# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3b2c6fbd-a08e-4eb4-a7a2-03941a7d4398
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Mit Rahmenkreditvertrag vom 29. Januar/1. Februar 2016 regelten A._ und die B._ AG ein bereits vorbestehendes Kreditverhältnis betreffend die Grundstücke Nr. C._, E._ und F._, Liegenschaft Nr. G._, H._, neu.
B. Am 2. Juni 2016 kündigte die B._ AG sowohl den entsprechenden Rahmenkreditvertrag als auch die variable Hypothek auf den 31. Juli 2016. Die B._ AG teilte A._ damit einhergehend mit, dass sie das Kapital der als Sicherheit übereigneten Schuldbriefe auf den nächstmöglichen Termin kündige.
C. Am 3. August 2016 betrieb die B._ AG A._ für den Betrag von CHF 4'720'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5 % seit 1. August 2016, sowie für Betreibungs- und Rechtshilfekosten, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Ein auf den 9. August 2016 datierter Zahlungsbefehl ging an A._, ein weiterer Zahlungsbefehl wurde an die I._ AG gerichtet, zumal diese bei ihrer Gründung vom 20. Januar 2016 die Grundstücke Nr. C._, E._ und F._, Liegenschaft Nr. G._, H._, als Sacheinlage übernommen hatte. Sowohl A._ als auch die I._ AG erhoben gegen die Zahlungsbefehle Rechtsvorschlag.
D. Die B._ AG stellte daraufhin am 3. Januar 2017 ein Gesuch um provisorische Rechtsöffnung beim Regionalgericht Maloja. Dieses hiess mit Entscheid vom 14. Juli 2017 das Rechtsöffnungsgesuch gut und erteilte die provisorische Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 4'720'000.00, zuzüglich Verzugszins von 5 % seit 1. August 2016, sowie für ein Grundpfandrecht, verkörpert im Register-Schuldbrief Nr. J._ vom 17. September 2012 über CHF 4'800'000.00, lastend im 1. Rang auf den Grundstücken Nr. C._, E._ und F._, Liegenschaft Nr. G._, H._.
E. Am 14. August 2017 erhoben A._ und die I._ AG gegen diesen Rechtsöffnungsentscheid Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden, dessen Schuldbetreibungs- und Konkurskammer mit Entscheid KSK 17 43 vom 27. November 2017 die Beschwerde vollumfänglich abwies.
F. Am 24. August 2017 reichten A._ und die I._ AG eine Aberkennungsklage beim Regionalgericht Maloja ein, welche das folgende Rechtsbegehren beinhaltete:
1. Es sei in Aufhebung des Rechtsöffnungsentscheides des Regionalgerichts Maloja (Erstinstanzliches Zivilgericht SchKG,
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Einzelrichter, Nr. 335-2017-1) vom 14. Juli 2017 und im Sinne von Art. 83 Abs. 2 SchKG die Forderung von CHF 4'720'000.- nebst 5 Prozent Zins seit 1. August 2016 sowie für ein Grundpfandrecht, verkörpert im Register-Schuldbrief J._ vom 17. September 2012 über CHF 4'800'000.-, lastend im ersten Rang auf den Grundstücken Nrn. C._, E._, F._, alle Liegenschaft Nr. G._, H._, vollumfänglich abzuerkennen, womit davon Vormerk zu nehmen sei, dass die von den Aberkennungsklägern erhobenen Rechtsvorschläge zu Recht erhoben wurden.
2. Es sei das Betreibungsamt Maloja anzuweisen, die Betreibung Nr. D._ im Betreibungsregister zu löschen.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Aberkennungsbeklagten.
Zur Begründung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, dass die Kündigungen des Rahmenkreditvertrags und der variablen Hypothek bzw. des Kapitals der als Sicherheit übereigneten Schuldbriefe von der B._ AG nicht hätten ausgesprochen werden dürfen.
G. Mit Eingabe vom 18. Juni 2018 zog die I._ AG ihre Aberkennungsklage zurück.
H. In ihrer Klageantwort vom 29. Oktober 2018 begehrte die B._ AG, was folgt:
1. Die Aberkennungsklage sei abzuweisen.
2. Es sei in der Betreibung Nr. D._ des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Maloja für den Betrag von CHF 4'720'000 zuzüglich Verzugszins von 5% seit dem 01. August 2016 sowie für das Grundpfandrecht über CHF 4'800'00 gemäss Registerschuldbrief Nr. J._ lastend im 1. Rang auf den Grundstücken H._, Nrn. C._, E._ und F._, alle Liegenschaft G._, Rechtsöffnung zu gewähren.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Aberkennungskläger.
Begründend führte sie hauptsächlich aus, dass die ausgesprochenen Kündigungen den geltenden Vertragsbestimmungen zwischen den Parteien entsprochen hätten.
I. Die Hauptverhandlung vor dem Regionalgericht Maloja fand am 7. Februar 2019 statt.
J. Mit Entscheid vom 7. Februar 2019, mitgeteilt am 11. September 2019, wies das Regionalgericht Maloja die Aberkennungsklage ab. Das Dispositiv lautete, wie folgt:
1. Die Aberkennungsklage wird abgewiesen.
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2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 5'000.- werden dem Kläger auferlegt.
3. Der Kläger wird verpflichtet, die Beklagte mit CHF 59'327.- zzgl. 7.7 % MwSt., ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations