# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 557613b5-2005-456a-a7dc-e73a1db8310f
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Mit Urteil vom 18. Dezember 2015 (Geschäftsnummer VO.2015.55) wies der Bezirksrat Uster die Beschwerde von A gegen den Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Uster vom 25. November 2015, welcher das Besuchsrecht von A zu seinen beiden Söhnen zum Gegenstand hatte, ab, soweit er darauf eintrat. Die Entscheidgebühr von Fr. 800.- auferlegte der Bezirksrat zur Hälfte A. Die in der Folge von A erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 24. Februar 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Urteil vom 14. März 2016 berichtigte das Obergericht Dispositivziffer 1 des Urteils vom 24. Februar 2016 und erklärte A ab sofort für berechtigt, seine beiden Söhne einmal monatlich einzeln begleitet während drei Stunden zu besuchen. Der Besuchsrechtsbeistand habe diese Besuche zu organisieren. Im Übrigen werde die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden könne. Beide Urteile des Obergerichts erwuchsen unangefochten in Rechtskraft.
B.
Mit Beschluss und Urteil vom 25. November 2016 (Geschäftsnummer VO.2016.51) wies der Bezirksrat Uster die Beschwerde von A gegen den Entscheid der KESB Uster vom 2. November 2016, welche – neben anderem – die Vertretungsbeistandschaft der Söhne von A aufgehoben hatte, ab, soweit er darauf eintrat. Das Gesuch von A um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wies er aufgrund der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der Beschwerde ebenso ab. Die Entscheidgebühr von Fr. 800.- auferlegte der Bezirksrat A. Auch gegen diesen Entscheid gelangte A mit Beschwerde an das Obergericht. Nachdem er diese jedoch wieder zurückgezogen hatte, schrieb das Obergericht das Verfahren mit Beschluss vom 26. Januar 2017 ab. Dieser Beschluss erwuchs ebenfalls unangefochten in Rechtskraft.
II.
Am 21. Dezember 2015 bzw. 28. November 2016 stellte der Bezirksrat Uster A die ihm mit den Entscheiden vom 18. Dezember 2015 und 25. November 2016 auferlegten Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 400.- bzw. Fr. 800.- in Rechnung. Nachdem A die Rechnungen trotz wiederholter Aufforderungen bzw. Mahnungen und bewilligter Ratenzahlung nicht beglichen hatte, reichte der Bezirksrat am 3. September 2018 ein Betreibungsbegehren beim Betreibungsamt B ein. Am 26. September 2018 stellte der Bezirksrat aufgrund des Rechtsvorschlags von A beim Bezirksgericht Winterthur ein Rechtsöffnungsbegehren. Daraufhin ersuchte A den Bezirksrat mit Eingabe vom 25. November 2018 um Erlass der besagten Verfahrenskosten. In der Folge sistierte das Bezirksgericht das Rechtsöffnungsverfahren mit Verfügung vom 19. Dezember 2018 bis zur rechtskräftigen Erledigung des beim Bezirksrat hängigen Verfahrens betreffend das Kostenerlassgesuch.
Mit Beschluss vom 10. Dezember 2019 (Geschäftsnummer Bl.2018.5) wies der Bezirksrat das Kostenerlassgesuch ab und auferlegte A die Entscheidgebühr von Fr. 300.-. Eine Parteientschädigung sprach er A nicht zu.
III.
A.

## Considerations