# Swiss Legal Decision

**Decision ID:** 1a054fac-b1fc-43b5-a2e5-8db2b8718f40
**Court:** GR_KG
**Chamber:** GR_KG_004
**Year:** 2017
**Language:** de
**Jurisdiction:** GR / Eastern_Switzerland
**Law Area:** $law_area
**Law Sub-area:** nan

## Facts

hat sich ergeben:
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I. Sachverhalt
A. X._ wurde am _ 1992 in O.1_ als drittes Kind von A._ und AA._ geboren. Am _ 1996 wurde die Ehe der Eltern gerichtlich geschieden und A._ das alleinige Sorgerecht für die Kinder zugesprochen. Sie zog in der Folge ohne ihre Kinder nach O.2_. Daraufhin entzog ihr die Vormundschaftsbehörde des Kreises O.1_ mit Beschluss vom 22. Mai 1996 die elterliche Obhut über ihre Kinder, platzierte diese bei der Grossmutter mütterlicherseits, B._, und ernannte diese gleichzeitig zur Beiständin der Kinder. Am 2. Oktober 2001 wurde das beistandschaftliche Mandat von B._ auf C._ von der Amtsvormundschaft O.1_ übertragen. Mit Beschluss vom 24. August 2010 hob die Vormundschaftsbehörde des Kreises O.1_ die für X._ angeordnete Beistandschaft unter Genehmigung des Schlussberichts und der Schlussrechnung von C._ auf und entliess diesen als Beistand von X._. Gleichzeitig entmündigte sie X._ und errichtete für ihn eine Vormundschaft auf eigenes Begehren (Art. 372 StGB). Zum Vormund wurde sein bisheriger Beistand, C._, ernannt.
Nachdem X._ in O.1_ während knapp fünf Jahren die Kleinklasse der Primarschule besucht hatte, musste er sich im März 2004 wegen Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsproblemen in psychiatrische Behandlung begeben. Wegen anhaltender verschiedener Halluzinationen und Verfolgungsideen wurde er daraufhin im Kinderspital in O.1_ hospitalisiert. Nach zwei Einschulungsversuchen in der Sonderschule im Therapiehaus Fürstenwald in O.1_ musste er sich jeweils einer stationären psychiatrischen Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik D._ unterziehen. Anschliessend wurde er in der Psychiatrischen Klinik E._ in O.1_ untergebracht, bevor er sich vom 20. Juli 2006 an während zehn Monaten auf einem Jugendschiff der pädagogischen Institution „F._“ im Mittelmeer aufhielt. Nachdem dieser Aufenthalt abgebrochen werden musste, wurde X._ vorübergehend in die Psychiatrische Klinik E._ eingewiesen. Anschliessend wurde er in der pädagogischen Institution „G._“ untergebracht. Wegen akutem psychotischem Geschehen wurde er anschliessend wieder in die Psychiatrische Klinik E._ zurückversetzt. Es folgten Platzierungsversuche im Kinder- und Jugendwohnheim „H._“ in O.3_ und im April 2009 in der Sozialpädagogisch-Psychiatrischen Modellstation I._ in O.6_. Da X._ den dortigen Mindestanforderungen nicht genügte, wurde er auf Empfehlung der Modellstation I._ mit Beschluss der Vormundschaftsbehörde
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des Kreises O.1_ vom 8. September 2009 am 17. September 2009 per fürsorgerischem Freiheitsentzug zur weiteren Behandlung ins Psychiatriezentrum J._ eingewiesen, wo er sich bis zum 5. Januar 2010 aufhielt. Mit Verfügung der Jugendanwaltschaft Graubünden vom 8. Januar 2010 wurde X._ gestützt auf Art. 9 und 10 JStG zur Beobachtung und gerichtsärztlichen Untersuchung in die geschlossene Abteilung der Psychiatrischen Klinik E._ eingewiesen. Nach wiederholten Entweichungen und der Verübung von Vermögensdelikten wurde X._ mit Entscheid des Haftrichters vom 2. September 2010 in Untersuchungshaft gesetzt. Die Suche nach einer für X._ geeigneten Institution verlief in der Folge erfolglos. Am 27. Oktober 2010 wurde X._ schliesslich aus der Untersuchungshaft entlassen und gleichentags mittels vorsorglicher Verfügung bei der Stiftung K._ bzw. bei deren Partnerfamilie L._ in O.4_ untergebracht. Da er von dort mehrmals entwichen ist, wurde er am 18. November 2010 erneut in Untersuchungshaft gesetzt. Mit Verfügung vom 3. Dezember 2010 ordnete das Bezirksgericht Plessur die Sicherheitshaft in der JVA M._ in O.1_ an, welche mit Verfügung vom 21. Dezember 2010 aufrechterhalten wurde. Am 10. Januar 2011 wurde X._ vorübergehend in das Gefängnis N._ nach O.5_ verlegt. Aufgrund selbstgefährdender Drohungen musste X._ aber bereits am 14. Januar 2011 in die Psychiatrische Universitätsklinik O.5_ versetzt werden, wo er sich bis zum 24. Januar 2011 aufhielt. Nach einer kurzfristigen Rückversetzung ins Gefängnis N._ musste X._ am 25. Januar 2011 erneut in die Psychiatrische Universitätsklinik O.5_ verlegt werden. Am 10. Februar 2011 wurde er wieder in die Kantonale Psychiatrische Klinik E._ nach O.1_ zurückverlegt. Am 15. Februar 2011 entwich er ein erstes Mal, wurde aber gleichentags von seiner Grossmutter wieder auf die Station zurückgebracht. In der Nacht vom 26./27. Februar 2011 erfolgte gemeinsam mit einem Mitpatienten eine zweite Entweichung. X._ meldete sich in der gleichen Nacht wieder zurück und wurde in der Folge notfallmässig auf die geschlossene Station P._ der Klinik Q._ verlegt. Am 9. März 2011 wurde er in die JVA M._ nach O.1_ versetzt. Die gegenüber X._ angeordnete Unterbringung gemäss Art. 15 Abs. 2 JStG wurde alsdann per 14. März 2011 aufgehoben, worauf er gleichentags als Erwachsener festgenommen und nachfolgend gemäss Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 15. März 2011 in Untersuchungshaft versetzt wurde. Am 9. September 2011 wurde er in der JVA M._ in O.1_ in den vorzeitigen Massnahmenvollzug versetzt. Am 2. Dezember 2011 wurde X._ vom Bezirksgericht Plessur wegen Raubes mit einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten bestraft, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von
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179 Tagen. Zudem ordnete das Gericht eine stationäre therapeutische Behandlung im Sinne von Art. 61 StGB an. Nachdem für X._ mehrere Absagen eingegangen waren, konnte er am 14. Februar 2012 in das Massnahmenzentrum R._ versetzt werden. Bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar 2012 musste er zur Krisenintervention in die Kantonale Psychiatrische Klinik in S._ verlegt werden. Nach mehreren Entweichungen war das Massnahmenzentrum R._ nicht mehr bereit, X._ aufzunehmen, weshalb er am 23. März 2012 in die JVA M._ zurückverlegt wurde. Am 16. April 2012 verfügte das Amt für Justizvollzug Graubünden die Aufhebung der angeordneten stationären Massnahme. Mit selbständigem nachträglichem Entscheid vom 17. April 2012 ordnete das Bezirksgericht Plessur den Vollzug der aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 10 Monaten an. Zufolge Verbüssung der Strafe wurde X._ auf freien Fuss gesetzt.
Am 7. September 2012 trat X._ eine vom Untersuchungsamt Altstätten ausgesprochene Freiheitsstrafe von drei Monaten im Gefängnis O.7_ an. Bereits am 8. September 2012 musste er im Rahmen einer Krisenintervention in die Kantonale Psychiatrische Klinik T._ eingewiesen werden. Von dort flüchtete er am 10. September 2012 unter Gebrauch eines Messers. Am 11. September 2012 wurde er wieder festgenommen und in die Strafanstalt U._ versetzt. Am 12. September 2012 musste er notfallmässig in die Kantonale Psychiatrische Klinik R._ eingewiesen werden. Anschliessend wurde er am 21. September 2012 ins Regionalgefängnis R._ verlegt, von wo er wiederum zweimal in die Kantonale Psychiatrische Klinik R._ versetzt werden musste. Im Anschluss an den Strafvollzug im Kanton K.1_ wurde X._ am 5. Dezember 2012 in Untersuchungshaft in die JVA M._ versetzt und danach in den vorzeitigen Massnahmenvollzug in die Klinik Q._, Station P._, verlegt. Nachdem X._ mehrfach den Wunsch geäussert hatte, die Therapie abzubrechen, wurde er vom 12. März 2013 bis 2. April 2013 vorübergehend in die JVA M._ versetzt. Am 3. Mai 2013 bedrohte X._ in der Klinik Q._, Station P._, einen Psychiatriepfleger mit einem Messer, woraufhin am 4. Mai 2013 die Versetzung in die JVA M._ erfolgte. Daraufhin wurde am 7. Mai 2013 auf Antrag von X._ der vorzeitige Massnahmenvollzug aufgehoben. Vom 7. Mai 2013 bis zum 22. August 2013 befand sich X._ in der Justizvollzugsanstalt M._ im vorzeitigen Strafvollzug. Nach Vorliegen des Urteils des Bezirksgerichts Plessur vom 22. August 2013 wurde gestützt auf die Empfehlung im forensisch-psychiatrischen Gutachten der Psychiatrischen Dienste Graubünden vom 22. April 2013 unter anderem ein Gesuch um Aufnahme von
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X._ ins Zentrum für Forensische Psychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) O.5_ in J._u gestellt, wohin er am 17. Dezember 2013 verlegt wurde. Aufgrund mehrerer Vorfälle sowie auf Antrag von X._ wurde der stationäre Massnahmenvollzug am 21. Februar 2014 infolge Aussichtslosigkeit aufgehoben. Mit selbständigem nachträglichem Entscheid vom 17. April 2014 ordnete das Bezirksgericht Plessur den Vollzug der aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 18 Monaten unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft an. Zufolge Verbüssung der Strafe wurde X._ auf freien Fuss gesetzt.
B. Im Schweizerischen Strafregister ist X._ mit fünf Eintragungen verzeichnet: Am 29. Juli 2009 wurde er von der Jugendanwaltschaft des Kantons Graubünden wegen mehrfachen Diebstahls, geringfügigen Diebstahls, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlung gegen das Waffengesetz und  eines Fahrrades zum Gebrauch zu einem bedingten Freiheitsentzug von 10 Tagen bei einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt. Am 21. Dezember 2010 widerrief der Bezirksgerichtsausschuss Plessur den bedingten Vollzug und ordnete wegen mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Nötigung sowie einer Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes eine geschlossene Unterbringung gemäss Art. 15 Abs. 2 JStG an. Am 2. Dezember 2011 wurde X._ wegen Raubes zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten und einer stationären Massnahme für junge Erwachsene verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde zugunsten der therapeutischen Behandlung aufgeschoben. Mit selbständigem nachträglichem Entscheid des Bezirksgerichts Plessur vom 17. April 2012 wurde der Vollzug der aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 10 Monaten angeordnet. Zufolge Verbüssung der Strafe wurde X._ auf freien Fuss gesetzt. Am 31. Juli 2012 wurde X._ mit Strafbefehl des Untersuchungsamtes Altstätten wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs zu einer 3-monatigen Freiheitsstrafe, abzüglich 2 Tage Untersuchungshaft, verurteilt. Letztmals wurde X._ am 22. August 2013 wegen Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch, Führen eines Motorfahrzeuges ohne Führerausweis, mehrfachen Diebstahls, Hausfriedensbruchs, geringfügigen Diebstahls, Sachbeschädigung, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie einer Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben. Mit
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selbständigem nachträglichen Entscheid vom 17. April 2014 ordnete das Bezirksgericht Plessur den Vollzug der aufgeschobenen Freiheitsstrafe von 18 Monaten an. Zufolge Verbüssung der Strafe wurde X._ auf freien Fuss gesetzt.
C. Am 5. August 2014 eröffnete die Staatsanwaltschaft Graubünden eine Strafuntersuchung gegen X._ wegen Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB. Mit Verfügung vom 8. August 2014 ordnete die Staatsanwaltschaft Graubünden die Ausdehnung der Strafuntersuchung wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gemäss Art. 285 Ziff. 1 StGB, Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB und versuchten Diebstahls gemäss Art. 139 Abs. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB an. Mit Verfügung vom gleichen Tag wurde Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti zum amtlichen Verteidiger von X._ ernannt.
D. Am 8. August 2014 wurde X._ von der Kantonspolizei K.2_ festgenommen. Gleichentags beantragte die Staatsanwaltschaft Graubünden die Anordnung der Untersuchungshaft, welche vom Zwangsmassnahmengericht des Kantons K.2_ mit Entscheid desselben Tages bis längstens am 7. November 2014 angeordnet wurde.
E. Am 4. September 2014 ordnete die Staatsanwaltschaft Graubünden die Ausdehnung der Strafuntersuchung wegen Brandstiftung gemäss Art. 221 StGB an und am 21. April 2015 wegen einfacher Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 StGB.
F. In der Parteimitteilung vom 8. Mai 2015 kündigte die Staatsanwaltschaft Graubünden X._ den Abschluss der Untersuchung an und stellte ihm aufgrund der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse die Anklageerhebung beim Gericht in Aussicht.
G. Am 11. September 2015 erhob die Staatsanwaltschaft Graubünden beim Bezirksgericht Plessur Anklage gegen X._. Der Anklageschrift vom 11. September 2015 liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
"1.1 Brandstiftung gemäss Art. 221 Abs. 2 StGB und Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 StGB
Der Beschuldigte zündete am 3. September 2014, ca. 17.20 Uhr, mit einem Feuerzeug eine auf der unteren Matratze liegende Bettdecke des Kajütenbettes in seiner alleine bewohnten Zelle Nr. 30 in der Justizvollzugsanstalt M._ in O.1_ an. Zudem legte er noch Toilettenpapier und ein Badetuch in die Flammen. Ob der Beschuldigte
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noch Gegenstände im Bereich des Lavabos / Garderobenschranks anzündete oder vom ersten Brandherd entnahm und dort deponierte, konnte nicht geklärt werden. Die Flammen breiteten sich schnell aus und er wäre nicht mehr in der Lage gewesen, das Feuer aus eigener Kraft zu löschen. Gemäss seinen Angaben wollte sich der Beschuldigte durch den Brand das Leben nehmen. Er schloss zuvor absichtlich sein Zellenfenster. Als der Rauch dichter wurde, bekam er Angst und meldete via Gegensprechanlage den Brand und drückte den Alarm. Um 17.29 Uhr benachrichtigte die Zentrale des M._s die Polizei und die Feuerwehr. Der Gefängnisaufseher U._ begab sich umgehend mit dem Arbeitskollegen T._ zur betroffenen Zelle. Sie öffneten die Klappe der Zellentüre und stellten das Feuer auf dem Bett fest. In der Folge warfen sie einen sogenannten "Flammguard" durch die Klappe und schlossen diese wieder, um den Wasserschlauch zu holen. Als U._ mit dem Wasserschlauch löschen wollte, hatte sich die ganze Zelle mit dichtem Rauch gefüllt und er konnte nichts mehr erkennen. Deshalb zog er sich zurück und behändigte den Notfallschlüssel. Er ging zur Zelle, öffnete diese und kroch hinein. U._ zog den Beschuldigten heraus und brachte diesen in Sicherheit. Ausserdem evakuierte er die übrigen Insassen des U-Haft-Traktes. Dabei erlitt U._ Verletzungen (leichtgradige Kohlenmonoxidvergiftung, psychische Belastung und Hyperventilation), welche einen halbtägigen Aufenthalt im Kantonsspital nach sich zogen. Der Beschuldigte erlitt eine leichtgradige Kohlenmonoxidvergiftung. Beim Eintreffen der Feuerwehr um ca. 17.40 Uhr war kein offenes Feuer mehr ersichtlich. Die Bettdecke glimmte noch leicht und musste - wie andere Gegenstände auch - bewässert werden. Am Mobiliar entstand zum Nachteil des Hochbauamtes K.2_ Sachschaden in der Höhe von rund CHF 10'000.00 (Matratze, Bettwäsche, Handtücher und Garderobenschrank beschädigt). Der Sachschaden am Gebäude zum Nachteil des Hochbauamtes K.2_ beträgt rund CHF 20'000.00 (Zelle Nr. 30 durch Hitzeeinfluss und Rauch beschädigt, Zellen Nr. 29, 31, 32, Vorraum und Korridor durch Rauch beschädigt). Leib und Leben von U._ sowie der Insassen der Zellen Nr. 29, 31 und 32 waren in naher Gefahr. Diese Umstände waren dem Beschuldigten bewusst. Gemäss seinen Angaben hatte er die Schnauze voll und er beabsichtigte, durch das Feuerlegen andere Personen zu verletzen. U._ stellte Strafantrag wegen Körperverletzung. Das Hochbauamt K.2_ stellte Strafantrag wegen Sachbeschädigung.
Akten Dossier 10, Schlusseinvernahme act. 1/11
1.2 Hausfriedensbruch gemäss Art. 186 StGB und geringfügiger Diebstahl gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 172ter Abs. 1 StGB
Der Beschuldigte betrat am 2. Juli 2014, ca. 12.40 Uhr, zusammen mit V._ (separates Verfahren) das Verkaufsgeschäft U._ an der _strasse 28 in O.1_ mit der Absicht, gemeinsam darin Diebstähle zu begehen. Der Beschuldigte entnahm aus einem Kühlschrank einen Energie-Drink im Wert von CHF 0.85 und steckte diesen in die Tasche von V._. Bei der Schmuckauslage behändigte er einen Ring im Wert von CHF 12.90 und steckte diesen in seine rechte Jackentasche. V._ behändigte ebenfalls diverse
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Gegenstände und steckte diese in die mitgeführte Tasche. Sie liefen in der Folge an der Kasse vorbei, ohne die Gegenstände zu bezahlen, um sich auf diese Weise einen ihnen nicht gebührenden Vermögensvorteil zu verschaffen. Die Genossenschaft U./O.8_ Ostschweiz stellte Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls.
Akten Dossier 7, Schlusseinvernahme act. 1/11
1.3 Diebstahlversuch gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB und Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB
Der Beschuldigte drückte zusammen mit W._ in der Zeit zwischen 23. Juli 2014, 18.15 Uhr, und 24. Juli 2014, 07.40 Uhr, zwei Klappfenster bei der A.B._/K.2_ an der _strasse 29 in O.1_ auf, um dadurch in das Gebäude zu gelangen und dort Geld zu entwenden. Dies gelang jedoch nicht, weil hinter den beiden Fenstern Regale standen. Durch das Aufdrücken entstand Sachschaden in der Höhe von CHF 500.00. Die A.B._/K.2_ stellte Strafantrag wegen Sachbeschädigung.
Akten Dossier 8, Schlusseinvernahme act. 1/11
1.4 Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gemäss Art. 285 Ziff. 1 StGB
Der Beschuldigte befand sich seit dem 31. Juli 2014 per  Unterbringung in der Klinik E._ an der _strasse 220 in O.1_. Am 7. August 2014, ca. 22.00 Uhr, verlangte er ein Gespräch im Raucherzimmer der geschlossenen Notfallstation mit dem diensthabenden Arzt C.D._. Anlässlich dieses Gesprächs forderte er, aus der Klinik entlassen zu werden, ansonsten er jemanden umbringen werde. Dabei zeigte er C.D._ ein Buttermesser mit einer Gesamtlänge von 21 cm, welches er zuvor aus dem Speisesaal oder aus der Küche entwendet hatte. C.D._ sah das Messer nur kurz und ging davon aus, dass es sich um ein gefährliches Klappmesser handeln würde. Das Gespräch wurde auf Vorschlag von C.D._ in dessen Büro fortgesetzt. Dort befanden sich ebenfalls die beiden Pflegerinnen E.F._ und G.H._. Auch diesen beiden Frauen gegenüber forderte der Beschuldigte, ihn aus der Klink zu entlassen, ansonsten er Patienten oder Personal verletzen würde. Zudem drohte er, ein Blutbad anzurichten oder Geiseln zu nehmen. Er erzählte ausserdem von einem früheren Vorfall in einer Klink, bei dem er zusammen mit einem Kollegen mit Gewalt einer Angestellten den Schlüssel abgenommen hatte und anschliessend flüchtete. Der Beschuldigte verbot den anwesenden Personen, die Notfallknöpfe an ihren Telefonen zu betätigen. G.H._ hatte Angst und fürchtete sich davor, dass der Beschuldigte ausrasten und mit den Drohungen ernst machen könnte. Auch E.F._ hatte Angst und befürchtete, dass er jeden Moment durchstarten und jemandem von ihnen etwas antun würde. Um Schlimmeres zu verhindern, ging G.H._ durch die offenstehende Türe in den Garten und öffnete dort mit ihrem Schlüssel die Metalltüre
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nach draussen. Daraufhin ging der Beschuldigte durch diese Türe und verschwand von der Klinik. Er ging nach Haldenstein zum Bahnhof, wo er das Buttermesser in einem Abfalleimer entsorgte. Anschliessend begab er sich in die Stadt O.1_, wo er kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden konnte. C.D._, E.F._ und G.H._ stellten Strafantrag wegen Drohung.
Akten Dossier 9, Schlusseinvernahme act. 1/11"
H. Mit Schreiben vom 7. Oktober 2014 beauftragte die Staatsanwaltschaft K.2_ Dr. med. S._, Zentrum für Psychiatrie, Psychotherapie und Begutachtungen GmbH, mit der Erstellung eines fachärztlichen Gutachtens über X._.
I. Mit Verfügung vom 30. Oktober 2014 bewilligte die Staatsanwaltschaft Graubünden das Gesuch von X._, ihm den vorzeitigen Strafantritt zu gewähren, und ordnete mit Wirkung ab 7. November 2014 die Versetzung in den vorzeitigen Vollzug an.
J. In seinem Gutachten vom 23. Dezember 2014 führte Dr. med. S._ in Beantwortung der ihm gestellten Fragen unter anderem aus, dass der Explorand zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten an einer hebephrenen Schizophrenie ICD-10 F.20.1, einer dissozialen Persönlichkeitsstörung ICD-10 F.60.2 sowie einer Polytoxikomanie ICD-10 F19.2 gelitten habe, wobei das Ausmass der hebephrenen Schizophrenie und der dissozialen Persönlichkeitsstörung als schwer zu bezeichnen sei, das der Abhängigkeit als mittelgradig. Zudem sei unbehandelt mit einer grossen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es erneut zu Drohungen und Gewalt gegen Dritte kommen werde und auch weitere Brandstiftungen erwartet werden könnten. Grundsätzlich könne sowohl die hebephrene Schizophrenie als auch die dissoziale Persönlichkeitsstörung behandelt werden. Das Problem im Falle des Exploranden sei, dass es bereits verschiedenste Behandlungsversuche gegeben habe, die allesamt gescheitert seien, weil man schlussendlich nicht lange genug in dem jeweiligen Setting habe behandeln können. Mit einer entsprechenden Behandlung liesse sich die Gefahr neuerlicher Straftaten grundsätzlich reduzieren. Wenn überhaupt sei nur eine stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB ausreichend in der Lage, das Rückfallrisiko relevant zu vermindern. Bei erneutem Scheitern der Massnahme empfehle er, die Umwandlung in eine Verwahrung nach Art. 64 StGB zu erwägen und nicht die Massnahme wegen Erfolglosigkeit aufzuheben.
K. Am 4. Februar 2015 gelangte die Staatsanwaltschaft Graubünden erneut an Dr. med. S._ und teilte ihm mit, dass es offenbar am 10. Januar 2015 zu
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einem weiteren Vorfall im M._ gekommen sei. X._ hätte versucht, die Bettdecke und den Vorhang in Brand zu setzen. Er hätte sich frühzeitig via Gegensprechanlage gemeldet, worauf der Vollzugsangestellte zur Zelle geeilt sei und X._ zur Löschung des Feuers hätte bewegen können. Gleichzeitig ersuchte die Staatsanwaltschaft Graubünden Dr. med. S._ um die Beantwortung der Fragen, ob der erneute Vorfall vom 10. Januar 2015 etwas an seiner Einschätzung ändere sowie ob andere Möglichkeiten für die praktische Durchführbarkeit der Massnahme bestünden. In seinem Schreiben vom 10. Februar 2015 führte Dr. med. S._ unter anderem aus, der erneute Vorfall zeige leider deutlich, dass ein vom Exploranden geäussertes Einsehen in die Notwendigkeit der Veränderung und dann auch Durchhalten in der Bemühung an sich etwas zu verändern und mit Problemen anders umzugehen als mit "bewährten" Mustern, nur von sehr kurzer Dauer sei. Daher müsse aufgrund der Vorgeschichte und der neueren Entwicklung zum heutigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass der Explorand doch nicht – wie im Gutachten vom 23. Dezember 2014 angenommen – therapiefähig sei. Ein erneuter Versuch, ihn in einer Einrichtung zu platzieren, müsse daher als zum Scheitern verurteilt bewertet werden.
L. Am 12. November 2015 liess X._ beim Bezirksgericht Plessur ein Gesuch um vorzeitigen Massnahmenvollzug einreichen, in welchem er beantragte, dass er umgehend vorzeitig in eine stationäre Behandlung in einer geeigneten Einrichtung überführt werde bzw. ihm der vorzeitige stationäre Massnahmenantritt zu gewähren sei. Weiter beantragte er, dass das Amt für Justizvollzug Graubünden zu verpflichten sei, für ihn umgehend eine geeignete stationäre Einrichtung zur Behandlung seiner psychischen Störungen zu finden.
Mit Verfügung vom 30. November 2015 wies das Bezirksgericht Plessur das Gesuch um Bewilligung des vorzeitigen stationären Massnahmenvollzugs ab.
Die hiergegen erhobene Beschwerde wurde vom Kantonsgericht von Graubünden mit Beschluss vom 28. Januar 2016 abgewiesen (SK2 15 42).
M. Am 17. Dezember 2015 stellte X._ beim Bezirksgericht Plessur folgende Beweisanträge:
"1. Es sei durch einen unabhängigen Sachverständigen ein  Obergutachten einholen zu lassen.
2. Die Justizvollzugsanstalt M._ sei zu verpflichten, dem Bezirksgericht Plessur die internen Weisungen in Sachen Verhalten
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der Justizvollzugsbeamten oder dergleichen bei einem Zellenbrand zukommen zu lassen.
3. Es sei von einem Brandermittler oder einem "Feuerspezialisten" ein Bericht einholen zu lassen, welche Auswirkungen der Einwurf des Flameguards/Löschbombe in die Zelle Nr. 30 der Justizvollzugsanstalt M._ hatte oder ob nicht andere Sofortmassnahmen angezeigt gewesen wären."
Mit Schreiben vom 29. Dezember 2015 wies das Bezirksgericht Plessur die Anträge 1 und 3 ab. Dem Antrag 2 wurde insofern stattgegeben, als das Amt für Justizvollzug Graubünden zur Herausgabe der entsprechenden Unterlagen aufgefordert wurde. Am 5. Januar 2016 kam das Amt für Justizvollzug Graubünden dieser Aufforderung nach und reichte die Dienstanweisung Nr. 10 "Krisenintervention" sowie das Notfall- und Sicherheitskonzept, Teilbereich 02 Brandfall ein.
N. Die Hauptverhandlung, zu welcher mit prozessleitender Verfügung vom 9. Dezember 2015 vorgeladen wurde, fand am 17. Februar 2016 statt. Anlässlich dieser stellten die Parteien folgende Anträge:
"Anträge Staatsanwaltschaft Graubünden:
1. Der Beschuldigte sei schuldig zu sprechen
- der Brandstiftung gemäss Art. 221 Abs. 2 StGB und der Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 StGB,
- des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB und des geringfügigen Diebstahls gemäss Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Art. 172ter Abs. 1 StGB,
- des Diebstahlsversuchs gemäss Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB und der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB sowie
- der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gemäss Art. 285 Ziff. 1 StGB.
2. Dafür sei er mit 40 Monaten Freiheitsstrafe zu bestrafen, verbunden mit einer Busse von CHF 100.--, ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von 1 Tag.
3. Der Beschuldigte sei im Sinne von Art. 64 Abs.1 StGB zu verwahren.
4. Die Verfahrenskosten seien dem Beschuldigten zu überbinden.
Anträge Beschuldigter:
1. X._ sei der Brandstiftung gemäss Art. 221 Abs. 1 StGB, der fahrlässigen Körperverletzung gemäss Art. 125 Abs. 1 StGB, des Hausfriedensbruches gemäss Art. 186 StGB, des geringfügigen Diebstahls gemäss Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Art. 172ter Abs. 1 StGB, des Diebstahlversuches gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB sowie der
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Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gemäss Art. 285 Ziff. 1 StGB schuldig zu sprechen.
2. Hierfür sei X._ mit einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten zu verurteilen. Die Untersuchungshaft sei anzurechnen.
3. Die Freiheitsstrafe gemäss Ziff. 2 vorstehend sei zu Gunsten einer stationären Massnahme im Sinne von Art. 59 Abs. 3 StGB aufzuschieben und es sei dem Beschuldigten der vorzeitige Massnahmevollzug zu gewähren.
4. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. 8% MwSt.)."
O. Mit Schreiben vom 27. April 2016 teilte X._ dem Bezirksgericht Plessur mit, dass er die vom Kanton Graubünden, vertreten durch das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement, geltend gemachte Zivilforderung über CHF 23'254.95 akzeptiere.
P. Gegen das am 17. Februar 2016 gefällte und gleichentags mündlich eröffnete sowie am 19. Februar 2016 im Dispositiv mitgeteilte Urteil des Bezirksgerichts Plessur meldete die Staatsanwaltschaft Graubünden am 23. Februar 2016 (Datum des Poststempels) Berufung an, woraufhin das Bezirksgericht Plessur den Parteien das begründete Urteil am 2. Mai 2016 mitteilte. Darin erkannte es wie folgt:
"1. Die Beweisanträge von X._ [Obergutachten, Brandschutzermittlerbericht] werden abgewiesen.
2. X._ ist schuldig:
- der versuchten Brandstiftung gemäss Art. 221 Abs. 2 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB und der Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 StGB,
- des Hausfriedensbruchs gemäss Art. 186 StGB und des geringfügigen Diebstahls gemäss Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Art. 172ter Abs. 1 StGB,
- des Diebstahlversuches gemäss Art. 139 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB und der Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB,
- der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gemäss Art. 285 Ziff. 1 StGB.
3.a) Dafür wird X._ mit einer Freiheitsstrafe von 32 Monaten und einer Busse von CHF 100.00 bestraft.
b) An die Freiheitsstrafe ist die erstandene Polizei- und Untersuchungshaft von 91 Tagen anzurechnen.
c) Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse beträgt 1 Tag. Sie tritt an die Stelle der Busse, soweit dieselbe schuldhaft nicht bezahlt wird.
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4. Es wird eine stationäre therapeutische Behandlung i.S.v. Art. 59 StGB angeordnet. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird zugunsten der Massnahme aufgeschoben.
5. Von der Anerkennung der Zivilklage des Kantons Graubünden gegen X._ über CHF 23'254.95 wird Vormerk genommen. Die Zivilklage kann folglich abgeschrieben werden.
6.a) Die Kosten des Verfahrens von CHF 20'615.00 (Untersuchungsgebühren und Auslagen der Staatsanwaltschaft Graubünden CHF 12'615.00, Gerichtsgebühren CHF 8'000.00) gehen zu Lasten von X._.
b) Die Kosten der angerechneten Polizei- und Untersuchungshaft von CHF 18'662.00 sowie des Strafvollzugs gehen zu Lasten des Kantons Graubünden. X._ hat sich daran nach Massgabe von Art. 380 Abs. 2 StGB zu beteiligen.
c) X._ schuldet dem Bezirksgericht Plessur folglich:
Busse CHF 100.00 Verfahrenskosten CHF 20'615.00 Total CHF 20'715.00
Bussen und Verfahrenskosten sind dem Bezirksgericht Plessur innert 30 Tagen nach Rechtskraft des Urteils mit beiliegendem Einzahlungsschein zu bezahlen.
7.a) Der amtliche Verteidiger, Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti, wird für das erstinstanzliche Verfahren mit CHF 11'901.60 (inkl. Barauslagen und MwSt.) entschädigt.
b) Die Entschädigung der amtlichen Verteidigung in Höhe von CHF 11'901.60 geht zu Lasten des Kantons Graubünden und wird aus der Gerichtskasse bezahlt. Vorbehalten bleibt die Rückerstattungspflicht von X._ gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
8.a) Es wird davon Vormerk genommen, dass die Staatsanwaltschaft  gegen dieses Urteil am 22. Februar 2016 (Poststempel 23. Februar 2016) beim Bezirksgericht Plessur die strafrechtliche Berufung angemeldet hat.

## Considerations