# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1af6a7e6-0ad9-42aa-9ef2-a31610043821
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1963, war
als Geschäftsführer bei der
Z._
AG,
A._
(Urk.
9/5/2
), tätig und über diese im Rahmen einer Kollektivversicherung bei der
Helsana Versicherungen AG (Helsana)
gemäss dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (
KVG) für ein Krankentaggeld ver
sichert (vgl. Urk.
9/3
), als die
Z._
AG den Versicherten am 1
7.
April 2014 wegen einer seit dem
6.
Januar 2014 bestehenden Arbeitsunfähigkeit
bei der Helsana
zum Bezug von Krankentaggeld anmeldete (
Urk.
9/5/2). Die Helsana richtete dem Versicherten
vorerst
Taggeldleistungen aus und liess ihn kardiologisch und psychiatrisch begutachten (Urk. 9/43
44).
Mit Verfügung vom 1
7.
Dezember 2015 (
Urk.
9/48)
stellte
die Helsana
fest, dass dem Versicherten die Ausübung der angestammten Tätigkeit im Umfang eines Arbeitspensums von 100
%
zuzumuten sei, und verneinte einen
Anspruch auf Taggeldleistungen ab 1
7.
März 201
5.
Dagegen erhob der Versicherte am
1
4.
Januar 2015
Einsprache (Ur
k.
9/53), worauf die Helsana den Versicherten erneut kardiologisch und psychiatrisch begutachten liess (
Urk.
9/67-68). In teil
weiser Gutheissung der Einsprache des Versicherten sprach die Helsana dem Versicherten mit Entscheid vom 2
9.
Juni 2015 (
Urk.
9/76 =
Urk.
2
/1
)
für die Zeit bis
1
6.
März 2015 die vollen Taggeldleistungen, für die
Zeit
vom 1
7.
März bis 1
6.
April 2015
solche für eine Arbeitsunfähigkeit
von 50
%
und vom
1
7.
April bis 1
6.
Mai 2015 solche
für eine Arbeitsunfähigkeit
von 25
%
zu und verneinte einen Anspruch auf Taggeldleistungen für die Zeit ab 1
7.
Mai 201
5.
2.
Am
1.
September 2015 erhob der Versicherte
Beschwerde
(
Urk.
1)
gegen den
Einspracheentscheid
vom 2
9.
Juni 2015
(
Urk.
2/1) und beantragte, dieser sei
teilweise
aufzuheben
und
ihm
seien auch
für die Zeit ab 1
6.
März 2015 gestützt auf die Beurteilung seines behandelnden Psychiaters die vollen
Taggeldleistun
gen
zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 1)
.
Mit Beschwerde
antwort vom
1
5.
September 2015 (
Urk.
8)
bean
tragte die
Helsana di
e Abwei
sung der Beschwerde,
soweit
dar
auf einzutreten sei.
Mit
Eingabe vom 2
9.
Juni 2016 (
Urk.
11) reichte der Beschwerdeführer ein weiteres psychiatrisches Gutachten (
Urk.
12) ein. Dazu nahm die Beschwerdegegnerin am 1
1.
Juli 2016 Stellung (
Urk.
15). Eine Kopie dieser Eingabe wurde dem Beschwerdeführer am 1
2.
Juli 2016 (
Urk.
16) zugestellt.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss Art. 67 Abs. 1 KVG kann, wer in der Schweiz Wohnsitz hat oder erwerbs
tätig ist und das 15., aber noch nicht das 65. Altersjahr zurückgelegt hat, bei ei
nem Versicherer nach Art. 68 KVG eine Taggeldversicherung abschliessen. Diese kann von Arbeitgebern für sich und ihre Arbeitnehmer und Arbeitneh
merinnen als Kollektivversicherung abgeschlossen werden (Art. 67 Abs. 3
lit
. a KVG).
1.2
Art.
72
Abs.
1 KVG bestimmt, dass der Versicherer mit dem Versicherungs
nehmer das versicherte Taggeld vereinbart, und dass die Deckung auf Krankheit und Mutterschaft beschränkt werden kann. Gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung entsteht der Taggeldanspruch, wenn die versicherte Person mindestens zur Hälfte im Sinne von Art. 6 ATSG arbeitsunfähig ist. Bei teilweiser Arbeitsunfä
higkeit wird ein entsprechend gekürztes Taggeld während mindestens 720 Tagen innerhalb von 900 Tagen geleistet (
Art.
72 Abs. 4 KVG in Verbindung mit
Art.
72 Abs. 3 KVG). Reg
lementarisch kann jedoch schon bei einer Arbeits
un
fähigkeit von unter 50 % ein Taggeldanspruch statuiert werden (vgl. Art. 73 Abs. 1 KVG).
1.3
Gemäss dem sich bei den Akten befindenden
Nachtrag
vom
2
1.
April 1986
zum Kollektivv
ersicherungsvertrag
(Urk. 9/1
/5
) vereinbarten die
Z._
AG und die Beschwerdegegnerin (vormals:
Artisana
Versicherungen AG)
für da
s gesamte Personal der
Z._
AG
ein K
rankentaggeld in der Höhe von
9
0 % des versi
cherten Verdienstes
ab dem
1.
Tag ohne Wartefrist und von 100
%
ab dem 3
1.
Tag
für
eine Leistungsdauer von 720
Tagen
(
vgl.
Urk.
9/9
).
1.4
Gemäss
Art.
13.1 in Verbindung mit
Art.
18.3 der Allgemeinen
Versicherungs
bedingungen
für die Helsana Business
Salary
Kollektiv-Taggeldversicherung (nachfolgend: AVB;
Urk.
9/3), welche
durch Übernahme Ver
tragsbestand
teil wurden,
ist bei einer nachgewiesenen Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25
%
ein anteilsmässig dem Grad der Arbeitsunfähigkeit entsprechendes Taggeld aus
zurichten. Demzufolge haben die Vertragsparteien von der
in
Art.
72
Abs.
2 KVG vorgesehenen Möglichkeit, ein Taggeld für eine Arbeitsunfähigkeit unter 50
%
zu versichern, Gebrauch gemacht.
1.5
Die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG; in Kraft seit 1. Januar 2003) sind auf die Kranken
versicherung anwendbar, soweit das KVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht (Art. 1 Abs. 1 KVG).
Arbeitsunfähigkeit nach Art. 6 ATSG ist die durc
h eine Beeinträchtigung der kör
perlichen, geistigen oder psychischen
Gesun
dheit bedingte, volle oder teil
weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zu
mutbare Tätigkeit in einem ande
ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksich
tigt. Taggeldleistungen nach KVG erfolgen daher zunächst unter der Vorgabe einer
bloss vorübergehenden Unfähig
keit, die angestammte Tätigkeit zu verse
hen. Diese tä
tigkeitsspezifische Überbrückungsfunktion entfällt erst, wenn fest
steht, dass eine Rückkehr in die bisherige Arbeit nicht mehr möglich sein wird (BGE 129 V 46
0 E
. 4.2; RKUV 2000 Nr. U 366 S. 92, U 104/99;
Urteil des Bun
desgerichts K 224/05
vom 29. März 2007 E
. 3.1.1
f.).
1.6
Nach der Rechtsprechung ist u
nter relevanter A
rbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG
eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fal
len
de gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle (Urteile des Bundesgerichts 9C_276/2010
vom 2. Juli 2010 E. 3.3, 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1 und
9C_368/2008 vom 1
1.
September 2008 E.
2
je
mit Hinweisen).
Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsun
fähigkeit, ohne dass der seinerzeitige Arbeitgeber die Leistungseinbusse bemerkt hätte, genügt nicht (Urteil
e des Bundesgerichts 8C_41/2011 vom 17. Mai 2011 E. 2.2 und
B
5/06 vom 4. Februar 2008 E. 3.3
).
1.7
Nach der
Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_74/2007) ist die Defi
nition der
A
rbeitsunfähigkeit gemäss Art. 6 ATSG
die gleiche wie unter dem KUVG, weshalb
der
bisherige
n
Rechtsprechung zu den einzelnen
Begriffsele
menten
auch unter dem neuen Recht G
ültigkeit zukommt, insbesondere dieje
nige zum Begriff der Arbeitsunfähigkeit
(BGE 128 V 149 E.
2a S.
152; RKUV 1998 Nr. KV 45 S. 430, BGE 114 V 281 E. 1c
, 111 V 235 E.
1b S. 239
)
,
diejenige
zur Bestimmung des Grades der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit
(
BGE 114 V 281 E. 1c, 111 V 235 E. 1b
)
sowie
diejenige
zur Zumutbarkeit eines Berufs
wechsels bei dauernder Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Tätigkeitsgebiet auf Grund des Gebotes der Schadenminderung
(
BGE 114 V 281 E. 1d
und E. 3a
).
1.
8
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die
Beschwerdegegenerin
ging im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 2
9.
Juni 2015 (
Urk.
2/1) davon aus, dass gestützt auf das
bidisziplinäre
psychi
atrische und kardiologische Gutachten der Ärzte der
B._
vom 2
0.
April 2015 (
Urk.
9/67-68) davon auszugehen sei, dass ab
7.
Oktober 2014 eine vollständige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner bisherigen Tätigkeit bestanden habe (S. 8). Da die Ärzte der
B._
jedoch im Sinne eines Kompromisses einen Einstieg mit einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
und mit einer weiteren Steigerung
der Arbeitsfähigkeit
in monatlichen Schritten
von 25
%
empfohlen
hätten
(S. 7),
sei dem Beschwerdeführer
bis 1
6.
März 2015 ein
volles Taggeld
, vom 1
7.
März bis 1
6.
April 2015 ein solches für eine Arbeitsunfähigkeit von 50
%
, vom 1
7.
April bis 1
6.
Mai 2015 ein solches für eine Arbeitsunfähigkeit von 25
%
zuzusprechen
und es
seien die Taggeldleistungen per
1
7.
Mai 2015
einzustellen
(S. 9). Auf das psychiatrische Gutachten von
Dr.
C._
vom 1
8.
Juni 2016 (
Urk.
12)
könne
nicht
abgestellt werden
, weil
dieses nicht
den streitigen Zeitraum betreffe (
Urk.
15).
2.2
Der Beschwerdeführer bringt
hiegegen
vor, dass auf die Beurteilung seines behandelnden Arztes,
Dr.
D._
, vom 1
6.
Juni 2015 (
Urk.
9/73) beziehungsweise
auf
das psychiatrische Gutachten von
Dr.
C._
vom 1
8.
Juni 2016 (Urk. 12) abzustellen sei (
Urk.
1 S. 3,
Urk.
11),
welche ihm Arbeitsunfähigkeiten von 100
%
in seiner bisherigen Tätigkeit
und
von 80
%
in
einer
angepassten Tätig
keit
attestiert hätten, weshalb ein Anspruch auf ein volles Taggeld
auch
ab 1
7.
März 2015 ausgewiesen sei
.
3.
3.1
Im Folgenden ist der für den streitigen Taggeldanspruch ab 1
7.
März 2015 massgebende medizinische Sachverhalt zu prüfen.
3.2
Mit Bericht vom 1
4.
Januar 2014 (
Urk.
9/4) stellt
Dr.
med.
E._
, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, fest, dass eine gleichentags durchgeführte stressechokardiographische Untersuchung keine Hinweise auf eine Belastungsinsuffizienz und für eine Myokarditis ergeben habe, und dass keine relevanten
Arrhytmien
im AICD
(
automatic
implantable
cardioverter-defibrilla
tor
; implantierbarer
Kardioverter
-Defibrillator
; ICD)
aufgezeichnet worden seien (S. 2).
3.3
Dr.
med.
F._
, Fachärztin für Allgemeinmedizin, erwähnte in ihrem Bericht vom 2
9.
August 2014 (
Urk.
9/30), dass der Beschwerdeführer durch
eine koronare Herzkrankheit und einen
Zustand nach Herzinfarkt
sowie
durch Depressionen und durch eine Konfliktsituation an seinem Arbeitsplatz in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtig werde. Seit dem
6.
Januar 2014 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
.
3.4
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof.
Dr.
med.
H._
, Facharzt für Neurologie,
B._
,
diagnostizierten in ihrem
psychiatrischen
Gutachten vom 2
6.
November 2014 (
Urk.
9/43) eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (S. 8) und erwähnte
n
, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben seit ungefähr zwei Jahren unter depressiven Verstimmungen, Ängsten, thorakalen
Engegefühlen
, Panikattacken, Schlafstörungen, Antriebsreduktion und sozialem Rückzug leide. Eine fachärztliche psychiatrische Behandlung
habe
bisher
nicht stattgefunden
. Der Beschwerdeführer leide unter einer Anpassungsstörung mit einer
residuellen
,
leichtgradigen
depressiven Störung im Zusammenhang mit einer belastenden beruflichen Situation, welche sich in den letzten Wochen erheblich gebessert habe.
Insbesondere spreche
das
Absetzen der
anti
depressiven Medikation durch den Beschwerdeführer
gegen die Annahme einer
schwerergradigen
Depression. Die diagnostischen Kriterien für eine affektive Störung im Sinne einer depressi
ven Episode oder für eine Angsterkrankung seien nicht erfüllt (S. 9).
Eine ausführliche Exploration der Gestaltungsmöglichkeiten des Alltags habe ergeben, dass es dem Beschwerdeführer
- abgesehen von
leichte
n
Einschrän
kungen
-
durchaus gelinge, seinen Alltag den Bedürfnissen entsprechend zu gestalten, seinen Interessen und Hobbys nachzugehen
und soziale Kontakte zu pflegen. Eine
Arbeitsunfähigkeit
lasse sich
aus psychiatrischer Sicht
daher
nicht mehr begründen. In der bisherigen Tätigkeit und in jeglicher damit vergleich
baren Tätigkeit bestehe
vielmehr
eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
(S. 10)
3.5
Dr.
med.
I._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Kardi
o
logie,
und Prof.
H._
,
B._
, stellten in ihrem
kardiologischen
Gutachten vom
2.
Dezember 2014 (
Urk.
9/44) die folgenden Diagnosen (S. 6):
koronare
Eingefässerkrankung
mit/bei:
Status nach inferiorem STEMI
(
ST-elevation
myocardial
infarction
; Herzinfarkt)
mit PTCA
(
Perkutane
transluminale
koronare
Angioplas
tie
)
des RCA/RPLS-Abgangs vom Mai 2006
Status nach Laienreanimation bei Kammerflimmern im Rahmen des Infarktgeschehens vom Mai 2006
kardiovaskuläre Risikofaktoren: arterielle H
ypertonie,
Dyslipidämie
, Nikoti
nkonsum
vasospastische
Angina mit:
Status nach Kammerflimmern vom März 2008 am Ehesten im Rah
men ei
ner
vas
ospastischen
Angina mit ischämischem Trigger
insignifikante Koronarsklerose mit gutem Langzeitresultat nach RCA-
Stenting
positives Hyperventilations-EKG vom 1
3.
März 2008
Status nach sekundärer prophylaktischer Implantation
eines ICD (Defibrillators)
vom 1
9.
März 2008
Status nach ICD-Systemwechsel bei Elektrodenbruch und
Batterieer
schöpfung
vom
4.
Juli 2012
Status nach Wundrevision und Blutstillung am
5.
Juli 2012
ICD-Nachkontrolle vom 2
9.
Juni 2014 ohne Kammertachykardien oder Flimmerepisoden
hypertensive
Herzkrankheit mit/bei:
konzentrisch hypertropher linker
Vetrikel
mit normaler systolischer Funktion vom März 2008
aktuell regelrechter B
lutdruck
-Kontrolle
Übergewicht
Sie führten aus, dass
bezüglich der koronaren Herzkrankheit gegenwärtig ein stabiler Verlauf bestehe. Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers sei es
nach der ICD-Implantation zu keinen ventrikulären
Tachyarrhytmien
gekomme
n. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Implantation eines Defibrillators beim Beschwerdeführer Angst und Depre
ssionen ausgelöst habe (S. 7).
Diesbe
züglich sei ein psychiatrisches therapeutisches Vorgehen angezeigt.
Aus kardialer und internistischer Sicht bestehe bei erhaltener linksventrikulärer Funktion nach Herzinfarkt keine Herzinsuffizienz oder anderweitige namhafte kardiale Limitation, weshalb eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten und in jeglicher vergleichbaren Tätigkeit bestehe (S. 8).
3.6
Dr.
med.
J._
, Facharzt für
Gynäkologie und Geburtshilfe
, Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin,
attestierte
in seiner Stellungnahme vom
1
6.
Dezem
ber 2014 (
Urk.
9/46) eine vollständige Arbeitsfähigkeit in der angestammten T
ätigkeit ab dem
7.
Oktober 201
4.
3.7
Dr.
F._
führte in ihrer Stellungnahme vom 1
3.
Januar 2015 (
Urk.
9/53/2) aus, dass sich der Gesundheitszustand des Bes
chwerdeführers seit Oktober 2014 stark
verschlechtert habe. Der Beschwerdefüh
r
er leide unter zunehmenden Schlafstö
rungen, Antriebslosigkeit, Atemnot, Herzschmerzen und erhöhtem Blutdruck. Gegenwärtig bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
.
3.8
Dr.
G._
und Prof.
H._
,
B._
, stellten im psychiatrischen Gutachten vom 2
0.
April 2015 (
Urk.
9/67) die folgende Diagnose
:
Angst und depressive Störung gemischt
Sie erwähnten, dass anlässlich der psychiatrischen Begutachtung
vom
7.
Oktober
2014 eine Anpassungsstörung mit einer
residuellen
,
leichtgradig
depressiven Symptomatik im Zusammenhang mit einer belastenden beruflichen Situation diagnostiziert
worden sei, und dass klinische
Symptome einer gravie
renden Depressivität
zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden gewesen seien
.
Aus diesem Grunde seien die
diagnos
tischen Kriterien einer
schwer
gradig
affektiven Störung im Sinne einer depressiven Episode oder einer Angsterkrankung
nicht erfüllt gewesen
(S. 8)
.
Gegenwärtig seien
die finanzielle Situation und Zukunftsängste ein zentrales Thema. Der Ausprägungsgrad der Störung
sei
jedoch weiterhin
als
leichtgradig
einzuschätzen,
Symptome einer gravierenden Depressivität
bestünden nicht. Insbesondere seien dafür die gemäss ICD
-
10
vorausgesetzten
Symptome einer
tiefe
n Traurigkeit und
eines
Antriebs- und Interessenverlust
es
nicht erfüllt.
Die im
Januar 2015
aufgenommene
ambulant
e
psychiatrische Behandlung
und
antidepressive Medikation
hätten sich positiv ausgewirkt.
Insgesamt bestehe
keine objektivierte namhafte Minderung der psychischen Belastungsfähigkeit, der geistigen Flexibilität sowie der Umstellungs- und Anpassungsfähigkeit. Die
dem Beschwerdeführer durch die
Hausärztin
attestierte
Arbeitsunfähigkeit
sei eher
kontraproduktiv und
bestärke die Symptomatik
.
Im Sinne eines
Kompro
miss
es
sei
indes
von
ein
em
Einstieg mit einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
mit einer weiteren Steigerung
der Arbeitsfähigkeit
in monatlichen
Schritten von 25
%
auszugehen (S. 9).
3.9
In ihrem kardiologischen Gutachten vom 2
0.
April 2015 (
Urk.
9/68) stellten
Dr.
I._
und Prof.
H._
,
B._
,
im Vergleich zu ihrem Gutachten vom
2.
Dezember 2014 (vorstehend E.
3.5
) unveränderte Diagnosen (S. 7 f.). Sie stellten fest, dass der Beschwerdeführer gegenwärtig kardial kompensiert, grenzwertig
normoton
und
normokard
sei (S. 8). Aus kardialer und internisti
scher Sicht bestehe bei erhaltener linksventrikulärer Funktion nach Herzinfarkt keine Herzinsuffizienz oder anderweitige namhafte kardiale Limitation, weshalb eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten und in jegli
cher vergleichbaren Tätigkeit bestehe (S. 9).
3.10
Die Psychologinnen des
Spitals K._
, Psychologischer Dienst, erwähnten i
n ihrem
neuropsychologischen B
ericht vom 1
7.
April 2015 (Urk.
9/75), dass eine ambulante neuropsychologische Abklärung des Beschwerd
eführers vom 1
7.
April 2015 ein
Mild
Cognitive
Impairment
, non
a
namnestic
,
multidomain
, im Rahmen einer depressiven Symptomatik und einer möglichen posttraumatischen Belastungsreaktion nach Reanimation ergeben habe (S. 2).
3.11
Die Ärzte des
Spitals K._
, Klinik für Akutgeriatrie, Ambulante Dienste/
Memoryklinik
, stellten mit Bericht vom 1
3.
Mai 2015 (
Urk.
9/74) die folgenden
, hier gekürzt angeführten
Diagnosen:
Mild
Cognitive
Impairment
, non
anamnestic
,
mul
t
idomain
(Differential
diagnose: i
m Rahmen einer depressiven Störung, posttraumatisches Belastungssyndrom, Hypoxämie nach Reanimation
Vitamin D-Mangel
koronare
Eingefäss
-Erkrankung
Die Ärzte führten aus, dass der Beschwerdeführer an einem Mild
Cognitive
Impairment
leide.
E
r zeige
indes
erst minime
A
lltagsbee
inträchtigungen in höheren Alltag
saktivitäten
. Eine Compu
tertomographie des Schädels
habe
eine
höchstens minimale At
rophie
ohne wesentliche
hippocampal
e
Atrophie
ergeben
.
Ursächlich komme
einerseits die depressive Störung, anderseits aber auch
eine mögliche Hy
poxämie nach
Reanimation in Frage. Zudem bestünden
auch
gewisse Symptome
einer posttraumatischen Be
l
astungsstörung bei Status nach R
e
animation
(S. 1).
3.12
Dr.
med.
D._
, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
, nahm in seinem Bericht
vom
1
6.
Juni 2015 (
Urk.
9/73) zum Gutachten von
Dr.
G._
und Prof.
H._
vom 2
0.
April 2015
Stellung und stellte die folgenden psychiatrischen Diagnosen (S. 2):
depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen (Differenzialdiagnose: organische affektive Störung nach
hypoxämischer
und/oder vaskulärer Hirnschädigung; längere depressive Reaktion)
Mild
Cognitive
Impairment
, non
anamnestic
,
multidomain
, (Differenzial
diagnose: im Rahmen der depressiven Störung, posttraumatisches Belastungssyndrom, Hypoxämie nach Reanimation)
Panikstörung nach Reanimation
Der Beschwerdeführer leide unter einer deutlich gedrückten Stimmung, einem deutlich reduzierten Antrieb mit erhöhter Ermüdbarkeit, verminderter Konzent
rationsfähigkeit, fehlender Fähigkeit sich zu freuen, fehlender affektiver Schwingungsfähigkeit, Schlafstörungen und psychomotorischer Hemmung.
In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
(S. 3).
3.13
Dr.
med.
C._
, Fachärztin für
Psychiatrie und Psychotherapie
, stellte in ihrem zuhanden der Invalidenversicherung erstellten Gutachten vom 1
8.
Juni 2016 (
Urk.
12) die folgenden Diagnosen (S. 7):
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (Differen
zialdiagnose: organische affektive Störung nach
hypoxämischer
und/oder vaskulärer Hirnschädigung)
Mild
Cognitive
Impairment
(Differenzialdiagnose: im Rahmen der depressiven Störung)
Panikstörung nach Reanimation
Sie führte aus, dass die
gesundheitlichen Probleme
des Beschwerdeführe
r
s im Jahre
2006
begonnen hätten, als er
erstmals
einen
Herzinfarkt
erlitten habe und reanimiert worden sei. Anschliessend habe er im Jahre 2008 einen weiter
e
n
Infarkt
erlitten und hab
e
erneut
reanimiert werden
müssen
.
Dabei sei
ihm ein Defibrillator implantiert
worden
,
welcher im Jahre
2012
habe
ersetzt werden
müssen
. Diese Ereignisse
hätten
ihn stark verunsichert und Angst
vor
einem erneuten Infarkt
ausgelöst
.
Zudem habe er unter
Auseinandersetzungen
wegen
finanzielle
r
Probleme
mit seiner Arbeitgeberin gelitten. Infolgedessen habe er
zunehmend unter einer depressiven Stimmung, Schlafstörungen, innerer Unruhe, Panikattacken, Schwindelgefühl
,
Konzentrationsstörungen
sowie
unter
e
inem
Engegefühl
in der Brust
gelitten
. Schliesslich
sei
es zu einem Nerven
zusammenbruch am Arbeitsplatz
gekommen und er sei
ab Anfang 2014 krank
geschrieben worden (S. 4)
.
Seit Anfang 2015
werde er
psychiatrisch und
psychotherapeutisch behandelt. Eine wesentliche Besserung der depressiven Symptomatik
sei bisher jedoch nicht eingetreten
. Dies
sei
auf
den
K
onflikt
mit
der
ehemaligen Arbeitgeber
in
zurückzuführen
. Der Beschwerdeführer leide
wei
terhin
unter
einer mittelgradigen depressiven E
pisode
mit
erhebli
chen Ein
schränkungen
, unter
einer Angststörung
sowie unter
kognitive
n
Defizite
n (S.
7).
Während der testpsychologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer den Fragebogen
fast innerhalb der normalen Zeit aus
gefüllt. Er habe sich allerdings selbst dabei
limitiert
,
indem er immer wieder die Fragen
gezählt und
im Voraus über die vermeintlich schwierige Aufgabe
gestöhnt habe
. Inhaltlich
befänden sich die Testergebnisse
innerhalb der alters- und geschlechtsspezifischen Norm
, l
ediglich auf den Skalen für eigenwillig
, für
paranoid sowie
für
hilfsbe
reit
/
selbstlos etwas oberhalb der Norm
(S. 6)
.
Der Beschwerdeführer werde durch die depressive
Stimmung
und durch die
kognitiven Beeinträchtigungen
in seiner Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt. Die Anforderung
en
an die Fähigkeit sich an Regeln und Routine anzupassen
seien im
angestammten Beruf sehr hoch. Der Versicherte
sei
hier stark eingeschränkt. Er
könne
sich nur in einem sehr überschaubaren Rahmen und mit viel Stre
ss an Regeln und Routine halten
.
Die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben
sei
beschränkt auf den häuslichen Alltag. Eine Planung darüber hin
aus
sei
kaum möglich. Die Anwendung fachlicher Kompetenzen
sei
dauerhaft
nicht mehr möglich. Die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit
sei
durch die
depressive Stimmung und vor all
em durch depressive Denkmuster einge
schränkt. Die Durchhaltefähigkeit
sei
stark verkürzt. Der Versicherte
könne
höchstens eine Stunde bei einer Sache bleiben.
Sodann seien beim Beschwer
deführer auch die
Selbstbehauptungsfähigkeit und
die
Gruppenfähigkeit depressionsbedingt erheblich eingeschränkt. Die
Einschränkungen
seien
krank
heitsbedingt
,
würden
jedoch zusätzlich durch den fortbestehenden
Arbeitskon
flikt
sowie
durch
die unsichere finanzielle Situation und berufliche Zukunft unterhalten und verstärkt. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit
bestehe
seit
Anfang
2014
, vermutlich dauerhaft
, eine vollständige Arbeitsunfähigkeit
. Eine solche Tätigkeit würde selbst
nach einer Erholung von der Depression
eine erneute Gefährdung
der
Gesundheit darstellen. Für adaptierte Tätigkeiten ohne Leistungsdruck, ohne Personalveran
tw
ortung, ohne hohe Anforderungen an Konzentration, Flexibilität, logisches Denken, ohne Prozessverantwortung und hohe Anforderungen an Eigeninitiative
bestehe zum
Zeitpunkt der Begutach
tung
eine Arbeitsfähigkeit von ungefähr 20
%
(S. 8).
4.
4.1
Den medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer
unter einer
koronare
n
Eingefässerkrankung
leidet
, dass er
deswegen
im Mai 2006 einen Herzinfarkt mit Kammerflimmern erlitt, welcher nach Reanimation mittels PTCA behandelt wurde
, und dass er daneben
unter einer
vasospastische
n
Angina
leidet
, infolgedessen im
März 2008
ein Kammerflimmern auftrat,
welches mittels
Stenting
und der Implantation eines Defibrillators behandelt wurde. Im Juli 2012 wurde der implantierte Defibrillator nach einer Batterieerschöpfung ausgewechselt
(vorstehend E. 3.4). In der Folge litt der Beschwerdeführer zunehmend an einer depressiven Stimmung, welche durch eine Konfliktsituation an seinem Arbeitsplatz verstärkt wurde,
und es wurde
ihm ab
6.
Januar 2014 eine Arbeitsunfähigkeit attestiert
(vorstehend E.
3.13
)
.
4.2
In somatischer Hinsicht
stellten weder
Dr.
E._
in seinem Bericht vom 1
4.
Januar 2014 (vorstehend E.
3.1
) noch
Dr.
I._
und Prof.
H._
in ihrem Gutachten vom 2
0.
April 2015 (vorstehend E.
3.9
)
eine Arbeitsunfähigkeit fest, worauf vorliegend abzustellen ist.
4.3
In psychischer Hinsicht diagnostizierten
Dr.
G._
und Prof.
H._
in ihrem Gutachten vom 2
0.
April 2015 (vorstehend E.
3.8
)
Angst und depressive Störung gemischt und stellten fest, dass
beim Beschwerdeführer gegenwärtig
die finanzielle Situation und Zukunftsängste
in Vordergrund stünden.
Sie gingen davon aus, dass die
diagnostischen Kriterien einer
schwe
r
er
gradig
en
depressi
ven Störung
oder einer Angsterkrankung
nicht erfüllt
seien
. Da
keine objekti
vierte namhafte Minderung der psychischen Belastungsfähigkeit, der geistigen Flexibilität sowie der Umstellungs- und Anpassungsfähigkeit
bestehe,
sei von
einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
mit einer weiteren Steigerung
der Arbeitsfähig
keit
in monatlichen
Schritten von 25
%
auszugehen
.
4.4
Demgegenüber vertrat
Dr.
D._
am
1
6.
Juni 2015 (
vorstehend E.
3.12
)
die
Ansicht
, dass der Beschwerdeführer unter einer mittelgradigen Episode einer
depressive
n
Störung
mit somatischen Symptomen
und
kognitiven Defiziten im Sinne eines
Mild
Cognitive
Impairment
sowie unter einer
Panikstörung nach Reanimation
leide, und dass in der bisherigen
Tätigkeit
des Beschwerdeführers
weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
bestehe
.
Damit übereinstimmend
stellte auch
Dr.
C._
in ihrem Gutachten vom
1
8.
Juni 2016 (
vorstehend E.
3.13
)
eine
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom
, ein
Mild
Cognitive
Impairment
und eine
Panikstörung nach Reanimation
fest und ging von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und von einer solchen im Umfang von 80
%
in behinderungsangepassten Tätig
keiten aus psychischen Gründen aus.
4.5
Die
Ärzte des
Spitals K._
, Klinik für Akutgeriatrie, Ambulante Dienste/
Memoryklinik
,
äusserten sich in ihrem Bericht vom
1
3.
Mai 2015 (
vor
stehend E.
3.11
)
nicht zur Frage nach der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh
rers. Sie
führten indes aus, dass die kognitiven Defizite im Sinne eines
Mild
Cognitive
Impairment
beim Beschwerdeführer
lediglich
zu
minime
n
A
lltagsbe
e
inträchtigungen
in höheren Alltag
saktivitäten
geführt habe,
und erwähnten, dass
dafür
ursächlich
die depressive Störung
und eine mögliche Hy
poxämie nach
der Reanimation in Frage kämen.
5.
5.1
Das psychiatrische Gutachten von
Dr.
G._
und Prof.
H._
vom 2
0.
April 2015 (vorstehend E.
3.8
) erfül
lt sämtliche nach der Rechtsprechung für eine beweis
kräftige medizinische E
ntscheidungsgrundlage vorausge
setzten Kriterien (vgl. vorst
e
hend E.
1.
8
). Denn die Gutachter verfügten als Fachärzte für Psychi
atrie und Psychotherapie und für Neurologie über die für die Beu
rteilung des psychischen Gesund
heitszustandes des Beschwerd
eführers angezeigten
fach
medizinischen
Aus- und Weiter
bild
ungen. Sie hatten zudem Kennt
nis sämtli
cher medizinischer
Vorak
ten
, setzten sich in angemessener Weise mit den
ge
äusserten Beschwerden auseinan
der und begründeten die gezogenen Schlüsse in nachvollziehbarer Weise
.
5.1.1
Insbesondere vermag zu überzeugen, dass die Gutachter
davon ausgingen, dass lediglich die Kriterien für die Diagnose einer depressive
n
Störung
leichten Gra
des erfüllt seien, und dass mangels einer
objektiv
en
namhafte
n
Minderung der psychischen Belastungsfähigkeit, der geistigen Flexibilität sowie der
Umstel
lungs
- und Anpassungsfähigkeit
eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit
in psy
chischer Hinsicht
bestehe.
Weiter
führten
die Gutachter
aus
, dass der Beschwer
deführer üblicherweise am Morgen um 9 oder 9.30 Uhr aufstehe, dass er viel lese, seinen Haushalt erledige und einkaufen gehe, dass er manchmal von seiner in
L._
lebenden Lebenspartnerin besucht werde, dass er die Wochenenden meist gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin verbringe, dass er keine Schwie
rigkeiten habe, bis 15 Minuten ein Fahrzeug zu lenken und dass er im Alltag grundsätzlich ganz gut zurecht komme (S. 5). Anlässlich der Untersuchung stellten die Gutachter sodann ein
e
unauffällige Konzentration und Aufmerk
samkeit fest, ein - abgesehen von einer nächtlichen
Grübelneigung
- geordnetes und nicht eingeengtes formales Denken, keine inhaltlichen Denkstörungen, keine Ich-Störungen
und einen unauffälligen Antrieb
ohne psychomotorische Auffälligkeiten fest.
Der Beschwerdeführer zeige zwar eine
dysthym
wirkende Stimmung und gebe an, unter einer verminderten Lebensfreude und unter I
n
suffizienzgefühlen zu leiden. Es bestünden indes keine Hinweise auf Schuld
gefühle und der Beschwerdeführer sei ausreichend schwingungsfähig (S.
7).
5.1.2
Unter diesen Umständen vermag zu überzeugen, dass die Gutachter lediglich von einer
leichtgradigen
depressiven Störung ausgingen. Denn gemäss den k
linisch-diagnostischen Leitlinien der
ICD
10
(Inter
nationale
Klassifikation psy
chischer Störungen der Weltgesundheit
s
or
gani
sation, ICD-10 Kapitel V
,
Dilling
/
Mombour
/Schmidt
,
9. Aufl., Bern 2014) müssen
für die Diag
nose einer
mittelgradigen depressiven Episode zwei der drei typischen Symptome einer Depression (depressive Stimmung, Verlust von Interesse oder Freude und Antriebsmangel sowie erhöhte Ermüdbarkeit) gegeben sein. Zusätzlich müssen drei oder besser vier der weiteren Symptome (verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Schuld
gefühle und Gefühl von Wertlosigkeit, negative und pessimistische Zukunfts
perspektiven, Suizidge
danken, erfol
gte Selbstverletzung/Suizidhand
lung
en, Schlafstörungen und vermin
derter Appetit) vorhanden sein. Einige der Symp
tome mü
ssen in ihrem Schweregrad beson
ders ausgeprägt sein oder aber es ist durchgeh
end ein besonders breites Spekt
rum von Symptomen vorhanden, wobei ein Patient mit einer mittelgradigen depressiven Episode nur unter erheblichen
Schwierigkeiten soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortsetzen kann (
Dilling
/
Mombour
/Schmidt
, a.a.O., S. 173).
5.1.3
Demgegnüber
bedarf es für die Qualifikation einer leichten depressiven Episode neben mindestens zwei typischen nur zwei der weiteren Symptome und keines sollte besonders ausgeprägt sein. Der Patient mit einer leichten depressiven Episode leidet zwar unter den Symptomen und hat Schwierigkeiten, seine nor
male Berufstätigkeit und seine sozialen Aktivitäten fortzusetzen, gibt aber die alltäglichen Aktivitäten nicht vollständig auf
(
Dilling
/
Mombour
/Schmidt
, a.a.O., S. 172)
.
Schliesslich ist e
ine schwere depressive Episode zu diagnostizieren, wenn alle drei typischen und mindestens vier der weiteren Symptome vorhan
den sind, von denen einige besonders ausgeprägt sein sollten. Wenn die Symp
tome besonders schwer sind und sehr rasch auftreten, kann es gerechtfertigt sein, die Diagnose nach weniger als zwei Wochen zu stellen. Es ist unwahr
scheinlich, dass
ein Patient
während einer schweren depressiven Episode in der Lage ist, soziale, häusliche und berufliche Aktivitäten fortzuführen, allenfalls sehr begrenzt (
D
illing
/
Mombour
/S
chmidt
, a.a.O., S. 174).
5.1.4
Gemäss der nachvollziehbaren Beurteilung durch
Dr.
G._
und Prof.
H._
leidet der Beschwerdeführer zwar unter gewissen
typischen
depressiven Symptomen, wie
depressive Stimmung und Verlust von Interesse und Freude. Die für die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode vorausgesetzten Kriterien werden vom Beschwerdeführer indes nicht erfüllt. Insbesondere fehlen beim Beschwerdeführer besonders ausgeprägte depressive Symptome. Sodann
verfügt
der Beschwerdeführer
zwar
über
gewisse Schwierigkeiten in der Aus
übung seiner sozialen Aktivitäten
,
er hat aber
seine
alltäglichen Aktivitäten nicht vollständig auf
gegeben. Unter diesen Umständen vermag zu überzeugen, dass
Dr.
G._
und Prof.
H._
lediglich von einer leichten depressiven Episode ausgingen und dem Beschwerdeführer die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit zum Untersuchungszeitpunkt vom
3.
März 2015 im Umfang eines Arbeitspensum
s
von 50
%
, ab
3.
April 2015 im Umfang von 75
%
und ab
3.
Mai 2015 im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums zumuten wollten.
5.2
Die Beurteilung durch
Dr.
D._
vom 1
6.
Juni 2015 (vorstehend E.
3.12
) vermag insofern nicht zu überzeugen, als er davon ausging, dass der Beschwerdeführer unter einer mindestens mittelgradigen depressiven Episode leide. Denn obwohl seine Stellungnahmen eine Auflistung der einzelnen gemäss ICD-10 für die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode vorausgesetzten Kriterien (vgl. vorstehend E.
5.1.2 f.
)
und eine Auflistung
der gemäss seiner Ansicht beim Beschwerdeführer bestehenden depressiven Symptome enthält,
lässt sich seiner Stellungnahme nicht entnehmen, unter welchen Umständen beziehungsweise in
welchen Lebenssituationen diese Symptome auftreten und welche Bedeutung ihnen im Alltag des Beschwerdeführers zukommt. Unter diesen Umständen erscheint die Beurteilung durch
Dr.
D._
daher sowohl in diagnostischer Hinsicht als auch hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht als
nachvollziehbar begründet. Auf dessen Beurteilung kann daher bereits mangels einer nachvollziehbaren Begründung nicht abgestellt werden. Ergänzend gilt es zudem zu berücksichtigen, dass es nach der Rechtsprechung wegen der unter
schiedlichen Natur von Behan
dlungs
auftrag der therapeutisch
tätigen Fachärzte und des Begut
achtungsauftrags der amtlich bestellten medizinischen Experten (BGE 124 I 170 E. 4) nicht geboten ist, ein Administrativ- oder
Gerichtsgutach
ten
stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärunge
n zu nehmen, wenn die behandeln
den Ärzte zu anderen Einschätzungen gelangen. Vorbehal
ten bleiben Fälle, in denen sich eine klärende Ergänzung des medizinischen
Dossiers oder direkt eine abwei
chende Beurteilung aufdrängt, weil die behan
delnden Ärzte wichtige, nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entsprin
gende Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.4 und 8C_784/2011 vom 15. Dezember 2011 E. 3.2). Solche Aspekte bringt der Beschwerdeführer indes nicht vor, weshalb auf die Beurteilung durch Dr.
D._
vorliegend nicht abzustellen ist.
5.3
5.3
.1
Hinsichtlich des psychiatrischen Gutachtens von
Dr.
C._
vom 1
8.
Juni 2016 (
vorstehend E.
3.13
)
ist der Beschwerdegegnerin insofern nicht zu folgen,
als
sie geltend macht, dass dieses nicht beweistauglich sei, weil es eine retrospektive Arbeitsfähigkeitsbeurteilung enthalte (
Urk.
15 S. 2). Denn die
Beurteilung eines vorangegangenen Zeitraumes
liegt in der
Natur einer Begutachtung
und lässt
sich aus rechtlicher Sicht
, insbesondere
unter Willkürgesichtspunkten nicht beanstanden (
Urteile des Bundesgerichts 9C_391/2015 vom 2
8.
Januar 2016 E.
6.1 und
9C_48/2011 vom 1
7.
Juni 2011 E. 3.1).
5.3
.
2
Die Beurteilung durch
Dr.
C._
vermag
indes insoweit
nicht zu überzeugen, als sie
in
i
hrem Gutachten vom 1
8.
Juli 2016
(vorstehend E. 3.13)
einerseits fest
stellte, dass die testpsychologische Untersuchung des Beschwerdeführers Ergeb
nisse
innerhalb der alters- und geschlechtsspezifischen Norm
ergeben habe,
sowie
dass der Beschwerdeführer
den diesbezüglichen
Fragebogen
fast inner
halb der normalen Zeit
habe ausfüllen können, und dass sie andererseits davon ausging, dass der Beschwerdeführer
durch
die
kognitive Beeinträchtigung und durch die depressive
Stimmung
in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde, dass er insbesondere
in seiner
Fähigkeit sich an Regeln
zu halten
und
an eine
Routine anzupassen
stark eingeschränkt sei, dass er selbst
in einem überschau
baren Rahmen
sich nur mit Schwierigkeiten an Regeln und Routine halten könne, dass seine
Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben auf den häuslichen Alltag
beschränkt sei,
dass eine
Planung darüber hinaus kaum möglich
sei, dass die
A
nwendung fachlicher Kompetenzen
dauerhaft nicht mehr möglich
sei
, dass die
Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit eingeschränkt
sei
, dass die
Durchhaltefähigkeit stark verkürzt
sei, und dass der Beschwerdeführer sich
höchstens eine Stunde
mit
einer Sache
befassen könne
.
5.3
.3
Sodann stellte die Gutachterin fest, dass die psychischen Probleme des Beschwerdeführers im Jahre 2006 begonnen hätte
n
und in Zusammenhang
mit
den in den Jahren 2006 und 2008 erlittenen Herzinfarkten sowie mit dem Erset
zen des Defibrillators im Jahre 2012 st
ünden
. Diese Ereignisse hätten beim Beschwerdeführer Ängste und depressive Symptome ausgelöst
. Gleichzeitig hätten ihn
Auseinandersetzungen
wegen
finanzielle
r
Probleme
mit seiner Arbeitgeberin belastet. In Anbetracht des Umstandes, dass der Beschwerdeführer nach Auftreten der depressiven Symptome noch während Jahren vollumfäng
lich arbeitsfähig war, vermag die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der Gutachterin, welche für die Zeit ab
6.
Januar 2014 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit des Beschwerdeführers postulierte,
daher
nicht zu über
zeugen.
5.3
.
4
In Bezug auf die Beurteilung durch
Dr.
C._
gilt es sodann zu beachten, dass es nach der Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchti
gungen, somit auch bei Depressionen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachtlich) befassten Arztpersonen
ist
, selber abschlies
send und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Der Annahme einer solchen abschliessenden medizinischen
Entscheidkompetenz
stehen im Wesentlichen drei Gründe entgegen. Zunächst ist die Arbeitsunfähig
keit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes (
Art.
6 ATSG). Des
sen allgemeine Konkretisierung fällt dem Bundesgericht zu, während seine praktische Handhabung im Einzelfall der rechtsanwendenden Stelle obliegt, welche den durch Gesetz und Rechtsprechung gezogenen normativen Rahmen zu berücksichtigen hat. Zweitens verlangt der Grundsatz der freien
Beweiswür
digung
(
Art.
61
lit
. c ATSG) eine umfassende, inhaltsbezogene, verantwortliche und der behördlichen Begründungspflicht genügende Prüfung aller Beweismit
tel, somit auch des Sachverständigengutachtens, auf Beweiseignung und Beweiskraft im Einzelfall hin; hierbei dürfen die normativen Vorgaben von Gesetz und Rechtsprechung ebenfalls nicht ausgeblendet werden. Drittens
gebietet die Natur der Sache unter dem Gesichtswinkel eines rechtsgleichen Gesetzesvollzugs (
Art.
8
Abs.
1 und
Art.
29
Abs.
1 der Bundesverfassung, BV) eine administrative beziehungsweise gerichtliche Überprüfung der ärztlichen Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit im Einzelfall hin. Denn zwischen ärztlich gestellter Diagnose und Arbeitsunfähigkeit - und zwar sowohl bei somatisch dominierten als auch bei psychisch dominierten Leiden - besteht keine Korrelation (
BGE 140 V 193 E.
3.1
). Deshalb weist die medizinische Folgenabschätzung notgedrungen eine hohe Variabilität auf und trägt unausweichlich Ermessenszüge (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3).
5.3
.5
Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten
ist es
Sache
des (begutachtenden) Mediziners
, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben,
das heisst
mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der sub
jektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind (
vgl.
Urteil 9C_437/2012 vom
6.
November 2012 E. 3.2).
B
ei der Folgenabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu. Viel
mehr nimmt die Arztperson zur Arbeitsunfähigkeit Stellung,
das heisst
sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie möglich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE
140 V 194 E. 3.2,
132 V 93 E. 4).
5.3
.6
Nach den Akten litt der Beschwerdeführer seit mehreren Jahren an depressiven Symptomen, was ihn nicht daran hinderte, sein
e
Arbeit
als Geschäftsführer bei der
Z._
AG
zu verrichten, bevor
er
ab
dem
6.
Januar 2014
krankgeschrieben wurde
(
Urk.
9/5/2)
.
Eine
r
depressionsspezifische
n
psychiatrische
n
Behandlung
hat
sich der Beschwerdeführer indes bis
Anfang des Jahres 2015
nicht unterzogen
(vgl.
Urk.
12 S. 7)
.
Auf Grund der medizinischen Aktenlage ist
sodann
davon auszugehen, dass es sich bei der
bezüglich Schweregrad psychi
atrisch kontrovers beurteilte
n
depressive
n
Störung
um
ein
therapeutisch
angeh
bares
reaktives Geschehen auf bestimmte belastende Lebensereignisse (
Herzin
farkte in den Jahren 2006 und 2008, Ersetzen des Defibrillators im Jahre 2012, Probleme mit ehemaliger Arbeitgeberin)
handelte. Des Weiteren
steht fest, dass bis zum Beginn des Jahres 2015 keine psychiatrische Behandlung stattgefu
nden hatte.
Schliesslich
hat die durch
Dr.
C._
durchgeführte testpsychologische Untersuchung ergeben, dass sich der Beschwerdeführer dabei selbst limitierte,
weshalb davon auszugehen ist, dass das
Beschwerdebild
wenigstens teilweise
von Selbstlimitierung
geprägt ist.
5.3
.7
Nach Gesagtem vermag die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch
Dr.
C._
vorliegend nicht zu überzeugen, weshalb darauf nicht abgestellt werden kann.
6.
6.1
Demzufolge ist g
estützt auf
die
nachvollziehbaren Beurteilungen durch
Dr.
I._
und Prof.
H._
vom 2
0.
April 2015 (vorstehend E.
3.9
) sowie durch
Dr.
G._
und Prof.
H._
vom 2
0.
April 2015 (vorstehend E.
3.8
) davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer sowie die Ausübung vergleichbarer Tätigkeiten ab dem
Untersuchungszeitpunkt vom
3.
März 2015 im Umfang eines Arbeitspen
sum von 50
%
, ab
3.
April 2015 im Umfang von 75
%
und ab
3.
Mai 2015 im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums
zuzumuten war.
Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen an d
iesem Ergebnis nichts zu ändern (vgl. vorstehende E.
5.2 ff.
)
6.2
Unter diesen Umständen ist daher nicht zu beanstanden, dass die
Beschwerde
gegnerin
mit dem angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 2
9.
Juni 2015 (
Urk.
2) dem Beschwerdeführer bis 1
6.
März 2015 Taggeldleistungen für eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, für die Zeit vom 1
7.
März bis 1
6.
April 2015 für eine solche im Umfang von 50
%
und vom 1
7.
April bis 1
6.
Mai 2015 für eine Arbeitsunfähigkeit von 25
%
zusprach
,
und
dass sie
die Taggeldleistungen auf den 1
7.
Mai 2015 einstellte, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.