# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 83c8fb15-1502-4710-b625-3b3ebe2084a3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. In den Jahren 2001 und 2003 führte die Y. für die vier Patienten A., B., C. und D. Verlegungstransporte vom X. in andere Spitäler durch. Als die Y. dem X. die genannten Transporte in Rechnung stellte, verweigerte das Spital die Bezahlung mit der Begründung, die transportierten Personen seien lediglich vorgängig des Transports ambulant behandelt worden, jedoch nicht hospitalisiert gewesen. Die Rechnungen seien daher direkt an die Patienten oder an die Krankenversicherung zu senden.
Mit Betreibungsbegehren vom 13. September 2004 leitete die Y. gegen das X. die Betreibung ein. Gegen den dem X. am 1. Oktober 2004 zugestellten Zahlungsbefehl erhob dieses am 4. Oktober 2004 Rechtsvorschlag.
B. Mit Vermittlungsbegehren vom 25. November 2004 instanzierte die Y. beim Kreispräsidium Val Müstair eine Forderungsklage gegen das X.. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung vom 25. Januar 2005 erstellte der Vermittler am 28. Januar 2005 den Leitschein mit den folgenden klägerischen Rechtsbegehren:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für den Transport von A. vom 14. Februar 2001 (Y.-Dossier-Nr. E.) Fr. 4'080.00 nebst Zins zu 5% seit 8. April 2001 und zuzüglich Betreibungskosten zu bezahlen;
2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für den Transport von B. vom 18. Juli 2001 (Y.-Dossier-Nr. G.) Fr. 4'969.55 nebst Zins zu 5% seit 22. September 2001 und zuzüglich Betreibungskosten zu bezahlen;
3. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für den Transport von C. vom 31. Januar 2003 (Y.-Dossier-Nr. G.) Fr. 3'042.45 nebst Zins zu 5% seit 13. März 2003 und zuzüglich Betreibungskosten zu bezahlen;
4. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für den Transport von D. vom 15. Oktober 2003 (Y.-Dossier-Nr. H.) Fr. 8'786.55 nebst Zins zu 5% seit 24. Dezember 2003 und zuzüglich Betreibungskosten zu bezahlen.“
Mit Prozesseingabe vom 18. Februar 2005 prosequierte die Y. den Leitschein mit unveränderten Rechtsbegehren an das Bezirksgericht Inn. Das X. beantragte in der Prozessantwort vom 2. Mai 2005, was folgt:
„1. Auf die Klage sei nicht einzutreten.
2. Eventualiter sei die Klage abzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin.“
C. Da die Beklagte in der Prozesseingabe die Unzuständigkeitseinrede erhoben hatte, ordnete der Bezirksgerichtspräsident gestützt auf Art. 93 ZPO zur Frage der Zuständigkeit des Bezirksgerichts Inn zur Beurteilung der eingereichten
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Klage eine Gerichtsverhandlung an. Mit Entscheid vom 15. Dezember 2005, mitgeteilt am 23. Dezember 2005, erkannte das Bezirksgericht Inn, wie folgt:
„1. Die Zuständigkeit des Bezirksgerichts Inn ist gegeben, und es wird auf die Klage eingetreten.
2. Die Kosten dieses Entscheides bleiben bei der Prozedur.

## Considerations