# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a55e0a41-c95b-4414-9fbb-7bee6844d863
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 15
I. Sachverhalt
A. Per 1. April 2004 wurde X. vom ehemaligen Ingenieurbüro A., B., als Bauzeichner/Konstrukteur eingestellt. Im Mai 2005 übernahm Y. das Ingenieurbüro als Einzelfirma samt den Büroräumen und einzelner Angestellter, darunter auch X.. Der bestehende schriftliche Arbeitsvertrag wurde unverändert übernommen.
B. Mit Schreiben vom 26. September 2007 kündigte Y. das Arbeitsverhältnis mit X. per Ende Dezember 2007. Noch gleichentags teilte X. seinem Arbeitgeber mit, dass er das Kündigungsschreiben erst im Oktober empfangen habe, weshalb die ausgesprochene Kündigung erst per 31. Januar 2008 wirksam werden würde. Daraufhin nahmen die Parteien Gespräche auf und einigten sich darauf, dass das Arbeitsverhältnis per Ende Dezember 2007 beendet, eine Schlussabrechnung erstellt und eine Bonuszahlung von Fr. 5'100.-- erfolgen würde.
C. Da sich die Parteien in der Folge nicht über die Restlohnforderung einigen konnten, erhob X. am 23. April 2008 beim Vermittleramt des Kreises Oberengadin Klage gegen Y. betreffend Lohnforderung aus Arbeitsverhältnis. Gemäss Leitschein stellten die Parteien anlässlich der Sühneverhandlung vom 6. Juli 2008 die folgenden Anträge:
Klägerisches Rechtsbegehren
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Betrag von CHF 10'535.50 netto samt 5% Verzugszins seit 01. Februar 2008 zu bezahlen.
2. Der Beklagte sei zu verpflichten, ein Arbeitszeugnis für den Kläger mit nachstehendem Inhalt zu verfassen und ihm auszuhändigen:
(...)
3. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. 7.6% MWST) zu Lasten des Beklagten.
Beklagtisches Rechtsbegehren
1. Abweisung der Klage
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge gemäss Gesetz“
D. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung unterbreitete X. die Streitsache mit Eingabe vom 17. November 2008 dem Bezirksgericht Maloja. Am 6. Februar 2009 reichte Y. die Prozessantwort ein. Darin anerkannte er die Klage
Seite 3 — 15
im Betrag von Fr. 611.50. Im Übrigen sei die Klage unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge nebst 7.6% MWST zu Lasten des Klägers abzuweisen.
E. Mit Urteil vom 18. August 2009, mitgeteilt am 7. Oktober 2009, erkannte das Bezirksgericht Maloja wie folgt:
„1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und der Beklagte verpflichtet, dem Kläger den Betrag von CHF 2'904.00 netto, zuzüglich Zins von 5% seit 1. Februar 2008, zu zahlen.
2. Der Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger folgendes Arbeitszeugnis auszustellen:
(...)
3. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 3'000.-- und Schreibgebühren von CHF 500.--, werden auf die Gerichtskasse genommen.
4. Der Kläger wird verpflichtet, den Beklagten mit CHF 3'000.-- inkl. Mwst ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations