# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** a468b854-647d-42b1-aa82-adb8be34fa73
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Auszahlung des Vermächtnisses, etc. / Rückweisung
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 3. November 2016; Proz. CP110004 Beschluss und Urteil der II. Zivilkammer des Obergerichtes des Kantons  vom 26. April 2017; Proz. LB160085 Urteil Bundesgericht vom 8. Januar 2018; Proz. 5A_412/2017
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Ursprüngliche Rechtsbegehren der Klägerin: (act. 24 S. 2 f.)
"1. Es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin CHF 10'000'000.00 gemäss Vermächtnis des Erblassers D._ (sel.) vom 7. November 2008 einschliesslich Verzugszinsen von 5% p.a. seit Erbschaftantritt zu bezahlen.
2.1 Es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten gemäss der  Verfügung vom 17.09.2009 des Erblassers D._ (sel.) der Klägerin die am tt.mm.2010 auf Konto ... bei der E._ AG, Filiale ... [Adresse] befindlichen Vermögenswerte, einschliesslich seitheriger Erträge und sofern ein Safe damals zugehörig war, einschliesslich dem Safeinhalt zu bezahlen resp. auszuhändigen.
2.2 Es sei die Klägerin als alleinige Willensvollstreckerin hinsichtlich des Kontos gemäss obiger Ziff 2.1 einzusetzen und ihr die vollständige Verfügungsmacht mit Einschluss rückwirkender Informationsrechte darüber zu erteilen. Eventualiter sei die volle Verfügungsberechtigung der Klägerin über das in obiger Ziff. 2.1 genannte Konto zu bestätigen.
3. Es sei die Nichtigkeit, eventualiter die Ungültigkeit der letztwilligen Verfügung des Erblassers D._ (sel.) vom 17. März. 2010 und  Nachtrag vom 27. Juni 2010 vorfrageweise festzustellen.
4. Eventualiter, sofern das Dokument gemäss Rechtsbegehren Ziff. 3 nicht nichtig oder ungültig sein sollte, sei die Gültigkeit und  der letztwilligen Verfügung des Erblassers D._ (sel.) vom 17. März 2010 vorfrageweise festzustellen.
5. a) Eventualiter, sofern Rechtsbegehren Ziff. 1 abgewiesen wird,  die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin das  gemäss letztwilliger Verfügung vom 17.03.2010 des  D._ (sel.) von monatlich CHF 15'000.00 seit tt.mm.2010 bis tt.mm.2015 einschliesslich Verzugszins von 5% p.a. seit  zu bezahlen und den im Entscheidzeitpunkt noch nicht fälligen  des Vermächtnisses angemessen zu sichern:
b) Eventualiter und für die Anteile, für die ein Leistungsentscheid noch nicht möglich ist, sei die Gültigkeit und Anwendbarkeit des  gemäss obiger Ziff. 5a festzustellen.
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich ) zulasten der Beklagten."
Schlussbegehren der Klägerin:
(act. 213 S. 2 f.)
"1.1. Es sei festzustellen, dass die Beklagten das letzte Testament des , errichtet zwischen dem 28. Juni 2010 und 26. Juli 2010, ver-
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nichtet, beiseite geschafft und jedenfalls nicht zuhanden des  eingereicht haben.
1.2. Eventualiter seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der  10 Mio. Schweizer Franken gemäss Vermächtnis des Erblassers vom 7. November 2008 zuzüglich 5% Verzugszinsen seit tt.mm.2010 zu bezahlen.
1.3. Subeventualiter seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin das Vermächtnis gemäss letztwilliger Verfügung des  vom 17. März 2010 von monatlich CHF 15'000.00 seit tt.mm.2010 zuzüglich 5% Verzugszinsen zu bezahlen.
Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten der ."
Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 3. November 2016: (act. 299 S. 90/91)
"1. Auf das Begehren der Klägerin, es sei festzustellen, dass die Beklagten das letzte Testament des Erblassers, errichtet zwischen dem 28. Juni 2010 und 26. Juli 2010, vernichtet, beiseite geschafft und jedenfalls nicht zuhanden des Erbschaftsgerichts eingereicht haben, wird nicht eingetreten.
2. Das Begehren, es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin CHF 10'000'000.– gemäss Vermächtnis des Erblassers vom 7. November 2008, zuzüglich 5 % Verzugszinsen seit tt.mm.2010, zu bezahlen, wird abgewiesen.
3. Das Begehren, es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin
monatlich CHF 15'000.– seit tt.mm.2010 gemäss Vermächtnis des Erblassers vom 17. März 2010, zuzüglich 5 % Verzugszinsen, zu bezahlen, wird .
4. Im übrigen Umfang wird das Verfahren als durch Rückzug erledigt .
5. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
CHF 161'000.--; die weiteren Kosten betragen: CHF 1'050.-- Kosten des Schlichtungsverfahrens CHF 162'050.-- Kosten total.
6. Die Gerichtskosten, einschliesslich der Kosten des Schlichtungsverfahrens, werden der Klägerin auferlegt.
7. Die Gerichtskosten, ohne die Kosten des Schlichtungsverfahrens, werden auf- grund der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Ge- richtskasse genommen. Die Nachforderung gemäss Art. 123 ZPO bleibt vorbehalten.
8. Die Klägerin wird verpflichtet, den Beklagten eine Parteientschädigung von insgesamt CHF 153'200.–, hälftig verteilt auf den Beklagten 1 und den Beklag-
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ten 2, zu bezahlen. Eine Mehrwertsteuerentschädigung ist nicht geschuldet.
9./10. Mitteilung / Rechtsmittel"
Berufungsanträge:
der Klägerin und Berufungsklägerin (act. 298 S. 2):
"1. Die vorinstanzliche Disp. Ziff. 2. sei aufzuheben und es seien die Beklagten solida-
risch zu verpflichten, der Klägerin CHF 10'000'000.00 gemäss Vermächtnis des Erblassers vom 7. November 2008 zuzüglich 5% Verzugszinsen seit tt.mm.2010 zu bezahlen.
2. Eventualiter sei die vorinstanzliche Disp. Ziff. 2. aufzuheben und die Sache zur
Neubeurteilung der Vermächtnisklage über CHF 10'000'000.00 zuzüglich 5%  seit tt.mm.2010 gemäss Testament des Erblassers vom 7. November 2008 an die Vorinstanz zurückzuweisen.
3. In Abänderung der vorinstanzlichen Disp. Ziff. 6. seien die Gerichtskosten ein-
schliesslich der Kosten des Schlichtungsverfahrens vollumfänglich den Beklagten (in solidarischer Verpflichtung) aufzuerlegen und es seien in Aufhebung der  Disp. Ziff. 8. die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin für eine volle Parteientschädigung für das erstinstanzliche Verfahren (zuzüglich ) zu bezahlen;
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) hinsichtlich des vorliegenden Berufungsverfahrens zulasten der Beklagten (in solidarischer )."
Verfahrensantrag:
"Es sei der Klägerin für das vorliegende Berufungsverfahren UP/URB zu gewähren mit der Massgabe, dass bei Zusprechung einer Prozessentschädigung diese im Umfange der aus der Gerichtskasse entrichteten Anwaltskosten abgetreten werde."
der Beklagten und Berufungsbeklagten (act. 307 S. 2):
"1. Die Berufung sei abzuweisen, soweit darauf überhaupt einzutreten ist, und der
Entscheid des Bezirksgerichts Meilen vom 3. November 2016 (Geschäfts-Nr. CP110004-G), soweit er überhaupt angefochten ist, zu bestätigen;
2. Eventuell sei das Verfahren an die Vorinstanz zur Ergänzung des Sachverhalts und
zu einem neuen Entscheid zurückzuweisen;
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unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu Lasten der  und Berufungsklägerin."
Beschluss und Urteil des Obergerichts des Kanton Zürich, II. Zivilkammer, vom 26. April 2017:
(act 322 S. 35 f.)

## Considerations