# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6fcdc36b-eb9d-429a-b343-724396f07348
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens verfügte die Einzelrichterin im summarischen Verfahren des Bezirkes Dietikon am 4. Dezember 2009 unter Verweis auf die zwischen den Parteien unter Mitwirkung des Gerichts am 4. Dezember 2009 geschlossene Vereinbarung, der Beklagte verpflichte sich in Bezug auf den Unterhalt, gestützt auf Art. 176 Abs. 1 Ziffer 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210), der Klägerin für die Dauer des Getrenntlebens monatliche Kinderunterhaltsbeiträge für die beiden Kinder von je Fr. 1'200.- zu bezahlen. Die Unterhaltsbeiträge seien jeweils im Voraus zahlbar, und zwar jeweils auf den Ersten eines jeden Monats, erstmals rückwirkend auf den 1. Oktober 2008. Der Beklagte verpflichte sich im Weiteren, der Klägerin für die Dauer des Getrenntlebens folgende monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge zu bezahlen: ab 1. Oktober 2008 bis 31. August 2009 Fr. 4'875.-, ab 1. September 2009 bis 30. November 2009 Fr. 3'580.- und ab 1. Dezember 2009 Fr. 4'000.-. Auch diese Unterhaltsbeiträge seien im Voraus zahlbar, und zwar jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Parteien hätten zudem vereinbart, allfällige Boni des Beklagten je hälftig zu teilen. Der Beklagte verpflichte sich diesbezüglich, der Klägerin jeweils Ende April eine Bestätigung seines Arbeitsgebers betreffend Bonus zukommen zu lassen.
B. Mit dem am 11. März 2010 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 2100203 wurde A. vom Betreibungsamt Kreis Maienfeld aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 6'400.- nebst Zins zu 5% seit dem 9. März 2010 zu begleichen. Als Forderungsgrund wurden die Unterhaltsbeiträge des Monates März 2010 genannt. Der Zahlungsbefehl wurde A. am 16. März 2010 zugestellt, welcher gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
C. Mit Schreiben vom 8. April 2010 gelangte B. an das Bezirksgericht Landquart und ersuchte um Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
D. A. machte von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen, mit der Eingabe vom 22. April 2010 Gebrauch. Dabei führte er im Wesentlichen aus, er habe im Zeitraum vom 1. Oktober 2008 bis 31. Dezember 2009 effektive Unterhaltszahlungen in der Höhe von Fr. 125'452.40 geleistet. Gemäss der Verfügung der Einzelrichterin im summarischen Verfahren des Bezirkes Dietikon vom 4. Dezember 2009 belaufe sich die Forderung jedoch lediglich auf Fr. 104'365.-. Folglich habe er für diese Periode Fr. 21'087.40 zu viel bezahlt,
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weshalb er für die Monate Januar 2010, Februar 2010 und März 2010 keine Unterhaltszahlungen vorgenommen und diese erst im April 2010 wieder ausgeführt habe. Dabei verwies er insbesondere auf das Schreiben vom 30. Dezember 2009, gemäss welchem er der Rechtsanwältin von B. wie vereinbart eine Zusammenstellung der bereits geleisteten Zahlungen an B. habe zukommen lassen. An der vom Bezirksgericht Landquart auf den 30. April 2010 angesetzten Rechtsöffnungsverhandlung erschien einzig A..
E. Das Bezirksgerichtspräsidium Landquart verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 30. April 2010, mitgeteilt am 7. Mai 2010, wie folgt:
„1. In Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuches wird der von A. in der Betreibung Nr. 2100203 des Betreibungsamtes Kreis Maienfeld erhobene Rechtsvorschlag beseitigt und B. für den Betrag von Fr. 6'400.00 nebst 5% Verzugszins seit 9. März 2010 die definitive Rechtsöffnung erteilt.
2. Die Spruchgebühr von Fr. 300.00 wird dem Gesuchsgegner auferlegt. Sie wird der Gesuchstellerin in Rechnung gestellt, unter Erteilung des Regressrechtes.
Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, die Gesuchstellerin ausseramtlich mit Fr. 50.00 zu entschädigen.

## Considerations