# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0842de87-9fc3-4848-9f14-46b3f5cd581a
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- A. am 6. Juli 2018 beim Bundesstrafgericht eine gegen den Bundesrichter B.
und gegen Unbekannt gerichtete Strafanzeige einreichte;
- diese Strafanzeige zuständigkeitshalber an die Bundesanwaltschaft weiter-
geleitet wurde (vgl. zum Ganzen Akten UZ.2018.49);
- die Bundesanwaltschaft mit Verfügung vom 2. August 2018 die Strafanzeige
nicht anhand nahm (act. 2);
- diese Verfügung am 6. August 2018 per Einschreiben bei A. eintraf und von
diesem zur Kenntnis genommen wurde (vgl. act. 1, S. 1);
- A. mit Eingabe vom 21. August 2018 (Postaufgabe 27. August 2018) bei der
Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde gegen die Nicht-
anhandnahmeverfügung erhob (act. 1).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft die Be-
schwerde nach den Vorschriften der Art. 393 ff. StPO an die Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts zulässig ist (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322
Abs. 2 StPO und Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide innert
zehn Tagen schriftlich und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzu-
reichen ist (Art. 396 Abs. 1 StPO);
- gesetzliche Fristen nicht erstreckt werden können (Art. 89 Abs. 1 StPO) und
es im Strafverfahren keine Gerichtsferien gibt (Art. 89 Abs. 2 StPO);
- die Beschwerdefrist vorliegend am auf die Mitteilung der angefochtenen Ver-
fügung folgenden Tage, d.h. am 7. August 2018, zu laufen begann (vgl.
Art. 90 Abs. 1 StPO) und am 16. August 2018 endete;
- sich der Beschwerdeführer im Rahmen der Ausführungen zur Fristwahrung
auf seine Berechnung mit Hilfe der Website https://fristenrechner.ch beruft
(act. 1, S. 1), er dabei aber ausser Acht liess, dass es im Strafverfahren keine
https://fristenrechner.ch/
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Gerichtsferien gibt, und es entsprechend unterliess, die Gerichtsferien bei
der Berechnung zu deaktivieren (act. 1.1);
- sich die am 27. August 2018 der Post übergebene Beschwerde nach dem
Gesagten als offensichtlich verspätet und damit als unzulässig erweist;
- auf diese demnach ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist (Art. 390
Abs. 2 StPO e contrario);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO);
- diese festzusetzen sind auf das gesetzliche Minimum von Fr. 200.– (Art. 73
StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts
vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in
Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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