# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b1990a55-ece9-43ce-8140-0f801c479121
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 1. Oktober 2008 schlossen B. und C. als Mieter und A., vertreten durch die D., als Vermieter einen Mietvertrag für ein Einfamilienhaus in Grenchen ab. Der monatliche Mietzins wurde auf Fr. 1'750.- monatlich festgelegt. Mietbeginn war gemäss Vereinbarung der 1. November 2008. Unter dem Titel „Mietbeginn“ wurde zudem angekreuzt, dass die Kündigung sechs Monate zum Voraus auf ein Monatsende zu erfolgen habe. In demselben Abschnitt wurde des Weiteren die Variante, wonach der Vertrag eine feste Vertragsdauer habe und ohne Kündigung an einem bestimmten Endtermin ende, mit dem Endtermin 31. Oktober 2009 ergänzt. Diese Variante wurde allerdings nicht angekreuzt.
B. Anfangs Oktober 2009 wurden die Schlüssel des Mietobjektes von den Mietern an die Verwaltung zurückgegeben. Mit Schreiben vom 10. November 2009 informierte die Verwaltung B. und C. dahingehend, dass gemäss Mietvertrag die Kündigungsfrist 6 Monate zum Voraus auf ein Monatsende betrage. Nachdem seitens der Mieter keine schriftliche Kündigung eingegangen sei, bestehe das Mietverhältnis somit weiterhin. In Anbetracht der Umstände bestätige man den Mietern die Auflösung des Mietverhältnisses per 31. März 2010. Bis zu diesem Zeitpunkt sei der Mietzins in der Höhe von Fr. 1'750.- monatlich weiterhin geschuldet. Schliesslich wurden die Mieter darauf aufmerksam gemacht, dass man für die Monate Oktober 2009 und November 2009 die Betreibung eingeleitet habe.
C. Mit dem am 12. November 2009 ausgestellten Zahlungsbefehl mit der Betreibungsnummer 20091049 wurde B. vom Betreibungsamt Schanfigg aufgefordert, die Forderung in der Höhe von Fr. 3'500.- nebst Zins zu 5% seit dem 1. Oktober 2009 bzw. 1. November 2009 zu begleichen. Als Forderungsgrund wurden die offenen Mietzinse für die Monate Oktober 2009 und November 2009 angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde C., dem Ehemann von B., am 20. November 2009 zugestellt, welcher gleichentags Rechtsvorschlag erhob.
D. Mit Schreiben vom 9. Dezember 2009 gelangte A. an das Bezirksgericht Plessur und ersuchte um provisorische Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Betrag.
E. B. machte von der Möglichkeit, sich schriftlich vernehmen zu lassen keinen Gebrauch. An der Rechtsöffnungsverhandlung vom 17. Februar 2010 nahm der Rechtsvertreter der D. als Vertreter von A. teil.
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F. Das Bezirksgerichtspräsidium Plessur verfügte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 17. Februar 2010, mitgeteilt am 24. Februar 2010, wie folgt:
„1. Es wird die provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 20091049 des Betreibungsamtes Schanfigg für den Betrag von CHF 1'750.00 nebst Zins zu 5% seit 1. Oktober 2009 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 250.00 tragen die Parteien je zur Hälfte. Sie werden beim Gesuchsteller unter Regresserteilung auf die Gesuchsgegnerin erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-3596-3 des Bezirksgerichtes Plessur zu überweisen.
Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations