# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 07f5b92a-4acd-46fb-b5cd-eb86f283a8b9
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Die siebte Sonderstaatsanwaltschaft in Bogotà, Kolumbien, führt ein Unter-
suchungsverfahren gegen D. wegen Verdachts der Geldwäscherei (vgl.
act. 1.5). Mit Schreiben vom 1. März 2012 übermittelte die Staatsanwalt-
schaft I des Kantons Zürich (nachfolgend "Staatsanwaltschaft") den kolum-
bianischen Behörden unaufgefordert Informationen im Sinne von Art. 67a
des Bundesgesetzes über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen
(IRSG; SR 351.1) zu Geschäftsbeziehungen von D., der Stiftung C., Cu-
ração/NL, A. und B. bei der Bank E. AG (act. 5.2). Die Staatsanwaltschaft
hatte zuvor via Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) eine entsprechende
Meldung der Bank E. AG gemäss Art. 305 ter
Abs. 2 StGB erhalten (Akten
der Staatsanwaltschaft VAV, act. 1). Gestützt auf die Informationen der
Staatsanwaltschaft gelangten die kolumbianischen Behörden sodann mit
Rechtshilfeersuchen vom 11. Juli 2012 an die Staatsanwaltschaft und er-
suchten im Wesentlichen um Edition diverser Unterlagen zu den Ge-
schäftsbeziehungen Nr. 1 (lautend auf D.) und Nr. 2 (lautend auf A.) bei der
Bank E. AG in Zürich (act. 1.5).
B. Mit Eintretensverfügung vom 22. März 2013 entsprach die Staatsanwalt-
schaft dem Rechtshilfeersuchen indem sie die Bank E. AG zusammenge-
fasst anwies, sämtliche Bankdokumente (namentlich Eröffnungsunterlagen,
Konto- und Depotauszüge, Korrespondenzen, interne Aktennotizen, Kun-
dengeschichte sowie Einzelbelege zu Ein- und Ausgängen) der oben er-
wähnten Geschäftsbeziehungen ab Eröffnung bis dato resp. Saldierung zu
edieren (act. 1.6, S. 2 f.).
C. Mit Schreiben vom 5. April 2013 wies die Bank E. AG die Staatsanwalt-
schaft darauf hin, dass die Bankbeziehung unter der Stammnummer 1 nicht
auf D., sondern auf die Stiftung C. lauten würde. Im Weiteren kam sie dem
Editionsbegehren der Staatsanwaltschaft nach (Akten der Staatsanwalt-
schaft REC, act. 6 und 7).
D. Mit ergänzender Editionsverfügung vom 12. April 2013 ersuchte die
Staatsanwaltschaft die Bank E. AG um Zustellung von Detailbelegen zu
sechs spezifischen Transaktionen (Akten der Staatsanwaltschaft REC,
act. 8), welche diese am 23. April 2013 aufforderungsgemäss übermittelte
(Akten der Staatsanwaltschaft REC, act. 9 ff.).
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E. Am 13. Mai 2013 erliess die Staatsanwaltschaft die Schlussverfügung
(act. 1.4). Sie verfügte in Ziff. 2 des Dispositivs die rechtshilfeweise Her-
ausgabe der edierten Bankunterlagen (Kontoeröffnungsunterlagen,
CIF Details, Safekeeping account statements, Kontoauszüge, Korrespon-
denzakten) zu folgenden Konten:
- Nr. 2, lautend auf A.;
- Nr. 1, lautend auf die Stiftung C.
F. Mit Eingabe vom 17. Juni 2013 reichen A. (Beschwerdeführer 1), B. (Be-
schwerdeführerin 2) und die Stiftung C. (Beschwerdeführerin 3) durch ihre
gemeinsamen Vertreter Beschwerde gegen die Schlussverfügung ein. Sie
beantragen, die Schlussverfügung sei aufzuheben und die Rechtshilfe an
die Republik Kolumbien unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten
der Staatsanwaltschaft zu verweigern (act. 1). Mit Beschwerdeergänzung
vom 12. Juli 2013 beantragen sie im Sinne eines Eventualantrages zusätz-
lich, die Schlussverfügung sei aufzuheben und die Rechtshilfe nur für den
Zeitraum bis 31. Dezember 2011 zu gewähren (act. 5).
Die Staatsanwaltschaft beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 31. Ju-
li 2013 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen, soweit auf sie einzutreten sei (act. 9). Das Bundesamt für Justiz
stellt in seiner Beschwerdeantwort bzw. Vernehmlassung vom 31. Juli 2013
dieselben Anträge (act. 8). Mit Replik vom 26. August 2013 halten die Be-
schwerdeführer an den bereits gestellten Begehren fest, machen weitere
rechtliche Erwägungen und legen weitere Beweismittel ins Recht (act. 16).
Am 28. August 2013 wurde die Beschwerdereplik der Staatsanwaltschaft
und dem Bundesamt für Justiz zur Kenntnis übermittelt (act. 17).
G. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten
wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Im Bereich der akzessorischen Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Ko-
lumbien ist - in Ermangelung von multi- oder bilateralen Staatsverträgen -
schweizerisches Landesrecht massgebend, namentlich das IRSG sowie
die dazugehörende Verordnung vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11;
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Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 130 II 337 E. 1 S. 339; 128 II 355 E. 1 S. 357;
124 II 180 E. 1a S. 181).
2.
2.1 Die Schlussverfügung der ausführenden kantonalen Behörde unterliegt der