# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f8adefb1-971c-5343-97c9-14ae7f4fe517
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ A. A. und J. E. A. sind Eigentümer des Grundstückes Nr. 00 (Grundbuch N.-K.-S.) in
K., auf dem sich mehrere Gebäude, unter anderem auch ihr Wohnhaus, befinden. Das
Grundstück liegt in der zweigeschossigen Kernzone. Ebenfalls in ihrem Eigentum
stehen die weiter westlich gelegenen Grundstücke Nr. 01 (Landwirtschaftszone) und
Nr. 02 (Wohn-Gewerbezone WG2 und Landwirtschaftszone). Der nicht in der
Landwirtschaftszone liegende Teil dieser Parzelle wurde an die Sportbahn K.-W. AG
vermietet und wird von dieser als Parkplatz für die anreisenden Skitouristen genutzt.
Südwestlich des Grundstückes Nr. 00, getrennt durch die xxx-strasse, befindet sich ein
Teil des landwirtschaftlichen Gewerbebetriebs von E. F. (Nr. 03). Anfangs des Jahres
2009 intervenierten A. A. und J. E. A. bei der Gemeinde N.-K. gegen die Nutzung
dieses Grundstückes als Parkfeld für die Skitouristen und Kunden der K.-W.-Bahn.
Nachdem im Rahmen des Schriftenwechsels und einer Besprechung keine Lösung
gefunden werden konnte, forderten A. A. und J. E. A. die Politische Gemeinde N.-K.
auf, bis 15. September 2009 ein Bewilligungsverfahren für die Nutzung des
Grundstückes Nr. 03 als Parkplatz einzuleiten. Mit Schreiben vom 11. September 2009
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/17
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
teilte diese ihnen mit, es bestehe kein Bedarf für die Einleitung eines
Baubewilligungsverfahrens, da die fragliche Fläche landwirtschaftlich genutzt werde
und das Parkplatzproblem X. somit während der Vegetationsperiode nicht bestehe.
Das vorübergehende Parkieren von Fahrzeugen auf Wiesen sei im übrigen, die
Zustimmung der Grundeigentümer vorausgesetzt, aus ästhetischen Gründen kaum zu
beanstanden.
B./ Mit Eingabe vom 9. Oktober 2009 reichten A. A. und J. E. A. durch ihren
Rechtsvertreter Rechtsverweigerungsbeschwerde und Anzeige beim Baudepartement
ein (Verfahren 09-5900). Sie verlangten hauptsächlich, der Gemeinderat N.-K. sei
anzuweisen, für die Umnutzung des landwirtschaftlichen Grundstückes Nr. 03 als
Parkplatz ein Baubewilligungsverfahren durchzuführen (Ziff. 1). Im weiteren verlangten
sie, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen (Ziff. 2) und als Ausfluss
daraus E. F. zu untersagen, das landwirtschaftliche Grundstück Nr. 03 während der
Wintersaison den Skisportlern als Parkplatz zur Verfügung zu stellen (Ziff. 3). Mit
Entscheid vom 18. Dezember 2009 wies das Baudepartement Ziff. 2 und Ziff. 3 der
Rechtsbegehren in der Rechtsverweigerungsbeschwerde ab. Im Rahmen des
Vernehmlassungsverfahrens ergänzte der Rechtsvertreter von A. A. und J. E. A. das
Rechtsbegehren mit dem Eventualbegehren, eventuell sei die Eingabe vom 9. Oktober
2009 als Rekurs entgegenzunehmen.
C./ Am 11. Januar 2010 wandten sich A. A. und J. E. A. durch ihren Rechtsvertreter an
die Politische Gemeinde N.-K. und machten sie darauf aufmerksam, dass an
verschiedenen Tagen, trotz nicht ausgelastetem offiziellem Parkplatz in der Thurebene,
wiederum zahlreiche Automobilisten auf den Grundstücken Nrn. 04 (Wiese südlich der
yyy-strasse) und 03 sowie direkt am Strassenrand parkiert hätten. Sie forderten, den
nicht bewilligten Parkplatzbetrieb in X. ausserhalb der Bauzone mit sofortiger Wirkung
bis zum Vorliegen einer Bewilligung zu unterbinden. E. F. sei zudem aufzufordern, für
die von ihm angebotene Parkfläche ein Baugesuch einzureichen. Sie verlangten weiter,
eine allfällige Weigerung sei in einer formellen und anfechtbaren Verfügung (mit

## Considerations