# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2e22a113-bca6-4cc0-bb14-047b4c8f7f3f
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A (nachfolgend: der Pflichtige) war von 2002 bis Ende 2012 am C-Weg 01 in D (Kanton E) gemeldet. Aufgrund von zwei schriftlichen Denunziationen und eigenen Untersuchungen gelangte das kantonale Steueramt Zürich zum Schluss, dass der Pflichtige an der F-Strasse 02 in G (Kanton Zürich) dauerhaft wohnhaft gewesen sei, worauf es mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 Nachsteuer- und Bussenverfahren betreffend die direkte Bundessteuer 2007–2012 und die Staats- und Gemeindesteuern 2007–2012 eröffnete. Mit Schreiben vom 2. Februar 2018 wurde die Steuerverwaltung des Kantons E über die Eröffnung eines entsprechenden Steuerhoheitsverfahrens in Kenntnis gesetzt. Am 16. März 2018 verfügte das kantonale Steueramt, dass der Pflichtige hinsichtlich der Staats- und Gemeindesteuern 2007–2012 in der Stadt G bzw. im Kanton Zürich steuerpflichtig sei. Gleichentags nahm es auch seine Steuerhoheit hinsichtlich der direkten Bundessteuer 2007–2012 in Anspruch.
Mit Einspracheentscheid vom 26. November 2018 hielt das kantonale Steueramt an der Steuerhoheit des Kantons bzw. der Stadt G fest.
II.
Mit Rekurs vom 23. Januar 2019 liess der Pflichtige beantragen, es sei der im Einspracheverfahren gefällte Vorentscheid des kantonalen Steueramts über die Beanspruchung der Steuerhoheit vollständig aufzuheben und es seien die Verfahrenskosten allein der "Rekursgegnerin" (recte: dem Rekursgegner bzw. Beschwerdegegnerin) aufzuerlegen, während dem Pflichtigen eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen sei. Eventualiter wurde beantragt, es sei die Steuerhoheit lediglich für die Steuerperioden 2010–2012 dem Kanton Zürich zuzuweisen und es sei der angefochtene Vorentscheid über die Beanspruchung der Steuerhoheit mangels Zuständigkeit des kantonalen Steueramts Zürich an die Vorinstanz zurückzuweisen, sodass diese die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) als zuständige Instanz angehen könne. Auch diesfalls seien die Verfahrenskosten der "Rekursgegnerin" aufzuerlegen und dem Pflichtigen eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen.
Hierauf wurden am Verwaltungsgericht gesonderte Verfahren SR.2019.00002 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2007–2012 (Steuerhoheit) und SR.2019.00003 betreffend direkte Bundessteuer 2007–2012 (Steuerhoheit) eröffnet.
Während sich die ESTV sich im bundessteuerlichen Verfahren nicht vernehmen liess, beantragte das kantonale Steueramt mit Eingabe vom 1. März 2019 die Abweisung der eingelegten Rechtsmittel unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Pflichtigen. Mit Replik vom 20. März 2018 hielt der Pflichtige an seinen Anträgen fest und beantragte eine an "den tatsächlich entstandenen Barauslagen" bemessene Parteientschädigung. Weiter wurde beantragt, dass die kantonale Steuerverwaltung des Kantons E zur geltend gemachten Verwirkungseinrede zu vernehmen sei, damit die Verwirkung des Besteuerungsrechts des Kantons Zürich bereits im vorliegenden Verfahren festzustellen sei. Weiter sei dem kantonalen Steueramt keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen.
Am 15. April 2019 ersuchte das kantonale Steueramt bei der ESTV im bundessteuerlichen Verfahren um die Feststellung des Veranlagungsortes für die direkte Bundessteuer 2007–2012, worauf das Verfahren SR.2019.00003 vom Verwaltungsgericht mit Präsidialverfügung vom 17. April 2019 bis zum Abschluss des bei der ESTV hängigen Verfahrens betreffend Feststellung des Veranlagungsorts sistiert wurde. Aufgrund des engen Zusammenhangs mit dem bundessteuerlichen Verfahren verfügte das Verwaltungsgericht gleichentags auch die Sistierung des Verfahrens SR.2019.00002 betreffend die Steuerhoheit bei der Staats- und Gemeindesteuer.
Auf Ersuchen der ESTV vom 20. Juni 2019 wurden die Akten des Verfahrens SR.2019.00003 der ESTV übermittelt.
Mit Verfügung vom 20. Februar 2020 stellte das kantonale Steueramt das bundessteuerliche Nachsteuer- und Hinterziehungsverfahren betreffend die Steuerperioden 2007–2012 "mangels Unterbesteuerung" ein. Mit Verweis auf diese Einstellungsverfügung beantragte es in der Folge mit Eingabe vom 3. März 2020 dem Verwaltungsgericht, das Steuerhoheitsverfahren SR.2019.00003 betreffend die direkte Bundessteuer 2007–2012 abzuschreiben und das Steuerhoheitsverfahren SR.2019.00002 betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 2007–2012 "baldmöglichst" wieder aufzunehmen.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.