# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 85e6c787-4cf2-4ddd-98c5-2ebc0e63e50c
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
,
geboren
1957
,
meldete sich am
2
6.
April 2011
unter Hinweis auf
Rücken- und Beinschmerzen
bei der Invalidenversicherung zum Leis
tungsbezug an (Urk.
11/2
Ziff.
6.2
)
.
Mit Mitteilung vom
8.
September 2011 (
Urk.
11/16) stellte d
ie Sozialversicherungsanstalt des Kanto
ns Zürich, IV-Stelle, fest, dass
sie
die Arbeitsvermittlung
beim Versicherten
abgeschlossen
habe
. Am 2
1.
August 2012 liess die IV-Stelle den Versicherten
bidisziplinär
durch Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie
sowie
für Arbeitsmedizin ihres in
ternen Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) untersuchen (
Urk.
11/
27/1-5,
Urk.
11/28/1-5). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (
Urk.
11/31-32) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
3.
Oktober 2012 (
Urk.
11/33 = Urk.
2) einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente.
2.
Gegen die Verfügung vom 2
3.
Oktober 2012 (
Urk.
2) erhob der Versicherte am
5.
November 2012 Besc
hwerde (
Urk.
11/34,
Urk.
11/39), wobei die IV-Stelle die
bei
ihr
eingereichte Beschwerde
mit Eingabe vom
1
8.
Dezember 2012 (Urk.
11/42 =
Urk.
5) dem zuständigen hiesigen Gericht
überwies
. Mit Eingabe vom 1
2.
Dezember 2012 (
Urk.
1) ergänzte der Versicherte
seine
Beschwerde vom
5.
November 2012 und beantragte, die angefochtene Verfügung vom 2
3.
Oktober 2012 sei aufzuheben und es sei ihm mit Wirkung ab
1.
November 2011 eine Viertelsrente zuzusprechen
(
S. 2
)
.
Mit
Beschwerdeantwort vom
7.
Februar 2013
(
Urk.
10
)
beantragte die IV-Stelle
die Abweisun
g der Beschwerde. Dies wurde de
m
Beschwerdeführer am
11
. April
2013
zur Kenntnis gebracht (
Urk.
12
).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu be
stimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom
men)
, in
Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht
invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom
mensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali
di
täts
grad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen
be
ruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und
ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a,
122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom
2
3.
Oktober
2012 (Urk. 2) davon aus, dass
dem Beschwerdeführer die Ausübung einer behin
derungsangepassten
, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit im Um
fang eines vollzeitlichen Arbeitspensums
bei einer schmerzbedingten
Leis
tung
s
minderung
von 20
%
zuzumuten
und damit von einer Arbeitsfähigkeit in z
u
mut
baren behinderungsangepasst
en Tätigkeiten von 80
%
auszugehen sei
,
und dass
, bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 31
%
,
ein
Anspruch auf eine In
vali
den
rente
nicht
gegeben
sei
.
2.2
Der
Beschwerdeführer bringt hiegegen
zur Hauptsache
vor, dass
die Beschwer
degegnerin in der angefochtenen Verfügung die Wartezeit und das Validenein
kommen unrichtig bemessen (
Urk.
1 S. 4) und bei
der Bemessung des Invaliden
einkommens
zu Unrecht keinen leidensbedingten Abzug vom
Tabellen
o
hn
von mindestens 15
%
berücksichtig habe (
Urk.
1 S. 6)
.
3.
3.1
Im Hinblick auf
die Bestimmung des Invaliditätsgrades und eines allfälligen
Rentenanspruch
es
gilt es im Folgenden vorerst die medizi
nisch beurteilte Ar
beitsfähigkeit zu
ermitteln
.
3.2
Dr.
med.
Y._
, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, diagnosti
zierte mit Bericht vom 1
4.
Januar 2011 (
Urk.
11/12/11) einen Verdacht auf eine L5-Radikulopathie links bei leichter rezessaler Stenose
L4/5 links und erwähnte, dass der Beschwerdeführer seit zwei Monaten unter einer linksseitigen Ischialgie mit Schmerzausstrahlung bis unterhalb des Kniegelenks leide, und dass er des
wegen seit rund 1.5 Monaten schmerzbedingt nicht mehr gearbeitet habe.
3.3
Dr.
med.
Z._
, Facharzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkran
kungen, stellte in seinem Bericht vom
8.
März 2011 (Urk. 11/12/9-10 =
Urk.
3/9) die Diagnose eines lumbospondylogenen Syndroms links bei Spon
dylarthrose beziehungsweise differentialdiagnostisch bei einer L5-Radikulopa
thie links
(S. 1)
und erwähnte, dass der Beschwerdeführer seit November 2010 unter Schmerzen im Bereich der lumbalen Wirbelsäule und des linken Becken
kammes leide. Ein Arbeitsversuch sei gescheitert und der Beschwerdeführer glaube nicht, dass er
schmerzfrei wieder arbeiten könne. Es sei weiterhin eine konservative Behandlung indiziert (S. 2).
3.4
Mit Bericht vom
5.
Mai 2011 (
Urk.
11/12/7-8) diagnostizierten die Ärzte der Universitätsklinik
A._
eine L5-Radikulopathie links mit/bei einer hypertro
phen Spondylarthrose L4/5 beidseits und einer aktuell zunehmenden Radikulo
pathie L5 links ohne sensomotorische Ausfälle (S. 1) und erwähnten, dass eine erneute MRI-Untersuchung angezeigt sei (S. 2).
Im MRI-Bericht vom
6.
Mai 2011
(
Urk.
11/26/1)
stellten die Ärzte der Universi
tätsklinik
A._
fest, dass
eine gleichentags durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) des Beschwerdeführers eine leicht progrediente, mittelgradige Spinalkanalstenose L4/5 bei asymmetrischer Diskusprotrusion und schwerer Spondylarthrose mit Kompression der Wurzel L6 links ergeben habe.
Am
9.
Mai 2011 stellten die Ärzte der Universitätsklinik
A._
die folgende Diagnose (
Urk.
11/12/5-6 S. 1):
Lumboischialgie mit Diskusprotrusion L5/S1 sowie dezente Retrolisthese L5 mit/bei
radikulärer Ausstrahlung ins linke Bein dorsal/lateral bis zum Knö
chel
Die Ärzte
erwähnten, dass die durchgeführte MRI-Untersuchung Abnützungs
erscheinungen der LWS, jedoch keine neurogene Kompression ergeben
hätten
(S. 2).
3.5
Dr.
med. B._
, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, erwähnte in seiner Stellungnahme vom 2
0.
Mai 2011 (
Urk.
11/12/12), dass der Beschwerdeführer letztmals am 2
8.
Januar 2011 gearbeitet habe, und dass eine physiotherapeuti
sche Behandlung der Rückenschmerzen im lumbosakralen Bereich ohne Erfolg geblieben sei. Für die Beantwortung der Frage nach einer Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei entscheidend, ob die aktuell durchgeführte Physiotherapie Er
folg haben werde.
3.6
Die Ärzte der Universitätsklinik
A._
stellten in ihrem Bericht vom 2
5.
Mai 2011 (
Urk.
11/13/5-6) fest, dass der Beschwerdeführer seit September 2010 an Lumboischialgien und Ausstrahlungen in das dorsolaterale Bein bis zum Knö
chel leide (S. 1). In der Tätigkeit als Maurer bestehe seit drei Monaten eine Ar
beitsunfähigkeit von
100
%
(S. 2)
.
3.7
Mit Bericht vom 1
3.
Oktober 2011 (
Urk.
11/24/9-10 =
Urk.
11/18/1-2) diagnos
tizierten die Ärzte der Universitätsklinik
A._
ein Panvertebralsyndrom, lokalisiert auf Lumbalgie links bei Rezessusstenose L4/5 links (S. 1) und er
wähn
ten, dass eine Infiltration im Sinne eines Nervenwurzelblockes L5 links angezeigt sei (S. 2).
Am 2
4.
Oktober 2011 (
Urk.
11/19/6-7) erwähnten die Ärzte der Universitäts
klinik
A._
, das
s
am
1
9.
Oktober 2011 ein Nervenwurzelblock L
5 links durchgeführt worden sei. Am
1
5.
November
2
011
sei
eine Verlaufskontrolle und Aktualisierung der MRI-Untersuchung vorgesehen.
Für
di
e
Wirbelsäulenprob
lematik
sei die Ausübung der Tätigkeit als Maurer auf Dauer nicht förderlich. Es sei
eine Umschulung auf eine rückenschonende Tätigkeit sinnvoll (S. 2).
In ihrem Bericht vom
1.
Dezember 2011 (
Urk.
11/24/6-7) führten die Ärzte der Universitätsklinik
A._
aus, dass auf Grund der deut
lich ausgeprägten Klinik und des
Leidensdruck
s
bei radiologisch deutlicher Spinalkanalstenose L4/5 mit rez
essaler Enge die Indikation zu einer
operativen Dekompression gegeben sei. Der Beschwerdeführer sei gegenüber einer Operation jedoch eher zurückhaltend eingestellt (S. 2).
Mit Bericht vom 2
2.
Dezember 2011 (
Urk.
11/20/6-8) führten die Ärzte der Uni
versitätsklinik
A._
aus, dass die bisher durchgeführte konservative Behand
lung nicht zum gewünschten Erfolg geführt habe, weshalb eine Operation indi
ziert sei (S. 2). Nach einer erfolgreichen Operation
sollte der Beschwerdeführer
vo
n der Ausübung einer Tätigkeit mit körperlicher Belastung
absehen und
eine rückenschonende Tätigkeit
ausüben
(S. 3).
3.9
Dr.
B._
stellte in seinem Bericht vom 1
5.
März 2012 (
Urk.
11/24/5) fest, dass
beim Beschwerdeführer
eine operative Dekompression der Spina
lkanalstenose L4/5 indiziert sei. Der Beschwerdeführer, welcher
Angst vor diesem Eingriff verspüre
, habe sich
bisher
nicht dazu
durchringen können.
3.10
Die Ärzte des RAD,
Dr.
med.
C._
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, und med. pract.
D._
, Facharzt für A
rbeitsmedi
zin
, stellten in ihrem Untersuchungsbericht vom 2
1.
August 2012 (
Urk.
11/27,
Urk.
11/28) die folgenden Diagnosen (
Urk.
11/27 S. 4):
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der LWS bei
mässiggradige
r
Spinalkanalstanose mit rezessaler Enge links
und
Kom
pression der Nervenwurzel L5 links mit
breitbasiger Diskusprotrusion und schweren Spondylarthrosen i
m
Seg
ment L4/5
breitbasige
r
Diskusprotrusion ohne Stenosierung, leichte Spondylarth
rosen in den Segmenten L3/4 und L5/S1
Die Ärzte führten aus, dass der Beschwerdeführer vor allem beim Heben und Tragen von schweren Lasten in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt werde (
Urk.
11/28 S. 3). In der bisherigen Tätigkeit als Maurer bestehe seit dem 2
8.
Januar 2011 eine bleibende Arbeitsunfähigkeit von 100
%
(
Urk.
11/28 S. 4). In einer behinderungsangepassten, körperlich leichten, überwiegend sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Zwangs
haltungen, ohne Bücken,
ohne
Hocken oder Knien, ohne Überkopfar
beiten, ohne häufiges Treppensteigen und ohne
Steigen auf Leitern und Gerüste
sei von einer Arbeitsfähigkeit von 100
%
auszugehen. Auf Grund im Tagesver
lauf sich kumulierender Beschwerden
sei jedoch
eine Leistungsminderung von 20
%
anzunehmen
. Daraus resultiere
eine Arbeitsfähigkeit in einer zumutbaren, angepassten Tätigkeit von
insgesamt
80
% (Urk.
11/28 S. 5).
4.
4.1
Den angeführten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerde
führer seit November 2010 unter Schmerzen im Bereich der lumbalen Wirbel
säule litt und aus diesem Grunde arbeitsunfähig war (vorstehende E. 3.2 und 3.3).
Gemäss der Beurteilung durch
Dr.
Z._
vom
8.
März 2011 (vorstehende E.
3.3)
scheiterte
ein Arbeitsversuch des Beschwerdeführers.
Damit überein
stimmend ist den
Unterlagen
der
E._
AG
zur Arbeitszeit des Beschwer
deführers (Urk. 11/14/8-13)
zu entnehmen, dass ein
Arbeitsversuch
des Beschwer
deführers
in der Zeit vom 1
7.
bis 2
8.
Januar 2011 stattf
a
nd (Urk. 11/14/8).
Gemäss der Beurteilung durch die Ärzte der Universitätsklinik
A._
handelt es sich beim Rückenleiden des Beschwerdeführers um
eine L5-Radikulopathie links mit/bei
hypertropher
Spondylarthrose L4/5 beidseits
beziehungsweise um eine
Lumboischialgie mit Diskusprotrusion L5/S1
und
dezente
r
Retrolisthese L5 mit/bei
radikulärer Ausstrahlung ins linke Bein dorsal/lateral bis zum Knöchel
ohne
neurogene Kompression
(vorstehende E. 3.4) beziehungsweise um
ein Panvertebralsyndrom, lokalisiert auf Lumbalgie links bei Rezessusstenose L4/5 links
(vorstehende E. 3.7). Demgegenüber beurteilten
Dr.
C._
und med. pract.
D._
das Rückenleiden des Beschwerdeführers als eine
schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der LWS bei mässiggradige
r
Spinal
kanalstanose mit rezessaler Enge links mit Kompression der Nervenwurzel L5 links mit
breitbasiger Diskusprotrusion und
mit
schweren Spondylarthrosen in Segment L4/5
und mit
breitbasige
r
Dis
kusprotrusion ohne Stenosierung und
leichte Spondylarthrosen in den Segmenten L3/4 und L5/S1
(vorstehende E. 3.10).
4.2
In Bezug auf die Beurteilung durch
Dr.
C._
und med. pract.
D._
gilt es zu beachten, dass den Untersuchungsberichten der RAD-Ärzte nach der Recht
sprechung ein vergleichbarer
Beweiswert wie
einem
Gutachten
zukommt, wenn sie
den
entsprechenden
Anforderungen genügen (
Urteile des Bundesgerichts 9C_204/2009 E. 3.3.2 [nicht publ. in: BGE 135 V 254] und Urteil 9C_492/2012 vom 2
5.
September 2012 E. 5.1.2). D
er
bidisziplinäre Untersuchungsbericht
von
Dr.
C._
und
med. pract.
D._
vom
2
1.
August 2010 (vorstehende E.
3.10)
erfüllt
die nach der Rechtspre
chung für eine beweiskräftige medizi
ni
sche Ent
scheidungs
grundlage vor
aus
gesetzten formellen und materiellen Krite
rien (vgl. vorstehende E.
1.4
). Denn
diese Ärzte
verfügten als Fachärzte für
Ortho
pädische Chirurgie und
für
Arbeitsmedizin
über die für die Beurteilung der geklagten Beschwerden angezeigten fachme
di
zi
ni
schen Spezialisierungen
und berücksichtigten sowohl die
me
dizini
schen Vorakten
als auch die
vom
Be
schwerdeführer geklagten Beschwerden. Die Beurteilung durch
Dr.
C._
und
med. pract
.
D._
, welche ihre
Schlussfolgerung, wonach
dem
Beschwerde
führer
die Ausübung einer behinderungsangepassten Tätigkeit im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums bei einer Leistungseinschränkung von 20
%
zu
zu
muten sei, in nachvollziehbarer Weise begründeten, vermag in inhaltli
cher Hin
sicht
ebenfalls
zu überzeugen.
Es bestehen auch keine Widersprüche zu den Einschätzungen der behandelnden Ärzte.
4.3
Gestützt auf die Beurteilung durch
Dr.
C._
und
Dr.
D._
vom 2
1.
August 2012 (vorstehende E.
3.10
)
hat daher als erstellt zu gelten
, dass dem
Beschwerdeführer
nach Eintritt des Gesundheitsschadens
die Ausübung der bis
herigen Tätigkeit als Maurer und die Ausübung körperlich schwerer Tätigkeiten nicht mehr zuzumuten ist, dass ihm hingegen die Ausübung einer behinde
rungsangepassten, körperlich leichten, überwiegend sitzenden oder wechselbe
lastenden Tätigkeit, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Zwangs
haltungen, ohne Bücken, Hocken oder Knien, ohne Überkopfarbeiten, ohne häufiges Trep
pensteigen und ohne Steigen auf Leitern und Gerüste im Umfang eines
vollzeit
lichen Beschäftigungsg
rades bei einer Leistungs
minderung von 20 % weiterhin zuzumuten
ist
.
Damit ist von einer Restarbeitsfähigkeit von 80
%
auszugehen (vgl. vorstehende E. 3.10).
5.
5.1
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen.
5.2
Der Beginn des Rentenanspruchs wird
unter anderem
gestützt auf
Art.
29
Abs.
1 IVG bestimmt
. Nach dieser Bestimmung kann
der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29
Abs.
1 ATSG entstehen.
Da sich der Beschwerdeführer am 2
6.
April 2011 für den Bezug von Versicherungsleistungen neu anmeldete (Urk. 11/2), sind beim Einkommensvergleich die erwerblichen Verhältnisse des Jahres 2011 massge
bend.
5.3
Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die
versicherte
Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG, Art. 28a Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist recht
sprechungs
ge
mäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
mögli
chen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich
keit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 131 V 53 E. 5.1.2; Urteil des Bundesgerichts vom 5. September 2008, 9C_488/2008, E. 6.4). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an
gepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungs
gemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfah
rungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 59 E. 3.1).
5
.4
Angesichts des in Art. 25 Abs. 1
der Verordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
festgehaltenen Abstellens auf die AHV
recht
lich beitragspflichtigen Ein
kommen bei der Berechnung der IV-recht
lich massgebenden hypothetischen Vergleichseinkommen kann das Validen
ein
kom
men Selbstständig- (Urteil des Bundesgerichts 9C_428/2009 vom 13. Okto
ber 2009 E. 3.2.1 mit Hinweisen) wie auch Unselbstständigerwerbender (Urteil des Bundesgerichts 9C_111/2009 vom 21. Juli 2009 E. 2.1.2 mit Hin
weisen) grundsätzlich auf der Basis der Einträge im individuellen Konto bestimmt wer
den. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und ver
hältnismässig kurzfristig in Erscheinung ge
tretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeit
spanne erzielten Durch
schnitts
verdienst ab
zustellen (Urteile des Bundesgerichts 8C_576/2008 vom 10. Februar 2009 E. 6.2 und 8C_671/2009 vom 23. Dezember 2009 E. 5.2.1 mit Hinweisen).
5
.5
Dem Arbeitgeberbericht der
E._
AG vom
3.
Juli 2011 (Urk
.
11/14/1-5) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer
zum Zeitpunkt
bei Eintritt des Ge
sundheitsschadens im November 2010 (vgl. vorstehende E. 3.3) seit dem
1.
April 2001
bei dieser
tätig war.
Sodann ist den Akten zu entnehmen
, dass die
E._
AG das Arbeitsverhältnis mit
dem Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen
kündigte
(vgl.
Urk.
11/14/6-7). Demzufolge ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden während des Jahres 2011 wei
terhin an seinem bisherigen Arbeitsplatz bei der
E._
AG t
ätig gewesen wäre. Das
Valideneinkommen
ist folglich
anhand des vom Beschwerdeführer bei
der
E._
AG
im Jahre 2011 mutmasslich
erzielten Einkommens zu be
messen.
5.6
D
em Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers (
Urk.
11/8) ist zu entnehmen, dass dieser vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahre 2005 einen
AHV-beitragspflichtigen Verdienst von insgesamt
Fr.
73‘133.--,
im Jahre 2006 einen solchen von
Fr.
80‘736.--, im Jahre 2007 einen solchen von Fr. 76‘122.--, im Jahre 2008 einen solchen von
Fr.
74‘360.-- und im Jahre 2009
einen solchen von
Fr.
79‘741.-- erzielte.
Unter diesen Umständen ist infolge der nicht unerheblichen Schwankungen in der Einkommenserzielung
bei der Be
messung des Valideneinkommens de
r
Durchschnittswert der
letzten fünf Jahre vor Eintritt des Gesundheitsschadens, das heisst der
Jahre
2005 bis 2009
zu
berücksichtigen
(vgl.
vorstehende E.
5.4
).
5.7
Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Nominallohnentwicklung im
Jahre 2006 von 1.2
%
,
im
Jahre 2007 von 1.6
%
, im Jahre 2008 von
2.0
%
, im Jahre 2009 von 2.1
%
,
im Jahre 2010 von 0.8
%
(Die Volkswirtschaft
9
-2011
S.
9
5
Tabelle
B10.2) und im Jahre 2011 von 1.0
%
(Die Volkswirtschaft 12-2013
S. 91 Tabelle B10.2) resultiert im Jahre 2011
ein Valideneinkommen von rund
Fr.
80‘372
.-- ([
Fr.
73‘133.--
x 1.012 x 1.016 x 1.02 x 1.021 x 1.00
8
+ Fr. 80‘736.-- x 1.016 x 1.02 x 1.021 x 1.00
8
+ Fr. 76‘122.-- x 1.02 x 1.021 x 1.00
8
+
Fr.
74‘360.-- x 1.021 x 1.00
8
+ Fr. 79‘741.-- x 1.008] ÷ 5
).
6.
6.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bun
desamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standar
disierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E.
3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der Schweizeri
schen Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik kann
–
ausnahms
weise - der Lohn eines einzelnen Sektors ("Produktion" oder "Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche hergezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der ver
bleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewe
sen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesge
richts
9C_667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3
).
Es besteht kein Grundsatz, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, an
statt auf die Tabelle TA1 auf die Tabelle TA7 ("Monatlicher Bruttolohn [Zent
ralwert] nach Tätigkeit, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen") abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und dem Ver
sicherten der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1). Ferner kann bei qualifizierten Berufsleuten mit Fach- und Hochschulabschluss das Heranziehen der Tabelle TA11 ("Monat
licher Bruttolohn [Zentralwert und Quantilbereich] nach Ausbildung, beruflicher Stellung und Geschlecht - Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zu
sammen") angezeigt erscheinen (SVR 2011 IV Nr. 55 S. 163, 8C_671/2010 vom 2
5.
Februar 2011 E. 6.4.2 mit Hinweisen;
Urteil des Bundesgerichts 9C_841/2013 vom
7.
März 2014 E. 4.2
).
6.2
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichsein
kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, ha
t die Beschwerdeinstanz
den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (
vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E
.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
6.
3
Zwar wurde mit dem sogenannten Leidensabzug ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichtet und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Nachdem sich hieraus ein allgemeiner behinderungsbedingter Abzug entwickelt hatte (BGE 134 V 322 E. 5.2 mit Hinweis), der unter Berücksichtigung der
erwähnten
persönlichen und beruflichen Merkmale (
vorstehende
E.
6.2
) gesamthaft zu schätzen ist, führte die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin kör
perlich schwere Arbeit zu verrichten, nicht automatisch zu einer weiteren Ver
minderung des hypothetischen Invalidenlohnes. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nurmehr leichte körperliche Tätigkeiten zumutbar sind, kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im An
forderungsniveau 4 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil
e des Bundesgerichts
8C_99/2013
vom
5.
April 2013
E. 4.1.3 und
9C_386/2012 vom 1
8.
September 2012 E. 5.2).
Gemäss der Beurteilung
durch
Dr.
C._
und
med. pract
.
D._
ist dem Beschwerdeführer
die Ausübung behinderungsan
gepasster, körperlich leichter Tätigkeiten
im Umfang eines vollzeitlichen Arbeitspensums bei einer Leis
tungsminderung von 20
%
z
uzumuten
(vorstehende E. 4.5)
.
Solche Tätigkeiten werden im massgebenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1
ATSG) in hinreichendem Umfang angeboten. Es ist daher davon auszugehen, dass mit der Berücksichtigung einer Leistungsminderung von 20
%
eine
r
durch die gesund
heitliche Einschränkung verursachte
r
Erwerbseinbusse
hinreichend
Rechnung getragen wird, weshalb ein zusätzlicher leidensbedingter Abzug vom Tabellen
lohn nicht gerechtfertigt wäre.
6.4
Unter dem Titel Beschäftigungsgrad wird bei Männern, welche gesundheitlich bedingt lediglich noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ein Abzug aner
kannt. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass bei Männern
statistisch gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit. Dagegen rechtfertigt der Umstand, dass eine grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähige versicherte Person gesundheitlich bedingt lediglich re
duziert leistungsfähig ist, an sich keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteil
e des Bundesgerich
ts
8C_99/2013
vom
5.
April 2013
E. 4.1.3
und
9C_40/2011 vom
1.
April 2010 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Der Umstand, dass der Beschwerdeführer
in behinderungsangepassten Tätigkei
ten grundsätzlich im Umfang eines
vollzeitlich
en Arbeitspensums
arbeitsfähig, hierbei aber
im Umfang von 20
%
reduziert leistungsfähig ist, begründet daher keinen Abzug
vom Tabellenlohn
. Im Totalwert über alle Branchen sind im Anforderungsniveau 4
vielmehr
genügend Stellen enthalten, welche
dem Be
schwerdeführer
trotz
seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung zuzumuten sind, weshalb ein Abzug vom Tabellenlohn unter dem Titel Beschäftigungsgrad nicht gerechtfertigt ist. Da
zudem
weitere einkommens
beeinflussende Merkmale
beim Beschwerdeführer, welcher schweizerischer Staatsangehöriger ist (
Urk.
11/3),
nicht auszu
machen sind, ist
es vertretbar,
von einem Abzug vom Tabellenlohn abzusehen.
6.5
Unter Berücksichtigung des Zentralwerts für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) für
Männer
im gesamten privaten Se
ktor der Tabelle A1 der LSE 2010
von Fr.
4‘901
.--,
einer durchschnittlichen Nomi
nallohnent
w
icklung im Jahre 2011 von 1.0 %
,
einer durchschnittlichen betriebsüblichen wöch
entlichen Ar
beitszeit im Jahre 2011
von 41.7
Stunden (
Die Volkswirtschaft 12
2013 S. 91 Tabelle B10.2 und S. 90 Tabelle B9.2
)
und
ei
ner
Leistungsmin
derung von 20
%
beziehungsweise einer
Restar
beitsfähigkeit in zumutbaren be
hinderungs
angepassten Tätig
kei
ten von
80
%
resultiert ein Inva
li
den
einkommen von rund
Fr.
49
‘
5
40.--
(Fr.
4‘901
.
x
12 Monate ÷ 40 Stun
den x 41.7 Stun
den
x 1.01
x
0.8
).
7
.
Der Vergleich des Vali
deneinkommens von
Fr.
80‘372
.-- mit dem Invalidenein
kommen von Fr.
49‘540
.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr.
30‘832
.--. Dar
aus resultiert ein I
nvaliditätsgrad von (gerundet) 38
%. Damit wird ein für den Anspruch auf eine Invalidenrente vorausgesetzter In
validitätsgrad nicht er
reicht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
8.
Gemäss
Art.
69
Abs.
1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige
rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzlichen Rahmens (
Fr.
20
0.-- bis
Fr.
1'000.--) auf
Fr.
8
00.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.