# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 12fc9107-a22e-453f-a4f6-09fd7db5a466
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_006
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt
A. B._ wurde am _ 2010 als Sohn des A._ und der C._ geboren. Die Eltern heirateten im Oktober 2010, trennten sich aber kurz nach der Geburt ihres Sohnes wieder. Im Januar 2015 wurden die Eltern geschieden.
B. Für B._ besteht seit dem Jahr 2014 eine Beistandschaft in Besuchsrechtsangelegenheiten. Im Dezember 2015 gelangte C._ an die Beiständin mit dem Anliegen, eine Namensänderung von B._ in D._ zu beantragen. Mit Eingabe vom 21. Dezember 2015 an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Prättigau/Davos (fortan: KESB Prättigau/Davos) kam die Beiständin diesem Anliegen nach. Mit E-Mail vom 5. Januar 2016 machte die KESB Prättigau/Davos die Beiständin darauf aufmerksam, dass die Abklärung und Einleitung des Verfahrens betreffend Namensänderung den Eltern selber obliege.
C. Am 22. März 2016 beantragte C._ bei der KESB Prättigau/Davos die Namensänderung ihres Sohnes in D._. Mit Entscheid vom 16. März 2017 stellte die KESB Prättigau/Davos fest, dass die Namensänderung im Interesse von B._ liege. Gegen diesen Entscheid erhob A._ Beschwerde ans Kantonsgericht von Graubünden. Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 25. Juli 2017 (ZK1 17 51) gut, hob den Entscheid der KESB Prättigau/Davos auf und wies diese an, für das allfällige Namensänderungsgesuch eine Verfahrensbeistandschaft zu errichten.
D. Mit Entscheid vom 20. Juni 2018 setzte die KESB Prättigau/Davos Rechtsanwalt Hans Peter Kocher als Vertretungsbeistand ein. Am 6. Dezember 2019 teilte dieser den Eltern mit, dass die von Art. 30 ZGB verlangten achtenswerten Gründe für eine Namensänderung vorlägen und er deshalb im Februar 2020 ein Gesuch um Namensänderung stellen würde.
E. Am 29. Februar 2020 beantragte der Vertretungsbeistand beim Amt für Migration und Zivilrecht Graubünden (fortan: AFM) die Namensänderung von B._ in E._. Das AFM hiess das Gesuch mit Verfügung vom 25. März 2021 mit Ausnahme des anbegehrten zweiten Vornamens H._ gut. Es bewilligte B._, fortan den Namen F._ zu führen.
F. Gegen diese Verfügung erhob A._ mit Eingabe vom 26. April 2021 Beschwerde beim Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit des Kantons Graubünden (fortan: DJSG). Er beantragte:
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1. Der angefochtene Entscheid des Amtes für Migration und Migration GR, vom 25. März 2021 sei aufzuheben und die aktuelle Namensführung soll bestehen.
2. Unter Kosten und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.
Das AFM reichte am 19. Mai 2021 eine Stellungnahme zur Beschwerde ein. Die Stellungnahme des Vertretungsbeistands datiert vom 5. Juni 2021. Am 29. Juni 2021 reichte A._ eine Replik ein.
G. Mit Departementsverfügung vom 1. Oktober 2021 erkannte das DJSG Folgendes:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
2. Das Gesuch von A._ um unentgeltliche Prozessführung wird abgelehnt.
3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus einer Staatsgebühr von Fr. 900.-, Gebühren für Ausfertigungen und Mitteilungen von Fr. 295.-, total Fr. 1'195.-, sind von A._ innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheids mit beiliegendem Einzahlungsschein zu überweisen.

## Considerations