# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a4423ffb-574d-481e-9f2e-77fafde726d7
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen)
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am
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Bezirksgericht Horgen vom 24. Februar 2015 (FE110209-F)
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Rechtsbegehren des Massnahmeklägers: (Urk. 5/300 und Prot. VI S. 144 f. sinngemäss)
1. Es sei die Massnahmebeklagte anzuweisen, den Sohn C._ für die Dauer des Verfahrens ohne Einverständnis des  nicht an einen Ort ausserhalb Europas, namentlich nicht nach D._ [Staat in Südamerika], mitzunehmen.
1a. Eventualantrag (Prot. VI S. 144 f.):
Eventualiter seien beide Parteien anzuweisen, den Sohn C._ für die Dauer des Verfahrens ohne Einverständnis des anderen Elternteils nicht an einen Ort ausserhalb Europas mitzunehmen. Die Parteien seien anzuweisen, die Verweigerung des  zu begründen.
2. Es sei die Massnahmebeklagte ausserdem anzuweisen und zu ermahnen, den Sohn C._ im Hinblick auf das Besuchsrecht des Massnahmeklägers (gemäss Eheschutzregelung, gemäss Entscheiden der Vormundschaftsbehörde E._ bzw. der  Horgen sowie gemäss den mit der  vereinbarten Besuchsrechtsplänen) jeweils  und am vereinbarten bzw. üblichen Ort für die Übergabe  zu halten bzw. entsprechend vorzubereiten, so dass das  des Massnahmeklägers zeitgerecht stattfinden kann.
3. Es sei die Massnahmebeklagte schliesslich anzuweisen und zu ermahnen, jegliches Verhalten zu unterlassen, welches das rechtzeitige Stattfinden des Besuchsrechts in irgendeiner Weise gefährden oder verunmöglichen kann.
4. Für den Fall der Widerhandlung gegen die vorstehenden Ziff. 1-3 sei der Massnahmebeklagten die Bestrafung gemäss Art. 292 StGB, d.h. Busse, anzudrohen.
5. Es sei über das Massnahmebegehren ebenfalls am 4. September 2014 zu verhandeln. Es sei dem Massnahmekläger Gelegenheit zu geben, das Massnahmebegehren anlässlich dieser  zu ergänzen (sofern nötig).
6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8 % MwSt.) zu Lasten der Massnahmeklägerin [recte: Massnahmebeklagten].
Anträge der Massnahmebeklagten:
(Urk. 5/381 sinngemäss)
1. Es sei das Massnahmebegehren des Massnahmeklägers (act. 300) auf die Anweisung, den Sohn C._ für die Dauer des Verfahrens ohne Einverständnis des Massnahmeklägers
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nicht an einen Ort, namentlich D._, mitzunehmen, .
2. Es sei das Massnahmebegehren des Massnahmeklägers (act. 300), namentlich die Anträge 2. bis 4. abzuweisen.
3. Es sei Antrag 5 des Massnahmebegehrens des  (act. 300) als zwischenzeitlich wegen Zeitablaufs als  geworden abzuschreiben.
4. Es sei das Wochenendbesuchsrecht des Massnahmeklägers für die Dauer des Verfahrens bis am Montagmorgen zum  zu verlängern. Der Massnahmekläger sei zu verpflichten, C._ bis am Montagmorgen zum Schulbeginn zu betreuen.
5. Es sei für die Dauer des Verfahrens ohne Einverständnis des Massnahmeklägers der jeweilige Übergabeort am Freitag des  um 17.00 Uhr am Tennis Club F._ vom Gericht festzulegen. Für das Wintertraining sei als Übergabeort die Sporthalle ..., F._, und für das Sommertraining der  Club F._, ...strasse ..., F._, festzulegen.
6. Es sei der Massnahmekläger zu berechtigen und zu verpflichten, für die Dauer des Verfahrens den Sohn C._ jeden  um 17.00 Uhr vor der Liegenschaft von Dr. G._, ...- strasse ..., E._, abzuholen. Der Massnahmekläger sei zu verpflichten, sich um 17.00 Uhr bei der Massnahmebeklagten zu melden (Tel. Nr. ...), sobald er auf C._ wartet. C._ geht alleine von der Liegenschaft Dr. G._ zum Massnahmekläger, der auf der ...strasse wartet. Der Massnahmekläger sei zu , sein Auto nicht beim Eingang, auf dem Grundstück von Dr. G._, auf dem ...weg oder der ...strasse, E._, zu parkieren.
7. Es sei der Massnahmekläger zu berechtigen, für die Dauer des Verfahrens C._ 5 Wochen (25 Wochentage) pro Jahr auf  Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen. Der Massnahmekläger sei zu verpflichten, bei jedem Ferienbezug ein Minimum von 5 aufeinanderfolgenden Wochentagen und/oder ein Maximum von 10 aufeinanderfolgenden Wochentagen auf einmal zu beziehen. Fällt das Ende einer Ferienwoche des  auf sein Besuchswochenende (gerade Wochen), so  C._ dieses Wochenende beim Massnahmekläger und das darauffolgende Wochenende bei der Massnahmebeklagten.
8. Es sei der Massnahmekläger zu verpflichten, für die Dauer des Verfahrens sein Ferienbesuchsrecht in geraden Jahren in den zwei Wochen der Weihnachtsferien bis Montag, Schulbeginn, in der ersten Woche der Sportferien und in den ersten zwei  auszuüben. In ungeraden Jahren sei der  zu verpflichten, sein Ferienbesuchsrecht in der zweiten Woche der Sportferien, der vierten und fünften Woche
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der Sommerferien (Schule) bis Montag Schulbeginn, in der  Woche der Herbstferien sowie in einer Woche der  auszuüben.
9. Es sei zu entscheiden, dass für die Dauer des Verfahrens die Wochenenden, an denen C._ mit der Massnahmebeklagten in den Ferien weilt, nicht ersetzt oder nachgeholt werden.
10. Es sei der Massnahmekläger zu verpflichten, für die Dauer des Verfahrens, der Massnahmebeklagten und der Beiständin jeweils drei Wochen vor seinem Ferienbeginn mit C._ schriftlich den genauen Aufenthaltsort (insbesondere Ort, Hotel, Ferienwohnung, Privatadresse) und den entsprechenden Festnetzanschluss . Kommt der Massnahmekläger dieser Verpflichtung nicht fristgerecht nach, verfällt sein Ferienanspruch ersatzlos.
11. Es sei der Massnahmekläger anzuweisen, für die Dauer des , die Weisungen und Beschlüsse der Kindes- und  des Bezirks Horgen vom 16. April 2014 zu akzeptieren und die Gespräche der Beiständin H._ mit seinem Sohn zuzulassen.
12. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8. MwSt.) zu  des Massnahmeklägers.
Anträge der Kindesvertreterin:
(Urk. 5/383)
1. Es sei der Antrag des Massnahmeklägers, dass die  den Sohn C._ für die Dauer des Verfahrens nicht ohne sein Einverständnis an einen Ort ausserhalb Europas –  nicht nach D._ – bringen darf, abzuweisen.
2. Es sei beiden Elternteilen zu untersagen, Reisen mit C._ zu machen, die seine persönliche Sicherheit und die medizinische Versorgung nicht genügend gewährleisten und von denen das EDA im fraglichen Zeitpunkt abrät.
3. Es sei die Massnahmebeklagte zu verpflichten, im Falle der  Verhinderung an der rechtzeitigen Rückreise bis zum  von C._ mit dem Massnahmekläger, einen  für die Rückreise von C._ zu organisieren und zu finanzieren.
4. Eventualiter sei der Massnahmekläger berechtigt zu erklären,  die ersten ein bis zwei Wochen der Schulferien zu . Das geht eher in die Richtung der heute von Frau A._ gestellten Anträge. Ich habe das gestellt, lasse es aber grundsätzlich weg.
5. Es sei der Antrag in Ziff. 3 des Massnahmebegehrens  und die Massnahmebeklagte zu verpflichten, jegliches Ver-
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halten zu unterlassen, welches das rechtzeitige Stattfinden des Besuchsrechts mit dem Massnahmekläger, insbesondere des , in irgendeiner Weise gefährdet oder .
6. Es sei im Falle der Widerhandlung gegen die vorstehenden  2, 3 und 5 die Bestrafung der Massnahmebeklagten gemäss Art. 292 StGB vorzusehen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MwSt.)  der Massnahmebeklagten.
Verfügung und Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Horgen vom 24. Februar 2015 (Urk. 2 = Urk. 5/408):
Es wird verfügt:
1. Das Begehren des Massnahmeklägers gemäss Eingabe vom 15. August
2014, Antrag 5 (Urk. 300) um Verhandlung der Massnahmebegehren am
4. September 2014 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es wird festgestellt, dass über die von der Massnahmebeklagten gestellten
neuen Anträge, Urk. 381 Ziff. 4–11, anlässlich der nächsten VSM-Verhand-
lung vom 12. Mai 2015 verhandelt wird.
3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vertreterin des Kindes mit
nachfolgendem Erkenntnis, je gegen Empfangsschein.

## Considerations