# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6416eab8-1b3b-4e23-8903-f23e302e4c1f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 21. Dezember 2011 unterzeichnete Y._ eine Zahlungsvereinbarung vom 19. Dezember 2011 über Fr. 8'800.00, worin letzterer anerkannte, der A._, O.1_, Fr. 8'800.00 zu schulden und sich gleichzeitig verpflichtete, den entsprechenden Betrag in 88 Raten zu Fr. 100.00 zu bezahlen, fällig jeweils am 10. eines Monats, erstmals am 10. Februar 2012. Überdies vereinbarten die Parteien, dass bei Verzug einer monatlichen Rate von mehr als 10 Tagen der gesamte ausstehende Restbetrag ohne Voranzeige zur Zahlung fällig werde.
B. Die Forderung aus der Zahlungsvereinbarung vom 19./21. Dezember 2011 gegen Y._ zedierte die A._ am 24. August 2014 an die X._.
C. Nachdem die X._ gegen Y._ Betreibung eingeleitet hatte, stellte das Betreibungsamt B._ am 14. Oktober 2015 unter der Betreibung Nr. _ einen Zahlungsbefehl über einen Forderungsbetrag von CHF 8'400.00 nebst Zins zu 5% seit dem 8. Juni 2012, sowie über einen Betrag von CHF 75.00 und von CHF 130.00 aus. Als Forderungsgrund für den erstgenannten Betrag wurde der "Saldo Zahlungsvereinbarung vom 19.12.2011 über CHF 8'800.00 aufgrund Vertrag der D._ vom 29.11.2011 über 8'800.00 abzüglich getätigte Ratenzahlungen von Total CHF 400.00" angegeben. Der Betrag von Fr. 75.00 wurde unter dem Titel „Auskunfts- und Mahnspesen“ und jener über Fr. 130.00 unter dem Titel "Bearbeitungskosten" gefordert.
D. Gegen den am 22. Oktober 2015 zugestellten Zahlungsbefehl erhob C._ gleichentags Rechtsvorschlag.
E. Mit Eingabe vom 8. April 2016 ersuchte die X._ die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart, in der Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes des Kreises B._ gestützt auf Art. 82 SchKG die provisorische Rechtsöffnung für die in Betreibung gesetzten Forderungen sowie für die Kosten des Zahlungsbefehls von CHF 73.30 und die Rechtsöffnungskosten zu erteilen unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gegenpartei. Ihrem Rechtsöffnungsgesuch legte die X._ nebst dem Zahlungsbefehl Nr. _ vom 14. Oktober 2015 die Zahlungsvereinbarung vom 19./21. Dezember 2011 sowie die Abtretungsurkunde vom 24. August 2014 bei.
F. In seiner Stellungnahme vom 19. April 2016 beantragte Y._ sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs.
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Zur Begründung führte er aus, der in Betreibung gesetzten Forderung liege ein überteuerter und nutzloser Weiterbildungskurs der D._ zugrunde, dessen Vertrieb auf einem verbotenen Schneeballsystem basiere und welcher unter massiver Beeinflussung zustande gekommen sei. Zudem sei die Forderung aus dem Vertrag verjährt.
G. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart erkannte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 10. Mai 2016, mitgeteilt am 17. Mai 2016, was folgt:
"1. Das Gesuch um provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung der gesuchsgegnerischen Partei Nr. _ (Zahlungsbefehl vom 14. Oktober 2015 des Betreibungsamtes B._) wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten werden auf CHF 300.00 festgesetzt und der gesuchstellenden Partei auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Gerichtskostenvorschuss von CHF 300.00 verrechnet. Die Forderung für die Gerichtskosten erlischt deshalb gegenüber dem Gericht durch Verrechnung.
3. Das Begehren der gesuchstellenden Partei um Parteientschädigung wird abgewiesen.

## Considerations