# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** aaabf50b-7f3b-4651-9a3b-f29035b8c7df
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 17. April 2014 stellte A._ bei der Staatsanwaltschaft Graubünden einen Strafantrag gegen X._ wegen Ehrverletzung und Verleumdung. Gleichzeitig erklärte sie mittels Formular der Kantonspolizei Graubünden, sich am Strafverfahren als Strafklägerin zu beteiligen und verzichtete auf eine Beteiligung als Zivilklägerin.
B. In der Folge wurde X._ mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft vom 6. März 2015 der mehrfachen versuchten Nötigung gemäss Art. 181 in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB und der mehrfachen üblen Nachrede gemäss Art. 173 Ziff. 1 StGB für schuldig befunden.
C. Gegen diesen Strafbefehl erhob X._, zunächst vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Jean-Pierre Menge, mit Schreiben vom 26. März 2015 Einsprache bei der Staatsanwaltschaft.
D. Am 29. September 2015 überwies die Staatsanwaltschaft den Strafbefehl gegen X._ an das Bezirksgericht Plessur, wobei sie am Strafbefehl festhielt.
E. Darauf erkannte das Bezirksgericht Plessur im Urteil vom 4. Dezember 2015, begründet mitgeteilt am 10. Februar 2016, wie folgt:
1. Der Beweisantrag von X._ auf Abklärung wird abgewiesen.
2. X._ wird in Bezug auf die Äusserung, A._ habe gelogen, indem sie gesagt habe, Kunden des B._ hätten sich bei ihr über X._ beschwert, freigesprochen.
3. X._ ist der mehrfach versuchten Nötigung nach Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen üblen Nachrede nach Art. 173 Ziff. 1 StGB schuldig.
4. a) Dafür wird X._ mit einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je CHF 150.00 und einer Busse von CHF 1'500.00 bestraft.
b) Der Vollzug der Geldstrafe wird unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben.
c) Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse beträgt 10 Tage. Sie tritt an die Stelle der Busse, soweit dieselbe schuldhaft nicht bezahlt wird.
5. Auf die Zivilklage von A._ gegen X._ wird nicht eingetreten.
6. a) Die Kosten des Verfahrens von CHF 4'510.40 (Untersuchungsgebühren und Auslagen der Staatsanwaltschaft Graubünden CHF 2'510.40, Gerichtsgebühren CHF 2'000.00) gehen im Umfang von CHF 4'059.35 (9/10) zu Lasten von X._ und im Umfang von CHF 451.05 (1/10) zu Lasten des Kantons Graubünden. Die Gerichtsgebühren in Höhe von CHF 200.00 werden auf die
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Gerichtskasse genommen, während die Untersuchungsgebühren und Auslagen der Staatsanwaltschaft Graubünden in Höhe von CHF 251.05 zu Lasten der Kasse der Staatsanwaltschaft Graubünden gehen.
b) X._ schuldet dem Bezirksgericht Plessur folglich:
Busse CHF 1'500.00
Verfahrenskosten CHF 4'059.35
Total CHF 5'559.35
Bussen und Verfahrenskosten sind dem Bezirksgericht Plessur innert 30 Tagen nach Rechtskraft des Urteils zu bezahlen.
7. X._ wird keine Entschädigung gemäss Art. 429 StPO zugesprochen.
8. A._ wird verpflichtet, X._ CHF 607.50 (inkl. MwSt.) zu bezahlen.
9. a) Er wird davon Vormerk genommen, dass X._ gegen dieses Urteil am 10. Dezember 2015 beim Bezirksgericht Plessur die strafrechtliche Berufung angemeldet hat.

## Considerations