# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** e39d312c-4372-4a48-8896-0c0716627ef7
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Fahren ohne Berechtigung
Revision gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 25. Oktober 2017 (C-3/2005/151100324)
- 2 -
Nach Einsicht in das Schreiben des Gesuchstellers vom 22. Juli 2020
(eingegangen am folgenden Tag), in welchem er festhält, dass über seine
eingebrachten Beweismittel im laufenden Verfahren geredet werden müsse
"– oder im Rahmen der Wiederaufnahme" (Urk. 1), und in der Erwägung,
dass die III. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich am 14. Juli 2020
einen Endentscheid gefällt hat, welcher dem Gesuchsteller am 22. Juli 2020
zugestellt wurde, somit die Beschwerdefrist ans Bundesgericht noch läuft und der
Gesuchsteller offenbar bereits Beschwerde ans Bundesgericht erhoben hat (vgl.
Urk. 2),
dass somit das ordentliche Verfahren noch nicht abgeschlossen ist und noch kein
taugliches Anfechtungsobjekt eines Revisionsverfahrens vorliegt, weshalb zur Zeit
in Anwendung von Art. 412 Abs. 2 StPO auf das Revisionsbegehren nicht
einzutreten ist,
dass eine Vernehmlassung bei den anderen Parteien unter diesen Umständen
nicht erforderlich ist (vgl. Art. 412 Abs. 3 StPO),
dass die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres
Obsiegens oder Unterliegens tragen und als unterliegend auch die Partei gilt, auf
deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht
(Art. 428 Abs. 1 StPO,
dass indessen unklar bleibt, ob der Gesuchsteller mit seinem Schreiben
überhaupt ein Revisionsgesuch stellen wollte oder ob dies rein informativ war,
weshalb es sich rechtfertigt, keine Gerichtskosten zu erheben,

## Considerations