# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** af3b1f77-e6d8-40ad-92da-00d267ebdfa1
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X. und Y. heirateten am 13. September 1996 in Dänemark. Aus dieser Ehe gingen die Kinder A., geboren am 29. Oktober 1996, B., geboren am 17. September 1998 und C., geboren am 13. Februar 2002, hervor. Die Familie wohnte bis zur Trennung in D..
B. Mit Eingabe vom 28. Oktober 2008 ersuchte Y. den Bezirksgerichtspräsidenten Imboden um Erlass von Eheschutzmassnahmen. Darin ersuchte sie neben der superprovisorisch zu verfügenden Zuteilung der Obhut über die drei Kinder die Zuweisung der ehelichen Wohnung in D. sowie die Festlegung eines Unterhaltsbeitrags in Höhe von Fr. 6'528.--. In seiner Stellungnahme vom 19. November 2008 zeigte sich der Ehemann mit der Zuweisung der Wohnung an die Gesuchstellerin einverstanden, beantragte jedoch, es sei die älteste Tochter A. unter seine elterliche Obhut zu stellen und die Ehefrau zur Entrichtung eines Unterhaltsbeitrags von Fr. 1'000.-- zu verpflichten. Unterhaltsbeiträge an die Gesuchstellerin seien nicht zu sprechen.
C. Mit Eheschutzverfügung vom 15. Dezember 2008 teilte der Bezirksgerichtspräsident Imboden als Eheschutzrichter die Obhut über die gemeinsamen Kinder unter gleichzeitiger Zuweisung der ehelichen Wohnung der Ehefrau zu, räumte dem Ehemann ein gerichtsübliches Besuchsrecht von zwei Wochenenden im Monat ein und verpflichtete ihn zur Leistung eines monatlichen Unterhaltsbeitrags von Fr. 5'413.--, wobei Fr. 1'000.-- auf jedes Kind und Fr. 2'413.-- an die Ehefrau entfielen. Gegen diese Verfügung liess X. am 12. Januar 2009 Rekurs beim Kantonsgericht von Graubünden erheben. Anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 25. März 2009 konnten sich die Parteien auf eine Ausdehnung des Besuchsrechts sowie die Einräumung eines Ferienrechts einigen, woraufhin das Rekursverfahren gleichentags als durch Vergleich erledigt abgeschrieben werden konnte.
D. Am 19. April 2010 stellte X. beim Bezirksgerichtspräsidenten Imboden ein Gesuch um Abänderung der erlassenen Eheschutzmassnahmen. Anlässlich der Eheschutzverhandlung vom 7. Juli 2010 kamen die Parteien vergleichsweise überein, die Obhut über die Tochter A. auf den Vater zu übertragen, wobei der Mutter ein angemessenes Besuchs- und Ferienrecht eingeräumt wurde. Der an die Ehefrau und die beiden Töchter B. und C. zu entrichtende Unterhaltsbeitrag wurde auf Fr. 5'250.-- (je Fr. 1'000.-- für jedes Kind und Fr. 3'250.-- für die
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Ehefrau) festgelegt. Das Abänderungsverfahren konnte mit Verfügung vom 7. Juli 2010 als durch Vergleich erledigt abgeschrieben werden.
E. Nachdem die Ehegatten am 9./22. Februar 2011 beim Bezirksgericht Imboden das Scheidungsverfahren auf gemeinsames Begehren anhängig gemacht hatten, stellte X. am 27. Juni 2011 ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen mit folgendem Rechtsbegehren:
„Es sei der im Eheschutz (Verfügung BGP Imboden vom 7. Juli 2010, Proz. Nr. 130-2010-52) festgesetzte Ehegattenunterhalt von Fr. 3'250.-- für die Dauer des Scheidungsverfahrens herabzusetzen wie folgt:
- ab 1. Juli 2011 bis und mit Februar 2012: Fr. 2'259.25, - ab März 2012: Fr. 0.--;
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gesuchstellerin.
Antrag zum Verfahren:
Es seien die Akten des hängigen Ehescheidungsverfahrens, Proz. Nr. -13 beizuziehen, desgleichen die Akten des letzten Eheschutzverfahrens, Proz. Nr. 130-2010-52, abgeschlossen mit der unangefochten gebliebenen Verfügung des Bezirksgerichtspräsidiums Imboden vom 7. Juli 2010.“
F. In ihrer Stellungnahme vom 2. August 2011 liess Y. die vollumfassende Abweisung des Abänderungsgesuchs unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Gesuchstellers beantragen.
G. Mit Entscheid vom 14. September 2011, mitgeteilt am 13. Oktober 2011, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Imboden wie folgt:
„1. Das Gesuch wird teilweise gutgeheissen und X. verpflichtet, seiner Familie Unterhaltsbeiträge wie folgt zu entrichten:
- Fr. 5'250.00 bis zum 31. August 2012 (je Fr. 1'000.00 für die Töchter B. und C., zuzüglich der vertraglichen und/oder gesetzlichen Kinderzulagen; Fr. 3'250.00 für die Ehefrau);
- Fr. 3'247.00 mit Wirkung ab 1. September 2012 (je Fr. 1'000.00 für die Töchter B. und C., zuzüglich der vertraglichen und/oder gesetzlichen Kinderzulagen; Fr. 1'247.00 für die Ehefrau).
2. Die Kosten dieses Verfahrens in Höhe von Fr. 2'000.00 gehen, unter Verrechnung mit dem geleisteten Kostenvorschuss, zu 3⁄4 zu Lasten des Gesuchstellers und zu 1⁄4 zu Lasten der Gesuchsgegnerin.
Ausseramtlich hat der Gesuchsteller die Gesuchsgegnerin mit Fr. 1'375.00 (inkl. Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

## Considerations