# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e261b815-eca2-4a52-b93a-313aba21bea3
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 17. Juni 2001 unterzeichnete A. einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Küchenangestellte im B.. Arbeitsbeginn war der 20. Juni 2001. Am 1. Januar 2008 wurde zwischen dem B., beziehungsweise den für das Einzelunternehmen einzelzeichnungsberechtigten Personen C. und D., und A. ein neuer unbefristeter Arbeitsvertrag abgeschlossen. Unter dem Titel „besondere Vereinbarungen“ wurde unter anderem vereinbart, dass der Monat Februar nach wie vor wie mündlich vereinbart unbezahlt bleibe. Am 25. September 2008 kündigte C., Inhaberin des Gasthofes zur Bündte, den Arbeitsvertrag mit A..
B. Im folgenden Verfahren vor dem Vermittleramt des Kreises Maienfeld beziehungsweise dem Bezirksgericht Landquart forderte A., vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Susanne Eberle, vom B. ausstehende Lohnforderungen für die Monate Februar 2005, 2006 und 2007 in der Höhe von Fr. 8'665.55. In der Prozesseingabe vom 30. November 2009 führte die Rechtsvertreterin von A. insbesondere aus, die Parteien hätten für die Monate Februar 2005, 2006 und 2007 weder schriftlich noch mündlich vereinbart, dass der Monat Februar jeweils unbezahlt bleibe. Die Klägerin habe durchaus auch im Februar 2005, 2006 und 2007 ihre Arbeitskraft anbieten wollen, sei jedoch wieder nach Hause geschickt worden. Der Rechtsvertreter des Beklagten machte in seiner Prozessantwort vom 28. Januar 2010 geltend, der als Partei ins Recht gefasste B. sei nicht parteifähig. Die Klage hätte sich gegen das Einzelunternehmen B., C., X., richten müssen. Daher könne auf die Klage nicht eingetreten werden. Die weiteren Ausführungen seien rein vorsorglicher Natur für den Fall, dass das Bezirksgericht Landquart wider Erwarten dennoch auf die Klage eintreten sollte.
C. Nachdem das Bezirksgericht Landquart am 29. Januar 2010 der Rechtsvertreterin von A. die Prozessantwort zugestellt und sie zur Stellungnahme bis am 22. Februar 2010 aufgefordert hatte, zog diese mit Schreiben vom 15. Februar 2010 die Klage zurück. Begründet wurde der Klagerückzug im Wesentlichen damit, der Rechtsvertreter der Beklagten habe anlässlich der Vermittlungsverhandlung seinen Antrag auf Nichteintreten mit keinem einzigen Wort begründet. Zufolge jetziger Begründung ziehe sie die Klage zurück.
D. Am 19. Februar 2010 reichte der Rechtsvertreter der beklagten Partei beim Bezirksgerichtspräsidium Landquart seine detaillierte Honorarnote über insgesamt Fr. 3’857.- ein. Dabei führte er aus, er habe eine Kopie des Klagerückzuges bisher nie erhalten. Der Einwand der Gegenpartei, wonach sie bei der
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Vermittlungstagfahrt auf die fehlerhafte Parteibezeichnung nicht aufmerksam gemacht worden sei, erweise sich als geradezu absurd. Es sei Sache des klägerischen Rechtsvertreters, diesbezüglich mit der erforderlichen Sorgfalt zu prozessieren. Zudem ersuchte er das Bezirksgerichtspräsidium Landquart, die Klägerin ausdrücklich zu verpflichten, C. als Inhaberin der Einzelfirma B. die entsprechende Parteientschädigung zuzusprechen.
E. Am 22. Februar 2010, mitgeteilt am 25. Februar 2010, erliess der Bezirksgerichtspräsident Landquart folgende Abschreibungsverfügung:
„1. Die Klage wird als durch Rückzug erledigt vom Geschäftsverzeichnis des Bezirksgerichts Landquart abgeschrieben.
2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Bezirksgericht Landquart, bestehend aus:
einer Gerichtsgebühr von Fr. 310.00
einer Schreibgebühr von Fr. 285.00
Barauslagen von Fr. 70.00
Total somit Fr. 665.00
werden gemäss Art. 343 Abs. 3 OR auf die Gerichtskasse genommen.
A. wird verpflichtet, an C. eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 3'857.00 (7.6% MwSt. darin enthalten) zu bezahlen.

## Considerations