# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 044d635c-a876-5a74-b5ed-b8c0b312b5db
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1954,
durchlief in Italien eine Lehre als
Maschi
nenmechaniker
und bildete sich anschliessend zum Polymechaniker weiter. Diesen
Beruf
übte er seit dem Jahr 1972 aus, zuletzt
ab Mai 2002 bei der
Y._
im Rahmen einer Vollzeitstelle (Lebenslauf in Urk.
9
/59 S. 5
6). In dieser Eigenschaft war er bei der
Suva
für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obliga
torisch versichert.
Am 2
5.
Februar 2010 stürzte
X._
beim Skifahren auf die linke Schulter
(Unfallmeldung vom 8. März 2010, Urk. 9/131; Arztzeugnis UVG von
Dr.
med. Z._
, Spezialarzt für Innere Medizin
,
v
om 1
6.
April 2010, Urk.
9
/2).
Nach
dem eine
Arthro
-
Magnetresonanztomographie
angefer
tigt
und eine fachärztliche
klinische Untersuchung
durchgeführt worden war
en
(Bericht des
A._
vom 30.
März 2010,
Urk.
9/16; Bericht von
Dr.
med. B._
, Spezialarzt für Orthopädi
sche Chirur
gie, vom 3
1.
Mai 2010, Urk. 9/6
)
,
führte
Dr.
B._
a
m 1
6.
August 2010
eine
arthroskopische
Tenotomie des Bizeps
longus
und eine
Akromioplastik
durch; dabei bestätigten sich die klinischen Diagnosen einer
Supraspinatussehnenruptur
und einer Verletzung der
Bizepssehne
(Einriss des
Bizepssehnenankers
[SLAP-Läsion]; Operationsbericht in Urk. 9/21).
Die Suva anerkannte m
it Brief vom 1
9.
August 2010 ihre zunächst strittig gewesene Leistungspflicht (
Urk.
9/20).
Am 2
9.
Juni 2010 hatte die ehemalige Arbeitgeberin des Versicherten das Arbeitsverhältnis per Ende September 2010 aufgelöst
,
und im Juli 2010 war sie in Konkurs gefallen (vgl. die Angaben in der Forderungseingabe des Ver
sicher
ten in Urk. 9/23 S. 3 sowie die Publikation der Konkurseröffnung in Urk. 9/205 S. 3).
1.2
Nach einer kreisärztlichen Untersuchung vom
1
3.
Januar 2011
(Bericht von Dr. med.
C._
, Spezialarzt für Physikalische Medi
zin und Rehabilita
tion,
Urk.
9/62) und einer erneuten
Arthro
-Magnetresonanztomographie der linken Schulter
vom 1
8.
Januar
2011
(Urk.
9/66) unterzog sich der Versi
cherte
am 1
6.
Juni 2011
aufgrund des Verdachts einer Re-Ruptur der
Rota
torenmanschette
einem nochmaligen
arthroskopischen
Eingriff
in der
D._
(Operationsbericht in Urk.
9
/100; Austrittsbericht vom 2
0.
Juni 2011, Urk.
9
/102).
A
uch nach dieser zweiten Operation
klagte der Versicherte
über fortbestehende Beschwerden, und die
D._
stellte
anschlässlich
der
Verlaufskontrollen vom September 2011 und vom Januar 2012 die Diagnose
einer
Kapsulitis
beziehungsweise einer
frozen
shoulder
(Berichte in
Urk.
9
/114
und
Urk.
9/143).
Anfang 2011 war zusätz
lich zu den Schulterbeschwerden ein
lumboradikuläres
Schmerzsyndrom auf
getreten (vgl. den Radiologie-Ber
icht vom 3
1.
Januar 2011, Urk. 9
/78), die Suva hatte die Unfallkausalität jedoch verneint (Schreiben vom 2
3.
Februar 2011, Urk. 9/82).
In der Folge wurde der
Versicherte
zur
Bekämpfung der Schmerzen i
n
der Klinik für Anästhe
siologie des
E._
untersucht
und behandelt
(Berichte vom 2
8.
Februar und vom
5.
Juni 2012, Urk.
9
/145 und Urk.
9
/160
), und da die
Klinik
e
ine psychische Komponente des
Beschwerde
bildes
vermutete
(vgl. Urk.
9
/145 S. 4 und Urk.
9
/160 S. 2),
stand er zusätz
lich eine
Zeit lang
in
psychiatrisch
er
Behandlung
(Bericht von
Dr. med. F._
, Spezialarzt für Psychia
trie und Psychotherapie, vom 8.
Juli 2012, Urk.
9
/161).
1.3
Im November 2011 hatte die Suva eine anonyme Meldung erhalten, wonach sich der Versicherte im häuslichen Umfeld un
eingeschränkt bewege und ausser
dem Motorrad,
Vespa
und Fahrrad fahre (Telefonnotiz in
Urk.
9
/168).
Die Suva liess ihn daraufhin im Zeitraum von Ende April bis Anfang Juli 2012 observieren (Bericht der
G._
vom
1
6.
Juli 2012
,
Urk.
9/174), befragte ihn anschliessend zum Sachverhalt und konfrontierte ihn mit den Angaben im Überwachungsbericht
(Ra
pport vom 1
6.
August 2012, Urk.
9/176 und
Urk.
9/177). Danach holte
der Kreisarzt
Dr.
C._
den Verlaufsbericht des I
nstitut
s
für Anästhesiologie des
E._
vom 3
1.
August 2012 ein (Urk. 9
/192) und untersuchte den Versi
cherten hierauf am 1
0.
September 2012 persönlich. In seine Beurteilung
(
Urk.
9/188)
b
ezog er den Überwachungsbericht ein
; ausserdem liess er danach durch die
D._
eine weitere
Arthro-Magnetre
sonanztomographie
der linken Sch
ulter erstellen (Bericht vom 3.
Oktober 2012,
Urk.
9/194) und äusserte sich am 2
9.
Oktober 2012
zum beschriebenen Befund
einer AC-Gelenksarthrose (
Urk.
9/197).
1.4
Mit Verfügung vom
6.
November 2012 eröffnete die
Suva dem Versicherten,
dass er in Bezug auf die Unfallfolgen spätestens ab dem 2
6.
April 2012, dem Datum der Aufnahme der Überwachung, wieder voll arbeits- und erwerbsfä
hig sei, dass deshalb ab dann kein Anspruch mehr auf Taggelder bestehe und dass die in der Zeit
danach
zu Unrecht ausgerichteten Taggelder zurück
ge
fordert würden (Urk. 9/199).
Der Versicherte liess Einsprache erheben (
Urk.
9/204) und liess im
Einspracheverfahren
einen Arbeitsvertrag mit
H._
, Mechanische Werkstätte, vom 12. November 2012 einreichen, mit welchem er per 13. November 2012 zu 50 % als Dreher/Fräser angestellt
worden war (Urk. 9/205 S. 4).
Mit Entscheid vom 1
6.
Januar 2013
wies die Suva die Einsprache ab und
verneinte zusätzlich den Anspruch des Versi
cherten auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung
(
Urk.
9/209).
Die dagegen durch Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 3
0.
April 2014 in dem Sinne gut, dass es den
Einspracheentscheid
aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen
an d
ie Suva zurückwies (Prozess Nr.
UV.2013.00046;
Urk.
9/234).
Das Urteil blieb unangefochten.
1.5
In der Folge unterbreitete die Suva die Akten ein weiteres Mal ihrem Kreis
arzt
Dr.
C._
mit den Fragen nach dem Zeitpunkt des Fallabschlusses, nach dem Leistungsprofil unter Berücksichtigung der AC
Gelenksarthrose und nach dem Integritätsschaden (Auftrag vom
8.
Juli 2014,
Urk.
9/243).
Dr.
C._
nahm am 1
0.
Juli 2014
insbesondere Stellung zu den seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung hinzugekommenen medizinischen Unterlagen, nämlich einem Bericht der
I._
, Zentrum für
Endoprothetik
und Gelenkchirurgie, vom 1
6.
Januar 2013 (Urk. 9/210)
und einem Kurzbericht dieser
Klinik vom 1
3.
Juni 2013 (Urk.
9/220) sowie
einem Bericht von
Dr.
Z._
vom
5.
Juni 2013 (Urk.
9/224)
. Im Übrigen empfahl er eine Abschlussbeurteilung durch einen externen Gutachter oder durch eine andere Suva-interne Stelle (
Urk.
9/244).
Nachfolgend zu einer
Stellungnahme des
internen
versicherungsmedizini
schen
Kompetenzzentrums vom
1.
September 2014 (
Urk.
9/245 und
Urk.
9/246) holte die Su
va zunächst den Bericht von Dr.
Z._
vom 1
9.
November 2014 ein (
Urk.
9/255), zog den Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten vom 2
2.
Januar 201
5 bei (Urk.
9/258) und liess dur
ch
Dr.
med. J._
, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vor
nehmen (Bericht mit Datum des 2
7.
Februar 2015 über die Untersuchung vom 2
3.
Februar 2015,
Urk.
9/261; Beurteilung des Integritätsschadens vom 2
7.
Februar 2015,
Urk.
9/262). Nachträglich erhielt
Dr.
J._
Kenntnis vom Überwachungsbericht und äusserte sich hierzu in einem ergänzenden Bericht, der ebenfalls vom
2
7.
Februar 2015 datiert (Urk.
9/263).
1.6
Mit Verfügung und begleitendem Schreiben vom 3
1.
März 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie auf die Verfügung vom
6.
November 2012 zurückkomme und bis zum 3
1.
Oktober 2012 Taggelder ausrichte (
Urk.
9/264).
Diese Verfügung blieb unangefochten.
Des Weiteren sprach die
Suva dem Versicherten mit Verfügung vom 2
8.
April 2015 eine
Integritäts
entschädigung
aufgrund einer Integritätseinbusse von 15
%
zu, verneinte hingegen
den
Anspruch auf eine
Invalidenrente, da die unfallbeding
t
e
Ver
dienstminderung
unter 10
%
liege (
Urk.
9/272 mit
der Zusammenfassung der
Entscheidungsgrundlagen in
Urk.
9/273). Der Versicherte, nach wie vor ver
treten durch Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
, liess am 2
8.
Mai 2015 Einspra
che erheben und beantragen, ihm sei
en
eine Invalidenrente und eine höhere Integritätse
ntschädigung zuzusprechen (Urk.
9/276). Mit Eingabe vom
2.
Juli 2015 liess er
seine Einsprache ergänzen. Dabei anerkannte er neu die Höhe der Integritätsentschädigung, hielt hingegen an seinem Antrag auf Zuspre
chung einer Invalidenrente fest (
Urk.
9/278). Mit Entscheid vom 1
4.
Januar 2016 wies die Suva die Einsprache ab (
Urk.
2 =
Urk.
9/281).
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
4.
Januar 2016
liess
X._
durch Rechtsanwalt Jürg
Leimbacher
mit Eingabe vom 17.
Februar 2016 Beschwerde erheben (
Urk.
1) und beantragen, die Suva sei zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab dem
1.
November 2012 eine auf einem Invaliditätsgrad von 20
%
basierende Invalidenrente auszurichten (
Urk.
1 S.
2). Die Suva schloss in der Beschwerdeantwort vom
8.
Juni 2016 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
8), was dem Versicherten am 1
3.
Juni 2016 mitgeteilt wurde (
Urk.
10).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach
verhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbe
stimmungen zur Ände
rung vom 2
5.
September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistun
gen
für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs
krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bishe
rigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmun
gen).
Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am
2
5.
Februar 2010
ereignet, wes
halb die bis 3
1.
Dezember 2016 gültig gewesenen Normen
zur Anwendung gelangen
und in dieser Fassung zitiert werden.
2.
2.1
Gemäss
Art.
6
Abs.
1 UVG werden die Versicherungsleistungen bei Berufsun
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.
2.2
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einem bestimmten Gesundheitsschaden ist
nicht erforderlich, dass der Un
fall die alleinige oder unmittelbare Ursache des Gesundheitsschadens ist; vielmehr genügt es, dass der Unfall den Gesundheitsschaden zusammen mit
unfall
fremden
Faktoren hervorgerufen hat und somit nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch der Gesundheitsschaden entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 123 V 45 E. 2b, 119 V 335 E. 1, 118 V 289 E. 1b, je mit Hinweisen).
Wird ein bestimmter, als Einheit zu betrachtender
Gesundheitsscha
den
in der darge
legten Weise durch einen Unfall und durch unfallfremde Fak
toren ge
meinsam verursacht, so richtet sich die Leistungspflicht des
Unfallversi
che
rers
nach den Vorschriften in Art. 36 UVG. Nach
Art.
36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die Taggelder und
Hilflo
senentschädigungen
nicht gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung nur teil
weise Folge eines Unfalles ist. Demgegenüber werden nach
Art.
36 Abs. 2 UVG die Invalidenrenten, Integritätsentschädigungen und die
Hinter
lassen
en
renten
angemessen gekürzt, wenn die Gesundheitsschädigung oder der Tod nur teilweise die Folge eines Unfalles ist, wobei
Gesundheitsschädi
gungen
vor dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt haben, dabei nicht berücksichtigt werden.
2.3
N
ach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck
mäs
sige Behandlung der Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil
weise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Tag
geld
zu. Wird die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 %
invalid, so hat sie gemäss
Art.
18
Abs.
1 UVG Anspruch auf eine Invaliden
rente. Der Ren
tenanspruch entsteht nach Art. 19 Abs. 1 UVG, wenn von der Fortset
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des
Gesund
heitszu
standes
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliede
rungsmassnahmen der Invali
denversicherung abgeschlossen sind, wobei mit dem Rentenbeginn die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahinfal
len. Ferner entsteht zusam
men mit der Festlegung der Invalidenrente beziehungs
weise mit der Beendigung der ärztlichen Behandlung unter den Voraussetzungen in Art. 24 UVG auch ein Anspruch auf eine
Integritätsent
schädigung
.
2.4
2.4.1
Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades im Sinne von
Art.
18
Abs.
1 UVG wird gemäss
Art.
16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Per
son nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits
mark
tlage erzielen könnte (sogenanntes
Invalidenein
kommen
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes
Validenein
kommen
).
Nach der Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung in der Invaliden
ver
siche
rung, die auch im Unfallversicherungsrecht anwendbar ist, hat der
Ein
kommensvergleich
in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der
Ein
kommens
differenz
der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fragli
chen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander
zu vergleichen (BGE 128 V 29 E
. 1). Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbe
dingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100
%
zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen ent
sprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, sodass sich aus der
Prozent
differenz
der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter
Pro
zentver
gleich
; BGE 114 V 310 E
. 3a mit Hinweisen).
2.4.2
Bei der
Ermittlung
des hypothetischen
Valideneinkommens
ist im Regelfall am Einkommen anzuknüpfen, das die versicherte Person vor dem Eintritt des Gesundheitssc
hadens tatsächlich erzielt hat.
Davon abzugehen ist jedoch dann, wenn
die ver
s
icherte Person die bisherige Stelle
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit
auch ohne
Gesundheitsschaden nicht mehr inne hätte
(
vgl.
Urteil des Bundesgerichts 8C_934/2015 vom
9.
Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen).
Auch bei der
Festsetzung des
hypothetischen
Invalideneinkommens ist
recht
sprechungsgemäss
primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszuge
hen, in
der
die ve
rsicherte Person konkret steht. Der Invalidenlohn kann allerdings nur dann dem tatsächlich erzielte
n
Lohn gleichgesetzt werden, wenn
das Arbeitsverhältnis besonders stabil ist, wenn das tatsächliche Ein
kommen der Arbeitsleistung angemessen ist und mithin keinen Soziallohn darstellt und wenn die verbleibende Arbeitsfähigkeit im konkreten Arbeits
ve
rhältnis voll ausgeschöpft wird. Ist dies nicht der Fall, so
sind
nach der Rechtsprechung entweder
die
Tabellenlöhne
der Lohnstrukturerhebungen des
Bundesamt
es
für Statistik
(LSE) oder
die Zahlen der Dokumentation vo
n Arbeitsplätzen
der Suva
(DAP)
heranzuziehen
(
vgl.
Urteil des Bundesgerichts 8C
_934/2015 vom
9.
Mai 2016 E. 2.3
mit Hinweisen).
3.
3.1
Die Verfügung vom 3
1.
März 2015 betreffend
den Taggeldanspruch
(Urk.
9/264) erwuchs
unangefochten in Rechtskraft, und die Verfügung vom 2
8.
April 2015 betreffend den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung und auf eine Invalidenrente (
Urk.
9/272) wurde im Laufe des
Einsprachever
fahrens
hinsichtlich der Höhe der Integritätsentschädigung ausdrücklich anerkannt (
Urk.
9/278
S. 1
). Gegenstand der Beschwerde ist daher nur noch der Rentenanspruch. Dieser ist nachfolgend zu prüfen.
3
.2
Wie d
as Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 3
0.
April 2014
befunden hat, ist
in Anwendung von
Art.
36 UVG das gesamte von der linken Schulter ausgehende Be
schwerdebild anspruchsrelevant
, s
oweit es organisch erklärbar ist
, ohne da
ss hierfür zu unterscheiden ist
zwischen den anerkanntermassen unfallbedingten Befunden einer
Supraspinatussehnenruptur
und eines Ein
risses des
Bizepssehnenankers
(SLAP-Läsion) und dem unbestritten
unfall
fremden
Befund einer Arthrose
im
Acromioclaviculargelenk
(
AC
Gelenks
arthrose
) (
Urk.
9/234 E. 3.2 und
E. 3.3.1). Di
ese Feststellung
ist
nach wie vor verbindlich.
Im Rahmen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung analysierte das Gericht vorab die
Ergebnisse der Überwachung im Zeitraum von Ende April bis Anfang Juli 2012
(
vgl.
Urk.
9/174) und ersah daraus, dass
der Beschwerdeführer den linken Arm deutlich vielfältiger und intens
iver einzusetzen in der Lage
war
,
als er dies dargetan hatte (
Urk.
9/234 E. 3.3.2 und E. 3.3.3). Es
bezeichnete
die
Belastbarkeit und Beanspruchbarkeit des Armes aufgrund der dargelegten Befunde
aber doch
als
real eingeschränkt
und wies
hierzu
darauf hin (Urk.
9/234 E. 3.3.3), dass der Kreisarzt
Dr.
C._
im Herbst 2012
(
vgl.
Urk.
9/188 und
Urk.
9/197)
als zusätzliche Grundlage
für die Erstellung des Zumutbarkeitsprofils
eine weitere
Arthro
-Magnetresonanztomog
raphie der linken Schulter ha
tte
anfertigen lassen (vgl.
Urk.
9/194).
Da
Dr.
C._
indessen bei der Formulierung des Zumutbarkeitsprofil
s
die
AC
Gelenks
arthrose
unberücksichtigt gelassen hatte, erachtete das Gericht eine Ergän
zung des Pro
fils als erforderlich. Angesichts der Inkonsistenzen, die im Rahmen der klinischen Untersuchung aufgetreten waren, hielt das Gericht es zudem für empfehlenswert, für diese Ergänzung die Anforderungen am gegen
wärtigen Arbeitsplatz einzubeziehen, gegebenenfalls durch einen Augen
schein (
Urk.
9/234 E. 3.3.3).
Was die Einkommensseite der Invaliditätsbemessung betrifft, so auferlegte das Gericht der Beschwerdegegnerin, der Frage nachzugehen, ob der Beschwerdeführer aufgrund seiner Beeinträchtigung - selbst falls ihm eine vollzeitliche Tätigkeit im erlernten Beruf zumutbar wäre - auf eine Stelle mit körperlich leichterer Arbeit angewiesen wäre und ob er deswegen eine
Ein
kommenseinbusse
zu gewärtigen hätte (
Urk.
9/234 E. 3.4.2).
3.3
3.3.1
Seit dem Ergehen des Urteils
des Sozialversicherungsgerichts
vom 3
0.
April 2014
ist
der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)
i
n einem
Urteil vom 1
8.
Oktober 2017 (
Vukota-Boj
i
ć
gegen die Schweiz, Fallnummer 61838/10)
zum Schluss gekommen,
das Schweizerische Recht
enthalte
keine genügende gesetzliche Grundlage für Observationen im Bereich der obligato
rische
n Unfallversicherung, und
hat demgemäss ein Urteil des Schweizeri
schen Bundesgerichts, das für die Beurteilung der Ansprüche gegenüber dem Unfallversicherer auf einen Überwachungsbericht abgestellt hatte
(Urteil 8C_629/2009 vom 2
9.
März 2010)
, als
konventionswidrig erklärt (Verletzung des Rechts
auf Achtung des
Priva
t- und Familienlebens nach Art.
8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK]).
Dr.
J._
, den die Beschwerdegegnerin mit der Erstellung des
Zumutbarkeits
profils
im Sinne des Urteils vom 3
0.
April 2014 beauftragt hatte, wusste bei der Untersuchung vom 2
3.
Februar 2015
zwar
aus dem Bericht
von
Dr.
C._
vom 1
0.
September 2012, dass der Beschwerdeführer überwacht worden war (vgl.
Urk.
9/261
S. 3
), er nahm jedoch offenbar erst drei Tage nach der Verfassung des kreisärztlichen Abschlussberichts mit Datum des 2
7.
Februar 2015
(
Urk.
9/261)
Kenntnis von den Überwachungsunterlagen und relativierte daraufhin seine ursprüngliche Leistungsfähigkeitsbeurteilung in einem ergänzenden
, ebenfalls mit dem Datum des 2
7.
Februar 2015 verse
henen
Bericht
(
Urk.
9/263). In Nachachtung des Entscheids des EGMR ist
nicht auf
diese relativierte
medizinische
Beurteilung
abzustellen, sondern es ist von der ursprünglichen Beurteilung im kreisärztlichen Abschlussbericht auszugehen.
Dies entspricht im Übrigen auch dem Vorgehen der
Beschwe
r
degegnerin
(vgl.
Urk.
9/273 S.
2).
3.3.2
Dr.
J._
hielt
in diesem Abschlussbericht
fest,
der Beschwerdeführer sei für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten voll einsatzfähig, wobei
für die rechte
Hand keine Einschränkungen bestünden,
währenddem
der Beschwerdeführer links mit angelegtem Arm Gewichte von 10-12 k
g bis etwa Brusthöhe heben
, hingegen keine Tätigkeiten über der Schul
ter ausführen könne (
Urk.
9/261 S.
7).
Diese Beurteilung
erging unter Mitberücksichtigung
des
Befund
es im AC
Gelenk.
Dr.
J._
anerkannte diesen Befund (vgl.
Urk.
9/261 S. 6), der im Bericht der
D._
über die
Arthro-Magnetresonanz
tomo
graphie
vom
3.
Oktober 2012 als
schwere AC
Gelenksarthrose mit deutlichem Reizzustand beschrieben worden war (
Urk.
9/194), bemerkte jedoch, die Palpation im Bereich des AC-Gelenks habe wenig Beschwerde
n
ergeben und auch die Adduktion löse wenig Schmerzen aus (
Urk.
9/261 S. 5 und S. 6). Diese Feststellung von
Dr.
J._
st
eht im Einklang mit der Bemerkung von
Dr.
Z._
im
Bericht vom
5.
Juli 2013,
es
handle
sich bei der beschriebe
nen AC-Gelenksarthrose um einen häufigen Befund, der meist keine wesent
lich
en Beschwerden verursache (Urk. 9/224 S.
2).
Dr.
J._
wies zudem darauf hin, dass die
Arthro
-Magnetresonanztomographie des J
ahres 2012 abgesehen von der AC
Gelenksarthrose keine wesentliche Pathologie
gezeigt habe, nachdem die Vernarbungen als Folge des ersten Eingriffs mit dem zweiten Eingriff gelöst worden seien
(
Urk.
9/261
S. 6), und
auch
diese
Annahme
lässt sich anhand des Berichts vom
3.
Oktober 2012 verifizieren, wo von regelrechten postoperativen Befunden die Rede ist (
Urk.
9/194). Unter diesen Umständen kann auf das Leistungsprofil im kreisärzt
lichen
Abschluss
bericht
von
Dr.
J._
abgestellt werden, was der Beschwerdeführer auch anerkannte (vgl.
Urk.
1 S. 3).
3.3.3
Der Beschwerdeführer anerkannte damit auch
das Attest
einer vollen, also ganztägigen, Einsatzfähigkeit im Rahmen des zugemuteten Leistungsprofils, liess jedoch geltend machen, im angestammten Beruf
als Dreher und Fräser, den er seit November 2012 bei
H._
wieder zu 50
%
ausübte,
sei ein voller Einsatz nicht möglich, da regelmässig über 10-12 kg schwere Gewichte gehoben werden müssten und dies oft über die Brusthöhe hinaus (vgl.
Urk.
1 S.
3 f.
).
Die
Beschwerdegegnerin hat davon abgesehen, entsprechend der Empfehlung des Gerichts im Urteil vom 3
0.
April 2014 (vgl.
Urk.
9/234 E. 3.3.3) einen Augenschein am
gegenwärtigen Arbeitsplatz
d
e
s Beschwerdeführers vorzu
nehmen
, um die Anforderungen im angestammten Beruf in die
Invaliditäts
bemessung
einzubeziehen. Zur Zeit ihrer Abklärungen
hatte indessen das Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und
H._
bereits rund zwei Jahre angedauert, und
Dr.
Z._
hielt im Bericht vom 1
9.
November 2014 fest, der Beschwerdeführer habe sich mit den Einschrän
kungen seiner linken Schulter arrangiert und arbeite (im Moment) zu 50
%
(
Urk.
9/255).
Ausserdem gab d
er Beschwerdeführer
gegenüber Dr.
J._
an, er arbeite jeweils den ganzen Morgen (
Urk.
9/261
S. 5), und liess im vorliegen
den Verfahren dartun, es seien die schwereren Werkstücke, die regelmässig Beschwerden in der linken Schulter auslösten (
Urk.
1 S. 3). Diese
Gegeben
heiten
lassen es
als plausibel erscheinen, dass
Dr.
J._
dem Beschwerde
führer für angepasste Verrichtungen eine volle Leistungsfähigkeit attestierte
und nicht etwa davon ausging, der Beschwerdeführer sei selbst bei der Ver
richtung angepasster Arbeiten auf längere Pausen angewiesen.
De
shalb
mag
zwar
zutreffen, dass die Beschränkung auf ein 50%-Pensum am konkreten Arbeitsplatz damit zusammenhängt, dass dort nicht mehr leichtere Arbeit vorhanden ist
.
Es ist jedoch anzunehmen, dass der Arbeitsmarkt je nach der Art der herzustellenden Produkt
e
auch Stellen
bereit hält
, welche aus
schliesslich das Hantieren mit leichteren, dem Schulterleiden des Beschwer
deführers angemessenen Werkstücken
erfordern
.
3.3.4
Da der Beschwerdeführer somit im
erlernten
Beruf weiterhin voll arbeitsfähig ist, soweit er es mit leichteren Werkstücken zu tun hat, ist das
Invalidenein
kommen
anhand der Verdienstverhältnisse in diesem Beruf zu bemessen.
Denn der Beschwerdeführer war gemäss seinem schriftlichen Lebenslauf während nahezu seines ganzen Berufslebens mit den erlernten Dreh-, Fräs-
und Schweissarbeiten befasst gewesen (
Urk.
9/59), und da er
im Zeitpunkt des Rentenbeginns bereits 58 Jahre alt war,
kann
er
mit grosser Wahrschein
lichkeit mit einem höheren Einkommen rechnen, wenn er weiterhin in
diesem Beruf tätig bleibt
.
Entgegen dem Vorgehen der Bes
chwerdegegnerin (
Urk.
2 S. 5 f.,
Urk.
8 S. 3 ff.,
Urk.
9/272
und
Urk.
9/269-270) sind also nicht die Verdienst
möglichkei
ten heranzuziehen, wie sie ihrer Dokumentation ausgewählter Arbeitsstellen (DAP)
zu entnehmen sind. Dies gilt umso mehr, als die präs
entierte Auswahl von 34 Stellen (vgl.
Urk.
9/269 S. 2 f.),
mit denen die Repräsentativität der fünf vorgeschlagenen Stellen belegt wird (vgl. hierzu BGE 129 V 472), tat
sächlich eine beträchtliche Anzahl an realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten nennt, so neben den vom Beschwerdeführer hervorgehobenen
insgesamt sechs
Stellen als
Arzts
ekretär oder Empfangsherr in einer Arztpraxis
(vgl.
Urk.
1 S. 5 und S. 7)
auch die
von ihm ebenfalls erwähnten
insgesamt
elf
Stellen als
Sekretär,
Büroangestellter oder kaufmännischer Angestellter
, ein Beruf, in dem der Beschwerdeführer
überhaupt nie gearbeitet hat
.
Massge
bend ist jedoch nicht der Lohn, den der Beschwerdeführer mit seiner 50%
Tätigkeit bei
H._
tatsächlich erzielt, da
er damit seine verbleibende medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit nicht voll ausschöpft im Sinne der vorstehend genannten Anforderungen (E.
2.4.2). Vielmehr ist auf die Ver
hältnisse
des
allgemeinen Arbeitsmarkt
es
abzustellen.
3.3.5
Wie bereits im Urteil vom 3
0.
April 2014 festgelegt (
Urk.
9/234 E. 3.4.2), ist gestützt auf die vorstehend dargelegte Rechtsprechung (E. 2.4.2)
auch
das
Valideneinkommen
anhand der Verhältnisse
des
allgemeinen Arbeitsmarkt
es
festzulegen, denn die
Y._
fiel
kurz nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit dem Besch
werdeführer in Konkurs (vgl. Urk.
9/23 S. 3 und
Urk.
9/205 S. 3),
weshalb
der Beschwerdeführer auch bei guter Gesundheit nicht mehr in jenem Arbeitsverhältnis stünde.
Damit ist für das Validen- und das Invalideneinkommen dasselbe
Stellen
spektrum
massgebend. Der Invaliditätsgrad ergibt sich somit aus einem soge
nannten Prozentvergleich.
Basis für die Ermittlung
der beiden
Vergleichsein
kommen
sind dieselben Verdienstmöglichkeiten, beim
Invalideneinkommen
sind jedoch
diejenigen Stellen
auszuklammern
, die einen uneingeschränkten Einsatz der linken Schulter erfordern
. Diese
gesundheitlich bedingte
Ein
schränkung in der Stellenauswahl schlägt sich erfahrungsgemäss auch im Lohn nieder.
In Anwendung der Rechtsprechung, wonach
gesundheitlich
beeinträchtigte Personen auch bei der Verrichtung einer an sich angepassten
Tätigkeit in gewissem Masse eingeschränkt und dadurch erfahrungsgemäss gegenüber voll leistungsfähigen Arbeitnehmer
n lohnmässig benachteiligt sind, ist daher ein sogenannter leidensbedingter Abzug vorzunehmen (
vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen
). Ermessensweise ist dies
er Abzug auf 10
%
festzusetzen. Eine Erhöhung des Abzugs aufgrund von
persönlichen oder beruflichen Merkmalen
(
Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Natio
nalität oder Aufenthaltsk
ategorie und Beschäftigungsgrad) ist nicht ange
zeigt, zumal das Alter des Beschwerdeführers in Anbetracht seiner Berufser
fahrung nicht negativ ins Gewicht fallen dürfte.
Der Invaliditätsgrad entspricht im vorzunehmenden Prozentvergleich dem 10%igen Abzug und beläuft sich somit ebenfalls auf 10
%
.
Der Beschwerde
führer hat demnach Anspruch auf eine Rente auf der Basis dieses
Invalidi
tätsgrades
.
Eine Reduktion der Rente gestützt auf
Art.
36
Abs.
2 UVG ist nicht gerechtfertigt, da die unfallfremde AC-Gelenksarthrose die Erwerbsfä
higkeit des Beschwerdeführers vor dem Unfall nicht beeinträchtigt hat.
3.4
Damit ist der angefochtene
Einspracheentscheid
in teilweiser Gutheissung der Beschwerde dahingehend zu ändern, dass
der Beschwerdeführer ab dem 1.
November 2012 Anspruch auf eine Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 10
%
hat.
4.
Nach Art. 61
lit
. g ATSG hat die obsiegende
beschwerdeführende
Person An
spruch auf den vom Gericht festzusetzenden Ersatz der Parteikosten, die ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen si
nd; als weitere
Bemes
sungskrite
rien
nennen die ergänzenden kantonalen Vorschriften (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [
GSVGer
] sowie
§ 8 der Ver
ordnung über die Ge
bühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial
versicherungsgericht [
GebV
SVGer
]) den Zeitaufwand und die Barauslagen.
Unter Berücksichtigung dieser Kriterien rechtfertigt es sich, de
m
Beschwerde-führer eine Proze
ssentschädigung von
Fr.
2‘000.--
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.