# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 03fd08a7-a2e1-42c9-9bdb-d0b64eefda22
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1961, arbeitete seit 1988 bei der
Y._
AG als Betriebsmitarbeiterin (Urk.
7
/2), als sie sich am 20. August 2001 wegen eines Weichteilrheumatismus bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmel
dete (Urk.
7
/1).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische
Berichte (Urk.
7
/4—5, Urk.
7
/8, Urk.
7
/15-16), einen Arbeitgeberbericht (Urk.
7
/
2) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug; Urk.
7
/20) ein.
Mit Verfügung vom 18. September 2002 (Urk.
7
/14) sprach die IV-Stelle der Versicherten eine halbe Rente ab 1. August 2001 bei einem Invali
ditätsgrad von 50 % zu.
1.2
Im Rahmen eines auf Antrag der Versicherten (Urk.
7
/18) durchgeführten Revi
si
onsverfahrens (Urk.
7
/19) holte die IV-Stelle einen Verlaufsbericht (Urk.
7
/21) sowie ein psychiatrisches Gutachten (Urk.
7
/29) ein und erhöhte in der Folge mit Verfügung vom 2. Juni 2004 (Urk.
7
/35) die bisherige halbe Rente auf eine ganze Rente ab 1. Januar 2003 bei einem Invalidi
tätsgrad von 100 %.
1.3
Im Rahmen eines von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahrens (Urk.
7
/38) holte die IV-Stelle wiederum einen Verlaufsbericht (Urk.
7
/40) sowie
einen IK-Auszug (Urk.
7
/39) ein und bestätigte mit Mitteilung vom 20. Juli 2007
(Urk.
7
/42) einen unveränderten Anspruch der Versicherten auf eine ganze Rente
.
1.4
Im Rahmen eines weiteren von Amtes wegen durchgeführten Revisionsver
fah
rens (vgl. Urk.
7
/45) holte die IV-Stelle einen medizinischen Bericht (Urk.
7
/47), ein interdisziplinäres Gutachten (Urk.
7
/53) sowie einen IK-Aus
zug (Urk.
7
/46) ein.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk.
7
/55-56) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Juni 2012
(Urk.
7
/57
)
die Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein.
Mit Verfügung vom 18. Oktober 2012 (Urk.
7
/62
)
forderte die IV
Stelle die zu Unrecht von August 2012 bis und mit Oktober 2012 aus
gerichteten Renten im Umfang von Fr. 7‘137.-- zurück.
Die dagegen erhobene Beschwerde (
Urk.
7/65,
Urk.
7/70)
hiess
das hiesige Gericht mit Urteil vom 1
8.
Oktober 2013 im Ver
fahren IV.2012.01205 (
Urk.
7/73)
teilweise gut und hob die Verfügung vom 1
8.
Oktober 2012 betreffend Rückforderung von
Fr.
7‘137.
--
auf, im Übrigen wies es die Beschwerde ab.
1.5
Mit Verfügung vom
4.
Februar 2014 sprach die IV-Stelle der Versicherten eine ganze Rente von August bis Oktober 2012 bei einem Invali
ditätsgrad von 98 % zu (
Urk.
7/83).
1.6
Am 1
0.
Januar 2014 meldete sich die Versicherte erneut zum Bezug von Leis
tungen der Invalidenversicherung an und machte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend (
Urk.
7/78).
Die IV-Stelle auferlegte der Versi
cherten eine Schadenminderungspflicht und hielt sie an, sich während sechs Monaten einer rheumatologischen Therapie mit rehabilitativen Massnahmen sowie einer ergänzenden fachärztlichen psychiatrischen/psychotherapeutischen
The
rapie nach Massgabe des behandelnden Facharztes zu unterzie
hen (
Urk.
7/95).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 7/110-139
)
sprach die IV-Stelle
der Versicherten
mit Verfügung vom
7.
Dezember 2016
eine befristete halbe Rente von Juli 2014 bis März 2015 bei einem Invali
ditätsgrad von 57 % zu (
Urk.
7/142,
Urk.
7/141).
2.
Gegen die Verfügung vom 7. Dezember 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 2
0.
Januar 2017 Beschwerde (Urk. 1)
und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (S. 2
Ziff.
1
und 2),
even
-
tuell
sei die Sache für weitere Abklärungen und medizinische Untersuchungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 2
Ziff.
3).
Mit Beschwerdeantwort vom
2.
März 2017
bean
tragte die IV-Stelle die Abwei
sung der Beschwerde (Urk.
6), was der Beschwerdeführerin am
9.
März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sund
heit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die
Fol
gen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichti
gen. Eine Erwerbs
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird
nach
Art.
87
Abs.
3
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vo
raussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi
sionsgesuch glaub
haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versi
cherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan
meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu verge
wissern, ob die von der versicherten Person glaub
haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana
loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti
gen Verfügung keine Ver
änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zu
nächst noch zu prüfen, ob die festge
stellte Verän
derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi
tät zu beja
hen, und hernach zu be
schliess
en. Im Beschwerdefall obliegt die glei
che materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.4
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten
bezü
gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die
Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho
ben (Art. 17 Abs. 1 ATSG
). Anlass zur Rentenrevision gibt
jede wesentliche Änderung in den tat
-
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi
tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier
-
bar, wenn sich die erwerbli
chen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheits
zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund
heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai
2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heits
zu
standes auf die Arbeits
fähigkeit für sich allein genommen keinen Revi
sionsgrund im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und
Invaliditäts
bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3;
Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit
Hinwei
-
sen
).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei
tigen Untersu
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor
akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi
zinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa
tion einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der
Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung
(Urk. 2) davon aus,
dass sich der Gesundheitszustand der
Beschwerdeführerin aufgrund der
Lupus
erythematodes-Erkrankung per April 2013 verschlechtert habe. Es habe noch eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
für leidensangepasste Tätigkeiten bestanden (S. 1). Im Verlauf habe sich der Gesundheitszustand wieder verbessert. Per Januar 2015 sei wieder eine 80%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ausgewiesen.
Aufgrund der Verbesserung werde die Rente drei Monate nach attestierter Verbesserung, per 3
1.
März 2015, eingestellt (S. 2).
2.2
Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass
sich in Bezug auf den Gesundheitszustand gegenüber dem Gutachten
von 2012
eine Verschlechterung ergeben habe (S. 3 f.).
Nicht nachvollziehbar und offensichtlich willkürlich sei, dass sich trotz der offensichtlichen
Verschlech
te
-
rung
des Gesundheitszustandes mit den zusätzlich hinzutretenden Einschränkungen eine zumutbare Erhöhung des Pensums von 70
%
auf neu 80
%
ergebe. Dass bei einem verschlechterten Zumutbarkeitsprofil eine höhere Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit erreicht werden könne, sei schlicht widersprüchlich und nicht haltbar (S. 4).
Es sei zudem ein leidensbedingter Abzug von mindestens 15
%
zu gewähren, da eine leidensbedingte Einschränkung in der noch zumutbaren Tätigkeit hinzukomme und sie in den letzten beinahe 15 Jahren keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt habe (S. 5 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob seit der
rentenaufhebenden
Verfü
gung vom
1
5.
Juni 2012
(Urk.
7
/
57
) eine erhebliche Verände
rung des Gesund
heits
zu
standes
de
r
Beschwerdeführer
in
eingetreten ist und ih
r
infol
ge
dessen ein
unbefristeter
A
n
spruch auf eine Rente zusteht.
3.
Der rechtskräftigen Verfügung vom 1
5.
Juni 2012 (Urk. 7/57
) lag im Wesent
li
chen das
nachfolgende
Gutachten
zu Grunde.
Die Ärzte des
Z._
erstatteten ihr inter
dis
zipli
näres Gutachten am 17. April 2012 (Urk.
7
/53/2-27) gestützt auf die Akten, die allgemeininternistische, psychiatrische und rheumatologische Unter
such
ung
en der Beschwerdeführerin sowie die Schlussfolgerungen der interdis
zipli
nä
ren Konsensbesprechung. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15 Ziff. 5.1):
-
chronisches
multilokuläres
Schmerzsyndrom des Bewegungsapparates
-
DD: sekundäres
Fibromyalgiesyndrom
mit
Dekonditionierung
im Rahmen
einer möglichen undifferenzierten Kollagenose
-
Labor März 2011: grenzwertig erhöhte ANA, grenzwertig positive
ds
-DNA-Antikörper sowie positive U1RNP-Antikörper
Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Schmerz
verarbeitungsstörung (ICD-10 F54) sowie einen fortgesetzten Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch zirka 15-20
packyears
(ICD-10 F17.1).
Sie führten aus, aus Sicht des Bewegungsapparates beeinflusse das chronische
multilokuläre
Schmerzsyndrom die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Für
körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten bestehe eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit. Für eine körperlich leichte Tätigkeit wie auch für die zuletzt ausge
übte Tätigkeit bestehe hingegen eine vollzeitige Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungseinschränkung um 30 % aufgrund der somatisch mindestens partiell begründ
baren Beschwerdesymptomatik. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
Ausser der Schmerzverarbeitungs
störung könne keine weitere psychiatrische Diagnose gestellt werden. Der Beschwerdeführerin könne es aus psychiatrischer Sicht zugemutet werden, trotz der geklagten Beschwerden die nötige Willensanstrengung aufzubringen, um ganztags einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können. Auch aus allge
meininternistischer Sicht fänden sich keine weiteren Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Zusammenfassend bestehe aus polydisziplinärer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit für schwere und mittelschwere Tätigkeiten. Für leichte Tätig
keiten und auch für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 %. Das Pensum könne vollschichtig umgesetzt wer
den mit einem erhöhten Pausenbedarf von 10-15 Minuten pro Stunde und einem leicht reduzierten Rendement (S. 16 Ziff. 6.2).
Diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gelte ab dem Zeitpunkt der Untersu
chung im Februar 2012 (S. 16 Ziff. 6.3).
Die Beschwerdeführerin habe sich nie in psychiatrischer Behandlung befunden und sei auch nie psychopharmakologisch behandelt worden. Zum jetzigen Zeit
-
punkt fänden sich keinerlei Hinweise auf eine depressive Störung. Die im Jahre
2003 diagnostizierte Depression habe sich also vollständig zurückgebildet (S.
16
f.).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 7. Dezember 2016 (Urk. 2) auf folgende Berichte:
4.2
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Angiologie, berichteten am
6.
Januar 2014 (
Urk.
7/87/1-5)
und nannten folgende Diagnosen (S. 1):
-
Ektasie Aorta
ascendens
-
Verdacht auf arterielle Hypertonie
-
chronisch-venöse Insuffizienz Widmer Stadium I beidseits
-
systemischer Lupus erythematodes (Erstdiagnose Juni 2013)
-
C
hronic
Obstructive
Pulmonary
Disease
(
COPD
),
GOLD
Stadium 2, Risiko
gruppe A
-
Bronchie
ktasen
(Erstdiagnose Mai 2013)
-
Helicobacter pylori-positive
G
astritis (Erstdiagnose Juli 2013)
-
Vitamin D-Mangel
-
chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom
-
Hämorrhoiden Grad I
-
Verdacht auf leicht- bis mittelgradige depressive Episode
-
Verdacht auf chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi
schen Faktoren
Sie führten aus, dass
die Zuweisung der Beschwerdeführerin durch die Kollegen der
B._
im Hause bei im CT-Th
orax vom Mai 2013 festgestellter
Ektasie der Aorta
ascendens
von zirka 4 cm Durchmesser
erfolgt sei
. Die Beschwerdeführerin gebe dahingehend keine Beschwerden an (S. 2).
Aufg
rund der aktuellen Befunde seien
aus angiologischer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt keine weiteren speziellen Abklärungen oder Massnahmen notwendig
(S. 4)
.
4.3
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Pneumologie, berichteten am 1
0.
Januar 2014 (
Urk.
7/87/8-10) und
nannten folgende Diagnosen (S. 1):
-
Bronchiektasen
-
COPD GOLD 2, Risikogruppe A
-
s
ystemischer Lupus erythematodes
Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin nun seit dem 2
7.
September 2013 unter einer immunsuppressiven Therapie stehe. Gemäss subjektiver Angaben der Beschwerdeführerin fühle sie sich von pulmonaler Seite her sehr gut ohne Dys
pnoe beim Spazieren in der Ebene
und beim Treppensteigen. Limitierend für die Beschwerdeführerin sei lediglich ihre Schwäche in der Beinmuskulatur
(S. 1)
.
Objektiv zeige sich in der Lungenfunktionsprüfung eine mittelschwere nicht reversible obstruktive Ventilationsstörung, einer COPD entsprechend (S. 2).
4.4
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Angiologie, berichtete am 1
0.
Januar 2014 (
Urk.
7/87/6) und führte aus, dass seit dem
Z._
-Gutachten von der rheumatologischen Klinik des
A._
die Diag
nose eines floriden Lupus erythematodes gestellt worden sei. Aus diesem Grund
scheine bei unverändertem eher verstärktem Beschwerdebild eine neue
Beurtei
-
lung
der Situation angebracht.
4.5
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am
9.
April 2014 (
Urk.
7/93 =
Urk.
7/94/6-10) und
nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
-
systemischer Lupus erythematodes
-
Vitamin D-Mangel
-
Bronchiektasen
-
COPD GOLD Stadium 2, Risikogruppe bei fortgeführtem Nikotinabusus
-
chronisches
lum
bospondylogenes
Schmerzsyndrom
-
Verdacht auf leicht- bis mittelgradige depressive Episode
(ICD-10 F32.1)
-
Verdacht auf chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren
(ICD-10 F45.41)
Sie
führten aus, dass
es einer zusätzlich ergänzenden fachärztlichen Beurteilung im Hinblick auch auf die
Beurteilung der
Arbeitsfähigkeit aus
pneumologischer
sowie psychiatrischer Sicht bedürfe
(S. 1)
.
In Bezug auf die Tätigkeit als Haus
-
frau bestehe infolge der anhaltenden Schmerzsymptomatik und der allgemeinen
Müdigkeit/Leistungsintoleranz eine Leistungsminderung. Im Alltag seien kör
per
lich anstrengende Haushaltarbeiten
wie Staubsaugen, Fensterputzen oder auch Tragbelastungen über 10 kg durch die Beschwerdeführerin zurzeit nicht durch
führbar. Infolge des bestehenden Beschwerdekomplexes müsse ab einer mittel
-
schweren Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden.
Infolge der aktuell ungenügenden Krankheitskontrolle bestehe derzeit eine Leistungsminderung auch für leichte Tätigkeiten im Umfa
ng von 50
%
. Hieraus resultiere
aus rein rheumatologischer Sicht eine Restarbeitsfähigkeit in einer leichten, angepassten Tätigkeit von 50
%
.
Gelinge zukünftig eine Krankheits
kontrolle sowie unter Ausschöpfung von zusätzlichen rehabilitativen Massanahmen dürfe in zirka einem halben Jahr das Erreichen einer 100%igen Arbeits
fähigkeit für eine leichte Tätigkeit vermutet werden (S. 4
Ziff.
1.6).
4.6
Pract
. med.
D._
, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwer
de
gegnerin, nahm am 1
9.
Mai 2014 Stellung (
Urk.
7/108 S. 3 f.) und führte aus, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
ab September 2013 eine zumindest vorübergehende Verschlechterung
des Gesundheitszustandes der Beschwerde
füh
rerin eingetreten sei, bei teils gleichem, teils neuem Gesundheitsschaden. Prog
nostisch werde unter der Voraussetzung einer zukünftigen Krankheits
kon
trolle sowie unter Ausschöpfung von zusätzlichen rehabilitativen Massnahmen in zirka sechs Monaten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeiten vermutet
.
4.7
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Pneumologie, berichteten am 1
1.
Juni 2014 (
Urk.
7/99/6-8)
, nannten die bekannten Diagnosen und führten aus, dass eine vorzeitige
pneumologische
Kontrolle aufgrund von Fieber sowie vermehrt dunkel
gelbem Auswurf erfolge. Die Beschwerdeführerin gebe an, dass sie sich von pulmonaler Seite her stabil fühle. Ihre bekannte Belastungsdyspnoe sei nicht schlimmer geworden (S. 1). Lungenfunktionell habe sich bei der heutigen Kontrolle
gleich
zu den
Vorwerten von Januar 2014 eine mittelgradig obstruk
tive Ventilationsstörung gezeigt (S. 2).
4.8
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am
5.
November 2014 (
Urk.
7/97/2-4) und
nannten folgende Diagnosen (S. 1 f.):
-
systemischer Lupus erythematodes
-
Antiphospholipidsyndrom
(Erstdiagnose 2006)
-
Periarthropathia
tendinopathica
humeroscapularis
linskbetont
-
r
ezidivierende
Infektexazerbation
bei
Bronchiektasen
-
COPD GOLD Stadium 2, Risikogruppe A
-
Helicobacter pylori-positive Gastritis
-
psychosoziale Belastungssituation
-
Verdacht auf leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)
und V
erdacht auf chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41
)
-
i
ntermittierender Vitamin D-Mangel, substit
u
iert
Sie führten aus, dass
die Polyarthralgien und in letzter Zeit eine
Periarthro
pathia
tendinopathica
humeroscapularis
linskbetont
bei sonographisch gesicher
ter kleiner Partialruptur der Supraspinatussehne links und Bursitis
subacromialis
rechts im Vordergrund ständen.
Trotz Physiotherapie habe keine durch
schla
gende Beschwerdebesserung der linken Schulter erreicht werden können (S. 2).
4.9
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am 1
2.
Januar 2015 (
Urk.
7/9
8
), nannten die bekannten Diagnosen und führten aus, dass
klinisch, anamnestisch und laborchemisch weiterhin keine Hinweise für eine erhöhte Aktivität des Lupus erythematodes, insbesondere kein Komplementverbrauch
,
bestünden.
Aufgrund der geringen Krankheitsaktivität sei daher die W
e
itergabe von Methotrexat bei erneutem Eintreten einer Lungenentzünd
u
ng zu
reevalu
ieren
, gegebenenfalls könne
eine längerdauernde Pause evaluiert werden zur Beurteilung
,
ob
darunter vermehrte Symptome der Kollagenose aufträten
(S. 2)
.
4.10
Dr.
C._
berichtete am 2
3.
Januar 2015 (
Urk.
7/99/1-5) und
nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
-
systemischer Lupus erythematodes
-
Periarthropathia
tendinopathica
humeroscapularis
linskbetont
-
Antiphospholipidsyndrom
(Erstdiagnose 2006)
-
rezidivierende bronchiale
Infektexazerbation
bei
Bronchiektasen
unter
Immunosupression
-
COPD GOLD 2 bei Nikotinabusus
-
Verdacht auf leicht- bis mittelgradige depressive Episode
-
Verdacht auf chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi
schen Faktoren
-
vertebragene
Cephalea
Er führte aus, dass
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 2
0.
August 2001 bis auf
weiteres bestehe (S. 2
Ziff.
1.6).
4.11
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am 2
7.
Januar 2015 (
Urk.
7/100/1-2) und führten aus, dass der Gesundheitszustand der Beschwerde
führerin stationär sei. Neu träten jedoch therapierefraktäre und trotz weitgeh
enden Abklärungen unklare Schulterschmerzen links auf.
Seitens des Lupus bestünden seit einigen Monaten keine Hinweise für eine klinische, diagnostische
oder laborchemische Aktivität. Die erhöhten Entzündungsparameter seien jeweils
im Zusammenhang mit
Bronchopneumonien
aufgetreten
(S. 1)
.
In Folge der Schulterschmerzen, welche vorwiegend muskulären Charakters seien, sei
medi
-
zinisch
-theoretisch eine Einschränkung von 15-20
%
für eine leichte körper
liche Tätigkeit bedingt durch kumulative Beschwerden im Verlauf des Tages,
welche durch Kurzpausen abgefangen werden könnten.
Verharren in der
gleichen
Position, Arbeiten auf Schulterhöhe oder
Überkopf
und repetitive Bewegungen seien dabei zu vermeiden (S. 1 unten).
Über die tatsächliche Einschränkung der Leistung und der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten oder mittelschweren Tätigkeit könne keine Aussage gemacht werden, diese sollte im Rahmen einer Evaluation der arbeitsbezogenen Leistungsfähigkeit festgelegt werden (S. 2).
4.12
Die Ärzte der
E._
, Psychiatriezentrum
F._
, berichteten am 3
0.
März 2015 (
Urk.
7/105) und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
-
Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)
-
bei schwerem generalisiertem Lupus erythematodes
-
und psychosozialer Belastungssituation
-
und weiteren somatischen Diagnosen
S
ie führten aus, dass
die Prognose sehr gut sei. Die Beschwerdeführerin habe eine hohe Leidens- aber auch Kampffähigkeit und grosses Durchhaltevermögen. Es bestünden keine Anhaltspunkte für
ein
A
g
gravationsverhalten
(S. 2
Ziff.
1.4)
.
Aus psychiatrischer Sicht sei keine Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf vorhanden, die bestehe aus körperlichen Gründen (S. 3
Ziff.
1.6).
4.13
Pract
. med.
D._
, RAD, nahm am 2
0.
April 2015 Stellung (
Urk.
7/108 S. 6 f.) und führte aus, dass
sich aufgrund der vorliegenden Unterlagen zusammen
fassend folgendes Belastungsprofil ergebe: leichte wechselbelastende körperliche Tätigkeiten ohne Verharren in der gleichen Position, ohne Arbeiten auf Schulter
höhe oder
Überkopf
, ohne repetitive Bewegungen. Ein exaktes Belastungsprofil der bisherigen Tätigkeit liege nicht vor. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei jedoch davon auszugehen, dass das Anforderungsprofil in der
b
isherigen Tätig
keit die funktionelle Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin übersteige. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.
In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil bestehe seit Behandlungsbeginn im April 2013 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Ab Januar 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit mit einer Einschränkung um 15-20
%
aufgrund der kumulativen Beschwerden im Tagesverlauf, was einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
entspreche. Der Gesundheits
zustand könne sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht wesentlich ändern.
4.14
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am 2
1.
Juli 2015 (
Urk.
7/123)
, nannten die bekannten Diagnosen
und führten aus, dass
bei der Beschwerdeführerin ein systemischer Lupus erythematodes bestehe, unter der aktuellen Therapie jedoch keine Krankheitsaktivität bestehe.
Im Vordergrund stünden für die Beschwerdeführerin die chronischen Schulterschmerzen linksbe
tont. Nach dreimaliger Infiltration bestehe nun unter der regelmässigen Physio
therapie eine
Beschwerderegredienz
.
Im Vordergrund stehe die pulmonale Situation mit zunehmender Obstruktion in der Lungenfunktion im Rahmen eines beginnenden Emphysems bei
fortgeführ
-
tem
Nikotinabusus. Die Beschwerdeführerin rauche weiterhin 4-5 Zigaretten am Tag, was für sie bereits eine deutliche Reduktion bedeute. Erneut sei die Wichtigkeit des Rauch-Stopps erläutert worden (S. 2).
4.15
Die Ärzte des
A._
, universitäres Herzzentrum, berichteten am 2
9.
Oktober 2015 (
Urk.
3/8) und nannten folgende Diagnosen (S. 1):
-
leichte Dilatation der Aorta
ascendens
-
P
r
ädiabetes
-
Periarthropathia
tendinopathica
humeroscapularis
linskbetont
-
systemischer Lupus erythematodes
-
COPD GOLD 2
, Risikogruppe A
-
Antiphospholipidsyndrom
-
Helicobacter pylori-positive Gastritis
-
Verdacht auf leicht- bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und Verdacht auf chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)
-
intermittierender Vitamin D-Mangel, substituiert
-
Non-CF
Bronchiektasen
Sie führten aus, dass sich die Beschwerdeführerin kardial kompensiert zeige mit hypertonen Office-Blutdruckwerten und
normokardem
Sinusrhythmus im EKG ohne pathologische Repolarisationen.
In der 24h-Blutdruckmessung habe sich
ein
normotensives
systolisches wie diastolisches Blutdruckprofil gezeigt. Es habe
sich eine lediglich leicht dilatierte Aorta
ascendens
gezeigt. Es werde die Weiter
führung der aktuellen Medikation empfohlen (S. 4).
4.16
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie, berichteten am
7.
Januar 2016 (
Urk.
7/128/2-4), nannten die bekannten Diagnosen und führten aus, dass der Gesundheitszustand unverändert sei (S. 1).
Am
2
9.
April 2016
berichteten
die Ärzte des
A._
, Klinik für Rheumatologie
, über eine Verlaufskontrolle (
Urk.
3/6).
4.17
Pract
. med.
D._
, RAD, nahm am
1.
September
2016 Stellung (
Urk.
7/139 S.
4) und führte aus, dass
den seit dem Gutachten des
Z._
vorliegenden Arztberichten weder
eine regelmässige ärztliche Behandlung/Therapie der Lunge noch eine erhebliche dauerhafte Verschlechterung der Lungenfunktion zu entnehmen sei. Da sich die Beschwerdeführerin nach den aktuellen Angaben des Rechtsvertreters wohl nicht in einer fachärztlichen Behandlung/Abklärung befinde, sei diesbezüglich aus versicherungsmedizinischer Sicht von einem feh
lenden Leidensdruck beziehungsweise auch von einer fehlenden wesentlichen funktionellen Einschränkung auszugehen. Daher seien aktuell aus versicherungs
medizinischer Sicht keine weiteren medizinischen Abklärungen zu
emp
-
fehlen. Es müsse zusammenfassend weiterhin von einem unveränderten Gesund
heitszustand seit 2015 ausgegangen werden.
An der RAD-Stellungnahme vom 2
0.
April 2015 könne daher festgehalten werden.
4.18
Die Ärzte des
A._
, Klinik für Pneumologie, berichteten am 2
8.
September 2016 (
Urk.
3/4) und
führten aus, dass bei der Beschwerdeführerin ein pulmonaler Infekt diagnostiziert worden sei, in diesem Rahmen sich auch die Zunahme der chronischen Arthralgien erklären würden, ohne Hinweis auf eine Arthritis
. Es werde eine antibiotische Therapie des pulmonalen Infekts vorgeschlagen (S. 2)
.
4.1
9
Die Ärzte des
A._
, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, berichteten am
1.
Dezember 2016 (
Urk.
3/7)
und führten aus, das CT des Thorax zeige eine regelrechte Schilddrüse.
Es bestünden keine vergrösserten Lymph
knoten thorakal
(S. 1)
.
Verglichen mit der Voruntersuchung vom Mai 2013 bestünden stationäre ausgedehnte
Bronchiektasen
im Oberlappen rechts, media
-
len
Mittellappen und
posterobasalen
Unterlappen rechts, unverändert mehrere
Luftkollektionen dorsal der Trachea sowie unverändert
aneurysmatisch
erwei
tere
Aorta
ascendens
(S. 2).
4.
20
Die Ärzte des
A._
, universitäres Herzzentrum, berichteten am
5.
Dezember 2016 (
Urk.
3/5), nannten die bekannten Diagnosen und führten aus, dass sich die Beschwerdeführerin kardial kompensiert mit leicht hypertonen Blutdruckwerten zur Jahreskontrolle bei Dilatation der Aorta
ascendens
vorstelle. Echokardio
graphisch habe sich ein unveränderter Befund zu Oktober 2015 gezeigt. Anson
s
ten habe sich ein normal grosser linker Ventrikel mit erhaltener Funk
tion ohne regionale Wandmotilitätsstörungen sowie keine Hinweise auf höher
gradige
Vitien
oder pulmonale Drucksteigerung gefunden.
Es werde die symp
tomatische Behandlung sowie regelmässige Kontrollen bei den Kollegen der Rheumatologie sowie der Pneumologie und ein Nikotinstopp empfohlen. Zusammenfassend sei von einem stabilen Verlauf auszugehen und die kardiologische Verlaufs
kon
trolle sei in einem Jahr zu planen
(S. 4)
.
4.2
1
Dr.
med. G._
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin
, führte
am 1
2.
Januar
2017 (
Urk.
3/3)
aus, dass die Beschwerdeführerin an diversen gesund
heitlichen Problemen leide. Die IV-Verfügung werde auf alte Unterlagen abgestützt. Seit der Evaluation in Basel im Jahre 2012 sei es zu einer Ver
schlechterung der Lunge gekommen. Eine
Reevaluation
sei daher notwendig.
5.
5.1
Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand de
r
Beschwer
deführer
in
von
der rechtskräftigen Verfügung vom
1
5.
Juni 2012
bis z
um Zeitpunkt der Verfü
gung vom
7.
Dezember 2016
, welcher rechtspre
chungsge
mäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bil
det (BGE 130 V 68 E. 5.2.3, BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweis, vgl. auch BGE 129 V 4 E. 1.2), in einem rentenbe
grün
denden Ausmass verschlechtert hat.
5
.2
Die Rentenaufhebung
im Jahr 201
2
erfolgte
im Wesentlichen gestützt auf das
Z._
-Gutachten von April 2012
(vgl. vorstehend E. 3
). Damals wurde ein
chro
nisches
multilokuläres
Schmerzsyndrom
des Bewegungsapparates
diagnostiziert. Gestützt darauf wurde
der Beschwerdeführerin
eine
3
0%ige Arbeitsunfähigkeit in der
zuletzt ausgeübten
sowie einer körperlich leichten
Tätigkeit
attestiert.
5.3
Die
Beurteilungen, welche der Verfügung vom
Juni 2012
zugrunde lagen, und d
ie
neueren, im massgebenden Zeitpunkt
des Verfügungserlasses im Dezember
2016
vorliegenden Beurteilungen
unterscheiden sich hinsicht
lich der gestellten Diagnosen darin, dass
neu
ein
e
COPD,
Bronchiektasen
,
ein systemischer Lupus erythematodes
sowie eine Schulterproblematik
genannt wurden.
Dabei ist ent
schei
dend
, wie sich die
neu
diagnostizierten Lei
den auf die Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführer
in
auswirken.
5.4
Es ist unbestritten und aufgrund
der Akten ausgewiesen, dass die
Beschwer
de
führer
in
für
körperlich
mittel
schwere bis schwere
Tätigkeiten in den vor
Juni 2012
ergangenen Beurteilungen als zu
10
0
% arbeits
un
fähig
, hingegen für körperlich leichte Tätigkeiten als zu 70
%
arbeitsfähig
beurteilt wurde (vgl. vorstehend E. 3.2
).
Im Bericht vom April 2014 gingen die Ärzte des
A._
davon aus, dass aufgrund des Beschwerdekomplexes ab einer mittelschweren Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit b
estehe.
Für angepasste, leichte Tätigkeiten gingen sie vor
übergehend aufgr
und
ungen
ügender
Krankheitskontrolle
von einer
aktuellen
Einschränkung im Umfang von 50
%
aus, wobei unter Ausschöpfung von zusätzlichen rehabilitativen Massnahmen sowie unter Krankheitskontrolle
in zirka einem halben Jahr das Erreichen einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ver
mutet wurde (vgl. vorstehend E. 4.5).
Im Januar 2015
konnten sodann weder klinisch, anamnestisch, noch laborchemisch Hinweise für eine erhöhte Aktivität des Lupus erythematodes, insbesondere auch kein Komplementverbrauch festge
stellt werden. Die Ärzte des
A._
gingen lediglich noch von einer geringen Krankheitsaktivität aus und zogen gegebenenfalls gar eine längerdauernde The
rapiepause zur Beurteilung vermehrter Symptome in Betracht
(vgl. vorsteh
end E. 4.9)
.
Im Juli 2015 wurde von den Ärzten des
A._
gar berichtet, dass unter der aktuellen Therapie keine Krankheitsaktivität mehr bestehe (vgl. vorstehend E. 4.14).
A
ufgrund der rheumatologischen Befunde der linken Schulter
wurde der Beschwerdeführerin
eine Einschränkung von 15-20
%
auch für leichte kör
perliche Tätigkeiten attestiert (vgl. vorstehend E. 4.11).
Seitens der pulmonalen Situation wurde der Beschwerdeführerin nach wie vor ein Rauch-Stopp empfohlen (vgl. vorstehend E. 4.14
und E. 4.20
).
Der RAD-Arzt ging gestützt auf die Berichte des
A._
von einer vorübergehenden Verschlechterung
des Gesundheitszustandes und
der Arbeitsfähigkeit auch in angepassten Tätigkeiten aus, bestätigte jedoch
ab Januar 2015 wieder eine
80%ige Arbeitsfähigkeit ge
mäss
dem von den Ärzten des
A._
beschriebene
n
Belastungsprofil
(vgl. vor
stehend E. 4.6 und E. 4.13)
.
Bezüglich der geltend gemachten Verschlechterung der Lungenbeschwerden machte der RAD-Arzt auf die fehlende regelmässige ärztliche Behandlung beziehungsweise Therapie aufmerksam und begründete, dass den Berichten keine erhebliche dauerhafte Verschlechterung der Lungen
funktion zu entnehmen
und d
eshalb nicht von einer wesentlichen funktionellen Einschränkung auszugehen sei (vgl. vorstehend E. 4.17).
Den Berichten von
Dr.
C._
(vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.10) sind lediglich die bereits bekannten Diagnosen
zu entnehmen. D
ie von ihm erwähnte Arbeitsunfähigkeit
entbehrt
hingegen
einer Grundlage im beschriebenen Befund und
wurde von ihm denn auch nicht
weiter
begründet
. Vor diesem Hintergrund kann
sie nicht nachvollzogen werden
, zumal er auch keine
Angaben zu funk
tionellen Einschränkungen machte, sondern lediglich von eine
m verstärkten Beschwerdebild ausging.
Auf seine Bericht
e
kann demnach zur Begründung
eines verschlech
terten Gesundheitszustandes de
r
Beschwerdeführer
in
nicht abg
e
stellt werden.
Schliesslich vermögen auch die von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichte
der Ärzte des
A._
(vgl. vorstehend E. 4.15, 4.18-4.21)
keinen
ver
-
schlech
ter
ten
Gesundheitszustand
zu
belegen, zumal
sie die Zunahme der chro
nischen Arthralgien im Rahmen eines pulmonalen Infekts begründeten und auch in Bezug auf
die
leichte
Dilatation der Aorta
ascendens
von einem statio
nären Zustand ausgingen.
Es wurde
n
die Weiterführung der aktuellen Medika
tion
,
regelmässige rheumatologische und
p
neumologische
Kontrollen
sowie ein Nikotinstopp
empfohlen.
Weitere funktionelle Einschränkungen, welche nicht bereits im beschriebenen Belastungsprofil berücksichtigt worden wären,
wurden in den eingereichten Berichten nicht erwähnt.
5.5
Nach der Würdigung der Akten ist mit dem erforderlichen Beweisgrad der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit eine im Verfügungszeitpunkt seit drei Monaten anhaltende objektive, anspruchserhebliche Verschlechter
ung des
Gesundheitszu
-
standes der
Beschwerdeführer
in
nicht ausgewiesen. Im Ver
gleich zur
Beurt
ei
-
lung
im Juni
201
2
best
and
en zwar
teilweise
and
ere gesundheitliche Beschwer
den
,
und es ist von einer vorübergehenden Verschlechterung bis Januar 2015
aus
zugehen
. Die
(neuen) funktionellen Einschränkungen
ab Januar 2015
wurden
im Belastungsprofil
jedoch
beachtet
, weshalb
nicht von einer
anhaltenden
wesentlichen Änderung, sondern von
einer 8
0%igen Arbeitsfähigkeit in sämtli
chen
angepassten, leichten
Tätigkeiten auszugehen ist.
Die Beschwerdegegnerin hat somit den Anspruch auf eine Invalidenrente de
r
Beschwerdeführer
in
zu Recht
befristet
, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
6
.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert fest
zulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entspre
chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer
deführerin aufzu
erlegen.