# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f789431d-d366-4447-9659-71a8d893656a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1969, arbeitete seit September 2008 bei der
Y._
AG als IT Operato
r (vgl. Urk. 8/14), als er sich am
18. Mai 2018 unter Hinweis auf ein chronisches Ohrleiden beidseits bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 8/1).
Nach
einem
Standortgespräch vom
15. Juni 2018 (Urk. 8/10) teilte die Sozialversicherungs
anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten mit, dass aktuell keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 8/15). In der Folge klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation des Versicherten ab und
stellte
mit Vorbescheid vom 19. Dezember 2018
in Aussicht
, dass sie das Leistungsbe
gehren abweisen werde (Urk. 8/29). Dagegen erhob der Versicherte am 14. Januar
und 29. Januar
2019
Einwände (Urk. 8/31 und Urk. 8/37), worauf die
IV-Stelle weitere medizinische
Abklärungen vornahm (vgl. Urk. 8/44), zu welchen der Versicherte am 7. Juni 2019 Stellung nahm (Urk. 8/46). Am 22. August 2019 aufer
legte ihm die IV-Stelle die Pflicht, sich zur Verbesserung seines Gesund
heitszu
standes einer Behandlung zu unterziehen (Urk. 8/53) und verneinte mit Verfü
gung desselben Datums den Anspruch auf Leistungen der Invaliden
versicherung (Urk. 8/55 = Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am 19. September 2019 gegen die Verfügung vom 22. Au
gust 2019 (Urk. 2) Beschwerde (Urk. 1) und beantragte die Ausrichtung einer Invalidenrente (S. 1 Ziff. 1), eventuell die Rückweisung der Sache zu weiteren Abklärungen (S. 1 Ziff. 2).
Am 4. Oktober 2019 zog der Versicherte den Antrag auf unentgeltliche Prozessführung (vgl. Urk. 1 S. 1 Ziff. 4) zurück (Urk. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7).
Mit Verfügung vom 9. Dezember 2019 holte das Gericht beim Beschwerdeführer eine Erklärung zur Entbindung
des behandelnden Psychiaters
vom Berufsgeheim
nis (Urk. 13) ein (Urk. 9) und unterbreitete dem behandelnden Psychiater mit Verfügung vom 16. Januar 2020 Fragen zum Gesundheitszustand des Beschwer
deführers (Urk. 14), welche dieser mit Bericht vom 13. Februar 2020 beantwortete (Urk. 20). Die Beschwerdegegnerin
nahm zum Bericht
keine Stellung (
Urk.
23), was dem Versicherten am 18. März 2020 mitgeteilt wurde (Urk. 24).
Der Beschwerdeführer verzichtete auf Stellungnahme (vgl.
Urk.
21 und
Urk.
24).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner
kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V
215 E. 5.3.2, 143 V
409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die
wäh
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind
(
lit
. b)
und
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind
(
lit
. c)
.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu
bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2
, 128 V 29 E. 1
).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel
che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
08.2018
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch auf Leistungen mit der Begrün
dung (Urk. 2), der Beschwerdeführer sollte Tätigkeiten in einer lärmigen Umge
bung beziehungsweise mit hohem Kommunikationsbedarf vermeiden. Jede andere kaufmännische Tätigkeit sei ihm dagegen vollumfänglich zumutbar (S. 1 unten). Der eingeholte Verlaufsbericht zeige auf, dass sich die Arbeitsunfähigkeit ausschliesslich auf den Arbeitsplatzkonflikt bei seiner Arbeitgeberin beziehe. Aufgrund eines Unfallereignisses vom 31. Mai 2019 sei der Beschwerdeführer nur vorübergehend arbeitsunfähig gewesen (S. 2 oben).
2.2
Dagegen wandte der Beschwerdeführer zusammengefasst ein (Urk. 1),
er sei
auf
grund eines H
örsturzes und eines Tinnitus
seit längerer Zeit nicht arbeitsfähig (S. 3 Ziff. 1).
Daneben leide er seit 2018 an psychischen Problemen, was in den medizinischen Berichten auch dokumentiert worden sei (S. 3 Ziff. 3). Indem die Beschwerdegegnerin seinen psychischen Gesundheitszustand nicht weiter abge
klärt habe, habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt (S. 5 ff.).
2.3
Streitig und prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hat.
3.
3.1
3.1.1
Prof.
Dr.
med. Z._
, Universitätsspital
A._
, Klinik für
Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie
(ORL)
, stellte im Bericht vom
17. Mai 2018 (Urk. 8/17/8-9
= Urk. 8/26/16-17 = Urk. 8/35
) folgende Diagnosen:
-
chronischer Tinnitus beidseits mit akuter Dekompensation
-
sensorineurale
Schwerhörigkeit im Tieftonbereich beidseits
-
differentialdiagnostisch
(DD)
im Rahme
n
eines
Hydropsgeschehens
-
DD
im Rahmen eines
manièriformen
Krankheitsbildes
-
Verdacht auf Anpassungsstörung
mit depressiver Reaktion
Der Beschwerdeführer sei bereits in der Psychiatrischen Klinik vorstellig gewor
den, wo die Indikation zur Durchführung einer Psychotherapie gestellt worden sei. Er sei für einen psychoedukativen Gruppenansatz motivierbar, wobei in der jetzigen Situation mit Dekompensation und Arbeitsunfähigkeit eine Psychothe
rapie im Einzelsetting indiziert sei (S. 2 oben).
3.1.2
Im Bericht vom 15. August 2018 (Urk. 8/17/10-11
= Urk. 8/26/
34-35
=
Urk. 8/34
) wiederholte Prof.
Dr.
Z._
die
bereits
gestellten Diagnosen (S. 1) und berich
tete, dass durch die psychiatrisch-psychotherapeutische Intervention bisher offensichtlich keine relevante Besserung der Symptomatik habe erzielt werden können. Im Mittelpunkt stehe die Arbeitssituation. Der Beschwerdeführer fühle sich in der jetzigen Situation nicht arbeitsfähig und fordere imperativ, dass das Ohrgeräusch aufhören müsse, bevor er wieder mit seiner Arbeit beginnen könne (S.
1 Mitte).
3.1.3
A
m
24. August 2018 (Urk. 8/17
/1-6
)
stellte Prof.
Dr.
Z._
f
olgende Diagno
sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 4 Ziff. 2.5):
-
Verdacht auf Anpassungsstörung (F43.2)
-
Tinnitus
aurium
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine
sensori
neurale
Schwerhörigkeit im Tieftonbereich beidseits (S. 2 Ziff. 2.6).
Es handle sich um ein multifaktorielles Problem, das sich aus den beschriebenen Krankheiten
,
aber auch aus gewissen Konflikten am Arbeitsplatz zusammensetze. Zum jetzigen Zeitpunkt sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage, die derzeitige Arbeit wiederaufzunehmen (S. 4 Ziff. 2.7)
,
und es stehe
die psychiatrisch-psycho
therapeutische Betreuung des Beschwerdeführers
absolut im Vordergrund (S. 4 Ziff. 2.8). Der Beschwerdeführer berichte, dass er sich im Rahmen seiner berufli
chen Tätigkeit nicht konzentrieren könne, was auf die Ohrengeräusche und die daraus folgende Schlafstörung
mit körperlichen Erschöpfungszuständen zurück
zuführen sei. Erschwerend sei auch eine Geräuschempfindlichkeit, welche Tele
fongespräche unmöglich mache (S. 5 Ziff. 3.3). Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (S. 5 Ziff. 4.1). Eine leidensangepasste Tätigkeit müsste möglich sein, wobei diese mit 4 Stunden täglich begonnen und hernach gesteigert werden sollte (S. 6 Ziff. 4.2).
3.2
Dr.
med.
B._
,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Klinik für
Konsiliarpsychiatrie
und Psychosomatik am
A._
,
nannte
im Bericht vom 26. Oktober 2018 (Urk. 8/24) keine Diagnosen (S. 4 Ziff.
2.5 und 2.6). Der Beschwerdeführer sei aus ihrer Sicht arbeitsfähig (S. 4 Ziff. 2.7). Er habe vorge
habt, an der hausinternen Tinnitus-Gruppe teilzunehmen, habe aber das Vorha
ben nicht umgesetzt. Auch habe er die Einnahme von schlafanstossenden Medi
kamenten abgelehnt (S. 5 Ziff. 2.8). Es sei von den Kollegen der ORL-Klinik eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (S. 5 Ziff. 3.1). Es liege ein Arbeitsplatzkon
flikt vor (S. 5 Ziff. 3.2).
Der Beschwerdeführer
sei reduziert emotional belastbar (S. 5 Ziff. 3.4).
Als vorhandene Ressou
rcen wurden Familie und Hobbies
(Musik und Band)
angegeben (S. 6 oben).
Sie habe
keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit (S. 7
Ziff. 4.1 und 4. 2).
3.3
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), kam aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage am 5. Dezember 2018 (Feststellungsblatt vom 19. Dezember 2018, Urk. 8/28)
zum Schluss
,
dass
die vorliegenden Arztberichte schlüssig
und
die angeführten medizinischen Fakten nachvollziehbar
seien
, so dass darauf abgestellt werden könne. Es werde
in den
vorhandenen Arztberichten mehrmals betont, dass der geklagten Arbeits
unfähigkeit ein Arbeitsplatzkonflikt zugrunde liege, weshalb der vorliegende Fall jeglicher «IV-Relevanz» entbehre (S. 6 Mitte).
3.4
Mit Bericht vom 17. Mai 2019 (Urk. 8/44/1-3) teilte Prof.
Dr.
Z._
mit, im Wesentlichen fänden sich keine Veränderungen (S. 1 Ziff. 1.3). Es sei weiterhin so, dass der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit nicht mehr arbeiten könne. Hierzu trügen zum einen die Probleme mit den
beschriebenen Diagnosen bei, zum anderen auch die direkten Konflikte am Arbeitsplatz. Es sei in den Arbeitszeugnissen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestiert worden. Ab dem 1. Juli 2019 sollte eine 10
0
%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gegeben sein. Als angepasste Tätigkeiten gälten alle Tätig
keiten ohne wesentliche Lärmbelastung wie Fahrdienste, Reinigungsarbeiten, Haus- oder Gartenarbeiten. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten mit erheblicher kommunikativer Komponente wie beispielsweise wiederholtes Telefonieren (S. 1 Ziff. 2.1). Eine bessere Gewöhnung an die Situation wäre durch eine regelmässige psychotherapeutische Begleitung, gegebenenfalls auch mittels pharmakologi
scher Therapie möglich. Diesbezüglich sei der Beschwerdeführer indessen derzeit nicht bereit (S. 2 Ziff. 4.1).
3.5
Gemäss Bericht von
Dr.
med.
D._
, Leitender Arzt, und
E._
, Assistenzarzt, Chirurgische Klinik am Spital
F._
, vom 3. Juni 2019 (Urk. 8/48/4-5) erlitt der Beschwerdeführer eine Distorsion des obe
ren Sprunggelenks (OSG) mit Verdacht auf Läsion des Ligamentums
talofibulare
anterius (S. 1 Mitte). Der Röntgenbefund zeige keine frische ossäre Läsion (S. 2 oben). Dem Beschwerdeführer sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für 6 Tage (vgl. Urk. 8/48/3) attestiert worden (S. 2 Mitte).
3.6
Dr.
C._
hielt
am 18. Juni 2019 an seiner letzten Stellungnahme (
vgl. E. 3.3) fest
. Weitere medizinische Abklärungen seien nicht erforderlich, da keine neuen medizinischen F
akten vorgebracht worden seien
(Feststellungsblatt vom 22. Au
gust 2019, Urk. 8/52 S. 5).
3.7
Dr.
med.
G._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Bericht vom 13. Februar 2020 (Urk. 20) folgende Diagnosen mit Au
s
wirkung auf die Arb
eitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1):
-
chronifizierte rezidivierende depressive Störung, aktuell mittel- bis schwergradige Episode mit somatischem Syndrom (F33.11), retrospektiv geschätzt seit Januar 2018
-
chronisch dekompensierter Tinnitus beidseits (links seit September 2016, rechts seit Januar 2018)
-
sensorineur
ale
Schwerhörigkeit im Tieftonbereich beidseits (links seit Sep
tember 2016, rechts seit Januar 2018
-
DD im Rahmen eines
Hydropsgeschehens
-
DD im Rahmen eines monosymp
tomatischen,
menièri
formen
Krank
heitsbildes ohne Schwindelattacken
Der Beschwerdeführer befinde sich seit September 2019 in seiner regelmässigen psychiatrischen Behandlung (S. 3 Ziff. 4).
Aus medizinischer-psychiatrischer Sicht bestehe retrospektiv geschätzt eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bankangestellter bereits seit 2016, nach dem Beginn von Tinnitus und Hörminderung im linken Ohr. Deswegen habe der Beschwerdeführer sein Arbeitspensum von sich aus von 100 auf 80 % reduziert. Die psychische Stabilität sei zu diesem Zeitpunkt noch kompensiert gewesen. Im Januar 2018, nachdem es im Zusammenhang mit einer Stresssituation (Jahresendgespräch) zu einem Tinnitus auch im rechten Ohr gekommen sei, habe die bis anhin knapp stabile psychische Situation sowie der Tinnitus dekompensiert. Es sei zu einer Anpassungsstörung mit depressiver Symptomatik gekommen. Diese habe aufgrund der gesamten Symptomatik
sowie
auch der äusseren Umstände nicht me
hr
rückgängig gemacht werden können und sei in eine chronifizierte depressive Störung mit mittelgra
dig bis zeitweise schwergradigem
Ausmass gemündet. Diese bestehe bis heut
e
und sei wegen der ausgeprägten Komorbidi
tät/Wechselwirkungen von somatischen und psychischen Störungen kaum mehr rückgängig zu machen. Aus medizinisch-psychiatrischer Sicht müsse entspre
chend davon ausgegangen werden, dass seit Januar 2018 in der zuletzt ausgeüb
ten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (S. 3 Ziff. 5).
Die bisherige Tätigkeit als Bankangestellter mit vielen zwischenmenschlichen Interaktionen sowie hohen Anforderungen an Konzentration, Ausdauer, Anpas
sungsfähigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit erscheine aus medizinisch-psychiatrischer Sicht als nicht mehr zumutbar (S. 4 Ziff. 7).
Retrospektiv geschätzt bes
tehe aus psychiatrischer Sicht s
eit Januar 2019 in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von zirka 50 %. In Frage kämen Tätigkeiten als Chauffeur oder als Lagerist (S. 4 Ziff. 8).
4.
4.1
Aus den medizinischen Berichten geht übereinstimmend hervor, dass der Beschwerdeführer in
einer lärmbelasteten Umgebung mit hohem mündlichen Kommunikationsbedarf nicht mehr arbeitsfähig ist. Ob der Beschwerdeführer in
seiner bisherigen Tätigkeit, welche von der Arbeitgeberin als
«
IT
Operations
Staff
3
»
bezeichnet wurde,
hohem Lärm und häufiger mündlicher Kommunikation unterworfen war, kann den Akten nicht entnommen werden. Die von der Beschwerdegegnerin bei der Arbeitgeberin gestellten standar
d
isierten Zusatzfra
gen
im Arbeitgeberfragebogen beziehen sich offensichtlich nicht auf Arbeitneh
mer mit Hörproblemen (vgl. Urk. 8/14/S. 6 Ziff. 5). Auch dem Bericht über das Standortgespräch (Urk. 8/10) kann nicht entnommen werden, welchen Lärmbe
lastungen der Beschwerdeführer in seiner ursprünglichen Tätigkeit ausgesetzt war und
auf welche Weise
und wie oft er im mündlichen Austausch mit Arbeitskol
legen oder Kunden stand.
Hingegen
kann dem Bericht entnommen werden, dass der Beschwerdeführer bei seiner Arbeitgeberin das Gesuch gestellt hatte, von zu Hause aus oder in einer
ruhigen Umgebung (
Quiet
Area
)
zu arbeiten, was ihm verwehrt worden sein soll (S. 2 unten). Insofern greift das Argument der Beschwer
degegnerin, die gesundheitliche Situation beziehe sich ausschliesslich auf einen Arbeitsplatzkonflikt
,
zu kurz. Möglich
ist
auch,
dass sich der Arbeits
platzkonflikt erst mit den gesundheitlichen Einschränkungen manifest
ierte, nachdem dem Bedürfnis des Beschwerdeführer
s
nach einer ruhigeren Arbeits
platzum
gebung durch die Arbeitgeberin nicht stattgegeben wurde.
Da unklar ist, welche Tätigkeit in welcher Umgebung der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens ausgeübt hat, kann allein in Bezug auf die Beschwerden im Zusammenhang mit dem Tinnitus und der Hörminderung nicht schlüssig beurteilt werden, in welchem Umfang eine Arbeitsfähigkeit
in der ursprünglichen Tätigkeit
noch besteht.
Wie im Folgenden indessen zu zeigen sein wird, kann die Frage der Arbeitsfähigkeit in der ursprünglichen Tätigkeit
offen
bleiben
.
4.2
Was eine
leidensangepasste
Tätigkeit
betrifft, empfahl
Prof.
Dr.
Z._
im Bericht vom 24. August 2018 (E. 3.1
.3
) die Aufnahme einer solchen mit einem täglichen Pensum von 4 Stunden, welches hernach gesteigert werden sollte. Allerdings
wies Prof.
Dr.
Z._
darauf hin, dass ein multifaktorielles Problem
vorliege
, welc
hes sich aus den beschriebenen K
rankheiten und aus gewissen Kon
flikten am Arbeitsplatz zusammensetze. Unter Berücksichtigung, dass er i
m Bericht vom 17. Mai 2019
(E. 3.4)
unter Hinweis, dass sich im Wesentlichen keine Veränderungen fänden, ab 1. Juli 2019
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
attestierte,
ist zu
schliessen, dass er sich bei der ursprünglichen Einschätzung der Arbeitsfä
higkeit nicht allein auf objektive Gesichtspunkte stützte, sondern das subjektive Befinden des Beschwerdeführers
und insbesondere den Arbeitsplatzkonflikt
mitberücksichtigte. Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer allein aufgrund des Tinnitus und der Schwerhörigkeit in einer behinderungsan
gepassten Tätigkeit stets vollständig arbeitsfähig war.
4.
3
Während
Dr.
B._
(E. 3.2), auf deren Einschätzung sich die Beschwerdegegne
rin abgestützt hat, kein psychisches Leiden diagnostiziert hat, leidet der Beschwerdeführer laut
Dr.
G._
(E. 3.7)
an einer chronifizierten rezidivieren
den depressiven Störung, aktuell mittel- bis schwergradige Episode mit somati
schem Syndrom (F33.11)
.
Damit verbunden attestierte
Dr.
G._
eine vollständige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ursprünglichen Tätigkeit seit Januar 2018 und eine solche von 50 % in
einer angepassten Tätigkeit seit Januar 2019.
Laut
Bericht von
Dr.
G._
(E. 3.7) befindet sich der Beschwerdeführer erst seit September 2019
in
dessen
psychiatrische
r
Behandlung
. Von April bis zumin
dest September 2018 befand sich der Beschwerdeführer bei
Dr.
B._
in Behandlung
(
Urk.
8/24/2
Ziff.
1.1)
. Diese stellte echtzeitlich keine sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkende psychiatrische Diagnose
, sondern
hielt
lediglich fest, dass der Beschwerdeführer emotional reduziert belastbar sei, was sich indes
sen nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkte (E. 3.2)
. Wenn
Dr.
G._
das Vor
liegen einer
depressive
n
Störung
als seit Januar 2018 bestehend einschätzte
,
konnte er sich bei seiner Einschätzung nicht auf einen von ihm erhobenen Psy
chostatus, sondern
allein auf die
anamnestischen Aussagen des
Beschwerdefüh
rers
stützen
.
Insoweit
Dr.
G._
den Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit, die er als IT-Bereich/Bürotätigkeit oder Bankangestellter bezeichnete, wegen der vielen zwischenmenschlichen Interaktionen sowie den hohen Anforderungen an Konzentration, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit als nicht mehr zumutbar erachtete, hingegen angesichts dieser Einschränkungen eine Tätigkeit als Chauffeur als angepasste Tätigkeit - wenn auch nur zu 50 % - bezeichnete, lässt vermuten, dass er sich bei der Einschätzung der Arbeitsfähig
keit eher von der subjektiven Befindlichkeit des Beschwerdeführers als von objektiven Befunden leiten liess
,
entsprach es doch dem Wunsch des Beschwer
deführers Fahrdienste leisten zu können, weshalb Prof.
Dr.
Z._
im April 2019
seine
Fahrtauglichkeit prüfte (vgl. Urk. 8/44/4-5).
Insgesamt erscheint die Einschätzung durch
Dr.
G._
nicht überzeugend
, weshalb mit
Dr.
B._
davon auszugehen ist, dass
im Verfügungszeitpunkt
keine psychische Erkrankung vorl
ag
.
4.4
Im Übrigen ist f
ür die Beurteilung in zeitlicher Hinsicht der Sachverhalt massge
bend, wie er sich bis zur angefochtenen Verfügung vom 22. August 2019 (Urk. 2) entwickelt hat (BGE 129 V 1 E. 1.2).
E
ine
fachärztlich
gestellte
psychiatrische
Diagnose
liegt
erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung vor, und ist daher im vorliegenden Verfahren
ohnehin
nicht zu berücksichtigen.
4.5
Der Beschwerdeführer erlitt am 31. Mai 2019 eine Distorsion des OSG mit Ver
dacht auf eine Läsion des Ligamentums
talofibulare
anterius, hingegen ohne ossäre Läsion. Wie sich diese Verletzung längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollte, legte der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht dem Bericht der Ärzte des Spitals
F._
(E. 3.5) zu entnehmen. Das gleiche gilt für sein Vorbringen, er habe sich einer Zahn- und Zahnfleischbehandlung unter
ziehen müssen.
4.6
Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumindest in einer behinderungsangepassten Täti
gkeit zu 100 % arbeitsfähig ist
. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind aufgrund der vorhandenen Aktenlage
keine neuen Erkenntnisse zu erwarten
, weshalb darauf zu verzichten ist
.
5.
5.1
Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe
tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali
deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten
wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).
5.2
Der potenzielle Rentenbeginn fällt auf Januar 2019, ein Jahr nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit am 18. Januar 2018 (vgl. Urk. 8/3/1). Es hat somit ein Einkommensvergleich für das Jahr 2019 zu erfolgen. Mangels verfügbarer statis
ti
scher Daten für das Jahr 2019 ist auf die Daten für das Jahr 2018 zurück
zugreifen.
5.3
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).
5.4
Laut Arbeitgeberbescheinigung vom 31. Juli 2018
hätte
der Beschwerdeführer im Jahr 2018 bei einem
80
%-Pensum ein Jahreseinkommen von Fr. 88'080.
erzielt (Urk. 8/14 S.
2
Ziff. 2.10)
. Dieser Wert ist für die Bestimmung des
Validenein
kommens
heranzuziehen, welcher, da der Beschwerdeführer sein Arbeitspensum
gesundheitsbedingt
auf 80 % reduzierte
(vgl. Urk. 8/16 S. 1 Mitte)
, auf 100 %
aufzurechnen
ist
,
was
einem
Valideneinkommen
von
Fr. 110'100.
(Fr. 88'080.—
x
100 : 80) entspricht.
5.5
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3).
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129
V
4
7
2 E. 4.3.2, 126
V
75 E. 3b/
bb
, 124
V
321 E. 3b/
aa
; AHI
2000 S. 81 E. 2a).
Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre
ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
5.6
Erfahrungs- und Durchschnittswerte sind stets unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren heranzuziehen (Urteil des Bundesgerichts
9C_868/2013
vom
24. März 2014
E.
4.2.2
). Der Beschwerdeführer verfügt
über ein
Höheres Wirtschaftsdiplom
(HWD; vgl. Urk. 8/1 S. 5 Ziff. 5.3) und kann eine
langjährige
Berufserfahrung vorweisen
(vgl. Urk. 8/14/1-7 S. 1 Ziff. 2.1)
. Es ist daher auf das durchschnittliche Einkommen für Männer des Kompetenzniveaus 2 (praktische Tätigkeiten) abzu
stellen. Dieses betrug im Jahr 2016
monatlich
Fr. 5'646.
(LSE 2016 TA1_trage-skill-level). Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts
abteilungen) ergibt dies unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominal
löhne der Männer von 2'239 Punkte
n im Jahr 2016 und 2'260 Punkte
im Jahr 2018 (BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der
Reallöhne, T39) ein hypothetisches Jahreseinkommen von rund
Fr. 71'294.
(Fr. 5'646.
x 1
2 x
41.7 : 40 x 2'260 : 2'239), wobei hiervon bei den vorliegenden Umständen rechtsprechungsgemäss kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist.
Verglichen mit dem
Valideneinkommen
von Fr. 110'100.
ergibt dies eine Erwerbseinbusse von Fr.
38'806.
(Fr. 110'100.
-
Fr. 71'294.
) beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von 35.25 %. Damit besteht kein Rentenanspruch.
5.7
Nach dem Dargelegten hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch im Ergebnis zu Recht verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
6.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf Fr.
800.
anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de
m
unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen
.