# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 824dc3b9-a0c2-439c-b710-a33d3a8d64d7
**Court:** ZH_HG
**Chamber:** ZH_HG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht
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Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2)
"1. Der Gesuchstellerin sei ein vorläufiges Bauhandwerkerpfandrecht einzutra-
gen.
2. Das Grundbuchamt C._ sei gerichtlich anzuweisen, zugunsten der Ge-
suchstellerin und zu Lasten der Liegenschaft der Gesuchgegnerin Grund-
buchblatt ..., Liegenschaft ...-Strasse .../.../... (Haus ...), Katasternummer
..., ein Bauhandwerkerpfandrecht für die Pfandsumme von CHF 186'877.80
nebst 5% Zinsen seit dem 23. Dezember 2012 vorläufig als Vormerkung im
Grundbuch einzutragen.
3. Das Grundbuchamt C._ sei gerichtlich anzuweisen, zugunsten der Ge-
suchstellerin und zu Lasten der Liegenschaft der Gesuchsgegnerin Grund-
buchblatt ..., Liegenschaft ...-Strasse .../.../.../... (Haus ...) ein Bauhand-
werkerpfandrecht für die Pfandsumme von CHF 123'862.70 nebst 5% Zin-
sen seit dem 23. Dezember 2012 vorläufig als Vormerkung im Grundbuch
einzutragen.
4. Die Anweisungen an das Grundbuchamt C._ seien gemäss Ziff. 2 und
3 superprovisorisch sofort zu verfügen.
5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchgegne-
rin."

## Considerations

Das Einzelgericht zieht in Erwägung:
1.
Die Klägerin machte ihr Gesuch vom 16. Mai 2013 (Datum Schreiben) am 17. Mai
2012 (Datum Poststempel) anhängig (act. 1). Das Gesuch ging am Handelsge-
richt am 21. Mai 2013, dem Dienstag nach dem Pfingstwochenende, ein (act. 1).
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Das Gesuch ist offensichtlich unbegründet, weshalb darüber ohne Stellungnahme
der Gegenseite zu entscheiden ist (Art. 253 ZPO).
2.
2.1. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung
eines gesetzlichen Grundpfandrechtes für Forderungen von Handwerkern und
Unternehmern, die zu Bauten oder anderen Werken auf einem Grundstück Mate-
rial und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Die Eintragung ins Grundbuch
hat bis spätestens vier Monate nach der Vollendung der Arbeiten zu erfolgen
(Art. 839 Abs. 2 ZGB). Wird das Pfandrecht nicht bis spätestens an diesem Zeit-
punkt im Grundbuch eingetragen, so ist der Anspruch des Bauhandwerkers ver-
wirkt (vgl. Schumacher, Bauhandwerkerpfandrecht. 3. Auflage 2008, N 1089 und
1092). Die Frist beginnt mit der Arbeitsvollendung und endet, in Anwendung von
Art. 77 Abs. 1 Ziff. 3 OR, an demjenigen Tag des letzten Monats der Frist, der
durch seine Zahl dem Tag des Fristbeginns entspricht (Schumacher, N 1091).
2.2. Die Klägerin nennt als Datum der Fertigstellung der Arbeit den 17. Januar
2013 (act. 1 S. 5). Auch aus den eingereichten Arbeitsrapporten lässt sich kein
späteres Vollendungsdatum erkennen (vgl. act. 3/7-8). Das Pfandrecht des Bau-
handwerkers verwirkte am 17. Mai 2013, dem Freitag vor dem Pfingstwochenen-
de. Gründe für eine Erstreckung dieser Frist sind keine ersichtlich. Das Gesuch ist
daher abzuweisen, ebenso das Begehren um superprovische Eintragung.
2.3. Ausgangsgemäss sind die Kosten der Klägerin aufzuerlegen. Sie sind in
Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 und § 8 Abs. 1 GebVo OG angemessen zu re-
duzieren. Eine Parteientschädigung ist mangels Umtrieben nicht geschuldet. Der
Streitwert beträgt CHF 310'740.50.
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