# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f8e9c8f3-e677-4473-95dd-7dc3d4726b4d
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend gewerbs- und bandenmässigen Diebstahl etc. und Widerruf
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil vom 16. September 2016 (DG160003)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 22. April 2016 ist
diesem Urteil beigeheftet (Urk. 31).
Urteil der Vorinstanz:
1. Der Beschuldigte ist schuldig:
− des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 und Ziff. 3 Abs. 2 StGB (Dossier 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 45, 47, 51, 52, 53 und 54);
− des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB (Dossier 6); − des versuchten Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Ver-
bindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Dossier 4); − des mehrfachen, teilweise versuchten Hausfriedensbruchs im Sinne
von Art. 186 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB (Dossier 4, 6, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 45, 47, 51, 52, 53 und 54);
− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB (Dossier 4, 6, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 45, 47, 51, 52, 53 und 54);
− der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (Dossier 26).
− der mehrfachen Zechprellerei im Sinne von Art. 149 StGB (Dossier 59, 60 und 61);
2. Hinsichtlich des Vorwurfs des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146
Abs. 1 StGB (Dossier 26) wird der Beschuldigte freigesprochen.
3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten, wo-
von 293 Tage durch Untersuchungshaft (126 Tage Untersuchungshaft im
vorliegenden Verfahren und 167 Tage Untersuchungshaft im Verfahren
DG080031) erstanden sind.
4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
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5. Der bedingte Vollzug der mit Urteil des Bezirksgerichts Hinwil vom 4. No-
vember 2008 (DG080031-E) ausgefällten Freiheitsstrafe von 10 Monaten
wird widerrufen.
6. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den in Ziffer 7 und 8
aufgeführten Privatklägern aus den eingeklagten Ereignissen dem Grund-
satz nach vollumfänglich schadenersatzpflichtig ist. Die Begehren um Ge-
nugtuung werden vollumfänglich abgewiesen.
7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die folgenden Schadenersatzfor-
derungen im nachfolgend erwähnten Umfang anerkannt hat:
− B._: Fr. 196.55 zzgl. 5% Zins seit 10. September 2013 (Dossier
32);
− C._ AG: Fr. 924.– (Dossier 33);
− D._: Fr. 2'833.80 (Dossier 42);
− E._: Fr. 1'264.– (Dossier 53);
− F._ Holding AG: Fr. 368.– zzgl. 5% Zins seit 13. April 2015 (Dos-
sier 59);
− G._ AG: Fr. 2'050.– zzgl. 5% Zins seit 18. Dezember 2014 (Dos-
sier 60).
Im Mehrbetrag werden die genannten Privatkläger mit ihren Schadenersatz-
begehren auf den Zivilweg verwiesen.
8. Die folgenden Privatkläger werden mit ihren Schadenersatzbegehren voll-
umfänglich auf den Zivilweg verwiesen:
− H._ AG (Dossier 4);
− Musikverein I._ (Dossier 6);
− E._ (Dossier 6);
− J._ (Dossier 32);
− C._ AG (Dossier 32);
− K._ (Dossier 33);
− L._ (Dossier 37);
− M._ (Dossier 40);
− N._ (Dossier 41);
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− O._ (Dossier 42);
− P._ (Dossier 45);
− Coiffeur Q._ GmbH (Dossier 51);
− R._ (Dossier 53);
− S._ (Dossier 54).
9. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
Fr. 4'500.00 ; die weiteren Auslagen betragen:
Fr. 6'000.00 Auslagen Vorverfahren
Fr. 17'721.75 Kosten amtliche Verteidigung (inkl. Fr. 698.65 Baraus-lagen und 8% MWST).
10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem
Beschuldigten auferlegt.
Die Kosten für die amtliche Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-
nommen; vorbehalten bleibt das Nachforderungsrecht gemäss Art. 135
Abs. 4 StPO.
11. Der Beschuldigte wird verpflichtet, die Kosten der amtlichen Verteidigung
des Beschuldigten T._ (Verfahren DG160004), welche vorläufig auf die
Staatskasse genommen werden, im Umfang von Fr. 297.– (hälftige Kosten-
tragung für das unentschuldigte Nichterscheinen zur Hauptverhandlung vom
13. September 2016, 8.30 Uhr; inkl. 8% MWST), im Sinne von Art. 417 StPO
nachzuzahlen.
Berufungsanträge:
a) Der Verteidigung des Beschuldigten A._:
(Urk. 73 S. 2)
1. Es sei festzustellen, dass lediglich die Dispositiv-Ziffern 3 und 4 des Urteils des Bezirksgerichts Hinwil vom 16. September 2016 Gegenstand des Berufungsverfahrens bilden und das Urteil der Vorinstanz im Übrigen in Rechtskraft erwachsen ist.
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2 In Abänderung von Dispositiv-Ziffer 3 des vorinstanzlichen Urteils sei der Beschuldigte mit einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten zu bestrafen, wovon 293 Tage durch Untersuchungshaft (126 Tage Untersuchungshaft im vorliegenden Verfahren und 167 Tage  im Verfahren DG080031-E) erstanden sind.
3. In Abänderung von Dispositiv-Ziffer 4 des vorinstanzlichen Urteils sei die Freiheitsstrafe im Umfang von 6 Monaten zu vollziehen und dem Beschuldigten der bedingte Vollzug der restlichen 30 Monate zu gewähren, unter Ansetzung einer Probezeit von 3 .
4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive die Kosten der amtlichen Verteidigung, seien auf die Staatskasse zu nehmen.
b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft See / Oberland:
(Urk. 75)
Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils.
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## Considerations

Erwägungen:
I. Gegenstand des Berufungsverfahrens
Mit Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil vom 16. September 2016 wurde der Be-
schuldigte des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, des Diebstahls, des
versuchten Diebstahls, des mehrfachen, teilweise versuchten Hausfriedens-
bruchs, der mehrfachen Sachbeschädigung, der mehrfachen Urkundenfälschung
und der mehrfachen Zechprellerei schuldig gesprochen. Vom Vorwurf des mehr-
fachen Betrugs wurde er freigesprochen. Er wurde bestraft mit einer Freiheitsstra-
fe von 40 Monaten und der bedingte Vollzug der mit Urteil des Bezirksgerichtes
Hinwil vom 4. November 2008 ausgefällten Freiheitstrafe von 10 Monaten wurde
widerrufen. Ferner wurde über die Zivilforderungen der Privatkläger entschieden
(Urk. 62).
Gegen das am 4. Oktober 2017 mündlich eröffnete Urteil (Prot. I S. 38) hat der
Beschuldigte mit Eingabe vom 7. Oktober 2017 fristgerecht Berufung angemeldet
(Urk. 56) und nach Erhalt des begründeten Urteils mit Eingabe vom 6. April 2017
die Berufungserklärung eingereicht (Urk. 63/1). Seine Berufung richtet sich ledig-
lich gegen die Strafhöhe und den Vollzug der Freiheitsstrafe. Er beantragt die
Aufhebung von Dispositiv-Ziffern 3 und 4 des vorinstanzlichen Urteils und die
Ausfällung einer milderen Freiheitsstrafe unter Gewährung des teilbedingen Straf-
vollzuges.
Innert der mit Präsidialverfügung vom 22. Mai 2017 angesetzten Frist verzichtete
die Staatsanwaltschaft auf Anschlussberufung und beantragte die Bestätigung
des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 67), seitens der Privatkläger ging keine Stel-
lungnahme ein. Demzufolge ist das vorinstanzliche Urteil mit Ausnahme der Dis-
positiv-Ziffern 3 und 4 in Rechtskraft erwachsen, was festzustellen ist.
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II. Strafzumessung
1. Allgemeine Grundsätze
Die Vorinstanz hat die allgemeinen Regeln für die Strafzumessung zutreffend
dargelegt. Um Wiederholungen zu vermeiden, kann darauf verwiesen werden
(Urk. 62 S. 10 f.). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschuldigte des
gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, eines vollendeten und eines versuch-
ten Diebstahls, des mehrfachen, teilweise versuchten Hausfriedensbruchs, der
mehrfachen Sachbeschädigung, der mehrfachen Urkundenfälschung und der
mehrfachen Zechprellerei schuldig gesprochen wurde. Auszugehen ist bei der
Strafzumessung von der schwersten Tat, dem bandenmässigen Diebstahl im Sin-
ne von Art. 139 Ziff. 3 Abs. 2 StGB, für welchen das Gesetz einen Strafrahmen
von 180 Tagessätzen Geldstrafe bis 10 Jahre Freiheitsstrafe statuiert. Die Ein-
satzstrafe für das schwerste Delikt ist durch Asperation um die Strafen für die wei-
teren Delikte zu erhöhen (Art. 49 StGB).
2. Tatkomponenten
2.1. Gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl
In objektiver Hinsicht ist festzuhalten, dass der Beschuldigte zusammen mit
U._ und/oder T._ in der Zeit vom 29. Juli 2013 bis 25. Oktober 2013 in
19 Fällen Einbruchsdiebstähle begangen hat. Die grosse Anzahl Delikte innert
dreier Monate ist bereits durch die Qualifikation als gewerbsmässiges Delikt er-
fasst und darf infolge des Doppelverwertungsverbotes bei der Verschuldensbe-
wertung nicht stark zulasten des Beschuldigten ins Gewicht fallen. Der erbeutete
Deliktsbetrag liegt bei rund Fr. 11'000.– (Fr. 11'491.85). Entwendet wurde Bargeld
oder Wertgegenstände, jedoch keine Gegenstände mit Affektionswert für die Ge-
schädigten. Die Beteiligten gingen nicht organisiert vor, vielmehr wurden die Ein-
bruchsobjekte spontan ausgesucht. Es gab keine Rollenteilung oder andere orga-
nisatorische Absprachen zwischen den Bandenmitgliedern. Die Gruppierung war
mit zwei/drei Person klein, die Anzahl Mitglieder gerade ausreichend für die Be-
gründung von Bandenmässigkeit. Das gewählte Vorgehen war einfach. Als Ein-
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bruchswerkszeuge wurden grossmehrheitlich Steine oder zweimal ein Flachwerk-
zeug verwendet. Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, trugen der Beschuldigte
und seine Mittäter keine Handschuhe und hinterliessen neben Fingerabdrücken
auch DNA-Spuren, was von dilettantischem Vorgehen zeugt. Tatobjekte waren
Geschäfts- und Industrie-Liegenschaften. Die Einbrüche erfolgten ausserhalb der
Öffnungszeiten, so dass die Gefahr gering war, dass Personen angetroffen und in
Angst versetzt würden. Insgesamt ist die objektive Tatschwere im Rahmen der
bandenmässigen Tatbegehung noch als leicht einzustufen. Straferhöhend wirkt
sich das Zusammentreffen mehrerer Qualifikationsmerkmale (Banden- und Ge-
werbsmässigkeit) aus.
In subjektiver Hinsicht handelte der Beschuldigte mit direktem Vorsatz und aus
rein finanziellen Motiven. Zwar lebte er in knappen finanziellen Verhältnissen, oh-
ne dass jedoch eine Notsituation vorgelegen hätte, was er selber einräumte
(Prot. I S. 19). Es ist davon auszugehen, dass die Taten unter Alkoholeinfluss be-
gangen wurden. Eine gewisse Enthemmung durch den Alkoholkonsum und die
Gruppendynamik wirken sich relativierend auf die Tatschwere aus. Anzeichen für
eine verminderte Schuldfähigkeit liegen jedoch nicht vor. Der Beschuldigte gab
an, er habe im Zeitpunkt der Delikte jeden Tag Alkohol getrunken und sei auf
dumme Ideen gekommen (Prot. I S. 19). Daraus lässt sich keine eigentliche Alko-
holsucht ableiten. Der Beschuldigte hat seinen Konsum selbständig reduziert und
gab vor Vorinstanz an, nur noch ein bis zwei Mal pro Monat Alkohol zu konsumie-
ren (Prot. I S. 17). Auch in subjektiver Hinsicht ist von einem noch leichten Ver-
schulden auszugehen.
Innerhalb der Bandbreite der für bandenmässigen Diebstahl denkbaren Tatvarian-
ten wiegt das Verschulden insgesamt noch leicht. Die von der Vorinstanz auf 24
Monate festgelegte Einsatzstrafe trägt dieser Verschuldensbewertung innerhalb
des weiten Strafrahmens von bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe in angemessener
Weise Rechnung.
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2.2. Diebstahl
Der Beschuldigte hat als Einzeltaten am 12. Juli 2012 einen Diebstahlsversuch
(Dossier 4) und zwei Monate später am 13. September 2012 einen vollendeten
Diebstahl (Dossier 6) begangen. Bei letzterem hat er eine Beute von Fr. 2'090.–
erzielt. Das Tatvorgehen war als Einzeltäter gleich wie bei den als Bandenmitglied
begangenen Delikten. Sowohl bezüglich der objektiven wie der subjektiven Tat-
schwere kann daher auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen werden.
Im Vergleich zu den als Bandenmitglied begangenen Einbruchsdiebstählen, fallen
diese beiden Delikte wie die Verteidigung zutreffend vorbringt (Urk. 73 S. 4) je-
doch nicht schwer ins Gewicht, weshalb die Einsatzstrafe hierfür um 1 bis 2 Mo-
nate zu asperieren ist.
2.3. Sachbeschädigung
Der Beschuldigte hat bei 21 Einbruchdiebstählen einen Sachschaden von über
Fr. 40'000.– (Fr. 40'450.–) verursacht. Die mehrfache Tatbegehung wirkt sich
straferhöhend aus. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, ist der grosse Sach-
schaden durch dilettantisches Vorgehen der Täter entstanden. Der Beschuldigte
und seine Mittäter waren nicht darauf bedacht, den für die Geschädigten entste-
henden Schaden möglichst gering zu halten und liessen jeden Respekt gegen-
über fremdem Eigentum vermissen.
In subjektiver Hinsicht liegt direktvorsätzliche Tatbegehung bezüglich der Sach-
beschädigung als solche und eventualvorsätzliches Vorgehen betreffend die
Grösse des verursachten Schadens vor.
Der Vorinstanz ist darin zu folgen, dass die Sachbeschädigungen nicht mehr nur
als notwendige Bestandteile der Einbruchdiebstähle zu würdigen sind. Die Tat-
schwere wiegt keinesfalls leicht. Eine Asperation der Einsatzstrafe um 6 Monate
trägt dieser Gewichtung in angemessener Weise Rechnung.
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2.4. Hausfriedensbruch
Die Hausfriedensbrüche stehen in direktem Zusammenhang mit den Einbruch-
diebstählen und sind deren notwendige Folge. Das Hausrecht der Geschädigten
wurde zudem während deren Abwesenheit und betreffend den geschäftlichen Be-
reich verletzt. Mit einer Asperation um einen Monat wird berücksichtigt, dass die-
se Delikte neben den Diebstählen und Sachbeschädigungen nicht besonders ins
Gewicht fallen.
2.5. Vergleich mit der Strafe des Mittäters U._
Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die einschlägige bundesgerichtliche Recht-
sprechung zutreffend dargelegt, dass bei der Festlegung der Strafen von Mittä-
tern, welche im gleichen Verfahren zu beurteilen sind, der Grundsatz der Gleich-
behandlung und Gleichmässigkeit der Strafzumessung zu beachten ist und die
Strafzumessungen im Sinne einer Gesamtbetrachtung in Einklang zu bringen sind
(Urk. 62 S. 20).
Das Berufungsverfahren gegen den Beschuldigten wird gleichzeitig mit demjeni-
gen gegen den Mittäter U._ (SB170189) geführt. Die Strafzumessung betref-
fend den Beschuldigten ist mit derjenigen betreffend U._ nur mit Bezug auf
die Einbruchdiebstähle vergleichbar. Während beim Beschuldigten 19 Einbruch-
diebstähle zur Beurteilung kommen, sind es bei U._ 34. U._ wird der
mehrfachen banden- und gewerbsmässigen Tatbegehung schuldig gesprochen
während beim Beschuldigten nur einfache banden- und gewerbsmässige Tatbe-
gehung vorliegt. Diese beiden Unterschiede (grössere Anzahl Delikte und mehr-
fache Tatbegehung) sowie der aus der grösseren Anzahl Delikte resultierende
grössere Sachschaden lassen das Verschulden von U._ gegenüber demje-
nigen des Beschuldigten schwerer wiegen. Im Übrigen sind die Tatkomponenten
bei beiden Mittätern jedoch gleich schwer zu gewichten. Unter Einbezug der As-
perationen wird die Strafe unter dem Gesichtspunkt der Tatkomponente für ge-
werbs- und bandenmässigen Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigungen und
mehrfacher, teilweise versuchter Hausfriedensbruch für U._ auf 42 Monate,
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für den Beschuldigten auf 32 bis 33 Monate festgesetzt, was den erwähnten Un-
terschieden in der Tatschwere angemessen Rechnung trägt.
2.6. Urkundenfälschung
Der Beschuldigte erstellte 8 Vollmachten und 8 Quittungen mit gefälschten Unter-
schriften von ihm bekannten Personen. Die mehrfache Delinquenz wirkt sich
straferhöhend aus. Die Tatbegehung erfolgte über eineinhalb Monate hinweg. Die
Fälschungshandlungen als solche waren simpel, der Beschuldigte unterschrieb
einfach mit einem anderen Namen, bzw. setzte im Fall seiner Familienangehöri-
gen einen anderen Anfangsbuchstaben vor den Nachnamen oder unterschrieb
gar nur mit seinem Nachnamen. Er hat keine fremden Unterschriften eingeübt und
nachgebildet. Das Tatvorgehen war geeignet, seinen Familienangehörigen und
seinen Bekannten erhebliche Unannehmlichkeiten zu verursachen, musste er
doch damit rechnen, dass sie mit Forderungen der Geschädigten für die bezoge-
nen Geräte konfrontiert würden. Da der Beschuldigte vom Vorwurf des Betruges
freigesprochen wurde, darf - entgegen der Vorinstanz (Urk. 62 S. 16) der Delikts-
betrag der bezogenen Geräte nicht in die Beurteilung der objektiven Tatschwere
der Urkundenfälschung einfliessen.
Der Beschuldigte handelte direktvorsätzlich aus rein finanziellen Motiven. Mit dem
Verkaufserlös der bezogenen Geräte bezahlte er Schulden ab (Urk. Dossier 26/4
S. 7).
Insgesamt wiegt das Verschulden noch leicht. Eine Asperation der Einsatzstrafe
um 5 Monate erscheint der Tatschwere angemessen.
2.7. Zechprellerei
Der Beschuldigte hat diesen Tatbestand mehrfach gegenüber drei verschiedenen
Hotels erfüllt. Die Delinquenz erstreckte sich über den Zeitraum eines Monats von
Mitte November 2014 bis Mitte Dezember 2014. Der Deliktsbetrag übersteigt ins-
gesamt Fr. 5'000.–. Das täuschende Verhalten erschöpfte sich in der Angabe ei-
ner Rechnungsadresse, an welche keine Postzustellung erfolgen konnte, weshalb
die Rechnungen von der Post retourniert wurden.
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In subjektiver Hinsicht handelte der Beschuldigte mit direktem Vorsatz. Als Motiv
gab er an, er habe mit seiner Partnerin die Wohnung verlassen müssen, nachdem
sie die Kündigung erhalten hätten. Die neue Wohnung hätten sie erst ein/zwei
Monate später beziehen können, da die neue Wohnung noch nicht fertiggestellt
gewesen sei (Urk. 4/9 S. 24). Dieses Motiv relativiert sein Verschulden keines-
wegs, hätte er doch die Möglichkeit gehabt, für diese Übergangszeit bei Familien-
angehörigen oder Freunden unterzukommen. Die Delinquenz diente einzig der
Annehmlichkeit.
Dem insgesamt noch leichten Verschulden angemessen erscheint eine Asperati-
on der Einsatzstrafe um 2 Monate.
2.8. Fazit Tatkomponenten
Aufgrund der Tatkomponenten resultiert eine Sanktion von insgesamt 39 bis 40
Monaten.
3. Täterkomponente
3.1. Vorleben und persönliche Verhältnisse
Um Wiederholungen zu vermeiden kann vorab auf die zutreffenden Ausführungen
des Vorinstanz zu den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigen verwiesen
werden (Urk. 62 S. 18). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschuldig-
te im Kosovo geboren wurde und im Alter von 7 Jahren in die Schweiz gekommen
ist. Er wuchs zusammen mit vier Geschwistern bei seinen Eltern auf und hat die
Primarschule und die Sekundarschule B absolviert. Über einen Lehrabschluss
verfügt er nicht. Bisher hatte er stets nur Temporärstellen bei verschiedenen Ar-
beitgebern inne. Er lebt mit seiner Partnerin und dem gemeinsamen am
tt.mm.2016 geborenen Sohn zusammen und teilt sich mit ihr die Kinderbetreuung.
Der Beschuldigte arbeitete im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Urteils 40 %, seine
Partnerin 60%. Heute ist er fest angestellt als Hilfsmitarbeiter bei einer Heizungs-
firma, arbeitet in einem Pensum von 80 % und verdient Fr. 3'000.– brutto (Prot. II
S. 12 f.).
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Dem Vorleben des Beschuldigten lassen sich keine strafzumessungsrelevanten
Faktoren entnehmen. Hinsichtlich seiner aktuellen persönlichen Verhältnisse
machte er eine erhöhte Strafempfindlichkeit geltend, welche er damit begründete,
dass ihm durch den Vollzug einer längeren Freiheitsstrafe verunmöglicht würde,
seinen Sohn weiterhin persönlich zu betreuen (Urk. 47 S. 9). Wie die Vorinstanz
zutreffend festhielt, ist eine erhöhte Strafempfindlichkeit nur bei Vorliegen ausser-
gewöhnlicher Umstände zu bejahen. Da der Vollzug einer Freiheitsstrafe jede in
ein familiäres Umfeld eingebettete Person mit einer gewissen Härte trifft, sind vor-
liegend allein aufgrund der Tatsache, dass der Beschuldigte inzwischen Vater
wurde und das Kind (teilweise) persönlich betreut, keine aussergewöhnlichen
Umstände gegeben, welche zu einer Strafminderung infolge erhöhter Strafemp-
findlichkeit führen würden.
3.2. Vorstrafen, Delinquenz in der Probezeit und während hängigem Verfahren
Der Beschuldigte weist drei Vorstrafen auf. Er wurde mit Urteil des Bezirksgerich-
tes Hinwil vom 4. November 2008 wegen bandenmässigem Diebstahl, Sachbe-
schädigung und Hausfriedensbruch, Hehlerei und Strassenverkehrsdelikten zu
einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten verurteilt unter Anrechnung von
167 Tagen Haft. Die Probezeit von 3 Jahren wurde im Jahre 2009 um ein Jahr
verlängert und dauerte bis 4. November 2012, weshalb die Einbruchdiebstähle
vom 12. Juli 2012 (Dossier 4) und vom 13. September 2012 (Dossier 6) sowie die
Urkundenfälschungen (Dossier 26) in die Probezeit fallen. Mit Strafmandat der
Staatsanwaltschaft See/Oberland, Uster vom 31. August 2011 wurde der Be-
schuldigte erneut wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch
sowie Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt und mit einer Geld-
strafe von 150 Tagessätzen bestraft. Die beiden einschlägigen Vorstrafen und die
Delinquenz während der Probezeit fallen leicht straferhöhend ins Gewicht. Dage-
gen ist die Verurteilung mit Strafmandat des Untersuchungsamtes Uznach vom
29. Oktober 2009 nicht einschlägig und liegt länger zurück, weshalb diese Vor-
strafe nicht zu berücksichtigen ist.
Straferhöhend wirkt sich ferner aus, dass der Beschuldigte nach seiner ersten In-
haftierung im vorliegenden Verfahren in der Zeit vom 21. November 2012 bis
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30. Januar 2013 (Urk. 12/3 und 12/8) weiterdelinquierte, wobei die banden- und
gewerbsmässigen Einbruchsdiebstähle alle nach der ersten Haftentlassung ver-
übt wurden.
Die einschlägigen Vorstrafen, Delinquenz in der Probezeit und während hängigem
Verfahren nach erstandener Haft wirken sich insgesamt leicht straferhöhend aus.
3.3. Nachtatverhalten
Der Beschuldigte erklärte sich nach anfänglichem Bestreiten vollumfänglich ge-
ständig, was ihm deutlich strafmindernd zugutezuhalten ist, zumal sich sein Ge-
ständnis auch auf Delikte bezogen hat, welche ihm nicht ohne Weiteres hätten
nachgewiesen werden können. Er zeigte sich auch kooperativ und bezeichnete
bei Tatortsuchfahrten die Einbruchsobjekte.
3.4. Lange Verfahrensdauer
Die Verteidigung machte geltend, es sei strafmindernd zu berücksichtigen, dass
seit der Tatbegehung bis zu drei Jahre verstrichen seien, wobei die letzte Verzö-
gerung von über eineinhalb Jahren nicht vom Beschuldigten zu vertreten sei,
vielmehr auf einen Wechsel der Verfahrensleitung seitens der Staatsanwaltschaft
zurückzuführen sei und darauf, dass mit dem Abschluss des Verfahrens zugewar-
tet worden sei wegen Untersuchungshandlungen im Verfahren gegen T._
(Urk. 47 S. 8 f.). Sodann rügte die Verteidigung, die lange Dauer zwischen der
erstinstanzlichen Hauptverhandlung und der Zustellung des begründeten Ent-
scheids (Urk. 73 S. 7).
Entgegen der Argumentation der Verteidigung kann angesichts des weit über-
durchschnittlichen Umfanges der Untersuchung aufgrund der erheblichen Anzahl
von Einbruchdiebstählen in Mittäterschaft mit U._ und der notwendigen Ko-
ordination der beiden Verfahren nicht von einer überlangen Verfahrensdauer ge-
sprochen werden. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft beförderlich
vorangetrieben. Dass jedoch zwischen der Hauptverhandlung vor erster Instanz
und der Zustellung des begründeten Urteils rund sechs Monate vergingen, ist mit
der Verteidigung leicht strafmindernd zu berücksichtigen.
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3.5. Fazit Täterkomponente
Den Erhöhungsgründen der Vorstrafen, Delinquenz in der Probezeit und während
hängigem Verfahren stehen die Strafminderungsgründe des vollumfänglichen
Geständnisses sowie die lange Begründungsdauer gegenüber. Die Straferhö-
hungsgründe fallen weniger schwer ins Gewicht als die Strafminderungsgründe,
weshalb heute – und auch im Lichte der nachfolgenden Erwägungen – eine Strafe
von 36 Monaten auszufällen ist.
III. Sanktionsart und teilbedingter Strafvollzug
1. Allgemeines
Angesichts der Strafhöhe von 36 Monaten kommt als Sanktion nur eine Freiheits-
strafe, jedoch bei Vorliegen der weiteren erforderlichen Voraussetzungen auch
ein teilbedingter Vollzug nach Art. 43 StGB in Betracht.
Der Beschuldigte wurde mit Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil vom 4. November
2008 und mithin innerhalb der letzten fünf Jahre vor der vorliegend zu beurteilen-
den Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten, nämlich zu 10 Mo-
naten, verurteilt (Urk. 71). Im vorliegenden Fall ist der Teilaufschub daher nur zu-
lässig, wenn besonders günstige Umstände vorliegen (Art. 42 Abs. 2 StGB).
Bei der Beurteilung der besonders günstigen Prognose ist zunächst von Bedeu-
tung, ob es sich bei der Vorstrafe um eine einschlägige handelt. Selbst bei ein-
schlägigen Vorstrafen können indessen besonders günstige Umstände vorliegen,
wenn sich die Lebensumstände des Täters nach der Tat entscheidend positiv
verändert haben (DONATSCH et al., StGB-Kommentar, 19. Aufl., 2013, Art. 42
N 21 f.)
2. Vorbringen des Beschuldigten
Die Verteidigung führt zu den besonders günstigen Umständen aus, dass der Be-
schuldigte älter und ruhiger geworden sei und seine Lebensweise in der Zwi-
schenzeit grundlegend verändert habe. Er wohne mit seiner Lebenspartnerin und
dem gemeinsamen, am tt.mm.2016 geborenen Sohn zusammen. Zudem sei er
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fest angestellt und arbeite zu 80 %, daneben teile er sich die Betreuung des Kin-
des mit seiner Partnerin. Früher sei es für ihn kein grosser Unterschied gewesen,
ob er sich zuhause oder in der Untersuchungshaft gelangweilt habe; heute müsse
er Verantwortung für andere übernehmen und habe viel zu verlieren. Die Verteidi-
gung bringt sodann vor, dass der Beschuldigte aufgrund der neuen Gesetzge-
bung zur Landesverweisung bei erneuter Delinquenz damit zu rechnen habe,
ausgewiesen zu werden. Daher habe er einen weiteren Grund straffrei zu bleiben,
da seine gut integrierte Partnerin ihm wohl kaum in eine ungewisse Zukunft in den
Kosovo folgen würde. Überdies habe er den Widerruf des bedingten Vollzugs der
Vorstrafe nicht angefochten; dieser erste ordentliche Vollzug werde seine Warn-
wirkung nicht verfehlen (Urk. 73 S. 9).
3. Würdigung
Der Beschuldigte hat wie vorstehend erläutert, drei Vorstrafen erwirkt (Urk. 71,
Erw. II.3.2.). Die einzige einschlägige Verurteilung lag beinahe fünf Jahre vor Be-
ginn der erneuten Einbruchsdiebstählen und fällt deshalb nur noch ganz knapp in
die Frist von Art. 42 Abs. 1 StGB. Der Beschuldigte zeigte sich in der Untersu-
chung kooperativ, er war geständig und erleichterte die Ermittlungen auf den Tat-
ortsuchfahrten. Seine berufliche Situation erscheint heute aufgrund der Festan-
stellung in einem 80 %-Pensum deutlich stabiler als zur Tatzeit, als er temporär
arbeitete. So habe er nach der obligatorischen Schulzeit und einem 10. Schuljahr
keine Lehrstelle gefunden und dann "einfach aufgegeben" (Prot. I S. 18). Die vor-
liegend zu beurteilenden Taten ereigneten sich auch in einer Periode als der Be-
schuldigte nach seinen Angaben täglich Alkohol konsumierte und "keine Ahnung
vom Leben" gehabt habe (Prot. I S. 19, Prot. II S. 21). Dass er sich damals in ei-
ner anderen Lebensphase befunden hat, ist offensichtlich. Seit der letzten Delin-
quenz sind drei Jahre vergangen, in welchen der Beschuldigte sich wohl verhielt.
Sodann hat auch insbesondere seine private Situation an Stabilität gewonnen.
Seine Beziehung und insbesondere der gemeinsame Sohn und dessen Betreu-
ung scheinen sein Verantwortungsgefühl erheblich positiv beeinflusst zu haben,
wie auch die neu erworbene Festanstellung zeigt. Damit und in Anbetracht der
Warnwirkung des Widerrufs der bedingt ausgesprochenen zehnmonatigen Frei-
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heitsstrafe und des teilweisen Vollzugs der heute auszufällenden Strafe sowie der
Probezeit für den bedingten Teil der Strafe sind besonders günstige Umstände
anzunehmen. Damit ist der teilbedingte Strafvollzug im Umfang von 18 Monaten
zu gewähren.
4. Probezeit
Schiebt das Gericht den Vollzug einer Strafe ganz oder teilweise auf, so bestimmt
es dem Verurteilten eine Probezeit von zwei bis fünf Jahren (Art. 44 Abs. 1 StGB).
Die Dauer der Probezeit ist dabei nach den Umständen des Einzelfalls insbeson-
dere nach Persönlichkeit und Charakter des Verurteilten sowie der Gefahr seiner
Rückfälligkeit zu bemessen (BGE 95 IV 121 S. 122). Vorliegend scheint die An-
setzung einer Probezeit von vier Jahren angemessen.
5. Anrechnung der erstandenen Haft
Da mit Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil vom 4. November 2008 bereits über die
Anrechnung der in jenem Verfahren erstandenen Haft von 167 Tagen auf die
ausgefällte Freiheitsstrafe von 10 Monaten entschieden wurde, ist nicht mehr über
die Anrechnung zu befinden.
IV. Kostenfolgen
Der Beschuldigte obsiegt mit seinem Antrag zum Strafmass vollumfänglich und
mit seinem Antrag auf teilbedingten Vollzug teilweise. Die Kosten des Berufungs-
verfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, sind daher zu
zwei Dritteln auf die Gerichtskasse zu nehmen und zu einem Drittel dem Beschul-
digten aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Kosten der amtlichen Verteidi-
gung im Betrage von Fr. 5'000.– sind auf die Gerichtskasse zu nehmen unter
Vorbehalt der Rückzahlungspflicht des Beschuldigten im Umfang von einem Drit-
tel (Art. 135 Abs. 4 StPO).
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