# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fbd3d97e-0de0-437f-b9f4-432cba76fb2f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit elektronischer Eingabe vom 5. August 2012 reichte X. beim Bezirksgericht Plessur eine Klage hinsichtlich einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit ein. Vorgängig fand zwischen den betreffenden Parteien eine Schlichtungsverhandlung statt, welche allerdings erfolglos blieb. Die vom Vermittleramt Plessur ausgestellte Klagebewilligung enthielt folgende Rechtsbegehren der klagenden Partei:
„1. Die Beklagte solle durch Urteil veranlasst werden, die Gültigkeit einer Kündigung gegenüber der Klägerin frühestens zum Ende November 2012 anzuerkennen.
2. Unter Kostenfolge zu Lasten der beklagten Partei.“
In der elektronischen Eingabe an das Bezirksgericht Plessur vom 5. August 2012 formulierte X. folgende Rechtsbegehren:
„1. Die Beklagte wird durch Rechtsurteil veranlasst die selber festgelegten Vertragsfristen einzuhalten. Laut gültigem Arbeitsvertrag ist eine drei- monatige Frist auf Ende Mai oder Ende November festgelegt und eine der Vertragspartei im März zur Kenntnis gebrachte Kündigung kann sich lediglich auf den nächstmöglichen Kündigungstermin beziehen zum 30.11.2012 (Arbeitsvertrag, L-GAV II Art. 6 Abs. 2).
Die Beklagte wird durch Rechtsurteil zur Einhaltung von vertraglichen Verpflichtungen veranlasst. Auch wenn die Annahme von Arbeitsleistun- gen freibleibend ist, sind monatliche Lohnzahlungen und monatliche Lohnabrechnungen bis zu einem Vertragsende zu erfolgen (OR Art. 324 III. Abs. 1.1).
Gerichtlich zu vermerken sei die zukünftig bestehende Möglichkeit der Beklagten zur Annahme von verfügbaren Arbeitsleistungen, bis zur Abmeldung seitens der Klägerin (z.B. bei Antritt einer neuen Arbeitsstel- le) oder bis zu einem Vertragsende. Gleichermassen sei der bisherige Annahmeverzug der Beklagten zu vermerken, wodurch bereits eine Schadensminderung willentlich verhindert worden ist.
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Die Beklagte soll durch Rechtsurteil zur Ausstellung einer schriftlichen Begründung veranlasst werden über eine Kündigung seitens der ehema- ligen Direktion im März (OR Art. 335 Abs. 2).
[...]
Gerichtlich zu vermerken sei die Pflicht der Beklagten zur Ausstellung eines qualifizierten Zeugnisses und einer Endabrechnung zum letzten Arbeitstag, Vertragsende (L-GAV Art. 14 Abs. 3, OR Art. 330a).
2. Kostenfolgen sollen zu Lasten der beklagten Partei gehen.
3. Antrag auf vorhergehenden Erlass / Entscheid zu vorsorglichen Mass- nahmen (nach ZPO Art. 261). Die kumulativ erforderlichen Vorausset- zungen sind gegeben, mit Verletzung bestehender Ansprüche, mit nicht leicht und teils unmöglich wieder gutzumachender Nachteile, weiterhin mit der dringlichen und verhältnismässigen Möglichkeit der Behebung drohender Nachteile, in angemessenem Rahmen.“
B. Mit Schreiben vom 16. August 2012 bestätigte der Bezirksgerichtspräsident den Eingang der Klageschrift und forderte X. auf, bis zum 7. September 2012 die Eingabe und Beilagen in Papierform nachzureichen. Dies sei bereits deshalb notwendig, weil lediglich der Arbeitsvertrag und die Klagebewilligung als Beilage beim Bezirksgericht eingetroffen seien. Ferner sei vorliegend das strittige Arbeitsverhältnis nach schweizerischem Recht definitiv beendet worden. Es stünden der Klägerin allenfalls finanzielle Ansprüche und weitere Rechte, wie ein Arbeitszeugnis und dergleichen, zu. Trotzdem habe sie das Rechtsbegehren vor Vermittleramt anders formuliert, sodass fraglich sei, ob überhaupt auf die Klage mit diesen Rechtsbegehren eingetreten werden könne. Da es offensichtlich sei, dass die Klägerin den Prozess nicht selbst führen könne, werde ihr eine Frist bis zum 7. September 2012 gesetzt, dass sie eine Anwältin oder einen Anwalt beauftrage. Sollte sie dieser Aufforderung nicht innert Frist Folge leisten, müsse ihr eine Anwältin oder ein Anwalt gerichtlich bestellt werden.
C. Gegen das Schreiben vom 16. August 2012 erhob X. am 21. August 2012 mit elektronischer Post Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden. Sinngemäss beantragt die Beschwerdeführerin damit die Aufhebung der Verfügung vom 16. August 2012, wozu sie geltend macht, dass die Anordnung der
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Bestellung einer Rechtsvertretung in ihrem Fall nicht zulässig sei. Es bestünde bei einem erstinstanzlichen Gericht grundsätzlich keine Anwaltspflicht. Es dürfe angenommen werden, dass viele nicht perfekte oder in üblichem Format erstellte Eingaben an das Gericht gelangten. Zudem erscheine es befremdlich, dass bei verschiedenen Schrifteingaben die Formulierung eines Rechtsbegehrens unbedingt und notwendigerweise dieselbe sein müsse. Vorliegend sei fraglich, ob und inwiefern bei ihr eine offensichtliche Unfähigkeit zur Prozessführung bestehe, welche den Zwang zur Anwaltsvertretung rechtfertige. Die richterliche Anordnung, einen Rechtsbeistand zu beauftragen, bedeute ein finanzielles Erschwernis und eine Rechtsverzögerung. Wenn ferner bei einer Klageschrift ein Antrag auf vorsorgliche Massnahmen gestellt werde, sollte eine entsprechende Bearbeitung des Antrages erfolgen. Der blosse Hinweis auf einen früheren Entscheid − was, wie vorliegend, die indirekte Ablehnung des neuen Antrages bedeute − genüge nicht. Ferner könne die Einreichung der Eingabe und Beilagen in Papierform, wie es von ihr verlangt worden sei, umgehend erfolgen, doch gelte es zu beachten, dass die Eingabe mit elektronischer Post beim Bezirksgericht Plessur am 5. August 2012 vollständig erfolgt sei. Sofern die Beilagen zur Klageschrift teilweise nicht beim Bezirksgericht eingetroffen wären, hätte sofort eine Mitteilung an die Beschwerdeführerin erfolgen können. Das diesbezügliche Schreiben des Bezirksgerichtspräsidenten habe die Beschwerdeführerin frühestens am 21. August 2012 abholen können, wodurch eine Rechtsverzögerung entstanden sei.
Auf die weiteren Ausführungen in der Rechtsschrift sowie im angefochtenen Schreiben wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
II. Erwägungen
1. Die vom 21. August 2012 datierende Eingabe der Beschwerdeführerin ist als „Beschwerde“ bezeichnet und richtet sich gegen Anordnungen im Schreiben des Instruktionsrichters am Bezirksgericht Plessur vom 16. August 2012. Zum einen wird im erwähnten Schreiben des Instruktionsrichters der Beschwerdeführerin gemäss Art. 130 Abs. 3 ZPO eine Frist zur Nachreichung der elektronisch übermittelten Eingabe in Papierform angesetzt. Zum anderen wird die Beschwerdeführerin innert gleicher Frist zur Mandatierung einer Rechtsvertretung aufgefordert. Für den Fall, dass sie dieser Aufforderung nicht innerhalb der angesetzten Frist Folge leiste, müsse ihr das Gericht gemäss Art. 69 ZPO eine
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Anwältin oder einen Anwalt bestellen. Obschon die Beschwerdeführerin ihre Eingabe an das „Kantonsgericht Graubünden (Oberaufsicht des Bezirksgerichtes)“ adressiert hat, ergibt sich aus dem Inhalt der Beschwerde zweifelsfrei, dass die Beschwerdeführerin ihre Eingabe nicht als Aufsichtsbeschwerde gemäss Art. 66 Abs. 1 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) verstanden haben will. Ihre Argumentation bezieht sich weder auf die Geschäftsführung des Bezirksgerichtes Plessur noch auf die Justizverwaltung als solche (vgl. Art. 62 Abs. 1 GOG). Vielmehr wird die Rechtmässigkeit der Anordnungen des Bezirksgerichtspräsidenten im Schreiben vom 16. August 2012 in Zweifel gezogen. Damit erweist sich die Eingabe vom 21. August 2012 klarerweise als zivilrechtliche Beschwerde (i.S.v. Art. 319 ff. ZPO), deren Zulässigkeit es im Folgenden zu prüfen gilt.
2. Gemäss Art. 319 ZPO sind mit zivilrechtlicher Beschwerde nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endentscheide, Zwischenentscheide und Entscheide über vorsorgliche Massnahmen (lit. a), andere erstinstanzliche Entscheide und prozessleitende Verfügungen in qualifizierter und gewöhnlicher Form (lit. b) sowie Fälle von Rechtsverzögerung (lit. c) anfechtbar. Vorliegend handelt es sich bei dem Schreiben des Bezirksgerichtspräsidenten vom 16. August 2012 offensichtlich nicht um einen Endentscheid, Zwischenentscheid oder Entscheid über eine vorsorgliche Massnahme. Gegebenenfalls handelt es sich um eine prozessleitende Verfügung oder um einen anderen erstinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 319 lit. b ZPO. Als prozessleitende Verfügungen werden Anordnungen des Gerichts, die im Laufe eines Prozesses zu treffen sind, angesehen. Sie bestimmen im Wesentlichen den formellen Ablauf und die konkrete Gestaltung des Verfahrens (vgl. Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], BBl 2006 7221, 7376). Anders als qualifizierte prozessleitende Verfügungen, gegen welche die Beschwerde als Rechtsmittel jeweils explizit im Gesetz vorgesehen ist, können gewöhnliche prozessleitende Verfügungen nur angefochten werden, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (vgl. Art. 319 lit. b Ziff. 1 und 2 ZPO). Vorliegend handelt es sich bei den Anordnungen gemäss Art. 69 ZPO und Art. 130 Abs. 3 ZPO offensichtlich nicht um qualifizierte prozessleitende Verfügungen, da sich aus den betreffenden Normen des Gesetzes keine Anfechtbarkeit mittels Beschwerde ergibt (Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO). Folglich ist für die Anfechtung dieser prozessleitender Anordnungen ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil darzutun (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Zum einen wurde die Beschwerdeführerin aufgrund von Art. 130 Abs. 3 ZPO aufgefordert,
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innert einer bestimmten Frist ihre Eingabe in Papierform dem Gericht zu übermitteln. Zum anderen wurde ihr, für den Fall, dass sie nicht innert Frist selbst eine Anwältin oder einen Anwalt mandatiere, aufgrund von Art. 69 ZPO die Bestellung eines Rechtsvertreters in Aussicht gestellt. Inwiefern vorliegend, durch die Anordnung, die Unterlagen in Papierform nachzureichen, der Beschwerdeführerin ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht bzw. entstehen soll, wird nicht dargelegt und ist auch nicht ersichtlich. Hierbei ist allerdings zu erwähnen, dass in der neueren Lehre überwiegend die Meinung vertreten wird, dass neben rechtlichen auch tatsächliche Nachteile die Anfechtung einer gewöhnlichen prozessleitenden Verfügung rechtfertigen können (vgl. etwa DIETER FREIBURGHAUS/SUSANNE AFHELDT, in: Thomas Sutter-Somm/Franz Hasenböhler/Christoph Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], Zürich 2010, N 13 zu Art. 319; KURT BLICKENSTORFER, in: Alexander Brunner/Dominik Gasser/Ivo Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Kommentar, Zürich/St. Gallen 2011, N 39 zu Art. 319; ADRIAN STAEHELIN/DANIEL STAEHELIN/PASCAL GROLIMUND, Zivilprozessrecht, Zürich 2008, § 26 N 31; MATTIA FRONZAROLI, in: Isaak Meier/Miguel Sogo, Schweizerisches Zivilprozessrecht, Zürich 2010, S. 470 f.), doch sind vorliegend gerade auch solche tatsächlichen Nachteile nicht ersichtlich. Insbesondere erleidet die Beschwerdeführerin keine finanziellen Nachteile, da die Aufforderung, die elektronischen Unterlagen nachzureichen, das Verfahren weder verteuert noch wesentlich verzögert (vgl. dazu auch hinten Erwägung 4). Sofern die Beschwerdeführerin demnach in ihrer Eingabe auf die Anordnungen des Bezirksgerichtspräsidenten gemäss Art. 130 Abs. 3 ZPO Bezug nimmt, kann mangels nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils nicht auf die Beschwerde eingetreten werden. Anders verhält es sich allerdings in Bezug auf jene Rügen der Beschwerdeführerin, welche die Anordnung, eine Anwältin oder einen Anwalt zu beauftragen, betreffen. Das Vorgehen des Bezirksgerichtspräsidenten nach Art. 69 ZPO bedeutet für die Beschwerdeführerin eine nicht unwesentliche Verteuerung des Verfahrens, indem bei ihr neu Kosten für eine Rechtsvertretung anfallen, welche sie durch das selbstständige Erheben der Beschwerde vielleicht gerade zu vermeiden gesucht hat. Durch die Anordnung, eine Anwältin oder einen Anwalt zu mandatieren, verteuert sich das Verfahren, was für die Beschwerde führende Person einen finanziellen Aufwand bedeutet und entsprechend einen tatsächlichen Nachteil darstellen kann. Hierbei verhält es sich grundsätzlich nicht anders, wie wenn ein Gericht eine Expertise auf Kosten einer Beschwerde führenden Person anzuordnen gedenkt (vgl. hierzu u.a. STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, a.a.O., § 26 N 31; BLICKENSTORFER, in:
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Brunner/Gasser/Schwander, a.a.O., N 39 zu Art. 319). Dadurch, dass die Beschwerdeführerin ein wirtschaftliches Interesse an der Aufhebung oder Abänderung der entsprechenden prozessleitenden Verfügung hat, erscheint die Beschwerde vorliegend diesbezüglich zulässig. Damit ist auch bereits gesagt, dass die (nicht einheitliche) Rechtsprechung zu Art. 93 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) nicht unbesehen auf Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO übertragen werden kann, was im Übrigen auch die herrschende Meinung in der Lehre ist (vgl. BLICKENSTORFER, in: Brunner/Gasser/Schwander, a.a.O., N 39 zu Art. 319; FREIBURGHAUS/AFHELDT, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, a.a.O., N 13 zu Art. 319 in fine; FRONZAROLI, in: Meier/Sogo, a.a.O., S. 470; STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, a.a.O., § 26 N 31; das Genügen eines tatsächlichen Nachteils auch in Bezug auf Art. 93 BGG bejahend: FELIX UHLMANN, in: Marcel Alexander Niggli/Peter Uebersax/Hans Wiprächtiger [Hrsg.], Bundesgerichtsgesetz − Basler Kommentar, 2. Aufl., Basel 2011, N 3 ff. zu Art. 93). Somit ergibt sich, dass auf die vorliegende Beschwerde insoweit einzutreten ist, als dass diese die gerichtliche Bestellung einer Rechtsvertretung (Art. 69 ZPO) betrifft.
3. a) Die Beschwerdeführerin geht in ihrer Beschwerde davon aus, dass mangels Anwaltspflicht bei erstinstanzlichen Gerichten viele nicht perfekte Eingaben erfolgen. Es erscheine befremdlich, dass bei verschiedenen Schrifteingaben die Formulierung eines Rechtsbegehrens unbedingt und notwendigerweise dieselbe sein müsse. In diesem Zusammenhang habe der Bezirksgerichtspräsident in Frage gestellt, ob überhaupt auf ihre Klage eingetreten werden könne. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin spricht der instruierende Richter in seinem Schreiben vom 16. August 2012 nicht die Problematik einer Klageänderung aufgrund unterschiedlich formulierter Rechtsbegehren an. Der Bezirksgerichtspräsident zweifelt vielmehr daran, dass die von der Beschwerdeführerin formulierten Rechtsbegehren überhaupt zulässig sind, da ein Arbeitnehmer nach schweizerischem Recht bei strittiger Kündigung des Arbeitsverhältnisses (nebst Rechten wie Anspruch auf ein Arbeitszeugnis etc.) nur finanzielle Ansprüche (und nicht einen Beschäftigungsanspruch) geltend machen könne. Obschon er dies in seinem Entscheid vom 26. Juni 2012 betreffend vorsorgliche Massnahmen zu Handen der Beschwerdeführerin ausgeführt habe, habe die Beschwerdeführerin vor dem Vermittleramt die Rechtsbegehren anders formuliert. Vor Vermittleramt wurde nicht ein beziffertes Forderungsbegehren gestellt, sondern mit dem Rechtsbegehren verlangt, dass die Arbeitgeberin anerkenne, dass die Kündigung frühestens per Ende November 2012 gültig sei. In
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Anbetracht dieser Formulierung zweifelt der Bezirksgerichtspräsident in seinem Schreiben vom 16. August 2012 daran, dass überhaupt auf die Klage (mit diesem Rechtsbegehren) eingetreten werden kann. Aus dem Vorgehen der Beschwerdeführerin schliesst der Bezirksgerichtspräsident, dass diese offensichtlich nicht in der Lage ist den Prozess selbst zu führen.

## Considerations