# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 87b878d2-42e5-4410-9873-ab9cd9882b13
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1976,
seit Juni 1999 als di
plo
mierte Ergotherapeutin tätig,
stürzte am 5. September 1999 beim
Roll
er
bla
den
(Urk. 8/739 Ziff. 4-6)
und meldete sich am 4. Februar 2002 auf
grund der
erlittenen
Unfallfolgen bei der Invalidenversicherung zum
Leistungs
bezug
(
Wie
der
einschulung
, Rente) an (Urk. 8/1 Ziff. 1.3, Ziff. 6.3, Ziff. 7.2, Ziff. 7.8).
1.2
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver
fügung vom
31. Januar
2005 eine abgestufte Rente zu:
a
b 1. Februar 2003 eine
V
iertelsrente
, ab 1. August 2003 eine halbe Rente, ab 1. Juni 2004 eine
Drei
vier
tels
rente
und ab 1. November 2004 eine halbe Rente der Invalidenversi
cherung
(Urk. 8/70-74).
Dies
e
Zusprache
erfolgte mit dem Hinweis, dass der Rentenan
spruch
erneut geprüft werde, sobald das in Auftrag gegebene ärztliche Gut
achten seitens
des Unfallversicherers vorliege
(Verfügungsteil 2 S. 2, Urk. 8/63). Dieses Gutachten wurde am 26. August 2005 erstattet (Urk. 8/80/2-95) und
vom Unfallversicherer
der IV-Stelle am 4. Oktobe
r 2005 zugestellt (Urk. 8/80/1).
Mit
Verfügung
vom
8. Mai 2006
sprach
der Unfallver
sicherer der Versicherten
eine Inva
lidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 %
zu
(Urk. 8/85). Die IV-Stelle
stellte
mit Verfügung vom 7. Juni 2006
keine Änderung des Renten
an
spruches fest (Urk. 8/87).
1.3
Mit Vorbescheid vom 5. Juli 2006
(Urk. 8/89) und Ver
fügung vom 18. Septem
ber 2006 (Urk. 8/93)
wies die IV-Stelle das Gesuch der Versicherten um Kosten
gutsprache für berufliche Massnahmen ab
, da sie ange
messen eingegliedert sei
.
1.4
Im November 2007 leitete die IV-Stelle ein Rentenrevisionsverfahren ein (vgl. Urk. 8/9
8
), holte einen
Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten
(IK-Auszug, Urk. 8/99) und einen Arztbericht (Urk. 8/100) ein. Mit Mitteilung vom 8. Januar 2007
hielt
die IV-Stelle
an
einem unveränderten
Rentenan
spruch
fest
(Urk. 8/102).
1.5
Im
März 2010 gebar die Versicherte einen Sohn (Urk. 8/107) und an
lässlich
eines weiteren Rentenrevisionsverfahren im Juli 2010
gab sie
einen gleich ge
blie
benen Gesundheitszustand an (Urk. 8/110 Ziff. 1.1, Ziff. 5).
Die IV-Stelle holte
einen IK-Auszug (Urk. 8/111)
sowie
medizinische Berichte (Urk. 8/113) ein
und
veranlasste
ferner
beim
Y._
ein rheumatologisches-psychiatrisches Gutachten welches am 9. März (Urk. 8/122) und am 31. März 2011 (Urk. 8/124
/1-10
)
inklusive
r
Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL, Urk. 8/123/11-19)
erstattet wurde.
Am 23. August 2011 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Bericht vom 26. August 2011, Urk. 8/132).
Ausserdem legte die Versicherte eine
Studienbestätigung bei, welche ihr
en
im Oktober 2005
aufgenommenen Teilzeit-Bachelorstudiengang
in
Angewandte
r
Psychologie aus
wies (Urk. 8/143).
Mit Vorbescheid vom
2. September 2011 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Einstellung der bisherigen halben Rente in Aussicht (Urk. 8/137). Die dage
gen erhobenen Einwände (Urk. 8/138, Urk. 8/141
) wies die IV-Stelle mit Verfü
gung vom 27. Dezember 2011 ab (Urk. 8/147 = Urk. 2) und entsch
ie
d im Sinne des Vorbescheides.
2.
2.1
Gegen die Verfügung vom 27. Dezember 2011 (Urk. 2) erhob die Versicherte am
2. Februar 2012 Beschwerde und beantragte, diese sei aufzuheben und ihr sei weiterhin eine halbe Rente zu gewähren (Urk. 1 S. 3). Ferner reichte sie weitere
medizinische Berichte (Urk. 3/3-4) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2012
beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7)
.
2.2
Mit Verfügung vom 21. März 2012 (Urk. 9)
unterbreitete das Gericht dem psy
ch
i
a
tri
schen Gutachter
Ergänzungsfragen zum Gutachte
n vom 9. März 2011 (Urk. 8/122)
,
welcher dieser am
13. April 2012
beantwortete
(Urk. 16)
.
Die Be
schwer
de
führerin liess sich hierzu am 9. Juli 2012 (Urk. 19) ver
nehmen und reichte weitere medizinische Berichte (Urk. 10/1-3) ein
. Die
Be
schwerdegegnerin
teilte am 13. August 2012 den Verzicht auf Duplik mit (Urk. 22), was der Be
schwerdeführerin am 15. August 2012 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 23).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die massgebenden rechtlichen Grundlagen,
insbesondere betreffend den Ren
ten
an
spruch (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), die Invaliditätsbemessung (Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und Aspekte der Rentenrevision (Art. 88a
der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV), sind in der ange
foch
te
nen
Verfügung zutreffend wiedergegeben (
Urk.
2 S. 1). Darauf kann, mit den nach
steh
enden Ergänzungen, verwiesen werden.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1 ATSG). Die Invalidität kann Folge
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1 IVG). Er
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder
psy
chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein
gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG).
Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sich
ti
gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.
3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die
Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17
Abs.
1 ATSG).
Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 mit Hinweisen). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus
wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustan
des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im
Sinne von Art. 17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei
lung
einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts
kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Einspracheent
scheid
,
wel
che oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
be
messung
beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3 S. 75 ff; Ur
teil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1.6
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi
cherten Person sind - analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von
Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) - verschiedene Faktoren zu be
rücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person ve
rfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält
nissen so
wie
den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein
trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher
ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht auf
zuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, be
gründet und ange
messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Über
einstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all
dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in
BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V
93
f. E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im
Ab
klärungsbericht
enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil ei
nes
Abklä
rungs
be
richts
, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tä
tigkeit von
teiler
werbs
tätigen
Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2).
Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung
des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine
grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah
ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund
sätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar,
wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, d.h. wenn
die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S.
137
E.
5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre ge
wohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stel
lung
nah
men mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die
Haushaltsab
klärung
,
weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Aus
mass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschrän
kungen zu er
kennen (Urteile des Bundesgerichts 9C_086/2009 vom 11. November 2010 E.
7.2
und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2)
davon aus,
dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin gebessert habe. Die Leistungsfähigkeit sei aus orthopädischer Sicht nach wie vor eingeschränkt,
allerdings sei eine Verbesserung ausgewiesen. Ab dem Begutachtungsdatum sei von einer 75%igen Leistungsfähigkeit in der bisherigen und in
lei
densan
ge
passten
Tätigkeiten
auszugehen
. Ausserdem hätten die Abklärungen ergeben, dass
die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden einer Tätigkeit zu einem
Pen
sum von 80 % nachg
inge
und die restlichen 20 % in den Aufgaben
bereich ent
fallen würden. Dieser Umstand wirke sich rentenrelevant aus, da bei Durch
führung eines Einkommensvergleichs nach der gemischten Methode ein nicht mehr anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 5 % resultiere (Urk. 2 S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin
erneuerte in ihrer Beschwerde (Urk.
1) die Kritik am ein
ge
holten Gutachten (S. 6 f.) und stellte sich auf den Standpunkt,
gemäss Be
ur
tei
lung des
L
._
betrage die Arbeitsfähigkeit als Er
go
therapeutin 45-50 % und es bestehe eine Einschränkung im Haushalt von 30-40 %
(S. 7). Ausserdem würde sie bei voller Gesundheit vollzeitig einer Er
werbs
tätigkeit nachgehen, weshalb die gemischte Methode nicht anwendbar sei (S. 7 ff.
Ziff. 1.3).
2.3
Strittig ist die revisionsweise Aufhebung der bis anhin ausgerichteten halben In
validenrente, wobei namentlich zu prüfen ist, ob eine anspruchserheb
liche Ände
rung eingetreten ist,
dies bezüglich der
Beschwerdeführerin ver
bleibende
n
Ar
beits
fähigkeit
oder
der Statusfrage.
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer
anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröff
ne
te), nach materieller Prüfung des Renten
anspruchs ergangene rechtskräftige Ver
fügung (
vorstehend E. 1.3
).
Mit der
Mitteilung
der Beschwerdegegnerin vom
8. Januar 2007 (Urk. 8/102)
,
wurde
festgestellt
, dass sich keine Änderung im Anspruch ergeben habe
,
dies
be
zogen
auf die erstmalige
Ren
tenzusprache
am 31. Januar 2005
.
Die damaligen
Verhältnisse sind somit zu vergleichen mit jenen im Zeit
punkt der ange
foch
te
nen Verfügung vom
27. Dezember 2011 (Urk. 2)
.
3.
3.1
Die ursprüngliche
Rentenzusprache
vom 31. Januar 2005 (Urk. 8/70-74) stützte sich auf die folgenden medizinischen Unterlagen:
3.2
Nach dem Unfall beim Rollerbladen vom 5. September 1999 (Urk. 8/7/39 Ziff. 4-6),
wurden
eine
Cephalea
sowie eine Rissquetschwunde (RQW) am Kinn
links und am vierten Finger links nach Sturz bei chronischer
Kopf
schmerz
anam
nese
(Ur
k. 8/7/38) beziehungsweise ein
Status nach
commotio
cerebri und RQW sowie ein Verdacht auf milde traumatische Hirnschädigung (Urk. 8/7/31 Ziff. 1) diag
nostiziert
.
Sodann
unterzog sich die Beschwerde
führerin vom 29. Oktober bis
25. November 2003 einer stationären Rehabilita
tion. Die Ärzte der Reha
kli
nik
stellten in ihrem Bericht vom 26. Februar 2004 (Urk. 8/34/6-12) folgende Dia
g
nose (S. 1):
Status nach Sturz mit Rollerblades am 5. September 1999 mit
Hals
wir
bel
säulen-Distorsion
und leichter traumatischer Hirnverletzung sowie
Ge
sichtsschädelkontusion
p
ersistierender
zervikozephaler
Symptomenkomplex rechtsbetont
v
egetative Dysregulation
Die Ärzte führten aus, die Beschwerdeführerin sei in ein multidisziplinäres
The
rapieprogramm
(Physiotherapie, Ergotherapie, psychologische
Einzelbetreu
ung
) auf
genommen worden, an welchem sie sehr motiviert teilgenommen habe. Die neu
ropsychologische Abklärung habe in den Basisfunktionen ein unauffäl
liges
Leistungsprofil ergeben. Beeinträchtigend sei aber die belastungsabhängige Schmerz-
und
Beschwerdeexazerbation
. Gesamthaft gesehen habe die
Schmerz
symptomatik
der Beschwerdeführerin deutlich entschärft werden kön
nen (S. 6).
Ab dem 3. Dezember 2012 habe die Beschwerdeführerin ihre Tätig
keit als Ergo
the
rapeutin im bisherigen Rahmen (zirka 40 %) und vorsichtigem Versuch der Steigerung in kleinen Schritten wieder aufgenommen (S. 7).
3.3
Dr. med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, berichtete am
23. März 2004 dem Unfallversicherer (Urk. 8/34/
4 = Urk. 8/113/10), die Be
schwer
deführerin habe versucht, ihre Arbeitsfähigkeit zu steigern. Leider hätten sich ihre Beschwerden dadurch verstärkt. Insbesondere hätten die Schmerzen im
Nackenbereich ausstrahlend bis
retro
bulbär
sowie einschiessende, heftige Schmer
zen parietal stark zugenommen
. Die
Beschwer
deführerin fühle sich stark
erschöpft, habe ein stark gesteigertes Schlafbedürfnis und fühle sich ausge
brannt.
Die Steigerung der Arbeitsfähigkeit habe zu einer Verschlechterung des Gesund
heits
zustandes geführt. Er attestiere
der Beschwerdeführerin
deshalb eine Ar
beits
unfähigkeit von 60 % (S. 1).
3.4
Dr. med.
A._
stellte am 16. April 2004
(Urk. 8/34/2-3)
vergleichbare Dia
g
nosen und beantwortete die Fragen des Unfallversicherers
dahingehend, dass er den medizinischen Endzustand für erreicht erachte und die Beschwer
de
führerin in angestammter Tätigkeit 40-50 % leistungsfähig sei (S. 1).
3.5
Am 9. Juli 2004
wurde
die Beschwerdeführerin
wegen einer HWS-
Distorsion auf
grund eines am selbigen Tag erlittenen Auffahrunfalls
im
Spital B._
behandelt
. Die Ärzte hielten in ihrem Bericht vom 9. Juli 2004 (Urk. 8/113/13 = Urk. 8/113/115) fest, neurologische Abklärungen hätten keine Pathologie im
Bereich der
Neuroforamina
oder des
Myelons
gezeigt, jedoch eine Kompression im Bereich des
Sulcus
ulnaris
rechts. Nach Abklingen der Beschwerden sei eine physiotherapeutische Nachbehandlung zu diskutieren (S. 1).
3.6
Am 26. August 2005 erstattete Dr. med.
C._
, Facharzt FMH Physi
kalische Medizin und Rehabilitation, Chefarzt, Klinik
D._
,
ein
Gutachten
im Auftrag des Unfallversicherers
(Urk. 8/80/2-41). Er stützte sich auf die ihm
überlassenen Akten
(S. 2), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 3), seine rheu
matologisch-orthopädische, neurologische und internistische Untersuchung vom
13. Juni 2005 (S. 14 ff.), eine neurologische Teilbegutachtung vom 16. Mai 2005
durch Dr. med.
E._
, Facharzt für Neurologie (
Urk. 8/80/83-86
)
, eine
neu
ropsychologische Untersuchung und Testung vom 6. Juli 2007 durch Dr. phil.
F._
, Leitender Neuropsychologe (Urk. 8/80/77-82), ein am 15. Juni 2005
von Dr.
G._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender
Arzt, erstattetes psychiatrisches Teilgutachten (Urk. 8/80/42-76)
,
eine am 17. Juni
2005 erfolgte Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
(Urk. 8/80/87-95) und einen am 13. Juni 2005 erhobenen Röntgenbefund (Urk. 8/80/31-32).
Als Beurteilung hielt der
Gutachter fest, die Beschwerdeführerin habe bei ei
nem Sturz beim Rollerblade-Fahren am 5. September 1999 eine HWS-Distorsion so
wie eine Kopfkontusion mit Commotio cerebri erlitten. Die primären radiolo
gi
schen
Abklärungen und ein
e
Schädel-Computertomographie hätten abgesehen v
on einer Fehlhaltung im HWS-Bereich unauffällige Befunde ergeben. Eine neu
ropsychologische Abklärung im Jahr 2003 hätte normale kognitive Leistun
gen ergeben. Es würden jedoch weiterhin
zervikozephale
Schmerzen, welche durch Kopfbewegungen, insbesondere
Reklination
sowie bei längeren Sitzen in unver
änderter Stellung
,
exazerbieren
(S. 20).
D
er
Gutachter
berichtete
über
Irritationszonen im Bereich der
Kopf
gelenke
und
Linea
nuchae
rechts mehr als links mit verkürztem
Musculus
trapezius
, einen unauffälligen Neurostatus ohne Hinweise für eine zerebrale Lä
sion beziehungs
weise zervikale Myelopathie oder
Radikulopathie
(S. 33).
Weiter führte
er
aus, i
n den aktuellen Röntgenaufnahmen zeige sich im Bereich der HWS eine
leicht
gradige
Hypermobilität auf Höhe C3/4, jedoch ohne sichere Zei
chen einer In
stabilität und ohne Zeichen von degenerativen Veränderungen. Im Bereiche der Lendenwirbelsäule würden unauffällige
ossäre
Strukturen und
Bandscheiben
räume
bestehen (S. 35 oben). In
der psychiatrischen Exploration
könne
differen
ti
aldiagnostisch
eine neurotische hypochondrische oder
somato
forme
Störung aus
geschlossen werden.
Ebenso
bestünden
auch
keine Hinweise
für eine Neuras
thenie
, ebenso wenig für eine Depression
. Der psychi
atrische Gutachter erhob als
Diagnose ein organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma und
diffe
r
enz
ialdiagnostisch
psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andern
orts klassifizierten
Krankheiten (S. 33 f.). In der neuropsychologischen Unter
suchung habe die Beschwerdeführerin gemäss Gut
achten eine gute Belastbarkeit bezüglich Instruktionsverständnis und Durch
haltevermögen gezeigt. Leichte Schwächen hätten sich nur in der Unterschei
dung zwischen wichtig und un
wichtig, der geteilten Aufmerksamkeit und dem Spurhalten gezeigt, weshalb aus
rein neuropsychologischer Sicht eine 80%ige Arbeitsfähigkeit gegeben sei (S. 34).
Bezüglich
EFL
wurde
fest
gehalten
, die Beschwerdeführerin habe im Wesent
lichen eine zuverlässige Leistungsbereitschaft gezeigt. Die demonstrierte körper
liche Belastbarkeit liege bei einer leichten bis mittelschweren Arbeit mit sel
te
nen Gewichtsbelastungen bis 15 kg und entspreche damit den
Arbeitsan
forde
rungen
in der angestammten Tätigkeit als Ergotherapeutin (S. 34 unten).
Als Diagnosen nannte der
Gutachter abschliessend (S. 35 Ziff. 4.1):
zervikovertebrales
,
zervikozepha
les
und
zervikobrachiales
Schmerzsyn
drom
mit/bei
Status nach Sturz beim Rollerbladen am 5. September 1999
m
it
kraniozervikalem
Beschleunigungstrauma im Sinne eines
Hype
rextensionstraumas
e
iner leichten traumatischen Hirnverletzung
Hypermobilität C3/4
ICD-10: T91.9/W19
l
umbospondylogenes
Schmerzsyndrom rechts
m
it Hypermobilität L3/4 und L4/5
ICD10: M53.2
Zur Fr
age der Arbeitsfähigkeit führte
d
er
Gutachter aus
, die Beschwerdeführerin sollte in ihrem angestammten Beruf als Ergotherapeutin zu 50 % arbeitsfähig sein
, wobei Einschränkungen bestünden
für Arbeiten über Kopf, Stehen vorge
neigt und wiederholte Kniebeugen. Eine leichte bis mittelschwere zumutbare anderweitige Tätigkeit wäre der Beschwerdeführerin halbtags zumutbar.
Haus
halttätigkeiten
könn
t
e
n
ihr aus ergonomischer Sicht in vollem Umfang zu
ge
mutet werden (S. 47 Ziff. 6).
3.7
Dr.
Z._
(vorstehend E.
3.3)
führte in seinem Bericht vom 13. November 2007
zuhanden der Beschwerdegegnerin
(Urk. 8/100)
bei bekannter Diagnose (Ziff. 2.1)
aus
, die Be
schwerdeführerin leide unter einer schmerzhaften eingeschränkten Be
weglich
keit der Halswirbelsäule (Ziff. 4.5). Er erachte sie daher seit 1999 und bis auf weiteres zu 50 % arbeitsfähig (Ziff. 3).
4.
4.1
Seit Einleitung des letzten Revisionsverfahrens im Juli 2010
sind den Akten fol
gende Arztberichte zu entnehmen:
4.2
Im Schreiben vom
14. November 2010 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/113/1-4) äusserte sich med.
pract
.
H._
dahingehend, dass er keine gesundheitlichen Veränderungen bei der
Beschwerdeführerin
habe erkennen können, die Prognose wohl unverändert sei (Ziff. 1.4)
,
und dass wei
ter
hin ein 50%iger Rentenanspruch bestehe (Ziff. 1.6).
4.3
Am 9. März 2011 erstattete Dr. med.
I._
, Psychiatrie und Psycho
the
ra
pie FMH, Klinik
J._
, sein psychiatrisches Gutachten (Urk. 8/122) gestützt
auf den Untersuchungsbefund anlässlich der Exploration der Beschwer
defüh
rerin
vom 4. März 2011, auf eine testpsychologische Untersuchung vom 4. März 201
1 sowie auf die Akten.
Er
nannte keine psychiatrische Diagnose und führt
e
aus, bei
der B
eschwerde
führe
rin
fänden
sich keine H
inweise auf Persönlichkeits
defizite,
In
telligenz
mangel
, neurotische, insbesondere hypochondrische und
somatoforme
Stö
rung
en
oder affektive St
örungen.
Die Beschwerdeführerin habe sich subjektiv nie de
pressiv gefühlt, besondere Ängste und Befürchtungen seien von ihr nicht spon
tan beschrieben. Objektiv sowohl im Gutachten von Dr.
G._
als auch anlässlich seiner Untersuchung habe sie in psychopathologischer Hinsicht keine Auf
fällig
keiten aufgewiesen.
Die Beschwerdeführerin habe die Aufnahme
prüfung für das Psychologie-Studium bestanden und stehe unmittelbar vor dem Bachelor-
Abschluss, was zusätzlich gegen psychische Probleme mit
Krankheits
wert
spreche.
Dazu habe sie sowohl während seiner Exploration als auch test
psy
cho
logisch ganz unauffällige psychokognitive Funktionen (
Gedächtnisfunk
tionen
, Konzentrationsvermögen, Auffassungsvermögen, Merkfähigkeit,
Gedan
kenfluss
, geistige Flexibilität, psychische Belastbarkeit, Antrieb und Psychomo
torik) auf
gewiesen
,
und damit könn
t
e
n
ihr gegenwärtig weder psychiatrische Di
agnosen mi
t Krankheitswert
,
noch
aus psychiatrischer Sicht
eine Einschränkung der Ar
beits
fähigkeit attestiert werden. Die von der Beschwerdeführerin subjektiv geklag
ten Beschwerden in Form von Gedächtnisstörungen,
Konzentrations
schwierig
keiten
, Lärmempfindlichkeit und rasche Ermüdbarkeit seien daher nicht auf psy
chi
sche Leiden mit Krankheitswert zurückzuführen (S. 8).
4.4
Am 31. März 2011 erstatteten die Ärzte des
Y._
ihr Gutachten (Urk. 8/124
/1-10
)
,
dies
gestützt auf die Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin, die Ergebnisse der EFL
(Urk. 8/124/11-18)
, ihre Untersuchungsbefunde sowie das psychiatrische Gut
achten von Dr.
I._
. Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 Mitte):
zervikovertebrales
,
zervikozephales
Schmerzsyndrom bei/mit
Status nach Sturzereignis beim Rollerbladen am 5. September 1999
dabei mit
kraniozervikalem
Beschleunigungstrauma im Sinne eines
Hy
perextensionstraumas
gemäss Unterlagen leichter traumatischer Hirnverletzung
Hypermobilität C3/C4 (gemäss Röntgen 13. Juni 2005)
klinisch aktuell keine Hinweise für Instabilität
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom rechts bei/mit
Hypermobilität L3/L4/L5 (gemäss Röntgen 13. Juni 2005)
k
linisch aktuell keine Hinweise für Instabilität
Sie führten aus, das arbeitsbezogene relevante Problem der Beschwerdeführerin sei eine aufgrund von Schmerzen in der Schulter- und Nackenpartie einge
schränkte allgemeine Belastbarkeit. Die Beschwerdeführerin habe sich bei den Hebe-
und Tragetests, den statischen Tests in vorgeneigter Arbeitsposition im Sitzen und im Stehen sowie beim Arbeiten mit den Armen über Schulterhöhe selbst limitiert (S. 8 unten). Die Leistungsbereitschaft der Beschwerdeführerin sei aus diesem Grunde mässig, ebenfalls die Konsistenz bei den Tests. Die Belast
barkeit liege im Minimum allgemein im Bereich einer leichten bis mittelschwe
ren Arbeit (S. 9 oben).
In der angestammten Tätigkeit als Ergotherapeutin sei die Beschwerdeführerin aus rein orthopädisch-rheumatologischer Sicht ganztags mit vermehrten Pausen
von 2 x 1⁄2 Stunden vormittags und nachmittags arbeitsfähig. Aus psychiatri
scher
Sicht bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Dies führe aus interdisziplinärer Sicht zu einer gan
z
tägigen Arbeitsfähigkeit mit einer Leistung von 75
%
bei vermehrtem Pausenbedarf infolge verminderter Schmerztoleranz.
(S. 9 Ziff. 5.1). Für eine an
derweitige, leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeit bestehe eben
falls eine Ar
beitsfähigkeit von 75 % (S. 9 Ziff. 5.2).
4.5
Eine neuropsychologische Untersuchung in der Klinik für Neurologie des
K._
am 14. Dezember 2011 (Urk. 3/3) ergab im Teilbe
reich Konzentration/Belastung eine eher diskrete Einschränkung im Tempo bei guter Fehlerkontrolle. Die weiteren untersuchten Leistungen fielen allesamt un
auffällig aus und in der Untersuchung hätten sich gemäss den Ärzten auch in
der geteilten Aufmerksamkeit im Vergleich zur Voruntersuchung im Januar 200
2 unauffällige Werte gezeigt. Die Ärzte schätzten aus neuropsychologischer Sicht
bei unberücksichtigter
Schmerzsituation eine Arbeitsfähigkeit der Be
schwerde
führerin von 80 % (S. 2).
4.6
Auf Zuweisung des Hausarztes wurde das
L._
mit der Begutachtung der Beschwerdeführerin beauftragt. Dr. med.
M._
er
stattete seine arbeitsmedizinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als Ergo
the
rapeutin mit Beurteilung des Haushaltschadens am 23. Januar 2012 (Urk. 3/4)
ge
stützt auf
seine
Befragung vom
22. Dezember 2012 sowie auf die zur Verfü
gung
gestellten Unterlagen (S. 1 oben).
Er nannte als Di
agnose einen Status nach Sturz mit Rollerblades am 5. September 1999, post
traumatische neuropsy
cho
logische Defizite
,
vor allem mit ausgeprägter
Lärm
empfindlichkeit
, vermin
der
ter geteilter Aufmerksamkeit, allgemein einge
schränkte Stressbelastung
und
erhöhter
Ermüdbarkeit im Alltag sowie ein
lum
bospondylogenes
Schmerz
syn
drom
rechts (S. 1 unten).
Er führte aus, Hauptproblem in Bezug auf die verwertbare Arbeitsleistung im realen
Arbeitsmarkt als Ergotherapeutin scheine die verminderte Belastbarkeit,
rasche Erschöpfung, erhöhte Erholungszeit, Konzentrationsschwäche sowie
Lärm
e
mpfindlichkeit
der Beschwerdeführerin
zu sein. Betreffend die Arbeitsfä
higkeit in angestammter Tätigkeit schätze er die Arbeitsleistung auf 75-80 % und die gesamt
e
Arbeitsfähigkeit auf 45-50 % (S. 6 oben). In einer
Verweistä
tigkeit
bei einem Gesamtschaden im Haushalt von 30-40 % gehe er von einer maximalen Arbeitsfähigkeit von 45-50 % aus (S. 6 unten).
4.7
Auf gerichtliche
Aufforderung hin erstattete Dr.
I._
am 13. April 2012 (Urk. 16) seine Stellungnahme zu seinem psychiatrischen Gutachten vo
m 9. März
2011 (vorstehend E. 4.3). Er führte
unter anderem
aus, bei der Beschwerde
füh
rerin seien die Kriterien eines organischen Psychosyndroms nie erfüllt
gewesen
, wes
halb
die attestierte 50 % Arbeitsunfähigkeit nicht auf ein organisches Syn
drom zurückgeführt werden
könne. D
ie
psychologischen Faktoren und
Verhal
tens
faktoren
bei andernorts klassifizierten Krankheiten
habe er
anlässlich seiner Untersuchung nicht bestätigten können
:
rückwir
kend
bezogen auf die Verhält
nisse im Jahr 2005 könne er das Ausmass der Störung und die Arbeitsfähigkeit nicht
beurteilen (S. 1
lit
. a
).
5.
5.1
Die ursprüngliche
Rentenzusprache
stützte sich auf das Gutachten der Klinik
D._
vom 26. August 2005, in welchem als Diagnose ein
zervikovertebrales
,
zervikozephales
,
zervikobrachial
e
s
sowie
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom genannt und eine Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angestammter und angepasster Tätigkeit von 50 % attestiert wurde (vgl. vorstehend E. 3.6).
In den
nachfolgenden Arztberichten, insbesondere dem
Y._
-Gutachten vom 31. März 2011 (vgl. vorstehend E. 4.4)
,
wurden
aus rheumat
olog
ischer Sicht
keine wesent
li
chen neuen Diagnosen gestellt
, ja sogar von den Ärzten
des
Y._
bestätigt, es liessen sich bei den orthopädisch-rheumatologischen Untersuchungen derzeit ebenso im Wesentlichen unveränderte Befunde (derselbe Kinn-
Sternumabstand
, dieselben Rotationsausmasse der Wirbelsäule und in etwa dieselben muskulären Druckpunkte) finden (Urk. 8/124/7).
Es ist demnach
in somatischer Hinsicht
keine medizinische Veränderung ersichtlich, auch wenn
der Beschwerdeführerin von den Ärzten des
Y._
eine 75%ige Arbeitsfähigkeit attestiert wurde.
Auch die nachfolgenden Arztberichte vermögen keine wesentliche gesundheitli
che Veränderung der Beschwerdeführerin ausweisen. Zwar
stellte
Dr.
I._
in seinem Gutachten vom 9. März 2011
keine psychiatrische Diagnose mit
Krank
heitswert
,
attestierte
aus psychiatrischer Sicht
keine Arbeitsunfähigkeit de
r Be
s
chwerdeführerin
und führ
te auch nachvollziehbar aus, das
von Dr.
G._
im Gut
achten
D._
diagnostizierte organische Psychosyndrom nach
Schädel
hirn
trau
ma
und
die
differentialdiagnostisch-psychologische Faktoren und
Ver
haltens
faktoren
bei andernorts klassif
i
zierten Krankheiten sei
en
vor dem Hin
tergrund der unauffälligen neurologischen Befunden nicht nachvollziehbar. Ins
besondere würden bei der Beschwerdeführerin keine Hinweise auf
Persön
lichkeitsdefizite
,
Intelligenzmangel, neurotische, insbesondere hypochondrische und
somatoforme
Störungen oder affektive Störungen
bestehen. Dazu weise die Beschwerdefüh
rer
in unauffällige psychokognitive Funktionen auf
,
habe die Aufnahmeprüfung für das Psychologiestudium bestanden
und stehe unmittelbar vor dem Bachelor-
Abschluss, was zusätzlich gegen psychische Probleme mit Krankheitswert spreche
(vgl. vorstehend E. 4.3).
Dieser Einschätzung steht jedoch die neuropsychologische Untersuchung des
K._
vom 14. Dezember 2011 entgegen, aus welcher
sich
wiederum eine Einschrän
kung im Teilbereich Konzentration und Belastung und eine Arbeitsfähigkeit von
lediglich
80 %
ergibt
(vgl. vorstehend E. 4.5)
, womit auch aus psychiatri
scher/
neurologischer Hinsicht
-
vorläufig jedenfalls
-
auf keine gesundheitliche Ver
besse
rung geschlossen werden kann.
5.2
Bezogen auf den Gesundheitszustand
der Beschwerdeführerin
ist somit
keine re
le
vante Sachverhaltsänderung
ausgewiesen
,
und die Dif
ferenz zwischen der
Ar
beitsfähigkeitsschätzung
im Gutachten
D._
und jener im
Y._
-Gutachten
ist
auf eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli
chen gleich gebliebenen
(medizinischen)
Sachverhalts zurückzuführen.
Zwar ist gestützt auf das
Y._
-Gutachten als überwiegend wahrscheinlich erstellt zu erachten,
dass die Leis
tungs
f
ähigkeit
der Beschwerdeführerin
mit 75 %
grösser ist als ursprünglich an
ge
no
mmen
. Dies
stellt jedoch kei
nen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG
dar
.
5.3
Das Gesagte führt zur Schlussfolgerung, dass aus medizinischer Sicht keine
re
visionsrechtlich
relevante Veränderung eingetreten ist.
6.
6.1
6.1.1
In einem nächsten Schritt ist
die Statusfrage sowie die Einschränkung im Haus
halt zu prüfen.
6.1.2
Vorliegend stellt sich die Frage nach der in Art. 28a IVG normierten
In
vali
di
tätsbemessungsmethode
. Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Ren
ten
anspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (Art. 17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des Art. 28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit Art. 16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren
Invaliditätsbe
mess
ungsmethode
. Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbs
tätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist
was je zur Anwendung einer
anderen Me
thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich,
Betätigungs
vergleich
, gemischte Methode) führt -, ergibt sich aus der Prüfung, was die Per
son bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine ge
sundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Das Kriterium der Zumutbarkeit einer Erwerbs
tätig
keit bezieht sich nicht auf den Gesundheits-, sondern auf den
Inva
liditätsfall
. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten
Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pen
sum sie hypothetisch, d.h. ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Ver
hältnissen, erwerbstätig wäre (Art. 27
bis
IVV; BGE 131 V 51 E. 5.1.2 S. 53 und E.
5.2 S. 54; SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151, E. 5.1.2, I 156/04; vgl. auch BGE 125 V 146
E. 5c/
bb
S. 157). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst
wirk
lichkeitsgerechte
Bemessung des Invaliditätsgrades. Sie fin
det auch An
wen
dung, wenn der versicherten Person ohne gesundheitliche Be
einträchtigung eine
vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotz
dem eine solche nicht
ausüben würde (BGE 133 V 504 E. 3.3 in
fine
; vgl. auch BGE 133 V 477 E. 6.3 S.
486). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson
deren sind die persön
lichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruf
li
chen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönli
chen Neigungen und
Be
gabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach
den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der
Ver
waltungsverfügung
ent
wickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der ver
sicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenser
fahrung zu würdigen.
Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er
werbstätigkeit ist der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (BGE 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E.
3b, je mit Hinweisen, Urteil des Bundesgerichts I 266/05 vom 11. April 2006 E. 4.2, vgl. auch BGE 133 V 504 E. 3.3).
6.1.3
Die ursprüngliche
Leistungszusprache
basierte auf der Qualifikation der Be
schwer
deführerin als zu 100 % erwerbstätige Person (U
rk. 8/61 S. 3 f., Urk. 8/101/1
).
Im Haushaltabklärungsbericht vom
26. August 2011 (Urk. 8/132)
wurde
sodann
erwogen
, dass
mit
der Geburt
des
Sohnes
im
März 2010 ein
Statuswechsel
eingetreten sei
.
Die Abklärungsperson hielt dabei fest, dass die Be
schwerdeführerin auf die Frage hin, in welchem Rahmen und Umfang sie heute bei guter Gesundheit ausserhäuslich tätig sein würde, erklärt habe, dass sie nie
Vollzeit
-
Mutter
habe
sein wolle
n
, sondern immer ge
plant habe, bei guter Gesund
heit ausserhäuslich tätig zu sein.
Ihr Ehemann sei L
ehrer und werde ab August 2011
im Umfang
von 50 %
arbeiten
. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit w
äre
die Beschwerdeführerin bei guter Ge
sundheit
mit Blick auf das Arbeitspensum
ihre
s Ehemannes zirka 80 % aus
serhäuslich tätig
. Zusammen
ergäbe
dies ein Pen
sum von 130 %, welches aus finanziellen Gründen notwendig sei. Die Kin
der
betreuung könne mehrheitlich durch ihren Ehemann und sie selbst abgedeckt werden. Zudem wohne ihre Mutter zirka 20 Minuten entfernt. Als Ergothe
ra
peutin hätte sie auch die Möglichkeit, ihr
e Arbeit
einzuteilen (Urk. 8/132 S.2 f. Ziff. 2.5).
Die Abklärungsperson gelangte zur Beurteilung, es sei
eher unglaubhaft
, dass die
Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit effektiv im Rahmen von 80 % ausser
häus
lich tätig
wäre
, schöpfe diese
doch schon
ihre Restarbeitsfähigkeit von 75 %
keinesfalls aus (S. 3 oben).
Der
nachträgliche
n
telefonisch erfolgte
n
Einwen
dung
der Beschwerdeführerin (siehe ELAR-Notiz vom 26. August 2011, Urk. 8/133), wonach sie bei guter Gesundheit nicht im Rahmen von 80 % son
dern 100 % er
werbstätig
wäre
(S. 1 Mitte)
, könne nach dem Grundsatz der Aussagen der ersten
Stunde nicht gefolgt werden (S. 1 unten).
Die Beschwerde
führerin sei deshalb
als
zu 80 % im Erwerb und
zu
20 %
im Haushalt Tätige
zu qualifizieren (Urk. 8/132 S.
3, Urk. 8/133).
6.1.4
Die Beschwerdeführerin ist Mutter eines im März 2010 geborenen Kindes. Es ist
nicht überwiegend wahrscheinlich
, dass die Beschwerdeführerin bei Gesundheit
nach der Geburt ih
res Sohnes vollzeitlich gearbeitet
hätte
, hat sie
zum einen
doc
h
auch vor der Geburt nie eine volle Erwerbstätigkeit
(maximal 85 %) ausgeübt (Urk. 8/1
Ziff. 6.3.1, Urk. 8/11 Ziff. 9) und
spricht
zum anderen
auch der
Betreu
ungs
bedarf
und das Alter des Kindes
gegen die geltend ge
ma
chte volle Erwerbs
tätigkeit. Vielmehr erscheint die Angabe der Beschwerde
führerin, wonach aus finanziellen Gründen ein Pensum von
total
130 % (davon 50 % Erwerbstätigkeit ihres Ehemannes) notwendig sei
,
glaub
haft
er, was auch
ge
mäss der Regel der
„Aussagen der ersten Stunde“, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Ge
wicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von
nach
träglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beein
flusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis)
, zutrifft.
Daher ist
der
von der Beschwerdegegnerin festgesetzte Sta
tus der 80%igen Er
werbstätigkeit und der 20%igen Betätigung im Haushalt
nicht zu beanstanden.
Durch den Statuswechsel
von ausschliesslicher Erwerbstätigkeit zu teilzeitlicher
ver
bunden mit dem Besorgen eines Aufgabenbereichs
gelangt eine andere Metho
de
der Bemessung der In
validität (gemischte Methode statt reiner
Einkommens
vergleich
) zur Anwen
dung, was rechtsprechungsgemäss einen Revisionsgrund im
Sinne von Art. 17
Abs.
1 ATSG darstellt.
6.2
6.2.1
Zu prüfen bleibt die Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushaltbereich.
6.2.2
Aus dem Abklärungsbericht geht hervor, dass die Beschwerdeführerin in ihren Haushalttätigkeiten nicht eingeschränkt ist (
Urk.
8/132 S. 5 f.
Ziff.
6).
Dieser Be
richt
enthält
eine eingehende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haus
halt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. Die
Haushaltabklä
rung
berücksichtigte die genannten Beschwerden und ist angemessen detailliert sowie sorgfältig abgefasst. Die Einschränkungen beziehungsweise die vorliegend nicht vorhandenen Einschränkungen in den verschiedenen Haushaltbereichen wurden nachvollziehbar begründet und basieren in erster Linie auf den anläss
lich der Abklärung von der Beschwerdeführerin gemachten Angaben. Der
Haus
haltbericht
erfüllt damit die massgeblichen Kriterien hinsichtlich des
Beweis
wertes
eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt (vgl. vorstehend E. 1.6) und vermag zu überzeugen
, weshalb darauf abzustellen ist
.
6.2.3
Soweit
die Beschwerdeführerin eine Einschränkung im Aufgabenbereich von min
destens 30 % gestützt auf die arbeitsmedizinische Einschätzung vom 23. Januar 2012 (
L._
-Gutachten,
vgl. vorstehend E. 4.6) geltend macht, übersieht
sie
zunächst
, dass die angefochtene Verfügung vom 27. Dezember 2011 recht
sprech
ungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bil
det (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 mit Hinweisen) und der Bericht erst nach Erlass
dieser Verfügung erstellt wurde
. Zudem beruht das
L._
-Gutachten nicht auf ei
ner
persönlichen Untersuchung, sondern wurde von Dr.
M._
aufgrund der zur Ver
fügung gestellten Akten und
einer
Befragung der Beschwerdeführerin er
stellt, was den Beweiswert schmälert.
Ausserdem beurteilte
Dr.
M._
den
Haus
halts
scha
den
, welcher jedoch eine Rolle im Haftpflichtrecht und nicht im vor
lie
gen
den Sozialversicherungsrechtsverfahren
spielt, in welchem
die Einschrän
kungen im Haushalt durch die Abklärung vor Ort und Stelle (vgl. Art. 69 A
bs. 2 Satz 2
IVV) zu erheben sind
(Urteil des
Bundesgerichts 9C_121/2011 vom 31. März 2011
E. 3.1.1 mit Hinweisen). Schliesslich bezifferte Dr.
M._
diesen
Haushalts
scha
den
gestützt auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin
und allein ge
stützt auf die Akten
auf 30-40 %
, obwohl
schon anlässlich der
Rentenzusprache
gemäss dem interdisziplinären Gutachten der Klinik
D._
aus ergonomischer Sicht - mit Ausnahme des Staubsaugens – keine Einschrän
kung im Haushalt
bestand
en hat
(
Urk.
8/80/2-41 S. 37
Ziff.
6)
.
Aus diesen ge
nannten Gründen ver
mag die Einschätzung von Dr.
M._
nicht zu überzeugen und
den
Beweis
wert
des Abklär
ungsberichts nicht
in Zweifel zu ziehen
.
Es ist damit für den Aufgabenbereich Haushalt vollumfänglich auf den
Abklä
rungsbericht
der Beschwerdegegnerin vom 26. August 2011 abzustellen und der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin diesbezüglich auf 0 % festzusetzen.
6.3
Zusammenfassend
sind
der von der Beschwerdegegnerin angenommene
Status
wechsel
und die damit verbundene
Beurteilung
der Einschränkung im Haushalt rechtens und nicht zu beanstanden.
7.
7.1
Ist - wie hier wegen dem vorzunehmenden Methodenwechsel - ein
Revi
sions
grun
d
gegeben, so ist gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG der Anspruch neu zu prüfen. Diese Prüfung umfasst alle Anspruchsvoraussetzungen und ist nicht auf das Ele
ment beschränkt, aus dem sich der Revisionsgrund ergeben hat (Urteil des Bundesgerichts I 652/00 vom 12. März 2002 = AHI 2002 S. 164 E. 2a).
7.2
Beim Einkommensvergleich ermittelte die Beschwerdegegner
in ausgehend vom
Valideneinkommen
aus dem Jahr 2004 von Fr. 68‘380.
--
und angepasst an die
Nominallohnentwicklung ein
Valideneinkommen
bei vollständiger Erwerbstä
tig
keit von
rund Fr. 75‘515
.
--
beziehungsweise bei einem 80 %-Pensum ein Ein
kommen von
rund Fr. 60‘412
.
--
(Urk. 8/134). Die Ermittlung dieses Einkomm
ens wurde
in
masslicher
Hinsicht
von der Beschwerde
führerin
nicht
gerügt
(vgl.
Urk. 1 S. 12 oben)
und ist nach Lage der Akten
auch
nicht zu beanstanden
.
So
mit
ist von einem
Valideneinkommen
von Fr. 60‘412.-- im Jahr 2011 auszugehen.
7.3
Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist die Beschwerdegegnerin von
einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 75 % ausgegangen. Eine solche ergibt sich
aus der Beurteilung im Rahmen des eingeholten Gutachtens (vorstehend 4.4) und ist umso plausibler, als die spätere neuropsychologische Abklärung eine noch höhere Arbeitsfähigkeit, nämlich 80 %, ergeben hat (vorstehend E. 4.5).
Dementsprechend ist mit der Beschwerdegegnerin ein Invalideneinkommen im Jahr 2011 von Fr. 56‘636.-- einzusetzen.
7.4
Die Einkommenseinbusse im Erwerbsbereich beträgt demnach Fr. 3‘776.--, was eine Einschränkung von 6.25 % und einen dem Pensum von 80 % angepassten Teilinvaliditätsgrad von 5.00 % (6.25 % x 0.8) ergibt.
Da im Aufgabenbereich von keiner Einschränkung auszugehen ist (vorstehend E. 6.2), beträgt auch der Gesamtinvaliditätsgrad 5 %.
Würde die Arbeitsfähigkeit lediglich mit 50 % eingesetzt, so ergäbe dies ein
In
valideneinkommen
von rund Fr. 37‘757.--, eine Einbusse von Fr. 22‘655.--, eine Einschränkung von 37.50 % und einen dem Pensum von 80 % angepassten und ebenfalls rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 30 %.
Zusammenfassend erweist sich der angefochtene
Einspracheentscheid
im Ergeb
nis
als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
8.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind angesichts des Auf
wand
s (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) für das vorlieg
ende Verfahren auf Fr.
9
00.--
fest
setzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.