BGE 129 V 472
erfüllt, ist
vielmehr grundsätzlich davon
auszugehen, dass die versicherte Person an den fünf aus der DAP ausgewählten Arbeits
stellen die Löhne zu erzielen vermöchte, die dem Mittel der angegeben Mini
mal- und Maximalwerte entsprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_149/2012 vom 1
6.
Mai 2012 E. 2.2 mit Hinweisen).
Keine entscheidende Rolle spielen kann
zudem
angesichts dieser korrekten Ermittlung potentieller Verdienstmög
lichkeiten unter
Beizug
von DAP-
Zahlen
, was der Beschwerdeführer im Unter
nehmen seiner Ehefrau verdienen könnte, weshalb auf die
diesbezüglich
offe
rierte Befragung zu verzichten ist.
6.5
Aus dem Vergleich des
Valideneinkommens
von
Fr. 6
6
‘
095
.
80
mit dem
Invali
den
einkommen
von
Fr.
60‘346.--
resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr.
5‘749.80 beziehungsweise 8
,
7
%
und somit ein unter dem für einen Renten
anspruch vor
aus
gesetzten Invaliditätsgrad von mindestens 10
%
. Dies führt zur Ab
weisung der Beschwerde.