# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b827f764-a299-43a6-9c70-f97379e97196
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_001
**Year:** 2018
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend Ehescheidung / Rückweisung
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Horgen vom 14. Dezember 2015; Proz. FE130070
Urteil der II. Zivilkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 22. November 2016; Proz. LC160027
Urteil Bundesgericht vom 29. November 2017; Proz. 5A_20/2017
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Rechtsbegehren des Klägers: (act. 1 S. 1 f.)
"1. Die Ehe der Parteien sei zu scheiden; 2. Die elterliche Sorge über die Kinder C._, geb. tt.mm.2002, und D._, geb. tt.mm.2002 sei beiden Ehegatten gemeinsam im Sinne der gemeinsamen elterli-
chen Sorge zuzuweisen; 3. Die Obhut über die Kinder sei dem Kläger zuzuweisen; der Beklagten
sei ein gerichtsübliches Besuchsrecht einzuräumen. 4. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass sich die Ehegatten gegenseitig
keinen persönlichen Unterhalt schulden. 5. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger einen monatlichen Kindes-
unterhalt von CHF 1'000.– pro Kind, zzgl. allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinderzulagen, zu bezahlen, dies bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung des jeweiligen Kindes;
Eventualiter (bei Zuteilung der Obhut an die Beklagte): Der Kläger sei zu verpflichten, einen monatlichen Kindesunterhalt von CHF 900.– pro Kind, zzgl. allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Kinderzulagen, zu bezahlen, dies bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung des jeweiligen Kindes;
6. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen. Der  behält sich die genaue Bezifferung seines güterrechtlichen  ausdrücklich vor, nachdem die Beklagte sämtliche relevanten  ediert hat;
im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung sei a) das im hälftigen Miteigentum der Parteien stehende Grundstück
an der E._-Strasse ..., ... F._, im Rahmen der  Auseinandersetzung dem Kläger gestützt auf Art. 205 Abs. 2 ZGB ungeteilt zu Alleineigentum zu übertragen;
b) das Grundstück der Parteien in ... G._ bestmöglich zu , unter Teilung des Verkaufserlöses gemäss den  Ausführungen.
7. Auf die Teilung der während der Ehe gebildeten  sei zu verzichten;
8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zzgl. MwSt., zu Lasten der Beklagten."
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Ergänzte Rechtsbegehren des Klägers: (act. 261 S. 2 f.)
"1. Es sei die elterliche Sorge für die Kinder B._, geb. tt.mm.2002, und D._, geb. tt.mm.2002, bei beiden Parteien zu belassen.
2. Es seien die Kinder unter die alternierende Obhut beider Eltern zu , und zwar in der Weise, dass der Vater die Kinder in den geraden Kalenderwochen von Sonntagabend bis Sonntagabend und die Mutter in den ungeraden Kalenderwochen von Sonntagabend bis  betreut (an Ostern und Pfingsten jeweils bis Montagabend). Die Betreuung während den Schulferien sei von den Eltern je zur Hälfte zu übernehmen, die erste Hälfte vom Vater, die zweite Hälfte von der . Die Kinder sollen ferner den 24. Dezember beim Vater, den 25.  bei der Mutter verbringen.
3. Die Erziehungsgutschriften der AHV seien beiden Parteien zur Hälfte anzurechnen.
4. Die Liegenschaft E._-Strasse ... in F._ sei dem Kläger zu  zu übertragen. Der Ausgleichsbetrag für die Übernahme des hälftigen Miteigentumsanteils der Beklagten sei auf CHF 220'000.00 festzusetzen. Die Beklagte sei zu verpflichten, die  bis längstens 30 Tagen nach Rechtskraft des  zu räumen und dem Kläger in einwandfreiem Zustand zu .
5. Es sei festzuhalten, dass jede Partei für die während ihrer  anfallenden Kosten alleine aufkommt. Es sei dem Kläger die  einzuräumen, nach Edition der Lohnunterlagen und Unterlagen betreffend Notbedarf durch die Beklagte die allenfalls zu leistenden Kinderunterhaltsbeiträge zu beziffern.
6. Es seien die ehelichen Vorsorgeguthaben hälftig aufzuteilen. 7. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzügl. MwSt) zu Lasten der
Beklagten.
Eventualanträge (falls der Antrag auf alternierende Obhut abgelehnt würde): 1. Auf eine formelle Regelung des Besuchsrechts der Kinder sei ange-
sichts von deren Alter zu verzichten. 2. Es sei dem Kläger die Möglichkeit einzuräumen, nach Edition der Lohn-
unterlagen und Unterlagen betreffend Notbedarf durch die Beklagte die allenfalls zu leistenden Kinderunterhaltsbeiträge zu beziffern."
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Anlässlich der Hauptverhandlung ergänzte Rechtsbegehren des Klägers: (act. 287 S. 1 f.)
"Eventualanträge betreffend Kinderbelange für den Fall der Abweisung des klägerischen Antrags Ziff. 2: 1. ln Abweisung von Antrag Ziff. 5 der Beklagten sei festzustellen, dass
auf eine förmliche Regelung des Besuchsrechts angesichts des Alters der Kinder zu verzichten sei.
2. Der Antrag, wonach der Kläger zu verpflichten sei, Fr. 100.00 pro  Betreuungstag zu bezahlen, sei abzuweisen.
Zusätzliche Eventualanträge für die güterrechtliche Auseinandersetzung: 1. Eventualiter (im Falle einer Zuweisung des Alleineigentums an die Be-
klagte) sei die Beklagte zu verpflichten, den auf der Liegenschaft  Kredit der Bank H._ im Betrag von CHF 1,18 Mio.  (und diese Ablösung vor Fällung des Scheidungsurteils durch eine Garantieerklärung einer schweizerischen Bank nachzuweisen), dem Kläger einen Ausgleichsbetrag für seine Miteigentumshälfte von Fr. 220'000.00 zu bezahlen, sowie dem Kläger die von ihm der Bank H._ geschuldete Vorfälligkeitsentschädigung im Betrag von (zur Zeit) Fr. 99'779.00 zu ersetzen. Die dem Kläger geschuldeten Fr. 319'780.00 seien vom Anspruch der Beklagten aus Ziff. 5/a der  vom 13.5./2.6.2015 abzuziehen und dem Kläger , wodurch die Ansprüche der Parteien aus Ziff. 5/a der  vom 13.5./2.6.2015 wie folgt verändert werden: Gesuchstellerin - Fr. 3'865.00, Gesuchsteller Fr. 464'206.00. Falls die der Bank H._ geschuldete Vorfälligkeitsentschädigung niedriger als Fr. 99'780.00 , sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten die Differenz zu , falls sie höher ausfällt, sei die Beklagte zu verpflichten, dem  die Differenz zu vergüten.
2. Der Eventualantrag auf Einräumung eines Wohnrechts sei abzuweisen.
Bezifferung der Anträge betreffend Kinderunterhaltsbeiträge:
1. Im Fall der Anordnung alternierender Obhut und der Zuweisung der  Liegenschaft ins Alleineigentum des Klägers sei festzustellen, dass jede Partei für die während der Betreuungszeit anfallenden Kosten selber aufkommt. Es seien keiner Partei Unterhaltsbeiträge zuzusprechen.
2. Im Fall der Übertragung der Obhut an die Beklagte und Zuweisung der  ins Alleineigentum des Klägers, sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten ab Rechtskraft des Scheidungsurteils Unterhaltsbeiträge von monatlich je CHF 400.00, zuzüglich Kinderzulagen, zu bezahlen.
3. Im Fall der Übertragung der Obhut an die Beklagte und Zuweisung der  ins Alleineigentum der Beklagten, sei keiner Partei  zuzusprechen."
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Anträge der Beklagten: (act. 282 S. 2 f. und Prot. S. 70)
"1. Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden. 2. Es sei die Teilvereinbarung vom 13./26.5.2015 zu genehmigen. 3. Die elterliche Sorge über die Kinder B._, geb. tt.mm.2002, und
D._, geb. tt.mm.2002, sei beiden Parteien zu belassen. 4. Es sei die Obhut über die Kinder der Beklagten zuzuweisen und festzu-
stellen, dass die Kinder Wohnsitz bei der Beklagten haben. Der Antrag des Klägers auf alternierende Obhut sei vollumfänglich abzuweisen.
5. Es sei der Kläger für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die Kinder wie folgt zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen:
- jedes zweite Wochenende von Freitag Abend bis Sonntag Abend. - Während vier Wochen Ferien in den Schulferien. Der Kläger sei zu verpflichten, seine Ferienvorschläge mindestens
sechs Monate im Voraus schriftlich bekannt zu geben, wobei er auf die bereits angekündigten Ferien der Beklagten Rücksicht zu nehmen hat.
Für den Fall, dass der Kläger die Kinder zu obgenannten Zeiten nicht betreut, ist er zu verpflichten, für deren Betreuung besorgt zu sein. Falls er keine Betreuung organisiert, ist er eventualiter zu verpflichten, Fr. 100.– pro ausfallenden Betreuungstag zu bezahlen.
Der Kläger sei für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die Kinder in den geraden Jahren über die ganzen Osterfeiertage und in den  Jahren über die ganzen Pfingstfeiertage sowie Neujahrsfeiertage vom 31.12. bis 2.1 zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen.
6. Die Erziehungsgutschriften der AHV seien der Beklagten anzurechnen. 7. Die Liegenschaft E._-Strasse ... in F._ sei der Beklagten zu
Alleineigentum zu übertragen. Der Ausgleichsbetrag für die Übernahme des hälftigen Miteigentumsanteils des Klägers sei auf Fr. 220'000.– festzusetzen.
8. Der Kläger sei zu verpflichten, für die Kinder einen monatlichen  von je Fr. 1'500.– zuzüglich allfällige Kinder- und , bis zur Mündigkeit der Kinder, resp. auch darüber hinaus bis zum Abschluss einer angemessenen Ausbildung zu bezahlen.
9. Es seien die ehelichen Freizügigkeitsleistungen zwischen den Parteien aufzuteilen.
10. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich ) zu Lasten des Klägers.
Eventualanträge: Für den bestrittenen Fall einer Zuteilung der Liegenschaft E. ..., F._, an den Kläger, sei der Beklagten im Sinne von Art. 121 Abs. 3 ZGB ein Wohnrecht für die Dauer von fünf Jahren einzuräumen,  gerichtlich im Grundbuch einzutragen ist.
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Die Beklagte sei diesfalls zu verpflichten, dem Kläger gegen Vorweisung der Belege die Hypothekarzinsen halbjährlich zu vergüten, sowie die Strom-/ Wassergebühren und Versicherungen direkt zu bezahlen und Reparaturen analog eines Mieters.
Die Beklagte sei für berechtigt zu erklären, die Liegenschaft mit einer  von drei Monaten, jeweilen auf Ende eines Monates, zu ."
Gemeinsamer Antrag der Parteien: (act. 248, sinngemäss)
Es sei die Ehe der Parteien zu scheiden und die Teilvereinbarung über die Scheidungsfolgen vom 13. bzw. 26. Mai 2015 zu genehmigen, unter je  gerichtlicher Regelung der strittigen Scheidungsfolgen.
Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, Einzelgericht, vom 14. Dezember 2015: (act. 313 S. 63 ff.)
1. Die Ehe der Parteien wird geschieden.
2. Die Kinder C._, geboren am tt.mm.2002, und D._, geboren am
tt.mm.2002, werden unter der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien
belassen.
3. Die Kinder C._ und D._ werden unter die alleinige Obhut der Be-
klagten gestellt.
4. Der Kläger wird berechtigt und verpflichtet, den persönlichen Verkehr mit
den Kindern C._ und D._ wie folgt auszuüben:
- Der Kläger wird berechtigt und verpflichtet, die Kinder an den Wochen-
enden der geraden Wochen ab Freitagabend bis Sonntagabend sowie
jeden Mittwochabend ab 18.00 Uhr bis Donnerstagmorgen (Schulbe-
ginn) auf eigene Kosten zu betreuen.
- Zudem wird der Kläger berechtigt und verpflichtet, die Kinder am zwei-
ten Tag der Doppelfeiertage Weihnachten und Neujahr sowie in gera-
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den Jahren über die ganzen Osterfeiertage und in ungeraden Jahren
über die ganzen Pfingstfeiertage auf eigene Kosten zu betreuen.
- Ausserdem wird der Kläger berechtigt und verpflichtet, die Kinder wäh-
rend den Schulferien für die Dauer von 4 Wochen pro Jahr in den
Schulferien auf eigene Kosten zu betreuen bzw. mit sich in die Ferien
zu nehmen.
Der Kläger wird verpflichtet, die Ferienbetreuung mindestens drei Monate
vor dem geplanten Ferienbeginn anzumelden und mit der Beklagten abzu-
sprechen. Können sich die Parteien nicht einigen, so kommt dem Kläger das
Entscheidungsrecht bezüglich der Aufteilung der Ferien in Jahren mit gera-
der Jahreszahl zu; in Jahren mit ungerader Jahreszahl der Beklagten.
In der übrigen Zeit werden die Kinder durch die Beklagte betreut.
Weitergehende oder abweichende Wochenend-, Feiertags- oder Ferienkon-
takte nach gegenseitiger Absprache bleiben vorbehalten.
5. Auf den Eventualantrag, der Kläger sei zu verpflichten, Fr. 100.– pro ausfal-
lenden Betreuungstag zu bezahlen, falls er die Kinder zu den vereinbarten
Besuchszeiten nicht betreue und er auch keine Betreuung organisiere, wird
nicht eingetreten.
6. Der Kläger wird verpflichtet, ab Rechtskraft des Scheidungsurteils an die
Beklagte für die Kinder C._ und D._ einen monatlichen Unterhalts-
beitrag von je Fr. 1'020.–, zuzüglich allfälliger gesetzlicher und/oder vertrag-
licher Familienzulagen, bis zur Volljährigkeit der Kinder resp. auch darüber
hinaus bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Erstausbildung
der Kinder zu bezahlen.
Die Unterhaltsbeiträge sind an die Beklagte zahlbar, und zwar monatlich im
Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Unterhaltsbeiträge
sind auch über die Volljährigkeit der Kinder hinaus an die Beklagte zu be-
zahlen, solange die Kinder in deren Haushalt leben und keine eigenen An-
sprüche stellen.
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7. Grundlagen des Entscheides bilden auf Seiten des Klägers ein hypotheti-
sches monatliches Netto-Einkommen von Fr. 8'000.– und ein Vermögen
nach güterrechtlicher Auseinandersetzung von Fr. 814'000.– (Fr. 594'000.–
+ Fr 220'000.–) sowie auf Seiten der Beklagten ein monatliches Netto-
Einkommen von Fr. 7'500.– und ein Vermögen nach güterrechtlicher Ausei-
nandersetzung von Fr. 236'000.– (Fr. 456'000.– - Fr. 220'000.–) zuzüglich
Liegenschaft E._-Strasse ..., ... F._.
8. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 5 basieren auf dem Landesindex der
Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik vom November 2015 von
97.7 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte). Die Unterhaltsbeiträge
sind jeweils auf den ersten Januar, erstmals auf den 1. Januar 2017, nach
Massgabe des Indexstandes per November des vorangegangenen Jahres
nach folgender Formel anzupassen:
neuer Unterhaltsbeitrag = ursprünglicher Unterhaltsbeitrag x neuer Index
ursprünglicher Index
9. Die Erziehungsgutschriften für die Berechnung der AHV/IV-Renten werden
allein der Beklagten angerechnet. Es ist Sache der Beklagten, die betroffe-
nen Ausgleichskassen über diese Regelung zu informieren.
10. a) Die derzeit je im hälftigen Miteigentum der Parteien stehende eheliche
Liegenschaft an der E._-Strasse ... in ... F._ wird der Beklag-
ten zu Alleineigentum zugewiesen.
b) Die Beklage wird verpflichtet, dem Kläger als Ausgleichsbetrag für die
Übernahme des hälftigen Miteigentumsanteils des Klägers an der Lie-
genschaft E._-Strasse ... in ... F._ Fr. 220'000.– zu bezahlen,
zahlbar innert 60 Tagen ab Rechtskraft des Scheidungsurteils.
c) Die Beklagte wird verpflichtet, die derzeit auf dem Grundstück (Grund-
buchblatt ..., Kataster Nr. ...) lastende Kapitalschuld in der Höhe von
Fr. 1'180'000.– (Alleinschuldner: Kläger; Gläubigerin: Bank H._)
per Rechtskraft des Scheidungsurteils vollumfänglich abzulösen bzw.
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durch ein noch zu definierendes schweizerisches Bankinstitut ablösen
zu lassen und eine dadurch allenfalls fällige Vorfälligkeitsentschädi-
gung zu bezahlen, unter gänzlicher Schadloshaltung des Klägers.
d) Die Beklagte wird verpflichtet, sämtliche mit der Übertragung des hälf-
tigen Miteigentumsanteils des Klägers anfallenden Kosten- und Gebüh-
ren des Grundbuchamtes zu übernehmen.
e) Der Besitzesantritt in Rechten und Pflichten, mit Übergang von Nutzen
und Gefahr, findet per Rechtskraft des Scheidungsurteils statt.
f) Es wird vorgemerkt, dass die Parteien den Aufschub der Grundstück-
gewinnsteuer vereinbart haben.
11. a) Das Grundbuchamt F._ wird angewiesen, mit Rechtskraft des
Scheidungsurteils den hälftigen Miteigentumsanteil des Klägers am
Grundstück Grundbuchblatt ..., Liegenschaft, Kataster Nr. ..., ..., an der
E._-Strasse ... in ... F._ ins Eigentum der Beklagten zu über-
tragen, welche somit Alleineigentümerin des Grundstücks wird.
b) Das Grundbuchamt F._ wird angewiesen, mit Rechtskraft des
Scheidungsurteils die derzeit auf dem hälftigen Miteigentumsanteil der
Beklagten am Grundstück Grundbuchblatt ..., Liegenschaft, Kataster
Nr. ..., ..., an der E._-Strasse ... in ... F._ lastenden Ver-
äusserungsbeschränkungen gemäss Art. 30e BVG (beide datierend
vom 23. Oktober 2002, Belege Nrn. ... und ...) auf das gesamte Grund-
stück auszudehnen und den Grundbucheintrag entsprechend anzu-
passen.
c) Die Grundstückgewinnsteuer ist vereinbarungsgemäss aufzuschieben.
12. Die Teilvereinbarung der Parteien vom 13. bzw. 26. Mai 2015 über die
Scheidungsfolgen wird genehmigt. Sie lautet wie folgt:
"I. Scheidungsbegehren 1. Die Parteien beantragen, ihre Ehe sei zu scheiden.
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II. Nachehelicher Unterhalt 2. Die Parteien halten fest, dass sie sich gegenseitig keinen Unterhalt schulden.
III. Güterrecht 3. Kinderkonti
Die Parteien vereinbaren, die Konti der Kinder je hälftig zu verwalten. Der  verpflichtet sich, den Betrag von Fr. 2'240.- für C._ von dem Kinderkonto bei der I._ (Kto. Nr. ...) und Fr. 1'930.- für D._ von dem Kinderkonto bei der I._ (Kto. Nr. ...) auf das von der Gesuchstellerin  Sparkonto bei der J._ Bank F._(IBAN: CH...) innert 10 Tagen nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung zu überweisen.
4. Der Gesuchsteller verpflichtet sich weiter, spätestens 10 Tage nach  der Scheidung, auf zwei von ihm allein verwaltete Konti der Kinder einen Betrag von je Fr. 26'000.- pro Kind einzuzahlen (Schenkung der Grossmutter , inkl. Zinsen an Kinder).
5. Die Gesuchsteller einigen sich, in Bezug auf ihre eingebrachten Güter (), sämtliche Konti, Liegenschaft G._, Säule 3a, Hausrat, Mobiliar,  (gemäss Tabelle im Anhang) wie folgt:
a) Aus dem Verkauf der Liegenschaft G._ haben die Parteien heute bei
der K._, Konto Nr. ... ein Guthaben von Fr. 460'341.–. Dieses  steht den Parteien mit Berücksichtigung der güterrechtlichen  oben erwähnter Vermögenswerte wie folgt zu:
Gesuchstellerin Fr. 315'915.– Gesuchsteller Fr. 144'426.–
b) Die Parteien vereinbaren, das Konto 10 Tage nach Rechtskraft des Schei-
dungsurteils zu saldieren. Jede Partei verpflichtet sich die dazu  Unterschriften zu leisten. Den Parteien stehen je obige Beträge aus diesem Konto zu. Sollte das Konto im Zeitpunkt der Teilung (10 Tage nach Rechtskraft des Scheidungsurteils) einen höheren Saldo ausweisen, so ist dieser zwischen den Parteien hälftig zu teilen.
c) Die Parteien halten zudem fest, dass sie zur Begleichung der Grundstück-
gewinnsteuer der Liegenschaft G._ einen Betrag von Fr. 70'000.-  haben. Sollte hieraus eine Rückzahlung erfolgen, so steht diese den Parteien je zur Hälfte zu. Allfällige Nachsteuern übernehmen sie je zur Hälfte.
d) Jede Partei übernimmt im Übrigen die auf sie lautenden Konti, Vermö-
genswerte und Schulden.
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6. Die Gesuchstellerin verpflichtet sich, ihren Stammanteil an der L._ dem Gesuchsteller 10 Tage nach Rechtskraft der Scheidung zu übertragen.
7. Mobiliar Bezüglich Hausrat und Mobiliar halten die Parteien das Folgende fest:
Die Gesuchstellerin verpflichtet sich, dem Gesuchsteller 10 Tage nach Rechtskraft des Urteils folgende Gegenstände herauszugeben, resp. zu :
- Barock Möbel Imitation, Vitrine inkl. Gläser aus Zwiesel, kleines Bücherre-
gal, Metallkronleuchter Wohnzimmer, Deckenlampe Gästezimmer, grosse Vase Wohnzimmer, Esstisch Wohnzimmer, Gartentisch und Stühle , Subwoover, einen Anteil Werkzeuge aus Keller, Kraftseilzug inkl. Zubehör, Bild im Büro-Zimmer Nord, Yucca-Pflanze Wohnzimmer, . Ebenso werden persönliche Gegenstände dem Gesuchsteller (inkl. Bücher) ausgehändigt.
- übriger Hausrat und das Mobiliar an der E._-Strasse ..., geht in das Ei-
gentum der Gesuchstellerin über.
Des Weiteren verpflichtet sich die Gesuchstellerin, Kopien der Kinderfotos auf eine Dropbox zu laden und dem Gesuchsteller einen Link dazu freizuschalten.
Die Steh-Aussenleuchten im Garten der Liegenschaft E._-Strasse ...  alle für den Garten benötigten Geräte und Werkzeuge (z.B. Rasenmäher, Hochdruckreiniger oder ähnliches) verbleiben bei derjenigen Partei, die die Liegenschaft E._-Strasse ... übernimmt.
8. Im Übrigen erhält jede Partei zu alleinigem Eigentum, was sich in ihrem Besitz befindet oder auf ihren Namen lautet. Sie erklären sich mit dem Vollzug dieser Vereinbarung (mit Ausnahme der Liegenschaft E._-Strasse ..., F._, siehe nachfolgend Ziffer 9), güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche .
9. Liegenschaft E._-Strasse ..., F._ Die Parteien halten verbindlich fest, dass die in der Liegenschaft E. ..., F._ gebundenen Mittel (Nettowert gemäss Schätzung, nach Abzug der Hypothek von Fr. 1'180'000.-, 50% latenter Grundstückgewinnsteuer sowie des WEF-Vorbezugs der Ehefrau über Fr. 240'000.-) der Errungenschaft zuzuweisen sind. An diesem Nettowert steht den Parteien je 50% zu.
Die Parteien vereinbaren (für den Fall der Zuteilung der Liegenschaft an einen Ehegatten) den Aufschub der Grundstückgewinnsteuer.
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Die Parteien ersuchen das Gericht über die Zuteilung der Liegenschaft zu . Sie werden entsprechende Anträge mit Begründung stellen.
IV. Vorsorge 10. Die Freizügigkeitsguthaben der Gesuchsteller sind gemäss Gesetz zu teilen.
Die Parteien werden aktualisierte Belege bei Gericht einreichen."
13. Die Freizügigkeitsstiftung der M._ Bank c/o M._ Bank AG, ... [Ad-
resse], wird angewiesen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Freizü-
gigkeitskonto des Klägers (Kto. Nr. ..., AHV-Nr. ...) Fr. 179'505.25 auf das
Vorsorgekonto der Beklagten (AHV-Nr. ...) bei der Sammelstiftung N._
c/o O._ AG, ... [Adresse], zu übertragen.
14. Die K._ Freizügigkeitsstiftung der 2. Säule, ... [Adresse], wird angewie-
sen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Freizügigkeitskonto des
Klägers (Kto. Nr. ..., AHV-Nr. ...) Fr. 139'505.25 auf das Vorsorgekonto der
Beklagten (AHV-Nr. ...) bei der Sammelstiftung N._ c/o O._AG, ...
[Adresse], zu übertragen.
15. Die Entscheidgebühr (Pauschalgebühr) wird festgesetzt auf:
Fr. 12'000.– die Barauslagen betragen:
Fr. 6'107.40 Gutachten P._ (Schätzung der Liegenschaft E._-Strasse ..., ... F._)
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
16. Die Gerichtskosten werden dem Kläger zu 2/3 und der Beklagten zu 1/3
auferlegt und mit den geleisteten Vorschüssen der Parteien verrechnet.
Es wird festgestellt, dass der Kläger Vorschüsse in der Höhe von insgesamt
Fr. 6'700.– geleistet hat, die Beklagte einen solchen in der Höhe von
Fr. 3'750.–. Der Fehlbetrag wird von den Parteien gemäss ihrer tatsächli-
chen Zahlungspflicht nachgefordert.
17. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten eine reduzierte Parteientschädi-
gung von Fr. 5'000.– (zzgl. 8% Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
18./19. (Mitteilungen/Rechtsmittel)
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Berufungsanträge:
des Klägers und Berufungsklägers (act. 312 S. 2 ff.): 1. In Abänderung von Ziff. 6 des Dispositivs des Urteils des Einzel-
richters des Bezirks Horgen vom 14. Dezember 2015 sei der  zu verpflichten, der Berufungsbeklagten [ab] Rechtskraft des Scheidungsurteils folgende Unterhaltsbeiträge für die Kinder zu bezahlen:
a) Falls dem Antrag Ziff. 3 stattgegeben wird: - CHF 1'230.-- je Kind, zuzüglich allfällige Kinder- und
Ausbildungszulagen, bis 31. Mai 2018; - ab dann CHF 600.-- je Kind, zuzüglich allfällige Kinder-
und Ausbildungszulagen, bis zur Volljährigkeit, resp. auch darüber hinaus bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Erstausbildung.
b) Falls dem Antrag Ziff. 3 nicht stattgegeben wird, sei , dass der Berufungskläger nicht zur Zahlung von  in der Lage ist.
2. Die Angaben gemäss Ziff. 7 des Urteilsdispositivs seien  anzupassen.
3. In Abänderung von Ziff. 10 a) des Urteilsdispositivs sei die im hälftigen Miteigentum der Parteien stehende Liegenschaft an der E._-Str. ... in ... F._ dem Berufungskläger zu  zuzuweisen. In Abänderung von Ziff. 10 b) sei der  zu verpflichten, der Berufungsbeklagten CHF 220'000.-- als Ausgleichsbetrag für die Übernahme des  Miteigentumsanteils der Berufungsbeklagten an der  E._-Str. ... in F._ zu bezahlen. In Verrechnung dieses Anspruchs seien die Anteile der Parteien am Konto K._ Nr. ... gemäss Urteilsdispositiv Ziff. 12/5a wie folgt neu aufzuteilen: Anspruch der Gesuchstellerin: CHF 460'341.--,  des Gesuchstellers: 0. Der Berufungskläger sei zu , den Restbetrag von CHF 75'574.-- der  innert 30 Tagen ab Rechtskraft des Scheidungsurteils zu bezahlen. Ziff. 10 c) des Urteilsdispositivs sei zu streichen.
4. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, die Liegenschaft E._-Str. ... in F._ innert 6 Monaten ab Rechtskraft des Berufungsurteils zu verlassen und dem Berufungskläger in  Zustand zu übergeben. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, Dachterrasse, Dachstock (Winde), ehemalige  und die beiden Gartenhäuschen innert 30 Tagen ab  des Berufungsurteils von persönlichen Gegenständen zu räumen. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, während den 6 Monaten dem Berufungskläger und den von ihm bestimmten
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Fachpersonen wie Architekt, Bauleiter, Handwerker etc. nach Vorankündigung Zugang zum Grundstück und Haus zu , um Vorbereitungsarbeiten für den Umbau, die den normalen Wohnbetrieb nicht beeinträchtigen, zu tätigen.
5. Das Grundbuchamt F._ sei in Abänderung von Ziff. 11 a) des Urteilsdispositivs anzuweisen, mit Rechtskraft des  den hälftigen Miteigentumsanteil der Berufungsbeklagten am Grundstück Grundbuchblatt ..., Liegenschaft Kataster Nr. ..., an der E._-Str. ... in ... F._ ins Eigentum des  zu übertragen, welcher somit Alleineigentümer des  wird. Die Anweisung gemäss Ziff. 11 b) des  sei in der Weise anzupassen, dass die  gemäss Art. 30e BVG auf das gesamte Grundstück ausgedehnt wird und neu zu Gunsten des Kontos Nr. ... der  der M._-Bank eingetragen wird.
6. Eventualiter - für den Fall der Abweisung von Ziff. 3 der  - sei Ziff. 10 b) des Urteilsdispositivs in der Weise neu zu fassen, dass der von der Berufungsbeklagten zu  Ausgleichsbetrag von CHF 220'000.-- mit dem Anspruch der Berufungsbeklagten auf die CHF 315'915.-- vom K._ Konto Nr. ... verrechnet wird, sodass ihr in Abänderung von Ziff. 12/5 a) des Urteilsdispositivs noch CHF 95'915.-- vom  Konto zustehen, dem Berufungskläger CHF 364'426.--.
7. Zusätzlich zu den unverändert zu belassenden Ziff. 13 und 14 des Urteilsdispositivs sei die Freizügigkeitsstiftung der M._ Bank anzuweisen, den zu Lasten der Liegenschaft E._-Str. ... in F._ getätigten WEF-Vorbezug durch Zahlung von CHF 240'000.-- an die Vorsorgeeinrichtung der  bei der Sammelstiftung N._ abzulösen und entsprechend die Verfügungsbeschränkung gemäss Art. 30e BVG zu Gunsten des Vorsorgekontos des Berufungsklägers bei der  M._ Bank neu einzutragen.
8. In Abänderung von Ziff. 16 des Urteilsdispositivs seien die  des erstinstanzlichen Verfahrens dem  zu 1/3 und der Berufungsbeklagten zu 2/3 aufzuerlegen.
9. In Abänderung von Ziff. 17 des Urteilsdispositivs sei die  zu verpflichten, dem Berufungskläger für das  Verfahren eine reduzierte Parteientschädigung von CHF 5'000.-- (zuzügl. 8% Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
10. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien der  aufzuerlegen.
11. Es sei die Berufungsbeklagte zu verpflichten, dem  eine angemessene Prozessentschädigung für das  (zuzüglich 8,0% MwSt) zu entrichten.
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der Beklagten und Berufungsbeklagten (act. 325 S. 2 f.): 1. Die Berufung sei abzuweisen. 2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (+ 8% MwSt) zu
Lasten des Berufungsklägers. 3. Eventualiter:
Für den bestrittenen Fall der Zuteilung der Liegenschaft E. ..., F._ an den Berufungskläger, sei der  im Sinne von Art. 121 Abs. 3 ZGB ein Wohnrecht für die Dauer von fünf Jahren einzuräumen, welches gerichtlich im Grundbuch einzutragen ist.
4. Die Berufungsbeklagte sei diesfalls zu verpflichten, dem  gegen Vorweisung der Abrechnungs-Belege der Bank, die Hypothekarzinsen halbjährlich zu vergüten sowie die Strom-, Wassergebühren und Versicherungen direkt zu bezahlen, ebenso Reparaturen analog eines Mieters.
5. Die Berufungsbeklagte sei für berechtigt zu erklären, die  mit einer Ankündigungsfrist von 3 Monaten, jeweilen auf Ende eines Monates, vor Ablauf der 5-jährigen Frist zu verlassen.
6. Für den Eventualfall ist der Berufungskläger zu verpflichten,  mit der Übertragung des hälftigen Miteigentumsanteils der Berufungsbeklagten anfallenden Kosten und Gebühren des Grundbuchamtes zu übernehmen.
7. Subeventualiter sei der Berufungsbeklagten eine Auszugsfrist von neun Monaten ab Rechtskraft des Urteils einzuräumen. Im  sei Antrag Ziffer 4. des Berufungsklägers vollumfänglich .
8. Prozessual: Es sei festzustellen, dass Dispositiv Ziff. 1. bis 5., 8., 9., 12., 13. und 14. des vorinstanzlichen Entscheides rechtskräftig sind, unter entsprechender Information an die zuständigen Amtsstellen.
Urteil des Obergerichts, II. Zivilkammer, vom 22. November 2016: (act. 375 S. 61 f.:)
1. In teilweiser Gutheissung der Berufung des Klägers werden die Dispositiv-
Ziffern 6 und 7 des Urteils des Bezirksgerichtes Horgen, Einzelgericht, vom
14. Dezember 2015 aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:
6. Der Kläger wird verpflichtet, an die Beklagte für die Kinder C._
und D._ einen monatlichen Unterhaltsbeitrag zuzüglich allfälliger
- 16 -
gesetzlicher und/oder vertraglicher Familienzulagen wie folgt zu bezah-
len:
Fr. 615.– pro Kind ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis Juli 2017
Fr. 1'020.– pro Kind ab August 2017 bis zur Volljährigkeit der Kinder
resp. auch darüber hinaus bis zum ordentlichen Abschluss einer an-
gemessenen Erstausbildung der Kinder.
Die Unterhaltsbeiträge sind an die Beklagte zahlbar, und zwar monat-
lich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Unter-
haltsbeiträge sind auch über die Volljährigkeit der Kinder hinaus an die
Beklagte zu bezahlen, solange die Kinder in deren Haushalt leben und
keine eigenen Ansprüche stellen.
7. Grundlagen des Entscheides bilden auf Seiten des Klägers ein hypo-
thetisches monatliches Netto-Einkommen von Fr. 6'750.– ab 1. August
2017 und ein Vermögen nach güterrechtlicher Auseinandersetzung von
Fr. 814'000.– (Fr. 594'000.– + Fr 220'000.–) sowie auf Seiten der Be-
klagten ein monatliches Netto-Einkommen von Fr. 7'500.– und ein
Vermögen nach güterrechtlicher Auseinandersetzung von
Fr. 236'000.– (Fr. 456'000.– - Fr. 220'000.–) zuzüglich Liegenschaft
E._-Strasse ..., ... F._.
Im Übrigen wird die Berufung abgewiesen und werden die Dispositiv-Ziffern
10, 11, 12 Ziff. 5 lit. a, 16 und 17 bestätigt.
2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 6'000.– festgesetzt.
3. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden zu fünf
Sechsteln dem Kläger und zu einem Sechstel der Beklagten auferlegt. Die
Gerichtskosten werden aus dem vom Kläger geleisteten Kostenvorschuss
bezogen und dem Kläger wird für den Anteil der Beklagten der Rückgriff auf
die Beklagte eingeräumt.
4. (Mitteilungen)
- 17 -
5. (Rechtsmittel)
Urteil des Bundesgerichts, II. zivilrechtliche Abteilung, vom 29. November 2017:
(act. 376 S. 14:)
1.
Soweit darauf eingetreten wird, wird die Beschwerde gutgeheissen und die
Ziffer 1 soweit den Kindesunterhalt und die Kosten des Verfahrens vor dem
Bezirksgericht Horgen betreffend sowie die Ziffern 2-4 des Urteils des Ober-
gerichts des Kantons Zürich vom 22. November 2016 werden aufgehoben.
Die Sache wird zum erneuten Entscheid über den Kindesunterhalt sowie die
Kosten der kantonalen Verfahren an das Obergericht zurückgewiesen. Wei-
tergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

## Considerations

Erwägungen:
I.
1. Mit Eingabe vom 24. Januar 2013 reichte die Beklagte am Bezirksgericht
Horgen ein Eheschutzbegehren ein. Am 13. März 2013 reichte der Kläger am
gleichen Ort die Scheidungsklage ein und beantragte den Erlass von vorsorgli-
chen Massnahmen. Anlässlich der Einigungs-, Eheschutz- und Massnahmenver-
handlung vom 4. Juli 2013 schlossen die Parteien eine umfassende Vereinbarung
über die Folgen des Getrenntlebens für die Dauer des Scheidungsverfahrens. Auf
Antrag des Klägers änderte die Vorinstanz mit Entscheid vom 28. Mai 2014 die
Regelung des Getrenntlebens für die Dauer des Scheidungsverfahrens. Gerichtli-
che Vergleichsgespräche blieben zwar erfolglos, wurden von den Parteien jedoch
aussergerichtlich fortgesetzt und führten schliesslich zum Abschluss der Teilver-
einbarung über die Scheidungsfolgen vom 13. und 26. Mai 2015. Zwischenzeitlich
verlangte der Kläger erneut die Abänderung der vorsorglichen Massnahmen. Mit
Verfügung und Urteil vom 14. Dezember 2015 entschied die Vorinstanz sowohl
über die Scheidung und ihre Nebenfolgen als auch über die vorsorglichen Mass-
- 18 -
nahmen. Für weitere Einzelheiten der Prozessgeschichte wird auf die detaillierte
Darstellung im vorinstanzlichen Urteil verwiesen (act. 313 S. 7 ff.).
2. Der vorinstanzliche Endentscheid wurde den Parteien am 24. Februar 2016
zugestellt (act. 308/1 und 2).
Mit Eingabe vom 7. März 2016 erhob der Kläger und Berufungskläger (nachfol-
gend Kläger) rechtzeitig Berufung gegen den vorinstanzlichen Massnahmenent-
scheid, worauf unter der Geschäftsnummer LY160012 ein Verfahren eröffnet
wurde, das mit Urteil der Kammer vom 19. August 2016 erledigt wurde.
Mit Eingabe vom 7. April 2016 (act. 312) erhob der Kläger unter Berücksichtigung
der Gerichtsferien über Ostern (Art. 145 Abs. 1 lit. a ZPO) rechtzeitig Berufung
gegen das vorinstanzliche Scheidungsurteil mit den eingangs genannten Anträ-
gen. Den mit Verfügung vom 18. April 2016 auferlegten Vorschuss von
CHF 6'000.00 für die Kosten des Berufungsverfahrens leistete er innert der ge-
setzten Frist. Mit Schriftsatz vom 9. Juni 2016 beantwortete die Beklagte die Beru-
fung (act. 325) mit den oben erwähnten Anträgen.
Mit Beschluss vom 19. August 2016 (act. 334) wurde festgestellt, in welchem Um-
fang der vorinstanzliche Entscheid unangefochten geblieben und in Rechtskraft
erwachsen war.
3. Mit Urteil vom 22. November 2016 reduzierte die Kammer die vom Kläger zu
bezahlenden Kinderunterhaltsbeiträge für die Zeit bis Juli 2017 von CHF 1'020.00
auf CHF 615.00 und wies seine Berufung im Übrigen ab (act. 364 = act. 374). Auf
eine Beschwerde des Klägers hob das Bundesgericht mit Urteil vom 29. Novem-
ber 2017 diesen Entscheid mit Bezug auf den Kinderunterhalt und die Nebenfol-
gen auf und wies die Sache zum erneuten Entscheid an die Kammer zurück
(act. 376).
4. Mit Verfügung vom 27. Februar 2018 (act. 378) wurde die Durchführung ei-
ner Instruktionsverhandlung zur Ergänzung des Sachverhalts im Sinne der bun-
desgerichtlichen Erwägungen und zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ange-
kündigt. Im Anschluss an die Befragung der Parteien und gegenseitige mündliche
- 19 -
Stellungnahmen vereinbarten die Parteien anlässlich der Verhandlung vom
19. April 2018 was folgt (Prot. S. 5 ff.; act. 397):
Die Parteien beantragen dem Gericht, die folgende Vereinbarung zu ge-
nehmigen und das Berufungsverfahren unter vereinbarungsgemässer Rege-
lung der Kosten- und Entschädigungsfolgen abzuschreiben.
1. Der Berufungskläger verpflichtet sich, der Berufungsbeklagten ab
Rechtskraft des Scheidungsurteils für die Kinder C._ und D._
einen monatlichen Unterhaltsbeitrag (zuzüglich allfälliger gesetzlicher
und / oder vertraglicher Familienzulagen) von je CHF 707.50 bis zur
Volljährigkeit der Kinder resp. auch darüber hinaus bis zum ordentli-
chen Abschluss einer angemessenen Erstausbildung der Kinder zu be-
zahlen.
2. Die Unterhaltsbeiträge sind an die Berufungsbeklagte zahlbar, und
zwar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.
Die Unterhaltsbeiträge sind auch über die Volljährigkeit der Kinder hin-
aus an die Beklagte zu bezahlen, solange die Kinder in deren Haushalt
leben und keine eigenen Ansprüche stellen.
3. Die Kinderunterhaltsbeiträge werden gemäss Dispositiv-Ziffer 5 des
Scheidungsurteils des Bezirksgerichts Horgen vom 14. Dezember 2015
der Teuerung angepasst.
4. Diese Vereinbarung beruht auf folgenden finanziellen Grundlagen:
Berufungskläger:
monatliches Nettoeinkommen: CHF 6'750.00
Vermögen: CHF 814'000.00
Berufungsbeklagte:
monatliches Nettoeinkommen: CHF 7'685.00
durchschnittlicher Bruttobonus: CHF 19'000.00
- 20 -
Vermögen: CHF 236'000.00 sowie Liegenschaft E._-Strasse ..., ...
F._
5. Die Berufungsbeklagte verzichtet in dem CHF 3'500.– (inkl. Mehrwert-
steuer) übersteigenden Umfang auf die ihr von der Vorinstanz zuge-
sprochene Parteientschädigung und der Berufungskläger zieht seine
Berufung mit Bezug auf Dispositiv-Ziff. 16 und 17 des vorinstanzlichen
Urteils zurück.
6. Die Parteien übernehmen die Gerichtskosten des obergerichtlichen
Verfahrens je zur Hälfte und verzichten gegenseitig auf eine Parteient-
schädigung.
5. Der Kindesunterhalt unterliegt der Offizialmaxime (Art. 133 Abs. 1 Ziff. 4
ZGB). Das Gericht ist daher an den - in der oben wiedergegebenen Vereinbarung
enthaltenen - gemeinsamen Antrag der Parteien nicht gebunden, sondern hat
diesen mit Blick auf die Interessen der Kinder zu prüfen.
Die Vereinbarung der Parteien beruht auf einem monatlichen Bedarf der beiden
Kinder von CHF 2'830.00, der im bundesgerichtlichen Urteil vom 29. November
2017 als unbestritten galt (vgl. act. 376 S. 8 E. 6.1) und mit Blick auf die pauscha-
lisierten Ansätze der sogenannten Zürcher Tabellen, welche (nach Abzug der
Familienzulagen) einen Betrag von rund CHF 1'350.00 für eines von zwei Kindern
im Alter der Kinder der Parteien ergeben (vgl. die auf der Webseite des kantona-
len Amtes für Jugend und Berufsberatung abrufbare Zürcher Kinderkosten-
Tabelle 2018), als angemessen erscheint.
Die Vereinbarung sieht eine hälftige Aufteilung dieses Betrages auf die Eltern vor.
Sie wirkt auch über die Volljährigkeit hinaus bis zum Abschluss einer angemesse-
nen Erstausbildung (vgl. Art. 277 Abs. 2 ZGB). Diese Regelung trägt sowohl den
Interessen der Kinder als auch den (anlässlich der Parteibefragung am 19. April
2018 mit Bezug auf das Einkommen der Beklagten aktualisierten und in der Ver-
einbarung dokumentierten) finanziellen Verhältnissen der Parteien, Rechnung und
ist daher zum Urteil zu erheben.
- 21 -
Die gestützt auf die Vereinbarung der Parteien erlassene Regelung tritt mit der
Rechtskraft dieses Entscheides in Kraft. Bis dahin gilt mit Bezug auf den Kinder-
unterhalt die vorsorgliche Regelung gemäss dem nicht angefochtenen Urteil der
Kammer vom 19. August 2016 im Verfahren LY160012.
6. Mit Bezug auf die vorinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen, die ebenfalls Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens und
der Rückweisung war, ist das Verfahren gestützt auf die Vereinbarung der Partei-
en abzuschreiben.
Die Dispositiv-Ziffern 10, 11 und 12 Ziff. 5 lit. a des Urteils des Bezirksgerichts
Horgen, Einzelgericht, vom 14. Dezember 2015 sind hingegen bereits mit dem -
diesbezüglich unangefochten gebliebenen - Urteil der Kammer vom 22. Novem-
ber 2016 in Rechtskraft erwachsen.
7. Die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens sind den Parteien vereinba-
rungsgemäss je hälftig zu auferlegen. Bei der Bemessung der Entscheidgebühr
ist dem Umstand, dass das Verfahren im nach der Rückweisung durch das Bun-
desgericht verbleibenden Umfang ohne Anspruchsprüfung erledigt werden konn-
te, mit einer Reduktion Rechnung zu tragen.