# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 11b0e05a-cbb1-4930-bf4d-7e3cc49bd0f8
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- das Bundesamt für Gesundheit (nachfolgend «BAG») gegen B., C. sowie unbekannte Täterschaft ein Verwaltungsstrafverfahren wegen des  auf Widerhandlung gegen Art. 37 des Bundesgesetzes über  und Abgeltungen (Subventionsgesetz, SuG; SR 616.1) i.V.m. Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das  (VStrR; SR 313.0), eventuell Art. 38 SuG, führt;
- das BAG am 7. Juli 2021 unter anderem die Räumlichkeiten der A. AG durchsuchte und diverse Unterlagen und Gegenstände sicherstellte (act. 1.13);
- die A. AG anlässlich der Hausdurchsuchung vom 7. Juli 2021 die Siegelung einiger der sichergestellten Unterlagen und Gegenstände verlangte (act. 1.13);
- das BAG am 26. Juli 2021 an die Beschwerdekammer des  gelangt und das Gericht im Hauptbegehren um die Entsiegelung der darin aufgeführten Asservate ersucht (act. 1);
- die A. AG dem Gericht mit Schreiben vom 10. August 2021 mitteilte, dass sie ihr Siegelungsgesuch zurückzieht (act. 3).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- Widerhandlungen nach Art. 37 f. SuG vom zuständigen Bundesamt nach dem VStrR verfolgt und beurteilt werden (Art. 39 Abs. 1 SuG);
- die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts über die Zulässigkeit der Durchsuchung von Papieren und Datenträgern zu entscheiden hat (Art. 50 Abs. 3 VStrR);
- Gegenstand des Gesuchs die Entsiegelung der sichergestellten Unterlagen und Gegenstände bildet;
- die Gesuchsgegnerin als deren Inhaberin zur erhobenen Einsprache  ist;
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- die Gesuchsgegnerin dem Gericht mit Schreiben vom 10. August 2021 , dass sie die erklärte Siegelung zurückzieht (act. 3);
- mit dem Rückzug der gegen die Durchsuchung der Unterlagen und  gerichteten Einsprache das vorliegende Verfahren zufolge  als erledigt abzuschreiben ist (statt vieler: Beschluss des Bundesstrafgerichts BE.2018.18 vom 23. Januar 2019);
- die Gerichtsgebühr auf Fr. 200.-- festzulegen (vgl. Art. 5 und 8 Abs. 1 BStKR) und der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen ist (vgl. Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG analog; TPF 2011 25 E. 3);
- dem in seinem amtlichen Wirkungskreis handelnden Gesuchsteller keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG analog);
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