# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9b6d21f4-169d-55c4-a3a6-29493d0dcd76
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. X.Y., geboren 1957, wohnhaft in Z. ZH, stellte im September 2011 beim
Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen das Gesuch um Erteilung einer
Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Therapeut der Komplementär- und
Alternativmedizin. Das Departement erteilte ihm am 28. Oktober 2011 die Bewilligung
für ein eingeschränktes Tätigkeitsspektrum sowie für die Abgabe von ausgewählten
Präparaten. Gemäss den Erwägungen erlaubte das Departement dem Gesuchsteller
zudem, den akademischen Titel "Dr. hol. med. (S.-I. Universität)" zu tragen. Der
Verfügung war sodann zu entnehmen, was das erlaubte Tätigkeitsspektrum beinhaltet
und was in jedem Fall nicht. Auch zum Praxisstandort, zu dessen Änderung und
Meldung sowie zur Berufsbezeichnung, Anpreisung und zu den Berufspflichten machte
die Verfügung Ausführungen, wobei sie auf die einschlägigen Gesetzesbestimmungen
verwies.
B. Am 5. Juni 2012 teilte die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich dem hiesigen
Gesundheitsdepartement mit, es habe Kenntnis davon erhalten, dass X.Y. nunmehr in
Q. bzw. im Kanton St. Gallen heilpraktisch tätig sei und das, obwohl ihm im Kanton
Zürich - seit August 2011 vorsorglich und seit April 2012 definitiv - verboten sei,
Heilpraktiken durchzuführen. Der nachgereichten Verbotsverfügung vom 18. April 2012
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war zu entnehmen, dass dem Heilpraktiker im Kanton Zürich am 30. März 2009
insbesondere wegen mangelnder Vertrauenswürdigkeit bloss gestattet werden konnte,
im bewilligungsfreien Bereich tätig zu sein statt im vollumfänglichen heilpraktischen
Umfang entsprechend der Bewilligung des Kantons Appenzell A.Rh. Dagegen hatte
sich der Betroffene erfolglos gewehrt (BGer 2C_57/2010 vom 4. Dezember 2010). Aus
dem Berufsverbot für den Kanton Zürich ging zudem hervor, dass der Bezirksarzt des
Bezirks Hinwil den Heilpraktiker am 3. Februar und 31. März 2011 wegen
schwerwiegender gesundheitsrechtlicher Verstösse angezeigt hatte, worauf diesem -
wie bereits erwähnt - die Praxisbewilligung vorsorglich und ohne aufschiebende
Wirkung eines allfälligen Rechtsmittelverfahrens entzogen wurde. Der Entscheid stützte
sich dabei insbesondere auf Beweismittel, die im Rahmen der laufenden
Strafuntersuchung abgenommen worden waren und die auf verschiedene
Fehlverhalten zwischen November 2009 und März 2011 hindeuteten. Berücksichtigt
wurde zudem, dass dem Heilpraktiker bereits früher zwischen den Jahren 1988 und
2009 wiederholte Verfehlungen nachgewiesen werden mussten, die zu Verwarnungen
durch die Gesundheitsdirektion Zürich und zu Verurteilungen durch das Statthalteramt
Hinwil geführt hatten. Die Rekurse und die Beschwerde gegen das sofortige
Berufsverbot wurden abgewiesen, worauf dieses Ende des Jahres 2011 in Rechtskraft
erwachsen ist (act. 8/4.1 lit. C). Das definitive Verbot im Kanton Zürich ist noch nicht
rechtskräftig, weil das Rechtsmittelverfahren bis zum Abschluss des Strafverfahrens
sistiert blieb und noch nicht wieder aufgenommen worden ist (act. 12).
Die erwähnten letzten strafrechtlichen Untersuchungen ihrerseits führten zu einem
Strafbefehl, den der Angeschuldigte nicht akzeptierte und an das Bezirksgericht Hinwil
weiterzog. Dieses verurteilte ihn darauf am 28. März 2013 wegen mehrfacher
Widerhandlung gegen das kantonale Gesundheitsgesetz, konkret wegen einer
nichtbewilligten Druckinfiltration, wegen illegalen Blutentnahmen bei drei Personen,
wegen einer unzulässigen chirurgischen Hautentfernung und wegen täuschender
Titelverwendung zu einer Busse von Fr. 6'000.--. Das Obergericht Zürich sprach ihn
darauf am 27. August 2013 der mehrfachen Widerhandlung und der mehrfachen
fahrlässigen Widerhandlung gegen das Gesundheitsgesetz schuldig und wies im
Übrigen die Berufung des Heilpraktikers ab. Anders als die Vorinstanz beurteilte die
zweite Instanz die Blutentnahme und das Ausschneiden von Gewebeteilen bei einer
Patientin bloss als fahrlässige Begehung. Das Strafmass beliess es gleichwohl bei der
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ausgesprochenen Busse, weil diese nach Meinung der Richter mit Blick auf das nicht
mehr leichte Verschulden ohnehin eher tief angesetzt sei. Weiter erwog es, dass der
Angeklagte wegen offensichtlich bestehenden Lohnpfändungen zwar am
Existenzminimum lebe, dass die Busse aber gleichwohl und trotz der teilweise milderen
Beurteilung angemessen sei (act. 8/45, S. 20). Das Bundesgericht bestätigte den
Schuldspruch vollumfänglich, soweit es auf die Beschwerde eintrat (BGer 6B_966/2013
vom 21. Februar 2014).
C. Am 19. Juli 2012 teilte X.Y. dem Gesundheitsdepartement seine neue Praxisadresse
in Q. mit. Dabei realisierte die Aufsichtsbehörde, dass er zudem in B. ZH eine Praxis
hatte (act. 8/5). Mit Schreiben vom 24. Juli 2012 fragte sie deshalb nach, seit wann er
auch noch ausserkantonal tätig sei und verlangte, dass er eine Entbindungs-/
Einwilligungserklärung unterschreibe, damit sie die entsprechenden Daten betreffend
seine Berufsausübungsbewilligung heraus verlangen könne. Da dieser die verlangte
Erklärung verweigerte und auch sonst die Zusammenarbeit mit dem Heilpraktiker nicht
zufriedenstellend verlief, kündigte das Gesundheitsdepartement am 5. September 2012
die Eröffnung eines aufsichtsrechtlichen Verfahrens an, wobei es festhielt, dass vor
allem seine Vertrauenswürdigkeit in Frage stünde und dass bei weiterhin mangelnder
Mitwirkung in Erwägung gezogen werde, seine Berufsausübungsbewilligung
vorsorglich zu entziehen. Am 24. September 2012 verweigerte der Betroffene die
verlangte Entbindungs- und Einwilligungserklärung im verlangten Ausmass erneut
(act. 8/17).
Die Aufsichtsbehörde verzichtete in der Folge darauf, die Berufsausübungsbewilligung
vorsorglich zu entziehen und traf stattdessen weitere eigene Abklärungen. Mit
Schreiben vom 10. Januar 2013 gab sie dem Heilpraktiker Gelegenheit, zu den
erlangten Erkenntnissen Stellung zu nehmen und die noch ausstehenden
eingeforderten Unterlagen nunmehr nachzureichen. In der Folge ging der
Schriftenwechsel weiter. Am 28. Januar 2014, also ein Jahr später, stellte das
Gesundheitsdepartement dem Betroffenen schliesslich den Entzug der
Berufsausübungsbewilligung konkret in Aussicht und gab ihm Gelegenheit zu einer
letzten Stellungnahme bis 5. März 2014. Am vorletzten Tag der Frist ersuchte er um
eine Fristerstreckung um einen weiteren Monat, welche ihm die Aufsichtsbehörde
gewährte (act. 8/47.3). Nach Eingang seiner Stellungnahme am letzten Tag der
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erstreckten Frist entzog die Aufsichtsbehörde dem Heilpraktiker einen guten Monat
später am 12. Mai 2014 kostenpflichtig die Bewilligung zur selbständigen
Berufsausübung als Therapeut der Komplementär- und Alternativmedizin und
entschied, dass er seinen Betrieb unverzüglich einzustellen habe, was er bis am
10. Juni 2014 zu belegen hatte. Gleichzeitig drohte die Aufsichtsbehörde die
Ersatzvornahme und die Bestrafung nach Art. 292 des Schweizerischen
Strafgesetzbuches (SR 311.0) an und entzog einer allfälligen Beschwerde die
aufschiebende Wirkung.
D. Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 27. Mai 2014 beim Verwaltungsgericht
des Kantons St. Gallen Beschwerde mit dem Antrag, das Berufsverbot kostenpflichtig
aufzuheben und der Beschwerde die aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen. Er
brachte vor, dass die Voraussetzungen zum Entzug der aufschiebenden Wirkung
vorliegend nicht gegeben seien und dass der Entzug der Bewilligung
unverhältnismässig sei.
E. Nachdem der verlangte Kostenvorschuss am 4. Juni 2014 eingegangen war, stellte
der Gerichtspräsident am 10. Juni 2014 die aufschiebende Wirkung der Beschwerde
superprovisorisch wieder her, damit zum Entscheid über die aufschiebende Wirkung
vorgängig die Vernehmlassung der Vorinstanz eingeholt werden konnte. Diese
verzichtete mit Eingabe vom 19. Juni 2014 auf eine Stellungnahme, beantragte die
Abweisung der Beschwerde sowie die Nichtwiederherstellung der aufschiebenden
Wirkung und verwies ansonsten auf die angefochtene Verfügung. Der
Beschwerdeführer nahm seinerseits am 3. Juli 2014 insbesondere zu den verwiesenen
Erwägungen betreffend den Entzug der aufschiebenden Wirkung nochmals Stellung,
worauf sich die Vorinstanz innert Frist nicht mehr vernehmen liess.
F. Mit Verfügung vom 29. August 2014 hiess der Gerichtspräsident das Gesuch um
Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung gut und erteilte der Beschwerde die
aufschiebende Wirkung wieder. Er erwog dabei, dass die von der Vorinstanz
aufgezeigten Umstände zwar darauf hindeuten würden, dass sie dem
Beschwerdeführer die Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung wohl zu Recht
entzogen habe. Mit Blick darauf, dass die Überprüfung des angefochtenen Entzugs im
Rahmen der Überprüfung des Entzugs der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde
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lediglich eine summarische sein könne, und der Tatsache, dass während des
langwierigen aufsichtsrechtlichen Verfahrens ebenfalls keine vorsorgliche Anordnung
nötig geworden sei, seien keine wichtigen Gründe erkennbar, die es rechtfertigen
würden, der Beschwerde die gesetzlich vorgesehene aufschiebende Wirkung
zusammen mit dem Widerruf der Berufsausübungsbewilligung zu entziehen. Alsdann
lud er die Vorinstanz dazu ein, materiell zur Beschwerde Stellung zu nehmen.
G. Die Vorinstanz verzichtete mit Schreiben vom 9. September 2014 auf die
Einreichung einer Stellungnahme. Dem Beschwerdeführer wurde davon am
11. September 2014 Kenntnis gegeben. Auf die weiteren Ausführungen der
Verfahrensbeteiligten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. (...).
2.2.1 Der Beruf des Therapeuten der Komplementär- und Alternativmedizin gehört zu
den bewilligungspflichtigen "anderen Berufen" der Gesundheitspflege (Art. 46 Abs. 2
des Gesundheitsgesetzes [sGS 311.1, GesG] in Verbindung mit Art. 3 lit. m und Art. 51
ff. der Verordnung über die Ausübung von Berufen der Gesundheitspflege [sGS 312.1,
VBG]). Einer Bewilligung bedarf die selbständige Abklärung und Behandlung von
Krankheiten, von Verletzungen und von anderen körperlichen oder seelischen
Gesundheitsstörungen (Art. 43 Abs. 1 lit. a GesG).
2.2. Die Bewilligung für die selbständige Ausübung der Berufe der Gesundheitspflege
kann erteilt werden, wenn der Gesuchsteller die fachlichen Voraussetzungen erfüllt,
vertrauenswürdig ist und physisch sowie psychisch Gewähr für eine einwandfreie
Berufsausübung bietet (Art. 46 Abs. 1 GesG und Art. 36 Abs. 1 des
Medizinalberufegesetzes [SR 811.11, MedBG]). Die Bewilligung wird entzogen, wenn
diese Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sind oder nachträglich Tatsachen bekannt
werden, auf Grund derer die Bewilligung hätte verweigert werden müssen (Art. 46
Abs. 3 GesG und Art. 38 MedBG). Während die fachlichen, physischen und
psychischen Voraussetzungen klar sind, ist der Begriff der Vertrauenswürdigkeit
auslegungsbedürftig. Laut Bundesgericht besteht der Schutzzweck des Erfordernisses
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der Vertrauenswürdigkeit nicht nur im (unmittelbaren) Wohl der einzelnen Patienten,
sondern auch darin, deren kollektives Vertrauen zu rechtfertigen und zu erhalten. Die
vertrauenswürdige Ausübung der medizinischen Tätigkeit setzt demnach voraus, dass
der Bewilligungsinhaber bzw. Gesuchsteller in der Lage ist, einen Praxisbetrieb
verantwortungsvoll zu führen. Für die Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit ist deshalb
auch jedes Verhalten massgeblich, das mit den unternehmerischen Funktionen im
Zusammenhang steht, soweit es Auswirkungen auf das öffentliche Gesundheitswesen
haben kann. An die Vertrauenswürdigkeit sind dabei hohe Anforderungen zu stellen,
wobei strafbares und nicht strafbares Verhalten gleichermassen der
Vertrauenswürdigkeit schaden können. Selbst das Verhalten ausserhalb der
eigentlichen Berufstätigkeit ist massgebend, wobei namentlich die charakterliche
Eignung der betreffenden Person zu berücksichtigen ist. Entscheidend ist auch nicht
bloss das Verhältnis des Bewilligungsinhabers (bzw. Gesuchstellers) zu seinen
Patienten, sondern auch zu den Behörden, insbesondere zur Gesundheitsbehörde, der
eine Aufsichtsfunktion zukommt. Der begründete Entzug der Bewilligung infolge
mangelnder Vertrauenswürdigkeit stellt keine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit dar
(BGer 2C_879/2013 und 2C_853/2013 vom 17. Juni 2014).
3. Der Beschwerdeführer sieht seine verfassungsmässigen Rechte verletzt, weil die
Vorinstanz im Rahmen der Gehörsgewährung vom 28. Januar 2014 ihm mitgeteilt
habe, dass sie ihm die Berufsausübungsbewilligung hätte verweigern können, wenn sie
über sein vorhergehendes vertrauensunwürdiges Verhalten umfassend informiert
gewesen wäre (act. 3/5 S. 4/10), während sie im nachfolgenden Beschluss betreffend
Entzug der Berufsausübungsbewilligung - notabene auf seine Stellungnahme hin -
begründet habe, dass sie die Erteilung der Bewilligung hätte verweigern müssen, wenn
sie im Bild über sämtliche Vorkommnisse gewesen wäre. Mit dieser
Begründungsänderung habe sich die Vorinstanz treuwidrig verhalten und sein
rechtliches Gehör verletzt.
3.1. Nach dem allgemeinen Verfahrensgrundsatz von Art. 5 Abs. 3 der
Bundesverfassung (SR 101, BV) haben staatliche Organe nach Treu und Glauben zu
handeln. Art. 9 BV gewährleistet jeder Person den Anspruch darauf, von den
staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden.
Nach Art. 29 Abs. 1 BV hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und
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Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung. Aus dem
Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV ergibt sich, dass die Behörde
die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch
tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die
Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht
erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt
und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich abhandelt. Vielmehr kann sie sich auf die
für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so
abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids
Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz
weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen
genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr
Entscheid stützt (BGer 1C_730/2013 vom 4. Juni 2014 E. 5.2 mit Hinweisen, BGE 138
IV 81 E. 2.2).
3.2. Die Vorinstanz hat diese Grundsätze eingehalten. Sie hat sich in genügender Weise
mit den wesentlichen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, sodass
dieser in der Lage war, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Dass sich die
Vorinstanz nicht mit jedem einzelnen Vorbringen des Beschwerdeführers ausführlich
auseinandergesetzt hat, ist nicht zu beanstanden. Die geltend gemachte
"Begründungsänderung" stützt sich auf kein neues Beweisergebnis, zu dem der
Beschwerdeführer vorgängig nicht bereits hätte Stellung nehmen können. Nach der
bundesgerichtlichen Praxis reicht der Anspruch auf rechtliches Gehör nicht so weit,
dass eine Partei die Gelegenheit erhalten muss, sich zu jedem möglichen Ergebnis, das
von der entscheidenden Behörde ins Auge gefasst wird, zu äussern. Auch muss die
Behörde ihre definitive Begründung den Parteien nicht vorgängig zur Stellungnahme
unterbreiten. Es genügt, dass sich die Parteien zu den Grundlagen des Entscheids,
insbesondere zum Sachverhalt sowie zu den anwendbaren Rechtsnormen, vorweg
äussern und ihre Standpunkte einbringen können (BGer 2C_853/2013 vom 17. Juni
2014 E. 4.2.2). Allein damit, dass die Bewilligungs- und Aufsichtsbehörde im Rahmen
des rechtlichen Gehörs sinngemäss vorbrachte, dass es in ihrem Ermessen gelegen
hätte, auf ihre Bewilligung zurückzukommen, um hernach im Beschluss zum Schluss
zu kommen, dass sie die Bewilligung auf Grund der neuen Erkenntnisse habe
entziehen müssen, verhält sie sich somit weder willkürlich oder treuwidrig, noch verletzt
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sie damit den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers. Die Vorinstanz hat sich ganz
im Gegenteil im erhöhten Mass darum bemüht, über jeden ihrer Schritte vorab zu
informieren und dem Beschwerdeführer jede erdenkliche Möglichkeit einzuräumen,
immer wieder Stellung zu nehmen und sich im Aufsichtsverfahren umfassend
einzubringen.
4. Die Vorinstanz entzog die Berufsausübungsbewilligung in erster Linie wegen der erst
nachträglich durch eine ausserkantonale Aufsichtsbehörde bekannt gewordenen
früheren Vorkommnisse, wobei sie aber auch das Verhalten während des vorliegenden
aufsichtsrechtlichen Verfahrens gewertet hat. Sie macht geltend, nicht gewusst zu
haben, dass der Beschwerdeführer während Jahren immer wieder Anlass zu
Beanstandungen gegeben und sich trotz zahlreicher Beschwerden, Verwarnungen und
Sanktionen nicht darum bemüht habe, fortan nicht mehr negativ aufzufallen bzw. sich
zu bewähren. Zudem führte sie auf, dass er sich auch im vorliegenden
Aufsichtsverfahren durchwegs unkooperativ verhalten habe. Nebst dem, dass er ihr
bereits bei der Gesuchstellung die nötigen Angaben vorenthalten und sie somit
getäuscht habe, hätte er auf entsprechende Nachfragen die erforderlichen Auskünfte
verweigert. Dabei sei entscheidend, dass sie die verlangte Berufsausübungsbewilligung
für den Kanton St. Gallen hätte verweigern müssen, wenn sie über die
vorangegangenen Vorfälle, insbesondere über das kurze Zeit vorher verhängte
vorsorgliche Berufsverbot im Kanton Zürich, das einschlägige laufende Strafverfahren
und seine vormals verweigerte Bewilligung im Umfang des im Kanton Appenzell A.Rh.
bewilligten Tätigkeitsbereichs informiert gewesen wäre (act. 2 E. 3.).
4.1. Tatsächlich hat der Beschwerdeführer in seinem Gesuch vom 30. August 2011 mit
keinem Wort erwähnt, dass er nebst seiner angeblichen Tätigkeit im Kanton Appenzell
A.Rh. bis Ende Januar 2011 bereits seit Jahren vor allem in seinem Wohnkanton Zürich
heilpraktisch tätig gewesen ist, wo ihm mit Verfügung vom 24. August 2011 unter
Entzug der aufschiebenden Wirkung per sofort jegliche Heiltätigkeit verboten worden
war. Stattdessen erklärte er, dass ihm die Praxis im Kanton Appenzell A.Rh. per Ende
Januar 2011 aus betrieblichen Gründen nicht mehr zur Verfügung gestanden habe.
Zudem habe er ein Kind bekommen, weshalb er mit einem kürzeren Arbeitsweg seine
Präsenz zu Hause in Z./ZH habe verbessern wollen (act. 8/1.3 und 8/4.1). Obendrein
kreuzte er im Gesuchsformular vom 4. September 2011 die Frage, ob er bereits in
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einem anderen Kanton eine Bewilligung beantragt habe, die verweigert worden sei,
wahrheitswidrig mit "nein" an (act. 8/1.4). Tatsächlich hatte er im Kanton Zürich am
29. Dezember 2008 ein Gesuch um Bewilligung der selbständigen Berufsausübung als
Heilpraktiker im Umfang des im Kanton Appenzell Ausserrhoden bewilligten
Tätigkeitsbereichs eingereicht, das am 30. März 2009 mit der Begründung abgelehnt
worden war, die Anforderungen in jenem Kanton seien nicht gleichwertig und zudem
erfülle er die persönliche Bewilligungsvoraussetzung der Vertrauenswürdigkeit nicht.
Nachdem der Beschwerdeführer diesen Beschluss durch alle Instanzen hindurch
angefochten hatte, bestätigte das Bundesgericht schliesslich, dass ihm die
erforderliche Vertrauenswürdigkeit fehle, weshalb die Bewilligungsverweigerung
rechtens sei und damit nicht gegen seine Wirtschafts- und persönliche Freiheit
verstosse (BGer 2C_57/2010 vom 4. Dezember 2010 E. 5.4). Darauf führte er seine
Tätigkeit im Kanton Zürich im bewilligungsfreien Rahmen fort, die ihm wie gesagt im
Folgejahr auch noch verboten wurde. Bereits mit dieser offensichtlich bewussten
Täuschung gegenüber der Behörde hat seine Vertrauenswürdigkeit als erheblich
beeinträchtigt zu gelten, zumal sie wie gesagt vor allem auch gegenüber der
Verwaltung erfüllt sein muss (BGer 2C_853/2013 vom 17. Juni 2014 E. 7.2). Im weiteren
Verlauf verweigerte er sich der Vorinstanz trotz Vertretung durch einen im
Gesundheitsrecht ausgewiesenen Rechtsvertreter und obgleich es ihm beispielsweise
ohne Weiteres - wie verlangt - möglich gewesen wäre, auch im bewilligungsfreien
Bereich eine Bestätigung bei den Zürcher Behörden einzuholen, dass er dort als
Naturheilpraktiker tätig gewesen sei und dass er dort gegen die kantonale
Gesundheitsgesetzgebung verstossen habe oder nicht (act. 8/17.2). Davon, dass sein
"teilweises zögerliches Verhalten nicht als Verletzung seiner Mitwirkungspflicht"
gewertet werden dürfe, kann somit keine Rede sein. Wenn er darüber hinaus
sinngemäss behauptet, sein damaliger Rechtsvertreter habe ihm dazu geraten, nicht
mit der Aufsichtsbehörde zu kooperieren, muss ihm dieses Fehlverhalten voll
angerechnet werden, zumal es vorliegend nicht etwa um eine notwendige, das heisst
angesichts von Art und Schwere einer Strafsache zwingend vorgeschriebene
Verteidigung geht, sondern um die blosse Mitwirkungspflicht in einem
verwaltungsrechtlichen Untersuchungsverfahren (vgl. dazu BGer 6B_436/2008 vom
21. Oktober 2008 E. 1.4)
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Auf Grund des Gesagten steht somit fest, dass die Vorinstanz zu Recht zum Schluss
gekommen ist, dass der Beschwerdeführer der Bewilligungsbehörde entscheidende
Vorkommnisse verschwiegen und die Behörde damit bewusst getäuscht hat. Sofern
Unklarheiten bestanden hätten, wäre es am bereits damals behörden- und
prozesserfahrenen Gesuchsteller gewesen, sich bei der zuständigen Behörde
sachkundig zu machen (VerwGE B 2012/77 vom 24. Januar 2013 E. 3.3.2.,
www.gerichte.sg.ch). Auf die weiteren überzeugenden Ausführungen der Vorinstanz
dazu kann verwiesen werden (act. 2 E. 4.). Daran vermögen auch die Einwände in der
Beschwerde nichts zu ändern. Insbesondere musste die Vorinstanz kein generelles
Verbot zur Verwendung von zusätzlichen Angaben seiner Titelführung verfügen, zumal
sie in der Berufsausübungsbewilligung vom 28. Oktober 2011 detailliert aufgeführt
hatte, wie seine Berufsbezeichnung lauten und er seine Tätigkeit anpreisen durfte. Ihm
war ausdrücklich nur erlaubt, sich als Dr. hol. med. (S.-I. Universität) zu bezeichnen.
Dass die stattdessen unter anderem auch verwendete Bezeichnung Dr. hol. med. FNH
(act. 8/5) den Anschein erweckte, er sei Mitglied der Vereinigung Schweizer Ärzte FMH,
liegt augenscheinlich auf der Hand und bedarf keiner weiterer Ausführungen.
4.2. Der Beschwerdeführer hatte der Bewilligungsbehörde insbesondere verschwiegen,
dass ihm die auch im Kanton Zürich für die Bewilligung als Therapeut notwendige
Voraussetzung der Vertrauenswürdigkeit bereits rechtskräftig abgesprochen worden
(BGer 2C_57/2010 vom 4. Dezember 2010), dass er einschlägig vorbestraft war und
dass im Kanton Zürich damals aktuell ein ebenfalls einschlägiges Strafverfahren gegen
ihn gelaufen ist, weshalb ihm dort umgehend verboten wurde, selbst im
bewilligungsfreien Bereich therapeutisch tätig zu sein. Das damals pendente
Strafverfahren ist wie gesagt mittlerweile letztinstanzlich abgeschlossen, womit auch
diese Verurteilung wegen mehrfacher vorsätzlicher und mehrfacher fahrlässiger
Widerhandlung gegen das Gesundheitsgesetz rechtskräftig ist (BGer 6B_966/2013 vom
21. Februar 2014). Bezüglich der konkreten zahlreichen Vorfälle kann auf die
angefochtene ausführliche Entzugsverfügung verwiesen werden (act. 2 E. 5). Jenen
diesbezüglich unbestritten gebliebenen Ausführungen kann insbesondere entnommen
werden, dass der Beschwerdeführer unter anderem bereits im Jahr 1988 bestraft
wurde, weil er ohne Bewilligung berufsmässig ärztlich tätig war. Im Jahr 2001 musste
er deswegen verwarnt werden. In den Folgejahren mussten die Behörden immer wieder
intervenieren, weil er Therapien angeboten, Medikamente abgegeben, Patienten zu
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Spezialuntersuchungen an Kliniken und Spezialärzte überwiesen und anschliessend
deren Resultate ausgewertet, Zeugnisse zu Handen von Sozialversicherungen und
Arbeitgebern ausgestellt, wozu er nicht berechtigt war, und in unzulässiger Weise
Werbung für seine medizinischen Tätigkeiten gemacht hatte, worauf ihm im Kanton
Zürich am 30. März 2009 die für eine Bewilligung erforderliche Vertrauenswürdigkeit
abgesprochen werden musste. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, seine
Berufstätigkeit weiterhin in unzulässiger Weise anzupreisen und tätig zu sein. Alsdann
kam aus, dass der Beschwerdeführer zwischen November 2009 und März 2011
mindestens drei Personen ohne entsprechende Bewilligung mehrere Male Blut
abgenommen und an je einer Person Gewebeteile abgeschnitten und Substanzen
illegal ins Gewebe eingebracht hatte. Dass die Vorinstanz daraus gefolgert hat, der
Beschwerdeführer habe aus früheren Beanstandungen nichts gelernt und bereits im
Zeitpunkt des Gesuchs die Voraussetzungen der nötigen Vertrauenswürdigkeit nicht
erfüllt, ist folglich nicht zu beanstanden.
5. Aus dem Gesagten folgt, dass die genannten Vorkommnisse, namentlich die
einschlägigen Vorstrafen, das Verschweigen der Abweisung des Gesuchs im Kanton
Zürich und das langjährige renitente Fehlverhalten des Beschwerdeführers sowohl
seinen Patienten als auch den Aufsichtsbehörden gegenüber es in ihrer Gesamtheit
nötig machen, ihm die Vertrauenswürdigkeit im Sinn von Art. 46 Abs. 3 und Art. 44
Abs. 1 GesG in Verbindung mit Art. 38 MedBG auch im Kanton St. Gallen
abzusprechen.
6. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Entzug der Berufsausübungsbewilligung
sei unverhältnismässig und verletze damit seine Wirtschaftsfreiheit nach Art. 27 Abs. 2
BV.
6.1. Das Verhältnismässigkeitsprinzip gebietet, dass eine Grundrechtseinschränkung
zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet, notwendig und für die betroffene
Person zumutbar sein muss (BGE 139 I 218 E. 4.3). Der Zweck, welcher Art. 36 und 38
MedBG zu Grunde liegt, besteht hauptsächlich im Schutz der Patienten, mittelbar aber
auch im Schutz des Gesundheitssystems, weil die Qualität der Leistungserbringer
(zusammen mit anderen Faktoren) die Effizienz des Systems sicherstellt (J. Dumoulin
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in: Ayer/Kieser/Poledna/Sprumont [Hrsg.], Kommentar Medizinalberufegesetz, Basel
2009, N 4 zu Art. 38 MedBG).
6.2. Der Entzug der Bewilligung zur selbständigen ärztlichen Tätigkeit ist offensichtlich
geeignet, das Regelungsziel zu erreichen. Durch die Massnahme werden Patienten
insbesondere vor jenen Verfehlungen geschützt, die sich der Beschwerdeführer als
Therapeut hat zuschulden kommen lassen. Zudem wird damit ein (weitergehender)
Schaden am Ansehen des Gesundheitssystems verhindert.
6.3. Was die Erforderlichkeit der Massnahme betrifft, hat der Gesetzgeber diese Frage
vorab entschieden: Anders als im Bereich der Disziplinarmassnahmen, in dem ein
Verbot der selbständigen Berufsausübung befristet oder definitiv und diesfalls
beschränkt auf ein Tätigkeitsgebiet ausgesprochen werden kann (vgl. Art. 43 MedBG),
sieht das Gesetz im Fall des Fehlens von Bewilligungsvoraussetzungen zum Schutz der
öffentlichen Gesundheit kein milderes Mittel als den Bewilligungsentzug vor (BGer
2C_853/2013 vom 17. Juni 2014 E. 9.1 mit Hinweisen).
6.4. Der Entzug der Bewilligung ist auch zumutbar, denn das öffentliche Interesse am
Schutz der Patienten und an einem intakten Gesundheitswesen ist höher zu gewichten
als das private Interesse des Beschwerdeführers, weiterhin als selbständig tätiger
Therapeut praktizieren zu dürfen. Die Verfehlungen des Beschwerdeführers sind so
gravierend, dass er den Eingriff zu dulden hat. Daran vermögen auch die aufgelisteten
Beispiele etwa einer Hebamme, einer Ärztin, eines Zahnarztes oder einer Psychiaterin
nichts zu ändern, auch wenn der Beschwerdeführer noch keinen Patienten konkret
schwer gefährdet haben mag. Er hat bewiesen, dass er sich weder mit Rügen oder
Verwarnungen der Aufsichtsbehörde, noch mit strafrechtlichen Verurteilungen dazu
anhalten lässt, sich fortan rechtskonform und der Bewilligungs- und Aufsichtsbehörde
gegenüber kooperativ und somit vertrauenswürdig zu verhalten. Nachdem ihm im
Kanton Zürich mangels Vertrauenswürdigkeit bloss gestattet werden konnte, im
bewilligungsfreien Rahmen tätig zu sein und er selbst dabei bewiesen hat, nicht willens
oder fähig zu sein, sich fortan wohl zu verhalten, erweist sich die angefochtene
Massnahme auch als tragbar.
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7. Zusammengefasst ergibt sich, dass die Vorinstanz die Bewilligung zur selbständigen
Berufsausübung als Therapeut der Komplementär- und Alternativmedizin im Kanton St.
Gallen zu Recht entzogen hat, womit die Beschwerde abzuweisen ist. Die Frist zum
Nachweis der Praxisschliessung gemäss Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung ist
zwischenzeitlich abgelaufen. Der Beschwerdeführer ist deshalb zu verpflichten, seine
Praxis in Q. unverzüglich zu schliessen. Er hat der Vorinstanz innerhalb von zehn Tagen
die unverzügliche Schliessung der Praxis rechtsgenüglich nachzuweisen.
8.8.1. Bei diesem Verfahrensausgang – die Beschwerde ist abzuweisen, das Gesuch
des Beschwerdeführers um Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung wurde
dagegen gutgeheissen - sind die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens zu
einem Fünftel dem Staat und zu vier Fünfteln dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art.
95 Abs. 1 VRP). Mit Blick darauf, das zudem eine superprovisorische Verfügung
notwendig war, erscheint eine Entscheidgebühr von insgesamt Fr. 3'500 angemessen
(Art. 7 Ziff. 211 und 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Dem
Beschwerdeführer ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- anzurechnen.
Damit hat er noch Fr. 300 zu bezahlen. Auf die Erhebung des Kostenanteils des
Staates von Fr. 700 wird verzichtet (Art. 95 Abs. 3 VRP).
8.2. Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf
Entschädigung seiner ausseramtlichen Kosten (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art.
98bis VRP, R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem
Verwaltungsrechtspflegegesetz, St. Gallen 2004, S. 183).