# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c473a44d-65ce-4d7b-b3a2-a830a3e82627
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 26. November 2010 schlossen die B. (nachfolgend: B.) als Vermieterin und die A. (nachfolgend: A.) als Mieterin einen Mietvertrag ab für das „X.“ an der Y. in Z.. Das Mietverhältnis wurde für die Zeit vom 1. Dezember 2010 bis zum 30. November 2025 (15 Jahre) abgeschlossen. Gemäss Ziffer 7 des Mietvertrages hat die Mieterschaft folgende Sicherheit zu leisten:
„7. Sicherheitsleistung
a) Die Mieterschaft hinterlegt bis spätestens 1. Dezember 2010 den Betrag von CHF 825'000.00 (6 Monatsmietzinse) und CHF 75'000.00 (Nebenkosten). Die Hinterlegung bildet Voraussetzung für die Übergabe des Mietobjektes.
b) Dieses von der Mieterschaft zu leistende Depot gilt als Sicherheitsleistung der Mieterschaft für die Erfüllung ihrer Vertragspflichten. Es hat während der ganzen Vertragsdauer vollumfänglich bei einer Bank auf einem auf den Namen der Mieterschaft lautenden Sparkonto oder Depot hinterlegt zu bleiben. Die Sicherheit kann auch in Form einer Bank- oder Versicherungsgarantie erbracht werden.
c) (...).
d) (...).
e) (...).“
B. Die C. stellte daraufhin eine Mietkautionsbürgschaft für das Mietobjekt. Diese Mietkautionsbürgschaft beginnt am 1. Dezember 2010 (Bürgschaftsbeginn) und kann unabhängig vom Beendigungsdatum des Mietvertrags sowohl durch den Mieter als auch durch die C. unter Einhaltung einer Mindestfrist von drei Monaten jährlich per 31. Dezember (bzw. 30. November) gekündigt werden, unbeschadet der dem Bürgschaftsempfänger bis zum Wirksamwerden der Kündigung erwachsenen Ansprüche.
C. Die B. erachtete diese Mietkautionsbürgschaft aufgrund des Kündigungsrechts nicht als genügende Sicherheit im Sinne von Ziffer 7 des Mietvertrages, weshalb sie beim Betreibungsamt Luzern die Betreibung auf Sicherheitsleistung für den Betrag von Fr. 900'000.– eingeleitet hat (Betreibung Nr. _). Gegen den entsprechenden Zahlungsbefehl erhob die A. Rechtsvorschlag.
D. Mit Rechtsöffnungsgesuch vom 31. Oktober 2011 stellte die B. beim Bezirksgericht Prättigau/Davos folgende Anträge:
„1. Es sei in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Luzern in Sachen der Parteien der Rechtsvorschlag zu beseitigen und im Umfang von CHF 900'000.00 provisorische Rechtsöffnung zu erteilen.
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2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegnerin.“
E. In ihrer Stellungnahme vom 18. November 2011 beantragte die A., das Rechtsöffnungsgesuch sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. MWSt) zu Lasten der Gesuchstellerin vollumfänglich abzuweisen.
F. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 21. November 2011, mitgeteilt am 3. Januar 2012, verfügte der Einzelrichter SchKG am Bezirksgericht Prättigau/Davos Folgendes:
„1. Es wird die provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Luzern für den Betrag von CHF 900'000.00 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 900.00 gehen zulasten des A.. Sie werden bei der B. unter Regresserteilung auf die A. erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto -1 des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos zu überweisen.
3. Ausseramtlich hat die A. die B. für ihre Umtriebe mit pauschal CHF 1’500.00 (inkl. Spesen und MwSt) zu entschädigen.

## Considerations