# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 082815d2-d7cc-4fc3-b3ac-98f642934027
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Im Rahmen einer Baugrubensicherung an der Strasse E. Nr._ in F. wurde die Y. AG aufgrund eines Schadensfalls mit Installations- und Bohrarbeiten beauftragt. Die Y. AG führte die Arbeiten vereinbarungsgemäss aus und stellte hierfür Rechnung. In der Folge kam es bezüglich eines Restbetrags von Fr. 66'908.70 zu Zahlungsverzögerungen, worauf die Parteien Gespräche aufnahmen. Am 3. Mai 2007 bestätigten die Y. AG und X. schriftlich eine mit Telefongesprächen vom 27. April 2007 und 1. Mai 2007 mündlich geschlossene Vereinbarung (KB 11). Sie hielten darin unter anderem fest, die Bauarbeiten der Y. AG seien korrekt ausgeführt und verrechnet worden. Der noch ausstehende Betrag von Fr. 66'908.70 werde nach den Abklärungen zur Zuständigkeit respektive Verantwortlichkeit der verursachten Kosten von der zuständigen Partei bzw. den zuständigen Parteien beglichen. Sie vereinbarten zudem einen Verzugszins von 4.5%.
B. Mit Eingabe vom 22. April 2008 erhob die Y. AG gegen X. Klage beim Kreisamt Oberengadin mit folgenden Rechtsbegehren:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin CHF 66'908.70 nebst 4.5 % Zins seit 18. März 2007 zu bezahlen.
2. Unter voller amtlicher und ausseramtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7.6 % MwSt zulasten des Beklagten.“
C. Am 9. Juli 2008 prosequierte die Y. AG den Leitschein vom 20. Juni 2008 mit unveränderten Rechtsbegehren ans Bezirksgericht Maloja. Sie begründete ihre Klage damit, dass man in der Bestätigung/Vereinbarung vom 3. Mai 2007 X., infolge von Abklärungen interner Haftungsfragen, eine entsprechende Frist gewährt habe. Nachdem jedoch ein Jahr in der Angelegenheit nichts gelaufen und nicht einmal der vereinbarte Verzugszins bezahlt worden sei, sei die Y. AG mit Schreiben vom 26. März 2008, in dem die Bezahlung des Restguthabens per 16. April 2008 gefordert worden sei, an X. gelangt. Dieser habe darauf jedoch nicht reagiert.
D. Mit Prozessantwort vom 22. September 2008 stellte X. folgende Rechtsbegehren:
„1. Die Klage sei abzuweisen.
2. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7,6% Mehrwertsteuer zu Lasten der Klägerin.“
In seiner Begründung brachte er im Wesentlichen vor, die Behauptungen und Darlegungen der Klägerin in der Prozesseingabe würden vollumfänglich und im
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Detail bestritten. Insbesondere habe die Bestätigung/Vereinbarung vom 3. Mai 2007 zur Folge, dass die Schuld noch nicht einforderbar, einklagbar bzw. fällig sei.
E. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Maloja fand am 5. Mai 2009 statt. Anwesend waren die beiden Parteivertreter. Das Bezirksgericht Maloja erkannte im Anschluss an die Verhandlung mit Urteil vom 5. Mai 2009, mitgeteilt am 5. Juni 2009, was folgt:
„1. Die Klage wird gutgeheissen und der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin den Betrag von CHF 66'908.70 nebst 4.5 % Zins seit 18. März 2007 zu bezahlen.
2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 8'000.-, Schreibgebühren von CHF 500.- und einem Streitwertzuschlag von CHF 1'200.-, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.- werden dem Beklagten auferlegt.
3. Der Beklagte wird verpflichtet, die Klägerin mit CHF 7'294.35 ausseramtlich zu entschädigen.

## Considerations