# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 4839bc06-d8c9-4902-afaf-a848c8e88f85
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_005
**Year:** 2016
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** Criminal Procedure

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. Am _2008 ereignete sich am Gipfelkamm zwischen dem West- und Ostgipfel des Piz B._, auf dem Gemeindegebiet O.1_, ein Bergunfall, bei welchem A._, der sich gemeinsam mit seiner Ehefrau, B._ sowie C._, D._ und E._ auf einer Bergtour befand, ums Leben kam.
B. In der Folge eröffnete die Staatsanwaltschaft Graubünden mit Verfügung vom 10. September 2008 eine Strafuntersuchung zwecks Abklärung der Unfallursache sowie eines allfälligen Verschuldens Dritter an diesem Ereignis. Zur Durchführung der entsprechenden Untersuchung beauftragte sie das Untersuchungsrichteramt Samedan (vgl. StA act. 1).
C. Am 4. Dezember 2008 ersuchte die Tochter von A._, X._, über ihren Rechtsvertreter, Fürsprecher Dr. F._, das Untersuchungsrichteramt Samedan um Zustellung der Verfahrensakten (Pr./Proc. VV.2008.2786/ED) (vgl. StA act. 2).
D. Mit Schreiben vom 20. Januar 2009 kam das Untersuchungsrichteramt Samedan dem genannten Gesuch nach und übermittelte dem Rechtsvertreter von X._ die ersuchten Akten (vgl. StA act. 3).
E. Nach Abschluss des Untersuchungsverfahrens verfügte der zuständige Untersuchungsrichter des Untersuchungsrichteramtes Samdan mit Genehmigung des zuständigen Staatsanwaltes am 9. Februar 2009, mitgeteilt am 11. Februar 2009, was folgt:
"1. Die Strafuntersuchung O.1_: Tödlicher Berg-Unfall vom _2008 zum Nachteil von †A._ wird eingestellt.
2. Die Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse genommen.
3 (Rechtmittelbelehrung)
4. (Mitteilung)"
Zur Begründung wurde angeführt, dass die Untersuchung ergeben habe, dass A._ infolge eines Misstrittes die Südflanke des an dieser Stelle relativ breiten Grades heruntergestürzt sei, jedoch bei keiner an der Bergtour beteiligten Personen ein strafrechtlich sanktionierbares Verhalten gefunden und vorgeworfen werden können.
F. Die Einstellungsverfügung blieb unangefochten.
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G. Am 18. Dezember 2015 gelangte X._ an die Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden und ersuchte erneut um Zustellung sämtlicher Verfahrensakten (vgl. StA act. 7). Die Staatsanwaltschaft übermittelte die Akten in der Folge zur Einsichtnahme an die Oberstaatsanwaltschaft Aarau, wo X._ am 30. März 2016 Einsicht nahm (vgl. StA act. 11).
H. Mit Schreiben vom 25. Mai 2016 wandte sich X._ mit diversen Fragen an die Staatsanwaltschaft Graubünden und ersuchte diese um Beantwortung der selbigen (vgl. StA act. 12).

## Considerations