# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8d2b272f-cd3d-4f60-aa5b-32931ba8f308
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Erbteilung / Auskunfts- und Editionsbegehren sowie Anträge zur
Liegenschaft C._
Berufung gegen ein Teilurteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 4. Juni 2013;
Proz. CP100003
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Rechtsbegehren:
Auskunfts- und Editionsbegehren der Kläger/Widerbeklagten:
(act. 26 i.V.m. act. 2)
1. (...)
2. Es sei die Beklagte zu verpflichten, über die von der Erblasserin erhaltenen Zu-
wendungen und die Barmittel in der Handtasche der Erblasserin Auskunft zu ge-
ben.
3. (...)
4. (...)
5. (...)
6. (...)
7. (...)
8. Unter Androhung der Bestrafung gemäss Art. 292 StGB mit Busse im Widerhand-
lungsfalle sei
1. die Beklagte zu verpflichten, alle nicht vor dem 1. Januar 1987 saldierten, auf
ihren Namen oder den Namen ihrer Einzelfirma "D._" lautenden Bank-
und Postkonten sowie Kreditkartenkonten bekanntzugeben unter Angabe von
Kontonummer, Kontobezeichnung und kontoführender Bank, die sie neben
dem den Klägern bereits bekannten CS-Konto IBAN CH ... hat.
2. die Beklagte alsdann zu verpflichten, von all diesen Bank/Post- und/oder Kre-
ditkartenkonten lückenlose Bankauszüge herauszugeben, datierend ab 1. Ja-
nuar 1987 bis zum Urteilszeitpunkt.
3. die Beklagte zu verpflichten, bekanntzugeben, bei welcher Einrichtung sie ob-
ligatorisch BVG-versichert war oder ist und zu verpflichten, die Versiche-
rungspolicen bzw. -ausweise sowie Auszüge aus ihrem Vorsorgekonto bei
dieser Einrichtung seit dem 1. Januar 1987 bis zum Urteilszeitpunkt heraus-
zugeben.
4. die Beklagte zu verpflichten, bekanntzugeben, bei welchen Einrichtungen sie
überobligatorisch BVG-versichert war oder ist und zu verpflichten, die Versi-
cherungspolicen bzw. -ausweise sowie Auszüge aus ihrem Vorsorgekonto bei
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diesen Einrichtungen seit dem 1. Januar 1987 bis zum Urteilszeitpunkt her-
auszugeben.
5. die Beklagte zu verpflichten, bekanntzugeben, bei welchen Einrichtungen sie
Todes- oder Erlebensfallversicherungsverträge hat oder wo solche Versiche-
rungsverträge bestehen, wo sie die Begünstigte gemäss Art. 76 VVG ist, und
zu verpflichten, die Versicherungspolicen, die Begünstigungserklärungen so-
wie Auszüge aus den entsprechenden sie betreffenden Versicherungskonten
dieser Einrichtungen seit dem 1. Januar 1987 bis zum Urteilszeitpunkt her-
auszugeben.
6. die Beklagte zu verpflichten, bekanntzugeben, ob ihr seit dem 1. Januar 1987
von obligatorischen oder überobligatorischen BVG-Einrichtungen Versiche-
rungsleistungen oder Freizügigkeitsleistungen ausbezahlt wurden, und wenn
ja, wann, von wem und wie viel.
7. die Beklagte zu verpflichten bekanntzugeben, ob ihr seit dem 1. Januar 1987
aus Erlebensfallversicherungsverträgen Versicherungsleistungen oder Rück-
kaufsbeträge ausbezahlt wurden, und wenn ja, wann, von wem und wie viel.
8. die Beklagte zu verpflichten, bekanntzugeben, ob ein Vertrag zwischen ihr
und ihrem Konkubinatspartner E._ das Konkubinatsverhältnis regelt und
wenn ja, alle bisherigen und die aktuellen Fassungen dieses Vertrags her-
auszugeben.
9. die Beklagte zu verpflichten, bekanntzugeben, ob Erbverträge zwischen ihr
und E._ bestehen oder Testamente von E._ zu ihren Gunsten oder
umgekehrt bestehen und wenn ja, zu verpflichten, diese Erbverträge und/oder
Testamente herauszugeben.
10. die Beklagte zu verpflichten, zu erklären, warum ihr Konkubinatspartner,
E._ in ihrem Einzelunternehmen eine Vollmacht hatte, dessen Vollmacht
dann aber plötzlich nach Zuspitzung der erbrechtlichen Auseinandersetzung
gelöscht wurde.
11. die Beklagte zu verpflichten, zu erklären, ob E._ als stiller Gesellschafter
an ihrem Einzelunternehmen "D._" beteiligt war oder ist.
12. die Beklagte zu verpflichten, zu erklären, ob sie oder die Erblasser F._
und G._ seit dem 1. Januar 1987 Beiträge in eine obligatorische oder
überobligatorische BVG-Einrichtung ihres Konkubinatspartners E._ ein-
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zahlte (z.B. Personalfürsorgestiftung der H._) und wenn ja, wann, und
wie viel.
13. die Beklagte zu verpflichten, zu erklären, ob sie oder die Erblasser F._
oder G._ seit dem 1. Januar 1987 Prämien an Todes oder Erblebensfall-
versicherungen einzahlte für Versicherungsverträge, deren Versicherungs-
nehmer ihr Konkubinatspartner ist, und wenn ja, wann und wie viel.
14. die Beklagte eventualiter zu verpflichten, zu erklären, wie sie die Übernahme
der Liegenschaft C._, I._ [Ort] per anfangs September 2008 ge-
mäss Angebot in der Erbenversammlung vom 8.8.2008 zum Betrage von
CHF 1'990'000.-- finanzierte.
15. Die Beklagte sei zu verpflichten, zu erklären, weshalb sie im Besitz einer Ko-
pie (COPY) einer Gutschriftsanzeige betreffend das ehemalige Bankkonto
des Klägers 1 bei der Credit Suisse mit der Kontonummer ... (Widerklagebei-
lage 52, 2. Blatt) ist.
Diese Anträge erfolgen alle unter dem Vorbehalt der Nachklage bzw. dem Vorbe-
halt, die Auskunftsbegehren noch näher zu präzisieren.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.
Auskunfts- und Editionsbegehren der Beklagten/Widerklägerin:
(act. 132 i.V.m. act. 14 und 49)
1. (...)
2. Es sind die Kläger 1 und 2 bzw. die Widerbeklagten 1 und 2 zunächst unter Andro-
hung der Bestrafung gem. Art. 292 StGB mit Busse im Widerhandlungsfall zu verur-
teilen, der Beklagten und Widerklägerin über sämtliche Aspekte umfassend Aus-
kunft zu erteilen und die entsprechenden Unterlagen vollumfänglich offenzulegen,
die ihr finanzielles Verhältnis zu ihren Eltern betrafen, d.h. zum am tt. November
1994 verstorbenen F._, wohnhaft gewesen in I._, C._, sowie zu der
am tt. Juni 2008 verstorbenen G._, ebenfalls wohnhaft gewesen in I._,
C._.
Die verlangte Auskunftserteilung und Dokumentenherausgabe erstreckt sich insbe-
sondere auf sämtliche von den Klägern 1 und 2 bzw. Widerbeklagten 1 und 2 von
deren Eltern je erhaltenen Schenkungen, Vorbezüge und Darlehen, Bürgschaften
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und Kautionen sowie über alle sonstigen je erhaltenen geldwerten Leistungen, un-
ter welchen Titeln diese auch geleistet wurden und allfällige diesbezügliche Verein-
barungen mit den Erblassern.
Die Kläger 1 und 2 und Widerbeklagten 1 und 2 seien insbesondere auch zu ver-
pflichten, zu den folgenden Sachverhalten Auskunft zu geben und entsprechende
Dokumente herauszugeben:
2.1 über sämtliche geldwerten Vermögenszuwendungen (Erbvorbezüge), die sie
je von F._ und/oder G._ erhalten haben;
2.2 über sämtliche durch F._ und/oder G._ gewährte Darlehen (vertrag-
liche Vereinbarungen, Höhe, Verzinsung, Rückzahlung etc.) und zwar zu
Gunsten des Klägers 1/Widerbeklagten 1, der Klägerin 2/Widerbeklagten 2,
aber auch zu Gunsten der vom Kläger 1/Widerbeklagten 1 beherrschten
und/oder ihm gehörenden Einzelfirmen und Gesellschaften, namentlich zu-
gunsten der J._ AG, der K._ AG, der L._ AG, der M._ AG,
der N._SA, der O._ AG, der P._ AG, der Q._ AG, der
R._ AG, der S._ AG, der T1._ und der T2._ und weiteren
dem Kläger 1/Widerbeklagten 1 zuzuordnenden Gesellschaften und Einzel-
firmen und zu Gunsten der von der Klägerin 2/Widerbeklagten 2 beherrschten
U._ AG (vormals V._ AG firmierend);
2.3 generell über sämtliche Zuwendungen (Schenkungen, Darlehen, Naturalleis-
tungen etc.) von F._ und/oder G._, und zwar zu Gunsten des Klä-
gers 1/Widerbeklagten 1, der Klägerin 2/Widerbeklagten 2, aber auch zu
Gunsten der Einzelfirmen und der Gesellschaften des Klä-
gers 1/Widerbeklagten 1, der Klägerin 2/Widerbeklagten 2;
2.4 generell über den Verwendungszweck der geldwerten Zuwendungen, Darle-
hen, Schenkungen von F._ und/oder G._ und namentlich auch ob
der Kläger 1/Widerbeklagte 1 und die Klägerin 2/Widerbeklagte 2 diese Gel-
der in Liegenschaften oder Lebensversicherungen investiert oder in Pensi-
onskassen einbezahlt haben;
2.5 aus welchen Mitteln der Kläger 1/Widerbeklagte 1 seine Büromiete und das
Büromobiliar an der W._-Gasse ... in ... bezahlt hat und aus welchen
Mitteln die Klägerin 2/Widerbeklagte 2 ihre Praxisräume und das Praxismobi-
liar an der AA._-Strasse ... in ... bezahlt hat;
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2.6 über die Mietzinsen, die der Kläger 1/Widerbeklagte 1 F._ und/oder
G._ für die private und ab Ende 1994 auch für die geschäftliche Benut-
zung der Liegenschaft an der C._ in I._ bezahlt hat und was die er-
wähnten Parteien diesbezüglich vereinbart haben;
2.7 über den Betrag, den der Kläger 1/Widerbeklagte 1 F._ und/oder
G._ allenfalls für Wohnnebenkosten, für Kost, Wäschebesorgung, Reini-
gung, Botendienste etc. bezahlt hat;
2.8 über den Betrag, den der Kläger 1/Widerbeklagte 1 F._ und/oder
G._ an die Telefonrechnungen bzw. -gebühren, die Fernsehgebühren,
an die Antennenschüssel und sonstigen Auslagen das Wohnen betreffend al-
lenfalls bezahlt hat;
2.9 ob F._ und/oder G._ die AHV- und Pensionskassenprämien, Kran-
kenkassenprämien oder sonstige Beiträge und Prämien für den Kläger
1/Widerbeklagten 1 bezahlt haben;
2.10 was sich im Schrankfach (Safe Nr. ...) bei der UBS AG, Zürich ..., befunden
hat und zu welchem Zweck dieses Schrankfach ab dem 13. Dezember 1995
gemietet wurde; wer dieses Schrankfach benutzt und wer die diesbezüglichen
Gebühren bezahlt hat;
2.11 welchen Hintergrund die ...-Gutschrift bzw. -Belastungsanzeige (act. 14A/71-
72 und act. 50/43) haben und ob G._ für weitere Geschäfte des Klägers
1/Widerbeklagten 1 in dieser Art aufgekommen ist;
2.12 über den Hintergrund der Zahlungen an Herrn AB._ (act. 14A/73-76), an
Herrn AC._ (act. 14A/166) und an Herrn AD._ (act. 14A/165);
2.13 ob F._ und/oder G._ je irgendwelche Prozesskosten, Prozessent-
schädigungen und/oder Anwaltskosten für den Kläger 1/ Widerbeklagten 1
bezahlt haben;
2.14 ob G._ für ihre Verwaltungsrat- und Revisionsstellentätigkeit insbesonde-
re bei den Gesellschaften S._ AG und K._ AG entschädigt worden
ist; der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat generell sämtliche Unterlagen und In-
formationen betreffend diese Mandate herauszugeben.
2.15 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat über die in den Steuererklärungen von
G._ der Jahre 1993-1996, 1998, 2002-2008 nicht deklarierten Verwal-
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tungsratshonorare von G._ für ihre Verwaltungsratstätigkeit bei der
S._ AG Auskunft zu geben; warum wurden die mutmasslichen Honorare
für die Revisionstätigkeit von G._ bei der K._ AG in der Steuererklä-
rung nicht deklariert?
2.16 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat darüber Auskunft zu geben, ob das Doku-
ment vom 12. Juli 1995 betreffend partielle Erbteilung (act. 14A/12), welches
von G._ unterzeichnet wurde, von ihm vorbereitet wurde;
2.17 ob der Kläger 1/Widerbeklagte 1 die Verteilung der Aktien und des Barvermö-
gens nach dem Tod von F._ organisiert hat, weshalb er unmittelbar nach
dem Tod von F._ weitere Aktienkäufe tätigte, obwohl das Kontokorrent-
konto Nr. ... bei der Credit Suisse von F._ einen erheblichen Minussaldo
aufwies, weshalb er vor der Verteilung eine Festgeldanlage tätigte und wes-
halb er die Teilung rückwirkend vornahm;
2.18 was mit den am 28. November 1994 gekauften AE._ Aktien (Valoren
Nummer ...) passiert ist;
2.19 was mit dem Wertschriftendepot Nr. ... bei der Credit Suisse lautend auf den
Namen F._ geschehen ist; zudem ist der Depotauszug aus dem Jahr
1995 herauszugeben;
2.20 ob und wenn ja, aus welchen Mitteln der Kläger 1/Widerbeklagte 1 den ihm
am 1. Oktober 1987 von der Credit Suisse gewährten Kredit in der Höhe von
CHF 250'000.00 im Sommer 1995 zurückbezahlt hat;
2.21 wann der Kläger 1/Widerbeklagte 1 den Anteilschein an der Wohnbaugenos-
senschaft AF._ in ... auf seinen Namen umschreiben liess, und wie hoch
die bisher von ihm vereinnahmten Dividendenzahlungen sind (vgl. KA/WB Rz.
80 ff);
2.22 warum das Wertschriftendepot Nr. ... bei der Glarner Kantonalbank, Filiale ...,
im Jahr 1994 aufgelöst wurde und wo der Saldo hingeflossen ist (vgl. act.
14A/4, S. 3);
2.23 woher das Geld für die Einzahlung vom 11.05.1995 über CHF 70'000.00 von
G._ auf das Konto Nr. ..., Schweizerische Kreditanstalt, lautend F._
(act. 14A/205), stammt;
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2.24 wohin das Geld geflossen ist, welches vom Konto Nr. ..., Schweizerische
Kreditanstalt, lautend F._, am 29. Mai 1995 (CHF 40'000.00) und am 30.
Mai 1995 (CHF 60'000.00) bar abgehoben wurde (act. 14A/205);
2.25 ob sich der Kläger 1/Widerbeklagte 1 von G._ US-Dollar auszahlen liess
und über die Konti von G._ Geschäfte in US-Dollar abwickelte; generell
ist über solche Geschäfte Auskunft zu geben;
2.26 weshalb G._ unverhältnismässig hohe Barbezüge von den Konti bei der
UBS und der CS tätigte, obwohl sie für ihren bescheidenen Lebensunterhalt
wenig Geld brauchte und ob die Kläger 1 und 2/Widerbeklagten 1 und 2 Emp-
fänger dieser Barbezüge (oder eines Teils dieser Barbezüge) waren und falls
ja, für welche Zwecke diese Barbeträge gebraucht worden sind (vgl. Rz. 216);
2.27 ob, seit wann und in welcher Form der Kläger 1/Widerbeklagte 1 und die Klä-
gerin 2/Widerbeklagte 2 Vollmachten über Konti von G._ und/oder
F._ hatten;
2.28 ob der Kläger 1/Widerbeklagte 1 und die Klägerin 2/Widerbeklagte 2 Kenntnis
von Verfügungen von Todes wegen von F._ und/oder G._ haben;
2.29 wer die Ausbildungen der Kläger 1 und der Klägerin 2 bzw. der Widerbeklag-
ten 1 und 2 bezahlt hat, insbesondere ob F._ und/oder G._ die Kos-
ten für die universitäre Ausbildung der Kläger, für den Erwerb des Rechtsan-
waltspatents und den damit allenfalls zusammenhängenden Lohnausfall des
Klägers 1/Widerbeklagten 1, den Master of Health und die Facharztausbil-
dung der Klägerin 2/Widerbeklagten 2 und überhaupt alle Weiterbildungen
des Kläger 1 und Klägerin 2 bzw. Widerbeklagten 1 und 2 bezahlt haben;
2.30 ob F._ und/oder G._ den Kläger 1/Widerbeklagten 1 bei der Einrich-
tung seiner Anwaltspraxis und die Klägerin 2/Widerbeklagte 2 bei der Einrich-
tung ihrer Arztpraxis finanziell unterstützt haben und wenn ja, wann sie wie
viel von den Erblassern erhalten haben;
2.31 ob F._ und/oder G._ die Kläger 1 und 2/Wider-beklagten 1 und 2
beim Erwerb diverser Liegenschaften finanziell unterstützt haben und wenn
ja, wann und in welchem Umfang;
2.32 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat über das Aktionariat bzw. über die Eigen-
tumsverhältnisse an der J._ AG (J._) Auskunft zu geben; insbeson-
dere hat er darzulegen wie er seine allfällige Beteiligung an der J._ fi-
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nanzierte und ob F._ und/oder G._ allenfalls ebenfalls Aktionäre
waren.
2.33 über den im Zusammenhang mit der J._ in Rz. 85 der Klageantwort /
Widerklagebegründung geschilderten Zahlungsvorgang;
2.34 über sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit der "Abtretung und Übertra-
gung" der Aktien der K._ AG von F._ an den Kläger 1/ Widerbeklag-
ten 1; und generell über die Finanzierung der Aktien (auch der von F._
übernommenen) des Klägers 1/Widerbeklagten 1 der K._ AG;
2.35 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat Auskunft zu geben über das Aktionariat
bzw. über die Eigentumsverhältnisse an der L._ AG, an der S._ AG,
an der M._ AG, an der O._ AG an der P._ AG, an der Q._
AG, an der R._ AG; insbesondere wie der Kläger 1/Widerbeklagte 1 sei-
ne allfällige Beteiligung an diesen Gesellschaften finanzierte und ob F._
und/oder G._ allenfalls ebenfalls Aktionäre dieser Gesellschaften waren.
2.36 ob die O._ AG noch operativ tätig ist und falls ja inwiefern;
2.37 im Steuerinventar vom 24. April 1995 (act. 14A/4, S. 4) ist das folgende Pas-
siv-Konto aufgeführt: Kontokorrent Nr. ..., O._ AG, ... mit einem Saldo
per 9. 11.1994 von CHF 35'359.60. Der Kläger 1/Wider-beklagte 1 hat über
die Hintergründe dieses Passiv-Kontos Auskunft zu geben, insbesondere
darüber, wo dieses Geld hingeflossen ist bzw. wohin der abgebuchte Betrag
überwiesen wurde (act. 132 Rz. 129);
2.38 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat umfassend über seine berufliche Tätigkeit
und die Finanzierung seines Lebensunterhalts ab 1979 Auskunft zu geben;
2.39 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat seine Steuererklärungen ab 1979 (Ab-
schluss Studium) bis heute herauszugeben;
2.40 der Kläger 1/Widerbeklagte 1 hat insbesondere darzulegen, in welchen Zeit-
räumen er in welchem Umfang anwaltlich tätig war und wie viele Mandate er
in diesen Zeiträumen abwickelte und inwiefern Mandanteninteressen (An-
waltsgeheimnis) von den von der Beklagten gestellten Informationsbegehren
betroffen sind;
2.41 die Klägerin 2/Widerbeklagte 2 hat ihre Steuererklärungen ab 1984 (Ab-
schluss Studium) bis heute herauszugeben;
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2.42 die Klägerin 2/Widerbeklagte 2 hat darüber Auskunft zu geben, inwiefern Ge-
heimhaltungsinteressen ihrer Patienten von den von der Beklagten gestellten
Informationsbegehren betroffen sind.
3. (...)
4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MwSt.) zu Lasten der Kläger.
Beschluss und Teilurteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 4. Juni 2013: (act. 145 = act. 152)

## Considerations