# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 81f93005-ffa7-4593-bc4c-f5334859e874
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2022
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
A. Das Bezirksgericht Diekirch (Luxemburg) stellte der Schweiz am 30. März 2021 ein Rechtshilfeersuchen wegen betrügerischem Konkurs und . Das luxemburgische Strafverfahren richtete sich gegen B. und C. Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich erliess am 17. Mai 2021 die Eintretensverfügung Nr. 2 und Zwischenverfügung. Sie verfügte darin unter anderem, die Vermögenswerte der A. AG bei der Bank D. AG bzw. Bank E. AG bis zum Abschluss des Rechtshilfeverfahrens bis zu einer Höhe von CHF 146'662.-- (entsprechend EUR 133'983.--) zu sperren, wobei die Sperre auch für später auf diesen Konten eingehende Beträge galt (act. 1.1).
B. Am 31. Mai 2021 gelangte die A. AG an die Beschwerdekammer des  (act. 1). Sie beantragt:
«Es sei Ziff. 3 des Dispositivs der Verfügung vom 17. Mai 2021 der Beschwerdegegnerin
insoweit aufzuheben, als dass sämtlicher Eingänge auf dem CHF-Konto 1 und dem EUR-
Konto 2 der Beschwerdeführerin bei der Bank D. AG bzw. Bank E. AG, welche nach dem
31. März 2021 eingegangen sind oder eingehen werden, zur freien Verfügung der Beschwer-
deführerin stehen.»
Das Bundesamt für Justiz beantragt am 2. Juni 2021, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (act. 4). Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich beantragt am 7. Juni 2021, das Beschwerdeverfahren sei aufgrund Gegenstandslosigkeit abzuschreiben und es sei über allfällige Kosten- und Entschädigungsfolgen zu bestimmen. Der Eingabe lag die  vom 4. Juni 2021 bei, welche die Kontosperre aufhob (act. 5.1).
Die Beschwerdeführerin beantragt mit ihrer Replik vom 18. Juni 2021 (act. 7), das Verfahren sei als gegenstandslos abzuschreiben und die Kosten seien auf die Staatskasse zu nehmen. Es seien ihr die entstandenen  von Fr. 2'096.60 (inkl. MwSt.) zuzüglich einer angemessenen Entschädigung für den eigenen Aufwand zuzusprechen.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug .
- 3 -

## Considerations

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht erhoben und die  ist zur Beschwerde gegen die Kontosperre legitimiert. Auf die  ist einzutreten.
2. 2.1 Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich hob am 4. Juni 2021 die Kon-
tosperren auf der Bankverbindung der A. AG bei der Bank E. AG auf. Sie begründet dies damit, dass sich auf dem einen Konto keine Vermögenswerte befinden und auf den anderen keine Deliktserlöse liegen (act. 5.1). Damit ist das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden und  von der Geschäftskontrolle abzuschreiben.
2.2 Vorliegend führten materielle Gründe zur Aufhebung der Kontosperren und damit zur Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens. Die  wäre damit mutmasslich berechtigt gewesen, was nach der  Praxis der Beschwerdekammer (vgl. Entscheid des  RR.2019.176 vom 3. Dezember 2019 E. 2.2) dazu führt, dass keine Gerichtskosten erhoben werden und eine Prozessentschädigung  ist (vgl. Art. 63 Abs. 1 und 3 VwVG; Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 10 und 12 Abs. 1 und 2 des Reglements des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und  in Bundesstrafverfahren; BStKR, SR 173.713.162). Der  ist vorliegend eine angemessene Entschädigung (vgl. BGE 125 II 518 E 5b S. 520) von pauschal Fr. 2'100.-- zuzusprechen.
- 4 -