# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a50c3a96-f8b8-4c4e-a65e-8434390de17d
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A wird von der Stadt B seit Oktober 2013 erneut wirtschaftlich unterstützt, nachdem er bereits von August bis September 2001 und von April 2008 bis April 2010 Sozialhilfeleistungen erhalten hatte. Mit Beschluss vom 24. Februar 2014 wies die Fürsorgebehörde der Stadt B (nachfolgend Fürsorgebehörde) A im Sinn der Erwägungen und gestützt auf § 22 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) an, eine neuropsychologische Abklärung bei Dr. C/Dr. D, Neurologie FMH, E-Strasse 01, Stadt F, vorzunehmen und Dr. C/Dr. D von der ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden, damit der Abklärungsbericht direkt an die Sozialhilfe B gesendet werden könne (Disp.-Ziff. 1). A wurde angewiesen, selbständig bei Dr. C/Dr. D einen Termin zu vereinbaren und der Sozialhilfe B bis zum 10. März 2014 eine Terminbestätigung vorzuweisen (Disp.-Ziff. 2). Komme A dieser Weisung nicht nach, so werde der Grundbedarf [für den Lebensunterhalt] im Sinn von § 24 SHG ab April 2014 für die Dauer von sechs Monaten um 15 % gekürzt (Disp.-Ziff. 3).
B.
Im Sinn der Erwägungen und gemäss ihrem Beschluss vom 24. Februar 2014, Ziff. 3, kürzte die Fürsorgebehörde A am 7. Mai 2014 den Grundbedarf für die Dauer von sechs Monaten im Sinn von § 24 SHG ab Mai 2014 um 15 %. Zudem strich sie alle weiteren situationsbedingten Leistungen, worunter auch der bisher vergütete 9-Uhr-Pass falle (Disp.-Ziff. 3). A wurde erneut angewiesen, eine neuropsychologische Abklärung bei Dr. C/Dr. D vorzunehmen, Dr. C/Dr. D von der ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden, damit der Abklärungsbericht direkt an die Sozialhilfe B gesendet werden könne (Disp.-Ziff. 4), selbständig bei Dr. C/Dr. D einen Termin zu vereinbaren und der Sozialhilfe B bis zum 31. Mai 2014 eine Terminbestätigung vorzuweisen (Disp.-Ziff. 5). Die Fürsorgebehörde erwartete von A, dass er sich weiterhin intensiv und nachweislich um eine (Teilzeit-)Stelle bemühe. Die Nachweise der Arbeitssuche seien monatlich der zuständigen Sozialberaterin vorzulegen (inklusive Inserat und Bewerbungsschreiben). A müsse mindestens zehn Bewerbungen monatlich machen, mindestens fünf davon müssten sich auf Stellen für Hilfstätigkeiten beziehen, welche nicht im kaufmännischen Bereich anzugliedern seien (z.
B. Fabrikmitarbeiter, Kassierer, Reinigung etc.; Disp.-Ziff. 6). Sollte A diesen Weisungen nicht nachkommen, würde die Behörde über eine IV-Anmeldung entscheiden und bei einer allfälligen Nicht-Kooperation mit der IV eine teilweise oder ganze Einstellung der Sozialhilfe im Sinn von § 24a SHG entscheiden (Disp.-Ziff. 7).
II.
Dagegen
rekurrierte
A am 23.
Mai 2014 beim Bezirksrat G (nachfolgend Bezirksrat) und beantragte sinngemäss die Aufhebung von Disp.-Ziff. 3–6 des Beschlusses der Fürsorgebehörde vom 7.
Mai 2014. In der Beilage reichte A ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung ein. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 23.
September 2014 ab, soweit er darauf eintrat. Auf das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wurde nicht eingetreten.
III.
Am 22.
Oktober 2014 reichte A gegen den Beschluss des Bezirksrats vom 23.
September 2014 eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und stellte sinngemäss den Antrag
um
Aufhebung der Kürzung des Grundbedarfs ab
Mai
2014 für die Dauer von sechs Monaten im Sinn von §
24 SHG und die
mit der neuropsychologischen Abklärung in Zusammenhang stehenden Weisungen
. Insbesondere ersuchte er um nochmalige Prüfung von "Punkt
3.4" des Beschlusses des Bezirksrats. "Bei allen anderen Punkten sei er ziemlich mit dem Beschluss des Bezirksrats G einverstanden". Unter Verweis auf die Begründung des angefochtenen Entscheids verzichtete der Bezirksrat am 30.
Oktober 2014 auf eine Vernehmlassung. Gleichentags stellte die Fürsorgebehörde den Antrag, die Beschwerde von A gegen den Beschluss des Bezirksrats vom 23.
September
2014
abzulehnen.
Die Einzelrichterin

## Considerations

erwägt:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig.
1.2
Indem der Beschwerdeführer um Prüfung von "Punkt
3.4"
und somit Erwägung
3.4 des vorinstanzlichen Entscheids ersucht, rügt er insbesondere die Kürzung des Grundbedarfs
für den Lebensunterhalt
um 15
% für die Dauer von sechs Monaten.
Auch bei
Berücksichtigung der gestrichenen situationsbedingten Leistungen
,
worunter
insbesondere
der bisher vergütete 9-Uhr-Pass fällt
,
ist jedenfalls von einem Streitwert von unter Fr.
20'000.- auszugehen
. D
ie Sache
fällt deshalb
in die einzelrichterliche Kompetenz (§
38b Abs.
1 lit.
c VRG).
2.
Es fragt sich zunächst, welche der vom Beschwerdeführer gerügten Anordnungen vorliegend anfechtbar sind und somit überprüft werden können. Entgegen der Vorinstanz ist der Beschwerdeführer der Ansicht
, dass er den Beschluss der Fürsorgebehörde vom 24.
Februar 2014 angefochten habe, was er mit einem beigelegten Dokument zu beweisen versucht.
Dabei
handelt
es
sich indessen um ein Schreiben vom 27. Januar 2014, das der Beschwerdeführer vor Erlass des besagten Entscheids erstellte und an die Beschwerde
gegnerin versandte, weshalb es sich nicht um einen dagegen erhobenen Rekurs handeln kann. Sodann ist in Disp.-Ziff.