# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 36ae5db7-90c5-578d-8c72-5089adf66aa2
**Court:** FR_TC
**Chamber:** FR_TC_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** FR / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Am 5. Dezember 2018 reichte die B._ GmbH mit Sitz in C._/BE beim  des Zivilgerichts des Seebezirks ein Schlichtungsgesuch gegen A._, wohnhaft in D._, ein. Dieser erschien zur Schlichtungsverhandlung vom 28. Januar 2019 nicht, weshalb in der Folge die Klagebewilligung mit folgendem Rechtsbegehren ausgestellt wurde:
1. Der Beklagte sei zur Zahlung von CHF 8‘000.00 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 5. Februar 2018 zu verpflichten.
2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. eee des Betreibungsamts des Seebezirks (Zahlungsbefehl vom 2. Februar 2018) sei vollumfänglich aufzuheben und die definitive Rechtsöffnung zu erteilen für einen Betrag von CHF 8‘000.00 zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 5. Februar 2018, für die Kosten des Zahlungsbefehls von CHF 73.30 und der Partei- und Gerichtskosten des vorliegenden Verfahrens.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beklagten.
B. Mit Eingabe vom 1. März 2019 reichte die B._ GmbH beim Präsidenten des  des Seebezirks fristgerecht Klage mit demselben Wortlaut ein. A._ schloss am 19. Juni 2019 auf Abweisung der Klage. An der Verhandlung vom 11. September 2019 waren beide Parteien persönlich anwesend und wurden zur Sache befragt. Zudem wurden die Zeugen F._ und G._ befragt. Nach Abschluss des Beweisverfahrens hielten die  ihre Parteivorträge. Mit Entscheid vom gleichen Tag fällte der Präsident des Zivilgerichts des Seebezirks folgendes Urteil, das den Parteien am 20. September 2019 zugestellt wurde:
1. Die Klage vom 1. März 2019 wird teilweise gutgeheissen.
2. A._ wird verpflichtet, der B._ GmbH den Betrag von CHF 8'000.00 nebst Zins von 5 % seit dem 7. Februar 2018 zu bezahlen.
3. In der Betreibung Nr. eee des Betreibungsamts des Seebezirks wird der  für den Betrag von CHF 8'000.00 nebst Zins zu 5 % seit dem 7. Februar 2018 sowie für die Kosten des Zahlungsbefehls von CHF 73.30 beseitigt und die definitive Rechtsöffnung erteilt.
4. Die Prozesskosten (Gerichtskosten und Parteientschädigung) werden A._ auferlegt.
5. Die dem Staat geschuldeten Gerichtskosten (Entscheidgebühr inkl.  und Auslagen) werden auf CHF 1'200.00 festgesetzt. Sie werden vom  der B._ GmbH bezogen, sind ihr aber von A._ zu erstatten.
6. A._ wird verpflichtet, der B._ GmbH eine Parteientschädigung in Höhe von CHF 4'211.05 (inkl. Mehrwertsteuer von 7,7 %) zu bezahlen.
C. A._ hat gegen das Urteil des Präsidenten des Zivilgerichts des Seebezirks am 21. Oktober 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht eingereicht. Er schliesst auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids, Rückweisung der Streitsache an die Vorinstanz zur vollständigen Beweisabnahme und Neubeurteilung, eventualiter auf Abweisung der Klage, alles unter Kosten-
Kantonsgericht KG Seite 3 von 8
und Entschädigungsfolge. Gleichzeitig beantragt er, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Nach Bezahlung des Kostenvorschusses setzte der Präsident des I. Zivilappellationshofs der B._ GmbH mit Verfügung vom 28. November 2019 eine Frist von 30 Tagen, um zur Beschwerde Stellung zu nehmen. In ihrer rechtzeitigen Beschwerdeantwort vom 3. Dezember 2019 schliesst die B._ GmbH (im Folgenden: Klägerin) auf Abweisung der Beschwerde und des Gesuchs auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung, unter Kosten- und .
Mit Urteil vom 6. Dezember 2019 wies die Instruktionsrichterin des I. Zivilappellationshofs das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab und behielt die Kosten vor.
Mit Schreiben vom 10. Dezember 2019 ersuchte A._ den I. Zivilappellationshof, ihm Frist zur Einreichung von Schlussbemerkungen zu setzen. Die Instruktionsrichterin teilte A._ am 12. Dezember 2019 mit, es werde kein zweiter Schriftenwechsel angeordnet, und wies ihn auf die Möglichkeit hin, innert zehn Tagen eine Stellungnahme einzureichen. Daraufhin reichte A._ (im Folgenden: Beklagter) am 23. Dezember 2019 eine Stellungnahme ein.

## Considerations

Erwägungen
1.
1.1. Mit Beschwerde anfechtbar sind insbesondere nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endentscheide, Zwischenentscheide und Entscheide über vorsorgliche Massnahmen (Art. 319 Abs. 1 lit. a ZPO). Nicht berufungsfähig sind insbesondere erstinstanzliche End- und  in vermögensrechtlichen Angelegenheiten, wenn der Streitwert der zuletzt  Rechtsbegehren nicht mindestens CHF 10'000.- beträgt (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Zuständig ist der I. Zivilappellationshof (Art. 16 des Reglements für das Kantonsgericht vom 22.11.2012, SGF 131.11).
Angefochten ist im vorliegenden Fall ein Endentscheid; der Streitwert der zuletzt  Rechtsbegehren beträgt CHF 8'000.-. Die Beschwerde ist somit zulässig.