# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4c831e49-f511-458b-b7e2-b78e85824357
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A ist als Leitender Arzt an der Klinik D des Universitätsspitals Zürich angestellt. Mit Verfügung vom 29. September 2020 löste die Spitaldirektion das Anstellungsverhältnis per Ende März 2021 auf, stellte A bis zur Beendigung des Anstellungsverhältnisses im Amt ein, wobei allfällige Ferien- und Überstundenansprüche damit abgegolten seien, verneinte für die Dauer der Einstellung einen Honoraranspruch und sprach ihm eine Abfindung von sieben Monatslöhnen zu. Zum zulässigen Rechtsmittel enthielt die Verfügung den Hinweis, dass der Spitalrat wegen Vorbefassung befangen sei, weshalb "ein Sprungrekurs an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zu richten" sei.
II.
A gelangte am 30. Oktober 2020 mit als Sprungrekurs bezeichneter Eingabe ans Verwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, unter Entschädigungsfolge sei die Nichtigkeit der Verfügung vom 29. September 2020 festzustellen, eventualiter die Verfügung vollständig aufzuheben und seine Weiterbeschäftigung anzuordnen, subeventualiter die Einstellung im Amt aufzuheben und "sein Ferien- und Überstundensaldo wieder gutzuschreiben", subsubeventualiter ihm eine Entschädigung von sechs Monatslöhnen sowie eine Abfindung von zehn Monatslöhnen zuzusprechen. Sodann ersuchte A um Gewährung aufschiebender Wirkung hinsichtlich der Kündigung, der Einstellung im Amt und der Verneinung eines Honoraranspruchs. Weiter sei er vorsorglich wieder "zur Arbeit und zu Operationen zuzulassen" und seien verschiedene näher bezeichnete Aktenstücke beizuziehen. Mit Präsidialverfügung vom 4. November 2020 wurden Spitaldirektion und Spitalrat aufgefordert, darzulegen und zu belegen, inwiefern die Mitglieder des Spitalrats vorliegend befangen sein sollen. Dem kamen sie je mit Eingabe vom 12. November 2020 nach. A liess hierzu am 1. Dezember 2020 Stellung nehmen.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
Das Verwaltungsgericht prüft seine Zuständigkeit nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) von Amtes wegen. Rechtsmittel betreffend die Kündigung eines öffentlich-rechtlichen Anstellungsverhältnisses am Universitätsspital Zürich fallen in die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts. Hingegen fehlt es dem Verwaltungsgericht grundsätzlich an der funktionellen Zuständigkeit zur Behandlung vorliegender Beschwerde: Angefochten ist eine Verfügung der Spitaldirektion. Dagegen steht nach § 29 Abs. 1 des Gesetzes über das Universitätsspital vom 19. September 2005 (LS 813.15) zunächst der Rekurs an den Spitalrat und erst danach die Beschwerde ans Verwaltungsgericht offen.
2.
2.1