# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2a30cb6e-9337-460f-ad2c-67e96e6fb09e
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2004
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ H. F. ist Eigentümer der Liegenschaft Grundbuch Nr. xxx in Y., bestehend aus
einem Wohnhaus, einem Schweinestall und 4'193 m2 Bodenfläche. Er hatte das
Grundstück am 23. Dezember 1999 von seiner Mutter übernommen. Die Liegenschaft
war am 14. Dezember 1999 mit einem Verkehrswert von Fr. 521'000.-- und einem
Ertragswert von Fr. 304'000.-- als landwirtschaftliches Grundstück geschätzt worden.
Der Mietwert des Wohnhauses beträgt Fr. 17'812.-- und jener des Schweinestalls Fr.
9'600.--. Das Haus wird von den Eheleuten H. und B. F. als Eigenheim genutzt; der
Schweinestall mit Raum für 265 Tiere ist verpachtet. H. F. ist als .... in unselbständiger
Stellung tätig.
Die Eheleute F. wurden mit Einsprache-Entscheid vom 22. Mai 2003 mit einem
steuerbaren Einkommen von Fr. xxxx.-- und einem steuerbaren Vermögen von Fr.
101'000.-- veranlagt.
B./ Mit Eingabe ihres Rechtsvertreters erhoben die Eheleute F. am 25. Juni 2003
Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission und beantragten, sie seien mit einem
steuerbaren Einkommen von Fr.xxxxx.-- und ohne steuerbares Vermögen zu
veranlagen. Sie wandten sich gegen Aufrechnungen für die private Benutzung des
Geschäftswagens sowie von Pauschalspesen. Ausserdem verlangten sie, ihre
Liegenschaft sei bei der Vermögensveranlagung zum Ertragswert anzurechnen.
Die Verwaltungsrekurskommission hiess den Rekurs mit Entscheid vom 26. Februar
2004 teilweise gut. Sie reduzierte die Aufrechnung für private Fahrten mit dem
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Geschäftswagen, bestätigte aber die Aufrechnung der Spesenentschädigung von Fr.
4'000.--. Ausserdem gab sie dem Antrag statt, die Liegenschaft zum Ertragswert
anzurechnen. Dementsprechend wurden die Steuerpflichtigen mit einem steuerbaren
Einkommen von Fr. xxxxx.-- und ohne steuerbares Vermögen veranlagt.
C./ Mit Eingaben vom 16. und 26. März 2004 erhob das kantonale Steueramt
Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid vom 26.
Februar 2004 sei insofern aufzuheben, als auf eine Vermögensbesteuerung verzichtet
werde, und das steuerbare Vermögen von Fr. 101'000.-- gemäss Einspracheentscheid
vom 22. Mai 2003 sei zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur
Begründung wird im wesentlichen geltend gemacht, die Rekursinstanz sei zu Unrecht
davon ausgegangen, dass das Grundstück überwiegend landwirtschaftlich genutzt
werde.
Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 5. April 2004 unter Hinweis auf
die

## Considerations

Erwägungen des angefochtenen Entscheids die Abweisung der Beschwerde.
Die Steuerpflichtigen beantragen mit Vernehmlassung ihres Rechtsvertreters vom 26.
Mai 2004, die Beschwerde sei abzuweisen und es seien ihnen keine amtlichen Kosten
aufzuerlegen und eine ausseramtliche Entschädigung zuzusprechen.
Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit wesentlich, in den
nachstehenden Erwägungen eingegangen.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP, Art. 196 Abs.
1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt StG). Das kantonale Steueramt ist zur
Beschwerdeführung legitimiert, und seine Beschwerdeeingaben vom 16. und 26. März
2004 entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art.
196 Abs. 1 und Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2
VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.
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2./ Das kantonale Steueramt rügt in der Beschwerde, die Vorinstanz habe beim
Grundstück zu Unrecht eine überwiegende landwirtschaftliche Nutzung angenommen
und es damit zu Unrecht unter Art. 58 StG subsumiert. Damit macht es eine fehlerhafte
Rechtsanwendung geltend, indem bei der Veranlagung Art. 58 StG angewendet
worden sei, obwohl kein Ausnahmetatbestand vorliege und Art. 57 zur Anwendung
gelange. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegner stellt sich die Frage der
Ermessensausübung nicht. Streitig ist vielmehr die Rechtsfrage, ob aufgrund des
gegebenen - unbestrittenen - Sachverhalts Art. 57 StG oder Art. 58 StG zur
Anwendung gelangt. Diese Rechtsfrage ist vom Verwaltungsgericht frei zu überprüfen.
3./ Nach Art. 54 in Verbindung mit Art. 57 Abs. 1 StG werden bei der Vermögenssteuer
Grundstücke nach dem Verkehrswert angerechnet. Eine Ausnahme gilt für land- und
forstwirtschaftliche Grundstücke. Nach Art. 58 StG werden die unter den
Geltungsbereich der Bundesgesetzgebung über das bäuerliche Bodenrecht fallenden
Grundstücke, die überwiegend land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden, zum
Ertragswert bewertet.
Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (SR
211.412.11, abgekürzt BGBB) gilt ein Grundstück als landwirtschaftlich, wenn es für
die landwirtschaftliche oder gartenbauliche Nutzung geeignet ist. Im Unterschied zum
BGBB ist die steuerrechtliche Definition der landwirtschaftlichen Grundstücke enger
gefasst. Nach Art. 58 Abs. 1 StG muss ein Grundstück nicht nur zur
landwirtschaftlichen Nutzung geeignet im Sinne von Art. 6 Abs. 1 BGBB sein, damit es
zum Ertragswert angerechnet werden kann, sondern auch tatsächlich überwiegend
landwirtschaftlich genutzt werden. Damit lässt sich unter anderem vermeiden, dass
Gebäude, die infolge ihrer grundsätzlichen Eignung zur landwirtschaftlichen Nutzung
dem BGBB unterstehen, jedoch für landwirtschaftsfremde Zwecke, etwa als
Ferienwohnung oder vermietetes Gebäude, genutzt werden, ohne sachlichen Grund
eine privilegierte Besteuerung erfahren (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, Wegweiser
durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern 1999, S. 211; Zigerlig/Jud, in:
Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Band I/1, 2. Aufl., Basel 2002, N 9 zu
Art. 14 StHG).
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a) Die Vorinstanz kam zum Schluss, das Grundstück sei zur landwirtschaftlichen
Nutzung geeignet und unterstehe daher dem BGBB, ferner sei es auch tatsächlich
überwiegend landwirtschaftlich genutzt, weshalb es zum Ertragswert anzurechnen sei.
Sie beurteilte das Kriterium der überwiegenden Nutzung nach dem Verhältnis der
landwirtschaftlich genutzten Fläche (Wiesland und Schweinestall) von 26,8 Aren zur
Gesamtfläche von rund 42 Aren und erwog unter Hinweis auf die Literatur (Ch. Bandli,
Das bäuerliche Bodenrecht, Kommentar zum BGBB, Brugg 1995, N 28 zu Art. 2),
leitendes Kriterium zur Bestimmung der überwiegenden Nutzung müsse der objektive
Wert eines Grundstücks aus landwirtschaftlicher Sicht sein. Im Vordergrund stehe die
Qualität des Bodens, dessen Nutzen für die Landwirtschaft, Topographie,
Zugänglichkeit und Ausmass des landwirtschaftlich nutzbaren Teils. Nicht ins Gewicht
fallen dürfe der geldmässige Wert des nichtlandwirtschaftlich nutzbaren Teils,
überwiege dieser doch in aller Regel zum vornherein.
b) Fest steht entgegen der Meinung des kantonalen Steueramtes, dass die
Liegenschaft unter das BGBB fällt, da sie zur landwirtschaftlichen Nutzung geeignet ist
(Art. 6 Abs. 1 BGBB) und in der Landwirtschaftszone liegt (Art. 2 Abs. 1 lit. a BGBB).
Unbestritten ist, dass bei gemischter Nutzung der Grundsatz der Präponderanz zur
Anwendung gelangt und keine Wertzerlegung vorgenommen wird. Zu prüfen ist, ob das
Grundstück überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird bzw. nach welchen Kriterien
das Ueberwiegen der landwirtschaftlichen Nutzung bestimmt wird.
c) Die von der Vorinstanz zitierte Kommentierung von Ch. Bandli bezieht sich auf den
Geltungsbereich des BGBB, nicht auf die Anwendung des st. gallischen
Steuergesetzes. Da auch gemischt genutzte, also teilweise landwirtschaftlich und
teilweise nichtlandwirtschaftlich genutzte Grundstücke dem BGBB unterstellt sind (Art.
2 Abs. 2 lit. d BGBB), hat der Steuergesetzgeber eine zusätzliche Voraus-sezung
statuiert, um den Kreis der Grundstücke, die zum Ertragswert besteuert werden,
einzuschränken. Die Kommentierung erörtert demgegenüber nur den
Anwendungsbereich des BGBB, welches auf die flächenmässig überwiegende
landwirtschaftliche Nutzung abstellt, die für die Unterstellung unter das BGBB
entscheidend ist. Dies bedeutet aber nicht, dass dasselbe Kriterium bei der Beurteilung
der überwiegenden Nutzungsart in steuerrechtlicher Hinsicht massgebend ist.
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Die Verkehrswertbesteuerung nicht überwiegend landwirtschaftlich genutzter
Grundstücke steht auch im Einklang mit Art. 14 StHG. Der kantonale Gesetzgeber kann
innerhalb des durch Art. 14 StHG vorgegebenen Rahmens die anwendbare
Bewertungsmethode festlegen. Im Hinblick auf die optimale Umsetzung der
harmonisierungsrechtlichen Vorgaben erscheint es sachgerecht, nur jene Grundstücke
als landwirtschaftlich genutzte Grundstücke zu qualifizieren, die einerseits dem
Geltungsbereich des BGBB unterliegen und die anderseits auch tatsächlich
überwiegend landwirtschaftlich genutzt sind (Zigerlig/Jud, a.a.O., N 9 zu Art. 14 StHG)
In steuerrechtlicher Hinsicht ist das Ueberwiegen der einen oder anderen Nutzungsart
nach wirtschaftlichen Kriterien zu bestimmen. Bei der Bestimmung von geschäftlicher
und privater Nutzung bei der Abgrenzung von Privat- und Geschäftsvermögen wird auf
das Verhältnis der Mietwerte abgestellt (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, a.a.O., S. 52
mit Hinweis). Auch wird bei der Beurteilung des Steueraufschubs aus
Grundstückgewinnen auf das Verhältnis der Mietwerte der veräusserten und der
erworbenen Liegenschaften abgestellt (vgl. VerwGE vom 17. November 1997 i.S. P.
und M.T.)
Bei landwirtschaftlich genutzten Betrieben ist nach der Rechtsprechung des
Bundesgerichts zu Art. 18 DBG der geschäftliche Ertragsanteil am gesamten Ertrag
oder der Anteil des Nettorohertrags am Gesamtertrag zu ermitteln (BGE vom 17.
August 1999, in: StR 1999, S. 669). Das kantonale Steueramt hält zutreffend fest, dass
im vorliegenden Fall die nichtlandwirtschaftliche Nutzung überwiegt, sei es, dass der
Mietwert des Wohnhauses (Fr. 17'812.--) mit jenem des Schweinestalls (Fr. 9'600.--)
oder aber mit dem tatsächlich erzielten Pachtzins aus dem Schweinestall (Fr. 15'000.--)
verglichen wird.
Nicht ausschlaggebend ist zudem, dass die Liegenschaft als landwirtschaftliches
Grundstück geschätzt wurde. Der Entscheid der Schätzungsorgane über die
Qualifikation eines Grundstücks als landwirtschaftlich oder als nichtlandwirtschaftlich
bindet die Steuerbehörde nicht (vgl. VerwGE vom 1. Juni 1982 i.S. T.H. und vom 21.
Dezember 1982 i.S. H.S.). Zudem richtet sich die Abgrenzung nach dem BGBB (vgl.
Art. 2 Abs. 1 der Verordnung über die Durchführung der Grundstückschätzung, sGS
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814.11), was bedeutet, dass lediglich die Eignung zur landwirtschaftlichen Nutzung
massgebend ist.
Nicht entscheidend ist im weiteren, dass das Grundstück bisher zum Ertragswert
besteuert wurde, wie die Steuerpflichtigen unwidersprochen geltend machen. Die
Liegenschaft gehörte der Mutter des Pflichtigen; diese hatte gemäss den Angaben in
der Beschwerdevernehmlassung anfang der 90-er Jahre den Schweinestall und das
Wiesland verpachtet. Das Grundstück wird somit in der streitigen Veranlagung erstmals
beim Beschwerdegegner steuerlich erfasst. Dass seiner Mutter die Liegenschaft zum
Ertragswert angerechnet wurde, hing womöglich damit zusammen, dass sie früher als
Selbstbewirtschafterin galt und die Verpachtung in solchen Fällen nicht zwingend eine
Ueberführung ins Privatvermögen und eine Anrechnung zum Verkehrswert zur Folge
hatte (vgl. GVP 1992 Nr. 14). Der Steuerpflichtige war hingegen nie
Selbstbewirtschafter; er hielt zwar gegenüber der Veranlagungsbehörde fest, er sei, als
ehemaliger Bewirtschafter der Liegenschaft vor der Verpachtung, als aktiver bzw.
ehemaliger Landwirt zu betrachten. Die Verpachtung erfolgte aber bereits anfang der
90-er Jahre; und die Bewirtschaftung erfolgte entweder als Pächter oder im Auftrag der
Mutter oder allenfalls im Rahmen der Mithilfe auf dem elterlich Betrieb. Weitere
Abklärungen sind allerdings nicht notwendig, da ungeachtet der früheren Verhältnisse
der Beschwerdegegner erst seit 23. Dezember 1999 Eigentümer der Liegenschaft ist
und als Eigentümer nie Selbstbewirtschafter war, sondern mit der Verpachtung sein
Vermögen verwaltet.
Die Beschwerdegegner argumentieren überdies mit der Belastungsgrenze für
Grundstücke, die dem BGBB unterstellt sind (Art. 73 BGBB). Die Belastungsgrenze
besteht für alle Grundstücke, die unter das BGBB fallen und hängt nicht von der
überwiegenden tatsächlichen Nutzung als landwirtschaftliches Grundstück ab. Diese
im Steuergesetz statuierte zusätzliche Voraussetzung für die Anrechnung des
Ertragswertes ist wie erwähnt nicht identisch mit jener, die zur Unterstellung unter das
BGBB führt. Hinzu kommt, dass das Wohnhaus gestützt auf Art. 60 BGBB abparzelliert
werden kann, womit es aus der Unterstellung unter das BGBB entlassen und nicht
mehr der Belastungsgrenze unterliegen würde.
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Die Steuerpflichtigen halten zwar zutreffend fest, dass in der Botschaft zum StG
Grundstücke der vorliegenden Art nicht als solche erwähnt sind, die zum Verkehrswert
anzurechnen sind (ABl 1997, S. 1021). Allerdings wurde ausdrücklich auf das Kriterium
der überwiegenden Nutzung hingewiesen. Sinn und Zweck von Art. 58 Abs. 1 StG ist
wie erwähnt, dass Grundstücke, die infolge ihrer grundsätzlichen Eignung zur
landwirtschaftlichen Nutzung dem BGBB unterstehen, aber überwiegend für
nichtlandwirtschaftliche Zwecke genutzt werden, nicht privilegiert besteuert werden.
Diese Privilegierung rechtfertigt sich nur dann, wenn das Grundstück Grundlage einer
Erwerbstätigkeit ist (Weidmann/ Grossmann/Zigerlig, a.a.O., S. 212 f.), was hier nicht
der Fall ist.
Im vorliegenden Fall kann nach dem Gesagten nicht von einer überwiegenden
landwirtschaftlichen Nutzung ausgegangen werden. Das Grundstück ist daher bei der
Vermögensveranlagung nicht zum Ertragswert, sondern zum Verkehrswert
anzurechnen. Folglich ist die Beschwerde des kantonalen Steueramtes gutzuheissen
und der Rekursentscheid vom 26. Februar 2004 aufzuheben. Die Beschwerdegegner
sind für 2001 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. xxxxx.-- und einem
steuerbaren Vermögen von Fr. 101'000.-- zu veranlagen.
4./ a) Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens den Beschwerdegegnern aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP).
Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'500.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif,
sGS 941.12).
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen. Die Beschwerdegegner
sind unterlegen (Art. 98bis VRP), und das kantonale Steueramt hat keinen Anspruch auf
eine ausseramtliche Entschädigung (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im
Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 827).
b) Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'500.-- sind aufgrund der
Aenderung des Rekursentscheids bei der Vermögensveranlagung zu zwei Dritteln den
Beschwerdegegnern und zu einem Drittel dem Staat aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP).
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Aufgrund der überwiegenden Auflage der amtlichen Kosten im Rekursverfahren haben
die Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung im
Rekursverfahren (Art. 98bis VRP; Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 832).