# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** d156d36d-c187-4965-8e81-395d39f716a0
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Forderung (Sicherheit für die Parteientschädigung)
Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksgerichtes Uster vom 6. Mai 2015 (CG140016-I)
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Unter Hinweis auf die Präsidialverfügungen vom 29. Mai 2015 (Urk. 4) und
vom 22. Juni 2015 (Urk. 5),
unter Hinweis darauf, dass die Präsidialverfügung vom 29. Mai 2015 am
30. Mai 2015 für die Beschwerdeführerin entgegengenommen wurde (vgl. den an
Urk. 4 angehefteten Empfangsschein),
unter Hinweis darauf, dass die Post der Beschwerdeführerin am 23. Juni
2015 die Abholungseinladung für die Präsidialverfügung vom 22. Juni 2015 ins
Postfach legte ("Avisiert ins Postfach") und die Beschwerdeführerin in der Folge
die Sendung nicht innert der siebentägigen Frist bei der Poststelle abholte
(Urk. 6),
da gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO die Zustellung bei einer eingeschriebe-
nen Postsendung, die nicht abgeholt worden ist, am siebten Tag nach dem erfolg-
losen Zustellungsversuch als erfolgt gilt, sofern die Person mit einer Zustellung
rechnen musste,
unter Hinweis darauf, dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 20. Mai
2015 die Beschwerde erhoben hat (Urk. 1) und den Kostenvorschuss gemäss
Präsidialverfügung vom 29. Mai 2015 (Urk. 4) nicht geleistet hat,
unter weiterem Hinweis darauf, dass die Beschwerdeführerin in der Präsidi-
alverfügung vom 29. Mai 2015 darauf hingewiesen wurde, dass ihr bei Nichtleis-
tung des Kostenvorschusses eine Nachfrist angesetzt werden wird (Urk. 4 S. 5
Dispositivziffer 2),
da die Beschwerdeführerin somit mit einer weiteren Zustellung von Seiten
des Gerichts rechnen musste,
weshalb gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO die Präsidialverfügung vom
22. Juni 2015 als am 30. Juni 2015 zugestellt gilt,
da somit die fünftägige Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von
Fr. 1'500.– am 6. Juli 2015 abgelaufen ist,
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da bis zum heutigen Tag hierorts keine Zahlung des Kostenvorschusses
eingegangen ist,
weshalb androhungsgemäss (Urk. 5 S. 2 Dispositivziffer 1) auf die Be-
schwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführerin die zweitinstanzliche Ent-
scheidgebühr aufzuerlegen ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und der Beschwerdegegne-
rin mangels wesentlicher Umtriebe für das Beschwerdeverfahren keine Entschä-
digung zuzusprechen ist,

## Considerations