# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 5774932c-a22b-45eb-8f37-b1007bb95f98
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_003
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** Civil
**Law Sub-area:** $law_sub_area

## Facts

hat sich ergeben:
Seite 2 — 10
I. Sachverhalt
A. Das Betreibungsamt Surselva stellte am 2. Dezember 2013 unter der Betreibungsnummer _ einen Zahlungsbefehl über die Forderungssumme von CHF 1'506.15 nebst 3% Zins seit dem 27. November 2013, CHF 139.65 Zins bis zum 27. November 2013 sowie die gesetzlichen Gebühren von CHF 148.-- und die Betreibungskosten von CHF 73.--, total somit über einen Betrag von CHF 1'866.80 aus. Als Gläubigerin wurde die X._ und als Schuldnerin Y. D._ aufgeführt. Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob Y. D._ am 3. Dezember 2013 fristgerecht Rechtsvorschlag.
B. Die X._, vertreten durch die A._, beantragte dem Einzelrichter am Bezirksgericht Surselva mit Eingabe vom 14. Januar 2014, es sei ihm in der Betreibungsnummer _ des Betreibungsamtes Surselva für die Forderungsbeträge entsprechend des vorerwähnten Zahlungsbefehls die definitive Rechtsöffnung zu erteilen unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Gegenpartei. Zur Begründung verwies die A._ auf die definitive und rechtskräftige Veranlagungsverfügung vom 25. November 2010, welche die direkten Bundessteuern für das Jahr 2009 zum Gegenstand hatte. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass die vorerwähnte Veranlagungsverfügung an B. D._, Registernummer _ und Person-ID _, mit damaligem Wohnsitz in O.1_ adressiert war. Die erste Zahlungsmahnung der A._ vom 10. Februar 2011 war ebenfalls an B. D._ adressiert, wohingegen sich die Betreibungsankündigung vom 29. August 2013 an Y. D._, Person-ID _, richtete. Im Zahlungsbefehl vom 2. Dezember 2013 wie auch im Rechtsöffnungsgesuch vom 14. Januar 2014 wurde als Referenznummer ebenfalls die Personen-ID _ angeführt.
C. Y. D._ machte in ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2014 zur Hauptsache geltend, dass sie im Jahre 2010 vom Kanton Z._ zwangspensioniert worden sei und die Pensionierung zum einen widerrechtlich erfolgt und zum anderen mit Formfehlern behaftet sei. Daher stellte sie sich auf den Standpunkt, dass die Zwangspensionierung ungültig sei und ihr Arbeitsvertrag bis zur ordentlichen Pensionierung weiterlaufe. Der Kanton Z._ würde ihr als Arbeitgeber bis zu ihrer ordentlichen Pensionierung am 31. Mai 2012 Lohnzahlungen in der Höhe von CHF 177'954.55 zuzüglich Zinsen und damit fast CHF 200'000.-- schulden. Es sei somit eine Verrechnung der geschuldeten Steuer mit ihrer Lohnforderung möglich. Im Übrigen hätte sie für die Steuern ein Erlassgesuch eingereicht, welches jedoch abgelehnt worden sei. In ihrer
Seite 3 — 10
Stellungnahme führte Y. D._ zudem aus, dass sie und ihre Tochter im Jahre 2009 aus Sicherheitsgründen eine Namensänderung vorgenommen hätten.
D. Der Einzelrichter am Bezirksgericht Surselva erkannte mit Rechtsöffnungsentscheid vom 12. Februar 2012, gleichentags mitgeteilt, was folgt:
„1. Das Gesuch wird abgewiesen.
2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von Fr. 200.00 gehen zulasten der Gesuchstellerin und sind innert 30 Tagen mit beiliegendem Einzahlungsschein dem Bezirksgericht Surselva zu überweisen.

## Considerations