# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0bddee12-bd56-447e-b1d9-4eb147434e26
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 28. August 2015 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Rentenbegehren von
X._
ab (Urk. 2). Innert der Beschwerdefrist liess die Versicherte ein Schreiben von Dr. med.
Y._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 15. September 2015 bei der IV-Stelle einreichen (Urk. 1). Auf Nachfrage (Urk. 5/2) teilte die Versi
cherte der IV-Stelle am 6. Oktober 2015 telefonisch mit, dass es sich bei dieser Eingabe um eine Beschwerde handle (Urk.
5/3). Darauf überwies die
IV-Stelle dem
hiesigen
Gericht die direkt eingegangene Beschwerde mit Schreiben vom 8. Oktober 2015 (Urk. 4).
Da der Eingabe vom 15. September 2015 die erforderliche Vertretungsvollmacht fehlte, setzte das
Sozialversicherungsgericht
der Beschwerdeführerin und
Dr.
Y._
mit Verfügung vom 13. Oktober 2015
,
beiden
zugestellt am 16. Oktober 2015 (Urk. 7),
eine Frist von zehn Tagen an, um
die Vollmacht einzureichen, mit
der Androhung, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Urk. 6).
Sowohl die
Beschwerdeführerin
als auch
Dr.
Y._
liess
en
die angesetzte Frist unbe
nutzt verstreichen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
G
egen
Verfügungen der Versicherungsträger
kann
innert einer Frist von 30 Tagen ab Eröffnung Beschwerde an die kantonale Beschwerdeinstanz erho
ben werden (Art. 60 in Verbindung mit Art. 56 ff. des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG])
.
1.2
G
emäss
§
15 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
)
können sich die Parteien
vor dem Sozialversicherungsgericht vertreten oder
verbeistän
den
lassen. Wer eine Partei vertritt, bedarf der schriftlichen oder zu Protokoll erklärten Vollmacht
(
§
28
lit
. a
GSVGer
in Verbindung mit
Art.
68
Abs.
3 der Zivilprozessordnung).
1.3
Für
den Fall, dass eine Eingabe diese
r
Anforderung nicht genügt,
setzt
das Ge
richt eine angemessene Frist zur Verbesserung an, mit der Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (§ 18 Abs. 3
GSVGer
; vgl. auch Art. 61 Abs. 1
lit
. b ATSG)
.
2.
Da die erforderliche Vollmacht innert der angesetzten Frist nicht eingereicht wurde, ist davon auszugehen, dass keine Vertretungsbefugnis vorliegt. Damit erweist sich die Eingabe vom 15. September 2015 als ungültige Beschwerde, weshalb androhungsgemäss nicht darauf einzutreten ist.
3.
Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistunge
n
. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Ge
richt
s
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69 Ab. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG) und ermessensweise auf Fr. 200.-- anzusetzen.
Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.