# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** cf0847e2-7b93-4114-916f-b209a87a0f98
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1992,
war vom 1
7.
März bis 2
8.
Novem
ber
2014
befri
stet als Bauarbeiter bei der
Z._
AG
,
angestellt
(
Urk. 7/20 Ziff. 1-3
). In der Folge m
eldete sich der Versicherte am 2
.
Dezember
2014 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zum
Leis
tungs
bezug
an und stellte sich der Arbeitsvermittlung für eine Vollzeittätigkeit zur Verf
ügung (
Urk.
7/18
Ziff.
3,
Urk. 7
/
19
).
Gestützt auf eine
Meldung des RAV vom 11. März
201
5 (Urk. 7/
3
) stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den V
ersicherten mit Ver
fügung vom 16
.
März
2015
(Urk. 7/
8
) wegen ungenügender persönlicher
Arbeits
bemühun
gen
ab
dem
2
. Dezember 2014 für die Dauer von 10 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Dag
egen erhob der Versicherte am 9
.
April 2015 Einsprache (Urk. 7/
9
), welche das AW
A mit Einspracheentscheid vom 17
.
Juli
2015 abwies (Urk. 7/10
= Urk. 2).
2.
Der Versic
herte erhob am 24. August
2015 gege
n den Einspracheentscheid vom 17
.
Juli
2015 (Urk. 2) Beschwerde und beantragte, die
ser sei aufzuheben und er sei nicht in der Anspruchsberechtigung einzustellen
(
Urk.
1
S. 1
).
Mit Beschwerdeantwort vom 16. September 2015 (Urk. 6
) beantragte das AWA die Abweisung der Beschwerde
, was dem Beschwerdeführer am 21. September
2015 zur
Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8
).
Der Einzelrichter

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Da der Streitwert
Fr.
20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der
Be
schwerde
in die einzelrichterliche Zuständigkeit (
§
11
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).
1.2
Nach
Art.
17
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die obligatorische Arbeits
losen
ver
sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)
muss die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zustän
di
gen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu ver
mei
den oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nöti
genfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühungen nachweisen können. Gemäss
Art.
30
Abs.
1 lit.
c AVIG ist die versicherte Person
in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genü
gend um
zumutbare Arbeit bemüht. Dieser Einstellungsgrund ist schon dann gegeben, wenn die versicherte Person vor Eintritt der Arbeitslosig
keit ihren Oblie
genheiten nicht nachgekommen ist. Sie hat sich daher bereits während der Kündigungsfrist oder bei einem im vornherein befristeten Arbeitsverhältnis vor dessen Beendigung von sich aus, das heisst ohne besondere Aufforderung durch eine Amtsstelle oder Abgabe eines Merkblattes um einen neuen Arbeitsplatz zu bewerben (BGE 139 V 524 E. 4.2; Urteile des Bundesgerichts 8C_21/2015 vom 3.
März 2015, E.
3.5, und 8C_917/2013 vom 4.
März
2014, E.
2.1, je mit Hin
weisen, sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_271/2011 vom 14.
Juni
2011 E. 2.2).
Die Pflicht zur Stellensuche dauert auch bei einer
vorübergehenden Ort- oder
Landesabwesenheit fort (Urteil des Bundesgerichts 8C_21/2015 vom
3.
März 2015
E. 3.4 mit Hinweis).
Befristete Arbeitsverhältnisse müssen grundsätzlich nicht gekündigt werden. Sie enden automatisch mit dem Ablauf der Ve
rtragsdauer. Die Richtlinien
des Staats
sekretariats für Wirtschaft
SECO (AVIG-Praxis ALE,
Rz
. B314) verlangen in einem solchen Fall den
Nachweis
von
Arbeitsbemühungen
in den letzten drei Monaten vor der Beendigung des Arbeitsverhältni
sses
.
1.3
Bei der Beurteilung de
r Frage, ob sich eine versicher
te Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder
n auch die Qualität ihrer Bewer
bungen von Bedeutung (BGE
139 V 524 E. 2.1.4, und
124 V 225 E. 4a
je
mit Hinweis
en
).
Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel
mehr auf
die Tatsache und Intensität der
selben (
BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 2
2.
Februar 2007 E.
3.1
). Die Ar
beitsbemühungen müssen zudem um
so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Per
son hat, eine Stelle zu finden (
vgl.
Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die
Insolvenzent
schädi
gung
,
4.
Auf
lage, Zürich 2013, S. 104).
Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber min
des
tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge
wiesen werden (
BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom
4.
März 2014 E. 2.2
).
Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwingend eine schriftliche Bewerbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selber im Betrieb vorzu
sprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom
6.
November 2006 E.
3.2).
Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem
Stellenver
mit
t
lungsbüro
(
vgl.
Barbara Kupfer Bucher
, a.a.O., S. 174 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleuten dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeits
losigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3).
1.4
Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach
dem Grad des Verschuldens (
Art.
30
Abs.
3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30
Tage bei mittelschwerem und 31
bis 60 Tag
e bei schwerem Verschulden (
Art.
45
Abs.
3
der
Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung
und die
Insol
venz
entschädigung
; AVIV
).
2.
2.1
Der Beschwerdegegner begründete seinen Einspracheentscheid (
Urk.
2) damit,
der Beschwerdeführer habe in den letzten drei Monaten vor Eintritt in die kontrollierte Arbeitslosigkeit in quantitativer Hinsicht grundsätzlich genüge
nde Arbeitsbemühungen nachgewiesen
.
Er
habe jedoch
kein einziges Bewerbungs- oder Absageschreiben und auch keine Stelleninserate
eingereicht und damit seine
Dokumentationspflicht verletzt
. Hinzu komme, dass es sich bei 27 der 35 beworbenen Arbeitgeber um
Stellenvermittlungsbüros handle, was
ohne zusätz
liche eigene Anst
rengungen bei der Arbeitssuche
unter dem Gesichtspunkt ge
nügender persönlicher Arbeitsbe
mühungen praxisgemäss nicht aus
reiche
.
Es sei
infolge der Verletzung der Dokumentationspflicht
nicht ersichtlich
, ob es sich bei den zu beurteilenden Arbeitsbemühungen überwiegend nur um Kontakt
auf
nahmen mit verschiedenen Stellenvermittlungsbüros oder um konkrete Bewer
bungen bei S
tellenvermittlungsbüros handle
. Zudem bestünden Hinweise darauf,
dass der Beschwerdeführer Blind- und Spontanbewerbungen getätigt habe, was ihn nicht von der Pflicht entbunden habe, sich in erster Linie um ausge
schrie
bene und damit offene Stellen zu bemühen
(S. 3 f.
Ziff.
4).
2.2
Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
er sei am
Erstgespräch vom 1
5.
Dezember 2014
von seinem zuständigen RAV-Berater nicht auf die fehlenden Unterlagen angesprochen oder aufgefordert worden, diese nachzureichen. Entsprechend habe er Ende Januar 2015 beim
Upgrade auf Windows 10 alle älteren Unterlagen von seinem Computer gelöscht.
Er habe
nicht damit
rechnen müssen, dass
seine Arbeitsbemühungen
erst ganze vier Monate nach dem Erstgespräch
bemängelt würden
(S. 5
Ziff.
14).
Da er sich zum ersten Mal der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestellt habe, habe ihm das System der Arbeitslosenversicherung nicht vertraut sein müssen. Zudem verfüge er nachweislich über keine Kenntnisse der deutschen Sprache.
Da im Weiteren
die Arbeitsbemühungen der Kontrollperioden Dezember 2014 und Januar 2015 den praxisgemässen Vorgaben entsprochen hätten, sei mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es sich bei den fraglichen Arbeitsbemühungen in den letzten drei Monaten vor Eintritt in die kon
trollierte Arbeitslosigkeit auch um konkrete Bewerbungen a
uf offene Stellen gehan
delt habe
, womit die Arbeitsbemühungen als in qualitativer Hinsicht genü
gend gewertet werden müssten (S. 5 f.
Ziff.
15).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer zu Recht wegen qualitativ ungenügender Arbeitsbemühungen für die Dauer von 10 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.
3.
3.1
Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer
drei Monate vor Ende seines befris
teten Arbeitsverhältnisses
am 2
8.
November 2014
respektive vor der Anmel
dung zur Arbeitsvermittlung
anfangs Dezember 2014
in quantitativer Hinsicht genügende persönliche Arbeitsbemühungen getätigt hat
.
Unbestritten ist auch, dass
er
die
für die Monate
September bis November 2014
aufgelisteten
Arbeitsbemühungen
(vgl.
Urk.
7/6)
weder mit Kopien der Bewer
bungsschreiben noch mit Stelleninseraten oder Absageschreiben belegen konnte.
Auch reichte er weder dem AWA noch im Rahmen der am 2
4.
August 2015 erhobenen Beschwerde (
Urk.
1) dem Gericht entsprechende Unterlagen ein.
Streitig und zu
prüfen ist im Folgenden, ob die vor der Anmeldung zur Arbeits
vermittlung getätigten Arbeitsbemühungen
den qualitativen Anforderungen genü
gen.
3.2
Grundsätzlich obliegt es der versiche
rten Person, darzutun, dass sie
alles Zumut
bare unternommen hat, um die Arbeitslosigkeit zu verkürzen, wobei sie dies im Rahmen des Möglichen auch zu belegen hat.
Der Beschwerdeführer reichte vorliegend keinerlei Unterlagen ein, welche seine Arbeitsbemüh
ungen auch belegen würden. Insbesondere
rei
chte er keine Absageschreiben ein
, dürften doch
zumindest
diese nicht von dem geltend gemachten
Datenverlust im Rahmen des
Up
g
rade
s
auf Windows 10 betroffen
gewesen sein
, genauso wenig wie die auf einem allfälligen
E-Mail-Account
vorhandenen Daten
.
A
us dem Umstand, dass er anlässlich des Erstg
espräches vom 1
5.
Dezember
2014
nicht explizit
vom RAV-Berater
aufgefordert wurde, fehlende Belege seiner
Arbeitsbemühungen der vorangegangenen Monate einzureichen
,
kann der Be
schwerdeführer
nichts zu seinen Gunsten
ableiten. Dem entsprechenden Proto
kolleintrag ist zu entnehmen, dass der RAV-Berater die persönlichen
Arbeits
bemühungen
vor Anmeldung beim RAV für ungenügend erachtete, da es sich lediglich um Bewerbungen bei
Temporärfirmen
gehandelt habe. Dem Beschwer
deführer sei erklärt worden, dass er sich auch expli
zit auf Inserate bewerben müsse
(vgl.
Urk.
7/15/2-3)
.
Der Beschwerdeführer bewarb sich indes
zu einem
grossen
Teil
bei Stellenvermittlungsbüros
(vgl.
Urk.
7/6)
.
Da
er
keine Belege einreichte, die eine Bewerbung auf eine konkrete offene Stelle nachweisen würden, sind diese Arbeitsbemühungen
wie ausgeführt (vgl. vorstehend E. 1.3)
als qualitativ ungenügend anzusehen.
Des Weiteren sind
die beim
Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen für die Monate September bis November 201
4 (
Urk.
7/6)
unter dem Titel
Absa
ge
grund
aufgeführten Begründungen wie „keine offene Stelle“,
„keine Stelle jetzt“
und „kein Bedarf“
Hinweise darauf
, dass es sich bei einigen der
vom Be
schwerdeführer
getätigten Arbeitsbemühungen um Spontan- respektive
Blind
bewerbungen
gehand
elt haben muss
.
Die Erfolgsaussichten von Spontan- bezie
hungsweise Blindbewerbungen sind grundsätzlich als geringer zu bewerten als Bewerbungen auf eine ausgeschriebene offene Stelle. Da der Beschwerdeführer vorliegend keine Stelleni
nserate beibringen konnte, die d
artun könnten, dass es sich bei
diesen Arbeitsbemühungen dennoch um solche auf eine konkrete Stelle gehandelt hat,
ist
auch
d
arin
eine mangelhafte Erfüllung der
Schaden
min
de
rungspflicht
zu sehen.
H
insichtlich
allfälliger
sprachliche
r
Schwierigkeiten und der Rechtsunkenntnis
ist auf den
allgemeinen Grundsatz
hinzuweisen
, wonach niemand Vorteile aus seiner eigenen
Rechtsunkenntnis
ableiten kann (BGE 124 V 220 E. 2b/
aa
).
3.3
Die vom Beschwerdegegner verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG erweist sich demnach als korrekt.
4.
4.1
Der in den Verwaltungsweisungen des SECO als Richtlinie enthaltene
Einstell
raster
(Einstellraster für KAST/RAV, AVIG-Praxis ALE,
Rz
D72, vom Oktober 2011) sieht für ungenügende Arbeitsbemühungen während einer einmonatigen Kündigungsfrist drei bis vier Einstelltage vor (1.A/1), bei zweimonatiger Kündi
gungsfrist sechs bis acht Einstelltage (1.A/2) und ab dreimonatiger Kündi
gungs
frist neun bis zwölf Einstelltage (1.A/3).
Da die objekt
iven Gegebenheiten bei ungenügenden
Arbeitsb
emühungen eines auf
über
drei Monate befristeten
und eines auf drei Monate gekündigten Arbeitsverhältnisses unter dem Aspekt der Schadenminderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 AVIG) vergleichbar sind, erscheint es
grundsätzlich
sachgerecht, die
Ein
stelldauer
in beiden Fällen nach dem für Arbeitsverhältnisse mit dreimonatiger Kündigungsfrist vorgesehenen Raster festzusetzen (
vgl.
BGE 141 V 365 E. 4.5)
.
4.2
Zu berücksichtigen sind hier jedoch besondere - im Ergebnis
verschul
dens
mindernde
- Umstände. Der Beschwerdeführer ist in der fraglichen Zeit nämlich keineswegs untätig geblieben. Vielmehr hat er in quantitativer Hinsicht aus
reichende Arbeitsbemühungen unternommen, auch wenn diese - wie dargelegt - den qualitativen Anforderungen nicht genügten. Ab Eintritt der Arbeitslosigkeit erfüllte der Beschwerdeführer dann aber auch die qualitativen Anforderungen (vgl.
Urk.
3/3-4).
Daraus ist zu schliessen, dass die qualitativen Mängel in der fraglichen Zeit nicht auf einer Nachlässigkeit oder Pflichtvergessenheit des Beschwerdeführers beruhten, sondern darauf, dass er mit Anforderungen, welche aus Sicht der Arbeits
losenversicherung an die Stellensuche gestellt werden, noch zu wenig vertraut war. Nach diesen Anfangsschwierigkeiten erfüllt er seine Pflichten ab dem Zeitpunkt, ab welchem sie ihm geläufig waren, einwandfrei. Dies alles beseitigt zwar die qualitativen Mängel der ersten Bewerbung nicht, rechtfertigt es aber, das Verschulden des Beschwerdeführers erheblich geringer einzustufen.
4.3
In Würdigung aller Umstände erscheint eine Einstellung im Umfang von 5
Tagen als angemessen.
Dahingehend ist, in teilweiser Gutheissung der Beschwerde, der angefochtene Entscheid abzuändern.
5.
Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine
Prozessent
schä
digung
, wobei der Stundenansatz für eine nicht-anwaltliche, nicht-juristische Vertretung wie die vorliegende praxisgemäss
Fr.
145.-- (zuzüglich Mehrwert
steuer) beträgt. Demnach ist die Entschädigung ermessensweise auf
Fr.
700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und dem
Beschwerde
gegner
aufzuerlegen.