# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** c59f61d5-1871-446f-b6fb-f275fd856379
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A. Auf dem Hoheitsgebiet von Z._ mündet die B._strasse (Parzelle Nr. 1_,
Grundbuch Z._) via die mehr als 100-jährige, rund 5 m breite C._brücke über den
D._kanal (Gemeindegewässer, Parzelle Nr. 2_) in die L._strasse (Parzelle Nr. 3_).
Vor der Brücke zweigt die R._strasse (Parzelle Nr. 4_) von der B._strasse nach
Nordwesten ab. Ab dieser Verzweigung verläuft die K._strasse (Parzelle Nr. 5_)
entlang dem D._kanal nach Südwesten. Im Südosten schliesst die G._strasse
(Parzelle Nr. 6_) und im Südwesten die I._strasse (Parzelle Nr. 7_) an die L._strasse
an. östlich der Überdeckung des M._kanals zweigt die M._strasse (Parzelle Nr. 8_)
in Richtung Südosten von der G._strasse ab. Nach dem gültigen
Gemeindestrassenplan der Politischen Gemeinde Z._ sind alle Strassen mit
Ausnahme der K._- und I._strasse sowie der Stichstrassen zur G._strasse
(insbesondere F._-, J._- sowie P._strasse) und der M._strasse (Gemeindestrassen
dritter Klasse) als Gemeindestrasse zweiter Klasse klassiert. Über die C._brücke sowie
die L._, G._ und M._strasse führen mehrere Velo- und Wanderwege von kantonaler
Bedeutung. Auf Antrag des Gemeinderates Z._ vom 17. Januar 2012 ordnete das
Polizeikommando mit Entscheid vom 19. Januar 2012 aus Tragsicherheitsgründen ein
"Verbot für Motorwagen und Motorräder" sowie ein "Verbot für Tiere" auf der
C._brücke an, deren Nutzlast nach Überprüfungen in den Jahren 2009 und 2010
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bereits auf 3.5 t reduziert worden war (B 2017/186 act. 12/8/2, B 2017/187
act. 13.1/3/36-40, www.geoportal.ch).
B. Vom 24. August 2012 bis 22. September 2012 legte der Gemeinderat Z._ gestützt
auf das kommunale Gesamtverkehrskonzept vom ... (fortan: Konzept) das
Strassenbauprojekt "Brücke_" mit Teilstrassenplan öffentlich auf, welches den Ersatz
der bestehenden C._brücke durch den Neubau einer 8 m breiten (6 m Fahrbahnbreite,
2 m Gehweg) Brücke mit Zulassung für 40-Tonnen-Lastwagen vorsah. Am
25. März 2014 wies das Baudepartement einen gegen den Einspracheentscheid des
Gemeinderates Z._ vom 30. April 2013 von X._ und Y._ erhobenen Rekurs ab. Mit
Entscheid B 2014/57 vom 4. Juni 2014 schrieb das Verwaltungsgericht eine dagegen
von X._ und Y._ am 8. April 2014 erhobene Beschwerde zufolge
Gegenstandslosigkeit ab (B 2014/57 act. 1, 10 und 2, S. 12 E. 4.1, B 2017/186
act. 12/9a/1).
C. Am 25. August 2015 erliess der Gemeinderat Z._ den Teilstrassenplan "Brücke_",
welcher zusammen mit dem zugehörigen Strassenbauprojekt für den Ersatz der
bestehenden C._brücke (Gesamtbreite der Brücke neu: 5.60 m) und den
strassenbaulichen Massnahmen zur Umsetzung der Tempo-30-Zone "G._strasse"
vom 29. August 2015 bis 27. September 2015 öffentlich auflag. Dagegen erhoben X._
und Y._ am 2. September 2015 Einsprache. Am 8. September 2015 (veröffentlicht am
14. September 2015) verfügte das Polizeikommando gestützt auf ein
verkehrstechnisches Gutachten des Ingenieurbüros Q._, vom 19. August 2015 (fortan:
Gutachten Q._) die Tempo-30-Zone "G._strasse". Am 9. September 2015
(veröffentlicht am 14. September 2015) erliess es verschiedene
Verkehrsbeschränkungen, insbesondere die Beschränkung "Höchstgewicht
19 Tonnen" auf der neuen C._brücke. Nach Durchführung einer
Einspracheverhandlung mit Augenschein am 14. Dezember 2015 wies der Gemeinderat
Z._ die Einsprache vom 2. September 2015 mit Entscheid vom 16./19. Februar 2016
ab (B 2017/186 act. 12/8/8-14, 17-19, 35 und 43 f., ABl_).
D. Dagegen rekurrierten X._ und Y._ am 7. März 2016 an das Baudepartement. Am
29. August 2016 reichte das Strasseninspektorat einen Amtsbericht ein. Am
27. Oktober 2016 führte das Baudepartement zusammen mit dem Sicherheits- und
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Justizdepartement, an welches X._ und Y._ am 21. September 2015 mit Rekursen
gegen die am 14. September 2015 publizierten Verkehrsanordnungen des
Polizeikommandos vom 8./9. September 2015 gelangt waren, einen Augenschein
durch. Mit Entscheid vom 24. August 2017 wies das Baudepartement den Rekurs ab,
soweit es darauf eintrat. Gleichentags wies das Sicherheits- und Justizdepartement die
Rekurse ab, soweit es darauf eintrat (B 2017/186 act. 2, 12/1, 12, 15a, B 2017/187
act. 2, 13.1/1, act. 13.2/1).
E. Gegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 24. August 2017
erhoben X._ und Y._ (Beschwerdeführer) durch ihren Rechtsvertreter am
8. September 2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit den Rechtsbegehren, es
sei der angefochtene Entscheid unter Kosten- und Entschädigungsfolgen aufzuheben.

## Considerations

Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen des
Verwaltungsgerichts an die Vor-instanz zurückzuweisen (B 2017/186 act. 1).
Gleichentags erhoben sie gegen den Entscheid des Sicherheits- und
Justizdepartements vom 24. August 2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht
(B 2017/187 act. 1). Am 6. November 2017 ergänzten sie ihre Beschwerde mit einer
Begründung (B 2017/186 act. 9). Mit Vernehmlassung vom 24. November 2017 schloss
die Vorinstanz auf kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (act. 11). Mit
Stellungnahme vom 22. Dezember 2017 beantragte die Politische Gemeinde Z._
(Beschwerdegegnerin) durch ihren Rechtsvertreter, es sei die Beschwerde unter
Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen (act. 16). Am 12. Dezember 2018
genehmigte das Baudepartement den Teilstrassenplan "Brücke_". Dabei stützte es
sich auf die wasserbauliche Sondernutzungsbewilligung des Amtes für Wasser und
Energie vom 29. November 2018 und die fischereirechtliche Bewilligung des Amtes für
Natur, Jagd und Fischerei vom 30. November 2018 (act. 19 f.). Dazu nahmen die
Beschwerdeführer am 1. Februar 2019 Stellung (act. 24).
Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die
Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.
Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
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1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 46 des
Strassengesetzes; sGS 732.1, StrG, in Verbindung mit Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes
über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeführer sind zur
Ergreifung des Rechtsmittels berechtigt (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP).
Die Beschwerdeeingabe vom 8. September 2017 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt
zusammen mit der Ergänzung vom 6. November 2017 (act. 9) formal und inhaltlich die
gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1
und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist somit grundsätzlich einzutreten. Mangels
Begründung nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit sich die
Beschwerdeführer gegen die strassenbaulichen Massnahmen zur Umsetzung der
Tempo-30-Zone "G._strasse" wehren (vgl. hierzu Zwischenverfügung des
Abteilungspräsidenten vom 12. September 2017, act. 4). Selbst wenn darauf
eingetreten würde, wäre nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführer wegen des
geplanten trapezförmigen Vertikalversatzes vor dem Grundstück Nr. 9_ (vgl.
Konzeptplan Tempo 30 vom 20. August 2015, act. 12/8/8) eigener Darstellung im
Verfahren B 2017/187 gemäss (act. 9, S. 7 f. lit. D/9 und 11, S. 11 f. lit. E/III/2 f.)
zusätzlichen (übermässigen) Lärm- oder Geruchsimmissionen ausgesetzt wären oder
die Zufahrt zu ihrem Wohnhaus auf Parzelle Nr. 10_ erschwert würde.
2. Das strittige Strassenbauprojekt mit Teilstrassenplan (Sondernutzungsplan, vgl.
VerwGE B 2012/69; B 2012/70 vom 19. Dezember 2013 E. 3.2.2 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch) lag vom 29. August 2015 bis 27. September 2015 öffentlich auf.
Damit bleibt das bis 30. September 2017 gültige Gesetz über die Raumplanung und
das öffentliche Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, Neudruck September 2004,
nGS 39-91, in der Fassung vom 1. Januar 2015) und die bis 30. September 2017
gültige Fassung des StrG (nGS 39-62, letztmals geändert am 1. Juni 2017,
nGS 2017-032) vorliegend anwendbar (vgl. Art. 174 des Planungs- und Baugesetz;
sGS 731.1, PBG, in Kraft getreten am 1. Oktober 2017, nGS 2017-049, und
Art. 127 StrG analog).
3. Von Amtes wegen wurden die Akten der Beschwerdeverfahren B 2017/187 und
B 2014/57 beigezogen. Die Beschwerdeführer stellen darüber hinaus zusätzlich die
Beweisanträge (act. 9, S. 2 lit. B/1, S. 4-9 lit. D/1-6, 8-11), es sei ein Augenschein
durchzuführen; es sei ein Gutachten über das Verkehrsaufkommen und die
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Notwendigkeit der C._brücke für die Bewältigung des motorisierten Verkehrs
einzuholen; sie seien zu befragen; es seien Unterlagen über eine geplante
Busverbindung über die neue C._brücke durch die Beschwerdegegnerin und die
Politische Gemeinde W._ zu edieren und es sei ein verkehrstechnisches Gutachten
zum gemessenen durchschnittlichen täglichen Verkehr von 600 Fahrzeugen
einzuholen. Auf die beantragten prozessualen Vorkehren kann verzichtet werden, da
sich die entscheidrelevanten tatsächlichen Verhältnisse ohne weiteres aus den
Verfahrensakten (vgl. dazu BGer 8C_649/2017 vom 4. Januar 2018 E. 7.6.2 mit
Hinweisen) ergeben.
4. Die Beschwerdeführer bringen zunächst vor (act. 24, S. 4 f. lit. D/zu 4. f.), ihnen sei
keine Gelegenheit gegeben worden, sich am Verfahren betreffend die Erteilung der
wasserbaulichen Sonderbewilligung zu beteiligen. Ebenso wenig sei ihnen die
Sonderbewilligung eröffnet oder ihnen davon Kenntnis gegeben worden. Dasselbe
gelte für das Verfahren betreffend die Erteilung der fischereirechtlichen Bewilligung.
4.1. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, BV, siehe auch
Art. 4 lit. c der Verfassung des Kantons St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, KV, und
Art. 15 Abs. 2 Satz 1 VRP) ergibt sich das Recht der Betroffenen, sich vor Erlass eines
Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die
Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der
Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum
Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen.
Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle
Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren
Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1 mit
Hinweisen). Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs
kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn der Mangel im Rechtsmittelverfahren
kompensiert wird und die Rechtsmittelinstanz die von der Gehörsverletzung
betroffenen Aspekte mit derselben Kognition überprüfen kann wie die untere Instanz.
Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels -
selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör von
einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die
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Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen
führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen
Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (vgl. BGer 1C_168/2018 vom
26. Oktober 2018 E. 3.2 mit Hinweisen).
4.2. Nicht umstritten ist, dass die Genehmigung des Baudepartements vom
12. Dezember 2018 (vgl. Art. 26 RPG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 2 StrG), mit
welcher die fraglichen (Sonder-)Bewilligungen des Amtes für Wasser und Energie vom
29. November 2018 (vgl. Art. 9 Abs. 1 Ziff. 5 des Gesetzes über die Gewässernutzung;
sGS 751.1, GNG, sowie Art. 3 und Art. 3a Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum GNG;
sGS 751.11) und des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei vom 30. November 2018
(vgl. Art. 8 Abs. 1 und Abs. 3 lit. l des Bundesgesetzes über die Fischerei; SR 923.0,
Art. 7 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Fischerei sowie den Schutz der im Wasser
lebenden Tiere und deren Lebensgrundlagen, Fischereigesetz; sGS 854.1, FiG, und
Art. 2 der Fischereiverordnung; sGS 854.11, FV) der Beschwerdegegnerin eröffnet
wurden (act. 20), erst im Rahmen des Verfahrens vor Verwaltungsgericht eingeholt und
in die (koordinierte) Beurteilung miteinbezogen werden durfte (vgl. dazu
BGer 1C_265/2010 vom 28. September 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 135 II 22
E. 1.2.3 f., und VerwGE B 2015/19 vom 26. April 2018 E. 5 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch). Da das Verwaltungsgericht demzufolge die der Genehmigung
zugrundeliegenden Verfügungen im vorliegenden Fall als erste richterliche Instanz (vgl.
zum Rechtsmittelweg VerwGE B 2016/50 vom 26. Juli 2018 E. 2.2 mit Hinweisen,
www.gerichte.sg.ch) beurteilt (anders: Art. 38 PBG in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1
lit. c der Verordnung zum PBG; sGS 731.11, PBV), darf es seine Kognition in Bezug auf
die diesbezüglichen Vorbringen - entgegen der Vorgabe von Art. 61 Abs. 2 und 3 VRP -
nicht auf Rechts- und Sachverhaltsfragen beschränken, sondern es hat auch eine
Ermessensüberprüfung vorzunehmen (vgl. dazu Art. 49 Abs. 1 BV in Verbindung mit
Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG und A. Ruch, in: Aemisegger/Moor/derselbe/
Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, Zürich 2016, Art. 26
Rz. 51, sowie Aemisegger/Haag, Praxiskommentar zum Rechtsschutz in der
Raumplanung, Zürich 2010, Art. 33 Rz. 72, und demgegenüber E. 6.1 hiernach).
Am 14. Dezember 2018 erhielten die Beschwerdeführer Gelegenheit (act. 21), im
verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren allfällige konkrete gegen die
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Genehmigung sowie die fraglichen Verfügungen gerichtete Einwände vorzutragen.
Dadurch konnte - falls ihr formeller Gehörsanspruch im Genehmigungsverfahren vor
dem Baudepartement nicht gewährleistet gewesen sein sollte (vgl. hierzu insbesondere
Art. 11 GNG und zu den Voraussetzungen der Beiladung VerwGE B 2015/36;
B 2016/117 vom 28. März 2017 E. 2.2 in fine mit Hinweisen, www.gerichte.sg.ch) - ein
allfälliger Mangel bei der Gehörswahrung im vor-instanzlichen Genehmigungsverfahren
resp. in den Verfahren vor den kantonalen ämtern somit im vorliegenden Verfahren
geheilt werden. Dies umso mehr, als sich die Beschwerdeführer in ihrer Stellungnahme
vom 1. Februar 2019 (act. 24) inhaltlich darauf beschränken, auf die
Beschwerdeergänzung vom 6. November 2017 (act. 9) zu verweisen.
Dementsprechend rechtfertigt es sich unabhängig von der Beantwortung der Frage, ob
überhaupt eine Gehörsverletzung vorlag, auch nicht, der Vorinstanz in diesem
Zusammenhang gestützt auf Art. 95 Abs. 2 VRP amtliche Kosten aufzuerlegen
(nachstehende Erwägung 7).
5. Die Beschwerdeführer machen weiter geltend (act. 9, S. 5-9 lit. D/5 f. und 9-11,
S. 10 f. lit. E/8 f., S. 13 lit. E/16), der angefochtene Entscheid beruhe auf einer
unvollständigen oder unrichtigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts.
Wie sich aus Erwägung 6.2 in fine hiernach ergibt, tut vorweg nichts zur Sache, ob eine
Buserschliessung im Einzugsgebiet der projektierten C._brücke bereits besteht oder
erst geplant ist. Überdies sind die Fragen, ob der Bau der Ersatzbrücke für den
motorisierten Verkehr im öffentlichen Interesse liegt und notwendig ist, nicht bei der
Sachverhaltskontrolle, sondern im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zu klären.
Sie stellen keine Tatfragen, sondern von Amtes wegen zu prüfende Rechtsfragen dar.
Bereits aus diesen Gründen kann der Vorinstanz keine rechtsfehlerhafte unvollständige
oder unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vorgeworfen werden
(vgl. dazu Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 12 VRP, VerwGE B 2014/197;
B 2015/307 vom 24. August 2017 E. 7.1.1, www.gerichte.sg.ch, und Cavelti/Vögeli,
Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 586 ff.). Dessen
ungeachtet trifft es zwar gemäss den Beschwerdeführern zu, dass die Verkehrszahlen
im Gutachten Q._ (act. 12/8/9) von denjenigen im Konzept (act. 12/9a/1), auf welches
sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid (act. 2, S. 16 f. E. 5.3) hinsichtlich des
Verkehrsaufkommens beiläufig abstützte, abweichen. Im Zeitraum vom 11. bis
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17. Februar 2011 wurden an der G._strasse _ im Konzept (act. 12/9a/1, S. 9 f.) ein
durchschnittlicher täglicher Verkehr (DTV) von 600 [Fahrzeugbewegungen] und im
Gutachten Q._ (act. 12/8/9, S. 16, Bilder 21 f., Messung A, siehe dazu auch
act. 12/8/33 und 36) ein solcher von 300 ermittelt. Die Beschwerdeführer lassen indes
ausser Acht, dass der DTV im Gutachten Q._ nur in Fahrtrichtung West berechnet
wurde. Ebenso wurden die übrigen im Gutachten Q._ aufgeführten Verkehrszahlen
(S. 16 f., Bilder 23 f.), welche an der G._strasse _ und _ vom 4. bis
13. Dezember 2012 (Messung B, DTV von 210), vom 6. bis 16. Juli 2015 (Messung C,
DTV von 200) und vom 13. bis 16. Juli 2015 (Messung D, DTV von 200) erhoben
wurden, jeweilen nur pro Fahrtrichtung erfasst. Hinzu kommt, dass die bestehende
C._brücke bereits am 19. Januar 2012 für den motorisierten Verkehr gesperrt wurde
(B 2017/187 act. 13.1/3/36-40). Damit erlauben die im Gutachten Q._ nach dem
19. Januar 2012 ermittelten Verkehrszahlen (Messung B bis D) ohnehin keine
Rückschlüsse auf die voraussichtlichen Verkehrsfrequenzen auf der projektierten
Brücke. Dasselbe gilt auch für die von den Beschwerdeführern ins Feld geführten
Beobachtungen an den Augenscheinen vom 14. Dezember 2015 und 27. Oktober 2016
(act. 12/8/35 und 12/15a) sowie ihre nicht weiter belegten eigenen Wahrnehmungen.
Unter diesen Umständen besteht kein Anlass, an dem im Konzept (act. 12/9a/1, S. 9 f.)
angegebenen DTV von 600 an der G._strasse _ zu zweifeln, selbst wenn es vor mehr
als sieben Jahren erstellt wurde.
6. Wie aus der Zustandsüberprüfung der B._ vom 18. September 2017 (act. 8)
hervorgeht, muss die bestehende C._brücke über den D._kanal selbst für die heutige
(eingeschränkte) Nutzung als Fuss- und Radwegbrücke umfassend erneuert werden.
Nicht umstritten ist, dass die sanierte C._brücke weiterhin dem Langsamverkehr
dienen soll und bereits deswegen ein öffentliches Interesse an der Brückensanierung
besteht. Die Beschwerdeführer stellen sich indes auf den Standpunkt (act. 9, S. 10-13.
lit. E/5-10, 12-16, act. 24, S. 4 f. lit. D/zu 4.), es bestünden keine gewichtigen
öffentlichen Interessen an der Wiedereröffnung der Brückenverbindung für den
motorisierten Verkehr. Ohne jede Not solle eine unnötige und überdimensionierte
Variante realisiert werden. Im Gewässerraum sei nur ein Fussgänger- und
Fahrradübergang standortgebunden.
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6.1. Art. 32 StrG bestimmt abschliessend, dass Strassen gebaut werden dürfen, wenn
es eine der folgenden Voraussetzungen erfordert: Zweckbestimmung (lit. a);
Verkehrssicherheit (lit. b); Verkehrsaufkommen (lit. c); Schutz der schwächeren
Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Fussgängern, Radfahrern und Behinderten
(lit. d); Interessen des öffentlichen Verkehrs (lit. e); Umweltschutz (lit. f). Art. 33 StrG
verlangt sodann, dass beim Strassenbau folgende Aspekte besonders zu beachten
sind: Schutz des Menschen und seiner natürlichen Umwelt (lit. a); Verkehrssicherheit
(lit. b); Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Fussgängern,
Radfahrern und Behinderten (lit. c); Ortsbild- und Heimatschutz (lit. d); Natur- und
Landschaftsschutz (lit. e); die anerkannten Grundsätze eines umwelt- und
siedlungsgerechten Strassenbaus (lit. f); sparsamer Verbrauch des Bodens (lit. g).
Diese Grundsätze sind bei der Planung, Projektierung und Ausführung einer Strasse
(Art. 31 Abs. 2 StrG) zwingend zu beachten. Im Weiteren beurteilt sich die
Zweckbestimmung im Sinn von Art. 32 lit. a StrG nach den Zielen und Grundsätzen von
Art. 1 und Art. 3 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz;
SR 700, RPG). Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung des Projekts kommt der
zuständigen Verwaltungsbehörde mit Blick auf die raumplanungs- und
strassenrechtlichen Grundsätze, die untereinander kein widerspruchsfreies Zielsystem
bilden, ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Die Kognition des Verwaltungsgerichts
ist beschränkt, indem es lediglich zur Rechtskontrolle befugt ist (vgl. Art. 61 Abs. 1 und
2 VRP sowie VerwGE B 2017/240 vom 25. Oktober 2018 E. 3, VerwGE B 2017/113
vom 26. September 2018 E. 3, VerwGE B 2017/235 vom 16. August 2018 E. 3.2,
VerwGE B 2013/42 vom 16. September 2014 E. 5.1, VerwGE B 2013/1 vom
2. Juli 2013 E. 3.3, VerwGE B 2012/193; B 2012/194 vom 11. Juni 2014 E. 3, VerwGE B
2012/182; B 2012/183 vom 11. Juni 2014 E. 3, VerwGE B 2011/164 vom
11. Dezember 2012 E. 3.2 und 3.3, VerwGE B 2011/141 vom 20. März 2012 E. 3.2.1 f.,
VerwGE B 2010/61 vom 9. November 2010 E. 2.1 f. und VerwGE B 2009/197 vom
15. April 2010 E. 2.1 je mit Hinweisen sowie VerwGE B 2010/7 vom 24. August 2010
E. 3.4 mit Hinweis auf VerwGE B 2007/120; B 2007/124 vom 13. März 2008 E. 4.2 mit
Hinweisen, teilweise veröffentlicht unter: www.gerichte.sg.ch).
Der Erlass oder die Änderung des Gemeindestrassenplans obliegt der Gemeinde unter
Vorbehalt der Genehmigung des zuständigen Departements (Art. 12 Abs. 1 und Art. 13
Abs. 2 StrG). Ob eine Strasse als öffentlich bezeichnet und damit dem
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Gemeingebrauch gewidmet werden soll und welcher der möglichen Strassenkategorien
die Gemeindestrasse zuzuteilen ist, beurteilt sich im Rahmen von Art. 1 ff. und
Art. 7 ff. StrG und damit nach kantonalem Recht. Die genannten Vorschriften belassen
der Gemeinde jedoch, so beispielsweise gerade auch hinsichtlich der Linienführung der
jeweiligen Gemeindestrasse, einen grossen Entscheidungsspielraum. Die
Gemeindeautonomie ist aber insofern beschränkt, als es den Gemeinden verwehrt
bleibt, den in Konkretisierung des Strassengesetzes durch die kantonale Gerichts- und
Verwaltungspraxis gezogenen Rahmen zu überschreiten. So hat sich etwa die
Einteilung einer Strasse nach der tatsächlichen oder geplanten Funktion zu richten und
unabhängig vom Strassenzustand, von den Eigentumsverhältnissen und den
Bezeichnungen gemäss Art. 57 StrG zu erfolgen. Bei der Einteilung ist der Strassenzug
als Ganzes zu betrachten. Die Einteilung von Strassen wird geändert, wenn Bedeutung
oder Zweckbestimmung es erfordert (Art. 14 Abs. 1 StrG). "Bedeutung" im Sinn dieser
Vorschrift heisst, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse (so etwa das
Verkehrsaufkommen) geändert haben. Überdies ist – zum voraus – eine Anpassung des
Strassenplans erforderlich, wenn die Zweckbestimmung der Strasse aufgrund einer
Planung geändert werden soll (vgl. VerwGE B 2014/203 vom 25. Mai 2016 E. 6.1 mit
Hinweisen, www.gerichte.sg.ch).
6.2. Wie sich bereits aus dem Technischen Bericht vom 20. August 2015
(act. 12/8/10/40178-12, S. 3-5) unschwer ergibt, ist ein Neubau der C._brücke am
bestehenden Standort aufgrund der für den Hochwasserschutz erforderlichen
Höhenlage und der rechtsseitigen Bebauung nicht mehr möglich. Daher wurde ein
Standort rund 50 m südlich der heutigen C._brücke gewählt, wobei die horizontale
Linienführung der G._/L._strasse unverändert bleibt. Diese Einschätzungen sind
nachvollziehbar und werden von den Beschwerdeführern denn auch nicht substantiiert
bestritten.
Die bestehende C._brücke ist sodann als Gemeindestrasse zweiter Klasse eingestuft.
Bis zur Schliessung für den motorisierten Verkehr am 19. Januar 2012 diente sie damit
der strassenmässigen Erschliessung (vgl. zum Begriff Art. 19 Abs. 1 RPG, Art. 4 des
Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz; SR 843, WEG, und Art. 49
Abs. 1 lit a BauG) von mindestens zehn Wohneinheiten innerhalb der Wohn- und
Gewerbezone WG2 (www.geoportal.ch) auf dem Hoheitsgebiet der
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Beschwerdegegnerin beidseits des D._kanals (vgl. VerwGE B 2011/9 vom
7. Dezember 2011 E. 4.1 bis 4.3.6 mit Hinweisen, in: GVP 2011 Nr. 21). Inwiefern die
Brücke den strassenmässigen Erschliessungszweck zwischenzeitlich verloren haben
sollte, ist nicht ersichtlich. Es bestehen jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür, dass sich
die Siedlungsstruktur in der Umgebung aufgrund einer Planung derart geändert hätte,
dass die bestehende und damit auch die geplante Brücke nicht mehr der
strassenmässigen Erschliessung von mehr als zehn Wohneinheiten dienen würde. Zu
keinem anderen Ergebnis führt auch der Umstand, dass die projektierte Brücke um
rund 50 m weiter nach Süden an den Siedlungsrand verlegt werden soll. Ebenso wenig
hilft den Beschwerdeführern weiter, dass das Verkehrsaufkommen auf der G._strasse
derzeit gering ist. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass das
Verkehrsaufkommen nach der Wiedereröffnung der C._brücke für den motorisierten
Verkehr geringer ausfallen wird als der gestützt auf Messungen vom 11. bis
17. Februar 2011 ermittelte und im Konzept (act. 12/9a/1) angegebene DTV von 600
[Fahrzeugbewegungen] vor der Schliessung der Brücke für den motorisierten Verkehr
am 19. Januar 2012. Im Übrigen sind Annahmen über das künftige
Verkehrsaufkommen erfahrungsgemäss mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet,
zumal die Verkehrsentwicklung stark von wirtschaftlichen, demographischen sowie von
verkehrs- und umweltpolitischen Gegebenheiten abhängt. Verkehrsprognosen
entziehen sich dergestalt weitgehend der Kritik, solange sich die getroffenen
Annahmen, wie hier der Fall, nicht als offensichtlich und erheblich unrichtig und damit
unbrauchbar erweisen (vgl. BGE 126 II 522 E. 14 mit Hinweisen).
Wie sich im Weiteren dem Protokoll zum Augenschein vom 14. Dezember 2015
entnehmen lässt (act. 12/8/35, S. 2, 2. Votum P._), liegen die nächstgelegenen
Brücken über den D._kanal für den motorisierten Verkehr rund 875 m (F._brücke
Z._) resp. 770 m (E._brücke W._) von der bestehenden C._brücke entfernt. Auch
aus diesem Grund ist die Notwendigkeit einer Nutzung der neuen Brücke für den
motorisierten Verkehr im Interesse eines engmaschigen Verkehrsnetzes (vgl. zur
Erschliessungspflicht der Beschwerdegegnerin Art. 19 Abs. 2 RPG, Art. 5 WEG und
Art. 50 Abs. 1 BauG) nachvollziehbar. Entgegen anderslautender Darlegungen der
Beschwerdeführer sind unter diesen Umständen sowohl ein öffentliches Interesse an
der Nutzung als auch die Notwendigkeit der künftigen Nutzung der Ersatzbrücke durch
den motorisierten Verkehr ausgewiesen. Somit ist die Einschätzung der Vorinstanz
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(act. 2, S. 14-18 E. 5.1-5.5) im Ergebnis nicht zu beanstanden, wonach die
Ersatzbrücke auch hinsichtlich deren Nutzung für den motorisierten Verkehr die
Erfordernisse von Art. 32 lit. a-c StrG erfüllt, selbst wenn eine Nutzung der
Ersatzbrücke durch den öffentlichen Verkehr in absehbarer Zeit nicht zur Diskussion
steht (vgl. dazu Einspracheentscheid vom 19. Februar 2016, Beilage zu act. 12/1,
S. 13 f. E. II/16, wonach – lediglich – zur Gewährleistung einer künftigen Befahrbarkeit
der Anschlussbereiche der projektierten Brücke die Kurven- und Kreuzungsbereiche
auch für einen Standardlinienbus ausgebildet wurden).
6.3. Unbestritten ist zudem, dass die streitige Brücke überwiegend im
übergangsrechtlichen Gewässerraum des D._kanals liegt (vgl. dazu Art. 36a
Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer, Gewässerschutzgesetz;
SR 814.20, GSchG, in Verbindung mit Abs. 2 Ingress und lit. b der
Übergangsbestimmungen GSchV zur Änderung vom 4. Mai 2011 sowie Art. 41c Abs. 1
und 2 GSchV, sowie VerwGE B 2012/69; B 2012/70 vom 19. Dezember 2013 E. 2.3,
www.gerichte.sg.ch; zur Berücksichtigung des Gewässerraums bei der Richt- und
Nutzungsplanung siehe auch Art. 36a Abs. 3 GSchG und Art. 46 Abs. 1 GSchV,
sowie VerwGE B 2015/19 vom 26. April 2018 E. 11, a.a.O.). Im Rahmen der in der
Beschwerde vorgetragenen Kritik stellt sich die Frage, ob die geplante Brücke für den
motorisierten Verkehr die Voraussetzungen von Art. 41c Abs. 1 Satz 1 der
Gewässerschutzverordnung (SR 814.201, GSchV) erfüllt. Danach dürfen im
Gewässerraum nur standortgebundene, im öffentlichen Interesse liegende Anlagen wie
Fuss- und Wanderwege, Flusskraftwerke oder Brücken erstellt werden. Wie bereits
unter Erwägung 6.2 hiervor ausgeführt, ist das öffentliche Interesse am Bau der Brücke
für den motorisierten Verkehr ausgewiesen. Überdies ist die Brücke ihrem Zweck, ihrer
Lage und ihrer künftigen Nutzung entsprechend fraglos standortgebunden (vgl. dazu
VerwGE B 2013/153 vom 24. März 2015 E. 5.3, www.gerichte.sg.ch, und C. Fritzsche,
in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum
Wasserbaugesetz, Zürich 2016, Art. 36a GSchG Rz. 114). Damit erfüllt das strittige
Strassenbauvorhaben die Erfordernisse von Art. 41c Abs. 1 Satz 1 GSchV.
Des Weiteren genügt die Ersatzbrücke den Anforderungen an die Verkehrssicherheit,
selbst wenn kein separater Gehweg (mehr) ausgeschieden wird. Gemäss dem
Amtsbericht des fachkundigen Tiefbauamtes vom 29. August 2016 (act. 12/12) erreicht
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die geplante Ersatzbrücke für den motorisierten Verkehr wegen der gewählten
Geometrien, deren Lage sowie der Zufahrtsbereiche die Verträglichkeit mit dem
Langsamverkehr. Die Übersichtlichkeit sei gegeben und die notwendigen Sichtzonen
seien gewährleistet. Anhaltspunkte, welche diese Einschätzungen des fachkundigen
Tiefbauamtes ernsthaft erschüttern könnten, bestehen aufgrund der Aktenlage nicht
und werden von den Beschwerdeführern auch nicht aufgezeigt (vgl. hierzu
A. M. Binder, Expertenwissen und Verfahrensgarantien, Zürich 2016, S. 87 f., Kiener/
Rütsche/Kuhn, öffentliches Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015, Rz. 777, K. Plüss, in:
A. Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich,
3. Aufl. 2014, § 7 Rz. 60 ff., und Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 974 ff.).
Das Polizeikommando verfügte sodann am 9. September 2015 (veröffentlicht am
14. September 2015) die Beschränkung "Höchstgewicht 19 Tonnen" auf der neuen
C._brücke (vgl. act. 12/8/18, 12/8/10/40178-21). Auf den dagegen erhobenen Rekurs
der Beschwerdeführer trat das Sicherheits- und Justizdepartement mit Entscheid vom
24. August 2017 nicht ein (VerwGE B 2017/187, act. 2, S. 7 f. E. 3), was von den
Beschwerdeführern im Verfahren B 2017/187 in ihrer Beschwerdeergänzung vom
6. November 2017 (act. 9) nicht bemängelt wurde. Zusammen mit der
Fahrbahnverengung im Vergleich zum ersten Projekt von 6.00 m auf 4.80 m
(B 2017/186 act. 12/8/10/40178-13 f.) wird dadurch der befürchtete allgemeine
Schwerverkehr im Quartier bereits beschränkt. Darüber hinaus ist daran zu erinnern,
dass die im Verfahren B 2017/187 vom Verwaltungsgericht bestätigte Tempo-30-Zone
"G._strasse" dazu dient, den Durchgangsverkehr von der C._brücke auf andere
verkehrsorientierte Strassen, insbesondere auf die Kantonsstrassen (N._ und
O._strasse, www.geoportal.ch), zu verlagern (vgl. Gutachten Q._, act. 12/8/9, S. 6
Ziff. 3.1). Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz davon ausgehen (act. 2, S. 18 f.
E. 5.7.1-5.8), dass das strittige Projekt die Grundsätze von Art. 33 Abs. 1 StrG
beachtet. Somit erscheint der Bau der Ersatzbrücke weder als überdimensioniert noch
sonst wie als unverhältnismässig. Dies umso mehr, als die Beschwerdeführer auch
nicht substantiiert dartun, welche gewichtigen Nachteile ihnen durch den Bau der
Brücke erwachsen. Folglich durfte die Vorinstanz auch die Voraussetzungen für die
infolge der Verschiebung der Brücke erforderlichen, mitangefochtenen Änderungen des
Gemeindestrassenplans (act. 12/8/10/40178-18) als gegeben erachten (Art. 14 Abs. 1
in Verbindung mit Art. 7 und Art. 8 Abs. 2 und 3 StrG). Von einer rechtswidrigen
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Ausübung des Planungsermessens durch die Beschwerdegegnerin kann jedenfalls
keine Rede sein.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
7. [...]