# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0072c1de-532a-4091-b92c-a5f544bb72a2
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_007
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt
A. X._ wurde mit Arbeitsvertrag vom _ 2014 bei der Y._ als Betriebsleiter eingestellt. Vereinbart wurden unter anderem ein monatlicher Bruttolohn von CHF 4'900.00 bei einer wöchentlichen Mindestarbeitszeit von 43 Stunden, ein Ferienanspruch von vier Wochen, eine Kündigungsfrist von drei Monaten auf das Ende eines Monats nach Ablauf der Probezeit sowie die Wegbedingung der Überstundenentschädigung.
B. Am 23. Juli 2015 kündigte die Arbeitgeberin das Anstellungsverhältnis per 31. Oktober 2015. In den Monaten September und Oktober 2015 leistete X._ auf eigenen Wunsch hin noch diverse Arbeitseinsätze, jedoch nicht mehr im Rahmen eines Vollzeitpensums. Der Lohn wurde in vollem Umfang entrichtet.
C. Am 19. September 2016 meldete X._ die vorliegende Streitsache beim Vermittleramt des Bezirks Imboden an. Da der am 19. Oktober 2016 durchgeführte Schlichtungsversuch erfolglos verlief, bezog X._ am 20. Oktober 2016 die Klagebewilligung. Daraufhin gelangte X._ ans Regionalgericht Imboden und stellte das folgende Rechtsbegehren:
1. Die Beklagte sei zu verpflichten, an den Kläger CHF 13'497.80 zuzüglich 5 % Zins seit dem 31. Oktober 2015 zu bezahlen.
2. Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz.
D. Mit Klageantwort vom 15. März 2017 begehrte die Y._ die kostenfällige Abweisung der Klage.
E. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2018, mitgeteilt am 27. März 2018, erkannte das Regionalgericht Imboden (vgl. KG act. B.1):
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. a) Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 3'800.00 gehen zu Lasten der Gerichtskasse.
b) Der Kläger wird verpflichtet, die Beklagte ausseramtlich mit CHF 9'000.00 (inkl. Mehrwertsteuer) zu entschädigen.
c) Rechtsanwalt lic. iur. Dieter R. Marty ist nach Massgabe von Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO und auf Grundlage der eingereichten Honorarnote mit CHF 6'538.05 (inkl. Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Die Entschädigung geht, unter Vorbehalt des Rückforderungsrechts des Gemeinwesens, zu Lasten des Kantons Graubünden und wird aus der Gerichtskasse bezahlt.
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## Considerations