# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5642145f-78e3-5e69-ba10-daed2d72c4a6
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
Die Elektra- und Wasserkorporation (EWK) B._ ist Eigentümerin der im Gebiet C._
nördlich der D._-Strasse gelegenen Grundstücke Nrn. 0001, 0002 und 0003,
Grundbuch A._. Auf diesen Grundstücken befinden sich mehrere
Grundwasserfassungen. Die ausserhalb des Gewässerschutzbereichs südlich der D._-
Strasse in der Landwirtschaftszone gelegenen Grundstücke Nrn. 0004 und 0005,
Grundbuch A._, befinden sich im Eigentum von E._ sowie F._ und G._. Sie sind
über eine Flurstrasse erschlossen, welche durch die Grundwasserschutzzonen S2 und
S3 gemäss der am 22. März 1995 genehmigten Grundwasserschutzzone C._ (GWSZ
C._) verläuft und in die D._-Strasse mündet. Im Zug einer nicht bewilligten
Aufschüttung der Flurstrasse und gestützt auf ein Gesuch von E._ sowie F._ und
G._ zur Erstellung einer neuen Erschliessungsstrasse für ihre Grundstücke hielt der
Gemeinderat A._ im Beschluss vom 1. Dezember 2014 unter anderem fest, dass er
die Verlegung der Zufahrtsstrasse für die Grundstücke Nrn. 0004 und 0005 als
sinnvolle Lösung erachte. Er erklärte sich bereit, sich an der Sanierung zu beteiligen,
wenn die EWK B._ und die Eigentümer der Grundstücke Nrn. 0004 und 0005 der
A.a.
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B.
Kostenteilung zustimmten (act. G 8/6/1.3). Nachdem die EWK B._ ihre Zustimmung
nicht erteilt hatte, lud sie der Gemeinderat A._ mit Beschluss vom 8. Januar 2015 ein,
sämtliche relevanten Daten für eine öffentliche Auflage des Schutzzonenreglements
einzureichen. Eine Überarbeitung der altrechtlichen Schutzzonenunterlagen der GWSZ
C._ sei notwendig. Im Weiteren sei die aktuelle Situation der Flurstrasse im Sinn des
Quellenschutzes nicht zulässig, weshalb diese abgesperrt werden sollte (act. G
8/6/1.7).
Am 22. Dezember 2016 erliess der Gemeinderat A._ den Umgrenzungsplan und das
Reglement für die "Grundwasserschutzzonen um die Grundwasserfassung
C._" (nachstehend: Umgrenzungsplan 2016 und Reglement 2016, act. G 8/6/3.3-3.6).
Nachdem unter anderen die EWK B._ sowie F._ und G._ dagegen Einsprachen
erhoben hatten, wurden der Umgrenzungsplan und das Reglement überarbeitet und
vom Gemeinderat am 19. März 2018 erlassen. Der Gemeinderat beschloss
gleichentags unter anderem, dass der Umgrenzungsplan sowie das
Schutzzonenreglement im Mai 2018 erneut öffentlich aufgelegt würden. Nachdem die
wesentlichen Einwände der Einsprecher mit Korrekturen berücksichtigt worden seien,
könnten die Einsprachen abgeschrieben werden bzw. würden die Einsprachen durch
den Rückzug von Reglement und Umgrenzungsplan gegenstandslos (act. G 8/6/4.2).
Ein gegen diesen Beschluss von der EWK B._ erhobener Rekurs wurde vom
Baudepartement am 8. Mai 2018 zufolge Rückzugs abgeschrieben (act. G 8/6/4.7). Mit
der hierauf erfolgten zweiten Auflage des Umgrenzungsplans und des Reglements für
die "Grundwasserschutzzonen um die Grundwasserfassung C._" (nachstehend:
Umgrenzungsplan 2018 und Reglement 2018) wurde ein 13 m breiter Streifen entlang
der D._-Strasse neu der Zone S3 (statt wie bisher S2) zugewiesen (act. G
8/6/4.8-4.12). Die von der EWK B._ dagegen erhobene Einsprache vom 21. Juni 2018
(act. G 8/6/4.14) wies der Gemeinderat A._ mit Beschluss vom 3. September 2018 ab
und bestätigte den Umgrenzungsplan und das Schutzzonenreglement in der
aufgelegten Form (act. G 8/6/4.17). Den hiergegen von der EWK B._ erhobenen
Rekurs vom 24. September/17. Oktober 2018 (act. G 8/1, 8/3) hiess das
Baudepartement mit Entscheid vom 24. Juni 2019 im Sinn der Erwägungen gut und
hob den Umgrenzungsplan 2018, das Reglement 2018 sowie den Einspracheentscheid
vom 3. September 2018 auf (act. G 2).
A.b.
Gegen diesen Rekursentscheid erhob die Politische Gemeinde A._ mit Eingabe vom
B.a.
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## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1.
Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59 Abs. 1 des
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe
vom 3. Juli 2019 (act. G 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt zusammen mit der Ergänzung
vom 13. August 2019 (act. G 5) formal und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen
(Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Als Adressatin
des angefochtenen Entscheids kommt der Beschwerdeführerin als Politische
Gemeinde die Beschwerdebefugnis nach Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 VRP
zu (vgl. M. Pflüger, Die Legitimation des Gemeinwesens zur Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten, Zürich/St. Gallen 2013, N. 219 ff.). Auf die Beschwerde ist
somit einzutreten, soweit in den nachstehenden Erwägungen keine
Eintretenseinschränkung erfolgt.
2.
3. Juli 2019 Beschwerde mit dem Antrag, der Entscheid sei aufzuheben (act. G 1). In
der Beschwerdeergänzung vom 13. August 2019 (act. G 5) bestätigte die
Beschwerdeführerin diesen Antrag und stellte zusätzlich die Anträge, die Sache sei zur
Sachverhaltsermittlung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 2).
Eventualiter seien das publizierte Reglement für die Grundwasserschutzzonen um die
Grundwasserfassung C._ wie auch der aufgelegte Umgrenzungsplan zu genehmigen
(Ziff. 3). Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Vorinstanz (Ziff. 4).
In der Vernehmlassung vom 26. August 2019 beantragte die Vorinstanz Abweisung der
Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen Entscheid und
äusserte sich zu Vorbringen in der Beschwerde (act. G 7). Die Beschwerdegegnerin
beantragte in der Vernehmlassung vom 8. Oktober 2019 Abweisung der Beschwerde,
soweit darauf eingetreten werde; unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich
Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdeführerin (act. G 14). Die Beschwerdeführerin
verzichtete auf eine weitere Stellungnahme (act. G 16).
B.b.
Auf die Vorbringen in den Eingaben des vorliegenden Verfahrens wird, soweit für den
Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.
B.c.
bis
In materieller Hinsicht ist streitig, ob die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die
2.1.
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Rechtmässigkeit der Ausscheidung der Grundwasserschutzzone C._ (Umgrenzung
der Zone S2 mit Anpassung entlang der D._-Strasse) sowie von einzelnen
Bestimmungen des Reglements 2018 zu Recht verneinte. - Gemäss Art. 20 des
Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz; SR 814.20,
GSchG) scheiden die Kantone Schutzzonen für die im öffentlichen Interesse liegenden
Grundwasserfassungen und -anreicherungsanlagen aus; sie legen die notwendigen
Eigentumsbeschränkungen fest (Abs. 1). Die Inhaber von Grundwasserfassungen
müssen die notwendigen Erhebungen für die Abgrenzung der Schutzzonen
durchführen (Abs. 2 lit. a). Gemäss Art. 31 Abs. 2 der Gewässerschutzverordnung
(SR 814.201, GSchV) sorgt die Behörde dafür, dass bei bestehenden Anlagen in den
Gebieten nach Art. 31 Abs. 1 GSchV, bei denen die konkrete Gefahr einer
Gewässerverunreinigung besteht (d.h. besonders gefährdete Bereiche nach Art. 29
Abs. 1 GschV sowie Grundwasserschutzzonen), die nach den Umständen gebotenen
Massnahmen zum Schutz der Gewässer, insbesondere diejenigen nach Anhang 4 Ziffer
2 GSchV, getroffen werden (lit. a).
Anhang 4 GSchV enthält eine Detailregelung der Grundwasserschutzzonen S1 bis S3
(Ziff. 12; vgl. dazu auch Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft [BUWAL, heute
Bundesamt für Umwelt, BAFU], Wegleitung Grundwasserschutz, Bern 2004). Die
Kantone stützen sich bei der Bezeichnung dieser Gewässerschutzbereiche auf
hydrogeologische Kenntnisse; reichen diese nicht aus, sorgen sie für die Durchführung
der erforderlichen hydrogeologischen Abklärungen (vgl. Art. 29 Abs. 4 GSchV).
Namentlich die Gewässerschutzbereiche gehen aus den durch die Kantone zu
erstellenden Gewässerschutzkarten hervor (vgl. Art. 30 Abs. 1 GSchV). Die Zone S1
erstreckt sich mindestens 10 Meter um die Fassung sowie um Fassungsstränge,
Sickergräben, Stollen usw. (Wegleitung Grundwasserschutz, S. 43). Die Zone S2 wird
gemäss Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 GSchV um Grundwasserfassungen und -
anreicherungsanlagen ausgeschieden und so dimensioniert, dass der Abstand von der
Zone S1 bis zum äusseren Rand der Zone S2 in Zuströmrichtung mindestens 100 m
beträgt; er kann kleiner sein, wenn durch hydrogeologische Untersuchungen
nachgewiesen ist, dass die Grundwasserfassung oder -anreicherungsanlage durch
wenig durchlässige und nicht verletzte Deckschichten gleichwertig geschützt ist (lit. a)
und bei Lockergesteins- und schwach heterogenen Karst- und Kluft-
Grundwasserleitern die Fliessdauer des Grundwassers vom äusseren Rand der Zone
S2 bis zur Grundwasserfassung oder -anreicherungsanlage mindestens zehn Tage
beträgt (lit. b). Die Zone S3 bildet eine Pufferzone um die Zone S2. Sie soll
gewährleisten, dass bei unmittelbar drohenden Gefahren (z.B. Unfällen) ausreichend
Zeit für die erforderlichen Massnahmen zur Verfügung steht. Der Abstand vom
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äusseren Rand der Zone S2 bis zum äusseren Rand der Zone S3 ist in der Regel
mindestens so gross wie der Abstand von der Zone S1 bis zum äusseren Rand der
Zone S2 (Anhang 4 Ziff. 124 GSchV). In der Zone S3 sind Anlagen und Nutzungen, von
denen eine Gefahr für das Grundwasser ausgeht, nicht zulässig (Anhang 4 Ziff. 221
GSchV). In der Zone S2 gilt ein allgemeines Bau- und Grabungsverbot (Art. 18
Schutzzonenreglement; Anhang 4 Ziff. 222 GSchV). Wer Massnahmen nach dem
GSchG verursacht, trägt die Kosten dafür (Art. 3a GSchG).
Nach Art. 32 des Vollzugsgesetzes zur eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung
(GSchVG, sGS 752.2) bedarf der Umgrenzungsplan mit den zugehörigen Vorschriften
der Genehmigung des zuständigen Departementes, wenn nicht dieses die
Ausscheidung vorgenommen hat.
Gemäss Art. 12 VRP ermittelt die Behörde oder das von ihr beauftragte
Verwaltungsorgan den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes wegen durch
Befragen von Beteiligten, Auskunftspersonen und Zeugen, durch Beizug von
Urkunden, Amtsberichten und Sachverständigen, durch Augenschein sowie auf andere
geeignete Weise. Dieser Grundsatz gilt (mit Einschränkungen hinsichtlich
Behauptungs- und Beweisführungslast) auch im Rechtsmittelverfahren (vgl. dazu B.
Märkli, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege,
Praxiskommentar, N. 5 und 26 zu Art. 12-13 VRP). Nach dem Grundsatz der freien
Beweiswürdigung hat die Behörde alle Beweismittel - ungeachtet ihrer Herkunft -
objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob diese eine zuverlässige Beurteilung
des rechtserheblichen Sachverhalts erlauben. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör
ergibt sich sodann kein generelles Recht auf die Einholung eines externen Gutachtens.
Der Beizug externer Fachpersonen kommt nur in Betracht, wenn das erforderliche
Fachwissen nicht innerhalb der entscheidenden Behörde vorhanden ist. Sind die zu
behandelnden Fragen für Personen mit einer bestimmten fachtechnischen
Grundausbildung allgemein verständlich, bedarf es auch nicht des Beizugs einer
spezifisch in einem engen Fachgebiet ausgebildeten und tätigen Person (VerwGE B
2019/15 vom 11. April 2019, E. 2.1 mit Hinweisen). In der Praxis wird amtlichen
Stellungnahmen von Fachstellen, die vom Gesetzgeber als sachkundige
Beurteilungsinstanzen eingesetzt wurden, ein erhöhter Beweiswert zugemessen, sofern
diese den Charakter eines Gutachtens (amtliche Expertise) aufweisen (vgl. Waldmann/
Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar zum Bundesgesetz über das
Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2016, N. 22 zu Art. 19 VwVG mit Hinweisen).
Weitere externe Abklärungen sind bei Zweifeln an der Richtigkeit der Feststellungen in
2.2.
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3.
der amtlichen Beurteilung vorzunehmen (VerwGE B 2017/184 vom 13. Dezember 2018
E. 4.1). Wie nachfolgend dargelegt wird, vermögen die Einwände der
Beschwerdeführerin den vorinstanzlichen Entscheid und den Fachbericht des Amtes
für Wasser und Energie (AWE) nicht in Frage zu stellen.
Am 1. Juli 2015 erstellte das Geologiebüro K._ einen hydrogeologischen/technischen
Bericht (Vorprüfung) betreffend die vier Quellfassungen C._ (act. G 8/6/2.1) und
ergänzte diesen am 18. Februar 2016 (act. G 8/6/3.4 und 4.9). In der Vernehmlassung
des AWE vom 21. Dezember 2018 wurde unter anderem ausgeführt, das
Musterschutzzonenreglement (MSZR; (https://www.sg.ch/umwelt-natur/umwelt/
Vollzugshilfsmittel/gemeindeaufgaben-beim-gewaesserschutz) habe eine
gewässerschutzkonforme und rechtsgleiche Regelung ähnlicher Sachverhalte zum
Zweck. Darin seien die massgeblichen Vollzugshilfen und die einschlägige
Rechtsprechung berücksichtigt. Zur Beibehaltung des Standards und Vermeidung von
Unklarheiten sei in den Hinweisen zum Gebrauch festgehalten worden, dass
Änderungen am Wortlaut im Einvernehmen mit dem AWE vorzunehmen seien. Auch
wenn das Schutzzonenreglement ein kommunaler Erlass sei, beruhe es zur
Hauptsache auf dem Gewässerschutzrecht des Bundes und bedürfe einer kantonalen
Genehmigung. Zu Art. 1 Abs. 3 des Reglements 2018 sei festzuhalten, dass der
Umgrenzungsplan Hauptbestandteil des Erlasses und nicht Bestandteil des
Schutzzonenreglements sei. Gemäss Art. 32 GSchVG bedürfe der Umgrenzungsplan
mit den zugehörigen Vorschriften der Genehmigung des zuständigen Departements.
Demzufolge müsse der Umgrenzungsplan eindeutig zugeordnet werden können. In Art.
4 Reglement 2018 werde unnötigerweise erwähnt, dass die Gemeinde bei Verstössen
verfügungsberechtigt sei. Hingegen fehle der Hinweis, wonach die Gemeinde der
Inhaberin der Wasserfassungen Bauvorhaben in den Gewässerschutzzonen schriftlich
anzuzeigen habe. Die in den Art. 11 Abs. 2, 27 Abs. 2 und 30 Abs. 1 enthaltene
Regelung zur Kostenauferlegung der Dichtigkeitskontrollen zulasten der
Wasserversorgung widersprächen dem Verursacherprinzip, weil mit Art. 15 GSchG
auch die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit von Abwasseranlagen deren Inhabern
übertragen werde. Dementsprechend könne die zuständige Behörde die Kosten der
periodischen Kontrollen den Inhabern übertragen. Das Reglement 2018 wäre das erste
im Kanton, welches die Kosten der periodischen Kontrollen einer Wasserversorgung
überbinde. Mit Art. 12 Abs. 5 Satz 2 werde ein inhaltlicher Widerspruch geschaffen.
Ferner erweise sich die in Art. 31 Abs. 1 letzter Satz enthaltene Regelung, wonach
3.1.
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Ausführungsdetails im Strassenplan öffentlich aufgelegt würden, als nicht notwendig.
Dies könne sogar dazu führen, dass das Reglement 2018 bei einer Änderung der
strassenrechtlichen Bestimmungen geändert werden müsste. Mit den nach der
Vorprüfung eigenmächtig vorgenommenen Anpassungen der Umgrenzung der Zone S2
seien die Mindestvorgaben gemäss Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 lit. a GSchV
insbesondere für die Quelle 2 nicht mehr eingehalten. Ohne eine erneute Erweiterung
der Umgrenzung könne die kantonale Genehmigung für die Erlasse nicht erteilt werden
(act. G 8/10).
Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid hinsichtlich der von der
Beschwerdeführerin verlangten Offenlegung der Kostenverlegung gegenüber den
Anstössern durch die Beschwerdegegnerin vorweg aus, dass eine in der Vergangenheit
praktizierte Kostenverlegung bei allfälligen Gewässerschutzmassnahmen für die
künftige Kostenverlegung nicht relevant sein könne; dies selbst dann nicht, wenn die
Kosten in der Vergangenheit nicht oder nur teilweise den Verursachern überbunden
worden wären. In Nachachtung von Art. 3a GSchG könnten solche Kosten später dem
Verursacher überbunden werden. Damit sei unerheblich, ob Kosten in der
Vergangenheit durch die Beschwerdegegnerin tatsächlich auf Eigentümer von
Liegenschaften im Plangebiet GWSZ C._ überbunden worden seien. Der
Beweisantrag sei damit abzuweisen. Im Weiteren zeige eine Gegenüberstellung der
GWSZ gemäss Vorprüfung mit dem von der von der Beschwerdeführerin am 18. März
2018 erlassenen Umgrenzungsplan, dass ein 13 m breiter Streifen nördlich der D._-
Strasse im Bereich der Grundstücke Nrn. 0006-0009 nicht mehr der Zone S2, sondern
der Zone S3 zugewiesen werden solle. Mit Zuweisung des erwähnten Streifens zur
Zone S3 werde der Abstand von der Zone S1 zum äusseren Rand der Zone S2 zu
Unrecht auf rund 90 m (anstelle der gesetzlich minimal geforderten 100 m) reduziert.
Der Einwand der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der fehlenden Planbezeichnung in
Art. 1 Abs. 3 des Reglements 2018 erweise sich ebenfalls als berechtigt, zumal beim
planerischen Schutz der Gewässerschutzbereiche nach Art. 27 ff. GSchVG der
Umgrenzungsplan mit den dazugehörigen Vorschriften eine Einheit bilde. Der
Umgrenzungsplan zu den "Grundwasserschutzzonen um die Quellfassungen C._" sei
damit aufzuheben (act. G 2 S. 9-11).
Weil der Umgrenzungsplan mit den Vorschriften des Reglements 2018 nach Art. 32
GSchVG ein Ganzes bilde, sei letzteres ebenfalls aufzuheben. Aus
prozessökonomischen Gründen rechtfertige es sich aber, auf die im Reglement 2018
enthaltenen Formulierungen einzugehen, um bei der Neuauflage Rechtsunsicherheiten
3.2.
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vermeiden zu können. Mit den im Reglement 2018 (act. G 8/6/4.10) vorgenommenen
Ergänzungen (Art. 11 Abs. 2, Art. 27 Abs. 1 und Art. 30 Abs. 1: "...Die Kosten der
Kontrollen gehen zu Lasten der Wasserversorgung.") würden die Kosten der
periodischen Kontrollen im Ergebnis der Beschwerdegegnerin auferlegt. Dies
widerspreche dem beim Gewässerschutz geltenden Verursacherprinzip. Als
Verhaltensstörer im Sinn von Art. 3a GSchG gelte, wer durch eigenes Verhalten oder
durch das unter seiner Verantwortung erfolgende Verhalten Dritter den Schaden oder
die Gefahr verursacht habe; Zustandsstörer sei, wer über die den ordnungswidrigen
Zustand bewirkende Sache rechtliche oder tatsächliche Gewalt habe (B. Wagner
Pfeifer in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und
zum Wasserbaugesetz, Zürich 2016, N. 3-25 zu Art. 3a GSchG). Nach Art. 15 des
Schutzzonenreglements (richtig: Art. 15 GSchG) hätten die Inhaber von
Abwasseranlagen für deren sachgemässe Erstellung, Bedienung, Wartung und
Unterhalt zu sorgen. Zu diesen Anlagen zählten die Schmutzwasserleitungen gemäss
Art. 11, 27 und 30 des Reglements 2018. Die Überwälzung der Kosten der Kontrollen
auf die Wasserversorgung widerspreche Art. 15 GSchG. Sodann seien die Art. 12 und
18 Reglement 2018 im Vergleich zur Fassung gemäss Vorprüfung ergänzt worden
(Art. 12 Abs. 5 und Art. 18 Abs. 1: "...Regenwasser und Ähnliches..."). Art. 12 Abs. 3
GSchG betreffe nicht Niederschlagswasser (Meteorwasser), da dieses nur bei
Niederschlägen und nicht stetig anfalle (H.W. Stutz/J. Kehrli, in: Hettich/Jansen/Norer
[Hrsg.] a.a.O., N. 58 f. zu Art. 12 GSchG). Ungeachtet dessen, was die
Beschwerdeführerin unter "Regenwasser und Ähnliches" verstehe, erweise sich das in
Art. 12 Abs. 5 Reglement 2018 enthaltene Verbot der Versickerung von
unverschmutztem Abwasser bei wenig frequentierten Verkehrsanlagen sowie bei den
Anlagen gemäss Art. 18 Reglmement 2018 als unverhältnismässig. Demgegenüber
verstehe es sich von selbst, dass im Fall der durch die Grundwasserschutzzone
führenden Gemeindestrasse 1. Klasse zwischen A._ und B._ das auf einen festen
Strassenkörper anfallende Abwasser bei einer Sanierung zu fassen und aus der
Grundwasserschutzzone abzuführen sei. Das Versickerungsverbot im Zusammenhang
mit der rund 170 m langen Flurstrasse stehe indes in keinem Verhältnis zu der im
Beschluss vom 1. Dezember 2014 vorgesehenen Verpflichtung der
Beschwerdegegnerin, sich anstelle der Schaffung einer Abwasserfassung für die
Flurstrasse mit CHF 8'000 an den Kosten einer neuen Erschliessungsstrasse zu
beteiligen (act. G 2 S. 11-14).
Im Weiteren sei die in Abweichung zur Vorprüfung vorgenommene Ergänzung in Art. 4
(Satz 3) Reglement 2018 eine Wiederholung von Art. 34 Abs. 1 GSchVG (in Verbindung
mit Art. 32 Reglement 2018), so dass diese zwar unnötig, jedoch nicht zu beanstanden
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sei. Sodann habe sich die Formulierung im MSZR bewährt, wonach Bauvorhaben in
der Grundwasserschutzzone dem Inhaber der Wasserfassung schriftlich anzuzeigen
sei. Sie finde ihre Grundlage in der Sorgfaltspflicht gemäss Art. 3 GSchG. Die
Beschwerdeführerin habe diese Anzeigepflicht in der zweiten Auflage des Reglements
gestrichen. Diesem Umstand sei bei einer nochmaligen Auflage des Reglements
Beachtung zu schenken. Nicht von der Hand zu weisen sei die Befürchtung, dass mit
Art. 15 Abs. 2 Reglement 2018 (Verbots des Ablagerns von Stoffen "...ausserhalb
bewilligter Anlagen...") neue Bewilligungstatbestände geschaffen würden. Im MSZR sei
demgegenüber das Ablagern ausserhalb geeigneter Anlagen verboten. Auf Dauer
angelegte Lagerplätze unterstünden von Gesetzes wegen der Bewilligungspflicht. Es
gehe nicht an, jede Anlage in einem kommunalen Schutzzonenreglement einer
Bewilligungspflicht zu unterstellen. Aufgrund von Art. 25 Abs. 1 und 1 des
Raumplanungsgesetzes (SR 700.1; RPG) liege diesbezüglich die
Gesetzgebungskompetenz beim Kanton. Die Gemeinden könnten keine zusätzlichen
Bewilligungstatbestände schaffen. Offen bleiben könne schliesslich, ob die Streichung
des Einbezugs der kantonalen Fachstelle in Art. 31 Abs. 1 letzter Satz Reglement 2018
und die Ergänzung unzulässig seien, wonach bei einer Anpassung bestehender
Verkehrsanlagen in der Zone S2 die Ausführungsdetails im Planverfahren nach
Strassengesetz festzulegen seien. Die auf kantonaler Ebene geregelte Zuständigkeit
des AFU (Art. 2 Abs. 1 lit. d Ziff. 3 und lit. s Verordnung zum Vollzugsgesetz zur
eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung, sGS 752.21 [GSchVV]) bleibe auch
ohne Erwähnung in einem kommunalen Schutzreglement bestehen (act. G 2 S. 14-16).
bis
bis
Die Beschwerdeführerin wendet ein, der angefochtene Entscheid führe zu einer
unmöglichen Situation, nachdem die jetzige Auflage des Umgrenzungsplans ein
Konsens betreffend die Interessen der Anstösser und des Schutzes der
Grundwasserfassungen sei. Wenn dieser Konsens aufgehoben werde, werde die
Beschwerdegegnerin gegen den Einspracheentscheid wiederum Rekurs erheben. Der
Ersatz des Ermessens der Gemeindebehörde durch dasjenige der
Genehmigungsbehörde sei nicht zulässig. Es werde explizit die Besichtigung durch das
Gericht verlangt, damit offenkundig werde, wie die Topographie in diesem Bereich
spiele. Die Reduktion des Gebietes S2 habe einen klaren Grund: Im
Schutzzonenreglement werde verlangt, dass die D._-Strasse innerhalb von fünf
Jahren totalsaniert und entwässert werde. Die Beschwerdeführerin habe sich also die
Auflage gegeben, die Strasse zu sanieren. Mit der Verweigerung der Verlegung der
entsprechenden Linie sei es aufgrund der Topographie gar nicht möglich, die Strasse
zu sanieren und die Entwässerungsleitung zu erstellen. Das Gelände lasse es nicht zu,
3.3.
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einen neuen Böschungsfuss für die Strasse zu erstellen, wenn die S2 am alten Ort
bestehen bleibe. Entweder werde auf die Strassensanierung verzichtet oder man
ermögliche es, die Böschung neu zu setzen und somit die Strasse im Bereich des S2
bauen zu können. Der öffentlich aufgelegte Umgrenzungsplan stelle die bestmögliche
Lösung für eine gute Grundwassersicherung dar. Wenn verlangt werde, dass die S2 bis
unmittelbar an die Strasse reichen solle, sei im Gegenzug die Sanierungspflicht der
Strasse aufzuheben. Sodann ergäben sich verschiedene im Schutzreglement
abgehandelte Themen aus der lokalen Situation und könnten nicht durch
Standardreglemente (MSZR) abgehandelt werden. Die Weigerung der Vorinstanz, den
Sachverhalt abzuklären, sei rechtswidrig. Das gesamte Verfahren (Vorprüfung,
Rekursverfahren) habe ohne Lokalaugenscheine stattgefunden. Der Vorinstanz sei es
nicht darum gegangen, eine den örtlichen Gegebenheiten angepasste Lösung zu
finden, sondern nur um die Umsetzung des MSZR. Es gehe nicht an, dass eine
verwaltungsinterne Richtlinie wie ein Gesetz gehandhabt werde. Im Weiteren würden
die technischen Normen für die Erarbeitung des Umgrenzungsplans und das MSZR in
die berechtigten Interessen der Anstösser (Parzellen Nrn. 0010 und 0011) eingreifen. Zu
berücksichtigen sei zudem, dass die Gemeinde betreffend die Ausarbeitung des
Reglements autonom sei und die Zweckmässigkeit Richtschnur bilde. Gleiches gelte
für den Umgrenzungsplan. Die Kritik, dass ein Umgrenzungsplan eindeutig dem
Schutzzonenreglement zugeteilt werden müsse, sei absurd. Im Weiteren sei das ganze
Gebiet S3 mit Drainageleitungen bestückt. Der Hang zur D._ sei drainiert worden und
das Wasser werde in verschlossenen Schächten gesammelt. Weshalb eine kantonale,
für den Gewässerschutz zuständige Behörde es nicht für wichtig erachte, dass
Drainageleitungen eingetragen und Entwässerungsleitungen (im Gebiet S1 und S2)
geprüft würden, sei im Sachverhalt nicht dargelegt. Die Weigerung des fachkundigen
Amtes bzw. der Rekursbehörde, den Sachverhalt umfassend zu ermitteln, führe dazu,
dass die Sache zur erneuten Prüfung zurückzuweisen sei. Falls das Geschäft nicht
zurückgewiesen werde, habe eine Beurteilung durch ein fachkundiges Büro zu
erfolgen. Relevant sei sodann die Kostenverlegung für die Kontrolle, wie sie in den
letzten Jahren gemacht worden sei. Wenn eine Wasserversorgung über Jahrzehnte mit
den Anstössern eine Regelung getroffen habe, welche die berechtigten Interessen der
Grundeigentümer wahre und die Wasserqualität schütze, könne diese Regelung ohne
Weiteres in ein Reglement übernommen werden. Art. 3a GSchG sei eine Kann-
Bestimmung. Die Überbindung der Kosten von staatlich angeordneten Kontrollen
bedürfe einer Rechtsgrundlage. Unverständlich sei zudem die Feststellung im
vorinstanzlichen Entscheid, dass der Plan nicht genau bezeichnet und der
Planverfasser nicht bestimmt sei. Der Planverfasser sei nicht relevant; die Inhalte des
Planes seien entscheidend. Der technische Bericht, das Reglement und der
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4.
Umgrenzungsplan seien dem Ingenieur (Planverfasser) und der Beschwerdegegnerin
bekannt gewesen. Die Beschwerdegegnerin sei eingeladen worden, zum Text des
Reglements Stellung zu nehmen. Es könne nicht der Beschwerdeführerin angelastet
werden, dass eine Stellungnahme ausgeblieben sei. Berücksichtigte man im Weiteren
(hinsichtlich Art. 12 Abs. 5 und 18 Reglement 2018) den Umstand, dass der
Ableitungskanal mehrheitlich defekt sei, verstehe man die stringente Haltung der
Beschwerdeführerin, dass nicht nur Abwasser, sondern auch Regenwasser und
Ähnliches (Drainagewasser, Abwasser, Strassenentwässerung, Vorplatzentwässerung)
nicht in die Quellbereiche fliessen solle. Es könne nicht die Rede davon sein, dass die
Beschwerdeführerin über das notwendige Schutzziel hinaus Wasserfassungen
schützen möchte. Schliesslich habe die Beschwerdeführerin mit dem
Reglementsentwurf (Art. 15 Abs. 2 Reglement 2018) klar dargelegt, dass sie in diesem
Bereich keine bauliche Entwicklung wolle und auch keine "geeigneten Anlagen"
zulassen wolle. Ein absolutes Verbot sei der beste Schutz. Unverständlich sei, weshalb
die Beschwerdegegnerin sich gegen eine solche Bestimmung, welche für die Qualität
des Wassers von enormer Bedeutung sei, wehre, zumal die Grundeigentümer
einverstanden seien. Die Rekurrentin habe nicht obsiegt mit ihren Anträgen, sondern
die Vorinstanz habe die konkrete Prüfung gar nicht vorgenommen. Eine mit der
Wasserversorgung befasste öffentlich-rechtliche Körperschaft bedürfe (im
Rekursverfahren) für die Umsetzung des Schutzreglements keiner rechtlichen
Verbeiständung, das gehöre zum Kerngeschäft. Eine ausseramtliche Entschädigung sei
(im Rekursverfahren) deshalb nicht zu gewähren. Das Verwaltungsgericht werde
ersucht, die Stellung des MSZR abschliessend zu klären. Die Ausdehnung der Zone S2
sei auf die im Umgrenzungsplan definierte Grösse zu bewilligen. Die Vorinstanz sei
anzuweisen, die Sachverhalte betreffend Drainage, Ableitungsleitungen,
Entwässerungsschächte etc. zu klären und eine Entscheidung zu treffen (act. G 5).
4.1.
Die Beschwerdeführerin beantragt einen Augenschein (act. G 5 S. 1-3 und 10). Der
Augenschein ist die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung von Tatsachen durch die
entscheidende Instanz. Er dient dem besseren Verständnis des Sachverhalts. Ob ein
Augenschein durchzuführen ist, liegt im pflichtgemässen Ermessen der urteilenden
Instanz. Unbestrittene Tatsachen brauchen nicht durch einen Augenschein überprüft zu
werden, sofern eine Nachprüfung nicht durch öffentliche Interessen geboten ist (vgl. B.
4.1.1.
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Märkli in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.] a.a.O., N. 50 ff. zu Art. 12-13). Gemäss dem
vorinstanzlichen Entscheid bildete die Änderung des Umgrenzungsplans durch die
Beschwerdeführerin (ohne Vorlage an das AWE; vgl. Art. 1 GSchVV) den materiellen
Hauptanlass für die Aufhebung des Plans; daneben beanstandete die Vorinstanz die
Änderung einzelner Schutzzonenreglementsbestimmungen. Ein Augenschein
vermöchte hierzu zum vornherein keine weiteren relevanten Fakten zu liefern. Die
tatsächlichen Verhältnisse (einschliesslich Topographie) ergeben sich aus den
massgebenden Plänen und den übrigen Verfahrensakten sowie aus dem Geoportal.
Auf einen Augenschein ist daher zu verzichten, zumal die streitigen Gegebenheiten -
wie sich nachstehend ergeben wird - sich gestützt auf die erwähnten Datenquellen
beurteilen lassen.
Die Beschwerdeführerin legt dar, der von der Vorinstanz aufgehobene
Umgrenzungsplan beruhe auf einem Konsens mit den betroffenen Anstössern. Es sei
unverständlich, dass dieser Konsens nun aufgelöst werden solle (act. G 5 S. 4 oben
und S. 5). Hierzu ist anzumerken, dass der Standpunkt der Beschwerdegegnerin nicht
von diesem Konsens umfasst war. Überdies verzichtete die Beschwerdeführerin
darauf, den geänderten Umgrenzungsplan und das geänderte Schutzzonenreglement
dem AWE zur Vorprüfung vorzulegen. Die Gemeindeautonomie, auf welche sich die
Beschwerdeführerin beruft (act. G 5 S. 4), vermag eine Nichtbeachtung
bundesrechtlicher Vorgaben (Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 GSchV) nicht zu rechtfertigen.
Wenn die Beschwerdeführerin die Sachverhaltsabklärungen durch die Vorinstanz,
insbesondere den Verzicht auf einen vorinstanzlichen Augenschein, beanstandet (act.
G 5 S. 2 unten), ist festzuhalten, dass ein solcher aufgrund der geschilderten
Gegebenheiten (vgl. vorstehende E. 4.1.1) aller Voraussicht nach keine zusätzlichen
Erkenntnisse hätte liefern und insbesondere (unterirdische) Drainage- und
Entwässerungsleitungen nicht hätte sichtbar machen können. Zudem hob die
Vorinstanz den Entscheid der Beschwerdeführerin vom 3. September 2018 mit der
Begründung der Unvereinbarkeit der Bestimmungen des Reglements 2018 und des
Umgrenzungsplans mit dem kantonalen und eidgenössischen Recht auf; für diese
Feststellungen allein bedurfte es keines Augenscheins oder zusätzlicher Abklärungen.
4.1.2.
Die Beschwerdeführerin rügt sodann, dass die für den Gewässerschutz zuständige
kantonale Behörde (AWE) bezüglich Drainage- und Entwässerungsleitungen den
Sachverhalt nicht hinreichend ermittelt habe. Weshalb es nicht für wichtig erachtet
werde, Drainageleitungen (im Umgrenzungsplan) einzutragen und durch das Gebiet S2
4.1.3.
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und S1 gehende Entwässerungsleitungen (welche in einem schlechten Zustand seien)
zu prüfen, werde im Sachverhalt nicht dargelegt (act. G 5 S. 6). Die Drainageleitungen
würden das Gebiet S3 illegal in Sammelschächte entwässern (act. G 5 S. 12). -
Unbestritten blieb in diesem Zusammenhang das Vorbringen der Beschwerdegegnerin,
dass Drainageleitungen in Landwirtschaftszonen praxisgemäss nicht im Detail in
Umgrenzungspläne aufgenommen würden, da Lage und Verlauf solcher Leitungen in
der Regel nicht bekannt seien (act. G 14 S. 5). Die fehlende Aufnahme solcher
Leitungen im Umgrenzungsplan entspricht somit offenbar einer gängigen Praxis. Im
Umgrenzungsplan (act. G 8/6/2.4 und G 8/6/4.11) sind einzig die an der D._-Strasse
liegenden Schächte eingezeichnet sowie von den Schächten wegführende Leitungen.
Im hydrologischen/technischen Bericht (act. G 8/6/4.9 S. 10) wurde diesbezüglich
vermerkt, dass die Schächte im Rahmen von Markierversuchen verschlossen worden
waren, um zu verhindern, dass Strassenabwasser von den Schächten über die
Leitungen in das Grundwasser fliesst.
Aufgrund der von der Beschwerdeführerin verlangten Aufnahme der Drainageleitungen,
der Edition des Leitungsplans in den Schutzzonengebieten sowie der Edition der
Zustandserfassung der Schächte und Leitungen bzw. von Fotos über den Zustand der
Drainageleitungen (act. G 5 S. 6 unten) reichte die Beschwerdegegnerin Fotos der mit
Blechabdeckungen verschlossenen Schächte ein. Der geöffnete Schacht zeigt
Drainageröhren (orange und grün), welche in den Drainageleitungen gesammeltes
Hangwasser durch im Umgrenzungsplan (act. G 8/6/24) eingezeichneten Leitungen
abführen (act. G 15/2). Die Frage, inwiefern diese Aufnahmen den Sachverhalt
zureichend dokumentieren bzw. ob hinsichtlich der Schächte und Leitungen das
Schutzzonenreglement und der Umgrenzungsplan zu ergänzen sind, kann insofern
offenbleiben, als - wie sich nachstehend ergeben wird - der geänderte
Umgrenzungsplan und das Reglement 2018 sich aus anderen Gründen nicht
aufrechterhalten lassen. Der Beweisantrag betreffend Anordnung der Prüfung durch
einen unabhängigen Geologen betreffend Zweckmässigkeit der Auflageakten sowie
Vollständigkeit der Unterlagen und technischen Berichte (act. G 5 S. 4) ist daher
abzuweisen.
Soweit die Beschwerdeführerin sich auf private Interessen von Grundeigentümern
beruft (act. G 5 S. 3), ist festzuhalten, dass hierauf insoweit nicht einzutreten ist, als
sich ihre Legitimation auf die Wahrung öffentlicher Interessen beschränkt (Art. 64 i.V.m.
Art. 45 Abs. 2 VRP).
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4.2.
In Art. 1 Abs. 3 Reglement 2018 wird festgehalten, dass der Umgrenzungsplan
Grundwasserschutzzonen um die Quellfassungen integrierender Bestandteil des
Reglements bildet. Die Notwendigkeit der genauen Planbezeichnung in Art. 1 Abs. 3
des Reglements 2018 begründete die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid
nachvollziehbar damit, dass beim planerischen Schutz der Gewässerschutzbereiche
nach Art. 27 ff. GSchVG der Umgrenzungsplan mit den dazugehörigen Vorschriften
eine Einheit bilde und im Reglement ausdrücklich erwähnt werden müsse, auf welchen
Umgrenzungsplan Bezug genommen werde (act. G 2 S. 11), zumal die Frontseiten der
Umgrenzungspläne 2016 (act. G 8/6/3.6) und 2018 (act. G 8/6/4.11) im Wesentlichen
identisch sind. Hieran vermögen die Einwendungen der Beschwerdeführerin (act. G 5
S. 8 Mitte) nichts zu ändern.
Was die Verlegung der Kosten der Kontrolle von Anlagen der Wasserversorgung betrifft
(vgl. Art. 11, 27 und 30 Reglement 2018), hält die Vorinstanz zutreffend fest, dass eine
in der Vergangenheit praktizierte Kostenverlegung (Kostentragung durch die
Beschwerdegegnerin) für die künftige Kostenverlegung nicht relevant sein könne und
unerheblich bleibe, ob die Umsetzung von Massnahmen vom Inhaber einer
Gewässerfassung infolge Dringlichkeit vorläufig auf seine Kosten veranlasst werde, da
solche Kosten später dem Verursacher überbunden werden könnten (act. G 2 S. 10).
Art. 3a GSchG wurde nachträglich ins Gesetz aufgenommen, um angesichts der
knappen Mittel der öffentlichen Hand die Finanzierung von Infrastrukturanlagen der
Wassernutzung langfristig sicherstellen zu können (B. Wagner Pfeifer, a.a.O., N. 1 zu
Art. 3a GSchG). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (act. G 5 S. 11)
handelt es sich dabei aufgrund des klaren Wortlauts nicht um eine Kann-Bestimmung.
Die Kosten der Kontrolle der Infrastrukturanlagen fallen im Zusammenhang mit der
Wassernutzung an und unterliegen daher ebenfalls dem Verursacherprinzip. Die
Weiterführung bzw. Festschreibung einer früheren Praxis (Tragung der Kosten der
Kontrolle durch die Wasserversorgung) im Reglement 2018 (Art. 11, 27 und 30) stünde
mit Art. 3a GSchG nicht in Einklang. Keine Bedeutung kommt dabei dem von der
Beschwerdeführerin (act. G 5 S. 11) angeführten Umstand zu, dass die Kontrollen von
der öffentlichen Hand angeordnet werden. An der Kostentragung nach dem
Verursacherprinzip vermag auch die Tatsache nichts zu ändern, dass die
Wasserversorgung (Beschwerdegegnerin) für die Qualitätssicherung zuständig ist.
4.2.1.
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Gemäss dem am 18. März 2018 erlassenen Umgrenzungsplan soll ein 13 m breiter
Streifen nördlich der D._-Strasse im Bereich der Grundstücke Nrn. 0006-0009 nicht
mehr der Zone S2 (wie in der GWSZ gemäss Vorprüfung), sondern der Zone S3
zugewiesen werden. Gemäss AWE (act. G 8/10) ist damit die Mindestanforderung
gemäss Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 lit. a GSchV, wonach der Abstand von der Zone S1
zum äusseren Rand der Zone S2 in Zuströmrichtung mindestens 100 m betragen
müsse, für die Quelle 2 nicht mehr eingehalten. Mit Zuweisung des erwähnten Streifens
zur Zone S3 werde der Abstand von der Zone S1 zum äusseren Rand der Zone S2 zu
Unrecht auf rund 90 m reduziert (act. G 2 S. 11). Gemäss Vorprüfungsbericht vom 18.
Februar 2016 (act. G 8/6/4.9 Ziff. 5.1.4) wurde der Abstand Zone S1/Zone S2 in
Zuflussrichtung mit den gesetzlich minimal geforderten 100 m festgelegt. Wenn die
Beschwerdeführerin einwendet, dass die 100m-Distanz für die Quellen 1 und 3
eingehalten sei (act. G 5 S. 8 f.), so ändert dies nichts an der Nichteinhaltung dieser
Distanz für die Quelle 2. Der Umstand, dass letzteres nach Darlegungen der
Beschwerdeführerin nur in einem kleinen Bereich der Fall ist (act. G 5 S. 9), stellt keinen
Grund für die Nichtbeachtung der bundesrechtlichen Mindestanforderung gemäss
Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 lit. a GSchV dar. Der Umgrenzungsplan kann
dementsprechend in der geänderten Form nicht bestätigt werden.
Die in Art. 28 und Art. 31 des Reglements 2018 geregelte Sanierungspflicht für
Verkehrsanlagen bildete nicht Thema des vorinstanzlichen Entscheids. Die von der
Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Umgrenzung der Schutzzonen
angesprochene Sanierungspflicht der D._-Strasse (act. G 5 S. 9) kann daher auch
nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein; auf die entsprechenden
Ausführungen und Beweisanträge (act. G 5 S. 9 f.) ist nicht einzutreten.
4.2.2.
4.3.
Die Beschwerdeführerin beanstandet im Weiteren, dass das MSZR zu Unrecht wie ein
Gesetz gehandhabt werde (act. G 5 S. 3). Als Verwaltungsweisung richtet sich das
MSZR vorab an die Vollzugsorgane der Vorinstanz. Für diese ist sie verbindlich, wenn
sie nicht klarerweise verfassungs- oder gesetzeswidrig ist (vgl. BGer 2C_873/2014 vom
8. November 2015, E. 3.4.1). Für das Verwaltungsgericht ist sie hingegen nicht
bindend, wenn auch das Gericht sie bei ihrer Entscheidung berücksichtigt, sofern sie
eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren
gesetzlichen Bestimmungen zulässt (vgl. BGE 141 II 103 E. 3.5; 137 V 1 E. 5.2.3; BGer
4.3.1.
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2C_949/2014 vom 24. April 2015 E. 4.2; 2C_103/2009 vom 10. Juli 2009 E. 2.2, je mit
Hinweisen). Von einer rechtmässigen Verwaltungsverordnung weicht das Gericht daher
nicht ohne triftigen Grund ab. Auf diese Weise nimmt es das Anliegen der Verwaltung
auf, anhand interner Weisungen einen rechtsgleichen, einheitlichen und sachgemässen
Vollzug der massgebenden Rechtssätze zu gewährleisten (vgl. BGE 141 II 199 E. 5.5;
138 V 346 E. 6.2; 133 II 305 E. 8.1, je mit Hinweisen).
Im Vergleich zu Art. 12 Abs. 5 Satz 2 und Art. 18 Abs. 1 Satz 2 MSZR ("...Abwasser...")
sowie Art. 22 MSZR enthalten die Art. 12 Abs. 5 Satz 2 und Art. 18 Abs. 1 Satz 2
Reglement 2018 ("...Abwasser, Regenwasser und Ähnliches..." bzw. "...Anlagen und
Nutzungen...") sowie Art. 22 Reglement 2018 ("...Aufforstung...")
Tatbestandserweiterungen. Das AWE vermerkte diesbezüglich, dass mit Art. 12 Abs. 5
Satz 2 Reglement 2018 eingeführte Verbot der Versickerung jeglichen Abwassers (hier
insbesondere Meteorwasser) bei wenig frequentierten privaten Flächen gehe auch
unter Berücksichtigung von Anhang 4 Ziff. 221 Abs. 1 lit. c GschV zu weit und erweise
sich als unverhältnismässig. Weil im Weiteren die in der Zone S2 geltenden
Beschränkungen in Anhang 4 Ziff. 222 GSchV geregelt würden und in untergeordneten
Reglementen übergeordnetes Recht nicht wiederholt werden dürfe, sei auf den
Einschub in Art. 18 Reglement 2018 "Anlagen und Nutzungen" zu verzichten. Auch auf
den Einschub "Regenwasser und Ähnliches" sei ebenfalls zu verzichten, zumal der
Begriff des Abwassers in Art. 4 Abs. 1 lit. e GSchG definiert werde, wonach in diesem
Begriff das Regenwasser als "Niederschlagswasser" eingeschlossen sei. Die
Verwendung des Begriffs "Ähnliches" sei für die Rechtsanwendung wenig hilfreich und
daher zu streichen. Weil die Zone S1 vor dem Zutritt Unbefugter geschützt werden
müsse und die zusätzlich (zu Art. 22 MSZR) aufgeführte "Aufforstung" diese
Abgrenzungsfunktion nicht erfülle, sei diese (in Art. 22 Reglement 2018) zu streichen.
Zu beachten sei diesbezüglich auch, dass in der Zone S1 keine tiefwurzelnden Bäume
gepflanzt werden dürften (act. G 8/10).
Das AWE legte überzeugend dar, dass das Verbot der Versickerung von
unverschmutztem Abwasser bei wenig frequentierten Verkehrsanlagen sowie bei den
Anlagen gemäss Art. 18 Reglement 2018 eine unverhältnismässige Folge hätte (d.h. die
Notwendigkeit einer künstlichen Entwässerung für einen wenig befahrenden Flurweg).
Das Verbot wäre mithin weder geeignet noch erforderlich, die Wasserqualität bei den
Wasserfassungen im Gebiet "C._" sicherzustellen. Was den in diesem
Zusammenhang erfolgten Hinweis der Beschwerdeführerin auf einen mehrheitlich
4.3.2.
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defekten Ableitungskanal betrifft (act. G 5 S. 12 unten), ist auf Art. 26 und 30
Reglement 2018 zu verweisen, wonach mangelhafte Leitungen unverzüglich
abzudichten, zu ersetzen oder stillzulegen sind (vgl. auch Art. 51 GSchVG).
Art. 15 Abs. 2 Reglement 2018 ersetzt den Begriff "...ausserhalb geeigneter
Anlagen..." (Art. 15 Abs. 2 MSZR) durch den Begriff "...ausserhalb bewilligter
Anlagen". Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, dass sie in diesem Bereich (Art. 15
betrifft den Schutzbereich S3) gar keine bauliche Entwicklung wolle (act. G 5 S. 14),
ändert nichts daran, dass aufgrund von Art. 25 Abs. 1 und 1 RPG bezüglich der
Bewilligung von Bauvorhaben die Regelungskompetenz beim Kanton liegt. Zu Recht
wies die Vorinstanz darauf hin, dass die Gemeinden keine zusätzlichen
Bewilligungstatbestände schaffen könnten und die Befürchtung, dass mit Art. 15 Abs.
2 Reglement 2018 (Verbot des Ablagerns von Stoffen "...ausserhalb bewilligter
Anlagen...") neue Bewilligungstatbestände geschaffen würden, begründet sei (act. G 2
S. 14-16). Das Ziel der Beschwerdeführerin, bauliche Tätigkeiten im Gebiet S3 zu
unterbinden (act. G 5 S. 14) mag im Übrigen aus gewässerschutzrechtlichen
Überlegungen sinnvoll sein, lässt sich jedoch weder mit der in Art. 15 Abs. 2 Reglement
2018 verwendeten Formulierung noch mit derjenigen von Art. 15 Abs. 2 MSZR
erreichen.
Mit Bezug auf die erwähnten Bestimmungen des MSZR fehlt es somit an
Anhaltspunkten für eine nicht gegebene Rechtmässigkeit/Zweckmässigkeit. Der Antrag
der Beschwerdeführerin, es sei das MSZR durch das Bundesamt zu prüfen (act. G 5 S.
4), ist abzuweisen.
4.3.3.
bis
Im Rekursverfahren werden ausseramtliche Kosten gemäss Art. 98 Abs. 2 VRP
entschädigt, soweit sie aufgrund der Sach- oder Rechtslage notwendig und
angemessen erscheinen. Die ausseramtliche Entschädigung wird den am Verfahren
Beteiligten nach Obsiegen und Unterliegen auferlegt (Art. 98 VRP). Da der
angefochtene Entscheid im materiellen Ergebnis wie dargelegt zu bestätigen ist, hat die
Beschwerdegegnerin - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (act. G 5 S.
14 Ziff. 8.2) - im Rekursverfahren mit ihren Anträgen obsiegt. Wenn die
Beschwerdeführerin sinngemäss die Notwendigkeit des Beizugs eines Rechtsvertreters
für das Rekursverfahren (vgl. dazu A. Linder, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], a.a.O.,
N. 14 zu Art. 98 VRP) verneint, ist festzuhalten, dass es vorliegend an zureichenden
Gründen fehlt, diese Notwendigkeit in Frage zu stellen, zumal die Befassung mit Fragen
4.4.
bis
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5.