# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 331b1351-9ad7-4042-81f0-f12478b8fa29
**Court:** ZH_SVG
**Chamber:** ZH_SVG_001
**Year:** 2014
**Language:** de
**Jurisdiction:** ZH / Zürich
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

Sachverhalt:
1.
1.1
X._
, geboren
1967, bezog
wegen
eines Skiunfalles mit
Knie
verletzungen
am 2. Januar 1991 (vgl. Urk. 7/5) vom 30. Dezember 1991 bis 1. April 1992 eine ganze und vom 1. April 1992 bis 25. Oktober 1992 eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Urk. 7/1), welche
daraufhin im Zuge
der Durchführung von beruflichen Massnahmen (berufliche Umschulung) durch ein Taggeld abgelöst wurde (Urk. 7/85). Ab
1.
Februar 1995
wurde dem Versicher
ten
eine
Viertel
s
rente
zugesprochen (Urk. 7/106
,
v
gl. auch das Urteil des hiesi
gen Gerichts IV.96
.
00793 vom 1
8.
September 1998,
Urk.
7/124
), welche
im Rahmen einer amtlichen Rentenrevision
mit Verfügung vom 26. August 2008
und der Feststellung, dass der Versicherte seit dem Jahr 2001 ein
rentenaus
schliessendes
Erwerbseinkommen erziel
e
,
per 1. Januar 2001 aufgehoben wurde
(Urk. 7/165
, vgl.
auch
das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug
S
2008 233 vom 1
5.
April 2010 betreffend Rückforderung,
Urk.
7/183
).
1.2
Am 7. September 2010
meldete sich der Versicherte
unter Hinweis auf
psychi
sche Beschwerden bei der Invalidenversicherung erneut
zum Leistungsbezug
an (Urk. 7/188). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte (Urk. 7/201), einen Auszug aus dem individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 7/196) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 7/205)
ein. Ferner veranlasste sie ein psychiatrisches Gutachten, welches am 31. März 2011 erstattet wurde (Urk. 7/214).
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 7/221), in welchem der Versi
cherte seinen Verzicht auf IV-Leistungen kund tat (vgl. Urk. 7/217), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Oktober 2011 (Urk. 7/223) einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente.
1.3
Am 31. Juli 2013 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/235) und reichte diverse medizinische Berichte (Urk. 7/240, Urk. 7/242) ein. Die IV-Stelle trat nach eingeholter Stellungnahme
des
Regionalen Ärztli
chen Dienst
es
(RAD) vom 1. Oktober 2013 (Urk. 7/243 S. 3) und nach durchge
führtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 7/245-252) mit Verfügung vom 27. November 2013 (Urk. 7/253 = Urk. 2) auf das neue Leistungsbegehren nicht ein.
2.
Gegen die
Verfügung vom 27. November 2013 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 14. Januar 2014 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben, und es sei auf das Leistungsbegehren einzutreten (S. 2). Ferner reichte er zu
sätzliche medizinische Berichte ein (Urk. 3/1-12). Mit Beschwerdeantwort vom
10. Februar 2014 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be
schwerde, was dem Beschwerdeführer am 27. März 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).
Das Gericht

## Considerations

zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.
1.2
Mit
Art.
87
Abs.
3
i.V.m
.
Abs.
2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwal
tung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweigerung im
mer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, d. h. keine Ver
änderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese
Eintretensvorschrift
nicht dahinge
hend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechts
kräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem ge
samten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue
Leistungsbe
gehren
einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in recht
licher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).
1.3
Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor
derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 ff. E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Be
handlung der
Eintretensfrage
durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn
das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf
Art.
87
Abs.
3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der
Ein
tretensfrage
, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der strittigen Verfügung davon aus, mit dem neuen Gesuch werde nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Ver
hältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege ledig
lich eine andere Beurteilung de
sselben Sachverhaltes vor (Urk. 2 S.
1).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, sein Gesundheitszustand habe sich seit Erlass der letzten Verfügung vom 11. Oktober 2011
verschlechtert
,
und er sei deshalb auch in seiner angestammten Tätigkeit als Verkaufsagent einer Modeagentur zu 70 % arbeitsunfähig (Urk. 1 S. 5 ff.).
2.3
Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin - mangels einer glaubhaft gemachten Verschlechterung des Gesundheitszustandes - zu Recht nicht auf das erneute Leistungsgesuch eingetreten ist.
3.
3.1
Im Zeitpunkt der Verfügung vom
11. Oktober 2011 (Urk. 7/223)
stellte sich der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht
im Wesentlichen wie folgt dar:
3.2
Dr. med.
Y._
, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH
,
und Dr. phil.
Z._
, Klinischer Psychologe und Supervisor,
des A._
, diagnostizierten in ihrem Bericht vom 14. Juni 2010 (Urk. 7/201/7-8) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie einen Status nach Skiunfall im März 1990 (S. 1).
3.3
Dr. med.
B._
, Innere Medizin FMH
, berichtete am 11. Oktober 2011 zuhanden der Beschwerdegegnerin über den Gesundheitszustand des Be
schwerdeführers (Urk. 7/201/5-6).
Er
diagnostizierte eine mittelgradige depres
sive Episode auf dem Boden eines Workaholics mit
Burn
Out seit Oktober 2010 sowie einen Status nach Skiunfall am 30. Dezember 1990 mit Knietrauma mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB)
,
Lendenwirbelsäulen (LWS)-Kontusion und sekundäre
r
Arthrose im linken Knie (Ziff. 1.1).
Er
führte die Einschränkun
gen primär auf psychische Konzentrationsstörungen, fehlende Zuverlässigkeit, Schlafstörungen und Energielosigkeit zurück und erachtete die bisherige Tätig
keit als zu 50 % zumutbar (Ziff. 1.7).
3.4
Am 31. März 2011 erstattete Dr
. med.
C._
,
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/214) und nannte gestützt auf die ihr zur Verfügung gestellten Akten und einer am 31. März 2011 durchgeführten Begutachtung (S. 2) folgende psychiat
rische Diagnosen (S. 19 f.):
Status nach mittelschwerer depressiver Episode mit somatischem Syn
drom, gegenwärtig weitgehend remittiert (ICD-10 F32.11)
a
usgelöst und unterhalten durch psychosoziale Belastungssituation: Probleme mit Bezug auf die Berufstätigkeit durch geschäftlichen Misserfolg mit Bedrohung der existenziellen Sicherung
Status nach „
low
dose“-
Benzodiazepinabusus
, vorübergehend in Kombi
nation mit Alkohol, als Selbstbehandlung einer Schlafstörung, gegen
wärtig abstinent (ICD-10 F13.20; F10.1)
Dr.
C._
gelangte
zur Beurteilung,
dass
aus psychiatrischer Sicht keine kli
nisch relevante depressive Störung mehr festzustellen (S. 19) und der Beschwer
deführer seit März 2011 wieder zu 100 %
in seiner angestammten Tätigkeit
ar
beitsfähig sei (S. 20).
Gestützt auf diese Einschätzung wurde das Rentengesuch abgewiesen (Verfügung vom 1
1.
Oktober 2011,
Urk.
7/223).
4.
4.1
Es stellt sich die Frage, ob die vom Beschwerdeführer anlässlich der Neuanmel
dung von Ende Juli 2013 eingereichten medizinischen Berichte (Urk. 7/240/3-10, Urk. 3/1
-
12) geeignet sind, eine Verschlechterung
sein
es Gesundheitszu
standes glaubhaft zu machen.
4.2
Am 2. Mai 2011 stürzte der Beschwerdeführer zirka 5-8 Stufen einer Treppe hinunter auf die linke Körperseite und schlug mit dem linken Ellbogen und Knie am Boden auf.
Aufgrund fortbestehender Beschwerden nach der
Unfallbehand
lung
erfolgte eine Infiltration am linken Ell
bogen (vgl. Urk. 3/7 S. 8) und a
nfangs Juni 2011 wurde eine hartnäckige
Epikondylopathia
humeroulnaris
(
Gol
fer Ellbogen
) in der
D._
operativ versorgt
(Urk. 3/1)
. Am 10. Oktober 2011 erfolgte ein weiterer operativer Eingriff (Revision mit
Narben
exzision
und
Neurolyse
des
Nervus
ulnaris
links) im
E._
(Urk. 7/240/3
= Urk. 3/2
) mit
anschliessend
en
Wundbehandlungen am 14. (Urk. 3/3) und am 23. November 2011 (Urk. 3/4).
Aufgrund eines am 25. Dezember 2011 erlittenen Kniedistorsionstraumas mit seither persistierenden bewegungs- und belastungsabhängigen Schmerzen im medialen Gelenkskompartiment wurde am
23. März 2012 im
F._
eine
Kniearthroskopie rechts mit
Teilmeniskektomie
des medialen
Meniskushinter
horns
durchgeführt (Urk. 7/240/4-5 = Urk. 3/8).
Ein zweites Kniedistorsionstrauma am linken Knie wurde in
der
D._
am
22. Mai 2013
arthroskopisch
saniert (Urk. 3/10).
4.3
Aus den Arztberichten geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit der letzten
von der IV-Stelle veranlassten medizinischen
Beurteilung insgesamt drei Unfälle
mit Körperschädigung
erlitten hat und sich am linken Ellbogen und beiden Knien
medizinisch
behandeln lassen muss
te (vgl. vorstehend E. 4.2)
.
Auch wenn der Treppensturz noch vor der Verfügung vom Oktober 2011 erfolgte, fand er in dieser Verfügung keine Berücksichtigung, war die psychiatrische Untersuchung im März 2011 durchgeführt worden und bezog sich die Verfügung lediglich auf psychische Beschwerden.
Ferner geht aus den ärztlichen Verlaufsberichten vom 5. Januar 2012 (Urk. 3/5) und 29. Mai 2012 (Urk. 3/6) hervor, dass eine
Chroni
fizierung
der Schmerzen (Schmerzen am Ellbogen,
persistierende
bewegungs- und belastungsabhängige Schmerzen im rechten Knie) eingetreten ist.
Hinzu kommt ein dringender Verdacht auf ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) des rechten Kniegelenkes. Die noch vorhandenen Restbeschwerden am
Ellbogen
und die Knieschmerzen wür
den gemäss den Ärzten des
F._
den Beschwerdeführer in seinem angestammten Beruf hindern, längere Strecken zu gehen, längere Zeit im Auto zu sitzen und Lasten zu heben. Die Arbeitsfä
higkeit betrage in seiner angestamm
ten Tätigkeit 30 %, in einer Verweistätigkeit mit Belastungsprofil (leichte Wechselarbeit ohne Gehen von längeren Strecken, Treppensteigen und Heben von Lasten sowie Arbeitsstereotypien
)
75 % (
Bericht vom
8.
April 2013,
Urk. 7/240/9-10).
Aufgrund
dieser
neuen Befunderhebung wurde
eine glaubhafte Verschlechte
rung des Gesundheitszustandes
dargestellt und der Beschwerdeführer
erfüllt
damit
die Voraussetzung von Art. 87 Abs. 2 IVV, zumal im ursprünglichen rentenabweisenden Entscheid im Oktober 2011 lediglich
psychische
(Depression,
Burn
Out)
und keine somatische
n Beschwerden
zur Diskussion stand
en
(vgl. Urk. 7/214, Urk. 7/220, Urk. 7/223).
4.4
Nicht gefolgt werden kann demgegenüber der Beschwerdegegnerin, deren RAD in seiner Stellungnahme vom 1. Oktober 2013 (Urk. 7/243 S. 3) lediglich von Schmerzen am Ellbogen links und an beiden Kniegelenken bei forcierter Bewe
gung und somit ohne wesentliche funktionelle
Einschränkungen
ausging
, was unter Hinweis
auf die Bewegungsabhängigkeit der
persistierenden
Knie
schmerzen nicht zutrifft (vgl. Urk. 3/6 S. 2 oben).
Ferner setzte sich der RAD nicht mit der Verdachtsdiagnose des CRPS
und
der Einschätzung der Arbeitsfä
higkei
t
mit Belastungsprofil
durch die behandelnden Ärzte
als Hinweis auf eine
Verschlechterung des Gesundheitszustandes
auseinander. Schliesslich nahm
der RAD
in seiner Einschätzung
bereits
Stellung zur Invalidität, in
dem er aus klini
scher und versicherungsmedizinischer Erfahrung
keinen leistungsspezifischen Gesundheitsschaden gemäss Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi
cherung (IVG)
in der angestammten und zugleich leidensangepassten Tätigkeit
des Beschwerdeführers
für ausgewiesen erachtete.
Inwiefern sich die nun vorge
brachten Schmerzen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ange
stammt und angepasst
und damit invalidisierend
auswirken, muss
jedoch
Gegenstand
eines
ordentlichen und sorgfältig durchgeführten
Abklärungsver
fahrens
im Sinne von Art. 43 ATSG
bei der Beschwerdegegnerin sein.
4.5
Nach dem Gesagten ist die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung zu Un
recht nicht eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur materiellen Beurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen ist.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts
kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v
om Streitwert fest
zulegen (Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) u
nd auf Fr.
600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
Nach
§
34
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (
§
34
Abs.
3
GSVGer
).
In Anwendung dieser Kriterien ist die
Partei
ent
schä
digung
vorliegend auf Fr
. 2‘100
.-- (inkl. Mehrwertsteuer und
Bar
ausla
gen
) festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.