# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6e7da40e-d02a-43f0-afa1-7aae47decea2
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1960, war seit dem 22. Juli 2013 bei der
Y._
AG als Elektromonteur angestellt (Urk. 11/1 Ziff. 1 und 3) und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligato
risch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 30. Juli 2013
bei einem Sturz von einer Leiter Verletzungen am rechten Fussgelenk sowie
an
der rechten Schulter zuzog (Urk. 11/1 Ziff. 6 und 9).
Mit Verfügung vom 27. März 2014 (Urk. 11/53) stellte die Suva ihre Leistungen
per 31. März 2014 ein mit der Begründung, die bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur (S. 2 oben).
Am 24. April 2014 zog d
ie Helsana als zuständige Krankenversicherung
ihre Einsprache vom
1. April 2014 (Urk. 11/57)
zurück (Urk. 11/68), wohingegen die vom Versicherten am 22. April 2014 erhobene Einsprache (Urk. 11/65) von der Suva mit
Einspracheentscheid
vom 16. Juli 2014 abgewiesen wurde (Urk. 11/77 = Urk. 2).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 16. Juli 2014 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 11. September 2014 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen über den Zeitraum vom 31. März 2014 hin
aus zu erbringen; eventuell sei
en
ein unabhängiges gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfallkausalität einzuholen und, bis ein neuer Leistungsentscheid vorlieg
e
, die gesetzlichen Leistungen weiterhin zu erbringen (Urk. 1 S. 2).
Die Suva
beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2014 die Abwei
sung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 9. Januar 2015 zur Kenntnis gebracht
,
wobei
gleichzeitig antragsgemäss die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden
- soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1).
1.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
–
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.3
Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über
haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.
U 142 S.
75 E.
4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U
172/94 vom 26.
April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.
U 363 S.
45; BGE
119 V 7 E. 3c/
aa
).
Die
blosse
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht.
Da es sich
hiebei
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent
sprechende Beweislast
–
anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist
–
nicht bei der versicherten Per
son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.
U 206 S.
328
f. E.
3b, 1992 Nr.
U 142 S. 76).
Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten
massge
bend
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.
März 2014 E.
2.3.1 mit Hinweisen).
Mit dem Erreichen des
S
tatus quo sine
vel
ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der
S
tatus quo sine
vel
ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa
llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs.
1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die
Heilbehandlungskosten nach Art.
10 UVG fallen
(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20
13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).
1.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozial
versiche
rungs
recht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutach
te
rin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung durch Dr.
Z._
davon aus, dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2013 keine strukturellen Verletzungen erlitten habe und spätestens sechs Monate nach dem Unfall keine auf diesen
zurückzuführende
Beschwerden mehr vorgelegen hätten (S. 6 Ziff. 3).
2.2
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend,
die medizinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu können, dass sich ein Status quo sine eingestellt habe und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfalle. Die Berichte von Dr.
A._
und Dr.
B._
liessen ernsthafte Zweifel an der Einschätzung durch den Kreisarzt sowie Dr.
Z._
aufkommen (S. 8 Ziff. 2
.
2).
2.3
Strittig und zu prüfen ist demnach die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalles vom 30. Juli 2013 auch über den 31. März 2014 hinaus, und dabei insbesondere die Frage, ob
und wenn ja wann
der Status quo
sine
vel
ante (vgl. vorstehen
d
E. 1.3)
eingetreten ist.
3.
3.1
Die Erstkonsultation nach dem Unfall am 30. Juli 2013 fand gleichentags im Ambulatorium des Spitals
C._
statt. Die verantwortlichen Ärzte diagnostizier
ten in ihrem Bericht vom 31. Juli 2013 (Urk. 11/8) multiple Kontusionen am Oberen Sprunggelenk (OSG) rechts, am rechten Ellenbogen sowie an der rechten Schulter. Der Patient berichte, er sei kurz vor Mittag von einer Leiter aus zirka zwei Metern Höhe auf den Betonboden gestürzt, sei dabei auf die rechte Seite gefallen und habe sich obige Kontusionen zugezogen. Es sei weder zu einem Kopfanprall noch zu einer Bewusstlosigkeit oder Amnesie gekommen
. Rönt
genologisch konnten keine Hinweise auf frische
ossäre
Läsionen festgestellt werden
(S. 1).
3.2
Der Hausarzt
Dr.
med.
A._
,
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
führte am 2
2.
August 2013 (Urk. 11/9) unter Hinweis auf multiple Kontusionen an OSG, Schulter und Ellbogen rechts (Ziff. 1) aus, die Beschwerden seien
regredient
, aber noch zu ausgeprägt, als dass der Beschwerdeführer seine Arbeit als Elektromonteur wieder aufnehmen könne. Geplant
gewesen
sei eine Arb
eits
aufnahme am 19. August 2013
, allerdings habe
d
er
Beschwerdeführer
am 1
3.
August 2013 einen inferioren STEMI-Infarkt erlitten
und sei seither aus internistischen Gründen arbeitsunfähig. Bei der Kontrolle am 21. August 2013
habe
der Patient
sehr geringfügige Restbeschwerden im Schultergürtel
gezeigt
und sei im Übrigen beschwerdefrei
gewesen
(Ziff. 2). Die Behandlung sei am 21. August 2013 abgeschlossen worden (Ziff. 3). Vom 30. Juli bis 13. August 2013 sei der Beschwerdeführer unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, die Wiederaufnahme der Arbeit sei aus kardiologischen Gründen frühestens ab 23. September 2013 geplant (Ziff. 4).
3.3
Vom 1
3.
bis 20. August 2013 war der Beschwerdeführer im
Spital
D._
hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 2
2.
August 2013 (Urk. 11/15/12-16) nann
ten die Ärzte
im Wesentlichen
folgende Diagnosen (S. 1):
koronare
Eingefässerkrankung
inferiorer STEMI am 13. August 2013
erfolgreiche
Rekanalisation
der mittleren RCA (
Orsiro
-Stent, beschich
tet) am 13. August 2013
passagere unklare Halluzinationen
am 1
5.
August 2013
metabolisches Syndrom
Als Nebendiagnosen nannten sie sodann folgende:
chronisches
thorakospondylogenes
und
lumbovertebrales
Schmerzsyn
drom
schwerer Knick-Senk-Spreizfuss beidseits
Polyarthrose
Hidradenitis
suppurtiva
von Talgdrüsen ausgehend
Der Beschwerdeführer sei für vier Wochen vollständig arbeitsunfähig und werde für die ambulante kardiale Rehabilitation angemeldet. Es werde dringend ein Rauchstopp empfohlen (S. 2).
3.4
Dr.
med.
E._
,
F._
, hielt im Sonographie-Protokoll vom 3. Dezember 2013 fest, es liege eine bereits etwas ältere
Partial
ruptur
der rechten
Supraspinatussehne
, wahrscheinlich perforierend, verbunden mit einer leicht
synovitisch
aktiven Bursitis
subacromialis
und etwas
Gelenker
guss
vor. Eine kleine Verkalkung in der lateralen rechten
Subscapularissehne
dürfte als Zufallsbefund gewertet werden. Im Übrigen sei das Zustandsbild altersentsprechend mit leichten degenerativen Veränderungen im übrigen Gewebe beidseits sowie auch beginnender AC-Gelenksarthrose beidseits (Urk. 11/23 S. 1).
3.
5
In seinem Bericht vom 13. Dezember 2013 beschrieb
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Radiologie und Kardiale Radiologie,
H._
, einen Verdacht auf
intratendiöse
transmurale
Läsion der
Supraspina
tus
sehne
unmittelbar im Ansatzbereich mit angrenzender ausgeprägter
in
flam
ma
torischer
Reizreaktion und begleitender Bursitis
subdeltoidea
anterior
betont.
Desweiteren
bestehe eine deutliche Tendovaginitis der langen
Bizeps
seh
ne
sowie am
superioren
Ansatz der
Subscapularissehne
einsc
h
liesslich der
ante
rioren
Kapsel.
Es bestehe eine
Tendinopathie
am
superioren
Ansatz der
Infraspi
na
tus
sehne
sowie eine a
ktivierte AC-Ar
t
hrose mit
subakromialem
Impingement
vom Muskelbauch des
M
usculus
supraspinatus
am
muskulotendi
nösen
Über
gang, jedoch k
eine Retraktion der
Supraspinatussehne
(Urk. 11/24)
.
3.6
Am 14. Dezember 2013 nannte Dr.
A._
folgende Diagnosen (Urk. 11/25 S. 1):
Status nach Schultertrauma rechts am 30. Juli 2013 mit
transmuraler
Läsion der
Supraspinatussehne
ausgeprägter
inflammatorischer
Reizreaktion und Bursitis
subdel
toidea
anterior
Tendovaginitis der langen
Bizepssehne
sowie am
superioren
Ansatz der
Subscapularissehne
einschliesslich der
anterioren
Kapsel
Tendinopathie
am
superioren
Ansatz der
Infraspinatussehne
aktivierte AC-Ar
t
h
rose mit
subakromialen
Impingement
vom
Muskel
bauch
des
M
usculus
supraspinatus
koronare
Einasterkrankung
schwere Anpassungsstörung mit schwerer Angstsymptomatik, phasen
weise Dep
e
rsonalisationserscheinungen, Orientierungsstörungen und Realitätsverlust
differentialdiagnostisch psychotische Störung / dissoziative Störung?
Die Schulterschmerzen seien in der Situation mit kardiologischen und psychi
schen Beschwerden zwar präsent gewesen, aber die psychische Symptomatik sei so im Vordergrund gestanden, dass er, Dr.
A._
, der Schulter
möglicherweise zu wenig Beachtung geschenkt habe (S. 2).
Diesb
ezüglich scheine es nach primär nur scheinbar unkompliziertem Verlauf sekundär zu einer Verschlechterung mit entzündlichen Begleitprozessen gekommen zu sein. Durch die dramatische Überlagerung mit der psychiatrischen Symptomatik könne er nicht genau rekonstruieren, ab wann die Schmerzen so stark gewesen seien, dass sie eine Arbeit nicht mehr zugelassen hätten. Laut seinen Akten habe er bereits am 12. September 2013 erstmals
Ecofenac
verschrieben. Retrospektiv hätte er wahrscheinlich bereits ab diesem Zeitpunkt erneut eine unfallbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren müssen, parallel zur krankheitsbedingt weiterhin geltenden Arbeitsunfähigkeit (S. 3).
3.7
Bei unveränderten Diagnosen wies Dr.
A._
am 12. Februar 2014 darauf hin, die Schmerzen in der Schulter stünden so sehr im Vordergrund, dass trotz ungünstiger Begleitumstände (Status nach Myokardinfarkt mit
Plättchenhem
mung
, psychische Instabilität) eine Intervention wahrscheinlich nicht zu umge
hen sei (Urk. 11/34).
3.8
Eine Untersuchung am 24. Februar 2014 im Institut für Medizinische Radiologie und Nuklearmedizin des
Spitals D._
ergab regelrechte
Stellungsverhält
nisse
im rechten Schultergelenk sowie eine diskrete Verkalkun
g in Projektion auf die
ansatznahe
Supraspinatussehne
.
Ein Frakturnachweis sei nicht erfolgt, es bestehe eine leichte bis mässige AC-Gelenksarthrose (Urk. 11/43).
3.9
In ihrem Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 11/44) führten die Ärzte der Chirur
gischen Klinik des
Spitals D._
bei unveränderten Diagnosen (S. 1) aus, nach ausführlicher Sichtung aller radiologischen und klinischen Befunde sowie entsprechender Rücksprache mit dem Schulterspezialisten
Dr.
med.
B._
bestehe derzeit aus chirurgischer Sicht keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde, insbesondere mit Hinblick auf die stattgehabte
Stentimplantation
kardial im August 2013 (S. 2). Sie hätten dem Patienten die Durchführung einer vorwiegend analgetisch orientierten Physiotherapie
empfohlen
zwecks Gelenksmobilisierung mit freier erlaubter ROM und freier erlaubter Belastung (S. 3).
3.10
Am 12. März 2014 nahm
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Orthopädische Chi
rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva-Kreisarzt, Stellung (Urk. 11/48) und
nannte folgende Diagnosen (S. 3 Ziff. 5):
Tendinose
der
Supraspinatussehne
mit begleitender Bursitis
subdeltoidea
bei
Impingement
mit Einengung des Muskelbauches des
Musculus
sup
raspinatus
Tendinopathie
der langen
Bicepssehne
und auch der
Infraspinatussehne
Der Versicherte habe im Bereich der rechten Schulter eine Kontusion erlitten, wobei man später eine
Impingementkonstellation
gefunden habe, welche wahrscheinlich traumatisiert worden sei. Eindeutige posttraumatische struktu
relle Läsionen seien nicht gefunden worden. Die Situation sei sehr unklar. Der Versicherte stöhne immer wieder heftig auf, weine soga
r, spreche über Ängste wegen des
Sterben
s
und gehe auch immer wieder herum und bitte um Hilfe mit Medikamenten (S. 3 Ziff. 5).
Die Schulter könne kaum betastet werden, jedenfalls nicht oberhalb
. U
nterhalb
,
schon im Bereich des Gelenks selbst
,
gebe
der Beschwerdeführer
keine Druck
schmerzen an, wenn man den Arm etwas berühre. Schon kleinere Bewegungen lösten heftigste Schmerzen mit heftigstem
Ein-
und
Zusammen
knicken
aus
. Aufgrund einer
Impingementsymptomatik
sei dieses Krankheitsbild nicht erklärbar. Acht oder neun Monate nach einer Prellung der Schulter ohne wesentliche Verletzungen könne eigentlich nicht mehr davon ausgegangen werden, dass der Unfall eine solche Rolle spiele. Zu erwarten wäre hier eine normale Beweglichkeit allenfalls mit eben
Impingementsymptomen
. Die Schul
ter lasse sich aber überhaupt nicht untersuchen, auch nicht anlässlich der Beurteilung im
Spital D._
am 24. Februar 201
4.
In einer solchen Situa
tion sei auch eine Operation sicher nicht erfolgsversprechend (S. 4).
3.11
Am 20. März 2014 verneinte Dr.
I._
das Vorliegen zusätzlicher, auf den Unfall zurückzuführender struktureller Läsionen an der rechten Schulter, welche bildgebend nachweisbar seien. Es handle sich ausschliesslich um
Tendinosen
. Acht Monate nach dem Unfall spielten im Beschwerdebild des Versicherten mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
Unfallfolgen
keine Rolle mehr (Urk. 11/51).
3.12
In ihrem Bericht vom 11. April 2014 nannten die Ärzte des
Spitals D._
folgende Diagnosen (Urk. 11/71 S. 1
, vgl. auch Urk. 11/70
):
Rotatorenmanschettenläsion
rechts mit/bei
Subscapulari
III-Läsion
subluxierte lange
Bicepssehne
subtotale
Supraspinatusläsion
subacromiales
Impingement
, AC-
Arthro
aktuell wahrscheinlich asymp
tomatisch
generalisierte Atrophie der
Rotatorenmanschette
Goutallier
-Stadium I
Status nach inferiorem STEMI bei koronarer
Eingefässerkrankung
August 2013 mit/bei
erfolgreicher
Rekanalisation
der mittleren RCA
Diabetes mellitus Typ 2,
Dyslipidämie
, arterielle Hypertonie,
Nikotina
busus
ausgeprägte Anpassungsstörung
COPD
chronisches
thorakospondylogenes
und
lumbovertebrales
Schmerzsyn
drom
Polyarthrose der Hände und Füsse
Hidradenitis
suppurative
Da aktuell noch eine sehr schlecht
e
und sehr schmerzhafte Schulterfunktion vorliege, hätten sie sich vorläufig auf ein konservatives Vorgehen mit Physio
therapie zur Verbesserung der Schmerzsituation und zur Verbesserung der kli
ni
schen Funktion
geeinigt
(S. 2).
Am 6. Juni 2014 führte
Dr.
med.
B._
, Leitender Arzt Traumatolo
gie, bei unveränderten Diagnosen aus, erstaunlicherweise bestehe im Vergleich zum letzten Mal eine fast vollständige Beweglichkeit, jedoch mit Schmerzen. Der Patient werde zur Schulterarthroskopie rechts und
Rotatorenmanschettenre
konstruktion
aufgeboten, die Operation sei für den 25. Juni 2014 geplant. Es handle sich seiner Meinung nach eindeutig um einen Unfall, insbesondere bei einem Leitersturz von grösserer Höhe und vorher beschwerdefreier Schulter. Grössere
Subscapularisläsionen
wie vorliegend seien häufig traumatisch. Er bitte die Suva, dies noch einmal zu evaluieren (Urk. 11/73 S. 2).
3.13
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo
gie des Bewegungsapparates, Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin, verfasste
am 3. Juli 2014 eine orthopädische Beurteilung
(Urk. 11/76) und hielt dabei fest, anlässlich der Erstuntersuchung am Unfalltag habe der Beschwerde
führer zwar über eine erhebliche
Druckdolenz
und Bewegungsschmerzhaftigkeit geklagt, Anzeichen für eine relevante Gewalteinwirkung wie Blutergussbildung, Schürfverletzungen oder Schwellung des rechten Schultergelenkes seien jedoch nicht festgestellt worden. Daraus lasse sich schliessen, dass es zu keiner rele
vanten Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk gekommen sei. Röntgenolo
gisch sei eine knöcherne Verletzung sowohl des Thorax als auch des rechten Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenkes rechtsseitig ausgeschlossen worden (S.
11).
Viereinhalb Monate nach dem
inkrimierten
Schadenereignis zeigten die
bildge
ben
den
Dokumente verschleissbedingte Veränderungen der
Roatorenmanschet
te
, der
Bizepssehne
und des AC-Gelenkes bei anlagebedingter
subacromialer
Engpass-Konstellation ohne Hinweise auf traumatisch bedingte strukturelle Veränderungen. Infolge des Sturzes von der Leiter sei es, basierend auf den persönlichen Angaben des Versicherten hinsichtlich des Unfallherganges, zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes gekommen. In der Fachliteratur bestehe Einigkeit, dass ein Anprall des Schultergelenkes nicht geeignet sei, eine Verletzung der
Rotatorenmanschette
zu bewirken. Insgesamt sei der vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallhergang nicht geeignet gewesen,
die im
Kernspintomogramm
festgestellten krankhaften Befunde des rechten Schulter
gelenkes hervorzurufen.
Veränderungen mit Rissbildung der
Rotatorenmanschette
seien mit zunehmen
dem Alter häufig Folge von Abnutzungserscheinungen und könnten ohne ursächliches Unfallereignis vorkommen (S. 12). Auch eine Einengung des
Sub
acromialraumes
könne zur Schädigung der
Rotatorenmanschette
führen. Die ständige mechanische Beeinträchtigung beim Gleitvorgang durch den
Subacro
mialraum
bei
Abspreizung
des Armes führe altersabhängig zur Störung der Gewebestruktur bis hin zu Nekrosen und Rissbildung der Sehnenmanschette. Diese Voraussetzungen seien vorliegend gegeben (S. 13). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass es sich bei den Veränderungen im ansatznahen Bereich der
Supraspinatussehne
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine trau
matisch bedingte Rissbildung, sondern verschleissbedingte, flächenhafte
Gewe
beausdünnung
im Sinne einer
Enthesiopathie
handle (S.
13).
Die vorliegenden krankhaften Befunde des rechten S
ch
ultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf das angegebene
Scha
denereignis
vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern seien nur noch und auss
c
hliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankun
gen der
Rotatorenmanschette
, der
Bizepssehne
und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schulterdach. Die nach dem Schadenereignis vom 30. Juli 2013 beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die erlittene Kontusion des rechten Schultergelenkes verursacht. Die schmerz
haften Folgen einer Kontusion ohne strukturelle Verletzung infolge Sturzes aus zwei Metern Höhe seien gemäss der Literaturangaben und persönlicher klini
scher Erfahrung spätestens nach sechs Monaten abgeheilt (S. 13).
4.
4.1
In seiner Beschwerde stellte sich d
er Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Berichte von Dr.
A._
und Dr.
B._
liessen ernsthafte Zweifel an der Ein
schätzung durch den Kreisarzt Dr.
I._
und Dr.
Z._
aufkommen. Die medi
zinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrschein
lichkeit von einem Status quo sine und damit entfallender Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszugehen
(E. 2.2)
.
U
nmittelbar nach dem Unfall
am 30. Juli 2013
stellten
die erstbehandelnden Ärzte des Spitals
C._
multiple Kontusionen am OSG recht
s
, am rechten Ellen
bogen sowie an der rechten Schulter fest
, fanden röntgenologisch jedoch keine Hinweise auf frische
ossäre
Läsionen
(
E.
3.1)
. Knapp ein Jahr später, am 3. Juli 2014, verneinte Dr.
Z._
aufgrund der
Ergebnisse
der Erstuntersuchung eine relevante Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk
, k
nöcherne Verletzungen seien röntgenologisch ausgeschlossen worden.
Im Weiteren führte Dr.
Z._
die bestehende Schädigung der
Rotatorenmanschette
in nachvollziehbarer und plausibler Weise auf die beim Beschwerdeführer konkret vorliegende
Einengung des
Subacromialraumes
zurück und begründete so seine Einschätzung, wonach die krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzufüh
ren sind (E. 3.13).
Damit übereinstimmend
sind
im Weiteren
die
Beurteilung
en
durch Dr.
I._
vom 1
2.
sowie 20.
März 2014, wonach keine eindeutig posttraumatisch
en strukturellen Läsionen gefunden worden seien (E. 3.10)
und
auf den Unfall zurückzuführenden strukturellen Läsionen an der rechten Schulter
bildgebend nicht
nachgewiesen werden
könnten
(E. 3.11).
Ebenso sahen die Ärzte des
Spitals D._
, darunter der Schulterspezialist Dr.
B._
, im Februar 2014 keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde (E. 3.9).
4.2
Dementsprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die vorliegenden krankhaften Befund
e
des rechten Schulterge
lenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen sind, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen der
Rotato
renmanschette
, der
Bizepssehne
und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem
Schul
terdach
sind
. Weiter ist davon auszugehen, dass die nach dem Unfall beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt
waren
.
4.3
An dieser überzeugenden Beurteilung vermag
entgegen der Ansicht des Beschwer
deführers
w
eder die Einschätzung durch Dr.
A._
noch diejenige durch Dr.
B._
ernsthafte
Zweifel zu wecken
.
Am 22. August 20
1
3 beschrieb der Hausarzt Dr.
A._
sehr geringfügige
Restbe
schwerden
im Schultergürtel, im Übrigen sei der Beschwerdeführer beschwerde
frei (
E.
3.2)
.
Selbst wenn Dr.
A._
dabei
den Schulterbeschwerden aufgrund der kardiologischen und psychischen Symptomatik zu wenig Beachtung geschenkt haben sollte (vgl.
E.
3.6),
fällt auf, dass sich
Dr.
A._
bei seinen Beurteilungen insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers stützt und diese
nicht mit
nachvollziehbaren und plausiblen
Befunden und Untersu
chungsergebnissen begründet (vgl. E. 3.7).
Was sodann die
Einschätzung
durch Dr.
B._
betrifft,
führte
dieser
in seinem Bericht vom
6. Juni 2014
die Beschwerden eindeutig auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurück. Zur Begründung machte er jedoch lediglich geltend, der Leitersturz sei von grösserer Höhe erfolgt und die Schulter vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen.
Zudem seien grössere
Subscapularisläsionen
wie vor
liegend häufig traumatisch (E. 3.12).
Aus dem Umstand allein, dass
Subscapula
risläsionen
häufig einen traumatischen Hintergrund hätten, lässt sich aber für den konkreten Einzelfall nichts beweisrechtlich Relevantes ableiten. Die Argu
mentation
, vor dem Unfall sei
die Schulter beschwerdefrei gewesen, läuft
auf einen unzulässigen "
post
hoc, ergo
propter
hoc"-Schluss hinaus (BGE 119 V 335 E. 2b/
bb
S. 341 f.;
Urteil 8C_744/2008 vom 2
6.
November 2008
E. 4).
4.4
Soweit der Beschwerdeführer auf Fachliteratur verweist (
Urk.
1 S. 6,
Urk.
3/3,
Urk.
3/4),
ist anzumerken, dass übereinstimmende, aufgrund konkreter Befunde und Untersuchungsergebnisse fallbezogen begründete Beurteilungen stärker zu gewichten sind und im Einzelfall mehr zu überzeugen vermögen als
allg
emeine medizinische Fachartikel
. Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es
Verwaltung und Gericht
denn
auch unter der Geltung des Grundsatzes der
freien Beweiswürdigung verwehrt
, aufgrund von allgemein zugänglichen, populär medizinischen Abhandlungen oder auch aufgrund eigener Erfahrungen von den begründeten ärztlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (8C_837/2008 E. 8.2; 8C_682/2010, E. 3.2)
.
4.
5
Insgesamt
sind
nach dem Gesagten
die aktuell noch bestehenden krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013
zurückzuführen
. Gestützt auf die überzeugenden Ausführungen von Dr.
Z._
ist vielmehr
davon auszugehen, dass die unfallbedingte Einschränkung der Funktions
fähig
keit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt
war
. Dass
die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 31. März 2014
- und damit acht Monate nach dem Unfall -
eingestellt hat
, ist demnach nicht zu beanstan
den
.
Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.
5.
5.1
In formeller Hinsicht beantragte
der Beschwerdeführer
die Bewilligung der unent
geltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (
Urk.
1 S. 2), worauf mit Verfügung vom 9. Januar 2015 die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12).
Da
das Beschwerdeverfahren in unfallversicherungsrechtlichen Streitigkeiten
kostenlos ist, erübrigt sich die Bewilligung der
unentgeltlichen Prozessführung.
5
.2
Mit Honorarnote vom 17. März 2015 machte Rechtsanwalt David Husmann
einen Aufwand von
14.5 Stunden
sowie
eine
3%ige Auslagenpauschale
, zuzüg
lich Mehrwertsteuer, geltend (Urk.
15 und 17
).
Dies scheint angemessen.
Zu beachten ist
lediglich
, dass für bis Ende Dezember 2014 getätigte Aufwen
dungen der tiefere Stundenansatz von Fr. 200.-- zu Anwendung gelangt
, da
nach derjenige von Fr. 220.--
.
5
.3
Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % ergibt sich damit eine Ent
schädigung von Fr.
3
‘
2
5
3
.--, welche aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist.