# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5515482a-d5f2-5803-b29b-d3c7403cb5d3
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_010
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Die Steuerpflichtigen führen in B._ einen Landwirtschaftsbetrieb. Sie sind Eigentümer mehrerer Liegenschaften, darunter auch der alten Käserei B._ (nachfolgend: Liegenschaft), welche im Jahr 2011 von den Steuerpflichtigen erworben wurde. In den Jahren 2012 und 2013 wurden die Wohnung im Obergeschoss und die Räumlichkeiten im Erdgeschoss saniert, im Jahr 2014 folgten Sanierungs- und Ausbauarbeiten im Untergeschoss. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde auf einer Teilfläche des Untergeschosses ein Studio mit Küche eingebaut, in welchem nunmehr eine Zahnarztpraxis eingemietet ist.
In ihrer Steuererklärung, welche sie am 19. Juni 2015 für die Steuerperiode 2014 einreichten, deklarierten die Steuerpflichtigen für diese Liegenschaft einen Ertrag (Mietzins) von CHF 42‘980.- sowie Unterhaltskosten von CHF 119‘998.- (CHF 134‘998.- abzüglich CHF 15‘000.- für den Einbau einer Küche im Untergeschoss).
In der Veranlagungsanzeige vom 24. April 2017 gewährte die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg (nachfolgend: Steuerverwaltung) den Steuerpflichtigen unter Code 4.310 ( Privatliegenschaften) für die Liegenschaft „alte Käserei B._“ einen Pauschalabzug von 20 Prozent des deklarierten Mietzinses von CHF 42‘980.- (ausmachend: CHF 8‘596.-). In der Begründung wies sie darauf hin, dass Aufwendungen in Zusammenhang mit der Umnutzung und dem Ausbau von Wohnräumen nicht zum Abzug zugelassen seien, weshalb nur der  von 20 Prozent gewährt werden könne.
B. Am 24. Mai 2017 erhoben die Steuerpflichtigen Einsprache gegen die Steuerveranlagung. Sie machten unter anderem geltend, die Liegenschaft werde weiterhin gewerblich (Erdgeschoss) und als Wohnraum (Obergeschoss) genutzt. Da auch die im Untergeschoss eingemietete Zahnarztpraxis als Gewerbe zu betrachten sei und das Gebäude somit weiterhin gewerblich genutzt werde, könne weder von einem Neubau, noch von einer Gebäudeerweiterung gesprochen werden. Zwar sei auf einer Teilfläche des Untergeschosses ein Studio mit Küche eingebaut worden, dies sei aber mit einem Abzug von CHF 15‘000.- an den Gesamtkosten berücksichtigt worden.
Auf Aufforderung der Steuerverwaltung erteilten die Steuerpflichtigen weitere Auskünfte und legten zusätzliche Unterlagen ins Recht. In diesem Rahmen reichten sie am 23. Januar 2018 auch ein neues Ausscheidungsformular für den tatsächlichen Kostenabzug bei Privatliegenschaften ein, in welchem sie für die Liegenschaft Unterhaltskosten von nunmehr CHF 36‘022.- geltend machten.
Mit Einspracheentscheid vom 19. März 2018 wies die Steuerverwaltung die Einsprache ab. Zur Begründung führte sie aus, dass die zum Abzug verlangten Kosten, soweit diese überhaupt zugeordnet werden könnten, im Zusammenhang mit dem Um- und Ausbau des Kellers im Untergeschoss in eine Wohnung und dem Anschluss eines Amalgamabscheiders stehen und folglich nicht abzugsberechtigten Mehrwert darstellen würden.
C. Gegen den Einspracheentscheid reichten die Steuerpflichtigen mit Eingabe vom 16. April 2018 (Datum der Postaufgabe) beim Kantonsgericht Freiburg Beschwerde ein. Sie beantragen sinngemäss, es seien die effektiven Liegenschaftsunterhaltskosten zum Abzug zuzulassen. In der Begründung der Beschwerde wird darauf hingewiesen, dass anlässlich einer Besprechung vor Ort dem anwesenden Vertreter der Steuerverwaltung erläutert worden sei, welche Arbeiten wo ausgeführt worden seien. Es sei nicht nötig, die gleichen Fragen mehrmals zu beantworten. Da der Teil-Ausbau des Untergeschosses nicht von Anfang an vorgesehen gewesen sei, seien auch keine
Kantonsgericht KG Seite 3 von 7
Fotos gemacht worden. Alle zumutbaren und sachdienlichen Antworten, welche die  verlangt habe, seien umgehend geliefert worden. Es entstehe der Eindruck, dass die Steuerverwaltung mittels unerfüllbarer Anforderungen einen Rechtsvorteil erlangen möchte.
Der mit Verfügung vom 20. April 2018 auf CHF 800.- angesetzte Kostenvorschuss wurde am 18. Mai 2018 bezahlt.
In ihren Bemerkungen vom 18. Juni 2018 schliesst die Steuerverwaltung auf Abweisung der Beschwerde.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung.
Ein weiterer Schriftenwechsel wurde nicht durchgeführt.

## Considerations

Erwägungen
Prozessuales
1.