# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2b526335-6fd2-4e62-b3f8-2f7f99800ca4
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Mit Beschluss vom 13. September 2016 hielt die Baubehörde Meilen fest, dass auf dem im Eigentum von A und B stehenden Grundstück Kat.-Nr. 01 die Realerfüllung von zwei von fünf Pflichtparkplätzen als erfüllt gelte. Weiter legte die Baubehörde Meilen für die fehlenden drei Pflichtabstellplätze eine Ersatzabgabe von insgesamt Fr. 48'000.- fest.
II.
Dagegen rekurrierten A und B am 17. Oktober 2016 an das Baurekursgericht des Kantons Zürich. Dieses trat auf ihr Rechtsmittel mit Entscheid vom 21. März 2017 nicht ein.
III.
Am 8. Mai 2017 führten A und B Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragten, den Entscheid des Baurekursgerichts aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das Baurekursgericht zurückzuweisen. Ausserdem sei ihnen für das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine Umtriebsentschädigung zuzusprechen. Das Baurekursgericht liess sich am 17. Mai 2017 mit dem Schluss auf Abweisung der Beschwerde vernehmen. Die Baubehörde Meilen beantragte am 9. Juni 2017, die Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von A und B abzuweisen. Hierzu liessen sich A und B am 3. Juli 2017 vernehmen. Dazu nahm die Baubehörde Meilen am 14. August 2017 Stellung. Daraufhin reichten A und B am 28. August 2017 ihre Triplik ein. Die Baubehörde Meilen hielt mit Schreiben vom 11. September 2017 an ihren Anträgen fest.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
Tritt die Vorinstanz auf einen Rekurs nicht ein, weil sie eine Prozessvoraussetzung nicht als erfüllt erachtet, so ist die formell unterlegene rekurrierende Person legitimiert, sich auf dem Rechtsmittelweg gegen den Nichteintretensentscheid zu wehren (VGr, 20. Mai 2009, VB.2008.00533, E. 3). Insoweit sind die Beschwerdeführenden ohne Weiteres zur Beschwerde legitimiert.
2.
2.1
Die Beschwerdeführenden sind Eigentümer eines Einfamilienhauses auf der Parzelle Kat.-Nr. 01 an der E-Strasse 02 in Meilen. Mit Beschluss der Baukommission Meilen vom 15. Mai 2001 wurde dem Beschwerdeführer 2 die Bewilligung für den Ausbau des Dachstockes dieses Einfamilienhauses erteilt. Die Baukommission erwog im genannten Beschluss, dass gemäss Art. 50 BauO die Baubehörde vor Baubeginn für jeden nicht erstellten Fahrzeugabstellplatz eine bankübliche Sicherheitsleistung verlange. Im vorliegenden Fall würden zurzeit fünf Parkplätze fehlen, weshalb eine Bankgarantie von Fr. 30'000.- zu leisten sei. Entsprechend wurde der Beschwerdeführer 2 in Dispositivziffer 1 der Baubewilligung verpflichtet, "der Baukommission vor Baubeginn eine Bankgarantie über Fr. 30'000.- für die fünf nicht erstellten Parkplätze einzureichen". Dispositivziffer 2 dieses Beschlusses besagt, dass im Grundbuch zulasten des Grundstücks Kat.-Nr. 01 eine öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung mit folgendem Wortlaut anmerken zu lassen sei: "Auf Anordnung der Baukommission Meilen hin sind die jeweiligen Eigentümer des Grundstücks Kat.-Nr. 01 verpflichtet, sich mit fünf Parkplätzen an einer in nützlicher Entfernung liegenden Gemeinschaftsparkierungsanlage zu beteiligen. Ist dies innert 15 Jahren, d.
h. bis 15. Mai 2016 nicht möglich, ist für die fünf Parkplätze eine Ersatzabgabe zu leisten. Hierüber wird in einem späteren Zeitpunkt separat Beschluss gefasst."
2.2
Am 15. November 2015 teilte die lokale Baubehörde den Beschwerdeführenden mit, dass die Frist für den Nachweis der fünf fehlenden Pflichtparkplätze in Kürze ablaufe und gab ihnen Gelegenheit, die entsprechenden Nachweise einzureichen. Weiter wies sie darauf hin, dass die Ersatzabgabe – nach Ablauf der Frist – mit einer separaten Verfügung eingefordert werde.
2.3