# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 01d92d33-e27f-48cd-a7e4-7b31ec9cd061
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) die
Strafuntersuchung N455-0027 wegen des Verdachts der Widerhandlungen
gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und
Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) führt (act. 2);
- im Rahmen dieses Verfahrens die ESBK am 19. Juni 2014 im Restaurant
B. in Z. (Schweiz) eine Hausdurchsuchung vollzog und dabei u.a.
Fr. 3920.--, welche A. auf sich trug, sicherstellte (act. 2.3);
- die ESBK mit Verfügung vom 17. Oktober 2014 das obgenannte Bargeld
mit Beschlag belegte (act. 2.1);
- A., vertreten durch Serif Altunakar, dagegen am 5. November 2014 Be-
schwerde bei diesem Gericht erhebt und die Rückgabe des beschlagnahm-
ten Geldes beantragt (act. 1);
- die Beschwerdeschrift gemäss Art. 26 Abs. 2 lit. b VStrR beim Direktor der
ESBK eingereicht wurde (act. 1); die ESBK die Beschwerde am
11. November 2014 an dieses Gericht weiterleitete und zugleich eine Be-
schwerdeantwort einreichte (act. 2);
- mit Eingabe vom 27. November 2014 der Beschwerdeführer sodann den
Rückzug der Beschwerde erklärte, was der ESBK am 28. November 2014
zur Kenntnis gebracht wurde (act. 5 und 6).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- bei der Verfolgung von Widerhandlungen gegen das SBG das Bundesge-
setz vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0)
zur Anwendung gelangt (Art. 57 Abs. 1 SBG);
- gegen Zwangsmassnahmen im Sinne der Art. 45 ff. VStrR und damit zu-
sammenhängende Amtshandlungen bei der Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts Beschwerde geführt werden kann (Art. 26 Abs. 1 VStrR);
die Beschwerde innert drei Tagen, nachdem der Beschwerdeführer von der
Amtshandlung Kenntnis erhalten hat, bei der zuständigen Behörde schrift-
lich mit Antrag und kurzer Begründung einzureichen ist
(Art. 28 Abs. 3 VStrR);
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- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-
schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abzuschreiben
ist (vgl. Beschluss des Bundesstrafgerichts BV.2014.40 vom 24. Juli 2014,
E. 1.4);
- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25
E. 3); die Gerichtsgebühr dabei auf die minimalen Fr. 200.-- festzusetzen
ist (Art. 73 StBOG und Art. 5 und° 8 Abs. 1 des Reglements des Bundes-
strafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]).
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