# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 44a7734a-5671-4ea9-933c-ce484ddeaaa9
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2006
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Z. stand vom 15. Juni 1989 an in einem Arbeitsverhältnis mit X., Inhaber des Hotels A. in B.. Dabei war sie anfangs als Zimmermädchen und später dann als Serviceangestellte tätig. Per 31. März 2002 wurde das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. In der Folge kam es zwischen den Parteien über Lohnforderungen von Z. zum Streit.
B. Am 14. April 2003 instanzierte Z. bei der Kreispräsidentin Suot Tasna gegen X. eine Klage betreffend Forderung aus Arbeitsvertrag. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung vom 12. Juni 2003 erstellte die Vermittlerin am 16. Januar 2004, mitgeteilt am 21. Januar 2004, einen Leitschein mit folgenden Rechtsbegehren:
„Klägerisches Rechtsbegehren: 1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr.
21'297.95 nebst Zins zu 5% seit dem 1. April 2002 und die Betreibungskosten von Fr. 100.00 zu entrichten.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. 7.6% Mehrwertsteuer zu Lasten des Beklagten.
Beklagtisches Rechtsbegehren: 1. Abweisung der Klage.
2. Alles unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Entschädigungsfolge einverbindlich Mehrwertsteuer zu Lasten der Klägerin.“
Mit Prozesseingabe vom 11. Februar 2004 prosequierte Z. den Leitschein an das Bezirksgericht Inn. Sie stellte folgende Rechtsbegehren:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 21'297.95 nebst Zins zu 5% seit dem 01. April 2002 zu entrichten.
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. 7.6% Mehrwertsteuer zu Lasten des Beklagten.“
Der Beklagte beantragte in seiner Prozessantwort vom 26. April 2004, was folgt:
„1. Die Klage sei abzuweisen.
2. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.“
Mit Eingabe vom 28. Juni 2004 reichte die Klägerin die Stellungnahme nach Art. 87 Abs. 2 ZPO ein. Am 13. September 2004 erliess der Bezirksgerichtspräsident Inn die Beweisverfügung, in der er unter anderem eine Schriftenexpertise hinsichtlich der Einträge in den eingereichten
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Arbeitszeitkontrollheften anordnete. Diese Schriftexpertise lag mit Datum vom 13. April 2005 vor. Der Antrag der Klägerin vom 24. Mai 2005, das Gutachten zu ergänzen, wurde mit Verfügung des Bezirksgerichtspräsidenten Inn vom 8. Juli 2005 abgewiesen.
C. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Inn fand am 18. Oktober 2005 statt. Mit Urteil vom 18. Oktober 2005, mitgeteilt am 9. Januar 2006, erkannte das Bezirksgericht Inn, wie folgt:
„1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und der Beklagte verpflichtet, der Klägerin den Betrag von Fr. 829.85 brutto zuzüglich 5 % Zins seit dem 1. April 2002 zu bezahlen.
2. Die Kosten des Bezirksgerichts Inn, bestehend aus
einer Gerichtsgebühr von Fr. 5'000.00
einer Schreibgebühr von Fr. 750.00
Barauslagen (inkl. Kosten Expertise) von Fr. 1’050.00
total somit Fr. 6’800.00
gehen zu Lasten der Gerichtskasse.
3. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beklagten mit Fr. 13'643.05 inkl. Spesen und Mehrwertsteuer ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations