# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9bb6dfb7-0ccf-4c77-b68a-f6815e2bda3b
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Der 1959 geborene
X._
meldete sich am 1
8.
Juli 2007 wegen einer chroni
schen Pankreatitis und Alkoh
olkrankheit bei der Sozialversicherungsan
stalt des Kantons Zürich, IV Stelle,
zum Bezug einer Rente der Invalidenversi
cherung an (
Urk.
7/1). Nach
medizi
nischen un
d erwerblichen Abklärungen
be
schied
die IV-Stelle das Leistungsbegehren
mit Verfügung
vom 1
7.
Oktober 2008 ab
schlägig
(
Urk.
7/
26
).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozial
versicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 2
4.
Februar 2010 ab (
Urk.
7/32).
Im September 2012 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/35). Im Rahmen ihrer neuerlichen Abklärungen ver
anlasste die IV-Stelle eine
polydisziplinäre Begutachtung durch das
Y._
(Gutachten
vom 1
2.
Januar 2015,
Urk.
7/69)
,
sowie
eine Haushalt
sabklärung
und eine berufliche Abklärung für Selbständigerwerbende
(Berichte vom
9.
November 2015,
Urk.
7/109-110).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/112, 7/114) verneinte sie mit Verfügung vom
1.
Februar 2016 einen Rentenanspruch (
Urk.
2).
2.
Dagegen liess der Versicherte am
3.
März 2016
- unter Beilage eines Berichts von
Dr.
med.
Z._
, Facharzt
für
Psychiatrie und Psychotherapie
,
vom 2
8.
November 2012 (
Urk.
3) -
Beschwerde erheben und die Zusprechung einer Invalidenrente beantragen (
Urk.
1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in der Beschwer
deantwort vom 1
9.
April 2016 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6). Der Versicherte liess in der Replik vom 1
7.
Juni 2016 an
seinem Antrag festhalten und stellte zusätzlich den
Eventuala
ntrag
auf
weitere medizinische Abklärungen (
Urk.
10 S. 2). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Duplik (
Urk.
12).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
des
gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs
un
fä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG in der seit
1.
Januar 2008 geltenden Fassung).
1.2
Nach der Rechtsprechung führt Alkoholismus
(
wie auch Drogensucht und
Medika
mentenmissbrauch
)
als solche
r
nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird
er
im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn
er
eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesund
heitsschaden ein
getreten ist, oder wenn
er
selber Folge eines körperlichen oder geistigen Ge
sundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c; vgl. ferner Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1).
Im
erwähnten Urteil 8C_582/2015
vom 8. Oktober 2015
E. 4
hat das Bundesge
richt entschieden, dass die Rechtsprechung
gemäss
BGE 141 V 281 psychoso
matische Leiden betrifft und auf Suchtproblematiken nicht anwendbar ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3 mit Hinweis auf die Kritik
von
Liebrenz
/
Uttinger
/Ebner, Sind Abhängigkeitserkrankungen aus höchstrichterlicher Sicht [weiterhin] nicht mit anderen psychischen Störun
gen [z.B. somatoformen Störungen] vergleichbar? - Eine Urteilsbesprechung von BGE 8C_582/2015 im Lichte der theoretischen Anwendbarkeit des ergeb
nisoffenen, strukturierten Beweisverfahrens, in: SZS
2016 S. 96; ferner:
Liebrenz
et
alii
, Das Suchtleiden bzw. die Abhängigkeitserkrankungen - Mög
lichkeiten der Begutachtung nach
BGE 141 V 281
[= 9C_492/2014]
, in: SZS 2016 S.
12).
1.3
Die seit dem
1.
Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG; bis 3
1.
Dezember 2007: Art. 28
Abs.
1 IVG).
1.4
1.4.1
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu be
stimmen. Dazu wird das Er
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar
beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor
den wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein
ander gegenüberge
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkomm
ensver
gleichs; BGE 130 V 349 E
. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4.2
Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga
benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unent
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufga
benbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).
1.5
Wurde eine Rente oder eine
Hilflosenentschädigung
wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades oder wegen fehlender Hilflosigkeit verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
4 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmel
dung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
3 dieser Be
stimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des inva
lidi
täts
bedingten Betreuungsaufwandes der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neu
an
meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver
gewis
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 84 E. 1b mit Hinwei
sen; vgl. auch AHI 2000 S. 309 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der In
validitätsgrad oder die Hilflosigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen
Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 und 3.2.3, 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).
1.6
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab
stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche
rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gut
achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
1.7
Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versi
cherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält
nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein
trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicher
ten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, be
gründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröff
entlichte Erwägung];
Bundesge
richts
urteil
I 733/03 vom
6.
April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Be
hinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Ge
sun
dheitsfall betrifft (
Bundesgerichts
urteil
8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen
).
2.
2.1
Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein, nahm in der Folge Abklärungen vor und verneinte
d
en Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invaliden-rente
mit Verfügung vom
1.
Februar 201
6.
Gemäss
den vorstehenden rechtli
chen Er
wägungen ist daher bei der Beurteilung des Rentenanspruchs analog zur Rentenrevision zu prüfen, ob seit Erlass der früheren
Verfügung vom 2
4.
Februar 2010
eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die geeignet ist, einen Rentenanspruch zu begründen.
2.2
Mit Urteil vom 2
5.
Februar 2010 hielt das
hiesige
Sozialv
ersicherungsgericht gestützt auf die damalige
Aktenlage fest, dass die Arbeits- respektive Erwerbs
unfähigkeit des Beschwerdeführers in erster Linie auf die Alkoholsucht zurück
zuführen sei. Diese sei jedoch nicht Folge eines krankheitswertigen psychischen Gesundheitsschadens. Dementsprechend verneinte
das Gericht
ei
nen Rentenan
spruch (
Urk.
7/32
/6-7).
3.
3.1
Im vorliegenden Verfahren ist
seitens der
Parteien unbestritten, dass beim Be
schwerdeführer zwischenzeitlich eine Verschlechterung des Gesundheitszustan
des eingetreten ist. Strittig und zu klären ist, inwieweit sich diese Verschlech
terung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. Im Weiteren
ist strittig, ob der Be
schwerdeführer als voll- oder teilerwerbstätig einzustufen ist.
3.2
Die IV-Stelle führte
in der
angefochtenen
Verfügung
aus,
die Abklärungen hät
ten ergeben, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall in einem Pensum von 55
%
als selbstä
ndiger Computertechniker erwerbstätig
wäre. Die restlichen 45
%
entfielen auf den Aufgabenbereich
Haushalt
. Gestützt auf das
Y._
-Gut
achten sei ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als Compu
tertechniker nicht mehr arbeitsfähig sei. Jedoch sei ihm eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Zeit- und Leistungsdruck zu 50
%
zumutbar. Im Erwerbsbereich resultiere
gestützt auf den vor
genommenen
Einkommensver
gleich eine Einschränkung von 47
%
respektive
gewichtet nach dem Anteil an
der Gesamttätigkeit
eine solche
von 26
%
. Im Haushaltsbereich bestehe
eine
Einschränkung von 15
%
re
spektive gewichtet von 7
%
. Insgesamt
ergebe
sich
ein rentenausschliessende
r
Invaliditätsgrad von 33
%
(
Urk.
2).
3.3
Der Beschwerdeführer lässt geltend machen,
im
Y._
-G
utachten
werde ihm
laut Konsenskonferenz
eine Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit von 50
%
attestiert. Diese Festlegung sei nicht nachvollziehbar,
nachdem die
psychiatrische
Gutachter
in
im
Teilgutachten bloss
eine 30 bis 50%ige Arbeitsfä
higkeit bei Alkoholabstinenz im Rahmen einer Tages
strukturierung für zumut
bar
gehalten habe
.
Fraglich sei zudem, ob dem Beschwerdeführer
aufgrund sei
ner Persönlichkeitsstörung eine Alkoholabstinenz möglich sei. Abgesehen da
von sei die geschätzte Arbeitsfähigkeit ungenau. Die kon
krete Restarbeitsfähig
keit müss
e daher mittels einer Abklärung evaluiert werden (
Urk.
1 S. 4 f.,
Urk.
10 S. 2).
Im Weiteren
sei die von der IV-Stelle gewählte Qualifikation nicht haltbar. Bevor der Beschwerdeführer alkoholkrank geworden sei, sei er stets zu 100
%
arbeitstätig gewesen. Aus dem Haushaltsabklärungsbericht gehe denn auch hervor, dass er, obwohl er seine Erwerbstätigkeit aufgegeben habe, den Haushalt nicht führ
e und ihn auch nie zu führen beabsichtigt habe
. Vor diesem Hintergrund sei er als voll erwerbstätig zu qualifizieren (
Urk.
1 S. 6 f.,
Urk.
10
S. 3 ff.).
Überdies sei die
von der IV-Stelle zur Anwendung gebrachte gemischte
Methode
diskriminierend (
Urk.
1 S. 7 f.). Im Rahmen des Einkommensvergleichs sei sodann ein leidensbedingter Abzug v
on 2
5
%
zu gewähren (
Urk.
1 S. 8).
4.
Im
Y._
-Gutachten vom 1
2.
Januar 2015
wurden
-
mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähigkeit
-
eine Alkoholabhängigkeit, gegenwärtiger Substanzgebrauch
,
(
mit alkoholtoxischer Schädigung des Nervensystems, leichter kognitiver
Stö
rung,
cerebellärem
Syndrom [Kleinhirnvorderwurmschädigung]
und
diestal
-symmetrischer s
ensomotorischer Polyneuropathie), eine chronische
Pankreatis
sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung diagnostiziert
(
Urk.
7/
69/
44-45).
Beim Beschwerdeführer bestehe
eine langjährige Alkoholabhängigkeit
. Daneben leide er
an einer
kombinierte
n
Persönlichkeitsstörung
. Er
zeige
rigide Denk- und Verhaltensmuster, die s
ich durch das ganze Leben zögen
.
Im Rahmen der selb
ständigen Erwerbstätigkeit
als Computertechniker/Programmierer
habe er diese gut kompensieren können.
Eine Einordnung in ein
hierarchisches
System sei
für ihn sehr schwierig. Er
sei
wenig flexibel
im Verhalten und Denken, weiche bei Konflikten aus, fühle
sich inner
halb einer Gruppe unwohl und habe Mühe,
sich zu
integrieren (
Urk.
7/69/45-46).
Aufgrund der
neuropsychol
ogische
n
Testung sei eine
leichte kognitive Störung
ausgewiesen
.
Minderl
eistungen fä
nden sich im Bereich der Aufmerksamkeit, der Reaktionszeiten, der Interferenzstabilität und der visuel
len Fähigkeiten
.
Auf
grund der
cerebralen Bildgebung
sei davon auszugehen
, dass es sich hier um die Folge einer
alk
oholtoxischen hi
rnorganischen Schädigung handle und
nicht (nur)
um die
Folge des aktiven
Substanzgebrauchs. Daraus folge
, dass eine Abs
tinenz eine Progre
dienz dieser Defizite verhindern, aber voraussichtlich
k
eine Besserung bewirken würde. Klinisch könne sodann
ein
cerebelläres
Synd
rom festgestellt werden, welche
s
einige Eigenheiten au
fw
eise
: Der Finger-Na
sen-Versuch habe
gut und zielsicher
durchgeführt
werden können
. D
er Knie-Ho
cken-Versuch sei
beidseits a
taktisch
gewesen. Im Romberg
sei
es zu einem Schwanken
gekommen, welches der Beschwerdeführer habe korrigieren kö
n
n
en
. Die erschwerten Versuche seien
- vor allem nach Augensch
luss - nicht durch
führbar
gewesen
. Dieser Befund sei
gut vereinbar mit einem
cerebellären
Syn
drom im Sinne einer Kleinh
irnvorderwurmatrophie. Diese sei
quasi patho
gno
monisch für eine alkoholtoxische
Schädigung (
Urk.
7/69/46).
Weiter
bestehe
eine distal-symmetrische sensomotorische Polyneuropathie. Die
-
wenn auch schwach - erhaltene Schweisssekretion
spreche für eine
al
koholto
xische Schädigung (
Urk.
7/69/47).
Auf
grund der Angabe des Beschwerdeführers, dass eine ölige Flüssigkeit vom Anus
abgehe,
sei zu schliessen,
dass bei be
kannter chronisch verkalkender
Pankreotitis
eine exokri
ne Insuffizienz vorliege. Wohl stehe auch
das Untergewicht des Beschwerdeführers
damit im Zusam
menhang
. Eine
endokrine Insuffizienz habe
labormässig nicht nachgewiesen werden
können
. Eine Funktionsstörung der Leber
liege
nicht vor. Hingegen sei
zum Untersuchungszeitpunkt das CDT mit 5
%
deutlich erhöht
gewesen (
Urk.
7/69/47).
Zur Arbeitsfähigkeit wurde im Gutachten festgehalten, der Beschwerdeführer habe
eine Lehre als Maschinenmechaniker absolviert und sich dann zum
Com
putertechniker/
Programm
ierer weitergebildet. A
uf diesem Gebiet
habe er
bis 2006 selbständig
gearbeitet. Seither habe
er laut eigenen Angaben nur n
och
kleinere Aufträge als Textgest
alter ausgeführt. Für die langjährig ausgeübte Tä
tigkeit als selbständiger Programmierer
sei der Beschwerdeführer
aufgrund der damit verbundenen
kognitiven Anforderungen
nicht mehr
arbeitsfähig (
Urk.
7/69/47). Bezüglich einer adaptierten Tätigkeit ergä
ben sich Einschrän
kungen insofern, als
bloss
eine solche ohne Zeit- und Leist
ungsdruck möglich sei.
I
m Angestellt
enbereich
brauche der Beschwerdeführer sodann
eine gewisse Selbständi
gkeit, die ihm Raum für
Selbstgestaltung
lasse
.
Tätigkeiten
, die
mit höheren
kognitive
n
Anforderungen
verbunden seien
,
seien
zu vermeiden.
Aus somatischer Sic
ht seien
körperlich schwere und überwiegend mittelschwere
Tä
tigkeiten
unzumutbar, ebenso
solche mit
höheren Anforderungen an
das
Gl
eichgewichtssystem (zum Beispiel
Tätigkeit
auf uneb
enem Boden oder auf Leitern
).
In einer leidensangepasst
en Tätigkeit
sei der Beschwerdeführer
zweimal drei Stunden täglich arbeitsfähig mit reduziertem Rendement, so dass die effek
tive Arbeitsfähigkeit bei 50
%
liege (
Urk.
7/69/48).
Eine retrospektive Einschätzung der Arbeitsfähigkei
t konnten die Gutachter nicht ab
geben. Sie wiesen aber darauf
hin
, dass anlässlich der
neuropsych
olo
gischen Testung in der
A._
im
2006 noch
keine entsprechenden Defizite hä
tten nachgewiesen werden können
. Der Hausarzt habe den Beschwerdeführer im August 2008 für „adaptierte Tätigkeiten aus somatischer Sicht“ noch für ar
beitsfähig erklärt. Der weitere Verlauf sei aber schlecht dokumentiert, so dass keine genaueren Angaben möglich seien (
Urk.
7/69/48).
Des Weiteren wiesen die Gutachter darauf hin, dass die wichtigste Massnahme zur Verbesserung der Situation eine absolute Alkoholabst
inenz
wäre
. Die Motivation
hie
zu
sei aber von Seiten des Beschwerdeführers nicht gegeben. Die Auferlegung von
Zwangsmassnahmen erachteten die Gutachter
als kontra
produktiv (
Urk.
7/69/49).
5.
5.1
Das
Y._
-Gutachten
beleuchtet die gesundheitliche Problematik des Beschwerde
führers umfassend. Es beruht auf eingehenden Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwer
den, setzt sich mit diesen
auseinander und ist in Kenntnis der
Vorakten
, insbesondere auch des Berichts von
Dr.
Z._
vom 2
8.
November 2012 (
Urk.
7/69/7+49),
abgegeben worden. Das Gutachten leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medi
zinischen Situation ein und enthält begründete Schlussfolgerungen. Ihm kommt somit volle Beweiskraft zu (BGE
134 V 231 E. 5.1; E. 1.6 hiervor).
5.2
Im
Y._
-Gutachten
wird dargelegt, dass der Beschwerdeführer an einer kombi
nierten Persönlichkeitsstörung mit ängstlichen und vermeidenden, teilweise auch schizoiden Anteilen leidet (
Urk.
7/69/36). Im Rahmen der
selbständigen Erwerbstätigkeit habe er die Persönlichkeitsstörung wohl kompensieren können und sie sei weniger zum Tragen gekommen. Der Alkoholkonsum habe sich in
dessen kontinuierlich fortgesetzt, wahrscheinlich im Sinne einer Stressbewälti
gungsstrategie (
Urk.
7/69/36). Laut gutachterlicher Einschätzung besteht zwi
schen Suchtentwicklung und pathologischer Persönlichkeitsstruktur eine Inter
dependenz im Sinne von Ursache und Wirkung. Da
von geht auch
Dr.
Z._
aus. Dieser führte aus, der Beschwerdeführer habe den Alkoholkonsum im jun
gen Erwachsenenalter zur Verbesserung seiner prekären Fähigkeit zur Regulie
rung seines Bezugs zu anderen Menschen
entwickelt. I
m Kontakt zu ihnen habe
er aufgrund projektiver Mechanismen teils ein paranoides Erleben und ein ho
hes Mass an Ä
ngstlichkeit entwickelt (
Urk.
3 S. 4). Aufgrund des langjährigen
massiven Alkoholkonsums leidet der Beschwerdeführer
nun
an
(
irrreversible
n
)
leichte
n
kognitive
n
Störungen. Diese sind nicht nur Folge des aktiven Sub
stanzgebrauchs, sondern überwiegend wahrscheinlich Folge einer alkoholtoxi
schen hirnorganischen Schädi
gung (
Urk.
7/69/46). Bei dieser Sachlage
erweist sich das Suchtgeschehen aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht als rele
vant.
5.3
Die
Y._
-Gutachterin
Dr.
med.
B._
, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho
therapie
,
führte in ihrem Teilgutachten aus
, eine Alkoholabstinenz würde den Abbau von kognitiven Funktionen aufhalten.
Hiedurch
sollte es möglich sein, dass der Beschwerdeführer im Rahmen einer Tagesstrukturierung ein Ar
beitspensum von 30 bis 50
%
bewerkstelligen könne (
Urk.
7/69/37).
Eine abso
lute Alkoholabstinenz für die Verwertu
ng der Restarbeitsfähigkeit setzte sie
also nich
t voraus
, was der Beschwerdeführer zu verkennen scheint.
Des Weiteren
kann ihm nicht gefolgt w
erden, soweit er aus dem Verweis
auf eine Tages
strukturierung den Schluss zieht, seine Arbeitsfähigkeit sei bloss im geschützten Rahmen verwertbar (
Urk.
1 S. 4).
Dafür, dass die psychiatrische Teilgutachterin von einer solchen Prämisse ausgegangen wäre, bestehen keine Anhaltspunkte.
Hingegen trifft zu
, dass
sie
von
einer Arbeitsfähigkeit von 30 bis 50
%
sprach, währen
d in der Konsensdiskussion die Arbeitsfähigkeit auf 50
%
festgelegt wurde.
Zweck interdisziplinärer Gutachten ist es, alle relevanten gesundheitli
chen Beeinträchtigungen zu erfassen und die sich daraus je einzeln ergebenden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in ein Gesamtergebnis zu fasse
n (BGE 137 V 210 E. 1.2.4
; SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.1). Dasselbe gilt mit Blick auf die mitunter schwierige Abgrenzung der im Sinne von
Art.
4
Abs.
1
IVG versicherten Zustände von invaliditätsfremden Faktoren. Der abschliessen
den, gesamthaften Beurteilung von Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit kommt damit dann grosses Gewicht zu, wenn sie auf der Grundlage einer Kon
sensdiskussion der an der Begutachtung m
itwirkenden Fachärzte erfolgt (Bun
desgerichtsu
rteil 9C_425/2013 vom 1
6.
September 2013 E. 4.3.1). Eine solche zusammenfassende Beurteilung auf der Grundlage einer Konsensdiskussion der einzelnen Gutachter oder unter Leitung eines fallführenden Arztes zur Zusam
menführung und Darlegung der Ergebnisse aus den einzelnen Fachrichtungen i
st ideal, aber nicht zwingend (BGE 143 V 124 E. 2.2.4 mit Hinweisen). Im vor
liegenden Fall wirkte
Dr.
B._
in der Konsenskonferenz
mit (
Urk.
7/69/43).
Es rechtfertigt sich daher, der Einschätzung der Konferenz ausschlaggebendes Gewicht beizumessen und von einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
(im Erwerbsbe
reich)
auszugehen (vgl. auch Bundesgerichtsurteil 8C_459/2010 vom 1
5.
De
-
zember
2010 E. 2.1).
5.4
Dr.
Z._
postulierte im Bericht vom 2
8.
November 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. In Anbetracht dessen, dass auch er bloss (aber immerhin) eine leichte kognitive Beeinträchtigung und erhöhte Ermüdbarkeit beobachtete (
Urk.
3 S. 3), vermag seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht zu überzeu
gen.
Soweit der Beschwerdeführer eine
Evaluierung des funktionellen Leis
tungsvermögens respektive eine
konkrete Abklärung der Arbeitsfähigkeit fordert (
Urk.
1 S. 5
f.
)
, ist fe
stzuhalten, dass eine solche nicht in jedem Fall durchzu
f
ühren, sondern allenfalls in Be
tracht zu ziehen ist, wenn sich die beteiligten Fachärzte ausser Stande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungs
mässig Machbaren vorzunehmen, und deshalb eine konkrete leistungsorientierte berufliche
Abklärung als zweck
mässigste Massnahme ausdrücklich empfehlen (
vgl.
Bundesgerichtsurteil 9C_556/2012 vom 2
5.
Februar 2013 E. 5.4
zur EFL
). Solches
ist vorliegend nicht der Fall, weshal
b
davon abzusehen ist.
6.
6.1
In der angefochtenen Verfügung
stufte die IV-Stelle den Beschwerdeführer
als zu 55
%
erwerbs- und zu 45
%
im Haushalt tätig
ein (
Urk.
2). Bei dieser Qualifi
kation stützte sie sich auf die Aussagen des Beschwerdeführers im Rahmen der Haushalt
s
abklärung vom
9.
November 201
5.
Gegenüber der Abklärungsperson erklärte er,
von 1989 bis 1994 sei er selbständiger Computertechniker und von 1995 bis 2006 selbständiger Programmierer gewesen. Er habe vorwiegend in ei
nem Auftragsverhältnis für die
C._
, Zürich, im Bereich Grosscomputer gear
beitet (
Urk.
7/110/4). Für die
C._
habe
er
ein Pensum von 60 bis 80
%
verrich
tet. Daneben habe er noch Aufträge für andere Kunden erfüllt und administra
tive Tätigkeiten erledigt (
Urk.
7/109/4, 7/110/4). Bis ca. 2000 habe er überdies noch Schulungen für
D._
und
E._
erteilt. Insges
amt habe er mindestens zu 100
%
gearbeitet (
Urk.
7/109/4, 7/110/4).
Dieses Pensum habe er bis ca. 2003 ausgeübt. Danach habe er das Pensum reduziert. Einerseits habe sich die Ehefrau in einer Pr
a
xis selbständig gemacht, a
nderseits habe er gespürt, dass bei der
C._
etwas „im Busch“ sei. Die Branche sei auch nicht mehr so
gut gelaufen. Jedoch hätte er
noch mehr Aufträge entgegennehmen können,
wenn er
gewollt hätte
. Natürlich habe er bereits damals viel getrunken und auch im
mer wieder Probleme bei der Arbeit gehabt. Als Programmierer müsse man sich sehr lange u
nd intensiv konzentrieren
, was ihm stets schwerer gefallen sei.
Er habe sich dies aber nicht eingestehen wollen und habe einfach weniger Auf
träge angenommen (
Urk.
7/109/4). In welchem Pensum e
r im Gesundheitsfall arbeiten wü
rde, sei schwierig zu sagen. Hausmann würde er nicht sein wollen. Es sei nicht angenehm, von der Ehefrau abhängig zu sein. Er wäre aber auch nicht mehr zu 1
00
%
arbeitstätig, da er
seiner Passion, dem Schreiben,
würde
nachgehen wollen. Er wäre deshalb wohl höchstens 50 bis 60
%
ausserhäuslich tätig. Das Schreiben benötige sehr viel Zeit
. Er würde sich erhoffen, damit auch etwas Geld zu verdienen. Gleichzeitig würde er sich vermehrt um den Haushalt kümmern, weil seine Ehefrau sehr viel arbeite (
Urk.
7/109/5).
6.2
Bei
der Beurteilung der Statusfrage
stellte die Invalidenversicherung
in erster Linie
auf die vom Beschwerdeführer im Rahmen der Haushaltsabklärung ge
machten Aussagen ab.
Dies ist nicht zu beanstanden. Bis 2003 arbeitete der Beschwerdeführer 100
%
. In den Jahren 1994 bis und mit 2002 verdiente der Beschwerdeführer jeweils zwischen
Fr.
85‘000.-- bis
Fr.
94‘000.--. Ausnahmen davon bildeten die Jahre 1998, 1999 und 2000, in denen er
Fr.
102‘000.-- res
pektive
Fr.
108‘000.-- verdiente (
Urk.
7/73). Danach brachen seine Einkommen ein und bewegten sich bis 2006 zwischen
Fr.
28‘000.-- und
Fr.
41‘000.-- (
Urk.
7/73). Worauf diese Einkommensentwicklung im Einzelnen zurückzufüh
ren war, ist schwierig zu eruieren.
Eine Arbeitsunfähigkeit ist erst ab 2006 aus
gewiesen. Doch liegt die Annahme nahe, dass sich der Alkoholkonsum schon vorher auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hatte. Andererseits hatten sich im 2003 auch die persönlichen und
familiären
Verhältnisse geändert. Die Ehefrau, die sechs bis sieben Tage die Woche als Lebensberaterin tätig ist (
Urk.
7/109/3),
machte sich
mit
eigener Praxis selbständig (
Urk.
7/109/4). Er selber bekam von der
C._
,
von der er wirtschaftlich abhängig war
, weniger Aufträge aus Grün
den
, die offenbar
nicht auf seine gesundheitliche Verfassung zurückzuführen waren.
Zudem hatte er mit dem Umstand zu kämpfen, dass immer mehr Micro
softbetriebssysteme auf den Markt kamen. Solche Systeme programmierte er nicht (
Urk.
7/110/6). In dieser Zeit wandte er sich vermehrt sein
er Leidenschaft, dem Schreiben
, zu. Dem Bericht der
A._
vom
4.
Oktober 2007 ist dazu zu entnehmen, dass er seit 2003 einen Buchverlag betreibe und sich als Schrift
steller betätige (
Urk.
7/10/2). Die konkreten Lebensumstände ab 2003 sprechen somit durchaus dafür, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall bloss
Teil
zeit arbeiten würde
. Auch fehlen Anhaltspunkte dafür, dass aus finanzieller Sicht eine Notwendigkeit für die Ausübung eines Vollzeit
pensu
ms bestünde
, nachdem
die Ehefrau eine volle Er
werbstätigkeit aufgenommen hat
und die drei gemeinsamen Kinder zwischenze
itlich nicht mehr zu Hause wohn
en (
Urk.
7/109/3+5
).
6.3
Gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers ist somit davon auszugehen, dass er im Gesundheit
sfall
überwiegend wahrscheinlich
einer Erwerbstätigkeit in einem
55
%
-Pensum
nachginge
. Der Beschwerdeführer
lässt
seinen Standpunkt, wonach er als voll erwerbstätig zu qualifizieren sei,
in der Beschwerde
primär damit
begründen
, dass er nie als Hausmann tätig gewesen sei und dies auch nie im Sinne gehabt habe (
Urk.
1 S. 6).
In der Abklärung hatte
er
indessen angege
ben, dass er sich im Gesundheitsfall vermehrt um den Haushalt kümmern würde (
Urk.
7/109/5). Selbst wenn er nicht im Haushalt tätig wäre, wäre daraus nicht zu schliessen, dass er sein wirtschaftliches Potential voll ausnützen würde
. Dies gilt insbesondere in Hinblick auf die
Betätigung als
Schriftsteller, die in seinem Falle
der Freizeit zuzurechnen ist.
Wer
zwar in der Lage wäre, voll erwerbstätig zu sein, sich aber für eine Teilzeitstelle entscheidet, um mehr Freizeit zu haben, begnügt sich mit einem Teilzeitlohn und verzichtet damit freiwillig au
f einen Teil des Lohnes, den er
erzielen könn
te, wenn er vollerwerbstätig wäre. Dass sein
Erwerbseinkommen vermin
dert ist, stellt die Folge seiner
Wahl dar.
Der nicht verwertete Teil seiner
Erwerbsfähigkeit ist damit nicht vers
ichert (BGE 135 V 58 E. 3.4.1, BGE 131 V 51 E. 5.1.2
; Bundesgerichtsu
rteil 9C_112/2012 vom 1
9.
November 2012 E. 4.6) und ein Ausgleich durch die Invalidenversicherung demzufolge nicht statthaft
.
6.4
Die Anwendung der gemischten Methode
(nach der bis Ende 2017 geltenden Rechtslage)
, wie von der IV-Stelle im vorliegenden Fall angewandt, erweist sich für den Beschwerdeführer somit als Vorteil, da die festgestellten Einschränkun
gen im Haushaltsbereich ebenfa
lls Berücksichtigung finden. Der
Hin
weis
des Beschwerdeführers
auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschen
rechte (EGMR) in Sachen Di
Trizio
gegen Sch
weiz vom
2.
Februar 2016
erweist
sich im Übrigen nicht als
einschlägig.
Als Verletzung von
Art.
14 (Diskriminie
rungsverbot) in Verbindung mit
Art.
8 EMRK (Recht auf A
chtung des Familien
lebens) ist gemäss diesem Urteil
zu betrachten, wenn die von der versicherten Person getroffenen, in den Schutzbereich des
Art.
8 EMRK fallenden Dispositio
nen - die Geburt von Kindern und die damit (hypothetisch) verbundene teil
weise Aufgabe der Erwerbstätigkeit - die einzige Grundlage des Statuswechsels bilden und aus der Änderung der Invaliditätsbemessungsmethode (Anwendbar
keit der gemischten statt der Einkommensvergleichsmethode) die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente (bzw. die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente) resulti
ert (BGE 143 I 50 E. 4.1
; fe
rner BGE 143 I 60 E. 3.3.1
). Zur Herstellung des konventionskonformen Zustands ist in der
hievor
beschriebenen Konstellation auf die Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG alleine zufolge eines Statuswechsels von "vollerwerbstätig" zu "teilerwerbstätig mit Aufgabenbe
reich" zu verzichten. In
einem solchen
Fall ist die Aufhebung der Invalidenrente EMRK-widrig (BGE 143
I 50 E. 4.2
; so auch BGE 143
I 60 E.
3.3.2
). Weiterhin Anwendung findet die gemischte Methode
(nach der bis Ende 2017 geltenden Rechtslage)
aber auf Fälle
, die ausserhalb der beschriebenen Konstellation (al
lein familiär bedingter Statuswechsel von "vollerwerbstätig" zu "teilerwerbstä
tig" [mit Aufgabenbereich], der zur revisionsweisen Herabsetzung oder Aufhe
bung der Invalidenrente oder zur Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente führt) liegen (SVR 2017 IV Nr. 53 S. 158, 9C_615/2016 E. 5.2;
Bundesge
richtsurteil 8C_157/2017 vom
6.
November 2017 E. 3).
Letzteres gilt auch im Falle des Beschwerdeführers.
7.
7.1
Da der Beschwerdeführer
bei der Invaliditätsbemessung als Teilerwerbstätige
r
zu behandeln ist, ist die gemischte Methode der Invalid
itätsbemessung
(nach der bis Ende 2017 geltenden Rechtslage)
anwendbar (
vgl.
E. 1.4.2
hiervor
). Nach dieser Methode ist zunächst die Invalidität im erwerblichen Bereich zu prüfen. Nach der Rechtsprechung ist die Einschränkung im erwerblichen Bereich nach der Methode des Einkommensvergleichs auf Grundlage der
Teilerwerbstätigkeit, welche der Beschwerdeführer
ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausüben würde (vorliegend: 55
%
) zu ermitteln. Diese Einschränkung im erwerblichen Bereich ist anschliessend bei der Festsetzung der Gesamtinvalidität nicht voll in Anschlag zu bringen, sondern gewichtet mit dem hypothetischen Teilzeitpen
sum entsprechenden A
nteil (vorliegend: 55
%
) mit zu
berücksichtigen (BGE 125 V 152 E. 4 mit Hinweisen).
7.2
7.2.1
Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegeben
heiten im Zeitpunkt des potentiellen Rentenb
eginns (sechs Monate nach Geltendmachung des Rentenanspruchs,
Art.
29
Abs.
1 IVG), mithin auf das Jahr 2013 abzustellen (
BGE 129 V 222).
7.
2.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent
wicklung angepassten Verdienst angeknüpf
t (BGE 129 V 222 E. 4.3.1
mit Hin
weisen). Angesichts der Einkommensschwankungen und der tiefen Einkommen ab 200
6 sah die IV-Stelle davon ab
, zur Bestimmung des
Valideneinkommens
auf
die bisherigen Einkommen
abzustellen und zog stattdessen die Tabellen
löhne bei (
Urk.
7/110/7-10, 7/111). Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden
und wird vom
Beschwerdeführer denn auch nicht moniert. Konkret stellte die IV-Stelle auf die Tabelle TA7 der LSE 2010 ab
. Dabei ging sie davon aus, dass der Anteil der Systemprogrammierung 90
%
und der Anteil administrative
r
Tä
tigkeiten 10
%
betragen ha
t
. Dementsprechend brachte sie
Ziff.
23 [Analysieren,
P
rogrammieren, Operating; Anforderungsniveau 2] und
Ziff.
23 [andere kauf
männische Tätigkeiten; Anforderungsniveau 4])
der Tabelle
zur Anwendung (
Urk.
7/110/9).
Grundsätzlich sind immer die im Verfügungszeitpunkt aktuells
ten statistischen Daten zu verwenden (BGE 142 V
178 E. 2.5.8.1, Bundesge
richtsurteil vom 1
1.
September 2015 E. 3.2.2).
Angesichts des Umstands, dass die Tabelle TA7 ab der LSE 2012 so nicht mehr
weitergeführt wird (sondern in veränderter Form als T17) und üblicherweise die Tabelle TA1 verwendet wird (BGE 126 V 75 E. 7a, Bundesgerichtsurteil 9C_852/2016 vom 2
6.
Oktober 20
17 E. 4.4.2), rechtfertigt es sich vorliegend,
auf die Tabelle TA1 der LSE 2012
Ziff.
69-75 (Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen) abzustellen und
– behelfsweise -
das Einkommen aus der Systemprogrammie
rung basierend auf dem Kompetenzniveau 4 (
Fr.
9‘333.--) und jenes aus der
administrativen Tätigkeit
basierend auf dem
Kompetenzniveau 1 (
Fr.
5
‘
345.--)
zu berechnen
, was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung und der wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 von
41.5 Stunden (vgl. BFS „
Be
triebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen
“
im Jahr 2013
, Tabelle T
03.02.03.01.04.01, Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkei
ten)
ein E
inkommen von
Fr.
113‘521
.--
(
Fr.
106‘729.--
(
Fr.
9‘333.-- x 12 :
102 [Index 2012] x 104.1 [Index 2013;
vgl. BFS "
Nominallohnindex Männer 2011-
2016,
Tabelle T1.1.10
, Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätig
keiten] : 40 x 41.5 : 100 x 90)) +
6‘792
.--
(
Fr.
5‘345.-- x 12 : 102 [Index 2012] x 104.1 [Index 2013;
vgl. BFS "
Nominallohnindex Männer 2011-2016,
Tabelle T1.1.10
, Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten] : 40 x 41.5 : 100 x
10
]
) ergibt
.
Dieser Betrag kann als Basis genommen werden
, auch wenn einzuräumen ist, dass der Beschwerdeführer nie ein Einkommen in dieser Höhe erzielte
(
während
bei Anwendung des Kompetenzniveaus 3
für die Sys
temprogrammierung
[
Fr.
7‘
084.--]
ein Einkommen von insgesamt
Fr.
87‘802.--
resultierte
).
Bei einem Pensum von 55
%
ergibt sich mithin ein massgebendes Valideneinkommen von
(gerundet)
Fr.
62‘437
.--.
7.2.3
7.
2
.
3
.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne
der LSE
herangezogen werden
(BGE 126 V 75 f. E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1).
Zwischen den Parteien
ist unbestritten, dass zur Bestimmung des Invalidenein
kommens
auf die LSE 2012, Tabelle TA1,
Kompetenzniveau 1
, Männer (
Fr.
5‘210.--), abzustellen ist. Es ergibt sich somit ein Betrag von
Fr.
65‘690.--
(
Fr.
5‘210.-- x
12 :
101.7 x 102.5 [Nominallohnentwicklung gemäss Tabelle
T1.1.10
, Total] : 40 x 41.7 [betriebsübliche Wochenarbeitszeit 2013,
Tabelle T
03.02.03.01.04.01,
Total]
respektive bei einer Arbeitsfähigkeit von 50
%
ein solcher von
Fr.
32‘845.--. Die IV-Stelle nahm keinen leidensbedingte
n
Abzug vor (
Urk.
7/111). Der Beschwerdeführer postuliert einen solchen von 25
%
(
Urk.
1 S. 8).
7.
2
.
3
.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundl
age der LSE
ermittelt, ist der ent
sprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Ohne für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abzüge vorzunehmen, ist der Ein
fluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschrän
kung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungs
grad) unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Er
messen gesamthaft zu schätzen. Der Abzug darf 25
%
nicht übers
teigen (BGE 135 V 297 E. 5.2
mit Hinweisen). Ob und in welcher Höhe statistische Tabel
lenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und be
rufli
chen Umständen des Einzelfalles ab, die nach pflichtgemässem Erme
ssen ge
samthaft zu schätzen sind (Bundesgerichtsurteil 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 4.1.1).
Eine Behinderung
darf
nicht einerseits mit einem reduzierten Pensum, also bei der zumutbaren Arbeitsfähigkeit, und andererseits zusätzlich mit einem Abzug und damit doppelt ber
ücksichtigt werden (Bundesgerichtsurteil 8C_97/2014 vom 16. Juli 2014 E. 4.1).
Dem Beschwerdeführer ist
eine
Arbeitstätigkeit von zweimal drei Stunden pro Tag zumutbar (
Urk.
7/69/48). Dem reduzierten Ren
dement wurde mit der attestierten
Arbeitsfähigkeit von 50 % bereits hinrei
chend Rechnung getragen. Ein (weiterer) Abzug wegen der leidensbedingten Einschränkung rechtfertigt sich daher nicht. Der Umstand, dass der Beschwer
deführer nur noch Teilzeit bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % arbeiten kann, wobei ihm eine höhere Präsenzzeit möglich ist, hat einen negativen Einfluss auf die Lohnhöhe.
Demgegenüber wirken sich das Alter
(Jahrgang 1960
)
nicht lohnsenkend und die Nationalität
(Schweizer)
lohnerhöhend aus
(Bundesge
richtsurteil 8C_125/2012 vom 10. Oktober 2012 E. 5.2.1
; LSE 2004 Tabelle TA9
).
Fehlende Dienstjahre an einer neuen (leidensangepasste
n) Arbeitsstelle führen
nicht zu einem Abzug, weil diesem Kriterium im vorliegenden
Rahmen des Kompetenzniveaus 1
(einfache Tätigkeiten) im privaten Sektor keine grosse Bedeutung zuko
mmt (BGE 126 V 75 E. 5a/cc, Bundesgerichturteil 8C_653/2016 vom 16. Januar 2017 E. 5.2).
Daraus ergibt sich, dass sich die lohnerhöhenden und -senkenden Merkmale in etwa kompensieren. Die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs erscheint daher, wie die IV-Stelle richtig festgestellt hat, nicht angebracht
.
Aus der Ge
genüberstellung des Validen-
(
Fr.
62‘437
.--)
und Inv
alideneinkom
mens
(
Fr.
32
‘
845.--)
resultiert
-
bei einer E
inkommenseinbusse von
Fr.
29‘592
.--
-
für den Erwerbsbereich
ein Invaliditätsgrad von
4
7
%
.
Bei einem Anteil des er
werblichen Bereichs von 55
%
ergibt dies ein
en Teilinvaliditätsgrad von 25,
85
%
.
7.
3
Gemäss Haushaltsbericht
vom
9.
November 2015
liegt im Haushaltsbereich eine Einschränkung von 15
%
vor
(
Urk.
7/109). Der Bericht
wurde in Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der medizinischen Diagnosen ver
fasst und erging in Berücksichtigung der Angaben des Beschwerdeführers. Er ist plausibel begründet und zeigt die einzelnen Einschränkungen nachvollziehbar auf. Ihm kommt somit volle Beweiskraft zu (vgl. dazu
auch
E.
1.7
hievor
). Der Beschwerdeführer
hatte
in der Beschwerde noch ausgeführt, es sei von einer viel grösseren Einschränkung im Haushaltsbereich auszugehen (
Urk.
1 S. 7), ohne
seine Behauptung
jedoch
näher zu substantiieren. In der Replik stellte er aber
selber auf den B
ericht ab (
Urk.
10 S. 5
). Vor diesem Hintergrund besteht kein Anlass
,
im Einzelnen auf den Bericht einzugehen.
Bei der vorliegenden Gewichtung des Haushaltsbereichs mit 45 % ergibt sich
somit
e
in Teilinvaliditätsgrad von 6,
75
%
.
7.
4
Aus der
Addition der Teilinvaliditätsgrade im Erwe
rbs- und Haushaltsbereich resul
tiert ein Invaliditätsgrad von
32,6
%
respektive
33
%
. Demzufolge besteht kein Anspruch auf eine Rente.
Die Beschwerde ist somit abzuweisen.
8.
Die Kosten gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind erm
essensweise auf
Fr.
800.-- fest
zusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.