# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9abde454-c347-4300-8de4-824f6e492d1c
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 10
I. Sachverhalt
A. Am 27. Mai 2011 wurde X. von der Kantonspolizei Graubünden wegen Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen. Mit Schreiben vom 28. Mai 2011 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden gestützt auf Art. 224 Abs. 2 StPO den Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts um Anordnung der Untersuchungshaft. Als Haftgrund wurde Kollusions-/Verdunkelungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. b StPO und Wiederholungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO geltend gemacht.
B. Da X. ausdrücklich auf eine mündliche Verhandlung verzichtete, führte der Einzelrichter des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Graubünden ein schriftliches Verfahren durch. Mit Entscheid vom 30. Mai 2011 hiess er das Gesuch der Staatsanwaltschaft Graubünden gut und ordnete eine Untersuchungshaft bis längstens zum 26. August 2011 an.
C. Am 18. August 2011 ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden beim Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts um Verlängerung der angeordneten Untersuchungshaft im Sinne von Art. 227 StPO um weitere drei Monate beziehungsweise längstens bis zur Anklage beim Bezirksgericht Plessur. Als Haftgrund wurde Wiederholungsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO angegeben. X. liess in seiner Stellungnahme vom 22. August 2011 die Abweisung des Haftverlängerungsgesuchs und die umgehende Entlassung aus der Untersuchungshaft beantragen.
D. Mit Entscheid vom 23. August 2011, gleichentags schriftlich mitgeteilt, erkannte der Einzelrichter des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts wie folgt:
„1. Das Gesuch wird gutgeheissen und die Untersuchungshaft bis zum 25.11.2011 verlängert.
2. Die beschuldigte Person kann jederzeit ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft stellen. Dieses ist bei der Staatsanwaltschaft mündlich zu Protokoll zu geben oder schriftlich zu stellen und kurz zu begründen.
3. Die Verfahrenskosten von CHF 350.00 bleiben bei der Prozedur. Sie werden vorschussweise von der Staatsanwaltschaft Graubünden zu Lasten des Kantons übernommen und sind innert 30 Tagen auf das PC-Konto 70-3596-3 des Bezirksgerichts Plessur zu überweisen.

## Considerations