# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 667285c0-cb57-4759-b805-4cf74cbf4003
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Eheschutz
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 29. August 2019 (EE180025-L)
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Rechtsbegehren:
I. der Gesuchstellerin (Urk. 28, Urk. 44, Urk. 53, sinngemäss): 1. Es sei festzustellen, dass die Gesuchstellerin zum Getrenntleben be-
rechtigt ist und die Parteien bereits seit Dezember 2016 getrennt leben. 2. Es sei die eheliche Wohnung am C._ [Strasse] ... in ... Zürich
samt Mobiliar und Hausrat der Gesuchstellerin zur alleinigen  zu überlassen, und es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, die Wohnung innert angemessener Frist zu verlassen. Dieser Antrag wurde in der Stellungnahme zurückgezogen (Urk. 44 S. 2).
3. Es sei festzuhalten, dass die gemeinsamen Töchter D._, geb. tt.mm.2001, E._, geb. tt.mm.2003, und F._, geb. tt.mm.2006, zur Hauptsache durch die Gesuchstellerin betreut werden und bei ihr den Hauptwohnsitz haben. Dieser Antrag wurde in der Stellungnahme zurückgezogen (Urk. 53 S. 2).
4. Es sei auf die explizite Regelung eines Besuchsrechts angesichts des Alters der Töchter zu verzichten. Dieser Antrag wurde in der  zurückgezogen (Urk. 53 S. 2).
5. Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin in  bereits geleisteter Beiträge monatliche und jeweils im Voraus auf den Ersten jedes Monats zahlbare Barunterhaltsbeiträge für die Töchter wie folgt zu bezahlen:
a. für D._: - je Fr. 750.-- von Januar bis und mit Oktober 2018 - je Fr. 822.-- ab November 2018
b. für E._: - je Fr. 2'666.-- von Januar bis und mit Oktober 2018 - je Fr. 2'742.-- ab November 2018 c. für F._: - je Fr. 906.-- von Januar bis und mit Juli 2018 - je Fr. 858.-- von August bis und mit Oktober 2018 - je Fr. 931.-- ab November 2018 je zuzüglich allfällige vertragliche und/oder gesetzliche Kinder-, Fami-
lien- und Ausbildungszulagen. 6. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin persönlich
in Anrechnung bereits geleisteter Beiträge für die Dauer des  monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen:
- je Fr. 1'434.-- von Januar bis und mit Oktober 2018 - je Fr. 1'010.-- ab November 2018
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7. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin einen  Prozesskostenvorschuss in der Höhe von mindestens Fr. 14'000.-- zu bezahlen,
unter Abweisung abweichender Anträge des Gesuchsgegners und unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzgl. MwSt.) zu dessen Lasten.
Bezüglich der Anträge des Gesuchsgegners (Urk. 53 S. 3): "1. Es sei auf die Anträge Ziffern 2-6 gemäss der Gesuchsantwort des Ge-
suchsgegners vom 2. Oktober 2018 mangels Zuständigkeit nicht .
2. Es seien die übrigen Anträge des Gesuchsgegners gemäss seiner  vom 2. Oktober 2018 abzuweisen, soweit sie nicht mit denjenigen der Gesuchstellerin übereinstimmen.
3. Es seien die in der Eingabe vom 25. März 2019 (Urk. 49) neu  Anträge des Gesuchsgegners inkl. dessen Antrag auf  und auf Durchführung einer weiteren Verhandlung sowie seine Editionsbegehren abzuweisen,
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) zu Lasten des ."
Prozessualer Antrag der Gesuchstellerin (Urk. 5, Urk. 28, sinngemäss): Für den Fall, dass der Gesuchsgegner nicht zur Leistung eines  verpflichtet wird, sei der Gesuchstellerin die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und es sei ihr in der Person von Rechtsanwältin lic.iur. Y._ eine unentgeltliche Rechtsbeiständin zu bestellen.
II. des Gesuchsgegners (Urk. 30, Urk. 49, sinngemäss): 1. Es sei festzustellen, dass die Parteien seit 1. Dezember 2016 getrennt
leben. 2. Es sei die Obhut für die Kinder D._ (geb. tt.mm.2001), E._
(geb. tt.mm.2003) und F._ (geb. tt.mm.2006) beiden Eltern  zu belassen.
3. Es sei festzustellen, dass die Kinder ihren Wohnsitz beim Vater haben. 4. Es sei auf eine Regelung der Betreuung von D._ aufgrund ihres
Alters zu verzichten. 5. Es sei die Betreuung für E._ und F._ wie folgt festzulegen: Die Eltern übernehmen die Betreuung der Kinder je zur Hälfte. Der Vater betreut die Kinder jedes zweite Wochenende von Freitag-
abend bis Montagmorgen Schulbeginn und jeweils von Mittwochmittag bis Freitagabend.
In der übrigen Zeit werden die Kinder von der Mutter betreut.
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6. Die Ferien und Feiertage sind je hälftig auf die Eltern aufzuteilen. 7. Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, die regelmässig anfallenden
Kinderkosten (insb. Krankenkasse, Schule) jeweils direkt zu bezahlen. 8. Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin für die
Kinder D._, E._ und F._ monatliche Unterhaltsbeiträge von je Fr. 300.– (ohne Kinderzulagen) bis 31. Juli 2019 zu bezahlen.
9. Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin für die Kinder E._ und F._ Betreuungsunterhalt von insgesamt  Fr. 280.– bis 31. Juli 2019 zu bezahlen.
10. Es sei die Gesuchstellerin zu verpflichten, diejenigen Kinderkosten, die während der Zeit anfallen, in der sie D._, E._ und F._ betreut (insb. Anteil Grundbetrag für Verpflegung und Kleider, Anteil Miete), ab 1. August 2019 jeweils direkt zu bezahlen.
11. Es sei festzustellen, dass der Gesuchsgegner der Gesuchstellerin  persönlichen Unterhaltsbeiträge schuldet.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Gesuchstellerin.
Urk. 49 S. 2: "1. Es sei Antrag Ziff. 5 gemäss mündlicher Gesuchsbegründung vom
2. Oktober 2018 als durch Rückzug erledigt abzuschreiben. 2. Es seien die neuen Anträge Ziff. 5 bis Ziff. 7 gemäss Stellungnahme
der Gesuchstellerin vom 13. Dezember 2018 abzuweisen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Gesuchstellerin." Prozessualer Antrag: "Es sei eine weitere Verhandlung vor dem Eheschutzgericht anzusetzen."
Urk. 58 S. 2: "1. Es seien die Anträge des Gesuchsgegners zu den nicht-finanziellen
Kinderbelangen (Obhut, Betreuung, Wohnsitz) betreffend D._,  am tt.mm.2001, und E._, geboren am tt.mm.2003, und F._, geboren am tt.mm.2006, als infolge Einleitung des  gegenstandslos geworden abzuschreiben und im Scheidungsverfahren als vorsorgliche Massnahmen zu entscheiden.
2. Es seien die Anträge der Gesuchstellerin zu den nicht-finanziellen  als durch Rückzug erledigt abzuschreiben.
3. Es seien die Anträge der Parteien zum Unterhalt (Kinder, Ehegatten) für die Zeit ab 1. Dezember 2018 als infolge Einleitung des  gegenstandslos geworden abzuschreiben und im Scheidungsverfahren als vorsorgliche Massnahmen zu entscheiden.
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4. Es seien die Anträge der Gesuchstellerin in der Stellungnahme vom 27. April 2019 abzuweisen, soweit sie von den Anträgen des  abweichen.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der Gesuchstellerin."
Prozessualer Antrag (Urk. 30 sinngemäss): Dem Gesuchsgegner sei die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und es sei ihm in der Person von Dr.iur. X._ eine unentgeltliche  zu bestellen.
Urteil und Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 29. August 2019 (Urk. 61 = Urk. 67):
Es wird verfügt:
1. Beiden Parteien wird die unentgeltliche Rechtspflege gewährt. Der
Gesuchstellerin wird Rechtsanwältin lic. iur. Y._ und dem
Gesuchsgegner wird Rechtsanwältin Dr. iur. X._ je als unentgeltliche
Rechtsbeiständin bestellt.
2. Auf die Anträge mit Bezug auf die Obhutszuteilung und Betreuung und
Wohnsitz der Töchter D._, geb. tt.mm.2001, E._, geb. tt.mm.2003
und F._, geb. tt.mm.2006, wird nicht eingetreten.
3. (Mitteilungssatz)
4. (Rechtsmittelbelehrung)

## Considerations