# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7b37f7cb-d6a8-4ebd-8ea8-69a2622a8bb8
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz
Berufungen gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 20. April 2021 (EE190085-C)
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Rechtsbegehren:
des Gesuchstellers (Urk. 1, Urk. 69 und Prot. I S. 19 ff., sinngemäss):
1. Es sei den Parteien gestützt auf Art. 175 ZGB das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit zu bewilligen. Es sei davon Vormerk zu , dass die Parteien seit dem 16. April 2019 getrennt leben.
2. Der gemeinsame Sohn, C._, geb. tt.mm.2014, sei unter die  Sorge des Gesuchstellers zu stellen.
Eventualiter sei die elterliche Sorge der Gesuchsgegnerin in Bezug auf die Ausübung des Aufenthaltsbestimmungsrechts über C._ einzuschränken, indem das Aufenthaltsbestimmungsrecht von C._ vollständig dem Gesuchsteller alleine zuzuteilen sei.
3. Dem Gesuchsteller sei somit auch die alleinige Obhut über den gemeinsamen Sohn, C._, zuzuteilen. Der zivilrechtliche Wohnsitz des gemeinsamen Kindes sei beim Gesuchsteller , eventualiter beim Gesuchsteller festzulegen.
4. Der Gesuchsgegnerin sei ein grosszügiges Besuchs- und  in der Schweiz einzuräumen.
4.1 Eventualiter: Für den Fall, dass die Gesuchsgegnerin in die Schweiz zurückkehrt und die alternierende/geteilte Obhut angeordnet würde, sei der Wohnsitz beim Gesuchsteller festzulegen und es sei folgende Betreuungsregelung :
Betreuung durch die Gesuchsgegnerin:
− am ersten und dritten Wochenende eines jeden Monats  ab Freitag, Kindergarten-/Schulschluss, bis , Kindergarten-/Schulbeginn,
− Jeden zweiten Mittwochnachmittag ab Kindergarten- /Schulschluss bis Donnerstagmorgen, Kindergarten- /Schulbeginn,
− Jährlich für 4 Wochen während den Schulferien auf eigene Kosten mit sich oder zu sich in die Ferien zu nehmen, wobei die Ferien mindestens drei Monate im Voraus anzukündigen sind.
− Während der Hälfte der gesetzlichen/kantonalen Feiertage,
− Die Betreuung von C._ (Besuchs- und ) durch die Gesuchsgegnerin sei bis auf Weiteres auf die Schweiz zu begrenzen.
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In der übrigen Zeit wird C._ durch den Gesuchsteller .
4.2 Subeventualiter: Für den Fall, dass wider Erwarten der  die alleinige Obhut zugeteilt wird, wird –  aus Sorgfaltspflichtgründen – der Antrag gestellt, dass der Gesuchsteller berechtigt sei, C._ jedes zweite  von Freitagabend, 18:00 Uhr, bis Sonntagabend, 17:00 Uhr mit sich und zu sich auf Besuch zu nehmen. Ihm sei auch ein Ferienbesuchsrecht von 6 Wochen im Jahr . Der Gesuchsteller sei für berechtigt zu erklären, sein Ferienbesuchsrecht in der Schweiz auszuüben.
5. Die Gesuchsgegnerin sei unter Androhung der Bestrafung  Art. 292 StGB mit einer Busse (bis zu CHF 10'000.–) im  zu verpflichten, den gemeinsamen Sohn C._ sofort nach Rechtskraft dieses Urteils in die Schweiz  und ihn zusammen mit sämtlichen in ihrem Besitz  (gültigen oder abgelaufenen) Reisedokumenten wie  und britischer Pass sowie die Schweizer  B) des gemeinsamen Sohnes dem Gesuchsteller zu .
5.1 Eventualiter sei der Gesuchsgegnerin unter Androhung der Bestrafung gemäss Art. 292 StGB mit einer Busse (bis zu CHF 10'000.–) im Unterlassungsfalle zu verpflichten,  in ihrem Besitz befindlichen (gültigen oder ) Reisedokumente (bulgarischer und britischer Pass  die Schweizer Aufenthaltsbewilligung B) des  Sohnes dem Gesuchsteller zu übergeben und  zu bestätigen, dass der Gesuchsteller berechtigt sei,  mit C._ zu reisen.
6. Die eheliche Wohnung an der D._-strasse ... in E._ sei samt Hausrat und Mobiliar für die Dauer des Getrenntlebens dem Gesuchsteller zur alleinigen Benützung zuzuteilen.
7. Die Gesuchsgegnerin sei zu verpflichten, dem Gesuchsteller  10 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils sämtliche  für die eheliche Wohnung an der D._-strasse ... in E._ per 31. März 2021 zu übergeben.
8. Die Gesuchsgegnerin sei ab der Rückkehr von C._ in die Schweiz zur Leistung angemessener monatlicher Beiträge,  monatlich im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, an den Unterhalt von C._ (Barunterhalt) zu verpflichten.
9. Die gegenteiligen Anträge der Gesuchsgegnerin seien .
10. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. gesetzlicher MwSt.) zulasten der Gesuchsgegnerin.
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der Gesuchsgegnerin (Urk. 71, Urk. 79 und Prot. I. S. 22 ff., sinngemäss): 1. Die Anträge des Gesuchstellers in der Hauptsache und in den
Massnahmegesuchen seien, soweit sie nicht mit den Anträgen der Gesuchsgegnerin übereinstimmen, umfassend abzuweisen;
2. Es sei festzustellen, dass die Parteien den gemeinsamen  aufgehoben haben und es sei der Gesuchsgegnerin das  auf unbestimmte Zeit zu genehmigen;
3. Der gemeinsame Sohn, C._, geboren tt.mm.2014, sei unter die alleinige elterliche Sorge der Gesuchsgegnerin zu stellen;
4. Eventualiter zu Ziffer 3: Im Falle der gemeinsamen elterlichen Sorge sei der Gesuchsgegnerin das alleinige  zuzuteilen;
5. Subeventualiter zu Ziffer 3 und eventualiter zu Ziffer 4: Der  sei der Wegzug nach Bulgarien mit ihrem Sohn zu genehmigen;
6. Die eheliche Wohnung, D._-strasse ..., E._, sowie Hausrat und Mobiliar, seien der Gesuchsgegnerin und dem  Sohn zur alleinigen Nutzung zuzuweisen, für den Fall, dass sie zur Rückkehr, beziehungsweise zur Rückführung  Sohnes, in die Schweiz verpflichtet werden;
7. Der Gesuchsgegnerin sei die alleinige Obhut über den  Sohn zuzuteilen;
8. Dem Gesuchsteller sei ein gerichtsübliches Besuchsrecht ;
9. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, für den gemeinsamen Sohn monatliche Unterhaltszahlungen, ein Jahr rückwirkend ab  beim Gericht und für die Zukunft, in Höhe von mindestens Fr. 385.50 zu leisten, zahlbar an die Gesuchsgegnerin jeweils im Voraus auf den 28. des Vormonats;
10. Eventualiter zu Ziffer 9: Subsidiär, für den Fall, dass das Gericht dem Rechtsbegehren nach Ziffer 3 oder den Eventual- und  in Ziffer 4 und 5 nicht folgt und der Sohn in die Schweiz zurückkehren muss, sei der Gesuchsteller zu , Unterhaltsbeiträge, ein Jahr rückwirkend ab Eingabe beim Gericht und für die Zukunft, in Höhe von mindestens Fr. 385.50 für das vergangene Jahr und Fr. 4'154.55 für die Zukunft für den gemeinsamen Sohn zu bezahlen, zahlbar an die  jeweils im Voraus auf den 28. des Vormonats;
11. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin  Beiträge an ihren persönlichen Unterhalt, ein Jahr  ab Eingabe beim Gericht und für die Zukunft, in Höhe von
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mindestens Fr. 4'458.60 zu leisten, zahlbar an die  jeweils im Voraus auf den 28. des Vormonats;
12. Eventualiter zu Ziffer 11: Subsidiär, für den Fall, dass das Gericht dem Rechtsbegehren nach Ziffer 3 oder den Eventual- und  in Ziffer 4 und 5 nicht folgt und die  mit ihrem Sohn in die Schweiz zurückkehren muss, sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin persönlich Unterhaltsbeiträge, ein Jahr rückwirkend ab Eingabe beim Gericht und für die Zukunft, in Höhe von mindestens Fr. 4'458.60 für das vergangene Jahr und Fr. 3'765.– für die Zukunft jeweils monatlich zu bezahlen, zahlbar an die Gesuchsgegnerin jeweils im Voraus auf den 28. des Vormonats;
16. Es sei der Arbeitgeber des Gesuchstellers anzuweisen, allfällige sich aus dem Eheschutzurteil ergebende Unterhaltszahlungen  unter Abzug vom Lohn an die Gesuchsgegnerin zu leisten.
17. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl.  zulasten des Gesuchstellers.
Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 20. April 2021 (EE190085-C):
(Urk. 98 S. 32 ff. = Urk. 101 S. 32 ff.)

## Considerations