# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5f7c6799-20f9-4e24-a006-a922c9443728
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._ wurde am _1953 in O.1_/L.1_ geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit 2006 lebt er im K.1_. Gemäss schriftlicher Auskunft des Ufficio circondariale di tassazione Bellinzona vom 25. Oktober 2013 verfügte der Beschuldigte im Jahr 2011 über ein Nettoeinkommen von Fr. 300'000.00.
X._ ist weder im schweizerischen Zentralstrafregister noch im  verzeichnet.
B. Am 17. Juli 2013 eröffnete die Staatsanwaltschaft Graubünden die Strafuntersuchung gegen X._ wegen Verstosses gegen Art. 27 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Ziff. 1 (recte: Abs. 1) SVG.
C. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 23. Juli 2013, mitgeteilt am 30. Juli 2013, wurde X._ der Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 27 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Abs. 1 SVG schuldig erklärt. Dafür wurde er mit einer Busse von Fr. 600.00, bei schuldhafter Nichtbezahlung ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von sechs Tagen, bestraft. Die Staatsanwaltschaft Graubünden legte dem Strafbefehl folgenden Sachverhalt zugrunde:
"Martedi 16 aprile 2013 l'imputato X._ circolava sull'autostrada A13, in direzione di Bellinzona TI, alla guida della sua autovettura Porsche D, targata _ (CH). Contrariamente ai propri obblighi, giunto alle ore 12.38 (notte) nella galleria del San Bernardino, in territorio di Hinterrhein GR, non rispettava il limite di velocità massimo segnalato di 80 km/h, circolando ad una velocità elevata. Dedotta la tolleranza di 6 km/h, la velocità determinante era di 109 km/h, corrispondente a un superamento di 29 km/h del limite massimo consentito."
D. Gegen diesen Strafbefehl erhob die damalige Rechtsvertreterin von X._ am 16. August 2013 Einsprache bei der Staatsanwaltschaft Graubünden. In der Folge wurde X._ am 22. Oktober 2013 von der Staatsanwaltschaft Graubünden als beschuldigte Person einvernommen.
E. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Hinterrhein fand am 14. Januar 2014 statt. X._ stellte folgende Schlussanträge:
"Anträge Beschuldigter:
1. X._ ist von Schuld und Strafe freizusprechen.
2. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Kantons Graubünden, wobei X._ auf eine Entschädigung für
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Aufwendungen für die angemessene Ausübung der Verfahrensrechte verzichtet."
Das Urteil wurde im Anschluss an die Verhandlung mündlich eröffnet und begründet. Gleichentags wurde das Urteil ohne schriftliche Begründung mitgeteilt.
F. Mit Eingabe vom 27. Januar 2014 meldete X._ Berufung gegen das Urteil an, woraufhin das Bezirksgericht Hinterrhein den Parteien das schriftlich begründete Urteil am 18. Februar 2014 mitteilte. Darin erkannte es wie folgt:
"1. X._ ist schuldig der Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 27 Abs. 1 SVG in Verbindung mit Art. 90 Abs. 1 SVG.
2. a)Dafür wird X._ mit einer Busse von CHF 600.00 bestraft.
b)Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse beträgt 6 Tage. Sie tritt an die Stelle der Busse, soweit dieselbe schuldhaft nicht bezahlt wird.
3. a)Die Kosten des Verfahrens von CHF 2'930.00 (Untersuchungsgebühren und Auslagen der Staatsanwaltschaft Graubünden CHF 930.00, Gerichtsgebühren CHF 2'000.00) gehen zu Lasten von X._.
b)X._ hat dem Bezirksgericht Hinterrhein folglich zu überweisen:
Busse CHF 600.00
Verfahrenskosten CHF 2'930.00
Total CHF 3'530.00
In Rechtskraft erwachsene Bussen und Verfahrenskosten sind innert 30 Tagen auf das Konto CK 038.267.100, IBAN CH16 0077 4110 0382 6710 0, des Bezirksgerichtes Hinterrhein bei der Graubündner Kantonalbank zu bezahlen.

## Considerations