# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8de61084-6317-4c58-b480-049a1be5a39f
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1958, ist gelernte
Podo
login
und übte die
sen Beruf ab
April 1980 a
ls
Selbständigerwerbende
aus.
Im Oktober 2000 mel
dete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungsanstal
t des Kantons Zürich, IV-Stelle, wegen einer seit drei Jahren bestehenden Epstein-Barr-Viruserkran
kung zum Leistungsbezug an und beantragte eine Rente
(
Urk.
6
/1
=
6
/2
).
Da die Versicherte
ihre Erwerbstätigkeit
vor Abl
auf des Wartejahres wieder
aufnehmen konnte
,
wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren
mit Verfügung vom
2.
Oktober 2001
ab (
Urk.
6/22).
Am
4.
April 2011 meldete sich
X._
wegen
eines Reizdarmsyndroms
und
somatoformen
Schmerzen erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/23).
Die IV-Stelle nahm erwerbliche (
Urk.
6/
28 und
Urk.
6/30
) und medizinische (
Urk.
6/27/1-22,
Urk.
6/31
und
Urk.
6
/32
) Ab
klärungen vor
und veranlasste eine Abklärung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD)
, welche am
9.
August 2011 von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychother
a
pie, durchgeführt wurde (
Urk.
6/33 und
Urk.
6/34)
.
A
ufgrund der selbständigen Erwerbstätigkeit der Versicherten führte die IV-Stelle a
m 15.
September 2011
auch
eine Abklärung
im Geschäft
slokal
der Versicherten durch (
Urk.
6/35 und
Urk.
6/36
). Gestützt auf diese Abklärun
gen
und nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/40,
Urk.
6/42 und
Urk.
6/43)
sprach die IV-Stelle der Versicherten
mit Verfügung vom 2
9.
November 2011
ausgehend von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in der bis
herigen sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit
ab dem
1.
Oktober 2011 eine ha
lbe Invalidenrente zu (
Urk.
6/45 und
Urk.
6/47=
Urk.
6/48=
Urk.
6/49
).
Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.
1.2
Im Oktober 2012 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein
Rentenrevisionsver
fahren
ein
und
stellte der Versicherten einen entsprechenden Fragebogen zu, welche
n
diese im November 2012
unter anderem
zusammen mit einem Bericht von
Dr.
med.
A._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin einreichte (
Urk.
6/52 S.
4
)
.
In der Folge
unterbreitete
die IV-Stelle
die
Akten ihrem RAD-Arzt Dr. med.
B._
,
Facharzt
FMH für
Allgemeinmedizin (
Urk.
6/55 S. 2-3). Mit Brief vom 29. Januar 2013 teilte die IV
-Stelle der Versicherten
mit, dass ihre
Rente im Rah
men der Neuerungen im Bundesgesetz über die Invalidenver
sicherung, die am 1. Januar 2012 in Kraft getreten seien
, überprüft werde (Urk. 6/54)
. Nach ein
em persönlichen Gespräch mit
der Versicherten
vom 14. Februar 2013 (Urk. 6/55 S. 4) er
öffnete
ihr die IV-Stelle
mit Vorbescheid vom 1
9.
Februar 2013
(
Urk.
6/57), dass sie
die Rente auf
zuheben gedenke. Zur Begründung der Rentenaufhebung führte sie an, die bestehenden Diagnosen gehörten zu den ätiologisch-
pathogenetisch
unklaren
syndromalen
Zustandsbil
dern
ohne nachweisbare organische Grundlage. Den medizinischen Unterlagen
seien keine objektivierbaren anatomischen Befunde zu entnehmen, die aus ver
sicherungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründeten, und es lägen keine Anhaltspunkte für eine psychische
Komor
bi
dität
oder sons
tige schwere Funk
tionseinschränkungen vor (Urk. 6/57 S. 2).
Die
Versi
cherte, vertreten durch
Y._
, erhob mit Eingabe vom 6. März 2013
Einwand und machte geltend, dass
eine klare Unfähigkeit bestehe
, derzeit einer regelmässigen Arbeit nachzugehen und
entsprechend
eine beträchtliche Erwerbsunfähigkeit vorliege (
Urk.
6/58).
Mit Verfügung vom 1
3.
März 2013
entsch
ied die IV-Stelle im Sinne ihres Vorbescheids und hob die bisherige halbe
Rente auf den ersten Tag des zweiten Monats n
ach der Zustellung auf (
Urk.
2).
Einer Be
schwerde ge
gen die Verfügung
entzog sie die aufschie
bende Wirkung.
2.
Gegen die Verfügu
ng
vom 1
3.
März 2013 liess
X._
, nach wie vor vertreten durch
Y._
, am 26. März 2013
Beschwerde erheben und die
Weiterausrichtung der halben Invalidenrente beantragen (
Urk.
1).
In ihrer
Beschwerdeantwort vom 8. Mai 2013
beantragte die Beschwerdegegner
in die Abweisung der Beschwerde (Urk.
5
).
Mit Schreiben vom 1
2.
August 2013
reichte
die IV-Stelle
die ihr zugestellten Arztberichte von
Dr.
med.
C._
, Facharzt FMH für Pneumologie und Innere Medizin,
vom 1
4.
Mai 2013 und von Dr.
A._
vom 2
4.
Juli 2013 zu den Akten (
Urk.
7 und
Urk.
8/1-2).
Am 20.
August 2013 (
Urk.
10)
reichte
die Beschwe
rdeführerin
ihrerseits
den Bericht von Dr.
A._
ein (
Urk.
11).
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin auch nach dem 1. Mai 2013 noch Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat.
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts;
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer
wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349 mit Hinweisen).
1.3
Renten, die bei
pathogenetisch
-ätiologisch unklaren
syndromalen
Beschwerde
bil
dern
ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wur
den, werden in
nerhalb von drei Jahren nach der per
1.
Januar 20
1
2 in Kraft getretenen Revision 6a des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG, das
heisst die
Unüberwind
bar
keit des Leidens, nicht erfüllt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufge
hoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17
Abs.
1 ATSG nicht erfüllt sind (
Schluss
bestimmung
lit
. a
der Änderung des
IVG
vom 18. März 2011
;
SchIB
IVG
)
.
Ausgangspunkt für die Bemessung der Invalidität bildet
in diesen Fällen
die Frage, ob und in welchem Ausmass es einer versicherten Person zumutbar ist, trotz ihres Gesundheitsschadens ein Erwerbseinkommen zu erzielen. In Art. 7 Abs. 2 ATSG, der mit der 5. IVG-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist, wird fest
gelegt, dass eine Erwerbsunfähigkeit nur vorliegt, wenn sie aus ob
jektiver Sicht nicht überwindbar ist. Damit wurde gesetzlich verankert, dass die Zumutbarkeit nicht nach dem subjektiven Empfinden der versicherten Person, sondern nach objektiven Gesichtspunkten zu beurteilen ist. Art. 7 Abs. 2 ATSG schreibt somit auf Gesetzesstufe das Erforderni
s der Objektivierbarkeit fest, d
as nach der bun
desgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 135 V 215 E. 7.3) seit jeher gilt (
Gäch
ter
/
Siki
,
Sparen um jeden Preis
?,
in:
Jusletter
29. November 2010,
S.
3).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hat mit der angefochtenen Verfügung vom
1
3.
März
2013 die laufende halbe Rente der
Beschwerdeführer
in
gestützt auf
lit
. a
Abs.
1
SchIB
IVG
aufgehoben, da sie davon ausging, dass die Beschwerdeführerin über die notwendigen Ressou
rcen verfüge
und die nötige Willensanstrengung auf
bringen könne, um die festgestellten
gesundheitlichen
Beeinträchtigungen zu überwinden und einer
renten
ausschliessenden
Erwerbstätigkeit nachzugehen (
Urk.
2).
2.2
Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, dass
sie an einer tückischen Krank
heit leide, welche es ihr trotz grösster Anstrengungen verunmögliche, einer
regel
mässigen Arbeit nachzugehen
,
und sie daher
bea
ntrag
e, dass ihr die bishe
rige halbe Invalidenrente weiter
auszurichten sei (
Urk.
1).
2.3
Streitig und zu prüfen ist
somit
, ob die Einstellung der halben Invalidenrente ges
t
ützt
auf
lit
. a
Abs.
1
SchIB
IVG
zu Recht erfolgten.
3.
3.1
Bei der ursprünglichen
Rentenzusprache
ging die Beschwerdegegnerin
gestützt auf die psychiatrische Abklärung des RAD-Arztes
Dr.
Z._
vom
8.
August 2011
(
Urk.
6/34 S. 8) und die übereinstimmende Einschätzung von RAD-Arzt
Dr.
B._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom 1
3.
Oktober 2011 (
Urk.
6/38
S. 5)
davon aus, dass bei der
Beschwerdeführerin
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
eine
Somatisierungsstörung
(ICD-10: F45.0), eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0) und ein
Chronic
Fatigue
-Syndrom (ICD-10: G93.3) vorl
ä
ge
n
und aus versicherungspsychiatrischer Sicht seit April 2008 und bis auf Weiteres
von
eine
r
50%ige
n
Arbeitsunfähigkeit
sowohl
in der bisherige
n Tätigkeit als
Pod
ologin
als auch
in einer leidensangepassten Tätigkeit auszu
gehen sei (Feststellungsblatt zum Beschluss vom 2
4.
Oktober 2011;
Urk.
6/38 S.
4
f.).
3.2
Im aktuellen Revisionsverfahren hielt
Dr.
A._
in seinem Bericht vom 27.
November 2012 zu
Handen
der IV-Stelle fest, dass die Beschwerdeführerin weiterhin
in der gleichen Art und Weise wie damals beschrieben und durch die IV-Stelle beurteilt
invalid sei. Versuchsweise sei bei sehr tiefen
Ferritin
-Werten insgesamt drei Mal 500mg
Ferinject
verabreicht worden. Danach
habe
ein minim verbesserter Allgemeinzustand und eine minim erhöhte Leistungsfä
higkeit festgestellt werden können. Grundsätzlich habe sich an seiner in seinem letzten Bericht gestellten Diagnose und der dort vorgenommenen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nichts verändert (
Urk.
6/52 S. 4).
In seinem letzten Bericht vom
7.
Juni 2011 hatte
Dr.
A._
einen hoch
gradigen Verdacht auf eine seit 1998 mögliche depressive Entwicklung geäus
sert und eine
somatoforme
Störung mit
einem Reizdarmsyndrom
bei
unklaren rezidivierender Diarrhoe sowie ein mögliches
Chronic
-
Fatigue
-Syndrom und e
in chronisches
somatoformes
Schm
erzsyndrom diagnostiziert und die Arbeits
fähigkeit mit 20 bis maximal 30
%
angegeben (
Urk.
6/32 S.
2).
3.3
Die von RAD-Arzt
Dr.
Z._
im Rahmen der Abklärung vom
8. August 2011 (
Urk.
6/34 S. 8) bei der Beschwerdeführerin gestellten Diagnosen einer
Somati
sierungsstörung
(ICD-10: F45.0) sowie eines
Chronic
-
Fatigue
-Syndroms, wel
che auch
Dr.
A._
im Revisionsverfahren nach wie vor bestätigte (
Urk.
6/32 S.
2),
gehören ohne Zweifel zu den
ätiologisch-
pathogenetisch
unklaren
syndro
malen
Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grundlagen.
4.
4.1
Das Bundesgericht hat den Zweck von
lit
.
SchlB
IVG im zur Publikation vorge
sehenen Urteil 8C_324/2013 vom 2
9.
August 2013 in Erwägung 4.2.2.1 um
schrieben. Es hat bei der Auslegung d
em historischen
E
lement
einen erhöhten
Stellenwert
beigemessen,
da die betreffende Norm erst mit der
6.
IV-Revision per
1.
Januar 2012 in das IVG gelangt
sei.
Das Bundesgericht erwog, d
er
bun
desrätlichen
Botschaft unter dem Titel "Überprüfung der Renten, die vor dem
1.
Januar 2008 gestützt auf die Diagnose von organisch nicht erklärbaren Schmerzzuständen gesprochen wurden"
sei
zu entnehmen (
BBl
2010 1817 ff., insb
esondere
1911 f.), dass
mit
lit
. a
Abs.
1
SchlB
IVG
die rechtliche Grundlage zur Anpassung der laufenden Renten
geschaffen werden sollte
, die vor dem
1.
Januar 2008 wegen
organisch nicht erklärbarer Schmerzzustände zugespro
chen worden seien
. Ergebe die Überprüfung durch die IV-Stelle, dass
ein solcher nicht objektivierbarer Schmerzzustand
mit einer zumutbaren
Willensanstren
gung
überwindbar sei, müsse die Rente innerhalb von drei Jahren nach Inkraft
treten der Änderung entsprechend
angepasst
w
erden;
dies in Abweichung von
Art.
17
Abs.
1 ATSG auch dann, wenn weder eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes noch der erwe
rblichen Verhältnisse vorliege.
Aus der Botschaft, auf welche bei der Auslegung von
lit
. a
SchlB
IVG
abzustel
len ist, ergibt sich also namentlich, dass nur die Renten, die vor dem
1.
Januar 2008 gestützt auf eine überwindbare Erwerbsunfähigkeit zugesprochen wurden, in den drei auf die Inkraftsetzung der
6.
IV-Revision folgenden Jahren herab
gesetzt oder aufgehoben werden können, in solchen Fällen aber eben auch dann, wenn die Voraussetzungen nach Artikel 17 Absatz 1 ATSG (
Renten
revi
sion
) nicht erfüllt sind
(
BBl
2010 1
918 f
.)
.
4.2
Der Beschwerdeführerin wurde erstmals mit Verfügung vom 29. November 2011 eine Rente zugesprochen (
Urk.
6/45 und
Urk.
6/47=
Urk.
6/48=
Urk.
6/49). Bei Erlass dieser Verfügung war diese Prüfung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG mithin bereits bei der erstmaligen Rentenzusprechung vorzunehmen. Im Untersuchungsbericht des RAD-Arztes
Dr.
Z._
vom 1
1.
August 2011 wird die Prüfung der einzelnen „Foerster-Kriterien“ entsprechend auch ausdrücklich beschrieben und festgehalten dass ein Kriterium, welches für die Unüberwind
barkeit spreche (mehrjähriger Verlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik) erfüllt sei, da die Versicherte seit 1998 an unklaren rezidivieren
den Diarrhöen und Fieberschüben sowie an rezidivierenden Muskelschmerzen
und Arthralgien leidet (
Urk.
6/34 S. 8). Im Rahmen seiner
versicherungsme
dizinischen
Gesamtwürdigung der Situation und insbesondere der noch vorhan
denen Res
sourcen erachtete
Dr.
Z._
die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der ersten
Rentenzusprache
sowohl in ihrer bisherigen als auch in einer
leidens
angepassten
Tätigkeit als zu 50
% arbeitsfähig. Darauf ist abzustellen; Hinweise, dass der damalige Rentenentscheid aus medizinischer Sicht falsch gewesen ist, ergeben sich keine.
4.
3
Die
erstmalige
Rentenz
usprache
erfolgte also nach dem 1. Januar 2008, weshalb eine Überprüfung des Rentenanspruchs gestützt auf die
Schluss
bestimmung
lit
. a
der Änderung
des IVG
vom 18. März 2011
nicht in Frage kommt.
Zu prüfen bliebe, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der ur
sprünglichen
Rentenzusprache
wesentlich verbessert hat und daher die Rente gestützt auf Ar
t. 17 Abs. 1 ATSG aufzuheben wäre
.
Dafür ergeben sich auf
grund der im Rahmen des Revisionsverfahrens
erhobenen
Akten
jedoch
keine Hinweise.
Es bleibt der Beschwerdegegnerin unbenommen, weitere Abklärungen zu tätigen, namentlich im Hinblick darauf, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG gegeben ist. Von einer ausdrücklichen Rückweisung der Sache und der Anordnung weiterer Abklärungen ist hingegen abzusehen.
In Gutheissung der Beschwerde ist die ange
fochtene Verfügung vom 1
3.
März 2013
damit aufzuheben, un
d es ist festzustellen, dass die
Beschwerdeführer
in
weiterhin Anspruch auf die bisher ausgerichtete
halbe
Invalidenrente hat.
5
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von
Fr.
600.--
der unterliegenden
Beschwerde
gegnerin
aufzuerlegen.