# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b422c86f-9bcc-48d8-bc30-3aecab0cb41b
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz (Unterhaltsbeiträge)
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Pfäffikon vom 16. Mai 2011 (EE110013)
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Rechtsbegehren:
"- der Klägerin (Urk. 1):
1. Es sei festzustellen, dass die Klägerin zum Getrenntleben i.S.v. Art. 75 ZGB berechtigt ist;
2. es sei die eheliche Liegenschaft an der ...strasse ..., ... C._, der Klägerin zur alleinigen Benützung zuzuweisen;
3. es sei dem Beklagten eine kurze Frist zum Auszug aus der ehelichen Liegenschaft unter Mitnahme seiner persönlichen Effekten anzusetzen;
4. es sei die Tochter D._ der Parteien, geb. tt.mm.1998, unter die Obhut der Klägerin zu stellen;
5. es sei dem Beklagten ein angemessenes Besuchsrecht einzuräumen;
unter Kosten und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zulasten des .
- (Urk. 10):
Es sei superprovisorisch und hernach i.S. einer vorsorglichen Massnahme:
- Die Tochter D._ der Parteien, geb. tt.mm.1998, unter die Obhut der Klägerin zu stellen;
- die eheliche Liegenschaft ...strasse ... in ... C._ der Klägerin zur  Benützung für sich und die Tochter der Parteien zuzuweisen;
- dem Beklagten eine Frist von höchstens 48 Stunden zum Auszug aus der ehelichen Liegenschaft unter Mitnahme seiner persönlichen  anzusetzen;
- das Gemeindeammannamt C1._ anzuweisen, den Beklagten nach erfolglosem Fristablauf mittels Zwangsgewalt aus der ehelichen  auszuweisen;
unter Kosten und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zulasten des .
- anlässlich der Hauptverhandlung (Urk. 23):
1. Es seien die Rechtsbegehren gemäss Eingabe vom 23. Februar 2011 (act. 1) vollumfänglich gutzuheissen;
2. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin für sich und die  D._ der Parteien angemessene Unterhaltsbeiträge zu bezahlen;
3. Es sei zwischen den Parteien mit Wirkung per heute (30. März 2011) die Gütertrennung anzuordnen;
4. Es sei über die mit Eingabe vom 7. März 2011 beantragten  Massnahmen gemäss den gestellten Anträgen (Urk. 10) zu ;
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zulasten des Beklagten.
Sollte das Gericht im Rahmen der vorsorglichen Massnahmen die Obhutszuteilung nicht bereits regeln können oder wollen, beantrage ich eventualiter sei der Beklagte zu verpflichten, die ursprünglichen Schlosszylinder wieder einzusetzen und der
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Klägerin ungehinderten Zugang zum ehelichen Einfamilienhaus an der ...strasse ... in ... C._ zu gewähren. Dies unter Androhung der Zwangsvollstreckung im  (act. 23 S. 2).
- anlässlich der Stellungnahme zur Kinderanhörung (act. 33):
1. Es sei dem Beklagten die Frist zur Stellungnahme zur Aktennotiz über die Kinderanhörung nicht mehr als einmal um 5 Tage zu erstrecken;
2. es sei ohne weiterer Verzug ein Kinderzuteilungsbericht einzuholen;
3. es sei die Tochter D._ der Parteien, geb. tt.mm.1998, als  Massnahme unter die Obhut der Klägerin zu stellen;
unter Kosten und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zulasten des .
- des Beklagten (Prot. I S. 3 f.):
- Es seien sämtliche klägerischen Rechtsbegehren (act. 1, 10 und 23) , sowohl im Hauptverfahren wie auch bezüglich der vorsorglichen Massnahmen. Ebenfalls abzuweisen sei das Eventualbegehren betreffend Wiedereinsetzung der Schlosszylinder im Einfamilienhaus an der ...strasse ... in ... C._.
- Es sei festzustellen, dass die Parteien getrennt leben.
- Es sei die Tochter D._ unter die Obhut des Beklagten zu stellen.
- Es sei vorzumerken, dass der Beklagte sämtliche Kosten für D._  und auf die Geltendmachung eines Kinderunterhaltsbeitrags verzichtet.
- Es sei festzustellen, dass die Klägerin keinen persönlichen Unterhaltsbeitrag zu Gute hat.
- Es sei mit Wirkung ab heute (30. März 2011) die Gütertrennung anzuordnen."
Verfügung und Urteil der Vorinstanz (Urk. 43 S. 29 f.):
Es wird verfügt:
1. Das Begehren um Erlass vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Eheschutz-
verfahrens wird abgewiesen.
2. (Abweisung Fristverkürzung)
3. (Verzicht Kinderzuteilungsbericht)
4. (Schriftliche Mitteilung)
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5. (Rechtsmittel Beschwerde)

## Considerations