# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 680df90c-1682-5684-94a0-011ca79bb2e1
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. A._, 1930 geboren, ist in der Gemeinde B._ wohnhaft und steuerpflichtig. In seiner Steuererklärung für die Steuerperiode 2013 hat er Privatliegenschaften im Steuerwert von CHF 1'913'750 angegeben.
B. In der Veranlagungsanzeige vom 19. Februar 2015 für die ordentliche Veranlagung der Kantonssteuer und der direkten Bundessteuer 2013 hat die Kantonale Steuerverwaltung die Liegenschaften C._ im Steuerwert von CHF 1'003'000.- als Privatliegenschaften anerkannt, die Liegenschaften D._ und E._ im Wert von CHF 963'000.- hingegen als Geschäftsliegenschaften veranlagt.
Am 20. März 2015 erhob der Steuerpflichtige Einsprache gegen die Veranlagung. Er machte geltend, die Liegenschaften D._ und E._ seien seit Jahrzehnten als Privatliegenschaften veranlagt worden und es gäbe keinen Grund, diese Einschätzung zu ändern, denn es handle sich um Immobilien, die er immer mit privaten Mitteln finanziert habe.
Mit Entscheid vom 11. November 2015 wies die Kantonale Steuerverwaltung die Einsprache ab. Sie hielt fest, die Gewinne und Verluste aus Liegenschaftsverkäufen des Steuerpflichtigen seien in den vergangenen Jahren immer als selbständige Erwerbstätigkeit veranlagt worden. Bei den Liegenschaften D._ und E._ handle es sich somit um Geschäftsliegenschaften. Im Übrigen sei die Veranlagungsbehörde nicht an die Veranlagungen der Vorperiode gebunden und dürfe die einzelnen Elemente in jeder Steuerperiode neu überprüfen.
C. Mit Eingabe vom 7. Dezember 2015 erhebt der Steuerpflichtige Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 11. November 2015. Er beantragt die Veranlagung der Liegenschaften D._ und E._ als Privatvermögen. Zur Begründung seines Antrags legt er dar, sämtliche seiner Liegenschaften würden seit der Steuerperiode 2004 als Privatvermögen veranlagt und es sei nicht einzusehen, warum für die Steuerperiode, nachdem die meisten Liegenschaften veräussert worden seien, die verbleibenden Immobilien als Geschäftsvermögen veranlagt würden. Er macht eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben geltend, bestreitet jedoch auch die Einordnung seiner Liegenschaften zum Geschäftsvermögen, bzw. die Veranlagung der erfolgten Verkäufe als gewerbsmässiger Liegenschaftshandel.
Der mit Verfügung vom 14. Dezember 2015 festgesetzte Kostenvorschuss von CHF 1'000.- wurde am 24. Dezember 2015 fristgerecht bezahlt.
Mit Eingabe vom 25. Januar 2016 beantragt die Kantonale Steuerverwaltung die Abweisung der Beschwerde unter Verweisung auf die im Einspracheentscheid erwähnten Ausführungen. Sie bestreitet zudem jegliche Vereinbarung mit dem Steuerpflichtigen über die Veranlagung seiner Immobilien als Privatvermögen.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung reichte keine Vernehmlassung ein.

## Considerations

Die einzelnen Vorbringen der Verfahrensbeteiligten sowie die weiteren Erwägungen des angefochtenen Entscheides werden, soweit wesentlich und notwendig, in den nachstehenden Erwägungen dargelegt und gewürdigt.
Kantonsgericht KG
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Erwägungen