# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 10a4bc0b-9b80-4569-8a36-88f94f2d933c
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. Die C._ in B._ umfasst eine grosse Zahl von Wohneinheiten (96 gemäss der Liste RG act. II/6). An deren einen mit der Bezeichnung D._ sind A._ berechtigt. Zwischen A._ auf der einen Seite und der Verwaltung resp. den anderen Stockwerkeigentümern auf der anderen Seite bestehen Differenzen über verschiedene Punkte.
B. Am 23. November 2019 fand eine ausserordentliche Versammlung der Miteigentümer statt. Unter anderem fasste sie zustimmend Beschluss über die Jahresrechnung und die Kostenverteilung für die Periode vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 (im Folgenden verkürzt "2018/2019") und über die Entlastung der Verwaltung für das Rechnungsjahr 2018/2019 (RG act. II/3, S. 9 f. unter den Ziffern 3.3 und 3.4). A._ stimmten dagegen.
C. A._ stellten am 20. Dezember 2019 ein Schlichtungsbegehren und machten damit den Rechtsstreit im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO hängig (das Schlichtungsbegehren im Parallelfall 115/2020/10 / ZK1 21 154 datiert vom 26. Oktober 2019). Die Klagebewilligung wurde am 3. März 2020 ausgestellt (RG act. II/4).
A._ reichten dem Regionalgericht Surselva (im Folgenden nur Regionalgericht) die Klageschrift ein (RG act. I/1). Sie beantragten gegenüber dem Schlichtungsverfahren unverändert:
1. Die Beschlüsse der StWEG C._ vom 23. November 2019 Punkt 3.3. und Punkt 3.4. betreffend:
a) Genehmigung Jahresrechnung 2018/2019;
b) Entlastung der Verwaltung
seien aufzuheben.
2. Unter voller gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (exklusiv 7.7% MWSt) zu Lasten der Beklagten.
Die C._ beantragte die kostenfällige Abweisung der Klage (RG act. I/2).
In der Replik (RG act. I/3) ergänzten A._ das Rechtsbegehren um den Zusatz, dass neben den angefochtenen Beschlüssen auch
Punkt 3.2 [...] Heizkostenabrechnung 2018/2019
aufzuheben sei.
Die C._ hielt in der Duplik (RG act. I/4) am Antrag auf Abweisung der Klage fest, unter dem neuen Vorbehalt des Eintretens.
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Ein letzter Schriftsatz von A._ (RG act. I/5) befasste sich damit, was das Ausmessen der Wohnungsflächen für eine Heizkostenabrechnung nach Fläche kosten würde.
D. Mit Urteil vom 24. Juni 2021 entschied das Regionalgericht (act. B.1, S. 24):
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Gerichtskosten in der Höhe von CHF 5'850.00 (Entscheidgebühr CHF 5'500.00, Pauschale für das Schlichtungsverfahren CHF 350.00) gehen unter solidarischer Haftbarkeit zu Lasten von A._.
Die Gerichtskosten werden in der Höhe von CHF 5'500.00 aus dem von den Klägern geleisteten Vorschuss bezogen und sind damit getilgt. Die Pauschale für das Schlichtungsverfahren wurde von den Klägern bereits geleistet.
3. A._ werden unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung in der Höhe von CHF 20'310.35 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.

## Considerations