# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1d2cb260-6204-4279-9867-ae55cd62d87c
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1970 geborene
X._
arbeitete
in
Pensen
von
40
%
bzw. 50
%
als Dentalhygienikerin bei
den
Dr
es
. med.
dent
.
Y._
und
Z._
und war dadurch bei den
Elvia
Versicherungen
(heute Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft [Allianz])
und der Schweizerischen Mobiliar
Versicherungsgesell
schaft
obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert
,
als sie am 2
4.
August 1993 von einem Pferd stürzte. Sie erlitt dabei
eine Beckenfraktur und eine dop
pelte Schambeinastfraktur (
Unfallmeldung UVG vom 1
2.
September 1993,
Urk.
7/19/22, Arbeitgeberauskunft von
Dr.
Z._
vom 2
8.
Oktober 1997, Ur
k.
7/20,
Arztzeugnis UVG des
A._
vom 16.
September 1993, Urk.
7/19/51, und Bericht desselben vom
2.
Oktober 1993,
Urk.
7/19/54).
X._
war in der Folge zunächst
zu
100
%
und hernach teilarbeitsunfähig
(u.a. Unfallschein von
Dr.
med.
B._
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin,
Urk.
7/19/39)
. Die
Elvia
richtete Taggelder aus und kam für die Heilbehandlungskosten auf.
Per
1.
Oktober 1994 schrieb Dr.
B._
X._
wieder als zu 100
%
arbeitsfähig (
Urk.
7/19/39).
Nachdem
X._
von
Dr.
B._
wieder zu 25
%
arbeitsunfähig geschrieben worden war (Ar
z
t
z
eugnis vom
2
6.
August 1996
,
Urk.
7/19/
13
), meldete sie sich a
m
5.
September 1996 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/3). Die IV-Stelle
nahm in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen vor und sprach
X._
mit Verfügung
en
vom 2
7.
Januar
1999
(
Urk.
7/40) bzw. vom 8.
Juni 1999 (
Urk.
7/44) die Kosten für die Umschulung zur Naturärztin und mit Verfügungen vom 1
6.
März (
Urk.
7/41) bzw.
7.
Oktober 1999 (
Urk.
7/46) ein entsprechendes Taggeld
zu
.
Per Ende Dezember 2000 kündigte die Versicherte ihre bis dahin noch in einem Umfang von 30
%
ausgeübte Tätigkeit als
Dental
hygienikerin
bei
Dr.
med.
dent
.
C._
, wofür sie eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes verantwortlich machte (
Urk.
7/56/2-3).
Mit Verfü
gung vom 2
6.
November 2001
übernahm
die IV-Stelle
sodann
zusätzlich die Kosten für die Ausbildung in Fussreflexzonen
m
assage
(
Urk.
7/61)
.
X._
schloss die
Ausbildung zur Fussreflexzonenm
ass
eurin
(Diplom
vom 2
4.
Mai 2002
,
Urk.
7/75) und zur Naturärztin (Zeugnis vom
3.
Juli 2002,
Urk.
7/78) im Sommer 2002 erfolgreich ab. Mit Verfügung vom 1
3.
September 2002
(
Urk.
7/88)
sprach die IV-Stelle
X._
die Kosten für eine
Zusatz
ausbildung
in Homöopathie
zu
, allerdings für eine zweijährige und nicht wie von
X._
beantragt für eine dreijährige Ausbildung.
Ein entsprechen
des Taggeld
gewährte
die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
9.
September 2002 ebenfalls (
Urk.
7/89)
.
X._
besuchte daraufhin die dreijährige Ausbil
dung bei der
D._
(Bestätigung vom 2
5.
Oktober 2002,
Urk.
7/94/2)
. Mit Verfügung vom 12.
August 2004
schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen ab, da diese im Sinne der Austauschbefugnis per 1
5.
Juli 2004 abgelaufen seien (
Urk.
7/111). Mit Verfügung vom 1
7.
Juni 2005 sprach die IV-Stelle
X._
mit Wirkung ab
1.
Juli 2004 eine halbe Rente zu (
Urk.
7/125). Die Allianz sprach
X._
mit Verfügung vom 1
4.
September 2005
bei einem versicherten Verdienst von Fr. 78‘724.--
eine auf einem Invaliditätsgrad von 53
%
beruhende Rente und eine einer
Integritätsein
busse
von 20
%
entsprechende Entschädigung von Fr. 19‘440.-- zu (
Urk.
7/131).
1.2
Im Mai 2010 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein (Fragebogen vom 2
7.
Mai 2010,
Urk.
7/139). Sie liess dabei einen Auszug aus dem individuellen Konto erstellen (IK-Auszug vom 2
5.
Juni 2010,
Urk.
7/142), holte einen Arztbericht von
Dr.
B._
(Bericht vom 3
0.
Juni 2010,
Urk.
7/145)
, welcher mitteilte, dass er
X._
seit November 2005 nicht mehr gesehen habe,
und einen Arbeitgeber
bericht
von
Dr.
med.
dent
.
E._
, bei welchem
X._
seit dem
7.
Mai 2007 in einem Pensum von
sechs
Stunden pro Woche arbeitet
e
(Bericht vom 1
7.
September 2000,
Urk.
7/150)
,
ein und gab beim
F._
eine ambulante rheumatologische Abklärung mit Evaluation der funktionellen Leistungsfähig
keit (EFL) in Auftrag (Mittei
lung vom 1
9.
Oktober 2010, Urk.
7/151), welche am 2
1.
März 2011 erstattet wurde (
Urk.
7/162).
Am 1
0.
August 2011 beantwortete
das
F._
Ergänzungsfragen
(
Urk.
7/164). Am 1
2.
September 2011 nahm die IV
Stelle eine Haushaltabklärung vor (Abklärungsbericht vom 2
6.
September 2011,
Urk.
7/166). Nach durchgeführtem
Vorbescheidvefahren
(Vorbescheid vom
1.
Juni 2012,
Urk.
7/184
,
und Einwand vom
2.
Jul
i 2012,
Urk.
7/191, und vom 30.
August 2012,
Urk.
7/200) stellte die IV-Stelle
mit Verfügung vom
4.
Oktober 2012
die Rente von
X._
auf das Ende des der Zustellung der Verfü
gung folgenden Monats ein (
Urk.
2).
2.
Hiergegen liess
X._
am
7.
November 2012 durch Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei ersatzlos aufzuheben, eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflich
ten, ihr
ab November 2012
eine
Viertelsrente
auszurichten (
Urk.
1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 1
2.
Dezember 2012 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
8), wa
s der Beschwerdeführerin am 17.
Dezember 2012 mitgeteilt wurde (
Urk.
10). Die Beschwerdeführerin reichte hierzu am 1
9.
Dezember 2012 eine Stellungnahme ein (
Urk.
9
), welche der Beschwerdegegnerin am 2
7.
Dezember 2012 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (
Urk.
10).
3.
Mit Verfügung vom 1
7.
Juli 2012 bzw.
Einspracheentscheid
vom 2
3.
November 2012 hob die Allianz die Verfügung vom 1
4.
September 2005
wiedererwä
gungsweise
auf und sprach
X._
neu eine auf einem Invaliditätsgrad von 44
%
und einem versicherten Verdienst von Fr. 67‘173.60 beruhende Rente zu. Die
hiergegen
von der Beschwerdeführerin am 1
1.
Januar 2013 erhobene Beschwerde wurde mit heutigen Urteil gutgeheissen und die Verfügung vom 1
7.
Juli 2012 und der
Einspracheentscheid
vom 2
3.
November 2012
wurden
ersatzlos aufgehoben (Prozess Nr. UV.2013.00011).
4
.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin auch nach dem 30. November 2012 noch Anspruch auf eine Rente der Beschwerdegegnerin hat.
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Tei
l des Sozialversicherungsrechts,
ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächli
chen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen)
oder wenn aufgrund ver
änderter Verhältnisse eine andere
Invali
ditäts
bemessungsmethode
massgebend ist
(BGE 113 V 273 E. 1a
mit Hin
weisen)
. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer
anspruchserhebli
chen
Änderung des Invaliditätsgrades bilde
t
die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.3
1.3.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen
Erwerbsein
kommen
ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3.2
Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind, und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes
sung der Invalidität in Abweichung von
Art.
16 ATSG darauf abgestellt, in wel
chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen.
Art.
7
Abs.
2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (
Art.
28a
Abs.
2 IVG in Verbindung mit
Art.
8
Abs.
3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemein
nützige und künstlerische Tätigkeiten (
Art.
27 der Verordnung über die Invali
denversicherung
,
IVV
).
1.3.3
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach
Art.
16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach
Art.
28a
Abs.
2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (
Art.
28a
Abs.
3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs
tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich
mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi
alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel
ten und gewichteten
Teilinvaliditäten
ergibt (BGE 130 V 393 ff. E. 3.3 mit Hin
weisen; vgl. BGE 134 V 9).
2.
2.1
2.1.1
Die Beschwerdegegnerin ging bei der
Rentenzusprache
im Juni 2005 davon aus, dass die Beschwerdeführerin die Tätigkeit als Homöopathin
/Naturär
z
t
in noch in ein
em Pensum von 60
%
ausüben könn
e. Sie stützte
sich dabei im Wesentlichen auf die Einschätzung von
Dr.
med.
G._
, Facharzt FMH für Rheu
matologie, vom 2
7.
Oktober 2004
(Verfügungsteil 2,
Urk.
7/122,
Feststellungs
blatt
, Stellungnahme
n
von
Dr.
med.
H._
vom Regionalen Ärztli
chen Dienst der Beschwerdegegnerin,
Urk.
7/121).
2.1.2
Dr.
G._
diagnostizierte in diesem Bericht ein chronisches therapieresistentes
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom bei Status nach
Beckenring-Kompressi
onsfraktur
,
epiduraler
Lipomatose und Nervenwurzeltaschenzyste S1 links. Die Beschwerdeführerin sei in der Tätigkeit als
Fussreflexzonem
asseu
rin
/Homö
opathin seit Abschluss der Umschulung zu 40
%
arbeitsunfähig bzw. zu 60
%
arbeits
fähig (
Urk.
7/116)
.
2.2
Im aktuellen Revisionsverfahren diagnostizierte
n
die Sachverständigen des
F._
mit Gutachten vom 2
1.
März 2011
(
Urk.
7/162/20)
:
chronisches belastungsabhängiges
lumbospondylogenes
Syndrom beid
seits bei
sekundärer Arthrose des rechten und weniger des linken
Sa
kroilia
kal
ge
lenks
6 mm messender
Verschiebung der Symphyse
segmentaler Funktionsstörung
muskulärer
Dysbalance
Status nach komple
x
er instabiler Becke
nringfraktur am 2
4.
August 1993
Status nach
Nephrolithiasis
1994
Es sei an
zunehmen, dass nach der Umschul
ung zur Naturärztin,
Fussreflex
zonen
therapeutin
und Homöopathin ab 1
2.
August 2004 theoretisch eine Arbeits
fähigkeit von 50
%
bestanden habe, die aber nicht voll umgesetzt
worden sei
. Die Beschwerdeführerin habe die Praxis als Naturärztin im Juni 2008 geschlossen und habe parallel dazu ab 2007 eine Tätigkeit als
Dentalhygi
enikerin
z
u 15
%
begonnen. Seither habe
sicher eine Arbeitsfähigkeit von 50
%
bestanden. Entscheidend sei, dass die Tätigkeit auf 5 Tage mit Pausen verteilt werde. Dann sei in der Tätigkeit als Dentalhygienikerin mit einem Pensum von 41,66
%
am Patienten und mit einer Präsenzzeit von 47,6
%
zu rechnen. Gemäss EFL bestehe in angepasster Tätigkeit als
Naturärz
tin
/
Naturheil
praktikerin
eine Arbeitsfähigkeit von 59,5
%
. Allerdings bestehe eine Ein
schränkung in der Arbeitsfähigkeit als
reine Fussreflexzonenmasseurin. Als Hausfrau sei die Beschwerdeführerin nicht voll arbeitsfähig.
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
4.
Oktober 2012
gestützt auf das Gutachten
der Sachverständigen des
F._
vom 2
1.
März 2011 (
Urk.
7/162) und der Ergänzung dazu vom 1
0.
August 2011 (
Urk.
7/164)
davon aus,
dass die Beschwerdeführerin eine sehr leichte wechselbel
aste
nde vorwiegend sitzende Tätigkeit wie
jene als
Homöopathin/Naturärztin in einem Pensum von 60
%
verrichten könne
und im Aufgabenbereich zu 37
%
einge
schränkt sei (
Urk.
2)
. Diese
Einschätzung
ist vorliegend ebenso wenig bestri
tten wie die Qualifikation
der Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall
zu 80
%
erwerbstätig und zu 20
%
im Aufgabenbereich tätig
(
Urk.
1
)
.
Ob angesichts dessen, dass sich die Beschwerdeführerin seit 2005 nicht mehr in ärztlicher Behandlung befindet (
Urk.
7/141,
Urk.
7/145), keinerlei Schmerzmedikation benötigt (
Urk.
7/162/13) und trotz offenbar belastender Stellung noch immer die Tätigkeit als Dentalhygieniker zumindest während eines Tage
s
(zweimal drei Stunden;
Urk.
7/162/25) auszuüben im Stande ist, ihr
eine leidensangepasste Tätigkeit nicht in einem höheren Ausmass zumutbar wäre, kann vorliegend offen bleiben, würde dies doch am Ausgang des Verfahrens nichts ändern (vgl. E. 3.6).
3.2
Nachdem die Beschwerdeführerin nicht mehr wie im Zeitpunkt der ursprüngli
chen
Rentenzusprache
als zu 100
%
, sondern als zu 80
%
erwerbstätig zu qua
lifizieren ist, liegt ein Revisionsgrund vor
(E. 1.2)
. Ist ein Revisionstatbestand gegeben, steht einer umfassenden Prüfung des Rentenanspruchs nichts entgegen (Urteil des Bundesgerichts 9C_325/2013 vom 2
2.
Oktober 2013 E. 3.5 mit Hin
weisen). Es können daher sämtliche Teilaspekte des Rentenanspruchs, insbeson
dere auch Validen- und Invalideneinkommen neu überprüft werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_114/2008 vom 3
0.
April 2008 E. 3.1 mit Hinweisen).
3.
3
3.3
.1
Die Beschwerdegegnerin setzte
in der angefochtenen Verfügung vom
4.
Oktober
2012
das
V
alideneinkommen
gestützt
auf das von der Beschwerdeführerin bei
Dr.
E._
erzielte Einkommen fest, woraus sich ein Einkommen von Fr. 74‘263.-- ergab (
Urk.
2)
. Das Invalideneinkommen berechnete sie anhand der
Lohnstrukturerhebung (LSE)
2010
des Bundesamtes für Statistik, Tabelle TA 1,
Z
iffer 86-88
(Gesundheits- und Sozialwesen)
, selbständige und qualifizierte Arbeiten
, und bezifferte dieses für ein 60%-Pensum mit
Fr.
51‘170.-- (2012)
.
3.
3
.2
Die Beschwerdeführerin lässt hiergegen einwenden,
wenn für die Berechnung von Validen- und Invalideneinkommen von den gleichen Parametern ausge
gangen würde wie bei der ursprünglichen
Rentenzusprache
,
würde ein
Invali
ditätsgrad
von gerundet 40
%
resultieren. E
s bestehe keine zwingende Notwen
digkeit
von
diesen Parametern abzuweichen
. Falls man dies tun dürf
t
e
, würde bei richtiger Vorgehensweise sogar ein wesentlich höherer Invaliditätsgrad resultieren. Zwar gebe ihr aktueller Arbeitgeber,
Dr.
E._
, für ein volles Pen
sum tatsächlich nur ein Jahreseinkommen von Fr. 91‘000.-- an. Auch sei den Richtlinien der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft ein Maximaleinkommen in selber Höhe zu entnehmen. Doch könnten beide Angaben nicht als
Validen
einkommen
herangezogen werden. Beim Einkommen in der Praxis von
Dr.
E._
sei zu berücksichtigen, dass sie nur ein sehr geringes Pensum leiste, was für den Arbeitgeber, welcher unabhängig vom Pensum die ganze Infra
struktur finanzieren müsse, von Nachteil sei.
Sie verfüge zudem nicht über dieselbe Routine wie eine Berufskollegin mit langjähriger Erfahrung.
Die
Lohn
richtlinien
enthielten sodann
ganz offensichtlich Fantasiezahlen, seien sie doch von einem Interessensverband verfasst und daher künstlich tief
gehalten
. Es komme hinzu, dass die Skala nur bis zu 10 Jahre Berufstätigkeit
berücksichtige
, während sie heute ohne Behinderung eine 20jährige Berufserfahrung aufweisen könnte.
Unter Berücksichtigung ihres vor dem Unfall vom 2
4.
August 1993 in
den Jahren 1992 und 1993
und ihres bei
Dr.
C._
im Jahr 2000 erzielten Ein
kommens sei im Jahr 2012 von einem
Validene
inkommen
von mindestens Fr. 118‘000.
--
auszugehen
.
Dass dieses Einkommen keineswegs aussergewöhn
lich
hoch
sei
,
ergebe sich
auch
aus dem Bunde
sgerichtsurteil I 647/00 vom 4.
Oktober 2001, gemäss welchem eine Dentalhygienikerin
bereits
im Jahr 2000 ein Einkommen von
Fr. 117‘128.--
erzielt
hatte.
Bei der Berechnung des Invalideneinkommens sei die Beschwerdegegnerin bei voller Erwerbstätigkeit von Fr. 101‘520.--
ausgegangen. Den der
Beschwerde
gegnerin
eingereichten FAMS-Tarifrichtlinien sei
zu
entnehmen
, dass bei einem heute üblichen Honorar von Fr. 120.-- pro Stunde ein Bruttojahreseinkommen von lediglich Fr. 74'550.-- erzielt werden könne,
da
nämlich nur 42 Arbeitswo
chen pro Jahr möglich
seien
. Von grosser Bedeutung sei auch, dass eine
Teil
zeiterwerbstätigkeit
in selbständiger Stellung zu einer überproportionalen
Ein
kommenseinbusse
führe.
Das Invalideneinkommen belaufe sich daher sicher nicht
auf
über Fr. 30‘000.
-- (
Urk.
1)
.
3.
4
3.4.1
Das
Valideneinkommen
entspricht dem Verdienst, welchen die
versicherte Per
son nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde
erziel
en könnte
. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange
knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwie
gender Wahrscheinlichkeit erstellt sein
(BGE 134 V 322 E. 4.1).
3.4.
2
Die Beschwerdeführerin arbeitet
e
im Zeitpunkt des Unfalls vom 2
4.
August 1993 bei
Dr.
Z._
in einem Pensum von 50
%
(
Urk.
7/20)
und bei
Dr.
Y._
in einem Pensum von
40
%
(
Urk.
7/3
/4
)
.
Die Beschwerdeführerin arbeitete
damit
i
nsgesamt in einem Pensum von 90
%
(50
%
+
40
%
).
Bei
Dr.
Y._
erzielte sie im Jahr 1993
ein Einkommen von Fr. 2‘400.-- pro Monat (
Urk.
7/19/22).
Dies entspricht im Jahr 2012 einem Einkommen von Fr.
39‘137.90
pro
Jahr
(Fr. 2‘400.--: 100 x 124,2
[Nominallohnindex des Bun
desamtes für Statistik, Tabelle T1.2.93, M
,N,O
] : 100 x 101 [Nominallohnindex nach Geschlecht, 2011-2012, des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T1.1.10, Q]
x 13
).
Gemäss Angaben von
Dr.
Z._
hätte
die Beschwerdeführerin
im
Jahr 1997
in
einem 100%-
Pensum Fr. 6‘400.-- pro Monat verdient
(
Urk.
7/20)
, was bei einem 50%-Pensum ein Einkommen von Fr. 3‘200
.--
ergibt
.
Dies entspricht im Jahr 2012
einem
Einkommen von Fr.
49‘936.70
(Fr.
3
‘
2
00.
--
:
104,5 x 124,2
[
Nomi
nallohnindex
des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T1.2.93, M,N,O] : 100 x 101 [Nominallohnindex nach Geschlecht, 2011-2012, des Bundesamtes für Statistik, Tabelle T1.1.10, Q]
x 13
).
Die
Beschwerdeführerin hätte
demnach
im Jahr 2012 falls sie weiterhin in
Pen
sen
von 40 bzw. 50
%
bei
Dr.
Y._
und bei
Dr.
Z._
weitergearbeitet hätte, Fr. 89‘074.60
(
Fr.
39‘137.90 +
Fr.
49‘936.70)
verdient. Dies entspricht bei einem Pensum von 80
%
einem Einkommen von Fr.
7
9
‘
177
.--.
3.4.3
Dieses
gestützt auf die von der Beschwerdeführerin bei
Dr.
Y._
und
Dr.
Z._
vor dem Unfall vom
4.
August 1993
erzielten Einkommen
berechnete
Validen
einkommen
von Fr. 79‘177.-- ist höher als das Einkommen, welches die Beschwerdeführerin aktuell bei
Dr.
E._
erzielt, wo sie
in einem
Pensum von 15
%
arbeitet
(
Urk.
7/
150
)
. Gemäss Angabe von
Dr.
E._
erzielte die
Beschwerdeführerin
im Jahr 2010 ein Einkommen von
monatlich
Fr. 1‘050.--. Dies entspricht
im Jahr 2012 in
einem 80%-Pensum einem Einkommen von Fr. 74‘240
.--
(Fr. 1‘050.
-- :
0,15 x 0,8 x 13 :
2579 x 2630 [
Nominallohnanpas
sung
gemäss die Volkswirtschaft
4
-2014, Tabelle B10.3 Nominallohnindex Frauen])
.
Das gestützt auf die Einkommen der Beschwerdeführerin bei
Dr.
Y._
und Dr.
Z._
berechnete Einkommen ist aber nicht nur – verhältnismässig – höher als das bei
Dr.
E._
erzielte, sondern es liegt auch
klar über dem Höchstwert, den die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft in ihren Richtlinien für
Dental
hygienikerinnen
vorgesehen hat. Diese Richtlinien sahen für das Jahr 2011 bei 10 Jahren Berufserfahrung für ein 100%-Pensum ein maximales Einkommen von Fr. 91‘650.-- vor (
Urk.
7/172/5), was bei einem 80%-Pensum im Jahr 2012 Fr. 7
4‘052
.-- (Fr. 91‘650.
-- :
2604 x 2630
[Nominallohnanpassung gemäss die Volkswirtschaft 4-2014, Tabelle B10.3 Nominallohnindex Frauen]
x 0,8) ent
sprach
.
3.4.4
Betreffend den Einwand der Beschwerdeführerin,
sie hätte ohne Unfall
ereignis
mehr Berufserfahrung
erwerben und damit
ein höheres Einkommen erzielen können,
ist darauf hinzuweisen
,
dass keine
konkreten
Anhaltspunkte dafür vor
liegen, dass
sie
ohne den Unfall vom 2
4.
August 1993 eine berufliche Wei
ter
entwicklung vollzogen hätte
(vgl. Meyer in:
Murer
/Stauffer, IVG,
2.
Auflage, S.
304-305 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Es trifft denn auch nicht zu, dass die Beschwerdeführerin über keine Berufserfahrung verfügt, vielmehr arbeitete sie trotz de
s
Unfalls vom
2
4.
August 1993
während
vieler
Jahre
unver
ändert
als Dentalhygienikerin
(vgl.
Urk.
7/3/4,
Arbeitgeberbericht
e von
Dr.
med.
dent
.
I._
vom 2
5.
September 1996,
Urk.
7/9, von
Dr.
Y._
vom 1
6.
Oktober 1996,
Urk.
7/10,
von
Dr.
med.
dent
.
J._
vom 2
5.
Oktober 1996,
Urk.
7/11,
und vom 2
3.
November 1997,
Urk.
7/21, von
Dr.
med.
dent
.
K._
vom 1
2.
Januar 1998,
Urk.
7/24
, von
Dr.
med.
dent
.
L._
vom 11.
Januar 1995,
Urk.
7/39,
und von
Dr.
E._
vom 1
7.
September 2010,
Urk.
7/150,
Vereinbarung mit
Dr.
C._
vom 1
2.
Januar 2000,
Urk.
7/49/5, Arbeitsvertrag mit
Dr.
C._
,
Urk.
7/100
,
Verlaufsprotokoll,
Urk.
7/13/3
, sowie
IK-Ausz
ü
g
e
vom 2
2.
März 2005,
Urk.
7/120
,
und
vom 2
5.
Juni 2010,
Urk.
7/142
sowie Urk.
7/20
)
.
Betreffend das von der Beschwerdeführerin bei
Dr.
C._
erzielte Einkommen gilt es zu beachten, dass
keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass
sie
diese Arbeitsste
lle auch in einem höheren als dem vereinbarten 45
%
Pensum
hätte ausüben können
(
Urk.
7/100)
. Es geht daher nicht an, das bei
Dr.
C._
erzielte Einkommen auf ein 80%-Pensum aufzurechnen. Dies gilt umso mehr, als
Teil
zeit arbeitende Frauen proportional mehr verdienen als vollzeitlich
T
ätige. So
betrug beispielsweise im Jahr 2002 die
Differenz zwischen
dem Verdienst in einem 50%- und einem 100%-Pensum
für Tätigkeiten des Anforderungsniveaus 3 für Frauen
rund 10
%
([
Fr. 5‘
115
.-- - Fr. 4‘
667
.--
] :
Fr. 4
‘667.--
; vgl. LSE 2002 S. 28
; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_382/2007 vom 1
3.
November 2007 E. 6.2
).
Nach dem Ge
sagten betrug das
Valideneinkommen
der Beschwerdeführerin im Jahr 2012
Fr. 79‘177.--.
3.
5
3.
5
.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhe
bungen
(LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
3.
5
.2
Die Beschwerdeführerin ist ausgebildete Naturärztin (
Urk.
7/78/1
) und Homö
opa
thin
(
Urk.
7/166/2). Gemäss LSE 2010 hätte sie im Jahr 2010 in einem 100%-Pensum Fr. 6‘663.-- (LSE 2010 Tabelle TA 1,
Ziff.
86,
Anforderungsni
veau
1+2) pro Monat verdienen können. Dies entspricht im Jahr 201
2
in einem Pensum von
100
%
einem Einkommen von
Fr. 84‘595.--
(Fr. 6‘
663
.--
x
12 :
40 x 41,5 [betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit gemäss die Volkswirtschaft 1/2-2014, Tabelle B9.2, Gesundheitswesen] : 2579 x 2630 [
Nominallohnanpas
sung
gemäss die Volkswirtschaft 1/2-2014, Tabelle B10.3, Nominallohnindex Frauen]) und in einem Pensum von 60
%
einem Einkommen von Fr. 50‘757.--.
Für einen behinderungsbedingten Abzug vom Tabellenlohn besteht kein Anlass, kann die Beschwerdeführerin die Tätigkeit als Naturärztin
und
Homöopathin in einem Pensum vo
n 60
%
doch
im Wesentlichen uneingeschränkt ausüben
und
besteht lediglich für die Tätigkeit als Fussreflexzonenmasseurin eine Einschrän
kung (
Urk.
7/162/20).
Auch die Teilzeittätigkeit der Beschwerdeführerin gibt keinen Anlass für einen Abzug, da
in einem Pensum von 60
%
arbeitende Frauen sogar verhältnismässig mehr verdienen als
in
Vollzeit
T
ätige (
vgl. Urteil des Bundesgerichts
9C_382/2007 vom 1
3.
November 2007 E. 6.2)
und zum anderen die Beschwerdeführerin ihre Tätigkeit in einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ohne
Weiteres
in einem Angestelltenverhältnis ausüben kann.
Die Beschwerdeführerin kann aus den Tarifrichtlinien
Föderation Alternativ Medizin Schweiz
(FAMS
)
nichts zu ihren Gunsten ableiten
. Geht doch aus diesen hervor, dass
bei einem 100%-Pensum
ein Lohn von Fr. 96‘000.-- bis Fr. 120‘000.
--
marktüblich sei (
Urk.
7/199/3)
, was bei einem 60%-Pensum einem Einkommen von Fr. 57‘600.-- bis Fr. 72‘000.-- entspricht.
3.
5
.3
Bei einem
Valideneinkommen
von
Fr. 79‘177.--
und einem
Invalideneinkom
men
von Fr. 50‘757
.--
ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. 2
8‘420
.--
und
eine Einschränkung
für den Erwerbsbereich von
gerundet 3
6
%
(Fr. 2
8‘420
.
-- :
Fr. 7
9‘
177
.--)
.
3.
6
Bei Anwendung der gemischten Methode setzt sich der massgebende
Invaliditäts
grad
zusammen aus der gewichteten Einschränkung des Anteils als Erwerbstätige und der gewichteten Einschränkung des Anteils als Hausfrau. Bei einer Qualifizierung als zu
80
%
erwerbstä
tig und zu 2
0
%
im Aufgabenbereich tätig resultiert
bei einer Einschränkung im
Aufgabenbereich von 37
%
(Urk.
7/166, E.
3.1) und im Erwerbsbereich von 3
6
%
gesamthaft ein
Invalidi
tätsgrad
von gerundet
3
6
%
(
36
%
x 0,
8
+
37
%
x 0,2
). Bei einem
Invaliditäts
grad
von
3
6
%
hat die Beschwerdeführerin keinen
Anspruch auf
eine Invalidenre
nte mehr.
4.
Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom
4.
Oktober 2012 einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin verneint und die Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgen
den Monats hin eingestellt hat. Die Beschw
erde ist dementsprechend ab
zuwei
sen.
5
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten in der Höhe von
Fr.
6
00.-- der unterliegenden Beschwerde
führerin aufzuerlegen.