# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0b2b3113-7d57-4f7d-82da-b7aaec2c9d91
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren
1962
,
Mutter von
Zwillingen (Jahrgang 2004
),
gelernte Büroangestellte (Urk. 7/4), meldete sich unter Hinweis auf Rücken- und Knie
beschwerden
sowie Arthrose an drei Fingern
am
30. April 2013
bei der Invali
denversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk. 7/5 Ziff. 6.2-3 und Ziff. 11
). Die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizini
sc
h
e und erwerbliche Situation ab, veranlasste eine Haushaltsabklärung (Urk. 7/45)
und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/48; Urk. 7/49)
mit Verfügung vom 3. Juli 2015 einen Rentenanspruch (Urk. 7/54
=
Urk.
2)
.
2.
Die Versicherte erhob am 21. August 2015
Beschwerde gegen die Verfügung vom
3. Juli 2015
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr
spätestens ab November 2013 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventu
el
l sei
ein neutrales polydisziplinäres Gutachten zu erstellen und subeventuell seien
Eingliederungsmassnahmen, insbesondere berufliche Massnahmen, zuzu
sprechen
(Urk. 1 S. 2
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. September 2015 (Urk. 6)
die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 26. Okto
ber
2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG).
Erwerbsunfähig
keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werb
s
unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
wind
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
IVG).
1.3
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (
Art.
17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Ge
sichtspunkt des
Art.
28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit
Art.
16 und 7
Abs.
2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me
thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und
ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb
rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti
gung bestünde.
Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV
). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der
allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer
im
Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialver
si
cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor
derlich (
BGE 137 V 334
E. 3.2,
130 V 393
E. 3.3,
125 V 146
E. 2c, je mit Hin
weisen).
Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl.
Art.
27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all
fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun
gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1
5.
Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).
Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invalidi
tätsbemess
ungs
methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Sta
tusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothe
tische Willensent
scheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Be
ein
trächtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusse
ren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothe
tischer Gescheh
ens
abläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn
darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Le
benserfahrung mitbe
rück
sichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerun
gen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allge
meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten In
dizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Ur
teile des Bundesgerichts
9C_287/2013 vom 8. November 2013 E.
3.5
und 8C_511/2013 vom 30. Dezem
ber
2013, je
mit Hinweisen).
1.4
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
gegliche
ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein
kommen
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
überge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.5
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG
festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ent
sprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerb
s
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter an
derem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht
auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerb
lichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode be
stimmt sich die Inva
lidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf
ga
ben
bereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamt
in
validität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9)
.
1.6
Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von
Art.
28
Abs.
1 lit. b IVG (bis 31. Dezember 2007:
Art.
29
Abs.
1 lit. b IVG) entspricht der Einbusse an funktionellem Leis
tungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich (
Art.
6 ATSG; BGE 105 V 156 E.
2a). Bei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Ver
sicherten ist die Schadenminderungspflicht von erheblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leis
tungs
ansprecher im Rahmen der Schadenminderungspflicht Massnahmen zu
zumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Ver
sicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwickeln ha
ben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Be
reich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erle
digung der Haus
haltarbeiten ermöglichen.
Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel hö
herem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Um
fang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch nehmen.
Ein invalidi
tätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit ange
nommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können,
durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden
, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unver
hältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der In
validitäts
be
mess
ung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Fa
milienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung übli
cherweise zu erwar
tende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familien
angehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemein
schaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wä
ren. Dabei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schadenminde
rungspflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder überwälzt wer
den mit der Folge, dass gleich
sam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Aus
führung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsache, dass sich die der Rechtsprechung zu
grunde liegenden, in
Art.
159
Abs.
2 und 3 ZGB zwischen den Ehegatten und in
Art.
272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistandspflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen
(d.h. weder klagbar noch vollstreckbar sind), sondern nur freiwillig erfüllt werden
können (Honsell/Vogt/Geiser, Hrsg., Bas
ler Kommentar, 3. Aufl., Basel 2006, N. 9
zu
Art.
272 ZGB; Bräm/Hasenböhler, Zürcher Kommentar,
3.
Aufl., Zürich 1998,
N.
168 zu
Art.
159 ZGB), an der Schadenminderungspflicht der im Haus
halt beschäftigten Versicherten nichts zu ändern. Denn wie auch im Erwerbs
bereich darauf abzustellen ist, ob die verblei
bende Erwerbsfähigkeit auf einem ausge
glichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich verwertbar ist, unabhängig davon, ob eine
solche Anstellung rechtlich durch
setzbar ist, ist auch in Bezug auf den Haus
haltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und zu
mut
bar ist, unabhängig davon, ob eine Mithilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E.
4.2 mit
Hinweisen; Urteil des
Bundesgerichts 8C_729/2009 vom
3
0.
Novem
ber 2009 E. 4.1-3).
1.7
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage,
welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können
(BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.8
Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass
gabe des
Art.
69
Abs.
2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der ge
sund
heitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011
vom 5. September 2011 E.
2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S.
86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltfüh
rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bun
desgerichts
8C_817/2013 vom 2
8.
Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi
cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E.
3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält
nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein
trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher
ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, be
gründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S.
218 E.
2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom
6.
April 2004 E.
5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E.
6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, ohne Ge
sund
heitsschaden würde die Beschwerdeführerin weiterhin einer Tätigkeit im Büro zu einem Pensum von 30 % nachgehen; die restlichen 70 % entfielen auf
den Haushaltsbereich. Da vor Eintritt des Gesundheitsschadens bereits über Jahre
keine längere Anstellung mehr bestanden habe, sei das Einkommen an
hand der Löhne des Bundesamtes für Statistik zu bestimmen.
Gemäss medizini
scher Ein
schätzung habe nach Ablauf der einjährigen Wartezeit im Juni 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für Bürotätigkeiten
, welche auch als ange
passte Tätigkeit gälten,
bestanden.
Im Haushalt sei lediglich von einer Ein
schränkung von 6 % auszugehen. Seit August 2014 sei ein verbesserter Ge
sundheitszustand ausgewiesen,
und die Bürotätigke
it sei wieder zu 80 % zu
mutbar, womit für das gewählte Pensum von 30 % keine Einschränkung mehr bestehe. Da der Inva
liditätsgrad stets
unter 40
%
liege,
bestehe
kein Anspruch auf eine Invaliden
rente
(S. 2 ff.)
.
Selbst wenn von 60 % Erwerbstätigkeit ausgegangen werde, resultiere kein relevanter Invaliditätsgrad, da die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätig
keit, welche als optimal angepasst gelte, medizinisch theoretisch zu 80 % arbeits
fähig sei (Urk. 6 S. 2).
2.2
Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, sie würde im Gesundheitsfall mindestens in einem 60%-Pensum arbeiten, da die
Familie überschuldet sei und die Kinder bereits schulpflichtig seien. Weiter müsse
im Haushalt von einer Einschränkung von mindestens 30 % ausgegan
gen werden
(S. 8 f. Ziff. 6.4). Beim Valideneinkommen sei vom tatsächlich im Jahr 2003 erzielten Einkommen bezogen auf ein 60%-Pensum auszugehen. Be
treffend das
Invalideneinkommen sei davon auszugehen, dass sie eine PC-Tas
ta
tur nicht mehr
bedienen könne. Sie könne lediglich noch leichte einfache Back-Office-Tätig
keiten von 2 mal 2.5 Stunden pro Tag mit einer zusätzlichen Pause verrichten.
Weiter sei ein leidensbedingter Abzug von mindestens 15 % zu gewähren (S. 9 ff
. Ziff. 6.5-7, S. 13 f. Ziff. 6.9).
Es sei ihr im Dezember 2013 in der Haushalts
füh
rung eine Einschränkung von 80
%
attestiert worden
, was zu berücksichtigen sei, da sich der Haushaltabklärungsbericht vom November 2014 nicht rückwir
kend äussere (S. 11 ff. Ziff. 6.8). Zusammenfassend habe sie damit spätestens ab November 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, welche frühestens ab Oktober 2015 auf eine Viertelsrente gekürzt werden dürfe (S. 14
Ziff. 6.10). Zudem sei sie bis heute nie begutachtet worden und die Ein
schätz
u
ng der Arbeitsfähigkeit beruhe auf spekulativen Annahmen. Auch die Ein
schrän
kungen bei der Verrichtung der Haushaltsarbeiten seien nie seriös ab
geklärt worden (S. 14 f. Ziff. 7.1-4). Die Beschwerdegegnerin hätte zudem
Ein
gliede
rungs
mass
nahmen durchführen
müssen (S. 15 Ziff. 8.1-3).
2.3
Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin und in diesem Zusammenhang auch ihre sozialversicherungsrechtliche
Qualifikation
. Über die subeventuell beantragten Eingliederungsmassnahmen (Urk. 1 S. 15 Ziff. 8)
hat die Beschwerdegegnerin in der hier angefochtenen Verfügung n
icht entschieden, weshalb diese
nicht Streitgegenstand
bilden
.
3.
3.1
Dr.
med.
Y._
,
Facharzt für O
rthopädische Chirurgie und Trauma
tologie des Bewegungsapparates,
stellte in seinem Bericht vom
1
2.
Dezember 2013 (
Urk.
7/17/6)
folgende Diagnosen:
ausgeprägte Polyarthrose mit
medial betonter Pangonarthrose beidseits
Status nach medialer Teilprothese Knie beidseits
schwerer degenerativen Lendenwirbelsäulen (LWS)-Erkrankung mit Spondylarthrose, Spondylose und foraminaler Einengung L5/S1 links
Fingerpolyarthrose
Adipositas
Nickelallergie
Dr. Y._ führte aus, die Patientin habe wegen der Polyarthrose insbeson
dere unter Einbezug der Knie in seiner Behandlung gestanden. Medial stark ausgeschliffene Kniegelenke seien prothetisch im Sinne der Hemiprothese er
setzt worden. Auf der linken Seite bestünden noch deutliche Restbeschwerden, und eine Lockerung der femoralen Komponente sei nicht ganz ausgeschlossen. Zudem hätten sich schon intraoperativ degenerative Veränderungen retropa
tel
lär und lateral gezeigt. Die Patientin stehe ausserdem in Behandlung wegen schweren degenerativen LWS-Erkrankungen. In der Polyarthrose seien aber auch die Hände mit Fingerpolyarthrose miteinbezogen. Rein anamnestisch seien auch Fussbeschwerden, zum Teil Hüft- und Schulterbeschwerden bekannt. Diese seien aber noch nicht definitiv abgeklärt.
Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei die Patientin aufgrund der starken Einschrän
kungen seitens der Dorsopathie sowie der Knie bei
m
Führen des Haushaltes etwa
zu 80 % eingeschränkt und in
der angestammten Tätigkeit voll arbeits
un
fähig.
3.2
Dr. Y._ nannte in seinem Bericht vom 8. Juli 2014 (Urk. 7/39) als Diag
nose eine Progredienz einer Gonarthrose links bei einem Status nach Hemipro
these links medial. Dr. Y._ führte aus, die Beschwerdeführerin sei wegen Anlaufschmerzen im linken Knie gekommen. Theoretisch müsste man der Pati
en
tin empfehlen, die Hemiprothese in eine gesamte Prothese umzuwandeln. Sie wolle mit diesem Vorgehen noch zuwarten und physiotherapeutische Behand
lung in Anspruch nehmen, da der Hauptschmerz retropatellär sei und auf Kraft
aufbau ansprechen könnte.
3.3
Dr. med.
Z._
, Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, Klinik
A._
, stellte
in seinem Bericht vom 22. August 2014 (Urk. 7/34/12-13) folgende Diagnose (S. 1):
Status nach Dekompression L5 Nervenwurzel L5 beidseits durch Forami
notomie, instrumentierte Spondylodese L5/S1 in TLIF-Technik von links, Instrumentation mit Expedium Dual Innie Schrauben und Devex Cage 7 mm intersomatisch, Spondylodese mit Laminektomieknochen von L5 am 13. Februar 2014, fecit Dr. Z._ bei
isthmisch lytischer Spondylolisthese L5/S1 mit schwerer beidseitiger fo
raminaler Stenose
multisegmentale Diskusdegeneration lumbal vor allem L4/5
Dr. Z._ nannte als Nebendiagnose eine Gonarthrose beidseits, einen Status nach Knieprothese beidseits, eine arterielle Hypertonie und eine Adipo
si
tas Grad II sowie ein intraoperativer Blutverlust von etwa 550 ml (keine Fremd
blutgabe).
Die Beschwerdeführerin sei nach oben genanntem Eingriff zur Halbjahreskon
trolle erschienen und berichte weiterhin, dass die ausstrahlenden Schmerzen komplett verschwunden seien. Sie sei demzufolge sehr zufrieden mit dem Ope
rationsergebnis. Zeitweise habe sie noch Beschwerden im Rücken nach längerer Belastung. Zusätzlich bestünden Knieschmerzen links, bei einem Status nach Implantation einer Hemikniearthroplastik (S. 1 f.).
Dr. Z._ führte aus, es zeige sich weiterhin ein sehr schöner Verlauf sechs Monate postoperativ nach Repositionsspondylodese L5/S1 bei isthmisch lytischer Spondylolisthese und invalidisierender radikulärer Schmerzen. Das Belas
tungsniveau könne weiterhin gesteigert werden (S. 2).
3.4
Dr. med. B._, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato
logie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner
Stellungnahme vom 7. Oktober 2014 (Urk. 7/47/7) aus, für die frühere Tä
tig
keit als Büroangestellte
habe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
ab
5. Juni 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit durchgehend bis August 2014 besta
n
den, da nach Operation der beiden Kniegelenke die LWS-Problematik zunehmen
d
stärker in den Vordergrund getreten
sei
und schliesslich eine
n ope
ra
ti
ven Eingriff erfordert habe. Anlässlich der letzten Konsultation bei der
Klinik
A._
(2
2.
August
2014) sei eine weitgehende Schmerzredu
ktion
beschrie
ben worden, sodass eine Bürotätigkeit mit überwiegender Wahrschei
n
lichkeit zu 80 %, im Sinne einer vollzeitigen Präsenz mit einer Leistungsmin
derung von 20 % wegen der Notwendigkeit vermehrter Pausen und insgesamt etwas lang
samerer Arbeitsgeschwindigkeit, möglich wäre.
Eine Bürotätigkeit sei im Hin
blick auf den ausgewiesen
en Gesundheitsschaden
als optimal anzusehen
. Das Belastungsprofil bestehe in körperlich leichten, wechselbelastenden Tätig
keiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 6 bis 8 kg, ohne häufiges Bücken, Verharren in Zwangshaltungen des Rumpfes oder Treppensteigen, ohne Knien, Kauern und Hocken und ohne Steigen auf Leitern und Gerüste.
3.5
Dr. med. C._, Facharzt für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin
,
stellte in seinem Bericht vom 21. Januar 2015 (Urk. 7/43/1-5
)
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):
knotige Heberdenarthrose Hände beidseits
Handwurzel (STT)-Arthrose Hände beidseits (Differenzialdiagnose: bei mög
licher Calciumpyrophosphat-Arthropathie)
Dr. C._ nannte als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Teilprothese der Knie beidseits (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei vom 25. November bis 9. Dezember 2014 in seiner Behandlung gewesen (Ziff. 1.2). Die Vorstellung in der Sprechstunde sei aufgrund von intermittie
renden Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenks links zur weiteren Diagnostik und Behandlungsoptimierung erfolgt (Ziff. 1.4).
Leichte manuelle Belastungen der Fingergelenke ohne grosse Kraftaufwendung seien zu 100
%
umsetzbar. Insbesondere bestehe in Büroarbeiten eine Arbeits
unfähigkeit von 0
%
. Bezüglich der körperlichen Einschränkungen
bestünden
Arthrosen der Fingergelenke mit belastungsinduzierten Beschwerden. Ein Streck
defizit bestehe zurzeit nicht, und auch der Faustschluss sei intakt. Allen
falls träten bei hoch repetitiven, monotonen Belastungen vermehrte Beschwer
den der Fingergelenke auf. Die bisherige Tätigkeit sei in vollem zeitlichen Rah
men zumutbar. Eine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe dabei nicht (Ziff. 1.6-7).
Durch ergotherapeutische Instruktion für Fingergelenksübungen, analgetische Selbsthilfemassnahmen und gegebenenfalls durch den Gebrauch von Hilfsmit
teln könne die Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten bleiben (Ziff. 1.8).
Mit der Wie
deraufnahme der beruflichen Tätigkeit in einem Umfang von 100
%
könne ab dem
9.
Dezember 2014 gerechnet werden (
Ziff.
1.9).
3.6
Dr. Z._ führte in seiner Stellungnahme vom 3. Juni 2015 (Urk. 7/51) aus, bei der Patientin bestehe eine progrediente, degenerative Lumbalskoliose mit einer Verschlechterung vom etwa 7° in einem Zeitraum von weniger als 2 Jahren. Die Skoliose sei bedingt durch eine multisegmentale Degeneration der LWS, vor allem einer asymmetrischen Osteochondrose im Segment L4/5. Diese sei ebenfalls fortschreitend. Darüber hinaus habe wahrscheinlich als unabhängi
ges Krankheitsbild eine Spondylolisthese L5/S1, welche im Februar 2014 de
komprimiert und stabilisiert worden sei, bestanden. Die lumbalen Rückenbe
schwerden seien im Wesentlichen auf die degenerativen Veränderungen ober
halb der Fusion zurückzuführen. Aufgrund der Schmerzen seien weiterhin schwere
körperliche Arbeiten und Verrichtungen in Zwangspositionen nicht zumutbar.
Bei weiterer Verschlechterung müsse gegebenenfalls auch ein opera
tives Vorgehen diskutiert werden.
3.7
Med. pract. D._, Hausarzt der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 7/5 Ziff. 6.5), führte in seinem Bericht vom 24. Juni 2015 (Urk. 7/52) aus, die Patien
tin leide an chronischen LWS-Beschwerden. Diesbezüglich verweise er auf die Stellungnahme von Dr. Z._ vom 3. Juni 2015. Zudem leide sie an einer knotigen Heberdenarthrose der Hände beidseits sowie an einer STT-Arth
rose und an einer Gonarthrose links bei einem Status nach Hemiprothese links medial sowie einer Knie-Teilprothese rechts.
Med. pract. D._ führte aus, die Prognose sei auf lange Zeit gesehen insgesamt nicht gut, da sich die degenerativen Erkrankungen weiter verschlechtern könnten. Sowohl Dr. Z._ als auch Dr. Y._ hätten empfohlen, bei weiterer Verschlechterung ein operatives Vorgehen zu diskutieren. Aufgrund der Gesamtsituation und weiterbestehender Schmerzen sowohl in der Wirbelsäule wie auch im Knie und den Händen seien weiterhin mittel bis schwere körperli
che Arbeiten und Verrichtungen in Zwangspositionen nicht zumutbar.
3.8
Dr. B._, RAD, hielt in seiner Stellungnahme vom 26. Juni 2015 (Urk. 7/53/2-3) fest, die von der Versicherten zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Büroangestellte erfülle bereits vom Anforderungsprofil her die in der aktuellen Stellungnahme der Klinik A._ genannten Ausschlusskriterien, so dass sich diesbezüglich
in qualitativer Hinsicht keine Veränderung gegenüber der letzten RAD-Stel
lung
nahme ergebe. Angepasst werden sollte allerdings der zumutbare zeitliche Um
fang einer solchen Tätigkeit: Angesichts der Progredienz der degenerativen LWS-
Veränderungen sei medizinisch-theoretisch auch eine Bürotätigkeit trotz der Möglichkeit des selbständigen Positionswechsels und der noch überwiegend sitzenden Haltung nur in einem eingeschränkten Pensum von insgesamt 2 mal
2.5 Stunden pro Tag mit einer dazwischen liegenden Pause von einer Stunde möglich.
Aus medizinischer Sicht seien die Angaben im Bericht über die Haus
haltabklärung unverändert nachvollziehbar.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Einschätzung von Dr. B._, RAD, vom Oktober 2014 (vorstehend E. 3.4) davon aus, dass nach Ablauf der einjäh
rigen Wartezeit im Juni 2013 bis August 2014 eine 100%ige generelle Arbeits
unfähigkeit bestanden habe. Ab August 2014 ging die Beschwerdegegnerin von einem verbesserten Gesundheitszustand und davon aus, dass in der ange
stam
m
ten Bürotätigkeit und in jeder angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bestehe. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B._, RAD, vom Juni 2015 (vorstehend E. 3.8) fand jedoch keine Berücksichtigung (vgl. vor
stehend E. 2.1). Auch in der Beschwerdeantwort nahm die Beschwerdegegnerin lediglich Bezug auf die Einschätzung durch Dr. B._ vom 7. Oktober 2014 (vgl. Urk. 6 S. 2 unten).
4.2
Auf die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B._, RAD, vom Oktober 2014 und vom Juni 2015 (vorstehend E. 3.4 und E. 3.8) kann abgestellt werden. So bestätigte die Beschwerdeführerin selbst bereits in ihrem Schreiben vom 17. Juni 2014 (Urk. 7/30), dass vier Monate seit der Rücken-Operation die
dies
be
züglichen Schmerzen verschwunden seien, und der positive Verlauf wurde
durch den Operateur Dr. Z._ in seinem Bericht vom August 2014 (vor
stehend E. 3.3) bestätigt. Der von Dr. Z._ in seinem Bericht vom Juni 2015 (vorstehend E. 3.6) be
schriebenen Zunahme der degenerativen Verände
rungen trug Dr. B._, RAD, in seiner abschliessenden Stellungnahme vom Juni 2015 (vorstehend E. 3.8) inso
weit Rechnung, dass er das formulierte Belastungs
profil in zeitlicher Hinsicht weiter einschränkte und davon ausging, dass die Beschwerdeführerin lediglich noch 2 mal täglich 2.5 Stunden mit einer da
zwischen liegenden Pause von einer Stunde in der angestammten Bürotätigkeit und in jeder angepassten Tätigkeit arbeiten könne.
Soweit die Beschwerdeführerin weiter einschränkende Knie- und Fingerbe
schwe
r
den geltend macht, ist hinsichtlich der Kniebeschwerden in einer Bürotätigkeit,
die dem von Dr.
B._
beschriebenen Profil entspricht (körperlich leichte, wechsel
belastenden Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 6 bis 8 kg,
ohne häufiges Bücken, Verharren in Zwangshaltungen des Rumpfes oder Treppen
steigen, ohne Knien, Kauern und Hocken und ohne Steigen auf Gerüste und Leitern; vorstehend E. 3.4), von keiner weitergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus
zugehen.
Betreffend die Fingerarthrose bestätigte der Rheumatologe Dr. C._ in seinem Bericht vom Januar 2015 (vorstehend E. 3.5) explizit, dass der Beschwerdefüh
rerin Bürotätigkeiten zu 100 % zumutbar seien. Dies muss demnach umso mehr in den von Dr. B._, RAD, festgehalten Pensen Geltung haben.
Im Übrigen lässt sich den nach ergangenem Vorbescheid im Mai 2015 (Urk. 7/48
) eingereichten medizinischen Berichten von Dr. Z._ und med. pract. D._ keine weitergehenden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit entnehmen. So wurde lediglich festgehalten, dass schwere und mittelschwere Tätigkeiten sowie auch Tätigkeiten in Zwangspositionen nicht zumutbar seien (vgl. vor
stehend E. 3.6-7).
4.3
Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf die Einschätzung von Dr. B._, RAD, davon auszugehen, dass in der Zeit von Juni 2012 bis August 2014 eine gene
relle Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden hat. Ab dem 22. August 2014 ist ein verbesserter Gesundheitszustand und damit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in der angestammten Bürotätigkeit sowie in jeder angepassten Tätigkeit ausge
wiesen und danach a
b Juni 2015
ein noch mögliches Arbeitspensum von 2 mal
2.5 Stunden
mit einer Stunde Pause.
Dies entspricht einer Arbeitsfähigkeit von rund 60 % in einer angepassten Bürotätigkeit.
5.
5
.1
Strittig und zu prüfen sind weiter die Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich.
Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf den
Haus
haltabklärungsbericht vom November 2014
(
Urk. 7/45
) davon aus, dass bei der Beschwerdeführerin gemäss der Beurteilung der einzelnen Tätigkeiten im Haus
halts
bereich eine Einschränkung von 6 % bestehe (vgl. vorstehend E. 2.1).
5
.2
Nach der Rechtsprechung stellt der durch die IV-Stelle eingeholte Bericht über die Abklärung vor Ort eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage zur Ermittlung des Invaliditätsgrades von im Haushalt tätigen Versicherten dar.
Massgebend
für die Feststellung der Behinderung Nichterwerbstätiger im aner
kannten Aufgabenbereich
ist
nicht die medizinisch-theoretische Arbeits
fähig
keit
, sondern wie sich der Gesundheitszustand in der nichterwerblichen Betäti
gung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle im Haushalt der versicherten Person erhoben wird.
Für den Beweiswert eines entsprechenden Berichtes ist analog auf die Recht
sprechung zur Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 352 E. 3a und b, BGE 122 V 160 E.
1c) zurückzugreifen. Sind die entsprechen
den Kriterien
(vorste
hend E.
1.8) erfüllt, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig
. Das Gericht greift diesfalls in das Ermessen der Abklärungsperson nur ein, wenn klar fest
stellbare Fehleinschätzungen oder Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Ab
klärungsresultate (zum Beispiel infolge von Widersprüchlichkeiten) vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklä
rungsperson näher am konkreten Sachverhalt steht als das im Beschwerdefall zuständige Gericht.
5
.3
Die zuständi
ge Abklärungsperson führte am 6
.
November 2014
die Haushaltab
klärung an Ort und Stelle durch. Sie hat dabei unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin geklagten Leiden und Behinderungen sowie der Fami
lien
grösse, der Wohnverhältnisse, der technischen Einrichtungen und der örtli
chen Lage eine Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushalts
bereich von
6 % festgestellt.
Der von der Abklärung
sperson verfasste Bericht vom 28
.
November 2014
be
fasst sich umfassend mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozen
tualer Gewichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festgestellten Einschränkungen in diesen Bereichen. Ebenfalls berücksichtigt wurde
die Mitwirkungspflicht des Ehemannes
.
Der Abklärungsbericht ist sodann schlüssig und in nachvollziehbarer Weise be
gründet. Es sind vorliegend keine besonderen Umstände gegeben, welche den Abklärungsbericht als mangelhaft oder ungeeignet erscheinen liessen; vielmehr entspricht dieser den an ihn gestellten Anforderungen, so dass für die Ent
scheidfindung grundsätzlich darauf abgestellt werden kann.
5
.4
Die Beschwerdeführerin kritisierte pauschal, dass auf den Abklärungsbericht nicht abgestellt werden könne, da die Einschränkung mit lediglich 6 % zu tief
angesetzt worden sei (vorstehend E. 2.2). Dem Abklärungsbericht lässt sich je
doch
entnehmen, dass die Beschwerdeführerin entsprechend ihrer Schadenmin
de
rungs
pflicht (vorstehend E. 1.6) die verschiedenen anfallenden Tätigkeiten so selbständig wie möglich erledigt, sich ihren Beschwerden entsprechend organi
siert hat und die schweren Aufgaben durch den Ehemann erledigt werden, was im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht als zumutbar angesehen wird. Diese Mit
wirkungspflicht des Ehemannes führt in der Folge zu einer Reduktion der Ein
schränkungen. Auf die festgehaltene Einschränkung von 6 % kann daher abge
stellt werden.
5.5
Hingegen erscheint in Anbetracht der von Dr. Y._ im Dezember 2013 (vgl. vorstehend E. 3.1) attestierten Einschränkung von 80 % beim Führen des Haus
haltes als glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin bereits vor der Erhebung der Einschränkungen im Haushalt durch die Abklärungsperson im November 2014 erheblich in der Erledigung des Haushaltes eingeschränkt ge
wesen sei (vgl. vorstehend E. 2.2).
Vorliegend ist im Hinblick auf die von Dr. B._, RAD, im Oktober 2014 (vorste
hend E. 3.5) von Juni 2012 bis August 2014 attestierte vollständige Arbeitsun
fähigkeit, insbesondere auch unter Berücksichtigung der erst im Februar 2014 statt
gefunden habenden Rückenoperation (vgl. vorstehend E. 3.2) gerechtfertigt, in dem von Dr. B._ genannten Zeitraum gestützt auf die Angaben von Dr. Y._ von einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 80 % auszu
gehen.
5.6
Zusammenfassend bestehen somit
hinsichtlich des Ausmasses der Einschrän
kungen im Haushalt im November 2014
keine Anhaltspunkte für Fehleinschät
zungen der Abklärungsperson, welche eine gerichtliche Ermessenskorrektur der vor Ort erhobenen gesundheitsbedingten Beeinträchtigungen rechtfertigen, und es kann
diesbezüglich auf den Abklärungsbericht vom 28
.
November 2014
ab
gestellt werden.
Für den Zeitraum vor der Abklärung ist gestützt auf die Anga
ben von Dr. Y._ vom Dezember 2013 und von Dr. B._ vom Oktober 2014 von Juni 2012 bis August 2014 von einer Einschränkung von 80 % aus
zugehen.
6.
6.1
Ob der Beschwerdeführerin ein Anspruch auf eine Invalidenrente zusteht, hängt in entscheidendem Masse davon ab, in welchem Umfang
sie
ohne Gesund
heits
schaden erwerbstätig wäre.
Massgebend für die
Qualifikation
der Beschwerdeführerin ist die Frage, in wel
chem Umfang sie eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, wenn keine gesundheit
liche Beeinträchtigung bestünde. Dabei sind im Besonderen ihre persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu be
rücksichtig
en (vorstehend E. 1.3
).
Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich
keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).
6.2
Die Beschwerdeführerin bestritt die von der Abklärungsperson in ihrem Bericht festgehaltene Qualifikation von 30 % im Erwerbsbereich und 70 % im Haus
haltsbereich Tätige (vgl. Urk. 6/45 Ziff. 2.6) und machte geltend, sie würde im Gesundheitsfall mindestens in einem 60%-Pensum arbeiten (vorstehend E. 2.2).
Bereits gegenüber der Abklärungsperson äusserte die Beschwerdeführerin, dass
sie bei guter Gesundheit einem Pensum von 60 % nachgehen würde (vgl. Urk. 7
/45 Ziff. 2.5).
Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin bis zur Geburt ihrer Zwillinge im April 2004 stets in einem 100%-Pensum tätig war. Auch nach der Geburt arbeitete sie von
April bis Oktober
2005 in einem Einsatzpro
gramm der Arbeitslosenkasse in einem Pensum von 100 % und von April bis Oktober 2009 erneut in einem Programm vom Sozialdienst in einem Umfang von 60 %. Eine Stelle, welche die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben am 20. September 2010 antrat, verlor sie in der Probezeit, wobei ein Pensum von 50 % geplant war (vgl. IK-Auszug, Urk. 7/9, Urk. 7/10, Urk. 3/3).
Die langjährige Arbeitstätigkeit in einem Vollzeitpensum und auch die Arbeits
bemühungen der Beschwerdeführerin nach der Geburt der Zwillinge, welche alle
über dem von der Abklärungsperson festgelegten Erwerbspensum von 30 % lagen
, sprechen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für die von der Beschwer
deführerin geltend gemachte 60%ige Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall.
6.3
In Anbetracht der
vorliegenden Erwerbsbiographie sowie der Bemühungen der Beschwerdeführerin, nach der Geburt der Zwillinge im Jahr 2004 wieder in der Arbeitswelt Fuss zu fassen, rechtfertigt es sich, sie als zu 60
%
Erwerbstätige zu qualifizieren; die restlichen 40 % entfallen auf den Haushaltsbereich.
7.
7.1
Da die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige zu qu
alifizieren ist
, ist die
ge
mischte
Methode
der Invaliditätsbemessung anwendbar. Damit ist zunächst die Invalidität im erwerblichen Bereich zu prüfen. Nach der R
echtsprechung (vor
stehend E. 1.5
) ist die Einschränkung im erwerblichen Bereich nach der
Methode
des Einkommensvergleiches auf Grundlage der Teilerwerbstätigkeit, welche die Beschwerdeführerin ohne Behinder
ung ausüben würde (vorliegend: 6
0 %), zu ermitteln.
Diese Einschränkung im erwerblichen Bereich ist anschliessend bei der Festset
zung der Gesamtinvalidität mit dem hypothetischen Teilzeitpensum entspre
chenden Anteil mit zu berücksichtigen (BGE 125 V 152 E. 4).
7
.2
Für die Vornahme des Einkommensvergleiches ist grundsätzlich auf die Gege
benheiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222), mithin auf das Jahr
2013
.
Da die Beschwerdeführerin
in der angestammten
Bürotätigkeit
und in jeder ange
passten Tätigke
it im
Zeitraum
ab hypothetischem Rentenbeginn ab 1. Novem
ber 2013 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) bis August 2014
gleichermassen
100 %
ein
geschränkt war
(vgl. vorstehend E. 4.3)
, erübrigen sich die Berech
nung eines
hypothetischen Invalideneinkommens genauso wie Ausführungen zu einem all
fälligen leidensbedingten Abzug. Bei der Gewic
htung des Erwerbs
be
reiches mit 6
0 % resultiert für den Zeitraum von
November 2013
bis
August 2014
ein Teilinvaliditätsgr
ad im erwerblichen Bereich von 60 % (100 x 0.6
).
Hernach ist bei einer wiedergewonnenen Arbeitsfähigkeit von 80 % bei einer Gewichtung des Erwerbsbereiches mit 60 % von einem Teilinvaliditätsgrad von 0 % auszugehen. Ab Juni 2015 ist der Beschwerdeführerin
bei ansonsten unver
ändert zumutb
arer angestammter Bürotätigkeit
lediglich noch ein Pensum von 2 mal 2.5 Stunden mit einer dazwischen liegenden Pause von einer Stunde möglich. Ausgehend von einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (
Normal
arbeitszeit;
www.bfs.admin.ch
, Arbeit
und Erwerb, Erwerbs
tätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten, betriebsübliche Wochenarbeitszeit) entspricht dies einem möglichen Pensum von rund 60 %, womit bei der Qualifi
zierung als zu
60 % Erwerbstätige keine Einschränkung und kein Teilinvaliditätsgrad resul
tie
rt.
7
.3
Betreffend
den Haushaltsbereich
ist na
ch dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 5) davon auszugehen, dass im Zeitraum ab hypothetischem
Rentenbeginn ab
1.
Novem
ber 2013
bis August
2014
eine Einschränkung von 80 % bestanden hat. Bei der Gewichtung des Haushaltsbereiches mit 40 % (vgl. vorstehend E. 6) resultiert damit für diesen Zeitraum ein Teilinvaliditätsgrad von
32
%
(80 x 0.
4). Danach ist bei verbessertem gesundheitlichen Zustand
von einer E
inschränkung von insgesamt 6 % auszugehen, was einem
Teilinvaliditätsgrad
von
2.4 %
ent
spricht (6.0 x 0.4
).
7.4
Nach Addition der Teilinvaliditätsgrade im Erwerbs- und Haushaltsbereich resul
tiert
demnach i
n Anwendung von
Art.
88a Abs. 1
IVV von November 2013 bis Ende November 2014 (
1.
September 2014 zuzüglich drei Monate) bei einem Invaliditätsgrad von 92 % (60 % + 32 %) ein befristeter Anspruch der Be
schwerdeführerin auf eine ganze Invalidenrente.
Dieser Ansicht war im Übrigen auch die Beschwerdegegnerin, vor Festlegung der Qualifikation (vgl. Urk. 7/47/7 unten).
Ab 1. Dezember 2014 besteht bei einem im Erwerbsbereich resultierenden Teil
in
validitätsgrad von 0 % und einem im Haushalt resultierenden Teilinvali
di
tätsgrad von 2.4 % ein Gesamtinvaliditätsgrad von 2.4 %, bei welchem Er
gebnis kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr besteht.
7.5
Aufgrund des Gesagten
besteht von 1.
November 2013
bis 30.
November 2014
ein Anspruch der Beschwe
rdeführerin auf eine ganze Rente
.
8
.
In teilweiser Gutheissung der Bes
chwerde ist die Verfügung vom 3. Juli 2015 (Urk. 2
)
aufzuheben und festzustellen, dass ein vom
1.
November 2013
bis 30.
Novem
ber 2014
befristet
er Anspruch der Beschwerdeführerin
auf eine
ganze
Invalidenrente besteht.
9.
9
.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.
69 Abs. 1
bis
IVG), auf
Fr. 900.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzu
erlegen
.
9
.2
Bei diesem
Ausgang des Verfahrens steht der
Beschwerdeführer
in eine
Prozess
entschädigung zu, die beim massgebenden praxisge
mässen Stundenansatz von Fr. 220
.-- (zuz
üglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘5
00.-- (inklusive Barauslagen
und Mehrwertsteuer) zu bemessen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist
.