# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** df3413ff-9173-4eaa-b6b3-9219df893052
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 19
64, arbeitete zuletzt seit dem
1.
Januar 2003
als Linienbus
chauffeur bei der Y._
AG, als er sich am 2
1.
Oktober 2019 (eingegangen am
1.
November 2019) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (
Urk.
6/17). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, klärte die medizinische sowie erwerbliche Situation ab und zog insbeson
dere die Akten der Krankentaggeldversicherung (
Urk.
6/18; Urk.
6/29) sowie der Pensionskasse (
Urk.
6/34;
Urk.
6/36) bei. Mit Mitteilung vom
5.
August 2020 (
Urk.
6/39) schloss die IV-Stelle den Arbeitsplatzerhalt erfolgreich ab, da der Ver
sicherte seit dem
4.
Mai 2020 wi
ederum im bisherigen Pensum
als Linienbus
chauffeur tätig war.
1.2
Am 2
2.
September 2020 ersuchte der Versicherte um Wiederaufnahme des Ver
fahrens
infolge Reduktion des Arbeitspensums per Mitte August 2020
(
Urk.
6/45). Die IV-Stelle tätigte erneut Abklärungen der medizinischen sowie erwerblichen Situation, zog wiederum Akten der Pensionskasse (
Urk.
6/46;
Urk.
6/54;
Urk.
6/58) bei und sprach dem Versicherten mit Mitteilung vom 1
5.
Dezember 2020 (
Urk.
6/51) Begleitung durch die Eingliederungsberatung für Arbeitsplatz
erhalt für die Zeit vom
7.
Dezember 2020 bis
7.
März 2021 zu.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
6/61) und
Beizug
weiterer Akten der Krankentaggeldversicherung (
Urk.
6/63-64) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
0.
September 2021 (
Urk.
6/65 =
Urk.
2) einen weiteren Leistungsa
nspruch des Versicherten
.
2.
Der Versicherte erhob am 1
5.
Oktober 2021 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2
0.
September 2021 (
Urk.
2) und beantragte sinngemäss deren Aufhebung und die
Zusprache
weiterer IV-Leistungen. Eventuell seien weitere Abklärungen vorzunehmen (
Urk.
1).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2
2.
November 2021 (
Urk.
5) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2
3.
November 2021 (
Urk.
7) zur Kenntnis gebracht wurde.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege
lungen
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung eingetretenen Sach
verhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unt
erbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %
besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss
folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen fest, dass gestützt auf das
BVK-
Gutachten per sofort von einer vollen Arbeitsfä
higkeit in der bisherigen Tätigkeit als Busfahrer auszugehen sei.
Die festgestellten leichten körperlichen Defizite könnten die Stärke der empfundenen Schmerzen nicht erklären und würden auch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit recht
fertigen.
Da am Arbeitsplatz keine Unterstützungsmöglichkeiten mehr bestünden und von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werde, sei die Ein
gliederungsberatung abzuschliessen. Es bestehe weder ein Anspruch auf berufli
che Massnahmen noch auf eine Invalidenrente (vgl.
Urk.
2 S. 1 f.).
In der Beschwerdeantwort (
Urk.
5) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass der Beschwerdeführer
gestützt auf das beweiskräftige
BVK-
Gutachten vom
8.
J
uni 2021
in jeglicher Tätigkeit zu 100
%
arbeitsfähig sei.
Auf die Berichte der behandelnden Ärzte könne nicht abgestellt werden. Weitere Abklärungen seien obsolet (S. 1 ff.).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf den Stand
punkt,
er sei gestützt auf die
durch
Dr.
med. Z._
sowie
d
ie
Ärzte der Universitätsklinik
A._
erstellten Berichte
zu
50
%
arbeitsunfähig
. Die erste Begutachtung
habe
ohne Dolmetscher
stattgefunden
. Die zweite Begutachtung
sei
durch einen von der Pensionskasse auserwählten und damit nicht durch einen unparteiischen Arzt
erfolgt
. Die
von den
Ärzte
n
verschriebenen Therapien hätten nur eine geringe Beschwerdelinderung gebracht.
I
m Juni 2021
habe er
die Ände
rungskündigung erhalten, weshalb er neben den gesundheitlichen Problemen noch mit einer Lohneinbusse zu kämpfen habe
. Er habe starke Schmerzen
(vgl.
Urk.
1 S. 1 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist,
ob der Beschwerdeführer Anspruch auf weitere Leistungen der Invalidenversicherung hat.
3.
3.1
In den Akten finden sich die folgenden, wesentlichen medizinischen Berichte:
3.2
Die im Auftrag der
Krankentaggeldversicherung
erfolgte Arbeitsfähigkeits
abklä
rung durch
Dr.
med. B._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 1
1.
November 2019 (
Urk.
6/29/8-11) ergab folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2):
-
Status nach transienter globaler Amnesie
(TGA)
, Differentialdiagnose (DD)
cerebrovaskulärer
Insult (
CVI
)
mit/bei:
-
klinisch: retro- und
anterograder
Amnesie
-
National Institutes
of
Health
Stroke
Scale
(
NIHSS
)
initial 1
0.
Juni 2019: 2 Punkte (diskrete Mundastschwäche rechts, jedoch im Verlauf durch Familie als normal angegeben und Alter nicht erinnerlich)
,
CT
Lyse
innerhalb
Lysefenster
,
kein Nachweis einer intrakraniellen Blutung, kein demarkiertes Infarktareal, kein Nachweis von
höhergradigen
Stenosen oder Gefässabbrüchen der zervikalen arteriellen hirnver
sorgenden Gefässe
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
B._
eine
Dyslipidämie
, eine
Hypertriglyceridämie
, eine Hypercholesterinämie, ein Vitamin D-Mangel sowie subcortikale Marklagerläsionen
frontoparietal
betont mit vasku
lärem Verteilungsmuster, DD:
mikroangiopathisch
. Die aktuelle Arbeitsun
fähig
keit sei wegen körperlicher Erkrankung ausgewiesen nach einer einmaligen
TGA
am 1
0.
Juni 201
9.
Die durchgeführten neurologischen, kardiologischen und internistischen Abklärungen seien im Wesentlichen unauffällig bis auf Marklagerläsionen
im Befund der Magnetresonanz
tomographie (
MRI
)
, deren Krankheitswertigkeit fraglich sei.
Andere gesund
heitliche Einschränkungen aus
ser degenerativen Veränderungen im Bereich der unteren Wirbelsäule, welche die Arbeitsfähigkeit beeinflussen würden, bestünden nicht. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie in einer
leichten oder
mittelschweren angepassten Tätigkeit sei gegeben. Der Beschwerdeführer könne die Arbeit am 1
1.
November 2019 auf 60
%
steigern. Wegen der längeren Arbeitsabwesenheit empfehle sich eine stufenweise Erhöhung der Arbeitsleistung auf 100
%
, beispielsweise 20
%
alle zwei Wochen (S. 2 f.).
3.3
Am 2
8.
Januar 2020 erfolgte in der Universitätsklinik
A._
eine neurologische und neurophysiologische Untersuchung des Beschwerdeführers (vgl. Bericht vom
2
8.
Januar 2020,
Urk.
6/63/308-310). Dabei konnten die Ärzte die folgenden Diagnosen stellen (S. 1):
-
Lumbalgie und möglich
es leichtes sensibles Ausfallsyndrom L3 links mit/bei:
-
Diskusbulging
L3/4 und L4/5
-
anamnestisch
em
Auslöser Lumbalpunktion Juli 2019
-
kein
em
Hinwe
is auf spinale Leitungsstörung und
keine
r akuten
oder chronische
n
Denervierung
L2-4 links (Neurophysiologie
,
Januar 2020)
-
Status nach
TGA am
1
0.
Juni 2019
-
Leukenzephalopathie
-
im Rahmen der Ursachenabklärung der TGA aufgefallen, keine Progre
dienz von Juni bis Dezember 2019
-
aktenanamnestisch kardiale Abklärungen und Lumbalpunktion sowie Serologie unauffällig
Die elektrophysiologische Untersuchung habe keine Nervenschädigung objekti
vieren können (S. 2).
3.4
Dr.
med.
Z._
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte mit Bericht vom 3
1.
Januar 2020 (
Urk.
3/1 =
Urk.
6/63/204-205) folgende Diagnosen (S. 1):
-
a
ktuell persistierendes
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom mit/bei:
-
Ausschluss eines Hämatoms oder Abszesses
epidural
und keine
n
Hin
weise
n
für ein
Liquorleck
-
l
eichte
r
Segmentdegeneration der untersten drei Segmente der
Lenden
wirbelsäule
(
LWS
)
mit
Diskusbulging
L3/4 und L4/5 mit leichter Ein
engung des linken
Neuroforamen
s
L3/4
-
m
edianer flacher Diskushernie L5/S1 mit leichter Einengung des rechten
Neuroforamen
s
-
l
eichter bis mässiger, nach kaud
al zunehmender
Spondylarthrose
der untersten drei Segmente der LWS
-
Status nach
Liquorpunktion
8.
Juli 2019
, seitdem hier ausstrahlenden Schmerzen an beide Beine
-
TGA
Der Beschwerdeführer klage seit Mai 2019 über
akute Rückenschmerzen. Das MRI
habe eine
Radikulopathie
L3/4 bestätigt. In
dieser Zeit
sei es zu einer
TGA
gekommen, so dass weitere Abklärungen hätten verschoben werden müssen. Die durch die
TGA
erlittenen Konzentrationsprobleme hätten sich langsam gebessert. Die LWS-Beschwerden seien trotz intensiver Therapie geblieben.
Er habe dem Beschwerdeführer wieder eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert,
um die durch das lange Sitzen auftretenden starken Schmerzen zu lindern. Mit einem Pensum von 50
%
sei der Beschwerdeführer wenig symptomatisch (S. 1 f.).
3.5
Die Ärzte
der Universitätsklinik
A._
,
Chiropraktische
Medizin
,
nannten mit Bericht vom 2
8.
Februar 2020 (
Urk.
6/63/301-303) folgende Diagnosen (S. 1):
-
chronische Lumbalgie und Kribbelparästhesien in beiden Beinen bei
Diskusbulging
L3/4 mit
neuroforaminaler
Enge links, mediane
r
Diskus
hernie L5/S1 m
it
neuroforaminaler
Enge rechts und
segmentale
n
Dysfunktionen L2/3 und L5/S1
-
Gelenkschmerzen in Hüfte, Knie und Fussgelenken beidseits, unklarer Ätiologie
-
TGA
, Juni 2019
-
Gastroenteritis
Es gebe klinisch-neurologisch keine Hinweise auf eine
Radikulopathie
. Bild
gebend seien eine
neuroforaminale
Enge links auf Höhe L3/4 und eine
neuro
foraminale
Enge rechts auf Höhe L5/S1 ohne Nervenkompression sowie ein Reiz
zustand der
Fazettengelenke
links auf Höhe L4/5 und L5/S1 auszumachen. Die lumbalen Beschwerden würden sich durch diese zwei Befunde erklären lassen. Die Kribbelparästhesien könnten durch die
neuroforaminalen
Engen erklärt werden (S. 2).
3.6
Am
4.
Mai 2020 erfolgte im Auftrag der
Pensionskasse
eine vertrauensärztliche Untersuchung des Beschwerdeführers durch
Dr.
med. C._
, Fach
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs
apparates (vgl. Gutachten vom 1
7.
Juni 2020,
Urk.
6/
36
).
Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er
insbesondere linksseitige
rezidivierende Blockaden der
LWS
. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er nicht
(S. 7
Ziff.
5.1
-5.2
). Der Beschwerdeführer leide unter
insbesondere linksseitigen
Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Knie
-
sowie beide Sprunggelenke. Der Beschwerdeführer führe seine Schmerzen auf eine im Juni 2019 durchge
führte lumbale Punktion zurück. Eine Röntgen
aufnahme der LWS habe keine wesentliche Pathologie gezeigt. In der neurolo
gischen Untersuchung habe eben
falls keine Pathologie im Bereich der LWS festgestellt werden können.
Dr.
C._
gab an, dass es sich um insbesondere linksseitige Blockaden im Bereich der LWS handle. Die durchgeführten neurologischen Untersuchungen hätten einen organischen Schaden aufgrund einer lumbalen Punktion aus
schliessen können. Somit handle es sich um funktionelle Störungen der
LWS
Beweglichkeit. Aus seiner Sicht bestehe beim Beschwerdeführer keine Berufs
unfähigkeit (S. 7
Ziff.
6). Er empfehle die Fortführung der physio
therapeutischen und
chiropraktischen
Massnahmen (S. 8
Ziff.
7).
Der Beschwerde
führer arbeite seit dem 2
0.
April 2020 in einem Pensum von 70
%
. Es sei davon auszugehen, dass er
bis Ende Juli 2020
sein bisheriges Pensum von 100
%
wieder ausführen könne. Eine erneute
Untersuchung sei durchzuführen, falls er im November/Dezember 2020 immer noch arbeitsunfähig sei (S. 8
Ziff.
8).
3.7
Die Ärzte der Universitätsklinik
A._
, Rheumatologie, gaben mit Bericht vom 1
5.
Juli 2020 (
Urk.
6/64/186-190) folgende Diagnosen an (S. 1):
-
beginnende medial betonte Gonarthrose beidseits
-
Verdacht auf Irritation
der
Tibialis
-
posterior
-
Sehne
beidseits
mit/bei:
-
Knickfuss beidseits (rechts mehr als links)
-
sonographisch
keine
Tenosynovitis
darstellbar
-
chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom beidseits
mit/bei:
-
intermittierende
n
Kribbelparästhesien Beine beidseits
-
segmentalen Dysfunktionen L2/3 und L5/S1
-
Diskusbulging
L3/4 mit
neuroforaminaler
Enge links, mediane
r
Diskushernie L5/S1 mit
neuroforaminaler
E
nge rechts und
leichte
n
bis mässige
n
nach kaudal zunehmende
n
Spondylarthrosen
(MRI
,
Oktober 2019)
-
kein
em
Hinweis auf spinale L
eitungsstörung und
keine
r akuten
oder chronische
n
Denervierung
L
2-
4 links (Neurophysiologie
,
J
anu
ar 2020)
-
Status nach
TGA
am
1
0.
Juni 2019
Beim Beschwerdeführer bestünden belastungsabhängige Arthralgien im Bereich des medialen Knie
-
sowie des medialen Sprunggelenkes beidseits.
Die Beschwer
desymptomatik im Bereich der Kniegelenke sei am ehesten im Rahmen einer beginnenden medial betonten Gonarthrose mit Irritation im
B
ereich des
Pes
anserinus
zu werten. Zudem sei von einer Irritation der
T
ibialis
-
posterior
-
Sehnen beidseits mit beidseitigem Knickfuss auszugehen. Beim chronischen
lumbospondy
logenen
Schmerzsyndrom beidseits bei segmentaler Dysfunktion L2/3 und L5/S1
bestehe
weiterhin kein Anhalt für eine
radikuläre
Reizung oder
für
ein Ausfall
syndrom (S. 4).
3.8
M
it Bericht vom 1
8.
August 2020 (
Urk.
6/42/2-3)
erwähnten die
Ärzte der Uni
versitätsklinik
A._
,
Chiropraktische
Medizin,
folgende Diagnosen
(S. 1):
-
akute
Zervikobrachialgie
beidseits mit Verdacht auf sensorische C6
Radikulopathie rechts mit/bei:
-
Osteochondrose
mit Höhenminderung des Bandscheibenfachs C5/6 (
Halswirbelsäule, HWS,
AP/lateral vom 1
7.
August 2020)
-
n
euroforaminale
r
Stenose C5/6 rechts
(CT HWS vom 1
0.
Juni 2019)
-
Segmentdysfunktion C5/6, C
6/7
, C7/Th1
-
chronische
Thorakolumbalgie
mit/bei:
-
segmentalen Dysfunktionen Th11/12, L1/2 und L2/3
-
Diskusbulging
L3/4 mit
neuroforaminaler
Enge links, mediane
r
Diskushernie L5/S1 mit
neuroforaminaler
Enge rechts
-
Gelenkschmerzen in Hüfte, Knie und Fussgelenken beidseits mit unklarer Ätiologie
-
Status nach
TGA,
Juni 2019
Aktuell würden belastungsabhängige lumbale Beschwerden mit schmerzhafter Ausstrahlung in den rechten dorsalen Oberschenkel persistieren, insbesondere während der Tätigkeit als Buschauffeur, weswegen derzeit eine 50%ige Arbeits
unfähigkeit ausgestellt worden sei.
Hinzugekommen
sei ein nächtliches Auftreten der bekannten lumbalen Schmerzen mit gleicher Lokalisation und Charakter wie tagsüber.
Auch berichte der Beschwerdeführer über neu aufgetretene zervikale Schmerzen mit kribbelnder Ausstrahlung in beide Arme. Die Behandlung werde vorerst engm
aschig weitergeführt (S. 1 f.).
3.9
Am
5.
November 2020 erfolgte eine weitere vertrauensärztliche Untersuchung des Beschwerdeführers durch
Dr.
C._
(vgl. Gutachten vom 1
2.
November 2020,
Urk.
6/46). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er rezidivierende
LWS-
Blockaden sowie rezidivierende
HWS-
Blockaden bei
Osteo
chondrose
C5/
6.
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er nicht (S. 8
Ziff.
5.1-5.2). Anlässlich der Untersuchung
hätten sich Blockaden im Bereich von C5 und C6 auf beiden Seiten gezeigt.
In der klinischen Untersuchung hätten keine Sensibilitätsstörungen festgestellt werden können. Es habe auch keine Atrophie im Bereich der oberen Extremitäten bestanden. Im
LWS-
Bereich
hätten
im Gegensatz zur Voruntersuchung keine Blockaden im Bereich der
Iliosakralgelenke
festgestellt werden können. Allerdings
bestehe
eine leichte Umfangminderung am linken Bein um zirka 1 cm. Beim Beschwerdeführer bestehe keine Berufsunfähigkeit (S. 9 f.
Ziff.
6). Er empfehle die Fortführung der physiotherapeutischen Massnahmen, insbesondere sollten aktive Massnahmen durchgeführt werden (S. 10
Ziff.
7). Eine Nachuntersuchung sei nicht
notwendig. Es sei nicht davon auszugehen, dass die
g
eklagten Beschwerden, welche nicht mit der Veränderung der Bildgebung korrelieren würden und funktionell seien, in nächster Zeit eine Berufsunfähigkeit verursachen könnten. Es bestünden keine Hinweise,
wonach
der Beschwerdeführer nicht 100
%
arbeiten könne (S. 10
Ziff.
8).
3.10
Die Ärzte der Universitätsklinik
A._
, Wirbelsäulenzentrum,
führten mit Bericht vom
8.
Februar 2021 (
Urk.
3/2 =
Urk.
6/57) folgende Diagnosen auf (S.
1):
-
Lumbalgie beidseits bei
Diskusbulging
L3/4 und L4/5
-
C6-Radikulopathie rechts mit/bei
Neuroforamenstenose
C5/6 beidseits und
Osteochondrose
C5/6 mit Lumbalgie und schmerzhafter L3/4
Radikulopathie
bei
Diskusbulging
L3/4 und L4/5
-
TGA
-
Gastroenteritis
Beim Beschwerdeführer zeige sich eine unspezifische chronische Lumbalgie. Es werde daher
einzig
die Weiterführung der Physiotherapie gesehen. Der Beschwer
deführer zeige sich sehr motiviert
,
seine 50%ig
e-Tätigkeit aufrecht
zuerhalten. D
er Vertrauensarzt
werde
um eine
Reevaluation
des Gutachtens gebeten (S. 1 f.).
3.11
M
it Bericht vom
1.
März 2021 (
Urk.
6/64/288)
nannte
Dr.
Z._
folgende Diagnosen:
-
akute
Zervikobrachialgie
beidseits mit Verdacht auf sensorische C6
Radikulopathie rechts
-
Lumbalgie und mögliches leichtes sensibles Ausfallsyndrom L3 links mit/bei:
-
Diskusbulging
L3/4 und L4/5
-
anamnestisch
em
Auslöser Lumbalpunktion Juli 2019
-
kein
em
Hinweis auf spinale Leitungsstörung, keine
r akuten
oder chro
nische
n
Denervierung
L2
-
4 links (Neurophysiologie
,
Januar 2020)
Der Beschwerdeführer könne aktuell seine Tätigkeit als Linienbuschauffeur nur zu 50
%
wahrnehmen, weil die Beschwerden im LWS-
und
HWS-Bereich
exazerbieren
würden. Unter diesen Beschwerden senke sich auch sein Konzentrations
vermögen mit erheblichen Auswirkungen auf seine Tätigkeit. Nach wenigen Stunden im Sitzen seien die Beschwerden stark. Eine Steigerung des Pensums sei kontraindiziert. Der Beschwerdeführer sei mit
einem Pensum von
50
%
an sein
L
imit
gekommen.
3.12
Am
8.
Juni 2021 erstattete
Dr.
med. D._
, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ihr vertrauensärztliches Gutachten zuhanden
der Pensionskasse
(
Urk.
6/58).
Dabei nannte sie folgende Diagnosen zum Zeitpunkt der Untersuchung (S. 18 f.):
-
freie Funktionen der grossen/kleinen Gelenke der oberen/unteren Extre
mitäten bei gut trainierter
Extremitätenmuskulatur
und gut trainierter dorsaler Rumpfmuskulatur
-
rezidivierende Beschwerden der Wirbelsäule bei Fehlstatik und Haltungs
insuffizienz, kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit, beid
seits verkürzte
Ischiokruralmuskulatur
-
Normalgewicht gemäss BMI, jedoch funktionell ungünstiges stamm
betontes Übergewicht
-
leichtgradige degenerative Veränderungen lumbal, Degeneration
atlanto
-dental und in Höhe
HWK
5/6 (radiologische Abklärungen)
-
beschriebene beginnende degenerative Veränderungen der Kniegelenke und des rechten
oberen Sprunggelenkes (
OSG
)
Die Begutachtung sei im Beisein eines Dolmetschers erfolgt. Die langjährigen Rückenbeschwerden hätten sich im Jahr 2019 nach einer Lumbalpunktion ver
stärkt.
Die
Abklärungen auf orthopädischem, neurologischem und rheumatologi
schem Fachgebiet
ergäben
keine spezifischen Befunde.
Die
Therapiemassnahmen und die Medikamenteneinnahme würden
die
Beschwerden
nicht lindern
. Der Beschwerdeführer führe ein Hei
m
programm durch und zeige an
den
Extremitäten
sowie
der dorsalen Rumpfmuskulatur einen sehr gut trainierten Muskelstatus.
Er
sei darauf fixiert, dass ihm einzig eine
P
ensumsreduktion
helfe
. Die heutige Untersuchung habe die Indikation zur Kräftigung der Bauchmuskulatur und zur Dehnung der
Ischiokruralmuskulatur
ergeben.
Gegebenenfalls müsse ein schmerztherapeutisches oder psychiatrisches Gutachten in die Wege geleitet werden. Eine Berufsunfähigkeit liege nicht vor. Für die zuletzt ausgeübte wie auch für
eine
angepasste Tätigkeit ergebe sich eine volle Arbei
tsfähigkeit ohne Ein
schränkung
der L
eistungsfähigkeit
(S. 19 ff.)
.
4.
4.1
Die B
esc
hwerdegegnerin verneinte einen weiteren Leistungsa
nspruch des Beschwerdeführers
im Wesentlichen
gestützt auf das zuhanden der Pensionskasse durch
Dr.
D._
erstellte Gutachten vom
8.
Juni 2021, wonach von einer vollen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen sowie in einer angepassten Tätigkeit auszuge
hen sei (vorste
hend E. 3.12
).
4.2
D
as Gutachten von
Dr.
D._
erfüllt
die praxisgemässen Kriterien an beweis
kräftige Entscheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.4) vollumfänglich. So beruht die unter Beihilfe eines D
olmetschers (vgl.
Urk.
6/58
S. 8 oben) erfolgte Begut
achtung auf
allseitigen
Untersuchungen
(vgl.
Urk.
6/58
S. 13 ff.)
. Zudem berück
sichtigt
das
Gutachten
die vom Beschwerdeführer geklagten
Beschwerden (vgl.
Urk.
6/58
S. 8
ff.
) in angemessener Weise, wurde in Kenntnis der
Vorakten
(vgl.
Urk.
6/58
S. 2 ff.) erstellt und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. In der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge leuchtet es ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Für die
Ent
scheidfindung
kann daher darauf abgestellt werden. Dies
empfahl überdies auch der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD),
Dr.
med. E._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe
gungsapparates, anlässlich einer Besprechung vom 2
1.
Juni 2021, wenn auch eine ausführliche Stellungnahme
seinerseits
nicht aktenkundig ist (vgl.
aber
Urk.
6/62 S. 9).
4.3
Zweifel an der Beweiskraft des durch
Dr.
D._
erstellten Gutachtens ergeben sich nicht bereits daraus, dass die behandelnden Ärzte die Arbeitsfähigkeit
vor
liegend
unterschiedlich einschätz
t
en (Urteil des Bundesgerichts 9C_89/2020 vom 1
8.
Juni 2020 E. 4.6).
In diesem Zusammenhang ist auch auf die ausgesprochene Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hinzuweisen (BGE
137 V 210 E. 1.2.4, 124 I 170 E. 4).
Dr.
D._
nahm ihre Einschätzung in Kenntnis der divergierenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die behan
delnde
n Ärzte vor (vgl.
Urk.
6/58
S. 2 ff.).
Es schmälert die Beweiskraft des Gut
achtens
vorliegend
nicht, dass sie sich nicht
explizit damit auseinande
rsetzte
.
Denn wesentlich ist, dass die umfangreichen Abklärungen auf orthopädischem, neurologischem und rheumatologischem Fachgebiet
lediglich leichte körperliche Defizite und
keine
wesentlichen
Befunde hinsichtlich der
vom Beschwerdeführer vordergründig
g
eklagten
Lumbalgie ergaben (vgl.
Urk.
6/58 S. 18 ff.;
Urk.
6/63/301-303 S. 2;
Urk.
6/63/308-310 S. 2;
Urk.
6/64/186-190 S. 4). In Anbetracht dessen erscheint die durch
Dr.
D._
vorgenommene Arbeitsfähig
keitseinschätzung
plausibel. Demgegenüber wird d
ie sowohl durch
Dr.
Z._
als auch durch die Ärzte der Universitätsklinik
A._
attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Buschauffeur nicht nachvoll
ziehbar gestützt auf
erhobene objektive
Befunde hergeleitet, sondern
vielmehr
einzig
mit den subjektiv
vom Beschwerdeführer
angegebenen starken Schmerzen begründet
(vgl.
Urk.
6/42/2-3 S. 1;
Urk.
6/57 S. 1 f.;
Urk.
6/63/204-205 S. 2
;
Urk.
6/6
4/288
)
.
Diese Berichte stellen
demzufolge
weder eine verlässliche Ent
scheidungsgrundlage dar noch kommen gestützt darauf
Zweifel am Gutachten von
Dr.
D._
auf.
4.4
Soweit der Beschwerdeführer
monierte
, die Begutachtungen durch
Dr.
C._
(vorstehend E. 3.6, E. 3.9
) seien ohne
Beizug
eines Dolmetschers erfolgt und d
er Gutachter
habe seine Aussagen verdreht (vgl.
Urk.
1 S. 1
; vgl. auch Schreiben vom 1
8.
Dezember 2020 in
Urk.
6/56
), so kann er hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zwar trifft es zu, dass die beiden Begutachtungen durch
Dr.
C._
ohne Anwesenheit eines Dolmetschers erfolgten.
Dr.
C._
äusserte sich hierzu dahingehend, dass der Beschwerdeführer keinen Dolmetscher verlangt und es keine Schwierigkeiten bei der Verständigung gegeben habe (vgl.
Urk.
6/54
).
Ob der
Beizug
eines Dolmetschers vorliegend angebracht gewe
sen wäre, muss jedoch nicht näher beleuchtet werden. Denn ungeachtet dessen erfolgte
die anschliessende Begutachtung durch
Dr.
D._
– auf welche sich die Beschwerdegegnerin bei der Leistungsabweisung
im Wesentlichen
stützte
und die zum selben Ergebnis kam wie
Dr.
C._
– unter
Beizug
eines D
olmetschers (vgl.
Urk.
6/58
S. 8 oben).
Der
vom Beschwerdeführer
geltend gemachte Umstand, wonach
Dr.
D._
von der Pensionskasse ausgewählt worden und daher keine unparteiische Ärztin sei (vgl.
Urk.
1 S. 1 f.), ver
mag ebenfalls nicht
zu
überzeugen
.
So kommt
selbst
den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
).
Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche
rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen
heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4).
B
egründete
Einwände gegen die Gutachterin
, welche auf eine mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lassen würden,
brachte der Beschwerdeführer nicht vor
und sind
aus den Akten auch nicht ersichtlich
.
4.5
Anzumerken bleibt, dass sich trotz des unter anderem diagnostizierten chroni
schen
lumbospondylogenen
Schmerzsyndroms (vgl.
Urk.
6/64/186-190 S. 1) und des Hinweises von
Dr.
D._
, wonach gegebenenfalls ein schmerztherapeuti
sches oder psychiatrisches Gutachten in die Wege zu
leiten sei (vgl.
Urk.
6/58
S.
20),
vorliegend
keine psychiatrische Abklärung aufdrängt. So wurden vom Beschwerdeführer selbst keine psychischen Einschränkungen geltend gemacht und in den vorhandenen Akten
finden sich
auch
keinerlei Hinweise auf eine psychische Störung. Anlässlich der Begutachtung durch
Dr.
D._
gab
d
er
Beschwerdeführer
einzig an, dass er nach dem Tod der Mutter einmalig ein psychiatrisches Gespräch wahrgenommen habe und aufgrund der Wechselschicht an Schlafstörungen leide, wobei er keine Medikamen
te einnehme (vgl.
Urk.
6/58
S. 10).
Konkrete Hinweise auf ein psychisches Leiden ergeben sich dadurch nicht.
Entgegen der
im Eventualantrag geltend gemachten
Ansicht des Beschwerde
führers (vgl.
Urk.
1 S. 2) besteht
insgesamt
daher
keine Veranlassung für ergänzende medizinische Abklärungen, weshalb darauf im Sinne antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d) zu verzichten ist.
4.6
Nach dem Gesagten ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gestützt auf das beweiskräftige Gutachten von
Dr.
D._
sowohl
in der bisherigen
als auch in
jeglicher angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist. Die Beschwer
degegnerin hat folglich einen weiteren Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu R
echt verneint.
Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei
sung der Beschwerde führt.
5.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV
Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver
fahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.