# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** b6346b8e-f354-4caa-b376-133f505b5503
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 17
I. Sachverhalt
A. Mit Entscheid vom 10. Dezember 2015 genehmigte das Kantonsgericht St. Gallen die zwischen Y._ und X._ getroffene Unterhaltsregelung, wonach X._ Y._ mit Wirkung ab 1. Mai 2014 für die weitere Dauer des Scheidungsverfahrens einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von CHF 7'500.-- zahlt (vorinstanzliche Akten, klägerische Einlagen, act. 2). Gestützt auf diesen Entscheid leitete Y._ gegen X._ zur Prosequierung der vorgängig erfolgten Arrestlegung die Betreibung ein, worauf das Betreibungsamt Landquart am 30. März 2016 unter der Betreibungsnummer _ einen Zahlungsbefehl über einen Forderungsbetrag von CHF 7'500.-- nebst Zins zu 5% seit dem 1. Februar 2016 sowie CHF 365.90 für Arrestkosten, Arresturkunde und Vollzug ausstellte (vorinstanzliche Akten, klägerische Einlagen, act. 4). Gegen den X._ am 5. April 2016 zugegangenen Zahlungsbefehl wurde mit Schreiben vom 14. April 2016 Rechtsvorschlag erhoben.
B. Am 26. April 2016 ersuchte Y._ das Bezirksgericht Landquart um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 7'500.-- nebst Zins zu 5% seit 1. Februar 2016, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von X._ (vorinstanzliche Akten, klägerische Einlagen, act. 1).
C. Mit Verfügung vom 27. April 2016 forderte die Einzelrichterin X._ auf, zum Rechtsöffnungsbegehren von Y._ bis am 9. Mai 2016 schriftlich Stellung zu nehmen (vorinstanzliche Akten, Korrespondenz, act. 1). Der Rechtsvertreter von X._ stellte daraufhin am 9. Mai 2016 ein Gesuch um Erstreckung der Frist um zehn Tage, welches am 12. Mai 2016 beim Bezirksgericht Landquart einging (vorinstanzliche Akten, Korrespondenz, act. 2). Die Einzelrichterin behandelte dieses Gesuch am 17. Mai 2016 und erstreckte die Frist bis am 19. Mai 2016 (vorinstanzliche Akten, Korrespondenz, act. 3). Dieses Schreiben wurde dem Rechtsvertreter von X._ am 18. Mai 2016 avisiert und diesem am 25. Mai 2016, d.h. am letzten Tag der siebentägigen Abholfrist, am Schalter zugestellt (act. B.8).
D. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart erkannte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 25. Mai 2016, welcher den Parteien gleichentags mitgeteilt wurde, was folgt (act. B.2):
"1. Es wird der gesuchstellenden Partei definitive Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _ (Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes
Seite 3 — 17
Landquart vom 30. März 2016) für CHF 7'500.00 nebst 5% Zins seit 1. Februar 2016 [der gesuchsgegnerischen Partei] erteilt.
2. Die Gerichtskosten werden auf CHF 300.00 festgesetzt und der gesuchsgegnerischen Partei auferlegt.
Die Gerichtskosten werden der gesuchstellenden Partei in Rechnung gestellt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 300.00 verrechnet. Die Forderung für die Gerichtskosten erlischt deshalb gegenüber dem Gericht durch Verrechnung.
Es wird der gesuchstellenden Partei im Umfang der geleisteten Gerichtskosten von CHF 300.00 ein Regressrecht auf die gesuchsgegnerische Partei erteilt.
3. Die gesuchsgegnerische Partei hat der gesuchstellenden Partei eine Parteientschädigung von CHF 561.60 (inklusive 8% Mehrwertsteuer) zu zahlen.

## Considerations