# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** ad4b44ab-7e40-40a4-9805-2c6ec9695c7b
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2020
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Bundesanwaltschaft (nachfolgend «BA») das gegen B. geführte  Nr. SV.14.1090 wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen schweren Körperverletzung, der Sachbeschädigung und der Störung des öffentlichen Verkehrs mit Verfügung vom 29. August 2018  (act. 1.2);
- A. dagegen mit Eingabe vom 17. September 2018 bei der  des Bundesstrafgerichts Beschwerde erheben liess (act. 1);
- während die BA auf die Einreichung einer Beschwerdeantwort verzichtete, B. sich mit Schreiben vom 14. November 2018 vernehmen liess und die  Abweisung der Beschwerde beantragte (act. 11);
- A. mit Eingabe vom 15. Dezember 2018 replizierte (act. 15);
- dem Antrag von A. vom 24. Januar 2019 betreffend die Sistierung des  bis zum 28. Februar 2019 mit Beschluss vom 5. Februar 2019 stattgegeben wurde (act. 20, 29);
- die Sistierung gestützt auf den Antrag von A. infolge laufender  zuletzt am 13. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 verlängert wurde (act. 53);
- A. mit Schreiben vom 11. Dezember 2019 den Rückzug der von ihm  Beschwerde erklärte (act. 54).

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- gegen Einstellungsverfügung der Bundesanwaltschaft bei der  des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhoben werden kann (Art. 322 Abs. 2 StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG);
- mit der Beschwerde unter anderem Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung gerügt werden können (Art. 393 Abs. 2 lit. a StPO);
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- wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, dieses bei schriftlichen Verfahren bis zum Abschluss des Schriftenwechsels und allfälliger Beweis- oder  zurückziehen kann (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO);
- infolge einer gütlichen Einigung mit der Haftpflichtversicherung des  der Beschwerdeführer mit seinem Schreiben vom 11. Dezember 2019 den Rückzug der erhobenen Beschwerde erklärte (act. 54);
- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-
schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben werden kann (vgl. hierzu sinngemäss ZIEGLER/KELLER, Basler Kommentar, 2. Aufl. 2014, Art. 386 StPO N. 4);
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichtskos-
ten zu tragen hat (vgl. Art. 428 Abs. 1 StPO);
- die Gerichtsgebühr angesichts des Verfahrensstandes und der ergangenen prozessleitenden Beschlüsse bezüglich der Sistierung bzw. deren  auf Fr. 1’000.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter Anrechnung des entsprechenden Betrages am geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.--; die  anzuweisen ist, dem Beschwerdeführer Fr. 1'000.- zurückzuerstatten.
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