# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 6bd6c199-4482-49de-9b38-e8ce0a369ac9
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
Mit Zwischenverfügung vom
3.
August 2015 (
Urk.
12/119 =
Urk.
2) hielt die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an der geplanten
bidisziplinären
Begutachtung von
X._
fest.
Dieser
erhob am 1
9.
August 2015 Beschwerde mit dem Antrag auf Durchführung einer
poly
disziplinären
Abklärung nach Zufallsprinzip; eventuell sei ihm eine halbe Rente nach Massgabe der bereits vorhandenen medizinischen Dokumentation zu ge
währen (
Urk.
1 S. 2). Mit Eingabe vom 1
8.
September 2015 (
Urk.
6) reichte der Beschwerdeführer weitere Berichte ein (
Urk.
7/1-3). Die IV-Stelle beantragte mit
Beschwerdeantwort vom 2
7.
Oktober 2015
(
Urk.
11)
die Abweisung der Be
schwer
de, was dem Beschwerdeführer am 2
8.
Oktober 2015 zur Kenntnis ge
bracht wurde (
Urk.
14).
2
.
Mit Verfügung vom
3.
November 2015 (
Urk.
15) erachtete das
hiesige
Gericht im vorliegenden Verfahren ein Verlaufsgutachten als angezeigt, wobei es nahe
liegend erschiene, ein solches bei der bereits einmal ausgewählten
Gutachtens
stelle
zu veranlassen und die Bestimmung der einzubeziehenden Disziplinen den dortigen Gutachtern zu überantworten.
Beide Parteien erklärten sich m
it Schrei
ben vom 1
0.
November 2015 beziehungsweise
2.
Dezember 2015
mit dem ge
richtlic
hen Vorschlag als einverstanden
, wobei der Beschwerdeführer anregte, dass bereits bei der Auftragserteilung eine Fachdisziplin aus dem Gebiet Der
ma
tologie und/oder Gastroenterologie angeordnet werde, die seiner mehrfach ope
rierten Stelle vom Darmausgang und den damit zusammenhängenden psy
chi
schen Probleme Rechnung trage (
vgl.
Urk.
19-20).
Nachdem das hiesige Ge
richt
mit Verfügung vom
4.
Dezember 2015 (
Urk.
21) erklärte, dass auch dage
gen nach
Ansicht des Gerichts nichts spreche und es davon ausgehe, dass die
Beschwer
degegnerin
bei der Gutachtenserteilung diese Aufforderung beachten werde, ver
zichtete die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1
2.
Januar 2016 (
Urk.
22) auf eine Stellungnahme.
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
Nachdem sich beide Parteien mit der Einholung eines Verlaufsgutachten bei der bereits einmal – zufallsbasiert (vgl.
Urk.
12/74; Kreisschreiben über das Ver
fahren in der Invalidenversicherung, KSVI, gültig ab
1.
Januar 2010, Stand am
1.
Januar 2016,
Rz
2078) – ausgewählten Gutachtensstelle einverstanden er
klär
ten
(
vgl.
Urk.
19-20) und die Beschwerdegegnerin gegen den Antrag des Be
schwerdeführers, dass bereits bei der Auftragserteilung eine Fachdisziplin aus dem Gebiet Dermatologie und/oder Gastroenterologie angeordnet werde (
Urk.
19),
nichts einzuwenden hatte (
Urk.
22), liegen nunmehr im Ergebnis überein
stim
men
de Anträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage im Ein
klang
stehen, ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die ange
fochtene Ver
fügung vom
3.
August 2015 (
Urk.
2) aufzuheben und die Sache an die
Be
schwerdegegnerin
zurückzuweisen ist, damit diese
bei der
Y._
ein
Ver
laufsgutachten
einhole und hernach
über den Anspruch des Beschwerde
führers auf Leistungen der Invalidenversicherung verfüge.
2.
2.1
Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche
rungsleistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren – in
Abweich
ung von
Art.
69
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (
IVG
)
– ge
mäss
Art.
61
lit
. a
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialver
siche
rungsrechts
(
ATSG
)
kostenlos.
2.2
Der
obsiegende
Beschwerdeführer hat Anspruch auf eine Prozessentschädigung, welche gemäss
Art.
61
lit
. g ATSG in Verbindung mit
§
34
des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (
GSVGer
)
– ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist.
Die mit Honorarnote vom 2
1.
September 2015 (
Urk.
8) geltend gemachte Ent
schädigung
von
Fr.
1‘569.15
für die Bemühungen in der Zeit vom
5.
August bis 2
1.
September 2015
ist
angemessen. Unter Berücksichtigung des zusätzlichen Aufwandes nach dem 2
1.
September 2015 hat die Beschwerdegegnerin den Be
schwerdeführer d
aher mit
Fr.
2‘043.--
(inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu ent
schä
digen.