# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 39b3feab-3bc4-4ba0-99aa-77bf9ffb517c
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Die brasilianischen Behörden führen ein Strafverfahren gegen B., C., D. und weitere Personen unter anderem wegen des Verdachts der aktiven und  Bestechung, der Geldwäscherei und der Beteiligung an einer  Organisation. Diese Untersuchung ist Teil einer umfangreichen und  Untersuchung «Operation Lava-Jato» im Zusammenhang mit der  O. SA unter anderem wegen Korruption und Geldwäscherei im  des öffentlichen Beschaffungswesens. Gemäss Rechtshilfeersuchen vom 30. Mai 2018 hätten die brasilianischen Ermittlungen ergeben, dass auch im Frachtgeschäft der O. SA Korruptionshandlungen erfolgt seien.  seien im Rahmen von Abschlüssen von Frachtverträgen  Bestechungsgelder an Funktionäre der O. SA geleistet worden. In  Zusammenhang gelangte die Generalstaatsanwaltschaft des  Paraná mit erwähntem Rechtshilfeersuchen an die Schweiz und  unter anderem um Herausgabe von Unterlagen zum Konto Nr. 1 bei der Bank E., lautend auf die A. Ltd (Bahamas), an welcher B. wirtschaftlich Berechtigter sei (Verfahrensakten, unpaginiert, Rechtshilfeersuchen vom 30. Mai 2018).
B. Mit Eintretensverfügung vom 11. Januar 2019 entsprach die  (nachfolgend «BA») dem Ersuchen (Verfahrensakten, unpaginiert, Eintretensverfügung vom 11. Januar 2019). Mit Editionsverfügung vom 15. Januar 2019 forderte die BA die Bank E. auf, ihr Unterlagen zum Konto Nr. 1, lautend auf die A. Ltd., einzureichen (Verfahrensakten, unpaginiert, Editionsverfügung vom 15. Januar 2019).
C. Am 16. September 2019 verweigerte die A. Ltd. gegenüber der BA ihre  zur vereinfachten Ausführung gemäss Art. 80c IRSG und nahm zur beabsichtigten Herausgabe der Unterlagen Stellung (Verfahrensakten, unpaginiert, Schreiben vom 16. September 2019).
D. Mit Schlussverfügung vom 23. Oktober 2019 verfügte die BA die  der in der Verfügung genannten Unterlagen zum Konto Nr. 1 bei der Bank E. an die brasilianischen Behörden (act. 1.2).
E. Dagegen liess die A. Ltd. am 25. November 2019 bei der  des Bundesstrafgerichts Beschwerde erheben. Sie beantragt im Haupt-
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begehren die kostenfällige Aufhebung der Schlussverfügung vom 23.  2019 (act. 1).
F. Die BA und das Bundesamt für Justiz (nachfolgend «BJ») beantragen in
ihren Beschwerdeantworten vom 17. und 20. Dezember 2019 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne (act. 7, 9). Die Replik vom 9. Januar 2020, mit welcher die A. Ltd. zu den  Stellung nahm, wurde dem BJ und der BA am 13. Januar 2020 zur Kenntnis gebracht (act. 11, 12).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug .

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Brasilien ist primär der Vertrag
vom 12. Mai 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Republik Brasilien über Rechtshilfe in Strafsachen (SR 0.351.919.81; nachfolgend «RV-BRA») massgebend. Ausserdem  vorliegend, soweit direkt anwendbar, das Übereinkommen vom 17. Dezember 1997 über die Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr (SR 0.311.21) sowie die Art. 43 ff. des Übereinkommens vom 31. Oktober 2003 der Vereinten  gegen Korruption (UNCAC; SR 0.311.56) zur Anwendung.
Soweit diese Staatsverträge bestimmte Fragen weder ausdrücklich noch stillschweigend regeln, bzw. das schweizerische Landesrecht geringere  an die Rechtshilfe stellt (sog. Günstigkeitsprinzip; BGE 142 IV 250 E. 3; 140 IV 123 E. 2; 136 IV 82 E. 3.1; 135 IV 212 E. 2.3; ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 5. Aufl. 2019, N. 229), sind das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die dazugehörige  vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11) anwendbar (Art. 1 Abs. 1 IRSG, Art. 32 Ziff. 1 RV-BRA; BGE 143 IV 91 E. 1.3; 136 IV 82 E. 3.2; 130 II 337 E. 1; vgl. auch Art. 54 StPO). Vorbehalten bleibt die Wahrung der  (BGE 139 II 65 E. 5.4 letzter Absatz; 135 IV 212 E. 2.3; 123 II 595 E. 7c; ZIMMERMANN, a.a.O., N. 211 ff., 223 ff., 681 ff.).
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1.2 Auf das vorliegende Beschwerdeverfahren sind zudem die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das  (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021) anwendbar (Art. 37 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die Organisation der Strafbehörden des Bundes [, StBOG; SR 173.71]; BGE 139 II 404 E. 6/8.2; Urteil des Bundesgerichts 1C_763/2013 vom 27. September 2013 E. 2.2; , a.a.O., N. 273).
2. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung muss sich die Beschwerde-
kammer nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Sie kann sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Punkte beschränken, und es genügt, wenn die Behörde wenigstens kurz die Überlegungen nennt, von denen sie sich leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 139 IV 179 E. 2.2; Urteil des Bundesgerichts 1A.59/2004 vom 16. Juli 2004 E. 5.2 m.w.H.).
3. 3.1 Die Schlussverfügung der ausführenden kantonalen Behörde oder Bundes-
behörde unterliegt zusammen mit den vorabgehenden  der Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts (Art. 25 Abs. 1 und Art. 80e Abs. 1 IRSG i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG). Die Beschwerdefrist gegen die Schlussverfügung beträgt 30 Tage ab der schriftlichen Mitteilung der Verfügung (Art. 80k IRSG). Zur  ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer  betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren  oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Als persönlich und direkt  wird im Falle der Herausgabe von Kontoinformationen an den  Staat der jeweilige Kontoinhaber angesehen (Art. 9a lit. a IRSV; Übersicht über die Rechtsprechung in BGE 137 IV 134 E. 5; TPF 2010 47 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 1C_126/2014 vom 16. Mai 2014 E. 1.3; ZIMMERMANN, a.a.O., N. 524-535).
3.2 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen eine Schlussverfügung der ausführenden Bundesbehörde. Als Inhaberin des von der  betroffenen Kontos ist die Beschwerdeführerin beschwerdebefugt. Somit ist auf die im Übrigen form- und fristgerecht erhobene Beschwerde einzutreten.
http://links.weblaw.ch/1C_763/2013
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4. 4.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Ersuchen enthalte widersprüchliche
Angaben (act. 1, S. 2 ff.).
4.2 Gemäss Art. 24 Ziff. 1 RV-BRA haben Rechtshilfeersuchen nebst anderem folgenden Angaben zu enthalten: die Behörde, von der es ausgeht, und  die im ersuchenden Staat für das Strafverfahren zuständige Behörde (lit. a); den Gegenstand und den Grund des Ersuchens (lit. b);  möglich, den vollständigen Namen, Geburtsort und -datum, , den Namen der Eltern und die Adressen derjenigen Personen, gegen die sich das Strafverfahren im Zeitpunkt des Ersuchens richtet (lit. c); den Hauptgrund, warum die Beweismittel oder Auskünfte verlangt werden, sowie eine Darstellung des Sachverhalts (Zeitpunkt, Ort und Umstände der Tatbegehung), der im ersuchenden Staat Anlass zum Verfahren gibt, [...]. Art. 46 Abs. 15 UNCAC, Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG sowie Art. 10 Abs. 2 IRSV stellen entsprechende Voraussetzungen an das Rechtshilfeersuchen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_126/2014 vom 16. Mai 2014 E. 4.2). Der  Vertragsstaat kann ergänzende Angaben anfordern, wenn dies für die Erledigung des Ersuchens nach seinem innerstaatlichen Recht  erscheint oder die Erledigung erleichtern kann (Art. 25 Ziff. 1 RV-BRA).
Die Rechtsprechung stellt an die Schilderung des Sachverhalts im  keine hohen Anforderungen. Danach kann von den Behörden des ersuchenden Staates nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand der Strafuntersuchung bildet, lückenlos und völlig  darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des  unvereinbar, ersucht doch ein Staat einen anderen gerade  um Mithilfe, damit er die bisher im Dunkeln gebliebenen Punkte  von Unterlagen, die im Besitze des ersuchten Staates sind, klären kann. Die ersuchte Behörde hat sich beim Entscheid über ein  nicht dazu auszusprechen, ob die darin angeführten Tatsachen  oder nicht. Sie hat somit weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine Beweiswürdigung vorzunehmen. Sie ist vielmehr an die Darstellung des Sachverhaltes im Ersuchen und dessen allfälligen Ergänzungen gebunden, soweit diese nicht durch offensichtliche Fehler,  oder Widersprüche sofort entkräftet wird (BGE 139 II 451 E. 2.2.1; 136 IV 4 E. 4.1; 133 IV 76 E. 2.2; TPF 2011 194 E. 2.1 S. 196; TPF 2007 150 E. 3.2.4; ZIMMERMANN, a.a.O., N. 293, 302).
4.3 Im brasilianischen Rechtshilfeersuchen vom 30. Mai 2018 wird im  Folgendes ausgeführt:
http://links.weblaw.ch/1C_126/2014
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Es bestünden Hinweise, dass B. und C., beide Gesellschafter der  F. Ltda., sowie D., Gesellschafter der G. Ltda.,  an H., den ehemaligen Direktor des Schiffcharterbereichs der O. SA, gezahlt hätten. Gegen H. werde bereits wegen des Verdachts der Korruption und Geldwäscherei im Zusammenhang mit Schiffcharterverträgen ermittelt. Die F. Ltda. sei im Zeitraum von 2005 bis 2013 für mindestens 110  der O. SA im Umfang von R$ 350 Mio. verantwortlich . Im Jahr 2014 habe die F. Ltda. unter Beteiligung von H. einen weiteren grossen Vertrag geschlossen, der eine Erneuerungsmöglichkeit bis 2034 vorgesehen habe. D. habe als Vertreter der G. Ltda. von 2005 bis 2012  82 Schiffcharterverträge im Umfang von mehr als R$ 240 Mio. . Zwischen dem 26. Mai 2010 und dem 14. Januar 2014 hätten I. und J. Bestechungsgelder von mindestens USD 237‘478.49 auf ausländische Bankkonten überwiesen, die auf H. oder auf die von ihm beherrschte -Gesellschaft K. Ltd. lauteten. Weiter habe festgestellt werden können, dass B. und C. die O. SA zwischen Januar 2010 und Januar 2015  31 Mal besucht hätten. Es gäbe Beweise, dass H. mit durch die F. Ltda. vermittelten Verträgen einerseits zwischen der O. SA und der L. SA und  zwischen der O. SA und der M. Ltd. Bestechungsgelder  haben soll. Es seien Hinweise vorhanden, dass die L. SA in mindestens sechs Verträgen mit der O. SA bevorzugt worden sei, die zwischen 19. Juli 2010 und 1. April 2013 im Umfang von USD 45 Mio. abgeschlossen worden seien, die unberechtigte Zahlungen an H. zur Folge gehabt hätten. Weiter wird im Ersuchen ausgeführt, dass H. auch nach seinem Rücktritt bei der O. SA Bestechungsgelder erhalten habe. Namentlich habe er nach seinem Rücktritt die Gesellschaft N. gegründet. Die brasilianischen Ermittlungen  ergeben, dass auf das Konto der Gesellschaft N. zwischen dem 12.  2015 und dem 10. Mai 2017 von der F. Ltda. 25 Zahlungen in Höhe von total R$ 821‘187.50 eingegangen seien. Aus den Steuererklärungen von B. und C. gehe unter anderem hervor, dass sie im Ausland über nicht  Vermögenswerte verfügt hätten. Zudem gehe daraus hervor, dass B. als wirtschaftlich Berechtigter am Konto Nr. 1 bei der Bank E. eingetragen sei, welches auf die Beschwerdeführerin laute.
4.4 Die Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen vermag den oben erwähnten ge-
setzlichen Anforderungen sowie der diesbezüglichen Rechtsprechung zu  und ist weder mit offensichtlichen Fehlern noch mit Lücken behaftet. Insbesondere wird darin ausführlich dargelegt, in welchem Zeitraum und  Beteiligung diverser natürlicher und juristischer Personen die  stattgefunden haben sollen. Ebenso sind im Ersuchen keine widersprüchlichen Angaben zu erkennen. Da die Ermittlungen gegen die Beschuldigten noch nicht abgeschlossen sind und für sie deshalb die
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Unschuldsvermutung gilt, spricht das Ersuchen trotz der bisher erlangten  richtigerweise lediglich von möglichen Bestechungs- und  und Indizien, die darauf hinweisen. Das Vorbringen ist nach dem Gesagten unbegründet. Entsprechend ist der im Ersuchen  Sachverhalt für den Rechtshilferichter bindend und den  Erwägungen zugrunde zu legen.
5. 5.1 Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine Verletzung von Art. 2 IRSG (act. 1,
S. 3, 9 f.).
5.2 Gemäss ständiger Rechtsprechung können sich grundsätzlich nur Personen auf Art. 2 IRSG berufen, deren Auslieferung an einen anderen Staat oder deren Überweisung an einen internationalen Gerichtshof beantragt wurde. Geht es um die Herausgabe von Beweismitteln, kann sich nur der  auf Art. 2 IRSG berufen, der sich auf dem Gebiet des ersuchenden Staates aufhält, sofern er geltend machen kann, konkret der Gefahr einer Verletzung seiner Verfahrensrechte ausgesetzt zu sein. Dagegen können sich natürliche Personen, welche sich im Ausland aufhalten oder sich auf dem Gebiet des ersuchenden Staates befinden, ohne dort einer Gefahr  zu sein, grundsätzlich nicht auf Art. 2 IRSG berufen (BGE 130 II 217 E. 8.2 S. 227 f. m.w.H.; Urteile des Bundesgerichts 1C_70/2009 vom 17.  2009 E. 1.2; 1C_103/2009 vom 6. April 2009 E. 2; 1A.43/2007 vom 24. Juli 2007 E. 3.2; 1A.212/2000 vom 19. September 2000 E. 3a/cc). Eine  Person kann sich auf Art. 2 IRSG nur berufen, wenn sie selbst im  Strafverfahren beschuldigt ist, wobei sich ihre Rügemöglichkeit naturgemäss auf die Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren nach Art. 6 EMRK beschränkt (TPF 2016 138 E. 4 S. 139 ff.; Entscheid des  RR.2016.271 vom 4. Mai 2017 E. 12.2 und  des Bundesgerichts 1C_286/2017 vom 28. Juni 2017 E. 1.2; vgl. auch u.a. Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2018.313 vom 12. Februar 2019 E. 2.3).
5.3 Die Beschwerdeführerin ist eine juristische Person und hat ihren Gesell-
schaftssitz auf den Bahamas. Sie selbst ist im brasilianischen Strafverfahren nicht beschuldigt. Aus diesem Grund kann sich die Beschwerdeführerin nicht auf Art. 2 IRSG berufen und die diesbezügliche Rüge ist nicht zu hören.
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6. 6.1 Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Verhältnis-
mässigkeitsgrundsatzes und bestreitet den Nutzen der Bankunterlagen für die ersuchende Behörde (act. 1, S. 3, 10 f.).
6.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der  zu genügen (statt vieler Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2011.193 vom 9. Juli 2012 E. 8.2). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die verlangten Unterlagen mit der  Straftat in keinem Zusammenhang stehen und offensichtlich ungeeignet sind, die Untersuchung voranzutreiben, so dass das Ersuchen nur als  für eine unzulässige Beweisausforschung («fishing expedition»)  (BGE 142 II 161 E. 2.1.2 S. 166 f.; 139 II 404 E. 7.2.2 S. 424; 136 IV 82 E. 4.1 S. 85). Ob die verlangten Auskünfte für das Strafverfahren im  Staat nötig oder nützlich sind, ist eine Frage, deren  grundsätzlich dem Ermessen der Behörden dieses Staates  ist. Der ersuchte Staat ist verpflichtet, dem ersuchenden Staat alle  Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen können; nicht zu übermitteln sind nur  Akten, die für das ausländische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sind (sog. potentielle Erheblichkeit; BGE 128 II 407 E. 6.3.1 S. 423; 122 II 367 E. 2c; TPF 2009 161 E. 5.1 S. 163 m.w.H.). Hierbei ist auch zu beachten, dass für das ausländische Strafverfahren nicht nur belastende, sondern auch entlastende Beweismittel von Bedeutung sein können, um einen bestehenden Verdacht allenfalls zu widerlegen (TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.).
Dabei darf die ersuchte Rechtshilfebehörde über ein im Rechtshilfeersuchen gestelltes Begehren nicht hinausgehen (Übermassverbot; BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 85 f.). Die Rechtsprechung hat diesen Grundsatz derweil insofern präzisiert, als das Rechtshilfeersuchen nach Massgabe des Zwecks der  Rechtshilfe weit ausgelegt werden kann, solange alle  für die Gewährung der Rechtshilfe erfüllt sind. Auf diese Weise kann eine andernfalls notwendige Ergänzung des Rechtshilfeersuchens  werden (BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 86; vgl. zum Ganzen auch TPF 2009 161 E. 5.1 S. 164). Zielt das Rechtshilfeersuchen auf die Ermittlung ab, auf welchem Weg Geldmittel möglicherweise strafbarer Herkunft verschoben worden sind, so sind die Behörden des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu informieren, die von Gesellschaften und über Konten getätigt worden sind, welche in die Angelegenheit verwickelt sind (BGE 129 II 462 E. 5.3 S. 468; TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.).
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6.3 Die Beschwerdeführerin zeigt nicht konkret auf, welche in der  bezeichneten Bankunterlagen nicht an die ersuchende Behörde  sind. Sie beschränkt ihre Ausführungen auf die Bestreitung  Zusammenhangs zwischen dem hier gegenständlichen Konto und dem brasilianischen Strafverfahren. Diese lediglich allgemein gehaltenen  genügen den Begründungsanforderungen nicht, weshalb das  bereits aus diesem Grund abzuweisen ist.
6.4 Im Übrigen wäre das Vorbringen auch inhaltlich unbegründet. Gemäss den für den Rechtshilferichter verbindlichen Ausführungen im Ersuchen besteht der Verdacht, dass H. von B. und C. Bestechungsgelder erhalten haben könnte, damit die von den Letzteren vermittelten Gesellschaften (wie bspw. die L. SA) bei der Vergabe durch O. SA bevorzugt wurden. Es ist somit nicht auszuschliessen, dass vom hier gegenständlichen Bankkonto der  Transaktionen zugunsten von H. oder der ihm zurechenbaren (Offshore-)Gesellschaften erfolgt sein können, zumal B. an diesem als  berechtigte Person eingetragen ist. Entgegen der Ansicht der  wird das auf sie lautende Konto im Ersuchen ausdrücklich erwähnt (Verfahrensakten, unpaginiert, Rechtshilfeersuchen vom 30. Mai 2018, S. 5).
Zudem handelt es sich bei den von der Rechtshilfemassnahme betroffenen Unterlagen unter anderem um Kontoeröffnungsunterlagen sowie um  zu den Kontobewegungen. Als solche sind sie geeignet, der  Behörde zu ermöglichen, den Fluss von allfälligen  zu ermitteln. Ob das vorliegende Rechtshilfeersuchen ausschliesslich auf Informationen aus einer fiskalischen Amnestie beruht und die gestützt darauf erhaltenen Unterlagen wegen des Verstosses gegen brasilianisches Recht unverwertbar sind, wird der ausländische Sachrichter zu beurteilen haben. Das diesbezügliche Vorbringen der Beschwerdeführerin stösst ins Leere. Dasselbe gilt sinngemäss in Bezug auf die Ausführungen der  betreffend die allfällige Strafbarkeit der beschuldigten  sowie die Nutzung des hier gegenständlichen Kontos für allfällige  Zwecke. Die Prüfung der Tat- und Schuldfrage obliegt nicht dem Schweizer Rechtshilferichter (s. E. 4.2 hiervor).
6.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die in der Schlussverfügung ge-
nannten Unterlagen für das ausländische Strafverfahren von Bedeutung sein können und der ersuchenden Behörde deshalb herauszugeben sind. Andere Hindernisse, welche der zu gewährenden Rechtshilfe entgegenstehen , werden weder geltend gemacht noch sind solche ersichtlich.
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7. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen.
8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der  aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Gerichtsgebühr ist auf insgesamt Fr. 5'000.-- festzusetzen (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a des Reglements des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und  in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe.
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