# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 7b272c17-5c6a-479a-b1e2-43f4c79a5fed
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Unterhalt und weitere Kinderbelange
Berufung gegen eine Verfügung und ein Urteil des Einzelgerichts im  Verfahren am Bezirksgericht Winterthur vom 30. September 2021 (FK200019-K)
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Rechtsbegehren:
a) der Klägerin (Urk. 43 S. 2 f.; Urk. 58 S. 3):
"1. Es sei die zwischen den Parteien anlässlich der Verhandlung vom 20. Oktober 2020 geschlossene Teil-Vereinbarung zu . Eventualiter sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin für die Kosten des Unterhalts und der Erziehung rückwirkend ab 1. Februar 2019 nachfolgende Kinderunterhaltsbeiträge zuzüglich allfällige Kinder- oder Ausbildungszulagen zu bezahlen, zahlbar jeweils im Voraus auf den Ersten jeden Monats an die gesetzliche Vertreterin der Klägerin: - Ab 1. Februar 2019 bis und mit 29. Februar 2020: Fr. 1'939.– im Monat (davon Fr. 910.– Betreuungsunterhalt) - Ab 1. März 2020 bis und mit 31. August 2020: Fr. 2'259.– im Monat (davon Fr. 1'390.– Betreuungsunterhalt) - Ab 1. September 2020 bis 31. Juli 2021: Fr. 2'339.– im Monat (davon Fr. 1'390.– Betreuungsunterhalt)
2. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin für die Kosten des Unterhalts und der Erziehung ab 1. Juli 2021 nachfolgende Kinderunterhaltsbeiträge zuzüglich allfällige Kinder- oder  zu bezahlen, zahlbar jeweils im Voraus auf den Ersten jeden Monats an die gesetzliche Vertreterin der Klägerin: - Ab 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022:
Fr. 3'085.– im Monat (davon Fr. 40.– Überschussanteil und Fr. 2'510.– )
- Ab 1. Dezember 2023 [recte wohl 1. Januar 2023] bis 31. Mai 2026: Fr. 2'339.– im Monat (davon Fr. 1'390.– Betreuungsunterhalt)
- Ab 1. Juni 2026 bis und mit 31. Juli 2029: Fr. 2'379.– im Monat (davon Fr. 1'390.– Betreuungsunterhalt) - Ab 1. August 2029 bis zum Abschluss der Erstausbildung:
Fr. 1'452.– im Monat (reiner Barunterhalt). 3. Es seien die vorstehenden Kinderunterhaltsbeiträge gerichtsüb-
lich zu indexieren.
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4. Es sei der Beklagte zu verpflichten, die ausserordentlichen  (mehr als Fr. 200.–) pro Ausgabeposition, z.B. , Schulmaterial, schulische Fördermassnahmen etc.) zur Hälfte zu bezahlen, sofern die Ausgaben vorgängig mit der gesetzlichen Vertreterin der Klägerin abgesprochen und diese Kosten nicht durch Dritte (insb. Versicherungen etc.) gedeckt sind.
5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten des Beklagten."
b) des Beklagten (Urk. 48 S. 2 f.):
"1. Es sei die Klage vom 23.06.2020 abzuweisen, sofern darauf  sei.
2. Eventualiter: Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Mutter der Klägerin an den Unterhalt der gemeinsamen Tochter B._  vorschüssig auf den ersten eines jeden Monats  Beiträge zuzüglich allfällig bezogener Kinderzulagen zu .
• Fr. 300.– rückwirkend ab dem 20.10.2020
• Fr. 150.– ab dem 01.04.2021 bis zur Volljährigkeit oder  der Erstausbildung
3. Subeventualiter sei der Beklagte zu verpflichten, der Mutter der Klägerin an den Unterhalt der gemeinsamen Tochter B._ rückwirkend ab Februar 2019 bis Februar 2020 monatlich  jeweils auf den ersten eines Monats maximal Fr. 500.– zzgl. allfällig bezogener Kinderzulagen zu bezahlen.
4. Es sei die Teil-Vereinbarung vom 20.10.2020 nicht zu .
5. Es sei ein gerichtsübliches Besuchsrecht festzulegen. 6. Es sei eine Beistandschaft über Tochter B._, geb. am
tt.mm.2016, zu errichten. 7. Editionsbegehren: Es sei die Mutter der Klägerin zu verpflichten,
folgende Unterlagen ins Recht zu legen.
• Durch Edition hinter der Klägerin oder Treuhänder: Bilanz- und Erfolgsrechnung 2020;
• Durch Edition hinter der Klägerin oder Treuhänder: die  inkl. Detailkontoauszüge ihrer Firma für die Jahre 2017, 2018, 2019 und 2020;
• Durch Edition hinter der Klägerin oder Treuhänder:  über ausgerichtete Pauschalspesen, Vergütungen für Arbeitszimmer bzw. sonstige Kostenvergütungen;
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• Durch Edition hinter der Klägerin oder dem Treuhänder:  Nachweis sämtlicher Kosten aus dem Jahre 2019 im Konto a.o. Aufwand (8500) über insgesamt Fr. 12'302.85 (falls geschäftsmässig nicht begründet sind diese Kosten dem Jahresgewinn 2019 zuzurechnen;
• Durch Edition hinter der Klägerin oder dem Steueramt: Die letzten drei definitiven Steuerveranlagungen und  der Wohngruppe D._ GmbH;
• Die letzten drei definitiven Steuerveranlagungen der  und die Steuerveranlagungen 2017-2020;
• Bank- und Depotauszüge der GmbH
• Lückenlose Kontoauszüge der letzten sechs Monate der Kindesmutter;
• Belege zu Privatbezügen aus der GmbH. 8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der
Kindsmutter."
Verfügung und Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Winterthur vom 30. September 2021 (Urk. 84):
Es wird verfügt:
1. Auf das Editionsbegehren des Beklagten wird nicht eingetreten.
2. Der prozessuale Antrag der Klägerin, es sei die zwischen den Parteien an-
lässlich der Verhandlung vom 20. Oktober 2020 geschlossene Teil-
Vereinbarung zu genehmigen und das Verfahren betreffend vorsorgliche
Massnahmen als durch Vergleich erledigt abzuschreiben, wird als gegen-
standslos geworden abgeschrieben.
3. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis.

## Considerations