# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4373a061-9350-42e1-a058-3429611230da
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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A. Am Morgen des 28. September 2005 übte X. im Gebiet A., Gemeinde Z., die Hochjagd aus und kehrte anschliessend in die dortige von ihm bewohnte Jagdhütte zurück. Da er geschäftliche Angelegenheiten zu erledigten hatte, fuhr er um ca. 09.00 Uhr zusammen mit seiner Lebensgefährtin Y. in seinem Personenwagen T. nach Z.. Sein Jagdgewehr liess er dabei in der Jagdhütte zurück. Gleichentags um ca. 17.00 Uhr lenkte X. den Personenwagen von Z. zur Jagdhütte in A., wobei er wiederum von Y. begleitet wurde. An jenem Abend hielt sich X. in der Jagdhütte auf und verzichtete auf die Ausübung der Hochjagd. Am folgenden Morgen fuhr Y. mit dem Personenwagen nach Z., während X. im Jagdgebiet verblieb.
Am Abend des 29. September 2005 wurde X. von den Jagdaufsehern V. und W. zum Vorfall befragt.
Der Jagdaufseher V. reichte am 3. Oktober 2005 bei der Staatsanwaltschaft Graubünden Anzeige ein.
B. Mit Kompetenzentscheid vom 11. Oktober 2005 überwies die Staatsanwaltschaft Graubünden die Strafsache zur Verfolgung im Strafmandatsverfahren an das Kreispräsidium Schams. Der Kreispräsident Schams verfügte in der Folge am 18. November 2005 die Einstellung des Strafverfahrens gegen X. wegen Widerhandlung gegen Art. 17 Abs. 1 und 2 ABzKJG und JBV 2005 V./Ziff. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 KJG.
C. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hob diese Einstellungsverfügung am 28. November 2005 gestützt auf Art. 171 Abs. 1 StPO auf, da X. gegen Art. 17 ABzKJG verstossen habe und deshalb gemäss Art. 47 Abs. 1 KJG angemessen zu bestrafen sei.
D. Mit Verfügung des Kreispräsidenten Schams vom 28. Juli 2006 wurde X. wegen Widerhandlung gegen Art. 17 Abs. 1 und 2 ABzKJG und JBV 2005 V./Ziff. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 KJG in Anklagezustand versetzt. Der Kreispräsident Schams beantragte indessen in der Anklageschrift vom 28. Juli 2006, X. sei freizusprechen. Die Anklage wurde gestützt auf Art. 171 Abs. 2 StPO dem Bezirksgerichtsausschuss Hinterrhein zur Beurteilung überwiesen.
E. An der Hauptverhandlung vor dem Bezirksgerichtsausschuss Hinterrhein vom 14. Dezember 2006 war X. persönlich anwesend. Mit Urteil vom
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14. Dezember 2006, mitgeteilt am 15. Januar 2007, erkannte der Bezirksgerichtsausschuss Hinterrhein wie folgt:
„1. X. ist schuldig der Widerhandlung gegen Art. 17 Abs. 1 und Abs. 2 ABzKJG in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 KJG.
2. Dafür wird X. mit einer Busse von CHF 200.00 bestraft.
3. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus:
Untersuchungskosten der Staatsanwaltschaft/ Kompetenzentscheid CHF 50.00
Verfahrenskosten des Kreisamtes Schams CHF --.--
Gerichtsgebühr CHF 500.00
total CHF 550.00
gehen zulasten von X..

## Considerations