# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 566c1396-6a48-4146-85e9-284f27c2fe01
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- das Bayerische Staatsministerium der Justiz die Schweiz mit Schreiben
vom 19. März 2014 um Auslieferung der deutschen Staatsangehörigen A.
ersuchte (RR.2014.288 act. 8.1);
- die Auslieferung gestützt auf den Haftbefehl des Amtsgerichts Ebersberg
vom 30. September 2013 in Verbindung mit dem Beschluss des Amtsge-
richts Ebersberg vom 13. Oktober 2011 in einem Strafverfahren wegen
Verstosses gegen das Tierschutzgesetz verlangt wird (RR.2014.288
act. 8.2 und act. 8.6);
- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") mit Entscheid vom
26. September 2014 die Auslieferung von A. an Deutschland für die dem
Auslieferungsersuchen des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz vom
19. März 2014 zugrunde liegenden Straftaten bewilligte (RR.2014.288
act. 8.16);
- A. am 29. Oktober 2014 gegen den Auslieferungsentscheid Beschwerde
bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob (RR.2014.288
act. 1);
- das BJ am 17. November 2014 einen Auslieferungshaftbefehl gegen A. er-
liess, und diese am 2. Dezember 2014 an ihrem Wohnort in Z. (Schweiz)
festgenommen wurde (RH.2014.21 act. 3.17 und act. 3.19);
- gegen den Auslieferungshaftbefehl A. mit Eingabe vom 12. Dezember 2014
Beschwerde beim hiesigen Gericht erhob (RH.2014.21 act. 1);
- A. mit Schreiben vom 31. Dezember 2014 die Beschwerden gegen den
Auslieferungsentscheid vom 26. September 2014 und den Auslieferungs-
haftbefehl vom 17. November 2014 zurückzieht (RR.2014.288 act. 12 und
RH.2014.21 act. 4).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die Beschwerdeverfahren RR.2014.288 und RH.2014.21 zu vereinigen
sind;
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- die Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerden als erledigt
abzuschreiben sind;
- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich
als unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 39 Abs 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten
zu tragen hat (zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2014.232 vom
19. September 2014);
- für die Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. Au-
gust 2010 des Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur An-
wendung gelangt (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG)
und die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 1'300.-- anzusetzen ist, unter An-
rechnung des entsprechenden Betrags aus dem im Beschwerdeverfahren
RR.2014.288 geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.--;
- die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, den Restbetrag von
Fr. 1'700.-- der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten.
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