# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 690e2cef-0bff-48ab-ab52-16e321598491
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 9
I. Sachverhalt
A. Am 29. November 2016 stellte die Y._ beim Einzelrichter am Bezirksgericht Landquart ein Gesuch um Rechtsöffnung in der gegen X._ eingeleiteten Betreibung Nr. _ des Betreibungsamtes Landquart über den Betrag von Fr. 18'700.-- nebst Zins und Kosten. Zur Begründung wurde ausgeführt, X._ sei der Vater der am _ 2001 geborenen A._, welche heute mit ihrer gesetzlichen Vertreterin in Zürich lebe. Mit Unterhaltsvertrag der Vormundschaftsbehörde des Kreises Fünf Dörfer vom 25. Februar 2002 habe sich X._ zur Zahlung von indexierten Kinderunterhaltsbeiträgen von Fr. 700.-- verpflichtet, dies ab Geburt bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung. Er sei seiner Zahlungsverpflichtung in der Betreibungsperiode jedoch in keiner Weise nachgekommen, weshalb für die in engen finanziellen Verhältnissen lebende Kindsmutter die Alimentenbevorschussung habe eingerichtet werden müssen; infolgedessen sei der Kinderunterhaltsanspruch auf die Gesuchstellerin übergegangen. Die geltend gemachte Forderung basiere auf einem genehmigten Unterhaltsvertrag im Sinne von Art. 287 ZGB und sei weder gestundet, verjährt noch sonst wie untergegangen, weshalb dafür die provisorische Rechtsöffnung zu erteilen sei.
B. Am 13. Januar 2017 fand die Hauptverhandlung vor dem Regionalgericht Landquart (das per 1. Januar 2017 als Folge der mit der Gebietsreform zusammenhängenden Neustrukturierung der Bündner Justiz das Bezirksgericht Landquart ablöste) statt, zu welcher mit prozessleitender Verfügung vom 30. November 2016 vorgeladen worden war. X._ erschien persönlich und nahm mündlich zum Gesuch Stellung. Im Rahmen seines Vortrags machte er geltend, er sei nicht der biologische Vater von A._ und habe dies bereits mehrfach vorgebracht. Mit Entscheid vom 13. Januar 2017, mitgeteilt am 16. Januar 2017, erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Landquart was folgt:
"1. Der Gesuchstellerin wird provisorische Rechtsöffnung erteilt in der Betreibung Nr. _, Betreibungsamt Landquart, Zahlungsbefehl vom 6. Juli 2016, für CHF 18'700.00 nebst Zins zu 5 % seit 6. Juli 2016. Im Mehrbetrag wird das Begehren abgewiesen.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in der Höhe von CHF 350.00 gehen zu Lasten des Gesuchsgegners. Sie werden mit dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet, unter Erteilung des Regressrechtes.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

## Considerations