# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 496cf7ec-32db-460f-9409-ac185629e08c
**Court:** BL_SG
**Chamber:** BL_SG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** BL / Northwestern_Switzerland
**Law Area:** Public
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

keit des Steuerpflichtigen oder seines Vertreters wesentliche Sachverhaltselemente im or-
dentlichen Veranlagungs- oder Rechtsmittelverfahren nicht vorgebracht worden sind oder
wenn der Steuerpflichtige bei Prüfung der ihm eröffneten Veranlagung - allenfalls unter Bei-
zug eines Sachverständigen - den Sachverhalts- oder Rechtsirrtum der Behörde sofort hätte
entdecken können (vgl. Zweifel/Casanova, a.a.O., § 26 Rz. 54),
- dass das Revisionsbegehren innert 90 Tagen (relative Revisionsfrist) seit Entdeckung des
Revisionsgrundes, spätestens jedoch innert 10 Jahren (absolute Revisionsfrist) nach Eröff-
nung der Verfügung oder des Entscheids eingereicht werden muss; es sich bei beiden Re-
visionsfristen um gesetzliche Fristen handelt, die grundsätzlich nicht erstreckt werden kön-
nen und deshalb als Verwirkungsfristen zu qualifizieren sind; die Einhaltung der Fristen als
formelle Verfahrensvoraussetzung durch die Revisionsbehörde von Amtes wegen zu prüfen
ist (vgl. Ziegler, a.a.O., 132 N 22),
- dass der Rekurrent im vorliegenden Fall gegen die Grundstückgewinnsteuerverfügung Nr.
10/2657 vom 26. Juli 2011 innert Frist kein Rechtsmittel ergriffen hat, was dazu geführt hat,
dass dieselbe in Rechtskraft erwachsen ist,
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- dass davon auszugehen ist, dass der Pflichtige im Zeitpunkt der Veranlagung im Besitze
sämtlicher Unterlagen, wie Kaufvertrag sowie Belege betr. allfälliger weiterer Gestehungs-
kosten war, welche er hingegen erst mit Schreiben vom 15. Januar 2013 eingereicht hat,
- dass dies zur Konsequenz hat, dass der Pflichtige sich entgegenhalten lassen muss, dass
eine Revision unmöglich ist, wenn dabei Dinge vorgebracht werden, welche schon im or-
dentlichen Verfahren hätten vorgebracht werden können,
- dass in casu damit offensichtlich keine neuen Beweismittel entdeckt worden sind bzw. die
Steuerverwaltung keine Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt gewe-
sen sind oder bekannt sein mussten, ausser acht gelassen hat und damit die Vorausset-
zungen an eine Revision nicht gegeben sind und die Steuerverwaltung damit zu Recht nicht
auf die als Revisionsgesuch entgegen genommene Eingabe eingetreten ist,
- dass der Rekurs somit abzuweisen ist,
- dass entsprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Pflichtigen Verfahrenskosten in Hö-
he von Fr. 1‘000.-- aufzuerlegen sind (§ 130 StG i.V.m. § 20 Abs. 1 und 3 VPO),
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## Considerations