# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** cb154647-ad89-4de7-b45a-4edb4ef9e189
**Court:** ZH_HG
**Chamber:** ZH_HG_001
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht
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Rechtsbegehren: (act. 1)
" 1. Das Grundbuchamt C._ ZH sei anzuweisen, zugunsten der Klägerin auf dem Grundstück Nr. ... C._ ZH ein  im Betrag von CHF 325'524.55 nebst Zins zu 5%
- seit 25.12.2014 auf den Betrag von CHF 2'580.25 - seit 01.01.2015 auf den Betrag von CHF 146'456.45
- seit 16.01.2015 auf den Betrag von CHF 176'487.85 vorläufig einzutragen. 2. Das Grundbuchamt C._ ZH sei anzuweisen, zugunsten der
Klägerin auf dem Grundstück Nr. ... C._ ZH ein  im Betrag von CHF 1'072'575.30 nebst Zins zu 5% - seit 25.12.2014 auf den Betrag von CHF 18'569.05 - seit 01.01.2015 auf den Betrag von CHF 1'054'006.25
vorläufig einzutragen. 3. Die vorläufige Eintragung der Bauhandwerkerpfandrechte sei su-
perprovisorisch anzuordnen. 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten
der Beklagten."

## Considerations

Erwägungen:
1. Die Klägerin verlangte mit Eingabe vom 23. Dezember 2014 (überbracht am
24. Dezember 2014) die superprovisorische Eintragung von Bauhandwerker-
pfandrechten gemäss oben genannten Rechtsbegehren (act. 1). Das Gesuch um
superprovisorische Eintragung wurde mit Verfügung vom 30. Dezember 2014 ab-
gewiesen und der Beklagten wurde Frist angesetzt, um zum klägerischen Begeh-
ren Stellung zu nehmen (act. 4). Mit Eingabe vom 26. Januar 2015 erklärte die
Beklagte Verzicht auf eine Stellungnahme und stellte Anträge zu den Kosten- und
Entschädigungsfolgen (act. 6). Der Klägerin wurde hierauf Frist angesetzt, um zur
beklagtischen Eingabe Stellung zu nehmen (act. 8). Die Klägerin nahm den Ver-
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zicht zur Kenntnis und stellte ebenfalls Anträge zu den Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen (act. 10).
2. Unter Berücksichtigung der Eingabe der Klägerin und der eingereichten Un-
terlagen (act. 1, act. 3/1-12) erscheint als glaubhaft bzw. ist unbestritten geblie-
ben, dass diese gestützt auf ihren Werkvertrag mit der D._ Generalunter-
nehmung AG vom 20./21. Juni 2013 auf den Grundstücken der Beklagten im Sin-
ne von Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB Arbeit und Material geliefert hat. Ebenso ist die
Höhe der Gesamtpfandsumme und deren Aufteilung auf die beiden Grundstücke
glaubhaft bzw. unbestritten. Diesbezüglich ist zu berücksichtigen, dass die Ermitt-
lung der Teilpfandsummen regelmässig sehr schwierig ist und der Nachweis der
effektiven Bauleistungen für jedes einzelne Grundstück sorgfältige, kostspielige
und zeitraubende Nachforschungen erfordert (vgl. SCHUMACHER, Das Bauhand-
werkerpfandrecht, 3. Aufl., N 848), weshalb im Rahmen der provisorischen Ein-
tragung keine allzu strengen Anforderungen an die Aufteilung zu stellen sind. Da
die Arbeiten nach unbestrittenen Angaben der Klägerin erst Ende Januar 2015
abgeschlossen wurden, ist die Viermonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB ein-
gehalten. Das Grundbuchamt C._ ZH ist demnach anzuweisen, das Bau-
handwerkerpfandrecht gemäss dem klägerischen Begehren vorläufig im Grund-
buch einzutragen.
3. Der Klägerin ist Frist anzusetzen, um Klage auf definitive Eintragung des
Pfandrechts gegen die Beklagte anzuheben. Diese Frist ist praxisgemäss auf
60 Tage festzusetzen.
4. Die in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8 Abs. 1 GebV OG bzw. un-
ter Beachtung des Äquivalenzprinzips zu reduzierende Gerichtsgebühr ist auf
CHF 4'000.00 festzusetzen und einstweilen von der Klägerin zu beziehen. Die
Regelung der Entschädigungsfolgen ist dem Gericht im ordentlichen Verfahren
vorzubehalten. Die Festsetzung einer Parteientschädigung an die Beklagte für
den Fall des Nicht-Prosequierens erübrigt sich, da der Beklagten im vorliegenden
Verfahren kein wesentlicher Aufwand entstanden ist.
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