# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a5b25250-1f16-4bff-a99e-91a8beac98d0
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

– dass insbesondere der von der Beschwerdeführerin geäusserte Vorwurf, die Vorladung habe über keine kurz zusammengefasste Darstellung des Sachverhalts verfügt (vgl. act. A.1), nicht stichhaltig ist,
– dass es nämlich vielmehr genügt, das sogenannte Betreffnis eines Strafverfahrens (i.d.R. das Marginale eines Tatbestandes) anzuführen (Ulrich Weder, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kommentar zur
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Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. Aufl., Zürich 2020, N 34 zu Art. 201 StPO), was vorliegend der Fall war,
– dass es schliesslich ohne Weiteres als zulässig erscheint, bei (noch) unbekannter Täterschaft keine entsprechenden Personalien auf der Vorladung anzugeben, da dies offensichtlich gar nicht möglich wäre,
– dass der Beschwerde damit ohnehin kaum Erfolg beschieden gewesen wäre,
– dass vor dem Hintergrund, dass der Beschwerde vorliegend keine aufschiebende Wirkung zukommt, nicht recht nachvollziehbar ist, was die Beschwerdeführerin meint, wenn sie als Grund für ihr Nichterscheinen an der Einvernahme angibt, es gehe nicht, "da bei Ihnen wegen dieser Sache Akten eingefordert wurden" (act. D.5),
– dass damit einzig über die Kosten- und Entschädigungsfrage zu befinden bleibt,
– dass bei Gegenstandslosigkeit die Kosten in erster Linie derjenigen Partei aufzuerlegen sind, bei welcher die Gründe eingetreten sind, die zur Gegenstandslosigkeit geführt haben, bzw. dass, wenn die Gegenstandslosigkeit von keiner Partei verursacht worden ist, auf den mutmasslichen Prozessausgang abzustellen ist (dazu eingehend KGer GR SK2 21 30 v. 27.5.2021 E. 2),
– dass angesichts des überschaubaren Aufwandes vorliegend von der Erhebung von Kosten abgesehen werden kann,
– dass beim zuvor geschilderten mutmasslichen Prozessausgang die Beschwerdeführerin nicht entschädigungsberechtigt ist,
– dass der Beschwerdeführerin mangels Mandatierung eines Rechtsvertreters aber ohnehin kein im Sinne von Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist, sodass auch davon abgesehen werden konnte, ihr Gelegenheit zur Stellungnahme betreffend die Entschädigungsfrage zu geben,
– dass somit keine Parteientschädigung zu sprechen ist,
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## Considerations