# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e3f2f355-5e3c-42b1-af4b-151d05e3e381
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2010
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Die F. AG, und O., sind Gesamteigentümer der unüberbauten Parzelle Nr. xx,
Grundbuch T. Das Grundstück ist 26'220 m gross (Wiese: 24'346 m , fliessendes
Gewässer: 363 m , geschlossener Wald: 855 m , Strasse/Weg: 654 m ) und liegt
nach dem Zonenplan der Gemeinde T.vom 3. August 1995 je etwa zur Hälfte im
übrigen Gemeindegebiet (üG) und in der Landwirtschaftszone (L).
B./ Im Jahr 2004 lehnte es die Bürgerschaft in einer Referendumsabstimmung ab,
das Gebiet S. einzuzonen. Am 30. Januar 2008 stellten die Grundeigentümer der
Parzelle Nr. xx im Rahmen der laufenden Ortsplanungsrevision erneut ein Gesuch,
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zumindest den im üG gelegenen Teil des Grundstücks Nr. xx in die Wohnzone
einzuzonen. Damit hätten elf Bauparzellen mit einer Fläche von ungefähr je
1'000 m geschaffen werden können. Die Planungskommission nahm das
Anliegen insofern auf, als sie im S. eine Vergrösserung der Wohnzone um gut
3'000 m vorsah.
Das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Baudepartementes des
Kantons St. Gallen (abgekürzt AREG) prüfte die Ortsplanungsrevision vor und
stellte in den Berichten vom 21. und 25. November 2008 unter anderem fest, dass
die bereits vorhandene Baulandreserve von rund 2,6 ha theoretisch ausreiche,
das durchschnittliche jährliche Wachstum von einem Prozent aufzufangen. Die
Arrondierung des Siedlungsgebiets um die kernnahe und attraktive Wohnlage im
Gebiet H. sei sinnvoll und zweckmässig. Mit Blick auf die vorhandene grosse
Siedlungsreserve könne die Genehmigung der Einzonung aber nur in Aussicht
gestellt werden, wenn entsprechende Flächen kompensiert würden. Anders liege
der Fall im Gebiet S. Hier sei keine Genehmigung möglich. Dieses Gebiet liege
dezentral, und es fehlten sowohl der Bedarfsnachweis als auch eine öV-
Erschliessung. Das AREG gab zudem zu bedenken, dass die verschiedenen
Zonenanpassungen - sofern nicht der ganze Zonenplan neu aufgelegt werde -
aus Gründen der Rechtsgleichheit gleichzeitig aufgelegt werden müssten.
Am 2. Dezember 2008 erliess der Gemeinderat sieben Teilzonenpläne und
verschiedene Sondernutzungspläne, unter anderem für das Gebiet H. Auf die
Einzonung des Gebiets S. verzichtete er dagegen. Am 5. bzw. 8. Dezember 2008
publizierte er die Auflage des Baureglements (Gesamtrevision), die Änderungen
im Zonenplan (Aufteilung in Teilzonenpläne nach Gebieten), die erlassenen
Sondernutzungspläne und die Änderung der Schutzverordnung und legte diese
vom 9. Dezember 2008 bis 7. Januar 2009 öffentlich auf.
Die F. AG und O. erhoben am 3. Januar 2009 gegen die aufgelegten Erlasse
Einsprache, wobei sie beantragten, auf die genannten Einzonungen sei zu
verzichten und die Sondernutzungspläne sowie die Änderungen der
Schutzverordnung seien abzulehnen. Zudem verlangten sie, dass ihr Grundstück
im S. entsprechend dem seinerzeitigen Zonenplanverfahren vom Jahr 2004
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eingezont werde. Eventuell sei dieses Gebiet entsprechend der Zusage im
Rahmen der Revision der Ortsplanung 2008 einzuzonen. Der Gemeinderat wies
die Einsprache und das Einzonungsbegehren mit Beschluss vom 2. Februar 2009
ab. Die Teilzonenpläne und das Baureglement unterstellte er vom 11. Februar
2009 bis 12. März 2009 dem fakultativen Referendum. Am 25. März 2009 gab der
Gemeinderat den Einsprechern davon Kenntnis, dass die Bürgerschaft mit
Ausnahme des Teilzonenplans K./W. sämtlichen Teilzonenplänen stillschweigend
zugestimmt habe. Gleichzeitig eröffnete er den Einsprechern die Rekursfrist von
vierzehn Tagen.
Die Eigentümer des Grundstücks Nr. xx erhoben gegen die Sondernutzungspläne
und die Änderungen der Schutzverordnung am 13. Februar 2009 Rekurs beim
Baudepartement. Am 6. April 2009 erhoben sie auch gegen den zustimmenden
Entscheid der Bürgerschaft zu den Teilzonenplänen sowie gegen die Ablehnung
ihres Einzonungsgesuchs Rekurs. Am 15. Oktober 2009 zogen sie den Rekurs
bezüglich des Teilzonenplans K./W. sowie des Gestaltungs- und
Teilstrassenplans K./W. und W. zurück.
Das Baudepartement wies die Rekurse mit Entscheid vom 24. November 2009 ab,
soweit es darauf eintrat. Dabei erwog es im wesentlichen, der Rekurs gegen den
ablehnenden Entscheid betreffend das Einzonungsgesuch sei zwar verspätet

## Considerations