# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 9e442b98-6c6c-4775-bd37-ab26ec5b16c3
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2011
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass:
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) gegen B. eine Strafuntersuchung führt wegen des Verdachts der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52);
- sie mit Verfügung vom 8. März 2011 Bargeld im Betrag von Fr. 1'080.-- so-
wie diverse Gegenstände und gespiegelte Daten beschlagnahmte, welche am 24. Februar 2011 durch die Kantonspolizei Bern bei A. sichergestellt worden waren (act. 2.1);
- A. hiergegen am 11. März 2011 bei der ESBK Beschwerde zu Handen der
I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob (act. 1);
- die I. Beschwerdekammer mit Beschluss vom 30. März 2011 das von A. zusammen mit der Beschwerde eingereichte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abwies (act. 9);
- A. seine Beschwerde nachfolgend mit Eingabe vom 3. Mai 2011 zurückzog
(act. 11).

## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass:
- die seit 1. Januar 2011 für das Beschwerdeverfahren im Bereich des  anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen keine  für den Rückzug einer Beschwerde und dessen Folgen mehr vorsehen (vgl. zu den bisher anwendbaren gesetzlichen Grundlagen beispielsweise den Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2010.79 vom 10.  2010), ein solcher aber im Rahmen der Dispositionsmaxime auch ohne ausdrückliche gesetzliche Grundlage zulässig ist (vgl. ZIEGLER, Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 386 StPO N. 3);
- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-
schwerdeverfahren als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben werden kann (vgl. nebst der angeführten bisherigen Praxis auch Art. 32 Abs. 2 BGG für das Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht und hierzu HÄRRI, Basler Kommentar, Basel 2008, Art. 32 BGG N. 16);
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- die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens dem  aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. hierzu den  des Bundesstrafgerichts BV.2011.2 vom 16. März 2011, E. 2,  den Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2010.77 vom 12.  2011);
- die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren auf das reglementarisch
vorgesehene Minimum von Fr. 200.-- festgesetzt wird (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des  vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und  in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]);
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