# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6805947f-9a8b-49d7-8450-6af4555795b2
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am 2. März 2011 wurden beim Betreibungsamt Schams folgende Betreibungsbegehren eingereicht:
1. Betreibungsbegehren (Betr.Nr. 1) der X. AG, O. gegen: prakt. med. A. und Dr. B., Q., über Fr. 89'572.60 für Medikamentenbezüge nebst Zins zu 5% seit dem 1. Februar 2003,
2. Betreibungsbegehren (Betr.Nr. 2) der Y., O. gegen: prakt. med. A. und Dr. B., Q., über Fr. 223'903.65 für Medikamentenbezüge nebst Zins zu 5% seit dem 1. Mai 2005,
3. Betreibungsbegehren (Betr.Nr. 3) der Y., O. gegen: prakt. med. A., Q., über Fr. 97'444.45 für Medikamentenbezüge nebst Zins zu 5% seit dem 1. Juni 2009,
4. Betreibungsbegehren (Betr.Nr. 4) der Y., O. gegen: Dr. B., Q., über Fr. 200'542.05 für Medikamentenbezüge nebst Zins zu 5% seit dem 1. August 2010.
B. Das Betreibungsamt Schams stellte daraufhin prakt. med. A. am 14. März 2011 vier entsprechende Zahlungsbefehle zu. A. erhob dagegen keinen Rechtsvorschlag.
C. Am 6. April 2011 erhielt das Betreibungsamt Schams ein Schreiben der V., in welchem diese mitteilte, dass Dr. B. bei ihr rechtsschutzversichert sei und sie mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt habe. Die am 14. März 2011 prakt. med. A. zugestellten Zahlungsbefehle würden ihren Klienten ebenfalls betreffen, welcher im Zeitpunkt der Zustellung aber landesabwesend gewesen sei. Dr. B. habe die Zahlungsbefehle nach seiner Rückkehr erstmals gesehen. Sie, die V., erhebe hiermit im Namen ihres Klienten Rechtsvorschlag gegen die genannten Betreibungen bzw. Zahlungsbefehle; die geforderte Summe sei nicht geschuldet.
D. Das Betreibungsamt Schams verfügte am 7. April 2011 wie folgt:
„1. Der in der Betreibung Nr. 1, 2 und 4 erfolgte Rechtsvorschlag ist verspätet. Damit er rechtsgültig dennoch als rechtzeitig gelten kann, haben Sie die nachfolgenden Auflagen zu erfüllen:
a) Sofern Sie durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten worden waren, innert Frist Rechtsvorschlag zu erheben, sind Sie gemäss Art. 33 Abs. 4 SchKG berechtigt, die Aufsichtsbehörde um Wiederherstellung der versäumten Rechtsvorschlagsfrist zu ersuchen. Das Gesuch ist innert 10 Tagen seit Wegfall des Hindernisses, das zur rechtzeitigen (recte nicht rechtzeitigen) Abgabe des Rechtsvorschlages führte, einzureichen.
b) Wird Ihrem Gesuch um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist durch die Aufsichtsbehörde mit rechtskräftiger Verfügung stattgegeben,
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gilt der Rechtsvorschlag als nachträglich rechtzeitig erfolgt und wird von uns an den Gläubiger bzw. Vertreter weitergeleitet.
c) Wird ihr Gesuch um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist mit rechtskräftigem Entscheid der Aufsichtsbehörde abgewiesen, oder reichen Sie innert 10 Tagen kein Gesuch um Wiederherstellung der versäumten Rechtsvorschlagsfrist ein, gilt der Rechtsvorschlag als nicht erfolgt und die Betreibung kann durch den Gläubiger bzw. Vertreter im Sinne des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes fortgesetzt werden.

## Considerations