# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 32e19132-72d3-4783-8819-93ed18da629f
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1973 geborene
X._
arbeitete seit dem 1.
Mai 2008
als
Mitarbeiterin/Bademeisterin im Schwimmbad Y._
der Gemeinde Z._
und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert.
Am
8.
Mai 2014
rutschte
sie auf nassem, schrägabfallendem Untergrund aus
und zog sich dabei eine
Kontusion
sowie traumatische Bursitis präpatellaris im
rechten Knie
gelenk
zu
. Eine Röntgenaufnahme des rechten Knies am 12. November 2014 ergab keine ossären Läsionen.
Eine A
rbeitsunfä
higkeit bestand nicht
(Bagatellu
nfallmeldung vom
4
.
Juni 2014
, Urk. 8/1, vgl. auch Urk.
8/1
0).
Der erstbehandelnde Dr. med. A._, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, verordnete zwei Serien Physiotherapie (Urk. 8/3, Urk. 8/10).
Die Suva
anerkannte den Schadenfall
und erbrachte die gesetzlichen Leistungen
bis Ende der zweiten Serie Physiotherapie im Februar 2015
(Urk.
8/2
).
1.2
Ab dem
28. April 2015
li
ess sich die Versicherte wegen persistierenden Knie
schmerzen
fach
me
dizinisch abklären (Urk. 8/10 f.).
Mit Datum vom
14.
Juli 2015
meldete
die Arbeitgeberin einen „Rückfall“
bezüglich des Unfalls vom
8. Mai 2008
datierend vom 14. Februar 2015; aus Sicht des behandelnden Arz
tes sei der Fall noch nicht abgeschlossen (Urk. 8/5
).
Die Suva
tätigte Abklärun
gen zum medizinischen Sachverhalt und holte die Beurteilungen ihres Kreis
arztes vom
1., 9. und 18. September sowie vom 13. Oktober 2015 (Urk. 8/13, Urk. 8/17 f., Urk. 8/24
) ein. Gestützt
darauf
ve
rneinte sie mit Verfügung vom 16. Oktober 2015
ihre Leistungspflicht mit der Begründung,
es
bestehe
zwischen dem Unfall vom
8
.
Mai 2014
und den
geklagten rechtsseitigen
Kniebeschwerden
kein Kausalzusammenhang
(Urk. 8/26
).
Die
von der
Versicherten dagegen erhobene Einsprache
vom 12
.
November 2015
(Urk. 8/
31
) wies die Suva mit Einsprachee
ntscheid vom 17
.
März
2016 (Urk. 2) ab
.
2.
Dagegen erhob
X._
am 1.
Mai
2016 Beschwerde und bean
tragte
sinngemäss
, es sei der Einspracheentscheid vom 17. März 2016 auf
zuheben und es seien ih
r weiterhin Leistungen der Unfallversicherung auszu
richten
. Ausserdem legte d
ie
Beschwerdeführer
in
eine „Datenübersicht“ auf
(Urk.
3
). Die Beschwerdegegnerin schloss m
it Beschwerdeantwort vom 7
.
Juli
2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was de
r
Beschwerdeführer
in
am
11
.
Juli
2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die Entscheidfin
dung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.

## Considerations

Das Gericht zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset
zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver
sicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu be
urteilende Unfall hat sich am 8. Mai 2014
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs
anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi
schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau
salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens
erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er
folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).
1.5
Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).
1.6
Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfaller
eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallver
sicherung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesund
heitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine).
1.7
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Im angefochtenen Entscheid vom 17. März 2016 erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, aufgrund der medizinischen Aktenlage seien im Zusammen
hang mit den geklagten Kniebeschwerden keine eindeutigen posttraumatischen Veränderungen nachweisbar. Vielmehr lägen degenerative Veränderungen vor. Damit seien die geklagten rechtsseitigen Kniebeschwerden nicht mit überwie
gender Wahrscheinlichkeit kausal zum Unfallereignis vom 8. Mai 2014. Entsprechend sei eine Rückfallkausalität zu verneinen (Urk. 2 S. 4 f.).
2.2
Dagegen wandte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein, sie habe nie einen Bescheid erhalten, wonach der Fall seitens der Beschwerdegegnerin abgeschlossen worden sei. Vielmehr sei ihr im Juli 2015 vom behandelnden Rheumatologen mitgeteilt worden, dass die Rechnungen nicht mehr durch die Beschwerdegegnerin beglichen worden seien und dass nach telefonischer Rücksprache mit der Beschwerdegegnerin ein Rückfall gemeldet werden müsse. Weshalb die Beschwerdegegnerin daraufhin die Leistungspflicht abgelehnt habe, sei ihr unverständlich. Ausserdem werde ignoriert, dass sie (die Beschwerde
führerin) vor dem Unfall keinerlei Kniebeschwerden gehabt und hobbymässig Sport getrieben habe (Urk. 1).
2.3
In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Standpunkt fest und führte ergänzend aus, vor der Verfügung betreffend Ablehnung des Rückfalls sei keine Verfügung betreffend Fallabschluss ergangen. Der Grundfall gelte indes als (formlos) abgeschlossen, was unter Hinweis auf Art. 51 Abs. 1 ATSG mangels Erheblichkeit rechtens sei. Selbst bei gegenteiliger Auffassung bestünde auch im Grundfall mangels natürlichen Kausalzusammenhangs keine Leistungspflicht (Urk. 7 S. 4 f.).
3.
Strittig und zu prüfen ist
,
ob die Beschwerdegegnerin
Leistungen der Unfallversi
cherung zu erbringen hat, mithin, ob die ab dem 28. April 2015 weiterhin behandelten
rechtsseitigen
Kniebeschwerden
als unfallkausal zu taxieren sind. Dabei verbleibt die Unterscheidung zwischen Rückfall- und Unfallkausalität ohne Relevanz für das Beurteilungsergebnis (vgl. E. 1.3, E. 1.4, E. 1.6), womit sich entsprechende Weiterungen erübrigen.
4.
4.1
Dr. A._ hielt anlässlich der Erstuntersuchung vom 4. Juni 2014 eine rechts
seitige Schwellung über der Bursa präpatellaris, bewegungsabhängige ste
chende Knieschmerzen rechts sowie Schmerzen am rechten medialen Patellaunterpol fest. Anlässlich der Zweitkonsultation vom 28. April 2015 habe die Beschwerdeführerin Schmerzen am medialen Rand der Patella sowie rezidi
vierende Schwellungen oberhalb der Patella geklagt (Urk. 8/10).
4.2
Die daraufhin veranlassten fachmännischen Untersuchungen von Dr. med. B._, Facharzt FMH für Rheumatologie, vom 20. Mai und 1. Juli 2015 erga
ben im Wesentlichen Normalbefunde. Ein von Dr. B._ in der Universitäts
klinik C._ veranlasstes MRI des rechten Knies vom 3. Juni 2015 wies weder eindeutige posttraumatische Veränderungen noch eine Arthrose aus. Vielmehr ergaben sich leicht degenerative Signalalterationen am Patellaunterpol im Ligamentum patellae sowie ein Ganglion am anterioren Wurzelband des Menis
kus. Bei diesem Ergebnis diagnostizierte Dr. B._ ein symptomatisches Meniskusganglion rechts medial septiert sowie degenerative Veränderungen am rechtsseitigen Patellaunterpol. Die anfängliche Kniegelenkschwellung nach dem Sturz vom 8. Mai 2014 habe sich unter physiotherapeutischer Therapie passager gebessert. Ab Herbst 2014 sei es allerdings zu einer Zunahme der Beschwerden gekommen (Konsiliarbericht vom 3. Juni 2015, Urk. 8/4, Bericht vom 11. August 2015, Urk. 8/11).
4.3
Eine Röntgenaufnahme des rechten Knies in der D._ Klinik vom 30. September 2015 zeigte keine wesentlichen ossären Pathologien. Anlässlich der klinischen Untersuchung hätten sich ungeachtet der ganglionartigen Struk
tur im Vorderhorn des Meniskus keinerlei Hinweise für eine Meniskusverletzung finden lassen bei intakten Knorpelverhältnissen und Kreuzbandstrukturen (Urk. 8/23).
4.4
Dr.
med. E._,
Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie
, Trau
matologie des Bewegungsapparates
und beratender Arzt der Suva, kam
in seinen
Aktenbeurteilung
en
vom
9
.
und 18. September
2015 zum Schluss,
es seien betreffend die geklagten Kniebeschwerden keine Traumafolgen ausgewie
sen. Vielmehr würden degenerative Veränderungen vorliegen, womit keine Unfallkausalität bestehe
(Urk.
8/17, Urk. 8/26
).
An dieser Beurteilung hielt er mit Bericht vom 13. Oktober 2015 fest (Urk. 8/24).
4.5
Dem Bericht der D._ Klinik vom 28. Oktober 2015 zufolge ergab die sel
bentags durchgeführte einbeinige Stabilitätsmessung beidseits eine gute Stabi
lität der Beine ohne Auffälligkeiten. Die isokinetische Kraftmessung zeigte im Seitenvergleich fast identische Kraftwerte. Schliesslich ergab das am 11. Februar 2016 in der Universitätsklinik C._ durchgeführte CT der Beinrotation eine beidseits symmetrische Rotation sowie regelrechte Zentrierung der Patella ohne Hinweise auf eine Dysplasie (Urk. 8/28, Urk. 8/34, Urk. 8/39).
5.
5.1
Aus
der vorliegenden medizinischen Aktenlage, welche
den in der Rechtspre
chung des Bundesgerichts entwickelten Anforderungen in allen Teilen genü
gend als beweisk
räftig anzusehen und auf welche
daher abzustellen ist
(vgl. E. 1.7)
,
erhellt zunächst
,
dass es sich beim Sturzereignis vom 8. Mai 2014 um einen Bagatellunfall handelte. Mithin verblieb die Beschwerdeführerin in ihrer Tätigkeit als Bademeisterin stets arbeitsfähig. Nach der Erstkonsultation am 4. Juni 2014 erfolgten – soweit nach Lage der Akten ersichtlich – denn auch bis Ende April 2015 keine weiteren Arztkonsultationen (vgl. Urk. 8/10). Weiter ergibt sich nach übereinstimmender fachärztlicher Beurteilung, dass die Beschwerdeführerin aufgrund des
Sturzereignis
ses vom 8.
Mai 2014
keine ossären
Läsionen
oder strukturelle Traumafolgen
erlitten hat.
Diagnostiziert wurden ein symptomatisches Meniscusganglion sowie degenerative Verände
rungen am Patellaunterpol rechts (vgl. Urk. 8/11, Urk. 8/4). Weitere Verände
rungen am rechten Kniegelenk, die allenfalls für die im Herbst 2014 wieder vermehrt aufgetretenen Beschwerden hätten verantwortlich gemacht werden können, wurden trotz diverser Abklärungen (vgl. E. 4.2, E. 4.3 und E. 4.5) nicht gefunden.
Nach überzeugender Einschätzung von Dr. B._ liegen nurmehr degenerative Veränderungen am rechten Knie vor. Damit ist
ein natürlicher Kausalzusamm
enhang zwischen dem Unfall vom 8. Mai 2014 und den vorlie
gend zu beurteilenden Knie
beschwerden
überwiegend
wahrscheinlich
nicht mehr gegeben
.
Daran vermag auch die stichwortartige Berichterstattung von Dr. A._ vom 23. Juli 2015, worin er die Unfallkausalität der erhobenen Befunde bejahte, nichts zu ändern. Lässt seine Einschätzung doch jegliche Begründung vermissen und hat das
Gericht
darüber hinaus
der Erfahrungstatsa
che Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc).
5.2
Wie von der Beschwerdegegnerin bereits zutreffend festgehalten, genügt die
Rechtsfigur „post hoc, ergo propter hoc“, bei der eine Schädigung bereits des
halb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem auf
getreten ist (vgl. Alfred Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Auflage, Bern 1989, S. 460, Anm. 1205), nach der Rechtsprechung des Bun
desgerichts für die Annahme eines Kausalzusammenhangs nicht (BGE 119 V 335 E. 2b/bb).
Mithin vermag die Beschwerdeführerin mit ihrem Vorbringen, sie habe vor dem Unfall noch keine Kniebeschwerden gehabt und hobbymässig Sport betrieben (vgl. Urk. 1), nichts zu ihrem Vorteil abzuleiten.
5.3
Nach dem Gesagten
ist
der natürliche Kausalzusamm
enhang zwischen dem Unfall vom 8. Mai 2014 und den vorliegend zu beurteilenden Knie
beschwerden
zusammen mit der Beschwerdegegnerin
zu verneinen.
D
er angefochtene Einspracheentscheid vom
17
.
März 2016
erweist sich als re
ch
tens, womit die
Beschwerde
abzuweisen ist.