# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0b1cc30b-6a37-4206-903a-2e6acf52113b
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2009
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Auf Anzeige des Heilmittelinspektorats der regionalen Fachstelle der Ost- und Zentralschweiz vom 19. September 2003 eröffnete die Swissmedic, Schweizerisches Heilmittelinstitut, Y._ (nachfolgend „Swissmedic“), mit Eröffnungsverfügung vom 26. März 2004 ein Verwaltungsstrafverfahren gegen A._, B._ und C._, alle in Z._, wegen  der unzulässigen Bewerbung und des unzulässigen Verkaufs von Arzneimitteln und Medizinalprodukten von der Schweiz aus.
Mit Verfügung vom 25. August 2004 an die D._ AG in X._ und die E._ Bank in W._ verfügte Swissmedic die Sperre der Konti Nr. F._ bei der D._ AG und Konto Nr. G._ (€) sowie  Nr. H._ (CHF) bei der E._ Bank. Ferner wurden die Banken angewiesen, sämtliche anderen Konti und Bankbeziehungen zu A._, B._ und C._ sowie zu I._, zu J._, beide Z._, offen zu legen (BK act. 1.2).
B. Gegen diese Verfügung erhoben A._, B._ und C._ mit
Eingabe an den Direktor von Swissmedic am 30. August 2004 Beschwerde und beantragten die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Gewährung von Akteneinsicht, eventualiter in diejenigen Aktenstücke, an denen kein überwiegendes Geheimhaltungsinteresse bestehe. Ferner  sie die aufschiebende Wirkung, alles unter Kosten- und  (BK act. 1). Der Direktor von Swissmedic teilte am 3.  2004 mit, dass er an den verfügten Zwangsmassnahmen festhalte (BK act. 2). Da praktisch gleichzeitig mit der Beschwerde bei der  des Bundesstrafgerichts zwar die Akten dieses  eingereicht wurden, jedoch die Beschwerdeschrift selbst nicht eintraf und Unklarheiten bezüglich der Zuordnung der Akten in den beiden parallelen Verfahren (BK_B 170/04 und BK_B 179/04) , kam es zu Verzögerungen in der Verfahrensabwicklung. Mit Eingabe vom 22. November 2004 beantragte Swissmedic die kostenfällige  der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (BK act. 7).
Innert erstreckter Frist (BK act. 9, 12) reichte der Vertreter von A._, B._ und C._ schliesslich am 13. Dezember 2004 eine als  bezeichnete Eingabe ein (BK act. 14), welche der Gegenpartei am  Tag zur Duplik zugestellt wurde (BK act. 15). Diese „Replik“ bezog sich jedoch sowohl formell wie auch von ihrem Inhalt her nicht auf das  Verfahren, sondern auf das Parallelverfahren betreffend Sperrung
- 3 -
von Homepages (BK_B 170/04). In jenem Verfahren war indessen gar kein 2. Schriftenwechsel angeordnet worden. Der Referent teilte darauf am 16. Dezember 2004 dem Vertreter der Beschwerdeführer mit, dass die als Replik bezeichnete Eingabe dennoch in die Akten des Verfahrens BK_B 170/04 eingeordnet werde. Darüber hinaus wurde er aber auch darauf , dass die Frist für die Replik im vorliegenden Verfahren (BK_B 179/04) abgelaufen und der Schriftenwechsel damit abgeschlossen sei. Swissmedic wurde mit Kopie davon in Kenntnis gesetzt (BK act. 16).
Der Präsident der Beschwerdekammer (i.V.) wies am 25. November 2004 das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab (BK act. 8).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Wie zuvor die Anklagekammer des Bundesgerichts prüft die Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts die Zulässigkeit der bei ihr eingereichten Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 122 IV 188, 190 E. 1; 121 II 72, 74 E. 1a).
Gegen Zwangsmassnahmen und damit zusammenhängende Amtshand-
lungen und Säumnis u. a. des Direktors der beteiligten Verwaltung (hier des Direktors der Beschwerdegegnerin) kann bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde geführt werden (Art. 26 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht vom 22. März 1974, VStrR [SR 313.0]; Art. 28 Abs. 1 lit. d des Bundesgesetzes über das  vom 4. Oktober 2002, Strafgerichtsgesetz, SGG [SR 173.71]).
1.2 Die Beschlagnahme gilt als Zwangsmassnahme im Sinne dieser Bestim-
mungen (Art. 45 ff. VStrR). Die Beschwerde vom 30. August 2004 ist innert der dreitätigen Beschwerdefrist gemäss Art. 28 Abs. 3 VStrR eingereicht worden. Der Beschwerdeführer A._ ist persönlicher Inhaber der drei Konti. Er ist durch die von ihm angefochtene Kontensperre unmittelbar  und beschwert. Auf seine Beschwerde ist einzutreten.  ergibt sich weder aus der Beschwerde noch aus den Akten, inwiefern B._ und C._ an den drei Konten beziehungsweise an allfälligen Aktivsaldi dieser Konten berechtigt sein sollen. In der Beschwerdeeingabe wird im Übrigen bezüglich B._ und C._ auch nur auf die  Bankabfrage Bezug genommen (S. 6 f.). Deren direkte Betroffen-
- 4 -
heit ist damit nicht dargetan. Auf die Beschwerde von B._ und C._ betreffend Sperre der drei Konten ist mangels  nicht einzutreten.
1.3 Die drei Beschwerdeführer wenden sich formell (Antrag auf Aufhebung der
Verfügung) und materiell (S. 6 f.) zusätzlich gegen die Bankabfrage, mit welcher die Beschwerdegegnerin bei den beiden Banken Erhebungen  hat. Sie machen geltend, B._ und C._ würden Konten , die mit dem Strafverfahren nichts zu tun hätten, da die Einkünfte aus anderen Tätigkeiten stammten. Das VStrR unterscheidet für den  zwischen der Beschwerde gegen Zwangsmassnahmen und damit zusammenhängende Amtshandlungen und Säumnisse (Art. 26 VStrR) und Beschwerden gegen andere Amtshandlungen und Säumnisse (Art. 27 VStrR). Während die Beschwerde gegen Zwangsmassnahmen bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden muss, ist die Beschwerde gegen andere Untersuchungshandlungen von Organen der mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben des Bundes betrauten , wozu die Beschwerdegegnerin zählt, gemäss Art. 28 Abs. 4 VStrR an das übergeordnete Departement zu führen.
Es stellt sich damit die Frage, ob es sich bei der Anordnung an die beiden
Banken, weitere Bankbeziehungen offen zu legen, um eine  oder eine andere Untersuchungshandlung handelt. Im letzteren Fall ist zu prüfen, ob diese andere Untersuchungshandlung mit einer  zusammenhängt. Die Auskunftserteilung mit Edition von  wird teilweise als Ausfluss der Zeugnispflicht gesehen (LENTYES MEILI, Zur Stellung der Banken in der Zürcher Strafuntersuchung,  bei Bankabfragen und Beschlagnahmen, in: Schweizer Schriften zum Bankrecht, Band 41, 1996, 172 f., 174). Das Bundesgericht hat die Aufforderung an eine Bank (allerdings als Mitbeschuldigte) zur Herausgabe von Kontounterlagen unter Art. 50 VStrR (Durchsuchung von Papieren) im Verwaltungsstrafrecht als Zwangsmassnahme abgehandelt (BGE 119 IV 175, 177). Das Bundesgericht hat dann allerdings ein Jahr später in BGE 120 IV 260, 262 f. zu Art. 101bis BStP die Aufforderung des Bundesanwalts zur Erteilung von Auskünften, ob Kundenbeziehungen zu bestimmten  bestünden (und Auskunft darüber), nicht als Zwangsmassnahme bezeichnet, sondern als Auskunftseinholung unter Art. 101bis BStP  (kritisiert bei SCHMID, Strafprozessrecht, 4. Auflage, /Basel/Genf 2004, 240 Fn. 1). Es hat sich dabei wesentlich auf die  Einordnung im Gesetz abgestützt (E. 3b). Das Bundesgericht hat in seinen Erwägungen ausdrücklich auf das VStrR Bezug genommen und den Zwangsmassnahmecharakter verneint (E. 3b und c). Folgt man
- 5 -
dieser bundesgerichtlichen Praxis, so stellt eine blosse , wie sie hier erfolgte, keine Zwangsmassnahme dar. Freilich stellt sich dann sogleich die Frage, ob die Auskunftseinholung eine mit einer Zwangsmassnahme zusammenhängende Amtshandlung ist. Im erwähnten Entscheid BGE 120 IV 260 verneint dies das Bundesgericht auf S. 263 f. (E. 3d) solange, als keine Zwangsmassnahme angeordnet ist. Diesem  wird allerdings eine sehr enge Auslegung des Begriffs der  zu Grunde gelegt. Als Beispiel (für das Nichtvorliegen einer Zwangsmassnahme) nennt das Bundesgericht die Anordnung einer  von sich bei der Bank befindlichen Gegenständen,  mit der Einräumung einer Frist für deren Herausgabe. Nach dem  stellt diese Verfügung eine blosse Aufforderung dar, die  bereitzustellen. Es stehe noch nicht fest, ob überhaupt eine  erfolgen werde. Diese Auslegung des Begriffs der  wird von SCHMID (a.a.O.) als zu einschränkend kritisiert.
Im vorliegenden Fall bezieht sich die Auskunftsaufforderung gerade nicht
auf die von der Zwangsmassnahme (der Kontensperre) erfassten Konten, sondern dient der Eruierung eventuell weiterer Konten (beziehungsweise Aktiven), für die eine Beschlagnahme eventuell überhaupt erst in Frage kommt. Wie es sich verhielte, wenn mit der Auskunftserteilung eine  auf Edition der Bankunterlagen verbunden wäre, braucht hier nicht geprüft zu werden. Zwischen der Kontensperre und der Aufforderung zur Auskunftserteilung über allfällige andere Konten besteht damit kein . Die Beschwerde gegen diese Bankabfrage führt damit nicht direkt an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts, sondern  Art. 27 und 28 Abs. 4 VStrR an das zuständige Departement, hier das Eidgenössisches Departement des Innern (EDI).
Auf die Beschwerde gegen die Bankabfrage ist daher nicht einzutreten. Die
Beschwerde ist stattdessen nach Rechtskraft dieses Entscheids  dem EDI zu überweisen (Art. 28 Abs. 4 VStrR). Im Übrigen  man sich ohnehin die Frage stellen können, ob denn die  als von der Bankabfrage nicht direkt Betroffene überhaupt  sind.
1.4 Die Beschwerdeführer beanstanden die ihres Erachtens ungenügende Ak-
teneinsicht. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, die Verteidigung habe inzwischen (mit Ausnahme der Gerichtsunterlagen der K._ SA)  erhalten. Auf die entsprechende Rüge sei jedoch gar nicht . Diese hätte beim EDI erhoben werden müssen. Dieser  kann insofern nicht gefolgt werden, als die Frage der Akteneinsicht im
- 6 -
Beschwerdeverfahren einen direkten Konnex mit der Anfechtung des Zwangsmittels hat und insofern im vorliegenden Verfahren unter dem  des rechtlichen Gehörs im Beschwerdeverfahren zu prüfen ist (ähnlich Bundesgericht im Verfahren der Beschwerde in Haftsachen,  1S.12/2004 vom 1. Dezember 2004, E. 4).
2. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs im Beschwerdeverfahren
erweist sich insofern als unbegründet, als dem Vertreter der  im Verlauf des Beschwerdeverfahrens durch die  Kenntnis praktisch der gesamten Akten gegeben wurde, womit sie ihren Standpunkt materiell ohne weiteres zu begründen vermochte. Dass die  in Kenntnis dieser Akten sich nicht mehr vernehmen lassen konnten, hängt mit der verpassten Frist für die Beschwerdereplik .
3. Gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. a und b VStrR sind Gegenstände, die als Be-
weismittel von Bedeutung sein können, sowie Gegenstände und , die voraussichtlich der Einziehung unterliegen, mit Beschlag zu belegen. Voraussetzung für Zwangsmassnahmen gemäss Art. 45 ff. VStrR, zu denen die vorliegende Beschlagnahme gehört, ist ein hinreichender  für den objektiven Tatbestand einer Straftat gegenüber dem  der mit Beschlag belegten Gegenstände oder einem Dritten (HAUSER/SCHWERI, Schweizerisches Strafprozessrecht, 5. Auflage, Basel 2002, § 69 N. 1). Dabei sind an die Verdachtsgründe zu Beginn der  keine hohen Anforderungen zu stellen (BGE 125 IV 222,  E. 2c). Zudem stellt diese Beschlagnahme lediglich eine in Art. 46 VStrR von Bundesrechts wegen vorgeschriebene provisorische  Massnahme zur vorläufigen Sicherstellung der allenfalls der  unterliegenden Vermögenswerte dar. Sie greift dem Entscheid über die endgültige Einziehung nicht vor, und die zivilrechtlichen  an den Vermögenswerten bleiben durch sie unberührt (BGE 120 IV 365 E. 1c).
Im vorliegenden Fall geht es um die Beschlagnahme zur Sicherstellung ei-
ner allfälligen Vermögenseinziehung nach Art. 59 StGB. Gemäss Art. 59 Ziff. 1 StGB verfügt der Richter die Einziehung von Vermögenswerten, die durch eine strafbare Handlung erlangt worden sind oder dazu bestimmt , eine strafbare Handlung zu veranlassen oder zu belohnen. Sind die der Einziehung unterliegenden Vermögenswerte nicht mehr vorhanden, so
- 7 -
erkennt der Richter gemäss Art. 59 Ziff. 2 StGB auf eine Ersatzforderung in gleicher Höhe.
4. 4.1 Die Beschwerdeführer haben mit Bezug auf den Tatverdacht insofern Ein-
wendungen erhoben, als sie unter Hinweis auf die Angebotspalette von L._ geltend machen, die von ihnen angebotenen Produkte  nicht dem Heilmittelgesetz (HMG, SR 812.21). Die  wendet dagegen ein, der Verdacht auf unerlaubten Heilmittelhandel  sich verdichtet. Die Auswertung der auf der Mailbox beziehungsweise dem früher beschlagnahmten Notebook gespeicherten Daten habe gezeigt, dass die über die beiden Websites angebotenen Präparate tatsächlich von Personen im In- und Ausland bestellt worden seien. Es sei deshalb von mehrfacher Widerhandlung gegen Art. 86 Abs. 1 lit. b HMG auszugehen.
Die Beschwerdekammer hat bereits in ihrem Entscheid vom 8.  2004 in Sachen des Beschwerdeführers A._ gegen die  den konkreten Tatverdacht bejaht (E. 3 jenes ). Neue entlastende Erkenntnisse liegen nicht vor. Gegenteils  die eingereichten Unterlagen den Tatverdacht. Es ist der konkrete Tatverdacht zu bejahen.
4.2 Die Beschwerdeführer wenden gegen die Beschlagnahme weiter ein, diese
sei insofern unverhältnismässig, als zwischen Konten, die möglicherweise der Einziehung unterstünden, und sonstigen Konten, auf denen sich  und AHV-Renten von A._ und B._ befänden, nicht unterschieden werde.
Soweit diese Rüge Konten betrifft, die ausschliesslich von der Bankabfrage betroffen sind, ist darauf mangels Zuständigkeit nicht einzutreten (siehe E. 1.2 vorstehend).
Mit Bezug auf die gesperrten Konten macht die Beschwerdegegnerin , Konto Nr. F._ bei der D._ AG und Konto Nr. G._ bei der E._ Bank würden auf den Internetwebsites M._ als Zahlungsadressen aufgeführt, letzteres Konto sei auch mehrfach in E-Mails des Beschwerdeführers A._ genannt worden und darauf sei  von einem Besteller nachweislich einbezahlt worden. Was das dritte Konto (E._ Bank Nr. H._) anbelange, so ergebe sich aus den Unterlagen, dass mehrere Personen für das als Arzneimittel geltende Coenzym Q10 auf dieses Konto einbezahlt hätten.
- 8 -
Die von der Beschwerdegegnerin eingereichten Akten stützen diese , womit glaubhaft gemacht ist, dass Zahlungen für möglicherweise im Sinne des konkreten Tatverdachts strafbaren Arzneimittelhandels  wurden, mithin möglicherweise deliktischer Erlös im Sinne des Art. 59 Ziff. 1 StGB auf die drei Konten gelangt ist. Ein ausreichender Konnex  mutmasslichen Straftaten und möglichem deliktischem Erlös ist  gegeben.
Ob auf den drei Konten ausschliesslich mutmassliche Erträge aus  Arzneimittelvertrieb (inklusive den Ersatzforderungen gemäss Art. 59 Ziff. 2 StGB) gesperrt sind, kann nicht beurteilt werden. Die  machen diesbezüglich nämlich keine quantitativen Angaben. Die  ihrerseits hat weder die vollständigen Kontounterlagen im Beschwerdeverfahren eingereicht noch den Umfang möglicherweise über diese Konten abgewickelter Heilmittelverkäufe quantifiziert. Diese Feststellungen führen allerdings nicht zum Schutz der Beschwerde, kann doch damit weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass die Aktivsaldi der Konten Vermögenswerte enthalten, welche möglicherweise der Einziehung bzw. Ersatzforderung unterliegen. Die Beschwerdegegnerin hat die  von mit möglichen Heilmittelverkäufen eindeutig nicht in  stehenden und auch keiner möglichen Ersatzforderung  Guthaben noch vorzunehmen.
Die Beschwerde ist damit abzuweisen.
5. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 2000.-- festgesetzt (Art. 3 des Reglements
über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht [SR 173.711.32]). Gemäss Art. 25 Abs. 4 VStrR bestimmt sich die Kostenpflicht im  vor der Beschwerdekammer nach Art. 245 BStP und Art. 156 OG. Danach werden die Gerichtskosten in der Regel der vor  unterliegenden Partei auferlegt (Art. 156 Abs. 1 OG). Die Beschwerdeführer sind mit ihrem Rechtsbegehren nicht durchgedrungen beziehungsweise es wurde nicht auf sie eingetreten. Die Gerichtsgebühr ist ihnen zu gleichen Teilen und unter Solidarhaft aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 7 OG). An den Gesamtbetrag ist der Kostenvorschuss von Fr. 500.-- .
- 9 -