# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 05af8c1a-7263-4e74-bc18-f6835206a9bb
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Zollverwaltung (nachfolgend «EZV») gegen A. eine
Strafuntersuchung führt wegen des Verdachts der Widerhandlungen gegen
das Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 über die Mehrwertsteuer (Mehrwert-
steuergesetz, MWSTG; SR 641.20), das Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG;
SR 631.0) sowie gegen das Bundesgesetz vom 22. März 1974 über das Ver-
waltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0);
- sie am 19. Oktober 2015 auf A. lautende Kontobeziehungen bei der Bank C.
sowie auf die B. AG lautende Kontobeziehungen, an welchen A. wirtschaft-
lich berechtigt ist, bei der Bank D. sperrte (act. 1.3, 1.4);
- A. und die B. AG hiergegen am 22. Oktober 2015 gemeinsam Beschwerde
erhoben, mit welcher sie in erster Linie die Aufhebung der verfügten Konto-
sperren verlangten (act. 1);
- A. und die B. AG im Verlaufe des Schriftenwechsels vor der Beschwerde-
kammer des Bundesstrafgerichts mit Eingabe vom 24. Dezember 2015 ihre
Beschwerde zurückzogen (act. 17).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- der Rückzug der Beschwerde im Bereich des Verwaltungsstrafrechts den
Rechtsstreit beendet, weshalb das Beschwerdeverfahren als erledigt abge-
schrieben werden kann (vgl. hierzu den Beschluss des Bundesstrafgerichts
BV.2011.22 vom 19. Juli 2011 m.w.H.);
- das Gesuchsverfahren betreffend aufschiebende Wirkung ebenfalls zufolge
Gegenstandslosigkeit als erledigt abzuschreiben ist;
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens den Beschwerde-
führern aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; siehe hierzu
TPF 2011 25 E. 3);
- die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren auf das gesetzlich und
reglementarisch vorgesehene Minimum von Fr. 200.– festzusetzen ist
(Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reg-
lements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Ge-
bühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR;
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SR 173.713.162]), unter Anrechnung des entsprechenden Betrags am ge-
leisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'000.– (act. 8);
- die Bundesstrafgerichtskasse demnach anzuweisen ist, den Beschwerde-
führern Fr. 1'800.– zurückzuerstatten;
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