# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d68c3c5c-c0ce-57c5-8235-03da9a251d84
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2005
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die Ortsgemeinde Schmerikon beabsichtigt den Neubau der Bootshallen 3/6 in
Schmerikon. Sie lud vier Unternehmungen ein, für die Holzbau- und
Dachdeckerarbeiten ein Angebot einzureichen. Die Offertöffnung fand am 6. Oktober
2004 statt. Nachdem nur zwei Offerten mit Angeboten von netto Fr. 119'570.25 und Fr.
145'260.85 eingereicht worden waren, beschloss die Ortsgemeinde Schmerikon,
zusätzliche Unternehmungen, u.a. die Walter Kälin Holzbau AG, Rapperswil,
einzuladen. Die Unterlagen trugen den Titel "Submission (Einladungsverfahren)". In der
Folge reichte auch die Walter Kälin Holzbau AG eine Offerte mit einem Angebot von Fr.
144'272.05 ein.
Am 5. November 2004 beschloss die Ortsgemeinde Schmerikon, den Auftrag zum
Preis von Fr. 145'260.85 der ARGE W. Kriech AG/Gebr. Wey, Schmerikon, zu
vergeben. Mit Schreiben der Staubli, Kurath & Partner AG, Ingenieurbüro SIA USIC,
Zürich, vom 11. November 2004 wurden die Anbieter über die Arbeitsvergabe in
Kenntnis gesetzt.
B./ Mit Eingabe vom 19. November 2004 erhob die Walter Kälin Holzbau AG,
Rapperswil, Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, das
Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sowie das Offertöffnungsprotokoll und die
Richtigkeit und Bewertung der Vergabekriterien seien zu prüfen. Zur Begründung wird
vorgebracht, der Vergabepreis sei nicht bekannt gegeben worden, und es fehle eine

## Considerations