# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** dda67d5e-9c30-4d9a-8979-29f58d3fe34d
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1956
geborene
X._
reiste am 27. November 1991 in die
Sc
hweiz
ein und war
danach
als Automechaniker tätig
, vom 1. Juni 2007 bis am
31. Mai 2012 bei der
Firma Y._
(Urk.
7/2
, Urk.
7/6
/1 und Urk.
7/10
).
Am 10. Mai 2012 meldete
sich
der Versicherte
unter Hinweis auf die Folgen ei
nes am 4. August 2011 erlittenen Unfalls
mit Verletzung am rechten Handge
lenk
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle,
zum
Be
zug von Leistungen der
Invalidenversicherung an (Urk. 7/2). Die IV-Stelle zog die Akten des Unfallversicherers bei und
tätigte weitere Abklärungen bezüglich der
erwerblichen und medizinischen Verhältnisse.
1.2
Am 31. Juli 2012 fand eine kreisärztliche Untersuchung statt (Urk. 7/14/2 ff.). Am 30. August 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass
zurzeit
keine beruf
lichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (Urk. 7/15).
Vom
3. bis 30. Oktober 2012 erfolgte eine ambulante berufliche Abklärung in der Reha
bi
litationsklinik
Z._
(Urk. 7/20). Nach der Abschlussuntersuchung vom 12. Dezember 2012 legte der Kreisarzt das Zumutbarkeitsprofil
für
eine den Un
fallfolgen angepasste Tätigkeit
fest (Urk. 7/22: Bericht vom 13. Dezember 2012 über die
kreis
ärztliche
Abschlussuntersuchung).
Mit Verfügung vom 24. Dezem
ber 2012 sprach die
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (
SUVA
)
dem Ver
sicherten für die verbliebene unfallbedingte Beeinträchtigung eine
Integri
täts
entschädi
gung
zu (Urk. 7/38/2)
.
Vom 6. Mai bis 5. November 2013 wurde ei
n
Arbeitstrai
ning
durchgeführt
(Urk.
7/33)
. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2013 verneinte die SUVA einen Anspruch auf eine Invalidenrente, da trotz der unfallbedingten Einschränkung keine Einkomm
enseinbusse entstehe (Urk. 7/38
). Die dagegen gerichtete Einsprache des Versicherten wurde
von der SUVA
mit Ent
scheid vom 6. Februar 2014 abgewiesen
(Urk. 7/42
).
1.3
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 30. April 2014;
Urk. 7/46)
verneinte
die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juni 2014
den An
spruch
auf eine Invalidenrente
(Urk. 2 [= 7/56]).
2.
2.1
Dagegen
erhob der Versicherte mit Eingabe vom 19. August 2014 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache
sei
zur ergänzenden medizinischen Abklärung und zum neuen Entscheid an die
Be
schwerdegegnerin
zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).
Mit
Beschwerde
antwort vom 18. September 2014 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be
schwer
de. Am 23. September 2014 wurde dem Beschwer
deführer das Doppel dieser Eingabe zugestellt (Urk. 8).
Mit Eingabe vom 18. Februar 2015 (Urk. 9) liess der Beschwerdeführer einen Arztbericht vom 4. September 2014 (Urk. 10) auflegen.
2.2
Die gegen den Einspracheentscheid der SUVA vom 6. Februar 2014 erhobene Be
schwerde wurde vom hiesigen Gericht mit heutigem Urteil abgewiesen (
Pro
zess-Nr.
UV.2014.00065).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
ge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]).
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desge
setzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2
ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 25
6 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu
chungen
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi
nischen Zusam
men
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a,
122 V 157 E. 1c).
1.
5
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu
verlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die be
fragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht,
lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. E
s bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
tei
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf
die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im
Sozialversiche
rungs
recht
zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
ach
terin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle im Wesentlichen, der Be
schwer
deführer sei im bisherigen Beruf als Servicemechaniker seit 29. November 2011 zu 100 % arbeitsunfähig. Die Abklärungen hätten ergeben, dass eine
behinde
rungsangepasste
leichte
Tätigkeit
mit maximal zu hantierenden Lasten von 10 kg
den ganzen Tag
ab 31. Juli 2012 wieder zumutbar
gewesen
sei. Zu vermeiden seien
Tätig
keiten mit repetitiven Extensions- und Flexionsbewegungen. Unge
eig
net
seien zudem Tätigkeiten, welche mit
Impuls
wirkung
verbunden seien wie zum Bei
spiel das Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten. Für
fein
mo
to
rische
Tätigkeiten würden keine Einschrän
kungen bestehen. Da der Be
schwer
de
führer in seiner Tätigkeit in den letzten drei Jahren vor dem Unfall un
ter
schiedliche Einkommen erzielt habe, werde das Durchschnittseinkommen be
rech
net, welches Fr. 65‘609.85
für das Jahr 2012
betrage. Aufgrund des einge
schränkten Tätigkeitsspektrums rechtfertige sich ein leidensbedingter Abzug von
10 %, womit das Invalideneinkommen Fr. 56‘043.30 betrage. Die
Erwerbsein
busse
von Fr. 9‘566.55 führe zu einem
In
validitätsgrad
von 15 %, was keinen Rentenanspruch begründe (Urk. 2).
2.2
Demgegenüber macht der Beschwerdeführer
im Wesentlichen
geltend, er
sei vom
3.
bis
30. Oktober 2012 in der
Klinik
Z._
ambulant be
ruflich abgeklärt worden. Ausserdem habe er sich vom
6.
Mai
2013
bis 5. Novem
ber 2013 im Zusammenhang mit beruflichen Massnahmen der IV-Stelle
in einem
Arbeitstraining
der Organisation A._
befunden. Gestützt
auf den Abschlussbericht der Organisation A._
sowie den Bericht der
K
linik
Z._
bestünden erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung. Die
beiden genannten
Berichte stütz
ten sich teilweise auf monatelange Beobachtungen des Beschwerdeführers im beruflichen Alltag. Weder im Arbeitstraining noch in der beruflichen Abklärung habe ein Pensum von über 50 % erreicht werden können, dies erst noch ver
bunden mit einer wesentlichen Leistungseinschränkung während der geleisteten Arbeitszeit. Da dem Beschwerdeführer ausnahmslos eine vorbildliche
Arbeits
haltung
mit hoher Motivation attestiert worden sei, seien die Feststellungen in den genannten Be
richten
mitzuberücksichtigen
. Dies sei im Rahmen der
kreis
ärztlichen
Beurtei
lung unterlassen worden, weshalb darauf nicht abgestellt wer
den könne. Es dränge sich eine medizinische Begutachtung auf, welche die kon
kreten Aus
wir
kungen der Unfallbeschwerden auf die Arbeitsfähigkeit des Be
schwerdeführers zu berücksichtigen habe (Urk. 1 S. 4 f.).
3.
3.1
Im Bericht vom 13. Dezember 2012 über die Abschlussuntersuchung vom Vor
tag führte Kreisarzt Dr. med.
B._
, Facharzt für Chirurgie FMH, aus, es handle sich um einen Zustand nach
Skaphoidektomie
und 4-Corner-Fusion mit Platte am 16. Januar 2012 infolge eines SLAC-
Wrist
im Stadium II rechts domi
nant. Wann sich der Versicherte die
Skaphoidfraktur
zugezogen habe, bleibe
unklar. Anlässlich der ersten kreisärztlichen Untersuchung habe er bestätigt, dass
er vor ungefähr zehn Jahren in eine Grube gefallen und dann eine Schwellung an der rechten Hand beobachtet habe. Da er damals Ferien gehabt habe, seien die Schmerzen dann wieder verschwunden. Durch das
Distorsionser
eignis
am
4. August 2011 sei es indes zu einer
Arthroseaktivierung
gekommen. Am 6. August 2012 sei die Platte entfernt worden. Vom
3.
bis 30. Oktober 2012 sei in der
K
linik
Z._
eine ambulante berufliche Abklärung er
folgt. Dem entsprechenden Bericht sei zu entnehmen, dass der Versicherte trotz der massiven Einschränkung gute bis sehr gute Ergebnisse zu erzielen versucht habe. Über vier Monate nach der Metallentfernung sei der Versicherte immerhin in Ruhe beschwerdefrei. Bei leichten Belastungen verspüre er aller
dings im Ver
lauf des Tages und nachts einen Schmerz. Weiter hielt der Kreisarzt fest, in der klinischen Untersuchung zeige sich eine
inspektorisch
unauffällige Hand. Es lägen keine
Dystrophiezeichen
vor.
Druckdolenzen
bestünden
über den
Meta
kar
palgelenken
Dig
. II und III sowie über dem
Trapezium
volar. Erwar
tungs
gemäss seien aktive Extension und Flexion im Vergleich zur
adominanten
linken gesunden Seite um 50 % eingeschränkt. Die
Ulnarduktion
sei ebenso um 50 % eingeschränkt. Die Langfinger und die Funktion des Daumens seien nicht eingeschränkt. Der
Pinzettengriff
sei zu allen Langfingern möglich. Sowohl die
Pinchgriffkraft
als auch die rohe Faustschlusskraft seien um etwa 50 % redu
ziert. Die
Trophik
an den oberen Extremitäten weise keinen erheblichen Unter
schied auf. Die letzte Beurteilung bei Dr.
C._
sei am 27. November 2012 erfolgt. Für den Umstand, dass die Beschwerden auch bei leichteren Belastungen aufträten, finde er - so der Kreisarzt weiter - keine Erklärung. Dr.
C._
habe eine
Totalarthrodese
zur Diskussion gestellt, habe jedoch auch keine Ga
rantie für eine Verbesserung abgeben können. Aus diesem Grund wolle der Ver
sicherte zu Recht vorläufig darauf verzichten. Nun seien die
Integrations
mass
nahmen
ins Berufsleben zu fördern (Urk. 7/22/4 f.).
Schliesslich führte der Kreisarzt aus, da die rechte dominante Hand betroffen sei,
sei eine leichte Tätigkeit mit maximal zu hantierenden Lasten von 10 kg den
ganzen Tag zumutbar. Tätigkeiten, die mit repetitiven Extensions- und
Fle
xions
bewegungen
verbunden seien, seien zu vermeiden. Für feinmotorische Tä
tigkei
ten bestünden keine Einschränkungen. Tätigkeiten, welche mit
Impulswir
kung
verbunden seien, wie das Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Ge
räten, seien ebenfalls ungeeignet (Urk. 7/22/5).
3.2
Unbestritten ist, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als
Ser
vicemechaniker
in einer Autowerkstätte nicht mehr zumutbar ist (Urk. 7/14/3). Der Kreisarzt stellte eine erhebliche unfallbedingte Beeinträchtigung denn auch nicht in Frage; die von ihm erhobenen Befunde zeigten deutliche Einschrän
kungen der dominanten rechten Hand für die aktive Extension und Flexion,
Ul
narduktion
,
Pinchgriff
- und Faustschlusskraft. Folgerichtig hielt er deshalb da
für, dass dem Beschwerdeführer bloss noch eine leichte Tätigkeit mit maximal zu hantierenden Lasten von 10 kg zumutbar sei. Dabei seien Tätigkeiten, die mit
repetitiven Extensions- und Flexionsbewegungen verbunden seien, zu vermei
den, ungeeignet seien auch Tätigkeiten, welche mit Impulswirkung verbunden seien. Schliesslich hielt der Kreisarzt fest, dass für feinmotorische Tätigkeiten keine Einschränkungen bestünden. Entgeg
en der vom Beschwerdeführer
vertre
tenen Auffassung
bestehen keine
Anhaltspunkte
,
welche
die
Zumutbarkeitsbe
ur
teilung
in Frage
stellen
könnten
.
Die
Ergebnisse der ambulanten beruflichen Abklä
rung in
der Klinik
Z._
(Urk. 7/20)
waren dem Kreisarzt bekannt
(Urk. 7/22/4)
. Da es sich bei der beruflichen Abklärung weder um ein Arbeitstraining noch um einen Arbeitsversuch handelte, ist der Einwand, das Pensum habe während der Dauer der Abklärung nicht über 50 % hinaus gesteigert werden können,
unbe
helflich
. Wie unschwer zu erkennen ist, flossen die Ergebnisse der beruflichen Abklärung in die Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes ein; aufgrund der Resultate beim Verrichten von praktischen Arbeiten
(Urk. 7/20/3 ff.
) wurden
Tätigkeiten, welche mit Impulswirkung verbunden sind, beispielsweise das Arbei
ten mit stossenden oder vibrierenden Geräten, als ungeeignet beurteilt. Einfach
ere und leichte Montagearbeiten konnte der Beschwerdeführer hingegen ausfüh
ren; da
bei sollen bloss geringfügige Schmerzen auf
getreten sein (Urk. 7/20/
4 f.
).
Vom 6. Mai bis 5. November 2013 absolvierte der Beschwerdeführer ein
Arbeits
training
in einem Autocenter und wurde im
Carrosserie
- und
Auto
s
pritzwerk
eingesetzt (Urk. 7/33
: Abschlussbericht vom 21. November 2013). Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung vermögen die Be
obachtungen der Vorgesetzten und der Eingliederungsfachleute die
Zumutbar
keitsbeurteilung
des Kreisarztes nicht zu relativieren, denn bei den dem Be
schwerdeführer zuge
wie
senen Arbeiten handelte es sich zu einem bedeutenden Teil um solche, die aus medizinischer Sicht zu vermeiden gewesen wären (wie beispielsweise die Mon
tage und Demontage von Carrosserieteilen und
Schleifar
beiten
). So erstaunt es
nicht, wenn der Beschwerdeführer weder das tägliche
Ar
beitspensum
steigern noch
eine quantitativ befriedigende Leistung erbringen konnte. Im
übrigen
ist darauf hinzuweisen, dass die den Bericht verfassende Eingliederungsfachperson fälschlicherweise von einem schweren Unfallereignis ausging; nur schon des
halb sind ihre Einschätzungen kritisch zu hinterfragen.
3.3
Auch der im Beschwerdeverfahren aufgelegte Bericht des Dr. med.
D._
,
Spezialarzt FMH für Chirurgie, speziell Handchirurgie
, vom 4. September 2014 (Urk. 10
) gibt zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Die von Dr.
D._
er
hobenen Befunde, namentlich mit Bezug auf Handgelenkbeweglichkeit,
Faust
schluss
und Fingerextension entsprechen weitgehend den anlässlich der
kreis
ärztlichen
Abschlussuntersuchung erhobenen Befunden (
Urk. 7/22/3 f.
). Aus dem
Bericht geht ferner hervor, dass insofern eine Verbesserung der Situation ein
getreten ist, als das Schmerzmedikament Co-
Dafalgan
im Vergleich zu früher nun
Wirkung zeigt (vgl.
Urk. 7/24/6
). Im
übrigen
beschränkt sich Dr.
D._
auf die Wiedergabe der geklagten Beschwerden und der subjektiven Überzeugung des Beschwerdeführers, die rechte Hand nicht mehr einsetzen zu können, und unter
lässt es, sich mit der abweichenden Einschätzung des Kreisarztes ausei
nander
zu
setzen.
3.
4
Gestützt auf die
beweis
kräftige Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes
Dr.
B._
vom 13. Dezember 2012 steht
somit
mit dem im
Sozialversiche
rungs
recht
massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, das
s
dem Beschwerdeführer eine seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ange
passt
e Tätigkeit mit einem Pensum von 100 % zumutbar ist.
4.
4.1
Wie dem heutigen Urteil des hiesigen Gerichts in Sachen des Beschwerdeführers gegen die SUVA (Prozess-Nr. UV.2014.00065, E. 4 f.) entnommen werden kann, ist nicht zu beanstanden, dass
der Unfallversicherer von keiner unfallbedingten Erwerbseinbusse ausging. Da damit auch keine invaliditätsbedingte
Erwerbsein
busse
vorliegt, hat die Beschwerdegegnerin das Leistungsbegehren zu Recht ab
gewiesen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.
4.2
Selbst wenn für die Bemessung des Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne
der Schweizerische
n
Lohnstrukturerhebung (LSE)
abgestellt würde, ergäbe sich ein rentenausschliessender Invalid
itätsgrad:
Der Beschwerdeführer
, welcher im Kosovo eine Ausbildung als „
Servicemecha
niker
“ absolviert hatte (Urk. 7/16/9 f.),
ist gemäss
Abschlussb
ericht des Kreis
arztes
Dr.
B._
nicht mehr in seiner angestammten Tätigkeit als
Automecha
niker
arbeitsfähig, allerdings
in einer seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung angepassten Tätigkeit
zu 100 %
.
Abzustellen ist auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Anforderungsniveau
4.
Es
ist somit von einem monatlichen Ein
kommen von männlichen Hilfskräften von Fr. 4‘901.-- (LSE 2010, S. 26
, Tabelle TA1
, Wirtschaftsabteilungen Total,
Anforderungsniveau 4
)
auszugehen. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit im Jahr 2012 von 41,7 Stunden pro Woche
(Die Vol
kswirtschaft, 3/4-2015
,
S. 88,
Tabelle B 9.2
, A-S
)
sowie der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012
(Indexstand 2150 [2010] auf 2188 [2012], vgl. die Volkswirtschaft
3/4-2015,
S. 89, Tabelle B 10.3)
ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr
. 62‘395.-- (Fr. 4‘901.-- : 40
x 41,7 x 12 : 2150 x 2188).
Unter Berücksichtigung eines
leidensbedingte
n
Abzug
s
von 1
0 %
beträgt das
In
valideneinkommen
Fr.
56‘156.
-- (Fr. 59‘995.--x 90 %).
Wird das
von der IV-Stelle
ermittelte
Valideneinkommen
von Fr. 65‘609.85
(welches
unbestritten blieb
)
dem
anhand der LSE-Tabellenlöhne errechneten
Invalideneinkommen von
Fr. 56‘156.--
gegenüber
gestellt, resultiert eine
Erwerbs
einbusse
von
9‘454.--
, was
einem
rentenausschliessenden
Invaliditätsgrad von 14.41
%, gerundet
14
%, entspricht.
5
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).