# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ed9caf80-1aa1-4b51-8b15-f70bebc2ff12
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. A._, geboren am _ 1969, und X._, geboren am _ 1964, heirateten am _ 1998 vor dem Zivilstandsamt O.1_. Aus dem zuvor gelebten Konkubinat gingen die Kinder B._, geb. _ 1994, und C._, geb. _ 1997, hervor. Gemäss Eheschutzentscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht Landquart vom 25. Januar 2016 trennten sich die Eltern Ende Juni 2015. Da die Kinder im Zeitpunkt der Trennung bereits mündig waren, wurde im Eheschutzverfahren nicht über Kinderunterhaltsbeiträge entschieden. Auf die Ausrichtung von Ehegattenunterhalt wurde aufgrund der  Verhältnisse der Eltern verzichtet. Y._ lebt seit der Trennung bei seiner Mutter. Zum Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids befand er sich im dritten und letzten Ausbildungsjahr als Logistiker EFZ, Fachrichtung Lager, bei der Landqart AG in Landquart. Sein Lehrlingslohn betrug damals gemäss eingereichtem Lehrvertrag CHF 1'125.-- pro Monat. Als voraussichtlicher Abschlusstermin seiner Erstausbildung wurde der 31. Juli 2016 angegeben.
B. Nach der Trennung kam A._ alleine für den Unterhalt ihres Sohnes auf; der Vater leistete keinen Beitrag an dessen Lebenskosten. Nach erfolgloser Durchführung der Schlichtungsverhandlung und der Ausstellung der Klagebewilligung am 17. November 2015 reichte Y._ am 5. Januar 2016 beim Bezirksgericht Landquart Klage gegen seinen Vater ein und beantragte, es sei der Beklagte zu verpflichten, ihm ab dem 1. Juli 2015 bis zum Abschluss einer ordentlichen Ausbildung monatlich im Voraus einen Unterhaltsbeitrag nach richterlichem Ermessen, mindestens jedoch CHF 700.--, zu bezahlen. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 10. Februar 2016 erweiterte Y._ seine Rechtsbegehren und beantragte, dass die D._ [recte E._] gerichtlich anzuweisen und zu verpflichten sei, vom monatlichen Einkommen des Beklagten umgehend jeden Monat den vom Gericht ermittelten Unterhaltsbeitrag direkt auf sein Konto zu überweisen. Der Beklagte schloss auf Abweisung der Klage.
C. Mit Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Landquart vom 28. August 2015 wurde Y._ bereits vorgängig die unentgeltliche Rechtspflege mit Rechtsvertretung mit Wirkung ab 18. August 2015 gewährt.
D. Mit Urteil vom 10. Februar 2016, mitgeteilt am 24. Februar 2016, entschied das Bezirksgericht Landquart wie folgt:
"1. Der Beklagte wird gerichtlich verpflichtet, dem Kläger rückwirkend ab dem 1. Oktober 2015 bis zum 31. Juli 2016 monatlich sowie monatlich
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im Voraus einen Unterhaltsbetrag von CHF 700.00 zuzüglich allfällige von ihm bezogene gesetzliche und/oder vertragliche Kinder- und/oder Ausbildungszulagen zu bezahlen.
2. Die D._ [recte: E._], _strasse, O.2_, wird gerichtlich angewiesen und verpflichtet, vom monatlichen Einkommen des Arbeitnehmers X._, _gasse, O.3_, umgehend jeden Monat den Betrag von CHF 700.00 zuzüglich allfällige von ihm bezogene gesetzliche und/oder vertragliche Kinder- und/oder Ausbildungszulagen direkt auf das Konto von Y._ [...] zu überweisen. Diese Verpflichtung endet nach insgesamt zehn Abzügen vom jeweiligen Monatsgehalt von X._ und Überweisung auf das vorerwähnte Konto von Y._.
Die D._ [recte: E._] wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie das Risiko einer Doppelzahlung trägt, falls sie dieser richterlichen Verpflichtung nicht oder nur teilweise nachkommt.
3. (Gerichtskosten)

## Considerations