# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0cf67655-17fe-45d1-84f5-cba3211e21a6
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A ist Eigentümerin des von ihr bewohnten Doppeleinfamilienhauses Kat.Nr. 01 in X. Die Liegenschaft ist Bestandteil der insgesamt 19 Häuser umfassenden Überbauung "L", welche 1998 auf dem so genannten Areal D erstellt wurde. Dieses Areal wird im Norden durch die M-Strasse, im Südwesten durch die N-Strasse bzw. die diese fortsetzende O-Strasse und im Südosten durch die P-Strasse begrenzt. Letztere wurde zur Erschliessung der genannten Überbauung als Stichstrasse mit Einmündung in die O-Strasse (Notzufahrt auch von der M-Strasse her) erstellt und erhielt ihren Namen im Gedenken an den Gründer der D. Das Haus von A trägt die offizielle Adresse P-Strasse 02. Bei der M-Strasse handelt es sich um einen dem kantonalen Landwirtschaftsgesetz unterstehenden Flurweg, an welchem auch die Liegenschaft Kat.Nr. 01 beteiligt ist.
Bereits im Jahr 2000 bemühte sich A ohne Erfolg um eine Umbenennung der P-Strasse in einen "neutralen" Namen. Im Jahre 2001 forderte das Bauamt X A auf, eine zusätzlich bei der Einmündung der Notzufahrt in die M-Strasse erstellte Briefkastenanlage mit der Adresse M-Strasse 03 zu entfernen. Am 4. Juli 2006 ersuchte A den Gemeinderat X um Änderung der Gebäudeadressierung "P-Strasse 02" in "M-Strasse 03". Der Gemeinderat lehnte dieses Gesuch am 22. August 2006 ab; zugleich hielt er fest, dass es sich dabei nicht um eine anfechtbare Verfügung handle, weshalb dem Begehren von A um Erlass einer solchen Verfügung nicht entsprochen werde.
II.
Dagegen erhob A am 4. Oktober 2006 gleichwohl Rekurs an den Bezirksrat Y, welcher mit Beschluss vom 12. Februar 2007 auf das Rechtsmittel nicht eintrat.
III.
Mit Beschwerde vom 15. März 2007 beantragte A dem Verwaltungsgericht, den Nichteintretensbeschluss des Bezirksrats aufzuheben, an welchen die Sache zur materiellen Beurteilung zurückzuweisen sei; eventuell habe das Gericht aufgrund eigener materieller Beurteilung den Beschluss des Gemeinderats X vom 22. August 2006 aufzuheben und das Grundbuchamt Küsnacht anzuweisen, die bestehende Gebäudeadressierung "P-Strasse 02" in "M-Strasse 03" abzuändern; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.
Der Bezirksrat Y sowie der Gemeinderat X ersuchten am 26. März 2007 bzw. 24. Mai 2007 um Abweisung der Beschwerde.
Die Kammer

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zuständig. Weil auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
1.2