# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 0b28b2ec-a76e-471e-9f42-e9e2e0b69b9d
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2008
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Die bulgarische Staatsanwaltschaft führt gegen C., D., B., E. und F. sowie weitere Personen ein Strafverfahren wegen Verbrechen gegen das , Geldwäscherei und organisierter Kriminalität. Die bulgarische Staatsanwaltschaft ist in diesem Zusammenhang mit einem  vom 17. April 2007 und Ergänzungen vom 14. Mai 2007, 4. Oktober 2007, 18. Dezember 2007 und 8. Februar 2008 an die Schweiz gelangt und hat um Übermittlung von Bankunterlagen der Bank G., in Z., und der Bank H., in Y., betreffend der Konti der Beschuldigten sowie derjenigen Konti , welche mit diesen Personen in Zusammenhang stehen. Ebenso  sie um Sperrung dieser Konti (act. 9.1).
Das Bundesamt für Justiz (nachfolgend „Bundesamt“) hat das  vom 17. April 2007 mit den obgenannten Ergänzungen der  am 16. Mai 2007 zum Vollzug übertragen. Die  ist mit Eintretens- und Zwischenverfügung vom 7. Juni 2007 auf das Rechtshilfeersuchen eingetreten und hat die Edition sämtlicher -, Bank- und Kontounterlagen, zugehöriger Korrespondenz etc. für die Zeit ab 1. Januar 2003 bis heute betreffend Konti bei der Bank G. , welche auf B., E., C., I., D. und/oder die J. LLC lauten oder an denen diese zumindest bevollmächtigt oder wirtschaftlich berechtigt . Der Bank bzw. deren zuständigen Organen wurde ein  auferlegt (act. 9.3). Der Editionsaufforderung ist die Bank G. mit Schreiben vom 3. Juli 2007 und 14. August 2007 nachgekommen und übermittelte darin unter anderem die Bankunterlagen sowie Detailbelege für einzelne Transaktionen der A. Ltd. Mit Verfügung vom 29. August 2007 wurden sämtliche noch offenen Konti bei der Bank G. vorsorglich gesperrt und gleichzeitig das Mitteilungsverbot aufgehoben (act. 9.4).
B. Mit Schlussverfügung vom 8. Mai 2008 hat die Bundesanwaltschaft dem
Rechtshilfeersuchen vom 17. April 2007 sowie den zugehörigen  vom 14. Mai 2007, 4. Oktober 2007, 18. Dezember 2007 und 8. Februar 2008 entsprochen und die Herausgabe der von der Bank G. edierten Bankunterlagen betreffend das Konto Nr. 1 der A. Ltd. verfügt (act. 9.4).
C. Mit Beschwerde vom 5. Juni 2008 gelangt der Vertreter von A. Ltd. und B.
an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts und beantragt :
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„1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Übergabe der Akten an die bulgarischen Behörden zu verbieten.
2. Es sei das Verfahren mit den Schlussverfügungen der Bundesanwaltschaft vom 25.03.07 [recte 08] (K. SA/RR.2008.79) vom 19.03.07 [recte 08] i.S. (L. Ltd/RR.2008.87), vom 08.05.08 i.S. M. Corp. und E., vom 09.05.08, E. und B., vom 09.05.08 i.S. D., vom 09.05.08 i.S. E. zu vereinen.
3. Es sei die aufschiebende Wirkung zu bestätigen. 4. Es seien keine Kosten zu erheben und es sei der Beschwerdeführerin eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen.“
Die Bundesanwaltschaft beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 8.  2008 die Beschwerde der A. Ltd. sei abzuweisen und auf die Beschwerde von B. sei nicht einzutreten (act. 9). Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juli 2008 beantragt das Bundesamt für Justiz, die Verfahren RR.2008.131-132, RR.2008.134, RR.2008.135, RR.2008.137-138 und RR.2008.139-140  zu vereinigen. Des Weitern seien die fünf genannten Beschwerden , soweit darauf eingetreten werden könne (act. 10). A. Ltd. und B. halten mit Replik vom 15. August 2008 an der Beschwerde fest (act. 13). Die Bundesanwaltschaft und das Bundesamt wurden darüber am 20.  2008 in Kenntnis gesetzt (act. 14, 15).
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen.

## Considerations

Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Bulgarien sind in erster Linie die Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens über die  in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1), dem beide  beigetreten sind, sowie das zu diesem Übereinkommen am 8.  2001 ergangene zweite Zusatzprotokoll (2. ZP; SR 0.351.12) . Soweit den Beschuldigten Geldwäscherei vorgeworfen wird, kann zudem das von beiden Ländern ratifizierte Übereinkommen vom 8.  1990 über Geldwäscherei sowie Ermittlung, Beschlagnahme und Einziehung von Erträgen aus Straftaten (GwUe; SR 0.311.53) zur  gelangen. Soweit diese Staatsverträge bestimmte Fragen nicht  regeln, ist das schweizerische Landesrecht anwendbar,  das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV;
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SR 351.11; vgl. Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 132 II 81 E. 1.1; 124 II 180 E. 1a). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 129 II 462 E. 1.1 S. 464 m.w.H.).
2. 2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Schlussverfügung
der ausführenden Bundesbehörde, gegen welche innert 30 Tagen ab der schriftlichen Mitteilung bei der II. Beschwerdekammer des  Beschwerde geführt werden kann (Art. 80e Abs. 1 i.V.m. Art. 80k IRSG; Art. 28 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 2002 über das Bundesstrafgericht, SGG, SR 173.71; Art. 9 Abs. 3 des Reglements vom 20. Juni 2006 für das Bundesstrafgericht, SR 173.710).
Die Schlussverfügung vom 8. Mai 2008 wurde mit vorliegender  vom 5. Juni 2008 fristgerecht angefochten.
2.2 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Personen,  die sich das ausländische Strafverfahren richtet, sind unter denselben Bedingungen beschwerdelegitimiert (Art. 21 Abs. 3 IRSG). Bei der  von Kontoinformationen gilt als persönlich und direkt betroffen im Sinne der Art. 21 Abs. 3 und 80h IRSG der Kontoinhaber (Art. 9a lit. a IRSV; BGE 118 Ib 547 E. 1d; BGE 122 II 130 E. 2b; TPF 2007 79 E. 1.6).
Die angefochtene Verfügung bezieht sich auf die Erteilung von , wobei Bankunterlagen eines Kontos der A. Ltd. an die ersuchende bulgarische Behörde herausgegeben werden sollen. Inhaberin des Kontos ist die beschwerdeführende A. Ltd. (act. 9.4). Damit ist die A. Ltd. , weshalb auf ihre Beschwerde einzutreten ist.
2.3 Die Beschwerdeinstanz erhebt vom Beschwerdeführer einen  in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten. Zu dessen  ist dem Beschwerdeführer eine angemessene Frist anzusetzen unter Androhung des Nichteintretens (Art. 63 Abs. 4 VwVG i.V.m. Art. 12 Abs. 1 IRSG).
Mit Einschreiben vom 10. Juni 2008 hat das Bundesstrafgericht von der A. Ltd. sowie von B. einen Kostenvorschuss einverlangt. Während die A. Ltd. den Kostenvorschuss fristgerecht am 24. Juni 2008 bezahlt hat, hat B. den Kostenvorschuss nicht geleistet. Demnach ist androhungsgemäss auf die Beschwerden von B. nicht einzutreten (Art. 63 Abs. 4 VwVG). Anzu-
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fügen ist, dass auf seine Beschwerde ohnehin wegen fehlender  (nicht Kontoinhaber) nicht einzutreten gewesen wäre.
3. 3.1 Der Vertreter der Beschwerdeführerin beantragt in prozessualer Hinsicht,
es sei die aufschiebende Wirkung zu bestätigen.
Der Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 21 Abs. 4 lit. b und Art. 80l Abs. 1 IRSG). Entsprechend ist darüber nicht zu befinden.
3.2 Weiter wird in prozessualer Hinsicht die Vereinigung des vorliegenden  mit den Beschwerdeverfahren gegen die Schlussverfügungen K. SA, L. Ltd., M. Corp. und E., E. und B., D. sowie E. beantragt. Es wird geltend gemacht, eine Nichtvereinigung verstiesse gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens sowie das Willkürverbot und sei rechtsungleich (act. 1 Ziff. 3).
Zu den allgemeinen Verfahrensgarantien, die Art. 29 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK gewährleisten, gehört das Recht auf ein faires Verfahren. Der Inhalt dieser Garantie lässt sich nicht abstrakt umschreiben, vielmehr ist jeweils im konkreten Zusammenhang zu überprüfen, ob dem Gedanken dieser  nachgelebt worden ist (BGE 116 Ia 305 E. 4b). Das Gebot der rechtsgleichen Behandlung (Art. 8 BV) untersagt sodann bei tatsächlichen Verhältnissen rechtliche Unterscheidungen zu treffen, die sich nicht auf ernsthafte sachliche Gründe stützen lassen und für die ein vernünftiger Grund nicht ersichtlich ist; umgekehrt wird die Gleichbehandlung von  Verhältnissen untersagt, die voneinander wesentlich abweichen und einer unterschiedlichen Behandlung bedürfen (BGE 127 I 185 E. 5; BGE 110 Ia 7 E. 4b). Willkür (Art. 9 BV) wiederum liegt vor, wenn ein  offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem  zuwiderläuft (BGE 125 I 492 E. 1b mit Hinweisen).
Die Frage der Vereinigung von Verfahren steht im Ermessen des Gerichtes und hängt mit dem Grundsatz der Prozessökonomie zusammen, wonach ein Verfahren möglichst einfach, rasch und zweckmässig zum Abschluss gebracht werden soll (ALFRED KÖLZ / ISABELLE HÄNER,  und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, Nr. 155 S. 54 f.). Eine Vereinigung verschiedener Beschwerdeverfahren kann angebracht erscheinen, wenn sich verschiedene Beschwerden gegen denselben Entscheid richten und dieselben Rechtsfragen aufwerfen (vgl.
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BGE 126 V 283 E. 1 S. 285; Urteile des Bundesgerichtes 6S.709 + 710 / 2000 vom 26. Mai 2003 E. 1; 1A.60 – 62 / 2000 vom 22. Juni 2000 E. 1a). Zur Zeit sind bei der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts im gleichen Gesamtkomplex nebst dem vorliegenden folgende weitere  hängig: M. Corp. und E. [RR.2008.131-132]; E. [RR.2008.134]; D. [RR.2008.135]; E. und B. [RR.2008.139-140] sowie N. Limited [RR.2008.148]. Ein offenkundiger Vorteil im Sinne einer  oder gar Beschleunigung bei Zusammenlegen all dieser Verfahren besteht nicht. Die einzelnen Beschwerden richten sich gegen  Schlussverfügungen mit teilweise unterschiedlichem . Die Legitimation der einzelnen Beschwerdeführer, aber auch die Berechtigung zu bestimmten Rügen kann sich je nach individueller  unterschiedlich präsentieren und kann damit zu unterschiedlichen Entscheiden bzw. Begründungen führen. Darüber hinaus präsentiert sich auch die Sachlage hinsichtlich des Konnexes zwischen den mutmasslichen Straftaten und den Konten, über die rechtshilfeweise Auskunft verlangt wird, in den einzelnen Fällen unterschiedlich. Eine Zusammenlegung stellt deshalb auch keine Vereinfachung dar. Zudem sind bzw. waren die  Beschwerden nicht im gleichen Verfahrensstadium. Die getrennte , entsprechend der einzelnen Beschwerdeschrift erlaubt eine  Erledigung im Sinne von Art. 17a IRSG der davon betroffenen einzelnen Rechtshilfehandlungen. In diesem Sinne sind auch die mit dem Gesamtkomplex zusammenhängenden Verfahren K. SA, D., B., E. und F. [RR.2008.79-83] sowie L. Ltd., D., B., E. und F. [RR.2008.87-91] mit  vom 30. Juli 2008 bereits beurteilt worden. Entsprechend können die einzelnen gewährten Vollzugshandlungen bei Rechtskraft der  dann auch umgehend ausgeführt werden. Soweit Gleichartigkeit in der Begründung der Entscheide vorliegt, wird dem  Aufwand mit entsprechend reduzierten Gebühren Rechnung . Der Entscheid, die Verfahren nicht zu vereinigen, verletzt daher weder den Grundsatz des fairen Verfahrens, noch ist er willkürlich. Inwiefern durch die Nichtvereinigung der Verfahren das Rechtsgleichheitsgebot  sein sollte, ist im Übrigen unerfindlich.
Der Antrag auf Verfahrensvereinigung ist demnach abzuweisen.
4. 4.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Behauptung, dass es auf einem
spanischen Boot Drogenhandel gegeben habe, sei unzutreffend. Da es somit an einer verbrecherischen Vortat fehle, könne der Tatbestand der Geldwäscherei nicht in Frage kommen. Hinsichtlich der kriminellen  werde nicht ansatzweise erklärt, wie diese aussehen solle, was sie
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für einen Zweck habe und wie sie organisiert sei. Sodann gebe es den  des Verbrechens gegen das Finanzsystem in der Schweiz nicht, weshalb dafür auch keine Rechtshilfe gewährt werden könne (act. 1 Ziff. 2, 4, 10, 14; act. 13).
4.2 In formeller Hinsicht muss das Rechtshilfeersuchen insbesondere Angaben über den Gegenstand und den Grund des Ersuchens enthalten (Art. 14 Ziff. 1 lit. b EUeR). Ausserdem muss das Ersuchen in Fällen wie dem  die strafbare Handlung bezeichnen und eine kurze Darstellung des Sachverhalts enthalten (Art. 14 Ziff. 2 EUeR). Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG i.V.m. Art. 10 IRSV und Art. 27 Ziff. 1 GwUe stellen entsprechende  an das Rechtshilfeersuchen. Diese Angaben müssen der  Behörde allerdings nur die Prüfung erlauben, ob die doppelte  gegeben ist (vgl. Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR; infra Ziff. 5), ob die  wegen denen um Rechtshilfe ersucht wird, nicht politische oder  Delikte darstellen (Art. 2 lit. a EUeR) und ob der Grundsatz der  gewahrt wird (BGE 129 II 97 E. 3.1 S. 98 m.w.H.).
4.3 Die Rechtsprechung stellt an die Schilderung des Sachverhalts im  keine hohen Anforderungen. Von den Behörden des  Staates kann nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der Gegenstand des hängigen Strafverfahrens bildet, bereits lückenlos und  widerspruchsfrei darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens nicht vereinbar, ersucht doch ein Staat einen  gerade deswegen um Unterstützung, damit er die bisher im Dunkeln gebliebenen Punkte aufgrund von Beweismitteln, die sich im ersuchten Staat befinden, klären kann. Es reicht daher aus, wenn die Angaben im Rechtshilfeersuchen den schweizerischen Behörden ermöglichen zu , ob ausreichend konkrete Verdachtsgründe für eine rechtshilfefähige Straftat vorliegen, ob Verweigerungsgründe gegeben sind bzw. in welchem Umfang dem Begehren allenfalls entsprochen werden muss. Es kann auch nicht verlangt werden, dass die ersuchende Behörde die Tatvorwürfe  abschliessend mit Beweisen belegt. Der Rechtshilferichter hat weder Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine  vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.1 S. 85 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1A.90/2006 und weitere vom 30. August 2006, E. 2.1; TPF 2007 150 E. 3.2.4).
4.4 Die Vertragsparteien des EUeR können sich das Recht vorbehalten, die Er-
ledigung von Ersuchen um Durchsuchung oder Beschlagnahme der  zu unterwerfen, dass die dem Ersuchen zugrunde liegende strafbare
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Handlung sowohl nach dem Recht des ersuchenden als auch nach dem des ersuchten Staates strafbar ist (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR). Die Schweiz hat für die Vollziehung von Rechtshilfeersuchen mit welchen  beantragt werden, einen entsprechenden Vorbehalt angebracht. Art. 64 Abs. 1 IRSG bestimmt für die akzessorische Rechtshilfe, dass  Zwangsmassnahmen nur angewendet werden dürfen, wenn aus der Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen hervorgeht, dass die im Ausland verfolgte Handlung die objektiven Merkmale eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist (vgl. auch Art. 18 Ziff. 1 lit. f GwUe). Vorbehältlich Fälle offensichtlichen Missbrauchs ist die Strafbarkeit nach dem Recht des ersuchenden Staates somit in Anwendung von Art. 64 Abs. 1 IRSG grundsätzlich nicht zu prüfen. Der Vorbehalt der Schweiz zum EUeR ist im gleichen Sinne auszulegen (BGE 116 Ib 89 E. 3c/aa S. 94 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 1A.7/2007 vom 3. Juli 2007, E. 6.1; 1A.3/2006 vom 6. Februar 2006, E. 6.1 ; 1A.283/2005 vom 1. Februar 2006, E. 3.3; 1A.80/2006 vom 30. Juni 2006, E. 2.2; ROBERT ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 2. Aufl., Bern 2004, N. 349 S. 396).
4.5 Für die Frage der beidseitigen Strafbarkeit nach schweizerischem Recht ist
der im Ersuchen dargelegte Sachverhalt so zu subsumieren, wie wenn die Schweiz wegen des analogen Sachverhalts ein Strafverfahren eingeleitet hätte und zu prüfen, ob die Tatbestandsmerkmale einer schweizerischen Strafnorm erfüllt wären (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.7.2 S. 90; 129 II 462 E. 4.4 S. 465; Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1, je m.w.H.; ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., S. 395 N. 349). Die  brauchen nach den Rechtssystemen der Schweiz und des  Staates nicht identisch zu sein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006, E. 2.1 m.w.H.). Dabei genügt es, dass ein Tatbestand nach schweizerischem Recht erfüllt ist. Insofern spielt es keine Rolle, wenn, wie von der Beschwerdeführerin gerügt, die Vorinstanz beispielsweise den Tatbestand der kriminellen Organisation aufgeführt hat, ohne dazu Ausführungen zu machen. Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen im ausländischen  selbst ein strafbares Verhalten zur Last gelegt wird (Urteil des Bundesgerichts 1A.245/2006 vom 26. Januar 2007, E. 3; TPF RR.2007.29 vom 30. Mai 2007 E. 3, sowie der Nichteintretensentscheid des  1C.150/2007 vom 15. Juni 2007, E. 1.3 dazu). Insofern ist es für den Rechtshilferichter auch entgegen in der Beschwerde geäusserten  bedeutungslos, dass die schweizerischen Strafbehörden kein  in dieser Angelegenheit eröffnet haben (act. 1 Ziff. 7).
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4.6 Gemäss dem bulgarischen Rechtshilfeersuchen vom 17. April 2007 und den Ergänzungen vom 14. Mai 2007, 4. Oktober 2007, 18. Dezember 2007 und 8. Februar 2008, haben mehrere bulgarische Staatsangehörige  den Jahren 2002 und 2005 in Spanien eine kriminelle Organisation aufgebaut, welche im Drogenhandel mit Südamerika tätig sei. Kopf dieser Bande soll laut Interpol Sofia B. sein. Gemäss Angaben der bulgarischen Behörden seien die Drogen oftmals mittels Booten nach Spanien  Europa transportiert worden. So habe die spanische Polizei  im Mai 2005 an Bord der „O.“ 3500 Kilo Kokain gefunden. Mehrere dieser Organisation angehörende Personen, welche per Schiff Drogen transportiert hätten, seien festgenommen worden. Laut  sei das aus dem Drogenhandel erzielte Geld durch  oder versteckt in Fahrzeugen nach Bulgarien transportiert worden.
Den Beschuldigten wird in diesem Zusammenhang vorgeworfen, sie hätten mehrere Gesellschaften gegründet, über welche Autos und Wohnungen etc. gekauft worden seien. So hätten sie in X. beispielsweise die  mit beschränkten Haftung P. gegründet. Gesellschafter seien unter anderem F. (Bruder von B.) und I. Im September 2003 sodann sei die P. in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und das Aktienkapital durch  Überweisungen von Leva 50'000 auf Leva 2,5 Mio. erhöht worden. Laut Angaben im Rechtshilfegesuch gehören die Aktien der P. zu 100% der Q. SA. Mitglieder von deren Direktion seien C. (Vater von I.) und F. Später seien unter anderem D. dazugekommen (Ehefrau von C. und Schwester von E., der Ex-Frau von B.). Laut einer Zeugenaussage sei die P. lediglich zwecks Geldwäscherei der aus dem Drogenhandel erzielten Gewinnen  worden. Kurz nach seiner Aussage sei der betreffende Zeuge  aufgefunden worden.
Anscheinend sei sodann im April 2003 zwischen der P. und der R. Ltd. ein Kreditvertrag über EUR 2 Mio. geschlossen worden, wobei der Kredit  auf EUR 3 Mio. angestiegen sei. Direktorin der R. Ltd. sei E. (Ex-Frau von B. und Schwester von D.). In mehreren Tranchen sei das Geld auf das Konto der P. bei der Bank H. überwiesen worden. Mit dem Geld seien  und Fahrzeuge gekauft worden, wobei ein Teil auch zur  verwendet worden sei. Dieses gesamte Vorgehen habe bei der  Nationalbank den Verdacht der Geldwäscherei erweckt, was  Inspektion und anschliessende Eröffnung eines Strafverfahrens nach sich gezogen habe. Durch die Untersuchung habe sich unter anderem , dass C. seinem Sohn von mehreren Gesellschaften Geld  habe, um diesem bei seinen Geschäften zu helfen. Über ein Konto der Gesellschaft J. LLC bei der Bank G. seien auch EUR 2 Mio. zu B.  (unter Angabe des swift codes für eine der Zahlungen).
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4.7 Diese im Rechtshilfeersuchen bzw. den Ergänzungen erfolgte detaillierte Darstellung des Sachverhaltes genügt den Anforderungen von Art. 14 Ziff. 2 EUeR und erscheint nicht als offensichtlich unrichtig, lückenhaft oder widersprüchlich. Insofern die Beschwerdeführerin den von den  Behörden dargelegten Sachverhalt bestreitet, kann sie damit im  Verfahren nicht gehört werden (vgl. supra Ziff. 4.3).
4.8 Nach schweizerischem Recht erfüllt den Tatbestand der Geldwäscherei gemäss Art. 305bis Ziff. 1 StGB, wer eine Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die Auffindung oder die Einziehung von Vermögenswerten zu vereiteln, die, wie er weiss oder annehmen muss, aus einem Verbrechen herrühren. Ein schwerer Fall gemäss Art. 305bis Ziff. 2 lit. b StGB liegt vor, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Ausübung der Geldwäscherei  hat. Nach Art. 305bis Ziff. 2 lit. c StGB liegt ein schwerer Fall ferner vor, wenn der Täter durch gewerbsmässige Geldwäscherei einen grossen  oder einen erheblichen Gewinn erzielt.
4.9 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts braucht das  nicht notwendigerweise zu erwähnen, worin die verbrecherische Vortat der Geldwäscherei bestehe. Es genügt grundsätzlich, wenn  Finanztransaktionen dargelegt werden. Insbesondere brauchen Ort, Zeitpunkt und Umstände der verbrecherischen Vortat noch nicht bekannt zu sein (BGE 129 II 97 E. 3.2). Als geldwäschereiverdächtig können namentlich Finanzoperationen angesehen werden, bei denen hohe Beträge ohne erkennbaren wirtschaftlichen Grund und über Konten  Gesellschaften in verschiedenen Staaten transferiert werden (BGE 129 II 97 E. 3.3). Auch unerklärliche bzw. ungewöhnliche Transaktionen mit hohen Bargeldbeträgen (MARC FORSTER, Internationale Rechtshilfe bei Geldwäschereiverdacht in ZStrR Bd. 124/2006 S. 282 m.w.H.) oder das Stillschweigen des Beschuldigten über die Herkunft eines hohen  (Urteil des Bundesgerichts 1A.141/2004 vom 1. Oktober 2004, E. 2.2) können in diesem Zusammenhang verdächtig erscheinen. Falls im Ersuchen keine näheren Angaben zur Vortat gemacht werden, müssen  erhebliche Indizien dafür bestehen, dass es sich dabei um ein Verbrechen handelt. Es ist auch der Dimension der fraglichen  Rechnung zu tragen (Urteil des Bundesgerichts 1A.188/2005 vom 24. Oktober 2005, E. 2.4).
4.10 Unter Berücksichtigung dieser zwar in der Lehre teilweise kritisierten
Rechtsprechung (vgl. MAURICE HARARI, L’évolution récente en matière d’entraide pénale: des interrogations démeurent, in R. Gani [Hrsg.], Récents développements en matière d’entraide civile, pénale et administra-
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tive, Lausanne 2004, S. 123 f.; PETER POPP, Die Rechtsprechung des  zur Internationalen Strafrechtshilfe in den Jahren 2002/2003, ZBJV 142/2006 S. 78 f.; a.M. MARC FORSTER, a.a.O., S. 282 ff.) würden schon die folgenden erheblichen Indizien dafür sprechen, dass der , von der ersuchenden Behörde detailliert geschilderte  (vgl. Ziff. 4.6) als geldwäschereitypisch zu erachten ist: Die hohen Geldbeträge mit unklarem Ursprung bzw. Bestimmung; das diffuse  von Transaktionen über Konten mehrerer über die ganze Welt  Gesellschaften; die gegenseitige Verknüpfung der an den  beteiligten Gesellschaften; die verwandtschaftlichen  den diese Gesellschaften kontrollierenden natürlichen Personen; die Tatsache, dass beispielsweise die beteiligte juristische Person R. Ltd. keine Geschäftstätigkeit ausübt (act. 9.1). Alle diese im Rechtshilfeersuchen bzw. den Ergänzungen konkret und meist präzis dargestellten  genügen insgesamt ohne weiteres, um die beidseitige Strafbarkeit zu . Die Frage muss überdies deshalb nicht weiter vertieft werden, als im Rechtshilfegesuch und den zugehörigen Ergänzungsersuchen auch  Vorwürfe des Drogenhandels enthalten sind (vgl. nachfolgend Ziff. 4.11).
4.11 Nach schweizerischem Recht erfüllt den Tatbestand gemäss Art. 19 Ziff. 1
des Betäubungsmittelgesetzes, wer Betäubungsmittel unbefugt lagert, , befördert, einführt, ausführt oder durchführt. Ein schwerer Fall nach Ziff. 2 lit. b dieser Bestimmung liegt vor, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur Ausübung des unerlaubten  zusammengefunden hat. Bandenmässigkeit ist anzunehmen, wenn zwei oder mehrere Täter sich mit dem ausdrücklichen oder  geäusserten Willen zusammenfinden, inskünftig zur Verübung  selbständiger, im Einzelnen möglicherweise noch unbestimmter  zusammenzuwirken (PETER ALBRECHT, Die Strafbestimmungen des  (Art. 19-28 BetmG), 2. Auflage, Bern 2007, Art. 19 BetmG N. 241).
Dem bulgarischen Rechtshilfeersuchen ist zu entnehmen, dass mehrere bulgarische Staatsangehörige – mit B. als Kopf der Bande – in Spanien  kriminelle Organisation aufgebaut hätten, welche im Drogenhandel mit Südamerika tätig sei. Oftmals per Boot seien die Drogen sodann nach  transportiert worden. Ein derartiges Verhalten würde den Tatbestand des Betäubungsmittelgesetzes gemäss Art. 19 Ziff. 1 sowie von Ziff. 2 lit. b erfüllen.
4.12 Die bulgarische Staatsanwaltschaft hat mithin auch den Verdacht der verbrecherischen Vortat der Geldwäscherei in genügender Weise darge-
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legt. Die Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit ist daher zu bejahen. Da bei der akzessorischen Rechtshilfe wie bereits erwähnt (vgl. Ziff. 4.4) nur geprüft werden muss, ob der im Rechtshilfeersuchen geschilderte Sachverhalt von einem Straftatbestand des schweizerischen Rechts erfasst wird (Urteil des Bundesgerichts 1C_138/2007 vom 17. Juli 2007, E. 2.3.2 m.w.H., publiziert in SJ 2007 S. 576 ff.), kann das Erfordernis der  Strafbarkeit ohne weiteres als erfüllt betrachtet werden.
Die Rüge, es liege weder eine Vortat noch Geldwäscherei vor und zudem sei der Tatbestand des Verbrechens gegen das Finanzsystem dem schweizerischen Recht unbekannt, was die diesbezügliche  rechtswidrig mache (act. 1 Ziff. 4, 10; act. 13), ist nach dem Gesagten als unbegründet abzuweisen.
5. 5.1 Der Vertreter der Beschwerdeführerin macht geltend, zwischen dieser und
dem bulgarischen Strafverfahren bestehe kein Zusammenhang. Das  Argument, das die Bundesanwaltschaft für die Gewährung der  vorbringe sei, dass B. und E. Beschuldigte im ausländischen  seien. Dies genüge nicht zur Herausgabe von Kontounterlagen.  sei auch die Behauptung der Bundesanwaltschaft, die getätigten Geldüberweisungen würden wirtschaftlich keinen Sinn machen. Den  Berechtigten solle mit Mitteln der Strafjustiz ein schwerer  zugefügt werden, indem man ihnen schwere gemeinrechtliche Delikte vorwerfe, in Wirklichkeit aber Fiskaldelikte verfolgen wolle (act. 1 Ziff. 5, 11, 12).
5.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der  zu genügen (ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., S. 513 f. N. 475 mit  auf die Rechtsprechung; TPF RR.2007.64 vom 3. September 2007, E. 3.2). Die akzessorische Rechtshilfe ist nur zulässig, soweit sie für ein Verfahren in strafrechtlichen Angelegenheiten im Ausland erforderlich  oder dem Beibringen der Beute dient (vgl. Art. 63 Abs. 1 IRSG). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die  Unterlagen mit der verfolgten Straftat in keinem Zusammenhang stehen und offensichtlich ungeeignet sind, die Untersuchung , so dass das Ersuchen nur als Vorwand für eine unzulässige  (“fishing expedition“) erscheint. Da der ersuchte Staat im  nicht über die Mittel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren auszusprechen, hat er insoweit die Würdigung der mit der Untersuchung befassten Behörde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist , dem ersuchenden Staat alle diejenigen Aktenstücke zu übermitteln, die
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sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen können (sog. potentielle Erheblichkeit). Nicht zulässig ist es, den  Behörden nur diejenigen Unterlagen zu überlassen, die den im Rechtshilfeersuchen festgestellten Sachverhalt mit Sicherheit beweisen (zum Ganzen BGE 122 II 367 E. 2c S. 371; 121 II 241 E. 3a S. 242 f.;  des Bundesgerichts 1A.115/2000 vom 16. Juni 2000, E. 2a; 1A.182/2001 vom 26. März 2002, E. 4.2; 1A.234/2005 vom 31. Januar 2006, E. 3.2; 1A.270/2006 vom 13. März 2007, E. 3 ; TPF RR.2007.24 vom 8. Mai 2007, E. 4.1; RR.2007.90 vom 26. September 2007, E. 7.2).
5.3 Die ersuchte Rechtshilfebehörde muss aufzeigen, dass zwischen den von der Rechtshilfe betroffenen Unterlagen und dem Gegenstand der  ein ausreichender Sachzusammenhang besteht und diejenigen Akten ausscheiden, bezüglich welcher die Rechtshilfe nicht zulässig ist (BGE 122 II 367 E. 2c S. 371). Der von der Rechtshilfemassnahme  hat allerdings die Obliegenheit, schon im Stadium der Ausführung des Ersuchens (bzw. der erstinstanzlichen Rechtshilfeverfügung) an der  Ausscheidung beschlagnahmter Dokumente nötigenfalls , allfällige Einwände gegen die Weiterleitung einzelner Aktenstücke (bzw. Passagen daraus), welche für die Strafuntersuchung offensichtlich entbehrlich sind, im Rahmen seiner Parteirechte gegenüber der  Behörde rechtzeitig und konkret darzulegen und diese Einwände auch ausreichend zu begründen. Dies gilt besonders bei einer komplexen  mit zahlreichen Akten. Die Beschwerdeinstanz forscht nicht von sich aus nach Aktenstücken, die im ausländischen Verfahren (mit ) nicht erheblich sein könnten (BGE 130 II 14 E. 4.3 S. 16; 126 II 258 E. 9b/aa S. 262; Urteil des Bundesgerichts 1A.223/2006 vom 2. April 2007, E. 4.1 sowie 1A.184/2004 vom 22. April 2005, E. 3.1).
5.4 Soweit geltend gemacht wird, zwischen der Beschwerdeführerin und dem bulgarischen Strafverfahren bestehe kein Zusammenhang, erweist sich die Rüge als offensichtlich unbegründet. Gemäss Rechtshilfegesuch und  werden die Beschuldigten des Drogenhandels und der  verdächtigt. Über Konten der Bank G. soll Geld von ihnen  Gesellschaften geflossen sein (unter Angabe des swift codes für eine der Zahlungen). Die Beschuldigten B. und E. sind an den  der Beschwerdeführerin wirtschaftlich berechtigt und . Über das auf die Gesellschaft lautende Konto Nr. 1 bei der Bank G. erfolgten Tranksaktionen im Millionenumfang, u.a. stellte die  eine Transaktion von rund EUR 1,32 Mio. von der K. SA an die Beschwerdeführerin fest (vgl. RR.2008.79-83), sowie eine Überweisung letzterer an die N. Limited von CHF 3.2 Mio. und EUR 1 Mio. (vgl. RR.2008.148). An beiden Gesellschaften ist der Beschuldigte B. respektive
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sind er und die Beschuldigte E. wirtschaftlich berechtigt. B. wird im  als Hauptverdächtiger des organisierten  genannt.
Ein Sachzusammenhang zwischen der Beschwerdeführerin bzw. deren Konto Nr. 1 bei der Bank G. und dem Gegenstand des bulgarischen  ist damit über die Personen des wirtschaftlich Berechtigen B. und der wirtschaftlich Berechtigten E. ausreichend dargetan. Der  der in der angefochtenen Schlussverfügung genannten Dokumenten steht nichts entgegen. Ebenso wurde durch die Beschwerdeführerin keine sachgerechte Ausscheidung beschlagnahmter Dokumente unter dem Titel offenkundig fehlender Relevanz geltend gemacht.
Die blosse, nicht näher substantiierte Behauptung der Beschwerdeführerin, in Wirklichkeit wolle man Fiskaldelikte verfolgen, steht der Herausgabe der Bankdokumente auch nicht entgegen. Wohl wird einem  nicht entsprochen, wenn Gegenstand des Verfahrens eine Tat ist, die auf eine Verkürzung fiskalischer Abgaben gerichtet erscheint (Art. 3 Abs. 3 IRSG), doch kann eine im konkreten Verfahren derart wenig begründete Rüge die Ausführung der Rechtshilfe nicht hindern. In den Rechtshilfeakten findet sich kein Hinweis auf die Verwendung der Unterlagen zu fiskalischen Zwecken. Zudem unterliegt die Rechtshilfeleistung dem  (act. 9.4).
6. Schliesslich wird durch den Vertreter der Beschwerdeführerin eine  in Bulgarien geltend gemacht. Im vorliegenden Fall gehe es genau um solche Unzulänglichkeiten. Aufgrund unliebsamer Konkurrenz solle B. mit Hilfe der Strafjustiz aus dem Markt gedrängt werden (act. 1 Ziff. 9; act. 13). Für diese Behauptung werden allerdings keine konkreten Anhaltspunkte genannt. Die Beschwerdeführerin belässt es im Grunde dabei, die (; vgl. z.B. Amnesty International, Jahresbericht 2007, Frankfurt am Main, S. 109) Korruption in Bulgariens Justizbereich in allgemeiner Weise zu rügen. Eine derart wenig auf das konkrete Verfahren  Rüge kann an sich der Ausführung der Rechtshilfe nicht . Soweit die Beschwerdeführerin damit implizit zu rügen beabsichtigt, im Strafverfahren in Bulgarien sei kein EMRK konformes faires Verfahren , mithin sei die Rechtshilfe gestützt auf Art. 2 lit. a IRSG nicht , ist sie als juristische Person nicht legitimiert, diese Rüge zu erheben (BGE 130 II 217 E. 8.2 S. 228). Art. 2 IRSG soll verhindern, dass die Schweiz die Durchführung von Strafverfahren oder den Vollzug von Strafen unterstützt, in welchen den verfolgten Personen die ihnen in einem  zustehenden und insbesondere durch die EMRK und den UNO-Pakt II umschriebenen Minimalgarantien nicht gewährt werden oder welche den
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internationalen Ordre public verletzen (BGE 130 II 217 E. 8.1 S. 227; 129 II 268 E. 6.1 S. 271, je m.w.H.). Gemäss ständiger Rechtsprechung können sich grundsätzlich nur Personen auf Art. 2 IRSG berufen, deren  an einen anderen Staat oder deren Überweisung an einen  Gerichtshof beantragt wurde. Geht es wie vorliegend um die  von Beweismitteln, kann sich nur der Beschuldigte auf Art. 2 IRSG berufen, der sich auf dem Gebiet des ersuchenden Staates aufhält, sofern er geltend machen kann, konkret der Gefahr einer Verletzung seiner  ausgesetzt zu sein. Dagegen können sich juristische  im allgemeinen bzw. natürliche Personen, welche sich im Ausland  oder sich auf dem Gebiet des ersuchenden Staates befinden, ohne dort einer Gefahr ausgesetzt zu sein, grundsätzlich nicht auf Art. 2 IRSG berufen (BGE 130 II 217 E. 8.2 S. 227 f. m.w.H.; Urteile des  1A.43/2007 vom 24. Juli 2007, E. 3.2; 1A.212/2000 vom 19.  2000, E. 3a/cc). Auf diese Rüge ist daher nicht einzutreten.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer  (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG). Für die  der Gerichtsgebühr gelangt das Reglement vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht (SR 173.711.32) zur Anwendung (TPF RR.2007.6 vom 22. Februar 2007 E. 5).
Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 2'000.00 für die A. Ltd. festzusetzen (Art. 3 des Reglements), unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 3'000.00. Die Bundesstrafgerichtskasse ist anzuweisen, der  den Restbetrag von Fr. 1'000.00 zurückzuerstatten.
Die Gerichtsgebühr für B. ist auf Fr. 100.00 festzusetzen.
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