# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 165486ee-5b3c-4852-89a4-d0305a3d4b44
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Bundesanwaltschaft gegen A. eine Strafuntersuchung führte wegen des
Verdachts der Beteiligung an einer kriminellen Organisation gemäss
Art. 260 ter
StGB und weiterer Delikte;
- A. im Rahmen dieser Untersuchung am 18. Oktober 2013 im Sinne einer
Selbstanzeige beantragte, das von der Bundesanwaltschaft gegen ihn ge-
führte Strafverfahren sei auf einen von deutschen Strafverfolgungsbehör-
den untersuchten und ihm zur Last gelegten Sachverhalt auszudehnen;
- die Bundesanwaltschaft gegen A. am 31. Oktober 2013 bei der Strafkam-
mer des Bundesstrafgerichts Anklage erhob und gleichentags verfügte, die
mit Eingabe vom 18. Oktober 2013 angezeigte Strafsache nicht anhand zu
nehmen (act. 1.1);
- A. hiergegen mit Beschwerde vom 14. November 2013 an die Beschwer-
dekammer des Bundesstrafgerichts gelangte und beantragt, die angefoch-
tene Verfügung sei aufzuheben und die Bundesanwaltschaft sei anzuwei-
sen, das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer auf den von den
deutschen Behörden im Rechtshilfeverfahren RH.12.0167 erwähnten
Sachverhalt auszudehnen und die zwischenzeitlich bei der Strafkammer
hängige Anklage gegebenenfalls zu ergänzen, unter Kosten- und Entschä-
digungsfolge (act. 1);
- die Beschwerdekammer diesbezüglich die Bundesanwaltschaft um Einrei-
chung der Akten ersuchte, im Übrigen aber auf die Durchführung eines
Schriftenwechsels verzichtet.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die Be-
schwerde nach den Vorschriften der Art. 393 ff. StPO an die Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist (Art. 310 Abs. 2 i.V.m.
Art. 322 Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- die Parteien zur Beschwerde legitimiert sind, sofern sie ein rechtlich ge-
schütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen
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Entscheides haben, mithin durch die Nichtanhandnahmeverfügung be-
schwert sind (Art. 382 Abs. 1 StPO);
- der Beschwerdeführer vorliegend als beschuldigte Person durch die ange-
fochtene Verfügung nicht beschwert ist (GUIDON, Die Beschwerde gemäss
Schweizerischer Strafprozessordnung, Berner Diss., Zürich/St. Gal-
len 2011, N. 256 m.w.H.; SCHMID, Handbuch des schweizerischen Straf-
prozessrechts, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2013, N. 1506), weshalb auf seine
Beschwerde nicht eingetreten werden kann;
- der Beschwerdeführer mit seinen Eingaben im Ergebnis die Übernahme ei-
ner in Deutschland geführten Strafuntersuchung durch die Beschwerde-
gegnerin verlangt;
- die Schweiz eine Strafverfolgung nur stellvertretend vom Ausland über-
nehmen kann, wenn die ausländische Behörde ausdrücklich darum ersucht
(Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2012.118 vom 11. Septem-
ber 2012, E. 6.2; RR.2009.76 vom 9. Juli 2009, E. 11.2 m.w.H.), was vor-
liegend nicht der Fall ist;
- sich die Beschwerde nach dem Gesagten als offensichtlich unzulässig er-
weist, weshalb auf diese gestützt auf Art. 390 Abs. 2 StPO e contrario ohne
Durchführung eines Schriftenwechsels nicht einzutreten ist;
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtsgebühr dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen ist (Art. 428 Abs. 1 StPO);
- diese vorliegend auf Fr. 500.-- festzusetzen ist (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5
und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. Au-
gust 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundes-
strafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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