# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ddd0d957-14a0-43cf-b1e9-86af288169a6
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend
Widerhandlung gegen das Ausländergesetz und Widerruf
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 1. Abteilung - Einzelgericht, vom 16. Oktober 2012 (GG120200)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Beschuldigten vom
23. Oktober 2012 (Urk. 29),
da das begründete Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 1. Abteilung, vom
16. Oktober 2012 dem Verteidiger des Beschuldigten am 27. November 2012
zugestellt wurde (Urk. 40/2),
da der Beschuldigte innerhalb der in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten
gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung des begründeten Urteils - mithin
bis zum 17. Dezember 2012 - keine schriftliche Berufungserklärung einreichte
bzw. einreichen liess, wobei im Strafverfahren keine Gerichtsferien gelten
(Art. 89 Abs. 2 StPO),
wobei die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine
Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die
Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet wird
(ZR 110/2011 Nr. 69),
da dem Beschuldigten die Kosten im Sinne von Art. 428 Abs. 1 StPO
aufzuerlegen sind, angesichts der Tatsache, dass er ausgeschafft wurde und
während seines Aufenthaltes in der Schweiz kein Einkommen erzielt hatte und
vom Staat finanziell unterstützt worden war (Urk. 44 S. 12), es sich rechtfertigt,
die Kosten des Berufungsverfahrens definitiv abzuschreiben,
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO

## Considerations