# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6aba533d-94ec-4268-8f42-c26abf479737
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Am 10. November 2010 beschloss die Sozialbehörde B (fortan: Sozialbehörde), A für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis zum 31. März 2011 mit monatlichen Beiträgen von jeweils Fr. 2'270.- zu unterstützen. Mit Verfügung vom 8. Juni 2011 hielt die Sozialbehörde neben anderem fest, A sei letztmals im Januar 2011 mit Sozialhilfe unterstützt worden. Gleichentags forderte sie A mit Beschluss auf, für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis zum 31. Januar 2011 alle Lohnabrechnungen, Arbeitsverträge und Bankkontoauszüge einzureichen sowie Rechenschaft über den Gebrauch eines bestimmten Fahrzeugs abzulegen. Für den Fall, dass er die verlangten Unterlagen bis 30. Juni 2011 nicht einreichen sollte, würde aufgrund von Abklärungen davon ausgegangen, dass sämtliche an ihn geleistete Sozialhilfe in der Höhe von Fr. 11'493.80 unrechtmässig bezogen worden und daher zurückzuerstatten sei.
II.
Am 13. Juli 2011 erhob A sowohl Einsprache bei der Sozialbehörde als auch Rekurs beim Bezirksrat Dietikon (nachfolgend: Bezirksrat). In den inhaltlich gleichlautenden Eingaben erklärte er, er sei mit „diesem Urteil“ nicht einverstanden, bezeichnete den angefochtenen Entscheid jeweils jedoch nicht genauer und legte diesen auch nicht bei. Überdies beanstandete er, dass ihm die Sozialbehörde die Prämienverbilligung für das Jahr 2010 noch nicht ausbezahlt habe. Der Bezirksrat nahm das an ihn adressierte Schreiben als Rekurs gegen den
Beschluss
vom 8. Juni 2011 entgegen (vgl. unten E. 2) und wies, nachdem die Sozialbehörde in ihrer Vernehmlassung vom 10. August 2011 unter anderem ausgeführt hatte, vom zurückzuerstattenden Betrag in der Höhe von Fr. 11'493.80 sei die ihr zwischenzeitlich ausbezahlte Prämienverbilligung im Umfang von Fr. 729.- abzuziehen, das Rechtsmittel am 12. Oktober 2011 ab. Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen.
III.
Daraufhin erhob A am 11. November 2011 Beschwerde am Verwaltungsgericht und beantragte, es sei der Beschluss des Bezirksrats vom 12. Oktober 2011 aufzuheben. Zudem sei ihm der von der Sozialbehörde „zurückbehaltene Prämienverbilligungsbetrag“ zurückzuerstatten.
Am 21. November 2011 beantragte der Bezirksrat unter Verzicht auf Stellungnahme die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 7. Dezember 2011 erstattete die Sozialbehörde die Beschwerdeantwort und beantragte sinngemäss ebenfalls die Abweisung der Beschwerde. A liess sich hierzu innert Frist nicht vernehmen.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Angesichts des unter Fr. 20'000.- liegenden Streitwerts fällt die Streitigkeit in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 38b Abs. 1 lit. c VRG).
2.
2.1
Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerdeschrift vom 11. November 2011 aus, er fechte mit der vorliegenden Beschwerde neben dem
Beschluss
vom 8. Juni 2011 und dem Entscheid der Vorinstanz vom 12. Oktober 2011 auch die
Verfügung
vom 8. Juni 2011 an. Dies habe er bereits vor der Vorinstanz getan, seine Anträge seien dort aber nicht berücksichtigt worden.
2.2
Die Vorinstanz begründete die Entgegennahme der Eingabe vom 13. Juli 2011 als Rekurs gegen den
Beschluss
vom 8. Juni 2011 damit, dass der Beschwerdeführer in derselben ausgeführt habe, er gehe seit Januar 2011 einer Arbeit nach und habe seitdem keine Sozialhilfe mehr beantragt. Es sei daher nicht davon auszugehen, dass er die
Verfügung