# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f91e2533-97f7-4568-bdf7-d80a853eedc8
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2008
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Der im Jahr 1954 geborene A. bezog zwischen Januar 2004 und November 2006
Ergänzungsleistungen (abgekürzt EL) zur Invalidenrente. Der EL-Bezug erwies sich als
ungerechtfertigt, weshalb die EL-Durchführungsstelle den gesamten ausgerichteten
Betrag von Fr. 58'579.-- (ordentliche EL von Fr. 52'222.-- sowie ausserordentliche EL
von Fr. 6'357.--) mit Verfügung vom 4. Dezember 2006 zurückforderte. Eine von A.
gegen diese Rückforderung erhobene Einsprache wurde von der EL-
Durchführungsstelle mit Entscheid vom 18. April 2007 abgewiesen. Auch das
Versicherungsgericht wies die gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde am 15.
August 2007 ab mit der Begründung, die Rückforderung sei gemäss Art. 25 des
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (SR 830.1,
abgekürzt ATSG) rechtzeitig innerhalb eines Jahres ab Kenntnis der Unrechtmässigkeit
des Leistungsbezugs erfolgt.
Mit Verfügung vom 8. Oktober 2007 wies die EL-Durchführungsstelle das von A. am
13. Februar 2007 eingereichte Erlassgesuch ab mit der Begründung, die
Erlassvoraussetzung des guten Glaubens sei nicht gegeben. Die dagegen erhobene
Einsprache von A. wurde von der Sozialversicherungsanstalt in Vertretung der EL-
© Kanton St.Gallen 2021 Seite 3/10
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St.Galler Gerichte
Durchführungsstelle mit Entscheid vom 6. Februar 2008 abgewiesen. Zur Begründung
führte sie im wesentlichen aus, A. habe gegen seine Meldepflicht verstossen, da er im
EL-Anmeldeformular die Rente seiner Lebensversicherung nicht deklariert habe.
B./ Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 6. März 2008 erhob A. Beschwerde beim
Versicherungsgericht mit dem Begehren, der Einspracheentscheid vom 6. Februar
2008 und die Verfügung vom 8. Oktober 2007 seien aufzuheben und es sei davon
abzusehen, die ordentliche und ausserordentliche EL für den Zeitraum von Januar
2004 bis November 2006 im Gesamtbetrag von Fr. 58'579.-- zurückzufordern. Das
Versicherungsgericht trat mit Entscheid vom 28. März 2008 auf das Rechtsmittel nicht
ein, soweit es als kantonalrechtlicher Rekurs zu behandeln war, und wies die
bundesrechtliche Beschwerde ab. Zum Nichteintretensentscheid führte es im
wesentlichen aus, dass der Rekurs verspätet eingereicht worden sei, obwohl der
Rechtsvertreter von A. spätestens seit dem Entscheid vom 15. August 2007 über das
zu erhebende Rechtsmittel und die Dauer der Rechtsmittelfrist ausdrücklich im Bild
gewesen sei. Deshalb habe er sich nicht auf die abermals falsche

## Considerations