# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b1f8eced-2f6a-4245-b817-434927d90ef4
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Betrug etc. (Rückweisung der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts)
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, II. Abteilung, vom 15. Juli 2014 (DG130039)
Urteil der I. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 28. Januar 2016 (SB140437)
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Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts vom 15. Februar 2017 (6B_1128/2016)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom
18. Februar 2013 (Urk. 0100325) ist diesem Urteil beigeheftet.
Urteil der Vorinstanz in Sachen A._: (Urk. 71/1 S. 177 ff.)
1. Der Beschuldigte ist schuldig
− des Betruges im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB (Anklagesachverhaltsabschnitt A);
− der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1
Abs. 1 und 3 StGB (Anklagesachverhaltsabschnitt D);
− der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB
(Anklagesachverhaltsabschnitt E); sowie
− der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB
(Anklagesachverhaltsabschnitte B, C und F).
2. Der Beschuldigte ist nicht schuldig einer weiteren qualifizierten ungetreuen Geschäftsbe-
sorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB (Anklagesachverhaltsabschnitt F)
und wird freigesprochen.
3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 34 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 23 Tage durch Haft
erstanden sind.
4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 22 Monaten aufgeschoben und die
Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (12 Monate, abzüglich 23 Tage erstandene
Haft) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
5. Die mit Verfügung der Anklägerin vom 8. Januar 2009 beschlagnahmten Unterlagen (in
Kiste 6 befindliche Pos. 1.2 bis 1.6, drei Plastiksäcke und zwei Bundesordner) werden
nach Eintritt der Rechtskraft dem Beschuldigten herausgegeben.
6. Das mit Verfügung vom 30./31. Juli 2008 gesperrte, ehemals bei der D._ Bank und
nun bei der Gerichtskasse befindliche Guthaben des Beschuldigten wird eingezogen und
nach Eintritt der Rechtskraft an die Privatklägerin 1, E._ Finance AG, F._ [Ort],
herausgegeben.
7. Es wird keine Ersatzforderung festgesetzt.
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8. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin 1 USD 21'861'892, zuzüglich 5 %
Zins seit dem 25. Juli 2008, zu bezahlen, unter Anrechnung des eingezogenen und an die
Privatklägerin 1 herauszugebendes Guthaben des Beschuldigten gemäss Dispositiv-Ziff. 6.
Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 1 abgewiesen.
9. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 40'000.– ; die weiteren Auslagen betragen:
Fr. 7'000.– Gebühr für die Strafuntersuchung
Fr. 14'417.05 Auslagen Vorverfahren
Fr. 23'551.50 amtliche Verteidigung (bereits bezahlt)
Fr. 40'565.80 amtliche Verteidigung (noch zu bezahlen)
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten
auferlegt, davon ausgenommen sind die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche einst-
weilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO von der Gerichtskasse über-
nommen werden.
11. Die amtliche Verteidigung wird mit Fr. 64'117.30, inkl. MwSt., entschädigt, wovon bereits
Fr. 23'551.50 ausbezahlt wurden.
12. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den Privatklägerinnen 1 und 2 – unter solidarischer
Haftung mit den Beschuldigten C._ (Prozess-Nr. DG130040-C) und B._ (Pro-
zess-Nr. DG130041-C) nach Massgabe der diesen beiden Beschuldigten auferlegten Ent-
schädigung – eine Parteientschädigung von je Fr. 25'000.–, zuzüglich 8 % MwSt., zusam-
men also Fr. 50'000.–, zuzüglich 8 % MwSt., zu bezahlen.
13. (Mitteilungen)
14. (Rechtsmittel)
Urteil der Vorinstanz in Sachen B._: (Urk. 84/3 S. 191 ff.)
1. Der Beschuldigte ist schuldig
− der Gehilfenschaft zu Betrug im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB in Verbindung mit
Art. 25 StGB (Anklagesachverhaltsabschnitt A); sowie
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− der Gehilfenschaft zu qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung im Sinne von
Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB in Verbindung mit Art. 25 StGB (Anklagesachver-
haltsabschnitt E).
2. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen von den Vorwürfen,
− der Urkundenfälschung bzw. der Gehilfenschaft dazu (Anklagesachverhaltsabschnitt
F);
− (Art. 4a Abs. 1 lit. a UWG i.V.m. Art. 23; Anklagesachverhaltsabschnitt A: Freiheits-
strafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe). sowie
− der mehrfachen Gehilfenschaft zu qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung
(Anklagesachverhaltsabschnitte D und F).
3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 360 Tagessätzen Geldstrafe zu Fr. 10.–, wovon
ein Tagessatz durch Haft erstanden ist.
4. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
5. Die mit den Verfügungen der Anklägerin vom 18. Februar 2009 beschlagnahmten Unterla-
gen (in der Kiste 7 befindliche drei Plastikbeutel, Pos. 1/1-3, in den Kisten 8 bis 10 befind-
liche Ordner und Plastikbeutel, Pos. 5/1-8, 5/10-33 u. 5/35 u. 36, sowie in der Kiste 11 be-
findliche, verschiedene Sichtmäppchen in einem Plastiksack, Pos. 4/1, 4/2 u. 4/4-6, sowie
gelber, blauer und schwarzer Bundesordner, Pos. 2/2-3 und Pos. 4/3) werden nach Eintritt
der Rechtskraft dem Beschuldigten herausgegeben.
6. Die folgenden mit Verfügung vom 30./31. Juli 2008 gesperrten, ehemals bei der D._
Bank und nun bei der Gerichtskasse befindlichen Vermögenswerte werden eingezogen
und – unter nachfolgendem Vorbehalt – an die Privatklägerin 1, E._ Finance AG,
F._, herausgegeben:
− Guthaben aus der ehemaligen Kundenbeziehung Nr. 1,
G._ Management SA;
− Guthaben aus der ehemaligen Kundenbeziehung Nr. 2,
"H._";
− Guthaben aus der ehemaligen Kundenbeziehung Nr. 3,
"I._".
Es wird vorgemerkt, dass die ersten beiden Guthaben, jenes der G._ Management SA
und des Beschuldigten, "H._", von der Staatsanwaltschaft Genf (Verfahren
P/20701/2010) mit Verfügung vom 26. September 2012 beschlagnahmt wurden und wei-
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terhin gesperrt bleiben. Die Herausgabe an die Privatklägerin 1 erfolgt erst nach rechtskräf-
tiger Aufhebung der Beschlagnahme.
7. Von dem mit Verfügung vom 22. August 2008 bei der J._ gesperrten CHF-
Kontokorrent Private des Beschuldigten, Nr. 4, werden Fr. 6'850.– eingezogen und an die
Privatklägerin 1, E._ Finance AG, F._, herausgegeben. Der Überbetrag wird zur
Deckung der Verfahrenskosten herangezogen.
Die J._ AG (... [Adresse]) wird angewiesen, dieses Konto zu saldieren und den Saldo
nach Abzug ihrer Gebühren der Bezirksgerichtskasse Bülach zu überweisen.
8. Das mit Verfügung vom 22. August 2008 bei der J._ gesperrte Konto Nr. 5, G._
Holding AG, wird zur Deckung der Verfahrenskosten herangezogen.
Die J._ AG (... [Adresse]) wird angewiesen, dieses Konto zu saldieren und den Saldo
nach Abzug ihrer Gebühren der Bezirksgerichtskasse Bülach zu überweisen.
9. Die mit Verfügung vom 22. August 2008 bei der J._ angeordnete Sperrung der Bank-
beziehung Nr. 6, K._, wird aufgehoben und die Bankbeziehung freigegeben.
10. Die folgenden mit Verfügung vom 17. Februar 2009 bei der L._ ... gesperrten Vermö-
genswerte werden zur Deckung der Verfahrenskosten herangezogen.
− Konto Nr. 7, G._ Holding AG;
− EUR-Kontokorrent Nr. 8 des Beschuldigten
Die L._ ... (Geschäftsstelle ... [Adresse]) wird angewiesen, diese Konti zu saldieren
und den Saldo nach Abzug ihrer Gebühren der Bezirksgerichtskasse Bülach zu überwei-
sen.
11. Es wird keine Ersatzforderung festgesetzt.
12. Der Beschuldigte wird verpflichtet, unter solidarischer Haftung mit dem Mitbeschuldigten
C._, der Privatklägerin 1, E._ Finance AG, F._, USD 751'060.–, zuzüglich
5 % Zins seit dem 25. Juli 2008, zu bezahlen, unter Anrechnung der eingezogenen und an
die Privatklägerin 1 herauszugebenden Vermögenswerte des Beschuldigten gemäss Dis-
positiv-Ziff. 6 und 7.
Im Mehrbetrag wird das Schadenersatzbegehren abgewiesen.
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13. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 25'000.– ; die weiteren Auslagen betragen:
Fr. 4'000.– Gebühr für die Strafuntersuchung
Fr. 60.– Auslagen Vorverfahren
Fr. 54'987.20 amtliche Verteidigung
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
14. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten
zu 66 % auferlegt und vorab mit der Entschädigung für die erbetene Verteidigung verrech-
net (Dispositiv-Ziff. 16) sowie weiter teilweise von den freigegebenen Vermögenswerten
bezogen (Dispositiv-Ziff. 7, 8 und 10). Im Umfang von 34 % wurden die Kosten auf die Ge-
richtskasse genommen.
Von der Kostenauflage ausgenommen sind die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche
einstweilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO zu 66 % (Fr. 36'291.55) und
definitiv zu 34 % (Fr. 18'695.65) von der Staatskasse übernommen werden.
15. Die amtliche Verteidigung wird mit Fr. 54'987.20, inkl. MwSt., entschädigt.
16. Dem Beschuldigten wird für das Strafverfahren eine Entschädigung von Fr. 5'571.10,
inkl. MwSt., zugesprochen, welche mit den ihm auferlegten Kosten der Untersuchung und
des gerichtlichen Verfahrens (Dispositiv-Ziff. 13 und 14) verrechnet werden, soweit diese
Kosten nicht von den freigegebenen Vermögenswerten gedeckt werden (Dispositiv-Ziff. 7,
8 und 10).
17. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den Privatklägerinnen 1 und 2 – unter solidarischer
Haftung mit den Beschuldigten A._ (Prozess-Nr. DG130039-C) und C._ (Pro-
zess-Nr. DG130040-C) nach Massgabe der diesen beiden Beschuldigten auferlegten Ent-
schädigung – eine Parteientschädigung von je Fr. 16'500.–, zuzüglich 8 % MwSt., zusam-
men also Fr. 33'000.–, zuzüglich 8 % MwSt., zu bezahlen.
18. (Mitteilungen)
19. (Rechtsmittel)
- 8 -
Urteil der Vorinstanz in Sachen C._: (Urk. 82/1 S. 183 ff.)
1. Der Beschuldigte ist schuldig
− der Gehilfenschaft zu Betrug im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB in Verbindung mit
Art. 25 StGB (Anklagesachverhaltsabschnitt A);
− der Gehilfenschaft zu qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung im Sinne von
Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB in Verbindung mit Art. 25 StGB (Anklagesachver-
haltsabschnitt E); sowie
− des Gebrauchs einer gefälschten Urkunde im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 und 3
StGB (Anklagesachverhaltsabschnitt F).
2. Der Beschuldigte ist nicht schuldig und wird freigesprochen von den Vorwürfen
− der mehrfachen Urkundenfälschung bzw. der Teilnahme dazu (Anklagesachver-
haltsabschnitte B, C und F); sowie
− der mehrfachen Gehilfenschaft zu qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung
(Anklagesachverhaltsabschnitte D und F).
3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 18 Monaten Freiheitsstrafe.
4. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festge-
setzt.
5. Die mit den beiden Verfügungen der Anklägerin vom 18. Februar 2009 beschlagnahmten
Unterlagen (in Kiste 11 befindliche, verschiedene Sichtmäppchen in einem Plastiksack,
Pos. 4/1, 4/2 u. 4/4-6, sowie gelber, blauer und schwarzer Bundesordner, Pos. 2/2-3 und
Pos. 4/3) werden nach Eintritt der Rechtskraft dem Beschuldigten herausgegeben.
6. Die folgenden mit Verfügung vom 30./31. Juli 2008 gesperrten, ehemals bei der D._
Bank und nun bei der Gerichtskasse befindlichen Vermögenswerte werden eingezogen
und – unter nachfolgendem Vorbehalt – an die Privatklägerin 1, E._ Finance AG,
F._, herausgegeben:
− Guthaben aus der ehemaligen Kundenbeziehung Nr. 1,
G._ Management SA
− Guthaben aus dem ehemaligen USD-Konto Nr. 9,
"M._"
Es wird vorgemerkt, dass diese Guthaben von der Staatsanwaltschaft Genf (Verfahren
P/20701/2010) mit Verfügung vom 26. September 2012 beschlagnahmt wurden und wei-
- 9 -
terhin gesperrt bleiben. Die Herausgabe an die Privatklägerin 1 erfolgt erst nach rechts-
kräftiger Aufhebung der Beschlagnahme.
7. Die folgenden mit Verfügung vom 30./31. Juli 2008 gesperrten, ehemals bei der D._
Bank und nun bei der Gerichtskasse befindlichen Vermögenswerte werden, nach Abzug
der Verfahrenskosten (Dispositiv-Ziff. 13) und unter nachfolgendem Vorbehalt, an den Be-
schuldigten herausgegeben:
− Guthaben aus dem ehemaligen CHF-Konto Nr. 10, "M._"
− Guthaben aus dem ehemaligen EUR-Konto Nr. 11, "M._"
Es wird vorgemerkt, dass diese Guthaben von der Staatsanwaltschaft Genf (Verfahren
P/20701/2010) mit Verfügung vom 26. September 2012 beschlagnahmt wurden
und weiterhin gesperrt bleiben. Die Herausgabe an den Beschuldigten sowie der Beizug
zur Deckung der Verfahrenskosten erfolgt erst nach rechtskräftiger Aufhebung der Be-
schlagnahme.
8. Die folgenden mit Verfügung vom 22. August 2008 bei der J._ gesperrten Vermö-
genswerte werden, nach Abzug der Verfahrenskosten an den Beschuldigten herausgege-
ben:
− Konto Nr. 5, G._ Holding AG
− Bankbeziehung Nr. 12
− Bankbeziehung Nr. 13.
Die J._ AG (... [Adresse]) wird angewiesen, diese Konti zu saldieren und den Saldo
nach Abzug ihrer Gebühren der Bezirksgerichtskasse Bülach zu überweisen.
9. Das mit Verfügung vom 17. Februar 2009 bei der L._ ... gesperrte Konto Nr. 7,
G._ Holding AG, wird zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
Die L._ ... (Geschäftsstelle ... [Adresse]) wird angewiesen, dieses Konto zu saldieren
und den Saldo nach Abzug ihrer Gebühren der Bezirksgerichtskasse Bülach zu überwei-
sen.
10. Es wird keine Ersatzforderung festgesetzt.
11. Der Beschuldigte wird verpflichtet, unter solidarischer Haftung mit dem Mitbeschuldigten
B._, der Privatklägerin 1, E._ Finance AG, F._, USD 751'060.–, zuzüglich 5 %
Zins seit dem 25. Juli 2008, zu bezahlen, unter Anrechnung der eingezogenen und an die
Privatklägerin 1 herauszugebenden Vermögenswerte des Beschuldigten gemäss Dispositiv-
Ziff. 6.
- 10 -
Im Mehrbetrag wird das Schadenersatzbegehren abgewiesen.
12. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
Fr. 30'000.– ; die weiteren Auslagen betragen:
Fr. 4'000.– Gebühr für die Strafuntersuchung
Fr. 46'662.50 amtliche Verteidigung
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
13. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten
zu 70 % auferlegt und vorab mit der Entschädigung für die erbetene Verteidigung verrech-
net (Dispositiv-Ziff. 15) sowie weiter von den freigegebenen Vermögenswerten bezogen
(Dispositiv-Ziff. 7, 8 und 9). Im Umfang von 30 % werden die Kosten auf die Gerichtskasse
genommen.
Von der Kostenauflage ausgenommen sind die Kosten der amtlichen Verteidigung, welche
einstweilen und unter dem Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO zu 70 % (Fr. 32'663.75) und
definitiv zu 30 % (Fr. 13'998.75) von der Staatskasse übernommen werden.
14. Die amtliche Verteidigung wird mit Fr. 46'662.50, inkl. MwSt., entschädigt.
15. Dem Beschuldigten wird für das Strafverfahren eine Entschädigung von Fr. 5'670.–,
inkl. MwSt., zugesprochen, welche mit den ihm auferlegten Kosten der Untersuchung und
des gerichtlichen Verfahrens (Dispositiv-Ziff. 12 und 13) verrechnet werden, soweit diese
Kosten nicht von den freigegebenen Vermögenswerten gedeckt werden (Dispositiv-Ziff. 7,
8 und 9).
16. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den Privatklägerinnen 1 und 2 – unter solidarischer Haf-
tung mit den Beschuldigten A._ (Prozess-Nr. DG130039-C) und B._ (Prozess-Nr.
DG130041-C) nach Massgabe der diesen beiden Beschuldigten auferlegten Entschädi-
gung – eine Parteientschädigung von je Fr. 17'500.–, zuzüglich 8 % MwSt., zusammen al-
so Fr. 35'000.–, zuzüglich 8 % MwSt., zu bezahlen.
17. (Mitteilungen)
18. (Rechtsmittel)
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Entscheid im ersten Berufungsverfahren: (SB140437; Urk. 103B S. 97 ff.)

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