# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2cf47777-3971-4986-921c-62b71ed9920f
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Rechtsanwalt lic. iur. Y._ reichte nach erfolglos durchgeführter Schlichtungsverhandlung am 10. September 2012 beim Bezirksgericht Landquart eine Klage betreffend Honorarforderung gegen lic. iur. X._ ein (Proz. Nr. -33). Er bezifferte seine Forderung auf CHF 7'500.-- zuzüglich 5% Zins seit dem 1. Juli 2011 und beantragte zudem eine Entschädigung von CHF 200.-- für die Entbindung vom Anwaltsgeheimnis. Die Parteien wurden am 17. September 2012 zur auf den 10. Oktober 2012 anberaumten Hauptverhandlung vorgeladen. Am 8. Oktober 2012 stellte lic. iur. X._ beim Bezirksgericht Landquart unter anderem ein Gesuch um Verschiebung der Hauptverhandlung, welchem in der Folge stattgegeben wurde. Die Parteien erhielten sodann am 23. Januar 2013 eine neuerliche Vorladung zur Hauptverhandlung auf den 6. März 2013. Lic. iur. X._ ersuchte am 28. Februar 2013 wiederum um eine Verschiebung der Verhandlung und stellte zudem einen Antrag auf Sistierung des Verfahrens und eventualiter, sollte dem Sistierungsbegehren nicht entsprochen werden, auf eine Überweisung der Streitsache an ein anderes Bezirksgericht, da ihrer Ansicht nach Ausstandsgründe gegen verschiedene Mitglieder des Bezirksgerichts Landquart bestünden. Mit Verfügung des Bezirksgerichtspräsidenten vom 1. März 2013 wurde der Sistierungsantrag abgewiesen und das Überweisungsgesuch gleichentags dem Kantonsgericht von Graubünden zur Behandlung übermittelt, weshalb auch die Hauptverhandlung vom 6. März 2013 abgesetzt wurde.
B. Auf die von lic. iur. X._ gegen die ablehnende Sistierungsverfügung erhobene Beschwerde trat sowohl das Kantonsgericht von Graubünden (vgl. Entscheid der II. Zivilkammer ZK2 13 14 vom 2. Dezember 2013) als auch das Bundesgericht (vgl. Urteil 4D_9/2014 vom 4. April 2014) nicht ein. Im Übrigen wurde das Gesuch um Ernennung eines unabhängigen Ersatzgerichts bereits vorgängig durch das Kantonsgericht von Graubünden abgewiesen (vgl. Beschluss der Justizaufsichtskammer JAK 13 5 vom 12. August 2013). Nachdem lic. iur. X._ ihr Ausstandsbegehren gegen die Mitglieder des Bezirksgerichts Landquart mit Schreiben vom 9. Mai 2014 zurückgezogen hatte, lud der Bezirksgerichtpräsident die Parteien am 19. Mai 2014 zur Hauptverhandlung auf den 11. Juni 2014 vor. Mit Schreiben vom 7. Juni 2014 ersuchte lic. iur. X._ abermals um eine Verschiebung der Hauptverhandlung, wobei sie zur Begründung hauptsächlich vorbrachte, seit anfangs Mai unter akuten gesundheitlichen Problemen zu leiden. Der Bezirksgerichtspräsident hatte ihr bereits am Vortag telefonisch mitgeteilt, dass dem Verschiebungsgesuch nur
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entsprochen werden könne, wenn sie ihre Verhandlungsunfähigkeit mittels eines Arztzeugnisses belege. Aufgrund des kurzfristig gestellten Antrags und insbesondere des fehlenden Nachweises der Verhandlungsunfähigkeit lehnte der Gerichtspräsident mit prozessleitender Verfügung vom 10. Juni 2014 die Verschiebung der Verhandlung ab. Als lic. iur. X._ mit beim Gericht am 11. Juni 2014 eingegangenem Schreiben doch noch ein Arztzeugnis beibrachte, wurde die Hauptverhandlung verschoben und mit neuer Vorladung vom 12. Juni 2014 auf den 2. Juli 2014 angesetzt.
C. Mit Schreiben vom 26. Juni 2014 gelangte lic. iur. X._ an den Präsidenten des Bezirksgerichts Landquart und bat ihn, auf seine prozessleitende Verfügung vom 10. Juni 2014 zurückzukommen. Nachdem eine Reaktion ausblieb, führte sie am 30. Juni 2014 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde gegen die vorerwähnte Verfügung mit dem Antrag um Aufhebung derselben. Das Kantonsgericht trat mit Entscheid vom 22. September 2014, mitgeteilt am 30. September 2014, auf die Beschwerde nicht ein (Entscheid der II. Zivilkammer ZK2 14 30).
D. Zwischenzeitlich reichten die Parteien dem Bezirksgericht Landquart einen beidseitig unterzeichneten Vergleich, datierend vom 26. bzw. 27. Juni 2014, ein. Darin konnten sie sich über die der Klage von Rechtsanwalt lic. iur. Y._ zugrunde liegende Honorarforderung vollends einigen. Die Parteien beantragten dem Bezirksgericht daher die Abschreibung des unter der Proz. Nr. 115-2012-33 geführten Verfahrens, wobei die Verfahrenskosten vollumfänglich von lic. iur. X._ zu tragen seien und diese die Gegenpartei zudem mit CHF 500.-- ausseramtlich zu entschädigen habe. Mit Abschreibungsentscheid vom 2. Juli 2014, den Parteien gleichentags mitgeteilt, erkannte das Bezirksgericht was folgt:
„1. Das Verfahren wird infolge Vergleichs als erledigt ab dem Geschäftsverzeichnis des Bezirksgerichts Landquart abgeschrieben.
2.a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 1'600.00 gehen zulasten von X._ und werden mit dem von Y._ geleisteten Vorschuss von CHF 3'000.00 verrechnet.
b) X._ hat Y._ mit CHF 500.00 ausseramtlich zu entschädigen und ihm die Gerichtskosten von CHF 1'600.00 zu erstatten.

## Considerations