# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2ba3bc99-d7c7-44dc-abf3-cfbc9a0659a6
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. A. reichte am 16. Januar 2013 bei der Staatsanwaltschaft Graubünden
Strafanzeige ein gegen B. und C. wegen Rassendiskriminierung
(Art. 261 bis
StGB), aufgrund eines von B. ins Internet gestellten Referates.
Als B. dies auf dem Internet mit einer Videobotschaft kommentierte, reichte
A. am 23. Januar 2013 bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden
Strafanzeige und Strafantrag ein (act. 1.2) und zwar wegen Verleumdung
(Art. 174 StGB), evtl. übler Nachrede (Art. 173 StGB).
B. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden trat die Strafverfolgung am
7. Mai 2013 an die Staatsanwaltschaft Graubünden ab (act. 1.7). Diese
wiederum übertrug die Strafverfolgung mit Verfügung vom 6. Juni 2013 und
in Anwendung von Art. 88 IRSG insgesamt an die Staatsanwaltschaft Mün-
chen II (act. 1.1).
C. Gegen diese Verfügung und die Abtretung der Strafverfahren wegen Ver-
leumdung/übler Nachrede erhob A. am 20. Februar 2014 Beschwerde
(act. 1).
Am 21. Februar 2014 gewährte die Beschwerdekammer superprovisorisch
die aufschiebende Wirkung. Dem Bundesamt für Justiz und der Staatsan-
waltschaft Graubünden wurde Frist zur Stellungnahme bis 3. März 2014
angesetzt (act. 2).
A. zog seine Beschwerde innert laufender Frist zurück; das Schreiben vom
27. Februar 2014 (act. 3) ging beim Gericht am 28. Februar 2014 ein. Die
laufenden Fristen wurden gleichentags abgenommen.

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
Die Beschwerdeverfahren sind zufolge Rückzugs als erledigt abzuschrei-
ben.
Wer seine Beschwerde zurückzieht, wird grundsätzlich als unterliegende
Partei kostenpflichtig. Mangels Aufwands sind vorliegend keine Gerichts-
gebühren zu erheben (Art. 63 Abs. 1 VwVG).
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