# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6fd7e644-506d-4bd9-9da2-b8c8500d0354
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1950, bezog seit
1.
Dezember 1997
Arbeitslosenent
schädigung
und war damit bei der
Stiftung Auffangeinrichtung BVG
gegen die Risiken Tod und Invalidität vorsorgeversichert (Urk. 14/2). Ab Januar 1999 war er erwerbsunfähig und bezog seit Januar 2000 eine
Invali
denrente
der Invalidenversicherung und
eine
solche
aus beruflicher Vorsorge
(Urk.
14/
1 und Urk. 14/3).
Mit Err
eichen des ordentlichen Pension
ierungsalters stellte die
Stiftung
Auffangeinrichtung
BVG
ihre Rentenzahlungen ab Mai 2015 ein, was sie dem Versicherten mit Schreiben vom 2
2.
Mai 2015 mitteilte und begründete (Urk. 14/5).
2.
Mit Eingabe vom 1
5.
Juni 2015
(Urk. 1
)
erhob
X._
beim
Bundes
verwaltungericht
Klage gegen die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und beantragte die Weiterausrichtung der Invalidenrente. Das nicht zuständige Bun
desver
w
altungsgericht trat auf die Klage
mit Urteil vom 3
0.
Juni 2015
nicht ein und überwies
die Sache an das hiesige Gericht (Urk. 3).
Mit Verfügung vom
7.
Juli 2015 gab das hiesige Gericht dem Kläger auf, einen
Zustellungsempfän
ger
in der Schweiz zu
bezeichnen
(Urk. 4)
, wozu sich der Kläger
indessen
ausser Stande sah (Urk. 6). Mit Klageantwort vom 1
4.
Oktober 2015 (Urk. 13) ersuchte die Beklagte mit eingehender Begründung um Abweisung der Klage. Diese wurde dem Kläger am 1
6.
Oktober 2015 zugestellt
, und es wurde
ihm Gelegen
heit gegeben, die Klage zurückzuziehen. Der Kläger liess sich
mit Schreiben vom 1
0.
November 2015 nochmals
vernehmen
(Urk. 17).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Gemäss
Art.
2
Abs.
3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse
nen- und Invalidenvorsorge (BVG) unte
r
stehen
Bezüger von Taggel
dern der Arbeitslosenversicherung für die Risiken Tod und Invalidität der obli
gatorischen Versicherung.
Für Versicherte, die eine Invalidenrente aufgrund der vorerwähnten Bestimmung beziehen, erlischt die Invalidenrente spätestens mit
Entstehen
des Anspruchs auf eine Altersleistung (
Art.
26
Abs.
3 Satz 2 BVG).
2.
Da d
as Risiko "Alter" für Bezüger von Arbeitslosenentschädigung nicht versi
chert
ist
(vgl.
Art.
1
Abs.
1 BVG) und der Kläger damit keinen Anspruch auf Altersleistungen der Beklagten hat, hat diese die bis anhin ausgerichtete Invali
denrente zu Recht mit Erreichen des 6
5.
Altersjahres eingestellt. Entgegen der Auffassung des Klägers ändert daran nichts, dass er weiterhin invalid ist.
Mit seiner rein
appellatorischen
Kritik
am Entscheid der
Beklagte
n
(vgl. Urk. 1 und Urk. 17) ignoriert der Kläger die klare Rechtslage.
3.
Gestützt auf diese Erwägungen erweist sich die Klage in jeder Beziehung als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.