# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 636752ba-b40c-40ea-9102-c66da6a6c6a3
**Court:** CH_EDÖB
**Chamber:** CH_EDÖB_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte stellt fest:
1. Das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) erteilt als Aufsichtsbehörde Bewilligungen für Versicherungsunternehmen nach Art. 2 Abs. 1 Bst. a und b des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz, VAG; SR 961.01). Dabei muss ein Versicherungsunternehmen u.a. im Bereich der Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung dem BPV die Tarifberechnungen zur Genehmigung  (Art. 38 VAG i.V.m. Art. 4 Abs. 2 Bst. r VAG).
2. Die Antragstellerin wandte sich mit Schreiben vom 1. Dezember 2006 an das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) und informierte es darüber, dass ihr das  X für den Wechsel von der Kollektiv-Krankenversicherung in eine  eine Offerte mit einer unverhältnismässig hohen Prämie unterbreitet . Die Antragstellerin verlangte vom Amt als Genehmigungsbehörde eine Stellungnahme.
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3. Mit dem Antwortschreiben vom 7. Dezember 2006 erläuterte das BPV der Antragstellerin u.a.,
dass das BPV im Genehmigungsverfahren „anhand der vorgelegten Tarife prüfe, ob sich die vorgesehenen Prämien in einem Rahmen halten, der einerseits die Solvenz des  und anderseits den Schutz der Versicherten vor Missbrauch .“ Weiter führte das BPV aus, dass diese im Jahr 2005 vorgenommene Prüfung gezeigt , dass die beiden vorgängig erwähnten Bedingungen erfüllt gewesen seien, weshalb der vom Versicherungsunternehmen X vorgelegte Einzel-Taggeldtarif genehmigt worden sei.
4. Die Antragstellerin war mit der Stellungnahme des BPV nicht einverstanden und ersuchte mit

## Considerations