# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fef1bd2b-4e5b-4218-ba18-daa5f66cd5a6
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 19
67
, war als
Maler der
Y._
AG,
Z._
,
bei der
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva)
obligatorisch
gegen die Folgen von Unfällen
versichert, als er am 10. Juli 2007 bei Malerar
beiten mit der Leiter zu Boden stürzte (Urk. 8/
1). Dabei zog
er
sich eine
Cal
caneusfraktur
an beiden Füssen zu. In der Folge erbrachte die Suva die gesetzli
chen Versicherungsleistungen (Urk. 2
/1
S. 2).
Am 21. Januar 2008 nahm er seine Tätigkeit als Maler wieder zu 50
%
auf. Gestützt auf die Untersuchung vom 11. März 2008 besche
inigte der Kreisarzt
Dr.
med.
A._
, Fach
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie,
dem Versicherten noch eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/
62.4
). Mit Schreiben vom 8. April 2008 teilte die Suva dem Versicherten die Einstellung ihrer Taggeldleistungen per
18. April 2008 mit (Urk. 8/
71
).
Nach einer weiteren Untersuchung des Versicherten
am 26. August 2008
er
klärte der Kreisarzt
Dr.
A._
den medizinischen Endzustand für erreicht und erstellte das Zumutbarkeitsprofil, wobei er den Versicherten in seiner ange
stammten Tätigkeit als Maler für
mit gewissen qualitativen Einschränkungen
vollzeitig arbeitsfähig erachtete
,
und schätzt
e
den Integritätsschaden
(Urk. 8/107)
. Mit Verfügung vom 19. Februar 2009 sprach die Suva dem Versi
cherten eine Integritätsentschädigung
bei einer Integritätseinbusse von 28
% zu (Urk. 8/
118
).
Nachdem der Versicherte am 23.
Juni 2009 telefonisch mitgeteilt hatte, dass er seit April 2009 wieder voll arbeite
(Urk. 8/119
-120
, Urk. 8/121.1)
, schloss die Suva den Fall mit Schreiben vom 23. Juni 2009 ab (Urk. 8/
122
).
1.2
Am 4. August 2011 meldete der Versicherte bei der Suva einen Rückfall an (Urk. 8/
142
). Die Suva leitete eine Besprechung mit der Suva-Case Managerin ein, holte bei den behandelnden Ärzten Berichte ein und liess den Versicherten am 20. Januar 2012 ein weiteres Mal kreisärztlich untersuchen (Urk. 8/
176
). Dr
.
A._
erkannte eine deutlicher
e
Belastungseinschränkung als im Jahr 2008 und passte das Zumutbarkeitsprofil entsprechend an (Urk. 8/
176 S. 8
). Mit Verfügung vom 16. April 2012 sprach die Suva dem Versicherten für die ver
bliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 10. Juli 2007
rückwirkend ab dem 1. Oktober 2009
eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 17 % zu (Urk. 8/
205
).
Gegen diese Verfügu
ng erhob der Versicherte am 25.
April 2012 Einsprache (Urk. 8/
209
). Mit
Einsprache
e
ntscheid
vom 18. Juli 2012 wies die Suva die Einsprache ab (Urk. 8/
214
= Urk. 2/1).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 18. Juli 2012 erhob der Versicherte am 14. September 2012 Beschwerde mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei
aufzuheben und es sei ihm eine
höhere
Invalidenrente auszurichten (Urk. 1 S. 2).
Die Suva beantragte in der Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2012 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Die Beschwerdeantwort wurde dem Versi
cherten am 10. Oktober 2012 zugestellt (Urk. 10).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistun
gen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
1.
2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sin
ne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als einge
treten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli
chen Kau
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die al
lei
nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä
digende Ereignis zu
sammen mit anderen Bedingungen die kör
perliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein
trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die ein
getretene gesund
heitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 406 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be
steht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im
Be
schwerdefall
das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden
Be
weis
würdigung
nach dem im Sozialversicherungsrecht übli
chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei
sen).
1.
3
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausali
tät; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergan
genen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy
chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver
kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus
versiche
rungsmässiger
Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133
E. 4b).
Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei
sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf - folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352
E. 5b/
aa
; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder
als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Un
falls;
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre
er
fahrungs
gemässe
Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
körperliche Dauerschmerzen;
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/
aa
).
Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genü
gen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, wel
cher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Krite
rium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie z.B. eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere
unfallbe
zogene
Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Ver
neinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit
mit
begünstigt
haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/
bb
, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307
S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.4
Ist die versi
cherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8
des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
-
rechts;
ATSG)
, so hat sie gemäss Art. 18
Abs.
1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende
oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 ATSG). Für die Bestimmung des
Inva
liditätsgrades
wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).
1.
5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin verneinte den adäquaten Kausalzusammenhang zwi
schen den geklagten psychischen Beschwerden und dem Unfall vom 10. Juli 2007.
Sie stellte sich
gestützt auf den Bericht über die kreisärztliche Untersu
chung vom 20. Januar 2012 (Urk. 8/176)
auf den Standpunkt, die somatischen Folgen des Unfalls würden
die Ausübung einer angepassten Tätigkeit
vollzeit
lich
zulassen. Unter Vornahme eines leidensbedingten Abzugs von 10
%
errechnete sie einen Invaliditätsgrad von 17
%
(Urk. 2/1).
2.2
Der Beschwerdeführer machte geltend, die psychische Symptomatik sei unter anderem auf die nicht nachhaltige Eingliederung durch die Suva zurückzufüh
ren.
Gestützt auf die interdisziplinäre Beurteilung durch das
B._
vom 19. November 2011 (Urk.
3)
hielt er dafür, er sei auch in einer angepassten Tätigkeit nur zu 50
%
arbeitsfähig
. Dies vorwie
gend infolge der mittelgradigen depressiven Episode sowie der
somatoformen
Schmerzstörung, wobei deren natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang zum Unfall zu bejahen sei.
Des Weiteren beanstandete er den von der Suva durchgeführten Einkommensvergleich
(Urk. 1 S. 3 ff.).
3.
3.1
Am 10. Juli 2007 stürzte der Beschwerdeführer bei Malerarbeiten mit der Leiter zu Boden
, wobei er auf beiden Füssen landete
(Urk. 8/1
, Urk. 8/6.1
)
.
Nach der notfallmässigen Versorgung im
C._
wurde er am selben Tag ins
D._
verlegt
(Urk. 8/8.1)
, wo eine
Calcaneusfraktur
beidseits vom
joint
-depression-type
diagnostiziert wurde (Urk. 8/
2.2
,
Urk. 8/5
). In der
Folge wurden am 17. und am 25.
Juli 2007 die jeweiligen Plattenosteosynthesen vorgenommen
(Urk. 8/2.2, Urk.
8/8.3
, Urk. 8/8.2
)
. Nach der Spitalentlassung wurde der Beschwerdeführer
am 3.
August 2007 in die
E._
zur stationären Rehabilitation überwiesen, wo er sich bis zum 28. September 20
07 aufhielt. Die dortigen Ärzte
diagnostizierten nebst
der
Calcaneusfraktur
beid
seits
eine leichte Episode einer rezidivierenden depressiven Störung
(ICD-10: F33.0)
.
Hierzu hielten sie fest, der Beschwerdeführer habe bereits vor dem Unfall erhebliche psychosoziale Probleme gehabt und ein Antidepressivum eingenom
men. Bezüglich der somatischen Beschwerden
wurde weiterhin eine
ambulante
Physiotherapie empfohlen (Austrittsbericht vom 11. Oktober 2007, Urk. 8/
14
)
.
Dem psychosomatischen Konsilium vom 13. August 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit der Trennung von seiner langjährigen Freundin im November 2006 unter psychosozialen Problemen leide und aktuell seine Zu
kunftsangst in den Vordergrund stelle. Die psychischen Grundfunktionen
be
schrieben die Ärzte
als intakt und ein Nachlassen der Konzentration während des Gesprächs sei nicht auszumachen gewesen (Urk. 8/16).
Die Nachkontrolle durch den Operateur Prof.
Dr.
m
ed.
F._
, Facharzt für Chirurgie,
vom 11. Oktober 2007 e
rgab einen unauffälligen Befund.
Dr.
F._
führte aus,
radiologisch liege ein
Durchbau
der Frakturen vor
(Bericht vom 15. Oktober 2007, Urk. 8/
13.1
).
Ab dem 16. Oktober 2007 befand sich der Beschwerdeführer
bei
Dr.
med.
G._
, Facharzt für
Psychotherapie
, in psychotherapeutischer Behandlung
. Dieser nannte in seinem
Bericht vom 27.
Februar 2008
(Urk. 8/59) die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nach einem Sturz (S. 3). Der Be
schwerdeführer leide an Durchschlafstörungen, Gedankenkreisen, insbesondere morgendliche
n
Angstzuständen, wobei zwei- bis dreimal wöchentlich eigentliche morgendliche Panikattacken
aufträten
, die bis zum Erbrechen führen könn
t
en, und depressiven Verstimmungen. Er beschrieb ein vermindertes Selbstbe
wusstsein sowie Freud- und Antriebslosigkeit
und empfahl eine Umschulung
(S.
2).
3.2
Ab dem 21. Januar 2008 arbeitete der Beschwerdeführer wieder zu 50
%
als Maler (Urk. 8/
36
).
Am 11. März 2008 fand eine kreisärztliche Untersuchung durch
Dr.
A._
statt. Seinem Bericht vom 1
2.
März 2008 ist zu entnehmen, dass
bezüglich der Schmerzhaftigkeit ein günstiger Zustand bestehe. Der Beschwerdeführer
klage
über eine im Laufe des Nachmittags zunehmende, belastungsabhängige Schmerzhaftigkeit mässigen Ausmasses, eine analgetische
Medikation sei deswegen nicht regelmässig notwendig
.
Dr.
A._
gelangte zum Schluss, der Beschwerdeführer sei ab 1. April 2008 wieder zu 75 % arbeitsfähig (Urk. 8/
62
).
3.
3
Per
18. April 2008 wurde dem Beschwerdeführer
von der bisherigen Arbeitgebe
rin
gekündigt
(Urk. 8/70)
.
Bis am 17. Juli 2008 wurde der Beschwerdeführer durch die Firma
H._
AG bei der Stellensuche unterstützt. Die Bemühungen wurden wegen fehlenden Willens zur Arbeitsleistung als Folge persönlicher Probleme, auch
von
Alkoholprobleme
n
,
eingestellt (
Abschlussb
e
richt
vom 17. Juli 2008, Urk. 8/
103
).
3.
4
Anlässlich der
kreisärztliche
n
Untersuchung vom 26. August 2008
berichtete der Beschwerdeführer, er arbeite
wieder
ganztags
überwiegend auf Baustellen
und nach seiner Einschätzung ohne L
eistungseinbusse als Maler
. Er habe einen morgendlichen Anlaufschmerz, anschliessend gehe es ordentlich gut,
ungefähr
ab Mitte Nachmittag würden dann belastungsabhängig zunehmende Schmerzen in den Rückfüssen auftreten, dies progredient bis zum Arbeitsende.
V
or allem
der rechte Fuss sei abends auch etwas dicker als morgens (Urk. 8/107 S. 2 f.).
Dr.
A._
beurteilte den Verlauf rein bezogen auf die Heilung der
Calcaneus
frakturen
als ungestört. Der aktuelle Zustand sei stabil und von Seiten beider Rückfüsse angesichts der erlittenen Verletzungen wohl das bestmögliche, was ma
n sich habe erhoffen können. Der Beschwerdeführer sei
als Maler wieder zu 100
%
arbeitsfähig
, sofern er etwa einen Viertel der täglichen Arbeit im Sitzen oder mit Stehhilfe leisten könne
(Urk. 8/
107
S. 4
). Nachdem der Beschwerde
führer der Suva mitgeteilt hatte, dass er seit April 2009 wieder vollzeitlich arbeite
(Urk. 8/119, Urk. 8/
121.1
)
, s
chloss die Suva den Fall am 23.
Juni 2009 ab (Urk. 8/
122
).
3.
5
Am 4. August 2011 meldete der Beschwerdeführer
der Suva
,
dass es ihm
unfallbe
dingt
schlecht gehe. Er leide an
Fussschmerzen
und
an psychischen Problemen und
er
sei arbeitslos
(Urk. 8/
142
).
3.
6
Der
Hausarzt
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
berichtete am 6. September 2011, im Januar 2011 habe der Beschwerdeführer sich bei der Invalidenversicherung für eine Umschulung angemeldet, da er nach der Arbeit als Maler in den Jahren 2009 und 2010 abends nur noch mit Mühe
gehfähig
gewesen sei und im Besonderen unter zunehmenden Fussschmerzen bei Arbeiten auf der Leiter gelitten habe.
Der Beschwerdeführer sei zu jener Zeit psychisch stabilisiert gewesen und in einer angepassten Tätigkeit als zu 100
%
arbeitsfähig eingeschätzt worden (Urk. 8/155.1).
3.
7
Dem Bericht von
Dr.
med.
J._
,
Facharzt für
Psychiatrie und Psychothe
rapie
, und
Dr.
phil.
klin
. psych.
K._
, klinischer Psychologe und Supervisor,
B._
,
vom
9. August 2011
sind die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1), einer
somatoformen
Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie eines Zustands nach einer
Calcaneusfraktur
beidseits zu ent
nehmen (Urk. 8/162.1).
Sie gaben an, der Beschwerdeführer sei äusserlich ge
pflegt, sehr weitschweifig und umständlich, bewusstseinsklar und allseits orien
tiert. In der emotionellen Kontaktaufnahme sei er abwartend, eher fordernd, sachlich, aktiv im Spontanverhalt
en
. Die Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert und affektiv
stuporös
. Im Gesprächsverlauf sei er mitteilungsaktiv. Kognitiv erscheine er in Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis verlangsamt beziehungsweise deutlich eingeschränkt. Im Denken sei er formal beweglich und inhaltlich problemzentriert.
Die berichtenden Ärzte hielten die Störung für krankheitswertig und gaben an, der Beschwerdeführer könne sich vorstellen, zu 50
%
einer Beschäftigung nach
zugehen (Urk. 8/162.2).
Sie empfahlen eine stationäre Behandlung in einer psy
chiatrischen Klinik zwecks Aktivierung des Beschwerdeführers und
Reduzie
-
rung
der Depression. Reintegrationspotential sei eher wenig vorhanden (Urk. 8/162.3).
3.
8
Dr.
med.
L._
,
Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
,
diagnos
tizierte
in seinem
Bericht vom 26. Sep
tember 2011
eine
Anpassungs
störung
mit Ängsten
,
leicht depressive
m
Zustand
und
Passivität
(ICD-10: F43.23)
. Ebenso best
ünden
ein
Alkoholabhängigkeitssyndrom
(ICD-10: F10.25)
und der Verdacht auf eine selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
(ICD-10: F60.6). Ein Low-
dose-
Benzodiazepinabusus
sei nicht präzis
eruierbar
. Ein krankheitswertiges Leiden, das eine körperliche Tätigke
it eingeschränkt hätte, hätten er und sein delegiert arbeitender Psychologe
nie gesehen. Entsprechend und aus therapeutischen Gründen hätten sie dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, sondern ihn dazu motiviert, sich eine Arbeits
stelle zu suchen. Ohne Arbeit habe er keine gesunde Tagesstruktur gehabt und arbeitsmässig sei er zunehmend
dekonditionierter
geworden (Urk. 8/163).
3.
9
Dr.
med.
M._
, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
,
berichtete am
23. Oktober 2011
,
der Beschwerdeführer
sei im Juni 2007, mithin v
or dem Unfallereignis
,
dreimal bei ihm gewesen wegen einer mittelschweren Depres
sion.
Die damalige Arbeitsunfähigkeit könne er nicht sicher beurteilen, schätze sie jedoch auf 50
%
.
Nach dem Unfall habe er den Beschwerdeführer nicht mehr behandelt (Urk. 8/
166
).
3.1
0
Dr.
med.
N._
, Facharzt für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden,
Schleu
dertrauma
und orthopädische Traumatologie, gab in seinem Bericht vom 26. Oktober 2011
an,
e
s bestünden Restbeschwerden im Bereich beider Füsse bei ra
diologisch nachgewiesener posttraumatischer USG-Arthrose beidseits (Urk. 8/
167.1
).
3.1
1
Bei der radiologischen Abklärung beider oberen Sprunggelenke und beider Füsse vom 25. November 2011 zeigten sich ein grenzwertiger
Pes
planovalgus
mit
einem
Calcaneusneigungswinkel
von
20 Grad beidseits und eine
subchond
rale
Sklerose im unteren Sprunggelenk. Die Frakturen seien konsolidiert (Urk. 8/
172.2
).
3.1
2
Weiter liegt der
Bericht
des
B._
vom 19. Dezember 2011
vor.
In ihrer Beurtei
lung der Arbeitsfähigkeit führten die
B._
-Ärzte an, subjektiv sei der Beschwer
deführer zu 100
%
arbeitsfähig für eine sitzende leichte Tätigkeit. Da noch alle sitzenden Tätigkeiten möglich seien, erachteten sie eine Umschulung als sinn
voll. Stehen ohne Heben sei noch während vier Stunden möglich
. Objektiv gesehen sei der Beschwerdeführer in einer sitzenden Tätigkeit bei leichter Arbeit
zu 100
%
arbeitsfähig
. Eine Umschulung sei daher trotz Depression und Schmerzverarbeitungsstörung zu empfehlen (Urk. 8/175 S. 5).
Weiter unten gaben sie in ihrer Konsensbeurteilung an, der Beschwerdeführer sei in einer an
gepassten, sitzenden Tätigkeit wie Chauffeur Personentransport zu 50
%
arbeitsfähig. Aus
anästhesistischer
Sicht sowie aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht betrage die Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit nicht mehr als 50
%
.
Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht wurde eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit festgehalten und aus rheumatologischer Sicht wurde der Beschwerdeführer für eine angepasste Tätigkeit als zu 100
%
einsatzfähig erachtet.
Psychiatrisch weise er kognitive Defizite auf und
neuropsychologisch bestehe eine Depression (Urk. 8/175 S. 5).
3.1
3
Am 20. Januar 2012 wurde der Beschwerdeführer erneut kreisärztlich unter
sucht (Urk. 8/176).
Der Beschwerdeführer gab anlässlich der Untersuchung an, die Fussbeschwerden seien beidseits in gleicher Intensität vorhanden und durch die Metallentfernung habe sich nichts geändert. Bei stehender und gehender Arbeit sowie beim Tragen schwerer Lasten habe er so starke Schmerzen, dass die Belastung nicht mehr möglich sei, auch in Ruhe würden die Schmerzen dann abends andauern und sich erst über Nacht zurückbilden. Bereits beim normalen Gehen verspüre er Schmerzen. Zwei- bis dreimal pro Woche trainiere er im Fitnesscenter;
jeweils eine Stunde
an den Geräten und
eine
im Wasser
(S. 4-5 und S. 8
-9
).
Dr.
A._
gab an, bei der klinischen Untersuchung habe sich eine nur gering ausgeprägte Störung des Gangbildes
bei
einem guten
Rehabili
tationszustand
der Muskulatur an beiden Beinen gezeigt. Der Zustand nach beidseitiger
Calcaneusfraktur
sei durchaus günstig,
insbesondere sei das obere Sprunggelenk beidseits klinisch und radiologisch unauffällig. Die schmerzhaft stark eingeschränkte Beweglichkeit im
Talokalkaneargelenk
und die leichteren, wenig
dolenten
Einschränkungen von
Chopart
- und
Lisfranc
-Gelenk seien typisch für die Verletzung
.
Dr.
A._
erkannte eine deutlichere
Belastungs
einschränkung
als im Jahr 2008 und passte das Zumutbarkeitsprofil entspre
chend an
: Vollzeitig zumutbar sei dem Beschwerdeführer eine
wechselbelas
tende
Tätigkeit, bei welcher der Anteil der sitzenden Arbeit mindestens 50
%
betrage und ein häufiger Wechsel zwischen Sitzen und Gehen
oder
Stehen möglich sei. Eine Zusatzbelastung sei bis maximal 15 Kilogramm zumutbar, dies entspreche einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten auf Leitern, Gerüsten oder generell mit Absturzgefahr, Tätig
keiten auf unebenem Boden oder auf unwegsamem Gelände sowie Tätigkeiten mit repetierter starker Belastung der Beine, starken Erschütterungen oder Schlä
gen
(S.
8
).
Eine Verbesserung der Situation sei nicht zu erwarten (S. 9).
4.
4.1
4.1.1
Der Bericht des Kreisarztes
Dr.
A._
beruht auf den anlässlich der Untersu
chung vom 20. Januar 2012 erhobenen Befunden sowie den
Vorakten
inklusive bildgebender Befunde (Urk. 8/176 S. 1-4 und S. 6-7). Ebenso fanden die Anga
ben des Beschwerdeführers Berücksichtigung (Urk. 8/176 S. 4-6). Dr.
A._
stellte eine nur gering ausgeprägte Störung des Gangbildes und an beiden Bei
nen einen guten Rehabilitationszustand der Muskulatur fest. Es zeigte sich ein günstiger, klinisch und radiologisch unauffälliger Zustand der oberen Sprung
gelenke, mit zwar schmerzhaft eingeschränkter Beweglichkeit im
Talokalka
neargelenk
, aber nur wenig
dolenter
Einschränkung des
Chopart
- und des
Lis
franc-Gelenks
, was gemäss Dr.
A._
typisch für die erlittene Verletzung ist (Urk. 8/176 S. 8).
Dr.
A._
stellte zusammenfassend fest, im Vergleich zu 2008 bestehe eine eingeschränktere Belastbarkeit. 2008 sei das
Anforderungs
profil
ausgehend vom Umstand formuliert worden, dass der Beschwerdeführer wieder voll gearbeitet habe. In der bisherigen Tätigkeit sei ihm inzwischen aber kein volles Pensum mehr zumutbar. Eine angepasste, das heisst leichte bis mit
telschwere und wechselbelastende Tätigkeit komme allerdings auch weiterhin vollzeitlich in Frage. Die kreisärztlichen Feststellungen und Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar begründet und das nunmehr massgebende, detailliert um
schriebene Anforderungsprofil korreliert mit den vorhandenen Beeinträchtigun
gen. Die Kritik des Beschwerdeführers (
Urk.
1 S. 3 ff.
Ziff.
3 f.) ändert daran nichts. Sie betrifft die Leistungsfähigkeit in der auch vom Kreisarzt nicht mehr als geeignet beurteilten angestammten Tätigkeit, wobei in diesem Zusammen
hang hervorzuheben ist, dass der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitraum ab 2008 effektiv wieder vollzeitlich als Maler berufstätig gewesen ist, was seine Rügen im Zusammenhang mit der seinerzeitigen Umschreibung des
Anforde
rungsprofils
relativiert.
4.1.2
Soweit der Beschwerdeführer auf die Ausführungen im
B._
-Bericht verweist (Urk. 1 S. 5
Ziff.
5), ergibt sich das Folgende: Im
B._
-Bericht wurde aus
wir
belsäulenchirurgischer
und orthopädisch-chirurgischer Sicht von einer quanti
tativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen, dies jedoch ohne nähere respektive schlüssige Begrün
dung (Urk. 8/175 S. 5), weshalb die attestierte Einschränkung von 50
%
trotz angepasstem Tätigkeitsprofil nicht nachvollziehbar ist. Insbesondere führte
Dr.
N._
aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht
a
us
, da die Beschwerden vor
wiegend belastungsabhängig seien, sei der Beschwerdeführer vor allem bei län
gerem Stehen und Gehen eingeschränkt (
Urk.
8/175 S. 4).
Weshalb er dann in einer Tätigkeit ohne längeres Stehen und Gehen nicht arbeitsfähig sein sollte, ist nicht ersichtlich. Im Übrigen ist der
B._
-Bericht bezüglich der Arbeitsfähig
keit in angepasster Tätigkeit widersprüchlich, denn an einer Stelle hielten die berichtenden Ärzte fest, in einer sitzenden Tätigkeit sei der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig, kamen gleichzeitig aber zum Schluss, angepasst sei eine sit
zende Tätigkeit und in einer solchen bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Urk. 8/175 S. 5). Auf den
B._
-Bericht kann daher nicht abgestellt werden.
4.1.3
Insgesamt steht nach dem Gesagten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die physischen Unfallfolgen den Beschwerdeführer auch weiterhin nicht an der Ausübung einer vollzeitlichen Tätigkeit hindern, sofern diese dem von
Dr.
A._
angegebenen modifizierten Anforderungsprofil entspricht. Dass der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den somatischen Beeinträchtigungen und dem Unfall vom 10. Juli 2007 gegeben sind, ist unbe
stritten und stimmt mit der Aktenlage überein.
4.2
4.2.1
Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei aufgrund seiner psychischen Krank
heit, namentlich wegen der
somatoformen
Schmerzstörung und der mittelgradi
gen depressiven Episode, nur zu 50
%
arbeitsfähig, was sich auch aus der inter
disziplinären Beurteilung des
B._
vom 19. Dezember 2011 ergebe (Urk. 1 S. 5). A
uf die Frage
der
natürlichen Unfallkausalität
der psychischen Beschwerden braucht indessen
nicht eingegangen zu werden,
da es am kumulativ erforderli
chen adäquaten Zusammenhang
fehlt
(Urteil des Bundesgerichts 8C_887/2011 vom 5. März 2012, E. 4 mit Hinweis), was in den folgenden Erwägungen dar
gelegt wird.
4.2.2
Der Unfallmeldung
vom
11. Juli 2007
ist zu entnehmen, dass der Beschwerde
-
füh
rer
bei der Ausführung von Malerarbeiten auf der Leiter mitsamt der Leiter zu Boden stürzte (Urk. 8/1)
.
Vor dem Sturz habe er sich etwa auf fünf Metern Höhe befunden (Urk
. 8/
43 S. 1
).
G
ewöhnliche Stürze
werden regelmässig
als leichte Unfälle qualifiziert
(Urteil des Bun
desgerichts U 49/06 vom 22.
November 2007, E. 3.3.2.2).
Der Beschwerdeführer stürzte zwar, als er sich auf einer Leiter und somit in der Höhe befand, jedoch landete er im Gegensa
tz zum kopfvoran circa vier Meter hinunterstürzenden Versicherten, dessen Unfall als mittelschwer qualifiziert wurde (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 41/06 vom
2.
Februar 2007
, E. 9), auf den Füssen.
Im
Rahmen einer objek
tivierten Betrachtungsweise aufg
rund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den s
ich dabei entwickelnden Kräften
(
vgl.
Urteil des Bun
desgerichts 8C_595/2009 vom 17.
November 2009, E. 7.1)
ist der Unfall vom
10. Juli 2007
als
mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den leichten
Unfällen einzustufen.
Die Kasuistik zeigt dabei, dass die Anforderungen
an
einen mittelschweren Unfall im engeren Sinn höher liegen (
vgl.
Urteil
des Bundesgerichts
8
C
_595/2009
vom 17. November 2009,
E. 7.1
mit Hinweisen
).
4.2.3
Der
Beschwerdeführer machte nicht geltend, der
in Frage stehende Unfall ha
be
sich unter besonders dramatischen Begleitumständen ereignet
oder er sei
von besonderer Eindrücklichkeit
gewesen
.
Dies zu Recht, denn o
b besonders drama
tische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls gege
ben sind, beurteilt sich objektiv und nicht auf Grund
des subjektiven Empfin
dens beziehungsweise
Angst
gefühls der versicherten Person
(
Urteil des Bundes
gerichts 8
C
_595/2009
vom 17. November 2009,
E.
10
.1
mit Hinweisen
)
.
Auch
wenn dem
Sturz wegen der Höhe, auf welcher
sich
der Beschwerdeführer be
fand,
eine gewisse Eind
r
ücklichkeit nicht abgesprochen werden kann, liegen
dennoch keine
Umstände vor, die zur Bejahung einer besonderen Dramatik oder besonderen Eindrücklichkeit der Begleitumstände des Unfalls führen könnten.
4.2.4
Was das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzun
gen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklun
gen auszulösen, anbelangt, ist festzuhalten, dass es sich bei de
n
erlittenen
Frakturen
nicht um Verletzungen von besonderer Art oder Schwere handelt, die nach den Erfahrungen des Lebens geeignet wären, eine psychische Fehlreaktion auszulösen
.
4.2.5
Vom 3. August bis am 28. September 2007 befand
sich
d
er
Beschwerdeführer
in der
E._
in der Akutrehabilitation
. Bei seinem Austritt wurde ihm
b
ezüglich der somatischen Beschwerden
die Fortführung
eine
r
ambulante
n
Physiotherapie empfohlen (Austrittsbericht vom 11. Oktober 2007,
Urk.
8/14)
. Nach der Untersuchung vom 11. März 2008 gelangte
Dr.
A._
zum Schluss, man dürfe die Physiotherapie jetzt langsam auslaufen lassen (Urk. 8/62.4).
Sodann wurden
am 16. Dezember 2009 und am 3. März 2010 die Osteosyn
these-Materialentfernungen durchgeführt (Urk. 8/128.1, Urk. 8/133.3).
Bei die
sen Gegebenheiten kann von einer
ungewöhnlich lange
n
Dauer der ärztlichen Behandlung
keine Rede sein.
4.2.6
Der Beschwerdeführer
ging davon aus,
das Kriterium der körperlichen
Dauer
schmerzen
sei
erfüllt
(Urk. 1 S. 6
Ziff.
6).
Gewisse vorhandene Schmerzen wur
den als typisch für die von ihm erlittene Verletzung erachtet (Urk. 8/176 S. 8).
Die Schmerzen treten jeweils bei stehender und gehender Tätigkeit sowie beim Tragen schwerer Lasten auf
, verstärken sich bei diesen Aktivitäten nach einigen Stunden
und bilden sich
dann
nach den Angaben des Beschwerdeführers erst in der Nacht wieder zurück (Urk. 8/176 S. 8).
Indes sind die Beschwerden
belas
tungsabhängig
(Urk. 8/175 S. 4).
Da der Beschwerdeführer somit vor allem bei Belastung Beschwerden hat und erst nach mehreren Stunden Stehen, Gehen oder Tragen schwerer Lasten starke Schmerzen verspürt, ist das Kriterium zwar zu bejahen, jedoch nur in einfachem Ausmass.
4.2.7
Aus den Akten ergeben sich sodann keinerlei Hinweise auf eine ärztliche
Fehlbe
handlung
.
4.2.8
Ein
schwieriger Heilungsverlauf
oder
erhebliche Komplikationen
sind nicht ersichtlich.
Bereits im März 2008 beschrieb
Dr.
A._
einen günstigen Zustand (Urk. 8/62.3)
und auch bei der Untersuchung vom 20. Januar 2012 fand er einen durchaus günstigen Zustand nach beidseitiger
Calcaneusfraktur
vor (Urk. 8/176 S. 8). Am 27. August 2008 ging er von einem ungestörten Ver
lauf
aus
.
Eine deutliche Erschwernis habe sich einzig durch die vorbestehende psychische Konstellation und vor allem durch die schwierige
Arbeitsplatzsitua
tion
, welche
schlussendlich
in einer
Kündigung
mündete,
ergeben (Urk. 8/107 S. 4).
Hierbei handelt es sich jedoch um unfallfremde Faktoren
.
4.2.9
Zu prüfen bleiben Grad und Dauer der
physisch bedingten
Arbeits
un
fähigkeit.
Bejaht wurde dieses Kriterium bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter als auch in angepasster Tätigkeit während fast drei Jahren (Urteil des Bundesgerichts 8C_116/2009, E. 4.6). Der Beschwerdeführer nahm seine Tätigkeit als Maler a
m 21. Januar 2008
, also ein gutes halbes Jahr nach dem Unfall,
wieder zu 50
%
auf
(Urk. 8/36)
. Gestüt
zt auf die Untersuchung vom 11.
März 2008 bescheinigte
Dr.
A._
dem Versicherten noch eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/
62.4
).
Im August 2008
erachtete
er den Versicherten in seiner angestammten Tätigkeit als Maler
mit gewissen qualitativen Ein
schränkungen
wieder
für vollzeitig arbeitsfähig (Urk. 8/
107 S. 4). Der Beschwer
deführer hatte anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 26. August 2008 zudem selber angegeben, er arbeite wieder zu 100
%
als Maler und
er
bringe seiner Einschätzung nach eine Le
istung von 100
%
(Urk. 8/107 S.
2 f.).
Ab
April 2009
arbeitete er
wieder
um
während mehrerer Monate
voll
als Maler (Urk. 8/
119, Urk. 8/121.1).
Nach der Aufgabe dieser Arbeitsstelle im September 2009 (vgl. den Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers, Urk. 8/
55/1 im Verfahren IV.2012.01315
) war der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit weiterhin zu 100
%
arbeitsfähig (Urk. 8/176 S. 8).
Die effektiv angetroffenen Schwierigkei
ten bei der Wiedereingliederung
hingen vielmehr mit der
schwierigen Arbeitsplatzsituation und der vorbestehenden psy
chischen Konstellation
zusammen (Urk. 8/
107 S. 4), wohingegen bei diesem Kriterium ausschliesslich die rein somatisch bedingte Arbeitsunfähigkeit zu berücksichtigen ist.
So
mit liegen Grad und Dauer der
Arbeitsunfähigkeit im üblichen Rahmen, weshalb dieses Kriterium zu verneinen ist.
4.
3
Zusammenfassend
ist weder eines der für die Adäquanzbeurteilung massgeben
den Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt, noch sind mehrere der zu berücksichtigenden Kriterien
in gehäufter
Weise
(mindestens vier Kriterien
, vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_487/2009 vom 7. Dezember 2009, E. 5)
gegeben, weshalb die
Unfalladäquanz
der geltend gemachten psychischen Beschwerden zu verneinen ist
,
soweit diese überhaupt mit dem Unfall in Zusammenhang ste
hen
.
Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrads sind demnach ausschliesslich die somatischen
Beschwerden zu berücksichtigen.
5.
5.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validenein
kommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkom
mensentwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah
rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge
setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen).
Die
Suva ging
entsprechend den genannten Grundsätzen
gestützt auf die Anga
ben des letzten Arbeitgebers
davon aus, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2009 im Gesundheitsfall ein Einkommen von Fr. 66‘430.-- (
Fr.
5‘110.-- x 13) hätte erzielen können (Urk. 2/1 S. 11). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, dieser Betrag sei nicht aktenkundig, weshalb der Anfangslohn der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2009 anzupassen sei (Urk. 1 S. 6
Ziff.
7). Die Angaben der
Y._
AG befinden sich jedoch in den Akten (vgl. Urk. 8/18
7), weshalb ausgewiesen ist, wie sich der Lohn des Beschwerdeführers im Gesundheitsfall effektiv entwickelt hätte.
Gemäss den korrekten Feststellungen der Beschwerdegegnerin zum Zeitpunkt des Rentenbeginns (vgl.
Urk.
2/1 S. 11 f.
Ziff.
7) hat sich
die
Einkommens
bemes
sung
auf 2009 zu beziehen. In diesem Jahr hätte der Beschwerdeführer bei der
Y.
_
AG ohne den Gesundheitsschaden
Fr.
5‘110.-- pro Monat
verdient (
Urk.
8/187.1). Das von der Beschwerdegegnerin ermittelte
Validenein
kommen
in der Höhe von
Fr.
66‘430.-- (vgl.
Urk.
2/1 S. 11
Ziff.
6.b) ist somit nicht zu beanstanden.
5.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens
ging die Suva gestützt auf den kreisärztlichen Bericht vom 20. Januar 2012 zu Recht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus
und ermittelte das Invalideneinkommen an
hand der Tabellenlöhne (
Urk.
2/1 S. 7
Ziff.
6.a).
Der Beschwerdeführer brachte
vor, der Tabellenlohn dürfe nicht auf die
betriebs
übliche
wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden aufgerechnet wer
den, da er auch im Gesundheitsfall nur 40 Stunden pro Woche arbeiten würde (Urk. 1 S. 7
Ziff.
8).
Rechtsprechungsgemäss ist
jedoch
die dem statistischen Invalidenlohn zu Grunde liegende Wochenarbeitszeit von 40 Stunden auch dann auf eine betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit umzurechnen, wenn der Versicherte als Valider in einem Betrieb mit 40-Stundenwoche arbeitete. Anlass, das standardi
sierte Durchschnittseinkommen nicht auf eine branchenübliche wöchentliche Arbeitszeit umzurechnen, bestünde allenfalls dann, wenn dargetan wäre, dass der Beschwerdeführer wegen der Wochenarbeitszeit von 40 Stunden bereits ohne Behinderung einen wesentlich unter dem branchenüblichen Verdienst liegenden Lohn erzielt hätte, sodass diesem das
Valideneinkommen
beeinflus
senden Umstand nach dem Grundsatz der Parallelität der Bemessungsfaktoren auch beim Invalideneinkommen Rechnung zu tragen wäre
(Urteil des Bundes
gerichts 8C_965/2010 vom 24. Januar 2011, E. 4.2 mit Hinweisen).
Eine
lohn
mässige
Benachteiligung aufgrund der angeführten 40-Stundenwoche im Sinne einer branchenunüblich tiefen
Entlöhnung
wird weder geltend gemacht, noch geht dies aus den Akten hervor. Die Umrechnung des statistischen
Invaliden
lohnes
auf die betriebsübliche Arbeitszeit ist somit zutreffend.
Das von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die Lohnstrukturerhebung 2008 und unter Berücksichtigung der 2009 betriebsüblichen Wochenarbeitszeit und der Lohnentwicklung bis 2009 errechnete Invalideneinkommen von Fr. 61‘238.40 (
Urk.
2/1 S. 10
Ziff.
6.a) ist nicht zu beanstanden.
5.3
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen
Durch
-
schnitts
werten
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der
ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Die
Suva nahm unter Berücksichtigung der gesundheitli
chen Einschränkungen des Beschwerdeführers einen Leidensabzug von 10
%
vor (Urk. 2/1 S. 10).
Der Beschwerdeführer hingegen postuliert angesichts der massiven Einschrän
kungen des Tätigkeitsprofils einen Leidensabzug von 15
%
(Urk. 1 S. 7
Ziff.
8).
Unstrittig ist, dass sich nebst den gesundheitlichen Einschränkungen keine weite
ren Merkmale wie zum Beispiel Alter, Beschäftigungsgrad oder Dauer der Betriebszugehörigkeit negativ auf das erzielbare Invalideneinkommen auswir
ken.
Einzig d
as Tätigkeitsprofil des Beschwerdeführers ist merklich einge
schränkt,
da er nur noch wechselbelastende, mindestens hälftig im Sitzen
ver
richtbare
, leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ausüben kann;
indes
stehen ihm noch
genügend
Verweistätigkeiten offen
, bei der Ausübung derer er nicht ein
geschränkt derart eingeschränkt ist, dass er mit einem
deutlich
unter den Durchschnittslöhnen liegenden Einkommen zu rechnen hätte.
Unter diesen Umständen ist der von
der
Suva vorgenommene Abzug von 10
%
angemessen.
Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % beträgt das Invalideneinkommen
Fr.
55‘114.60 (
Fr.
61‘238.40.-- x 0.9).
Aus dem Vergleich von Validen- und Invalideneinkommen resultiert eine
gesund
heitsbedingte
Erwerbseinbusse von
Fr.
11‘314.40 (
Fr.
66‘430.
-- .
/. Fr. 55‘114.60). Dies entspricht einem Invaliditätsgrad von 17 % (
Fr.
11‘315.40 x
100 :
Fr.
66‘430.--). Die Zusprechung einer Invalidenrente basierend auf
einem
Invali
ditätsgrad
von 17 % ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. Ein höherer Invaliditätsgrad ist nicht ausgewiesen.
Bei der gegebenen Sachlage ist die Beschwerde abzuweisen.