# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 485ae312-5876-4f25-b82d-4f751c21d5c3
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1980 geborene
X._
war seit dem 1. September 2000 als Sachbearbei
terin bei der
Y._
angestellt und damit bei der Schweizeri
schen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch versichert (Urk. 11/1). Mit Unfallmeldung UVG vom 3. August 2001 (Urk. 11/1) liess sie dieser mittei
len, sie habe während der Ferien
auf
Z._
am 18. Juli 2001
einen Schlag im Nacken
erlitten
und sich im Bereich der Halswirbelsäule
(HWS)
verletzt
, als ihre Luftmatratze auf dem Meer von einer Welle mitgenommen worden sei und sich überschlagen habe.
Der – nach der Erstbehandlung in
A._
– Ende Juli 2001 konsultierte Hausarzt
Dr. med.
B._
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin,
diagnostizierte in der Folge eine Kontusion sowohl der Brustwirbelsäule (BWS) als auch der HWS und äusserte Verdacht auf einen Status nach Commotio ce
rebri (Urk. 11/2). Am 3. Dezember 2001 wurde die Behandlung im Zusammen
hang mit dem fraglichen Ereignis, betreffend welches die SUVA ihre
Leistungs
pflicht
anerkannt hatte, abgeschlossen (vgl. Urk. 11/4).
1.2
Am 6. Juni 2002 liess die Versicherte der SUVA einen Rückfall zum Unfall vom 18. Juli 2001 melden (Urk. 11/6). Diese erbrachte in der Folge
erneut
Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen.
Ab 1. Juni 2
003 wurde der Versicherten
wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt (
Urk. 11/6
2);
für die Kosten der (ärzt
lichen und medikamentösen) Behandlung kam
die SUVA weiterhin
auf (Urk. 11/63, Urk. 11/77
).
1.3
Nachdem die
Versicherte
im März 2
00
7
um Kostengutsprache für eine erneute Physiotherapie
im Zusammenhang mit dem Mitte 2001 erlittenen Unfall
ersuch
t
hatte
(Urk. 11/64)
, teilte ihr die SUVA mit Verfügung vom 7. September 2007 (Urk. 11/67) mit, dass auf den Rückfall vom 23. Februar 2007 nicht eingetreten werde, da die noch geklagten Beschwerden organisch nicht nachweisbar seien und in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall stünden.
Hiegegen
erhoben sowohl
der zuständige Krankenversicherer (Urk. 11/72, Urk. 11/76) als auch
die
Versicherte (Urk. 11/75, Urk. 11/77 f.)
Einsprache
. Dabei wies
Letztere
darauf hin, dass
die SUVA zu Unrecht von einem (zweiten
) Rückfall
ausgegan
gen sei,
stehe
sie
(die Versicherte)
doch
seit der Rückfallmeldung
vom 6. Juni 2002
konstant in ärztlicher und medi
kamentöser Behandlung
und beziehe
hie
für
auch
ununterbrochen Leistungen der
SUVA (Urk. 11/77). Die SUVA
zog ihre Verfügung vom 7. September 2007 (Urk. 11/67)
daraufhin
zurück und
stellte der Versicherten
, die zu diesem Zeitpunkt vollzeitlich arbeitete,
in Aussicht, „die gesetzlichen Versicherungsleistungen“ vollumfänglich auszurichten
(
vgl.
Schreiben vom 20. November 2007,
Urk. 11/83).
In der Folge übernahm sie die Kosten der weiteren
Behandlung,
kam für ein
Case Management
auf
(Urk. 11/93
f.
)
und erbrachte
aufgrund der
der Versicherten
ab
dem
9. November 2007 bescheinigten Arbeitsunfähigkeit (
Anhang
3
zu
Urk. 11
/90
)
auch wieder Taggeldleistungen.
Nachdem sie am 25. Mai 2012 eine Beurteilung ihres Versicherungsmediziners Dr. med.
C._
, Facharzt FMH für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eingeholt hatte (Urk. 1
2
/247), verfügte sie am 29. Mai 2013
schliesslich
die Einstellung der Leistungen per 31. Mai 2013 (Urk. 1
2
/261)
. Die gegen diesen Entscheid von der Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 1
2
/265) wies sie am 31. Dezember 2013 ab (Urk. 2).
2.
Gegen diesen
Einspracheentscheid
(Urk. 2)
erhob
X._
am 24. Januar beziehungsweise 10. März 2014 mit folgenden Anträgen Beschwerde (Urk. 1, Urk. 6 S. 1):
"1.
Es sei der Einsprache-Entscheid der SUVA vom 31.12.2013 aufzuheben.
2.
Die SUVA sei anzuweisen, die Beschwerdeführerin nochmals persönlich medizinisch beurteilen zu lassen.
3.
Die SUVA sei weiterhin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die Leis
tungen zu bezahlen, welche per Mai 2013 gestoppt wurden.
4.
Die SUVA sei rückwirkend per 31.05.2013 zu verpflichten, der Beschwer
deführerin die Leistungen zu bezahlen.“
Die SUVA schloss am 5. Mai 2014 auf Abweisung der Beschwerde, soweit da
rauf einzutreten sei (Beschwerdeantwort, Urk. 10).
Replicando
(Urk. 16) und
duplicando
(Urk. 19) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest; letzteres wurde der Beschwerdeführerin am 30. Juni 2014 zur Kenntnis gebracht (Urk. 20).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein
zu
gehen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss
dem
Bundesgesetz über die Unfallversicherung (
UVG
)
setzt zunächst voraus, dass zwischen dem
Unfaller
eignis
und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürli
cher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausal
zusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetre
tene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bezie
hungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entspre
chend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu
sam
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereig
nis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund
heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal
tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Ge
richt im Rahmen der ihm oblie
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozial
versicherungsrecht üblichen
Beweis
grad
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich
keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.2
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank
heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar ge
heiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Ver
änderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen kön
nen (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
1.3
Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörun
gen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit,
Visusstörungen
, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausal
zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto
nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli
chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte ge
sundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).
1.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129
V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5
Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).
1.6
Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische
Ge
sundheitsschädigung
herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergange
nen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy
chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver
kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus
versiche
rungsmässiger
Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133
E. 4b).
Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinwei
sen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352
E. 5b/
aa
; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).
1.7
Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kop
fes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzusammenhang
zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne wei
teres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen wer
den darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen
Gesund
heitsschaden
zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
, 115 V 133 E. 6a).
1.8
Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine
Ge
samtwürdigung
einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen;
ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung;
körperliche Dauerschmerzen;
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/
aa
).
Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Be
urteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346
S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV
Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf
fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwieri
gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs
weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite
rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Han
delt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese
Würdigung des Unfalles zu
sammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu for
schen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit
mitbe
günstigt
haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/
bb
, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/
aa
; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10
E. 2).
1.9
Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer ge
wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Be
einträchtigun
gen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zu
rückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störun
gen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeu
tung für die Entstehung der Arbeits- bezie
hungsweise der Erwerbsunfähigkeit zu
kommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit ande
ren Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adä
quate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträch
tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittle
ren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu
beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig da
von, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.
Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier:
besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des
Unfalls;
die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;
fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;
erhebliche Beschwerden;
ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.
Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes
gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei
lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy
chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beur
teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Be
schwerden auf eine Dif
ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht ent
scheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psy
chischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117
V 359 E. 5d/
aa
und 367 E. 6a).
1.10
Die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung wendet das Bundesge
richt sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammen
hangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule an (vgl. RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.).
2.
2.1
Die SUVA begründete die Leistungseinstellung per Ende Mai 2013 – unter Hin
weis auf die neurologische Beurteilung ihres Versicherungsmediziners Dr.
C._
vom 25. Mai 2012 (Urk. 1
2
/247) sowie auf die Ergänzung dazu vom 17. Juli 2012 (Urk. 1
2
/251)
–
damit, dass die persistierenden, im Rahmen
des typischen Beschwerdebilds nach Schleudertrauma zu interpretierenden gesund
heitlichen Beeinträchtigungen organisch nicht objektivierbar seien und in kei
nem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 18. Juli 2001 stünden (Urk. 2 S. 6 ff., Urk. 10 S. 3 ff.).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber
auf den Standpunkt, sie leide weiterhin an unfallbedingten Beschwerden
, welche
sich
mittels
Fortführung der Behandlung noch weiter
ver
bessern liessen (Urk. 6 S. 3, Urk. 16 S. 2)
. Die
Leis
tungseinstellung
der SUVA, die die natürlich
e
und adäquate Kausalität der an
haltenden Symptomatik seit dem Unfall vom 18. Juli 2001 stets anerkannt habe, basiere auf einer
ausschliesslich auf den Akten beruhenden, fehlerhaften und
unvollständigen Beurteilung
von Dr.
C._
und sei zu Unrecht erfolgt (Urk. 6 S. 2 ff.
, Urk. 16
).
3
.
3
.1
Aufgrund der aktenkundigen medizinischen Berichte steht fest,
dass der Unfall vom 18. Juli 2001 keine
objektivierbaren
organisch
en
Schäden
zeitigte
(vgl. Urk. 11/17
,
Urk. 11/13 S. 3, Urk. 11/52, Urk. 11/87, Urk. 11/89
,
Urk.
1
2
/247 S. 8
)
.
Die im
MRI der HWS vom 1.
Dezember 2012 festgestellte
Diskusher
nie
C5/C6 (
Urk. 1
2
/
240
) war in den früheren bildgebenden Untersuchungen noch nicht vorhanden und ist dem
nach als unfallfremd zu werten
(vgl.
hiezu
Urk. 1
2
/247 S. 6)
.
Was die Natur der v
on der Beschwerdeführerin urs
p
rünglich nach dem Unfall
geklagten Symptomatik (Rückenschmerzen,
Parästhesien
an beiden Händen, Schwinde
l [Urk. 11/2]
) anbelangt,
stellte der noch am Unfalltag konsultierte Dr. med.
D._
die Diagnose „
Dorsalgia
“
;
eine
– nebst den Rückenschmerzen bestehende -
Kopfverletzung und/oder eine Bewusstlosigkeit erwähnte er nicht
(vgl. Urk
.
1
2
/247
S. 1 und S. 5)
. D
er n
ach
der Rückkehr aus
den
– vom 1
6.
bis 27.
Juli 2001 dauernden (Urk. 11/6)
–
Ferien
am 30. Juli 2001
konsultierte
Dr.
B._
stellte
eine
Kontusion der B
rustwirbelsäule
und der HWS
fest
und äusserte Ver
dacht auf einen Status nach
Commotio cerebri
(Urk. 11/2)
. Die Be
schwerdeführerin
nahm
ihre
Arbeit
als Sachbearbeiterin
am 31. Juli 2001 wie
der zu 50 % auf
und unterzog sich noch einer (analgetischen und
muskelre
laxierende
n
) medikamentösen Behandlung sowie
einer Physiotherapie (Urk. 11/2). A
b November 2001 arbeite
te
sie wieder vollzeitlich
(Urk. 11/7 S. 1)
. Am 3. Dezember 2001, mithin nur rund viereinhalb Monate nach dem fragli
chen Ereignis, konnte die unfallbedingte Behandlung (Medikation, Physiothera
pie) bereits abgeschlossen werden (
Urk. 11/4
; vgl. auch Urk. 11/9
). Zwar geht aus den Akten hervor, dass
sie sich
in der Folge
weiterhin einer ärztlichen und physiotherapeutischen Behandlung unterzog. Diese stand gemäss ihrem damali
gen Hausarzt Dr.
B._
indes in keinem Zusammenhang mehr zum Geschehnis vom 18. Juli 2001, sondern betraf ein
– aktenkundig den später b
ehandelnden Ärzten gegenüber nie
erwähntes
(vgl.
hiezu
etwa Urk. 1
2
/214)
-
Leiden krank
hafter Natur
(
Myogelose
Musculus
scapularis
links beziehungsweise
thora
kovertebrales
Syndrom links [
Urk. 11/4, Urk. 11/9 f.
, Urk. 1
2
/216
]
)
.
In
diesem Zusammenhang
fanden regelmässige
– verschiedentlich auch manuelle -
Be
handlungen statt,
und am 22. Ja
nuar 2002 wurde der Thorax
radiologisch un
tersucht
(Urk. 11/9 S. 2).
Am 29. April 2002 erfolgte ein
Arthro
-MRI der linken Schulter (Urk. 11/18).
Auf entsprechende Nachfrage der SUVA gab Dr.
B._
am 8. Februar 2011 an, die
Beschwerdeführerin schon vor dem Unfall von Ok
tober bis November 2000 wegen linksseitiger Schulterschmerzen behandelt z
u haben
(Urk. 11/216 S. 1)
.
Dass die SUVA trotz der geschilderten Gegebenheiten, namentlich des
guten
und völlig komplikationslosen Heilungsverlaufs unmittelbar nach dem Unfall mit Wiedererlangen der une
ingeschränkten Arbeitsfähigkeit als Sachbearbei
te
rin, mithin einer
(
bei Vorliegen zervikaler und
zephaler
Beschwerden ungünsti
gen
)
Tätigkeit am PC nach nur knapp dreieinhalb Monaten
(Urk. 11/7 S. 1),
die rund ein
halbes Jahr später erneut gemeldeten
Beschwerden als Rückfall aner
kannte, lässt sich nicht nachvollziehen. Dies gilt umso mehr, als der Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med.
E._
am 13. September 2002 fest
hielt
, die anlässlich der gleichentags durchgeführten Untersuchung von der – sich frei und unge
zwungen bewegende
n
, „doch recht schwierig einzuschätzenden“ – Beschwer
deführerin geschilderten Beschwerden liessen sich mit den klinischen Befunden
nicht
vereinbaren (Urk. 11/19 S. 2).
Anhaltpunkte für Brückensymptome gibt es in den medizinischen Akten keine.
A
ufgrund des Gesagten
erscheint
nicht als überwiegend wahrscheinlich, dass der Unfall vom 18. Juli 2001 natürlich
kausal
für die ab Mitte 2002 geklagte –
teilweise andersartige und
in ihrer Intensität
und ihrer Auswirkung auf das Leistungsvermögen weit massivere als die ur
sprüngliche – Symptomatik war.
3.2
3.2.1
Selbst wenn man davon ausginge, dass die Beschwerdeführerin noch über den 31. Mai 2013 hinaus an in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 18. Juli 200
1
stehenden Beschwerden
(in Form namentlich einer posttrau
matischen Migräne; vgl. Urk. 1
2
/171 S. 3)
litt, erweist sich die
Leistungsein
stellung
der SUVA
, wie sich im Folgenden ergibt,
mangels eine
s adäquaten Kausalzusammenhangs
als rechtens.
3.2.2
Nach
Art.
19 Abs
.
1 UVG hat der Unfallversicherer den Fall
abzuschliessen
, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige
Eingliederungsmassnahmen
der Invalidenversicherung abge
schlossen sind. Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes im genannten Sinne zu verstehen ist, bestimmt sich namentlich nach
Massgabe
der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, so
weit unfallbedingt beeinträchtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht
(BGE 134 V 109 E. 4.3)
.
Der Fallabschluss der SUVA per
31. Mai 2013
erfolgte
angesichts der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin
ab 1. April 2011 wieder zu
100 % arbeitsfähig
(und auch –tätig)
war
(vgl. Urk. 1
2
/233)
,
jedenfalls nicht verfrüht.
3.2.3
Ob die persistierende Symptomatik im Rahmen des für eine HWS-Distorsion
beziehung
sweise eine
äquivalente Verletzung
typischen Beschwerdebilds zu in
terpretieren ist, erscheint angesichts
der Tatsache, dass der unmittelbar nach dem Unfall notfallmässig konsultierte Dr.
D._
einzig eine
Dorsalgie
diagnos
tizierte (vgl. Urk.
12
/247 S. 1)
,
und
unter Berücksichtigung
des
ursprünglich guten Verlaufs mit baldigem Abklingen der Beschwerden
zumindest fraglich, braucht vorliegend indes nicht abschliessend geprüft zu werden.
Selbst wenn der adäquate Kausalzusammenhang nämlich nicht nach der
in BGE 115 V 133
für psychische Fehlentwicklungen nach Unfall begründeten, sondern
nach der Schleudertrauma-Rechtsprechung, die in der Regel und jedenfalls in
casu
für die versicherte Person günstiger ist als die Praxis gemäss BGE 115 V 133 (vgl.
hiezu
etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_38/2009
vom 24. April 2009
E. 3.1 mit Hin
weis),
geprüft wird, ist er
zu verneinen.
3.2.4
Was den Unfallhergang anbelangt, ist praxisgemäss auf die „Aussagen der ers
ten Stunde“ abzustellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nach
träglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).
Gestützt auf die ursprünglichen Angaben der Beschw
erdeführerin
ist
davon auszugehen, dass diese
, als sie auf einer Luftmatratze lag, von einer Welle erfasst und an den Strand geworfen wurde, wobei sie sich möglicherweise noch überschlu
g und allenfalls kurz das Bewusstsein verlor (vgl. Unfallmeldung UVG vom 3
. August 2001 [Urk. 11/1], Bericht Dr.
B._
vom 15. August 2001 [Urk. 11/2]).
Die spä
ter
im Rahmen des Rückfalls geschilderten,
teilweise sehr widersprüchlichen und erheblich d
ramatischeren Darstellungen des Unfallhergangs
(
vgl. etwa Urk. 11/13 S. 1,
Anhang 2 zu
Urk. 11/
87
) erscheinen nicht als glaubhaft.
Aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs und der dabei wirkenden Kräfte ist das fragliche Geschehnis
– entsprechend vergleichbaren Fällen (etwa einem
Sturz mit Anschlagen des Kopfes auf der Kunsteisfläche
[Urteil des Bundesge
richts
8C_918/2008
vom 1. Mai 2009
E. 4.3
]
)
eher den banalen Unfällen zuzu
ordnen, was einen adäquaten Kausalzusammenhang von vornherein
aus
schliesst
.
W
enn der Unfall
als mittelschwer
an der Grenze zu den leichten Fällen
qualifiziert würde,
müssten zu Bejahung der
Adäquanz
der
über den 31. Mai 2013 geklagte
n
Symptomatik
vier
praxisgemässe
Kriterien gegeben sein oder aber eines in ausgeprägter Form (Urteil des Bundesgerichts 8C_487/2009 vom
7.
Dezember 2009 E. 5)
.
Ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklich
keit des Unfalls vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des sub
jektiven Empfindens beziehungsweise Angstgefühls der versicherten Person. Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Ein
drücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für die Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_357/2009 vom 14. Dezember 2009 E. 9.1 mit Hinweisen). Beim Unfall der Beschwerdeführerin
, der sich in unmittelbarer Nähe des Ufers ereignete,
liegen keine Umstände vor, welche die Bejahung einer besonderen Dramatik oder einer besonderen Eindrücklichkeit rechtfertigen.
Ebenfalls zu verneinen ist das Vorliegen einer schweren oder be
sonders gearte
ten Verletzung. Gemäss BGE 134 V 109 E. 10.2.2 genügt die An
nahme eines HWS-Schleudertraumas für sich allein zur Be
jahung dieses Kriteri
ums nicht.
Die Beschwerdeführerin wurde nach
dem Unfall vom 18. Juli 2001 –
abgesehen von einer
sechst
ägigen
Ho
spitalisation
zur Abklärung
exa
zerbierter
Kopfschmerzen im November 2007 (Urk. 11/87) –
nie in stationärem Rahmen behandelt. Während aus der im Wesentlichen verordneten - und zwischenzeit
lich mehrmals unterbrochenen
(zwischen Juni 2004 und März 2007 gar wäh
rend knapp drei Jahren [Urk. 11/52, Urk. 11
/
64]
)
- Physiotherapie
sowie
der Analgesie allein noch keine Mehrbelastung im Sinne der Rechtsprechung resul
tiert, fallen die verschiedenen alternativ- beziehungsweise
komplementärmedi
zinischen
Behandlungen (vgl.
Urk. 11/30 S. 3,
Urk. 11/55 S. 1,
Urk. 1
2
/177, Urk. 1
2
/181, Urk. 1
2
/186
Urk.
1
2
/233,
Urk.
1
2
/236
) bei der Beurteilung des adä
quaten Kausalzusammenhangs grundsätzlich ausser Betracht (vgl.
hiezu
etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_860/2008
vom 19. Dezember 2008
E. 3.3.3). Von einer fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung kann damit nicht gesprochen werden.
Die persistierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen
, zumindest die im Vor
dergrund stehende Migräne
, treten gemäss den Angaben der Beschwerdeführe
rin
- bei zwischenzeitlic
hen beschwerdearmen Intervallen
- schubartig auf
(vgl.
etwa Urk.
1
2
/
169 S. 1,
Urk. 1
2
/171 S. 3
, Urk. 1
2
/212
).
Die Beschwerdeführerin erlangte schon bald nach dem Unfall vom 18. Juli 2001 wieder ihre volle Ar
beitsfähigkeit
(Urk. 11/7)
und
war
auch nach der Rückfallmeldung
zwischen 50 % und
100
%
arbeitsfähig. Auch vermochte sie trotz der geklagten Be
schwerden ihren
Freizeitaktivitäten nachzugehen
, wobei sie insbesondere
immer wieder
(auch
ausgedehnte) Reisen unternehmen konnte
(vgl.
etwa
Urk. 11/19 S. 1,
Urk. 11/144
, Urk. 1
2
/256
)
.
Das Kriterium der erheblichen Beschwerden ist aufgrund des Gesagten
jedenfalls nicht in
ausgeprägter
Form erfüllt.
Mangels entsprechender Anhaltspunkte in den Akten kann nicht von einer ärztli
chen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, ausgegangen werden.
Ohne Weiteres zu verneinen ist sodann das Kriterium des schwierigen
Heilungs
verlaufs
und der erheblichen Komplikationen.
Hiefür
bedürfte es besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben.
Solche liegen nicht vor; d
ass trotz der durchgeführten Behandlungen
noch gewisse Beschwerden
persistieren, genügt
nicht
(vgl.
hiezu
etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_1015/2008
vom 6. April 2009
E. 5.4.3)
.
Das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener
Anstren
gun
gen
ist schliesslich ebenfalls zu verneinen, war die Beschwerdefüh
rerin
doch
fast durchwegs zumindest teil
- sowie
während längerer
Phasen
tem
porär und ab Sommer 2011 (vgl. Urk. 11/23
3
) anhaltend
gar
zu 100 % arbeits
fähig
.
4.2.5
Nach
dem Gesagten
ist der adäquate Kausalzusammenhang
, selbst wenn die Prüfung zugunsten der Beschwerdeführerin nach den Kriterien gemäss BGE 134 V 109 erfolgt, angesichts höchstens
eines
- in
geringer Aus
prägung - er
füllten
Kriteri
ums
zu verneinen. Da auch
bei Bejahung eines natürlichen Kau
salzusammenhangs kein Anspruch auf Versicherungsleistungen für die
über den
31. Mai 2013
hinaus persistierenden,
organisch nicht hinreichend nachweisba
ren Gesundheitsstörungen besteht,
erübrigen sich weitere medizinische Abklä
rungen (Urk. 6 S. 1
;
antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen).
4.3
Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.