# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 473496b4-668b-4be3-a15e-9fd0b64e12f5
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_003
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

eingeholt und den rechtserheblichen Sachverhalt mittels einer
bidisziplinären RAD-Untersuchung abgeklärt. Sollte das
Verwaltungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt entgegen der
Auffassung der IV-Stelle gleichwohl als unzureichend erstellt ansehen, so
hätte es die erforderlichen Abklärungen nach der bundesgerichtlichen
Rechtsprechung selber zu veranlassen. Im vorliegenden Fall liessen die
vorhandenen Unterlagen eine Beurteilung des Rentenanspruchs des
Beschwerdeführers indes zu, weshalb auf weitere medizinische
Abklärungen zu verzichten sei. Insbesondere sei festzustellen, dass die
ärztlichen Berichte der rheumatologischen und psychiatrischen RAD-
Untersuchung vom 3. Mai 2012, samt zugehöriger Konsensbeurteilung,
vollständig und schlüssig seien. Soweit der Beschwerdeführer seine
anderslautende Einschätzung auf die BEFAS Abklärung aus dem Jahr
2004 stütze, sei festzuhalten, dass sich die IV-Stelle bei der erstmaligen
Rentenablehnung unter anderem auf die Beurteilung des Hausarztes,
Dr. med. C._, gestützt habe, der den Beschwerdeführer in einer
adaptierten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig eingestuft habe. Bereits
daraus erhelle, dass die heutige Einschätzung des RAD, wonach der
Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig sei,
die eingetretene Verschlechterung berücksichtige. Im Weiteren könne
dem damaligen Schlussbericht der BEFAS Appisberg entnommen
werden, dass die BEFAS Appisberg den Beschwerdeführer medizinisch-
theoretisch in einer adaptierten Tätigkeit ebenfalls als zu 100 %
arbeitsfähig erachtet habe mit einer leichten Einschränkung durch eine
allgemeine Verlangsamung, entsprechend einer 80%igen Arbeitsfähigkeit.
Auch daraus sei ersichtlich, dass der Beschwerdeführer im Vergleich zu
früher nicht als höhergradig arbeitsfähig angesehen werde. Hinsichtlich
der monierten Nichtanwendung der Foersterkriterien sei sodann
festzuhalten, dass die erhobenen psychiatrischen Befunde keine
Minderung der Arbeitsfähigkeit zu begründen vermöchten. Schliesslich sei
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dem Schreiben des Hausarztes des Beschwerdeführers, Dr. med.
C._, vom 2. September 2011 zu entnehmen, dass die beim
Beschwerdeführer diagnostizierte valvuläre Herzerkrankung eine
minimale Insuffizienz bewirke. Anlässlich der rheumatologischen RAD-
Untersuchung habe der Beschwerdeführer denn auch angegeben,
(lediglich) unter körperlicher Anstrengung manchmal eine gewisse
Atemnot zu bemerken. Die diesbezügliche Kritik erscheine somit als rein
appellatorisch.
6. Mit Eingabe vom 31. Oktober 2013 reichte der Beschwerdeführer den
Bericht des Universitätsspitals Zürich vom 14. Oktober 2014 ein und
äusserte sich dazu. Mit Schreiben vom 5. November 2013 verzichtete die
IV-Stelle auf eine Stellungnahme.
7. Am 6. März 2013 teilte der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht
mit, die IV-Stelle habe für den Zeitraum vom 24. März 2014 bis zum
30. Juni 2014 ein Arbeitstraining in der BEFAS Appisberg angeordnet.
Deshalb werde das Verwaltungsgericht ersucht, das
Beschwerdeverfahren bis Mitte Juli 2014, d.h. bis zum Vorliegen des
Abschlussberichts der BEFAS Appisberg, zu sistieren. Mit Schreiben vom
12. März 2013 sprach sich die IV-Stelle gegen die begehrte Sistierung
aus. Mit prozessleitender Verfügung vom 18. März 2014 lehnte die
zuständige Instruktionsrichterin das Sistierungsgesuch des
Beschwerdeführers in der Folge ab und teilte den Verfahrensbeteiligten
mit, die Urteilsberatung auf den 1. April 2014 angesetzt zu haben.
Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die
eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden
Erwägungen eingegangen.
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## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung der
IV-Stelle des Kantons Graubünden vom 8. August 2013. Eine solche
Anordnung, die gemäss Bundesrecht der Beschwerde an das
Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle unterliegt, kann beim
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden angefochten werden (vgl.
Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRG;
BR 370.100] i.V.m. Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Die Beurteilung der
vorliegenden Beschwerde fällt somit in die Zuständigkeit des
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden. Als formeller und
materieller Verfügungsadressat ist der Beschwerdeführer von der
angefochtenen Verfügung ausserdem unmittelbar betroffen und hat ein
schutzwürdiges Interesse an deren gerichtlicher Überprüfung, womit er
zur Beschwerdeführung berechtigt ist (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59 des
Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).
Überdies hat er seine Beschwerde frist- und formgerecht beim
Verwaltungsgericht eingereicht (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 60 und
Art. 61 lit. b ATSG). Demzufolge ist auf die vorliegende Beschwerde
einzutreten.
2. a) Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wer im Sinne des Gesetzes invalid
ist. Bei erwerbstätigen Versicherten gilt als Invalidität, die durch einen
körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsschaden
verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde
Erwerbsunfähigkeit (Art. 1 IVG i.V.m. Art. 8 Abs. 1 ATSG), welche die
Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4
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Abs. 1 IVG). Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die
Begründung des Anspruchs erforderliche Art und Schwere erreicht hat
(Art. 4 Abs. 2 IVG). Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad liegt vor,
wenn eine versicherte Person ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit,
sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare
Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern
kann, während mindestens eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch
durchschnittlich zu mindestens 40 % im bisherigen Beruf oder
Aufgabenbereich eingeschränkt gewesen ist und nach Ablauf dieses
Jahres zu mindestens 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG). Sind diese
Voraussetzungen erfüllt, so steht der versicherten Person bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 40 % eine Viertelsrente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % eine halbe Rente, bei einem
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % eine Dreiviertelsrente und bei
einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente zu (Art. 28 Abs. 2
IVG).
b) Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrads in der
Vergangenheit verweigert, so wird ein abermaliges Gesuch zum Bezug
von Versicherungsleistungen (sog. Neuanmeldung) nur geprüft, wenn die
versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invalidität in
einer für den Anspruch erheblichen Weise verändert hat (Art. 87 Abs. 3
i.V.m. Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV,
SR 831.201]; vgl. BGE 133 V 108 E.5.2, 130 V 343 E. 3.5; ULRICH MEYER,
in: MURER/STAUFFER [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum
Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung
[IVG], 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2010, S. 398). Bei der Prüfung dieser
Frage ist der IV-Stelle ein gewisser Beurteilungsspielraum zuzubilligen,
den das im Beschwerdefall angerufene Versicherungsgericht zu
respektieren hat. Dieses hat daher die Behandlung der Eintretensfrage
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nur zu prüfen, wenn das Eintreten streitig ist, d.h. wenn die IV-Stelle
gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV auf die Neuanmeldung nicht eingetreten
ist. Ansonsten unterliegt lediglich die anschliessende materielle Prüfung
der gerichtlichen Überprüfung (BGE 109 V 108 E.2b).
c) Im Rahmen dieser Prüfung ist zunächst abzuklären, ob die vom
Versicherten glaubhaft gemachte Veränderung der massgeblichen
Verhältnisse tatsächlich eingetreten ist. Diese Änderung kann
zurückzuführen sein auf eine wesentliche Verschlechterung des
Gesundheitszustandes mit entsprechender Beeinflussung der
Erwerbsfähigkeit, auf eine wesentliche Veränderung der erwerblichen
Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes
oder eine andere Art der Bemessung der Invalidität als die bei der
ursprünglichen Invaliditätsbemessung zur Anwendung gebrachten (vgl.
BGE 130 V 343 E. 3.5; Urteile des Bundesgerichts 8C_441/2012 vom
25. Juli 2013 E.3.1.1, 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E.1.2, I 554/05
vom 3. Januar 2006 E.2.1, I 212/03 vom 28. August 2003 E.2.2.3), wobei
eine anspruchserhebliche Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit
grundsätzlich erst zu beachten ist, wenn sie ohne wesentliche
Unterbrechung drei Monate gedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV). Als
Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des
aktuellen Verwaltungsverfahrens eine solche anspruchserhebliche
Änderung eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche
auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den
erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133
V 108 E.5.4, 130 V 71 E.3.1; vgl. auch SVR 2010 IV Nr. 54 S. 167 E.2.1;
Urteil des Bundesgerichts 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E.3.1.2). Wird
bei dieser Gegenüberstellung festgestellt, dass der Invaliditätsgrad seit
Erlass der massgeblichen Verfügung keine rechtserhebliche Änderung
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erfahren hat, so ist das abermalige Leistungsbegehren abzuweisen.
Andernfalls ist zusätzlich zu untersuchen, ob die festgestellte
Veränderung genügt, um nunmehr eine rentenbegründende Invalidität
und einen entsprechenden Leistungsanspruch zu begründen (vgl. Art. 28
Abs. 2 IVG). Die zur Beantwortung dieser Fragen erforderlichen
Abklärungen hat die IV-Stelle gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG von Amtes
wegen vorzunehmen. Dabei hat sie den Sachverhalt soweit zu ermitteln,
dass über den strittigen Anspruch zumindest mit dem Beweisgrad der
überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden kann (URS
MÜLLER, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern
2010, Rz. 962).
3. Den Akten kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer am
8. September 2011 zum dritten Mal ein Leistungsgesuch bei der IV-Stelle
eingereicht hatte. Die IV-Stelle legte diese Neuanmeldung in der Folge
dem RAD vor und erliess am 21. Oktober 2011 einen formellen
Vorbescheid. Nachdem der Beschwerdeführer dagegen Einwand erhoben
hatte, holte die IV-Stelle Arztberichte ein, liess den Beschwerdeführer
durch den RAD bidisziplinär untersuchen (vgl. IV-act. 126-134) und lehnte
dessen Rentengesuch daraufhin in der angefochtenen Verfügung vom
8. August 2013 ab. Im Rahmen des gegen diese materielle Verfügung
gerichteten Beschwerdeverfahrens hat das Verwaltungsgericht vorliegend
nach dem vorangehend Ausgeführten in einem ersten Schritt zu
untersuchen, ob sich der massgeblichen Sachverhalt seit Erlass der
letzten, auf einer umfassenden Prüfung beruhenden Rentenverfügung in
rechtserheblicher Weise verändert hat. Ist dies zu bejahen, so wird es
anschliessend zu untersuchen haben, ob die festgestellte Veränderung
für die begehrte Rentenzusprache genügt. Bei der Untersuchung dieser
beiden Fragen wird insbesondere die vom Beschwerdeführer
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aufgeworfene Frage zu prüfen sein, ob die IV-Stelle den
rechtserheblichen Sachverhalt ausreichend abgeklärt hat.
4. Im Hinblick auf die massgebliche Vergleichsbasis steht in tatsächlicher
Hinsicht fest, dass vor Erlass der angefochtenen Verfügung eine
umfassende materielle Rentenanspruchsprüfung im Rahmen des
Verfahrens stattfand, das mit der ablehnenden Rentenverfügung der IV-
Stelle vom 13. Februar 2009 seinen Abschluss fand (vgl. IV-act. 74-93).
Folglich ist durch Gegenüberstellung des dieser Verfügung
zugrundeliegenden Sachverhalts mit jenem, der sich bis zum 8. August
2013 verwirklicht hat, zu prüfen, ob der rentenbegründende
Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers eine rechtserhebliche Änderung
erfahren hat.
a) Dabei besteht vorliegend die Besonderheit, dass die IV-Stelle das
Rentenbegehren des Beschwerdeführers in der Verfügung vom
13. Februar 2009, wie bereits in jener vom 12. April 2007, gestützt auf
Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG abgewiesen hat. Laut dieser Bestimmung kann
eine versicherte Person eine IV-Rente nur beanspruchen, wenn sie
während eines Jahres ohne wesentliche Unterbrechung durchschnittlich
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen ist. Diese
Regelung nimmt Bezug auf die gesundheitsbedingte Einbusse des
funktionellen Leistungsvermögens der versicherten Person im bisherigen
Beruf oder anerkannten Aufgabenbereich. Die aus einer solchen
funktionellen Beeinträchtigung resultierende finanzielle Einbusse ist für
die Beurteilung der während der Wartezeit bestehenden
Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich ohne Belang (BGE 105 V 156 E.2a;
MEYER, a.a.O., S. 278; Kreisschreiben über die Invalidität und
Hilfslosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH] Rz. 2013). Indes kann
die Wartezeit auch beginnen, wenn die versicherte Person, die ihre
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frühere Tätigkeit gesundheitsbedingt aufgegeben hat, in der neuen
Tätigkeit – obgleich sie dieser vollzeitlich nachgeht – ein wesentlich
niedrigeres Einkommen erzielt (ZAK 1979 S. 277; KSIH Rz. 2011). Für
die Eröffnung der Wartezeit genügt eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % im
bisherigen Beruf oder anerkannten Aufgabenbereich (AHI 1998 124;
MEYER, a.a.O., S. 279).
b) Der Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 2006 als selbständiger Fahrlehrer
tätig, wobei er diese Tätigkeit wohl zwischenzeitlich aufgegeben haben
dürfte, jedenfalls nur mehr maximal im Umfang eines 20 % Pensums
ausübt (vgl. IV-act. 134 S. 4, 139). Die fragliche Tätigkeit ist jedoch für die
Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG
ohnehin nicht massgebend, da der Beschwerdeführer in den Jahren 2004
und 2005 gesundheitsbedingt auf Kosten der Invalidenversicherung zum
Fahrlehrer umgeschult wurde. Die während der Wartefrist geforderte
Arbeitsunfähigkeit richtet sich somit nach derjenigen Tätigkeit, welche der
Beschwerdeführer als Gesunder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
ausüben würde. Diesbezüglich ist zu beachten, dass der
Beschwerdeführer von 1975 bis 1979 eine Lehre als Mechaniker bei den
Flug- und Fahrzeugwerken in Altenrhein abschloss und in den Jahren
1979 bis 1983 im Sommer als Schlosser im elterlichen Betrieb arbeitete,
während er im Winter als Skilehrer tätig war, wofür er das Skilehrerpatent
erwarb. Von 1997 bis 2001 liess er sich schliesslich in Österreich zum
Büchsenmacher ausbilden (vgl. IV-act. 28 S. 3). Diese Tätigkeit übte er
jedoch nach Abschluss seiner Ausbildung nie aus, sondern bezog nach
seiner Rückkehr in die Schweiz vom 1. Juni 2001 bis zum 30. September
2009 Arbeitslosentaggelder. Vom 1. Oktober 2001 bis zu seiner
Umschulung zum Fahrlehrer war er daraufhin, soweit aktenkundig, bei der
Post mit einem Pensum von 40 % beschäftigt (IV-act. 28 S. 3 und IV-
act. 72 S. 9). Befragt nach der Ursache dieser fortwährenden Wechsel in
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der beruflichen Tätigkeit hielt die fallführende RAD-Ärztin, Dr. med.
D._, am 10. Januar 2007 fest, der mit dem Beginn der Ausbildung
als Büchsenmacher einhergehende Rückgang des Erwerbseinkommens
des Beschwerdeführers sei wahrscheinlich krankheitsbedingt (IV-act. 72
S. 8 f.). Gestützt auf diese Aussage hat die IV-Stelle in allen bisherigen
Verfahren die Erstausbildung des Beschwerdeführers als Mechaniker als
angestammte Tätigkeit angesehen. Es besteht kein Anlass, auf diese
Einschätzung im vorliegenden Verfahren zurückzukommen.
c) Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang der Beschwerdeführer die
Tätigkeit als Mechaniker aufgrund seiner aktuellen gesundheitlichen
Verfassung noch auszuüben vermag, wird weder in der
Konsensbeurteilung der RAD-Ärzte vom 13. Februar 2013 noch in deren
Einzelbeurteilungen vom 21. Mai 2012 bzw. vom 7. Februar 2013
thematisiert (vgl. IV-act. 134). Ebenso wenig bildet diese Frage
Gegenstand des von Dr. med. B._ verfassten Gutachtens vom
6. März 2008 (vgl. IV-act. 83). Deshalb wandte sich die IV-Stelle am
10. April 2013 mit der Frage an Dr. med. D._, ob der
Beschwerdeführer im August 2011 als Mechaniker/Büchsenmacher
mindestens im Umfang von 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Diese
Anfrage beantwortete die fallführende RAD-Ärztin dahingehend, als der
Beschwerdeführer selbst zwar berichte, grundsätzlich seien alle Gelenke
von Schmerzen betroffen. In der Untersuchung und den vorangehenden
Berichten der behandelnden Ärzte seien aber stets Schmerzen im
Achsenskelett und den Hüften beschrieben. Die Tätigkeit als
Büchsenmacher bringe Belastungen mit sich, die überwiegend die oberen
Extremitäten betreffen würden. Solche Arbeiten, die an einer
höhenverstellbaren Werkbank ausgeführt werden könnten, seien dem
Beschwerdeführer grundsätzlich zumutbar, weshalb hier eine
Arbeitsunfähigkeit von unter 30 % anzunehmen sei. Demgegenüber sei
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der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Mechaniker aufgrund seiner
körperlichen Verfassung mindestens im Umfang von 40 % arbeitsunfähig
(Case Report vom 23. September 2013 S. 6). Diese nach Konsultation
sämtlicher Akten von der fallführenden RAD-Ärztin abgegebene
Beurteilung steht im Einklang mit den übrigen Akten und wird in
nachvollziehbarer Weise begründet. Für das Verwaltungsgericht steht
aufgrund dessen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der
Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Mechaniker
zumindest seit August 2011 durchschnittlich zu 40 % arbeitsunfähig
gewesen ist. Damit hat sich das Leistungsvermögen des
Beschwerdeführers in seiner angestammten Tätigkeit seit der letzten
rechtskräftigen Verfügung vom 13. Februar 2009 wesentlich
verschlechtert.
5. Nachfolgend ist demnach zu prüfen, ob diese gesundheitsbedingte
Verschlechterung des Leistungsvermögens des Beschwerdeführers
genügt, um eine rentenbegründende Invalidität und einen entsprechenden
Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu begründen. Diese Frage
ist bei erwerbstätigen Versicherten, wie dem Beschwerdeführern,
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu beantworten (Art. 28a Abs. 1
IVG i.V.m. Art. 16 ATSG). Danach ist das Erwerbseinkommen, das der
Beschwerdeführer nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen
durch eine zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage
erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung zu setzen zu
jenem Erwerbseinkommen, das er erzielen könnte, wenn er nicht invalid
geworden wäre (sog. Valideneinkommen).
6. Was die Ermittlung des Valideneinkommens betrifft, ist entscheidend, was
der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns
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nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als
Gesunder verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt in der
angestammten Tätigkeit erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der
realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es
empirischer Erfahrung entspricht, dass die angestammte Tätigkeit ohne
Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 135 V 297 E.5.1).
Von diesen Grundsätzen ausgehend hat die IV-Stelle das
Valideneinkommen des Beschwerdeführers als Mechaniker für das Jahr
2013 unter Zugrundelegung der LSE 2010, Anforderungsniveau 3,
Wirtschaftszweig 45-46 Reparatur Motofahrzeuge, männlich, bestimmt
und unter Anpassung an die Nominallohnentwicklung mit Fr. 73'831.50
beziffert. Dieses Vorgehen ist zu Recht unbestritten geblieben, weshalb
sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen.
7. Für die Festsetzung des diesem gegenüberzustellenden
Invalideneinkommens ist primär von der konkreten beruflich-erwerblichen
Situation des Beschwerdeführers auszugehen. Hat dieser nach Eintritt
des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich
zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so ist das massgebliche
Invalideneinkommen nach der Rechtsprechung entweder aufgrund der
DAP-Zahlen (DAP = Dokumentation von Arbeitsplätzen seitens der
SUVA)
oder aufgrund der periodisch vom Bundesamt für Statistik
herausgegebenen LSE-Tabellenlöhne zu bestimmen (BGE 135 V 297
E.5.2, 126 V 75 3.b/aa, 117 V 18 E.2c/aa, je mit Hinweisen). Im
letztgenannten Fall ist praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne
(Tabellengruppe A) abzustellen, wobei jeweils vom sogenannten
Zentralwert (Median) auszugehen ist (BGE 129 V 472 E.4.2.1). Wird das
Invalideneinkommen auf der Grundlage des solchermassen bestimmten
LSE-Tabellenlohnes ermittelt, ist freilich der Erfahrungstatsache
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Rechnung zu tragen, dass Versicherte, die selbst bei leichten
Hilfsarbeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und
entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt
werden und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Löhnen
rechnen müssen. In diesen Fällen ist versicherten Personen daher ein
leidensbedingter Abzug zuzubilligen, der im Regelfall mehr als 10 %
beträgt, jedoch unter 25 % liegt (BGE 134 V 322 E.5 und 6, BGE 126 V
75 E.5b/aa; SVR 2003 IV 1 S. 1; AHI 2002 62; MEYER, a.a.O., S. 314 f.).
a) Der Beschwerdeführer leidet seit Jahren an Schmerzen im Hüft- und
Rückenbereich. Deswegen liess er sich in den Jahren 2004 bis 2006 zum
Fahrlehrer ausbilden. Diese Tätigkeit dürfte er mittlerweile wohl
aufgegeben haben (IV-act. 139). Jedenfalls übt er sie zurzeit mit einem
Pensum von maximal 20 % aus (IV-act. 134 S. 4). Damit schöpft der
Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit unstrittig nicht aus. Dass er
zwischenzeitlich eine andere Erwerbstätigkeit aufgenommen hat,
behauptet der Beschwerdeführer nicht. Bei dieser Sachlage ist es nicht zu
beanstanden, wenn die IV-Stelle das Invalideneinkommen des
Beschwerdeführers unter Zugrundelegung der LSE-Tabellenlöhne
bestimmt hat. Dies wird denn auch vom Beschwerdeführer nicht in
Abrede gestellt. Er erachtet die diesbezüglich vorgenommene
Berechnung der IV-Stelle jedoch insofern als unrichtig, als sie auf der
Annahme fusst, er sei in einer leichten wechselbelasten Tätigkeit – wie
sie in LSE 2010, Total aller Wirtschaftszweige, Anforderungsniveau 4,
männlich, erfasst sind – bei einer Leistungsfähigkeit von 80 % ganztags
arbeitsfähig (vgl. dazu ausführlich: Sachverhalt E.4 hiervor).
b) Um beantworten zu können, welche Tätigkeiten der Beschwerdeführer
aufgrund seiner gesundheitlichen Verfassung zumutbarerweise noch
ausüben kann, hat die IV-Stelle aktuelle Arztberichte eingeholt und
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gestützt auf Art. 59 Abs. 2bis IVG eine bidisziplinäre Begutachtung des
Beschwerdeführers durch den RAD in Auftrag gegeben. Danach haben
die RAD-Ärzte, Dr. med. E._, Facharzt Rheumatologie, Innere
Medizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation, und med. pract.
F._, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, den
Beschwerdeführer am 3. Mai 2012 untersucht, darüber in Kenntnis der
gesamten Vorakten Einzelberichte verfasst und in einer gemeinsamen
Besprechung einen Konsens in der versicherungsmedizinischen
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers herbeigeführt (IV-
act. 134). Danach leidet der Beschwerdeführer an einem
lumbovertebralen Schmerzsyndrom bei/mit degenerativen Veränderungen
der LWS (fortgeschrittene Osteochondrose L4/5 sowie
Bandscheibendegeneration L5/S1 und L3/4 mit
Bandscheibenprotrusionen und Spondylarthrose) sowie einer Fehlstatik
mit
S-förmiger (lumbal rechtskonvexer) Skoliose, einem cerviko-vertebralen
Schmerzsyndrom und einer Hämochromatose (Fatigue, Polyarthralgien,
beidseitige linksbetonte Femurkopfnekrose und Coxarthorse, radiologisch
beginnenden Arthrose der MCP Gelenke II und III [der rechten Hand]
sowie Verdacht auf beginnende Femoropatellarthrose links), welche die
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigen. Als Diagnose
ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellten die RAD-Ärzte eine
valvuläre Herzerkrankung mit mesosystolischem Prolaps beider
Mitralsegel mit minimaler Insuffizienz, Hypakusis links, Status nach
dreimaliger Operation des linken Ohres wegen chronischer
Mittelohrentzündung, Dysthymie, DD anhaltende leichte depressive
Störung (ICD-10: F 34.1), DD Persönlichkeitsveränderung nach
andauernder somatischer Krankheit (ICD-10: F 68.0) und akzentuierte
Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z 73.1) fest. Angesichts dieser
gesundheitlichen Verfassung sei dem Beschwerdeführer aus
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rheumatologischer Sicht eine leichte körperliche Tätigkeit mit
Wechselbelastung, allenfalls kurzen Gehstrecken, ohne Zwangshaltung
der Wirbelsäule, ohne Überkopfarbeiten, ohne kniende oder kauernde
Stellungen zumutbar. In einer solchen Tätigkeit sei der Beschwerdeführer
ganztägig arbeitsfähig mit einer geschätzten Leistungseinschränkung von
20 % aufgrund der Fatigue-Problematik. Die Tätigkeit als Fahrlehrer
dürfte diesen Anforderungen im Wesentlichen entsprechen. Zwar könnten
durch die bestehende Hüft- und Rückenproblematik beim Ein- und
Aussteigen aus dem Wagen oder bei längerem Sitzen gewisse Probleme
bestehen. Jedoch sei das ununterbrochene Sitzen je nach Dauer der
Fahrlektion auf 45 bzw. 60 Minuten beschränkt. Zudem könne der
Beschwerdeführer die Tätigkeit selbständig einteilen. Es stehe dem
Beschwerdeführer somit frei, die einzelnen Lektionen so zu verteilen,
dass dazwischen Pausen möglich seien. Im Rahmen der vorhandenen
Einschränkungen sollten insgesamt je drei Lektionen vor- und
nachmittags möglich sein. Aus psychiatrisch-fachärztlicher Sicht sei eine
vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Fahrlehrer wie auch in
allfälligen, anderen adaptierten Tätigkeiten gegeben. Es bestünden keine
Anhaltspunkte, die gegen eine sofortige, uneingeschränkte
Eingliederungsfähigkeit im beschriebenen Umfang sprechen würden.
c) Auf diese Einschätzung ist Dr. med. E._ wegen der Vorbringen des
Beschwerdeführers anlässlich eines persönlichen Einwandgespräches
(vgl. IV-act. 137, 138, 140) am 1. Juli 2013 insoweit zurückgekommen, als
er eingeräumt hat, bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des
Beschwerdeführers in der Tätigkeit als Fahrlehrer ausser Betracht
gelassen zu haben, dass der Beruf als Fahrlehrer spontane, schnelle,
brüske Bewegungen, allenfalls in Form unkontrollierter Drehungen des
Kopfes oder Torsionen der ganzen Wirbelsäule, mit sich bringe. Das
könne im Rahmen der Fahrlektion rasch zu zunehmenden Schmerzen
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und dadurch bedingt zu Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
führen, welche die Fahrsicherheit des Schülers und des Fahrlehrers in
Gefahr bringen könnten. Dadurch könne auch das Klima während der
Fahrlektion soweit gereizt werden, dass Schüler das Vertrauen in den
Lehrer verlieren und diesen nicht weiter empfehlen würden, was für das
Geschäft sicherlich nicht förderlich sei. Aufgrund dieser Überlegungen
entspreche der Beruf als Fahrlehrer insgesamt nur einer teilweise
adaptierten Tätigkeit. Deshalb müsse in dieser Tätigkeit eine niedrigere
Arbeitsfähigkeit angenommen werden. In Anbetracht der Möglichkeit,
dass dabei Situationen auftreten könnten, die zu einer Gefährdung der
Verkehrssicherheit führen könnten, müsse davon ausgegangen werden,
dass dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als Fahrlehrer nicht mehr
zumutbar sei (vgl. Case Report vom 23. September 2013 S. 15).
Dagegen hielt med. pract. F._ hinsichtlich der im Einwandgespräch
vorgebrachten Kritik am 3. Juli 2013 fest, die Angaben des Versicherten
über ein beeinträchtigtes Schulungsklima seien durchaus
nachvollziehbar. Versicherungsmedizinisch beschreibe der
Beschwerdeführer jedoch keine Beeinträchtigungen im Ausmass einer
veritablen psychischen Störung. Deswegen ergebe sich aus dessen
Einwand kein Grund, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus
psychiatrischer Sicht als beeinträchtigt anzusehen.
d) Dr. med. E._ und med. pract. F._ beleuchten in ihren
vorangehend auszugsweise wiedergegebenen Stellungnahmen die
rheumatologisch-internistische und psychiatrische Problematik des
vorliegenden Falles umfassend. Die fraglichen Stellungnahmen beruhen
ausserdem auf einer eingehenden Untersuchung des Beschwerdeführers,
berücksichtigen die geklagten Beschwerden, setzen sich mit diesen sowie
dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander und sind in Kenntnis
der Vorakten erarbeitet worden. Die von ihnen in Bezug auf die
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Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers gezogenen Schlussfolgerungen
weichen insofern von den vorgängigen ärztlichen Stellungnahmen ab, als
Dr. med. E._ zur Überzeugung gelangt ist, die heute vorhandenen
körperlichen Funktionseinschränkungen des Beschwerdeführers hätten,
insoweit es die Aktenlage erlaube, die gegenwärtige Verfassung des
Beschwerdeführers aufgrund objektivierter Befunde mit der früheren zu
vergleichen, zugenommen, wobei als grösste Veränderung seit dem
letzten materiellen Rentenentscheid die beidseitige Hüftproblematik
anzusehen sei, welche wohl erstmals im Jahr 2009 diagnostiziert worden
sei (IV-act. 134 S. 10 f.). Hingegen entspricht die psychiatrische
Beurteilung von med. pract. F._ im Wesentlichen der von Dr. med.
B._ im Jahr 2008 vorgenommenen. Freilich diagnostizierte dieser
einzig eine Dysthymie (vgl. IV-act. 83 S. 4), während med. pract. F._
darüber hinausgehend eine Persönlichkeitsveränderung nach
andauernder somatischer Krankheit und akzentuierte Persönlichkeitszüge
feststellte. Hinsichtlich dieser Diskrepanz führte med. pract. F._ in
seiner Einzelbeurteilung vom 7. Februar 2013 zunächst aus, die
endgültige diagnostische Zuordnung der anamnestisch angegebenen und
sich in der Untersuchung abbildenden psychischen Veränderungen bei
andauernder körperlicher Krankheit erscheine schwierig. Sie sei jedoch
ohne relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und damit vorwiegend
von akademischem Interesse (IV-act. 134 S. 20). Bezugnehmend auf die
Beurteilung von Dr. med. B._ hielt er in der Folge ergänzend fest, es
ergäben sich keine wesentlich anderen Befunde und keine wesentlich
andere Beurteilung im Vergleich zu dessen Einschätzung, und zwar
sowohl im Hinblick auf die etwas schwierige diagnostische Zuordnung als
auch bezüglich der Einschätzung des Schweregrades der festgestellten
psychischen Symptome. Ebenso werde die Einschätzung dieses
begutachtenden Facharztes (Dr. med. B._) geteilt, wonach der
Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung, von den ambulanten
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psychiatrischen Diensten im Arztbericht vom 9. September 2004
diagnostiziert (vgl. IV-act. 37 S. 2), mangels erfüllten Kriterien nach ICD-
10 nicht zu bestätigen sei. Schliesslich erachte er dessen Einschätzung
auch insofern als zutreffend, als die psychische Verfassung des
Beschwerdeführers die Tätigkeit als Fahrlehrer zwar erschwere, jedoch
nicht grundsätzlich ausschliessen würde (IV-act. 134 S. 21). Trotz anderer
diagnostischer Einordnung stimmt die Einschätzung von med.
pract. F._ in Bezug auf den Schweregrad der psychischen Störung
des Beschwerdeführers und die daraus resultierende fehlende
Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit demzufolge mit der von Dr. med.
B._ überein. Nicht zuletzt deshalb sieht sich das Verwaltungsgericht
nicht veranlasst, an der Richtigkeit der von den RAD-Ärzten
vorgenommenen Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens des
Beschwerdeführers zu zweifeln. Die RAD-Abklärung genügt im Übrigen
den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an ein ärztliches
Gutachten (vgl. dazu: Urteil des Bundesgerichts 9C_323/2009 vom
14. Juli 2009 E.4.3.1), womit diese vollen Beweiswert geniesst.
e) Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu
überzeugen. Soweit er geltend macht, die RAD-Ärzte würden den
Beschwerdeführer trotz anerkannter Verschlechterung der
gesundheitlichen Verfassung in höhergradigem Umfang als arbeitsfähig
erachten als im BEFAS-Schlussbericht vom 1. Juli 2004, ist mit der IV-
Stelle festzuhalten, dass in jenem Schlussbericht hinsichtlich der
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers festgehalten wurde, dem
Beschwerdeführer seien rückenbelastende Tätigkeiten nicht mehr
zumutbar. Demgegenüber seien ihm körperlich leichtere bis gelegentlich
maximal mittelschwer belastende, rückenadaptierte Tätigkeiten ganztags
zumutbar, bei einer festgestellten, durch eine allgemeine Verlangsamung
bedingten leichten Leistungseinschränkung aktuell entsprechend einer
80%igen Arbeitsfähigkeit (IV-act. 28 S. 8). Demnach stimmt die
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medizinisch-theoretische Einschätzung der Leistungsfähigkeit des
Beschwerdeführers im BEFAS-Schlussbericht vom 1. Juli 2004 mit jener
der RAD-Ärzte grundsätzlich überein, wobei diese der eingetretenen
somatischen Verschlechterung insoweit Rechnung tragen, als sie nur
mehr leichte wechselbelastende Tätigkeiten als zumutbar erachten. Weil
bei der praktischen Umsetzung der medizinisch-theoretischen
Arbeitsfähigkeit jedoch teilweise deutlich höhere Leistungseinbussen
festgestellt wurden, schlug der fragliche BEFAS-Bericht der IV-Stelle
damals vor, gegebenenfalls noch ein medizinisches Gutachten
einzuholen, um die Ursachen der hierfür verantwortlichen intellektuellen
Langsamkeit des Beschwerdeführers zu eruieren (IV-act. 28 S. 10).
Dieser Empfehlung kam die IV-Stelle nach, indem sie am 21. Mai 2007
zunächst Dr. med. B._ mit der psychiatrischen Begutachtung des
Beschwerdeführers beauftragte und im Februar 2012 eine Untersuchung
des Beschwerdeführers durch den RAD veranlasste. In den in der Folge
erstatteten Gutachten konnte die von der BEFAS Appisberg bei der
Ausführung konkreter Arbeiten beobachtete intellektuelle Langsamkeit
insofern auf eine Krankheit zurückgeführt werden, als die RAD-Ärzte dem
Beschwerdeführer wegen der Fatigue-Problematik eine erhöhte
Ermüdbarkeit attestiert haben, die sich in einer Leistungsbeschränkung
von 20 % niederschlägt. Eine darüberhinausgehende
gesundheitsbedingte Einschränkung der Leistungsfähigkeit in einer
leidensadaptierten Tätigkeit konnte indes nicht nachgewiesen werden und
ist damit aufgrund der Aktenlage auszuschliessen. Die anderslautenden
Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich somit als unbegründet.
f) Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer im Weiteren gerügten fehlenden
Anwendung der Foersterkriterien bei der Beurteilung der zu einer
Invalidität führenden psychischen Krankheit des Beschwerdeführers ist
sodann einzuräumen, dass med. pract. F._ mit der leichten
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Persönlichkeitsveränderung nach andauernder somatischer Krankheit
(ICD-10: F 68.10) eine psychische Krankheit diagnostiziert hat, die nach
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu den pathogenetisch-
ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare
organische Grundlage gehört, die keine lang andauernde, zu einer
Invalidität führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirken, es sei
denn, es würde eine mitwirkende Komorbidität von erheblicher Schwere,
Intensität sowie Ausprägung vorliegen oder andere qualifizierte, mit
gewisser Intensität und Konstanz bestehende Kriterien wären erfüllt (vgl.
dazu: BGE 139 V 547 E.2.2, 137 V 64 E.4.2; HANS JAKOB MOSIMANN,
Perspektiven der Überwindbarkeit, Zur Schmerzrechtsprechung des
Bundesgerichts, in: SZS 2014, S. 186 ff.). Die in diesen Fällen zur
Bestimmung der Arbeitsfähigkeit erforderliche Prüfung der sog.
Foersterkriterien setzt jedoch voraus, dass ein fachärztlich
ausgewiesenes Leiden mit Krankheitswert besteht, das die
Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht beeinträchtigt. Dies trifft im
vorliegenden Fall allerdings nicht zu, haben doch die von der IV-Stelle
konsultierten Fachärzte dem Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht
eine 100 % Arbeitsfähigkeit attestiert (vgl. E.7d hiervor). Der RAD-Arzt,
med. pract. F._, hat deshalb zu Recht davon abgesehen, aus
versicherungsmedizinischer Sicht zu prüfen, ob eine bereits aus
psychiatrischer Sicht nicht existierende Arbeitsunfähigkeit zu einer
Invalidität führt. Die dagegen erhobene Kritik ist demnach unbegründet.
g) Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, die IV-Stelle
hätte die Auswirkungen der neu aufgetretenen Herzerkrankungen auf die
Arbeitsfähigkeit nicht ausreichend untersucht, ist darauf hinzuweisen,
dass die entsprechende Herzerkrankung erstmals im Arztbericht von
Dr. med. C._ vom 3. Oktober 2006 erwähnt wird und gestützt darauf
als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Eingang in das
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Gutachten von Dr. med. B._ gefunden hat (IV-act. 83 S. 4). In der
RAD-Beurteilung wird sie auf dieser Grundlage sowie gestützt auf den
Arztbericht von Dr. med. C._ vom 2. September 2011 (IV-act. 114
S. 1) ebenfalls als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
erwähnt (IV-act. 134 S. 1, 4, 9). Anderslautende ärztliche Stellungnahmen
liegen nicht vor. Schliesslich hat Dr. med. E._ den Beschwerdeführer
im Rahmen der RAD-Untersuchung vom 3. Mai 2012 ausdrücklich nach
den Auswirkungen der Herzerkrankung befragt. Dabei gab der
Beschwerdeführer an, vor einiger Zeit eine kardiologische Abklärung
vorgenommen zu haben, welche eine Veränderung einer Herzklappe
ergeben habe. Unter körperlicher Anstrengung werde manchmal eine
gewisse Atemnot bemerkbar. Weiterhin bestünden trockene
Schleimhäute mit häufigen Halsschmerzen und vermehrtem Nasenbluten,
manchmal Schwindel (IV-act. 134 S. 4). Auf der Grundlage dieser
Schilderung und der Berücksichtigung der diesbezüglichen ärztlichen
Stellungnahmen hat Dr. med. E._ eine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit durch diese Herzerkrankung ausgeschlossen. Es besteht
für das Verwaltungsgericht kein Anlass, an dieser im Einklang mit den
aktenkundigen ärztlichen Stellungnahmen stehenden Einschätzung zu
zweifeln. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erweisen sich somit
allesamt als unbegründet.
h) Aufgrund der voll beweiskräftigen bisdisziplinären RAD-Abklärung ist
damit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass dem
Beschwerdeführer eine leichte körperliche Tätigkeit mit
Wechselbelastung, allenfalls kurzen Gehstrecken, ohne Zwangshaltung
der Wirbelsäule, ohne Überkopfarbeiten, ohne kniende oder kauernde
Stellungen zumutbar ist. In einer solchen Tätigkeit ist der
Beschwerdeführer ganztägig mit einer Leistungsbeschränkung von 20 %
arbeitsfähig. Diese Umschreibung des Leistungsprofils des
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Beschwerdeführers liesse sich mithilfe einer BEFAS-Abklärung
mutmasslich auf eines oder mehrere konkrete Berufsbilder einschränken.
Jedoch waren die RAD-Ärzte in der Lage, das Leistungsvermögen des
Beschwerdeführers zuverlässig abzuschätzen, weshalb sie keine BEFAS-
Abklärung empfohlen haben. Wenn die IV-Stelle bei dieser medizinischen
Sachlage in antizipierter Beweiswürdigung auf die Anordnung einer
BEFAS-Abklärung verzichtet hat, hat sie weder den
Untersuchungsgrundsatz noch die Beweiswürdigungsregeln verletzt (vgl.
Urteile des Bundesgerichts 9C_768/2011 vom 8. Februar 2012 E.2.4,
9C_466/2010 vom 23. August 2010 E.3.4.2, 9C_332/2009 vom 28. Mai
2009 E.3.4). Demzufolge hat die IV-Stelle den Beschwerdeführer zu
Recht auf der Grundlage der bidisziplinäre RAD-Untersuchung in einer
leichten wechselbelasteten rückenschonenden Tätigkeit bei einer
Leistungseinschränkung von 20 % als vollständig arbeitsfähig einstuft.
i) Dass der Beschwerdeführer mit einer diesem Leistungsprofil
entsprechenden Tätigkeit aufgrund der LSE 2010, TA1,
Anforderungsniveau 4, unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von
5 % im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 47'893.55 erzielen könnte, ist
unbestritten geblieben. Diesbezüglich könnte sich allenfalls die Frage
stellen, ob dem Beschwerdeführer, dessen Leistungsvermögen in der von
ihm ausgeübten Tätigkeit gesundheitsbedingt beeinträchtigt ist, ein
leidensbedingter Abzug von 10 % zuzubilligen wäre. Diesfalls würde das
Invalideneinkommen Fr. 45'372.80 betragen. Doch selbst in diesem Fall
resultierte, ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 73'831.50
und einem Invalideneinkommen von Fr. 45'372.80, ein Invaliditätsgrad
von nur 39 % (38.50 % [BGE 130 V 121 E.3]; Erwerbseinbusse:
Fr. 28'458.70), womit der Beschwerdeführer keine IV-Rente
beanspruchen könnte. Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben,
ob die IV-Stelle gehalten gewesen wäre, bei der Berechnung des
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Invalideneinkommen einen Leidensabzug von 10 % zu berücksichtigen,
da dem Beschwerdeführer so oder anders keine IV-Rente zusteht. Die
angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, weshalb die
dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.
8. Die in Anwendung von Art. 69 Abs. 1bis IVG auf Fr. 700.-- festzulegenden
Verfahrenskosten gehen entsprechend dem Ausgang des vorliegenden
Verfahrens zulasten des Beschwerdeführers (Art. 73 Abs. 1 VRG). Die IV-
Stelle hat als obsiegende Partei keinen Anspruch auf eine
Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).