# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 02e1f7f0-2672-4463-ab1c-4d8b3feb2055
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Die Schweizerische Bundesanwaltschaft (nachfolgend „“) weitete am 18. August 2005 das am 13. Oktober 2004 gegen B. und C. wegen Verdachts des Verstosses gegen das Güterkontroll- und das Kriegsmaterialgesetz eröffnete Ermittlungsverfahren auf deren Vater A. aus, wobei die Strafverfolgung gegen die Beschuldigten gleichzeitig auf den Tatbestand der Geldwäscherei ausgedehnt wurde (BH.2005.27, act. 3.4.7, 3.4.8 und 3.4.9). A. wird im Wesentlichen vorgeworfen, mit seinen Söhnen bei der Beschaffung von proliferationsrelevanten Gütern bewusst für das libysche Atomwaffenprogramm tätig gewesen zu sein und dabei  zentrale Rolle gespielt zu haben (BH.2005.27 act. 1.1).
B. Im Rahmen dieses Verfahrens eröffnete die Bundesanwaltschaft A. am
5. September 2005 die Haft. Eine erste Haftverlängerung bewilligte die  mit Entscheid vom 3. Oktober 2005 (BH.2005.29) und wies gleichzeitig eine Beschwerde betreffend Haftentlassung ab (BH.2005.27).
C. Mit einem weiteren Gesuch vom 31. Oktober 2005 beantragte die  eine Verlängerung der Haft um drei Monate, unter Kostenfolge (act. 1). A. liess durch seinen Verteidiger am 8. November 2005 Antrag auf Abweisung des Gesuchs und Verweigerung der Haftverlängerung, unter Kosten- und Entschädigungsfolge, stellen (act. 3).
Die Bundesanwaltschaft nahm dazu mit Replik vom 14. November 2005 Stellung. Der Vertreter von A. liess sich innert erstreckter Frist mit Duplik vom 21. November 2005 nochmals vernehmen (act. 6, 7).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird,  erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Beabsichtigt die Bundesanwaltschaft, die im Ermittlungsverfahren aus-
schliesslich wegen Kollusionsgefahr gemäss Art. 44 Ziff. 2 BStP verfügte Untersuchungshaft länger als 14 Tage aufrechtzuerhalten, so hat sie vor
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Ablauf dieser Frist bei der Beschwerdekammer um Haftverlängerung  (Art. 51 Abs. 2 und 3 BStP). Das Gesuch um Haftverlängerung muss am letzten Tag der Frist bei einer schweizerischen Poststelle  werden (Entscheid des Bundesstrafgerichts BK_H 214/04 vom 25. Januar 2005 E. 1.1 m.w.H sowie BK_H 205 + 206/04 vom 24.  2004 E. 2 m.w.H.).
1.2 Der Gesuchsgegner ist seit dem 5. September 2005 ausschliesslich wegen
bestehender Kollusionsgefahr inhaftiert. Eine erste Haftverlängerung wurde durch die Beschwerdekammer am 3. Oktober 2005 bis 31. Oktober 2005 bewilligt. Mit Postaufgabe des vorliegenden Haftverlängerungsgesuchs am 31. Oktober 2005 ist dieses rechtzeitig gestellt worden. Auf das Gesuch ist demnach einzutreten.
2. 2.1. Untersuchungshaft setzt gemäss Art. 44 BStP voraus, dass gegen den Be-
schuldigten ein dringender Tatverdacht wegen eines Verbrechens oder Vergehens besteht und zusätzlich, dass einer der besonderen Haftgründe der Kollusions- oder der Fluchtgefahr gegeben ist. Ein dringender  liegt dann vor, wenn erstens nach dem gegenwärtigen Stand der  oder Untersuchungen aufgrund konkreter Anhaltspunkte eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes strafbares Verhalten des  besteht und zweitens keine Umstände ersichtlich sind, aus  schon zum Zeitpunkt der Anordnung der Untersuchungshaft oder  Fortsetzung geschlossen werden kann, dass eine Überführung und Verurteilung scheitern werde. Die Beweislage und damit die  einer Verurteilung muss bezogen auf das jeweilige  beurteilt werden (vgl. Entscheid des Bundesstrafgerichts BK_H 232/04 vom 26. Januar 2005 E. 2 m.w.H.).
2.2. In der Gesuchsantwort lässt der Gesuchsgegner an sich nicht bestreiten,
dass er und seine Söhne in das für Libyen bestimmte Programm involviert waren. Indessen stellt er in Abrede, gewusst gehabt zu haben, dass es um die Erstellung von illegalen Urananreicherungsanlagen und zudem für  gegangen sei.
2.3. Die Gesuchstellerin hat den Tatverdacht gegenüber dem ersten Haftver-
längerungsbegehren weiter konkretisiert. Danach soll der Gesuchsgegner sein Know-how im Bereich der Urananreicherung als Mitarbeiter und  der Firma D. in den 1970–er Jahren erworben haben. Die D. stellte Ventile für das legale Nuklearprogramm europäischer Staaten her.
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Der Gesuchsgegner war auch ins pakistanische  involviert, welches bekanntlich zur pakistanischen Atombombe  hat. Aus dieser Zeit stammt seine Beziehung zu E., dem „Vater der pakistanischen Atombombe“.
Bei einer Zusammenkunft im Jahre 1998 in Dubai soll E. ein neues, zweites (nach dem damals bereits erfolgreich abgeschlossenen pakistanischen) Projekt gestartet haben, mit dem Zweck, Libyen zur Atomwaffentechnologie zu verhelfen. Der Gesuchsgegner, dessen Sohn B., F., welcher als  von E. fungierte, sowie weitere Personen sollen an dieser  teilgenommen haben. Am fraglichen Projekt sollen mehrere  beteiligt gewesen sein, wobei diese jeweils nur für Teile des  zuständig gewesen sein sollen (siehe Auflistung act. 1 S. 3 f). Der Gesuchsgegner und seine Söhne B. und C. seien innerhalb des Netzwerks zuständig gewesen für die Herstellung wesentlicher  der Gasultrazentrifugen (GUZ). Solche GUZ dienen dazu, in mehreren Schritten und in eine grosse Zahl hintereinander geschaltet,  zu waffenfähigem Uran anzureichern. Die Familie von A. war dabei vor allem für die Lieferung von technisch hoch stehenden Ventilen und von Werkzeugmaschinen verantwortlich. Solche Ventile sollen von der H. AG hergestellt und mindestens 100 davon über die Firma I. nach Dubai  worden sein. Bei der H. von Sohn B. war der Gesuchsgegner kollektiv zeichnungsberechtigt und hatte Einsitz im Verwaltungsrat. In Malaysia, bei der Firma J., seien unter der Leitung von B. weitere GUZ-Komponenten hergestellt worden. Überdies sei B. 1998/99 mit dem Aufbau einer  in Dubai beauftragt gewesen. Es erfolgten Lieferungen von GUZ-Komponenten auch über Südafrika. Der Gesuchsgegner soll bei all dem als technischer Fachberater entscheidend beteiligt gewesen sein.
Nach Aussage von F. in Malaysia, hatte E. den Gesuchsgegner darüber o-
rientiert, dass die GUZ für Libyen bestimmt waren (BH.2005.27, act. 3.4.2 S. 8, 10). Der Gesuchsgegner soll F. mehrfach getroffen haben. Im  des libyschen Atomprogramms soll der Gesuchsgegner auch Kontakt mit dem heutigen libyschen Minister K. sowie zwei weiteren Vertretern des libyschen Programms mit den Decknamen „L.“ und „M.“ gehabt haben.
2.4. Gegen den Gesuchsgegner besteht damit der begründete dringende Tat-
verdacht wegen eines Verbrechens oder Vergehens, nämlich der  gegen Art. 14 des Bundesgesetzes über die Kontrolle zivil und militärisch verwendbarer Güter sowie besonderer militärischer Güter vom 13. Dezember 1996 (Güterkontrollgesetz, GKG; SR 946.202) und Art. 4 der entsprechenden Verordnung (Güterkontrollverordnung, GKV; 946.202.1),
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sowie Art. 7 i.V.m. Art. 34 des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial vom 13. Dezember 1996 (Kriegsmaterialgesetz, KMG; SR 514.51). Etwas weniger konkret sind die Angaben der Gesuchstellerin gemäss Art. 305bis StGB mit Bezug auf den Vorwurf der Geldwäscherei (auch im Rahmen der Verfahren BH.2005.27 und 29). Es bestehen freilich Hinweise, dass die Familie A. bzw. die von ihr beherrschten Firmen Einnahmen in  aus der Tätigkeit im Rahmen des Libyenprogramms erzielten. Ob und inwieweit der Gesuchsgegner beim Verschieben bzw. Verstecken dieser Erträge selbst mitgewirkt hat bzw. ob diese überhaupt im Sinne einer tatbeständlichen Geldwäschereihandlung „verschoben“ wurden, ist noch . Diesbezüglich stehen die Ermittlungen noch am Anfang, weshalb die Anforderungen an den dringenden Tatverdacht entsprechend tiefer sind.
3. 3.1 Der Gesuchsgegner lässt vor allem bestreiten, dass noch eine konkrete
Kollusionsmöglichkeit besteht und ihm eine Kollusionsbereitschaft () vorgeworfen werden könne.
Kollusionsgefahr muss sich immer auf den dringenden Tatverdacht , der sich gegen den Beschuldigten richtet. Es ist hier vom Verdacht auszugehen, dass der Gesuchsgegner während mehrerer Jahre im  eines Netzwerks von Produzenten der verschiedenen  von GUZ einen massgeblichen Beitrag zur Urananreicherung leistete. Ob sich der mutmassliche Tatbeitrag des Gesuchsgegners auf die Beratung für die offenbar besonders wichtige Ventiltechnik erschöpfte oder ob der Beitrag des Gesuchsgegners in technischer Hinsicht darüber hinaus ging, auch welches sein kausaler Beitrag zum Gelingen der libyschen  gewesen wäre, wird im Strafverfahren im Detail zu klären sein. Es geht mithin um die Abklärung eines ausgesprochen komplexen Sachverhalts, und es ist auf die Ausführungen im ersten  (BH.2005.29 E. 3.2.) hinzuweisen. Auch von einem  in Freiheit können bei derart komplexen Sachverhalten im  kaum alle Eventualitäten für künftige Befragungen von Zeugen  werden. Dass der Gesuchsgegner – aufmerksam gemacht durch die Medienberichterstattungen – gewisse Absprachen hat tätigen können, ändert damit nichts an einer grundsätzlich fortbestehenden .
3.2 Im einzelnen ist Kollusionsmöglichkeit streitig bezüglich folgender, von der Gesuchstellerin angeführten massgeblichen Beweiserhebungen:
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- Die Gesuchstellerin hat mit Rechtshilfeersuchen vom 28. Oktober 2005 um Einvernahme von E. in Pakistan ersucht. Eine Kollusionsmöglichkeit  eher theoretisch, weil gerade von dieser Seite nicht mit einer  Aussage zu rechnen ist. Wie eng genau das Verhältnis von E. zum Gesuchsgegner gewesen ist, kann offen bleiben. Jedenfalls handelt es sich mindestens um eine langjährige und erfolgreiche geschäftliche , bei der auch freundschaftliche, familiäre Kontakte geknüpft wurden. Gegen E. wird in Pakistan kein Strafverfahren geführt. Er hat dennoch kein erkennbares Interesse, den langjährigen Geschäftspartner unnötig zu . Es muss auch für E. klar sein, dass seine Aussagen zum  wie vor allem zum Wissen um den Zweck des zweiten  den Gesuchsgegner massgeblich belasten können. Nicht stichhaltig ist demgegenüber der Einwand des Gesuchsgegners, E. habe der IAEA bereits bereitwillig Fragen auf schriftlichem Wege beantwortet. Die  der IAEA und entsprechend deren Fragestellungen habe eine  Stossrichtung als das Strafverfahren gegen den Gesuchsgegner. Eine reale, wenn auch nicht besonders hohe Kollusionsmöglichkeit ist bis zur Befragung von E. anzunehmen.
- Der Gesuchstellerin ist es gelungen, über die IAEA gegen Ende Oktober
die Identität der libyschen Mitwirkenden „L.“ und „M.“ zu eruieren. Es  sich dabei um Zeugen, die ohne (erkennbare) nähere Beziehung zum Gesuchsgegner mutmasslich detailliert Auskunft über dessen Involvierung und dessen Kenntnisse vom Bestimmungsort für die  machen können. Nachdem Libyen sein Atomwaffenprogramm  hat und mit der IAEA bei der Aufklärung kooperiert, ist davon , dass die beiden Personen rechtshilfeweise einvernommen werden können. Unbehelflich ist der vom Gesuchsgegner in diesem  vorgebrachte Einwand, es seien ohnehin schon viele Personen  worden. Wenn der Gesuchsgegner Vermutungen anstellen lässt, was die beiden als Zeugen mutmasslich aussagen werden (act. 2 S. 8), so ist dies reine Spekulation. Es ist davon auszugehen, dass der  in Freiheit aufgrund seiner weit verzweigten Beziehungen  weiteres in der Lage wäre, Kontakt mit diesen beiden Personen  und sie zu beeinflussen. Mit Bezug auf die Aussagen von „L.“ und „M.“ besteht eine eindeutige und konkrete Kollusionsmöglichkeit.
- Die Gesuchstellerin sieht Kollusionsmöglichkeit auch mit Bezug auf die  einiger hundert Ventile an Südafrika gegeben (immer im Rahmen des Libyenprogramms). In Südafrika werde ein Strafverfahren geführt. Für die Lieferung eines mutmasslichen Testventils im Jahre 2002 fanden sich in der Tat Belege. Der Gesuchsgegner hält dem entgegen, die Gesuchstel-
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lerin hätte vor Ort rechtshilfeweise Akteneinsicht nehmen können. Das ist zwar zutreffend, besagt aber für das Vorliegen oder Fehlen von  selbst nichts. Erst nach Einblick in die südafrikanischen Strafakten kann die Gesuchstellerin nämlich darüber befinden, ob weitere Personen zur mutmasslichen Involvierung des Gesuchsgegners befragt oder andere Beweise erhoben werden müssen. Diesbezüglich ist eine  Kollusionsmöglichkeit zu bejahen, muss doch angenommen werden, dem Gesuchsgegner seien mögliche Involvierte ebenfalls bekannt.
- Nicht begründen lässt sich eine nicht sogleich durch die Gesuchstellerin selbst abzuwendende Kollusionsgefahr hingegen mit Bezug auf den  Staatsangehörigen N. In Anbetracht von dessen Arbeitstätigkeit in der Schweiz könnte dieser ohne weiteres rasch einvernommen werden. Schliesslich kann eine Kollusionsmöglichkeit ausgeschlossen werden direkt mit Bezug auf den beim Gesuchsgegner sichergestellten Computer. Dieser ist sichergestellt und so dem Zugriff des Gesuchsgegners entzogen.
3.3 Der Gesuchsgegner stellt eine Kollusionsbereitschaft seinerseits und damit
eine ausreichende Kollusionswahrscheinlichkeit in Abrede. Er macht , er habe seine Kooperationsbereitschaft im Verlaufe des  gezeigt. Ob dies tatsächlich der Fall ist oder ob der  nicht durch geschickte Teilkooperation und gleichzeitiges  wesentlicher Umstände ein Zerrbild der Wirklichkeit gezeichnet hat, allenfalls sogar die Behörde auf Irrwege geführt hat, wird sich erst nach weitgehendem Abschluss der Erhebungen erweisen. Ausgehend vom  umschriebenen Tatverdacht ist die Interessenlage des  nämlich eine eindeutige: er hat ein sehr hohes Interesse daran, dass keine Beweise dafür auftauchen, dass er um den Bestimmungsort der  gewusst hat. Insofern stellt eben die  einen konkreten Umstand dar, der für eine Kollusionsbereitschaft spricht.
Der Gesuchsgegner macht geltend, er sei auch bereit, zur Entschlüsselung seines Computers Hand zu bieten, wenn sein Anwalt bzw. ein anderer  die Sichtung vornehme und entscheide, ob belastendes Material  sei. Zu Recht weist die Gesuchstellerin ein solches Vorgehen . Der Umstand, dass der Gesuchsgegner sich weigert, zur  beizutragen, lässt den Verdacht entstehen, es könnten sich darauf belastende Dokumente finden und der Gesuchsgegner wolle einen Zugriff der Behörden verhindern. Der angeführte Schutz seiner Söhne, die den Computer ebenfalls benutzt haben sollen, ändert an diesem Verdacht an sich nichts, insbesondere in Anbetracht der vorliegenden Konstellation (die
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Söhne sind ebenfalls beschuldigt). Die Gesuchstellerin wird sich darauf  zeitlich nicht auf unbestimmte Zeit berufen können, sondern muss, sofern sie Be- oder Entlastendes auf diesem Computer vermutet, die  selbst an die Hand nehmen.
Auffällig im Hinblick auf die Kollusionsbereitschaft ist die verdeckte Schreib-
weise („Mr. O.“, „Mr. P.“) in der E-Mail Korrespondenz zwischen E. und dem Gesuchsgegner. Dieses klandestine Verhalten spricht dafür, dass die am Schriftverkehr Beteiligten sich bewusst waren, dass an der Sache  unsauber oder illegal war. Es spricht für eine Absicht des , etwas zu verheimlichen.
3.4 Untersuchungshaft kann mit Kollusionsgefahr nur solange begründet wer-
den, als die Strafverfolgungsbehörde die Beseitigung der  zügig vorantreibt, sie also bei der Erhebung der von einer  Kollusion tangierten Beweise das Beschleunigungsgebot nicht  (OBERHOLZER, Grundzüge des Strafprozessrechts, 2. A., Bern 2005, S. 435 f, N.992). Die Gesuchstellerin hat bislang das Strafverfahren zügig vorangetrieben. Verfahrensverzögerungen im Rechtshilfeweg gehen nicht zu ihren Lasten, wobei es indessen Aufgabe der Behörde ist, in Haftfällen durch geeignete Massnahmen auf eine rasche Behandlung der  hinzuwirken. Kollusionsgefahr ist damit weiterhin und für die  Dauer der Haftverlängerung anzunehmen.
4. Die Untersuchungshaft, die sich im Zeitpunkt des Ablaufs der beantragten
Haftverlängerung auf knapp fünf Monate belaufen wird, ist im Hinblick auf die bei einer Verurteilung (im Sinne des Tatverdachts) zu erwartende Strafe verhältnismässig.
Die Untersuchungshaft ist deshalb bis 31. Januar 2006 zu verlängern.
5. Beim Verfahren betreffend Verlängerung der Untersuchungshaft gemäss Art. 51 Abs. 2 und Abs. 3 i.V.m. Art. 44 Ziff. 2 BStP handelt es sich nicht um ein Beschwerdeverfahren. Vielmehr entscheidet die  hier als erste Instanz (Botschaft des Bundesrats zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001, BBl 2001 S. 4202 ff., 4363; vgl. auch KISS, Das neue Bundesstrafgericht, AJP 2003 S. 141 ff., 146) und hat zwingend über die Verlängerung zu befinden, wenn die gesetzlichen  erfüllt sind. Vor allem mit Blick auf die ähnlich gelagerten Gesuche um Entsiegelung gemäss Art. 69 Abs. 3 BStP (vgl. hierzu etwa
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den Entscheid des Bundesstrafgerichts BK_B 053/04 vom 8. September 2004 E. 4) hat die Beschwerdekammer entschieden, die Kosten des  Verfahrens entsprechend den Art. 245 BStP i.V.m. Art. 146 ff. OG im Entscheid selbst zu verlegen. Opponiert ein Beschuldigter gegen  beantragte Haftverlängerung und unterliegt im Verfahren vor der , hat er demgemäss die Kosten desselben zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG). In diesem Sinne sind die Kosten im vorliegenden Fall dem Gesuchsgegner aufzuerlegen, wobei die Gerichtsgebühr auf Fr. 1’000.-- angesetzt wird (Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die  vor dem Bundesstrafgericht, SR 173.711.32).
Infolge Unterliegens wird dem Gesuchsgegner keine Parteientschädigung ausgerichtet (Art. 245 BStP i.V.m. Art. 159 OG).
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