# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 3db6abd0-670d-4ff4-bea9-cff627c5df5b
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die rumänische Staatsangehörige A. von den rumänischen Behörden mit
Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) vom 21. Novem-
ber 2012 zur Verhaftung zwecks Auslieferung ausgeschrieben wurde (act.
6.1);
- gestützt auf die obgenannte Ausschreibung A. am 30. August 2013 durch
das Grenzwachtkorps (GVK) angehalten wurde (act. 6.3); gleichentags das
Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") die provisorische Auslieferungs-
haft gegen A. anordnete (act. 6.2);
- das BJ am 2. September 2013 die Auslieferungshaft gegen A. verfügte
(act. 6.4), wogegen keine Beschwerde erhoben wurde;
- innert verlängerter Frist das rumänische Justizministerium am 10. Septem-
ber 2013 um Auslieferung von A. ersuchte (act. 6.11 - 13);
- A. am 30. August 2013, 5. September 2013 und 18. September 2013 er-
klärte, mit einer Auslieferung an Rumänien nicht einverstanden zu sein
(act. 6.3, 6.10 und 6.14);
- das BJ die rumänischen Behörden am 11. Oktober 2013 um eine Zusiche-
rung betreffend Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens im Sinne von
Art. 3 des zweiten Zusatzprotokolls zum Europäischen Auslieferungsüber-
einkommen ersuchte (act. 6.15); die entsprechende Zusicherung mit
Schreiben vom 14. Oktober 2013 erteilt wurde (act. 6.16);
- mit Auslieferungsentscheid vom 21. November 2013 das BJ die Ausliefe-
rung von A. an Rumänien für die dem Ersuchen zugrunde liegenden Straf-
taten bewilligte (act. 6.19);
- A., vertreten durch Rechtsanwalt Urs Späti, dagegen mit Schreiben vom
23. Dezember 2013 Beschwerde bei diesem Gericht erhob (act. 1);
- das BJ am 20. Januar 2014 eine Beschwerdeantwort einreichte (act. 6);
- Rechtsanwalt Urs Späti, nach Rücksprache mit A., mit Schreiben vom
28. Januar 2014 mitteilte, dass er die Beschwerde zurückziehe (act. 8);
- 3 -
- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt
abzuschreiben ist;
- die Beschwerdeführerin, die ihre Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als
unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG
i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten
zu tragen hat (Entscheide des Bundesstrafgerichts RR.2012.253 vom
2. Mai 2013, RR.2007.4 vom 6. März 2007 und RR.2007.70 vom
30. Mai 2007);
- für die Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. Au-
gust 2010 des Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur An-
wendung gelangt (Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG)
und die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 800.-- anzusetzen ist, unter An-
rechnung des entsprechenden Betrags am geleisteten Kostenvorschuss
von Fr. 3'000.--; die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, der Be-
schwerdeführerin Fr. 2'200.-- zurückzuerstatten.
- 4 -

## Considerations