# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** eade741c-cfdf-49ab-a539-6f065ba16c63
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. B._ und A._ sind die unverheirateten Eltern der Kinder C._ und D._, beide geboren am _ 2020. Die Kinder stehen unter der gemeinsamen elterlichen Sorge von B._ und A._. Am _ 2021 trennten sie sich und B._ zog mit den beiden Kindern von E._ nach F._
B. Mit Datum vom 13. Oktober 2021 erhob B._ Klage betreffend Kinderbelange gegen A._ beim Regionalgericht Surselva, nachdem ihr nach erfolgloser Schlichtungsverhandlung am 15. Juni 2021 die Klagebewilligungen betreffend Unterhalt sowie betreffend elterliche Sorge, Obhut, Besuchs- und Ferienrecht ausgestellt worden sind. Es folgten die Klageantwort am 15. Dezember 2021 und die Replik am 22. Februar 2022. Mit Duplik vom 5. April 2022 liess A._ folgendes Rechtsbegehren Ziffer 6 stellen:
Kindesvertreterin
Dr. iur. G._ sei im vorliegenden Verfahren als Vertreterin von C._ und D._ einzusetzen.
C. Mit prozessleitender Verfügung vom 13. April 2022 betreffend Kindesschutz/Anordnung einer Kindesvertretung wies der Instruktionsrichter des Regionalgerichts Surselva diesen Antrag ab und beliess die Gerichtskosten in der Höhe von CHF 500.00 bei der Prozedur.
D. Gegen diese Verfügung erhob A._ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 22. April 2022 Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden (nachfolgend: Kantonsgericht) und beantragte, was folgt:
1. Die prozessleitende Verfügung des Regionalgerichts Surselva vom 13. April 2022 sei aufzuheben.
2. Dr. iur. G._ sei als Vertreterin von C._ und D._ im Verfahren Proz. Nr. 115-2021-13 einzusetzen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der Vorinstanz.
E. Am 25. April 2022 forderte die Vorsitzende der I. Zivilkammer den Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 1'500.00 auf, welcher innert Frist einging. Die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens wurden beigezogen. Auf die Einholung einer Stellungnahme der Gegenpartei wurde verzichtet.
F. Mit Eingabe vom 10. Mai 2022 legte der Beschwerdeführer ein Schreiben der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Surselva an das
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Regionalgericht Surselva vom 9. Mai 2022 ins Recht, mit welchem das "Kindesschutzverfahren betreffend Namensänderung der Kinder" zuständigkeitshalber an das Gericht überwiesen worden ist.
G. Auf die Begründung der Anträge sowie die weiteren Ausführungen in der angefochtenen Verfügung wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Erwägungen
1. Die Beschwerde richtet sich gegen die prozessleitende Verfügung vom 13. April 2022, mit welcher das Gesuch um Einsetzung einer Kindesvertretung abgewiesen wurde. Gemäss Art. 321 Abs. 2 ZPO gilt für das Einreichen der Beschwerde nach Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO eine zehntägige Frist. Die angefochtene Verfügung ist dem Beschwerdeführer am 14. April 2022 zugegangen. Mit Eingabe vom 22. April 2022 wurde die zehntägige Beschwerdefrist gewahrt. Die Zuständigkeit des Kantonsgerichts als Rechtsmittelinstanz ergibt sich aus Art. 7 EGzZPO (BR 320.100).
2. Prozessleitende Verfügungen sind nicht berufungsfähig (vgl. Art. 308 Abs. 1 ZPO). Hingegen ist die Beschwerde zulässig, wenn sie entweder im Gesetz ausdrücklich vorgesehen ist, oder wenn durch die Verfügung ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b ZPO).

## Considerations