# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0f107536-b369-4ccc-8a87-30b35dd28bac
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Mit Scheidungsurteil vom 2. Mai 2005, mitgeteilt am 10. Mai 2005, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos zwischen den Parteien unter anderem was folgt (Proz.Nr. 130-2003-38):
"1. Die am 23. August 1996 vor Zivilstandsamt A. zwischen X. und Y. geschlossene Ehe wird geschieden.
2. Die elterliche Sorge für B., geboren am 24. Dezember 1996, und C., geboren am 23. April 2000, wird Y. zugeteilt.
3. (Kinderbesuchs- und Ferienrecht von X.)
4. X. wird verpflichtet, an den Unterhalt von B. und C. im Voraus und auf den Ersten eines jeden Monats (bestimmter Verfalltag im Sinne von Art. 102 Abs. 2 OR) folgende Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:
B.: bis am 23. Dezember 2008 Fr. 650.--
ab 24. Dezember 2008 bis zum Abschluss der angemessenen Ausbildung Fr. 800.--
C.: bis am 22. April 2012 Fr. 650.--
ab 23. April 2012 bis zum Abschluss der angemessenen Ausbildung Fr. 800.--
Gesetzliche und/oder vertragliche Kinderzulagen sind von X. zusätzlich zu bezahlen, soweit und solange er solche ausbezahlt erhält und sie nicht von der Kindsmutter bezogen werden. Art. 285 Abs. 2 ZGB bleibt vorbehalten, wie auch Art. 285 Abs. 2bis ZGB.
Der Unterhaltsbeitrag ist an die Kindsmutter zu Gunsten von B. und C. zu überweisen, solange sie nicht selbständige Ansprüche aus Art. 277 Abs. 2 ZGB gegen den Vater stellen oder eine andere Zahlstelle bezeichnen (Art. 289 Abs. 1 ZGB).
Die D. AG wird angewiesen, die Unterhaltsbeiträge zuzüglich Kinderzulagen vom Lohn des X. in Abzug zu bringen und direkt auf das Konto von Y. bei der Raiffeisenbank A. (Konto Nr. 48035.74) zu überweisen.
5. Es wird gerichtlich davon Vormerk genommen, dass die Parteien mangels Leistungsfähigkeit wechselseitig auf das Bezahlen und Fordern von Unterhaltsbeiträgen verzichtet haben.
Bei der Festsetzung der Kinderunterhaltsbeiträge sowie beim Verzicht der Ehefrau auf die Geltendmachung von nachehelichem Unterhalt gingen die Parteien von folgenden monatlichen Nettoeinkommen (exkl. Kinderzulagen, inkl. 13. Monatslohn) aus: X. Fr. 3'200.--, Y. Fr. 1'700.-- bis 30. April 2010 und danach Fr. 2'200.--.
6. (Indexbestimmung)."
B. X. liess die vorliegende Streitsache am 19. Juni 2006 beim Kreisamt A. zur Vermittlung anmelden. Die Sühneverhandlung vom 11. Juli 2006 verlief
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erfolglos. So bezog X. am 12. Juli 2006 den Leitschein mit folgenden Rechtsbegehren:
"1. Es sei Ziff. 4 des Urteils des Bezirksgerichtspräsidiums Prättigau/Davos vom 2. Mai 2005, mitgeteilt am 10. Mai 2005, betreffend Ehescheidung und Nebenfolgen aufzuheben und der Unterhaltsbeitrag von X. an die beiden Kinder C. und B. ab 1. Juni 2006 wie folgt neu festzulegen:
X. sei ab 1. Juni 2006 zu verpflichten, Y. an den Unterhalt der beiden Kinder B. und C. bis zu deren Mündigkeit, längstens aber bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung monatlich im Voraus einen Unterhaltsbeitrag von je Fr. 400.-- zuzüglich allfällige von X. bezogene gesetzliche oder vertragliche Kinderzulagen zu bezahlen. Art. 277 Abs. 2 ZGB bleibt vorbehalten.
2. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 7,6% MWSt. zu Lasten der Beklagten."
C. Mit Prozesseingabe vom 10. August 2006 prosequierte der Kläger die Streitsache an das Bezirksgericht Prättigau/Davos unter Erneuerung seiner Rechtsbegehren gemäss Leitschein. Mit Prozessantwort vom 4. September 2006 beantragte die Beklagte die Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers.
D. Mit Urteil vom 25. Januar 2007, mitgeteilt am 9. Februar 2007, erkannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos was folgt:
"1. Die Klage des X. gegen Y. wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Kreisamtes A. in der Höhe von Fr. 200.-- sowie die Kosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.--. Barauslagen von Fr. 20.-- und Schreibgebühren von Fr. 580.--, total somit von Fr. 2'600.--, gehen zu Lasten von X.. Sie werden mit Rücksicht auf die Verfügung des Bezirksgerichtspräsidiums Prättigau/Davos vom 7. August 2006 betreffend Bewilligung zur unentgeltlichen Rechtspflege und Ernennung eines Rechtsbeistandes (Proz.Nr.130-2006-125) direkt bei der E. erhoben.
3. X. wird verpflichtet, Y. ausseramtlich mit Fr. 5'194.90 (inkl. Spesen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.
Sollten diese Fr. 5'194.90 bei X. nicht einbringlich sein, ist Y. befugt und ermächtigt, mit Rücksicht auf die Verfügung des Bezirksgerichtspräsidiums Prättigau/Davos vom 14. Juli 2006 betreffend Bewilligung zur unentgeltlichen Rechtspflege und Ernennung eines Rechtsbeistandes (Proz.Nr. 130-2006-124) ihre Forderung auf Ersatz ihrer Anwaltskosten bei der E. zu erheben. Die Entschädigung pro Arbeitsstunde ihrer Armenanwältin betrüge diesfalls indes Fr. 165.- - anstatt Fr. 220.- (siehe Verfügung, Dispositiv Ziff. 3). Die ausseramtliche Entschädigung würde demnach im Ergebnis Fr. 4'011.30 betragen (20 Stunden x Fr. 165.-- = Fr. 3'300.-- + Spesen von Fr. 428.-- + Mehrwertsteuer von Fr. 283.30 (7,6% auf Fr. 3'728.-- (Fr.
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3'300.-- + Fr. 428.--))). Bezahlt die E. Y. diese Fr. 4'011.30 steht der Gemeinde in diesem Ausmass das Regressrecht gegen X. zu.

## Considerations