# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** f7f32b83-d990-46c8-a5f1-d36dfcae8088
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2015
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Übertretung von Verkehrsvorschriften
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung-
Einzelgericht, vom 28. Mai 2015 (GC150007)
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Nach Einsicht in die Berufungsanmeldung des Beschuldigten vom 3. Juni 2015
(Urk. 20),
da das begründete Urteil der Vorinstanz der Verteidigung am 9. Juli 2015
zugestellt wurde (Urk. 23/2),
da die in Art. 399 Abs. 3 StPO festgelegte gesetzliche Frist von 20 Tagen ab
Zustellung des begründeten Urteils zur Einreichung der schriftlichen Berufungs-
erklärung somit am 29. Juli 2015 zu Ende gegangen ist,
da der Beschuldigte innert der genannten Frist keine schriftliche Berufungs-
erklärung eingereicht hat, obwohl der begründete Entscheid diesbezüglich eine
ausführliche Rechtsmittelbelehrung enthält (Urk. 24 S. 14; Dispositiv-Ziffer 7),
da die fristgemässe Einreichung einer Berufungserklärung eine Gültigkeitsvoraus-
setzung für das Eintreten auf die Berufung darstellt (vgl. Art. 403 Abs. 1 StPO; vgl.
auch Urteil des Bundesgerichts 6B_458/2013 vom 4. November 2013),
da bei Nichteinreichen einer Berufungserklärung darauf verzichtet werden kann,
den Parteien vor Erlass des Nichteintretensentscheids Gelegenheit zur Stellung-
nahme im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO einzuräumen (ZR 110/2011 Nr. 69),
da die Kosten des Berufungsverfahrens ausgangsgemäss dem Beschuldigten
aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO),

## Considerations