# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 81810444-8008-41f0-9a6f-4219657a7687
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A.
A. C._ lag mit der Primarschulgemeinde Niederbüren im Streit darüber, ob ihre Tochter B. C._ hochbegabt sei und Anspruch auf den Besuch einer Schule für Hochbegabte habe. Der Schulpsychologische Dienst des Kantons St. Gallen (SPD) kam dabei zum Schluss, die Schülerin habe zwar ein überdurchschnittliches Leistungspotenzial, von einer Hochbegabung könne man aber nicht sprechen. B. C._ wehrte sich gegen diese Einschätzung erfolglos bis vor Bundesgericht (Urteil 2C_10/2016 vom 18. Juli 2016).
Am 4. Oktober 2016 erstattete A._ Strafanzeige gegen verschiedene Mitarbeiter des SPD wegen Amtsmissbrauchs und Willkür in Bezug auf die schulpsychologischen Abklärungen, etc.
Am 4. Januar 2017 erteilte die Anklagekammer des Kantons St. Gallen die Ermächtigung zur strafrechtlichen Verfolgung der angezeigten Personen nicht.
B.
Mit Beschwerde vom 27. März 2017 beantragt A._, den Entscheid der Anklagekammer aufzuheben, die Ermächtigung zur Eröffnung des Strafverfahrens zu erteilen und anzuordnen, dass die Anklagekammer die Vorbringen in der Strafanzeige zur Verletzung von Ausstandspflichten durch Mitglieder und Mitarbeiter des SPD behandle.
C.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

## Considerations

Erwägungen:
1.
1.1. Nach Art. 17 Abs. 2 lit. b des St. Galler Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Straf- und Jugendstrafprozessordnung vom 3. August 2010 entscheidet die Anklagekammer über die Eröffnung oder Nichtanhandnahme einer Strafuntersuchung gegen Behördemitglieder oder Mitarbeitende des Kantons oder der Gemeinden wegen strafbarer Handlungen, die deren Amtsführung betreffen. Mit dem angefochtenen Entscheid hat es die Anklagekammer abgelehnt, die Staatsanwaltschaft zur Strafverfolgung der Beschwerdegegner wegen bestimmter Delikte zu ermächtigen. Damit fehlt es in Bezug auf diese Delikte an einer Prozessvoraussetzung für die Durchführung des Strafverfahrens, womit das Verfahren insoweit abgeschlossen ist. Angefochten ist damit ein Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), gegen den nach der Rechtsprechung die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig ist (BGE 137 IV 269 E. 1.3.1).
1.2. Zur Beschwerde befugt ist nach Art. 89 Abs. 1 BGG, wer am vorinstanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen hat, vom angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung hat. Es ist Sache der Beschwerdeführerin, ihre Beschwerdebefugnis darzulegen, soweit sie nicht offensichtlich gegeben ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; zum Ganzen: BGE 141 IV 284 E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3).
Die Beschwerdeführerin legt unter Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht dar, inwiefern sie zur Beschwerde befugt ist, und das ist auch keineswegs offensichtlich.
2.
Auf die Beschwerde ist damit im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).