# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2797eaad-a75e-4e70-b305-140fe4320836
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Urteil des Landgerichts O.1_ vom 24. Februar 2006 wurde X._ verurteilt, an die Z._ (nachfolgend Z._) € 8‘489‘956.20 nebst 5% Zinsen über dem Basiszinssatz seit dem 4. August 2004 zu zahlen, Zug um Zug gegen Übertragung von 5‘145‘428 Aktien der A._ mit Sitz in O.1_ (nachfolgend A._). Überdies hatte X._ die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Dieses Urteil war gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrags vorläufig vollstreckbar. Mit Beschluss vom 28. März 2006 setzte das Landgericht O.1_ die von X._ an die Z._ zu erstattenden Kosten auf € 148‘378.00 nebst einer Verzinsung von 5% über dem Basiszinssatz seit dem 17. März 2006 fest.
Die von X._ gegen das Urteil des Landgerichts O.1_ erhobene Berufung wurde vom B._ Oberlandesgericht mit Urteil vom 22. November 2007 zurückgewiesen und die Kosten des Berufungsverfahrens X._ auferlegt. Auch dieses Urteil war vorläufig vollstreckbar, wobei X._ nachgelassen wurde, die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung von 110% des nach diesem Urteil vollstreckbaren Betrags abzuwenden, wenn nicht die Z._ vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110% des jeweils zu vollstreckenden Betrags leisten sollte.
Die genannten Urteile wie auch der Kostenfestsetzungsbeschluss sind in der Folge rechtskräftig geworden.
B. Gestützt auf die drei in L.1_ gefällten Entscheide ersuchte die Z._ am 8. März 2012 beim Bezirksgericht Maloja zur Deckung ihrer Forderung gegen X._ von insgesamt CHF 15‘470‘626.84 (Forderung von CHF 10‘233‘793.20, Gerichtskosten von CHF 178‘854.84, aufgelaufene Zinsen von CHF 5‘057‘978.80) um Verarrestierung der Liegenschaft Via _, Grundstück-Nr. _, Plan Nr. _, _ in O.2_, einschliesslich der darin befindlichen, im unmittelbaren oder mittelbaren Besitz des Arrestschuldners stehenden Mobilien. Mit Entscheid vom 22. März 2012 hiess der Bezirksgerichtspräsident Maloja das Arrestgesuch gut, worauf sowohl X._ als auch dessen Ehefrau Y._, auf deren Namen die verarrestierte Liegenschaft im Grundbuch der Gemeinde O.2_ eingetragen ist, Einsprache im Sinne von Art. 278 Abs. 1 SchKG erhoben. Mit Entscheid vom 5. Juni 2012 respektive 3. August 2012 wies der Bezirksgerichtspräsident die Einsprachen ab. Die hierauf erhobenen Beschwerden von X._ (KSK 12 47) und Y._ (KSK 12 57) wurden von der
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Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts Graubünden dagegen mit Entscheiden vom 22. Mai 2013 gutgeheissen und der Arrestbefehl sowie die beiden Einspracheentscheide aufgehoben. Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer war dabei zum Schluss gekommen, dass der Arrestgrund von Art. 271 Abs. 1 Ziff. 6 SchKG auch für Entscheide gilt, die nach den Vorschriften des bis zum 31. Dezember 2010 in Kraft gewesenen Lugano-Übereinkommens zu vollstrecken sind, und der Arrestbewilligung in Anwendung von Art. 271 Abs. 3 SchKG zwingend ein Exequaturentscheid vorauszugehen hat. Diese Entscheide blieben unangefochten.
C. Mit Eingabe vom 27. Mai 2013 gelangte die Z._ erneut an das Bezirksgerichtspräsidium Maloja (Proz.Nr. _). Dabei beantragte sie einerseits, das Urteil des B._ Oberlandesgerichts O.1_ vom 22. November 2007 in der Schweiz für vollstreckbar zu erklären. Anderseits ersuchte sie gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziff. 6 SchKG für eine Forderung gegen X._ von nunmehr insgesamt CHF 16'652'844.75 wiederum um Verarrestierung der Liegenschaft Via _, Grundstück-Nr. _, Plan Nr. _, _ in O.2_, einschliesslich der darin befindlichen, im unmittelbaren oder mittelbaren Besitz des Arrestschuldners stehenden Mobilien (insbesondere ein Fahrzeug der Marke C._ (Modell FF), weitere Automobile, Bargeld, Mobiliar, Kunst- und Schmuckgegenstände oder Edelmetalle). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, sie habe gegen X._ am 24. Februar 2006 ein Urteil des Landgerichts O.1_ erwirkt, in dem dieser zu einer Zahlung von € 8‘489‘956.20 zuzüglich Zinsen von 5% über dem Basiszinssatz seit 4. August 2004 verurteilt worden sei, Zug um Zug gegen Übertragung von 5'145'428 Aktien der A._. Das Oberlandesgericht O.1_ habe die von X._ hiergegen erhobene Berufung am 22. November 2007 abgewiesen. Das Urteil des Landgerichts O.1_ sei in Rechtskraft erwachsen. X._ habe sodann auch nach erfolglosen Verhandlungen keine Anstalten gemacht, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Deshalb habe sie Massnahmen getroffen, um das Urteil zu vollstrecken. In diesem Zusammenhang habe sie festgestellt, dass X._ seinen Wohnsitz nach O.2_ verlegt, sein Vermögen aus L.1_ abgezogen und, um es ihrem Zugriff zu entziehen, seiner Frau übertragen habe. So habe er am 19. Dezember 2008 seine Liegenschaft in O.2_ schenkungsweise auf seine Ehefrau übertragen. Er habe seine Vermögenswerte aus L.1_ abgezogen und systematisch abgebaut. Diejenigen seiner Ehefrau hätten parallel dazu zugenommen. Am 2. Dezember 2011 habe X._ alsdann in O.3_ Wohnsitz genommen.
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D. Mit Entscheid vom 29. Mai 2013, begründet mitgeteilt am 21. Juni 2013, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Maloja hinsichtlich des Begehrens um Vollstreckbarerklärung wie folgt:
1. Das Urteil des Landgerichts O.1_ vom 24. Februar 2006 mit Vermerk "rechtskräftig" vom 12. Dezember 2008 samt Kostenfestsetzungsbeschluss des Landgerichts O.1_ vom 28. März 2006 und das Urteil des Oberlandesgerichts O.1_ vom 22. November 2007 werden in der Schweiz anerkannt und für vollstreckbar erklärt.
2. (Kosten).

## Considerations