# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** dfec6b63-716e-4706-ae7f-2c842c8a936c
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_003
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Verbeiständung des Beschwerdeführers auf die Sachverhaltsangaben
des Berufsbeistands abstellen dürfen. Aus dieser Schilderung habe sich
klar gezeigt, dass der Beschwerdeführer nur zufällig in O.1._
gewesen sei und nur einen temporären Unterschlupf gefunden habe, um
eine Obdachlosigkeit zu vermeiden. Mehr als ein vorübergehender
Unterschlupf habe es nicht werden können, nur schon, weil dieser
B._ nicht habe zugemutet werden können.
7. Mit Vernehmlassung vom 9. November 2017 beantragte die Gemeinde
O.2._ (nachfolgend: Beigeladene), die angefochtene Verfügung sei
aufzuheben, die Beschwerde gutzuheissen und die Beschwerdegegnerin
zu verpflichten, das Unterstützungsgesuch des Beschwerdeführers
materiell zu behandeln und ihm Sozialhilfe zuzusprechen. Sie trug im
Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin hätte vor einem abschlägigen
Entscheid den Beschwerdeführer unter Protokollführung befragen,
weitere Beweise erheben und ihm das Ergebnis zur Stellungnahme
unterbreiten müssen. Indem sich die Beschwerdegegnerin mit den
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Angaben des Beschwerdeführers nicht befasst habe, liege eine
schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, die auch nicht im
Verfahren vor Verwaltungsgericht geheilt werden könne. Auch sei
dadurch das Untersuchungsprinzip verletzt worden. Materiell
beanstandete die Beigeladene die Verneinung der Zuständigkeit durch
die Beschwerdegegnerin. Der Beschwerdeführer habe in O.2._
keinen Lebensmittelpunkt, denn dort habe er nämlich keine Wohnung und
kein Beziehungsnetz. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass er
formell noch bei den Einwohnerdiensten der Gemeinde O.2._
(jedoch ohne dortigen Aufenthalt und Wohnadresse) registriert sei. In
O.1._ habe er immerhin seine Freundin. Die Zuständigkeit der
Beschwerdegegnerin bliebe aber selbst dann bestehen, wenn hier
gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers – wonach er sich nicht
auf einen Ort festlegen wolle – nicht von einer Wohnsitznahme in
O.1._ oder andernorts ausgegangen werde. Wenn kein Wohnsitz
vorliege, so obliege die Unterstützungshilfe der Aufenthaltsgemeinde. Der
Aufenthaltsort sei O.1._, zumal er sich dort mehrheitlich aufhalte und
dort seine Freundin habe.
8. Mit Schreiben vom 16. November 2017 verzichtete der Berufsbeistand
des Beschwerdeführers auf die Einreichung einer Replik. Zusätzlich teilte
er mit, dass der Beschwerdeführer am 14. November 2017 von
O.1._ weggezogen sei und sich aktuell ohne festen Wohnsitz in
O.2._ aufhalte.
9. Mit Stellungnahme vom 1. Dezember 2017 hielt die Beschwerdegegnerin
an ihrem Antrag fest und präzisierte, dass es unklar geblieben sei, wo
sich der Beschwerdeführer aufgehalten habe, nachdem er seine
Wohnung in der Gemeinde O.2._ verloren habe und bevor er bei
B._ in O.1._ Unterschupf gefunden habe. Die Beigeladene sei
dieser Frage nicht nachgegangen und habe den Beschwerdeführer dazu
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wohl auch nicht befragt. Nicht erkennbar sei auch eine formelle
Einstellung der
Sozialhilfe seitens der Beigeladenen mit vorheriger Ankündigung der
Einstellung, Einräumung des rechtlichen Gehörs und

## Considerations