# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 213494ed-2ff2-400a-b99d-9cc8676b2e27
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

I. Sachverhalt
A.a. Die C._ ist eine auf den AC._ inkorporierte Gesellschaft.
A.b. Bei A._ handelt es sich um einen AD._ Geschäftsmann mit Wohnsitz in AE._.
A.c. V._ ist ein Rechtsanwalt und Notar in AF._. Zu A._ unterhält er eine langjährige Mandats- und Geschäftsbeziehung. Soweit hier interessierend ist er Alleinaktionär der Y._ sowie Verwaltungsrat der Z._, der AA._, der AH._ und der AB._. Zudem ist er Stiftungsrat der Familienstiftung AG._. Bei Letzterer handelt es sich um eine Familienstiftung nach liechtensteinischem Recht. Alleinbegünstigter ist A._.
A.d. Die Y._ hält als Aktionärin Beteiligungen von 20 % (400 Namenaktien) an der Z._, 20 % (20 Namenaktien) an der AA._, 10 % (100 Namenaktien) an der AH._ und 50% (100 Namenaktien) an der AB._. Die übrigen Beteiligungen (Namenaktien) an den Immobiliengesellschaften lauten auf die Familienstiftung AG._.
B.a. Mit Aktienkaufvertrag vom 25. Januar 2004 verpflichtete sich A._ der AI._ 4'500 Aktien der AJ._ zu einem Kaufpreis von USD 21 Mio. zu übereignen (RG act. 1a/10). Mit Ergänzung Nr. 1 vom 7. Oktober 2004 zum Aktienkaufvertrag wurde die Anzahl der zu übereignenden Aktien auf 4'950 und der Kaufpreis auf USD 48.4 Mio. erhöht (RG act. 1a/11). Im "Protokoll über die abschliessenden Verrechnungen" zwischen der AI._ als Käuferin und A._ als Verkäufer bestätigen die Parteien, dass der Kaufpreis über CHF 48'412'834.67 bezahlt worden sei und die Käuferin ihre Verpflichtungen aus dem Aktienkaufvertrag inkl. Ergänzung somit vollständig erfüllt habe (RG act. 1a/12).
B.b. Mit Vertrag vom 7. Juli 2010 zwischen der AI._ (Gläubigerin), A._ (Schuldner), vertreten durch BA._, sowie der C._ (neue Gläubigerin) wurde der Aktienkaufvertrag (RG act. 1a/10-11) wieder aufgehoben. Gleichzeitig zedierte die AI._ ihre Rechte im Zusammenhang mit dem Aktienkaufvertrag (namentlich die Rückforderung des Kaufpreises) an die C._. Der Arrestschuldner verpflichtete sich sodann im Rahmen der Rückabwicklung des Aktienkaufvertrages zur Bezahlung eines Betrages von CHF 241 Mio. zzgl. Zins zu 0.1 % pro Tag bis zum 7. Juli 2016 an die C._, wobei im Rückzahlungsbetrag die aufgelaufenen Zinsen enthalten seien. Zudem enthielt der
4 / 114
Aufhebungsvertrag die folgende Schiedsklausel (RG act. 1a/6-7 [deutsche Übersetzung]):
Alle Streitigkeiten, Meinungsverschiedenheiten und/oder Forderungen, die zwischen den Personen entstehen, die diesen Vertrag unterzeichnet haben, durch ihn verbunden sind, einschliesslich Streitigkeiten, die die Erfüllung, die Verletzung, das Erlöschen oder die Ungültigkeit dieses Vertrags betreffen, werden beigelegt
- durch das ständige Schiedsgericht AK._ das auf der Grundlage des Protokolls Nr. 4 vom 22. März 2010 der allgemeinen Gesellschafterversammlung der Vereinigung "_" eingerichtet wurde und sich zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Vertrags unter folgender Adresse befindet: AL._, ul. AM._, Haus 14, Bau 1, Raum 14. (im Weiteren – Gericht);
- gemäss der Geschäftsordnung (Reglement) des Gerichts, die zum Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung gültig ist und unter der Adresse des Gerichts, die zum Zeitpunkt der Verhandlung besteht,
- durch den Einzelrichter, der vom Gerichtsvorsitzenden ernannt wurde,
- ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung, auf der Grundlage von schriftlichen Unterlagen,
- das Gerichtsurteil wird in AD._ Sprache gefällt, ist endgültig und nicht anfechtbar.
B.c. Mit Garantieversprechen vom 25. September 2010 sicherte A._ der C._ zu, seinen Verpflichtungen aus dem Auflösungsvertrag vom 7. Juli 2010 bis zum 7. Juli 2016 nachzukommen (RG act. 33/37).
B.d. Nachdem A._ der C._ die Zahlung von CHF 241 Mio. zzgl. Zins gemäss Aufhebungsvertrag nicht leistete, leitete die C._ am 16. August 2016 gemäss der Schiedsklausel des Aufhebungsvertrags ein Schiedsverfahren gegen A._ ein.
B.e. Mit Schiedsurteil des AD._ AK._ vom 28. November 2016 gab der Einzelschiedsrichter AN._ der Klage der C._ gegen A._ statt. Der Einzelschiedsrichter verurteilte A._ zur Zahlung von CHF 241 Mio. zzgl. Zins zu 0.1 % pro Tag seit dem 8. Juli 2016 (RG act. 1a/14-15).
C. Mit Arrestgesuch vom 28. Juni 2019 leitete die C._ (fortan Arrestgläubigerin) beim Regionalgericht Prättigau/Davos ein Arrestverfahren gegen A._ (fortan Arrestschuldner) ein. Mit Entscheid vom 10. Juli 2019 entsprach der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos dem Arrestgesuch teilweise und beauftragte das Lead-Betreibungsamt Prättigau/Davos mit dem Arrestvollzug. Das Betreibungsamt vollzog den Arrestbefehl vollumfänglich (Proz. Nr. 335-2019-88 [RG act. 6, 53/16]).
5 / 114
D.a. Mit Verfügung vom 11./18. September 2019 entliess das Betreibungsamt Prättigau/Davos die Grundstücke bzw. die Arrestpositionen Nummern 22(2) bis 33 gemäss Arrestvollzugsurkunde (Proz. Nr. 335-2019-88 [RG act. 51; RG act. 53/]; entsprechend Ziff. 9-12 des Arrestbefehls [RG act. 6]), die nicht auf den Namen des Arrestschuldners lauten, mangels Klageeinreichung der Arrestgläubigerin gemäss Art. 108 SchKG innert hierfür angesetzter Frist aus dem Arrest.
D.b. Nach Wegfall des Arrestbeschlages stellte die Arrestgläubigerin mit Eingabe vom 12. September 2019 beim Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos erneut ein Arrestgesuch gegen den Arrestschuldner, basierend auf derselben Arrestforderung und demselben Arrestgrund (RG act. 1a).
D.c. Am 16. September 2019 (Datum Poststempel: 12. September 2019) hinterlegten V._, die Y._, die Z._, die AA._ sowie die AB._ beim Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos eine Schutzschrift. Die Schutzschrift lautete auf Abweisung des von ihnen erwarteten (erneuten) Arrestgesuchs der Arrestgläubigerin. Im Eventualantrag ersuchten sie, dass der Arrest einzig gegen Hinterlegung einer angemessenen Arrestkaution sowie Sicherstellung einer angemessenen ausseramtlichen Entschädigung zugunsten der Betroffenen 1 bis 5 gutzuheissen sei (RG act. 2).
D.d. In der Folge erliess der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos am 16. September 2019 einen neuen Arrestbefehl. Dabei verarrestierte er die entlassenen Arrestpositionen (Grundstücke) erneut (RG act. 3). Gleichzeitig verpflichtete der Einzelrichter die Arrestgläubigerin mittels separat ausgefälltem Entscheid zur Leistung einer Arrestkaution von CHF 12 Mio. bis zum 21. Oktober 2019 mittels Bestellung einer Garantie einer in der Schweiz niedergelassenen Bank oder eines zum Geschäftsbetrieb in der Schweiz zugelassenen Versicherungsunternehmens (RG act. 4).
E. Mit Eingabe vom 27. September 2019 erhoben V._, die Y._, die Z._, die AA._ und die AB._ (fortan Betroffene 1 bis 5) eine begründete Einsprache gegen den Arrestbefehl vom 16. September 2019. Sie stellten das folgende Rechtsbegehren (RG act. 10):
1. Es sei der Arrest auf den folgenden Grundstücken aufzuheben:
– Sämtliche Grundstücke im Eigentum der Z._, namentlich nachfolgende Grundstücke im Grundbuch der Gemeinde AF._:
Nr. 1903, ein Geschäftshaus mit Einstellhalle, G._weg 2 + 4, AF._;
6 / 114
Nr. 3205, H._platz 2, AF._;
Nr. 5606, G._, AF._, ein selbständiges und dauerndes Baurecht zulasten des Grundstücks Nr. 5297, Plan Nr. 96, G._weg 2, AF._, im Eigentum von AO._, AF._, gültig bis 30. September 2061;
Nr. 6717, ein Geschäftshaus, I._strasse 27 + 29, AF._;
Nr. 7091 sowie die Parkplätze Nr. 20-24 und 31-40 im 1. UG C-D bzw. Nr. 11-50 und 53-57 im 2. UG C-D, I._strasse 27+29, AF._; inkl. 60/210 Miteigentum an Grundstück Nr. AF._/6724;
Nr. 7482, J._strasse 35C, AF._; 78/100 Miteigentum am Grundstück Nr. AF._/6470; und
Nr. 10777, J._strasse 35C, AF._.
– Sämtliche Grundstücke im Eigentum der AA._, namentlich nachfolgende:
Grundbuchamt AF._, Grundbuchkreis AP._, Grundstück Nr. K._, Stockwerkeinheit, L._strasse 39, AF._, sowie an Stammgrundstück AF._/Nr. 5992, L._strasse, AF._, Wertquote zu 2'548/10'000;
Grundbuchamt AQ._, Grundstück Nr. M._, Plan Nr. 2, N._strasse 2, AR._.
– Sämtliche Grundstücke im Eigentum der AB._, namentlich nachfolgende Grundstücke im Grundbuch der Gemeinde AF._:
Nr. 5939, L._strasse 5, AF._, ein selbständiges und dauerndes Baurecht zulasten des Grundstücks Nr. 6497, im Eigentum von AO._, gültig bis 19. Februar 2077;
Nr. 1405, Geschäftsliegenschaft, O._strasse 46, AF._.
2. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Arrestgläubigerin.
F. Gleichentags, am 27. September 2019, erhob die Arrestgläubigerin begründete Einsprache gegen den Arrestkautionsentscheid vom 16. September 2019. Sie beantragte, was folgt (RG act. 11):
7 / 114
Dringende Anträge
1. Es sei die der Einsprecherin mit Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019, Prozess Nr. 335-2019-121, Dispositiv Ziffer 1 angesetzte Frist zur Leistung der Arrestkaution, dringlich und superprovisorisch, ohne Anhörung der Einsprachegegner oder des Arrestschuldners, vorläufig (und bis rechtskräftig über die in gleicher Angelegenheit hängige Beschwerde beim Kantonsgericht Graubünden entschieden wurde) abzunehmen;
2. Eventualiter sei die der Einsprecherin mit Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019, Prozess Nr. 335-2019-121, Dispositiv Ziffer 1 angesetzte Frist zur Stellung der Arrestkaution um (erstmals) 60 Tage zu erstrecken[.]
Rechtsbegehren in der Sache
1. Der Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019, Prozess Nr. 335-2019-121[,] und damit die im Entscheid gemäss Ziffer 1 angeordnete Arrestkaution an die Einsprecherin [Arrestgläubigerin] sei ersatzlos aufzuheben.
2. Unter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Einsprachegegner 1-5 [Betroffene 1-5].
Prozessualer Antrag
Es sei das vorliegende Einspracheverfahren nach Fristabnahme bzw. Erstreckung der Frist gemäss den dringlichen Anträgen Ziffer 1 bzw. 2 zu sistieren[,] bis rechtskräftig über die beim Kantonsgericht Graubünden hängige Beschwerde gegen den Entscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019, Prozess Nr. 335-2019-121[,] entschieden ist.
G. Am 2. Oktober 2019 erhob der Arrestschuldner (unbegründete) Einsprache gegen den Arrestbefehl vom 16. September 2019 (RG act. 12).
H. Der Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden im Verfahren KSK 19 83 betreffend die Arrestkaution erging am 9. Oktober 2019. Das Kantonsgericht trat auf die Beschwerde der Arrestgläubigerin nicht ein (RG act. 16).
I.a. Am 14. Oktober 2019 nahmen die Betroffenen 1 bis 5 zur gesamten Einsprache der Arrestgläubigerin Stellung, und beantragten die kostenfällige Abweisung derselben (RG act. 18).
I.b. Der Arrestschuldner äusserte sich mit Stellungnahme vom 14. Oktober 2019 zu den dringenden Anträge sowie zum prozessualen Antrag der Einsprache der Arrestgläubigerin. Er schloss auf deren Abweisung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten der Arrestgläubigerin (RG act. 19).
8 / 114
J. Der Arrestschuldner beantragte am 11. November 2019 die Gutheissung der Einsprache der Betroffenen 1 bis 5 (RG act. 24). Gleichentags reichte er seine Einsprachebegründung ein, mit folgendem Rechtsbegehren (RG act. 25):
1. Der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019 (Arrest Nr. P._) sei aufzuheben, soweit darauf eingetreten wird.
2. Eventualiter sei der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019 nur unter der Bedingung aufrecht zu erhalten, dass die Arrestgläubigerin beim Regionalgericht Prättigau/Davos eine Arrestkaution von CHF 26'000'000 leistet.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zu Lasten der Arrestgläubigerin.
K. Am 11. Dezember 2019 nahm die Arrestgläubigerin zu den Einsprachen des Arrestschuldners und der Betroffenen 1 bis 5 Stellung (RG act. 32-33).
L. Mit Zustellung dieser Stellungnahmen der Arrestgläubigerin an die Gegenparteien erklärte der Einzelrichter den Aktenschluss betreffend die Arresteinsprachen des Arrestschuldners und der Betroffenen 1 bis 5 (RG act. 34). Dagegen wehrte sich der Arrestschuldner mit Schreiben vom 20. Dezember 2019 (RG act. 38). Der Einzelrichter hielt indes mit Schreiben vom 24. Dezember 2019 am Aktenschluss fest (RG act. 41).
M. Betreffend die Arrestkaution verfügte der Einzelrichter am 10. Januar 2020, der Arrestkautionsentscheid werde als Teil des Arrestentscheids gefällt. Der Arrestgläubigerin werde die Frist für das Leisten einer Arrestkaution von CHF 12 Mio. abgenommen (RG act. 45). Diese Verfügung erging, nachdem der Einzelrichter die Frist zur Leistung der Kaution zweimal erstreckt hatte. Dagegen erhoben die Betroffenen 1 bis 5 Beschwerde ans Kantonsgericht von Graubünden (KSK 20 2).
N. Am 17. Januar 2020 erstattete der Arrestschuldner seine Stellungnahme zur Einsprache der Arrestgläubigerin betreffend die Arrestkaution, mit folgendem Rechtsbegehren (RG act. 46):
1. Die Einsprache sei abzuweisen.
2. Es sei der Arrestgläubigerin eine nicht erstreckbare Frist zur Leistung der Arrestkaution in Höhe von CHF 12 Millionen anzusetzen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zu Lasten der Arrestgläubigerin.
O. Ebenfalls am 17. Januar 2020 reichte der Arrestschuldner hinsichtlich der Stellungnahme der Arrestgläubigerin vom 11. Dezember 2019 eine weitere Eingabe mit unverändertem Rechtsbegehren ins Recht und bezeichnete sie als
9 / 114
Duplik. Darüber hinaus stellte der Arrestschuldner einen neuen Verfahrensantrag, wonach diverse Beilagen des Arrestgesuchs vom 12. September 2019 gemäss Art. 152 Abs. 2 ZPO (widerrechtlich erlangte Beweismittel) als unbeachtlich zu erklären und bei der Entscheidfindung nicht zu berücksichtigten seien (RG act. 47).
P. Mit Eingaben vom 10./13. Februar 2020 bzw. 2. März 2020 machten die Arrestgläubigerin und der Arrestschuldner jeweils von ihrem Replikrecht Gebrauch (RG act. 53, 55, 60).
Q. Am 5. März 2020 erging der Arresteinspracheentscheid des Regionalgerichts Prättigau/Davos im Parallelverfahren. Der Einzelrichter hiess die Einsprachen gegen den Arrestbefehl vom 10. Juli 2019 teilweise gut; im Übrigen hielt er den Arrestbefehl aufrecht (Proz. Nr. 335-2019-88; RG act. 93).
R. Mit Entscheid vom 16. März 2020, mitgeteilt am gleichen Tag, erkannte der Einzelrichter am Regionalgericht Prättigau/Davos wie folgt:
1. Hinsichtlich folgender Position wird zur Sicherstellung der fälligen Arrestforderung von CHF 241'000'000.00, zuzüglich Zins zu 18 % pro Jahr seit 8. Juli 2016, der C._ gegen A._ am Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019 festgehalten:
[Position 1 der Arrestvollzugsurkunde:]
4. Grundstück gemäss Grundbuchamt AS._, eingetragen im (formellen) Alleineigentum von AT._, geboren _ , von AD._, wohnhaft Q._strasse 29, AE._, Liegenschaft Nr. 1325, Plan Nr. 21, "AU._", Vers. Nr. 355B, Einfamilienhaus mit Hallenbad, an der Q._strasse 29, Wiese, Wald, Quelle, Geräteschopf, Vers. Nr. 355B-B, AE._;
2. Hinsichtlich folgender Positionen wird der Arrestbefehl des Regionalgerichts Prättigau/Davos vom 16. September 2019 in Gutheissung der Einsprachen gegen den Arrestbefehl vom 16. September 2019 aufgehoben:
[Positionen 2-12 der Arrestvollzugsurkunde:]
1. die folgenden Grundstücke und Baurechte gemäss Grundbuchamt AF._, Grundbuchkreis AP._, eingetragen im (formellen) Allein- bzw. Miteigentum der Z._, inklusive sämtliche damit zusammenhängende Miet- und Pachtzinsen:
1.1. Nr. 1903, ein Geschäftshaus mit Einstellhalle, G._weg 2 + 4, AF._; Plan-Parzelle 96-1903, Grundstücksfläche 23071 m2, Geb.-Nr. 2-550, 2-550-C, 2-550A, 2-550A-A, 2-550C;
1.2. Nr. 3205, Geschäftshaus, H._platz 2, AF._;  130-3205, Grundstücksfläche 427m2, Geb.-Nr. 1-372;
1.3. Nr. 5606, G._, AF._, ein selbständiges und dauerndes Baurecht zulasten des Grundstücks Nr. 5297, Plan Nr. 96,
10 / 114
G._weg 2, AF._, Geb.-Nr. 2-550-E, 2-550-F, 2-550-G, , im Eigentum von AO._ AF._, gültig bis 30. September 2061;
1.4. Nr. 6717, ein Geschäftshaus, I._strasse 27 + 29, AF._; Plan-Parzelle 56-6717, Geb.-Nr. 3-1080;
1.5. Nr. 7091 Miteigentum an Autoeinstellhalle, I._strasse 27+29, AF._, Sonderrecht an Parkplätzen Nr. 20-24 und 31-40 im 1. UG C-D bzw. Nr. 11-50 und 53-57 im 2. UG C-D, I._strasse 27 + 29, AF._; inkl. 60/210 Miteigentum an Grundstück Nr. R._;
1.6. Nr. 7482, 78/100 Miteigentum an Grundstück Nr. S._ mit Sonderrecht an Anteil Geschäftshaus mit Einstellhalle, J._strasse 35C, AF._; und
1.7. Nr. 10777, Geschäftshaus, J._strasse 35C, AF._;  94-10777, Grundstücksfläche 140 m2, Geb.-Nr. 2-572A;
2. die folgenden Baurechts-Grundstück(e) und Grundstück gemäss Grundbuchamt AF._, Grundbuchkreis AP._, eingetragen im (formellen) Alleineigentum von AB._, inklusive sämtliche damit zusammenhängende Miet- und Pachtzinsen:
2.1. Nr. 5939, Baurechtsgrundstück, Geschäftshaus, L._strasse 5, AF._, ein selbständiges und dauerndes Baurecht zulasten des Grundstücks Nr. 6497, im Eigentum von AO._, gültig bis 19. Februar 2077; und
2.2. Nr. 1405, 2-Familienhaus mit Nebenbauten, O._strasse 46, AF._; Plan-Parzelle Nr. 79-1405, Grundstücksfläche 847 m2, Geb.-Nr. 3-197B, 3-197B-A, 3-197C;
3. die folgenden Grundstücke eingetragen im (formellen) Alleineigentum von AA._, inklusive sämtliche damit zusammenhängende Miet- und Pachtzinsen:
3.1. Grundbuchamt AQ._, Grundstück Nr. M._, Plan Nr. 2, Neufeld, AR._, Geschäftshaus Vers.-Nr. 3687, N._strasse 2; und
3.2. Grundbuchamt AF._, Grundbuchkreis AP._, Grundstück Nr. K._, Gewerbe Nr. 0.01 im EG Stockwerkeinheit, L._strasse 39, AF._, Plan-Parzelle 92-6497 sowie an Stammgrundstück Baurechtsblatt Nr. 5992, Wertquote zu 2'548/10'000;
3. Die Einsprache der C._ vom 27. September 2019 gegen den Arrestkautionsentscheid vom 16. September 2019 wird gutgeheissen.
4. Die Spruchgebühr von CHF 2'000.00 geht zu Lasten der C._. Sie wird mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
5. Die C._ wird verpflichtet, A._ eine Parteientschädigung von CHF 9'318.20 (inkI. Spesen und MWST) zu bezahlen.
6. Die C._ wird verpflichtet, V._, der Y._, der Z._, der AA._ und der AB._ eine Parteientschädigung von insgesamt CHF 4'659.10 (inkl. Spesen und MWST) zu bezahlen.

## Considerations