# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7bfd1d42-c13f-41d0-9eb5-7b70e443948e
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Das Strassenverkehrsamt Zürich stellte A am 25. Oktober 2014 dreifach Rechnung für die Verkehrsabgaben 2015 betreffend die Kontrollnummern 01, 02 sowie 03. Nach einer erfolglosen 1. Mahnung vom 2. Februar 2015 mahnte es A mit Verfügung vom 9. März 2015 erneut und erhob je Fr. 20.- Mahngebühr. Am 20. April 2015 entzog das Strassenverkehrsamt Zürich A mit drei Verfügungen die Fahrzeugausweise und Kontrollschilder 01, 02 sowie 03 und ordnete an, diese innert 30 Tagen beim Strassenverkehrsamt abzugeben oder mit der Post einzusenden. Gleichzeitig erhob es eine Verfügungsgebühr von je Fr. 60.-. Am 26. Mai 2015 vermerkte es den Zahlungseingang der geschuldeten Verkehrsabgaben.
II.
A erhob gegen die Verfügungen vom 20. April 2015 am 29. Mai 2015 Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. Mit Entscheid vom 19. September 2015 trat diese auf den Rekurs nicht ein.
III.
Dagegen gelangte A mit Beschwerde vom 21. Oktober 2015 an das Verwaltungsgericht und beantragte, sämtliche Verfügungen und Kostenauflagen des Strassenverkehrsamts und der Sicherheitsdirektion aufzuheben. Die Sicherheitsdirektion teilte am 11. November 2015 mit, auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde zu verzichten. Das Strassenverkehrsamt liess sich nicht vernehmen.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig.
1.2
Die Behandlung von Beschwerden gegen administrative Massnahmen im Strassenverkehr erfolgt durch den Einzelrichter (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 1 VRG), sofern sie nicht wegen grundsätzlicher Bedeutung der Kammer zur Beurteilung überwiesen werden (§ 38b Abs. 2 VRG). Da im vorliegenden Fall kein Anlass für eine Überweisung besteht, ist der Entscheid durch den Einzelrichter zu fällen.
2.
2.1
Die Beschwerdeführerin bringt zusammengefasst vor, ein vom Steueramt eingeleitetes Ermittlungsverfahren der Polizei habe ergeben, dass ein Programmierfehler bei der Post dazu geführt habe, dass sie sämtliche Sendungen, welche maschinell lesbar waren, unter anderem auch diejenigen des Strassenverkehrsamtes, nicht erhalten habe. Da sie an deren Nichterhalt folglich kein Verschulden treffe, sei sie zu Unrecht zur Bezahlung von Mahn- und Verfügungsgebühren verpflichtet worden. Die verspätete Rekurserhebung erklärt sie damit, dass ihr erst am 28. Mai 2015 die Gründe für den Nichterhalt der Sendungen bekannt geworden seien. Vor diesem Datum Rekurs zu erheben wäre ihrer Ansicht nach mangels Beweisen chancenlos gewesen und hätte daher ein unnötiges Verfahren verursacht.
2.2
Auf die zutreffenden rechtlichen Erwägungen der Sicherheitsdirektion zur Einhaltung der Rekursfrist kann vorab verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Sie führte in ihrem Entscheid zu Recht aus, dass die Rekurseingabe vom 30. Mai 2015 verspätet erfolgt ist, nachdem die Rekursfrist bereits am 27. Mai 2015 abgelaufen war. Dies wird von der Beschwerdeführerin auch nicht bestritten. Sodann ist der vorinstanzlichen Erwägung