# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 701231ca-7f40-4cd2-b3ff-f9f6f9b2d952
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Mit Mietvertrag vom 27. September 1999 mietete A. von Y. verschiedene Lokalitäten im Haus „B.“ in C., um einen Restaurationsbetrieb zu führen. Sie vereinbarten einen indexierten Mietzins von Fr. 22'500.-- pro Quartal, welcher jeweils im Voraus zu bezahlen war. Im Jahr darauf beabsichtigte A. die Geschäftslokalitäten auszuweiten, weshalb zwischen den Parteien am 8. Mai 2000 ein zweiter Mietvertrag über eine Ladenfläche im Erdgeschoss des Geschäftshauses „B.“ abgeschlossen wurde. Der Mietzins war ebenfalls indexiert und belief sich auf Fr. 19'000.-- pro Quartal, zahlbar jeweils vierteljährlich im Voraus. Ab Oktober 2002 geriet A. mit der Bezahlung der Mietzinse in Rückstand. Am 11. Februar 2005 kam zwischen den Parteien eine Zahlungsvereinbarung zustande. Gemäss dieser Vereinbarung schuldete A. per 11. Februar 2005 Mietzinse in der Höhe von Fr. 242'611.75. Am 24. Oktober 2005 kündigte Y. die beiden Mietverträge per 30. November 2005. Nach Ausführungen von Y. betrugen die Mietzinsausstände per 30. November 2005 Fr. 329'707.15 (exkl. Zins). Mit Amtsbefehl des Kreispräsidenten Davos vom 30. November 2005 wurde A. sodann unter Androhung der Straffolgen gemäss Art. 292 StGB befohlen, das Mietobjekt spätestens bis 21. Dezember 2005 Y. zu übergeben. Mit superprovisorischer Verfügung vom 5. Januar 2006 beziehungsweise mit Verfügung des Kreispräsidenten Davos vom 18. Januar 2006 wurden der Vollzug des Amtsbefehls vom 30. November 2005 angeordnet sowie die gefährdeten Beweise sichergestellt.
Auf Verlangen von Y. wurden ferner am 27. Oktober 2005 verschiedene sich im Mietobjekt befindlichen Gegenstände mit Retention belegt (Art. 268 OR). Der Schätzungswert dieser Gegenstände beläuft sich auf Fr. 103'539.10. Dem Vermieter wurde mit Retentionsurkunde vom 27. Oktober 2005, mitgeteilt am 25. November 2005, eine Frist von 10 Tagen seit Zustellung der Urkunde eingeräumt, um für die verfallene Mietzinsforderung die Betreibung auf Pfandverwertung anzuheben (analog Art. 279 Abs. 2 SchKG). Für die laufende Mietzinsforderung wurde ebenfalls eine Frist von 10 Tagen seit ihrer Fälligkeit angesetzt, um die Betreibung auf Pfandverwertung anzuheben.
B. Mit Zahlungsbefehl vom 2. Dezember 2005 setzte Y. eine Forderung von insgesamt Fr. 329'707.15 in Betreibung, und zwar für den fälligen Mietzins vom 1. Oktober 1999 bis 30. September 2005 (Fr. 275'657.15) sowie für den laufenden Mietzins vom 1. Oktober 2005 bis 31. Dezember 2005 (Fr. 54'050.--). Der Zahlungsbefehl wurde A. am 5. Dezember 2005 zugestellt. Gleichentags erhob er Rechtsvorschlag. Mit Gesuch vom 13. Dezember 2005 beantragte Y., es sei ihm in der Betreibung Nr. 20502190 des Betreibungsamtes Davos für Fr. 329'707.15
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zuzüglich Zins von 5 % seit dem 1. Oktober 2005 nebst den Betreibungskosten und der Kosten in Zusammenhang mit der durchgeführten Retention Rechtsöffnung zu erteilen. A. liess sich dazu nicht vernehmen, war jedoch an der mündlichen Rechtsöffnungsverhandlung vom 16. Januar 2006 persönlich anwesend.
C. Mit Entscheid vom 16. Januar 2006, mitgeteilt am 2. Februar 2006, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Prättigau/Davos:
„1. Es wird die provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. 20502190 des Betreibungsamtes Davos für den Betrag von Fr. 329'707.15 nebst Zins zu 5 % seit 1. Oktober 2005 erteilt.
2. Die Kosten des Rechtsöffnugsverfahrens im Betrage von Fr. 700.-- gehen zulasten des A.. Sie werden bei Y. unter Regresserteilung auf A. erhoben und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-3922-1 des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos zu überweisen.
3. Ausseramtlich hat A. Y. für seine Umtriebe mit pauschal Fr. 500.-- zu entschädigen.

## Considerations