# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ab6ba70f-5c70-4b6f-a2a2-39933babd53e
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend arbeitsrechtliche Forderung
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts am Arbeitsgericht Zürich, 4. Abteilung, vom 20. August 2018 (AH170133-L)
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Nach Einsicht in die Berufungsschrift des Berufungsklägers vom 18. Sep-
tember 2018, mit welcher er geltend macht, die Vorinstanz habe die Frist gemäss
Art. 336b Abs. 2 OR, wonach die Klage auf Zusprechung einer Entschädigung
wegen missbräuchlicher Kündigung innert 180 Tagen nach Beendigung des Ar-
beitsverhältnisses anzuheben ist, falsch berechnet und sei demzufolge zu Un-
recht auf seine Klage nicht eingetreten (Urk. 32 S. 2 ff.),
unter Hinweis darauf,
dass die Vorinstanz in ihrem Schreiben vom 27. August 2018 einräumte, die
Frist sei falsch berechnet worden (Urk. 30) und sich der Berufungsbeklagte der
Berufung des Berufungsklägers anschliesst (Urk. 40 S. 1 f.),
in der Erwägung,
dass die Vorinstanz in ihrem Urteil vom 20. August 2018 erwog, der Kläger
habe – ungeachtet des Umstandes, ob das Arbeitsverhältnis per Ende Juli 2016
oder per Ende August 2016 beendet gewesen sei – seinen Anspruch verwirkt, da
er das Schlichtungsgesuch erst am 20. Dezember 2016 eingereicht habe (Urk. 33
S. 6),
dass diese Feststellung offensichtlich falsch ist, liegen doch zwischen dem
31. Juli 2016 und dem 20. Dezember 2016 lediglich 142 Tage,
dass demgemäss die Vorinstanz zu Unrecht auf die Klage nicht eingetreten
ist, weshalb das vorinstanzliche Urteil vom 20. August 2018 aufzuheben und die
Sache zur Fortsetzung des Verfahrens und zur Neuentscheidung an die Vor-
instanz zurückzuweisen ist,
dass das vorliegende Verfahren angesichts des Streitwerts von Fr. 26'566.–
kostenlos ist (Art. 114 lit. c ZPO),
dass die Anträge der Parteien auf Zusprechung einer Parteientschädigung
für das vorliegende Berufungsverfahren zu Lasten der Staatskasse abzuweisen
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sind, da Art. 107 Abs. 2 ZPO dafür keine gesetzliche Grundlage bietet
(BGE 140 III 385 E. 4.1 S. 389),
dass ein Ausnahmetatbestand (vgl. Urwyler/Grütter, in: DIKE-Komm-ZPO,
Art. 107 N 13 Fn32) weder ersichtlich noch dargetan ist,
dass die vom Berufungskläger zitierte Literaturstelle nicht einschlägig ist,
zumal es sich vorliegend nicht um einen nicht hinreichend begründeten Entscheid
handelte, welchen die angerufene Kammer nicht hätte überprüfen können,

## Considerations