# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 40005cb0-2e1b-4205-85c6-93e4619faa67
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Mit Urteil des Bezirksgerichtsausschusses D. vom 14. Januar 2004 wurde der italienische Staatsangehörige A. wegen Vereitelung einer Blutprobe und wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln etc. schuldig gesprochen und dafür mit zwei Monaten Gefängnis und einer Busse von Fr. 1'200.00 bestraft. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde unter Ansetzung einer Probezeit von drei Jahren aufgeschoben.
B. Mit Strafmandat der Staatsanwaltschaft E. vom 22. November 2005 wurde A. wegen mehrfacher Verletzung von Verkehrsregeln zu einer Haftstrafe von 30 Tagen verurteilt, wobei ihm eine Probezeit von einem Jahr gewährt wurde. Da A. damit innerhalb der im Urteil des Bezirksgerichtsausschusses D. vom 14. Januar 2004 angesetzten Probezeit rückfällig geworden war, hatte diese Instanz zu entscheiden, ob die Probezeit von A. verlängert wird oder der bedingte Vollzug der Freiheitsstrafe widerrufen wird. Mit Entscheid vom 31. Mai 2006 verlängerte der Bezirksgerichtsausschuss D. die im Jahre 2004 ausgesprochene Probezeit um ein weiteres Jahr und räumte A. damit eine weitere Möglichkeit ein, sich zu bewähren.
C. Mit Strafmandat der Staatsanwaltschaft F. vom 19. September 2006 wurde A. wegen erneuter mehrfacher Verletzung von Verkehrsregeln zu 45 Tagen Haft verurteilt, wobei ihm wiederum eine Probezeit von einem Jahr gewährt wurde. Aufgrund dieser weiteren Verurteilung innerhalb der vom Bezirksgerichtsausschuss D. am 14. Januar 2004 festgesetzten und am 31. Mai 2006 verlängerten Probezeit wurde der Bezirksgerichtsausschuss D. in der Folge durch die Koordinationsstelle Vostra Graubünden über den erneuten Rückfall in Kenntnis gesetzt.
D. Zur Wahrung der Verfahrensrechte von A. setzte der Bezirksgerichtsausschuss D. eine mündliche Hauptverhandlung an. Mit Schreiben vom 24. April 2007 wurden die bei der Staatsanwaltschaft F. diesbezüglich vorhandenen Verfahrensakten angefordert. Die Hauptverhandlung fand am 13. Juni 2007 statt. Vor dem Bezirksgerichtsausschuss D. war A. anwesend. Er führte aus, dass er nach ergangenem Urteil des Bezirksgerichtsausschusses D. vom 14. Januar 2004 nur noch wegen Parkbussen bestraft worden sei, welche aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse in gemeinnützige Arbeit im Umfang von 120 Stunden umgewandelt worden seien.
E. Mit Urteil vom 13. Juni 2007, mitgeteilt am 17. Juli 2007, erkannte der Bezirksgerichtsausschuss D. wie folgt:
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„1. Der bedingte Vollzug der mit Urteil des Bezirksgerichtsausschusses D. vom 14. Januar 2004, mitgeteilt am 31. März 2004, über A. ausgesprochenen Freiheitsstrafe von zwei Monaten Gefängnis wird widerrufen. Die Freiheitsstrafe ist zu vollziehen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus: - der Gerichtsgebühr des Bezirksgerichtsausschusses D. Fr. 750.00 - den Barauslagen des Bezirksgerichtsausschusses D. Fr. 70.00
total somit Fr. 820.00 werden auf die Gerichtskasse genommen.

## Considerations