# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d80e2163-d52f-5ff2-bd3e-2e25fd22ae6d
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ D.E., geboren 5. Mai 1962, Staatsangehöriger von Mazedonien, heiratete in
Mazedonien am 25. November 2004 die Schweizer Staatsangehörige D.E., geboren 10.
August 1982. Aus einer ersten Ehe mit T.S., ebenfalls mazedonische Staatsangehörige,
welche am 28. September 2004 nach vierzehn Jahren Ehe geschieden wurde, hat D.E.
fünf Kinder, die bei der Mutter in Mazedonien leben. Am 27. Mai 2005 wurde das
Einreisegesuch von D.E. zwecks Wohnsitznahme in der Schweiz vom Ausländeramt
des Kantons St. Gallen gutgeheissen. D.E. reiste am 12. Juni 2005 in die Schweiz ein
und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung. Die
Aufenthaltsbewilligung wurde letztmals am 23. Oktober 2007 bis zum 11. Juni 2008
verlängert.
Im Mai 2006 ersuchte das Ausländeramt des Kantons St. Gallen die Kantonspolizei um
erste Umfeldabklärungen wegen Verdachts einer Scheinehe. Am 12. Januar 2008
wurden die beiden Eheleute getrennt polizeilich befragt, nachdem in der ehelichen
Wohnung in A., Kanton St. Gallen, ein Augenschein durchgeführt worden war. Nach
Gewährung des rechtlichen Gehörs verweigerte das Ausländeramt des Kantons St.
Gallen mit Verfügung vom 30. Juni 2008 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung
von D.E. Zur Begründung führte es im wesentlichen an, dass eine gelebte
Ehegemeinschaft zwischen D.E. und D.E. nicht bestehe und eine Scheinehe vorliege.
Das Ausländeramt erachtete eine Rückkehr für D.E. als möglich und zumutbar.
B./ Gegen die Verfügung des Ausländeramtes erhob die Rechtsvertreterin von D.E.
Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, welcher mit
Entscheid vom 8. Oktober 2008 abgewiesen wurde.
C./ Mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 23. Oktober 2008 erhob D.E. Beschwerde
beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Rekursentscheid vom 8. Oktober 2008
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sei aufzuheben, es sei die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern und für das
vorinstanzliche Verfahren eine angemessene Prozessentschädigung auszurichten;
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Staatskasse. Zur Begründung
wird im wesentlichen vorgebracht, dass entgegen der Auffassung der Vorinstanz keine
Indizien für die Annahme einer Scheinehe vorliegen würden. Auf die einzelnen
Vorbringen wird, soweit entscheidwesentlich, in den nachstehenden Erwägungen
eingegangen.
Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 14. November 2008 auf
kostenfällige Abweisung der Beschwerde und verweist auf die Erwägungen im
angefochtenen Entscheid und die Akten.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1
des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der
Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 23. Oktober 2008
entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1
in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf die Beschwerde ist daher
einzutreten.
2. Am 1. Januar 2008 trat das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer
(SR 142.20, abgekürzt AuG) in Kraft. Gemäss Art. 126 Abs. 1 AuG bleibt für Gesuche,
die vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes eingereicht worden sind, das bisherige Recht
anwendbar. Das Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung wurde nach dem
Inkrafttreten des Gesetzes eingereicht und ist demnach nach neuem Recht zu
beurteilen.
Nach Art. 96 Abs. 1 AuG berücksichtigt die zuständige Behörde bei der
Ermessensausübung die öffentlichen Interessen und die persönlichen Verhältnisse
sowie den Grad der Integration der Ausländerinnen und Ausländer. Im übrigen finden
die allgemein anerkannten Grundsätze bei der Ermessensausübung im
Verwaltungsverfahren Anwendung.
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2.1. Nach Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausländische
Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Der
Anspruch nach Art. 42 Abs. 1 AuG erlischt insbesondere dann, wenn er
rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird, namentlich um Vorschriften dieses
Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den
Aufenthalt zu umgehen (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG). Erfasst wird davon die
sogenannte Scheinehe oder Ausländerrechtsehe, bei der die Ehe nur zum Zweck der
Umgehung fremdenpolizeilicher Vorschriften eingegangen worden ist oder an ihr mit
diesem Ziel festgehalten wird. Für die Anwendbarkeit von Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG
genügt nicht, dass die Ehe (auch) eingegangen wurde, um dem ausländischen
Ehegatten den Aufenthalt in der Schweiz zu ermöglichen; erforderlich ist, dass die
eheliche Gemeinschaft nicht wirklich beabsichtigt war. Auf die Motive der
Eheschliessung kommt es nicht an (2C.742/2007 vom 7. Januar 2008 E.2.2; BGE 130 II
117 E. 4.2; BGE 128 II 115 E. 2.1 f mit Hinweisen).
2.2. Das Bundesgericht hat in verschiedenen Urteilen die Anforderungen an den
Nachweis einer Scheinehe umschrieben. Es erwog, der Nachweis, dass die Ehe zur
Umgehung der Vorschriften über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer
geschlossen wurde und nicht der Begründung einer Lebensgemeinschaft diene, könne
in der Regel nur indirekt und durch Indizien geführt werden. Solche Indizien für das
Vorliegen einer Scheinehe sind etwa die drohende Wegweisung, weil ohne Heirat eine
Aufenthaltsbewilligung nicht erteilt bzw. verlängert würde, ferner die Dauer und die
Umstände der Bekanntschaft vor der Eheschliessung, ein grosser, eher unüblicher
Altersunterschied, die fehlende Wohngemeinschaft oder die Bezahlung einer
Geldsumme für die Heirat (BGE 2C.703/2007 vom 19. März 2008 E. 2.2). Umgekehrt
könne aus dem blossen Umstand, dass die Ehegatten während einer gewissen Zeit
zusammenleben und intime Beziehungen unterhalten, noch nicht ohne weiteres
abgeleitet werden, die Begründung einer wirklichen Lebensgemeinschaft sei gewollt
gewesen (BGE 2C.703/2007 vom 19. März 2008 E. 2.2). Ein solches Verhalten könne
vorgespielt sein, um die Behörden zu täuschen (BGE 122 II 295 E. 2b mit Hinweisen auf
Literatur und Judikatur). Wenn aber nicht genügend Anhaltspunkte bestünden, die auf
eine Scheinehe hindeuten würden, so dürfe nicht einzig aufgrund dieser ungenügenden
Anhaltspunkte die Berufung auf eine bestehende Ehe als rechtsmissbräuchlich
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qualifiziert werden (BGE 123 II 52 E. 5c). Abzustellen ist stets auf eine gesamthafte
Würdigung des konkreten Sachverhalts. Dabei kann eine Vielzahl einzelner Umstände,
die für sich allein den Bestand einer Ehe nicht in Frage zu stellen vermöchten, die
Schlussfolgerung rechtfertigen, eine Ehe sei geschlossen worden, ohne dass der Wille
zu einer echten Lebensgemeinschaft bestanden hat.
2.3. Vorliegend ist zu prüfen, ob die Vorinstanz zu recht davon ausgegangen ist, der
Beschwerdeführer sei rechtsmissbräuchlich eine Ehe eingegangen, um
fremdenpolizeiliche Vorschriften zu umgehen.
2.3.1. Der Beschwerdeführer hätte ohne die Heirat keine Möglichkeit gehabt, eine
Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz zu erlangen. Diese Konstellation lässt beim
Beschwerdeführer eine Motivation zum Abschluss einer Scheinehe vermuten.
Ausserdem beträgt der Altersunterschied der Eheleute gut zwanzig Jahre und ist damit
relativ gross. Dies sind Indizien für das Vorliegen einer Scheinehe.
2.3.2. Der Beschwerdeführer und seine Ehefrau haben sich nach eigenen Angaben
durch Vermittlung eines Kollegen des Beschwerdeführers kennengelernt. Dieser habe
dem Beschwerdeführer ein Foto von D.E. gezeigt und diese habe eines von ihm
gesehen. Aufgrund der Fotos hätten sie beschlossen zu heiraten. In der Folge sei die
Ehefrau nach Mazedonien gereist und dort hätten sie dann geheiratet. Die Heirat fand
am 25. November 2004 statt, lediglich wenige Tage nach der ersten Kontaktaufnahme.
Die Vorinstanz stellte zutreffend fest, dass die Umstände des Kennenlernens mittels
Fotos als Hinweis für eine Scheinehe gewertet werden können. Die Aussagen der
Ehefrau lassen zudem einen Rückschluss auf die Motivation für die Eheschliessung zu.
Die Ehefrau sagte anlässlich der polizeilichen Befragung aus, dass die Ehegatten nur
heirateten, damit der Beschwerdeführer eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz
erhielt und sie sich näher kennenlernen konnten. Dass eine Heirat der einzige Weg
gewesen sein soll, um sich näher kennenzulernen, ist nicht überzeugend. Auch der
Umstand, dass die Heirat bereits kurze Zeit nach dem ersten Kontakt stattfand, spricht
für das Vorliegen einer Scheinehe.
2.3.3. Sodann steht fest, dass die Eheleute unterschiedliche Angaben über den Ablauf
der Hochzeit machten. Der Beschwerdeführer erklärte, es seien Trauzeugen und
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Verwandte dabei gewesen, während die Ehefrau angab, sie hätten keine Trauzeugen
gehabt und es sei niemand bei der Trauung anwesend gewesen. Solche Widersprüche
bilden weitere Indizien für das Vorliegen einer Scheinehe.
2.3.4. Im weiteren ist aufgrund der vorliegenden Akten davon auszugehen, dass die
Eheleute nicht zusammenwohnen. Wie die Vorinstanz feststellte, zog der
Beschwerdeführer kurze Zeit nach der Einreise in die Schweiz nach Zürich. Die
Ehegatten erklärten, der Beschwerdeführer komme jeweils nur an den Wochenenden
nach A. Er arbeite seit 2005 bei der Firma G. Möbel in B. Die Arbeitszeiten seien sehr
unregelmässig und häufig erfahre er erst am Morgen, ob es Arbeit am jeweiligen Tag
für ihn habe oder nicht. Aus diesem Grund wohne er unter der Woche noch bei seinem
Bruder B. in Z. In der ehelichen Wohnung konnten anlässlich eines Augenscheins durch
einen Mitarbeiter der Kantonspolizei St. Gallen bis auf zwei Unterhosen, zwei
Unterleibchen sowie Socken des Ehemannes keine persönlichen Gegenstände des
Beschwerdeführers festgestellt werden. Würde der Beschwerdeführer tatsächlich wie
ausgeführt seit drei Jahren zumindest die Wochenenden in A. bei seiner Ehefrau
verbringen, ist davon auszugehen, dass die Wohnung vom gemeinsamen
Zusammenleben geprägt wäre. Der im Beschwerdeverfahren vorgebrachte Einwand,
die Eheleute hätten keine Hobbys und würden am liebsten zu Hause sein und Musik
hören oder fernsehen, vermag daran nichts zu ändern. Wie die Vorinstanz zutreffend
feststellte, bestehen aufgrund der Wohnverhältnisse erhebliche Zweifel, ob der
Beschwerdeführer mit seiner Ehefrau eine eheliche Wohnung teilt. Insgesamt bilden
diese fehlenden Anzeichen einer tatsächlich gelebten ehelichen Gemeinschaft ein
gewichtiges Indiz für das Vorliegen einer Scheinehe. Beide Ehegatten pflegen zudem
kaum Beziehungen zu den Verwandten des Partners und haben keinen gemeinsamen
Freundes- bzw. Bekanntenkreis. Der Beschwerdeführer hatte keine Kenntnisse über
die Ausbildung seiner Ehefrau. Zu den gegenseitigen finanziellen Verhältnissen waren
die Angaben der Ehepartner übereinstimmend und vergleichsweise präzis, allerdings
divergieren die Aussagen in bezug auf die Bezahlung der Wohnungsmiete. Wie die
Vorinstanz zutreffend feststellte, führte die Ehefrau aus, sie bezahle den Mietzins.
Demgegenüber gab der Beschwerdeführer an, sie würden den Mietzins gemeinsam
bezahlen. Der Beschwerdeführer erklärt den Widerspruch damit, dass die Ehefrau den
Mietzins bezahle, er sich jedoch intern an der Miete beteilige.
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2.3.5. Aus den vorliegenden Akten sind keine weiteren Anhaltspunkte für ein
gemeinsames eheliches Zusammenleben ersichtlich. Namentlich ist unbestritten, dass
die Ehegatten bis Ende Juni 2008 noch nie gemeinsam Ferien verbracht haben, obwohl
der Beschwerdeführer jährlich drei- bis viermal in sein Heimatland reiste. Der Umstand,
dass die Ehegatten im Sommer 2008 nun erstmals gemeinsame Ferien in Mazedonien
machten, erweckt den Eindruck, dass dies vor dem Hintergrund des hängigen
Verfahrens geschehen ist. An dieser Einschätzung vermögen auch die im
Beschwerdeverfahren eingereichten Fotos von der Reise nichts zu ändern.
2.3.6. Der Beschwerdeführer hat bereits vor der Vorinstanz eventualiter eine "Heilung"
geltend gemacht. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist nicht ausgeschlossen,
dass eine ursprüngliche Scheinehe nachträglich zu einer echten Ehe werden kann, aus
der ein Ausländer ein Aufenthaltsrecht ableiten darf. Dafür genügt ein blosses
Zusammenleben jedoch nicht. Vielmehr müssen die Ehegatten ihren Willen, nunmehr
doch eine echte Gemeinschaft zu bilden, in einer überzeugenden Weise belegen (BGE
2C.703/2007 vom 19. März 2008 E. 3.6 mit Hinweisen auf Judikatur und Literatur). Dies
ist im vorliegenden Fall nicht geschehen. Auf Grund der Akten sprechen die
Gesamtumstände nach wie vor gegen das Vorliegen einer tatsächlich gelebten
ehelichen Gemeinschaft.
2.4. Die Verknüpfung des Aufenthaltsrechts mit dem Ehestatus führt nach
bundesgerichtlicher Rechtsprechung zum Widerruf einer Niederlassungsbewilligung
(BGE 2C.703/2007 vom 19. März 2008 E. 2.1). Umso mehr rechtfertigt sich ein Widerruf
einer Aufenthaltsbewilligung bzw. die Verweigerung der Bewilligungsverlängerung
gestützt auf Art. 51 Abs. 1 lit. a AuG. Die Entscheidung hat jedoch den Grundsätzen
des Willkürverbots und des Verhältnismässigkeitsgebots zu genügen.
Der Beschwerdeführer war im Juni 2005 in die Schweiz eingereist und verfügt erst seit
2005 über eine Aufenthaltsbewilligung. Er verbrachte somit den überwiegenden Teil
seines Lebens in Mazedonien. Er reist drei- bis viermal pro Jahr nach Mazedonien, wo
seine fünf Kinder leben. Auch wenn die Lebens- und Arbeitsbedingungen in seiner
Heimat gegenüber der Schweiz teilweise ungünstiger sein mögen, ist weder ersichtlich
noch geltend gemacht worden, dass er bei einer Rückkehr überdurchschnittliche
Schwierigkeiten zu gewärtigen hat. Deshalb stellt im vorliegenden Fall die Rückkehr
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des 46 Jahre alten Beschwerdeführers keine grosse Härte dar. Zudem übt der
Beschwerdeführer keine besonders qualifizierte Tätigkeit aus, die aus wirtschaftlicher
oder arbeitsmarktlicher Sicht eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gebieten
würde. Auch der Integrationsgrad des Beschwerdeführers spricht nicht grundsätzlich
gegen eine Wegweisung. Er ist offenbar der deutschen Sprache nicht mächtig, und
nennenswerte Integrationsschritte haben keine stattgefunden.
Aus dem Gesagten folgt, dass aufgrund des Eingehens einer Scheinehe das öffentliche
Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers seine privaten Interessen an
einem Verbleib in der Schweiz überwiegt. Die Nichtverlängerung der
Aufenthaltsbewilligung erweist sich damit als verhältnismässig.
2.5. Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Beschwerde als
unbegründet abzuweisen ist.
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des
Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine
Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS
941.12). Sie ist mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.
Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen (Art. 98 Abs. 1 in
Verbindung mit Art. 98bis VRP).
Demnach hat das Verwaltungsgericht