# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 15c6c8f6-e804-4bd5-bc59-877fa6deecea
**Court:** ZH_HG
**Chamber:** ZH_HG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Forderung (URG)
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Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2)
"1. Die beklagte Partei sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 482.55 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 02.09.2020 zu bezahlen.
2. Die beklagte Partei sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 482.55 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 02.09.2021 zu bezahlen.
3. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1, Betreibungsamt Wallisellen-Dietlikon in Wallisellen, sei zu beseitigen.
4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich  zulasten der beklagten Partei."
Sachverhalt und Verfahren
A. Sachverhaltsübersicht
a. Parteien und ihre Stellung
Die Klägerin ist eine Genossenschaft mit Sitz in Zürich und dem Zweck der treu-
händerischen Wahrung der Rechte der Urheber und Urheberinnen von nichttheat-
ralischen musikalischen Werken, welche ihr von den Urhebern und Urheberinnen
oder ihren Verlegern und Verlegerinnen zur Verwaltung übertragen werden. Die
Klägerin ist gemäss Bewilligung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Ei-
gentum (IGE) berechtigt und verpflichtet, die Vergütungsansprüche gemäss dem
Urheberrechtsgesetz geltend zu machen (act. 3/2-3a). Die Beklagte ist eine Akti-
engesellschaft mit Sitz in ... [Ort] und dem wesentlichen Zweck der Erbringung al-
ler Arten von ...-dienstleistungen, ... im Bereich des ...-rechts (act. 3/3b).
b. Prozessgegenstand
Mit der vorliegenden Klage macht die Klägerin als Verwertungsgesellschaft ge-
mäss URG ausstehende Vergütungen nach dem Gemeinsamen Tarif ... geltend
(act. 1 Rz. 3 ff.).
B. Prozessverlauf
Mit Eingabe vom 15. Februar 2022 (Datum Abgabequittung; act. 4) reichte die
Klägerin hierorts die Klage ein (act. 1). Mit Verfügung vom 16. Februar 2022 wur-
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de der Klägerin Frist zur Leistung des Gerichtskostenvorschusses und der Be-
klagten – unter Hinweis auf die Säumnisfolgen – Frist zur Erstattung der Kla-
geantwort angesetzt (act. 5). Der Gerichtskostenvorschuss wurde rechtzeitig ge-
leistet (act. 6A). Nachdem die Verfügung vom 16. Februar 2022 weder der Be-
klagten noch C._ (Mitglied des Verwaltungsrates) persönlich zugestellt wer-
den konnte, wurde der Beklagten mit Verfügung vom 16. März 2022 – wiederum
unter Hinweis auf die Säumnisfolgen – eine Frist von 20 Tagen ab Publikation der
Verfügung im Schweizerischen Handelsamtsblatt angesetzt (act. 6/2a-2c; act. 7;
act. 9-13). Da die Beklagte weder die Klageantwort innert Frist eingereicht noch
rechtzeitig um Fristerstreckung nachgesucht hat, wurde der Beklagten mit Verfü-
gung vom 29. April 2022 eine Nachfrist von 20 Tagen ab Publikation dieser Ver-
fügung angesetzt (act. 16-18). Bis heute hat sich die Beklagte nicht vernehmen
lassen.

## Considerations

Erwägungen
1. Formelles
1.1. Versäumte Klageantwort
Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant-
wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die
Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun-
gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem
Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage-
grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert
ist und – darüber hinaus – dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen
Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Un-
ter den gegebenen Umständen ist, wenn es die klägerische Sachdarstellung er-
laubt, nach dem Klagebegehren zu erkennen, andernfalls ist die Klage abzuwei-
sen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechts-
aufhebende Tatsachen zu berücksichtigen, soweit sie in der Klage selbst ange-
führt sind. Andere Tatsachen, die aus den Akten ersichtlich sind, dürfen nur inso-
weit berücksichtigt werden, als sie für das Vorhandensein der von Amtes wegen
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zu prüfenden Prozessvoraussetzungen von Bedeutung sind (Art. 60 ZPO). An der
erforderlichen Spruchreife fehlt es – zur Hauptsache –, wenn das Klagebegehren
oder die Begründung der Klage (noch) unklar, unbestimmt oder offensichtlich un-
vollständig ist (Art. 56 ZPO) oder dem Gericht die Klagebegründung in erhebli-
chem Mass als unglaubhaft erscheint und es darüber Beweis erheben will
(BGE 144 III 394 E. 4.3.2.2.; Art. 153 Abs. 2 ZPO; BSK ZPO-WILLISEGGER, 3. Aufl.
2017, Art. 223 N. 17 ff.; ERIC PAHUD, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 223 N.
3 ff.). Da die Beklagte innert (Nach-)Frist keine Klageantwort eingereicht hat, ist
androhungsgemäss zu verfahren. Entsprechend haben die klägerischen Behaup-
tungen grundsätzlich als unbestritten zu gelten.
1.2. Prozessvoraussetzungen
Die örtliche Zuständigkeit des hiesigen Handelsgerichts stützt sich auf Art. 10
Abs. 1 lit. a ZPO und ist gegeben, da die Beklagte ihren Sitz im Kanton Zürich hat.
Die sachliche Zuständigkeit ergibt sich aus Art. 5 Abs. 1 lit. a ZPO i.V.m. § 44 lit. a
GOG und ist ebenfalls gegeben. Die übrigen Prozessvoraussetzungen geben zu
keinen Bemerkungen Anlass; auf die Klage ist mithin einzutreten. Wie sogleich zu
zeigen ist, erweist sich die Sache als spruchreif.
2. Materielles
2.1. Unbestrittener Sachverhalt
Gemäss den von Seiten der Beklagten unbestritten gebliebenen klägerischen
Darstellungen ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: Die Beklagte hat der
D._, welche vor der A._ für die Erhebung der entsprechenden Vergü-
tungen zuständig war, ihre Nutzung gemäss ... angemeldet (act. 1 Rz. 7;
act. 3/4). Gemäss eigenen Angaben der Beklagten führt sie abgabepflichtige Au-
dio-Nutzungen durch auf einer Fläche bis 1000 m2 und auf bis zu 200 Amtslinien
(act. 1 Rz. 8). Für die entsprechende Nutzung hat die Beklagte pro Kalenderjahr
und pro Nutzungsort CHF 482.55 gemäss Ziff. 5 ... zu entrichten (act. 1 Rz. 9;
act. 3/5a-5b). Mangels Meldung einer allfälligen Änderung wurden für die Jahre
2020 und 2021 gestützt auf dieselben Grundlagen der Beklagten Rechnung ge-
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stellt (act. 1 Rz. 10). Nachdem die Rechnungen nicht innert der tariflichen Zah-
lungsfrist von 30 Tagen gemäss Ziff. 15 ... beglichen wurden, geriet die Beklagte
am 02. September 2020 bzw. am 02. September 2021 in Verzug und wurde da-
raufhin erfolglos gemahnt (act. 1 Rz. 11). Die Klägerin trat ihre Forderung aus
dem Jahr 2020 per Zession dem Inkassobüro E._ AG ab. Da die Beklagte
Rechtsvorschlag erhob, erfolgte eine Rückzession an die Klägerin (act. 1 Rz. 12;
act. 3/5; act. 3/6-8).
2.2. Rechtliches
Vergütungsansprüche für die Verwendung von Ton- und Tonbildträgern sind nach
Art. 35 Abs. 3 URG von zugelassenen Verwertungsgesellschaften geltend zu ma-
chen, welche nach Art. 44 URG die entsprechenden Rechte der Rechtsinhaber-
und -inhaberinnen wahrnehmen. Die Vergütungsansprüche werden aufgrund von
Tarifen geltend gemacht, welche nach rechtskräftiger Genehmigung für die Ge-
richte verbindlich sind (Art. 44 ff. URG; Art. 59 Abs. 3 URG; BGE 125 III 141
E. 4a; Urteile des Bundesgerichts 4A_382/2019 vom 11. Dezember 2019 E. 3.3.
und 4A_203/2015 vom 30. Juni 2015 E. 3.3.). Gemäss Art. 51 URG besteht eine
Auskunftspflicht gegenüber den Verwertungsgesellschaften (Urteil des Bundesge-
richts 4A_418/2007 vom 13. Dezember 2007 E. 4). Ziffer 14 ... sieht vor, dass die
Klägerin die Angaben schätzen und gestützt darauf Rechnung stellen kann, wenn
Angaben oder Belege auch nach einer schriftlichen Mahnung nicht innert Nach-
frist eingereicht werden. Aufgrund geschätzter Angaben erstellte Rechnungen gel-
ten als vom Nutzer anerkannt, wenn er nicht innert 30 Tagen ab Rechnungsdatum
vollständige und korrekte Angaben nachliefert.
2.3. Würdigung
Rechtsbegehren-Ziffer 1 und 2
Bei der Klägerin handelt es sich um eine vom Eidgenössischen Institut für Geis-
tiges Eigentum zugelassene Verwertungsgesellschaft nach Art. 40 ff. URG bzw.
Ziff. 3 Gemeinsamer Tarif ... (act. 3/2). Die eingeklagte Forderung wurde zwar
zeitweise an eine Dritte (Inkassogesellschaft) zediert, wurde mittlerweile jedoch
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wieder an die Klägerin rückzediert; die Aktivlegitimation ist daher gegeben
(act. 3/7-8). Ebenso ist die Passivlegitimation der Beklagten gegeben. Nach dem
zugrundeliegenden, unbestrittenen Sachverhalt hat die Beklagte eine Nutzung
gemäss ... mitgeteilt, für welche eine Vergütung in Höhe von CHF 482.55 pro Ka-
lenderjahr und pro Nutzungsort geschuldet ist. Die darauf für die Jahre 2020 und
2021 geforderten Vergütungen wurden bis anhin unbestrittenermassen nicht ge-
leistet. Dementsprechend sind die Vergütungsforderungen gutzuheissen. Die Klä-
gerin fordert zusätzlich einen Verzugszins seit 2. September 2020 und
2. September 2021 (vgl. act. 1 Rz. 25). Gestützt auf die Vermerke auf den im
Recht liegenden Rechnungen ("Zahlbar bis 01.09.2020" [act. 3/5a] und "Zahlbar
bis 01.09.2021" [act. 3/5b]) sowie im Einklang mit Ziff. 15 ... sind die geforderten
Verzugszinsen ausgewiesen und ebenfalls geschuldet; zusammengefasst ist die
Klage hinsichtlich der Rechtsbegehren-Ziffer 1 und 2 vollumfänglich gutzuheissen.
Rechtsbegehren-Ziffer 3
Gemäss Rechtsbegehren-Ziffer 3 fordert die Klägerin zudem die Beseitigung des
Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. 1, Betreibungsamt Wallisellen-Dietlikon in
Wallisellen (act. 3/7). Die vorgenannte Betreibung betrifft offenbar lediglich die
Forderung für das Jahr 2020 gemäss Dispositiv-Ziffer 1 (vgl. act. 1 Rz. 12). Mit
Gutheissung der Klage ist im Sinne von Art. 79 SchKG der entsprechende
Rechtsvorschlag im Umfang von CHF 482.55 zuzüglich Zins zu 5% seit dem
02. September 2020 [im Zahlungsbefehl ist der damals bereits aufgelaufene Zins
separat ausgeschieden] zu beseitigen. Die im Zahlungsbefehl vom 10. Februar
2021 (act. 3/7) zusätzlich in Betreibung gesetzte "Umtriebsentschädigung" wurde
in vorliegender Klage nicht geltend gemacht; hierfür ist keine Beseitigung des
Rechtsvorschlags vorzunehmen. Für die im Zahlungsbefehl ausgewiesenen Be-
treibungskosten ist schliesslich gemäss Art. 68 Abs. 2 SchKG keine Beseitigung
des Rechtsvorschlages nötig (BGE 144 III 360 E. 3.6.2 mit Hinweis auf Urteil des
Bundesgerichts 5A_455/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3). Auch hinsichtlich
Rechtsbegehren-Ziffer 3 ist die Klage damit gutzuheissen.
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3. Kosten- und Entschädigungsfolgen
3.1. Gerichtskosten
Die Höhe der Gerichtsgebühr bestimmt sich nach der Gebührenverordnung des
Obergerichts (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster Li-
nie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1
lit. a GebV OG). Vorliegend beträgt der Streitwert CHF 965.10. In Anwendung von
§ 4 Abs. 1 und 2 GebV OG sowie angesichts des im Verhältnis zum Streitwert
hohen Zeitaufwandes ist die Gerichtsgebühr auf rund CHF 300.– festzusetzen.
Die Gerichtsgebühren sind ausgangsgemäss vollumfänglich der Beklagten aufzu-
erlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und vorab aus dem von der Klägerin geleisteten
Kostenvorschuss zu decken.
3.2. Parteientschädigungen
Ausgangsgemäss ist der Klägerin zudem eine Parteientschädigung zuzuspre-
chen. Deren Höhe richtet sich nach der Anwaltsgebührenverordnung vom
8. September 2010 (AnwGebV; Art. 105 Abs. 2 und Art. 96 ZPO). Die Grundge-
bühr ist dabei mit der Begründung oder Beantwortung der Klage verdient (§ 11
Abs. 1 AnwGebV). Nach § 4 Abs. 1 AnwGebV beträgt die Grundgebühr
CHF 100.–. Diese kann bei besonders hohem Zeitaufwand um bis zu einem Drit-
tel erhöht werden (§ 4 Abs. 2 AnwGebV). Die Klägerin verfasste eine Klageschrift
(abzüglich Parteibezeichnungen, Rechtsbegehren und Verzeichnisse) von rund
vier Seiten (act. 1) und reichte (neben der Vollmacht) neun Beilagen ein. Aufgrund
dieser ausgewiesenen Arbeiten besteht selbst bei der maximalen Gebühr nach
§ 4 Abs. 1 und 2 AnwGebV (CHF 241.–) ein offensichtliches Missverhältnis zum
Zeitaufwand der Klägerin. Die Gebühr ist damit in Anwendung von § 2 Abs. 2 An-
wGebV auf CHF 650.– angemessen zu erhöhen.
Ist einer mehrwertsteuerpflichtigen Partei eine Parteientschädigung zuzuspre-
chen, hat dies zufolge Möglichkeit des Vorsteuerabzugs ohne Berücksichtigung
der Mehrwertsteuer zu erfolgen. Ist die anspruchsberechtigte Partei nicht im vol-
len Umfang zum Abzug der Vorsteuer berechtigt, ist die Parteientschädigung um
den entsprechenden Faktor anteilsmässig anzupassen. Solche aussergewöhnli-
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chen Umstände hat eine Partei zu behaupten und zu belegen (Urteil des Bundes-
gerichts 4A_552/2015 vom 25. Mai 2016 E. 4.5; ZR 104 [2005] Nr. 76; SJZ 101
[2005] S. 531 ff.). Die Klägerin beantragt, ihr sei eine Parteientschädigung zuzüg-
lich Mehrwertsteuer zuzusprechen (act. 1 S. 2). Sie behauptet aber keine für die
Zusprechung der Mehrwertsteuer erforderlichen aussergewöhnlichen Umstände.
Daher ist der Klägerin die Parteientschädigung ohne Mehrwertsteuer zuzuspre-
chen.
Das Handelsgericht erkennt:
1. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 zuzüglich Zins zu
5 % seit 2. September 2020 zu bezahlen.
2. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 482.55 zuzüglich Zins zu
5 % seit 2. September 2021 zu bezahlen.
3. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1, Betreibungsamt Wallisellen-
Dietlikon in Wallisellen (Zahlungsbefehl vom 10. Februar 2021) wird im Um-
fang von CHF 482.55 zuzüglich Zins zu 5 % seit 2. September 2020 besei-
tigt.
4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 300.–.
5. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt und vorab aus dem von der Klä-
gerin geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. Im in Anspruch genommenen
Umfang wird der Klägerin das Rückgriffsrecht auf die Beklagte eingeräumt.
6. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung von
CHF 650.– zu bezahlen.
7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte durch Publikation im
Schweizerischen Handelsamtsblatt.
8. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-
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schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art.
113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert
beträgt CHF 965.10.