# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3d7e8333-fa57-4133-8814-a5a1cb14e837
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz
Berufung und Beschwerde gegen ein Urteil und eine Verfügung des  im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 22.  2016 (EE150089-F)
- 3 -
Rechtsbegehren:
I. des Gesuchstellers (Urk. 179 S. 2 f.):
"1. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Parteien seit dem 19. August 2015 ununterbrochen voneinander getrennt leben und es sei ihnen weiterhin das Getrenntleben zu bewilligen.
2. Es seien die Kinder C._, geboren tt.mm.2012 und D._,  tt.mm.2015, vorläufig unter der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien zu belassen.
3. Es seien die Kinder, C._ und D._, wie obgenannt, vorläufig unter der Obhut der Gesuchsgegnerin zu belassen.
4. Es sei eine Erziehungs- und Besuchsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB zu bestellen, mit dem Auftrag, die Gesuchsgegnerin bei der Erziehung der Kinder C._ und D._, wie obgenannt, zu unterstützen und ein Besuchs- und Ferienrecht aufzubauen, welches zuletzt einem praxisüblichen Besuchs- und Ferienrecht zu entsprechen hat.
5. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, an den Unterhalt, die  und die Pflege der Kinder C._ und D._, wie obgenannt, Fr. 1'100.– pro Kind und Monat zu bezahlen, zuzüglich allfälliger  oder gesetzlicher Kinderzulagen, zahlbar erstmals bei Rechtskraft des Eheschutzurteils.
6. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Gesuchsteller bis und mit heutiger Postaufgabe dieser Rechtsschrift seine  vollumfänglich abgegolten hat und weiterhin Fr. 2'200.– pro Monat an den Kinderunterhalt bezahlen wird.
7. Es sei keiner der Parteien ein persönlicher Unterhaltsbeitrag .
8. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die eheliche Liegenschaft an der E._-Strasse ..., F._, verkauft worden ist und der Erlös auf einem Sperrkonto ruht.
9. Es sei die Gesuchsgegnerin zu verpflichten, den Skoda New Octavia Combi Ambition 1.4. TSI 140 PS am 8. November 2016 der Amag  AG beziehungsweise der Garage G._ AG in ... inklusive  zurückzugeben.
10. Es sei die Gesuchsgegnerin zu verpflichten, allenfalls gegen den  eingeleitete Betreibungen zurückzuziehen und im  löschen zu lassen.
11. Es seien alle anderslautenden Anträge der Gesuchsgegnerin .
12. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge."
- 4 -
II. der Gesuchsgegnerin (Urk. 51, Urk. 188 und Urk. 192, sinngemäss): 1. Es sei festzustellen, dass die Parteien seit dem 19. August 2015 von-
einander getrennt leben und es sei ihnen weiterhin das Getrenntleben zu bewilligen.
2. Dem Vater sei die elterliche Sorge über die beiden gemeinsamen  zu entziehen.
3. Die Kinder C._, geb. tt.mm.2012, und D._, geb. tt.mm.2015, seien unter die alleinige elterliche Sorge und unter die Obhut der  zu stellen.
4. Es sei ein Erziehungsfähigkeitsgutachten betreffend den Gesuchsteller in Auftrag zu geben.
5. Es sei festzustellen, dass der Gesuchsteller bis zum Vorliegen eines Erziehungsfähigkeitsgutachtens und eines  auf einen Kontakt zu den Kindern C._ und D._ , und es sei von einer Regelung des Kontakts des Gesuchstellers zu den Kindern vorläufig abzusehen.
6. Eventualiter: Es sei eine Besuchsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZBG anzuordnen und es sei der KESB Bern der Auftrag zu , ein begleitetes Besuchsrecht zu installieren und zu überwachen, welches stufenweise aufgebaut werden soll.
7. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, an den Unterhalt der beiden Kinder C._ und D._ monatlich im Voraus, jeweils fällig am ersten eines jeden Monats, Unterhaltszahlungen zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinderzulagen und Familienzulagen wie folgt an die Gesuchsgegnerin zu leisten:
a) Rückwirkend ab dem 19. August 2015 bis und mit 31. Dezember 2016 in Höhe von Fr. 1'465.– je Kind;
b) Ab 1. Januar 2017 einen Barunterhalt in Höhe von Fr. 1'755.– je Kind sowie einen Betreuungsunterhalt in der Höhe von Fr. 800.– je Kind;
c) Ein allfälliges Manko betreffend Bar und/oder Betreuungsunterhalt sei im Entscheid betragsmässig festzuhalten.
8. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, an den persönlichen Unterhalt der Gesuchsgegnerin monatlich im Voraus, jeweils fällig am ersten  jeden Monats, rückwirkend ab dem 1. Januar 2016 bis und mit Februar 2016 Fr. 4'820.–, für März 2016 Fr. 4'700.–, für April bis und mit 31. Juli 2016 Fr. 4'315.–, für August 2016 Fr. 3'635.–, für  und Oktober 2016 Fr. 3'720.–, für November und Dezember 2016 Fr. 3'480.– und ab 1. Januar 2017 Fr. 1'350.– zu bezahlen. Ein  Manko betreffend Ehegattenunterhalt sei im Entscheid  festzuhalten.
- 5 -
9. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem Ausgang des Verfahrens.
Prozessualer Antrag der Gesuchsgegnerin (vgl. Urk. 188 S. 3 und Urk. 192 S. 3, sinngemäss): 1. Es sei der Gesuchsteller zur Leistung eines angemessenen Prozess-
kostenbetrags, etwa in Höhe von einstweilen Fr. 5'000.–, zu .
2. Eventualiter sei der Gesuchsgegnerin die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihr in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. HSG X._ ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beizuordnen.
Urteil und Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 22. Dezember 2016:
(Urk. 198 = Urk. 205)
Es wird verfügt:
1. Der Antrag der Gesuchsgegnerin auf Leistung eines Prozesskostenbeitra-
ges durch den Gesuchsteller wird abgewiesen.
2. Der Antrag der Gesuchsgegnerin auf unentgeltliche Rechtspflege wird ab-
gewiesen.
3. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Erkenntnis.

## Considerations