# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2c2a78a6-14e5-454d-bb9e-8e347b16e93a
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Mit Urteil SK.2011.5 vom 21. März 2012 der Strafkammer des Bundesstrafgerichts
wurde B. von allen gegen ihn erhobenen Vorwürfen freigesprochen. Im genannten
Urteil wurde verfügt, dass die Kaution von Fr. 100'000.-- zur Deckung der Kosten
und der Entschädigung verwendet werden solle. Gegen diesen Punkt (und ande-
re) legte B. Beschwerde beim Bundesgericht ein.
B. Das Bundesgericht hob mit Urteil 6B_239/2013 vom 13. Januar 2014 in Gutheis-
sung der Beschwerde des freigesprochenen Beschuldigten das Urteil SK.2011.5
vom 21. März 2012 der Strafkammer des Bundesstrafgerichts u.a. im Punkt Ver-
wendung der Kaution auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vor-
instanz zurück.
C. Die Bundesanwaltschaft hat sich innert Frist nicht zur sofortigen Freigabe ver-
nehmen lassen.

## Considerations

Die Strafkammer erwägt:
1. Über die Freigabe der Kaution entscheidet die Behörde, bei der die Sache hän-
gig ist oder zuletzt hängig war (Art. 239 Abs. 3 StPO). Damit ist die Strafkammer
des Bundesstrafgerichts zuständig.
2. Gemäss Art. 239 Abs. 1 lit. b StPO wird die Sicherheitsleistung freigegeben,
wenn das Strafverfahren durch Einstellung oder Freispruch rechtskräftig abge-
schlossen wurde.
3. Damit ist die Kaution in der Höhe von Fr. 100'000.-- sofort freizugeben und an
den Einleger zurückzuzahlen.
4. Die Kosten des Verfahrens gehen zulasten der Eidgenossenschaft.
5. In analoger Anwendung von Art. 233 StPO ist dieser Entscheid nicht anfechtbar.
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