# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a3b98a64-7831-4bf4-87d5-c0b5f97c74a1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Die Staatsanwaltschaft Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) führt gegen X._ ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf strafbare Pornographie gemäss Art. 197 StGB.
B. Am 13. November 2017 führte die Kantonspolizei Graubünden im Auftrag der Staatsanwaltschaft in den Räumlichkeiten an der Wohnadresse von X._ eine Hausdurchsuchung durch, anlässlich derer sie diverse Gegenstände (Computer, Festplatten, USB-Sticks etc.) beschlagnahmte (recte: sicherstellte [vgl. Verfahren SK2 17 52]). X._ verzichtete auf eine diesbezügliche Siegelung.
C. Am Tag der Hausdurchsuchung wurde X._ von der Polizei einvernommen.
D. Mit Schreiben vom 23. November 2017 ersuchte der Rechtsvertreter von X._ um Zustellung "der vollständig greifbaren Untersuchungsakten" und "des Einvernahmeprotokolls der Einvernahme meines Mandanten (inkl. Beilagen)".
E. Mit Schreiben vom 27. November 2017 teilte die Staatsanwaltschaft dem Rechtsvertreter von X._ mit, dass der Verfahrensstand noch keine Akteneinsicht erlaube. Sobald die wichtigsten Beweise erhoben seien und der Beschuldigte damit habe konfrontiert werden können, würden die Akten zur Einsicht zugestellt. Einstweilen werde eine Kopie des Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehls vom 2. November 2017 überlassen.
F. Dagegen erhob X._ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 29. November 2017 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden, wobei er um "Sicherstellung des Mindestgehaltes des rechtlichen Gehörs des Beschuldigten" ersuchte. Zu prüfen sei die Bewilligung der Einsicht in den Teil der Akten, welcher mit keiner Gefährdung des Untersuchungszwecks einhergehe.
G. Mit Stellungnahme vom 14. Dezember 2017 beantragte die Staatsanwaltschaft, die Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers vollumfänglich abzuweisen.
H. In seiner (unaufgefordert eingereichten) Replik vom 22. Dezember 2017 hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen an seinem Antrag um Akteneinsicht fest.
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I. Auf die weitere Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
II. Erwägungen
1.1. Gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO kann gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Übertretungsstrafbehörden Beschwerde geführt werden. Die Behandlung der Beschwerde fällt in die Zuständigkeit der II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden (Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung [EGzStPO; BR 350.100]; Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung [KGV; BR 173.110]). Die Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet einzureichen (Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). Die beschwerdeführende Partei hat dabei genau anzugeben, welche Punkte des Entscheides bzw. der Verfügung sie anficht (Art. 385 Abs. 1 lit. a StPO), welche Gründe einen anderen Entscheid nahelegen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO) und welche Beweismittel sie anruft (Art. 385 Abs. 1 lit. c StPO). Mit Beschwerde können gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO sowohl Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), als auch die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. Ferner kann die Rüge der Unangemessenheit (lit. c) erhoben werden.

## Considerations