# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d00979ff-4650-4b73-899f-3787c2ae5414
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._ schloss am 28. April 2008 mit der Y._SA (nachfolgend Y._) einen Rahmenarbeitsvertrag sowie einen Einsatzvertrag betreffend einen dreimonatigen Einsatz als Hilfsarbeiter bei der A._AG (nachfolgend A._). Den Arbeitsbeginn legten die Parteien auf den 29. April 2008 fest und als Arbeitsort wurde O.1_ bestimmt. Der Arbeitseinsatz bei der A._ wurde mit Bestätigungsschreiben der Y._ vom 28. September 2009 auf unbestimmte Zeit verlängert. Mit Schreiben vom 17. Juni 2010 kündigte die Y._ im Auftrag der A._ das Arbeitsverhältnis mit X._ auf den 31. Juli 2010. Hiergegen liess Letzterer am 16. Juli 2010 bei der Y._ sowie bei der A._ Einsprache erheben, wobei er geltend machte, die Kündigung sei missbräuchlich erfolgt.
B. Nachdem X._ seine Klage auf Leistung einer Entschädigungszahlung am 27. August 2010 beim Kreisamt Chur zur Vermittlung anmelden liess, gelang es den Parteien anlässlich der Sühneverhandlung vom 30. September 2010 nicht, eine Einigung zu treffen. Infolgedessen wurde am 2. November 2010 der Leitschein mit folgendem Rechtsbegehren ausgestellt:
„ Klägerische Rechtsbegehren
1. Es sei entweder die Y._S.A. oder die A._ zu verpflichten, dem Kläger eine Entschädigung von CHF 16‘000.00 zuzüglich Zins von 5% seit dem 1.8.2010 zu bezahlen.
2. Eventualiter seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, dem Kläger eine Entschädigung von CHF 16‘000.00 zuzüglich Zins von 5% seit dem 1.8.2010 zu bezahlen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich der gesetzlich geschuldeten Mehrwertsteuer zulasten der unterlegenen Beklagten eventualiter unter solidarischer Verpflichtung beider Beklagten.“
C. Mit Eingabe vom 19. November 2010, gleichentags der Post zwecks Zustellung übergeben, erhob X._ mit unverändertem Rechtsbegehren Klage beim Bezirksgericht Plessur. Die A._ beantragte mit Klageantwort vom 20. Januar 2011 die vollumfängliche Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich der gesetzlich geschuldeten Mehrwertsteuer zulasten des Klägers. Die Y._ ihrerseits begehrte mit Klageantwort vom 24. Januar 2011 ebenfalls die vollumfassende Abweisung der Klage unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers. In der Folge verzichtete der Kläger mit Schreiben vom 23. Februar 2011 auf eine Stellungnahme.
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D. Mit Verfügung vom 2. Mai 2012 wurden die Parteien zur Hauptverhandlung für den 27. Juni 2012 vor dem Bezirksgericht Plessur vorgeladen. X._, die Y._ als auch die A._ hielten anlässlich der Verhandlung an ihren in den schriftlichen Eingaben gestellten Rechtsbegehren fest.
E. Der Entscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 27. Juni 2012 wurde den Parteien am 19. Juli 2012 mitgeteilt. Die Vorinstanz erkannte wie folgt:
„1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.
2.a) Die Gerichtskosten in der Höhe von CHF 6‘554.00 (Gerichtsgebühr CHF 5‘500.00, Schreibgebühr CHF 523.00, Bargebühren CHF 531.00 [inkl. ZE-Geld CHF 180.00]) gehen zu Lasten der Gerichtskasse.
2.b) Der Kläger hat die Beklagte 1 mit CHF 10‘737.65 (inkl. Barauslagen und MwSt.) und die Beklagte 2 mit CHF 8‘403.05 (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations