# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ba9ea4c5-b0b8-59f8-bf9e-835d132f0029
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. B._, geboren 1968, und A._, geboren 1969, heirateten 2009 in C._. Der Ehe entspross eine Tochter, D._, geboren 2010.
Mit Entscheid vom 15. Dezember 2014 sprach das Zivilgericht des Seebezirks (nachfolgend: das Zivilgericht) die Scheidung zwischen den Parteien aus und stellte namentlich fest, dass die Parteien güterrechtlich auseinandergesetzt seien.
B. Gegen diesen Entscheid hat A._ am 9. Februar 2015 Berufung eingelegt mit folgenden Rechtsbegehren:
„1. Ziffer 8 des angefochtenen Urteils sei aufzuheben.
2. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, dem Berufungskläger aus Güterrecht den Betrag von Fr. 81‘640.98 zu bezahlen,
eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
3. Dem Berufungskläger sei für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen, unter Beiordnung des Unterzeichnenden zu seinem amtlichen Anwalt.
Alles unter Kostenfolge“
Mit Urteil vom 25. Februar 2015 wurde dem Berufungskläger die unentgeltliche Rechtspflege im Berufungsverfahren gewährt.
Die Berufungsbeklagte am 13. April 2015 reichte ihre Berufungsantwort ein mit folgenden Rechtsbegehren:
„In Bestätigung des Urteils der Vorinstanz vom 15. Dezember 2014 sei festzustellen, dass die Parteien güterrechtlich auseinandergesetzt sind.
Eventuell:
Die Angelegenheit sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -“

## Considerations

Erwägungen
1. a) Gemäss Art. 308 Abs. 1 Bst. a und Abs. 2 ZPO sind erstinstanzliche Endentscheide mit Berufung anfechtbar, sofern der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren in vermögensrechtlichen Angelegenheiten mindestens Fr. 10'000.- beträgt. Der Streitwert wird durch die Rechtsbegehren bestimmt. Als Wert wiederkehrender Leistungen gilt der Kapitalwert und bei ungewisser oder unbestimmter Dauer gilt als Kapitalwert der zwanzigfache Betrag der einjährigen Leistung (Art. 91 Abs. 1 und Art. 92 ZPO).
Der Berufungskläger verlangte vor erster Instanz die Bezahlung eines Ausgleichsbetrages aus Güterrecht von Fr. 54‘709.- bzw. von Fr. 88‘703.10. Der Streitwert von Fr. 10‘000.- ist mithin längstens erreicht. Im Übrigen ist auch der Streitwert nach Art. 51 und 74 BGG erreicht, sodass gegen das vorliegende Urteil die Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht offen steht.
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