# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1af907c8-ae05-4963-8f0b-50863030e546
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
I.
A.
Das Verwaltungsgericht hiess mit Entscheid vom 22. Januar 2001 die Gleichstellungsklagen verschiedener Berufsverbände und Einzelklägerinnen gegen den Staat Zürich betreffend die Einreihung der Diplomierten Krankenschwestern, Diplomierten Krankenschwestern mit Zusatzausbildung sowie Stationsschwestern teilweise gut; dabei hielt es nebst anderem fest, um eine Diskriminierung gegenüber den Kantonspolizeisoldaten zu vermeiden, gehörten die Diplomierten Krankenschwestern, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt seien, grundsätzlich in die Lohnklassen 14 und 15 anstatt 12 bis 13 (VK.1996.00011, E. 4a und 10c, www.vgrzh.ch). Am selben Tag ergingen noch weitere Urteile über Gleichstellungsklagen im kantonalen Gesundheitswesen (für Berufsschullehrkräfte [VK.1996.00013], Physiotherapierende [VK.1996.00015] und Ergotherapierende [VK.1996.00017], alle unter www.vgrzh.ch).
Deshalb beschloss der Regierungsrat am 16. Mai 2001 einen "Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe)", wodurch ab 1. Juli jenes Jahres etwa die Krankenschwestern und -pfleger des Diplomniveaus II in Lohnklasse 14 statt 12 kommen (RRB Nr. 707; OS 56, S. 607 ff., 608). Er genehmigte sodann mit Beschluss vom 29. August 2001 eine zwischen den Individualklägerinnen und den klagenden Gewerkschaften einerseits, anderseits dem Kanton Zürich, vertreten durch Finanz- sowie Gesundheitsdirektion, und dem Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) am 11. Juli 2001 zustande gekommene Vereinbarung betreffend Lohnnachzahlungen im Gesundheitswesen; danach erhalten die Angehörigen der von den erwähnten Urteilen betroffenen Berufe und Funktionen, sofern sie nicht individuell geklagt haben, entsprechend der Neueinreihung pauschalierte Beträge für die Zeit ab Anfang März 1996 bis Ende Juni 2001 (RRB Nr. 1283).
B.
B, diplomierte Krankenschwester, hatte 1984 am Bezirksspital Dielsdorf zu arbeiten angefangen und sich ab Anfang 1993 bis Ende Juni 2001 in Lohnklasse 12 sowie seither in Lohnklasse 14 befunden. Nebst anderen Spitalbeschäftigten ersuchte sie am 19. September 2001 bei der von der Gesundheitsdirektion eingerichteten "Zentralstelle Lohnnachzahlungen" um Lohnnachzahlungen. Mit Schreiben vom 26. November 2001 teilte das Spital allen Gesuchstellenden auf gewöhnlichem Postweg mit, dass die Delegierten des Zweckverbands Bezirksspital Dielsdorf an ihrer Sitzung vom 22. November 2001 "[d]ie Gesuche um rückwirkende Lohnnachzahlungen [...] abgelehnt" hätten.
Unter dem 20. Dezember 2001 wandte sich die heutige Vertreterin von B im Namen des Schweizer Physiotherapie-Verbands sowie des Schweizer Berufsverbands der Krankenschwestern und Krankenpfleger folgendermassen an das Bezirksspital: Dieses habe verschiedene Gesuche um Lohnnachzahlungen zurückgewiesen, was trotz fehlender formalrechtlicher Bindung an die Verwaltungsgerichtsentscheide nicht überzeuge; es werde um Stellungnahme gebeten. Konkrete Forderungen und die Bitte um Erlass anfechtbarer Verfügungen würden voraussichtlich im ersten Quartal 2002 gestellt. Einstweilen solle das Spital erklären, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten; dann müssten nicht alle Betroffenen einzeln die Betreibung einleiten. Das Spital antwortete am 11. Januar 2002 abschlägig. Hierauf betrieben es 56 Angestellte, nebst anderen B mit Zahlungsbefehl vom 21. Februar 2002 für eine Hauptforderung über Fr. 60'000.-; dagegen erhob es Rechtsvorschlag.
Unter dem 16. Februar 2004 liess B das Spital für die Zeit von Anfang Februar 1997 bis Ende Juni 2001 um Lohnnachzahlungen von Fr. 19'719.30 (Berechnung gemäss RRB Nr. 1283/2001), eventuell Fr. 16'562.50 (nicht pauschalierte Berechnung) bzw. Erlass einer anfechtbaren Verfügung ersuchen. Dieses lehnte eine Lohnnachzahlung mit Schreiben vom 23. Februar 2004 wiederum ab. Darauf liess es B am 25. Februar, 31. März und 20. Juli 2004 nochmals auffordern, eine anfechtbare Verfügung zu erlassen. Am 6. August 2004 erklärte das Spital, dass es das nicht tue, und verwies auf den Klageweg. Nachdem B dem Spital am 11. August 2004 hatte mitteilen lassen, das Verwaltungsgericht träte auf eine Klage nicht ein, lehnte jenes am 23. September 2004 abermals den Erlass einer Verfügung ab.
II.
A.

## Considerations