# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b87b2c66-2f57-40ee-bbd1-4fb2a02a97f4
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. An ihrer Sitzung vom 23. Oktober 2008 fasste die A. (nachfolgend: Vormundschaftsbehörde), betreffend die „Tassatione note di onorario per mercede e rimborso spese dell’ex-assistente legale avv. X.“ der B., geborene K., folgenden Beschluss:
„1. L’istanza è parzialamente accolta.
Di conseguenza, sono tassati ed approvati nella seguente misura mercede e spese relative all`attività di assistente legale dell`avv. X. per il periodo dal 1.1.1991, importo dal quale adranno dedotti gli eventuali acconti già incassati.
Mercede 1.1.1991 - 31.12.1991 fr. 120’000.-
Mercede 1.1.1992 - 04.06.1992 (5 mesi) fr. 50’000.-
Rimborso spese 1.1.1991 - 04.06.1992 fr. 20'772.-
Totale fr. 190'772.-
2. Per il periodo successivo al 4.6.1992 non vengono riconosciute né mercede né spese.
3. La tassa di giustizia di fr. 5'000.- e le spese di fr. 100.- sono poste nella misura del 65% a carico dell`’istante e nella misura del 35% a carico del convenuto. L`istante refonderà alla controparte l`importo di fr. 3’900.- a titolo di ripetibili parziali.
4. Contro la presente decisione può essere inoltrato ricorso da ogni interessato all`C. entro 10 giorni dall`intimazione.
5. [Intimazione e comunicazione]”
B. Die dagegen von X. und I. erhobenen Rekurse wies die C. (nachfolgend: Aufsichtsbehörde) mit Entscheid vom 27. Februar 2009 ab. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
C. Mit Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Kreis D. (Betreibungs.-Nr. E.) wurde I. von X. aufgefordert, Forderungen von insgesamt Fr. 360'537.10 (Fr. 190'772.-- + Fr. 167'147.65 + Fr. 1'948.40 + Fr. 669.05) zuzüglich Zins von 5 % seit dem 28. Januar 2010 auf einem Betrag von insgesamt Fr. 192'720.40 (Fr. 190'772.-- + Fr. 1'948.40) zu begleichen. Als Forderungsurkunde beziehungsweise Forderungsgrund wurde der Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 27. Februar 2009 angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde I. am 12. Februar 2010 zugestellt, welcher gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
D. Am 26. April 2010 stellte X. beim Bezirksgerichtspräsidenten F. ein Rechtsöffnungsgesuch mit dem Antrag um kostenpflichtige Erteilung der
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definitiven Rechtsöffnung für einen Gesamtbetrag von Fr. 360'537.10 zuzüglich Zins von 5% ab dem 29. Januar 2010. Definitive Rechtsöffnung wurde auch für die Betreibungskosten von Fr. 200.-- und die Rechtsöffnungskosten, zuzüglich Zins zu 5%, verlangt.
E. Mit Verfügung vom 3. Mai 2010 wurde die mündliche Rechtsöffnungsverhandlung auf den 9. Juni 2010 angesetzt und I. zur Stellungnahme aufgefordert. An der mündlichen Rechtsöffnungsverhandlung vom 9. Juni 2010 erschienen X. mit seiner Rechtsvertreterin, Rechtsanwältin lic. iur. G., sowie der Rechtsvertreter von I., Rechtsanwalt Dr. iur. Hans Peter Kocher. X. bat um Gutheissung seines Rechtsöffnungsgesuches, während I. seinen Antrag um kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung desselben stellte und begründete.
F. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 9. Juni 2010, mitgeteilt am 19. August 2010, erkannte der Bezirksgerichtspräsident F. wie folgt:
“1. Das Gesuch betreffend Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. E. des Betreibungsamtes Kreis D. wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 800.00 gehen zulasten des X. und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto H. des Bezirksgerichtes F. zu überweisen.
3. Ausseramtlich hat I. X. für seine Umtriebe mit pauschal Fr. 1'500.00 zu entschädigen.

## Considerations