# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 37c2436e-92c1-40a7-83a1-0586253a80b4
**Court:** CH_BSTG
**Chamber:** CH_BSTG_001
**Year:** 2007
**Language:** de
**Jurisdiction:** CH / Federation
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** 

## Facts

Sachverhalt:
A. Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Telefonkarten und der  von Telefongesprächen mittels diverser Gesellschaften führt die Bundesanwaltschaft seit 24. August 2005 ein gerichtspolizeiliches  gegen A. und Mitbeteiligte wegen des Verdachts der  Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 2 StGB), des betrügerischen  einer Datenverarbeitungsanlage (Art. 147 StGB), des Betrugs (Art. 146 StGB) sowie der Widerhandlung gegen das ANAG. A. befindet sich seit 24. Oktober 2006 in Untersuchungshaft und wurde seither von  M. erbeten verteidigt.
Mit Verfügung vom 11. Dezember 2006 liess die Bundesanwaltschaft M. im vorgenannten Ermittlungsverfahren nicht mehr als Rechtsvertreter von A. sowie weiteren involvierten natürlichen und juristischen Personen zu und widerrief die M. erteilte Dauerbesuchsbewilligung betreffend A.. Diese Verfügung wurde M. und A. eröffnet (act. 1.1). Gleichentags bestellte sie A. infolge Inhaftierung und anderer Gründe einen amtlichen Verteidiger,  dieser bis anhin trotz Aufforderung keinen anderen Wahlverteidiger bezeichnet hatte (act. 8.23).
B. Mit Eingabe vom 13. Dezember 2006 wird gegen die Verfügung der  betreffend Nichtzulassung von M. als Rechtsvertreter im vorerwähnten Ermittlungsverfahren bei der Beschwerdekammer des  mit folgenden Anträgen Beschwerde geführt (act. 1):
„1. Die angefochtene Verfügung sei aufzuheben. 2. Es sei präsidialiter ohne Verzug die Hemmung des Vollzugs anzuord-
nen. 3. Die Bundesstaatsanwaltschaft (...) sei aufzufordern, einzeln und kon-
kret substanziiert darzulegen, inwiefern eine ‚geordnete ’ und die ‚Erforschung der Wahrheit’ durch die Fortführung der Verteidigung von A. durch den Unterzeichneten gefährdet ist ( Verfügung, Seite 7).
4. Der Bundesstaatsanwalt sei sodann aufzufordern darzulegen, inwiefern und warum die Strafuntersuchung gegen A. durch die Verteidigung des Unterzeichneten verfälscht wird.
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.“
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Die Beschwerdekammer eröffnete das Verfahren mit M. als  Partei und lud zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- ein. Mit Eingabe vom 22. Dezember 2006 beantragt dieser, die Parteibezeichnung sei den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen, A. als beschwerdeführende Partei zu bezeichnen und zur Leistung eines  Kostenvorschusses zu verpflichten (act. 5). Am 5. Januar 2007 () wurde der verlangte Kostenvorschuss geleistet (act. 6).
C. Mit Verfügung des Präsidenten der Beschwerdekammer vom 15.  2006 wurde die aufschiebende Wirkung superprovisorisch nicht erteilt und die Bundesanwaltschaft zum entsprechenden Antrag zur  eingeladen. Mit Eingabe vom 19. Dezember 2006 beantragt diese, die aufschiebende Wirkung sei der Beschwerde nicht zu erteilen (act. 3 und 4). Der Beschwerde wurde in der Folge keine aufschiebende Wirkung erteilt.
D. Mit Beschwerdeantwort vom 18. Januar 2007 beantragt die Bundesanwalt-
schaft die kostenfällige Abweisung der Beschwerde (act. 8).
Mit Beschwerdereplik vom 26. Januar 2007 wird am Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung festgehalten (act. 12). Die  verzichtete auf eine Beschwerdeduplik (act. 13, 14).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird,  erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
1. 1.1 Gegen Amtshandlungen und wegen Säumnis des Bundesanwalts ist die