# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8042cff0-93b6-4400-a977-5643e464d237
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Rechtsöffnung
Vorsorgliche Massnahmen gegen ein Urteil des Einzelgerichts im  Verfahren am Bezirksgericht Hinwil vom 7. Mai 2020 (EB170049-E)
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Unter Hinweis darauf, dass die Parteien der Klarheit halber als Beschwerdeführer
und Beschwerdegegner bezeichnet werden, auch wenn noch kein Beschwerde-
verfahren rechtshängig ist,
nach Einsicht in das (erst in unbegründeter Ausfertigung vorliegende) Urteil der
Vorinstanz vom 7. Mai 2020, mit welchem dem Beschwerdegegner in der Betrei-
bung Nr. 1 des Betreibungsamts Rüti ZH (Zahlungsbefehl vom 9. Januar 2017)
definitive Rechtsöffnung erteilt wurde für Fr. 136'740'000.-- nebst 4.5 % Zins auf
Fr. 124'102'102.10 ab 1. März 2016 sowie für zukünftige mutmassliche Verfah-
renskosten von Fr. 3'260'000.-- (Urk. 2),
nach Einsicht in das Gesuch des Beschwerdeführers vom 4. Juni 2020 mit den
Anträgen (Urk. 1 S. 2):
"1. Es sei superprovisorisch und ohne vorgängige Anhörung des  anzuordnen, dass das unbegründete Urteil vom 7. Mai 2020 (EB170049) des Bezirksgerichts Hinwil vor Ablauf der Rechtsmittelfrist mindestens bis zum Entscheid im Rechtsmittelverfahren betreffend  Wirkung nicht vollstreckt werden darf.
2. Es sei die SchKG-Aufsichtsbehörde des Bezirksgerichts Hinwil über den Entscheid gemäss vorstehender Ziffer 1. umgehend zu informieren.
3. Es sei das Betreibungsamt Rüti über den Entscheid gemäss  Ziffer 1. umgehend zu informieren.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Gesuchsgegners."
da ein Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen bei der Rechtsmittel-
instanz bereits vor Rechtshängigkeit eines Rechtsmittelverfahrens nicht per se
ausgeschlossen ist (vgl. Art. 263 ZPO),
da nach gefestigter und publizierter Praxis des Obergerichts ein erst in unbegrün-
deter Ausfertigung eröffneter erstinstanzlicher Rechtsöffnungsentscheid nicht
vollstreckbar ist, solange nicht entweder die Begründungsfrist (Art. 239 Abs. 2
ZPO) unbenützt abgelaufen oder die begründete Ausfertigung des Entscheids er-
öffnet worden ist (ZR 111/2012 Nr. 70),
da somit hinsichtlich der Vollstreckbarkeit des bislang erst in unbegründeter Aus-
fertigung vorliegenden vorinstanzlichen Urteils vom 7. Mai 2020 entgegen den
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Ausführungen im Gesuch vom 4. Juni 2020 (Urk. 1 Rz. 20 ff.) in der "Schwebe-
frist" bis zur Eröffnung des begründeten Urteils keine Unklarheit besteht,
weshalb auf das Gesuch vom 4. Juni 2020 mangels schutzwürdigem Interesse
nicht einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a ZPO),
da sodann die Beurteilung der Rechtmässigkeit der Pfändungsankündigung des
Betreibungsamts Rüti vom 28. Mai 2020 (Urk. 4/4; welche Anlass zum vorliegen-
den Gesuch gegeben hat), nicht in die Kompetenz der Beschwerdeinstanz gegen
Rechtsöffnungsentscheide fällt (der Beschwerdeführer hat denn auch eine ent-
sprechende Beschwerde an die SchKG-Aufsichtsbehörde erhoben; Urk. 4/5),
da die – nach Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG zu bemessenden – Kos-
ten des vorliegenden Verfahrens ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer auf-
zuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO),
da für das vorliegende Verfahren keine Parteientschädigungen zuzusprechen
sind, dem Beschwerdeführer zufolge seines Unterliegens, dem Beschwerdegeg-
ner mangels relevanter Umtriebe (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO),
da das Betreibungsamt Rüti über den vorliegenden Entscheid zu informieren ist,
weil dessen Pfändungsankündigung vom 28. Mai 2020 betroffen ist,

## Considerations