# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3d27b50c-1be7-472c-9cf8-f68026c35f7a
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2001
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

I. A arbeitete seit 1981 bei der Schul- und Büromaterialverwaltung der Stadt Zürich in der Funktion eines Magaziners mit der Amtsbezeichnung Betriebsangestellter. Infolge von Rückenproblemen konnte A seine Tätigkeit nicht weiter ausführen, weshalb das Arbeitsverhältnis durch Verfügung des Dienstchefs gestützt auf Art. 46 der Verordnung über die Arbeitsverhältnisse des Personals der Stadt Zürich (PR) in Verbindung mit Art. 17 der städtischen Besoldungsverordnung (BVO) per 28. Februar 1999 aufgelöst wurde. Seither bezieht A eine Invalidenrente.
II. Am 4. Oktober 2000 gelangte A mit einem Schadenersatzbegehren an die Stadt Zürich und verlangte unter dem Vorbehalt des Nachklagerechts die Bezahlung eines Teilschadensbetrags von Fr. 77'831.10. Der Stadtrat von Zürich wies die Forderung mit Schreiben vom 20. Dezember 2000 zurück und bestritt eine Haftung der Stadt. Abschliessend wurde darauf hingewiesen, dass eine allfällige Klage auf Schadenersatz oder Genugtuung innert einem Jahr beim zuständigen Gericht einzureichen sei.
III. Am 26. März 2001 reichte A beim hiesigen Gericht Schadenersatzklage mit folgendem Rechtsbegehren ein:
1.
Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Teilschadensbetrag von Fr. 18'000.00 zu bezahlen, zuzüglich Zins zu 5
% seit 4. Oktober 2000;
2.
unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Nachklagerechtes;
3.
sowie unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.
Die Beklagte erstattete am 30. Mai 2001 die Antwort und ersuchte, die Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers vollumfänglich abzuweisen.

## Considerations

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
1. a) Das Verwaltungsgericht prüft seine Zuständigkeit von Amtes wegen (§ 5 Abs. 1 in Verbindung mit § 70 und § 80c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997, VRG).
b) Nachdem sich bereits hinsichtlich der Zuständigkeit Fragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen, erfolgt die Entscheidung in Anwendung von § 38 Abs. 3 VRG durch die Kammer.
2. a) Gemäss § 4 Abs. 2 lit. b VRG in der ursprünglichen, bis Ende 1997 geltenden Fassung (GS I, 342) waren die Bestimmungen des Abschnitts über das Verwaltungsverfahren nicht anwendbar in Angelegenheiten, welche das öffentliche Dienstverhältnis betrafen, ausgenommen Disziplinarfälle. Dementsprechend konnten ausserhalb des Disziplinarrechts personalrechtliche Anordnungen grundsätzlich nicht angefochten werden; allerdings hat die Praxis den Rekurs gegen bestimmte Anordnungen wie Nichtwiederwahl, administrative Entlassung oder Kündigung gleichwohl zugelassen. Vermögensrechtliche Streitigkeiten aus öffentlichrechtlichen Dienstverhältnissen konnten demgegenüber gemäss dem nun aufgehobenen § 82 lit. a VRG (GS I, 358) direkt mit Klage beim Verwaltungsgericht anhängig gemacht werden.