# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 60f266fe-73e0-4aa5-bcc9-b2590923215d
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2003
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
A. X. wurde am 13. Dezember 1973 in F. geboren und wuchs zusammen mit zwei Brüdern bei seinen Eltern in G. auf, wo er während sechs Jahren die Primar- und während drei Jahren die Realschule besuchte. Anschliessend absolvierte er bei der Bauunternehmung H. in I. eine Lehre als Maurer, welche er 1992 mit Erfolg abschloss. In der Folge arbeitete er während fünf Jahren bei der Firma H.. Parallel dazu besuchte er die Abendpolierschule, welche er nach vier Jahren mit dem Diplom beendete. Seit 1997 ist X. als selbständiger Kundenmaurer tätig. Je nach Saison beschäftigt er in seinem Betrieb bis zu sieben Mitarbeiter. Aus der Verbindung von X. und A. Z. ging am 27. November 2001 die Tochter D. hervor.
Im Schweizerischen Zentralstrafregister ist X. mit einer Eintragung verzeichnet. Mit Strafmandat vom 11. Mai 1998 wurde er vom Kreispräsidenten Chur wegen vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand und Missachtens der Abgaswartungspflicht zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 10 Tagen bei einer Probezeit von 2 Jahren und zu Fr. 800.— Busse verurteilt. Ausserdem wurde er vom Untersuchungsrichteramt Altstätten mit Verfügung vom 8. Mai 2002 wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln mit einer Busse von Fr. 800.-- bestraft. Im SVG-Massnahmeregister (ADMAS) ist X. mit fünf Führerausweisentzügen verzeichnet. Gemäss Auskunft der kantonalen Steuerverwaltung vom 3. April 2002 wurde X. für die Jahre 1999/2000 mit einem Reineinkommen von Fr. 52'600.— veranlagt. Vermögen besitzt er keines.
Gemäss Leumundsbericht der Kantonspolizei Graubünden vom 30. April 2002 geniesst X. in seiner Wohngemeinde J. einen rechten Leumund. Seinen Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde komme er nach. Abgesehen davon, dass der Betreiber des K.’s in G. beim Kreisamt Fünf Dörfer ein Hausverbot für X. erlangt habe, gebe dessen Verhalten und Lebensführung zu keinen Klagen Anlass.
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Allerdings weise X. gemäss Auskunft des Betreibungsamtes Fünf Dörfer vom 30. April 2002 seit dem 1. Januar 2000 insgesamt vier Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 4'981.25 auf.
X. wurde am 11. April 2002 festgenommen und befand sich anschliessend wie folgt in Untersuchungshaft:
 11.04.2002 – 12.04.2002 Kantonsspital F., Krankenzelle  12.04.2002 – 16.04.2002 Psych. Klinik Waldhaus, Chur  16.04.2002 – 07.05.2002 Kantonsspital F., Krankenzelle  07.05.2002 – 15.05.2002 Strafanstalt Sennhof, Chur
B. Dem vorliegenden Strafverfahren liegt gemäss Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 1. November 2002 im wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde:
„X. wird angeklagt
1. der mehrfachen Drohung gemäss Art. 180 StGB und des mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage gemäss Art. 179septies StGB,
Der Angeklagte wohnte ab April 2000 zusammen mit A. Z., geb. 4. März 1981, an der L.-Strasse in G.. Am 27. November 2001 wurde ihr gemeinsames Kind D. Z. geboren. Nachdem es zwischen X. und A. Z. wiederholt zum Streit gekommen war, zog Letztere am 6. Januar 2002 aus der gemeinsamen Wohnung aus und wohnte zunächst bei ihren Eltern in M., ehe sie ab 1. Februar 2002 im Mehrfamilienhaus N. AK. in M. für sich und ihre Tochter eine Wohnung mietete.
A. Z. hielt sich bereits im Dezember 2001 vorübergehend bei ihren Eltern in M. auf. Vom 20. Dezember 2001 bis 1. Februar 2002 telefonierte der Angeklagte häufig zu allen Tages- und Nachtzeiten auf den Anschluss der Eheleute B. und C. Z., obwohl er mehrmals aufgefordert worden war, dies zu unterlassen. X. übermittelte den Eheleuten Z. auch SMS mit beleidigendem Inhalt. U.a. bezeichnete er C. Z. als „alten Sack, der nicht einmal in der Lage sei, eins und eins zusammenzuzählen“. Ausserdem warf er ihnen vor, sie seien „krank im Kopf“. Am 14. Januar 2002 teilte der Angeklagte A. Z. per SMS mit: „Vu miar hesch du und dini eltera as läba lang nid rua säb chasch sicher si.“
Einmal drohte der Angeklagte damit, zuerst B. Z. und dann A. Z. zu erschiessen.
C. und B. Z. stellten Strafantrag wegen Drohung und Missbrauchs einer Fernmeldeanlage.
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Der Angeklagte gibt die Belästigungen per Telefon und SMS zu, stellt sich aber auf den Standpunkt, er sei berechtigt gewesen, nach M. zu telefonieren, weil sich damals seine Tochter bei den Eheleuten Z. aufgehalten habe.
2. der Nötigung gemäss Art. 181 StGB,
Am Morgen des 6. Januars 2002 entschloss sich A. Z., die gemeinsame Wohnung an der L.-Strasse in G. zu verlassen. In der Nacht vorher hatte sich X. im AJ. in F. aufgehalten und war erst am frühen Morgen nach Hause gekommen. Dabei musste er feststellen, dass A. Z. bereits einige Taschen gepackt hatte. O. war ebenfalls in der Wohnung anwesend. Der Angeklagte wollte dann von A. Z. wissen, wohin sie gehe. Diese wollte sich aber auf keine weitere Diskussion einlassen und antwortete nicht. In der Folge hinderte X. A. Z. daran, das Schlafzimmer zu verlassen, indem er sich mit verschränkten Armen in den Türrahmen stellte. Auf diese Weise wollte er A. Z. zu einer Antwort zwingen. Daraufhin versuchte diese, die Wohnung durchs Fenster zu verlassen. Dies verhinderte der Angeklagte dadurch, dass er das Fenster zuschob. Erst nachdem A. Z. dem Angeklagten Ohrfeigen verpasst hatte, konnte sie das Schlafzimmer verlassen.
3. der Drohung gemäss Art. 180 StGB und der Tätlichkeiten gemäss Art. 126 StGB
B. Z. begab sich am Abend des 22. Februar 2002 ins P. nach G., um dort mit X. zu sprechen. Dieser soll nämlich vorher A. Z. gegenüber Morddrohungen ausgesprochen haben. Um eine lautstarke verbale Auseinandersetzung mit B. Z. im Restaurant zu vermeiden, verliess er dieses. Aus diesem Grunde erfolgte die Auseinandersetzung vor dem Restaurant. In deren Verlauf sagte der Angeklagte, es sei vielleicht besser, sie, B. Z., zu erschiessen, und stellte dabei die Frage, ob sie überhaupt eine Kugel wert sei. Anschliessend packte er B. Z. am Oberarm und schüttelte sie.
B. Z. stellte Strafantrag wegen Drohung und Tätlichkeiten.
X. ist weitgehend geständig, behauptet allerdings, er habe B. Z. bloss mit dem gestreckten Zeigefinger am Oberarm und mit der Hand an den Haaren berührt. Auch will er sie nicht geschüttelt haben.
4. des Diebstahls gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB, des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB und des Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung gemäss Art. 292 StGB,
Am 23. März 2002 begab sich der Angeklagte zwischen 19.00 Uhr und 21.30 Uhr nach M., drang dort in das Mehrfamilienhaus ein
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und eignete sich den im Treppenhaus abgestellten Kinderwagen, Marke Teutonia, im Wert von Fr. 1'349.— an. Diesen Kinderwagen hatte X. gemäss schriftlicher Vereinbarung am 9. Januar 2002 zu Eigentum A. Z. überlassen. Anschliessend versteckte der Angeklagte den Kinderwagen und weigert sich bis zum heutigen Tag, diesen A. Z. zu erstatten.
Mit provisorischem Amtsbefehl vom 28. März 2002 befahl das Kreisamt Fünf Dörfer dem Angeklagten, den Kinderwagen bis spätestens 4. April 2002 A. Z. auszuhändigen. Dieser Amtsbefehl erfolgte unter Hinweis auf Art. 292 StGB, welcher Artikel in der Verfügung wörtlich zitiert wurde. X. weigerte sich trotzdem, diesem Amtsbefehl nachzukommen. Er stellt sich auf den Standpunkt, den Kinderwagen selber bezahlt zu haben. Er habe vor, mit einer anderen Frau weitere Kinder zu zeugen, und brauche deshalb diesen Kinderwagen.
5. der vorsätzlichen Störung des öffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB,
Am 26. März 2002 fuhr X. mit seinem Jeep wiederum nach M. zum Haus von A. Z.. Als er sich um 08.20 Uhr auf der Rückfahrt befand, kam ihm zwischen den Häusern N. AL. und AM. B. Z. zu Fuss entgegen. Kaum hatte der Angeklagte B. Z. gewahrt, steuerte er seinen Jeep direkt auf die Fussgängerin zu. Um nicht angefahren zu werden, musste diese auf den talseitigen Parkplatz springen. X. setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort.
Der Angeklagte bestreitet diesen Vorwurf und behauptet, er wäre ganz normal an B. Z. vorbeigefahren, auch wenn diese nicht auf den Parkplatz ausgewichen wäre.
6. der Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB und des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB,
Am Abend des 8. April 2002 begab sich X. erneut nach M. und betrat dort das Wohnhaus von A. Z.. Es gelang ihm jedoch nicht, in deren Wohnung einzudringen. Im Treppenhaus stellte er fest, dass A. Z. einen neuen Kinderwagen gekauft hatte. Der Angeklagte versteckte nun diesen Kinderwagen in einem leeren Kellerabteil des Wohnhauses N. AK. und fuhr nach Hause zurück.
In der Meinung, der Kinderwagen sei gestohlen worden, liess A. Z. am folgenden Tag durch ihre Anwältin bei der Kantonspolizei G. Strafanzeige wegen Diebstahls erstatten. Bei der darauffolgenden Tatbestandsaufnahme wurde der Kinderwagen durch die Polizei gefunden.
A. Z. stellte Strafantrag wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs.
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Der Angeklagte gibt die Tat zu. Er habe den Kinderwagen versteckt, weil er sich über das Verhalten von A. Z. geärgert habe.
7. der Gefährdung des Lebens gemäss Art. 129 StGB, der einfachen Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB, des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB sowie des Missbrauchs und der Verschleuderung von Material gemäss Art. 73 Ziff. 1 MStG,
In der Nacht auf den 11. April 2002 fuhr der Angeklagte mit seinem Personenwagen, Marke Audi, xxx., erneut nach M. zum Wohnhaus N. AK., nachdem er den militärischen Tarnanzug (TAZ) angezogen und sein Sturmgewehr behändigt hatte. Dort kletterte er mit umgehängtem Sturmgewehr von einem Balkon zum andern bis zum 3. Stockwerk. Auf dem Balkon der von A. Z. gemieteten Wohnung rauchte er zunächst zwei Zigaretten. Anschliessend zertrümmerte er mit dem Kolben seines Sturmgewehrs die untere Doppelverglasung der Balkontüre und drang in das Schlafzimmer von A. Z. ein, wobei er das Sturmgewehr auf dem Balkon zurückliess. Der Angeklagte, der Handschuhe trug, warf sich in der Folge sofort auf die im Bett liegende A. Z. und hinderte sie vorerst durch Zudücken des Mundes am Schreien. Anschliessend fasste er sie mit beiden Händen am Hals und fing an, sie zu würgen. A. Z. versuchte zunächst, sich zu wehren. Sie wollte mit einem Teller, der sich auf dem Nachttisch befand, auf X. einschlagen. Dies gelang ihr jedoch nicht. In der Folge stellte sie sich tot. Der Angeklagte liess sie dann los. Kurze Zeit später würgte er A. Z. ein zweites Mal, worauf sich diese wiederum tot stellte. Nach einiger Zeit liess X. von seinem Opfer ab und verliess das Schlafzimmer durch die beschädigte Balkontüre. Nachdem er das Sturmgewehr umgehängt hatte, wollte er über die Fassade hinunterklettern. Als er sich im 2. Stock an einem Pflanzengitter festhielt, gab dieses Gitter nach und er fiel auf den Vorplatz hinunter. Beim Aufprall zog er sich am rechten Fuss eine mehrfache Trümmerfraktur im Bereich des Sprunggelenkes, des Unterschenkels und der Mittelfussknochen zu. X. konnte deshalb nur noch kriechend zu seinem Fahrzeug gelangen. Trotz der erwähnten Verletzung fuhr er mit seinem Fahrzeug nach I., um sich bei Dr. med. Q. behandeln zu lassen. Dieser wies den Angeklagten sofort ins Spital F. ein. Die Kantonspolizei stellte später in dessen Fahrzeug das Sturmgewehr sicher. Im Patronenlager befand sich ein Schuss. Das Sturmgewehrmagazin fehlte jedoch und blieb auch in der Folge unauffindbar.
A. Z. erlitt gemäss Arztbericht von PD Dr. med. R. am Hals streifige, zum Teil punktförmige Hauteinblutungen sowie drei sehr oberflächliche, unterblutete Hautschürfungen. Im Nacken stellte der Arzt eine feine regelmässige Spur fest, welche feinsten Hauteinblutungen eines Kettchens entspricht. Weitere feinste Blutungspunkte fanden sich im Gesicht und an der
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Oberlippeninnenseite. A. Z. musste sich in der Folge auch von einem Psychiater behandeln lassen, der bei ihr eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostizierte.
A. Z. stellte gegen X. Strafantrag wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs.
Der Angeklagte bestätigt im Wesentlichen den oben geschilderten Tatablauf. Als Tatmotiv muss der Umstand betrachtet werden, dass A. Z. die Beziehung mit ihm abgebrochen hatte und der Angeklagte dies nicht akzeptieren wollte.
8. der mehrfachen vorsätzlichen Störung des öffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, der einfachen Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und des vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 SVG.
Nachdem X. die Wohnung von A. Z. verlassen hatte, telefonierte diese sofort ihren Eltern und teilte ihnen mit, was geschehen war. Die Eheleute Z., die in M., N. 110, wohnen, standen sofort auf, um zum Wohnhaus ihrer Tochter hinaufzugehen. Kaum hatte B. Z. ihr Haus verlassen und auf der N.strasse etwa 20 – 30 m zurückgelegt, kam ihr der Angeklagte mit seinem Fahrzeug mit grosser Geschwindigkeit entgegen. B. Z. war überzeugt, dass X. sie anfahren würde. Um dies zu verhindern, sprang sie über den talseitigen Strassenrand hinaus und hielt sich mit beiden Händen am Querbalken des Bündnerzauns fest, worauf X. seine Fahrt fortsetzte.
Beim Wohnhaus der Eheleute Z. bildet die Strasse eine unübersichtliche Rechtskurve. Als X. diese Rechtskurve befuhr, kam ihm C. Z. entgegen. Da er diesem Fahrzeug nicht mehr ausweichen konnte, sprang er auf dessen Motorhaube, um nicht angefahren zu werden. Kurze Zeit später fiel er aber zu Boden, während X. seine Fahrt ohne anzuhalten fortsetzte.
C. Z. erlitt bei diesem Zusammenstoss Quetschungen an beiden Knien. Die Heilungsdauer betrug zehn Tage. C. Z. stellte gegen X. Strafantrag wegen Körperverletzung.
X. wurde nach seiner Einweisung ins Spital F. einer Blutprobe zugeführt. Deren Auswertung ergab für den Zeitpunkt der Fahrt von G. nach M. (03.00 Uhr) einen Blutalkoholgehalt von mindestens 1,30 Gewichtspromille.
Der Angeklagte will B. Z. auf der N.strasse gar nicht gesehen haben. Auch bestreitet er, sein Fahrzeug direkt auf C. Z. zugesteuert zu haben. Dieser habe beim Vorbeifahren mit der Hand gegen das Fahrzeug geschlagen. Dabei sei der rechte Aussenspiegel weggeschlagen worden. Hingegen anerkennt der Angeklagte das Ergebnis der Blutanalyse.
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9. der Geldfälschung gemäss Art. 240 Abs. 1 und 2 StGB,
Mitte Januar 2002 stellte der Angeklagte in seiner Wohnung an der L.-Strasse in G. mit dem Scanner seines Computers 18  her. Diese Falsifikate weisen keinerlei Sicherheitsmerkmale auf und sind auf gewöhnlichem Papier gedruckt worden.
X. hatte ursprünglich die Absicht, mit diesen Falisfikaten die Vorhänge zu „bezahlen“, welche er von A. Z. zurückforderte. Später hat er diese Idee aber verworfen und das Geld nie in Umlauf gesetzt.
Die Bundesanwaltschaft, welche an sich für die Untersuchung von Geldfälschungsdelikten zuständig ist, hat die vorliegende Strafsache mit Verfügung vom 28. Mai 2002 zur Untersuchung und Beurteilung dem Kanton Graubünden übertragen.
10.der mehrfachen Widerhandlungen gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG,
Zwischen Januar und April 2002 rauchte der Angeklagte bei sich zuhause insgesamt etwa vier bis fünf Joints (Marihuana). Diesen Stoff will er von einem Kollegen, dessen Namen er nicht preisgeben will, gratis erhalten haben.
11.der Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG,
Am 11. Dezember 2001 fuhr der Angeklagte mit seinem Geländewagen, Marke Hyundai Galopper, yyy., bei der T. in G.-U. frontal gegen eine Zonenparkverbotstafel und beschädigte diese. Anschliessend brachte er den mitgeführten Anhänger zur Reparatur in die T.. Beim Wegfahren stiess er wiederum mit dieser Tafel zusammen. Als X. am folgenden Tag seinen Anhänger abholen wollte, kollidierte er erneut mit der Zonenparkverbotstafel.
12.des Fahrens trotz Führerausweisentzugs gemäss Art. 95 Ziff. 2 SVG,
Am 5. August 2002 lenkte X. seinen Lieferwagen, Marke Hyundai, zzz., in G. über die AN.-Strasse, obwohl ihm das Strassenverkehrsamt Graubünden den Führerausweis mit Verfügung vom 20. Juni 2002 auf unbestimmte Zeit entzogen hatte.“
C. Das im Auftrage des Untersuchungsrichteramtes F. von den Psychiatrischen Diensten Graubünden (Klinik Waldhaus, F.) erstellte Gutachten vom 3. Juni 2002 gelangte im wesentlichen zum Schluss, dass X. aufgrund seiner
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persönlichkeitsbedingten Tendenz zu Überempfindlichkeit und Unsicherheit, verstärkt durch mangelndes Selbstvertrauen und der Angst, missverstanden oder falsch behandelt zu werden, zunehmend unter Stress geraten sei. Dies habe sich insofern verstärkt, als er beinahe überzeugt gewesen sei, dass ihn seine Freundin betrüge. Persönlichkeitsbedingt reagiere X. unangemessen, irritiert oder auch aggressiv. Die Tat, welche er bei vollem Bewusstsein gezielt und mit nicht unerheblicher Brutalität ausgeführt habe, sei psychologisch in diesem Umfeld einzubetten. Im Einzelnen beantwortete der begutachtende Arzt, Dr. med. V., die ihm im Gutachterauftrag gestellten Fragen wie folgt:
„1. Litt der Angeschuldigte im Zeitpunkt der Taten an einer Geisteskrankheit, an Schwachsinn oder an einer schweren Störung des Bewusstseins, so, dass seine Fähigkeit zur Einsicht in das Unrecht der Taten oder zum Handeln gemäss dieser Einsicht aufgehoben war (Art. 10 StGB)?
Nach Auswertung aller uns zugänglich gemachten Unterlagen und den Ergebnissen unserer eigenen Untersuchungen und der Zusatzuntersuchungen haben wir keinerlei Anhaltspunkte dafür gefunden, dass bei Herrn X. eine Geisteskrankheit etwa in Form einer Psychose aus dem Formenkreis der Schizophrenien, der affektiven Störungen oder eine hirnorganische Beeinträchtigung vorliegt. Schwachsinn ist gleichfalls auszuschliessen. Mit den Behandlern der Psychiatrischen Klinik Waldhaus sind wir ebenfalls der Ansicht, dass die vorherrschende psychische Problematik bei Herrn X. im Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung besteht. Herr X. leidet unter einer ausgeprägten emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10: F60.30). Hierfür spricht sowohl die Biographie als auch der Eindruck bei der Exploration und insbes. das testpsychologische Ergebnis. Hervorzuheben sind seine deutliche Tendenz zu Überempfindlichkeit und zu Irritation und unangemessenem und aggressivem Reagieren in Belastungssituationen.
2. War der Angeschuldigte zur Zeit der Taten in seiner geistigen Gesundheit beeinträchtigt oder war er geistig mangelhaft entwickelt, so dass seine Fähigkeit zur Einsicht in das Unrecht der Taten oder zum Handeln gemäss dieser Einsicht herabgesetzt war, wenn ja in welchem Grad (Art. 11 StGB)?
Bei Herrn X. liegt aufgrund seiner Persönlichkeit eine mangelhafte geistige Entwicklung vor. Bezüglich seiner Taten ergibt sich aus dem Gesamttatverhalten und nach eigenen Angaben von Herrn X. über seine Motive sowie aus den Angaben seiner Bekannten für den gesamten Tatkomplex kein Hinweis, dass seine Fähigkeit, das Unrecht eines derartigen Vorgehens einzusehen in nennenswerter Weise beeinträchtigt gewesen sei. Eine Bewusstseinstrübung ist aufgrund des klaren und gezielten
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Tatvorgehens des Beschuldigten ebenfalls auszuschliessen. Uns liegen auch keine Hinweise dafür vor, die dafür sprächen, dass bei Herrn X. die Fähigkeit, gemäss vorhandener Einsicht zu handeln eingeschränkt gewesen wäre. Die zum Tatzeitpunkt gemessene Blutalkoholkonzentration von mind. 1.3 und maximal 1.96 Gew.Promille können hier einen gewissen Einfluss ausüben. Allerdings bleibt festzuhalten, dass Herr X. nach eigenen Angaben an einen regelmässigen Alkoholkonsum in leichtem Ausmass in Form von Bier adaptiert war, so dass dies kaum für eine Handlungsfähigkeitseinschränkung reicht.
3. Erfordert der Geisteszustand des Angeschuldigten ärztliche Behandlung oder besondere Pflege und ist anzunehmen, eine allfällige Rückfallgefahr lasse sich durch eine Einweisung in eine Heil- und Pflegeanstalt verhindern oder vermindern (Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB)?
Genügt eine ambulante Behandlung im Sinne von Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 letzter Satz StGB?
Wäre der sofortige Vollzug einer Strafe mit einer ambulanten Behandlung vereinbar oder würde diese durch den Strafvollzug schwer beeinträchtigt?
In unseren Untersuchungen hat sich gezeigt, dass Herr X. im Alltagsleben deutlich dazu neigt, bestehende Schwierigkeiten zu negieren und zu überspielen, um einen möglichst problemlosen Eindruck zu erzeugen. Er ist daher aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung behandlungsbedürftig. Unseres Erachtens käme als Methode der Wahl in erster Linie eine ambulante psychiatrische Behandlung mit regelmässigen, zunächst etwa ein Mal wöchentlichen Gesprächen in Frage. Eine solche ambulante Behandlung im Sinne von Art. 43 Ziff. 1 letzter Satz StGB würde genügen. Der sofortige Strafvollzug wäre mit einer solchen Behandlung durchaus vereinbar, und diese würde durch den Vollzug nicht beeinträchtigt.
4. Gefährdet der Angeschuldigte in schwerwiegender Weise die öffentliche Sicherheit, so dass er in einer Anstalt verwahrt werden muss, um ihn vor weiterer Gefährdung anderer abzuhalten (Art. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB)?
Gemäss Bericht des Rechtsmediziners, Dr. med. W. R., ist aufgrund des erhobenen Spurenbildes festzustellen, dass Herr X. nicht unerheblich Gewalt angewandt hat. Aufgrund der Einschätzung gemäss üblichen Gemeingefährlichkeitskriterien gehört Herr X. jedoch nicht zu jener Tätergruppe, welche die öffentliche Sicherheit in derart schwerwiegender Weise gefährdet, dass eine Verwahrung gemäss Art. 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB ausgesprochen werden müsste. Wir verweisen an dieser Stelle an unseren Bericht vom 15. Mai 2002 an Sie.
5. Für den Fall eines bedingten Strafvollzuges:
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Ist eine psychiatrische Behandlung notwendig oder zweckmässig (Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB), so dass Weisungen (welche?) angezeigt wären oder Schutzaufsicht angeordnet werden sollte?
Eine ambulantpsychiatrische Behandlung bei Herrn X. ist notwendig und zweckmässig, so dass wir psychiatrischerseits vorschlagen, im Falle eines bedingten Strafvollzuges die Weisung zu erlassen, sich einer solchen oben genannten ambulanten Behandlung gemäss Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB zu unterziehen. Eine Schutzaufsicht ist psychiatrischerseits derzeit nicht notwendig.
6. Sind andere Massnahmen zweckmässig, z.B. Bevormundung, Verbeiständung?
Zur Zeit sind andere Massnahmen, insbes. Bevormundung oder Verbeiständung psychiatrischerseits nicht vorzuschlagen.“
D. a). Die Schlussverfügung erging am 12. Juli 2002. Am 5. August 2002 reichte A. Z., vertreten durch lic. iur. Jacqueline Moser, bei der Staatsanwaltschaft Graubünden fristgemäss Adhäsionsklage ein. Dabei stellte sie folgende Anträge:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für die anwaltlichen Aufwendungen im Untersuchungsverfahren den Betrag von Fr. 6'159.30, zuzüglich Zins seit dem 11. April 2002, zu bezahlen.
2. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 767.70 (Ersatz Kinderwagen), zuzüglich 5% Zins seit dem 6. April 2002 zu bezahlen.
3. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin eine Genugtuung von Fr. 25'000.— oder einen Betrag nach richterlichem Ermessen, zuzüglich 5% Zins seit dem 11. April 2002, zu bezahlen.
4. Es sei gerichtlich davon Vormerk zu nehmen, dass es sich bei den in Ziffern 1 und 3 geltend gemachten Forderungen um eine Teilklage handelt. Die Klägerin behält sich ausdrücklich vor, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Schadens- und Genugtuungsansprüche einzuklagen.
5. Im Übrigen sei festzustellen, dass der Beklagte der Klägerin gegenüber für sämtliche Folgekosten seiner von ihm begangenen Straftat vollumfänglich ersatzpflichtig ist.
6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MWSt) zu Lasten des Adhäsionsbeklagten.“
Als Begründung machte die Adhäsionsklägerin insbesondere geltend, dass sie seit dem Vorfall vom 11. April 2002 unter einem Schockzustand leide. Sie traue sich nicht mehr auf die Strasse, habe aber auch Angst, alleine zu Hause zu sein. Hinzu komme eine grosse Angst um ihre Tochter D.. Die Spätfolgen der durch diese
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Tat verursachten seelischen und körperlichen Schädigung seien im gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, weshalb die Geltendmachung späterer Forderungen ausdrücklich vorbehalten werde.
b). Die Eltern von A. Z., B. und C. Z., reichten mit Eingabe vom 2. August 2002, vertreten durch lic. iur. Martin Suenderhauf, mit folgenden Rechtsbegehren ebenfalls eine Adhäsionsklage ein:
„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin und dem Kläger für die anwaltlichen Aufwendungen im Untersuchungsverfahren je Fr. 1'622.--, zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Mai 2002, eventualiter den Klägern gemeinsam Fr. 3'244.--, zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Mai 2002, zu bezahlen.
2. Der Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger Fr. 150.-- zuzüglich 5% Zins seit 11. April 2002 (Beschädigung der Hose) zu bezahlen.
3. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin für bisher entstandene Franchise und Krankenkassenselbstbehaltskosten Fr. 309.85, nebst 5% Zins auf Fr. 286.30 ab 11. Mai 2002 und 5% Zins auf Fr. 23.85 ab 3. August 2002, zu bezahlen.
4. Im Übrigen sei festzustellen, dass der Beklagte den Klägern gegenüber für sämtliche Folgekosten seiner von ihm begangenen Straftaten voll ersatzpflichtig ist.
5. Es sei gerichtlich davon Vormerk zu nehmen, dass es sich bei den in Ziff. 1 – 3 geltend gemachten Schadenspositionen um eine Teilschadenersatzklage handelt, und es sei im Urteilsdispositiv ein Vorbehalt zugunsten einer späteren selbständigen Klage der Adhäsionskläger aufzunehmen.
6. Der Beklagte sei zu verpflichten, den Klägern eine Genugtuung in Höhe von je Fr. 5'000.--, zuzüglich 5% Zins seit 1. Mai 2002, eventualiter nach richterlichem Ermessen, zu bezahlen.
7. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge.“
Der Rechtsvertreter der Eheleute Z. begründet die Adhäsionsklage damit, dass der Psychoterror des Beklagten die ganze Familie physisch und psychisch nachhaltig geschädigt habe. Die über Monate erfolgten Beleidigungen, Beschimpfungen, Tätlichkeiten und Drohungen hätten die Adhäsionskläger zermürbt, und die späteren Eskalationen hätten der Klägerin derart zugesetzt, dass sie sich in psychiatrische Behandlung habe begeben müssen. In Bezug auf die Genugtuung, welche sich nur schwer beziffern lasse, sei auf die ausserordentlich enge Beziehung zwischen den Eheleuten Z. und deren Tochter A. hinzuweisen.
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c). Schliesslich reichten auch die AO.-Versicherungen, Leistungscenter F., bei der Staatsanwaltschaft Graubünden eine Adhäsionsklage gegen X. ein. Mit ihrer Eingabe vom 3. September 2002 machte die Adhäsionsklägerin eine Forderung von Fr. 6'706.50 geltend. Es handle sich bei diesem Betrag um das Taggeld für einen Monat, welches X. in Folge des Ereignisses vom 11. April 2002 ausbezahlt worden sei. Da jedoch in Zusammenhang mit vorsätzlich ausgeführten Verbrechen oder Vergehen erlittene Unfälle von der Versicherungsdeckung ausgeschlossen seien, sei X. zu verpflichten, den erhaltenen Betrag zurückzuerstatten.
E. Mit Verfügung vom 1. November 2002 wurde X. von der Staatsanwaltschaft Graubünden wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, Tätlichkeiten gemäss Art. 126 StGB, Gefährdung des Lebens gemäss Art. 129 StGB, Diebstahls gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB, Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB, Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB, mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage gemäss Art. 179septies StGB, mehrfacher Drohung gemäss Art. 180 StGB, Nötigung gemäss Art. 181 StGB, mehrfachen Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB, mehrfacher vorsätzlicher Störung des öffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, Geldfälschung gemäss Art. 240 Abs. 1 und 2 StGB, Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen gemäss Art. 292 StGB, Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG, vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 SVG, Fahrens trotz Führerausweisentzugs gemäss Art. 95 Ziff. 2 SVG, mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG sowie wegen Missbrauchs und Verschleuderung von Material gemäss Art. 73 Ziff. 1 MStG in den Anklagezustand versetzt. Gleichzeitig wurde der Fall gestützt auf Art. 346 StGB und Art. 47 StPO dem Bezirksgericht Landquart zur Beurteilung überwiesen. Dieses erkannte mit Urteil vom 22. Januar 2003, mitgeteilt am 28. April 2003, wie folgt:
„1. X. wird bezüglich Ziff. 4 der Anklageschrift vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB, bezüglich Ziff. 5 der Anklageschrift vom Vorwurf der vorsätzlichen Störung des öffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und bezüglich Ziff. 8 der Anklageschrift vom Vorwurf der mehrfachen vorsätzlichen Störung des öffentlichen Verkehrs gemäss Art. 237 Ziff. 1 Abs. 1 StGB freigesprochen.
2. X. ist schuldig der mehrfacher Drohung gemäss Art. 180 StGB, des mehrfachen Missbrauchs einer Fernmeldeanlage gemäss Art. 179septies StGB, der Nötigung gemäss Art. 181 StGB, der Tätlichkeiten gemäss Art. 126 StGB, des Diebstahls gemäss Art.
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139 Ziff. 1 StGB, des Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung gemäss Art. 292 StGB, der Sachentziehung gemäss Art. 141 StGB, des mehrfachen Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB, der Gefährdung des Lebens gemäss Art. 129 StGB, der mehrfachen einfachen Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB, des Missbrauchs und der Verschleuderung von Material gemäss Art. 73 Ziff. 1 MStG, des vorsätzlichen Fahrens in angetrunkenem Zustand gemäss Art. 91 Abs. 1 SVG, der Geldfälschung gemäss Art. 240 Abs. 1 und 2 StGB, der mehrfachen Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 BetmG, der Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 SVG sowie des Fahrens trotz Führerausweisentzugs gemäss Art. 95 Ziff. 2 SVG.
3. Dafür wird X. mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten Gefängnis und einer Busse von Fr. 100.— bestraft.
4. Die erstandene Untersuchungshaft von 35 Tagen wird an den Strafvollzug angerechnet.
5. Die sichergestellten gefälschten Banknoten werden in Anwendung von Art. 249 StGB gerichtlich eingezogen und vernichtet.
Bezüglich der Adhäsionsklage von A. Z. wird wie folgt entschieden:
6. X. wird verpflichtet, der Adhäsionsklägerin A. Z. für die anwaltlichen Aufwendungen im Untersuchungsverfahren den Betrag von Fr. 4'374.30 (OHG-Tarif) zuzüglich die gesetzliche Mehrwertsteuer, zuzüglich Zins seit dem 11. April 2002, zu bezahlen.
7. X. wird verpflichtet, an A. Z. den Betrag von Fr. 767.70 (Ersatz Kinderwagen) zuzüglich 5% Zins seit dem 6. April 2002, zu bezahlen.
8. X. wird verpflichtet, an A. Z. eine Genugtuung von Fr. 5'000.— zuzüglich 5% Zins seit dem 11. April 2002, zu bezahlen.
9. Es wird gerichtlich davon Vormerk genommen, dass es sich bei den unter vorstehenden Ziffern 6 und 8 geltend gemachten Forderungen um eine Teilklage handelt und dass sich A. Z. ausdrücklich vorbehält, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Schadens- und Genugtuungsansprüche einzuklagen.
10. Es wird gerichtlich festgestellt, dass X. gegenüber A. Z. für sämtliche Folgekosten der von ihm begangenen Straftaten vollumfänglich ersatzpflichtig ist.
11. X. wird verpflichtet, an A. Z. eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 2'000.— zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu bezahlen.
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Betreffend die Adhäsionsklage von B. und C. Z. gilt Folgendes:
12. X. wird verpflichtet, an B. und C. Z. für die anwaltlichen Aufwendungen im Untersuchungsverfahren gemeinsam Fr. 3'244.--, zuzüglich 5% Zins seit 1. Mai 2002, zu bezahlen (vereinbarter Tarif).
13. X. wird verpflichtet, an C. Z. Fr. 150.—zuzüglich 5% Zins seit 11. April 2002 (Beschädigung der Hose) zu bezahlen.
14. X. wird verpflichtet, an B. Z. für bisher entstandene Franchise und Krankenkassenselbstbehaltskosten Fr. 309.85, nebst 5% Zins auf Fr. 286.30 ab 11. Mai 2002 und 5% Zins auf Fr. 23.55 ab 3. August 2002, zu bezahlen.
15. Es wird gerichtlich festgestellt, dass X. gegenüber B. und C. Z. für sämtliche Folgekosten seiner von ihm begangenen Straftaten voll ersatzpflichtig ist.
16. Es wird gerichtlich davon Vormerk genommen, dass es sich bei den unter vorstehenden Ziff. 12 bis 14 erwähnten Schadenspositionen um eine Teilschadenersatzklage handelt und dass sich B. und C. Z. ausdrücklich vorbehalten, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Schadens- und Genugtuungsansprüche einzuklagen.
17. Hinsichtlich der geltend gemachten Genugtuungsforderung von B. und C. Z. wird ihre Adhäsionsklage abgewiesen.
18. X. wird verpflichtet, an B. und C. Z. zusammen eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 2'000.—zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu bezahlen.
In Bezug auf die Adhäsionsklage der AO.-Versicherung wird erkannt (Ziff. 19):
19. Auf die Adhäsionsklage der AO.-Versicherung wird infolge verspäteter Eingabe nicht eingetreten.
20. Die Kosten des vorliegenden Strafverfahrens, bestehend aus:
- der Untersuchungsgebühr der Staatsanwaltschaft Graubünden Fr. 7'035.00
- den Barauslagen der Staatsanwaltschaft Graubünden Fr. 4'771.45 - der Gerichtsgebühr des Bezirksgerichts Landquart Fr. 2'500.00 - den Kosten der amtlichen Verteidigung (inklusive
Mehrwertsteuer) Fr. 10'016.05 total somit Fr. 24'322.50
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werden X. auferlegt.
21. Die Kosten für die erstandene und anzurechnende Untersuchungshaft in Höhe von Fr. 2'340.— werden gestützt au Art. 158 Abs. 3 und Art. 188 StPO dem Kanton Graubünden auferlegt.

## Considerations