# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 93f98c75-2e3f-44bd-a59a-ea8a5f3e8cf2
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren 1954 und
ohne Berufsabschluss,
war
nach
der
Einreise in die Schweiz im März 1986 bis auf eine Phase
der Arbeitslosigkeit als Gipser tä
tig
,
zuletzt
ab
Januar 2002
vollzeitlich
bei der
Firma Y._
. Nachdem er ab 1
7
.
Februar 2012
krankgeschrieben war (Urk.
12/16/2), meldete
er
sich am 12.
Juni 2012
wegen
Asthma
, Rückenbeschwerden, Gic
ht und Gelenkbeschwerden (Knie
)
bei der Invalidenversicherung zum
Leistungs
be
zug
an
(Urk. 12/3)
. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog
nebst
eine
m
Auszug aus de
m individuellen Konto (IK, Urk.
12/14) die Akten
des
Krankentaggeld- (Urk.
12/16, Urk.
12/44)
und
Unfallversicherer
s
(Urk.
12/19) bei
.
Zudem
holte
sie
Auskünfte
des Arbeitgebers (Urk.
12
/17)
sowie
Arztberichte
(Urk.
12/20, Urk.
12/22-26) ein
u
nd
gab beim
Zentrum Z._
ein polydisziplinäres Gut
ac
hten in Auftrag, welches am 21.
Juni 2013 (Urk.
12/40) erstattet wurde. Ge
stützt darauf
sprach
die IV-Stelle
dem Versicherten
nach durchgeführtem
Vor
bescheidverfahren
(Urk. 12/48, Urk. 12/50, Urk. 12/56, Urk. 12/61) mit Verfü
gungen vom 11. und 14. Februar 2014 (Urk. 2/1-2) ab 1. Februar 2013 eine
Viertelsrente
basierend auf einem Invaliditätsgrad von 49 % zu.
2.
Hiergegen erhob
X._
am 11.
März 2014 Beschwerde (Urk.
1) und be
an
tragte, die angefochtenen Verfügungen vom 11.
und 14.
Februar 2014 seien aufzuheben und ihm sei eine volle Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei ein neues psychiatrisches Gutachten an
zuordnen.
M
it Zuschrift vom 25. März 2014 (Urk.
7)
reichte er
eine Stellungnahme der
behandelnden Psychiaterin (Urk.
8)
zum
Z._
-Gutachten
zu den Akten. Die IV-Stelle schloss in ihrer Be
schwerdeantwort vom 29.
April 2014 (Urk.
11) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer
tags darauf
zur Kenntnis gebracht wurde
(Urk. 13)
.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung
ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
windbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig
kei
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegnerin
stellte sich
im
angefochtenen
Entscheid
(Urk. 2) auf den Standpunkt
, der
Beschwerdeführer
sei
in seiner angestammten Tätigkeit als Gipser seit
dem
17.
Februar 2012
nicht mehr
arbeitsfähig
.
A
b Ablauf des
Warte
jahres
könne er
jedoch
i
n einer
vollzeitlich ausgeübten
Verweisungstätig
keit
eine
Leistung von 80
% erbringe
n
und damit
ein
en
Verdienst
erzielen
, wel
cher
49 %
unter dem
Validen
einkommen
liege
. Damit stehe ihm
ab 1.
Februar 2013 eine
Viertelsrente
zu.
An diese
m
Standpunkt
hielt
die Beschwerdegegnerin
in ihrer Beschwerdeantwort
(Urk. 11)
fest
.
2.2
Dagegen br
achte der Beschwerdeführer vor,
auf
den
in verschiedener Hinsicht mangelhaften
psychiatrische
n Teil des
Z._
-G
utachten
s
könne
nicht abgestellt werden
. Unter
Berücksichtigung sämtlicher somatischer und psychischer Be
schwer
den
sei von einer
100%igen
Arbeitsunfähigkeit auszugehen,
anderenfalls
sei eine neue und in Bezug auf die psychische Problematik gründliche Begut
achtung durch eine an
dere Gutachterstelle anzuordnen
. Selbst wenn jedoch die bestehende psychische Problematik ausser Acht gelassen werde,
könne
die
Rest
arbeitsfähigkeit
aufgrund der
multiplen
(somatischen)
Einschränkungen wirt
schaftlich nicht
verwertet werden
. Falls
dennoch angenommen werde, dass eine Tätigkeit in Frage komme,
müsse das Invalideneinkommen gestützt auf die zahlreichen und erheblichen Einschränkungen im
Tätigkeitsspektrum
nach Reduktion des angeblich zumutbaren Leistungspensums von 80 % noch um min
destens 40 % reduziert werden, womit der Invaliditätsgrad bei mindestens 62 % liege (
Urk. 1 S. 4 ff.
).
3.
3.1
Die ab
22. Oktober 2012 behandelnde
Dr.
med.
A._
, Fachärztin für Psy
chi
atrie und Psychotherapie,
hielt
im
Bericht an die Hausärztin vom 3. Dezem
ber 2012 (Urk. 12/22
/10-11)
anamnestisch fest
, der Beschwerdeführer habe einen erhöhten Blutdruck und leide seit zirka 10 Jahren auch an Asthma bron
chiale. Seit der Kindheit bestünden Lungenschwierigkeiten, welche stationär be
handelt worden seien und dazu geführt hätten, dass
er
in Ex-Jugoslawien
nach drei Monaten aus dem Militärdienst entlassen worden sei. Wegen des frühen Ver
lusts des Vaters
im Alter von sieben
Jahren
habe
d
er
Beschwerdeführer
eine sehr schwere Kindheit gehabt.
Er habe die Mutter auf dem Bauernhof unterstüt
zen müssen, da diese keine Rente bekommen habe.
Nach zwei Autounfällen
in den Jahren
1987 und 1988 mit Schädelhirntrauma und Prellungen habe
d
er
Beschwerdeführer
längere Zeit Symptome einer posttraumatischen
Belastungs
störung
verzeichnet.
Die
aktuellen Probleme hätten vor acht Monaten mit der Arbeitsunfähigkeit begonnen.
De
r
Beschwerdeführer
sei zunehmend traurig und ängstlich beziehungsweise vergesslich geworden.
Er sei inzwischen sehr nervös, angespannt und psychisch wenig belastbar. Er habe zunehmend Ein- und Durchschlafstörungen entwickelt und sei dementsprechend am nächsten Tag erschöpft. Er fühle sich im Alltag überfordert, habe Selbstwert und Selbstver
trauen verloren und werde durch chronische Rückenschmerzen geplagt.
Zum psychopathologischen Status führte Dr.
A._
aus, der Beschwerdeführer
sei bewusstseinsklar und
allseits orientiert. Auffassung, Aufmerksamkeit und Konzentration seien leicht herabge
setzt, die Intelligenz sei durchschnittlich. Er sei im formalen Denken leicht verlangsamt und auf seine Beschwerden einge
engt, grübelnd und misstrauisch. Es seien weder inhaltliche Denkstörungen noch Sinnestäuschungen
explorierbar
. Der Beschwerdeführer sei in der Stim
mung depressiv, ängstlich, affektarm bis affektlabil, psychomotorisch ruhig. Es bestehe keine Selbst- oder Fremdgefährdung, jedoch ein sozialer Rückzug.
Dr.
A._
diagnostizierte in ihrem
Fachbereich eine mittelgradige bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (
ICD-10
F32.11, F32.2) und einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung C
luster-Gruppe C (ICD-10 F60.5).
Aus rein psychiatrischer Sicht
bestehe
aktuell für
die
zuletzt ausgeübte Tätigkeit als
Gipser
eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %
. Für eine
seiner
körperlichen Behin
derung
angepasste Tätigkeit
sei
der Beschwerdeführer
rein theoretisch
zu
30 %
arbeitsfähig
(Arbeit in geschütztem Rahmen).
3.2
3.2.1
Im
Z._
-Gutachten
vom 21. Juni 2013 (
Urk. 12/40
/1-29
), beruhend auf inter
nistischen
(S. 17 ff.)
, o
rthopädisch-
traumatologischen
(
S. 20 f.; vgl. auch
Teil
gutachten
vom 10. April 2013, Urk. 12/40/30-38)
,
psychiatrischen
(
S. 21; vgl. auch
Teilgutachten vom 9. Mai 2013, Urk. 12/40/39-45)
und
pneumologischen
(
S. 22; vgl. auch
Teilgutachten vom 28. Mai 2013,
Urk. 12/40/46-50)
Untersu
chungen
,
stellten die
Sachverständigen
die
folgenden Diagnosen
(S.
22
f.):
Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
Mittelschwere bis schwere COPD mit koexistierendem Asthma bron
chi
ale
Panvertebrales Schmerzsyndrom mit/bei fixierter
BWS-Hyperkypho
sko
liose
, fortgeschrittene
r
thorakale
r
und präsakrale
r
Osteochondrose
, Spondylose, rumpfmuskulärem Globaldefizit
Innenmeniskopathie
und retropatellare
Chondromalazie
rechtes Knie
gelenk
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (
ICD-10
Z60.0)
Adipositas
Benigne Prostatahyperplasie
Verdacht auf Colon
irritabile
bei bekannter leichter
Sigmadivertiku
lose
Arterielle Hypertonie (behandelt)
Verdacht auf Baker-Zyste (klinisch aktuell nicht manifest)
Verdacht auf
Thalassämia
minor
Spezifische Residuen in den Oberlappen (im Röntgenthorax)
3.2.
2
In ihrer Beurteilung führten die Gutachter aus (S. 24)
,
aus psychiatrischer Sicht
bestünden
Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (
ICD-10
Z60.
0)
,
was
angesichts der gravierenden somatischen Krankheiten verständ
lich
sei
. Eine eigenständige affektive Erkrankung liege jedoch nicht vor. Der Beschwerdeführer sei ausreichend schwingungsfähig und zeige keine Einschrän
kungen im kognitiven Bereich. Ausser einer gewissen Affektlabilität bestünden keine Funktionsstörungen. Es werde von einer ausreichenden emotionalen Kompensationsmöglichkeit ausgegangen. Im Gegensatz zur behandelnden Psy
chiaterin seien weder anamnestisch noch aktuell Hinweise für eine
höhergradige
depressive Episode gefunden worden. Entsprechend könne die von
ihr
attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollzogen werden. Aus psychiatrischer Sicht be
stehe eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit
(vgl. im Einzelnen psychiatrisches
Teilgutachten vom 9. Mai 2013,
Urk. 12/40/39-45)
.
A
ufgrund der
pneumologischen
und orthopädischen Symptomatik sei de
m
Be
schwerdeführer
die Tätigkeit
als Gipser nicht
zumutbar
.
Für eine
diesen Leiden
angepasste Tätigkeit
bestehe jedoch eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (volles Pensum mit Leistungsminderung von 20 %, vgl. S. 25 Mitte)
. Zumutbar
seien körperlich leichte, rückenschonende Tätigkeiten
in
Wechse
lbelastung (keine
Ar
beiten in statisch belastenden Zwangshaltungen wie vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend und kauernd; keine repetitiven Bewegungsanforderungen an den Rumpf; Heben, Trage
n und Bewegen von Lasten bis zehn Kilogramm
; keine Arbeiten längerfristig nur stehend [Limit zirka eine Stunde]; vorzugsweise überwiegend sitzende Arbeiten mit der Möglichkeit, in freiem Ermessen gele
gentliche Pausen zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen einlegen zu kön
nen
).
Aus
pneumologischer
Sicht seien leichtere Arbeiten unter lufthygienisch akzeptablen Bedingungen anstandslos möglich. Wegen der
Pollakisurie
bei
Prosta
tahyperplasie
sollte eine Toilette in der Nähe des Arbeitsplatzes
vorhan
den sei
n
(S. 24)
.
3.
3
Auf Anfrage
des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers nahm Dr.
A._
am 24. März 2014
(Urk. 8)
zum
psychiatrischen Teil
des
Z._
-G
utachten
s
Stel
lung
. Sie
erklärte,
im Zeitpunkt der
Untersuchung durch Dr.
B._
vom
8. Mai 2013
sei
bereits seit sechs Monaten
eine Behandlung
mit Antidepressiva
erfolgt
.
Es sei wohl möglich, dass es
–
wie von ihr erwartet
–
zu einer leichten Besserung der Antriebs- und Stimmungslage gekommen sei beziehungsweise dass die Symptome einer schweren depressiven Episode nicht mehr präsent gewesen seien.
Nach
Kommentierung der
gutachterlichen Ausführungen konsta
tierte sie,
aus rein psychiatrischer Sicht bestehe derzeit eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % als Gipser und eine solche von 50 % für eine angepasste Tätigkeit
. Die Merkmale einer Persönlichkeitsstörung hätten sich in der aktuellen Lebens
krise (körperliche Erkrankung, Arbeitsunfähigkeit) soweit zugespitzt, dass der Beschwerdeführer weiterhin in regelmässiger psychiatrischer und psychothera
peutischer Behandlung sei. Es sei auch notwendig geworden, die antidepressive Medikation zu optimieren. Sie wolle
aber
festhalten, dass sie in erster Linie die Therapeutin des Patienten sei und ihre Stellungnahme durch diesen Umstand geprägt sei. Es sei auch klar, dass die Persönlichkeitsstörung nicht im Rahmen einer Untersuchung zu diagnostizieren sei. Es handle sich jedoch sicher um einen psychisch kranken Mann, der sich über Jahre nur auf die Arbeit kon
zentriert und sich nur dadurch seelisch über Wasser gehalten habe.
4.
4.1
Das
Z._
-Gutachten erfüllt die Anforderungen an eine beweiskräftige medizi
nische Entscheidungsgrundlage
(E. 1.4)
.
Es
ist für
die
strittige
Frage nach
dem
Gesundheitszustand
des Beschwerdeführers
und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
umfasse
nd, be
ruht auf
eingehenden
fachärztlichen
Untersu
chun
gen, b
erücksichtigt die
relevanten
Vorakten
wie auch
die geklagten Be
schwerden und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Verhältnisse und in der Begründung der Schlussfolgerungen ein. An
hand der Aktenlage ergeben sich keine Anh
altspunkte dafür, dass die
Sachverständigen
entscheid
wesentliche
Tatsa
chen nicht berücksichtigt hätten
oder nich
t lege
artis
vorgegangen wären.
4.2
Gestützt
auf die Expertise des
Zentrums Z._
steht fest, dass der Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht in einer den körperlichen (
pneumologischen
und orthopä
dischen) Einschränkungen angepassten Tätigkeit
entsprechend
dem gutachter
lich
festgelegten
Belastungsprofil (E. 3.2.
2
) bis auf eine 20%ige
Leistungsmin
derung
uneingeschränkt arbeitsfähig ist. Dies wurde
beschwerdeweise
auch nicht in Frage gestellt
und wird durch die Bescheinigung
vom
9.
Juli 2012
von Hausärztin
Dr.
med.
C._
, Allgemeine Innere Medizin FMH, die nicht nur in der angestammten, sondern auch in einer Verweistätigkeit eine Arbeitsunfähig
keit von 100
%
attestierte (
Urk.
12/22/1-2), auch nicht in Zweifel gezogen,
ermangelt
diese
Beurteilung
doch
jeglicher Begründung
.
4.3
4.3.1
Strittig und zu prüfen ist dagegen,
ob der Beschwerdeführer
aus psychischen Gründen
zusätzlich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist.
4.3.2
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers
kann auch
in Bezug auf sein
en psychischen Gesundheitszustand
auf
die Expertise des
Zentrums Z._
abgestellt werden.
Dr.
B._
legte
in ihrem
Teilgutachten
vom 9. Mai 2013 (Urk. 12/40/39-45)
unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden und der von ihr erhobe
nen Befunde
nachvollziehbar und schlüssig dar, dass
von psychiatrischer Seite keine Arbeitsunfähigkeit besteht
.
4.3.3
Die vom Beschwerdeführer (Urk. 1 S.
4-7)
und von Dr.
A._
(Urk. 8)
in ver
schiedener Hinsicht
erhobene
Kritik
greift nicht.
Der Rüge, die
psychiatrische
Untersuchung sei von nur kurzer Dauer gewesen (Urk. 1 S. 4 unten),
ist entgegenzuhalten, dass es praxisgemäss für den
Aussa
ge
gehalt
eines medizinischen Gutach
tens nicht auf die Dauer der
Exploration
ankommt. Zwar muss der zu betrei
bende zeitliche Aufwand der Fra
gestellung und der zu
beurteilenden Pathologie angemessen sein. Z
uvorderst hängt der Aussagegehalt einer Expertise aber d
avon ab, ob sie inhaltlich voll
ständig und im Ergebnis schlüssig ist (Urte
il des Bundesgerichts 8C_66
2/2014 vom 12.
No
vember 2014 E. 8)
. Dies trifft
vorliegend zu, zumal der Beschwer
deführer
gegen
über
Dr.
B._
erklärte, alle seine Beschwerden seien vollständig erfasst
(
G
utachten
S.
42 oben)
.
Der im vorliegenden Verfahren geäusserten ge
genteili
gen Darstellung (Urk. 1 S. 7 M
itte) ist
ebenso
wie dem Vorhalt der fehlenden Einholung
fremdanamnestische
r
Auskünfte bei
der behandelnden Psychiaterin (Urk. 1 S. 5)
nichts abzugewinnen.
Denn im Rahmen der psychiatrischen Begut
achtung ist grundsätzlich nicht eine Fremdanamnese entscheidend, sondern die klinische Untersuchung in Kenntnis der Anamnese (Urteil des Bundesgerichts 8C_
808/2012 vom 2
1.
Dezember 2012 E. 3.3.3).
Soweit
beschwerdeweise
eine
„auffällige“
Vorgeschichte
(schw
ierige Kindheit wegen Verlust des Vaters im Alter von sieben Jahren;
langer Schulweg und unregelmässiger Schulbesuch, wobei der Beschwerdeführer
–
laut Darstellung seines Rechtsvertreters
–
abends auf dem Heimweg Ängste gehabt haben soll;
Entlassung aus dem
regulär 15 Monate dauernden
Militärdienst drei Monate nach dessen Beginn wegen Lungenbeschwerden; Autounfall mit anschliessen
den Symptomen einer posttr
aumatischen Belastungsstörung
)
ins Feld
ge
führt und
geltend
ge
macht
wird
, die psychischen Probleme hätten sich über die Jahre verfestigt (Urk. 1 S. 5, Urk. 8), erweist sich dies als
unbehelflich
.
Denn im Gegensatz dazu hielt
Dr.
B._
fest, dass der Beschwerdeführer
von einer materiell knappen und entbehrungsreichen Kindheit und Jugend auf dem Land in Kroatien bei vaterlosem Haushalt berichtet, jedoch aus dieser Zeit wie auch aus dem Erwachsenenleben keine seelischen Beeinträchtigungen geschildert habe (S. 43 Mitte).
Immerhin standen die fraglichen
Umständ
e
vor
der
Aufgabe der angestammten Tätigkeit im Februar 2012
einem vollzeitlichen
Arbeitsein
satz
während
Jahre
n
nicht entgegen.
Angesichts dessen, dass sich der Be
schwerdeführer vormals ausschliesslich über seine (berufliche) Leistung definiert haben soll (Urk. 1 S. 8), ist begreiflich, dass im Nachgang zum
durch die kör
perlichen Leiden
bedingten – faktischen – Verlust der Arbeitsstelle
Anpassungs
probleme
auftraten.
Unter diesen Umständen überzeugt die von Dr.
A._
im Dezember 2012 gestellte und im März 2014 bekräftigte Diagnose einer mittel
gradigen bis zuweilen gar schweren depressiven Episode nicht, zumal ihrem Bericht keine mit einem derart schweren psychischen Leiden einhergehenden objektive
n
Befunde zu entnehmen sind. Sodann steht auch die angeordnete bloss medikamentöse und lockere psychotherapeutische Behandlung (vgl. dazu
Urk.
12/40/40 oben) nicht im Einklang mit der von ihr postulierten Schwere des psychischen Leidens.
Der
Einschätzung
von Dr.
A._
fehlt es
denn auch
an einer
nachvollziehba
ren Begründung für die aus psychiat
rischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit. So
legte sie
in ihren Ausführungen
nicht dar, wie sich die von ihr erhobenen Befunde
– welche sich
zudem
mehrheitlich nicht wesentlich von den im
Teil
gutachten
von
Dr.
B._
(S. 41-43)
beschriebenen
unterscheiden –
kon
kret auf die Arbeitsfähigkeit auswirken und wie eine
dem angeblich krankhaften psychischen Leiden
angepasste Tätigkeit ausgestaltet sein sollte. In Anbetracht der ausführlichen
und breiten Raum einnehmenden Darstellung
der Anamnese
mit Angabe von Ereignissen, welche den
Beschwerdeführer stark belaste
n
sol
len, entsteht der Eindruck, dass sie sich bei der Einschätzung
de
r
beruflichen Leistungs
fähigkeit
mehr vom subjektiven Empfinden des Beschwerdeführers als von ihrem
objektiven
Eindruck leiten
liess
.
Dazu passt
, dass Dr.
A._
am 24. März 2014 (Urk. 8 S. 2 in
fine
) ausdrücklich erklärte, ihre Einschätzung sei durch die therapeutische Beziehung zum Beschwerdeführer geprägt. In diesem Sinne
sieht die Rechtsprechung vor,
dass Berichte behan
delnder Ärzte aufgrund der Verschiedenheit von Expertise und Therapie grund
sätzlich mit Vorbehalt zu würdigen sind, was auch für die therapeutisch tätige Psychiaterin mit ihrem besonderen Vertrauensverhältnis zum Patienten
gilt
(
vgl.
Urteil
des Bundesge
richts 9C_864/2
009 vom
2.
Dezember 2009 E.
3).
Hinzu kommt, dass die vom Beschwerdeführer gegenüber Dr.
B._
an
gegebene Behandlungsf
requenz (zirka einmal pro Monat,
Gutachten S. 40 oben)
und
der Umstand, dass
das verordnete Antidepressivum
(Citalopram) im von den
Z._
-Gutachtern erhobenen Medikamentenspiegel unterhalb des
Refe
re
nzbereichs
lag (Gutachten S. 18 und
43,
vgl. auch Urk.
12/40/51), nicht für einen erheblichen Leidensdruck respektive gegen ein gravierendes psychisches Leiden spricht.
Zusammengefasst
kann die von
Dr.
A._
postulierte
Arbeits
unfähig
keit aus psychischen Gründen nicht als überzeugend gewertet werden
.
Stattdes
sen ist
dem in beweismässiger Hinsicht umfassenden und in seinen Schlussfol
gerungen überzeugenden
fachärztlichen
Teilg
utachten
von Dr.
B._
der Vorzug zu geben
und davon auszugehen, dass von psychiatrischer Seite keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
vorliegt
.
Somit besteht entgegen der Auf
fassung des Beschwerdeführers (Urk. 1 S.
7 Ziff. 9
) kein Anlass zu
er
gän
zenden
medizinischen Abklärungen.
5
.
5
.1
Im
Weiter
en
brachte
d
er
Beschwerdeführer
vor,
die
Restarbeitsfähigkeit lasse sich
aufgrund der multiplen (somatischen) Einschränkungen
wirtschaftlich nicht verwerten
(Urk. 1 S. 7-9)
.
5
.2
Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleich
gewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf (BGE
110 V 273 E.
4b
). Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Dabei ist nicht von
realitäts
fremden
Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. An die Konkretisierung von
Ar
beitsgelegenheiten
und Verdienstaussichten sind jedoch rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforderungen zu stellen (
Urteil des Bundesgerichts
9C_830/2007
vom 29.
Juli 2008
, in: SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203 E.
5.1 mit Hin
weis). Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgeblich, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nut
zen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften
entspreche
n würden (AHI 1998 S. 287 E. 3b
, I
198/97). Der a
usgegli
chene Arbeitsmarkt (Art.
16 ATSG) umfasst auch sogenannte
Nischenarbeits
plätze
, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem so
zialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteil
des Bun
desgerichts 9C_95/2007 vom 29.
Aug
ust 2007 E.
4.3 mit Hinweisen; zum Gan
zen vgl. Urteil des Bu
ndesgerichts 9C_98/2014 vom 22.
April 2014 E. 3.1).
5.3
Die dem Beschwerdeführer
aus gutachterlicher Sicht
zumutbaren
Verweisungs
tätigkeiten
unterliegen nicht derart vielen Einschränkungen, dass sie der allge
meine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers ausgeübt werden kön
nen. Es gibt
durchaus
einfache Hilfstätigkeiten
wie zum Beispiel Kontroll-,
Sor
tier
-, Verpackungs- oder Montagearbeiten,
welche
die Möglichkeit zu gelegent
lichen Pausen und weitgehend freien Positionswechseln sowie einen ungehin
derten Zugang zu einer Toilette und lufthygienisch akzeptable
Bedingungen
bieten.
Auch das Alter des Beschwerdeführers spricht nicht gegen die Verwert
barkeit der Restarbeitsfähigkeit. Im m
assgebenden Zeitpunkt (vgl.
dazu
BGE 138 V 457 E.
3.3) der Erstattung des
Z._
-Gutachtens vom 21. Juni 2013 war der 1954 geborene Beschwerdeführer noch nicht 59 Jahre alt, wo
mit ihm eine be
ruf
liche Aktivitätsdauer von mehr als sechs Jahren verblieb.
Mit Blick darauf
, dass
die in Frage kommenden
Hilfsarbeiten keine lange
Einarbei
tungs
zeit
erfor
dern und der Beschwerdeführer in seinem bisherigen Berufsleben eine hohe Leistungsbereitschaft gezeigt hat (vgl. Urk. 8 S. 1 Mitte),
lässt auch das vorge
rückte Alter die Aussichten auf eine Anstellung als intakt erscheinen, zumal in zumutbaren Verweisungstätigkeiten bis auf ein
um 20 % reduziertes
Leistungs
vermögen
ein
e uneingeschränkte
Einsatzfähigkeit
besteht.
Unter Be
rücksichti
gung
der gesamten objektiven und subjektiven Umstände
kann dem
nach nicht von einem fehlenden Zugang des Beschwerdeführers zum ausgegli
chenen Arbeits
markt gesprochen werden.
6.
6.1
Zu prüfen bleibt, wie sich die
somatisch (
pneumologisch
und orthopädisch) bedingte Arbeitsunfähigkeit
in erwerblicher Hinsicht auswirkt.
6.
2
Die Beschwerdegegnerin berechnete
für das Jahr 201
3
anhand
eines
Einkom
mensvergleichs
(E.
1.
3
)
einen
Invaliditätsgrad von
49 %, indem sie einem gestützt auf die
Lohnangaben der
Firma Y._
(Urk. 12/17
/9-13 S. 3 Ziff. 2.11, Urk. 12/17/19-21
)
mit Fr. 78‘479.85 bezifferten
Valideneinkommen
einen Invalidenlohn von Fr. 40‘171.85 gegenüberstellte, welchen sie
auf der Basis
der Schwei
zerischen Lohnstrukturerhebung
(
LSE 2010, Tabelle TA1, Zentralwert von Fr. 4‘901.-- für Männer im Anforderungsniveau
4
)
und unter Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 20 %
für
die
d
em Beschwerdeführer zumutbare Leistungsfähigkeit von 80 % ermittelt hatte
(
Ein
kommensvergleich
vom
13. September 2013, Urk. 12/45; vgl. auch Urk. 2/1 S. 5).
6.
3
Hinsichtlich der
beiden Vergleichs
einkommen
monierte
der
Beschwerdeführer
(Urk. 1 S. 9)
einzig
die Höhe des
mit 20 % veranschlagten
Abzug
e
s vom
Invali
deneinkommen
. Er wandte ein, dieser müsse auf mindestens 40 % erhöht wer
den, wobei er
ausschliesslich
mit dem eingegrenzten Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten argumentierte.
6.4
Nach der Rechtsprechung hängt die Frage,
ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass
ein Tabellenlohn
herabzusetzen
ist
, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäf
tigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug unter Berücksichtigung aller jeweils in Bet
racht fallenden Merkmale auf 25
% zu be
grenzen ist (BGE 126 V 75 E.
5b).
Zu berücksichtigen ist
in diesem Zusammenhang
, dass
das
kantonale
V
ersiche
rungsgericht
sein
Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen darf und
diesfalls
Gegebenheiten darlegen muss, welche seine abweichende Ermessensausübung als nahel
iegender erscheinen lassen (BGE 126 V 75 E.
6 mit Hinweisen). Ein Abweichen ist grundsätzlich nur bei Unangemessenheit möglich (
BGE 137 V 71 =
Pra
2011 Nr.
91 E.
5.2
).
6.
5
Unter Berücksichtigung der im konkreten Fall zu würdigenden Umstände und im Hinblick darauf, dass der Abzug
vom Tabellenlohn
rec
htsprechungsgemäss höchstens 25
% betragen darf (
E. 6.4
),
ist der von der Beschwerdegegnerin
gewährte 20%ige Abschlag
nicht als unangemessen einzustufen. Damit wurde dem
aufgrund der somatischen Beeinträchtigungen eingeschränkten
Tätig
keitsspektrum
hinreichend Rechnung getragen. Weitere lohnmindernde Um
stän
de
wu
r
den nicht geltend gemacht und sind auch nicht erkennbar
.
So wer
den
Hilfsarbeiten auf dem massgebenden hypotheti
schen Arbeitsmarkt
grund
sätzli
ch altersunabhängig nachgefragt und d
ie Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor nimmt ab, je niedr
iger das Anforderungsprofil ist (Urteil
des Bundesgerichts
8C_361/2011
vom 20.
Juli 2011 E. 6
.5 f.
).
Ebenso wenig
recht
fertigt sich ein Abzug
unter de
n
Titel
n
„Nationalität/Aufenthaltskategorie“
res
pektive
„Beschäftigungsgrad“, da der Beschwerdeführer das
Schweizer Bürge
r
recht besitzt
(Urk. 12/5/1-2) und
– bei zwar reduziertem Rendement –
vollzeit
lich
einsatzfähig
ist (vgl. dazu
Urteil
des Bundesgerichts 8C_419/2012 vom 21.
September 2012 E.
3.1 f.).
6.6
Angesichts des anderweitig
–
zu Recht
–
nicht
beanstandeten
Einkommensver
gleichs
bleibt es
nach dem Ausgeführten
bei
eine
m Invaliditätsgrad von
49
%, was zur A
bweisung der Beschwerde führt.
7.
Die Gerichtskosten im Sinne von
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr.
800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.