# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9f6eabde-b5b9-4c7f-8787-ecc2dcab0572
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1965,
war
seit
1.
Juli 2009
als
Gipser Vor
arbeiter
bei der
Y._ a
nge
stellt (
Urk.
6/
5/3
und
6/26
Ziff.
2.1 f.
). Unter Angabe von
Rückenschmerzen
nach einem Sturz
am
7./8.
De
zember 2015
(vgl.
Urk.
6/5/3)
meldete
er
sich am
6.
April 2016
zum Bezug von Leistungen der Invalidenver
sicherung an (
Urk.
6
/8
Ziff.
6.2). Die Sozial
ver
siche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizi
nischen und erwerb
l
ich-beruf
lichen Verhältnisse ab und zog die Akten der Suva und des Krank
en
taggeld
versicherers bei (
Urk.
6/5,
Urk.
6/32
und
Urk.
6/33). Am 1
8.
August 2016 teilte sie
dem Versicherten
mit, dass berufliche Eingliederungs
massnahmen nicht angezeigt seien und über den Rentenanspruch eine separate Verfügung ergehen werde (
Urk.
6/29). Im weiteren Abklärungs
verfahren
gab sie bei der
Z._
ein
bidiszi
plinäres
Gut
achten in Auftrag, welches am 2
4.
Februar 2017 erstattet wurde (
Urk.
6/51). Mit Vor
be
scheid vom
5.
April 2017 (
Urk.
6/65
) stellte sie
bei einem ermittelten Invalidi
täts
grad von 38
%
die Abweisung
des Leistungsbegehrens
in Aussicht. Nachdem gegen den Vorbescheid Einwand er
hoben worden war (
Urk.
6/67
und
Urk.
6/6
9
70
), verneinte
die IV
Stelle
mit Verfügung vom 1
3.
Juli 2017 (
Urk.
2) den Ans
pruch auf eine Invaliden
rente
.
2.
Gegen die Verfügung vom 1
3.
Juli 2017
erhob
der Versicherte
am 14
.
September 2017 Beschwerde und
beantragte (
Urk.
1 S. 2 f.),
die
se sei aufzuheben, und die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, nach
Abklärungen
eine angemessene IV
Rente zuzusprechen.
Die IV-Stelle schloss i
n
ihrer Beschwerdeantwort vom 25.
Oktober 2017 (
Urk.
5
) auf Abweisung der Beschwerde
, was dem Beschwerde
führer am 2
6.
Oktober
2017 zur Kenntnis gebracht
wurde (
Urk.
7
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts,
ATSG)
.
Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es über die Invalidenversicherung,
IVG)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der
körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge
gliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
1.3.1
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits
schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1
8.
November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.
6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein
zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab
hängig von der Diagnose
und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit
gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl.
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.3.2
Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):
-
Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)
-
Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)
-
Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
-
Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)
-
Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)
-
Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res
sourcen, E. 4.3.2)
-
Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)
-
Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)
-
gleichmässige Einschränkung des
Aktivitätenniveaus
in allen vergleich
baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)
-
behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens
druck (E. 4.4.2)
Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1
5.
März 2018 E. 7.4).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommens
ver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog.
allgemeine Methode des Einkommens
vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungsabweisung damit (
Urk.
2), dass die
medizinischen
Abklärungen
de
s
Z._
ergeben hätten, dass die
bisherige Tätig
keit als Gipser Vorarbeiter nicht mehr möglich
sei
. Hingegen
sei
nach
Ablauf der
einjährigen Wartezeit eine
angepasste
Tätigkeit zu 100
%
zumutbar
. In Gegen
über
stellung des gestützt auf die Angaben des Arbeit
gebers
ermittelten
Valideneinkommens
und
des
gestützt auf statistische Werte und
unter
Berück
sichtigung eines (leidensbedingten) Abzuges von 10
%
ermittelten Invalidenein
kommens
resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38
%
.
Im V
erfahren
trug sie weiter vor (
Urk.
5
),
das
Valideneinkommen
sei zu hoch berechnet worden. Aufgrund der stark schwankenden Einkommen sei von einem Durchschnittswert der letzten Jahre auszugehen.
2.2
Der Beschwerdeführer stellt
e
sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1
S. 3 f
f
.
),
die Gutachter des
Z._
seien
von den behandelnden Ärzten erheblich ab
gewichen
, indem sie die depressive Symptomatik nur
als
gering ausgeprägt und ohne Auswirkung auf d
ie Arbeitsfähigkeit eingestuft hätten
. Die
A._
des
B._
und die
C._
hätten
eine mittelgra
dige Depression und eine funktionelle somatoforme Störung als eigenständige Diagnose
be
stätigt
. D
er behandelnde
Dr.
med.
D._
,
Psychiatrie und Psychotherapie
,
habe
wiederkehrende teilweise schwere depressive Verstimmun
gen mit
Anhedonie
, Antriebsverminderung, Interessenverminderung und Partizi
pationsverlusten
bestätigt
. Eine
Rückfrage an den behandelnden Psychiater
durch den Gutachter habe
nicht stattgefunden und
der Gutachter
hätte zumindest
seine
abweichenden Feststellungen begründen müssen
.
Die
im
Z._
-
Gutachten ausgewiesene Arbeitsfäh
igkeit
sei
mindestens
im
psychiatrische
n
Krankheitsbild
nicht zu
treffend
.
Die Beschwerdegegnerin
habe die
Abklärungen
zu
ergänzen,
und dies führe
zur
Zusprechung einer IV
-Rente
, weil zusätzlich zur Arbeitsunfähigkeit au
s somatischen Gründen auch eine
solche aus psychia
trischen Gründen ausgewiesen sei (S. 5).
3.
3.1
Im Streit liegt
die Verfügung vom 1
3.
Juli 2017, mit der ein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung verneint wurde (
Urk.
2). Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte am
6.
April 2016
(
Urk.
6/8/8)
. E
in möglicher Rentenan
spruch
fällt damit
frühestens ab
Oktober
2016 in Betracht
(
Art.
29 Abs. 1 IVG
) und somit sind insbesondere
die
medizinische
n
Berichte
ab diesem Zeitpunkt relevant
.
Die aufgelegten Arztberichte wurden im
Z._
-
Gutachten
vom 2
4.
Feb
ruar 2017
(
Urk.
6/51/3-7
) zusammengefasst, weshalb sie vorliegend nur insoweit wiedergegeben werden, als sie dem Sachverhaltsverständnis dienlich sind.
3.2
Im Bericht vom
3
0.
M
ai 2016
über das Erstgespräch vom 2
8.
April 2016
hielten die Ärzte der
A._
des
B._
fest
(
Urk.
9/28/25-27)
, bei dem 51-jährigen, übergewichtigen Beschwerdeführer lasse sich eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto
ren (ICD-10 F45.41) nach Arbeitsunfall am
8.
Dezember 2015 diagno
stizieren. Somatisch sei ein
lumboradikuläres
Schmerzsyndrom S1 links mit
rezessaler
Enge L5/S1 diagnostiziert worden
(vgl. dazu
Urk.
9/32/25)
, das keiner operativen Intervention bedürfe. Der bereits
chronifizierte
, multimodale Schmerz im Bereich der LWS
(Lendenwirbelsäule)
mit linksseitig ausstrahlenden Schmerzen an der Oberschenkelrückseite und Fusssohle werde aktuell durch Inaktivität (ca. 80
%
Bett
liegezeit
/
24 Std
.
), eine ausgeprägte Schonhaltung sowie den Nikotinkonsum negativ beeinflusst. Wesentliche depressive Symptome seien Interessens- und Antriebsverlust, T
raurigkeit, Insuffizienzgefühle
, Zukunftssorgen und stark ein
geengtes Denken auf den Schmerz.
3.3
Im Kurzbericht der
C._
vom 2
7.
September 2016 hielt die zustän
dige Assistenzärztin fest
(
Urk.
6/33/4-5
)
, im Rahmen der stationären
Reha
bilita
tion habe keine namhafte Verbesserung der Beschwerden erzielt werden können. Weitere physiotherapeutische Massnahmen seien nicht vorgesehen und
es sei
das instruiert
e
Heimprogramm fortzusetzen. Es werde eine weitere ambulante psychotherapeutische Betreuung empfohlen.
Zur Arbeitsfähigkeit
führte
die Ärztin
aus
, es sei
eine
erhebliche Symptomaus
weitung beobachtet worden. Diese sei teilweise auf eine psychische Störung zurückzuführen. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nur unge
nügend erklären. Die festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung und e
s werde eine schrittweise Wiedereingliederung unter psychiatrischer ambulanter Mitbetreuung empfohlen. Die Zumutbarkeit für die berufliche Tätigkeit als Gipser sei nicht gegeben und die Anforderungen zu hoch. Medizinisch-theoretisch sei
aufgrund der LWS
eine leichte
,
wechselbelastend
Arbeit
, ohne unerwartete, asymmetrische Lastein
wir
kungen, ohne längerdauernde Zwangshaltungen (verdrehte oder vorgeneigte Rumpfposition) und ohne Vibrationsbe
lastung
ganztags zumutbar
. Da sich der Beschwerdeführer jedoch in Anbetracht der persistierenden Rückenschmerz
prob
lematik in keine
r
Weise als arbeitsfähig betrachte, müsse die Prognose hin
sicht
lich einer baldigen Rückkehr in den Arbeitsprozess als ungünstig eingestuft wer
den.
3
.4
3.4
.1
Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten
bidisziplinären
Gutachten de
s
Z._
vom 2
4.
Februar
20
17 (
Urk.
6/51
), beruhend auf psychiatrischen und
o
rthopä
disch/
traumatologischen
Unters
uchungen
, wurden die fol
genden Diagnosen gestellt (S. 9
):
Diagnosen mit Auswirkung
auf die Arbeitsfähigkeit
1.
Panvertebrales Schmerzsyndrom mit/bei
-
Im MRI
(Magnetresonanztomographie)
vom
1
9.
Januar
2017 für die LWS
beschriebene linksseitige
neuroforaminale
Stenose, m
öglicher
weise
Wurzelreizung L5 rechts
foraminal
und L4 links
foraminal
-
Röntgenologi
sch weitgehend altersadäquate
degenerative
osteo
chondrotische
und spondylotische Aufbrauchbefunde der BWS
(Brust
wirbelsäule) und LWS
-
Links ausstrahlende Pse
udoischialgie ohne orthopädisch-
neurologi
sches Korrelat
Diagnosen ohne
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
2.
Leichte depressive Episode (
ICD-10
F32.0) mit depressiv getönter Schmerz
verarbeitungsstörung
3.
Status nach Arbeitsunfall vom
8.
Dezember 2015 mit LWS-Kontusion und unfallzeitpunktnah beschriebener stabiler Fraktur BWK
(Brustwirbel
kör
per)
12, aktuell klinisch und bildgebend folgenlos ausgeheilt und insbe
sondere ohne korrelierende Neuropathologie
4.
Adipositas BMI
(Bodymassindex)
31 kg/m2
3.4
.2
Auf dem Fachgebiet der
O
r
t
hopädie/Traumatologie
legte
der Sachverständige
dar
(S.
25
f.),
die Akten dokumentierten einen Arbeitsunfall
am
8
.
Dezember 2015 im Sinne eines Stolpersturzes. Radiologisch sei
en
im
E._
eine stabile Fraktur Th12 mit intakter Hinterkante und erhaltenem Alignement und darüber hinaus degenerative
n
Aufbrauchbefunde
n
auf
Höhe L1 bis
L3 festgehalten worden. In der Untersuchung gebe der Beschwerdeführer an
,
nicht einen Stolpersturz erlitten zu haben, sondern bei Gipserarbeiten von einem Gerüst gefallen zu sein. Er beklage
polytope
Beschwerden, die sich mit biomechanischen Einwirkungen des Ereignisses vom
8.
Dezember 2015 nicht in einen
kausalen Zusammenhang brin
gen liessen. Die radiologisch bei der Primärdiagnostik vom
8.
Dezember
2015 beschriebene stabile Fraktur BWK 12
sei aktuell
klinisch unauffällig und kompli
kationslos ausgeheilt. Die Beweglichkeit der Wirbelsäule
sei vorwiegend
im Abschnitt der LWS und der HWS
(Halswirbelsäule)
dezimiert. Die mitgeteilte Bew
egungsschmerzhaftigkeit der HWS sei
bildgebend
weder im MRI noch im Röntgenbild abgestützt. Für die bildgebend dokumentierten
Befund
e der distalen l
umbalen Bewegun
gssegmente L4/5 und L5/S1 sei
keine korrelierende
orthopä
disch-neurologische Befundpathologie
zu finden.
Die beklagten Nackenschmerzen mit kranzförmiger Ausstrahlung im Sinne von Schmerz
lokalisationen in beiden Schläfenregionen könnten
orthopädisch
-
trau
matologisch
nicht zugeordnet werden und die in den linken Unterschenkel aus
strahlenden Beschwerden mit Einbeziehung des gesamten linken Fusses, der als
«
schläfrig
»
bezeichnet werde, könnten nicht zu Lasten der im MRI beschriebenen degenerativen Aufbrauchbefunde der distalen LWS interpretiert werden. Motori
sche oder sensible pathologische Befunde seien
im
Bereich der unteren Extremi
täten
nicht vorhanden und d
as Reflexverhalten sei an beiden Beinen seitengleich und unauffällig.
Zum Belastungsprofil führte der Sachverständige aus, dem zum Zeitpunkt der Untersuchung annähernd 52-jährigen Beschwerdeführer seien leichte, wechsel
belastende und rückenadaptierte Tätigkeiten zumutbar. Wegen der im MRI der LWS vom 1
9.
Januar 2017 beschriebenen pathologisc
hen Befunde der distalen LWS L4 bis
S1 und bei aktuell vollständig unauffälliger Klinik seien rein präven
tiv keine Arbeiten in rückenbelastenden Zwangshaltungen
durchzuführen
,
wie vornüber gebeugt
stehend und
häufiges drehen und wenden
. D
as Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei
auf zehn Kilogramm
limitiert. Die bisherige Tätigkeit als Gipser (Vorarbeiter) überfordere das Restleistungsvermögen
(S. 26)
.
Mit Hinweis auf die degenerativen Aufbrauchbefunde der Wirbelsäule, welche möglicherweise erst mit den Einwirkungen des Ereignisses vom
8.
Dezember 2015 symptomatisch auffällig geworden sei
en
, bestehe seither eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit in der bisherigen Täti
gkeit als Gipser. Spätestens zirka
sechs Monate danach sollte in einer angepassten Tätigkeit vom Wiedereintritt einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer entsprechend dem Belastu
ngsprofil ange
passten Tätig
keit
ausgegangen werden können
. Die im V
ergleich zur Beurteilung des Suva
-
Kreisarztes vom
7.
Juli 2016 prolongierte Arbeitsun
fähigkeit könne mit einer vorübergehenden Beschwerdever
schlimmerung infolge der bildgebend doku
men
tierte
n Aufbrauchbefunde der distalen
LWS-Bewegungssegmente erklärt werden.
Für eine operative Revision b
estehe
bei vollständig unauffälligen klinischen Befunden
,
trotz der beschriebene
n
MRI Pathologie L4/5 und L5/S1 keine Indikation
(S. 27)
.
3.4
.3
Der psychiatrische Sachverständige beri
chtete, zum Tagesablauf gebe der Beschwerdeführer
an (S. 30 f.), er stehe
je nach Befinden zwischen 8 und 9
Uhr auf, frühstücke teilweise mit der Ehefrau, teilweise auch alleine. Er gehe dann eine kleine Runde spazieren, anschliessend kehre er heim, liege zunächst einmal ab. Er warte dara
uf, dass er mit seiner Ehefrau das M
ittagessen
einnehmen
könne. Er schaue fern, a
m liebsten die Nachrichten, um ü
ber alle aktuellen Vorgänge in der Welt informiert zu sein. Am Internet
habe er
hingegen kein Interesse. Er sei auch nicht in sozialen Netzwerken aktiv. Nach dem regelmässig eingenommenen Mittagessen halte er Mittagsruhe. Er döse etwas, schlafe aber nicht, weil die Schmerzen zu stark seien. Am Nachmittag habe er Arzt- und Therapietermine wahrzunehmen. Er gehe spazieren. Im Haushalt könne er nicht viel machen, die Hausarbeit erledig
t
e
n
die Tochter und die Ehefrau. Auch Einkäufe und Besor
gun
gen erledige seine Ehefrau. E
r begleite sie lieber nicht, weil er zu starke Schmer
zen habe. Nach dem Nachtessen schaue er mit der Familie fern und man unter
halte sich über den Alltag. Zwischen 22.30 und 23.00 Uhr sei spätestens Nacht
ruhe. Er
sei im Besitz des Führerschein
s, habe aber kein eigenes Auto mehr. Untern
ehmungen kämen nicht mehr vor. F
rüher sei er gerne zum Angeln gegan
gen, seit er unter den Sturzfolgen leide, könne er das nicht mehr. Vor zwei Jahren habe er sich zuletzt zwei Wochen in Portugal aufgehalten, seither sei er nicht mehr in den Ferien gewesen. Er sei auch nie länger als zwei Wochen fort
gewesen. Zur vegetativen Anamnese
habe
der Beschwerdeführer
angegeben
, der Schl
af sei
inzwischen relativ gut. A
nfänglich habe er nur mit Tabletten schlafen können, jetzt sei der Schlaf deutlich besser geworden. Gelegentlich bestünden noch schmerzassoziierte Durchschlafstörungen. Der Appetit sei normal, Stuhlgang und Wasserla
ssen seien unbeeinträchtigt und
die
Vita sexualis habe deutlich nachge
lassen und
wegen der Schmerzen sei die Libi
do gering.
Seit November 2016 befinde er sich in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung bei
Dr.
D._
, den er einmal wöchentlich konsultiere. Die aktuelle Medikation sei
Efexor
(3
7.5 mg täglich) und mindestens ein
bis zwei Tabletten
I
rfen
600 mg und des Weiteren nehme er
Lyrica
50 mg ein, jedoch unregelmässig. Bei besonders starken Schmerzen nehme er zusätzlich
Novalgin
ein und um die Analgetika zu
vertragen, erhalte er
Pantoprazol
40 mg
(S. 31)
.
Zum psychiatrischen Befund hielt der Sachverständig
e
fest
(S. 33 ff.)
, der Beschwerdeführer treffe pünktlich zum vereinbarten Untersuchungstermin ein, sei einfach aber sauber und ordentlich gekleidet und vermittle einen altersent
sprechenden Gesamteindruck ohne Hinweise auf Vernachlässigung der Körper
hygiene. Im Kontaktverhalten sei er freundlich zugewandt. Ein tragfähiger Kon
takt sei rasch herstellbar und könne durchgehend aufrechterhalten werden. Er könne
Blickkontakt aufnehmen
und auch Blickkontakt halten. Nach etwas 30-minütiger Exploration
stehe er
auf, bewege
sich im Untersuchungszimmer zunächst auf und ab, um dann wiede
r Plat
z zu nehmen. In der Folge wechs
le
er
wiederholt seine Sitzposi
tion
,
ohne eine
eindeutige Schmerzschonhaltung
einzu
nehmen.
Die gestellten Fragen beantworte
er recht defi
zito
rientiert,
klagsam
. D
er Rapport sei
i
nsgesamt wenig spontan und eher zögerl
ich, l
etztlich
seien
die gestellten Fragen aber ohne erkennbare Vorbehalte beantwortet
worden.
Dem
Explorationsgespräch
sei mit ausreichender Aufmerksamkeit gefolgt worden und
au
ch gegen Ende der Untersuchung hätten die Aufmerksamkeit und das Konzen
trationsvermögen nicht nachgelassen. Er habe sich auf die jeweiligen Gesprächs
inhalte ein- und umstellen können, die Umstellfähigkeit sei zeitweilig etwas viskös
,
aber nicht wesentlich eingeschränkt und die Auffassungsgabe für komplexe Sachverhalte erhalten gewesen. Bei sehr komplexen Sachverhalten hätten einzelne Dinge in einfachen Worten nochmals erläutert werden müssen. Er sei wach, bewusstseinsklar, in allen Qualitäten, also zu Zeit, Ort, Person und Situation vollständig orientiert, spreche mit ausreichend kräftiger, mä
ssig modu
lierter Stimme. Die
Wortwahl
sei
sch
licht, der Wortschatz entspreche der
Bildung und Sozialisation
.
Formal gedanklich
sei er
geordnet und kohärent, nicht depr
essiv gehemmt oder gar gesperrt und es lägen keine Ideenflucht und
Denk
zerfahrenheit
vor.
I
m inhaltlichen Denken zeig
t
en si
ch keine psychotischen Inhalte, keine wahnhaften aufeinander bezogenen Denkansätze
, keine Wahn
st
immung, kein Wahn und auch kein Wahnsystem. Es ergä
ben sich keine Hin
weise auf
halluzina
torische
Fehlwahrnehmungen oder
irrsinnige Verkennungen.
Er zeige
sich gedanklich verm
ehrt im Schmerzerleben haftend, könne
aber im Gespräch stets aus dem Schmerzerleben gelöst werden und
gerate nicht in nega
tive, schmerzgeprägte Denkspiralen.
Gedächtnis,
Merkfähigkeit, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis
seien
erhalten,
und er könne sich
durchaus an viele Details der Anamnese erinnern und Sachverhalte korrekt in einen zeitlichen Kontext
ein
ordnen. Mnestische Defizite, welche als Ausdru
ck einer primär hirnorganischen
Leistungsminderung
zu interpretieren wären,
hätten
sich nicht eruieren
lassen
und es l
ägen
auch keine Störungen des Ich-Bewusstseins,
Derealisations
- oder
Depersonalisationsphänomene
vor
.
Das Intelligenzniveau erscheine
unter Berücksichtigung von Schulbildung, beruflichem
Werdegang sowie klinischem G
esamteindruck durchschnittlich.
Die Willenskräfte
seien
ausreichend struktu
rie
rt, und es bestünden keine Ambivalenz oder
Ambitendenz
. Er sei in der
Lage
,
Entscheidungen zu fäl
len und diese auch argumentativ
zu vertreten
.
Die
Antriebslage
sei
erhalten,
nicht antriebsgemindert und psycho
motorisch sei er
rege,
wobei
Gestik und Mimik
synthym
Stimmung und Affekt
un
terstri
chen
und keine Hemmung oder Verlangsamung vorliege. In der emotional-affektiven Schwingungsfähigkeit verfüge er nuanciert über das gesamte Ausdrucks
spektrum. Die Affektlage sei allerdings über weite Strecken ernst, teilweise auch leicht depressiv gedrückt. Eine durchgehende Depressivität zeige sich jedoch nicht.
E
ine
Anhedonie
,
ein
vol
lständiger Interesseverlust oder ein ausgewiesener sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen lägen nicht vor und es ergäben sich auch keine
Hinweise auf akute Suizidalität. Eine
Affektla
bilität, Affektinkonti
nenz oder
Parathymie
sei nicht vorhanden und es
prägten
auch zu
keine
m Zeit
punkt
p
athologische Ängste den psychopathologischen Befund
.
Auch Merkmale einer Persönlichkeitsstörung von Krankheitswert entsprechend den Kriterien des ICD-10 seien nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer sei mit ausreic
hender Flexibilität in der Lage
,
auf das Gegenüber und die jeweilige Situation einzugehen
,
und es liege keine andauernde Persönlichkeitsänderung vor. Es sei
en
auch die Urteils- und Kritikfähigkeit ausreichend erhalten
,
und er sei handlungsfähig.
In Bezug auf die Motivation erlebe er sich weitgehend invalidisiert und die von ihm vorgetragenen Wünsche nach beruflicher Reintegration wirkten eher vorder
gründig
. D
ahinter schienen passive Versorgungs- und Entpflichtungswünsche durch.
Der
Medikamentenspiegel zeige, dass die Medikamente nicht bzw. nur weit unterhalb des therapeutischen B
ereiches nachweisbar seien. D
amit
sei
a
n der Compliance zu zweifeln
(S. 35).
Einzelne depressive Merkmale
im psychopathologischen Befund
und aus den anamnestischen Angaben des Versicherten begründeten die Diagnose einer leich
ten depressiven Episode (
ICD-10
F32.0). Die diagnostischen Kriterien für das Vor
liegen einer somatoformen Schmerzstörung (
ICD-10
F45.4/F45.41) seien nicht hinlänglich erfüllt und insgesamt sei der Ausprägungsgrad der psychiatrischen Befunde gering
(S. 36)
.
Aus rein psychiatrischer Optik sei der Beschwerdeführer in der Lage,
Tätigkeiten entsprechend
seinem Ausbildungs- und Kenntnisstand
und seinem
körperlichen Belastbarke
itsprofil
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszuüben
. D
azu gehör
t
en Tätig
keiten einfac
her geistiger Natur mit geringem Verantwortungsbereich,
ohne besonderen Zeitdruck und psychische Bela
stungsfaktoren, wie Nachtarbeit und
Anforderungen
an
die Team- und Konfliktfähigkeit
. Eine Arbeitsunfähigkeit sei weder für die angestammte Tätigkeit noch für Verweistätigkeiten zu attestieren (S. 38)
3.4.4
Aus gesamtmedizinischer Sicht wurde
zur Arbeitsfähigkeit
festgehalten, weder
in der somatischen
noch in der psychiatrischen Abklärung hätten pathologische Befunde festgestellt werden können, welche die Arbeitsfähigkeit in einer qualita
tiv angepassten Tätigkeit beeinträchtigen würden
(S. 10)
.
Es be
stehe
dauerhaft eine volle Arbei
tsunfähigkeit in der Tätigkeit als Gipser
und
eine unein
ge
schränkte Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit.
Retro
spektiv
sei
spätestens sechs Monate nach dem Ereignis vom
8.
Dezember 2015
vom
Wieder
eintritt einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer entsprechend dem Belastungs
profil angepassten Tätigkeit
auszugehen
und aus rein psychiatrischer Optik sei in der Vergangenheit keine Arbeitsun
fähigkeit zu begründen (S. 11).
3.5
Im Sprechstundenbericht der
F._
vom 1
6.
Mai 2017 über die Erstkonsultation in der Wirbelsäulensprechstunde vom
9.
Mai 2017
wurden die folgenden Diagnosen aufgeführt
(
Urk.
6
/69/3-4):
1.
Chronische
Lumboischialgie
l
inksseitig sowie unspezifische
I
nguinalgie
beidseits bei:
-
Segmentdegeneration L5/S1 mit
Foramenstenosen
linksseitig,
ansonsten leichte degenerative Veränderungen mehrsegmental
2.
Inte
rmittierende
Cerv
ik
algie
bei:
-
k
eine Nervenkompression
oder Degenerationszeichen im MRI
vom
9.
Mai
2017
Dazu wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer
klage
über Bein-, Rücken- und Nackenschmerzen (S. 1), wobei die linksseitige
Lumboischialgie
im Vordergrund stehe. Bildmorphologisch zeige sich als Korrelat am ehesten eine
Foramenstenose
L5/S
1.
Therapeutisch könne eine
Spondylodese
L5/S1 angeboten werden, wobei jedoch vor allem die Beinschmerzen angegangen werden könnten. Bei eher diffuser Ausstrahlung wie auch starker Lumbalgie könne der Behandlungserfolg jedo
ch schlecht abgeschätzt werden. Es sei an
multifaktorielle
lumbal
e Schmerzen zu denken
,
auf die gegebenenfalls ein
e
Operation nicht ansprechen werde.
3
.6
3.6
.1
Dr.
D._
nannte
im B
ericht vom 1
5.
Juni 2017 (
Urk.
6
/69/1-2) die
Diagnosen
einer
rezidivierende
n
depressive
n
Störung (ICD-10 F33.8),
einer
anhaltende
n
somatoforme
n
Schmerzstörung
(ICD-10 F45.4) bei chronischem
l
umbovertebralem
spondylogenem
Schmerzsyndrom links betont mit
lumbo
radi
kul
ärer
Beteiligung (ICD-10 M54.5) sowie
chronische Spanungskopf
schmerzen (ICD-10 G44.2). Nach einem Arbeitsunfall im Dezember 2015 bestünden
aus
strahlende
Rücken
schmerzen im LWS-Bereich
. Betroffen sei
en
aber auch die Nacken- u
nd Schulterregion und es bestünden
ein Taubheitsgefühl und Brennen im linken Bein.
Der Beschwerdeführer habe
Schlafstörungen und leide unter Tagesmüdigkeit
mit Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, Druckgefühl und Depression. In Verbindung mit dem Arbeitsunfall habe er zunächst akut, dann
chronifizierend
Rückenschmerzen und Ausprägung eines schweren depressiven Syndroms gehabt. Seither bestünden wiederkehrende, teils schwere depressive Verstimmungen mit
Anhedonie
, Antriebsminderung, Interessen
minderung und Partizipationsverlust sowie Störungen der familiären und
sozialen Beziehungsge
staltungen. Es bestünden Defizite in der Konzentration und der Aufmerksamkeit, wie auch im Durchhaltevermögen. Die Therapiefr
equenz sei
wöchentlich
und zusätzlich mit
Physiotherapie. Be
i depressiv bedingter Reduktion der Vi
g
il
anz
,
der Dauer der Aufmerksamkeit (
fokussiert
und geteilt) und des Durchhaltevermö
gens bestehe
eine
100
%
Arbeitsunfähigkeit
. Die Pro
gnose sei nicht sicher und abhängig von der orthopädisch-neurologischen Grunderkrankung.
3.6
.2
In einem Verlaufsber
icht vom 2
9.
August 2017 (
Urk.
6
/77/13) an die
zuständige
Krankenversicherung hielt
Dr.
D._
die Diagnose einer mittelgradi
gen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) fest. Die depressive Symptomatik stehe im Zusammenhang mit der Schmerzsymptomatik und der beruflichen
Perspektive. Derzeit und bis auf weiteres sei keine relevante volkswirtschaftliche Tätigkeit möglich
.
4.
4.1
Das
Z._
-
Gutachten erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.4), setzt sich mit den Aspekten der gesundhe
itlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers
auseinander, berücksichtigt auch die medizinischen
Vorakten
und begründet Abweichungen, soweit die Beurteilung mit diesen nicht im Ein
klang steht
(
Urk.
6/51/26)
. Insgesamt erweist sich das Gutachten als nach
voll
ziehbar und ver
mag zu überzeugen. Dabei legte der somatische Experte
insbe
sondere dar, dass die
Folgen der Fraktur BWK 12 klinisch
vollständig
unauffällig und folgenlos
ausgeheilt
sind
Anhaltspunkte dafür, dass dies nicht zutreffen könnte, sind auch dem Bericht der
F._
nicht zu entnehmen (E. 3.5). Daraus geht auch hervor, dass die geklagten Schmerzen praktisch kein bildgebendes Korrelat hätten, was im Wesentlichen im Einklang steht mit der gutachterlichen Einschätzung, wonach sich für die Schmerz
haftigkeit keine korrelierenden objektiven Befunde haben finden lassen. Insbe
sondere liessen
die übrigen degenerativen
Befunde
an der distalen
LWS
weder die
geklagten
Nackenbeschwerden noch die in den linken Unterschenkel ausstrahlenden
Beschwerden
erklären
.
Aufgrund der bildgebenden Befunde
an der LWS ist sodann
überzeugend ausgeführt
, dass
rein präventiv keine Arbeiten in rückenbe
lastenden
Positionen
ausgeführt werden sollten und die bisherige Tätigkeit als Gipser, die als körperlich schwere Tätigkeit zu qualifizieren ist, das Restleistungs
vermögen überfordert.
In diesem Zusammenhang blieb auch z
u Recht unbe
stritten, dass
aufgrund der
somatischen Befunde
zwar die
angestammte
Tätigkeit nicht
mehr zumutbar ist, sich
aber in adaptierter Tätigkeit
k
eine
Arbeitsunfähig
keit
begründen lässt
.
Die Beurteilung stimmt zudem überein mit den Schlussfolgerungen der Ärzte der
C._
(E. 3.3), die unter Berücksichtigung der somatischen und psychiatrischen Beschwerden ihrerseits eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit attestiert hatten (E. 3.3).
4.2
Insoweit
der Beschwerdeführer
vorbringt, das Gutachten entspreche
in psychiatri
scher Hinsicht
nicht der Beurteilung der behandelnden Ärzte, ist festzustellen, dass
die Ärzte der
A._
des
B._
Ende April 2016 eine mittelgradige depressive Episode und eine chronische Schmerzstörung mit soma
tischen und psychischen Faktoren
diagnostizierten.
Das
Beschwerdebild
zeigte sich
dabei insbesondere
in
einer
Scho
nhaltung
mit ausgeprägter
Inakti
vität
,
wobei festgehalten wurde, dass
sich der Beschwerde
führer bei Schlaf
störung
en
und
Verlust einer Tagestruktur
praktisch ganztags im Bett
mit einer
Bettliegezeit
von
80
%
pro 24 Stunden
aufhalte (
Urk.
6/28/27
;
E. 3.2)
.
I
m Rahmen d
es
p
sychosomatischen Konsiliums
in der
C._
, welches
im September 2016
durchgeführt wurde,
beobachteten die Ärzte
ei
ne erhebliche Symptomausweitung.
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit
konnten
sie
aufgrund der
psychiatrischen Untersuchungsbefunde
lediglich
eine
leichte arbeitsrelevante
Leistungsminderung
erkennen,
deren
Ausprägung
sgrad
die zumutbare ganztägige Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht
ein
schränke
(
Urk.
6/33/5; E. 3.3).
Auch die vom psychiatrischen Sachverständigen des
Z._
i
m Februar 2017
erhobenen Untersuchungsbefunde zeigten sich vom
Ausprägungsgrad
her
ledig
lich
(
noch
)
als
gering
. Dabei konnten insbesondere ein relativ strukturierter Tagesablauf und ein
deutlich besser geworden
er Schlaf festgehalten werden
.
Ins
gesamt zeigte sich
ein
ordentlicher und altersentsprechender
Gesamteindruck ohne Hinweise auf Vernachlässigung
.
Auch
konnte der Sachverständige
darlegen
, dass
in der Untersuchung
rasch ein tragfähiger Kontakt hergestellt und
dieser
durchgehend aufrechterhalten werden konnte. Der
Untersuchung konnte sodann
mit ausreichender Aufmerksamkeit
gefolgt werden
, ohne dass
ein Nachlassen des
Aufmerksamkeit
s- und
Konzentrationsvermögen
s
festzustellen war
. Dabei wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass Details der Anamnese erinnert
und Sach
verhalte korrekt in ein
en zeitlichen Kontext eingeordnet werden konnten
.
Es wurde
auch
aufgezeigt, dass d
ie Willenskräfte ausreichend strukturiert
sind
,
der Beschwerdeführer in
Lage
ist
,
Entscheidungen zu fällen,
diese
argumentativ
zu
vertreten und die
Antriebslage erhalten
ist.
Gestik und Mimik
zeigten sich
synthym
und
die
Stimmung und Affekt
unterstreichend
,
ohne
dass eine
Hem
mung oder Verlangsamung
festgestellt werden konnte
.
Es wurde
dargelegt
, dass
der Beschwerdeführer
i
n der emotional-affektiven Schwingungsfähigkeit nuanciert über das gesamte Ausdrucksspektrum
verfügt,
auch wenn
sich
die Affektlage
über weite Strecken
als
ernst, teilweise
leicht depressiv gedrückt
zeigte
. Eine
durchgehende Depressivität
konnte jedoch
ebenso wenig
erhoben werden wie
eine
Anhedonie
, ein vollständiger Interesseverlust oder ein ausgewiesener sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen.
Im Weiteren zeigte der Medikamen
tenspiegel
, dass die Medikamente nicht bzw. nur weit unterhalb des therapeuti
schen Bereiches
eingenommen werden
, sodass
begründete
Zweifel an
der
Compliance
angebracht
wurden
.
Vor diesem Hintergrund zeigte d
er psychiatri
sche Sachverständige
nachvollziehbar auf, dass die vorgetragenen
Wünsche nach beruflicher Reintegration
des
sich
weitgehend
als
invalidisiert
erlebt
en Beschwer
deführers
eher
als
vordergründig
darstell
t
en,
bei dahinter
liegenden
passive
n
Ver
sorg
u
ngs
- und Entpflichtungswünsche
n
.
Mit Blick
auf die Berichterstattung von
Dr.
D._
,
welcher den Beschwerdeführer sei
t
November 2016 behandelt
e
(vgl.
Urk.
6/51/35)
,
fällt zunächst auf,
dass
im Bericht vo
m 1
5.
Juni 2017 an die Beschwerdegegnerin (
Urk.
6/69/1-2) die Diagnose einer
rezidivierenden depressiven Störung kodiert nach ICD-10 F33.8
gestellt wurde.
Im etwa
s später
ergangen
en
Bericht
vom 2
9.
August 2017
an die Krankenversicherung führte
er
eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom
,
kodifiziert nach ICD-10 F32.11
,
auf
(
Urk.
6/77/14)
.
Eine Begründung für den
Diagnosenwechsel
ist den Berichten nicht zu entnehmen.
Es
er
folgte auch ke
ine Auseinandersetzung mit den Vorak
ten
und namentlich dem abweichenden
Z._
-Gutachten,
und
es wurde
kein
positives
Leistungsbild
aufgezeigt, obwohl beim Beschwerdeführer
Ressourcen
vorhanden sind
(vgl. nachstehend E. 4.3)
. D
er behandelnde Psychiater
beliess es
bei einer
Aufzählung
von
Kriterien (
Anhedonie
, Antriebsminderung, Interessen
minderung
und Partizipationsverlust,
Störungen der familiären und sozialen Beziehungsgestaltungen
)
ohne diese
– anders als die Gutachter -
mittels Unter
suchungsbefunde
n
abzustützen
.
Auch erfolgte keine
kritische Auseinander
setzung
mit der in den Vorberichten dokumentierten Symptomausweitung, der
fraglichen
Medikamenten-Compliance und Motivation des Beschwerdeführers.
Auf die Einschätzung
,
«derzeit und bis auf weiteres sei keine relevante, volkswirt
schaftliche Tätigkeit möglich» mit der Bemerkung
,
gegen den ablehnenden IV
Entscheid sei Einsprache erhoben worden (vgl.
Urk.
6/77/13), kann damit nicht abgestellt werden.
Letztlich ist
in diesem Zusammenhang auch
der
Erfahrungs
tat
sache Rechnung zu tragen, dass Haus
ärzte (und behandelnde Ärzte) mitunte
r im Hinblick auf ihre auftrags
rechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gu
nsten ihrer Patienten aussagen
(vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5 mit Hinweisen)
.
Dies hat insbesondere auch dann zu gelten, wenn
der behandelnde Arzt, wie vor
liegend, durch Einforderung von Akten bei der Invaliden
versicherung sich ins Verfahren eingebracht hat (vgl.
Urk.
6/54).
Bezüglich der erhobenen Diagnosen ist a
m Beweiswert des
bidisziplinären
Gutachtens der
Z._
damit nicht zu zweifeln.
4.3
Im Hinblick
auf die Rechtsprechung zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psy
chischen Erkrankungen und der hierbei zu berücksichtigenden Standardindika
toren
(BGE 143 V 41 und E. 1.3.2 hiervor) zeigte der psychiatrische
Sachverstän
dig
e
nachvollziehbar auf
(vgl.
Urk.
7/51/41 f.)
, dass unter der Kategorie «
funk
tioneller Schweregrad
»
die Störung als leicht, und die erst seit November 2016 erfolgte psychiatrisch-psychotherapeutische Mitbehandlung sinnvoll ist.
Sodann sind a
us psychiatrischer Sicht
keine
gravierende
n Komorbiditäten
zu verzeichnen.
Eine andauernde Persönlichkeitsänderung liegt nicht vor und es wurde aufge
zeigt, dass der Beschwerdeführer über gute Ressourcen in den komplexen Ich
Funktionen verfügt. Ebenso zeigte er sich im sozialen Umfeld integriert und ein ausgewiesener Rückzug aus allen Lebensbereichen liegt nicht vor. Unter der Kategorie «Konsistenz»
konnte im Komplex gleichmässige Einschränkung des
Aktivitätenniveaus
in allen vergleichbaren Lebensbereichen
zwar aufgezeigt wer
den
, dass solche Einschränkungen vom Beschwerdeführer
zumindest angegeben werden. Auch wurde im
Komplex Behandlungs- und E
ingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck
auf einen spürbaren Leidensdruck hingewiesen
. Allerdings begründete
der Medikamentenspiegel
Zweifel an der
Behandlungs
compliance
.
Dass der
psychiatrischen
Sachverständige vor diesem Hintergrund insgesamt zur Auffassung gelangte
,
der
Beschwerdeführer
sei
in der Lage
einen seinem
Ausbil
dungs
- und Kenntnisstand
sowie seinem körperlichen Belastbarkeitsprofil ange
passte
Tätigkeit
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
vollzeitig
auszuüben,
ist
plau
sibel
und erschein
t
den
Verhältnissen
angemessen
.
Damit ist auch nicht zu bean
standen, dass
der Gutachter
aus rein psychiatrischer Sicht weder
für die ange
stammte Tätigkeit noch für Verweistätigkeiten
eine Arbeitsunfähigkeit attestier
t
hat
.
4.4
Nach dem Gesagten besteht
in Bezug auf die attestierte Arbeitsunfähigkeit
keine Veranlassung, nicht auf das
Z._
-
Gutachten abzustellen. Es legt einleuchtend dar, dass im vorliegend relevanten Zeitraum (ab
Oktober 2016
vgl. E. 3
.1
hiervor)
keine
Arbeitsunfähigkeiten au
s
psychiatrische
r Sicht
vorgelegen haben. Ein
leuch
tend ist auch die
rein präventive
Beschränkung im
somatischen
Belastungs
profil auf körperlich leichte
re und rückenadaptierte Tätigkeiten.
Ange
sichts der klaren Aktenlage können auch von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines weiteren Gutachtens) keine neuen Erkenntnisse erwartet werden, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).
5.
5.1
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen
der Unzumutbarkeit der
bis
herige
n
Tätigkeit als
Gipser aus präventiven Gründen
. Die Beschwerdegegnerin legte in diesem
Zusammenhang das
Valideneinkommen
gestützt auf das zuletzt mit
der
Ausgleichskasse abgerechnete Einkommen aus dem Jahr 2015 gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK)
auf
Fr.
96'528.-- (vgl.
Urk.
6/63 und
Urk.
6/22/1) fest
, was angepasst an die Nominallohnentwicklung (Stand 2015: 2226, Stand 2016: 2239; vgl. Bundesamt für Statistik, Tabelle
T39 Ent
wicklung der Nominallöhne)
Fr. 97'092.-- im massgebenden Jahr 2016 (E. 3.1) ergibt.
Im Verfahren machte die Beschwerdegegnerin geltend
,
dieses Einkommen sei
zu hoch bemessen
;
aufgrund der Schwankungen sei von einem Durchschnitt
wert auszugehen (vgl.
Urk.
5).
Gemäss dem Fragebogen für den Arbeitgeber (
Urk.
6/26/4) wurde ab dem Jahr 2014 ein Monatslohn von
Fr.
6'100.-- respektive ein Jahresgehalt von
Fr.
79'300.-- (13 x
Fr.
6'100.--) deklariert. Gemäss IK wurden seit dem Jahr 2011 folgende Einkommen abgerechnet: 2011,
Fr.
87'755.--;
2012,
Fr.
85'329.--; 2013, Fr.
89'949.--; 2014
Fr.
90'265.-- und 2015,
Fr.
96’528.--. Die schwankenden
Jahrese
inkommen
,
aber auch die unterschiedlichen Monatseinkommen (vgl.
Urk.
6/26/5)
,
erklären sich
wohl
damit, dass der Beschwerdeführer
oft mehr als 100
%
gearbeitet und seine Ferien nur teilweise oder gar nicht eingezogen hat (vgl.
Urk.
6/51/3 oben). So erzielte er etwa im März 2015 ein ausserordentlich hohes Einkommen von
Fr.
13'058.-- und im Dezember des gleichen Jahrs ein solches von
Fr.
11'140.-- (
Urk.
6/
26/5).
Wie es sich damit verhält, kann
offen bleiben
, da selbst ausgehend vom zuletzt erzielten (höheren)
Valideneinkommen
letztlich kein Rentenanspruch resultiert (E. 5.2).
5.2
Das Invalideneinkommen ermittelte die Beschwerdegegnerin gestützt auf Tabellen
werte der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2014, TA1, Monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Kompetenzniveau 1, Männer). Im Weiteren berück
sichtigte sie zu Gunsten des Beschwerdeführers einen Abzug von 10
%
(leidens
bedi
ngter Abzug)
mit der Begründung, dass keine schweren Tätigkei
ten mehr ausgeübt werden können.
D
er Beschwerdeführer
geht
keine
r Arbeit mehr nach
.
Rechtsprechungsgemäss sind daher die
Tabellenwerte, vorliegend die
Löhne für Männer (LSE 2014 TA1, Kompetenzniveau 1) in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder h
andwerklicher Art heranzuziehen. A
ngepasst an die Nominallohnentwicklung von Indexstand
2220
(2014) auf Indexstand
2239
(201
6
; vgl. Tabelle
39
,
Männer 2011-2017) sowie an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 201
6
(vgl.
Ta
belle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsab
teilungen)
resultiert
in ange
passter Tätigkeit ein E
inkom
men von
Fr.
67'
022
.--
(
Fr.
5'312.-- x 12 /
2220
x
2239
/ 40 x 41.7).
Unter Berücksichtigung des
nicht beanstandeten
Abzug
s
von 10
%
(leidensbedingter Abzug)
ergibt sich
ein Inva
lideneinkommen von
Fr.
60'
320
.
--
.
D
em
Valideneinkommen
von
Fr.
97
'
0
9
2
.
--
steht damit
ein zumutbares Invaliden
einkommen von
Fr.
60'
320
.
--
gegenüber. Daraus resultiert
ein rentenausschli
es
sender Invali
ditätsgrad von
38
%
.
Zusammenfassend
ergibt
sich
k
ein rent
enbegründender Invaliditätsgrad
. Dies führt zu Abweisung der Beschwerde.