# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4be0cad0-5ca6-4d5e-907b-43e3b569968d
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Spielbankenkommission in der Verwaltungsstrafsache gegen A. am 27. Januar 2022 in Anwendung von Art. 21 Abs. 1 i.V.m. Art. 73 VStrR die Akten zuhanden des zuständigen Strafgerichts der  des Kantons Zürich überwies (BH.2022.2, act. 4.1), was als  gilt (siehe Art. 73 Abs. 2 VStrR);
- sie gleichentags beim Zwangsmassnahmengericht am Bezirksgericht Hinwil
ein Gesuch um Anordnung von Sicherheitshaft des sich seit dem 22.  2021 in Untersuchungshaft befindenden A. stellte (BH.2022.2, act. 4.2);
- das Bezirksgericht Hinwil A. mit Verfügung vom 10. Februar 2022 in Sicher-
heitshaft versetzte (BH.2022.3, act. 1.1), nachdem es zuvor mit Verfügung vom 3. Februar 2022 die vorbestehende Untersuchungshaft verlängerte (vgl. BH.2022.3, act. 1.1, S. 2 f.);
- der Verteidiger von A. der angegebenen Rechtsmittelbelehrung folgend mit Beschwerde vom 14. Februar 2022 an die Beschwerdekammer des  gelangte und u.a. die Aufhebung der Verfügung des  Hinwil vom 10. Februar 2022 verlangte (BH.2022.3, act. 1);
- die Beschwerdekammer mit Beschluss BH.2022.3 vom 16. Februar 2022 nicht auf die Beschwerde eintrat und die Sache zuständigkeitshalber der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich (nachfolgend «III. Strafkammer») überwies;
- gegen diesen Beschluss keine Beschwerde erhoben wurde;
- die III. Strafkammer die Beschwerde mit Beschluss vom 11. März 2021 (recte: 2022) abwies, obwohl sie ihre eigene Zuständigkeit in Frage stellte (BH.2022.7, act. 3);
- das Bezirksgericht Hinwil am 3. Mai 2022 die Verlängerung der  bis zum 9. August 2022 verfügte und in der Rechtsmittelbelehrung nebst der Beschwerde an die Beschwerdekammer nach Art. 26 und 28 Abs. 3 VStrR alternativ ebenfalls die Beschwerde an die III. Strafkammer im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 222 StPO aufführte (BH.2022.7, act. 1.1);
- die Beschwerdekammer mit Beschluss BH.2022.7 vom 17. Mai 2022 nicht auf die von A. dagegen erhobene Beschwerde eintrat und die Sache  der III. Strafkammer überwies;
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- auch gegen diesen Beschluss keine Beschwerde erhoben wurde;
- die III. Strafkammer die Beschwerde mit Beschluss vom 13. Juni 2022  (BH.2022.7, act. 9);
- das Bezirksgericht Hinwil am 11. August 2022 die Verlängerung der  bis zur Eröffnung des Entscheids in der Hauptsache, längstens  bis zum 9. November 2002 verfügte und in der Rechtsmittelbelehrung erneut nebst der Beschwerde an die Beschwerdekammer alternativ  die Beschwerde an die III. Strafkammer aufführte (act. 1.1);
- der Verteidiger von A. mit Beschwerde vom 15. August 2022 an die  gelangte und u.a. die Aufhebung der Verfügung des  Hinwil vom 11. August 2022 verlangt (act. 1).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- sie wiederholt festgehalten hat, dass ihr im gerichtlichen Verfahren nach Art. 73 ff. VStrR für Sicherheitshaft betreffende Beschwerdeverfahren keine gesetzliche Zuständigkeit zukomme (Beschlüsse des Bundesstrafgerichts BH.2022.7 vom 17. Mai 2022 und BH.2022.3 vom 16. Februar 2022);
- sie sich im Rahmen ihres Beschlusses BH.2022.7 vom 17. Mai 2022 auch mit der in diesem Punkt abweichenden Auffassung der III. Strafkammer ;
- an dieser Stelle auf die Begründung dieser beiden Beschlüsse zu verweisen ist, zumal keiner dieser Beschlüsse angefochten wurde;
- weder dem neusten, in dieser Sache ergangenen Beschluss der III.  vom 13. Juni 2022 (BH.2022.7, act. 9) noch der mit vorliegender Beschwerde angefochtenen Verfügung vom 11. August 2022 (act. 1.1) Gründe zu entnehmen sind, welche ein Rückkommen auf die bisherige Rechtsprechung der Beschwerdekammer aufdrängen würden;
- nach dem Gesagten die Beschwerdekammer mangels gesetzlicher  auch auf die vorliegende Beschwerde nicht eintreten kann;
- die Beschwerde gestützt auf Art. 91 Abs. 4 StPO zuständigkeitshalber an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich weiterzuleiten ist (§ 49
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des Gesetzes über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess des Kantons Zürich vom 10. Mai 2010 [GOG/ZH; LS 211.1]);
- für diesen Beschluss keine Gerichtsgebühr zu erheben ist;
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