# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5d14d462-31ce-4dbf-a851-233dbaf0fbc6
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 21
I. Sachverhalt
A. Am 29. Mai 2009 fuhr X., geboren am A., mit seinem Personenwagen B. von seinem Wohnort C. nach D.. Unterhalb der Post in C. schloss der Polizeibeamte E., der sich auf einer Dienstfahrt befand, auf das Fahrzeug von X. auf und folgte diesem auf seiner Fahrt nach D.. Gemäss Polizeirapport vom 5. Juni 2009 machte der Polizeibeamte dabei einige Feststellungen, die ihn dazu veranlassten, X. zu kontrollieren. Da der Genannte sein Fahrzeug trotz einer entsprechenden Auflage im Führerausweis ohne Sehhilfe führte, wurde er anschliessend wegen Nichtbeachtens von Auflagen gemäss Führerausweis im Sinne von Art. 95 Ziff. 1 Abs. 2 SVG zur Anzeige gebracht. Zudem wurde zu Handen des Strassenverkehrsamtes Graubünden eine Meldung zur Prüfung eines Führerausweisentzuges erstellt.
B. In der Folge eröffnete das Strassenverkehrsamt Graubünden gegen X. ein Administrativverfahren. Der Genannte liess sich dazu am 26. Juni 2009 vernehmen. Am 8. Juli 2009 erliess das Strassenverkehrsamt Graubünden gegenüber X. folgende Verfügung:
"1. Zur Abklärung Ihrer Fahreignung werden Sie verpflichtet, sich beim Institut für Rechtsmedizin, Kantonsspital Graubünden, Chur, verkehrsmedizinisch untersuchen zu lassen. Die Kosten für die Begutachtung gehen zu Ihren Lasten.
2. Sollte die Entzugsbehörde bis zum 8. Oktober 2009 nicht im Besitze des erforderlichen Gutachtens sein, müsste Ihnen der Führerausweis gestützt auf Art. 30 VZV vorsorglich auf unbestimmte Zeit entzogen werden.

## Considerations