# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3216f595-c881-49c8-a90f-7b4be93b9b9e
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Bankruptcy

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Mit Entscheid vom 10. Dezember 2015 genehmigte das Kantonsgericht St. Gallen die zwischen Y._ und X._ getroffene Unterhaltsregelung, wonach X._ Y._ mit Wirkung ab 1. Mai 2014 für die weitere Dauer des Scheidungsverfahrens einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 7'500.-- zahlt (vorinstanzliche Akten, act. II.1). Gestützt auf diesen Entscheid leitete Y._ gegen X._ zur Prosequierung der vorgängig erfolgten Arrestlegung die Betreibung ein, worauf das Betreibungsamt Landquart am 12. Januar 2016 unter der Betreibungsnummer _ einen Zahlungsbefehl über einen Forderungsbetrag von CHF 56'000.-- nebst Zins zu 5% seit dem 1. Oktober 2015 sowie CHF 144.30 für Arrestkosten ausstellte (vorinstanzliche Akten, act. II.4). Gegen den X._ am 19. Februar 2016 zugegangenen Zahlungsbefehl erhob dieser am 26. Februar 2016 Rechtsvorschlag.
B. Am 8. März 2016 ersuchte Y._ das Bezirksgericht Landquart um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 56'000.-- nebst Zins zu 5% auf CHF 48'000.-- seit 15. Dezember 2015 und auf CHF 8'000.-- seit 12. Januar 2016, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von X._ (vorinstanzliche Akten, act. I.1). Der Eingang des Rechtsöffnungsgesuches wurde den Parteien am 9. März 2016 angezeigt und dem Beschwerdeführer wurde gleichzeitig eine Frist bis am 18. März 2016 angesetzt, um zum Rechtsöffnungsgesuch schriftlich Stellung zu nehmen (vorinstanzliche Akten, act. IV.1).
C. Der Rechtsvertreter von X._ stellte am 17. März 2016 ein Gesuch zur Erstreckung der Frist um zehn Tage (vorinstanzliche Akten, act. IV.2). Mit Verfügung vom 21. März 2016 erstreckte die Einzelrichterin die Frist bis und mit 14. April 2016 und wies auf die im Schreiben betreffend Fristansetzung vom 9. März 2016 erwähnten Säumnisfolgen hin (vorinstanzliche Akten, act. IV.3). Der Rechtsvertreter von X._ stellte am 13. April 2016 erneut ein Gesuch um Erstreckung der Frist um zwanzig Tage (vorinstanzliche Akten, act. IV.4). Mit Verfügung vom 18. April 2016 und gleichzeitiger telefonischer Orientierung teilte die Einzelrichterin diesem mit, dass aufgrund des Grundsatzes der Verfahrensbeschleunigung die Frist letztmalig lediglich bis am 20. April 2016 erstreckt werden könne.
D. Am 20. April 2016 nahm X._ zum Rechtsöffnungsgesuch von Y._ Stellung. Er verlangte insbesondere die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuches
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und erklärte eventualiter Verrechnung der gegen ihn in Betreibung gesetzten Forderung mit dem auf CHF 720.-- bezifferten Teil der ihm zustehenden Parteikostenentschädigung aus einem anderen Verfahren. Im Weiteren verlangte er die Durchführung einer mündlichen Verhandlung, um seine Einwendungen der Einzelrichterin mündlich zu unterbreiten.
E. Mit einzelrichterlicher Verfügung vom 25. April 2016 wurde Y._ eine Frist bis am 5. Mai 2016 angesetzt, um zur Eingabe von X._ Stellung zu nehmen. Zudem wurde der Antrag von X._ auf Ansetzung einer mündlichen Verhandlung abgelehnt (vorinstanzliche Akten, act. IV.6).
F. Mit Replik vom 3. Mai 2016 bestritt Y._ die Ausführungen von X._ vollumfänglich und hielt  unter Verweis auf ein gleichentags verfasstes Schreiben an den gegnerischen Rechtsvertreter, mit welchem für allfällige Forderungen aus ausseramtlichen Entschädigungen die Verrechnung mit den im März 2016 fällig gewordenen Alimenten erklärt wurde  fest, dass sämtliche Forderungen von X._ durch Verrechnungserklärung und Verrechnungseinrede untergegangen seien (vorinstanzliche Akten, act. IV.7). Diese Replik wurde mit Schreiben der Einzelrichterin vom 4. Mai 2016 an den Rechtsvertreter von X._ zur Kenntnisnahme versandt (vorinstanzliche Akten, act. IV.8), am 6. Mai 2016 avisiert und diesem am 13. Mai 2016, d.h. am letzten Tag der siebentägigen Abholfrist, am Schalter zugestellt (act. B.9).
G. Am 13. Mai 2016, d.h. noch am Tag der Zustellung der Replik, ersuchte der Rechtsvertreter von X._ die Einzelrichterin um Fristansetzung von zehn Tagen zur Einreichung einer Duplik (vorinstanzliche Akten, act. IV.9). Die Vorinstanz teilte diesem am 19. Mai 2016 mit, dass der Entscheid bereits ergangen sei (vorinstanzliche Akten, act. IV.12).
H. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart erkannte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 9. Mai 2016, welcher den Parteien ohne Begründung am 10. Mai 2016 mitgeteilt wurde, was folgt (act. B.2):
"1. Es wird der gesuchstellenden Partei definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Landquart vom 12. Januar 2016) [für] die Forderung von CHF 56'000.00 zuzüglich 5% Zins seit 15. Dezember 2015 auf CHF 48'000.00 und 5% Zins seit 19. Februar 2016 auf CHF 8'000.00 abzüglich CHF 720.00 erteilt.
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2. Die Gerichtskosten werden auf CHF 450.00 festgesetzt und der gesuchsgegnerischen Partei auferlegt. Die Gerichtskosten werden der gesuchstellenden Partei in Rechnung gestellt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 450.00 verrechnet. Die Forderung für die Gerichtskosten erlischt deshalb gegenüber dem Gericht durch Verrechnung. Es wird der gesuchstellenden Partei im Umfang der geleisteten Gerichtskosten ein Regressrecht auf die gesuchsgegnerische Partei erteilt.
3. Die gesuchsgegnerische Partei hat der gesuchstellenden Partei eine Parteientschädigung von CHF 982.80 (inklusive 8% Mehrwertsteuer) zu zahlen.

## Considerations