# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 855ebfc6-4121-48e5-b4e4-5a75810f91f0
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 16
I. Sachverhalt
A. Die A. als Bestellerin und die B. als Unternehmerin schlossen am 16. Juni 2009 einen Werkvertrag betreffend die Ausführung von Elektroarbeiten im Rahmen der Renovation des A. zu einem Werklohn in der Höhe von Fr. 867‘978.70 zuzüglich Kosten für allfällige Regiearbeiten.
B. Nach einigen Bauverzögerungen vereinbarten die Parteien am 6. Oktober 2010, dass die B. die Elektroarbeiten grundsätzlich bis am 30. November 2010 zu beenden habe; die A. verpflichtete sich demgegenüber zur hälftigen Übernahme der Kosten für zusätzlich notwendige Temporärarbeiter, wobei von einem Betrag von ungefähr Fr. 150‘000.-- ausgegangen wurde.
C. Mit Entscheid des Einzelrichters des Bezirksgerichts Maloja vom 7. März 2011, mitgeteilt am 10. März 2011, erkannte der Einzelrichter in Sachen der B. (Gesuchstellerin) gegen die A. (Gesuchsgegnerin) in einem Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts was folgt:
„1. Das Gesuch wird gutgeheissen und die mit Entscheid vom 1. Februar 2011 zu Gunsten der Gesuchstellerin angeordnete superprovisorische Vormerkung der vorläufigen Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts für eine Pfandsumme von CHF 481‘763.25, zuzüglich 5% Zins seit dem 12. Februar 2011,
im Grundbuch Z.
auf X., Z., Y., Gesamtfläche: 10‘171 m2, im Eigentum der Gesuchsgegnerin,
wird bestätigt.
2. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 10. Juni 2011 zur Klageanhebung auf definitive Eintragung des Pfandrechts angesetzt. Bei ungenutztem Ablauf der Frist wird die Vormerkung der vorläufigen Eintragung ohne weiteres von Amtes wegen gelöscht.
3. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 800.-- und Barauslagen von CHF 200.--, werden der Gesuchsgegnerin auferlegt. Die Kosten sind dem Gericht innert 30 Tagen mit beiliegendem Einzahlungsschein zu bezahlen.
Die Kosten des Grundbuchamtes Oberengadin gehen zulasten der Gesuchsgegnerin.
Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, die Gesuchstellerin mit CHF 1‘000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations