# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8895334c-54f5-458f-a80d-1f8dc921ea88
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Abänderung Unterhalt
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 26. Januar 2018 (FP160086-L)
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Rechtsbegehren der Klägerin:
Hauptbegehren: (Urk. 1; Prot. I S. 5 sinngemäss)
"1. In Abänderung von Ziffer 2 des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011, Geschäfts-Nr. NC100013-0/U sei der Beklagte zu verpflichten, monatlich und als dann im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zahlbare  zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher  wie folgt zu bezahlen:
CHF 1'400.– vom 1. Januar 2014 – 31. Dezember 2014 CHF 1'500.– vom 1. Januar 2015 – 31. Dezember 2015 CHF 1'800.– vom 1. Januar 2016 bis zum ordentlichen Ab-
schluss einer angemessenen Ausbildung der Klägerin, zahlbar an die Klägerin, auf folgendes Bankkonto:
Kontoinhaberin B._ Bank D._ AG, E._ IBAN CH ... Konto-Nr. ... 2. Bei einem Zahlungsrückstand von mehr als einem Monat ist die
Klägerin berechtigt, direkt an den Arbeitgeber des Beklagten zu gelangen und dieser ist unter dem Verbot der Direktzahlung an den Arbeitnehmer verpflichtet, die Unterhaltsbeiträge direkt an die von der berechtigten Person angegebene Zahlstelle zu leisten. Diesbezüglich gelten ebenfalls die Bestimmungen gemäss Art. 164 ff. OR.
3. Nichtbezahlte, verfallene Beiträge sind mit 5% zu verzinsen. 4. Unter Berufung auf Artikel 286 ZGB, der, soweit massgeblich, wie
folgt lautet: "(3) Bei nicht vorhergesehenen ausserordentlichen Bedürfnissen
des Kindes kann das Gericht die Eltern zur Leistung eines  Beitrags verpflichten."
sei der Kläger zur Leistung eines besonderen Beitrags zu .
Der Beklagte sei zu verpflichten, an den Kosten des GA für die Klägerin seine Mindestbeteiligung zu leisten und wie folgt zu : CHF 1'600.– bei GA im Wert von CHF 2'600.– bei Jahreszahlung zahlbar an die Klägerin bis Ende August 2016 auf das o.g. 
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oder CHF 150.– pro Monat bei GA im Wert von CHF 2'880.– bei Mo-
natszahlung zahlbar an die Klägerin, auf das o.g. Bankkonto, auf den Ersten eines jeden Monats, 12 Monatszahlungen, wobei die erste Monatszahlung folgt für Monat August 2016 und die letzte Monatszahlung folgt für Monat Juli 2017.
5. Über die Leistung eines besonderen Beitrages bei anderen nicht vorhergesehenen ausserordentlichen Bedürfnissen der Klägerin verständigen sich die Klägerin und der Beklagte über die  des Elternteils an den Kosten. Die Mindestbeteiligung des Beklagten an den Kosten hat jedoch im proportionalen Verhältnis zum Einkommen der Eltern zu stehen.
6. Der Beklagte sei zu verpflichten, eine Verbesserung seiner  rechtzeitig zu melden, die ausführliche Auskunft  zu erteilen sowie ersuchte Unterlagen (wie z.B.  mit Hilfsblättern sowie Steuerrechnungen der letzten  Jahre, Lohnausweis für die letzten drei Monate) unverzüglich vorzulegen.
7. Der Klägerin seien weder Kosten- noch Entschädigungen .
8. Der Klägerin sei für das Gerichtsverfahren die unentgeltliche  zu bewilligen und ihr ein unentgeltlicher  zu bestellen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der ."
zusätzlicher Antrag der Klägerin: (Urk. 34)
"Dem Beklagten seien die Kosten und Entschädigungsfolgen , d.h. bisherige Kosten Abrechnungs-Nr. ..., Zentrale Inkassostelle der Gerichte, v. 31.08.2016 Fr. 100.– Rechnung Friedensrichteramt E._, vom 15.06.2016 Fr. 100.– Rechnung F._ Rechtsanwälte, vom 18.08.2016 Fr. 135.– Rechnung, RA X1._, vom 02.09.2016 (der Rechnungsbetrag ist dem Gericht bekannt).
Entschädigung / Genugtuung für die Klägerin und seine Vertreterin
• für die enorme psychische Belastung, negativen Einfluss auf die Gesundheit sowie die stressige Unsicherheit während der schwierigen Lernphase - die letzte wichtige Gymiklasse,
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Maturitätsvorbereitung und -prüfungen, Studienvorbereitung (DALF-Prüfung)
• Kosten- und Zeitaufwand (kopieren, telefonieren, schreiben, etc.)
Rechtsbegehren Replik: (Urk. 56)
"1. Die im Schreiben vom 5. Oktober 2016 gestellten Anträge von RA Herr X2._, nämlich: '1. Die Klage sei abzuweisen und in Abänderung der Ziffer 2 des  des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 sei festzuhalten, dass der Beklagte ab Erreichen der Mündigkeit der , tt.mm.2016, keine Unterhaltszahlungen mehr zu leisten hat; 2. Eventualiter sei die Klage abzuweisen und Ziffer 2 des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 zu bestätigen' seien vollumfänglich abzuweisen.
2. Es sei eine Genugtuung der Klägerin und ihrer Mutter zuzusprechen. 3. Eventualiter seien - zum Antrag 1 der Klage - die Kinderunterhaltsbei-
träge rückwirkend ab einem Jahr seit Klageanhebung einzufordern (die erste Klage vom 3. Juni 2016, Geschäfts-Nr. FP160075-L/U).
4. Unter Berufung auf Art. 286 ZGB Abs. 3 sei der Beklagte zur Leistung eines besonderen Beitrags zu verpflichten. Der Beklagte sei zu , an den Kosten des Führerausweises samt Fahrschule und  anderen damit verbundenen Kosten für die Klägerin seine  zu leisten und somit die Hälfte aller Kosten zu bezahlen: zahlbar an die Klägerin auf das in der Klage genannte Bankkonto. Auf Wunsch des Beklagten ist die Klägerin mit festgelegten, regulären  einverstanden.
5. Es seien die Ausgaben des Beklagten für die angebliche  aus Beweismangel und wegen nicht vollendeten Tatsachen nicht zu berücksichtigen, sowie in Hinsicht auf die gesetzliche Pflicht und Priorität des Beklagten dem Kind gegenüber abzulehnen.
6. Es sei der Beklagte zu verpflichten, die Unterhaltsbeiträge von Fr. 1'500.– pro Monat (d.h. der UB, der vom Beklagten der Klägerin bis Ende August 2016 überwiesen worden ist) bis zum endgültigen Urteil in diesem Gerichtsprozess zu überweisen. Mit der Begründung:
• die UB des Beklagten von Fr. 863.– gemäss dem Urteil vom 2011 sind definitiv zu tief für den Lebensunterhalt der Klägerin,
• es sei bis zum baldigen, aktuellsten Lohnausweis 2016 , um die beweiserheblichen Daten zu erhalten.
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Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8% MWSt) zulasten des Beklagten."
Prozessualer Antrag der Klägerin: (Prot. I S. 13; sinngemäss)
"Der Klägerin sei die unentgeltliche Prozessführung zu ."
Rechtsbegehren des Beklagten:
Hauptbegehren: (Urk. 20 S. 4, S. 6 und S. 10, Prot. I S. 16; sinngemäss)
Es sei die Klage abzuweisen und es sei die  des Beklagten bis zum Erreichen des 25. Altersjahres zu .
(Urk. 43 S. 2 und Urk. 62 S. 2)
"1. Die Klage sei abzuweisen und in Abänderung der Ziffer 2 des  des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 sei festzuhalten, dass der Beklagte ab Erreichen der Mündigkeit der Klägerin, 1. Juni 2016, keine Unterhaltszahlungen mehr zu leisten hat;
2. Eventualiter sei die Klage abzuweisen und Ziffer 2 des Beschlus-
ses des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 zu . alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen [zzgl. 8,0% MWSt] zulasten der Klägerin."
nach Duplik geändertes Hauptbegehren: (Urk. 65 S. 2)
"1. Die Klage sei abzuweisen und in Abänderung der Ziffer 2 des Be-
schlusses des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 sei festzuhalten, dass der Beklagte ab Erreichen der Mündigkeit der Klägerin, 1. Juni 2016, keine Unterhaltszahlungen mehr zu leisten hat;
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2. Eventualiter sei die Klage abzuweisen und in Abänderung der  2 des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 sei vom Gericht ein Unterhaltsbeitrag in reduzierter Höhe festzulegen;
3. Subeventualiter sei die Klage abzuweisen und Ziffer 2 des  des Obergerichts des Kantons Zürich vom 4. Juli 2011 zu bestätigen;
alles unter Kosten- und Entscheidungsfolgen [zzgl. 8,0 % MwSt]  der Klägerin."
Urteil und Beschluss des Bezirksgerichtes Zürich, 5. Abteilung - Einzelgericht, vom 26. Januar 2018:
Es wird verfügt:
1. Der Antrag der Klägerin um Anordnung einer Adresssperre wird abgewie-
sen.
2. Die per E-Mail erfolgte Eingabe der Klägerin vom 31. Oktober 2017 wird
nicht berücksichtigt.
3. Der Antrag der Klägerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege
wird abgewiesen.
4. (Schriftliche Mitteilung).
5. (Beschwerde gegen Ziffer 3).

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