# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9b07b834-05eb-45d7-96dc-dd657a49bfca
**Court:** SG_VGN
**Chamber:** SG_VGN_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ Im Gebiet L. Nord, M., liegen fünf benachbarte Grundstücke: Nrn. 0000, 0001,
0002, 0003, 0004. Das Grundstück Nr. 0000 befindet sich im Miteigentum von H. und
D.B., M. Die beiden Grundstücke Nrn. 0001 und 0002 befinden sich im Miteigentum
von H. und F.H., M. P. und E.G. sind Miteigentümer der Grundstücke Nrn. 0003 und
0004. Ohne den östlichen Teil des Grundstücks Nr. 0000 bilden die fünf Grundstücke
zusammen ein Rechteck von rund 3'500 m . Gemäss Zonenplan der politischen
Gemeinde Oberriet vom 26. Mai 1994 sind sie der Landwirtschaftszone (LwZ)
zugewiesen.
Auf den fünf Grundstücken im Gebiet L. Nord befinden sich zahlreiche Bauten und
Anlagen und die Fläche ist überwiegend versiegelt. Die Halle auf dem Grundstück G.,
das Gebäude in dem H.B. einen Metallbaubetrieb führt, sowie ein weiteres Gebäude
stehen Wand an Wand mit Gebäuden, die sich auf dem südlich angrenzenden
Grundstück Nr. 0005 befinden, das in der Intensiverholungszone Reiten (IE R) liegt.
B./ Am 16. Februar 2009 erliess der Gemeinderat Oberriet den Teilzonenplan L. I, M.
(Teilzonenplan L. I), nachdem ihn das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation
(AREG) als genehmigungsfähig erachtet hatte. Damit sollen die Grundstücke Nrn. 0005,
0006 und 0007, die gemäss Zonenplan teilweise in der LwZ und teilweise in der IE R
liegen, vollständig der IE R zugewiesen werden.
Gegen diesen Teilzonenplan erhoben H. und D.B. und H.H., vertreten durch
Rechtsanwältin lic. iur. Liliane Kobler, St. Gallen, Einsprache beim Gemeinderat
Oberriet. Sie beantragten, ihre eigenen Grundstücke (Nr. 0000 [B.] und Nr. 0002 [H.]
seien ebenfalls einzuzonen, und zwar in die zweigeschossige Wohn- und Gewerbezone
(WG2), eventuell sei das ganze Gebiet der WG2 zuzuordnen und subeventuell sei der
Teilzonenplan L. I aufzuheben. Sodann reichten sie einen privat erarbeiteten
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Teilzonenplan L. I, M., Ergänzung, (Teilzonenplan L. Nord), ein. Dieser umfasst die
Grundstücke Nrn. 0000, westlicher Teil (H. und D.B.), 0002 und 0008 (H. und F.H.),
0003 und 0004 (P. und E.G.).Am 7. September 2009 wies der Gemeinderat Oberriet die
Einsprache mit der Begründung ab, der Teilzonenplan L. I sei recht- und zweckmässig.
Er stellte in Aussicht, über einen Teilzonenplan L. Nord in einem separaten Verfahren zu
beschliessen.
C./ Am 21. September 2009 entschied der Gemeinderat Oberriet, er befürworte die
Umzonung verschiedener Grundstücke von der LwZ in die WG2 und damit den Entwurf
des Teilzonenplans L. Nord, weshalb dieser dem AREG zur Vorprüfung eingereicht
werde.
D./ Am 29. Oktober 2009 erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin
gegen den zustimmenden Entscheid der Bürgerschaft zum Teilzonenplan L. IRekurs
beim Baudepartement (Nr. 09-6301). In diesem Zusammenhang stellten sie
insbesondere auch bezüglich Dr. B.D.-S. ein Ausstandsbegehren wegen unzulässiger
Vorbefassung. Die Rekurrenten beantragten u.a., der angefochtene Entscheid sei
aufzuheben und das Rekursverfahren sei zufolge des Beschlusses des Gemeinderats
Oberriet vom 21. September 2009 zu sistieren. Anschliessend seien die beiden Rekurs-
und Genehmigungsverfahren zu vereinigen.
Am 1. Februar 2010 wies der Gemeinderat Oberriet das Umzonungsgesuch aufgrund

## Considerations

der Erwägungen des AREG vom 8. Januar 2008 ab, worauf H. und D.B. sowie H.H.
durch ihre Rechtsvertreterin gegen diesen Entscheid Rekurs beim Baudepartement
erhoben (Nr. 10-1176). Sie beantragten, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben
und das Rekursverfahren betreffend den Teilzonenplan L. Nord sei mit dem
Rekursverfahren betreffend Teilzonenplan L. I zu vereinigen. Sodann sei im Rahmen
des Rekursverfahrens auf den Einbezug des AREG zu verzichten, eventuell sei die
Fachstelle eines Nachbarkantons für die planerische Beurteilung beizuziehen. Letzteres
wurde damit begründet, Dr. A.N., Leiterin der Ortsplanung AREG, und P.R.,
Sachbearbeiter Ortsplanung AREG, seien vorbefasst.
Das Baudepartement lehnte es ab, den Rekurs im Hinblick auf einen Teilzonenplan L.
Nord zu sistieren und entschied am 25. Oktober 201O über die Angelegenheit
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Teilzonenplan L. I (Nr. 64/2010). Das Rekursverfahren betreffend den Teilzonenplan L. I
(Nr. 09-6301) wurde nicht mit demjenigen betreffend den Teilzonenplan L. Nord
(Nr. 10-1176) vereinigt, und der Rekurs von H. und D.B. sowie H.H. betreffend den
Teilzonenplan L. I wurde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte. Das
Baudepartement gelangte zum Ergebnis, dass keine Umstände ersichtlich seien,
welche die beteiligten Personen als befangen erscheinen lassen könnten.
E./ Am 9. November 2010 erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin
gegen den Entscheid des Baudepartements vom 25. Oktober 2010 betreffend den
Teilzonenplan L. I (Nr. 64/2010) Beschwerde beim Verwaltungsgericht (B 2010/266).
Am 17. Dezember 2010 sistierte der Präsident des Verwaltungsgerichts das Verfahren
B 2010/266 bis zur Genehmigung des Teilzonenplans L. I und hob die Fristansetzung
zur Beschwerdebegründung auf.
F./ Am 10. Januar 2011 entschied das Baudepartement in der Angelegenheit
Teilzonenplan L. Nord(Nr. 1/2011).Das Ausstandsbegehren gegen das AREGund gegen
Mitarbeiter des AREG wurde abgewiesen. Sodann wurde der Rekurs abgewiesen,
soweit darauf eingetreten werden konnte. Am 25. Januar 2011 erhoben H. und D.B.
sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin gegen den Entscheid des Baudepartements
vom 10. Januar 2011 Beschwerde beim Verwaltungsgericht (B 2011/19). Sie
beantragten, die Beschwerdeverfahren betreffend den Teilzonenplan L. Nord sei mit
demjenigen betreffend den Teilzonenplan L. I zu vereinigen, weil aufgrund der
tatsächlichen Verhältnisse eine Gesamtbeurteilung stattzufinden habe.
Dementsprechend sei das Beschwerdeverfahren betreffend den Teilzonenplan L. Nord
bis zur Fortsetzung des Beschwerdeverfahrens betreffend den Teilzonenplan L. I zu
sistieren. Sodann stellten sie u.a. das Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid
des Baudepartements vom 10. Januar 2011 (Nr. 1/2011) betreffend den Teilzonenplan
L. Nord sowie der dazugehörige Entscheid des Gemeinderats Oberriet vom 1. Februar
2010 seien aufzuheben (Ziff. 1). Zur Begründung wurde im Wesentlichen geltend
gemacht, der angefochtene Entscheid sei unter Missachtung von Art. 30 Abs. 1 der
Bundesverfassung (SR 101, abgekürzt BV) ergangen, weil von einer Vorbefassung des
AREG für das nachfolgende Rekursverfahren auszugehen sei. Sodann bestehe ein
Rechtsanspruch auf Umzonung, weil sich die fragliche Fläche als Bauland eigne, heute
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schon weitgehend überbaut sei und weil auch alle andern Voraussetzungen erfüllt
seien.
Am 17. Februar 2011 lehnte es der Präsident des Verwaltungsgerichts ab, das
Beschwerdeverfahren betreffend den Teilzonenplan L. Nord (B 2011/19) zu sistieren.
Nachdem das Verwaltungsgericht einen Augenschein durchgeführt hatte, wurde die
Beschwerde betreffend den Teilzonenplan L. Nord am 20. März 2012 abgewiesen.
G./ Am 14. Mai 2012 erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin
gegen den Beschwerdeentscheid vom 20. März 2012 Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten und subsidiär Verfassungsbeschwerde beim
Bundesgericht (1C_252/2012). Sie stellten u.a. das Rechtsbegehren, das Urteil des
Verwaltungsgerichts B 2011/19 vom 20. März 2012, der Entscheid des
Baudepartements vom 10. Januar 2011 (Nr. 1/2011) und der Beschluss des
Gemeinderates Oberriet vom 1. Februar 2010 seien aufzuheben und die Angelegenheit
sei an den Gemeinderat Oberriet zurückzuweisen. Sodann stellten die
Beschwerdeführer das Gesuch, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu
erteilen. Sie machten geltend, es bestehe ein Rechtsanspruch auf Einzonung, weil sich
die fragliche Fläche als Bauland eigne, heute schon weitgehend überbaut sei,
unmittelbar an eine andere Bauzone angrenze und auch die anderen Voraussetzungen
erfüllt seien. Sodann rügten die Beschwerdeführer eine Verletzung der Pflicht zur
Gleichbehandlung und des Willkürverbots, insbesondere weil sich die Vorinstanz in
Widerspruch zu einem eigenen Entscheid setze, ohne dafür eine Begründung
abzugeben. Am 11. Juni 2012 wies der Präsident der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab und am 12. März 2013
wies das Bundesgericht die Beschwerde ab (BGer 1C_252/2012), nachdem auch das
Bundesamt für Raumplanung die Ansicht vertreten hatte, auch wenn die benachbarte
IE R vergrössert werde, bestehe kein Anspruch auf Umzonung. Der Entscheid wird im
Wesentlichen damit begründet, die kantonalen Instanzen hätten davon ausgehen
dürfen, dass kein weitgehend überbautes Gebiet im Sinn von Art. 15 lit. a des
Raumplanungsgesetzes (SR 700, abgekürzt RPG) zur Diskussion stehe. Weil die
Bauzonen von Oberriet schon überdimensioniert seien, bestehe im Gebiet L. Nord
zudem kein öffentliches Interesse an der Ausweitung einer WG2 oder einer anderen
allgemeinen Bauzone. Den privaten Interessen der Beschwerdeführer sei dadurch
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Rechnung getragen worden, dass die nichtlandwirtschaftliche Wohnnutzung der
beiden Wohnhäuser Assek.-Nrn. 010 und 0111 und die gewerbliche Nutzung der
Bauten Assek.-Nrn. 0112, 0113 und 0114 auf dem Grundstück Nr. 0000 bewilligt
worden sei.
H./ Am 21. Februar 2011 brachte das AREG dem Verwaltungsgericht ein Schreiben an
den Gemeinderat Oberriet zur Kenntnis, wonach der Teilzonenplan L. I in engem
koordinationsbedürftigem Zusammenhang mit dem Überbauungsplan L. I stehe,
weshalb letzterer ebenfalls zur Genehmigung einzureichen sei. Am 22. August 2011
erliess der Gemeinderat Oberriet die "Änderung bezüglich FFF zum Teilzonenplan L. I,
M." und den Überbauungsplan L. I, M., und legte diese ab 7. September 2011
öffentlich auf (ABl 2011/2269).
a) Am 5. Oktober 2011 erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin
Einsprache gegen den geänderten Teilzonenplan L. I und den Überbauungsplan L. I.
Der Gemeinderat Oberriet wies die Einsprache am 19. März 2012 ab.
Am 11. April 2012 erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin gegen
den Einspracheentscheid Rekurs beim Baudepartement (Nr. 12-2088). Nachdem die
Referendumsfrist unbenutzt abgelaufen war, lehnte das Baudepartement ein
Sistierungsgesuch ab. Am 5. Juli 2012 stellten H. und D.B. sowie H.H. u.a. den Antrag,
der Entscheid der Bürgerschaft betreffend die Änderung des Teilzonenplans L. I sei
aufzuheben, unter Einschluss des Einspracheentscheids vom 19. März 2012. Auf die
Einzonung L. sei zu verzichten. Weiter stellten sie das Begehren, an der Behandlung
des Rekurses dürften keine Personen beteiligt sein, die bereits in den seit dem Jahr
2006 für das Gebiet L., M., durchgeführten Rekursverfahren mitgewirkt hätten. Weil die
leitenden Mitarbeitenden der Rechtsabteilung des Baudepartements in dieser
Angelegenheit vorbefasst seien und deshalb nach Art. 7 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, abgekürzt VRP) in den Ausstand zu treten hätten,
sei die Verfahrensleitung dem Departement des Innern als stellvertretendem
Departement zu übertragen.
Am 16. Juli 2012 wies das Baudepartement das Ausstandsbegehren gegen den Leiter
und die Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung ab (Nr. 32/2012).
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b) Am 27. August 2012 erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre Rechtsvertreterin
gegen die Abweisung des Ausstandsbegehrens Beschwerde beim Verwaltungsgericht
(B 2012/179). Innert erstreckter Frist stellten sie am 18. Oktober 2012 die
Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Bearbeitung des
Rekurses sei dem Departement des Innern zu überweisen, obschon das
Baudepartement den Rekurs Nr. 12-2088 betreffend den Teilzonenplan L. I und den
Überbauungsplan L. I am 2. Oktober 2012 materiell abgewiesen hatte, soweit darauf
hatte eingetreten werden können, und die Eröffnung des Entscheids gleichentags
erfolgt war (Nr. 48/2012). Das Baudepartement nahm am 8. November 2012 Stellung
und beantragte, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei die Beschwerde
abzuweisen. Am 19. November 2012 ersuchten H. und D.B. sowie H.H. darum, es sei
ihnen Frist für die Einreichung einer Stellungnahme zur Vernehmlassung der Vorinstanz
einzuräumen.
Am 11. Dezember 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde betreffend
Ausstandsbegehren und das Gesuch um Überweisung ab, soweit darauf eingetreten
werden konnte (B 2012/179).
c) Am 1. Februar 2013 erhoben H. und D.B. sowie H.H., vertreten durch Rechtsanwalt
lic. iur. Urs Pfister, St. Gallen, gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 11.
Dezember 2012 (B 2012/179) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten
beim Bundesgericht. Sie stellten das Rechtsbegehren, das Urteil des
Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2012 sei unter Einschluss des Entscheids des
Baudepartements vom 16. Juli 2012 betreffend Ausstandsbegehren und Überweisung
i.S. Behandlung des Rekursverfahrens betreffend Teilzonen- und Überbauungsplan L. I
(Nr. 32/2012) aufzuheben (Ziff. 1), die Angelegenheit sei an die Regierung des Kantons
St. Gallen, eventualiter an das Departement des Innern zurückzuweisen zur Prüfung
des Antrags auf Ausstand bzw. Überweisung i.S. Rekursverfahren Teilzonen- und
Überbauungsplan L. I, subeventualiter sei die Angelegenheit an das Verwaltungsgericht
zurückzuweisen zur Gewährung des rechtlichen Gehörs, Erhebung der beantragten
Beweise und Neubeurteilung (Ziff. 2). Sodann sei der Beschwerde die aufschiebende
Wirkung zu gewähren (Ziff. 3). Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für das
Verfahren vor Bundesgericht, Verwaltungsgericht und Baudepartement (Ziff. 4).
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Am 1. März 2013 erkannte das Bundesgericht der Beschwerde die aufschiebende
Wirkung zu und am 27. Juni 2013 hiess es sie gut (1C_166/2013). Das Urteil des
Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2012 (B 2012/179) wurde aufgehoben und die
Sache wurde zur neuen Beurteilung an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen
(Ziff. 1). Es wurden keine Kosten erhoben und der Kanton St. Gallen wurde verpflichtet,
die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu
entschädigen (Ziff. 2 und 3). Der Entscheid wird damit begründet, das
Verwaltungsgericht habe den Anspruch der Beschwerdeführer auf Akteneinsicht
verletzt und ihnen das Recht auf Replik verweigert.
I./ Wie erwähnt, hat das Baudepartement den Rekurs von H. und D.B. sowie H.H.
betreffend den geänderten Teilzonenplans L. I und den Überbauungsplan L. I (Nr.
12-2088) am 2. Oktober 2012 abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte
(Nr. 48/2012). Gegen diesen Entscheid erhoben H. und D.B. sowie H.H. durch ihre
Rechtsvertreterin am 17. Oktober 2012 Beschwerde beim Verwaltungsgericht (B
2012/227). Am 4. November 2012 stellten sie das Begehren, das Verfahren sei vorläufig
zu sistieren. Zur Begründung wurde im Wesentlichen geltend gemacht, gegen Dr. B.D.-
S. sei im Rahmen des Rekursverfahrens betreffend diese Angelegenheit ein
Ausstandsbegehren gestellt worden, dem das Baudepartement nicht entsprochen
habe. Dr. B.D.-S. habe das Rekursverfahren weitergeführt und sämtliche
Beweisanträge abgelehnt. Sodann sei der angefochtene Entscheid auf ihren Antrag hin
gefällt worden. Für den Fall, dass die Beschwerde betreffend Ausstandsbegehren
geschützt werde, müsste auch der Entscheid des Baudepartements vom 2. Oktober
2012 aufgehoben werden. Am 8. November 2012 beantragte das Baudepartement, das
Sistierungsgesuch sei abzuweisen. In der Folge wurde die Frist zur Einreichung der
Beschwerdeergänzung mehrfach verlängert und am 11. Februar 2013 sistierte der
Präsident des Verwaltungsgerichts das Verfahren (B 2012/227) bis zur Genehmigung
des geänderten Teilzonenplans L. I und des Überbauungsplans L. I (Ziff. 1). Das
Baudepartement wurde aufgefordert, dem Verwaltungsgericht den Entscheid über die
Genehmigung unverzüglich mitzuteilen (Ziff. 2). Eine diesbezügliche Mitteilung ist bisher
nicht erfolgt.
Darüber wird in Erwägung gezogen:
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1. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von H. und D.B. sowie H.H. am 27. Juni
2013 gutgeheissen und das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2012
betreffend Ausstandsbegehren und Gesuch um Überweisung (B 2012/179)
aufgehoben. Die Sache wurde zur Gewährung der Verfahrensrechte und zu neuer
Beurteilung an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen.
1.1. Am 22. August 2013 stellte das Verwaltungsgericht dem Rechtsvertreter der
Beschwerdeführer die Vorakten zu (act. 1-21 der Vorinstanz, Rekurs Nr. 12-2088
betreffend den geänderten Teilzonenplan L. I und den Überbauungsplan L. I) und
eröffnete ihm eine Frist zur Stellungnahme bis 4. September 2013, um zur
Vernehmlassung der Vorinstanz vom 8. November 2012 Stellung zu nehmen. Am
4. September 2013 liess sich der Rechtsvertreter von H. und D.B. sowie H.H.
vernehmen. Er erneuerte Beweisanträge und ersuchte unverändert um den Schutz "der
gestellten Rechtsbegehren". Die Vorinstanz liess sich am 16. September 2013
vernehmen und stellte den Antrag, die Beweisanträge der Beschwerdeführer seien
abzuweisen. Am 30. September 2013 machte der Rechtsvertreter von H. und D.B.
sowie H.H. von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu den Ausführungen der Vorinstanz
vom 16. September 2013 zu äussern.
1.2. Die Beschwerdeführer ersuchten sowohl am 4. September 2013 und am
30. September 2013 um den Schutz der "gestellten Rechtsbegehren". Am 18. Oktober
2012 hatten sie beantragt, der Entscheid der Vorinstanz vom 16. Juli 2012 betreffend
Ausstandsbegehren und Gesuch um Überweisung (Nr. 32/2012) sei aufzuheben und
das Rekursverfahren Nr. 12-2088 betreffend den geänderten Teilzonenplan L. I und
den Überbauungsplan L. I sei zur Bearbeitung an das Departement des Innern zu
überweisen (vgl. B 2012/179 act. 12).
Weil der Entscheid der Vorinstanz vom 16. Juli 2012 durch das Urteil des
Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2012 ersetzt worden ist (Devolutiveffekt), galt
er entsprechend dem Rechtsbegehren 1 der Beschwerde vom 1. Februar 2013 an das
Bundesgericht als mitangefochten (vgl. dazu BGE 134 II 144 E. 1.4 mit Hinweis auf
BGE 129 II 441 E. 1). Demzufolge hat ihn das Bundesgericht am 27. Juni 2013 mit dem
Urteil des Verwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2012 aufgehoben. Insoweit erweist
sich das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos.
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1.3. Das Rechtsbegehren, das Rekursverfahren betreffend den geänderten
Teilzonenplan L. I und den Überbauungsplan L. I sei zur Bearbeitung an das
Departement des Innern zu überweisen, ist am 18. Oktober 2012 gestellt worden,
nachdem die Vorinstanz den Rekurs Nr. 12-2088 am 2. Oktober 2012 materiell
abgewiesen hatte, soweit darauf hatte eingetreten werden können (Nr. 48/2012) und
nachdem die Eröffnung dieses Entscheids gleichentags erfolgt war (vgl. dazu
B 2012/179 Sachverhalt G. und E. 1.3). Somit würde die Gutheissung des Antrags auf
Überweisung des Rekursverfahrens an das Departement des Innern voraussetzen,
dass der Entscheid der Vorinstanz vom 2. Oktober 2012 aufgehoben bzw. dass dessen
Nichtigkeit festgestellt wird (vgl. dazu Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines
Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich/St. Gallen 2010, Rz. 971, Kiener/Rütsche/Kuhn,
Öffentliches Verfahrensrecht, Zürich/St. Gallen 2012, N 539). Die Beschwerdeführer
verzichten darauf, diesbezüglich explizit einen Antrag zu stellen. Wie ausgeführt (vgl. I.
hiervor) haben sie allerdings mit der Beschwerde vom 17. Oktober 2012 gegen den
Entscheid der Vorinstanz vom 2. Oktober 2012 (B 2012/227) darauf hingewiesen, für
den Fall, dass die damals hängige Beschwerde betreffend Ausstandsbegehren und
Überweisung geschützt werde, müsste der Entscheid betreffend geänderter
Teilzonenplan L. I und Überbauungsplan L. I (auch aus diesem Grund) aufgehoben
werden (B 2012/227 act. 6). Zu prüfen ist somit, ob Ausstandspflichten verletzt worden
sind und ob dies zur Folge hat, dass über den Rekurs der Beschwerdeführer betreffend
den geänderten Teilzonenplan L. I und den Überbauungsplan L. I (und gegebenenfalls
über den Teilzonenplan L. I, vgl. E. 2 des Entscheids der Vorinstanz Nr. 64/2010 vom
25. Oktober 2010 betreffend Abweisung von Ausstandsbegehren) neu entschieden
werden müsste.
2. Die Beschwerdeführer machen geltend, der Vorsteher der Vorinstanz hätte den
Entscheid vom 16. Juli 2012 (Nr. 32/2012) nicht fällen dürfen, weil sich das
Ausstandsbegehren auch gegen ihn gerichtet habe. Hinzu komme, dass er nur prüfe
und unterzeichne, was ihm von "visumsberechtigten Personen" vorgelegt werde. Weil
in der Rechtsabteilung nur der Leiter R.C. und die Leiter-Stellvertreterin Dr. B.D.-S.
"visumsberechtigt" seien, müsse davon ausgegangen werden, dass der fragliche
Entscheidentwurf wenn nicht von Dr. B.D.-S., so doch von R.C. geprüft, korrigiert und
mit dem Visum versehen worden sei. Offensichtlich sei demzufolge, dass Personen in
unzulässiger Weise an der Bearbeitung des Ausstandesbegehrens mitgewirkt hätten,
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gegen die sich dieses gerichtet habe, so auch der Vorsteher der Vorinstanz, der den
Entscheid vom 25. Oktober 2010 (Nr. 64/2010) betreffend den Teilzonenplan L. I
unterzeichnet habe. Die Beschwerdeführer beantragen in diesem Zusammenhang,
Regierungsrat Willi Haag sei als Zeuge und Dr. B.D.-S. sei als Auskunftsperson zu
befragen, ein Exemplar des mit dem Visum der Rechtsabteilung versehenen
Entscheidentwurfs sei zu edieren, ebenso wie ein Auszug INGE zum Rekurs Nr.
12-2088 (Dokumente, Datum und Erstellung, Ersteller/Erstellerin). Weiter halten die
Beschwerdeführer dafür, über das Ausstandsbegehren sei in unzulässiger Weise nur
bezüglich R.C. und Dr. B.D.-S. entschieden worden, obschon es sich gegen alle
Personen richte, die mit der Angelegenheit befasst gewesen seien. Weil die leitenden
Mitarbeitenden der Rechtsabteilung in dieser Angelegenheit als "vorbefasst" im Sinn
von Art. 7 VRP zu gelten hätten, sei beantragt worden, die Verfahrensleitung für das
Rekursverfahren dem Departement des Innern zu übertragen.
2.1. Die Garantie eines durch Gesetz geschaffenen, zuständigen, unabhängigen und
unparteiischen Gerichts ergibt sich aus Art. 30 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 der
Europäischen Menschenrechtskonvention (SR 0.101) und Art. 14 Abs. 1 UNO-Pakt II
sowie für Verwaltungsbehörden aus Art. 29 Abs. 1 BV. Nach Art. 29 Abs. 1 BV hat jede
Person auch in Verfahren vor Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte
Behandlung. Es gilt das Gebot des fairen Verfahrens (BGE 139 I 124 E. 4.2.1 mit
Hinweis auf BGE 133 I 4 E. 5.3.1).
Die Grundsätze der richterlichen Unabhängigkeit können nicht unbesehen auf nicht
richterliche Behörden bzw. auf Art. 29 Abs. 1 BV übertragen werden (BGE 127 I 198
E. 2b mit Hinweisen, G. Steinmann, in: Ehrenzeller/Mastronardi/Schweizer/Vallender
[Hrsg.], St. Galler Kommentar BV, 2. Aufl. 2008, N 18 zu Art. 29 BV).
Verwaltungsbehörden sind nicht nur zur neutralen Rechtsanwendung berufen, sie
haben auch öffentliche Aufgaben zu erfüllen. Von daher können sie nicht im
eigentlichen Sinn als unparteilich bezeichnet werden (Steinmann, in: a.a.O., Rz. 18 zu
Art. 29 BV mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat entschieden, es liege grundsätzlich
keine unzulässige Vorbefassung im Sinn von Art. 29 Abs. 1 BV vor, wenn die amtliche
Mehrfachbefassung systembedingt und damit unvermeidlich sei, weil andernfalls eine
Verwaltungstätigkeit nicht mehr möglich wäre (BGer 1C_150/2009 vom 8. September
2009 mit Hinweis auf BGer 1P.48/2007 vom 11. Juni 2007 und Benjamin Schindler, Die
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Befangenheit der Verwaltung, Diss. Zürich 2002, S. 150 ff., vgl. auch Kölz/Häner/
Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl.,
Zürich/Basel/Genf 2013, Rz. 432 mit Hinweisen). Im verwaltungsinternen Verfahren
bejaht das Bundesgericht eine Ausstandspflicht deshalb in der Regel nur, wenn das
betreffende Behördenmitglied oder der Beamte ein persönliches Interesse an dem zu
behandelnden Geschäft hat. Im Zusammenhang mit Vorabklärungen bei
Verwaltungsbehörden, für die bei komplexen Sach- und Rechtsfragen ein Bedürfnis
bestehen kann, dürfen die Äusserungen der Behörde aber nicht den Eindruck
erwecken, diese habe sich bereits ihre Meinung in Bezug auf ein konkretes Vorhaben
gebildet. Äusserungen dürfen nicht einer abschliessenden Beurteilung gleichkommen
(BGer 1C_150/2009 vom 8. September 2009, in: ZBl 2011 S. 478 ff. E. 3.5.2. und
Schindler, a.a.O., S. 136 f.). In jedem Fall ist eine Beurteilung aller konkreten Umstände
nötig. Massgebend sind sowohl die behördliche Organisation als auch die Funktionen,
welche die Betreffenden wahrzunehmen haben, sowie ihre Stellung im konkreten
Verfahren (Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 431 mit Hinweisen). Sodann hat sich ein
Ausstandsbegehren immer gegen eine (oder mehrere) natürliche Person(en) zu richten
(Schindler, a.a.O., S. 74 ff.). Eine Ausstandspflicht besteht nach der
verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung demnach dann, wenn die Person selbst
Partei des Verfahrens ist oder ein persönliches Interesse am Verfahrensgegenstand hat
und insoweit in "eigener Sache" entscheidet (VerwGE B 2012/128 und B 2012/137
E. 3.3 und VerwGE B 2011/182 vom 3. Juli 2012 E. 3.2., abrufbar unter
www.gerichte.sg.ch, mit Hinweisen). Bei Wahrung öffentlicher Interessen besteht
grundsätzlich keine Ausstandspflicht (VerwGE B 2011/152 vom 24. Januar 2013
E. 5.2.2. mit Hinweis auf BGer 1P.96/2007 vom 26. März 2008 E. 5.4 mit Hinweisen,
abrufbar unter www.gerichte.sg.ch).
In einem Urteil vom 8. September 2011 (BGer 1C_225/2011) hat das Bundesgericht
festgehalten, es entspreche der Praxis des Baudepartements des Kantons St. Gallen
und sei auch in anderen Kantonen üblich, auf Ämter und Mitarbeiter abzustellen,
anstatt externe Gutachten einzuholen, die nicht nur zusätzliche Kosten verursachten,
sondern in der Regel auch die Verfahrensdauer verlängerten. Der Umstand, dass der
Sachbearbeiter des Hochbauamtes bereits in einem früheren Baugesuchsverfahren
des Beschwerdegegners einen Amtsbericht verfasst habe, begründe für sich allein
noch keine unzulässige Vorbefassung (vgl. dazu VerwGE 2011/19 vom 20. März 2012
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E. 5.1. i.S. Teilzonenplan L. Nord bezüglich eines Ausstandsbegehrens der
Beschwerdeführer hinsichtlich des AREG).
2.2. Art. 7 Abs. 1 lit. c VRP bestimmt, dass Behördemitglieder sowie öffentliche
Angestellte und amtlich bestellte Sachverständige von sich aus in den Ausstand zu
treten haben, wenn sie "aus anderen Gründen" befangen erscheinen. Es genügt, dass
das betroffene Mitglied befangen sein könnte oder befangen erscheint. Ein
ausschliesslich persönliches Empfinden einer Partei reicht dafür jedoch nicht aus.
Vernünftige Gründe müssen das Misstrauen in die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit
objektiv rechtfertigen. Eine Beeinträchtigung der Unparteilichkeit ist in der Regel nicht
gegeben, wenn eine Richterin oder ein Richter in einer anderen Sache derselben Partei
bereits früher entschieden hat oder wenn über eine sich stellende Rechtsfrage schon
einmal ein Entscheid getroffen wurde (Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im
Kanton St. Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 191 und 194). Das Verwaltungsgericht hat den
Vorwurf der Befangenheit grundsätzlich verneint, wenn im Rekursverfahren seitens der
Behörde die Erfolgsaussichten des Rechtsmittels erörtert werden. Dies gilt
insbesondere, wenn der Rekurssachbearbeiter den Verfahrensbeteiligten mitteilt, dass
er den Rekurs aufgrund einer vorläufigen Beurteilung als aussichtslos einstufe. Konkret
bestand kein Grund zur Annahme, die Rekurssachbearbeiterin hätte den
angefochtenen Entscheid nicht zu Handen des Departementsvorstehers redaktionell
vorbereiten dürfen (VerwGE B 2011/213 vom 31. Mai 2012 E. 2, abrufbar unter
www.gerichte.sg.ch).
2.3. Die Beschwerdeführer beantragten mit der Rekursbegründung vom 5. Juli 2012,
E. II. 4 (Rekursakten Nr. 12-2088 act. 10, vgl. dazu auch Beschwerdeergänzung vom
18. Oktober 2012, E. III.1.) pauschal, "dass sich an der Behandlung dieses
Rekursverfahrens keine Personen beteiligen dürfen, die bereits in den seit dem Jahr
2006 für das Gebiet L., M. durchgeführten Rekursverfahren mitgewirkt haben."
Abgesehen davon, dass eine systembedingte Vorbefassung keine unzulässige
Vorbefassung im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darstellt, wird dieses
Ausstandsbegehren ausschliesslich damit begründet, die leitenden Mitarbeitenden der
Rechtsabteilung seien in dieser Angelegenheit im Sinn von Art. 7 VRP vorbefasst und
hätten in den Ausstand zu treten, weshalb die Verfahrensleitung dem Departement des
Innern, dem stellvertretenden Departement, zu übertragen sei. Regierungsrat Willi Haag
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durfte deshalb davon ausgehen, das Ausstandsbegehren richte sich ausschliesslich
gegen den Leiter und die Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung und nicht auch
gegen ihn selber und gegen andere im Baudepartement beschäftigte Personen, zumal
ein Ausstandsbegehren betreffend den Departementsvorsteher an die Regierung zu
richten gewesen wäre (Art. 7bis Abs. 1 lit. a VRP). In Betracht fällt weiter, dass
Regierungsrat Willi Haag berechtigt und verpflichtet war, darüber zu entscheiden, ob
bezüglich dieser beiden Mitarbeitenden von einer unzulässigen Vorbefassung
auszugehen sei. Er ist zuständig, über die Begründetheit von Ausstandsbegehren
betreffend den Leiter und die Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung seines
Departements zu befinden (Art. 7bis Abs. 1 lit. e VRP). Dies entspricht dem Grundsatz,
wonach es in Fällen, wo sich ein Ausstandsbegehren gegen eine Person richtet, die
lediglich an der Vorbereitung eines Entscheids mitwirkt, sachgerecht ist, dass die direkt
vorgesetzte Amtsperson entscheidet (Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 439 mit
Hinweisen). Weiter bleibt dem Departementsvorsteher auch die Entscheidkompetenz
bezüglich des Ausgangs von Rekursverfahren vorbehalten, und er ist diesbezüglich an
keine departementsinternen Vorgaben gebunden. Weder der Leiter der
Rechtsabteilung noch seine Stellvertreterin haben in diesem Zusammenhang materielle
Entscheidkompetenzen. Der Leiter der Rechtsabteilung entscheidet lediglich für den
Fall, dass bei einer Verfahrensabschreibung Kosten zu erheben und zu verlegen sind
(Art. 2 lit. b der Ermächtigungsverordnung, sGS 141.41, abgekürzt ErmV), und die
Mitarbeitenden der Rechtsabteilung können ausschliesslich verfahrensleitende
Anordnungen treffen (Art. 3 ErmV). Im Gegensatz zur Auffassung der Beschwerdeführer
haben deshalb weder der Leiter der Rechtsabteilung noch seine Stellvertreterin "in
eigener Sache" bzw. über ihren Ausstand entschieden. Die Beschwerdeführer berufen
sich unter Hinweis auf Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 200 und Kölz/Bosshart/Röhl,
Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl., Zürich
1999, § 5a N. 14 zwar darauf, der Geltungsbereich der Ausstandspflicht erstrecke sich
grundsätzlich auf das ganze Verfahren. Dies ist der Fall, wenn die Ausstandspflicht
bezogen auf eine konkrete Person rechtskräftig feststeht, nicht aber bereits dann,
wenn Ausstandsbegehren anhängig gemacht werden. Andernfalls wäre es durch die
Einreichung von Ausstandsbegehren möglich, eine Behörde handlungsunfähig zu
machen. Somit kann offen bleiben, in welcher Form und gegebenenfalls mit welchem
Visum dem Departementsvorsteher ein Entwurf für den Entscheid vorgelegen hat, den
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er am 16. Juli 2012 betreffend Ausstandsbegehren und Gesuch um Überweisung
gefällt hat. Die Abnahme von in diesem Zusammenhang angebotenen Beweisen ist
deshalb nicht erforderlich. Unbestritten ist, dass Dr. B.D.-S. bei der Bearbeitung des
(auch) gegen sie gerichteten Ausstandsbegehrens mitgewirkt und dass sie die Eingabe
der Vorinstanz an das Verwaltungsgericht vom 16. September 2013 unterzeichnet
hat.Dieses Vorgehen ist jedenfalls ungeschickt und befremdet.
2.4. Die Beschwerdeführer berufen sich darauf, der Leiter der Rechtsabteilung der
Vorinstanz habe objektiv den Anschein der Befangenheit erweckt, weshalb er hätte in
den Ausstand treten müssen. Sie verzichten aber darauf, näher darzulegen, warum
R.C. vorbefasst sein sollte und begründen ihren Standpunkt lediglich damit, er sei
gegenüber dem Departementsvorsteher visumsberechtigt und letzterer prüfe und
unterzeichne nur, was ihm von visumsberechtigten Personen vorgelegt werde.
Abgesehen davon, dass offen ist, ob der Leiter der Rechtsabteilung die
Beschwerdeführer betreffende Entscheidentwürfe, so auch denjenigen betreffend den
geänderten Teilzonenplan L. I und den Überbauungsplan L. I vom 2. Oktober 2012,
visiert hat, genügt diese Argumentation offensichtlich nicht, um die Ausstandspflicht
des Leiters der Rechtsabteilung zu begründen.
2.5. Die Beschwerdeführer berufen sich weiter darauf, Dr. B.D.-S. habe objektiv den
Anschein der Befangenheit erweckt. Sie halten dafür, die Leiter-Stellvertreterin der
Rechtsabteilung der Vorinstanz habe der R.L. GmbH im Jahr 2008 persönlich zu einer
"Blanko-Einzonung" in Form des ursprünglichen Teilzonenplans L. I verholfen.
Entgegen der Meinung des AREG sei der Teilzonenplan mit Rekursentscheid
Nr. 64/2010 vom 25. Oktober 2010 als recht- und zweckmässig bezeichnet worden
(vgl. sistiertes Beschwerdeverfahren B 2010/266), wobei Dr. B.D.-S. für diesen
Entscheid verantwortlich gewesen sei. Demzufolge müsse davon ausgegangen
werden, dass der Rekurs der Beschwerdeführer betreffend den bezüglich FFF
überarbeiteten Teilzonenplan L. I und den Überbauungsplan L. I nicht
unvoreingenommen beurteilt werde (bzw. beurteilt worden sei). Die Beschwerdeführer
begründen ihren Standpunkt im Wesentlichen damit, das AREG habe es ursprünglich
im Rahmen einer Vorprüfung abgelehnt, die illegal vergrösserte Reitanlage
zonenrechtlich zu legalisieren und der Gemeinderat Oberriet habe am 1. Oktober 2007
ein entsprechendes Begehren abgewiesen. Im Rahmen des Rekursverfahrens habe die
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Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung am 16. April 2008 einen Augenschein
durchgeführt. In der Folge habe sie das AREG angewiesen, der Umzonung
zuzustimmen und das AREG habe der Weisung Folge geleistet. Der Rekurs, den die
Beschwerdeführer gegen den ablehnenden Einspracheentscheid des Gemeinderats
Oberriet vom 7. September 2009 betreffend den Teilzonenplan L. I bei der Vorinstanz
eingereicht hätten (Nr. 09-6301), sei unter Leitung von Dr. B.D.-S. von verschiedenen
Praktikanten geführt worden. Während vorerst ein Augenschein in Aussicht gestellt und
eine Terminumfrage gemacht worden sei, sei von Seiten der Vorinstanz am 24. März
2010 mitgeteilt worden, ein Augenschein sei bereits (im vorangegangenen Verfahren)
durchgeführt worden, weshalb es genüge, dass sich die Beschwerdeführer zum
Augenscheinprotokoll äussern könnten. In der Folge sei der Rekurs der
Beschwerdeführer am 25. Oktober 2010 abgewiesen worden. Später habe der
Teilzonenplan L. I aber im Zusammenhang mit FFF überarbeitet werden müssen und es
sei ein Überbauungsplan L. I erforderlich gewesen. Der Rekurs, den die
Beschwerdeführer am 11. April 2012 in diesem Zusammenhang bei der Vorinstanz
erhoben hätten, sei trotz eines Ausstandsbegehrens erneut von Dr. B.D.-S. behandelt
worden, die sämtliche Beweisanträge, so auch die Durchführung eines Augenscheins,
abgelehnt und sich auf den Standpunkt gestellt habe, sie sei als Sachbearbeiterin
berechtigt, den Referendumsentscheid der Bürgerschaft gemäss Art. 30 Abs. 3 des
Baugesetzes (sGS 731.1, abgekürzt BauG) mitzuteilen.
2.5.1. Unbestritten ist, dass Dr. B.D.-S. das erste "Rekursverfahren betreffend
Umzonung" als zuständige Sachbearbeiterin der Rechtsabteilung betreut hat und dass
sie heute als Stellvertreterin des Leiters der Rechtsabteilung gegenüber juristischen
Mitarbeitern weisungsberechtigt ist. Fest steht ebenfalls, dass dieses Rekursverfahren
(Nr. 07-4956) zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden konnte bzw. dass
kein Entscheid in der Sache erging. Der Gemeinderat Oberriet hatte seinen
ablehnenden Entscheid vom 1. Oktober 2007 am 25. August 2008 widerrufen (vgl. dazu
Entscheid der Vorinstanz vom 16. Juli 2012, Nr. 12-2088 Sachverhalt B.a). Somit war
Dr. B.D.-S. damals gar nicht mit der Vorbereitung eines Rekursentscheides befasst.
Weil auch sonst keine Anhaltspunkte bestehen, wonach sie ein persönliches Interesse
daran gehabt haben könnte, dem Reitsportzentrum in ungerechtfertigter Weise
zonenrechtliche Vorteile zu verschaffen, ist nicht von einer Vorbefassung auszugehen.
Hinzu kommt, dass keine Anhaltspunkte bestehen, wonach die Sachbearbeiterin der
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Rechtsabteilung das AREG unter Druck gesetzt haben könnte, einem überarbeiteten
Teilzonenplan unter Auflagen zuzustimmen. Dafür, dass das AREG in
Eigenverantwortung gehandelt hat und handelt, spricht auch, dass das Amt im Hinblick
auf die Genehmigungsfähigkeit des Teilzonenplans L. I in der Folge weitere
Abklärungen in die Wege geleitet und beim Gemeinderat Oberriet eine Änderung
dieses Teilzonenplans gefordert hat, der heute noch nicht genehmigt ist. Gegenstand
dieser Änderung war, dass die ursprünglich gesamthaft mit einer
Nutzungsbeschränkung gemäss Art. 28octies BauG überlagerte Fläche um diejenige,
deren FFF-Qualität nicht mehr gegeben ist - der auf dem Grundstück Nr. 0005
gelegene Allwetterplatz - reduziert wurde. Die anderen planerischen Festlegungen
innerhalb des Planungsperimeters blieben unverändert. Sodann wurde wohl ebenfalls
auf Veranlassung des AREG der Überbauungsplan L. I erlassen, dessen besondere
Vorschriften die einzuzonende Fläche in die Bereiche "Bauen", "Sandplatz" und "Nicht-
Bauen" einteilt und dafür entsprechende Nutzungs- und Baubeschränkungen festlegt
(vgl. dazu Entscheid der Vorinstanz vom 2. Oktober 2012 [Nr. 48/2012] C). Aus diesem
Verfahrensablauf kann nicht geschlossen werden, Dr. B.D.-S. habe im Hinblick auf das
von den Beschwerdeführern am 11. April 2012 anhängig gemachte Rekursverfahren
Nr. 12-2088 betreffend die Änderung des Teilzonenplans L. I und den
Überbauungsplan L. I den Anschein von Befangenheit erweckt, zumal die Vorinstanz
bereits mit Entscheid vom 25. Oktober 2010 (Nr. 64/2010), mit welchem das erste
Rekursverfahren betreffend den Teilzonenplan L. I zum Abschluss gebracht worden ist,
entschieden hat, die Einzonung der Grundstücke Nrn. 0005, 0007 und 0006 in die IE R
sei zulässig. Unbestritten geblieben ist weiter, dass die anderen das Gebiet L.
betreffenden Rekursverfahren nicht dieselben Rechtsfragen zum Gegenstand hatten.
Einerseits ging es um die nachträgliche Bewilligungsfähigkeit von bereits errichteten
oder umgenutzten Bauten und Anlagen der Beschwerdeführer (B 2012/162),
andererseits um die Zulässigkeit der Einzonung von Grundstücken der
Beschwerdeführer in die zweigeschossige Wohn- und Gewerbezone (B 2011/19), wo
beantragt worden war, auf den Einbezug des AREG sei aus Gründen der Befangenheit
von Dr. A.N. und P.R. zu verzichten. Auch diese Verfahren sind somit nicht geeignet,
eine unzulässige Vorbefassung der Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung bezüglich
des Rekursverfahrens betreffend die Änderung des Teilzonenplans L. I und des
Überbauungsplans L. I zu begründen.
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2.5.2. Auch aus der Tatsache, dass im Rekursverfahren 09-6301 betreffend den
Teilzonenplan L. I ein Augenschein mit der Begründung abgesagt worden ist, ein
solcher habe bereits stattgefunden, kann nicht auf eine unzulässige Vorbefassung der
Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung geschlossen werden, auch wenn dieser
Entscheid auf ihre Veranlassung hin erfolgt ist. Der Augenschein ist die unmittelbare
sinnliche Wahrnehmung von Tatsachen durch die entscheidende Instanz. Ob ein
Augenschein durchzuführen ist, liegt im pflichtgemässen Ermessen der urteilenden
Instanz. Ergibt sich eine Tatsache zweifelsfrei aus den Akten, so braucht sie nicht
durch einen Augenschein überprüft zu werden (Cavelti/Vögeli, a.a.O, Rz. 966 mit
Hinweisen). Unbestritten geblieben ist, dass Dr. B.D.-S. im Rahmen des von der R.L.
GmbH und Mitbeteiligten anhängig gemachten Rekursverfahrens Nr. 07-4956, das
später abgeschrieben werden konnte, das aber dasselbe Einzonungsbegehren betraf,
am 16. April 2008 einen Augenschein durchgeführt hat. Weil ein Augenscheinprotokoll
vorhanden ist (vgl. act. 3 der Beschwerdeführer), war es nicht erforderlich, im Rahmen
des Rekursverfahrens Nr. 09-6301 betreffend den Teilzonenplan L. I zwecks
Feststellung des Sachverhalts die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort erneut in
Augenschein zu nehmen. Der Leiter-Stellvertreterin der Rechtsabteilung kann deshalb
nicht Voreingenommenheit bezüglich des Rekursverfahrens Nr. 12-2088 vorgeworfen
werden. Dasselbe gilt für die unbestritten gebliebene Tatsache, dass die Mitteilung
über den Ausgang des Referendumsverfahrens gemäss Art. 30 Abs. 3 BauG durch die
Rechtsabteilung der Vorinstanz und nicht durch den Gemeinderat Oberriet erfolgt ist,
was aus Sicht der Beschwerdeführer nicht zulässig war. Selbst wenn die
Rechtsauffassung der Beschwerdeführer zutreffen sollte - was offen bleiben kann - ist
das Vorgehen von Dr. B.D.-S. in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht geeignet, den
Anschein von Befangenheit entstehen zu lassen.
3. (...).
3.1. (...).
3.2. (...).