# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** cf74f6bc-3866-4737-8453-1bc7e5b199f3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 8. Oktober 2008 unterzeichnete Y. einen Lieferschein der X. GmbH für den Kauf und die Montage von vier Autoreifen.
B. Mit Schreiben vom 1. März 2009 entschuldigte sich Y. für die Nichtbezahlung der Rechnung und bat um eine Ratenzahlungsvereinbarung. Daraufhin hatte die X. GmbH Y. einen Abzahlungsvorschlag unterbreitet und ihn gebeten, diesen Vorschlag unterschrieben zu retournieren. Die Fälligkeit der ersten Rate wurde gemäss Angaben der X. GmbH auf den 1. April 2009 festgesetzt.
C. Da Y. anschliessend weder die erste Rate beglich noch den unterzeichneten Abzahlungsvorschlag an die X. GmbH retournierte, mahnte diese den Schuldner erneut. Daraufhin erfolgte bei der X. GmbH ein einmaliger Zahlungseingang über Fr. 381.90 mit Valuta vom 12. Mai 2009.
D. Ende Mai 2009 leitete die X. GmbH die Betreibung gegen Y. ein für den Betrag von Fr. 3'088.-- nebst 5% Verzugszins seit 9. November 2008. Zur Begründung der Forderung wurde im Zahlungsbefehl folgendes ausgeführt:
„Lieferschein unterschrieben Nr._ vom 08.10.2008
Kunde wurde ordentlich gemahnt“
In der Betreibung Nr._ des Betreibungsamtes Fünf Dörfer wurde der Zahlungsbefehl vom 28. Mai 2009 dem Schuldner am 9. Juni 2009 zugestellt, welcher gleichentags ohne Angabe von Gründen Rechtsvorschlag erhob.
E. Mit Eingabe vom 24. Juni 2009 gelangte die X. GmbH an das Bezirksgerichtspräsidium Landquart mit dem Begehren um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung. Die Rechtsbegehren lauteten wie folgt:
„1. Der Rechtsvorschlag sei aufzuheben und die provisorische Rechtsöffnung zu erteilen.
2. Sämtliche Kosten für Nachforschung Wohnsitz Schuldner sind dem Beklagten anzulasten.
3. Partei- und Prozesskosten inkl. MwSt. gehen zu Lasten des Beklagten.“
F. Am 2. Juli 2009 wurden die Parteien zur Rechtsöffnungsverhandlung auf den 7. August 2009 vorgeladen. In einer undatierten Stellungnahme des Gesuchsgegners, welche am 21. Juli 2009 beim Bezirksgerichtspräsidium Landquart eingegangen ist, teilte dieser zunächst mit, dass er an der Rechtsöffnungsverhandlung nicht teilnehmen werde. Zur Sache führte er aus, dass er mit der Gesuchstellerin eine Ratenzahlung vereinbart habe und auch die erste
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Rate bezahlt habe. Gegen die eingeleitete Betreibung habe er Rechtsvorschlag erhoben, weil er bereits eine Rate bezahlt habe.
G. Mit Schreiben vom 3. August 2009 teilte die X. GmbH mit, sie halte am Rechtsöffnungsgesuch fest. Ausserdem werde dem Gesuchsgegner keine Ratenzahlung gewährt.
H. Da an der Rechtsöffnungsverhandlung weder die Gesuchstellerin noch der Gesuchsgegner anwesend beziehungsweise vertreten waren, hat das Bezirksgerichtspräsidium Landquart gestützt auf die Akten entschieden.
I. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 7. August 2009, mitgeteilt am 14. August 2009, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Landquart wie folgt:
„1. In teilweiser Gutheissung des Gesuchs wird der von Y. in der Betreibung Nr._ des Betreibungsamtes Fünf Dörfer erhobene Rechtsvorschlag im nachgenannten Umfang beseitigt und der X. GmbH für den Betrag von Fr. 1'145.70 nebst 5% Verzugszins seit 1. Juli 2009 die provisorische Rechtsöffnung erteilt.
2. Die Spruchgebühr von Fr. 200.-- wird den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Die gesamte Spruchgebühr wird dabei der Gesuchstellerin in Rechnung gestellt, unter Erteilung des Regressrechtes für 100.--.
Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations