# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 55f0de37-75f5-44b7-9af8-37ef0e955ccc
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Über X._ wurde im Jahre 2008 durch die damalige Vormundschaftsbehörde des Kreises Schams eine Beistandschaft zur Vertretung sowie zur Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 aZGB errichtet. Seit dem 16. März 2010 wird das Mandat der Beistandschaft durch die Schwester des Verbeiständeten, A._, O.1_, geführt.
B. Der Bericht der Beiständin und die per 31. Dezember 2011 erstellte Rechnung wurden mit Entscheid der ehemaligen Vormundschaftsbehörde Hinterrhein vom 22. Mai 2012 revidiert und mit einem Vermögensstand von CHF 114'238.89 genehmigt. Ferner ordnete die Behörde die Umwandlung der nicht mündelsicheren Anlagen bei der Raiffeisen Schweiz im damaligen Betrag von CHF 17'544.60 an.
C. A._ legte der Behörde mit Datum vom 31. März 2013 (eingegangen am 3. Mai 2013) einen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2012 sowie die per 31. Dezember 2012 abgeschlossene Rechnung, welche einen Vermögensstand von CHF 121'851.79 auswies, zur Genehmigung vor. Im Gegensatz zum vorjährigen Vermögensstand resultierte im Jahr 2012 ein Vorschlag von durchschnittlich rund CHF 634.-- pro Monat. In ihrem Bericht bestätigte die Beiständin, dass die nicht mündelsichere Anlage bei der Raiffeisen Schweiz im Betrag von CHF 18'462.60 – entsprechend dem vorerwähnten Entscheid der ehemaligen Vormundschaftsbehörde Hinterrhein – am 6. Dezember 2012 umgewandelt und dem Sparkonto der Raiffeisenbank gutgeschrieben wurde. Für die laufende Rechnungsführung reichte A._ ein ausgeglichenes Budget ein, welches monatlich ein Einkommen sowie Ausgaben von je rund CHF 3'900.-- vorsieht. Überdies erstellte die Raiffeisenbank O.2_ mit Datum vom 11. Dezember 2013 einen persönlichen Anlagevorschlag für das verwaltete Vermögen.
D. Mit Entscheid der Kollegialbehörde vom 17. Dezember 2013, mitgeteilt am 9. Januar 2014, erkannte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelbünden/Moesa was folgt:
„1. Die Rechnung schliesst per 31.12.2012 mit einem Aktivsaldo von Fr. 121'851.79 ab und wird unter Vorbehalt der Revisionsanmerkungen genehmigt.
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2. Der Rechenschaftsbericht vom 31.12.2012 wird genehmigt und die geleistete Arbeit verdankt.
3. Die Beiständin wird angewiesen:
a. Zur Sicherung des gewöhnlichen Lebensunterhalts inklusive für zu erwartende ausserordentliche Aufwendungen innert Monatsfrist ein „Betriebskonto“ zu führen, worüber sämtliche Finanzgeschäfte abgewickelt werden. Das Betriebskonto muss über genügend Jahresliquidität verfügen. Bei Bedarf müssen ca. Fr. 20'000.- bis Fr. 25'000.-verfügbar sein, ohne dass andere Vermögenswerte zur Unzeit liquidiert werden müssen.
b. Allenfalls das restliche Vermögen für weitergehende über den Lebensunterhalt hinausgehende Bedürfnisse anzulegen (nach Art. 7 VBVV).
c. Die getätigte Anlage (gemäss Punkt b) bedarf der Bewilligung durch die KESB. Sie ist mittels einer Zugriffsbeschränkung/„Verwahrung“ (Verfügungsberechtigung durch die Beiständin unter Mitwirkung der KESB) abzusichern.
d. Der KESB die obigen vollzogenen Transaktionen umgehend zu melden mit entsprechenden Belegen.
4. Vom mutmasslich ausgeglichenen Budget für die laufende Rechenschaftsperiode wird Kenntnis genommen. Die Beiständin wird künftig von der Einreichung eines Budgets befreit.
5. Die Beiständin ist gehalten:
a. Der KESB jedes Jahr (erstmals per Ende 2013) einen schriftlichen Rechenschaftsbericht (Ausführungen über die Rechnungsführung und Vermögensentwicklung sowie die Lage der betroffenen Person und die Ausübung der Beistandschaft) einzureichen;
b. bei Hinweisen auf massgebliche Veränderungen der Lebensumstände von X._ während der Berichtsperiode die KESB mit einem Bericht zu informieren und allenfalls eine geeignete Anpassung oder Aufhebung der Massnahme zu beantragen.
6. Für die Tätigkeit vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 wird zugunsten von A._ eine ordentliche Entschädigung von Fr. 600.- festgesetzt.
7. Die Beiständin ist nach Vollstreckbarkeit dieses Entscheids berechtigt, die Entschädigung im Betrag von Fr. 600.- (Ziff. 6) zu ihren Gunsten direkt dem Betriebskonto von X._ zu belasten.
8. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 850.- festgesetzt und X._ auferlegt. Sie sind innert 30 Tagen zu bezahlen.

## Considerations