# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5b18577b-1c99-4c11-877d-81cf05702fdc
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._ lebt seit mehreren Jahren im X._ in O.1_. Mit Beschluss der damaligen Vormundschaftsbehörde des Kreises O.1_ vom 24. Juli 2012 wurde für Y._ eine Beistandschaft zur Vertretung, Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 aZGB errichtet. Die Beistandschaft wird seit dem 1. Januar 2013 als Massnahme nach Erwachsenenschutzrecht (Vertretungsbeistandschaft) geführt. Mit der Mandatsführung ist A._ (Berufsbeistandschaft Plessur) beauftragt.
B. Mit Datum vom 22. November 2016 legte A._ der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (nachfolgend: KESB) E._ den periodischen Rechenschaftsbericht für die Zeit vom 1. August 2014 bis 31. Juli 2016 sowie die per 31. Juli 2016 abgeschlossene Rechnung zur Genehmigung und ein Budget für die laufende Rechenschaftsperiode vor. A._ beantragte zudem eine Übertragung der Massnahme nach L.1_. Dem Rechenschaftsbericht war sodann zu entnehmen, dass die Kündigung der Arbeit und des Wohnheims von Y._ per 31. Januar 2017 durch die Beiständin erfolgte.
C. Am 17. Januar 2017 hörte die KESB E._ Y._ in Anwesenheit der Betreuungsperson B._ zum geplanten Wegzug nach L.1_ an. Ebenfalls am 17. Januar 2017 fand bei der Beiständin eine Besprechung mit der Mutter von Y._ statt, an welcher auch C._ und D._ von der KESB E._ anwesend waren. Ebenfalls beim Gespräch anwesend waren Y._ und dessen jüngerer Bruder F._. C._ orientierte die Mutter von Y._ anlässlich dieses Gesprächs über die Prüfung einer fürsorgerischen Unterbringung für ihren Sohn Y._ bis zur Klärung der künftigen Wohn- und Arbeitssituation in L.1_.
D. Am 25. Januar 2017 wurde Y._ von der Kollegialbehörde der KESB E._ zur vorgesehenen fürsorgerischen Unterbringung im X._ angehört.
E. Mit Entscheid der Kollegialbehörde vom 25. Januar 2017, mitgeteilt am 26. Januar 2017, erkannte die KESB E._ wie folgt:
"1. Y._ wird zur persönlichen Betreuung im X._ (_strasse 16, O.1_) fürsorgerisch untergebracht (Art. 426 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 428 Abs. 1 ZGB).
2. Für die Entlassung aus dem X._ (_strasse 16, O.1_) ist die KESB zuständig.
3. A._ wird angewiesen (Art. 50a Abs. 1 EGzZGB):
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a. Für die Dauer der fürsorgerischen Unterbringung das Notwendige vorzukehren, dass Y._ seiner bisherigen Beschäftigung in der Schreinerei bei der X._ nachgehen kann;
b. Für die Organisation eines betreuten Wohnrahmens sowie einer geeigneten Beschäftigungsmöglichkeit für Y._ in L.1_ besorgt zu sein und die KESB umgehend darüber zu informieren.
4. Die Kosten im Verfahren fürsorgerische Unterbringung bis zu diesem Entscheid werden auf Fr. 1'000.— festgesetzt und beim Verfahren belassen.

## Considerations