# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e7dc0753-6057-5748-8544-e2be37488f51
**Court:** ZH_BRK
**Chamber:** ZH_BRK_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
A. Der Gemeinderat X erteilte der Politischen Gemeinde X mit Beschluss vom 22. September 2020 unter Nebenbestimmungen die Baubewilligung für den Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrdepots und Werkhofs L.- Strasse 1 und für die bauliche Sanierung des Wohngebäudes L.-Strasse 1.1 (je Assek.-Nr. 1) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1 in X.
Die Baubewilligung wurde zusammen mit der Verfügung der Baudirektion Kanton Zürich vom 27. Juli 2020 eröffnet, mit welcher der Bauherrin  die zugehörige Bewilligung der kantonalen Denkmalpflege erteilt wurde.
B. Gegen diese Entscheide erhoben M. S. und B. V. mit gemeinsamer  vom 29. Oktober 2020 Rekurs beim Baurekursgericht des Kantons . Die Rekurrentinnen beantragten in erster Linie die Aufhebung der  Bewilligungen.
C. Das Baurekursgericht eröffnete mit Verfügung vom 2. November 2020 das Rekursverfahren und lud die Rekursgegnerschaft zur freigestellten  ein.
Der Gemeinderat X (Rekursgegner 1) und die Baudirektion Kanton Zürich (Rekursgegnerin 2) beantragten mit Vernehmlassungen vom 4. Dezember 2020 und 30. November 2020 die Abweisung des Rekurses unter  zulasten der Rekurrentinnen. Der Rekursgegner 1 beantragte zudem die Zusprechung einer Parteientschädigung.
In den weiteren Rechtsschriften vom 13. Januar 2021 (Replik), 11. Februar 2021 (Duplik des Rekursgegners 1) und 22. März 2021 (Triplik) wurde an den jeweiligen Anträgen festgehalten. In der Replik beantragten die Rekur-
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rentinnen zusätzlich, dass ihnen eine Parteientschädigung zuzusprechen sei.
D. Am 24. März 2021 führte die 2. Abteilung des Baurekursgerichts im Beisein der Parteien einen Augenschein auf dem Lokal durch.
Dazu liess sich die Rekurrentin 2 mit Eingabe vom 25. März 2021 .

## Considerations

Es kommt in Betracht:
1. Die Rekurrentinnen sind Bewohnerinnen der Liegenschaften D.-Strasse 1 und 4, die entweder an das Baugrundstück anstossen oder es in der  umgeben. Aufgrund dieser nachbarlichen Nähe zum  und der von ihnen erhobenen Rügen (insbesondere ungenügende  zum Schutz des Baumbestandes und mangelnde Einordnung) sind sie zum Rekurs gegen die angefochtenen Bewilligungen berechtigt (vgl. § 338a des Planungs- und Baugesetzes/PBG).
Da neben der Rekurslegitimation auch die übrigen  erfüllt sind, ist auf den Rekurs einzutreten.
2. Zunächst einmal beantragen die Rekurrentinnen, dass bis zum Vorliegen des Schutzentscheids zu den vom Bauvorhaben betroffenen  Bäumen des Parks der Villa «S.» und des Schulhauses B. das  zu ruhen habe bzw. zu sistieren sei.
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Dem vorliegenden Rekurs kommt nach § 339 Abs. 1 PBG aufschiebende Wirkung zu, was den Parteien mit Verfügung des Baurekursgerichts vom 2. November 2020 angezeigt worden ist. Als Folge davon erwachsen die angefochtenen Entscheide vorerst nicht in Rechtskraft und dürfen die  Bauarbeiten bis auf Weiteres nicht ausgeführt werden.
Ob das Bauvorhaben darüber hinaus bis zum Vorliegen eines formellen Schutzentscheids zu ruhen habe, wie es die Rekurrentinnen verlangen, hängt sodann davon ab, ob die strittigen Baubewilligungen dereinst in Rechtskraft erwachsen oder aber aufgehoben werden, was zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorweggenommen werden kann.
3. Die Rekurrentinnen beantragen sodann die Einholung eines «» zum Baumbestand des Parks der Villa «S.» und zu den  des Bauvorhabens auf die dazu gehörenden Baumgruppen und .
Gemäss § 7 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG)  die Verwaltungsbehörde den Sachverhalt von Amtes wegen durch Befragen der Beteiligten und von Auskunftspersonen, durch Beizug von Amtsberichten, Urkunden und Sachverständigen, durch Augenschein oder auf andere Weise.
Bestandteil der Akten bilden unter anderem die Schutzwertbeurteilung des Büros G. vom 9. Juni 2015 zum Schulhaus B., der «Baumbestandesplan» mit Zustandsbeurteilung von b. Landschaftsarchitektur/Baumpflege vom 30. Juli 2019, das Baumschutzgutachten von b. vom 4. November 2019, das Baumschutzkonzept von b. vom 4. November 2019 und das  Teil 1 der r. ag landschaftsarchitekten vom 18. Februar 2020. Diese Konzepte, Fachberichte und Gutachten äussern sich unter verschiedenen Gesichtspunkten zum Baumbestand der Gartenanlage der Villa «S.» und des Schulhauses B. und teilweise auch zu den erwarteten Auswirkungen des Bauvorhabens auf die inventarisierten Baumgruppen und Einzelbäume. Zu letzterem Thema reichten sodann die Rekurrentinnen insbesondere den Bericht von G. W., Baumpflegespezialist eidg. FA, vom 13. Mai 2019, das Schreiben von B. Zürich vom 23. Oktober 2020 und die Stellungnahme von
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A. L., Dipl-Ing. Gartenbau, vom 28. Oktober 2020 zu den Akten. Beim  Augenschein vom 24. März 2021 wurde zudem insbesondere den Sachverständigen L. P., Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt von b., und A. L. ausführlich Gelegenheit geboten, die von ihnen erwarteten  des Bauvorhabens auf die einzelnen inventarisierten Baumgruppen und Einzelbäume vor Ort aufzuzeigen.
Aufgrund der verschiedenen ins Recht gelegten sachdienlichen Unterlagen und der genannten tatsächlichen Feststellungen, an denen jeweils auch von den Parteien beigezogene Sachverständige mitwirkten, ist der  Sacherhalt rechtsgenügend abgeklärt. Die Einholung eines  Gutachtens bzw. einer «Oberexpertise» ist deshalb nicht .
Der Verfahrensantrag ist somit abzuweisen.
4. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangen die Rekurrentinnen weiter, dass die inventarisierten Bäume des Parks der Villa «S.» und des Schulhauses B. bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen formellen Schutzentscheids nicht gefällt und ihre Baumkronen nicht zurückgeschnitten werden dürften.
Gemäss § 23 Abs. 1 VRG muss die Rekursschrift einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wie der Antrag bildet auch die Begründung eine formelle Gültigkeitsvoraussetzung des Rekurses; wenn mehrere  gestellt werden, sind grundsätzlich alle zu begründen (Alain Griffel, in: Kommentar VRG, § 23 Rzn. 17 f.).
Das letzterwähnte Begehren wird jedoch in der Rekursschrift nicht  oder auch nur ansatzweise erläutert, weshalb ihm mangels Begründung keine Folge zu leisten ist.
5.1. Mit den angefochtenen Entscheiden wurden der Rekursgegnerin 3 unter Nebenbestimmungen die notwendigen Bewilligungen für den Um- und Ausbau des mehrheitlich in den gewachsenen Boden hineinragenden und
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mit dem Untergeschoss des Wohngebäudes L.-Strasse 1.1 (je Assek.- Nr. 1) zusammenhängenden Feuerwehrdepots und Werkhofs L.-Strasse 1 erteilt. Gleichzeitig wurde die bauliche Sanierung des zwei Vollgeschosse und ein Attikageschoss aufweisenden Wohngebäudes L.-Strasse 1.1 (je Assek.-Nr. 1) im Südosten des Baugrundstückes Kat.-Nr. 1 bewilligt. Neben der modernisierenden Instandsetzung des Mehrfamilienhauses und der Aufstockung des Feuerwehr- und Werkhofgebäudes um ein Vollgeschoss und ein reduziertes Attikageschoss zur Unterbringung der Technikzentrale, welche rund 20 m östlich des Mehrfamilienhauses auf der bestehenden Aussichtsplattform geplant ist, beinhaltet das Bauvorhaben die  Erweiterung der zusammenhängenden Baute und Anlage in Richtung Norden und Westen. Dabei ist einerseits in nördlicher Richtung auf einer Länge von ungefähr 75 m ein 5 m bis 10 m tiefer Ausbau des 1.  und anderseits in westlicher Richtung auf einer Länge von ca. 15 m die Anhebung der Geschossdecke um rund 0,8 m vorgesehen.
5.2. Die Rekursgegnerin 2 hat in der Verfügung vom 27. Juli 2020 unter  Folgendes erwogen:
Das Bauvorhaben erstrecke sich teilweise auf den Park der Villa «S.», die im Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung verzeichnet sei. Durch die geplante Erweiterung des Feuerwehrdepots werde der südliche Teil der Parkanlage, in dem sich erhaltenswerte,  Gehölze aus der Bauzeit befänden, unterbaut. Das Unterbauen  die Parkanlage im Süden stark, was umso mehr der Fall wäre, wenn einzelne Bäume des historischen Baumbestands die vorgesehenen Bauarbeiten nicht überleben sollten. Das Bauvorhaben könne deshalb in denkmalpflegerischer Hinsicht nur hingenommen werden, wenn vor,  und nach den Bauarbeiten alle Massnahmen ergriffen würden, die das Fortbestehen des historischen Baumbestands sicherstellten; falls der  einzelner Bäume nachgewiesenermassen nicht mehr gewährleistet sei, müsse in Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege für einen  Ersatz gesorgt werden. Bei der Bauausführung sei , dass es nicht zu weiteren Verletzungen des Wurzelwerks der  Bäume komme. Das könne nur gewährleistet werden, wenn die Vorgaben des Baumschutzkonzepts von b. vom 4. November 2019 befolgt und die Bauarbeiten durch einen Fachmann in Baumpflege begleitet wür-
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den. Einzelne baumpflegerische Massnahmen seien bereits vor Baubeginn einzuleiten, so etwa die Redimensionierung der Eiben-Gruppe und  zugunsten der Scheinzypressen. Da die kantonale Denkmalpflege nicht nur das Ziel verfolge, die noch vorhandenen  Elemente des Parks zu stärken, sondern auch die Entlastung der Parkanlage von nachträglich hinzugekommenen Elementen anstrebe, sei zusätzlich als kompensatorische Massnahme zu verlangen, dass dem  erstellten Leitbild für die zukünftige Entwicklung der Parkanlage nachgelebt werde.
Demnach werde das Bauvorhaben insbesondere unter den folgenden  bewilligt (Dispositivziffer II):
– Neben dem Bauinstallationsplan sei der kantonalen Denkmalpflege vor der Erteilung der Baufreigabe ein Konzept eines Fachmanns in  zur Genehmigung einzureichen, aus dem alle  hervorgingen, welche aufzeigten, wie die Redimensionierung der Eiben-Gruppe und der Umgang mit den Scheinzypressen etc. vor  und während der Bauarbeiten vorzunehmen seien (lit. b).
– Vor der Erteilung der Baufreigabe sei der kantonalen Denkmalpflege der Nachweis zu erbringen, dass das Baumschutzkonzept von b. vom 4.  2019 umgesetzt werde und sämtliche Schutzmassnahmen vor und während der Bauarbeiten durch einen Fachmann in Baumpflege  würden (lit. c).
– Des Weiteren sei der kantonalen Denkmalpflege vor der Erteilung der Baufreigabe mittels Beschluss des Gemeinderats nachzuweisen, dass das Parkpflegewerk Teil 1 der r. ag landschaftsarchitekten vom 18. Februar 2020 innerhalb von fünf Jahren umgesetzt werde (lit. d).
5.3. Mit Beschluss vom 27. Juli 2020 hat der Rekursgegner 1 dazu in Erwägung gezogen, dass abgesehen von der Eiben-Gruppe, den Scheinzypressen und dem ausgewachsenen Mammutbaum, die sich im südlichen Teil des Parks der Villa «S.» befänden, auch zwei Eichen im Süden des  B. vom Bauvorhaben betroffen seien. Wie die älteren und markanten Bäume der Parkanlage seien auch die beiden Eichen beim Schulhaus im kommunalen Inventar der Natur- und Heimatschutzobjekte verzeichnet, welches die Eichen als «wertvoll» einstufe. Die Schutzwertbeurteilung zum
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Schulhaus B. des Büros G. vom 9. Juni 2015 klassifiziere die Eichen als «schützenswert». Gemäss dem Baumschutzgutachten von b. vom 4.  2019 sei davon auszugehen, dass die zwei Bäume durch  Schutzmassnahmen erhalten werden könnten.
Das Bauvorhaben werde deshalb zusätzlich zu den mit Verfügung der  2 vom 27. Juli 2020 verhängten Auflagen unter  Nebenbestimmungen bewilligt (Dispositivziffer 2.3.):
– Vor der Erteilung der Baufreigabe seien die Schutzmassnahmen und weiteren Massnahmen zur Standortverbesserung der inventarisierten Bäume gemäss Baumschutzkonzept von b. vom 4. November 2019  (lit. b).
– Die Bauarbeiten seien von einem Fachmann in Baumpflege eng zu  (lit. c).
– Vor der Erteilung der Baufreigabe sei der Abteilung Hochbau und  ein Konzept eines Fachmanns in Baumpflege zu den im kommunalen Inventar der Natur- und Heimatschutzobjekte  Eichen beim Schulhaus B. zur Genehmigung einzureichen, in dem sämtliche Schutzmassnahmen und Arbeitsschritte vor Baubeginn und während der Bauarbeiten aufgezeigt werden (lit. d).
6.1. Die Rekurrentinnen machen geltend, dass das Baumschutzgutachten und das Baumschutzkonzept von b. vom 4. November 2019 weder vollständig noch schlüssig seien. Das Baumschutzkonzept gewährleiste keinen  Schutz der inventarisierten Bäume und Baumgruppen vor den  des Bauvorhabens, sondern beschreibe lediglich Massnahmen, um deren Schädigung zu begrenzen. Bei der Realisierung des Bauvorhabens sei deshalb trotz des Baumschutzkonzepts mit einer massiven Schädigung insbesondere des Parks der Villa «S.» und seinem schützenswerten Baumbestand zu rechnen. Da das mangelhafte Baumschutzgutachten und Baumschutzkonzept die Grundlage für das Parkpflegewerk Teil 1 der r. ag landschaftsarchitekten vom 18. Februar 2020 bilde, vermöge auch dieses den Anforderungen an die fachgerechte Pflege und den griffigen Schutz der historisch bedeutsamen Bäume nicht zu genügen. Aus dem  gehe immerhin unmissverständlich hervor, dass sich der denkmal-
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pflegerisch wertvollste Bereich des Parks der Villa «S.» im Süden der Parkanlage befände. Dessen ungeachtet habe der Rekursgegner 1 wider besseren Wissens auf einen Entscheid über die Schutzwürdigkeit der  Bäume verzichtet und mit der Erteilung der Bewilligung des umstrittenen Bauvorhabens ihre erhebliche Beeinträchtigung und teilweise Zerstörung billigend in Kauf genommen. Dabei würde nicht zuletzt das Wäldchen aus Eiben- und Scheinzypressen ein spezielles Augenmerk ; es stamme aus der Anfangszeit des Parks und sei ein  ersten Ranges, das auch durch Rückschnitte nicht zerstört werden . Gemäss der Beurteilung von B. S. Landschaftsarchitekten vom 24. Oktober 2017 bilde die dominante Eibe sogenannte Senkäste aus, was dem Baum seine typisch ausladende Form verleihe; bei der Eibe handle es sich laut Einschätzung der Fachleute um eines der grössten Exemplare in Westeuropa und daher um ein Naturdenkmal von überregionaler .
Weiter ordne sich der geplante Aufbau des Feuerwehrdepots im Bereich der bestehenden Aussichtsterrasse, der sogenannte «Pavillon», nicht in die bauliche Umgebung ein. Die vorgesehene Aufstockung solle an einem Ort erfolgen, der infolge seiner aussergewöhnlich schönen Aussicht auf den Zürichsee von alters her das Erscheinungsbild von X präge. Zu diesem neuralgischen Aussichtspunkt passe der «Pavillon», welcher banal  sei und eine immense Höhe von gegen 12 m aufweise, wie die Faust aufs Auge.
6.2. Dem hält die Rekursgegnerschaft entgegen, dass die Schutzwürdigkeit der inventarisierten Parkanlage und Bäume seitens der zuständigen Behörden anerkannt werde. Der materielle Entscheid über deren Schutz könne auch in einer Baubewilligung mitenthalten sein. Es sei vorliegend , einen entsprechenden projektbezogenen Schutzentscheid zu treffen als eine von der Baubewilligung separierte formelle Unterschutzstellung oder Inventarentlassung anzuordnen. Denn in letzterem Fall sei eine  vorzunehmen, die aufgrund des grossen öffentlichen  am geplanten Um- und Ausbau des Feuerwehrdepots und Werkhofs zuungunsten des schutzwürdigen Baumbestands ausfallen könnte. Mit zu berücksichtigen sei hierbei, dass die ursprüngliche Grösse und Substanz des Parks der Villa «S.» bereits durch den Bau des bestehenden Feuer-
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wehrdepots spürbar beschnitten worden sei. Es komme hinzu, dass sich auch bei Realisierung des Bauvorhabens das Konzept der Gartenanlage mit seinem unterschiedlichen Bewuchs weiterhin ablesen lasse. Unter  Umständen sei es die ständige Praxis der Rekursgegnerin 2, wertvolle Bäume, die mit Schutzmassnahmen erhalten werden könnten, nicht  aus dem Inventar zu entlassen. Zudem habe die Bauherrin einerseits keine Mühe gescheut, um die Sachlage fachkundig und umfassend , und anderseits alle nur erdenklichen Massnahmen getroffen, um den Erhalt und die grösstmögliche Schonung des schutzwürdigen  sicherzustellen. So seien insbesondere ein Baumschutzgutachten erstellt und zusätzlich ein Baumschutzkonzept sowie ein Parkpflegewerk ausgearbeitet worden. Mit der Umsetzung des Parkpflegewerks und der Schutzmassnahmen, die im Baumschutzkonzept vorgesehen seien, sei es möglich, die Auswirkungen des Bauvorhabens auf die Parkanlage und den Baumbestand auf ein Minimum zu reduzieren sowie die schutzwürdigen Bäume zu erhalten und überdies optimal zu schützen. Die strengen , die in den angefochtenen Bewilligungen angeordnet worden seien, sähen darüber hinaus die fortwährende Begleitung der Bauarbeiten durch einen Fachmann in Baumpflege vor.
Die geplante Aufstockung des bestehenden Gebäudes weise eine  Dichte und gelungene Disposition auf. Sie trete auf dem Terrain des Parks der Villa «S.» lediglich eingeschossig in Erscheinung und bilde zum Park einen gelungenen räumlichen Abschluss. Die vorgesehene  des Gebäudes lasse den abgegrabenen Innenhof optisch in den  treten und bewirke eine klare Adressierung zur L.-Strasse hin. Die Gebäudehöhe des vorgesehenen Aufbaus unterschreite diejenige der  Villa «S.» und der südlich angrenzenden Häusergruppe an der D.-Strasse deutlich. Die Gebäudefassade enthalte unter anderem roten Klinker, wodurch ein gestalterischer Bezug zu der Villa und den Gebäuden des Schulhauses B. geschaffen werde. Der vorgesehenen Aufstockung sei daher eine gute Gestaltung und Einordnung in die Umgebung zu .
7.1.1. Zu den möglichen Schutzobjekten des Natur- und Heimatschutzes, welche vor Zerstörung oder Beeinträchtigung bewahrt werden sollen, gehören un-
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ter anderem wertvolle Park- und Gartenanlagen, Bäume, Baumbestände, Feldgehölze und Hecken (§ 203 Abs. 1 lit. f PBG, § 13 Abs. 1 und § 19 Abs. 1 der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung/KNHV). Deren Erhalt erfolgt unter anderem durch Massnahmen des Planungsrechts (§ 205 lit. a PBG), in erster Linie durch Einteilung in Freihaltezonen,  von Abstandslinien an Waldrändern und Gewässern sowie bau- und zonenrechtliche Regelungen zum Schutz des Baumbestandes (§ 14 und § 20 KNHV). Der Schutz erfolgt ausserdem durch Verordnung,  bei Schutzmassnahmen, die ein grösseres Gebiet erfassen, Verfügung oder Vertrag (§ 205 lit. b-d PBG). Diese Schutzmassnahmen sind , wenn oder soweit planungsrechtliche Massnahmen und die  einen fachgerechten Schutz sowie Pflege und Unterhalt nicht  (§ 9 KNHV). Sind solche Massnahmen angezeigt, ist eine  Unterschutzstellung erforderlich. Dadurch können Objekte des Natur- und Heimatschutzes dauernd geschützt werden, wobei der Umfang der Schutzmassnahmen jeweils örtlich und sachlich genau zu umschreiben ist (§ 207 Abs. 1 PBG, § 10 KNHV).
7.1.2. Das Gesetz sieht sodann die Erstellung von kommunalen und  Inventaren vor (§ 203 Abs. 2 PBG, § 4 KNHV). Dabei handelt es sich nicht um eine Schutzmassnahme, sondern um eine Bestandsaufnahme der in Betracht fallenden Schutzobjekte. Ein Inventar ist für den  nicht direkt verbindlich (vgl. § 209 f. PBG). Hingegen ist es : Mit der Aufnahme in das Inventar wird die Vermutung der Schutzwürdigkeit der verzeichneten Objekte aufgestellt und die zuständige Behörde verpflichtet, sich mit dieser Vermutung auseinanderzusetzen. Die Auseinandersetzung erfolgt beim Entscheid darüber, ob eine  anzuordnen ist.
Der aus dieser Auseinandersetzung resultierende Entscheid kann entweder in einer definitiven Unterschutzstellung, womit die durch das Inventar  Vermutung in eine definitive Schutzmassnahme umgesetzt wird, oder in einer Entlassung aus dem Inventar und damit einem Verzicht auf Unterschutzstellung bestehen. Daraus folgt indessen nicht, dass im Fall  Unterschutzstellung zwingend ein förmlicher Schutzentscheid zu fällen wäre, in dem sich die Behörde in allgemeiner Weise über alle  Teile des Objekts ausspricht und dauernde Schutzmassnahmen an-
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ordnet. Sofern sich die zuständige Behörde vorfrageweise mit der  der geplanten Eingriffe auseinandersetzt, kann, , ein materieller Schutzentscheid in einer Bau- oder  mitenthalten sein.
Ist ein Schutzobjekt inventarisiert und möchte der Grundeigentümer daran Änderungen vornehmen, bestehen zwei Möglichkeiten: Der Eigentümer kann erstens ohne konkretes Bauvorhaben bei der Gemeinde nach § 213 PBG ein Provokationsbegehren stellen, womit er einen förmlichen  über den Schutzumfang des Objekts oder über dessen  aus dem Inventar erhalten wird. Zweitens kann er ein Baugesuch , worauf die Baubehörde, sofern sie auf einen umfassenden Schutzentscheid verzichtet, allfällige Schutzmassnahmen in der , d. h. in einem projektbezogenen Schutzentscheid, anordnen kann. Im Baubewilligungsverfahren können keine definitiven Schutzmassnahmen angeordnet, aber die der Behörde aufgrund des Bauvorhabens notwendig erscheinenden natur- und heimatschutzrechtlichen Massnahmen erlassen werden (VB.2019.00813 vom 14. Mai 2020, E. 3.3).
7.1.3. Ein projektbezogener Schutzentscheid setzt voraus, dass sich der  Schutz des Naturschutz- oder Heimatschutzobjektes mit Anordnungen in der Baubewilligung gewährleisten lässt. Als solche Anordnungen  insbesondere Nebenbestimmungen gemäss § 321 PBG in Betracht. Nach dieser Bestimmung sind mit der Bewilligung die gebotenen , d. h. Auflagen, Bedingungen und Befristungen, zu , sofern inhaltliche oder formale Mängel des Bauvorhabens ohne  Schwierigkeiten behoben werden können. Ein Vorgehen nach § 321 PBG kommt indessen nur infrage, wenn die Mängel des  von untergeordneter Natur sind; führen diese dagegen zu einer  Projektänderung, können sie nicht mittels einer  behoben werden. Projektbezogene Schutzentscheide sind in  dazu nur bei untergeordneten Eingriffen in die Schutzobjekte zulässig, d. h. wenn der Schutzzweck höchstens geringfügig tangiert wird und es unverhältnismässig wäre, allein deswegen den Schutzumfang  festzulegen. Dabei dürfen die projektbezogen zugelassenen  eine umfassende Festlegung des Schutzumfangs, die allenfalls zu  späteren Zeitpunkt im Rahmen einer formellen Unterschutzstellung zu
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erfolgen hat, nicht präjudizieren. Als Folge davon lassen sich Bauvorhaben, die zu stark auf Schutzobjekte einwirken oder gar deren Beseitigung , nicht durch einen projektbezogenen Schutzentscheid bewilligen.
Ob ein Bauvorhaben mit einem projektbezogenen Schutzentscheid bewilligt werden kann, ist demnach in erster Linie von der Art und dem Ausmass der Eingriffe in das Schutzobjekt abhängig. Um deren Auswirkungen beurteilen zu können, ist im Baugesuch im Einzelnen darzulegen, weshalb die  Eingriffe das Schutzobjekt nicht zu gefährden vermögen. Sind diese von untergeordneter Natur, ist die Bewilligung zulässig, ohne dass vorgängig ein förmlicher Schutzentscheid zu treffen ist. Ein solcher hat demgegenüber immer dann zu ergehen, wenn das Schutzobjekt wesentlich verändert oder gar abgebrochen werden soll. Andernfalls könnte der Sinn und Zweck des Natur- und Heimatschutzes unterlaufen werden, indem das Schutzobjekt infolge der Schwere und/oder Anzahl der Eingriffe seinen Wert verliert. In diesen Fällen bedarf es folglich einer Inventareröffnung, welche die Rechtswirkungen von § 209 PBG entfaltet, oder eines  des Grundeigentümers gemäss § 213 PBG (VB.2019.00813, E. 3.4 und 3.5).
7.2.1. Für die Sanierung und den Ausbau des Feuerwehrdepots und Werkhofs ist, wie erwogen, insbesondere auch vorgesehen, den Gebäudekomplex unter dem Erdboden in nördlicher und westlicher Richtung zu erweitern.  soll das Gebäude einerseits zum Park der Villa «S.» hin über eine Distanz von rund 75 m 5 m bis 10 m ausgebaut werden; anderseits ist , die Decke der Werkhofhalle südlich des Schulgebäudes B.-Strasse 1 teilweise um etwa 0,8 m anzuheben. Vom unterirdischen Bauvorhaben wird der südliche Teil der Parkanlage und teilweise der Umschwung südlich des Schulhauses B. tangiert. Auf diesen Grünflächen stehen einige ältere und markante Bäume und Baumgruppen, die im kommunalen Inventar der - und Landschaftsschutzobjekte verzeichnet sind.
Im Einzelnen handelt es sich um:
– einen Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum, auch  genannt), Inventar-Nr. 1, der gemäss Eintrag im Inventar einen Stammdurchmesser von ca. 1,3 m aufweist und als «sehr wertvoll» gilt,
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– eine Eibe (Taxus baccata), Inventar-Nr. 2, die gemäss Eintrag im  «mehrstämmig mit weiteren Stämmen aus Wurzeln», eine «Rarität» und «sehr wertvoll» ist,
– eine Scheinzypresse (Chamaecyparis Iawsoniana), Inventar-Nr. 2, die gemäss Eintrag im Inventar «mehrstämmig» und «wertvoll» ist, und
– zwei Stieleichen (Quercus robur), Inventar-Nr. 3, die gemäss Eintrag im Inventar einen Stammdurchmesser von ca. 0,8 m (S) und 0,6 m (N)  und breitkronig sowie «wertvoll» sind.
Während sich die beiden Stieleichen auf dem Schulgelände B. befinden, stehen der Riesenmammutbaum und die Baumgruppe mit der Eibe und den Scheinzypressen im Südteil des Parks der Villa «S.», welche selber im Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung  ist. Bei der Villa «S.» mit Gartenanlage handelt es sich gemäss dem zugehörigen Inventarblatt um ein regional eingestuftes Schutzobjekt, dessen Schutzzweck unter anderem auch die «integrale Erhaltung von Brunnen und Park» vorsieht (Inventarblatt S. 2).
7.2.2. In Zusammenhang mit den inventarisierten Bäumen ist die  zum Schulhaus B. des Büros G. vom 9. Juni 2015 zum Schluss , dass der südliche Teil des Parks der Villa «S.» bis und mit dem «Wegoval» einschliesslich des Riesenmammutbaums, der Eibe und der Scheinzypresse schützenswert sei (S. 39). Weiter wurde in der  empfohlen, die Eiben- und Scheinzypressengruppe im Park als Naturdenkmal von kantonaler Bedeutung im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. e und lit. f PBG unter Schutz zu stellen, weil der baumartige Grossstrauch aufgrund seines Kronendurchmessers von 18 m und der zwei  von Astabsenkern im Kanton Zürich einmalig sei (S. 37).
Das Baumschutzgutachten von b. vom 4. November 2019 beschreibt die Schutzobjekte insbesondere wie folgt:
– Der markante und schön gewachsene Mammutbaum kil_035 sei noch nicht besonders alt. Trotz einer lang anhaltenden Trockenheit und eines in Bezug auf den Boden und die Vegetation für die Baumart nicht idealen Standorts scheine der Baum sehr vital zu sein. Der Mammutbaum sei prächtig, vital und schön gewachsen.
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– Die Bäume der Eibe kil_001 und kil_011 bis _034 seien Teil einer alten, ineinander gewachsenen Gruppe aus mehreren Generationen, die vom «Mutterbaum» kil_001 ausgingen. Die Baumgruppe nehme eine grosse Fläche des Parks ein. Die gemeinsame Wuchsform bilde einen für diese Art ungewöhnlichen und kuriosen Habitus. Insbesondere die peripher stehenden Exemplare wüchsen sehr einseitig und schräg. Die gesamte Gruppe sei sehr vital und strukturell grösstenteils in einem sehr guten Zustand. Wenige wiesen als Folge der intensiven Nutzung durch Kinder Stammschäden auf, wobei diese Schäden kaum problematisch seien. Im Innern der Gruppe stünden vereinzelt gekappte, abgestorbene Stämme und Schösslinge, die auf eine fortlaufende Regenerationsfähigkeit der Gruppe hinwiesen.
– Die markante Gruppe der Scheinzypressen (wiederum) kil_001 und kil_011 bis _034 bestehe, ähnlich wie bei der benachbarten , aus einem «Mutterbaum», kil_006, der von einer Reihe von  unterschiedlichen Alters umgeben sei. Kil_006 weise insbesondere im unteren Stammbereich einen ausgesprochen malerischen Wuchs auf. Leider zeige die gesamte Gruppe Anzeichen von vitaler Schwäche und viele, teilweise gravierende, strukturelle Schäden. Die Bäume stünden im Verbund und seien allesamt schlank, hochgewachsen und aufgrund ihrer Exposition dem Wind stark ausgesetzt. Ein Freistellen durch Entfernen einzelner Exemplare könnte daher sehr problematisch sein.
– Luftbilder von Swisstopo wiesen darauf hin, dass die zwei mächtigen Stieleichen kil_041 und _042 wahrscheinlich ungefähr anfangs der 1970er Jahre gepflanzt worden seien. Das bedeute, dass sich ihr  in der Überdeckung des unterirdischen Bauwerks ungestört  ausbreiten können. Die Eiche kil_041 sei vital, gut belaubt, sparrig, weit verzweigt; er habe zwei eher dünne Haupttriebe, eine eher lichte Krone und einzelne tote Äste im Starkastbereich; alle Wurzelanläufe  vorhanden und intakt. Der Baum kil_042 sei spärlich belaubt, leicht chlorotisch mit geringen Zuwachsraten, aber mit wenig Totholz; die  seien allesamt intakt und gut ausgeprägt, die Zugwurzel in Richtung Westen stark ausgeprägt; Richtung Seeseite wiesen einzelne oberflächliche Wurzeln Rasenmäher-Schäden auf; die Stileiche habe  geraden Leittrieb mit schönem U-Zwiesel auf ca. 10 m Höhe und sei strukturell intakt.
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7.2.3. Zu den Ein- und Auswirkungen, die das Bauvorhaben auf die  Bäume zeitigen würde, äussert sich das Baumschutzgutachten von b. vom 4. November 2019 sodann im Wesentlichen folgendermassen:
– Für das unterirdische Bauwerk erfolge im nahen Bereich des  ein tiefgründiger Aushub. Obwohl ein böschungsloser Aushub mit Bohrpfählen geplant sei, deuteten oberflächliche, gut sichtbare  im nahen und weiter entfernten Bereich des Baums darauf hin, dass infolge des Bauvorhabens mit einem grossen Wurzelverlust zu rechnen sei. Der Baum wurzle über grosse Flächen, d. h. weit über die Baumkrone hinaus, auffallend oberflächlich. Mit den sehr oberflächlichen Starkwurzeln erschliesse der Mammutbaum aussergewöhnlich weit  Bodenvolumen, was, verglichen mit dem Erschliessen von , tiefer liegenden Bodenschichten, für ihn eher ungünstig sei. Es sei zu vermuten, dass der Boden im Baumbereich nicht besonders  und/oder in tiefen Lagen für den Baum nicht besonders  sei. Der ursprünglich vorgesehene Grundriss hätte zweifelsohne  massive Beeinträchtigung des Baumes in seiner Vitalität und damit in seiner vitalen Resistenz zur Folge gehabt; diese Beeinträchtigung habe im Rahmen der Konfliktbereinigung durch eine Anpassung des  zu Gunsten des Baums entschärft werden können. Die erfolgte  des Grundrisses werde die zu erwartende Beeinträchtigung des Baums deutlich reduzieren. Der verbleibende Wurzelverlust werde  zu einem merklichen Einbruch der Vitalität führen. Dem sei mit  nachhaltigen Standortverbesserung entgegenzuwirken, wofür  im Baumbereich die Wasseraufnahmefähigkeit und die  des Bodens gefördert und der Untergrund für den Baum  und wurzelfreundlicher ausgestaltet werden sollten.
Daraus sei das Fazit zu ziehen, dass der Mammutbaum durch das  in seiner weiteren Entwicklung eher wenig gestört werde, wenn die im Baumschutzkonzept aufgezeigten Massnahmen zum Schutz des Baums und zur Standortverbesserung umgesetzt würden.
– Der Erhalt der vollständigen Eibengruppe wäre nur möglich, wenn das geplante Gebäude und der dazugehörende Arbeitsraum für das  aus dem Kronenbereich der Baumgruppe geschoben würde. Manche der betroffenen Bäume stünden im geplanten Aushub, andere seien vom Arbeitsraum für das Bohrgerät mehr oder weniger stark betroffen. Es sei
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von folgendem Szenario auszugehen: massive Kappung oder Fällung im Rahmen des Aushubs und der Grabensicherung von kil_016, _017, _019, _020 und _021; starker Rückschnitt oder Kappung bei der  von kil_018, _022, _023, _024 und _030. Der Rest der Gruppe könne bei Berücksichtigung der restlichen Auflagen  erhalten werden.
Das Fazit sei demnach, dass mit der vorgesehenen Kappung und  die ursprüngliche Form der Eibengruppe unwiderruflich verändert werde, es müsse mit einer deutlichen Redimensionierung des  gerechnet werden.
– Aufgrund des Aushubs wäre der Erhalt der Scheinzypressen kil_003, _004 und _007 kaum möglich und im Fall der bereits geschwächten kil_003 und _004 auch wenig sinnvoll. Die kräftige, hoch gewachsene Zypresse kil_007 stehe sehr nah an der Kante des Aushubs, wobei ein massiver Wurzelanlauf direkt in deren Richtung weise. Insbesondere in Kombination mit der Freistellung als Folge der Fällung von kil_003 und _004 müsse davon ausgegangen werden, dass auch der Erhalt dieses Baums nicht möglich sei. Durch das Entfernen einzelner Exemplare der Gruppe würden die verbleibenden Zypressen freigestellt; ob und unter welchen Bedingungen dies möglich sei, müsse im Rahmen einer  Untersuchung eruiert werden.
Das Fazit laute deshalb, dass das grundlegende Problem der Gruppe im geschwächten Allgemeinzustand liege; der ohnehin laufende Prozess des Abgangs einzelner Bäume werde jedoch mit dem geplanten  beschleunigt.
– Die Sondierung vom 13. September 2019 habe ausserdem ergeben, dass durch die Freilegung der gesamten Decke der Werkhofhalle mit  Auswirkungen auf die Stieleiche kil_041 zu rechnen sei:  Vitalität, übermässige Totholzbildung, Vergreisung der Krone,  Anfälligkeit für Krankheiten und verfrühtes Absterben des Baumes.
Um dem entgegenzuwirken, müssten, so das Fazit, die im  aufgezeigten Massnahmen zum Schutz, zur  und zum Unterhalt der Eiche kil_041 konsequent umgesetzt . Demgegenüber sei davon auszugehen, dass die Eiche kil_042 durch die baulichen Tätigkeiten nicht in ihrer weiteren Entwicklung  werde.
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7.2.4. Wie erwogen hängt es von der Art und dem Ausmass der Einwirkungen auf ein Schutzobjekt ab, ob ein Bauvorhaben mit einem projektbezogenen Schutzentscheid bewilligt werden kann. Bauvorhaben, die zu stark auf Schutzobjekte einwirken oder gar deren Beseitigung vorsehen, dürfen nicht durch einen projektbezogenen Schutzentscheid bewilligt werden. Ein  ist nur bei untergeordneten Eingriffen, durch die der Schutzzweck höchstens geringfügig tangiert wird, zulässig. Sollen Schutzobjekte  verändert oder gar abgebrochen werden, hat dagegen immer ein  Schutzentscheid zu ergehen.
Der von der Rekursgegnerin 3 beigezogene Sachverständige kommt in seiner gründlichen und überzeugenden Analyse der Auswirkungen auf die Schutzobjekte, wie ausgeführt, mehrmals zum Schluss, dass das  nicht realisiert werden kann, ohne an den inventarisierten Bäumen und Baumgruppen Schaden zu verursachen. So erleide der Mammutbaum einen grossen Verlust an Wurzeln, was seine Vitalität merklich einbrechen lassen dürfte. Weiter müssten verschiedene Exemplare der Eibengruppe stark zurückgeschnitten, gekappt oder sogar gefällt werden, was die  Form der Gruppe unwiderruflich verändern und zu einer deutlichen Verkleinerung des Ensembles führen würde. Wahrscheinlich sei es sodann nicht möglich, die kräftige, hoch gewachsene Zypresse kil_007 zu erhalten. Zudem werde der Abgang weiterer Zypressen durch das erforderliche  dieser Baumgruppe beschleunigt. Mit einem verfrühten Absterben sei auch bei der Stieleiche kil_041 zu rechnen, zumal sie aufgrund des Bauvorhabens an Vitalität einbüssen, übermässig Totholz bilden und  anfällig für Krankheiten würde und zudem ihre Baumkrone .
Daraus ergibt sich, dass die Art und das Ausmass der vorgesehenen  vielfältig und erheblich sind. Auf sämtliche Schutzobjekte wird,  stark, eingewirkt, wobei auch die Beseitigung von Bestandteilen der inventarisierten Bäume und Baumgruppen vorgesehen ist. Von  Eingriffen, welche den Schutzzweck, namentlich die Erhaltung der Schutzobjekte, höchstens geringfügig beeinflussen, kann in Anbetracht der notwendigen Behandlung, Beschneidung, Kappung und Fällung der  Bäume nicht mehr ausgegangen werden. Es ist folglich nicht damit zu rechnen, dass sich ihr Schutz mit Anordnungen in der Baubewilli-
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