# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2ccb355b-9869-4db6-b5d2-716fc937cb45
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_005
**Year:** 2021
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

I. Sachverhalt:
1. D._ ist Eigentümerin der Parzelle E._ in der Gemeinde C._
(nachfolgend Gemeinde). An diese Parzelle grenzt die Parzelle F._,
die sich im Miteigentum von A._ und B._ befindet. Im Norden
grenzen die Parzellen G._ und H._ an die Parzelle E._.
Daran schliesst sich die Parzelle I._ an, die ebenfalls im Miteigentum
von A._ und B._ steht.
2. Am 2. Mai 2016 bzw. am 19. September 2016 und am 28. Februar 2017
hatte der Gemeindevorstand als Baubehörde den Abbruch und
Wiederaufbau des auf der Parzelle E._ stehenden Einfamilienhauses
sowie verschiedene Projektänderungen bewilligt. Am 8. März 2018 reichte
D._ der Baubehörde das fünfte Projektänderungsgesuch ein, das sie
als Variante beurteilt haben wollte.
3. A._ und B._ erhoben am 4. April 2018 Einsprache gegen dieses
Baugesuch. Nach erfolgtem Schriftenwechsel erliess der
Gemeindevorstand am 23. Juli 2018, mitgeteilt am 26. Juli 2018, den Bau-
und Einspracheentscheid. Gleichzeitig erteilte er die Baubewilligung für das
Baugesuch als Variante auf das letzte rechtskräftig bewilligte Bauprojekt
mit diversen Modalitäten und Auflagen.
4. Gegen diesen Bau- und Einspracheentscheid erhoben A._ und
B._ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 29. August 2018
Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Nach
erfolgtem Rechtsschriftenwechsel erliess das Verwaltungsgericht am 21.
Mai 2019 das Urteil R 18 49, mit dem es auf die Beschwerde mangels
Legitimation nicht eintrat.
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5. Die gegen dieses Urteil seitens der Beschwerdeführer erhobene öffentlich-
rechtliche Beschwerde vom 14. Oktober 2019 hiess das Bundesgericht mit
Urteil 1C_547/2019 vom 16. April 2020 gut. Es hob das angefochtene Urteil
auf und wies die Streitsache zurück zu materieller Prüfung sowie zu neuem
Entscheid über die Kosten- und Entschädigungsfolgen im vorinstanzlichen
Verfahren.
6. Am 26. Februar 2021, mitgeteilt am 1. März 2021, erging das Urteil des
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden im Verfahren R 18 49 A.
Das Urteilsdispositiv lautete folgendermassen:
1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Bau- und Einspracheentscheid vom 23./26. Juli 2018 wird aufgehoben und die Angelegenheit zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Gemeinde C._ zurückgewiesen.
2. Die Gerichtskosten, bestehend aus
- einer Staatsgebühr von Fr. 4'000.-- - und den Kanzleiauslagen von Fr. 924.-- zusammen Fr. 4'924.--
gehen, je zur Hälfte und unter solidarischer Haftbarkeit, zu Lasten von A._ und B._ einerseits und der Gemeinde C._ andererseits.
3. A._ und B._ einerseits und die Gemeinde C._ andererseits haben D._, je zur Hälfte, mit Fr. 6'667.20 aussergerichtlich zu entschädigen.

## Considerations