# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a9684536-c1ee-52ea-abd1-c3a3f45cc408
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ K. und O. N. wohnen in G. Sie sind für die F. Immobilien AG, deren Alleinaktionär
K.N. ist, unselbständig erwerbstätig. Ihre berufliche Tätigkeit üben die Eheleute in
einem an die F. Immobilien AG und deren Tochtergesellschaft D. AG vermieteten
Bürotrakt des von ihnen bewohnten, im Eigentum der Ehefrau stehenden
Einfamilienhauses in G. aus.
Das kantonale Steueramt veranlagte K. und O. N. mit einem steuerbaren Einkommen
für die direkte Bundessteuer 2004 von Fr. 75'100.-- und für 2005 von Fr. 62'600.--.
Gegen diese Veranlagungen erhoben die Pflichtigen am 26. Juni 2007 Einsprache und
machten geltend, die Veranlagungen der mit ihnen verbundenen Firmen F. Immobilien
AG und D. AG seien noch nicht abgeschlossen.
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Das kantonale Steueramt hiess die Einsprache gegen die Veranlagung für die direkte
Bundessteuer 2004 gut und veranlagte K. und O. N. mit einem steuerbaren Einkommen
von Fr. 67'700.--. Die Veranlagung für 2005 wurde jedoch zu Ungunsten der Pflichtigen
abgeändert und das steuerbare Einkommen auf Fr. 189'400.-- festgesetzt. In der
Begründung wurde auf den Entscheid zur Staats- und Gemeindesteuer verwiesen. In
diesem wurde festgehalten, dass bei der Veranlagung der F. Immobilien AG für 2005
ein Lohnbezug von Fr. 149'027.-- für K.N. festgestellt worden sei. In der
Steuererklärung seien jedoch lediglich Fr. 16'800.-- deklariert worden, weshalb die
Veranlagung in diesem Punkt zu Ungunsten des Pflichtigen abzuändern sei.
B./ Mit Eingabe vom 17. Januar 2008 erhoben K. und O. N. gegen die
Einspracheentscheide vom 18. Dezember 2007 Beschwerde und rügten die
Veranlagung bezüglich des steuerbaren Eigenmietwerts, der
Liegenschaftsunterhaltskosten und der Krankheitskosten. Die
Verwaltungsrekurskommission forderte die Pflichtigen am 18. Januar 2008 auf, Belege
für die geltend gemachten Unterhalts- und Verwaltungskosten der Liegenschaft sowie
für die Krankheitskosten einzureichen. In der Folge reichten die Pflichtigen
verschiedene Unterlagen ein.
Die Verwaltungsrekurskommission wies die Beschwerde mit Entscheid vom
26. September 2008 ab. Sie prüfte die Erträge aus der Liegenschaft der
Beschwerdeführer, die Höhe der Unterhaltskosten dieser Liegenschaft sowie die
geltend gemachten Krankheitskosten. Sie wies die Beschwerde gegen die Festsetzung
des Liegenschaftsertrags ab. Soweit eine Erhöhung des Unterhaltskostensabzugs
beantragt wurde, wies sie die Beschwerde ebenfalls ab, da die geltend gemachten
Kosten nicht hinreichend nachgewiesen seien. Auch die geltend gemachten
Krankheitskosten wurden mangels ärztlichen Zeugnisses als unbegründet qualifiziert.
Gleichentags wies die Verwaltungsrekurskommission auch den Rekurs gegen die
Einspracheentscheide zur Staats- und Gemeindesteuer ab.
C./ Mit Eingabe vom 3. November 2008 gelangten K. und O. N. an das
Verwaltungsgericht und fochten die Entscheide der Verwaltungsrekurskommission zur
Staats- und Gemeindesteuer und zur direkten Bundessteuer an. Sie reichten
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Rechnungen sowie eine Aufstellung über werterhaltenden Aufwand für die Liegenschaft
ein, u.a. 6 Rechnungskopien im Betrag von Fr. 8'835.90 und 10 Rechnungskopien im
Betrag von Fr. 27'186.05.
Am 5. November 2008 teilte das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführern mit, in der
Beschwerde müssten die Begehren gestellt, die sie begründenden Tatsachen und
Beweismittel angegeben und Beweisurkunden beigelegt oder genau bezeichnet
werden. Es sei darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid auf einem unrichtig
festgestellten Sachverhalt oder einer unrichtigen Rechtsanwendung beruhe. Die
Beschwerde genüge diesen Anforderungen nicht. Gestützt auf Art. 140 Abs. 2 Satz 2
des Gesetzes über die direkte Bundessteuer (SR 642.11, abgekürzt DBG) werde eine
Frist bis 24. November 2008 angesetzt, um die Beschwerde hinsichtlich Antrags,
Darstellung des Sachverhalts und Begründung zu ergänzen.
Am 20. November 2008 reichten K. und O. N. eine weitere Eingabe ein. Darin hielten
sie fest, in der Kurzbegründung des Rekursentscheids zur Staats- und Gemeindesteuer
werde auf den Entscheid zur direkten Bundessteuer verwiesen. Es werde darauf
hingewiesen, dass für beide Entscheide die ausführliche Begründung wie beim
Entscheid der direkten Bundessteuer gelte. Es sei unbegreiflich, dass ein zusätzlicher
Entscheid angefordert werden müsse, um die Fristen einzuhalten. Gemäss dem
Entscheid der Vorinstanz sei eine weitere Fristerstreckung für das Beibringen von
Unterlagen verweigert worden, obwohl sie geltend gemacht hätten, dass das
Buchhaltungsbüro, welches die Buchhaltungsarbeiten der F. Immobilien AG erledige,
verkauft worden sei und Unterlagen nicht sofort zur Verfügung gestanden hätten. Es
werde darum ersucht, die nun vorhandenen Unterlagen neu einreichen zu können und
diese zu berücksichtigen.
Die Vorinstanz liess sich mit Eingabe vom 9. Dezember 2008 zur Beschwerde
vernehmen. Sie hält fest, im Beschwerdeverfahren würden nun neue Beweismittel
eingereicht. Sollten diese zu einer Gutheissung der Beschwerde führen, werde
beantragt, den Kostenspruch des angefochtenen Entscheids zu bestätigen. Im übrigen
werde auf eine materielle Stellungnahme und einen Antrag verzichtet. Das kantonale
Steueramt reichte am 18. Dezember 2008 eine im wesentlichen gleichlautende
Stellungnahme ein.
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Die eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung zur
Beschwerde.
Die Beschwerdeführer erhielten Gelegenheit, sich zu den Vernehmlassungen zu
äussern. Sie taten dies mit Eingabe vom 3. Februar 2009 und ersuchten abschliessend
darum, die eingereichten Beweismittel zu berücksichtigen.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP; Art. 1 Abs. 3
und Art. 7 Abs. 2 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer,
sGS 815.1; Art. 145 DBG). Die Beschwerdeführer sind zur Ergreifung des Rechtsmittels
legitimiert, und ihre Eingaben wurden rechtzeitig eingereicht und enthalten formal eine
Begründung (Art. 145 in Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 und 2 DBG). Insoweit ist auf die
Beschwerde einzutreten.
2. Die Beschwerdeführer reichten eine Beschwerdeeingabe mit Anträgen zum
Rekursentscheid für die Staats- und Gemeindesteuern wie auch zum
Beschwerdeentscheid für die direkte Bundessteuer ein. In beiden
Rechtsmittelverfahren wurden gleichartige Rügen erhoben, wobei allerdings die
gesetzlichen Grundlagen zu deren Beurteilung für die beiden Steuerarten nicht
dieselben sind und zudem beim Entscheid über die Staats- und Gemeindesteuern die
Voraussetzungen für den Weiterzug der Beschwerde an das Verwaltungsgericht fehlen
(vgl. VerwGE B 2008/217, Urteil vom 21. April 2009). Vorliegend sind zwei Entscheide
angefochten; der eine betrifft die Staats- und Gemeindesteuern und der andere die
direkte Bundessteuer. Daher sind zwei Urteile zu fällen, die zwar in einem einzigen Akt
ergehen können, aber separate Begründungen und Dispositive für die kantonalen
Steuern und die direkte Bundessteuer aufweisen müssen (vgl. U. Cavelti, in: Zweifel/
Athanas, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2b, 2. Aufl., Basel
2008, N 10b zu Art. 143 DBG mit Hinweis auf BGE 130 II 509 E. 8).
3. Streitgegenstand im Beschwerdeverfahren vor der Vorinstanz waren unter anderem
die Unterhaltskosten für die Liegenschaft in G.
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3.1. Nach Art. 32 Abs. 2 Satz 1 DBG können bei Liegenschaften im Privatvermögen die
Unterhaltskosten, die Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung durch
Dritte abgezogen werden. Der Steuerpflichtige kann anstelle der tatsächlichen Kosten
und Prämien einen Pauschalabzug geltend machen, den der Bundesrat regelt (Art. 32
Abs. 4 DBG). Nachzuweisen sind die Unterhaltskosten von den Steuerpflichtigen (vgl.
M. Zweifel, in: Zweifel/Athanas, a.a.O., Bd. I/2b, N 28 zu Art. 130 DBG).
Die Beschwerdeführer machten in den Steuererklärungen für die Liegenschaft
tatsächliche Unterhaltskosten von Fr. 15'883.-- für 2004 und von Fr. 29'050.-- für 2005
geltend. Auf dem Formular über den Zusammenzug aller Liegenschaften für 2005
trugen sie in der für die tatsächlichen Unterhalts- und Verwaltungskosten
vorgesehenen Spalte irrtümlich die Schuldzinsen von Fr. 10'875.-- ein. Die
Veranlagungsbehörde übernahm diese irrtümliche Deklaration. Im
Beschwerdeverfahren gab die Vorinstanz den Pflichtigen Gelegenheit, die tatsächlichen
Unterhaltskosten nachzuweisen und für die geltend gemachten Kosten Belege
einzureichen. In der Folge reichten die Beschwerdeführer das Formular über
Unterhalts- und Verwaltungskosten ein, welches der Deklaration beilag. Die Vorinstanz
hielt fest, für die im Beschwerdeverfahren für 2005 in wechselnder Höhe geltend
gemachten tatsächlichen Unterhaltskosten fehlten jegliche Belege. Es lägen einzig
Aufstellungen vor, aus denen Namen von Gläubigern, Beträge und Daten ersichtlich
seien. Zwar hätten die Beschwerdeführer nach Einsichtnahme in die Akten weitere
Belege in Aussicht gestellt. Da sie in der Folge wiederum lediglich Aufstellungen
eingereicht hätten, seien sie am 8. August 2008 erneut aufgefordert worden, bis
25. August 2008 Belege (Rechnungen mit Zweckangaben und Zahlungsnachweise)
einzureichen, wobei sie darüber in Kenntnis gesetzt worden seien, dass eine weitere
Fristerstreckung nicht vorgesehen sei. Mangels Nachweis' der tatsächlichen
Unterhaltskosten erachtete die Vorinstanz lediglich den Pauschalabzug von 20 % des
Bruttoertrags bzw. Fr. 7'200.-- gerechtfertigt. Da die Veranlagungsbehörde den Betrag
von Fr. 10'875.-- toleriert hatte, verzichtete sie aber auf eine Änderung zuungunsten
der Beschwerdeführer.
Im Beschwerdeverfahren reichten die Pflichtigen verschiedene Kopien von
Rechnungen ein. Dies ist grundsätzlich zulässig, zumal die Beschwerdeführer geltend
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machen, es sei ihnen im Verfahren vor der Vorinstanz nicht möglich gewesen, diese
Beweismittel einzureichen.
3.2. Es ist daher zu prüfen, inwieweit der Nachweis von weiteren Unterhaltskosten
erbracht wurde. Die Rechnung der S. AG vom 30. November 2005 über Fr. 8'121.65
betraf die Montage bzw. den Ersatz und die Reparatur von Sonnenstoren. Die geltend
gemachten Aufwendungen von Fr. 8'121.65 können daher als Unterhalt zum Abzug
zugelassen werden.
Die Rechnung der H. AG vom 13. Dezember 2005 über Fr. 2'975.15 kann aufgrund der
aufgeführten Arbeiten nur teilweise als Unterhalt anerkannt werden. Einzig bei den
Positionen 5, 6 und 8 ist der Unterhaltscharakter hinreichend glaubhaft.
Die Rechnung vom 28. November 2005 der P. über Fr. 203.35 kann nicht als Unterhalt
anerkannt werden. Aus der Rechnung geht nicht hervor, und in der Beschwerde wird
nicht konkret dargelegt, inwiefern die Montage einer Blende bei oder an der
Gegenstromanlage Ersatz darstellte oder ob ein neues Bauteil angebracht wurde.
Die Rechnungen der H. AG vom 5. April 2005 über Fr. 421.80 und vom 30. November
2005 über Fr. 720.90 könnten als Unterhalt anerkannt werden. Offenbar wurden
insgesamt drei Mulden mit brennbarem Schutt und Dachpappe entsorgt, wobei die
Dachpappe aufgrund der Rechnung der A. .AG offenbar ersetzt wurde. Diese
Rechnungen wurde aber nicht dem Beschwerdeführer oder der Beschwerdeführerin,
sondern der F. Immobilien St. Gallen AG gestellt. Nähere Ausführungen, inwieweit
diese Rechnung bei den Steuerpflichtigen im Rahmen der persönlichen Veranlagung
als Unterhalt zum Abzug zuzulassen ist, werden in der Beschwerde nicht gemacht.
Daher kann dieser Aufwand nicht zum Abzug zugelassen werden.
Die Rechnung der M. AG vom 23. Dezember 2005 betrifft nach den ausgeführten
Arbeiten (Reinigen, Richten von Untersichten) Renovationsarbeiten. Das Aufstellen
eines Pavillons hingegen ist kein Liegenschaftsunterhalt. Auch diese Rechnung wurde
jedoch der F. Immobilien AG gestellt, womit ein Abzug bei der Veranlagung der
Beschwerdeführer nicht zulässig ist.
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Die Rechnung der B. über Fr. 3'750.30 betrifft die Gartengestaltung bzw. –bepflanzung.
Der entsprechende Aufwand ist daher zum Abzug zuzulassen. Soweit der Aufwand die
Anschaffung von Gefässen betrifft (Terracotta-Gefässe), handelt es sich hingegen um
den Kauf von Gartenmobiliar. Somit kann die Rechnung teilweise als
Liegenschaftsunterhalt zum Abzug zugelassen werden.
Die Lieferung der neuen Waschmaschine für Fr. 1'724.36 wurde der F. Immobilien AG
in Rechnung gestellt und fiele damit als Aufwand der Beschwerdeführer ausser
Betracht. Allerdings liegt eine Quittung vor, wonach sie vom Pflichtigen bezahlt wurde,
weshalb der Abzug gewährt werden kann.
Aus der Rechnung der S. AG über Fr. 258.25 sind die ausgeführten Arbeiten nicht
ersichtlich, weshalb kein Abzug gewährt werden kann.
Die Rechnungen der L. AG über Fr. 1'911.10 und der H. AG über Fr. 639.15 betreffen
dagegen zweifelsfrei Unterhalt.
Aufgrund der vorstehenden Erwägungen sind Unterhaltskosten von rund Fr. 17'300.--
hinreichend nachgewiesen. Somit sind diese Aufwendungen höher als die von der
Veranlagungsbehörde festgelegten bzw. von der Vorinstanz tolerierten und zum Abzug
zugelassenen Aufwendungen von Fr. 10'875.--. Folglich ist die Beschwerde in diesem
Punkt teilweise gutzuheissen.
3.2. Die Beschwerdeführer haben im weiteren Quittungen über Rückzahlungen von
Bezügen an die von ihnen beherrschte Gesellschaft F. Immobilien AG eingereicht.
Inwiefern diese Zahlungen für die Veranlagung der direkten Bundessteuer von
Bedeutung sind, legen sie nicht dar. Im angefochtenen Entscheid waren Leistungen
zwischen den Beschwerdeführern und den von ihnen beherrschten Gesellschaften
nicht streitig. Mit nachträglichen Rückzahlungen könnten steuerlich massgebende
Transaktionen nicht rückgängig gemacht werden. Die Beschwerdeführer legen nicht
dar, inwiefern diese Quittungen bzw. die angebliche Rückzahlung von Bezügen die
angefochtenen Veranlagungen rechtswidrig erscheinen lassen. Somit ist die
Beschwerde in diesem Punkt als unbegründet abzuweisen.
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3.3. Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die
Beschwerde teilweise gutzuheissen ist. Der Entscheid der Vorinstanz vom 26.
September 2008 sowie der Einspracheentscheid des Kantonalen Steueramtes vom
18. Dezember 2007 sind aufzuheben, soweit sie die Veranlagung 2005 zum
Gegenstand haben. Die Angelegenheit ist zur neuen Veranlagung im Sinne der
vorstehenden Erwägungen und zur neuen Ausscheidung (aufgrund des
Liegenschaftsbesitzes in Deutschland) an das Kantonale Steueramt zurückzuweisen.
Dies entspricht einer teilweisen Gutheissung der Beschwerde.
4. Die amtlichen Kosten der Rechtsmittelverfahren sind ungeachtet des teilweisen
Obsiegens in der Sache den Beschwerdeführern aufzuerlegen, da nicht ersichtlich ist,
inwiefern ihnen die rechtzeitige Einreichung der Beweismittel für den
Liegenschaftsunterhalt nicht möglich oder nicht zumutbar war (Art. 145 in Verbindung
mit Art. 144 DBG, vgl. Cavelti, a.a.O., N 2 zu Art. 144 DBG). Eine Entscheidgebühr von
Fr. 2'000.-- ist angemessen (Art. 145 in Verbindung mit Art. 144 Abs. 5 DBG; Ziff. 382
Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- ist
anzurechnen.
Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 145 in Verbindung mit Art. 144
Abs. 4 DBG).
Demnach hat das Verwaltungsgericht