# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7b5b7d4f-4586-4242-88a3-22f55b3adfa7
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_004
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Rekurs gegen den Beschluss KB090013 vom 24. Mai 2011
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Die Verwaltungskommission erwägt:
1. A._ (nachfolgend: Rekurrent) ist seit dem tt. April 1994 für die Spra-
chen Arabisch, Französisch, Englisch und Spanisch im Dolmetscherverzeichnis
eingetragen (vgl. act. 7/5). Am 16. resp. 30. Dezember 2009 ging bei der Fach-
gruppe Dolmetscherwesen (nachfolgend: Rekursgegnerin) eine Reklamation sei-
tens der Stadtpolizei Zürich resp. der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl bezüglich
seiner Französischkenntnisse ein (act. 7/1; act. 7/6). Daraufhin setzte die Rekurs-
gegnerin dem Rekurrenten unter Vorlage dieser Rückmeldungen Frist an zur Stel-
lungnahme (act. 7/7). Mit Schreiben vom 1. Februar 2010 reichte der Rekurrent
fristgerecht seine Stellungnahme ein (act. 7/8). Mit Beschluss der Rekursgegnerin
vom 3. März 2010 wurde dem Rekurrenten aufgegeben, sich bis spätestens am
31. Mai 2010 einer mündlichen und einer schriftlichen Sprachüberprüfung
Deutsch-Französisch-Deutsch zu unterziehen (act. 7/9), welcher sich der Rekur-
rent am 27. Mai 2010 unterzog (act. 7/12). Mit Schreiben vom 2. Juli 2010 stellte
die Rekursgegnerin dem Rekurrenten den Bericht der Hochschule C._ be-
züglich der Sprachüberprüfung vom 27. Mai 2010 zur Stellungnahme zu. Dies un-
ter dem Hinweis, dass die Rekursgegnerin beabsichtige, den Rekurrenten für
schriftliche Französischeinsätze aus dem Dolmetscherverzeichnis zu löschen so-
wie beim Eintrag für Französisch mündlich die Einschränkung "nur bei Verwal-
tungs- und Untersuchungsbehörden" hinzuzufügen (act. 7/13). Nach Beizug von
Rechtsanwalt lic. iur. X._ und Gewährung dreier Fristerstreckungen bis
27. September 2010 liess der Rekurrent am 27. September 2010 seine Stellung-
nahme einreichen und beantragen, es sei auf eine Löschung zu verzichten, even-
tualiter sei vorgängig eines Entscheides zunächst volle Akteneinsicht in die
Sprachüberprüfungsunterlagen vom 27. Mai 2010 und hernach nochmalige Frist
zur Stellungnahme zu gewähren. Subeventualiter sei dem Rekurrenten die Wie-
derholung einer schriftlichen Sprachüberprüfung im Beisein seines Rechtsvertre-
ters sowie eines unabhängigen Sachverständigen zu ermöglichen (act. 7/15-24).
Daraufhin beschloss die Rekursgegnerin in ihrem Entscheid vom 24. Mai 2011,
den Eintrag im Dolmetscherverzeichnis für die Sprache "Französisch schriftlich"
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zu streichen sowie dem Eintrag "Französisch mündlich" die Einschränkung "nur
bei Verwaltungs- und Untersuchungsbehörden" hinzuzufügen (act. 7/25 S. 7).
Mit Eingabe vom 4. Juli 2011 liess der Rekurrent rechtzeitig Rekurs gegen
den Beschluss der Rekursgegnerin vom 24. Mai 2011 mit den folgenden Anträgen
erheben (act. 1 S. 2):
"1. Der Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen sei .
2. Der Eintrag des Rekurrenten für die Sprache "Französisch " im Dolmetscherverzeichnis des Kantons Zürich sei zu . Ebenso sei dem Eintrag für "Französisch mündlich" keine Einschränkung hinzuzufügen.
3. Eventualiter wäre die Sache zurückzuweisen und/oder vorgängig eines Entscheids zunächst volle Akteneinsicht in die  vom 27. Mai 2010 zu gewähren;  wäre dem Rekurrenten die Wiederholung der  im Beisein des Unterzeichnenden und eines unabhängigen Sachverständigen zu ermöglichen.
4. Alles unter gesetzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen."
Der Rekursgegnerin wurde mit Präsidialverfügung vom 28. Juli 2011 die
Eingabe des Rekurrenten zur Einsendung der Akten und zur schriftlichen Beant-
wortung zugestellt (act. 4). Die Rekursgegnerin verzichtete auf eine Vernehmlas-
sung (act. 6).
2.a) Der Rekurrent lässt im Wesentlichen vorbringen (act. 1 S. 4 ff.), ihm sei
im Beschluss der Rekursgegnerin vom 3. März 2010 nicht mitgeteilt worden, wer
von der ... Hochschule C._, Institut ..., die Prüfung vornehme. Damit sei dem
Rekurrenten in fragwürdiger Weise nicht Gelegenheit gegeben worden, allfällige
Ablehnungs- oder Ausstandsgründe geltend zu machen, was mangelnde Fairness
und eine unzulässige Verweigerung des rechtlichen Gehörs darstelle. Er halte
nach dem Bericht vom 14. Juni 2010 die Prüferin D._ und die Expertin
E._ persönlich für befangen, zumal sie von einem (von den frankophonen
Ländern Afrikas abweichenden) "Standardfranzösisch" ausgingen, welches es so
gar nicht gebe. Auch sei und bleibe bis heute gar nicht überprüfbar, wie und nach
welchen Kriterien die Sprachüberprüfung des Rekurrenten am 27. Mai 2010 tat-
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sächlich vorgenommen worden sei, da die Prüfungstexte etc. sich gerade nicht
bei den Akten befänden und somit insbesondere auch der Schwierigkeitsgrad der
Prüfung vom Unterzeichnenden oder auch vom Gericht gar nicht überprüft wer-
den könne. Es sei daher anzunehmen, dass auch andere (versierte Gerichts-)
Französisch-Dolmetscher, jedenfalls wenn sie aus einem frankophonen Land Af-
rikas stammten, nicht besser abgeschnitten hätten als der Rekurrent. Die Rekurs-
gegnerin habe das weitergehende Akteneinsichtsgesuch daher zu Unrecht als
unbegründet abgewiesen. Es sei weder verspätet noch rechtsmissbräuchlich,
sondern dränge sich geradezu auf. Schon formell sei also das Vorgehen der Re-
kursgegnerin in verschiedener Weise nicht korrekt und unfair gewesen. Der Re-
kursinstanz und auch dem Rechtsvertreter des Rekurrenten sei vorgängig eines
Entscheids zunächst volle Akteneinsicht in die Sprachüberprüfungsunterlagen
vom 27. Mai 2010 zu gewähren oder dem Rekurrenten sei die Wiederholung der
Sprachüberprüfung im Beisein des Unterzeichnenden und eines unabhängigen
Sachverständigen zu ermöglichen, liege doch sonst eine Verletzung des An-
spruchs auf gerechte Behandlung (Art. 29 Abs. 1 BV) und rechtliches Gehör
(Art. 29 Abs. 2 BV) vor. Entgegen den diesbezüglichen Ausführungen der Re-
kursgegnerin stehe im Bericht der Sprachüberprüfung vom 14. Juni 2010 nir-
gends, dass die fachlichen Voraussetzungen für den Eintrag im Dolmetscherver-
zeichnis für schriftliche Übersetzungen "klarerweise" nicht mehr gegeben seien.
Im Bericht der Sprachüberprüfung heisse es vielmehr, dass bei der schriftlichen
Übersetzung Deutsch-Französisch trotz allen Mängeln der Sinn verständlich blei-
be. Was die mündliche Tätigkeit betreffe, so seien Zweifel an der Fachkompetenz
des Rekurrenten nicht gerechtfertigt. Gemäss dem Bericht der Sprachüberprüfung
vom 14. Juni 2010 fehle dem Rekurrenten allenfalls eine geeignete Notizentech-
nik. Einzig bei Stegreifübersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche solle
manchmal auch die Wortwahl ungeschickt sein und die Fachterminologie fehlen.
Eine ungeschickte Wortwahl bedeute aber wiederum noch lange nicht mangelnde
Fachkompetenz; eine einheitliche Fachterminologie gebe es im Französischen
gar nicht. Die französische Sprache zeichne sich geradezu durch ihre Vielfalt un-
terschiedlicher Terminologie aus. Der Rekurrent habe sich schon jahrelang in der
Praxis bewährt; für seine Französisch-Übersetzungen sei er denn auch nur ein
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einziges Mal kritisiert worden. Sogar die Kritik gemäss dem Sprachüberprüfungs-
bericht sei nicht derart gravierend. Die von der Rekursgegnerin beschlossenen
Änderungen erschienen - angesichts des Umstands, dass der Rekurrent jahre-
lang zur vollsten Zufriedenheit in der Justiz gearbeitet habe - nicht nur unverhält-
nismässig, sondern seien auch mit § 13 der Dolmetscherverordnung und Art. 8, 9,
27, 29 und 36 BV nicht zu vereinbaren. Mit der Einschränkung bzw. Löschung im
Dolmetscherverzeichnis schränke die Rekursgegnerin den Rekurrenten beruflich
unnötigerweise zu stark ein und verstosse in unzulässiger Weise gegen die Wirt-
schaftsfreiheit. Diese Einschränkung sei auch nicht durch ein genügend starkes
öffentliches Interesse gerechtfertigt.
b) § 3 Abs. 5 der Dolmetscherverordnung vom 26./27. November 2003 (LS
211.17; DolmV) gibt der Fachgruppe Dolmetscherwesen den Auftrag, insbeson-
dere durch Auswahl, Schulung und Kontrolle, für eine hohe Qualität der Dolmet-
scher- und Übersetzungsleistungen zu sorgen. Konkretisiert wird die hohe Quali-
tät insbesondere in § 10 Abs. 1 lit. b und c DolmV. Diese Bestimmungen setzen
voraus, dass die Person eine Fremdsprache grundsätzlich in Wort und Schrift be-
herrscht und korrekt, vollständig und rasch dolmetschen oder übersetzen kann.
Angehörige von Gerichts- und Verwaltungsbehörden sind ohne Rücksicht auf ihre
Pflicht zur Wahrung des Amtsgeheimnisses berechtigt, der Fachgruppe Dolmet-
scherwesen Sachverhalte zu melden, die erhebliche Zweifel am Vorliegen der
fachlichen oder persönlichen Voraussetzungen einer im Dolmetscherverzeichnis
eingetragenen oder als Dolmetscher oder Übersetzer eingesetzten Person erwe-
cken (§ 11 DolmV). Erfüllt eine im Verzeichnis eingetragene Person die fachlichen
oder persönlichen Voraussetzungen nicht mehr, wird der Eintrag gelöscht. Die
Fachgruppe veranlasst die erforderlichen Abklärungen. Stehen die fachlichen Vo-
raussetzungen in Frage, können Experten beigezogen werden (§ 13 Abs. 1 und 2
DolmV).
c) Sowohl in Bezug auf die schriftlichen als auch die mündlichen Fähigkeiten
des Rekurrenten kann vollumfänglich auf die zutreffenden Ausführungen der Re-
kursgegnerin verwiesen werden (vgl. § 28 Abs. 1 VRG). Mit dem Vorbringen des
Rekurrenten, im Prüfungsbericht werde in Bezug auf die schriftlichen Fähigkeiten
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ausgeführt, der Sinn bleibe trotz aller Mängel verständlich, vermag der Rekurrent
nichts für sich abzuleiten. In den übersetzten Teilen ist nicht nur eine sinngemäs-
se, sondern sowohl eine inhaltliche als auch eine grammatikalische Richtigkeit zu
fordern, ansonsten die Übersetzung für den Auftraggeber ohne Nutzen ist. So
geht denn aus dem Prüfungsbericht in Bezug auf die schriftliche Übersetzung
Deutsch-Französisch hervor, dass die Übersetzungen lexikalische Ungenauigkei-
ten (wie etwa "devoirs" statt "obligations"), grammatikalische Unsicherheiten (wie
etwa "vous êtes obligés" statt "vous êtes obligé") und orthografische Unsorgfältig-
keiten (wie etwa "disciplinare" statt "disciplinaire") aufwiesen. Neben der Art und
Weise der Fehler fiele auch die Anzahl ins Gewicht; die Übersetzung müsste
überarbeitet werden. Bei der schriftlichen Übersetzung Französisch-Deutsch sei-
en die Art und Anzahl der Fehler gravierender ("verschlossenen Fach" statt
"Schliessfach", "Bankkarten" statt "Kreditkarten", "L'enveloppe qui a contenu la
décision doit être jointe à l'envoi" wurde übersetzt mit "Der Umschlag mit dem
Poststempel"). Auch hier wird vermerkt, dass die Übersetzung überarbeitet wer-
den müsste (vgl. act. 7/12 S. 2). Die im Prüfungsbericht aufgeführten Beispiele
der bei der Stegreifübersetzung gemachten Fehler (ein "Berechtigter" wird mit
"propriétaire" übersetzt; "im Sinne von Art. 139 Ziff. 1" wird mit "au sens de l'art.
139 et suivants" wiedergegeben) können sodann nicht pauschal mit einer fehlen-
den Fachterminologie resp. der Vielfalt unterschiedlicher Terminologien in der
französischen Sprache oder mit einer ungeschickten Wortwahl erklärt werden. Es
handelt sich dabei klar um die jeweils falsche Wortwahl. Die Ausführungen des
Rekurrenten in Bezug auf eine fehlende einheitliche Fachterminologie in der fran-
zösischen Sprache greifen deshalb ins Leere.
Fest steht, dass die Leistung, wie sie aus dem Prüfungsbericht hervorgeht,
den oben zitierten Anforderungen an die Qualität der Dolmetscher- und Überset-
zungsleistungen klarerweise nicht zu genügen vermag. Aufgrund des Ergebnisses
der Sprachüberprüfung vom 27. Mai 2010 sowie der klaren gesetzlichen Rege-
lungen in der Dolmetscherverordnung könnte der Rekurrent für die französische
Sprache vollständig aus dem Dolmetscherverzeichnis gestrichen werden. Dass
die Rekursgegnerin in Bezug auf die mündliche Übersetzertätigkeit auf eine Lö-
schung des Eintrags im Dolmetscherverzeichnis verzichtete und sich auf die Hin-
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zufügung der Einschränkung "nur bei Verwaltungs- und Untersuchungsbehörden"
beschränkte, ist einzig dem Hinweis in der Gesamtbeurteilung des Sprachberichts
zuzuschreiben, wonach beim Rekurrenten Verbesserungspotential vorhanden sei.
Damit hat sich die Rekursgegnerin auf die Anwendung einer milderen Massnah-
me beschränkt und dem Prinzip der Verhältnismässigkeit genügend Rechnung
getragen. An dieser Stelle ist sodann darauf hinzuweisen, dass die Rekursgegne-
rin in ihrem Beschluss darauf hinwies, dass diese Einschränkung zu einem späte-
ren Zeitpunkt auf schriftlichen Antrag und unter Nachweis der Verbesserung der
Fachterminologie durch den Rekurrenten jederzeit wieder entfernt werden könne
(vgl. act. 7/25 S. 6).
d) Soweit der Rekurrent geltend macht, mit der Einschränkung bzw. Lö-
schung im Dolmetscherverzeichnis verstosse die Rekursgegnerin in unzulässiger
Weise gegen die Wirtschaftsfreiheit, ist darauf hinzuweisen, dass die mit der Dol-
metscherverordnung vom 26./27. November 2003 geregelte Dolmetscher- und
Übersetzertätigkeit nicht als private Tätigkeit zu qualifizieren ist und demnach
nicht in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV fällt (BGE
1P_58/2004 E. 2.2). Auch die diesbezügliche Rüge erweist sich daher als unbe-
gründet.
e) In Bezug auf die eventualiter und subeventualiter gestellten Begehren um
Gewährung der vollen Akteneinsicht in die Sprachüberprüfungsunterlagen vom
27. Mai 2010 sowie um Wiederholung der Sprachüberprüfung im Beisein des
Rechtsvertreters des Rekurrenten und eines unabhängigen Sachverständigen ist
zu bemerken, dass dem Rekurrenten mit Beschluss des Ausschusses der Fach-
gruppe Dolmetscherwesen vom 3. März 2010 einerseits mitgeteilt wurde, worin
die mündliche und schriftliche Prüfung bestehe und andererseits detailliert aufge-
listet wurde, worüber die mit der Abnahme der Sprachüberprüfung beauftragte ...
Hochschule C._ der Zentralstelle Dolmetscherwesen Bericht zu erstatten ha-
be (vgl. act. 7/9 S. 3 f.). Entgegen den diesbezüglichen Ausführungen des Rekur-
renten mussten diesem die Kriterien der vorgenommenen Prüfung somit bekannt
sein. Es liegen - insbesondere nach Durchsicht des Prüfungsberichts vom 27. Mai
2010 - auch keine Hinweise vor, dass die Prüfung nach anderen als den im Vor-
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feld mitgeteilten Kriterien vorgenommen worden wäre. Es ist sodann weder er-
sichtlich, dass dem Rekurrenten mit besagtem Beschluss das rechtliche Gehör
verweigert worden wäre noch, dass die Prüferin D._ und die Expertin
E._ befangen gewesen wären. Der Rekurrent begründet die von ihm geltend
gemachte Befangenheit mit dem Umstand, dass im Prüfungsbericht von einem
Standardfranzösisch ausgegangen werde. Die im Prüfungsbericht aufgeführten
Fehler (vgl. auch die aufgelisteten Beispiele in Erw. 2 c) vorstehend) lassen sich
klarerweise nicht mit der sich durch eine Vielfalt unterschiedlicher Terminologie
auszeichnenden französischen Sprache rechtfertigen, wie dies der Rekurrent dar-
zulegen versucht. Sowohl der Eventual- als auch der Subeventualantrag erweisen
sich daher als unbegründet.
f) Der Rekurs ist folglich abzuweisen und der Beschluss der Rekursgegnerin
vom 24. Mai 2011 zu bestätigen.
3. Bei diesem Ausgang hat der Rekurrent die Kosten des Verfahrens zu tra-
gen.
Demnach beschliesst die Verwaltungskommission:
1. Der Rekurs wird abgewiesen und der Beschluss der Rekursgegnerin vom
24. Mai 2011 wird bestätigt.
2. Die Staatsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 500.–.
3. Die Kosten werden dem Rekurrenten auferlegt.
4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen
Empfangsschein mitgeteilt.
5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14,
einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich
nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-
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fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über
das Bundesgericht (BGG).

## Considerations