# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6140409f-58f7-432c-adfd-6797a8e803ff
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2008
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A und seine Familie wurden vom 30. September 1991 bis 31. März 2005 durch die Sozialbehörde R mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützt. Am 27. März 2006 verstarb die Mutter von A. Aufgrund der erwarteten Erbschaft wurde er am 1. Februar 2007 verpflichtet, der Sozialbehörde sofort nach Erhalt des Erbteilungsvertrages eine Kopie davon einzusenden sowie die bezogenen Sozialhilfeleistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 75'579.45 der Gemeinde R zurückzuerstatten. Der Beschluss der Sozialbehörde erwuchs am 12. März 2007 in Rechtskraft.
B.
Mit Schreiben vom 20. März 2007 liess A der Sozialbehörde mitteilen, dass er eine gütliche Einigung betreffend die Rückerstattungsverpflichtung anstrebe. Vorerst seien jedoch seinem Vertreter sämtliche für die Beurteilung der Situation notwendigen Unterlagen zuzustellen. Die Sozialbehörde entschied am 12. April 2007 dem Gesuch um Akteneinsicht nicht zu entsprechen, da A bereits alle notwendigen Belege erhalten habe. Sie eröffnete diesen Beschluss weder ihm noch seinem Vertreter. Am 7. August 2007 forderte sie den Vertreter von A auf, sie über den aktuellen Stand in der Erbschaftsangelegenheit zu informieren. Am 3. Oktober 2008 betrieb sie A über Fr. 75'579.45. Dagegen erhob jener Rechtsvorschlag.
C.
A beantragte am 20. November 2007 der Sozialbehörde, ihm die Rückerstattungsforderung in der Höhe von Fr. 75'579.45 zu erlassen. Die Sozialbehörde beschloss am 22. November 2007, dass auf das Erlassgesuch nicht eingetreten werde. Sie sei nicht bereit, auf ihre Forderung in der Höhe von Fr. 75'579.45 zu verzichten.
II.

## Considerations