# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 07510804-6b1d-420a-bb84-47121a017f96
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1974, war seit dem
1.
November 1999 als Assistentin
bei der Y._ in Z._
angestellt und dadurch bei
der
Gerling-Konzern
Allgemeine Versicherungs-AG
(heute: HDI Global SE, Hannover
, Niederlassung Zürich/Schweiz;
nachfolgend: HDI
) obligatorisch gegen die
Fo
lgen von Unfällen versichert, als sie am
1
4.
Oktober 2001
beim Klettern am Fels plöt
z
lich einen Schmerz in der rechten Schulter
verspürte
(Bagatellunfall-Meldung UVG vom 1
9.
Dezember 2002,
Urk.
10/K1).
Der erstbehandelnde
Dr.
med. A._
, FMH Chirurgie,
diagnostizierte
im Arztschein zu
r
Bagatellunfall-Meldung UVG vom 2
4.
Dezember 2002 eine Dist
orsion der rechten Schulter
(
Urk.
10/M1).
Die HDI erbrachte Heilbehandlungsleistungen.
1.2
In den
Jahren 2004 bis 2013
zog sich die Versicherte weitere Verletzungen an der rechten Schulter zu (beim
Schwimmen im Meer bei hohem Wellengang,
bei
einer
Elevat
ion des rechten Armes im Schlaf, beim
S
chlitteln
, Verladen eines Spielhauses
und
Skifahren;
vgl.
Urk.
1 S. 3)
.
1.3
Am 1
6.
Juni 2014
renkte sich die Versicherte, die in diesem Zeitpunkt nunmehr
bei der
Solida
Versicherungen AG obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen
versichert war,
bei einem Smash-Schlag im Rahmen eines Ballspiels mit Kind
ern die rechte Schulter aus. Der erstbehandelnde Arzt des Spitals
B._
stellte
im Arztzeugnis UVG vom 2
9.
Juli 2014 eine
antero
-
caudale
Luxation des
Hume
ruskopfes
rechts fest. Vom 1
6.
bis zum 2
5.
Juni 2014 war die Versicherte arbeits
unfähig.
Am
3.
November 2014 wurde sie
in der Klinik C._
an der rechten Schulter operiert (
arthroskopische
Stabilisierung
einer posttraumatischen
ventro
-kaudalen
Instabilität).
Vom
4.
November bis zum 14.
Dezember 2014 war sie zu 100
%
und vo
m 1
5.
Dezember 2014 bis zum 26.
Januar 2015 zu 50
%
arbeits
unfähig. Mit Verfügung vom
1.
Juli 2015 verneinte die
Solida
Versiche
rungen AG
eine
Leistungspflicht
für die Folgen des Ereignisses vom 1
6.
Juni 2014
, da weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegen würden. Die dage
gen von der Versicherten am 31.
August 2015 erhobene Ein
sprache hiess die
Solida
Versicherungen AG mit Ents
cheid vom 1
6.
März 2017
in dem Sinne teilweise gut, dass sie
die angefochtene Verfügung aufhob und
eine Leistungspflicht für Schäden im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 1
6.
Juni 2014 bis zum 2
5.
Juni 2014
bejahte
. Eine weitergehende Leistungspflicht
ver
neinte sie mit der Begründung
, dass spätestens am 2
5.
Juni 2014 der Status quo sine eingetreten sei
(
vgl.
Ur
k.
10/K6
und
Urk.
10/M2). Dagegen erhob
die Ver
sicherte am
4.
Mai 2017 beim Sozialversicherungsgericht Beschwerde (
Verfahren Nr. UV.2017.00106
).
1.4
Am 2
7.
März 2017
meldete die Versicherte bei der
HDI einen Rückfall zum Ereignis vom
1
4.
Oktober 2001 (
Urk.
10/K8
).
Mit Verfügung vom 2
7.
April 2017
verneinte die HDI einen Leistungsanspruch
(
Urk.
10/K12), wogegen die
Versi
cherte am 2
9.
Mai 2017 Einsprache
erhob
(
Urk.
10/K17).
Am 2
8.
Juni 2017 gab
Dr.
med. D._
, FMH Innere Medizin, im Auftrag der HDI eine versiche
rungsmedizinische Stellungnahme ab (
Urk.
10/M3).
Mit Entscheid vom
7.
August 2017 wies die HDI die Einsprache der Versicherten vom 2
9.
Mai 2017 ab (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte am 1
4.
September 2017 Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren (
Urk.
1 S. 2):
1.
In Aufhebung des
Einsprachee
ntscheides
der Beschwerdegegnerin vom
7.
August
2017 sei diese zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen
zu erbringen,
und es sei die Beschwerdegegnerin insbesondere zu verpflichten, ihrer
Leistungspflicht gegenüber der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit dem
Unfallereignis vom 1
4.
Oktober 2001 auch für die Zeit nach dem 2
5.
Juni 2014
nachzukommen.
2.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8
%
MWSt.
) zulasten der
Beschwerdegegnerin.
In prozessualer Hinsicht stellte die Beschwerdeführerin folgende Anträge (
Urk.
1 S. 2):
1.
Das vorliegende Beschwerdeverfahren sei mit dem Verfahren UV.2017.00106
(Ver
fahren der Beschwerdeführerin gegen die
Solida
Versicherungen AG) zu
vereinigen.
2.
Eventualiter sei das vorliegende Beschwerdeverfahren bis zur Beurteilung der
mit
Replik vom 1
4.
September 2017 in der Sache UV.2017.00106 (Verfahren der
Beschwerdeführerin gegen die
Solida
Versicherungen AG) gestellten prozessualen
Anträge bzw. bis zum Abschluss des im dortigen Prozess anzuordnenden Verfahrens
nach der Ad-Hoc-Empfehlung 3/89 zu sistieren.
D
ie Beschwerdegegnerin schloss
mit Beschwerdea
ntwort vom 2
0.
November 2017 auf
Abweisung der Beschwerde (
Urk.
9 S. 2), was der Beschwerdeführerin am 2
1.
November 2017 angezeigt wurde (
Urk.
12).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art. 6 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (
UVG
)
werden – soweit das Gesetz nichts
anderes
bestimmt – die Versicherungsleis
tungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali
dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden
sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal
zu
sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittel
bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Inte
grität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
an
spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (
Art.
11
der Verordnung über die Unfallversicherung,
UVV). Bei einem Rückfall
handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer)
Arbeits
-
unfähigkeit
kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Verände
rungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall
ereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversiche
rung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in
fine
).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass
sich ihre Leistungspflicht
betreffend das versicherte Ereignis vom 1
4.
Oktober 2001
auf die einmalige Arztkonsultation vom 1
6.
Oktober 2001
beschränke.
Zwi
schen dem
Ereig
nis vom 1
4.
Oktober 2001 und den
später
erfolgten
Behand
lungen wegen
erlittener
Schulterluxationen
bestehe kein natürlicher Kausalzu
sammenhang
(
Urk.
2 S. 6
).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass
den Vorbringen
der Beschwerdegegnerin und von
Dr.
D._
, wonach es versicherungsmedizinisch unhaltbar sei, dem Ereignis vom 1
4.
Oktober 2001 einen relevanten Schaden zuzuschreiben, nicht gefolgt werden könne.
Dr.
D._
rüge
insbesondere die Beur
teilungen der behandelnden
und der die anderen Unfallversicherer beraten
den
Ärzte
, welche im Zusammenhang mit dem Unfall vom 1
4.
Oktober 2001 von einer kurzfristigen
glenohumeralen
Luxation ausgegangen seien. Der Umstand, dass sich die beratenden Ärzte der involvierten Unfallversicherer über das Aus
mass des
Unfallereignisses vom 1
4.
Oktober 2
001 nicht einig seien, bestätig
e die Notwendigkeit der Durchführung
eines Einigungsverfahrens zwischen den Un
fall
versicherern
im Sinne der Ad-Hoc-Empfehlung
Nr.
3/8
9.
Es könne nicht sein, dass die Beschwerdefüh
rerin zu beurteilen habe, ob
der beratende Arzt der
Solida
Versicherungen AG oder aber derjenige der Beschwerdegegnerin Recht
habe
. Sollte das Gericht wider Erwarten kein Verfahren nach Ad-Hoc-Empfehlung Nr.
3/89 anordnen, wäre zur Klärung der Frage, welcher der die Unfallversicherer beratenden Ärzte
richtig liege
, ein Kausalitätsgutachten einzuholen
(
Urk.
1 S. 5
).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Entscheid
(
Urk.
2)
in medizinischer Hinsicht auf die Stellungnahme von
Dr.
D._
vom 2
8.
Juni 2017 (
Urk.
10/M3).
3.2
Dr.
D._
legte in dieser Stellungnahme
im Wesentlichen
dar,
dass die
Beschwerdeführerin
der Beschwerdegegnerin
mit verzögerter Anmeldung vom 1
9.
Dezember 2002
mitgeteilt habe
, dass sie am 1
4.
Oktober 2001 beim Klettern
plötzlich einen Schmerz
in der rechten Schulter verspürt ha
be. Zur juristischen Wertung dieses
Ereignisses könne er keine Stellung nehmen. Er stelle jedoch fest, dass ein eigentliches Ereignis nicht dokumentiert sei. Zwei Tage nach Auftreten des Schulterschmerzes habe die Beschwerdeführerin
den Chirurgen
Dr.
A._
aufgesucht
, der
im Arztschein zur
Bagatell
unfall-M
eldung UVG vom 24.
Dezem
ber 2002 eine Distorsion der rechten Schulter
-
und
keine Subluxation oder Luxation -
diagnostiziert
habe
.
Es habe lediglich
eine Konsultation stattgefund
en, ohne dass weitergehende Abkläru
ngen durchgeführt worden
seien.
Eine
vorüber
gehende Ruhi
gstellung der Schulter
habe nicht
verordn
et
werden müssen, und eine
Arbeitsunfähigkeit
sei nicht attestiert worden
.
Es erstaune daher
,
dass nun
nachträglich
von den behandelnden Ärzten respektive
von
Dr.
med. E._
, dem beratenden Arzt der
Solida
Versicherungen AG, ohne Analyse der Akten
angenommen werde, dass am 1
4.
Oktober 2001 eine kurzfristige
glenohumerale
Luxation, eine
Subluxation
oder
allenfalls sogar
eine
Schulterluxation mit Selbst
reposition
und
nachfolgender leichter Instabilität
erfolgt sei.
Dies sei rein hypothetisch und könne sicher
lich
nicht mit der notwendigen Wahrscheinlichk
eit
bewiesen werden.
Es sei versicherungsmedizinisch nicht zu begründen,
d
ass
durch
das Ereignis vom
14.
Oktober 2001
ein relevanter
struktureller Schaden
entstan
den sei,
der
Ausgangspunkt für rezidivierende Schulterluxationen
bilde
.
Ebenfalls nicht korrekt sei, von den beim Klettern akut aufgetretenen Schmerzen auf eine traumatische Ursache zu schliessen.
Auch
Überlastungsschäden oder
sogar Dege
nerationen
würden sich nicht nur schleichend man
ifestieren, sondern könnten
akute Beschwerde
n
verursachen. Es entspreche dabei dem Kausalitätsbedürfnis, akute Beschwerden
einem Ereignis zuzuordnen respektive
ein Ereignis anzu
nehmen, welches dann als Distorsion, falsche Bewegung,
Misstritt
etc. gemeldet werde
.
Dr.
D._
kam zum Schluss, dass zwischen dem Ereignis vom 1
4.
Okto
ber 2001 und den nach dem 2
5.
Juni 2014 behandelten Beschwerden kein natürlicher Kausalzusammenhang bestehe. Durch das
bagatelläre
Ereignis vom 1
4.
Oktober 2001 könne maximal eine vorübergehende Verschlimmerung ange
nommen werden.
Ein Dauerschaden oder eine richtung
gebende Verschlimme
rung sei
ausgeschlossen. Zur Beurteilung des Ereignisses vom 1
4.
Oktober 2001 sei kein Gutachten notwendig
(
Urk.
10/M3/3-6
).
3.3
Diese
Einschätzung
von
Dr.
D._
ist - insbesondere auch mit Blick auf die vom erstbehandelnden
Dr.
A._
nach dem Ereignis vom 1
4.
Oktober 2001
einzig diagnostizierte
Distorsion der rechten Schulter (
Urk.
10/M1)
-
einleuchtend und plausibel.
Wäre es bei diesem
Ereignis
zu einer erheblichen strukturellen Schädi
gung der rechten Schulter gekommen, ist anzunehmen, dass bereits damals
weitere Behandlungen oder Abklärungen
erforderlich
geworden
wären.
Wie
Dr.
D._
zu Recht
vermutete
(
Urk.
10/M3/4)
,
stand insbesondere
Dr.
E._
der
Arztschein
von
Dr.
A._
v
om 2
4.
Dezember 2002
nicht zur Verfügung (vgl.
Urk.
10/M1-9 im Verfahren Nr. UV.2017.00106).
Zudem ist
darauf hinzu
weisen, dass die Besc
hwerdeführerin
nicht begründet dargetan hat, inwiefern die Da
rlegungen von
Dr.
D._
unzutreffend
sein sollen (vgl.
Urk.
1
).
Au
f die Beurteilung von
Dr.
D._
kann somit abgestellt werden.
Weitere medi
zinische Abklärungen sind nicht angezeigt.
3.4
Eine Konstellation, in welcher mit
überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass ein Rückfall auf eines von mehreren versicherten Unfallereignissen zurück
zuführen ist, aber nicht klar ist, welches der Unfallereignisse als Grundfall zu betrachten ist – wie sie dem Urteil des Bundesgerichts U 417/01 vom 1
7.
Juli 2002 zugrunde lag –
,
ist vorliegend nicht gegeben.
Das Ereignis
vom 1
4.
Oktober
2001
, bei dem
im Übrigen
äusserst
fraglich i
st, ob es sich überhaupt um ein
Unfa
ll
ereignis
oder eine unfallähnliche Körperschädigung
im Rechtssinne handelte
,
fällt als möglicher
Grundfall
bzw.
Ursache für d
ie von der Beschwer
deführerin zwölfeinhalb
Jahre später geklagten Schulterbeschwerden rechts
von vornherein ausser Betracht.
Aus
der
angerufenen
- für Verwaltung und Gerichte nicht verbindlichen (vgl. Urteil
des Bundesgerichts
8C_758/2010 vom 2
4.
März 2011
E. 4.2.2
)
–
Empfeh
lung
Nr.
3/89
der
Ad-Hoc-Kommission
Schaden UVG
k
ann d
ie Beschwerde
führerin
nichts
zu ihren Gunsten ableiten.
Gründe für eine Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit dem Beschwerde
verfahren Nr. UV.2017.00106 oder
für
eine Sistierung des Verfahrens liegen nicht vor.
3.5
Die Beschwerdegegnerin hat einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leis
tungen
im Zusammenhang mit dem am 2
7.
März 2017
gemeldeten Rückfall demnach zu Recht verneint.
4
.
Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.