# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 606a1132-0062-5c25-9266-89b6c2653aaf
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Das Baudepartement des Kantons St. Gallen schrieb im Amtsblatt Nr. 20 vom
11. Mai 2009 einen Projektwettbewerb für die Erweiterung des Spitals Wattwil im
offenen einstufigen Verfahren aus. Innerhalb der angesetzten Frist wurden
24 Projektarbeiten eingereicht. Am 4. und am 19. November 2009 beurteilte das
Preisgericht die Arbeiten. Das Preisgericht vergab den ersten Rang dem Projekt Nr. 05
"Elle" und entschied, dieses zur Weiterbearbeitung und Ausführung zu empfehlen. Die
Regierung nahm an ihrer Sitzung vom 22. Dezember 2009 vom Bericht des
Preisgerichts Kenntnis und lud das Baudepartement ein, das Siegerprojekt mit Blick
auf eine Realisierung durch den Verfasser A. weiterbearbeiten zu lassen. Mit
Ermächtigung der Regierung eröffnete das Hochbauamt am 15. Januar 2010 die
Zuschlagsverfügung, wonach A. als Verfasser des Projekts Elle mit der
Weiterbearbeitung seines Projekts gemäss Wettbewerbsprogramm beauftragt wird.
B./ Mit Eingabe vom 29. Januar 2010 erhob die R. AG, Zürich, gegen die
Zuschlagsverfügung des Hochbauamts Beschwerde beim Verwaltungsgericht und
beantragte unter anderem die Erteilung der aufschiebenden Wirkung.
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Mit Verfügung vom 9. Februar 2010 wies der Präsident des Verwaltungsgerichts das
Begehren um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab und setzte der
Beschwerdeführerin eine Frist bis 26. Februar 2010, um zur Vernehmlassung der
Vorinstanz Stellung zu nehmen.
Innert mehrmals erstreckter Frist reichte die Beschwerdeführerin am 23. April 2010 ihre
Vernehmlassung ein.
A. beteiligte sich am Beschwerdeverfahren nicht.
Die Begründung der Zuschlagsverfügung sowie die Vorbringen der Beschwerdeführerin
und der Vorinstanz werden, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen
dargelegt und gewürdigt.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der Streitsache
ist gegeben (Art. 2 Abs. 2 und Art. 5 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung
über das öffentliche Beschaffungswesen, sGS 841.1, abgekürzt EGöB). Die
Beschwerdeführerin ist grundsätzlich zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert, da
sie am Wettbewerb teilgenommen hat und ihr Projekt nicht zur Weiterbearbeitung
bestimmt wurde (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die Beschwerdeeingabe vom
29. Januar 2010 wurde rechtzeitig eingereicht und enthält Anträge sowie Ausführungen
zum Sachverhalt und zur Begründung. Insoweit sind die Sachurteilsvoraussetzungen
erfüllt (Art. 15 Abs. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche
Beschaffungswesen, sGS 841.32, abgekürzt IVöB).
2. Nach Art. 15 Abs. 1 IVöB ist gegen Verfügungen des Auftraggebers die Beschwerde
zulässig. Als selbständig durch Beschwerde anfechtbare Verfügungen gelten unter
anderem die Ausschreibung des Auftrags (Art. 15 Abs. 2 lit. a IVöB) und der Entscheid
über die Auswahl der Teilnehmer im selektiven Verfahren (Art. 15 Abs. 2 lit. c IVöB)
sowie der Zuschlag, dessen Widerruf oder der Abbruch des Vergabeverfahrens (Art. 15
Abs. 2 lit. e IVöB). Nach Art. 15 Abs. 3 IVöB sind Beschwerden schriftlich und
begründet innert zehn Tagen seit Eröffnung der Verfügungen einzureichen (Art. 15 Abs.
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3 IVöB). Es gelten keine Gerichtsferien (Art. 15 Abs. 4 IVöB). Mit der Beschwerde
können nach Art. 16 Abs. 1 IVöB Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreiten
oder Missbrauch des Ermessens (lit. a) sowie unrichtige oder unvollständige
Feststellungen des rechtserheblichen Sachverhalts (lit. b) gerügt werden.
Unangemessenheit kann nicht geltend gemacht werden (Art. 16 Abs. 2 IVöB). Diese
Bestimmungen entsprechen den allgemeinen Grundsätzen des Beschwerdeverfahrens
des st. gallischen Verwaltungsverfahrensrechts (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP).
Wie erwähnt, muss eine Beschwerde einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts
und eine Begründung enthalten (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP;
Art. 15 Abs. 3 IVöB). Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin verschiedene
Anträge gestellt sowie Ausführungen zum Sachverhalt und zu rechtlichen
Gesichtspunkten gemacht. Insoweit sind die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen
nach Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP zwar erfüllt.
2.1. Anträge in Rechtsmitteln müssen eine Rechtsfolgebehauptung enthalten, was
bedeutet, dass sich aus dem Antrag ergeben muss, inwiefern eine angefochtene
Verfügung aufgehoben, abgeändert oder bestätigt werden soll (vgl. Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 915). Solche
Begehren hat die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift vom 29. Januar 2010
nicht gestellt. Zahlreiche der Anträge in Ziff. 1 bis 9 beziehen sich gar nicht auf die vom
Hochbauamt eröffnete Zuschlagsverfügung. Insbesondere ist das Begehren in Ziff. 1,
es sei ein ordentliches und für Beschwerdeberechtigte zumutbares Prozedere im
Rechtsmittelverfahren zu etablieren, in einem Beschwerdeverfahren nicht zulässig. Das
Rechtsmittelverfahren ist im EGöB bzw. in der IVöB und ergänzend im VRP geregelt.
Das Verwaltungsgericht kann nicht in einem Beschwerdeverfahren bestehende
Rechtsnormen aufheben oder neue Rechtsnormen erlassen.
2.2. In Ziff. 2 des Rechtsbegehrens beantragt die Beschwerdeführerin, die
ausschreibende Behörde sei zu rügen, weil sie den Juryentscheid und die
Zuschlagsverfügung so angesetzt bzw. versandt habe, dass den ungünstiger
beurteilten Wettbewerbsteilnehmern keine Zeit bzw. lediglich ein bis zwei Tage
geblieben seien, um die Qualität der Vergabe in der am 26. Januar 2010 eröffneten
Wettbewerbsausstellung nachvollziehen zu können. Dieses unfaire Timing, welches
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einer Rechtsverweigerung gleichgesetzt werden könnte, sei als ungebührlich zu
bezeichnen.
Auf das Begehren, die Behörde sei zu rügen, kann deshalb nicht eingetreten werden,
weil das Verwaltungsgericht nicht Aufsichtsbehörde des Baudepartements ist. Im
übrigen ist nachfolgend darzulegen, dass die Rüge der Rechtsverweigerung
unbegründet ist (E. 3.6.).
2.3. Die Beschwerdeführerin beantragt weiter, der Juryentscheid und die
Zuschlagsverfügung seien bis zum letzten Tag der Projektausstellung, d.h. bis zum 12.
Februar 2010, zu sistieren. Was mit diesem Antrag bezweckt werden soll, ist unklar.
Offenbar will die Beschwerdeführerin mit diesem Begehren erwirken, dass die
Beschwerdefrist für die Anfechtung des Zuschlags verlängert wird. Die Beschwerdefrist
von zehn Tagen kann aber als gesetzliche Frist nicht verlängert werden (vgl. Art. 77
Abs. 1 des Gerichtsgesetzes, sGS 941.1, abgekürzt GerG).
2.4. Über den Antrag Ziff. 4, es sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, wurde mit
Präsidialverfügung vom 9. Februar 2010 entschieden.
2.5. In Ziff. 5 wird wiederum beantragt, der Fristenlauf von mindestens zehn Tagen,
besser aber von zwanzig Tagen, sei erst ab dem letzten Ausstellungstag anzusetzen.
Auch dieser Antrag bezweckt eine dem Gesetz widersprechende Regelung des
Fristenlaufs. Die gesetzliche Beschwerdefrist beginnt am Tag nach der schriftlichen
Zustellung der angefochtenen Verfügung bzw. des angefochtenen Entscheids zu laufen
(Art. 82 Abs. 1 GerG). Sie kann daher nicht im Beschwerdeverfahren abweichend
angesetzt werden.
2.6. In Ziff. 6 wird ausgeführt, die Beschwerde erfolge vorsorglich und nur bei erst
oberflächlicher Kenntnis aller Wettbewerbsprojekte. Erst nach profunder Überprüfung
der ausgestellten Projekte könne über allfällige Rechtsbenachteiligungen befunden
werden. Diese Ausführungen enthalten weder förmlich noch sinngemäss ein
Rechtsbegehren.
2.7. In Ziff. 7 des Rechtsbegehrens beantragt die Beschwerdeführerin, die
ausschreibende Behörde sei zu verpflichten, alle Entscheidungsgrundlagen
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(Vorprüfungsbericht, Gutachten, Protokolle usw.) bis spätestens zehn Tage vor
Ausstellungsschluss aufzulegen und für Auskünfte eine kompetente Person
bekanntzugeben. Dazu ist festzuhalten, dass die Vorinstanz grundsätzlich zur
Gewährung von Akteneinsicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet
ist. Es ist Sache des Baudepartements, die Modalitäten der Gewährung der
Akteneinsicht zu regeln. Die Beschwerdeführerin hat die Möglichkeit gehabt, um
Akteneinsicht nachzusuchen.
2.8. In Ziff. 8 des Rechtsbegehrens führt die Beschwerdeführerin aus, eine
Substantiierung der vorsorglichen Beschwerde wäre und werde erst nach Visitierung
der Ausstellung möglich; danach könne eine konkrete Substantiierung binnen zehn bis
zwanzig Tagen nach Schliessung der Wettbewerbsausstellung eingereicht werden.
Werde die Beschwerde binnen zehn Tagen nicht substantiiert, gelte sie als
zurückgezogen und auch substanzlos.
Die Beschwerdeführerin war gehalten, ihre Beschwerde zu begründen bzw.
substantiiert darzulegen, inwiefern die angefochtene Verfügung auf einem fehlerhaft
festgestellten Sachverhalt oder einer unrichtigen Rechtsanwendung beruht. Wie
erwähnt, kann die Beschwerdefrist nicht verlängert werden. Auch kann eine
Beschwerde nicht unter Bedingungen erhoben werden.
2.9. Soweit aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin sinngemäss hervorgeht, dass
die angefochtene Zuschlagsverfügung aufgehoben und erneut über den Zuschlag
befunden werden soll, können die Eintretensvoraussetzungen als erfüllt betrachtet
werden. Sinngemäss rügt die Beschwerdeführerin ein fehlerhaftes Vergabeverfahren,
welches nicht anders als durch Aufhebung des Zuschlags abzuschliessen sei.
3.
3.1. Die Beschwerdeführerin rügt in ihrer Eingabe vom 29. Januar 2010 sowie in ihrer
Stellungnahme zur Beschwerdevernehmlassung der Vorinstanz vom 23. April 2010
über weite Strecken den Ablauf des Wettbewerbsverfahrens. Sie legt aber nicht dar, in
welchen Punkten das durchgeführte Verfahren den Vorschriften der Verordnung über
das öffentliche Beschaffungswesen (sGS 841.11, abgekürzt VöB) oder den
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Bestimmungen des EGöB oder der IVöB widerspricht. Der Ablauf des Verfahrens
wurde in den Ausschreibungsunterlagen zusammengefasst. Falls die
Beschwerdeführerin mit diesem Verfahren nicht einverstanden gewesen wäre, hätte sie
die Ausschreibung anfechten müssen.
3.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert weiter den Umstand, dass die
Zuschlagsverfügung vor der Ausstellung der Projekte eröffnet wurde und die
Beschwerdefrist dadurch unmittelbar nach der vorgesehenen Eröffnung der
Ausstellung ablief, als Rechtsverweigerung. Dieser Einwand ist allerdings unbegründet.
Mit der Zuschlagsverfügung wurde der Bericht des Preisgerichts vom 19. November
2009 versandt. Die Vorinstanz verwies in der Begründung der angefochtenen
Verfügung im wesentlichen auf diesen Bericht. In diesem wurden die eingereichten
Projekte beschrieben ,und es wurde zumindest summarisch auf Vorzüge und Nachteile
der einzelnen Projekte hingewiesen. Die Beschwerdeführerin hätte anhand dieses
Berichts innerhalb der Beschwerdefrist von zehn Tagen darlegen müssen, inwiefern die
Rangierung des Projekts des Beschwerdegegners rechtswidrig war bzw. auf einem
unrichtig oder unvollständig festgestellten Sachverhalt beruhte. Sie hätte ihr
Rechtsmittel anhand der zur Verfügung stehenden Grundlagen begründen und
aufgrund der Angaben im Bericht des Preisgerichts dartun müssen, inwiefern die
Zuschlagsverfügung fehlerhaft ist. Die Angaben im Bericht waren zwar summarisch
gehalten, doch wurde auf die wesentlichen Elemente hingewiesen und wurden die
Beweggründe des Preisgerichts dargelegt. Weder aufgrund einer gesetzlichen
Vorschrift noch aufgrund allgemeiner Rechtsgrundsätze lässt sich der Umstand, dass
die Ausstellung der Wettbewerbsobjekte erst kurz vor oder sogar nach Ablauf der
Beschwerdefrist eröffnet wurde, als rechtswidrig qualifizieren. Wohl hätte sich eine
Beschwerde auf zusätzliche Sachverhalte stützen können, wenn der
Beschwerdeführerin sämtliche dem Preisgericht zur Verfügung stehenden Unterlagen
bekannt gewesen wären. Im vorliegenden Fall verhielt es sich aber nicht so, dass die
nicht berücksichtigten bzw. auf den hinteren Plätzen rangierten Anbieter keine
Möglichkeit hatten, den Zuschlag mit Beschwerde substantiiert anzufechten. Von einer
Rechtsverweigerung kann daher in diesem Punkt nicht gesprochen werden.
Die Beschwerdeführerin war trotz der geltend gemachten fehlenden Informationen bzw.
Unterlagen imstande, verschiedene materielle Rügen vorzubringen. Sie brachte diese
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allerdings lediglich summarisch vor und legte nicht näher dar, inwiefern beim
erstprämierten Projekt unbelichtete Werkstätten vorhanden sind, welche gegen das
Arbeitsgesetz verstossen würden, inwiefern sehr lange Betriebswege vorgesehen sind,
was gegen die Betriebsökonomie heutiger Spitalplanungen spreche und inwiefern das
Gebäudevolumen nicht den niedrigsten Energiehaushalt habe. Dabei handelt es sich
lediglich um allgemeine Vorbringen, welche nicht näher substantiiert sind. Auch in der
Stellungnahme zur vorinstanzlichen Vernehmlassung vom 23. April 2010 kritisiert die
Beschwerdeführerin im wesentlichen die gesetzlichen Verfahrensbestimmungen. Nach
den Erfahrungen des Verwaltungsgerichts waren bisher die Anbieter auch bei
komplexen und umfangreichen Beschaffungsvorhaben in der Lage, eine
Zuschlagsverfügung innert der gesetzlichen Frist von zehn Tagen hinreichend
substantiiert anzufechten. Die Beschwerdeführerin äussert denn im übrigen auch
selbst, nur eine Gesetzesrevision könnte den Ablauf des Verfahrens, wie sie ihn als
sachgerecht erachtet, schaffen. Darüber kann aber wie erwähnt im
Beschwerdeverfahren nicht entschieden werden.
3.3. Falls es zutrifft, dass die Beschwerdeführerin die Zuschlagsverfügung am
20. Januar 2010 erhalten hat, wie dies aus der handschriftlichen Notiz auf dem
eingereichten Originalexemplar hervorgeht, hätte sie zudem während der
Beschwerdefrist von zehn Tagen die Möglichkeit gehabt, die Ausstellung der
Wettbewerbsobjekte zu besuchen und die Beschwerde erst nach Eröffnung der
Ausstellung einzureichen. Der Umstand, dass sich der Vertreter der
Beschwerdeführerin zeitweise im Ausland aufhielt, lässt das gewählte Verfahren nicht
als fehlerhaft erscheinen. Dieser Umstand ist nicht von der Vergabebehörde zu
vertreten.
3.4. Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die
Beschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann.
4. Dem Verfahrensausgang entsprechend hat die Beschwerdeführerin die amtlichen
Kosten des Beschwerdeverfahrens zu bezahlen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 3'500.-- ist angemessen (inkl. Kosten der Verfügung vom 9.
Februar 2010 von Fr. 1'000.--, Art. 13, Ziff. 611 und 622 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- ist anzurechnen.
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Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen. Die Beschwerdeführerin ist
unterlegen (Art. 98bis VRP), und der Beschwerdegegner hat sich am Verfahren nicht
beteiligt.
Demnach hat das Verwaltungsgericht