# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** cb69cb7f-a6a7-48b2-9d96-b7615879f00e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Veranlagungsverfügung vom 25. November 2004 betreffend direkte Bundessteuer wurde X. zur Bezahlung von Fr. 20'696.20 für die Steuerperiode 2001 verpflichtet. Eine dagegen erhobene Einsprache beim Kantonalen Steueramt Zürich wurde mit Entscheid vom 30. September 2005 abgewiesen. Mit Beschwerde zog X. den Entscheid des A. an die Steuerrekurskommission III des Y. weiter. Mit Entscheid vom 10. Juli 2006 wurde die Beschwerde teilweise gutgeheissen und die Beschwerdeführerin für die Steuerperiode 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 218'400.-- veranlagt.
B. Nachdem X. den von ihr geschuldeten Steuerbetrag nicht innert der dreissigtägigen Zahlungsfrist entrichtete, wurde sie vom Y. gemahnt, jedoch ohne Erfolg.
C. Am 16. Juli 2009 bescheinigte das Verwaltungsgericht des Y. den Eintritt der formellen Rechtskraft des Entscheides der Steuerrekurskommission III des Y. vom 10. Juli 2006.
D. Mit Eingabe vom 21. Juli 2009 gelangte der Y. an das Bezirksgericht D. mit dem Begehren um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung. Das Rechtsbegehren lautete wie folgt:
Es sei dem Kläger in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes B., Zahlungsbefehl vom 2.4.2009, für den Betrag von Fr. 17'251.00, nebst Zins zu 4% seit 28.3.2009 plus Fr. 2'676.45 Verzugszins aufgerechnet bis 27.3.2009 plus Fr. 153.00 Betreibungskosten, definitive Rechtsöffnung zu erteilen unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.
E. Mit Schreiben vom 27. Juli 2009 wurden die Parteien zur Rechtsöffnungsverhandlung auf den 14. August 2009 vorgeladen. Gleichzeitig wurde X. die Möglichkeit eingeräumt, sich bis zur angesetzten Verhandlung schriftlich vernehmen zu lassen.
F. Mit undatierter Stellungnahme beantragte X. die Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchstellers.
G. An der mündlichen Rechtsöffnungsverhandlung vom 14. August 2009 nahm C. als bevollmächtigter Vertreter der Schuldnerin teil, während der Gläubiger der Verhandlung fern blieb. Dabei machte der Vertreter der Schuldnerin wie diese selbst in ihrer Stellungnahme im Wesentlichen geltend, dass die fragliche
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Veranlagungsverfügung sowie der Entscheid des A. und der Steuerrekurskommission III des Y. der Schuldnerin nie zugestellt worden seien, weshalb das Rechtsöffnungsgesuch abzuweisen sei.
H. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 14. August 2009, mitgeteilt am 2. September 2009, verfügte das Bezirksgerichtspräsidium D. wie folgt:
„1. Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes B. für den Betrag von Fr. 17'251.00 nebst Zins zu 4% seit 28. März 2009 sowie Fr. 2'676.45 Verzugszins bis 27. März 2009 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 400.00 gehen zulasten der X.. Sie werden beim Y. unter Regresserteilung auf X. erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto _ des Bezirksgerichtes D. zu überweisen.
3. Ausseramtlich hat X. den Y. für seine Umtriebe mit pauschal Fr. 300.00 zu entschädigen.

## Considerations