# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9a134549-c22f-45be-ae41-1ed63ca7695a
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2019
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren 1964, arbeitete ab 1990
bis zur Auflösung seines letzten Arbeitsverhältnisses Ende 1999
als
Hilfsarbeiter
auf dem Bau. Am 17.
Oktober 2000 meldete er sich aufgrund von Rückenschmerzen bei der Invali
denversicher
ung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Mit Verfügung vom 3.
März 2004 sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV
Stelle, mit Wirkung ab April 2001 eine halbe Härtefallrente be
i einem Invaliditätsgrad von 42 % zu (Urk. 7/50
)
,
woran sie mit
Einsprache
entscheid
vom 24. November 2004 (Urk. 7/63
)
festhielt. Die dagegen
erhobene Beschwerde
wies das
hiesige Gericht
mit Urteil vom 25.
Juli 2005 ab (Urk.
7
/6
8
; Prozess IV.2004.00953
).
1.2
Im Zuge einer im Februar 2006 eingeleiteten Rentenrevision
sprach
die IV-Stelle
dem
Versicherten
m
it Verfügung vom 26.
Juli 2007 mit Wirkung ab 1.
Juli 2007 eine
Dreiviertelsrente
basierend auf einem Inv
aliditätsgrad von 62 % zu (Urk. 7
/
108
).
Am 3. Februar 2009 (Urk.
7/118)
teilte die IV-Stelle dem Versicher
ten mit, der Rentenanspruch sei unverändert
. Anlässlich
einer
weiteren
Renten
revision
holte
die IV-Stelle
ein
bidisziplinäres
Gutachten bei Dr. med.
Y._
, Fach
arzt
für
Rheumatologie und Innere Medizin
FMH
, und Dr. med.
Z._
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
FMH
, ein,
das
am
18. Oktober 2012 (Urk. 7/140
-141
) erstattet wurde
.
Mit Verfügung vom
26
.
April 2013
(Urk. 7/175
)
stellte
sie die
Rentenleistung
bei einem
Invaliditätsgrad von
30
%
ein
.
Eine
dagegen
erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht a
m 11.
Juli
2014 (Urk. 7/
210
)
bei einem
Invaliditätsgrad von 33 %
ab
(Prozess IV.2013.00508)
. D
as Bunde
s
gericht
wies
am 17. Dezember 2014 (Urk. 7/215)
eine gegen den Entscheid des hiesigen Gerichts erhobene Beschwerde
ab.
1.3
Mit am
30
.
Dezember
201
6
(Urk. 7
/
227
; Eingang IV-Stelle: 12. Januar 2017
, vgl.
Urk.
2/241/1
)
unterschriebener Anmeldung
meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf
eine Depression und Schmerzen
erneut bei der Invaliden
versi
cherung zum Leistungsbezug an
. Nach durchgeführtem
Vorbescheid
ver
fahren
(Urk.
7
/
233
,
Urk. 7/235
,
Urk. 7
/
23
9) trat die IV-Stelle mit Ve
rfügung vom
16. Mai 2017 (
Urk. 7/241 =
Urk.
2) auf das Leistungsbegehren
mangels wesentlicher
Ver
änderung
en
der beruflichen oder medizinischen Situation
nicht ein.
2.
Der Versicherte erhob am 19
.
Juni 2017
Beschwerde
gegen die Verfügung
vom 16.
Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die
Beschwerdegegnerin anzuweisen, auf die IV-Anmeldung vom 12.
Januar 2017 einzutreten und die entsprechenden beziehungsweise notwendigen beruflichen und medizinischen Abklärungen durchzuführen
(Urk. 1
S. 2
)
.
Die IV-Stelle beantragt
e mit Beschwerdeantwort vom 16.
August 2017 (
Urk.
6
)
die
Abweisung der Beschwerde
.
Dies wurde dem Beschwerdeführer am 21. August 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
)
.
Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung [
IVG
]
)
.
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3
der
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.
1.3
Mit
Art.
87
Abs.
3 in Verbindung mit
Abs.
2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsver
weige
rung immer wieder mit
gleich lautenden
und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE
109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese
Eintretensvorschrift
nicht dahingehend
ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaub
wür
dig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs
begehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).
1.4
Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des
Art.
87
Abs.
2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen
änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.
5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechts
erheb
lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhalts
änderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invaliden
rente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom
5.
Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen
auf 8C_1009/2010 vom 7.
April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2
8.
Februar 2012 E. 3.3.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete das am
16
.
Mai
2017 (Urk. 2) verfügte Nicht
eintreten damit, dass
eine wesentliche Veränderung der beruflichen
oder
medizi
nischen Situation nicht h
abe festgestellt
werden können (S. 1)
. Der mit Einwand eingereichte medizinische Bericht enthalte gegenüber dem Gutachten vom 18. Oktober 2012 keine neuen Befunde (S. 2).
In der Beschwerdeantwort vom 16. August 2017 (Urk. 6) führte die Beschwerde
gegnerin
aus
, mit den erst im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten medizinischen Berichte
n
werde
weiterhin
keine Verschlechterung des Gesund
heitszustandes glaubhaft gemacht. Zudem seien
diese
für das vorliegende Ver
fahren ohnehin nicht relevant
(S. 1
f.).
2.2
Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde vom
19
.
Juni
2017 (Urk. 1) auf den Standpunkt,
dem mit
der
Anmeldung eingereichten medizinischen Bericht könne entnommen werden, dass sich sein gesundheitlicher Zustand seit Erlass der Verfügung vom 26. April 2013 verschlechtert habe. Ins
be
sondere hätten die psychische Einschränkung sowie auch die Schmerzen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen
(S.
4 Ziff. 3
).
Es bestehe aktuell eine klinisch relevante mittelgradige Depression sowie Schmerzen, welche die Arbeits
fähigkeit verhinderten (S. 5
Ziff.
5).
Weiter könne diesbezüglich auf die mit der Beschwerde eingereichten ärztlichen
Berichte verwiesen werden (S. 6
f.
Ziff.
6 f.).
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht nicht auf die
am
12. Januar 2017
bei ihr
eingegangene
Neuanmeldung
(Urk. 7/227)
eingetreten ist und in diesem Zusammenhang insbesondere, ob der Beschwerdeführer eine
renten
relevante Veränderung
der tatsächlichen Verhältnisse
glaubhaft gemacht hat
.
Vergleichszeitpunkt bildet die Verfügung vom
26. April 2013 (Urk. 7/175)
, mit welcher die Beschwer
degegnerin die Rente einstellte
.
3.
3.1
Das hiesige Gericht stützte sich in seinem Urteil vom
11. Juli
2014
(Urk. 7/210
)
über den bezüglich
der
Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. April 2013 (Urk. 7/175) zu beurteilenden Leistungsanspruch in erster Linie
au
f
das
bidiszipli
näre
Gutachten (rheumatologisch, psychiatrisch)
von Dr.
Y._
und Dr.
Z._
vom
18
. Oktober
2012
(Urk.
7
/
1
4
0-141
).
Diese
diagnostizierten - mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - eine rezidi
vierende depressive Störung, ge
gen
wärtig leichtgradige Episode (ICD-10 F33.0), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), ein chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom un
d eine Gonarthrose links (Urk. 7
/
140 S. 6, Urk. 7
/
141
S.
10).
Die Gutachter hielten fest, dass a
us somatischer Sicht seit der MEDAS-Begut
achtung
(vgl. Urk. 7/4
0
)
im 2003
gesamthaft betrachtet eine Verbesserung eingetreten
sei
. Hinsichtlich der Wirbelsäule sei keine Skoliose mehr erkennbar. Die Bewegungseinschränkung lumbal habe deutlich abgenommen. Eine insuffi
ziente Körperhaltung bestehe nicht mehr. Hingegen habe sich eine metabolische Störung vom Typus der diffusen i
diopathischen
skelettalen
Hyperostose
entwi
ckelt (
Urk. 7/141
S.
12). Weiter sei es im Bereich des linken Knies zu einer diskreten, degenerative
n
Verschlechterung gekommen (S.
13). Indessen liessen sich die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerd
en nur partiell auf objekti
vier
bare somatisch-pathologische Befunde stützen. Aus somati
scher Sicht betrage die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bi
s
herigen Tätigkeit höchstens 65
%. Für leidensangepasste Tätigkeiten bestehe
eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 16 f., Urk. 7
/
141
/18
-25
).
Bei der psychiatrisch
en Exploration hätten keine Hin
weise auf Bewusstseins-, Orientierungs-, Aufmerksamkeits-, Gedächtnis-, Denk- oder Antriebsstörungen bestanden. Hingegen h
abe sich eine leicht ver
armte Affektivität manifestiert. Der Beschwerdeführer sei auf seine Schmerzen fixiert, äussere hypochondrische Befürcht
ungen und zeige eine Schmerzaus
dehnung (Urk.
7
/
140
S.
5
f.). Da es mehrmals zu depressiven Episoden gekommen sei, könne die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung bestätigt werden. Der relativ günstige Ver
lauf zeige, dass sich die depressive Episode leichtgradig stabilisiert habe. Anläss
lich der Begutachtung beim
A._
im 20
07 (vgl. Urk. 7/87) habe eine stärkere Psy
chopathologie bestanden, was zur Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode geführt habe. Mittlerweile sei der
Beschwerdeführer
relativ gut kon
zentriert, nicht stark deprimiert und weise keine Vergesslichkeit auf. Zudem fahre er regelmässig Auto, unter anderem nach Serbien oder heute zur Begutachtung von Zürich nach Bern. Die Tage
seinkäufe erledige der Beschwer
deführer zum Teil selber, die Tagesstruktur sei regelmässig und er pflege freundschaftliche Kontakte. Solches sei mit einer mittelgradigen depressiven Episode nicht in Überein
stimmung zu bringe
n. Weiter bestehe eine psychosomatische Überlage
rung respektive eine somatoforme Schmerzstörung. Aufgrund der gestellten psychiatri
schen Diagnosen bestehe eine Arbeitsfähigkeit von
75 %. Im Ver
gleich zu 2007 habe sich die psychische Störung reduziert. Damals habe die Arbei
tsfä
higkeit 50 % betragen (Urk. 7
/1
40
S.
6 ff.).
In der Gesamt
beurteilung kamen die beiden Gutachter zum Schluss, dass
die Arbeitsfähigkeit in der bis
herigen Tät
igkeit zu 70
% und in einer lei
densange
passten Tätigkeit zu 25
% eingeschränkt sei (Urk.
7
/
141
/1-2).
3.2
Das hiesige Gericht erwog hierzu im Urteil vom
11. Juli
2014
(Urk. 7/210)
, dass d
em
bidisziplinären
Gutachten vom 18. Oktober 2012 im Grundsatz volle Beweis
kraft zukomm
e
(E. 4.3.4)
.
Rechtsprechungsgemäss seien indessen einer leichtgra
digen depressiven Episode und einer somatoformen Schmerzstörung keine inva
lidisierende Wirkung beizumessen, sodass von einer vollen Leistungsfähigkeit in einer (körperlich) leidensangepassten Tätigkeit auszugehen sei (E. 5.1). Im Ein
kommensvergleich legte das Gericht die gutachterliche attestierte Arbeitsfähigkeit von 75
%
zugrunde, woraus
ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 33
%
resultierte, unter Hinweis darauf, dass auch die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit kein anderes Ergebnis zeitige (E.
5.2).
Das Bundesgericht schützte die Würdigung des hiesigen Gerichts mit Urteil vom 1
7.
Dezember 2014 (
Urk.
7/215) und bestätigte eine grundsätzlich volle Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit. Dazu erwog es, die vorinstanzliche Würdigung der Arbeitsunfähigkeits
ein
schätzung durch
Dr.
Z._
(25
%
aus psychiatrischer Sicht) verletze kein Bundesrecht, da die verbindlich festgestellte leichtgradige depressive Episode nicht invalidi
sierend sei (E. 5).
4.
4.1
Mit der
am 12. Januar 2017 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen
Neuan
meldung
(Urk. 7/227)
legte der Beschwerdeführer folgende medizinische Berichte vor:
4.2
Dr. med.
B._
, Facharzt für Chirurgie FMH, Dr. med.
C._
, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, Dr. med.
D._
, Facharzt für
Anästhe
siologie FMH, Dr. med.
E._
, Facharzt für Neurologie, med.
pract
.
F._
,
Facharzt
für Psychiatrie FMH, und Dr. phil.
G._
, klinischer Psychologe, vom
H._
, wo sich der Beschwerdeführer
in einer interdisziplinären Schmerzbehandlung
befand, nannten in ihrem
Verlaufs
bericht
vom
2
.
November
2016 (Urk.
7
/
226
/
5
-
1
2) folgende
vorb
estehende
Diagnosen
bis 22.
Januar
2014
(S. 1):
-
L
umbospondylogenes
Syndrom
(LSS)
beidseits (ICD-10 M54.4) mit/bei:
-
Status nach
lumboradikulärer
Reizsymptomatik L5 rechts April 2000
-
bekannter medio-lateraler Diskushernie L4/5 rechts (
I._
23. April 2001)
-
i
m Vergleich zu den Vorauf
nahmen vom 5. September 2012 ausge
prägte leicht- bis mittelgradige
Osteochondrose
L4/5 stationär (
5.
Sep
tember 2012 Röntgenbild der Lendenwirbelsäule
[LWS]
von Dr.
Y._
vom 18.
Oktober 2012
)
-
Kniebeschwerden links mit/bei:
-
Grad II Degeneration im Innenmenisku
s-
Hinterhorn
mit grosser
Semimem
branosuszyste
(
Dr.
B._
20.
Dezember 2008)
-
Status nach Arthroskopie am 30. August 2010 (
I._
23.
September 2010) mit
Teilmeniskektomie
-
i
m Vergleich zu Voraufnahmen vom 11. November 2011 leichtgradige, altersentsprechende Arthrose im
femoropatellaren
Gleitlager (5. Sep
tember 2012 Röntgenb
ild Knie beidseits, Dr.
Y._
18.
Oktober 2012)
-
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)
-
Adipositas (E66.0, BMI = 32)
-
Erhöhte Leberwerte unklarer Ätiologie; differentialdiagnostisch:
Steatosis
hepatis
-
Dyslipidämie
-
Leichter Vitamin-D-Mangel
-
Verdacht auf
a
rterielle Hypertonie
Sie
hielten fest
, ab 22. Januar 2014 g
ebe es keine neu
en Diagnosen (S. 1).
In der Zusammenfassung der bisherigen Hauptsymptome bis zum 22. Januar 2014 berichtete
n die
H._
-
Fachärzte Folgendes:
Dr.
B._
führte aus,
aus Wir
belsäulen-chirurgischer Sicht
zeige sich
seit 2014
eine weitere klinische Ver
schlechterung, insbesondere des
lumbovertebralen
Syndroms sowie der Kniebe
schwerden beidseits. Diese könne durch bildgebende Verfahren dokumentiert werden. Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht
erklärte
Dr.
C._
, der Beschwerdeführer sage, er habe lumbale Schmerzen, welche in beide Beine aus
strahl
t
en. Er habe aber auch Schmerzen thorakal und im Nacken.
Dr.
D._
führte aus anästhesiologischer Sicht aus
(wohl Nackenbeschwerden)
, es fände
n
sich ein chronische
s
LSS, eine
Spondylarthrose
, chronische CSS un
d chronische Knieschmerzen. Dr.
E._
erklärte, aus neurologischer Sicht bestünden seit 16 Jahren Hals-, B
r
ust- und Lendenwirbelsäul
enschmerzen sowie Knieschmerzen und
Dr.
F._
fügte an, aus psychosomatischer Sicht bestünden seit 2000
Lenden-, Brust- und Halswirbelsäulenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Beine
und
Hände sowie Thorax- und Knieschmerzen. Zudem
bestünden ständige Kopf
schmerzen, Schlafstöru
ngen (ca.
3-4 Stunden
Durchschla
f)
, Lust- und
Interesse
n
losigkei
t
, Müdigkeit,
Antriebslosigkeit
, Rückzug, Gedankenkreisen, Konz
e
ntra
ti
ons
störungen,
Vergesslichkeit, Sinnlosigkeitsgedanken, Schuldge
f
ü
hle, völliger Verlust von Selbstvertrauen, Parästhesien
am
Kopf
und eine
Appetitz
unahme
(S. 2).
Zu einer Veränderung respektive neue
n
Beschwerden ab 22. Januar 2014 führten die
H._
-
Fachärzte Folgendes aus:
Es bestehe seit
dem Jahr
2000 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.
Den neuen Röntgenbilder
n
, MRI und CT mit Datum ab
dem Jahr
2014 liessen sich keine neuen radiologischen Befunde entnehmen (S. 3).
Dr.
D._
berichtete, seit der letzten Besprechung habe sich körperlich nicht viel verändert. Hauptproblem seien die
lumbalgieformen
Beschwerden und die Kniebeschwerden beidseits (S. 3). Im Wesentlichen sei der Befund unverändert (
S. 5
). Dr.
E._
erklärte
, die Schmerzen seien stärker im Rücken, Nacken und Knie (S. 3). Hinsichtlich
des
Kopfes und der Halswirbelsäule sei
en
kein
Men
i
ngismus
und kein
Kalottenklopfschmerz
feststellbar.
Die
Nerven
austritts
punkte
und die paravertebrale Muskulatur seien
druckdolent
. Betreffend die Hirn
nerven, die unteren und oberen Extremitäten, die Sensibilität, die Koordination und die vegetativen Funktionen sei der Befund im Wesentlichen ohne Besonder
heiten. Die Motorik sei unauffällig
. Es
bestünden
eine
Durchschlafstörung und eine Tagesmüdigkeit sowie
ein
vermehrtes Schwitzen
(S. 5).
Aus psychosomati
scher Sicht hielt
med.
pract
.
F._
fest, es bestünden weiterhin starke Schmer
zen im Rückenbere
ich und ein
chronifiziertes
depressives Syndrom (oft
mals Lust
losigkeit, Sinnlosigkeit). Gemäss der Fremdbeurteilung durch das
H._
sei die Depression weiterhin mittelgradig (HAMD = 21; im Vergleich 2013: HAMD = 28), was auch dem klinischen Urteil entspreche
(S. 3)
.
Dr.
B._
berichtete, dass alle Halswirbelsäulenbewegungen
endphasisch
schmerzhaft seien und eine
druckdolente
und verhärtete Nacken- und Schultermuskul
atur beidseits feststell
bar sei
. Dr.
C._
hielt fest,
eine
sichere Zyste in der
Poplitea
links sei keine zu palpieren (S.
4
).
In ihrer Konsensbeurteilung hielten die
H._
-
Fachärzte fest,
gemäss Dr.
B._
bestehe eine verminderte Belastbarkeit des Achsenorgans. Zumutbar erschienen körperlich leichte Tätigkeiten in Wirbelsäule-adaptierten Wechselpositionen mit der Möglichkeit zum Wechseln zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, insbesondere kein Heben von schweren Lasten, nicht mehr als 5 kg kurzfristig und 2 kg länger
fristig. Um die prozentuale Arbeitsfähigkeit feststellen zu können, müsse ein funktioneller Leistungstest durchgeführt werden. D
r.
D._
schreibe wegen
des
fort
geschrittenen
chronifizierten
Schmerzleiden
s
weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeit. Eine dem Leiden angepasste leichte Arbeit sei begrenzt möglich, aber aus schmerztherapeutischer Sicht allein nicht quantifizierbar. Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht sei die Arbeits
fähigkeit aufgrund des Wirbelsäulenleidens zu beurteilen. Die Belastung der Kniegelenke solle limitiert sein, insbesondere Lasten über 15 kg tragen und Leitern steigen seien zu vermeiden. Zusammengefasst sollten angepasste Arbeiten aus rein somatischer Sicht vorerst auch nur zeitlich limitiert zugemutet werden. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerde
führer sei im Beruf als Bauarbeiter/Gerüstbauer wie auch in angepass
ten Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 7).
4.3
In ihrem Bericht vom 4. Januar 2016 (richtig: 4. Januar 2017; Urk. 7/226/1-4
S. 3
) zu
Händen
des Vertreters des Beschwerdeführers bestätigten
med.
pract
.
F._
und
Dr. phil
.
G._
die Diagnosen im Verlaufsbericht
des
H._
vom 2. November 2016 (
E. 4.2
)
.
Ergänzend führten sie aus
(
Urk.
7/234)
,
es lägen sieben Merkmale der rezi
di
vieren
den depressiven Störung mit
gegenwärtig mittelgradige
r
depressive
r
Epi
sode vor (deutlich depressive Stimmung, deutlicher Interessenverlust, Antriebs
minderung, vollständiger Verlust von Selbstvertrauen, Ehefrau deutliche Schuldzuweisung, Schuldgefühle [keine Arbeit, kein finanzieller Beitrag], deutli
che Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit, Schlafstörungen [Durchschlaf 3-4 Stunden]). Die Diagnose einer leichtgradigen Depression könne nicht mehr aufrechterhalten werden (S. 2
Ziff.
1). Die Ehefrau berichte, der Beschwerdeführer sei im Vergleich zu früher oft traurig und sehr nervös. Zudem schlafe er in der Nacht sehr schlecht (
S. 2 Ziff.
3). Fremdbeurteil
t
durch das
H._
sei
die Depression
weiterhin
mittelgradig
(HAMD = 21
; im Vergleich 2013: HAMD = 28)
, was auch dem klinischen Urteil entspreche (S. 2 Ziff. 4).
Zum psychopathologischen Befund berichteten
med
.
pract
.
F._
und Dr. phil
.
G._
, der Beschwerdeführer sei in der emotionellen Kontaktaufnahme zurück
haltend und die Stimmung deutlich depressiv-resigniert. Es sei eine deut
liche Störung des Vitalgefühls (keine körperliche und seelische Frische, keine kör
perliche Ungestörtheit, keine Kraft) feststellbar. Gestik und Mimik seien ange
spannt. Kognitiv sei er in Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit (
10
Min.) und Gedächtnis verlangsamt bzw. deutlich eingeschränkt. Es bestehe eine deutliche Vergesslichkeit. Das Denken sei formal beweglich. Es fänden sich keine Denkverlangsamung, Denkeinengung, Gedankendrängen oder Denk
hemmung. Es bestehe eine erhaltene Krankeneinsicht. Anhaltspunkte für psycho
tische Erlebnisweisen, Depersonalisationen, Halluzinationen, quantitative
Bewusst
seins
störungen, formale Denkstörungen, Zwänge und Gefühllosigkeit seien nicht feststellbar (S. 2 f. Ziff. 5).
Wei
ter hielten sie
fest, der Beschwerdeführer sei aufgrund
der neuropsychologisch bestätigten Depression und der restlichen Diagnosen, des positiven und negativen Leistungsbildes sowie der Fremdanamnese auch für angepasste Tätigkeiten zu 100
% arbeitsunfähig. Insgesamt sei die Situation nicht mehr vergleichbar mit dem Zustand 201
4.
Die Depression sowie die Schmerzen hätten deutlich zuge
nommen. Es
bestünden
eine mittelgradige Depression sowie Schmerzen, welche eine Arbeitsfähigkeit verhinderten (S. 3).
5.
5.1
Vorwegzuschicken ist, dass die erst im Rahmen des Beschwerdeverfahrens einge
reichten Arztberichte
– darunter der Bericht von Dr. med.
J._
, Spezialarzt für Psychiatrie und
Psychotherapie, vom 6. Juni 201
7 und von
med
.
pract
.
F._
vom 12. Juni 2017
(
Urk. 3/4
-5)
-
für die vorliegend allein interessierende Frage, ob die Verwaltung auf die Neuanmeldung zu Recht wegen
fehlender
Glaubhaft
machung veränderter Tatsachen nicht eingetreten ist,
unbeachtlich sind
(Urteil des Bundesgerichts 8C_196/2008 vom 5.
Juni
2008)
.
5.
2
Der Beschwerdeführer machte hauptsächlich eine Verschlechterung des psychi
schen Gesundheitszustandes und eine Schmerzzunahme geltend. Das hiesige Gericht verneinte mit Urteil vom 1
1.
Juli 2014 einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers selbst für den Fall, dass die aufgrund der Depression leichten Grades und der somatoformen Schmerzstörung attestierte Arbeitsunfähigkeit von 25
%
berücksichtigt würde (vorstehend E. 3.2).
Im
Unterschied
zum Gutachten
von Dr.
Y._
und Dr.
Z._
diagnostizierte
n
med
.
pract
.
F._
und Dr. phil.
G._
eine rezidivierende depressive Störung mit einer mittelgradigen Episode
.
Sie
sah
en
-
im Gegensatz zu den Gutachtern -
jedoch von der Diagnose einer
somatoforme
n
Schmerzstörung
ab
(E. 3.
1
und E. 4.2-3).
Beim Vergleich der Befunde fällt auf, dass
med
.
pract
.
F._
und Dr. phil.
G._
- abweichend von den Gutachtern
-
insbesondere
Konzentra
tionsstörungen und eine Vergesslichkeit b
eschreiben
(E. 4.2-3), was auf eine Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes hindeuten könnte.
Sie führ
t
en im Speziellen aus, dass d
ie Situation nicht mehr vergleichbar
sei
mit dem Zustand
im Jahr
2014
, da
d
ie Depression sowie die Schmerzen deutlich zugenommen
hätten (E. 4.3).
Vergleicht man jedoch den von
med
.
pract
.
F._
und Dr. phil.
G._
im Jahr 2017
(E. 4.3) erhobenen Befund mit demjenigen
in ihrem Bericht
vom 11. März 2013 (Urk. 7/161)
–
der
die
gutachterliche
Einschätzung von Dr.
Y._
nicht zu ändern vermochte
und im Urteil des hiesigen Gerichts berücksichtigt worden war
(vgl.
Urk. 7/170,
Urk. 7/210 E. 4.3.2)
– zeigt sich ein im Wesentlichen unveränderter
und
im Wortlaut über weite Strecken gleichlau
tender
Befund.
Auch
damals
stellten
sie
Schlafstörungen, eine Lust- und Inte
ressenlosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen
, Schuldgefühle, einen völligen Verlust des Selbstvertrauens und insbesondere Konzentrationsstö
rungen
sowie
eine Vergesslichkeit fest
.
Unter Hinweis darauf, dass sechs bis sieben Kriterien vollständig erfüllt seien, diagnostizierten sie damals bereits eine mittelgradige depressive Episode und attestierten eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
für sämtliche Tätigkeiten (
Urk.
7/161/2).
Da med.
pract
.
F._
und Dr. phil.
G._
den psychischen Gesundheits
zu
stand
des Beschwerdeführers im Vorfeld zur rentenaufhebenden Verfügung im Wesentlichen gleich beurteilten wie anlässlich der vorliegend zu beurteilenden Neu
anmeldung,
fehlen Anhaltspunkte dafür,
dass sich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht verändert hat. So führte
denn auch
med.
pract
.
F._
im Bericht vom 2. November 2016 (E. 4.2)
explizit
aus, dass sich der psychopathologische Befund unverändert gezeigt habe (E. 4.2).
Auch die neu durchgeführten psychosomatischen Interven
tionen
-
Bewegungs
optimierung Spazieren einmal pro Tag maximal 30 Minuten, wenig Schwimmen, Unterhaltung (wenig TV, Internet;
Urk.
7/226/5-12 S. 3) - sowie der Umstand, dass das Antidepressivum
Escitalopram
im Medikamenten
spiegel nicht nach
weisbar war (
Urk.
7/226/5-12 S. 3)
,
lassen nicht auf eine Ver
schlechterung des Gesundheitszustandes schliessen.
Darüber hinaus
spricht die Tatsache, dass
med.
pract
.
F._
nunmehr von einem HAMD-Score von 21 gegenüber dem HAMD-Score 28 im Jahr 2013
ausging
, eher für eine Verbes
se
rung der Depression. E
ine
somatoforme
Schmerzstörung
diagnostizierte er
– an
ders als im
Bericht
aus dem Jahr
2013
-
nicht mehr
, was
ebenfalls
eher
für eine Verbesserung des Gesund
heitszustandes aus psychiatrischer Sicht
spricht
.
Aus
dem Ausgeführten
ergibt sich,
dass der
Beschwerdeführer
mit den
anlässlich der Neuanmeldung eingereichten Berichten keine wesentliche Veränderung
respektive Verschlechterung des Gesundheitszustandes
dargetan
hat
.
5.3
In somatischer Hinsicht stehen gemäss
den
H._
-Fachärzten das
lumbo
spondylo
gene
Syndrom und die Kniebeschwerden links im Vordergrund, wobei die Ärzte festhielten, dass seit 22. Januar 2014 keine neuen Diagnosen zu stellen seien (E. 4.2). Die gleichen somatischen Diagnosen wurden bereits von Dr.
Y._
und Dr.
Z._
im Gutachten vom 18. Oktober 2012 beschrieben (E. 3.1).
Dr.
B._
sprach
zwar von einer
durch bildgebende Verfahren dokumentierten
Verschlechterung des
lumboverte
bralen
Syndroms sowie der Kniebeschwerden
seit 2014. Aus dem Bericht vom 2. November 2016
(Urk. 4.2) wird jedoch ersicht
lich, dass es sich bei der von ihm angesprochenen Bildgebung um die gleichen Röntgenbilder handelt,
welche
bereits
von Dr.
Y._
anlässlich des
bidisziplinären
Gutachtens verwendet worden war
en. Auf diese stellte Dr.
B._
auch schon bei seiner Beurteilung im Jahre 2014 ab und bezog sich - soweit er bereits damals eine Verschlechterung beschrieb - auf die davorliegenden Jahre. Die Röntgenbil
der vermögen demnach keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu liefern.
Zudem äusserte sich Dr.
B._
explizit nicht zum
Ausmass der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit und verwies diesbe
züglich auf einen durchzuführenden Leistungstest (E. 4.2).
Dass e
in solcher
durchgeführt worden wäre, lässt sich aus den mit der Neuanmeldung eingereich
ten Berichten nicht entnehmen
.
Die weiteren Ausführungen der Fachärzte beruhen entweder auf den subjektiven Schilderungen des Beschwerdeführers einer Schmerzzunahme, beschreiben weiter andauernde Beschwerden ohne nähere Angaben einer Veränderung oder bestäti
gen gar ausdrücklich einen unveränderten Gesundheitszustand.
Aus dem Gesagten ergibt sich,
dass der
Beschwerdeführer
mit den
anlässlich der Neuanmeldung eingereichten Berichten keine wesentliche Veränderung
respektive Verschlechterung des Gesundheitszustandes
dargetan hat.
5.4
Demnach
vermochte der Beschwerdeführer mit den im V
erwaltungsv
erfahren eingereichten Berichten (E
. 4.2-
3
) keine rentenre
levante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft
zu machen.
Es ist daher
nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf
seine
Neu
an
meldung nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist in der Folge abzuweisen.
6
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Ger
ichtskosten gemäss Art.
69 Abs.
1
bis
IVG ermessensweise auf Fr. 5
00.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.