# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8fc8a805-1abd-4b2a-a24d-0362fdc127c3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. In einer von der Y._ mit Begehren vom 08. Juli 2015 gegen X._ angestrengten Betreibung auf Grundpfandverwertung stellte das Betreibungsamt Landquart am 20. Juli 2015 unter der Betreibungsnummer _ einen Zahlungsbefehl über einen Forderungsbetrag von CHF 144'182.65 nebst 4% Zins seit 24. März 2015 aus. Als Forderungsurkunde bzw. Grund der Forderung wurde darin die Schuldanerkennung/Abzahlungsvereinbarung vom 24. März 2015 genannt, während als Pfandgegenstand die Liegenschaft Nr. _ in der Y._ angegeben wurde.
B. Der Zahlungsbefehl wurde am 21. August 2015 an A._, dem Ehemann von X._, zugestellt, woraufhin letztere am 30. August 2015 ohne weitere Begründung Rechtsvorschlag erhob.
C. Mit Gesuch vom 17. September 2015 gelangte die Politische Y._ an das Bezirksgericht Landquart und stellte folgende Begehren:
"1. Der Gesuchstellerin sei in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Landquart für einen Betrag von Fr. 144'182.65 provisorische Rechtsöffnung zu erteilen.
2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _ sei für den Betrag von Fr. 144'182.65 zu beseitigen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gesuchsgegnerin."
Begründet wurde das Gesuch im Wesentlichen damit, dass X._ und deren Ehemann der Y._ unter diversen Titeln, meist in Zusammenhang mit dem Grundeigentum auf dem Gebiet der Y._ bzw. mit diesbezüglichen Steuerforderungen und anderen öffentlichen Abgaben, Geld schulden würden. Am 23. September 2014 hätten die Eheleute X.A._ eine Schuldanerkennung mit Abzahlungsverpflichtung unterzeichnet, wobei zur Sicherung der aufgelaufenen Schuld auf der Liegenschaft Nr. _ in der Y._ mit separatem Pfandvertrag vom 06. Oktober 2014 eine Grundpfandverschreibung über CHF 200'000.00 errichtet bzw. erneuert worden sei. Nachdem die Schuldner ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen seien, sei am 31. März 2015 bzw. am 10. April 2015 eine ergänzende Vereinbarung abgeschlossen worden, worin X._ und A._  bei gleichzeitiger Vereinbarung eines Ratenstopps bis zum Verkauf der Liegenschaft, der bis spätestens am 30. Juni 2015 erfolgen sollte  unterschriftlich anerkannt hätten, der Y._ per 24. März 2015 unter solidarischer Haftbarkeit einen Betrag von CHF 144'182.65 zuzüglich Zinsen und Kosten zu schulden. Der
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Vereinbarung sei eine detaillierte Auflistung beigefügt worden, in welcher die Zusammensetzung dieser Forderung klargestellt worden sei. Obwohl gegen diese Vereinbarung nie Einwände erhoben worden seien, seien keine Zahlungen geleistet worden und die Frist vom 30. Juni 2015 sei abgelaufen, ohne dass ein Verkauf zustande gekommen sei. Aufgrund dessen sei am 08. Juli 2015 die Betreibung auf Grundpfandverwertung eingeleitet worden. Grundpfandgesicherte Forderungen seien gemäss Art. 51 SchKG am Ort der gelegenen Sache durchzusetzen. Für die Forderung bestehe eine Schuldanerkennung und der Verzugszinssatz von 4% ergebe sich ebenfalls aus der Schuldanerkennung.
Dem Gesuch beigelegt waren nebst dem Zahlungsbefehl vom 20. Juli 2015 sowohl die Vereinbarung vom 23. September 2014 als auch jene vom 31. März bzw. 10. April 2015 sowie der am 06. Oktober 2014 beurkundete und mit einer Eintragungsbescheinigung des Grundbuchamtes Landquart versehene Nachtrag zur Kapital-Grundpfandverschreibung vom 22. Juni/06. Juli 2010 auf der im Eigentum von X._ stehenden Liegenschaft Nr. _, Grundbuch O.1_.
D. Mit Schreiben vom 23. September 2015 wurde X._ vom Bezirksgericht Landquart aufgefordert, bis zum 05. Oktober 2015 zum Rechtsöffnungsgesuch der Y._ Stellung zu nehmen, wobei ihr auch angezeigt wurde, dass auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichtet werde. Von der Möglichkeit zur Stellungnahme machte X._ in der Folge keinen Gebrauch.
E. Mit Entscheid vom 13. Oktober 2015, begründet mitgeteilt am 24. Oktober (recte: November) 2015, erkannte die Einzelrichterin SchKG am Bezirksgericht Landquart wie folgt:
„1. Es wird der gesuchstellenden Partei provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung auf Verwertung eines Grundpfandes Nr. _ (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Landquart vom 20. Juli 2015) für CHF 144'182.65 erteilt.
2. Die Gerichtskosten (Entscheid und Begründung) betragen CHF 600.00.
Die Gerichtskosten werden der gesuchsgegnerischen Partei auferlegt.
Die Gerichtskosten werden der gesuchstellenden Partei in Rechnung gestellt und mit dem von ihr geleisteten Gerichtskostenvorschuss von CHF 600.00 verrechnet. Sie sind gegenüber der Gerichtskasse getilgt.
Es wird der gesuchstellenden Partei im Umfang der von ihr bezahlten Gerichtskosten ein Regressrecht auf die gesuchsgegnerische Partei erteilt.
3. Das Gesuch um Parteientschädigung der gesuchstellenden Partei wird abgewiesen.
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## Considerations