# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 654aa407-2638-4c89-9874-2a316231561a
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. Mit Kaufvertrag vom _ 2017 veräusserte A._ B._ die Liegenschaft Nr. _, Plan Nr. _, C._ in D._, Gemeinde E._. Am _ 2017 teilte B._ A._ mit, dass das Dach und das Mauerwerk von Schimmelpilz befallen seien, ihr jedoch anlässlich der Besichtigung zugesichert worden sei, dass ein Schimmelschaden am Dach behoben worden sei.
B. Mit Schlichtungsgesuch vom 6. Dezember 2017 gelangte B._ an das Vermittleramt Plessur. Anlässlich der Vermittlungsverhandlung vom 18. Januar 2018 konnte zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden, da A._ an der Verhandlung säumig blieb, weshalb der Vermittler gleichentags die Klagebewilligung ausstellte. Diese enthält folgende klägerischen Rechtsbegehren:
1. Die beklagte Partei sei zu verurteilen, der klagenden Partei den Betrag von CHF 60'293.50 nebst 5% Zins seit 6. Dezember 2017 zu bezahlen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer zu Lasten der beklagten Partei.
C. Am 8. März 2018 reichte B._ die Klage beim Regionalgericht Plessur ein, wobei die Rechtsbegehren neu wie folgt lauteten:
1. Die Beklagte sei zu verurteilen, der Klägerin den Betrag von CHF 60'293.50 nebst 5% Zins seit 6. Dezember 2017 sowie CHF 832.00 nebst 5% Zins seit 23.02.2018 zu bezahlen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer zu Lasten der Beklagten.
D. Am 23. Februar 2018 erliess das Regionalgericht Plessur gestützt auf Art. 271 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG einen Arrestbefehl gegen A._ für eine Forderungssumme von CHF 60'293.50 nebst Zins von 5% seit 6. Dezember 2017 und CHF 832.00 nebst Zins von 5% seit 21. Februar 2018.
E. Innert erstreckter Frist reichte A._ am 2. Mai 2018 die Klageantwort ein. Sie enthält folgende Rechtsbegehren:
1. Der Arrestbefehl vom 23. Februar 2018 sei aufzuheben und das auf die Beklagte lautende Konto F._ bei der G._ sei freizugeben.
2. Im Übrigen sei die Klage vollumfänglich abzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.
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F. Die innert erstreckter Frist eingereichte Replik vom 13. Juni 2018 enthält unveränderte Rechtsbegehren, ebenso die innert erstreckter Frist eingereichte Duplik vom 17. Juli 2018.
G. Die Beweisverfügung datiert vom 10. August 2018.
H. Mit Entscheid vom 2. Mai 2019, ohne schriftliche Begründung mitgeteilt am 7. Mai 2019, mit schriftlicher Begründung mitgeteilt am 11. Oktober 2019, erkannte das Regionalgericht Plessur wie folgt:
1. A._ wird verpflichtet, B._ CHF 50'503.90, CHF 9'789.60 nebst 5% Zins seit 06.12.2017 sowie CHF 832.00 nebst 5% Zins seit 23.02.2018 zu bezahlen.
2. a)Die Gerichtskosten von CHF 10'550.00 gehen zu Lasten von A._ und werden mit den von B._ geleisteten Vorschüssen von CHF 9'200.00 und dem von A._ geleisteten Vorschuss von CHF 1'350.00 verrechnet.
b)A._ hat B._ eine Parteientschädigung von CHF 15'621.90 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen und ihr die geleisteten Vorschüsse von CHF 9'200.00 zu ersetzen.

## Considerations