# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 77766567-f454-5331-be1c-925338ca42bd
**Court:** SG_VG
**Chamber:** SG_VG_001
**Year:** 2012
**Language:** de
**Jurisdiction:** SG / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:
A./ D. und E. S., wohnhaft an der Strada de C. xx in R., sind gemäss Angaben von M.
B. Eigentümer der Grundstücke Nrn. 1111 und 2222 am S-berg, M. in der Gemeinde S.
D. und E. S. sind die Eltern von M. B., der sie in Baustreitigkeiten mit der Gemeinde S.
jeweils vertritt. Die Anschrift von M. B. bezieht sich auf das Grundstück Nr. 2222,
sodass er ebenfalls ein Bewohner des Quartiers S-berg ist.
B./ M. B. verlangte mit Schreiben vom 1. September 2011 bei der Gemeindeverwaltung
S. im eigenen Namen um Einsicht in die folgenden Akten:
1. Messurkunde Nr. 0.xxxxx;
2. Sämtliche Strassenpläne S-berg ab 1973;
3. Bauabnahme Parzelle Nr. 1222;
4. Bauabnahme Parzellen Nrn. 1223, 1224, 1111, 1225, 1226 und 1227.
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Der Gemeinderat S. erwog mit seinem Beschluss vom 19. September 2011, dass die
verlangte Messurkunde Nr. 0.xxxxx im Archiv der Gemeindeverwaltung nicht
vorhanden sei, weswegen M. B. an das zuständige Grundbuchamt B.-K.-S. verwiesen
werde. Der aktuelle sowie der im bewilligten Erschliessungsprojekt "S-berg" enthaltene
Strassenplan würden am 23. November 2011 unter Beisein von Gemeinderat P. S. und
Gemeinderatsschreiber D. F. R. zur Einsicht bereitgelegt. Über Bauabnahmen der
Parzelle Nr. 1225 seien keine Akten vorhanden, was M. B. bereits mit Beschluss des
Gemeinderates vom 20. Juni 2011 mitgeteilt worden sei. Die übrigen Parzellen
Nrn. 1223, 1224, 1111, 1226 und 1227 stünden im Eigentum privater Dritter, weswegen
er zur Einsicht nicht berechtigt sei.
C./ Mit Eingabe vom 25. September 2011 erhob M. B. Rekurs beim Baudepartement
und machte geltend, dass der Beschluss des Gemeinderats vom 19. September 2011
nicht zu akzeptieren sei. Als Begründung brachte er vor, dass etwa 80 Prozent der
Quartierbauten am S-berg nicht den Bauvorschriften entsprechen würden. Mit
Schreiben vom 1. September 2011 habe er Akteneinsicht verlangt. Am in Aussicht
gestellten Termin solle er nun lediglich eine Teileinsicht erhalten, was eine
Verschleppung darstelle und seine Bürgerrechte verletze.
Der Gemeinderat S. entschied mit Beschluss vom 18. Oktober 2011, dass die
Offenlegung der Bauabnahmeakten über die im Einsichtsgesuch bezeichneten
Grundstücke Dritter entgegen den Erwägungen im angefochtenen Beschluss vom
19. September 2011 verantwortbar wäre. Doch seien keine Bauabnahmeakten über die
nachgesuchten Liegenschaften vorhanden. Deshalb ändere sich am Umfang der
einsehbaren Akten nichts. Der zur Verfügung gestellte Einsichtstermin vom
23. November 2011 gelte nach wie vor.
Nach Abschluss des Schriftenwechsels reichte M. B. am 21. November 2011 eine
erneute Eingabe samt Beilagen ein. Darin stellte er insbesondere die Forderung, die
Gemeinde, deren Geschäftsprüfungskommission sowie der Kanton seien für ihre
"Ludrigkeit" im Zusammenhang mit den geltend gemachten Baurechtswidrigkeiten im
Quartier S-berg zu ahnden. Das Baudepartement überwies diese Eingabe am
24. November 2011 gestützt auf Ar. 11 Abs. 3 des Gesetzes über die
Verwaltungsrechtspflege (sGS 951.1, abgekürzt VRP) zuständigkeitshalber an das
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Departement des Innern zur Prüfung im Hinblick auf die Entgegennahme als
aufsichtsrechtliche Anzeige.
Mit Eingabe vom 23. November 2011 bestätigte M. B., dass die verlangte Akteneinsicht
am 23. November 2011 pünktlich stattgefunden habe, bemängelte aber gleichzeitig die
Vollständigkeit und Qualität der zur Verfügung gestellten Unterlagen und verlangte
Einsicht in weitere Akten, insbesondere in das gesamte Einzonungsprojekt beim
"kantonalen Bauamt".
Das Departement des Innern hielt im Schreiben vom 29. November 2011 zuhanden von
M. B. fest, dass das Aufsichtsverfahren für ungenügende Akteneinsicht nicht zur
Verfügung steht, da der Rekurs der aufsichtsrechtlichen Anzeige vorgehe. Soweit die
Kritik präzisiert werde, sei eine Eingabe betreffend Baurechtsverletzungen durch die
Gemeinde an das Baudepartement resp. betreffend Verletzungen der
Aufsichtspflichten durch das Baudepartement an die Regierung als Aufsichtsbehörden
möglich.
Das Baudepartement entschied am 5. Dezember 2011, dass das Gesuch um Einsicht
in die Akten betreffend Einzonung und Erschliessung des Quartiers S-berg zur
Behandlung an den Gemeinderat S. überwiesen werde. Der Rekurs werde als
gegenstandslos abgeschrieben, soweit darauf eingetreten werden könne. M. B. habe
die Hälfte der Entscheidgebühr von Fr. 2'400.-- zu bezahlen. Der Entscheid wurde
hauptsächlich damit begründet, dass aufgrund der erfolgten Akteneinsicht kein
aktuelles Interesse mehr bestehe und auf den Rekurs nicht eingetreten werden könne
resp. dass aufgrund des Fehlens der Bauabnahmeakten über die Nachbargrundstücke
der Rekurs gegenstandslos sei.
D./ Mit Eingabe vom 12. Dezember 2011 erhebt M. B. Beschwerde beim
Verwaltungsgericht und beantragt die generelle Zurückweisung des Entscheids des
Baudepartements. Als Begründung wird im Wesentlichen vorgebracht, dass das
Baudepartement die Sachlage nicht verstanden habe, da es sich nicht um eine Klage in
privater Angelegenheit handele, sondern um eine Klage gegen die Baubehörde des
Kantons St. Gallen sowie gegen das Bauamt der Gemeinde S. Als Anwohner,
Schweizerbürger und Mitglied des Souveräns der Schweiz habe er ein Recht auf
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unbeschränkte Akteneinsicht. Weiter zeigt die Beschwerdeeingabe hauptsächlich
angebliche Rechtsverletzungen und Verfehlungen der kommunalen und kantonalen
Baubehörden bei der Erschliessungsstrasse zum Quartier S-berg sowie bei der
Bautätigkeit im Quartier S-berg auf.
Das Baudepartement sowie der Gemeinderat S. beantragen in ihren
Vernehmlassungen vom 3. resp. 11. Januar 2012 ein Nichteintreten auf die
Beschwerde und eventualiter die Abweisung der Beschwerde. Mit Schreiben vom
6. Januar 2012 reichte M. B. eine Kopie des Rekurses gegen die Baubewilligung
Nr. 0001 betreffend die Parzelle Nr. 3333 im Quartier S-berg, S., beim
Verwaltungsgericht ein, den er als Vertreter für D. und E. S. erhoben hatte. Die
Vernehmlassungen wurden M. B. mit Schreiben vom 16. Januar 2012 zugestellt. Er
nahm innert angesetzter vierzehntägiger Frist dazu nicht Stellung. Mit Schreiben vom
7. Februar 2012 stellte er hingegen dem Verwaltungsgericht eine Kopie seiner
Aufsichtsbeschwerde an die Regierung vom 3. Februar 2012 zu. Darin beantragt er
unter anderem einen sofortigen Baubewilligungsstopp für das Quartier S-berg sowie
eine externe Untersuchung über die Baubewilligungsverfahren betreffend das Quartier
S-berg seit dem Jahr 1970. Die Aufsichtsbeschwerde wird im Wesentlichen mit
angeblichen Baurechtsverletzungen am S-berg, Amtspflichtverletzungen und
Verstössen gegen die Dokumentations- und Archivführungspflicht durch die Gemeinde
S. sowie der ungenügenden Aufsicht durch das Baudepartement begründet.
Auf die weiteren von den Verfahrensbeteiligten vorgebrachten Ausführungen wird,
soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

## Considerations

Darüber wird in Erwägung gezogen:
1. (...).
1.1. Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist grundsätzlich gegeben (Art. 59bis
Abs. 1 VRP). Die Zuständigkeit geht aber nur soweit, als sich der Streitgegenstand auf
den vorinstanzlichen Rekursentscheid gegen das Gesuch vom 1. September 2011 um
Akteneinsicht in eine Messurkunde, in die Strassenpläne S-berg sowie in diverse
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Bauabnahmen von Nachbarparzellen der Eltern des Beschwerdeführers beschränkt.
Auf die Ausführungen zu den angeblichen Rechtsverletzungen und Versäumnissen der
kantonalen und kommunalen Baubehörden im Zusammenhang mit der Erschliessung
und den Bauabnahmen am S-berg ist mangels Zuständigkeit nicht einzutreten. Dies ist
Gegenstand der aufsichtsrechtlichen Anzeige, welche die öffentlichrechtlichen und
privatrechtlichen Tätigkeiten der Gemeinden (Art. 162 Abs. 1 des Gemeindegesetzes,
sGS 151.2) und der kantonalen Departemente umfasst. Der Beschwerdeführer hat mit
Schreiben vom 3. Februar 2012 eine Aufsichtsbeschwerde bei der Regierung
eingereicht. Im Falle einer begründeten Zuständigkeit der Regierung wird diese über
die angeblichen Rechtsverletzungen und Versäumnisse der kantonalen und
kommunalen Baubehörden entscheiden müssen, sofern die Rügen über eine
eigentliche Popularbeschwerde hinausgehen. Soweit der Beschwerdeführer die
Klassifikation der angeblichen Güterstrasse zwischen M. und dem Quartier S-berg
rügen will, kann er bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäss Art. 14 Abs. 3 des
Strassengesetzes (sGS 732.1) eine Änderung der Einteilung der Erschliessungsstrasse
bei der zuständigen politischen Gemeinde beantragen.
1.2. Gemäss Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP setzt die Legitimation
zur Beschwerde ein eigenes schutzwürdiges Interesse an der Änderung oder
Aufhebung des angefochtenen Aktes voraus. Nach der Rechtsprechung des
Verwaltungsgerichts muss das Interesse des Beschwerdeführers "eigen" sein, da die
Verwaltungsgerichtsbarkeit vorab dem Schutz des Bürgers verpflichtet ist. Gegen
behördliches Handeln soll nur einschreiten können, wer auch davon betroffen ist. Damit
wird die unerwünschte Popularbeschwerde ausgeschlossen. Die Schutzwürdigkeit des
Rechtsschutzinteresses verlangt, dass der Beschwerdeführer in einer besonderen,
beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen muss. Zudem muss das
Rechtsschutzinteresse einen praktischen Nutzen beinhalten, d.h. eine erfolgreiche
Beschwerde muss zur Abwendung materieller, ideeller oder sonstiger Nachteile führen,
die der angefochtene Akt mit sich bringen würde. Dabei hat das Anfechtungsinteresse
stets aktuell zu sein, d.h. die rechtliche oder tatsächliche Situation des
Beschwerdeführers muss durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden (vgl.
anstatt vieler VerwGE B 2011/134 vom 14. Februar 2012 E. 1.1 mit diversen Hinweisen,
abrufbar unter www.gerichte.sg.ch).
http://www.gerichte.sg.ch/
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Der Beschwerdeführer ist nach eigenen Angaben weder Eigentümer des Grundstückes
Nr. 1225 noch desjenigen Nr. 2222, sondern beide Grundstücke gehören seinen Eltern,
die er in verschiedenen behördlichen und gerichtlichen Verfahren betreffend
Auseinandersetzungen mit der Gemeinde S. vertritt. Im Gesuch vom 1. September
2011 verlangte er bei der Gemeinde S. im eigenen Namen als Bewohner des Quartiers
S-berg um Einsicht in verschiedene planungs- und baurechtliche Unterlagen betreffend
das Quartier S-berg. Gegen die teilweise Verweigerung der Akteneinsicht durch die
Gemeinde S. erhob er im eigenen Namen Rekurs beim Baudepartement und dessen
Entscheid hat er an das Verwaltungsgericht weitergezogen. Wie bei Erw. 1.1 erörtert,
beschränkt sich der Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren auf die Einsichtnahme
in die im Schreiben vom 1. September 2011 bezeichneten Unterlagen. In diesem
Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer Missstände, da ihm nicht vollumfänglich
Akteneinsicht gewährt worden sei. Deshalb besitzt er grundsätzlich ein eigenes
schutzwürdiges Interesse an der Beschwerdeerhebung gegen den Rekursentscheid,
soweit dieses nicht bereits durch die vorinstanzlichen Entscheide resp. Beschlüsse
weggefallen ist. Die Eltern des Beschwerdeführers sind im vorliegenden Verfahren wie
auch im Rekursverfahren nicht als Rechtsmittelkläger zu betrachten, da ihr Sohn um
Akteneinsicht bat und nicht sie selbst.
Aufgrund des Gesagten ist der Beschwerdeführer alleine zur Ergreifung der
Beschwerde an das Verwaltungsgericht legitimiert.
1.3. Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP stellt zeitliche,
sachliche und inhaltliche Anforderungen an eine Beschwerde. Rechtzeitigkeit und
Schriftlichkeit der Beschwerdeeingabe vom 12. Dezember 2011 sind unbestritten. Die
Vorinstanz sowie die Beschwerdegegnerin machen hingegen geltend, dass auf die
Beschwerde nicht einzutreten sei, da sie weder einen Antrag noch ein einziges Wort
darüber enthalte, inwieweit der angefochtene Entscheid fehlerhaft sein solle.
An eine Beschwerde von einem Laien dürfen keine allzu hohen Anforderungen gestellt
werden (VerwGE B 2011/202 vom 20. März 2012 E. 1, abrufbar unter
www.gerichte.sg.ch). Wie die Vorinstanz selbst ausführte, ist der Inhalt des Antrags,
soweit er sich nicht von selbst versteht, durch Auslegung zu ermitteln. Dazu ist neben
dem Wortlaut vor allem auch die Begründung heranzuziehen (Cavelti/Vögeli,
http://www.gerichte.sg.ch/
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Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen - dargestellt an den Verfahren vor
dem Verwaltungsgericht, 2. Aufl., St. Gallen 2003, Rz. 916). Der Beschwerdeführer
verlangt die generelle Zurückweisung des Entscheids der Vorinstanz und verweist
neben dem Hinweis auf die Rechtsverletzung durch die Gemeinde sowie den Kanton
insbesondere auf die fehlerhafte Sachverhaltsdarstellung des vorinstanzlichen
Entscheids und erachtet diesen als "Elaborat voll von hanebüchensten Fehlern".
Daraus lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer mit dem Entscheid der
Vorinstanz nicht einverstanden ist und dessen Aufhebung verlangt. Zurückweisung ist
im Sinne von Aufhebung zu verstehen.
Hinsichtlich der Sachverhaltsdarstellung gelten noch geringere Anforderungen. Es
genügt bereits der Hinweis auf die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz resp. auf die
Akten (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 927). Der Beschwerdeführer rügt eine falsche
Sachverhaltsdarstellung durch die Vorinstanz und präzisiert diese. Zudem wird aus der
Eingabe vom 12. Dezember 2011 der Hintergrund der Beschwerde ersichtlich, sodass
die Sachverhaltsdarstellung den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Sodann verlangt Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP, dass die
Beschwerde eine Begründung enthalten muss. Auch an ihre Qualität und
Ausgestaltung sollen keine grossen Anforderungen gestellt werden. Eine Begründung
ist daher ausreichend, wenn Argumente vorgebracht werden, nach denen ein
Entscheid oder eine Verfügung auf einer fehlerhaften Sachverhaltsfeststellung oder
Rechtsanwendung beruht. Um den Anforderungen zu genügen, muss die Begründung
weder richtig noch vollständig sein (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 921 f. mit Hinweisen).
Der Beschwerdeführer begründet seinen Rekurs unter anderem mit der fehlerhaften
Sachverhaltsdarstellung durch die Vorinstanz. Diesbezüglich liegt eine genügende
Begründung vor. Hinsichtlich des Streitgegenstands der Einsicht in die bezeichneten
Unterlagen verzichtet der Beschwerdeführer auf eine Begründung, da dies rechtlich
hinreichend klar sei. Er bringt lediglich vor, dass er als Anwohner und Schweizerbürger
ein Recht auf unbeschränkte Akteneinsicht habe. Zudem würden die Missstände im
Quartier S-berg ihn zur Einsichtnahme berechtigen. Mit diesen pauschalen Verweisen
auf die angeblich lückenlose rechtliche Zusicherung der Einsicht in Akten und Pläne
kommt der Beschwerdeführer den Anforderungen an die Begründetheit einer
Beschwerde nicht nach. Er setzt sich nicht damit auseinander, inwiefern die
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Ausführungen der Vorinstanz über die Akteneinsicht eine fehlerhafte
Sachverhaltsfeststellung oder Rechtsanwendung beinhalten. Er macht hinsichtlich
Akteneinsicht lediglich geltend, dass er einen Anspruch habe. Der vorinstanzliche
Entscheid hat indessen den Anspruch auf Akteneinsicht grundsätzlich nicht verneint,
obwohl das schutzwürdige Interesse des Beschwerdeführers, ausserhalb des
Verfahren in die Akten über abgeschlossene Bauabnahmen privater Grundstücke
Dritter Einsicht zu nehmen, nicht als offensichtlich erscheint (vgl. Cavelti/Vögeli, a.a.O.,
Rz. 1124 und 1137). Die Vorbringen des Beschwerdeführers hinsichtlich Akteneinsicht
beziehen sich somit nicht auf den angefochtenen Entscheid und legen nicht dar,
inwiefern der vorinstanzliche Entscheid über das Fehlen eines aktuellen
Rechtsschutzinteresses sowie über die Gegenstandslosigkeit des Rekurses falsch ist
(vgl. Cavelti/Vögeli, Rz. 922 mit Hinweis). Deshalb liegt keine begründete Beschwerde
gemäss Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 Abs. 1 VRP vor.
Aber selbst wenn auf die Vorbringen betreffend Akteneinsicht eingetreten werden
würde, wäre die Rechtslage klar. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, ist der
Beschwerdeführer hinsichtlich der Akten über die Einzonung und Erschliessung des
Quartiers S-berg an die Gemeinde S. zu verweisen, da die Ortsplanung und örtliche
Baupolizei sowie die Planung und Durchführung der Erschliessung von Bauzonen der
politischen Gemeinde obliegt (Art. 2 Abs. 1 und Art. 50 des Baugesetzes, sGS 731.1).
Weiter fehlt dem Beschwerdeführer das aktuelle Rechtsschutzinteresse (vgl. Erw. 1.2)
für die Einsicht in die Messurkunde Nr. 0.xxxxx und in die Strassenpläne von S-berg,
da er an die zuständige Behörde, Grundbuchamt B.-K.-S., verwiesen wurde resp. am
23. November 2011 in die Strassenpläne Einsicht nehmen konnte. Auch der Entscheid
der Vorinstanz bezüglich Einsichtnahme in die Bauabnahmen der Parzellen Nrn. 1222,
1223, 1224, 1111, 1225, 1226 und 1227 ist richtig, da mangels Vorliegens der
entsprechenden Bauabnahmeakten im Gemeindearchiv keine Akteneinsicht möglich
ist. Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Beschwerdegegnerin entgegen ihrer
Äusserung nach wie vor die Akten über die Bauabnahmen der fraglichen Grundstücke
besitzt, auch wenn dies als bedenklich erscheint. Allfällige Pflichtverletzungen
hinsichtlich Aktenführung und -aufbewahrung sind – wie von der Vorinstanz zu Recht
festgehalten –nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens wegen Akteneinsicht,
sondern sind im Rahmen einer aufsichtsrechtlichen Anzeige geltend zu machen.
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1.4 Aus dem Gesagten folgt, dass vorliegend auf die Beschwerde nur insofern
eingetreten werden kann, als der Beschwerdeführer eine fehlerhafte
Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend macht. Auf die Vorbringen
betreffend Rechtsverletzungen und Versäumnissen durch kantonale und kommunale
Baubehörden ist mangels Zuständigkeit sowie auf den Streitgegenstand hinsichtlich
der Akteneinsicht ist mangels Begründetheit nicht einzutreten.
2. Der Beschwerdeführer rügt, dass die Vorinstanz den Sachverhalt falsch festgestellt
habe, da er nicht Eigentümer eines der Grundstücke Nrn. 1225 und 2222 sei, sondern
beide Grundstücke würden seinen Eltern gehören. Vor Verwaltungsgericht belegt der
Beschwerdeführer indessen die Eigentumsverhältnisse nicht durch grundbuchliche
Auszüge. Eine Abklärung des Verwaltungsgerichts über die Eigentumsverhältnisse im
Sinne von Art. 12 Abs. 2 VRP kann unterbleiben, da der Beschwerdeführer keine
Beweisofferten machte und die gerichtliche Feststellung, dass der Beschwerdeführer
nicht Eigentümer eines Grundstücks am S-berg ist, keine rechtlichen Auswirkungen für
das vorliegende Beschwerdeverfahren hat. Wie in Erw. 1.2 dargestellt, ist der
Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren ohnehin als Bewohner des Quartiers S-
berg legitimiert. Zudem hatte die möglicherweise falsche Feststellung durch die
Vorinstanz keine Auswirkungen auf ihren Entscheid über die Akteneinsicht. Der
Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern sich diese falsche
Sachverhaltsfeststellung im vorinstanzlichen Entscheid zu seinen Ungunsten auswirkt.
Der Fehler der Vorinstanz in der Sachverhaltsfeststellung bleibt ohne Auswirkungen
und ist deswegen unbeachtlich.
3. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass auf die Beschwerde wegen angeblicher
Verweigerung der Akteneinsicht nicht einzutreten ist, die pauschalen und unpräzisen
Ausführungen über Rechtsverletzungen und Verfehlungen durch die kantonalen und
kommunalen Baubehörden nicht in die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts fallen
und der Vorwurf der fehlerhaften Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz keine
rechtlichen Folgen aufweist.
4. (...).
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Demnach hat das Verwaltungsgericht