# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2177c423-962e-4c92-82a7-4dd244e4675d
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Die Y._ betreibt ein Reisebüro mit Sitz in O.1_. X._ führt seinerseits als Einzelgewerbetreibender das Reisebüro „A._“ in O.2_, L.1_.
B. Am 21. Mai 2015 leitete die Y._ beim Vermittleramt des Bezirks Plessur ein Schlichtungsverfahren gegen X._ ein. Da Letzterer der Schlichtungsverhandlung vom 2. Juli 2015 unentschuldigt fernblieb, stellte der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung mit folgendem Rechtsbegehren aus:
Rechtsbegehren der klagenden Partei:
„1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von EUR 6'834.10 nebst 5% Verzugszins seit 30. März 2015 zu bezahlen.
2. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. MwSt.) zu Lasten des Beklagten.“
C. Mit Klage vom 2. November 2015 prosequierte die Y._ die Streitsache an das Bezirksgericht Plessur, wobei sie unverändert an ihren Rechtsbegehren festhielt.
D. Dem Beklagten wurde mit prozessleitender Verfügung vom 11. November 2015 eine Frist zur Einreichung einer schriftlichen Stellungnahme sowie zur Bezeichnung eines Zustelldomizils in der Schweiz angesetzt. Die Verfügung wurde ihm samt der Klageschrift und den Beilagen rechtshilfeweise am 1. Dezember 2015 zugestellt. Der Beklagte reichte innert der angesetzten Frist weder eine Stellungnahme ein noch bezeichnete er ein Zustelldomizil.
E. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Plessur, zu der ebenfalls mit prozessleitender Verfügung vom 11. November 2015 vorgeladen worden war, fand am 26. Mai 2016 in Abwesenheit des Beklagten statt. Mit gleichentags gefälltem Entscheid, am 17. Juni 2016 im Dispositiv und am 22. September 2016 auf Ersuchen des Beklagten mit schriftlicher Begründung mitgeteilt, erkannte das Bezirksgericht Plessur was folgt:
„1. X._ wird verpflichtet, der Y._ EUR 6'834.10 zuzüglich Zins zu 5% seit 30. März 2015 zu bezahlen.
2.a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 2'500.00 (Entscheidgebühr CHF 2'100.00, Pauschale Schlichtungsverfahren CHF 400.00) gehen zu Lasten von X._ und werden mit den geleisteten Vorschüssen in Höhe von CHF 4'400.00 verrechnet. Der Y._ werden CHF 1'900.00 durch das Gericht zurückerstattet, sobald der vorliegende Entscheid vollstreckbar geworden ist.
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b) X._ hat der Y._ eine Parteientschädigung in Höhe von CHF 5'082.05 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen und ihr die geleisteten Vorschüsse in Höhe von CHF 2'500.00 zu ersetzen.

## Considerations