# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d3931d61-f6de-4523-b208-5670e50d12d7
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 23. August 2006 schloss X. mit der A. AG, vertreten durch deren Verwaltungsratsmitglied A., einen „Bewirtschaftungsvertrag“ (nachfolgend: Bewirtschaftungsvertrag), in welchem er sich verpflichtete, mehrere auf der Liegenschaft B. in C. (Parzelle D. der Gemeinde C.) liegende Appartments und Parkplätze namens und im Auftrag der A. AG zu vermieten. Gleichentags erfolgte zwischen X. und der E. AG (heute: A. AG), vertreten durch die A. AG und wiedervertreten durch A., der Abschluss eines Mietvertrages, mit welchem Ersterem das Restaurant B. in C. auf der vorgenannten Liegenschaft zum Gebrauch überlassen wurde. Mit Schreiben vom 19. März 2009 kündigte die A. AG den Bewirtschaftungsvertrag auf Ende Oktober 2009.
B. Mit Schreiben vom 27. April 2009 ersuchte X. die Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirkes F. um Durchführung einer Schlichtungsverhandlung und beantragte die Feststellung der Ungültigkeit der Kündigung vom 19. März 2009 gemäss Art. 298 Abs. 2 OR. Die A. AG beantragte in ihrer Stellungnahme vom 14. Mai 2009 die kostenfällige Abweisung des Gesuchs, soweit darauf eingetreten werden könne. Zudem sei festzustellen, dass es sich beim Bewirtschaftungsvertrag zwischen den Parteien nicht um einen Pacht- oder Mietvertrag handle.
C. Am 17. Juni 2009 beschloss die Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirkes F., was sie in ihrem Protokoll vom 25. August 2009 festhielt, nämlich:
„1. Es wird festgestellt, dass zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden konnte.
2. Auf die Klage von X. wird nicht eingetreten.
3. Die amtlichen Kosten werden auf die Staatskasse genommen.
4. Den Parteien wird keine Entschädigung zugesprochen.
5. [Anrufung des Gerichts]
6. [Eröffnung und Mitteilung]“
D. Mit Prozesseingabe vom 25. September 2009 prosequierte X. die Streitsache an das Bezirksgericht F. und stellte folgende Anträge:
„1. Es sei der Nichteintretensentscheid der Schlichtungsbehörde für Miete und Pacht des Bezirks F. vom 25. August 2009 [recte: 17. Juni 2009] aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Schlichtungsbehörde zurückzuweisen.
2. Eventualiter sei die Nichtigkeit der Kündigung der Beklagten vom 19. März 2009 festzustellen.
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3. Der Prozesseingabe sei aufschiebende Wirkung zu gewähren.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.“
In ihrer Prozessantwort vom 9. Oktober 2009 beantragte die A. AG die kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Klage, soweit darauf eingetreten werden könne. Zudem sei keine aufschiebende Wirkung zu erteilen. Am 30. Oktober 2009 replizierte X., während die A. AG mit Schreiben vom 5. November 2009 auf die Einreichung einer Duplik verzichtete.
E. Mit Verfügung vom 13. Oktober 2009 wies der Bezirksgerichtspräsident F. das klägerische Begehren um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab.
F. An der Hauptverhandlung vom 10. März 2010 nahmen die Rechtsvertreter der Parteien teil. Im Anschluss daran führte das Bezirksgericht F., wie es in der Replik vom 30. Oktober 2009 beantragt worden war, einen Augenschein auf der Liegenschaft B. in C. durch.
G. Mit Urteil vom 10. März 2010, vollständig mitgeteilt am 31. Mai 2010, erkannte das Bezirksgericht F.:
„1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 4'500.- und Schreibgebühren von CHF 500.-, werden vollumfänglich dem Kläger auferlegt.
3. Der Kläger wird verpflichtet, die Beklagte ausseramtlich mit CHF 13’669.40 inkl. MwSt. zu entschädigen.

## Considerations