# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ad0a6fb4-f419-422a-b51c-6e12c9ba1396
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
X._ (Beschwerdeführer), geboren 1981 oder 1982 in Y._, Kosovo, oder in Slowenien,
stellte am 17. August 2017 ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/
EFTA. Mit Verfügung vom 16. April 2018 verweigerte das Migrationsamt St. Gallen die
Erteilung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und ordnete die Wegweisung unter
Ansetzung einer Ausreisefrist von 30 Tagen nach Rechtskraft der Verfügung an. Die
vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne
Erfolg; zuletzt, mit Entscheid VerwGE B 2018/191 vom 18. November 2018, wies das
Verwaltungsgericht die gegen den abschlägigen Entscheid des Sicherheits- und
Justizdepartements (Vorinstanz) vom 2. Juli 2018 erhobene Beschwerde ab. Mit Urteil
BGer 2C_17/2019 vom 31. Oktober 2019 hiess das Bundesgericht die vom
Beschwerdeführer dagegen am 7. Januar 2019 erhobene Beschwerde gut und hob den
angefochtenen Verwaltungsgerichtsentscheid auf. Es wies das Migrationsamt an, dem
Beschwerdeführer eine Aufenthaltsbewilligung B EU/EFTA zu erteilen. Gleichzeitig wies
es die Sache zur Neuverlegung der Kosten des kantonalen Verfahrens an das
Verwaltungsgericht zurück.

## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Das Bundesgericht hob den Entscheid des Verwaltungsgerichts B 2018/191 vom
18. November 2018 auf. Damit entsprach es den Begehren, welche der
Beschwerdeführer erfolglos vor den kantonalen Rechtsmittelinstanzen gestellt hatte.
Dem Ausgang der Verfahren entsprechend gehen die amtlichen Kosten von CHF 2‘000
(Verwaltungsgericht), CHF 1‘000 (Vorinstanz) und CHF 310 (Migrationsamt) vollständig
zulasten des Staates (Art. 95 Abs. 1 VRP). Auf die Erhebung wird verzichtet (Art. 95
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/3
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St.Galler Gerichte
Abs. 3 VRP). Die vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschüsse von CHF 2‘000
(Verwaltungsgericht) und CHF 1‘000 (Vorinstanz) sind zurückzuerstatten.
Der Beschwerdeführer hat in den Verfahren vor den kantonalen Instanzen obsiegt,
weshalb ihn der Staat (Migrationsamt) antragsgemäss (vgl. Beschwerdeschrift vom
20. August 2018, B 2018/191 act. 1, Rechtsbegehren Ziff. 2) sowohl für das
Beschwerde- als auch für das Rekursverfahren ausseramtlich zu entschädigen hat
(Art. 98 Abs. 1 und 2 VRP in Verbindung mit Art. 98 VRP). Sein Rechtsvertreter hat
keine Kostennoten eingereicht, weshalb die Entschädigung für die
Rechtsmittelverfahren praxisgemäss nach Ermessen festzulegen ist (vgl. Art. 30 Ingress
und lit. b Ziff. 1 und Art. 31 Abs. 1 und 2 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70, AnwG,
sowie Art. 6 und Art. 19 der bis 31. Dezember 2018 gültigen Honorarordnung für
Rechtsanwälte und Rechtsagenten, nGS 46-49, Neudruck Februar 2011, aHono). Eine
pauschale Entschädigung für das Beschwerde- und das Rekursverfahren von
insgesamt CHF 4‘000 zuzüglich vier Prozent Barauslagen (insgesamt somit CHF 4‘160)
zuzüglich 7,7% Mehrwertsteuer ist angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. a und b, Art. 28
und Art. 29 aHonO).
2. Für diesen Entscheid werden keine amtlichen Kosten erhoben (Art. 97 VRP).