# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 645c414d-ab0c-4960-9ea1-a0e984888ffb
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._, geboren 1956, meldete sich
unter Angabe von Rückenbeschwerden nach einem
Verhebetrauma
mit
therapieresistentem sensiblem Reiz- und Ausfall
syndrom
und
eine
r
operative
n
Sanierung im
1
5.
April 1988
(vgl. Urk. 7/8/2) im November 1988 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/1). Das damals zuständige IV-Sekretariat Zürich sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 13. Februar 1991 (Urk. 7/23) ab Oktober 1988 eine befristete ganze Invalidenrente und ab März 1990 eine unbefristete halbe Rente
zuzüglich
Ehegatten- und Kinderrenten bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 62 % zu (Urk. 7/22).
Ein erstes amtliches Rentenrevisionsverfahren wurde mit Bekanntgabe des un
veränderten Anspruchs auf die bisherige Rente mit Mitteilung vom 14. Januar 1994 (Urk. 7/32) abgeschlossen. Ein ausserordentliches Rentenrevisionsverfahren leitete die zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, aufgrund eines polizeilichen Hinweises (Urk. 7/35) im März 1996 (Urk. 7/36) ein. Dieses Verfahren schloss die IV-Stelle nach einer medizinischen Begutachtung (vgl. Urk. 7/43) mit Verfügung vom 13. Dezember 1996 ab, wobei der bisherige Anspruch auf eine halbe Rente bestätigt wurde (Urk. 7/47). Anlässlich weiterer Revisionen in den Jahren 1999 (Urk. 7/54 f.), 2002 (Urk. 7/63) und 2007 (Urk. 7/70) wurde der unveränderte Anspruch weiterhin bestätigt. Eine im Sep
tember 2012 eingeleitete Revision schloss die IV-Stelle mit Verfügungen vom 3. Dezember 2013 ab, wobei für den Monat Mai 2013 eine ganze und ab Juni 2013 wieder die unbefristete halbe Rente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 50 % zugesprochen wurde (Urk. 7/96). Die im Mai 2014 eingeleitete Renten
revision (vgl. Urk. 7/109) schloss die IV-Stelle am 15. Dezember 2014 mit Mittei
lung des unveränderten Anspruchs auf die bisherige Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 54 % ab (Urk. 7/129).
1.2
Am 17. August 2015 ersuchte der Versicherte um Prüfung einer Rentenerhöhung zufolge einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes
(Urk. 7/135). Nach Ein
gang verschiedener medizinischer Berichte, unter anderem über eine am 21. Ja
nuar 2016 durchgeführte Implantation einer Totalendprothese am linken Knie (Urk. 7/144 und Urk. 7/150), stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 9. Septem
ber 2016 (Urk. 7/157) eine befristete ganze Rente ab 1. April 2016 mit Herabset
zung auf eine halbe Rente ab Oktober 2016 in Aussicht. Am 13. Dezember 2016 erliess sie eine entsprechende Verfügung (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob der Versicherte am 20. Januar 2017 Beschwerde mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die gesetzlichen Leistungen aus
zurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen und me
dizinischer Untersuchung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 27. Februar 2017 (Urk. 6) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 1. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her
abgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe
nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf
gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin
sichtlich des für die Methodenwahl
massgeblichen
(hypothetischen) Sachverhalts bestehen
(
BGE
144 I 28 E.
2.2,
130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei
sen
). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli
chen gleich
gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht
lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli
cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.3
Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des ak
tuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invalidi
tätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver
haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver
gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun
gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge
richts 9C_297/2016 vom
7.
April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (
Art.
49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten
revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74
ter
lit
. f
der
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
auf dem Weg der
blossen
Mitteilung (
Art.
51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2
9.
März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Be
schwerdegegnerin begründet die befristete Rentenerhöhung von einer hal
ben auf eine ganze Rente vom 1. April bis 1. Oktober 2016 damit, dass die Ab
klärungen ergeben hätten, dass sich der Gesundheitszustand ab dem Zeitpunkt der Knie-TEP-Implantation vom 21. Januar 2016 für maximal sechs Monate ver
schlechtert und in dieser Zeit keine Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft be
standen habe. Eine längerdauernde vollständige Arbeitsunfähigkeit sei nicht aus
gewiesen und spätestens seit dem Kontrolluntersuch vom 28. Juni 2016 sei der Gesundheitszustand wieder erreicht gewesen, wie er 2013 und 2014 vorgelegen habe (Urk. 2 S. 3).
In ihrer Beschwerdeantwort hielt sie überdies fest, dass sich eine Hochrechnung des im Jahr 1990 vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Einkommens nicht mehr rechtfertige und am
Valideneinkommen
von Fr.
68'715.51
gestützt auf die Tabellenwerte des Bundesamtes für Statistik, LSE TA, Ziff. 41-43, Bauge
werbe Männer für das Jahr 2014 festzuhalten sei. Überdies sei auch kein zusätz
licher leidensbedingter Abzug angebracht (Urk. 6 S. 2 f.).
2.2
Der Beschwerdeführer
stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1 S.
4
f.),
es sei bereits im Vorfeld der Operation vom 21. Januar 2016 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, die im Arztzeugnis vom 28. Mai 2015 bestätigt worden sei. Sowohl die Ärzte des Spitals A._ wie auch der Hausarzt und der Beschwerdeführer hätten auf die Rückenschmerzen aufmerksam ge
macht, die den Beschwerdeführer behinderten. Eine entsprechende Abklärung habe nicht stattgefunden und sei nachzuholen. Zudem habe sich nach der Ope
ration vom 21. Januar 2016 der Gesundheitszustand nicht verbessert und A
nfang 2017
sei
eine weitere Operation
am
rechten Knie geplant
.
Mit Verfügung vom 3. Dezember 2013 sei das
Valideneinkommen
für das Jahr 2013 auf Fr. 70'629.05 festgelegt worden. Zudem sei ein leidensbedingter Abzug von mindestens 10 % zu berücksichtigen, da der 1956 geborene Beschwerdefüh
rer sich in keinem Anstellungsverhältnis befinde und er ausschliesslich körperli
che Arbeit verrichtet habe, mangelhaft Deutsch spreche und auf dem Arbeits
markt keine Chancen habe, eine allfällige Teilarbeitsfähigkeit ohne erhebliche Lohneinbusse gegenüber den gesunden Mitkonkurrenten zu verwerten.
3.
Als Ausgangspunkt einer anspruchserheblichen Änderung im Revisionsverfahren ist vorab der zeitliche Referenzpunkt zu ermitteln (vgl. E. 1.3).
3.1
Die Akten ergeben hierzu, dass das letzte Rentenrevisionsverfahren mit Mittei
lung vom 15. Dezember 2014 abgeschlossen worden war (Urk. 7/129), bevor der Beschwerdeführer am
1
7.
August 2015
um eine Rentenerhöhung ersuchte (Urk. 7/135). Das damalige Revisionsverfahren leitete die Beschwerdegegnerin durch Zustellung des Revisionsfragebogens im Mai 2014 ein (Urk. 7/109). Im Ab
klärungsverfahren wurden ein Auszug aus dem Individuellen Konto (IK; Urk. 7/110) sowie ein Fragebogen beim Arbeitgeber (Urk. 7/117) eingeholt. So
dann gingen Berichte des behandelnden Arztes, Dr. med. B._, Allgemeine Innere Medizin Nephrologie (Urk. 7/111/1-3; 7/119/2-8), zahlreiche Berichte des Stadtspitals
A._ (Urk. 7/111; 7/119/4-8; 7/122), ein Bericht von Prof. Dr. med. C._, Allgemeine Innere Medizin Angiologie (Urk. 7/111/14-15), und ein Be
richt von Dr. med. D._, Kardiologie FMH, Innere Medizin FMH (Urk. 7/113/6), ein, wobei die Krankenversicherung CSS einen Teil dieser Berichte sowie weitere Unterlagen (Urk. 7/119) einreichte. Auf dieser Grundlage erfolgte die Mitteilung des unveränderten Anspruchs auf die bisherigen Leistungen vom 15. Dezember 2014 (vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss; Urk. 7/128).
3.2
Die Beschwerdegegnerin hat damit den rechtserheblichen Sachverhalt im ange
hobenen Rentenrevisionsverfahren eingehend abgeklärt und einer materiellen Prüfung unterzogen. Nachdem die Abklärungen aufgrund der durchgeführten Re
vision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse ergeben hatten (Art. 74
ter
lit
. f IVV) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wurde, war die Beschwerdegegnerin auch befugt, das Revisionsverfahren mittels Mitteilung abzuschliessen (vgl. E. 1.3 hiervor). Dabei ist unbestritten, dass nach Eröffnung der Mitteilung vom 15. Dezember 2014 der Beschwerdeführer keine Verfügung verlangt hat (Art. 74
quater
IVV), weshalb sie in Bezug auf den Ver
gleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. E. 1.3 hiervor).
3.3
Der zeitliche Referenzpunkt der anspruchserheblichen Änderung bildet damit die Mitteilung vom 15. Dezember 2014 und die entsprechenden Verhältnisse, wie sie in diesem Zeitpunkt vorgelegen haben.
4.
Dem Revisionsentscheid vom 15. Dezember 2014 lagen die folgenden Arztbe
richte zugrunde:
4.1
4.1.1
Im nativen MRI (Magnetresonanztomografie) des linken Knies vom 4. November 2013 (Urk. 7/111/12) des Stadtspitals A._ hielt die zuständige Ärztin fest, bei Zustand nach
Teilmeniskektomie
bestehe ein verkürzter Innenmeniskus mit de
generativen Veränderungen, keine frische Rissbildung; vorbestehend zeigten sich eine deutliche
femoropatellarer
Arthrose sowie eine leichte
medialbetonte
femorotibiale
Arthrose. Verglichen mit den Voraufnahmen vom 29. März 2010 bestehe aktuell eine leichte Zerrung des vorderen Kreuzbandes und sonst keine Befundänderung.
4.1.2
Im Austrittsbericht über die
Hospitalisation
vom 16. April bis 17. April 2014 (Urk. 7/111/8-9) im Stadtspital A._ wurden folgende Diagnosen festgehalten:
1.
Gonarthrose rechts mit Komplexläsion medialer Meniskus mit/bei
-
Pan-Gonarthrose links mässigen Grades
-
Zustand nach Arthroskopie und Gelenkstoilette Knie links bei Gon-
arthritis
Juli 2004
2.
Fluktuierende leichte Thoraxschmerzen
-
Differentialdiagnose (DD) Angina
pectoris
,
muskuloskelettal
-
kompletter Linksschenkelblock
-
kardiologische Abklärung August 2012 Dr. D._ anamnestisch
auffällig
3.
Chronisch erhöhter Alkoholkonsum
4.
Chronisch erhöhte Transaminasen
-
am ehesten i. R.
Dg
3
-
Status nach Hepatitis B
5.
Hyperurikämie mit chronisch rezidivierenden
Synovitiden
6.
Chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom
Die notfallmässige Vorstellung sei am 13. Dezember 2013 bei unklarer Schwel
lung und Schmerzen im Knie (rechts) erfolgt. Nach Ausschluss einer frischen ossären Läsion habe sich in einer MR-Untersuchung eine komplexe Läsion des medialen Meniskus sowie eine deutliche lateral betonte
Femoropatellargelenks
arthrose
mit
Chondromalazie
gezeigt. Es sei die Einleitung einer konservativen Therapie mittels Physiotherapie und bei Beschwerdepersistenz die Indikation zur Kniearthroskopie gestellt worden. Die intra- und postoperative Behandlung sei komplikationslos erfolgt.
4.1.3
Am 30. Juni 2014 berichteten die Ärzte des Stadtspitals A._ (Urk. 7/119/5), die Beschwerden hätten sich auf der linken Seite nur mässig gebessert und der arthroskopische Eingriff sei nicht über alle Zweifel erfolgreich gewesen. Dennoch wünsche der Beschwerdeführer den Eingriff, Arthroskopie des Kniegelenkes, auch auf der rechten Seite, wo eine
posteromediane
Meniskusläsion bei
mässiggradiger
retropatellärer
Knorpelschädigung im MRI festgestellt worden sei. Im Moment habe er noch eine
Leistenhernienoperation
vor sich, welche am 23. Juni 2014 durchgeführt werde. Nach Abheilung dieser Operation werde die Arthroskopie des rechten Kniegelenkes geplant.
4.1.4
Im Austrittsbericht über die
Hospitalisation
vom 21. bis 22. August 2014 (Urk. 7/122/6-7) berichteten die Ärzte, der Eintritt zur Kniearthroskopie rechts sei bei MR-tomografisch nachgewiesener komplexer Läsion des medialen Meniskus-
Hinterhorns
und der Pars intermedia bei deutlicher lateral betonter
Femoropatel
largelenksarthrose
mit
Chondromalazie
sowie leichter
Femorotibialgelenks
arthrose
erfolgt. Sie hielten einen komplikationslosen intraoperativen Verlauf fest und erwähnten, am ersten Tag postoperativ habe der Beschwerdeführer unter physiotherapeutischer Anleitung problemlos an Unterarmgehstützen unter 15 kg-Teilbelastung mobilisiert werden können und unter Analgesie habe er sich zu
nehmend schmerzfrei gezeigt, so dass er bei subjektivem Wohlbefinden sowie trockenen und reizlosen Wundverhältnissen nach Hause habe entlassen werden können.
4.2
4.2.1
Dr. med. E._, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom re
gionalen ärztlichen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, führte in seiner Stel
lungnahme vom 22. August 2014 (Urk. 7/128/3 f.) aus, die schon lange bekannte Gonarthrose links sei offensichtlich akut
exazerbiert
und eine erneute arthrosko
pische Operation sei erforderlich gewesen. Zudem seien auch akute Beschwerden des rechten Kniegelenkes aufgetreten, weshalb eine entsprechende Diagnostik mit dem Ergebnis erfolgt sei, dass auch hier eine bereits fortgeschrittene Arthrose bestehe. Laut Angabe des Hausarztes seien nun zwei weitere operative Eingriffe geplant (TEP-Implantation?).
Der Gesundheitszustand habe sich ab Oktober 2013 wesentlich verschlechtert, sodass die seitdem bestehende Arbeitsunfähigkeit für die körperlich anstren
gende, vor allem die Kniegelenke belastende Tätigkeit als Reinigungskraft bislang nicht mehr möglich gewesen sei und wahrscheinlich auch zukünftig nicht mehr möglich sein werde.
4.2.2
In seiner Stellungnahme vom 7. November 2014 (Urk. 7/128/5 f.) hielt der RAD-Arzt fest, unter Berücksichtigung aller Arztberichte sei eine angepasste Tätigkeit medizintheoretisch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin zu 50 % möglich unter Beachtung des folgenden Belastungsprofils:
Körperlich leichte Arbeit, wechselbelastend und dabei überwiegend sitzend, ohne Arbeiten über Kopf oder in gebückter bzw. verdrehter Zwangshaltung der Wir
belsäule, ohne Steigen auf Leitern und Gerüste, Knien, Hocken oder Kauern, ohne häufiges Treppensteigen.
5.
Bei Erlass des im vorliegenden Verfahren angefochtenen Revisionsentscheids (Urk. 2) lagen die folgenden medizinischen Berichte vor:
5.1
Im Bericht vom 26. Mai 2015 hielten die Ärzte des Stadtspitals A._ die fol
genden Diagnosen fest (Urk. 7/138/4-5):
1.
Polyarthrose; Gonarthrose und
Coxarthrose
beidseits
2.
Arthritis
urica
bei Hyperurikämie; oberes Sprunggelenk (OSG) und Füsse beidseits, chronisch rezidivierende
Synovitiden
3.
Chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom beidseits; progrediente
ero
sive
Osteochondrose
L5/S1 mit zirkulärer
rezessaler
Affektion S1 rechts, Neuroaffektion L5 foraminal beidseits bei Status nach lumbaler Dekom
pensation L5/S1 (1978)
4.
Status nach Hepatitis B
5.
Linksschenkelblock
Die Ärzte hielten fest, die Vorstellung im Rheumatologischen Ambulatorium sei aufgrund von Schmerzen in beiden Knien bei bestehender Gonarthrose beidseits sowie schmerzhafter Schwellungen beider OSG und im Bereich des Mittelfusses erfolgt. Therapeutisch sei ein Ausbau der Analgesie sowie eine Infiltration des linken Kniegelenks erfolgt, was nur kurzeitig zu einer Besserung der Beschwerden geführt habe. Im Verlauf hätten weiterhin Schmerzen in beiden Knien, links mehr als rechts, vor allem bei Belastung (Hinsetzen, Aufstehen) bestanden.
Nebenbe
fundlich
sei eine schmerzhafte Schwellung beider OSG und des Mittelfusses auf
getreten. Unter
Allopur
hätten sich die Gelenkschwellungen rückläufig gezeigt.
5.2
Im nativen MRI beider Knie vom 9. September 2015 (Urk. 7/140/1-2) hielten die Ärzte im Vergleich mit den vorbestehenden MRI vom 4. November 2013 und 6. Januar 2014 fest:
Knie rechts:
-
stationäre
Chondromalazie
retropatellär
(Grad IV)
-
im Verlauf zunehmende medial betonte Gonarthrose (
Chondromalazie
III)
-
Substanzdefekt am Hinterhorn des medialen Meniskus nach
Teilmeniskektomie
. Zusätzlicher peripherer Riss
-
ligamentäre
Strukturen intakt
Knie links:
-
stationäre
Chondromalazie
retropatellär
(Grad III)
-
im Verlauf zunehmende medial betonte Gonarthrose (
Chondromalazie
IV)
-
stationärer Substanzdefekt am Hinterhorn des medialen Meniskus
nach Resektion. Keine neuabgrenzbare Meniskusläsion vorliegend
-
stationäre
Auftreibung
des vorderen Kreuzbandes, DD:
Mukoide
Degeneration,
intraligamentäres
Ganglion
-
polylobuliertes
Ganglion ventral vom distalen Ansatz des vorderen
Kreuzbandes, angrenzend an den Hoffa-Fettkörper
5.3
Im Sprechstundenbericht des Stadtspitals A._ vom 26. November 2015 (Urk. 7/148/9-10) hielt der zuständige Orthopäde fest, der Beschwerdeführer wün
sche bei vorliegendem Leidensdruck nun die zuletzt besprochene Kunstgelenk
implantation am schmerzhafteren linken Knie. Wie zuletzt berichtet, habe er ei
nen hohen Leidensdruck mit hauptsächlich belastungsabhängigen beidseitigen Knieschmerzen.
Sie hätten sich über eine ambulant/stationä
re Operation am 2
1. Januar
2016 geeinigt.
5.4
Im Austrittsbericht des Stadtspitals A._ vom 1. Februar 2016 über die
Hospi
talisation
vom 21. Januar bis 1. Februar 2016 (Urk. 7/144) hielt der zuständige Orthopäde zum Verlauf über die Implantation einer
Knietotalprothese
links am 21. Januar
2016
fest, initial zeige sich ein unkomplizierter postoperativer Verlauf und das Röntgenbild zeige eine regelrechte Stellung. Der Beschwerdeführer habe mit Hilfe der Physiotherapie gut mobilisiert werden können. Am 29. Januar 2016 habe er dann plötzlich starke Schmerzen im OSG gespürt. Sonographisch habe sich ein ausgeprägter-Gelenkserguss im OSG gezeigt. Es sei die Diagnose einer akuten OSG-Arthritis links gestellt und eine intraartikuläre Applikation von
Ken
acort
erfolgt, worauf der Beschwerdeführer gut angesprochen habe und er am 1. Februar 2016 mit reizlosen Wundverhältnissen in die Rehabilitation nach F._ habe entlassen werden können.
5.5
Anlässlich einer Sprechstunde vom 28. Juni 2016 (Urk. 7/153/6) berichtete der zuständige Orthopäde, der Beschwerdeführer sei weiterhin durch Schmerzen ge
plagt. Am linken Knie seien nur noch leichte belastungsabhängige Restbeschwer
den vorhanden. Die Hauptklinik liege am Rücken lumbal, wo bereits eine Opera
tion erfolgt sei, und auch zervikal. Das kontralaterale rechte Knie verursache ge
legentlich auch Schmerzen. Von Seiten des Kunstgelenks scheine ein regelrechter Verlauf vorzuliegen.
5.6
Im Verlaufsbericht Rentenrevision vom 25. August 2016 (Urk. 7/155) wies Dr. med. G._ (Praxis Dr. B._) auf eine reservierte Prognose hin. Der Be
schwerdeführer sei seit 2005 in monatlichem Rhythmus in Behandlung. In Zu
kunft sei ein künstliches Kniegelenk rechts zu empfehlen.
5.7
RAD-Arzt Dr. E._
führte in seiner Aktenbeurteilung vom 3. September 2016 (Urk. 7/156/4-6) aus, beim mittlerweile 60-jährigen Beschwerdeführer liege als neue Diagnose ein Zustand nach Implantation einer Knie-TEP links am 21. Ja
nuar 2016 vor, wobei die zugrundeliegende, symptomatische Gonarthrose beid
seits schon seit Jahren bekannt und diese auch Anlass gewesen sei für die im Jahr 2013/2014 durchgeführten Kniegelenk-Arthroskopien. Hinsichtlich der Arbeits
unfähigkeiten gebe es kaum Angaben. Im Bericht der Klinik für Rheumatologie vom 26. Mai 2015 und auch der Klinik für Allgemein-, Hand- und Unfallchirurgie vom
8. September 2015 werde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit genannt, jedoch ohne weitere Angaben, auf welche Art von Tätigkeit und auf welchen Zeitraum sich dies beziehe. Der Beschwerdeführer selbst erachte sich als 100 % arbeitsun
fähig. Die im Bericht der Klinik für Rheumatologie beschriebenen Befunde diffe
rierten allerdings nicht wesentlich von den früheren, schon 2013 und 2014 erho
benen klinischen Befunden, nur seien die zunehmenden Knieschmerzen der An
lass gewesen für die neuerliche Abklärung, die zur Implantation der Knie-TEP links geführt habe.
Medizintheoretisch sei ab dem Zeitpunkt der Knie-TEP-Implantation am 21. Ja
nuar 2016 für minimal drei und maximal sechs Monate eine vollständige Arbeits
unfähigkeit für jede Tätigkeit versicherungsmedizinisch ohne weiteres nachvoll
ziehbar. Schon der Bericht des Spitals A._ vom 15. März 2016 lasse dement
sprechend die zunehmende Normalisierung des Kniebefundes links erkennen, was denn auch im abschliessenden Kontrollbericht vom 28. Juni 2016 bestätigt werde. Spätestens ab diesem Zeitpunkt sei aus versicherungsmedizinisch-orthopädischer Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder der Gesundheitszustand er
reicht, wie er 2013 und 2014 vorgelegen habe.
5.8
Nach Erlass der angefochtenen Verfügung hielt Dr. B._ im Kurzbericht vom 19. Dezember 2016 (Urk. 3) fest, der Beschwerdeführer
klage
sei Monaten über belastungsabhängige Knieschmerzen beidseits. Nach durchgeführter Operation am linken Knie sei nun eine weitere Operation am rechten Knie Anfang 2017 geplant.
6.
6.1
Aufgrund des Rentenerhöhungsgesuchs vom 17. August 2015 (vgl. Urk. 7/135) hatte die Beschwerdegegnerin nach dem hiervor Gesagten (E. 3.3) die Erheblich
keit einer erwerblichen oder gesundheitlichen Veränderung seit 15. Dezember 2014 im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 13. Dezember 2016 (Urk. 2) zu prüfen.
6.2
Die Ärzte des Stadtspitals A._ berichteten in diesem Zusammenhang über be
lastungsabhängige beidseitige Kniebeschwerden, mehr links als rechts
— vor al
lem beim Hinsetzen und Aufstehen
(E. 5.1). Ausser einer Zunahme einer medial betonten Gonarthrose zeigten die bildgebenden Befunde
gegenüber den Vorbe
funden
2013/2014 im Wesentlichen
stationäre Befunde
(E. 5.2). Die
Operation
s
-
indikation
für eine Kunstgelenkimplantation sahen die Ärzte aufgrund des hohen (subjektiven) Leidensdrucks mit hauptsächlich belastungsabhängigen Knie
schmerzen für gegeben, weshalb der Eingriff am 21. Januar 2016 durchgeführt wurde (E. 5.3). Den postoperativen Verlauf bezeichneten die Ärzte als unkompli
ziert, so dass die Entlassung am 1. Februar 2016 erfolgen konnte (E. 5.4) und auch
die weitere Verlaufskontrolle im Juni 2016
zeigte nur noch
leichte belas
tungsabhängige Restbeschwerden
,
wobei als Hauptklinik nun beim bereits vor
operierten Rücken
lumbal
e Beschwerden angemerkt wurden (E. 5.6). Dr. B._
wies im Dezember 2016 darauf hin, dass der Beschwerdeführer seit
Monaten über belastungsabhängige Knieschmerzen
klage und n
ach durchgeführter Operation am linken Knie
nun
eine weitere Operation am rechten Knie
A
nfang 2017
vorge
sehen sei (E. 5.8).
6.3
Angesichts der vorhandenen Akten legte der RAD-Arzt Dr. E._
in seiner Akten
beurteilung vom 3. September 2016 nachvollziehbar dar, dass sich die Befund
lage mit Ausnahme der operativen Versorgung des Beschwerdeführers mittels
Knie-TEP-
lmplantation
am 2
1.
Januar 2016
nicht wesentlich verändert hat und der Spitalaufenthalt und die Rehabilitation lediglich eine vorübergehende Ar
beitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit begründet. Nachvollziehbar ist auch, dass das anlässlich der vormaligen Rentenrevision umschriebene Belastungspro
fil, mit Ausnahme für die Zeit des Spitalaufenthaltes und der Rehabilitation, wei
terhin zu 50 % zumutbar ist, wurde doch das Belastungsprofil als k
örperlich leichte Arbeit, wechselbelastend und dabei überwiegend sitzend, ohne Arbeiten über Kopf oder in gebückter bzw. verdrehter Zwangshaltung der Wirbelsäule, ohne Steigen auf Leitern und Gerüste, Knien, Hocken oder Kauern, ohne häufiges Treppensteigen
beschrieben, welches sowohl der Knie- als auch der Rücken
problematik Rechnung trägt (
vgl. E. 4.2.2)
.
Die Rückproblematik war sodann ausschlaggebend für die
Zusprache
der halben Rente seit März 1990 und Gegenstand einer eingehenden medizinischen Begut
achtung im November 1996 (vgl. Urk. 7/43). Eine Befundänderung seit letztma
liger Revision im
Dezember 2014
ist in Bezug auf die Rückenproblematik nicht aktenkundig. Daran ändert auch nichts, dass im Sprechstundenbericht vom 28. Juni 2016 darauf hingewiesen wurde, dass nach Abklingen der Restbeschwer
den am linken Knie die Rückenbeschwerden wieder in den Vordergrund getreten seien (E. 5.5). Sodann wies auch der Hausarzt Dr. B._ in seinem Bericht vom 19. Dezember 2016 nicht auf Rückenbeschwerden, sondern lediglich auf seit Mo
naten bestehende belastungsabhängige Knieschmerzen beidseits hin, mit Opera
tionsbedürftigkeit rechts (E. 5.8). Eine richtungsweisende Befundänderung am Rücken, die sich auf das bereits rückenadaptierte Belastungsprofil auswirken könnte, ist nicht aktenkundig. Es finden sich keine entsprechenden Untersu
chungsresultate in den Akten. Es ergeben sich auch sonst keine nur geringen Zweifel (vgl. BGE 139 V 225 E. 5.2 zum Beweiswert von Berichten versicherungs
interner Arztpersonen) an der Beurteilung von Dr. E._.
6.4
Dass
bereits vor der Knieoperation vom Januar 2016 eine weitergehende Arbeits
unfähigkeit bestanden hat (E. 2.2), ist nicht erstellt. So führte wohl ein erhöhter Leidensdruck zur Operationsindikation, die behandelnden Ärzte wiesen aber auf eine Belastungsabhängigkeit der Schmerzen im Knie hin (E. 5.3). Dass damit eine Ausübung einer Arbeitstätigkeit im bisherigen Leistungsprofil (50 % in angepass
ter Tätigkeit, Urk. 7/96/6) nicht mehr möglich war, ergibt sich hieraus nicht. Die entsprechenden Atteste der Ärzte des Stadtspitals A._ (Urk. 7/138/4-5, Urk. 7/139) basieren offenkundig auf der Selbsteinschätzung des Beschwerdefüh
rers (so etwa Urk. 7/138/1) und entbehren allesamt einer medizinischen Begrün
dung, weshalb auch eine leidensangepasste Tätigkeit nicht im Umfang von 50 % möglich sein sollte. Hiervon war bislang ausgegangen worden (Urk. 7/128/5). Die Ärzte waren der unzutreffenden Meinung, dass bereits seit November 2013 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vorliege (Urk. 7/138/4), weshalb der Be
schwerdeführer aus ihrer unbegründeten Bestätigung dieses falschen Attestes nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.
6.5
In erwerblicher Hinsicht ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bereits im Zeitpunkt der Rentenrevision vom 15. Dezember 2014 arbeitslos war, nachdem ihm die zuletzt ausgeübte Erwerbstätigkeit als Unterhaltsreiniger bei H._ per 30. Juni 2014 gekündigt worden war (Urk. 7/117/7). Anhalts
punkte, die im massgebenden Zeitraum auf eine Änderung der erwerblichen Si
tuation schliessen lassen — etwa eine erneute Erwerbsaufnahme — sind nicht ak
tenkundig und wurden auch nicht geltend gemacht.
Angesichts der klaren Aktenlage sind auch von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).
6.6
Zusammenfassend bleibt es mangels einer Änderung der erwerblichen und einer bloss zeitlich befristeten vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit zufolge des Spital
aufenthaltes aufgrund der Knieoperation vom 21. Januar 2016 und der nachfol
genden Rehabilitationsphase beim früher festgesetzten Invaliditätsgrad, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von dem Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).