# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b9a0c626-ef90-48cb-b4ce-ae8d7b8293d2
**Court:** CH_BGer
**Chamber:** CH_BGer_005
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
Mit Entscheid vom 17. Juni 2021 wies das Bezirksgericht das von der rubrizierten Beschwerdeführerin gestellte Gesuch um Konkurseröffnung (Überschuldungsanzeige) ab. Dagegen erhob diese beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde.
Mit Rechtsverzögerungsbeschwerde vom 16. September 2021 (Eingang 21. September 2021) gelangte sie an das Bundesgericht mit dem Begehren um Anweisung des Obergerichtes, unverzüglich über die kantonale Beschwerde zu entscheiden. Sie macht geltend, angesichts des ausstehenden Entscheides trotz Überschuldung weiterhin geschäftsaktiv bleiben zu müssen.
Mit Entscheid vom 21. September 2021 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein, nachdem die Beschwerdeführerin den einverlangten Kostenvorschuss auch innert der gesetzten Nachfrist nicht geleistet hatte.

## Considerations

Erwägungen:
1.
Im Bereich der Konkurseröffnung steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG) und wegen Rechtsverzögerung kann beim Bundesgericht jederzeit Beschwerde geführt werden (Art. 94 BGG).
2.
Allerdings hat das Obergericht am Tag des Eingangs der Rechtsverzögerungsbeschwerde beim Bundesgericht über die kantonale Beschwerde entschieden. Damit ist die Rechtsverzögerungsbeschwerde gegenstandslos geworden und das betreffende bundesgerichtliche Verfahren durch das präsidierende Mitglied abzuschreiben (Art. 32 Abs. 2 und Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP).
3.
Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG).