# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8c997c4e-ac64-4fb1-b5ea-829717e31e7e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A.a) Am 17. Juli 2009 unterzeichneten die Y._ AG als Unternehmerin und die X._ (Einzelfirma) als Bauherrschaft/Bauleitung einen Werkvertrag bezüglich der Baumeisterarbeiten für den Neubau eines  an der _-strasse in O.1_. Im Vertrag wurde ein Kostendach für die Baumeisterarbeiten von maximal Fr. 208‘900.80 garantiert.
b) Am 12. April 2010 unterzeichneten die Vertragsparteien ein am 30. März 2010 auf 70 Seiten im Detail erstelltes Ausmass. Diesem ist ein Nettobetrag von Fr. 160‘013.95 zu entnehmen. Ergänzend führten die Vertragsparteien auf dem Deckblatt des Ausmasses aus, es müssten noch die Punkte Aushub, Vorlage der Regierapporte und Bewehrungsmatten Seite 53? abgeklärt werden.
c) Am 20. April 2010 stellte die Y._ AG der X._ ein von ihr selbst bereinigtes Ausmass zu. Darin wird ein Nettobetrag von neu Fr. 175‘202.30 genannt. Die Y._ AG stellte diesen Betrag der X._ gleichentags in Rechnung. Die Differenz zum ersten, von den Vertragsparteien unterzeichneten Ausmass betraf namentlich die Position „Baugruben und Erdbau“.
d) Die X._ leistete im Laufe der Monate folgende Akontozahlungen: Am 29. Oktober 2009 Fr. 100‘000.--, am 21. Dezember 2009 Fr. 30‘000.--, am 19. April 2010 Fr. 10‘000.-- und am 7. Juli 2010 Fr. 13‘366.--, insgesamt somit Fr. 153‘366.--.
e) Am 22./23. Juni 2012 wurde die X._ gegründet. Sie übernahm bei der Gründung das Geschäft des im Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmens X._, O.2_.
B. Die Parteien konnten sich in der Folge über den Bestand einer Restforderung nicht einigen, weshalb die Y._ AG am 28. Juli 2010 beim Kreisamt O.2_ eine Klage zur Vermittlung anmeldete. Nachdem auch an der Sühneverhandlung vom 26. August 2010 keine Einigung erzielt werden konnte, wurde am 30. August 2010 der Leitschein ausgestellt mit folgendem Rechtsbegehren:
„Klägerisches Rechtsbegehren:
1. Die Beklage sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 22‘836.30 nebst 5 % Zins seit 27. April 2010 zu bezahlen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten.“
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C. Am 20. September 2010 prosequierte die Y._ AG ihre Klage ans Bezirksgericht Plessur, wobei sie das Rechtsbegehren reduzierte und von der X._ neu die Bezahlung von Fr. 21‘836.30 nebst Zins zu 5 % seit dem 27. April 2010 verlangte. Mit Prozessantwort vom 25. November 2010 beantragte die X._ die kostenfällige Abweisung der Klage. In der Replik vom 7. Februar 2011 und in der Duplik vom 28. März 2011 hielten beide Parteien an ihren Rechtsbegehren fest. Mit Beweisverfügung vom 20. Juni 2011 wurden die mit den Rechtsschriften eingelegten Urkunden und beantragten Zeugen als relevant erklärt. Ebenso wurden die beantragten Editionen verfügt.
D. An der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Plessur am 1. Juni 2012 waren die Rechtsvertreter der Parteien, Rechtsanwalt lic. iur. et oec. Pius Fryberg und Rechtsanwalt lic. iur. Remo Cavegn, anwesend.
Mit Urteil vom 1. Juni 2012, mitgeteilt am 7. August 2012, erkannte das Bezirksgericht Plessur was folgt:
„1. Die X._ wird verpflichtet, der Y._ AG CHF 7‘447.95 zuzüglich 5 % Zins seit dem 27. April 2010 zu bezahlen.
2. a) Die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 7‘492.00 (Entscheidgebühr CHF 6‘000.00; Schreibgebühren CHF 851.00, Barauslagen CHF 641.00 [inkl. CHF 180.00 Zeugengeld]) gehen je hälftig zu Lasten der Parteien und werden mit den geleisteten Vorschüssen verrechnet.
b) Die aussergerichtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations