# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 129d0798-fe94-4ae4-8cbd-3fafc67d2c8f
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Die Bundesanwaltschaft eröffnete am 12. Oktober 2004 ein  Ermittlungsverfahren gegen B. und Mitbeteiligte, unter ihnen A.  des Verdachtes von Vermögensdelikten. A. wird verdächtigt,  mit B. und Dritten Hunderte von Investoren in der Schweiz und im Ausland über ein Trading-System und dessen Renditen arglistig getäuscht und dadurch zu Investments veranlasst zu haben. Die investierten Gelder sollen in anderer als der vereinbarten Weise, nämlich zur eigenen  der Beschuldigten und zur Aufrechterhaltung des betrügerischen Konstrukts, verwendet worden sein, wodurch die Investoren im In- und Ausland mutmasslich insgesamt mehrere hundert Millionen Schweizer Franken verloren haben. Konkret wird durch A. bestätigt, dass er dem  ca. 370 Kunden zugeführt hat, die insgesamt rund Fr. 70'000'000.-- anlegten (act. 8.2 S. 6). Von den Vertragsabschlüssen – also von dem von den Kunden „investierten“ Kapital – wurden gemäss den Aussagen von A. jeweils 23 – 24% „ausbezahlt“ (act. 8.2 S. 7), d.h. also  nicht zu Renditezwecken für die Kunden angelegt. Den Kunden  wurde von der Firma des A. jedoch lediglich 1% der  als Honorar für die Dienstleistung im Rahmen des  in Rechnung gestellt (act. 8.4 S. 10). A. persönlich erhielt von den die Kundengelder handhabenden Firmen am 7. Juli 2004 Beträge von Fr. 153'236.70 und Fr. 253'079.30 als Anteil seines „Honorars“ für das zweite Quartal 2004 (act. 8.4 S. 10).
A. und die ihm zuzurechnenden Firmen (C. AG, D. AG.) erstellten ausser-
dem verschiedene Bestätigungen für die Firmen, von welchen die  gehandhabt wurden (Firmen E., F. und G.). In diesen Bestätigungen bezeichneten sich die Firmen des A. als „Independent Auditors“ und „Swiss Licensed Auditors“, A. persönlich sich als „Master of Law“ und als „Swiss Certified Public Accountant“ (act. 1.11, 1.13, 1.15).
B. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2006 beschlagnahmte die Bundesan-
waltschaft eine per 1. Januar 2007 fällige Versicherungsleistung der H. von Fr. 20'000.-- aus einer Vorsorgepolice, für welche A. als Begünstigter  (act. 1.1).
C. A. reichte zusammen mit seinem Sohn bei der I. Beschwerdekammer des
Bundesstrafgerichts mit Eingabe vom 9. Januar 2007 (act. 1) Beschwerde ein und beantragt unter Kostenfolgen, die Beschlagnahmeverfügung vom
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21. Dezember 2006 sei aufzuheben und die Bundesanwaltschaft bzw. die Versicherungsgesellschaft H. anzuweisen, den Betrag von Fr. 20'000.--  auf das Konto des Sohnes bei der Bank I. zu überweisen (act. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 8. Februar 2007 (act. 8) beantragt die  die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge (act. 8 S. 2).
Mit Replik vom 1. März 2007 (act. 11) hält A. an den Beschwerdeanträgen fest (act. 11 S. 1).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gegen Amtshandlungen und wegen Säumnis des Bundesanwalts ist die
Beschwerde nach den Verfahrensvorschriften der Art. 214 - 219 BStP an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zulässig (Art. 105bis Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. a SGG). Die Beschwerde steht den Parteien und einem jeden zu, der durch eine Verfügung oder durch die Säumnis des Bundesanwalts einen ungerechtfertigten Nachteil erleidet (Art. 214 Abs. 2 BStP). Ist die Beschwerde gegen eine Amtshandlung des Bundesanwalts gerichtet, so ist sie innert fünf Tagen, nachdem der  von der Amtshandlung Kenntnis erhalten hat, einzureichen (Art. 217 BStP).
1.2 Die Beschwerdegegnerin hat weder den Zustellungsnachweis für die ange-
fochtene Verfügung erbracht, noch beschäftigt sie sich in ihren Eingaben überhaupt mit der Frage der Fristwahrung. Zugunsten des  ist deshalb dessen bezüglich der Fristwahrung glaubwürdigen  zu folgen (act. 1 S. 2). Die Beschwerde wurde damit fristgerecht eingereicht.
1.3 Festzuhalten ist, dass der Beschwerde in der Art, wie sie erhoben wurde,
ein ungelöster Widerspruch innewohnt. Die Beschwerde wurde gemeinsam für Vater und Sohn eingereicht (bezeichnet als Beschwerdeführer 1. und 2.), beantragt wurde aber nur die Auszahlung an den Sohn. Nachdem  kein Hinweis auf eine gemeinschaftliche Berechtigung am umstritte-
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nen Vermögenswert vorliegt und auch keine diesbezüglichen  vorgetragen wurden, kann nur entweder der Beschwerdeführer oder sein Sohn ein Vermögensrecht geltend machen und zur Beschwerde  sein, nicht aber beide gleichzeitig. Mit separatem Entscheid vom heutigen Datum wurde deshalb die Legitimation des Sohnes des  verneint und auf dessen Beschwerde nicht eingetreten (TPF BB.2007.4).
1.4 Der Beschwerdeführer ist Versicherungsnehmer und Begünstigter der auf
das Leben seines Sohnes als Versichertem abgeschlossenen  Nr. 1 der H. vom 21. Dezember 2001 (act. 8.5). Als solcher erleidet er durch die Beschlagnahme der am 1. Januar 2007 aus dieser Police fällig gewordenen Kapitalauszahlung der H. von Fr. 20'000.-- einen Nachteil. Er ist deshalb zur Beschwerde gegen die Verfügung vom 21. Dezember 2006 legitimiert (vgl. TPF BB.2006.57 vom 20. Februar 2007 E. 1.2 m.w.H.).
1.5 Auf die Beschwerde ist mit Bezug auf den Beschwerdeführer (Vater) einzu-
treten.
2. 2.1 Als Hauptargument zur Begründung seiner Beschwerde führt der Be-
schwerdeführer aus, er habe die Vorsorgeversicherung nicht für sich selbst, sondern für seinen Sohn abgeschlossen. Mit der Police hätte dessen  finanziert werden sollen, weshalb die Versicherungsgesellschaft in der Offerte von der „Ausbildungspolice“ gesprochen habe. Die  sei für den Sohn bestimmt gewesen und die am 1. Januar 2007 fällige Kapitalauszahlung von Fr. 20'000.-- bilde deshalb Kindsvermögen. Der  sei nur aus dem Grunde als Begünstigter eingesetzt , weil der Sohn im Zeitpunkt des Abschlusses der Versicherung noch unmündig gewesen sei (act. 1 S. 3 f.). Mit Beschwerdeantwortbeilage 5 (act. 8.5), Rubrik „Erklärung zur Identifizierung des wirtschaftlich “, sei bewiesen, dass der Sohn des Beschwerdeführers  und das Versicherungskapital diesem auszuzahlen sei (act. 11 S. 1 f.).
2.2 Vorerst ist festzuhalten, dass die Versicherungsformulare vom Beschwer-
deführer unvollständig und widersprüchlich bzw. falsch ausgefüllt wurden (act. 8.5, Rubrik „Individuelle Begünstigung“ nicht unterzeichnet;  vom Sohn nicht unterzeichnet; „Erklärung zur Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten“: bei einer Wahlfrage zwei widersprechende Antworten gegeben). Dies spricht nicht für die Glaubwürdigkeit der Behaup-
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tungen des Beschwerdeführers. Eindeutig ist jedoch die von der H.  Police vom 21. Dezember 2001 (act. 8.5), in welcher der  („Versicherungsnehmer“) als einziger Begünstigter erscheint.  ist zu bemerken, dass die vermögensmässige Situation auch nicht anders wäre, wenn den Behauptungen des Beschwerdeführers gefolgt würde. Es mag wohl sein, dass er beabsichtigte, mit den Auszahlungen aus der Versicherungspolice die Ausbildung des Sohnes – seine  Pflicht – zu finanzieren; dies bedeutet jedoch nicht, dass damit der Leistungsanspruch gegenüber der Versicherung auf den Sohn überging. Dazu hätte es einer entsprechenden Änderung der Begünstigung bedurft, was dem Beschwerdeführer offensichtlich bekannt war (act. 1.10); im  der Erstellung des diesbezüglichen Schreibens an die  war die Beschlagnahme jedoch bereits erfolgt.
3. 3.1 Gemäss Art. 70 Abs. 1 StGB (inhaltlich identisch mit Art. 59 Ziff. 1 Abs. 1
aStGB) verfügt der Richter die Einziehung von Vermögenswerten, die durch eine strafbare Handlung erlangt worden sind oder dazu bestimmt , eine Straftat zu veranlassen oder zu belohnen, sofern sie nicht dem Verletzten zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes  werden. Vermögenswerte, die voraussichtlich der Einziehung , können beschlagnahmt werden (Art. 65 Abs. 1 Satz 3 BStP).  für die Beschlagnahme ist ein hinreichender, objektiv begründeter Tatverdacht. Die Beschlagnahme muss zudem wie jedes Zwangsmittel verhältnismässig sein (TPF BB.2004.36 vom 20. Januar 2005 E. 1.3).
Der hinreichende – in Abgrenzung zum dringenden – Tatverdacht setzt  nicht voraus, dass Beweise oder Indizien bereits für eine erhebliche oder hohe Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung sprechen (BGE 124 IV 313, 316 E. 4 sowie TPF BB.2006.3 vom 9. Juni 2006 E. 3, BB.2006.6 vom 6. April 2006 E. 2 und BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 4.1 je m.w.H.). An die Bestimmtheit der Verdachtsgründe sind zu Beginn der Untersuchung weniger hohe Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 1S.16/2005 vom 7. Juni 2005 E. 5.2 und TPF BB.2005.6 vom 22. Juni 2005 E. 3.2). Auch ein derartiger Tatverdacht muss sich jedoch im Verlaufe der weiteren Ermittlungen grundsätzlich verdichten, ohne dass freilich die  Anforderungen überspannt werden dürfen (TPF BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 4.1). Die Beschlagnahme als lediglich provisorische (konservatorische) prozessuale Massnahme soll dem Entscheid des  Sachrichters nicht vorgreifen (BGE 120 IV 365, 367 E. 1c). Im Gegensatz zum Strafrichter hat die Beschwerdekammer keine erschöpfen-
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de Abwägung der in Betracht fallenden Tat- und Rechtsfragen  (BGE 124 IV 313, 316 E. 4) und den Entscheid über eine allfällige  Einziehung dem erkennenden Sachrichter zu überlassen. Hiervon ist nur dann abzusehen, wenn die Einziehung offensichtlich ausser  fällt. In allen übrigen Fällen gebietet das öffentliche Interesse, aber auch die Interessen der Geschädigten, für welche die Einziehung bei - und Vermögensdelikten erfolgt, die Aufrechterhaltung der  bis der Richter über die Einziehung entscheiden kann (vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 1S.16/2006 vom 9. Januar 2007 E. 4.2; TPF BB.2005.28 vom 7. Juli 2005 E. 2; BB.2005.25 vom 12. August 2005 E. 5; BB.2004.79 vom 22. April 2005 E. 5.2; vgl. auch BGE 129 IV 322, 328 E. 2.2.4).
3.2 Der Beschwerdeführer lässt ausführen, sowohl materiell als auch prozes-
sual fänden sich überhaupt keine Indizien für einen Tatverdacht,  denn für einen dringenden Tatverdacht des gewerbsmässigen Betruges, der Veruntreuung, der Urkundenfälschung sowie der Geldwäscherei (act. 1 S. 7). Wie im Sachverhalt unter lit. A dargestellt wurde, hat der  persönlich ca. 370 Kunden dazu gebracht, einen Betrag von total ca. Fr. 70'000'000.-- in das inkriminierte Anlagesystem zu investieren. Den Kunden gegenüber wurde vorgegeben, für die Treuhandbemühungen der Firma des Beschwerdeführers werde ein Honorar von 1% des  in Rechnung gestellt, den Aussagen des Beschwerdeführers selbst ist jedoch zu entnehmen, dass 23 – 24% der investierten Beträge nicht angelegt, sondern anderweitig verwendet wurden, insbesondere auch für persönliche Zahlungen an den Beschwerdeführer. Einen zentralen  zur Täuschung der Kunden leistete der Beschwerdeführer mit der  von Bestätigungen, in welchen er sich selbst als einen vom  unabhängigen Bücherexperten darstellte und vorgab, das  der Anlagewerte und die Performance des Anlagesystems  zu haben. Entgegen den Beteuerungen des Beschwerdeführers ist der Tatverdacht damit gegeben, ganz konkret auch bezüglich seiner .
4. 4.1 Gemäss Art. 71 Abs. 1 StGB (inhaltlich identisch mit Art. 59 Ziff. 2 Abs. 1
aStGB) erkennt der Richter, wenn die der Einziehung unterliegenden  nicht mehr vorhanden sind, auf eine Ersatzforderung in  Höhe. Die Ersatzforderung ist als subsidiäre Massnahme nur zulässig, wenn die Voraussetzungen der Einziehung des deliktischen  nach Art. 70 StGB an sich erfüllt gewesen wären. Weiter ist voraus-
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gesetzt, dass eine Einziehung gemäss Art. 70 StGB nicht in Frage kommt, sei es wegen der Art des Vermögensvorteils, sei es weil ein einziehbarer unmittelbarer Vermögensvorteil beim Täter nicht (mehr) vorhanden oder mindestens für die schweizerische Justiz nicht greifbar ist (SCHMID in: Schmid [Hrsg.], Kommentar Einziehung, organisiertes Verbrechen und Geldwäscherei, Band I, Zürich 1998, N. 99 zu Art. 59 StGB).
Zur Sicherstellung der Durchsetzung einer derartigen Ersatzforderung kann die Untersuchungsbehörde gemäss Art. 71 Abs. 3 StGB Vermögenswerte des Betroffenen mit Beschlag belegen. Einer solchen  unterliegen alle Vermögenswerte des Betroffenen, nicht nur jene, bei denen ein Zusammenhang mit der Anlasstat ersichtlich oder  vermutet wird (SCHMID, a.a.O., N. 173 zu Art. 59 StGB; BAUMANN, Basler Kommentar, Basel 2003, N. 57 zu Art. 59 StGB). Der , nämlich das Vorliegen eines der Ersatzeinziehung  Vermögenswertes, ist dabei im Untersuchungsverfahren lediglich glaubhaft zu machen (SCHMID, a.a.O., N. 173 zu Art. 59 StGB).
4.2 Im vorliegenden Fall besteht – wie bereits ausgeführt – der hinreichende Tatverdacht, dass die verschwundenen Gelder bzw. Teile davon  wurden und unter anderem auf Konten des Beschwerdeführers  sind (vgl. E. 3 sowie Sachverhalt lit. A). Entsprechend wären die Voraussetzungen für eine Einziehung der deliktischen Vermögenswerte gemäss Art. 70 StGB beim Beschwerdeführer an sich erfüllt. Ob die  Vermögensvorteile beim Beschwerdeführer noch vorhanden sind, kann nicht beurteilt werden, greifbar sind diese Vermögensvorteile jedoch wohl kaum. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb die Forderung des  gegenüber der H. zu Recht zur Sicherstellung der  beschlagnahmt (act. 1.1 S. 3).
Zu berücksichtigen ist schliesslich, dass es nicht Sache der  bzw. der Beschwerdekammer ist, dem Entscheid des Sachrichters über eine allfällige definitive Einziehung bzw. die Ersatzforderung  (vgl. BGE 120 IV 164, 166 E. 1c; 120 IV 365, 367 E. 1c; TPF BB.2004.79 und BB.2004.80 vom 22. April 2005 E. 5.2 m.w.H.; vgl. auch SCHMID, a.a.O., N. 142 zu Art. 59 StGB i.V.m. N. 84 zu Art. 58 StGB sowie PIQUEREZ, Traité de procédure pénale suisse, 2. Aufl., Genf/Zürich/Basel 2006, S. 600 f. N. 930). Demgemäss obliegt es dem Sachrichter nicht nur, in der Regel über Drittrechte gemäss Art. 70 Abs. 2 StGB (bzw. Art. 59 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB) zu entscheiden, sondern auch über eine Reduktion bzw. einen Verzicht auf die Ersatzforderung gestützt auf die Härteklausel nach Art. 71 Abs. 2 StGB (bzw. Art. 59 Ziff. 2 Abs. 2 aStGB).
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5. 5.1 Die Beschlagnahme der Leistung der H. im Betrag von Fr. 20'000.-- ist
auch unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit gerechtfertigt,  doch der Beschwerdeführer mit seinen Aussagen, dass er allein für das zweite Quartal 2004 den Betrag von Fr. 406'316.-- (Fr. 153'236.70 + Fr. 253'079.30) an mutmasslich veruntreuten Geldern persönlich  hat (act. 8.4 S. 10).
5.2 In seiner Replik weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass das Ermitt-
lungsverfahren bereits zweieinhalb Jahre dauere, aber trotz dieser langen Verfahrensdauer noch kein konkreter Tatverdacht gegen ihn vorliege (act. 11 S. 3 ff.). Beizupflichten ist dem Beschwerdeführer darin, dass sich das Verfahren in die Länge zieht. Zu berücksichtigen ist demgegenüber, dass es sich um ein sehr umfangreiches Verfahren mit unzähligen  handelt und die Beschuldigten, analog dem Beschwerdeführer, im Strafpunkt nicht geständig sind. Allerdings liegt entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers der Tatverdacht gegen ihn seit langer Zeit und sehr konkret vor, wie dies bereits dargelegt worden ist (E. 3). Eine Aufhebung der angefochtenen Zwangsmassnahme steht deshalb auch unter dem  der Verfahrensdauer nicht zur Diskussion (vgl. TPF BB.2006.16 vom 24. Juli 2006 E. 2.2, BB.2006.11 vom 10. Mai 2006 E. 4.1; vgl. auch TPF BB.2007.9 vom 12. April 2007 E. 5.1).
6. Die Beschwerde ist auf Grund des Gesagten abzuweisen.
7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Ge-
richtskosten zu tragen (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V. mit Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'500.-- festgesetzt (Art. 245 Abs. 2 BStP und Art. 3 des Reglements über die Gerichtsgebühren vor dem  vom 11. Februar 2004, SR 173.711.32) und mit dem  Kostenvorschuss verrechnet. Der restliche Kostenvorschuss ist dem Beschwerdeführer von der Gerichtskasse zurückzuerstatten.
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