# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5d52da31-b884-4cfd-87fb-e620c90650cb
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._, geboren am _1965, und Y._, geboren am _1956, haben am 14. April 1989 vor dem Zivilstandsamt O.1_ geheiratet. Aus der Ehe sind die Kinder A._, geboren am _1990, B._, geboren am _1993, und C._, geboren am _1996, hervorgegangen. Der voreheliche Sohn von Y._, D._, geboren am _1986, ist ebenfalls bei den Parteien aufgewachsen. Er wohnt noch heute bei X._.
B. Am 3. Juli 2015 reichte Y._ beim Bezirksgericht Plessur eine Scheidungsklage ein.
C. Am 14. August 2015 stellte X._ beim Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen mit folgenden Rechtsbegehren:
"1. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, an den Unterhalt der Ehefrau mit Wirkung ab 01. August 2014 einen monatlichen, monatlich im Voraus zahlbaren Unterhaltsbeitrag in Höhe von CHF 4'500.00, allenfalls einen Betrag nach richterlichem Ermessen zu bezahlen.
Der Ehemann kann die von ihm bezahlten Unterhaltsbeiträge zur Verrechnung bringen. Der Betrag ist in das Urteilsdispositiv aufzunehmen.
2. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, einen allfälligen Gerichtskostenvorschuss haftend auch für die Ehefrau zu erbringen sowie an die mutmasslichen aussergerichtlichen Kosten eine Akontozahlung in Höhe von CHF 6'000.00, zuzüglich 8% MwSt., somit CHF 6'480.00 zu bezahlen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge."
D. In seiner Stellungnahme vom 11. September 2015 beantragte Y._, was folgt:
"1. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, an den Unterhalt der Ehefrau mit Wirkung ab 1. Oktober 2015 für die Dauer des Scheidungsverfahrens, längstens bis und mit Juni 2016, einen monatlichen im Voraus zahlbaren Betrag von CHF 1'458.00 zu bezahlen.
2. Darüber hinaus sei das Gesuch abzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchstellerin."
E. In der Folge fand ein zweiter Schriftenwechsel statt, in dessen Rahmen X._ den Betrag gemäss Ziff. 1 des Rechtsbegehrens auf Fr. 4'407.00 reduzierte und das Rechtsbegehren Ziff. 2 fallen liess. Y._ bezifferte den
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Unterhaltsbeitrag gemäss Ziff. 1 seines Rechtsbegehrens auf Fr. 1'441.00 – neu mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 für die Dauer des Scheidungsverfahrens, längstens bis und mit Juni 2016.
F. Auf die Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung wurde verzichtet. Mit Entscheid vom 7. Dezember 2015, mitgeteilt am 17. Dezember 2015, entschied der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur, was folgt:
"1. a) Es wird festgestellt, dass Y._ seiner Unterhaltsverpflichtung gegenüber X._ für den Zeitraum vom 14. August 2014 bis und mit 31. August 2015 nachgekommen ist.
b) Y._ wird verpflichtet, X._ für die Dauer des Scheidungsverfahrens mit Wirkung ab 1. September 2015 an ihren Unterhalt jeweils monatlich im Voraus einen Unterhaltsbeitrag in Höhe von CHF 3'150.00 pro Monat zu bezahlen.
c) Für den Zeitraum vom 1. September 2015 bis 30. November 2015 hat Y._ bereits Unterhaltszahlungen in Höhe von insgesamt CHF 9'675.00 an X._ entrichtet. Dieser Betrag kann mit den Unterhaltsbeträgen gemäss Ziff. 1b verrechnet werden.
d) X._ hat rückwirkend per 1. September 2015 für die Hypothekarkosten sowie die übrigen mit der Liegenschaft an der _strasse in O.2_ zusammenhängenden Kosten (Nebenkosten, Versicherungen) aufzukommen.
e) Die Kosten der gemeinsamen Kinder A._, geboren am _1990, B._, geboren am _1993, und C._, geboren am _1996, haben die Parteien je zur Hälfte zu tragen.
2. a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 2'000.00 (Entscheidgebühr) gehen je hälftig zu Lasten der Parteien. Der Betrag ist dem Bezirksgericht Plessur innert 30 Tagen mit beiliegendem Einzahlungsschein zu bezahlen.
b) Die aussergerichtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations