# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** de1af4af-a247-40b7-97ff-c6b59b221953
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Der in B wohnhafte A (nachfolgend: der Pflichtige) wurde am 24. Juli 2020 für die Staats- und Gemeindesteuern 2015 nach pflichtgemässem Ermessen mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. ... (satzbestimmend Fr. ...) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. ... (satzbestimmend Fr. ...) eingeschätzt und für die direkte Bundessteuer 2015 nach pflichtgemässem Ermessen mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. ... veranlagt, nachdem er trotz entsprechender Mahnung vom 16. Juli 2019 die mit der Auflage vom 29. März 2019 geforderten Unterlagen nicht eingereicht hatte.
Die hiergegen erhobene Einsprache wies das kantonale Steueramt mit Verfügung vom 12. Februar 2021 ab.
II.
Den dagegen erhobenen Rekurs bzw. die dagegen erhobene Beschwerde wies der Einzelrichter des Steuerrekursgerichts mit Entscheid vom 28. September 2021 ab.
III.
A.
Mit E-Mail vom 8. November 2021 erhob der Pflichtige Beschwerde gegen den Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 28. September 2021 betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 2015 sowie die direkte Bundessteuer 2015. Die Beschwerdeerhebung erfolgte am letzten Tag der Rechtsmittelfrist ohne Begründung per E-Mail an das Verwaltungsgericht Zürich. In seiner Rechtsmitteleingabe ersuchte der Pflichtige um die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und die Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie die Bestellung eines Rechtsanwalts als unentgeltlichen Rechtsbeistand und die Durchführung des Verfahrens "OHNE Kosten zu Lasten des Steuerpflichtigen". Weiter "seien die Angaben laut Steuererklärung für die Bemessung usw. anzuwenden". Sodann "sei von einer Nichtigkeit des vorinstanzlichen Entscheides und auch der Vorinstanz Steueramt des Kantons Zürich auszugehen, wegen willkürlicher, widerrechtlicher Einschätzung usw." Weiter "sei eine öffentliche Gerichtsverhandlung anzuberaumen" sowie "dem Steuerpflichtigen und einem Vertreter Gelegenheit zu geben", sich an einer "mündlichen Gerichtsverhandlung zum Inhalt sämtlicher Akten äussern zu können". Neben den vorinstanzlichen Akten seien auch noch diejenigen "Akten betreffend Ablehnung des voreingenommenen Steuerkommissärs des Kantons Zürich einzuverlangen". Überdies sei dem Steuerpflichtigen und seinem Rechtsvertreter vor einer Entscheidfällung vollumfängliche Akteneinsicht zu gewähren. Des Weiteren ersuchte der Pflichtige um eine Empfangsbestätigung.
B.
Mit eingeschrieben versandtem Schreiben vom 9. November 2021 informierte das Verwaltungsgericht den Pflichtigen darüber, dass seine Eingabe den formellen Anforderungen an eine Beschwerdeerhebung nicht genüge. Die Rechtsmittelfrist sei am 8. November 2021 abgelaufen, weshalb es nicht mehr möglich erscheine, das Rechtsmittel gültig zu erheben.
C.
Mit Eingabe vom 25. November 2021 ersuchte der Pflichtige das Verwaltungsgericht um Eröffnung eines formellen Verfahrens und machte geltend, dass der Inhalt seiner E-Mail vom 8. November 2021 Gültigkeit habe.
Das Verwaltungsgericht hat weder die vorinstanzlichen Akten noch Vernehmlassungen eingeholt.
Der Einzelrichter

## Considerations

erwägt:
1.
Die vorliegenden Beschwerden SB.2021.00139 (Staats- und Gemeindesteuern 2015) und SB.2021.00140 (Direkte Bundessteuer 2015) betreffen denselben Pflichtigen, den gleichen Sachverhalt und dieselbe Rechtslage, weshalb sich die Vereinigung der Verfahren rechtfertigt.
2.
2.1