# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f3845e80-7f85-40ad-8198-1e52c4e67c0d
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend versuchte schwere Körperverletzung etc. und Widerruf
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich , 7. Abteilung, vom
24. März 2015 (DG140322)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldungen der Staatsanwaltschaft vom
27. März 2015 (Urk. 56) sowie des Beschuldigten vom 31. März 2015 (Urk. 57),
da das begründete Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom
24. März 2015 (Urk. 64 = Urk. 67) der Staatsanwaltschaft sowie der Verteidigung
des Beschuldigten jeweils am 10. Juni 2015 zugestellt wurde (Urk. 66/1-2),
da weder die Staatsanwaltschaft noch der Beschuldigte innerhalb der in
Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegten gesetzlichen Frist von 20 Tagen ab Zustellung
des begründeten Urteils – mithin bis zum 30. Juni 2015 – eine schriftliche Beru-
fungserklärung einreichten,
da auf die Berufung ohne weiteren Schriftenwechsel nicht einzutreten ist,
wenn es an der Berufungserklärung fehlt (Urteil des Bundesgerichts 6B_458/2013
vom 4. November 2013 E. 1.4.2.),
da die Verteidigung im Berufungsverfahren Aufwendungen in der Höhe von
Fr. 1'971.85 (inkl. Auslagen und MwSt.) geltend macht (Urk. 71),
da die unentgeltliche Vertretung der Privatklägerin im Berufungsverfahren
keine Aufwendungen geltend macht (Urk. 70),
da ausgangsgemäss dem Beschuldigten die Kosten des Berufungsverfah-
rens zur Hälfte aufzuerlegen und zur Hälfte auf die Gerichtskasse zu nehmen
(Art. 428 Abs. 1 StPO) und die Kosten der amtlichen Verteidigung einstweilen auf
die Gerichtskasse zu nehmen sind, wobei die Rückzahlungspflicht des Beschul-
digten für die Hälfte der Kosten vorbehalten bleibt (Art. 135 Abs. 4 StPO),
unter Hinweis auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO,
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## Considerations