# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 03af405f-799b-4ef1-9e56-d46de8237dca
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend mehrfache versuchte Nötigung etc.
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht,
vom 14. März 2018 (GG170026)
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1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht in Strafsachen,
vom 14. März 2018 liessen sowohl der Beschuldigte am 22. März 2018 als auch
die Privatkläger 1 und 2 am 28. März 2018 innert Frist Berufung anmelden
(Urk. 46 und 49).
2. Der Beschuldigte liess innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO keine
Berufungserklärung einreichen. Deshalb ist auf die Berufung des Beschuldigten
gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten.
3. Mit Eingabe vom 27. Juni 2018, eingegangen am Obergericht am 28. Juni
2018, liessen die Privatkläger 1 und 2 ihre Berufungen zurückziehen (Urk. 56).
Damit ist das Verfahren zufolge des Rückzugs der Berufungen der Privatkläger 1
und 2 als erledigt abzuschreiben.
4. Die Kosten im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien nach Massgabe
ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1). Nachdem auf die Berufung
des Beschuldigten nicht eingetreten wird und die Privatkläger 1 und 2 ihre
Berufungen zurückgezogen haben, unterliegen die Parteien gleichermassen.
Nachdem der Rückzug der Berufungen der Privatkläger 1 und 2 noch innerhalb
der Frist zur Einreichung der Berufungserklärung eingegangen ist, sind ihnen
praxisgemäss keine Kosten aufzuerlegen (vgl. ZR 110 Nr. 37). Demzufolge sind
die Kosten des Berufungsverfahrens zu zwei Dritteln auf die Gerichtskasse zu
nehmen und zu einem Drittel dem Beschuldigten aufzuerlegen.

## Considerations