# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3aa5f647-ec46-4da4-9d9a-ce549f80f708
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Ehescheidung
Berufung gegen ein Urteil der Einzelrichterin im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 29. September 2010 (FE090102)
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Rechtsbegehren:
Schlussbegehren der Gesuchstellerin (sinngemäss):
1. Der Sohn C._, geb. tt.mm.2005, sei unter die elterliche  der Gesuchstellerin zu stellen.
2.1. Dem Gesuchsteller sei ein angemessenes Besuchsrecht im Rahmen des mit Verfügung vom 20. Februar 2009 von der  am hiesigen Gericht festgelegten Besuchsrechts einzuräumen. Zusätzlich sei festzuhalten, dass der Gesuchsteller sein Ferienbesuchsrecht jeweils drei Monate im Voraus  habe.
2.2. Es sei die Anordnung einer Besuchsbeistandschaft zu prüfen. 3. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin an die
Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Sohnes C._ monatlich im Voraus angemessene, indexierte Unterhaltsbeiträge, zuzüglich allfälliger gesetzlich oder vertraglich geregelter , zu bezahlen.
4. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin  monatlich im Voraus angemessene, indexierte  zu bezahlen.
5. Es sei die gesetzliche hälftige Teilung der während der Ehe  Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge im Sinne von Art. 122 ZGB vorzunehmen.
6. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Ge-
suchsteIlers.
Schlussanträge des Gesuchstellers:
1. Es sei die am tt. Mai 2005 vor Zivilstandsamt ... geschlossene Ehe der Parteien gemäss Art. 112 ZGB zu scheiden;
2. a) Der gemeinsame Sohn C._, geboren tt.mm.2005, sei unter die Obhut des Vaters zu stellen;
b) C._ sei unter die gemeinsame elterliche Sorge der Eltern zu stellen;
c) Eventualiter sei C._ unter die alleinige elterliche Sorge des Vaters zu stellen;
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3. Der Gesuchstellerin sei ein angemessenes Besuchs- und  einzuräumen;
4. a) Die Gesuchstellerin sei zu verpflichten, dem Gesuchsteller an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung des Sohnes C._ monatlich im Voraus angemessene, indexierte Unterhaltsbeiträge, zuzüglich allfällige gesetzliche oder vertragliche Kinder- oder Ausbildungszulagen, zu bezahlen;
b) Dieser Unterhaltsbeitrag sei ab dem 12. und 16. Geburtstag des Sohnes C._ angemessen zu erhöhen;
c) Die Unterhaltsbeitragsdauer der Gesuchstellerin sei bis zum  Abschluss einer Erstausbildung des Sohnes C._ festzulegen;
d) Die Unterhaltszahlungen seien, solange C._ im Haushalt des Gesuchstellers wohnt, und er nicht selber in eigenem Namen die Zahlung von Unterhaltsbeiträgen geltend macht, direkt an den Gesuchsteller zu bezahlen;
5. Es sei das während der Ehedauer erwirtschaftete Vorsorgeguthaben beider Parteien gemäss Freizügigkeitsgesetz zu teilen;
6. Die güterrechtliche Auseinandersetzung sei mit Wirkung der  per 23. September 2008 vorzunehmen; Unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten der Gesuchstellerin.
Urteil der Einzelrichterin des Bezirkes Bülach vom 29. September 2010 (Urk. 100):
1. Die Ehe der Parteien wird geschieden. 2. Der Sohn C._, geboren tt.mm.2005, wird unter die elterliche
Sorge der Gesuchstellerin gestellt. 3. a) Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt, den Sohn C._
[wie folgt auf Besuch zu nehmen:] - ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis 31. August 2011 am
ersten Wochenende eines Monats von Donnerstag, 18.00 Uhr, bis Montag, 18.00 Uhr
- ab 1. September 2011 am ersten und dritten Wochenende  Monats von Freitagabend bis Sonntagabend
- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils während vier Wochen pro Jahr während der Schulferien, wobei der Gesuchstellerin das Ferienbesuchsrecht mindestens drei Monate im Voraus bekannt gegeben werden muss
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- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils in Jahren mit geraden Endzahlen an Ostern (von Gründonnerstagabend bis ) und Weihnachten (vom 24. Dezember, abends, bis 26. Dezember, abends), in Jahren mit ungeraden  an Silvester/Neujahr (vom 31. Dezember, abends, bis 2. Januar, abends) sowie Pfingsten (von Freitagabend bis Pfingstmontagabend).
b) Die Gesuchstellerin wird für die Dauer ihrer /Arbeitsunfähigkeit verpflichtet, C._ für die Ausübung des Besuchsrechts nach D._ an den Bahnhof zu bringen und ihn dort wieder abzuholen, solange die Übergabezeiten gemäss lit. a) erstem Gedankenstrich bzw. gemäss Festlegung durch den /die Beiständin eingehalten werden.
4. Für den Sohn C._ , geboren tt.mm.2005, wird eine  im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB errichtet und die  des Kantons E._ wird ersucht, einen - ... sprechenden [Sprache des Landes F._] - Beistand/-eine - ... sprechende [Sprache des Landes F._] - Beiständin zu .
5. Der Beistand/Die Beiständin wird mit folgenden Aufgaben betraut: - die Modalitäten, welche erforderlich sind für eine kindsgerechte
Durchführung des Besuchsrechts (wie z.B. Festlegung von Übergabeort/-zeit, von Ferienwochen etc.) für die Eltern  festzulegen,
- das Nachholen von Besuchstagen bei Verhinderung etc. für die Eltern verbindlich festzulegen,
- den Eltern mit Bezug auf das Besuchsrecht sowie allfälliger späterer Elterngespräche beratend beizustehen,
- die Eltern in ihren gemeinsamen Bemühungen so zu , dass sie später eine selbständige Besuchsrechtsregelung treffen können,
- die Eltern bei der Wahl einer geeigneten Schule für C._ zu unterstützen und zu beraten.
6. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für den Sohn C._ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 2'000.– zuzüglich allfälliger vertraglich vereinbarter oder gesetzlicher Kinderzulagen zu bezahlen,  im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats an die , bis zum Abschluss einer ordentlichen Erstausbildung des Kindes, auch über die Mündigkeit hinaus, zahlbar an die , solange das Kind in deren Haushalt lebt, keine selbständigen Ansprüche gestützt auf Art. 277 Abs. 2 ZGB gegen den Gesuchsteller stellt und keine andere Zahlstelle bezeichnet.
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Zudem wird der Gesuchsteller verpflichtet, die Hälfte der Kosten einer zweisprachigen (.../...) Privatschule gegen Vorweisung der entsprechenden Zahlungsbelege zu bezahlen, soweit sie die  der N._ [Schule] in G._ nicht übersteigen.
7. a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Gesuchstellerin persönlich folgende Unterhaltsbeiträge zu , zahlbar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, bis längstens 31. August 2021:
- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zur Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit durch die Gesuchstellerin, sofern die  dannzumal höchstens netto Fr. 3'466.– pro Monat (inklusive 13. Monatslohn, exklusive Kinderzulagen und  Bonus) verdient, Fr. 2'000.–
- ab der Aufnahme einer Arbeitstätigkeit durch die , für welche sie höchstens netto Fr. 3'466.– pro Monat ( 13. Monatslohn, exklusive Kinderzulagen und allfälliger Bonus) verdient, Fr. 3'200.–.
b) Erzielt die Gesuchstellerin ein durchschnittliches Nettoeinkommen von mehr als Fr. 3'500.–, reduziert sich ihr persönlicher  um die Hälfte des Fr. 3'500.– (inklusive 13. , exklusive Kinderzulagen und allfälliger Bonus)  Mehreinkommens.
c) Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller jegliche Einkommensänderung unverzüglich anzuzeigen. Zudem wird die Gesuchstellerin verpflichtet, dem Gesuchsteller jeweils nach  unverzüglich die Kopie ihres Lohnausweises zuzustellen. Ihr persönlicher Unterhaltsbeitrag richtet sich für den Folgemonat nach dem dem Gesuchsteller angezeigten Einkommen.
8. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffern 6 und 7 sind ; sie basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende August 2010 bei 103.4 Punkten (Dezember 2005 = 100 Punkte). Sie sind jeweils jährlich auf den 1. Januar dem Indexstand vom vorangegangenen 30. November proportional anzupassen; erstmals per 1. Januar 2012. Eine Erhöhung der Unterhaltsbeiträge unterbleibt in dem Masse, als die unterhaltspflichtige Partei nachweist, dass sich ihr Einkommen nicht entsprechend der Teuerung erhöht hat.  berechnen sich die Unterhaltsbeiträge wie folgt:
ursprünglicher Unterhaltsbeitrag x neuer Indexstand ursprünglicher Indexstand
9. Die Vereinbarung der Parteien betreffend güterrechtliche  wird genehmigt.
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Die Vereinbarung lautet wie folgt:
5. Güterrecht (Art. 120, 181 ff. ZGB):
5.1. Der Gesuchsteller verpflichtet sich, der Gesuchstellerin unter güterrechtlichen Titeln als Ausgleichszahlung Fr. 10'700.– zu bezahlen, zahlbar bis 31.  2010.
5.2. Folgendes heute auf den Namen beider Gesuchsteller (Miteigentum je zur ) im Grundbuch eingetragene Grundstück geht mit sämtlicher  ins AIleineigentum des Gesuchstellers über:
- Stockwerkeigentum, ...strasse ..., G._, Grundbuchblatt ..., - Garagenparkplatz, ...strasse ..., G._, Grundbuchblatt ....
Beschrieb der Grundstücke, der gemeinschaftlichen Liegenschaft und des  sowie Anmerkungen, Vormerkungen und  laut Grundbuch. Die Parteien kennen den genauen Wortlaut der Einträge, auf eine Wiedergabe wird deshalb verzichtet.
5.3. Der Besitzesantritt durch den Gesuchsteller mit Übergang von Rechten und Pflichten, Nutzen und Gefahr erfolgt per Rechtskraft des Scheidungsurteils.
5.4. Der Gesuchsteller übernimmt per Antrittstag die nachstehend aufgeführten Grundpfandschulden zur alleinigen Verzinsung und Bezahlung, zu den ihm  Zins- und Zahlungsbestimmungen, mit Zinspflicht gegenüber der  soweit ausstehend, unter gänzlicher Entlastung der Gesuchstellerin als ausscheidende Miteigentümerin von jeder Schuldpflicht:
Fr. 760'000.– Namenschuldbrief, datiert 12.08.2005, an 1. PfandsteIle,  9 %, Beleg ....
5.5. Gläubigerin der Hypothekarschuld ist die H._, Filiale G._, ... []. Gegenüber dem Nominalbetrag beläuft sich die tatsächliche Kapitalschuld noch auf insgesamt Fr. 739'000.–.
5.6. Der Gesuchsteller verpflichtet sich, für die Entlassung der Gesuchstellerin aus der Schuldpflicht besorgt zu sein.
5.7. Jede Gewährleistung für Sach- und Rechtsmängel wird seitens der  wegbedungen.
5.8. Über die mit dem Objekt verbundenen Abgaben, Steuern,  sowie Hypothekarschuldzinsen, etc. rechnen die Parteien  (Wert Antrittstag) ab.
5.9. Eine Schaden- und Haftpflichtversicherung des Vertragsobjektes erfolgt im Rahmen einer allenfalls durch die Verwaltung abgeschlossenen Versicherung für die gemeinschaftliche Liegenschaft.
Eine besondere Versicherung für das Vertragsobjekt, die aufgrund von Artikel 54 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) auf den Gesuchsteller übergehen würde, besteht nicht.
Die obligatorische Versicherung bei der Gebäudeversicherung des Kantons  für Feuer- und Elementarschäden für die gemeinschaftliche Liegenschaft geht von Gesetzes wegen auf den Gesuchsteller über.
5.10. Die Gesuchsteller erklären sich damit einverstanden, dass anlässlich der  die Besteuerung des Grundstückgewinns nach § 216 Abs. 3 Iit. b StG aufgeschoben wird. Der übernehmende Gesuchsteller nimmt Kenntnis davon, dass im Falle der Weiterveräusserung des Grundstückes der  bei der letzten Veräusserung massgebend ist, für die kein Steueraufschub gewährt worden ist.
5.11. Sämtliche Kosten des Grundbuchamtes G._ für die Eigentumsübertragung übernimmt der Gesuchsteller zur alleinigen Bezahlung. Die Parteien wissen, dass sie hiefür solidarisch haften.
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5.12. Die Gesuchsteller beantragen dem Gericht, das Grundbuchamt G._  auf Art. 18 der eidgenössischen Grundbuchverordnung im  anzuweisen, auf Grund des rechtskräftigen Scheidungsurteils den  bezüglich des in Ziffer 2.2. dieser Konvention genannten Grundstückes als Alleineigentümer im Grundbuch einzutragen und die Gesuchstellerin als Miteigentümerin zur Hälfte zu streichen.
5.13. Im Übrigen behalten die Parteien vom ehelichen Vermögen zu Eigentum, was sie davon zur Zeit besitzen respektive was auf ihren Namen lautet.
10. a) Das Verhältnis der Austrittsleistung der beruflichen Vorsorge wird wie folgt aufgeteilt:
Gesuchstellerin: 1/2 Gesuchsteller: 1/2 b) Nach Eintritt der Rechtskraft von Urteilsdispositiv Ziffer 9.a)
[recte: 10.a)] werden die Akten zur Durchführung der Teilung der Austrittsleistung an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit separater Verfügung überwiesen.
11. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: Fr. 7'200.– ; die weiteren Auslagen betragen: Fr. 3'400.– Gutachten Fr. 1'155.– Übersetzungen Fr. 11'755.– Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 12. Die Kosten werden der Gesuchstellerin zu zwei Fünfteln und dem
Gesuchsteller zu drei Fünfteln auferlegt. 13. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine re-
duzierte Prozessentschädigung von Fr. 3'000.– (inkl. MwSt) zu bezahlen.
14. [Mitteilungssatz] 15. [Rechtsmittelbelehrung]
Berufungsanträge:
Des Gesuchstellers, Appellanten und Anschlussappellaten:
In der Berufungsbegründung (Urk. 105 S. 2):
"1. Ziffn. 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 12. und 13. Urteil und Verfügungen der Einzelrichterin o.V. des Bezirkes Bülach vom 29. September 2010 seien aufzuheben;
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2. In Abänderung von Urteil und Verfügungen der Einzelrichterin o.V. des Bezirkes Bülach vom 29. September 2010 sei/seien:
a) das gemeinsame Sorgerecht über C._, geboren tt.mm.2005, beiden Elternteilen zu belassen, eventuell allein dem Appellanten zu übertragen;
b) die Obhut über C._, geboren tt.mm.2005, dem  zu übertragen;
c) der Appellatin ein gerichtsübliches Besuchs- und Ferienrecht zu gewähren;
d) von einer Beistandschaft abzusehen; e) die Appellatin zur Zahlung angemessener, an den Landesindex
der Konsumentenpreise indexierter Unterhaltsbeiträge an den Sohn C._, geb. tt.mm.2005 zu verpflichten;
f) der Appellant von persönlichen, an die Appellatin zu zahlenden Unterhaltsbeiträgen zu befreien;
g) die Kosten des Verfahrens vor Einzelrichterin o.V. des Bezirkes Bülach je zur Hälfte den Parteien aufzuerlegen;
h) der Appellant von der Zahlung einer Prozessentschädigung an die Appellatin zu befreien;
3. Eventualiter seien Urteil und Verfügungen der Einzelrichterin o.V. des Bezirkes Bülach vom 29. September 2010 wie folgt :
a) der Appellant sei zur Zahlung von Unterhaltsbeiträgen an den Sohn C._ von monatlich maximal CHF 1'500.– zu  (Dispositiv Ziff. 6.);
b) der Appellant sei von persönlichen Unterhaltsbeiträgen an die Appellatin zu befreien (Dispositiv Ziff. 7.);
c) die Kosten des Verfahrens vor Einzelrichterin o.V. des Bezirkes Bülach seien den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen ( Ziff. 12.);
d) der Appellant sei von der Zahlung einer Prozessentschädigung an die Appellatin zu befreien;
unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich  zu Lasten der Appellatin."
Zur Anschlussberufung (Urk. 140 S. 2; sinngemäss):
Die Anschlussberufung sei abzuweisen.
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Der Gesuchstellerin, Appellatin und Anschlussappellantin (Urk. 129 S. 2f.):
"1. Die Berufung sei vollumfanglich abzuweisen, 2. Es seien Ziffern 7.a) und b) des Scheidungsurteils vom 29. Sep-
tember 2010 im Rahmen der Anschlussberufung aufzuheben und wie folgt zu ändern:
7.a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für sie persönlich folgende Unterhaltsbeiträge zu bezahlen, zahlbar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, bis längstens 31. August 2021:
- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zur  einer Arbeitstätigkeit durch die Gesuchstellerin, sofern die Gesuchstellerin dannzumal CHF 3'732.– netto pro Monat (inklusive 13. Monatslohn, exklusive  und allfälliger Bonus) verdient, CHF 3'345.– sofern der Kinderunterhaltsbeitrag CHF 2'000.– beträgt, CHF 3'845.– sofern der Kinderunterhaltsbeitrag CHF 1'500.– beträgt;
- ab Aufnahme einer Arbeitstätigkeit durch die , für welche sie höchstens netto CHF 3'732.– pro  (inklusive 13. Monatslohn, exklusive Kinderzulagen und allfälliger Bonus) verdient, CHF 5'268.– sofern der Kinderunterhaltsbeitrag CHF 2'000.– beträgt, CHF 5'745.– sofern der Kinderunterhaltsbeitrag CHF 1'500.– beträgt.
7.b) Erzielt die Gesuchstellerin ein durchschnittliches  von mehr als CHF 3'732.– netto pro Monat ( 13. Monatslohn, exklusive Kinderzulagen und allfälliger Bonus), reduziert sich ihr persönlicher Unterhaltsbeitrag um die Hälfte des diesen Betrag übersteigenden .
Sodann sei Ziffer 7 im Rahmen der Anschlussberufung um  Absatz zu ergänzen:
7.d) Wird die Appellatin von der Arbeitslosenversicherung , wird der Appellat verpflichtet, für sie persönlich Unterhaltsbeiträge in Höhe von CHF 9'000.– pro Monat zu bezahlen sofern der Kinderunterhaltsbeitrag CHF 2'000.– beträgt, CHF 9'500.– sofern der Kinderunterhaltsbeitrag CHF 1'500.– beträgt, zahlbar im Voraus auf den Ersten  jeden Monats, bis die Appellatin wieder eine  findet, längstens bis 31. August 2021.
unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich , zu Lasten des Appellanten."
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## Considerations

Erwägungen:
I.
1. Die Parteien heirateten am tt. Mai 2005. Am tt.mm.2005 wurde der ge-
meinsame Sohn C._ geboren. Mit Urteil der Vorinstanz vom 29. September
2010 wurde die Ehe der Parteien geschieden. Die Nebenfolgen wurden geregelt
(vgl. hierzu das vorab angeführte Dispositiv des angefochtenen Urteils). Für den
Verlauf des erstinstanzlichen Verfahrens kann auf die Ausführungen im angefoch-
tenen Entscheid verwiesen werden (§ 161 GVG/ZH; Urk. 100 S. 4). Für den Ver-
lauf des Berufungsverfahrens ist vorerst auf die Ausführungen der Kammer im
Beschluss vom 12. April 2011 zu verweisen (Urk. 128 S. 2ff.). Mit dem erwähnten
Beschluss wurde der Antrag des Gesuchstellers, Appellanten und Anschlussap-
pellaten (fortan Gesuchsteller) um sofortige, vorsorgliche Zuteilung der Obhut
über C._ abgewiesen (Urk. 128, insb. Dispositiv-Ziffer 1). Die Berufungsant-
wort datiert vom 9. Mai 2011. Gleichzeitig erhob die Gesuchstellerin, Appellatin
und Anschlussappellantin (fortan Gesuchstellerin) eine Anschlussberufung. Mit
Schreiben vom 28. Juni 2011 teilte Rechtsanwalt lic. iur. Z._ mit, dass er mit
sofortiger Wirkung nicht mehr die Interessen des Gesuchstellers vertrete (Urk.
136). Neu wurde Rechtsanwalt lic. iur. X._ mandatiert (Urk. 137; Urk. 138).
Die Anschlussberufungsantwort datiert vom 22. August 2011 (Urk. 140). Mit Be-
schluss der Kammer vom 2. September 2011 wurde davon Vormerk genommen,
dass das Urteil der Vorinstanz in den Dispositiv-Ziffern 1 (Scheidung), 9 (güter-
rechtliche Auseinandersetzung) und 12 [recte: 11] (Gerichtskosten) am 22. Au-
gust 2011 in Rechtskraft erwachsen ist (Urk. 143). Mit Eingabe vom 21. Novem-
ber 2011 reichte der Rechtsvertreter des Gesuchstellers eine von den Parteien
am 17. bzw. 20. November 2011 unterzeichnete Vereinbarung über sämtliche
noch strittigen Nebenfolgen ein (Urk. 155; Urk. 156). Die Parteien haben auf die
weiteren Parteivorträge und auf die Anwesenheit an der Urteilsberatung und -
eröffnung verzichtet (Urk. 156 J. Ziffer 1).
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2. Auf das vorliegende Berufungsverfahren finden weiterhin die Zivilpro-
zessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz des Kantons Zürich sowie die
Verfahrensbestimmungen von Art. 135 bis 149 aZGB Anwendung (Art. 404 Abs. 1
ZPO).
II.
1. Im Berufungsverfahren umstritten waren noch die Zuteilung der elterlichen
Sorge für den gemeinsamen Sohn C._ , das Besuchsrecht, die Frage der Er-
richtung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB, die Höhe der Kinderun-
terhaltsbeiträge, die Höhe sowie die Dauer allfälliger vom Gesuchsteller an die
Gesuchstellerin zu leistender nachehelicher Unterhaltszahlungen sowie die Rege-
lung der Kosten- und Entschädigungsfolgen für das erstinstanzliche Verfahren.
Die über diese Nebenfolge sowie und über den Ausgleich der gegenseitigen An-
sprüche aus der beruflichen Vorsorge (aussergerichtlich) geschlossene Vereinba-
rung lautet wie folgt (Urk. 156):
"[Präambel:]
A. Kinderbelange: 1. Die Eltern beantragen, es sei der gemeinsame Sohn der Parteien
C._, geb. tt.mm.2005, unter die elterliche Sorge der Mutter zu stellen.
2. Die Mutter erklärt sich bereit, die aus der elterlichen Sorge  Befugnisse wenn immer möglich im Einvernehmen mit dem Vater auszuüben.
Die Mutter erklärt sich insbesondere bereit, den Vater über  Ereignisse im Leben von C._ zu benachrichtigen und ihn vor Entscheidungen, die für die Entwicklung von C._ wichtig sind, anzuhören.
Die Eltern haben Kenntnis vom Recht des Vaters, sich bei den Lehrkräften und weiteren, mit der Ausbildung befassten Personen sowie bei Ärzten und Therapeuten und weiteren, mit der Pflege und Betreuung von C._ befassten Personen zu erkundigen.
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3.1. Die Eltern einigen sich im direkten Gespräch über die Gestaltung des gegenseitigen Anspruches des Kindes und des Vaters auf angemessenen persönlichen Verkehr.
3.2. Falls eine Einigung nicht zustande kommt, gilt die folgende :
Dem Vater einerseits und C._ andererseits steht das Recht auf persönlichen Verkehr jedes zweite Wochenende von  18.00 Uhr bis Sonntagabend 18.00 Uhr sowie in Jahren mit gerader Jahreszahl über Ostern (Karfreitagmorgen bis ) und an Weihnachten (24.-26. Dezember), in  mit ungerader Jahreszahl über Pfingsten (Pfingstsamstag bis Pfingstmontagabend) und zum Jahreswechsel (/Neujahr) [zu].
Weiter steht dem Vater einerseits und C._ anderseits das Recht auf persönlichen Verkehr während drei Wochen während den Schulferien im Jahr zu.
Der Vater teilt der Mutter mindestens 3 Monate im Voraus  mit, wann er sein Ferienbesuchsrecht ausüben wird.
3.3. Die mit der Ausübung des persönlichen Verkehrs verbundenen Kosten übernimmt der Vater.
3.4. Die Parteien beantragen die Errichtung einer Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB mit folgenden Aufgaben:
• Regelung der Modalitäten, welche erforderlich sind für eine kindsgerechte Durchführung des Besuchsrechts (wie z.B.  von Übergabeort/-zeit, von Ferienwochen etc.);
• Nachholen von Besuchstagen bei Verhinderung etc. für die  verbindlich festzulegen;
• Eltern mit Bezug auf das Besuchsrecht sowie allfälliger  Elterngespräche beratend beizustehen;
• Eltern in ihren gemeinsamen Bemühungen so zu unterstützen, dass sie später eine selbständige Besuchsrechtsregelung  können;
• Eltern bei der Wahl einer geeigneten Schule für C._ zu unterstützen und zu beraten.
4.1. Der Vater verpflichtet sich, der Mutter an die Kosten des  und der Erziehung von C._ einen monatlichen  von CHF 1'500.00 ab Rechtskraft des  zum Unterhalt bis 31. Mai 2021 und hernach von CHF 2'000.00, zuzüglich vertraglich geregelter oder gesetzlicher , zu bezahlen, zahlbar im Voraus auf den ersten eines jeden Monats.
4.2. Der vorstehende Unterhaltsbeitrag für C._ beruht auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Sta-
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tistik, Stand Ende September 2011 von 99.7 Punkten (Basis  2010 = 100 Punkte). Er wird jeweils auf den 1. Januar  jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2013 nach  des Indexstandes per November des vorangegangenen Jahres nach folgender Formel angepasst:
neuer Betrag = ursprünglicher Betrag X neuer Index
alter Index
4.3. Der Unterhaltsbeitrag ist zahlbar über die Mündigkeit von C._ hinaus bis zum Abschluss einer angemessenen  im Sinne von Art. 277 Abs. 2 ZGB. Solange C._ nach seiner Mündigkeit bei der Mutter wohnt und keine direkten  an den Vater geltend macht, erfolgt die Zahlung des  an die Mutter.
4.4. An ausserordentlichen Auslagen von C._ (namentlich für medizinisch notwendige Zahnkorrekturen oder sonstige  notwendige ausserordentliche Behandlungen; weitere  wie z.B. schulische Fördermassnahmen etc. nach  Absprache) beteiligt sich der Vater zur Hälfte nach Vorlage der entsprechenden Rechnungen, soweit nicht Dritte,  Versicherungen, für diese Kosten aufkommen.
B. Nachehelicher Unterhalt: 1. Der Ehemann verpflichtet sich, der Ehefrau gestützt auf Art. 125
ZGB einen nachehelichen Unterhalt von • CHF 2'000.00 ab Rechtskraft des Scheidungsurteils zum Un-
terhalt bis 31. März 2012, und hernach • CHF 500.00 bis 31. Mai 2021,
zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus auf den ersten eines jeden Monats. Danach endet die nacheheliche .
2. Erzielt die Ehefrau durch regelmässige Erwerbstätigkeit ein  Nettoeinkommen (inkl. Gratifikation und/oder 13.  sowie inkl. Vermögensertrag) oder ein  von monatlich
• CHF 5'000.00 in der Zeit ab Rechtskraft des Scheidungsurteils zum Unterhalt bis 31. März 2012, und hernach
• CHF 7'000.00 ab 1. April 2012 bis 31. Mai 2021, so reduziert sich der Unterhaltsbeitrag gemäss Ziffer B.1. um die Hälfte des über den jeweiligen Einkommensgrenzwert hinaus erzielten Mehreinkommens.
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Die Ehefrau verpflichtet sich, dem Ehemann bis Ende Januar  jeden Kalenderjahres, erstmals per Ende April 2013 ihre Steuererklärung unaufgefordert zuzustellen.
Auf der Basis der dannzumal vorliegenden Einkommensbelege ist die Höhe der im Vorjahr geschuldeten Unterhaltsbeiträge zu . Ergibt sich aus dieser Berechnung, dass im Vorjahr zu viel Unterhaltsbeiträge bezahlt worden sind, kann der Ehemann den zuviel bezahlten Betrag mit den folgenden  verrechnen.
3. Die vorstehenden Einkommensgrenzen gemäss Ziffer B.2.  gemäss Ziffer B.4. der Teuerung angepasst.
4. Der vorstehende Unterhaltsbeitrag für die Ehefrau (Ziffer B.1.) sowie der Einkommensgrenzwert gemäss Ziffer B.2. beruhen auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende September 2011 von 99.7 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte). Er wird jeweils auf den 1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2013 nach  des Indexstandes per November des vorangegangenen Jahres nach folgender Formel angepasst:
neuer Betrag = ursprünglicher Betrag X neuer Index
alter Index
Weist der Ehemann nach, dass sein Nettoerwerbseinkommen nicht oder nicht in vollem Umfange der Teuerung gefolgt ist, so ist für die Anpassung der Unterhaltsbeiträge für die Ehefrau  auf die tatsächliche Entwicklung seines  abzustellen.
5. Lebt die Ehefrau in einer nichtehelichen Lebens- und  zusammen, so reduziert sich der unter Ziffer B.1.  Unterhaltsbeitrag ab dem siebten Monate des  um einen Drittel und reduziert sich ab dem 13. Monat des Zusammenlebens um einen weiteren Drittel und entfällt ab dem 19. Monat des Zusammenlebens vollständig für so lange das Zusammenleben fortdauert. Bei Auflösung der  lebt der Unterhaltsbeitrag wieder auf, sofern gemäss Ziffer B.2. [recte: B.1.] noch ein solcher geschuldet ist.
C. Probleme bei der Berechnung des nachehelichen Unterhalts: 1. Die Parteien werden bei Problemen im Zusammenhang mit der
Berechnung der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer A.4.2. und A.4.4. (Unterhaltsbeiträge für C._) sowie gemäss Ziffer B.2. - 5. (nachehelicher Unterhalt zugunsten der Ehefrau) zunächst  Mithilfe ihrer Rechtsvertreter versuchen, eine Einigung zu . Erst wenn auf diesem Weg keine Einigung zustande kommt, wenden sich die Parteien an die zuständigen Behörden.
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D. Regelung der ausstehenden Unterhaltsbeiträge: 1. Die Parteien stellen fest, dass der Ehemann der Ehefrau per No-
vember 2011 Unterhaltsbeiträge im Umfang von CHF 20'000.00 (inkl. aufgelaufene Verzugszinsen) schuldet. Diese werden vom Ehemann wie folgt bezahlt:
- CHF 2'000.00 per 30. November 2011; - CHF 4'000.00 per 31. März 2012; - CHF 4'000.00 per 30. Juni 2012; - CHF 5'000.00 per 31. Oktober 2012; - CHF 5'000.00 per 31. Dezember 2012.
E. Altersvorsorge: 1. Der Ehemann verpflichtet sich, aus seinem Freizügigkeitsgutha-
ben bei der I._, Sammelstiftung J._, Anschluss Nr. ..., K._ GmbH, Vers. Nr. ..., den Betrag von CHF 66'310.45 auf die Ehefrau zu übertragen, und die Ehegatten ersuchen das , die Pensionskasse des Ehemannes anzuweisen, diesen  auf das Konto der Ehefrau bei der Freizügigkeitsstiftung der L._ AG, ... [Adresse], Konto Nr. ..., lautend auf B._, zu übertragen.
Die Ehegatten ersuchen das Gericht darum, die von ihnen  Regelung zu genehmigen und gegenüber den beteiligten Vorsorgeeinrichtungen für verbindlich zu erklären.
2. Die Parteien werden nach Eintritt der Rechtskraft des  gemeinsam bei der zuständigen  einen Splittingantrag stellen. Sie verpflichten sich, die dafür notwendigen Unterlagen vorzulegen und die  Willenserklärungen auf erstes Verlangen hin . Bei Problemen wenden sie sich an ihre Rechtsvertreter.
F. Anweisung Grundbuch: 1. Die Parteien ersuchen das Gericht, das Grundbuchamt G._
anzuweisen, gemäss den rechtskräftigen Ziffern 9.5.2. und 9.5.12. des Dispositivs des Urteils des Bezirksgerichts Bülach vom 29. September 2010 den hälftigen Miteigentumsanteil der Ehefrau an der Stockwerkeigentumswohnung, ...strasse ..., G._ (Grundbuchblatt-Nr. ..., inkl. Garagenparkplatz [-Nr. ...]) auf den Ehemann zu übertragen.
G. Grundlagen der vorliegenden Vereinbarung:
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1. Die Parteien versichern, dass sie sich gegenseitig im Rahmen der Konventionsgespräche vollständig über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse orientiert haben und dass insbesondere sämtliche vorhandenen Vermögenswerte in die güterrechtliche Auseinandersetzung einbezogen wurden.
2. Die vereinbarte Unterhaltsregelung basiert auf folgenden :
2.1. Das derzeitige monatliche Nettoeinkommen des Ehemannes  CHF 12'000.00.
2.2. Das derzeitige monatliche Nettoeinkommen der Ehefrau beträgt CHF 5'000.00.
2.3. Die Lebenshaltungskosten der Ehefrau, die ihrem gebührenden Unterhalt entsprechen, betragen monatliche CHF 7'000.00 (inkl. Kosten für C._).
2.4. Die Lebenshaltungskosten des Ehemannes, die seinem  Unterhalt entsprechen, betragen CHF 7'000.00 (inkl.  für O._).
H. Regelung der Gerichtskosten und Parteientschädigung: 1.1. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens (BG Bülach,
Geschäfts-Nr. FE090102/U) übernimmt der Ehemann im Umfang von drei Fünfteln und die Ehefrau im Umfang von zwei Fünfteln.
1.2. Der Ehemann verpflichtet sich, der Ehefrau für das  Verfahren (BG Bülach, Geschäfts-Nr. FE090102/U) eine  von pauschal CHF 1'500.00 bis spätestens Ende  2011 zu bezahlen.
2.1. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens übernehmen die Parteien je zur Hälfte.
2.2. Die Parteien verzichten gegenseitig auf eine  für das Berufungsverfahren.
J. Schlussbestimmung: 1. Die Parteien verzichten im laufenden Berufungsverfahren vor
Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer (Geschäfts-Nr. LC100072-O), auf die weiteren Parteivorträge sowie auf die  Urteilsberatung und die Urteilsverkündung.
2. Mit Erfüllung dieser Scheidungsvereinbarung sind beide  per Saldo aller ehe-, scheidungs- und güterrechtlichen  auseinandergesetzt."
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2. Eine Vereinbarung über die Scheidungsfolgen ist erst rechtsgültig, wenn
das Gericht sie genehmigt hat. Sie ist in das Urteilsdispositiv aufzunehmen (Art.
140 Abs. 1 aZGB). Das Gericht hat die Genehmigung auszusprechen, wenn es
sich davon überzeugt hat, dass die Ehegatten die Vereinbarung aus freiem Willen
und nach reiflicher Überlegung geschlossen haben und diese klar, vollständig und
nicht offensichtlich unangemessen ist (Art. 140 Abs. 2 aZGB). Soweit mit der Ver-
einbarung Kinderbelange geregelt werden, richtet sich die Überprüfung indes
nicht nach Art. 140 Abs. 2 aZGB, sondern nach dem Kindesrecht (Art. 133 Abs. 1
ZGB i.V.m. Art. 285 und 287 Abs. 3 ZGB). Es ist diesbezüglich zu entscheiden.
3. Die Kammer hat mit Beschluss vom 11. Juli 2011 im Rekursverfahren
LQ100077 C._, geboren am tt.mm.2005, für die Dauer des Scheidungsver-
fahrens unter der Obhut der Gesuchstellerin belassen. Im Rekursverfahren stell-
ten sich mit Bezug auf die Wahrung des Kindeswohls grundsätzlich dieselben
Rechts- und Tatsachenfragen wie sie vorliegend im Rahmen der Zuteilung der el-
terlichen Sorge für C._ zu beurteilen sind. Es kann auf die entsprechenden
Erwägungen verwiesen werden (LQ100077 Beschluss vom 11. Juli 2011 S. 7ff.).
Die von den Parteien vereinbarte Regelung entspricht dem Kindeswohl, weshalb
C._ unter die elterliche Sorge der Gesuchstellerin zu stellen ist. Die von der
Gesuchstellerin im Weiteren abgegeben Erklärungen sind zu genehmigen.
4.1. Die Parteien haben für den Fall, dass sie sich nicht "im direkten Ge-
spräch über die Gestaltung des gegenseitigen Anspruches des Kindes und des
Vaters auf angemessenen persönlichen Verkehr" einigen können, ein gerichtsüb-
liches Ferien- und Besuchsrecht vereinbart (Urk. 156 A. Ziffern 3.1. und 3.2.). Die
getroffene Regelung erscheint gestützt auf die Akten als angemessen und ent-
spricht dem Kindeswohl. Entsprechend ist dem Gesuchsteller das vereinbarte Be-
suchsrecht zuzusprechen. Der Gesuchsteller hat die mit der Ausübung des per-
sönlichen Verkehrs verbundenen Kosten zu tragen (Urk. 156 A. Ziffer 3.3.).
4.2. Mit Beschluss der Kammer vom 11. Juli 2011 wurde für C._ eine
Besuchsrechtsbeistandschaft errichtet und die (damals) zuständige Vormund-
schaftsbehörde darum ersucht, einen ... [Sprache des Landes F._] spre-
chenden Beistand zu ernennen (LQ100077 Beschluss vom 11. Juli 2011, S. 38f.).
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Die Notwendigkeit einer Beistandschaft betreffend kann auf die damaligen Aus-
führungen verwiesen werden. Die entsprechenden Probleme bestehen nach wie
vor (vgl. Urk. 140 S. 4). Die Besuchsrechtsbeistandschaft ist deshalb, wie von den
Parteien vereinbart, mit den angeführten Aufgaben aufrechtzuerhalten. Weiter
beantragen die Parteien, dem Beistand sei zusätzlich die Aufgabe zu erteilen, sie
bei der Wahl einer geeigneten Schule für C._ zu beraten und zu unterstützen
(Urk. 156 A. Ziffer 3.4.). Die beantragte Beauftragung ist angezeigt, da über die
Wahl der Schule (öffentliche Schule oder Privatschule) Uneinigkeit zwischen den
Parteien besteht. Es macht Sinn, dass ihnen diesbezüglich eine neutrale Drittper-
son als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Folglich ist der Aufgabenkatalog
des Beistandes zu erweitern. Das Ersuchen ist an die vormalig zuständige Vor-
mundschaftsbehörde zu richten. Es obliegt dieser, den Fall an die nunmehr zu-
ständige Behörde am neuen Wohnort von C._ zu überweisen.
5. Der Gesuchsteller erzielt (mindestens), wie von den Parteien in ihrer Ver-
einbarung festgehalten (Urk. 156 G. Ziffer 2.1.), ein monatliches Nettoeinkommen
von Fr. 12'000.– (Urk. 27/2/6; Urk. 64). Aus den Akten ergibt sich nicht, dass er
über wesentliche Vermögenswerte verfügt. Die derzeitigen finanziellen Aufwen-
dungen für C._ belaufen sich auf rund Fr. 1'100.–. So beträgt der Grundbe-
trag gemäss der Richtlinien des Obergerichts des Kantons Zürich für die Berech-
nung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 16. September 2009
Fr. 400.– (II. Ziffer 4). Die Krankenkassenprämie (inklusive Zusatzversicherungen
gemäss VVG) betrug im Jahre 2010 Fr. 178.70 (Urk. 48/3). Weiter rechtfertigt es
sich, einen Anteil an den Wohnkosten von rund Fr. 500.– für C._ zu veran-
schlagen. Betreuungskosten macht die Gesuchstellerin derzeit keine geltend und
Anhaltspunkte dafür, dass solche anfallen, sind nicht ersichtlich. Doch gilt es
diesbezüglich zu beachten, dass die Gesuchstellerin inskünftig durch die von ihr
aufzunehmende selbständige Erwerbstätigkeit ein Einkommen von Fr. 5'000.– pro
Monat wird erzielen müssen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden Betreuungs-
kosten anfallen. Dennoch erscheint der von den Parteien vereinbarte Kinderun-
terhaltsbeitrag von Fr. 1'500.– pro Monat zuzüglich vertraglich geregelter oder ge-
setzlicher Kinderzulagen ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Mai
2021 und von hernach Fr. 2'000.– insgesamt als angemessen (Urk. 156 A. Ziffer
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4.1.), weshalb er in dieser Höhe festzusetzen ist. Dies insbesondere unter Be-
rücksichtigung der Tatsache, dass die Parteien im Weiteren vereinbart haben,
dass der Gesuchsteller sich an ausserordentlichen Auslagen für C._ zur
Hälfte beteiligt (Urk. 156 A. Ziffer 4.4.). Die Unterhaltsbeiträge sind praxis- und
vereinbarungsgemäss zu indexieren (Urk. 156 A. Ziffer 4.2.). Die Verpflichtung
des Gesuchstellers, sich an den ausserordentlichen Kinderkosten zur Hälfte zu
beteiligen, ist zu genehmigen (Urk. 156 A. Ziffer 4.4.).
6.1. Die Parteien haben in der von ihnen getroffenen Vereinbarung die Le-
benshaltungskosten der Gesuchstellerin (inkl. C._), welche ihrem gebühren-
den Bedarf entsprächen, mit Fr. 7'000.– beziffert (Urk. 156 G. Ziffer 2.2.). Dies
entspricht dem von der Vorinstanz für die Gesuchstellerin (inkl. C._) ermittel-
ten erweiterten Notbedarf (insbesondere inklusive Steuern; Urk. 100 S. 26). Die
Gesuchstellerin bezieht derzeit keine Arbeitslosengelder mehr. Sie lebt mit ihrem
neuen Lebenspartner zusammen und plant die Aufnahme einer selbständigen
Erwerbstätigkeit. Die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin hat auf Nachfrage des
Gerichtes (und nach Rücksprache mit ihrer Klientin) ausdrücklich bestätigt, dass
die Gesuchstellerin in der Lage sei, mittels ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit
und der Unterstützung seitens ihres neuen Partners ein monatliches Einkommen
von Fr. 5'000.– zu erzielen. Die Gesuchstellerin wurde, nach den Ausführungen
ihrer Rechtsvertreterin, ausdrücklich auf die Risiken und die Konsequenzen hin-
gewiesen, welche sich daraus ergeben, dass sie dieses Einkommen in Zukunft
vielleicht nicht erzielen kann, sei es, weil ihre selbständige Erwerbstätigkeit nicht
genügend einbringt oder die Unterstützung durch den Partner wegfällt (Urk. 157).
Da sich aus den Akten sodann ergibt, dass es der Gesuchstellerin in der Vergan-
genheit möglich war, als unselbständig Erwerbende ein monatliches Nettoein-
kommen von rund Fr. 7'000.– zu erzielen (Urk. 6/6; Urk. 13/11/23), erscheint die
von den Parteien getroffene (vorab angeführte) Regelung über den nachehelichen
Unterhalt als nicht offensichtlich unangemessen, weshalb sie zu genehmigen ist.
Aus den Akten ergibt sich sodann, dass die Gesuchstellerin nicht über wesentli-
che Vermögenswerte verfügt.
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6.2. Die im Weiteren von den Parteien getroffenen Regelungen über das
Vorgehen bei "Problemen bei der Berechnung" des nachehelichen Unterhalts
(Urk. 156 C.), die Nachzahlung der ausstehenden Unterhaltsbeiträge (Urk. 156
D.), die Indexierung (Urk. 156 B. Ziffern 3. und 4) sowie "die Grundlagen der vor-
liegenden Vereinbarung" (Urk. 156 G.) sind ebenfalls zu genehmigen. Ebenso ist
mit der Saldoklausel zu verfahren (Urk. 156 J. Ziffer 2).
7. Die vereinbarte hälftige Teilung der Austrittsleistungen der beruflichen
Vorsorge entspricht der grundsätzlich zwingenden Vorschrift von Art. 122 ZGB
(vgl. hierzu Urk. 85; Urk. 149/1; Urk. 156 E.). Sie ist zu genehmigen.
8. Die von den Parteien getroffene Regelung betreffend das Güterrecht ist
bereits in Rechtskraft erwachsen. Gemäss Ziffer 5.2. der damals von den Parteien
getroffenen Vereinbarung geht das auf den Namen beider Gesuchsteller im
Grundbuch eingetragene Grundstück ins Alleineigentum des Gesuchstellers über
(Urk. 100 Dispositiv-Ziffer 9.5.2.). Folglich kann das Grundbuchamt G._ an-
gewiesen werden, den hälftigen Miteigentumsanteil der Gesuchstellerin an den
Gesuchsteller zu übertragen (Urk. 156 F.).
III.
1. Vereinbarungsgemäss sind die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens
zu drei Fünfteln dem Gesuchsteller und zu zwei Fünfteln der Gesuchstellerin auf-
zuerlegen. Sodann ist der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchstellerin eine
Prozessentschädigung von Fr. 1'500.– bis spätestens 31. Dezember 2011 zu be-
zahlen (Urk. 156 H. Ziffern 1.1. und 1.2.).
2. Am 1. Januar 2011 ist die Gebührenverordnung des Obergerichts vom
8. September 2010 (GebV OG; LS 211.11) in Kraft getreten. Als Folge dessen,
dass das bisherige Verfahrensrecht gilt, ist indes noch die Verordnung des Ober-
gerichts über die Gerichtsgebühren vom 4. April 2007 (GerGebV) anwendbar
(§ 23 GebV OG). Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 2
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Abs. 1 und 3 sowie § 13 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 und 2 sowie
§ 4 Abs. 3 GerGebV auf Fr. 4'000.– festzusetzen. Vereinbarungsgemäss sind die
Kosten des Berufungsverfahrens den Parteien je hälftig aufzuerlegen und ist vom
gegenseitigen Verzicht auf ein Prozessentschädigung Vormerk zu nehmen (Urk.
156 H. Ziffern 2.1. und 2.2.).