# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4a6fe92a-0b8d-4277-97c8-866d01f09d44
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Eingabe vom 26. Mai 2016 liess Y._, vertreten durch Rechtsanwalt Luzi Bardill, bei der Einzelrichterin SchKG am Bezirksgericht Landquart ein Begehren um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung in der gegen X._ angehobenen Betreibung Nr._ (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Landquart vom 3. Mai 2016) für den Betrag von CHF 41'016.65 nebst Zins von 5% seit 1. Juli 2015 stellen (vorinstanzliches act. II/7). Y._ stützte sich zur Begründung seines Gesuches auf den partiellen Erbteilungsvertrag zwischen Y._, A._ und X._, eingetragen im Grundbuch der Stadt O.1_ am 27. Mai 2015 (vorinstanzliches act. II/1).
B. Mit Stellungnahme vom 9. Juni 2016 liess X._, vertreten durch Rechtsanwalt Pius Fryberg, die Abweisung des Gesuches unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchstellers beantragen. Zur Begründung wurde geltend gemacht, dass es nicht zulässig sei, den Erbteilungsvertrag isoliert zu betrachten. Trotz mehrmaliger Aufforderungen zu Bekanntgabe allfälliger Erbvorbezüge habe der Gesuchsteller verschwiegen, dass er mit Abtretungsvertrag vom 17. April 1986 von seinem Vater X._ das Grundstück Nr. _ auf Rechnung künftiger Erbschaft erhalten habe und darin ein Anrechnungswert von CHF 121‘000.-- festgelegt worden sei. Im Rahmen des am 6. Juni 2016 eingeleiteten Erbteilungsprozesses werde der Gesuchsteller über seine Vorempfänge umfassend Auskunft erteilen müssen und erst wenn der gesamte Nachlass feststehe, könne die Erbteilung durchgeführt werden. Allein gestützt auf den Abtretungsvertrag vom 17. April 1986 stehe dem Gesuchsgegner CHF 40‘333.30 zu, also in etwa die gleiche Summe, welche der Gesuchsteller von ihm verlange. Es werde daher die Einrede der Verrechnung erhoben. Allenfalls sei das Verfahren zu sistieren, bis die Erbteilung abgeschlossen sei (vorinstanzliches act. II./2).
C. Mit Entscheid vom 12. Juli 2016, unbegründet mitgeteilt am 13. Juli 2016, nach Begründungsantrag vom 20. Juli 2016 (vorinstanzliche Korrespondenz act. 3) am 2. August 2016 schriftlich mitgeteilt, erkannte die Einzelrichterin SchKG am Bezirksgericht Landquart was folgt:
"1. Es wird der gesuchstellenden Partei provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung der gesuchsgegnerischen Partei Nr. _ (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Landquart vom 3. Mai 2016) für die Forderung von CHF 41'016.65 nebst 5% Zins seit 1. Juli 2015 erteilt.
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2. Die Gerichtskosten werden auf CHF 400.-- festgesetzt.
Die Gerichtskosten werden der gesuchstellenden Partei in Rechnung gestellt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 400.-- verrechnet. Die Forderung für die Gerichtskosten erlischt deshalb gegenüber de Gericht durch Verrechnung.
Es wird der gesuchstellenden Partei im Umfang der geleisteten Gerichtskosten ein Regressrecht auf die gesuchsgegnerische Partei erteilt.
3. Die gesuchsgegnerische Partei hat der gesuchstellenden Partei eine Parteientschädigung von CHF 845.-- inklusive 8% MwSt. zu zahlen.

## Considerations