# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** af1e5e04-7246-4bef-9627-ed92df4d7f0b
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2003
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

I. Die Gesundheitsdirektion bewilligte Dr. med. A, geb. 1962, am 1. April 1999 gestützt auf § 7 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG) die selbständige ärztliche Tätigkeit bis zum Jahr 2032. Als damalige Praxisadresse hatte er mit X in Zürich angegeben. Unter Hinweis darauf, dass der Krankenkassenverband seine Zulassung zur Abrechnung von Leistungen zulasten der obligatorischen Krankenkassenversicherung offenbar im März 2000 sistiert habe, ersuchte ihn die Gesundheitsdirektion am 9. April 2001 um Mitteilung, ob er nach wie vor, und gegebenenfalls unter welcher Adresse, im Kanton Zürich selbständig ärztlich tätig sei. Am 31. Mai 2001, nunmehr im Kanton Y wohnhaft, schrieb er der Gesundheitsdirektion, mit grösster Wahrscheinlichkeit werde er noch dieses Jahr wieder im Kanton Zürich eine selbständige ärztliche Tätigkeit aufnehmen, weshalb er darum bitte, seine Praxisbewilligung nicht zu löschen. Die Gesundheitsdirektion kündigte ihm am 6. Juni 2001 schriftlich an, sie werde seine Praxisbewilligung, von der er zurzeit keinen Gebrauch im Kanton Zürich mache, für die Dauer eines Jahres bis längstens 30. Juni 2002 sistieren. Sollte sie dahin von ihm keinen Bericht erhalten, werde sie seine Praxisbewilligung automatisch und definitiv löschen. Von der Sistierung gab sie den gleichen Stellen wie seinerzeit von der Bewilligungserteilung Kenntnis. Am 5. Juli 2002 setzte die Gesundheitsdirektion Dr. med. A eine Nachfrist bis 15. August 2002, um der Behörde mitzuteilen, ob er die ärztliche Tätigkeit im Kanton Zürich wieder aufnehme, ansonsten seine Bewilligung gelöscht werde. Dr. med. A ersuchte die Direktion hierauf am 29. Juli 2002 um Darlegung der Rechtsgrundlage für eine Löschung der Bewilligung. Die Direktion antwortete ihm am 31. Juli 2002, die einmal erteilte Bewilligung berechtige "nach Aufgabe bzw. Unterbruch oder sogar nie aufgenommener Praxistätigkeit" nicht "bedingungslos" zur selbständigen ärztlichen Tätigkeit. Sie setzte ihm erneut eine Nachfrist bis 31. August 2002 zur Nennung einer "genauen Praxisadresse" an, ansonsten die Praxisbewilligung androhungsgemäss gelöscht werde. Sie wies ihn zudem darauf hin, dass sie ihm nach Löschung der Bewilligung aufgrund der bundesrätlichen Verordnung vom 3. Juli 2002 über die Einschränkung der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (SR 832.103) voraussichtlich mindestens in den nächsten drei Jahren keine solche Bewilligung mehr erteilen könne. Dr. med. A ersuchte die Direktion hierauf am 9. August 2002 um eine beschwerdefähige Verfügung in dieser Angelegenheit.

## Considerations