# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0fd7db6a-00c4-4e31-a5ed-9a83f846b4f2
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_009
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 16. Mai 2006 sprach die Kantonale IV-Stelle Wallis der 1960 geborenen A._ rückwirkend ab März 2005 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Ende 2006 nahm die Versicherte in B._/AG Wohnsitz. Mit Revisionsverfügung vom 26. August 2013 hob die IV-Stelle des Kantons Aargau die bisher ausgerichtete Invalidenrente auf.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 9. September 2014 ab.
A._ führt Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag auf Weiterausrichtung der ganzen Rente; eventuell sei die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen.

## Considerations

Erwägungen:
1.
Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gemäss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ans Bundesgericht zu prüfen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in der Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich einer allfälligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Hingegen hat unter der Herrschaft des BGG eine freie Überprüfung des vorinstanzlichen Entscheides in tatsächlicher Hinsicht zu unterbleiben. Ebenso entfällt eine Prüfung der Ermessensbetätigung nach den Grundsätzen zur Angemessenheitskontrolle.
2.
Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze, namentlich diejenigen über die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG [SR 830.1] in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348; 128 V 29 E. 1 S. 30; 104 V 135 E. 2a und b S. 136) und die Revision von Invalidenrenten bei wesentlicher Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (Art. 17 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG; BGE 134 V 131 E. 3 S. 132; 130 V 343 E. 3.5 S. 349 ff.) zutreffend dargelegt. Hierauf wird verwiesen.
3.
3.1. Des Weitern hat das kantonale Gericht - wobei es die hievor (E. 1) angeführte Kognitionsregelung zu beachten gilt - insbesondere gestützt auf das psychiatrisch/orthopädische Gutachten der MEDAS C._ vom 24. Mai 2013 zutreffend erkannt, dass die Beschwerdeführerin ihre frühere Tätigkeit als Bäckerei-Mitarbeiterin behinderungsbedingt nicht mehr auszuüben vermag, hingegen einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit wiederum uneingeschränkt nachgehen und damit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könnte. Jedenfalls kann von einer offensichtlich unrichtigen (oder unvollständigen) vorinstanzlichen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts keine Rede sein (was auch hinsichtlich der antizipierten Beweiswürdigung gilt, wonach keine ergänzenden ärztlichen Abklärungen erforderlich sind und vom Beizug weiterer medizinischer Akten abgesehen werden kann). In der Beschwerdeschrift werden denn auch in erster Linie blosse Tat- und Ermessensfragen aufgeworfen, welche - wie dargelegt - der freien Überprüfung durch das Bundesgericht entzogen sind.
3.2. Dass die gesundheitlichen Verhältnisse im massgebenden Zeitraum zwischen der ursprünglichen Rentenverfügung vom 16. Mai 2006 und der hier streitigen Revisionsverfügung vom 26. August 2013 eine leistungsrelevante Änderung erfahren haben, zeigt sich schon anhand der Medikamenteneinnahme: Anlässlich der Untersuchung im Externen Psychiatrischen Dienst D._ vom 10. Juli 2007 hatte die Beschwerdeführerin erklärt, sie könne sich nicht vorstellen, ohne Medikamente (vor allem Rivotril) weiter zu existieren. Die behandelnde Psychiaterin Dr. E._ führte im Verlaufsbericht vom 24. April 2012 denn auch aus, die Versicherte sei eine schwer kranke Patientin, welche ununterbrochen mit hochdosierten Psychopharmaka therapiert werde. Demgegenüber ergaben die im Rahmen der bidisziplinären Begutachtung erhobenen Laborwerte ein anderes Bild. Die von der Beschwerdeführerin wiederholt ausdrücklich angegebenen verschiedenen Analgetika liessen sich nicht nachweisen. Ebenso lagen die beiden Antidepressiva sowie das geltend gemachte Neuroleptikum unterhalb der Nachweisgrenze bzw. im deutlich untertherapeutischen Bereich. Schliesslich konnte Clonazepam (Rivotril) ebenfalls nur unterdosiert festgestellt werden. Die auch in der Laboranalyse zum Ausdruck gelangende gesundheitliche Verbesserung (deutliche Abnahme des Leidensdruckes) wird durch die vorinstanzlich nachgereichten Berichte der Klinik F._ vom 23. August 2013 und der Psychiatrischen Dienste G._ vom 4. März 2014 nicht in Zweifel gezogen. Jedenfalls ist die diesbezügliche einlässliche Beweiswürdigung im angefochtenen Entscheid nicht willkürlich.
4.
Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin als unterliegender Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG).