# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1e9b85c1-dd5b-4a35-9922-92485c2a1fe6
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A, geboren 1973, aus Land F, reiste am 26. Juli 2014 in die Schweiz ein, wo er am 28. Juli 2014 um Gewährung von Asyl ersuchte. Mit rechtskräftigem Urteil vom 9. Oktober 2014 wies das Bundesverwaltungsgericht die von A erhobene Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesamts für Migration vom 15. September 2014 ab, womit dieses das Asylgesuch von A abgewiesen und dessen Wegweisung verfügt hatte. Dies ergibt ein Auszug aus dem Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) vom 13. März 2017.
B.
Am 12. März 2015 stellte A erneut ein Asylgesuch, welches als Mehrfachgesuch anhand genommen und über welches bislang noch nicht entschieden wurde. Am 23. März 2015 wurde A dem Kanton Zürich zugewiesen und schliesslich in der Notunterkunft (NUK) C platziert, wo ihm Nothilfe gewährt wurde. Am 2. Februar 2017 unterzeichnete er dort das "Merkblatt für die Ausrichtung von Nothilfeleistungen in den kantonalen Notunterkünften" (fortan Merkblatt) des Kantonalen Sozialamts, welches tägliche Anwesenheitskontrollen, jeweils am Vormittag und am Abend, vorsieht. Wer nicht anwesend ist, erhält für den betreffenden Tag keine Geldzahlung. Am 2. März 2017 beantragte A beim Kantonalen Sozialamt, ihm seien umgehend Fr. 13.- pro Tag bzw. Fr. 395.- pro Monat auszurichten, es sei umgehend von der zweimal täglich stattfindenden Anwesenheits- und Meldepflicht abzusehen, er sei von der NUK C umgehend in eine Kollektivunterkunft des Kantons bzw. eine Unterkunft in einer Gemeinde umzuteilen, und ihm seien rückwirkend ab dem 12. März 2015 Fr. 4.50 pro Tag zuzüglich 5 % Zinsen seit dem mittleren Verfalltag auszurichten. Das Kantonale Sozialamt wies dieses Gesuch am 31. März 2017 ab.
II.
Dagegen erhob A am 10. April 2017 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich und beantragte unter anderem, das Kantonale Sozialamt sei im Sinn von vorsorglichen Massnahmen anzuweisen, ihm umgehend und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens Fr. 13.- pro Tag bzw. Fr. 395.- pro Monat auszurichten. Zudem sei das Kantonale Sozialamt im Sinn von vorsorglichen Massnahmen anzuweisen, ihn umgehend und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens von der NUK C in eine Kollektivunterkunft des Kantons bzw. eine Unterkunft der Gemeinde umzuteilen. Eventualiter sei das Kantonale Sozialamt im Sinn von vorsorglichen Massnahmen anzuweisen, umgehend und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens von der zweimal täglich stattfindenden Anwesenheits- und Meldepflicht sowie der Übernachtungspflicht in der NUK C abzusehen und ihm umgehend und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens dreimal pro Woche am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils Fr. 20.- für Nahrung, Kleidung und Hygienemittel als Nothilfe in der NUK C auszurichten.
Mit Schreiben vom 7. Juni 2017 wies die Sicherheitsdirektion die Anträge auf Erlass vorsorglicher Massnahmen ab.
Ab dem 15. Juni 2017 war A in der NUK D untergebracht.
III.
Mit Beschwerde vom 4. Juli 2017 gelangte A an das Verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung des Zwischenentscheids vom 7. Juni 2017 betreffend vorsorgliche Massnahmen. Das Kantonale Sozialamt sei im Sinn von vorsorglichen Massnahmen anzuweisen, umgehend und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens von der zweimal täglich stattfindenden  Meldepflicht sowie der Übernachtungspflicht in der NUK D abzusehen und ihm umgehend und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens dreimal pro Woche am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils Fr. 20.- für Nahrung, Kleidung und Hygienemittel als Nothilfe in der NUK D auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Durchführung eines ordnungsgemässen Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sodann sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und in der Person des Unterzeichnenden ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer zulasten des Beschwerdegegners bzw. der Vorinstanz.
Die Sicherheitsdirektion verzichtete am 14. Juli 2017 auf eine Vernehmlassung und übermittelte die Akten.
Mit Beschwerdeantwort vom 4. August 2017 beantragte das Kantonale Sozialamt, das Verfahren sei auf die Eintretensfrage zu beschränken, und auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Eventualiter sei die Beschwerde als zufolge Gegenstandslosigkeit erledigt abzuschreiben. Subeventualiter sei die Beschwerde abzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte es, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu entziehen, sollte auf sie eingetreten und sie nicht zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt abgeschrieben werden. Eventualiter sei festzustellen, dass die aufschiebende Wirkung nur den Auszahlungsmodus (Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils zwischen 8.30 und 9.30 Uhr) beschlage; unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers.
Am 18. August 2017 reichte A die Replik ein und beantragte, dass die Anträge des Kantonalen Sozialamts vollumfänglich abzuweisen seien. Eventualiter sei festzustellen, dass die per 1. Februar 2017 erfolgte Verknüpfung der finanziellen Nothilfe mit der Anwesenheit in der zugewiesenen Notunterkunft zu Unrecht nicht in einem Rechtsakt erfolgt sei und daher die aufschiebende Wirkung zu Unrecht nicht von Gesetzes wegen gegolten habe. Subeventualiter sei festzustellen, dass die Verweigerung von vorsorglichen Massnahmen gemäss Rekursantrag Ziffer 5.b) zwischen dem Rekurseingang am 11. April 2017 und dem Zwischenentscheid vom 7. Juni 2017 unrechtmässig gewesen sei.
Das Kantonale Sozialamt reichte am 1. September 2017 die Duplik ein, worauf sich A nicht mehr vernehmen liess.

## Considerations

Der Einzelrichter erwägt:
1.
1.1