# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9ba8f78e-6d37-48b0-945a-b7fbbbaafa68
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Ehescheidung (Abänderung vorsorgliche Massnahmen)
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 20. Dezember 2018 (FE171015-L)
Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 12. März 2020 (vormaliges Verfahren: LY190001-O)
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Rechtsbegehren:
des Beklagten bzgl. vorsorgliche Massnahmen (Urk. 2/8/12 S. 2; Urk. 2/8/54 S. 1 f.):
1. Es sei die Klägerin rückwirkend seit 1. Februar 2018 und bis zum  des Scheidungsverfahrens in Abänderung des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Dezember 2017 betreffend Eheschutz der Parteien, LE170024, zur Zahlung eines monatlichen  an den Beklagten zu Gunsten der gemeinsamen Kinder C._ und D._ von je Fr. 595.– zuzüglich einen  von Fr. 1'220.– und für diesen persönlich von monatlich Fr. 277.– zu verpflichten;
2. Es sei die Klägerin vorsorglich zur Leistung eines  von vorerst Fr. 5'000.– an den Beklagten zu verpflichten;
3. Es sei dem Beklagten die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und es sei ihm in der Person von Rechtsanwalt lic.iur. Y._ ein  Rechtsbeistand beizugeben.
– unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Klägerin –.
der Klägerin bzgl. vorsorgliche Massnahmen (Urk. 2/8/38; Urk. 2/8/52; Urk. 2/8/1 S. 2):
Es sei Ziffer [...] 2 des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Dezember 2017 aufzuheben; [...].
Es sei der Klägerin die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung in der Person von Rechtsanwältin lic.iur. X._ zu bewilligen.
Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 20. Dezember 2018:
(Urk. 2/2)
1. Das Begehren des Beklagten um Verpflichtung der Klägerin zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses von vorerst Fr. 5'000.– wird abgewiesen.
2. Beiden Parteien wird die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Der Klägerin wird Rechtsanwältin lic.iur. X._ und dem Beklagten wird Rechtsanwalt lic.iur. Y._ je als unentgeltliche Rechtsbeiständin beziehungsweise unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt.
3. In Abänderung von Dispositiv Ziffer 2 Abs. 2 des Urteils des Obergerichts des  Zürich vom 12. Dezember 2017 (LE170024-O) wird die Klägerin verpflichtet, dem Beklagten für die Dauer des Scheidungsverfahrens an den Unterhalt und die Erziehung der Kinder folgende Kinderunterhaltsbeiträge zu bezahlen:
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Ab Erlass des vorliegenden Entscheids bis 30. Juni 2019: − Für C._: Fr. 660.– − Für D._: Fr. 685.– (davon Fr. 90.– als Betreuungsunterhalt)
Ab dem 1. Juli 2019 für die weitere Dauer des Verfahrens: − Für C._: Fr. 660.– − Für D._: Fr. 595.– (davon Fr. 0.– als Betreuungsunterhalt)
4. In Abänderung von Dispositiv Ziffer 3 Abs. 1 und 2 des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 12. Dezember 2017 (LE170024-O) wird die Klägerin , dem Beklagten ab Erlass des vorliegenden Entscheids für die Dauer des Scheidungsverfahrens, längstens bis zum 30. Juni 2019, persönliche  in der Höhe von Fr. 599.– zu bezahlen.
Die Unterhaltsbeiträge sind an den Beklagten zahlbar, und zwar monatlich im  jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.
5. Der Entscheid über die Kosten- und Entschädigungsfolgen wird dem Endentscheid vorbehalten.
6. ... (Schriftliche Mitteilung)
7. ... (Rechtsmittel: Berufung, Frist 10 Tage)
Berufungsanträge:
der Berufungsklägerin und Klägerin (Urk. 2/1 S. 2):
"1. Es seien Dispositiv Ziff. 3 und 4 der Verfügung des Bezirksgerichtes Zürich vom
20. Dezember 2018 (Geschäfts-Nr. FE171015-L) aufzuheben und es sei , dass die Klägerin mangels Leistungsfähigkeit nicht zu Unterhaltszahlungen für die Kinder C._ und D._ (wenn unter der Obhut des Beklagten) und nicht zu Unterhaltszahlungen für den Beklagten verpflichtet ist;
eventualiter sei Dispositiv Ziff. 4 der Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom
20. Dezember 2018 aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Klägerin  Leistungsfähigkeit nicht zu Unterhaltszahlungen für den Beklagten verpflichtet ist.
2. Es sei der Berufung die aufschiebende Wirkung zu erteilen;
3. Es sei der Berufungsklägerin für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Verfah-
renspflege und Rechtsvertretung zu bewilligen;
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beklagten."
des Berufungsbeklagten und Beklagten (Urk. 2/11 S. 1 f.):
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"1. Es seien die Anträge der Berufungsklägerin unter ausgangsgemässer Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen;
2. es sei die Berufungsklägerin zu verpflichten, dem Berufungsbeklagten für das Beru-
fungsverfahren einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 4'000.– sowie einen  Prozesskostenbeitrag gemäss einer vor Abschluss des Verfahrens  Kostennote zu zahlen;
3. es sei dem Berufungsbeklagten im Berufungsverfahren die unentgeltliche Prozess-
führung zu gewähren und ihm in der Person des Unterzeichneten ein  Rechtsbeistand zu bestellen."
Beschluss und Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. April 2019:
(Urk. 2/20)

## Considerations