# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 8ace10ec-b6d8-42ad-b1dc-5402b4161235
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
Mit Verfügung vom
5.
April 2013 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle,
X._
für die Zeit ab August 2011 eine
Viertelsrente
auf der Basis eines Inval
iditätsgrades von 47
%
zu (Urk.
6/198
.
)
X._
,
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann, liess gegen diese Verfügung mit
Eingabe vom
7.
Mai 2
013 Beschwerde erheben
mit dem Antrag, ihr seien in Aufhebung der Verfügung die gesetzlich geschuldeten Leistungen, insbesondere mindestens eine
Dreiviertelsrente
, zuzusprechen; eventualiter seien weitere Sachverhaltsabkläru
ngen vorzunehmen (
Prozess Nr.
IV.2013.00416
;
Urk.
1/2
).
2
.
Als der Ehemann von
X._
das AHV-Rentenalter erreichte, führte die Ausgleichskasse die Einkommensteilung durch, und die IV-Stelle berechnete gestützt darauf die Höhe der Invalidenrente der Versicherten - bei gleichgebliebenem Invaliditätsgrad von 47
%
- mit Verfügung vom 2
7.
Juni 2014
für die Zeit ab dem
1.
August 2014
neu und hielt fest, diese Verfügung ersetze diejenige vom
5.
April 2013 (
Urk.
2).
Die Versicherte liess die Verfügung vom 2
7.
Juni 2014
durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann
mit Eingabe vom
2.
September 2014
(
Urk.
1/1)
einreichen und liess geltend machen, sie beanstande nach wie vor die Höhe des
Invalidi
tätsgrades
und verweise hierfür auf ihre Beschwerde vom
7.
Mai 2013 (
Urk.
1/2). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 1
3.
Oktober 2014 (erneut) auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5
).
3.
Mit Urteil von heute wurde im Prozess Nr. IV.2013.00416
, mit welchem der Pro
zess Nr. IV.2013.01052 betreffend
Hilflosenentschädigung
vereinigt ist,
die Beschwerde gegen die Rentenverfügung vom
5.
April 2013 in dem Sinne gut
heissen, dass die Verfügung aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurück
gewiesen wurde, damit sie nach der Einholung eines polydisziplinären medizi
nischen Gutachtens über den Anspruch der Versicherten neu verfüge.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Nach der Rechtsprechung ist Streitgegenstand einer Rentenverfügung der Renten
anspruch als Ganzes. Dessen einzelne Faktoren, wie Invaliditätsgrad, Rentenbeginn und Rentenberechnung, sind
nur
Teilaspekte des verfügungsweise festgelegten gesamten Rechtsverhältnisses; sie dienen
in der Regel lediglich der Begründung der Verfügung und sind daher grundsätzlic
h nicht selbständig an
fechtbar (BGE 135 V 148 E. 5.2; Urteil des Bundesgerich
ts 9C_365/2008 vom 1
7.
Juni 2009
, E.
1.2).
Eine Rente für eine nachfolgende Teilperiode kann daher nicht endgültig festgelegt werden, solange sie für die vorangehende Teilperiode nicht rechtskräftig beurteilt worden ist (BGE 135 V 148 E. 5.2).
Mit der Verfügung vom 2
7.
Juni 2014 wurde unter Vorbehalt der Rechtskraft der Verfügung vom
5.
April 2013
- provisorisch -
die Rentenberechnung neu vorgenommen, da sich mit dem Eintritt des Ehemannes der Beschwerdeführerin ins AHV-Alter die Berechnungsgrundlagen verändert hatten. Es handelt sich bei dieser neuen Verfügung jedoch nicht
um eine selbständige neue Beurteilung des Rentenanspruchs als Ganz
es
;
eine solche wäre angesichts dessen, dass die Ver
fügung vom
5.
April 2013 am 2
7.
Juni 2014 noch nicht rechtskräftig war, gar nicht zulässig gewesen.
Der Beschwerdeführerin ist daher darin zuzustimmen (vgl.
Urk.
1/1 S. 2), dass die Verfügung vom 2
7.
Juni 2014 nicht in einem separaten Verfahren anzu
fechten wäre, sondern durch die Beschw
erde gegen die Verfügung vom 5.
April 2013 mitangefochten ist.
2.
Aus Gründen der Klarstellung ist die Verfügung vom 2
7.
Juni 2014 jedoch im Sinne der Erwägungen aufzuheben.
3.
Von einer
separaten
Auferlegung von Gerichtskosten und
einer separaten
Zuspre
chung einer Prozessentschädigung ist abzusehen
; die Kosten und die Prozessentschädigung im Prozess Nr. IV.2013.00416 decken auch die Aufwen
dungen des vorliegenden Verfahrens.