# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e328458e-e71f-5696-bdb6-2613769640a5
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
,
Beschwerdeführer
gegen
B._
,
Beschwerdegegnerin
betreffend
Rechtsöffnung
hat die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung, dass
:
der Amtsgerichtspräsident von Bucheggberg-Wasseramt – soweit vorliegend von Bedeutung – mit Urteil vom 11. November 2021 der B._ in der Betreibung Nr. [...] des Betreibungsamtes Region Solothurn für den Betrag von CHF 280.50 definitive Rechtsöffnung erteilte und A._ verpflichtete, die Betreibungskosten von CHF 68.55 zu ersetzen, der B._ eine Entschädigung von CHF 75.00 zu bezahlen sowie die von der Einwohnergemeinde bevorschussten Gerichtskosten im Umfang von CHF 115.00 zurückzuerstatten.
sich A._ am 26. November 2021 an das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt wandte und zusammenfassend erklärte, er habe versucht mit der B._ eine Lösung zu finden. Er sei Familienvater und könne seine Familie nur knapp ernähren. Sein Einkommen sei gerade genug, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Mittel für eine Schuldentilgung habe er nicht. Gerne sei er bereit, persönlich beim Amtsgerichtspräsidenten oder Betreibungsamt zu erscheinen, um die Situation zu klären,
das zur Diskussion stehende Rechtsöffnungsverfahren mit Entscheid vom 11. November 2021 abgeschlossen ist und die Eingabe von A._ vom 26. November 2021 deshalb zuständigkeitshalber an die Zivilkammer des Obergerichts überwiesen wurde,
der Rechtsöffnungsrichter definitive Rechtsöffnung erteilt, wenn die Forderung auf einem vollstreckbaren Entscheid eines schweizerischen Gerichts oder einer schweizerischen Verwaltungsbehörde beruht und der Betriebene nicht durch Urkunden beweist, dass die Schuld getilgt oder gestundet worden ist (vgl. Art. 81 Abs. 1 und 2 Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG, SR 281.1]),
Verfügungen von schweizerischen Verwaltungsbehörden den gerichtlichen Entscheiden gleichgestellt sind (vgl. Art. 80 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG).
die von der Gemeinde festgesetzte und vollstreckbare Kehrichtgebühr somit zur definitiven Rechtsöffnung im Sinne von Art. 81 Abs. 1 SchKG berechtigt,
sich A._ im Verfahren vor der Vorinstanz nicht hat vernehmen lassen und damit auch nicht durch Urkunden nachgewiesen hat, dass die Schuld getilgt oder gestundet worden ist,
neue Tatsachenbehauptungen und Beweismittel gemäss Art. 326 Abs. 1 Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen sind, da es im Beschwerdeverfahren nicht um eine Fortsetzung des erstinstanzlichen Prozesses, sondern um eine Rechtskontrolle des angefochtenen Urteils geht,
die von A._ nach Erlass des Rechtsöffnungsentscheids erstmals eingereichten Unterlagen somit unbeachtlich sind, wie auch sein Hinweis, wonach er seine Schulden nicht tilgen könne, da es nicht Sache des Rechtsöffnungsrichters ist, über den materiellen Bestand der Forderung zu befinden,
die Zahlungsfähigkeit erst im Pfändungsverfahren geprüft wird,
sich die Rechtsmitteleingabe von A._ somit im Sinne von Art. 322 ZPO als offensichtlich unbegründet erweist und deshalb sogleich ohne Stellungnahme der Gegenpartei abgewiesen werden kann,
A._ bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten mit einer Entscheidgebühr von CHF 100.00 zu bezahlen hat,
erkannt
:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
A._ hat die Kosten des Verfahrens von CHF 100.00 zu bezahlen.

## Considerations