# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8212b185-02d7-4e35-8f41-3c8314cbdb8e
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Die X._ AG mit Sitz in A._, Kanton G._, verfolgte gemäss Handelsregisterauszug bis
zum ._ 201_ (Datum des Tagebucheintrags der Statutenänderung) folgenden Zweck:
Beratung und Optimierung in sämtlichen Bau- und Liegenschaftenfragen bezüglich
Planung, Finanzierung, Ausführung und Bewirtschaftung; Ausführung der geplanten,
projektierten und optimierten Baumassnahmen gesamthaft oder in Teilen als Total-
oder Generalunternehmerin oder im Auftrag auf Abrechnung; vollständige
Zweckumschreibung gemäss Statuten. Als einziges Mitglied des Verwaltungsrates
amtet R._ (<www.zefix.admin.ch>; abgerufen am 27. September 2022).
A.a.
Das Steueramt des Kantons St. Gallen teilte der X._ AG am 7. August 2018 mit,
aufgrund einer internen steueramtlichen Meldung habe es erfahren, dass sie sich an
der Finanzierung des Erwerbs der Immobilie H._-strasse 00_, Y._, durch die
Q._ AG beteiligt habe (siehe hierzu die Vereinbarung «Projektentwicklung B._» vom
22. April 2010, act. G 3.5). Im 2014 sei der X._ AG einerseits das (ursprüngliche)
Darlehen (über CHF 2'000'000, vgl. lit. H des Schreibens der X._ AG vom 31. März
A.b.
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B.
Gegen den Einspracheentscheid vom 31. März 2021 erhob die X._ AG am 10. Mai
2021 Rekurs und beantragte darin dessen Aufhebung sowie eine neuerliche
Veranlagung der Kantonssteuern gemäss der von ihr vertretenen Sichtweise (act.
G 6.1). Die Verwaltungsrekurskommission wies den Rekurs mit Entscheid vom 25. April
2022, I/1-2021/64, ab und auferlegte die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von
CHF 1'000 der X._ AG (act. G 9.8).
2020 in act. G 9.6.7) zurückbezahlt und ihr ein Verkaufsgewinn zugewiesen worden
(zum Kaufvertrag vom 24. Dezember 2014 siehe act. G 9.6.7). Andererseits habe sie
auch an den in der Q._ AG vereinnahmten Mietzinsen dieser Immobilie partizipiert. Vor
diesem Hintergrund ersuchte das Steueramt die X._ AG für die Abklärung ihrer
Steuerpflicht im Kanton St. Gallen um Einreichung verschiedener Unterlagen (siehe
hierzu sowie zu den Mahnschreiben vom 6. Dezember 2018 und vom 19. November
2019 act. G 9.6.7). Am 31. März 2020 reichte die X._ AG verschiedene Dokumente ein
und stellte sich auf den Standpunkt, dass im Kanton St. Gallen keine sekundäre
Steuerpflicht bestehe (act. G 9.6.7). Das Steueramt des Kantons St. Gallen stellte mit
Verfügung vom 15. September 2020 fest, dass die X._ AG grundsätzlich seit dem
22. April 2010 (Datum der Unterzeichnung der Vereinbarung «Projektentwicklung B._»,
enthalten in act. G 9.6.7) bzw. per 1. Januar 2010 (Beginn der entsprechenden
Steuerperiode) aufgrund der wirtschaftlichen Zugehörigkeit im Kanton St. Gallen der
(beschränkten) Steuerpflicht unterliege. Aufgrund der Verjährungsfristen beginne die
Steuerpflicht erst per 1. Januar 2013. Nachdem die Liegenschaft H._-strasse 00_,
Y._, veräussert worden bzw. das «Projekt B._» handelsrechtlich im 2014
erfolgswirksam realisiert worden sei, ende die (beschränkte) Steuerpflicht der X._ AG
im Kanton St. Gallen per 31. Dezember 2014. Der Erfolg aus dem «Projekt B._» sei
objektmässig dem Kanton St. Gallen zuzuweisen (act. G 3.8). Die dagegen am
21. Oktober 2020 erhobene Einsprache wies das Steueramt ab (Einspracheentscheid
vom 13. November 2020, act. G 3.4).
In der definitiven Veranlagungsverfügung vom 20. Januar 2021 setzte das Steueramt
des Kantons St. Gallen die von der X._ AG zu entrichtenden Kantonssteuern für das
Jahr 2014 gestützt auf einen ermittelten steuerbaren Reingewinn von CHF 731'300 und
ein steuerbares Eigenkapital von CHF 210'000 auf CHF 91'869.55 fest (act. G 3.18). Die
X._ AG erhob dagegen am 25. Februar 2021 Einsprache (act. G 9.6.6), die das
Steueramt des Kantons St. Gallen abwies (Einspracheentscheid vom 31. März 2021,
act. G 9.6.8).
A.c.
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C.
Die X._ AG (Beschwerdeführerin) erhob am 13. Juni 2022 Beschwerde gegen den
Entscheid der Verwaltungsrekurskommission vom 25. April 2022. Sie beantragte, der
angefochtene Entscheid sei aufzuheben und sie sei im Sinn der
Beschwerdebegründung für die Steuerperiode 2014 neu zu veranlagen; unter Kosten-
und Entschädigungsfolge. In der Beschwerdebegründung vertrat sie im Wesentlichen
die Auffassung, sie unterliege zwar infolge wirtschaftlicher Zugehörigkeit zum Kanton
St. Gallen der beschränkten Steuerpflicht. Dieser sei deshalb nachträglich berechtigt,
den im Geschäftsjahr 2014 realisierten Buchgewinn aus dem «Projekt B._»
objektmässig zu besteuern. Der Beschwerdegegner habe jedoch verfahrensrechtliche
Pflichten (explizit genannt: Art. 176 und Art. 166 des Steuergesetzes [StG; sGS 811.1]
betreffend Durchführung der Veranlagung und Beweisabnahme) missachtet, zumal ihm
die Vereinbarung vom 22. April 2010 bereits von der Q._ AG im Rahmen von deren
Steuerdeklaration 2010 zur Kenntnis gebracht worden sei. Sie (die Beschwerdeführerin)
hätte daher schon ab der Steuerperiode 2010 aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit
zum Kanton St. Gallen der beschränkten Steuerpflicht unterlegen. Allein schon der
grobe Verstoss gegen Art. 166 StG rechtfertige die Kosten- und Entschädigungsfolgen
dem Beschwerdegegner aufzuerlegen. Im Rahmen des «Projekts B._» sei mit
Vereinbarung zwischen der «Z._ AG» (gemäss Handelsregister wohl: Z1._ AG) und
der Q._ AG vom 16. März 2010 (act. G 3.13) zugunsten der federführenden «Z._ AG»
ein jährlicher Zins von 8 % auf deren Einlage vereinbart worden. In Kenntnis dieser
vertraglichen Bestimmung hätte sie, die Beschwerdeführerin, gegenüber der einfachen
Gesellschaft «Projekt B._» eine prozentual gleichwertige Nachbesserung von Ziff. 1.4
der Vereinbarung vom 22. April 2010 verlangt. Diese Zinskomponente hätte das
Nettoergebnis des «Projekts B._» belastet. Dass es dazu nicht gekommen sei, liege
einzig in der Verletzung der Verfahrenspflichten durch den Beschwerdegegner
begründet. Unter Berücksichtigung der Verzinsung der aus Eigenmitteln finanzierten
Einlage von CHF 2'000'000 resultiere aus dem «Projekt B._» kein steuerbares
Ergebnis im Kanton St. Gallen (anrechenbarer Verlust von insgesamt CHF 210'101). Bei
Anrechnung der jährlichen Verzinsung der Kapitaleinlage für das Geschäftsjahr 2014 im
Betrag von insgesamt CHF 246'316.30 werde ein Nettoergebnis vorab der
anrechenbaren Steuerlasten von rund CHF 36'200 dem Kanton St. Gallen zur
ausschliesslichen Besteuerung zugeführt. Ausserdem rügte die Beschwerdeführerin
eine interkantonale Doppelbesteuerung (act. G 1).
C.a.
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## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Anfechtungsobjekt bildet der Entscheid der Verwaltungsrekurskommission vom
25. April 2022, I/1-2021/64, betreffend die Kantonssteuern aufgrund des
Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2014 (act. G 9.8). Das Verwaltungsgericht ist
zum Entscheid in der Sache zuständig. Als Steuerpflichtige, deren Begehren mit dem
angefochtenen Entscheid abgewiesen wurde, ist die Beschwerdeführerin zur
Beschwerdeerhebung befugt (Art. 196 Abs. 1 StG). Die 30tägige Beschwerdefrist
(Art. 196 Abs. 1 StG) wurde mit der am 13. Juni 2022 erhobenen Beschwerde gegen
den am 6. Mai 2022 versandten und am 13. Mai 2022 zugestellten Entscheid (vgl. act.
G 3.3) gewahrt. Diese erfüllt zudem formell und inhaltlich die gesetzlichen
Anforderungen (Art. 161 StG i.V.m. Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2.
Wie die Vorinstanz bereits zutreffend darlegte (E. 2 des angefochtenen Entscheids, act.
G 9.8), wurde mit dem Einspracheentscheid vom 13. November 2020 rechtskräftig
festgestellt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit zum
Kanton St. Gallen (beschränkt) für den Gewinn aus dem «Projekt B._» steuerpflichtig
ist. Gegenstand des vorinstanzlichen sowie des vorliegenden Verfahrens bildet nur
noch die Frage nach der Höhe der daraus resultierenden Kantonssteuern aufgrund des
Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2014.
Sowohl die Vorinstanz (act. G 8) als auch der Beschwerdegegner (act. G 11)
verzichteten auf eine Vernehmlassung.
C.b.
Juristische Personen mit Sitz und tatsächlicher Verwaltung ausserhalb des Kantons
sind aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit steuerpflichtig, u.a. wenn sie an
Grundstücken im Kanton Eigentum, dingliche Rechte oder diesen wirtschaftlich
gleichkommende persönliche Nutzungsrechte haben (Art. 72 Abs. 1 lit. c StG). Bei
wirtschaftlicher Zugehörigkeit beschränkt sich die Steuerpflicht auf die Teile des
Gewinns und des Kapitals, für die gemäss Art. 72 StG eine Steuerpflicht im Kanton
besteht (Art. 73 Abs. 2 StG). Die Abgrenzung der Steuerpflicht für u.a. Grundstücke
erfolgt im Verhältnis zu andern Kantonen und zum Ausland nach den Grundsätzen des
2.1.
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Bundesrechts über das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 74 Abs. 1
StG). Steuerobjekt der vorliegend zu beurteilenden Besteuerung nach Art. 72 Abs. 1
lit. c StG bildet hauptsächlich der Gewinn, der im Jahr 2014 aus der Veräusserung der
Immobilie H._-strasse 00_ realisiert wurde und der Beschwerdeführerin als
Gesellschafterin einer einfachen Gesellschaft teilweise zufloss. Für die Besteuerung
massgebend ist der Wertzuwachsgewinn. Dieser ergibt sich aus der Differenz zwischen
dem Veräusserungserlös und dem Anlagewert bzw. den Anschaffungskosten
(Kaufpreis plus wertvermehrende Aufwendungen; Höhn/Mäusli, Interkantonales
Steuerrecht, 4. Auflage, 2000, § 28 N 11 und N 39; vgl. auch M. Oertle, in: Zweifel/
Beusch/de Vries Rilingh [Hrsg.], Basler Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht,
Interkantonales Steuerrecht, 2. Auflage, 2021, § 33 N 57).
Zunächst rügt die Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegner habe bei der Prüfung
der Steuerdeklaration 2010 durch die Q._ AG verfahrensrechtliche Pflichten verletzt.
Denn schon damals sei ihm die Vereinbarung vom 22. April 2010 vorgelegen. Diese
hätte von ihm materiell fundiert geprüft und als Gesellschaftervertrag im Sinn von
Art. 530 ff. des Obligationenrechts (OR; SR 220) qualifiziert werden müssen (act. G 1,
S. 3). Aus diesem Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin schon deshalb nichts zu
ihren Gunsten abzuleiten, weil sie im Verfahren der Veranlagung der Steuern der
Q._ AG nicht Partei oder sonstwie daran beteiligt war. Sie legt weder dar noch ist
ersichtlich, dass die von ihr im dortigen Verfahren behauptete Pflichtverletzung des
Beschwerdegegners ihre Stellung als im Kanton St. Gallen (beschränkt)
Steuerpflichtige rechtswirksam betroffen hätte. Irgendwie geartete Aufklärungs- oder
Beratungspflichten in Bezug auf die zivilrechtliche Basis für eine die
Beschwerdeführerin betreffende Steuerpflicht oblagen dem Beschwerdegegner
überdies offenkundig nicht. Unter diesen Umständen durfte sowohl der
Beschwerdegegner als auch die Vorinstanz im Einklang mit den von der
Beschwerdeführerin angerufenen Art. 166 Abs. 1 oder Art. 176 StG (act. G 1, S. 3 f.)
jedenfalls auf weitere Abklärungen verzichten und es kann offenbleiben, ob die das
Veranlagungsverfahren der Q._ AG beschlagenden Vorwürfe zutreffen.
2.2.
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3.
Was die von der Beschwerdeführerin gerügte interkantonale Doppelbesteuerung
anbelangt (act. G 1, S. 6), so haben sowohl der Beschwerdegegner (act. G 9.6.8, S. 4)
als auch die Vorinstanz (act. G 9.8, E. 2d) zu Recht auf die zur Erschöpfung der
Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, sie hätte bei früherer Kenntnis des
Zinsanspruchs der «Z._ AG» in Abänderung der Ziffer 1.4 der Vereinbarung vom
22. April 2010 «mit gehörigem Nachdruck» gegenüber der einfachen Gesellschaft
«Projekt B._» eine Verzinsung ihrer Einlage geltend gemacht und durchgesetzt (act.
G 1, S. 5).
2.3.
Vorab ist festzuhalten, dass keinerlei rechtsgenügliche Hinweise auf einen
Kausalzusammenhang zwischen der von der Beschwerdeführerin gerügten
Verfahrenspflichtverletzung und der unterbliebenen Vereinbarung eines Zinsanspruchs
bestehen. Denn der Beschwerdeführerin wäre es bereits vor dem Abschluss der
Vereinbarung vom 22. April 2010 und unabhängig von der Qualifikation als einfache
Gesellschaft im Rahmen der Vertragsverhandlungen freigestanden, sich über allfällige
anderen Geschäftspartnern von der Q._ AG gewährte Zinsansprüche zu informieren
oder wenigstens diesbezüglich eine Meistbegünstigungsklausel zu vereinbaren, zumal
sie gemäss ihrer Darstellung eine starke Verhandlungsmacht besass (siehe hierzu
vorstehende E. 2.3). Sie unterliess solche Vorkehrungen und offenbar wurde im
Rahmen der Vertragsverhandlungen zur Vereinbarung vom 22. April 2010 ein
Zinsanspruch nicht thematisiert. Diese Umstände sprechen dafür, dass es sich beim
Zinsanspruch um einen aus der Sicht der Beschwerdeführerin für den Vertragsschluss
nicht wesentlichen Gesichtspunkt handelte und sie unbekümmert um allfällige
Zinsansprüche der weiteren Beteiligten die Vereinbarung schloss. Ihre Ausführungen
zur Durchsetzung eines nachträglichen Zinsanspruchs – deren rechtliche Aussichten
ohnehin fraglich wären – scheinen denn auch ausschliesslich auf nachträglichen
steuerrechtlichen Motiven zu beruhen.
2.3.1.
Die unter Ausblendung des Zinsaspekts vom Beschwerdegegner vorgenommene
Berechnung der Kantonssteuern aufgrund des Rechnungsabschlusses per
31. Dezember 2014 ist – wie bereits im Rekursverfahren (E. 2c des angefochtenen
Entscheids, act. G 9.8) – an sich unbestritten geblieben, weshalb auf die
entsprechende schlüssig begründete Veranlagungsberechnung verwiesen werden kann
(act. G 3.18).
2.3.2.
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ordentlichen Rechtsmittel gegen die Entscheide des zweitveranlagenden Kantons
alternative Möglichkeit eines Revisionsgesuchs im erstveranlagenden Kanton G._
hingewiesen (zur interkantonalen Doppelbesteuerung als allfälliger Revisionsgrund
siehe das Urteil des Bundesgerichts vom 10. Juni 2022, 2C_673/2021, E. 5.1; siehe
zum Revisionsanspruch bei Konstellationen interkantonaler Doppelbesteuerung
M. E. Looser, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Bundesgesetz über die Harmonisierung der
direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, 3. Auflage, 2017, Art. 51 N 24e).
4.
Gemäss vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Dem
Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
für den Ausgang des Veranlagungs-, Einsprache-, Rekurs- sowie
Beschwerdeverfahrens relevante Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften, die
eine andere Verteilung der amtlichen Kosten zu begründen vermag (Art. 95 Abs. 2
VRP), ist zu verneinen (siehe vorstehende E. 2.2 f.). Eine Entscheidgebühr von
CHF 2'000 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12).
Der von der Beschwerdeführerin im gleichen Umfang geleistete Kostenvorschuss ist ihr
daran vollumfänglich anzurechnen. Ausseramtliche Kosten sind bei diesem Ausgang
nicht zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und 98 VRP).