# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** bad9092c-00ff-4dd5-a79a-0f82e6530ee6
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 196
6
, war ab August 2003 für die Y._ AG (vormals: Y._ GmbH) als angelernter Gipser
tätig (Urk. 7/2/7-8, Urk. 7/3/4-5, Urk. 7/6/1). Am
3. Oktober 2003
zog er sich bei einem Sturz von einer Gipserleiter eine Ellbogen-Luxationsfraktur und eine Radiusköpfchen-Trümmer
fraktur links zu
(Urk. 7/7/89, Urk. 7/7/67). Im Verlauf wurde bei anhal
tenden Beschwerden an der linken Schulter zudem eine Supraspinatus-Teil
lä
sion (PASTA-Läsion,
partial articula
r supraspinatus tendon avulsion)
fest
gestellt (Urk. 7/7/29). Die Suva
erbrachte die gesetzli
chen Leis
tungen
(Tag
gelder, Heilbe
hand
lung
)
für die
somatischen Folgen des Unfalls an der linken oberen Extre
mität
. Mit Mitteilung vom 18. April 2007 kündigte sie den Fallabschluss mit Ein
stellung der Taggeldleistungen per Ende April 2007 an (Urk. 7/17). Mit Ver
fügungen vom 15. Mai 2007, bestätigt mit Ein
sprache
entscheid vom 19. März 2008 (Urk. 7
/
27/2), sprach die Suva dem Ver
sicher
ten eine Invaliden
rente von 30 % ab dem 1. Mai 2007, eine Integritätsentschädigung
bei einer Integritäts
einbusse von 20 % und eine Hilflosenentschädigung mitt
leren Grades ab dem 16. März 2007 zu (Urk. 7/19-20). Auf die gegen den Einspracheent
scheid erho
bene Beschwerde trat das Sozial
versicherungsgericht des Kantons Zürich mit Be
schluss vom 30. Mai 2008 im Verfahren Nr. UV.2008.00142 nicht ein (Urk. 7/76/19-22).
1.2
Am 25. Juni 2005 hatte sich der Versicherte bei der Eidgenössischen Invaliden
versicherung angemeldet (Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und holte unter anderem die Akten der Suva (Urk. 7/27/1-117, 7/23/1-289) ein. Von März bis Juni 2008 absolvierte der Versicherte mit Unterstützung der Arbeitslosenver
sicherung einen PC-Einstiegskurs, einen Grundkurs in Lager
logistik und die Grund
ausbildung für Stapelfahrer und Deichselgeräteführer (Urk. 7/84/1-4, Urk. 7/90/2). Mitte Oktober 2008 fand im Auftrag der IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. Z._, Facharzt für Psy
chiatrie und Psychotherapie, statt (Gutachten vom 30. Dezember 2008, Urk. 7/32).
Mit Vorbescheid vom 8. April 2009 kündigte die IV-Stelle dem Ver
sicherten die Zusprache einer vom 1. Oktober 2004 bis 31. März 2006 be
fristeten ganzen Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % an (Urk. 7/36). Dagegen erhob der Versicherte mit Schrei
ben vom 30. April 2009, ergänzt mit Schreiben vom 10. Juni 2009, Einwände (Urk. 7/39, Urk. 7/59). Die IV-Stelle holte daraufhin die ergänzende Stellung
nahme von Dr. Z._ vom 11. Februar 2010 ein (Urk. 7/72). Dazu nahm der Versicherte mit Schreiben vom 14. Juni 2010 Stellung (Urk. 7/78).
1.3
Anfang August 2010 leitete die IV-Stelle berufliche Massnahmen ein (Urk.
7/81). Vom 31. Januar bis 25. Februar 2011 nahm der Versicherte an der Abklärung in der Beruflichen Abklärungsstelle (BEFAS) A._ teil (Urk. 7/105). Ab dem 11. April 2011 wurde im Auftrag der IV-Stelle (Urk. 7/112) beim B._ ein Arbeitstraining durchgeführt.
Am 5. Mai 2011 zog sich der Versicherte beim Hinuntergehen einer Treppe eine
Meniskusläsion des medialen Hin
terhorns am rechten Knie zu (Urk. 7/123). Diese
wurde am 13. Juli 2011 an der C._ mittels Arthroskopie mit Teil
meniskektomie medial und Meniskustrimming lateral behandelt (Urk. 7/141/10-11
, Urk. 7/148/2). Ab dem 26. Sep
tember 2011 nahm der Ver
sicherte das Arbeits
training in der Speditions
abteilung des B._ in einem 50%igen Pensum wieder auf (Urk. 7/137).
Am 23. Januar 2012 stürzte der Versicherte die Treppe hinunter und zog sich dabei am linken Knie eine Distorsion mit einer medialen Meniskushinterhorn
läsion zu, welche am 9. Februar 2012 durch eine Kniegelenksarthroskopie links mit einer Re
sektion des medialen Meniskushinterhornes und einer Plica-Res
ekion operiert wurde (Urk. 7
/
152/6, Urk. 7/60/1). Mit Mitteilung vom 7. März 2012 stellte die IV-Stelle den vor
läufigen Abbruch des Arbeitstrainings per 25. Januar 2012 fest (Urk. 7/149).
1.4
Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen für die Folgen der Unfälle vom 5. Mai 2011 und vom 23. Januar 2012. Vom 7. Mai bis 26. Juni 2012 wurde der Versicherte in der D._ stationär behandelt (Austrittsbericht vom 27. Juni 2012, Urk. 7/160). Am 13. Dezember 2012 teilte die Suva dem Ver
sicherten die Ein
stellung der Taggeldleistungen per Ende 2012 mit (Urk. 7/179). Mit Ver
fügung vom 9. Januar 2013 erhöhte die Suva die bisherige 30%ige Rente per 1. Januar 2013 auf 32 % (Urk. 7/184), was sie mit Einsprache
ent
scheid vom 27. Dezember 2013 bestätigte (Urk. 7/213). Die dagegen erhobene
Beschwerde wurde vom Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil
vom 12. August 2015 im Verfahren Nr. UV.2014.00024 teilweise gutge
heissen, indem dem Versicherten eine Invalidenrente mit einem Invaliditätsgrad von 39 % zugesprochen wurde (Urk. 7/242/32).
1.5
Ab dem 3. August 2012 hatte die IV-Stelle Arbeitsvermittlung für den Ver
sicherten auf
ge
nommen (Urk. 7/172). Mit Mitteilung vom 7. November 2012 über
nahm sie die Kosten für einen Ausbildungskurs in Deutsch vom 6. bis 23. November 2012 (Urk. 7/174). Am 11. Januar 2013 sprach die IV-Stelle dem Ver
sicher
ten die Kostenübernahme für einen Arbeitsversuch vom 14. Januar bis 13. April 2013 bei der E._ (Urk. 7/181-182) und am 11. April 2013 einen solchen für die Zeit vom 15. April bis 14. Juli 2013 im Betrieb F._ zu (Urk. 7/193). Mit Mitteilung vom 27. November 2013 bewilligte die IV-Stelle dem Versicherten eine Arbeitsvermittlung durch die G._ zu. Am 22. September 2014 wurde die Arbeitsvermittlung und wurden damit die beruflichen Mass
nahmen abgeschlossen (Urk. 7/221).
In der Folge holte die IV-Stelle das bidisziplinäre Gutachten des H._ vom 10. Mai 2016 (Urk. 7/258) mit psychia
trischem Teilgutachten vom 26. Februar 2016 (Urk. 7/255) ein. Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 23. Mai 2016 die Abweisung des Rentenbegehrens an (Urk. 7/263). Dagegen erhob der Ver
sicherte mit Schreiben vom 17. Juni 2016 (Urk. 7/266), ergänzt mit Schreiben vom 15. September 2016 (Urk. 7/279), unter Beilage von Be
rich
ten von Dr. med. I._, Facharzt für
Orthopädische Chirurgie und Trauma
tologie des Bewegungsapparates
sowie Handchirurgie, vom 16. März, 4. und 11. Mai 2016 unter anderem zur operativen Behandlung des rechten Ell
bogens vom 11. Mai 2016 Einwand (Urk. 7/265/1-9).
Mit Schreiben vom 14. Juli 2016 (Urk. 7/274) sandte die Krankentaggeldver
sicherung Helsana Versicherungen der IV-Stelle die IV-Anmel
dung des Ver
sicherten vom 9. Juli 2016 (Urk. 7/269) zu. Mit Verfügung vom 26. September 2016 verneinte die IV-Stelle wie angekündigt bis Mai 2016 einen Rentenan
spruch des Ver
sicherten bei einem Invaliditätsgrad von 28 %, wobei sie für den Leistungsan
spruch ab Mai 2016 auf einen separaten Entscheid verwies (Urk. 2).
2.
Mit Eingabe vom 13. Oktober 2016 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. September 2016 und be
antragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm ab dem frühest möglichen Zeitpunkt eine IV-Rente zuzusprechen; eventualiter seien weitere berufliche und medizinische Abklärungen zu treffen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 23. November 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 8. Dezember 2016 wurde die Pensionskasse des Beschwerdeführers, die Sam
melstiftung Vita, zum Verfahren beigeladen (Urk. 8), welche sich mit Ein
gabe vom 27. Dezember 2016 dem Antrag der Beschwerdegegnerin auf Ab
weisung der Beschwerde anschloss (Urk. 11). In der Replik vom 1. Februar 2017 hielt der Beschwerdeführer an seinen An
trägen fest (Urk. 13). Die Beschwerde
gegnerin verzichtete mit Eingabe vom 15. Februar 2017 auf eine weitere Stel
lungnahme (Urk. 15).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision und am 1. Dezember 2012 die im Zuge der IV-Revision 6a revidierten Bestimmun
gen des Bundesge
setzes über die Invaliden
ver
sicherung (IVG), der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi
al
versicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten. In materiell-rechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechts
normen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materi
ellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver
wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 E. 1, 126 V 136 E. 4b, je mit Hinweisen).
Die angefochtene Verfügung ist am 26. September 2016 (Urk. 2) ergangen, wo
bei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestim
mungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 und der revidierten Bestim
mun
gen der IV-Revision 6a
am 1. Januar 2012
begonnen hat
(vgl. An
meldung vom 25. Juni 2005, Urk. 7/3)
. Daher und auf
grund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über wel
che noch nicht rechtskräftig
verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Re
geln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die da
mals gel
tenden Bestim
mungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-Re
vi
sion respektive ab dem 1. Januar 2012 der IV-Revision 6a abzu
stellen (vgl. zur 4. IV-Revision:
BGE 130 V 445
ff.; Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1;
zur 5. IV-Revision: Urteil des Bundesgerichts
8C_829/2008 23. De
zember 2008 E. 2.1
). Dies fällt materiell-rechtlich jedoch nicht ins Gewicht, weil die 5. IV-Revision und die IV-Revision 6a hinsichtlich der Invaliditäts
be
messung keine substanziellen Än
derungen gegenüber der bis 31. De
zember 2007 gültig gewe
senen Rechtslage gebracht haben, so dass die zur altrecht
lichen Re
gelung ergan
gene Recht
sprechung weiter
hin massgebend ist (vgl. zur 5. IV-Re
vision: Urteil des Bundesgerichts
8C_76/2009
vom 19.
Mai 2009 E. 2).
Im Fol
genden werden die mass
geblichen Gesetzes
bestimmungen - soweit nichts an
deres vermerkt ist - in der seit dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung zitiert.
2.
2.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundes
gesetzes über den Allge
m
ei
nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Ge
burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesge
setzes über die Invalidenversicherung, IVG
).
Er
werbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs
möglichkeiten auf dem in Betracht kom
men
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsun
fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträch
tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun
fähig
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesund
heit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken.
Rechtsprechungsgemäss ist bei psy
chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische
s Leiden
mit Krank
heitswert besteht, welche
s
die ver
sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein ren
ten
ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG;
BGE 139 V 547
E. 5;
131 V 49
E. 1.2;
130
V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bun
desgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem
b
er 2015 E. 5
und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E.
5.4.
).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201
5
E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva
lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs
fähig
keit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio
logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit
ge
hend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver
sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits
markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes
gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20
15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18.
April 2016 E. 4.1).
2.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei
viertels
rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
2.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch
führung der medizi
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit
bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men),
in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog. Validen
einkommen). Der Einkom
mensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein
ander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad be
stimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
3.
3.1
Die Beschwerdegegnerin
stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand
punkt, die Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente sei nach Abschluss der beruflichen Massnahmen und Ablauf der IV-Tag
gelder im Juli 2013 vorge
nommen worden. In der angestammten Tätigkeit als Gipser bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr. In einer leidensangepassten, mittelschweren Tätigkeit könne er ganztags mit zusätzlichen Pausen von zwei Stunden arbeiten, womit eine Leistungsfähigkeit von 80 % bestehe. Der Vergleich des Validen- mit dem Invalideneinkommen, welche beide nach den Löhnen der Schweizerischen Lohn
strukturerhebung (LSE; des Bundes
amtes für Statistik) festzulegen seien, ergebe einen Invaliditätsgrad von 28 %, weshalb kein Anspruch auf eine Inva
liden
rente bestehe. Dies gelte für die Zeit bis am 10. Mai 2016. Die geltend gemachte Verschlechterung wegen der Operation vom 11. Mai 2016 am rechten Ellbogen beziehe sich auf einen Zeitpunkt nach dem H._-Gutachten und der Beschwerdeführer habe am 18. Juni 2016 eine neue Anmeldung eingereicht. Der Gesundheitszustand und die Einschränkungen nach der Operation vom 11. Mai 2016 würden daher mit separatem Entscheid be
urteilt (Urk. 2 S. 2 ff.).
3.2
Der
Beschwerdeführer
wendet dagegen ein, es bestehe aufgrund der Einschrän
kungen des rechten und linken Arms eine volle Arbeitsunfähigkeit. Das von der Beschwerdegegnerin ange
nommene Belastungsprofil sei ihm nicht zumutbar.
Durch die Belastungstests im Rahmen der EFL vom 8. und 9. Februar 2016 hätten
sich die Beschwerden ver
stärkt und er sei arbeitsunfähig geschrieben worden. Am 11. Mai 2016 sei er am rechten Ellbogen operiert worden. Der Gesundheits
zustand habe sich insofern zusätzlich verschlechtert, weshalb eine ortho
pä
dische Begutachtung vorzunehmen sei. Das Valideneinkommen sei zudem nicht aufgrund der LSE, sondern aufgrund des angestammten Lohnes als Gipser zu
bestimmen. Das Invalideneinkommen sei ausgehend vom LSE-Lohn eines Kuriers
und nicht vom allgemeinen Durchschnittslohn sowie angesichts der mehr
schich
tigen gesundheitlichen Einschränkungen an der linken Schulter, an beide
n Ellbogen und Knien unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 20 % festzusetzen. Es sei ausserdem stossend, dass im UV-Ver
fahren ein massiv höherer Invaliditätsgrad resultiert sei als im IV-Verfahren, in welchem auch noch krankheitsbedingte Einschränkungen zu berücksichtigen seien. Es sei hinsichtlich des Validen- und Invalideneinkommens auch auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich im UV-Verfahren zu verweisen.
Des Weiteren sei zu prüfen, ob nicht bereits früher, zumindest von Oktober 2004
bis März 2006 sowie darüber hinaus bis zum Beginn der beruf
lichen Mass
nahmen im Dezember 2011 ein Anspruch auf eine Rente be
standen habe (Urk. 1 S. 2 ff., Urk. 13 S. 2 f.).
3.3
3.3.1
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente hat.
Wie den Erwägungen der
Beschwerdegegnerin
im angefochtenen Ent
scheid zu entnehmen ist, prüfte sie den Rentenanspruch lediglich für den Zeitraum vom 15. Juli 2013 bis am 10. Mai 2016 (Urk. 2 S. 2 und S. 4), mithin vom Ende der Taggeldleistungen per 14. Juli 2013 (Urk. 7/193, Urk. 7/197) bis zum Zeitpunkt vor der Operation des rechten Ellbogens am 11. Mai 2016 (Urk. 7/84/9).
Damit trug sie
Art.
2
9
Abs.
2 IVG
Rechnung, wonach ei
n Renten
anspruch
nicht entsteht
, solange Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden und
(kumu
lativ)
die versicherte Person
dafür ein Taggeld nach Art. 22 IVG bezieht (vgl.
BGE 126 V 241 E. 5 mit Hinweisen).
Ein allenfalls vor Beginn der Taggeldleistungen entstandener Rentenanspruch (vgl. dazu Erwägung
6.2
hernach
)
würde zudem durch ein Taggeld, das betragsmässig höher als die Rente ausfällt, unterbrochen
(vgl. Art. 20
ter
IVV; Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,
3.
Auflage 2014, Art. 29 Rz 11-12).
3.3.2
Im Folgenden wird daher vorerst der von der
Beschwerdegegnerin
geprüfte Zeitraum vom 15. Juli 2013 bis am 10. Mai 2016 beurteilt. Die
Beschwerde
gegnerin
stützte sich in ihrem Entscheid (Urk. 2) hierzu auf die Einschätzung gemäss dem bidisziplinären H._-Gutachten vom 10. Mai 2016 (Urk. 7/258).
Zu Recht unstrittig ist dabei, dass der
Beschwerdeführer
schon vor Juli 2013, mithin seit dem ersten Unfall vom 30. Oktober 2003, in der angestammten Tätigkeit als angelernter Gipser zu 100 % arbeitsunfähig war, wie dies auch im Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich UV.2014.00024 vom 12. August 2015 (E. 3.5.2) bereits aufgrund der unfallbedingten Beschwerden festgehalten worden war (Urk. 7/242/25-26). Hiervon ist auszugehen. Zu prüfen bleibt somit die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit.
4.
4.1
Die H._-Gutachter untersuchten den
Beschwerdeführer
am 8./9. und 17. Feb
ruar 2016 und führten ausserdem eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durch (Urk. 7/258/1).
Laut dem H._-Gutachten vom 10. Mai 2016 klagte der
Beschwerdeführer
anlässlich der Begutachtung im Februar 2016 über Schul
terbeschwerden links mit Ausstrahlung zum Nacken und zur linken Kopfseite, Nackenschmerzen, Beschwerden im linken Handgelenk bis zum Ellbogen, einen Tennisellbogen rechts und über Beschwerden im linken Knie (Urk. 7/258/26-27). Die Gutachter stellten die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die
Arbeits
fähigkeit
: Periarthropathia humero
scapularis partim ankylosana links mit/bei persistierendem chronischem Schmerz
syndrom und erheblicher Funktionsein
schränkung der Schulter links, Arthrofibrose im Bereiche des linken Ellbogens, Handgelenksarthrose links, Periarthropathia genu links mit/bei persistierendem Extensionsdefizit und aktuell strukturell mässiger medialer Gonarthrose, chro
nische Epicondylopathia radialis rechts überwiegend myofaszial bedingt. Als Diag
nosen ohne Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit
führten sie die folgenden auf: Arterielle Hypertonie, medika
mentös behandelt seit 10 Jahren, leichte Adi
positas (BMI 30 kg/m
2
)
, Zustand nach Anpassungsstörung mit längerer depres
si
ver Reaktion (ICD-10 F43.21), gegen
wärtig vollständig remittiert (Urk. 7/258/30-31). Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich keine Einschränkung. Insgesamt bestehe in der ange
stammten Tätig
keit als (angelernter) Gipser eine 100%ige Arbeitsun
fähigkeit. Eine leidensange
passte, wechselbe
lastende und leichte bis knapp mittel
schwere Tätigkeit sei ganztags mit zusätz
lichen Pausen von zwei Stunden zumutbar. Es würden sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, weshalb diese Arbeitsfähigkeit nicht bereits seit Abschluss der Eingliederungs
massnahmen im September 2014 gegeben sei. Die zum Zeitpunkt der Begutach
tung (seit Juni 2015) ausge
übte 50%ige Tätigkeit als Kurier halbtags (Urk. 7/258/38) entspreche einer leichten, wechselbe
lastenden Tätigkeit und sei dem
Beschwerdeführer
mindestens in diesem Umfang zumutbar (Urk. 7/258/32-33).
4.2
4.2.1
Insgesamt erfüllt das bidisziplinäre H._-Gutachten vom 10. Mai 2016
alle recht
sprechungs
gemäss erforderlichen Kriterien für beweis
k
räftige ärztliche Entschei
dungs
grundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c
).
So
beruht es auf allseitigen Untersuchungen, inklusive einer EFL, und es berück
sichtigt die medizinischen Vorakten sowie die geklagten Be
schwerden. Auch setzt es
sich differenziert mit diesen und dem Verhalten des Beschwerdeführers aus
einander. Dabei wurde in den Bereichen, in welchen während der EFL Selbst
limitierungen festgestellt wurden, namentlich betreffend die Kniebe
schwer
den, zutreffend auf die medizinisch-theoretische Einschätzung abge
stellt (Urk. 7/258/30-32).
Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur
teilung der medizinischen Situation zudem ein, und die darin gezogenen Schlussfol
gerungen sind über
zeugend begründet. Es ist daher grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die
Be
schwerde
gegnerin
für die
Zeit ab dem 14. Juli 2013 (Ablauf der Taggeld
leistungen; Urk. 7/193, Urk. 7/197
/2) darauf abstellte (Urk. 2 S. 2).
4.2.2
Zwar wurde
die Arbeits
fähigkeit
in der bisziplinären H._-Einschätzung erst für die Zeit ab
Ende der be
ruflichen Massnahmen im September 2014 beurteilt (Urk. 7/258/33). Zumindest aber schliesst der psychiatrische Gutachter gemäss seinem Teilgutachten auch für die Zeit vor September 2014 eine psychisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus, indem er aus psychiatrischer Sicht auf eine volle Eingliederungsfähigkeit ab (Mitte) 2009 schliesst (Urk. 7/258/12-14). Ausserdem sind den Akten auch in somatischer Hinsicht keine Hinweise auf zusätzliche Beschwerdebilder
bezüglich der Zeit von Mitte Juli 2013 bis Sep
tember 2014 zu entnehmen. Der Beschwerdeführer war in dieser Zeit auf Arbeits
suche für eine Tätigkeit in einem Pensum von
60 bis 100 %. Er wurde dabei von der Arbeitslosenversicherung (Urk. 7/201/4-5) und vom 4. Dezember 2013 bis 4. August 2014 im Auftrag der
Beschwerdegegnerin
von G._ unter
stützt (Urk. 7/220). Im Urteil UV.2014.00024 vom 12. August 2015, mit welchem bei der Prüfung der Arbeits- und Erwerbs
fähigkeit die unfallbedingten Beschwer
den des
Beschwerdeführer
s an der linken oberen Extremität und an den beiden Knien einbezogen wurden, kam das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich denn auch zum Schluss, dass spätestens ab Januar 2013 von einer 100%igen Arbeits
fähigkeit in einer leidensangepassten, wechselbelastenden, die linke obere Extre
mität nicht belastende und knieschonende Tätigkeit auszugehen sei (Urk. 7/242/12).
Dies hat auch in diesem Verfahren unter Einbezug der bereits damals geklagten, nicht-unfallbedingten Beschwerden an der rechten oberen Extremität zu gelten. Beschwerden am rechten Ellbogen sind ab 2007 aktenkundig (vgl. Bericht der Rheumatologie der C._ vom 23. Januar 2008, Urk. 7/27/24-25), ohne dass hierzu eine organisch-bildgebende Entsprechung vorgelegen hätte. So hatte
Dr. med. J._ von der Orthopädie der C._ im Bericht vom 6. Mai 2010 aufgrund der nicht unfallkausalen Diag
nose einer Epicondylopathia humero-radialis rechts zur Indi
ka
tion für eine Operation am rechten Ellbogen Stellung genommen und erklärt, die Proble
matik sei ausge
sprochen multiartikulär. Eine operative Inter
vention am rechten Ellbo
gen lehne er wegen der polyartikulären Sympto
matik und des Fehlens von harten Fakten in der Bild
gebung ab. Hier sei das Arthro-MRT wie auch der szintigraphische Befund weit
gehend unauffällig (Urk. 7/80/8-9). Im Bericht vom 11. September 2013 hielt Dr. J._ zudem fest, in letzter Zeit habe der Be
schwerdeführer seine Arbeit als Gabelstapler
fahrer beenden müssen und als Fugengipser gear
beitet. Dies habe zu einer er
heb
lichen Schmerzzunahme aufgrund der Fehl
haltung und ungünstigen Be
lastung geführt (Urk. 7/200/1).
Ausser Druck
schmerz wurden indes keine bildgebend oder klinisch festgestellten Befunde bezüglich der rechten oberen Extremität aufgeführt. Ausserdem ist die Schmerzzunahme nach der Arbeit als Fugengipser vereinbar mit der auch von den H._-Gutachtern attestierten, unstrittig vorliegenden 100%igen Arbeits
un
fähigkeit als Gipser. Auch im Bericht vom 18. Juni 2014, in welchem Dr. J._ eine erneute Schmerzzunahme in beiden Schultern und Armen links
betont festhielt, wurden ausser schmerz
bedingten Bewegungseinschränkungen keine weiteren Befunde beschrieben. Als Diagnose wurde eine chronische Bra
chialgie genannt (Urk. 7/236/4). Dieses Beschwerdebild wurde im H._-Gut
achten vom 10. Mai 2016 mit der Diagnose einer chronischen Epicondylo
pathia radialis rechts überwiegend myofaszial bedingt als Diagnose mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/258/31) ebenfalls berück
sichtigt.
4.2.3
Die Einschätzung der H._-Gutachter hat somit nicht erst ab September 2014, sondern bereits ab Mitte Juli 2013 (Einstellung der Tag
gelder per 14. Juli 2013, Urk. 7/193) bis Sep
tember 2014 Gültigkeit.
4.3
4.3.1
Für die Zeit ab Ende der Taggelder Mitte Juli 2013 bis zu den gutachterlichen Untersuchungen Anfang/Mitte Februar 2016 ist nach dem Gesagten gestützt auf das H._-Gutachten vom 10. Mai 2016 (Urk. 7/258/32-33) von einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten, wechselbelastenden Tätigkeit mit zusätz
lichen Pausen von zwei Stunden über den Tag verteilt auszugehen.
4.3.2
Wie der
Beschwerdeführer
zutreffend geltend macht, wurde mit dem Gutachten entgegen der Ansicht der
Beschwerdegegnerin
nicht ein 80%iges Pensum attes
tiert. Mit den zusätzlichen Pausen resultiert eine Arbeitszeit von 31,7 Stun
den pro Woche. Dies entspricht unter Berücksichtigung der allgemeinen betriebs
üblichen Arbeits
zeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl.
Betriebsübliche Arbeits
zeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stun
den pro Woche, Tabelle T 03.02.03.01.04.01, 2013-2016, Abschnitt A-S, To
tal;
www.bfs.admin.ch/
bfs/de/home/statis
tiken/
kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2967272. html)
einem Pen
sum von 76 %
(41,7 h - [5 x 2 h] = 31,7 h).
4.3.3
Das von den Gutachtern aus rein medizinisch-theoretischer Sicht beschriebene und hier massgebliche Belastungsprofil wurde im Einzelnen wie folgt be
schrieben: Zumutbar sind wechselbelastende, leichte bis höchstens knapp mittel
schwere, die linke obere Extremität schonende Tätigkeiten ohne regelmässiges Treppabsteigen und Gehen auf unebenem Gelände, ohne Arbeiten über Schul
terhöhe und in Hockstellungen, ohne Ziehen und Stossen, ohne über
wiegend stehende oder überwiegend sitzende Arbeiten (Urk. 7/258/32).
Gemäss diesem Belastungsprofil ist das regelmässige Tragen und Heben von mittelschweren bis schweren Lasten gänzlich ausgeschlossen und es sind nur leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeiten zumutbar, die den linken Arm nicht belasten. Es kann angesichts dieser Limitationen entgegen den Erwägungen im ange
fochtenen Entscheid (Urk. 2 S. 2) nicht schlechthin von der Zumutbarkeit mittel
schwerer Tätigkeiten gesprochen werden. Definitionsgemäss (vgl. Definition im Gutachten S. 32 oben, Urk. 7/258/32) sind mittelschwere Tätigkeiten jene mit regelmässigem Heben und Tragen von 15 bis 25 Kilogramm. Zumutbar sind gemäss der massgeblichen medizinisch-theoretischen Einschätzung der Gutachter unter Berücksichtigung sämtlicher Beschwerden und „bei längerdauernden Belas
tungen“ jedoch nur leichte bis knapp mittel
schwere Tätigkeiten (Urk. 7/258/32 unten), mithin das Heben und Tragen von maximal bis zu 15 Kilogramm. Das zumutbare Tragen von mittelschweren Lasten (15 bis 25 Kilogramm) bis zu 22,5 Kilo
gramm wurde in Bezug auf die Ergebnisse der EFL aufgeführt. Auch danach wäre das Tragen und Heben von solchen Lasten nur selten möglich, was wiederum insgesamt für eine grundsätzlich leichtere Tätigkeit spricht. Insofern trifft die Rüge des
Be
schwerdeführer
s zum Belastungsprofil - bestritten werden die Zumutbarkeit des einarmigen Tragens und Hebens von Lasten von 22,5 Kilo
gramm (Urk. 1 S. 3) - zu.
4.4
Insgesamt waren dem Beschwerdeführer somit von Mitte Juli 2013 bis Mitte Februar 2016 wechselbelastende, die linke obere Extremität schonende, leichte bis knapp mittelschwere Tätigkeiten (Heben und Tragen von maximal 15 Kilo
gramm) in einem 76%igen Pensum ohne regelmässiges Treppabsteigen und Gehen auf unebenem Gelände, ohne Arbeiten über Schulterhöhe und in Hock
stellungen, ohne Ziehen und Stossen, ohne über
wiegend stehende oder über
wiegend sitzende Arbeiten zumutbar.
5.
5.1
Davon ausgehend ist d
er Invaliditätsgrad mittels eines Einkommensvergleichs
von
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage (hier: 2013)
zu erheben (vgl. BGE 129 V 223 f. E. 4.2 in fine, 128 V 174). Da die Arbeits
fähigkeit in der angestammten Tätigkeit bereits seit Jahren zu 100 % einge
schränkt war, war im Juli 2013 die Voraussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in jedem Fall erfüllt. Der Einkommensvergleich ist daher nicht erst im Jahr 2014 durch
zu
führen, wie dies die
Beschwerdegegnerin
vornahm (Urk. 2 S. 2), sondern direkt nach Ende der Taggelder bezogen auf das Jahr 2013.
5.2
Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweis
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigen
falls der Teuerung
und der realen Einkommensentwicklung angepassten Ver
dienst angeknüpft, w
eil es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig
keit ohne Gesundheits
scha
den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müs
sen mit überwiegender Wahr
schein
lichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin
weis; Urteil des Bundesgerichts 8C_322/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.1).
Angesichts dieser Rechtsprechung ist entgegen der Ansicht der Beschwerde
gegnerin (Urk. 2 S. 3) nicht schon deshalb zur Bestimmung des Validenein
kommens von den Durchschnittslöhnen gemäss der Schweizerischen Lohnstruk
turerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) auszugehen, weil die letzte An
stellung als Gipser mehr als 10 Jahre zurücklag. Der Beschwerdeführer arbeitete seit seiner Ein
reise in dies Schweiz im Jahr 1988 als angelernter Gipser (Urk. 7/3/3, Urk. 7/210/1) und er hatte die Anstellung bei Y._ GmbH erst wenige Monate vor dem ersten Unfall vom 30. Oktober 2003 wieder ange
treten (Urk. 7/2/8), nachdem er schon in den Jahren 1998 bis Mitte 2000 für dieselbe Arbeit
geberin tätig gewesen war (Urk. 7/3/5, Urk. 7/211/1). Auch sonst gibt keine Hinweise darauf, dass er diese Anstellung bis im Jahr 2013 ohne die Unfallfolgen überwiegend wahrscheinlich aufgegeben respektive verloren hätte. Ferner wurde das Valideneinkommen im Urteil des Sozialver
siche
rungsgerichts des Kantons Zürich UV.2014.00024 vom 12. August 2015 ge
stützt auf die An
gaben der ehemaligen Arbeitgeberin per 2013 auf
Fr. 78‘900.--
festgesetzt (13 x
Fr. 5‘700.--] + [12 x Fr. 400.--; AHV-pflichtige Essens
zulagen]; E. 4.1; Urk. 7/
242/26). Es besteht kein Anlass, davon abzuweichen.
5.3
5.3.1
Das Invalideneinkommen wurde im besagten Urteil vom 12. August 2015 auf
grund der DAP-Angaben der Suva per 2013 auf Fr. 47‘923.35 festgelegt (E. 4.2.4; Urk. 7/242/28-29). Auf die unfallspezifischen Löhne der DAP kann indes nicht abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin ging hier zutreffend und grundsätzlich unstrittig von den LSE-Tabellenlöhnen aus (Urk. 2 S. 2). Denn kann - wie hier - für die Bestimmung des Invalideneinkommens nicht auf die konkrete beruflich-erwerbliche Situation abgestellt werden, können nach der Recht
sprechung Tabellenlöhne gemäss der Schweiz
erischen Lohnstrukturerhe
bung (LSE) des Bundesamtes für Statistik herangezogen werden (BGE 126 V 76 f. E. 3b sowie RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412).
Der Beschwerdeführer hält dafür, es sei nach dem Arbeitstrainig als Kurier auf den Lohn von Fr. 3‘876.-- nach Ziffer 53 (Kurierdienste; Tabelle TA1, Männer) abzustellen, zumal er auch in diesem Bereich tätig gewesen sei (Urk. 1 S. 3). Dem ist nicht zuzustimmen. Denn die Anstellung als Kurier übte der Be
schwerde
führer nur in einem Pensum von 50 %, und zwar ab Juni 2015 aus (Urk. 7/258/38); zumutbar ist indes ein Pensum von 76 %. Zudem kommen für den Beschwerdeführer auch andere Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt in Frage. Es handelte es sich bei dem im B._ im Jahr 2011 und 2012 absolvierten Arbeitstraining (Urk. 7/112, Urk. 7/137) denn auch nicht um eine Umschu
lung respektive Erstausbildung.
5.3.2
Gemäss der LSE 2012, TA1, Privater Sektor, Kompetenzniveau 1, Total Männer, lag der Durchschnittslohn im Jahr 2012 bei Fr. 5‘210.-- (vgl. zur Revision und Anwend
barkeit der LSE ab 2012: IV-Rundschreiben des Bundesamtes für Sozial
ver
sicherungen Nr. 328 vom 22. Oktober 2014 und Nr. 349 vom 20. Juni 2016; BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1). Unter Berücksichtigung einer durch
schnitt
lichen (vom BFS erhobenen) wöchent
lichen Ar
beitszeit von 41,7 Stunden im Jahr 2012 (
Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stun
den pro Woche, Tabelle T 03.02.03.01.04.01, Abschnitt A-S, To
tal) und der allge
meinen Nominallohnentwicklung von 2012 bis 2013 (
BFS
, Schweizerischer Lohn
index nach Wirt
schaftszweigen, Nominallohnindex Männer [2010 = 100, Tabelle T1.1.10], Total, 2012: 101.7, 2013: 102.5)
be
trug das massgebliche Durch
schnittseinkommen im Jahr 2013 Fr. 65‘689.80 (Fr. 5‘210.-- x 12; : 40, x 41,7; : 101.7 x 102.5), was bei einem Pensum von 76 % den Betrag von Fr. 49‘924.25 ergibt.
5.3.3
Dieser Betrag ist recht
sprechungsgemäss zu kürzen, wenn persönliche und be
ruf
liche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst
jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir
kungen auf die Lohnhöhe haben (BGE 124 V 321 E. 3b/aa).
Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeits
fähig
keit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Ein
kommen ver
werten kann
(
vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75
). Der Abzug ist unter Würdigung der Um
stände im Einzelfall nach pflicht
gemässem Ermes
sen ge
samthaft zu schätzen und darf 25 % nicht über
steigen (BGE 134 V 322 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_361/2011 vom 20. Juli 2011 E. 6.1 mit weiteren Hinweisen).
Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand
punkt, es sei kein solcher Abzug vorzunehmen, da die gesundheitlichen Ein
schrän
kungen bereits mit dem Belastungsprofil und mit der 20%igen Leistungs
einbusse berücksichtigt worden seien (Urk. 2 S. 3). Der Beschwerdeführer wen
det dagegen ein, aufgrund des komplexen Beschwerdebildes mit massiven Ein
schrän
kungen an den Extremitäten, aufgrund der Notwendigkeit zu Pausen, aufgrund der Schlafstörungen, der Schmerzen und der Medikation sowie auf
grund seines Alters (47 Jahre im Jahr 2013) sei ein Abzug von 20 % gerecht
fertigt, nicht zuletzt auch weil er jahrelang als Gipser Schwerstarbeit geleistet habe (Urk. 1 S. 4).
Hierzu ist das Folgende festzuhalten: Mit den zusätzlichen Pausen von zwei Stunden über den Tag verteilt berücksichtigten die Gutachter die intera
gieren
den funktionellen Einschränkungen, Ermüdungsreaktionen und zu
mindest teil
weise organisch-strukturell nachvollziehbare Schmerzen (Urk. 7/258/32). Dem Um
stand, dass der Beschwerdeführer - sei es schmerzbedingt, sei es be
dingt durch Müdigkeit - vermehrt Pausen benötigt und eine krankheits
bedingte Minder
leistung besteht, wurde damit bereits
mit dem um 2
4 %
ver
minderten Rendement hinreichend Rech
nung getragen
. Dieser Umstand
darf ent
sprechend nicht zusätzlich mit einem Abzug
versehen
und damit doppelt heran
gezo
gen werden (
vgl.
Urteile des Bun
desge
richts 9C_581/2016 vom 24.
Januar 2017 E. 3 und 9C_584/2015 vom 1
5. April 2016 E.
6.2).
Es besteht im Übrigen denn auch kein ernsthafter Grund zur Befürch
tung, ein poten
tieller Arbeitgeber, der sich mit einer
76 %
eines Vollzeitpensums ausmachenden Leistungserbringung be
gnügen und eine entsprechende Stelle anbieten kann, würde bei der Entlöhnung von einem tieferen Lohnansatz als bei eine
m
vo
ll einsatzfähigen Arbeitnehmer
mit entsprechend höherem Rendement ausgehen. Unter dem Aspekt des redu
zier
ten Beschäftigungsgrades
bei ganztägiger Präsenz
lässt sich daher ein Abzug vom auf tabel
larischer Grundlage ermittelten Invalideneinkommen nicht recht
fertigen (
vgl. Urteile
des Bundesgerichts 8C_379/2011 vom 2
6.
August
2011
E. 4.2.3, 8C_419/2012 vom 21. September 2012 E. 3
,
8C_176/2012 vom 3. Septem
ber 2012 E. 8 und
9C_796/20
13 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.2
).
Auch d
ie gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin kör
perlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer Vermin
derung des hypo
thetischen Invalidenlohnes, weil der Tabellenlohn im
Kompetenzniveau 1
be
reits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (
vgl.
Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom
4.
Oktober 2013 E. 4.4).
Auch d
as Angewiesensein auf das Entgegenkommen eines ver
ständnisvollen Arbeitgebers stellt praxisgemäss kein anerkanntes eigen
ständiges Abzugskriterium dar (vgl. Urteil
e
des Bundesgerichts 8C_176/201
2 vom 3. Sep
tember 2012 E. 8 und
8C_91/2013 vom 2
2.
August 2013 E. 3.3.4).
Des Weiteren gibt auch mangelnde Be
rufsbildung (ins
be
sondere auf diesem Anforderungs
niveau) ebenfalls kei
nen Anlass zu einem leidensbedingten Abzug. Es stehen ihm genü
gend Stellenprofile offen, welche den medizinischen Anfor
derungen an eine leidensangepasste, körperlich leichte
Tätigkeit gerecht werden, ohne dass sie des
wegen mit höheren Erfordernissen bezüglich Ausbil
dung und Sprach
kenntnisse ver
bunden wären (vgl. Urteil des Bundes
gerichts 8C_83/2009
vom 15. Mai 2009
E.
4.2.4.2).
Auch aufg
rund der Ausländereigenschaft und der Aufenthaltskategorie
C
sind beim über
Jahrzehnte
in der Schweiz erwerbstätig gewesenen Beschwerdeführer keine negativen Auswirkungen auf den Verdienst anzuneh
men.
Der Umstand sodann, das
s das Alter die Stellensuche faktisch negativ beein
flussen kann,
muss
als invaliditätsfremder Faktor unberücksichtigt bleiben (Urteil des Bun
desgerichts 8C_808/2013 vom 14.
Februar 2014 E. 7.3).
Hilfs
ar
beiten
werden
auf dem mass
gebenden hypothe
tischen ausgeglichenen Arbeits
markt (Art. 16 ATSG)
zudem
grund
sätz
l
ich altersunabhängig angeboten. Mit der Beschwerdegegnerin
besteht hier
daher
praxisgemäss keine Veranlassung, dem Alter des Beschwerdeführer
s
bei der Ermittlung des Invalideneinkommens durch Berücksichtigung eines Tabellenlohnabzuges Rechnung zu tragen
(vgl. Urteil des Bundesgerichts
8C_450/2016 vom
6.
Oktober 2016
E. 5.3.2)
.
Jedoch anerkennt d
ie Rechtsprechung unter dem Titel Beschäftigungsgrad bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich erwerbs
tätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom
4.
April 2012 E. 3.2). Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern statistisch gesehen Teil
zeitarbeit vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (Urteil des Bundesgerichts
9C_796/2013 vom 2
8.
Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hin
weisen
).
Insgesamt rechtfertigt sich damit zusätzlich zum Rendement ein Abzug von 10 %, so dass ein Invalideneinkommen von Fr. 44‘931.80 (
Fr. 49‘924.25 x 0,9)
resultiert.
5.4
Die Differenz des Invalideneinkommens zum Valideneinkommen beträgt Fr. 33‘968.20 (
Fr. 78‘900.--
- Fr. 44‘931.80), was einen Invaliditätsgrad von 43 % ergibt. Der Beschwerde
füh
rer hat somit folglich nach Ende der Taggeld
leistungen per 14. Juli 2013 (Urk. 7/193, Urk. 7/197/2) Anspruch auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 2 IVG).
6.
6.1
Was die Zeit nach der H._-Begutachtung ab Mitte Februar 2016 betrifft, für welche der Beschwerdeführer eine Verschlechterung seines Gesundheits
zustan
des, insbe
sondere in Bezug auf seinen rechten Ellbogen
in Folge der Be
lastung durch die EFL-Tests am 8./9. Februar 2016
geltend macht, fehlt es an einer aus
reichenden Entscheid
grundlage. Den Akten sind diesbezüglich allein die Berichte des den rechten Ellbogen behandelnden Arztes Dr. I._ zu ent
nehmen (Urk. 7/283/1-4, Urk. 7/284/7-10),
der den
Beschwerdeführer
schliesslich am 11. Mai 2016 am rechten Ellbogen operierte (Urk. 7/284/9).
Aus dem (unda
tierten) ersten Bericht von Dr. I._ geht zumindest hervor, dass die erste Konsultation bereits am 16. Februar 2016 stattgefunden und Dr. I._ bereits ab dem 16. Februar 2016 Arbeitsun
fähigkeiten zwischen 100 und 50 % attestiert hatte (Urk. 7/283/1-2). Es kann daher und angesichts der Operation vom 11. Mai 2016 nicht abschliessend ausgeschlossen werden, dass bereits ab Mitte Februar 2016 eine rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes einge
treten ist. Bereits im psychiatrischen H._-Teilgutachten von Dr. med. K._, Fach
arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Feb
ruar 2016, der den
Beschwerdeführer
am 17. Februar 2016, mithin nach der somatischen Begutach
tung, untersucht hatte, war zudem festgehalten worden, dass die zusätzlichen Beschwerden am rechten Ellbogen nach Angaben des
Beschwerdeführer
s nach den bei der H._-Begutachtung durchge
führten Testungen eingesetzt hätten (Urk. 7/255/9-10).
Aufgrund von Art. 88a Abs. 2 IVV, wonach eine Verschlech
terung der Erwerbs
fähigkeit jedenfalls erst nach drei Monaten zu berück
sichtigen ist, würde sich eine solche allerdings frühestens ab Mitte Mai 2016 auf den Renten
anspruch auswirken. Für die Zeit ab Mai 2016 hat die Beschwerdegegnerin in der ange
fochtenen Verfügung vom 26. Septem
ber 2016 (Urk. 2) auf einen separaten Ent
scheid
zum neuen Gesuch vom 9. Juli 2016 (
Urk.
7/269) verwiesen (
Urk.
2 S. 4). Sie begründete dies mit dem Zeitpunkt der Operation des rechten Ellbo
gens vom
11. Mai 2016 (Urk. 7/284/9) und des Eingangs des
H._
-Gutachtens vom 10. Mai
2016 (
Urk.
2 S. 3).
Bei dieser Ausgangslage ist die Sache zur Prü
fung der Arbeits
fähigkeit ab Mitte Februar 2016 und gegeben
enfalls Neubestimmung des Ren
ten
anspruchs ab Mai 2016 an die Beschwerdegegnerin zurück
zuweisen.
6.2
Da die Anmeldung des Beschwerdeführers zum Leistungsbezug zudem bereits am 25. Juni 2005 erfolgt war (Urk. 7/3) und seither für den Zeitraum bis zum 14. Juli 2013 nie ein Entscheid über den Rentenanspruch erfolgte, obschon die beruflichen Mass
nahmen mit Taggeldleistungen erst ab dem 31. Januar 2011 aufgenommen wurden (Urk. 7/103) und obschon mit Vorbe
scheid vom 8. April 2009, gegen welchen Einwände erhoben wurden (Urk. 7/39, Urk. 7/59), die Zusprache einer befristeten ganzen Rente ange
kündigt worden war (Urk. 7/36), ist die Sache ausserdem zum Entscheid über den Rentenanspruch auch für die Zeit ab dem 25. Juni 2004 (zwölf Monate vor der Anmeldung; vgl.
a
Art.
48
Abs.
2 Satz 1 IVG
in der bis Ende Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) bis zum 14. Juli 2013 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
6.3
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die an
gefochtene Verfügung vom 26. September 2016 (Urk. 2) aufzu
heben und die Sache mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Viertelsrente ab Juli 2013 hat, an die Beschwerdegegnerin zur ergän
zenden medizi
ni
schen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum anschliessenden Ent
scheid über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers für die Zeit von Juni 2004 bis Juli 2013 sowie ab Mai 2016 zurück
zu
weisen.
7.
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegen
stand die Be
willigung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver
fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG), ermessens
weise
auf Fr. 800.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzu
erlegen.
Dem
Beschwerdeführer
steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be
deu
tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf
Fr.
1‘700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert
steuer) fest
zusetzen ist.