# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3fba1862-4d73-42fd-8ed9-26daadb5b816
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Mit Verfügung vom 6. Juni 2016 lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich ab, die Aufenthaltsbewilligung des Ausländers A zu verlängern, und setzte diesem zum Verlassen der Schweiz Frist bis 6. August 2016.
II.
Die Sicherheitsdirektion wies den Rekurs von A dawider mit Entscheid vom 18. August 2017 in der Hauptsache ab und bestimmte eine neue Ausreisefrist bis 23. Oktober 2017; als Rechtsvorkehr hiergegen nannte sie die binnen 30 Tagen ab Eröffnung beim Verwaltungsgericht zu erhebenden Beschwerde, welche Antrag, dessen Begründung sowie genau bezeichnete, soweit möglich beizulegende Beweismittel enthalten müsse. Dieser Entscheid wurde dem Rechtsanwalt von A am 22. August 2017 zugestellt.
III.
A liess beim Verwaltungsgericht am 21. September 2017 Beschwerde führen und beantragen, unter Entschädigungsfolge sowie Aufheben des Rekursentscheids sei seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern; ferner ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege und -vertretung. Statt einer materiellen Begründung heisst es im Rechtsmittel bloss:
" Aufgrund eines Spitalaufenthaltes war der Beschwerdeführer mehrere Wochen nicht erreichbar und konnte nicht über den Rekursentscheid in Kenntnis gesetzt werden. Eine Instruktion war in der kurzen Zeit nach Entlassung aus dem Spital noch nicht möglich. Das Gericht wird deshalb höflichst ersucht, dem Beschwerdeführer für die Begründung der vorliegenden Beschwerde eine angemessene Frist zu setzen. Dabei bittet der Unterzeichnende seine ferienbedingte Abwesenheit vom 29. September bis 15. Oktober 2017 zu berücksichtigen."
Hierauf wurde das vorliegende Geschäft angelegt.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Die Beschwerde ist wegen offenkundiger Unzulässigkeit im Sinn des § 38b Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) und weil sie auch keine grundsätzlichen Fragen im Sinn des § 38b Abs. 2 VRG aufwirft, gerichtsintern durch den Einzelrichter zu erledigen (dazu VGr
, 26. September 2016, VB.2016.00569, E.
1 Abs. 1 mit Hinweis, auch zum Folgenden; Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 38b N. 7, in Verbindung mit Alain Griffel, Kommentar VRG, § 28a N. 8; Bertschi, § 38b N. 20 ff.). Irgendwelcher Weiterungen in Anwendung der §§ 56 ff. VRG bedarf es zuvor nicht (vgl. ABl 2009, 801 ff., 972).
Laut § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG prüft das Verwaltungsgericht seine Zuständigkeit als solches von Amts wegen. Diese ist betreffend erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion über Anordnungen einer Verwaltungseinheit dieser Direktion unter anderem auf dem vorliegenden Gebiet des Ausländerrechts nach §§ 41–44 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a sowie 19b Abs. 1 und 2 lit. b Ziff. 1 VRG gegeben.
Im Übrigen erscheinen auch die restlichen Eintretensbedingungen erfüllt. Freilich gibt es eine entscheidende, sogleich zu erörternde Ausnahme:
2.
2.1