# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2e537e97-5267-4331-9e1b-6b96a47b370c
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Y._, geboren am _1966, und X._, geboren am _1952, heirateten am 22. August 2009 vor dem Zivilstandsamt O.1_. Ihre Ehe blieb kinderlos. Beide Parteien waren vor ihrer Eheschliessung bereits verheiratet und haben aus diesen früheren Ehen jeweils zwei Kinder im Erwachsenenalter.
B. Am 22. August 2013 liess die Ehefrau beim Bezirksgericht Maloja ein Gesuch um Erlass eheschutzrechtlicher Massnahmen einreichen. Darin beantragte sie, es sei festzustellen, dass die Eheleute seit dem 15. August 2013 getrennt leben würden. Des Weiteren stellte sie insbesondere die Anträge, dass der Ehemann zu verpflichten sei, ihr rückwirkend ab dem 1. August 2013 monatliche Unterhaltsbeiträge von CHF 6'000.-- sowie einen Prozesskostenvorschuss von CHF 3'500.-- zu bezahlen. Überdies sei ihr der Mercedes 500 zum Gebrauch auszuhändigen und es sei die Gütertrennung anzuordnen. Mit Stellungnahme vom 26. September 2013 beantragte der Ehemann hauptsächlich die kostenfällige Abweisung des Eheschutzgesuchs, soweit es sich nicht mit seinen Anträgen decke und überhaupt darauf eingetreten werden könne. In Übereinstimmung mit der Gegenpartei ersuchte er ebenfalls darum, dass die Parteien zur Aufhebung des gemeinsamen Haushalts zu berechtigen seien und die Gütertrennung anzuordnen sei.
C. Anlässlich der mündlichen Hauptverhandlung vor der Einzelrichterin am Bezirksgericht Maloja vom 17. Dezember 2013 ergänzten die Parteien ihre Sachverhaltsdarstellung und führten erste Vergleichsgespräche. Im Übrigen verlangte der Ehemann, dass die Belege der Z._ über die in die L.1_ getätigten Zahlungen der Ehefrau offenzulegen seien, während die Ehefrau Einsicht in die Kreditkartenabrechnungen des Ehemannes forderte. Die Parteien erklärten sich sodann damit einverstanden, dass die Einzelrichterin ihnen eine Trennungsvereinbarung zur einvernehmlichen Beilegung der Streitigkeit unterbreiten werde, sobald die vorerwähnten Unterlagen vorliegen.
D. Nach diverser Korrespondenz sowie der Einreichung verschiedener Urkunden unterbreitete die Einzelrichterin den Parteien mit Schreiben vom 29. April 2014 einen Vorschlag für eine Trennungsvereinbarung und erläuterte darin die wesentlichen Grundlagen der Unterhaltsberechnung. Der durch den Ehemann ab dem 1. Januar 2014 zu leistende Unterhalt wurde, ausgehend von einem monatlichen Nettoeinkommen der Ehefrau von CHF 2'850.-- (Entschädigung der Arbeitslosenversicherung) und des Ehemannes von
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CHF 5'700.-- (Erwerbseinkommen inkl. 13. Monatslohn von CHF 3'760.-- zuzüglich einer Rente von CHF 1'940.--) sowie einem Bedarf der Ehefrau von CHF 3'311.-- bzw. des Ehemannes von CHF 3'881.--, vorschlagsweise auf einen Betrag von monatlich CHF 913.-- beziffert (vgl. Akten Vorinstanz BB 21). Während X._ dem Bezirksgericht die unterzeichnete Trennungsvereinbarung am 20. Mai 2014 retournierte, teilte Y._ mit Schreiben vom 6. Juni 2014 mit, der Ehemann könne seinen Lohn als Inhaber der A._AG selbst festlegen, und beantragte, es sei ein gerichtlicher Entscheid unter Berücksichtigung seines tatsächlichen Einkommens zu treffen.
E. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Maloja erkannte mit Entscheid vom 21. Juli 2014, mitgeteilt am 22. Juli 2014, was folgt:
„1. Es wird festgestellt, dass die Parteien auf unbestimmte Zeit getrennt leben.
2. Es wird davon Vormerk genommen, dass jede Partei derzeit im Besitz des von ihr jeweils benötigten Mobiliars und Hausrates ist. Eine endgültige Aufteilung bleibt vorbehalten.
3. Der Ehemann wird verpflichtet, an den Unterhalt der Ehefrau für die Dauer des Getrenntlebens im Voraus monatliche Unterhaltsbeiträge vom 1. August 2013 bis 31. Dezember [2013] von CHF 293.-- und ab 1. Januar 2014 von CHF 636.-- zu bezahlen. Die Unterhaltsbeiträge sind auf den Ersten eines jeden Monats zu bezahlen.
4. (Indexklausel)
5. Der Antrag der Ehefrau auf Aushändigung des Mercedes 500 zum Gebrauch wird abgewiesen.
6. Zwischen den Parteien wird die Gütertrennung, rückwirkend per 22. August 2014 [recte: 2013], angeordnet.
7. Der Antrag der Ehefrau auf Bezahlung eines  von CHF 3'500.-- durch den Ehemann wird abgewiesen.
8. Die Kosten dieses Verfahrens von CHF 2'500.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

## Considerations