# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1de9e93a-9800-4564-aee7-127e217c909c
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 7
I. Sachverhalt
A. Am 5. Dezember 2006 schloss die X. als Arbeitgeberin mit Y. als Arbeitnehmer einen befristeten Arbeitsvertrag ab. Dieser wurde jedoch am 2. Januar 2007 fristlos aufgelöst. Im Anschluss kam es zwischen den Parteien über Forderungen des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis zum Streit.
B. Mit Vermittlungsbegehren vom 24. Juli 2008 instanzierte Y. beim Kreispräsidenten Oberengadin eine Forderungsklage gegen die X.. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung wurde am 3. Oktober 2008 der folgende Leitschein ausgestellt:
„Klägerisches Rechtsbegehren
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Betrag in Höhe von CHF 3'960.00 zuzüglich 5% Zins seit dem 03.01.2007 zu bezahlen.
2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger eine Arbeitsbestätigung, eine ordentliche Lohnabrechnung über CHF 3'960.00 und den Lohnausweis 2006 zuzustellen.
3. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten zuzüglich 7.6% Mehrwertsteuer.
Beklagtisches Rechtsbegehren
1. Auf die Klage sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers.
Widerklage
1. Der Widerbeklagte sei zu verpflichten, der Widerklägerin CHF 4'980.00 nebst 5% Zins seit 02.01.2007 zu bezahlen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. MWSt. zu Lasten des Widerbeklagten.“
C. Y. prosequierte den Leitschein mit Prozesseingabe vom 27. Oktober 2008 an das Bezirksgerichtspräsidium Maloja. Dabei hielt er unverändert an seinem Rechtsbegehren fest. In ihrer Prozessantwort vom 10. Dezember 2008 beantragte die X., auf die Klage sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers abzuweisen. Auf die Prosequierung der Widerklage verzichtete die X..
D. Nach Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung, an welcher beide Parteien an ihren Rechtsbegehren festhielten, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Maloja wie folgt:
Seite 3 — 7
„1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger CHF 2'560.-- brutto, zuzüglich 5% Zins seit dem 3. Januar 2007, zu bezahlen.
2. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger ein Arbeitszeugnis, welches sich über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über seine Leistungen und sein Verhalten ausspricht, auszustellen.
3. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger die Lohnabrechnung für den Monat Dezember 2006 zu übergeben.
4. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger den Lohnausweis 2006 auszustellen.
5. Die Gerichtsgebühr von CHF 1'000.-- und CHF 200.-- Schreibgebühren gehen zulasten der Gerichtskasse.
6. Die Beklagte wird verpflichtet, den Kläger mit CHF 1'500.-- inkl. MwSt. ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations