# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 271c5fc7-e300-4694-8e82-b1df9c459646
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1980
, war sowohl bei der
Z._ AG
als auch bei der
A._
GmbH
teilzeitlich als Reinigungskraft
tätig und damit bei der Schweizerischen Unfall
versicherungsanstalt (SUVA)
versichert,
als sie am
4.
August 2010 von einem Personenwagen angefahren wurde und sich am linken Sprunggelenk verletzte
(
Urk.
8/1,
Urk.
8/6-7
,
Urk.
8/20
)
.
Nachdem die SUVA auf den Schaden einge
treten war (Urk. 8/
9) und Versicherungsleistungen erbracht hatte, zeigte sie gestützt auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom
9.
Se
p
tember
2014 die Leistungseinstellung an
(Schreiben vom 2
2.
September 2014,
Urk.
8/306). M
it Verfüg
ung vom
9.
Dezember 2014 (
Urk.
8/323
)
sprach die SUVA der Versicher
ten
eine Integritätsentschädigung von
Fr.
12‘6
00.-- aufgrund einer
Integritäts
einbusse
von 10
%
zu, verneinte indessen einen Anspruch auf eine Invaliden
rente. Die dagegen von der Versicherten erhobene Einsprache
(
Urk.
8/329,
Urk.
8/334)
wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 3
0.
März 2015 (
Urk.
8/339
=
Urk.
2) ab.
2.
Die Versicherte erhob am 1
2.
Mai 2015 Beschwerde gegen den Einspracheent
scheid vom 3
0.
März 2015
(
Urk.
2)
und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei ihr unter
Gewährung eines
Leidensabzuges
von
25
%
eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 16
%
auszurichten (
Urk.
1 S. 1). Die SUVA beantragte mit Beschwerdeantwort vom
9.
Juni 2015 (
Urk.
7) das Nicht
eintreten auf die Beschwerde, eventuell deren Abweisung. Dies wurde de
r
Beschwerdeführer
in
am 1
2.
Juni 2015
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
9).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (
Art.
8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs
rechts,
ATSG), so hat sie gemäss
Art.
18
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (
UVG
)
Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche
ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (
Art.
16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).
1.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü
hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
1.3
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der
–
kumulativ
–
besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne
gemäss
den vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik
regelmässig
erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninha
berinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungskriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergono
mische Funktions- und Leistungsprüfung). Die SUVA entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).
1.
4
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
ging im angefochtenen
Einspracheentscheid (
Urk.
2)
davon aus,
dass
der Beschwerdeführerin in Beachtung des kreisärztlichen
Zumut
barkeitsprofils
eine leichte bis mittelschwere angepasste Tätigkeit
ganz
tags
zumutbar
sei
(S. 5).
U
nter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzu
ges von 10
%
ergebe dies
ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von lediglich 1.23
%
. Die
Beschwerdeführerin habe
deshalb
keinen Anspru
ch auf eine Inva
lidenrente (S.
7
f.
).
Was die mit Verfügung vom
9.
Dezember 2014 festgesetzte
Integritäts
ent
schädigung
betreffe, s
o sei diese mangels Anfechtung in Teilrechtskraft erwach
sen und bilde mithin nicht mehr Streitgegenstand (S. 3)
.
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
7) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass die
von der Beschwerdeführerin eingereichte
Beschwerdeschrift d
ie
Anforderungen an eine
rechtsgenügliche
Beschwerde nicht
erfülle
, weshalb auf die Beschwerde n
icht einzutreten sei (S. 2 f.).
2.2
Demgegenüber stellte s
ich die Beschwerdeführerin auf d
en Standpunkt (
Urk.
1),
dass
die Restbeschwerden bezüglich der Arbeitsfähigkeit zu wenig berücksich
tigt worden
seien
.
B
ei der Bemessung der Invalidität
sei ein
L
eidensabzug von 25
%
zu gewähren, w
odurch
ein
rentenbegründende
r
Invaliditätsgrad
von min
destens 16
%
resultiere
. Im Übrigen sei vollumfänglich auf die Ausführungen der
Vorinstanz
abzustellen (S. 2).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali
denrente hat, wobei einzig die Höhe des gewährten Leidensabzuges gerügt wird.
3.
Soweit die Beschwerdegegnerin in formeller Hinsicht geltend macht, dass die eingereichte Beschwerdeschrift d
ie
Anforderungen an eine
rechtsgenügliche
Beschwerde nicht
erfülle
, weshalb auf die Beschwerde n
icht einzutreten sei (
Urk.
7
S. 2 f.), so ist sie darauf hinzuweisen, dass das Gebot der Einfach
heit des Verfahrens nach
Art.
61
lit
. a ATSG eine grosszügige Handhabung verlangt, soweit Begehren und Begründung als
Eintretensvoraussetzungen
qualifiziert werden.
Auch e
ine Beschwerdeschrift einer anwaltlich vertretenen Person unterliegt keinen erhöhten Gültigkeitsanforderungen (Zünd/Pfiffner
Rauber
[Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Kom
mentar,
2.
vollständig überarbeitete Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, S. 199). Demzufolge ist
– trotz
sehr
knapp gehaltener
Begründung -
auf die Beschwerde einzutreten und die Sache materiell zu prüfen.
4.
4.1
In medizinischer Hinsicht
ging
die
Beschwerdegegnerin
gestützt auf die
durch
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Chirurgie,
erfolgte
kreisärztliche Abschlussu
ntersuchung vom
9.
September 2014
(
Urk.
8/
303
)
davon aus, dass die Beschwerdeführerin
a
n
einer leichten bis mässigen posttraumatischen Arthrose im
oberen
sowie unteren linken
Sprunggelenk
bei
Status nach intra
artikulärer
Talushals
- und
Cuboidfraktur
links im August 2010 leide. In einer
wechselbelastenden, vorwiegend sitzenden, leichten bis mittelschweren
Tätigkeit ohne dauernd kniende oder
kauernde Tätigkeit
en
, ohne dauerndes Gehen auf unebenem Gelände oder Tätigkeiten auf Leitern, sei die Beschwerdeführerin ganztags arbeitsfähig (S. 5 f.).
Diese
Beurteilung
ist
aufgrund der Akten
nach
vollziehbar
und
blieb
ferner
auch von der Beschwerdeführerin unbestritten (
Urk.
1 S. 2)
.
Damit ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin trotz der Unfallfol
gen in der Lage ist, ganztägig eine leichte bis mittelschwere
angepasste Tätig
keit auszuüben.
4.2
Im Zeitpunkt
des Unfall
e
s war die Beschwerde
führerin
sowohl
bei der
Z._
AG als auch bei der
A._
GmbH
in einem
Teil
zeitpensum
angestellt. Das
Valideneinkommen
errechnete die Beschwerdegeg
nerin zu Gunsten der Beschwerdeführerin gestützt auf das höhere Einkommen bei der
A._
GmbH und rechnete dieses auf ein
Voll
zeitpensum
hoch, so dass im Jahr 2014 ein
hypothetisches
Valideneinkommen
von
rund
Fr.
47‘579.-- resultierte (
Fr.
33‘305.13 bei 70
%
=
Fr.
47‘578.75
bei 100
%
; vgl. hierzu
Urk.
8/324
S. 2 f.
).
Da die Beschwerdeführerin im
vorliegend massgebenden
Jahr 2014
(vgl.
Art.
19
Abs.
1
UVG
,
Urk.
8/306
)
keiner Tätigkeit mehr nachging und nicht genügend repräsentative DAP-Stellen gefunden wer
den konnten, ermittelte die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellenlöhne der LSE, wobei sie auf den standardisierten
Brutto
lohn für Frauen in einfachen Tätigkeiten
körperlicher oder handwerkli
cher Art
in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektor
s abstellte (LSE 2012, Tabelle TA1
, Total, Kompetenzniveau 1
, S. 35
). Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stun
den und der allgemeinen Lohnentwicklung in den Jahren 2013 und 2014
von
0.7
%
respektive
0.8
%
errechnete sie
ein hypothetisches Invalideneinkommen von
Fr.
52‘215
.
--
bei der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 100
%
(
Fr.
4‘112.
--
: 40 x 41.7 x 12 x 1.007 x 1.008
; vgl. hierzu
Urk.
2 S. 6,
Urk.
8/324 S.
2
).
Dieses Vorgehen der Beschwerdegegnerin
ist nach Akten- und Rechtslage nicht zu beanstanden und
wird
auch
von der Beschwerdeführerin
nicht bestritten (
Urk.
1 S. 2
)
.
4.3
Strittig ist vorliegend einzig die Höhe des gewährten Leidensabzuges.
Die B
eschwerdegegnerin gewährte
einen leidensbedingten Abzug von 10
%
(vgl.
Urk.
2 S. 7
), wogegen die Beschwerdeführerin – ohne nähere
Ausführungen
– einen
solchen
von 25
%
als a
ngemessen erachtete (
Urk.
1 S. 2
).
Die Anforderungen an
eine
leidensangepasste Tätigkeit anhand des von
Dr.
B._
erstellten Zumutbarkeitsprofils sind nicht ungewöhnlich hoch.
So ist namentlich der Umstand, dass die
Beschwerdeführerin
auf eine Tätigkeit ange
wiesen ist, die im Sitzen verrichtet werden kann und die Möglichkeit zu gele
gentlichen Positionswechseln bietet, im Hinblick auf den allein massgeblichen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
16 ATSG; BGE 134 V 64 E.
4.2.1) nicht abzugsrelevant (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom
3.
September 2012 E. 8).
Da d
ie
Beschwerdeführerin
als ganztags arbeitsfähig erachtet wird
,
fällt
auch
ein
Leidensa
bzug
aufgrund
einer
Teilzeitbeschäftigung
ausser Betracht
, zumal sich eine solche bei Frauen sogar lohnerhöhend auswirken kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3
0.
November 2012 E. 4.2.2).
Die
am 2
0.
August 1980
geborene Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt des allfäl
ligen Rentenbeginns erst 34-jährig, weshalb auch das Alter keinen
A
bzug zu rechtfertigen vermag. Die Beschwerdeführerin verfügt
in der Schweiz
über eine Niederlassungsbewilligung
C
(
Urk.
8/156 S. 2
). In ihrem Lebenslauf gibt die Beschwerdeführerin an, über sehr gute schriftliche und mündliche
Deuts
ch
kenntnisse
zu verfügen (
Urk.
8/156 S. 3
).
S
ie
war sodann
während vieler Jahre in der Arbeitswelt gut integriert.
D
ie Anzahl Dienstjahre
ist
vorliegend unbe
achtlich, vermag mit Blick auf das tiefste Anforderungsniveau die lange Betriebs
zugehörigkeit keinen Abzug zu rechtfertigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom
4.
Oktober 2013 E.
4.1).
Nach dem Gesagten erscheint ein Abzug von 10
%
aufgrund der verbliebenen, unfallkausalen Beeinträchtigungen am linken Fuss
als angemessen. Gründe, welche einen höheren Abzug rechtfertigen würden, sind
– wie soeben aufge
zeigt -
nicht ersichtlich und wurden auch nicht substantiiert geltend gemacht. Damit resultiert ein hypothetisches Invalideneinkommen in der Höhe von
rund
Fr.
46‘994
.--
(
Fr.
52‘215.--
x 0.9).
4.4
Wird das
Valideneinkommen
von
Fr.
47‘579.
--
dem Invalideneinkommen von
Fr.
46‘99
4
.
--
gegenübergestellt, resultiert
eine Erwerbseinbusse von
Fr.
585
.--, was einem
nicht rentenbegründenden
Invaliditätsgrad von
1.23
%
entspricht.
Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.