# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e45c3f5b-a86b-5313-ba51-592f87383a4e
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
A._
,
Beschwerdeführerin
gegen
Staat Solothurn
vertreten durch Amt für Finanzen Solothurn
Beschwerdegegner
betreffend
Kostenvorschuss
hat die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung, dass:
das Betreibungsamt Olten-Gösgen den Zahlungsbefehl in der gegen A._ geführten Betreibung gemäss Art. 265a SchKG dem Richteramt Olten-Gösgen zum Entscheid über die Bewilligung des Rechtsvorschlags kein neues Vermögen vorgelegt hat,
die Amtsgerichtspräsidentin A._ am 19. Dezember 2016 Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 300.00 setzte,
A._ dagegen am 30. Dezember 2016 (Postaufgabe) Beschwerde ans Obergericht einreichte und sinngemäss wegen mangelnder finanzieller Mittel die Aufhebung der Kostenvorschusspflicht verlangte,
dies als Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das erstinstanzliche Verfahren zu verstehen und als solches an die Vorinstanz zu überweisen ist,
mit der Einreichung des Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege die verfügte Kostenvorschusspflicht aufgehoben ist, weil die Amtsgerichtspräsidentin nun zuerst über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zu entscheiden hat,
damit das Anfechtungsobjekt nicht mehr existiert und das Beschwerdeverfahren gegenstandslos ist und abgeschrieben werden kann,
auf eine Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
beschlossen
:
1.
Die Beschwerde wird als gegenstandslos von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.
2.
Die Beschwerde wird als Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege an das Richteramt Olten-Gösgen überwiesen.
3.
Es werden keine Kosten erhoben.

## Considerations