# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4eb14116-a93f-5ed8-abb0-befe92abc018
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Das Verwaltungsgericht stellt fest:
A.
a. X.Y. ist Grundeigentümer der Parzelle Nr. 0001, Grundbuch A. Das in C. gelegene
Grundstück wurde am 3. November 2003 mit Bewilligung des Landwirtschaftsamtes
vom Stammgrundstück Nr. 0002 abparzelliert. Es war damals mit einem Wohnhaus,
einer Scheune und einem Schweinestall überbaut. Am 3. Juni 2004 reichte X.Y. ein
Baugesuch für das Wohnhaus auf Grundstück Nr. 0001 ein. Nachdem das Amt für
Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) dem Bauvorhaben zugestimmt und
ebenfalls die Nutzung von Scheune, Schweinestall und Remise für die
Freizeitlandwirtschaft genehmigt hatte, erteilte die Baubehörde A. am 6. September
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2004 die Baubewilligung für den Umbau und die Nutzungsänderung des Wohnhauses
und für die Abwasserreinigungsanlage. Am 3. Juni 2005 informierte X.Y. die
Baubehörde A., dass der Bau abweichend von der Baubewilligung vom 6. September
2004 realisiert worden sei. Mit Verfügung vom 14. Juni 2005 wurde X.Y. der sofortige
Baustopp betreffend Umbau seines Wohnhauses eröffnet. Am 22. Juli 2005 reichte er
ein Korrekturgesuch für die erfolgte Änderung und Erweiterung des Wohnhauses ein.
Mit Beschluss vom 28. Oktober/3. November 2005 verweigerte die Baubehörde A. die
Baubewilligung infolge der fehlenden Zustimmung zur Baubewilligung durch das
AREG. Gleichzeitig wurde die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes bzw.
der Abbruch des Wohnhauses angeordnet. Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die
Regierung des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 30. Mai 2006 ab. Das st. gallische
Verwaltungsgericht bestätigte diesen Rekursentscheid im Urteil B 2006/119 vom 30.
November 2006. Das Bundesgericht wies die hiergegen erhobene Beschwerde mit
Urteil 1A.23/2007 vom 31. Juli 2007 ab.
b. Dem Abbruchbefehl kam X.Y. in der Folge nicht nach. Am 15. Dezember 2012
reichte er der Baubehörde ein Baugesuch zur Fertigstellung des Wohnhauses auf
Grundstück Nr. 0001 ein. Darin ersuchte er - mit Hinweis auf den per 1. November
2012 geänderten Art. 24c RPG - im Wesentlichen um Bewilligung zur Vollendung jener
Arbeiten am Wohnhaus, für welche die Korrekturbewilligung am 28. Oktober 2005
verweigert worden war. Gegen dieses Bauvorhaben erhob die Stiftung WWF Schweiz
mit Eingabe vom 5. Februar 2013 Einsprache. Die Baubehörde A. wies das Baugesuch
mit Beschluss vom 18. September 2013 ab und hiess die Einsprache der Stiftung WWF
Schweiz gut. Den hiergegen von X.Y. erhobenen Rekurs wies das Baudepartement mit
Entscheid vom 26. August 2014 ab. Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt
Markus Heer, Flawil, für X.Y. am 10. September 2014 Beschwerde mit den
Rechtsbegehren, es sei der Entscheid aufzuheben und das Baugesuch vom 15.
Dezember 2012 zu bewilligen (Ziff. 1). Eventualiter sei das Baugesuch zur weiteren
Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 2). Unter Kosten- und
Entschädigungsfolge (Ziff. 3). Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hiess die
Beschwerde mit Entscheid B 2014/182 vom 27. April/25. Mai 2016 teilweise gut, indem
es den Anspruch der Stiftung WWF Schweiz auf ausseramtliche Entschädigung im
Rekursverfahren verneinte, und hob Dispositiv-Ziffer 3b des Rekursentscheides vom
26. August 2014 auf. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.
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B. Die gegen diesen Entscheid von der Stiftung WWF Schweiz, vertreten durch
Rechtsanwältin Franciska Hildebrand, St. Gallen, erhobene Beschwerde hiess das
Bundesgericht mit Urteil 1C_301/2016 vom 4. Januar 2017 gut und hob den VerwGE B
2014/182 auf, soweit dieser die Beschwerde teilweise guthiess und Dispositiv-Ziffer 3b
des Rekursentscheids vom 26. August 2014 aufhob. Es wies die Sache an das
Verwaltungsgericht zurück, um eine Parteientschädigung zugunsten der Stiftung WWF
Schweiz für das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren festzusetzen.

## Considerations

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:
1. Nach Art. 98 Abs. 1 VRP besteht im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht
Anspruch auf Ersatz der ausseramtlichen Kosten, welche den am Verfahren Beteiligten
gemäss Art. 98bis VRP nach Obsiegen und Unterliegen auferlegt werden. Die
Vorschriften der Schweizerischen Zivilprozessordnung (SR 272, ZPO) über die
Parteientschädigung finden sachgemäss Anwendung (Art. 98ter VRP). Gemäss
Bundesgerichtsurteil 1C_301/2016 (E. 3.6) ist die Parteientschädigung zugunsten der
Beschwerdegegnerin festzusetzen. Diese hat im verwaltungsgerichtlichen Verfahren
vollumfänglich obsiegt. Ihre Rechtsvertreterin hat eine Kostennote im Betrag von Fr.
3‘931.20 (Honorar von Fr. 3‘500.-- gemäss Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für
Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75 [HonO], Barauslagen von Fr. 140.- und
Mehrwertsteuer von Fr. 291.20) eingereicht. Unter Berücksichtigung des Aufwandes
erscheint diese Entschädigung zulasten des Beschwerdeführers als angemessen. Die
Mehrwertsteuer wird grundsätzlich dazu gerechnet (Art. 29 HonO). Da die
Beschwerdegegnerin aber selber mehrwertsteuerpflichtig ist, kann sie die der
Honorarrechnung ihrer Anwältin belastete Mehrwertsteuer als Vorsteuer in Abzug
bringen. Daher muss die in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer von Fr. 291.20 bei der
Bemessung der ausseramtlichen Entschädigung nicht zusätzlich berücksichtigt werden
(VerwGE B 2013/181 vom 19. August 2014, E. 6). Diese ist somit auf Fr. 3‘640.--
festzusetzen.
2. Für diesen Entscheid werden weder amtliche Kosten erhoben (Art. 97 VRP) noch
ausseramtliche Kosten entschädigt.
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