# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0afa5f32-34e0-4a21-8a10-d36f7a2cf6f3
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Nötigung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung - Einzelgericht, vom 10. September 2015 (GG150108)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung der Privatklägerin vom 17. September
2015 (Urk. 49),
da das begründete Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung -
Einzelgericht, vom 10. September 2015 (Urk. 53) der unentgeltlichen Vertretung
der Privatklägerin am 9. Dezember 2015 zugestellt wurde (Urk. 52/3),
da die Privatklägerin innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten
gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Urteils – mithin
bis zum 29. Dezember 2015 – keine schriftliche Berufungserklärung einreichte
bzw. einreichen liess (der Berufungsantrag vom 4. Januar 2016 (Urk. 55) erfolgte
nicht innert Frist),
wobei die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine
Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichen auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR.110/2011 Nr. 69),
da ausgangsgemäss die Kosten des Berufungsverfahrens der Privatklägerin
aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO), aber zufolge Gewährung der
unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen sind
und die Rückzahlungspflicht gemäss Art. 138 Abs. 1 StPO in Verbindung mit
Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten bleibt (vgl. Mazzucchelli/Postizzi, in: BSK-StPO,
2. Aufl. 2014, Art. 138 N 4),
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO

## Considerations