# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 28c3a179-b3f0-4337-aca9-1cb5dd8eb4e6
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Criminal
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 11
I. Sachverhalt
A. Am 10. April 2014 wurde X._ wegen des Verdachts, Vorbereitungshandlungen zu einem Raub begangen zu haben, in Anwendung von Art. 217 StPO von der Kantonspolizei Graubünden vorläufig festgenommen. Mit Schreiben vom 11. April 2014, gleichentags überbracht, ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden gestützt auf Art. 224 Abs. 2 StPO den Einzelrichter am kantonalen Zwangsmassnahmengericht um Anordnung der Untersuchungshaft, wobei sie als Tatverdacht neben dem Raubversuch auch die Beteiligung an zwei weiteren Raubüberfällen, Wiederhandlungen gegen das Waffengesetz und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufführte. Als Haftgrund wurde Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO geltend gemacht.
B. Da X._ ausdrücklich auf eine mündliche Verhandlung verzichtete (Art. 225 Abs. 5 StPO), führte der Einzelrichter am Zwangsmassnahmengericht des Kantons Graubünden ein schriftliches Verfahren durch. Mit Entscheid vom 11. April 2014 erkannte er wie folgt:
"1. Das Gesuch wird gutgeheissen und die Untersuchungshaft wegen Kollusions-/Verdunkelungsgefahr bis längstens am 09.07.2014 angeordnet.
2. Die beschuldigte Person kann jederzeit ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft stellen. Dieses ist bei der Staatsanwaltschaft mündlich zu Protokoll zu geben oder schriftlich zu stellen und kurz zu begründen.
3. Die Verfahrenskosten von CHF 350.00 bleiben bei der Prozedur. Sie werden vorschussweise von der Staatsanwaltschaft Graubünden zu Lasten des Kantons übernommen und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-3596-3 des Bezirksgerichts Plessur zu überweisen.

## Considerations