# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ee860478-cbd3-499f-92a5-ae1faf7f37f2
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 19
52
,
betreut als selbständiger Unternehmensberater Projektentwicklungen im In- und Ausland in den Bereichen Ökologie und Recy
cling, speziell Kunststoffrecycling (Urk. 1 S. 2, Urk.
6/32/1-2
).
Er ist der Sozialver
sicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus
gleich
kasse, als
Selbstän
digerwerbs
tätiger
angeschlossen (vgl. Urk. 6/2/1). Am 1
6
.
Ap
r
il
2020 meldete sich
X._
erstmals bei der Ausgleichskasse zum Bezug einer Erwerbs
ausfallent
schädigung gestützt auf
die Verordnung über Mass
nah
men bei
Erwerbs
ausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Ver
ordnung Erwerbs
aus
fall)
an
(Urk. 6/32
-
33
). In der Folge wurde ihm für die Zeitperiode vom 17. März bis 16. September 2020 eine Corona-Erwerbsaus
fallent
schädigung nach der so
genannten Härtefallregelung aus
ge
richtet (Urk. 6/3
3-34
, Urk. 6/
3
7
-39
, Urk. 6/
4
1). Alsdann bean
tragte er mit
einem bei der
Ausgleichskasse am
14. April 2021
eingegangenen Anmeldeformular (vgl. Urk. 6
/84
/
1
) eine Corona-Erwerbsaus
fall
ent
schä
digung für den
Monat Januar 2021
(
Urk. 6/82
). Zur Begründung führte er aus, dass er in
diesem Monat
keinen Umsatz habe ge
nerieren können, weil
er sein Hauptmandat und kleinere Mandate «wegen Corona» per 31. Dezember 2020 verloren habe (Urk. 6/82/3).
Aufgrund diese
s
und der in der Folge gestellten, entsprechenden Gesuche wurde
X._
hernach für die Zeitperiode vom
1. Januar
bis 30. September 2021 eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung wegen erheb
licher Umsatzeinbusse ausbe
zahlt (Urk. 6/
8
4
,
Urk. 6/
89-90
,
Urk. 6/104
,
Urk. 6/
108
, Urk. 6/
110
, Urk. 6/
113
).
Ein
e
solche Entschädigung beantragte
X._
in der Folge am
1. November 2021
(vgl. Urk. 6
/116/1
) auch für den Monat Oktober
2021 (Urk. 6/
114
)
. Er be
gründete dies damit, dass er seit den Mandatsverlusten per Ende 2020 trotz seiner Akquisitions
bemühungen
bis Ende Oktober 2021 noch
kein Einkommen habe generieren können
(Urk. 6/114/3).
Mit Verfügung vom 2
2
. November 2021 ver
neinte die Ausgleichskasse einen An
spruch von
X._
auf
Corona-Erwerbsausfallentschädigung für den Monat Oktober
2021
(Urk. 6/
116
).
In ihrer Ver
fügung erwog
sie
, dass als einzig
e
behördliche Massnahme (zur Bekämpfung des Coronavirus) seitens des Bundes nur noch die Zertifikats
pflicht, die im Inneren von Restau
rants, Kultur- und Freizeitein
richtungen sowie an Veran
stal
tungen gelte
, in Kraft sei
. Für Personen deren Erwerbstätigkeit nicht von der Zertifikatspflicht einge
schränkt werde, erlösche der Anspruch auf eine Corona-Erwerbs
aus
fallent
schä
digung
ab dem 1. September 2021
(
Urk. 6/116/1
). Gegen diese Verfügung erhob
X._
am
6
. Dezember 2021 Einsprache (Urk. 6/
120
)
.
Die Ausgleichskasse teilte ihm mit Schreiben vom 8. Februar 2022 mit, dass für die Bearbeitung seiner Ein
sprache weitere Unterlagen benötigt
würden
, und
bat ihn
,
die im Schreiben näher bezeichneten Unterlagen einzu
reichen (Urk. 6/121).
Am 18. Februar 2022 führte der Einsprecher deswegen mit einer Sachbearbeiterin der Ausgleichskasse ein Telefongespräch (Urk. 6/135).
Als
er
sich
in der Folge
nicht
mehr
vernehmen liess, setzte d
ie
Ausgleichskasse
ihm mit Schreiben vom 4. April 2022 für die Einreichung der einverlangten Unter
lagen eine Frist bis
29. April 2022 (Urk.
6/122).
Nach
der
Prüfung
der vom Ein
spr
e
che
r
darauf
mit Eingabe vom 27.
April 2022 (Urk.
6/123/1) eingereichten
Unterlagen
(Urk. 6/124/1-9)
wies
die Ausgleichskasse
die Einsprache vom 6.
Dezember 2021
mit Einspracheentscheid vom
2. Mai 2022
(Urk. 2) ab.
2.
Dagegen erhob
X._
mit
einer
vom 31. Mai 2022 datierten und am 4. Juni 2022 der Post übergebenen
Eingabe
Beschwerde (Urk. 1 sowie dazu
gehöriger Briefumschlag). Er
beantragte
sinngemäss
,
dass ihm
in Aufhebung des angefoch
tenen
Einspracheentscheids
vom 2. Mai 2022 für den Monat
Oktober 2021 e
ine
Corona-Erwerbsaus
fall
entschädigung
auszubezahlen
sei
(Urk. 1
S. 2
).
Die Beschwerdegegnerin
beantragte mit Besc
hwerdeantwort vom
17
.
Juni
2022
Ab
wei
sung d
er Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten, Urk. 6/1-
139
), was dem Beschwerdeführer mit Ver
fügung vom 20. Juni 2022 angezeigt wurde (Urk. 7).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tat
bestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Er
lasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen
Einspracheent
scheids
eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1; s. a. im Speziellen für die Corona-
Erwerbs
ausfallsentschädigung: BGE 148 V 162 E. 3.2.1)
.
1.2
Das
Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz) vom 25. September 2020 ist rückwirkend auf den 17. September 2020 in Kraft getreten (Art. 21 Abs. 3 Covid-19-Gesetz).
Gemäss
Art.
15
Abs.
1
Covid-19-Gesetz
kann
der Bundesrat
die Ausrichtung von Entschädigungen des Erwerbsausfalls bei Personen vorsehen, die ihre Erwerbs
tätigkeit aufgrund von Massnahmen im Zusammenhang mit der Bewältigung der Covid-19-Epidemie unterbrechen oder massgeblich einschränken müssen. Nur Personen mit einem Erwerbs- oder Lohnausfall, die i
n ihrer Unternehmung eine Umsat
zeinbusse von mindestens
30
Prozent
(in der vorliegend anwendbaren
ab 1. April 2021 gültigen Fassung)
im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz in den Jahren 2015
-
2019 haben, gelten in ihrer Erwerbst
ätig
keit als massgeblich einge
schränkt.
Zu den Anspruchsberechtigten gehören insbesondere auch Selbständige nach
Art.
12
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts (ATSG)
sowie Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung
(Art.
15
Abs. 2
Covid-19-Gesetz
)
.
Gemäss Art.
15
Abs. 3
Covid-19-Gesetz
kann der Bundesrat Bestimmungen erlassen über:
a.
die anspruchsberechtigten Personen und insbesondere den Taggeldanspruch von besonders gefährdeten Personen;
b.
den Beginn und das Ende des Anspruchs auf Entschädigung;
c.
die Höchstmenge an Taggeldern;
d.
die Höhe und die Bemessung der Entschädigung;
e.
das Verfahren.
Der Bundesrat stellt sicher, dass Entschädigungen auf der Grundlage des selbst
deklarierten Erwerbsausfalls ausgerichtet werden. Die Richtigkeit der An
gaben wird insbesondere mittels Stichproben überprüft
(Art.
15
Abs. 4
Covid-19-Gesetz
)
.
Der Bundesrat kann die Bestimmungen
des ATSG
anwendbar erklären. Er kann Ab
weichungen von Art
.
24
Abs.
1 ATSG betreffend das Erlöschen des An
spruchs und Art
.
49
Abs.
1 ATSG betreffend die Anwendbarkeit des formlosen Verfahrens vorsehen
(Art.
15
Abs. 5
Covid-19-Gesetz
)
.
1.3
Gestützt auf Art. 15
Covid-19-Gesetz
hat der Bundesrat die vorliegend anwend
bare Version der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (Stan
d: 20. September
2021) erlassen und in deren Art. 1 das ATSG für anwendbar erklärt, soweit in der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsehen ist. Die Bestimmungen der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall, welche vom ATSG abweichen, sind im vorliegenden Fall aber nicht einschlägig.
Gemäss
Art.
2
Abs.
3
bis
der
Covid-19-Verordnun
g Erwerbsausfall (in der vom 17. September 2020 bis 16. Februar 2022 gültig gewesenen Fassung)
sind
Selbständigerwerbende
im Sinne von Art. 12 ATSG und Personen nach Art. 31 Abs. 3 lit. b und lit. c des Bundesgesetzes über die obli
gatorische Arbeitslosenver
siche
rung und die Insolvenzentschädigung (
AVIG
), welche im Sinne des Bundes
ge
setzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) obli
gatorisch ver
sichert sind, anspruchsberechtigt, wenn:
a.
ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Mass
nahmen
zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich eingeschränkt ist;
b.
s
ie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; un
d
c.
sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbsein
kom
men von mindestens Fr. 10'000.-- erzielt haben; diese Voraussetzung
gilt sinngemäss, wenn die Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurd
e; wurde die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so gilt diese Voraussetzung proportional zu deren Dauer.
2.
2.1
Wie hiervor festgehalten, hat der Bundesrat als Verordnungsgeber m
it Art.
2
Abs.
3
bis
lit. a der
Covid-19-Verordnun
g (in der vom 17. September 2020 bis 16. Februar 2022 gültig gewesenen Fassung)
die
Vorgabe des Gesetz
gebers in Art.
15
Abs.
1
Covid-19-Gesetz
für die Zusprache einer Corona-Erwerbsaus
fallentschädigung umgesetzt.
Nach dem klaren Gesetzeswortlaut
wird
für
die Ausrichtung einer Entschädigung
des Erwerbsausfalls vor
aus
gesetzt
, dass
die
Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen im Zusam
menhang mit der Bewältigun
g der Covid-19-Epidemie unterbro
chen
oder mass
geblich ein
schrän
k
t
werden musste
.
Mit diesen Massnahmen sind vom
Bund
und den Kantonen erlassene Vorschriften gemeint. Wegen de
r
Bedrohungen durch Covid-19 erklärte der Bundesrat am 16. März 2020 die «ausserordentliche Lage» gemäss Art. 7 des Bundesgesetzes über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (
Epidemiengesetz
, vgl.
die Medienmitteilung des Bundesrates vom selben Tag
).
Hernach beschloss er eine Vielzahl von Schliessungen und anderen Massnahmen zur Bekämpfung
der Verbreitung
von Covid-19. Stark vereinfachend lässt sich
sagen, dass mit der in der Folgezeit laufenden Änderung der Bedrohung durch Covid-19 für die Bevölkerung in der Schweiz und insbesondere der Belastung der Schweizer Spitäler auch die behörd
lichen Massnahmen stetig angepasst wurde
n
.
Wie die Beschwerdegegnerin zu
tref
fend ausführt (Urk. 2), war sie mit dem
ab Frühling/Sommer 2021
zunehmen
den Wegfall behördlich angeordneter Ein
schränkungen
(vgl.
dazu etwa
die
Medien
mitte
i
lung vom 23. Juni 2021
mit
welcher der Bundes
rat für den 26. Juni 2021 einen weiteren, grossen Öffnungsschritt ankündigte
)
gehalten zu prüfen, ob die Voraussetzung von Art. 2 Abs. 3
bis
lit. a
der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall ge
geben ist, mithin die Erwerbseinbusse massgeblich in Zusam
menhang mit den behördlichen Mass
nah
men zur Bekämpfung des Coronavirus steht
(Urteil des Sozialversicherungs
gerichts
des Kantons Zürich
EE.2022.00016 vom 7. Juni 2022 E. 2.2.2).
W
eil es vorliegend um
den
Anspruch des Beschwerdeführers
auf eine Corona-Er
werbsausfallentschädigung
für den Monat Oktober 2021 geht
(Urk. 1 S. 2, Urk. 2)
,
ist
hier entscheidend
, ob seine Erwerbs
tätig
keit in
diesem
Monat durch behördliche Massnahme
n massgeblich
eingeschränkt
war. Ent
gegen
d
er Ansicht
des Beschwerdeführers
(Urk.
1 S. 3
) muss eine Veränderung seiner Erwerb
situation seit Ende September 2021 nicht nachgewiesen werden.
2.2
Zu seiner Tätigkeit bringt der Beschwerdeführer vor, dass er
Projektent
wick
lun
gen im In- und Ausland in den Bereichen Ökologie und Recycling betreue. Er sei ein Experte für Kunststoffrecycling (Urk. 1 S. 2, Urk. 6/32/1-2).
Hierzu findet sich bei den Kassenakten das Schreiben der
Y._
AG
vom 19. November 2020 mit welchem diese
das
mit dem Beschwerdeführer vereinbarte
Mandat
mit dem Namen
«
Z._
.ch
»
per 31. Dezember 2020
aufgelöst hat (Urk. 6/83)
. Zur Begründung seiner Beschwerde verweist der Beschwerdeführer
auf dieses Schreiben und macht geltend, dass er diesen Auftrag aufgrund behördliche
r
Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verloren habe (Urk. 1 S. 1), was sich - wie seiner Begrün
dung
des
Antrag
s auf eine Corona-Erwerbs
ausfallsent
schädigung
vom 1.
November 2021 zu entnehmen ist (Urk. 6/114/3) - in der Folge auch noch auf den Oktober 2021 ausgewirkt habe
.
Dem ist entgegenzuhalten, dass sich der Zusammenhang
mit
behördlichen Massnahmen aus dem Schreiben der
Y._
AG vom 19. November 2020
nicht ergibt. Dem Schreiben ist viel
mehr zu entnehmen, dass
ihn
die Gesellschaft bei Bedarf
auch
in Zukunft beauf
tragen werde (Urk. 6/83)
, was offensichtlich
d
e
nn auch
geschah
,
denn
die
Y._
AG
hat
dem Beschwerdeführer am 21. Dezember 2021 Fr.
7'275.-- auf sein Privatkonto überwiesen (Urk. 6/124/4).
Der Beschwerde
führer bringt vor, dass ihn die behördlichen Massnahmen, namentlich die Maskenpflicht, bei seinen Akquisitions
bemühungen behindert hätten (Urk. 1 S. 2).
Mit schrittweiser
Aufhebung von Restriktionen sind aber zunehmend andere Gründe als Ursache dafür zu vermuten, dass der Beschwerdeführer seine Ende 2020 verlorenen Aufträge nicht ersetzen bzw. zurückgewinnen konnte. Soweit die Pandemie (indirekten) Einfluss, im Sinne einer veränderten wirtschaft
lichen Lage oder einer Verlagerung von
Unternehmensp
rioritäten, auf die anhal
tende mangelnde Auftragslage des Beschwerdeführers zeitigen sollte, reicht dieser E
influss nicht mehr aus
, um die behördlichen Massnahmen als massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit zu betrachten. Dies zeigt sich auch darin, dass der Beschwerdeführer
am 18. Februar 2022 aus
führte
, dass er im Dezember 2021 gute Aufträge erhalten habe,
welche ihn völlig auslasten würden (Urk. 6/135). Es kann nicht nachvollzogen werden, weshalb die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers im Oktober 2021 von den behördlichen Massnahmen eingeschränkt gewesen sein soll, wenn er im Dezember 2021 trotz der vom Bundesrat per 6. Dezember 2021
wieder
verstärkten Mass
nahmen gegen die Covid-19-Pandemie
(inklusive Ausweitung der Maskenpflicht, vgl. dazu
die Medienmitteilung des Bundesrates
vom 3. Dezember 2021)
bei der
A
uf
tra
g
sbeschaffung
erneut
reüssieren konnte. Der Beschwerdeführer dringt
mit seinen Vorbringen
somit nicht durch.
Die Beurteilung der Beschwerdegegnerin, wonach die Tätigkeit des Beschwerdefüh
rers als Projektentwickler im Bereich Recycling im Oktober 2021 durch behörd
liche Mass
nahmen zur Bekämpfung des Coronavirus nicht
(mehr)
erheblich einge
schränkt war (Urk. 2 S. 1), ist nicht zu beanstanden.
2.3
Und schliesslich ist zu
festzuhalten
,
dass der Beschwerdeführer
aus dem
von ihm erwähnten Telefongespräch mit einem Sachbearbeiter der
Beschwerdegegnerin vom 15. November 2021 (Urk. 1 S. 2)
von vornherein
nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Gemäss
seinen
Angaben (Urk. 1 S. 2) soll ihm an jenem Tag gesagt wor
den sein, dass mit seiner Anmeldung «alles in Ordnung» sei, «nur in der Verar
beitung
bestünden Rückstände». Nachdem der Beschwerdeführer erfahren hatte, dass sein Gesuch noch bearbeitet werde, konnte er nicht in guten Treuen davon ausgehen, dass dieses Gesuch auch gut
ge
heissen werde.
3.
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.