# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** fecbb81e-f21c-4a69-8067-6e70ca8e49ee
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Arbeitsvertrag vom 11. April 2007 stellte die Y.-AG X. als stellvertretende Leiterin Unterkünfte, Camping & Restauration Camping ein. Der Arbeitsvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
B. Mit Schreiben vom 18. Januar 2007 kündigte X. das Arbeitsverhältnis per 30. April 2008. In der Folge konnten sich die Parteien nicht darüber einigen, ob die Arbeitnehmerin noch einen Anspruch auf Entschädigung für nichtbezogene Ruhe- und Feiertage sowie geleistete Überstunden habe. Zudem war X. mit dem von der Arbeitgeberin verfassten Arbeitszeugnis nicht einverstanden, weshalb sie am 21. Oktober 2008 beim Vermittleramt des Kreises Davos Klage gegen die Y.-AG betreffend Forderung aus Arbeitsverhältnis erhob. Gemäss Leitschein stellten die Parteien anlässlich der Sühneverhandlung vom 5. November 2008 die folgenden Anträge:
„Rechtsbegehren der Klägerin:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von netto CHF 34'806.55 zuzüglich 5% Zins seit dem 1.5.2008 zu bezahlen.
2. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin ein Arbeitszeugnis mit folgendem oder ähnlichem Inhalt auszustellen:
(...)
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.
Rechtsbegehren der Beklagten:
Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% MWSt zulasten der Klägerin.“
C. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung unterbreitete X. die Streitsache mit Eingabe vom 19. Dezember 2008 dem Bezirksgericht Prättigau/Davos. Darin reduzierte sie ihre Forderung gegenüber dem Rechtsbegehren im Leitschein auf Fr. 28'931.85. Am 6. Februar 2009 reichte die Y.-AG die Prozessantwort ein. Darin beantragte sie die Abweisung der Klage unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6% MWSt zu Lasten der Beklagten. Mit Replik vom 2. März 2009 beziehungsweise Duplik vom 6. April 2009 hielten die Parteien an ihren zuvor gestellten Rechtsbegehren unverändert fest.
D. Mit Beweisverfügung vom 17. April 2009 lehnte der Bezirksgerichtspräsident Prättigau/Davos die Einvernahme der Zeugen A., B. und C. sowie die Edition verschiedener Geschäftsdokumente aus den Händen der
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Beklagten ab. Dagegen liess X. am 6. Mai 2009 Prozessbeschwerde erheben. Der Bezirksgerichtsausschuss Prättigau Davos erkannte mit Beschwerdeentscheid/Beiurteil vom 2. Juni 2009, mitgeteilt am 12. August 2009, wie folgt:
„1. Die Beschwerde der X. gegen die Beweisverfügung des Bezirksgerichtspräsidiums Prättigau/Davos vom 17. April 2009, mitgeteilt am 17. April 2009, wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Bezirksgerichtsausschusses Prättigau/Davos, bestehend aus:
- einer Gerichtsgebühr von Fr. 1’000.00 - Schreibgebühren von Fr. 500.00 total somit von Fr. 1’500.00
gehen zulasten von X.. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3. X. wird verpflichtet, die Y.-AG ausseramtlich mit Fr. 800.00 (inkl. Spesen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

## Considerations