# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 993cde9e-7cc8-412a-85a6-74d52a8df00d
**Court:** ZH_VG
**Chamber:** ZH_VG_001
**Year:** 2013
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

hat sich ergeben:
I.
Mit Verfügung vom 19. September 2011 entsprach die Stadt H, Abteilung Sicherheit, einem Gesuch des Club J um Bewilligung der so genannten grossen und kleinen Sperrung der K-Strasse (stadteinwärts und Umleitung des Verkehrs gemäss Verkehrskonzept der Stadtpolizei H) mit entsprechendem Parkplatzkonzept für elf zwischen dem 24. September 2011 und dem 14. Januar 2012 liegende Daten, was in der Folge umgesetzt wurde. Bei der
kleinen
Sperrung wurde die K-Strasse in Richtung L-Strasse ab der M-Strasse gesperrt und der Verkehr über die M-Strasse/N-Strasse umgeleitet. Bei der
grossen
Sperrung, die für den Fall bewilligt worden war, dass die kleine Strassensperrung wegen erhöhtem Besucheraufkommen nicht genüge, erfolgte die Sperrung der K-Strasse, von O herkommend bereits in P, und der Verkehr wurde über die Q-Strasse in Richtung Zentrum H umgeleitet. Die Verfügung wurde unter anderem Dr. A, wohnhaft an der N-Strasse, "zur Information der Anwohner im R" zugestellt und die Verkehrsanordnung bzw. Strassensperrung wurde im S vom 23. September 2011 publiziert.
II.
Mit Einsprache vom 8. Oktober 2011 gelangte A an den Stadtrat H und beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 19. September 2011 und die Abweisung des zugrundeliegenden Gesuchs des Club J. Weiter sei festzustellen, dass gleichartige Gesuche von Sportorganisationen oder Event-Veranstaltern zur Bewilligung der grossen und kleinen Sperrung der K-Strasse nicht mehr bewilligt werden könnten, unter entsprechender Kosten- und Entschädigungsfolge. Sodann beantragte er, Stadtrat T, Verwaltungsratspräsident der Sport- und Freizeitanlagen H AG (I AG), Stadträtin U, Verwaltungsrätin der genannten AG und Stadtrat V, Unterzeichner der angefochtenen Verfügung, seien mit entsprechender Ausstandspflicht für befangen zu erklären. Der Stadtrat H wies mit Beschluss vom 3. November 2011 die Einsprache ab, soweit er darauf eintrat. Er verneinte das Vorliegen von Ausstandsgründen der betreffenden Stadträte.
III.
A erhob am 12. Dezember 2011 beim Statthalteramt des Bezirks W Rekurs gegen den Einspracheentscheid der Stadt H vom 3. November 2011 und wiederholte seine in der Einsprache gestellten Begehren. Zudem beanstandete er die Verletzung von Ausstandspflichten seitens der Stadträte V und T sowie Stadträtin U. Am 17. April 2012 forderte das Statthalteramt den Club J und die I AG auf Wunsch des Stadtrats H zur Vernehmlassung und Beantwortung diverser Fragen auf. Dem kamen der Club J und die I AG mit Schreiben vom 7. bzw. 11. Mai 2012 nach. Mit Verfügung vom 20. September 2012 wies der Statthalter den Rekurs ab, soweit er darauf eintrat und auferlegte die Kosten A. Er verneinte das Vorliegen von Ausstandsgründen in Bezug auf die genannten Stadträte.
IV.
A erhob am 25. Oktober 2012 zusammen mit B, C, D, Dr. E und F Beschwerde beim Verwaltungsgericht gegen die Verfügung des Statthalters vom 20. September 2012. Sie beantragten die Aufhebung der angefochtenen Verfügung bzw. es sei dem Rekursantrag von A um Aufhebung der Bewilligung der grossen und kleinen Sperrung der K-Strasse stadteinwärts gemäss zugrundeliegender Bewilligung des Parkplatzkonzepts X für Veranstaltungen während der Saison 2011/2012, unter entsprechender Abweisung des Bewilligungsgesuchs des Club J stattzugeben. Eventuell sei die Sache an eine der Vorinstanzen zur Neubeurteilung zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Statthalteramts. Sie verwiesen erneut auf die Verletzung von Ausstandspflichten seitens der Stadträte V und T sowie Stadträtin U. Der Stadtrat H erstattete am 28. November 2012 die Beschwerdeantwort. Er beantragte, auf die Beschwerde der sich an das Rechtsmittel von A neu angeschlossenen Personen sei nicht einzutreten, im Übrigen sei die Beschwerde vollumfänglich unter Auferlegung der Verfahrenskosten an die Beschwerdeführenden abzuweisen. Mit Schreiben vom 15. Januar 2013 hielten A und die übrigen Beschwerdeführenden an ihren Anträgen fest.
Mit Beschluss vom 14. März 2013 forderte das Verwaltungsgericht den Club J und die I AG auf, innert 10 Tagen darzutun, ob sie sich am Verfahren beteiligen möchten und gegebenenfalls innert derselben Frist eine Stellungnahme einzureichen. Die I AG teilte dem Gericht mit Eingabe vom 26. März 2013 mit, sich am Verfahren beteiligen zu wollen. Die Parteien liessen sich dazu innert Frist nicht mehr vernehmen.
Die Kammer

## Considerations

erwägt:
1.
Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerden nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zuständig.
2.
2.1
Zur Beschwerde ist berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (§ 49 in Verbindung mit § 21 VRG, vgl. auch Art. 89 Abs. 1
des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [
BGG]).
Das Vorliegen der Beschwerdelegitimation ist grundsätzlich von Amts wegen festzustellen (Kölz/Bosshart/Röhl, § 21 N. 28 f.)
Die Beschwerdeführenden 2–6 haben weder am  am Rekursverfahren teilgenommen
.