# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3f0adcdd-c39d-4308-a00c-c248b5d5ddaa
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
A begann im Herbst 2009 sein Studium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich und trug sich für insgesamt sechs Module ein. Da er die zu den Modulen gehörenden Prüfungen im Januar 2010 nicht ablegte, wurden diese als nicht bestanden vermerkt. Am 10. März 2010 wie auch am 21. September 2010 wurden A Leistungsausweise, welche eine Aufstellung über alle bisherigen vergebenen Punkte und Noten enthielten, mit nicht eingeschriebener Post zugesandt.
B.
Mit Leistungsausweis vom 23. Februar 2011 teilte die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät A mit, er habe zwei der sechs im Januar 2011 abgelegten Modulprüfungen nicht bestanden. In der Folge wurde auf sein Wiedererwägungsgesuch hin das Modul "01" nachträglich als bestanden erklärt. Die Summe seiner Fehlversuche belief sich damit auf sieben.
II.
A.
Gegen den Leistungsausweis vom 23. Februar 2011 erhob A am 17. März 2011 Rekurs an die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen.
B.
Diese ordnete mit Beschluss vom 8. September 2011 im Sinne eines Zwischenentscheides an, dass A Akteneinsicht in die Unterlagen der Prüfung im Modul "02" zu gewähren sei. Gleichzeitig wurde ihm eine Frist von zwanzig Tagen nach erfolgter Einsicht für eine Stellungnahme und Rekursergänzung eingeräumt. Sodann wurde er vorsorglich zum Hauptstudium zugelassen. Das Verwaltungsgericht trat mit Verfügung vom
31. Oktober 2011 auf die hiergegen erhobene Beschwerde nicht ein (VB.2011.00674, nicht auf www.vgrzh.ch publiziert).
Am 21. November 2011 wurde A Akteneinsicht gewährt. Eine Rekursergänzung erfolgte nicht.
C.
Mit Zirkularbeschluss vom 24. April 2012 wies die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen den Rekurs von A vom 17. März 2011 ab, soweit sie darauf eintrat.
III.
A liess am 1. Juni 2012 Beschwerde ans Verwaltungsgericht erheben und folgende Anträge stellen:
" 1. Der [...] Zirkularbeschluss der Rekurskommission vom 24. April 2012 [...] sei aufzuheben.
Demgemäss seien die sechs Fehlversuche aus dem Frühjahr 2010 zu streichen und der Beschwerdeführer (weiterhin) zum Studium der Wirtschaftswissenschaften im Hauptfach bei der Beschwerdegegnerin zuzulassen.
2.1 Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.
2.2 Dem Beschwerdeführer sei in der Person des unterzeichnenden Rechtsanwaltes ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin."
Das Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit Beschwerdeantwort vom 7./12. Juni 2012 und die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen mit Vernehmlassung vom 11./13. Juni 2012 schlossen je auf Abweisung der Beschwerde. Hierzu nahm A am 21./22. Juni 2012 erneut Stellung.
Mit Eingabe vom 11. Juli 2012 teilte A mit, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät habe ihn mit Schreiben vom 21. Mai 2012 vom weiteren Studium ausgeschlossen, weshalb er beantrage, dass das Verwaltungsgericht die Nichtigkeit dieses Ausschlusses feststelle. In der Folge legte das Verwaltungsgericht ein neues Geschäft an. Mit Verfügung vom 19. Juli 2012 wurde auf die Eingabe vom 11. Juli 2012 nicht eingetreten. Sie wurde an die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen zur Behandlung weitergeleitet (VK.2012.00005, nicht auf www.vgrzh.ch publiziert).
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
Gemäss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) prüft das Verwaltungsgericht seine Zuständigkeit von Amtes wegen. Entscheide der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen können nach Massgabe des Verwaltungsrechtspflegegesetzes an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (§ 46 Abs. 5 des Universitätsgesetzes vom 15. März 1998 [LS 415.11]). Die vorliegende Beschwerde betrifft Prüfungsergebnisse und damit keine in den Ausnahmekatalog der §§ 42–44 VRG fallende Materie.
Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.
2.
2.1