# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 14f534ec-2ebd-4955-b31b-56465f1cc07b
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Unterhalt
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, vom 4. Februar 2019 (FP180005-L)
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Nach Einsicht in die - korrigierte - Eingabe von Rechtsanwalt Dr. X._
vom 18. Februar 2020, womit er für seine Bemühungen und Barauslagen als un-
entgeltlicher Rechtsvertreter des Beklagten im Berufungsverfahren um Auszah-
lung einer Entschädigung von Fr. 4'488.50 ersucht (Urk. 86 und 87).
in der Erwägung,
dass die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes sich nach
den Ansätzen der Verordnung über die Anwaltsgebühren (AnwGebV) vom 8. Sep-
tember 2010 (§ 23 Abs. 1 AnwGebV i.V.m. Art. 96 ZPO) richtet und sich die Ent-
schädigung aus der Grundgebühr, etwaigen Zuschlägen und den notwendigen
Auslagen zusammensetzt (§ 1 Abs. 2 und § 11 Abs. 1 und 3 AnwGebV),
dass neben dem Streitwert die Verantwortung des Anwalts, der notwendige
Zeitaufwand und die Schwierigkeit des Falls Grundlage für die Festsetzung der
Gebühr bilden (§ 2 Abs. 1 AnwGebV),
dass das Verfahren aufgrund der erstinstanzlich umstrittenen Belange als
nicht vermögensrechtlich gilt und daher die Entschädigung sich nach § 5 i.V.m.
§ 11 AnwGebV richtet,
dass bei endgültiger Streiterledigung im Berufungsverfahren die Gebühr auf
einen Drittel bis zwei Drittel herabgesetzt wird (§ 13 Abs. 2 AnwGebV),
in der weiteren Erwägung,
dass im Urteil der Kammer vom 20. Dezember 2019 unter Berücksichtigung
dieser Kriterien die volle Parteientschädigung an die Gegenpartei auf Fr. 3'000.–
festgesetzt wurde (Urk. 79 E. III.3),
dass die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse des Falles insgesamt als
durchschnittlich zu bezeichnen sind,
dass der Beklagte als Berufungskläger aufgrund der Anschlussberufung der
Klägerin zu einer Anschlussberufungsantwort eingeladen wurde (Urk. 73, 76),
was einen Zuschlag im Sinne von § 11 Abs. 2 AnwGebV rechtfertigt,
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dass in Anwendung von § 13 Abs. 1 und 2 AnwGebV die angemessene Ent-
schädigung gestützt auf Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO auf Fr. 3'750.– zuzüglich Bar-
auslagen (Fr. 75.60) und Mehrwertsteuer festzulegen ist,

## Considerations