# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 03ef1975-2b53-4df2-90bf-9d25984f1195
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Die griechischen Behörden ersuchten mit Ausschreibung im Schengener In-
formationssystem (SIS) vom 15. November 2019 um Fahndung und Fest-
nahme des türkischen Staatsangehörigen A. mit letzter bekannten Wohnad-
resse in Z. (Italien) zwecks Auslieferung und Vollstreckung einer Restfrei-
heitsstrafe von 11 Jahren, 11 Monaten und 26 Tagen wegen gewerbsmäs-
sigen Betrugs, Geldwäscherei und Benutzung von gefälschten Dokumenten
etc. Mit Urteil des Berufungsgerichts von Thrace vom 5. Oktober 2017 war
A. zusammengefasst schuldig gesprochen worden, am 3. Februar 2013 mit
dem Mitangeklagten B. unter anderem einen gestohlenen BMW X6 bei der
Grenze zu Kipi Evrou über die Grenze gebracht und dabei falsche Doku-
mente, falsche Kontrollschilder etc. benutzt sowie die Kontrollorgane ge-
täuscht zu haben (act. 6.1).
B. A. wurde am 12. August 2021 in Zürich festgenommen. Mit Haftanordnung
noch vom gleichen Tag verfügte das Bundesamt für Justiz (nachfolgend
«BJ») die provisorische Auslieferungshaft gegen A. (act. 6.2).
C. Anlässlich seiner Einvernahme vom 13. August 2021 (14:12 Uhr bis
14:36 Uhr) durch die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat bestätigte A., eine
Kopie der Haftanordnung des BJ, des ausländischen Ersuchens sowie die
Darlegung des schweizerischen Auslieferungsverfahrens (in deutscher und
italienischer Sprache) bereits erhalten zu haben (act. 1.3 S. 2). A. erklärte,
er habe noch nicht mit seinem griechischen Anwalt sprechen können. Nach-
dem ihm Art. 54 IRSG (Möglichkeit der Zustimmung zur vereinfachten Aus-
lieferung sowie des Widerrufs dazu, solange das BJ die Übergabe nicht be-
willigt hat) erläutert wurde, sagte A. aus, er habe die Bestimmung verstan-
den, er würde noch gerne mit seinem Anwalt in Griechenland sprechen und
seine Meinung dazu einholen (act. 1.3 S. 3 f.). In der Folge wurden ihm die
Unterschiede zwischen der ordentlichen und der vereinfachten Auslieferung
erläutert. Daraufhin führte A. aus, dass seine Frau mit seinem Anwalt in Grie-
chenland habe telefonieren können. Er sagte weiter aus, dass es so sei, dass
er über diese Strafsachen in Griechenland nie informiert worden sei. Sein
griechischer Anwalt soll seiner Frau gesagt haben, dass er die Sachen re-
geln werde. A. führte weiter aus, dass er eigentlich vom Gericht über das
Urteil hätte informiert werden sollen. A. wurde in der Folge das Spezialitäts-
prinzip erläutert (act. 1.3 S. 6). Auf Nachfrage erklärte A., dass er auf die
Durchführung des ordentlichen Auslieferungsverfahrens verzichte und er die
vereinfachte Auslieferung möchte. Er sagte auf Nachfrage weiter aus, dass
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er auf die Einhaltung des Spezialitätsprinzips verzichte. Er hielt daran fest,
dass er so schnell wie möglich und auf kürzestem Wege die Auslieferung
möchte (act. 1.3 S. 5). A. wurde abschliessend darauf hingewiesen, dass er
die Einwilligung zur vereinfachten Auslieferung zurückziehen könne, bis das
BJ diese angeordnet habe (Art. 6 IRSV), was unter Umständen umgehend
nach Erhalt des vorliegenden Protokolls erfolgen könne. Die Frage, ob er
damit einverstanden sei, bejahte A. und wiederholte, er wünsche einen mög-
lichst raschen Vollzug seiner Auslieferung (act. 1.3 S. 5).
D. In der Folge bewilligte das BJ am 13. August 2021 die vereinfachte Auslie-
ferung von A. an Griechenland. Das BJ informierte umgehend die griechi-
schen Behörden darüber und teilte ihnen weiter mit, dass das Spezialitäts-
prinzip nicht anwendbar und die Übermittlung eines formellen Auslieferungs-
ersuchens nicht mehr nötig ist (act. 6.5).
E. Mit Schreiben vom 18. August 2021 erklärte Rechtsanwalt Geçer gegenüber
dem BJ den Widerruf des Einverständnisses betreffend das Auslieferungs-
verfahren und ersuchte um Akteneinsicht (act. 1.4).
F. Mit Eingabe vom 20. August 2021 lässt A. bei der Beschwerdekammer des
Bundesstrafgerichts Beschwerde gegen die Auslieferungsbewilligung des BJ
vom 13. August 2021 erheben. Er beantragt die kostenfällige Aufhebung der
angefochtenen Verfügung und seine umgehende Haftentlassung sowie die
unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (act. 1).
G. Mit vorab per Fax übermitteltem Schreiben vom 20. August 2021 informierte
die Beschwerdekammer das BJ über den Beschwerdeeingang und hielt fest,
dass die Beschwerde aufschiebende Wirkung gemäss Art. 21 Abs. 4 IRSG
hat (act. 2).
H. Mit einer zweiten Eingabe vom 20. August 2021 teilte der Rechtsvertreter
von A. der Beschwerdekammer mit, dass A. am 24. August 2021 (Flug um
11:10 Uhr nach Athen) ausgeliefert werden soll (act. 3).
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I. Mit vorab per Fax übermitteltem Schreiben vom 20. August 2021 teilte das
BJ der Beschwerdekammer mit, dass aus seiner Sicht bei einer bereits be-
willigten Übergabe im Rahmen der vereinfachten Auslieferung kein anfecht-
barer Auslieferungsentscheid mehr vorliege. Es wies darauf hin, dass die
Übergabe des Beschwerdeführers an die griechischen Behörden am 24. Au-
gust 2021 geplant sei und die griechische Eskorte am 23. August 2021 in der
Schweiz eintreffen werde. Es ersuchte um schnellstmögliche Mitteilung, ob
der Vollzug der Auslieferung trotzdem abgesagt werden muss.
J. Das BJ reichte mit ihrem Schreiben vom 20. August 2021 gleichzeitig seine
Verfahrensakten ein (act. 6). Diesen ist zu entnehmen, dass dem Beschwer-
deführer anlässlich seiner Einvernahme die entscheidrelevanten Akten aus-
gehändigt worden sind (act. 1.3 S. 2). Aufgrund der zeitlichen Dringlichkeit
werden die Verfahrensakten dem Beschwerdeführer nicht zur Kenntnis zu-
gestellt und die nachfolgenden Erwägungen stützen sich ausschliesslich auf
diejenigen Unterlagen, in welche der Beschwerdeführer bereits Einsicht
hatte und die von seinem Rechtsvertreter im Beschwerdeverfahren einge-
reicht wurden. Auf die Durchführung eines Schriftenwechsels wurde in der
Folge verzichtet (s. nachfolgend).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1.
1.1 Für den Auslieferungsverkehr zwischen der Schweiz und Griechenland ist
primär das Europäische Auslieferungsübereinkommen vom 13. Dezember
1957 (EAUe; SR 0.353.1) anwendbar, dem beide Staaten beigetreten sind.
Ausserdem gelangen die Bestimmungen der Art. 59 ff. des Übereinkommens
vom 19. Juni 1990 zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen
vom 14. Juni 1985 (Schengener Durchführungsübereinkommen, SDÜ; Abl. L
239 vom 22. September 2000, S. 19-62) zur Anwendung sowie Art. 26 ff. des
Beschlusses des Rates über die Einrichtung, den Betrieb und die Nutzung
des SIS der zweiten Generation (SIS II; ABl. L 205 vom 7. August 2007,
S. 63-84), wobei die zwischen den Vertragsparteien geltenden weitergehen-
den Bestimmungen aufgrund bilateraler Abkommen unberührt bleiben
(Art. 59 Abs. 2 SDÜ).
1.2 Wo die Übereinkommen nichts anderes bestimmen, findet ausschliesslich
das Recht des ersuchten Staates Anwendung (Art. 22 EAUe), namentlich
das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in
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Strafsachen (Rechtshilfegesetz, IRSG; SR 351.1) und die dazugehörige Ver-
ordnung vom 24. Februar 1982 (Rechtshilfeverordnung, IRSV; SR 351.11).
Das innerstaatliche Recht gelangt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann
zur Anwendung, wenn dieses geringere Anforderungen an die Auslieferung
stellt (BGE 142 IV 250 E. 3 S. 255; 140 IV 123 E. 2; 137 IV 33 E. 2.2.2; 136
IV 82 E. 3.1). Vorbehalten bleibt die Wahrung der Menschenrechte (BGE 135
IV 212 E. 2.3; 123 II 595 E. 7c; TPF 2008 24 E. 1.1 S. 26).
1.3 Auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten
sind zudem die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz,
VwVG; SR 172.021) anwendbar (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 Abs. 2
lit. a StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (s. Art. 12 Abs. 1
IRSG).
2.
2.1 Der Verfolgte kann auf die Durchführung eines ordentlichen Auslieferungs-
verfahrens verzichten, wobei der erklärte Verzicht bis zur Bewilligung der
Auslieferung durch das Bundesamt widerrufen werden kann (Art. 54 Abs. 2
IRSG). Da das Bundesamt in diesem Fall die Auslieferung lediglich bewilligt
und nicht anordnet, ergeht kein formeller Auslieferungsentscheid. Eine be-
willigte Auslieferung kann mangels Rechtsschutzbedürfnisses bzw. mangels
Beschwer grundsätzlich nicht angefochten werden. Ausnahmsweise kann
eine nachträgliche Anfechtung des Verzichts auf die Durchführung des or-
dentlichen Auslieferungsverfahrens wegen Willensmängeln (Art. 23 ff. OR
per analogiam) in Frage kommen. Die Einrede der fehlenden Zustimmung
ist jedoch nur restriktiv zuzulassen und im Lichte der gesamten Umstände
zu beurteilen (vgl. TPF 2007 136 E. 1.3 S. 139; Entscheid des Bundesstraf-
gerichts RR.2016.201 + RP.2016.57 vom 26. Mai 2017 E. 2.2.2). Das Bun-
desgericht liess die Frage der Beschwerdemöglichkeit gegen eine bewilligte
Auslieferung bis dato unbeantwortet (vgl. Urteil des Bundesgerichts
1A.112/2002 vom 18. Juni 2002 E. 1 m.w.H.).
2.2 Überdies kann der Verfolgte auf die Einhaltung des Spezialitätsvorbehalts
verzichten (Art. 38 Abs. 2 lit. a IRSG). Das SDÜ sieht in Art. 66 Abs. 2 vor,
dass der erklärte Verzicht auf den Spezialitätsvorbehalt nicht widerrufen wer-
den kann, mithin definitiv ist. Ein Widerruf des Verzichts auf den Spezialitäts-
vorbehalt ist im IRSG ebenfalls nicht vorgesehen. Entsprechend sieht Art. 6
IRSV eine Pflicht, den Verfolgten auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass der
erklärte Verzicht i.S.v. Art. 38 Abs. 2 lit. a IRSG widerrufen werden könne,
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nicht vor. Wie beim Verzicht auf die Durchführung des ordentlichen Auslie-
ferungsverfahrens, ist die ausnahmsweise Anfechtbarkeit des erklärten Ver-
zichts auf die Einhaltung des Spezialitätsvorbehalts wegen Willensmängeln
denkbar (vgl. in diesem Sinne GARRÉ, Basler Kommentar, Internationales
Strafrecht, Basel 2015, Art. 38 IRSG N. 12).
2.3 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Bewilligung der verein-
fachten Auslieferung des Beschwerdeführers vom 13. August 2021 (act. 6.5,
act. 1.2). Der Beschwerdeführer macht in Bezug auf den erklärten Verzicht
auf die Durchführung des ordentlichen Auslieferungsverfahrens und auf die
Einhaltung des Spezialitätsprinzips Irrtum geltend. Die Frage, ob dem Be-
schwerdeführer ausnahmsweise die Beschwerdemöglichkeit zu gewähren
ist, kann vorliegend offengelassen werden, da die Beschwerde aus nachfol-
genden Gründen ohnehin abzuweisen ist.
3.
3.1 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bringt Folgendes vor:
«Wie aus der Beilage 3 [Einvernahmeprotokoll der Staatsanwaltschaft Zü-
rich-Limmat; act. 1.3] klar und deutlich zu entnehmen ist, hat der Beschwer-
deführer den Wunsch geäussert mit seiner griechischen Anwältin in
Alexandroupoli zu sprechen. Protokolliert wurde aber, dass der Beschwer-
deführer, statt mit seiner Anwältin, mit seiner Ehefrau kommuniziert hat. So
wurde protokolliert, dass sein «griechischer Anwalt» (sic!) seiner Frau gesagt
habe, dass der griechische Anwalt die Sachen regeln werde. Allerdings hat
nach Rücksprache mit der griechischen Strafverteidigerin des Beschwerde-
führers kein derartiges Gespräch mit ihr stattgefunden. Der Willensmangel
ergibt sich aus dem Umstand, dass die in der Schweiz zur Anwaltschaft nicht
zugelassene und kein Deutsch sprechende griechische Kollegin sich gar
nicht um das Verfahren in der Schweiz hätte kümmern können. Der Be-
schwerdeführer unterlag dem von seiner Ehefrau hervorgerufenen Irrtum,
dass seine griechische Strafverteidigerin sowohl in Alexandroupoli als auch
in Zürich/Bern in seiner Sache hätte intervenieren können. Die Einrede der
fehlenden Zustimmung ist daher auch unter der restriktiven Auslegung auf-
grund der Gesamtumstände zuzulassen. Ebenso verhält es sich beim Wil-
lensmangel zum Verzicht auf die Einhaltung des Spezialitätsvorbehalts (vgl.
Garré, BSK-Internationales Strafrecht, Basel 2015, Art. 38 IRSG N. 12).»
3.2 Was vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers als Irrtum bezeichnet wird,
stellt keinen solchen dar. Die Bedeutung einer allfälligen Einverständniser-
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klärung wurde dem Beschwerdeführer mehrfach erläutert. Der Beschwerde-
führer hat anlässlich seiner Einvernahme auf eine Rechtsvertretung im
schweizerischen Auslieferungsverfahren verzichtet. Er hat wiederholt erklärt,
dass er so schnell wie möglich nach Griechenland ausgeliefert werden
möchte. Er hat sodann wiederholt zu Protokoll gegeben, auf das ordentliche
Auslieferungsverfahren und die Einhaltung des Spezialitätsprinzips zu ver-
zichten (s. supra lit. C). Ob die griechische Rechtsvertretung in der Schweiz
nicht hätte «intervenieren» können, war für die Erklärungen des Beschwer-
deführers nicht relevant. Ein Irrtum bei der Erklärung des Verzichts auf die
Einhaltung des Spezialitätsprinzips gemäss Art. 38 Abs. 2 lit. a IRSG ist da-
her nicht zu erkennen.
3.3 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegrün-
det und ist ohne Durchführung eines Schriftenwechsels abzuweisen (Art. 57
Abs. 1 VwVG e contrario i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG), soweit darauf
einzutreten ist. Bei diesem Ergebnis ist das Gesuch um umgehende Haftent-
lassung abzuweisen. Die Anträge betreffend aufschiebende Wirkung bzw.
superprovisorische Massnahmen werden mit diesem Entscheid gegen-
standslos.
4.
4.1 Der Beschwerdeführer ersuchte um Gewährung der unentgeltlichen Pro-
zessführung.
4.2 Die Beschwerdekammer befreit eine Partei, die nicht über die erforderlichen
Mittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten, sofern
ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG) und bestellt
dieser einen Anwalt, wenn dies zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist
(Art. 65 Abs. 2 VwVG). Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung
sind Prozessbegehren als aussichtslos anzusehen, wenn die Gewinnaus-
sichten beträchtlich geringer erscheinen als die Verlustgefahren. Dagegen
gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und
Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer
sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel
verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen
würde (BGE 139 III 475 E. 2.2 S. 476 f.; 139 III 396 E. 1.2; 138 III 217
E. 2.2.4).
4.3 Nach dem oben Ausgeführten muss die vorliegende Beschwerde als aus-
sichtslos bezeichnet werden. Bereits aus diesem Grund ist das Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen.
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5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Gerichtsgebühr ist
auf Fr. 1'000.-- festzusetzen (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG so-
wie Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a des Reglements des Bundesstrafgerichts vom
31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bun-
desstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).
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