# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c7dd0255-e32e-45f2-b44f-565ff3c11786
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Nach erfolglos durchlaufenem Schlichtungsverfahren reichte B._ am 28. Oktober 2020 beim Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair eine Klage gegen A._ ein. Darin beantragte er im Wesentlichen die Herausgabe gewisser Bilder bzw. – falls diese nicht mehr vorhanden sein sollten – die Bezahlung eines Wertersatzes.
B. Mit Klageantwort vom 10. März 2021 beantragte A._, auf die Klage sei nicht einzutreten, eventualiter seien sämtliche darin gestellten Anträge vollumfänglich abzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht stellte er ausserdem den Antrag, das Verfahren sei vorerst auf die Frage zu beschränken, ob auf die Klage einzutreten sei.
C. Mit Zwischenentscheid vom 1. November 2021, mitgeteilt am 11. November 2021, erkannte die Vorinstanz Folgendes:
1. Die örtliche Zuständigkeit des Regionalgerichts Engiadina Bassa/Val Müstair ist gegeben, weshalb auf die Klage eingetreten wird.
2. Die Kosten dieses Entscheides von CHF 900.00 bleiben bei der Prozedur.
3. (Rechtsmittel)
4. (Mitteilung)
Der Zwischenentscheid wurde nicht angefochten.
D. Nachdem sich die Parteien offenbar aussergerichtlich auf die Abholung der Bilder einigen konnten, schrieb die Vorinstanz mit Abschreibungsentscheid vom 16. Dezember 2021, mitgeteilt am 23. März 2022, das Verfahren infolge Anerkennung als erledigt ab. Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 5'000.00 wurden A._ auferlegt, welcher ausserdem verpflichtet wurde, B._ eine ausseramtliche Entschädigung von CHF 5'364.65 (inkl. Spesen und MwSt.) zu bezahlen.
E. Gegen diesen Entscheid wehrte sich A._ mit einer als "Berufung/Beschwerde" titulierten Eingabe vom 5. Mai 2022 beim Kantonsgericht von Graubünden. Er beantragte prinzipaliter, der angefochtene Abschreibungsentscheid sei aufzuheben und auf die Klage sei nicht einzutreten. Eventualiter sei das vorinstanzliche Verfahren infolge Gegenstandslosigkeit (und nicht infolge Anerkennung) als erledigt abzuschreiben, wobei B._ kosten- und entschädigungspflichtig sei. Subeventualiter sei die Sache zur erneuten Abklärung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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F. Das Rechtsmittel wurde vorläufig als Beschwerde entgegengenommen. Die Akten der Vorinstanz wurden beigezogen. Auf die Anordnung eines Schriftenwechsels wurde verzichtet. Die Sache erweist sich als spruchreif.
Erwägungen

## Considerations