# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 399ef02e-e2d6-4639-bbcf-f9579cf58196
**Court:** ZH_OG
**Chamber:** ZH_OG_002
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

betreffend
mehrfaches Fahren ohne Berechtigung etc. (Rückweisung der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts)
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht, vom 2. Oktober 2015 (GG150007)
Urteil der I. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich vom 7. Juli 2016 (SB160109)
Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts vom 24. Mai 2017 (6B_1019/2016)
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Anklage:
Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 5. Mai 2015
(Urk. 68) ist diesem Urteil beigeheftet.
Verfügung und Urteil der Vorinstanz: (Urk. 114 S. 43 ff.)
Das Einzelgericht verfügt:
1. Dem Beschuldigten wird mit Wirkung ab 3. August 2015 die amtliche Verteidigung bewilligt
und in der Person von Rechtsanwalt lic. iur. X2._ ein amtlicher Verteidiger bestellt.
2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung gemäss nachstehendem Erkenntnis.
und erkennt:
1. Der Beschuldigte ist schuldig
- des mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung im Sinne von im Sinne von Art. 95
Abs. 1 lit. b und e sowie Art. 95 Abs. 2 SVG;
- des Fahrens ohne Bewilligung im Sinne von Art. 96 Abs. 1 lit. c SVG in Verbindung
mit Art. 80 Abs. 1 lit. a VZV;
- des Vergehens gegen das Waffengesetz im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a in Verbin-
dung mit Art. 4 lit. d in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 und Art. 12 WG.
2. Der Beschuldigte ist des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB, des
Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB sowie der mehrfachen Urkundenfälschung im
Sinne von Art. 251 Ziff. 1 Abs. 2 StGB nicht schuldig und wird von diesen Vorwürfen freige-
sprochen.
3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu CHF 50.– (ge-
samthaft CHF 4'500.–) sowie einer Busse von CHF 500.–.
4. Die Geldstrafe und die Busse sind zu bezahlen.
Bezahlt der Beschuldigte die Geldstrafe oder die Busse schuldhaft nicht, so tritt an Stelle
der Busse eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen.
5. Rechtsanwalt lic. iur. X2._, ... [Adresse], wird für seine Bemühungen und Barauslagen
als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten vom 3. August 2015 bis 2. Oktober 2015 aus
der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
Honorar: CHF 9'750.−
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Zwischentotal: CHF 9'750.– [CHF 780.–] CHF 10'530.–
Entschädigung total [inkl. 8 % MwSt] CHF 10'530.–
6. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
CHF 5'000.– ; die weiteren Auslagen betragen:
CHF 2'000.– Gebühr Vorverfahren
CHF 10'530.– Kosten der amtlichen Verteidigung
CHF 17'530.– Total
Wird auf eine schriftliche Begründung des Urteils verzichtet, so reduziert sich die Ent-
scheidgebühr um einen Drittel.
7. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten
zu einem Drittel auferlegt. Die Kosten für die amtliche Verteidigung werden im Umfang von
einem Drittel (entsprechend CHF 3'510.-) dem Beschuldigten auferlegt, jedoch unter Vorbe-
halt der Rückerstattungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO einstweilen auf die Gerichts-
kasse genommen. Im Umfang von zwei Dritteln (entsprechend CHF 7'020.–) werden die
Kosten für die amtliche Verteidigung definitiv auf die Gerichtskasse genommen.
8. Der Antrag des Beschuldigten auf Zusprechung einer Genugtuung wird abgewiesen.
9. Der folgende Gegenstand wird eingezogen und nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils
vernichtet:
- Teleskop-Schlagstock (ND 2/7, Beschlagnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft
See/Oberland vom 30. April 2015).
10. Die Zivilforderung der Privatklägerin wird auf den Zivilweg verwiesen.
11. (Mitteilungen)
12. (Rechtsmittel)
Entscheid im ersten Berufungsverfahren: (Urk. 145 S. 30 f.)

## Considerations