# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 82c64746-f136-4ec8-9e81-e705b8c1cb2c
**Court:** GR_VG
**Chamber:** GR_VG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Unter '1. Sachverhalt' wurde festgehalten, dass acht Offerten
eingegangen seien und keine für ungültig befunden worden sei. Dies stellt
eine Diskrepanz dar zum Protokoll der Offertöffnung, in welchem nur
sechs Angebote vermerkt sind. Gegenüber dem Offertöffnungsprotokoll
neu hinzugekommen sind die beiden Varianten der B._ 1 und 2. Der
Zuschlag erfolgte schliesslich zu Gunsten der B._, Variante 1 zu
einem Preis von Fr. 679'927.80 inkl. MWST mit der Begründung, es
handle sich um das wirtschaftlich günstigste Angebot (vgl. Beilage 2 der
Gemeinde X._).
4. Gegen den Vergabeentscheid erhob die A._ AG
(Beschwerdeführerin) am 29. Januar 2014 (Datum auf Eingabe und
Eingang) Beschwerde mit dem Antrag, der angefochtene
Vergabeentscheid sei aufzuheben und der Zuschlag an die
Beschwerdeführerin zu erteilen, eventualiter sei der Entscheid
aufzuheben und an die Vergabestelle zurückzuweisen zu neuem
Entscheid unter Ausschluss der Varianten-Offerten der B._;
subeventualiter wurde verlangt, es sei die Rechtswidrigkeit des
angefochtenen Vergabeentscheides festzustellen – für den Fall, dass die
Gemeinde X._ vor Ablauf der Rechtsmittelfrist mit der
Zuschlagsempfängerin bereits einen rechtsgültigen Vertrag
abgeschlossen haben sollte. Die Beschwerdeführerin machte
hauptsächlich geltend, die beiden Varianten '1' und '2' der
Beschwerdegegnerin seien im Offertöffnungsprotokoll nicht enthalten; sie
seien offensichtlich zu spät eingereicht worden, weshalb die Varianten
schon aus diesem Grund nicht berücksichtigt werden könnten.
- 4 -
5. Mit Verfügung vom 10. Februar 2014 widerrief die Gemeinde X._
ihren Beschluss vom 14. Januar 2014 über die Arbeitsvergabe –
Lüftungsanlagen BKP 244 – Küche C._ und verfügte die erneute

## Considerations