# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 93f2dc93-d391-4cc7-a05d-ab3cbf8fe6dc
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1954, meldete sich erstmals am 26. April 2007
unter Hinweis auf
Schulter
beschwerden
bei der Invalidenversicherung zum Leistungs
bezug an (Urk. 11/2).
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte ein psychia
trisches Gutachten mit interdisziplinärer Zusammenfassung, welches am 28. Oktober 2009 (Urk. 11/29)
,
und
ein internistisch-rheumatologi
sches Gutach
ten, welches am 14. November 2009
erstattet
wurde (Urk. 11/26)
,
ein. Sodann zog
sie
ein orthopädisches Gutachten zuhanden der Unfallversicherung
vom 19. Ja
nu
ar 2010 bei (Urk. 11/35/19-28)
und liess
ei
ne
Abklärung
über die beein
träch
tigte
Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (Urk. 11/43)
erstellen
.
M
it Verfügung vom 21. Juli 2011
sprach die IV-Stelle der Versicherten
bei ei
nem
Invaliditätsgrad von 100 % eine befristete ganze Rente vom 1. April 2006 bis zum 31. Dezember 2006 zu (Urk. 11/55-56).
1.2
Am 1
8
. Februar 2013 meldete sich die Versicherte
erneut bei der Invalidenversi
cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/73) und machte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend.
Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z
ürich, IV-Stelle, holte
wiederum me
dizinische Berichte (Urk.
11/76, Urk. 11/79) sowie
einen IK-Auszug (Urk.
11/77)
ein.
Nach
durchgeführtem Vorbescheidverfahren
(Urk. 11/81-87
)
verneinte die IV-Stelle
mit Verfügung vom 31. März 2014 (Urk. 11/88 = Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung.
2.
Die Versicherte erhob am
29. April 2014
Beschwerde (Urk.
1) gegen die Verfü
gung vom
31. März 2014
(Urk.
2) und beantragte,
diese sei aufzuheben und es sei
ihr eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen, eventuell
sei der Fall an die Beschwerdegegnerin zwecks weiteren Abklärungen zurückzu
weisen
(Urk.
1 S.
1 unten). Gleichzeitig ersuchte sie um Gewährung der unent
geltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1 unten).
Die IV-Stelle beantr
agte mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2014
(Urk.
10
) die Abwei
sung der Beschwerde. Dies wurde
der
Beschwerdeführerin am 19. August 2014
zur Kenntnis gebracht (Urk.
12
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
o
der teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
men
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be
tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG)
sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf
eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine
halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Drei
viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28 Abs. 2 IVG).
1.3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird
nach
Art.
87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 die
ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erhebli
chen Weise
geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache
materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi
cher
ten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat
säch
lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei ei
nem Revi
sionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI
1999 S.
84 E.
1b mit Hinweisen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hin
weisen).
Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Ver
fügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge
stellte Veränderung
ge
nügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi
tät zu bejahen, und her
nach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die glei
che materielle Prü
fungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a,
109 V 108 E. 2b).
1.4
Das Gericht kann die Angelegen
heit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die
Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (
§
26
Abs.
1
des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän
di
ger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Ver
fahren verlängert und verteu
ert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den
Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine
Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über
haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensent
scheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrele
vante Sachverhalt ungenü
gend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).
1.
5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a,
122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 31. März 2014
(Urk. 2) gestützt auf die vorliegenden Unterlagen davon aus, dass mit Aus
nahme der Mischinkontinenz, welche keine Auswirkung auf die Arbeitsfä
higkeit habe, im Vergleich zum Jahr 2011 keine neuen Diagnosen vorl
ägen
.
Es handle
sich vorwiegend um Diagnosen, welche keine längerfristige be
ziehungsweise dau
erhafte Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würden. Eine körper
liche Einschrän
kung
sei vorhanden, diese habe jedoch nur bei der Zusprache der befristeten Rente zwi
schen März und Dezember 2006 bestanden. Bei der mittel
gradigen dep
ressi
ven Episode mit somatischem Syndrom handle es sich defini
tionsgemäss um ein vo
r
übergehendes Leiden, dem es an Krankheitswert im Sinne des Gesetzes fehle.
Es liege lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes wie im Juli
2011 vor, weshalb keine Verschlechterung des Ge
sundheitsschadens ausge
wiesen
sei (S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend (Urk.
1),
sie leide an massi
vsten
chronischen
Schulterschmerzen rechts
, an Inkontinenz, an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom sowie an einer Persönlichkeitsstörung
und sei deshalb zu 50 % arbeitsunfähig
(S.
3 f.
).
Es sei nicht mit einer Verbesserung der Gesundheitssituation zu rechnen (S. 4 oben).
Auf
grund der psychischen und physischen Beschwerden sowie des Sprachman
gels sei ihr bei der Invaliditätsbemessung ausserdem ein Abzug von 20 % zu gewähren (S. 4 unten).
2.3
Strittig und zu prüfen ist somit, ob se
it der
Verfügung
vom
21
.
Juli
20
11
(Urk. 11/
55-56
) eine erhebliche Veränderung des
Gesund
heitszustandes der Be
schwerdeführerin eingetreten ist und ob ihr infol
ge
dessen ein Anspruch auf eine Rente zusteht.
3.
3.1
Der
ursprünglichen
Verfügung
vom
21
.
Juli
20
11
(Urk. 11/55-56) lagen
im We
sentlichen
die nachfolgenden medizinischen Berichte zu Grunde:
3.2
Dr. med.
Y._
, Innere Medizin FMH, spez. Rheumaerkrankungen, erstattete ihr internistisch-rheumatologisches Gutachten am 14. November 2009
(Urk.
11/26) gestützt auf
die Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 2
2.
Okto
ber 2009 sowie die Akten. Sie nannte folgende Diagnosen
ohne Aus
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 29
Ziff.
5.2):
ausgedehnte chronische Schmerzen
Adipositas Grad I
Status nach Kontusio der rechten Schulter am 13. März 2005 mit
Läsion des superioren Labrum (MRI November 2005)
die im September 2007 in der Kontroll-MRI-Untersuchung ab
ge
heilt ist
jedoch ansatznahe Tendinopathie der Supraspinatussehnen und
der
langen Bizepssehne, AC-Gelenksarthrose und subacromiale
Bur
sitis
jetzt normale Beweglichkeit des rechten Schultergelenks
Status nach beginnender Kapsulitis der linken Schulter Dezember 2006 bis etwa Juli 2007
mit kleinem Riss der Supraspinatussehne (MRI Dezember 2006)
jetzt normale Beweglichkeit des linken Schultergelenks
radiale Läsion des TFCCs der rechten Hand mit
Knochenödem im Os lunatum und der angrenzenden distalen Ulna mit leichtem Ulnavorschub (MRI Dezember 2008)
k
linisch ohne wesentliche Relevanz
leichter Vitamin D-Mangel
Sie führte aus,
die persistierenden Befunde in der Schulter seien gering und
wür
den eine Arbeitsunfähigkeit nicht rechtfertigen. Die Röntgenuntersuchung der
Schulter vom 26. Oktober 2009 zeige beidseits einen normalen Befund. In der klinisch
en Untersuchung finde sich kein objektiver Hinweis, dass die Be
schwer
deführerin die rechte Hand und den rechten Arm weniger einsetze als die linke Hand und den linken Arm (S.
30 Mitte).
Bei der Messung der Handkraft rechts komme es zu keiner Kraftentwicklung. Sie zeige eine maximale Hand
kraft von 37 % der Norm links. Diskrepant dazu sei der normale Handeinsatz beidseits bei der Untersuchung und die vorhandenen Gebrauchsspuren der Fin
gerkuppen des Daumens und Zeigefingers rechts mehr als links. Hier dürfte eine Selbst
limi
tie
rung in der Untersuchungssituation vorliegen
.
Aus rheumatologi
scher Sicht gebe
es keine Ursache für eine deutlich verminderte Handkraft. Wie die Daten der Krankenkasse zeigten, habe die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 29. Mai 2009 kaum Schmerzmittel und keine Anti
depressiva be
zogen.
Mit den bezogenen Mengen sei keine adäquate medika
mentöse Therapie möglich gewesen.
Im Blut beziehungsweise Urin der Be
schwerdeführerin seien weder das Schmerzmittel Dafalgan noch das Antide
pressivum Surmontil vor
han
den. Es könne postuliert werden, dass sich die Be
schwerdeführerin selbst als nicht derart krank einschätze, dass sie ohne weiteres zumutbare medizinische Mass
nahmen korrekt durchführen würde (S.
30 unten).
Die Beschwerdeführerin
sei zuletzt in einem Restaurant als Service-Angestellte beschäftigt gewesen. Diese
angestammte Tätigkeit könne sie zu 100 % ausüben (S.
31
Ziff.
7.1). Die Be
schwer
deführerin sei nach dem Unfall vom 13. März 2005 bis zum 31. Mai 2007
zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend, ab dem 1. Juni 2007 sei sie wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen (S.
31
Ziff.
7.2). Auch in adaptierten Tä
tig
keiten sei sie zu 100 % arbeitsfähig
(S. 31
Ziff.
7.3).
3.3
Dr. med.
Z._
, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und Dr. med.
Y._
, Innere Medizin FMH, spez. Rheumaerkrankungen
, Klinik
A._
AG, erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten mit interdisziplinärer Zu
sammenfassung a
m 28. Oktober 2009 (Urk. 11/29) gestützt auf die Untersu
chungen der Beschwerdeführerin vom 2
2.
und 23. Oktober 2009 sowie die Ak
ten.
Sie nannten folgende psychiatrische Diagnose ohne Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit (S. 6
Ziff.
5.2):
Anpassungsstörung mit Zukunftssorgen, Ängsten, Stimmungseinbrüchen und Resignation (ICD-10 F43.23), bestehend in unterschiedlichem Aus
mass seit April 2007
Sie führten aus,
die Beschwerdeführerin leide seit dem Sturz am 13. März 2005 unter Arm- und Schulterschmerzen, die in der Zwischenzeit offensichtlich einen chronifizierten Verlauf angenommen hätten. Bei der Beschwerdeführerin seien jedoch die unbewussten emotionalen Konflikte beziehungsweise unbewussten seelischen Schmerzen mit Projektion auf die körperliche Ebene nicht festzustel
len und damit könne die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerz
störung nicht gestellt werden.
Im Rahmen der veränderten Lebenssituation bei ver
zögertem Krankheitsverlauf sei es bei der Beschwerdeführerin mindestens seit
April 2007 zur Entwicklung einer Anpassungsstörung mit Ängstlichkeit, Stimm
ungs
einbrüchen, Zukunftssorgen und Resignation gekommen, die aber ihre Ar
beitsfähigkeit nie beeinträchtigt habe (S. 7
Ziff.
6).
Die Beschwerdefüh
rerin sei in
der angestammten sowie jeglicher Tätigkeit ihrem Bildungsniveau ent
spre
chend zu 100 % arbeitsfähig und sei aus psychiatrischer Sicht auch nie über längere Zeit arbeitsunfähig gewesen (S. 7
Ziff.
7).
Auch aus interdiszipli
närer Sicht sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsfähig (S. 9
Ziff.
9.2).
3.4
Dr. med.
B._
, Handchirurgie,
Klinik
P._,
erstattete sein orthopädisches Gutachten am 19. Januar 2010 (Urk. 11/35/19-28) gestützt auf
die Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 14. Januar 2010, die mitge
brach
ten Röntgenbilder, die Anamnese und die klinische Untersuchung.
Er nannte folgende Diagnosen (S. 4
Ziff.
4):
Verdacht auf stenosierende Tenovaginitis des I. Strecksehnenfaches rechts
Ellenüberlänge von 3 mm, Haarriss im TFCC
unklare Funktionseinbusse mit praktischem Ausschluss der Hand
Er führte aus,
die Anamnese und die Untersuchung seien schwierig und uner
giebig gewesen.
Die radial manifesten und demonstrierten Beschwerden würden auf eine Entzündung des I. Strecksehnenfaches rechts hinweisen. Die objekti
vierbaren Änderungen im Bereich ulnar, nämlich die Ellenüberlänge und der TFCC seien dokumentiert, dort beschreibe die Beschwerdeführerin jedoch keine Beschwerden. Eine Entzündung im I. Strecksehnenfach könne sehr schmerzhaft sein, könne die Beweglichkeit selbstverständlich deutlich einschränken, erkläre aber die schlechte Beweglichkeit der Finger nicht. Ebenso wenig seien dadurch
die Sensibilitätsstörungen
im Bereich der Finger erklärt. Die Funktionseinbusse sei nicht ganz nachvollziehbar. Aufgrund der heute durchgeführten Untersu
chung,
insbesondere im Vergleich zu früheren Untersuchungen, erlaube er sich keine Beurteilung der Handfunktion (S. 5).
4.
4.1
Für die Zeit nach
der ursprünglichen Verfügung vom 21. Juli 2011
finden sich in den Akten die folgenden medizinischen Berichte:
4.2
Dr. med.
C._
, Innere Medizin FMH, berichtete am 31. Dezember 2012
(Urk. 11/72) und nannte folgende Diagnosen (S. 1
Ziff.
1):
posttraumatisch massivste Schulterschmerzen rechts
chronisches Schulter-/Armsyndrom rechts seit Sturz auf der Treppe am 13. März 2005 mit Supraspinatus-Sehnenläsion
MRI tomographisch Verdacht auf Bursitis subacromialis (1. Februar 2012)
Verdacht auf Malunion einer distalen Radiusfraktur rechts mit konse
kutivem Ulnavorschub und symptomatischem ulnokarpalem Impakti
onssyndrom
ödematöse Veränderungen am os lunatum und os triquetrum, Perfo
ration des TFCC
symptomatisches Karpaltunnelsyndrom rechts
rezidivierende Tendovaginitis der Quervain rechts
panvertebrale Schmerzen mit wesentlicher funktioneller
Üb
erla
g
erung
Er führte aus,
es komme wiederkehrend zu starken Schulter-Armschmerzen rechts
mit Schmerzen bis zum Handgelenk (S.
1 unten). Neu seien auch Be
schwerden in der linken Schulter aufgetreten (S. 2 oben).
Die Arbeitsfähigkeit sei deutlich eingeschränkt. Für körperliche Tätigkeiten sei die Beschwerdeführe
rin zu zirka 50 % arbeitsunfähig. Auch längerfristig sei nicht mit einer Ände
rung hinsicht
lich der Diagnosen und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (S. 2 unten).
4.3
Dr.
C._
berichtete am 3. März 2013 (Urk. 11/74) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin am 15. Februar 2013 wegen der chronischen lumbalen
Schmerzen mittels MRI untersucht worden sei. Als Beschwerdeursache habe eine
Osteochondrose L4/5 mit Modic I Veränderungen der Bodenplatte L4 ventral mit entsprechenden Ödemen nachgewiesen werden können. Daneben habe auch eine flachbogige Diskushernie L4/5 ohne signifikante Duralsackkom
pression im Liegen bestanden. Weiter hätten leichte bis mässige Spondylarth
rosen L4/5 und L5/S1 rechtsbetont nachgewiesen werden können. Die nachge
wiesenen Ver
än
de
rungen in der MRI-Untersuchung könnten die Beschwerden der Beschwer
de
führerin erklären.
4.4
Dr. med.
D._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma
to
lo
gie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 15.
März
2013 Stellung (Urk. 11/80/3) und führte aus,
zusammenfassend sei eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes unter Berücksichtigung der be
schriebenen Schulterbefunde nicht auszuschliessen, weshalb eine plausibili
sie
ren
de orthopädische Untersuchung im RAD anberaumt werde.
4.5
Die Ärzte der
Kl
inik
E._
(
E._
) berichteten am 3.
Juni 2013 über die ambulante Behandlung der Beschwerdeführerin vom
20.
April 2010 bis 7. Mai 2013 (Urk. 11/76/7-8) und nannten folgende Diag
no
sen
(S. 1):
Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2)
Differentialdiagnose: somatoforme Schmerzstörung
Persönlichkeit mit ängstlichen Zügen
Sie führten aus, dass sich im Wesentlichen nichts an der Situation geändert habe seit Januar 2013. Die Beschwerdeführerin leide unter multiplen körperli
chen Beschwerden. In den letzten Monaten habe sich zusätzlich eine Urinin
kontinenz entwickelt (S.
1). Bei der Beschwerdeführerin liege seit Jahren eine
de
pressive Stimmungslage vor. Im Vordergrund stünden die multiplen somati
schen
Schwierigkeiten.
Hinzu
komme die finanziell sehr schwierige Situa
t
ion
.
4.6
Dr.
C._
berichtete am 11. Juni 2013 (Urk. 11/76/1-4), nannte die bekannten Diagnosen und führte aus, die Beschwerdeführerin sei in der angestammten Tä
tigkeit seit März 2011 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3
Ziff.
1.6). Die körperliche Belastbarkeit sei aufgrund der multiplen gesundheitlichen Ein
schränkungen deutlich eingeschränkt. Sekundär sei auch die psychische Belast
barkeit deutlich reduziert (S. 3
Ziff.
1.7). Für körperlich leichte Tätigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig (S. 4
Ziff.
1.7).
4.7
Dr.
D._
, RAD der Beschwerdegegnerin, nahm am 16. Juli 2013 Stellung (Urk. 11/80/4-5) und führte aus, bei Vergleich der zum Zeitpunkt der massgeblichen RAD-Stellungnahme vom 13.
Juli 2011 (vgl. Urk. 11/54/2-4) bekannten Diag
nosen sei erkennbar, dass mit Ausnahme der sogenannten Mischinkontinenz – welche keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe – aktuell keine neue Di
agnose vorliege, allerdings die bestehenden Gesundheitsstörungen teilweise an
ders formuliert seien. Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für die
bisherige Tätigkeit
, wonach die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig sei, ergebe sich keine Differenz. Bei
der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit für eine an
g
epasste Tätigkeit
werde
jedoch
nunmehr lediglich noch eine 50%ige Ar
beits
fähig
keit
postuliert
.
Eine derartig reduzierte Arbeitsfähigkeit im Sinne einer Ver
s
chlechterung
des Gesundheitszustandes sei bei der inzwischen 58-jährigen Be
schwerdeführerin angesichts der aufgezählten Gesundheitsstörungen durch
aus plau
sibel und müsse im Hinblick darauf, dass auch im Juli 2011 nur eine
100%ige Arbeitsfähigkeit über eine schrittweise Steigerung für möglich erachtet worden sei, als mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
zutreffend angese
hen
werden, weshalb auf die Einschätzung des Hausarztes Dr.
C._
abzustel
len sei.
Die Beschwerdeführerin sei demnach ab dem 26. September 2012 in ei
ner kör
per
lich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ohne Arbeiten über dem Kopf, ohne
das Steigen auf Leitern und Gerüsten und ohne häufiges Bücken, Kauern oder Knien zu 50 % arbeitsfähig.
4.8
Dr. med.
F._
, Spezialärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, be
richtete am 13. November 2013 (Urk. 11/79) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1
Ziff.
1.1):
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.10)
Merkmale einer Persönlichkeitsstörung Cluster-Gruppe B (ICD-10 F60.4)
p
osttraumatisch massive Schulterschmerzen rechts
c
hronisches Schulter- und Armsyndrom rechts seit Sturz auf der Treppe am 13. März 2005 mit Supraspinatus-Sehnenläsion
Bursitis subakromialis MRI vom 1. Februar 2012
p
anvertebrales Schmerzsyndrom mit Osteochondrose L4/5
Verdacht auf Malunion einer distalen Radiusfraktur rechts mit konse
kutivem Ulnavorschub und symptomatischem ulnokarpalem Impaktati
onssyndrom
Sie führte
aus, die Beschwerdeführerin sei
vom
17. Mai 2013
bis zum
1
2.
Dezem
ber 2013 von ihr behandelt worden (S.
1
Ziff.
1.2).
Die Prognose sei aus
psychiatrischer Sich
t
noch nicht absehbar. Es handle sich um eine schon
chronifizierte Schmerzproblematik und depressive Antriebs- und Stimmungs
lag
e, die im Rahmen einer Anpassungsstörung begonnen habe und sich inzwi
schen in eine depressive Episode entwickelt habe. Aufgrund der Kürze der Be
handlung
sei eine Persönlichkeitsstörung noch nicht mit Sicherheit zu diagnos
tizieren (S. 4
Ziff.
1.4).
Die Beschwerdeführerin sei in der angestammten Tätig
keit seit dem 17. Mai 2013 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (S.
4
Ziff.
1.6). Eine be
hinderungsangepasste Tätigkeit
im Sinne einer leichten kör
perlichen Tätigkeit in
geschütztem Rahmen ohne Zeitdruck und Stress, welche nicht an der Kälte und in der Nacht durchgeführt werde,
sei
der Beschwerde
führerin
aus rein psych
ia
trischer Sicht seit dem 17. Mai 2013 zu 50 %
mit
ei
nem 70%igem Belastungs
profil zumutbar
(S.
4
Ziff.
1.7
, S.
6 unten
).
Die 59-jährige Beschwerdeführerin sei ohne Unterstützung der Invalidenversicherung nicht imstande, eine Tätigkeit im geschützten Rahmen anzunehmen. Sie könne aufgrund der verminderten
Kon
zentration und der starken Schmerzen in der rechten Hand und im linken Brustbereich keiner geregelten Tätigkeit nachgehen (S. 5
Ziff.
1.11).
4.9
Dr.
D._
, RAD der Beschwerdegegnerin, nahm am
3.
Februar 2014 erneut Stel
lung
(
Urk.
11/87/2) und führte aus
,
die Angaben zur Arbeitsfähigkeit in der bis
herigen wie auch einer angepassten Tätigkeit würden mit den entsprechenden Angaben in der letzten RAD-Stellungnahme korrelieren, weshalb aus medizini
scher Sicht empfohlen werde, an dieser festzuhalten.
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 3
1.
März 2014
(
Urk.
2) e
ntg
egen der Einschätzung ihres RAD
davon aus, dass die Be
schwer
deführerin in einer angepassten Tätigkeit nach wie vor zu 100 % ar
beits
fähig sei, zumal aus somatischer Sicht mit Ausnahme der Mischinkontinenz keine neuen Diagnosen vorlägen und die aus psychiatrischer Sicht neu diag
nos
tizierte mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom als vo
rüber
gehendes Leiden einzustufen sei.
Zunächst ist festzuhalten
, dass der Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach eine rezidivierende depressive Störung per se keinen invalidisierenden Charakter habe, nicht gefolgt werden kann (vgl. Urk.
2
S.
2,
Urk.
10
). So ist die Ar
gu
men
tation der Beschwerdegegnerin vorliegend nicht einschlägig, sondern betrifft die Frage,
ob eine Depression als psychische Komorbidität im Rahmen der Über
wind
barkeitsrechtsprechung - wenn also zur Hauptsache eine Schmerz
krankheit
diagnostiziert wurde – gelte, was sie in der Regel tatsächlich nicht tut. Darum geht es vorliegend jedoch nicht. Die Rechtsprechung zur Auswirkung ei
ner mittel
gradigen Depression auf die Arbeitsfähigkeit ist zwar facettenreich, doch
ist es gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_1041/2010 vom 30. März 2011 nicht bun
desrechtswidrig, eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wegen
einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode anzunehmen (E. 5.2). Auch
im Urteil 9C_210/2012 vom 9. Juli 2012 äusserte sich das Bun
des
gericht da
hin
gehend, dass eine invalidisierende Wirkung einer mittel
schwe
ren depressiven Störung, sofern sie nicht
bloss
eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit darstelle, nicht von vornherein auszuschliessen sei (E. 4.2). Nach dem Gesagten steht somit fest, dass die Rechtsprechung in Bezug auf die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung, wie sie bei der
Beschwer
deführerin
vorliegt
(vgl. vorstehend E. 4.8)
, Raum lässt, um eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in relevantem Ausmass zu berücksichtigen.
5
.2
Gestützt auf die angeführten ärztlichen Berichte und die Stellungnahmen des RAD
lässt sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und insbeson
dere ihre Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nur ungenügend beur
teilen.
I
n den Akten
finden sich
zwar
Hinweise für eine Verschlechterung des Gesund
heitszustandes der Beschwerdeführerin sowohl aus somatischer als
auch aus psychiatrischer Sicht
.
So führte d
er behandelnde Hausarzt
Dr.
C._
bereits im Dezember 2012 aus, dass bei der Beschwerdeführerin neu
auch Beschwerden in der linken Schulter aufgetreten seien (vgl. vorstehend E. 4.2). Hierauf befand
RAD-Arzt
Dr.
D._
in seiner Stellungnahme vom März 2013,
dass eine Ver
schlech
terung des Gesundheitszustandes unter Berücksichtigung der von
Dr.
C._
beschriebenen Schulterbefunde nicht auszuschliessen sei und emp
fahl eine orthopädische Untersuchung im RAD (vgl. vorstehend E. 4.4).
D
ie von
Dr.
F._
sodann
im November 2013 diagnostizierte
mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom
deutet
zudem
auf eine Verschärfung der de
pressiven Symptomatik hin (vgl. vorstehend E. 4.8), zumal die Ärzte der
E._
im
Frühjahr 2013 noch von einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion aus
gingen (vgl. vorstehend E.
4.5).
RAD-Arzt
Dr.
D._
schloss sich bezüglich Arbeits
fähigkeit der Beschwerdeführerin vollumfänglich den Beurteilungen der behan
delnden Ärzte an, wonach die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätig
keit in geschütztem Rahmen zu 50% arbeitsunfähig sei.
Trotz dieser Hinweise
auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes
kann nicht ohne weiteres auf die angeführten Berichte abgestellt werden
. So legten die behandelnden Ärzte
Dr.
C._
und
Dr.
F._
zwar neben den
genannten Diagnosen auch die erhobenen Befunde dar,
machten jedoch keine nachvoll
ziehbar begründete und durch Befunde untermauerte medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und des Zustandekommens des Belastungspro
fils. Insbesondere die von
Dr.
F._
genannte Arbeitsfähigkeit von 50 % in ge
schütztem
R
ahmen kann vor diesem Hintergrund nicht nachvollzogen wer
den, zumal si
e diese Einschätzung weder näher
begründete noch weitere Anga
ben zu funktionellen
Einschränkungen machte.
Es muss ausserdem der
Erfah
rungs
tat
sache Re
chnung getragen werden, dass die behandelnden Ärzte
mitun
ter im Hin
blick auf die auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten de
r
Patienten aussag
en (vgl. BGE 125 V 352 ff.).
Da sich
RAD-Arzt
Dr.
D._
sodann
ohne
die Beschwerdeführerin
eigens
untersucht zu haben äusserte,
kann
auch
auf
seine Stellungnahmen nicht ohne weiteres
abgestellt werden
. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin
sind
nach dem Gesagten die vorliegenden ärztlichen Be
richte
nicht schlüssig
.
Vielmehr besteht weiterer Abklärungsbe
darf, zumal die
letzte orthopädisch-psychiatrische Begutachtung
der Beschwer
deführerin
aus dem
Jahre 2009 datiert (vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 3.3).
5
.3
Zusammenfassend lässt die medizinische Aktenlage eine abschliessende Beurtei
lung der relevanten Frage nach dem Gesundheitszustand und der Arbeitsfähig
keit der
Beschwerdeführerin
in einer angepassten Tätigkeit im relevanten Zeit
raum nicht zu, weshalb die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen ist, damit diese entsprechende Abklärungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfä
higkeit sowohl in der angestammten als auch insbesondere in einer a
ngepassten Tätig
keit vornehme.
Anschliessend wird die IV-Stelle über den Rent
enanspruch der Versicherten neu
verfügen.
5
.4
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die ange
fochtene Verfügung vom
31
.
März
201
4
aufzuheben und die Sache an die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen ist, da
mit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.
6
.
6
.1
Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
I
VG sind ermessensweise auf Fr. 7
00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle
gen.
6
.2
Praxisgemäss wird die Rückweisung einem Obsi
egen gleichgestellt, womit der
Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zusteht, die beim praxisgemäs
sen
Ansatz von Fr.
135
.-- pro Stunde (zuzüglich Mehr
wert
st
euer) ermessens
weise auf
Fr.
1
'
100
.-- (inkl. Barauslagen und Mehr
wert
steuer) festzuset
zen ist.