# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c5bd7b4e-757f-4165-8359-a0c627687885
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Entscheid Verwaltungsgericht, 22.03.2018 Ausländerrecht, Art. 63 Abs. 2, Art. 62 lit. b, Art. 96 Abs. 1 AuG.Der Beschwerdeführer wurde wegen einfacher Körperverletzung mit einer Waffe, Freiheitsberaubung und Entführung, Nötigung und Tätlichkeiten zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten verurteilt. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung ist verhältnismässig. Der im Abklärungsbericht der Polizei beschriebene Sachverhalt – seitens der Verteidigung unbestritten gebliebene Fusstritte gegen den Kopf des Geschädigten – deutet auf ein besonders gewalttätiges Verhalten des Beschwerdeführers hin. Deshalb und aufgrund der fehlenden Einsicht ist von einer signifikanten Wiederholungsgefahr auszugehen. Der 27-jährige Beschwerdeführer ist seit mehr als 15 Jahren in der Schweiz und wirtschaftlich und sprachlich integriert. Er zieht aber die Selbstjustiz vor. Mit der Kultur und seiner Muttersprache ist er aufgrund seines Elternhauses zumindest soweit vertraut, dass er sich bei entsprechenden Bemühungen ohne überdurchschnittliche Schwierigkeiten in seinem Heimatland zurechtfinden dürfte. Mit der Schweizer Berufslehre als Steinmetz verfügt er über eine solide Ausbildung (Verwaltungsgericht, B 2017/37).Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 5. Oktober 2018 abgewiesen (Verfahren 2C_405/2018).
Besetzung
Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrichter Zogg;
Gerichtsschreiber Scherrer
Verfahrensbeteiligte
A.Y.,
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Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Flurin Turnes, Anriststrasse 16, Postfach 19,
9423 Altenrhein,
gegen
Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32,
9001 St. Gallen,
Vorinstanz,
Gegenstand
Widerruf der Niederlassungsbewilligung
Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. A.Y., geboren 1991, mazedonischer Staatsangehöriger, reiste mit seiner Mutter und
seinen drei Geschwistern am 13. August 1992 zum Vater in die Schweiz ein (Vorakten
Migrationsamt, nachfolgend Dossier, S. 6 ff.). Das Verlängerungsgesuch der Mutter in
Bezug auf ihre Bewilligung wurde von der Fremdenpolizei (heute: Migrationsamt) mit
Verfügung vom 19. November 1993 abgelehnt, weswegen sie zusammen mit ihren
Kindern aus der Schweiz weggewiesen wurde. Am 26. September 1999 reiste A.Y.
erneut in die Schweiz ein und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine
Niederlassungsbewilligung. Er ist ledig und kinderlos.
Aufgrund des Vorfalls in der Nacht auf Sonntag, den 25. November 2012, als A.Y. als
Türsteher im Club X. in Q. einen Gast des Clubs verprügelte, wurde er am 5. Februar
2013 verhaftet und mit Urteil des Kreisgerichts St. Gallen vom 19. Mai 2014 wegen
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einfacher Körperverletzung mit einer Waffe, Freiheitsberaubung und Entführung,
Nötigung sowie Tätlichkeiten schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von
20 Monaten, einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je CHF 100 sowie einer Busse in
Höhe von CHF 100 verurteilt. Der Vollzug der Freiheitsstrafe und der Geldstrafe wurde
unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben.
B. Mit Verfügung vom 20. August 2015 widerrief das Migrationsamt die
Niederlassungsbewilligung von A.Y. und wies ihn an, die Schweiz bis spätestens
31. Oktober 2015 zu verlassen (act. 7/1a/1; Dossier, S. 155 ff.). Das Sicherheits- und
Justizdepartement wies den von A.Y. gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs mit
Entscheid vom 6. Februar 2017 ab, soweit darauf einzutreten war.
C. A.Y. (Beschwerdeführer) erhob gegen den am 9. Februar 2017 zugestellten
Rekursentscheid des Sicherheits- und Justizdepartements (Vorinstanz) mit Eingabe
seines Rechtsvertreters vom 23. Februar 2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht
mit den Begehren, der angefochtene Entscheid sei unter Kosten- und
Entschädigungsfolge aufzuheben und es sei festzulegen, dass die
Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers nicht widerrufen werde.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 22. März 2017 die Abweisung der
Beschwerde. Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer

## Considerations

Anträge und die Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 59 Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Nicht einzutreten ist
auf das Feststellungsbegehren, da mit einer allfälligen Gutheissung der Beschwerde
auch die mitangefochtene Widerrufsverfügung des Migrationsamts aufgehoben und
sich mit dem Gestaltungsurteil eine entsprechende Feststellung erübrigen würde. Im
Übrigen sind die Eintretensvoraussetzungen erfüllt: Als Adressat des angefochtenen
Entscheids ist der im Rekursverfahren unterlegene Beschwerdeführer zur Ergreifung
des Rechtsmittels berechtigt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die
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Beschwerde gegen den am 7. Februar 2017 zugestellten Entscheid der Vorinstanz
wurde mit Eingabe vom 23. Februar 2017 rechtzeitig erhoben und erfüllt formal wie
inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und
Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist daher unter dem genannten Vorbehalt
einzutreten.
2. Die Niederlassungsbewilligung kann bei Ausländern wie dem Beschwerdeführer, die
sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss in der Schweiz
aufhalten, nur widerrufen werden, wenn sie in schwerwiegender Weise gegen die
öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen oder
diese gefährden (Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 63 Abs. 1 lit. b Bundesgesetz
über die Ausländerinnen und Ausländer; Ausländergesetz, SR 142.20, AuG) oder wenn
sie zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt werden (Art. 63 Abs. 2 in Verbindung
mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG). Eine längerfristige Freiheitsstrafe wird bejaht, wenn diese,
bedingt oder unbedingt ausgefällt, mehr als ein Jahr beträgt (vgl. BGE 135 II 377
E. 4.2).
Das Kreisgericht St. Gallen verurteilte den Beschwerdeführer mit Entscheid vom
19. Mai 2014 wegen einfacher Körperverletzung mit einer Waffe, Freiheitsberaubung
und Entführung, Nötigung und Tätlichkeiten unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von
20 Monaten. Damit ist der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 62
Abs. 1 lit. b AuG laut bundesgerichtlicher Rechtsprechung deutlich erfüllt, obschon der
Vollzug der Strafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben wurde.
3. Ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung rechtfertigt sich indessen selbst bei
Vorliegen eines Widerrufsgrundes nur, wenn die im Einzelfall vorzunehmende
Interessenabwägung den Widerruf auch als verhältnismässig erscheinen lässt (Art. 5
Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV;
Art. 96 Abs. 1 AuG). Der Widerruf setzt also voraus, dass das öffentliche Interesse an
der Wegweisung die privaten Interessen der betroffenen Person an deren Verbleib in
der Schweiz übersteigt. Bei dieser Interessenabwägung zu berücksichtigen sind laut
konstanter Praxis des Bundesgerichts insbesondere die Schwere des Verschuldens
des Ausländers, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz und seine Integration
sowie die ihm und seiner Familie drohenden Nachteile. Der Widerruf der
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Niederlassungsbewilligung hat zu unterbleiben, wenn der verfolgte Zweck mit einer
weniger einschneidenden Massnahme, z.B. mit einer Androhung des Widerrufs der
Bewilligung, erreicht werden kann (BGE 135 II 377 E. 4.3; Weisungen des
Staatssekretariates für Migration, I. Ausländerbereich, Version 25.10.2013 Stand:
18. Juli 2016, Ziff. 8.3, www.bfm.admin.ch).
Ausgangspunkt und Massstab der Überprüfung ist das Verschulden des
Beschwerdeführers im Zusammenhang mit den von ihm begangenen Straftaten und
damit die verhängten Strafen beziehungsweise das in den entsprechenden Strafurteilen
zum Ausdruck kommende Verschulden. Dabei hat sich das Verwaltungsgericht mit den
Erwägungen der entscheidenden Strafbehörden auseinanderzusetzen, um zu einem
eigenen Schluss betreffend die Schwere des Verschuldens und die Gefahrenprognose
zu gelangen (VerwGE B 2011/58 vom 11. August 2011 E. 3.1). Denn beim Entscheid
über den Widerruf der Niederlassungsbewilligung stehen weniger der
Resozialisierungsgedanke oder die Prognose über das künftige Wohlverhalten als
vielmehr das allgemeine Interesse an der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit
und Ordnung im Vordergrund. Der Beurteilungsmassstab ist damit vorliegend im
Vergleich zu den Strafbehörden strenger. Zu beachten ist dabei jedoch, dass laut
Bundesgericht umso strengere Anforderungen an die Schwere des Verschuldens
beziehungsweise den Widerruf der Niederlassungsbewilligung zu stellen sind, je länger
Ausländer in der Schweiz leben. Die Ausweisung und damit auch der Widerruf der
Niederlassungsbewilligung ist aber selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn Ausländer
in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind (BGE 130 II 176 E. 4.4.2).
Eine fast zweijährige Freiheitsstrafe für eine einfache Körperverletzung deutet auf ein
erhebliches Verschulden des Beschwerdeführers hin, ist die Höchststrafe bei einfacher
Körperverletzung doch auf drei Jahre angesetzt (Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB). Zwar
wurde auch der Geschädigte, K.M., der einfachen Körperverletzung schuldig
gesprochen; seine Strafe beschränkte sich allerdings auf eine – bedingte – Geldstrafe
von CHF 1‘200 (40 Tagessätze zu CHF 30) sowie eine Busse von CHF 300 (act. 7/1a/
2). Alleine das Verhältnis dieser Strafen deutet deutlich darauf hin, dass der
Beschwerdeführer praktisch ausschliesslich das Hauptverschulden an dieser
körperlichen Auseinandersetzung beziehungsweise ihrem Ausmass trug. Diese
Verschuldensverteilung bestätigt der Abklärungsbericht der Kantonspolizei (Dossier,
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S. 50 ff.). Der in diesem Abklärungsbericht beschriebene Sachverhalt deutet dabei auf
ein besonders gewalttätiges Vorgehen des Beschwerdeführers hin (Einsperren in einem
Raum und minutenlanges Traktieren des Geschädigten mit Fusstritten und
Schlagstock, unter anderem mit Beintritten gegen den Kopf, als dieser schon am
Boden lag). Der erstellte Sachverhalt basierte dabei auf Videoaufnahmen der
clubeigenen Überwachungskameras, in dem sich der Vorfall grösstenteils ereignete.
Auch wenn sich im Entscheid des Kreisgerichts St. Gallen keine Ausführungen zum
Tathergang finden, kann angesichts der Strafanträge der Anklage, der Anklageschrift,
der Anträge der Verteidigung, der Plädoyers von Anklage und Verteidigung sowie dem
von der Polizei festgehaltenen und in der Anklageschrift noch detaillierter ausgeführten
Sachverhalt gefolgt werden, zumal dem Antrag der Anklage lediglich in Bezug auf die
versuchte schwere Körperverletzung nicht gefolgt wurde, was darauf hindeutet, dass
das Kreisgerichts St. Gallen die Fusstritte gegen den Kopf des Geschädigten anders
qualifizierte als die Anklage (vgl. aber BGer 6B_370/2013 vom 16. Januar 2014 E. 2.4;
laut diesem Entscheid ist die Qualifikation von Fusstritten gegen den Kopf als
versuchte schwere Körperverletzung bundesrechtskonform) oder aber aus formellen
Gründen anderes entschied (vgl. dazu die Ausführungen der Verteidigung in Dossier
S. 126 ff.). Denn die Fusstritte gegen den Kopf des Geschädigten blieben seitens der
Verteidigung unbestritten. Und es wurde überdies eingeräumt, dass der
Beschwerdeführer damals „überbordete, sich vergass, nicht mehr in der Kontrolle
hatte“ (Dossier, S. 133). Damit kann trotz einer gewissen Beteiligung des Geschädigten
ausländerrechtlich auf ein sehr hohes Verschulden des Beschwerdeführers
geschlossen werden. Entscheidend ist dabei, dass das Ausmass der ausgeübten
Gewalt völlig unverhältnismässig war und Selbstjustiz geübt wurde; der
Beschwerdeführer erachtete sich als eine Art Vollzugsinstanz (vgl. die Rechtfertigung in
act. 1 S. 6 f., die darauf hindeutet, dass ein Einsehen in die Unrechtmässigkeit dieses
Vorgehens noch heute nicht vorhanden ist).
Beim Beschwerdeführer handelt es sich um eine Person, die zumindest in gewissen
Situationen eine überdurchschnittliche Gewaltbereitschaft zeigt, bis hin zu Fusstritten
gegen den Kopf, und sich offenbar in gewaltbereiten Kreisen bewegt (vgl. das Auftreten
der Unterstützungs-Clique, act. 1 S. 8). Ausländerrechtlich ist alleine aufgrund dieses
Tathergangs und der fehlenden Einsicht des Beschwerdeführers von einer signifikanten
Wiederholungsgefahr auszugehen. Denn die vorliegenden Akten deuten nicht an, dass
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der Beschwerdeführer z.B. eine Therapie zur Verbesserung seines Umgangs mit
Konflikten beziehungsweise „Ehrverletzungen“ beziehungsweise zu seinem Umgang
mit Macht bei der Ausübung gewisser beruflicher Tätigkeiten machen würde, die
allenfalls eine Besserung in Aussicht stellen könnte. Ob er neben seiner aktuellen
Tätigkeit als temporär beschäftigter Steinmetz (act. 2/4) weiterhin als Türsteher
arbeitet, ist unklar. Denn als Türsteher kann man auch am Wochenende arbeiten. Es
kann also nicht ausgeschlossen werden, dass es wieder zu einer vergleichbaren
Situation kommt. Und im Übrigen bedarf es für solche Situationen auch keiner Funktion
als Türsteher. Hat man diese Schwelle der Gewaltanwendung überschritten und würde
dies ausländerrechtlich geduldet, dürfte eine Wiederholung und eine generell höhere
Gewaltbereitschaft von Ausländern nur eine Frage der Zeit sein. Dies muss nicht
geduldet werden (zumal in vorliegendem Fall auch generalpräventive Gesichtspunkte
berücksichtigt werden dürfen; VerwGE B 2013/40 vom 27. August 2013 E. 2.2.1 mit
weiteren Hinweisen, www.gerichte.sg.ch). Gegen die Rückfallgefahr spricht nicht, dass
der Beschwerdeführer sich seit der Verurteilung wohl verhielt. Denn ihm wurde
schliesslich eine Probezeit von zwei Jahren angesetzt, weshalb ihm bei Wiederholung
innert dieser Frist der Vollzug der Freiheitsstrafe gedroht hätte.
Es besteht daher ein gewichtiges öffentliches Interesse am Widerruf der
Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und an dessen Wegweisung.
Obschon der Beschwerdeführer seit mehr als 15 Jahren in der Schweiz und damit auch
sprachlich integriert ist und auch in finanzieller Hinsicht zu keinerlei Klagen Anlass
gegeben hat, lässt seine rechtliche Integration zu wünschen übrig. Denn offenbar zieht
er die Selbstjustiz vor, anstatt den Schweizer Behörden einen (allenfalls gar
provozierenden und tätlich werdenden) Gast zu überantworten. Denn der
Beschwerdeführer hätte den Geschädigten nach dem Einladen ins Taxi direkt der
hiesigen Polizei zuführen können, was er aber nicht tat. Mit der Kultur und seiner
Muttersprache ist er aufgrund seines Elternhauses zumindest soweit vertraut, dass er
sich bei entsprechenden Bemühungen ohne überdurchschnittliche Schwierigkeiten in
seinem Heimatland zurechtfinden dürfte, zumal er einen Teil seiner Kindheit dort
verbracht hat und mit der Schweizer Berufslehre als Steinmetz über eine solide
Ausbildung verfügt, die auch in Mazedonien von Nutzen sein dürfte. Minderjährige
Kinder hat er keine. Mit seinen Eltern und Geschwistern und seiner Freundin kann er
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mittels Briefen, via Internet oder Telefon oder aber im Rahmen von
Besuchsaufenthalten weiterhin Kontakt pflegen. Dass der Beschwerdeführer die in der
Beschwerde erwähnte Absicht, sich mit seiner Schweizer Freundin zu verheiraten,
während des immerhin rund ein Jahr dauernden Beschwerdeverfahrens mittlerweile
umgesetzt hätte, wird nicht geltend gemacht. Seine privaten Interessen an einem
Verbleib in der Schweiz wiegen damit weniger gewichtig.
Zusammenfassend ergibt sich damit, dass das öffentliche Interesse an der Fernhaltung
des Beschwerdeführers dessen private Interessen an einem Verbleib in der Schweiz
überwiegen. Gründe, die die Wegweisung im Sinne von Art. 83 AuG als nicht möglich,
nicht zulässig oder nicht zumutbar erscheinen lassen, sind nicht ersichtlich. Der
Entscheid der Vorinstanz war also recht- und verhältnismässig, weshalb die
Beschwerde abzuweisen ist.
4. (...).