# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 2e816f6c-ddeb-4741-85c6-0040ab86a1c7
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
X._
, geboren 1972, meldete sich am 15. November 2012 beim regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV)
Y._
zur Arbeitsver
mittlung an (
Urk.
8/15) und stellte am 16. November 2012 einen Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab
sofort
(
Urk.
8/14
Ziff.
2). Mit
Verfügung vom 7. Dezember 2012 (
Urk.
8/12) beziehungsweise diese ersetzen
der Verfügung vom 21. Dezember 2012 (
Urk.
8/11) verneinte die
Unia
Arbeits
losenkasse (nachfolgend:
Unia
) einen Anspruch des Versicherten auf
Arbeitslo
senentschädigung
wegen
Nichterfüll
ung
der Beitragszeit.
Die vom Versicherten dagegen am 4. Januar 2013 erhobene Einsprache (Urk.
8/10), welche er am 1. (
Urk.
8/7) und am 28. Februar 2013 (
Urk.
8/5) ergänzend begründete, wies die
Unia
mit Entscheid vom 23. April 2013 (Urk.
8/4 =
Urk.
2) ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom
23. April 2013 (
Urk.
2) erhob der Versi
cherte am 24. Mai 2013 Beschwerde und beantragte, dieser sei vollumfänglich aufzuheben
,
und i
h
m sei die gesetzliche Arbeitslosenentschädigung ab 15. No
vember 2012 auszurichten. Eventuell sei der
Einspracheentscheid
vom 23. April 2013 aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurück
zuweisen (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2013 (
Urk.
7) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Verfügung vom 10. Juni 2013 (
Urk.
10) wurde antragsgemäss (vgl.
Urk.
1 S.
2) ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Mit Schreiben vom 15. Juli 2013 (
Urk.
11) teilte der Beschwerdeführer mit, auf eine Replik zu verzichten, was der Beschwerdegegnerin am 16. Juli 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
12).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf
Arbeitslosen
ent
schä
digung
besteht darin, dass die ver
si
cherte Person die
Bei
tragszeit
erfüllt hat (
Art.
8
Abs.
1
lit
. e des Bundesgesetzes über die obligatori
sche Arbeits
losen
versicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der
Rah
men
frist
nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während min
destens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung aus
geübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre
vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchs
voraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach
Art.
8
Abs.
1
lit
. e in Verbin
dung mit
Art.
13
Abs.
1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer bei
tragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf
Bei
tragsmonaten
(BGE 113 V 352).
1.2
Als Beitragsmonat zählt gemäss
Art.
11
Abs.
1 der Verordnung über die obliga
to
rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusam
mengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (
Art.
11
Abs.
2 AVIV).
Da für die Ermittlung
der Beitragszeit somit nicht die Beitragstage - also die Tage, an welchen die versicherte Person tatsächlich einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist -, sondern die Kalendertage massgebend sind, müssen Erstere in Kalendertage umgerechnet werden, wozu praxisgemäss ein Umrechnungsfaktor 1,4 verwendet wird (BGE 122 V 256 E. 2a mit Hinweisen).
1.3
Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate die for
male Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Per
son im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhält
nisses
regelmässig
oder
unregelmässig
eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalen
dermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat,
während jene Kalen
dermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat.
Entscheidend für die Ermittlung der Anzahl Beitragsmonate ist somit, ob eine Arbeitsleistung, welche sich auf mehrere in zeitlichem Abstand voneinander erbrachte Einsätze verteilt, im Rahmen eines einzigen (Teilzeit-)Arbeitsverhältnisses oder von Einzelein
sätzen mit je neuem Arbeitsvertrag erbracht wurde. Nicht entscheidend ist, ob die je
weils geleisteten Arbeitsstunden tatsächlich einen vollen Arbeitstag aus
machen (Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2010 vom 1
2.
Januar 2011 E. 2.2 mit Hinweisen).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen
ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf
Arbeitslo
senentschädigung
und in diesem Rahmen die Frage, ob er die
Mindestb
eitrags
zeit
von 12 Monaten
erfüllt
hat.
2.2
Die Beschwerdegegnerin verneinte dies mit der Begründung, der Beschwerde
führer
habe in der massgebenden Rahmenfrist für die Beitragszeit eine
Beitrags
zeit
von lediglich
10
.
767 Monaten
(
Einspracheentsch
eid
,
Urk.
2)
beziehungs
wiese
11
.
514 (Beschwerdeantwort,
Urk.
7)
generiert
.
2.3
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber in seiner Beschwerde (
Urk.
1) gel
tend,
eine Beitragszeit von 12 Monaten und 1
.
4 Tagen vorweisen zu können und damit Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu haben (
Urk.
1
Ziff.
32)
.
3.
3.1
Die
massgebende Rahmenfrist für die Beitragszeit (
Art.
9
Abs.
3 in Verbindung mit
Art.
9
Abs.
1 und
Abs.
2 AVIG) lief vorliegend unbestrittenermassen
(vgl.
Urk.
1 S.
Ziff.
22)
vom
1
5.
November 2010 bis 1
4.
November
2012 (vgl.
Urk.
8/11 S. 1 Mitte).
Während dieser
Zeit war der
Beschwerdeführer
gemäss Angaben in den jeweili
gen Arbeitgeberbescheinigungen
bei
vier
v
erschiedenen Arbeitgebern
temporär
als Bauarbeiter C beziehungsweise Produktionsarbeiter SD Weekend
beschäftigt
; so
vom 2
7.
April bis
1.
Juli 2011 bei der
Z._
GmbH (
Urk.
8/20
Ziff.
1-
3
),
vom 1
9.
Mai 2011 bis 2
1.
September 2012 (mit Unterbrüchen) bei der
A._
GmbH (
Urk.
8/17/2
Ziff.
1-3),
vom
7.
Juni bis 2
1.
August 2012 bei der
B._
AG (
Urk.
8/18
Ziff.
1
-
3
)
und
vom 3
1.
Juli bis 1
2.
Oktober 2012 bei der
C._
AG (
Urk.
8/16
Ziff.
1-3
)
.
Des Weiteren
stand er v
om 1
0.
Oktober bis 1
5.
Dezember 2011
als Bauarbeiter
in einem befristeten Arbeitsverhältnis bei
D._
, Akkordunternehmen (
Urk.
8/19
Ziff.
2).
3.2
Das
Arbeitsverhältnis
des Beschwerdeführers mit
D._
,
Akkordunter
nehmen
,
dauerte unbestrittenermassen (vgl.
Urk.
1
Ziff.
23) vom 1
0.
Oktober bis 1
5.
Dezember 2011 (
Urk.
8/19
Ziff.
2 und
Ziff.
16). Mit dieser Tätigkeit gene
rierte der Beschwerdeführer
eine
Beitragszeit von einem Monat (November) sowie 16 Werktagen im Oktober
und elf
Werktagen im Dezember,
mithin 37,
8
Kalendertagen (27 Werktage x 1,4),
was insgesamt zwei Monate und 7
,
8
Kalen
dertage
beziehungsweise 2,
260 Monate Beitragszeit
ergibt.
3.3
Bei der
Z._
GmbH, der
B._
AG
,
der
C._
AG
und
der
A._
GmbH
-
allesamt Vermittlungsbüros
von Temporär- und Dauerstellen -
stand der Beschwerdeführer in
Temporärarbeitsverhältnissen
, was
unbestritten ist
.
Beim
typischen temporären Arbeitsverhältnis wird zunächst ein Rahmenvertrag abgeschlossen, der die grundsätzlichen Rechte und Pflichten der Vertragspar
teien regelt, wobei im Regelfall der typischen
Temporärbeschäftigung
weder eine Pflicht der
Temporärorganisation
, eine Beschäftigung anzubieten, noch
eine Pflicht des Arbeitnehmers, eine angebotene Arbeit auch anzunehmen, be
steht (vgl. da
zu Rehbinder, Arbeitsrecht, 1
5.
Auflage, Bern 2002, S. 197
Rand
ziffer
420). Erst wenn der Arbeitnehmer eine ihm angebotene Arbeit akzeptiert, wird zwischen denselben Vertragsparteien ein individueller Arbeitsvertrag - der Einsatzvertrag - abgeschlossen, woraufhin der Arbeitnehmer im Einsatzbetrieb tätig wird.
Bei solchen
Vertragsverhältnissen ist f
ür die Bestimmung und ins
besondere für die Entstehung des Arbeitsverhältnisses auf den
Einsatzarbeits
vertrag
abzustellen (vgl.
dazu Rehbinder, Berner Kommentar VI/2/2/1, N 16 zu
Art.
319 OR;
Streiff
/von
Kaenel
,
5.
Auflage, 1993, N 20 zu
Art.
319 OR; je mit Hinweisen).
D
er Rahmenvertrag mit einer
Temporärfirma
begründet
grundsätzlich k
ein
bei
tragsz
eitreleva
ntes
Arbeitsverhältnis
, da der Rahmenvertrag
in der Regel keinen Anspruch auf Beschäftigung auslöst und die versicherte Person berechtigt ist, Einsätze abzulehnen. Dagegen begründen die einzelnen Einsatzverträge jeweils ein neues, in sich abgeschlossenes Arbeitsverhältnis. Massgebend für die Berechnung der Beitragszeit ist somit die Dauer jedes einzelnen
Arbeitseinsatzes (AVIG-Praxis B160).
N
ur
die sich aus den einzelnen Einsatzverträgen ergeben
den Arbeitseinsätze
können
als Beitragszeit im Sinne von
Art.
13 AVIG ange
rechnet werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2010 vom 1
2.
Januar 2011 E.
3.1).
In diesen Fällen
erfolgt eine allfällige
Proratisierung
der Kalendermonate für die Ermittlung der Beitragszeit zu Beginn und am Ende von jedem
Arbeits
einsatz
(
AVIG-Praxis B150b).
3.4
Aktenkundig ist, dass es
aufgrund der zwischen dem Beschwerdeführer und
dem jeweiligen Vermittlungsbüro
abgeschlossenen (
Rahmen
)
arbeitsverträge
zu mehreren einzelnen Einsatzverträgen mit verschiedenen Betrieben kam (vgl.
Urk.
8/16 S. 5 f.,
Urk.
8/17/17 ff.,
Urk.
8/18 S. 7,
Urk.
8/20 S. 5 f.).
Über die
Z._
GmbH war der Beschwerdeführer
vom 2
7.
April bis
3.
Mai 2011
(Einsatzvertrag vom 2
7.
April 2011,
Urk.
8/20 S. 5)
und vom 3
0.
Mai bis
1.
Juli 2011
(Einsatzvertrag vom
3
0.
Mai 2011
,
Urk.
8/20 S. 6)
b
ei der
E._
AG tätig.
Aus dem ersten Einsatz resultiert eine
Beitragszeit von
drei
Werktagen im April und
zwei
Werktagen im Mai
,
mithin
sieben
Kalendertagen (
5
Werktage x 1,4), was
einer Beitragszeit von
0,233 Monate
n entspricht
. Aus dem zweiten Einsatz resultiert eine Beitragszeit von einem Monat (Juni) und
zwei
Werktagen im Mai sowie einem Werktag im Juli, mithin 4,2 Kalendertagen
(3 Werktage x 1,4),
was
insgesamt
1
,140 Monaten
Beitragszeit entspricht.
Soweit die Beschwerdegegnerin (
Urk.
2 S. 2
Ziff.
2,
Urk.
8/13 S. 2 unten, Zeile1) und der Beschwerdeführer (
Urk.
1
Ziff.
23)
die
g
esamte
Zeit vom 2
7.
April b
is
1.
Juli 2011 als Beitragszeit
berücksichtigten
,
ist dies
nach
dem Gesagten (vor
stehend E. 3.3
)
nicht
statthaft,
da
ausgewiesenermassen
zwei Einsatzverträge abgeschlossen wurden
, welche
jeweils ein neues, in sich abgeschlossenes Arbeits
verhältnis
begründeten.
Abgesehen
davon ist dem
Auszug aus
dem
Lo
h
n
konto des Beschwerdeführer
s (
Urk.
8/20
S. 3)
zu entnehmen
, dass er im Monat Mai 2011 einen Bruttolohn von
Fr.
1‘059.--
erzielte
, was - bei einem
Stundenlohn von brutto
Fr.
31.50 (
Urk.
8/20 S. 5) beziehungsweise
Fr.
32.-- (
Urk.
8/20 S. 6)
- dagegen spricht, dass es im Mai
2011
nebst den berücksich
tigten Einsätzen zu weiteren Arbeitseinsätzen gekommen ist.
Durch die
Einsätze
über die
Z._
GmbH generierte der Beschwerdeführer somit
eine
Beitrags
zeit
von 1
.
373 Monaten (0
.
233 Monate + 1
.
140 Monate).
3.5
3.5.1
Über die
A._
GmbH hatt
e der Beschwerdeführer ab 1
9.
Ma
i 2011 diverse Arbeitseinsätze bei unterschiedlichen Einsatzbetrieben.
Es sind
folgen
de
Ein
satzverträge
aktenkundig:
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
1
9.
Mai 2011 (
Urk.
3/4 =
Urk.
8/17/17)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
2
3.
Mai 2011 (
Urk.
8/17/18)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
1
4.
Juli 2011 (
Urk.
3/2 S. 1
=
Urk.
8/17/19
)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
1
6.
September 2011 (
Urk.
3/2 S.
2 =
Urk.
8/17/20)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
1
1.
April 2012 (
Urk.
3/2 S. 3 =
Urk.
8/17/21)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
2.
Mai 2012 (
Urk.
3/2 S. 4 =
Urk.
8/17/
22)
Einsatzvertrag betreffend Einsatz ab
8.
Mai 2012 (
Urk.
3/2 S. 5),
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
2.
Juli 2012
(
Urk.
3/2 S. 6 =
Urk.
8/17/23)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
9.
Juli 2012 (
Urk.
3/2 S. 7 =
Urk.
8/17/24)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
2
7.
August 20
12 (
Urk.
3/2 S. 8 =
Urk.
17/25)
Einsatzvertrag
betreffend Einsatz ab
1
7.
September 2012
(
Urk.
3/2 S. 9).
Des Weiteren aktenkundig sind Arbeitsrapporte des Beschwerdeführers
betref
fend
seine Einsätze
ab 1
4.
Juli 2011
(
Urk.
3/3), Auszüge aus dem Lohnkonto betreffend die Jahre 2011 und 2012 (
Urk.
8/17/3), diverse Lohnabrechnungen ab Mai 2011 (
Urk.
8/17/4 ff.) sowie eine Aktennotiz der Beschwerdegegnerin betreffend die telefonischen Angaben
der
A._
GmbH
zu den Einsatzdaten des Beschwerdeführers (
Urk.
8/
17/1).
3.5.2
Am 1
9.
Mai 2011 wurde der Beschwerdeführer bei der
F._
AG eingesetzt (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/17/17
,
sowie
Urk.
8/17/1).
Aus diesem
eintägigen
Arbeitseinsatz
resultiert
eine
Beitragszeit von 1
.
4 Kalendertagen (1
Werktag x 1
.
4) beziehungsweise 0
.
047 Monaten.
3.5.3
Ab 2
3.
Mai 2011
wurde der Beschwerdeführer bei der
G._
AG
Baurenovationen
eingesetzt
(vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/17/18). Dieser
Einsatz endete am
2
7.
Mai 2011 (
vgl.
Urk.
17/1
), womit eine Beitragszeit von sieben
Kalendertagen (5 Werktage x 1
.
4)
beziehungsweise 0.
233 Monaten resultiert
.
3.5.4
Ab 1
4.
Juli 2011 wurde der Beschwerdeführer bei der
H._
AG eingesetzt (vgl. ent
sprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/17/19)
. Die Beschwerdegegnerin (
Urk.
8/13 S. 2 unten, Ziele 2) und
der Beschwerdeführer
(
Urk.
1
Ziff.
12) gingen übereinstimmend von einer Einsatzdauer bis am 1
2.
September 2011 aus, was
auch
durch die Akten gestützt wird (vgl.
Urk.
3/3 S. 1-10,
Urk.
8/17/1
). Aus diesem Arbeitseinsatz resultiert
eine
Beitragszeit von einem Monat (August) u
nd 12 Werktagen im Juli sowie acht
Werktagen im September, mithin 28
Kalen
dertagen
(20 Werktage x 1
.
4),
was 1.
933 Monaten Beitragszeit
entspricht.
3.5.5
Ab 1
6.
September 2011 wurde der Beschwerdeführer bei der
I._
AG einge
setzt (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/17/20). Die
Beschwerdegegne
rin
(
Urk.
8/13 S. 2 unten, Ziele 3) und der Beschwerdeführer (
Urk.
1
Ziff.
12) gingen übereinstimmend von einer Einsatzdauer bis am 30.
September 2011 aus, was auch durch die Akten gestützt wird (vgl.
Urk.
3/3 S.
11-13,
Urk.
8/17/1). Aus diesem Arbeitseinsatz resultiert
eine
Beitragszeit von 15
.
4
Kalendertagen (11
Werktage x 1
.
4)
, was
0
.
513 Monaten
Beitragszeit ent
spricht
.
3.5.6
Ab 1
1.
April 2012 wurde
der Beschwerdeführer
erneut bei der
H._
AG einge
setzt. Der Beschwerdeführer stellte sich auf den Standpunkt, dieser Einsatz habe bis am 1
6.
Mai 2012 gedauert (
Urk.
1
Ziff.
12). Er
machte geltend
, im relevanten Zeitraum zwar drei Einsatzverträge mit verschiedenen Eintrittsdaten
(einen betreffend Einsatz ab 1
1.
April 2012,
Urk.
8/17/21, einen betreffen
d
Einsatz ab
2.
Mai 2012,
Urk.
8/17/22, sowie einen betreffend Einsatz ab
8.
Mai 2012
,
Urk.
3/2 S. 5
)
unterzeichnet zu haben. Aufgrund der Tatsache, dass er im Zeit
raum vom 1
1.
April bis 1
6.
Mai 2012 seine Arbeiten jedoch für ein und dieselbe Unternehmung erbracht und bereits der erste Einsatzvertrag eine Dauer von maximal drei Monaten vorgesehen habe, sei es sachlich nicht zu rechtfertigen, hier von drei verschiedenen Einsätzen auszugehen
. Ginge man von drei ver
schiedenen Einsätzen statt einem einzigen aus, so würde dies im Ergebnis eine Uminterpretation der unbestimmten Formulierung im Einsatzvertrag bezüglich der Einsatzdauer zu seinen Lasten bedeuten und damit auch den Grundsatz
interpretatio
contra
proferrentem
verletzen. Es gelte auch zu bedenken, dass er in eben dieser Zeitspanne seine Dienstleistungen exklusiv für die
H._
AG zur Verfügung gestellt habe (
Urk.
1
Ziff.
24 ff.).
N
a
ch
der Rechtsprechung
können
n
ur
die sich aus den einzelnen
Einsatzverträ
gen
ergebenden Arbeitseinsätze als Beitragszeit im Sinne von
Art.
13 AVIG angerechnet werden
(
vgl. vorstehend E. 3.3)
.
Nachdem
für den in Frage stehen
den Zeitraum
drei Einsatzverträge aktenkundig sind,
ist
unbesehen der Tatsa
che, dass die Einsätze jeweils beim gleichen Einsatzbetrieb erfolgten - von drei separaten Arbeitseinsätzen auszugehen und können die (arbeitsfreien) Perioden zwischen den Einsätzen nicht als Beitragszeit berücksichtigt werden.
Der
am 1
1.
April 2012 beginnende Einsatz dauerte bis am 1
9.
April 2012 (vgl.
Urk.
3/3 S. 14-15,
Urk.
8/17/1). Aus diesem resultiert
eine
Beitragszeit von 9
.
8
Kalendertagen (7 Werktage x 1
.
4), was 0
.
327 Monaten Beitragszeit entspricht. Der am
2.
Mai 2012 beginnende Einsatz dauerte bis am
4.
Mai 2012 (vgl.
Urk.
3/3 S. 1
6
,
Urk.
8/
17/1).
Aus diesem resultiert
eine
Beitragszeit von 4
.
2
Kalendertagen (3 Werktage x 1
.
4), was 0
.
140 Monaten Beitragszeit
ent
spricht. Der am
8.
Mai 2012 beginnende Einsatz endete
schliesslich
am 16.
Mai 2012 (vgl.
Urk.
3/3 S. 1
7 f.
,
Urk.
8/
17/1). Aus diesem resultiert
eine
Beitragszeit von 9
.
8 Kalendertagen (7 Werktage x 1
.
4), was 0
.
327 Monaten Beitragszeit entspricht
.
3.5.7
Ab
2.
Juli 2012 wurd
e der Beschwerdeführer
bei der
J._
AG eingesetzt (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/17/2
3
). Die
ser Einsatz dauerte bis am
6.
Juli 2012 (vgl.
Urk.
3/
3 S. 19,
Urk.
8/17/1), wovon auch der Beschwerdeführer ausging (
Urk.
1
Ziff.
12). Aus
diesem Arbeitseinsatz resultiert
eine
Beitragszeit von
7
Kalendertagen (
5
Werktage x 1
.
4),
was
0
.
233 Monaten
Beitragszeit entspricht
.
3
.5.8
Ab
9.
Juli 2012 wurde der Beschwerdeführer bei der
K._
AG eingesetzt (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/17/24). Dieser Einsatz dauerte bis am 3
0.
Juli 2012 (vgl.
Urk.
3/
3 S. 20-22,
Urk.
8/17/1), wovon auch der Beschwerdeführer ausging (
Urk.
1
Ziff.
12). Aus diesem Arbeitseinsatz resultiert
eine
Beitragszeit von 22
.
4 Kalendertagen (16 Werktage x 1
.
4)
,
was
0
.
747 Monaten
Beitragszeit entspricht.
3.5.9
Ab 2
7.
August 2012
wurde der Beschwerdeführer bei der
L._
AG
ein
ge
setzt (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/
17/25
). Die
Beschwerde
ge
gnerin
(
Urk.
8/13 S. 2 unten, Z
e
i
le
12
) und der Beschwerdeführer (
Urk.
1
Ziff.
12) gingen übereinstimmend von einer Einsatzdauer bis am
14.
September 2012
aus, was auch durch die Akten gestützt wird (vgl.
Urk.
3/3 S.
23
ff.
,
Urk.
8/17/1). Aus diesem Arbeitseinsatz resultiert
eine
Beitragszeit
von fünf
Werktagen im August sowie zehn Werktagen im September, mithin
21
Kalen
dertagen
(15 Werktage x 1
.
4),
was
0
.
700
Monaten Beitragszeit
ent
spricht.
3.5.10
Ab 1
7.
September 2012 wurde der Beschwerdeführer
schliesslich
bei der
M._
eingesetzt (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
3/2 S. 9).
Die Beschwerdegegnerin (
Urk.
8/13 S. 2 unten, Z
e
i
le
13
) und der Beschwerdeführer (
Urk.
1
Ziff.
12) gingen übereinstimmend von einer Einsatzdauer bis am
21.
September 2012
aus, was auch durch die Akten gestützt wird (vgl.
Urk.
3/3 S.
24
,
Urk.
8/17/1). Aus diesem Arbeitseinsatz resultiert
eine
Beitragszeit
von 7
Kalendertagen (5 Werktage x 1
.
4),
was 0
.
233 Monaten Beitragszeit
entspricht.
3.
6
Über die
B._
AG war der Beschwerdeführer
ab
7.
Juni 2012 bei der N._
AG
tätig (vgl. entsprechenden Einsatzvertrag,
Urk.
8/18 S. 7)
. Dieser Einsatz endete ausweislich der Akten am
2
3.
Juni 2012
(vgl.
Austritts
datum
gemäss Auszug aus dem Lohnkonto 2012,
Urk.
8/18 S. 3, sowie
Kündi
gungs-Bestätigungsschreiben
der
B._
AG vom 2
0.
Juni 2012,
Urk.
8/18 S. 5
;
vgl. auch Stundenzettel
der
B._
AG,
Urk.
3/5
)
und wurde von der Beschwerdegegnerin durch Anrechnung einer Beitragszeit von 16.8
Kalen
dertagen
(12 Werktage x 1
.
4)
, entsprechend
0
.
560 Monaten (
Urk.
2 S.
2
Ziff.
2,
Urk.
8/13 S. 2 unten Zeile 8) zutreffend berücksichtigt.
Nachdem Arbeitstage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, Werktagen nur gleich
gestellt werden, wenn diese wöchentlich deren fünf nicht übersteigen (AVIG
-Praxis B150),
kann
der Samstag, 1
6.
Juni 2012, an welchem der Beschwerde
führer gemäss Eintrag auf dem Stundenzettel Arbeitsleistung
en
erbrachte,
ent
gegen seiner Auffassung (vgl.
Urk.
1
Ziff.
16)
bei der Berechnung der
Beitrags
zeit
nicht berücksichtigt werden
,
wurden
in der fraglichen Woche
doch
bereits fünf Werktage (11.-1
5.
Juni 2012)
angerechnet
.
Aus den Einträgen auf den
Stundenzetteln der
B._
AG (
Urk.
3/5)
ergibt sich sodann,
dass der Beschwerdeführer
vom
7.
bis
8.
Juli 2012
sowie
vom
2
0.
bis
2
1.
August 2012
erneut
Arbeitsleistungen zu Gunsten der
N._
AG erbracht
e.
Aufgrund der auf dem Lohnkonto-Auszug
für das Jahr
2012 vermerkten Ein- und Austrittsdaten (
Urk.
8/18 S. 3) ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um zwei sep
arate Arbeitseinsätze handelte. Die arbeitsfreien
Perioden zwischen
diesen
zwei Einsätzen
fallen daher
als Beitragszeit
ausser Betracht
.
Die
vom 2
0.
bis 2
1.
August 2012 erbrachte Arbeitsleistung ist mit einer Beitragszeit von 2
.
8 Kalendertagen (2 Werktag
e
x 1
.
4) beziehungsweise 0
.
093 Monaten zu berücksichtigen.
Die am Samstag,
7.
Juli, und Sonntag, 8.
Juli 2012 erbrachte Arbeitsleistung kann hingegen nicht zusätzlich berück
sichtigt werden, nachdem im Rahmen der Ermittlung der Beitragszeit aus der vom Beschwerdeführer über die
A._
GmbH bei der
J._
AG erbrachten Arbeitsleistung in der fraglichen
Woche bereits fünf Werktage (2.
6.
Juli 2012) angerechnet wurden (vorstehend E. 3.5.7).
Durch seine Einsätze über die
B._
AG generierte der Beschwerdeführer somit
Beitragszeit von 0
.
653 Monaten (
0
.
560 Monate
+ 0
.
093 Monate)
.
3.
7
Über die
C._
AG w
urde der Beschwerdeführer für drei Einsätze eingesetzt, wobei der erste am 3
1.
Juli 2012 (
vgl.
Urk.
3/6 S. 1 unten sowie
Urk.
8/16
Ziff.
16), der zweite am
2
3.
August 2012 (vgl.
Einsatzvertrag vom 2
2.
August 2012
betreffend Einsatz bei der
O._
AG
,
Urk.
8/16 S. 6
, sowie
Urk.
3/6 S. 7 unten) und der dritte am 2
6.
September 2012 (
vgl.
Einsatzvertrag vom 2
6.
September 2012
betreffend Einsatz bei der
O._
AG
,
Urk.
8/16 S. 5,
Urk.
3/6 S. 9 unten) begann.
Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, der erste Einsatz habe bis am 1
7.
August 2012, der zweite bis am 2
4.
August 2012 und der dritte bis am 1
2.
Oktober 2012 gedauert (
Urk.
8/13 S.
2 unten, Zeilen 10-11 und Zeile 14). Diese Annahme wird durch die Angaben der
C._
AG in der Arbeitgeberbescheinigung vom 2
0.
November 2012 gestützt (
Urk.
8/16
Ziff.
2 und
Ziff.
16).
Entgegen der Auffassung des Beschwer
deführers (
Urk.
1
Ziff.
17) lässt sich gestützt
auf d
ie Lohnabrechnungen,
welche
wochenweise
(
jeweils von Montag bis Sonntag)
erstellt wurden
(
Urk.
3/6)
,
nicht auf eine in der jeweiligen Zeitspanne auch tatsächlich geleistete Arbeit
schlie
s
sen
.
So geht beispielsweise aus der Lohnabrechnung der Woche vom 20.
-
2
6.
August 2012 (
Urk.
3/6 S. 8) ausdrücklich hervor, dass der Einsatz erst am Donnerstag, 2
3.
August 2012, begann. Zudem wurden 17.50 Arbeitsstunden
vergütet, womit kein Raum besteht für die Annahme eines Arbeitseinsatzes während der ganzen Woche.
Aus dem ersten Einsatz resultiert eine
Beitragszeit von
einem
Werktag im
Juli
und
13
Werktagen im
August
,
mithin
19,6
Kalendertagen (
14
Werktage x 1
.
4), was
0
.
654
Monate
n Beitragszeit entspricht
. Aus dem zweiten Einsatz resultiert eine Beitragszeit von
2
.
8 Kalendertagen (2 Werktage x 1
.
4), was 0
.
093
Monaten
Beitragszeit entspricht.
Aus dem dritten Einsatz resultiert schliesslich eine
Bei
tragszeit
von drei Werktagen im September und zehn Werktagen im Oktober, mithin 18
.
2 Kalendertagen (13 Werktage x 1
.
4), was 0
.
607 Monaten Beitragszeit entspricht.
Durch seine Einsätze über die
C._
AG generierte der Beschwerdeführer somit Beitragszeit
von 1
.
354 Monaten (
0
.
654 Monate + 0
.
093 Monate + 0
.
607 Mo
nate)
.
3.8
Insgesamt
generierte
der Beschwerdeführer
somit inn
er
halb der massgebenden Rahmenfrist eine Beitrag
szeit von
11.073 Monaten
(2
.
260
+
1
.
373 + 0
.
047 + 0
.
233 + 1
.
933 + 0
.
513 + 0
.
327 + 0
.
140 + 0
.
327 + 0
.
233 + 0
.
747 +
0
.
700 + 0
.
233 + 0
.
653 + 1
.
354).
Die Verneinung der Anspruchsberechtigung infolge fehlender Beitragszeit
mit
angefochtene
m
Entscheid vom 2
3.
April 2013 erweis
t
sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
Nachdem die vorliegenden Akten eine hinreichende
Entscheidgrundlage
bilden, erweist sich die eventualiter beantragte Rückweisung zur Neubeurteilung nicht als angezeigt.