# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d2948a92-50f1-4094-8dae-20a87b0c8efe
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Entscheid Verwaltungsgericht, 23.08.2016 Verfahren, Art. 30ter Abs. 1, Art. 96 Abs. 2 VRP. Der Beschwerdeführer begründet die verspätete Leistung des Kostenvorschusses mit dem üblichen Datum der Lohnzahlung. Dies hätte ihn veranlassen müssen, um Erstreckung der Zahlungsfrist zu ersuchen. Soweit überhaupt ein Wiederherstellungsfall vorliegt, wiegt das Verschulden an der Säumnis so schwer, dass selbst die Vorinstanz einer Wiederherstellung nicht wirksam zustimmen könnte. Ob ein über den konkreten Einzelfall hinausgehendes Interesse an der Klärung des Sachverhalts oder der strittigen Rechtsfragen den Verzicht auf die Abschreibung des Verfahrens wegen Säumnis bei der Leistung des Kostenvorschusses rechtfertigen kann, kann offen bleiben. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die vorliegende Beschwerdeangelegenheit Sach- oder Rechtsfragen aufwirft, welche über den Einzelfall hinaus von Bedeutung sind (Verwaltungsgericht, B 2016/103). Entscheid vom 23. August 2016
Besetzung
Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Heer, Bietenharder, Zindel;
Gerichtsschreiber Scherrer
Verfahrensbeteiligte
X.Y.,
Beschwerdeführer,
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 2/6
Publikationsplattform
St.Galler Gerichte
gegen
Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32,
9001 St. Gallen,
Vorinstanz,
Gegenstand
Familiennachzug für A.Y. und K.Y. / Wiederherstellung der Frist zur Leistung des
Kostenvorschusses / Abschreibung des Beschwerdeverfahrens
Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. X.Y. (Beschwerdeführer) erhob gegen den Entscheid des Sicherheits- und
Justizdepartements (Vorinstanz) vom 27. April 2016 betreffend
Familiennachzugsgesuch für A.Y. und K.Y. durch seinen damaligen Rechtsvertreter mit
Eingabe vom 11. Mai 2016 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. In der Folge wurde
der Beschwerdeführer mit verfahrensleitender Verfügung vom 12. Mai 2016
aufgefordert, bis 30. Mai 2016 einen Kostenvorschuss von CHF 2‘000 zu leisten. Diese
Aufforderung war mit der Androhung verbunden, im Säumnisfall würde das Verfahren
kostenpflichtig am Protokoll abgeschrieben. Nachdem der Kostenvorschuss weder
innert der angesetzten Frist noch später geleistet worden war, wurde die Beschwerde

## Considerations