# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f4a2c066-c749-4b57-962e-519fcb5791a9
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Das Betreibungsamt Imboden stellte am 21. Dezember 2011 unter der Betreibungs-Nr. _ einen Zahlungsbefehl mit Y._ als Schuldner, X._ als Gläubiger und der A._AG als Gläubigervertreterin über eine Forderung von CHF 32'752.45 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Dezember 2011 aus. Als Grund der Forderung war auf dem Zahlungsbefehl angegeben:
„Lieferungen gemäss Brief vom 30.11.2011 (CHF 22'653.00) zuzüglich 5% ab 01.01.2003-30.11.2011 (CHF 10'099.45)“
Der Zahlungsbefehl wurde Y._ am 5. Januar 2012 zugestellt, worauf dieser am 10. Januar 2012 Rechtsvorschlag erhob.
B. Am 13. Januar 2012 stellte das Betreibungsamt Imboden unter der Betreibungs-Nr. _ einen Zahlungsbefehl mit X._ als Schuldner und Y._ als Gläubiger und Gläubigervertreter über eine Forderung von CHF 6'773.20 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Januar 2004 aus. Als Grund der Forderung war auf dem Zahlungsbefehl angegeben:
„gemäss Brief mit Zusammenstellung vom 12.12.2011 (CHF4'130.00) zuzüglich Zins seit 01.01.2004 (CHF 2'643.20)“
C. Am 19. Januar 2012 stellte X._ beim Vermittleramt des Bezirks Imboden ein Schlichtungsgesuch. Die Parteien konnten sich anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 15. Februar 2012 nicht einigen. Am 22. Februar 2012 stellte der Vermittler die Klagebewilligung aus, die folgenden Rechtsbegehren enthaltend:
„Klagende und widerbeklagte Partei
1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 32'752.45 nebst Zins zu 5% seit dem 1. Dezember 2011 zu bezahlen.
2. Der vom Beklagten in der Betreibungs-Nr. _ des Betreibungsamts Imboden am 10. Januar 2012 erhobene Rechtsvorschlag sei für die Forderung nebst Zins und Kosten zu beseitigen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beklagten.
Beklagte und widerklagende Partei
1. Der Kläger und Widerbeklagte sei zur Bezahlung von CHF 4'130.00 zuzüglich Zins zu 5% seit dem 1. Januar 2004 zu verpflichten.
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2. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% Mehrwertsteuer auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten des Widerbeklagten.“
D. Die Klage vom 23. Mai 2012 ging am 24. Mai 2012 beim Bezirksgericht Imboden ein. Das Rechtsbegehren wurde abgeändert und lautete neu wie folgt:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 8‘750.-- zzgl. Zins zu 5% seit 19. Januar 2012 zu bezahlen;
unter Kosten- und Entschädigungsfolge.“
Zur Begründung führte X._ insbesondere aus, er habe für Y._ verschiedene Leistungen in Höhe von insgesamt CHF 12'250.-- erbracht. Dazu gehöre auch die Leistung: "Verkauf Viehanhänger (Jahr 2003)" in Höhe von CHF 3'500.--. Demgegenüber mache Y._ Forderungen für den Kauf eines Rindes mit Kalb sowie eines weiteren Kalbs in Höhe von CHF 2'500.-- sowie eines Schlachtkalbs in Höhe von CHF 1'600.-- geltend, was einem Forderungsbetrag von total CHF 4'100.-- entspreche. Y._ sei wohlbekannt, dass der besagte Viehanhänger seinerzeit mit den vorgenannten Tieren eins-zu-eins verrechnet worden sei. Er erkenne somit eine Gegenforderung von CHF 3'500.--. Nachdem diese von den anfangs genannten CHF 12'250.-- in Abzug gebracht werde, betrage die vorliegend eingeklagte Forderung noch CHF 8'750.--. Die einzelnen Beträge für die von ihm gegenüber Y._ erbrachten Leistungen seien aus einer ihm von der Rechtsschutzversicherung von Y._ mit Schreiben vom 12. Dezember 2011 zugestellten "Zusammenstellung X._" ersichtlich (vgl. vorinstanzliche Akten, kläg. act. 1) und würden demzufolge von Y._ anerkannt. In der erwähnten Zusammenstellung seien weitere gegenseitige Forderungen aufgelistet, welche jedoch andere Vertragsverhältnisse betreffen würden und nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein könnten. Insbesondere die mit "An X._ verkaufte Tiere" bezeichneten Positionen aus den Jahren 2002 und 2003 würden Kaufgeschäfte von Tieren zwischen ihm und dem Vater von Y._, I._ sel. betreffen, in dessen Eigentum die Tiere damals gestanden hätten. Im bereits erwähnten Schreiben der Rechtsschutzversicherung von Y._ sei denn auch erwähnt worden, dass die in der Zusammenstellung behaupteten Forderungen teilweise nicht Y._, sondern dessen Vater als Partei betreffen würden, wie dies bei den Viehkäufen in Höhe von CHF 14'800.-- der Fall sei. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens seien jedoch ausschliesslich die gegenseitigen Forderungen zwischen ihm und Y._.
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E. Die Klageantwort und Widerklage datiert vom 4. Juli 2012. Die Rechtsbegehren lauteten wie folgt:
„1. a) Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.
b) Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% Mehrwertsteuer auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten des Widerbeklagten.
2. a) Der Kläger und Widerbeklagte sei zur Bezahlung von CHF 4‘130.- zuzüglich Zins zu 5% seit dem 1. Januar 2004 zu verpflichten.
b) Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% Mehrwertsteuer auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten des Widerbeklagten.“
Zur Begründung führte Y._ insbesondere aus, dass er den Bauernbetrieb der Betriebsgemeinschaft J._ ab dem 1. Januar 2005 auf seinen Namen – mit allen Aktiven und Passiven – übernommen und die Liegenschaften und Grundstücke im Sommer 2008 von seinem Vater eigentumsrechtlich übernommen und seinen Bruder B._ ausbezahlt habe. Somit sei er spätestens seit dem Sommer 2008 Alleininhaber und Alleinbetreiber des Betriebes J._ in O.1_. Vorher habe er den Betrieb zusammen mit seinem Bruder B._ und seinem Vater I._ betrieben. Letzterer sei am 13. März 2010 verstorben. Es treffe zu, dass X._ die in der Begründung der Klage erwähnten Leistungen in Höhe von insgesamt CHF 12'250.-- erbracht habe. Obwohl die Forderungen aus dem Jahr 2003 und somit vor der Übernahme des Bauernbetriebs aus der Betriebsgemeinschaft J._ durch ihn entstanden seien, werde ausdrücklich anerkannt, dass diese (wie alle übrigen Aktiven und Passiven) auf ihn persönlich übergegangen seien. X._ versuche darzulegen dass für die übrigen in der "Zusammenstellung X._" aufgelisteten Forderungen in Höhe von CHF 14'800.-- andere Vertragsverhältnisse gelten würden, weshalb diese nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein könnten. Dies betreffe insbesondere Forderungen aus dem Verkauf von Tieren aus den Jahren 2002 und 2003 durch seinen Vater an X._. Dass andere Vertragsverhältnisse vorliegen würden, werde bestritten. X._ verkenne, dass er den Landwirtschaftsbetrieb als Ganzes auf den 1. Januar 2005 (mit Aktiven und Passiven) von seinem Vater übernommen habe. Weiter lasse dieser ausser Betracht, dass die Erbengemeinschaft aufgelöst worden sei. X._ könne sich also nicht darauf berufen, er sei der Erbengemeinschaft des I._ sel. den Betrag von CHF 14'800.-- schuldig und ihm schulde er nichts. Auf das Schreiben der P._ Rechtsschutzversicherung vom 12. Dezember 2013 – dem die Zusammenstellung
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vom 5. Dezember 2011 beigelegen habe – habe X._ am 22. Dezember 2011 ausdrücklich anerkennen lassen, das Entgelt für sieben Kühe in Höhe von insgesamt CHF 14'800.-- schuldig zu sein (vgl. vorinstanzliche Akten, bekl. act. 5). Dies zu Recht, da die Kaufpreise nie bezahlt worden seien. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass X._ von ihm grundsätzlich einen Betrag von CHF 12'250.-- zu Gute habe. Von diesem Betrag anerkenne X._ eine Gegenforderung für den Viehanhänger in Höhe von CHF 3'500.--. Somit resultiere eine grundsätzliche Gesamtforderung von X._ in Höhe von CHF 8'750.--. Demgegenüber sei bewiesen (und von X._ anerkannt), dass dieser für sieben Kühe einen Betrag in Höhe von CHF 14'800.-- schuldig sei. Es sei hingegen entgegen den Ausführungen von X._ erstellt, dass dieser den Betrag in Höhe von CHF 14'800.-- sehr wohl ihm schuldig sei und dieser die Verrechnung erklärt habe, weshalb die Klage vollumfänglich abzuweisen sei. Er habe Widerklage erhoben im Umfang von CHF 4'130.--. Dieser Betrag stütze sich auf den von X._ geschuldeten Betrag für das bei seinem Vater gekaufte (hingegen von X._ anerkanntermassen nicht bezahlte) Vieh in Höhe von total CHF 14'800.--. Von diesem Betrag sei das grundsätzliche Guthaben von X._ in Höhe von CHF 8'750.-- in Abzug zu bringen, weshalb ein Guthaben zugunsten von ihm in Höhe von CHF 6'050.-- ausgewiesen sei. Hiervon sei wiederklageweise lediglich ein reduzierter Betrag geltend gemacht worden. Gestützt auf die vom Widerbeklagten anerkannte Schuld sowie der spätestens im Herbst 2011 erklärten Verrechnung dieses Guthabens mitsamt der ausgewiesenen Übernahme der Forderung des Widerklägers sei kein Grund erkennbar, die Widerklage nicht gutzuheissen.
F. Die Replik und Widerklageantwort vom 27. August 2012 enthält die folgenden Rechtsbegehren:
„I. Rechtsbegehren Hauptklage
1. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 8‘750.-- zzgl. Zins zu 5% seit 19. Januar 2012 zu bezahlen
2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _ sei aufzuheben und es sei im Umfang von CHF 8‘750.-- Rechtsöffnung zu erteilen.
3. Eventualiter sei der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger CHF 8‘923.-- zzgl. Zins zu 5% seit 19. Januar 2012 zu bezahlen
4. Eventualiter sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _ aufzuheben und es sei im Umfang von CHF 8‘923.--Rechtsöffnung zu erteilen.
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% MwSt. auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten des Beklagten.
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II. Rechtsbegehren Widerklage
5. Die Widerklage sei abzuweisen.
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% MwSt. auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten des Beklagten.“
Zur Begründung hielt X._ insbesondere fest, es sei unbestritten, dass er I._ sel. die in den vorinstanzlichen Akten, kläg. act. 1 & 2, genannten Kühe abgekauft habe. Auch möge es zutreffen, dass Y._ ab dem Jahr 2005 den elterlichen Betrieb in Fidaz mit allen Aktiven und Passiven übernommen habe. Dies beweise jedoch in keiner Weise, dass die Forderung bezüglich die abgekauften Kühe im Zeitpunkt der Betriebsübernahme überhaupt existiert habe und dass sie tatsächlich in den Aktiven der Erbschaft enthalten gewesen sei. Die Aktivlegitimation des Beklagten zur Geltendmachung der Forderung werde daher bestritten. Anlässlich eines Treffens zwischen I._ sel. und dessen Ehefrau G._ mit ihm in seinem Restaurant L._ gegen Ende Dezember 2005, habe ihm I._ sel. eine auf einem Notizzettel vorgenommene handschriftliche Abrechnung übergeben (vgl. vorinstanzliche Akten, kläg. act. 2). Es sei unbestritten, dass ihm I._ sel. die sieben handschriftlich auf dem Notizzettel vermerkten Kühe im Wert von CHF 13'700.-- verkauft habe. Bestritten werde jedoch die in der "Zusammenstellung X._" (vgl. vorinstanzliche Akten, kläg. act. 1) und auf dem Notizzettel (vgl. vorinstanzliche Akten, kläg. act. 2) aufgeführte und mit "Rest" bzw. "Restschuld von Tieren aus Vorjahren Nach Abzug der Transporte" bezeichnete Forderung in Höhe von CHF 1'000.--. Der auf der "Zusammenstellung X._" gennannte Betrag von CHF 13'800.-- sei überdies um CHF 100.-- zu hoch, weil für die Kuh M._ CHF 2'300.-- statt CHF 2'200.-- eingesetzt worden sei. Im Rahmen des besagten Treffens habe er I._ sel. auf verschiedene Gegenforderungen gegenüber diesem bzw. seinem Sohn Y._ aufmerksam gemacht und diese ebenfalls auf dem Notizzettel aufgeschrieben. Die Beträge auf dem Notizzettel würden jedoch nicht exakt den von ihm eingeklagten Beträgen entsprechen, weil er die genauen Beträge beim Treffen habe schätzen müssen, da er die Belege nicht zur Hand gehabt habe. Die von Y._ in der "Zusammenstellung X._" genannten Beträge würden jedoch als korrekt anerkannt. Ebenfalls auf dem besagten Notizzettel habe er seine Forderung für Transporte ("3x N._") in Höhe von CHF 13'500.-- vermerkt. Die Transporte seien im Auftrag der privaten Alpkorporation Alp N._ durchgeführt worden. Y._ sei seinerzeit Alpmeister gewesen und habe früher wie heute eine tragende Rolle auf der Alp inne. Die Durchführung dieser Transporte sei unbestritten da sie auch auf der "Zusammenstellung X._" von Y._
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aufgeführt worden seien. Allerdings sei er dafür – entgegen der Behauptung von Y._ – nie entschädigt worden. Bestritten werde ausserdem, dass er die von Y._ als Beweis vorgelegten Quittungen (vgl. vorinstanzliche Akten, bekl. act. 7-9) jemals eigenhändig unterzeichnet habe und dass es sich um seine echte Unterschrift handle. Es werde daher die Edition der Originale sowie ein graphologisches Gutachten beantragt, um die Echtheit seiner Unterschrift zu überprüfen. Die Gegenforderung von Y._ betreffend den Stier "D._" in Höhe von CHF 2'300.-- werde nicht anerkannt. Dieser sei nie ins Eigentum von Y._ übergangen, sondern sei ihm seinerzeit für Zuchtzwecke lediglich ausgeliehen worden.
G. Mit Duplik und Widerklagereplik vom 18. Oktober 2012 hielt Y._ an den in der Klageantwort und Widerklage vom 4. Juli 2012 gestellten Rechtsbegehren unverändert fest. Begründend wurde insbesondere ausgeführt, X._ behaupte in seiner Replik und Widerklageantwort, die Existenz der Forderung für die Viehkäufe im Zeitpunkt der Betriebsübernahme sei ebenso nicht bewiesen, wie, dass die Forderung in den Aktiven der Erbschaft enthalten sei. Zu Recht nicht bestritten werde, dass Y._ den väterlichen Betrieb ab dem Januar 2005 übernommen habe. Dass nun die Existenz dieser Schuld bei der Betriebsübernahme nicht bestanden habe und in den Aktiven der Erbschaft nicht enthalten gewesen sei, erstaune angesichts der Formulierung des Treuhänders C._ in seinem Schreiben vom 22. Dezember 2011 (vgl. vorinstanzliche Akten, bekl. act. 5) doch über alle Massen. Dort sei wörtlich festgehalten:
"Herr X._ bestreitet nicht, dass er an Herrn K._ sel. bezw. an die Erbengemeinschaft K._ die auf ihrer Liste aufgeführten 7 Kühe schuldet."
Somit sei Ende Dezember 2011 namens des Klägers ausdrücklich anerkannt worden, dass dieser Betrag gegenüber der Erbengemeinschaft geschuldet sei. Bewiesen sei weiter, dass er den Betrieb und somit auch diese Forderung übernommen habe. Die Quittungen der Transporte für die Alp N._ habe X._ eigenhändig quittiert. Der Kläger habe den Stier "D._" von Herrn D._ gekauft und bar bezahlt. In der Folge sei dieser von ihm an X._ zum aufgelisteten Preis verkauft worden.
H. Mit Widerklageduplik vom 9. November 2012 hielt X._ an den in der Replik und Widerklageantwort gestellten Rechtsbegehren unverändert fest.
I. Am 21. November 2012 erliess der Präsident des Bezirksgerichts Imboden eine Beweisverfügung in welcher unter anderem die Einholung eines Gutachtens
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zur Frage, ob die auf den Quittungen der vom Kläger durchgeführten Transporte für die Alp N._ (vgl. vorinstanzliche Akten, bekl. act. 18-20) vorhandenen Unterschriften tatsächlich vom Kläger stammen, vom Ausgang der Instruktionsverhandlung abhängig gemacht wurde.
J. Die Instruktionsverhandlung wurde am 6. März 2013 in Domat/Ems durchgeführt und verlief ergebnislos. Aufgrund dessen erliess der Präsident des Bezirksgerichts Imboden am 6. Mai 2013 eine zweite Beweisverfügung (Beweisverfügung II) mit welcher die von X._ beantragte Expertise – betreffend Echtheit, der auf den in Erwägung I genannten Aktenstücken vorhandenen Unterschriften – in Auftrag gegeben wurde. Als sachverständige Person wurde O._ vom Forensischen Institut Zürich vorgeschlagen. Gleichzeitig wurde den Parteien gemäss Art. 183 Abs.1 ZPO Frist bis zum 27. Mai 2013 angesetzt, um zur Person der vorgeschlagenen Gutachterin Stellung zu nehmen und allfällige Ergänzungsfragen einzureichen. Gemäss Offerte würden die mutmasslichen Kosten des Gutachtens CHF 6'000.-- betragen.
K. Mit Schreiben vom 27. Mai 2013 reichte der Rechtsvertreter von X._ seine Stellungnahme zur Beweisverfügung II ein. Darin führte er insbesondere aus, gegen die vorgeschlagene Gutachterin bestünden grundsätzlich keine Einwände. Allerdings würde die Höhe des oberen Kostenrahmens von CHF 6'000.-- als unüblich hoch erachtet. Des Weiteren wurde beantragt, vor Auftragsvergabe für das Schriftgutachten folgenden Beweis durch Parteibefragung abzunehmen:
"Dem Beklagte sei die Frage zu stellen, ob die auf den Quittungen (bekl.act. 7-9 bzw. 18-20) genannten Beträge jemals in bar ausbezahlt wurden"
L. Mit prozessleitender Verfügung des Bezirksgerichts Imboden vom 31. Mai 2013 erkannte der Präsident des Bezirksgerichts Imboden unter anderem, dass O._ als Expertin eingesetzt werde, um dem Gericht eine Expertise betreffend Echtheit der Unterschrift des Klägers auf den in Ziffer 2 des Dispositivs aufgeführten Quittungen zu erstatten. Ausserdem wurden der mit Stellungnahme des Rechtsvertreters von X._ vom 27. Mai 2013 gestellte Antrag auf Parteibefragung, ebenso wie die von ihm gestellten Zusatzfragen zum Gutachten, abgelehnt (vgl. vorinstanzliche Akten, act. I.11).
M. Die Hauptverhandlung fand am 22. Oktober 2013, um 9:00 Uhr, in Domat/Ems statt. Mit Entscheid vom gleichen Tag, mitgeteilt am 6. Dezember 2013, erkannte das Bezirksgericht Imboden wie folgt:
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„1.Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Widerklage wird gutgeheissen und der Kläger und Widerbeklagte verpflichtet, dem Beklagten und Widerkläger den Betrag von CHF 4‘130.00 zuzüglich Zins zu 5% seit 13. Januar 2012 zu bezahlen.
3. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 12‘180.00 (Verfahrenskosten für beide Verfahren CHF 9‘000.00, Kosten Expertise CHF 3‘180.00) gehen zu Lasten des Klägers und Widerbeklagten und werden mit dem von den Parteien geleisteten Kostenvorschüssen in diesem Umfang verrechnet.
Der Kläger und Widerbeklagte wird verpflichtet, den Beklagten und Widerkläger ausseramtlich mit CHF 12‘672.10 (inkl. Mehrwertsteuer) zu entschädigen sowie den vom (recte: von) ihm anteilsmässig verrechneten Gerichtskostenvorschuss im Betrag von CHF 1‘680.00 zu ersetzen.

## Considerations