# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4ab7093d-12c6-46f8-a7ef-81de2d76468f
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Für die Steuerperioden 2016 und 2017 wurde bei der A AG (nachfolgend: die Pflichtige) mit Sitz in Zug eine steueramtliche Bücherrevision durchgeführt. Die Pflichtige hat im Kanton Zürich, wie in anderen Kantonen (nicht aber in Zug) Grundeigentum. Im Schlussbericht vom 9. August 2019 wurde auf ein Briefkastendomizil in Zug geschlossen, weshalb das Steueramt des Kantons Zürich in der Folge einen Einschätzungsvorschlag samt interkantonaler Steuerausscheidung betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 2016 erliess. Derselbe wurde von der Pflichtigen am 20. August 2019 unterzeichnet.
Am 10. Februar 2020 veranlagte das kantonale Steueramt für die direkte Bundessteuer 2016 die Pflichtige mit einem Reingewinn von Fr. ... und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. ... Die Pflichtige bestreitet, dass ihr die Veranlagungsverfügung zugestellt worden sei. Dabei räumt sie ein, die Steuerrechnung betreffend die direkte Bundessteuer 2016 im Februar 2020 erhalten zu haben.
Mit Schreiben vom 4. Mai 2020 forderte die Pflichtige das kantonale Steueramt auf, die Steuerrechnung zu stornieren oder eine anfechtbare Verfügung zu erlassen, weil sie mit dem zusätzlichen Einfordern der Bundessteuer durch den Kanton Zürich nicht einverstanden sei. Am 8. Mai 2020 fand ein telefonischer Kontakt statt, bei dem mitgeteilt wurde, dass die Veranlagung zu Recht erfolgt sei und diese erneut versandt werde. Daraufhin stellte das kantonale Steueramt der Pflichtigen mit E-Mail vom 8. Mai 2020 nur die Veranlagungsverfügung betreffend die direkte Bundessteuer 2017 zu.
Am 21. Oktober 2020 wurde der Pflichtigen vom Betreibungsamt Zug ein Zahlungsbefehl betreffend die direkte Bundessteuer 2016 zugestellt, wogegen diese am 29. Oktober 2020 Rechtsvorschlag erhob. Die Pflichtige nahm am 11. November 2020 Akteneinsicht beim Betreibungsamt Zug, wobei eine Kopie der Veranlagungsverfügung betreffend die direkte Bundessteuer 2016 in den Akten enthalten war.
Am 27. November 2020 erhob die Pflichtige Einsprache gegen die direkte Bundessteuer für die Periode 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016, worauf das kantonale Steueramt mit Entscheid vom 11. Dezember 2020 infolge Verspätung nicht eintrat.
II.
Dagegen erhob die Pflichtige am 18. Januar 2021 Beschwerde beim Steuerrekursgericht, welche nach einer Sistierung aufgrund des laufenden Verfahrens bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) mit Entscheid vom 5. Oktober 2021 abgewiesen wurde.
III.
Hiergegen erhob die Pflichtige am 11. November 2021 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte unter Kosten- und Entschädigungsfolgen die Aufhebung der vorinstanzlichen Entscheide und die Anweisung an das kantonale Steueramt, in der Sache zu entscheiden.
Während die Vorinstanz auf Vernehmlassung verzichtete, beantragte das kantonale Steueramt am 30. November 2021 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung liess sich nicht vernehmen.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
1.1