# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** feea0baa-2a9b-5e49-836a-40f587627f6a
**Court:** SO_OG
**Chamber:** SO_OG_004
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** SO / Espace_Mittelland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

In Sachen
B._
, vertreten durch Hans Jörg Werder,
Gesuchsteller
gegen
A._
, vertreten durch Bernadette Gasche,
Gesuchsgegnerin
betreffend
Berichtigung / vorsorgliche Massnahmen
zieht die Zivilkammer des Obergerichts in
Erwägung
:
1. Die Parteien führten vor Obergericht je ein Berufungsverfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen. Am 6. Dezember 2021 erging das Urteil in den vereinigten Verfahren.
2. Am 24. Dezember 2021 gelangte B._ mit folgenden Anträgen an das Obergericht:
1. Es sei Ziff. 2 des Urteilsdispositives gemäss Urteils vom 6. Dezember 2021 zu berichtigen und es seien die Unterhaltsbeiträge, zu deren Tragung der Ehemann zu bezahlen gerichtlich verpflichtet worden ist, im Dispositiv neu wie folgt zu beziffern:
-
für C._: CHF 1’110 (Barunterhalt)
-
für D._: CHF 1’560 (Barunterhalt).
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
3. A._ teilte am 10. Januar 2022 mit, sie sei mit der beantragten Berichtigung einverstanden.
4. Es trifft zu, dass die im Urteilsdispositiv in Ziffer 2 statuierten Beträge von CHF 1’130.00 für C._ und von CHF 1’580.00 für D._ von den Beträgen abweichen, welche sich aus der Urteilsbegründung ergeben. Dort werden die Unterhaltsbeiträge für C._ mit CHF 1’110.00 und diejenigen für D._ mit CHF 1’560.00 beziffert. Die in das Dispositiv übertragenen Unterhaltsbeträge sind damit zu hoch und stehen mit der Begründung im Widerspruch. Die beantragte Berichtigung ist somit vorzunehmen.
5. Das Berichtigungsverfahren war wegen eines Versehens des Gerichts notwendig. Es werden deshalb keine Kosten erhoben. Eine Parteientschädigung für die Ausfertigung des Berichtigungsgesuchs wird nicht zugesprochen. Die Gegenpartei hat sich nicht gegen die Berichtigung gewehrt. Ihr kann keine Parteientschädigung auferlegt werden. Ohnehin war der Aufwand für das Geltendmachen des offensichtlichen Versehens minimal.
Demnach wird
erkannt
:
1.
Ziffer 2 des Urteils vom 6. Dezember 2021 wird wie folgt berichtigt:
Ziff. 5.1 der Verfügung des Amtsgerichtspräsidenten von Solothurn-Lebern vom 1. Juli 2020 lautet neu wie folgt:
Der Ehemann wird verpflichtet, der Ehefrau an den Unterhalt der Kinder rückwirkend ab 1. September 2020 die folgenden monatlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:
- für C._: CHF 1’110.00 (Barunterhalt)
- für D._: CHF 1’560.00 (Barunterhalt)
Die Kinderzulagen von aktuell je CHF 200.00 pro Monat sind in den vorstehenden Beträgen nicht enthalten und zusätzlich geschuldet (aktuell Bezug der Kinderzulagen durch die Kindsmutter).
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

## Considerations