# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3bdb9923-d168-4484-8f07-8252aa406259
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Die 1976 geborene
X._
arbeitete ab dem Jahr 2009
in
einem Teilzeitpensum als Reinigungsfachfrau sowie als Unterhaltsreinigerin (Urk. 9/11, 9/13 und 9/15).
Unter Angabe einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit seit 9. Mai 2011 sowie von wiederholten
A
bsenzen seit 13. September 2010 meldete sie sich am 20. Juni 2011 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zur Früherfassung an (Urk. 9/4).
Am 4. Juli 2011 folgte
die Anmeldung zum Leistungsbezug, in welcher die Versicherte angab, seit August 2010 an einem Bands
cheibenscha
den, Nervenstörungen sowie einem
Blut- und Eisenmangel zu leiden (Urk. 9/7).
Daraufhin holte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
den Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten ein (IK-Auszug, Urk. 9/11), befragte
deren ehemalige
Arbeitgeber (Urk. 9/13 und Urk. 9/15), nahm Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 9/14, 9/16, 9/20
, 9/26
-29
)
, liess die Versicherte durch
Dr.
med.
Y._
, Fachärztin für
Psychiatrie und Psychotherapie
, Ärztin des
Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD)
, psychiatrisch begutachten (Urk. 9/30), zog die Akten der Kranken
-
taggeldversicherung
bei (Urk. 9/37)
,
holte weitere Berufsunterlagen ein
(Urk. 9/40-44)
und führte eine Haushaltabklärung durch (Urk. 9/49).
Nach Konsultation ihres Rechtsdienstes stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 25. Juli 2012 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/52). Hiergegen erhob die Versicherte am 14. September 2012 Einwand (Urk. 9/56)
.
Am 13. November 2012 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 9/59 = Urk. 2).
2.
Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 7. Januar 2013 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab 1. Februar 2012 eine ganze
Invalidenrente
zuzusprechen. Eventua
liter sei die Verfügung aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, beim
Z._ in A._
ergänzende medizinische Berichte einzuholen. Gestützt auf die eingeholten Akten sei über den Anspruch auf eine
Invalidenrente
neu zu verfügen.
Subeventualiter
sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten,
eine
psychiatrisch
e
Begutachtung durchzuführen
. Gestützt auf das von der IV-Stelle in Auftrag zu gebende psychiatrische Gutachten sei über den Anspruch auf eine I
nvaliden
rente
neu zu verfügen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Januar 2013 schloss die
Beschwerdegegnerin
auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Gerichtsverfügung vom 4. Februar 2013 wurde
die
BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich
zum Prozess beige
laden (Urk. 10
)
. Diese nahm am 14. Mai 2013 Stellung und beantragte die Ab
weisung der Beschwerde. Eventualiter sei die Beschwerde in dem Sinne gutzu
heissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. November 2012 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen
sei
, damit diese den psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin genauer abkläre und anschliessend über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu befinde (Urk. 14 S. 2).
Zudem reichte die Beigeladene ein rheumatologisches sowie ein psychiatrisches Gutachten ein (Urk. 15/1-2).
Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 24. Oktober 2013 an ihren Anträgen fest und
legte weitere medizi
nische Unterlagen bei (Urk. 22/1-7).
Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 26. November 2013 ebenfalls an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 24).
Am 28. November 2013 wurden die Parteien - soweit nicht bereits geschehen - allseitig über
die
Eingaben
der jeweils anderen Partei
in Kenntnis gesetzt (Urk. 25).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den
nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise - bei Versicherten, die vor der Beeinträchtigung ihrer Gesundheit nicht erwerbstätig waren - die Unmög
lichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
).
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig und daneben im Aufgabenbe
reich tätig sind, wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a
Abs.
2 IVG festgelegt. Danach wird darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
1.2
Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist - auch bei psychischen Erkran
kungen - in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi
ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor
handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven
Verstimmungszu
ständen
klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem
Sinne verselbstständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali
dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul
turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli
chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver
selbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden - Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus
wirken (Urteil
des Bundesgerichts
9C_
537/2011
vom
28
. Juni 20
12
E. 3.2
mit Hinweisen
).
1.
3
Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die
somatoforme
Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen
Komorbidität
von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä
gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche
Begleiterkrankun
gen
; ein mehrjähriger,
chronifizierter
Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese
ner sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu
tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss
glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer
Krank
heitsgewinn
;
„
Flucht in die Krankheit"); ein
unbefriedigendes
Behandlungser
gebnis
trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und ge
scheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und
Eigen
anstrengung
(kooperative Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar
stellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut
bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2,
BGE 139 V 547 E. 3 ff.
).
In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Ausei
nandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die besondere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen
(E. 9.1.3, E. 9.2.1). Ins
besondere erkannte das Bundesgericht,
dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei hand
elt
es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti
vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung
wird
für Ansprüche auf Sozialversicherungsleistungen seit jeher vorausgesetzt und ha
t
im Rahmen der 5.
IV-Re
vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art.
7 Abs.
2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung
beziehungsweise
einer Dis
kriminierung der betroffenen Versicherten in
verfassungsmässigem
Sinne
bezie
hungsweise
nach
Massgabe
der EMRK k
a
nn daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts
8C_142/2013 vom 20.
November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in
fine
und
E.
5.7).
1.4
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.
1.
5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
6
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg
baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines
Arztbe
richtes
ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer
den berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund
sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut
achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus,
dass
bei den
von
Dr.
Y._
gestellten Diagnosen einer
somatoformen
Schmerz
störung
und einer mittelgradigen depressiven Episode rechtsprechungsgemäss kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege (Urk. 2). Aus rheumatologi
scher Sicht sei die Beschwerdeführerin
bei den vorliegenden Befunden
nicht in ihrer Arbeitsfähigkeit
eingeschränkt (Urk. 24).
2.2
Die Beschwerdeführerin wandte
hiergegen ein,
das Ausmass der
Überwindbar
keit
sei in jedem Einzelfall durch den medizinischen Sachverständigen zu ermitteln. Die Überwindbarkeits-Rechtsprechung sei diskriminierend (Urk. 1 S. 6).
Die mittelschwere Depression habe
Dr.
Y._
als
Komorbidität
zur
somatoformen
Schmerzstörung und nicht als Begleiterscheinung letzterer beur
teilt.
Nebst der psychischen
Komorbidität
habe sie die Kriterien des sozialen Rückzugs und des primären Krankheitsgewinns bejaht und die Überwindbarkeit verneint
(Urk. 1 S. 7
ff.
).
Des Weiteren sei bei der Berechnung des
Invaliditäts
grades
von einer vollen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall auszugehen (Urk. 1 S. 12 f.).
Mit Bezug auf die von der Beigeladenen eingereichten Gutachten merkte sie an, dass aus rheumatologischer Sicht lediglich eine 50%ige Arbeits
fähigkeit und aus Sicht des Psychiaters
Dr.
med.
B._
, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
,
eine 25
%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe
.
Die Ärzte des
Z._
seien ebenfalls von einer mittelschweren
, mittlerweile gar von einer
schweren
Depression
und von
erfüllten
Foerster-Kriterien
ausgegangen. Auf deren Berichte sei abzustellen
(Urk. 21).
2.3
Die Beigeladene hielt gestützt auf das von ihr eingereichte Gutachten von
Dr.
B._
dafür, dass die Beschwerdeführerin einzig an einer leichten depressi
ven Episode ohne somatisches Syndrom leide, welche nicht invalidisierend sei. Falls dennoch vom Vorliegen einer
somatoformen
Schmerzstörung ausgegan
gen werde, g
e
lte diese als überwindbar
(Urk. 14)
.
3.
3.1
Dem Bericht der
C._
vom 19. Juni 2009 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin eine beginnende
Osteochondrose
L5/S1 mit minimer
Protrusion
und Kontakt zu beiden S1-Wurzeln aufweis
t
(Urk. 9/16/9).
Am 12.
November 2010 berichteten die Ärzte der
Rheumapoliklinik,
D._
,
es bestehe ein
zervikozephales
und
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom mit erheblichen psychosomatischen Belastungsfaktoren als Risikofaktor für eine
Chronifizierung
. In der bildgebenden Untersuchung habe sich die Halswirbelsäule abgesehen von einer Streckhaltung regelrecht darge
stellt. Aus somatischer Sicht sei eine aktive Physiotherapie indiziert (Urk. 9/16/8).
3.2
Am 10. September 2011 berichtete der Hausarzt
Dr.
med.
E._
, Fach
arzt für Allgemeine Medizin, die Beschwerdeführerin leide seit mehreren Jahren an diffusen Schmerzen praktisch am ganzen Körper. Sie wirke sehr depressiv und leidend. Im aktuellen Zustand sei sie seit 9. Mai 2011 für jegliche Tätigkeit in der freien Wirtschaft voll arbeitsunfähig. Denn die Belastbarkeit sei aus somatischer wie aus psychischer Sicht massiv eingeschränkt. Nach erfolg
reicher psychiatrischer Rehabilitation könne eine volle Arbeitsfähigkeit wieder
hergestellt werden (Urk. 9/16/1-2).
3.3
Dr.
med.
F._
, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin,
untersuchte die Beschwerdeführerin
im Auftrag der Beigeladenen
am 21. Sep
tember 2011 rheumatologisch, worüber er am
2.
Oktober 2011 ein Gutachten erstattete (Urk. 15/1). Dabei berücksichtigte er die vorhandenen Akten, die An
gaben der Beschwerdeführerin sowie die anlässlich der Untersuchung erhobenen Befunde (S. 2-12). Bei der klinischen Untersuchung wurden die
Bewegungsprü
fungen
durch Schmerzklage und Gegenspannen oder andere Gegenwehr aktiv limitiert
(S. 9-10). Die Beschwerdeführerin habe meist generalisiert und global über Schmerzen geklagt. Beim
Ent
- und Bekleiden ha
be er freie
Bewegungs
ausschläge
der Schultergelenke beidseits beobachten können, während die im Rahmen der Schulteruntersuchung letztlich in vollem Bewegungsumfang aus
geführten Bewegungen nur zögerlich und unter Schmerzklage erfolgt seien. Im
Langsitz
auf der Untersuchungsliege habe die Beschwerdeführerin die Zehe
n
spitzen problemlos erreicht. Beim Heben des gestreckten Beines in Rückenlage habe sie hingegen ab 40 Grad über lumbale Schmerzen geklagt und ein schmerzverdeutlichendes Gebaren gezeigt (S. 10).
Die bildgebenden Untersu
chungen zeigten eine beginnende
Chondrose
L4/5, eine Segmentschmälerung und
Osteochondrose
L5/S1 sowie a
ngedeutet
ein
Baastrupp
-Phänomen L4/5.
Dr.
F._
diagnostizierte ein generalisiertes Schmerzsyndrom bei chroni
schen
spondylogenen
Symptomen lumbal und
z
ervi
k
al beidseits (ICD-10: M54.4 respektive M53.1 / M53.0) und merkte an, dass ein radiologisches Korrelat fehle, hingegen eine Symptomausweitung bei psychosozialer Problemkonstellation bestehe (S. 11).
Es bestünden zahlreiche nicht organische Zeichen (
Waddell
-Zeichen; S. 14).
Gestützt auf die bildgebenden Untersuchungen hielt
Dr.
F._
fest, die in der klinischen Untersuchung gezeigte generalisierte Schmerzsymptomatik erscheine nicht durch eine zwingend organische Patholo
gie erklärbar. Dies abgesehen von einer deutlichen Fehlhaltung bei muskulärer
Dekonditionierung
und Fehlstatik bei Übergewicht. Aufgrund des aktuell in der klinischen Untersuchung gebotenen beschwerde
ver
deutlichen
den
Verhaltens sei auch eine gewisse Aggravationstendenz nicht sicher auszuschliessen.
Dr.
F._
gelangte zum Schluss,
seitens des Bewegungsappar
a
tes erscheine eine körperlich bis zu mittelschwer belastende Tätigkeit wie die zuletzt ausge
übte Putztätigkeit in einem Pensum von etwa 50 % zumutbar
. Zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht empfehle sich eine allgemeine
Rekonditionierung
(S. 12).
3.4
Dr.
med.
G._
, Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
, und
Dr.
phil.
klin
. psych.
H._
, Klinischer Psychologe und Supervisor, beide im
Z._
tätig, nannten in ihrem Bericht vom
5. Oktober 2011
zuhanden der IV-Stelle
insbesondere die Diagnosen einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2) und einer anhaltenden
somatoformen
Schmerzstörung. Sie attestierten der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit für jegliche Tätigkeit. Sie könne wegen der Schmerzen und der Depression kein Arbeitstempo mehr einhalten. Sie müsse selbstbestimmt immer wieder mehr als eine Stunde liegen und könne nicht lange sitzen. Sie verfüge weder über Konzentration noch über Durchhaltevermögen (Urk. 9/20/6-7).
Im Bericht vom
31. Oktober 2011
zuhanden des Hausarztes wurde anstelle der schweren depressiven Episode eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) diagnostiziert und über eine gute Rehabilitationsprognose für die Errei
chung einer Teilarbeitsfähigkeit von 80
%
berichtet (Urk. 9/26).
3.5
Dr.
med.
I._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, nannte in seinem Bericht vom 10. Oktober 2011 als einzigen reproduzierbaren Befund, dass die Beschwerdeführerin bei Druck über dem Gelenk C4/5 rechts starke Schmerzen angegeben habe. In diesem Segment bestünden Degenerationen im Bereich der Facettengelenke (Urk. 9/27).
Am 3. November 2011 gab
Dr.
I._
an, der vor gut einer Woche durchgeführte selektive Block der Gelenke C4/5 links habe zu einer Akzentuierung der Beschwerden geführt. Demnach seien die Facettengelenke C4/5 sicherlich nicht die Ursache der Beschwerden. In Zukunft sollten jegliche invasive Verfahren vermieden werden. Die Befunde seien allgemein sehr schlecht mit dem extremen Leidensbild der Beschwerdeführerin zu korrelieren (Urk. 9/28).
3.6
Die RAD-Ärztin
Dr.
Y._
erhob anlä
sslich der Untersuchung vom 17.
Januar 2012 die
Anamnese (Biographie, aktuelle Lebenssituation, Tages
ablauf) und die Befunde und berücksichtigte die geklagten Beschwerden sowie die Krankengeschichte. Sie
diagnostizierte eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) mit Schwierigkeiten bei der kulturellen Einge
wöhnung (ICD-10: Z60.3
)
und
Erkrankung und Tod des Vaters im August 2011 (ICD-10: Z63.4)
,
eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11)
sowie
differentialdiagnostisch eine
Anpassungsstö
rung
mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21) im Sinne einer
Trauer
reaktion
bei zusätzlicher andauernder psychosozialer Belastungssituation
(Urk. 9/30/6).
Zum Ergebnis der Untersuchung fasste die Expertin zusammen, die Schmerzen träten bei der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit psychosozialen und emotionalen Belastungen auf. Die Beschwerdeführerin zeige deutliche Schwie
rigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung. Sie habe starkes Heimweh, das sich durch die Krebserkrankung und den Tod des Vaters im August 2011 weiter ver
stärkt habe. Es könne mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen wer
den, dass vor dem Hintergrund der chronischen psychosozialen Belastungssitu
ation bei kultureller Entwurzelung der Tod des Vaters zu einer depressiven
An
passungsstörung
geführt habe. Die Reaktion der Beschwerdeführerin übersteige eine leichte depressive Ausprägung, so dass von einer mittelgradigen depressi
ven Episode bei Trauerreaktion auszugehen sei.
Bei dieser reaktiven psychischen
Komorbidität
könne derzeit nicht von einem bereits
chronifizierten
, stabilen Gesundheitszustand gesprochen werden. Eine Verbesserung des Zustandsbildes sei unter einer fortführenden, intensivierten und regelmässigen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung im Verlauf von einem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten. Bezüglich der willentlichen Überwindbarkeit merkte
Dr.
Y._
an, es zeig
t
e
n
sich ein lan
g andauernder Krankheitsverlauf
und eine deutliche psychiatrische
Komorbidität
. Anamnestisch könne ein sozialer Rückzug erhoben werden. Ein primärer Krankheitsgewinn sei in Anbe
tracht der psychosozialen Belastungsfaktoren mit kultureller Entwurzelung zu vermuten. Es könne derzeit von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit sowohl in angestammter als auch in angepasster Tätigkeit ausgegangen werden (Urk. 9/30/7-8).
3.
7
Dr.
B._
hatte
sein psychiatrisches Gutachten am
21. März 2012
gestützt auf die vorhandenen Akten, die Angaben der Beschwerdeführerin sowie die anläss
lich der Untersuchungen vom
2.
Dezember 2011, 7. Dezember 2011 und
16. Februar 2012 erhobenen Befunde
zuhanden der Beigeladenen verfasst
(Urk. 15/2).
Er führte aus, bei der von anderen Ärzten diagnostizierten
somato
formen
Schmerzstörung handle es sich um nicht objektivierbare Beschwerden, deren Diagnose ganz überwiegend auf den subjektiven Beschwerdeklagen der Betroffenen beruhen würden
. Daher
und weil eine Aggravation nicht ausge
schlossen werden könne und die Beschwerdeführerin in den eigenen Untersu
chungen teils widersprüchliche, teils vage Beschwerdeangaben gemacht habe,
habe man die Klagen auf ihre Plausibilität und Konsistenz zu prüfen
(S. 16)
.
Dabei gelangte er zum Schluss, die Entwicklung einer
somatoformen
Schmerz
störung
nach ICD-10 sei anhand der Lebensereignisse und -umstände nicht plausibel
, ebenso wenig das Stimmenhören, wie es die Beschwerdeführerin angegeben habe (S. 17 f.).
Bei den angegebenen Schmerzen sei
en
hingegen die Entwicklung einer depressiven Störung
sowie das Vorhandensein von Ängsten
nachvollziehbar
(S. 18).
Bezüglich der Konsistenz der Beschwerdeangaben führte
Dr.
B._
aus, die Beschwerdeführerin habe zu den Beschwerden und deren Verlauf teils vage, teils wechselhafte und teils unpräzis-ausweichende Angaben gemacht
(S. 18). Des Weiteren sei eine medikamentöse
Incompliance
nachweisbar.
Zudem bestünde teilweise ein Widerspruch zwischen der subjekti
ven Schilderung der Beschwerden und der objektiven Beobachtung und die Beschwerdevalidierungstests hätten eine suboptimale Leistungsbereitschaft und eine deutliche Tendenz zu negativer Antwortverzerrung gezeigt.
Diese Inkon
sistenzen begründeten aus psychiatrischer Sicht vernünftige Zweifel an der Glaubwürdigkeit der subjektiven Beschwerdeklagen der Beschwerdeführerin. Die gutachterliche Beurteilung habe sich daher ausschliesslich auf den objektiven Querschnittsbefund abzustützen.
Objektiv feststellbar seien folgende psychopa
thologische Befunde: Müdigkeit, leichte Gedächtnisstörungen, eine mittelgra
dige Einengung des formalen Denkens, ein leichtes Vorbeireden, eine mittelgra
dige Affektarmut, Bedrückung, jedoch nicht Niedergeschlagenheit, mittelgradige Antriebsarmut und leichte Theatralik. Daraus lasse sich nur die Diagnose einer leichten depressiven Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F32.00) ab
leiten (S. 19)
. Infolge der rascheren Ermüdbarkeit, der Antriebsarmut und der daraus ableitbaren verminderten Durchhaltefähigkeit sei die Beschwerdeführerin bezogen auf ein 100%-Pensum um 25
%
eingeschränkt.
Entsprechend bestehe als Reinigungsfachfrau in einem Pensum von 50
%
keine Berufsunfähigkeit (S. 20).
4.
4.1
Zur Beurteilung der psychischen Problematik stehen fachärztliche Berichte des
Z._
, der RAD-Untersuchungsgericht sowie das Gutachten von
Dr.
B._
zur Verfügung.
Einig sind sich die Fachärzte darüber, dass eine depressive Störung besteht. Die Angaben über d
eren Ausmass divergieren jedoch
. Ebenso besteht Uneinigkeit darüber, ob
zusätzlich
eine
somatoforme
Schmerzstörung zu
diag
nostizieren ist oder nicht.
4.2
Von den Ärzten des
Z._
wurde am 5. Oktober 2011 eine schwere depressive Episode, am 31. Oktober 2011 hingegen nur noch eine mittelgradige diagnosti
ziert (vgl. vorstehende E. 3.4), wobei die Prognose einmal als schlecht
(Urk. 9/
20/
6-
7) und einmal als gut (Urk. 9/26/2-3) bezeichnet wurde, obwohl zwischen diesen beiden Berichten keine Termine mit der Beschwerdeführerin stattgefunden hatten (Urk. 9/26/1).
Diese Widersprüche
beziehungsweise die unterschiedliche Berichterstattung
erwecken bereits erhebliche Zweifel an der
Objektivität
der
Z._
-Berichte.
Dieser
Erfahrungstatsache, dass
behandelnde Ärzte
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen
, darf und soll das Gericht Rechnung tragen
(BGE 125 V 351 E. 3b/cc
,
135 V 465
E. 4.5
).
Weiter
erfolgte in den
Z._
-Berichten keine kritische
Würdigung de
r
Schil
derungen der Beschwerdeführerin, sondern es wurde
unbesehen
auf deren subjektive Klagen abgestellt.
Eine für den
abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche
erforderliche objektive
Beurteilung des Gesundheitszu
standes
der Beschwerdeführerin enthalten sie
mithin
nicht.
Als Auswirkungen bei der Arbeit wurde angegeben, die Beschwerdeführerin könne kein
Arbeits
tempo
mehr einhalten, sie müsse selbstbestimmt immer wieder über eine Stunde liegen, könne nicht lange sitzen und ihr fehlten Konzentration und Durchhalte
vermögen
(Urk. 9/
20/7). Selbst bei dieser auf den Aussagen der Beschwerde
führerin basierenden Beurteilung der Auswirkungen ist eine daraus abgeleitete vollumfängliche
Arbeitsunfähigkeit
nicht nachvollziehbar. Insgesamt kann auf die Berichte der
Z._
-Ärzte mangels Objektivität nicht abgestellt werden.
Die Berichte
des
Z._
vom 4. Oktober 2013
(Urk.
22/1), 15. April 2013 (Urk. 22/2) und vom
2.
April 2013 (Urk. 22/3) betreffen
in erster Linie
die Zeit
nach Verfügungserlass, für welche eine Verschlechterung geltend gemacht wurde (Urk. 22/1 S.
1
Ziff.
1)
.
Bei der Prüfung der Foerster-Kriterien wurde beispielsweise mit der Berücksichtigung der Trennung vom Ehemann
(vgl. Urk. 22/1 S. 1
Ziff.
2) offensichtlich auf die Situation nach Verfügungserlass abgestellt, war doch die eheliche Beziehung am 15. April 2013 noch gut (
Urk.
22/2 S. 2, Biographie).
Dass
bezüglich des
Auslöser
s
der Arbeitsunfähig
keit
im neusten Bericht
nun
Gewalterfahrungen in der Ehe angeführt werden (Urk. 22/1 S. 2
Ziff.
4), widerspricht den früheren
Angaben
der Beschwerdefüh
rerin
, namentlich auch den
en
im Zusammenhang mit den Berichten des
Z._
vom 2. und 15. April 2013.
I
n der RAD-Untersuchung
vom 17. Januar 2012
hatte sie explizit verneint, schon einmal geschlagen worden zu sein (Urk. 9/30/2)
und bei der Begutachtung durch
Dr.
B._
hatte sie betont, zum Zeitpunkt des Beginns der Schmerzen hätten keine psychosozialen Belastungen oder Konflikte bestan
den (Urk. 15/2 S. 10)
.
Insgesamt lassen diese neueren Berichte keine zuverlässi
gen Rückschlüsse auf die Zeit vor Verfügungs
-
erlass zu.
4.3
Bei Betrachtung der verbleibenden Gutachten
zum psychischen Zustand
von
Dr.
B._
und
Dr.
Y._
fällt auf, dass
Dr.
B._
die Angaben der Beschwer
deführerin eingehend auf
ihre Plausibilität und Konsistenz hin überprüfte
.
Bei der Prüfung der Konsistenz der Angaben der Beschwerdeführerin innerhalb seiner Begutachtung fiel
Dr.
B._
auf, dass die Beschwerdeführerin die Beschwerden und deren Verlauf teil
s
vage, teils wechselhaft oder unpräzis-aus
weichend schilderte (Urk. 15/2 S. 11 und S. 18).
So wurde die Schmerzstärke trotz mehrmaliger Nachfrage mehrfach inkonsistent angegeben. Zur Schmerz
-
intensität der linken oberen Brustwand machte die Beschwerdeführerin gar keine Angaben (S. 15).
Auch
den Inhalt ihrer Ängste vermochte sie trotz mehrmaligem Nachfragen nicht anzugeben (S. 9)
. Auf Nachfragen nach dem Stimmenhören gab die Beschwerdeführerin an, dass sie nichts darüber erzählen könne. Sie wisse nichts (S. 9).
Gegebenenfalls stehe das Stimmenhören mit einer Begebenheit im Zusammenhang, als sie in einer Wohnung beim Putzern uner
wartet auf einen dort anwesenden Mann gestossen sei (S. 10).
Bezüglich der Konsistenz im Vergleich der verschiedenen Informationsquellen hielt
Dr.
B._
als auffällig
fest,
dass
die Beschwerdeführerin
in den eigenen Untersuchungen angegeben habe, früher gelegentlich an moderaten Kopf
schmerzen gelitten zu haben, hingegen bei anderer Gelegenheit angegeben habe, an chronischen Kopfschmerzen zu leiden, seit sie in der Schweiz lebe
(
Urk.
9/16/7;
Urk. 15/2 S. 3).
Den Beginn der Schmerzen habe sie in den eige
nen Untersuchungen
circa im August oder September 2010 im Anschluss an eine Grippe
verortet
(S. 17-18). Aus den Akten sei hingegen ersichtlich, dass sie
sich bereits am 1
2.
Mai 2009 wegen subakuter Rückenschmerzen in die
Rheu
mapoliklinik
des
D._
begeben habe (Urk. 9/16/15, Urk. 15/2
S.
18-19).
Weiter habe sie das Stimmengehören gegenüber anderen Fachärzten noch nie erwähnt, obwohl es schon über viele Monate bestehe.
Weiter sei eine medikamentöse
Incompliance
nachweisbar (Urk. 15/2 S. 19).
Zudem habe sich teilweise ein Widerspruch zwischen der subjektiven Schilde
rung der Beschwerden und der objektiven Beobacht
ung
gezeigt. So habe sie an
gegeben, freudlos zu sein und wegen ihrer Traurigkeit häufig zu weinen. Im Stimmungsausdruck habe sie hingegen lediglich bedrückt gewirkt und nicht niedergeschl
a
gen oder durchgehend deprimiert. Sie habe starke Ängste angege
ben, für die keine Anzeichen
nachweisbar seien
,
und
sie
habe über starke innere Unruhe geklagt, sei psychomotorisch jedoch stets ruhig gewesen. Auch der Leidensdruck sei entgegen der Angaben der Beschwerdeführerin nur in mode
ratem Ausmass erkennbar gew
orden
.
Des Weiteren habe ein
Beschwerdevali
dierungstest
einen deutlichen Hinweis für eine suboptimale
Leistungsbereit
schaft
, ein anderer eine deutliche Tendenz zu negativer Antwortverzerrung ergeben (Urk. 15/2 S. 19).
Ähnliche Inkonsistenzen sind auch im Bericht von
Dr.
F._
erwähnt. So hatte die Beschwerdeführerin beispielsweise im
Langsitz
eine viel bessere Beweglichkeit gezeigt als in Rückenlage (vgl. vorste
hende E. 3.3; Urk. 15/1 S. 9-10).
Infolge der drei Begutachtungstermine
vermochte
Dr.
B._
Inkonsistenzen auf
zu
decken, welche
Dr.
Y._
direkt nicht beobachten konnte
, obwohl sie Hinweise für eine gewisse Selbstlimitierung fand
, jedoch nicht ersichtlich ist, ob sie diese in ihre Schlussbeurteilung einfliessen lassen hat
(Urk. 9/30/6)
.
Ange
sichts
diese
r
Inkonsistenzen ist es gerechtfertigt, dass
Dr.
B._
an der Glaub
würdigkeit der subjektiven Beschwerdeklagen der Beschwerdeführerin zweifelte und
nicht
darauf
, sondern auf die objektiv erhobenen Befunde
abstellte
. Diese sind
Müdigkeit (diese stand in der zweiten Untersuchung nicht mehr im Vorder
grund), leichte Gedächtnisstörungen, eine mittelgradige Einengung des formalen Denkens, ein leichtes Vorbeireden, eine mittelgradige Affektarmut und Bedrü
ckung.
Bei diesen diskreten Befunden ist es nachvollziehbar, dass Dr.
B._
ausschliesslich eine leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F32.0) diagnostizierte (Urk. 15/2 S. 19)
. Dabei ist auch die bezogen auf ein 100%-Pensum um 25
%
eingeschränkte Leistungsfähigkeit infolge rascherer Ermüdbarkeit und reduzierter Durchhaltefähigkeit plausibel (Urk. 15/2 S. 20).
Infolgedessen ist
aus psychiatrischer Sicht bezogen auf ein Vollpensum von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % als Reinigungsfachfrau auszugehen
.
4.4
Selbst wenn zusätzlich zur leichten depressiven Episode eine
somatoforme
Schmerzstörung vorliegen würde,
wäre
diese
überwindbar. Denn
eine leichte de
pressive Episode vermag praxi
sgemäss
schon wegen ihres geringen
Krank
heitswertes
keine psychis
che
Komorbidität
von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und
Dauer zu begründen
.
Leichte bis höchstens mittelschwere psy
chische Störungen gelten als therapeutisch
angehbar
(vgl.
hiezu
etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_176/2011 vom 29. Juni 2011 E. 4.3 und 9C_736/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.2.2.1, je mit Hinweisen).
Davon ist auch vorliegend auszu
gehen, insbesondere mit Blick auf die von Dr.
Y._
nachvollziehbar gestellte günstige Prognose (Urk. 9/30/7-8). Auch
Dr.
E._
erachtete eine psychiatrische Rehabilitation als zumutbar und erfolgversprechend
(vgl. vorste
hende E. 3.2).
Die psychische
Komorbidität
ist damit aus juristischer Sicht nicht erheblich.
Zu den weiteren Foerster-Kriterien hielt
Dr.
Y._
fest, ein sozialer Rückzug könne anamnestisch erhoben werden (Urk. 9/30/7). Tatsächlich ist dieser aber nicht derart ausgeprägt, wie dies praxisgemäss für die Bejahung einer Unüber
windbarkeit erforderlich ist. Dafür nötig ist ein vollständiger sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens (vgl. vorstehende
Erw
. 1.3). Die Beschwerdeführe
rin unterhält nach wie vor gute Beziehungen zur Familie und auch ein Nachbar unterhält freundschaftliche Beziehungen zur Familie. Auch bei der
Haushaltab
klärung
war dieser zugegen (vgl.
Urk.
9/49/1,
Urk.
15 S. 8).
Schliesslich vermutete
Dr.
Y._
auch das Vorliegen eines primären
Krank
heitsgewinns
. Sie begründete diese Annahme aufgrund einer kulturellen Ent
wurzelung (Urk. 9/30/7). Eine eingehendere Begründung fehlt. Zudem kann auf Vermutungen allein nicht abgestellt werden. Für die Bejahung des Kriteriums muss dieses mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststehen.
Von einer ausnahmsweisen Unüberwindbarkeit des Leidens kann nach dem Gesagten nicht ausgegangen werden.
4.5
Zur Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht äusserte sich einzig Dr.
F._
. Zu berücksichtigen ist, dass sich die attestierte
Restarbeitsfähig
keit
von 50 % explizit auf die Tätigkeit als Reinigerin und damit auf eine kör
perlich mittelschwere Tätigkeit bezieht (
Urk.
15/1 S. 12 Ziff. 6.2). Zur Frage der Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit äusserte sich
Dr.
F._
trotz entsprechender Fragestellung im Gutachten nicht (vgl.
Urk.
15/1 S. 13
Ziff.
6.4
lit
. b). Über welche höheren Leistungsressourcen die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten Tätigkeit gegebenenfalls ver
fügt, ist somit offen, muss jedoch nicht weiter geklärt werden. Aufgrund der erhobenen objektiven Befunde ist die attestierte Arbeitsfähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit ohne
Weiteres
nachvollziehbar. Die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht, sowohl in der bisherigen als auch in jeder anderen in Frage kommenden Tätigkeit, liegt über 50 %, weswegen sich unter diesem Gesichtspunkt keine weitere Einschränkung ergibt. Die bisherige Tätigkeit könnte die Beschwerdeführerin somit weiterhin im Umfang von
50
% ausüben
.
5.
5.1
Am 2
4.
April 2012 erfolgte eine Haushaltabklärung, über welche am
1.
Mai 2012 berichtet wurde (
Urk.
9/49). In Würdigung der bisherigen
Arbeitstätigkei
ten
, der finanziellen Situation sowie der Aussagen der Beschwerdeführerin gelangte die Abklärungsperson zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei als zu 65
%
erwerbstätig und zu 35
%
im Haushalt tätig zu qualifizieren (S. 2-4).
Die Beschwerdeführerin bringt
hingegen
vor, sie sei als vollzeitlich Erwerbstätige zu qualifizieren (Urk. 1 S.
12-13
).
5.2
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi
cherten Person sind - analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) - verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält
nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein
trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher
ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom
6.
April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61
E. 6.2 und 128 V 93 f. E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2).
5.3
Die Abklärungsperson war bei der Beschwerdeführerin zuhause und hatte auch von
deren
Krankheit Kenntnis (vgl. Urk. 9/49/1). In welchen Tätigkeitsbereichen
eine wie starke Beeinträchtigung vorliegt
, ermittelte und begründete sie konkret und detailliert, wobei sie zu einer Einschränkung
im Haushaltsbereich
von 16.1 % gelangte (Urk. 9/49/9).
Diese ist nachvollziehbar und wurde auch nicht beanstandet, sodass hiervon auszugehen ist.
5.4
Bezüglich der Statusfrage
würdigte die Abklärungsperson die
bisherigen
Arbeits
tätigkeiten
,
die finanzielle
Situation sowie
die
Aussagen der Beschwer
deführerin
. Vor ihrer Erkrankung hatte die Beschwerdeführerin zu 51,52
%
bei der Schulgemeinde
J._
und durchschnittlich zu 14
%
bei der
K._
gearbeitet.
Im November und Dezember 2009 hatte die Beschwerdeführerin zusätzlich bei
L._
als Putzfrau gearbeitet, wo
bei sie insgesamt ein Einkommen von Fr. 468.-- erzielte (Urk. 9/11). Diese zu
sätzliche Anstellung löste die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben aus eigener Initiative auf, da es ihr vom Pensum her zu viel gewesen sei nebst
der Familie
. Die Beschwerdeführerin gab anlässlich der Haushaltabklärung an, bei Gesundheit wäre sie weiterhin
im
Pensum von 65
%
bei der Gemeinde
J._
und der P
utzfrauenagentur tätig. Damit hätte
sie genügend Zeit für die Kinderbetreuung und ihre Haushaltsaufgaben
(Urk. 9/49/
2-4).
Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
Die Beschwerdeführerin wandte ein, mit Bezug auf die Statusfrage könne nicht ohne Weiteres auf die bei der Abklärung gemachten Angaben abgestellt werden, denn der Bedeutungsgehalt der Frage nach der hypothetischen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall sei für Laien im Gesamtzusammenhang des IV-
Rentegefüges
nicht erkennbar (Urk. 1 S. 12). Genau dies bezweckt der Grundsatz der Aussage
der ersten Stunde. Von Bedeutung ist, dass die versicherte Person den tatsächli
chen Verhältnissen entsprechende Angaben macht und nicht solche, die unter Umständen bereits von Aspekten versicherungsrechtlicher Natur beeinflusst sind.
Bei der Beschwerdeführerin entsprechen ihre Angaben
bei der
Haushaltsab
-
klärung
dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens effektiv ausgeübten Erwerbspensum.
Hinzu kommt, dass aus dem Haushaltabklärungsbericht klar hervorgeht, dass die Haushaltsaufgaben nicht zwischen den Ehegatten aufgeteilt werden, sondern der Ehegatte vollzeitlich ausser Haus arbeitet und die Beschwerdeführerin
im Gesundheitsfall
für den Haushalt zuständig
wäre
(
vgl. Urk. 9/49/5).
Dadurch ist es plausibel, dass die Beschwerdeführerin nur
teilzeit
lich
auswärts arbeiten würde und daneben
im Haushalt tätig wäre
.
Die Beschwerdeführerin hatte
ferner bei
Dr.
B._
angegeben, sie wünsche sich, wieder gesund zu werden und die Kinder gross zu ziehen (Urk. 15/
2
S. 10).
Zwar
hatte die Beschwerdeführerin mit der zusätzlichen Anstellung bei
L._
zwischenzeitlich etwas mehr gearbeitet
,
diese Anstellung
von sich aus
aufgegeben, um genügend Zeit für ihren Aufgabenbereich zu haben.
Das Alter der Kinder hat sich zwischen der Haushaltabklärung vom 2
4.
April 2012 u
nd dem massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 13.
November 2012
noch
nicht wesentlich verändert.
Auf die eindeutigen Angaben der Beschwerdeführerin zum Umfang ihrer Erwerbstätigkeit bei erhaltener Gesundheit ist abzustellen. Nichts anderes ergibt sich aus dem von der Beschwerdeführerin genannten Entscheid des Bundesgerichts I 108/05 vom
7.
Juni 2005 (Urk. 1 S. 12). Gemäss diesem sind insbesondere die
konkreten Lebensumstände während der letzten Jahre
massgebend (
Erw
. 3.2.2).
Da die Beschwerdeführerin bei der Putzfrauenagentur kein festes Arbeitspensum inne hatte (Urk. 9/41/1),
ist vom durchschnittlichen effektiven Arbeitspensum auszugehen, was die Abklärungsperson getan hat (Urk. 9/49/2).
Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 12) ist der Arbeitsweg nicht ins Arbeitspensum einzurechnen, ist es doch üblich, dass man den Arbeitsweg zu
sätzlich zur Arbeitstätigkeit auf sich nehmen muss.
Bei einer 51%igen Tätigkeit im Schulhaus
in
J._
, wo die Beschwerdeführerin wohnt,
und einer Tätig
keit von sechs Stunden pro Woche in verschiedenen Privathaushalten
fällt denn der Arbeitsweg auch nicht ausserordentlich ins Gewicht.
Infolgedessen ist auch betreffend die Statusfrage auf den Haushaltabklärungsbericht abzustellen.
6.
Im Erwerbsbereich kann die Beschwerdeführerin noch
(mindestens)
zu 50 an
statt zu 65
%
in ihrer angestammten Tätigkeit arbeiten, woraus e
ine
Erwerbs
einbusse
von 23
%
(
15
x
100
:
65) resultiert.
Gewichtet
ergibt dies einen
Invali
ditätsgrad
von 14,95 (0,65 x 23
%
). Im Haushalt
s
bereich besteht eine Ein
schränkung von total 16,1
%
, welche gewichtet noch 5,64
%
(0,35 x 16,1
%
) ausmacht. Insgesamt ergibt sich somit ein Inva
liditätsgrad von 21
%. Damit hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. Dementspre
chend ist die Beschwerde abzuweisen.
7
.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten
pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän
gig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und ermessensweise auf
Fr.
800.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer
deführerin aufzuerlegen.