# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b4adda84-ab76-4f0b-baab-a854e601387d
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Mit Beschluss vom 9. Mai 2017 erteilte der Gemeinderat C dem Verein D unter Auflagen die polizeiliche Bewilligung zur Durchführung der Veranstaltung "Theaterprojekt D". Diese sah an 15 Abenden oder bei schlechtem Wetter ausnahmsweise an Sonntagen im August/September 2017 einen zweieinhalbstündigen Rundgang vor, der eine mit Schauspielern inszenierte Dampfbahnfahrt und einen mit Spiel, Gesang, Licht und Tanz inszenierten Rundgang umfasste. Unterwegs mit der Dampfbahn und zu Fuss begegnete das Publikum Szenen im Eisenbahnwagen, in der Landschaft, in den erhaltenen Räumen der ehemaligen Spinnerei sowie an weiteren aussagekräftigen Orten innerhalb des Industrieensembles E. Unter dem Titel "3. Immissionsschutz (innen und aussen)" ordnete der Gemeinderat C dazu Folgendes an:
"3.1 Die Nachtruhe für diesen Anlass wird in Anwendung von Art. 55 der Polizeiverordnung auf 00.30 Uhr festgelegt. Die Nachtruhe der umliegenden Nachbarschaft darf nach dieser Zeit nicht gestört werden (Motorengeräusche von Autos, lautes Zuschlagen von Autotüren, Grölen, laute Gespräche etc.). Die Besucher sind anzuweisen, sich beim Verlassen der Veranstaltung sowie auch im Freien ruhig zu verhalten und unnötige Lärmimmissionen zu vermeiden. Die Sperrzeiten gemäss Art. 54 der Polizeiverordnung werden während den Spielzeiten aufgehoben.
3.2 Der Veranstalter orientiert die Anwohner über den zu erwartenden Nachtlärm, welcher möglichst gering zu halten ist. Auf den Zeitpunkt der Nachtruhe hin sind die  Lautsprecheranlagen zu drosseln, sodass keinerlei unzumutbare Lärmimmissionen für die Anwohnerschaft entstehen.
3.3 Veranstaltungen mit einem Schallpegel von über 93 db (A) sind gemäss Schall- und Laserverordnung (SLV) vom 1. Mai 2007 der Fachstelle Lärmschutz des Kantons Zürich mittels separatem Formular zu melden. Gemäss Abklärungen des Veranstalters und Vorlage der Bestätigung der Fachstelle Lärmschutz des Kantons Zürich ist diese Veranstaltung nicht meldepflichtig.
3.4 Der Einsatz von künstlichen Lichtquellen wird in Anwendung von Art. 58 der Polizeiverordnung bewilligt, (siehe auch Ziff. 7.3).
Bezüglich einer allfälligen Beeinträchtigung der Naturschutzgebiete sind geeignete Vorkehrungen in Absprache mit der zuständigen kantonalen Behörde zu treffen."
II.

## Considerations